ilweise venden nis, in richten tischer ge Mit Judenan nur snutzen Lügen? Produk ein bese mit um in erzeu e man ichkeit eiben... als für toten siert..." d ich, rständ e Ver ese be t! Diee, dass e eine rieben tischer en ist habe ischen ndlich Sven te Ge en des dieser st aus gefor en an ich in Sturz Hakenüssen. neldeindige eftigen in sie 1, wie herrKräf jedem Mar Neuer Vorwärts Sozialdemokratisches Wochenblatt EN AVANT! Hebdomadaire en langue allemande Redaktion und Verlag: 30, Rue des Écoles, Paris- 5. Téléphone: Odéon 42-58 Widerstand im Himmler gesteht- Pogrom Nr. 284 SONNTAG, 27. November 1938 Aus dem Inhalt: Der Konflikt mit dem Westen Das neue Gottesgnadentum Wirtschaft und Staat Prix Fr. 1,50 Volke Pogrom gegen die anständigen Menschen? Alle Berichte aus Deutschland zei- Es gibt nur eine Erklärung: alles, schen zu beurteilen. Und wenn einer ras- die Hosen, sondern auch die Köpfe voll gen, dass der Vernichtungskampf des was in Deutschlan zu den anständi- senmässig auch kein Jude ist, so werden stinkenden Unrats hatte." Systems gegen die Juden Entsetzen gen Menschen gehört und noch nicht wenn er uns die geistige Verkommenheit und Ablehnung in der Bevölkerung auf das Niveau der Pogrombanden und Niedertracht dieser Verbrecherrasse ganz besonders zahlreich gewesen zu hervorgerufen hat. Man hat Hunderte herabgesunken ist, muss vernehmlich offenbart." von wir ihn doch wie einen Juden behandeln, Diese Art von Juden scheint also sein, und nach allem, was man weiss, Nichtjuden verhaftet, weil sie seine Ablehnung gezeigt haben. Man Wieviele Millionen ,, geistiger Juden" ist auch der Generalstab geistig verlaut ihre Missbilligung gegen den Po- muss vermuten: Industrielle, Profes- gibt es also in Deutschland? Gilt die judet gewesen und hat die Köpfe voll grom geäusert haben. Es sind Fälle soren, Schriftsteller, höhere Beamte, Parole: Wer nicht für den Pogrom Wer nicht an den Verbrecherinstinkt stinkenden Unrats gehabt. Kurzum: bekannt geworden, dass selbst SA- Akademiker. So nur ist dieser Hass- und für die Gemeinheit des Verund SS- Leute sich gegen die Pogro- ausbruch des Gesindels gegen die brechergesindels ist, wird künftig als misten gewandt haben. Angesichts der geistige Oberschicht zu erklären. Er Jude angesehen? Oder wird gleichzeiMassenablehnung ist die Gestapo un- enthüllt, dass die Politik Hitlers kei- tig zu den„ geistigen Juden" gerechsicher geworden und hat um Weisun- neswegs allgemein in Deutschland ge- net, wer mit der Politik der brutalen gen ersucht für den Fall, dass aktive billigt wird, und er droht deshalb mit Gewalt nicht einverstanden ist? Denn Nationalsozialisten sich gegen Po- einem Pogrom gegen alle anständigen das„ Schwarze Korps" verrät weiter: grombanden wenden. Die Berichte über die allgemeine Leute: des Gesindels appelliert, wer ein anständiger Mensch sein will, wer nicht allen politischen Verstand verloren hat, ist künftig in Gefahr, Objekt des nächsten Judenpogroms in Deutschland zu werden.. Die Geständnisse des ,, Schwarzen ,, Und wo noch etwas an dieser wohl- Korps" sind wertvoll. Sie bestätigen, ,, Euch trennt von diesen abgestempelten tuenden Missachtung gefehlt hat, da haben dass es im deutschen Volke inneren Ablehnung werden bestätigt durch Mördern und Hehlern heute in Wahrheit es die Tage und Wochen vor dem Eineinen Widerstand gegen die Verbrechen des arische Grossmutter hattet, und dass wir gemacht. In dieser Zeit des Einanderprü- Systems gibt. Sie charakterisieren zuKorps"( Nr. 46) gegen die anständigen gehalten sind, von ihr eure angebliche Zu- fens sind dem letzten anständigen Menschen gleich das System als die Herrschaft Menschen in Deutschland. Die Po- gehörigkeit zum deutschen Volke herzulei- die Augen aufgegangen über den völkischen grombanden heulen auf gegen das ten, Aber wir sind wohl imstande, auch Unwert eines grossmäuligen Bildungspacks, des Pogromgesindels über die anstän,, Pack", das es wagt, den Pogrom zu missbilligen. Das" Schwarze Korps" gesteht, wie allgemein die Ablehnung ist: die geistigen Rassemerkmale eines Men- das in den entscheidenden Tagen nicht nur digen Menschen. Volk gegen Pogrom gegenüberstand. Ich erinnere mich hier be-] Diese Frage, so heisst es weiter, gab Zeugsonders einer Frau, die offen ihr Entsetzen nis von der inneren Anteilnahme an den Ein schwedischer Gelehrter darüber ausdrückte, dass 16 bis 17jährige Geschehnissen des Vaterlandes, von dem berichtet aus Berlin Burschen an dem Vernichtungstreiben teil. Verantwortungsbewusstsein ,, einer auf Ein bekannter schwedischer Gelehrter, nahmen. Während der ganzen Zeit nahm Gedeih und Verderb verschworenen VolksDer Leser, zufrieden endJeder von uns hatte in den letzten Tagen wohl mit einem solchen treuherzigen Vertreter urchristlicher und beinahe schon vorderasiatischer Nächstenliebe mehr oder Universitätsprofessor Ake Holmbäck( Up- der Strassenverkehr seinen normalen Lauf, gemeinschaft". stand und an Germaniens." beinahe unpolitische histoan dem Tage also, an dem die neuen Andere Polizisten waren nicht zugegen, ob- rische Betrachtung entdeckt zu haben, fährt Polizeipräsidium ruhigen Gemütes in der Lektüre fort und jedem Kaffeehaustisch unge- bestialischen Ausschreitungen der Nazis wohl erschrickt erst beim dritten Absatz: jedem Fleischerladen, an jedem Zeitungs- lin, rufen auftauchten, wie weiland die from- gegen die deutschen Juden einsetzten. Er nur etwa 400 Meter entfernt liegt... men Missionare in der ungastlichen Wildnis wurde Augenzeuge all der viehischen UnDie Vertreter der urchristlichen Berlins Ich ging in eine der Nebenstrassen. dasselbe Bild: taten, die auf Goebbelsgeheiss vom braunen Ueberall zertrümmerte Mob begangen wurden und werden. Scheiben, zerstörte Läden. Als ich schliessdass ich mich im StrassenIn der Stockholmer Tageszeitung ,, Da- lich merkte, weise einen sehr erheblichen Prozent- einen Nächstenliebe müssen erfreulicher- gens Nyheter" hat Prof. Hombäck nunmehr gewirr verirrt hatte, zog ich meinen Reise ausführlichen Bericht erstattet, in führer hervor, um mich zu orientieren. Soselbst mit eigenen Augen und Ohren in Ber- fragte: satz des deutschen Volkes ausmachen dem er lediglich das wiedergibt, was er fort kam ein Arbeiter auf mich zu und wenn sie so zahlreich aufgetreten lin sah und hörte. Wir wollen die tiefstes sind. Man kann ruhig behaupten, dass Grauen erregenden, eingehenden Schildemit solcher Allgemeinheit nur eine rungen, die er von den organisierten ,, WutMehrheit des Volkes in Erscheinung gibt, hier nicht im einzelnen anführen. treten kann. siebt chaft: scher beitsum ng zu ; Beiguten rregt, ISS er rollte, ndige s Ar s ge s Be wolle, 1 Beerkes unser sterl t des lieser ausbrüchen" nazistischen Lumpengesindels ,, Sind Sie fremd in Berlin?" ,, Ja, ich bin Schwede." ,, Nun, und was sagen Sie als Unparteiischer zu alledem?" دو , Was ich sage? Ich kann es nur für einen Ueber diese jüngsten ,, Heldentaten" des Ausbruch von Wahnsinn halten." ,, Ja, das sagen die meisten. Aber die Poauch im Ausland bereits genau im Das" Schwarze Korps" gesteht ein deutschen Gangster- Regimes ist man ja weiteres. Mit dem ganzen Hass des Bilde. Prof. Holmbäck betont ausdrücklich, lizei lässt es geschehen. Die kleine Synaantisemitischen Pogrompöbels gegen dass die in der Auslandspresse erschiene- goge steht in Brand. So etwas wird nicht die anständigen Leute tobt es gegen zen Korps" lassen es erkennen: nen Schilderungen keinerlei Uebertreibun- ungestraft bleiben. gen enthielten. Was seiner Amerika wird sicher Gegenmassnahmen treffen." Wir gingen ein Stück Weges zusammen und sprachen davon, welch eine Schande die geistige Oberschicht". Wer ist gemeint? Einige Stichworte des..Schwar- authentischen Tatsachenbericht eines profür Deutschland diese Geschehnisse seien. Die Wirtschaft geistige Oberschicht" uns eindringlich Masseninstinkte" Arbeit" 95 . minenten ausländischen Augenzeugen jedoch ein ganz besonderes Gewicht verleiht, Das war nicht das einzige Mal, dass ich die Kultur ist die darin immer wieder klar hervortre- von Menschen angesprochen wurde, denen Sie warnten tende Feststellung, dass die breiten Massen es ein Bedürfnis war, einem Ausländer vervor dem Appell an die des deutschen Volkes mit der ganzen anti- stehen zu geben, dass sie nicht auf seiten ,, Ihre wächsernen jüdischen Barbarei nichts zu schaffen ha- der Antisemiten stehen." fahrigen Hände verraten keine zupackende ben. Die Zerstörungen und Plünderungen lichen Habitus, die Titel und Würden, so scharen vorgenommen. Die Massen der Besie welche haben, die Opportunitätsabzei- völkerung nahmen an ihnen nicht teil, ja chen und Ordensbändchen, die sie sich viele Menschen wagten es, ihren Abscheu Volke nicht. ansteckten, und setzt sie in ein stickiges offen kundzutun. ,, Nehmt ihnen den bürger- wurden von herbeikommandierten NaziLiteratenkaffee. Dann steht vor uns das Bild alten Ver splan s ein sein „ ein ohn sei vom chen 937.) jenes wurzellosen Intellektuellen, den Intellektbestie bedachten." 33 ,, Auch wir stellen diese Frage täglich. Aber Hand aufs Herz! Gibt es nicht in uns, wenn wir wie die alten Athener nach den letzten Neuigkeiten fragen, auch einen Ton, der nicht mehr so ganz in jener ursprünglichen vaterländischen Reinheit erklingt... Nun, es ist ja so menschlich, wenn unsere Stimme beim Fragen leise zittert oder wenn sie geschwellt wird vom Brustton überschwenglicher Hoffnungen. Und doch, es ist ja schon ein leises, fast unmerkliches Abweichen von jener ernsten und geschlossenen Geradlinigkeit der eigentlichen politischen Frage". Und nun geht es los: ,, Entartung jedoch liegt in der Fragestellung, wenn sie der berufsmässige ,.Meckerer" an seinen Partner richtet. Der Unterton, der in den Worten: Na, was gibt es wohl Neues? zum Ausdruck kommt, schliesst gleichsam schon die Antwort ein, besonders wenn jene, alles Hoffen zermalmende Geste der Hand sie begleitet, die besagt: Es ist doch alles mies, was geschieht. Es lohnt nicht zu fragen, die Behörden machen doch alles falsch. Dieses Fragen ist schon weit weniger harmlos. Im Grunde offenbart sich im Meckerer kläglichste eigene Minderwertigkeit". دو دو altvertraute und nur etwas verschüttete hierüber mitzuteilen hat: wir einmal mit dem treffendsten Namen grossen Menge von Zuschauern, von denen gen, teils zwischen den Zeilen, teils, indem men kann, die Frage sei eine entartete FraNicht fragen! Wer wird nach dieser Warnung noch zu Siegerstimmung herrscht im deutschen , Wie geht es? oder Das bestätigen übereinstim- forschen wagen: Berichterstatter, Was gibt es Neues?" Hat man seine Stimmend alle ausländischen Hören wir, was der nordische Gelehrte so sehr sie sich sonst in der Beurteilung der me, seine Gesichtsmuskeln, seine Handbedeutschen Situation widersprechen mögen. wegungen immer so gut im Zaum, dass der ,, In der Münzstrasse stand ich unter der Das bestätigen auch die deutschen Zeitun- Gesprächspartner nicht auf die Idee komUnzufriedenen" die meisten sich in einiger Entfernung von sie den ,, ewig heftige ge? Vielleicht tut man besser daran, garden angegriffenen Läden hielten. Die Zu Strafpredigten halten. Der Völkische Be- nicht zu fragen, sondern als freier Bürger 11. z. B. beginnt einer verschworenen Gemeinschaft frisch Würden, die keine Literaten sind und Zerstörern دو Wer sind denn die Leute mit dem schauer bildeten durchaus nicht ein wut obachter" bürgerlichen Habitus, den Titeln und entbranntes Menschengewoge, das mit den ein scheinbar harmloses Feuilleton mit den von der Leber weg zu erzählen, was man zu einer Einheit zusammenge schmolzen wäre. Im Gegenteil: es wurden künstlich zu Intellektsbestien gemacht von seiten der Bevölkerung keinerlei Kundwerden sollen? Gegen wen wird die gebungen irgendwelcher Sympathie mit den schwielige Faust des Gesindels mobil- Vernichtungstaten laut, dafür hörte man gemacht? die Aeusserungen, die darauf hindeuteten, dass Volksmenge dem Treiben feindlich Worten: 16. vom man ,, Die erste Frage, die ein Athener an seine Mittbürger richtete, wenn sich in der Frühe eines jeden Tages auf dem Markt, dem Treffpunkt der freien Bürger einer politischen Gemeinde, begegnete, lautete: ,, Was gibt es Neues?" weiss. Aber das sagt der ,, Völkische Beobachter" wäre ,, noch schlimmer": ,, Der Meckerer weiss zwar alles viel besser, aber der fragt doch noch, er will immerhin wissen. Völlige Entartung offenbart sich, wenn der Frager garnicht mehr fragt, um etwas Neues zu erfahren, Die Zwangslage des Systems Der Konflikt mit dem Westen sondern, wenn die Frage nur der Auftakt ist um sein eigenes ,, Wissen" dem Gefragten zu verabreichen. ,, Wissen Sie schon?" so lautet seine Frage, und der scheue Seitenblick, die Flüstersprache und die bezeichnende Bewegung der Hand, die sich wie eine Muschel an den Wir haben in unserem letzten Ar- mein um mindestens ein Jahr ver- dert, um diese Gebiete in die deutsche Mund legt, zeigen, dass er ganz etwas anderes den grossen Reichtum Südost- kürzt werden. Eine neue Rationali- Wirtschaft einzugliedern und ihre zum Gesprächsthema machen tikel will als politisches Geschehen. Er ist europas an Agrarstoffen, Erzen und sierung ist im Gange, um durch ver- Produktionsfähigkeit der ,, Schnüffler" oder„, Enthüller" von Römer!" Döllig entartet. Vertrag aufoctroyiert worden. Es sei die gemäss Nr. L Ich dem entzu ein n brauc klarer die tische an Jahrze folgen progra ausser Was vernün progra dern teikon sich ü schaft die oder Progra Hint oder bildun Herrschaft über den Donau- und Balkanraum zu erobern, so droht sie in ihrem bisherigen Ausmas zu einem oder willen nicht wegun Mensch rem ga fassun lich se Gesamtbedarf ,, Menschlichkeiten". Sein niedriger In- Petroleum geschildert und gezeigt, mehrte Maschinenverwendung Arbei- deutschen stinkt sucht und findet vielfach den dass der grösste Teil des Bedarfs ter frei zu setzen, und in der Land- wickeln, ebenso stellt die wirkliche Schmutz, und leider findet er oft nur zu Deutschlands an Nahrungsmitteln und wirtschaft soll die Traktorenverwen- Ausnützung des Südostraums neue, willige Antworter. Von solchen Existenzen hat einmal Horaz gesagt: Der ist Kriegsrohstoffen aus diesem Gebiet dung innerhalb von vier Jahren auf ungewöhnliche hohe Ansprüche schwarz, Nimm dich vor dem in acht, gedeckt werden kann, wenn und so- das Dreifache gesteigert werden. deutsche Wirtschaft, an eine weitere Steigerung ihrer Erzeugung. Diesen Aber alle diese Anstrengungen werDer Frager ist entartet, der Antworter ist bald Deutschland die zur Erschliesnoch entarteter und der Nicht- Frager ist sung oder Produktionssteigerung nö- den vollständig durch die gesteigerte Ansprüchen kann nicht genügt wer tigen Investitionen aufbringt. Gerade den, solange ein so übergrosser Teil Rüstungserzeugung absorbiert. Trotz dabei ergeben sich jedoch ernste aller Subventionen ist es nicht gelunaller Subventionen ist es nicht gelun- der deutschen Produktivkräfte ausschliesslich für Artillerie, Tanks, MuNoch eine gesprengte Hemmungen, die durch den jetzt er- gen, den Export in entsprechender Kette reichten Stand der deutschen Kriegs- Weise zu steigern. Das ist aber für die nition, Flugzeuge usw. verwandt wer Unter der Ueberschrift der Achtstun- wirtschaft bedingt sind. Frage, die wir hier betrachten, den muss. Solange nur die Butter mil den Kanonen konkurrierte. war dentag kein Segen!" berichtet die das Die deutschen Produktvkräfte sind schlechthin Entscheidende. ,, Frankfurter Zeitung" über eine Rede Leys am 1. November in Berlin: voll angespannt. Das gilt sowohl für Deutschland hat seit Jahren den Han- Lösung des Problems für die Diktatur einfach. Jetzt aber sollen Bohrtürme ,, Dabei werde dann auch die Frage die materiellen wie für die menschli- delsverkehr mit den Donau- und Balfür rumänisches Petroleum, Berg der Arbeitszeit neu überprüft werden. chen Produktionsfaktoren. Trotz aller kanstaaten zu erweitern versucht. Es Die durchgehende achtstündige Arbeitszeit sei kein Segen für die Menschheit... Planung" ergeben sich in neuerer hat ungarischen und rumänischen werksanlagen für jugoslavisches EiSie sei uns von Amerika im Versailler Zeit auch immer stärkere Reibungen. Weizen, jugoslavisches und rumäni- sen, Maschinen für die Aufbereitung einzige Bedingung gewesen, die Amerika Die Lieferfristen für eine grosse An- sches Holz, griechischen, bulgarischen usw. geliefert werden. War die Auf in diesem Vertrag gestellt habe. Not- zahl von Maschinen werden immer und türkischen Tabak zu Preisen, die rüstung bisher das Mittel, um sich die essen und eine richtige Mittagspause. länger, der Ersatz für die verbrauch- zum Teil über dem Weltmarkt lagen, Wenn man ihn dagegen frage, wo bleibt ten Produktionsmittel wird schwie- langfristig gekauft, aber es war oft die Freizeit, so müsse er darauf antworten: er sei ja selbst der Schöpfer riger. Der Verschleiss der deutschen nicht imstande, die Einfuhr in vollem der KdF- Organisation, aber er sei da- Produktionsanlagen ist schneller als Umfang durch Warenlieferungen zu gegen, dass den Werktage zum Feiertage mache. In den Werkpausen die Wiederherstellung. Trotz des Aus- kompensieren. So entstanden Gutaber, da sei KdF am Platze mit Musik- baus der Wasserstrassen und der in- haben dieser Länder auf den deutdarbietungen undsoweiter; überhaupt gebe es noch viel zu wenig Werkpausen. tensiven Motorisierung reichen die schen Verrechnungskonten, und die Mit allen diesen Massnahmen werde Transportmittel nicht aus. Denn Stahl Regierungen waren gezwungen, die misch- politische Dilemma, in dem sich augenblicklich die deutsche Diksein, die wir heute noch gar nicht ab- und Eisen stehen trotz der steigenden Einfuhr deutscher Waren auf Kosten tatur befindet. Sie will und muss säben. Obgleich heute die Wirtschaft be- Erzeugung für das schon lange vorbe- Englands, Frankreichs, der Tschecho- militärische Ueberlegenheit gegenüber reits hochbeschäftigt sei, könne die ProDie den Westmächten aufrechterhalten usw. zu begünstigen. Die duktion nochmals um hundert Prozent reitete Neubauprogramm der deut- slovakei gesteigert werden. Das müsse auch sein, schen Eisenbahn nicht zur Verfügung Deutschen waren sich ihrer über- und womöglich noch vergrössern. das Ausland missgönne uns unsere Fortschritte und es bestehe ja auch immer und die Maschinenfabriken haben nicht mächtigen Position bewust; nehmen muss aber andererseits, gerade um noch in Deutschland das Missverhältnis genug Arbeiter, um Waggons und Lo- sie doch, namentlich von der Agrar- sich die Nahrungs- und Rüstungsfreizwischen Bevölkerung und Raum. Deutschland sei aber erst dann frei, komotiven herzustellen. Der Verkehr ausfuhr dieser Staaten, die anderswo heit dauernd zu sichern, einen grös wenn es ein gesundes Verhältnis zwiist seit 1929 um 10 Prozent gestiegen, schwer einen Markt findet, weit über seren Teil ihrer schon aufs äusserste schen seiner Bevölkerungszahl und seiSie wollten diesen aber die Bahn hat heute 80 000 Wagen die Hälfte auf. nem Boden habe." angespannten Produktivkräfte für die Leys Behauptung ist unwahr. Der Acht- weniger als damals. Die Kohlenver- Staaten nicht die Waren liefern, die Herstellung von Investitionsgütern für listische Forderung seit 1889 und ist durch sorgung, klagt das Kohlensyndikat, sie im Verkehr mit Ländern ohne diese Gebiete freimachen. Das kann Volksbeauftragten stockt, die vom Kohlenhandel für den Zwangswirtschaft gegen Devisen ab- nur geschehen, wenn die Weststaaten vom 10. November 1913 in Deutschland Hausbrandverbrauch im Winter auf- setzen konnten. So mussten diese Staa- ihrerseits in eine Einschränkung verwirklicht worden. Amerika spielte dawendig sei vielmehr ein warmes Mittagman eine Produktionssteigerung stundentag war eine internationale soziaHindernis für deren Ausübung werden. tionsle losen zu Sie gegen die lic der de sem el Einigu mir he ihre auch S eine F Das ist in Wirklichkeit das ökono von Ill lichkei der Soz Sie marer gelähm zeugen viel zu Demok entwaff schlech ehrlich ren pr nationa nicht. F Was ihrer Gegens Partei darin. noch b denn f sehr kraft u sischen doch e lichen, Prinzip kussion rung de sondern Sozialis bei keine Rolle. Im Friedensvertrag ist gestapelten Mengen werden bereits ten, um ihre eingefrorenen Guthaben Rüstungen einwilligen. Daher die undie der Verordnung vom internationalen von seinen Feinden aufgelegte Kette erscheint. viele Situation die zwingt sie dazu- darauf hin, Frage radikal zu lösen. Die Erschlies net, der schöpft sche oc der Re der Achtstundentag nur im Kapitel, das zum Teil als Industriekohle verfeuert, zu liquidieren, oft Waren aufnehmen, unterbrochene Kampagne der deut Arbeiterschutz han- und die Händler und Verkäufer kön- für die sie geringen Bedarf hatten. So schen Presse gegen die englischen und delt, in einer nicht verpflichtenden Weise nen nicht mit Sicherheit auf ausrei- hat Jugoslavien merkwürdig grosse französischen Aufrüstungspläne, eine erwähnt. Trotzdem bleibt es für den Sozialpoltik chende Neuversorgung rechnen. Die Mengen von Aspirin eingeführt, Ru- Kampagne, die bisher ihren Zweck be Führer der nazistischen Sozialpoltiik charakteristisch, dass in seiner Phantasie Kohlenausfuhr nach Holland, Ungarn mänien hat Tausende von Herrn Chamberlain erreicht. Aber es der Achtstundentag als eine Deutschland und der Schweiz konnte nur dadurch Schreibmaschinen gekauft und Grie- hiesse die deutsche Politik vollstän durchgeführt werden, dass diese Staa- chenland Waggonladungen von Mudig verkennen, wenn man glaubte, die Als Hitler und Ley die Gewerkschafts- ten die notwendigen Waggons selbst sikinstrumenten. In neuerer Zeit allerdeutsche Diktatur würde es bei dem häuser von SA besetzen liessen, schworen bereitstellten, wodurch allerdings der dings hat Deutschland auch andere blossen Pressfeldzug bewenden lassen. nichts von ihren Rechten genommen wer- deutsche Devisenerlös geschmälert Angebote gemacht. Es ist zu Waffen- Sie steuert vielmehr- und die eigen den solle. Heute ist das Dritte Reich Vor- wurde. Obwohl die Konsumgüterindu- lieferungen bereit, und das erklärt tümliche ökonomische kämpfer der internationalen Sozialreak- strien nach wie vor ihre Produktion sich daraus, dass es hofft, technisch tion. Nebenbei erfährt man, dass trotz der Annexion Oesterreichs und des Sudeten- kaum nennenswert erweitern, können überholte Modelle landes noch immer nicht genug Boden für die Investitionsgüterindustrien infolge liefern zu können und so Raum zu gesung des neugewonnenen Raums, darum selbstverständlich ohne jede Erdie Produktion der Rüstungen dem Bedarf der deut- dernsten Typen für eigenen Gebrauch. verfolgten Pläne, hängt davon ab, höhung der Löhne nochmals um hundert Prozent gesteigert schen Wirtschaft an Produktionsmit- Wir führen dies an, um auf die militärische Macht der Weststad werden muss. Es lässt sich gar nicht ab- teln nicht nachkommen. sehen, auf welche Pariastufe der deutsche Aehnliche, vielleicht noch akutere zuweisen, die sich schon jetzt bei dem deutschen zurückbleibt. Das ist Arbeiter hinabsinken wird, wenn Deutschland noch grösser wird. Mängel zeigt der deutsche Arbeits- Handelsverkehr zwischen sie hundert Eide, dass den Arbeitern diesen Ländern die ben, S nicht ge und 11 alle Zuk diesen dass das deutsche Volk vorhanden ist, und dass des immer noch steigenden Ausmasses winnen für die Herstellung der mo- Erreichung der weiteren im Osten der Schwierigkeiten und Reibungen hin- ten endgültig und dauernd hinter der ropa hereinbrechen wird. Deutsch- wirkliche Konflikt, der in der näch markt. Der Achstundentag ist längst land und dem Südosten ergeben ha- sten aussenpolitischen Phase über Eu beseitigt. Neulich hat Herr Ley auch ben. Aber die Schwierigkeiten sind Fand fehlt nicht das Satyrspiel. Bis vor ganz offen erklärt, dass der Achtstun- bisher nie gros genug gewesen, um die kurzem hatte der Kopf der ,, Frankfurter dentag Deutschland nur durch den ständige Ausdehnung dieses Verkehrs Zeitung" folgenden Text: Löb Sonnemann hat Ruhe Zur Tragödie des Judentums in DeutschFRANKFURTER ZEITUNG und Handelsblatt fluchwürdigen Versailler Vertrag auf- zu verhindern. Jetzt aber handelt es gezwungen worden sei, in Wirklich- sich um etwas anderes. Es sollen jetzt keit aber für die deutsche Wirtschaft nicht nur um einige Dutzend MillioReichsmark mehr Waren zur in keiner Weise passe. In den Produk- nen tionsgüterzweigen herrscht längst der Ausfuhr in diese Gebiete erzeugt werDr. Richard Kern. Sie wollen nicht dienen lik in E Freunde ist nich sprache empfeh weilen tration. Sie s künftige ich Ihr etwas v soll, jed Regieru einer R Aus dem oberschlesischen Industriebezirk nicht kungslos an dem alten Zeitungskopf vor Zehnstundentag, noch verschärft durch den, um den Umfang der bisherigen kommen in den letzten Tagen Meldungen begründet von Leopold Sonnemann Fünf Jahre lang und länger waren alle Umbrüche und Gleichschaltungen wir übergegangen. Jetzt aber liest man auf ein mal: FRANKFURTER ZEITUNG und Handelsblatt Ueberstunden und ein Zweischichten- Einfuhr nicht nur aufrechterhalten, berufen wurden, dieser Aufforderung die Frauenarbeit ben sich Verletzungen beigebracht, bei sind das ich sie Republi Konzent sehr ge um der schieder gentlich Dami Es ist i abgebra kampf, lie wie Fähriger Jede D dass ma Sinne it 1918 zu dass junge Leute, die zur Wehrmacht ein system sorgt für intensivste Aus- sondern auch erweitern zu können, Folge leisten. Wie uns aus zuverlässiger nützung der Maschinen. Daneben ist sondern es handelt sich jetzt um die Quelle aus Gleiwitz berichtet wird, haben ausserordentlich Erzeugung von Produktionsmitteln im sich nach Angaben des dortigen Wehrkreis unter der Leitung des alten Demokraten vermehrt worden; bei einer Gesamt- Werte von Milliarden Reichsmark, die ihrer Truppe nicht gestellt, von denen man und in zahl der Beschäftigten von 20,8 Mil- den Erzreichtum und die Rohstoffpro- bisher nur 42 ermitteln konnte. Andere ha Ihat man eine Entscheidung des lionen beträgt die Zahl der beschäf- duktion dieser Gebiete in möglichst Einziehung zu entgehen. Aus dem Hinden um eine solche tigten Frauen 6,6 Millionen. Einzel- kurzer Zeit erschliessen sollen. Wie burger Knappschaflazarett wird uns berich handelt es sich doch wohl so uneinge- handwerker und Händler sind zum die Angliederung Oesterreichs und tet, dass Anfang November die jungen Leu auf die ten, massenweise ihrer Selbständigkeit ge- Sudetendeutschlands zwar auf die te, die sich ihrem Truppenteil stellen soll Nummer der ,, Frankfurter Zeitung" zwungen und in die Industrie über- Dauer eine Stärkung der deutschen und die verschiedenartigsten Leiden vor Kein Buchstabe erinnert mehr an die geschichtliche Tatsache, dass diese Zeitung Leopold Sonnemann Weltruhm gelangt ist. Selten entstanden Propagandaministeriums schränkt billigen können wie diese. Denn jedesmal seit der Gleichschaltung, wenn Aufgeben im Lazarett erschienen uns ähnliche schützten, um nicht einrücken zu müssen. mit seinem Namen erschien, hat sich der führt worden. Die meist vierjährige Wirtschaftskraft bedeutet, aber zu- Auch aus Gleiwitz werden Lehrzeit soll von nun an ganz allge- nächst Milliardeninvestitionen erfor- Nachrichten übermittelt, eine alte Löb Sonnemann im Grabe umgedreht. Jetzt hat er endlich Ruhe. den Inh 1938 ha das Wor وو en Na. 11.) ET als ein Gegen rrecht" 5, Seite partner digeren als den die ihr N. S RZT de Paris reu wie n neueing. Freitag bredung 58-66 arzt Ife 19°) edung KES zt 5e r . Arzt Einzel' rs( für 3 Frs). d( die en in elgien: Milreis TscheGuld. ( 3.-) Fmk 18.Tolland ( 13.20) id Lat Luxem Kr. 0.35 Polen 24.-) en Kr , Spa ö 0.35 Frank Paris er VorNeuer 194 797 212AngloKreditr Vor AngloKredit Vor avien: Prager Neuer ue Be ch. T Wirtschaftskonzentration in Staatshand Der neue Imperialismus in der Praxis gedehnt, nicht abgebaut werden soll. Für das Kommende wird jetzt bereits die Verantwortung den Unternehmern selbst zugeschoben, die den nationalsozialistischen Staat angeblich gezwungen haben, ihre Freiheit in Fesseln zu legen, weil sie nicht den Gebrauch von der Freiheit gemacht haben, zu der sie der nationalsozialistische Staat hatte erlösen wollen. Aber ist es nicht Weder die von Göring betriebene Eisen- nalsozialistischen Staates, die die stärkste dem Nominaleinkommen möglichen Lebens- eine merkwürdige Freiheit, zu deren Geautarkie noch die neuerworbenen Eisen- Kraftquelle des neuen Imperialismus ist, haltung durch steigende Abgaben und mo- brauch man ermahnt oder gar gezwungen quellen reichen aus, des deutschen Eisen- zwingt dazu, nicht nur die staatliche Ver- nopolisierte Preise. Die Staatseingriffe kä- werden muss? Brinkmann droht daher mangels Herr zu werden, offenbar, weil fügungsgewalt über die Produktionsmittel, men darin zum Ausdruck, dass Steuern, auch den Unternehmern, dass sie nach wie für die Ausnutzung der neuen Machtposi- sondern auch das Staatseigentum an Pro- Zolleinnahmen und Sozialbeiträge 1925 vor unter staatliche Kontrolle gestellt bleition im Südosten mehr Eisen beansprucht duktionsmitteln umso weiter auszudehnen, 22,2 und 1937 bereits 33,5 des Volkseinkom- ben werden. Sie sollten nicht vergessen, wird von Generalmajor von Hanneken, dem wird, als bisher erobert worden ist. Das je umfangreicher seine Machtziele werden. mens betragen haben, und dass sich 1937- dass ein starker Staat zu allen Zeiten geIn diesem Zusammenhang ist die Rede 1938 ein Finanzbedarf des Staates in Höhe neigt gewesen sei, die Grenzen zwischen Leiter der Abteilung Eisen im Reichswirt- bedeutsam, die Brinkmann, Staatssekretär von 50 Prozent des Volkseinkommens er- Privatwirtschaft und Staatswirtschaft im schafstministerium, der einer der bedeut- im Reichswirtschaftsministerium, jüngst geben würde. Zwei Drittel des Volksein- Sinne erwerbswirtschaftlicher Betätigung samsten Mitarbeiter Görings ist, am 29. Ok- vor Bankenvertretern in Düsseldorf gehal- kommens würde über die öffentliche Hand des Staates zu verschieben. tober in der„ Braunen Wirtschaftspost" ten hat und für wichtig genug ansieht, sie geleitet und durch sie umgeschichtet. Er würde bleiben, was einmal Staatsbetrieb festgestellt. In seiner Darstellung gelangt er in Sonderabdrucken verbreiten zu lassen. ruft den Unternehmern zu: Er beklagte darin, dass der nationalsoziaStaatsbetrieb geworden ist. Es zeigt sich aber, dass sogar immer mehr Staatsbetrieb wird, was zu folgendem Ergebnis: Es wäre falsch, vor der zukünftigen listische Staat, weil die Unternehmerinitia- ,, Vor allem aber halten Sie die Freiheit bisher Privatbetrieb gewesen ist, dass also Entwicklung deshalb die Augen zu ver- tive versage, wider seinen Willen gezwun- der Wirtschaft hoch". Was ist der Zweck die Staatswirtschaft die Tendenz hat, schliessen, weil sie die verantwortlichen gen sei, die Staatswirtschaft auszudehnen dieses Appells? Eine Umkehr zum Abbau zur Staatstotalität zu werden. ten Gedanken müssen vielmehr dazu dieStellen mit Sorge erfüllt. Die ausgeführ- und die Dispositionsfreiheit des Unterneh- der Zwangswirtschaft und der Staatswiri- Die Rede Brinkmanns legt Zeugnis dafür mers durch das System der Ueber- schaft überhaupt? Das steht mit den Tat- ab, dass mit der Grösse der weltpolitischen nen, zu erkennen, dass auf dem Gebiet wachungsstellen und andere Regelungen in sachen in Widerspruch. Es handelt sich Aufgaben, die der neue Imperialismus sich der Eisen- und Stahlwirtschaft ein Ab- Fesseln zu legen. So vollziehe sich ein vielmehr darum, das wachsende Missver- stellt, die gesellschaftlichen Spannungen sinken des augenblicklichen Bedarfs bis auf weiteres nicht zu erwarten ist. Der Ueberwuchern der individuellen Initiative gnügen an der Staatswirtschaft, an der wachsen, und dass es sehr die Frage ist, ob deutschen Eisenwirtschaft bleiben für durch Verwaltungstätigkeit, eine Ueber- Ueberbürokratisierung vom nationalsozia- Hitler imstande sein wird, zugleich mit die nächste und fernere Zukunft grosse lastung der Wirtschaftsapparatur mit toten listischen Staat abzulenken, und zwar ge- ihnen fertig zu werden und seine MachtAufgaben gestellt". Kosten, die Beeinträchtigung einer nach rade deshalb, weil die Staatswirtschaft aus- ziele zu erreichen. 1910 habe Deutschland mit einer Erzeugung von 13 Millionen Tonnen Roheisen und 18 Millionen Rohstahl 25 Prozent G. A. F. Wohnungsbau und Menschenmangel der Welterzeugung bestritten. 1937 sei mit 16 Millionen Tonnen Roheisen und 20 Millionen Tonnen Rohstahl der bisherige Rekord von 1929 überschritten worden. 1938 würde auch dieser Rekord mit einer Produktion von etwa 23 Millionen Tonnen Rohstahl noch überboten. Sogar die Erzeugung der USA., also die bis dahin grösste der Welt, sei zeitweise noch von der deut- walter" den die schen überflügelt worden. Das Loch in der Kriegswirtschaft ,, Gesund und schön wahnen" so nannte gestellt werden mussten und deshalb weit Welt zur Empörung, belehrt uns ein zweisich der ,, Reichsappell der Heimstätten- weniger Wohnungen gebaut wurden als im ter Artikel des ,, Völkischen Beobachters" deutsche Arbeitsfront Jahr zuvor, ist der Bau von Gebäuden, die( Nr. 317). Nicht die lumpigen Synagogen, Trotzdem rei- jüngst einberufen hatte. Dort sprach Herr nicht zum Wohnen bestimmt sind, sogar die in Flammen aufgingen, nicht die ungestiegen. 1937 waren 4589 Nichtwohnge- menschliche Beraubung und Ausrottung ,, Heute haben wir allein im alten Reich bäude errichtet worden, in diesem Jahre eines ganzen Volkes brachten die intereinen Wohnungsbedarf von 1,5 Millionen. 4997. Der Raum, den diese Gebäude ein- nationale Entrüstung zuwege, bewahre, ihr Jedes Jahr kommen 300 000 dazu. Hätten nehmen, hatte betragen 1937 12,2, 1938 13,5 werdet lachen: wir nur das Wohnungsproblem zu lösen Millionen Kubikmeter. gehabt, als wir die Macht übernahmen, che die Produktion zur Deckung des Be- Ley in grossen Tönen: darfs nicht aus, weniger deshalb, weil die verfügbaren Hochöfen und Stahlwerke ihre Erzeugung nicht noch steigern könnten, sondern vor allem deshalb, weil die benötigten Rohstoffe nicht in genügender Menge und Beschaffenheit vorhanden das dem mussten Er soll dazu wir glauben, die Seelen dieser Aber der Wohnungsbau ist im Dritten ,, Schmerzgebeugten" trotz ihrer erhebwürde unser Hermann Göring aus lichen Dunkelheiten soweit kennenkleinen Finger geschüttelt haben. Reich keine sozialpolitische, sondern eine Aber was für ein Erbe traten wir an! militärische Angelegenheit. gelernt zu haben, dass wir ihre Klagelieder richtig zu deuten verstehen. AllerVolk, Armee und Wirtschaft mussten erst helfen, die Arbeitskräfte dorthin zu dirigiedings ging es diesmal um ihr ,, Allerheizusammengeschmiedet werden. Wir ren wo sie militärisch am nötigsten sind, ligstes" nämlich um ihr Geld! Und uns beim Wohnungsbau behel- und den Arbeitermangel durch intensive über diesem Tabernakel thront Jehova, fen, noch und noch. Stünden die anderen Ausnutzung der Arbeitskraft weniger fühl- der zürnende jüdische Volksgott." Aufgaben nicht vor uns, so würden wir bar zu machen. Die Arbeiter, die massenmit dem Wohnungsproblem in einem weise in die neuen Vierjahresplanwerke Seid fröhlich, Kinder, wir schlagen die Jahr fertig werden". Wehrlosen nicht nur nieder, wir verhöhverschickt werden, müssen dort WohnunSo spielerisch leicht, wie es Ley sagte, ist gen vorfinden. Soll der Arbeiter alles her- nen auch, wie in den Zeiten Dschingiskhans, ihren Gott. Dieser Jehova ist ein die Zeit seiner Reich nicht zu lösen. Es zeigt sich, dass muss er eine einigermassen gesunde Woh- gemeiner Geldgott, aber eroberten Gebiete erfordern der Wohnungsmangel dem Regime wach- nung haben. Deshalb wird mit dem Hoch- Wunder ist vorbei: seien. Zwar sei die heimische Erzförderung durch die Reichswerke Hermann Göring von 3 Millionen 1933 auf 12,5 Millionen 1938 gehoben worden, aber sie reiche nur aus, um ein Viertel des deutschen Erzbedarfs zu decken, schon deshalb, weil ein Siebentel bis ein Sechstel der ganzen Erzeugung allein für die Ausfuhr gebende Rolle in unserer Rechnung spie- das Wohnungsproblem auch vom Dritten geben, was seine Arbeitskraft leisten kann, len" würde. Die neu mehr Eisen, als sie dem Reich zuführen. sende Sorge bereitet, und dass es immer druck, den der Mangel an Bauarbeitern und Der Eisenverbrauch in der Ostmark be- schwieriger wird, Volk, Armee und Wirt- Baustoffen zulässt, neuerdings der Bau von trage erst 60 Kilo pro Jahr und Kopf der schaft zusammenzuschmieden und zugleich Arbeiterwohnungen betrieben, von Bevölkerung gegen 240 Kilo im Altreich. des Wohnungsmangels Herr zu werden. Er werde mit der Hebung der Lebenshalder der ,, Und er kann auch kein Geld mehr geben, um die Taten des Unmutes gegen sein Volk ungeschehen zu machen. Er kann die nicht bestechen, die unermüdlich über diesem Volke zu Gerichte Deutschen Arbeitsfront organisiert und In dem Jahre 1936 und 1937 waren je- finanziert. Diese Arbeiterwohnungen sind sitzen." Das so knapp wie irgendmöglich bemessen. Es Energie- und Kohlenversorgung, be- jährlich lung steigen, und es würden schon jetzt 300 000 Wohnungen gebaut worden. grosse Anforderungen von den Bedarfsträ- bleibt erheblich hinter dem Jahre 1929, sind die sogenannten Kleinstwohnungen gern der Ostmark gestellt. Das sudetendeut- dem besten Baujahr der Republik, zurück. von 1 bis 3 Räumen einschliesslich Küche. mehr bestechen. Das war höchstens damals sche Gebiet bringe zwar grosse Vorteile in Wenn Ley in seiner Rede verkündet, dass Der deute aber für die eisenschaffende Indu- kommen, so soll das offenbar heissen, dass zent betragen und ist 1938 auf 57 Prozent toren und Verlegern hausieren ging, oder strie einen weiteren Zuschussbereich. Nein, er kann sie nicht bestechen, nicht Anteil dieser Kleinstwohnungen am noch möglich, als Goebbels mit Manuskrip300 000 neue Wohnungen hinzu- Wohnungsbau überhaupt hatte 1937 49 Pro- ten erfolglos bei jüdischen Theaterdirekdas bisherige Tempo des Wohnungsbaus gestiegen. Es ist also gerade der dringendste um 1932-33 herum, als sich jüdische Staatsder unter den militäri- mussten. Heute brauchen sich die GrossSta- schen Notwendigkeiten leiden muss. Der kopfeten nicht mehr schmieren zu lassen, die chung für militärische Zwecke ist so ge- nahmt" die braune Despotie das jüdische die Kontingentierung der Walz- und Guss- mehr gebaut werden soll als in den beiden Kleinwohnungen, erzeugnisse und die staatliche Lenkung des letzien Der Generalmajor verkündet daher, dass nicht beschleunigt, auch in Zukunft nicht Wohnungsbedarf, der Bedarf nach billigen bürger von Unannehmlichkeiten loskaufen Eisenverbrauchs aufrechterhalten werden. tistik zeigt, dass nicht einmal dieses Pro- Mangel an Menschen und ihre Beanspru- heute wird offen geraubt, heute ,, beschlagDie wirtschaftliche und politische Aus- gramm Dritte Reich Jahren. Aber die amtliche durchführbar ist, und dass wertung der neuen Siege, die Unterwer- Durchführung der amtlichen Baupläne in waltig, dass eine militärische Dringlichkeit Eigentum und„, arisiert" mit unbestechfung des engeren und weiteren Südostens diesem Jahre am Mangel an Menschen und hinter die andere zurückgestellt werden licher Energie. unter deutsches Machtgebot stellt also das Material gescheitert ist. Nach 39 Wirtschaft muss. Auf sie bereitet es sich jetzt bereits vor. Es den ersten findet eine gewaltige Konzentration der Wohngebäuden: Eisenkräfte in der Hand des Reiches statt. Man stellt dabei heute schon die Vollendung des Rhein- Main- Donau- Kanals in Rechnung und seine grossen Frachtvorteile, vor neue Schwierigkeiten. und Statistik", 2. Oktober- Heft, gab es in drei Vierteljahren bei den die die wirtschaftliche Monopolisierung teil des Südostens erleichtert. Um diesen Vorauszunutzen, Bauerlaubnisse Baubeginne Bauvollendungen 1937 1938 35 257 33 061 32 167 30 093 35 103 24 395 Danach wurden also 1937 ungefähr soist Linz als künftiger viel Wohnungen fertiggestellt, wie geplant Standort einer grossen Eisenindustrie aus- und begonnen worden waren. In diesem erlesen worden, die nach der Fertigstellung Jahre sind 20 Prozent von den in Angriff des Kanals von der Ruhr aus mit Kohle genommenen Bauten unvollendet geblieben, wird schon jetzt dadurch sichergestellt, terial stillgelegt worden. Es waren in dieDieser Raub von Milliarden hat mit Der Fall zeigt, dass es der Führer drin- schnödem Gelddenken nichts zu tun, das gegend nötig hatte, es auf die Waffenprobe schieht alles nur aus pädagogischen Grünnicht ankommen zu lassen. Nun wird er den. Und es kommt der Bande brauner versuchen, aus den ,, friedlich" eroberten Staatsräte durchaus zu, dem Volke das GeldDer Gebieten sein bewaffnetes Heer und seine denken Staatsrat abzugewöhnen. Wirtschaftsarmee aufzufüllen. Es fragt sich könnte ja für die jährliche Sitzung in der nur, ob der Drang nach dem Osten nicht Krolloper auch mehr Diäten nehmen als noch mehr Menschen erfordert, als dort- lumpige 12 000 Mark, aber nein, er nimmt her gewonnen werden. G. A. F. nicht mehr, er ,, lehnt das gierige Gelddenken ab..." Und die Zeiten sind vorbei, da sich die Oberbonzen mit kapitalistischem Mammon schmieren lassen mussten, sie versorgt werden kann. Ihre Erzversorgung also wegen Mangels an Menschen und Ma- Der altmodische Jehova nehmen nur noch Autos, Villen, Schorfheidass die in der Nähe befindlichen Eisen- sem erzvorkommen von Jahr um fast ein Drittel weniger Hermann Göring erworben werden. Es vorigen Jahr. Im vorigen Jahre hatten die anderen Und die unbestechlichen Neureichen den, Bückeberge, Rittergüter. Jedem das Seine. Vor einiger Zeit hat auch der SAStabschef Lutze das Seine erhalten, nämden Reichswerken Wohnhäuser fertiggestellt worden als im lich das Rittergut Boewerden bei Rheine, Der Nationalsozialismus befreit die Men- früher einmil seines kulturhistorischen Wohngebäude 104 744 Wohnungen schen vom Gelddenken, so kann man im Wertes wegen der Besichtigung freigegehandelt sich um die sogenannten Dogger- aeuen erze, die zum Teil dem Staate Bayern, zum enthalten, in diesem Jahre sind nur 82 796 Völkischen Beobachter"( Nr. 312) lesen. ben. Der alte Edelsitz mit allem Komfort 19 Teil dem schwerindustriellen neue Wohnungen entstanden, also um 22 Liberalismus und Marxismus führten zur der Neuzeit ausgestattet, wurde dem StabDie Zeitschrift ,, Wirt- materialistischen Versumpfung nicht nur schef geschenkt. Ebenso eine Flurberichtischaft mit Beschlag belegt, die bisher unter Grosskonzern des Herrn Flick gehören. Die Prozent weniger. Hermann Göringwerke haben auch die schafts- Ring"( 4. November 1938) schreibt des Bourgeois, sondern auch des Arbeiters. gung, mit der den benachbarten Erzvorkommen der Alpinen Montan- Gesell- dazu: der Kontrolle der Vereinigten Stahlwerke gestanden hatten. greift aber Der neue Reichstrus! Stahlerzeugung immer mehr in die Sphäre der Eisen- und Stahlverarbeitung über. von der blossen Eisen- und , Um dem Bougeois möglichst viel Geld abBauern grosse Stücke- Landes zugunsten Lutzes weglust, Bauwille und Kapital zum Bauen an geois geworden..." Im Dritten Reich wie war auch dieser Neureiche ein Habenichts. sich vorhanden sind, dass aber die Ver- in Italien hat sich das geändert, den Ar- Während das Volk dauernd aufgefordert zögerung, entstanden durch die Bevor- beitern wurde zum Bewusstsein gebracht: wird, in Jahrhunderten zu denken, denkt zugung dringlicher Arbeiten und durch ,, Ihr verkauft nicht Lebenszeit an einen die herrschende Klique in Rittergütern, die Inanspruchnahme von Arbeitskräften Unternehmer, sondern in eurer Arbeit ,, arisiert" und sitzt ,, unermüdlich über diefür diese Zwecke, doch nun sich im Endlebt ihr für eine grosse Idee Der sem Volke zu Gerichte..." Sinn, mit dem unsere neue Zeit erfüllt ist, ..Alle diese Ziffern zeigen, dass Bau- zuknöpfen, sind die Arbeiter selbst Bour- genommen wurden. Vor dem Dritten Reich Konnte man in den ersten Jahren des Dritten Reiches eine Tendenz zur Privatisie- ergebnis relativ stark auswirkt". rung von Staastbesitz zur Stärkung der] grossen Privattrusts mit Staatsmitteln fest- beitskräfte entzogen, weil sie für militäridenz zu konstatieren. Die totale Mobil- ten Dem Wohnungsbau werden also die Arfür diesen dringlichsten Zweck wird lehnt das gierige Gelddenken ab, und da- Wo Raub und Schenkung" herrschen, mit erst wurde der Grund für die Gesun- gibts oben wirklich nicht mehr viel zu bedung der neuen Volksgemeinschaft ge- stechen, und Jehova mit seinen strengen, schaffen." alttestamentarischen Auffassungen über machung, die Konzentration der gesell- weder mit Bauarbeitern noch mit Baustofschaftlichen Kräfte in der Hand des natio- fen gespart. Während Wohnungsbauten ein- die Juden und Judengenossen der ganzen keit muss da allerdings die Segel streichen. Das schnöde ,, Gelddenken" bringt jetzt Eigentumsrecht, Gerechtigkeit und Sittlich Berichte aus Deutschland Hitler und die Polen Bericht von der polnischdeutschen Grenze Die hitlerdeutsche Aktion gegen die Tschechoslovakei hat es Polen möglich gein der polnischen Bevölkerung an PopulaRaubbau an der Reichsbahn Bericht eines deutschen Eisenbahners Hier Maschinen, dagegen aber O für di de sind, werden vernachlässigt. Während de an star Es ist uns der folgende interessante Be-| Die eingelaufenen Informationen berich- Reichsbahn, ist der Mangel an Maschine macht, sich das Teschen- Gebiet einzuver- richt eines deutschen Eisenbahners zuge- ten übereinstimmend, dass das Lokomotiv- öl. Ueber den Mangel und dessen Auswi leiben. Die Freundschaftsbeziehung zu und Wagenmaterial bereits jetzt den Stand kungen beim Material kann sich ein A Deutschland hat dadurch aber keineswegs gangen: ,, Die Verhältnisse bei der Deutschen vom Winter 1917-18 erreicht hat, Seit un- senstehender überhaupt keine genügende rität gewonnen. Im Gegenteil. Man hegt all- Reichsbahn haben sich in vielen Dingen gefähr 8 Monaten ist der Kupfermangel so Vorstellungen machen. Seit mehr als Ja Verhältnissen während des Krieges stark geworden, dass es nicht mehr mög- resfrist werden wichtige Lager der Lo tung, dass nach dem„ ,, Sudetensieg" Hitler 1917 und 1918 genähert, sie sind zum Teil lich ist, untauglich gewordene Feuerbuxen motiven nicht mehr vorschriftsmässig ge nun bald den Korridor und Danzig fordern schon schlimmer. Anfang dieses Jahres hat mit Kupferbuxen zu ersetzen. Statt dessen Selbstverständlich werden die Lager, wird. Es gibt in Polen sicher nicht viele die Reichsbahnverwaltung in der amtlichen benutzt man wieder wie 1918 eiserne, deren unmittelbar mit der Fahrt der Lokomoti Menschen, die die Beteuerung des Füh- Zeitschrift„ Die Reichsbahn", einen offi- Nachteile bekannt sind. Durch die damit zusammenhängen einigermassen unter rers", dass er innerhalb Europas nun keine ziellen Bericht über die technische Situa- verbundenen Störungen werden die grossen gehalten. Alle übrigen Lager, deren Schmi Territorialwünsche mehr habe, irgendwie tion Diese Zeitschrift wurde daraufhin sofort seit Monaten im deutschen Bahnverkehr der der Deutschen Reichsbahn gegeben. Verspätungen hervorgerufen, die auch jetzt rung nicht für den unmittelbaren Betrie ernst nimmt. Die deutschen Nazis in Polen, die eine beschlagnahmt, so dass nur ganz wenig üblich geworden sind. Im Laufe eines Jah- dauernde Erhaltung von grosser Bedeutu res wird bei weitem mehr als die Hälfte zeitlang auf Weisung Berlins eine gewisse Exemplare verbreitet worden sind. Zurückhaltung übten, haben ihre nach wurde jedoch ein Einblick in die kata- aller Lokomotiven mit eisernen Feuerbuxen Krieges wurde diese Unterlassung Lokomotiven Henleinmuster aufgezogene Tätigkeit wie- strophalen Verhältnisse der Reichsbahn ge- fahren. I erst im Sommer 1918 2 Regel. Selbstverständlich wird hierdur der voll in Fahrt gebracht. Sie wittern Mor währt. Für den technischen Zerfall der Reichs- Auf fast allen deutschen Stationen kann die Lebensdauer der Maschine sehr genluft. Welch besondere Auffassung die täglich folgendes Bild beobachten: begrenzt. Hakenkreuzler von Hitlers vielberühmter bahn liegen für jeden Eingeweihten die man Polenliebe haben, das geht unter anderm Gründe auf der Hand. Entscheidend ist vor Während die Wagen halten, kommt der V Einer der dunkelsten Punkte im Verke aus dem folgenden Bericht hervor, den uns allem der ungeheuere Rohstoffmangel, der Wagenmeister und kontrolliert den Zug. An der Reichsbahn ist der immer fühlbar ein an der polnisch- deutschen Grenze le- seit langer Zeit die ordnungsgemässe Er- den verschiedensten Wagen sieht man ihn werdende Mangel an Waggons. Es ist sch bender Genosse sandte: gänzung des Wagenmaterials verhindert seine roten Zettel ankleben. Er bezeichnet seit langem nicht mehr möglich, die ,, In Kattowitz ist es zu Störungen des und besonders auch bei den notwendigen damit schadhafte Bremsklötze. Es vergehen Kohlenverladung angeforderten Waggo Gottesdienstes durch Nazi- Demonstranten Reparaturen bemerkbar wird. Hinzu tritt, keine 24 Stunden und die roten Zettel sind regelmässig zur Verfügung zu stellen. D gekommen. Gegen einen Geistlichen wur- was sehr oft übersehen wird, die Ueber- von den Wagen entfernt und die Wagen durch treten erhebliche Verzögerungen den während einer in polnischer Spra- lastung der Bahn durch Gratisbeförderung wieder in Betrieb genommen. Nicht etwa, der Produktion ein. Was jedoch in diese che gehaltenen Predigt Drohungen ge- zu Parteitagen dass der absolute Mangel richtet: ,, Warte nur, baid kommt der Hit- machungsähnlichen Veranstaltungen. Durch Der Aufsichtsbeamte der Betriebswerk- Tatsache, ler! Der wird dir Deutsch beibringen!". die Beförderung dieser oft viele 100 000 stätten hat vielmehr die Wagen, trotz der Wagenmaterial dazu führt, die vorhandene Da die polnischen Behörden gegen die Menschen umfassenden Transporte, wird vom Wagenmeister bescheinigten Betriebs- nicht nur Naziagitation immer noch recht ener... für Re Die Deutsch bestini gang. aus sei Exprop und anderen mobil- dass die Bremsklötze nun ersetzt worden! Zusammenhange das Wesentliche ist, ist di durch Jeder kann selbst berechnen, was bei eine aus Vernic das Or Massna sischem Deutsc führen bis zu ihrer Höchstbelastun gisch vorgehen, greifen die Nazis zu aller- die Eisenbahn wochen- oder monatelang untauglichkeit, wieder in Verkehr gesetzt, sondern weit darüber hinaus auszunutze hand Mittelchen und Tricks, die sie sich eines grossen Teils ihres Waggon- und Lo- Der Grund hierzu: Die Werkstätten ver- Das bedeutet eine sehr starke Herabsetzu übrigens meist nicht selbst ausgedacht, komotivmaterials beraubt, ohne dass es fügen trotz der Beschlagnahme der Eisen- der Lebensdauer des vorhandenen Waggo einen wirtschaftlichen Nutzen sondern zum Teil von den sozialistischen irgend dem Reich übernommen bringt. Hinzu kommt die Unterbezahlung nötige Eisen, gitter auf den Friedhöfen nicht über das materials. Andererseits ist die Produktio Illegalen aus um die Bremsklötze zu er- neuer Waggons praktisch eingestellt, haben. So wurden z. B. in letzter Zeit in der Bahntransporte im Rahmen der ,, Kraft setzen. zahlreichen Orten gratis Bonbons ver- durch Freude"-Fahrten, die nicht nur keiteilt, die aus einer pommerschen Fabrik nen wirtschaftlichen Gewinn bringen, sonstammten und auf der inneren Papier- dern sehr viel Material verschleissen. Umhüllung die Aufschrift trugen:„ Es kommt der Tag, an dem die von den Westmächten an Polen zugeteilten Gebiete wieder deutsch sein werden!" Wirtschaft Ein anderer Grund für den raschen Nie- solchen dergang des technischen Apparates der Reichsbahn werden soll. druck wir wi senverr Es mu net die der Deutsche schen kampfe geoisie Deutsc tungsk S ei wer Mutz zwischen der Gauleitung und der zu gemacht, die einen Teil der Jugendlichen vom Ausland aus gegen Deutschland agi- fordern. Es scheint um die Person Ein polnischer Eisenbahner, der von zur Arbeit bewog, weil die Frage generell tieren. Gdingen nach Danzig fuhr, wurde von Hitgeregelt werde. Aber einer der Jugenddass Mutz Kolonien geschri Zielsetz geoisie physisc zur Ta vielleic sehreite zahlreich gen diund SA- Führung im Industriegebiet leristen angepöbelt. Sie machten sich über lichen, ein Führer der Hitlerjugend aus kleiner Machtkampf ausgetragen die Polen lustig und erklärten, dass der Biskupitz, forderte kategorisch seine Ent- Der Kreisleiter in Schutzhaft den. Mutz befindet sich in seiner Wohnun Führer demnächst Posen, Pommerellen und lassung, er lasse sich im Betriebe nicht Die Kreisleitung Beuthen SS der Arbeits- wo einige SA- Leute stets Wache stehen. Danzig ,, heimholen" werde. Als es darauf- blamieren und wenn man ihn nicht entlas- front hat in der Presse mitgeteilt, dass der hin zu einem Wortwechsel kam, warfen die sen werde, so werde er das schon erzwin- Kreisleiter Mutz in Urlaub gegangen sei. Nazis den Polen aus dem fahrenden Zug. gen. Alles Zureden half nichts, als ihm die Wenige Tage darauf wurde auf einem Die Agitation für die Der Mann trug aus diesem Gedankenaus- Direktion die Entlassung verweigerte, er- Mannschaftsabend bekannt, tausch" mit den deutschen Bundesbrüdern griff er einen Hammer und zerschlug die grosse Geldsummen unterschlagen hat. Der Die Besetzung des Sudetengebiets lebensgefährliche Verletzungen davon." Verpackung einer Kabelleitung, die für die schlechte Lebenswandel von Mutz ist be- noch nicht beendet, als durch Die in Deutschland lebenden Polen ha- Wehrmacht bestimmt war und bereits auch kannt. Er hat in bekannten Lokalen des Plakate Deutschlands Recht auf Kolonie von der Wehrmacht als transportfähig ab- Industriebezirks mit seinen Freunden Sauf- durch den Bund deutscher Osten genommen war. Die Direktion rief jetzt die gelage abgehalten, wobei es zu Prügeleien Kolonialgesellschaft reklamiert und di wurde. Di scho ben ein Memorandum abgefasst, in welchem sie feststellen, dass sich seit dem Abschluss des deutsch- polnischen Minderheitenabkom- Wehrmacht an, es erschien die Gestapo und und in Bohreck sogar zu Revolverschiesse- Zweigstelle Ratibor der Kolonialgesellsch mens die Lage der Polen im Reich nicht verhaftete den Jugendlichen und zwei sei- reien unter den ,, Freunden" verbessert, sondern vielmehr ganz wesentner Mitarbeiter. Bis auf den heutigen Tag leiter Ring hat auf dieses Treiben des Mutz der und es heisst, dass man Betriebswe kam. Kreis- wirbt wieder eifriger denn je um Mitglie lich verschlechtert habe. Gegen jeden Po- ist nicht bekannt, wo sich die Verhafteten wiederholt an Parteistellen hingewiesen, bungen vornehmen wird, ja dass man len, der sich offen zu seiner Nationalität befinden. aber man hat gegen Mutz nicht eingegriffen, bekennt, polnische Zeitungen liest, seine Nun kam der ganze Betrieb in Aufregung, weil er eine besondere Nummer beim Oberauffordert. ausdrücklich darauf verwiesen, In einer Führerversammlu dass jets zu Meldungen zum Dienst in den Kolonie Kinder in eine der wenigen Minderheits- denn jetzt nehmen die Forderungen nach präsidenten und Gauleiter Dr. Wagner hat. der Kolonialgesellschaft in Gleiwitz wur man werde es so machen, wie der Junge, burg kam es wieder zu Prügeleien, und der die Kolonienfrage von w zu erwarten. Die Verhältnisse in Frankreic stützung usw. Gottesdienst darf nur noch tober erliess die Direktion der Deichsel- Mutz einfach verhaften und hält ihn bis auf Frankreich sei ein ernsthafter Widerstan der seine Entlassung erzwang. Am 26. Ok- Sturmbannführer der SA in Beuthen liess kommt. Weder von England, noch v Tag in seiner Wohnung in wisierung zu schützen, schaftli senmor kündet Es werden, einer al und Ver schen V Juden m sern Strassenz bracht w mit Deut rührung nen und Deutschl werde man auch Dass A schulen schickt, werden schärfste soziale Lohnerhöhung kein Ende und jeder droht, Nach einer Saufszene im Café HindenDruckmittel angewandt. Man nimmt ihm den Arbeitsplatz, die Arbeitslosenunterin deutscher Sprache abgehalten werden. werke einen Aufruf, in dem der Belegschaft heutigen In dem Memorandum wird schliesslich fest- mit Verhaftungen gedroht wird, wenn über Schutzhaft. Mutz ist ausserdem in die Un- seien völlig zerrütet und gestellt, dass die Polen im Reich in vieler die Vorgänge im Betriebe irgend etwas be- terschlagungsaffaire des Stadtrats PalaHinsicht eine ähnliche Behandlung erfahsei zerfallen. Um sich gegen die Bolsch richtet werde. Lohnforderungen könnten schinski verwickelt, der gegen 135 000 Mark ren wie die Juden. Wahrlich: die Freundschaft Berlinnicht berücksichtigt werden, denn das Stadttheatergelder, Reisegelder nach Polen Frankreich gern auf Teile des Gebiets Werk sei ein militärischer Betrieb. und Gelder der SS veruntreut hat. Man Afrika verzichten und dann werde Warschau entbehrt nicht eines gewissen Wer sich also den Anordnungen irgendwie sagt in SS- Kreisen in Beuthen, dass Ober- England klein beigeben müssen. Seltsamkeitsreizes! ,, Schickt man das Schaf widersetzte, sei ein Staatsfeind. Verschie- präsident Dr. Wagner Mutz auf keinen Fall zum Wolf, wird es gefressen", sagt ein dene Vorgänge im Betriebe könnten nur das schutzlos lassen wird, während die Sturmaltes polnisches Sprichwort Werk staatsfeindlicher Elemente sein, die führer von Oberschlesien seine Beseitigung wahrscheinlich. Hitlerjugend streikt Im Drahtwerk Deichsel- Hindenburg kam es am 15. Oktober bei den Jugendlichen zu einem offenen Streik. Etwa 60 Jugendliche forderten eine Lohnaufbesserung. Der Betriebsleiter verwies die Jugendlichen an die Direktion. Diese lehnte jede Lohnerhöhung ab, da sie dazu keine Genehmigung erhalten könne. Darauf legten die Jugendlichen die Arbeit nieder. Der Vertrauensrat konnte nichts ausrichten. Die Jugendlichen forderten ihre Entlassung, die Direktion lehnte die Entlassung ab und drohte mit der Gestapo, die auch nach einiger Zeit im Betriebe erschien. Nun erwies es sich, dass die ,, Widerspenstigen" unter den Jugendlichen Angehörige der Hitlerjugend waren und sich auf den Führer beriefen, dass jede Arbeit auch einen entsprechenden Lohn bedinge. Die Jugendlichen liessen sich nicht kleinkriegen, sie forderten eine Erhöhung des Stundenlohnes. Die Direktion war dazu bereits bereit, nur der Vertrauensrat wehrte sich, da sonst der ganze Betrieb in Unordnung komme. Schliesslich wurde die Arbeitsfront mobill sei England in den nächsten Jahren eine beiterregierung ans Ruder komme, Aber selbst wenn SH auch käme, so würde man einen Krieg wage wenn sie Deutschland nicht die Koloni wiedergeben werde. In dieser Versamml wurde auch gesagt, dass der Führer mit Demokratien nicht verhandelt, Ich bin ein Deutscher Lied von deutschen Pogromen Ich bin ein Deutscher, kennt ihr meine Farben, sie waren schwarzrotgold, jetzt sind sie braun. In meiner Seele brennen alle Narben, die brauner Pöbel anderen gehaun. Ich bin ein Deutscher, könnt ihr mir verzeihen, ich hab nicht teil an dem, was da geschah. Mich brennt die Scham, ich möchte schreien. Schreien. Mich schreckt im Schlafe all das, was ich sah. Was wisst ihr denn in euren freien Ländern von all der Schmach, die uns das Herz zerfrisst. Wir stehen machtlos vor den Menchheitsschändern und sehen zu. Ihr wisst nicht, wie das ist. Ich bin ein Deutscher, kennt ihr meine Schande... Ihr lächelt milde, macht mir taktvoll Mut und sagt, ihr zählt mich nicht mit zu der Bande. Schon gut. Ich danke sehr. Schon gut, schon gut. dass und da die Westmächte sich nun zu entscheid haben, ob sie Kri eine Verständigung Deutschland wollen oder der Ze herrsch den Deutschland könne heute bei setzung, die in allen Demokratien alles haben, und das ohne Krieg. Neue Posten ,, Auf Anordnung des Reichsärztefüh oder übe Und w erweisen werden, halten, L sten, blu in die K einer sol her vore sche Un wir in u eben aus Schwert. che und Deutschl Die A Gange. Dr. Wagner ist die Reichsarbeitsgeme schaft Ernährung aus dem Wald" gegr det worden, um den deutschen Wald Quelle von Nahrungsmitteln und Heilkri ten besser auszunützen." دو Völkischer Beobachter" Nr. 293 Grenzer Ueberbl ten, den Judengesetze in Danzig. Gauleiter Fors hat erklärt, dass demnächst die deutsche Judengesetze auch in Danzig eingefü werden. Der befohlene Pogrom Danzig durchgeführt worden. ist auch matisch drängen Es sche verhaftu zwischen men wo hafteten sende b Nr. 284 BEILAGE utsche ihre dem entkliche neue, an die weitere Diesen wer r Teil e auss, Mut werer mit ar die ktatur türme Berges Eireitung e Aufich die and Balsie in einem ang zu ökono n dem e Dik ss ihre Cenüber rhalten rn. Sie de um ngsfrein grösasserste für die ern für s kann staaten g ihrer die unr deuten und e, eine eck bei Aber es ollstän bte, die ei dem lassen. e eigentuation n, die schlies ms, die Osten ab, dass eststadter der ist der näch ber EuKern. en iebezirk Idungen. icht ein ng nicht rlässiger I, haben ehrkreis nen bei nen man dere ha um der Hinden s berich gen Leulen sollschienen len vor müssen. ähnliche NEUER VORWÄRTS 27. November 1938 Vom Deutschland, das werden soll Ein Briefwechsel zwischen Wilhelm Sollmann und Friedrich Stampfer Lieber Genosse Stampfer, programme ausser Betracht. ich nur sehr selten von Arbeiter ,, klasse" son noch Macdonald sind jemals Klassen- sich gegen die fremden Generale ebenso weil die demokratischen ralsdiktatur.) gewesen, Ich bin nicht Ihrer Meinung, dass wir gesprochen( das Wort Proletariat, diese politiker in der deutschen engen Begren- auflehnte wie gegen eine deutsche Geneein neues sozialdemokratisches Programm Anleihe aus dem Lateinischen der altrömi- zung brauchen. Es wird nichts besser und nichts schen Gesellschaft habe ich immer für ab- Traditionen und Freiheiten ihrer Länder Selbstverständlich bin ich mit Ihnen der klarer, wenn wir den drei sozialdemokra- scheulich und für das Gegenteil von wer- dogmatische Erstarrung wie im kaiserli- Auffassung, dass das kommende Deutschtischen Programmen, die wir in anderthalb bend gehalten). Sie selbst haben in Ihrem chen Deutschland unmöglich machten. land sozialistisch sein wird, aber was man Jahrzehnten produzierten, noch ein viertes ausgezeichneten Buche Grundbegriffe der Ich gehe weiter und wage die Behaup- sich darunter vorzustellen hat, insbesonfolgen lassen. Die verschiedenen Aktions- Politik" eine Formulierung dessen versucht, tung: jede politische Klassenpartei muss dere welche Rolle und welche Machtbewas bleiben bei meiner Zählung man sich unter Klasse vorzustellen früher oder später zu einer Gefahr für die fugnis der Staat zu erfüllen hat, und wie hat. Es ist die einzige unklare Stelle in dem Demokratie werden, wenn sie ihre Klassen- man die Freiheit des Menschen schützt und Was wir brauchen, ist eine Gruppe von ganzen Buche. Das haben Sie vor 30 Jahren politik folgerichtig durchzusetzen versucht. garantiert gegen die Willkür einer zentravernünftigen Menschen, die nicht neue geschrieben. Versuchen Sie es von neuem, Es ist unrichtig, dass es sich, wie Sie in lisierten Wirtschaft ist sehr der Klärung beprogrammatische Mauern aufrichtet, und Sie werden nicht klarer werden. In Ihrem Artikel behaupten, bei der Diskus- dürftig. Hier taucht übrigens das Ständedern unter der Preisgabe kleinlicher Par- unserer komplizierten modernen Gesell- sion Diktatur und Demokratie problem auf, die Frage eines ständisch geteikonkurrenz durch Rede und Gegenrede schaft einigermassen klare Grenzlinien zwi- grösstenteils um überflüssiges Gerede han- gliederten Sozialismus mit autonomen sich über unsere zukünftige Arbeit Rechen- schen„ Klassen" zu ziehen, ist soziologisch delt. Wirtschaftsorganisationen, die nach der schaft zu sonzur Heuchelei. über geben versucht. Wenn das nicht beinahe und politisch ganz unmöglich. Es Nein, es handelt sich um eines der poli- Meinung mancher ein Gegenwicht gegen die oder noch nicht möglich sein sollte, helfen führt geistig zur Konfusion und moralisch tischen Grundprobleme unserer Zeit. Eine Staatsallmacht bilden könnten. Ich habe Programme auch nichts. Hinter dem Gerede von Konzentration der theoretischen und politischen Schwä- immer bedauert, dass wir uns nie gründNatürlich gibt es solidarische Interessen chen der deutschen und der österreichi- licher mit der Ständeidee auseinandergeArbeitergruppen, wie es schen Sozialdemokratien war, dass sie un- setzt haben, nicht weil ich zu ihr bekehrt bildungen ist meistens mehr Verlegenheit solidarische Interessen anderer Volks- ter dem Einfluss marxistischer Doktrinen wäre, sondern weil hier für viele wichtige oder Unklarheit als Erkenntnis und Tat- gruppen gibt. Selbstverständlich müssen nie zu einer ganz einmütigen und eindeuti- und denkende Menschen, zumal im Kathowillen. Wer Gruppen zusammenführt, die Gewerkschaften die Arbeiter zur Solidari- gen nicht zu einander gehören, stärkt die Be- tät erziehen und zum Kampfe und Opfer und Diktatur kommen konnten. Die unmar- gehört zu den vielen mir unbegreiflichen wegung nicht, sondern schwächt sie. Wer für diese Solidarität. Aber nicht einmal xistischen Sozialdemokratien in England Oberflächlichkeiten des opportunistischen Menschen zusammenspannt, die nach ihr Gewerkschaften können sich auf reine Ar- und in Frankreich sind von dieser Schwä- Kommunismus, das er sich mit Katholiken rem ganzen Wesen, ihrer politischen Auf- beiterinteressen oder Klasseninteressen be- che frei. Dass Marx mit der revolutionären glaubt zu einer Volksfront verbinden zu fassung und politischen Moral gegensätz-/ schränken. Je mehr sie an wirtschaftlicher Diktatur des Proletariats rechnete, ist nicht können, ohne die ökonomisch- soziale der päpstlichen Enzykliken tionsleben und zerreibt die Kräfte in end- mehr fühlen sie sich für die Gesamtwirt- unter verstehen wollte, lassen sich aller- auch nur zu berühren. Es wird sich immer losen und fruchtlosen Diskussionen. schaft, für die nationale Gemeinschaft und dings widerstreitende Bücher schreiben. als unklug erweisen, Dokumente einer zweidas Staatsgefüge mitverantwortlich. Die Die jahrzehntelange marxistische Erzie- tausend Jahre alten weltweiten Organisahsitorischen Beweise dafür sind seit dem hung eines grossen Teils unseres Funktio- tion so zu behandeln als wären sie eine unMuss man das närkörpers hatte ihn allzu kritisch gemacht beachtliche Gelegenheitsarbeit. In ganz Europa gegen die ,, bürgerliche Demokratie", und Ich will schliessen. Natürlich wäre noch schwenken die Gewerkschaften in die na- die kommunistische Agitation hat gerade an viel mehr zu sagen: über die Nation, über schen Diktaturen ein zur Verteidigung des- eingesetzt. Bis zuletzt waren viele von uns Religion, über das ganze dunkle Problem, wie wir das deutsche Volk für die soziale im besten Falle Sen, was ehedem kapitalistische Demokra- schwankend, und sie sind es noch. als erwecken. Da sieht Sie schreiben in Ihrem Aufsatz: ,, Nichts gegen die Republik von Weimar. Sie war der deutschen Geschichte". Schon an die jetzt noch diskutieren? Ein einen Satze muss jeder weitreichende sionate Einheitsfront gegen die faschisti- dieser schwachen Stelle stets mit Erfolg die Staatswaffe, über Erziehung, Ethik und Einigungsversuch scheitern. Was Ihnen und mir heilig ist, eben ,, Weimar", ist anderen, von Fülle von Irrtümern, von Schwäche, schenden Klassen genannt wurde. Fern in Epigonen: Klassenpolitik muss zuletzt die Emigration noch trostlos aus. Noch lese lichkeit. Diese tiefe Grenzlinie innerhalb grauer Vorzeit verschwimmt das Kommu- Klassen diktatur erstreben. Das wissen na- ich Artikel, die von ,, den" Arbeitern oder her Sozialdemokratie hat schon in der Wei- the Manifest, desen hat als seine Ket- gemeinhin in ihrer politischen Intelligenz einem Evangelium, das das kommende marer Periode manche unserer Aktionen gelähmt und unserer Propaganda die über- das er nicht besitze. Sie mögen es für Fre- ständler, nicht. Ich stelle nur fest. nistische lehrte, der ,, den" Betrieben sprechen wie von ten und kein Vaterland verteidigen könne, sehr unterschätzten Bauern und Mittel- Reich als sicher ankündigt, aber eben nur und wenn sie die Wahl haben aus ,, den" Betrieben und aus dem mystivielen angekündigten) ,, Diktatur des Aeussert man Bedenken, so hat man keinen dem internationalen Sozialismus und noch Proletariats" oder faschistischen Diktatur, Glauben an ,, die" Arbeiter. Machmal frage mehr der Demokratie unendlichen Schaden an der sie beteiligt zu sein hoffen, ziehen ich mich, ob ich der einzige bin, der durch drei Jahrzehnte allerlei Erfahrungen machfen in der Weimarer Republik. Wünschen Sie und viele andere werden einwenden, te mit indifferenten, unzuverlässigen, unSie, dass das Kommunistische Manifest die die Sozialdemokratie sei immer Klassen- solidarischen Arbeitern, die der Minderheit einige Gruppen es wollen, ist mir genau und Agitation, Theorie und Praxis kamen schwer machten, in Angriff und Verteidigar oft ins Gedränge. Gerade eine Figur gung die Arbeiter zu vollberechtigen StaatsWir können dieser grundlegenden Dis- wie Bebel wies gar oft in seinen Reden und Wirstchaftsbürgern zu machen. viel zu viele Parteigenossen, die Partei und dieser Satz der jungen Marx und Engels von Demokratie und Republik und die bedrohte entwaffnete Nation mit halbem Herzen und schlechtem Gewissen verteidigten, weil sie ehrlich glaubten, im Widerspruch mit ih- zugefügt. Er war eine der Zersetzungswaf- sie die letztere vor, ren proletarisch- sozialistischen und internationalen Idealen zu handeln. Ich urteile Grundlage der Konzentration wird? Dass partei gewesen. Ja und nein! Programm von sozialistischen Arbeitern es unendlich einer angeblich drohenden( und schen Revolutionsdrang„ der" Arbeiter. lichen, sich innerhalb einer Was wäre denn gewonnen, wenn solche bekannt. Gegensätze weiter Partei befehdeten? Ich sehe keinen Nutzen kussion nicht ausweichen, ich für meine diese Widersprüche auf. In ihren ganz grosdarin. Die Diskussionen müssten jetzt nur Person will es auch gar nicht, Für mich ist sen Augenblicken erhob sich die Sozialde- ,, Abweichungen" sehr weit gehen. Ich bin noch bitterer und unversöhnlicher werden, der Klassensozialismus und die Klassenpo- mokratie immer von der Klassenpartei zur nicht dieser Meinung. Ich fühle mich mehr denn fünf Jahre Emigration sind nur für litik der Arbeiter gescheitert, nicht nur in Volkspartei: im Kampfe gegen Bismarcks als sehr wenige eine Stählung ihrer Nerven- Deutschland, sondern überall in der Welt. ungeistige Gewaltpolitik, gegen die Kultur- auch mehr denn je, was mich zur Sozialkraft und ihrer Fähigkeit zur parteigenös- In keinem der noch einigermassen demo- muckerei, gegen Junkerpreussen, gegen das demokratie geführt hat, was mich bei ihr sischen Toleranz geworden. Stellen Sie kratischen Länder treiben die Sozialdemo- persönliche Regiment, gegen den Imperia- ausharren liess und was mich ihr die Treue doch einmal Ihre ,, humanitären, freiheit- kratien Klassenpolitik( wobei Sie mir mit lismus, für den Verständigungsfrieden, für halten lassen wird, bis zum Ende: nicht demokratischen und sozialistischen Recht entgegen halten können, ich sei mir die Reichseinheit beim Zusammenbruch, die materialistische Geschichtsauffassung, nicht meine Sozialdemokrat denn je, weiss aber die demokratische Reichsverfassung, nicht der Klassenkampf, nicht die Diktatur kussion, und Sie werden die ganze Verwir- sind es andere?) Was ich in Frankreich, für die Rettung der von Frankreich und des Proletariats, sondern das verletzte Gerung der Begriffe erleben. Nicht nur mir, England, Holland, Belgien, Skandinavien Polen bedrohten Provinzen, für die deut- rechtigkeitsgefühl, die Liebe zur Freiheit, sondern sicher auch Ihnen sind zahlreiche und der Schweiz sehe, ist gute, nationale, sche Befreiungspolitik gegen Reparations- die Achtung vor der menschlichen Würde, net, deren Kritik sich in dem Bedauern er- in keinem Lande etwas anderes möglich, mus würden das wohl heutzutage dieselben lung der Gesellschaft und die Vernunft der Schöpft, dass wir nicht Hitler- Mussolini- solange die volle demokratische Bewegungs- Freunde nennen, die uns rheinischen So- Menschen zu einer Gemeinschaft von Brüsche oder Stalinische Gewaltmethoden in freiheit der Arbeiterbewegung gesichert ist. zialdemokraten der Republik von Weimar angewandt ha- Weder Jaurès noch Blum, weder Hender- nachsagten, weil ben, selbstverständlich nur gegen andere und - gegen sie selbst. Dass wir damit uns unsere sozialdemokratische Idee für alle Zukunft preisgegeben hätten, wird von diesen Kritikern nicht begriffen; ihre KriLieber Genosse Sollmann, damals unser tik in Ehren, aber dass sie nicht politische in Ihrem Briefe an mich, den die ,, Neue der Zukunft sein müssen. sprachen zur tration. weilen nicht die Grundlagen einer Konzen- ein ,, Nationalismus" dern und Schwestern, von ,, Genossen", Freiheitsgefühl führen wird. Wilhelm Sollmann. ist nicht gut hinwegzukonzentrieren. Aus- hat, ist ein Missverständnis enthalten, das wesen bin, wissen Sie. Es sind bald vierzig Marxismus ist eine Schlammflut von Ignoempfehlenswert sein, aber ich sehe einst- gegen mich polemisierend, dass wir nicht wegen der Vergangenheit waren und es auch in pflegt wurde. Heute ist Marxismus ein Sammelname für alles das, was den neuen Dass ich nie ein orthodoxer Marxist ge- Barbaren zuwider ist. Ueber Marx und den Jahre her, seit ich als junger Redakteur ranz und gemeiner Gesinnung hereingebroVerständigung mögen sehr ich gleich aufklären möchte. Sie sagen, Meinungsverschiedenheiten mit chen, die alles besudelt, was mit ihnen neues Programm brauchen, sondern Franz Mehring und Rosa Luxemburg aus auch nur im entferntesten Zusammenhang ,, eine Gruppe von vernünftigen Menschen, der Leipziger Volkszeitung" ausschied. Vor steht. Für die Lohnschreiber Hitlers und nicht neue programmatische Mauern dreissig Jahren stand ich im Streit zwi- die Bullen der Gestapo sind wir beide ganz den ,, historisch- ökonomischen" einfach ,, marxistische Staatsfeinde". Ob Sie sprechen in wenigen Sätzen von der die ich Ihre Andeutungen recht verstehe, so licher Parteikonkurrenz durch Rede und Marxisten Franz Mehring und Karl Kautsky wir im Sinne der wissenschaftlichen Theosoll, jedenfalls eine Demokratie mit einer beit Rechenschaft zu geben versuchen". ner Kurt Eisner auf seiten Eisners. In jener ganz gleichgültig. etwas wie eine autoritäre Demokratie sein Gegenrede sich über unsere zukünftige Ar- mit dem ,, ethisch- ästhetischen" Neukantia- rie Marxisten sind oder nicht, ist dabei sehr . einer Regierung, die wirklich führt. Mir wissermassen als Gegenforderung entgegen- der Politik" geschrieben, die Sie gewiss sozialistischen Parteien in Frankreich und sind das sehr bekannte Gedankengänge, da stellen, will ich auch. Es kommt mir gar ich sie je und je in der Partei und in der nicht darauf an, den verschiedenen Pro- marxistisches Buch wären. Republik verfochten habe. Bevor ich einer grammen, die wir schon gehabt haben, ein Konzentration zustimmte, müsste ich erst weiteres hinzuzufügen, sondern ich suche wichtige Ereignisse zugetragen, bei denen nov. gentlich vorstellen. schiedenen Gruppen unter Demokratie ei- Alten genau erforschen, was sich die ver- Menschen, die die Kraft haben, sich vom der Marxismus eine grosse Rolle gespielt Zeit habe ich auch meine Grundbegriffe Sie nennen in Ihrem Briefe an mich die nicht loben würden, wenn sie ein orthodox- England unmarxistisch. Für die Nazipresse sind aber Attlee und Blum genau Seit jener Zeit haben sich aber sehr ebenso ,, Marxisten" wie Stalin und LitwiNun könnte man sich freilich auf den Standpunkt stellen: ,, Was gehen uns Hitler Zunächst hat sich der Marxismus mehr- und die Gestapo an? Wir führen unsere loszureissen und ihren Blick den hat. grossen Aufgaben der Zukunft zuzuwenDamit komme ich zum Entscheidenden. den. Aus ihrer Arbeit soll eine Summe ge- fach gespalten. Denken Sie nur an den alten Richtungskämpfe weiter als ob nichts Jähriger Es ist irreführend immer wieder die alten meinsamer Erkenntnisse und Forderungen Kampf zwischen Lenin- Trotzky und Kaut- gewesen wäre." Aber einen solchen Standkampf, Sozialismus, Proletariat, Demokra- auch anders als ,, Programm".nennen mag, Schriften des nun leider verstorbenen Alt- mann, tie wie Fetische herzubeten. In hundert- wenn man einen anderen Namen dafür hat, meisters des deutschen Marxismus Klassen- hervorgehen, die man dann meinetwegen sky! Lesen Sie die seitdem erschienenen punkt einzunehmen, das, mein lieber SollSinne ihrer Bedeutung 1918 zu Jede Diskussion hat damit zu beginnen, uns keineswegs eine Meinungsverschieden- entscheidenden Propaganda sind sie abgenutzt. In diesem Punkte besteht also zwischen werden darin kaum einen Satz über diese von 1848, 1890 oder besteht auch in einem anderen sehr wich- men! dass man sich abgewöhnt, jene Worte im heit, sondern volle Uebereinstimmung. Sie den, mit dem wir beide nicht übereinstim- Lehre hat Fehler, die uns geschadet haben, gebrauchen, sondern anfängt, über tigen Punkte. Ich bin ganz Ihrer Meinung, entspräche Ihrem ganzen Wesen Sie nicht und wäre Ihrer nicht würdig! Ja doch, Sie und ich, wir haben es dreisDie marxistische Fragen unserer Zeit fin- sig Jahre lang gesagt: Und noch etwas anderes hat sich geänden Inhalt nachzudenken, den sie im Jahre dass Gerechtigkeitsgefühl, Freiheitsliebe, dert. In unserer Jugend war Marxismus destoweniger war die Entdeckung der Zu1938 haben müssen. Nehmen Sie doch nur Achtung vor der Würde des Menschen die eine wissenschaftliche Lehre, die von einem sammenhänge zwischen der ökonomischen das Wort ,, Klasse." Seit vielen Jahren habe Triebfedern sozialdemokratischer Politik in engen Kreise sozialistischer Gelehrter ge- Struktur der Gesellschaft und ihrem geiund diese Fehler sind von orthodoxen Marxisten noch vergröbert worden. Nichts der Volkswirtschaft, Erkenntnis, und die Erweckung der Arbei- der Aussenpolitik. Hier ist eine einfache ter mag man sie nun ,, Klasse" ,,, Prole- Rückkehr zu dem, was in der ersten Retariat" nennen oder nicht zum Bewusst- publik gewesen ist, ausgeschlossen. Neue sein ihrer Funktion in der kapitalistischen Formen werden gefunden werden müssen, Gesellschaft war eine grosse geschicht- die den seither eingetretenen fundamenliche Tat. Die Rolle, die der Marxismus in talen Veränderungen Rechnung tragen. der Geschichte der Arbeiterbewegung ge- Lassen wir also die Querellen der Verspielt hat, war keineswegs nur negativ, gangenheit und wenden wir uns entschlossondern im hohen Grade positiv, fördernd, sen der Zukunft zu. So bekommt unser Leschöpferisch. Sie war das werden Sie ben wieder Sinn. stigen Inhalt eine grosse wissenschaftliche Verfassungswesens, mir zugestehen müssen, auch wenn Sie das andere bestreiten in der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie so gross, dass wir sie nicht streichen können, ohne unsere eigene Herkunft zu verleugnen. Das Gerechtigkeitsgefühl, das nach Ihrer und meiner Meinung zum Sozialdemokraten gehört, zwingt mich, das gerade jetzt auszusprechen. In alter Freundschaft Ihr F. Stampfer Wien o. B. Das polizeilich geregelte Menu 80 Die Frage der Menus, die es in allen Wiener Gaststätten zu Preisen von Pfennig bis über zwei Mark gibt, wurde nicht neu geordnet, aber einheitlich ge regelt." liche Anordnung über die Abgabe von Speisen verlangt aber, dass von den jeweils geführten verschiedenen Beilagen ein Drittel, mindestens aber zwei, in einer angemessenen Portion bereitgehalten werden und in der Speisenkarte zu Die Wiener Speisekarte polizeilich gerei einem Höchstpreis von 20 Reichspfennig nigt, der„ Verzehr" unter preussisches Kom bei einem Schankweinnutzen von 60 Promando gestellt, die Knödl mit einem„, Richt zent, von 25 Reichspfennig bei einem solchen von 80 Prozent, von 30 Reichs- euch!" zur Ordnung gerufen. Noch nirgends pfennig bei einem Schankweinnutzen von ist soviel über Landessitte und Väterart, über volkliche Besonderheiten und Fest 100 Prozent bereitzuhalten sind. Wenn sich der Sinn des Wortes ,, Mar- ,, o. B." heisst ,, ohne Beilage" und war xist" im politischen Sprachgebrauch geän- den Wienern bisher ein unbekannter Bedert hat, so konnte der Sinn des Wortes griff. Sie haben immer gern und gut gebleiben. gessen, nicht derselbe die Wiener. Kulinarische Witze ,, Antimarxist" Zwar Sie und ich, wir verstehen sehr gut vom Oesterreicher, der nach Preussen, vom den Unterschied zwischen einem sozial- Preussen, der nach Oesterreich reiste und demokratischen und einem nationalsoziali- dort mit der Speisekarte in Konflikt gestischen Antimarxisten, ich fürchte aber, riet, spielten im Wiener Anekdotenschatz Sie überschätzen den Grad der allgemeinen eine grosse Rolle. Immer schnitt natürlich politischen Bildung, wenn Sie Missver- der Preusse schlecht ab, immer war er der ständnisse für ausgeschlossen halten. geschmacklose Allesfresser, und wenn der Ich komme auf unseren gemeinsamen Wiener eine aus Puddingpulver bereitete, Ausgangspunkt zurück. Wir brauchen ,, ver- wabblige Süsspeise anschrie:„ Zittre doch die nicht neue pro- nicht so, ich fress dich ja garnicht!" dann nünftige Menschen, grammatische Mauern aufrichten, sondern war damit die ganze Reichshauptstadt gesich über unsere zukünftigen Aufgaben richtet. Jetzt freilich, jetzt... lassen wir Ja, das ,, Berliner Tageblatt" vom 18. 11. spreRechenschaft zu geben versuchen". ,, Beinfleisch o. B., Tellerfleisch o. B. und andere Speisen ohne Beilage sind nun auch auf den Speisekarten der Wiener Gaststätten zu finden. Die polizeidiese vernünftigen Menschen sollen ver- chen: suchen, sich darüber klar zu werden, wie wir uns das Deutschland, das nach Hitler Sie sollen verkommt, vorstellen sollen. suchen, den ungeheueren Zuwachs an Erfahrungen, der uns seit dem Weltkrieg geworden ist, wissenschaftlich zu erfassen und praktische Folgerungen aus ihm zu ziehen. Marx und Engels haben sich zu ihrer Zeit vor anderen Emigranten dadurch vorteilhaft unterschieden, dass sie nicht nur Redensarten machten und auf Wunder warteten, sondern bedeutende geistige Leistungen vollbrachten, die in die Zukunft hinauswirkten. In dieser Beziehung können sie noch immer uns allen als Vorbilder dienen. Allerdings wird die wissenschaftliche Arbeit, die jetzt im Dienste der Demokratie und des Sozialismus zu leisten ist, weit mehr als die damalige auf die praktische Nutzanwendung bedacht sein müssen. Dass ihr das Problem ,, Diktatur oder Demokratie" die grössten Schwierigkeiten bereiten wird, glaube ich nicht; denn heute besteht eine weitgehende, Richtungs- und UebereinParteigrenzen überspringende stimmung darüber, dass staatlicher Zwang nur den Zweck haben soll, die persönliche Freiheit zu schützen oder zu gewinnen, dass also Diktatur, wo sie unvermeidlich wird, nur berechtigt sein kann als Mittel zur Herstellung oder Verteidigung der Demokratie, Auch das dürfte man ziemlich allgemein begriffen haben, dass es eine politische Dummheit ist, die Diktatur einer Klasse zu proklamieren und damit alle, die zu dieser Klasse nicht gehören oder nicht gehören wollen, zum Widerstand herauszufordern. nicht die grössten Also hier liegen Schwierigkeiten. Es gibt aber eine Unzahl anderer Probleme, die zu diskutieren man noch gar nicht angefangen hat, Fragen des Das neue Gottesgnadentum Neben den in Wien beliebten Butterkar- halten am Brauchtum geredet worden wie toffeln, die auch im Winter mit dem noch im Dritten Reich, und noch nirgends hat wohlschmeckenderen Namen ,, Heurige" man eine so öde Gleichmacherei betrieben. bezeichnet werden, schreibt die amtliche Wo der preussische Militärstiefel hintritt, Neuregelung der Speisenabgabe als neu wächst kein nichtpreussisches Gras mehr, auf der Speisenkarte eine Salzkartoffel- und Folkloristik kann- der kommenden beilage im Gewicht von 20 Dekagramm zu einheitlichen Kriegsversorgung wegen einem wieder an den Schankweinnutzen nicht einmal auf der Speisekarte geduldet gebundenen Höchstpreis von 15, 20 und werden. 25 Reichspfennig vor und daneben eine Beilage von Röstkartoffeln in einer Menge von 15 Dekagramm zum Preis von 20, 30 und 35 Reichspfennig vor. Gab es bisher in den Gaststätten zu jeder Fleischspeise mit einer Gemüsebeilage auf Verlangen ohne Preiserhöhung Geröstete, wodurch Einer! In Nürnberg ist ein Halunke zu andert die Beilage den Fachausdruck gemischt weil er in der Pogromnacht des 9. Novem erhielt, so kommt die Neueinführung der ber bei einem Juden Schmuck und Klei Salzkartoffel vor allem den Geschmacks- der im Werte von 2.000 Mark gestohlen hat ansprüchen der Gäste aus dem Altreich Die bayrische Presse veröffentlicht das U entgegen, die diese den Wiener Gastro- teil in grosser Aufmachung, um zu bewei nomen weniger ansprechende Speise stets sen, dass das Dritte Reich immer noch ein vermissten. Für die Verabreichung von Rechtsstaat ist. Butter in Portionen zu 3 und 5 Deka- Zum Lachen! Die Welt weiss, dass in je gramm sind auch auf der Grundlage des Vor der Deutsch digen, es mit einem Frage s andere: Dritten Hein Hitlerchen, a mehr g gierend Finger Tausende Schankweinnutzens Höchstpreise von 13 ner Nacht der langen und 21, 15 und 25, 20 und 30 Reichs- von Dieben mit dem Ruf ,, Heil Hitler!" bei pfennig vorgeschrieben. Käseportionen, Zehntausenden ruhigen Bürgern eingebro die nach der Meinung der polizeilichen chen sind und davongeschleppt haben, was Selbst wenn Hitler alle die er ins Zuchthaus ge Sozialdemokraten, Kommu Anordnung stellenweise erheblich über sie nur konnten. den Gaststätten des Altreiches liegen, Ehrenmänner, sind zunächst nicht mit Höchstpreisen bracht hat bedacht worden, weil die Behörde von den Gaststätteninhabern eine Nachkalkulation erwartet. Der Herrenmensch Ich, Herr Maier, Blockwart unsrer Gasse, von Beruf teils Kellner, teils Agent, bin, wie festgestellt, von reinster Rasse und ein aufbaufrohes Element. Ich, Herr Maier, habe Wien genommen, später Böhmen, denn als deutschen Mann manchmal wird mir selber ganz beklommen geht die Ehre mich direkt was an. Dafür zahl ich pünktlich meine Spende, opferfreudig- wie mein Ahnherr war. Ich, Herr Maier, an der Zeitenwende, stell den schlichten deutschen Typus dar. Ich, Herr Maier, hab kein Buch gelesen, doch ich hab's von je im Blut gespürt, ich, Herr Maier, zähle zu den Wesen, denen Herrentum und Macht gebührt. Hitler rächt mich an den Judenhunden, denn sie haben Maiern frech verhöhnt. Ich verliere dabei vierzehn Kunden, aber Hunger bin ich längst gewöhnt. Wir, die Maiers, brauchen Kolonien, dass man unser herrliches Geschlecht, sind die Juden erst ins Nichts gespien, auch noch an den Negervölkern rächt. Später fressen wir dann alle andern. Maiers Geist teils Kellner, teils Agent muss von Deutschland um den Erdball wandern, bis uns nichts mehr von der Weltmacht trennt. nisten, Liberale, Deutschnationale, katholi sche und evangelische Geistliche entlies se, er hätte immer noch nicht Platz genug um seine Diebe unterzubringen. Wie aber ist es mit den Brandstiftern mit Das Strafgesetz des Kaiserreichs und der Republik bestrafte Brandstiftung Zuchthaus. Das war Hitler nicht genug ,, Tode bestraft wird. er die me Univer Da März 1 lativitä Ehre L sich an stein e aus der mehr, anzuge Anpöbe gen W betrieb ein ,, K Parteib teilt Geist C Scharte richten ein un Akader Freund pflicht Mitglie Univer schon unwür auf d Presse. feindli verlang tausch versag die erb liess von seiner Regierung ein Gesetz be schliessen, wonach Brandstiftung mit dem Allerdings sollte auch jenes Gesetz schon Unschuldige treffen und nicht die Schuldi gen. Es ist also durchaus in der national sozialistischen Ordnung, dass auch diesmal die Schuldigen frei herumlaufen. So wenig eine Schwalbe einen Sommer macht, so wenig macht ein eingesperrte kleiner Dieb aus dem Eldorado der Mord brenner und Plünderer einen Rechtsstaat Polizeiaufsicht ,, auf G lassung diese E er ist um be angebr gegenz aber d ,, Na, Karl, noch nicht gewaschen? Na, sieh man an, der Wilhelm ist schon ersten Worte bei Stagnuhns, die der Block vom Arbeitsdienst zurück!" das sind die walter in der Blücherstrasse sagt, als ma ihm am frühen Morgen noch halb verschla fen geöffnet hat. Er kennt jeden einzelne weiss wann Trudchen die Masern gehab hat und wann Willy zur Schule geht. Und da werden in einer kleinen Unterhaltung nigen 30. Mit ein paar Worten nur zeigt e aus 20 Pfennigen 50 und aus zehn ihnen das, was der Führer von Volk erwartet hat und mit ein paar muss sie richtig anpacken", sagt er Pfen seinem Sätze das, was sie ihm schuldig sind. ,, Aber ma ( ,, Preussische Zeitung" Nr. 280) Das nordböhmi-| Nutzniesser einer Diktatur, dem Oberbo mus in Grund und Boden; er fordert Glau- sche Kleinbürgertum schuf sich den ,, Füh- zen ganz offiziell Gottesgnadentum anz Gerade das jedoch verdammt der Faschis- hysterischer Aktivismus. ben und blinden Gehorsam. der hat de von Gottes des Er verbietet rer" aus dem Nichts, behängte ihn mit der dichten, um ihn samt seinem System der beiden Vorbilder, vergottet Verantwortung zu entheben. Das braun In der Königsberger Gruppe der Nordi- seinen Anhängern ernsthafte Diskussionen Gloriole schen Gesellschaft hielt Prof. Dr. Kummer mit Gegnern; er braucht eine denkmüde, ihn und steigerte sich in hysterische Räu- Neuheidentum hat den logischen Dreh die sche, wo immer er auftrat. Niemand in die- funden: Gott ist das Volk, das Volk denkunfähige, glaubenswillige Masse, ergo ist er einen Vortrag über den ,, Kampf der Kirche bereit ist, den als ihren Führer anzuerken- ser Masse fragte auch nur nach dem Schein Führer gewählt, Er gegen das germanische Volkstum". der Erweekung des Volkes nen, der von ihr am wenigsten Denken, Lo- politischer Talentierung. Das Bedürfnis der gnaden. Alle Sünden und Verbrechen sprach Unpolitischen nach dem Wunder gebar in Systems fallen aufs Volk zurück. durch Hitler, von der Gottähnlichkeit des gik, Klarheit fordert. ihnen die Autosuggestion, eine innere BeVolkes, er zitierte: ,, Ein Volk zu sein, ist von Aus einem Teil des Volkes machen In diesem Sinne stimmt die Auffassung reitschaft für jegliche Illusion, elementare das Volk, aus der NSDAP das national bluffen nicht Hi die einzige Religion unserer Zeit..." Zum griechischer Philosophen, wonach es die Voraussetzung aller suggestiven Wirkungen. Kollektiv der Göttlichkeit. Wer mit Bl Schluss leistete er sich eine kleine Gottes- Knechte sind, die den Tyrannen erzeugen, lästerung( ,, Preussische Zeitung" Nr. 301): weil sie bereit sind, jenem Demagogen zu Die Jünger des Diktators dichten ihm gross geworden ist, darf zu Nationalkirche. B. Br ,, Das Volk schenkt seinem Führer durch folgen, der ihren dumpfesten, dunkelsten des besseren Geschäftes wegen gern ge- ermüden. Immer deutlicher erscheint Herdeninstinkten am weitesten entgegen- heimnisvolle, übernatürliche Kräfte an. Wollers Bild über den Altären der braune ger S stem dem T und A geben nen Freund Lehrer recht, der P Planck schen über von scheid niger i Wo Wo Um Und Um Wer der Fr scham lecker Schille einer nes de scher hat da unters wer ve gröss wenn Sechz Des Re In trüb Und k Ein Tu Veröde Der B Vom deutschen Idealismus In Berlin ist das neue Haus des Schiller eröffne Wallensteintri den berich sein Jawort das Gottesgnadentum..." Sehen wir zunächst einmal ab von dem kommt. Je tiefer der Führer steht, desto immer er sich seinen Scharen zeigt, ververläuft der gegenseitige Anpas- fallen sie in den Zustand der MassenhypDreh, mit dem hier ein neues Gottesgnaden- leichter tum aus der Taufe gehoben wird und hal- sungsprozess; er führt schliesslich dahin, nose. Er mag reden, was er will sie juten wir uns vorerst an die byzantinische dass sich die Anhängerschaft des Demago- beln dem tollsten Widersinn zu. In WirkVerf schung, die mit der Marke ,, Volk und gen in ihm ideal symbolisiert sieht. Eine lichkeit ist nicht er der Magnetiseur, sonFür" getrieben wird. Der braune Pro- Identifizierung vollzieht sich, mit der die dern seine Massen kommen zu ihm schon in fessor weiss wohl kaum, wie sehr er mit Masse das Bild des Führers, wie es ist oder jenem Zustand der Autohypnose, der geboist aus Denkunfähigkeit und Verwir- theaters in Anwesenheit Hitlers seinen tönenden Phrasen die Beziehungen wie es erscheint, als ihr Ideal- Ich aufnimmt ren zwischen Diktator und Anhängerschaft im und das Bild mit all ihren Wunschvorstel- rung, aus seelischen und geistigen Erschüt- worden. Heinrich George sprach lungen vervollkommnet. Was immer er terungen, wie sie Krieg, Inflation, Wirt- sten Teil des Prologs zur Tiefsten anrührt und verquatscht. erscheint seiner Anhänger- schaftskrise mit sich bringen mussten. In gie. Der Völkische Beobachter" Entstehen der inneren Bindungen spricht, es zwischen faschistischem Führer und Masse schaft als Ausdruck ihres besseren Ichs. solchen Zeiten können inferiore Abenteurer tet: deshalb Jede Kritik am Führer wird von ihr als überhitzte Massenbewegungen von wahnschon exakt darzustellen, schwierig, weil sie in jenes Reich des Un- Kritik des eigenen Selbst empfunden und witzigster Führergläubigkeit hervorbrinterbewussten führen, wo sich die Identifi- abgelehnt. Schon deshalb folgt sie einem gen, und in diesem Sinne ist der Hitleriszierung zwischen dem Führer und seiner aneren Drange, wenn sie sich dem vom mus zweifellos Ausdruck eines Teils des Anhängerschaft vollzieht. Bewegungen des Führer geforderten Glauben und Gehor- deutschen Volkes unter bestimmten soziawie die sam blindlings ergibt. ist überdimensionalen Führerkults, faschistischen, stellen es gern so dar, als len Umständen. دو der Grösse der der ,, Und jeder fühlte sich mit Stolz grösster Mann ja selbst anwesend berührt, als George in seiner meister chen Weise jene Verse vortrug nen Schiller von einer Zeit sprich selbst die Wirklichkeit zur in Dicht wird, wo wir den Kampf gewaltiger turen um ein bedeutend Ziel vor Aug Hören wir nicht den ,, Völkischen sehen". Um dies Phänomen mit Beispielen unse- Auf die Dauer jedoch sitzt es sich für ob der Häuptling kraft seiner Genialität rer Zeit zu belegen, braucht man nicht ein- den Despoten auf dem Boden der Massennoch schlechter als auf den den Anhängerscharen eine neue Seele ein- mal auf Fälle wie Hitler und Mussolini zu hypnose Der Führer muss gehaucht habe. Das gilt mitunter höchstens verweisen. Ein viel krasseres Exempel war Spitzen der Bajonette. für demokratische Bewegungen, deren füh- der Fall Henlein. Diesem Vorturner fehlte von Erfolg zu Erfolg eilen, soll die Hyprende Köpfe durch Argumente wirken, ans persönlich all das, was die Erfolge seiner nosebereitschaft seiner Scharen nicht der achter", sondern Schiller: Denken appellieren und die geistige Aus- Vorbilder erleichterte: putschistische Ver- Ernüchterung weichen. Darum der Dynaeinandersetzung mit der Umwelt suchen. gangenheit, demagogische Beredsamkeit, mismus, darum auch das Bedürfnis der Und jetzt an des Jahrhunderts Bea ernste Ende Straflo Auf Ein U C Und er Ihr ke Des Le Des G Der ve Der E Und u Der ur y allen on 80 wurde ch ge gereiKomRicht rgends terart, Fest en wie ds hat rieben. intritt, mehr, enden gen duldet andert Forden, Novem Klei en hat as Ur bewei ch ein sin je usende T!" bei angebro en, was er alle us ge commu katholi entlies genug iftern nd der nug, mit er etz be it dem schon Schuldi ational diesmal Sommer Sperrter Mord atsstaat men? scho ind die Block als man erschla nzelnen gehab ht. Und haltun n Pfen zeigt e seinem Sätze Der ma 280) Oberbo n ann tem de braun Drehg hat de Gottes hen chen des national it Blu en nich int Hi braune B. Br. Schiller eröffne den teintrik berich Stolz v der end w meister in richt, w Dichtu iger N Or Auge en Be ernste Ende der bedeutendsten Ein aufrechter Gelehrter Zum Andenken an Heinrich Maier chelei. Rudolf Paulsen, ehemals ein braver Oberlehrer, dann mit Parteidampf ins Kultusministerium befördert, ist nicht der Mann, um mit Heinrich Maier wissenschaftliche Probleme diskutieren zu können. Es kam daher bald der Moment, in dem der wir Herr Ministerialreferent sich auf Amtsbemit fehle berief. Darauf war Maier gefasst geVor fünf Jahren ist Heinrich Maier, einer Heinrich Maier war im Sommersemester Da trat man, auf Wunsch Hitlers Systemphilosophen 1933 Dekan( Geschäftsführer) der philoso- haben den Vorfall schon berichtet Deutschlands, gestorben. Sein Werk zu wür- phisch- naturwissenschaftlichen Fakultät dem Antrag an die Fakultät heran, einen wesen. Er zog sein Notizbuch vor und las: digen, ist nicht unsere Absicht; die Zeit hat und als solcher lud er das Professorenkolle- Lehrstuhl für Astrologie zu errichten. Maier ,, Es ist seit Jahrhunderten der Stolz aller es mit sich gebracht, dass auch für unser- gium ein zu einer ausserordentlichen hat ihn zu Fall gebracht. Da hat man, auf deutschen Gelehrten gewesen, stets frei einem die wissenschaftliche Leistung eine Sitzung. Was vorgekommen sei, lasse klar Wunsch von Goebbels, den damals noch nach bestem Wissen und Gewissen forschen noch alles vorkommen für das Drittes Reich schwärmenden Phi- zu dürfen und den Studenten zu sagen, was Frage sekundärer Bedeutung gegenüber der erkennen, was anderen geworden ist: wie stehst du zum könne. Machthaber seien am Werk und losophen Heidegger berufen wollen. Maier bei dieser Arbeit herausgekommen ist. Ich Dritten Reich? pfuschen in die Wissenschaft hinein. Und lehnte sich auf, Heidegger blieb in Frei- kann mir nicht denken, dass irgendeine Heinrich Maier hat nur zehn Monate das Bedauerlichste sei, dass sich ein Uni- burg. Da hagelte es Empfehlungen, Auffor- Instanz, sei es Staat, Kirche oder sonst ein Hitler- Herrlichkeit versitätssenat auf Befehl des derzeitigen derungen, Erlässe vom Kultusministerium, Verband, an dieser Grundbedingung des durchzumachen brau- Ministers bereit gefunden habe, eine Auto- die rassische Bedingtheit" der einzelnen akademischen Berufs je wird rütteln wolchen, aber in diesem knappen Jahr hat er rität wie Einstein davonzujagen wie einen Wissenschaften zu erforschen und sie mit len. Geschähe es doch, so wäre die mittelmehr gegen die Verwilderungspläne der re- pflichtvergessenen Oberlehrer. Das mache Nachdruck im Unterricht zu betonen. Bald alterliche Finsternis wieder über Deutschgierenden Wissenschaftsverächter getan als er nicht mit. Die Solidarität, die Schrödin- kamen Rügen, wegen Vernachlässigung land hereingebrochen und für ein solches die meisten seiner Kollegen an der Berliner ger bewiesen habe, die werde er auch be- oder Unterlassung dieser Vorschrift. Maier Deutschland brauchte kein Mann die Hand Universität in mehr als fünf Jahren. weisen, und er hoffe denn doch, dass der- regte an, zu diesem sich ewig wiederholen- zur Verteidigung zu erheben." Da gab es zuerst den Fall Einstein. Im Geist der„ Göttinger Sieben", die einst ei- den Begehren in einer Fakultätssitzung Der Nazi Paulsen wusste nicht, dass diese März 1933 war für den Begründer der Re- nen Monarchen zur Raison gewiesen haben, Stellung zu nehmen. Dort machten sich Sätze in dem Werk seines Vaters: ,, Gelativitätstheorie zweierlei klar: es ist keine jetzt angesichts höchster Gefahr für die einige Professoren über die rassisch- be- schichte des gelehrten Unterrichts" stansich an einen Hitler weggeworfen hat. Ein- vertretern Ehre mehr, dem Volke anzugehören, das Wissenschaft selber bei den heutigen Fach- dingte Geographie, Botanik, Mathematik un- den. Für ihn gibt es den ,, Führer", und der lebendig geblieben sei. Zum heimlich lustig und als man wieder ernst hat zu befehlen. stein erbat die Streichung seines Namens Schluss wurde Maier pathetisch. Er erin- geworden war, betraute die Fakultät Hein- Heinrich Maier hat verächtlich, ironisch aus der Staatsbürgerliste. Es ist keine Ehre nerte daran, dass einst Aristoteles seine rich Maier mit der Aufgabe, den Stand- und zornig bis an sein Lebensende von mehr, der Universität Berlin als Professor Heimat verliess, auf dass ,, Athen sich nicht punkt der Gelehrten im Kultusministerium diesen leeren Machthabern", von„ diesem anzugehören, nachdem sie ohne Protest die ein zweites Mal an der Philosophie versün- zu vertreten. Staat brutaler Knebelung" gesprochen. Anpöbelungen der Regierungsvertreter ge- dige", es wäre vermessen, sich dem Aristo- Rust selbst, der ,, Kultusminister", kann Vor seinen Freunden, vor Studenten und auf Gespräche von Niveau ebenso- wer immer ihn hören konnte. Mit einem Scharteken pflichtungen Presse, vor, Pflicht. eines korrespondierenden Der ebenbürtig zu dünken, Physiker Frank, aber das sich Bruno Altmann Verostang Die„ rassischen Untersuchungen", die scheinen nicht immer zu erfreulichen Ergen Wissenschaft und freien Forschungs- teles ebenbürtig betrieb hingenommen hat und nachdem ihr Schicksal der Allergrössten, wo es tragisch wenig wie der„ Führer" einlassen. Er be- Fluch auf dieses ,, stupide System" ist er ein„ Kultusminister", wie der ungebildete sei, auf sich zu nehmen, das sei Ehre und auftragte seinen Referenten Rudolf Paulsen, am 30. Oktober 1933 gestorben. Parteibonze Rust, ungestraft den Befehl erMaier in eine Debatte zu verwickeln, und, teilt hat, sich ,, künftig mehr nach dem In der Universität Berlin waren solche wenn notwendig, zu bekehren. Die BegegGeist Oppositionsäusserungen noch niemals ge- nung war für beide Gesprächspartner etder Buchgelehrsamkeit zu fallen. Die Angsthasen erbleichten; ein paar was peinlich. Rudolf Paulsen ist der Sohn richten". Er reichte sein Entlassungesuch Mutige wie Professor Köhler und der Ger- des Philosophen Friedrich Paulsen, der in ein und bat gleichzeitig den Direktor der manist Lange inzwischen sind sie längst voriger Generation die Rolle eines prae- seit einiger Zeit in ganz Deutschland mit Akademie der Wissenschaften, seinen entlassen worden stimmten jubelnd zu; ceptor Germaniae" gespielt hat. Maier war besonderer Lebhaftigkeit betrieben werden, Freund Max Planck, ihn auch von den Ver- die Naziprofessoren schäumten vor Wut. Schüler und Freund von Friedrich Paulsen. Pg. seit langem, Nun standen sie in feindlichen Lagern und gebnissen zu führen. Ein Dr. Brepohl, der Mitglieds dieser Akademie zu entbinden. sprang auf und schrie mit Regimentstrom- beide hatten Amtsaufträge zu erledigen, damit beschäftigt ist, die BevölkerungszuUniversität und Akademie, das muss man peterstimme Heinrich Maier ,, Unerhört!" also den anderen sozusagen befehlsmässig Aufforderung zum General- kleinzukriegen. sammensetzung des rheinisch- westfälischen unwürdig benommen. Sie warfen Einstein, streik. Nun, der Führer habe diesen MeIndustriegebiets eingehend zu erforschen, Maier setzte Paulsen mit vielen Fragen sagte( laut ,, Berliner Tageblatt" vom 12. Noauf das Zeugnis der gleichgeschalteten thoden in Politik und Wirtschaft ein Ende zu: ob man die Rassenbedingtheit als Me- vember) in einem Vortrag vor der„ Volksdass er in Amerika deutsch- gemacht; er werde wissen, sie zu unterbin- thode der Forschung oder als Resultat zu wirtschaftlichen Vereinigung des rheinischfeindliche Propaganda getrieben habe und den, wenn sie sich zum Schaden von Staat vertreten habe. Im ersten Falle würde die westfälischen Industriegebiets" in Essen: verlangten Rechenschaft. Der Meinungsaus- und Volk im akademischen Lehrbetrieb tausch ging hin und her und schliesslich einzunisten drohen. versagten Universität wie Akademie ihm die erbetene Verabschiedung, um gegen ihn aufgerichtet, stand dieser breitschultrige Anmassung, lassung auszusprechen. Planck war gegen ist mit Büttelgewalt gedroht worden. Ich diese Form des brutalen Hinauswurfs, aber als Dekan der Fakultät habe die Ehre der er ist seit Wilhelms Zeiten zu viel Höfling, Fachvertreter in Schutz zu nehmen. Ich um behördlichen Entscheidungen, wo es weise die Drohung des Herrn Professor angebracht ist, mit ganzer Autorität ent- Frank zurück, und ich mache wahr, was gegenzutreten. Zwei Männer bäumten sich ich angekündigt habe: ich lege die Amtsgeaber doch dagegen auf. Der Nobelpreisträ- schäfte als Dekan nieder und trete von ger Schrödinger, ein Physiker von höch- meinem Lehramt zurück." stem Rang, erklärte seinen Studenten an dem Tage, da das Urteil von Universität nen sprechen werde. Schritt weiterkomUntersuchung keinen men, und zu behaupten, wissenschaftliche Maier liess sich nicht entmutigen. Hoch- Leistungen seien Rassenmonopole, wäre Unwahrheit und unter den Ein paar Wochen hat Maier keine Vorleund Akademie gegen Einstein bekanntge- sung mehr gehalten. geben wurde, dass er das letzte Mal zu ih- mit Bitten, mit Zusagen, mit BeschwörunMan bestürmte ihn Als Schüler, als gen. Er liess sich durch das Argument seiFreund, vor allem aber als akademischer nes Freundes Spranger umstimmen; es sei Lehrer sei er tief betroffen von dem Un- leichter zu resignieren als auszuharren; die recht, das dem ,, bedeutendsten Theoretiker Zeit erfordere mutige Gelehrte, man werde der Physik seit Newton" angetan werde. seinesgleichen noch oft im Interesse der Planck war auch erschüttert. Die nazistischen Studentenführer, die damals schon über Berufungen von ordentlichen Wissenschaft brauchen. Dekanatsbefugnisse nahm Maier und Verabschiedungen nicht mehr an, seine Professur behielt er Professoren mitzuent- bei. Wo er konnte, hat er in den Fakultätsscheiden hatten, sagten: ,, Zwei Juden we- sitzungen gegen den Einbruch der Barba-|| niger in Deutschland, was ist schon dabei?" rei in den akademischen Betrieb gekämpft.| Wo selbst die Um ein bedeutend Ziel vor Auge sehn, Und um der Um Herrschaft und würdelose SchmeiWo esse ich wie zu Hause? RESTAURANT Austro- Hongrois 17, rue Poissonnière, 17 MÉTRO BONNE- NOUVELLE Bes. Turl Weiss- Leop. Hirsch 1 Mal Gast- Stammgast ,, Besonderes Interesse beanspruchte hier die Zuwanderung aus dem Osten. Es habe sich ergeben, dass die in das Ruhrgebiet zugewanderten Ostpreussen die Familien im wesentGründung neuer lichen innerhalb der Landsmannschaft vollzogen. Heute gingen erst etwa die Hälfte der im Ruhrgebiet ansässigen Ostpreussen Ehen mit Westdeutschen ein. Daraus würden sich, so sagte der Redner, volksbiologisch neuartige Kombinationen und Mischungen ergeben, die volkskundlich und rassisch bemerkenswert seien. Besonders typisch erscheine diese Entwicklung in den Städten Gelsenkirchen und Duisburg. Man habe dort die Herkunft einer ganzen Werksbelegschaft systematisch untersucht. und die Zusammensetzung der Volksschulen unter diesen Gesichtspunkten geprüft. Ueberall habe sich gezeigt, dass die Ostdeutschen infolge ihrer weit höheren Kinderzahl im Volksganzen immer stärker hervortreten. In vielen Schulklassen habe mehr als die Hälfte aller Kinder ihre Der VolksGrosseltern in Ostpreussen. körper an der Ruhr, das ist das Ergebnis dieser interessanten Untersuchungen, werde immer ,, ostdeutscher". Es handelt sich hier also offensichtlich Wo wir den Kampf gewaltiger Naturen Sein Lager nur erkläret sein Verbrechen". heit zu verbinden, ist die Idee der Schweiz. es ihm Schillers gleichkommt, und " Wirklichkeit zur Dich- Denn seine Macht ists, die sein Herz ver- Vaterlandslosigkeit doppelt schwer aufs und Hilligenlei! Nun hat er auch eine deutHerz. Grosse Mannigfaltigkeit in voller Frei- sche Geschichte geschrieben. Darin schien wie die ,, Preussische Zeitung" Und die Idee Deutschlands? sagt. vor allem wesentlich ,,, die WirMenschheit grosse GegenSo wagte er seinen Führer denn doch nicht anzureden! Er schloss mit dem erstände, Bis vor wenigen Jahren noch war die kung der grossen verhängnisvollen geistiChristentum, römisches um Freiheit wird sten Teil, und dann spielten sie ,, Kabale Idee Deutschlands eine änliche wie die der gen Einbrüche gerungen.. und Liebe". ,, Da wurde" so lesen wir Schweiz. Heute gilt diese Idee als Hoch- Denken, Liberalismus, Marxismus die Entwicklung unseres Volkes aufzuder Freiheit stand, Wer zweifelt, dass Schiller auf der Seite wieder im ,, Völkischen Beobachter" ,,, der und Landesverrat. Versuchte Hans Bauer zeigen..." schamlosen, dass es einer Idealismus auf der Bühne lebendig, der der- ein paar Kilometer von seinem Wohnort Aber eins wird der ,, ernste, grüblerische von einem servilen Speichel- selbe ist, der Deutschland gross gemacht entfernt, sie zu vertreten, so wäre ihm da Dithmarsche" in dem Buche unterschlagen grausames Ende im Zuchthaus diesen Prolog zu Präsident und sein Wurm, auf den Rän- oder im Konzentrationslager gewiss. Hun- haben: die strammen Bekenntnisse zu Redes ,, grössten Man- gen und im Parkett die Nachkommen der derte sind erschlagen worden wie die Rat- publik und Demokratie, die er einst abGemeinheit", die jeden totschlagen lassen, ten in Zellen und Bunkern nur deshalb, vielleicht mit weniger Gelehrder es wagt, in Deutschland ein Idealist weil sie lecker ausgeführten Fälschung des Geistes hat". Und in der Führerloge sassen der für einer Verherrlichung ein nes der Gegenwart" zu benutzen? Der Fäl. Kalbs, und der Wurms, die ,, Kadaver der ten, tausende und abertausende schmach- legte. wenn er " grössten Mann der Gegenwart" gedacht,|| scher musste indessen vorsichtig sein, er hat darum die zweite Hälfte des Prologs unterschlagen, und er wusste warum. Denn wahrhaft zu sein, und die deshalb Deutsch- samkeit und Sprachgewalt, aber mit der Iwer von den Zuhörern hätte nicht an den land, das einst gross war, wieder klein ma- gleichen Hingabe gehört hätte: Des Raubs, des Elends sind dahingeflohen, In trüben Massen gäret noch die Welt, Sechzehn Jahre der Verwüstung, Ferne. alles, chen werden. Win Schweizer? Dem deutschen Spiesser dieselben Gedanken ,, Eine interessante Neueinrichtung ist der verkündeten wie Hans Bauer. Man muss Selbstgruss". Jeden Mittwoch von 17 bis dieses von edler Menschlichkeit durch- 18 Uhr wird im Münchner Rundfunkhaus tränkte Buch lesen, und muss sich dabei eine Schallplatten- Schneideanlage bereitgevorstellen, was in Deutschland Menschen halten. In dieser Zeit kann jeder im Rundgeschieht, die für seine Gedanken werben funkhaus eine Schallplatte von einer Minute Dauer selbst besprechen und bestimmen, Der ausgezeichnete Redakteur der Base- wollen, um einen wahren Begriff davon zu ler National- Zeitung", Dr. Hans Bauer, haben, was aus dieser Welt geworden ist in welchem der folgenden Wunschkonzerte Und keine Friedenshoffnung strahlt von Ein Tummelplatz von Waffen ist das Reich, hat im Radio Beromünster sieben Vorträge was aus Deutschland geworden ist! Und sie gesendet werden soll. Auf diese Weise Verödet sind die Städte, Gewerb' und gehalten, die er nun unter dem Titel ,, Wa- dann wird man auch begreifen, dass unser kann also der Spender nicht nur seine Der Bürger gilt nichts mehr, der Krieger scheinen lässt. Er bekennt sich mit glänzen- sein, solange nicht alle Menschen deutscher der Sendung dann sein Straflose Frechheit spricht den Sitten der Begründung als Feind des Krieges, aber Muttersprache in demselben Geiste, in de sein. Der Selbstgruss erfordert allerdings Hohn... Ein Unternehmen kühnen Uebermuts rum Krieg?" im Europa- Verlag, Zürich, er- Erdteil nicht aufhören wird, eine Hölle zu Auf diesen finstern Zeitgrund malet sich, Preis. ,, Der Räuber greift an, Und ein verwegener Charakter ab. Ihr kennet ihn Grüsse selbst durchsagen, sondern auch bei eigener Zuhörer nicht als Anhänger des Friedens um jeden Hans Bauer von„, Uns Schweizern" spricht, eine Spende von mindestens 200 RM für das der Bürger auch von„, uns Deutschen" werden reden WHW. Dafür aber hat der Spender das seltene und eigenartige Erlebnis, zu Hause verteidigt sich". So predigt er stolz den können. am Lautsprecher zu sitzen und seiner eigePatriotismus des Schweizervolkes, weil sein nen Rundfunkansprache zu lauschen." Deutsche Zeitungsmeldung. den Schöpfer kühner Vaterland ,, die Verkörperung einer Idee, Heere, Des Glückes abenteuerlichen Sohn, Der von der Zeitengunst emporgetragen, Des Lagers Abgott und der Länder Geisel... Freiheit eine grosse Mannigfaltigkeit von Und Der Ehre höchste Staffeln rasch erstieg Der unbezähmten Ehrsucht Opfer fiel... I ungesättigt immer weiterstrebend det". das in voller Frenssen schreibt Geschichte Auch Gustav Frenssen hat sich im DritLebenswerten zu kraftvoller Einheit verbinten Reich gut eingerichtet und dem Blut- Nach einem Bericht des Nationalsoziamythos seine Reverenz erwiesen. Dafür listischen Lehrerbundes wird kein Lehrer Dem Leser, der kein Schweizer ist, fällt wird er von den Nazis auch estimiert, Hit- mehr an einer deutscher Schule Religionsbeim Lesen dieser Zeilen seine erzwungene ler verlieh ihm die Goethe- Medaille. Goethe unterricht erteilen. auf nicht um eine ,, Aufnordung", sondern um das, was die deutschen Rasseforscher geringschätzig als„ Verostung" abzulehnen pflegen. Man wird Gesetze gegen westostische Mischehen erlassen und alle ostischen Grossmütter unter scharfe Beobachtung stellen müssen. Um die Futterkrippe Die deutschen Zeitungen melden: ,, In einem Runderlass zur Aufstellung des Reichshaushalts für 1939 weist der Reichsfinanzminister auf die eingetretene bedenkliche Erhöhung der Personalausgaben hin. Die Zahl der vorhandenen Planstellen sei zahlenmässig erschrekkend gestiegen. Innerhalb der Gesamtzahl der Planstellen hat sich der Anteil der Beförderungsstellen ebenfalls bedenklich vermehrt. Als Grund für eine erstrebte Umkehr auf diesem Wege bezeichnet der Reichsfinanzminister das Bedürfnis nach grösserer Menschenökonomie in einer Periode zunehmender Menschenverknappung, das Bedürfnis der Entlastung des Steuerzahlers und das Bedürfnis, die öffentlichen Gelder für dringliche Sachaufgaben zu verwenden. Aber die Ersten an der Futterkrippe haben nichts zu fürchten: ( ,, Berliner Tegeblatt" v. 9. 11.) dung andererseits Personalvermehrung spruch zu dieser Vorschrift stehenden Naund Stellenumwandlungen aus Anlass der men führen, ist sofort vorzunehmen." Eingliederung Oesterreichs und des sudetendeutschen Gebietes sollen auf das sachlich unbedingt gebotene Mass beschränkt werden." ,, Eine Handvoll Gewalt ist besser als ein Die neu eroberten Gebiete sollen also Sack voll Recht." mit einem Beamtenstab beglückt werden, der sich aus siegreichen Preussen zusammensetzt. Verdächtige Pferde ( Als Rechtssprichwort mit Gegen wartsbeziehung zum Völkerrecht" zitiert in der ,, Justiz" 1935, Seite 475.) ** * ,, Der Weg zu diesem Ziel soll aber nicht in einem Personalabbau, sondern in einem Stellenabbau liegen, der zugleich dazu nötigen wird, unproduktive ,, Der Reichsführer und Chef der deut- ,, Unsere auswärtigen Wirtschaftspartner und verzögernde Ueberorganisationen zu schen Polizei hat angeordnet, dass bei der wissen genau, dass es keinen anständigeren beseitigen. Die Verringerung des Gesamt- Jahrgangskennzeichnung der Dienstpferde und Jahrgangskennzeichnung der Dienstpferde und ehrlicheren Kaufmann gibt als den besoldungsaufwandes sei unerlässliche nur deutschen, und keine Regierung, die ihr Ordnungspolizei Vorbedingung für eine allmähliche Herstellung des Gleichgewichts zwischen der Namensbezeichnungen Einkommensentwicklung der gesamten sprungs zu verwenden sind. Die Umbenen-( Norbert Mühlen ,,, Stuttgarter N. S. der berittenen deutschen Ur- Wort mehr einhält, als die deutsche." Kurier", 5. Juni 1938.) Nation einerseits und der Beamtenbesol- nung der Dienstpferde, die einen im Widerwir empfehlen: Alles Alte wird neu! ACHTUNG! Keine getragene Anzüge wegwerfen! DER GUTBEKANNTE SCHNEIDER GOTHARD 23, Rue Clauzel PARIS( 9) Tél.: TRU 03-37 ændert, wendet und repariert jedes Kleidungsstück von alt auf neu zu billigsten Preisen. Auf Wunsch erfolgt Abholung Verkäufe Bure Arbeiten Arzte ETWA TWA 65 BELLEVILLE Nähmaschinen ELEKTR. MOTOREN, ELEKTR. 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