Nr. 228 SONNTAG, 24. Okt. 1937 Verlag: Karlsbad, Haus„Graphia"— Preise und Bezugsbedingungen siehe Beiblatt letzte Seite Aus dem Inhalt: Braune Geheimreden Zwischen Krieg und Frieden Hitlers Hand in Schweden Wo kommt das Geld her? Die Schlacht von Teplitz Offener Brief an Konrad Henlein AGt Hilfe eines ausgezeichneten Propagandaapparates, des besten der Welt, haben Sie, Herr Konrad Henlein, einen Sturm der Welt- öffentlichkeit wegen der Vorgänge von Teplitz-Schönau zu inszenieren versucht. Die Regie klappte ausgezeichnet. In balkeudicken Buchstaben meldete der»Völkische Beobachter« einen»brutalen Ueberfall der tschechischen Polizei auf sudetendeutsche Abgeordnete«. Die Stimme der reichsdeutschen Rundfunkansager bebte in vorgeschriebenen Entrüstungstönen. Ein Juristentag in Leitmeritz geriet sogar in solche Auf- regung, daß er sich außerstande sah, seine segensreiche Arbeit weiter fortzusetzen. Ihre Parlamentsfraktion wandte sich beschwerdeführend an die Regierung und kündigte eine Interpellation im Parlament an. Das alles in einer Zeit, in der wahrlich noch schlimmere Dinge passieren, wegen einer Affäre, die erfreulicherweise keinen Toten, keinen Verwundeten gekostet und nur eine einzige Verhaftung zur Folge gehabt hat. Wir reichsdeutschen Sozialdemokraten haben nicht die Absicht, uns in die inneren Angelegenheiten Ihres Landes einzumischen. Wir hätten auch in diesem Fall geschwiegen, würden uns nicht drei Umstände zum Reden geradezu zwingen. Erstens macht die Parteinahme Berlins diese Angelegenheit auch zu der unseren. Zweitens haben Sie sich selber in Ihrer Teplitzer Rede über das D e u t- scheReichin einer Weise geäußert, die uns zu einer Entgegnung herausfordert. Drittens haben Sie erklärt, daß durch Vorfälle, wie den von Teplitz, der Frieden Europas gefährdet werde; das ist edne Angelegenheit, die uns alle angeht. Um das Zweite vorwegzunehmen; Sie haben in Teplitz geäußert, es gehe nichtmehr an, wie 1918 im Haß gegen das Deutsche Reich zu stehen, sondern man müsse erkennen, daß dieses Reich in der Gegenwart von vielen geehrt und geliebt werde. Nun, Herr Henlein, lassen Sie uns redchsdeutsche Sozialdemokraten bekennen, daß wir nie stärker für Deutschland empfunden haben als damals 1918, als es besiegt am Boden lag. Wir haben unser Volk nie größerer Ehre würdig gefunden als damals, da es sich dazu aufraffte, sein nationales Leben auf einer neuen, seiner Kultur und seiner großen Denker würdigen Grundlage wieder aufzubauen. Wir reichsdeutschen Sozialdemokraten haben schon in einer Zeit, da Sie, Herr Henlein, noch in den Windeln lagen, für Deutschland gekämpft und in Deutschland gearbeitet. In Gemeinschaft mit einsichtigen bürgerlichen Politikern haben wir Deutschlands Freiheit auch nach außen wieder hergestellt— Hitler hat sie nur mißbraucht Die Reparationen und die Militärklauseln von Versailles fielen schon vor seinem Machtantritt. Es kennzeichnet Sie, Herr Henlein, daß Sie Haßgefühle gegenüber dem besiegten Deutschland von 1918 verständlich finden, und daß Sie für das Reich erst wieder Liebe und Verehrung finden, seit es von Heügeschrei und klirrender Marschmusik erfüllt ist. Nicht zum ersten Male, nicht zum letzten Male zeigt sich hier, daß eine besiegte Sache, mag sie auch die beste der Welt sein, nur auf wenige Freunde rechnen kann, während erfolgreiche Possenreißer Millionen von Nachahmern und Bewunderem hinter sich herziehen. Wir reichsdeutschen Sozialdemokraten haben nun mit großem Interesse beobachtet, welchen Lärm es in der Tschechoslowakischen Republik verursacht, wenn einmal unglücklicherweise ein Polizeiknüppel mit einem Staatsbürgerin Berührung kommt. Aber während Sie, Herr Henlein, diesen Lärm vorführen— denken Sie denn gar nicht daran, wie sich ein ähnlicher Fall in Deutschland, das Sie ehren und lieben, wohl abspielen würde? Welcher Parteiführer würde dort drohend an das Staatsoberhaupt appellieren? Welche Parlamentsfraktion würde dort eine Interpellation einbringen? Bemerken Sie nicht, wie Ihre Entrüstung gegen das Objekt Ihrer Liebe und Verehrung ausschlägt? Wissen Sie nicht, Herr Konrad Henlein, daß in dem Deutschland, das Sie lieben und ehren, Tausende ihrer Gesinnung wegen grausam abgeschlachtet worden sind? Welchem deutschen Volksgenossen ist in der gleichen Zeit in der Tschechoslowakei Aehnliches widerfahren? Wissen Sie nicht, daß in den deutschen Konzentrationslagern tausende deutscher Volksgenossen schmachten, nicht nur»Marxisten«, auch Konservative, auch katholische und evangelische Geistliche? Wo finden Sie dergleichen in Ihrem Lande? Wissen Sie nicht, daß drüben Menschen an Prügelböcke geschnallt und gepeitscht werden? Wissen Sie nicht, daß zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Reichstages, Kriegsfreiwillige mit dem E. K. I., seit Jahren Insassen dieser grauenhaften Lager sind und dort die viehischsten Mißhandlungen zu erdulden haben? Wo gibt es ähnliche Dinge in der Tschechoslowakei? Wenn Sie sich über ein paar Schläge entrüsten, die einige Ihrer Abgeordneten bei einem Auflauf erlitten haben, auf der anderen Seite aber einem Regierungssystem, das solche Zustände zeitigt, Ihre Liebe und Verehrung bekunden, gilt da nicht auch für Sie das Bibelwort von den Leuten, die Mücken seihen und Kamele schlucken? Wenn in der Tschechoslowakei wegen eines verhältnismäßig so geringen Zwischenfalles der ganze Apparat eines Rechtsstaates aufgeboten werden kann, während sich in Deutschland über tausendmal schlimmere Dinge eine undurchdringliche Nacht des Schweigens ausbreitet, beweist das nicht, daß bei dem gegenwärtigen Stand der Dinge Ihr Land weit mehr Liebe und Verehrung verdient als— leider!— das unsere? Gerade Teplitz-Schönau im Vergleich mit den Dingen, die sich in Deutschland abspielen, zeigt uns dies eine klar und deutlich: Jeder Sudetendeutsche, der das Herz auf dem rechten Fleck und für zehn Pfennige Verstand im Kopfe hat, muß unter den heutigen Umständen seinem Gott auf den Knien danken, daß er ein Bürger der Tschechoslowakischen Republik und nicht ein rechtloser Untertan des Dritten Reiches ist! Sie, Herr Konrad Henlein, billigen der Welt nicht das Recht zu, sich zu beunruhigen, wenn in Deutschland eine Hetzjagd auf alle Friedensfreunde veranstaltet wird. Aber durch ein Ereignis wie das von Teplitz sehen Sie den Frieden Europas bedroht und lassen diese Bedrohung durch den reichsdeutschen Rundfunk der ganzen Welt verkünden. Möge die Welt sie auch nur hören und recht verstehen! Denn da es bei Ihnen liegt, heute oder morgen einen ähnlichen Zwischenfall zu provozieren, liegt es wohl auch bei Ihnen und Ihren Auftraggebern, wie lange noch der Frieden Europas erhalten bleiben und wann der totale Krieg ohne Kriegserklärung beginnen soll. Sie wollten Anklage erheben, und Sie haben ein Geständnis abgelegt. Die Welt braucht sich nicht noch einmal überraschen zu lassen wie damals beim Reichstagsbrand. Diesmal gibt es e i n e n, d e r sc h o n am hellen Tage mit der brennenden Fackel in der Hand herumläuft, und der, Herr Konrad Henlein, sind Sie! Zwischen Krieg und Frieden Die Sudie nadi dem Ausweg Der offizielle Optimismus, der so lange die wahren Gefahren verhüllt hat, ist vorüber. In der Rede, die der englische Außenminister am Vortage der neuen Verhandlungen im Nicht- interventionsausschuß über die Zurückziehung der»FYeiwühgen« gehalten hat, zeichnete er die Situation folgendermaßen: »Wir leben in einer Zelt der Stürme und der Herausforderungen, wo offen der Hoffnung Ausdruck gegeben wird, daß die Verschiedenheit der Internationalen Unruheherde den wirksamen Widerstand gegen die gesetzlosen Handlungen in einer bestimmten Gegend hindern werde. Diese Auffassung ist gefährlich und wird letzten Endee keiner Nation nützen.« Der Unruheherde sind drei: der akuteste und bedrohlichste Konflikt geht um Spanien; die Rückwirkung des ostasiatischen Krieges auf die europäischen Großmächte ist noch in voller Entwicklung; sie wird abhängen von der Widerstandskraft, die China dem japanischen Angriff entgegensetzen kann, und von der Größe der Energie, die die Vereinigten Staaten auf der kommenden Neunmächtekonferenz entfalten werden. Aber die amerikanische Hilfe ist selbst wieder bedingt durch den Anteil, den das im Mittelmeer immittelbar bedrohte England für ein Eingreifen im Fernen Osten übrig haben wird. Es ist die Spekulation Japans, die die Militärpartei zum Krieg ermuntert hat, daß die italienisch-deutsche Drohung in Europa England(und Rußland) genügend lähmen werde, um ihm das »Durchschreiten der Gefahrenzone« zu gestatten. Auf der anderen Seite freilich muß die fernöstliche Komplikation England um so mehr veranlassen, in Europa zu einer Entspannung zu kommen. Ein dritter Unruheherd ist schließlich in der arabischen Welt in rascher Entfaltung. In Palästina mehren sich die Terror- und Sabotageakte gegen die britische Mandatsmacht und ihren Vorschlag zur Teilung des Landes. Die Bewegung findet ihren Rückhalt in der arabischen Welt Vorderasiens und Nordafrikas, die alle in Gärung geraten sind, die von Italien und Deutschland nach Kräften geschürt wird. Die faschistischen Staaten ernten in der Ausbreitung des gegen Frankreich und England gerichteten Nationalismus die Früchte, die die bolschewistische Agitation seinerseits in den englisch-französischen Kolonial- und Mandatsgebieten gesät hat. Mussolini insbesondere sucht sich als Schirmherr des Islams, als Förderer der arabischen Einheit und Unabhängigkeit eine neue A n gr i f f s p os i t i o n gegen die Westmächte in Vorderasien und Nordafrika zu verschaffen. Er hat Anfang September den Freundschaftsvertrag mit den Yemen erneuert und in einem Schreiben an den Duce rühmt der Herrscher der Yemen dessen dem Islam freundliche Politik, die ihm die Herzen der Araber erobere, und hofft, daß diese sich noch weiter entfalten werde. Yemen ist aber der Uferstaat des Roten Meeres, dort, wo dieses sich, flaschenartig verengt, zum Golf von Aden und zum Indischen Ozean öffnet. Und die gegenüberliegende Küste beherrscht nach der Eroberung Abessiniens Italien. Um den Punkt auf das i zu setzen, hat Mussolini gerade unmittelbar vor der Eröffnung die italienischen Truppen in Libyen, an der Grenze Aegyptens erheblich verstärkt, die gleiche Maßnahme, die er auf dem Höhepunkt der abes- sinischen Krise ergriffen hatte. Man versteht jetzt Taktik und Erwartung der drei Diktaturen: Die Spannung im Fernen und im Nahen Osten ist so groß, daß sie England an einem energischen Eingreifen in Europa, in Spanien, verhindern soll; die Spannung in Europa ist dank der deutsch-italienischen Intervention in Spanien so groß, daß sie jede wirksame Aktion in Asien verhindert— so greift ein Rad ins andere, und während das Räderwerk der Diktaturen immer rascher rollt, soll zugleich das Räderwerk ihrer Gegner zum Stillstand kommen. Das ist die Situation, die in letzter Zeit von D e 1 b o s, von Eden, C h a m- b e r 1 a i n und Roosevelt als unerträglich bezeichnet wird, und aus der sie jetzt den Ausweg suchen. Und dieser Ausweg ist fürwahr nicht leicht, nachdem man die Machtsteigerung Italiens und Deutschlands nicht ver- Ein Terrorakt? Ergebnislose Nadiforsdiungen nach Mark Rein In der Nacht zum 10. April 1937 ist Mark Rein, ein junger Sozialdemokrat, der sich als Techniker der spanischen Regierung zur Verfügung stellte, aus seinem Hotelzimmer in Barcelona verschwunden. Mannigfache und ernste Indizien deuteten darauf hin, daß er eines der Opfer der politischen Wirren, die den Bürgerkrieg begleiten und die in Barcelona besonders zahlreich waren, geworden ist. Sein spurloses Verschwinden erregte besondere Anteilnahme und Aufmerksamkeit, weil seine Persönlichkeit jeden Verdacht politischer Zweideutigkeit oder Unzuverlässigkeit für die Sache des spanischen Freiheitskampfes von vornherein ausschließt Mark Rein, der Sohn des russischen Sozialdemokraten Abramowitsch, war in der Jugendbewegung in Berlin aufgewachsen. Er hat sich politisch immer als Deutscher betrachtet und war ausschließlich in der deutschen Bewegung tätig. Als deutscher Sozialist emigrierte er nach der Machtergreifung Hitlers nach Paris, wo er Vorsitzender der Deutschen Sozialistischen Arbeiterjugend in Paris wurde. Daß Mark Rein nicht einem Unglücksfall oder einem nächtlichen Ueberfall in Barcelona zum Opfer gefallen ist, beweisen zwei Briefe, die er nach seinem Verschwinden geschrieben hat Diese Briefe bilden ein wichtiges Indiz, da das Datum in ihnen mit anderer Handschrift und mit anderer Tinte eingesetzt ist Sie tragen einen Postatempel»Madrid 14. April« und sind auffallenderweise schon am Morgen des 16. April in Barcelona zugestellt worden. In den fünf Monaten, die seit dem verschwinden Mark Reins verflossen sind, wurden einfe Reihe privater Versuche zu seiner Auffindung von seinen Freunden und Verwandten unternommen. Vor allem versuchte der Vater Mark Reins, das unter seinem Parteinamen Abramowitsch weitbekannte Mitglied der Exekutive der Sozialistischen Arbeiter-Internationale, bei einem mehrwöchigen Aufenthalt in Barcelona, Valencia und Madrid Spuren seines Sohnes aufzufinden. Später, im Juli 1937, versuchten Mark Reins persönliche und politische Freunde Paul Hertz und Willi Müller das gleiche. Alle diese Bemühungen führten bloß zur Vertiefung der Ucberzeugung, daß eine Verschleppung aus polltischen Motiven, die angesichts der Persönlichkeit Mark Reins als ein besonders krasser Akt bedenkenloser Willkür gewertet werden muß, stattgefunden hat. Es konnte aber nicht der geringste Anhaltspunkt, wohin Mark Rein, als er sein Hotel verlassen, geraten ist, entdeckt werden. So schwer das tragische Schicksal Mark Reins seine Familie und seine Freunde trifft, so ist es über die persönliche Seite weit hinaus einer jener Fälle, an deren Aufklärimg alle Freunde des republikanischen Spanien, das republikanische Spanien selbst und vor allem Jene Sozialisten, die bereit sind, begeistert, mit dem Einsatz ihres eigenen Lebens die Sache der spanischen Republik und der arbeitenden Klassen Spaniens zu verteddlgen, ein eminentes Interesse haben. Die Exekutive der Sozialistischen Arbeiterinternationale hat daher in diesem— wie in einigen anderen, in ihren Voraussetzungen ausreichend bekannten Fällen— die der SAI angeschlossene sozialistische Partei Spaniens und deren Vertreter in der republikanischen Regierung Spaniens ersucht, alles daran zu setzen, um die Umstände der Verschleppung zu untersuchen, die Täter zu ermitteln und Mark Rein, falls er gefangen gehalten wird, zu befreien. Die Vertreter der spanischen sozialistischen Partei haben die Gesichtspunkte der Exekutive der SAI in allem Umfang gewürdigt und mannigfache Untersuchungen vorgenommen. Das Ergebnis ist, daß es wohl als feststehend angenommen werden darf, daß keine Verhaftung durch staatliche Behörden weder durch spanische noch durch katalonische, stattgefunden hat, und daß Mark Rein sich in keinem offiziellen Gefängnis befindet. Es stellt sich aber heraus, daß die spanische Regierung nicht vermag, auch nur die geringsten Anhaltspunkte zu entdecken, um dem an Mark Rein verübten Verbrechen auf die Spur zu kommen und sein Schicksal zu klären. Offensichtlich ist sie In ihrem eigenen Apparat durch Widerstand und Sabotage gehemmt. Die spanische anarchistische, syndikalistische und POUM- Presse sind vom Mitteilungen über willkürliche Gewaltakte überfüllt, die die K o m m u- niaten in Spanien und vor allem in Katalonien an ihren politischen Gegnern verübt haben sollen und als deren Hauptorganisator diese Presse den Sowjetkonsul in Barcelona, Antonow- Owaejenko, bezeichnet. Viele dieser Fälle, die in allen Einzelheiten, mit Orts- und Namensnennung, beschrieben werden, sind völlig unwiderlegt geblieben. Sie sind nicht einmal untersucht worden. Wir wissen, daß für Kommunisten und ihre Stalins chen Auftraggeber auch Mark Rein, obgleich Sozialdemokrat, als»Trotzklst« galt. Wir wissen, daß für sie gegen»Trotzkisten« alle Mittel erlaubt sind. Wir wissen, daß, wenn auch Mark Rein nur in der deutschen Bewegung tätig war, er für sie doch, als Sohn eines Führers der russischen Sozialdemokratie, russischer Sozialist verblieb. Wir wissen, daß zur Zeit die Kommunisten die einzige Partei in Spanien sind, die noch ihre»Tscheka« wie ihre eigenen Gefängnisse hat. Wir wissen, daß die Kommunisten noch jetzt alle Andersdenkenden, u. zw. sogar an der Front selbst, in eine Lage zu versetzen versuchen, die nicht nur den weiteren Zustrom der Freiwilligen hemmt, sondern bei vielen Sozialisten, oppositionellen Kommunisten und Anarchisten, die seinerzeit in hellen Scharen nach Spanien strömten, um mit dem Einsatz ihres Lebens der Sache der spanischen Freiheit und Unabhängigkeit zu dienen, den Gedanken aufkommen läßt, ob es für sie nicht ratsam wäre, den Rückweg anzutreten. Dies alles berechtigt uns und mit uns die ganze sozialistische Internationale, von den Kommunisten zu fordern, daß sie entweder Mark Rein in Freiheit setzen, falls sie es waren, die ihn verschleppt haben, oder aber alle die groeßn Mittel und Möglichkeiten, über die sie verfügen, dazu verwenden, um ihn aufzusuchen und zu befreien oder wenigstens das an Ihm verübte Verbrechen restlos aufzuklären, falls er von anderen verschleppt worden ist. Gerade in dieser Richtung haben sie aber bis jetzt noch keinen Finger gerührt. Im GegenteU bleibt das Verhalten der Kommunisten In Barcelona und der gesamten kommunistischen Presse in diesem Falle äußerst zweideutig und geeignet, den schlimmsten Verdacht aufkommen zu lassen. ht iclert hatte, so lange das leicht und gefahrlos war, und ganz falsch wäre es, die Dinge zu bagatellisieren und zu meinen, es gäbe eine Patentmedizin— Oeff- nung der Pyrenäengrenze, Aufhebung des Waffenembargos für Valencia—, die man nur anzuwenden brauchte und alles käme wieder ins Lot. Denn es handelt sich nicht um Valencia und Sala- manca, sondern um die Vorbereitung der großen Machtentscheidung, die Mussolini und Hitler im Sinne haben, um die Bedrohung der Seeverbindung des englischen Empires zwischen Gibraltar und dem Indischen Ozean, der Verbindung Frankreichs mit Algerien und Tunis, und darüber hinaus um die Störungsmöglichkeit auch der atlantischen Seewege. Gelingt es England und Frankreich dieser Drohung Herr zu werden, so wirkt das unmittelbar auf die Stellung im Femen und Nahen Osten und in Nordafrika zurück, dann können sie hoffen, ihre Positionen und damit ihre Stellung als Großmächte, als Schützer des Friedens, zu bewahren. Der Schlüssel dazu liegt in Spanien, und deshalb der angstvolle Emst, mit dem Eden von den Gefahren der Lage gesprochen hat. Wie ist diese Lage nach den langen Monaten der Nicht-Interventionspolitik? Vor kurzem veröffentlichte das»Echo de Paris« die Ermittlungen der»zuständigen Stelle«, das ist der französische Generalstab, über die Vorbereit u n g e n d e r D e u t s c h en im westlichen Mittelmeer und im Atlantischen Ozean. Danach haben die Deutschen in M e 1 i 1 1 a, Alhucemas, Ceuta, Laroche, auf den Kanarischen Inseln, I f n i und Rio del Oro Flotten- und Flugstützpunkte errichtet. Jeder dieser Stützpunkte umfaßt einen U-Boot- Hafen, einen Lufthafen, ein Petroleumdepot, eine Rundfunkstation und eine Elektrizitätszentrale. Ueber die italienischen Positionen hat Winston Churchill folgende zusammenfassende Angaben gemacht: Von Algeciras und Ceuta aus, auf beiden Seiten der Meerenge, bedrohen die dort aufgestellten Batterien die Durchfahrt und den Hafen von Gibraltar. Von den B a 1 e a- ren ist die größte Insel, Mallorca, in italienischer Hand. Nur das kleine Minoren mit dem allerdings vorzüglichen Hafen Port Mahou ist noch im Besitz der spanischen Regierung. Das englische Malta ist dadurch, daß es den italienischen Luftstreitkräften so nahe liegt, als Flottenstützpunkt von fragwürdigem Wert geworden. Italiens Befestigungsanlage auf der steilen Felseninsel Pantelleria, zwischen Malta und den Ausläufern des afrikanischen Gebirges, richtet sich gegen England. Die schweren Festungsanlagen mit Batterien und Luftstützpunkten auf Rhodos und Leros, die beide kürzlich verstärkt worden sind, bedrohen England im östlichen Mittelmeer. Im Roten Meer ist in Messanah ein weiterer schwerbefestigter Stützpunkt geschaffen worden. Ehrgeizige Blicke richten sich auf die Ostküste des Roten Meeres. Dazu kommen die starken italienischen Streitkräfte in Libyen, die»für den Touristenverkehr bestimmte« Küstenstraße bis zur ägyptischen Grenze und die imaufhörliche italienische Rundfunkpropaganda im ganzen mittleren Osten... Die Erwerbung der deutschen und italienischen Stützpunkte im westlichen Mittelmeer war aber nur dem Einverständnis des Generals Franco zu danken, und sein Sieg würde sie dauernd in die Hand der Diktaturmächte geben. Da er bei der Feindschaft eines großen Teils des spanischen Volkes dauernd von der Unterstützung der Interventionsmächte abhängig bliebe, so würde sein Sieg Spanien in das Herrschaftebereich Italiens und Deutschlands einbeziehen, noch mehr und unentrinnbarer als Portugal, des so merkwürdig sich benehmenden Bundesgenossen Englands. Damit wäre Frankreich nicht nur in seinen Verbindungen mit den Kolonien und in seiner Mobilisierung bedroht, sondern auch zu Lande, von der Pyrenäengrenze her umfaßt. Es konnte also Italien nicht schwer fallen, in der Antwortnote, in der es direkte Verhandlungen mit Frankreich und England ablehnte, zugleich die Versicherung zu geben, daß es die territoriale Unversehrtheit Spaniens achten und keine Gebietsabtretungen verlangen werde. Denn mit dem Sieg Francos würde es ja über ganz Spanien mit all seinen Hilfsquellen und entscheidenden strategischen Positionen verfügen. Umgekehrt ist es für Frankreich und England zur Lebensfrage geworden, Italien aus Spanien zurückzudrängen und das heißt unter den jetzigen Umständen einen vollständigen Sieg Francos mit italienischer HUfe zu verhindern. Das Problem steht also genau da, wo es Ende Juli stand, als England im Nicht-Interventionsausschuß die Zurückziehung der»Freiwilligen« forderte. Der Versuch Chamberlains, direkte Verhandlungen mit Mussolini zu führen, hat sich als Fehlschlag und schädliche Zeitvergeudung erwiesen; denn unterdessen haben Italiener und Deutsche ihre Positionen verstärkt. Frankreich und England haben sich dem»Nein« Italiens zunächst gefügt und neue Verhandlungen im Londoner Ausschuß begonnen. Diese Nachgiebigkeit ist zwar ein gewisser Erfolg Mussolinis, aber an sich von sekundärer Bedeutung. Denn es kommt wirklich jetzt auf die Sache und nicht auf die Prozedur an und wenn Mussolini zum Rückzug zu bringen ist — und das ist zur remen Machtfrage geworden— so ist das im größeren Kreis schließlich nicht viel schwieriger zu erreichen als im kleineren. Was England durchsetzen will, ist die Rück- berufung der italienischen Divisionen. Alles andere ist Beiwerk. Andere Mittel versprechen wenig Erfolg. Die Oeffnung der Pyrenäen- grenze allein reicht kaum aus. Die ungehemmte Lieferung der Waffen würde zwar gewiß der spanischen Regierung eine wirksame Erleichterung bringen und hätte vielleicht vor Monaten das Schicksal Spaniens und des europäischen Friedens entschieden. Heute ist es fraglich, ob die Waffenhilfe allein rasch und umfangreich genug wäre, um entscheidend ins Gewicht zu fallen.(Dasselbe gilt noch mehr von der Unterstützung durch Freiwillige.) Jedenfalls müßten sich die englische und die französische Regierung selbst entschließen, die Lieferungen aus ihren staatlich kontrollierten Fabriken zu fördern. Aber das hätte auf der anderen Seite, da ja die Nicht-Interventions- politik zu Ende wäre, die Lieferung nicht nur von Waffen, sondern auch von Divisionen an Franco durch Deutschland und Italien— durch die Staaten mit allen ihren Macht- und Hilfsmitteln und nicht durch private Händler und einzelne wirklich Freiwillige zur Folge und müßte schließlich zur gleichen Intervention Englands und Frankreichs, also zum Kriege führen. Das gleiche könnte eintreten, wenn die Westmächte zu anderen Mitteln, etwa zur Besetzimg Minorcas, griffen. Deshalb der Versuch Englands und Frankreichs, noch einmal die friedliche Lösung durch Zurückziehung der italienischen Truppen zu erreichen. In der ersten Sitzung des Nicht- Interventionsausschusses hat der Vertreter Italiens, wie schon einmal im Juli, die prinzipielle Zustimmung zur Abberufung der Freiwilligen gegeben, nachdem England und Frankreich erklärt hatten, ihre volle Handlungsfreiheit zurückzunehmen, wenn nicht die Verhandlungen in kurzer Zeit zu einem befriedigenden Resultat führten. Damit ist die Frage der Beendigung der Nicht- Interventionspolitik nicht nur von Frankreich, sondern auch von England in aller Klarheit gestellt. Beendigung der Nicht-Intervention bedeutet aber angesichts der Lebensfragen, um die es sich dabei für die Westraächte handelt, den Zwang zur Intervention, und das heißt Vergrößerung der Kriegsgefahr. Andererseits bedeutet die Zurückziehung der»Freiwilligen« zwar eine immittelbare Entspannung, aber noch nicht die Lösung des Konflikte, der dann im starken Maß von den weiteren Kämpfen in Spanien selbst und von der Möglichkeit, sie zu beenden, abhängen wird. Welchen Lauf die Ereignisse nehmen werden, werden erst die weiteren Verhandlungen und die wirkliche Durchführung der Beschlüsse ergeben. Augenblicklich schwebt die Welt aber zwischen Krieg und Frieden. Dr. Richard Kern. Märiypep des deutschen Volkes Hochverratsprozesse gegen ehemalige Gewerkschaftsführer Vor dem»Volksgericht« in Berlin standen in der letzten Woche der Genosse Alwin Brandes, der Vorsitzende, und sieben Bezirksleiter und Geschäftsführer des Deutschen Metallarbeitcrverbanikte, angeklagt des Hochverrats. Der Prozeß endite mit der Freisprechung von Alwin Brandes, Otte- Magdeburg, Grimm- Merseburg und L e b b i n- Bitterfeld, obwohl der Oberstaatsanwalt schwere Zuchthausstrafen beantragte, s. B. gegen den Genossen Brandes 5 Jahre. Der Genosse Richard Telch- g r& b e r-Dresden wurde zu 2 Jahren Znchthans verurteilt mit noch drei anderen Genossen, die 2 Jahre 6 Monate, 2 Jahre 9 Monate nnd 8 Jahre 5 Monate Znchthans erhielten. Gleichzeitig mit diesen Nachrichten erreicht uns die Meldung, daß der Volksgerichtshof das Hochverratsverfahren gegen den Genossen Max Urich, den Bevollmächtigten des Deutschen Me- tallarbeiterverbandes vqp Berlin und Stadtverordneter, eingestellt hat. Aber er wurde nicht freigelassen, sondern in das Konzentrationslager Sachsenhausen bei Oranienburg(siehe die HimmJerrede im»N. V.« Nr. 224) gebracht. Der Genosse Urich wurde a m 2 4. Mai 1935 verhaftet, im tapfer geführten Prozesse freigesprochen, sofort wieder verhaftet, dann in das Konzen- trationslager Sachsenburg überführt, vor einigen Monaten nach Chemnitz in das Polizei gefängnis und jetzt wieder in ein Konzentrationslager geschleppt Die großen Särge der Humanität Hitlers Hand in Schweden Zuchthausziffern der Diktaturen. Schon vor einiger Zeit hat die verdienstvolle>> Howard League for Peace- Reform< der Das Urteil im Lindholm- Prozeß solcher Bünde und Klubs wird neben eifriDie Verhandlung nahm jedoch einen ger Propaganda für die> Ideen<< des Hitanderen Verlauf, als der Kläger erwartet lerismus auch eine emsige Informationshatte. Die Gegenseite erklärte sich näm- tätigkeit entfaltet, deen Nutznießer die Gelich bereit, ihre Behauptungen einwand- stapo ist, die ja bekanntlich eine ganze frei unter Beweis zu stellen und Lind- Spezialabteilung für die» Auslandsarbeit< holm mußte in die Enge getrieben unterhält. Mitglieder der deutschen Koloschließlich selbst zugeben, daß seine nie, die es etwa verweigern wollten, sich Partei einen geheimen Ueber- diesem Treiben zur Verfügung zu halten, wachungsdienst unterhalte und müssen damit rechnen, daß sie in den Verauch von Deutschland her Aufträge zur dacht>> staatsfeindlicher« Gesinnung geBespitzelung von Emigranten raten, und daß ihnen der Auslandspaß empfangen habe. Daß diese Aufträge nicht mehr verlängert wird... auch tatsächlich ausgeführt wurden, wird von Lindholm freilich bestritten. All diese im Laufe des Verfahrens geIm Zusammenhang mit diesen Enthül- machten Feststellungen hatten natürlich Das Zentralorgan der schwedischen So-| ansehnlichen Höhe von 20.000 schwedischen| schen Kulturverband«, den einschlägigen Kommission des Genfer Völker- zialdemokratie, der Stockholmer» So- Kronen. Lindholm behauptete, daß seine» Deutschen Frauenverein« und bundes das Material über die von ihr durch- cial- Demokraten«, hatte vor eini- Partei weder mit den deutschen Nazis noch den» Arbeitskreis für deutsche Frauen im geführte Befragung der einzelnen Länder ger Zeit eine Folge aufsehenerregender mit den Behörden des Dritten Reiches Ausland« usw. usw. Von den Mitgliedern hinsichtlich der absoluten und relativen Zif- Artikel veröffentlicht, die sich mit den g e- irgend etwas zu tun habe. fern ihres Strafvollzuges mit dem Mittel der heimen Stützpunkten des deutFreiheitsentziehung( Festung, Gefängnis und schen Propaganda miniZuchthaus nach den deutschen Begriffen vor steriums und der Gestapo in Hitler!) ausgehändigt. Es handelt sich um Schweden befaßten. An Hand eines eine schwierige und mühsame Erhebung, die vielfältigen und aufschlußreichen Materials auf Grund komplizierter Fragebogen vorge- wurde gezeigt, welcher Methoden das nommen werden mußte oder, wo diese Fra- Dritte Reich sich bedient, nicht nur um gen unzureichend oder auch gar nicht beant- das kulturelle Leben der nordischen Nachwortet wurden, auf Grund des verfügbaren barländer propagandistisch zu unterminieeigenen statistischen Materials der einzelnen ren, sondern auch um ganze SpitzeleiLänder. Bei der Arbeit mußten die Veran- Zentralen zu schaffen, die sich mit der stalter mit in Kauf nehmen, daß die tech- Beobachtung deutscher Emigranten und nischen Begriffe für die einzelnen Methoden» unzuverlässiger« Mitglieder der deutschen des Straf- Freiheitsentzuges in den verschie Kolonie und mit ähnlichen Aufgaben denen Staaten sehr stark variieren, daß als befassen haben. Stichtermin eine ziemlich weit gestreckte zu Sogar über so etwas wie eine eigene Presse verfügen manche dieser deutschen Vereine. Neben der hakenkreuzFrist gewählt werden mußte, um möglichst lungen über die wir seinerzeit aus zur Folge, daß die Klage des Naziführers geschmückten Monatsschrift» Der Deutstatistische vollständig das Material der führlich berichteten sche in Schweden« wären hier die hatte der» Social- a b gewiesen und dieser zur Bezahlung Staaten selbst benutzen zu können, daß >> Mitteilungen der Deutschen Demokraten« auch die Behauptung aufge- der gesamten Prozeßkosten verurteilt mindestens in den Diktaturstaaten neben stellt, daß die schwedische Nazi- wurde. Seine Klage hat also nur den einen Kolonie« zu nennen, deren Redakteur, dem normalen Strafvollzug ein sozusagen partei( Lindholm- Bewegung) Effekt gehabt, daß die geheimen Machenein Mann namens Wagner, gleichzeitig illegitimer in Form von> Konzentra- nur dem Stockholmer Korrespondent des>> Völkiäußeren Anschein nach eine schaften der Gestapo in Schweden nuntions<<-,> Anhalt e<- usw.-Lagern schwedische» Bewegung sei. Diese Sekte mehr als gerichtsnotorische Tatsache vor schen Beobachters<< ist und im übrigen den nebenherläuft, der bisher aus guten Gründen empfange vielmehr ihre Anweisungen aus den Augen der skandinavischen Oeffentoffiziellen Titel» Landespressechef für in keine Statistik der betreffenden Staaten Berlin und ein gewisser Teil ihrer Tätig- liichkeit stehen... Schweden« führt. Besondere Energie eingegangen ist und über den am wenigsten keit bestehe in der Erfüllung von Geheimscheint Seinen schwedischen Hauptstützpunkt man an die Ueberwachung der dem fremden Frager je richtige Auskunft aufträgen der Gestapo. nach Daß als Gegen- dürfte freilich der deutschen Seeleute, die ihr Beruf deutsche Nazismus gewährt werden dürfte. Dennoch hat die leistung die Göbbelsmark reichlich fließe, ganz wo anders als in der Lindholm- BeweSchweden führt, zu wenden. >> Howard League« die Arbeit beendet. Sie ist könne man wohl so erklärte der» So- gung haben. Es ist seit langem bekannt, Es ist bereits mehrfach vorgekommen, jüngst unter dem Titel> The Prisoner cial- Demokraten< umsoweniger bezwei- daß sich auch in Schweden unter den daß deutsche Handelsmatrosen, die sich in Population of the World auch der feln, als die kostspielige Propaganda und Mitgliedern der deutschen Ko- Stockholm oder Göteborg aufhielten, dort breiteren Oeffentlichkeit im Druck zugäng überhaupt der ganze Haushalt der schwe- lo nie mancherlei Leute befinden, deren von>> Landsleuten« angesprochen und zum lich gemacht worden. Das Gesamtbild, das dischen Hitlerfiliale Summen verschlinge, wirkliche Beschäftigung durchaus nicht im- Glas Bier eingeladen wurden. Im Laufe des sie vermittelt und die Diktaturen, die kleinen die unmöglich von der Partei selbst aufge- mer mit jener identisch ist, die sie nach Gesprächs stellte sich der gastfreundliche ebenso wie die großen, mit ihrem ganzen bracht werden können. Die schwedische außen hin vortäuschen. Erst in letzter Landsmann wohl gar geheimtuerisch als organisierten und systematisierten politi- Nazipartei ist nämlich nur eine kleine Zeit wieder sind bekanntlich einige dieser Emigrant vor und begann allerhand Reden schem und moralischem Verfolgungswahnsinn Sekte, die bei den letzten Reichstagswah- getarnten Hitleragenten entlarvt worden. gegen das Hitlerregime zu halten. Läẞt wie durch Abgründe von ihren Nachbarn len trotz erheblicher Werbeanstrengungen Auch die auffallend zahlreichen deutschen sich das Opfer eines solchen Provokateurs trennt, wo Menschenwert und Menschenwürde nicht einmal einen einzigen Parlamentssitz Vereinigungen in Schweden die sämtlich vertrauensselig zu der kleinsten unvorsichnoch nicht die Hunde irgendwelcher zu erobern vermochte. der Kontrolle des Herrn Bohle und sei- tigen Aeußerung hinreißen, so wird die GeStaatsräson gegangen sind, ist erschütternd! Im Anschlusse an die Enthüllungen der ner Mitarbeiter unterstehen haben teil- stapo seines Heimathafens davon schleuFür die großen Diktaturen Euro- sozialistischen Presse fand nun dieser weise ganz andere Aufgaben zu erfüllen, nigst orientiert. Seit zwei Leute von der pas der Stichtag lag für die Erhebung Tage in Stockholm eine sensationelle Ge- als die harmlos geselligen oder sportlichen Besatzung eines Stettiner Dampfers auf über Deutschland im Jahre 1935, über richtsverhandlung statt. Der» Führer« der Zwecke vermuten lassen, denen auf dem diese Weise an die Gestapo verraten und Italien im darauffolgenden Jahr, für schwedischen Hakenkreuzbewegung, geduldigen Papier ihr Streben gewidmet nach der Rückkehr verhaftet worden sind, Rußland 1933 ergibt sich in den ver- Sven Olof Lindholm, hatte den ver- ist. Da gibt es eine» Deutsche Ge- sind die deutschen Seeleute, die nach gleichbaren Ziffern folgende Sachlage: antwortlichen Redakteur des» Social- sellschaft«, Wie viele Demokraten< wegen schwerer Beleidigung Sportklub<, Gefangene und Verleumdung verklagt und verlangte tracht«, eine auf von ihm eine Entschädigungssumme in der sches Heim«, vor Gesamtbestand der Gefangenen im AnstaltsIn Deutschland: in Italien: in Rußland: strafvollzug: 102.349 53.389 182.600 100.000 Einwohner? 156,9 126,4 ( Hierbei bemerkt bei Rußland die Veröffentlichung:> Da die einer amtlichen sow> Statijetrussischen Veröffentlichung titschkij Spravotschnik<- entnommene Zahl über den Gefangenenbestand wegen ihrer Kleinheit keineswegs den tatsächlichen Verhältnissen entspricht, ist von einer Berechnung der Verhältnisziffer Abstand genommen worden.<) kei 67.7, Dänemark 43.8, Schweden 38.5 usw. > Deutschen Schweden kommen, freilich sehr vorsichtig » Ein geworden. Sie pflegen allen Gesprächen » Deut- mit Unbekannten mißtrauisch aus dem » Deut- Wege zu gehen. einen einen Klub Vereinigung eine Vereinigung ferner den Die Kunst des Schenkens güter, Wälder, Kunstwerke aus Galerien. Sie haben es nötig Man wartet im Dritten Reiche auf eine neue Kunst? Hier ist sie: die Kunst des Das alles besagt also in ganz exakten, Schenken ist bekanntlich eine Kunst. In Schenkens, des hemmungslosen Verschenkens unbestreitbaren und konkreten Ziffern: Ge- der Originalität liegt die Würze des Ge- von Volkseigentum. nau sechsmal so straf wütig wird schenks. Ein Roman von Victor Hugo erzählt der seinem Sohne die in Hitlerdeutschland der Staats von einem Bettler, als anwalt und der Büttel bemüht, als Grafschaft Kent vermacht Betteldomäne. Mark Twain schenkte einem Freunde in England. Dreimal größere Chancen, anläßlich des nicht hinter vergitterten Fenstern vergraben ein Echo. Auch Göring hat Der Berichterstatter der> Frankfurter zu werden, hat der Franzose gegenüber dem Bückeburger Erntedankfestes eine aparte Zeitung« in Moskau macht sich über die beHitleruntertan. Unter Mussolini oder unter Idee gehabt: er schenkte dem Führer einen vorstehenden Sowjetwahlen lustig: Stalin ist es entweder nicht viel besser oder ganzen Berg, den Bückeberg. Das war bisher vielleicht gar noch schlimmer. Was Deutsch- Staatseigentum, und man weiß nicht, wieso Gewiß, die kleinen Diktaturen, vor land betrifft, so hat es dazu keinerlei An- und kraft welcher Gesetze oder Gesetzlosigkeit allem im europäischen Osten, möchten in gaben an die» Howard League< über seine der preußische Ministerpräsident preußisches solchen Rekorden hinter ihren großen VorKonzentrationslager Staatseigentum verschenken darf. Aber wen im Gegensatz zu bildern nicht zurückstehen, sie sogar eher wundert das noch? Die Nazibonzen haben soOesterreich gemacht, Dieser sadistische übertreffen. So registriert Oesterreich Greuel wäre also noch dem deutschen Re- viel Eigentum der anderen okkupiert, daß es eine Verhältnisziffer von 108, Polen macht kord hinzuzufügen. Diese erschütternde und auf ein paar Berge nicht mehr ankommt. Man es mit 150,7, Litauen mit 161,5, Lett- erschöpfende Feststellung der> Howard Lea- schenkt einander Autos, Eher- Aktien, Ritterland desgleichen, Bei Estland schnellt die gue<, zu Händen des Völkerbundes, also vor Ziffer sogar über die 200 hinaus. Aber man internationalem Forum gemacht, straft aber Große Geschenke erhalten die Freundschaft, wird gerechterweise hier zugestehen können, auch die elende Propagandalüge des Systems und die ungereinigten Zeiten sind glücklicherdaß es bei den letztgenannten um ganz neue Lüge, als sei die Kriminalität in Deutschland weise vorbei, da ein Oberbürgermeister Böß Staatsbildungen auf kriegszerwühltem Boden und mit unmittelbaren Grenzen an Rußland handelt, in die hinein die Wellen der Geschehnisse in Rußland unmittelbar direkt hinstaaten allein aus den Ziffern für politische Auch Görings Begründung entbehrt übergeschlagen sind Dinge, die so oder so Vergehen. Dann wäre das das Schlimmste, der Originalität mitnichten: der Führer beden administrativen und auch Ausdruck in was über die Tyranneien gesagt werden könn- kommt einen Berg, damit dieser der deutjustititären Verhältnissen fanden. te; würde es dann doch durch dürre Ziffern schen Bauernschaft auf ewig für ihre Feste Demgegenüber die Ziffern der Demo- bewiesen, wie sie nur durch ein Massenauf- erhalten bleibe. Wieder könnte das Volk frakratien, vor allem der großen! Für gebot der Inhumanität und Menschenschän- gen, wieso der durchaus sterbliche Hitler England und Frankreich ergibt sich das fol- dung Herr ihrer eigenen Entwicklung zu diese Ewigkeit garantiert und ob nicht die gende Bild bei den gleichen Stichterminen bleiben versuchten. Oder aber: Deutschland Schenkung an den>> Reichsnährstand« oder an wie bei Deutschland, bezw. Italien: straft auch für wirkliche Verbrechen und die Reichsbauernschaft oder der bisherige Verhältnisziffer Vergehen genau sechsmal so wütend wie die Staatsbesitz eine noch ewigere Garantie bebritische Staatsautorität. Was aber dann mit deutete hätten. Das deutsche Volk darf nicht dem moralischen> Aufbruch der Nation> nationalen Revolution« zurückgegangen. Denn entweder stammt der Rekord der Diktaturin Oberbayern kein Quartier bekommen konnte, weil sich seine Frau einen lumpigen Pelzmantel hatte schenken lassen. » Von hunderttausend oberflächlich ge schulten Agitatoren wird das Undenkbare versucht, nämlich dem Wähler einzureden, er lebe in der freiesten Demokratie der Welt. In den Städten, auch in Moskau, gehen die Hausbesorger, die Dworniks, allwöchentlich von Wohnung zu Wohnung, genauer gesagt von Zimmer zu Zimmer, und laden die Sowjetbürger zu Hausversammlungen ein. Jeder ist selbstverständlich zum Kommen verpflichtet. Eine halbe Stunde nach dem angesetzten Beginn macht sich der Dwornik abermals auf die Beine, um die letzten Säumigen zu mahnen. In den Zeitungen kann man» Briefkästen« lesen, in denen Fragen beantwortet werden, die angeblich jeder Wähler auf dem Herzen hat. Zum Beispiel:> Muß der Kandidat aus seinem Wahlkreis stammen«? oder:» Kann man andere Kandidaten als die öffentlich bekanntgegebenen auf seinen Stimmzettel schreiben?<< Alle Fragen werden langatmig verneint. Auch die Betriebe richten anschließend an die Dienststunden Arbeitsgemeinschaften ein, in denen auch die Technik des Wahlvorgangs erläutert werden muß, denn zum ersten Male bekommt der Rätebürger nach zwanzig Jahren Revolution einen Stimmzettel in die Hand...< > Welchen Sinn behält dann die Wahl? Sie kann nur bedeuten, daß der Sowjetbürger von zwei oder drei garantiert kommunistischen Kandidaten den heraussuchen soll, der ihm am besten gefällt.<< Fürsten belehnten so einst ihre Vasallen. Es gehörte zur Entwicklung des Staates und der Staatsmacht. Erst der bürgerliche ParDen Staat und die Volksgemeinschaft« lamentarismus setzte der Landverschenkerei Die gleichgeschalteten Hitlerjournalisten nicht anders als wie als großes Zuchthaus und anderer absolutistischer Günstlingshaben es nötig! Im Dritten Reich können sie begreifen das ist der Anschauungsunter- wirtschaft ein Ende. Im Dritten Reich kann nicht einmal einen von zwei Kandidaten ausdemokrati- richt ,. den über den Kernsatz des modernen man ein Stück rückläufiger Entwicklung ge- suchen, sondern müssen auf Befehl stimmen. schen Ländern sollen auch nur wieder Diktatur- und Führer- Scharlatanismus diese nießen: das Parlament ist beseitigt, Vasallen Es gibt nichts Verlogeneres, als wenn sich die Verhältnisziffern sprechen. Es registrieren: Genfer Zahlen erteilen! und Führer schenken einander Lehen, Güter die Knechte der einen Despotie über die Belgien 61, die Tschechoslowaund Berge. Methoden der andern lustig machen. 23.409 Bei den kleineren F. E. Roth. Die Erzeugungsschlacht verloren > Die Bemühungen der deutschen Agrarganges der Kaufkraft der Verbraucher gepreisen( starrer Bedarf) bisher erreicht der hohen inländischen Preise für stärkelastungen( Zinsen, Steuern) aussichtslos ist... Wenn Wagemann als Prophet und Charakter Mit anderen Worten: der riesige Aufwand, der zugunsten der Nährfreiheit gemacht und von der Bevölkerung nach Wagemanns Berechnung mit einem Mehrerlös der Landwirtschaft in Höhe von 3 Milliarden bezahlt worden ist, ist nutzlos vertan. Wie steht es mit der Viehwirtvon also eingerechnet. von 26.3 Kilo Am 14. September 1932, also| zeugnisse zur Verfügung als etwa in den nert worden. Es war also» eine Ver-| etwa vier Monate vor Hitlers Machtan- Jahren 1927-29.< lagerung von Brotgetreidebau zum Futtritt, war im» Wochenbericht des In- Herr Wagemann vergißt nur zu er- tergetreidebau eingetreten«. Es konnstituts für Konjunkturforschung« fol- wähnen, daß seit damals die Einfuhr ten aber» die Zunahmen beim Futtergendes Kritische zur Frage» Agrar- von Lebensmitteln noch stärker getreide die Verminderungen bei den politik und Verkaufserlöse« zu lesen: nur bis auf gesunken als die inländische Pro- übrigen Getreidearten duktion gestiegen ist und sich daher 254.000 ha ausgleichen«. Auf Kosten politik gingen dahin, durch Preisstützungen die Versorgung der Bevölkerung mit des Getreides ist der Anbau von Hackpolitik gingen dahin, durch Preisstützungen Lebensmitteln, die doch eigentlich der früchten( Kartoffeln und Zuckerrüben) die deutsche Landwirtschaft vor dem Zu- Zweck der Agrarpolitik sein sollte, ausgedehnt worden, um Futtermittel schaft? Die Inlandsfleischerzeugung sammenbruch zu bewahren. Wegen des Rück- verschlechtert hat. Desgleichen in konzentrierterer Form zu gewinnen, war von 1933/1934 bis 1936/1937, also lang es aber nicht, die Preise für die Nah- vergißt Herr Wagemann die vielleicht aber die Ausdehnung des Anbaues der bis zum 30. Juni dieses Jahres rungsmittel des mehr» elastischen Bedarfs, nicht ganz bedeutungslose Tatsache, Hackfrüchte ging nicht nur auf Kosten 3,319.000 auf 3,379.000 Tonnen, um noch nicht 2 Prozent gestiegen, wie Butter, Milch, Eier, Fleisch daß die Zunahme der inländischen Pro- des Getreides, sondern auch der Kohl200.000 Tonnen Brotgetrei- demnach nicht mehr als die Bevölkeusw., so zu stützen, wie dies bei den Getreide- duktion seit 1927 bis 1929 nicht das rüben. ausschließliche Verdienst des Dritten de sind zugunsten der Mehrerzeugung rung zugenommen hatte. Erst seit dem werden konnte... Angesichts dieser Preis- Reiches ist. Nach der Berechnung des von Oelfrüchten geopfert worden, zu zweiten Hitlerjahr ist aber in diesen rückgänge empfinden die heimischen Vieh- I.f.F. war nämlich bereits 1931/1932 diesem Zweck>> dem Brotgetreideanbau Ziffern das Saargebiet wirte jede Einfuhr von Butter, Fleisch, Eiern der Index der landwirtschaftlichen Pro- von 1933 bis 1936 rund 92.000 ha ent- Die gesamte Fleischerzeugung ist also usw. als besonders hart und preisdrückend, duktion um 13 Prozent höher als im zogen worden«. Das bedeutet eine um eher gesunken als gestiegen. Das beda eine Konkurrenz mit dem Ausland infolge Durchschnitt 1927/1929. In den drei so größere Lücke in der Ernährung, als deutet gleichzeitig auch eine Abnahme Jahren 1929/1930 bis 1931/1932, den die Oelfrüchte hauptsächlich zur Ge- des Fettertrages. Daß er nicht durch haltige Futtermittel und anderer Mehrbe- letzten Jahren der Republik, hatte die winnung industrieller Rohstoffe be- die Mehrproduktion von Milch um 3 landwirtschaftliche Eigenproduktion stimmt sind, Devisen für Oel und Oel- Prozent und der Butter um 10.9 Proeine weitere Drosselung des um 13 Prozent, in den ersten drei Jah- früchte ersparen sollen. Es wird also zent wettgemacht ist, zeigt eine BeImports gleichzeitig dieselbe Bewegung im ren des Hitlerregimes nur um 3 und in ein Loch nach dem anderen zugestopft, rechnung des» Nationalsozialistischen WirtschaftsdienAusland auslöst, so würde dadurch der deut- seinen ersten vier Jahren nur um 6 Pro- aber damit nur um so größere Löcher stes«( 2. Oktober- Heft 1937), wonach sche Export nach diesen Ländern wohl wei- zent zugenommen. Die Republik hatte aufgerissen. ter zurückgehen. Vermehrte Arbeitslosigkeit also in der» Nährfreiheit« mehr und Besser als die Statistik der Anbau- der Fettverbrauch je Kopf der Bevölund erneute Schrumpfung der Kaufkraft in nicht weniger geleistet als das Dritte flächen informiert die der wirk- kerung und pro Jahr unseren Industriegebieten wären die Folgen, Reich. Allerdings ist diese Leistung der lichen Erträge, zumal das Stati- 1932 auf 23.8 Kilo 1936 gesunken ist. ein weiterer Druck auf die Republik kein besonderes Ruhmesblatt stische Reichsamt dem Durchschnitt Auf diesem wie auf allen anderen Preise für die deutschen landwirtschaftlichen ihrer Geschichte, denn dieser» Erfolg der ersten vier Jahre Drittes Reich den Gebieten der Ernährung ist also wahrDie hat zwar die deutschen Großgrundbe- der letzten vier Jahre der Republik ge- scheinlich ein Rückgang, deutsche Veredelungswirtschaft würde des- sitzer» vor dem Zusammenbruch zu be- genüberstellt, wodurch also die Ernte- keinesfalls aber eine Zunahme eingetreeiner weiteren Einfuhrdrosselung wahren« vermocht, aber den Bauern schwankungen statistisch einigermaßen ten. Um so katastrophaler ist die Wirletzten Endes wahrscheinlich wenig profitie- die Futtermittel und den Städtern das ausgeglichen werden. Da ergibt sich kung der Einfuhrdrosselung einer Verbilli- Brot verteuert. Das Dritte Reich hat, denn, daß die Erntemengen aller Haupt- auf den Ernährungsstand des Volkes. ren, sicher weniger als aus gung ihrer Futterbasis, die die Konkurrenz- die Absperrung der Grenzen, die da- getreidearten zusammen nur um 4 Pro-» Wirtschaft und Statistik<< schreibt: fähigkeit mit ausländischen Produzenten er- mals erst begonnen worden war, zent, von Kartoffeln nur um 3.4 ProVollendung gedeihen lassen, aber zu- zent zugenommen haben, die Ernte von hohen Viehbestände des » Wenn auch infolge der außerordentlich des Jahres 1936 eine Wiedererhöhung Wie man weiß, ist im Dritten Reich gleich auch die Futtermittel- und Brot- Zuckerrüben aber um 7.3, von Wiesen auf der Getreideeinfuhren getreidenot. um 6.4, von Klee um 1.8 Prozent zurund 2 Millionen Tonnen einschließlich Mais ungefähr gerade das geschehen, wovor Aufschlußreicher als Wagemanns rückgegangen ist. Die Addition aller eingetreten ist, so bleibt dieser Betrag gegendas Institut für Konjunkturforschung damals gewarnt hatte. Zwar ist die Rechenkünste ist eine Untersuchung Ernteerträge ergibt einen Rückgang über dem Jahresdurchschnitt 1925/29 in Höhe über von 110.2 auf 109.3 Millionen Tonnen >> vermehrte Arbeitslosigkeit<< nicht ein- des Statistischen Reichsamtes getreten, aber nur deshalb, weil das» Die Entwicklung der land- in der Zeit von 1929/1932 bis 1933/36. Minus an Beschäftigung für die Ausfuhr wirtschaftlichen Erzeugung Das Statistische Reichsamt rechnet die Fabrikation von im deutschen Reich seit 1933 Erntemengen der Jahre 1933 bis 1936, lionen Tonnen zurück.<< durch ein Mehr an Fabrikation von Kanonen und Kasernen überkompen-(» Wirtschaft und Statistik«, 2. Septem- um sie miteinander in Vergleich zu setsiert worden ist. Damals wies das I.f.K. ber- Heft). Hier kann man sehen, daß zen auf Eiweißgehalt und Stärkewert det es offenbar angesichts dieser Ernach, daß Deutschland in der Ver- die Auslandsabhängigkeit mit Nah- um. Auch nach dieser Rechnung ergibt Landwirtschaftsproduktion als sorgung mit Gemüse, Seefischen, Obst, rungsmitteln nicht überwunden, son- sich für die ersten vier Jahre des Hit- gebnisse seiner Statistik der heimischen der Erzeu- lerregimes eine Zunahme des Eiweißlich, daß die Einfuhr auch jetzt noch Butter, Eier usw. mit 20 bis 75% dern durch die Resultate der Erzeu- lerregimes eine Zunahme des Eiweißausländische Einfuhr gungsschlacht erwiesen worden ist. Es gehaltes der Erntemengen um nur 1 des Nahrungsmittelimportes in den beangewiesen ist.» Die Deckung des zeigt sich nämlich, daß die Agrarpoli- und des Stärkewertes um nur 3.5 Pro- nicht viel mehr beträgt als die Hälfte an Brotgetreide, Kartoffeln, tik des Dritten Reiches von dem Be- zent. Da in dieser Zeit die Bevölkerung sten Zeiten der Republik. Das ist aber die Einfuhr von um 2 Prozent zugenommen hatte, hat Fleisch, Milch und Zucker, den wichtig- mühen diktiert ist, zwischen weniger abhängig von der sten Nahrungsmitteln, hieß es damals, Futtermitteln zugunsten der Rüstungs- eher ein Rückgang, keinesfalls mehr als kein Beweis dafür, daß Deutschland in> ist dagegen im notwendigen Umfang einfuhr abzudrosseln und durch heimi- eine ganz unbeträchtliche und kaum ausländischen Zufuhr, sondern nur daß sche Produktion zu ersetzen. Das Er- wahrnehmbare Zunahme des Ertrages die Ernährung des Volkes seiner Beaus eigener Produktion gesichert, da B gebnis ist allerdings der Rückgang der der landwirtschaftlichen Erzeugung je waffnung geopfert worden ist. aus denen sich Veredelungsprodukte ergeben halb aus höhen würde.< auf Bedarfs würde. zur von 4,85 Millionen Tonnen Einfuhrüberschuẞ bei erheblich kleinerer Bevölkerung und geringeren Viehbeständen noch um 2,85 MilDas Statistische Reichsamt empfintröstimmer vorausgesetzt, die Futterbasis nicht einge- Anbaufläche für die Hauptgetreide- Kopf der Bevölkerung stattgefunden, waffnung geopfert worden ist. Wagemanns Prophetengabe ist eben engt wird.<< Diese Futterbasis ist arten seit 1933 um 2.1 Prozent. Der also ungefähr das Gegenteil von dem, in chen dermaßen eingeengt wor- Weizenanbau war um rund 241.000 ha was Wagemann mit seiner Art des Ver- größer als seine Charakterstärke. den, daß davon nicht mehr viel vor- zugunsten des Futtergetreides verklei- gleiches der Welt einreden möchte. handen und daher nebst der Versorgung des Viehes auch die der Städter mit Brot und Fleisch in Frage gestellt ist. Der Vierjahres- Clan Görings Schwager, der Notar, SA- Obervom 13. Oktober lettern den Verlust ihres Aufsichtsratsmitgliedes: Bundesminister a. D. Notar Dr. Franz Hüber( und Frau) Med.- Rat Dr. Karl Rigele( und Frau) Frau Maria Bentz, geb. Rigele Frau von Zallinger Thurn, geb. Rigele Oberingenieur Albert Göring und Frau Erna, geb. von Mildner Major Willi Göring und Frau Frieda, geb. Schulz Prof. Dr. Heinrich Göring und Frau Dora, geb. Barth G. A. F. gereist ist und den armseligen Stand gesehen hat, in dem die Bibelforscher leben, wer nicht weiß, daß Heinrich Schmidt in Steinperf wahrscheinlich zehn Jahre lang gespart hat, ehe er sich sein Harmonium kaufen konnte, wen die Tränen, die an diesem amtlichen Beschluß hängen, nicht erbittern, der würde vielleicht darüber nachdenken, ob das Hardas Horst- Wessellied monium nun im KZ und den Friedericusmarsch üben muß. Nach dem eingezogenen Gegenstand des Verbrechens zu urteilen, muß das Verbrechen selbst anscheinend in der Pflege der( durchaus zivilistischen) Muse bestanden haben. Die Muse ist in Deutschland geächtet und vogelfrei. Hausmusik Wer ihr Unterschlupf gewährt und sei es nur Im Deutschen Reichsanzeiger in einem Kleinleuteharmonium, der... siehe Nr. 236 vom 13. Oktober 1937 verkündet der oben. Regierungspräsident von Wiesbaden: Frau Ilse Göring, geb. Burchard. Jede dieser Unterschriften ist reichsbankBau- Kredit- Aktiengesellschaft, Berlin, Nord- Süd- Bau A.-G., Berlin, Nordstern, Allgemeine Versicherungs- A.- G. diskontfähig. Hotelbetriebs- Aktiengesellschaft( Bristol, Kaiserhof, Bellevue, Baltic, Centralhotel), Berlin, Treuhand- Vereinigung Aktiengesellschaft, Berlin, Der» Wochenbericht des Instituts sturmbannführer und Oberleutnant d. L. Fritz für Konjunkturforschung erscheint Rigele, ist im Dienst tötlich verunglückt. Im allwöchentlich, wie zur Zeit der Repu- Völkischen Beobachter< blik so auch im Dritten Reich, und als beklagten die folgenden Firmen mit RiesenHerausgeber zeichnet nach wie vor Prof. Dr. Ernst Wagemann. Nicht der Name des Herausgebers, aber seine wissenschaftliche Ueberzeugung hat sich inzwischen sehr gewandelt. Damals wußte Prof. Wagemann, daß die Selbstversorgung Deutschlands mit Nahrungsmitteln nur möglich ist, wenn die erforderliche Menge Futtermittel eingeführt wird. Da die Grenzen fast vollständig von der Futtermittelzufuhr Die>> Schiedsstelle der Wirtschaftsgruppe gesperrt sind, ist die Ernähder Papier-, Pappen-, Zellstoff- und Holzstoffrungsbasis des deutschen Volkes nicht mehr gesichert, Erzeugung, Berlin, trauerte gleichermaßen sondern aufs äußerste be- um droht. Herr Wagemann könnte also den, die Nord- Süd- Bau Bayern G. m. b. H., um das> verdiente Mitstolz darauf verweisen, daß er sich als Rosenheim Prophet bewährt hat. Statt dessen ver- glied des Verwaltungsrates<. An sucht er, den Bankrott der Erzeugungs- jeder dieser Gesellschaften hängt ein langer Schwanz weiterer Firmen, Beteiligungen und schlacht in einen Erfolg umzufälschen. Im Wochenbericht vom 6. Oktober 1937 Beziehungen. Eine Aufzählung im einzelnen heißt es: > Damit werden mehr landwirtschaftliche Produkte erzeugt als im Durchschnitt der Jahre 1909-13. Die Produktion hat sich auch rascher entwickelt, als es der Bevölkerungsheute stehen zunahme entsprechen würde, aus der inländischen Produktion je Kopf der Bevölkerung mehr landwirtschaftliche ErHermann Meyer& Co., Aktiengesellschaft, Berlin. um ihren» all verehrten Vorsitzenhätte statt einer mehrere Seiten des> Völkischen Beobachters< gefüllt. Aber es genügt eigentlich, die Namen zu studieren, die allein unter der Familienanzeige des Hauses Göring zu lesen sind: Frau Olga Rigele, geb. Göring( und ihre Söhne) Generaloberst Hermann Göring und Frau Emmy, geb. Sonnemann Dem Feinde keine -Nicht jeder darf... Auf Grund des Gesetzes über die Einziehung volks- und staatsfeindlichen VerReichsgesetzmögens vom 14. Juni 1933 Vor einigen Tagen ging die Meldung durch blatt I S. 479 in Verbindung mit§ 1 des Gesetzes über die Einziehung kommunisti- die Weltpresse, daß aus dem stadtgeschichtschen Vermögens vom 26. Mai 1933( Reichs- lichen Museum in Leipzig ein Gemälde Lukas gesetzblatt I S. 293) sowie den Erlaẞ des Cranachs,>> Moses mit den zehn Gesetztafeln<, Reichsführers SS und Chef der Deutschen gestohlen worden sei. Am 12. 10. 1937 bePolizei im Reichsministerium des Innern richteten die» Münchner Neuesten Nachrichvom 5. April 1937 wird das in der Wohnung des Bibelforschers ten«, daß das gestohlene Gemälde verpackt, Heinrich Schmidt VI in Stein- aber ohne Aufschrift in einem Korb für abzuperf, Kreis Biedenkopf, be- gebende Päckchen im Schalterraum des Postschlagnahmte Harmonium amtes 17 auf dem Leipziger Hauptbahnhof gunsten des Preußischen Staawiedergefunden« worden sei. tes eingezogen. zuDies wird an Stelle einer Zustellung amtlich bekanntgemacht. Wiesbaden, den 7. Oktober 1937. Der Täter hatte sich auf die Findigkeit der Post verlassen und angenommen, sie würde wissen, an welche Adresse gestohlene Wer nicht im Schwarzwald und der Rhön Gemälde abzugeben seien. Nr. 228 BEILAGE Neuer Vorwärts Das Ziel: der Krieg 24. Oktober 1937 Aus den Geheimreden der Naziführer vor dem Offizierskorps Wir schließen heute unsere Veröffentlichungen aus den Geheimreden der nationalsozialistischen Führer vor dem Offizierskorps der Wehrmacht. Jeder dieser Vorträge gipfelt in dem Bekenntnis: der oberste Zweck des Dritten Reiches ist der Krieg. Die Politik des Dritten Reiches dient der Bereitstellung des ganzen Volkes für den Krieg. Gegenüber dem Kriegszweck verschwinden alle anderen Werte! Der Vortrag des Reichsleiters Walter Buch über die Parteigerichtsbarkeit der NSDAP läßt erkennen, wie kaltblütig jedes Recht und die Rechtsgleichheit vom braunen System zu Boden getreten wird. Krieg führen ist alles mag auch die europäische Kultur zugrunde gehen! Alles für den Krieg! Das Ziel in Mitteleuropa Zum Abschluß der Vorträge trug der Oberregierungsrat Dr. Walther Kayser» Richtlinien für den nationalpolitischen Unterricht an den Kriegsschulen« vor. Darin heißt es: > Das Reich ist die politische Lebensform des deutschen Volkes und das Werkzeug seiner geschichtlichen Selbstgestaltung. Bedeutungswandel des Reichsbegriffes im Ersten Himmler der Mann des inneren Kriegsschauplatzes der Reich, im Zweiten Reich und im Dritten Reich. Das nationalsozialistische Reich reine Willensausdruck der eingeborenen deutschen Volkheit. Erbeigenschaften weitergeben, die wir selber| Volk so erbgesund und kräftig, seelisch und haben, sondern auch solche unserer Vorfah- körperlich so gesund geboren wird, daß es im ren, die bei uns selber gar nicht in Erschei- Herzen Europas auf Jahrhunderte hinaus benung treten. stehen kann. Wenn uns das gelingt, so beSo enthält diese Erb- und Rassenpflege steht gar kein Zweifel daran, daß unser Volk ein hohes ethisches Ziel, indem sie uns zum nicht untergehen wird. So müssen wir also Sinn des Lebens zurückführt, zu einer natür- nicht nur von seiten des Staates Erb- und lichen Lebensauffassung, damit uns aber auch Rassenpflege treiben, sondern auch von seiten wieder ganz anders als bisher in die Volks- des Heeres diese Bestrebungen unterstützen; gemeinschaft und in das Leben des Gesamt- denn wir werden nur dann brauchbare Soldavolkes einreiht! Wir müssen, wenn wir so ten und Offiziere haben, wenn die Entartung weiterdenken, zu der Ueberzeugung kommen, aufhört, und wenn wir wieder eine Höherentdaß wir für diese Kinder zu leben verpflich- wicklung unseres Volkes erreichen!<< tet sind, für sie zu sorgen und zu schaffen! Die Tschechoslowakei als Ziel Regierungsrat Dr. Ruttke prägte in einem Vortrag über» Bevölkerungspolitische Tatsachen« die folgenden unzweideutigen Sätze über die Tschechoslowakei: Hess der nach der Weltherrschaft strebt neuen >> französischen Bevölkerung< Diese unsere Kinder müssen weiterleben, also sind wir verpflichtet, Vaterland und Volk zu verteidigen; also müssen wir auch wieder bereit sein, wenn es sein muß, für unser Volk zu sterben! Sehen Sie, man denkt darüber noch so verschieden, oft liberalistisch und individualistisch, z. B. habe ich mich letztens mit einem Herrn über diese Frage unter-» Die ehemalige Großmacht baren halten, der mir sagte: Wissen Sie, es ist Frankreich befindet sich schon jetzt in Platz. gar nicht gut, wenn die Offiziere diesem Zustand: Seit 1935 sind dort mehr Ein anderes Beispiel für die bevölkerungsfrüh heiraten; denn wenn sie das tun, Todesfälle als Geburten, Frankreich nimmt politische Lage an Deutschlands Grenzen biesagen sie sich: ich habe eine Frau, ich zahlenmäßig ab. Dabei bemüht sich Frank- tet die Tschechoslowakei. Sie verhabe womöglich Kinder dann reich ständig, die fehlende Geburtenleistung fügt immerhin noch über eine Geburtenziffer will ich doch nicht fallen oder gar durch Aufnahme von Menschen aus geburten von 17.9 v. T., die aber ganz deutlich alljährmit dem Flugzeug abstürzen und so ähnlich! freudigeren Ländern auszugleichen. lich absinkt. Untersuchungen tschechischer Ich stehe aber auf einem anderen Stand- Frankreich ist das Land, in dem es für Bevölkerungspolitik haben aber ergeben, daß punkt und möchte gern, daß wir uns zu fol- Europa unvorstellbare Mengen von Auslän- an diesem Absinken in erster und hauptgender Lebensauffassung durchringen: Gewiß dern gibt. 1931 lebten 2,890.923 Nichtfranzo- sächlichster Linie die deutsche Minderheit soll ein Mensch nicht heiraten, wenn er sich sen in Frankreich. Von ihnen werden ständig sowie die tschechische Bevölkerung beteiligt noch in der ersten Berufsausbildung befindet, zahllose in Frankreich eingebürgert, so z. B. ist. Die Tschechoslowakei enthält bekannt also nicht in den ersten Jahren, darnach sind zwischen dem 6. und 12. Dezember, also lich kein einheitliches Volk, sondern stellt aber so früh wie möglich! in einer einzigen Woche, mehr als 2700 Aus- eine Vereinigung mehrerer Völker dar: Tschéländer in Frankreich eingebürgert worden. chen, Deutsche und Slowaken( von anderen Diese Praxis wird aber schon seit Jahren Minderheiten abgesehen). Die Geburtenziffer gar nicht darauf an, daß er nun unbedingt ausgeübt, und so ist es kein Wunder, daß die des Ostens, also der slowakischen Bevölkesehr alt wird, sondern ich muß mir wieder Zahl der Ausländer von 1931 bis 1936 auf rung, liegt noch immer weit über 20 v. T., 2,453.507 abgenommen hat. Frankreich wird die der Tschechen und der Deutschen ist bis Glied in der Kette der Geschlechter, ich ständig unterwandert. Es ist bekannt, auf 13 v. T. gesunken, mit anderen Worten: kann ruhig sterben, wenn ich zahlreiche auch afrikanische Menschen in Frankreich die deutsche und die tschechische BevölkeAufnahme und gleichberechtigte AnerkenKinder habe, ich kann also auch ins Feld rung stirbt aus, an ihre Stelle tritt die slowanung finden. In der französischen Armee kische Bevölkerung. gehen und fallen, denn meine Familie, mein gibt es zahlreiche schwarze Unteroffiziere, Geschlecht lebt weiter! die weißen Franzosen zu befehlen haben. Auch italienische Wanderarbeiter werden in Massen eingebürgert, von den deutschen Emigranten ganz abgesehen. Wenn jemand zahlreiche Kinder hat, SO kommt es völkisch und biologisch gesehen dessen bewußt werden: Ich bin nur ein daß a) Der großẞdeutsche Gedanke. Geschichtlicher Rückblick auf das Verhältnis von Volksraum und Reich im Wandel der Jahrhunderte. Das Erste Reich als über die Volkstumsgrenzen hinausreichendes UniAllerdings muß ich auch die Gewißheit versalreich, das Zweite Reich als Verwirk- haben, daß dann die Allgemeinheit, das Volk, lichung der kleindeutschen Einheit und das für meine Kinder, für meine Familie, soweit Dritte Reich als der Anspruch sie nicht versorgt ist, eintritt und dafür auf- Es zeigt sich aber, daß die Geburtenauf eine einmal kommende Er kommt, daß diese Kinder erzogen werden. leistung Frankreichs trotz dieser Einbürgefüllung des großdeutschen Ge- Umgekehrt glaube ich, sollte derjenige, der rungen» fruchtbarer« Fremdlinge ständig dankens. Gegenwärtige Reichs- nicht geheiratet hat, der keine Familie ge- abnimmt. Dafür gibt es zwei Erklärungen: grenzen im Vergleich mit den gründet und keine Kinder hat, eigentlich be- entweder gehen auch die eingebürgerten Volkstumsgren- sorgt und unruhig ins Feld ziehen und sich Fremdlinge rasch zur Geburtenbeschränkung zen. Die Lage der deutschen Volksgruppen sagen: Wenn ich falle, vielleicht morgen oder über, oder aber die echten Franzosen überGrundsatz jenseits der Reichsgrenzen. Der übermorgen, dann sterbe ich, ohne Kinder lassen den Geburtenreichtum von Jahr zu der Selbstbestimmung des deutschen Volkes hinterlassen zu haben, dann bin ich, dann Jahr mehr ganz den eingebürgerten Neuüber seine staatliche Zusammengehörigkeit sind mein Geist, meine Seele, alles für immer franzosen. Damit würde sich aber in wenigen und Lebensform in Mitteleuropa.< aus dem Lebensstrom meines Volkes ausge- Menschenaltern ein völliger Wandel in der Wer Kinder hat, soll sterben! löscht! Dann bin ich im wahrsten Sinne des rassischen Substanz des französischen Volgegenwärtigen Ministerialdirektor Dr. Gütt sprach über die nationalsozialistiWortes biologisch gesehen> tot Die Treue ist das Mark der Ehre< politischen Lage zu verhandeln, vielmehr Ziel dem deutschen Volk in jenen schweren anderen schon Mann, sondern jedes Alter hat kann in keinem Deutschen ein herrlicheres Geist der Nationalsozialismus Jahren stets vor Augen zu halten. Wir wer seine erziehungs- und entwicklungsmäßige fäß gefunden haben als in der Gestalt des dank seiner soldatischen Grund- den, bevölkerungspolitisch gesehen, nur dann Bedeutung, die erkannt und genützt sein will. Führers. haltung entschlossen, mit aller siegen, wenn wir dem deutschen Volke und Wenn diese Gesetze beachtet werden, dann Jene Stunden gaben mir auch die Antwort Entschiedenheit für eine Besse- damit jeder einzelnen Sippe und Familie und wird man in einigen Jahrzehnten geradezu auf die Frage: Warum muß es gerade Adolf rung der bevölkerungspoliti- jedem einzelnen Volksgenossen zu allen Zeiten ungläubig vor den Leistungen stehen, die Hitler sein, der vor all den Männern, die nach schen Lage einzutreten. Die natio- stets ein bestimmtes, fest umrissenes, klares durch die Ausbildung der körperlichen Fähig- dem Zusammenbruch um die Führung des nalsozialistische Wehrwissenschaft Ziel vor Augen halten. hat, wie das im» Handbuch der neuzeitlichen Wehrwissenschaften geschehen ist, ganz be- Der Vorsprung der wußt den Begriff der Wehrkraft herausgestellt. Kriegsvorbereitung trägt. In einem Vortrag des Obergebietsführers Stellrecht über die Wehrerziehung der deutschen Jugend finden sich folgende Sätze: > Die ganze Wehrerziehung muß so als ein durchlaufender Aufbau des keiten und des technischen Könnens erreicht Volkes rangen, schließlich den Sieg errang? werden und ebenso vor der Höhe der ideellen Ich glaube, daß immer derjenige der Stärkste Bereitschaft, die der deutsche Soldat in sich ist und sein wird, der nichts für sich will, sondern alles für andere. Ich weiß, daß der Führer im Jahre 1924 nach der Haftentlassung Die Erkenntnis der Entwicklungsgesetze auf Grund seiner technischen Begabung ein wird und muß einen kaum glaublichen Vorsehr, sehr angenehmes Privatleben hätte besprung vor den Leistungen der anderen ginnen können. Auch die verlockendsten AnNationen geben, besonders in der heutigen gebote konnten ihn nicht von dem Gedanken Zeit, die vom Impuls der nationalen Erhebung getragen wird. >> Die lebendige Wehrkraft ist verkörpert im Menschen als dem Träger der Abwehr: die materielle Wehrkraft kommt in den Wehrmitteln, die räumliche Wehrkraft in der Gestaltung des Wehrraumes zum Ausdruck. Hauptquellen der Wehrkraft sind abbringen: Mein Volk. Ihm zu Liebe verzichdemnach: das kriegerische und soldatische reibungslos tete er auf alles, Er, der der ritterErbgut eines Volkes, seine rassenmäßige Lebens gesehen werden, der gar nichts andedurch lichste aller mir bekannten MänKraft, sein Geburtenüberschuß, gesunde Lebensbedingungen, körperliche Tüchtigkeit rem als den Lebensgesetzen folgt und der eine mehrjährige militärische Ausbildungs- ner ist, verzichtet auf die Ehe. Er, der Jugend usw.< sowohl von der einen wie von der anderen zeit eine andere Nation das niemals der Kinder liebt wie keiner, verzichtet auf die Wir alle wissen aus eigener bitterer Organisation getragen wird, ohne daß eine mehr einholen kann, was entwick- eigene Familie... Im wahrsten Sinne Lebenserfahrung, daß der Weltkrieg 1914-18| Stoßstelle entsteht. Das Leben selbst kennt lungsmäßig versäumt wurde und was bei uns des Wortes verströmt der Führer u. a. auch deshalb einen so unglücklichen keine sprunghaften grundsätzlichen Verände- rechtzeitig erkannt und genützt worden ist.<< sein ganzes Ich für sein Volk. Seine Der Tank Es ist gar keine Frage, daß auch Die Rechtslehre der NSDAP Reichsleiter Buch über die braune Parteigerichtsbarkeit U- Boot- Flottille oder das Dritte Reich. Person spielt für ihn nur insofern eine Rolle, als er heute gottlob weiß, daß er sich für dieses Volk gesund und arbeitskräftig erhalten muß. Das, was dazu notwendig ist, ist das einzige, was er sich selber gönnt. Es gibt ein 30. Januar 1933 erlebt hätten. Es gehört das gesuchteste Mannschaft durch das vollendet- ganz sicher in Deutschland, es gibt aber wohl zu den geistigen und seelischen Unwägbar- ste Lehrpersonal zu einer vollkommen glei- auch in der ganzen Welt keinen Menschen, Gedanke Gottes keiten, die letzten Endes doch der Ursprung chen Leistung zu bringen. Auch der schönste der so ausschließlich für andere lebt wie der Am eindringlichsten haben wir vom Füh- von allem Vorstellbaren sind. Denn ewig Präsentiergriff einer Kompanie, bei dem Führer. Das ist es, was ihm die ungeheuere rer gelernt, daß alles Geschehen in der Welt wahr bleibt das Wort: Am Anfang war( o jedem das Herz im Leibe lachen muß, wird, Macht der Persönlichkeit verleiht, die heute sich nach ganz bestimmten Naturgesetzen ab- logos), nicht das Wort, sondern der Gedanke. mit der Zeitlupe aufgenommen, sehr erheb- schon unseren ganzen Erdball überstrahlt. spielt, von denen keine Erscheinung ausgeEs gibt nichts Vorstellbares oder für unsere liche Verschiedenheiten aufzuweisen haben. Es ist ein unerhört schöner Gedanke, daß nommen ist. Eines dieser Naturgesetze besagt, Sinne Wahrnehmbares, das nicht zuerst Oder deutlicher wird das dem Soldaten bei der dieser Mann aus deutschem Schoß geboren daß jeder Körper solange gesund ist, als es Gedanke gewesen wäre, Gedanke Got- Schießausbildung des einzelnen Schützen. Wo wurde, und es ist darum wirklich des Schweiihm gelingt, schädliche Stoffe, die in ihm tes oder seines Geschöpfes, gleichviel sei sollte es die beiden Schützen geben, die wirk- Bes der Edlen wert, zu bedenken, wie dieses entstanden oder von außen in ihn eingedrun- es eine Pflanze oder ein Tier, sei es ein lich einen vollkommen gleichen Anschlag hät- Volk, das solche herrliche Frucht tragen darf, gen sind, entweder aufzusaugen und zu verFlugzeug oder ein Tank, sei es eine ten? Die beiden gibt es ebenso wenig, als gesund und stark erhalten werden kann. Das arbeiten oder sie auszuscheiden. Dies gilt für jemals schon aus einem Mutterschoẞ vollkom- Volk des 9. November 1918, das wir während den Einzelkörper etwa des Menschen in der men gleiche Zwillinge geboren worden wären. vier Jahre in Feindesland als ein großes Ganfür den Gemeinschafts- Mensch ist nicht gleich Mensch Es gibt nicht zwei Dinge auf der Welt, die zes gleichen Weise wie für unübertroffene Heldentaten vollbringen körper. Es gilt für den Staats- und VolksEin anderes muß hier genannt werden, was völlig gleich wären. Die Natur will das nicht, sahen, war in der Heimat nicht nur in Stämkörper ebenso wie für den Körper des Offi- der Führer dem deutschen Volk vermittelt das Leben verbietet es. Wo Leben wirkt, me getrennt geblieben, es war sogar zu jener zierkorps oder der NSDAP. In den mensch- hat, etwas, was dem Offizier durch seinen herrscht Verschiedenheit. Die Spannung zwi- Zeit bis zum Kern aufgespalten in Klassen lichen Gemeinschaftskörpern sind es die Ge- Beruf als selbstverständlich zu eigen wurde, schen den verschieden gerichteten Kräften und Stände, die sich blutig befehdeten. Auch richte, die die Aufgabe haben, jenen Aus was hingegen dem deutschen Volk insgesamt macht das Leben aus. Wo die Spannung auf den Klassenkampfgedanken hatte die frühere ⚫scheidungsprozeß durchzuführen, wenn es an- fremd geblieben war. Ich nenne es die Schau hört, erlischt das Leben. Dann tritt der Tod, Volksführung nicht auszurotten vermocht. deren Organen nicht möglich geworden ist, von der Gemeinschaft her. Für den durch die der große Gleichmacher, in seine Rechte. Der einzige Teil der Führung, der gut aufgeungebärdige Kräfte fest in die Gemeinschaft jahrelange Schule der aktiven Dienstzeit ge- Aus solchen Betrachtungen kommt der baut war und seine Pflicht mit letzter Hingabe einzugliedern. gangenen Offizier waren Ueberlegungen wie Nationalsozialist zur Anschauung des Lebens. erfüllte, war die Armee und Marine. Aber Das Bild der NSDAP vor ihre Schule dauerte zu kurz und erfaßte zu zehn Jahren die folgenden leichter verständlich. Die TrupWarum der Führer wäre unvollständig, wenn ich nicht der vielen pe ist so gut wie ihr Offizierkorps. Deutsches wenige deutsche Menschen. So konnte es genicht heiratet schehen, daß die Armee die SchlachFrauen gedächte, die mit gläubigem Herzen, Recht kann nur sein, was dem deutschen Volungehemmt von einem kritischen Verstand, ke dient. Demjenigen, So ergaben sich vor allem während der ten gewann und das Volk den erfühlten, daß der Führer von einem Heeres ermangelte, waren solche Gedanken Kampfjahre, während der ich beim Führer in Krieg verlor. deutschen ferngeblieben. Er konnte eher dem Wahn die Schule ging, oft Stunden, in denen ich den ihm Wege zu verfallen, es gebe ein allgemein gülti- Führer gerade in seiner schlichten menschdieser lichen Größe sehen durfte, wie ihn vielleicht gesehen hatte. ges gleiches Recht auf Daß der übrige Teil der Volksführung ver wir das Welt, das allen Menschen gemeinsam zum kein anderer sehen konnte. Es war nicht sagen mußte, leuchtet sofort ein, wenn wir unsagbar große Glück hatten, schon an der Segen gereichen müsse. Gewiß gab es auf- selten ein heißes Ringen, wenn ich mich ge- uns vergegenwärtigen, durch welche Schulen Wiege der Bewegung zu stehen und die wir richtige Prediger der Humanitätsdusenötigt sah, ihm Menschen, die ihm nahestan- die, sagen wir einmal zivilen Führer des Volden Führer schon über ein Jahrzehnt auf lei, die solchen Aberwitz glaubten wirklich den, als seines Vertrauens unwürdig zu schil- kes gingen. Es waren das die Hochschulen seinem Weg in nächster Nähe begleiten ins Leben übersetzen zu können. Uns Soldaten dern, ihn davon zu überzeugen, daß er seine und Universitäten. An diesen Erziehungsdurften, wir wissen genau, daß ohne die tiefe konnten solche Irrlehren nicht anfechten. Dankbarkeit einem Nichtswürdigen bezeige, anstalten lehrten Professoren, von denen über Glaubenskraft dieser Frauen der Führer, die Wer jahrelang Rekruten ausgebildet hat. und daß es keineswegs ein Treubruch von sei- 80 Prozent entweder selbst judenblütig oder Das ist die erBewegung und das deutsche Volk nicht den der weiß, daß es unmöglich ist, auch die aus- ner Seite sei, wenn er diese Schädlinge ver- mit Juden versippt waren. gütigen Gott dem Volke gesandt sei, um weisen, die bis dahin keiner Wir alten Nationalsozialisten, die Menschen ohne Paf Wieso läufst du noch auf der Welt umher? Du hast ja kein Papierchen, Unglückssohn. Du bist gestrichen. Spukst nur als Fiktion. Wenn du das ganze begriffest, lebtest du nicht mehr. Wie kamst du denn in diesen Zustand, Mann? Du hast, sagst du, in deinem Land versucht den Geist zu bannen, dem die Welt heut flucht, der Barbarei zu wehren, eh sie Macht gewann. Daß du's versuchtest, nahm die Bestie krumm, und deshalb bist du eben ohne Paß. Du bist nicht vorbestraft. Was hilft uns das? Tatsache ist, du treibst dich hier herum. Arbeiten darfst du nicht, sonst geht dir's schlecht. Man weist dich aus. Und was wird dann aus dir? Zum Reisen fehlt das Personalpapier, zum Bleiben fehlt dir Wohnung, Geld und Recht. Schämst du dich nicht? Dem Meldeamt wird heiß, klopfst du auch nur bescheiden an die Tür. Die Menschenrechte? oh! Wir sind dafür. Doch Menschenrecht in Grenzen und mit Grenzausweis. H- n der der Schule des Mohammed gegen Marx etwas ähnliches gibt es: in marokkanischer Wildnis schäumen die Eingeborenen wider Karl Marx. Hitlerdeutsche Blätter drucken nach, was ein norwegischer Franco- Legionär daheim über diese Agitation berichtet: Die phanatischsten Mohammedaner um Juden und Freimaurer das für Filme gelobt werden, die abstoßende Wenn sich die Neger Innerafrikas fanati- Christus, der plötzlich ein Sprecher für Al-> süße Laster zeigen( zur Abschreckung lah und Mohammed ist So wird in selbstverständlich!), und ab und zu verirrt sche Parolen gegen die Kantsche Philosophie Deutschland das Volk verdummt, diese sich in die Presse eine resignierte Klage über zutrommeln oder wenn sie gegen Einsteins widernatürliche, gemeingefährliche Bundes- die steigende Banalisierung der Liebe im Relativitätstheorie protestieren würden genossenschaft schmackhaft zu machen. Man Schwank, in der Operette, im Film. Die Bewer könnte die Groteske fassen? Aber SO erfährt aus den deutschen Blättern nicht, ob sprechung des neudeutschen Films> Die Wolder norwegische Franco- Legionär darüber zu gaschiffer« beginnt in der DAZ( 10. 9.): berichten weiß, daß nach Ausbruch der re-> Einem besorgten Herzen sei ein ernOffiziersrevolte maurische stes Wort gestattet: Ein Protest gegen aktionären die Abwertung der Liebe, wie sie Scheichs wegen ihrer ablehnenden Haltung ( mit wenigen beglückenden Ausnahvon den Rebellen erschossen wurden und daß men) systematisch im Film erfolgt. » In allen spanisch- marokkanischen Denn die Liebe droht diese BaissespekuStädten, in den entlegendsten Land- die marokkanische Opposition wider Franco lanten auf der Leinwand immer mehr an dörfern und Gebirgsorten predi- teils mit blutigen Terror, teils mit BeKurswert zu verlieren. Wenn das so weiegen die Scherifs>> den Heiligen Krieg« stechung unterdrückt wurde. ter geht, muß Amor Bankerott anmelgegen die ungläubigen roten Marxisten. gibt der Bericht einen Begriff davon, mit den.< Sie lehnen sich über die hohen, weißen welch grotesker Verlogenheit farbige Dann folgt die Schilderung einer denkbar Türme der Moscheen und verfluchen den Teufel Marx, der den Menschen Völker gegen europäische Demo- kitschigen Handlung mit ewig singenden den Glauben an Gott rauben will. Und sie kratien aufgewiegelt werden. Das Wolgaschiffern, verlogener Wolgaromantik reden nicht vergebens. Herab von den Ge- scheint selbst manchen hitlerdeutschen Blät- und» Ehebruch im Blitztempo«, worauf der birgen zieht ein gewaltiger Strom von tern zu dumm zu sein, denn die>> Dresdner Stoßseufzer steigt: Kriegern: junge, dreizehnjährige Burschen und weißhaarige, langbärtige Nachrichten<<( deren Nummer vom 9. 10. wir Krieger aus den letzten Kämpfen Abd- el- das Zitat entnehmen), überschreiben den BeKrims um --; ein Volk zieht aus, richt ironisch:» Für Allah und Mohammed Allah zu kämpfen.<< mit Franco gegen Teufel Marx«... Da lacht jeder Leser. für Ja, die dogmatischen Krieger Allahs haben ob des Hasses gegen Marx sogar den Koran vergessen, der ihnen gebietet, die > Christenhunde« zu hassen: Immerhin Abgewertete Liebe » Ja, meine Herren, man sollte diese Urmacht, die Liebe, nicht ständig bagatellisieren und entwerten. Nachdem die Dichter aller Zeiten und Völker nicht müde geworden sind, sie mit ihren reichsten und reifsten Gefühlen zu veredeln, sorgen viele von Ihnen auf der Leinewand für eine wachsende Entwertung, die zu einer seelischen Pleite führen kann.< In derselben DAZ wendet sich ein Artikel An den braunen Kulturparadetagen kann > Eine glühende, phantastische Heerschar, ein Haufen, der den Kampf liebt, man von Hitlers Festrednern hören, wie enerSoldaten, die ihrem Schicksal dan- gisch der> liberalistische Unrat« beseitigt gegen die trivialen Schlagertexte deutscher ken, wenn sie in den Schützen- wurde. Es gibt keine schlüpfrige Unkunst Filmoperetten, gegen das traurig- süße Gegräben vor Madrid von den Granaten der Valenciabolsche- mehr, die Zeit der französischen Ehebruchs- schlecker<<, das leichtsinnige> Heissa- Hopsa<<, wisten zerrissen werden, daß sie schwänke ist vorbei, die Liebe wird gereinigt die konventionelle Geistlosigkeit: ihr Blut für den einzigen Gott opfern durf- und erneuert serviert. Nur der Alltag läßt für Allah und seinen Propheten seiner nicht spotten. Die Kabarettstunden Mohammed und auch für seinen des deutschen Radios kommen nicht ohne weniger bedeutenden Sprecher: Christus.< Zotereien aus, in der Presse müssen schwüle ten >> Liebe als Spiel von feinsinnigen Schmetterlingen warum nicht; aber dann auch mit der Grazie dieser Tierchen. Liebe als matter of fact warum nicht; aber dann auch mit Hau und Stich und schreckende Zahl, die uns den Schlüssel gibt für die ganz und gar volksfremde Erziehung der Führer dieses Volkes. ,, Sind wir ein Volk von Denunzianten?" Eine braune Dichterprominenz flüchtet in die Oeffentlichkeit Hundertfünfzigprozentige Protestler wühlen im Bunde mit der Komintern gegen das Dritte Reich Bekenntnisse des neuen Erbadels Geradezu erschütternd ist es, der Frage nachzugehen, wie der Jude sich seit der französischen Revolution und der damit zusammenhängenden Judenemanzipation in den Körper des deutschen Volkes eingeschlichen und darin zu maßgeblicher Geltung gebracht hat. Mit teuflischer Gerissenheit hat er es verstanden, die lebenswichtigen Stellen unter seinen Einfluß zu bringen, so vor allem die tonredakteur am> Westdeutschen Beobachter< Protestler um die Abschließung des Künst- als der andere, dann begeben sich Unzählige Schulung der künftigen Volksführer. Ein Bei- heftig ärgern. Statt daß ihn seine Leser loben lers? Niemals! Es geht ihm nur und einzig auf den Fluchtweg der anonymen Briefe, die und ihm die Stirne mit Rosen bekränzen, darum, die Kräfte phalanx des Drit- tagtäglich in jeder Amtsstube und in jeder spiel für viele: Der allbekannte große Ge schicken sie ihm Briefe, worin sie mäkeln ten Reiches zu schwächen. Und das Redaktionsstube des Dritten Reiches in Masschichtslehrer an der Universität Gießen, und kritteln und zu nationalsozialistischen Schönste: Abwehrbriefe an die Zuschriftler sen wider prominente Volksgenossen Zeugnis Mommsen, schrieb als junger Gelehrter seine römische Geschichte. In der ersten Auflage Aktionen gegen Ketzer oder Unwürdige auf- kommen mit dem Postvermerk zurück, daß ablegen wollen. dieses Werkes steht der Satz:>> Schon im fordern. Steguweit hat sich, wie er in sei- der Adressat unbekannt sei. Entsetzt fragt Denn seit Hitler ist, wie der preisgekrönte Jeden Morgen muß sich Heinz Stegu-[ ten. Steguweit stellt geradezu eine Kabi-| wittert, und einer aus Gründen des Selbstweit, braune Dichterprominenz und Feuille- nettsfrage:> Geht es dem hundertprozentigen schutzes gesinnungstreuer erscheinen möchte Altertum zeigte sich das Judentum überall als Ferment der nationalen Dekomposition<. Dieser Satz des jungen, begabten Gelehrten genügte, um das Judentum auf den Plan zu rufen und seine Berufung als Professor zu hintertreiben. Diese wurde erst möglich, nachdem in der zweiten Auflage des Werkes der beanstandete Satz gestrichen war. nem Blatte bekennt, bereits eine umfang- der braune Steguweit: reiche Kollektion von» Denunzianten und Spaltpilzen< eingerichtet. Aber statt seinen Sammeleifer für sich zu behalten, unterbreitet er fluchtartig der Oeffentlichkeit Details, die einen tiefen in die Seelenfalten unzähliger Pgs ermöglichen. alle Da Alfred Rosenberg in Nürnberg unter jubelndas > Siehe! Lassen solche Erlebnisse nicht der Zustimmung verkündete, deutsche den unheimlichen Schluß zu, daß Volk nicht mehr erbsündig, sondern endlich möglicherweise viele solcher Denunzianten erbadlig geworden. H. überhaupt keine positiven Interessen haber, vielmehr nur Uneinigkeit säen und die heute staatsfördernden Kräfte unterm Mantel der Staatsfreundschafte vernichten wollen? Anders: Wir sollen uns gegenseitig auffressen!<< > Sind wir ein Volk von DenunStandesdünkel und Klassenhaß, die unser zianten?< so fragt er erbittert. Volk schier zum Erliegen brachten, sind mit stellen sie sich brieflich vor, die HerrschafAn diesen düsteren Vermutungen dürfte meisterlicher Gewandtheit vom Juden gezüchten mit> hundertfünfzigprozentiger Staats- viel Richtiges sein. Es hat sich bedauerlichertet worden. Der Jude bediente sich dazu nicht feindlichkeit«. Da kommen sie an, augenrol- weise herausgestellt, daß die von der Reichsnur seiner Rassegenossen, sondern auch der lend, kopfschüttelnd, anonym natürlich oder schrifttumskammer festgesetzten Richtlinien ihm willfährig gewordenen Deutschen. Für unter falschem Namen, aber alle mit der Saat über» Bewährungfristen< für Künstler nicht sie hat er sich noch eine andere Einrichtung des Mißtrauens in der Schürze, diese> üblen mehr für die Praxis genügen. Steguweit setzt zunutze gemacht, die, ursprünglich aus deut- Schleich diebe!<< Und was haben sie zu mel- deshalb neue auf: schem Wesen aufgewachsen, von ihm für seine Zwecke umgebogen wurde, die Freimaurerei. den? Da fragt einer, warum man denn heute den Alten Fritz so lobe. Ob man denn nicht wisse, daß er deutsches Wesen verachDie Rechtsungleichheit tet und fast immer nur französisch geschrieDiese Anschauung führt mich weiter zu ben habe. Dieser Ohrenbläser gehe, so donnert den allgemeinen Fragen des Rechts. Neben Steguweit, offensichtlich auf eine heimtükdem deutschen Volke leben auf Erden andere, kische alle in dem Willen, ihres Volkes Wesen und Art zu stärken und durchzusetzen. Ist dieser aus. » Ueberzeugungsspaltung« 1. Wer Anno 1932 noch mit Hetzartikeln und marxistischen Gedichten gegen den Führer tobte, der hat heute nicht mehr das Recht, sich zu spreizen und zu blähen. 2. Wer aber in den Jahren vor 1933 noch rechtzeitig« wach wurde, bekläfft und ausgepfiffen von den Horden art- und wesensfeindlicher Dekadenz, denen muß das Dritte Reich auf den Weg zur Vollendung verhelfen. Man sieht, daß die schöpferische Auslese Aufgearteter Honig Rassebienen unterstehen den Nürnberger Gesetzen. Die» Zittauer Morgenzeitung< Nr. 195 meldet unter der Ueberschrift» Mehr Honig durch Rassebienen«: » Von der Landesfachgruppe Imker wurden in Sachsen Belegstellen für Rassebienen eröffnet und in Betrieb genommen. Für Westsachsen ist bereits von der Reichsfachgruppe Imker die Rasse 47 bestimmt worden, und für Ostsachsen wird sie von den Imkern ebenfalls angestrebt. Innerhalb des Kreises Dresden wurden in Grillenburg, Heidemühle und Friedewald drei Belegstellen für Rassebienen ne u eröffnet. Mehr als 500 Bienenköniginnen, verschult in kleine Bienen völkchen, harren hier der Reinbefruchtung. Durch diese Maßnahme wird eine erfolgreiche Besserung in der Erzeugung von Honig und Wachs eintreten, die im Rahmen der Erzeugungsschlacht unbedingt erforderlich ist.<< Sollte die reinbefruchtete, verschulte Königin wider Erwarten die Blüten der Ju-. denkirsche umschwärmen oder in anderer Weise ihre 47. Rassenehre vergessen, müßte leider zur Sterilisation geschritten werden. Dr. Gustav Eberlein schreibt der deutschen Presse aus Rom: >> Wann kommt der Führer? Das war die erste Frage, die mir bei der Rückreise aus Deutschland an der Grenze entgegenzwitscherte... Ein anderer wendet sich dagegen, daß in Wille erlahmt, so ist das Volk nicht mehr einem weltanschaulich maßgebenden Buche weniger eine Frage des Geistes als eine des lebensfähig. Im deutschen Volke ist dieser Goethe zitiert worden sei. Dieser Goethe, Datums ist. Und wie wird aufgepaßt, daß Wille durch das Wirken des Führers aufs neue dieser Pazifist und Weltbürger gehöre sich sich nicht immer noch» Schleichdiebe« über zu starker Blüte gekommen. Wenn ich an die so etwas? Wieder einer habe Schiller ange- die Jahreshürden schmuggeln! Hin und wieSpitze des deutschen Rechtes die Forderung klagt, anarchistische Thesen an die Pforten der wird einer, wie Steguweit feststellt, hinstelle, daß es alles das anerkennen muß, was der Zeit genagelt zu haben. Steguweit ter gewissen Verlagskulissen entdeckt und an dem deutschen Volke dient, so komme ich zu schäumt. Was solle> Europa« von uns den- Ort und Stelle für immer unschädlich geder Einsicht, daß im Gegensatz zu der deut- ken? Wir ließen uns durch» Zwietracht von macht. schen Redensart: Was dem einen recht ist, innen< unsere Großen nicht madig machen Woher aber kommen jene Denunzianten» Der Hauch der Geschichtea ist dem andern billig, das römische Wort: von Mänaden- und Klatschbasentum ohne im Mantel der Staatsfreundschaft? Auch quod licet Jovi, non licet bovi das richtige ist. die geringste innere Ehrlichkeit<<. hierin zeigt Steguweit eine rühmenswerte Es ist nicht so, daß das, was dem Findigkeit. Es sind, wie er schlagend» beeinen gestattet werden kann, auch weist<<, die geheimen Sendboten des der andere tun darf. Wenn z. B. dem Bolschewismus mitten ins natioSA- Mann, der betrunken über die Straße nalsozialistische Lager hinein, torkelt, erst im Wiederholungsfalle aus dem ausgesandt vom Komintern- Kongreß, der beVerhalten schlimme Folgen entstehen werkannt habe, daß man das nationalsozialiden, so müßte ein solcher Vorgang für den stische Deutschland nur von innen her schwäobersten Richter der Partei sofort verhängchen und vernichten könne mit dem Ziel nisvoll werden. Auf der anderen Seite müsgemeiner Zellenbildung in den Gliedern der sen einem Manne, der sich um die Bewegung Diese schmerzhaften Ueberlegungen füh- Partei! oder das Volk schon große Verdienste er- ren zu der weiteren Einsicht, daß das Recht, Damit ist Steguweit geschickt in Deckung worben hat, und der darum einen wichtigen wie wir es sehen müssen, eine ungeheuer gegangen. Er weiß als» alter Kämpfer« vor Platz in der Gemeinschaft einnimmt, unter grausame Angelegenheit sein kann, und es 1933, genau wie viele andere, daß das DeUmständen Dinge nachgesehen werden, die ist eine unerhört schwere Aufgabe, Männer nunziantentum der natürliche Trabant der der Allgemeinheit im Hinblick auf die Er- zu finden, die sich von innen getrieben beru- politischen und der geistigen Diktatur ist. der Ermordung des grausamen und despotihaltung der Art nicht zugebilligt werden fen fühlen, wirkliches Recht zu suchen, wie Wenn keiner mehr offen seine Meinung sagen schen Kaisers Tiberius durch den Präfekten es im Sinne des Ganzen gesetzt werden muß. darf, wenn jeder in jedem einen Angeber seiner Prätorianer? können. als Rausch warum Dann aber bringt Steguweit Beispiele aus der modernen Kunst. Wo heute von Malern oder Dichtern die Rede sei da fänden sich sofort auch Spaltpilze, die sie als Mitschuldige an der entarteten Kunst denunzierten oder sie früherer deutschfeindlicher oder gar nazigegnerischer Natur bezichtigin Nach alledem, was Italien mit seinem Duce in Deutschland erlebt hat, geht sein Sinnen und Trachten begreiflicherweise auf eine ebenbürtige Revanche aus. Ein deutscher Staatsmann wird einen Triumphzug in Rom erleben, wie kein fremder Herrscher vor ihm. Genau zweitausend Jahre nach der Geburt des Augustus. Wer könnte sich dem großen Hauch der Geschichte entziehen?« Wer könnte es? Genau 1900 Jahre nach von Pg. ohne Bange vor Unmoralitä-| wache!< in seinen verschiedensten Stadien Die Führerstaaten« haben es bekanntlich gang, aber das erhöht nur das tenc. Liebe als Leidenschaft warum absolut fahrplanmäßig zu... in erster Linie mit der Ordnung zu tun, Hier Frank lobend erwähnte > Rechtsnicht; aber nicht immer mit dem gleichen Einen guten Einblick in diese sozusagen herrscht Ordnung! Das kann man doch wohl sicherheitsgefühl Vokabular. Liebe der VolksgeDie auch mit allen Konse- seelischen Betriebsgeheimnisse einer moder- so sagen! Ein freilich recht ominöser und meinschaft<<. höchsten Strafvollnicht; aber dann quenzen. Beliebig so fortzusetzen.<< nen Diktatur gewährt in der letzten Num- bedenklicher Begriff hat sich all diese zugsbeamten mögen sich das ruhig angehört Das heißt von den Vergnügungsdichtern mer der Stuttgarter Zeitschrift» Die Lite- Pferdemusterung der staatlich nicht nur de- haben, aber auf das Volk sollte sich bei soldes Dritten Reiches ein bißchen viel zu ver- rature eine Reportage, die dem Platten- kretierten, sondern auch mit der Stoppuhr chen Reden keiner berufen. Das Volk hat langen. Die Behandlung der Liebe hängt von archiv des Deutschen Rundfunks, wie es die kontrollierten und regulierten Hochstimmung gute Ohren, und es wird eines Tages seine der Gesamtkultur eines Volkes ab. Wo Hitlerei hat einrichten lassen, gewidmet ist. fataler Weise eingeschlichen: das ist der vom heutigen Erzieher erziehen. Nicht strajedoch ein Streicher regieren darf, WO das Da ist jetzt das» Schallarchiv< Leerlauf zwischen Ouvertüren und Heil- fen nur erziehen. Verhältnis der Geschlechter zueinander plump rufen! Könnten> marxistische Untermen> Hier werden die Schallplatten aufbeals Brut- und Vierkinder- Angelegenheit bewahrt, die von den wichtigtsen Sendungen schen« nicht etwa auf den abgründigen Gehandelt wird, wo Rasseämter die Fortpflan- des Rundfunks aufgenommen werden. Das danken kommen, daß eben die ganze komzung dirigieren und profanieren, da kann man großen politischen plette Hitlerei ein einziger riesiger Leerlauf Kundgebungen, die Höhepunkte weder erotische Grazie, noch die Kraft be- des völkischen Lebens...< nur freilich, daß diesen Leerlauf einseelter Leidenschaft fordern. Vom Dornenmal das arme Volk, das solche» Höhepunkte busch soll man weder Feigen noch Feigen- tiven>> Höhepunkten des völkischen Lebens<< Dieses Archiv mit all seinen retrospek- völkischen Lebens« zu präsentieren hat, wird hat aber auch seinen eigenen Katalog. Wiederum nun müssen wir uns auf unseren Stuttgarter Reporter verlassen, um dessen Myste-, Deutsch sein heißt wahr sein' rien ganz zu begreifen oder doch in uns zu Auf der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Gefängniskunde in München verarbeiten. Nämlich: blatt erhoffen. Begeisterung fahrplanmäßig! Wie der deutsche Rundfunk»> Höhepunkte des völkischen Lebens« preiswert besorgt. Begeisterung ist angeblich keine Pökelware. Es gilt das freilich nicht für Diktaturen und> Führerstaaten«. Sie dürfen mit Ausbrüchen des Enthusiasmus und der Ekstase denn dafür hat man eben sein Propagandaministerium ungefähr so verfahren, wie der Metzgermeister mit den verschiedenen Sorten seines Aufschnitts. Man kann das richtig und exakt kalkulieren. Man kann mit konkreten Ziffern und Preistabellen aufwarten. Man kann addieren, wo es fehlt, und subtrahieren oder gar dividieren, wo der Sinn für Oekonomie das für angebracht hält. Bei den Diktaturen geht auch das mit der» Liebe des Volkes<, das mit dem Deutschland ersind die ist bar gegen bar bezahlen müssen-?! >> Hier sind nicht nur die Lagernummern sagte Dr. Frank zu den höchsten Beamten und der Ursprungssender angegeben, son- des deutschen Strafvollzugs: eine stichwortartige Inhaltsdern auch angabe ist vorhanden, alle Mitwirkenden>> Als ein Ergebnis der Erfahrungen der sind genannt und die Zeit des Ablaufes ist nach Sekunden festgehalten.<< Und nun erst folgt die Hauptsache--: >> Da sieht so eine Kundgebung etwa so aus: Marsch 4 Minuten 10 Sekunden Kommandoruf 10 Sekunden Leerlauf 20 Sekunden Ouvertüre zum Fliegenden Holländer 9 Minuten Beifall und Heilrufe 15 Sekunden Leerlauf und Schlußbeifall 40 Sekunden Begrüßungsworte 2 Minuten 35 Sekunden Beifall 15 Sekunden Ansprache 20 Minuten 40 Sekunden Beifall 50 Sekunden< Nicht ganz tausendjährig! Die Jugendliteratur im Dritten Reich. Mit folgendem Stoßseufzer läßt sich die » Literature, Deutschlands älteste literarkritische Zeitschrift, in Stuttgart, hören ( siehe letztes Oktoberheft!) » Eine bienenemsige Industrie beschäftigt sich jahraus, jahrein mit der massenweisen Herstellung sogenannter Jugendbücher. Ueber tausend Neuerscheinungen auf diesem Gebiet brachte allein das Jahr 1936 hervor. Es ist kaum eines darunter, von dem man wünschen möchte, daß es auch noch im Jahre 1937 gelesen würde!<< Nun ist aber doch wohl» Jugendliteratur< letzten vier Jahre möchte ich als ersten eine ausgesuchte Lieblingssparte in den BeGrundsatz herausstellen: die Strafe tätigungen des Dritten Reiches, soweit der nationalsozialisti- überhaupt mit dem Geist befaßt ist. Und die sche Staat nur als Folge des » nationalsozialistische ReichsschrifttumsRichterspruches. Wir treten damit der Meinung des Auslandes schärfstens stelle< befruchtet hier sowohl Federn wie entgegen, daß das Dritte Reich außer Buchbinderkleister besonders ergiebig. Und halb der richterlichen Zustän- das wäre also der Effekt SO sinnhaften digkeit Strafvollmachten erkennt es teilt hätte an nicht unmittel- Tuns?! Wenn die Bücher des Dritten Reiches barder Rechtswelt angehörende noch nicht einmal das alljährliche LaubabfalFaktoren.< len überstehen sollen warum soll dann nun Die nicht der Rechtswelt angehörenden eigentlich das Regime selbst partout seine Faktoren in den Konzentrationslagern stra- tausend Jahre absolvieren? Das ist ein dunksie erziehen< nur. Zwar ler Sachverhalt, der es doch wohl verdiente, list es oft eine Erziehung mit tödlichem Aus- voll aufgeklärt zu werden... fen nicht Das Wo kommt das Geld her? > Winterhilfswerk< Die Millionen der braunen Winterhilfe hat begonnen. der Propaganda wird das Wohl der Hilfs-| schungen und Schnüffeleien über sich ergehen Durch Deutschland fliegen die Millionen wie bedürftigen unbedenklich geopfert. Was lassen, daß vielen jede Lust verging, sich Spreu durch die Dreschtenne. nützen dem Propagandaministerium etwa weiter um Spenden zu bemühen. Aus Rhein> Es ist zum Beispiel sehr einfach für Summen, die im Stillen verteilt werden? land- Westfalen wurde u. a. berichtet: einen vermögenden Mann, für ein nationales Nicht einmal die 1000 Mark der evangelischen Ideal einzutreten, das sich ihm per- Vorsorge und die 5000 Mark der kathosönlich in vorteilhaftem Lichte zeigt,< lischen> Volkshilfe« bleiben verschont. wenn Winterhilfswerke ausschließlich dazu ver wandt, die furchtbare Not, die die nationalsozialistische Regierung bei der Machtübernahme vorfand, zu lindern.<< Wieder der Versuch, sich zu entschuldigen auf das so sagte Adolf Hitler bei der Eröffnung des Die im Kirchenkampf Verwundeten mögen Winterhilfswerkes in der Deutschlandhalle. bei der feindliche Winterhilfe schnorren geDie Männer,» denen sich das Ideal in vorteil- hen, haftem Lichte zeigt,< haben den Wink ver- chen. standen. Die Könige, Fürsten, Edelinge und Was wird mit dem Geld geleiVasallen der Rüstungsindustrie statteten die stet? Im Jahre 1936/37 stand dem Winterersten amtlichen Spendenlisten mit so vielen hilfswerk ein Fonds von rund 423 Millionen Nullen aus, daß selbst der nationalsozialisti- zur Verfügung.. Ueber dieses Geld ist keine sche Partei- und Beamtenapparat vor Neid Rechenschaft abgelegt worden. Die unkonerblaẞte. Man ist im Dritten Reich gewöhnt, trollierbaren, nicht detaillierten Millionenmit phantastischen Geldsummen zu jonglie- posten, die durch die Presse liefen, sind reine Daß die Leistungen der Winterhilfe von ren, ohne sich über ihre Herkunft und Ver- Propagandaziffern und besagen gar nichts. Jahr zu Jahr zurückgegangen sind, ist durcn wendung viel Gedanken zu machen. Die Wohl- Dagegen sind den» Deutschlandbegenaue Angaben der Unterstützten erwiesen. tätigkeitsinflation, die alljährlich um diese richten der Sozialdemokrati- Nicht erwiesen ist, wo das Geld, wo die Zeit hereinbricht, ist nur ein kleines Teil- schen Partei Deutschlands«( Mai- halbe Milliarde in Wahrheit bleibt.> Winstück der rasend gewordenen Geldschleuder. nummer 1937) aus dem ganzen Reich Schil- terhilfswerk ist WaffenhilfsUebrigens wird dem Tatsozialismus jener derungen zugegangen, die das>> Hilfswerk in werk« heißt ein Flüsterwort. Die erbeutete Firmen, die mit Staatsaufträgen zu rechnen sehr kläglichen Licht zeigten. Geldspenden Summe wächst mit jedem Jahr, während die haben, kräftig auf die Beine geholfen. Sie er- wurden nicht verteilt. Die meisten Sach- Zahl der Unterstützten ständig abnimmt. halten einen obrigkeitlichen Hinweis, welche spenden waren minderer Qualität. ErSumme von ihnen erwartet werde. Es ist frorene Kartoffeln, fettarme Dosenmilch, unschwer, diesem Werben zu widerstehen. Bei genießbarer Käse, überwürzte Büchsenwurst, den Arbeitern verfährt man gewöhnlich noch vertrocknetes Brot, stinkende Margarine, uneinfacher. Ihre freiwillige Spende verschwin- brauchbare Kleidungsstücke. Die Menge war det von selbst aus der Lohntüte. überall ungenügend. Es wurden zuungun» Große Erregung ist im Westen nach der Veröffentlichung der Zahlen über die und die verschleuderten Summen Leistungen des WHW entstanden. Göbbels Konto der Republik zu setzen. Ein mißhatte mitgeteilt, daß an einzelne Familien glückter Versuch. Die Not der Partei und zwischen 30 und 600 Mark abgegeben seien. ihrer Anführer ist jedenfalls, wie die SpenAlles fragte sich, wer bis zu 30, geschweige denliste zeigt, bereits sehr erfolgreich gelindenn bis zu 600 Mark bekommen habe.. sie einen warmen Mantel brauIm Westen hat die Unzufriedenheit nicht dert worden. Und die Not des Volkes? Ist zuletzt deshalb so großen Umfang ange- die Arbeitslosigkeit nicht abgeschafft? Das nommen, weil fast in allen Orten die Nazis ist es ja gerade. Die Arbeitslosen stellen sich entweder zuerst selbst tüchtig bedacht oder umfangreiche Unterschlagun- heute das geringste Kontingent der Hilfsgen gemacht haben, so daß es in den mei- bedürftigen. Die Arbeiter, die in Lohn stehen, sten Fällen nicht einmal möglich war, die haben nicht einmal das Existenzminimum, Unterschleife zu verdecken und es zu Gesie, der Kraft bis zum Letzten ausgenützt richtsverhandlungen kam.< wird, müssen>> betreut< werden. Statt ihnen menschenwürdige Löhne zu zahlen, wirft ihnen die Unternehmerschaft, wirft ihnen der Staat minderwertige Almosen zu. Daraus besteht die Propagandaleistung, mit der das Dritte Reich in aller Welt hausieren geht. Was das Volk mit mildtätiger Geste empfängt, wurde ihm zuvor geraubt. Geraubt Ungenannt. d. h. ein Die amtlichen Spendenlisten sind, selbst sten der Bezieher Fehler gemacht wenn man diese Tricks in Abzug bringt, eine Teil der bewilligten Zuwendungen verschwand lohnende Lektüre. Ungenannt: 1 Mil- in Taschen und Kellern der Helfer. Dafür lion. Das kehrt alle Jahre wieder. Natür mußte jeder Antragsteller lich ahnt niemand etwas, Diesmal haben sich noch andre schöne Masken hinzugefunden. Ungenannt: 300.000 Mark, unge- Nehmet Holz vom men soviele Nachfornannt: 51.000 Mark. Ein Füllrätsel. Es Fichtenstamme fehlen seltsamer Weise einige erlauchte NaKaffeekochen unter dem Vierjahresplan. etwa die von Göring und Göbbels während Reichsminister Frick In allen ländlichen deutschen Gemeinden, an die vor allem des gebirgigen Südens und Südsich mit seinen 20.000 Mark bereits Oeffentlichkeit wagt. Diese Summe gilt als ostens Deutschland, hängt zur Zeit auf der bescheiden, von den 1000 Mark der Rosen- Ortsanschlagtafel folgende sinnige Erläuteberg, Gürtner, Blomberg gar nicht rung neuen Vierjahresplan- Dekretes eines » Deutsche Fichten sind kein Brennholz! >> Während vom Winterhilfswerk 1933/34 von 1000 Einwohnern noch 253, vom Winterhilfswerk 1934/35 noch 211 und vom Winterhilfswerk 1935/36 noch 194 Volksgenossen betreut wurden, betrug die Zahl der vom letzten Winterhilfswerk betreuten Volksgenossen nur noch 161 von 1000 Einwohnern.< von Ungenannt herrscht in Deutschland. Ungenannt bleibt immer im Dunkeln. Ungenannt läßt sich von keinem in die Karten sehen. Ungenannt bereitet einen Krieg vor, der die Welt in Brand und Asche legen soll. Ungenannt wirft in den großen SchmelzSo Göbbels in seiner diesjährigen Eröff- kessel, der Kanonen spuckt, auch die Millionen, die für das Winterhilfswerk kassiert und nungsrede, in der er auch sagte: den Notleidenden vorenthalten werden. » Bisher wurden die Aufkommen der so ziemlich außer dem Wurzelwerk auch das unscheinbare Stück Fichte nicht mehr verfeuert werden darf; denn zur Papier- bezw. Zellulosebereitung langt auch der verkrüppelte und schwächste Knüppel Holz ja immer noch. So leben sie denn, Tage so leben sie alle Kindesaussetzung 1937 men, der im Herbst 1935 in Königsberg Aufsehen erregte. Am 1. Oktober 1935 wurde im Hafenbecken III die Leiche des SS- Mannes Paul Ponsa aus Grabow ( Schlesien) gefunden. Da der Verdacht bekönnte stand, Ponsa ermordet sein, wurde auf die Ermittlung des Täters eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt. Der Täter ist aber bisher nicht ermittelt worden; die ganze Angelegenheit ist bis heute noch in Dunkel gehüllt.< Viel barbarisches Getöse dringt über die 1000 Mark Belohnung erscheint uns für Grenzen des Dritten Reiches, aber was da einen solchen Kriminalfall sehr wenig. Im Jahre 1936 erzeugte Deutschland drinnen in Wahrheit vorgeht, ahnt die Welt Die Demokratie pflegte auf den Kopf unent35,4 Millionen Festmeter Nutzholz, mußte nicht im entferntesten. Nur manchmal teilt deckter Mörder mehr auszusetzen. Und gar aber gleichzeitig noch 10,2 Millionen Fest- sich für einen Augenblick der Vorhang und ein SS- Mann sollte dem Dritten Reiche nicht meter aus dem Ausland beziehen, von denen gibt ein abscheuliches Bild frei. mehr wert sein? Das Zehnfache der obigen bei der größte Teil der Herstellung von Papier gebraucht wurden. Gleichzeitig wur- Soeben hat Albrecht Peiper, Professor der Summe barg allerdings die Gefahr in sich, den aber 28,6 Millionen Festmeter Holz aus Kinderheilkunde, im Verlag Georg Thieme, daß Spuren hätten sichtbar werden können, über> Unreife und die mitten in den Dschungel der Hitlerschen erscheinen lassen. Prätorianergarden hinein führten. zu reden, 20.000 Mark Idas ist nichts, da- des» Generalobersten< Göring aus: mit kann man sich noch sehen lassen. Die waren vor dem heute regierenden Herren Anbruch des Dritten Reiches fast ausnahmslos ohne Vermögen. Nicht wenige von ihnen hatten Schulden. Das Ideal scheint sich ihnen in mehr als vorteilhaftem Licht gezeigt zu haben. Der erste Vierjahresplan hat sich gelohnt. Das Volk fragt: wo kommt das Geld her, von dem uns jetzt ein winziger Teil als Spende zugeworfen wird? we nachstehen Reichsarbeitsfront die deutschen Wäldern als Brennholz verwenvor allem > Früher dachte man, daß schon Kinder mit dem Geburtsgewicht von 2500 Gramm gefährdet seien. Heute ist man zu der Andaß Kinder sicht gekommen, von zwei Pfund durchaus gut durchkommen können, natürlich bei sorgfältigster Behandlung und Pflege... So kommt Peiper zu dem Endergebnis, daß es im Interesse der Volksgemeinschaft durchaus lohnend ist, die Unreifen aufzuziehen. Er wendet sich gegen andie Kinder Neuer Vorwärts Gozialdemokratisches Wochenblatt det, von dem der größere Teil als Rohstoff Leipzig, ein Buch eine nützlichere Verwendung hätte finden Lebensschwäche< können. Durch eine Verordnung des Beauf- Die Deutsche Allgemeine Zeitung( Nr. tragten für den Vierjahresplan darf ab 1. 484-85) lobt dieses Buch und schreibt: Die Reichsleitung der NSDAP, Oktober Rohholz, das zur Verwendung als München, zeichnet 500.000, der ParteiNutzholz geeignet ist, weder als Brennholz Partei veräußert aufgearbeitet noch als solches verlag Eher 100.000 Mark. Die oder verwendet werden. Dabei werden auch war vor 1933 schwer verschuldet. Sie hatte oder die sogenannten Holznutzungsrechte Grunddienstbarkeiten, bis vor kurzem Mitgliedssperre, konnte also die zum Teil seit Jahrhunderten bestehen, und die zum größihre Beitragseinnahmen nicht wesentlich erten Teil zur Verwendung von Brennholz Herausgeber: Ernst Sattler; veranthöhen. Die Partei hält einen Beamtenapparat aus den Wäldern führten, beseitigt. Die wortlicher Redakteur: Wenzel Horn; aus, der dem des Staates kaum Berechtigten können mit Land, WaldbesitzDruck: Graphia; alle in Karlsbad. dürfte. Die Partei entfaltet eine Propaganda, tum, in Sachen oder Geld abgefunden werZeitungstarif bew. m. P. D. Zl. 159.334/ VII- 1933. Partei die aber Millionen verschlingt. Die den. Nach Möglichkeit soll an die Stelle unter 2000 Printed in Czechoslovakia. Kontrollpostamt: von Brennholz Braunkohle märdere, zur Feuerung errichtet allerorten Riesenbauten von Verwendung finden.< Gramm überhaupt nicht aufzie Poštovní úřad Karlovy Vary 3.- Aufgabechenhafter Pracht. Die Partei hält sich eine hen wollen( also, was unserem postamt Karlsbad 3. Wir glauben, daß selbst unter allen oft kostspielige Terrorgruppe. Die Partei erspart doch sehr widerEmpfinden Der» Neue Vorwärtse kostet im Einzeldes daneben noch hunderttausende für die Win- absurden Dingen gegenwärtigen Ent- spricht, durch mangelnde Pfle- verkauf innerhalb der CSR Kč 1.40( für ein ge eingehen lassen).< Quartal bei freier Zustellung Kč 18.-). Preis terhilfs- Sammelbüchse. Das Volk fragt wie behrungszwanges, den das Hitlersystem aus der: Darüber also hat es in Hitlerdeutschland der Einzelnummer im Ausland Kč 2.-( Kč wo kommt das Geld her? Die seiner politischen Impotenz und Unfrucht24. für das Quartal) oder deren Gegenwert auf- Debatten gegeben! In dem gleichen Hitler- in der Landeswährung( die Bezugspreise für Antwort lautet: Aus der Reichskasse. Was barkeit heraus seinen Untertanen hat so deutschland, dessen Richter jede Frau, die das Quartal stehen in Klammern): Arhier gespendet wird, ist Volksver erlegen müssen, es nicht viele gibt, die stark in die Lebensgewohnheiten und Land- aus Not eine Schwangerschaft unterbricht, gentinien Pes. 0.30( 3.60), Belgien: Belg. mögen. ( 24.-), Brasilien 1 Milreis( 12.-), prangt läufigkeiten, den Kerker Frs, 2 auf dem platten erbarmungslos für Jahre in auf der Liste mit einer Million. Wem gehört Lande, eingreifen, wie diese neueste Verord- schicken. Schwächliche Armleutekinder( die Bulgarien Lew 8.-( 96.-) Danzig Guld. 0.45 ( 5.40), Deutschland Mk. 0.25( 3.-), Estland diese Million? Den Arbeitern, davon nung Görings. Gewiß ist der Papiermangel in anderen haben gute Betreuung)> durch E. Kr. 0.22( 2.64), Finnland Fmk. 4.-( 48.-), Ihnen Deutschland so drückend, das schon vor ge- mangelnde Pflege eingehen las- Frankreich Frs. 1.50( 18.-). Großbritannien großmütig unterstützt werden sollen. das wird erwogen. Das ge- d 4.( Sh. 4.-), Holland Gld. 0.15( 1.80). Itawurde ihr Gewerkschaftsvermögen gestohlen, raumer Zeit eine Art Rationierung des Ver- sen< lien Lir. 1.10( 13.20). Jugoslawien Din. 4.50 hohe Beiträge für eine brauches bei ihnen preẞt man den großen Druckereien und schieht wahrscheinlich schon unter ( 54.-), Lettland Lat. 0.30( 3.60). Litauen Lit. das Recht der Verlagen angeordnet werden mußte, die bei- Aufsicht von NS- Aerzten und NS- Schwestern 0.55( 6.60) Luxemburg B. Frs. 2.45( 29.50), Zwangsorganisation ab, die insbesondere in den Geburtskliniken. Deutschland Norwegen Kr 0.35( 4.20). Oesterreich Sch. Arbeiterschaft nicht wahrnimmt und hung- spielsweise den Zeitungen rige Mägen mit Kraft durch Freudentänzen denen, die nicht den Vorzug haben, irgend schweigt dazu. einem Reichsstatthalter oder Minister oder Und die Welt? Die Welt weiß nichts zu beschwichtigen sucht. den Selbst den Wohlfahrtsorganisa- Gauleiter dividendenpflichtig zu sein Nun soll gerade tionen ihre Hilfsgroschen abge- Seitenumfang vorschreibt. werden knöpft: dem> Berliner Asylverein der Bauer mit einer ungeheizten Küche oder der Wohnstube für diese Pleite grade stehen! 3000 Mark, für Obdachlose< > Deutschen Gesellschaft zur Ver- Denn woher er» nach Möglichkeit<< so schnell statt seines gewohnten Holz- anzeigen lesen, die durch ihre mysteriöse sorgung verschämter Armen mit Braunkohle freiem Brennmaterial< 1800 Mark, stapels Ehrensache jedes deutschen Ge- Dunkelheit auffallen.» Als Opfer treuer bad. Wien B- 198.304. Polen:>> Neuer Vorwärtse der> Hilfskasse gemeinnütziger birgsbauern, ihn vor Eintritt kalter Jahres- Pflichterfüllung starb unser Kamerad....< Wohlfahrtseinrichtungen zeit neu zu errichten herbekommen soll» Durch jähen Tod aus unserer Mitte gerissen Vorwärts Karlsbad Zürich Nr VIII 14.697. Deutschlands, G. m. b. H.< 500 Mark und vor allem, woher dafür die baren wurde unser treuer Pg....< Nur manchmal, Rumänien: Anglo- Čechoslovakische und PraCreditbank, Filiale Bukarest, ger Es bedeutet, daß Mehrausgaben nehmen soll, sagt ja leider so nebenbei, erfährt der deutsche Untertan > Neuer Vorwärts<, Bukarest Nr. 2088. usw. Was bedeutet das? jene Gelder, die ohnehin für die Notleidenden Herr Göring, der in seinen diversen Unifor- weiteres über das Geheimnis dieser Tode. So Ungarn: Anglo- Čechoslovakische und Prager man in einem Gerichtsbericht der Creditbank Filiale Karlsbad bestimmt waren, den Umweg über die Win- men sicherlich selbst am allerwenigsten frie- liest terhilfskasse angetreten haben und daß auf ren mag, nicht. Wenn schon, wie angedeutet,» Preußischen Zeitung«( 9.10.) über ein Mein- Vorwärts Budapest Nr. 2029. Jugoslawien: Anglo- Čechoslovakische und Prager Creditdiesem Umweg ein guter Teil davon hängen das bisherige übliche Fichtenbrennholz zur eidsverfahren: bank. Filiale Belgrad Konto Neuer Vorbleiben wird. Das Winterhilfswerk untersteht Papierherstellung allein » Der ihm jetzt zur Last gelegte Mein- wärtse. Beograd Nr. 51.005. Genaue Bezeicheid hängt mit einem Kriminalfall zusam- nung der Konten ist erforderlich. er verwendet werden dem Propagandaminister, und dem Wohl soll, ist der Sinn der Verfügung klar, daß vom Dritten Reich, Kameradenfeme der Im SS- Organ kann man ab und zu Todes0.40( 4.80). Palästina P Pt 0.020( 0.216), Polen Zloty 0.50( 6.-), Portugal Esc. 2.( 24.-), Rumänien Lei 10.-( 120.-). Schweden Kr. Q.35( 4.20). Schweiz Frs. 0.30( 3.60), Spanien Pes. 0.70( 8.40), Ungarn Pengö 0.35 ( 4.20). USA 0.08( 1.-). Einzahlungen können auf folgende Posterfolgen: Tschechoslowakei: scheckkonten Zeitschrift> Neuer Vorwärtse Karlsbad. Prag 46.149. Oesterreich: Neuer Vorwärtse KarlsKarlsbad. Warschau 194.797 Schweiz:> Neuer Konto Konto Neuer