Erscheint in Leipzig Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Postanstalten u. Buchhand- klugen des In- U.Auslandes. Filial- Expeditionen für die Bereinigten Staaten: F. A. Sorge, Hör 101 Hoboken, N. J. Peter Haß, 8. W. Corner Third and eoatea str. Philadelphia. Abonnementspreis für ganz Deutschland IM. 60 Pf. pro Quartal. Monats-Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den 2len u. 3ten Monat und auf den 3ten Monat besonders an- genommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzgth. Sachs.-Altenburg auch auf den Ite» Monat des Quartals i 54 Pf. Organ der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands. Inserate, die Abhaltung von Partei-, Vereins- und Volksversammlungen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Partei-Angelegenheiten betreffend, werden mit 10 Pf.,— Privat- und VergnügungS- Anzeigen mit 25 Pf. die dreigefpaltene Petit-Zeile berechnet. Nr. 81. Sonntag,. 18. Juki. 1875. Parteigeuossen! Am 4. August findet in Hannover eine Nachwahl zum deutschen Reichstage statt, uud ist dort unsererseits F. W. Fritzsche aus Berlin ausgestellt. Die Hannover'schen Parteigenossen konnten in der kurzen Zeit uicht solche Mittel aufbringen, um die Wahlagitation mit dem Nachdruck zu betreiben, wie nothwendig ist, um einen glänzenden Ersolg zu erzielen. ES müssen daher die Parteigeuossen allerorts mit eintreten, und so bald wie möglich eine Sammlung veranstalten, deren Ertrag an de» mitunterzeichneten Geib zu senden ist. Betheiligen sich alle Orte, so werden genügende Mittel zusammen- kommen, wenn auch jeder einzelne Ort nur einen geringen Beitrag ausbringt. Hamburg, 13. Juli 1875. Der Partei- Borstand. Ä. A.: A. Geib(RödingSmarkt 12). C. Derossi. Ein intereffanter Beitrag zur GesesteSknnde. Im deutschen Bundesstaate Sachsen- Alteuburg regt fich bekanntermaßen der Sozialismus schon seit Jahren in allen Volks- schichten zum großen Mißbehagen seiner Gegner, und die Göttin der Gerechtigkeit hat deshalb nenerding« ihre Besten wehrbar ge- «acht, um des irdischen Gespenstes Herr zu werden. Wie wir in Nr. 73 de«„Bolksstaat" auS der friedlichen Stadt Schmölln bereit« berichtet haben, hat ein streitbarer Herr Hase,„Justizralh" seines Zeichen«, t« für nöthig erachtet, zur Hebung der Bater- lavdSliebe gegen Ufert einzuschreiten, d. h. die Versammlung auf- zulösen, in welcher der Referent die Internationale verherrlicht, die Vaterlandsliebe geschmälert haben sollte. Da unS nun aber nicht klar war, auf welche Rechtstitel der rechtskundige Herr fich stützen mochte, als er die angebliche„Ber- h-rrliebung der Internationale" uud„da« verdrängen des«bis- che» Vaterlandsliebe"— wie er selbst sagte— zum Grunde seine« Einschreiten« nahm, ließen wir e» un« angelegen sein, au« der Rüstkammer Sachsen- Altenburgischer Rechtspflege uns Aufschluß zu verschaffen. Bei der großen Auswahl von Gesetzen iudeß, deren sich da« Reich und feine Glieder zu erfreuen haben, können wir nicht mit Bestimmtheit versichern, ob unser Herr Justizrath sich aus den nachfolgenden oder anderen Gesetzen Rath« erholt hat. «Im Interesse der gemeinsamen Sicherheit" bei Aus- Übung de« Verein«- und Versammlungsrechte« veröffentlichen wir also das uns zugegangene Schriftstück mit dem Wunsche, daß wir damit Veranlassung gegeben haben möchten, recht bald zu ergrün- den, ob aus eiue dieser altehrwürdigen, weisen Bestimmungen au« der'Glanzperiode des alten deutschen Bundestage«, oder ob aus andere und aus welche Gesetzesbestimmungen hin der Herr Justizrath seine Th-t vollbracht hat. GesetzeSuukenntniß schützt nicht vor Strafe", und selbstverständlich vor dem Mißbrauch der Gesetze erst recht nicht; lieb soll es unS deshalb fein, wenn wir von irgend welcher Seite her-Ausschluß erhalten, ob die Praxis der staatS- rettenden RechlShüter sich auf noch andere Rechtsanhalte stützt, und und ob wir in diesen allein den Schlüssel zur Erkenntniß der Gerechtigkeit zu suchen haben!?- Einen Titel trägt unser Schriftstück nicht, mag rhu sich Jeder nach Lesung selbst machen. ES lautet:.......«... J» Interesse der gemeinsamen Sicherheit verpflichten fich sämmtliche Bundesregierungen, ferner die in ihren Gebieten noch etwa bestehenden Arbeitervereine uud Verbrüderungen, welche politisch-sozialistische oder kommunistische Zwecke verfolgen, binnen zwei Monaten aufzuheben uud Neubildungen solcher Ver- bindungen bei Strafe zu verbieten Altenburg, den 21. August 1854. Verordnung vom 13. Juli 1854. Verordnung vom 1. Marz 1855. 8 1 In allen deutschen Bundesstaaten dürfen nur solche vereine geduldet werden, die sich darüber genügend auszuweisen vermögen, daß ihre Zwecke mit der Bunde«- und Lande«- Gesetz- gebung im Einklang stehen und die öffentliche Ordnung und Sicherheit nicht gefährden.. S 2 Die einzelnen Bundesregierungen werden demnach die uötbigen Anordnungen tr.ffen, um von der Einrichtung und den Zwecken eines jeden BereirS, sowohl im Beginn al« im Verlauf feiner Existenz und Wirksamkeit Kenntniß nehmen zu können. S 3 In Beziehung auf politische vereine insbesondere muß, sofern derartige Verein- nicht nach Maßgabe der BundeSgesetz- gebuna überhaupt untersagt sind, oder doch einer sür jeden Fall besonders zu ertheilenden obrigkeitlichen Genehmigung bedürfen, die betreffende StaatSregierung sich in der Lage be- finden, nach Maßgabe der Umstände besondere vor- übergehende Beschränkungen und Verbote erlassen zu 'Tr- Allgemein sind sür politische Bereine noch folgende Beschränkungen zur Geltung zu bringen: 1) Minderjährige, Lehrlinge und Schüler dürfen sich an solchen Vereinen nicht be- theilizen. 2) Jede Verbindung mit anderen Vereinen ist un- 8�5' In allen Bundesstaaten muß der Landesregierung nicht nur vas Recht zustehen, die Versammlungen solcher Vereine, welche, ohne im Besitz einer besondern staatlichen Anerkennung, bezw. Genehmigung zu sein, sich mit öffentlichen Angelegenheiten be- schäftigen, obrigkeitlich überwachen zu lassen, sondern e« muß den betreffende» obrigkeitlichen Abgeordneten auch überall die Befug- niß eingeräumt werden, jede Versammlung eines Verein« aufzulösen, sofern entweder die im Zusammentritt bedingten Förmlich- leiten nicht beachtet worden sind, oder aber der Inhalt der Ver- Handlungen eine in der Nothwendigkeit der Aufrecht- erhaltung der Gesetze, sowie der öffentlichen Ordnung und Sicherheit begründete Veranlassung darbietet. {3 6, 7, 8. Vom 13. Juli 1854. Art. 1. Der Vorstand eine« jeden Vereins ist verpflichtet, der Ortspolizeibehörde auf Erfordern die etwa entworfenen Sta- tuten des Verein« und die Namen der Mitglieder mitzutheileo, sowie auf jede sonstige Weise über Einrichtung des Vereins Au«. kunft zu ertheileu. Aenderungen eingeforderter Statuten müssen vom VereinSvorstaude ohne«eitere Ausforderung sofort nach be- schlossener Aenderung der Polizeibehörde mitgetheilt werden. Art. 2. Unsere Landesregierung ist ermächtigt, die unter§ 1 uud 3 des Bundesbeschlusses vorgesehenen Beschränkungen uud Verbote nach Befinden der Umstände eintreten zu lassen. Art. 3. Versammlungen der in§ 5 des BuudeSbeschlusseS bezeichneten Bereine sind der Ortspolizeibehörde von dem Vorstande mindestens 24 Stunden vor der Versammlung unter Angabe de» OrteS, der Zeit, und de« Zweckes derselben zur Anzeige zu brin- gen. Ueber die geschehene Anzeige ist dem betreffenden Vorstande eine Bescheinigung zu ertheilen. Art. 4. Beginnt die Versammlung nicht spätestens eine Stunde nach der angegebenen Zeit, so ist die später beginnende Versamm- lung als vorschriftsmäßig angezeigt nicht anzusehen. Dasselbe gilt, wenn eiue Versammlung die länger als eine Stunde ausgesetzten Verhandlungen wieder aufnimmt. Art. 5. Die Polizeibehörden sind befugt, in die vorgedachteu Versammlungen Abgeordnete zu entsenden, welchen die in§ 5 be« Bundesbeschlusses bezeichneten Befugnisse zustehen. Die Abge- ordneten find nicht verpflichtet, sich al« solche durch be- sondere Bollmacht auszuweisen, wenn sie Polizeibe- amte sind. Den in Dienstkleidung erscheinende» Abgeord- neten muß iu der Versammlung ein angemessener Platz einge- räumt, ihnen auch aus Erforderniß durch den Vorsitzenden ge- nügende Auskunft über die Person der Redner abgegeben«erden. Art. 6. Vorsteher oder Theilnehmer an Vereinen, welche den Bestimmungen de« BuudeSbeschlusseS oder der gegenwärtigen Ber- ordnung zuwiderhandeln, oder welche nach vorgenannter Auslösung einer Versammlung(§ 5 des BundeSbcschlusscs) sich nicht sofort entfernen, sind, soweit nicht anderweite Strasbestimmungen ein- treten, mit einer polizeilichen Ordnungsstrafe von 1—50 Thaler» oder entsprechendem Gefängniß zu belegen, und finden diese Strafen auf alle übrigen Anwesenden, die nach vorgenommener Auflösung einer Versammlung sich nicht sofort entfernen, entsprechende An- Wendung. Altenburg, den 1. März 1355.(ic. ic.) Es wäre doch interessant gewesen, wenn unser Herr Justizrath unS Gesetz und Paragraphen genannt hätte, auf die er sich stützte. Waren eS diese?— Bei einem solchen Borrath allerdings, thut Einem die Wahl wehe, und dann ist e« besser man besorgt das Recht im Allgemeinen!— Politische Uedersicht. — ER hat noch nicht geklagt! — Soldatenleben und-Sterben. Die«Chemnitzer Freie Presse schrieb vor fast drei Wochen(durch einen Zufall unterblieb bisher die Veröffentlichung im«Botköstaate"): «Mittwoch, den 23. Mai, AbeudS 11 Uhr, hat sich ein hier in Garnison liegender Soldat von der militärischen Herrlichkeit dadurch befreit, daß er fich in das Bahngleis legte uud dem gräßlichsten Tode preisgab. Das ist an sich in Deutschland nichts Ausfällige« mehr, denn es hat nicht Jeder das Zeug dazu, die militärische„Ehrenlausbahn" zu durchlaufen, sondern Viele schrei- tcn zur Caprtulation. Auffällig war es aber schon, daß der AbendS 11 Uhr Getödtete früh 8 Uhr noch auf der Unglücksstätte lag. Was sagen nun unsere Leser dazu, daß man die vestümmelte Leiche noch den ganzen Tag dort liegen ließ bis Abends 3A6 Uhr, und zur Bewachung eine Schildwache daneben stellte? Hält man s» etwa« für mögkch? Nein!— und doch ist eS geschehen! Man stritt sich wahrscheinlich über die Competeuz, resp. Verpflichtung de« WegschaffenS; denn in der Gemeinde Furth, die e« zunächst anging, soll man darauf verwiesen haben, daß der Bahnkörper nicht Gemeinde- sondern königliches Gebiet sei. Auch vom Militär au« geschah nicht« als die schon erwähnte Be- wachung, und die Stadt Chemnitz kümmerte sich ebenfalls während der ganzen Zeit nicht um den verstümmelten Leichnam, der zum Entsetzen der Passanten, zum Entsetzen der Bahupassagiere, mehr al« 13 Stunden dort lag, bis er endlich doch in die Stadt ge- schafft wurde. Wäre ein Hund oder Pferd krepirt, die Polizei hätte sicher auf schnellste Beseitigung de« Cadaver« hingewirkt, aber eiue Soldatenleiche— die läßt mau liegen I" Und, fügen wir hinzu, verfolgt obendrein noch Diejenigen, die auf die Ursachen, wie Mißhandlungen, Schindereien-c. Seitens der Vorgesetzten hinweisen, denen allein die vielen Selbstmorde in der Armee zur Last zu legen sind. Ein ander Bild! Am 11. d. erschoß sich iu Chemnitz ein Soldat. Grund der That— der gewöhnliche. Noch ein ander Bild. Wir erwähnten vor Kurzem des Selbstmord« I eine« in Großenhain garnisonirenden Reiter«, Namens Eisewig. I« der Nummer des„Erzgebirgischen NachrichtS- und AnzeigeblatteS" vom 10. d. M. widmet die tiefbetrübte Mutter ihrem unglücklichen Sohne einen längeren Nachruf, worin sie vielen Bewohnern Großenhains, die ihr Kind gekannt und ihr bei ihrem Dortsein in wohlwollender Weise herzliche Theilnahme bewiesen hatten, in warmen Worten dankt, aber am Schlüsse desselben heißt e» wörtlich: Auf die Frage,„warum muß er dies gethan haben?" ant- «orteten viele seiner Kameraden:„Einer seiner nächsten Vorgesetzten trage die Schuld, dessen Charakter in dem Rechte seine» Diensteifer« zur größten Härte übertrieben, die unbedeutendsten Fehler nur gesucht, um ihn täglich und stünd- lich zu verfolgen uud zu verdammen; daher sei dieser einzig und allein die Ursache seiner Schwermuth, Verzweiflung und seines Tode« gewesen." Nun— er ist der Erste nicht, und wird nicht der Letzte sein. Moltke'S„BildungSanstalt" florirt ja. — Der preußische Zopf der Berliner„VolkSzeitung" ist in krampfhafte Bewegung gerathen über die letzte Bitte Herwegh'S an seine Söhne,„au dem Tag wo das heutige Preußen dereinst vernichtet sein wird, auf seinen Grabstein in der freien Schweiz die Worte zu schreiben:„Freue Dich Vater, Preußen ist nicht mehr!", denn das würde ihn unter der Erde beglücken." Dazu bemerkt das Organ des Hrn. Duncker:„Bei dem letzt- willigen Vermächtniß an seine Söhne haben leider weder Musen noch Grazien dem Dichter zur Seite gestanden, und auch die Wittwe des Dahingeschiedeneu scheint, als sie die Geschmacklosigkeit besaß, jene Worte niederzuschreiben und drucken zu lassen, auf jeden Berkehr mit den himmlischen Damen verzichtet zu haben. Den Söhnen Herwegh'S aber wünschen wir so viel gesunden Sinn, daß sie ihren Kindern ei» bessere« Vermächtniß hinterlassen." Nun— vielleicht ist dann da« Herwegh'sche Vermächtniß schon erfüllt. Die Redacteure der„VolkSzeitung" aber fragen wir: Wollt Ihr da« heutige Preußen, d. h. den Polizei-, Pfaffen-, Junker- und Militärstaat Preußen erhalten wissen odernicht?Ja oderNein. Wenn Ja, dann stimmt Ihr mit Herwegh überein; wenn Nein, wo bleibt dann die„demokratische" Gesinnung, mit der Ihr Euch so gern brüstet? Doch— wozu die Frage? E« wäre ja eine Beleidigung sür den gestorbenen Dichter, anzunehmen, er habe sich mit der„Berliner VolkSzeitung" in einem Gedanken, einem Gefühle begegnen können. DaS Duncker'sche Blatt hat übrigen» für seinen schwarz- weißen Fanatismus schon den verdienten Lohn empfangen: sein chauvinistisch-partikularistischer Erguß wird von der Reptilienpress« abgedruckt. Iladeat sidi! Geschieht ihm recht! — Sie können nichts lernen und nichts vergessen, Schreibt da das«Chemnitzer Tageblatt"(und der Rest der Rep- tilienpresse druckt's nach): «Lößnitz, 11. Juli. In sozialistischen Blättern und Blättchen ist nach Möglichkeit die Lärmtrompete geblasen und der Tamtam sozialistischer Rcclame nach Kräften gerührt worden, um das hie- sige Arbeitersest, zu dem Liebknecht al« Festredner verschrieben(!) worden war, möglichst großartig zu gestalten und auch durch massenhaften Besuch imponiren zu lassen. Trotz aller Anstrengungen hat daS Fest jedoch einen kläglichen Verlauf genommen. E« war dasselbe nur von 220 Personen(inclusive der Frauen- zimmer) besucht. ES beweist die« auf's Neue und auf das Schla- gendste, daß der Rückgang der sozialistischen Bewegung eine vollendete Thatsache ist, trotz de« Schreien« und Leugnen» der Agitatoren." So da« Reptil, welche» die dem Vogel Strauß angedichtete — in Wirklichkeit ist er viel gescheidter—„Genialität" nachahmt und den Kopf in den Sand steckt, um die Gefahr au« der Welt zu schaffen, denkend, daß, wa« man nicht steht, auch nicht existire. Da« Arbeiterfest in Lößnitz, weit entfernt,„einen kläg« licheu Verlauf" zu nehmen, hat die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Trotz der unmittelbar vor dem Feste äußerst un- günstigen, am Festtage selbst zweifelhaften Witterung war der Besuch ein so zahlreicher— alle namhafteren Orte de» Bezirk« waren vertreten—, daß die großen Räumlichkeiten de» Schieß- Hause« nicht ausreichten, und Mancher aus Mangel an Platz einen«Rückgang" in'« Freie machen mußte. Nun, den«Rück- gang" lassen wir un« gerne gefallen. — lieber die Löhne der Bergarbeiter, von denen in der letzten Zeit namentlich au« Anlaß de« Achenbach'schen Erlasse» viel- fach die Rede war, giebt eine so eben erschienene, nach amtlichen Quellen und im Auftrage des Handelsministeriums bearbeitete Denkschrift, betitelt:„Die Einrichtungen zum Besten der Arbeiter iu den Bergwerken Preußers"(Berlin, Verlag von Ernst und Korn 1375)? folgende Daten: Auf den Saarbrücken Sleinkohlengruben, die bekanntlich 74.z Proz. de« WertheS der gefammten fikcalifchen Kohlenproduktion liefern, ist der durchschnittlich für Manu und Schicht verdiente Nettolohn bei der Kohlengewinnung und den sonstigen Gedingarbeiten von 24 Sgr. 6 Pf. im Jahre 1365 auf 29 Sgr. 1 Pf. im Jahre 1371, 36 Sgr. 6 Pf. in 1873 und 36 Sgr. 11 Pf. in 1874 ge- stiegen; beim Grubenausbau und sonstigen Nebenarbeiten in dem gleichen Zeiträume von 19 Sgr. 10 Pf. auf 24 Sgr. 3 Pf., bezw. 29 Sgr. 2 Pf. und 29 Sgr. 9 Pf. DaS durchschnittliche wirklicke Jahreseinkommen der bei den genannten beiderlei Klassen beschäftigten Arbeiter hob sich von 215 Thlr. in 1865 auf 260 Thlr. in 1371, 314 Thlr. in 1373 und 313 Thlr. in 1374. Für Arbeiter unter Tage besteht auf den Saarbrücker Berg- werken seit langer Zeit fast nur die achtstündige Schicht;„bei denjbegangen durch Ahr, erwiesen sei, daß aber eine formelle Be- im Gedinge belriebenen Gewinnunzsarbciten machte sich vielfach � leidigung vorliege, und verurtheilte Färber zu 3t) Mark, Zapke das Bestreben der Arbeiter geltend, auö freien Stücken und oft�zu 10 Mark Geldbuße. Das erstinstanzliche Eckenntniß hatte �die sogar gegen die Absicht der Grubenverwaltungen die normale Ar beitszeit zu verlängern. Fast 90 Proz. der Arbeiter der Saav brücker Gruben stehen im Gedinge". Trotzdem wird etwas weiter unten auch hier behauptet, jedoch ohne jede lhatsächlichc Bezrüa- dunz, die Arbeiterleistungen feien auf den StaatSwerke»»in den nächstvorhergegangenen Jahren vor 1375" zurückgegangen. Das remie, wer kann! Auf den übrigen StaatSwerken beträgt die Dauer der Arbeits- zeit höchstens 10 Stunden.— Die Steigerung der Löhne auf den fucalifchen Werken am Oberharz betrug im Gefammtdurchschnitt aller Löhne 39,« Proz. von 1867 auf 1873; der durchschnittliche Nettolohn für die Schicht stieg nämlich von Thlr. 159 29 2 aus Thlr. 223 4 1. Sieht man sich jedoch die, leider nur für diesen Bezirk gegebene Tabelle an, aus welcher die Löhne der einzelnen Arbeiterkategorien spezialistrt aufgeführt werden, so findet mau, daß dieselben an dieser Steigerung sehr ungleichmäßig betheiligt find; am höchsten ist letztere bei den am schlechtesten bezahlt ge- wesenen Arbeitern, wie bei den Schlämmern und Gczeugarbeitern, und ebenso bei den Grabenwärtern und Arbeitern, wo fie 100 (von 10 aus 20 resp. von 8, 6, auf 11, 3 Sgr.), bei den Poch- und Scheidearbeiten, wo sie 120 Proz.(von 5 auf 11 Sgr.) be- trägt, dagegen bei den höher gelohnten Arbeitern ist sie vielfach sehr gering, am höchsten noch bei den Häuern, wo sie 22, g Proz. (von 21 aus 25 Sgr. 6 Pf.), und bei den Förderleuten, wo fie 15,8 Proz.(von 19 auf 22 Sgr.) beträgt; wogegen sie bei den am höchst-n bezahlten Ausrichtern nicht mehr als 1,S erreicht(von Sgr. 23 4 auf 23 9) und bei den Schützern sogar eine Senkung von 2,« Proz.(von Sgr. 23 4 auf 23 9), stattgefunden hat.— Bei den Hüttenarbeitern(Alausthaler Silberhütte) betrug die durchschnittliche Steigerung nur 13,6, Proz.(von 143 aus 162V, Thlr. jährlich). Außerdem werden nur noch von zwei StaatSwerken, von Staß- furt und Rüdersdorf, einzelne Angaben gemacht; in erstnrem stiegen die Nettolöhne der Häuer von Sgr. 23 11 in 1870 auf 37 10, der Förderer von 21 2 auf 29, der Jungen von 14 2 auf 16 11 und in letzterem stieg das JahreSverdienst der Gedinge-Arbeiter 1369—1873 von Thlr. 207 17 6 auf 297, also um ca. 46 Proz. Der Beriibt enthält auch bezügliche Mittheilungen au« einer Reihe vonPrivatwerken, namentlich deSOber-Berg-AmtS-BezirkSDort» mund. Die Steigerungen von 1363— 1874 find hier theilweifc sehr bedeutend und belaufen sich im Allgemeinen auf 50 Proz.; der höchste Satz ist Sgr. 42 6, der 1374 in einer Zeche des Rc- viers Gelfenkirchen gezahlt wurde(gegen 26, z in 1863), die meisten übrigen bewegen sich zwischen 30—35 Sgr., der niedrigste Satz ist Sgr. 27 6 gegen 17 5 in 1363. Der hier berechnete Lohn ist derjenige, der sich durch Vertheilung der in dem betr. Jahr baar ausgezahlten Lohnsumme auf die Gesammizahl der in demselben Jabr verfahrenen achtstündigen ArbeitSschichten ergeben hat.— Unterschlagung als nicht erwiesen angenommen, und eine sängnißstrafe von 2 Monaten, reso. 6 Wochen verhängt. Ge- Z«nere Partei-Augelegenheiten. Die Bersendung der Protokolle de? Sozialisten-Congresses, abgehalten vom 22. bis 28. Mai zu Gotha, hat begonnen, und ersuchen wir die Parteigenossen derjenigen Orte, welche vielleicht bei der Zusendung übersehen worden sind, dies sofort hierher zu berichten. Der Preis des Protokolls beträgt 25 Pf. pro Stück. Die Agenten des Borstandes an den einzelnen Orten müssen eS sich angelegen sein lassen, Bestellungen auf da« Protokoll de« VcreinigungS-CongresseS zu bekommen, um bald solche beziehen zu können. ES ist ja von Wichtigkeit, daß jedes Parteimitglied von den aus dem Congresse stattgehabten Debatten über die Bereinigung«- frage Kenntniß nimmt, und der Preis ist so billig gestellt, daß sich Jeder leicht ein Exemplar anschaffen kann. Bei Baareinsendungen für größere Bestellungen ist eS gut, zu- gleich daS Packetporto(bis 90 Stück 50 Pf., darüber 1 Mark) beizufügen; bei Kreuzbandsendungeu sind für 1 bis 4 Stück 10 Pf., für 5 bis 9 Stück 20 Pf., und für 10 bis 19 Stück 30 Pf. für Porto mit einzusenden. Hamburg, im Juli 1375. Der Borstand der sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands. I. A.- I. Auer, C. Derossi, groß, Rosenstraße 36, II. »riefkaste« der Redaktion: Z. in Offenburg: Da« Lied im»Or.enauer Boten" ist so hübsch, daß wir'« im nächsten„Erzähler" zum Abdruck bringen werden.— Da« verlangte„Gepfefferte" erhalten fie direkt von Trim» mirschau, wohin wir un« gewandt haben. der Expedition: I. Ptzld Nowawes: Sie haben bei dortiger Post. Anstali abounirt und müssen sich auch an diese halten, daß Ihnen von ihr alle Nammern geliefert werden. Erst wenn Ihnen die Lieferung»er- weigert würde, können wir auf Mitiheilung de? betr. Abonnenten Be. schwerde führen. Mllr Fulda- Ihren Brief haben wir zur Beantwortung an Parteigenossen Walster in Crimmitschau übersändt. Quittung. Lmmr Eger Ab. 4,80. Crdts Dan, ig Schr. 3,00. Nßbsch Baden Schr. 1,05. Strn Lunzenan schr. 6,60. Tbrt Connewitz Ab. 22,50. Rmk Znsterbnrg Schr. 2,60. Gßlr hier«b. 1,60. Psrtschnr Hohenstein Ab. 52,75. Schr. 15.36. Nc Mrcvc Semlin Ab. 18,00. Die Dividende ist im Betrag» 3,60. d. Lbon.-Conto gutgeschrieben, e« freut un«, daß Sie noch leben.— Trsch Sera Schr. 0,60. Htbrnk Bielefeld Schr. 5,00. Tbr hier Ab. 1,25. Silz hier Ab. 1,60. R Mrtn Ab. 1,80. R Eck Berlin Ann. 2,80. Schwzr Bayreuth, wir find einverstaudeo. Gewerksgenossenschaftliches. Metallarbeitergewerkögenosseuschaft. Krivnuitscha«. Abrechnung der Krankenkasse. Einnahme: Saldo-Bortrag vom Dezember 1874 Mark 299.53. Januar: von Constanz 25.46, Wolfenbüttel 3.00. Februar: Mannheim 45.00, Wllrzburg 7.00. März: Augsburg 3.32, Lechhausen 24.00. April: Constanz 3.26, Würzburg 5.00, Harburg 6.00, Schw.-Hall 3.65. Mai: Gotha 34.60, Erfurt 10.00, Reutlingen 9.00. Juni bis 13. Juli: Erfurt 13.00, Mannheim 60.00, Ludwigshafen 14.45, Augsburg 29.00, Lechhausen 16.00. An Zinsen 4.74. Summa der Einnahmen Mark 616.11. Summa der Ausgaben 237.25. Bleibt in Kaffe 373.36. Genossen! Es fehlt die spezielle Aufführung der Ausgaben. Die Controlcommifsion hat geglaubt, dies nachsehen zu müssen, und kann noch, fall« die Abrechnung nicht richtig wäre, da« Spe ! zielle auf Wunsch nachträglich bringen. Ferner geben wir noch Aus dem O.-B.-A.-Bezirk Breslau sind die Löhne der vorauSze- f bekannt, daß die neuen Statuten im Druck sind, ebenso auch die gangeuen Jahre nicht angegeben; i» 1874 betrugen sie bei den AbrechnungSformulare. ES bedarf weiter keiner Erinnerung um Häuern in den Steinkohlengrubeu 26 und 30, in den Erzgruben Zusendung von Material; sobald wir in dessen Besitz sind, wird'S 1 I»»» OA lSviv baw 1*7 ittth«dV** Vtefi-»fT« 19, im Braunkohlenrevier 20 Sgr., bei de» Förderleuten 17 und 21, bezw. 16 und 18 Sgr. Dazu bemerkt die»Concordia": „Es würbe sich nun noch frage», wie weit durch die hier an- geführten Lohnsteigerungen auch wirklich der Sachlohn der Arbeiter höher geworden ist? Man erinnert sich z. B. an da« Ausgabe- budget der schlesifchen Webcrfamilie!(stehe Nr. 22 d. Bl.*), das 1865—1873 bei gleichbleibender Quantität und Qualität des JahreSbedarsS von 238,4 auf 319., Thlr. also um 34 Proz. in die Höhe ging; uud diese Preissteigerung um etwa ei» Drittel wird man durchgängig und besonder« für den Westen eher noch zu niedrig als zu hoch ansehen dürfen. Ob nun die verbleibende reelle Lohnerhöhung wirklich als so bedeutend gelten kann, daß sie geeignet ist, die Arbeiter zu Trägheit und Ueppigkeit zu verleiten, muß denn doch so lange bezweifelt werden, als hierüber nicht, statt allgemeiner und«nfundirter Behauptungen, spezielle Thatsachen und ziffermäßige Belege beigebracht werden." , Die mau nicht beibringen wird.— — Der Brlluner Strikt dauert fort. Die Fabrikanten verharren auf ihrem Verlangen, daß die Arbeiter zu Hungerlöhnen für sie arbeiten sollen, und die Arbeiter können nicht begreisen, daß eS ihre Pflicht ist, zum Besten der Herren Fabrikanten sich dem Huugertode zu widmen. Um ihnen ein richtige« Verständniß der heutigen Gesellschaftsordnung beizubrioge«, durchstreifen Mili- tär- Abiheilungen die Fabrikvorstädte, allein, da die Arbeiter die Nützlichkeit der passiven Blut- und Eisenkur nicht einsehen wollen, konnte ihnen der beabsichtigte Aderlaß bisher nicht applizirt werden.— an jede Mitgliedschaft, welche sich der Krankenkasse angeschlossen hat, abgesandt. Der Krankenkasse haben sich bis jetzt angeschlossen: Augsburg, Berlin, Braunschweig, Bremerhafen, Fürth, Gotha, Hannover, Harburg, LandShut, Leipzig, München, Wolfcnbüttel, Würzburg, Gießen, Constanz, Cannstatt, Pforzheim, Schwäb.-Hall, Erfurt, Reutlingen, Lechhausen, Halle, Saalfeld. Genossen, sobald Ihr die Statuten in Händen habt, erfüllt Eure Pflichten, dann können auch wir unfern Pflichten pünktlich nachkommen. Die Vorort«-Berwaliung der Krankenkasse. Herm. Hunger. Rud. Hadelitz. Gewerk sgenossenschast der Manufaktur-, Fabrik- und Haud- arbeiter beiderlei Geschlechts.(Sitz Weimar). Hera. Unsere Mitgliedschaft erklärt hiermit, daß wir der BorortS-Berwaltung in keiner Weise einen Borwurf macheu können, sondern müssen ihr da« Zeugniß geben, daß sie un« stets auf da» Pünktlichste bedient hat. Uebrigen» kann eS für die Gewerkschaft doch nicht von Nutzen sein, wenn der Verwaltung öffentlich solche unbegründete Vorwürfe gemacht werden. Man sollte sich im Bor- aoS überlegen, daß dadurch nur Zwietracht unter den Mitglied- schaften gesät wird; darum fordern wir die BorortS-Berwaltung auf, möglichst bald eine Generalversammlung an einen passenden Ort einzuberufen, damit dort die Differenzen auf gütlichem Wege ausgeglichen werden, denn nur Einigkeit macht stark! Mit Brudergruß! I. A.: Der BertrauenSmann. Correspondenzen. — Parteigenosse Auer ist»ach einer Hast von S Tagen wieder in Freiheit gesetzt worden. — Am 14. Juli haben zwei unserer Parteigenossen das Ge- fängniß verlassen: Geiser in München nach 5V»monatlicher, Seifsert in Leipzig nach iVimouatlicher Haft. Den Rest seiner Strafe— 3 Wochen— wird Seiffert absitzen, wenn ein noch schwebender Prozeß erledigt, und die neue Strafe mit der alten durch„Nachtrags- Eckenntniß" zusammengeworfen ist, wobei der »Verbrecher" ein paar Tage profitirt. — EStessendorfstin Berlin. Die„BosstscheZeitung" schreibt: »I« der Redaktion und Expedition des»Neuen Sozialdemo- krat", sowie bei dem Reichstagsabgeordneten Hasfelmann und dem Redakteur H. Lange(Sebastianstraße 15, parterre) ist am 12. d. BormittagS eine größere H-uSfuchung abgehalten wor- den. Man suchte nach ftanzöstschen und italienischeu Correspo»- denzen, jedoch, wie eS heißt, ohne Erfolg".— Natürlich, denn wo nicht« ist, da hat der Kaiser und auch Herr Tesseudorff sein Recht verloren. � ßopenhageu, 12. Juli. Der Strike der hiesigen Cigarren- asrbeiter dauert noch fort, und bitten wir, Zuzug fern zu halten. Zugleich quittiren wir dankend für folgende an uns ge- sandte Gaben auS Deutschland: AuS Braunschweig durch I. Hasch 54 Mark 60 Ps., Hanau d. Philipp Spahn 18 Mark, Hannover durch A. Schüler 12 Mark, Rendsburg durch H. Roheeff» 3 Mark 75 Pf. Mit sozialdemokratischem Gruß! P. C. Johnsen. Präses für den Cigarrenarbeitervereiu»Einigkeit", DronningenSgade 77, Copenhagen. Huittung VI. — In Sachen des Parteigenosse« Kays er contra Staat«- prokurator Schön in Mainz theckt oer»Dresdner Volksbote" mit, daß das hessische Kinai-zministerium an Kays« berichtet habe, daß ein Ober-Steuerkontroleur an snner ungerechtfertigten Verhaftung Schuld war, aber e» sei das ein»entschuldbares" Berschen.— Kays« wird serner beoachrichtigt, daß der Ober-Steuerkontroleur angewiesen wurde, die von ihm(Kayser) geforderte Gelventschä- digung(für materiell durch die Verhaftung zugesügte» Schade») zu zahlen. — Der Prozeß Ahr(Breslau) ist in zweit« Instanz beendigt Da» Gericht erkannte, daß die Thatsache der Unterschlagung •) Wir werden es gelegentlich miitheilen. R M hier 2.06. Brüder Gohli« 5,00. Fond für Semaßregelte. Arbeiieroereiu Gohli» 25,00. Club der rotheu GenoffrufchastSlnchdruckerei. Aniheilscheine bez. Antheilquittungen erhielten ferner: in Bielefeld F. P. 30,00. A. Z. 30,00. H. B. 30.00. L. K. 30,00. H. S. 30,00, C. B. 90,00. H. H. 30,00. Berlin Anzeigen ze. Sonntag, den 25. Juli, Sophienstr. Nr. 15: Großes Sommervergvuge« arrangirt von dem Berel»„der deutsche» Stü»metzeu", bestehend in Coneert, Gesang uud Ball unter gefälliger Mitwirkung des Gesaug- Berein»„Bruderket e". tiaffmeröffnung halb 4 Uhr. Anfang des Concert« halb 5 Uhr. Ende de« Balle« 3 Uhr.(3a) Da» Comite. Da der Reinertrag zu ein« der heutigen Arbeiterbewegnng würdigen Sache bestimmt ist, so bitten wir alle Steinmetzen Berlin», sowie alle Freunde der Arbeitersache, un» durch ihre Thetloahme unterstützen zu wollen.(275) Berlin Sonnabend, den 24. Juli, Abend« 8 Uhr im Schützm« Hause, Linienstraßc Nr. 5: Großes Roseu-Feft. 1) Große« Concert. 2) Quartett- u. Solo-Gesang-Vorträge. 3) Ball. 4) Rosenpolonaise. Jede Dame erhält ein Rosen-Bou- quet gratis. 5) Die Post im Walde bei bengalisch« Beleuchtung. Der Garten ist mit 500 farbigen Ballons decorirt. Großes Feuerwerk. Satree Herrn 40 Pf. Damen 30 Pf.— Hnren die am Tanze theil- nehmen, zahlen 50 Pf. nach.(2a) Parteigenossen find dazu ewgeladen. Da« Feft-Comitee.[300] Brrlin 19' �uti' a6enk 8 u�t in 3ltnä®aion' N-u- Okffentliche Arbeiterversammlung. Die letzten Ereignisse auf politischem und sozialem Gebiet.— Bortrag de» ReichslagSabgeordnetea August Gerb au« Hamburg. Da diese Versammlung nur durch den„Volksstaat" und„Neuev\ Sozialdemokrut„ bekannt gemacht wird, bittet die GefinnungSgenoffea für Zuführung von Gästen Sorge zu trage«_« Heiusch.(80]; Montag, den 19. d. M., Abend« halb 9 Uhr i» i �/UIUUUl Z Hanf ch's Clublokal, Schanenburgnstr. 14: Große öffeullichr Schuhmacherversammloug. Tagesordnung: Da» Protokoll de« deutschen Schuhmacher-Congresse«. Die Les« diese« müssen für die weiteste Berhreitung sorgen. _«. Seidel.(601 Ijamlmrg S®ienpa8' b,n 20, 3uti' Abends s Uhr in Stadlt« Oeffeutliche Arbeiterve-sammlung. T.-O.: Bortrag von Herrn Auer: Der Kamps um« Dasew. L H. Kotkomp. 1501 Leipzig Allgemein« deutscher Schueiderderei». Montag, Abend« 8 Uhr: Versammlung bei Jakob, PeterSstr. 15(goldner Arm). T.-O.: Anträze zur Generalversammlung. B-rschieheoe«. Fragt' kästen. Gäste willkommen. d. Beb.(7ül( Leipzig Gewerkschaft der Schuhmacher. Montag, den 19. Juli, Abend« 8 Uhr: Mitglieder-Lcrsammlnug. T.-O.: Sozialer Wochenbericht. Fragekasten. Di«kusst»n. Ab!' »ahme»euer Mitglieder. Der Bed. Leipzig Gewerkschaft der Metallarbeiter. Montag den 19. d. M., Abend» 8 Uhr: Versammlung rShlich, Nicolaistraße 38(goldner Ring). T.-O.: 1) Wahl einer Commisfion zur Berathung de» Lokal-Krankea- kassenstatut«. 2) Sozialer Vortrag. Gewerkschaftliche«. Fragekaste»: Aufnahme neuer Mitglieder�_ D.«ed. M bei Aufforderung an unsere Presse! Alle politischen, sowie gewerkschaftlichen Part eiblätter de« In-»»d Auslande» werden freundlichst ersncht, unsrem Bruderorgan, dem„Sozial' demokrat in Kopenhagen" regelmäßig Tauschexemplare zu seudew auch ergeht an alle außerhalb Dänemark« befindlichen dänischen Parteigenosse» die dringende Auffordernng, zeitweilig Correspondenzen über den GaoZ der anßerdänischtn Bewegung einzusenden an die Red aktton dt' Sozialdemokrat in Kopenhagen. Wir bitten im allseitigen Interesse um thanlichste Berücksichtign«» diese« Ansuchen». Leipzig, de« 13. Juli 1875. (3H)_ Die Redaktion de«„B-IkSsta-t�. Für die Hinterbliebenen Jorck'« ging fett dem 16. Juni bei dem Unterzeichneten ein: «erlin. d. Haveutth Mark 7,00. Elberseld, Liste 1 d. P. Huttenberger 7,80. Gotha, von d. Gewerkschaft d. Holzarb. d. Schmid 5,00. Hamburg, v. Nagel 2.00; Liste 253 d. Deifinger2. Rate 2,10; v. X. V 6,00; Liste 63 d. E. Vehr 18,08; Liste 30 d. KSyler 6,00; Liste 41' d. Stcra 1, Rate 5,00; Liste 91 d. Lüder« 00,37; Liste 88 d.»oni Salzen 3,50; Liste 90 d. Koch 3.00; Liste 96 d. Schultz 2. Rate 3,00;! Liste 256 d. Metzger 2. Rate 14,70. Hounoder, 1 Tifchlnversamml. d. Klinzner 5,46; auf Liste 83 d. Buße 10,70. Lübeck, v. Birawer'« Werkst» te 3,00; Nürnberg, d. C. Grillenberger 14,05. Pößneck, ans Liste d. R. Hochstein 3.00. Würzburg, d. Seemann 30,00. All« diejenigen, welche noch Geld oder Listen für die Hmterbltebeneu Aorck's in Händen haben, werden ersucht, die betresseuden Tpeile schlm- «igst a» den Unterzeichneten abzuliesern, damit die Schlußabrechnung ersolgen kann. Hamburg, 12. Juli 1875. August Geil, Rödingimarki Nr. 12. In unserem Berlage ist erschienen. G. Herwegh: Kampsprolog im Himmel. AM- Vollständiger Abdruck!"VQ (Zugleich Ergänzung zu der im Berlage der Expedition de»„Volk»' staat" erschienenen Broschüre: „Line Lrinnerung an Heorg Kerwegh".) n. Prei«: 100 Stück 2 M.(Einzeln resp. weniger al« 100 Stück) ö 3 BolkSbuchhaudlung(J. Franz) Zürich,„s NB. Bestellungen übermittelt die Expedition de»„Volkestaat- (2b)[200' Protokoll über den 3. Kongreß des Schweiz. Arbeiterbundes. Herausgegeben vom Bureau de» Congresse«. Preis für Parteigeuoffeu 30 Pf. Verlag der Volksbuchhandlung(I. Frau;) Zürich (3a) Zu beziehen auch durch die Expedition de«„Volksstaat", j Verantwortlicher Redakteur: H. Rindt. Redaktton Hohestr. 4, Expedition Zeitzerst''. 44, in Leipzig. Druck nnd'Lerlag der GensssmschaftSbllchdrnckerti in Leipzig.