)] தி te 11. ie IT, 0, be WAA ex A Erscheint in Leipzig Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Bostanstalten u. Buchhandlungen des In- u.Auslandes. Filial- Expeditionen für die Bereinigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hoboken, N. J. Beter Haß, 8. W. Corner Third and coates str. Philadelphia. Der Volksstaat Organ der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands. Abonnementspreis für ganz Deutschland 1.60 Pf. pro Quartal. Monats- Abonnements werden bei allen deutschen Poftanstalten auf den 2ten u. 3ten Monat und auf den 3ten Monat besonders angenommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzgth. Sachs.- Altenburg auch auf den 1ten Monat des Quartals à 54 Bf. Inferate, die Abhaltung von Partei-, Bereins- und Bolksversammlungen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Bartei- Angelegenheiten betreffend, werden mit 10 Pf.,- Privat- und BergnügungsAnzeigen mit 25 Bf. die dreigespaltene Petit- Beile berechnet. Nr. 98. Freitag, 27. Auguft. 1875. ber Fabrilgefeßgebung, so ift bewiesen, daß auch die Arbeits- für das zur Lohnzahlung nothwendige Gelb felber noch Zinsen Abonnements auf den„ Volksstaat“ kraft der Fabrikarbeiter ſchon vor dem Ankaufe durch den Kapita- bezicht ober aber einem Dritten Zinsen zahlen muß, etwa au 10. für den Monat September zu 55 Pfennigen werden bei allen liften in Gelb umgefeßt werben lanu. fachlich, als daß das Publikum eine so fachliche Bemerkung von the deutschen Bostanstalten, für Leipzig pro Monat zu Außerdem kann doch wohl nicht bestritten werden, daß eine einem Sozialisten hören durfte? 1860 Pf. bei der Expedition, Beigerstraße 44, und bei Colpor- große Zahl von geschäftlichen Unternehmungen, z. B. die EisenIn demselben Citat ift ferner folgender Sas ausgelassen: teur Müller, für die Umgegend von Leipzig bei den Filial- Geschäfts bezahlen; es kann doch auch nicht geleugnet werden, daß in der Lage find, ihren Tagelohn zinstragend anzulegen; fie leiden bahnen, ihre Löhne aus dem vorweg vereinnahmten Ertrage des„ Die Arbeiter verlieren diesen Betrag freilich nicht, da sie nicht peditionen: für Bolfmarsdorf, Rendniß, Reuschönefeld zc. sehr viele Fabriken- von ben nur auf Bestellung arbeitenben aber burch das Crebitiren bes Lohns meistens weit größere Berbei Frau Engel, Reudnitz Feldftr. 14, Hof 1 Tr., für Gon- Kleinhandwerkern zu schweigen auch nur auf Bestellung ar- lufte, als die Arbeitgeber am Zine gewinnen." newiß 2c. bei Teubert, Bornaischestr. 19, für Kleinzschocher beiten, wie die Militärwaarenfabriken à la Krupp, sämmtliche Nachdem dieser Satz gestrichen und somit der Sinn beffelben und Umgegend bei Fleischer, Schloßgasse 13 daselbst, für Schiffsbauwerfte, Locomotiv- und sonstige große Maschinenfabriken, fortgeschafft worden ist, kann der Herr Kritiker freilich getrost folThonberg u. Neurendniß bei Zeitungsspediteur 3schau, Neu- daß also alle diese Fabriken schon einen Markt besigen, auf dem genden Saz nieberschreiben:„ Dann kann man auch nicht behaupten, reudnik 15, 1 Tr., für Plagwiß und Lindenau bei Schuster, fie ihre Baare in Gelb umsetzen, ehe fie die Löhne an ihre Ar- taß der Arbeiter dem Fabrikanten feine Arbeit vorschießt und daß Merseburgerstr. 26, für Gohlis 2c. bei D. Peufert, Hauptbeiter zu zahlen haben, lepterer baburch einen ungerechten Gewinn, der Arbeiter aber eine ftraße 18, für Stötterip bei Fr. Bogeniz, Hauptstr. 38, anDer erhobene Einwurf paßt nur auf die planlos getriebene unbillige Einbuße erleidet." Broduktion, welche bie sogenannte Ueberproduktion erzeugt. Also Spricht sich in diesem Sage nicht die, leiber auf allen Seiten ber nur für eine spezifische Unterabtheilung der gesammten Arbeits- im Parteikampfe immer mehr zunehmende Tendenz aus, ben geFür Berlin wird auf den„ Bolksstaat" monatlich für traft- von welcher Abtheilung ich gar nicht gesprochen habe haßten Gegner selbst auf Kosten der Wahrheit in der öffentlichen 75 Bf. frei in's Haus abonnirt bei Trautmann, Manteufel geltende voltewirthschaftliche Einwand ist hinfällig, weil an und Meinung herabzusetzen? Und das geschieht faft burchweg in dieser straße 25, vorn 3 Tr.; Rubenow, Brunnenstr. 34 im Laden. für sich unrichtig. br: ef. genommen. be Nationalökonomie. Wir entnehmen nachstehend der„ Deutschen Allgemeinen Zeitung ( Nr. 184) ben zweiten Antwort- Artikel Schramm's nebst der in Duplit der Redaktion der„ D. A. 3.": bie 40 Zur sozialen Frage. anders dieselben " " Kritit. " Der Abonnementsbetrag ist bei Bestellung zu entrichten. Der Herr Kritiker sucht dann barzuthun, daß der Unternehmer Wenn gleich im Anfange in Bezug auf meine Artikel erklärt Die Leipziger Abonnekten werden noch besonders darauf oft an der fertigen Waare Verlufte erleibe, daß er ein Risico zu ift:„ Es lohnt wohl, diesen Auslassungen etwas näher zu treten", aufmerksam gemacht, daß bei allen Stadtpostfilialen sowohl tragen habe, alles Sachen, die ich gar nicht beftreite, die aber so werden die Leser in den Glauben versetzt, daß alles, was später Quartals- als Monatsabonnements angenommen werden. auch richt in einen Artikel über die Arbeitskraft hineingehören; beklamatorisch bekämpft wird, in jenen Artikeln behauptet sei. Es er nennt meine Deductionen Sophistereien und ruft: Nicht der würde zu weit führen, wollte ich ausführlich zeigen, wie oft hier Arbeiter ist es, ber dem Arbeitgeber seine Arbeit verschießt", son- Irrthum erregt wird; ich hebe daher nur zwei Stellen hervor. bern umgekehrt empfängt er vom Arbeitgeber den Lohn für seine In der Kritik steht der Saz: Wenn die sozialistischen AgiArbeit( und wenn auch erst nach einiger Zeit) immer viel früher, tatoren behaupten, es sei bas gar nicht möglich und es flinge wie als diese Arbeit dem Arbeitgeber Ertrag gewährt"( bei Herrn Sohn, daß man dem Arbeiter, der kaum die Nothdurft des Lebens Brockhaus nachzufragen!); er erhält ihn also vorgefchoffen". verbiene, zumuthe, davon auch noch etwas zurückzulegen 2c."; ba Ein nagelneuer kaufmännischer Begriff! glaubt doch jeder Leser, eine derartige Ansicht sei in den volksAlle Kaufleute, welche Waaren zum Wiederverkauf gegen Baar- wirthschaftlichen Artikeln geäußert; und doch sage ich ganz im Ge Leipzig, 9. August. Wir geben unserm Gegner, dem Ber- zahlung ankaufen und nicht fofort wiederverkaufen, schießen nach genfaße im britten Artikel: So vernünftig und empfehlenswertb eber faffer der von uns bekämpften Artikel im„ Boltsstaat", Herrn dieser Logik also den Verkäufern den Preis vor! Weiß denn der es nun auch für die Privatwirthschaft des einzelnen ist, sich durch felbe fährt jo fort: Schramm, zu seiner weitern" Replit" gegen uns das Wort. Der Herr Kritiker nicht, daß fast alle Rohprodukte meistens nur gegen Sparen einen Nothgroschen zurückzulegen, so wenig vermag ein Baarzahlung verkauft werden, daß der Landmann Korn, Schlacht- allgemeines Sparen der Arbeiter die Gesammtlage derselben als Der einzige wirklich volkswirthschaftliche Einwurf des Herrn vieh, Wolle, Flachs, Wein, Holz, Torf zc. an den Händler selten Klaffe zu verbessern." Krititers Er brudt die Stelle aus meinen urrurein ao, in der ta nac- Diejen als geaen Baarzabenfalls oft sehr lange hit dän Väger tenswerty; var pâofitam wird iff die weinung dersezt, tas valite in gewiesen habe, baß der Gebrauchtwerth der Arbeitskraft füdweife behalten, ehe fie diefelben in Geld umfeßen können? Die Pro- gefagt, ein solcher Rath Klinge wie Hohn! in den Besitz des Kapitalisten übergeht, sodaß diefer also am Ende bucenten dieser Waaren erhalten also nach der neuen volkswirth- Der Herr Kritiker schreibt an anderer Stelle:„ Es gehört jebes Tages in den Besitz eines Tageswerthes der Arbeitskraft ge- fchaftlichen Doctrin den Werth ihrer Waaren nicht bezahlt, fon- nun zu den unlautern Mitteln der sozialistischen Agitation, womit ale tommen ist, aber erst nach einer Woche den Lohn zahlt. Ich weise vern vorgeschoffen; sie( foll heißen: bie Käufer) müßten fich also fie die Mißstimmung der Arbeiter gegen die Arbeitgeber rege zu also einfach darauf hin, daß der Arbeiter seine Waare, die Arbeits- logischerweise für das vorgeschoffene Geld von den Verkäufern erhalten sucht, zu behaupten, die geistige Arbeit des Unternehmers traft, auf Credit verkauft. Bins bis zum erfolgten Bertauf der Waaren ausbitten fönnen!( gewöhnlich extensiv wie intensiv eine sehr bedeutende) thue gar Gegen das durchaus zutreffende Verhältniß schreibt der Herr Diese Idee scheint dem Herrn Kritiker wirklich vorgefchwebt zu nichts zur Herstellung des Arbeitsprobutts und bes bavon zu Kritiker:„ Der Artikelschreiber des„ Bollostaat" vergißt hier ganz haben, weil er weiß, daß man beim Ankauf von Waaren für so- ziehenden Gewinnftes, verdiene daher auch keinen Antheil an ober verschweigt absichtlich, daß die Arbeitskraft des Fabritarbeiters fortige Baarzahlung ein Sconto erhält. Die Sache verhält sich legterm." nicht in dem Sinne eine Waare ist, daß sie sofort von dem Ar- aber gerade umgekehrt, als sie hier bargestellt wird. Da muß doch auch wieder jeber Leser glauben, dies oder boch beitgeber, dem Fabrikanten, auf den Markt gebracht und in Geld Seit Einführung des Erebitwesens, dieses Haupthebels der ähnliches stehe in den kritisirten Artikeln; aber gerade das Gegenumgesetzt werden könnte". tapitalistischen Produktionsweise, ift es Sitte geworden, die Waaren theil ist der Fall; ich schreibe gleich im ersten Artikel über die Zuerst muß ich hier auf einen unbegreiflichen Irrthum des auf Credit zu verkaufen und erst nach einiger, durch den Gebrauch Arbeit:" Zu den Diensleistungen, welche die Gesellschaft immer ter Serrn Kritikers verweisen, der plöglich von Fabritarbeitern spricht, bestimmter Zeit Zahlung zu verlangen. Bei der Produktion der gebrauchen wird, gehört auch unzweifelhaft die Thätigkeit der Menwährend meine ganze Auseinandersetzung sich auf die Arbeitskraft Rohmaterialien hat sich, wie ich gesagt, bieſe Sitte noch nicht ein- fchen, welchen die Bestimmung über die Art und Wenge, die Ber im allgemeinen bezieht. Ein Mißverständniß ist kaum denkbar, gebürgert, weil diese Art der Produktion noch am wenigften in fendung und Bertheilung der zu produzirenden Waaren obliegt; benn ich habe ausbrüdlich in dem qu. Artikel erklärt, baß ich unter kapitalistischer Weise betrieben wird. Im kapitalistischen und rein es ist ganz undenkbar, baß eine entwidelte Großproduktion ohne Arbeitskraft„ den Inbegriff aller leiblichen und geistigen Fähigkeiten aufmännischen Verkehr gilt sie aber durchweg, und deshalb zieht derartige Geschäftsführer, Dirigenten und Magazinverwalter beestines Menschen verstehe, welche zur Herstellung eines Gebrauchs- der Käufer, der auf die ihm ufancemäßig zustehende Zahlungsfrist stehen könne. In der heutigen Gesellschaft versteht nun die Klaffe werthes in Bewegung gefeßt, angewandt werten". Es ist also verzichtet und baar zahlt, die ihm für diese bestimme Periode zu- der Kapitalisten und Unternehmer diese Arbeit; der Kapitalist bedes stehenden Brozente ab. stimmt, was und wie produzirt werden foll; der Kapitalist besorgt Fabritarbeiters, sondern von der aller Arbeiter, also unter anderm Das Verkaufen der Waaren auf Credit ist eine der ausge- die Versendung und den kaufmännischen Bertrieb; die Kapitalisten auch von ber geistigen Arbeitskraft des Herrn Kritifers. bildeten Industrie und dem Großhandel entsprechende, unter den als Klaffe leisten also der Gesellschaft Dienste, für welche ihnen Der dem Artikelschreiber des„ Bolle staat gemachte Vorwurf jezigen Berhältnissen nothwendige Eigenthümlichkeit des Waaren- ein Antheil am Arbeitsertrage zusteht." Und bei einem berartigen Verfahren wird dem Gegner noch wäre nun nur in dem Falle zutreffend, wenn die angebliche Eigen- austausches; sie haftet am Eisen so gut wie am Tuch, an ber schaft der Waare Aiheitskraft, welche darin bestehen soll, daß fie Leinwand so gut wie am Guano ebenso sehr aber auch an der Unlauterkeit vorgeworfen! nicht sofort auf den Markt gebracht und in Geld umgefeßt werden zur Waare gewordenen Arbeitskraft. Wollte ich also nachweisen, Doch genug. Ich weiß sehr wohl, daß im Parteikampfe gar tann, eine besondere Eigenthümlichkeit dieser Waare wäre, und ge- baß die Arbeitskraft eine Waare geworden sei, so mußte ich auch zu häufig aus Leidenschaft gefehlt wird; bezeichnend bleibt es aber tabe nur dieser Waare anhaftete. Dies ist aber durchaus nicht der zeigen, baß sie wie jebe andere Waare im kapitalistischen Verkehre für die eingerissene Gehässigkeit wie für den Mangel an durchFall. In jeber Hanbeletriste kann die Mehrzahl der Waaren auf Erebit verkauft wird, was der Herr Kritiker nicht verstanden schlagenden wissenschaftlichen Argumenten gegen den Sozialismus, nicht sofort in Geld umgesetzt werden, ja selbst in ruhigen Ge- zu haben scheint. daß ein liberales Blatt, welches mit Recht für eins der anstän Anstatt aber bie gar nicht zu bestreitende Thatsache, in der ja digsten gilt, mit derartigen Waffen tämpfen tann und noch dazu fchäftszeiten giebt es eine Menge Raufleute, die ihre Waaren nicht unter der Devise: Wahrheit und Recht. Karl August Schramm." Hr. Schramm ist, troß seines Borsages, furz zu sein, doch so bet Ben gen 食 食 nb t. jit en zuheben. 3. umgesetzt. " 200 brauchten Maschinen, Häuser und dergleichen leiden an derfelben burch Berhältniffe beim Austausch der fertigen Produkte zu rechtKauftraft hat, die gesellschaftlich anerkannte Geldwaare. Die ge- anzuführen, welche einerseits bei allen Waaren hin und wieder ausführlich geworden, daß wir in unserer Duplit auf das Obige Schwierigkeit; es giebt überhaupt nur eine Baare, welche immer fertigen und verfällt dabei in den Irrthum, solche Berhältnisse lidhe; es wäre daher schon überflüffig gewesen, dieselbe hervor- burchweg zutreffend find. ligte Eigenschaft ist also teine der Waare Arbeitskraft eigenthüm vorkommen, andererseits aber bei der Waare Arbeitskraft gar nicht um so fürzer sein müſſen. Also: e 1) Hr. Schramm tabelt es, daß in dem von uns gewählten Nun noch ein Wort über die der Wahrheit nicht entsprechende Beispiel von Fabritarbeitern die Rede sei, während er nur von Arbeitern" im allgemeinen gesprochen habe. Das erinnert an 3ch durfte bies Moment überhaupt nicht hervorheben, weil es Darstellungsweise des Herrn Kritikers. Ich muß hier zuerst auf die Thatsache aufmerksam machen, jenen, der Obft verlangte, aber alle ihm gebotenen Sorten Obst, gar nicht eriftirt, weil der Herr Kritiker fich in einem ganz un glaublichen Frrthume befindet, wenn er meint, die Waare Arbeits- baß der Herr Kritiker in dem Citat eine absichtliche ich will Kirschen, Pflaumen zc. zurückwies, weil er„ Obst an sich", abstraktes einen vielen Fällen fogar schon vor ihrem Ankaufe verkauft, in Geld fage baher: eine abfichtliche Auslaffung begangen hat. In so großen Bruchtheil der Arbeiter wie die Fabrikarbeiter nicht, meinem Artikel folgt auf den Baffus:" So unwesentlich das Mo- bann um so schlimmer für ihn! 2) Hr. Schramm sagt: Die Eigenschaft, nicht sofort in Geld Der Herr Kritiker ist Mitarbeiter dieser Zeitung; als solcher ment im ersten Augenblide erscheint, so schwerwiegende Folgen hat muß er wiffen, daß der Befiger der Zeitung die Abonnemente- es boch für den Arbeitgeber und Arbeitnehmer, noch folgender, umfezbar zu fein, theile die Arbeit mit vielen anbern Waaren. bie noch gar nicht hergestellte Waare bezahlt erhält, bevor er über das zur Lohnzahlung nöthige Geld nicht todt im Kasten, sondern sondern nur die Schlußfolgerung getadelt, die Hr. Schramm mit die Annencengebähren haupt an eine Gehalts- oder Lohnzahlung an die Redakteure, zinetragend in der Bant liegen, wenn er es nicht gar selber gegen Berkennung dieses Moments aus feinen Bordersägen zieht. Kritiker, Seger, Druder c. zu denken braucht. Große Zeitungen Zinsen borgen muß." Ich bezeichne diese Auslassung als eine haben eigene Druckereien, und es würde nur auf Silbenstechereien absichtliche, weil der Herr Krititer das Subjekt des nächsten Sages spiel zu widerlegen, indem er eine Zeitung und eine Eisenbahn Seger, Druder, Maschinisten, Bogenfänger 2c. nicht für Fabrit- in der Arbeitgeber" abgeändert hat, wodurch die Annahme eines bezahlt erhielten, als der Arbeiter seine darin stedende Arbeit. binauslaufen, wenn man die in derartigen Druckereien beschäftigten aus„ er", wie es bei mir mit rückbezüglicher Bedeutung lautet, anführt, welche beide das Arbeitsprobuft, wie er meint, früher Fabrit in England stehen meines Wissens Drudereien unter arbeiter halten wollte; gilt aber eine berartige Druderei für eine Druck- ober eines Schreibfehlers ausgeschlossen ist. 3) Hr. Schramm sucht uns durch ein geschickt gewähltes BeiAber Hr. Schramm vergißt das Risiko, welches treß der anscheiErschien ein Satz, in dem betont wird, daß der Arbeitgeber nenden Vorausbezahlung Eisenbahn und Zeitung laufen. Weiß un Lid 4) Hr. Schramm spöttelt: Nach unserer Theorie würde der hat die Staatsander, Miquel und Consor- zu werden, und daß die Arbeiter Deutschlands verpflichtet sind, No Ar er noch nichts von Eisenbahnen, die taum ihre Betriebskosten, ge-]-ER lagt nicht, das heißt nicht gegen die ,, Kreuzzeitung". Ja Floridsdorf wird nur die halbe Zeit gearbeitet, Ringhoffer in be schweige die Zinsen ihres Anlagekapitals decken? Was hilft es SEIN Bleichröder ist jedoch nicht so chriftlich gesinnt( schon Prag reduzirte die meisten Arbeiter auf die Vormittagszeit, die je biesen, daß fie das Geld für eine Fahrt früher erheben, als fie wegen der Abstammung) und hat im Verein mit seinen würdigen Mödlinger Fabrit ist beinahe ganz verödet, auch in W.- Neustadt ben Heizer und Lokomotivführer für eben diese Fahrt bezahlen? Gesellen Hansemann, Miquel 2c. die„ Deutsche Eisenbahnzeitung" sieht es tcaurig aus. Die Hernalser Waggonfabrit will den größeren fei Der Unternehmer( die Gesammtheit der Aktionäre) verliert hier verklagt, welche den Rumänier- Schwindel an den Branger gestellt Theil des Personale entlassen." vielleicht sein Gelb, während die Arbeiter ihren Lohn pünktlich hat. Die Eisenbahnzeitung" aber nicht faul, hat den Spieß um- Ein solcher Staat, eine solche Gesellschaft, das ist klar, haben bekommen. Oder frage doch Hr. Schramm einmal bei den großen gedreht und-boch hören wir fie felber: Soeben( 18. Aug.) feinen Bestand, ihre Beseitigung ist eine geschichtliche und von der üb Wiener Zeitungen an, ob sie nach dem Krach mit den vorausbe- gehen uns zwei Nachrichten zu, für deren Richtigkeit wir bürgen allgemeinen Wohlfahrt gebotene Nothwendigkeit. D zahlten Abonnements- und Annoncegeldern dermaßen gedeckt" zu fönnen glauben. Zunächst sind von Herren v. Hansemann, waren, daß fie ihre Sezer und Druder aus bereitliegendem Gelbe v. Bleichröder, Reinhard und noch drei anderen Herren des Auf- Zum Brünner Strife berichtet die in Best erscheinende wo bezahlen tonnten! Bei bauernd gutfituirten Eisenbahnen und sichtsrathes der rumänischen Eisenbahnattien Gesellschaft gleichlau- Arbeiter- Wochenchronit", daß derselbe insofern noch nicht als me Zeitungen wird auch der Lohn der Arbeiter ein höherer sein, also tende Spezialanträge bei der Staatsanwaltschaft und dem Stadt- beenbet zu betrachten sei, als die Fabrikanten gegenwärtig nod fie bie Sache sich dadurch wieder ausgleichen. gericht auf Bestrafung gegen uns eingeleitet. Ferner an die 300 Arbeiter in der Aussperre halten. Daß die Noth Ar die unter diesen 300 wohl taum erwähnt Aufläufer( und Wiederverkäufer) von Rohprodukten( Wolle, Lebens- Herren Hansemann, mitteln 2c.) bem Berkäufer den Preis der Waaren vorschießen", ten aufgenommen. Damit wäre der Anfang gemacht, und den barbenden Brüdern in Ostreich beizustehen das versteht ma Gewiß thut er dies, denn er bezahlt ihm denselben früher, als er preußische Richter werden in die Lage kommen, ihren alten, in der sich von selbst. Also Hülfe ben 300 ausgesperrten Brünner S felbst. Also Sulfe de eich beizustehen felbst ihn wieder realisirt hat, und bevor er weiß, ob er ihn rea- Neuzeit etwas gefährdeten Ruf etwas zu Ehren der Gerechtigkeit Arbeitern! fel lifirt, Er macht sich dafür bezahlt, indem er Zinsenverluft und und Moral einmal durchgreifend zu bewähren. Daß die Herren Rifico auf die Waare schlägt, b. h. Diese theuerer verkauft, als er des Aufsichtsrathes nicht abwarten, bis sie die ganze Schwere- Die Rache ber Bourgeoisie. Unter den franzöisen bad fie eingetauft. Genau so macht es der Fabrikant und ebendeshalb unserer Beschuldigungen gegen fie erfahren, ist ein eigenthümliches Flüchtlingen in London cirkulirt ein Brief, den mehrere nach Neu- neb tann biefer dem Arbeiter nicht den ganzen Arbeitsertrag"( wie Beichen von gutem Gewiffen." Caledonien deportirte Communarden herausgeschmuggelt haben, und We bie Sozialisten verlangen), sondern nur einen bestimmten Lohn Warten wir ab. Was wir von den preußischen und andern der über die Greuel ber trockenen Guillotine" erschütternde Aufauszahlen. Richtern denken, bas wiffen unsere Leser. schlüsse gibt. Wir werden das Aftenstück demnächst unsern Lesern Ar 5) Schließlich beschwert sich Hr. Schramm über unsere Kampfes- Bielleicht bekommt nun auch ER Lust und Klajt gegen die in der Ueberseßung vollständig mittheilen, und begnügen uns für heute In weise als eine angeblich fagen wir es gerade heraus unehr- Kreuzzeitung" oder gegen den ihm jo eifrig, aber bis jetzt leider damit, folgende Notiz bes schottischen Blatts, bes, Glasgow Herald" fch liche. Warum? Erstens weil wir einen sehr langen Sag von erfolglos, als„ Erörterer" der famosen Kreuzzeitungs" Artikel abzudrucken: " Soeben erhalte ich aus Neu- Caledonien einen Brief, der von ihm nur so weit citirten, als er uns zur Beleuchtung der Frage denunzirten Liebknecht. wesentlich erschien. Daß wir dadurch den Sinn entstellt hätten, and t in einer großen Anzahl Deportirter, welche vor den Ereignissen von ist nicht wahr. Zweitens meint er, wir hätten von Agitatoren" Der Erbfreund" überhäuft uns mit Zärtlichkeiten. Da 1871 in ver literarischen und gewerblichen Welt von Baris her- in gesprochen, und das bezögen die Lefer natürlich auf ihn. Herr lesen wir wieder in preußischen Blättern: vorragend bekannt waren, unterzeichnet ist. Wenn auch Ueber Ge Schramm vergißt hier wieder, daß er seine Artikel für ein Blatt, Es vergeht teine Woche, ohne eine neue Unthat ber Ruffen treibungen(?) ale möglich zugegeben werden müssen, so übersteigt hat ben„ Boltsstaat", schrieb, und daß unsere Bolemit fich deshalb an der Grenze gegen Deutsche. Ein junger Mensch wird an der doch die Geschichte der von den französischen Gewalthabern dort natürlich auch nicht gegen diese Artikel als eine Pri- oftpreußischen Grenze wegen Defraudation eines Stückes Hosenzeug verübten Greuel Alles, was die Einbildungskraft je zu erfianen vatarbeit, oder gar gegen deren Verfasser, Hrn. Schramm, sondern von 1 Metern festgehalten und zur Grenzwache geschleppt, hier vermochte. Der augenscheinliche Zwed des neuen Gouverneurs ist, gaf gegen das Blatt, dem fte einverleibt waren, und gegen die Partei macht er einen Fluchtversuch und kommt glücklich über die Breu die Gefangenen durch alle erdenklichen Dualen zum thätlichen nad richtete, beren anerkanntes Organ dieses Blatt ift. ßisch: Grenze, von wo er gekommen. Kaum hat er indeffen das Widerstand gegen die elende Behandlung aufzureizen und so ber ale 6 *** Politische Uebersicht. - Todtmarschirt. Unter Vermischte Nachrichten"( mertt's euch, ihr Soldaten!) finden wir in den Zeitungen folgende nähere Nachrichten über das Unglück", welches den Füfilieren des Infanterie- Regiments Nr. 58 auf ihrem Todtenmarsch von Frauftadt nach Freistadt zugeftoßen" ist. Zunächst aus einer Fraustadter Correspondenz der Posener Zeitung": Straßengräben zurückbleiben, Hinter dem Dorfe " " M rom CO Die allgemeinen Borwürfe, bie Hr. Schramm uns macht, daß Biel erreicht, so wird er auf preußischem Grund und Boden von Administration Gelegenheit zu geben, fie entweber gleich schädS wir als Bourgeois- Nationalötouom"( benn das meint er doch) einem russischen Grenzsolbaten verfolgt, der auf ihn an- lichem Gethier niederzuschießen oder sie in die Kate-die gegnerischen Deductionen entweder nicht verständen oder legt und ihn sofort zu Boden strect; die Kugel hatte gorie gemeiner Verbrecher zu bringen. Es ist natürlich wiffentlich entstellten, laffen wir, als unerwiesen, auf sich beruhen. Die Bruft durchbohrt. Wenigstens starb er auf heimischem nicht zu ermöglichen, daß die Beschwerden der Verbannten unpar- Il Boden und der Russe konnte von brüben müßig und bewundernd" teiisch untersucht werden und all: Hoffnungen auf Verbesserung Ple fein Wert auftaunen. Wenn das ein Franzose gethan hätte, so sowohl als auf Befreiung scheinen im Seifte dieser Unglücklichen hätten wir schon längst wieder den schönsten heiligen Krieg." immer mehr auszusterben. Es ist daher nicht zu verwundern, daß Aber von dem„ Erbfreund" müssen wir uns diese Zärtlichkeiten fie in ihren Anstrengungen, zu entfliehen, vor feinem Wagniß Dank der zurückschrecken, um nicht länger die Opfer der scheußlichsten Tyrannei gefallen laffen, benn er hat uns in der Tasche genialen" Politit des großen Staatsmannes. zu sein, der fie unterworfen find! fchä Bei dieser Gelegenheit fet erwähnt, daß es mehreren dec so tein 3st's wahr? Der Frankfurter Zeitung" wird aus Gequälten neuerdings gelungen ist, zu entweichen. Möge bas Berlin geschrieben: Im preußischen Justizminifterium ist man Meer ihnen gnädiger sein als dem armen Raftoul! Bufolge eingegangener zuverlässiger Nachrichten wurden schon mit der Ausarbeitung eines neuen Reglements für das GeWie das Stimmrecht der Frauen wirkt. Im Ameri- mar vor dem 12 Meile von hier entfernten Dorfe Bienemühl 5 Fü- fängnißwesen beschäftigt. In demselben soll auch den poli filiere von Unwohlfein befallen. Bei genanntem Drte wurde ein tischen Gefangenen das Recht der Selbstbeköstigung eingeräumt tanischen Territorium( Zukunftsstaat, dem blos noch die nöthige Car einstündiges Rendezvous abgehalten, wodurch den Mannschaften werden. Es besteht Aussicht, daß das Gefängnißwesen in Preußen Bevölkerungszahl fehlt, um vollbürtig in die Reihe der Vereinigten jett Staaten eintreten zu können) Wyoming herrscht seit mehreren Gelegenheit gegeben wurde, sich in dem von bewaldeten Bergen nach einheitlichen Grundsägen verwaltet wird." - vollkommene Wir denken an das englische Sprichwort too good to be Jahren wir wissen es nicht genau zu sagen, umschlossenen, fühlen grünen Thale zu erfrischen und zu stärken. Bon da marschirte man über Alt- Kranz und Grochwiz nach Alt- true( zu gut, um wahr zu sein) und machen einstweilen ein Frage- Gleichberechtigung der Geschlechter, und sind die Frauen zu allen und Neu- Bilame, eine Tour von 2 Meilen. Schon vor Alt- Kranz zeichen. öffentlichen Aemtern wahlberechtigt und wählbar. Und es hat sich wurde eine bedeutende Anzahl von Mannschaften trant und mußten bies trefflich bewährt. Hören wir, was ber Baramie Sentinel" Dieje in ben Reklame. Gestern( 17. Aug.) Nachmittag" so schreibt( Schildwache von Baramie, einer Stadt in Wyoming) sagt:" Die wurde nochmals ein einstündiges Rendezvous abgehalten, und brach der Braunschweiger Bollsfreund", fand auf Requisition der Kron- Sache ist nicht mehr neu, und wir tönnen mit taitem Blut vas man alsdann gegen 2 Uhr Nachmittags wieder auf. Vor Alt- anwaltschaft in Hannover bei dem Verlagebuchhändler W. Brace Ergebnis abschäzen. Wer vor 6 oder 7 Jahren hier lebte, tann und Neu- Bilawe ftellte sich die Katastrophe ein. Die Trappen, jun. eine( vergebliche) Haussuchung nach einem in der Bolts- nicht leugnen, daß ein mächtiger Umschwung zum Guten sich seit lan durch die an diesem Tage herrschende ungeheure Hiße abgemattet, buchhandlung in Zürich erschienenen Buch„ Das neue Winter dem vollzogen hat, und obgleich man über die Ursachen dieses Um orte fielen massenweise nieber. Seche Mann sind sofort auf märchen" von Heine redivivus ftait. Angezogen waren dabei schwunges verschiedener Ansicht sein tann, so werden wir uns doch gre ber Stelle tobt geblieben, es sind dies: der Gefreite Vierecker§ 33 Abs. 3 des Breßgefeges, welcher also lautet: Eine Be- über einige Thatsachen zu einigen vermögen. Wir hatten hier nie nad von der 9. Comp., die Füfiliere Tepper und Posiciel von der 10. fchlagnahme von Druckschriften ohne richterliche Anordnung findet eine Schwurgerichtesession, bei der es durchaus anständig und hint und Luczka, Labenda und Bygmanowski von der 11. Comp. Die nur ftatt: 1, 2,... 3,... wenn der Inhalt einer Druck- würdig berging, che Frauen auf der Geschworenendant jaßen. liegt bebauernswerthen Opfer hat man auf dem Kirchhofe zu Bilawe schrift den Thatbestand einer der in§§ 85, 95, 111, 130 ober Wir hatten nie eine Große Jury( Grand Jury, Schwurgerichtshof, Ref beerbigt. Einige 30 Mann befinden sich noch in ärztlicher 184 des deutschen Strafgesetzbuches mit Strafe bedrohten Hand- welcher die Anklagen festzustellen hat), welche den Muth hatte, Ver- Sch Behandlung und ist bei Einigen wenig Aussicht auf lungen begründet, in den Fällen des§§ 111 und 130 jedoch nur gehen gegen die guten Sitten furchtlos zu untersuchen, ehe die fo i Besserung vorhanden. Erst gegen 5 Uhr erreichte das Ba- dann, wenn dringende Gefahr besteht, daß bei Verzögerung der Große Jury beträchtlichentheils aus Frauen bestand. Wir hatten in taillon den Bestimmungsort. Der Schlesischen Zeitung" schreibt Beschlagnahme die Aufforderung oder Anreizung ein Verbrechen mehrere Gerichtssessionen, aber es war nicht möglich, die ärgsten wefe man aus Bilawe bei Kuttlau unter dem 13. b. über diesen traurigen oder Vergehen unmittelbar zur Folge haben werde." Aus welchen Schurken und Berbrecher zur Strafe zu bringen, ehe wir eine be- eini Borgang noch Folgendes: Gestern Nachmittag nach 1 Uhr bezog Gründen in diesem Falle die Beschlagnahme angeordnet war, ist trächtliche Anzahl von Frauen unter den Geschworenen hatten. fich nach 6 stündigem Marsche das Füfilier- Bataillon des 3. Bosenschen nicht zu ersehen. Nach§ 27 des Preßgefeßes Abs. 2 sollen bei Wir hatten teine Wahl ohne Böllerei, Uafug, Standal, Prügelei, das Infanterie- Regimente Nr. 58 auf dem Marsche von Fraußstadt nach der Beschlagnahme die dieselben veranlassenden Stellen der Schrift Blutvergießen, ehe unsere Frauen, Mütter, Schwestern und zer nad Freistadt hier das erste Quartier. Durch den sehr bedeutenden unter Anführung der verlegten Geseze bezeichnet werden. Die Wahlurne begleiteten. Wir erinnern uns, daß mancher Wähler star Marsch und die brückende Hiße( 23% Grad R. im Schatten) Verfügung der Beschlagnahme resp. Haussuchung erstreckte fich auf Ausübung seines Wahlrechts verzichtete, weil er die Gefahren, Rü waren die Truppen aufs Aeußerste erschöpft und ein großer Theil auch auf die Colporteure der genannten Buchhandlung; ein Re- die rohen Gewaltthätigkeiten der Wahl scheute. Das Alles ist jezt Sa war vor Ermattung auf dem Wege liegen geblieben. Eine ziem- fultat in dieser Beziehung liegt unseres Wiffens noch nicht vor. verändert. Unsere Wahlen verlaufen so ruhig und anständig, wie alter liche Zahl mußte mit Wagen nachgebracht werden. Gegen 5 Uhr Die Colporteure befinden sich auf ihren geschäftlichen Reifen." ein Gesellschaftskränzchen, so scharf auch der Parteigegenfaz sein alle ftarben trop aller ärztlichen Bemühungen in ihren Duartieren Wir danken der Hannover'schen Staatsanwaltschaft und der mag, so wichtige Fragen auch zu entscheiden sind. Und wir Alle Jebe 3 Mann, 3 andere waren den Strapazen auf dem Marsche er- Braunschweiger Behörde für diese wirksame Reklame. Das Neue bliden mit Stolz auf dieses Resultat, obschon betreffs der Ursache Anh Legen und wurden auf einem Wagen todt ins Dorf gebracht. Es Wintermärchen" hat sie aber auch verdient. Es ist prächtig. nicht Alle der gleichen Meinung sind." d haben die 9. Compagnie 1, die 10. 2 und die 11. Compagnie bese Wir empfehlen den Gegnern ober zazhaften Freunden des bon Regiments 3 Mann verloren; 6 Mann mußten ale frant bem- Nach den neuesten Nachrichten wäre es der russischen Frauenstimmrechts diesen Artikel des„ Baramie Sentinel.. Lazareth in Beuthen a. b. D. überwiesen werden. Dieser Fall, Diplomatie gelungen, die öfterreichische Regierung, anläßlich des med plan de welcher in unserem ftets so ruhigen Dorfe nicht weniger als unter Aufstandes in der Herzegowina, zur Theilnahme an einem ben Kameraden der sechs Verstorbenen einen unauslöschlichen diplomatischen Feldzug gegen bie Türkei zu bestimmen. Zur Klarstellung schreibt man uns aus Frant nehr Eindruck( das wollen wir hoffen!) hervorgerufen hat, ist um so Rußland( mit dem natürlich das bismard'sche Breußen- Deutschland furt a. M.: Wenn Jemand den in Nr. 91 des Boltsstaat" sezu mehr zu bedauern, als die an den allzu großen Anstrengungen Er- geht) hätte damit seinen Zweck erreicht, Destreich mit den einzigen enthaltenen Artikel mit der Ueberschrift 3ur Frage der Profonf Tegenen Männer von träftigem Körperbau ale brave und zuverlässigen Bundesgenossen, welche es gegen bie zwei eroberungs- ductiv Genossenschaft" lieft, welcher ein Auszug aus einer Arb tüchtige Soldaten sich ausgezeichnet und die Anerkennung ihrer luftigen Nordmächte hat, mit der Türkei, England und eventuell von Herrn Ruoff, Borsteher des Frankfurter Schuhmachermeister- Wei Offiziere erworben haben. Ein gemeinsames Grab auf unserem Frankreich in Conflitt zu bringen. Die Falle ist zwar so sichtbar, Vereins, gehaltenen Rede ist, der findet sich, ohne den Herrn näher muß evangelischen Friedhofe wird am Sonntag die sechs Unglücklichen, daß es taum möglich ist, sie nicht zu vermeiden, aber der öster- zu kennen, wirklich zu dem Wahne hingerissen, derselbe sei einzig Eud benen ein möglichst ehrenvolles Begräbniß zu Theil werden wird, reichischen Staatsweisheit ist Alles möglich. und allein, mit Ausnahme einiger Karzichtigkeiten, den Arbeitern herr font für in i es m vereinen. Wie der No. Anzeiger" berichtet, hat das General- hit my an ergeben. Um dies beweisen zu wollen, läßt Ruoff den Mitarbeiter Chr Commando bes 5. Armee- Corps die sofortige ftrengste Untersuchung- Ueber bie politischen Verfolgungen und die sober„ Deutschen Schuhmacher Zeitung"( früher der Günther'schen) And ber Unglücksfälle, von welchen das Füfilier- Bataillon des 3. Poziale Misère der Arbeiter in Oestreich entnehmen wir der Herrn Schided, einen Lohnschreiber, der auch in allerhand sonstige Eud fenschen Infanterie- Regiments Nr. 58 betroffen wurde, angeordnet." Gleichheit" folgende Daten: Wegen Gefährdung der öffentlichen der Arbeiterbewegung feindlich gesinnte Blätter seine Correspon- Mit So weit unser Bermischtes"! Ruhe und Ordnung" sah sich die Wiener Polizeidirektion veran- benzen liefert, einen Versuch in sozialistischen Blättern machen, um dam Nan, wir sind teine Propheten, aber das Resultat dieser laßt, den ehemaligen Bereinsdiener(!!!) des Arbeiterbildungsver- zu sehen, ob es ihm gelingt, das Mäntelchen der Arbeiterfreund- biel strengsten Untersuchung" getrauen wir uns doch mit mathematischer eins, Josef Feilbauer, aus Wien abzuschaffen"! Ferner: Aber- lichkeit den Arbeitern gegenüber umhängen zu können. Gewißheit voraussagen zu können. mals wurden Stataten eines Arbeitervereins in Scheibbs abge- Daß Hr. Ruoff tagtäglich die Gründung von Productio- nicht Hervorgehoben sei noch, daß obige Berichte offenbar die Wahr- wiesen, die mit demselben Wortlaut für Wr.- Neustadt bestätigt Genossenschaften predigt, ist wahr. Auf welche Weise er dieselben aller heit und beren Wirkungen abzuschwächen suchen. Die Marschpausen wurden. Ebenso wurde die Bildung eines Fachvereins der Holz aber zur Geltung gebracht wissen will, ist eine andere Frage. Ab- befit follen weit fürzer gewesen sein, und außerbem wird ja, wie un- arbeiter in Wien und eines Arbeiterbildungsvereins in Brünn gesehen davon, daß die Mittel, welche er vorschlägt, noch lange ihre feren Lesern bekannt, gegen verschiebene Offiziere die Auflage er- untersagt. So forgt der heutige Staat für die Ordnung". nicht die bie Uebelstände gründlich beseitigenden find, weil sie gliet hoben, daß sie sich an ben in den Tod Gehenden, an den Ster- Wie weit er in diesem Bestreben kommen und ob es ihm gelingen bas lebel nicht an der Wurzel faffen, bie Redaktion des Bolts- Org benben thätlich vergriffen hätten. Auf die Soldaten hat's einen wird, die Arbeiter zu verhindern, die soziale Unordnung zu besei- ftaat bemerkt richtig, daß Ruoff's Anschauungen nicht weit genug Cen unverlöschlichen Einbruck" gemacht wenn sie der Kaiser nächstens tigen, das ist freilich eine andere Frage. Wie sehr aber die gehen), so ist auch die Behauptung: es würbe feinem Mitgliede wert bie Revue passiren läßt, dann tönnen sie ihm den römischen Gla- östreichischen Arbeiter ein Intereffe baran haben müssen, eine Aen- der Productiv- Association einfallen, den Arbeiter in ähnlicher Weise Ein biatorengruß zurufen: Ave Caesar morituri te salutant! Wir derung ihrer sozialen Lebensstellung zu bewirken, erhellt aus ber auszubeuten und zum weißen Sclaven zu stempeln, wie es die hält grüßen dich Cäsar, und marschiren für dich in den Tod! nachfolgenden Schilderung der„ Gleichheit" über die Arbeitsver- Großindustriellen der Gegenwart fast alle zu thun pflegten, teines- so v ( Seit Obiges geschrieben, find Soldaten todtmarschirt worden hältnisse in Destreich. Es tract noch immer an allen Enden", wegs begründet. So lange nicht gleiche Rechte und gleiche bei: Gera, Cassel, Würzburg, Landshut, Aschaffenburg. fagt die Gleichheit", insbesondere in der Eiſenindustrie und zwar Bflichten bei den Menschen vorhanden sind, wird sich auf Seiten Forts. folgt.) speziell in den für den Eisenbahnbedarf eingerichteten Fabriten. Der sogenannten Eigenthümer immer die Ausbeutung der für sie berb " c m die st»dt ;:ten idin dir -ad! als noch ststh »hat stad, st-ht ner beschäftigten Arbeiter mehr oder weniger bald in dieser, bald in jener Gestalt zeigen. Wie eS aber nun Hr. Raoff wagen kann, durch Herrn Schideck seine Artikel in die Spalten der Arbeiterblätter zu bringen, ist ! unerklärlich. Hat eS doch derselbe bis heute immer fertig gebracht, tüchtig über die Arbeiter loszuziehen, wenn er sich im Kreise seiner meister- lichen Anhänger, wo die Ardeiter nicht zugelaffen wurden, befand. Dle Redaktion des„Volksstaat" würde jedenfalls nicht zu der wohlgemeinten Aeußerung, wie fie in den letzten Zeilen ihrer Be- merkung enthalten ist, gekommen sei«(sicher nicht. D. R.), hätte sie Kenntniß gehabt, wie Hr. Ruoff bei der jüngst vorgenommenen Arbeiter-Euquete so merkwürdig thätig war, um ja jeden selbst- ständigen Gewerbtreibenden sowie den betreffenden Behörden die Rothwendigkeit der Einführung von Arbeitsbüchern begreiflich zu machen. Bei Weitem nicht zufrieden, ist den Versammlungen der Schuhmachermeifter für staatliche Einschränkung der Rechte der Arbeiter zu plaidiren, zeigte er sich auch in der V-rsammlnug der selbständigen Schneider. Bei Darlegung seiner Ansichten über das Handwerk und das Verhältniß der Arbeitgeber zu den Arbeit- nehmern soll er der letztern in einer durchaus nicht schmeichelhaften Weise gedacht haben. Einsender dieser Zeilen hat nichts gegen die Aufnahme j-ueS Artikels in einem Arbeiterblatte eiuzuwenden, er glaubt aber im Interesse der Sache zu handeln, wenn er etwaigen irrigen An- schauungen über derartige Personen vorbeugt. — Ist schon lange nicht dagewesen. Genosse Gunkel in Sangerhausen ist wegen Majestätsbeleidigung, begangen in einem öffentlichen Lokal, vor etlichen Tagen verhaftet worden. Gegen welche Majestät Gunkel die Ehrfurcht außer Augen gesetzt hat, haben wir nicht erfahren können. che» sien- und Auf- -ser« jeule M" von von her- eber- Mjt dort anen— Parteigenosse Albin Schuster hat am 16. August die i ist,! gastliche Räumen der bekannten„Villa am Plötzensee" verlassen, ich en I nachdem er dort eine Haft von 2 Monaten verbüßt, die er sich der«als verantwortlicher Redakteur des längst eingegangenen Berliner �äd-!«Sozialist" zugezogen hatte. ate- � Wich— Die italienischen Sozialisten haben jetzt zwei Organe: lpar-*1! Nomade"(der Nomade) in Palermo auf Sizilien und„La rang; Plebe"(das Volk, der Pöbel) in Turin. biß Innere Partei-Angelegenheiten. izniß; Zur Warnung. lnnei Nachstehende Personen haben die Interessen der Partei ge- schädigt, und werden die Parteibeamten daher angewiesen, denselben er so! kernerlei Credit mehr zu gewähren: daS Th. Metzner, Berlin; Hugo Senf, Gera(Pößneck); Philipp Müller, Bildhauer, Mainz, angeblich jetzt in Darmstadt; R. Ba- rowskh, Eisenach; A. M. Schulz, Charlottenbnrg; Stephan Heck- meri- mann, Steinamanger; E. Reichel, früher Düsseldorf jetzt Chemnitz; thige Carl Korn, Paunsdorf b. Leipzig; Th. Kalb, Frankfurt, angeblich igteNi jetzt in Metz. reren Hamburg, den 20. August 1876. mene Der Partei-Vorstand. allen A. Geib. I. Auer. t sich' "SI Gewerksgenossenschastliches. " ci« Allgemeiner deutscher Schneiderverein. kann Aterki«.(Der Congreß der Schneidergehülsen Deutsch- seitilandS.) Auf die Einsicht der Collegea bauend, berief die Vor- Uaw ortSverwaltung des Allg. deutschen SchneidervereinS einen Eon- dochjgreß der deutsche« Schneidergehülfen auf den 8. und 9. August r nie nach Leipzig ein. Es sollte sich dort zeigen, ob die Schneider und hinter andern Berufsklassen zurückstehen wollten oder nicht. Heute aßem liegt der Congreß hinter uns und wir können das augenblickliche Shof,� Resultat desselben beurtheilen. Wenn schon der Allg. deutsche Ber-s Echneidervereiu sich in dem letzten Jahre bedeutend gehoben hatte, e dieno ist derselbe durch den sehr günstigen Aussall des CongresseS atten in eine noch günstigere Phase getreten. Nicht ein einziger der au- gsteo wesenden Delegirten schloß sich auS von dem Werke der Vcr- r be- einigung. Mit einem der Sache würdigen Enthusiasmus vollzog Uten., sich dieselbe nach vorhergegangenen eingehenden Debatten über gelei, das Wesen derselben. Der Verein, welcher früher seine Mitglieder > zur nach Hunderten zählte, ist jetzt mit einem Schlage 8000 Mann ähter stark. Wohl dursten die Delegirten mit gehobenem Muthe die hren, Rückreise antreten, denn sie durften sich sagen, an einer großen � jetzt Sache mitgearbeitet zu habe«. Sie waren sich gewiß, so manchen > wie alten Kämpfer wieder zu neuer That angefeuert zu haben. Auf seiu alle Mitglieder muß cS den erfreulichsten Eindruck machen und Alle Jeder wird von jetzt ab mehr wie je bemüht sein, der Sache neue fache Anhänger zu gewinnen. Was aber werden Diejenigen sagen, die sich nicht rühren ließen deS von Allem, was um sie her vor sich ging? Und was werden be- fonderS die College« großer Städte sagen, welche bis jetzt taube Ohren für die erlassenen Mahnrufe hatten? Werden sie auch serner noch in ihrer passiven Stellung verharren? Es ist nicht wohl anzu- ank- nehmen, wenigstens möchte Schreiber dieses derartige Voraus- taat" fetzungen nicht nähren. Es giebt unter den Schneidern noch viele, st ro- sonst ganz intelligente Leute, die wirklich schon Vieles für die einer Arbeitersache gethan haben und noch thun, aber unerklärlicher ister- Weise gerade nach dieser Richtung hin unzugänglich sind. Da« >äher Muß sich jetzt ändern. Collegen, erklärt Euch, man rechnet aus iaziz'Euch! Es wird Euch keine Schande bereiten, wenn Ihr die so iter» herrlich aufblühende Sache fördern helft. Bielleicht würde e» Eure »eiler Ehre nicht besonder« heben, wenn in Euren Wirkungskreisen von chen) Andern müßte geackert werden. Daß dieses geschieht» wenn Ihr rstige Euch nicht selbst rührt, deS seid versichert. Die gegenwärtigen pon- Mitglieder wissen, daß sie nicht viel mehr wie 3°/o ausmachen, um damit geben sich dieselben aber mit Nichten zufrieden. Sie werden and- vielmehr eine der Sache angemessene Rührigkeit entsalten, und " wüßte denn doch mit besonderen Dingen zugehen, wenn dieselben ctiv- nicht die noch wüsten Aecker urbar machten. Darum ausgewacht :lbeu allerorts! Wendet Euch an unsere Centralverwaltung. Dieselbe Ab- besitzt unser Beitrauen, und wir sind fest überzeugt, daß dieselbe ange ihrer Stellung Ehre machen wird. Dieselbe weiß, daß die Mit- l sie glieder hinter ihr stehen, um ihre Pläne zur Vergrößerung unserer olks- Organisation auSführenzuhelfen; die Mitgliederwissen, daßnurvonder enug Centralverwaltung aus eine wirklich fördernde Agitation entwickelt siiede werden kann. Erkennt daher, Collegen, die Zweckmäßigkeit unserer Leise Einrichtung, die Rothwendigkeit findet Ihr in Euren eigenen Ber- die hältnissn; leiht derselben Eure Kraft und Theilnahme. Wenn wir iueS- 1» wirken, werden wir unserem Ziele schnell näher rücken. leiche Ein Mitglied deS Allg. deutschen SchneidervereinS. eiteo NB. Alle arbeiterfteundlichen Blätter werden um Weiter r sie�rbreituug des Artikels gebeten. Der Ob. Areme«, 20. Aagust. Den Collegen theilen wir hierdurch mit, daß wir unter obigem Datum die Controlkommisston gewählt haben, und ist dieselbe folgendermrßeu constituirt: Carl Kühn erster, Hermann Beckmann zweiter Borstyender, Friedrich Felter- mann, Schriftführer; Adam ThieS und Albert Hoffmann, Beisitzer. Alle Correspond-nz-n sind ausschließlich an Uaterzeich- neten zu richten. Mit Bcadergruß Carl Kühn, per Avress: Lochm-her, Hankeastcaß: 25. Zureisende Collegen bitten wir, sich ebendahin zu wenden, weil sie in Betreff deS Reisegeldes daselbst alles Nähere erfahren werden. Allgemeiner deutscher Töpferverei«. Wiesbaden. E« wurden als Bevollmächtigte weiter vor- geschlagen und bestätigt: für Mainz I. Schätzle, Holzstraß- Nr. 6. Lokal und ArbeitSnachweiS-Bureau im Gasthof„Zum Wolf", Holz- straße. Für Meißen Jos. Gleisberg, G-rb-rgass- SlOd, 2. Etage; Arbeitsnachweis Gasthaus„Zar Germania«, Leipzigerstraße. H»n- nover: Heinrich Lampe, Schlägerstraße 10a, Lokal und Arbeits- Nachweis Ballhofstraße Nr. 1. Frankfurt: Arbeitsnachweis Ber- kehrslokal„Zum Storch", Saalgasse Nr. 1. Ich fordere die Bevollmächtigten, die noch keine Wahl vorgenommen haben auf, dasselbe zu thun; ferner möchte» die Bevollmächtigten, die dies bis jetzt unterlassen haben, die Zahl der Protokolle angeben, da der Versandt begonnen hat. DaS Stück kostet 15 R-ichspf. und bitte ich in Zukunft die Protokolle aus den Abrechnunzen mit anzuführen, was bis jetzt nur von wenigen Orten gescheben ist. Mit collezialischem Gruß Jos. Schwei», Vorsitzender, Karlstr. Nr. 23. R-inh. Bollschweiler, Kassirer, Schwalbacherstr. Nr. 11. Correspondenzen. Meifje«. Versammlung und Arbeiterfest. Sonnabend den August, Abends 8 Uhr hielten wir eine gut besuchte Volks- Versammlung ab. Nachdem das Bureau au« den Herreu Thime, Friedemanu und Neumann zusammengestellt war, sprach der RrichStagSabzeordnete Herr Bahlteich über die Tagesordnung: „DaS Verhalten der sozialistischen Abgeordneten im deutschen Reichstag". Redner bewie« eingehend, daß der heutige Reichstag für die ArbeiterNasse nicht« thun wollte und auch nicht könnte, weil er der Regierung gegenüber ohnmächtig dastehe, was durch die Haltung der Reichsboten bei der Diäten-Frage hinlänglich kon- statirt fei. Redner kritisirte noch die verschiedenen Parteien«nd legte der Versammlung deutlich dar, daß sie, die Arbeiter, von den Liberalen, Fortschrittlern, Conservativen und Ultramontanen nichts zu erwarttn hätten, weil diese Herren nur bemüht seien, ihre Sonderinteressen zu wahren. Unter stürmischem Beifall beendete der Redner seinen Vortrag mit der Aufforderung au die Ver- sammlung, die Reihen der Sozialdemokratie zu vervollständigen, damit ein baldiges Resultat unsere Bestrebungen krönen könne. Nachdem- der Vorsitzende wiederholt znr Gegenrede aufgefordert hatte und sich trotz der Anwesenheit verschiedener Häupter der hie- flgen Liberalen Niemand dazu bereit fand, wurde die Versamm- lang 11 Uhr Nacht« geschlossen. Sonntag den 8. August fand im selbigen Saale zum SchützenhauS das Vereinigungsfest der Sozialisten von Großhenhain, Kötschenbroda, Dresden und Mei- ßen statt, wozu sich außer den Parteigenossen von genannten Orte» auch eine Anzahl Gäste eingefunden hatten, so daß der sehr ge> räumige Saal grade groß genug war, die Anwesenden zu fassen. Da« Fest verlies in schönster Weise unter GesangS-Vorträge« vom Gesang-Verein„Lassallia" aus Dresden, sowie launigen und ernsten Vorträgen einiger Parteigenossen. Nachdem der Ruch»- tagsabgeordnete Herr Bahlteich die Festrede gehalten, ward die gesellschaftliche Unterhaltung noch bis 7 Uhr Abends fortgesetzt. Man fühlte recht wohlthuend, daß man sich im Kreise vou Freun- den befand. Wir schmeicheln uns, daß von nun an uufre etwas sehr lückenhaften Reihen sich bald vervollständigen werden durch den Beitritt einer größeren Anzahl Arbeiter zur sozialistischen Arbeiterpartei. Moritz WachSmuth. Iranstenverg. Ende vorigen Monats hatten wir hier eine BolkSversammlnng anberaumt, zu welcbec Motteler aus Leipzig erschienen war. Nach Eröffnung der Versammlung durch Unterzeichneten wurde Kranz Rohleder zum ersten und Unterzeichneter zum zweiten Vorsitzenden gewählt; da die Versammlung jedoch noch etwa« schwach besucht war, wollte der Borsttzende die Versammlung auf eine halbe Stunde vertagen, wogegen jedoch der zu unserm Schutz: abgesandte Polizeibeamte Hinkel Verwahrung einlegte, weil da« nicht statthaft sei. Auf eine Anfrage des Vorsitzenden, nach welchem Gesetz- die Vertagung einer Versammlung verboten sei, drohte der Man« des Gesetzes mit der Auflösung der Versammlung. Hierauf fragte ihn der Vorsitzende, ob er denn eigentlich der überwachende Polibeamte sei, wofür er sich ausgegeben habe, und ob er sich al« solcher legitimiren könne, worauf der Gesetzeswächter entgegnete, er habe geglaubt, allgemein bekannt zu sein. Jetzt wurde die Versammlung auf eine halbe Stunde vertagt. Aus der Tagesordnung stand:„Das Programm der sozialistischen Arbeiter- partei und ihre Gegner". Da ein gründliches Eingehen auf den Vortrag des Referenten wegen des knappen Raumes des„Volksstaat" unihunlich erscheint und eine V-rstlimm-long der zweistündigen Rede von keinem Nutzen für weitere Kreise ist, so begnüge ich mich zu konstatiren, daß die Versammlung nach jeder Richtung hin stch befriedigt zeigte. Zum Schluß ermahnte Redner die Anwesenden, sich mit dem gesprochenen Worte nicht zu begnügen, sondern fleißig die Arbeiterblätter und die sozialistischen Schriften zu lesen und namentlich zur Kräftigung der Arbeiterpartei durch massenhaften Beitritt beizutragen. Daß die Gegner aufgefordert wurden, ihre gegentheiligen Ansichten zur Geltung zu bringen, ist selbstoerständ- lich, aber ebenso selbstverständlich ist, daß keiner da« Wort zu nehmen wagte. Wir wissen auch warum. F. Rösch. Ara«kenya»sen i. Fy. 10. Augast. Am 31. v. M. stand Gesinnungsgenosse A. Wetke mit noch 6 Arbeitern vor dem hie- sigen Landrath, um bezüglich der ReichSenquete abgehört zu werden. Den Arbeiter« die Fragen 1— 24 vorzulegen hielt man nicht für gut, von Frage 26 an aufwärts ging erst da« Fragen an. Alle Fragen wurden wie folgt beantwortet: Kündigungsfristen werden hier nicht auSbedungen. Eine gesetzliche Kündigungsfrist ist sehr schädlich. DaS Zurückhalten des fälligen Lohnes kommt vor; die Arbeiter werden häufig um ihr Geld geprellt. Fabrikordnungen gibt cS nicht, von Seiten der Fabrikanten werden aber mündliche Bestimmungen getroffen, ohne die Arbeiter zu fragen. Empfehlen würde eS sich, wen»» die Fabrikordnungen durch das Gesetz gere- regelt, aber nur ethischen und gesundheitpolizeilichen Verhältnissen angepaßt würden, wie: Behandlung der Arbeiter, Arbeitszeit, Rein- lichkeit, Laftventilation»c. Eine Entschädigung Demjenigen zuzu- erkennen, dessen Arbeiter sich wo ander» Arbeit sucht, nnd daß Der die Entschädigung zahlen soll, der den betreffenden Arbeiter in Arbeit nimmt, ist geradezu zu verwerfen. Soweit die Ant- Worten auf die an die Arbeiter gestellten Fragen.— Welke hatte den Fragebogen(von 26 aufwärt») vor dem Termin eingesehen, eine Abschrift genommen, sich mit den andern Geladenen in Ber- bindung gesetzt, die Fragen erörtert, da« Gutachten Aller auf Papier gebracht und somit Frage und Antwort nebst den Gründen der Antworten dem Landrath überreicht, wa« von demselben auch acceptirt wurde. Im Laufe de« vorigen Monat« wurde vou hiestgen Maurer- gesellen an ihre Meister die Forderung gestellt, den Lohn um 2 Gr. pro Tag oder von 18, sage achtzehn Gr. ans 20 Gr. zu erhöhen. D e Forderung war schriftlich eingereicht worden und noch ausdrücklich bemerkt, daß ein Familienvater 4 Thlr. pr. Woche zur Deckung der allernöthigstea Ausgaben gebrauche. Die Herrn Meister, zwei an der Zahl, mehr gibt e« hier nicht, leben in größter Eintracht neben einander, d. h. wenn ein größerer Bau aufzuführen ist, macht der Baurath den Riß und Kostenanschlag, beide Meister Ubernehmen den Bau gemeinschaftlich, der Geselle kann also nicht von Einem zum Andern in Arbeit treten.$)ie Herrn Meister fanden eS für gut, einige Tage später schriftlich auf obige Forderung zu antworten. Der Antwort entnehmen wir folgende«:„Ein gleichmäßig vertheilter Lohn kann nicht gezahlt werden, weil der junge Geselle nicht so viel leisten kann als ein erfahrener Manu. Unsere Existenz fordert, daß wir nicht so hohe Löhne zahlen, ander« un» bekannte Städte zahlen auch nicht über 20 Gr., wo mehr gtzahlt wird, wird auch mehr Arbeit geliefert, wir bekommen für unsere Backsteinarbeiten denselben Preis als wie in großen Städten, erhalten aber nicht so viel Arbeit; wir wollen die tüchtigen Kräfte nicht beleidigen; sie haben den guten Willen, aber eS fehlt au Uebung; wenn sie nicht mehr von 6 Uhr früh bis 6 Uhr Abend, sondern bis 7 Uhr Abend arbeiten, geben wir mehr u. s. w. Die Antwort der Gesellen war, daß die jünzern sich entschloffen, abzureisen; nnd wahrscheinlich schon nach kurzer Zeit werden die Herrn Meister ohne Gesellen dastehn. Wie wär's, wenn von Seiten der Maurer-G ewerkschaft einmal etwa» hier gethan würde, et könnte wahrhaftig nicht schaden. Maurer und Steinhauer gibt e» hier genug, so daß e» sich wohl lohnen würde, einen Agitator hierher zu senden. Delmenhorst. Dienstag den 10. d. M. referirte Parteigenosse Frick aus Bremen vor einer gut besuchten Versammlung über die Tagesordnung:„Untre wirthschaftlichen Verhältnisse und die Heu- tige Geschäftskrisis." Der ausgezeichnete, scharf durchdachte Vortrag des beliebten Redners wurde von der Versammlung unter all- seitigem Beifall ausgenommen nnd hatte den Erfolg, daß sich wied-r Mehrere in die Partei aufnehmen ließen. Mit sozialdemokratischem Gruß L. Lindt, Schriftf. Kovnrg, 10. August. Seit fast einem Jahr hatten wir Coburg-r Parteigenossen nicht eine Volksversammlung einzuberufen Gelegeuheit gehabt, in welcher ein fremder Parteigenosse reftriren konnte. Zu Aller Freude kam am 4. August Genosse Hasen- clever hierher und referirte denselben Abend in einer Voltsoer- sammlung im Saale der„Wilhelm»HSH"(früher Kurgarten). Die Versammlung war leider nur von gegen 300 Personen besucht, aus die Tagesordnung hatten wir gestellt:„Die Thätigkeit de» Reichstag» von 1874 bis jetzt und die Corruption der Presse." Zum Vorsitzenden wurde Karl Krämer und zum Schriftführer Unterzeichneter gewählt. In ruhiger und schlagender Weise charak- terisirte Redner den Reichstag und dessen nützlich: oder schädliche Thätigkeit für die Gesellschaft. Redner zog auch zur Erläuterung einzelner Punkte den zweiten Punkt der Tagesordnung mit hinein und wie» nach, daß zur Unterstützung der liberalen Bestrebungen die Corruption der Presse hauptsächlich diene, wa» die Reptilien- presse beweise. Am Schluß de« l'/rstündig-n Vortrag» ging folgende Resolution ein, welch: mit großer Majorität angenommen wurde: „Die heute hier tagende Volksversammlung erklärt den heutigen Reichstag resp. die Abgeordneten desselben nicht für zuverlässig genug, die wahren VolkSintereffen zu fördern, und stimmt den AuSfüh- rungen de« Referenten in allen Theilen bei, und wünscht daher resp. fordert, daß die Volksvertreter in Zukunft die Jatereffea de» Volke« besser zu wahren suchen." Nach der Annahme der Resolution meldete stch Niemand zu« Wort und folgte sodann Schluß der Versammlung. Juli«» Heyman». Weutlmgen. Sonntag de« 8. August fand hier eine Volks- Versammlung statt mit der Tagesordnung:„Christenthum und Sozialismus", über welche« Thema Herr Dr. Dulk au» Unter- türkheim zur Zufriedenheit Aller referirte. E« war der Wunsch Aller, daß Herr Dulk bald wieder bei uns einen Bortrag halten möge. Gates Wetter und die Ernte fläjten uns gerechte Zweifel ein, ob die Versammlung zur Freude unserer Gegner nicht gänzlich ausfallen müßte. Aber trotz dieser Ungunst der Verhältnisse wir der geräumige Saal„zur Traube" vollständig gefüllt. Die gespannte Aufmerksamkeit und das stürmische Hoch bei Ankunft und Abgang de« Referenten zeugten, welch ein Geist in der hiesigen Arbeiter- bevölterung herrscht. Die Mitglieder-Versammlungen, welche alle 14 Tage stattfinden, sind immer zahlreich besucht und werde» neben dem sozialpoliti- scheu Wochenbericht,«elcher wechselweise von den Part-igeuoffea erstattet wird, dann und wann Vorträge von den Parteigenossen >Lutz und ZirbS gehalten, welche stet» beifällig aufgenommen werden. ssr«, 16. Aug.(Zum Capitel der Fabrikantenhum a- nität.) Wenn ein Arbeiter al« Sozialdemokrat bekannt ist, so glaub: ein jever Bourgeois ihn chikanircn zu können, wofür Nachstehendes ein Beweis ist. Ich arbeitete etwa 4 Monate in der Maschinenfabrik von Fr. Tviriart uns passirte mir da» Un- ! glück, daß ich mich am linken Fuß so stark verletzte, daß ich 10 �Tage arbeitsunfähig wurde. Ich erfn-dte nun um eine Ealschä- digunz, wurde aber kurz und roh abgewiesen. Ich hatte diesen Herrn verklagt und das Gewerbezericht entschied meinem Antrage gemäß. Die Arbeit hatte ich im Accord abgeschlossen, doch siehe, als ich damit fertig war, gefiel e» dem Herrn Ingenieur Warm- bald, mir 3 Thlr. 10 Gr. vor der Nase abzuziehen. Ich klagte selbstredend noch einmal, und bekam wieder Recht. Daß ich ent- lassen wnrde, bedarf wohl kaum der Erwähnung. Ein anderes Bild. Am 12. Juli fing ich in der Waggon- fabrik von H-rbrandt u. Comp, in Ehrenfeld au und hatte 3 ganze Tage gearbeitet, als mich der Meister mit der folgenden Botschaft überraschte:„Wytzka, eS thut mir leid, ich darf Sie nicht beschästigen." Ich war also wieder einmal gemaßregelt. Ehe ich jedoch die Arbeit und die Fabrik verließ, frug ich den gerade anwesenden Actionär Hackläader, warum ich entlassen würde, worauf sich folgende Debatte entspann: W.: Herr Hackläader, darf ich Sie ftageu, warum Sie mich entlassen? H.: Sie heißen Wytzka und waren damals( vor 4 Jahrer) Leiter des Strikes in Nippes?! Klagen laut werden über erlittenen Nachtheil, der aus HandV bekannt, Brieftaften f M.: Ja wohl! H.: Nun, bann wiffen Sie, warum Sie ent- fungen entsprang, welche bei ihrer Ausübung für erlaubt an- Rummen.- Hru. B. B. in Bern: Ihr Mittel zur Lösung der sozialen der Redaktion: E. in Crimmitschau: Erscheint in einer der nächsten laffen sind!.: Meinen Sie, daß das etwas helfen wird? gesehen wurden, rachträglich aber als strafbar sich herausstellten. Frage ist allerdings sehr einfach", gerade so einfach, wie das famose 5.: Das ist ganz egal,- übrigens wellen wir keinen sozial- Ebenso ist es unter solchen Umständen erklärlich, daß mitunter Mittel Münchhausens, in den Mond zu steigen. Sämmtliche Arbeiter temokratischen Bühler zwischen unfern guten und braven Arbeitern - das muß sich ändern!( Dies lettere schnaufte dieser humane von zustehenden Rechten oder Hülfsmitteln kein Gebrauch ge- verschaffen sich die nöthigen Lokalitäten, Sandwerkzeuge c. und bie Herr in einem furchtbaren Zorn.) Ich erwiderte nun ganz ge- macht wird, lediglich weil die Betreffenden davon keine Kenntniß Sache is gemacht. Schade nur, daß Sie zu sagen vergessen, wie fich bie Arbeiter diese Lokalitäten, Handwerkszeuge 2c. verschaffen sollen. Wolaffen: Garz gewiß wird sich das ändern und sehr bald, bann haben. her nehmen und nicht fehlen? Münchhausen hatte wenigstens seinen Zopf, hört Ihre Tyrannei anf, meifen Sie fch tas Herr Hadländer! Angesichts dieser Thatsachen glaubten wir das geeignete an dem er fich emporheben wollte. Hier fehlt sogar ber 3opf. D. B. Bemerken muß ich, teß meine Entlaffung auf eine Denun- Mittel ergreifen zu sollen, durch welches die allernothwendigsten in Leipzig: Wir haben die betr. Nr. nicht mehr; die„ Deutsche Eisenbahnziation hin geschehen ist, welche Liebenswürdigkeit mir ein Herr E. Gesetzes- Kenntnisse unter dem Volke des Weiteren verbreitet zeitung" erscheint 1 Mal die Woche zu Berlin und kostet 2 Mart viertelans Nippes, seiner Zeit Mitglied des Strike comités, erwiesen hat. werden können; und wir erkannten als solches die Herausgabe burg: Der Bericht ist in Nr. 96 enthalten.- Hüttenberger in Gießen: jährlich. J. R. in Meiningen: Nächste Nummer. H. 2. in Har Also nur brave und gute Arbeiter fönnen die Seiren brauchen; einer Reichs- Gesez- Sammlung mit Erläuterungen der für Ueber ben Congreß der deutschen Schneider haben wir bereits einen das will sagen, nur solche, die ruhig und gebulbig in hündischem den Arbeiter wichtigsten Bestimmungen. Knechtfinn die Fußtritte ihrer zu einem befferen Dasein geschaffenen Bericht gebracht, wozu also noch das Protokoll veröffentlichen?- Sch. in Cöln: Der zweite Bericht folgt bald. Bei dieser Gelegenheit wollen Daß wir der Reichs Gesetzgebung unser Augenmert zu wir allen Einsendern von Correspondenzen 2c., die sich über ZurüdRebenmenschen hinnehmen. Dafür haben aber auch diese Guten" unb„ Braven" eine Anwartschaft auf den Himmel, in welchen nächst zuwendeten, hat darin seinen Grund, daß dieselbe schon sehung ihrer Einsenbung event. bellagen tönnten, die Mittheilung machen, nun eir mal bie atheistischen Sozialdemokraten nicht hinein wollen. jest fast alles Wesentliche auf dem Gebiete des Rechts umfaßt daß wir wegen des riesigen Stoffandrangs öfter genöthigt sind, die Die Demuth, fagen die Anbeter des berüchtigten h. Beter Arbues, und binnen Kurzem die noch vorhandenen diesbezüglichen Landes- Aufnahme länger als une lieb ist zu verzögern. M. Sam Mannheim: die Demuth hönt das Leben; run wiffen wir aber, daß die Hunde gesetze der einzelnen deutschen Bundesstaaten verdrängen wird. uns ist leider eine Abreffe in Offenburg zu bewußtem Zwecke nicht auch bemüthig find, benen wird das aber gar nicht als Verdienst Ob wir später auch einzelne Landesgesetze herausgeben werden, angerechnet. Ein beutscher Tichter aus dem Mittelalter hat sehr hängt vom Fortschritt oder Stillestand der reichsrechtlichen Ent- 5. Lampel Harburg: Privat Annoncen ohne beiliegenden Gelbbetrag ber Expedition: R. Hochstein Bößned: Für 10 Std. 3 M. Richt, wenn er fagt: wickelung ab. werden nicht berücksichtigt; diese Annonce ist ohne Genehmigung des Den Anfang machten wir mit denjenigen Gesetzen, welche Borstandes auch nicht aufnehmbar, wenden Sie ſich daher nach Hamburgdie Arbeiterinteressen besonders einschneidend berühren, also mit Augsburg noch mit dem 1., 2. and 3 Quartal der AbonneUnterzeichneter ersucht die Gesinnungsgenoffen, die für dem Unentbehrlichsten; und da wir, obgleich das Werkchen in mente unserer verschiebenen Barteiorgane im Rückstande find, ebenso die Denn ihm loff' ich den Himmel mit all dem Gebimmel zwanglosen Hesten erscheint, bestrebt sein werden, in jeder Schriftenrekanten ihren Verpflichtungen in kürzester Zeit nachzukommen. Wenn nur mir bleibet die Erbe!" Lieferung ein für sich abgeschlossenes Ganze zu bieten, so daß Im Unterlassungsfalle sieht sich unterzeichneter zu„ namentlicher" AufWenn nun solche hi mane Herren die Zügel des Regiments also Niemand auf Fortsetzungen angewiesen ist, so können wir forderung gezwungen. von Zeit zu Zeit firammer anziehen, so daß es die Arbeiter absolut in Bezug auf den Totalumfang dieser Gesetzsammlung recht Die Filialexpedition ber verschiebenen Parteiorgane. Augsburg 24. August 1875. J. Endres. Sozial- demokratischer Verein. Generalversammlung. Der Ausschuß.[ 40] Dienstag, den 31. Angust, Abends 8 Uhr: Ferd. Lassalle's Todesfeier. Massenversammlung, Sophienstraße 15. " Lehrt meinem Bolt recht hübsche Lieber So sprach ber. zu seinen Pfaffen, Bengt es mir hübsch zur Erbe nieber Helft ihm des Himmels Heil verschaffen. page at B 190 nicht aushalten fönnen, ja ali baten bieje trou die dann wird geklagt, dann wird wohl die weitere Bedürfnißfrage abwarten, wie auch die Auf- Augsburg Samstag, ben 28. Auguſt, Abends 8 Uhr: raifornirt. Tech Hand aufs Herz! Wer hat denn diese traunahme, welche den ersten Heften zu Theil wird. rige Wirthschaft zum größten Theil verschuldet? Die Arbeiter, An die im vorstehenden Hefte enthaltene Gewerbeordnung unb nur allein die Arbeiter, denn sie betrachten einen Arbeitgeber eigentlich gar nicht als ihren Nebenmenschen oder gar Jhresgleichen werden sich in einem zweiten Hefte das Impf-, LohnbeschlagRein bei Leibe nicht. Sie betrachten ihn als ihren Herrn"! nahme, Haftpflicht und Freizügigkeits- Gesetz an- Berlin Nun ist es aber sonnenklar, daß es da, wo es„ Herren" giebt, schließen.( Bereits druckfertig.) Ferner gedenken wir noch ein auch folgerichtig Knechte" geben muß! Dabei temmt es oft vor drittes Heft mit kleineren Gesetzen( Civilstands, Breß- 2c. Gesetz) und das ist schuftig daß Arbeiter oft anders denken über auszufüllen; und diesem hätte das Strafgesetzbuch( entweder ihre Arbeitgeber ober dessen Werkzeuge als sie es äußern, und vollständig oder nur auszugeweise, je nachdem sich der Bedarf batmch tommt es, daß sie von tenselben aufs tiefste verachtet fühlbar macht) zu folgen, womit vorläufig ein Abschluß stattwerben. Hier in D. und N. ist es paffirt, daß Arbeiter ihren fände. Später ins Leben tretende, auf die Arbeiterinteressen Berlin Sonnabend 28. Auguft, Abends 8 Uhr: Vorgesetzten bie fie absolut nicht liebten- Ovationen, Fadelde 60 teu exp bei [ 80] ne und Th reu W stro gen 75 ftr Das Leben und Wirken Ferd. Lassalles. Alle Sozialisten Berlins und Umgegend werden zum Erscheinen auf gefordert. August Heinf.[ 70] Oeffentliche Arbeiterversammlung züge u. f. w. gebracht haben, ohne daß diese Herren sich auch nur Bezug habende Reichsgesetze werden wir natürlich seiner Zeit in Gratweil's Bierhallen( oberer Saal). bebantt hätten. Daß ist aber ganz erklärlich, kein Arbeiter hat gleichfalls populär bearbeiten. Die direkte Gesetzgebung. Vortrag von Aug. Kapell,( derselbe tritt. ein Recht auf Achtung, wenn er sich seiner Menschenwürde be- Wenn es sich nur darum handeln würde, den Arbeitern die am 10. September feine 3monatliche Haft an.) giebt, er fann nur als bes behandelt werden, was er ist nöm fraglichen Gesetze in die Hände zu führen, dann wäre unsere Bitte um zahlreiches Erscheinen.( 2a) A. Heins.[ 60] lich als Knecht. Bürgers fagt sehr richtig: Oft hörte ich Klage Geschsammlung gar nicht nöthig, vielmehr fönnten wir uns Berlin Metallarbeiter- Gewerkschaft. erheken über den Hod muth den der Abel übt, toch des Abels damit begnügen, lediglich den Rath der Anschaffung irgend großes Verbrüderungs- Fest statt findet, so fält die MonatsversammDa am Sonnabend, den 4. Sept. auf Königshöhe ein Sedmuth wird fich geben, wenn sich Eure Kriecherei erst giebt. welcher sonstigen Ausgaben der betreffenden Gesetze zu ertheilen; lung am 4. Sept. aus, und findet dieselbe am Sonnabend, ben 10. Sept. 3. Wyszła. Zürich, den 22. Aug. Mit dem heutigen Datum sind wir handelt sich aber noch um eine andere Sache. Biele gesetz- Abends balb 9 Uhr bet Made, Auguft- Str. 80 ftatt. T.- D.: 1) Kaffen- und Revisionsbericht. 2) Besprechung über Einwegen Lohnerhöhung und Einführung der 11ftündigen Arbeitszeitliche Bestimmungen liegen nicht in solchem Wortlaute vor, daß berufung einer Agitations- Bersammlung. mit unsern Meistern in Unterhant lung getreten, ersuche deshalb sich Jedermann über deren Sinn ins Klare zu setzen vermag, Ersuche sämmtliche Mitglieder, am 10. September pünktlich zu er um Fernhaltung des Zuzuge von den Orten Zürich, Thalweil weshalb dieselben mit Anmerkungen versehen werden müssen; scheinen. und Oberwieben. Briefe find zu richten an den Unterzeichneten. Namens und im Auftrag des Fachvereins der Glaser. C. Härer bei Glasmaler Röttinger. NB. Alle Arbeiter blätter werden um Abbruck des Obigen gebeten. Aufruf an die deutschen Bau- und Erdarbeiter! In einer hierfelbft am 13. b. M. ftattgehabten Bersammlung bes Wantsbeder Bau- und Erbarbeitervereins wurde nach einem von E. Richter gehaltenen Bortrage: Ueber das Haftpflichtgeset" der einstimmige Beschluß gefaßt: mit allen gefeßlich zustehenden Mitteln für Erweiterung resp. Berbefferung des Hafiz flichtgesezes zu agitiren. Freunde und Romeraben! unsere Aufgabe bestand also in einer möglichst volksthümlichen Berlin Erläuterung der für Arbeiter vornehmlich in Betracht kommenDoering.[ 90] Gewerkschaft der Holzarbeiter. Sonnabend, den 28. Auguft, Abends halb 9 Uhr, bet L.- D.: Vortrag. den Gesetzesstellen. Es cristiren ja die verschiedensten Erklä- Gittel, Andreasftr. Nr. 26. mehr oder weniger unverständlich und in der Regel auch zu rege Agitation in Scene zu setzen. rungen unserer Gesetze, allein dieselben sind für Arbeiter alle Die Genoffen werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen und eine theuer. Die meisten derartigen Werke werden nicht nur von, Frankfurt a. M. halb 9 Uhr bei Herrn Pfuhl, Zeil 47: sondern auch für Juristen geschrieben, bewegen sich deshalb in der für schlichte Leute kaum verständlichen Gerichtssprache und fönnen darum feinem Arbeiter empfohlen werden. G. Lemke.[ 60] Donnerstag, den 26. Auguft, Abends Generalversammlung 1 des sozial- demokratischen Wahlvereins. T.- O.: Statutenveränderung. Neuwahl des Borstandes. BerIch ersuche alle Mitglieder zu erscheinen. Im Hinblick auf den angedeuteten Mangel und in der gleich- schiebenes. zeitigen Erwägung aller Zweckmäßigkeitsgründe, begannen wir das Unternehmen und suchten dasselbe nach bestem Wissen zu verwirklichen. Ein Theil davon wird hiermit dem Bublifum Gohlis übergeben; der Rest soll bald nachfolgen. Da in denjenigen an D ten jug Bu bem urb and Na Ka tau bie be lant wel Bli bel me foll Aus ber ibn pa bie [ 60] ma befo mit jefu vati Web beut bru auff biek Versammlung. ( 10) D. B.[ 50] Arbeiterbildungsverein. od H. Beyer, Vorf.[ 80] Arbeiterverein. Sonntag, 29. Auguft, von Nachmittag 3 Uhr an: Montag, 30. Aug., Abends 8 Uhr: wie gewöhnlich VersammlungVerschiedenes. Gäste willkommen. bandes einen ähnlichen Aufruf an sämmtliche Bauhandwerker und fast täglich in den weitesten Volksfreifen zur Geltung gelangen, bei un pic. T.- D.: Politischer Wochenbericht. Lokal- Angelegenheiten. Es ift farm ein Jahr vergangen, als das Präfitium des Ber Gesetzen, welche wir erklären, neben solchen Bestimmungen, die 8 esellige 3ufammentunft mit Damen in der Schillerlaube Wir folgten diefem Rufe, weil wir einsahen, daß das Haft- eine Wenge weniger wichtiger Stellen vorkommt, so haben wir * flichtgefes auch auf und Anwendung finden müſſe, auf uns, die ſelbſtverſtändlich auch unsere Erläuterungen dieſen Umständen Hamburg Freitag, den 27. Auguft, Abends 9 Uhr in Stadangepaßt. Einiges unterzogen wir einer eingehenden Beleuchtung, Bau- und Erdarbeiter erließ. wir täglich ten( dweiften Unglüdsfällen ausgefeßt find. Mitgliederversammlung der sozialistischen Arbeiterpartei. Wir folgten dem Rufe feiner, weil wir aus Erfahrung kennen, Manches setzten wir nur durch einzelne Hervorhebungen ins daß die meisten Urglücke fälle auf Bauten u. dergl. mehr vermieden rechte Licht und das für Arbeiter Belanglose ließen wir ganz TO.: Die engere Wahl. werden könnten und gewiß vermieden würden, wenn der resp. die unerörtert. Diskussion über das Lokalblatt. C. H. Kottamp.[ 60] Schneiderverein. Arbeitgeber burch tas Gesetz gezwungen werden könnten, die Fa- Schließlich verweisen wir auf die große Bequemlichkeit, welche milien ter Berunglückten zu ernähren. in dem Besitze eines kleinen, billigen und deutlich rebenden Haus: Leipzig nächsten Montag, Abends 8 Uhr im Saale des ThiDer hohe Reichstag legte unsere Betition zu den Atten. Wohlan! advokaten, wie wir unsere Gesetzsammlung nennen wollen, un- ringer Sofes, Burgstr.: Laffen wir uns durch diesen ersten Mißerfolg nicht entmuthigen. Dringen wir vorwärts, burch Bedeckung einer noch maligen Petition streitig besteht. Anstatt bei jedem geringfügigen Vorkommniß, mit hunderttausenten von Unterschriften wird unserer gerechten wie leicht jeder Tag bringen fann, überall herumzufragen oder gar zu einem Advokaten zu laufen, nimmt man sein Gesetzbuch Leipzig Dienstag, den 31. August beginnt ein Cursus in gewerbForderurg abermals der nöthige Nachdruck gegeben. Brüder, Kameraben aller Orts! schaart Euch zusammen. Die aus der Lade, wirft einen Blick auf die einschlägigen Bestim- licher Geschäftskunde und Wechsellebre. Der Vorstand. Gäste willkommen. [ 75] Reichsboten müffen die Stimme des arbeitenden Balkis hören, mungen, sammt den dazu gehörigen Erläuterungen und gewinnt Wandsbekk Freitag, den 27. Auguſt, Abends halb 9 Uhr im Lokale zur„ Harmonie": Volksversammlung. bamit fie inne werden, worin ihre höchste Aufgabe besteht. auf diese Weise wenigstens insoweit Klarheit über den betreffenWir in Wantebed werben ur fere flicht thun. Nächste Woche den Fall, daß man weiß, was man anderweit zu thun oder zu schon beginnt eine lebhafte Agitation auf dem Landgebiete. T.- O.: Organisation der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands. Mit der Ueberzeugung, daß dieser Appell nicht erfolglos bleiben lassen hat. Wie mancher Groschen und namentlich wie viel J. Rebbers.[ 60] Zeit bei solchem Verfahren gespart werden kann, dürfte ein- Ref. W. Hafenelever. wird, zeichnen mit Brudergruß und Handschlag leuchten. Außerdem fann es nicht schaden, wenn man in et baum, verheirathet, bis Mitte Juni hier wohnhaft, Erdmannsstraße 12, Sollte uns Jemand über den jezigen Aufenthalt des Tischler KlarWandsbed. Im Auftrage: H. Fedder. C. Schnorr. H. Haßler. waigen müßigen Stunden ab und zu das eine oder das andere 4 Er, sowie über die Zimmerergebülfen Rudolph Günther und Herm. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Aufnahme dieses Gesetz durchliest; denn was man im Kopfe hat, ist bekanntlich deß, angeblich beibe aus Berlin, Auskunft geben können, so ersuchen wir Aufrufes ersucht. nicht schwer zu tragen. Je besser man mit den Gesetzen ver- freundlichst darum. Sammlung von Reichsgesetzen. Mit Erläuterung der für den Arbeiter wichtigsten Bestimmungen. Erstes Heft: Gewerbeordnung für das deutsche Reich. Erläutert von Joh. Most. Der Parteikalender ( Der arme Conrad) mei flo lant ( 187 Ma ant 130 In Es fort Tie ton bie gan entz ub b. b önn Be ist noch nicht versandtfertig, und werden wir deshalb, sobald Bersandt beginnen kann, rechtzeitig Kenntniß davon geben. Den zahlreichen Bestellern und Mahnern dies zur Nachricht und zugleich die Aufforderung, allfeits für weiteste Verbreitung des Kalenders Sorge zu tragen. traut ist, desto leichter wird man sich vor Uebertretungen zu Leipzig. Casper, Goepel u. Witt, Schneider, Neumarkt 29.[ 150] hüten wissen, und desto weniger wird man sich übervortheilen lassen. Auch sollte man bedenken, daß wir einer Zeit entgegen gehen, wo die Theilnahme an der Gesetzgebung immer mehr verallgemeinert wird, und daß es Gesetzgebern nicht wohl ansteht, wenn sie vom bestehenden Rechte gar nichts verstehen. Damit wollen wir unser Kleines Unternehmen empfohlen haben. 64 Seiten in Octav. Preis 25 Pf. Genossenschaftsbuchdruckerei in Leipzig. Bekanntlich schützt die Unkenntniß der Gesetze bei Uebertretung derselben nicht vor Strafe, und man sollte glauben, Riel hat sich am 8. Auguft heimlich von hier entfernt, nachdem er Warnung. Der Schuhmachergeselle Karl Hagström aus dieser Umstand sei ein hinreichender Grund für Jeden, sich von mehrere Betrügereien und Unterschlagungen verübt hatte. Sämmtdem Inhalte der bestehenden Gesetze, namentlich soweit dadurch fiche Parteigenossen werden hiermit vor Hageström gewarnt. BarBestimmungen für das allgemeine Leben oder für jene Kreise, teigenoffen, welche mit ihm in Berührung kommen, werden freundin denen man sich bewegt, gegeben sind, zu unterrichten; allein lichst ersucht, seine Adresse an Unterzeichneten gelangen zu laffen. die Erfahrung lehrt im Gegentheil, daß es verhältnißmäßig sehr Hermann Schmidt, Tischler, Fischgasse 10 in Raffel. Wenige sind, welche einigermaßen in diesem Sinne handeln.( Diese Warnung ist von dem Agenten in Kaffel zur VeröffentDarum fann man sich nicht darüber wundern, wenn fast täglich lichung empfohlen, deshalb die Aufnahme. D. R.) Leipzig, ben 24. August 1875. Die Buchhandlung des ,, Volksstaat". Zeigerstraße 44. Berantwortlicher Rebakteur: H. Rindt in Leipzig. Redaktion Hoheftr. 4, Expedition Zetterstr. 44, in Leipzig. Drud und Berlag der Genossenschaftsbuchdruckerei in Leipzig. لرقعة Buil ch BUD Beg Wil beni