Nr. 303. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Boft- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mark, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen In der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder beren Raum 40 Pig., für Vereins; und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bormittags geöffnet. fern sprech- Anschluk: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Friede auf Erden. Dienstag, den 29. Dezember 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Kriege von ländergierigen, ehrgeizigen Fürsten vom das französische, soweit es politisch denken konnte, symZaun gebrochen zuni Zweck des gemeinsten Länderraubes. pathisirte es mit der französischen Revolution. Keine Angst. Wir wollen das Bibelwort, das in den Wir kommen nun zu den Kriegen der französischen Aus jenem ersten Revolutionskrieg", der im Sommer legten Tagen jedem Bürger und jeder Bürgerin der so- Revolution und des französischen Kaiser- 1792 zum Ausbruch kam, sind aber alle späteren Kriege genannt christlichen Staaten hundert und hundertmal in reichs". der französischen Revolution und des französischen Kaiserdie Ohren geklungen hat, hier nicht post festum auftischen, Das französische Volk, dessen Geduld durch die Kriegs- reichs, bis zur Schlacht von Waterloo, hervorgegangen. das heißt nach dem Fest, zu dem es nun einmal fonven- und Ruhmespolitik sowie sonstige Mißwirthschaft der was speziell England betrifft, das in Bekämpfung tionell gehört wie die Weihnachtsgans, der Christhase oder Bourbonen- Monarchie erschöpft war, entschloß sich vor Frankreichs am zähesten war, so hat auch hier das Volk der Waldteufel. Aber es hat uns an ein anderes, in einem 102 Jahren zu dem großen Kehraus, genannt Französische keine Schuld gehabt. Die aufgeklärten Massen standen mit gewiffen Zusammenhang mit ihm stehendes Wort erinnert, Revolution. Es stürmte die Bastille, fegte den Augiasstall ihren Sympathien auf Seiten des revolutionären Frankdas zwar nicht in der Bibel steht und auch sicher nicht des Junkerthums, verkündete die Menschenrechte, bot reichs, dessen glühender Feind Pitt sich auf den reaktionären christlich ist, aber von sehr hohen Herren herrührt, die sich allen Völkern der Erde die Bruderhand, Adel und die weltmarktslüsterne, in Frankreich ihren gefür bibelfeste Muster- Christen gehalten haben und so und bemühte sich, auf neuer Grundlage, ein freies, ver- fährlichsten Konkurrenten erblickende englische Bourgeoisie weit sie nicht schon todt sind auch wohl noch halten. nünftiges, glückliches Staatswesen zu schaffen. Das paßte ftüßte. " Wir meinen das Wort: Die Völker sind an der den Edelsten der Nation" nicht sie flohen ins Ausland Der erste große Krieg nach Waterloo war der KrimKriegsgefahr und an den Kriegen schuld. und trieben den Landesverrath so weit, daß sie die krieg, in den Fünfziger Jahren er war notorisch, wie Nach dieser Auffassung wären also die bösen Völker Regierungen des Auslands um Hilfe gegen das eigene in jedem Geschichtsbuch zu lesen, durch den Kaiser von dafür verantwortlich, daß das Bibelwort vom Frieden Vaterland anriefen. Der französische König Ludwig XVI. Rußland entzündet. Das Gleiche gilt von allen übrigen auf Erden durch die Wirklichkeit so grausam Lügen ge- und feine Gemahlin, die thatfzäftige, fluge und ränke- russischen( russisch- türkischen und so weiter) Kriegen. straft wird. füchtige Königin Marie Antoinette waren im Gin- Dieselben sind ausnahmslos auf dynastische Er. Nun das eine Wort ist so wenig wahr wie das verständniß mit den„ Edelsten der Nation" sie unter- oberungswuth das zurückzuführen russische andere. Und während ein Blick in die Wirklichkeit rings handelten mit den fremden Monarchen. Und nicht Bolt hat in der Politik leider noch nichts zu sagen gehabt um uns genügt, um die Unwahrheit des Bibelworts ad erfolglos. Am 27. August 1791 traten in Pillnig um Rußland und Europa stünde es sonst besser. oculos zu demonstriren, genügt ein Blick in die Geschichte, der König König von Preußen, Friedrich Wilhelm II., Und nun die drei neuesten Kriege, die der Aera Bisdie Unwahrheit jenes anderen Wortes eben so schlagend und der Kaiser von Desterreich, Leopold II., marck. Was hat das Volk mit ihnen zu thun gehabt? darzulegen. zusammen und verabredeten, im Einverständniß mit dem Wir wissen auf das allergenaueste und persönlich aus der Betrachten wir die Hauptkriege seit dem Ende des König von Frankreich, Maßregeln gegen die französischen denkbar besten Quelle, daß Bismarck, als er im Herbst 1862 17. Jahrhunderts. Wir beginnen deshalb mit dem Zeit Revolution und das französische Volk. Der Handschuh Minister wurde, den dänischen und den deutschalter Ludwigs des Bierzehnten, weil diefer Monarch es war dem französischen Volt son den Fürsten hin österseichischen Krieg fiz und fertig in seinem Begründer und klassischste Repräsentant der modernen geworfen. Weitere Herausforderungen und Thätlichkeiten Programm hatte. Bon Lassalle war es eine merkMonarchie war, der Bewunderte und Nachgeahmte aller folgten. Das französische Volk bewies eine wunderbare würdige Selbsttäuschung, daß er Bismarck zur Annexion anderen europäischen Fürsten, namentlich der deutschen, Langmuth. Die dem Hof und der Dynastie nahe von Schleswig- Holstein" drängen" zu müssen glaubte. Sie der Urheber des programmatischen l'Etat c'est moiber stehenden Personen und Parteien, z. B. die hoffähig ge- war längst beschlossene Sache. Und wir haben außerdem Staat bin ich, das erst jüngst ins Deutsche übersetzt wordenen Girondisten drängten zum Krieg; die das Zeugniß des Kaisers Friedrich, der mit einer, worden ist und in der deutschen Uebersetzung lautet: des Jakobiner, Robespierre voran, mahnten ab, jeden Zweifel ausschließenden Deutlichkeit den Fürsten Rönigs Wille ist das oberste Gesey. warnend vor den freiheits- und kulturmörderischen Wir Bismarck als Urheber des deutsch dänischen Nun diefes Ideal eines Monarchen, dieser Sonnen- fungen auch eines gerechten Krieges. Allein die Sturmfluth deutsch österreichischen Krieges bezeichnet hat. Und der könig" oder„ König Sonne"( Roi soleil), für den sein" der Ereignisse ließ sich nicht mehr zurückhalten. Die deutsch- französische Krieg folgte auf die beiden Bolt nur Kanonenfutter und„ elender steuerzahlender Monarchen schlossen einen förmlichen Bund gegen das vorhergehenden Kriege Bismarck's, wie das C auf das A Pöbel" war, führte mit aller Welt Krieg, und besonders revolutionäre Frankreich, Armeen wurden gerüstet und zu- und B folgt. Bismarck, der seit Anfang der 60er Jahre auch mit seinen„ lieben Brüdern", den deutschen Fürsten; sammengezogen an den Grenzen trieben, unter dem Schute in Biarriz, Plombières und Paris mit dem er war es, der die Pfalz aufs Barbarischste verheeren ließ, der deutschen Fürsten, die französischen Emigrirten ihr Unwesen französischen Kaiser gemogelt und für dessen Duldung des was heute noch von unseren Chauvinisten als unsühnbare und bereiteten, als Vorhut der verbündeten Fürsten- Krieges gegen Desterreich alle möglichen Versprechungen geGreuelthat des französischen Erbfeinds" austrompetet wird. Armeen, den Einbruch in das französische Gebiet macht hatte, mußte Napoleon entweder den ausbedungenen Nun erst, nachdem der Krieg thatsächlich Preis zahlen, oder anderweitig mit ihm abrechnen. Er zog Das deutsche Volk hat unter den Unthaten dieses Muster- vor. fürsten und beiläufig auch Musterchristen schwer zu leiden schon begonnen hatte, erklärte die französische Regierung den das letztere vor: er stellte die Hohenzollern- Kandidatur auf. gehabt, aber am meisten hatte darunter zu leiden das Krieg durch den Mund des Königs Ludwigs des Sechs- fälschte( redigirte") die Emser Depesche und beschenkte französische Volk. zehnten, der, im Einverständniß mit dem König von uns mit dem, Heiligen Krieg", der höchst ruhm " M 9 und Nach den Kriegen Ludwigs des Vierzehnten sind die Preußen, dem Kaiser von Desterreich und anderen reich" war, aber uns und dem ganzen übrigen Europa bedeutendsten Kriege der österreichische Erbfolge Monarchen diesen Krieg gegen das französische noch heute schwer in den Knochen liegt. frieg und mit ihm zusammenhängend der Schlesische Volk organisirt hatte. Der Eisenschrant" hat die Be- Das Bolt war an diesen drei Bismarck'schen Kriegen und der Siebenjährige Krieg. Selbst einem weise hierfür in Hülle und Fülle geliefert. Und auch die so unschuldig wie ein neugebornes Kind. Gegen die beiden Treitschke oder einem Sybel ist es bisher noch nicht ein- frechste Geschichtsfälschung tann die Thatsache nicht be- ersten Kriege ft räubten sich Volk und Boltsvertretung gefallen, diese Kriege dem„ Volt" oder den Völkern" in feitigen oder ändern, daß die Fürsten den Krieg an- aus Leibeskräften; und daß der deutsch- französische Krieg die Schuhe zu schieben. Es waren rein dynastische gestiftet haben. Das deutsche Volk war so unschuldig wie dem deutschen Volk aufgezwungen worden ist, das Feuilleton. Nachdrud verboten.) Fé. Von Edna Fern. " [ 16 10 Und Emma hatte sich nichts dabei gedacht und beruhigend geantwortet: Ja, ja, Du sollst auch hierbleiben, mein Küken, und nun schlaf mir aber auch hübsch wieder ein." Und Fé hatte sie mitleidig- verwundert angesehen, aber nichts erwidert, und Emma ging nun auch zur Ruhe, und Männe" meinte, die Sache würde sich schon machen. „ Ernst," stand auf dem kleinen, weißen Zettel, die Wellen der Nordsee gegen seine Planken, und ein " Ihr bedürft meiner nicht, und die Mutter will schwerer, frostiger Nebel läßt bald das Festland vers da gehe ich zu Günther. Verzeiht schwinden. mich nicht ist sie fort- Niemand weiß, wohin? den augenblicklichen Kummer, den ich Euch bereite, und Letztes Grüßen, wehende Tücher, hinüber und herüber vergeßt auch Du, liebe, gute Emma." Und jetzt vielleicht ein lustiges Lachen, eine heimliche, bittere Thräne- Lebe wohl, heimathliche Erde, liebes, schönes Vaterland- schneller durchschneidet der dampfende Koloß die Wogen, und bald nur Wasser und Nebel überall! Ernst zürnt ihr, Gertrud ist erbittert über alle Maßen, doch nur gegen Günther Dämonengewalt muß er haben, Frei! Frei! Hinaus in die schöne, große, weite Welt! ihre Fé zu bethören und Emma? Sie sitzt in ihrem Wohnzimmer neben ihrem Männe" Keine Launische Stimme, kein verdrießliches Gesicht mehr, " Gott schütze die beiden thörichten Menschen- das ihm das Leben, die Freude am Leben vergällt, nur die und weintfinder." Liebe, die wonnige, süße, an seiner Seite. Angegriffen, etwas blaß und hohläugig, in" Du, Fé, meine Königin, mein Leben," sagt Günther raffinirt nachlässigem Negligée, ruht Frau Ella Norberg und beugt sich nieder, um in Fé's Augen zu schauen, wie auf der Chaiselongue, und vor ihr kauert auf einem niedrigen sie über die Brüstung gelehnt, in den Nebel hinüberblicken, Am andern Morgen, die Sonne guckt neugierig durch Schemel der Baron Ülmen und versucht, seine schöne Freundin dorthin, wo noch vor Kurzem das Festland sichtbar war. das dunkle Gewölt, als wolle sie sehen, ob ihre schöne zu beruhigen. Aber sie will nicht beruhigt sein. Sie weint, sie ringt Welt auch keinen Schaden erlitten durch die bösen Wolken und ihre Regengüsse, da öffnete Emma vorsichtig die die Hände, sie ist der vollständigsten Verzweiflung nahe Fé, glaubst Du, daß ich noch die Kraft habe, zu denken, zu Thür zu Fé's Zimmer, aber Fé war nicht darin, war aber alles mit tadelloser Grazie, mit hinreißender Anmuth, Und dann dachte und Baron Ulmen will schier vor Wehmuth zergehen, und nirgends, und das Pferdchen fort. die Frau Bornstedt badet die Schläfe ihrer Tochter mit Emma: Sicher sie muß in Werdern sein," und da mußte an Eau de Cologne, und diese unschuldig mißhandelte Frau gespannt werden, so schnell wie möglich, und nun hinaus fuirscht plötzlich die Zähne aufeinander: nach Werdern, was die Pferde laufen konnten.- Aber da war keine Fé, nur ganz bestürzte Leute und eine todtfranke Mutter. Und nun? Was nun? Da tam das Braunchen auf den Hof getrabt, ganz müde, und ein kleiner Schlingel pon einem Bauernbuben hing auf dem Damensattel und grinste fidel: " Ja, det Frölen het meck' nen Breim gäben, den soll eck den Herrn hinbringen und det lütte, geude Bird ock." " Und sie soll seine Maitresse bleiben, bis der Tod sie oder mich davonruft. Ich verweigere die Scheidung! Und Fé? Und Günther? XV. Langsam, ächzend, als würde es ihm schwer zu scheiden, setzt sich das mächtige Schiff in Bewegung unter dem trüben, unfreundlichen Winterhimmel. Müde, verdrossen schlagen Nur die Liebe noch in meinem Herzen, und die Seele frei von dem Druck, der jahrelang schwer auf ihr geruht. arbeiten, etwas Großes zu schaffen?" " Ja, Günther, alles ist unser," sagt Fé, die Kunst, das Leben, die Liebe- nur keine Heimath mehr, Günther." „ Kind, unsere Heimath ist überall, wohin wir unsere Liebe tragen: Auf wogender See im Sturmgebraus, unter grünen Bäumen im goldenen Sonnenschein, wenn des Mondes licht die Nachtigall weckt, wenn die klaren Sterne flimmern und der Wind den Schnee von dunklen Tannen schüttelt - nicht unter Deutschlands Eichen ist die Heimath, in unseren Herzen, all überall, wo wir beis ammen sind, meine Fé!" Und unbekümmert der anderen Menschen zieht Günther sein Weib in seine Arme, und sie schmiegt das Köpfchen sagen ja alle unsere patriotischen Geschichtsschreiber. Nur I Die Beschränkung der Freizügigkeit scheint wirklich| sagen sie nicht, wer ihn uns und den Franzosen auf- ins Auge gefaßt zu sein, wenn auch der von der„ Kreuzgezwungen hat. Zeitung" mitgetheilte Plan wohl nur als ein ballon d'essai Genug es ist eine grobe unwahrheit, daß( Versuchsballon) anzusehen ist. Jedenfalls läuft die Bedie Völker an den Kriegen und der Kriegsgefahr schuld schränkung der Freizügigkeit auf keinen anderen Zweck hinfeien. Es giebt in den letzten zwei Jahrhunderten keinen aus, als die Arbeiter im Interesse des Großgrundbesizers einzigen Krieg, für welchen dies zutrifft, und wir an die Schollen fesseln und darauf eine thatfind bereit, dies gegen jeglichen Widersacher attensächlich Beibeigenschaft herbeizuführen. Jeder mäßig zu verfechten. Ist der Krieg einmal entbrannt, andere Beschönigungsgrund ist nur eitel Vorwand, auch der so tommen natürlich auch die Völker in Bewegung, anscheinend haltbarste, der aus dem Widerspruch zwischen und das arbeitende Volk, dem die Prozent- unbeschränkter Freizügigkeit und dauerndem Unterstützungs= man bei dem jugendlichen Gefinde. Alles ist frech und nase weis. Die eigenen Kinder sind nicht besser als die fremden; von diesen lernen sie alles Schlechte, auf die Er mahnungen der Eltern hören sie nicht. In der Wirthschaft verdirbt leicht ein Geräth. Hat das Geftide etwas verdorben, so wirft es das auf die Erde und läßt es liegen; etwas aus subessern fällt feinem ein, der Wirth muß es thun. Das sind doch trostlose Verhältnisse. Zu beachten ist, daß der Bauer sein Gesinde so behandelt, wie die Mitglieder seiner Familie; c3 ist noch immer ein patriarchalisches Verhältniß. Der Geist der Unbotmäßigkeit, der Arbeitsscheu schleicht durch die östlichen Provinzen. Die Sachsengängerei verschärft zweifellos diese Mißstände. Man glaube nicht, daß die Aussicht auf höhern Lohn die meisten von hier drängt; nein, es ist der Wunsch cin freies, wildes" Leben führen zu können, unflare Bors stellungen von den Reizen der Fremde. Diese Erscheinungen verdienen die vollste Beachtung. 1 und Geschäftspatrioten der Bourgeoisie und des Adels gern wohnsitz besteht, ist nur Schein, der leicht zu beseitigen die Vaterlandsliebe absprechen, entwickelt dann in der Regel ist. Man kann die Verwaltung der Armenpflege nicht in den aufopfrungsvollsten Patriotismus. Im Jahre 1866, cinzelne fleine selbständige Gemeinden legen; die Armenals die siegreichen Preußen vor Wien erschienen, wollten Adel pflege bedarf allgemeinerer Gesichtspunkte und ist, wenn und Bourgeoisie sofort die Stadt übergeben die Ar nicht einheitlich für den ganzen Staat, so doch wenigstens Die Sprache der Herren" ist es, die wir hier ver beiter verhinderten es. Im Jahre 1870, als die fiegreichen für ganze Provinzen, die unter einander im Verband zu nehmen; aber auch in der Verzerrtheit ist die Darstellung Deutschen vor Paris erschienen, war es der Patriotismus halten sind, zu ordnen. Ueber die gegenwärtiger Mängel vielsagend. Das sind also nach dem Geständniß der„ väters der Arbeiter, der eine Kapitulation verhinderte; und die des" nterstützungswohnsizes haben aber die preußischen Junker lichen" Herren selbst die Segnungen des patriarchalischen Arbeiter waren es, welche den Widerstand bis zum Aeußersten sich am wenigsten zu beschweren. Ihr Hauptbemühen war, Regiments, unterstützt von der Gesinde- Ordnung von 1810, erzwangen. Und wer weiß, wenn der Kriegsgott 1870 bie polizeiliche Selbständigkeit der Gutsbezirke herzustellen und unangetastet von der sozialdemokratischen Agitation. anders entschieden, und, statt die Deutschen vor Paris, die und die Lasten des Schulwesens und der Armenpflege den Posen ist die Provinz der großen Herrschaften; die Franzosen vor Berlin geführt hätte, ob dann nicht die Dorfgemeinden aufzubürden. Von der Armenunterstützung" Edelſten" der deutschen Nation haben in derselben ihre Arbeiter ähnlich wie ihre Brüder in Wien und Paris, suchten sie sich vielfach dadurch zu befreien, daß sie die Ar- Majorate; das Volk ist unterwürfig den Herren wie den die Ehre" des Vaterlandes hätten zu retten gehabt. beiter auf ihrem Gute feinen Unterstützungswohnfig erwerben, Pfaffen und was haben die Herren zur Erziehung dieses Wie dem sei- die Völker wollen den sondern sie in den Nachbargemeinden wohnen ließen. Bor- Bolkes gethan? Konnten sie nicht erkennen und voraus Frieden, und erst wann die Völker, oder richtiger aus- nirtester Egoismus und unverschämtefte Anmaßung sind zu sehen, daß in dem armen und elenden Volke sich auch ein, gedrückt die arbeitenden Klassen in Staat allen Zeiten die Charaktereigenthümlichkeit" des Junker mal der Widerstand gegen die Plackerei rühren könnte? und Gesellschaft nicht mehr die Unterdrückten und Aus- thums gewesen. Und dieser Jammer, daß die Arbeiter die„ patriarchalischen" gebeuteten sind, erst wann sie das Szepter des Kapi11 Berlin, den 28. Dezember. == g 31 et ift Tu 10 3 g at TD B fin u $ fc he S ho g de eit E fre da ge SY ri das L de di talismus zerbrochen und mit der Klassenherrschaft dem Gegen die Immunität der Reichstagsabgeordneten Zustände der Heimath fliehen, blos um in den westlichen InKlassenkampf und damit der Unterlage aller wird aus dem Umstand Kapital geschlagen, daß der Abfreies wildes" Leben zu führen. Wenn man statt des dynastischen, diplomatischen und fommer- geordnete Grillenberger im Januar wie im Mai kulturkampfs und der Zwangs- Germanisirung fich bemüht ziellen( Opium u. 5. w.) Kriege ein Ende wegen zweier Beleidigungen vor das Nürnberger Schwur- hätte, die Lage des Arbeiters in der Provinz Posen zu gemacht haben, wird" Friede auf Erden" gericht geladen war, beide Male aber das Verfahren wegen heben, und die Millionen des Ansiedlungsgesetzes für diesen sein. Ser Eigenschaft Grillenberger's als Reichstagsabgeordneter Bwed verwandt hätte, wenn man weniger Millionäre, von der Tagesordnung abgesetzt werden mußte. Als nun Schnapsbrenner und Brotvertheurer hätte züchten wollen, die lange Vertagung des Reichstags eintrat, sind während dann würde der Staat mit einer blühenden Provinz den derfelben die beiden Prozesse verjährt. Die„ Vossische Beweis geliefert haben, daß er auch noch andere Interessen Beitung" meint hierzu: Ein solcher Vorgang habe gewiß als die des Militarismus, des Junkers, des Bourgeois zu Politische teberlicht. ein Bedenkliches, und, wenn sie auch nicht wolle, daß aus befriedigen, daß er eine wirkliche Kulturaufgabe zu erfüllen ihm Kapital gegen die Immunität geschlagen werde, so sei vermag. Der Klassen ft a at freilich vermag doch zu wünschen, daß sich ein solcher Zustand nicht wieder nicht, und darum ist es eine Kulturnothwendigkeit, daß Um das bischen Weihnachtsfreude fommt man hole. Wenn dieser Vorgang etwas Bedenkliches hat, so er einer anderen gesellschaftlichen Ordnung zu weichen gewiß, wenn man die Zeitungen von dem äußersten Frei- hat er doch mit der Immunität der Abgeordneten nichts hat. finn" bis zur ausgesprochensten Reaktion liest, die über und zu schaffen, etwas Bedenkliches" kann er höchstens für unter dem Strich von lauter Liebe und Frömmigkeit triefen. Den Staatsanwalt haben, der es versäumte, durch Ein wahrer Ekel muß Jeden erfüllen, der einen Blick auf das Herbeiführung einer richterlichen Hand Meer der Verlogenheit und Heuchelei wirft, die sich in lung eine Verjährung zu unterbrecheit. den Zeitungen an diesem Feste über uns ergießt. Ein je leidenschaftlicherer Paladin für Profit und ungefesselte Ausbeutung ein Blatt ist, je wilder es den Kampf um das goldene Kalb mitmacht und je wüthender es jeden Versuch Ser Arbeiter, ihre Lage zu verbessern, bekämpft, um so rühr seliger wird es am Weihnachtstage. Das Volk steht da mit seinem tausendjährigen Schuldschein, es verlangt teine Gnade, keine Barmherzigkeit, keinerlei Geschenk, nur Gerechtigkeit, und man speist es ab mit schönen, nichtssagenden Worteu. Der Schuldner praßt von dem Fette des betrogenen Gläubigers, und der arme Gläubiger muß abziehen mit gleißenden Redensarten und allenfalls einem färglichen Almosen. " Der protestantenvereinliche Freisinn unterscheidet sich in nichts von dem orthodoxen Rückschritt, nur, daß in dem letzteren die Heuchelei weniger verhüllt ist. Der„ Gott" der Kreuz- Zeitung" erscheint wie diese selbst, als echt preußischer Junker. Wie dieser kämpft er für die Monarchie, und wenn Die„ Kreuz- Zeitung" die Regierung des Monarchen gegenwärtig bekämpft, so macht fte nur pflichtmäßige Opposition", d. h. so lange bis der König ihren Willen thut". Darin unterscheidet sie sich von dem Freifinn und Sozialismus, die aus der Opposition ein Gewerbe machen" und den" Bazillus der Beunruhigung" und Unzufriedenheit züchten. Die Gesellschaft ist in eine feste Ordnung zu bringen und diese Ordnung ist mit dem rechten Geifte zu erfüllen, d. h. nach der Sprache der„ KreuzZeitung", es muß die Herrschaft des Junkers und die Leibeigenschaft des Volkes wieder hergestellt werden. Geschieht dieses nicht, so wird die soziale Frage mit wildwehendem Lockenhaar und erzenen Sandalen" über die heutige Gesellschaft hinweg sich den Weg bahnen. Gott" hat unsere Zeit vor diese Alternative gestellt.„ Gott"! vertrauend an seine Schulter, und dann sehen sie in den Nebel hinein, der sie von der ganzen anderen Welt abzuschließen scheint. Und es wallt und wogt in der Luft, auf dem Wasser- da lacht Fé ihr tolles, heimliches Nigen Lachen * ** Die Anwendung des Presgesetzes gegen den Maschinenmeister geht selbst der Kölnischen Zeitung" wider den Strich. Für die Feinheit einer solchen Rechts auslegung, schreibt sie, fehle ihr das Verständniß. Die Auslegung sei nicht dazu da, die Arbeit der Gesetzgebung zu besorgen.-Sehr richtig! Aber wie stand es mit der Kölnischen", als die Auslegung" einer Straflammer die Immunität der Reichstags- Abgeordneten während der Bertagung beseitigte? Wie bei dem Bemühen der Staats anwälte, welches bei einer Anzahl Gerichte mißglückte, aus konkludenten" Handlungen eine Geheimbündelei zu kon struiren? Wie bei der Konstatirung„ objektiver" Beleidi Während die ländlichen Arbeiterverhältnisse Westpreußens gungen ohne beleidigende Absicht? Durch Jahrzehnte hin durch eine Enquete des Landwirthschaftlichen Zentralvereins durch geht das Streben, dem ursprünglichen Sinne eines in diesem Jahre largelegt worden sind, ist man bei Be Gesetzes nach dessen Wortlaut und Ursprung das so sehr urtheilung dieser Verhältnisse für die Provinz Posen auf deutbare Staatswohl zu substituiren. Hundertfach Einzelmittheilungen angewiesen. Dieselben haben im allhätte die Kölnische zu " Kölnische Zeitung" zu dem Ausspruch gemeinen fein freundliches Bild entworfen; aber was in einer Versammlung polnischer Bauern zu Strelno mitgetheilt worden Gelegenheit gehabt: Die Auslegung ist nicht dazu Welche ist, übersteigt alle Befürchtungen. Der dortige Probst ermahnte da, die Arbeit der Gesezgebung zu besorgen." die Bauern, für gute Zucht und Gehorsam unter ihrem Gesinde Erfahrungen hatten wir nicht mit dem verflossenen zu sorgen. Darauf entgegneten die Bauern, das Gesinde sei preußischen Obertribunal gemacht! Man erinnere sich nur jetzt so hochfahrend und eingebildet, daß es sich nichts sagen an die famose Entscheidung desselben im Januar 1866 lasse. Nicht das Gesinde gehorche, sondern der Wirth muffe gegen die Abgeordneten Twesten und Frenzel. Nach der seinen Leuten willfährig sein. Sobald es dunkel geworden, Die Lage der ländlichen Arbeiter in den östlichen Provinzen ist die denkbar elendeste, und grade dort, wo der Großbesig vorherrscht und die Arbeiter in vollster Unwissenheit und Abhängigkeit gehalten sind. Wer hat die dortigen Großgrundbesizer gehindert, menschenwürdige Zustände zu gründen? Und was haben sie aus Volk dem Land und dem Boll gemacht? Aus Posen wird der Kölnischen Zeitung" geschrieben: " Taffe fich fein Stuecht etwas sagen; er wolle nicht einmal Preußischen Verfassung können Abgeordnete nicht für ihre Häcksel bei Licht schneiden. Macht man ihm Vorwürfe, so lege Aeußerungen im Abgeordnetenhause verantwortlich gemacht er alles nieder und geht von dannen. Heutzutage tönne die werden. Um die beiden Abgeordneten doch fassen zu Polizei nicht mit dem Gesinde fertig werden, um so weniger tönnen, konstruirte das Obertribunal einen Unterschied ein Bauernwirth. Der Probst bemerkte, die Wirthe sollten zwischen Aeußerungen und Meinungen. Die ganze Konflikts bei Abschluß der Arbeitsverträge genau abmachen, was die zeit hat eine Reihe ähnlich scharfsinniger Entscheidungen des Knechte zu thun hätten, und könne man mit den Erwachsenen Obertribunals zu verzeichnen. Alles dieses ließ man nach der nicht fertig werden, so solle man wenigstens die eigenen Kinder in Schlacht von Königgräß, und noch mehr nach Errichtung guter Bucht halten, sie zur Arbeitsamkeit erziehen. Hierauf des neuen Reiches vergessen sein; unter der nationalliberalen entgegneten die Bauern, daß die Knechte bei dem Verdingen nichts von Bedingungen wissen wollen; sie werden sonst auf- Herrlichkeit umgab man, auch von Seiten des„ Freifinns", gebracht und gehen ihrer Wege. Die jüngeren find viel jeden Nichterspruch mit dem Nimbus der Unantastbarkeit, schlimmer als die erwachsenen Knechte; den größten Unsinn, und würde es auch noch heute thun, wenn er sich, wie in bie schlimmsten Späße und die gemeinsie Ausgelaffenheit finde den Zeiten des Kulturkampfes", nur gegen Ultramontane düstere Wolfen hängen schwer am Himmel, Blige zucken und dumpf braust die SeeMeer, Du unersättliches, grausames! Du gewaltiges Meer, gieb mir meine Kinder wieder!" Krachend dröhnt es in den Wolfen, leuchtend fährt der Das ist die Bliz hernieder, wild bäumt sich die See Antwort, Bater auf Deinen Angstschrei Unendlichkeit. Wunderbar plastisch hebt sich der weiße Marmor von der tiefmeeresblauen Riesenmuschel ab, welche den Hintergrund bildet, die Gestalten scheinen zu leben, und aus des schönen Todesjünglings Augen leuchtet es milde. Bewundernd steht der weißhaarige Bildhauer im Tempel und entblößt sein Haupt und bann lenkt er seine Schritte nach dem Hause des jungen Künstlers. Günther Norberg," sagt der Meister zum einstigen Schüler, ich wußte, daß ein ganzer Künstler in Dir steckt. Du hast es erreicht!" Und wie er in die Heimath zurückgekommen ist, da hat er von seinen Reisen erzählt und geschrieben, und von dem einsamen Tempel am fernen Meeresstrand, und hat seinen liebsten Schüler aus früheren Zeiten, der es geschaffen, mit Stolz genannt, und da plöglich glaubt die Welt an Günther Norberg und spricht von ihm. Im Werdern legt Ernst die Zeitung zur Seite und springt erregt auf: „ Siehst Du, Liebster, die lustigen Nebelgestalten, die Pleinen Kobolde mit den langen, weißen Bärten, die schönen Frauen mit wallendem, grauem Schleier? Wie sie grüßen Als das Gewitter vorüber, als das Meer wieder sanft und winken mit schlanken, weißen Händen, immer auf und und still geworden, da spült es den Fischerkahn an's Ufer nieder, auf Nebelwolken und Wasserwogen luftige Ein- aber die blondlockigen Kinder, die einzigen Lieblinge des fälle, ernsthafte Gedanken, sehnsüchtige Liebe armen, reichen Mannes die hat sie behalten. Kind, Liebling," lacht Günther, fliege mir nicht So erzählen die Bewohner des Städtchens auf die davon mit Deinen Nebelfrauen. D Fé, mein süßes Weib, Fragen des weißhaarigen Mannes mit dem vornehmen Ge liebe mich immer immer!" sicht, aus dem die klugen Augen leuchten. Die Reiselust hat ihn wieder einmal ergriffen gehabt, dieses Mal hat er Abseits von dem Lärm und Getriebe der Hafenstadt sich nach etwas ganz Neuem, Fremden gesehnt, da kam er unter Raliforniens freundlichem Himmel, unter grünen nach Amerifa, nach San Francisco. Dort hat er gelesen Bäumen und blühenden Sträuchern- Du blickst vom von dem Hafenstädtchen am stillen Ozean und von dem Hügel über die unendliche, wie im Schlummer athmend Denkmal und dem jungen Künstler, der mit seinem schönen wogende Seeda liegt ein hübsches, behagliches Häuschen Weib im rosenumsponnenen Häuschen am Bergesabhang mit grün umrankter Veranda, und die Rosen duften in wohnt. Da hat es ihm keine Stuhe gegönnt, er mußte es dem kleinen Garten, der das Haus von der Straße trennt. sehen, und nun steht er gedankenverloren am Strand, vor Der Künstler wohnt darin, auf den die Bewohner des dem Grabmal auf dem Hügelfelsen. Hafenstädtchens stolz sind, weil er das Denkmal geschaffen hat, von dessen wunderbarer Schönheit und trauriger Geschichte man weit über die Grenzen Kaliforniens hinaus gehört hat. Am Strand, einsam, ablegen, auf einem Hügel- Felsen, erhebt es sich groß und gewaltig, ein rührend, schönes Gedenken an die Opfer, welche die See, die graus Mit einem Schlage berühmt geworden," lächelt Frau same, gefordert hat. Du armer, reicher Mann, der Du das Andenken und große sammtene Magnolienblüthen fie schaffen ein Ella Norberg, geb. Bornstedt, höhnisch und wirft verächtlich gestiftet hast, bringt es Dir Trost in Deinem Rummer? seltsames Zwielicht. Zu ihnen nieder beugt sich eine ein Journal zur Seite, lächerlich! Und da meint wohl Mildert es die Bitterkeit Deiner Thränen? mächtige marmorne Sturzwelle, den umgestürzten Schiffer- die heuchlerische Schlange, sie hat einen Antheil daran, es Goldig schien die Sonne, blau wölbte sich der Himmel, kahn in die Tiefe reißend, nur der Kiel ist noch sichtbar, sei ihr Wert!" und zwei liebliche, blondhaarige Kinder ein Knabe und und über ihm, gleichsam aus der Welle aufsteigend, schwebt ein Mädchen eilten Hand in Hand zum Strand hinab, eine schöne Jünglingsgestalt, die Sternentrone auf dem stiegen in ein Boot und ließen sich in die gleißnerisch freund- Haupt, im lang wallenden Mantel. Und in feinen Armen, liche See hinaustreiben, jubelnd über den wohlgelungenen, da hält er fest und sicher zwei liebliche Kinder mit heimlichen Streich. Der Morgen vergeht und der Mittag, lächelnden Mündchen, und sie schweben aufwärts in diel " Ich habe immer gewußt, daß noch einmal ein tüchtiger Kerl aus ihm werden würde, und Fe verdankt er's. Also dahin find fie gewandert, haben sie sich por uns ver steckt. Ach, Gertrud, ich möchte sie gar zu gern wieder sehen, die Beiden." Einem griechischen Tempel gleicht es in seiner mar mornen Weiße, wie es sich da gleichsam aus dem Kalksteinfelsen herauskrystallisirt. Meeresgötter mit wunderlich ernsten Gesichtern tragen das Dach und senken die Häupter unter seiner Last. Tritt hinein in das Innere, mit leisen Sohlen über den schneeigen Fußboden: Tief dunkelgrünes Blatt ist werk, duftende Orangenbäume, feurig glühende Granaten „ Trotzdem, Ernst?" fragt Gertrud. „ Trozz Allem, Kind." Und Frau Emma nickt ihm freundlich zu, und„ Männe" einverstanden wie gewöhnlich. " ( Fortsetzung folgt.) jer tm Di scl A B 111 f $ 3 6 di 811 m ftc al fre to ha 907 I F R be fa 110 in N geg pr Lif sä un un od 101 ge ge 11C S ha бо B no sch ſch be als der dat fze Dat Un we 5 Da de ni be lit Ne € 6 et: jet gr I B 3 1 e 6 се +23 t น g 11 It e e ge t, 23 EEE m und Sozialdemokraten kehrte. Jetzt ist nun freilich von den Ultramontanen der Bann der Reichsfeindschaft genommen, und Richtersprüche wenden sich von Zeit zu Zeit nicht blos gegen Sozialdemokraten, sondern schlagen auch in die Reihen der nationalen Kulturkämpfer ein. Jezt kommt der Jammer zu spät. Ihr habt es nicht anders gewollt. Freund! Harmonie in unserer Partei; doch will ich glauben, daß die[ parteien stören könnte, brachte eine arge Aufregung unter die uneinigkeit, von der ich habe reden hören, geheilt ist. letteren. Von 424 überhaupt Wahlberechtigten erschienen 382, Indem ich hoffe, daß diese Karte Dich bei guter Gesund- also über 90 Prozent an der Urne, eine Betheiligung, wie sie heit trifft, einen brüderlichen Gruß an die badischen Ge- unser Städtchen bei politischen Wahlen noch nie erlebt hatte. noffen, und einen vollen Händedruck für Dich, mein lieber es waren drei Listen aufgestellt. Die krampfhaften Anstrengungen Auf Wiedersehen auf dem Berliner Kongreß! Fröhliches Der Bochumer Steuerprozeß kommt, soweit die Neujahr! eingelegte Revision vom Reichsgericht für begründet erklärt Dein W. Körner. ist, am 8. Januar in Essen zur nochmaligen Berhand- Wenn Körner, wie wir hoffen, auf den Berliner Konlung. In dem Prozeß gegen Baare und Konsorten greß fommt, wird er finden, daß die Harmonie" in unserer wegen Schienenflideret, Stempelfälschung, Bartei nicht selten"( rare) ist, sondern ein dauernder Bollhinterziehung u. f. w. ist die Voruntersuchung Zustand, und daß die Zeitungen, die von unseren Streitig geschlossen worden; und die Zeitungen melden, der keiten so viel zu erzählen wissen, zur größeren Ehre des Untersuchungsrichter habe eine Urlaubsreise nach Berlin Geldsacks lügen. angetreten. An Ort und Stelle sind in dieser Sache schon wiederholt starke Friktionen" vorgekommen, die von Berlin aus gehoben werden mußten. Die Baare- Organe find sehr kleinlaut sie behaupten nicht mehr, daß die Untersuchung kein Resultat ergeben habe. Das ungarische Oberhaus hat heute sämmtliche Handelsverträge, sowie die Viehseuchen- und Musterschutz- Konvention angenommen. Korrespondenzen und od Parteinachrichten. 151 94 182 145 111 64 168 167 44 des Kartells sicherten demselben dieses Mal noch den Sieg, doch gefiegt, wenn alle Arbeiter, welche den Zensus bezahlen, das ist es sicher das letzte Mal gewesen, denn schon jetzt hätten wir Bürgerrecht erworben hätten. Als ganz bedeutungslos erwies sich auch bei dieser Wahl wieder die freisinnige Partei, welche auch hier, wie noch in einer Anzahl anderer sächsischer Kreise, in ein paar Exemplaren vertreten ist. Bei der Abstimmung erhielten: Sozialdemokratische Liste Freisinnige Kartellparteiliche Die Arbeitsverhältnisse" werden auch hier immer trauriger. Als Weihnachtsbescheerung wurde den Arbeitern in den meisten Fabriken angekündigt, daß nach den Feiertagen insofern eine Arbeitseinschränkung stattfinden werde, als in den Fabriken fein Licht mehr angezündet werden soll. Die meisten Fabriken haben bisher schon auf Vorrath gearbeitet und wenn es zum Frühjahr nicht beffer wird, dann gehen wir sehr traurigen Beiten entgegen. " Neber die gewerkschaftliche Arbeiterbewegung" hat in den Tagen vom 6.- 8. Dezember in Innsbrud- Wilten Die Sozialdemokratie Tyrols und Vorarlbergs hielt Mit dem deutsch- belgischen Handelspertrag presse lancirt, dem gewisse leitende Kreise eine solche Bedeutung Bozen, Bludenz, Bregenz, Dornbirn, Franzensfeste, Hall, irgend ein Offiziöser den nachstehenden Artikel in die Provinz ihre zweite Landesversammlung ab. Dieselbe war aus hapert's bedenklich. Der Dreibund- Geruch, der diesen beimessen, daß sogar der„ Reichs- Anzeiger" dem Geplauder seine Hohenems, Kufstein, Lienz, Meran, Rankweil, Wörgl und Handelsverträgen nun einmal infolge ihres Ursprungs an- Spalten öffnet. Damit unsere Leser erfahren, wie man„ oben" Innsbruck und Umgegend im ganzen von zirka 300 Parteigenoffen haftet, will den Belgiern durchaus nicht gefallen. Man über die Arbeiterorganisationen urtheilt, folgen wir dem Bei- besucht, ferner waren als Gäste anwesend Pokorny- Wien, hrlich glaubt, die Regierung wolle fich durch Abschluß eines spiel des offiziellen Organs und drucken den Artikel auch ab. Graz, Hinteregger- Salzburg. Aus den Berichten über den Stand Handelsvertrags mit den Dreibundstaaten zur Schleppträgerin Derselbe lantet: Ser Dreibundspolitik machen Die Sozialdemokratie ist im Allgemeinen so organisirt, fetzten Landesversammlung in Innsbruck fichtlich zugenommen unferer Sache ging hervor, daß die Arbeiterbewegung seit der und so ist es denn zu sehr energischen Demonstrationen und Protesten gekommen. daß die politische Leitung in Berlin, die gewerkschaftliche hat, es wurde ein politischer Verein gegründet, bem sofort Es ist die Frage, ob es der belgischen Regierung gelingen Leitung in Hamburg( Bentral- Ausstandskommission) fich 170 Personen als Mitglieder beitraten. In Subtyrol und wäh wird, ben Widerwillen, der sich in den weitesten Bolks- rend die gewerkschaftliche bei ihren Bestrebungen aufstraße Borarlberg ist die Mitgliederzahl aller Vereine, ausgenommen kreisen gegen den Handelsvertrag fund giebt, zu über- Bentralisirung auf einen berartigen Widerstand gestoßen ist, daß Arbeiter italienischer Zunge ein Verein errichtet. welcher jest desjenigen in Bludenz, gewachsen. In Bozen wurde für die winden. der Gewerkschaftstongreß im Frühjahr nächsten Jahres zweifel- 310 Mitglieder zählt und 30 Avanti" abonnirt. In Steter. los der Zummelplatz heftiger Auseinandersehungen werden mart und Kärnthen ist die vorher fast ganz zu Boden ge Uebel erzeugen und sie dann bestrafen- wird. Der von der Generalfommission ausgearbeitete Organi drückte Bewegung im Verlaufe von nur zwei Jahren so bedeutend das ist die Art der bürgerlichen Gesellschaft. Statt die Er sationsentwurf hat fast nirgends Billigung gefunden und gewachsen, daß beide Provinzen jeht darin Tyrol überflügeln. zeugung des Nebels einzustellen, will man gewaltsam die in zahlreichen Mesolutionen ist er bereits als unannehmbar Bom Stand des Gewertschaftswesens war gleichfalls Wirkung beseitigen. Wir sahen dies neulich bei dem Ent- bezeichnet worden. Selbstverständlich fürchten die fleinen Erfreuliches zu berichten; wenn auch noch viele Arbeiter im Inrüftungssturm über Prostitution, der man gesetzgeberisch zu Lotalen Gewerkschaftsführer, jeden Einfluß zu verlieren, differentismus verharren, hat sich doch die Bahl fämmtlicher Leibe gehen wollte, während kein Mensch die Sozialwenn die strafffte Bentralisirung Platz greift, und darum Fachvereine gehoben. Die Lage der Arbeiter Südtyrols und arbeiten fie mit allen Kräften dagegen; und heute steht die Borarlbergs ist übrigens eine sehr traurige. In Vorarlberg be demokraten zählen nicht zur bürgerlichen Gesellschaft- an Cache so, daß die Zentral Ausstandskommission, da fie trägt beispielsweise der Lohn bei Weberinnen für 14 age die Entfernung der Ursache dachte. Und wir sehen das cuch augenblicklich ohne Geldmittel ist, viel weniger au nur 3 fl. 50 fr., in Bozen bei den Arbeitern in den Weinkellereien jezt wieder in Frankreich, wo dem Kindermordbedeuten hat, als im Frühjahr dieses Jahres bei dem großen bei 12-18 stündiger Arbeitszeit 7-9, höchstens 10 ft. bei einer im Mutterleib nun mit einem Mal von der, ob der Ent- Bigarrenarbeiter Ausstand. Der Gewerkschafts- Arbeitsperiode von Ende Mai bis Ende Oktober. völkerung Frankreichs entsetzten Gesellschaft" durch ver- tongreß wird, wie jetzt die Verhältnisse liegen, neue schärfte Strafbestimmungen Einhalt gethan werden soll. Machtmittel dieser Kommission nicht geben; das ist info Wiener Parteitags in Bezug auf die Partei Organisation eins Die Landesversammlung erklärte sich mit den Beschlüssen des Als ob Gesetze da etwas helfen könnten! So lange der fern höchst bedeutsam für die gewerkschaftliche Bewegung, verstanden und empfahl im Weiteren den Parteigenossen die Besitz eines Kindes für Unzählige eine Quelle des Glends als Aftionen von längerer Hand kaum vorbereitet werden Sammlung eines Fonds, welcher es ermöglicht, ein eigenes und der Schande ist, wird der Kindermord eine gese II. tönnen. Die Thatsache, daß troh General- Ausstands fozialdemokratisches Blatt für Tyrol und Vorarlberg heraustommission jede Arbeitseinstellung dieses Jahres verloren zugeben. Ferner gab die Landesversammlung ihre Zustimmung schaftliche Institution bleiben. gerade wie die gegangen ist, hat zweifellos viel dazu beigetragen, die dazu, daß sobald wie möglich von den damit betrauten Wiener Prostitution. zentralistische Bewegung start ins Stocken zu bringen." Wenn die Herren Offiziösen den Glauben zu erwecken suchen, einberufen wird. Dedaktionen ein Parteitag der österreichischen Sozialdemokratie In Irland wird weitergeprügelt; und bei der legten daß es die Eifersüchtelei der Gewerkschaftsführer sei, welche der Generalprügelei alias Wahl haben zur Abwechselung einmal Bentralisation im Wege stehe, so ist das einfach Humbug. Die die Parnelliten wieder die Oberhand bekommen Bentralisation ist von den deutschen Arbeitern als beste Dr zum großen Bedauern der englischen Liberalen à la Glad- ganisationsform auf allen ihren Kongressen unbestritten anerkannt stone, die sich auf die Anti parnelliten stügen. Eine andere als symptomatische Bedeutung hat die Wahl in Waterford nicht um so weniger, als in diesem Wahl freise viele Protestanten wohnen, die durch die Bank torystisch sind und für den Parnelliten geftimmt haben. " # worden und wenn sie nicht durchgeführt werden kann, so ist baran nicht die Eifersucht der Führer, sondern der reaktionäre legung derfelben durch unsere Richter schuld. An diesem That Inhalt unserer Vereinsgesetze und die durchweg reaktionäre Ausbestand wird nichts dadurch geändert, daß der„ Reichs- Anzeiger" eine notorische Unwahrheit weiter verbreitet. " . Polizeiliches, Gerichtliches ze. " zum Ge Das - In Saarbrücken wurde Genosse Braun wegen Beleidigung des Obersteigers Jakob von Grube Sulzbach zu 150 M., für den Nichtzahlungsfall zu 20 Tagen Gefängniß verurtheilt. Am Kirmesdienstag( im August) hatten sich Bergleute Bier nun bei der Abforderung des Getränkes den Bergmann Blattes in Flaschen mit zur Grube genommen. Obersteiger Jakob nahm beim Arm, öffnete ihm mit raschem Griff den Rock, nahm ihm die Flaschen ab und zerschlug dieselben. An diese Borgänge, Ueber die Halbheiten der freidenferischen Agitation, als Verantwortlicher der Zeitung Schlägel u. Gifen" Bemer welche in der Hauptverhandlung erwiesen wurden, hatte Braun Die Auflösungs- Epidemie ist sogar bis ins fernste wie sie speziell vom Deutschen Freidenferbund betrieben wird, fungen geknüpft, die das Gericht für beleidigend erachtete. Nach Morgenland gedrungen nach einem Telegramm aus spricht sich in ihrer letzten Nummer die Arbeiterin" recht energisch Ansicht des Gerichts hätte Braun, wenn er die wirklich Totio ist das japanesische Parlament am aus. Anlaß dazu bietet ihr eine Erklärung des Vorstandes des berechtigten Interessen" der Bergleute hätte vertreten Freitag, also an unserem ersten Weihnachtstag, auf Kölner Freidenkervereins, worin dieser gegen die Verweigerung wollen, den Bergleuten zur Mäßigkeit und gelöst worden. Grund der übliche: Unverträglichkeit von des Gürzenichfaales durch den Oberbürgermeister protestirt, da es horsam rathen müssen.- Die Auflösung des Parteitags Regierung und Wolfsvertretung. Man muß sagen, daß die sich bei dem Vortrag der Frau Wilhelmi nicht um eine fozial zu Dudweiler stand am 22. Dezember vor dem KreisausJapanesen, die bei ihren parlamentarischen Borstudien demokratische Agitation, sondern um einen Vortrag freireligiöfer schuß zu Saarbrücken zur Verhandlung. Die Auflösung war besonders Gefallen an der deutschen und preußischen Ver- Natur gehandelt hat. Die Arbeiterin" schreibt: erfolgt, als Braun den Parteitag für eröffnet erklärte und dies Wir sind verwundert über diese Erklärung. Wenn Frau von der Versammlung mit einem Bravo" begrüßt wurde. faffung gefunden, und den japanischen Parlamentarismus 5. 2. mit der Sozialdemokratie nichts zu thun haben will, ist Tumult", hatte der Ueberwachungsbeamte gesagt. Braun hielt nach deutsch- preußischen Mustern gestaltet haben, sehr gut warum wendet sie sich denn stets an die Vertrauensleute der die Auflösung für gefeßlich und thatsächlich ungerechtfertigt, und in den Geist ihrer Lehrmeister eingedrungen zu sein scheinen. felben? Wahrscheinlich nur, weil ihr fein anderes Publikum zur flagte deshalb im Verwaltungsstreitverfahren gegen den BürgerNun lassen hoffentlich auch die Chinesen ihre Bedenken Berfügung steht. Wir haben dann auch nicht weiter Lust, diese meister zu Dudweiler, welcher den Ueberwachungsbeamten abgegen das parlamentarische Regime fallen. Deutsch Halbheiten der Freidenfer zu unterstüßen. Für Freidenkerthum geordnet hatte. Es wurde Beweisaufnahme befchloffen, nanent preußischen Parlamentarismus verträgt sogar das Himm- braucht man nicht apart Propaganda zu machen. Wir wollen fich darüber, ob die Versammlung eine bedrohliche Haltung gegen lische Reich" der 8öpfe. die Frauen zu tüchtigen Sozialisten machen, dann kommt das den Ueberwachungsbeamten eingenommen hatte, ober freie Denten ganz von selbst. Unter falscher Flagge zu fegeln ist das Bravo einfach ein Bravo war, wie andere seines Au 3 Chili kommt die Nachricht, daß die Regierung meist das gefährlichste Beginnen und besonders bei den noch nicht gleichen auch. Unter anderen werden Reichstags- Abgeordneter Dreesbach in Mannheim und Stadtrath Ehrhart sämmtliche Balmacedisten, mit Ausnahme einiger Generale aufgeklärten Frauen und Mädchen." und höheren Beamten, die sich Diebereien, Brandschatzungen Organisation nur dazu dienen, um den diversen Spielarten von ist ein majestätsbeleidigungs- Prozeß eingeleitet, Wir können uns diesen Worten nur anschließen. Soll unsere Ludwigshafen als Zeugen vernommen werden. Gegen Braun und Mord habeu zu Schulden kommen laffen, begnadigt, Rabitalismus, wie er bei einzelnen Bourgeois noch vorhanden, weil er in einer Bersammlung in einer längeren Rede die Worte oder richtiger amnestivt hat. Sehr vernünftig, nur hätten von deren Klasse aber verleugnet wird, als Tummelplatz zu gebraucht haben soll das Königthum muß fallen", und weil er wir es lieber gesehen, die Amnestie wäre eine unbedingte dienen, so müssen wir uns für einen solchen Söldnerdienst be awei Mal in der Zeitung Schlägel und Eisen" die Institution gewesen. Für gemeine Verbrechen giebt es das Straf- danken. Wer mit unserer Unterstützung agitiren will, der mag des Begnadigungsrechts und dessen Anwendung tritifirt hat. gesetzbuch. Beiläufig sei hier erwähnt, daß die Sensations- auch den Muth haben, fich offen und bei jeder Gelegenheit Braun wurde am zweiten Weihnachtsfeiertage in St. Johann nachrichten von einem bevorstehenden Krieg der Vereinigten zur Sozialdemokratie zu bekennen; wer das aber nicht kann oder auf offener Straße verhaftet. Staaten gegen die chilenische Schwesterrepublik jeder ernst will, der bleibe uns überhaupt vom Leibe. haften Begründung entbehren. Intelligente Proletarierfrauen in Düsseldorf er richteten einen Bildungsverein für das weibliche Geschlecht. " 1 " " ob in Der Tischler Forwiz aus Weißensee war vom Schöffengericht von der wider ihn erhobenen Anklage, die Polizeiverordnung vom 7. Januar 1891 durch eine Teller fammlung während einer Versammlung behufs Deckung der Unkosten verletzt zu haben, wegen Ungiltigkeit dieser PolizeiAus Rom ging einem Genossen eine vom 11. Dezbr. verordnung freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft Den Vorschlag des Fränkischen Boltsblatt 3", beim Landgericht Il legte hiergegen Berufung ein, nahm diese datirte und mit dem Poststempel vom 18. Dezember versehene die jährlich im Budget für Kunstzwecke ausgeworfenen Summen jedoch zurück, nachdem der Vorsitzende auf die Aussichtslosigkeit Postkarte unseres im dortigen Gefängniß befindlichen Ge- wegen der Hochfluth der sozialdemokratischen Frrlehren" zur der Berufung hingewiesen hatte. Der Vertreter des Angeflagten, nossen Wilhelm Körner zu. Die Karte ist französisch ge- Vermehrung der Seelsorgerstellen zu verwenden, Rechtsanwalt Morris, verlangte aber, daß die Berufung durch schrieben und hat die Gefängnißzensur passirt. Körner fertigt das in München erscheinende katholische Bayerische Urtheil verworfen und daß die Kosten sowie die dem Anschreibt: Waterland" in folgender erheiternder Weise ab: geklagten erwachsenen nothwendigen Auslagen, ins Du hast mir ein wahres Bergnügen mit Deiner Karte Womit will denn der Verfasser, der im ganzen Artikel fast besondere die Vertheidigungskosten, der Staats bereitet. Wenn man gefangen ist, rührt Einen nichts mehr, berzbrechend über Priestermangel jammert, diese vermehrten Seel- tasse auferlegt würden. Nach kurzer Berathung entsprach als wenn man sieht, daß man nicht ganz vergessen ist. Was forgerſtellen besetzen? Glaubt er denn wirklich, daß durch noch das Gericht diesem Antrage. Wieviel hat der preußische Staat mehr Geistliche die sozialdemokratischen Frrlehren" auszurotten infolge der umgiltigen Polizeiverordnung wohl bereits an Ver den Prozeß betrifft, so wirst Du vielleicht gelesen haben, seien? Dann müßte es in München fast gar keine Sozialdaß derselbe nach einer unendlichen Reihe von Skandal- demokraten mehr geben, denn Geistliche haben wir gewiß etliche teidigungskosten zu zahlen und doch ist die Verordnung no ch nicht begraben. szenen vertagt ist, daß wir den Gerichtspräsidenten angeklagt, Schwadronen in München. Aber das Malheur ist, daß die Redakteur W. Kuhbach von der Gelsen= daß der Generalprokurator unsere Advokaten angeklagt 2c. Sozialdemokraten nicht zu den Geistlichen und die Geistlichen firener Arbeiter stimme" wurde wegen Beleidigung Und wer weiß, wann der Prozeß wieder aufgenommen nicht zu den Sozialdemokraten gehen wollen, um einander zu be- der Remscheider Polizei zu 200 Mark Geldbuße verurtheilt. werden wird? Man sagt, Ende Januar! und die lehren und zu belehren." Redakteur GC. Duden von der in Bant erscheinenden Hälfte der Verhafteten sind Familien. Norddeutschen Volksstimme" hat wegen Beleidigung der Wilhelmsväter!! Was meine Gesundheit betrifft, kannst Du Dir erfte sozialdemokratische Volksversammlung statt. Zu derselben In Königsdorf, Landkreis Köln, fand am 20. Dezember die havener Rechtsanwälte einen Monat Gefängniß zu verbüßen. denken, daß sie nach siebenmonatlicher Gefängwaren Einwohner aus allen Ortschaften der Umgegend erschienen. Finten wärder und dessen Schwiegervater in einer Mit-3wei Rognats hatten der Gastwirth Lohse aus nißhaft und bei meinem Herzleiden teine glänzende ift; Die Versammlung nahm das Referat unseres Genossen off- glieder Versammlung des sozialdemokratischen Vereins ausbesonders während der großen Hize habe ich viel gerichter mit großem Beifall entgegen ein erfreuliches Beichen geschänkt. Dafür sollte jeder von ihnen nach Ansicht des Land litten und jetzt quält mich ein hoher Grad von für die rege Agitation unserer Parteigenossen, die damit wieder raths 15 Mark Geldbuße bezahlen, weil eine aus dem Jahre 1841 Nervosität. Aber ich hoffe wohl, diese kurze Zeit einen Schritt weiter gekommen sind in der Untergrabung des datirende hannoversche Verordnung besagt, daß bei öffentlichen zu überwinden, indem ich denke, daß mein Freund Sentrumsthurms." Gemeindewahlen, Versteigerungen 2c. Spirituosen nicht verabreicht Cipriani schon mehr als achtzehn Jahre im werden dürfen. Der Wirth, welcher volle Ronzession hat, beantragte gerichtliche Entscheidung, welche denn auch Erfolg hatte. Das Schöffengericht zur Harburg sprach ihn frei und so hat wieder einmal der Staat die Kosten zu tragen. " * diesmal an den Gefängniß durchgemacht hat. Mittlerweile studire ich Parteifreunde Hartha in Sachsen. Auch hier betheiligten sich unsere Stadtverordneten etwas englisch und russisch. Doch genug von mir. Bis 28 ahlen. Es war dies das erste Mal, daß unsere Partei sich jetzt weiß ich noch nicht recht, was auf dem Erfurter Konum Sige auf dem Rathhaus bewarb, und die Befürchtung, daß ein greß geschehen ist; die Reitungen find bier rar, wie die vaar Rothe" das bisher dort geführte Stillleben der Kartellent t. at m ent it er 9. er e" Qu ch es Theater. Dienstag, den 29. Dezember. Opernhaus. Oberon. Schauspielhaus. Der neue Herr. Leffing- Theater. Die Großstadtluft. Deutsches Theater. Egmont. Berliner Theater. Rean. Residenz- Theater. Madame Mongodin. Wallner- Theater. Es läutet! Das neue Programm. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Mikado. Thomas- Theater. Kläffer. Bellealliance Theater. Pech Schulze." Oftend- Theater. Der Hüttenbesitzer. Adolph Ernst Theater. Der Zanzteufel. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Ferupalat. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Chenter der Reichshallen. Spezialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. Circus Renz. Karlstraße. Dienstag, den 29. Dezember 1891, Abends 74 Uhr: Jubiläums- Vor#tellung. 3um 100. Male: Auf Helgoland oder Ebbe und Fluth. Große hydrologische AusstattungsPantomime in 2 Abtheilungen mit National Tänzen( 60 Damen), Aufzügen 2c. Neue Einlage: ,, Tscherkessentanz". Ferner Dampfschiff- und Bootfahrten, Wasserfällen, Riesenfontänen mit allerlei Lichteffekten sowie " neuen Arrangements vom Direttor E. Renz. Außerdem: Bal et Concert hippique, dargestellt von 8 Schimmelhengsten, dressirt und vorgeführt v. Herrn Franz Renz. Solon", geritten von der Schulreiterin Fräulein Clotilde Hager. Gin mittelalterliches Caroussel", geritten von Damen und Herren, mit einer Quadrille endigend. Eine Vergnügungsfahrt mit verschied. Hindernissen von der Elton- Troupe. Auftreten d. vorzüglichsten Künstlerinnen und Künstler. Romische Entrees 2c. E. Renz, Direktor. Konkordia- Valaft- Theater. Spe- Circus G. Schumann. zialitäten- Vorstellung. Berliner Buchdrucker!! Heute, Dienstag, d. 29. Dezember 1891, Abends 8 Uhr: Allgem. Buchdrucker- Versammlung mit Silfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen im großen Saale der Berliner Bock- Brauerei, am Tempelhofer Berg. Tages Ordnung: 1. Die Massnahmen gegen den Unterstützungs- Verein Deutscher Buchdrucker. 2. Situationsbericht. 3. Verschiedenes. Bei der hohen Wichtigkeit der Tages- Ordnung ist es Pflicht aller Kollegen, Kanfmann's Variété. Spezialitäten- Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlsr. Hilfsarbeiter und Hilfsarbeiterinnen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Vorstellung. Gratweil'sc he Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Roupletfänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 P., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Kegelbahnen 1169L 6 Billards, 2 Säle. Dienstag, den 29. Dezember 1891, Abends 7/2 Uhr: Gr. 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Fachverein der in Buchbindereien und verwandten Die Arbeiter der Mügen- Fabrik S. Gärtner, Landsbergerstr. 113, Betrieben beschäftigten Arbeiter. haben wegen Lohnreduzirung die Arbeit Am Donnerstag, den 31. Dezember 1891, Abends 8½ Uhr: niedergelegt. Zuzug ist fernzuhalten. 189/19 Die Ortsverwaltung. J. A.: Dittmann. Wichtige Agitationsschrift!! Im Verlage von Wörlein& Co. in Nürnberg erschien soeben und ist von uns zu beziehen: Herrn Eugen Richter's Bilder aus der Gegenwart. Von Franz Mehring. 4 Bogen 80. Preis brosch. 30 Pf., in Partieen billiger.. Die Mehring'sche Schrift ist eine überaus treffende Entgegnung auf das neueste Eugen Richter'sche Machwerk ,, Sozialdemokratische Zukunftsbilder", das seitens der gesammten ,, einen reaktionären Masse" im Reiche aufs eifrigste verbreitet wird. 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Art Ge Ma Kra deck Att dec des Don rasc reiz Iun folg und befo Fre des der 19 Ber arti dur den The been gele scha urth liche von des im Bör brac Vol unz im ( Kü Bo " Abg Bau geri Schin I . b ), BHADUREI }. LASHD r b Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 303. Ein Jahr Berliner Arbeitergeschichte. " 1 Dienstag, den 29. Dezember 1891. 8. Jahrg. am waren damit die bemerkenswerthen Vorkommnisse im Monat tongreß in Brüssel erfolgte am 13. im Feen- Palast, die Wahl April erschöpft. von Delegirten zum Parteitage in Erfurt( 14. Oftober) in allen Der schöne Monat Mai" begann mit der großartigen 6 Wahlkreisen am 22., und am 25. erstattete Fräulein Bader den Maifeier der Berliner Arbeiterschaft am 1., 2. und 3., die noch Frauen besonders Bericht vom Brüsseler Kongreffe. Der Monat Ottober war einer der bewegteften des ganzen Gleich dem Vorjahre ist auch das Jahr 1891 reich an welt- eine besondere Weihe erhielt durch die Entlassung des Genossen Rarklinnis aus dreijähriger Kerkerhaft. Am 5. unterlag Jahres. Zunächst wurde die Bewegung der Buchdrucker eingeschichtlichen Ereignissen für die Arbeiterbewegung im Allge in der Stichwahl im 17. Kommunal- Wahlbezirk Genosse Börner geleitet durch Abhaltung von Versammlungen, sodann wurden meinen; nicht minder reich ist es an für die Berliner Arbeiter mit 800 Stimmen dem Freisinnigen, Liebenow, welcher 894 Stim- die Vorbereitungen für die im November stattfindenden Stadtgeschichte im Besonderen wichtigen Vorkommnissen und ein kurzer Zu diesem Behufe wurden Rückblick auf die hauptsächlichsten dieser dürfte am Schlusse des men erhielt. Am 6. Mai lehnte die Stadtverordneten- Verfamm- verordneten- Wahlen getroffen. 8. in allen Wahlkreisen Kommunalwähler= VerJahres wohl am Plage und nicht ohne Interesse sein. Das lung den Antrag Vogtherr und Genossen betreffend die Einfüh- am und Don diesen lokale WahlJahr 1891 fette gleich mit zwei Faktoren von weittragender Be- rung des Durchschnitts- Zehnpfennig- Tarifs auf Pferdebahnen sammlungen abgehalten innerhalb der Weichbildgrenze von Berlin und die Zulassung fomitees gewählt. In der Stadtverordneten- Versamm deutung ein. Erstens erschien das bisherige Lokalblatt„ Berliner der Benutzung der Decksize auch für weibliche Personen ab; lung beantragten die sozialdemokratischen Stadtverordneten, Boltsblatt" unter dem Zusaktitel Vorwärts" mit Beginn des Jahres als Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutsch- auch wurde gegen den Redakteur Kurt Baate wegen des Leit den Wahltag auf einen Sonntag zu verlegen event. die Wahlzeit lands, und gleichzeitig begann zweitens das polnische Parteiblatt gedichtes zum 1. Mai im„ Vorwärts" gerichtliches Strafver- an einem Wochentage um eine Stunde, d. h. bis 7 Uhr Abends „ Gazeta Robotnicza" seine Mission. Ein drittes Unternehmen, fahren eingeleitet.( Gotteslästerung und Aufreizung zum Klaffen zu verlängern. Die Majorität der Stadtverordneten- Bersammlung Der am 14. in Erfurt welches ebenfalls mit Beginn des Jahres ins Leben trat, verdient in baß.) Am 8. wurde gegen die Genoffen Siewers, Stabernack entschied sich für den Eventualantrag. Gegenüberstellung der beiden vorgenannten auch hier erwähnt zu und Neuhaus das gerichtliche Strafverfahren wegen Gottes- zusammentretende Parteitag übte auch seine Rückwirkungen in Gegenüberstellung der beiden vorgenannten auch hier erwähnt zu lästerung eingeleitet, während der Schneider Karl Bröse wegen Berlin aus. Am 20. fand im Zusammenhange mit dem Parteiwerden, nämlich der Verkauf von finnigem Fleisch auf dem Majestätsbeleidigung zu 6 Monat Gefängniß verurtheilt wurde. tage die große Oppositions- Versammlung in der Ressource statt. hiesigen Zentral- Biehhofe! Das erste Drittel des Januar zeigte Am 9. wurde Redakteur Kurt Baake vom„ Vorwärts" wegen In derselben erstatteten die Delegirten Werner, Auerbach und bas liebliche Bild„ Berlin im Schnee" mit stecken gebliebenen Beleidigung durch die Presse mit 200 Mart Geldstrafe be- Wildberger vorzeitigen Bericht vom Parteitage. Dieselbe beschloß Ringbahnzügen u. f. w. und sorgte diese abnorme Witterung legt. Am 12. sprach Liebknecht im 5. Wahlverein, am 22. einem Antrage Liesländers entsprechend, die Gründung eines theilweise für Beschäftigung arbeitsloser Arbeiter als Schnee hatten sich Stabernack, Salomon, Mißling und Schmidt wegen oppositionellen Vereins." Der" Fensterstreit" der Töpfer und Schipper". Die Schneemassen hinderten den Genossen Fritz Berndt Majestätsbeleidigung zu verantworten, wurden aber freigesprochen, Stucateure nahm am 19. feinen Anfang und fiel derselbe nach indessen nicht, am 4. seine unfreiwillige Reise nach Waren in Mecklenburg anzutreten behufs Abbüßung einer viermonatigen am 23. erfolgte die Entlaffung Vogtherr's aus sechswöchentlicher mehrwöchentlicher Dauer zu Gunsten der Arbeiter aus. Ein für die Mecklenburg anzutreten behufs Abbüßung einer viermonatigen Gefängnißhaft wegen Majestätsbeleidigung, während am 5. d. M. Gefängnißhaft. Der 28. brachte ein feltenes Ereigniß. Es Buchdruckerbewegung entscheidender Beschluß wurde am 22. gefaßt stimmte nämlich die Stadtverordneten- Bersammlung dem An- von einer Massenversammlung der Buchdrucker auf dem Bock", der Maurer August Sommerfeld unter großer Theilnahme zur trage Singers und Genossen zu, dahingehend, den Reichskanzler zu nämlich am 24. zu kündigen. Am 25. erfolgte im 6. Wahlkreise legten Ruhe gebettet wurde. Die Weihnachtsferien der gesetz ersuchen, die sofortige Suspension und demnächstige Aufhebung( Cisteller) die Berichterstattung der Delegirten vom Parteitage in gebenden Körperschaften erreichten bald hernach ihr Ende. Am der Getreidezölle zu veranlassen in Rücksicht auf den hohen Erfurt und wurde hier die„ Oppofition" endgiltig niedergeworfen. 8. trat der preußische Landtag, am 13. der deutsche Reichstag Stand der Getreidepreise und in Anbetracht der ungünstigen Am 27. und 28. erfolgte in allen Wahlbezirken die Aufstellung wieder zufammen und nahmen ihre unterbrochene Thätigkeit Aussichten für die nächste Ernte; sowie den Magistrat auf- fozialdemokratischer Kandidaten für die Stadtverordneten- Wahlen wieder auf. Gleichzeitig mit dem Zusammentritte des Reichstags zufordern, sich diesem Grsuchen anzuschließen. Am 30. wurde und am 29. erstatten die Delegirten vom Parteitage in Erfurt im fanden zwei große Versammlungen von Arbeitslosen statt und zwar Dr. Lütgenau von der Anklage der Majestätsbeleidigung frei- 2., 3., 4., 5. Wahlkreise Bericht. Auch hier erlitt die„ Opposition" auf dem„ Bock" und bei„ Lips", an welchem letzteren Orte Tags gesprochen, während Buchbinder Greiffenberg wegen Verrufs- überall Niederlagen. zuvor die definitive Gründung der ,, Berliner Arbeiter- Bildungsschule" Der Monat November brachte den Beginn des erfolgt war. Das städtische Parlament", die Stadtverordneten- Ver- erklärung durch Verlesung beziehungsweise Annahme einer Am 2. wurde beschlossen, fammlung, hatte sich am 15. mit zwei Anträgen zu beschäftigen, von Resolution in öffentlicher Versammlung eine Woche Gefängniß eigentlichen Buchdruckerstreits. erhielt. daß die ohne Kündigung stehenden Gehilfen die Arbeit denen der eine, Antrag Stadthagen auf Lieferung unentgeltlicher Der Monat Juni verlief im Ganzen ziemlich still. Am 5. nicht wieder antreten. Der Lehrmittel an die Schüler der Berliner Gemeindeschulen, von der fanden in allen Wahlkreisen Protestversammlungen gegen die 4. seitens der Töpfer für beendet erklärt. " Fensterstreit" wurde An demselben Tage Majorität abgelehnt wurde, während der andere, Antrag Wohl- Getreidezölle statt. Am 6. erfolgte ein freisprechendes Urtheil des erfolgte auch im 1. Wahlkreise die Berichterstattung der Delegirten gemuth auf Beschaffung billiger Arbeiterwohnungen, sich größerer Redakteurs Kurt Baate(„ Vorwärts") von der Anklage wegen vom Parteitage in Erfurt mit demselben Erfolge wie in den Sympathie erfreute und lange eine große Rolle spielte. Am 16. wurde der Tischler Ernst Hampel, Vorsteher der Bahlstelle Bergehens gegen§ 131 des St.-G.-B.( begangen durch Veröffent- übrigen Wahlkreisen. Am 7. war die 14 tägige Kündigungsfrist des deutschen Tischlerverbandes, von der zweiten Straffammer lichung des Gedichtes:" Der Ausgewiesenen Heimkehr" am der Buchdruckergehilfen abgelaufen, der allgemeine Ausstand des Landgerichts II wegen Androhung der„ Sperre" zu 6 Monaten 2 Oftober 1890). Un demselben Tage feierten auch die Berliner mithin zur Thatsache geworden. Am 8. erfolgte die Konstituirung Gefängniß verurtheilt; am Abend desselben Tages sprach Bebel Boltstüchen ihr 25jähriges Jubiläum. Am 25. erstatteten einer des Vereins unabhängiger Sozialisten". Am 9. erklärten bie auf Tivoli über Lebensmittel- Bölle. Der 22. brachte wiederum Stadtverordneten ihren Rechenschaftsbericht und fand die Wahl stands- Kommission" verwarf die sozialdemokratischen Nothstandsgroßen Volksversammlung im Feenpalast die sozialdemokratischen Stuckateure den„ Fensterstreit" für beendet; die städtische„ Notheine Ablehnung seitens der Majorität der Stadtverordneten- Stadtverordneten Versammlung und zwar der Petition der Arbeitslosenverſamm- eines Zentral- Wahlkomitees statt, und am 30. erzielte der Verein Anträge vom 3. September, beschloß dagegen, im Rahmen der lung auf dem„ Bod" um Beschäftigung einer größeren Freie Volksbühne" vor dem Bezirksausschusse ein obfiegendes Wohlthätigkeits- und Armenpflege" Maßnahmen zu ergreifen. Anzahl von Arbeitern bei der Straßenreinigung und Verab- Urtheil gegen den Polizeipräsidenten, welcher den Verein zu einem Am 12. wurde Redakteur Gronheim vom„ Vorwärts" wegen Befolgung warmer Speisen an die Kinder in den Gemeinde- politischen, mit öffentlichen Angelegenheiten sich beschäftigenden leidigung durch die Preffe zu 5 Wochen Gefängniß verurtheilt; von der Stadtverordneten- Versammlung der sozialdemokratische Schulen. Das Vorhandensein eines Nothstandes wurde nicht anDer Monat Juli brachte am 2. einen Prozeß gegen die Antrag Stadthagen und Genossen: ertannt. Infolge bessen fanden am 28. wiederum Versammlungen Schlächtergesellen Aurin und Schwarze wegen Beleidigung des„ Die Versammlung wolle den Magistrat ersuchen: 1. in von Arbeitslosen auf dem„ Bock" und bei Lips" statt, welche entsprechende Resolutionen faßten und den" Erlaß der Mieths Schlächtermeisters Sagert( Boykott) als Konsequenz der ins Leben Gemäßheit des§120 Absatz 4 der Gewerbe- Ordnung den Steuer für Wohnungen bis zu 300 M. Miethe mindestens für das gerufenen Schlächtergesellen- Bewegung. Aurin wurde zu 150 M. Entwurf eines Ortsstatuts vorzulegen, durch welches den männBierteljahr. Januar März forderten. Am 29. verstarb das Am 3. fand im Feenpalast eine große sozialdemokratische Volks- Besuch einer Fortbildungsschule auferlegt wird, 2. in den FortJanuar- März Geldstrafe, Schwarte zu fechs Wochen Gefängniß verurtheilt. lichen Arbeitern älteste Mitglied der„ Ethischen Gesellschaft", Restaurateur Salzwedel, und erreichte damit der Monat Januar einen traurigen nationalen Arbeiterfongres in Brüffel und begann hier offiziell" gebenden Rechte und Pflichten, sowie über die Unfall-, Kranten, versammlung statt, behuss Wahl von Delegirten zum inter- bildungsschulen über die sich aus dem Arbeitsverhältniß erAbschluß. die Aera der Opposition". Am 4. veröffentlichte der Partei- Invaliditäts- und Altersversorgungs- Gesetzgebung unterrichten zu Am 1. Februar wurde Salzwedel unter Theilnahme von vorstand im Vorwärts" den Entwurf eines neuen Programms. lassen." Tausenden auf dem Friedhofe der Freireligiöfen Gemeinde zur Am 9. fand die zweite sozialdemokratische Volksversammlung im einem Ausschusse überwiesen. Am 13. erfolgte im 1., 2., 3., 4. legten Ruhe gebettet. Am 2. hatte sich der Stadtverordnete Gustav Jeenpalast behufs Wahl von Delegirten zum Kongreß in Brüssel und 6. Wahlkreise die Neuwahl der Vertrauensmänner. Am 15. Tempel wegen Beleidigung des Polizeipräsidiums in Moabit zu statt. Gewählt wurden Zubeil, Robert Schmidt und Ottilie Bader. erschien die erste Nummer des„ Sozialiſt"( Organ der unverantworten und wurde derselbe zu 20 M. Geldstrafe verurtheilt. Der 70. Geburtstag Robert Echweichel's wurde am 12. auch in abhängigen Sozialisten"). Am 17. fand die kommunale WahlVom 3.8. fand in der Brauerei Friedrichshain die Persiflage auf Berlin theilnahmsvoll gefeiert. Am 15. wurde Schuhmacher Josef schlacht statt und endete diefelbe mit einem glänzenden Siege der den herrschenden Nothstand, die„ Kochkunst- Ausstellung" statt, Klinger wegen Verächtlichmachung bezw. Beschimpfung von kirchlichen Sozialdemokraten. Gewählt wurden Singer( 12. Bezirk), Stadtwährend am 9. in dem aus der Lohnbewegung der Zimmerleute Einrichtungen mit 8 Tagen Gefängniß bedacht. Ueber den neuen hagen( 14. Bezirk), Höhne( 25. Bezirk), Sabor( 26. Bezirt), Henke resultirenden Prozesse Jäckel fontra Lehmann" der Zimmerer Programm- Entwurf sprach Bebel am 16. im Feenpalast. Am( 27. Bezirk) und Borgmann( 34. Bezirk). In die Stichwahl Hugo Lehmann zu 20 W. Geldstrafe und in die Gerichtskosten 20. trat Redakteur Baake feine zweimonatige Gefängnißhaft in gelangten Dr. Badek( 10. Bezirk) und meiner( 40. Bezirk). An verurtheilt wurde. Am 12. hatte sich die Stadtverordneten- Ver- Plößensee an. Die Fortsetzung der Diskussion über den neuen demselben Tage trat der Reichstag zu seiner Winterfampagne sammlung mit der Petition der zweiten Arbeitslosen- Versammlung Programm- Entwurf erfolgte am 22. im Feenpalast. Der Partei zusammen. Ebenfalls am 17. wurde der Handlungsgehilfe Wilde gelehnt. Am 15. trat die erste Konferenz der Berliner Bau- am 28., wurde wiederum wegen Beschimpfung einer Ein- wegen öffentlicher Beleidigung zweier Kriminalbeamten zu 1 Monat Der richtung der christlichen Kirche verhandelt und zwar gegen den Gefängniß verurtheilt. Am 19. starb ein in weiteren Kreisen behandwerker behufs Bildung eines Kartells zufammen. 20. erbrachte eine Volksversammlung im Saale der Brauerei Metalldreher Paul Lindenheim. Derselbe erhielt 1 Monat Ge- fannterGenosse, der Schlosser Karl Franke, an der Proletarierkrankheit. Am 24. beschloß das Zentral- Wahlkomitee für die StadtverordnetenFriedrichshain in der Angelegenheit Liebknecht- Philharmonie, der fängniß. Am 2. und 3. August tagte in Berlin die 14. Bundesversamm- Wahlen Stimmenthaltung bei der Stichwahl zwischen Gegnern 21. die Verurtheilung des Redakteurs Kurt Baate wegen eines Artikels im Vorwärts"( Schüsse im Frieden") zu 2 Monaten lung des Bundes freier religiöser Gemeinden Deutschlands. In der zu empfehlen und am 26. ging die Stadtverordneten- BersammGefängniß. Der Monat Februar flang in dem Beschlusse des Arbeiter Bildungsschule begann am 4. Liebknecht einen Zyklus lung über die Petition der freireligiösen Gemeinde, die Zu Magistrats, vom 1. April ab die Verpflegungskosten in städtischen öffentlicher Vorträge über die französische Revolution. Gleich- laffung der Feuerbestattung in ganz Deutschland betreffend, zur zeitig nahm eine Frauenversammlung in" Sanssouci" Stellung zum Tagesordnung über. Ardutenhäusern zu erhöhen, stimmungsvoll aus. Der Monat Dezember zeitigte in der ersten Woche ver Anfangs März erfolgte, nachdem bisher die Koch'sche Ent- neuen Programm- Entwurf. Referentin war Frau Ihrer. Die Discussion deckung eines Heilmittels gegen die Tuberkulose die Welt in über diesen Entwurf wurde ebenso in vielen anderen Arbeiter- fchiedentliche Haussuchungen nach sozialdemokratischen Schriften. veronmariagen gepflogen. Um 8. wurde Redakteur Kurt Baake beckung eines Preiteren Heilmittels gegen die Schwindfucht seitens( natesen aufregung am Staffenbaß( Waigedicht) zu Expedition des„ Vorwärts" nach dem in Hottingen- Zürich erbeg ung eines wereich( Kantharidin). Am 7. wurde die Druckerei pronaten Gefängniß verurtheilt. In der Folgezeit machte die ſchienenen Sozialdemokratischen Deflamator". Gefunden wurde Berliner Opposition" weiter von sich reden, ebenso trat der Noth- nichts. Ebenso wurde in der Volts- Buchhandlung von J. Münz don Mauler, Werner und Dimmick durch eine Haussuchung überstand immer greller zu Tage, indem fast täglich Menschen auf und Mayhoser gehaussucht. Hier wurden 9 Exemplare des rascht. Wesen Gefährdung, des öffentlichen Friedens durch auflung des Klavierarbeiters Peetz zu 100 M. Geldstrafe. Am Laufe des Monats Maler Regerau wegen Ausreizung von Be nahmt. Nach dem Sozialdemokratischen Deklamator" wurde folgenden Tage tagte die zweite Konferenz der Bauhandwerker völkerungsklassen vor Gericht zu verantworten, wurde jedoch frei- ferner gehaussucht beim Buchhändler Richard Schulz und in der reizende Reden in Versammlungen erfolgte am 7. die Verurthei- offener Straße vor Hunger zusammenbrachen. Auch hatte sich im Pfaffenspiegel" und 71 Gremplare Ceterum censeo" beschlagund wurde das Kartell der Bauhandwerker gebildet. Unterdessen gesprochen. Am 20. wurde im Böhmischen Brauhause von einer Arbeiter- Buchhandlung von Hans Baake, vormals R. Baginsti, des Dr. Windthorst blieb nicht ohne Eindruck. Am 16. wurde ugust schloß mit der polizeilichen Schließung des Arbeiter des Heft 5 der" Lichtstrahlen" und 72 Exemplare des Liederbuchs Frage der Maifeier und auch das am 14. erfolgte Ableben Gründung einer Genossenschaftsbäckerei beschlossen. Der Monat Lichtstrahlen". Beschlagnahmt wurden bei Baate 23 Exemplare Gesangvereins„ Rothe Nette" in Schöneberg 1 Monat Gefängniß verurtheilt. Der 18. März wurde von der Lassalle- Feier am 29., 30. und 31. Auguft. Berliner Arbeiterschaft in würdigster Weise durch eine großerklärt hatte. unter 18 Jahren die Verpflichtung zum nach dem Heft 5 der handlung von Rudolf Kohlhardt, jedoch ohne Erfolg. Am 15. Am 3. September hatte die Stadtverordneten- Versamm fand die Stichwahl für die Stadtverordneten- Versammlung statt. artige Demonstration auf dem Friedhofe der Märzgefallenen und lung in ihrer ersten Sigung nach den Sommerferien über fol- Gewählt wurde im 10. Bezirk Dr. Zadeck, während Mehner im dringlichen Antrag der sozialdemokratischen Stadt- 40. Bezirk unterlag. Eine größere Volksversammlung fand am burch abendliche Versammlungen gefeiert. Der März schloß mit genden dringlichen Antrag 13. im Saale der Brauerei Friedrichshain statt, woselbst Bebel dem Osterfeste( 29. und 30.) ab, an welchen Tagen unter großer verordneten zu berathen: Die Versammlung wolle beschließen: Angesichts der von über Tattit sprach. Sonst konzentrirte sich das hauptsächlichste Theiltereſt( e Genoſſen Jakobick, Nürnberg und Andere Tag zu Tag steigenden Preise für die nothwendigsten Lebensmittel Interesse der Arbeiterwelt auf die Bewegung der Buchdrucker, beerdigt wurden. Brot Kartoffeln Fleisch sowie der stetig zu deren Versammlungen die weihnachtliche Stille vorwiegend unterDer April wurde durch den 20. Chirurgen Kongreß einnehmenden Arbeitslosigkeit in Berlin, ersucht die Stadtverordneten- brachen und deren Streit das alte Jahr überdauert. Das Jahr 1891 hat seinen Kreislauf vollendet. Nun geleitet, ein in wissenschaftlicher Hinsicht auch für die Arbeiter- Versammlung den Magistrat, mit ihr in gemischter Deputation schaft wichtiges Ereigniß. Am 6. erfolgte die gerichtliche Ver- darüber in Berathung zu treten, welche Mittel, Maßregeln und mehr Glück auf! im Jahre 1892. urtheilung des Töpfers Müller wegen Beschimpfung der christ- Einrichtungen in Anwendung zu bringen sind, um dem in Berlin lichen Kirche zu 1 Monat Gefängniß, am 12. die Gröffnung fortdauernd wachsenden Nothstand wirksam entgegen zu treten. von vier Arbeiter Bildungsschulen und die Veröffentlichung als solche Mittel empfiehlt die Versammlung in erster Linie: des„ Komplotts gegen die deutsche Arbeiterklasse". Am 14. war 1. Schleunige Inangriffnahme städtischer Arbeiten- Hoch- und im 17. Kommunal- Wahlbezirk Nachwahl, bei welcher Genosse Tiefbau, Straßenpflasterung, Vermehrung der bei der Straßenin großem Umfange, um der Börner mit Liebenow( dfr.) in die Stichwahl kam. Der 20. reinigung beschäftigten Arbeiter Wir erhalten folgende Erklärung: brachte die Berurtheilung Baul Ernst's, Redakteurs der Berliner Arbeitslosigkeit zu steuern. 2. Auflauf von Lebensmitteln und Durch die bürgerlichen Blätter wird mit Emfigkeit eine Notiz Volts Tribüne" zu 100 M. Geldstrafe wegen Verbreitung Heizungsmaterial im Großen und Abgabe derselben in fleineren unzüchtiger Schriften"( Novelle), nachdem Tags zuvor, am 19. Quantitäten zum Selbstkostenpreis. 3. Organisation einer wo folportirt, die mit wenig Geist und viel Behagen die gegebenen unentgeltlichen Vertheilung von Lebensmitteln, Falls sicherlich dort sehr willkommene Nachricht enthält, daß die im Feenpalast eine Protestversammlung gegen das„ Komplott" nöthig ( Kühnemann) getagt hatte. Gleichfalls am 19. fand auf dem Seizungsmaterial und Kleidung. 4. Errichtung von Wärmestuben, Arbeiter- Bildungsschule vor ihrer Auflösung stehe. Kaffee, Thee, Milch u. s. w. Die meisten darin gemachten Mittheilungen beruhen entweder auf Bock" eine Gedächtnißfeier für den verstorbenen Reichstags- in denen warme Getränke Abgeordneten May Rayser statt und wählte das Kartell der unentgeltlich verabreicht werden. 5. Bertheilung von warmem tendenziöser Erfindung oder absichtlicher Berdrehung. Richtig ist, Bauhandwerker den Ausführungsausschuß. Am 21. erfolgte die Frühstück in den Gemeindeschulen."- Am felbigen Tage fand eine daß Dr. Lütgenau nicht mehr an der Schule unterrichtet, was gerichtliche Berurtheilung des Kandidaten Peus wegen Be große Oppositionsversammlung im 6. Reichstags- Wahlkreise statt. aber mit deren Fortbestehen deshalb nichts zu thun hat, weil Schimpfung der christlichen Kirche zu 1 Monat Gefängniß und die Berichterstattung der Deleğirten vom internationalen Arbeiter. Dr. 2. über seine Behrthätigkeit hinaus teinerlei Einfluß auf die V Tokales: " A folgendes Schreiben: Von der Direktion der Artilleriewerkstatt erhalten wir Bezugnehmend auf die in der 1. Beilage zum Vorwärts" Nr. 278 am 27. November 1991 enthaltene Nachricht, betreffend Einstellung von Arbeitern in die hiesige königl. Artilleriewerkstatt 1. Bu jener Zeit hatte die Direktion der Artilleriewerkstatt keinerlei Inserat in irgend einer Zeitung zwecks Arbeiter- Annahmen erlassen. Gleichwohl sind derselben in der Zeit vom 16. bis 26. No vember d. J. 2848 schriftliche Gesuche von Arbeitern um Giustellung in die Artilleriewerkstatt zugegangen. Es muß daher angenommen werden, daß Seitens eines Unberufenen bezügliche Inserate in den Zeitungen erlassen worden sind. Gerichts- Beitung. it 90 g 217 fr E ftv 3 er DO ge 91 Le δα fid de de de öff gu Eristenz oder die Gestaltung der Schule besessen hat. Richtig| find aber leider ein Raub der Flammen geworden. Der Betrieb ist ferner, daß infolge von Theuerung und Arbeitsmangel große des Etablissements war nur kurze Zeit unterbrochen. VermuthKreise der Arbeiterschaft hoffentlich vorübergehend außer lich ist der Brand durch ein weggeworfenes, noch glimmendes Stande sind, die die Schule materiell zu unterstügen, was- Streichholz oder einen Eigarrenreft verursacht worden. Der§ 360 des Strafgesetzbuches bedroht denjenigen mit Haft oder Geldstrafe, der ohne schriftlichen Auftrag einer gleichfalls hoffentlich vorübergehend- Geldmangel verursachen mußte ein Bustand übrigens, den selbst sonst wohlversorgte Ein Untersuchungsgefangener des Moabiter Kriminal- Behörde Stempel, welche zu öffentlichen Bescheinigungen oder bürgerliche Schöpfungen, wie die Humboldt- Akademie, zu theilen gerichts wurde gestern getraut. Es ist der Schlosser Kautz, der Beglaubigungen dienen können, oder Stempelpapier, welches von scheinen. zu der Bande von Milchdieben„ Muhme und Genossen" gehört, Behörden benutzt wird, anfertigt oder an einen Anderen als die Von einer Auflösung der Arbeiter Bildungsschule ist keine die hinter Schloß und Riegel figt. Das Aufgebot war schon be- Behörde verabfolgt. Unter der Anklage, gegen dies Gesetz ver Rede, es wird vielmehr nur die Zahl der Schulen bis zu besseren stellt, als Kauß verhaftet wurde, und da die in Reinickendorf stoßen zu haben, standen kürzlich der Buchdruckereibefizer Beiten von sechs auf die ursprüngliche Bahl vier reduzirt, was wohnende Braut ihrem Bräutigam auch im Unglück" treu Leopold Gronau, der Stempelfabrikant Hermann Fiedler die Verhältnisse der Schule festigen wird. Auf Erfindung be- bleiben will, so hat sie von der Behörde die Erlaubniß erwirkt, und der Mechaniker Friedrich Bandermann vor der 93. Abruht ferner die Bemerkung, daß sich Liebknecht von der daß die Trauung trotz der Untersuchungshaft des Bräutigams theilung des Schöffengerichts. Der Sachverhalt, der der AnSchule zurückgezogen habe! flage zu Grunde lag, hat bei der Behörde viel Staub aufstattfinden darf. gewirbelt, da man anfangs glaubte, einem großartig ange Diese furze fachliche Berichtigung wird Allen denen genügen, Die Ursache der Explosion im Belt Nr. 4 ist( immer legten Betrugsversuch auf der Spur zu sein. Die Vermuthung welche an den Bildungsbestrebungen der Arbeiterschaft Freude noch nicht vollständig aufgeklärt. Allem Anschein nach liegt in hat sich indessen nicht bestätigt, es ist nur das Material zu obiger haben und ihnen Erfolg wünschen. Die Gegner haben Grund der That nur eine Explosion von Gafen vor. Auflage übrig geblieben. Der Angeklagte Bandermann hat ge die Zunahme dieser Bestrebungen zu fürchten und deshalb werden ständlich bei dem Stempelfabrikanten Fiedler einen Stempel mit fie, soweit wir sie kennen, diese Berichtigung ebenso sicher unter- Die Weihnachtsfreude gestört wurde in erschrecklicher bem Berliner Bär und der Umschrift" Steuerkasse des Magistrats schlagen, wie sie ihr Schweigen über die Schule nur dann Weise den Bewohnern eines in der Weißenburger Straße zu Berlin" bestellt und erhalten. Ebenso sind dem Anbrechen, wenn ihnen schlimme und mißgünstige Nachrichten auf- belegenen Hauses. Als am Donnerstag zwischen 6-7 Uhr geflagten Bandermann aus der Gronau'schen Druckerei 500 Stüd getischt werden. Der Vorstand der Arbeiter- Bildungsschule. Abends eben die Tannenbäume auszuflammen begannen, erhob Quittungsformulare geliefert worden, wie sie in den SparJ. A.: E. Vogtherr, 1. Vorsitzender. sich in der P.'schen Wohnung ein großer Tumult. Von Ber- tassenbüchern der städtischen Sparkasse eingeheftet werden. folgungswahnsinn plöglich befallen, hatte B. sich aller Kleidung Der Angeschuldigte Gronau stellte unter Beweis, Die Freifinnige Zeitung", das Organ des tapferen entledigt und stürmte nun, nur mit einem Hemd und den er von der Bestellung und deren Ausführung gar nichts wußte, Eugen, hat, wie wir aus der Fränkischen Tagespost" ersehen, Strümpfen bekleidet, aus der Wohnung, um, wie er sagte, sich sein Wertführer müsse die Sache besorgt haben. Diese Behaup die Aufnahme einer Annonce verweigert, in welcher die Verlags- feinen Verfolgern durch Selbstmord zu entziehen. Das wahn- tung wurde erwiesen und Gronau deshalb freigesprochen. Der Buchhandlung Wörlein u. Ro. die soeben erschienene Mehring wizige Geschrei des Unglücklichen und die gellenden Hilferufe der Angeklagte Fiedler wies auf einige Unterschiede hin, die zwischen sche Schrift:" Herrn Gugen Richter's Bilder aus ihm nacheilenden Angehörigen alarmirten das ganze Haus, dessen dem von Bandermann bestellten Stempel und demjenigen des der Gegenwart", in dem freisinnigen Moniteur anzeigen Bewohner sich der Jagd auf P. anschlossen. Dieser wußte seinen Magistrats beständen; er will deshalb in dem Glauben gewesen wollte. Die„ Tagespost" schreibt aus diesem Anlaß:" Als vor Berfolgern immer aufs Neue zu entgehen, bis es ihm schließlich sein, daß er den Auftrag ausführen dürfe. Der Angeklagte einiger Zeit bei uns die Kurt Fall'sche Arbeit:" Die Bestrebungen gelang, das Freie zu gewinnen, so daß auf der Straße die Ber Bandermann führte an, daß er die Gegenstände gebraucht habe, der Sozialdemokratie, beleuchtet vom Irrsinn Eugen Richter's" folgung fortgesetzt werden mußte. Hier endlich gelang es, des P. um eine Antwort auf Eugen's Irrlehren", erschien, lehnte er gleich- habhaft zu werden, ihn nach heftigster Gegenwehr zu überwältigen reiche Einrichtung zu stiften. mittelft derselben eine für die Arbeiter segens Er habe die Absicht ge falls die Aufnahme einer einfachen buchhändlerischen Ankündigung und gefesselt nach der Wohnung zurückzuschaffen. Mittelst Kranken- habt, einen Spar- und Unterstüßungsverein zu gründen, ab, und zwar damals mit der Motivirung, daß der Titel der Siemens u. Halste Broschüre eine Beleidigung seiner geheiligten Person( das Wortwagens wurde der Unglückliche dann fortgeführt, nachdem ein wie ein solcher in der Fabrik von abermaliger Fluchtversuch vereitelt worden war. " Irrfinn") enthalte. Diese Ausrede steht ihm diesmal nicht zu bestehe. Die Mitglieder sollten Bücher nach Art der städtischen Gebote. Auch der Inhalt der neuen Schrift hat keine beleidigende Form. Allerdings aber haut derfelbe den Herrn Richter in nachtsfest hat die Familie des in der Brunnenstraße wohnenden wie es bei der städtischen Sparkasse geschieht. Auffallender Weise Selbstmord unterm Tannenbaum. Ein trauriges Weih- Sparkassenbücher erhalten und die auf 50 Pf. festgesetzten Einzahlungen in ähnlicher Weise quittirt und abgestempelt werden, literarisch und ökonomisch- kritischer Weise so zusammen, daß der Deftillateurs W. erlebt. Der Letztere betreibt bortselbst ein hatte Bandermann sich bei Bestellung des Stempels einen falschen biedere Bilderdichter als Sozial polititer für jeden Denkenden, Schankgeschäft, das recht gut ging, nur hatte der Inhaber durch Namen beigelegt, anfangs widersprechende Angaben gemacht und welcher nebenbei auch nur das ABC der Nationalökonomie fennt, feine Gutmüthigkeit in legter Beit größere Verluste dadurch er sich überhaupt durch sein ganzes Verhalten in der Angelegenheit einfach todt ist. Und das hat Herrn Eugen so verschnupft, litten, daß er nicht unbedeutende Summen ausgeliehen, welche im hohen Grade verdächtig gemacht. Der Gerichtshof belegte daß er das Schweigegebot" über die unangenehme Kritik er nicht zurückerhielt. Dies hatte dem W. petuniäre Sorgen be- den Angeklagten Bandermann mit sechs Wochen Haft, der verhängt." reitet, die ihn zum Selbstmord veranlaßten. Als die Familie am höchsten zulässigen Strafe, während der Angeklagte Fiedler mit Gegenüber der Fülle von Pfefferkuchen und Marzipan, heiligen Abend nach Geschäftsschluß sich in der Wohnung ver- einer Geldstrafe von 20 m. davonkam. welche feilgeboten werden, um auch dem Magen die Erkenntnis einigte, um das Fest der Bescheerung zu begehen, sandte W. seine einer Geldstrafe von 20 M. davonkam. welche feilgeboten werden, um auch dem Magen die Erkenntniß Frau und seine fieben Kinder hinaus, weil er ihnen noch etwas Tante Meier.„ Ach Jotte doch, wie is die Schlechtigkeit von der hohen Bedeutung der Feiertage beizubringen, wird Besonderes aufbauen" wolle. Da W. jedoch eine halbe Stunde von die Menschheit doch jroß, det sie mir so um die Weihnachts fich auch der Alterthumsforscher dem Drange nicht verschließen können, diesen Dingen seine Aufmerksamkeit zuzuwenden. hindurch nichts von sich hören ließ, wurden die Angehörigen zeit noch in so bedrängte Verhältnisse bringen," so jammerte eine Allerdings, cr wird sich weniger mit dem frisch gebackenen Pfeffer ängstlich und traten in das Zimmer. Hier fanden sie den Gatten etwa 60jährige, einfach aber sauber gekleidete Frau, als sie vom und Water dicht neben dem Christbaum an einem Kleiderhaken Gerichtsdiener in den Anklageraum des Schöffengerichts gewiesen kuchen und dem frisch aus Zucker und Mandeln zubereiteten hängend. Alle Versuche, den Bebauerswerthen ins Leben zurückwurde. Worfizender: Na, Angeklagte, beruhigen Sie sich Marzipan befassen, als wie mit jenem, welchen unsere Altvordern zurufen, waren vergeblich. nur, die Sache wird wohl so schlimm nicht werden, Sie sind ja bereits vertilgt haben. Ihm ist hoher Genuß, wenn er nacheine völlig unbescholtene Person.- Angetlagte: Ach! Jd weisen kann, daß man Pfefferkuchen und Marzipan bereits im 14. oder 18. Jahrhundert mit großem Behagen verspeist hat. Ja, danke Ihnen ooch so sehre. Sie können sich denten, wie mir det schrecklich is, hier so an den Marterpfahl jebunden zu stehn. Un Pfefferkuchen und Marzipan sind schon sehr alt so alt, daß dabei kommen die höchsten Herrschaften zu mir. Jestern erst die die Formen, in welchen sie hergestellt worden sind, das gediegenfte Fräfin... nee, ict fage nich, wer et jewesen is, nich in die jeringſte Unrecht erlangt haben, in die Museen ausgenommen und dort ob Entfernung.- Borf.: Wollen wir auch gar nicht wissen. Wir ihres Alters selbstverständlich als mustergiltig hingestellt wird mitgetheilt: haben uns nur mit dem Betrug zu beschäftigen, dessen Sie be werden. Von solchen Dingen befibt auch unser Kunstgewerbeschuldigt sind: Sie sind die unverehelichte Julie Meier? Museum gar ansprechende Proben. Es greifen die dort vor Angefl.: Jawohl, aber wiffen Sie wat, Herr Jerichtsrath? handenen Lebkuchen und Marzipanformen aus Holz und ge Alle Leite, die mir kennen, sagen eenfach ,, Tante Meier" zu mir, branntem Thon bis in das 15. Jahrhundert zurück. Gar anmuthig so könnten Sie mir eijentlich ooch anreden. Vors.: Das schnitt man in diese Formen Wappen und sonstigen Schmuck, werde ich wohl bleiben laffen. Aber sagen Sie mal, Sie be fette Rebte, die Jungfrau mit dem Kinde, den Schneider auf dem fassen sich wohl mit Kuriren? Angek: Warum soll ic Ziegenbod, die feiste Gans und noch Vieles, in dem sich frommer Sinn und frischer Humor zu erkennen gab. Zu den Holzformen det fireiten? Un id fann behaupten, det die höchsten Herrschaften Wors: die Tante Meiern ufsuchen, wenn ihnen wat fehlt, wählte man gewöhnlich Buchen- oder Eichenholz. Gar fein und Nun gut, es ist aber ein Fall zur Anzeige gelangt, der wie ein forgfältig geschah die Ausführung dieser Intaglien, und scharf arger Schwindel aussieht. Angel I.: Neio, Schlechtigkeit und und genau prägte sich denn auch das Relief auf dem Pfeffer Fronie, det sind drei häßliche Eigenschaften, ich habe noch feenen kuchen und dem Marzipan aus. So sieht man in einer dieser in die Erde rinkurirt un wat wahr bleibt, det is richtig, Formen in trefflicher Ausführung die drei Wappen von NürnDabei bleibe icf. tommen wir Vors: So berg mit den Wappen der sieben Kurfürsten, eine Arbeit aus nicht weiter. Der pensionirte Briefträger S. will von Ihnen be dem 16. Jahrhundert, und in einer anderen das Wappen von Uus kommt die Sache trotzdem etivas dunkel vor. trogen sein. Er war wohl einer Ihrer Patienten?- AngelL.: Würzburg. Nürnberg, die alte Lebkuchen- Stadt, hat in diesen Jawohl, aber zehn von der Sorte un denn is Tante Meier selbst Dingen prächtige Leistungen zu Stande gebracht, wie am Besten Polizei- Bericht. Am 24. d. M. Nachmittags entstand auf todt. Hat der Mann mir wat zujesett mit seine 99 injebildete die schöne Formensammlung im germanischen Museum bezeugt. dem Grundstück In den Zelten Nr. 4 eine Explosion, durch Krankheiten!- Borf.: Jetzt scheint er aber wirklich frank zu Was will gegen diesen Kunstfinn der Altvordern, welche beslissen welche die Umfassungswand von der Gartenhalle theilweise zum sein, denn er hat fommissarisch vernommen werden müssen. waren, sogar dem Magen eine Dosis Aesthetik zuzuführen, das Kunstgefühl der Modernen besagen, welche schon zufrieden sind, Einsturz gebracht, das Dach der Halle fortgeriffen und die im Angefl.: Wat der Mann sagt, is nich wahr un nich richtig, wenn die Oberfläche des Pfefferkuchens mit flebrigem Guß be Innern der Halle aufbewahrten Möbel bis zu 30 Metern weit wenn ich wollte, tönnte ich die höchsten Herrschaften als Beujen deckt ist. Nur der Marzipan ja, er kann sich sehen lassen, fortgeschleudert und rtrümmert wurden. In den angrenzenden vor mir ustreten lassen, aber ich habe meine Fründe und deshalb Restaurationsräumen wurden sämmtliche Fensterscheiben zer dazu eenen eenfachen Mann als denn mit jedem Stück desselben verspeist man den edel geformten trümmert. Menschen sind bei dem Vorfall nicht zu Schaden ge- Beujen mitjebracht, ber seine Stimme for mir Körpertheil einer Grazie oder eine holde Blüthe. Möchte auch dem Lebkuchen wieder ein feinerer Sinn, der zu anmuthigem tommen. Abends wurde ein Schuhmachergeselle in feiner jeben wird.- Borf.: Der Mann wird Ihnen wohl Wie war es denn nun mit dem BriefWohnung in der Dranienstraße erhängt vorgefunden. Als zu wenig nüßen. Schmücken hindrängt, entgegengebracht werden, auf daß die derselben Zeit ein Arbeiter wegen ungebührlichen Verhaltens aus träger S.?- Angefl.: Der Mann tam jeden Dag un hatte mustergiltigen Vorbilder der Vergangenheit erreicht werden. einem Schantlokal in der Brunnenstraße entfernt worden war, en neiet Leiden, bald war et det un bald wat anderet un vor Der Schuß eines Militärposteus. Es ist wieder einmal schlug er von der Straße aus eine zum Lokal gehörige Fenster- Allens sollte Tante Meiern jut sind! Wat wahr bleibt, bet is von einem Militärposten scharf geschossen worden und wieder ist scheibe ein und verletzte sich dabei so schwer am Unterarm, daß richtig, det is mein Sinnspruch, an den ick halte, aber so'n Mann muß ooch nich det Menschenmögliche von Genen verlangen. es der Posten in der Dranienstraße vor dem Haufe der Staats- er nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden mußte. schulden Verwaltung, mit dem ein Passant das zur Abgabe des Am 24. d. M. Abends wurde ein 7jähriger Knabe, als er mit Vorfs.: Der Mann soll von Ihnen ein Mittel gegen Schlaf Schusses veranlassende Rentontre gehabt hat. Die Schießaffäre feinem Vater vor dem Neubau Neinickendorferstr. 7 vorbei ging, losigkeit verlangt haben? Angetl.: Wat wahr bleibt, is Am Abend des durch des Bauwächters Hund spielte in der Nacht zum zweiten Feiertag. das rechte richtig, det hat er jebahn, aber wat hat er nich Allens verlangt! gebissen and bedeutend verlegt, 25. d. M. hatte der Klempner Gustav Kasper( am 20. April 1868 Bein fo daß er Hegen fann ich nich! Als er alle Dage tam und ich insehen in Wittschücken geboren, bei Wolltopf u. Senftleben, Prinzen nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden mußte.-dhat, det er en jang misantijer Trop war, da habe ick denn ooch straße 12, in Arbeit stehend und bei Frau Lindegaard, Gitschiner- Am 25. d. M. Vormittags wurde ein Dienstmann nach seiner jedhan, wat Jeder duht, wenn man so Genen los find straße 59, wohnhaft) seine Verlobung gefeiert und an der Feier- Angabe beim Ueberschreiten der Breitestraße am Schloßplay von will. Ich sage zu ihm: Wat? Sie können nich schlafen? lichkeit hatten auch seine Freunde, der Schlosser Richard Jahn einem Wagen überfahren und nicht unerheblich im Gesicht ver- Haben Sie des Nachts denn ooch' ne Weste an? Nee, meente und der Klempner Hermann Kittel theilgenommen. Mit diesen legt. Nachmittags schaukelte sich ein elfjähriger Knabe er, die dhäte er blos am Dage dragen. Je jut, sage ich, denn fam Rasper nach Beendigung der Verlobungs- Feierlichkeiten gegen unbefugter Weise vor dem Hause Urbanstr. 103 an einem von schlafen Sie erst mal drei Nächte mit' ne Weste und denn fom2 Uhr Nachts die Oranienstraße herunter; vor dem Haufe der einem dort aufgestellten Bockgerüst herabhängenden Tau. Das men Sie wieder! Nach drei Dage kommt er richtig wieder an. Staatsschulden- Verwaltung hatte Kasper die Straße verunreinigt. Gerüst fiel infolge dessen um und ihm auf den Leib, wodurch er Na, frage ic, wie is et? 3h wo, meent er, id friege teen Doge Der Militärposten trat an ihn heran und machte ihn auf das einen Bruch des Oberschenkels und innere schwere Verletzungen zu. Na, un wat wahr is, bleibt richtig, da habe ich ihm denn den Rath jejeben. Vors.: Ja, welchen denn?- Anget!: Unzulässige feiner Handlung aufmerksam. Kasper, welcher ein erfitt. Er wurde nach dem Krankenhause Am Urban gebracht. wenig angeheitert war, erwiderte, das gehe den Soldaten nichts zu derselben Zeit wurde ein obdachloser Arbeiter beim Ueber- Jck habe ihm sechs Erbfen jejeben, die follte er det Abends an, fei vielmehr Sache des Wächters. Der Posten erklärte ihn schreiten des Fahrdammes vor dem Hause Alexanderstr. 44 von bei't Zu Bettejehen in die rechte Westentasche stecken. Alle hierauf für seinen Arrestanten und wollte ihn nach dem einer Droschte überfahren und erlitt eine bedeutende Ver- halbe Stunde sollte er denn eene Erbse in die linke Tasche Schilderhause zuführen. Kasper tam jetzt dem Mathe feiner legung des Hinterkopfes, so daß er nach dem Kranken- rieber stecken un damit sollte er beibleiben, bis die Erbsen In der Nacht alle wären. Ja, meente er, wenn die sechs Erbsen nun Freunde zu entfliehen nach und rannte der Alten Jakobstraße zu. hause am Friedrichshain gebracht werden mußte. Da er auf das dreimalige Halt des Postens nicht stand, gab dieser zum 26. d. Mts. stürzte ein Arbeiter sich in einem Anfall von alle sind, wat mache ich denn? Dann bringen Sie die Erbsen Feuer. Die Kugel verfehlte ihr Ziel und schlug durch eine Noll- Säuferwahn aus dem Fenster seiner im vierten Stock des Hauses wieder, alle halbe Stunde eene, von die rechte in die linke Tasche, jalousie und ein Fenster in einen Laden. Kasper wurde dann Manteuffelstraße 64 belegenen Wohnung auf den gepflasterten so lange bis Sie inschlafen, det hilft immer. Det is en janz un durch einen Nachtwächter festgehalten und nach der Polizei- Sof hinab und verstarb bald darauf. Am 26. d. Mts. fehlbaret Mittel, dabei bleiben Sie nur! Vorf.: Der Mann wache in der Alexandrinenstraße gebracht, aber gleich wieder Vormittags versuchte ein nach eigener Angabe stellenlofer scheint allerdings etwas beschränkt gewesen zu sein, aber das entlassen. Raufmann von außerhalb, welcher am Tage vorher in einem durften Sie doch nicht mißbrauchen. Sie sollen ihm außerdem So berichtet ein bürgerliches Blatt. Uns gegenüber bestreitet Gasthofe in der Friedrichstraße abgestiegen war, durch einen Schuß für den famosen Rath 50 Pf. abgenommen haben.- AngelL: Herr Kasper auf das Entschiedenste, daß der Posten Halt ge- in die Bruft seinem Leben ein Ende zu machen. Schwer verletzt Wat wahr bleibt, is richtig, det habe ick ooch gedhan. Aber wat rufen habe. Er habe vielmehr sofort sein Gewehr schußbereit wurde er nach dem Krankenhause Am Urban gebracht. In der frage ich nach fünfzig Fennije, wenn die höchsten Herrschaften zu gemacht, und als Kasper sich zum Gehen wandte, auf eine Ent- Nacht zum 27. d. M. fiel ein Tischler vor dem Hause Admiral- mir kommen? Wenn ich nischt jenommen hätte, wäre er vielleicht fermung von höchstens zwanzig Schritt auf ihn gefeuert. straße 18 infolge der Glätte und zog sich einen Knöchelbruch des noch mal jekommen. Wer bezahlt mir meine Zeit? Stundenlang hat er Er wurde ebenfalls nach dem Krankenhause bei mir jesessen un mir mit seine injebildeten Krankheiten ufjerechten Beines zu. Am 27. d. M. Nachmittags wurde eine halten. Ich habe ihm immer jesagt, er sollte zu eenen studirten Am Urban gebracht. von ihrem Manne getrennt lebende Frau in ihrer Wohnung in Arzt jehn, aber wollte er denn?- Bors.: Können Sie das der Lausigerstraße mit einem Taschentuch um den als be- beweisen? Angetl.: Det fann ich, mein Zeuge is draußen. - Vors.: Nun, wir können den Zeugen ja anhören. sinnungslos aufgefunden. Sie hat sich angeblich infolge von Der Zeuge M. betritt auf den Ruf des Gerichtsdieners den Nahrungssorgen zu erwürgen versucht, kam jedoch bald wieder zu sich und scheint feinen Schaden erlitten zu haben. Abends Gaal und giebt folgende Aussage ab: Jd wohne schon vier wurde ein Arbeiter mit schweren, von Messerstichen herrührenden Jahre mit Tante Meiern uf eenen Korridor un muß sagen, det Fener im Paffage- Panoptikum. Vorgestern Vormittag Verlegungen am Kopfe, welche er bei einer Schlägerei am sehr feine Leite zu ihr kommen. Aber sie versteht noch wat. brach in dem Paffage- Panoptikum Unter den Linden auf bis jetzt Marheinefeplatz erhalten haben will, nach der Wache des Wenn in unsere Familie mal wat nich in Ordnung is, noch nicht aufgeklärte Weise Feuer aus. Als dasselbe etwa gegen 67. Bolizeireviers, 3offenerstr. 37, geführt und von dort nach denn heeßt et: Wende Dir an Tante Meiern". Vor drei 12 Uhr Mittage entdeckt wurde, stand der genannte Raum be- dem Krankenhause Am Urban gebracht. Am 24., 25., 26. und Jahren hatte ich die iroße Herz-, Leber- und Lungenreits in hellen Flammen. Sofort wurde die Feuerwehr alarmirt, 27. d. M. fanden 20 Brände statt, darunter einer im Passage- frankheit un da jing id ooch zu Tante Meiern. Sie kurirt ja die alsbald auf der Brandstätte erschien und nach nicht zu lan- Panoptikum, durch den einige der Darstellungen beschädigt blos mit Sinnpantienen, aber die jehen noch über Doktor un ger Zeit des Feuers Herr wurde. Die werthvollen Kunstwerke wurden. Millegien. Als mein Junge damals den Nothlauf hatte, hat sie Wenn das Geschoß nicht zufällig sein Biel verfehlt hätte, wären wir heute wieder um eine militärische Großthat reicher, zwei Familien aber wären für immer unglücklich gemacht worden. Angesichts solcher Vorkommnisse können wir nur immer und immer wieder unsere Forderung nach dieser Nichtung hin wieder holen: Fort mit dem Militärposten von den Straßen! Die Straßen gehören den Bürgern, nicht den Soldaten. 2. Die Direktion der Artilleriewerkstatt würde die Portotosten für die Antwortschreiben übernommen haben, wenn Bewerbungen auf diesseitige Ausschreibungen eingegangen wären. Die Redaktion wird ersucht, im vorstehenden Sinne eine berichtigende Notiz in ihre Zeitung aufzunehmen. Name unleserlich. den in un blos 10 Gi ge be Be Die % 11 b 111 He fei 10 an ga eir ab Be gi A CL од וען gil ti C sch Dr ein AL 2111 ein an fels Sie Eu un 1110 Dor gef Let Ar ab: den üb für fam getl au ma feh ber Si Iun Leh St ein Tag he En Arb glie find vor Not hat schr Leh dam Ver hab mur In stan niet gele Am funi Am fehe wen geet An meh wäh bere getr ficht en er per Die Ser er b= 11= ifs Jes mg ger Je= it ts n= Cid en. da te, -P= Der en e3 ent te Se, 3 ge nt, Ste ent n ent, ife ent nd eit te er it eit 3 ne om en ich ja Det In Die ſte Bir Des 5? ir, as De id Cen T.: ein and en ig, bir Se 1.: bft ete ig, eit de 13 b efs tte or is n af13 gt! en Och nb ? te nn 11= 1. ge nn I: 63 Cle che en un en he, nn as em I.: pat zu cht Fer jeen as en. Den ier Det at. is, rei ens ja fte Soziale Uebersicht. " und A ihn ooch in 24 Stunden kurirt. Mehr kann id nich sagen. Un ficht. Einige Blätter der Bourgeois- Presse hätten schon mit| Aufklärung und Bildung der Arbeiter erblicken, weil dadurch die wenn Genen wat fehlt un er is zwee bis drei Mal bei Tante Schadenfreude von dem Niedergang der Schule gesprochen. Redner politischen und wirthschaftlichen Gegner der Arbeiter noch ihre Meiern gewesen, denn is er furirt un det sage ic." Der Ge- verliest aus einem dieser Blätter den betreffenden Artikel, und aus letzte Macht mit verlieren." richtshof tonnte aus der Beweisaufnahme nicht die Ueberzeugung der Versammlung wird dabei wiederholt der Name Dr. Lütgenau gewinnen, daß die Angeklagte sich einen rechtswidrigen Ver- genannt. Herr Bogtherr bemerkte, daß ihm Einzelnes in diesem Der Fachverein der Tischler hielt am 27. Dezember eine mögensvortheil hatte verschaffen wollen, Tante Meier wurde Artikel sehr bekannt vorkomme. Go sei die darin ausgesprochene außerordentliche Generalversammlung ab, in welcher über einen freigesprochen. Hoffnung, daß in Zukunft wohl war am Sonntag Unterricht er- Antrag betreffs Unterstützung der streifenden Buchdrucker vertheilt werden werde, vor einiger Zeit als Vorschlag von Herrn handelt wurde. Nachdem der Vorsitzende Kollege Glocke im Dr. Lütgenau ausgesprochen worden. Es ist ferner erwähnt, daß Allgenteinen an das Solidaritätsgefühl appellirt und die NothHerr Dr. Lütgenau feine Lehrthärigkeit an der Schule nicht mehr wendigkeit der Bethätigung desselben bei allen Arbeiterfragen ausübe. In der That habe der genannte Herr dem Vorstand dargelegt hatte, motivirte der anwesende Vertreter der Buchdrucker geschrieben, daß er sein Engagement für die Arbeiter- Bildungs- Herr König den Antrag derselben, ihnen aus der Vereinskaffe Ein recht bezeichnender Vorgang für den Kurs", unter schule als gelöst betrachte. Wena ferner in dem Artikel stehe, 4000 m. leibweise bis 1. April 1892 oder später zu überweisen. welchem wir steuern, ist das Verhalten der Regierungen gegen- es hätten 50 Mitglieder die Ginberufung einer Generalver Redner schilderte in eingehender Weise die Lage des Streits und über den im Streit befindlichen Buchdruckern. Ueber die sammlung zu diesem Sonntage durchgefeht", so sei zu bemerken, fam zu dem Schluß, daß wenn die Gewerkschaften sich in geVerwendung von Soldaten in Buchdruckereien, wo die Arbeiter daß allerdings 50 Mitglieder, no hdem die Abhaltung einer Genügender Weise an der Unterstützung der Buchbrucker betheiligten, streiften, find unsere Leser unterrichtet. Auch der Ueberfall der neralversammlung am Sonntag nach Weihnachten( dritten Feier in turzer Beit der Sieg zu erhoffen sei. In der darauf Zentral Invalidentaffe ist von uns erörtert worden, jest aber tag) längst geplant war, die Einberufung einer Generalvers folgenden lebhaften Diskussion wurde nochmals in teinerfahren, wir von einer Einmischung des preußischen Ministers fammlung zum Sonntag vor Weihnachten verlangt haben. Der gehender Weise die Bedeutung des Streits besprochen von Herrfurth, wie sie Herr von Buttkamer, tros Sozialisten- Vorstand habe diesem Verlangen nicht Folge gegeben, weil am und zwar traten sämmtliche Redner für die Unterstützung ein, gesez und der Streit- Sydra sich niemals erlaubt hätte. Der Sonntag vor Weihnachten die Wenigsten Zeit haben, eine Ver erklärten sich sogar bereit, unter Umständen noch weiter zu gehen, Minister Herrfurth nüht nämlich jeht die Schwäche, welche die fammlung zu zu besuchen, un weil ferner eben am wenn nicht die gedrückte Lage unserer eigenen Gewerksgenossen Leitung des Buchdruckerverbandes seiner Zeit bewies, indem sie Sonntag nach Weihnachten die ordentliche Generalver- uns jeden Tag in die Lage verfezen tönnte, selbst in Aktion treten sich dem Berliner Polizeipräsidium unterstellte, aus, indem er sammlung stattfinden sollte. Herr Dr. Lütgenau, der zu müssen. Es wurde dann ein Antrag: den Buchdrudern den Verband nicht als eine Gewerkschaftsorganisation im Sinne init unter den 50 Mitgliedsa war, welche die Ein- 1000 Mart Unterstützung und 3000 art leih. des§ 152 der G.-D., sondern als Versicherungskaffe' behandelt, berufung einer außerordentlion Generalversammlung verweise zu überweisen, mit großer Majorität angenommen, deren Verwaltung der Kontrolle der Behörde untersteht. So verlangten, hat sich wegen der unterlassenen Ginberufung an den ferner bewilligte man den streitenden Weißgerbern und Handöffentlicht der Anwalt der Prinzipale jeht nachfolgendes, ihm Vorstand in nicht gerade gewählten Worten beschwerend gewandt, schuhmachern je 200 Mart Unterstügung. Der Vorsitzende schloß zugegangenes Schriftftück: worauf Herr Vogtherr ihm entsprechend geantwortet hat. Die die Versammlung mit der dringenden Ermahnung, angesichts der Ministerium des Junern. Berlin, den 12. Dezember 1891. beiden Schreiben verlas Redner. Derselbe erklärte zum Schluß, in lezter Beit nothwendig gewefenen großen Unterstüßungen und " Auf die Eingabe vom 4. d. M., betreffend den Unter- daß der Vorstand sich allerding nicht für vollkommen und der im ersten Quartal nothwendigen bedeutenden Vereinsausgaben flüßungs- Verein Deutscher Buchdrucker, benachrichtige ich fehlerfrei halte, 3. B. hätte die itation mehr entfaltet werden auch dafür Sorge zu tragen, daß die Beiträge recht fleißig und Ew. Wohlgeboren bei Nückgabe der Verzeichnisse der Auftrag müssen. Dies beforge nun die Gulfommission. Der ungünstige pünktlich einlaufen. geber ergebenst, daß ich den hiesigen Polizei- Präsidenten Stand der Schule sei aber auch, bie bereits bemerkt, zum Theil In der Versammlung der Filiale des deutschen beauftragt habe, die erforderlichen Menderungen des eine Folge der traurigen Lage der Arbeiterschaft. Der Kassirer, Vereinsstatuts ungefäumt herbeizuführen, dem Vereinsvorstande Herr Gumpel, und, im Namen der Revisoren, Herr Schneider- und Schneiderinnen Verbandes, die weitere Gewährung von Unterstügungen aus latow, machten, sodann Mittheilungen über die finanzielle welche am 14. Dezember stattfand, sprach Fräulein Wabniz über Vereinsmitteln streitende Mitglieder zu age. Danach ist ein Defizit vor etwa 4000 Mart vorhanden. das Problem der Armuth. an Die Referentin schilderte die zuuntersagen und die Gauverbände as unweisen, die Beiträge Serr Iato o bemerkt, daß die Hauptschuld hierbei an den nehmende Armuth resp. den Nothstand der arbeitenden Klassen, nichtstreifender Mitglieder anzunehmen" u. s. w. jenigen Mitgliedern liegt, welche, als es sich um die Gründung welche durch die anarchische Wirthschaftsweise hervorgerufen 2n Der Minister des Innern. Der Schule handelte, Feuer und Flamme waren, zum großen werden, die der Kapitalismus resp. das Privateigenthum geHerrn Rechtsanwalt Dr. Paul Schmidt,( gez) Herrfurth. Theile aber seit vielen Monaten ihren Beitrag nicht bezahlt schaffen hat, wies nach, daß das Problem der Wohlgeboren zu Leipzig. haben. Während die Schüler ihre Pflicht gegen die Kaffe gethan, Armuth seine Lösung erst dann finden wird, wenn Damit ist also eingetroffen, was den Buchdruckern haben von den 4000 Mitgliedern nur 800 in den letzten sechs die Macht des Rapitals gebrochen ist. Zum 2. Punkt der Tagesfeiner Zeit von allen laffenbewußten Arbeitern vorausgefagt Wochen gezahlt. Hätten nur 2000 Mitglieder von Anfang an ordnung: Der Organisationsplan der Generalkommission unter wurde. Wir sind mit diesem Ausgang sehr einverstanden, denn prompt gezahlt, so hätten wir nicht nöthig, fiber finanzielle Berücksichtigung der Hamburger Beschlüsse", führte Kollege am Stand des Streits wird durch das ministerielle Eingreifen Schwierigkeiten hier zu berathen. twa 3000 Mitglieder sind aber Täterow aus: Der Organisationsentwurf fordere einen dergar nichts geändert, außer daß von jetzt an Stelle des Vorstandes seit Monaten ihre Beiträge schuldig geblieben, und zwar nicht artig großen Formenwechsel, daß man Vorsicht walten lassen eine Streitfommission die Leitung übernimmt. Den Arbeitern blos Handwerker und Hilfsarbeiter, sondern aus allen Ständen, müsse, um nicht die gewerklichen Verhältniffe zu verlegen. Durch aber zeigt dieser Vorgang mit Lapidariuchstaben, daß in der 3. B. auch mehrere Kaufleute. Nach dem jetzigen Stande bedarf unionirung entstehe nichts Selbständiges. Auch habe eine solche Behandlung, welcher sie sich zu versehen haben, es sehr gleich- bie Schule' monatlich einer Einnahme von 1500 M. Ginige Konzentration ihr Gefährliches. Der Umfang der Arbeitergiltig ist, ob der regierende Minister dem alten oder dem neuen Parteigen offen sollen sich erboten haben, vor Allem das Defizit organisationen gestatte eine Bentralleitung nicht. Es sei ferner Kurs angehört.„ Wir arbeiten ja nur für Sie", dieses Wort, zu decken. Die Schule, so schloß Redner, muß unseren schaden- die nöthige Ueberbrückung für die in Rechnung zu ziehende lofe das Minister Bötticher seiner Zeit an die Unternehmer richtete, frohen Gegnern zum Troy erhalten werden. In der Diskussion Masse nicht vorhanden. Er wünsche das Bertrauensinännerspricht nur aus was für alle Bourgeoisregierungen gift, gleich bemerkt u. a. Herr Dr. Bütgenau, daß es ihm schon lange be- System neben den Zentralverbänden und als höchste Instanz die giltig wie ihre Träger heißen. kannt war, daß das Defizit vorhanden war; deshalb habe er Generalfommission. Jeber Ort und jeder Zentralverband müsse Aenderungen veranlassen wollen, um es zu beseitigen. Redner feine Bedeutung erhalten, um etwaige Uebergriffe der ZentralArbeiterentlassungen sind weiter erfolgt in den Gelfen beschwert sich des Weiteren über bie gegen ihn angedeuteten Berleitung zurückweifen zu können. Wenn man in der Lage sei vorfirchener, Bulmfer und Schalter Eisenwerten. dächtigungen, auf die er nicht eher antworten werde, als bis gehen zu können, dürfe man nicht gebunden sein. Mehrere Arbeiter! Genossen! Giner auftrete und die Vorwürfe gegen ihn direkt erhebe. Auf Redner sprechen sich in gleichem Sinne aus, Gegner meiden sich Der Streit resp. die Aussperrung der Arbeiter der Antrag des Herrn Jahn beschließt hierauf die Versammlung, nicht zum Wort, und wurde darauf folgende Resolution einCohn'schen Diamantschleiferei in Hanau dauert nun titels in den Bourgeoiszeitungen sei oder ob er auch nur damit Herrn Dr. Lütgenau zu befragen, ob er der Verfasser des Ar- stimmig angenommen: „ Die am 14. Dezember versammelten Mitglieder der Filiale schon 5 Wochen. Es sind zirka 60 Mann brollos, davon ein sonst etwas zu thun habe. Herr Dr. 2tgena u verneint diese Berlin des Deutschen Schneider- und Schneiderinnen- Berbandes Drittel Familienväter. Ob Alt, ob Jung, ob Familienvater, ob Frage und bemerkt, er wife, wer der Verfasser sei. Am spricht die Erwartung aus, der zum März einberufene Gewerf einzige Stüße feiner Angehörigen, sie alle haben ein Biel, fie Donnerstag Abend habe der Artikel zuerst in einem der hiesigen schaftskongreß werde sein Votum dahin abgeben, daß bei dem Alle gehen einen Weg und werden sich nicht irre machen lassen bürgerlichen Blätter, das Redner nennt, gestanden, und zwar mit Umfang und der vorgeschrittenen Erkenntniß der Arbeiterorgani und auf ihre gerechten Forderungen pochen, so lange sie noch dem Zeichen„ wi", das Wilmerdig bedeute, einen Reporter, der fationen den einzelnen Organisationen, Drten, Gewerken sowie einen Athemzug thun. Deshalb Arbeiter appelliren wir an Euch, unter den Sozialdemokraten viele Bekannte habe. Dieser sei auch Brauchen die größtmögliche Bestimmungs- und Bewegungsfreiheit an Euer Solidaritätsgefüh!! Ihr, die Ihr ja Alle unter dem in der Gegend von Bromberg bekannt und so erkläre es sich, daß gelassen wird. felben Joche leidet, unter dem Druck des Rapitals, last ung in auch in einem Bromberger ofener Blatte der Artikel geSie würde es als einen Hemmschuh für die Entwickelung Siefem Rampf nicht unterliegen! eunjeve Cache in die standen habe. Gure! unser Sieg der Guere! Arbeiter! Helft uns den Kampf Decharge ertheilt und zu Revisoren für das nächste Quartal die unter eine gegebene Direktive von den Zentralleitungen verlangt Sabingte Unterordnung Den Kapirern wiro auf Antrag ber Revisoren dezeitsfade de unserer gerechten Sache mit durchfechten, indem 3hr uns in Herren& latow, Rante und Frank ernannt. Auf Antrag würde, indem durch Annahme obiger Bestimmungen vielmehr den moralischer wie materieller Hinsicht zur Seite steht, dann darf des Herrn Meier wird Herr Stabernad, der sich im einzelnen Organisationen und Orten volle Bewegungsfreiheit ge und kann der Sieg nur uns zufallen! Besuch der Vorstandssitzungen troß ihm diesbezüglich gemachter sichert und eine inehr förderalistische Basis gegeben ist." Borstellungen sehr lässig zeigte, aus dem Vorstand ausgeschlossen Weiter wurde auf Antrag des Herrn Timm zur des Hanauer Diamantschleifer Vereins. und an seine Stelle Herr Jahn gewählt. Der Vorsitzende theilt Fertigstellung der Anträge zum Gewerkschaftskongres Alle Anfragen und Sendungen finden ihre Erledigung täglich lokale bereits zum 1. April gekündigt hat. Die Verträge haben der obigen Resolution wie der heutigen Diskussion auszuarbeiten mit, daß der Vorstand die Miethsverträge für sämmtliche Schul- dreigliedrige Kommission gewählt, welche diefelben im Sinne von 1/ 21-2 Uhr in der Brauerei Weismantel, Schnurgasse, Hanau. auf die Namen einzelner Vorstandsmitglieder abgeschlossen werden und dann der Generaltonimission zuzusenden hat. Gewählt wurden 300 Brauergehilfen haben in Nürnberg die Arbeit ein- müssen und der Vorstand habe diesen nicht noch für ein Jahr hierzu die Kollegen Täterow, Pfeiffer und Timm. Unter gestellt, nachden in den größten dortigen Brauereien, Tucher und die Verantwortlichkeit belassen wollen. Der Vorstand beabsichtige Vereinsangelegenheiten" beschloß man, bei der Generalfommission Lederer, die bescheidenen Forderungen der Gehilfen, 11stündige ferner eine Reduktion der Schulen herbeizuführen, indem die wegen der zu kurzen Frist, welche den einzelnen Organisationen Arbeitszeit und 90 M. Monatsgehalt, abgelehnt worden sind. In L. Nordschule und die Westschule mit der II. Nordschule kombinirt zur Einsendung ihrer Anträge gelassen ist, Protest einzulegen und den Nürnberger Brauereien ist noch eine 16-18stündige Arbeitszeit werden soll. Dadurch würde die Zahl der Schulen von sechs zu beantragen, daß jener Termin bis zum 1. Februar verlängert üblich, bei 13-17 Pf. Stundenlohn. Bei solchen Hungerlöhnen auf vier, wie sie ursprünglich war, herabgemindert und eine wird. Ferner wurde für den Norden im Zigarrengeschäft des für die Arbeiter ist es gerade fein Kunststück, Millionen zu große Ersparniß an Lehrergehältern erzielt werden. Auf Kollegen Rogge, Veteranenstraße 14, noch eine Bahlstelle des sammen zu scharren, wie es die Zuchersche Firma in Wirklichkeit Verlangen bestätigt der Vorsitzende, daß dem Vorstande eine Verbandes errichtet, und hierauf die Versammlung mit dem Gingethan hat. Unser Nürnberger Partei- Organ fordert die Arbeiter Geldfumme zur Deckung des Defizits zur Verfügung gestellt werden weise darauf geschlossen, daß die Kollegen im neuen Jahre der auf, die streikenden Brauergehilfen dadurch zu unterstützen, daß soll. So werde es ermöglicht, den Unterricht zunächst bis April Organisation die regste Antheilnahme roidmen möchten. man das Bier der im Streit befindlichen Brauereien boykottet. kommenden Jahres fortzusehen, dann habe man freie Hand, ihn Nationale kaufmännische Scanken- und Sterbekaffe,( G.§. 71, weiter fortzusetzen oder ihn für den Sommer zu unterlassen und Bureau: S. W., Hollmannfir. e) Dienstag, den 29. Dezember, 8 Uhr, im die Thätigkeit auf die übrigen in§ 2 des Statuts angegebenen Restaurant Norbert( früher May) Beuthstr. 21, Borstands- Sibung. Aufnahme neuer Mitglieder, Dinge zu beschränken. Die Lehrer hat der Vorstand gebeten, Courtenklub ,, Wanderluft". Jeden Dienstag, Abends von 9 Uhr ab, ihren Honorarfaß von 5 auf 3 Mark pro Stunde zu ermäßigen Sigung bei Vierrat, Schönhauser Allee- und Franſectiftraßen- Ecke. und der Vorsitzende hat schon eine ganze Bahl von Zusagen er straße 3 bei Ramm. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Mannesmuth. Jeden Mittwoch, Abends 9 Uhr, Mauerhalten, einzelne Lehrer verzichten gänzlich auf Honorirung Vergnügungsverein Carmen Sylva" Sonnabend, den 20. Februar, Gine Generalversammlung der Arbeiter- Bildungs- den Unterricht fortzusetzen. Herr Dr. Arons bezweifelt, o bis 11 uhr. ( Bravo!) So glaubt der Vorstand, daß es gelingen wird, großer Maskenball, Oranienstr. 180 bet Hoffmann, Gefangverein Wiederhall. Dienstag, Wrangelstraße 141 bei Schmidt, fchule tagte am 27. Dezember im Böhmischen Brauhaus, Lands- ob die Herabsetzung des Lehrerhonorars sich empfiehlt; es werde Lese- und Diskutirklubs. Dienkag. berger Allee 11-13. Wach Verlesung des Protokolls der letzten der Fall, wie er bereits bisher einmal eingetreten ist, daß ein bet Borchardt, Schulzenstraße Proletarier",( Pantow), Sasenclever Abends Sigung bemerkte Herr Dr. Lütgenau, daß die vorige Versamm: Lehrer lieber in einem Verein einen Vortrag hält, als die Stunde Uhr, im Restaurant Scholz, Kastanien Allee 35. Gäste willkommen. lung nicht zuständig gewesen sei, den Beschluß zu fassen, daß ertheilt, öfter vorkommen. Agitationsverein assalle", bei Drügemüller, Wienerstr. 81. Er schlage vor, den Unterricht vom Lese- und Diskutir- Klub für Männer und Frauen Johannes Webbe" Lehrer in den Vorstand nicht wählbar sind; das fei eine April ab auszusehen und ihn vor dem 1. Ottober nicht wieder zu Abends Uhr, im Lokale von E. Lange, Manteuffelstraße 60. Männer und Statutenänderung, und die Bestimmungen, welche das Statut für beginnen, auch nicht früher, als bis ein gewisser Fonds vorhanden Bornftr. 11 bet Bechlin. Gäste, burch, writglieder eingeführt, haben Buteltt. Frauen als Gäste willkommen. tothe Flagge", Abends s½ Uhr, Arbeiter- Sängerbund Berlins und umgegend, Dienstag, Abends Tagesordnung eintretend, erstattete der Vorsitzende, Herr Vogt Bildungsschule betrieben werden. Herr Jahn spricht gegen Uhr, lebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gefangverein„ FreundHerr, Bericht über das letzte Vierteljahr. Er wies, wie schon am diesen Vorschlag, da, wenn derselbe ausgeführt würde, das Inter- monta", Flottwellstr. 6 bei Bartels.- Arbeiter- Gefangverein„ Olympia", fchaft 1", bet Dewald Berliner, Brunnenstraße 114.- Gefangverein are Ende des vorigen Quartals, darauf hin, daß der Eifer für die effe für die Schule gerade nachlassen müßte. Nach kurzer Buckowerstraße 9 bet Junghans.- Gefangverein Schildhorn", UsedomArbeiter Bildungsschule sehr nachgelassen hat, daß viele mit weiterer Diskussion wird der Antrag Arons' mit großer Majorität ſtraße 33 bei Miete. Gefangverein& ibelitas", Bergfir. 68 bet Keller. glieder ihren Verpflichtungen gegen die Kaffe nicht nachgekommen abgelehnt, dagegen werden die Vorschläge des Vorstandes an verein, Wyrthenblätter", Belforterstr. 15 bei Schneider. Gesangverein Allegro", Kaiser Franz- Grenadier Platz 7. Gesang sind und so ein schwerwiegender Ausfall an Einnahmen her genommen. Unter Verschiedenem bemerkt der Vorsitzende, daß Bruderherz", Straußbergerfir. 3 bei Birt. Gesangvereint vorgerufen worden ist. Eicher sei hieran wesentlich auch die ihm während der Sigung ein Entwurf zu einzelnen Abänderungen Sumor", Straußbergerstraße' s b. Birt.- Gefangverein ,, u u verzagt2", Ihn'scher Gesangverein Noth Schuld, unter der die Arbeiterschaft zur Zeit zu leiden des Statuts überreicht sei, worüber später zu berathen fein Wilmersdorf, Brandenburgstraße bei Gräz. Moabit, Kronen Brauerei. Gefangverein Hoffnung 2", Deutsch hat. Was das Einzelne betreffe, so sei im Lehrplan ein Fort wird. Auf eine bezügliche Anfrage erklärt der Vorsitzende tapelle 1", Berliner Bockbraueret. Gefangverein Wald= schritt gemacht worden, der allerseits gut geheißen sei. Der die Behauptung, daß Herr Liebknecht aus der Arbeiter- bund", Noivawes, Wallstraße bei Gärtner. Gesangverein, or wärts 3", Lehrausschuß habe sich aufgelöst, weil der Borstand nicht Bildungsschule ausgeschieden sei, für ebenso erlogen) wie alles gied 2" Friedrichsberg, Frankfurter Allee 165.- Gesangverein„ SangerFriedrichsfelde, Bilhelmstr. 10 bei Momber. Gefangverein retes damit einverstanden war, daß über die Anstellung und Andere, was in dem Artikel der Bourgeoiszeitungen gestanden ha in", Fichtestr. 29 bet trufche. Verabschiedung von Lehrern der Lehr- Ausschuß zu berathen hat. Der Unterricht der Schule beginnt wieder Montag, den leinstraße 6 bet D. Klein. Gefangverein ,, Gängertette", SchönMusit- u. Gesangverein Fir mitas" Adalberthaben und der Vorstand zu dem betreffenden Beschlusse 4. Januar. Am 16. Januar feiert die Arbeiter- Bildungsschule straße s bei Schneider. Gefangverein, Kreuzberg", Lichterfelderstr. 7-8 nur seine Genehmigung zu geben oder zu verfagen haben folite. ihr erstes Stiftungsfest. Der Unterricht wird auch in den zu bei minter. Gesangverein Freiheit 2", Adlershof, bet Albrecht. In gemeinsamer Sigung des Lehr- Ausschusses und des Vor- kombinirenden Schulen in allen Fächern, in welchen dort bisher Gesangverein Borwärts 4", Rathenow, Restaurant Walhalla". standes sei u. a. dem Vorsitzenden vorgeschlagen worden, sein Amt unterrichtet ist, fortgesetzt werden. Mit einem dreifachen Hoch Gefangverein" Einigtett 2", Gesangverein Alpenglode", Landsbergerstr. 31, bei Mufehold. niederzulegen; der Vorschlag sei aber gegen zwei Stimmen ab- auf das Gedeihen der Arbeiter- Bildungsschule schloß die Ver- Gefangverein" Sorgento 8", Röstinerfir. 17 bet Wendt. Landsbergerstraße 81 bei Musehold. gelehnt worden, da man nach einer geeigneteren Person für diefes sammlung, nachdem noch folgende Resolution angenommen wor- der Böttcher Steineide", Jübenstr. 55 bet Erieschmann, Gesangverein Amt vergeblich gesucht habe. So lange aber eine solche nicht geben war: funden sei, halte er, der Vorsigende, es für seine Pflicht, das Amt, das ihm die Generalversammlung übertragen habe, zu verSeinem Rücktritte stehe andererseits nichts entgegen, wenn eine für das Amt des Vorsitzenden nach jeder Nichtung geeignete Person gefunden und zur Annahme desselben bereit se An Stelle des aufgelösten Lehr- Ausschusses stehen dem Vorstande mehrere Männer zur Verfügung, die ihm gerne ihren Rath gewähren. Die Schultommission, welche eingefekt worden ist, habe bereits vortheilhaft gewirkt. In lehter Zeit sei die Meinung auf Stimmt! Liebknecht hatte schon ein Dementi der betreffen getreten, die Urbeiter- Bildungsschule set aus finanziellen Rück- den Zügennotiz geschrieben. Mit der Nichtigstellung durch Genosse fichten nicht mehr zu erhalten; der Vorstand sei nicht dieser Un- Bogtherr ist die Sache aber erledigt. Red. des Vorw." Hoch die Solidarität des internationalen Proletariats! Die Streiftommission Versammlungen. " " 8 " 28. " " " Gefangverein ,, Arbeiter- MaiGefangverein„ Alte Linde Mariannenfr. 81-32 bet Doberstein. " Gesangverein Kreuzberger Harmonie", Lindenstr. 106 bei Poppe.- Gesangverein Zitania", Köpenickerstr. 191 bet Boge. Gefangverein, tedes freiheit 2" Straußberg, Restaurant Strüger. Stedertafel Westend", Bülowstr. bei Gundlach. Gesangverein ,, Borwärts 7 Marit bet willemity, 27 b Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Theater- und Ver Die heutige Versammlung erklärt, es sei boshaft und im höchsten Grade unnobel, daß Beitungen ihre höhnische Freude, Arbeitern ins Leben gerufene Bildungsschule infolge von fehlen- ienstag: Geselliger Verein„ Climb i mr", bei George, Gr. Görſchenſtr. 16.— wie z. B. das Berliner Tageblatt", ausdrücken, wenn eine von den Geldmitteln eventuell nicht bestehen kann. Die Versammlung gnügungsverein,& tchen trans" bei Blog, Dresdenerſir. 28. Theaterverein Afazte" bei Heise, Staligerstraße 54. kann nur den Grund für diesen feigen Kampf in der Furcht vor verein„ Deutsche Giche" bei Cabeck, Fürbringerfir. 7, Uebungsstunde. B Bergnügungsverein, Amor" bet Hämmerle, Bülowstr. 59. verein Alpenveilchen" bel Schirmer, Koppenstraße 68. tumentese" bei Schneider, Adalbertstraße 8. Tambour BergnügungsTheaterverein suhr im Restaur. Müller, Mariannenstraße 46. Aufnahme neuer Mitglieder.Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Musitverein Gdelweiß" Gefangverein Anatreon", Abends von 9-11 Uhr, bei Reßner, annen" ftraße 16. im Restaurant Poppe, Lindenstraße 106. bet Stumfe, Acterstraße 123. bei Gerth, Prinzenstraße 106. 63a. Quartett- Verein, Wedding" " und Berguügnngs: Verein Vulcania", in Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäfte, Damen und Herren, will: 15 verlegt. tommen. Theaterflub elmerbing", Abends 9 Uhr, in Hanf's Restaurant, Tempelhofer Ufer 13, Gcte der Großbeerenstraße. Privat Nr. 162. Gäste willkommen. Gäste willkommen. -U Vergnügungsverein ,, Saturnalia." Jeden Vergnügungs- und Theaterverein Romeo", Neue Mitglieder werden aufgenommen. Am Gesangverein& udwig'scher Männerchor, Abends 9 Uhr, ein Zeichen zu geben, allein derselbe soll mit dem Stations- steigen und zur Wache fahren ließen. Total betrunken", Männer Gesangverein" DIympia" borsteher in Hastings getrunken und so versäumt haben, das lautete dort der Bericht des arretirenden Konstablers, worauf Männer- Gesangverein" Alt- Desfau" jeben Beichen zu geben. So rannte der letztere Zug mit einer Ge- der wachthabende Sergeant die Verbringung der sechs Misse Vorher mußten aber Dienstag Abends 9 Uhr Gesangsstunde bei A. Niemann, Görligerstraße 42. schwindigkeit von 60 Km. in den ersteren hinein. Der Kessel der thäter in die Zellen anordnete. Gäste stets willkommen. Berliner Turngenossenschaft", Lokomotive des St. Louis- Zuges barst und eine Anzahl Passagiere noch gewisse Förmlichkeiten aufgenommen, auch die Per9. Männer, Abtheilung. Seben Dienfiag und Freitag 8-10 tamen wurden entseßlich verbrannt, 10 Personen wurden getödtet und ſonalien festgestellt werden u. f. w., kurz, die Frage kam:" Bie heißen Sie?" Darauf sehr befangenes Schweigen, der WeinTheaterverein" Georgina", Abends 9 Uhr, bet Meißner, Gartenstraße durch eine Militärpatrouille berichtet die„ Bol. 3g." die Antwort und es stellt sich zum Entſeßen der Konstabler Ueber die ungesetzliche Verhaftung eines Bürgerstausch schien mit einem Male verflogen zu sein, endlich fommt Gionfig Gigung mit Damen im Restaurant" Frankfurter Bierhallen", unterm 16. Dezember:" Der Besuch des Lokals des Gastwirths heraus, daß der eine der gefangenen Vögel kein anderer als die eigene Tochter Große Frankfurterstraße Nr. 99, Anfang 9 Uhr. Nachher: Tanz. Beyer ist dem Militär verboten worden. Infolge deffen duldete direktors ist, wogegen ihre Schicksalsgenossinnen sich als die Abends 9 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Gäste willkommen.- Bergnügungs: Herr Beyer in seinem Lokale keine Militärpersonen. Verein„ Nordlicht", Abends 8-11 Uhr, bei H. Sperling, Görlißerir. 37. Donnerstag kamen zu Herrn Beyer nach einander mehrere Militär- müssen, deren Schwestern obendrein, die eine an einen zukünftigen beiden Töchter eines hochangesehenen Arztes zu erkennen geben Bergnügungs- Verein Fidele patrouillen, denen Herr Beyer jedoch den Aufenthalt in seinem Brüder", Abends 9 Uhr bei Berndt, Perlebergerstr. 17. Gäste willkommen. Lokal untersagte. Gegen 103/4 Uhr trat eine Patrouille von Grafen und Adjutanten eines früheren Gouverneurs, die andere Geselliger Verein ,, Brüderschaft" NW., Abends 9% Uhr, Restaur. Deutscher Reichsadler, Beuffelstr. 9.- Verein ehmal. 37 er, Abends 9 Uhr, im König 10 Mann in den Saal. Dieselbe hatte sich Instruktion von Abend 8%-10% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. bafino, Holzmarktstr.72.- Dilettantenverein ,, Nord", Uebungsft. Dienstag einem ihr begegnenden Offizier geholt. Herr Beyer ist dieser Tambourverein Frei Patrouille wiederum entgegengetreten und hat ihr gesagt, eg!", Dienstag und Freitag Uebungsstunde Weinbergsweg 11 b b. Wenzel. Rauchtlub, Rofenblätter", Abends 8 Uhr, bei Leopoldt, York- u. Mann- daß er fein Militär in seinem Lokale dulde. Zugleich steinstr.- Ecke. Gäste willkommen. Rauchtlub humoristische Pfeifen forderte er sie verschiedene Male auf, sein Lokal zu verlassen, und In Baden- Baden hat man mitten in der Stadt eine künst brüder", Abends 8% Uhr, Kleine Markusstraße 10. Gäſte, durch Mit- machte die Mannschaften aufmerksam, daß sie sich des Haus- lich angelegte Höhle entdeckt. Den Weg hierzu fand man glieder eingeführt, willkommen. Rauchklub Borsig", jeden Dienstag Abends 9 Uhr Borsigstr. 10a, bei Noack. Gäfte herzlich willkommen. friedensbruchs schuldig machten. Auf den Befehl eines der Sol- durch den Neubau des Rathhauses, unter welchem sich die Höhle Reichenberger Rauchtíub. Jeden Dienstag, Abends 9 Uhr, Reichen- daten drangen alle zehn auf Beyer ein, bemächtigten sich seiner 10 Meter tief befindet und in den Berg hineinführt. Dieselbe ist bergerſtr. 128 im Restaurant Zum Pfeifen- Lange". Gäfte, durch Mitglieder mit Gewalt und schleppten ihn mit Hausrock und in Holzschuhen Jahrhunderte alt; die Fundgegenstände, die man herausholte, eingeführt, willkommen. Rauchflub Portorico". Jeden Dienstag Abend 9 ühr Manteuffel- Straße Nr. Be ohne Kopfbedeckung mit Gewalt aus seinem Lokal heraus. Frau gehören der römischen und vorrömischen Zeit an; man hofft, 119 bet Grewling. willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Rauchtlub Beyer brachte ihrem Manne die Kopfbedeckung, es wurde ihr aber noch mehrere werthvollere Gegenstände zu erhalten. Bei der Dämmerwolfe" Dienstag Abend 9 Uhr Böckhstraße 51. Gäste nicht gestattet, noch einige Worte mit ihrem Manne zu sprechen. Entdeckung war die Höhle mit Wasser gefüllt, das man aus find willkommen. Rauchklub Einigkeit Abends um 9 Uhr bei Bater Kubs, Swinemünderstraße 82. Rauchflub„ Der GI" Wie ein gemeiner Verbrecher wurde der unbescholtene Mann zur pumpte und welches muthmaßlich mit den heißen Quellen nicht jeden Dienstag Abends 8 Uhr, Wrangelstraße 32, bei Hoffmann. Rauchtlub Hauptwache geschleppt und dort in eine Zelle eingesperrt. Herr in Verbindung steht, obwohl hierauf bezügliche Substanzen darin Ambalema" Abends 8½ Uhr, Reichenbergerſtraße 73 A bei Fausimann. Polizeikommiffarius Thiele wurde sofort von dem Vorsall benach gefunden wurden. Die Größe der Höhle ist noch nicht genau Gäste willfomnien. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Berein, Itm bim" Abends 9 ühr bei George, Großgörschenstr. 16. Herren als richtigt und feiner Energie gelang es, Herrn Beyer aus der anzugeben: die Höhe beträgt zwischen 3 bis 10 Meter, die Breite Säfte willkommen. Bergnügungsverein„ Glúc au f" Abends 8 Uhr im Re- Arrestzelle frei zu machen. Der Borfall ist der Staatsanwalt zwischen 3 bis 5 meter. Eine genauere Untersuchung der Höhle Geselliger Bergnügungs- schaft angezeigt." ist nach Trockenlegung möglich, an der gearbeitet wird. ftaurant Blant, Schönleinstr. 1. Gäste willkommen. Geselliger verein, Amtcttta", Abends 9 Uhr, im Lofal von Marowsti, Barnimstr. 47. " " Verein Brüder", jeden Dienstag von 8-11 Uhr Rottbuser Damm 74 bet Sie Gäfte, welche durch Mitglieder eingeführt werden, haben Zutritt. ehemaliger Schüler der 38. Gemeindeschule. Heute Sigung im Restaurant Noll, Andreasftr. 8. Bergnügungsverein Esmeralda", heute Abend 8% Uhr, Sizung mit Damen, bet G. Hedwig, Rosenthalerstr. 46. Gäste will tommen. Bergnügungsverein„ Saturnalia" jeden Dienstag Sigung mit Tanz. Fidelitas. Gäste willkommen. Gr. Frankfurterstr. 99.--Bergnügungsverein„ Carmen Sylva" Sigung jeden Dienstag, Abends 9 Uhr, Oranien ſtraße 183, im Restaurant Braun. Junge Damen und Herren als Gäste herzlich willkommen. Bergnügungsverein Reichstrone", Sigung Abends 9 Uhr, in Fischhausen i. Weftr. Den Tod in den Wellen hat hier Reichert's Restaurant, Müllerstr. 7. Gäste willkommen. tragisches Lebensschicksal allgemeines Intereffe erregte. In einer Stattlubidele eine alte 73jährige Fischerwittwe Namens Tiedtke gefunden, deren Sturmnacht war ihr Mann eine Beute des Meeres geworden, und in demselben Jahre fanden auch ihre drei erwachsenen Söhne ihren Tod in den Wellen. Unter der Wucht dieser Familientragit umnachtete sich ihr Geist und wenn das Rauschen des vom Sturmie aufgewühlten Meeres in ihre Wohnung drang, glaubte sie die Hilferufe ihrer lieben Todten zu vernehmen. Dann hielt sie nichts in ihrer Hütte zurück. Sie eilte mit der Laterne zum Strande und pflanzte sie dort auf in der Wahn: vorstellung, ihr Licht könnte den in der Noth und Bedrängniß befindlichen Ihrigen die Dienste eines Leuchtthurms thun. wenn der Oft tehrte sie erst, Morgen graute und Der Tag anbrach, wieder in ihre Wohnung zurück. Man hat diese seltene Wahnsinnige Jahre lang am Strande wandeln sehen. Auch in voriger Woche begab sie sich zum Wachtdienst für ihre todten Angehörigen ans Meer und bestieg wieder, wie sie schon oft gethan hatte, ein Boot und fuhr auf die See hinaus. Aber dieses Mal tehrte sie nicht zurück. Fischer fanden am andern Morgen ihren Kahn eingeteilt zwischen den Steinen, die hier am Meeresrande liegen. Vermischtes. Görlitz, 28. Dezember. Die Festnahme der Mörder der Wittwe Buchelt in Leopoldshain ist erfolgt; die Arbeiter Wilhelm Heidrich und Knoll von hier sind als solche in das hiesige Gefängniß eingeliefert worden. Zürich, 28. Dezember. Im hiesigen Kantonsrathe bezifferte Dr. Escher die Verluste der Kantonalbank durch die Banktrifis auf 800 000 Frts. Bestimmte Angaben seien erst nach der Liquidation der Kreditbank in Winterthur möglich. Warschau, 28. Dezember. Die bedeutende Kammgarn Spinnerei 2. Librach in Zgierz hat fallirt; die Passiva find beträchtlich. all an den Kameraden des Ersteren, der gegenwärtig ebenfalls in England weilt, perheirathet sind. Von einem weiteren Vorgehen Gleichheit vor dem Gesetz herrscht auch in Australien. gegen die lustigen Zecher ist darauf abgesehen worden, denn Briefkaffen der Redaktion. X. in y. Der Betreffende hat sich allerdings gerühmt, Mary niemals gelesen zu haben. Und das war keine Aufschneiderei. Er hat überhaupt teine wissenschaftlichen Dekonomen studirt, selbst nicht die seiner eigenen Klasse. Nicht einmal Adant Smith hat er gelesen. Es ist unglaublich, aber wahr. Wie der Herr so der Knecht. Die unwissendste Bourgeoisie der Welt muß auch einen Heros der Unwissenheit zum Lakaien und Preisfechter haben. Das Nähere finden Sie in Mehring's neuester Schrift. Redaktion der Kölnischen Volks- Zeitung". Vielleicht interessirt es Sie, was einer unserer Abonnenten schreibt. Hören Sie: Machen Sie doch der Kölnischen Volks Zeitung" einmal den Vorschlag, sie möge statt sich selbst zum Klingelbeutel der Berliner Kirchennoth zu machen, dieses Geschäft ruhig Denjenigen überlassen, für welche das„ Klappern" nun einmal zum Handwerk gehört. Statt dessen aber solle sie ihren ganzen Einfluß in Trier Aus dem australischen High- Life. Man schreibt aus aufbieten, daß man den Rock, der wie aller Welt bekannt, dort Sydney vom 9. November: Ein neuer Skandal, der zudem schon 1844 und jetzt wieder so viele Wunder" an Leib und für australische Sitten wieder einmal recht bezeichnend ist, macht Seele und Geldbeutel der nothleidenden Menschheit gewirkt hat, hier von sich reden. Auf einem der letzten Bälle, welche der auch einmal auf sechs Wochen an Berlin abgebe. In Trier Gouverneur Lord Jersey gab, waren nämlich auch drei junge mußte man zuletzt gar bitten: o Herr, halt ein mit deinem Segen Charkow, 28. Dezember. Bei der Station Dulejewka der Damen der besten" Gesellschaft erschienen, und zwar, da die und die vom Papst bewilligte Frist um fast 14 Tage abkürzen, Kurst- Charkow- Asow- Eisenbahn stieß der nach Rostow gehende betreffenden Eltern aus irgendwelchen Gründen an der Theil- weil die bekannten Säcke nicht allen Zufluß zu fassen vermochten. in Ge- Berlin wäre der beste Platz, um den Ueberschuß aufzunehmen. Postzug mit einem entgegenkommenden Güterzuge zu nahme der Ballfestlichkeit behindert waren, Die Lokomotiven beider Züge, vier Wagen des sellschaft fammen. von drei den Kreifen der Kolonialaristokratie Dann könnte man auch dort herrliche Dome bauen und gleichPoftzuges und zehn Wagen des Güterzuges wurden beschädigt. natürlich ebenfalls angehörigen jungen Herren. Man amü- zeitig auch der sonst so geschäftsflauen Zeit des Winters erfledsirte sich vortrefflich, bis nach dem Souper zunächst der lichen Verdienst zufließen lassen. Trier würde sich unterdessen Vier Passagiere und ein Beamter erlitten Verlegungen. eine dieſer Herren, dann der andere und schließlich auch der aus purer Nächstenliebe mit der neuen Rockhülle von Stoff- Tülldritte die mit Hinblick auf die Dertlichkeit immerhin etwas pein- Grenadine begnügen, die ja auch nicht ohne" ist. Selbst aus liche Entdeckung machte, daß feine respektive Schußbefohlene dem politischen Gesichtspunkten ließe sich zu diesem Vorschlag Ja und vizetöniglichen Champagner in einer Weise gesprochen hatte, men fagen; denn wenn der wunderthätige Rod in Berlin welche ihr ferneres Verweilen am Schauplatze der Festlichkeit ebenso erfolgreich seinen Konkurrenten in Moskau und mit ihm nicht räthlich erscheinen ließ, Die Herren hielten einen Kriegs- das ganze Moskowiterthum aus dem Felde schlüge, wie in Trier rath und das End vom Lied war, daß sie sammt ihren schönen den von Argenteuil und die Franzosen; dann könnte er noch zum Schußbefohlenen zwei Schwestern fammt der unvermeidlichen Palladium und Symbol des Deutschen Reiches avanciren und Busenfreundin Cabs bestiegen und den Heimweg einschlugen. last not least in love gar zum Ünterpfand einer allseitigen unterwegs scheint die luftige Gesellschaft indessen anderen Sinnes Friedens- Aera werden. Also werthe Voltszeitung, vivat expo geworden zu sein, kurz, man machte vor dem ersten Restaurant sitio sequens tueicae in Berlin!" So weit unser Abonnent, Der Stabt Halt und soupirte dort en cabinet. Dann wurde der sich der Kölnischen Volkszeitung" zu weiteren Diensten angetanzt, und dieser Tanz, der sogenannte Barn Dance, bietet. auch fortgesetzt, als man wieder auf die Straße trat, P. in Grabow. Der Vertrauensmann in Schwerin i. M. ist zum höchsten Gaudium aller in Nähe haltenden nicht mehr H. Peters, sondern: J. Funt, Schuhmacher, Schmiede Droschkentutscher und eines sonstigen Publiums, das sich in der Straße 13, bei Herrn Mittag. Die Genossen in Mecklenburg werden Hauptsache aus dem in dem unweit gelegenen Hydepark nächt- ersucht, in Partei- Angelegenheiten sich nur an Funk zu wenden. Der Lärm licherweile herumtreibenden Gesindel zusammensetzte. Arbeiter- Bildungsschule. Von Kellner 5 M., von D. A. und das Gejohle lockten aber schließlich auch die Polizei herbei, 40 M., von Noat 1 M. H. Gumpel, Barnimstr. 42. es tam zu einem Wortwechsel, bei dem insbesondere die jungen Damen über einen beneidenswerthen Schab klassischer Kraftausdrücke verfügt haben sollen, und schließlich endigte die Sache damit, daß die Polizisten Männlein und Weiblein in Cabs London, 25. Dezember. Gestern Abend fand bei der Station Barnby, auf der Great Eastern Bahn ein Zusammenstoß zwischen zwei Personenzügen statt, wobei ein Paffagier und 2 Angestellte getödtet und Personen ernstlich verlegt wurden. Die Bahn ist eingeleisig und es scheint, daß der Lokomotivführer des einen Zuges wegen des Nebels die Zeichen nicht gesehen hat. oerwundet. Mons, 27. Dezember. Der gestrige Pariser Abend Expreßzug stieß zwischen Mons und Warquignies mit einem Güterzuge zusammen. Etwa 10 Personen wurden Mailand, 24, Dezember. In Roccabruna wurde die gräß lich entstellte Leiche eines jungen Mannes, den höheren Ständen angehörig, aufgefunden, in dessen Tasche sich eine Visitenkarte mit dem Namen Hermann Charles" vorfand nebst den Worten in deutscher Sprache:" Ich sterbe, die Spielhölle von Montecarlo verfluchend." V New- York, 25. Dezember. Gestern Abend stießen der Buffalo and Niagara Fall- Schnellzug und der St. Louis Schnellzug bei Hastings auf der New- York Central zusammen. Der erstere Zug hatte Verspätung und ein Bremser war zurückgesandt worden, um dem St. Louis- Bug Unserem luftigen Matrosen, Herrn Max Möllmann, ein donnerudes Hoch zum heutigen Geburtstage. 761b Todesanzeige. Am 25. Dezember verstarb unser trenes Mitglied, der Die Kollegen aus der Nostizstrasse. Dreher Herm. Höhne, Verspätet. an der Influenza. Unserem Freund und Kollegen, dem Schriftführer des Vereins der Former Max Olsen die besten Glückwünsche zum Geburtstage von seinen Kollegen im Vorstand des Vereins der Former. in der Seestraße statt. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 30. Dezember, Nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Badstr. 29, aus nach dem Kirchhof der St. Pauls- Gemeinde Die Kollegen werden ersucht, sich zahl Karpfen- a. Mitt- reich an dem Begräbniß zu betheiligen. woch Brikerstr. 22. 744b Wer mal einen wirklich echten Nordhäuser Korn trinfen will, wende sich an B. Hahne, Fürstenbergerstr. 5, im Grünkram- Geschäft.[ 747b Glühwein, Der Vorstand des Verbandes aller in der MetallIndustrie beschäftigten Arbeiter. Den ehemaligen Mitgliedern des Vereins der Eisen- und Metalldreher zur Nachricht, daß unser Kollege Hermann Höhne nach kurzen Leiden gestorben ist. Um Rum, Punsch, Champ., Fl. 1,50 M., fowie meine zahlreiche Betheiligung wird ersucht. beliebten Spirituosen und Weine bringe Bur traurigen Nachricht, daß unser hiermit meinen geehrten Abnehmern in Kollege, der Bohrer August Sasse, am Erinnerung. Franz Beyer, Prinzessinnen- 26. Dezember nach langem Krantenlager straße 15. 1642L verstorben ist. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 30. Dezember, Vor: Freunden und Genossen bringe mein mittags 11/2 Uhr, vom Trauerhause, reich fortirtes 1743L Gerichtsstraße 76, aus statt. Die Kollegen der Allg. Elektrizitäts- Gesellschaft. Zur traurigen Nachricht, daß unser Kollege, der Dreher Hermann Höhne, Gigarren- und Labak- Lager bestens in Erinnerung. Niederlage ( direkter Bezug) echt ungarischer Medizinalweine zu Originalpreisen. Emil Rogge, Veteranenstr. 14. Das grösste Brot für 50 Pf. liefert 1769L Albrecht's Bäckerei, Wrangelstr. 8 und Langestr. 26. Möbl. Schlafft. f. H. b. Frl. Henschke, Naunynstr. 64, v. IV. r. 741b Danksagung. Allen Freunden, Kollegen, Bekannten, fr Б B tn mar So zul die Biel der gese fahr Ein zu sein Fei ein So und gesc gan bür Ge fie als gen Her geft Ge Neg nat um Abc mar Ge voll So Kla Pla Dr abe erfe den br so g Ver geho gege und läßt Auf Da Auf Kanarienhähne, alle DE Parteigenossenkarten sowie auch dem Verband deutscher Möbel. eigenen und fremden Verlages in großer Auswahl. polirer und dem Gesangverein„ Nord" für die unserem Sohn, dem belpoliter karl Schaerff, en een fagen erwiesene 745b legte Ehre unseren tiefgefühltesten Dank. Die trauerndon Hinterbliebenen. Gesangverein Greg der Sonn- Papageien, Arten Waldvögel zu den Danksagung. Allen Freunden, Genossen und den Kollegen unseres verstorbenen Vaters, des Sattlers Louis Vieweg, sowie den Arbeiter- Gesang- Vereinen Liedesecho und Hoffnung in Friedrichs = Wiederverkäufern über 50 pct. Rabatt. Th. Mayhofer Nachfg., Sozialdemokratische Buchhandlung, Berlin N., Weinbergsweg 15 b. ( größeren) wünsche f. 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W Verantwortlicher Redakteur: Auaust Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. burd hält biegt