he inien, in) 300 sen GeBerbe ing in Café tenifte mit ren lenPoauf ichausnin der hat, ngedie äftsaber Waganz nbe hlüsnute eines Verbar conto isenBesitz bung nsbe naus etref hweis hat. its in haben en zu z. B. etauft Fisches er in e Lie en der giftbe bald ragter Organi oblem rassi Dei sa ter an ass die verfal 2 und n wer mische Cohols n sein rderu ushalts enn si und Neuer Vorwärts Sozialdemokratisches Wochenblatt EN AVANT! Hebdomadaire en langue allemande Redaktion und Verlag: 5, Rue Mayran, Paris- 9. Téléphone: Trudaine 46-52 Nr 250 SONNTAG, 3. April 1938 Aus dem Inhalt: Das pangermanische Reich Braune Rhetorik Der Weg nach Bagdad Prix Fr. 1,50 Gegen den Pangermanismus Hitler knebelt die Freiheit aller Deutschen Die Abstimmungsfrage für das Hit- eroberungsgierigen nationalistischen nen, rechtmässigen Regierungshandlerplebiszit vom 10. April lautet: ,, Bist Rausch? lung aus einer Zeit, in der sie in dieDu mit der am 13. März vollzogenen Nirgends ist der Deutsche unfreier, sem Lande keinerlei Rechte hatte? Wiedervereinigung Oesterreichs mit nirgends ist er geknebelter, nirgends Es ist die Methode erobernder Bardem Deutschen Reich einverstanden?" ist er unfähiger, seine freie deutsche baren, die die Führer unterlegener Die wenigen Worte dieser Frage ent- Persönlichkeit, die wahren kulturellen Völker einfach totschlagen. Nicht nur die Führer! Der politihalten einen ungeheueren Betrug, eine Werte des Deutschtums zu pflegen als Geschichtsfälschung ersten Ranges. in Deutschland, als in der Despotie sche Rachemord tobt in Oesterreich unter dem Schutz von Görings BajoWann ist denn Oesterreich vom Deut- Adolf Hitlers! schen Reich getrennt worden, von welDies Plebiszit eine Abstimmung für netten, und Göring selbst hat es eingechem Deutschen Reich, wer hat es geDeutschland, für das Deutschtum? standen. Göring hat den antisemitischen Tertrennt? Oesterreich war kein Saarge- Das ist eine ungeheuerliche Lüge: es biet, kein Danzig! ist eine Abstimmung für die Vergewal- ror proklamiert: Aber was verschlägts! In Oesterreich tigung der höchsten Werte der deutwird eine Saarabstimmung veranstaltet, und nach der Abstimmung wird die Hitler- Jugend triumphieren: der schen Kultur, es ist eine Abstimmung gegen die Deutschen. Die Sache Adolf Hitlers ist nicht unsere Sache. Wir wollen keine deutsche ,, Oesterreich ist das Bindeglied zwischen Deutschland und Italien. Es ist die gemeinsame Basis für den Krieg gegen die gemeinsamen Feinde der beiden Völker im Osten wie im Westen. ,, Das italienische Reich ist die Brücke nach dem an Rohstoffen reichen nahen Afrika und nach den grossen freien Ozeanen. Es ist die Seemacht Mitteleuropas im Mittelmeer. Zu Lande deckt es Flanke und Rücken einer mitteleuropäischen Front, die sich gegen den Westen richtet." ,, 300 000 Juden leben in Wien. Der Jude weiss, dass er gehen muss. In vier Jahren werden keine Juden Die Maske ist abgeworfen. Der Gemehr da sein. Herr Keppler wird da- neralfeldmarschall des Dritten Reifür sorgen." ches kündigt die Front des pangermaVertrag von Versailles hat dem Militärdiktatur über Europa. Wir wolDiese 300 000 Juden werden expa- nischen Deutschland gegen FrankDeutschen Reich Oesterreich entrissen len die Freiheit des deutschen Volkes triiert und obendrein ausgeraubt wer- reich an. und Hitler hat es ihm wiedergegeben. wie die Freiheit aller Völker, wir wol- den. Görings Werkzeuge bereichern Diese Rede gehört zum ungeheuerGegenüber diesem Plebiszit der an- len kein Herrschaftsverhältnis im Le- sich. lichsten, was die Männer des Dritten nektierenden Gewalt gibt es nur eine ben der Völker. Wir haben nichts zu Das Land wird dem Vierjahresplan Reiches verkündet haben. Sie droht Antwort. So gut wie alle aufrichtigen tun mit den Eroberungsplänen des terworfen. Es wird zum Glied in mit Mord, mit Völkervernichtung, mit Freunde der Demokratie und der Dritten Reiches. Wir stellen uns gegen der deutschen Kriegsmaschine. Die Krieg. Freiheit in Oesterreich vor der Annek- die Gewaltpolitik Hitlers, wir stellen Demokratien des Westens sehen zu. Aber die Bedrohten sind blind. Sie tion mit Ja für das Schuschniggple- uns gegen den nationalistischen Sie sehen zu wie der Sturm gegen sie wollen nicht sehen, sie wollen nicht biszit gestimmt hätten, so gut gibt es Rausch, und darum sagen wir im Na- bis zum Letzten vorbereitet wird. Gö- hören. In Oesterreich rast der Mord. für sie in Deutschland und Oester- men der Freiheit: NEIN! reich am 10. April nur eine Antwort: Nein! So gut unsere Genossen an der Saar seiner Zeit dagegen gekämpft haben, dass das Gebiet unter den brutalen Militärstiefel der Hitlerdiktatur falle, Göring Der Übermut der Eroberer Hitler veranstaltet in Oesterreich so gut gibt es für jeden aufrechten So- ein Plebiszit, Göring hat es in Wien mit einer Rede eingeleitet. So sprach zialdemokraten in Deutschland am 10.|" 99 April nur eine Entscheidung, die Ent- er zu dem angeblich befreiten Volke: scheidung gegen die Billigung eines Gewaltstreiches, der Millionen Deutsche der Despotie des preussischen Militarismus unterwirft, gibt es nur eine eindeutige Ablehnung. So geht es heute in der TschechoViele Oesterreicher müssten von Rechts wegen unserer Rache unterliegen. Viele haben den Tod verdient." Wie, diese vielen, die den Tod verdient hätten, sind von den Truppen slovakei nicht um die Rechte der deut Hitlers ,, befreit" worden? Man erwarschen Minderheit, sondern um die tet von ihnen, dass sie am 10. April Frage, ob weitere Millionen der Skla- hundertprozentig ihre Stimme für dieverei der Despotie ausgeliefert werden sollen. Denn die Freiheit ist ein höherer Wert als der Pangermanismus! se ,, Befreiung" abgeben werden? Nichts ist zerstörender für die Lüge dieses Plebiszits als diese unmenschliche, mörderische Rede von Göring. Nicht um zu befreien, zu morden sind Unter Schuschnigg, trotz Diktatur sie gekommen! Zu morden alle, die noch ein freier Ausdruck der deut- Parteidiktatur der Hitler und Göring| und Anhaltelager, war in Oesterreich sich gegen die Versklavung, gegen die schen Persönlichkeit möglich ist er in Deutschland? wo hervorragend gewehrt haben. Der Chef des deutschen Militarismus ist in Ein Blick auf die Tschechoslovakei, das eroberte Land gekommen, um der ihre deutschen Schulen, ihr politisches eroberten Bevölkerung mit Tod und Leben, und das Urteil steht fest: gesi- Terror zu drohen. Nach e cherbe ei seie , rüngle e dau Gohstof insetz us Gla Falls 39 Flüster stoss Ver chert durch die tschechische StaatsgeGöring hat den Prozess gegen walt war Sudetendeutschland frei Schuschnigg angekündigt, den Prozess niemand hat die Deutschen gehindert, wegen ,, Volksbetrugs". Ein ungeheuernung, ihr Deutschtum auszusprechen, worden! Der verantwortliche Staatsihre freie Persönlichkeit, ihre Gesin- licherer Prozess ist selten veranstaltet zu fördern und zu pflegen, weiterzu- mann bilden und den Kindern zu vererben! schreibt eine Wahl aus, die anektieden das von einem eines souveränen Staates macht- und prozessiert ihn wegen einer souveräring sprach weiter: wwwwwww Der Westen zuckt mit den Achseln. UN FRi Mörder- Ehrung Kränze auf das Grab Planettas Man muss es den Nazi lassen: zu ihren Mördern stehen sie. Hitler nannte wurde. 99 Die Politik Chamberlains Der unerbittliche Druck der Tatsachen er hat ro M 0 d a be E in m In den Jahren 1933 bis 1935 war Bereich der Wahrscheinlichkeit, dass an- könne, der Frankreich durch die Festdie Mörder von Potempa seine Kamera- Frankreich für sich allein imstande, die dere Länder ausser denjenigen, welche haltung eines Teils seiner Kräfte an der den, und kaum hatte er die Macht er- Kriegsvorbereitungen und die Machter- Parteien des ursprünglichen Streites wa- Pyrenäengrenze daran hindern solle, in griffen, so wurde auch schon das Grab weiterungen Hitler- Deutschlands zu ver- ren, in diesen fast unmittelbar hineingezo- Mitteleuropa zu intervenieren; gen würden. der Rathenaumörder Fischer und Kern hindern; noch 1936 und 1937 wäre es Das trifft besonders auf hinzugefügt, dass Frankreich weder die zwei Länder wie Grossbritannien und mit einem neuen Gedenkstein und einer vereinten Anstrengungen Frankreichs. Festsetzung fremder Mächte in Spanien Frankreich zu, die lange Freundschaftsamtlichen Feier geehrt. Es versteht sich und Englands gelungen, den immer verbindungen und eng verwobene Inter- selbst noch die Bedrohung seiner Seealso von selbst, dass eine der ersten Sor- weiter greifenden Angriffen der deutsch- essen besitzen und die gleichen Idealen der verbindungen mit Nordafrika ertragen gen der siegreichen Nazi in Wien dem italienischen Achse Einhalt zu gebieten demokratischen Freiheit ergeben und ent- könne. Das heisst aber, dass Frankreich Grabe jenes Planetta galt, der als Mör- und Frieden zu erzwingen. Heute? Die schlossen sind, ihre Ideale aufrechtzuerhal- je nach der Entwicklung in Spanien zu der des Bundeskanzlers Dollfuss gehängt Machtverschiebung zu Gunsten der ten." einem Eingreifen gezwungen sein kann. worden ist. Im Völkischen Beobach- deutsch- italienischen Verbündeten ist Um die Bedeutung dieser Ausführun- Und in diesem Fall ergibt sich für Engter" hat man bereits ein Bild jenes feier- sehr gross geworden und eine aussenpo- gen zu verstehen, muss man sie mit der land die gleiche Situation wie in dem lichen Aktes gesehen, bei dem der ge- litische Orientierung der Vereinigten Tatsache in Verbindung bringen, dass der Verwicklung Frankreichs in einem henkte Kanzlermörder wahrhaft wür- Staaten, die jetzt und heute schon ihr die französische Regierung wiederholt zentraleuropäischen Konflikt. Es ist im dig mit dem Hitlergruss geehrt Gewicht für die Sicherung des europäi- ihre Entschlossenheit erklärt hat, ihre Bereich der Wahrscheinlichkeit", schen Friedens in die Wagschale würfe, Verpflichtungen aus dem Bündnis- und Wirklichkeit es ist gewiss, dass England Die Gerichtsverhandlung hat seinerzeit lässt auf sich warten. Englisch- franzö- Freundschaftsvertrag mit der Tschecho- dann Frankreich zur Seite treten muss. ergeben, dass der Mord an Dollfuss mit sische Bemühungen, den Frieden zu si- slovakei zu erfüllen und dass Russland Dies ist um so sicherer, als dann- viel besonderer Roheit und Feigheit verübt chern, weiteren Angriffen Deutschlands die gleiche Erklärung abgegeben hat für augenscheinlicher und evidenter noch wurde. Der Schuss wurde aus der un- und Italiens zu wehren, schliessen heute den Fall, dass Frankreich der angegrif- als im Fall der Tschechoslovakei- zumittelbaren Nähe, aus einer Entfernung schon unmittelbar das Kriegsrisiko ein. fenen Tschechoslovakei zur Hilfe gleich vitale englische Interessen bevon etwa 10 cm., abgefeuert in einem Von diesem Standpunkt aus muss kommt. Paul Boncour hat diese Stellung- droht sind und der Fall eintreten würde, Augenblick, in dem das wehrlose Opfer man jetzt die Politik Englands und nahme Frankreichs dem englischen aus- den Chamberlain als den ersten genannt an einer versperrten Tür stand. Seine Frankreichs betrachten. Neue Nachgie- wärtigen Amt offiziell mitgeteilt und die hat, in dem England kämpfen müsste. Gegner waren in zehnfacher Uebermacht, bigkeit, neue Kapitulation führt zur angeführte Stelle ist die englische Ant- Das ist zudem auch der Grund, wesjedes Entrinnen war unmöglich. Als der Stärkung der Feindesmacht; energisches wort. Was ist ihr Sinn? Juristisch be- halb uns der spanische Gefahrenherd als Mörder sah oder zu sehen glaubte, dass Eingreifen mag den Frieden erhalten. hält sich England Handlungsfreiheit vor, der bedrohlichere, schwerer auszulőihm selbst nichts passieren konnte, Aber diese Politik ist jetzt gefährlich ge- schon um in dem deutsch- tschechischen schende, erscheint als selbst der tscheschoss er. Es war echt nazistische Hel- worden, ihr Erfolg nicht mehr absolut Konflikt vermitteln zu können. Aber der choslovakische. Während die Witwe des Ermordeten mit der die Welt der neuen Definition wird die Handlungsfreiheit nicht lange sen sich ziehen: erstens geht die ausZwei wichtige Schlussfolgerungen lasmit ihren Kindern flüchtend die Heimat der englischen Aussenpolitik entgegen- bestehen lassen; vielmehr würde dann senpolitische Initiative, die Frankreich verliess, nahm das Dritte Reich den Mör- sah, die Chamberlain in seiner Rede wahrscheinlich" England an Seite solange England allein überlassen hat. der in die Reihe seiner offiziellen Heili- vom 24. März vornahm, vor allem der Frankreichs in den Krieg eintreten müs- durch den ,, unerbittlichen Druck der gen und Märtyrer auf. Wann wird Mus- Frage: welches Kriegsrisiko ist England sen. Das ist eine deutliche Warnung an Tatsachen" jetzt wieder stärker solini auf sein Grab einen Kranz in ita- bereit, auf sich zu nehmen? Hitlers Adresse, deutlicher als sie bisher Frankreich über. Denn dies ist in Zenlienischen Farben legen? Darauf antwortet Chamberlain: Eng- in Bezug auf Zentral- Europa von einer tral- Europa und Spanien noch unmittel Aber auch noch eine andere Frage er- land wird Krieg führen für seine eige- britischen Regierung ausgesprochen barer bedroht als England und Chamhebt sich: Wäre nicht auch für die nen lebenswichtigen Interessen, zur Ver- wurde. Wladeb guberlain hat einsehen müssen, Brandstifter recht, was für die Mörder teidigung seines Gebietes und des im- Dagegen hält Chamberlain an der Frankreich nicht allein lassen kann, möbillig ist? Wer schmückt das verlassene perialen Gebietes und seiner Seewege. Es Nicht- Interventionspolitik in Spanien gen ,, automatische" Verpflichtungen be Grab des schon halb vergessenen van würde ebenso zu den Waffen greifen zur fest. Er beruft sich auf die Erklärungen stehen oder nicht. Zweitens- und hier der Lubbe? Hat er es nicht auch ver- Verteidigung seiner Freiheit. Zweitens Mussolinis, dass er keine territorialen, setzt die berechtigte Kritik Churchills, würde England kämpfen, wenn Frank- politischen oder ökonomischen Ziele in des Konservativen, der als erster und reich oder Belgien einem unprovozierten Spanien oder auf den Balearen verfolge lange Zeit fast allein die aussenpolitiAngriff ausgesetzt wären in Erfüllung und auf die befriedigenden Fortschritte sche Situation nach der Machtergreifung Eine Abstrafung seiner Verpflichtungen aus dem Locar- in den englisch- italienischen Verhand- Hitlers verstanden hatte, und die Kritik no- Vertrag. Diese Verpflichtungen wür- lungen. Aber es handelt sich, wenigstens der Arbeiterpartei ein Chamberlains Genosse Theodor Dan schreibt uns: den automatisch eintreten. Gleiche Ver- zunächst, garnicht um territoriale Fest- Politik bleibt unvollständig und ent In der Deutschen Volkszeitung" 27. März wiederholt Franz Dahlem die in- gal, Irak und Aegypten. vom pflichtungen bestehen gegenüber Portu- setzungen Deutschlands oder Italiens ir spricht nicht den Anforderungen der ge fame Verleumdung gegen mich, die die Spanien oder Spanisch- Marokko. Der fahrdrohenden Stunde. England ist auch Zu diesen automatischen, aus den be- Sieg Francos genügt, um Deutschland heute noch ein gewaltiges Machtzentrum Stalinschen Gestapisten einem ihrer un stehenden Verträgen Englands folgenden und Italien ganz Spanien zur Verfügung Aber im Gegensatz zu Deutschland hal glücklichen Opfer, dem Stalinschen ExKommissär für Agrikultur, Tschernow, in Verpflichtungen kommen andere, bei zu stellen. Deutschland und Italien wür- es nicht verstanden, die grosse Anzie den Mund hineingezwängt haben. Die Re- denen England Herr seiner Entscheidun- den auf die Lieferung der ungeheuer hungskraft, die Macht ausüben kann. dentat. dient? daktion zu stellen. 99 150 gesichert. Deshalb galt die Spannung ,, unerbittliche Druck der Tatsachen" 99 lis SC je de Fo bi: ist Id ein Sc Fo de Er ze ste mu Ei dass er Ka dar Jos 196 par öff der Kan Par me che grif mu me T erk Ab me der Volkszeitung" nimmt ihrer- gen bleibt. Das sind die Verpflichtungen kriegswichtigen Erze aus Spanien und zu nutzen aus Angst vor ,, automati seits den Artikel Dahlems zum Anlass, um aus dem Völkerbundspakt, dem Opfer Spanien- Marokko zählen können. In Ver- schen Verpflichtungen". Die Gruppie dem ,, Neuen Vorwärts" in Verbindung mit eines Angriffs zu Hilfe zu kommen. In bindung mit der deutschen Hegemonie rung der friedliebenden Staaten um meiner ,, antibolschewistischen Verschwö- diesem Zusammenhang sprach Cham- über Mitteleuropa und den Balkan be- Frankreich und England könnte wohl rertätigkeit" und interventionistischen berlain von der Tschechoslovakei. Für deutete das eine neue ausserordentliche noch heute das Uebergewicht schaffen, Konspiration mit Hitler bestimmte Fragen ihren Schutz könnte England auch zu Stärkung des Kriegspotentials der das den Frieden retten könnte. Aber den Waffen greifen, wenn die englische ,, Achse", die Ermöglichung, auch eine Bündnisse sind nur zu Ich werde selbstverständlich den La- Regierung zu haben gegen der Ueberzeugung ge- viel längere Kriegsdauer durchzuhalten Uebernahme von festen Verpflichtungen kaien Stalins nicht die Ehre erweisen, die langte, dass ihre Pflichten als Völker- als es ihr der Rohstoffmangel bisher er- Englands Aufgabe wäre es jetzt, die ich ihrem Herrn selbst verweigere, mich bundsmitglied sie dazu zwängen. Aber laubt hätte, die Abschwächung und Ver- Konstellation zu schaffen, die den Dik gegen die infame Verleumdung zu vertei in diesem Fall besteht keine digen". Ich begnüge mich mit der nochmaautoma- zögerung der Seeblockade, die ohnehin tatoren den Krieg als allzu gefährliches ligen Feststellung, dass ich den genannten tische Verpflichtung zu militärischem schon durch die Bedrohung der engli- Risiko erscheinen liesse. Denn es ist so Tschernow nie in meinem Leben gesehen Eingreifen. England behält aber für die schen und französischen Seeherrschaft wie Churchill es in der Debatte form* endgültige Entscheidung freie Hand. erschwert ist. Politisch aber würde Fran- lierte: Was aber meine interventionistische und Bis dahin sagt Chamberlain nichts co- Spanien zur Verlängerung der Achse. verschwörerische Tätigkeit betrifft, so will Neues, nichts, was in der durch die An- werden, Frankreichs Pyrenäengrenze be- pflichtungen, aber leider ohne dass wir ,, Zweifellos haben wir bedeutende Ver ich schon da ich nun einmal zum Leiter nexion Oesterreichs und die Aufrich- droht, seine militärische Kraft noch wei- damit den vollen Gegenwert an abschrek ,, Aussenpolitik" des PV und eurem tung der deutschen Hegemonie in Mit- ter geschwächt werden. Die City- Erwar- kender Wirkung erzielen. Wir tun nich ,, antibolsche wistischen Sachverstädigen" teleuropa so verschärften Situation einen tung. Franco bedürfe zum Wiederauf- alles, was in unserer Macht steht, um den erklärt werde( und die naiven Franzosen neuen englischen Beitrag zur Friedens- bau Englands wirtschaftliche und finan- Krieg zu verhindern, den wir doch auf un meinen noch: das Lächerliche tötet!) einiges kurz feststellen, nämlich: sicherung bedeutete. Aber dann fährt zielle Hilfe ist eine trügerische, zum min- nehmen müssen, wenn er erst ausbricht densten ganz unsichere Illusion. Kann Man sollte wirklich darüber nachdenken 1. Ich bin der Urheber jener Gedankengänge, die in den Mittelpunkt der proleta- delt, geht es nicht allein um gesetzliche Weltreichs aufgebaut werden? ,, Wo es sich um Krieg und Frieden han- auf diese die Politik des englischen ob nicht, nachdem wir schon so weit gegan gen, der kühnere Kurs nicht der sicherer rischen Kriegspolitik die unerbittliche Verpflichtungen. Wenn ein Krieg ausbräwäre." Feindschaft gegen den Weltfaschismus im che, Aber auch hier muss der ,, unerbittallgemeinen und den Hitler- Faschismus ins- beschränkt werden könnte auf diejenigen, kung ausüben. Paul Boncour hat dem schon zu spät kommt, darauf kann wäre es unwahrscheinlich, dass er liche Druck der Tatsachen" seine WirOb aber diese Ueberlegung nich besondere und die Verteidigung der Sow- die solche Verpflichtungen jetunion stellen und die zuerst in meinen haben. Der unerbittliche Druck von Tat- auswärtigen Ausschuss der Kammer aus- lein der unerbittliche Druck der Tat habe. der Chamberlain fort: übernommeй Thesen mit Otto Bauer und Zyromsky und sachen könnte sich sehr wohl als mächtiger einandergesetzt, dass die Anwesenheit sachen" die Antwort geben. als formale Verkündungen. schliesslich in den Thesen der Auslandsde- einem solchen Falle wäre es sehr wohl im Spanien einem Gesamtplan entsprechen In deutscher und italienischer Truppen in legation meiner Partei ihren Ausdruck gefunden haben; 99 mai ein der U ben a nav staa b Mas pon uns ver stos I Ra Er der wol al che ZOS 93 des Dr. Richard Kern. blic reit sch ein die nen satz ihr mit etw wi vita gen ( col Zeu ver bot pati hin Ab land flüchteten, sobald die Gefahr nahte ,, Die Führer der Vaterländischen Front Oder an Göring, der nach dem Münchne haben sich genau so verflüchtigt wie die Bierkeller- Putsch über Tirol hinweg ganze Organisation. Hals über Kopf ist schnell den Weg nach Schweden such einer nach dem andern ins Ausland ge- dass selbst seine Anhänger den Kopf schü 2. War unsere Partei immer gegen den gewaltsamen Sturz der Sowjetmacht, so zu werden. Wer es aber weiss und doch schon in Strömen floss. In einem Bericht Scharen österreichischer Nazis denken, steht im Mittelpunkt meiner gesamten pu- über meinen ,, Interventionismus" und der„, Preussischen Zeitung" vom 12. März noch bis vor kurzem eiligst nach Deutsch blizistischen Tätigkeit während der letzten zwei Jahre der Gedanke, dass wir, Sozial- meine Verschwörertätigkeit" schreibt, der liest man: demokraten, nichts von militärischen Ver- stempelt sich selbst zum politischen Lump. schwörungen und Palastrevolutionen und Ich muss es selbstverständlich Herrn Dahdaher überhaupt von den Kämpfen inner- lem und der Redaktion der„, Volkszeitung" halb der„, oberen Zehntausend" der Sow- überlassen, die Wahl zwischen diesen zwei jetgesellschaft zu erwarten haben, und alle Möglichkeiten zu treffen. unsere Hoffnungen auf eine demokratische Ueberwindung der Stalinschen Alleinherrschaft nur auf der freien, systematischen und organisierten Aktion der Arbeiterschaft auf dem legalen Boden der neuen Verfassung aufbauen dürfen. Theodor Dan. Kein Haar gekrümmt flohen. Man lacht in Wien und in ganz telten. Oesterreich über diese überstürzte Flucht, denn bei der nationalsozialistischen Erhebung des deutschen Volkes ist niemand ein Haar gekrümmt worden." Kein Haar gekrümmt Arbeitergrosehen. Die Bank der De auf den Strassen schen Arbeit hat für jedes am 13. März ode Ueber die Auflösung der Vaterländischen werden nur jüdisch Aussehende misshan- am 10. oder 20. April 1938 geborene öster Front und die verzweifelte Stimmung in delt, Privatrachen werden massenweise reichische Kind ein Sparkassenbuch Wer dies alles nicht weiss, der sollte es Wien berichtet die Nazipresse mit jener ausgetragen, die Gefängnisse sind mit Hit- 25. Mark gestiftet. Die Deutsche Arbeit lieber unterlassen, über das, was er nicht harmlosen Biedermannsmiene, die sie auch lergegnern überfüllt und die Gestapo regiert front hat ein 2500 Morgen grosses Ritter weiss, zu schreiben, um nicht als politi- in Deutschland nach dem 5. März zeigte, als nach neudeutschem Muster. Ausserdem gut bei Braunschweig gekauft, das scher Ignorant und Dummkopf angesehen in den braunen Folterkellern das Blut sollte die braune Presse ein wenig an die Mustergut eingerichtet werden soll. hssuLeiHer tät, -G. deHen len eren. auf die euzen. enz rinähasers-tofzeisen uns wir Beikeit verFährtigt, ahEt je ermrten yrik drü eges, eckt. iner die aftlin: sten misse euen Zur der ischVeriche ngen, den liche nur r als ach .04 inzel( fuer Preis zugs aern). ien 2.-) 1.40 itsch 0.22 Fran nnien 1.80) Din. 3.60) rg B ( 4.20) na P. 6.n Lei 4.20 Intervention Hitler in Spanien Die spanische Gesandtschaft in London hat ein amtliches Telegramm aus Barcelona veröffentlicht, das EinzelheiDer Weg nach Bagdad Südosteuropa in offener Panik Der Oberst des tschechoslovakischen wie sie aus dem Weltkrieg hervorgegan- ihren Triumph feierte, hat sich sehr ten über die deutsche Intervention in Generalstabs Moravec hat in einer viel gen war. Seit dem März 1936, der Frank- rasch als Fata Morgana erwiesen. ItaSpanien enthält. beachteten Broschüre die Stosslinie des reich aus dem mittel- und osteuropäi- lien, im Mittelmeer und in Ostafrika enWir zitieren daraus: neu- deutschen Imperialismus zu skizzie- schen Raum ausschaltete, ist dieses gagiert, war nicht stark genug, gleich,, Um die Offensive an der Front von ren versucht. Sie führt durch das Do- Staatensystem in Umwälzung geraten. zeitig England und dem Dritten Reich Aragon vorzubereiten, ist kürzlich eine be- nautal und die mährische Pforte an das Das französische Allianzsystem, von entgegenzutreten. Es hat vor Deutschträchtliche Masse von Material und Tech- Schwarze Meer und den Persischen Frankreich durch die erstarkende und land kapituliert, sich als zweite Macht nikern aus Deutschland und Italien in Re- Meerbusen. Es ist die alte Linie Berlin angriffsbereite Militärmacht des Dritten in die ,, Achse" eingefügt und schliessbellenhäfen angekommen, und der Zustrom dauert noch an. Im Laufe des März ha- Bagdad, die schon vor dem Weltkrieg Reichs getrennt, ist zerbrochen. Polen lich Oesterreich, dessen Garantie es ben folgende Schiffe Material in diesen Hä- die Federn der Romantiker des deut- ist deutlich auf die andere Seite abge- entgegen den wahrheitswidrigen Beschen Imperialismus beflügelte, in den schwenkt. Die Kleine Entente besteht hauptungen Mussolinis den österreifen entladen: das heute deln.I Hilfsver1. März: das deutsche Kriegsschiff Kämpfen des Weltkriegs einen Augen- nur mehr dem Namen nach. Sie ist noch chischen Staatsmännern gegenüber überDeutschland in Ceuta, und das italienische blick lang Wirklichkeit wurde und nun- bereit, gegenüber der Drohung des un- nommen hatte, dem Dritten Reich preisSchiff Franca Fascio in Sevilla; mehr von neuem eine, wenn auch garischen Revisionismus zusammenzu- gegeben. Ungarn, das sich Deutschland 3. März: das spanische Schiff Ciudad de kaum die einzige, Entwicklungsrichtung wirken. Aber dieses Problem spielt heute gegenüber heute in einer der österreichiCeuta in Algesiras; des nazistischen Expansionsdrangs zu neben dem ungeheuer aktuellen und schen ähnlichen Lage befindet, kann 6. März: das spanische Schiff San Jua- werden scheint. Die Beute, um die es da grundlegenderen der deutschen Aggres- nicht mehr auf den Schutz Italiens nita in Teneriffa; geht, ist kaum zu überschätzen. Südost- sion keine Rolle mehr. Dem Dritten rechnen als das unglückliche Nachbar1400 ton Material, in Sevilla, das deutsche mit Zwang und Lockung umwirbt, ist Entente nicht mehr geschlossen zu han- Protokolle besteht nicht mehr. 1400 ton Material, in Sevilla, das deutsche europa, das das Dritte Reich seit langem Reich gegenüber aber vermag die Kleine land. Die Staatengruppe der römischen Schiff Pasajes in Larache; Durch wenige Monate hat man mit 12. März: das deutsche Schiff Palos in reich an Menschenmaterial, Sevilla, das italienische Schiff Antonio Pi- der Kriegswirtschaft und morgen der Jugoslavien hat schon vor dem An- dem Gedanken gespielt, die Sowjetunion gafetta, 14 Tanks und 12 Jagdflugzeuge, in Kriegführung zu dienen vermöchte, ge- schluss" einen völligen diplomatischen in die südosteuropäische Politik einzuAlgesiras; duldigen Männern, die das Kämpfen, Frontwechsel vollzogen. Es sitzt, um ein fügen, um ein Gegengewicht gegen 14. März: das spanische Schiff Mar Negro Leiden und Sterben gewohnt sind; reich englisches Bild zu verwenden, auf der Deutschland und einen Ersatz für die in Puerto de Santa Maria, und die Ciudad an mineralischen Rohstoffen, die der Mauer, die die europäischen Länder in französische Garantie zu schaffen. Der de Alicante in Ceuta; deutschen Aufrüstung unentbehrlich zwei Heerlager scheidet, bereit, sich erst tschechoslovakisch- russische 12. März: 6 Bombenflugzeuge„ Heinkel" sind; reich an Lebensmitteln Lebensmitteln und im letzten Augenblick für eine der bei- trag sollte die Keimzelle eines solchen in Melilla, die ihren Weg nach der Halbin pflanzlichen Rohstoffen, deren das den Seiten zu entscheiden. Die Tatsache. Staatensystems werden, dem ein rumäsel fortsetzten; Hilfsvertrag die notam 4. März eine Gruppe von 4 Geschwa- Dritte Reich so dringend bedarf. Wenn dass Stojadinowitsch allerdings im nisch- russischer dern von„, Heinkel 111", Bombenflugzeuge es Berlin gelingt, mit deutschen Inge- Gegensatz zur Massenstimmung, beson- wendige territoriale Brücke beistellen nieuren und deutschen Organisatoren ders in den slovenischen Gebieten sollte. Aber dieser Plan, von Frankreich mit langer Reichweite mit ihrem gesamten Personal, um speziell bei der Offensive den ganzen riesigen Raum zu erfassen, die Eroberung Oesterreichs gutge- nur halbschlächtig verfolgt, von Engvon Aragon verwendet zu werden. Diese der von Wien bis nach Warna am heissen, ja begrüsst hat, zeigt, wie weit land mit grösstem Misstrauen angeseFlugzeuge, die Frankreich überflogen ha- Schwarzen Meer reicht, dann hat es er- sich Jugoslavien schon nach der ande- hen, stiess in Südosteuropa auf den ben, sind in Palma gelandet. Sie sind in reicht, was in den Kämpfen des Welt- ren Seite der Front engagiert hat. Widerstand der gesamten politischen die deutsche Legion Kondor" eingeglie kriegs erst 1917 ermöglicht wurde, zu Rumänien hat in den letzten Monaten, und sozialen Reaktion und war mit dem dert worden, die sich aus zwei Gruppen spät, um den Sieg der deutschen Waffen teils aus innerpolitischen, teils aus aus- Sturz Titulescus praktisch erledigt. von Jagdflugzeugen, vier Geschwadern vom zu sichern. Die Organisation Südosteu- sen politischen Gründen einen wahren Seither liegt Südosteuropa desorganiTyp Messerschmidt 109" und zwei Geschwadern„ Heinkel 51" zusammensetzt, opas unter deutscher Führung für den Eiertanz aufgeführt, der es zunächst in siert, innerlich uneins, in offener Panik, wozu eine Gruppe von Erkundungsflugzeu- kommenden Kampf um die Herrschaft unmittelbare Nachbarschaft zu Italien der deutschen Militärmacht als Beute zu- und Deutschland, dann wiederum in hingeworfen da. Nur mehr die offene gen kommt, die aus zwei Geschwadern über den europäischen Kontinent faschistischen englisch- französisch- russische Koopera..Dornier 17" und einer Patrouille„ Heinkel nächst das ist der Einsatz in dem ge- vorsichtige Distanz zur 45" zusammengesetzt ist. waltigen Ringen, das vor unseren Augen..Achse" brachte. Wenn nicht alle An- tion, deren Angelpunkt die TschechosloDer Oberbefehlshaber der Legion Kon- vor sich geht. zeichen trügen, ist König Carol, der nun vakei sein müsste, könnte verhindern, dor" ist der General Veidt, der Kampf- Die Eroberung Wiens hat nicht nur offen die Verantwortung für die Politik dass sich das Dritte Reich des ganzen gruppe der Kommandant Neudörfer, der den Druck des Dritten Reichs auf die seines Landes übernommen und seine südosteuropäischen Raums mit seinen Jagdgruppe der Kommandant Hermann, des Tschechoslovakische Republik unge- persönliche Diktatur unverhüllt prokla- ungeheuren Möglichkeiten bemächtige. ersten Bombengeschwaders der Komman heuer verstärkt, die einzige Festung im miert hat, im Begriffe, neuerdings die Aber von einer solchen Zusammenarbeit dont Scholtz, des zweiten Geschwaders der Donauraum, die Deutschland noch of- Beziehungen zu Berlin und Rom enger ist weit und breit nichts zu sehen. So Kapitän Schröder, des dritten der Kom fen widersteht. Alle Länder östlich und zu gestalten. Damit ist die Kleine En- hat Deutschland den ersten Stoss gegen mandant Fischer, des vierten der Komnun- tente als machtpolitischer Faktor, was den schwächsten Punkt im südosteuromandant Zielberg. Alle diese Führer und südöstlich von Oesterreich sind Offiziere gehören der Luftwaffe des Deut- mehr in die Reichweite der deutschen das entscheidende Problem Südosteuropäischen Staatensystem, Oesterreich, unschen Reiches an. Drohung gerückt. Das grosse Vakuum pas anlangt, die Auseinandersetzung gestraft führen können. So holt es nun Das Material zur Verfügung der italieni- im Donauraum, das machtpolitische mit dem Dritten Reich, nicht mehr vor- zum zweiten, entscheidenden Stoss geund deutschen Luftstreitkräfte ist Loch, das seit 1933 entstanden ist, ist in handen. gen die Tschechoslovakei aus. Es bedarf das folgende: Gefahr, vom Dritten Reich ausgefüllt zu Bis in den Herbst des Jahres 1936 ha- keiner Berufung auf Bismarck mehr, um 150 Fiat 32; 100 Savoia 81; 40 Stormi; werden. ben verschiedene Länder Südosteuro- zu erkennen, dass der Fall dieser letz40 Romeo; 40 Junkers; 40 Heinkel; 40 Dor- Die ganze Staatenorganisation Süd- pas, mehr oder minder freiwillig, den ten Festung, die dem deutschen Drang nier; der Rest der 700 Flugzeuge besteht osteuropas in der Nachkriegszeit war ge- Versuch gemacht, in Italien einen Aus- nach dem Südosten widersteht, das aus Erkundungsapparaten Typ Messer- gründet auf die militärische und macht- fall für die entschwindende französische Schicksal ganz Südosteuropas besiegeln schmidt und anderen, sowie aus Wasser- politische Unterlegenheit Deutschlands Garantie zu finden. Der römische Staa- müsste. Im Kampf um die Moldaurepuflugzeugen Savoia. gegenüber den Westmächten, in erster tenblock, der Italien, Oesterreich und blik entscheidet sich die erste grosse Die Londoner Zeitung ,, News Chro- Linie Frankreich. Die französische Re- Ungarn vereinte, sollte als Keimzelle für Schlacht um die Herrschaft über den nicle" veröffentlicht die folgende Spe- publik selbst war die erste Militärmacht eine neue Staatenorganisation dienen, europäischen Kontinent. Deutschland ist zialinformation aus Barcelona: Europas. Durch ihren polnischen Alliier- die den Druck des Dritten Reichs abzu- auf dem Wege nach Bagdad und daEines der Wasserflugzeuge, die in der ten und durch die Kleine Entente si- wehren bestimmt war. Aber diese Kom- mit auch auf dem Weg nach Paris und letzten Woche in Tarragona den englischen cherte sie die Landkarte Südosteuropas, bination, die in den Tagen von Stresa London. Dampfer Stanwell bombardiert, und dabei schen das zwei Mann der Besatzung getötet und den Beobachter des Nichtinterventionsausschusses verletzt haben, ist durch Feuer der Abwehrbatterien von Vinaroz abgeschossen worden. Vier Mann der Besatzung, die nicht verletzt waren flohen nach dem Ufer, in der Hoffnung, in einem kleinen Boot zu entfliehen. Sie wurden verfolgt und gefangen genommen. Gefangene waren Deutsche. Der Kommandant des Wasserflugzeuges ist jetzt verhört Diese Einmarsch nach Windhuk vorbereitet BevölkeDie in Wien tätigen Auslandsjournali-| Neben Angehörigen der ehemaligen der weissen und eingeborenen Kolonialverwaltung nahmen rung." Assessor Dr. Winckelmann erstattete worden. Er heisst Rudolf Rucker, 25 Jahre sten haben ihrer Presse voller Erstaunen deutschen alt, geboren in Hamburg. Man hat bisher gemeldet, dass die deutschen Beamten zahlreiche Vertreter der beteiligten Behör- ein ausführliches Referat über die Eingebogeglaubt, dass Majorka ausschliesslich von mit fertigen Listen in die betroffenen den und Parteidienststellen, Italienern benutzt werde, aber nach den Geschäfts- und Wohnhäuser gekommen Erklärungen von Rucker ist der Hafen von seien, um ihre Recherchen anzustellen. Pollensa mit seiner ausgezeichneten Bucht Ein englischer Korrespondent berichtet,| auf der anderen Seite der Insel von Palma bestimmt. es habe so gewirkt, als ob die Details als Basis für die deutschen Wasserflugzeuge der Aktion von langer Hand vorbereitet Rucker, der von Berlin über Rom nach gewesen wären. Majorka gekommen war, hatte Befehle des deutschen Luftfahrtministeriums für den Wir können dem englischen Kollegen versichern, dass die Annektion nicht nur des Auswärtigen Amtes, der Oberkommandos der Wehrmacht, des Reichsministeriums des Inneren, des Reichsjustizministeriums, der Dienststelle von Ribbentrop, der Auslands- Organisation, des Kolonialpolitischen Amts, des Reichskolonialbundes Kommandanten Halinghausen, den Chef der anscheinend, sondern tatsächlich minu- schienen: Basis Pollensa, überbracht. 0.70 0.08 Paris 29111 Nener ester Wien wärts reiz VIII slova Buka arest sen wurde. Er hat die slova Karls essanten Bekundungen gemacht: apest Cecho vom Typ„ HeinFiliale grad Kon 40 schwere Bomber tiös vorbereitet war. Wenn sich die Engmehr als vorbereitet ist: usw. an der Sitzung teil. U. a. waren erAus der nun folgenden Namensliste renengerichtsbarkeit in unseren afrikanischen Kolonien. ,, In unseren afrikanischen Kolonien". ,, In der gleichzeitig stattfindenden Sitzung des Unterausschusses ,, Koloniales Staats- und Verwaltungsrecht" wurde unter dem Vorsitz von Gouverneur a. D. Dr. Hahl der Entwurf des Haushaltgesetzes für die Kolonien einer eingehenden Prüfung unterzogen; Das ist der amtliche Entwurf. die Beratungen über den Entwurf wurReichskolonialbeamtengeEin anderer verhörter deutscher Flieger länder die Mühe machen würden, die seien lediglich von Lindequist, Gouver den abgeschlossen. In der nächsten Sitzung , dessen Apparat bei Candasnos an der deutschen Fachzeitschriften nachzule- neur a. D., Dr. Hahl und Legationsrat Entwürfen zum Front von Aragon am 10. März abgeschos- sen, so würden sie ausserdem wissen, Dr. Lohmann om Auswärtigen Amt ge- setz befassen." dass auch die Uebergabe der Kolonien nannt. Jedenfalls zeigt die Uebersicht Wenn auch dieser Entwurf durchbeüber die auf der Tagung vertretenen raten worden sein wird und die weiteIn Heft 5 der ,, Zeitschrift der Akade- Reichsbehörden, dass es sich um eine ren Gesetze, die die Verwaltung braucht. kel 101" sind Ende Februar, am Vorabend mie für deutsches Recht" 5. Jahrgang keineswegs private Veranstaltung ro- dann wird Tag und Stunde für die Lander Offensive, an der Front von Aragon vom 1. März 1938, Seite 147, ist ein Tä- mantischen Charakters, sondern um dung in der ersten in Angriff zu neheingetroffen; sie waren von Deutschland tigkeitsbericht des Kolonialausschusses eine offizielle Arbeitssitzung handelte. menden Kolonie festgesetzt werden. nach Majorka gekommen, nachdem sie der Akademie für deutsches Recht abge- Auch die Vortragsreihe soll nur aus- Den Engländern, die zu ihrem Trost anFrankreich überflogen hatten. Von Majorka druckt. Es heisst dort: hatten sie sich nach Spanien begeben; zugsweise wiedergegeben werden: nehmen möchten, das alles liege noch in Deutschland führt unter Einsatz gros- für deutsches Recht tagte am 9. Februar ,, Am Nachmittag tagte unter dem Vorsitz weitem Felde, sei gesagt, dass man aus Vorsitz von von Direktor Weigelt( der Leiter der der Praxis der Legislative weiss, dass berlain redet nach wie vor von Nichtin- Staatsrat Prof. Dr. Freiherrn von Frey- Gruppe Kolonialwirtschaftliche Unterneh- das Beamtengesetz gewöhnlich das letzte tervention! ,, Der Kolonialausschuss tagh- Loringhoven, Breslau. der Akademie mungen) der Unterausschuss ,, Rechtsfragen Stück eines Gesetzblockes ist. Berichte aus Deutschland Ein Mord Im Gefängnis umgebracht An der tschechoslovakischen Grenze Grenzschutz. Illustrationen zu Görings Erklärungen zu muss fahren.. bis Strassenbau. lassen. In ein wire heit Mate leich alle kom In der Nummer 247 vom 13. März berichteten wir von Verhaftungen im Berichten, die dem sozialdemokrati-| Alarmbereitschaft. Verstärkung wurde von U. a. hörte man weithin ins böhmische Wurmgebiet. Jetzt erreicht uns die schen Parteivorstand von der sächsisch- Eibenstock hinzugezogen. Die Verstärkung Gebiet das Horst- Wessellied, Deutschland, Kunde, dass einer der Verhafteten, tschechoslovakischen Grenze zugehen, wurde von der Motorradstaffel des NSKK Deutschland über alles usw. Viele Neugieder Gen. Kurt Berkner, das Gefängnis entnehmen wir eine Reihe von Einzel- gestellt. Die Grenze wurde in diesem Ge- rige standen an der Grenze und schauten heiten, die auf das deutlichste zeigen, biet vom 4. bis 7. Februar ständig abge- der deutschen Kundgebung interessiert zu. 2. Eine bemerkenswerte Nebenerscheitot verlassen hat. Man hatte ihn mit welche Absichten gegenüber der Tschenung der Vorgänge in Oesterreich ist, dass vielen anderen ins Polizeigefängnis choslovakei bestehen. Im Herbst 1937 wurde die Strasse von im grenznahen Seiffen, im Erzgebirge, seit nach Aachen gebracht. Dort hat er Schwarzenberg über Grünstädtel, Siegelhof Dienstag, den 15. März, Abteilungen der Insich angeblich am 16. Februar in der Globenstein fertiggestellt. In letzter fanterieregimenter Nr. 108 und 84 liegen. Die Organisierung des deutschen GrenzZelle erhängt. Den Eltern Kurt Berk- schutzes in Formationen der sogenannten Zeit sind die Vermessungs- und Absteckar- Die Soldaten sind in der Turnerburg, im beiten für die Fortführung des Strassen- Gasthof Zum Erbgericht" und auch in der ners händigte man einen Tag vor der Grenzwacht hat weitere Fortschritte baues von Globenstein über Rittersgrün, Fabrik Oller einquartiert. Sie erregen naverzeichnen. Längs der Grenze werden die Beisetzung, am 5. März, die Urne aus. Grenzwachtformationen gebildet, die mili. Ehrenzipfel, Zweibach, zum Fichelberg äusserst schweigsam verhalten und nichts Die Beerdigung fand unter riesiger tärisch ausgebildet werden. bis an die tschechoslovakische Grenze auf- stärkste Interesse, besonders da sie sich türlich bei der Grenzbevölkerung das Beteiligung statt. Sie war für nachmit- In X. finden seit Wochen Kurse statt, an genommen worden. Nächstens soll der Bau denen die Mitglieder der Grenzwacht teil- der Strasse beginnen. Die Strassenbreite über den Grund ihres Hierseins verlauten tags 4 Uhr angesetzt; bereits um nehmen müssen. Die Vorträge, welche in soll 12 Meter werden, die mit Granitpacklager beschottert werden sollen. Von dieser 3. Ueber die Vorgänge vom 11. bis 12. 21/2 Uhr war die Chaussee nach dem den Kursen gehalten werden, sind mit Waldfriedhof in Merkstein schwarz Lichtbildern versehen. Gesprochen wird Beschotterung sollen aber nur 6 Meter in März wird berichtet, dass im westsächsi der Mitte zu sehen sein. 3 Meter sollen mit schen und bayrischen Grenzgebiet bereits les, u. a. über die Themen ,, Das Verhalten an von Menschen. der Grenze bei Fliegerangriffen"," Was Rasen bepflanzt und 3 Meter sollen mit ei- am 11. März( durch Eisenbahner) bekannt dass Truppenbewegungen vorge Am Grabe sprach der Vater unseres muss der Grenzler beobachten?"," Welche nem Schieferbelag versehen werden. Der wurde, Nichtinformierte wird also nur eine 6 Me- nommen würden. Am 12. März früh waren Kurt, den man ebenfalls verhaftet Vorgänge in der Tschechoslovakei bekommen, die Truppenbewegungen längs der Grenze der Grenzler beobachten" usw. Aus diesen ter breite Strasse zu sehen hatte, den man aber angesichts des Themen ist ersichtlich, dass eine wesent- während sie in Wirklichkeit 12 Meter breit auch zu beobachten. In Selb, Hohenberg Todes seines Sohnes entlassen musste. liche Aufgabe des Grenzschutzes in der sein wird. Und das in einem Gebiet, wo in und Schirding wurden alle militärfähigen Er sprach nur wenige Worte und Ausspionierung bestimmter Dinge in der der Hauptsache nur Holzfuhrwerke fahren! Männer bis zu 30 Jahren aus den Betrieben eingezogen. Vom Freitag zum Sonnabend der Tschechoslovakei, sowie aller Vorgänge an schloss: ,, Kurt wir möchten nur wis- der Grenze überhaupt besteht. waren längs der Grenze deutsche Flieger Wis In dieser in grosser Zahl zu sehen. Dabei konnte man Wie systematisch die Grenzbevölkerung feststellen, dass sie öfters die tschechoslo fällt sen, wie Du Deine letzten Minuten ge- Spionagetätigkeit liegt auch der Grund dafür, dass eine Anzahl reichsdeutscher in die Kriegspropaganda des Dritten Rei- vakische Grenze überflogen. lebt hast". Weiter kam er nicht, Grenzanwohner ständig ohne die bekannten ches eingegliedert wird, beweisen die Die Grenze wurde nach dem Einmarsch Freunde rissen ihn zurück, damit er Schwierigkeiten, die andere haben, die Grenzdemonstrationen der letzten Wochen, der deutschen Truppen in Oesterreich sich nicht ins Unglück stürze. Grenze überschreiten und dabei Ausgaben die in allen Grenzgebieten nach den Ereig- durch Höhenfeuer beleuchtet und von der machen können, die über die persönlichen nissen am 4. Februar, 12. Februar und 11. Kein Mensch im ganzen Wurmge- Verhältnisse der Betreffenden hinausgehen, März festgestellt werden konnten. Schon Fackelzüge sehen und das„ Heil"-Gebrülle aus konnte man in Deutschland Kom biet glaubt an den freiwilligen Tod wie verschiedendlich festgestellt werden vorher, aber seit diesen Ereignissen ver- hören. Die Grenze war in diesen Tagen stärkt, wurde oftmals beobachtet, dass in streng gesperrt. Ein junger deutscher Fi dieses lebenslustigen, jungen Men- konnte. den deutschen Grenzorten grosse LautspreGrenzmanöver. schen, der seit 1919 eifriges Mitglied nanzer sagte zu tschechoslovakischen Bür cher aufgestellt werden, die weithin im Ausser den vorerwähnten Kursen finden Staatsgebiet der Tschechoslovakei zu hören Grenze mehr hier und wir sind wieder ein gern: ,, In einem Vierteljahr gibt es keine im Arbeiterturn- und Sportbund geals Schüler eingetreten und im Grenzgebiet regelrechte Uebungen, man sind. Umzüge werden ganz nahe der Grenze Volk und ein Reich". Es braucht wohl kann auch sagen, kleine Manöver statt, wie veranstaltet, damit sie von der Tschecho- nicht besonders betont zu werden, dass 1932 Bezirkssportwart im 9. Bezirk nachstehende Berichte beweisen. slovakei aus gut beobachtet werden kön- die Stimmung unter den Anhängern der vom 6. Kreis geworden war, nachdem a) Am 10. Februar fand im Aschberger nen und deren Wirkung erhöht werden SdP sehr aufgeregt ist. Viele von ihnen Gebiet nahe der tschechoslovakischen er alle Stufen auf der Funktionärlei- Grenze eine Uebung statt, an der sächsi- grosser Plakate an den Häuserfronten, die freit" werden, kaum noch beherrschen. soll durch Aufschriften und Anbringen können sich vor Freude, dass sie bald ,, be ter jener ehemals stolzen Organisation sche Truppenteile beteiligt waren. Der Be- nach der Tschechoslovakei zu liegen. 4. In Oberwiesenthal, im Erzgebirge, war der deutschen Arbeitersportler durch- völkerung wurde gesagt, dass die Uebung einen Einige der Berichte bringen wir nachDie sportlichen Charakter habe. am Sonnabend, den 12. März, ein grosser laufen hatte. Soldaten wären nur im Gebiet, um ihre Lautsprecher aufgestellt, der weit über die Kurt Berkner war der älteste Sohn wintersportlichen Leistungen unter Beweis 1. Am Sonntag, den 13. Februar, waren Grenze zu hören war. Ausserdem wurde wieder Grenzdemonstrationen mittels Laut- dort ein Fackelzug veranstaltet, wobei von unter 7 Geschwistern, in Sachsen ge- zu stellen. b) Vom 3. bis 9. Februar waren im Grenz- sprecher zu beobachten. In Sächsisch- den Beteiligten zu hören war, dass der An boren und ein echter Proletariersohn, abschnitt Johanngeorgenstadt- Rittersgrün Zinnwald befand sich der eine und in Ge- griff auf die Tschechoslovakei nun nicht der alles Elend eines Bergarbeiter- die Abteilungen der Grenzwacht in steter orgenfeld der andere Riesenlautsprecher. mehr lange auf sich warten lassen würde. haushalts ausgekostet hatte. Arbeitslosigkeit des Vaters, der Brüder und die wesen, 19 stehend: Grenzdemonstrationen. um Grenze ihm eine hen ten dere den Stim Da In niger neue sung aufge sung drei zusti Teil lesen Profe eine um( jeder nen, sind davo fung, men, schw trägt Absti wer i eigene lasteten auf ihm und der gan- land von seinen Feinden angegriffen wer-( ,, Martin Mutschmann- Siedlungswerk" genü- nicht daran denken, in eine solche Woh zen Familie viele Jahre hindurch. den würde, um es zu vernichten. gend beweihräuchert wurde. Dieser Sied- nung zu ziehen, weil sie etwa 40 Prozent den 1 Man muss die Kinder selbst gesehen ha- lungsplan stiess aber auf viele Widerstände, höher liegen als der ortsübliche Mietsatz Kurt war trotzdem immer heiter, im- ben, um den Eindruck beurteilen zu kön- vor allem bei den Bergarbeitern selbst. Zu- Aber auch die zahlungskräftigeren Berg mer mutig, nie verzagt. Und jetzt soll nen, den das Tragen der Gasmasken auf die nächst sollten die Bergarbeiter verpflichtet leute, bei denen zwei oder noch mehr Fa er sich erhängt haben? Das glaubt nie- Kinder macht! Verstört und aufgeregt le- werden, einen grossen Teil der Arbeiten milienmitglieder verdienen, gen sie den Schulweg zurück. beim Bau selbst zu machen, um die Bau- nicht begeistert, weil sie zunächst eine un mand, das kann niemand glauben. Natürlich gibt diese Massnahme, wie über. kosten zu verringern. Alle in der Nähe woh- bestimmte Zeit am Bau arbeiten müssen Alles deutet darauf hin, dass die haupt der ganze Schulunterricht, den Kin- nenden Bergarbeiter sollten zu diesen Ar- nicht wissen, wie diese Arbeiten verrech die net werden und am Schluss noch meh Gestapo hier einen neuen Mord auf dern genügend Stoff, um über die bösen beiten herangezogen werden, Feinde, die Deutschland überfallen wollen, Volksgemeinschaft" unter Beweis zu stel- Miete zahlen müssen als anderswo. Nur de ihr Gewissen geladen hat. In der Zelle zu schimpfen. Das Schlimme ist, dass die len. Die Bergarbeiter zeigten für diese Art vorhandenen Wohnungsnot und dem sant von Kurt fand man kein Instrument, Eltern bei kleinen Kindern nicht einmal Volksgemeinschaft wenig Verständnis und ten Druck der Nazibonzen ist es zu danken mit dem er sich erhängt haben könnte. den Versuch unternehmen können, den erklärten, sie seien nicht in der Lage nach dass überhaupt Interessenten für dieses und Es gibt ausser der Tatsache, dass die Kindern etwas anderes zu lehren, da bei der Schufterei in der Grube, wo sie ohne- ,, Wohltätigkeitswerk" gefunden wurden. dem Unvermögen der Kinder, über be- hin schon Ueberschichten machen müssen, Die Fertigstellung der Häuser nimmt aus des Bauarbeiten Gründen Gestapo 2 Wochen gebrauchte, um stimmte Dinge nicht zu sprechen, es un- auch noch nach Feierabend Rohstoffmangels eine schlechten Fortgang. An vielen Stellen die Einäscherung vorzunehmen, noch möglich ist, sie über die wahren Zusam- zu verrichten. menhänge und Tatsachen aufzuklären. Sind Daraufhin ging man dazu über, nur die ben die Kumpels schon ausgeschachtet, aber weitere Anzeichen dafür, dass hier doch in den letzten Monaten mehrmals El- Interessenten für solche Wohnungen zu die- es kann nicht mit dem Bau begonnen wer ein Verbrechen begangen ist an einem tern zum Lehrer beordert worden, der ih- sen Arbeiten heranzuziehen. Aber es gab den, weil es an den nötigen Ziegeln jungen Menschen, der das Opfer ei- nen mit dem Entzug der Erziehungsgewalt fast keine Interessenten, als sie erfuhren, dem Mörtel fehlt. Regen und Schnee sorge drohte, wenn sie sich weiterhin dem neuen was die Mieten kosten sollten. Ausserdem dafür, dass wieder die Ausschachtung nes Gestapospitzels, eines notorischen Gedanken der schulischen Erziehung wurde den Bergarbeitern keine Klarheit fällt, und die Kumpels können wieder vo Verbrechers und Hochstaplers gewor- widersetzen würden. über die Verrechnung der von ihnen bei neuem mit ihrer Arbeit beginnen. Ander So müssen die Eltern widerstandslos zu den Bauten verrichteten Arbeit gegeben. wärts sind die Mauern fertig, aber es fehl den ist. Diesen Burschen.aber wird sehen, wie ihre Kinder in einer Welt des Die DAF- Bonzen gingen nun dazu über, das das Holz für den Dachstuhl und die Tür früher oder später sein Geschick er- Scheines und der Lüge aufwachsen. Die ge- Interesse dafür durch einen sanften Druck und Fensterrahmen. Langsam wird diese reichen! ringsten Versuche der Eltern, ihren Kin- zu wecken. Dabei wurden besonders die grossmäulig angekündigte ,, Martin Mutsch wie in Wirklichkeit die Bergarbeiter herausgesucht, die erwach- mann- Siedlung" zum Spottobjekt der K Dinge liegen, gefährden nicht nur sie, son- sene, berufstätige Kinder haben, also über meraden und von der Begeisterung, die nach Verhetzte Kinder Gasmasken auf dem Schulweg Aus einer sächsischen Stadt wird uns geschrieben: ,, In der letzten Februarwoche wurden hier in allen Schulen und für alle Jahrha und ZU die Land den, ger S räter wem ser F So tr die L mit J Da Zw gibt Manc über stimn Selbs All dass niggs heit reich weiss die T det dern zu sagen, dern auch den Weiterbestand der Fami- ein grösseres Familieneinkommen verfügen. Angaben der Zeitungen alle Herzen liengemeinschaft. Ungewollt haben diese Nazibonzen damit Bergarbeiter für ihren ,, Freund" Mutsch selbst zugegeben, dass diese ,, Martin mann erfüllt, ist mit bestem Willen nicht Mutschmann- Siedlung" alles andere sein zu merken. wird als eine Hilfe für die kinderreichen Eine Familien, als die es ausposaunt wurde. Die Bergmannssiedlung monatliche Miete beträgt für eine Wohnung, endlich veranlasst gesehen, der Verwaltun Die Oberschlesische Bergbehörde hat sich gänge an die Kinder obligatorisch Gas- Im sächsischen Steinkohlendistrikt wer- bestehend aus einem Stück Land von 500 derselben Hohenzollerngrube die masslose masken verteilt. Die Kinder erhielten bei den zur Zeit einige Bergmannssiedlungen bis 600 qmtr., einer Küche, einer Wohn- Ueberschichten zu verbieten. Die Ursach der Ausgabe der Masken die Anweisung, gebaut. Der Reichsstatthalter und Gauleiter stube und zwei ganz kleinen Schlafstuben liegt in der stetig sich steigenden Unfal diese täglich auf dem Wege nach und von der NSDAP. Mutschmann, nimmt für sich 28.- Mark. Das ist ein Betrag, der weit ziffer. wit in also Die Belegschaftsstärke von 320 der Schule zu tragen. Begründet wurde in Anspruch, ein besonderer Freund der über einen Wochenverdienst eines sächsi- Mann liegt noch auf derselben Höhe dies damit, dass die Kinder sich rechtzei- sächsischen Bergarbeiter zu sein. Und um schen Bergarbeiters hinaus geht. Für die 1933, doch die Unfälle stiegen von 720 tig an das Tragen der Gasmaske gewöhnen diesen Anspruch unter Beweis zu stellen, gleichen Wohnungen werden in den Berg- Jahre 1935 auf 2000 im Jahre 1937, müssten, denn das deutsche Vaterland sei hat er diesen Siedlungen seinen Namen ge- arbeiterwohnorten nur 15. bis 18. fast um das Dreifache. Im Januar diese punkt sei nicht mehr fern, an dem Deutsch- in der gesamten sächsischen Presse dieses mehrere kleinere Kinder haben, können also und 18 Schwerverletzte. rings von Feinden umgeben und der Zeit- ben lassen. Er hat dann dafür gesorgt, dass Mark bezahlt. Diejenigen Bergarbeiter, die Jahres allein gab es auf der Grube 4 Tot ter n at ie en een ch zu n. gm m m in nd SS. iel ch CUbeHe, nt te. esals löhe asusich at, der auf entelmer A möbenier ills, und litiung ritik ains entgeuch um hal zie ann, atipopie um xohl ffen, Aber egen gen die Dik ches t so rm Ver wit hrek nich aden f uns richt nken Gegan erer nich an al Tal ern. n, di utsch nahte achne weg suchte schul Dent z ode ch Öster Arbeits Ritter as Nr 250 BEILAGE NEUER VORWÄRTS elbow 3. April 1938 s Das germanische Reich deutscher Nation refodsy hau idiots aloM Die geheimen Ziele des Dritten Reiches dafür tische Rechte dürften diese lokal zusammengedrängten agermanischen Arbeiterhaben.us B. Russland breite In den friedliebenden Ländern Eu- 1 ,, Durch Heranziehung zu bestimmten In- und fände da wohl einen besonders günsti- sagen, dass ein Alldeutschland überhaupt nur möglich ist, wenn wir die slavische ropas geht eine geheime Hoffnung um. dustriezweigen und Arbeiten. Dass sie den gen, heimatlichen Boden. germanischen Arbeitern im Wettbewerb Vormacht, Russland, zerschmetternd geMan glaubt, dass nach der Eroberung nicht gefährlich werden könnten, 3. Die Hauptmasse der Agermanen liegt Oesterreichs der deutsche Expansions- müsste eben ein aus germanischen Arbei- im Osten und Süden. Hier müsse an die schlagen, geradezu wehrlos gemacht haben. Stelle der Vorbereitung zur Kolonisation Dann wird es aber auch, wenn Deutschdrang befriedigt sei. Nichts falscher tern bestehender Beirat Sorge tragen. Poli- die germanische Kolonisation selber tre- lands siegreiche Heere von der Moldau bis als das jetzt fängt es erst an! ten. Denn obwohl eine Besiedlung unbe- zur Adria stehen, möglich sein, die nichtDie Reden, die Hitler jetzt hält, ge- kolonisten als Nichtbürger natürlich nicht völkerter Gegenden gewiss leichter durch- deutsche Bevölkerung Zisleithaniens einfach führbar wäre, liegt für uns eine zwingende auszuweisen, allenfalls zu entschädigen, aber tabula rasa zu machen und nun Notwendigkeit ben genaue Auskunft über das, was b) Durch Wegsiedlung und Abschiebung Aur Kolonisation gerade Europa alles noch bevorsteht. Man nach einer Gegend, die für germanische hier, und zwar deshalb vor, weil wir im deutsch zu kolonisieren. Wir würden bei Westen, so unvermittelt im Rücken des so ungeheueren Ereignissen nicht zögern, muss sie nur im Lichte nationalsozia- Besiedlung nicht in Betracht käme, z. Reiches, keinen Grundstock der uns frem- sowohl Frankreich wie Russland, Asien, China." listischer Gedankengänge betrachten. den und gefährlichen Rasse mehr dulden Landstriche abzunehmen und als Marken vor unsere West- und Ostgrenze zu legen, Hier liegt eine Antwort vor auf die dürfen, um vor rassenhaften und politi,, Ein germanisches Volksreich deutFrage: was könnte und würde Hitler schen Rückfällen gesichert zu sein, und die Räumung der betreffenden, möglichst grossen Gebiete durch die fremde Bevölkescher Nation" das ist es, was Hitler nach einer Eroberung und Unterwer- das Mittelmeer und den Atlantischen Ozean rung, allenfalls auch die Entschädigung jetzt in allen deutschen Gauen verkünfung der Tschechoslovakei mit den be- vorrücken müssen, um durch die Pyrenäen dieser Bevölkerung durch die besiegte Redet. Was verbirgt sich hinter dieser siegten Tschechen anfangen? Man den Weg zur pyrenäischen Halbinsel und gierung würde unseres Erachtens zu einer Formel? Alle Auslegungen, die wir von dieser aus die Verbindung mit Süd- Bedingung des Friedens zu machen sein. weise die Reimerschen Ungeheuerlichamerika herzustellen, das einen Teil des bisher gesehen haben, sind irrig. Es keiten nicht als phantastisch ab. Das neuen Reichs- und Wirtschaftsgebietes bil- uns die Ausdehnung unserer Grenzen in ist nicht ein anderer Ausdruck für das Europa. Dritte Reich hat schon Mansches ge- den muss." Ideal der Grossdeutschen, auch nicht Was die Furcht vor Rom betrifft, so glauWer erkennt hier nicht wesentliche ben wir, wird der Widerstand der Kurie und ihrer Ableger gegenüber einem national durchzitterten, kriegsgewaltig dastehenden Alldeutschland zahm und zahmer werden." eine Anlehnung an das„ Heilige römi- tan, was in dieser Richtung liegt! sche Reich deutscher Nation". Diese Formel bezeichnet vielmehr ganz eindeutig einen bestimmten alldeutschen Eroberungs- und Weltmachtsplan. Sie zeigt den Wissenden, was in den nächsten Jahren folgen soll. Die von Hitler jetzt benutzte Formulierung ist so wenig sein geistiges Eigentum wie der Inhalt von„ Mein Kampf". Sie ist altes alldeutsches Gedankengut. Sie ist geprägt worden von Josef Ludwig Reimer, der im Jahre 1905 ein Buch unter dem Titel„ Ein pangermanisches Deutschland" veröffentlicht hat. Dieses Buch, das eine der wichtigsten Unterlagen für„ Mein Kampf" gewesen ist, der in ganzen Partien eine Uebertragung der Reimerschen Gedankengänge in die Sprache Hitlers darstellt, hat diesen Begriff geliefert, und zwar unter der Formulierung„ Ein germanisches Stammesreich deutscher Nation". Um den Inhalt dieses Begriffes zu erkennen, genügt es, einige wichtige| Abschnitte aus dem Buche von Reimer anzuführen. Reimer schreibt: » Wir wollen und müssen wollen: ein germanisches Stammesreich deutscher Nation, ein Weltreich germanischer Stämme unter der Hegemonie des deutschen Volkes. Um in der Praxis das zu erreichen, haben wir: stossen." und Südosten. weil wir mit unseren Kolonien direkt an Befreiung Wie sieht ein Befreier aus? Seltsame Frage. Er stürmt wie im Amoklauf brüllend herbei. Er frisst sich gleich einer ägyptischen Plage ins Land. Und der Antrittsgeschenke sind drei: der Hunger, das Kriegsheer, die Staatspolizei. Wie sieht die Befreiung aus? Blickt in die Kerker, darinnen das Volk seine Freiheit geniesst. Viel voller denn je sind die Zellen. Doch stärker wird täglich der Strom, der sich in sie ergiesst, und fester der Ring, der die Opfer umschliesst. Der brausende Jubel ist kaum noch zu zügeln. Die Sieger sind toll vor entfesselter Wut. Sie jauchzen und höhnen, erpressen und prügeln und rauben den Wehrlosen Heimstatt und Gut. Die Selbstmörder schiessen in Scharen Salut. Das Land in den Händen bewaffneter Horden, die Staatskasse kurzerhand abtransportiert, die Landesverräter mit Titeln und Orden und einigem Bargeld gar schön dekoriert, die Presse geknebelt, die Kunst kaserniert. Sieht so die Befreiung aus? Seltsame Frage. Die Schergen sind frei und die Lumpen sind frei. Das Volk schleicht bedrückt durch die lärmenden Tage, geängstet, als ob es in Feindeshand sei. Sieht so die Befreiung aus? Seltsame Frage. Nein. Diese Art Freiheit hiess sonst: Tyrannei. Hugin. Dann kolonisieren wir. So denken wir In diesen wenigen Auszügen aus der Literatur, an der sich Hitler geschult hat, ist alles enthalten, was das Wesen der Politik des Dritten Reiches ausmacht. Hier sind die Antworten auf die bangen Fragen vorweggenommen, die sich weitblickende Beobachter heute über die Zukunftsziele des Dritten Reiches stellen. Durch diese ganze Literatur geht ein Grundgedanke, der wie man weiss das Leitmotiv von ,, Mein Kampf" ist: Sicherung dieser Eroberungspläne durch die Zerschmetterung Frankreichs. Das kehrt immer wieder: bei Reimer wie bei Hitler wie in der gesamten alldeutschen Literatur. Die provozierendste Ausprägung neben Hitlers ,, Kampf" hat dieses Motiv in einem alldeutschen Buch gefunden, das wir zum Abschluss zitieren wollen. Es handelt sich um ein 1911 erschienenes Buch von Otto Richard Tannenberg ,,, Grossdeutschland". Dieser Autor hat das Muster von der Pax Germanica aufgestellt, die Frankreich nach seiner Niederwerfung auferlegt werden sollte. Er schrieb: ,, Der Krieg darf dem Unterlegenen nichts sein Unglück. Bescheidenheit wäre für uns a) die in Betracht kommenden skandi- Reimer selbst hat am Beispiel Elemente der Nationalsozialistischen lassen, wie die Augen zum Weinen über navischen und niederländischen Germanen- Frankreichs gezeigt, wie er sich die Weltmachtsträume? Ist es nicht ein be- eine Torheit. Der Frieden zu Brüssel bestaaten allmählich zu verdeutschen; Durchführung seiner Pläne denkt: ängstigender Gedanke, dass sie für die stimmt: b) die in Betracht kommenden, in ihrer Masse agermanischen Völker in ihre Kom-„ Ich denke mir das unterworfene Frank- von Reimer mit brutaler Offenheit§ 1. Frankreich tritt an Deutschland ab die Departements 85, Vogesen mit Epinal; ponenten zu zerlegen, das Germanische an reich entsprechend seiner Bevölkerungszu- dargelegten Methoden im deutschen 54 Mosel und Maas mit Nanzig und Lununs zu ziehen und das agermanische zu sammensetzung in drei Teile geteilt: 1. Nor- Volke selber Generalproben veranstal- stadt; die östliche Hälfte von 55 und 8, Moverdeutschen, und das agermanische abzu- den und Nordwesten, 2. Zentrum, 3. Osten tet haben? Niemand ziehe sich auf den sel mit der Stadt Verdun und Ardennen mit Sedan; zusammen etwa 17 114 qkm. Diese Da ist also nicht nur die Rede von falschen Trost zurück, dass im 20. neue Provinz erhält den 1. Der Norden und Nordwesten, unge- Jahrhundert solche Dinge nicht mög- franken. Namen Randdeutschen, da geht es auch um fähr die Landschaften Artois, Eroberung von Gebieten, die nicht von Normandie umfassend, erlangt nach mehr lich seien. Sie sind heute möglicher als§ 2. Frankreich übernimmt die Einwohdeutschsprachiger Bevölkerung be- in der bereits angedeuteten Art und Weise oder weniger kürzerer Uebergangszeit, die 1905. Denn diese brutalen Ideen sind wohnt werden, sondern von Tsche- zur Rassenreinigung und Verdeutschung der Inhalt der ,, Dynamik". Sie werden chen, Slovaken, Italienern und Fran- benutzt wird, die civitas Germanica. Eben- heute verwirklicht. so ist gegen den wallonischen Teil von BelJede Rede Hitlers, jede seiner Taten Die Gesamtmasse der 2. Das gegen Westen und Süden anstos- lehrt, dass er ihnen nachfolgt. Er ist pangermanischen Deutschland über- sende Zentrum( Bretagne, Maine, Anjou, nicht der erste, der die Randdeutschen den menschenleeren Gebieten Frankreichs. zosen. Was soll mit ihnen geschehen? gien zu verfahren. des reits Schen ihren Anlagen Bewohnerschaft Picardie, Westner dieser Gebiete und siedelt sie anderweitig an. § 3. Frankreich erklärt sich einverstanden mit dem Eintritt von Holland und Belgien in das Deutsche Reich. § 4. Frankreich übernimmt die in Belgien wohnenden Wallonen zur Ansiedlung in blickend, könnte man angesichts der be- Vendee, Saintonge, Angoumois, Poitou, Li- beansprucht! Wir zitieren aus einem § 5. Frankreich tritt den Besitz der Russerrungenen Höhe unserer germani- mousin, Perigord, Berry, Orleans, Touraine, land geliehenen zwölf Milliarden Mark an Zivilisation ohne wesentliche Gefahr Isle de France, Auvergne) mit einer Be- anderen Buche, dessen Gedanken- Deutschland ab. einer besonderen Hemmung derselben ei- völkerung von etwa 20 Millionen könnte so gänge ebenfalls mit„ Mein nem gewissen nicht allzugrossem Prozent- weit Kampf"§ 6. Frankreich zahlt an Grossdeutschsatz von Agermanen erlauben, sich nach Oberhoheit des Reiches und mit der Eigen Jahre 1900 in Leipzig erschien, heisst: selbständig bleiben als es mit der verwandt sind. Dieses Buch, das im land 35 Milliarden Mark in bar. § 7. Frankreich erklärt seine Zustimvon dem uns eigenen Milieu schaft des betreffenden Gebietes als Teil mittreiben zu lassen, welchem Zugeständnis des deutschen Wirtschaftsgebietes und mit ,, Deutschland bei Beginn des 20. Jahr- Schweiz in das deutsche Reich. etwa folgende Rechtsstellung entsprechen der allmählichen Verbreitung der deutschen hunderts." Es heisst darin: würde: beschränkte Staatsbürgerschaft( ci- Sprachkenntnisse vereinbar sein wird. Zur vilas), die zur persönlichen Freiheit nöti- Erhaltung und allmählichen Auslese des patio)." und der § 8. Frankreich ist einverstanden mit den ,, Rings an unseren Grenzen wohnen viele seinen Süd- und Ostgrenzen vornimmt. Veränderungen, die das deutsche Volk an gen gesellschaftlichen und sozialen Rechte hier lokal vielleicht noch ziemlich starken Millionen von Deutschen, die wieder an ( commercium), aber Ausschluss von der germanischen Elements soll die civitas Ger- uns zu ziehen unser natürliches Bestreben Zeugungsgemeinschaft( extra connubium), manica dienen, teils für ganze Gemeinden, sein muss. Inzwischen hört man auch von Flotte, die in den Besitz des Deutschen Reibot der Kinderzeugung überhaupt( exstir- Individuen als connubium, also das Verbot über der Idee, ein Alldeutschland zu schafverbunden von Fall zu Fall mit dem Ver- teils beschränkt sich äussernd für einzelne unterrichteten und klugen Männern gegen§ 10. Frankreich verzichtet auf seine Koder Vermischung mit solchen( den Ande- fen, häufig die Entgegnung: Ja, wohin mit lonien mit Ausnahme von Algier zugunsten Was aber über diesen Prozentsatz ren), die als Agermanen natürlich extra den Tschechen, Slovenen usw., und dann von Grossdeutschland." ches übergeht. verzichtet auf seine hinausgeht, soll expropriiert werden. connubium stünden, teils als volle Zivität. bedeuten die katholischen Deutsch- Oester- Wahnwitzige Phantasien? Es hat seitAber wie? Reimer antwortet: Die Förderung von Kinderlosigkeit der reicher wirklich eine Verstärkung unserer Agermanen wäre auch hier wünschenswert Macht? Gegen den ersteren Einwand ist zu dem die Friedensschlüsse von Brest Wo die Tilgend siegt Bemerkungen über nationalsozialistische Rhetorik Für den politischen Psychologen kann es nicht leicht ein interessanteres Studienohjekt geben als die letzte Reichstagsrede Hitlers. In ihr kam mit voller Deutlichkeit zum Ausdruck, was die Stärke dieses erfolgreichsten Redners unserer Zeit ausmacht: sein moralisches Pathos. Hitler argumentiert niemals, er moralisiert immer. Seine Siege sind niemals Siege der Stärke über die Schwäche, der List über die Arglosigkeit, sondern immer Siege der Tugend über das Laster. Warum ist Hitler in Oesterreich einmarschiert? Nur, weil er nicht mehr ansehen konnte, wie die armen Oester- reicher von Schuschnigg unterdrückt wurden! Wer kann gegen sein gutes Herz? Und so kam er und machte die Oesterreicher frei. Er stellte die Ehre und Würde des deutschen Volkes wieder her, die Schuschnigg so grausam gekränkt hatte. Wo die Ehre und Würde des deutschen Volkes auf dem Spiele stehen, da lässt er eben nicht mit sich spassen. Nun hat in Oesterreich, auch bevor Hitler kam, kein Mensch anders als deutsch gesprochen, die Zeitungen waren deutsch, die Schulen waren deutsch, die Grabsteine waren deutsch. Südtirol aber ist auch von Deutschen bewohnt, und doch sind die Zeitungen, die Schulen und die Grabsteine sogar alle italienisch. Was macht da das gute Herz, und wie steht es mit Ehre und Würde der deutschen Nation? Sofort werden diese Tasten der moralischen Klaviatur verlassen und Litowsk, von Bukarest, und von Versailles gegeben. Wir erlebten den abes- sinischen, den spanischen und den chinesischen Krieg. Hitler ist auf dem Marsche. Oesterreich ist annektiert, die Tschechoslovakei als nächstes Opfer stigmatisiert. Die Schweiz zittert, dass Hitler ihr das Schicksal bereiten könne, das die alldeutschen Schriftsteller ihr seit 30 Jahren zugedacht haben. Wer möchte sich verbergen, dass diese Phantasien von damals die Ziele der braunen Gewaltmenschen von heute sind? andere angeschlagen. Hoch klinge das Lied von Dankbarkeit und Treue. Mussolini hat mit den Händen in den Taschen der Vergewaltigung Oesterreichs, dessen Unabhängigkeit er garantiert hatte, zugesehen; durch diese Passivität wurde der Anschlag — anders als im Sommer 1934— erfolgreich. Also hatte er etwas Gutes getan, und man muss ihm die Treue halten. Treue und Dankbarkeit sind die schönsten deutschen Tugenden. Treue und Dankbarkeit gebieten, dass die Grabsteine in Deutsch-Südtirol italienisch bleiben. Nun wage einer zu kommen und zu sagen, die Gesetze der Ehre und Würde müssten nach allen Seiten gleichmässig angewendet werden, und was für die Oesterrcicher recht sei, das sei für die Südtiroler hillig. Ein Hagel der Entrüstung würde den Unglücklichen erschlagen, eine Sintflut moralisierender Redensarten würde ihn ertränken. Den Rest würde die Gestapo besorgen. Es geschieht in Deutschland und durch deutschen Einfluss in der Welt mancherlei und sehr verschiedenes. Aber wer Hitler hört und ihm glaubt, wird finden, dass all dieses verschiedene und oft sehr widerspruchsvolle Geschehen einzig und allein auf sittliche Beweggründe zurückgeht. Hitler und seine Palladine sind stets wahrheitsliebend, ehrenhaft, edel, gerecht und grossmütig. Ihre Feinde sind stets gemein, niederträchtig und ehrlos. Werden sie ermordet, so hat man die Welt vor ihnen gerettet. Denjenigen aber, die noch nicht ermordet sintM Demokratie will hat man das Leben, das sie eigentlich längst verwirkt hatten, grossmütig geschenkt. Es liegt in der Natur der Sache, dass man von allen Tugenden, die es gibt, die patriotischen ganz besonders für sich in Anspruch nimmt. Von Volk und Vaterland redet man stets so, als oh man sie mehr liebte als alle anderen, und man rechnet sich dieses Plus als Verdienst an. Cordelia in Shakespeares„König Lear" lieht und sehen Kriegsgedicht, dem Werk eines Sozialdemokraten, heisst es: Als man uns rief, da zogen wir schweigend fort, Nicht auf den Lippen, aber im Herzen das Wort Deutschland. So der echte Frontsoldat. Der nachgemachte, für den patriotischen Massenkonsum hergerichtete, kann nicht den Mund auftun, ohne dass ihm mit dem Speichel das Wort Deutschland von den Lippen fliesst. Auf alle Fälle und unter jeglichen Umständen ist er patriotisch, heldenhaft und so edel, wie nur irgendein geschundener Raubritter in einem Zehnpfennigroman, über den Köchinnen Tränen der Rührung vergiessen. In Ländern demokratischer Kultur versteht sich das Moralische von selbst. Und das Patriotische auch. Bis zum Beweis des Gegenteils nimmt man von seinem politischen Gegner an, dass er genau ebenso anständig ist, wie man es selbst zu sein glaubt und dass er genau ebenso für das eigene Land und Volk das Beste will. Der gestürzte Minister reicht dem siegreichen Gegner die Hand. Der geschlagene Kandidat in englischen Wahlkämpfen gratuliert dem Sieger und erklärt, der Wahlkreis könne auf einen so hervorragenden Vertreter stolz sein. Der politische Kampf wird nicht auf der moralischen Ebene geführt, sondern auf der sachlichen.„Mein Gegner", so heisst es dort,„will das beste, aber er irrt." ,Seht diesen Schurken!" heisst es hier. Woher dieser Unterschied? In der man wohl einen Gegner von der Macht fernhalten, aber man will ihn nicht vernichten. Man anerkennt sein Recht auf Existenz, seine notwendige Funktion in der Opposition. Im Wesen der Diktatur liegt es aber, dass sie ihre Gegner um jeden Preis und mit allen Mitteln zu vernichten bestrebt sein muss. Wenn man darauf ausgeht, seine politischen Gegner durch Mord zu erledigen oder auf dem Schaffot zu töten oder sie in Konzentrationslagern und Zuchthäu- schweigt. Und in dem schönsten deut-|sern sterben zu lassen, dann kann man unmöglich zugeben, dass diese Gegner anständige, rechtschaffene, um das Wohl des Landes ehrlich besorgte Menschen sind, sondern man muss sie als einen Abschaum der Menschheit schildern, dessen Vertilgung mit allen Mitteln erlaubt und geboten ist. Die Nazi kennen sehr gut die Macht der sittlichen Gefühle des Volkes, und sie verstehen es meisterhaft, diese Macht zu ihren Gunsten auszunutzen. In demselben Masse, in dem sie ihre Feinde als Verbrecher, Vaterlandsverräter und Untermenschen hinzustellen lieben, rühmen sie sich selber als Söhne des Lichts und Träger aller männlichen Tugenden. Sie machen äus Schwarz Weiss, aus der Schande, die sie über Deutschland gebracht haben, eine wiederhergestellte Ehre, aus der militärischen Vergewaltigung eines Landes eine Befreiung, aber sie machen das mit einer Virtuosität, dass dem unkritischen Zuhörer dabei Hören und Sehen vergeht. Hitler selbst ist in dieser Kunst der unübertreffliche, unbestrittene Meister. Man muss also die erstaunliche Tatsache verzeichnen, dass eine Politik des Bösen, wie sie die Weltgeschichte bisher sonst nicht kannte, ihre Kraft schöpft aus ständig wiederholten Appellen an den gesunden Sinn des Volkes für das Gute. Die demagogische Rhetorik wirkt als Transformator, der die sittlichen Kräfte der Nation für eine Politik der grauenhaftesten Un- sittlichkeit umformt und nutzbar macht. Der berühmte Satz Hegels: Jeder Gegensatz ist in seinem Gegensatz aufgehoben und aufgehoben"» findet in diesem Ineinanderwirken von Moral und Verbrechertum eine plastisch wirkende Illustration. Wo ist die Faust, die kräftig genug ist, den Hebel herumzureissen, dem Missbrauch der besten Eigenschaften des Volkes ein Ende zu bereiten, die sittlichen Kräfte der Nation wieder in die richtige Richtung zu bringen, sodass sie das politische Verbrechertum, das Deutschland heute beherrscht, nicht mehr tragen, sondern hinwegschwemmen? Wer wagt es, über dieses moralheuchelnde Misse- tätertum die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit? Wo bleibt der sittliche Befreier, der grosse Bussprediger dieser Zeil? F. St. Cieiiieuelielt ralibans Angrst vorm Wort Die neudeiilsehe Presse ist voll von Versicherungen, dass sich das Dritte Reich nach allgemeinen Pressefrieden sehne. Aber leider gäbe es im Ausland noch zahlreiche Blätter, die von der Druckerschwärze einen vergiftenden Gebrauch machten. Der Pressedietrich hat sogar eine Broschüre gegen„das internationale Presse. piratentum" losgelassen. Nachdem er darin die Pressefreiheit hinreichend madig gemacht hatte, lud er am 8. März die ausländische Diplomatie und Pressevertreter zu einem Empfangsabend ein, um in einer Bede zum„Kampfe gegen die Lüge in der Berichterstattung" aufzurufen. Er pries die Presscknebelung in Deutschland und Italien als„ersten Schritt" zu einer vernünftigen zwischen-staatlichen Pressepolilik und als Weg zur„Entgiftung der internationalen Atmosphäre". Dann ging es weiter: „Es ist nun an den anderen, uns zu folgen, wenn es ihnen ernst ist mit den Ericdenswünschen. Der Abbau der Helz- und Verleumdungsschranken zwischen den Völkern, der den Interessen aller Nationen und dem Wohle aller Völker dient, wird um so schneller kommen, je eher die verantwortlichen Staatsmänner in allen Ländern den Willen ihrer Völker in dieser Frage begriffen haben und den Mut aufbringen, diesem Wollen Geltung zu verschaffen." Es gibt keine Presse, die so masslos und gewissenlos gegen andere Völker gehetzt hat, wie die Hitlersche. Man denke an die Kampagne gegen Litauen, gegen Oesterreich, gegen die Tschechoslovakei. Die Männer der sowjetrussischen Regierung ebenso wie die Vertreter des demokratischen Spaniens sind im Jargon der Goebbelspresse nichts als„rote Strolche", Lumpen, Gesindel und Bluthunde. Eine Steigerung dieser verleumderischen Schimpforgie ist kaum denkbar. Und das beschuldigt die Anderen der Verleumdung und lügenhaften Berichterstattung! Wer über die Abwürgung Oesterreichs wahrheitsgetreu berichtet, wer Hitlers Ultimatum an Schuschnigg auch nur ein Ultimatum nennt, vergiftet die internationale Atmosphäre. Wer über die Jagd deutscher und italienischer Flieger auf spanische Frauen und Kinder berichtet, ist ein Pressepirat. Mit dieser Stirn hat sich der Ober-Terrorist in seiner Reichstagsrede über den„Schuschniggschen Terror" entrüstet; mit dieser Verlogenheit hat man einen Teil der Welt verwirrt und sucht sie noch mehr zu verwirren Aber warum bleibt Dietrich nur bei der Presse, warum geht er so scheu um die Literatur herum? Im Dritten Reiche sind zahlreiche Bücher erschienen, die in der schamlosesten, lügenhaftesten Weise gegen andere Nationen hetzen. Nicht nur gegen Sowjctrussland oder das demokratische Spanien, sondern ebenso gegen Polen, Tschechoslovakei, Frankreich, England. Wir haben mehrfach Proben aus dieser vergiftenden Belletristik gebracht. Einer dieser neueren Hetzromane, der des Standartenführers Paust, ist sogar prämiert worden. Und die neudeutsche Presse preist all diese verlogenen Hetzschwarten mit vollen Backen an. Die Auslandspresse jedoch soll nicht einmal über Guernica berichten. Dschingiskan hatte es gut; er fand in den von ihm bedrohten Ländern keine Presse vor. Und wenn, dann hätte es ihm nicht viel ausgemacht. Raubzüge und bestialische Unterjochungsabsichlen brauchten damals noch nicht geleugnet zu werden. Die Bestie war ehrlich. Offiziös galten noch keine christlichen Gebote. Hätte den blutigen Kan jemand gefragt, ob seine Ueberfälle nicht doch gemeine Raubzüge seien, so hätte er fragen können, in welcher Welt der Frager eigentlich lebe. Wenn heute jedoch Juden, Marxisten, Liberale usw. en masse geplündert werden und ihr Eigentum mit fünfundzwanzig Prozent des Wertes hergeben müssen, so ist das WeTterneue- rung und moralische Reinigung. Und wenn irgendwo die Presse darüber berichtet oder Erpressung eben Erpressung nennt, so vergiftet sie die internationale Atmosphäre. Wenn aus Wien in einer Nacht über sechzig Selbstmorde gemeldet werden, so zetert die Nazipresse wider die unerhörten Ueber- treibungen, und offiziös wird dann der United Press berichtigend mitgeteilt, es seien in Wien vorläufig nur 53 Selbstmorde gezählt worden. Nur dreiundfünfzig. Höchstens Schwachnervige oder Uebelwollende können sich über eine solch kleine Serie Toter aufregen. Ihr seht doch, wie rasch sich die Welt daran gewöhnt. Kein Staatsmann, der an weithin sichtbarer Stelle seine Stimme erhebt. Nur da und dort einige Blätter, die wegen ein paar Dutzend Toten von Greuel und Schande reden. Diese unwahre Berichterstattung, diese gehässigen Uebertreibungen müssen aufhören, denn sie vergiften die internationale Atmosphäre und lassen die Völker nicht zur Ruhe kommen... Es ist klar, um was es den faschistischen Despoten mit dem„Pressefrieden" geht. Wo die Staatsmänner schweigen, reden noch immer Auslandsblätter, einige sogar recht deutlich. Das freie Wort muss gedrosselt werden. Das freie Wort ist eine Weltmacht und beschränkte es sich nur auf dif Wiedergabe der Tatsachen, der grauenha'" ten Wirklichkeit. Nach dem 5. März hat Gö* ring einem Naziprominenten erklärt: „Unsere gefährlichsten Gegner sind jet*' die Schreiber, die im Ausland sitzen..■ 1 In den eigenen Ländern hat der Fascbi5' mus die Wahrheit unter Verschluss gesetzt nun soll sie auch im Ausland gemeuche" werden. Man braucht einen europäische11 Vormärz, um Europa und die umliegende11 Kontinente zu verschlucken. Man furcht� für den Kriegsfall die Wut der gut infor' mierten Völker. Darum soll nur gegen de« Bolschewismus gehetzt werden, gegen de" „Bolschewismus" in Spanien, Frankreid1, England, im Vatikan, in der Kirche, � Hause Habsburg, in Amerika, in RooseveU5 Familie und überall dort, wo sich Menschlichkeit und Demokratie gegen den Barb*' rismus regen. Darum geht es den Diktatoren des ,.Prcs' sefriedens". Denn der neue Caliban fürchtet sich vorm Lesen und Schreiben. B. Br. Sie Der Bock al« Kiersfilrfner Wie„das Volk bei der Arbeit", so mu5' man die nationalsozialistische Partei hfl den von ihr veranstalteten Tagungen suchen. Erst dann wird man sie in ihre111 innersten Wesen ganz begreifen. In Köln tagten z. B. die rheinische'1 Gärtner. Nein. Nicht die rheinischen Gä1"' ner, sondern: ,,die Landesfachgrupp1'1 Blumen und Zierpflanzen sowie Gartena"5 fiihrung und Friedhof sgärtnerei der Land*' bauernschaft Rheinland und der Lando gruppe Rheinland im Reichsverband d1' "a 'an er as gte sie eit en cht nd ese en. re erlen öhmnius die en, der nes maass Höbst effCatitik chte raft ApVolche der für Unbar els: genen", ken eine nug Hem ften die eder gen, herbeHern es, issedie sittrediSt. uf die nhaf at Gö jetzt schisesetzt, chell schen enden rchtel infor n den n den reich, , im sevelts ensch Barba Pres fürch Br. muss ei bei nauf ihrem ischen Gärt ruppen enaus andes andes ad det Schädiger des Volkswohles Strenge gegen die armen Leute der Veruntreuung oder Erschwindelung kleinerer Geldbeträge... Das Problem, um das es hier geht, Sauberkeit des staatlichen und politischen Lebens-, verträgt kein solches Kompromiss. Ebensowenig kann ins Gewicht fallen, ob sich der Täter In einem ,, Rechtsunsicherheit" beti- das Strafgesetzbuch in folgender Weise: stungen gegeben sind. Wer aber, wie der in guten oder schlechten Vermögensvertelten Artikel berichteten wir kürzlich es fügte dem Paragraph 263 StGB., der Angeklagte, sich durch Vorspiegelung der hältnissen befand, denn der Gesetzgeber hat darüber, dass sich die Gerichte der Betrug mit Gefängnis bedrohte, einen eigenen Krankheit Bezüge aus der Kranken- bei den beiden Gesetzesvorschriften bekasse beschafft,... ist ein Schädling." ersten Instanz in steigendem Masse Absatz 4 an, in dem es heisst: wusst von der Persönlichkeit des Täters abnicht mehr an die Rechtsprechung des ,, In besonders schweren Fällen tritt an Und mit dieser Begründung schickte gesehen und alles auf die Folgen der Tat Reichsgerichts gebunden halten, son- die Stelle der Gefängnisstrafe Zuchthaus das Reichsgericht den angeklagten Ar- abgestellt. Man kann deshalb nur wünschen, dern gegen seine ausgesprochene Rechts- bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer beiter auf Jahre ins Zuchthaus. Das war dass das Reichsgericht aus der hartnäckigen auslegung entscheiden. Heute handelt es Fall liegt insbesondere dann vor, wenn die selbst dem Professor Siegert zu viel, der Opposition der Untergerichte die Folgerungen ziehen möge". sich wieder um ein Reichsgerichtsurteil Tat das Wohl des Volkes geschädigt oder das Urteil in der ,, Juristischen WochenProfessor Schwinge hätte sich nicht ( 4. November 1937-3 D 831-37; J. W. einen anderen, besonders grossen Schaden schrift" 1935 S. 1416 besprach und 1938 S. 450), in dem der oberste Ge- arglistig gehandelt hat." zur Folge gehabt oder der Täter besonders sagte, es hiesse mit Kanonen nach derart erregen müssen. Wie wir bei unrichtshof über diesen Misstand erneut Spatzen schiessen, wenn man die Straf- serer Untersuchung gesehen haben, hat Klage führt. Dieselbe Strafverschärfung wurde als verschärfung auf einen Notbetrug in das Reichsgericht jeden Arbeiter, der Absatz 2 in Paragraph 266 StGB. einge- Höhe von 12,40 Reichsmark anwende.„ das Wohl des Volkes schädigte" verDer Angeklagte hat in den Strassen schoben, der früher Untreue, d. h. von Leider ist anzunehmen, dass der Deli- schärft bestraft. Was uns auffällt, ist der norddeutschen Stadt J. Lose für das beamtenähnlichen Personen begangene quent die trostreichen Worte in seiner die Tatsache, dass in keinem bis heute Winterhilfswerk verkauft und sich da- Unterschlagung mit Gefängnis bedrohte. Zuchthaushaft nicht zu Gesicht bekom- nach Erlass des Gesetzes ergangenen Urbei durch Betrug kleinere Summen anNun ist es interessant, nachzuprüfen, men hat. teil ein Fall zur Sprache gekommen ist, geeignet. Der Tatbestand ist im einzelwas die Gerichte in der Praxis mit diein dem ein Mann in guter Vermögensnen nicht veröffentlicht. Es ist aber anDas nächste Reichsgerichtsurteil vom lage ein Schädiger des Volkes gewesen zunehmen, dass er, wie es häufig vor- haben. Wir führen infolgedessen die seit verschärft offenbar einen Handwerker, uns ein solches Urteil nicht nachweisen sen Gesetzesbestimmungen angefangen 8. 11. 34 ist uninteressant. Es bestraft wäre. Auch Professor Schwinge wird kommt, die Lose widerrechtlich geöffnet 1934 ergangene Entscheidungen, soweit der sich Arbeitsbeschaffungsgelder des können, denn es ist keines veröffentund die Treffer eingehoben hat. Jeden- sie veröffentlicht worden sind, vor. falls hat das Landgericht entschieden, Reichszuschusses zu Unrecht verschafft licht worden. Der erste Verbrecher, der die Schärfe hat. Ebenso wenig ist der Tatbestand aus dass der Angeklagte ,, das Wohl des Volkes geschädigt" habe und daher nach des neugeschliffenen Schwertes zu spü- dem Reichsgerichtsurteil vom 17. 6. 35 ren bekam, war ein Arbeitsloser, der die der Strafverschärfungsvorschrift des zu entnehmen; dort war die KriegsopferKrisenunterstützung unberechtigt in AnParagraphen 263 Abs. 4 St. G. B. mit Tarnung überall trag geschädigt worden, und das ReichsZuchthaus zu bestrafen sei, während das spruch genommen hatte und von dem Versorgung um einen geringfügigen BeIn den Regierungsbezirken Reichsgericht, unter Hinweis auf seine es im Tatbestand des Urteils- RG. v. gericht hatte die verschärfte Verurtei- Aachen sind, wie berichtet wurde, vor kur 8. 6. 34, J. W. 34, S. 2146- hiess: frühere Rechtsprechung, ausgeführt hat: lung ebenso aufgehoben wie in dem Ur- zem die katholischen Jungmänner- Vereine ,, Der Angeklagte hat die zu Unrecht emp- teil vom gleichen Tage J. W. 1935 aufgelöst worden. Man hatte diese Massre,, Für die Frage, ob eine Straftat das fangenen Unterstützungen lediglich zur Be- S. 2964. In diesem Falle hatte ein Zusammenhang gebracht und gewiss mit Volkswohl geschädigt hat, gel mit dem Kampf gegen die Kirche in können aber friedigung notwendiger Lebens- und Klei- minderjähriger Losverkäufer der Win- Recht, denn die Hunderttausende von orauch mitentscheidend die Persönlichkeit derbedürfnisse seiner Familie verwendet, des Täters und die Umstände sein, die ihn um sich und seine minderjährigen Kinder terhilfswerklotterie 120 Reichsmark ver- ganisierten katholischen Jungmännern wazur Tat gebracht haben. Die Urteilsgründe dadurch gesund zu erhalten". ren eine ständige Bedrohung des Monopols lassen nicht erkennen, ob das Landgericht der Hitlerjugend. untreut. Das Reichsgericht liess die verschärfte wissenschaftliProfoss Köln und Das war es aber nicht allein! Die ,, Nationalzeitung" in Essen begründet diese Massin dieser Richtung Erwägungen angestellt Es ist unnötig, die weiteren Urteile und geprüft hat, inwieweit die Folgen der Bestrafung mit Zuchthaus bestehen, hob RG. v. 11. 7. 35, J. W. 1395, S. 2965 Tat dadurch beeinflusst werden konnten jedoch im nächsten Urteil den Spruch RG. v. 3. Mai 35 J. W. 1935, S. 2201 und mussten, dass der Täter, ein kleiner des Landgerichtes gegen einen Angeklag- RG. v. 3. Mai 35 J. W. 35 S. 2054- RG. regel mit der Tatsache, dass die katholiLosverkäufer, ohne jeden Einfluss bei der ten auf, der das Winterhilfswerk um v. 30. 7. 35, 4 D 665-35( unveröffentlicht) ein Sammelbecken politisierender Gegner schen Jungmännervereine ,, mehr und mehr Einrichtung der Arbeitsbeschaffungslotterie, 64,80 Reichsmark geschädigt hatte( RG., RG. v. 20. 2. 36, J. W. 36 S. 1297- des Nationalsozialismus zu werden drohbei der Partei und im Leben der Volksge- vom 14. 9. 34, J. W. 35 S. 290). In die- im einzelnen zu besprechen. Die Tatbe- ten." Man habe bei den verantwortlichen hossen war und dass er sich in wirtschaft- sem Urteil, wie in den darauf folgenden, stände gleichen einander auffallend. Stellen der Partei schon lange bemerkt, dass licher Bedrängnis an den Gewinnen mit versuchte das Reichsgericht, den Land- Zum Beispiel im Urteil vom 27. 11. 35, die Zahl der Mitglieder dieser Verbände nicht sehr erheblichem Werte vergriffen gerichten klar zu machen, dass man der- J. W. 36 S. 455 wird ein Fall behandelt, gegenüber 1933 garnicht so stark gewesen hatte." Der Fall lohnt eine eingehendere Be- artig hilflose kleine Betrüger aus Not in dem ein kleiner Angestellter die NSV. sei, wie man hätte annehmen müssen. Danicht als Volksschädlinge trachtung, weil der Kampf, der sich seit bezeichnen um 135 Reichsmark geschädigt hatte. bei enthüllte das Essener Blatt: ,, Gerade in letzter Zeit sind zahlreiche vier Jahren über die Auslegung dieser könne, so z. B. in einem Falle, in dem Interessant ist vielmehr, wie sich unter ein unbedeutender Kassenführer eines dem Einfluss der Erziehungsarbeit der Neueintritte erfolgt, da sich die MitglieGesetzesbestimmung abspielt, zeigt, was kleinen Bezirkes in mässigen Grenzen Nazis die Ansicht der der der aufgelösten politischen JugendVerbände hier eine neue Zuflucht suchin der Praxis aus den tönenden Worten bleibende Parteigelder unterschlagen chen Kritik gewandelt hat. Während sie geworden ist, mit denen die NSDAP. das hatte. Im Gegensatz hierzu bestrafte es früher die rebellierenden Landgerichte ten. Man sah nun plötzlich in der Kirche Gesichter, die wir früher nur aus Begegdeutsche Volk geködert hat. nungen allerdings wieder den nächsten Arbeiter, mit den gleichen Argumenten wie das mit roten Verbänden kannten. Die Gesetzesvorschrift geht auf das der ihm unter die Finger kam, und der Reichsgericht zur Ruhe wies, Diese Gegner des Nationalsozialismus beProgramm kamen immer stärkeren Anteil an der der Nationalsozialistischen sich 12,40 Reichsmark Krankengelder heute Professor Dr. Erich Schwinge aus Führung der katholischen Jugend, sehr Deutschen Arbeiterpartei zurück. Es aus der A. O. K. erschwindelt hatte, mit Marburg an der Lahn in der Besprezum Leidwesen aller ehrlich denkenden heisst dort unter Ziffer 18: Zuchthaus. Im Falle dieses Arbeiters chung des Urteils von dem wir ausgeMitglieder, die aus einem Rest von religiöser Ueberzeugung bei der Stange ge" Wir fordern den rücksichtslosen Kampf fand es seine empörte Sprache wieder gangen sind, J. W. 1938 S. 450: blieben waren. Wenn man mit den geistgegen diejenigen, die durch ihre Tätigkeit und sagte RG. v. 17. 1. 35, J. W. 1935, lichen Leitern darüber sprach, bekam das Gemeininteresse schädigen. Gemeine S. 1415: man immer dieselbe Antwort: ,, Lasset Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. die Kindlein zu mir kommen und wehret mit dem Tode zu bestrafen, ohne ,, Dieses grosse Werk der Sozialversiche- gen der Untergerichte als nicht im Ein- ihnen nicht..." Rücksichtnahme auf Konfession und Rasse." rung ist also eine gerade für den Arbeiter klang mit seiner Rechtsprechung stehend, Es ist schwer festzustellen, in welchem lebenswichtige Einrichtung, die ihn vor aufzuheben, ist ein Beweis dafür, dass diese Umfange diese Behauptung berechtigt ist. Um dem Programmpunkt zum Leben Elend und Not bewahren soll. Sie kann nur weithin nicht verstanden wird. In der Tat Jedenfalls hat sie das wirksame Stichwort zu verhelfen, änderte die Naziregierung gedeihen, falls die Arbeiter sie nur dann gibt die Haltung des Reichsgerichts hier zu zur Begründung der Staatsgefährlichkeit" in einem ihrer frühesten Gesetze. in Anspruch nehmen, wenn die gesetzli- stärksten Bedenken Anlass. Dies gilt ins- der katholischen Jugendorganisationen gesind 26. Mai 1933( R. G. Bl. I S. 295 ff.) erklärt ,, Der Umstand, dass das Reichsgericht immer wieder gezwungen ist, Entscheidunchen Voraussetzungen für die sozialen Lei- besondere für die rechtliche Würdigung geben. Gartenausführenden und Friedhofsgärtner".| den Eigenschaften der Kameradschaft,| ganzen Tagung komplett. Ein Diskussion| Sie sprachen nicht über Fragen, die einen der Verantwortlichkeit, der_charakter- fand nicht statt, war auch überflüssig, weil Gärtner, ob er nun Gärten ,, ausführt" oder vollen Verlässlichkeit, dem Einsatz für nicht mal die Redner selbst ihre Worte Friedhöfe hegt, gemeinhin zu interessieren die Allgemeinheit, die neben den selbstganz verstanden hatten. Ueber-, Unter- und pflegen, sie sprachen nicht über Düngung verständlichen gärtnerisch- technischen und Bewegung, nicht über GewächshausanZwischenorganisation, Titelsucht, AufgeblaFähigkeiten jeden Gärtner zu einem lagen und Neuzüchtungen. Sie sprachen gewertvollen und nützlichen Glied des deut- senheit, ein unappetitlicher Brei hochtraschen Volkes mache." bender und unverdaulicher Phrasen, Uninau genommen überhaupt nicht. Es spraDer Reichsunterabteilungsleiter, ein Pro- formismus bis hinunter zu den Blauveigechen zu ihnen ein„ Landesbeirat Blumen- fesser Ebert aus Berlin, verstieg sich noch lein. Im Hintergrund als das einzig Reale: und Zierpflanzenbau", ein Gartenbaurat, höher. Sein Thema lautete:„ Sinn und Ziel die ,, schwierige Ernährungslage". ein Reichsunterabteilungsleiter, ein Landes- der Sortenordnung im Blumen- und Zierunterabteilungsleiter, ein simpler DoktorFachmann für Vererbungsfragen und Nur eine Gärtnertagung. Aber sie spiegelt pflanzenbau". Er sprach nicht über die Sor- das Dritte Reich besser, als selbst die Satenordnung selbst. Welche Idee auch! Er tire es vermöchte. endlich ein Landesgruppenleiter. Was sie sprach über ,, Sinn und Ziel der Sortenordsagten, war natürlich ,, grundsätzlich". Im Dritten Reich wird grundsätzlich nur grundsätzlich gesprochen, und dieser Umstand mag mit Schuld daran tragen, dass im praktischen Leben die Grundsätze etwas zu kurz kommen und auf allen einzelnen Gebieten der Wirtschaft, des Handwerks, des Ackerbaus, des Schulwesens ein heilloser Wirrwarr herrscht. grundsätzliche Der Herr Gartenbaurat sprach ,, in längeren Ausführungen über Einstellung und Aufgaben der Gartenausführenden und Friedhofsgärtner". Wir zi-| tieren wortgetreu die ,, Kölnische Volkszeitung" Nr. 37: Art nicht zu der schwierigen Ernährungsunterschätzen. Allerdings nung": ,, So selbstverständlich, wie sich die Forderung auf dem Gebiet des Gemüsebaues und des Obstbaues und damit auf Grenzen des Terrors Wenn ein deutsches Blatt zu meckern den zugehörigen Teilen des Samenbaues wagt, hängen sich sofort einige andere an und der Baumschulen nach einer nach und zitieren die interessante Stelle unter Sortenvielerlei haltigen Ordnung im oder ,, Signale" durchsetze, so müsse auch für das Gebiet Meinung der Anderen" führenden mer wieder und zwar die Geschichte der Revolutionen, dass Willkür immer von einer Gegen- Willkür abgelöst wird und sich rächt an dem, der Willkür ausübt. Terror ist staatzerstörend, denn er untergräbt jedes Vertrauen zum Staat und seinen Organen, und selbst im alten Russland konnte der Glaube an den schicksalsmässigen Willen des Zaren nicht den Mangel an Vertrauen ersetzen, dem das absolute Zarentum ausgesetzt ausgesetzt wurde. Denn WO das Vertrauen schwindet, schwindet logischerweise auch der Glaube. Wenn auch für eine Zeitlang der harte brutale Zynismus mit seinem Terror siegt, so fragt es sich: auf wie lange? Das gegenseitige Abschlachten nimmt kein Ende mehr, und es ist so, wie es Goethe sagt: Jeder dieser Lumpenhunde, wird vom andren abgetan! Zu guter Letzt verschlingt jeder Terror sich selbst." Es ist für den Zensor schwierig, gegen des Zierpflanzenbaues eine sinngemäss oder ,, Stimmen der Zeit" und wie die gleiche Ordnung erreicht werden, die Rubriken sonst noch heissen ,, für die eine dem Zierpflanzen- und Blumenbau und Redaktion nicht verantwortlich gemacht diese Wahrheit anzukämpfen. Alle, die sie auch den Gartengestaltern, Gartenaus- werden will. Gegenwärtig macht das fol- nachdruckten, lasen und verbreiteten, haund den Friedhofsgärtnern gende Zitat aus der„ Deutschen Wochen- ben natürlich ohne Ausnahme nur an Russzugute käme. Der an sich schon knappe schau" die Runde: land gedacht. Bodenraum könne nicht für in ihrem Wert längst überholte Zierpflanzensorten freigegeben werden, der Verbraucherschaft müsse im Zuge der Kulturförderung das Beste angeboten werden, was deutsche Züchter hervorbringen konnten. Sichtung und Ordnung müsse im Zierpflanzenbau und im Blumenbau so gut sein wie in jedem andern Bezirk des neuen Deutschland." lage und der Notwendigkeit, den Boden Trotz ausserordentlich auszunutzen, dürfe der| Blumen- und Zierpflanzenbau nicht vervon Blumen seien als Kraftquell seelischer gessen werden. Denn Anblick und Pflege| müsse sich auch der Blumenbau der heutigen Baugesinnung anpassen und überall nicht und Männertreu als ,, längst überholte helfen, das Gesicht der deutschen Land-| schaft zu gestalten. Dabei sei der heimi. Sorten" für ein Jahr ins Schulungslager geschen Pflanze nach Möglichkeit immer steckt werden. Der nächste Schritt ist, dass VergissmeinWenn man noch den üblichen ,, begeisterZum Schluss sprach der Redner von ten Beifall" hinzunimmt, ist das Bild der Der Werberat der deutschen Wirtschaft Terror ist ein Verfahren, das selbst bei dem fatalistischen und geduldigen Slawen seine Grenzen hat. Der Slawe hat wohl ist ungehalten darüber, dass man bei der niemals das empfindliche Rechtsgefühl, Wirtschaftswerbung das Wort„ Rasse" zu wie es z. B. der Deutsche besitzt, dem es sehr bald unmöglich ist, etwas zu ertra- einem gedankenlos gebrauchten Schlaggen, was die klaren Grenzen des Rechts- wort" herabwürdige. Man verwende es vielstaates verwirrt und verwischt, aber auch fach auch in den Zeitungen, bei denen bioder Slawe fühlt und ahnt es, dass ein logische Gesichtspunkte keine Rolle spielStaat nur hält und dauert, bei dem nicht ten. Es ginge nicht an, von ,, rassigen Schu. ewig Macht vor Recht geht, nicht ewig hen",„ rassigen Hüten",„ rassigen Kraftwaeinzig und allein die Willkür regiert, lediglich die Launen der Machthaber und gen" zu sprechen. Andererseits aber dürfe Kreaturen massgebend sind und man Weine, Tabak, Pferde und Hunde als allen Gesetzen und Regeln Hohn gespro- rassig bezeichnen, weil es sich hier um chen wird. Die Geschichte lehrt es im- ,, Gegenstände organischer Art" handle. ihrer Well i*|i flicht ohne üOKialen Nehlitz Ein Vergleich%wi«clieii 191� und I93S „Wann ist jemals für den Arbeiter mehr gesorgt worden?" Mit dieser Frage wollte der Führer in seiner Botschaft vom 20. Fe- Ijriiar die sozialpolitischen Leistungen der Nazis seit 1033 zum Ausdruck bringen. Seine mehr zahlreichen als richtigen Zahlen sind inzwischen von der europäischen Oeffentlichkeit gründlichen Korrekturen unterzogen worden. Was vom gerechten Lohn, vom Recht auf Arbeit und von der Ehre des Arbeiters im Dritten Reich zu berichten ist, haben wir ebenfalls des öfteren ins Licht der Wahrheit gerückt. Man hätte nun mindestens erwarten sollen, dass im Lande der totalitären Kriegswirtschaft ein sozialer Mindestschutz für die Wehrpflichtigen geschaffen worden wäre. Aber weit gefehlt. Am 16. März 1935 hat Adolf Hitler die deutsche Wehrfreiheit verkündet. Drei Jahre später sind aber die rechtlichen Beziehungen �wischen Wehrdienst und Arbeitsverhältnis noch so gut wie ungeregelt. Die Deutsche Arbeitsfront erklärt wohl mit nichtssagenden Phrasen: „Für den nationalsozialistischen Staat war es ebenso eine Ehrenpflicht, den beruflichen Auswirkungen, denen der Wehrpflichtige durch Ableistung seiner Dienstpflicht unterworfen wird, nach Möglichkeit Rechnung zu tragen, um jede Erschwerung seines Berufsweges zu beseitigen." Wie sieht nun in Wirklichkeit die Ehrenpflichterfüllung aus, die von der Nazi-Diktatur gegenüber den Wehrpflichtigen geübt werden soll, die zweieinhalb Jahre aus ihrer Berufstätigkeit ausscheiden müssen? Eine Verordnung vom 25. November 1935 behandelt das Arbeitsrecht der zu Wehrübungen Einberufenen, eine zweite Verordnung vom 28. März 1936 die Rechtsfolgen der zum aktiven Dienst eingezogenen Soldaten und Arbeitsdienstmänner auf das .Arbeitsverhältnis. Beide Verordnungen versagen dem Wehrpflichtigen jedes soziale Recht, jeden gesefzmässigen Anspruch an seinen Arbeitgeber. Die soziale Wehrlosigkeit der Wehrpflichtigen beginnt mit dem„frohen Tag der Musterung". Die an die Stelle der zerrissenen Tarifverträge getretenen Tarifordnungen enthalten sämtlich eine Klausel, wonach nur die tatsächlich geleistete Arbeit bezahlt wird. Die Unternehmer lehnen daher eine Entlohnung für den Muslerungstag ab. Soweit einzelne Arbeiter den Rechtsweg beschritten haben, mussten sie sich auf den Paragraph 616 des aus der Systemzeit noch nicht aufgehobenen BGB stützen. Danach besteht für den Arbeitnehmer ein Lohnanspruch, dessen er nicht verlustig geht, wenn er durch einen nicht in seiner Person liegenden Grund für eine nicht erhebliche Zeit an der Verrichtung der Dienstleislungen verhindert wird. Von einer rechtlichen Verpflichtung zur Lohnfortzahlung ist nach der Verordnung keine Rede. Die zweite Verordnung bestimmt ausdrücklich, dass mit dem Empfang des Gestellungsbefehles das Arbeitsverhältnis ohne Küudigunff automati.'ych• erlischt. Das Reichsarbeitsgericht hat am 20. Oktober 1937 entschieden, dass das Arbeitsverhältnis des Gestellungspflichtigen sogar dann am Gestellungstage endet, wenn der Wehrpflichtige infolge Krankheit sich gar nicht stellen konnte. Der erkrankte Arbeiter ist so noch nicht einmal in seinem Verhältnis gesichert, bis er sich wirklich zur Truppe oder zum Arbeitsdienst stellen kann. Das Gesetz bestimmt ferner ausdrücklich, dass der Unternehmer gegenüber dem Dienstpflichtigen in keinem Falle eine Rechtspflicht übernimmt, ihn nach Ablauf von 2 1 /2 Jahren Wehr-oder Arbeitsdienst wieder einzustellen. Der Dank des Vater landes wird im Kommentar zur Verord nung lediglich als eine moralische Verpflichtung des Unternehmers erklart. Es wäre unwürdig, diese Ehrenpflicht gegenüber Volk und Vaterland in Gesetzesparagraphen zu giessen. Da kein Rechtsanspruch auf Wiederein- stellung im früheren Betrieb besteht, so sind auch die Zusicherungen auf Anrechnung der Dienstzeit höchst zweifelhafter Natur. Der entlassene Soldat soll bei Wie dereingHedcrung in den Wirtschaftspro- zess denen gegenüber nicht im Nachtgil sein, die aus welchen Gründen immer ihrer Dienstpflicht nicht genügen konnten. Die Dauer der Dienstzeit im Arbeitsdienst oder im Feere soll ungekürzt auf die Dauer der Betriebszugehörigkeit angerechnet werden. Bei der Inhaltslosigkeit der Tarifordnungen hinsichtlich der Löhne hat die Bestimmung an sich keine allzu grosse Be den+nng. denn der sogenannte Leistungslohn steht mit der Betriebszugehörigkeit in keiner Beziehung. Die Verordnung bestimmt darüber hinaus, dass eine Anrechnung der militärischen Dienstzeit nur dann in Frage kommt, wenn die Wiederaufnahme der Arbeit unmittelbar an die Dienstzeit s schliesst.„Zwischen Wehrdienst und Wiederaufnahme der Berufsarbeit darf also nicht etwa eine längere Spanne Zeit liegen." Es liegt also ganz im Belieben des Unternehmers, durch eine spätere Wiederaufnahme des Arbeiters diesen um sein sogenanntes Recht zu bringen. Soweit es sich um den Erwerb des Urlaubsanspruches handelt, wird die militärische Dienstzeit überhaupt nicht angerechnet. Und zwar, wie es in der Begründung wörtlich heisst, „weil man vermeiden wollte, dass jemand Urlaubsansprüche stellt, bevor er überhaupt auch nur eine einzige Stunde in dem Betrieb gearbeitet hat." Das schreibt ein Regime zu einem Gesetz, von dem es gleichzeitig behauptet:„zu allen Zeiten ist es schönstes Recht und vornehmste Pflicht des freien deutschen Mannes gewesen, dem Vaterland mit der Waffe in der Hand zu dienen." Für den Unternehmer ist es schönste patriotische Pflicht, dem Wehrpflichtigen die Dienstzeit fürs Vaterland am Urlaubsanspruch zu kürzen. Für die Lehrlinge ist eine„Sonderregelung" getroffen. Die militärische Dienstzeit wird auf die Lehrzeit, die bekanntlich im Dritten Reich sehr reichlich bemessen ist, in keiner Weise angerechnet. Die Lehr- lingszüchferei gewisser Grossbetriebe darf durch den Dienst am Vaterland keinerlei Beschränkung erfahren. VöHTg rechtlos bleiben auch diejenigen, die nach der Einberufung als dienstuntauglich befunden werden. Ihr Dienstverhältnis ist erloschen und damit basta. All diese Bestimmungen brauchen zwar nicht zu verhindern, dass ein Unternehmer den Einberufenen wieder beschäftigt, aber seine bisherigen Arbeitsbedingungen sind aufgehoben, die weiteren diktiert der Betriebsführer. Selbst die in öffentlichen Diensten beschäftigten Angestellten und Arbeiter haben kein Recht auf Wiederbeschäftigung in ihrer früheren Dienststelle, sie„können nach Möglichkeit" wieder übernommen werden. So formuliert die neudeutsche Kriegswirtschaft, die gewohnt ist, diktatorisch zu bestimmen, die Gesetze, wenn es sich um die Arbeiter handelt. Kann- und Kautschukbestimmungen sind der Inhalt des Arbeitsrechtes der Wehrpflichtigen. Die erste Verordnung entbindet den Unternehmer bei Einberufung seines Angestellten oder Arbeiters zur Uebung im Heer ausdrücklich von der Verpflichtung zur Fortzahlung des Lohnes. Der Kommentator überschüttet diese zum zeitweisen Heeresdienst Einberufenen noch mit dem ganzen Hohn der Nazi-Terminologie, indem er sagt: „Aus dem das neue deutsche Arbeitsrecht beherrschenden Gedanken der Treue, aus der Fürsorgepflicht des Unternehmers gegenüber seiner Gefolgschaft, aus der SchicksaTsgemeinschaft, in der Führung und Gefolgschaff stehen, ergibt sich aber für den Belriebsführer die Ehrenpflicht zur Lohn- und Gehaltsfortzahlung." So wird jede Rechtlosigkeit des deutschen Arbeiters mit der moralischen Ehrenpflicht des kapitalistischen Betriebsführers beschönigt. Dagegen ist wiederum durch Gesetz das Recht des Unternehmers auf Urlaubskürzung ausdrücklich festgelegt. Es gibt für den Unternehmer Ehrenpflichten, aber seine Rechte gegen den Arbeiter sind Gesetz. So„sorgt" der nationalsozialislische Staat für die wirtschaftliche und berufliche Sichersfellung seiner Soldaten. Die Nazis, die es lieben, Rückblicke zu geben, hätten Gelegenheit, einmal die Demobilmachungs- bestimmungen vom 15. November 1918 nachzuschlagen. Damals gab es in Deutschland keine Wehrpflicht gnehr, aber ein kollektives Abkommen der Gewerkschaften und Unternehmerverbände, das vom Rat der Volksbeauffragten mit Gesetzeskraft verkündet worden war, bestimmte: „Sämtliche aus dem Heeresdienst zurückkehrenden Arbeitnehmer haben Anspruch darauf, in die Arbeitsstelle sofort nach Meldung wieder einzutreten, die sie vor dem Kriege inne hatten... Die Arbeitsbedingungen für alle Arbeiter und Angestellten sind durch Kollektivvereinbarungen mit den Gewerkschaften festzusetzen." Wann ist jemals für den Arbeiter mehr gesorgt worden? mer in Frankfurt a. M., Mitglied der Reichs- wirischaftskammer, Mitglied des Untersuchungsausschusses für das Bankwesen, Leiter der Rcichsgruppe Handel, Professor der Frankfurter Wolfgang Goethe-Universität, Aufsichtsratsmitglied der Adam Opel A.-G. und der Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt und als Mitglied des„Reichstages". Vom 1. April ab wird er ausserdem in den Vorstand der Dresdner Bank berufen. Natürlich kann der Professor in allen diesen Stellungen unmöglich die erforderlich vollwertige sachliche Arbeit leisten. Aber im Dritten Reich kommt es darauf nicht an. Die Hauptsache ist, dass sich die schamlosesten Kämpfer für die Hakenkreuz- Korruption gründlich bereichern können. Protest ifesren die Prnälirunsspolllik Die Nationalsozialisten kommen aus den Schwierigkeiten in der Ernährungsversorgung infolge ihrer Kriegswirtschaftspolitik nicht heraus. Mit Reklame nach amerikanischem Vorbild und mit dem nötigen Druck auf die Händler und Verbraucher versuchen sie eine„Verbrauchslenkung" zu erzwingen. Die Konsumenten sollen soweit gebracht werden, dass sie jene Lebensmittel, die ihnen die nationalsozialistische Ernährungswirtschaft nicht in genügender Menge zur Verfügung stellen kann, einfach nicht mehr verlangen. Sie sollen dafür zu anderen Nahrungsmitteln übergehen, die ihnen der deutsche Boden in ausreichenden Quanten bieten kann. Statt Fleisch, das z. B. in den verschiedenen Sorten und Qualitäten schon seit Jahren nicht in den der Nachfrage entsprechenden Mengen geliefert werden kann, sollen sie Fisch essen. Im Rahmen des Vier- jahresplancs soll der Fischverbrauch von 12 auf 20 Kilogramm pro Kopf im Jahr gesteigert werden. Seit nahezu zwei Jahren wird das deutsche Volk auf die„vaterländische Pflicht" des Fischessens hingewiesen— ein Staatsfeind, wer nicht wenigstens zwei Kilogramm Fisch im Jahre mehr isst, als bisher! Aber das Volk stellt sich auf diesem Gebiete nicht einfach auf Befehl um. Es setzt vielmehr der offiziellen Ernährungspolitik seinen Widerstand entgegen. Aus einem Artikel des Vorsitzenden der Hauptvereini- gung der deutschen Fischwirtschaft, Dr. Böllcrt, erfährt man: „Der Kopfverbrauch an Seefisch müsste alljährlich um 2 kg steigen, wenn rechtzeitig das Verbrauchssoll von 20 kg erreicht werden soll. Eine solche Steigerung hat bereits vor dem Vicrjahresplau von 1935 zu 1936 stattgefunden. Die jetzt abgeschlossene Statistik für 1937 hat aber zu der auch den Fachmann in mancher Hinsicht überraschenden Feststellung geführt, däss sich die Verbrauchszunahme nur auf einhalb Kilogramm beläuft, obwohl 35 neue, mit allen modernen Hilfsmitteln versehene grosse Fischdampfer und vier neue Heringslogger in Dienst gestellt worden sind. Gewiss, die deutsche Seefischerzeugung ist von 6 Mill. dz. auf 6,8 Mill. dz. gestiegen. Doch nicht einmal diese allzu grosse Mehrerzcagung konnte einmal glatt abgesetzt werden. Während 1936 nur 242 000 dz in die Fischmehlfabriken gingen, stieg der Abgang 1937 auf 460 000 dz. Diese Mengen gingen zwar der Voiksernährung nicht verloren. Im Gegenteil, sie trugen als Futtermittel mit dazu bei, die deutsche Flekcbversorgung zu fördern. Aber sie zeigen andererseits doch, dass der Einsatz des Fisches für die unmittelbar menschliche Ernährung doch nicht so erfolgte, wie man es wün- sehen muss..." Das ist allerdings eine grosse Pleite der deutschen Fischwirtschaft, die mit einem Millionenaufwand aufgepulvert worden ist. Da gelingt es, mit 35 neuen Fischdarapfern und vier neuen Heringsloggern die Seefischerzeugung gegenüber dem Vorjahre um 10 Prozent zu steigern und dann muss ein bedeutender Teil von diesem verhältnismässig geringen Zuwachs als Abfall in die Fischmehlfabriken gegeben worden, weil sich das Volk weigert, plötzlich zwei Kilogramm Fisch pro Kopf im Jahre mehr zu essen! Es wird dem Regime wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben, als mit den erprobten Methoden seines Gestapo-Terrors auch die Gleichschaltung des Kochtopfes auf die Bedürfnisse seiner Kriegswirt- schaftspolitik zu erzwingen. KartolTeln und Hering Die Nationalsozialistische Korrespondenz bringt alle Wochen in milden Worten dringende Ratschläge über zeitgemässe Ernährung. Hören wir die neuesten: „Einen Anteil zur Aufbesserung unserer Ernährung, die jetzt zur Frühjahrszeit besonders wichtig ist, hat die Kartoffel, denn der Vitamingehalt der Mahlzeiten ist durch das tägliche Kartoffelcssen wesentlich verstärkt. Wir könnten uns schon gar nicht mehr vorstellen, wie wir ohne sie auskommen sollten! Zum Beispiel der Salzhering. Seine Billigkeit lässt ihn leider zu oft ungenügend bewerten. Sein ausserordentlich hoher Nährwert wird viel zu wenig berücksichtigt, so dass er noch mehr zum Volksnahrungsmittel werden sollte." Kartoffeln und Hering, im Volke seit je berüchtigt als Hauptgericht der Aerm- sten und der Not, wird im erneuerten Deutschland demnächst auch in der Lyrik angesungen zu werden. Das Volk lebt drüben wie im dritten Jahr des Weltkrieges» immer werden Ernährungssünden entdeckt In der„Sozialen Praxis" schreibt einer über die„Verbrauchslenkung durch die NSV". Grösser noch als die wirtschaftlichen Aufgaben seien die erzieherischen: „Die deutschen Hausfrauen müssten ihren Verbrauch auf deutsche Erzeugnisse umstellen und lernen, mit den neuen Rohstoffen sachgemäss umzugehen. Zur Uebung der Volksgesundheit müsse der unnatürlich gestiegene Fett- und Fleisch- verbrauch, auf den die ungeheuere Ver- hreitung der Zahnkaries und zahlreiche Stoffwechselkrankheiten zurückgingen» eingeschränkt werden." Wo immer Hasardeure ein Volk in den Hunger führten, ist immer der unnatürliche Fettverbrauch schuld gewesen. Fehlt nur noch die Parole: Kanonen sind besser als Zahnkaries. An die Bezieber des teilen Vorwärts J Wir Itiiien, Zablun&en naeü Pari«« zu leiten auf Poüitseheek-Konfa Liener Vorwärts Paris 885. tM Seh wen erdiener Wie haben die Nationalsozialisten vor 1933 in ihren Volksversammlungen über die hohen Gehälter und über die Gewinne der Kapitalisten gewettert! Das hat sie freilich schon zu jener Zeit nicht daran gehindert, die hohen Beamten Anschluss au die NSDAP finden zu lassen und mit den Bank- und Schwerkapitalisten die Vorbereitungen für die Aufrichtung ihrer Diktatur zu treffen. Zum Dank dafür hat die Hitlerrcgierung den Kapitalisten nicht nur die Profitc/ion- cen erhöht, sondern sie hat auch für riesige Profilsteigerungen Sorge getragen. Und selbst die höchsten Gehälter der oberen Beamten genügen den nationalsozialistischen Stellenjägern nicht. Sie mussten erhöht werden. Die von ihnen einst propagierte Forderung des Höchstgehalts von 1000 Mark monatlich ist längst zu dem Haufen anderer nicht mehr brauchbarer Forderungen und nicht erfüllter Versprechungen geworfen worden! Dafür wächst die Zahl der nationalsozialistischen Schwerverdiener von Tag zu Tag und auch der Betrag, den sie sich in Form mehrfacher Gehälter auszahlen lassen, steigt immer höher. Zu der Clique der Schwerstverdiener gehören neben dem Parteivorsitzenden, Gering, Goebbels, Ley und vielen anderen auch der Prof. Dr. Lüer. Dieser Professor bezieht Gehalt bezw. bekommt laufende hohe Vergütungen als: Präsident der Industrie- und Handelskam- lleKiigspreise Der»Neue Vorwaerts» kostet im Einzel' verkauf innerhalb Frankreichs 1.50 Frs(fuef ein Quartal bei freier Lieferung 18 Frs). Frei8 der Einzelnummer im Ausland(die Bezug*' preise fuer das Quartal stehen in Klammern)' Argentinien Pes. 0.30(3.60), Belgien: Belg. Frs. 2(24-—), Brasilien 1 Milrois(12.—-)' Bulgarien Lew 8.—(96.—), C. S. R. Kö (18.—). Danzig Guld. 0.45(5.40), Deutsch; fand Mk. 0.25(3.—), Estland E. Kr. 0.22 (2.64). Finnland Fmk. 4.—(48.—), Fran' kreich Frs. 1.50(18.—). Grossbritannie" d 4.—(Sh. 4.—). Holland Gld. 0.15(1.80)' Italien Lir. 1.10(13.20). Jugoslawien Di"' 4.50(54.—). Lettland Lat. 0.30(3.60) Utauen Lit. 0.55(6.60). Luxemburg f Frs 2.45(29.50), Norwegen Kr. 0.35(4.201 Oesterreich Sch. 0.40(4.80), Palästina Qj Pf 0.020(0.216), Polen Zloty 0.50(6.—): Portugal Esc. 2.—(24.—), Rumänien Lf 10.—(120.—). Schweden Kr. 0.35(4.20) Schweiz Frs. 0.30(3.60), Spanien Pes. 0.''. (8.40), Ungarn Pengö 0.35(4.20), USA 0.l'f jü.—). Einzahlungen koennen erfolgen: Pari* Credit Commercial de France, N0 5291 1 Tschechoslowakei: Zeitschrift«Nei'e' Vorwärts» Karlsbad. Prag 46.149. Oeste1" reich:«Neuer Vorwärts» Karlsbad. B-198.304. Polen:«Neuer Vorwär'-" Karlsbad. Warschau 194. 79"/ Schweiz « Neuer Vorwärts» Karlsbad. Zürich Nr Vi1 14.697. Rumänien: Anglo-Gechoslori1; kische und Prager Creditbank, Filiale Buk11! lest, Konto«Neuer Vorwärts», Bukare® Nr. 2088. Ungarn; Anglo-EecbosloV-- kische und Prager Creditbank Filiale Kafy «Neuer Vorwärts» Budap6®, Jugoslawien: Anglo-Cechf' p had Konto Nr. 2029. u... slovakische und Prager Creditbank. Fil'aj Belgrad. Konto«Neuer Vorwärts», Beogri® Nr. 51.005. Genaue Bezeichnung der ten ist erforderlich. Imp. Union, 13, nie M6chain, Paris. Le Garant: Maurice COQUET.