Nr. 151. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit luftrterter Sonntagss Betlage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 8,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Boft 8eitungs Pretstifte für 1900 unter Er. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. ம Vorwärts Berliner Volksblatt. 17. Jahrg. ols Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonet. getle ober beren Raum 40 fg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bte nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in ber& rpedition abgegeben werben. Die Erpcbition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Ternspredjer: Hmt I, nr. 1508. Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Gewalt. Dienstag, den 3. Juli 1900. ermordet, die andren Gesandten und Fremden in höchster Bedrängnis waren. Was in der Woche seitdem geschehen ist, bleibt unbekannt; auch über die chinesischen Regierungsverhält. nisse gewinnt man teine Klarheit. Daß etwa die Truppen der Mächte Peking erreicht hätten, davon verlautet nichts. Ueber die Zustände in Tientsin und die dortigen Waffenerfolge der Fremden träufeln einige Nachrichten nach, die wenig Neues bringen. Was vor zwei Wochen zuerst als Gerücht auftauchte, wird jest als Thatsache bestätigt: der deutsche Gesandte in Peking, Herr b. Ketteler, ist am 18. Juni ermordet worden, nachdem am 17. Juni- einen Tag zuvor!- Taku von den Mächten erobert worden ist. Wenn es also einen Zusammenhang zwischen dem Mord und dem Vorgehen der Mächte giebt, so kann es nur der sein, daß die durch den plöglichen Einfall der Mächte naturgemäß ver- Dagegen kommen über die Ausbreitung des Aufstands anlaßte Erregung der Chinesen einem Fanatiker das Verbrechen ein- die ernstesten Meldungen. Auch im Gebiet der europäischen gegeben hat. Nicht aber kann die Beschießung von Talu eine Folge Pachtungen" glimmt das Feuer. Die Lage in Niautschou scheint gefährdet. der Ermordung sein. Ueber das Verbrechen selbst liegt Zuverlässiges nichts vor, wie die bloße Thatsache. Man kennt nicht die Einzelheiten, nicht den Thäter, nicht die Motive. Da es nicht ausgeschlossen ist, daß bei diesem Attentat auch Zettelungen einer fremden Macht im Spiele sein können, so ist ein endgiltiges Urteil über den Mord nicht möglich. Immerhin können wir annehmen, daß der deutsche Gesandte ein Opfer jener Erbitterung geworden ist, die von der europäischen Bolitik der gepanzerten Faust in China hervorgerufen werden mußte. Das Verbrechen bleibt auch dann für jeden civilisierten Menschen abscheulich, aber es ist doch lediglich eine Frucht jener abenteuerlichen Gewaltpolitik, die von den keineswegs civilisierten Mächten Europas als ein und alles der Staatsweisheit unablässig verkündet wird. pros Die Verwahrlosung des öffentlichen Geistes, die der europäische Chauvinismus, nicht am wenigsten in Deutschland, angerichtet hat, zeigt sich traß auch wieder in der Beurteilung, die der Gesandtenmord findet. Von vernünftiger Einsicht und ehrlicher Gerechtigkeit findet sich keine Spur. Mag man das Verbrechen so erregt verurteilen, wie man will, e in Recht haben wir verwirkt: Wir dürfen China nicht einen Bruch des Völkerrechts vorwerfen, nachdem Europa thatsächlich seit der Landung in Kiautschou, Port Arthur, Weihaiwei die Chinesen außerhalb des Völkerrechts gestellt hat. Jene europäischen Eroberungen mitten im Frieden waren ohne jeden Zweifel schwere Verstöße gegen das Völkerrecht, wie auch der jetzige Einmarsch der fremden Truppen ohne Kriegserklärung mit den Regeln des Völkerrechts nicht in Einklang steht. Europa hat die Gewalt flamiert, es hat nicht anerkannt, daß China die Rechte besigt, die die Konventionen des Völkerrechts verleihen, wir dürfen uns also weder beklagen noch darüber wundern, wenn das von den eureen Mächten als vogelfrei behandelte China seinerseits den Vorschriften, die im Verkehr der Völker Geltung haben jollen, mißachtet. Wir haben die Chinesen gelehrt, daß Gewalt vor Recht, also auch vor Völkerrecht geht, es ist nichtswürdige Heuchelei, wenn wir jeẞt toben, da sich die Chinesen als unfre gelehrigen Schüler erwiesen haben. Wenn fanatisierte Massen in Beting die Gesandtschaften niedergebrannt haben, obwohl sie fremden Boden darstellen, so können die Chinesen höhnisch unsern Auflagen antworten, sie hätten eben auch einmal im Ausland eine Bachtung vorgenommen. Und schließlich wird man auch das Verbrechen des Mords als eine Hinrichtung- nach europäischer Logit zu beschönigen suchen. Vielleicht ist es kein Zufall, daß gerade der deutsche Gesandte ein Opfer der Gewaltpolitik geworden ist, nachdem Deutschland zuerst am lautesten und unvorsichtigsten die Politik der Eroberung und Unterdrückung verkündet. " Ueber neue Operationen der Mächte liegen teine wesentlichen Meldungen vor. Ob die deutsche Regierung weitere Mobilisierungen vornehmen wird, ist nicht bekannt. Das abermals auftauchende und vielfach geglaubte Gerücht, daß Prinz Heinrich jest nach Ostasien gehen werde, entspricht vielleicht gewissen Voltsempfindungen, aber schwerlich den Thatsachen. Herr v. Bülow hat sich am Montag zum Kaiser nach Kiel begeben. * * Die Ermordung des deutschen Gesandten. Am Montagvormittag liefen in Berlin folgende Nachrichten ein: Der kaiserliche Konsul in Tschifu telegraphiert: Unser Gesandter in Peking am 18./6. ermordet. Der taiserliche Konsul in Tientsin meldet unter dem 29. Juni: " Durch einen chinesischen Boten ist soeben folgende schriftliche mit„ Robert Hart" unterzeichnete Nachricht aus Peking eingetroffen: „ Herr v. Bergen, zweiter deutscher Legationssekretär( Anmerkung des W. T. B.) an den Kommandeur der europäischen Truppen. Die Fremdenkolonie wird in den Gesandt. schaften belagert. Die Situation ist verzweifelt. Eilt Euch. Sonntagnachmittag 4 Uhr." Ein angeblich von einem Missionar aus Beking abgeschickter Bote berichtet foeben, daß Gesandter v. Ketteler auf dem Wege zum Tsung- li- Yamen ermordet sei, die Mehrzahl der Gesandtschaften sei verbrannt, die Schuhwachen litten an Munitionsmangel." Zu gleicher Zeit meldet das Nettersche Bureau über London aus Tschifu: Der deutsche Gesandte Freiherr v. Ketteler wurde am 18. Juni in dem Augenblick, als er sich nach dem Tsung- li- Yamen begab, ermordet, ein Dolmetscher wurde verwundet, konnte jedoch in eine Am 23. Juni waren nur noch drei Gesandtschaft flüchten. Gesandtschaften nicht zerstört. Depesche aus Tschifu:„ Ein Läufer aus Peking meldet, daß man sich Endlich veröffentlicht der New York Herald" noch folgende dort in großer Notlage befindet." Die durch einen chinesischen Boten nach Tientsin gebrachte Meldung berichtet über die Verhältnisse in Peking, wie sie am Sonntag vor acht Tagen, am 24. Juni, geherrscht haben: Ketteler er mordet, die Fremden in die Gesandtschaften geflüchtet, die von den Chinesen belagert werden. Möglicherweise handelt es sich aber auch um die Zustände, wie sie schon am Sonntag, den 17. Juni gewesen find, danu müßte allerdings die Ermordung Es ist bezeichnend, daß, abgesehen von den" unparteiischen" Stettelers nicht am 18. Juni erfolgt fei, sondern, wie es die erste, vor Geschäfts- und Sensationsblättern, gerade die Blätter der zwei Wochen verbreitete Meldung angab, bereits am 16. Juni. Für freisinnigen Bourgeoisie am ungeberdigsten chauvinistisch die Vermutung, daß die„ Robert Hart" unterzeichnete Botschaft sich raft und fich nicht genug thun können in wilden Ver- auf Montag, den 18. Juni, bezieht, würde die Angabe des Reuterwünschungen über das alles Völkerrecht niedertretende Ver- schen Bureaus sprechen, daß am 23. Juni nur noch drei Ge brechen. Sie überbieten sich gegenseitig in wüstem Schreien nach sandtschaften nicht zerstört waren. Der Hilferuf Robert Harts Rache und verlangen ja, das wissen sie eigentlich selbst nicht, meldet noch nicht von der Zerstörung von Gesandschaften, müßte wieviel Tausende deutscher Soldaten hingeopfert werden sollen. also zeitlich die Zustände betreffen, die vor dem 23. Juni geherrscht Im Gegensatz verhalten sich die offiziösen und konservativen haben. Jedenfalls wissen wir nichts von dem, was ſeit Sonntag, den 24. Juni, in Peking geschehen ist. Da die Gesandten und Blätter sehr fühl und nüchtern. Sie warnen teilweise geradezu die Fremden seitdem teine Möglichkeit mehr gefunden haben, weitere Regierung, in der Erregung über die Ermordung des Gesandten Meldungen nach Tientsin oder der Küste gelangen zu laffen, so übereilte Schritte zu thun. Diese Blätter haben wenigstens einige muß man das schlimmste über deren Schicksal politische Besonnenheit. befürchten. Für uns sind die chinesischen Vorgänge nichts als die not wendige Folgen jener weltpolitischen Abenteurerei, der wir in den Tezten Jahren verfallen find. Früher als wir erwarten fonnten, schon in den ersten Anfängen unsrer Weltpolitit, rächen fich die Fehler blutig und verhängnisvoll. Ungeheure Opfer werden nuglos gebracht. Menschenblut wird ohne Wahl und ohne Bwed vergeudet. Denn ob der Aufstand der Chinesen nun früher oder später mit gepanzerter Faust niedergeschlagen wird Greuel werden aus nicht Englische Standalblätter wollen einige Einzelheiten über die Ermordung Kettelers erfahren haben. So berichtet„ Daily Expreß": Herr von Ketteler ritt die Gesandtschaftsstraße entlang, als er von einem aus chinesischen Truppen und Borern gemischten Haufen angegriffen, vom Pferde gezerrt, getötet und dann in Stüde gehadt wurde, worauf das deutsche und mehrere andre Gesandtschaftsgebäude in Brand gesteckt wurden. Diese greulichen Einzelheiten sind frei erfunden. Wir wissen alle die furchtbaren gar nichts über die That, über den Mörder und seine Motive. auch vom Standpunkt talt rechnender Realpolitik teine Vorteile für uns bringen. Als die ersten Bachtungen" an der chinesischen Küste ausgeführt wurden, erklärte es England als seine Aufgabe, China zu unterstützen gegenüber den europäischen Mächten, die der Politik der offenen Thür zuwiderhandelten, wie es Rußland that. Das war die einzige vernünftige Politik, die den wirklichen Interessen der westeuropäischen Mächte entsprochen hätte. Statt dessen segelte man bejimmungslos in die Politik der blutigen Abenteuer. Der europäische Kapitalismus ist bei dem ersten Schritt, mit gepanzerter Faust Weltpolitik zu treiben, in schwerste Gefahren geraten. Die Thatsachen selbst lehnen sich auf wider diese utopistischen Frevel, die in rohem Zwang und in raffinierten Mordwaffen die einzig gebotene Möglichkeit rationeller Kolonialpolitik wähnen. Am Montag trafen endlich nach zweiwöchentlichem Schweigen der ersten Nachrichten über die Zustände in Beting ein, die aber auch nur bis zum Sonntag vor acht Tagen reichen. Wir wissen jetzt, daß damals der deutsche Gesandte Presstimmen. Die offiziöfe, Norddeutsche Allgemeine 8eitung" begnügt sich, dem Freiherrn v. Ketteler einen Nachruf zu widmen: Es ist eine erschütternde Nachricht, die aus der Hauptstadt des Reichs der Mitte tommt, und ganz Deutschland wird die Kunde von dem Schicksal des kaiserlichen Gesandten mit dem Gefühl größter Teilnahme und Trauer, aber auch tiefer Empörung aufnehmen." Weiterer Betrachtungen enthält sich das Blatt. Dagegen ent widelt die freifinnige Presse ein Uebermaß chauvinistischer Ent rüstungen und Drohungen. Die Bossische Zeitung" bernimmt die Unglücksbotschaft mit Born und Schmerz und meint: Mit der Gewißheit, die wir jetzt von der Ermordung des deutschen Gesandten haben, erscheint uns die Lage sofort in bedrohlicherem Licht. Wir können und werden diese Gewalt that, die gegen den unter dem Schnt des Völkerrechts stehenden Vertreter des Deutschen Reichs verübt worden ift, nicht ungefühut laffen, und von denjenigen Rechenschaft fordern, die für Ordnung und Sicherheit in Pefing verantwortlich find." Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Cimt I, Nr. 5121. Noch weit stärker empört sich das ,, Derliner Tageblatt" der Mosse- Levysohn über den Bruch des Völkerrechts, den es in den Wir stehen vor der erbarmungslosen Thatsache, die in ganz Tagen von Riautichou als koloniale Großthat gefeiert. Man höre: Deutschland den teilnahmvollsten Widerhall finden und zugleich den Ruf nach glänzender Ce... gthnung für dieses Verbrechen wider alles Völkerrecht wecken wird · " Durch diese Schreckensthat erscheint mun Deutschland in die erste Reihe der Interessenten verfetzt, die von China für erlittene Unbillen Genugthuung zu verlangen haben.... Es wird sich also für Deutschland nun fragen, ob die Meichsregierung gesonnen ist, die Ermordung unsres Gesandten, einer bölferrechtlich ge heiligten Person, als einen Kriegsfall aufzufassen, ob sie fich dazu entschließen mag, dem hiesigen chinesischen Gesandten seine Bäffe zuzusenden, oder ob sie, um bis zu einem gewissen Grade Gleiches mit Gleichem zu vergelten, sich dazu aufrafft, des Personals der hiesigen chinesischen Gesandtschaft sich als einer Art von Geiseln zu bemächtigen? " Es ist zu hoffen, daß der uns Deutschen durch die Blutthat vom 18. Juni angethane Schimpf bei den andern mitbeteiligten Mächten das Gefühl einer europäischen Solidarität weden werde, so daß das vergossene Blut des Freiherrn v. Ketteler zu einer Art von Kitt werden würde, der die weiße Rasse gegenüber der gelben unauflöslich verbindet. Nur in diesem Falle dürfte man hoffen, daß das so tief gefräntte Nationalgefühl Deutschlands eine aus: reichende Genugthuung zu erhalten vermöchte. Was aber soll zunächst geschehen? Niemand in den maßgebenden Regierungen fann oder will es sagen, niemand mag die Verantwortung für entscheidungsvolle Entschlüsse allein auf sich nehmen. Staatsminister Graf Bülow hat sich heute sofort nach Wilhelmshafen zum Kaiſer begeben. Dort also müssen die Entfcheidungen fallen, die die nächste Zukunft fennzeichnen werden. Der Monarch fieht sich vor verhängnisvolle Entschlüsse gestellt. Möge es ihm in diesen ernsten und schweren Stunden an erleuchteter Eingebung nicht fehlen. " Der Sinn des deutschen Volks ist sicherlich nicht nach friegerischen Abenteuern gerichtet. Wir sind eine friedliche, erwerbsfrohe Nation. Aber wenn schon unser Dichter fagt: Es kann der Frömmfte nicht im Frieden bleiben, Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt, so stellt auch die Mordthat in Pefing das deutsche Volk vor die Frage, ob es auf seinen Nang in der Reihe der Nationen verzichten, oder ob es mit dem Rufe Auge um Auge, Bahn um Zahn!" für diese schwere Beleidigung, die ihm angethan worden, ausreichende Genugthuung zu heischen gedenkt. Die Antwort, so dünkt uns, kann nicht zweifelhaft sein." Die Frömmsten sind nämlich, nach den Maccabäern des„ B. T.", die europäischen Politiker der gepanzerten Faust, die zugleich friedlich und erwerbs-( will sagen: pachtungs-) froh find. Und der böse Nachbar ist der Chinese, der die Unverschämtheit befitt, sich gegen fremde Gindringlinge zur Wehr zu sezen. Wohlthuend gegen dieses freisinnige Geschrei hebt sich die ruhige Erörterung ab, die in der konservativen Bresse vorherrscht. Am stärksten äußert sich noch die Streuz- 8eitung":" " Für die deutsche Regierung ist dadurch wohl eine sehr schwierige Lage geschaffen! Während auf der einen Seite ein nicht zu tiefes Einlassen in die Wirren in China geboten erschien, ist auf der andern Seite die Sache so empörend, daß man sie wohl nicht ungerächt lassen dürfte, besonders wenn es sich bewahrheiten sollte, daß die chinesische Regierung mit den Bogern gemeinschaftliche Sache macht und also nicht unschuldig an dem schändlichen Bruch des Völkerrechts wäre! Auf russischer Seite bestrebt man sich offenbar, den Ausweg zu finden, daß man die chinesische Regierung von der Sache der Boger zu trennen sucht. Gelingt dieses, so würde eine eklatante Genugthuung gemeinschaftlich mit der chinesi schen Regierung zu ermöglichen, und damit der atuten politischen Lage die Spize abgebrochen sein... Das Vertrauen, daß Seine Majestät der Kaiser und seine Räte auch hier den rechten Weg aus den schwierigen Verhältnissen finden werden, ist im deutschen Vaterlande allgemein. Man sieht, die Kreuz- Zeitung" ist großen triegerischen Interventionen durchaus abgeneigt. Die Poft" enthält sich jedes weitergehenden Urteils und giebt einer diplomatischen Erörterung Raum, die vor der Erklärung des Kriegszustands warnt. der " Die Anschauung der Agrarier spiegelt sich in einer Auslaffung Deutschen Tageszeitung", die schon am Sonntag ausgeführt hatte, daß die deutsche Intervention in China eigentlich nicht von Nöten. So schreibt das Blatt heute: " Unfres Erachtens liegt eine große Gefahr für uns insofern vor, als es sehr nahe liegt, daß von gewisser Seite in dem Zwischenfall eine überaus günstige Gelegenheit für eine Eroberungspolitik erblickt werden wird, welche durchaus nicht unserm Interesse entspricht, sondern nur geeignet ist, uns in eine Reihe unabsehbarer Abenteuer zu stürzen. Wir haben am Sonn abend dargelegt, daß für Deutschland die fünftige Gestaltung der füdafrikanischen Angelegenheiten von ungleich höherer Bedeutung ist wie der chinesische Aufstand. Diese Ansicht müssen wir unbedingt festhalten, sie bleibt auch nach der Ermordung unsres Gesandten ebenso zutreffend, und es wäre durchaus verfehlt, wenn Deutschland nunmehr sich in einen offiziellen Rachekrieg gegen China hineindrängen ließe, denn man muß doch immer im Auge behalten, welchen Zweck ein solcher Krieg verfolgen könnte außer der Sühne." Das Bündlerblatt erklärt sich zugleich gegen die Schaffung einer Kolonialarmee und gegen die Entsendung größerer Truppenmassen nach China. Schweinburg empfindet den Brand auf den Werften des Norddeutschen Lloyd in New York als einen ähnlich schweren Schicksalsschlag wie die Ermordung des Gesandten. Auch die„ Berliner Politischen Nachrichten" fordern Sühne, ohne den Weg anzugeben, wie die Sühne zu erreichen sei. Schweinburg ist überzeugt: " Dessen darf sich unser Volt unter allen Umständen versichert halten, daß, wie die Entschließung Se. Majestät auch ausfallen möge, fie auf der Höhe der Strisis, welche jetzt den fernen Dem Daily Telegraph" wird aus Shanghai vom 1. Juli gemeldet: " Pring Tuan hat sich der Person des Kaisers und der Kaiferin Witwe bemächtigt und selbst die höchste Gewalt an fich gertffen. Eine der Beftätigung durchaus bedürftige Nachricht. 1905 siist In Ranting sollen die französischen Briefter die Meldung erhalten haben, daß feit dem 20. Juni in Peking Maffen hinrichtungen von Fremden begonnen haben. Die Nachricht soll durch Läufer von den französischen Priestern aus Beting selbst eingegangen fein, die den dem Tode Geweihten das Sterbesakrament verabreichten. 2003 Often beherrscht, stehen und der nationalen Ehre volle Genug-| der Frage des äußersten Ostens, welche wahrscheinlich dauernd der Betriebsführer verantwortlich und wird bei vorkommenden Verthuung berbürgen wird." und zufriedenstellend sein würde, doch würde ein wirksames Bor- stößen unter Anklage gestellt. Das Gericht findet aber heraus, daß es Wer regiert? gehen möglich gemacht werden, wenn England sich nicht entschließt, dem Betriebsführer gar nicht möglich ist, allen Vorschriften den offenbar hervortretenden Fragen gegenüber eine flare Haltung nochzukommen und spricht ihn frei. Wo bleibt nun der Schuh für einzunehmen. den Bergarbetter? Unter diesen Umständen müssen die BeDaily News" veröffentlicht eine Unterredung seines Kor- ftimmungen, Berordnungen 2c. zum Kinderspott werden. Nicht eher respondenten in Lokio mit dem Marschall Yamagata, in welcher wird das Leben des Kohlengräbers ordentlich geschützt fein bei seiner bei diefer erklärte, baß, was auch immer bezüglich bes weiteren Bor- gefährlichen Arbeit, bis die Forderung der Knappen: Reform der gehens von den Mächten vereinbart werde, biefen die loyale Mit- Berginspektion und zwar durch Anstellung von Kontrollbeamten, die wirkung ber japanischen Regierung gesichert fei. Yamagata fügte von den Arbeitern aus ihren eignen Reihen gewählt werden, anzum Schluß hinzu, daß Japan eine Erweiterung seines Gebietes in erkannt ist. Im Reichstag mit hübschen Forderungen aufwarten nächster Beit nicht gern fehen würde, daß eine folche Gebiets- und vor Gericht fonstatieren müssen: in der Pragis laffen fich die erweiterung aber Japan durch die Umstände aufgezwungen werden Verordnungen nicht durchführen, ist ein Zustand, dem baldigst ein tönnte. Ende bereitet werden muß. Etne Mobilmachung der Paftoren Die antinationalen Agrarier. Einem Vorwurf der„ Kons. hat am Montag die in Berlin verfammelte Generalshnode in fol- Korrespondenz" gegenüber, daß er das ganze Landwirtichaftliche Gewerbe gender Form vorgenommen angegriffen habe, erklärt Generalsuperintendent Hola heuer Magdeburg empfahl fol- v. Hansemann in den Berliner Neueste Nachrichten", daß er nur gende Kundgebung: diejenigen Landwirte angegriffen habe, welche nicht mehr ohne " Tief erschüttert durch die neuesten Schreckensnachrichten aus standige ausländische Arbeitskräfte auszukommen glauben Beting und New York erhebt die Generalsynode ihre Stimme und und den Staat veranlassen wollen, um ihretwillen seinen ruft die deutsche Christenheit an, sich ob dieser Heimsuchungen von nationalen Lebensinteressen zuwider zu handeln." neuem um den lebendigen Gott zu schaaren in dem Gebet um Die Einstellung ft än big er ausländischer Arbeiter sei für den wahrhaftigen Trost und um seinen starten Beistand in allen die Landwirtschaft wie ein Morphium gift, sie vermindert Nöten. für den Augenblick vielleicht die Ausgaben, aber sie untergräbt das Ohne entblößt, welche auf der Scholle groß geworden ist." Sensations- Phantasien! Ebenso wenig Glauben verdient andrerseits eine beruhigende Meldung, wonach große Abteilungen der Verbündeten die vereinigte Armee ber kaiserlichen Truppen und der Borer besiegt haben und in Peking eingetroffen sein sollen. Das Konsularcorps in Tientsin hatte einstimmig den Negierungen als einziges Mittel zur Rettung der Fremden in Beling vorgeschlagen, daß sämtliche Mächte der chinesischen Re gierung oder den erreichbaren chinesischen Großwürdenträgern er öffnen lassen sollten, die Ahnengräber der kaiserlichen ſtändiger " Familie bei Peting würden zerstört werden, falls gebung zu örterung stimmte die Synode einmütig dieser Kund- Gedeihen für die Zukunft, indem sie das Land von der Bevölkerung die Fremden, insbesondere die Gesandten, in Beting ermordet würden. Die englische Regierung war bisher der Annahme dieses Vorschlags abgeneigt. Die Generalsynode hat den traurigen Schidfalsschlag, der ohne Verschulden in New York fich ereignet, mit den chinesischen Vorgängen, die nur die Wirkungen europäischer Politit find, gleicher1190 Uurnhen in Klantschon. maßen als göttliche Heimsuchungen aufgefaßt. eut eind Ueber die weitere Ausdehnung des Aufstandes beddegiga tichten einzelne Meldungen. z to 6 ( buted Herr v. Hasemann, der Millionär, kann sich den Lugus nationaler Folgerichtigkeit geftatten. Die Notleibenden" aber pfeifen auf das Deutschtum, wenn sie an den Ausländern mehr verdienen! for Wer Arbeitergroschen schluckt. Politische Neberlicht. Das drastische Wort vom 8ahlen und Maulhalten Die Berliner Schantung- Eisenbahn- Gesellschaft hat Montag- ds vormittag folgendes. Telegramm aus Tsingtau erhalten: Eisen- plafons scheinen sich die Ehrbaren" der Stadt Elberfeld zur Devise für Berlin, den 2. Juli. die Behandlung jener Bürger zweiter Klasse erforen zu haben, so bahnarbeiten infolge der politischen Wirren eingestellt. Unruhen e glut Die Einberufung des Reichstags.dman Socialdemokraten nennt. Daß bei derartigen städtischen Selbstzwischen Niau- ho und Weihsien. Die Eisenbahn Ingenieure, von Der Vorwärts" hat wiederholt auf die äußerst befremdliche verwaltungs- Magimen nebenbei noch ein schmählicher Wortbruch und aufftändischen Soldaten geplündert, konnten sich zurückziehen. Thatsache hingewiesen, daß die deutsche Regierung keine eine direkte materielle Schädigung mitunterläuft, kommt bei dem Tsingtau ist das deutsche Schutzgebiet. Neigung verrät, angesichts der verhängnisschweren Vorgänge staatserhaltenden Zwed weiter nicht in Betracht. in China den Reichstag einzuberufen, obwohl es ihr doch mangel eines geräumigen und komfortablen Eaal- Etablissements, Die Stadt Elberfeld litt lange Jahre unter dem fühlbaren lieb sein müßte, bei der Volksvertretung einige Deckung zu das zu Versammlungen und festlichen Veranstaltungen hätte dienen In Wei- hai- wei ist ein Aufstand im Entstehen begriffen, infolge fuchen. beffen sind am Sonnabend die Mannschaften der nach Zafu entfandten Bisher hat unsre Anregung feinerlei Echo gefunden. Jetzt Stadtverordneten Versammlung vor Jahren folgenfönnen. Um diefem unangenehmen Mangel abzuhelfen, nahm die Schiffsbrigade zurückgerufen worden und sollen durch andre end It ch beschäftigt sich auch die bürgerliche Presse mit dem ben Antrag an Truppen dort ersetzt werden. Die Konsuln hatten einen Dampfer Gedanken. Während die Köln. Volksztg." meint, die Einausgesandt, welcher aus den Provinzen Schantung und Honen berufung des Reichstags habe keinen Blved bem etne große Anzahl flüchtiger Missionsmitglieder hierhergebracht Centrum, das für die Weltpolitit" hauptsächlich mit die hat, es find dies 83 amerikanische, 29 englische, 10 tanabische und Verantwortung trägt, mag allerdings eine Aussprache über 1 chinesischer Missionar. die Folgen jezt nicht erwünscht sein, schließen sich andre Blätter unsrer Forderung an. Ebenso bedrohlich sieht es im englischen Schutzgebiet aus. Eine New Yorker Meldung besagt: Die ganze Provinz Schantung scheint in Aufruhr. Aus amtlicher Quelle verlautet, daß die Chinesen zwischen Shanghai und dem Arsenal von Kiangwan Torpedos gelegt haben, und daß die Forts am Yangtse- Riang zwischen Nanking und Wufung in den Stand gefcht werden, den Fremden Widerstand zu leisten. Angesichts der Möglichkeit einer Gefährdung der christlichen Missionsanstalten in der Provinz Schantung ist der taiserliche Gouverneur in Tsingtau telegraphisch von Berlin aus angewiesen, zum Schuße der Miffionare fofort im Benehmen mit den chinesischen Provinzialbehörden die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Der Bischof Anzer, der Leiter der Missionen in China, ber einzige, der den Aufstand der Chinesen vorausgefagt hat, ist in Berlin eingetroffen und vom Kultusminister empfangen worden. Nachträgliches von Tientsin und Taku. Der Chef des Kreuzergeschwaders meldet aus Tatu vom 29. Juni nach Berlin: Am 27. Juni sind die Befestigungen des Arsenals bei Tientsin gemeinsam genommen worden. Schwer verwundet sind: Feueriverksmaat Hellwig und Matrose Brüning, beide von S. M. S. Hansa", leicht verwundet 6 Mann, worunter zwei Seesoldaten, Zwischen Tientsin und Taku ist die Verbindung auf dem Wafferwege hergestellt. Vom Chef des deutschen Panzergeschwaders, Vice Admiral Bendemann, ist unter dem 80. v. M. aus aku folgendes gemeldet: Sergeant Popp, Soldat Dehnert, Stegmeier, Ludwig Wißmeier, Selier, Nitsch, Schmiz. Schwer verwundet: Gefreite gander, Scheder, Meinecke, Soldat Lupfer, Bliz, Stephan, Holz, Deller, Popproth, Gerke, Richter II. Leicht verwundet: 18 Mann. Alle Verwundeten find außer Lebensgefahr. Von den Verwitudeten des Beting Expeditionscorps find nachträglich gestorben: Matrosen Graafe und Herkenrath, beide von Bertha". Letterer, in Listen bisher nicht erwähnt, hatte Schuß durch Oberschenkel. Die meisten Ver wundeten sind in Tientsin, einige auf Transport hierher. Lans ist auf Kaiserin Augusta", drei Schwerverwundete find in Tsingtau. In diesem Sinne schreibt die Berliner Bolts8ettung": „ Der Reichstag ist schon um geringfügigerer Dinge willen zu einer besonderen Tagung einberufen worden, jezt in China vorliegen. Die Verhältnisse, wie sie sich jetzt in Ostasien ent wickeln, find derart, daß fie eine Volfsvertretung in hohem Grade angehen, und daß die Wolksvertretung nicht nur das Recht, China? dey sondern auch die Pflicht hat, zu fragen: wohinaus geht's in Die chinesischen Wirren und die Beteiligung Deutschlands an ihrer Beilegung stehen mit ihren Begleiterscheinungen einzig da in der Geschichte des jungen Deutschen Steichs.... Die Stadtverordneten Bersammlung wolle die Errichtung eines Versammlungshauses für unsre Stadt in Aussicht nehmen und die Verwaltung beauftragen, die nötigen Vorbereitungen usw. zu treffen." In der Debatte wurde ohne Widerspruch die absolute Parität des zu schaffenden Lokals in Bezug auf die Be nukung desselben durch die verschiedenen Parteien usw. ohne jede Ausnahme hervorgehoben. Unter diesen Boraussetzungen beschloß am 17. Mai 1894 die Stadtverordneten- Versammlung einstimmig, zur Erwerbung des Johannisbergs 400 000. zu bewilligen, die Aufbringung der weiteren Mittel für das Grundstück aber dem von dem Südstädtischen Bürgerverein gebildeten Ausschuß refp. privater Fürsorge zu überlassen. creating Alsbald wurde ein erweiterter Stadthallen- Ausschuß gebildet, der sich zur Aufbringung der noch erforderlichen 125000 M. an sämtliche Vereine Elberfelds wendete. Auch der social. de motratische Boltsverein wurde um einen Beitrag an gegangen, den er auch gegen die Bustcherung des Aus Warum treten die verbündeten Regierungen nicht vor den fusses, daß das Lotal auch für focialdemokratische fchleunigst einzuberufenden Reichstag und fordern von ihm Veranstaltungen aller Art zur Verfügung stehe, in der Höhe einen Stredit für die militärischen Unternehmungen in China? Es von 2000 m. beivilligte. worden wären." Deutsches Reich. " s und An and z. H. des Herrn W. Gewehr Hier, Wiesenstraße Nr. 148. Auf den Antrag vom 9. Mai d. J. erwidere ich, unter Bets neten- Bersammlung, daß dem Socialdemokratischen Volksverein die Stadthallenräume nicht überlassen werden tönnen. Der Ober- Bürgermeister: Fund. Dieser ebenso bündigen wie verblüffenden Erklärung war noch oid folgender Kommentar angehängt: Der Ober Bürgermeister erklärte, daß eine Ueberlaffung städtischer Räume zur Abhaltung von politischen Versammlungen der socialdemokratischen Partei Aufsichtswegen nicht geduldet werden könne, daß daher überhaupt nur die Ueberlassung zu ander weiten politischen Veranstaltungen des antragstellenden Vereins und auch solcher nur unter der Bedingung völligen Ausschlusses jeglicher politischer Erörterungen oder Demonstrationen in Wort oder Lied in Frage tommen könne. handelt sich hier schon jetzt um Millionen; es wird sich noch um Das Geld wurde folchergestalt aufgebracht, und die Elberfelder weitere Millionen handeln. Die Reichsregierung follte Wert Bürger ohne Unterschied der Partei fahen mit Freuden einen stolzen darauf legen, nicht hinterher den Reichstag in eine 8 wang 3- Brachtbau erstehen, den sie, da sie ja sämtlich zu den Kosten beiTage zu versehen dergestalt, daß er vielleicht mehr, weit mehr nach- getragen, mit Stolz als ihr gemeinsames Eigentum betrachteten. bewilligen muß, als er bewilligt haben würde, wenn ihm vorher Wie staunten aber unsre Elberfelder Genossen, als ihnen nach die Biele der Reichsregierung in China flar und deutlich dargelegt Eimveihung des auch mit ihrem Gelde erbauten Versammlungs Totals die Eröffnung gemacht wurde, daß dasselbe für Veran= Noch energischer fordert die agrarische Deutsche Tagesstaltungen der Arbeiterpartei nicht zur Verfügung zeitung" die Einberufung des Reichstags und bekennt zugleich gestellt werden könne! Die Antwort caf den Antrag der Geffen, ihnen das Lokal an bestimmten Tagen zu Versammlungen und Fest ihre Abneigung gegen größere Pläne: Unires Erachtens wäre es geboten, daß, wenn unsre leitenden lichkeiten zu fiberlassen, lautete folgendermaßen: Elberfeld, den 27. Juni 1900. Thind zu weitergehenden Unternehmungen in unserm Intereſſe Kreise zu der Ueberzeugung gelangen sollten, daß wir in bus bibimur China zu weitergehenden Unternehmungen in unserm Intereſſe ben Socialdemokratischen Volksverein gezwungen feien, der Reichstag darüber befragt würde, ob er fich dieser Anschauung anschließen wolle. Wir sind überzeugt, daß die Neigung, Taufende und aber Tausende deutscher Soldaten nach China zu werfen, im Reichstag nur einen gefügung einer Abschrift des gestrigen Beschlusses der Stadtverordringen Widerhall finden würde, und daß er gleich uns sich darauf beschränken würde, im fernen Osten das Notwendige zur Sühne Aus Tatu vom 28. Juni meldet der Chef des deutschen Kreuzer der schnöden Gewaltthat zu thun, mehr aber nicht." geschwaders: Nachdem die Kanonenboote am 17. morgens die Geschüße Scheut sich die Regierung vor der Kritik des Reichstags? in den Forts zum Schweigen gebracht hatten, stürmten die ver. hat sie den Mut, die Verantwortung für diesen ungeheuereinigten Reserve Landungscorps-800 Japaner, 150 Ruffen, lichen Krieg allein zu übernehmen? 200 Deutsche, 800 Engländer unter der Führung des Kapitäns zur See Pohl, der selber einer der ersten im Fort war, das NordwestFort nach hartnädiger Verteidigung mit glänzender Tapferkeit. Dabei berloren die Japaner ihren Führer im Range eines Stabsoffigiers, viele Tote und Verwundete. Von den Unsrigen ist nur ein Matrose leicht Dortmund wurde vor einigen Tagen wider den Betriebsführer Zur Frage der Berginspektion. Vor dem Schöffengericht in verwundet. Das Nord- Fort wurde verlassen gefunden. Darauf wurde Wemmer von Zeche„ Gottesjegen" wegen Uebertretung der bergmit unsren und englischen Booten über den Fluß gesetzt und das polizeilichen Vorschriften verhandelt. Bei dieser Gelegenheit, oder Süd- Fort ohne Widerstand besetzt. Ich habe erst jetzt diese Einzel- vielmehr durch den Ausgang des Prozesses wird die gelobte Bergheiten feststellen tönnen. D Konter- Admiral Bruce telegraphiert aus Taku nach London: inspektion ganz eigenartig beleuchtet, sie wird verurteilt durch ein Die Haltung des Kommandanten der„ Algerine" und die des Zeugnis des Bergwerks- Direktors und Reichstags- Abgeordneten Hilbd. Derfelbe Mann, der als Anwalt der Grubenbarone im beutſchen Stapitäns Lans, des Kommandanten des" Jitis", war großartig und erregte die Bewunderung der verbündeten Schiffs. Reichstag die Berginspektion über den grünen Atlee lobt, fällt durch ein Gutachten vor Gericht über dieselbe Berginspektion ein ver. Der Berkehr auf dem Fluß ist gegenwärtig bis Tientsin unbehindert, die Eisenbahn bis 9 Meilen von Tientsin Am 17. Februar cr. befuhr der Bergassessor Bracht die genannte nichtendes Urteil! Dem Prozeß lag folgendes zu Grunde. wiederhergestellt, aber die Verbindung mit Seymour ist noch schwierig. Grube und fand einen Betriebspunkt, an dem entgegen Der russische Admiral Alexejeff ist hier eingetroffen und begiebt sich bergpolizeilicher Vorschrift ein Ueberbau fehlte. In dem Termin nach Tientsin. Bis jezt sind 520 Offiziere und 13 500 Mann der verbündeten Truppen gelandet, welche 53 Feldgeschüße und lehnte der infolge erstatteter Anzeige angeklagte Betriebs35 Mitrailleusen bei sich führen. führer die Verantwortung für den Verstoß gegen die Bergordnung ab, weil er die fragliche Strede vom 10. Januar bis 17. februar cr. nicht befahren Der langen Rede furzer Sinn ist also der, daß das Verhabe.( 0) Bei seiner letzten Revifion im Januar sei die Luft an fammlungshaus, zu dem auch die Arbeiter durch ihre politische in Betracht kommender Stelle noch gut gewesen, auch habe er den Organisation 2000 m. beigesteuert haben, für ArbeiterSteiger angewiesen, für ordnungsmäßige Bewetterung zu sorgen. versammlungen oder Arbeiterfeste irgend welcher Bergwerks Direktor Hilbd als Gutachter deponierte: Die nicht Art gesperrt ist, es müßte denn sein, daß die Arbeiter sich ordnungsmäßige Bewetterung des fraglichen Betriebspunktes, die dazu bequemen wollten, bei ihren Festlichkeiten ihren Enthuftasmus. Unterlassung der Befahrung in der angegebenen Beit involviere ohne über das noble Verhalten der städtischen Machthaber in National weiteres eine Fahrlässigkeit. Der Betriebsführer müsse wissen, daß und Lokalhymnen ausströmen zu laffen. solche Betriebe täglich, mindestens aber in furzen Zwischenräumen So sind denn die Arbeiter Elberfelds aufs ärgfte geschädigt befahren werden müßten! Aber der Betriebsführer, der die Wer- und ob ihrer naiven Gutgläubigkeit blutig verhöhnt worden. anwortung über und unter Tage trage, fei heute taum in der fie mit Erfolg auf Burüderstattung der 1894 eingezahlten 2000 m. age, alle bergbaupolizeilichen Vorschriften au nebst Bins und Binseszinfen werden flagen tonnen, wird von beachten. Selbst unter normalen Verhältnissen sei der juristischer Seite zu untersuchen sein. Sollten sie indes auch um die Betriebsführer so überlastet, daß er den bestehenden Vor- mühselig zusammengebrachten Arbeitergroschen in aller Form perfiden Den Times" wird aus Yokohama vom 29. Juni ge- fchriften nicht nachkommen könne. Stehe fest, daß der Unrechts geprellt sein, so werden sie damit die ihnen gewordene melbet: Man ift in Japan allgemein der Anficht, daß fich aus Angeklagte die Strede während der von ihm angegebenen Zeit nicht Lehre nicht zu teuer bezahlt haben, die Lehre nämlich, daß das den chinesischen Wirren die schwersten Verwicklungen er befahren haben, tönne er auch für die fonstatierte Uebertretung nicht Proletariat, das auf das Anstands- und Rechtlichkeitsgefühl, auf die geben werden, da die Sachlage in China eine günftige Gelegen verantwortlich gemacht werden. Er habe sich eben auf seinen Versprechungen einer in ihrer momentanen Verlegenheit schön heit zu eigennügigen Angriffen bieten werde, wenn nicht teiger berlassen müssen.() Wohl auf Grund diejes thnenden Bourgeoisie vertraut, unfehlbar gründlich übers vorläufig unter den Mächten, welche gleichartige Interessen Gutachtens fprach das Gericht den Angeklagten frei. Daß das Ge- Ohr gehauen wird. haben, ein flares Uebereinkommen zu stande fomme. Japan, sagt richt fich nicht auf den Buchstaben des Gesetzes versteifte, wonach man, fei auf eine fräftige Mitarbeit zu Gunsten der Politik der eine Verurteilung unausbleiblich war, vielmehr unter Berücksichtigung Der Merger der schwarzen Lichtfeinde über die Ehrung offenen Thür und Integritat Chinas vorbereitet, würde aber davon deffen, daß fich in der Pragis die bestehenden Verordnungen einfach Gutenberge an feinem 500. Geburtstage tommt in der Klerikalen abgehalten werden, wenn die britische Politik weiter untlar bleibe. nicht durchführen laffen, zu einem Freispruch gelangte, finden wir billig Breffe deutlich zum Ausdruck. Bei der gemeinsamen Feier, welche Es biete sich jetzt eine ganz besonders gute Gelegenheit zur Lösung und recht. Aber die Konsequenzen daraus? Nach dem Berggesez ist die organisierten Buchdrucker Eliak- Lothringens unter zahlreicher Nach dem Bericht des Kommandanten des Kriegsschiffs Elba" find von den an der Seymourschen Expedition beteiligt geweſenen Italienern Schiffslieutenant Carlotto, und 6 Matrosen gefallen und 2 Mann leicht verwundet worden. Die vorstehenden Nachrichten betreffen ältere Vorgänge. Der Verlust der Deutschen beträgt insgesamt bisher 35 Tote und 106 Verwundete. Zur Einschiffung der deutschen Truppen diado ist der Kaiser am Montag in Wilhelmshaven eingetroffen. Aus Kiel wird vom Sonntag berichtet: Das 1. See- Bataillon fowie ein Pionier- Detachement find heute nachmittag in Stärke von 1116 Mann in zwei Sonderzügen nach Wilhelmshaven abgefahren. Die Haltung der Mächte. " Stadtverordneten Versammlung beschloß, mit Rüdsicht auf diese Erklärung des Ober- Bürgermeisters, dem Socialdemokratischen Bolfsverein die Ueberlassung von Stadthallen- Räumen auch zu Bereinsfestlichkeiten zu versagen, da der now torisch parteipolitische Charakter und der agi tatorisce 8wed derselben eine unterschiedliche Behandlung dieser Veranstaltungen und poli tischer Versammlungen nicht rechtfertigen und da lettere aufsichtsbehördlich nicht zugelassen wurden auch die Zulassung der ersteren fich nicht empfehlen tönne. Ob " von eltör tide Teilnahme ihrer Berufsgenossen ans Baden, Frankreich und der talten.dommoodides ganzen Deutschen Reichs, der fefteften Hochburg des schwarzen Schweiz zu Ehren ihres Altmeisters am verflossenen Sonntag zu And dem Parlament. Santini widmet den für die Centrumsturms. Straßburg veranstalteten, wurden sie vom Bürgermeister der„ Civilisation" in China gefallenen italienischen Matrosen ehrende Thatsache ist, daß der Kampf der Boltstribüne" um Sein oder Stadt, Unterstaatssekretär a. D. Bad, in einer von hohem Ver- Worte.( Beifall rechts und im Centrum, Zwischenrufe auf der Nichtsein ein sehr schwerer war. Ohne Wittel, ohne eine ArbeiterVer- Worte. organisation und ohne ein Bersammlungelolat, wo für unfre Ideen ständnis für die kulturelle Bedeutung der Erfindung Gutenbergs äußersten Linken.) zeugenden, in durchaus tattvoller Weise den internationalen Charakter der Feier betonenden Ansprache willkommen geheißen. Diese Er- der vorigen Gession vorgelegten Entwurf eines Handels- Abkommens Genoffen die Zeitung, obwohl das Socialiſtengeſch noch bestand. füllung einer selbstverständlichen Pflicht des Repräsentanten einer mit den Bereinigten Staaten von Amerita ein. Der Minister des Aeußern Bisconti- Venosta bringt den schon in Propaganda gemacht werden konnte, gründeten eine Anzahl Bu all den Schwierigkeiten tam noch, daß der erste Verleger Stadt gegenüber ihren in so großer Bahl und zum Teil aus so weiter Ferne herbeigeeilten Gästen hat den Hierauf giebt Präsident Billa eingehende Erläuterungen zu der das in ihn gefeßte Vertrauen schändlich täuschte, bei Nacht und Nebel von der Kommission entworfenen neuen Geschäftsordnung. Krefeld verließ und nach Amerifa reiste. den beiden elsässischen Reichstags Abgeordneten Delfor und auß geleiteten Straßburger Voltsboten" gewaltig in Sonnino erklärt, er werde diese Vorlage nicht befämpfen, Der Redakteur und Drucker, Genosse Grimpe aus Elberfeld, welche Sie denunzieren das Straßburger Stadt ba er nicht das Wert der Regierung hemmen möchte, welche wegen Preisvergehen im Gefängnis, und war die Lage damals derart nur Fragen von nebensächlicher Bedeutung regele, welcher große Opfer für die Zeitung gebracht, faß während der Zeit oberhaupt den oberen Regierungsbehörden, Bürgermeister Back habe mit wahrem Patriotismus es fich zur Aufgabe gemacht habe, die schlimm, daß allgemein die Meinung verbreitet war, die„ Bolkssich„ au die Spitze einer Festfeier gestellt, die indirekt in eine Ver- Gemüter zu beruhigen. Troydem jei er aber überzeugt, daß bei der tribüne" erholte sich von dem Stoß nicht. Doch einzelne Genoffen Herrlichung der Socialdemokratie auslief" und er habe sich der Be- ersten Gelegenheit die heftigen Scenen fich wiederholen würden. erlahmten nicht, sammelten die zerstreuten Abonnenten und nach dingung unterwerfen müffen, in seiner Begrüßungsansprache ein Dann werde das Land sich überzeugen, daß man die wahre Berlauf von 14 Tagen erschien die Zeitung wieder. Jezt aber gor Kaiserhoch auszubringen. Unter dem Hinweis auf die Freiheit schützen müffe.( 2ärm auf der äußersten Linfen) der Wechsel auf dem Verlegerposten start, bis zum 15. Dezember 1892 Thatsache, daß die Stadtverwaltung( wohlgemerkt auf Grund eines Gemeinderats beschlusses) der organisierten Arbeiterschaft einiges ohne Zwischenfall genehmigt. Nach einer kurzen Beratung wird die neue Geschäftsordnung hat die Zeitung vier Verleger gehabt, und erst da traten stabile Berhältnisse ein. Genosse H. Wolters übernahm dann den Verlag und hat ihn male städtische Lokalitäten zur Abhaltung von Vortragsversammlungen, heute noch. Redacteure waren der Reihe nach: H. Grimpe, Maifaiern 2c. überlassen hat, versteigt sich das Organ derer für Wahrheit, N. Lingiveiler, W. Gewehr und H. Wolters, welcher jetzt noch zeichnet. Freiheit und Recht" dann zu der perfiden Unterstellung, die Social Die letten machtvollen Maidemonstrationen der polnischen Während Gewehr für seine redaktionelle Thätigkeit nicht mit demokratie werde in Straßburg kommunalerseits liebevoll ge- Socialisten haben die Barenregierung zu weiteren Gewaltmaßregeln Freiheitsstrafen belohnt wurde, erhielt Grimpe 2 Monate und Linghätschelt" und es wehten ihr, während man den Umstürzlern veranlaßt. In einer Verordnung giebt die russische Regierung dem weiler einen Monat Gefängnis. Wolters stand viermal vor Gericht, god sto dau Rußland. zu nehmen bestrebt fei, vom Straßburger Rathause her baleel Warschauer Generalgouverneur für Bolen das Recht, in An- wurde aber sie hat die„ Golfstribline", ge balsamisch gelegenheiten, welche der Störung der Staats. Fortschritte gemacht, denn bis zum hin" wirken werde. ad node sdrut lindernde Lüfte entgegen; man dürfe deshalb begierig sein, wie ordnung und der öffentlichen Ruhe vorbeugen 1. Januar 1893 erschien sie zweimal wöchentlich und von da an dieses Entgegenkommen des Stadtoberhaupts nach audrer Seite follen", ganz selbständig vorzugehen, das heißt ohne weiteres dreimal. Die großen Lohnlämpfe in den letzten 2 Jahren haben Es dürfte diesen denunziatorischen Gemeinheiten des Herikalen Geldstrafen, Gefängnis usw. über die Schuldigen" au beraber gezeigt, daß ein täglich erscheinendes Organ eine Nothängen. wendigkeit für Krefeld ist, weshalb das Streben der Genossen Papiers gegenüber als überflüssig erscheinen, darauf hinzuweisen, Früher wurden Maidemonstration und andre socialistische Kund- dahin geht, diese Notwendigkeit zu einer Thatsache zu machen. daß die Straßburger Gutenbergfeier als ein Fest der sich aus An- gebungen einfach verschwiegen. Diesmal, wo man im ganzen Lande Möge dies in turzer Zeit gelingen. gehörigen der verschiedensten Parteien zusammensetzenden Buch von der Warschauer Feier sprach, mußte man wohl oder übel Brucerorganisationen feineswegs einen socialistischen Charakter trig mit dieser Tattit brechen. Schon einige Tage nach der Maifeier 5. Juli die Ersatzwahl für unsern Parteigenoffen Bueb stattzufinden Aus dem Reichstags- Wahlkreise Mütthausen t. C., wo am Daß Herr Bürgermeister Bad eben deshalb, weil sich auch socia sprach der russische Generalgouverneur im amtlichen Warschauer Blatt hat, wird uns gefchrieben: listische Elemente unter den Gästen der von ihm vertretenen Stadt allen Polizeiorganen seinen Dank für ihre aufopferungsreiche befanden, insbesondere aber aus Rücksicht auf die aus der Schweiz Thätigkeit während der Unruhen aus. Und dazu kommt die vor- Mülhauser Wahlkampf für ihre Zwecke Vorteil ziehen zu können, ist Die legte Hoffnung unsrer Gegner, aus der Affaire Bueb" im und Frankreich herbeigeeilten Arbeiter das Ausbringen eines Kaiser erwähnte Verordnung. hochs unterließ und an dessen Stelle der gefeierten Buchbruderkunst nun auch zu Wasser geworden. Genosse Bite b veröffentlicht in und ihren Jüngern feine Reverenz erwies, das zeugt ebenso sehr ministeriums, welcher den Minister des Innern ermächtigt, auf von verschiedenen Seiten mitgeteilt wird, soll vielfach die Absicht Ebenso e bedeutend ist ein zweiter Beschluß des Staats- unserm Straßburger Parteiorgan die folgende Erklärung: Wie mir von seinem politischen und nationalen Tattgefühl, wie es ein Aus- Wunsch von Privatpersonen( lies Fabrikanten) Schuleute in bestehen, am Tage der Reichstagswahl Stimmzettel auf meinen fluß der niedrigsten Denkungsweise ist, wenn ihm daraus von seinen ihren Betrieben zu stationieren. Die bisherige Spigelei ist da- Namen abzugeben. Ich komme dem Wunsche meiner Parteifreunde politischen Gegnern im schwarzen Lager( die regierungs- mit jest gefeßlich geschützt. In Warschau gab es wohl in den letzten nach, indem ich hiermit öffentlich die Bitte ausspreche, es mögen alle freundliche Presse fand an dem Auftreten Backs nichts auszu Jahren keine größere Fabrit, in welcher nicht einer oder mehrere diejenigen Wähler, die etwa eine solche Absicht haben könnten, diefegen!) mittels einer bodenlos gemeinen Denunziation ein Strid ge Spigel sich aufhielten. dreht werden soll. Daß es gerade die elsässisch- kleritale Oppofitions felbe fallen lassen, da damit lediglich eine Stimmenzersplitterung preffe ist, die jahraus jahrein über Rechtlosigkeit der reichsländischen herbeigeführt würde. Bevölkerung jammert und es jetzt zum Gegenstand einer feigen Angeberei macht, wenn der organisierten Arbeiterschaft bei Maifeiern, Vorträgen 2c. einmal ein städtischer Saal zur Verfügung gestelli wird, das macht das Bild nur noch widerlicher, das uns in dieser Breßleistung entgegentritt. Ein andres Organ des reichsländischen Klerikalismus hat es übrigens mit anerkennenswerter Offenheit ausgesprochen, welche Wertschätzung man in seinen Kreisen der Erfindung Gutenbergs entgegenbringt. In einem Artikel über die 500 jährige Gedenkfeier schreibt der in Metz erscheinende Lorrain" u. a.: zweifellos!.. " Troft im Unglück. Dem Centrums Abgeordneten Roeren i nach der Köln. Boltsztg." von Papst Leo XIII. das Ritterkreuz zum St. Gregorius Orden verliehen worden zur„ Anerkennung seiner unentwegten Treue gegen den Römischen Stuhl und seiner hervor ragenden Verdienste um die katholische Sache." Ein Trostorden für die Niederlage im Heinzekanipf. zutreten. med 9 Zirket. Neberfall eines deutschen Unterthans. Konstantinopel, 1. Juli. Unser Krakauer Parteiblatt ,, Naprzód" teilt in seiner letzten In der Umgebung von Therapia wurde der deutsche Unterthan Nummer mit, daß es innerhalb der letzten Wochen achtzehnmal Castendick von drei titrtifchen Militärs, darunter einem Offizier, an- Konfistationen zu erleiden hatte. Artikel, welche in andren Blättern gegriffen und beraubt. Die deutsche Botschaft hat sofort die nötigen unbeanstandet bleiben, werden in Kratau für staatsgefährlich gehalten. Schritte gethan, um die Bestrafung der Schulbigen zu erwirken. Die legte Konfislation betraf den Aufruf der östreichischen focialdemokratischen Reichstagsfrattion, von welchem auch der V." Teile Albanesische Exzesse an der serbischen Grenze. Kon ftantinopel, 2. Juli. Nach hier eingegangenen Berichten haben die gesetz eingehalten wird, sondern soviel Gesetze, als es Staatsanivälte abgedruckt hatte. Es zeigt sich, daß in Oestreich nicht ein PreßAlbanesen die Stadt Gilane südlich von Pristina überfallen und ge giebt" sagt mit Recht unser Bruderblatt. plündert; mehrere Personen wurden getötet, der Kaimakam soll auf Vertreter Serbiens eine Note überreicht. feiten der Albaneſen gestanden haben. Der Pforte wurde von dem unter Chasten es @sida 1 Der Brand in den New Yorker Dods " 6 " sid lod .... Also es sind jetzt fünf Jahrhunderte, daß die arme Menschheit das Papier auf mehr oder weniger gelungene mechanische Weise schwärzt. Es ist unmöglich, die Menge der Dinge Einfall von Kurden. Aus Sarat, nahe der türkisch- persischen Einfall von Kurden. Aus Sarat, nahe der türkisch- perſiſchen des Norddeutschen Lloyd. zu übersehen, welche bieses Aechzen der Preise seit 500 Jahren Grenze, wird ein Einfall von Kurden gemeldet. Es kam zwischen Von einem schweren Brandunglück find die Dodanlagen bes ans Licht gebracht hat. Mit diesem ungeheuren Haufen, welcher denselben und türkischen Truppen zu einem blutigen Busammenstoß, glüdlicherweise zum großen Teil bereits wieder der Bere bei welchem der Führer der Kurden Timurthan und zwei Neffen Norddeutschen Lloyd in Hoboken bei New York helmgesucht worden. nichtung anheimgefallen ist, könnte man eine Welt überschwemmen. desselben getötet wurden. Die Feuersbrunst hat mit rapider Schnelligkeit brei der GeUeberwiegt unter dem Teile, der übrig geblieben ist, das Gute das sellschaft gehörende Schiffe, die in den Docks Ladung löschten Schlechte Das ist die Frage. Der Ruhm des Erfinders der BuchParket- Nachrichten. ilg und solche einnahmen, erfaßt und sind zwei der großen Druckerkunst wird dadurch nicht vermindert. Das 6. Jahrhundert, das transatlantischen Dampfer, Saale" und Bremen", schmer Jahrhundert der Rotationspressen, wird im Stil der bisherigen Jahr das Fener beschädigt, während das während das dritte Schiff Aus dem sogenannten Ordnungsstaat. Halle a. G., durch hunderte fortfahren. Es wird die Welt mit mehr oder minder wertvollen 80. Juni. Unter obiger Spigmarke hatte der Reichstags- Abgeordnete staiser Wilhelm der Große" mit Mühe und Not dem hat der Brand Geistesprodukten überschwemmen, ja die Dojis gegen bisher noch Redacteur Ad. Thiele am 11. November 1898 im„ Boltsblatt" einen gleichen Schicksal entging, Leiber auch Opfer ant Menschenleben gefordert. Die Angaben die einzig vernünftigen Leute die wenigen fein züchtiger Schriften und groben Unfug erblickte. Es handelte sich um schwanken noch; während von wird, einer Seite berichtet werden, welche es verabsäumten, lefen zu lernen. Die Veröffentlichung mehrerer Briefe eines Gutsbesitzers, der mit feien 200 Personen. wird diese umgekomment, Es giebt Leute, die behaupten, daß dieser einem jungen Mädchen in unfittlichen Verkehr treten wollte. Das Bahl von andern Meldungen noch weit überholt. Sichere Angaben Moment bereits da sei. Diese Leute übertreiben indessen Vorgehen des Gutsbesigers wurde scharf verurteilt, wobei in dem find bisher nicht möglich gewesen, jedoch ist gewiß, daß zahlreiche Attikel der Ausdrud: Schweinestall im gottgewollten, Ordmings auf den Schiffen bedienstete Leute, wahrscheinlich auch einige BaffaMan fühlt aus diesen Zeilen den ganzen bittern Schmerz staat" vortam. In diesem Ausdrud sollte der grobe Unfug enthalten giere ihr Leben einbüßten. herans, den die einde des Lichts über die Teufelstunst des Druckens fein. Genoffe Thiele, der vor der Straffammer angeklagt war, mit ungeheurer Schnelligkeit die hölzernen Docks und die Hafenanlage Das Feuer brach am Sonntagnachmittag 4 Uhr aus, um bann und die dadurch in die Welt gekommene Aufklärung empfinden. meinte, die Briefe seien nicht in unzüchtiger Absicht, sondern um zu zeigen, wie es in den Kreifen, welche die Socialdemokratie ftets zu erfassen. Wahrscheinlich hat sich Baumwolle entzündet und bei der hängte aber nach dem Antrage des Staatsanwalts eine Geldstrafe möglich gewesen. verdächtigen, aussieht, veröffentlicht worden. Der Gerichtshof ver- reichlichen Lagerung von Oel ist dem Feuer eine so große Verheerung von 50 m. Bösmanns Telegraphisches Bureau" meldet folgendes über den Brand.: Die an der Westseite des Hudsonflusses an der Stadt Der beleidigte Hausmann. Genosse Redacteur Ad. Thiele Hoboken belegenen Pieranlagen des„ Norddeutschen Lloyd", welche vom Boltsblatt stand vor dem Schöffengericht wegen Beleidigung ein Staub der Flanimen geworden sind, bestehen aus vier, 600 bis Zwischen den Den Hörigen Podbielskis soll nach unsrem Harburger Bruder im nklage. Der Staatsanwalt flagte für den Hausmann Gräfe 800 Fuß in den Fluß vorspringenden Pierbauten. Interesse, weil in einem am in einer Breite fich mit Schuppenorgan eine neue Freiheitsbeschränkung auferlegt worden sein. Es 20. Ottober 1898 im Voltsblatt" veröffentlichten Artikel des Haus. vont 200 Fuß. An handelt sich nicht um die Getamotierung eines politischen Rechts, manus Vorgehen in einer Wahlangelegenheit als eine anmaßliche aufbauten befekt sind- der größte Pier mit einem zweidenn auf diesem Gebiete sind die Postbeamten durch die Erreichung unverschämtheit bezeichnet hatte. Ein unter der Leitung stöckigen Aufbau, die größeren mit einstödigen Schuppendes Höchstmaßes der politischen Unfreiheit vor weiteren Eingriffen Gräfe fieben Jahre auf der Landwirtschafstammer beschäftigt gewesener aufbauten lagen die Dampfer des„ Norddeutschen Lloyd" Kaiser geschüßt, sondern um einen wirtschaftlichen Eingriff, einen Maurer hatte bei der Landtagswahl die freifinnigen Wahlmänner ge Wilhelm der Große" Bremen"," Saale" und" Main", die mit Griff in das Portemonnaie: es soll nämlich den Postbeamten die wählt, was der hinter ihm stehende G. gehört hatte. Als der Löschen und Laden beschäftigt waren. Baffagiere und aber beAufforderung zugegangen sein, aus dem Konsumberein aus Maurer am andern Morgen feine Arbeit wieder beginnen fanden sich, soweit bekannt, nicht auf den Schiffen, ba teiner diefer wollte, fagte der Hausmann, er, der Maurer, solle sich vom frei. Im Gegensatz zu dieser neuen Freiheitsbeschränkung der Harburger in nigen Wahlmann Arbeit geben laffen. Der Dampfer an diesem Tage zur Expedition zu gelangen hatte. Die " Saale" sollte am folgenden Tage nach Boston gehen, um dort Poftbeamten steht die aus Sachsen kommende Meldung, daß ein Mann mußte thatsächlich Feierabend machen. Dieses Vorgehen des Baffagiere an Bord zu nehmen,„ Kaiser Wilhelm der Große" und beurlaubter Dresdener Briefträger namens Stöder feit einiger Hausmanns wurde im Boltsblatt" scharf verurteilt. Der Staats- Main" am Dienstag, die„ Bremen" am Donnerstag zur Expedition Beit im Lande umherreise, politische Vorträge halte und anwalt beantragte 30 M., aber der Gerichtshof erkannte das Recht, kommen. Nachmittag um 4 Uhr brach in den Baumwollenzum Anschluß an die Organisation auffordere. Diese solche Uebelstände zu rügen an und verhängte nur wegen formaler lagern Fener aus. Trotzdem der Brand mit den vorhandenen Einunglaubliche Kunde wird allerdings dadurch glaubhafter, daß dieser Beleidigung eine Geldstrafe von 15 Mart. oldinrichtungen zu Feuerlöschungen bekämpft wurde, verbreiteten sich die zu Agitationsweden beurlaubte Postbeamte in feinen Vorträgen zu Ein rehabilitiertes Opfer geistlicher Intoleranz. Aus Flammen mit rasender Geschwindigkeit über die sämtlichen vier Biers beweisen sucht, daß der Dreizack in die Faust des deutschen& ütgen dortmund wird gemeldet, daß die Zeiche des Genossen und die auf der Landseite befindlichen Schuppen, so daß es unmög Michels gehöre, und daß die Organisation, für die er proselyten Kramer, die feinerzeit infolge der Unduldsamkeit der katholischen lich war, die Dampfer in den Fluß zu bringen, noch ehe fie Feuer wirbt, der Flottenverein ist. Geistlichkeit auf fatholischen Friedhof ein Armesünder- Bläßchen fingen. Kaiser Wilhelm der Große" gelangte zuerst in den Strom #aglays a high aige hinter der Hede gefunden hatte, wo die Selbstmörder zc. nach mit geringen Beschädigungen an den Booten, dann gelang es, die altem, aber feineswegs schönem christlichem Brauch verscharrt zu werden Dampfer Bremen" und" Saale", welche bereits hell brannten, in das Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozesse. pflegten, nunmehr erhumiert und in der Reihe der übrigen Ver- offene Wasser zu bringen, wo sie, um den Schiffsförper zu retten, Die Straffammer in Waldenburg( Schlefien) berhandelte ftorbenen beigesetzt werden wird. Diese Rehabilitierung des Ver- auf den Strand gesetzt wurden. Am schwersten hatte der Dampfer Witwe Krämers angeſtrengten beleidigung. P. ist in Schweidnig geboren und 28mal, darunter Selage gerichtlich angeordnet worden. frags anfangs unmöglich schien, ihn vom Pier zu entfernen, doch wurde viermal wegen Majestätsbeleidigung vorbestraft Der Kampf gegen die Konfumvereine treibt in Sachsen von Personen der Besatzungen find ums Leben gekommen, doch liegen auch dieser Dampfer in den Hudson gebracht. Eine größere Anzahl Am 28. Mai war P. in Nieder- Hermsdorf beim Betteln ertappt und die absurdesten Blüten. Das Präsidium des töniglich zuverlässige Angaben über die Zahl der Toten bis jetzt noch nicht verhaftet worden. Bei seiner Verhaftung beleidigte er den Kaiser. sächsischen Militärvereins- Bundes hat neuerdings allen bor. Der Kapitän Mirow von der" Saale" wird vermißt. Der Die Straflammer verurteilte den Angeklagten wegen diefer Beföniglich fächsischen Militärvereinen in Blauen aufgegeben, daß die Brand an Bord von„ Main" und" Bremen ist größtenteils gelöscht. Leidigung und des Bettelns zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis, jenigen Kameraden und Mitglieder, die dem alten Konsumberein Sobald das völlig geschehen sein wird, werden sie gehoben, und dann 14 Tagen Haft und Ueberweisung an die Landespolizeibehörde. Die zu Plauen i. V. angehören, spätestens innerhalb der nächsten erst wird der Schaden genau festgestellt werden. Haftstrafe wurde durch die Untersuchungshaft für verbüßt erachtet. vom 1. Juli d. 3. ab laufenden Kündigungsfrist ihre Mitgliedschaft Von der Straffammer zu Inowraclaw wurde der Vogt Pitulsti bei dem Konsumverein aufzukündigen haben. Nach einem Beschlusse aus Bozejewice am 27. Juni wegen Majestätsbeleidigung zu bier des Bundespräsidiums dürfen auch Mitgliebsfrauen eines Private Meldungen, die dem B. T." aus London zugehen, entMonaten Gefängnis verurteilt, von welcher Strafe jedoch ein Monat Militärvereins nicht Mitglied des konfumvereins fein. halten geradezu schauerliche Einzelheiten: Als der Brand ausbrach, als verbüßt erachtet wurde. Die Verhandlung, in welcher der An Diefer Utas segt der Umsturzbekämpfung der Kriegervereine Manufchaften an Bord betrugen bei Kaiser Wilhelm" 150, bei waren gerade 175 Besucher auf Kaiser Wilhelm." Die Zahl der geklagte viele Thränen, anscheinend solche wirklicher Reue, vergossen wahrhaftig die Krone auf. hat, fand natürlich unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. vier Uhr entdeckten Dodarbeiter, daß ein Ballen Wolle in Flammen " Saale" 160,„ Bremen" 160, Main" 150. Wenige Minuten nach stand, der betreffende Feuerherd war umgeben von einer Menge Wolle und Fässer mit Terpentin und andren brennbaren Gütern. Die Volfstribüne" schreibt in ihrem Jubiläumsartikel, die Lage Infolgedessen breitete sich das Feuer mit einer solchen Gerichtig lennzeichnend, folgendermaßen: Behn Jahre des Bestehens, fchwindigkeit aus, daß innerhalb einer halben Stunde die drei Vorgehen gegen deutsch- nationale Studentenverbindungen, zehn Jahre des heißen Stampfes, gehn Jahre der unverbroffenen Biere ein Meer von Flammen waren. Das Feuer sprang ibér Die Neue Freie Preffe" meldet aus Junsbrud: Die Statthalterei Arbeit, zehn Jahre der Mühen, der Hoffnungen, der Enttäuschungen den schmalen Wafferarm und feste auch die Stabinte ber" Saale" löfte alle deutsch- nationalen Verbindungen der hiesigen Universität und auch der Erfolge! und die äußersten Teile am Main"," Staiser Wilhelm"," Thing Die Auflösung erfolgte wegen Stundgebungen gegen bas o Jawohl, auch der Erfolge, denn wenn wir jetzt die Bahn zurüd Valla" in Flammen. Die Mannschaften fuchten die Saltetante loszute Farbenverbot bei den Promotionen und wegen der jüngst von den fchauen, die wir zurückgelegt, jo tönnen wir mit Stolz schreiben, daß machen, aber die allgemeine Verwirrung machte ihre Anstrengung Berbindungen befchloffenen Resolutionen gegen die Berufung jüdischer wir Erfolge erzielt! Wir haben unser Unternehmen auf fichere zu nichte, so daß das Feuer bereits die Schiffe gänzlich erProfessoren und Assistenten. Bafis gebaut; das will viel sagen hier in Krefeld, der finstersten Ede griffen hatte, bevor diese in den Strom hinausgegangen waren. auf. lidad Ausland. Oestreich- Ungarn. 136 Ein Jubiläum. Am 1. Juli d. J. find es gehn Jahre, seit die Niederrheinische Volkstribüne" für Krefeld erscheint. Am 1. Juli 1890 erschien die erste Nummer. bit gan, bibigtelt aus von " An Bord des„ Kaiser Wilhelm" versammelten die Offiziere beim wieder aufgenommen, während die deutschen Arbeiter größtenteils in haben, eine andre Abteilung Truppen gehe oder sei bereits von ersten Alarmı die Besucher und fandten diese ans Ufer. Als die andren Fabriken Arbeit gefunden haben. Die Streifenden waren Frankreich abgegangen; in einem Monat werde die französische NeMannschaft das Schiff lostaute, war nicht genug Dampf vorhanden, fast ausnahmslos nicht organisiert. egierung eine der Lage Frankreichs entsprechende Truppenmacht in um das Schiff in Bewegung zu setzen. Man mußte daher auf zwei Schlepper warten, die es aus dem Dock herauszogen. dem Titel„ Elektrotechnische Revue" als„ Organ des Central- Verbands Ein neues Gewerkschaftsblatt erscheint vom 1. Juli an unter China haben.( Beifall.) Köln a. Rh., 2. Juli.( B. H.) Die„ Köln. 8tg." schreibt In dieser Zeit war Flamme. Das Schiff was ganze äußere Solzwerf eine Lobernde ber Elektromonteure und verwandter Berufsgenossen Deutſchlands" zur Ermordung des deutschen Gesandten: Die Bedeutung der Vorwar mit brennender Wolle angefüllt. In mit der Beilage Der Elektromonteur". Die Redaktion dieser Zeit- gänge in China wurde dadurch so grell beleuchtet, daß es nunmehr Derselben Zeit lagen die„ Saale" und" Bremen" hilflos an ihrem Bier, waren ebenfalls ein Flammenmeer und der Mannschaft war schrift für alle Gebiete der Technik, Hygiene, Kunst und Industrie" für die Mächte eine Pflicht der Selbsterhaltung sei, Borjede Verbindung mit dem Lande abgeschnitten. Die Manschaft schnitt liegt in Händen des Genossen Ingenieur P. M. Grempe- Berlin, der forge zu treffen, daß zukünftig nicht nur das Leben und Eigentum der Ausdiese in der ersten Zeit ohne irgend welche Entschädigung besorgt. länder gegen die Wechselfälle der innern Politik dieses Landes gesichert die Haltetaue ab und ſignaliſierte um Hilfe, aber in der allgemeinen Das Blatt erscheint vorläufig monatlich einmal mit technischem und feien, sondern daß auch die Regierung, wie das Volk dafür haften, daß Verwirrung konnten die Schleppdampfer nicht ihre Taue hinüber- jocialpolitischem Inhalt. Mit Rücksicht auf die Juſtrationen zu den solch schmähliche Verlegungen des Völkerrechts sich nicht wiederholen. werfen. Als fich inzwischen die Flammen auch in die inneren Theile der Schiffe ausbreiteten, riefen die Mannschaften laut um Hilfe, schließlich technischen Artikeln ist für die Zeitung besonders gutes Papier Die deutsche Regierung werde sich der im Interesse der Allgemeingewählt worden. heit zu übenden Pflichten nicht entziehen; es sei zweifellos, daß all. wurden beide Schiffe von der Strömung fortgetrieben. Viele Mannschaften sprangen über Bord, in der Hoffnung, aufgefischt zu werden. An Wir wünschen diesem neuen Gewerkschaftsblatt ein gutes Gedeihen! übrigen Mächte diese Pflichten teilen werden. Hoffentlich sei diese Erkenntnis fo allgemein, daß sie das bisherige gemeinsame Borgehen Bord des Dampfers, Main" entkam nur ein einziger über den Pier. Ausland. aller Kulturmächte noch stärker festige. Das Schiff lag 7 Stunden wie ein Flammenmeer da. Die Zu Hafenarbeiterausstand in Sicht. Rotterdam, 2. Juli. schauer konnten beobachten, wie viele der Opfer sich bemühten, durch Aus Anlaß einer von der„ Holland- Amerika- Linie" gegen 200 Arbeiter die kleinen Stückpforten herauszuflettern, aber nur sehr wenigen verhängten Aussperrung fand heute eine Versammlung der Schiffe- matische Kreise die Ermordung des deutschen Gesandten, Freiherrn gelang es. Die meiſten wurden verbrannt. Im 1/211 glückte es Serv. Ketteler, als ein folgenschweres Ereignis auffaffen, das a einem Schlepper, ein Tau zu befestigen und die" Main" wurde die Nacht- und Sonntags- Arbeit gezahlten Zusaglöhne zu verlangen. wälzende Einwirkungen für die Behandlung der chinesischen Frog nach Weehawken geschleppt und in die dortige Bucht gebracht. Wenn die Forderung seitens der Arbeitgeber abgelehnt würde, so hervorbringen dürfte. Hinterher fahen soll der Ausstand der Schiffs- Auslader für Rotterdam verkündet die Mannschaften des Schleppers zu ihrem Entsezen 16 Mann werden. Möglicherweise soll dieser Ausstand nach 3 Tagen auch auf von der Mannschaft der Main" aus dem Wrad heraustriechen. Amsterdam, Blissingen und Terneuzen ausgedehnt werden. Diefe erklärten, daß sie Zuflucht im tiefsten Grunde des Kohlenbunters gesucht hätten, wo sie geblieben waren, bis sie eine Bewegung des Schiffs gefühlt hatten. Diese berichten, daß viele in den oberen Räumen Schuß gesucht und erstickt wären. Die ganze Hier wurden die Flammen schließlich gelöscht. H " Bociales. Wien, 2. Juli.( B. 5.) Die Bol. Kor." schreibt, daß diplo" Wien, 2. Juli.( W. T. B.) Ein von der Zenta" eingelaufenes Telegramm meldet, daß nach der Ermordung des deutschen Gesandten die deutsche, englische und französische Gesandtschaft eingeschlossen wurden; dieselben seien von einem internationalen Detachement verteidigt. Die übrigen Gesandtschafte gebäude feien zerstört, die Fremden befänden sich auf der englischen Gesandtschaft. In Tientsin erwarte man den Angriff von Die Befestigungswerke in 3000 Mann chinesischen Truppen. Futschau wurden bereit gemacht und hätten den Befehl, jedes Kriegsschiff beim Einlaufen zu beschießen; es seien Minen gelegt. Warnung vor dem- Alkoholgenuß der Kinder. In einer Zeit hindurch blieben die Schlepper rings um die brennende„ Saale" Sigung der Teipziger Lehrervereine wurde fürzlich von und Bremen, und fischten so viele Leute aus dem Wasser auf, als fachmännischer Seite ein Vortrag über die schädlichen fie konnten. Zu einer Zeit sah man 20 Mann, die im Waffer Folgen des Alkoholismus der Kinder gehalten. Von dem Retämpften. Schließlich brachten die Schlepper auch„ Saale" und ferenten wurde auf Grund statistischer Untersuchungen nach Bremen" ans Ufer. Beide waren ein Flammenmeer. Das Feuer gewiesen, daß die Unfitte, Kindern beträchtliche Dosen Alkohols zu London, 2. Juli.( W.T.B.) Der Staatssekretär des Aeußern, Brodric, wurde erft Sonntagmittag gelöscht, aber es ist Hoffnung, daß die verabreichen, eine ungeahnt verbreitete ist. So wurde konstatiert, daß teilt mit, Admiral Briee habe aus Tatu am 30. Juni 4 Uhr nachSchiffe wiederhergestellt werden können. Die Suche nach Toten an in einer anhaltischen Dorfgemeinde von 107 Kindern bereits 81 mittags telegraphiert, er habe vom deutschen Admiral gehört, daß ein Bord hat nun begonnen. Branutwein genossen hatten. Aber auch die Erhebungen in einer chinesischer Läufer, der 3 Tage von Beting unterwegs gewesen sei, am Ein heldenhaftes Verhalten der Mannschaft und der Schiffs Leipziger höheren Bürgerschule ergaben betrübende 29. Juni in Tientsin angekommen sei und Depeschen überbracht führer bekundet ein Telegramm des„ B. T.": Resultate, da sich herausstellte, daß zahlreiche Kinder von 9 bis 10 Jahren habe, denen zufolge alle Europäer in großer Not sich befänden und Die New Yorker Presse ist voll des Lobes über die Haltung des nicht nur regelmäßig Bier genossen, sondern ein nicht unerheblicher der deutsche Gesandte von regulären chinesischen Truppen ermord Kapitäns Engelhart vom Kaiser Wilhelm der Große". Als Prozentsatz fogar ziemlich regelmäßig Rum Grog konsumierte. worden sei. Die gesamte jetzt verfügbare Streitmacht der Verbündeten Der Kaiser Wilhelm" aus den Flammen und der Glut der Schlimmer noch stand es mit den 7-8 jährigen Schülern einer von belaufe sich auf ungefähr 13 000 Mann. Da die Truppen Docs frei war, sah man Engelhart zwar versengt, Kindern unbemittelter Eltern frequentierten Bezirksschule. schnell aufeinander angekommen seien, wisse er noch nicht, welche aber fest und unbewegt auf der Kommando- Bei den bekannten physisch und geistig schädigenden Arrangements am Orte für den Befehl einer Expedition haben gebrüde stehen, un d tausendstimmige Hurras Folgen des Alkoholgenusses im jugendlichen Alter troffen werden können, aber es sei noch nicht für möglich gehalten begrüßten, so meldet der„ Expreß", durch die Flammen fönnen Eltern nicht genug vor der Unfitte gewarnt werden, ihren worden, einen weitren Vormarsch zu versuchen. den wackeren Seemann. Gleiches Lob erhalten die Offiziere und Kindern alkoholische Getränke, namentlich aber Branntwein, zu verMannschaften. In demi mir persönlich bekannten Kapitän Mirow abfolgen. von der„ Saale", der wie seine Kameraden auf dem Posten starb, und dessen Leiche nur an seinem Ring und an einem Messer retognosciert wurde, verliert der Norddeutsche Lloyd einen tapferen und liebenswürdigen Offizier, dessen Tod alle beklagen werden, die je mit ihm gefahren sind. Weiter eingelaufene Telegramme besagen: Bremen, 2. Juli. Nach Mittteilungen des Norddeutschen Moyd beträgt das Selbstrisiko des Lloyd bei den durch den Brand in Hoboken beschädigten drei Dampfern etwa 9 Millionen Mark, denen Assekuranz- Import öftreichischer Landproletarier. Das Arbeitsamt reserven in annähernd gleicher Höhe gegenüberstehen. Sämtliche in Ulm erklärt sich durch eine Publitation in den„ Münchener Neuesten brei Dampfer ſind auf Strand gelegt. Man etibarlet, Mar" bereit, hem Mangel an landwirtſchaftlichen Arbeitern bei 7 Es wäre in der That für Italien unnüz, in China eine Politik zu daß die Maschinen und Kessel unbeschädigt sind und nur die Deck- einigem Entgegenkommen der Landwirte der Umgebung durch Herbeibauten gelitten haben. In diesem Falle würde der Verlust mit ziehung von Arbeitern aus Steiermark und Niederöstreich ab- befolgen, die darauf hinausliefe, die Handelsinteressen zu berück3-4 Millionen zu schätzen sein. Der Dampfer Kaiser Wilhelm der helfen zu wollen. Ob die öftreichischen Landproletarier ein anspruchsloseres sichtigen, wenn es nicht sich seine moralische Lage und sein Ansehen Große" ist nur leicht beschädigt und wird planmäßig am Dienstag Arbeitermaterial abgeben werden, als die italienischen und sicherte, ohne die es weder die wirtschaftliche Thätigkeit seiner nach Europa expediert. Der Verlust an Schuppen und an der schwedischen Landproletarier, mit denen die deutsche Landwirtschaft Staatsangehörigen, noch auch ihre persönliche Sicherheit schüßen Bierplattform ist durch Versicherung gedeckt. erfolglos experimentiert hat, bleibt abzuwarten. Auch kann man tönnte. Angesichts der Ereignisse, schließt der Redner, deren weitere Zweifel darüber hegen, ob das Ulmer Arbeitsamt gerade einen Entwickelung man nicht vorhersehen kann, lassen Sie das Intereffe Anlaß hatte, durch den Import ausländischer Arbeiter auf die Löhne des Landes unser Führer sein, das zusammenfällt mit dem Wert der Gemeinschaftlichkeit und Civilisation, welches sich den Mächten in der einheimischen Arbeiter einen Druck auszuüben. China aufdrängt.( Lebhafter Beifall.) Damit ist der Zwischenfall erledigt. Die Oberschlesisches. In Königshütte haben 16 polnische Arbeiter aus Galizien, welche in einer Biegelei beschäftigt waren, die Arbeit niedergelegt und eine Lohnerhöhung gefordert. Polizei hat die gente berhaftet mno wird sie auf stoſten des Arbeitgebers aus Preußen ausweisen. Wir haben ja einen§ 152 der Gewerbe- Ordnung und leben nach Bosadowsth- im Lande der vollendetsten Rechtsgarantien. Chinesisches. Rom, 2. Juli.( W. T. B.) Deputiertentammer. Auf verschiedene Anfragen bezüglich der Wirren in China erklärt der Minister des Auswärtigen Visconti- Venosta, daß seit dem Beginn der jeßigen Krisis der italienische Gesandte in Peking mit den andern Gesandten theilnahm, sowohl an den bei der chinesischen Regierung gethanen Schritten, welche erfolglos geblieben, als auch an den Ereignisse ergriffen feien. Maßregeln, welche in Hinsicht auf die inzwischen eingetretenien Die italienische Regierung ihrerseits habe bis jetzt keine Truppen entsandt, es seien jedoch Kriegsschiffe unterwegs und werde das italienische Geschwader demnächst eine Effektivstärke von 6 beziv. Schiffen mit starker Bemannung haben. Hamburg, 2. Juli. Die Hamburg- Amerika- Linie teilt mit: Nach uns zugegangenen Nachrichten ist das auf den Bieranlagen des Norddeutschen Lloyd entstandene Feuer auf Selbstentzündung von Baumwolle zurückzuführen. Die Ausbreitung des Feuers wurde durch die daselbst lagernden Wisty- und Delvorräte sowie durch einen großes Heil widerfahren. Ihre Klage über ungenügende Hebung Den württembergischen Gymnasiallehrern ist heftigen Sturm begünstigt. Paris, 2. Juli.( W. T. B.) Der" Temp 3" erklärt, angesichts Die Bieranlagen der Hamburg- ihrer socialen Stellung hat ein offenes Ohr gefunden. Fortan der tragischen Nachrichten aus Beting jei kein Zandern mehr ge Amerita- Linie grenzen unmittelbar an diejenigen des Norddeutschen werden diejenigen unter ihnen, die bisher in der 7. Rangklasse des gestattet. Die civilisierte Welt sei es sich selbst schuldig, einen entLloyd, haben aber feinen nennenswerten Schaden erlitten, teils beamtlichen Mandarinentums figurierten, in der 6. Rangklasse heidenden Streich zu führen, um das verbrecherische Attentat zu infolge der günstigen Windrichtung, teils infolge der Vorsichtsmaßregeln, die von seiten unsrer Mannschaften, welche sich bei dieser igen, während die in der 8. Rangklasse Untergebrachten in die bestrafen. Es sei feine Zeit mehr zu Verhandlungen, jezt müsse das 7. Nangklasse aufrücken. Pulver sprechen. Das Journal des Débats" sagt, die Gelegenheit vorzüglich bewährt haben, mit großer msicht und Energie getroffen wurden. Durch die Mannschaften unsrer Dampfer aber eine große Genugthuung für manchen Gymnasialprofessor und Eine materielle Aufbefferung bedeutet das zwar nicht, wohl einzige Aussicht, weitere tragische Vorkommnisse zu verhindern, werden, auch wurde in der zweiten Kajüte der„ Phönicia" ein womöglich vor einer Oberamtsmann- Gattin den Vorrang hat. Die .Phönicia" und" Kaiser Friedrich" konnten viele Menschen gerettet mehr noch manche Professorsgattin, die bei der offiziellen Festtafel liege in einem vollständigen Einvernehmen der Mächte. Washington, 2. Juli.( W. T. B.) Admiral Kempf hat an Hospital für die bei dem Unglück Verwundeten eingerichtet und mit Proletarier erhalten bei guter Führung Jubiläumsdenfminnzen, die den Staatssekretär der Marine Long telegraphiert, ein Läufer aus Beamten Rangerhöhung- so hat die asiatische Weltpolitik wenn Beting berichte, die Gesandtschaften würden belagert, die Lebensauch keine außerpolitischen, so doch ihre innerpolitischen Erfolge.mittel feien nahezu erschöpft, die Lage sei verzweifelt. Der deutsche Die" Fri. 3tg." meldet aus New York: Bis jetzt sind 59 Tote gefunden. In den Hospitälern liegen 150 Verwundete. Der Generalagent des Norddeutschen Lloyd, Herr Schwab, erklärte, daß 100 Angestellte des Lloyd umgekommen sind, ferner ca. 50 Frachtverlader. Der Materialschaden wird auf über 5 Millionen geschäßt. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Die Verbandsleitung der Maurer Berlins und Umgegend erfucht um die Mitteilung, daß sich ihr Bureau vom 6. Juli 5. ab Engel Ufer 15, Zimmer 29, befindet. Fernsprecher VII Nr. 4289. Alle Sendungen sind an diese Adresse zu richten. Der Krieg in China. Gesandte sei von chinesischen Soldaten ermordet worden, als er sich Die amerikanische, nach dem Tsung- li- Yamen begeben wollte. italienische und die holländische Gesandtschaft seien niedergebrannt worden. 20 000 chinesische Soldaten befänden sich innerhalb, 20 000 außerhalb Beting, 3000 sollen auf dem Wege nach Tientsin sein. In Tientsin werde noch gefämpft. Die Verbindung mit Wilhelmshaven, 2. Juli.( W. T. B.) Der Kaiser hat be stimmt, daß sich die erste Division des ersten Geschwaders mit Beschleunigung vorbereite, nach China in See zu gehen. Berlin, 2. Juli. Vom kaiserlichen Gouverneur von kiautschou Tientsin mittels der Bahn und auf dem Flusse sei unsicher. ist heute folgender Drahtbericht eingetroffen: Vor 8 Tagen hat der chinesische Gouverneur die Missionare aufgefordert, sich nach den Hafenplägen zu begeben; auf das Verlangen, Schutz für Leben und Eigenthum zu gewähren, erklärte er, hierzu auker staude zu sein. Daher ziehen sich alle hierher zurück. Macze ist geräumt. Die Bahnbeamten sind unterwegs nach hier. Die Gesellschaft Gewerkschaftshaus hält am 17. Juli eine außerordentliche Versammlung ab, um über eine Erhöhung des Stammkapitals zu beschließen. Es soll dadurch den noch nicht be= Berlin, 2. Juli.( W. T. B.) Der kaiserliche Veriveser des teiligten Gewerkschaften die Möglichkeit geboten werden, einen Gesellschafter zu entfenden, um auf die Verwaltung des Gewerkschafts- Generalkonsulats in Shanghai meldet telegraphisch, daß nach hauses Einfluß zu gewinnen. Der Geschäftsanteil beträgt 500 m.; dort vorliegenden Nachrichten der bei der Ermordung des Gesandten das Stamnitapital foll so oft um 500 m. erhöht werden, als neue Freiherrn v. Ketteler verwundete Dolmetscher Cordes sich in Gesellschafter beitreten wollen. Beitritts- Anmeldungen sind bis zum eine Gesandtschaft retten konnte und daß am 23. Juni noch drei 16. Juli an das Bureau des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15 IV, Gesandtschaften, darunter die deutsche, unversehrt waren. zu richten; dort wird ebenfalls nähere Auskunft erteilt. Vorausfichtlich wird dieses für absehbare Zeit die letzte Gelegenheit sein, der Gesellschaft Gewerkschaftshaus beizutreten, weshalb die noch fern stehenden Gewerkschaften besonders darauf aufmerksam gemacht werden. Deutsches Reich. Die getroffenen Vereinbarungen gelten für zwei Jahre, bis 1. Juli 1902. Ein Telegramm des Chefs des Kreuzergeschwaders aus Tatu vom 31. d. M. meldet: belagert ist, daß Borräte ausgehen und die Lage verzweifelt ist. bon Eingegangene Druckschriften. Bon der Neuen Zeit"( Stuttgart, Diez' Verlag) ist soeben das 40. Seit des 18. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Miquel. Die Neutralisierung der Gewerkschaften. Von K. Kautsky. Pariser Das Rheinisch- Westfälische Kohlensyndikat. Von Otto Hué. Bon Dr. Felicie Roffig. Das Stimmrecht Weltausstellung 1900. Die BetriebsLitterarische Rundschau: der Frauen in Schweden. Von Maria Cederschiöld. unfälle von 1887 bis 1897. Von U. Winter. Dr. Lazarus Schweiger, Philosophie der Geschichte, Völkerpsychologie und Sociologie in ihren gegenseitigen Beziehungen. Korfiz- Holm, Arbeit. Feuilleton: Entstehung neuer Arten durch aftive Anpassung. Von Curt Grottewiß. Tehte Nachrichten und Depelthen. Der Proporz in Baden. Karlsruhe, 2. Juli.( B. H.) Die zweite Kammer des badischen Der Attentäter Sipido. Brief von Gesandtschaft in Peking erhalten, daß dieselbe Vom Ueberbringer des Briefs habe ich erfahren, daß der deutsche Zur Kieler Klempnerbewegung. Auf die von den Klempnern Gesandte am 16. Juni ohne militärische Bedeckung auf dem Landtags nahm heute den Antrag des Abg. Wacker( C.) auf Einben Meistern zu Montag früh angekündigte Arbeitsniederlegung hat Wege der Gesandtschaft zum chinesischen Regierungs- führung der direkten Wahl zum badischen Landtag auf der Basis des die Klempner- Junung die Forderungen der Arbeiter in der Haupt- gebäude durch chinesische Truppen angegriffen, viermal verwundet Proportionalsystems mit 38 gegen 22 Stimmen an. fache anerkannt. Sie machte den Vorschlag, 45 Pf. Normal- und im Regierungsgebäude gestorben sei. Sein ebenfalls verLohn pro Stunde für sämtliche Arbeiter und 48 Pf. für selbständig wundeter Dolmetscher sei in Gesandtschaft entkommen. Am 25. feien Arbeitende zu zahlen. Dies Angebot wurde am Sonnabendabend nur noch deutsches, französisches, englisches Gesandtschafts- Brüffel, 2. Juli.( B. H.) Heute vormittag begann vor dem von den Gesellen acceptiert. Die ohne Streit bewirkte Lohnaufbefferung beträgt durchschnittlich 2-3 Pf. pro Stunde. Bei vier gebäude unzerstört und von Truppen besetzt. Der Kommandeur hiesigen Schwurgericht die Verhandlung gegen Sipido und Genossen Nichtinnungsmeistern erfolgt am Montag der Streit, da sie die der Schuztruppe und die Ausländer seien in englischer Gesandt wegen des Attentats auf den Prinzen von Wales. Sipido erklärte Anerkennung des Tarifs verweigern. Der Zuzug ist also noch schaft. Die chinesische Stadt in Peking sei niedergebrannt, in seinem Verhör, das Attentat sei mur die Folge einer Prabhlerei, fernzuhalten. außerhalb Beking ständen etwa 30 000 chinesische Soldaten. aber kein von langer Hand vorbereiteter politischer Mordversuch gewefen und bestätigte die in der Boruntersuchung festgestellten EinzelDie Kaiserin- Witwe sei aus Peking entflohen. Hier Lage heiten. Nach Vernehmung des Mitangeklagten Meerts wird dauernd sehr ernst, da anscheinend große chinesische Truppen die Verhandlung auf Nachmittag vertagt. In der Nachmittagsdie Bernehmung beendet, der Angeklagten Sigung wird massen auf Tientsin rücken. Paris, 2. Juli.( W. T. B.) Deputiertentammer. In Be- welche nichts Neues aussagen. Als erster Zeuge erscheint der Unterantwortung einer Anfrage erklärt der Minister des Auswärtigen fuchungsrichter Bollie, der über die Ergebnisse seiner Nachforschungen Delcassé, er habe von dem Generalfonjul in Shanghai ein berichtet. Darauf wird ein Waffenhändler ernannt, der erklärte, daß für zwei Jahre. Telegramm erhalten, in welchem es heißt, dem Direktor der die Kugel nicht einmal die Kleidung des Prinzen durchdrungen haben Die Differenzen der Radeberger Bierbrauer sind zu Gunsten chinesischen Eisenbahnen sei die Nachricht zugegangen, daß würde. der Arbeiter beigelegt. und der Gesandte einer Großmacht ermordet sei daß die Lohnbewegungen in Schlesien. Der Töpferstreit in Frei- übrigen Gesandten in Gefahr schwebten. Delcassé spricht waldau ist zu Gunsten der Arbeiter nach fünfwöchentlicher Dauer be- die Hoffnung aus, daß die letztere Nachricht unbegründet sei und endigt worden. Durch den neuen Arbeitstarif sind die Lohnfäße fügt hinzu, wenn Frankreich schwächere Truppenkontingente in Tatu wesentlich erhöht. Der Streit der Weber bei der Firma Otto habe als gewisse andre Mächte, so sei der Grund davon die Ent Hußter in Reichenbach ist im Sande verlaufen. Die Ausständigen fernung. Die ersten von Tontin abgegangenen Truppen träfen nunhaben, soweit sie Czechen, die Arbeit zu den alten Bedingungen mehr in Taku ein, Admiral Courrejolles werde bald 3000 Mann Berantwortlicher Redacteur: Hugo Poetsch in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin. Die Lohnbewegung der Lübecker Seeleute hat ein erfreuliches Ende dadurch erreicht, daß sämtliche Forderungen in einer am 29. Juni stattgehabten Unterhandlung von den Reede reien bewilligt worden sind. Die Abmachungen sind bindend Friedrichshafen, 2. Juli.( W. T. B.) Das Luftschiff des Grafen Zeppelin hat heute abend die Fahrt über den Bodensee angetreten und ist nach glatter Fahrt bei Immenstaad gelandet. Wien, 2. Juli.( B. H.) Der czechische Agitator Dr. 8ivny ist wegen Majestätsbeleidigung, die er in einer Rede im czechischen politischen Verein begangen hatte, verhaftet. Hierzu 2 Beilagen und Unterhaltungsblatt. I 119 121 de mus thin ai r. 151. 17. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Landtagsschluß in Bayern. Tahir GETA .28sCentrum OST Liberaler Mischmasch Bauernbund Socialdemokraten Konservative 9 Volkspartei Wilde 1893 67" 1899 ..83 Abg. 457 18 7 " 11 4 " 4 1 " " 2 1 159 Abg. 159 Abg. 59 stout Dienstag, 3. Juli 1900. Zur Beratung der Wahlreformanträge unsrer Freunde war einzig ihre Bubereitung der Rohstoffe zum täglichen Gebrauch Als das werkthätige Bolt im Jahre 1893 zum ersten- Bayeru ist seiner ganzen Entwicklung, feiner kleinbürgerlich male seine Vertretung in die Landstube gesandt hatte, wurde agrarischen Struktur nach gewiß nicht das Land, in dem die Social der sechstöpfigen Fraktion eine Vertretung in jenem vielvermögenden demokratie ein besonders günstiges Arbeitsfeld hat. Wenn es der Minchen, Ende Juni. Ausschusje rundweg verweigert. Namentlich die Liberalen" tobten fleinen Fraktion troßdem gelang, sich einflußreich im Landtag zu Nach einer neunmonatlichen, intensiven Tagung wurde die erste wie bejejjen dagegen. Vom ersten Augenblick au verlangten unfre behaupten, in der reaktionären Umgebung und unter einer bureauSession der gegenwärtigen( jechsjährigen) Landtagsperiode am 27. Juni Freunde, unterstützt von der bayrischen Parteipreffe, eine Aenderung fratisch- rückständigen Regierung die Sache des werkthätigen Bolts geschlossen. Unter großem Wehegeschrei der liberalen Presse, die in der Geschäftsordnung. Sie predigten tauben Ohren, die Regierung und des Fortschritts überhaupt immerhin wirksam zu vertreten, so diesem Fall die Meinung der bayrischen Regierung lautgiebt, ist der aber ließ von ihrem Staatsrechtslehrer v. Seydel rasch ein Gut ist das wohl eine Leistung, die Anerkennung verdient und die Be Landtagsschluß erfolgt. Diesen freiwilligen Regierungshelfern hat achten fabrizieren, wonach die Verfassung unter der Regentschaft nicht deutung socialdemokratischer Arbeit in dem Einzel- Landtag flar macht. die Session viel zu lange gedauert. Sie wiesen hin auf die geändert werden dürfe. Und das Gesetz betreffend die Geschäftsordnung den 40 bloms Reichsratskammer das bayrische Herrenhaus, die in wahrhaft der Abgeordnetenkammer ist ein sogenanntes Verfassungsgejez Aus der Frauenbewegung. moderner Weise" sämtliche Etats und alle Anträge in 18 Plenar Nun, nachdem die Socialdemokratie sich eine Vertretung im budd fizungen, die durchschnittlich eine Stumde währten, großartig erledigt Finanzausschuß erzwungen hat, ist der Wert dieser Institution für die Ueber Che und Erziehung in der Zukunft sprach Dr. Oppen habe. Und in banger Furcht, unsre vielgeplagten Minister tönnten bürgerlichen Parteien and die Regierung plöglich bedeutend geheimer im Berliner Verein der Frauen und Mädchen der Arbeiterum ihren Sommerurlaub kommen, zeterten diese Liberalen" über sunten. Nun hat man auch entdeckt, was wir seit sieben Jahre in flasse. Bielrednerei, parlamentarische Versumpfung, Diätenschinderei usw. die Wüste riefen, daß der umständliche Apparat die Bedeutung der Ein Blick in die Zukunft bietet nur dann einige Aussicht auf und baten seit Wochen die Krone fußfällig, die Abgeordneten nach Plenarverhandlungen sehr herabmindere, daß er die ganzen Geschäfte Erfolg, wenn man die Entwicklung der Menschen aus ihren Uranfängen Hause zu jagen. Jeder bayrische Abgeordnete erhält nämlich unnötig verschleppe sind durch ungebührliche Verlängerung der betrachtet und hierauf seine Schlüsse baut. Danu erscheint uns die 10 Mark Diäten. Und diese Riesenfimme und der Aerger Seffionen dem Lande bermeidliche Kosten auferlege. Und siehe da: Gegenwart als Bindeglied zwischen den abgelebten Formen der ilber die durch die Existenz der Kammer mun leider einmal un die Erleuchtung glitt hinüber auf das Ministersextett, das Bergangenheit und den höheren Gestaltungen, nach denen die Sehnsucht vermeidliche Belästigung der königl. bayrischen Staatsregierung einer einstimmigen Anregung des Finanzausschusses und nach des Volts fich wendet. Aber unsre heutige Stultur bietet nicht die werden ja wohl kaum die einzigen Ursachen der liberalen Wut ge her des Plenums folgend, sich nimmehr bereit erklärte, für die volle. Gewähr für die Erfüllung dieser Sehnsucht, denn ihr Unterbau, wesen sein. Die Grundursache fist tiefer. Sie wurzelt im Seelen nächste Seffion eine Abänderung der Geschäftsordnung vorzubereiten. die gegenwärtige Wirtschaftsform, ist in einer Umwandlung begriffen, weh über die völlige Einflußlosigkeit des unbeschreiblichen liberalen" Diejen für die bayrisch- politischen Verhältnisse ganz bedeutenden welche das stolze Gebäude zu stürzen droht. Erdbeben wie die große Mischmasches, die die Signatur bildete der verflossenen Session. Umschwung herbeizuführen, dazu hat, wie man sieht, die socialdemo- französische Stevolution oder die allgemeine Erhebung des Jahres 1848 Parteienbild in der Abgeordnetenkammer wesentlich verändert. Die wir ohne Mehrung unsrer Landtagssite auch im Jahre 1899 von Boden, in den man sie als tot eingefcharrt hat. Jeder kräftige VerBartier Die Landtagswahlen vom Juli vorigen Jahrs hatten das fratische Vertretung im Finanzausschusse geführt. Eine Vertretung, ichwingen im Geist der Zeit noch lange nach und unterwühlen den Stellen wir die Vergleichsziffern einander gegenüber: den beiden Großen" nicht erreicht hätten. futch, Ueberlebtes fortzufegen, eriveitert die Risse und Spalten, welche Eine auch nur halbwegs vollständige Liste der socialdemo- den Einsturz des stolzen Gebäudes ankündigen. granti fratischen Erfolge im Plenum und in den übrigen Kommissionen zu An unberührtesten scheinen an dem gewaltigen Ban die Säulen 74 Abg.geben, das ist mir im Augenblicke unmöglich. Ich behalte mir ein von Sitte und Moral in ihrer altbewährten überlieferten Gestalt. weiteres Wort hierüber in Verbindung mit einer genaueren Be- Der Schlußstein aber, der das Ganze zusammenfaßt, gerät ins 5dbetrachtung der specifischen bayrischen Socialpolitit für später vor. Wanken; die Begriffe von Ehe und Kindererziehung genügen nicht Für jezt jei mur erwähnt, daß gleich im Anfange mit ihrer Inter- mehr der geläuterten Anschauung. Man rüttelt im Zorn an den " pellation über die Zustimmung der bayrischen Regierung zur 3 uch talten, rostigen Fesseln; nicht die Schlechtesten sind es, welche den hausvorlage die Fraktion ihren verstärkten Einfluß glänzend veralteten Geboten den Gehorsam tündigen. bewies. Das Plenum des Landtags war hier zum Tribunal wider Die Ehe von heute stammt aus der Zeit des neu geschaffenen Den scharfmacherischen Absolutismus im Reiche, und feine einzige Privateigentums. Die Einzelfamilie wollte ihr Gut behalten und Von den Wilden" ist inzwischen einer gestorben, der Abg. Stimine erhob, fich, erhob sich, die Anwürfe des Zuchthauskurses 31 wahren; dazu bedurfte es eines zweifellos legitimen Erben. Des= Dr. Rabinger, und bei der Erjazwahl kam daut der Deroute verteidigen. Wird sich die Regierung fünftig befinnen, auf halb mußte auch dessen Mutter in alleinigen Besitz eines Mannes im bauernbündlerischen Lager ein Centrumsmitglied an die Stelle derartige Berliner Launen einzugehen? Es ist jetzt ja auch sein. Und deshalb galt ihr Ehebruch als todeswürdiges Verbrechen, Mazingers. Das Centrum hatte aljo 10 neue Mitglieder und damit kein Geheimnis mehr, daß sie mehr, unt einen juristischen während der Mann so viele Frauen besitzen durfte, als er ernähren die absolute Mehrheit gewonnen. Die Liberalen hatten einen Verlust Reinfall des Justizministers v. Leonrod zu decken, dem konnte. In der doppelten Moral, die in Bezug auf die Geschlechter noch von 22 Sigen zu verzeichnen. Der niederbayerische der alte Entwurfe zugestimmt hat, den als Schandgesetz zu bezeichnen allgemein herrscht, sehen wir ein Zeichen dieses Rückstands. Bauernbund verlor zwei Mandate, dagegen errangen die Bündler in nach cinigen bayrischen Gerichtsurteilen bei 20 M. Trotzdem erfreute sich die Frau der alten Zeiten einer großen Franken einige Erfolge, so daß das bauernbändlerische Gemisch, feines Strafe untersagt ist. An Herrn v. Leonrob war nämlich jener Hochachtung und übte merklichen Einfluß. Denn ihr arbeitsfrüheren demokratischen Charakters entkleidet, nunmehr dreizehn Entwurf zuerst zur Begutachtung gelangt, und der gutmütige Herr, reiches Leben war ein wichtiges Glied in der Kette menschlicher BerNummern zählte. Es that sich zusammen mit den 4 Konservativen der darin ein Meisterstück socialer Gerechtigkeit fah, hatte ihm be- richtungen. Den Acker baute der Mann, wie er früher die Herden und nannte sich Freie Vereinigung. Eine rein agrarische Gruppe, geistert zugestimmt. gehütet; aber die feind aller Bestrebungen auf Verbesserungen des Verkehrs, Brot baden, feind aller Anregungen auf dem Gebiete der Kultur und wurde ein besondrer Ausschuß eingesetzt, in dem wir zwei Mitglieder Fleisch einfalzen und Früchte einlegen, Seifckochen und Lichterziehen focialpolitisch vernagelt. Im übrigen fönigstreu, militärfromm haben. Hier sind die Arbeiten lediglich soweit gedichen, daß ein sowie alle weiteren Bedürfnisse des Haushalts waren in ihre Hand und begehrlich wie ein reingezüchteter Ostelbier. In allen agrarischen Referat und ein Korreferat vorliegt. Ersteres ultramontanen gegeben. Der Mann ohne Weib hatte auch kein heim und war der Ueberforderungen und Anmazungen wurde diese" freie Bereinigung" Ursprungs, letteres ein„ liberales" Verlegenheitsprodukt. Beide aber not ausgesetzt. Aber aus dieser Hochburg riß sie die Maschine während der ganzen Session liebevoll unterstützt von einem Teil darin einig, daß die indirekte Wahl beseitigt werden soll. Die und der Großbetrieb, der sich in ungeahnter Ausdehnung des Centrums unter Führung der Abgeordneten Dr. Heim und intensive Agitation im Lande wird dafür sorgen müssen, daß in der zeigte. Er arbeitet besser und billiger als die Hand Landgerichtsrat Söldner. Ersterer aus seinem Reichstagsdebut nächsten Seffion etwas Bernünftiges zu stande kommt. Auf dem und hat ihren Wirkungskreis fehr eingeengt und sie zugleich ents bei dem Fleischbeschau- Gesetz und der Flottenvorlage hinreichend Gebiete der Berggesetzgebung, der Fabritinspektion, der Baukontrolle, behrlich gemacht für die Hauswirtschaft. Die Ehe wird dadurch zu bekannt, legterer ein Centrumsjurist, der seine ganze Sache auf die der Wohnmgsinspektion sind kleine Fortschritte zu verzeichnen. Beim einer Belastung für den Mann, der er sich um so weniger unter reine Agrarierei gestellt hat und bei den übrigen Juristen seiner Berggefesschien es sogar einen Moment, als ob der werfen mochte, als ihm die Prostitution Befriedigung feines Partei ziemlich unangenehm empfunden wird. Wiederholt lam es Achistimdentag in Bayern eingeführt werden solle. Die Geschlechtstriebs bietet, ohne ihm weitere Pflichten aufzulegen. Dem auch vor, daß der übrige Teil des Centrums im Verein mit der Mehrheit bestehend aus der Socialdemokratie und dem besiglosen Arbeiter ist die Ehe nach wie vor nur möglich durch Socialdemokratie und den„ Liberalen" Front machen mußte gegen Centrimmlegteres stimuliert durch den in München gewählten Mitarbeit der Frau um das tägliche Brot. Weniger als in die agrarisch ultramontane Gruppe und ihr Anhängjel von der christlichen Arbeiterführer Schirmer hatte den diesbezüglichen den höheren Klaffen, aber auch noch merklich genug er Freien Bereinigung". So in den letzten Tagen noch bei einem Antrag gegen die Stimmen der Liberalen und der freien Vereinigung weitert sich die Kluft zwischen Mann und Weib. Die Antrag Söldner auf mechanische Herabminderung der Grund- angenommen. Aber die Reichsratskammer befreite die den Unter- steigende sultur bietet dem Geist eine Fülle von Aufgaben, steuer. nehmern gewogene Regierung von dieser Sorge und das Centrum die Kunst stürmt mit tausend neuen Reizen auf seine Sinne ein. lufre Vertretung im Landtag war bei den letzten Wahlen durch hatte weder den Mut noch die Lust, es in dieser lediglich die Ar- Die Politit verlangt ihr Recht, der Lugus übt seine verführerische sechs nene Mandate verstärkt worden. Gewählt wurden in beiter" interessierenden Sache zum Konflikt mit den hohen Herren" Macht und bringt auch in die bescheidensten Verhältnisse. Das München I die Genossen Birt, Franz Schmitt, Adolf kommen zu lassen. Sehr eingehend wurden von der Socialdemokratie ruhige Familienglück scheint in der allgemeinen Hezjagd zu Müller in München II: Vollmar( einstimmig!); in Rüru- ferner die Interessen der Arbeiter in den staatlichen Werkstätten, schwinden. herm, Gegig, Oertel, Löwenstein. Das der kleineren und mittleren Beamten vertreten. Wird mit steigender Civilisation die Ehe überhaupt schwinden? tragische Ende des Genossen Dertel machte leider eine Nach es ihrer Initiative, einige Verbesserungen anzubahnen und was für Nichts wäre thörichter als diese Annahme. Denn immer wird wahl nötig, bei der Genosse Dr. v. Haller als Erjaymann ein Eindruck im Lande dadurch erzielt wurde, das geht allein schon die Frau Gebärerin der kommenden Generation bleiben, inner wird einrückte. Die Pfalz sandte uns die Genossen Ehrhart, aus der Flut von Zuschriften hervor, die namentlich aus Beamten- die Liebe Mann und Weib vereinigen. Aber die höhere Kultur muß Huber und Reidel. Die wundervolle Eigenart des bayrischen freifen an die Fraktion gelangen. Auf dem Gebiete des Bildings- eine höhere reinere Form der Ehe bringen, als die untergehende Landtags- Wahlgefehes veranlaßte in München I und der Pfalz ein und Verkehrswesens waren es unsre Freunde fast allein, die der Wirtschaftsordnung der Gegentvart fie bietet. Zufammengehen mit dem Centrum bei der Wahl. Ein klassischer aller Initiative baren, auf dem rein bureaukratischen Verwaltungs- In der heutigen Ehe ist es noch einer der ehrenwertesten Gründe Borgang, der ja damals in der Parteipresse und später in Hannover standpunit hockenden Regierung ihr energisches Vorwärts" zuriefen. des Zusammenhaltens in so vielen Fällen, daß man sich nicht trennt, ausgiebig besprochen wurde und an den in einigen unsrer Partei- Und hierbei zeigten die Liberalen", daß sie völlig der mm nicht den Kindern das Heim zu nehmen. Und es läßt sich nicht Organe die schlimmsten Prophezeiungen sich anknüpften. Von allen agrarischen Versumpfung verfallen sind, während das Centrum leugnen, daß hier eine fittliche Pflicht waltet, obgleich die innerlich diesen üblen Voraussagungen ist nun nicht das geringste eingetroffen. fich in der einen oder andern Frage wenigstens etwas nach vorwärts zerrüttete Ehe auch für die Kinder nicht förderlich sein kann. Von der Dagegen haben die Erwartungen, die von uns in die Verstärkung schieben ließ. Bukunft aber erwarten wir eine Erziehung nur durch berufene der Landtags- Fraktion gesetzt wurden, sich vollauf erfüllt. Zunächst Aus dem Gesagten geht schon zur Genüge hervor, daß es mit von der Natur berufene Pädagogen, welche in wirksamer Weise die war gleich zu Beginn der Session der agitatorische Erfolg zu verder ultramontanen Vorherrschaft nichts ist, und daß das Centrum, Entfaltung der Einzelpersönlichkeit in jedem Schüler pflegen zeichnen, daß die Ultramontanen ihre blöde Bekämpfung der Social- wenn auch widerwillig, der Entwicklung seinen Tribut zollen muß und dabei die Unterordnung unter das höhere Gesez der Menschlich demokratie, die im Abtreiben von Versammlungslokalen und in un- Da der Landtag im Oktober 1899 zusammenfam, ließ zwar das feit in die junge Seele pflanzen. Körper und Geist zu harmonischer glaublichen Berdächtigungen seitens der Centrumspresse und der Münchener offizielle Centrumsorgan, die N. Bayr. Beitung", einige Ausbildung gebracht die schönste Aufgabe für den ErzieherGeistlichkeit gipfelte, auf der ganzen Linie aufgeben mußten. Aus Sanonenschüsse gegen die Regierung Los. Und furchtsame Seelen, fordert aber den ganzen Menschen und auch das ganze Kindesleben, den roten Teufeln", aus" Banditen"," Mördern" und Bilder- denen die historische Mission des bayerischen Centrums: immer im nicht für einige Schulstunden, sondern in Erziehungshäusern. So stürmern waren plöglich Menschen geworden, die man zwar nicht geeigneten Moment den Anschluß zu verpassen, unbekannt ist, zitterten wird int allgemeinen Bildung gesichert, im Gegensatz zu den gegen weniger haßte, denen man aber numehr, nachdem sie schon vor dem Zusammenbruch des Kabinetts Crailsheim. Aber wärtigen troftlosen Zuständen. bündnisfähig waren, das Recht der freien Meinungsäußerung bald las man anders. Und heute, beim Beginn einer Rückschau auf Nicht der einzelne Lehrer, nicht die einzelne Familie trägt die auch int den unbeflecktesten Emporien des Weihwedels die verflossene Tagung salviert das genannte Centrumsorgan seine Verantwortung für die bestehenden Uebel. Aber das ganze System, gönnen mußte. Eine Reihe socialdemokratischer direkt gegen das fromme Seele noch einmal wie folgt: ht has pilie dem sie entspringen, ist morsch, zum Abbruch reif. Nicht einen Centrum gerichteter Berjanumlungen in sonst unzugänglichen Ortent, Es darf auch nicht vergessen werben, auf die Tenden gewaltsamen Giustura hoffen wir zu erleben, wohl aber ein bei denen Landtags- Abgeordnete referierten, legen Zeugnis davon Lahme Haltung der tgl. Staatsregierung hinzuweisen, die sie an allmähliches Berfinten des Toten zu lebendiger Erneuerung. ab. Die Verstärkung unsrer Fraktionsziffer hatte aber, abgesehen läßlich der Beleidigung Bayerns durch einen Straßburger Post- Möge das neue Geschlecht den ragenden Bau für sein Heim von der weidlich ausgenuzten Gelegenheit munmehr bei allen beamten einnahm, auf den Fall Lipps in der Angelegenheit mit in feiner Weise ausbauen nur in schwachen Andeutungen läßt Etats energisch einzugreifen, noch den weiteren Nuzen, daß die der lex Heinze und der Zuchthausvorlage und die Wahlkreis- fich deffen Gestaltung schon heute erraten. Erst das volle Leben Fraktion in der Person Bollmars einen Vertreter im Finanz- einteilung. Allein auf weiter Flur stand die bayrische Regierung, wird die Schatten des Kommenden mit Farbe und frischer ausschuß bekam. nicht ein einziger Abgeordneter stützte sie in der legteren Frage. Straft erfüllen. Auf befferer, fefterer Grundlage einer socialen Der Finanzausschuß, eine vierzehngliedrige Kommission, ist das Es wäre ein großer Frrtum, zu glauben, daß man solche Vor- Wirtschaftsform wird die Kultur der Zukunft ihren herrlichen Tempel Binnenparlament der Abgeordnetenkaminer. Einer veralteten Geſchäfts- Tomunisie bergibt, aber das Ministerſtürzen ist in errichten. Und auch hier werden in idealer Form Che und Kinderordnung zufolge giebt es feine allgemeine Etatsdebatte im Plenum. abe f Bayern nicht ganz einfach. Denn wir leben in einem erziehung Schlußstein und Strömung des Gebäudes sein. Zum Beginn der Session giebt der Finanzminister bei der Vorlage Staat, in dem die Krone die Minister ernennt und entläßt. Das des Gesamtetats ein sogenanntes Erpojé". Diesen Mouolog hat die Kammer ruhig anzuhören, und die sämtlichen Etats gehen dann Man sieht, die Herren sind für ihre Berhältnisse recht bescheiden, zur weiteren Verarbeitung an den Finanzausschuß, dessen Eizungen und sie erinnern fich wohl nicht mit Unrecht des Weißgefchics, an faft täglich stattfinden und der der Bresse gegenüber unter Ausschluß dem das einzige ultramontane Ministerium, das Bayern jemals der Deffentlichkeit tagt. Da die Mitglieder dieses Ausschusses besaß, das Kabinett Abel sich den Hals brach. Und die demomeistens auch die führenden Personen der einzelnen Parteien find fratische Unterströmung auch der ultramontanen Wählerschaft in Berlin. Der Vorstand der Juristischen Gesellschaft, an deren Spize Ein weibliches Mitglied der Juristischen Gesellschaft zu und demgemäß im Blemum ebenfalls in die Verhandlungen ein Bayern ist start genug, um den führenden Centrumskreisen die Ueber der Reichsbank- Präsident Wirtlicher Geheimer Stat Dr. Koch steht, greifen müssen, liegt auf ihren Schultern eine Arbeitslast, wie wohl nahme einer verantwortlichen Regierung zu verleiden. faum in einem andern deutschen Barlamente. feinemia auch der Landtag gearbeitet hat, er hinterläßt bei hat Fräulein Dr. jur. Marie Raste als Mitglied aufIn dem Finanzausschuß min fgedichen früher die Handel feinem Scheiden zahlreiche unerledigte Nildstände. Die Lehrergehalts- genomniten. Es wurde dabei allerdings der Vorbehalt ausgesprochen, schaften mit der Regierung in üppiger Fülle. Hier gab es die diskreten Aufbefferung, die Rentamtsorganisation, die ärztliche Standesordnung, erneuten Erwägungen unterliegen soll. Immerhin ist dieser Fall um daß in ähnlichen Fällen die Zulässigkeit der Aufnahme einer Frau Aufklärungen der Minister. Hier wurden hinter verschlossenen Thüren die Wassergeseynovelle, die Zwangserziehung it. a. m. das sind alles so bemerkenswerter, als man sich in der Medizinischen Ges Konzessionen und Konzeffiönthen vermittelt. Hier herrschte auch eine noch Fragen, die unerledigt in den Ausschüssen ruhen. Eine Nach- sellschaft bisher gegen die Aufnahme weiblicher Kollegen sehr abrührende El..igkeit der Ultramontanen und„ Liberalen" am Futter- fejjion, gegen die die Regierung sich zwar fträubt, wird unausbleib- jelljchaft bisher gegen die Aufnahme weiblicher Kollegen sehr ab verhalten hat. troge, an dem die letzteren meistens das beste Plätzchen hatten. lich sein, und man rechnet bestimmt darauf, daß der Landtag Einiger Theaterdonner in den Plenarverhandlungen täuschte die spätestens im März nächsten Jahrs zu einer außerordentlichen Die Generalversammlung des Bunds deutscher Frauens harmlosen Wähler über die immige Handelsgemeinschaft der beiden Seffion wieder einberufen werden muß. Jm andern Fall müßte vereine findet vom 28. September bis 1. Oktober d. J. in Dresden statt. Großen". Und die weniger Harmlosen mochten über den Kuh- die nächste reguläre Sigungsperiode, die Ende September 1901 zu Aus der eben versandten vorläufigen Tagesordnung ist manches behandels- Ausschuß", wie es im Volksmunde hieß, schelten so viel sie beginnen hat, auf mindestens ein Jahr ausgedehnt werden. n merkenswert. Der Bundesvorstand beantragt unter anderm die Eins wollten. Weder die jetzt über den Landtag so erboste liberale" Das stetige Anwachsen der Aufgaben des Landtags geht auch reichung einer Petition zur Bekämpfung des internationalen Bresse noch die Centrumsorgane filmmerten sich einen Pfifferling aus der fortwährenden Steigung der Budgetziffern hervor. Der Mädchenhandels, gegen welchen die Hamburger Ortsgruppe darum. Die Berichterstattung über den Finanzausschuß für die Budgetvoranschlag für ein Jahr der XXV. Finanzperiode 1900 und des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins eine Konferenz bürgerliche Presse war das Monopol einiger Abgeordneten darunter 1901 bilanziert ohne die auf Bayern entfallende Quote des der berbündeten Regierungen anregen will. Der Dres Abgeordneteluß die hohe Staatsbeamte! nd der Handel um" Bersonalien"( eigenster Reichs- Militär- Etats mit 432 919 989 M. Jn der XXII. Finang bener Rechtsschutzverein für Frauen beantragt mit Unterſtügung Ausdruck eines liberalen Führers) gedieh wie das Unkraut auf dem periode, also ein Jahrfünft früher, betrug die entsprechende Ziffer von 12 Vereinen: Der Bund wolle in eine umfassende Agitation Brachanger. 104 Millionen weniger, nämlich 828 841 269 m. Ifür eine möglichst allgemeine Einführung von " - Die interessanten Ausführungen des Redners fanden viel Beifall; eine Diskussion fand nicht statt. Die Vorsitzende teilte zum Schluß mit, daß Montag den 9. Juli ein Ausflug nach Treptow geplant fei und Montag den 16. Juli die halbjährliche Generalversammlung stattfinden werde.' Versammlungen. gemacht worden: von 7 Mart soll ein " " Vereinskalender. " " Eheverträgen bei Eheschließungen eintreten. Und der Verein| wenn sie nicht zum Tode führenden förperlichen Schaden nehmen, fich eine lange Debatte, die fein allgemeines Interesse hat. Darauf Frauenwohl- Berlin bringt, unterstügt von 11 Vereinen, u. a. folgen- wollen. Es darum durchaus notwendig, daß von den maß folgte dann die Behandlung des Streitfalls, der die eigentliche Urden Antrag ein: Der Bundesvorstand möge beim Beginn der gebenden Behörden Verordnungen im angeführten Sinne erlassen fache der Generalversammlung bildet und dieselbe voraussichtlich noch Reichstags- Session des Winters 1900/1901 wiederum eine Petition werden und daß nur ganz gesunde Leute zu solchen Arbeiten zuzulassen wenigstens einen Tag beschäftigen dürfte. im Namen der Bundesvereine einreichen, betreffend die einheit sind. In der Diskussion ergänzte Knüpfer die Ausführungen des Centralverein der Bildhauer Deutschlands. Heute abend liche Gestaltung des deutschen Vereins- und Wer- Referenten. Hierauf gab Gruse bekannt, daß infolge übergroßer 8 Uhr im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15, Saal I. Menderung der jammlungsrechts und die diesbezügliche Gleichstellung Belastung der Central- Krankenkasse vom 2. Juli ab die Beiträge Geschäftsordnung. der Frauen mit ihren männlichen Boltsgenossen. um 1/5 zeitweilig erhöht werden. Nach Erledigung einiger interner Angelegenheiten gab der Vorsitzende auf Ersuchen eine Schilderung von dem Ueberfall des Bauunternehmers Ludwig; der schlagfertige Thate, Schöneberg, Arbeiter Sängerbund Berlins und der Umgegend. Vorsitzender: Rich. Grunewaldstr. 99. Erster Kassierer: Seifrit, Herr wird sich noch vor Gericht zu verantworten haben. Aube gab Fidicinstr. 16. Alle Aenderungen im Vereinskalender sind zu richten dann noch bekannt, daß betreffs der Arbeitsnachweisfrage fich in an O. Jsaad, Strelizerstr. 15, of II. Dienstag, abends 9-11: Ueber kommunalen Socialismus sprach Genoffe Arons am Kürze eine außerordentliche Versammlung notwendig mache. Die Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder.„ Gerechtigkeit"( Westen), Mittwoch in einer Versammlung des Wahlvereins für den ersten Verhandlungen mit den Unternehmern darüber seien gescheitert. Werner, Bülowſtr. 59. Olympia", Zimmermann, Grüner Weg 29. „ Kreuzberg", Reichstags- Wahlkreis. In der Einleitung feines Vortrags fagte der Mit einem Schlußwort Knüpfers, die Arbeiterpresse zu lesen und zu Sand in Hand I Richter, Mariannenstr. 41. Redner: Der Socialismus habe sich wie Engels in feinem Buch unterstügen, schloß die Versammlung. Heinze, Bärwald: u. Bergmannstr. Ede.- Edelweiß", Stehmann, MelchiorStraße 15. Echo I", Mündner, Linienstr. 19. darlegt „ Wiederhall", von der Utopie zur Wissenschaft entwickelt. Es gebe aber Freiheit II", Schmauser, Adlershof, Bismard: noch eine weitere Entwicklung von der Wissenschaft zur Technik. Der Verein der Zimmerer Berlins und Umgegend hielt am Schnieber, Admiralstr. 21. straße 16. Myrthenblätter", Spät, Georgenfirchstr. 65. Unverzagt II", Wie die naturwissenschaftlichen Errungenschaften erst dadurch 17. Juni eine außerordentliche Generalversammlung ab. Vor EinMoabiter Klubhaus, Beuffelstr. 9." Freies Lied", Friedrichsberg, Schuh für weitere Streife nutzbar gemacht wurden, daß die Technit sie tritt in die Tagesordnung gab der Vorsitzende das Ableben des mann, Frankfurter Allee 181. Rothe Nelte I", Obst, Schöneberg, Grune ausnutzte und praktisch verwertete, wie also auf diesem Gebiet Kameraden Neuendorf bekannt, dessen Andenken in der üblichenwaldstr. 110. Rothe Nette II", Rosin, Ruppinerstr. 42. ,, Vorwärts IV" der Wissenschaft die Technit folgte, fo sei es auch wünschenswert, Weise geehrt wurde. Der Revisor Hoff gab die Abrechnung vom Schulze, Rathenow, Jägerstr. 25. Alpenglode", Gold, Große Frant daß sich aus dem Socialismus als Wissenschaft eine socialistische Agitations- und Unterstüßungsfonds pro 1. Quartal 1900. Dem furterstr. 133.„ Eichenkranz I", Jean Boillon, Prenzlau, Schnelleſtr. 67. Borwärts VIII" Technit entwickeln würde. Noch eine andre zufällige Aehnlichkeit be- Staffierer wurde Decharge erteilt. Schäffer erstattete Bericht über die Weddinger Harmonie", Milbrodt, Müllerstr. 7. Atazie"( gemischter Chor), stehe zwischen der Naturwissenschaft und dem Socialismus. Die Verhandlungen des Kongresses der durch Vertranensmänner cen, Schurbaum, Marwig in der Mart. Scholz, Naunynstr. 6.„ Sangeslust II", Ralähne, Triftstraße 41. naturwissenschaftlichen Errungenschaften feien hauptsächlich von der tralisierten Gewerkschaften. Unter Vereinsangelegenheiten ersuchte Weiße Rose", Malchin, Reinidendorf, Residenzstraße 101a. städtischen Industrie, viel weniger aber von der Landwirtschaft Ostermann die Anwesenden, sich rege an der bevorstehenden Ge- Arbeiter- Maibund", Siemte, Nowawes, Wallstraße. Glasarbeiter", Zeidler, technisch verwertet worden. Wenn wir nun auch überzeugt sind, daß werbegerichts- Beisigerwahl zu beteiligen. Der Vorsitzende machte Köpenick, Müggelheimerstr. 29. Esmeralda", Baaz, Cotheniusstr. 3. der Socialismus schon heut auf dem Lande verwirklicht werden noch bekannt, daß die nächste Mitgliederversammlung am 15. Juli Kreuzberger Harmonie", Möhring, Admiralstr. 18 c.„ Nord- Ost", Göbel, tönne, fo seien es doch in erster Freie Feldblume", Batterroth, Stalizer: Linie die großen stattfindet und die Plazdeputierten Sigungen wieder ihren Anfang Landsberger Allee 156. Städte, die den geeigneten Boden für die Anwendung der socialisti- nehmen. straße 51/52.„ Einig", Scheere, Blumenstr. 38. Morgenroth"( gem. Chor), Rummelsburg, Thiele, Türrschmidt: und Mozartstraßenschen Technik bilden. Einmal, weil den städtischen Verwaltungen in Die Steinbildhauer nahmen in einer sehr gut befuchten öffent- Gde. Cäcilia"( gem. Chor), Brandenburg a./., Vettermann, Wilhelms: verschiedener Hinsicht Gelegenheit gegeben sei, socialiſtiſche Ein- lichen Versammlung am 28. Juni den Bericht der Lohntommiſſion dorferstr. 111. „ Nixdorfer Männerchor II", Nixdorf, Nitsche, Hermannrichtungen zu schaffen, und dann, weil in den Vertretungen der " Schneeglödchen II", Botsdam, Bürgerschaft großer Städte Socialdemokraten sigen, die auf die hatten nur einige fleinere Geschäfte nicht zu antworten für nötig entgegen. Auf die den Prinzipalen unterbreiteten Forderungen straße und Münchenerstraßen- Ede. 33. Hahn, Spandauerstr. Tertilia", Restaurant Waldemar Durchführung der socialistischen Technik hinwirken tönnten. ftraße 27. Lyra II", Char " Froh- Hoffnung", Faller, Pallasstr. 16. Im befunden, während der größte Teil der Geschäfte in zusagenden Tottenburg, Bartsch, Seesenheimerstr. 11. weiteren Verlauf seines Vortrags besprach der Redner die einzelnen Sinn antwortete. „ Einigkeit II", Rielede, MüllerAufgaben, welche der socialistischen Technik in den großen Städten größten in Betracht kommenden Geschäfte, waren Gegenvorschläge Von den Steinmegmeistern, es find dies die straße 66.- Verband Deutscher Gastwirthsgehilfen", Mörschel, Jüdenstr. 35. erwachsen. Er führte zahlreiche Beispiele aus englischen Städten an Bereinigte Sänger", Deutsch Wilmersdorf, Witte, Berlinerstr. 40. anstatt des geforderten Minimallohns Sangeslust II", Bergemann, Basewalterstr. 3." Rosenrot", Quade, und zeigte an denselben, wie der Kommunalsocialismus, wenn er einMänner- Quartett- Gesangverein Septime", Karmel, mal begonnen hat, ein Gebiet nach dem andern in sein Bereich zieht, Höhe zugestanden werden. Die bisherige Arbeitszeit um iter, sen Durchschnitts lohn von gleicher Schwedenſtr. 11a. Alpenröschen", Hilgenfeld, Bergstr. 60. Senefelder I", dadurch die Privatwirtschaft auf diesen Gebieten nach und nach Uhr zu beenden wurde nur an Bauten für durchführbar erSchiller, Rosenthalerstr. 57. Verein der Kupferschmiede", Feind, Weinbeseitigt, und so das verwirklicht, was die socialistischen Theoretiter flärt, während auf den Werkplägen wie seither bis 6 Uhr gearbeitet ftraße 11." Schuhmacher", Andreashof, Andreasstraße. wissenschaftlich erkannt haben. Um die socialistische Technik in den werden soll. Bezüglich des legten Buntis: Beibehaltung einer im Vereinskalender sind zu richten an Albert Liebetreu, Berlin, Butbufer: Arbeiter- Raucherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen städtischen Verwaltungen durchzuführen so schloß der Vortragende einstündigen Mittagspause im Winter ohne Lohn- ftraße 44, IV. Dienstag: Rauchkl. Eldorado", Grüner Weg 120, müßten diese getrieben werden von Socialdemokraten. Wir hätten abzug wurde seitens der Arbeitgeber vorgeschlagen, die Arbeits- Ebeling. ,, Grüne Eiche", Urbanstr. 51, Bech. Ambalema", Forster: demnach die Pflicht, dafür zu sorgen, daß möglichst viele Partei- zeit vom unt 15. November bis 28. Februar eine halbe ftraße 19, Udel. genossen in die städtischen Bertretungskörperschaften gewählt werden. Neuer Berl. Rauchklub", Reichenbergerstr. 146, Antlam. Als Politiker aber haben wir dafür einzutreten, daß den Gemeinden Stunde mit entsprechendem Lohuabzug zu kürzen. In der Phönix", Schöneberg, Hauptstr. 97, Rug. Domingo", Waldemarstr. 16, Kollegia", Reichenbergerstr. 157, Bergner.„ Einigkeit I", ein unverkümmertes Selbstverwaltungsrecht gegeben werde, denn regen Diskussion waren fich sämtliche Redner namentlich betreffs des Tauchert. Korea", Weidenweg 45, Schumta. Rixdorf, Hermannstr. 232, 8acher. zugestandenen" Durchschnittslohns darin einig, daß derselbe eine dieses sei die Vorbedingung für die Verwirklichung eines möglichst bedeutende Verschlechternng der bestehenden Lohnverhältnisse in fich straße 4, Techtmeier. Neuer Hain", LangenbedWaldmeister", Marienburgerstraße 16, Göß. Bruderbund", Grünauerstr. 5, Gallowsky. ausgedehnten kommunalen Socialismus. berge. Da die Versammelten in den Vorschlägen der Prinzipale Zu-" Blütenduft", Cotheniusstr. 1, Fedtke. Ruhiga", Brizerstraße 46, Herzog, geständnisse nicht erblicken konnten, wurde einstimmig der Kommission Pfeifentopf", Falkensteinstr. 5, Gonell, Gemütlichkeit I", Wiener Die Weifung erteilt, persönlich mit den Prinzipalen in Verhandlung Straße 7, Gläser. " Diana", Schötz, Bremerstr. 71. Immergrün", ,, Kairo", Buttmannstr. 9, Engler. ,, Blaue zu treten und zu diesem Zweck eine Ergänzung derselben vor: Stalizerstr. 35, Benkwitt. Wolfe IV", Putbuserstr. 30, Reimann. Blaue Wolfe II", Rigaerstr. 125, Einiges vom neuen Recht aus dem Bürgerlichen Gesetz genommen. Klar. Nordpol", Schulstr. 116, Haußotter. Veilchenblau", Wins: buch" lautete das Thema, worüber Reichstags- Abgeordneter Heine Beronita", Stalizerstr. 22, Rau. Kräftiger Bug", am Donnerstag in einer von Männern und Frauen sehr stark beDer Verband der Porzellanarbeiter hält gegenwärtig eine straße 56, Dimte. " Eldorado I", Grüner Weg 25, Beel. " Weichselduft II", Röslinerstr. 3, fuchten Boltsversammlung im Moabiter Gesellschaftshaus" referierte. außerordentliche Generalversammlung in Berlin ab. Dieselbe hat Staliterftr. 102, Fröbel. Krabbenhöft." Seegras", Liegnigerfir. 18, Manegold." Felsenfeft", Die zahlreiche Zugorerschaft beiderlei Geschlechts zeigte am deutlich nötig gemacht infolge von persönlichen Differenzen innerhalb Portorito" Langeftr. 23, Gurich. Luftige lichsten von dem Bedurfnis der Arbeiterschaft nach Orientierung auf des Vorstands, die ihrerseits wieder einen Kompetenzkonflikt zwischen Dunderstr. 2, Kurze. Boudampf", Borndorferstr. 8, Schulz. Fidele Brüder II", dem Gebiet der Rechtskunde. Der Referent verstand es in vortreff dem Vorstand und dem Verbands- Schiedsgericht hervorgerufen haben. Brüder", Weißensee, Charlottenburgerstr. 91, Helmke. licher Weife, unter Vermeidung der trocknen juristischen Ausdrucksweise im Gewerkschaftshause eröffnet wurden, betrafen zunächst geschäftraße 34. Die Verhandlungen der Generalversammlung, die am Sonntag Graudenzerstr. 2, Dretoll.„ Einigkeit IV", Post- Gasthof, Neu- Bittau. Central- Raucherbund. Zuſchriften an Mar Koch, Rirdorf, Hermann. die schwierige Materie in allgemeinverständlicher Sprache zu behandeln. Dienstag:" Florida", Rixdorf, Schüttke, Bergstr. 31. , Concordia", Rirdorf, Redner erläuterte in seinem etwa zweistündigen Vortrag unter liche Angelegenheiten, die kein allgemeines Intereffe haben. Dann gab der Verbandsvorsitzende Wollmann Berlin den Morgenrot", Rixdorf, Seidhaus, Hermannstr. 52. gespannter Aufmerksamkeit der Zuhörer das Personen- und Sachen Geschäftsbericht des Vorstands, in dem er hauptsächlich Rechenschaft Neumann, Karlsgartenstr. 19. Alpenhöhe", Riydorf, Köpke, KarlsgartenBlaue recht, das neue Vereinsrecht, den Arbeitsvertrag, Erbrecht, sowie ablegte über die Ausführung der Beschlüsse der vorjährigen ordent Wolfe", Stegliz, Schimrock, Düppelſtr. 7. ftraße 1. Starte Raucher", Rirdorf, Schent. Hermannstr. 42. " Helgoland", Steglitz, Thieme, Eheschließung und-Trennung, unter Anführung zahlreicher Beiſpiele lichen Generalversammlung durch den Vorſtand. Dann folgten die Rugeftr. 6. Deutſche Eiche", Steglis, Eltemann, Düppeli. 20 aus dem täglichen Leben. Bezüglich der Korporations- und Grüne Linde", Friedenau, Hegedt, Kaiser- Allee 85. Kanafter", MarienVereinsrechte erachtete Redner Berichte des Verbandschriftführers Schneider und des Redacteurs es für wünschenswert, wenn „ Brasil", Nowawes", Schmidt, Wilhelmstr. 3. Nordpol", Berlin, Neumann, Liebenpolitische wie gewerkschaftliche Organisationen alsbald ihre Statuten des Verbandsorgans Ja hn. Aus den Berichten ging hervor, daß felde, Betsch. dementsprechend ändern würden. Auch die Stellung der Konsum- an einzelnen Orten durch die Organisation Verbesserungen der Lage der" Germania", Lichtenrade, Reisel. Hand in Hand", Briz, Schrammer, Chauffeeſtr. 27. vereine und Genossenschaften ist nach dem neuen Recht schärfer ab- der Mitglieder an energischen Lohnfämpfen nicht sehr erheblich sei, daß Maiglöckchen Nord", Ramlow, Schönhauser Allee. Mitglieder zu verzeichnen find. daß aber im allgemeinen das Interesse walderstr. 43. Gesang, Turn: und gesellige Vereine. Dienstag: Gesangbereit Neuer Berl. Schachklub gegrenzt worden. Eine Besprechung oder Fragestellung fand nach Musikverein Frisch- Auf", Lehmann, Reichenbergerdem mit reichem Beifall aufgenommenen Vortrag nicht statt. Genosse dagegen den Unterstützungsfassen des Verbands seitens der Mit- Stralauterjir. 3-6. Werth ersuchte die Anwesenden, für Verbreitung der Parteiglieder ein viel größeres Interesse entgegengebracht werde. Die straße 19.- Gefangverein" Ihnscher Humor", Krumrey, Landsberger Blas 5. Theaterverein Othello I", Nowad, Manteuffelstr. 9. genannten Vorstandsmitglieder betonten, es müsse den Mitgliedern preſſe in sechsten Wahlkreis rege zu agitieren, um Blätter wie flar gemacht werden, daß der Lohnkampf die hauptsächlichste Auf- v. Plauen i. V. u. Umg. zu Berlin", Mr. Stühler, alte afbit ge Lokal- Anzeiger"," Morgenpost" 2c. aus Arbeiterkreisen zu verbannen. Bitherverein„ Einigkeit", Hierauf wurde die Versammlung mit einem begeisterten Hoch auf gabe der Organisation und daß das Unterstützungswesen nur Mittel Musikverein" Zorbing", Vogel, Schlesischesir. 44. die internationale Socialdemokratie geschlossen. zum Zwed ist. Aus dem vorliegenden Kassenbericht für 1899 istiebehenfchel, Mariannenſtr. 48. Arbeiter Schwimmerbund. Anfragen an E. Bratke, Schulftr. 24. folgendes zu erwähnen: Die Gesamteinnahme der Ver Dienstag: Schwimmklub„ Vorwärts", abends 72 Uhr, ehem. Auerbachsche Der Centralverband der Zimmerer hielt am Sonntag in bandskasse betrug 150 712,83 m. Demgegenüber steht eine Badeanstalt, Stralauer- Allee. Schwimmklub„ Neptun"( Weißensee), abends den Arminhallen eine Mitgliederversammlung ab, in der Genosse Gesamtausgabe von 128 763,16 M. worunter fich unter 7 Uhr, Seebab Weißensee. befinden: Grempe eingangs einen bemerkenswerten Vortrag über„ Technische anderm folgende Bosten Arbeitslosen Unterstützung Arbeiter Turnerbund. Dienstag: Turnb. Fichte", Berlin, abds. Fortschritte im Baugewerbe" hielt. Unter all dem Vor- 53 728.51 M., Unterstützung an andre Gewerkschaften 2842 W., 8-10 Uhr: 2. Männerabt.: Staligerstr. 55/56; 4. Männerabt.: Moabit, geführten verdienen die Ausführungen des Referenten über Beitrag an die Generalfommission 1025 M., Rechtsschutz 1439,90 M., Siemensstr. 20; 5. Männerabt.: Ackerstr. 67; 6. Männerabt.: Stall schreiberstraße 54; 9. Männerabth.: Müllerstr. 158, Ede Triftstraße; Breßluft" besondre Beachtung, indem er auf die Ge- Bildungszwecke 3118 M., Agitation 1390,74 M., Verbandsorgan 1. Behrlingsabt: Friedenstr. 37; 3. Lehrlings abt.: Boedhftr. 17/20 fahren hinwvies, denen Arbeiter, die in Breßluft arbeiten 11 249 M., Verwaltungskosten 17 487 M. 6. Lehrlingsabt.: Reichenbergerstr. 67/70; 1. Damenabteilung: Mariannen: müssen, ausgesezt sind. Angewendet wird fie beim Aus den Darlegungen des Verbandstassierers Be y ging her ufer la. Turnb„ Eiche", Köpenid, Männer: u. Jugendabteilung: Uebungsst. Bau von Untergrundbahnen und ähnlichen Untererdarbeiten, und hat vor, daß der Verband sowohl hinsichtlich der Kassenverhältnisie als stlein's Hotel( Wilhelmsplay) abdens 71/ 2-91/ 2 Uhr: Freie Turnerschaft Rixdorf Brig", Bethge, Briz, Chauffeestr. 39, 62 infolge des sich enorm entwickelnden Verkehrswesens jedenfalls eine auch des Mitgliederbestandes einen Fortschritt gegen das Jahr 1898 Zukunft. Schon der Unterspreetunnel für die Untergrundbahn in gemacht hat. Die Mitgliederzahl beträgt 8925 gegent 8475 im Die Mitgliederzahl beträgt 8925 gegen 8475 im bis 8 Uhr: 2. Schülerinnen- Abteilung, 8 bis 101 Uhr: 2. Frauen„ Turnerschaft d. V. Nereus"( gegründet 1882), Männerabt., Treptow, der unter Anwendung von Breßluft gebaut wurde, zeigt Jahre 1898. Das Vermögen des Verbands ist in derselben Zeit Abteilung. Reichenbergerstr. 131/132, abds. 8-10 Uhr., Damenabt. Manteuffelstr. 7, dies. Es sei darum allgemein zu beachten, daß zusammengepreßte von 129 182 M. auf 140 449 m. gewachsen. Turnb. Froh und Frei", Groß Lichterfelde, Bagel, abds. 8-10 Uhr. Luft ungemein den Organismus des Menschen anstrengt, deshalb Nach dem Kassenbericht folgte der Bericht des Verbands- Schieds- Chauffeeſtr. 104, abends 82" bis 10 Uhr." Freie Turnerschaft" in nicht übermäßig lange in solcher verweilt werden darf, noch weniger gerichts, bei dem es sich um Beschwerden von Mitgliedern gegen Friedrichsfelde, abends 81%-10% Uhr, bei Bube, Prinzen- Allee 30. aber Kraftproben abgelegt werden dürfen; besonders aber Beschlüsse des Vorstands hinsichtlich Gewährung oder Berweigerung Arbeiter: Stenographenvereine. Stolze"( Einigungssystem), Luisenhaben, Alkoholiker sich von dem Arbeiten in Breßluft auszuschließen, von Unterstützungen in Einzelfällen handelt. An diesen Bericht schloß städtisches Klubhaus, Annenstr. 16, abends 82 Uhr. Dem mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrage folgte eine furze Aussprache, an der sich mehrere Redner im Sinne der Schlußausführungen des Referenten beteiligten. Heute verschied in Wien nach schwerent Leiden unser guter Gatte, Vater, Großvater und Bruder, der 1769b Bankdirektor Jacob Fraenkl im vollendeten 61. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen Victor Fraenkl, Rechtsanwalt, Röthenerstr. 1. Berlin, 30. Juni 1900. " 229 Allen Freunden und Bekannten traurige Nachricht, daß utein lieber Allgem. Kranken- u. Sterbeguter Mann u. Bater, der Schrauben tasse d. Berliner Drechsler dreher Ignatz Mieczinsky am Sonnabend, den 30. d. M., abends 11 Uhr, verstorben ist. Um stilles Beileid bitten Die Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch: abend 6 Uhr von der Halle des Rix: dorfer Kirchhofs Rudowerstraße aus statt. Allen Freunden und Bekannten zur Verein deutscher Schuhmacher. Nachricht, daß am 30. v. M. meine liebe Frau Alwine Schäfer 1768b geb. Theuergarten Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied Josef Hiller u. deren Berufsgenossen. Verwaltungsst. Berlin D. v Nachruf. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß das Mitglied Julius Muske am 29. Juni cr. zu Wollgast i/ Schl. verstorben ist. % " 0 い " " Landsm. Verein Schloss Weissensee. Sonntag, den 15. Juli 1900 Großes Sommer- Felt veranstaltet von den 268/8 Parteigenossen des 4. Berl. Reichstags- Wahlkreises Die Beerdigung fand am Montag, den 2. Juli, in Wollgast i./Schl. statt. Die Verwaltung. bestehend in Grossem Früh-, Mittags- und Nachmittags- Konzert, Meiner werten Rundschaft zur ge W Mallen- Gelängen W Radfahrer- Corfo W fälligen Nachricht, daß ich mein Kohlenlager vom 1. Juli ab bom von ca. 500 Mitgliedern des Arbeiter- Sänger- Bundes. auf festlich geschmückten Rädern. Görlitzer Bahnhof, Blas 6, nach der Auftreten sämtlicher Specialitäten im See- Theater. Volks und Kinderbeluftigungen aller Art. Bei eintretender Dunkelheit: verstorben ist. Die Beerdigung findet am Freitag im Alter von 30 Jahren Kiefholzstraße( Görl. Bahn), um Mittwoch, den 4. b. W., nachin. 5 11hr, von der Leichenhalle des neuen Jacobikirchhofs aus statt. Der frauernde Gatte Heinrich Schäfer. Danksagung. Für die so überaus zahl: reichen Beweise der Teilnahme anläßlich des Todes unsrer Mutter Caroline Hoch sagen wir hiermit allen unsern herzlichsten Dant. Berlin, den 2. Juli 1900. Franz Hoch nebst Frau und Kindern. verstorben ist. Die Beerdigung findet am Diens: tag, nachm. 4½ Uhr, vom Kranten hause Friedrichshain, nach dem Central Kirchhof in Friedrichsfelde statt. 170/6 Die Ortsverwaltung. 5037* Play 2, verlegt habe und bitte ich Ihren werten Bedarf dortselbst zu decken. Hans Kayser, Kohlen en gros und en detail. Steinbildhauer! Mittwoch, den 4. Juli, abends 612 Uhr: Großes Brillant- Feuerwerk. Bon 4 Uhr nachmittage ab TANZ. Serren, welche an Tanz teilnehmen, in beiden Sälen zahlen 50 Pf. nach. Die Kaffeeküche ist von 2-6 Uhr geöffnet. Jedes Kind erhält beim Eintritt einen Bons zu einer Stocklaterne gratis. Anfang 8 Uhr morgens. Billets a 25 Pfg. find in sämtlichen Zahlstellen des Wahlvereins zu haben. Bu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Künstliche Zähne, 3 M. an, vor: züglich, sezt schmerzl. ein Plombieren, schmerzl. Bahuziehen, Zahnschm. Hes. Rep. jof. Goldstein, Oranienſtr. 123 Oeffentliche Versammlung Chronische Leiden im Gewerkschaftshaus, Engel: Ufer 15. Tagesordnung: Ergebnis der persönlichen Verhandlungen mit den Innungsgeschäften. Verschiedenes. J. A. Der Vertrauensmann. Kranzbinderei n. Blumenhandlung von[ 49892* Robert Meyer, 2 Mariannen- Straße 2. jeder Art ohne Berufsstörung. Institut Jost, Chausseestr. 117, 1. r. Widmungs- Kränze, Guirlanden, Ball: 9-3, 5-9, Sonntags 9-7.[* sträußchen, Bouquets 2c. werden sehr Arbeitern 20 Proz. Ermäßigung. geschmackvoll und preiswert geliefert. Das Komitee. Natur- Heilverfahren. 215/9 Haut, Harn- u. Blasenleiden, Frauen- Krankheit.. heilt sicher ohne Berufsstörung.[ 39789* Invalidenstr. 151/ I R. Wagner, fr. Batraße 23.) 9-2, 5-9, Sonntags 9-2. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 3. Juli. Opernhaus. Geschlossen. Schauspielhaus. Geschlossen. Neues Opern Theater( Kroll). Geschlossen. Leffing. Geschlossen. Urania Taubenstrasse 48/49. Im Theater abends 8 Uhr: , Von den Alpen zum Vesuv". Invalidenstr. 57/62: Tägl. Sternwarte. Nachmittags 5-10 Uhr. CASTANS Residenz. Die Dame von Marin. PANOPTICUM Anfang 72 Uhr. Neucs. Die Gläubiger. Die Mond: schein Sonate. Abschiedssouper. Anfang 8 Uhr. Westen. Rhodope. Anfang 712 Uhr. Schiller. Martha oder: Der Markt zu Richmond. Anfang 7/2 Uhr. Central. Berlin nach Elf. Anfang 8 11hr. Thalia. Gefchloffen. Carl Weiß. Die Cameliendame. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Bettelstudent von Berlin. Im Garten: Großes Konzert u. Specialitäten- Vorstellung. Belle Alliance. Französisches Gaft: spiel( Fregolina). Anfang 6 Uhr. Metropol. Specialitätenvorstellung. Der Zauberer ant Nil. Anfang 8 Uhr. Apollo. Specialitäten Vorstellung. Venus auf Erden. 8 Uhr. Friedrichstr. 165. Neu!! Neu!! Neu!! Das Sensations- KolossalTableau: Das Liebesdrama im EisbärenZwinger! Die Porträt- Figur. Gönczis! in der ,, Schreckenskammer"! Die vorzügl. Rumänische National- Damenkapelle. Passage- Panopticum. Der Anfang Haar- Athlet Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Passage Panoptikum. Specialis $ täten Vorstellung. Urania. Invalidenstr. 57/62. Täglich abends von 5-10 1hr: Sternwarte. Taubenstraße 48/49. Abends 8 Uhr( im Theatersaal):„ Von den Alpen zum Vesuv". Sascha und 15 erstklass. Specialitäten. Schiller Theater Metropol- Theater. ( Wallner Theater). Morwitz- Oper. Dienstag, abends 72 Uhr: Martha oder: Der Markt zu Richmond. Romant. Oper in 4 Aften von Flotow. Mittwoch, abends 72 Uhr: Populäre Vorstellung ( bei halben und ermäßigten Breifen): Das Nachtlager in Granada. Donnerstag, abends 7 ub: Wilhelm Tell. Freitag, abends 72 Uhr: Lucrezia Borgia. Hierauf: Die Nürnberger Puppe. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterstraße 132. Cyclus volkstümlicher Vorstellungen. Die Camelicudame. Schaufp. in 5 Aften v. A. Dumas, Sohn. Anfang 8 Uhr. Vorzugsbillets haben Gültigkeit. Mittwoch bis Freitag: Dieselbe Vorft. Sonnabend: Die Tochter Belials. 3: Täglich 9 Uhr 10 Min.: Der Zauberer am Nil. Burleske Ausstattungs Operette. = Mumien BallettFritz Steidl Mizzi- Gizzi und das brillante Juli- Specialitäten- Programm. Anf. 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. W. Noacks Theater. Brummenstraße 16. M Franz Täglich: Theater- und Richard Wagner, Liedersänger. Miter Specialitäten- Vorstellung Rosselli, Kostüm Soubrette. Freld, Gesangs- Humorist. Frida und Hugo Bondicty, moderne Gefangs Duettisten. The two Tomfredt, atro batischer Excentrique. Neu! Neu! Neu! Ju Garten: Neues Juli- Programin. Der Herzverführer. Specialitäten, Theater, Konzert. Anfang 5 Uhr. Mittwoch: Kinderfreudenfest. 5 Uhr. Anfang 8 Uhr. Operette in 1 Aft von Leopold Ely. Musik von V. Holländer. Großer Ball. Central Theater: Sensationeller Lacherfolg! Prater- Theater. Berlin nach Elf. Gr. Boffe in glänzender Ausstattung. Die fenfationellen Schlager: Eisenbahn- Quartett! Cordula! Aufzug der Parfums. ( Blendendes Ballett.) Morgen und folgende Tage: Berlin nach Elf. Apollo- Theater. Zum 144. Male mit sensationellem Erfolge: Venus auf Erden. Prolongiert! Prolongiert! Bernhard Mörbitz. Ferner: 8 Debuts. Anfang 8 Uhr. Belle- Alliance- Theater. Viertes Gastspiel Mlle. Carmen Darlot, Mr. Leon Christian, Mr. Albert Felix. Fregolina. Jin herrlichen Sommer- Garten( alt anerkannte Sehenswürdigkeit Berlins): Grosses Militär- Doppel- Konzert. Sensationelle Neuheit: Im Märchenwald. Anfang 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Kastanien- Allee 7-9. Täglich: Der wilde Jäger, v. Hugo Schulz, Musik v. A. Kersten. rom. Sage m. Gesang u. Tanz in 4 Abt. Ballett unt. Leitung d. Ballettmeisterin Frl. Döring. Auftreten d. Excentric: ChansonnetteMollyBerch, d.GrotesqueDuettisten Gebr. Milardo, Tauma Quartett, Ueberle- Truppe, Afrobaten, Brothers Lebré, Perche- Akrobaten, Fred u. Max, Chinesen. The Greenwood, Pantomime:„ Die musit. Schmiede".Konzert. Im Saale: Ball. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Numerierter Plaz 50 Pf. Kalbo. 1 Ostbahn- Park Hermann Imbs 71 Rüdersdorfer Straße 71 am Kustriner Platz. QERETICED**** 200* 200** Bettfedernreinigung See- Terrasse Röderstr. 6, Lichtenberg ( zwischen Landsberger Allee und Dorf Lichtenberg). Verbindungen: Spittelmarkt- Landsberger Allee( Ringbahnhof); Spittelmarkt- Frankfurter Allee( Ringbahnhof), von da mit der Herzberger Pferdebahn bis vor die Thür; Spittelmarkt- Eldenaerstrasse( Central- Viehhof). Herrlichstes Sommer- Etablissement mit 31/2 Morg. grossem See und grossem Vergnügungs- Park. 25 000 Personen fassend. Gondel- Korso, Aussichtsturm, Kaffeeküche täglich geöffnet, vler gedeckte Kegelbahnen, Kinder- Sportplatz, Luftschaukel, 2 grosse Tanzsäle und Variété- Theater. Sonntag, Montag u. Donnerstag: Grosser Tanz. Wochentags: Entree frei! Im Variéte- Theater: Sonntag, 8. Juli: Grosse Specialitäten- Vorstellung. Grosser Ball in beiden Tanzsälen. Entree: 10 Pf., Kinder frei! TERRAIN GESELLSCHAFT See- Terrasse Lichtenberg b/ Berlin DEUTSCHE BERLIN M.B.H. Den pt. Vereinen werden jederzeit die denkbar günstigsten Konzessionen gewährt. ZOOLOGISCHER GARTEN. Ausstellung unsrer neuesten Kolonie: SAMOA: Samoanisches Dorf im Kranze grüner Palmen! Es gelangt zur Vorfürung: Das vor dem Kaiser im Schlossgarten zu Kiel gegebene Programm! Die Ausstellung ist geöffnet von 9-12 u. 3-8 Uhr. Vorstellungen um 11, 32, 5 u. 62 Uhr. Einlagen nach Bedarf. Entree direkt z. Ausstellung( Stadtbahn- Eing.) 50 Pf., Kinder 25 Pf. Besucher des Zoolog. Gartens zahlen 25 Pf., Kinder 15 Pf. Schweizer- Garten. Am Königsthor.- Haltestelle der elektr. Ringbahn. Am Friedrichshain. Sonject, Theater, Balett, Epecialitäten- Vorſellung, Ball. Flammenkod -O einer indischen Witwe, ausgeführt Fritzi Destrée, von - Serpentin: u. Flammentänzerin. وو Catrini- Ballett, 7 Damen. Familie Patty- Frank ( 6 Pers.) Parterre: und Luft- Atrobaten. Hombert und Renardo, musikalische Excentrics. Eugen Milardo, Ella Bertini, - Moderne Karikatur Jeden Abend 10 Uhr: Tanz- Soubrette. Volksbelustigungen aller Art. Die Spinatwachtel". Entree 30 fg. ausgeführt In Vorbereitung: bom Theater- Ensemble( 20 Personen). Die lustigen Weiber von Berlin. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. h. Gr. Doppel- Konzert, Theater u. SpecialitätenTäglich: Hübele Troupe Vorstellung. Brothers Lülsdorf Mr. Alphons Miß Ella Karl Kramer Minna Schön( erstklassige Specialitäten). Jeden Montag: Sommerfest. Mittwoch: Die beliebten Kinderfeste. Donnerstag! Elite- Tag. Die Kaffeetü che ist täglich von 2 Uhr an geöffnet. 2 Hochelegante Regelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. Sonntag, Montag und Donnerstag: Familien- Kränzchen. Max Kliem. Armin- Hallen, maant straße 20, Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: .S Wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pfennig. Borverkauf 40 Pf. Fort mu ben Warzen Nenheitt Warzenstift heiat ait! 1,5mer it! Wirkung wunderbar 1022 fol: gende Anerkennung zeigt Gerhrter Herb: cten Don' für den Worzenftift. ben Ete mt 311geidtet haben, meine Cocher batte nämlich taulende, arzen a den änden und durch Bhre S bat fie felbige in acht Tagen oer. loren, alio nochmals befren Dant Hückeswagen, 2011 99 H. D. Bu brzete pro the Bra. Borto 20 to be Slachnahm 21 Wro erite bon Paul Koch, Gelsenkircher Ginige reteram is 3, finn Deutsche Kaffee- Mischung einzig in seiner Art, à Pfd, 40 Pfg. 1 Lth. dieser Mischung giebt 2 Ltr. vorzügliches Kaffeegetränk. Deutsche Kaffee- Rösterei A. Pennitz, Rosenthalerstrasse 59 elektrischer Betrieb. Grüner Weg 3,[ 49302* Hauschild& Kettnitz. Ziehung 12. Juli. 1 Briesener Mark- Loose 1652 Gewinne im Werte von 50 000 M. Ferner empfehlen wir: Zweite Lotterie Geld zur Erhaltung des Siebengebirges Ziehung 22. Augustu. folg. Tage zn Köln. 300,000 Loose. 15000 Geldgewinne zahlbar ohne Abzug: 1 125000 75000 M. a 50000% 1 a 25 000 M. 1a10000 10000 5 5000 25000 5 à 2000= 10000 15 à 1000- 15000 20 à 500= 10000 50 a 200= 10000 = 100 100 10000 & 300 a 50- 15000 1500 20 à 30000 13000 10-130000 Siebengebirgs1 M. Loose Banzes 4.6 Halhes 1 Halbes 2.M. Porto und Liste 30 Pf. extra, versendet auch unter Nachnahme der General- Vertrieb: Bankgeschäft Lud. Müller& Co. in Berlin, Breitestrasse 5. Telegr.- Adr.: Glücksmüller. und in den mit Placat versehenen 9" Handlungen. Fahrräder. Stets großes Lager erstklassiger Fabri: tate auf Zeitzahl. ohne Preiserhöhung zu den coulant.Zahl.Bebing. Katal. gratis Wenig gebrauchte Mäder für Herren und Dainen zu empfiehlt seine Festfäle mit und ohne Theaterbühne, auch noch Sonnabende im Februar. 8 Vereinszimmer stehen zur Verfügung.[ 50479 billigen Preisen unter Garantie. Victoria- Brauerei. Lützowstr. 111/112. Im Garten oder Saal Täglich: Norddeutsche Sänger ( Führmann, Horst, Walde). Anfang: Sonn tags 7, Wochen: tags 8 Uhr. Entree 50 Pf. Vorverkauf 40 f. Familien- Billets 3 Stüd 1 M. Bons nur in der Woche gültig. Sonntags und Donnerstags: Tanzkränzchen. Wedding- Park Adomeit& Landau Müller- Strasse 178. Lothringerstraße 48 I. Original Jed. Sonnabend: Norddeutsche Sänger. Biegler, Wolff, Hohenberg etc.[* Nachher: Tanz. W. Trapp. Puhlmanns Täglich Konzert, Theater Deutsche Konzert- Hallen Vaudeville- Theater. und Specialitäten Vorstellung. Nur erstklassige Nummern. Anf.: Sonntags 4 Uhr. Entree 20 Pf. Kinder 10 Pf. Sperrsiz Nachzahl. 20 ẞi. Stadtbahnhof Börse. Täglich: Anf.: Wochent. 5 Uhr. Entree 10 Bi Grosse Theater- und VariétéKinder 10 Pf. Sperrjik Nachzahl. 10 Pf. Hermann Imbs, Direktor. Halensee. Sommer Kurfürstenpark" Theater Ludwig Kluge. Artist. Leitung: Direttor Oskar Wagner. Heute und folgende Tage: Vorstellung. Die Humoristen Sildach, Grosch, Zimmermann, Gursch, Benari. ,, Die Lucca vou Rigdorf" fowie Sergeant Schneidig und Odysseus Heimkehr. militärische Eindrücke. Burleste von Osfar Wagner. Musik Beginn der ausländischen Orchester Schönhauser- Allee 148. Kastanien- Allee 97-99. Täglich: Konzert, Theater und Specialitäten Vorstellung. Künstler I. Ranges. Jm renovierten Saale: Großer Bail. Anfang 4 Uhr. Lehmann. Dicht am Rosenthaler Thor. uv 872 F/ LZ ala bins( pia a agv av a Schultze, Wasserthorstr. 1/2, 1. Behandlung aller Haut, Harn- und Blasenleiden ohne jegliche Berufsstörung. 3973L* Sprechstunden 9-2 11. 5-9. Donnerstagvormittag feine Sprechstunde. Bei Vorzeigung der Berbandskarte 10 Proz. Charlottenburg!! Uhrmacher Kunstmann, Wallstrasse 1. Reparaturen schnell. durchaus zuverlässig und nicht teuer.[ 4986L* * Für bestes und trockenes Material Möbelfabrik. Wohnungs- Einrichtungen Die besten und billigsten Coulante Zahlungs- Bedingungen! kaufen Sie bei garantiert! Julius Apelt, Tischlermeister, BERLIN SO., 4899L* am Kottbuser 6. Skalitzerstrasse 6, Thor. v. 3 M. an, vorzüglich. Zahnschmerz beseitigt schuterzlos. Künstl. Zähne terzloses Zahnziehen. Goldstein, Oranienſtr. 123.(* Würzburger Hühneraugenmittel bon Dr. H. Unger. Gegen 30 Pfennig auf 10 Pf. Anweisung fret 1Pjd. Brot 50 Pig. Ohne Zweifel bie bequemite u. wirtfamfte Hilfe. Der Schmerz ist in 5 Min. 2 H. Albrecht's Bäckerei fort. Das Hühnerauge selbst in 3 Tagen.( Enthält Salicylsäure u. indischen Hanfertraft.) Dr. H. Unger in Würzburg. Hauptdepot in Berlin( 20 Pf.) Salomon- Apotheke, Charlottenstraße. Wrangelstr. 9, Krautstr. 19. München: Schützen- Apotkeke. Stuttgart: Hirsch- Apotheke. Breslau: von Friz Krause.[ 48592* wochent. 6 Uhr, der Theaterabt. 8 Uhr.| Waldensteinstr. 28. Ranjiterstr. 2.1 Victoria- Apotheke. Schmerzloses Zahnziehen ohne Narkose! Frau Oberstlleutenant J. v. B. schreibt: Es freut mich recht sehr, Ihnen meine vollste Zufriedenheit und besten Dank aussprechen zu können. Ich verspürte nicht den geringsten Schmerz etc. Herr Dr. H. schreibt: Ich habe während der Operation selbst als auch in der Folge keine Schmerzempfindung gehabt etc. etc. Linde's Zahn- Institut. Specialität: Plattenloser Zahnersatz, Plomben. Zahnarzt D Lind... Linde, Reformphil. Bilz' Nihsalz- Kakao ist der gesundeste, zuträglichste und ausgiebigste Kakao 6B. 6 B, L., 46192* Täglich viele Anerkennungen. Nicht mit ähnlich klingenden Anpreisungen zu verwachseln. Frau Professor D. schreibt: Besten Dank für geschickte Hilfe etc. etc. Herr Justizrat R. schreibt u. a.: Bestätige Ihnen gern, dass ich nach Injektion einer Flüssigkeit beim Ausziehen eines Backenzahns keinen Schmerz empfunden habe etc.. etc. Pfund M. 2,80. Zu haben in fast, allen Konsumvereinen. Man verlange gratis Prospekte von den alleinigen Fabrikanten Sprechstunden: 9-6 Sonntags 9-12 Fernspr. VII a 7898. der Welt! JLTZ& KLUDT, DRESDEN. II. Reichstags- Wahlkreis. Socialdemokratischer Wahlverein. Dienstag, den 3. Juli, abends 1/29 Uhr, in Schnegelsbergs Saal. Hasenheide 21, Ecke Jahnstraße: Oeffentliche Versammlung. Achtung! A MAURER. Achtung! Dienstag, den 3. Juli, abends 8 Uhr General- Versammlung Tages- Ordnung: Vortrag des Genoffen. Ströbel, Redacte aller zum Streitgebiet Berlins und Umgegend gehörigen Zahlstellen des Centralüber: Die Anfänge der Weltpolitik. Freie Diskussion. Jedermann hat Zutritt. 238/11 Der Einberufer: W. Kuschte, Steinmetzstr. 39. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Verbands der Maurer: c. im ,, Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer 15. Tage 3 Ordnung: Taval Just 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil über: Die sociale Gesekgebung in ben letzten 10 Jahren". 2. Bericht über die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber: Bund über den Arbeits189/3 Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert das Erscheinen aller Kollegen. Mittwoch, den 4. Juli, abends 8% Uhr: nachweis. 3. Das Refultat der Baukontrolle vom 12. Junt. 4. Berichtebenes. Vertrauensmänner- Versammlungen. Süden: bei Krieger, Wasserthorstraße 68. Tages Ordnung: 1. Unire Rechte in der Zwangsinnung. 3. Werkstattdifferenzen. 4. Berschiedenes. 2. Bericht der Kommission. Gingeladen sind die Werkstellen: Wagner, Fürstenstr. 3; Düwel, Stöpnider: ftraße 27; Schulz, Alexandrinenftr. 126; Prehn, Alte Jakobstr. 80; Kissner, Gitschinerstr. 62; Kath, Neute Grünstr. 20. Südosten: bei Behrend, Manteuffelftr. 95. Tages Ordnung: 1. Bericht der Werkstatt- Kontrollfommission. 2. Werkstattangelegen heiten. 3. Verschiedenes. bei Mann, Often und Nordosten: Strausbergerstr. 3. Angelegenheiten. 1. Bericht der Obmänner. 2. Bertftattangelegenheiten. 3. Verbands: Rosenthaler und Schönhauser Vorstadt: bei Wernan, Schwebterstr. 23. Lages: Ordnung: 1. Bericht der Werkstatt Kontrollkommission. 2. Werkstattangelegen heiten. 3. Verschiedenes. Wedding und Gesundbrunnen: bei Herrn Raabe, Tages Ordnung: Rolbergerstr. 23. Achtung! Maurer. Die Verbandsleitung. 201 Achtung! ad of Dienstag, den 3. Juli, abends She- zwoitsan92 860 Uhr: Grosse öffentliche Maurer- Versammlung ( Vertrauensmänner- Centralisation) 1900ws in Louis Kellers Festsälen, Koppenstr. 29. hold Tages Ordnung: f 1. Bortrag über: Neutrale oder politische Gewerkschaften". Referent: Rollege Fritz Kater. 2. Wie find die Verhandlungen mit dem Verband der Baugeschäfte von Berlin und den Vororten, betreffend Einführung eines Arbeitsnachweises für das Baugewerbe, verlaufen, und was für eine Stellung gebenken wir hiergegen einzunehmen? Kollegen! Da Fragen von 3. Gewerkschaftliches. on febr bober Bebeutung für unsern Beruf in dieser Versammlung zur BerDa Frage sehr handlung flehen, iſt es eines jeden Bricht, pünktlich in dieser Bersammlung zu erfcheinen. zur J. A.: Julius Gehl. 131/17 Allgemeine Orts- Krankenkasse Arbeiter gewerblicher und Arbeiterinnen. Die für die Wahlperiode 1900/1901 gewählten Delegierten( Arbeitgeber und Arbeitnehmer) werden hiermit zu ciner Außerordentlichen = General Versammlung auf Mittwoch, den 11. Juli, abends 812 Uhr, nach den Arminhallen, Kommandantenstr. 20, ergebenst- eingeladen. Tagesordnung: 1. Der Erlaß des Herrn OberPräsidenten wegen anderweiter Fest setzung der durchschnittlichen Tagelöhne, und die dadurch bedingte Abs änderung der S$ 10, 12, 18, 20, 29 und 30 des Statuts, sowie die Abänderung der$$ 42 und 46 des Statute. 2. Die ärztliche Behandlung der Mitglieder im Jahre 1901. 3. Anstellung eines Beamten. Nach Schluß der allgemeinen Ge neralversammlung: Versammlung led der Arbeitnehmer- Delegierten. Tagesordnung: Wahl eines Vorstandsmitgliedes alt Stelle des ausgeschiedenen Herrn Löbe für die Amtsdauer des Ausgeschiedenen. 272/10 Berlin, den 21. Juni 1900. Der Vorstand: Georg Israel, Vors. Stellvertreter. Der Zutritt ist nur gegen Vor zeigung der Legitimationskarte ge: ftattet; verlorengegangene Karten werden im Kassenbureau, AdalbertBöhmische erfest. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Böhm Malzbier- Brauereie, fest Verwaltungsstelle Berlin. Emil Cantieni,[ 48959* Colbergerstr. 19. T. II. 2369. Ehrenerklärung. Prima Malz u. Weißbier zum Hiermit nehme die Beleidigung, Familiengetränk a Str. 10 Pf., Versand unverzagt" ausgestoßen habe, zurüd. in Fässern a 5 u. 10 Str. frei Haus 50512 Karl Dochow. 1. Bericht der Kommission. 2. Verbands- und Werkstattangelegenheiten. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Selbstabfüllen, best es und billigstes welche ich gegen den Gesangverein 3. Verschiedenes. Die Kollegen werden gebeten, zahlreich zu erscheinen. Moabit: im totale des Herrn Jocksch, Turmstr. 84. Tages- Ordnung: Mittwoch, den 4. Juli 1900, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Bartel, Große Frankfurterstraße 18: Vertrauensmänner- Konferenz für den Osten. Central- Verband der Töpfer. 1. Besprechung über die Waſchinenpreiſe. 2. Werkſtattangelegenheiten. Donnerstag, den 5. Juli, abends 8½ Uhr 9: Friedrichsberg: im Lokal des Herrn Panthen, Frankfurter Allee 174, abends 8 hr Tages Ordnung: Werkstattangelegenheiten. Musikinstrumenten- Arbeiter im Lokal des Herrn Nowack, Manteuffelstraße Nr. 9. Die Tages- Ordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Zahlreiches Erscheinen der Kollegen notwendig. im Lokal des Herrn Fischer, Beusselstraße Nr. Filiale Berlin. Donnerstag, den 5. Juli, abends 6 Uhr: Versammlung der Ban- Deputierten bei Schiller, Rosenthalerstraße 57. Da wichtige Angelegenheiten zu erledigen sind, ist es notwendig, daß [ 196/1] Der Vorstand. Versammlung für Moabit. Tages- Ordnung: senow über: Die Kuli. ieder Bau vertreten ist. 01. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten Rosenow gefahr und die deutschen Arbeiter. 2. Diskussion. 3. Verbands: Angelegenheiten.| 1188- innte Sonnabend, den 14. Juli 1900: Täschuer und Kofferarbeiter! Werte Kollegen! Versammlung findet für diesmal am Gewerkschaftshause, bo Dampferpartie Neptunshain.ath, ben 4. 3. W., abends 8% pr, im Gevestig ofte gouje, angels 806 a Drechsler! Bertr.- Bersammlung der Drechsler sämtlicher Bezirke. Süd- Osten, Weften it. Süd- erb Often: tun Lotal des Kollegen 1. Süd- Weften: bei Möhring, Admiralstr. 18 e. Abfahrt abends 62, 7/2 und 81/2 Uhr ab Jannowikbrüde. Grokes Gartentongert. Vorträge des Männer. Doppelquartetts 17735 wils und Harmonie. Sommernachts- Ball. Billets a 75 Pf. beim Kollegen Lax, Grandenzerstraße 7, und in den Zahlstellen des Oftens. Sonnabend, den 14. Juli 1900: Großes Sommerfest der Schraubendreher ( Märkischer Hof".) Often Frd. Matthes( früher Witwe Mühle), Koppenstr. 41. Ganz besonders zu dieser Versammlung sind die Kollegen des Herrn Hannemann, Rönigsberger fraße 32, eingeladen. Norden: bei Neumann, Brunnenstr. 150. Zu dieser Bersammlung sind folgende Werkstätten nach Beschluß der letzten Bertrauens männer Versammlung hiermit eingeladen: Borniecke, Bernauerstr. 78. Birkhahn, Gerichtstr. 72. Helbig& Comp., Strelitzerstr. 63. Liebetrud, riezenerstr. 9. Mehnert, Schulzendorferstr. 6. Gebr. Moleck, Bellermannstr. 96. Osten, Großes Konzert. Sommernachts: Ball. Kinder Fackelpolonaise. Brunnenstr. 122. Kiehle, Schwedterstr. 5. Strudel, Aderstr. 133. Schuster, Reinickendorferstr. 28. Fogt& Faulmann, Alt- Moabit 124. Wagemann, Brunnenstr. 183. = Tages Ordnung in allen Bersammlungen: 91/10 114/1 1. Die Pflichten und Aufgaben der Vertrauensleute. 2. In welchem Maße können wir Einheitstarife aufstellen. 3. Branchen- und VerbandsAngelegenheiten. 4. Verschiedenes. N.B. Jebe ob Drechsler- oder Tischlerwerkstatt muß einen Vertrauens mann entfenden, da es notwendig erscheint. Die Kommission. Jedes Wort: 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Restauration, direkt Hof, großes Fabrifgeschäft, mit fleinem Garten, Straße 52. 群 in Joels Victoria- Garten, Köpnider Landstraße. Anfang des Konzerts 6 Uhr. Eintritt 25 Pf. Herren, die am Tanz teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Die Ortsverivaltung. Möbel und Polsterwaren. Großes Lager Gediegene statt. Dr. Joël wird über„ Wissenschaft und Weltuntergang" referieren. Der Vorstand. LichtenbergFriedrichsberg. Mittwoch, den 4. Juli, abends 8 Uhr, im Lokal Kronprinzen- Garten", Frankfurter- Chanffee 86 Volks- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Wohnungsfrage, Wohnungsnot und Reichs- Wohnungsgesetz". Referent: Reichstags- Abgeordneter Rosenow. 2. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Arbeit, äußerst binlige A. Schulz, Zähne 2 M. Preise, empfiehlt Reichenberger str. 5. Auch Teilzahlung!(* Kleine Anzeigen.com Damenbüsten billig Hülß, Wein bergsweg 13b. 9185 Uhren, Goldwaren. Teilzahlung. Bestellungen schriftlich. Luis Bogbt, Auguststraße 92. 1674b " Kinderwagen 9,-, 15,- bis 100,- Baby", Invalidenstraße 160 ( Brunnenstraße). Teilzahlung gestattet, bei großen Raten Kassapreise.[ 2322* Kinderwagen, Riefen Auswahl " Baby", Frautfurterstraße 115( Anbrensstraße). Teilzahlung gestattet, bei großen Raten Staffapreise. V Fahrräder. Teilzahlung, mäßige 9 Jahre felbst, verkauft Hecht, Chauffee: Anzahlung. Lager vierhundert Ma + 60* schinen, Bahnrenner, 18 Pfund, Restaurant( Bahlstelle) ist so- Straßeurenner, Burus Damenräder, Kinderwagen, überall Riefenaus: fort billig zu verkaufen. Näheres Zweifizer, Kinderräder, Anhängewagen wahl." Baby", Spandau, Potsdamer: Warschauerstraße 63 im Schanflotal. direkt aus Fabrik" Imperial" Dieffens straße 20. Teilzahlung gestattet, bet [ 180 großen Raten Kassapreise. Ecdeftillation, mit schönem Bor: bachstraße 33. garten, umständehalber billig zu bertaufen Schulstraße 12. 228 Gardinenhaus Große Frankfurter: ftraße 9, parterre. +30 Betten, Steppdecken, spottbillig Leihhaus Neanderstraße 6. Remontoiruhren, goldene, Regulatoren, spottbillig Leihaus Neander Straße 6. 25/12 Settstellen. Fahrrad, gut erhalten, verlauft Baby", Reinicken preiswert Schulze, Hagenauerstraße 14, dorferstraße 2d. Teilzahlung gestattet, Fahrräder, erstklassig, zu Engros bei großen Raten Kassapreise. preisen( auch Teilzahlung). Muster: Bettstellen 8,- bis 60,-." Baby" * Chauffeestraße 8. Teilzahlung gestattet, lager, Kommandantenstraße 46 L. bei großen Raten Staffapreise. am Urban. Abessiner Feld, Gartenbrunnen, Tische, Stühle, Bänke, Spaten, billig, Kart Kauffmann, Müllenhoffstraße 19, ( 21/18 Teppiche, Gardinen, spottbillig sprechen, pfeifen. Orantenstraße 87, Staare, eine Mart, junge, lernen Leihhaus Neanderstraße 6. Vogelhandlung. 16695 Teppiche mit Farbenfehlern, Fabrikniederlage Große Frankfurter: Geschäftslente, Wertstätten, 45 Fl. Straße 9, parterre. + 30* 16706 Großes Lager von Berliner Mauer: pinseln sowie auch Schrubbern in jeder Größe für Bauhandwerker hält auf Lager Kirchner, Görlizerstraße 65.[+ 2* Nußbaummöbel, ganze Wirtschaft, fpottbillig, auch einzeln, Gartenstr. 32A, +141. I lints. Kinderftühle. Baby", Charlotten burg, Wilmersdorferstraße 55. Teil: zahlung gestattet, bei großen Raten Stassapreise. Kinderivagen auf Teilzahlung ohne Preiserhöhung. ,, Baby", Oranien Straße 31( Adalbertstraße). Teilzahlung Elektrotechnik. Alte Jackson, Jakobstraße 24. Neuer Abendkursus zur Ausbildung zum Elektromonteur in Theorie und Praxis nach be währter Methode beginnt 2. Juli. Vorfenntnisse nicht erforderlich. Anmeldung täglich, auch Sonntags. 2079* 222/18 Der Vertrauensmann. 10 Jahre Garantie. Vollkommen schmerzloses Zahnziehen I M. Plomben 1,50 M. Tellz, wöchentl. 1 M. Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr. 130. Sprechst. 9-7. für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Beuthstr.3 bis 4 Uhr angenommen. Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Hefterinnen, tüchtige, sofort vers langt. Biefelt& Behrens, Lands: bergerstraße 107. [ 227 Karton- Arbeiterinnen, geübte, finden dauernde Beschäftigung. Greiffenhagen, Stallschreiberstraße 58. 26/ 17* Im Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene * Anzeigen foften 40 Pf. pro Zeile. Buchbinder Arbeit jeder Ar Blinder Stuhlflechter bittet nm fertigt Ferdinand Kleinert, W. Bülow. Arbeit. Stühle werden gut geflochten, 23876 dieselben werden abgeholt und zurück straße 56, 2. Hof parterre. Uhren repariert Wilhelm Flade geliefert. Gläser, Mulackstraße 27. Uhrmacher, Putbuserstraße 45.[ 146* Stellenangebote. fertigt Fahrrad Reparaturen 14786 Bimmer, Andreasstraße 70. Fuhren jeder Art fährt billigst Otto Damel, Hedemannstr. 2, Stohlen: handlung. B 9825 Privat Mittagstisch, Herren 40, Damen 35 Pfennige. Oranienstr. 178, I Saal und Vereinzimmer empfiehlt Jannascht, Inselstraße 10.( 206 Vereinszimmer empfiehlt Lier, Alte Jakobftraße 119.( 288K* Vereinszimmer, fleiner Saal, Farbigmacher sucht Schulze, 16446 Oranienstraße 185. Tüchtige Farbigmacher bei dauern der Beschäftigung verlangt Goldleistenfabrik Alexandrinenstraße 25.[ 14536 11013züchtige Treppenbauer für Schmiedeeisen Kunstschmiede und selbständig arbeitende Schloffer verlangt Sophie Charlottenstraße 108. 17106 Tüchtige Kunstschmiede, nur solche, verlangt Turmſtr. 68. 1775b womöglich Kolonnenführer mit Stockbrechsler zum Polieren von seinen Leuten für dauernde Arbeit 4/10 Bayrischbier 3 Mart. Brauerei gestattet, bei großen Raten Kassapreise. mehrere Tage, auch Sonntags, Stöcker findet dauernde Beschäftigung bei höchsten Accordsätzen per Versand Andreasstraße 63. Steppdecken am billigsten Fabrit Große Frantfurterstraße 9, parterre. Wegen Uebernahme größerer Re: stauration verkaufe gangbare Schant wirtschaft, Baugegend, Schöneberg, +105 Gothenstraße 35. Zuchtkaninchen, belgische, verkauft abends 8 Uhr ab Remte, Schlesische: ftraße 43, Hof IV. 17706 Milchgeschäft ist sofort für halben Preis zu verfaufen. Laden, schöne Wohnung. Poftamt 43, H. W.( 17676 Möbelfabrik, Oranienstraße 2a, Muschelspinde 27, Spiegelfpinde 24 Küchenspinde, Ruhebetten, Rohrlehn stühle 5, Kleiderspinde, Wäschespinde, Auszugtische 15, Säulentrumeau, Muschelbetten, Marmortoiletten 27, Blufchgarnituren 95 Paneelfofa 75. Manrer! Filzbretter, auch ganze Vollständige Einrichtungen allerbilligst. Tafeln, stets vorrätig Hut- Bazar, Eventuell Teilzahlung unter solidesten 61, nur Potsdamerstraße 61. Bitte Bedingungen. dan 221* ausschneiden. Sportwagen 5,- bis 30,- Baby" Friedrichstraße 18( Besselstraße). Teil: zahlung gestattet, bei großen Naten Rafiapreise. Sportwagen." Baby", Brunnen straße 92. Teilzahlung gestattet, bei großen Raten Kassapreise. Elegante vorjährige Herrenhojen feinste Stoffe 9-12 Mark. Berkauf Sonnabend und Sonntag. Versand: hausGermania, Unter den Vinden 21 II. Nähmaschinen, ohne Anzahlung, sämtliche Systeme. Postkarte sofort geliefert. Brid, Frankfurter Allee 73a. 15446 Vermischte Anzeigen. Anzahlung, fünffährige Rechtsschuk erteilt Gnadt, Rup Bobbin, pinerstraße 41. Nähmaschinen, ohne Phonograph Victoria" spricht, fingt, ja bietet das schönste Konzert wöchentlich 1 Mart, vollständiger Musikkapellen natur: Garantie, rüd- und vorwärtsnähende getreu!!! Man hört und staunt!!! Ringschiff, Schnellnäher, 188. Sold, Große Frankfurtervergeben. Straße 133. + 60* Rechtsbureau, Andreasstraße 63, ( neben Kontordia"). Beistand in allen Rechtssachen. 17726 Vermietungen. Zimmer. Freundlich möbliertes Zimmer fülr 2 Herren sofort zu vermieten Forster: ftraße 54, Quergebäude III, bei Witwe Rosenthal. bei Remat& Silber, Krausenstraße 39. Galvanisier Meister per jofort für sofort gesucht. eine Lampenfabrik verlangt. Offerten unter E. R. 1986, Rudolf Mosse, Prinzenstraße 41. 27/6 Voliturarbeiter verlangt Raschig, Wrangelstraße 4. Reisevergütung garantiert. Frauen finden dauernde und lohnende Beschäftigung durch Zeitungsaustragen. Meldungen vormittags 8-12 Jerufalemerstraße 48/49, parterre rechts. 27/7 Stepperin auf Jacketts verlangt Fechler, Rüdersdorferstraße 17, I. Stepperinnen, tüchtige, in Hause, fofort verlangt. Bieselt& Behrens, Landsbergerstraße 107. [ 227* Aktiengesellschaft für Eisen- und BronzeGiesserei vormals Carl Flink, Mannheim.[ 26/12 Parkettleger, Bauhandwerker! Achtung! Stuccateure. Die Firmen Bachmann, Prenzlauer Allee, Witte& Lehmann, 100 Mamiells in und außer dem Lutherstrasse, find wegen Differenzen 960 Schlafstellen. Hause, auf wattierte Räder sofort vergesperrt. Zuzug ist streng feruizu 173/18 langt. Bieselt& Behrens, Lands: halten. [ 227* Die Lohnkommission. [+ 70* Freundliche Schlafstelle vermietet bergerstraße 107. [+ 60* Plätterinnen auf Stehkragen, Achtung! Breis 20 Mart. Teilzahlung ge Adler. Kostenfreier Unterricht. Alte Unfallfachen, Klagen, Eingaben, Rosen, Lynarstraße 9, IV. stattet. Größere und fleinere Appa- rechne an. Postkarte erledige fofort. Reklamationen. Bugger, Stegliger: Schlafstelle für Herrn, mit Kaffee Klappkragen und Umlegekragen ini 13606* 9 Mart. Hoffmann, Fürstenstraße 15, und außerm Hause gesucht. May rate. Walzen, das beste was darin Frize, Turmstraße 39, Nähmaschinen- ftraße 65. 17096 Treppe, Schönhauser Allee 167 a, geboten!! a 1,50-2,00 M. in großer geschäft. Photographie. 6 Vifit und ein Hof parterre. + 50* Auswahl. Vor wertlosen Nach: Die Firmen Damke- Peter, Nähmaschinen, beste Ringschiff Kabinett 2 Mart 50 Pf. Kinder- Saubere Schlafstelle für Herrn Fabrikgebäude 4 Treppen. Mamfells auf wattierte Räder Görlitz- Classen, Bendix ahmungen wird gewarnt. Auf Wunsch Abler- Schnellnäher, ohne Anzahlung, Bruftbild und Gruppen bis sechs oder Dame auf ein paar Tage oder an die Königsbergerstraße 17. 17796 Söhne und die Weissenseer Muster zur Ansicht tostenlos. Union", wöchentlich 1 Mart, 5jährige Garantie, Berfonen gleiche Preise. Schönhauser länger gesucht. Offerten Berlin, Reichenbergerstraße 9.[ 192 Posttarte, Landsberger, Landsberger Allee 146, Sering. + 50* Expedition des„ Vorwärts" unter R. 5. 100 Jadett- Arbeiterinnen verlangt Holzbearbeitungs- Fabrik, 17716 Violin, Klavier, Piston, Cello Möblierte Schlafstelle für Herrn Riewe, Raumerstraße 21, Borndorfer: Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht, Junge Staare zum Anlernen straße 35. Kein Laden. 1 Mart, Waldvögel 50 Pf. Brücken- Maurerfilze zu verkaufen, Hut Unterricht, monatlich 4 Mart, Oranien bei Witwe Tittelbach, Admiralstraße 21 und Gerichtstraße 31 bei sind gesperrt! Straße 22 vorn III. Die Kommission. 27/5 Kramer. [ 15426* 90/9 Straße 1. 26/ 9* geschäft Heimann, Potsdamerstraße 61. straße 118. Berantwortlicher Redacteur: Hugo Poetsch in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. 1774b Nr. 151. 17. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dienstag, 3. Juli 1900. lichen Motor fuhren, mit spielender Leichtigkeit zu folgen und hatte der Nacht zum Sonntag spielte er mit Bekannten in der Restauration Berliner Partei- Angelegenheiten. ernsthaft nur den Holländer Didentmann und allenfalls den seines Vaters. Gegen 1 Uhr früh betrat ein anscheinend an= Engländer Taylor in Betracht zu ziehen. Das Zehntilometer- getrunkener Mann das Lokal und erhielt auf Bestellung nach einigem Zweiter Reichstags- Wahlkreis. In der heutigen Agi- Rennen holte Elfes in 10 Minuten 19,4 Sefunden, 350 Meter Barlamentieren noch ein Glas Bier. Als ihn der Schlaf übermannte tatronsverfammlung des Wahlvereins in Schnegelsbergs hinter ihm tam Didentmann, Taylor blieb Salon, Hajenheide, wird an Stelle des Genossen Victor Fränkt, der zurück. 600 Meter und auch die Polizeistunde bevorstand, wurde er aufgefordert, das Jm Zwanzigtilometer- Rennen, das er in 20 Minuten Lokal zu verlassen. Handtke jun. ging auf Veranlassung seines plöglich verreisen mußte, Genosse H. Ströbel, Redacteur am 162/5 Sekunden vollendete, machte Elfes die letzte Runde in Vaters dem erregten unheimlichen Gaste aus dem Wege Vorwärts" über die brennende Tagesfrage: Die Anfänge der 281/5 Sekunden und schuf damit einen neuen Weldrekord. In beiden und trat auf die Straße. Ohne jede Veranlassung stürzte Weltpolitit einen Vortrag halten. Rennen mußte der Münchener Nobl wegen Versagen seines Schritt- der mit einem Regenschirm versehene Gast ebenfalls auf Freie Volksbühne. Die ordentliche Generalversammlung für machermotors bald vom Platz weichen; auch Köcher hatte Unglück die Straße, und als die zum Nachhausegehen gerüsteten diefes Quartal findet am Donnerstag, den 12. Juli, abends 8 Uhr, mit seinem Motor. Zweiter wurde auch hier Dickentmann, der übrigen Gäste unmittelbar darauf ahnungslos die Straße betraten, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20, statt. Auf der Tages- 550 Meter hinter Eltes zurückblieb, während Köcher als dritter saben sie den unheimlichen Gast auf den jungen Handtke knieen ordnung steht ein Vortrag über Kunst und Recht vom Rechts- 1150 Meter im Rückstand war. Die Preise waren in beiden Rennen und mit dem Regenschirm immerfort auf das Opfer einstoßen. Ein anwalt Herrn Victor Frankl, ferner die Berichterstattung des Vor- 500, 200, 100 und 50 M. An den nächsten beiden Sonntagen werden soeben auf Urlaub gekommener Soldat, der sich mit einem Freunde stands, Kassierers und der Revisoren über den geschäftlichen Verlauf die Konkurrenzen fortgesetzt. Einige Fliegerfonkurrenzen waren ohne unter den Gästen befand, sprang hinzu und riß den Wüterich von des Quartals und über die kommende neue Wintersaison. Ferner hervorragende Bedeutung. Sie verliefen wie folgt: feinem Opfer weg. Der Verwegene aber biß und schlug derart um ist die Wahl eines Obmanns der Ordner für die neue 7. Abteilung Hauptfahren. Distanz 1000, Meter. Vier Vorläufe, zwei sich, daß es noch der Beihilfe von Straßenpassanten bedurfte, um vorzunehmen. Zwischenläufe. 1. Büchner( 2 Min. 1,4 Set.). 2. Schilling- Amsterdam. ihn festzuhalten. Noch ahnten die Umstehenden kein Unheil, doch als Quast, Hecht, Peter, Bandau, Hinz, Kuballa, Schilling. 3. Kaefer. Unpl. Boequillon- Paris, Demte, Heimann, Hallwachs, fich der befreite junge Handtke nicht vom Boden erhob, sah man nach und fand, daß er bewußtlos war. Nunmehr Handicap. Distanz 1609 Meter. 8wei Vorläufe. 1. Peter- wurde der Attentäter so lange festgehalten, bis Polizei herbeigerufen Berlin( 40). 2. Hallwachs. 3. Dircheimer. Unpl. Hinz, Boequillon, mar und ihn in Sicherheit brachte. Der Verlegte wurde aber Hansen, Heimann, Quast, Kuballa, Bandau, Thormann, Demte, schleunigst in eine Droschte gepackt und nach der Klinik in der ZiegelHecht. straße gebracht. Hier stellten die Aerzte fest, daß dem Verlegten die Tandem- Hauptfahren. Distanz 3000 Meter. 1. Schilling- Hansen etwa zehn Centimeter lange Spize des Schirms ( 4 Min. 58,4 Set.). 2. Büchner- Käser. 3. Peter- Hinz. Unpl- Demte- ins Auge gestoßen war. Die Spize hatte das Gehirn verlegt und war abgebrochen, so daß sie erst in der Klinik aus dem Wilmersdorf. Die nächste Versammlung des Socialdemofratischen Vereins findet Mittwoch den 4. Juli, abends 812 Uhr, im Boltsgarten, Berlinerstr. 40, statt. Der Stadtverordnete Baul Hirsch Charlottenburg spricht über Das preußische Junkertum, der Hort der Reaktion".. " Pankow Niederschönhausen. Heute, Dienstag, findet der Leseabend bei Großfurt, Berlinerstraße, statt. Tagesordnung: Vortrag des Genossen Sonntag über das Bürgerliche Gesetzbuch. = Lichtenberg Friedrichsberg. Am Mittwoch, den 4. Juli. abends 81/2 Uhr, findet im Lokal der Wwe. Müller( KronprinzenGarten"), Frankfurter Chauffee 86, eine Volksversammlung statt, in der Reichstags- Abgeordneter Rosenow über Wohnungsfrage, Wohnungsnot und Reichs- Wohnungsgesetz spricht. Tokales. Berichtigung. Die Nummer 110 des Vorwärts" vom 13. Mai 1900 enthält in einem Bericht über eine am 11. Mai cr., im Schweizergarten" abgehaltene Versammlung von Arbeiterinnen der Wäschebranche die Behauptung: " " Bei Wolff u. Glaserfeld werden die Frauen und Mädchen durch einen jungen Mann auf gestohlene Ware förperlich visitiert." Diese Behauptung beruht auf einer irrtümlichen Berichterstattung. Die Angaben, die der Redaktion vom Schriftführer der Versammlung zugegangen waren, haben sich in allen ihren Teilen als völlig falsch Wir haben der Firma Wolff u. Glaserfeld wegen dieses Vortommiffes unser Bedauern ausgesprochen. erwiesen. Bandau. Drei Zusammenstöße im Straßenbahnbetrieb werden uns Verlegte starb Sonntagnachmittag 3 Uhr, ohne das Bewußtsein Dret Zusammenstöße im Straßenbahnbetrieb werden uns Kopf entfernt werden mußte. Rettung war nicht möglich, und der gemeldet. Sonnabendabend fuhr ein Wagen der Linie Kreuzbergwieder erlangt zu haben. Seine junge Frau wurde durch Depeschen Gesundbrunnen vor dem Hauſe Rosenthalerstraße 45 mit solcher schonend auf den Unglücksfall vorbereitet. Der Attentäter ist der Gewalt auf einen Geschäftswagen auf, daß das Pferd des letzteren 40jährige stellungslose Kaufmann Otto Ligbersti, der Schleswiger auf den Bürgersteig geschleudert und der Wagen selbst zerstört ufer 2 eine Schlafstelle inne hat. Er ist wiederholt bestraft. wurde. Fast zu derselben Zeit erfolgte ein Zusammenstoß in der Alten Schönhauserstraße. Der Kutscher eines Rollfuhrwerts versuchte turz vor der Annäherung eines Motorwagens der Linie Schönhauser Allee- Rigdorf die Straßenbahngeleise zu frenzen. Das Pferd wurde von dem mit voller Kraft heransausenden Wagen erfaßt und niedergeriffen, der Scherbaum zertrümmert und ein auf dem Rollwagen figender Knabe auf den Bürgersteig geschleudert. Ein dritter Zusammenstoß fand Sonntagmorgen an der Ecke der Alten Schönhauser- und Weinmeisterstraße statt. Auf den dortſelbſt haltenden Wagen Nr. 1455 der Linie Schönhauser Allee- Hasenheide fuhr der Accumulatorenwagen 1773 der Strede Danzigerstraße Hermannplatz mit großer Gewalt auf. Nur dem Umstande, daß die Bremse des angefahrenen Wagens bereits gelockert war, ist es 8 verdanken, daß von dieſem nur der Puffer verbogen und die Rückwand der Hinter- Plattform eingedrückt wurde. Die Passagiere wurden zwar von ihren Sitzen geschleudert, kamen aber im übrigen ohne Verletzungen davon. Der Lehrer Czudnochowski. Am 16. Dezember v. J. veröffentlichten wir eine Mitteilung, wonach ein Lehrer Czudnochowski Zum Prozeß der Harmlosen. Regierungsreferendar a. D. in der 155. Gemeindeschule seine Schüler mit überaus rohen und Dr. B. v. Kayfer ist aus Brasilien in Berlin eingetroffen und hat sich pöbelhaften Redensarten trattiert und überdies von der Prügel- bei dem Herrn Oberstaatsanwalt Jfenbiel bereits am Freitag pädagogik umfassenden Gebrauch gemacht hatte. Die Mitteilungen persönlich gemeldet. Die Anklagebehörde soll entschlossen sein, gegen zugegeben. In der Sigung der Stadtverordneten Vereinen Steckbrief zu erlassen. Diese Maßregel würde jedoch insofern blieben unwiderlegt, ja, deren Richtigkeit wurde sogar ausdrücklich Herrn v. Kröcher, falls sich derselbe der Verhandlung entziehen sollte, sammlung vom 22. März d. J. brachte unser Parteigenosse nicht von Belang sein, als das Land, in welchem sich: Herr Stadthagen die Roheiten zur Sprache und beschwerte sich v. Kröcher befindet, wegen des unter Anklage stehenden Vergehens namentlich darüber, daß die Schuldeputation die Bitte eines Vaters, nicht ausliefert. feinen Sohn durch Umschulung von dem genannten Lehrer Einen tödlichen Ausgang hat ein Straßenbahn- Unfall ge nommen, über den vor einigen Tagen berichtet wurde. Der 39 Jahre alte Kutscher Rackow aus der Fliederstraße 11, der am Mühlendamm unter einen elektrischen Straßenbahnwagen geriet, nachdem er eben ein Hufeisen vom Damm aufgenommen hatte, und schwer verlegt in ein Strantenhaus gebracht wurde, ist dort gestern an einem Schädelbruch gestorben. Gönczi bereits nach seiner Verurteilung zum Tode, vor dem königMeineidsverfahren gegen Gönczi. Wie erinnerlich hat lichen Amtsgericht hierselbst in einer Erbschaftssache bezüglich des Nachlasses der Gipsschulzen einen Eid dahingehend geleistet, daß er die beiden Frauen nicht ermordet habe, und daher auch nicht in der Lage sei, fagen zu können, welche zuerst gestorben ist. Sein Verteidiger hat daraufhin gegen Gönczi bei der königlichen Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Meineids beantragt, um auf diese Weise eventuell die Unschuld Gönczi in der Mordfache nachweiſen zu tönnen. Sollte die königliche Staatsanwaltschaft auf diese Strafs anzeige eingehen, so dürfte vorläufig die über Gönczi verhängte Strafe nicht vollstreckt werden. Auf dem Wege zur Arbeit schwer verunglückt ist Montag werden augenblicklich die Kanalisationsröhren nachgesehen. Die aus morgen der 48 Jahre alte Tischler Reinhold Flöther aus der Bärwaldstraße 10. Vom Brandenburger Thor bis zur Wilhelmstraße dem Straßendamm herausgehauenen Betonmassen sind in etwa 11/2 Meter hohe Kasten, die auf dem Bürgersteige stehen, gefüllt worden. Als nun gestern morgen um 7 Uhr Flöther seine Arbeitszu befreien, mit der Begründung abgelehnt hatte, daß zur That ertappt und festgenommen. Bald nach Eintritt der gefeß- Hause Nr. 2 an einem solchen Kasten einen Augenblick stehen, um ſeine Ein Sonntagnachmittags. Dieb wurde gestern auf frischer stelle Unter den Linden Nr. 1 fast erreicht hatte, blieb er vor dem Umschulung kein Grund vorliege. Stadtschulrat Bertram ermäßigen Geschäftsschlußzeit, gegen 2/2 Uhr nachmittags, versuchte in Uhr mit einer Normaluhr zu vergleichen. Während er nach der Uhr sah, widerte auf die vorgebrachte Beschwerde u. a., daß der Lehrer dem Hause Neue Königstraße 84 ein 80 jähriger Mann in das dort brachen plöglich die Bohlen des Kastens nach dem Bürgersteige zu Czudnochowski aus Ostpreußen fei; er wäre erſt furze Zeit in felbst belegene, vom Hausflur aus durch eine Korridorthier zugäng- auseinander und sein Inhalt begrub den Mann unter seiner Laſt. Berlin und man habe es auch einmal mit einem Lehrer aus jener liche Cigarrengeschäft von Meier einzubringen. Der dreiste Einbruchs Schußmänner und Straßengänger befreiten ihn alsbald, mußten ihn Gegend probieren wollen, Inzwischen konnten wir über eine neue Ausschreitung von dem wenige Häuser entfernt belegenen 18. Polizeibureau Hilfe Beine gebrochen hatte. Jetzt wurde der zu schwache Kasten durch versuch war jedoch von Hausbewohnern bemerkt worden, die sofort aber mit einer Droschke nach der Charité bringen, da er sich beide des erwähnten Lehrers berichten. Am 10. März stellte eine Arbeiterfrau uns ihren achtjährigen räumen und nahmen dann den Einbrecher fest. herbeiholten. Schußleute besetzten die Zugänge zu den Geschäfts- Querlatten verstärkt. Sohn in einem mitleiderweckenden Zustand, bor. Der Junge Der Kindesmörder Bureaudiener Gagel aus der Lübeckervar, weil er sich mit andren Knaben in einem 1111= Aus Scham über einen Fehltritt ist ein junges Mädchen ins straße 40, der am 18. v. M. seinem 2/2 Jahre alten Sohne die beaufsichtigten Augenblick gestritten haben sollte, dem Wasser gegangen. Die Witwe Gravenstein aus der Brücken- Allee 8 Kehle durchschnitt, sich selbst durch einen Schnitt in den Hals ebenLehrer gezüchtigt worden. Nicht allein, daß der Körper von hatte die 18 Jahre alte einzige Tochter Minna des Arbeiters Schüler falls zu töten versuchte und als Polizeigefangener in ein Krankenoben bis unten mit Striemen bedeckt war, auch das Gesicht aus Französisch- Buchholz in ihren Dienst genommen. Das Mädchen haus gebracht wurde, hat auch dort noch Selbstmordversuche gemacht zeigte 24 Stunden nach der Mißhandlung außer andren zahlreichen führte sich tadellos und war ini ganzen Hause beliebt. Im ver- und mußte daher auf die Delirentenstation gebracht werden. Sein blutunterlaufenen Stellen an der rechten Seite deutlich die fünf gangenen Winter aber näherte sich ihm ein Diener des Hauses. Befinden ist infolge seines Verhaltens noch fortwährend kritisch. rotbraunen Fingerabdrüde einer fräftigen Aus der Bekanntschaft entwickelte sich ein Verhältnis, das nicht ohne Männerhand. Wie der Knabe meldete, hat ein Mitschüler bei Folgen blieb. Zu einer Heirat jedoch konnte es nicht kommen, da alte Arbeiter Karl Bienatsch aus der Grünauerstr. 6 mit einigen Böse Folgen hatte ein Frühschoppen, den Sonntag der 50 Jahre der Mißhandlung ihm die Beine festhalten missen; auch der junge Mann bereits anderweitig gebunden war. Anfangs voriger Freunden trank. Der Mann ist etwas schwach, arbeitet seit einem ließ der Lehrer das Kind trotz des erbarnungswürdigen Zustands, Woch teilte Frau Gravenstein ihren Angestellten mit, daß am Mitt- Jahre nicht viel mehr und fann nur wenig vertragen. Als er in dem es sich befand, zur Strafe noch eine Stunde na chwoch die Ueberfiedelung nach dem Sommeraufenthalt Französisch gestern Nachmittag mit einem Rausche nach Hause tam, sagte er zu figen. Buchholz stattfinden werde, auch Minna Schüler sollte wie immer einer Frau:„ Nun sollst Du mal sehen, wie schnell das geht." Die Mutter war am Mittag nach der Mißhandlung mit dem wieder den Sommer in ihrer Heimat zubringen. Am Tage vor der Bevor noch die Frau darüber nachdenken fonnte, was er damit Knaben zu einem Arzt gegangen, der das Resultat seiner Unter- Abreise aber verschwand das Mädchen. Vorgestern fand man es in meine, hatte Bienatsch schon ein Fenster der im ersten Stock des Quersuchung in folgendem Attest niederlegte:" Der Knabe leidet infolge Moabit als Leiche in der Spree wieder. Es hatte sich in ihrem Zu- gebäudes belegenen Wohnung aufgerissen und war niit dem Nufe: der erlittenen Büchtigung an heftigen Kopfschmerzen und stande den Eltern nicht zeigen wollen und war lieber in den Tod Welt leb wohl!" auf den Hof hinabgesprungen. Am Kopfe schwer tann daher vorläufig die Schule nicht besuchen." gegangen. verlegt, wurde er mit einem Rünzelschen Rettungswagen nach dem Der Knabe fieberte in der Nacht und der empörte Vater hielt es für Krankenhaus am Urban gebracht. der 24 Jahre alte Artist Alois Floy, der aus London nach Berlin Aus einem Stadtbahn- Wagen hinaus verhaftet worden ist gekommen war, um hier in einem Specialitäten Theater aufzutreten. Floy machte in Rigdorf die Bekanntschaft eines zehnjährigen Mädchens und veranlaßte es; mit ihm eine Fahrt auf der Stadt und Ringbahn zu machen. Die Stadtbahn- Patrouille, die vielfach auftretenden Ungehörigkeiten ein Ende zu machen, bedie Kriminalpolizei seit längerer Zeit schon eingerichtet hat, um obachtete den Mann und fand ihren Verdacht bestätigt. Als der einem Rebenabteil bei ihm ein und nahmen ihn fest. Im Einzelwüstling feinen Lüften fröhnen wollte, drangen die Beamten aus gewahrsam des Polizeipräsidiums versuchte Floy, durch Erhängen feinem Leben ein Ende zu machen. Man schnitt ihn aber noch rechtzeitig ab und brachte ihn einstweilen als Polizeigefangenen in ein Krankenhaus. feine Pflicht, gegen den Lehrer, der sich der beschriebenen Handlungs: Lebemann spielte, wurde am Sonnabendabend auf eine eigne Art Ein jugendlicher Durchbrenner, der hier einige Tage den weise schuldig gemacht hatte, bei der Staatsanwaltschaft in der Friedrichstraße festgenommen. Am Mittwoch voriger Woche eine Anzeige wegen Körperverlegung einzureichen. Dies ge- unterschlug der Klempner Ernst Seeger zu Düsseldorf seinem Meister schah am 11. März. Am 26. Juni erhielt der Water vom Ersten Staatsanwalt am Beute nach Berlin ab, wo 6000 m., die er für ihn eingezogen hatte, und dampfte mit der er in einem Hotel Wohnung nahm. Landgeru Ihre Anzeige vom 11. März 1900 gegen den Lehrer junge Mann bereits einigen Kriminalbeamten auf. Bevor noch der Durchbrenner hierher fignalisiert wurde, fiel der Czubnochowski wegen Körperverlegung im Amt gereicht Ihnen flott und machte namentlich in Gastwirtschaften mit weiblicher BeEr lebte sehr zum Bescheid, daß ich die Erhebung der öffentlichen Klage a bedienung große Zechen. Als am Sonnabendmorgen die Meldung von Lehne. Die Ihrem Sohn infolge der bon ihm gestandenen Prügelei erteilte Züchtigung ist über das ging ,, wußten die Beamten gleich, wo sie den Berfolgten zu suchen zu der Veruntreuung mit der Beschreibung des Durchbrenners hier einMaß des Erlaubten nicht hinausgegangen. hatten. Sie erinnerten sich eines Vorgangs in einem Ballhause, das Nachteilge Folgen hat dieselbe nach dem ärztlichen Gutachten für sie zur Beobachtung besucht hatten. Dort hatte der flotte junge feine Gesundheit nicht gehabt. Das spätere Unwohlsein Mann mit einer ständigen Besucherin ein Stelldichein in ihrer Ihres Sohnes, insbesondere sein Nasenbluten ist auch er Wohnung verabredet. Sogar die Zeit war den Beamten bekannt weislich nicht auf die ihm zu teil gewordene Büchtigung zurück- geworden. Auf dem Wege zur Wohnung des Mädchens, in der fie zuführen, sondern wie nach dem Gutachten des vernommenen geben Lebemann zu empfangen gedachten, sehen sie unvermutet einen alte Maurer Friedrich Kaiser aus der Schulstr. 5 sich zu erschießen. Auf offener Straße versuchte am Sonntagabend der 24 Jahre richtlichen Sachverständigen angenommen werden muß, lediglich Fiaker mit dem Gesuchten dahergejagt kommen. Bis zum Orte des Der junge Mann blieb auf dem Heimwege mit einem Arbeitseine Folge von Blutarmut des Knaben. Da eine strafbare Ueberschreitung des Büchtigungsrechts mithin nicht erwiesen Stelldicheins war noch ein ziemlich weiter Weg, die Beamten genossen aus der Kolbergerstr. 4 noch ein Weilchen an der Thür hätten also leicht zu spät fommen tönnen. Um dem borist, habe ich das Verfahren eingestellt." stehen, um über dieses und jenes zu plaudern. Dabei erzählte er zubeugen, griffen sie zu einem eignen Mittel. Kurz vor dem Fiaker ihm auch, daß er unglücklich liebe, und klagte ihm sein Leid. Beim So der Staatsanwalt.. Wie der Vater mitteilt, ist sein Sohn, der vordem gesund war, Kutscher, wenn er die beiden Männer nicht überfahren wollte, mit und schoß sich vor den Augen seines Freundes eine Kugel in den liefen sie auf den Straßendamm. Wohl oder übel mußte der Abschied zog Kaiser dann plöglich einen Revolver aus der Tasche feit dem Tage der Mißhandlung öfterem Unwohlfein ausgesetzt; er einem scharfen Ruck sein Pferd zum Stehen bringen. Diese Gelegen- Hals. Schwer verwundet wurde er mit einer Droschke in ein fällt durch eine blaffe Gesichtsfarbe auf und ist auch geistig nicht heit aber benutzten die Beamten, um rechts und links blizschnell zu Krankenheus gebracht. mehr so rege wie vorher. Der Vater befürchtet, daß das Kind noch dem berdugten Fahrgast in den Wagen zu springen. im späteren Alter an den Folgen der Mißhandlung zu tragen Polizeipräsidium!" rief dann einer von ihnen dem Kutscher zu. Kravattenmäherin Elisabeth Ketrzynsky, die seit zwei Jahren für sich Nicht aufgeklärt ist der Selbstmord der 54 Jahre alten Dem ging jetzt ein Licht auf über das Gebahren der beiden Männer Wir sind neugierig, ob nun die städtische Schulverwaltung und auch der Fahrgast, der so plöglich rechts und links einen Be- allein im vierten Stocke des Hauses Alexandrinenstr. 21 eine Stube nach allem bisher Geschehenen noch Entschuldigungen für den gleiter bekommen hatte, wußte auf einmal, woran er war. Von bewohnte. Sie ging am Sonnabendabend um 7½ Uhr von Hause Lehrer Czudnochowski hat. Daß die von diesem Herrn zum Schrecken bem unterschlagenen Gelde fand man bei dem Festgenommenen weg und wurde gestern an der Bellealliance- Brücke als Reiche aus der Eltern und Kinder geübte Pädagogik von der Lehrerschaft im allgemeinen verurteilt wird, nehmen wir ohne weiteres an. nur noch ungefähr 1000 Mart, den größten Teil hatte er bereits dem Landwehrkanal gelandet. Man glaubt, daß der Selbstmord mit einem Augenleiden zusammenhängt, über das die Näherin oft Aber in welchen Ruf müssen die Berliner Gemeindeschulen kommen, durchgebracht. flagte. wenn Mißhandlungen, wie die hier beschriebenen, für rechtlich Ein infamer Ueberfall erfolgte Sonntag früh in der Linien- Unglückliche Liebe scheint die 28 Jahre alte Schneiderin Marie straße gegen den Restaurateur Hermann Handtke, der dort sein Ge- Guhre aus der Schönleinstr. 21 in den Tod getrieben zu haben. schäft betreibt. Sein jezt 26 jähriger Sohn hatte die Musit erlernt Sie hatte ein Verhältnis mit einem Bierfahrer, das vor einigen Der Sportpark Friedenau hatte am Sonntag eine Anzahl und fich fürzlich mit einer Destreicherin verheiratet. Es war ihm Tagen gelöst wurde. Seit Montag voriger Woche war fie verder vorzüglichsten Matadore vom Rennrad zu einer Dauerkonkurrenz gelungen, in dem Landstädtchen, in dem seine Schwiegereltern schwunden, ani Freitagabend wurde fie am Salzufer zu Charlottenüber zehn und zwanzig Kilometer eingeladen. In beiden Rennen wohnten, eine kleine Stapelle zusammenzubringen, weshalb er Anburg als Leiche aus der Spree gezogen. flegte der Amerikaner Eltes mit Eleganz und ließ namentlich seine stalten traf, sich mit seiner Frau dort häuslich niederzulassen. haben wird. erlaubt gelten? Nach dem deutschen Konkurrenten weit hinter sich zurüc. Der schmächtige Vor einigen Tagen tam er nach Berlin, um seine hier bei Zwei Leichen wurden am Sonntag beschlagnahmt. Nachmittags Ameritaner verstand, seinen Schrittmachern, die auf einem vorzüg- den Eltern zurüdgelassenen Habfeligkeiten abzuholen. In wurde in der Laubenkolonie Alt- Stamerun in einer dem Zimmerer B. gehörigen Laube ein unbekannter, etwa 80jähriger Mann erhängt auf verhältnisse der former im allgemeinen ausgelaffen Volumen auch die Hebe und Tragkraft, 11 000 Kilogramm, gefunden. Der Selbstmörder hatte weder Legitimationspapiere noch habe. Daraufhin fah die Behörde jene Zusammenkunft entspricht. Von dieser Kraft absorbiert das Luftschiff durch sein Wertgegenstände bei sich. als eine Versammlung an, in der öffentliche Angelegenheiten erörtert eignes Gewicht annähernd 4000 kilogramm. Die dem Winde zuAuf freiem Felde hinter der genannten Kolonie bemerkten dort werden sollten und erörtert worden seien, mithin als eine Versamm- gängliche größte Querschnittfläche beträgt etiva 100 Quadratmeter. spielende Kinder gegen 5 Uhr nachmittags die Leiche einer etwa lung, die nach§ 1 des Vereinsgesetzes 24 Stunden vorher der Orts- Etwa 15 Meter unter dem Ballon sind die aus Aluminiumblech 40jährigen Frau. Allem Anschein nach ist die Unbekannte, die ver- polizei hätte angemeldet werden müssen, was hier nicht ge- hergestellten Gondeln angebracht, mit dem Gerippe des Ballons mutlich an der Fundstelle genächtigt hatte, einem Herzschlag erlegen. fchehen war. Sender wurde auf Grund des§ 12 des Vereinsgefeßes durch feststehende Aluminiumstangen verbunden. Die beiden Gondeln Der Almofenempfänger August Lindemann, 62 Jahre alt, beten Versammlung als Redner aufgetreten sei. Das Schöffengericht des Ballons noch 25 Meter entfernt sind, so das Gleichgewicht herDer Almofenempfänger August Lindemann, 62 Jahre alt, mit einer Geldstrafe bedacht, weil er in der zu Unrecht nicht angemel- find in gleicher Höhe derart angebracht, daß fie nach beiden Enden erhängte fich gestern vormittag in seiner Wohnung Reichenberger- hielt die Strafe aufrecht und das Landgericht verwarf die Berufung des stellen und ein Vor- und Rückwärtsfahren des Luftschiffs ermöglichen. ftraße 161. Beschuldigten, indem es für festgestellt erachtete, daß er über die Beide Gondeln sind miteinander durch eine Laufbrücke verbunden, die Fener in der Reichsdruckerei alamierte Sonntag früh ein Lohnverhältnisse der Former im allgemeinen gesprochen habe und auch während der Fahrt eine Kommunikation untereinander ermöglicht. großes Löschaufgebot nach der Oranienstraße. Der große Maschinen- mit der Absicht, es zu thun, in die Versammlung gegangen sei. Ueber die Gondeln sind regulierbare Gewichte angebracht, die je, ob man faal für die Herstellung des Papiergelds befindet sich im zweiten Die Erörterung der Lohnverhältnisse eines ganzen Berufs fei aber auf- oder niederfährt, nach hinten oder vorne geschoben werden. In Stock des Quergebäudes, das den langgestreckten Hof der Haupt- eine Erörterung öffentlicher Angelegenheiten. Da eine solche jeder Gondel befindet sich ein Daimler- Motor von 15 Pferdekräften, berwaltung der Staatsschulden" abschließt. Hier war furz nach Suhr das Erörterung von vornherein beabsichtigt worden fei, fänden die deren jeder mittels einer Transmission eine Flügelschraube, vorn eine Feuer jedenfalls durch Selbstentzündung von Benzin oder Chemitalien§§ 1 und 12 des Vereinsgefeges hier Anwendung. S.' legte Revision vierflügelige, hinten eine dreiflügelige, in Bewegung setzt. Zur zum Ausbruch gekommen. Wenige Minuten vorher erst hatte der ein und machte geltend, daß es sich bei jener Zusammenkunft mur Lentung dienen außerdem zwei große Steuerflügel. Die Größe dieser Wächter feinen Bosten verlassen, ohne irgend etwas verdächtiges um die Lohnverhältnisse einer bestimmten Fabrit gehandelt Schrauben ist verhältnismäßig flein, ihr Durchmesser beträgt 2,5 Meter, bemerkt zu haben. Zufällig fah dann der im linken Seitenflügel habe und er lediglich als Gutachter, nicht als Rebner hin ermöglicht aber damit eine um so größere Umdrehungsgeschwindigwohnende Kastellan Rauch aus den Fenstern des Maschinenhauses zugezogen worden sei. Die Versammlung sei eine durchaus ge- teit, 1200 Drehungen per Minute, was einer Borwärtsbewegung von dringen und veranlaßte schleunigst die Alamierung der Feuerwehr, schlossene und teine öffentliche gewefen. Der Straffenat des 64 Metern in der gleichen Zeit entsprechen soll. Notwendigenfalls die denn auch auf den Ruf:„ Mittelfeuer!" von allen Seiten heran- stammergerichts verwarf das Rechtsmittel mit folgender Be- sollen noch mehr Gondeln, sogenannte Lastfahrzeuge, mitgenommen raffelte. Da der Brand noch im Entstehen begriffen war, tonnte er gründung: Es sei gleichgültig, ob es sich um eine öffentliche oder werden können, in denen Fahrpersonal, Betriebsmaterial, Wasser als mit zwei Rohren schnell abgelöscht werden. Erheblicher Feuerschaden nichtöffentliche Versammlung gehandelt habe. Entscheidend sei nur, Ballast mitgeführt werden kann. ist nicht entstanden, doch hätte der Verlust sehr bedeutend werden ob öffentliche Angelegenheiten erörtert werden sollten. Eisenbahnunglück. Infolge eines Zusammenstoßes zweier können, wenn das Feuer nach dem ersten Stock überspielte, da und das fei nach den Feststellungen des Landgerichts der Fall ge- Büge bei Brain le Comte auf der Linie Brüssel- Mons haben hier sich ein großes Lager von Stempelmarken und Wertpapieren wefen. Das Landgericht habe den Begriff der öffentlichen Angelegen- 23 Personen Verlegungen davongetragen, von denen jedoch keine befindet. heiten richtig ausgelegt. Auch sei S., entgegen seiner Auffassung, als ernsterer Art zu sein scheint. Redner im Sinne des§ 12 zu behandeln. Der Dienelsche Orgelvortrag in der Marienkirche am Mitt woch, den 4. Juli, mittags 12 Uhr, wird durch Erl. Helene Heyne, Frau Emmy Maria Ehrnhorst, Herrn Nico Sarzen- Müller, Herrn Konzertmeister Sermann Gerlach und Herrn Organist Paul Heuer unterstützt. Der Ein tritt ist frei. Bach Feiern zur Erinnerung an den 150jährigen Todestag des Meisters( den 28. Juli 1750), bei benen nur Bachsche Kompofitionen auf: geführt werden, finden Mittwoch, den 25. Jult und 1. August, mittags 12 Uhr in der Marienkirche durch Herrn Otto Dienel statt. And den Nachbarorten. stin sila s 620 Marktpreise von Berlin am 30. Juni 1900 nach Ermittlungen des fgl. Polizeipräsidiums. elgen, gutter D.-tr. mittel gering Noggen, gut Kartoffeln, neue, D- Ctr.| 10, Butter Rindfleisch, Keule 1 kg 1,60 Do. Bauch 1,20 " Schweinefleisch 1,60 " " mittel gering " Kalbfleisch PR 1,60 " Hammelfleisch 1,60 1, Werfte, gut 14,90 14,40 2,40 1,80 " " " mittel gering 14,30 13,90 Eier 60 Stüc 3,60 2,20 " 13,80 13,40 Karpfen 1 kg " *) Hafer, gut " 16, 15,10 Aale 2,80 1,40 " " mittel gering 15, 14,10 Bander 2,60 1,20 " " " 14, 13,20 Hechte 2,40 1,20 6,82 6, 9,30 6,20 Barsche Schleie 1,80 0,80 " 2,60 1,20 40, 25, " 45, 20, Bleie Krebse 70, 30, 1,40 0,70 per Schod 20,- 3, Das Vereinsgeseh gegen die Arbeiter. Die Vorstandsmitglieder des Zweigvereins alle vom Verband der in städtischen Betrieben beschäftigten Arbeiter waren wegen Hebertretung des§ 2 des Vereinsgefeges angeklagt worden. Die Behörde nahm an, daß der Verein eine Einwirtung auf öffentliche Angelegenheiten bezwecke und daß die Angeklagten Cichowski und Genossen deshalb verpflichtet gewesen ivären, die Vorschriften des § 2 betreffs der Einreichung des Mitglieder Verzeich) niffes und der Statuten sowie der entsprechenden Ausfünfte 2c. zu beachten. Die Angeklagten bestritten eine solche Verpflichtung, weil der Verein eine Einwirtung auf öffentliche An Das Gerücht von einem Verbrechen entstand durch einen gelegenheiten nicht bezwecken wolle. Das Schöffengericht Leichenfund bei Sadowa. Dort fand und landete der Schlepp berurteilte sie jedoch, während das Landgericht als Berufungs- Richtftrob dampfer" Often" eine weibliche Leiche, der fast der ganze Stopf fehlte. instanz fie mit folgender Begründung freisprach: Der Zweigverein Hen Der Amtsvorsteher Forstmeister Kotteneier benachrichtigte die Staats- Halle wolle nach den Feststellungen des Gerichts für seine Mitglieder Erbfen anwaltschaft, von der ein Vertreter am heutigen Montag die Leiche erftreben: eine Erhöhung des Lohns, eine Verkürzung der Arbeits- Speisebohnen Linsen besichtigen wird. Man kann aber schon jest sagen, daß die Wer zeit, Ferien im Sommer, sowie eine Unterstützung bei Strankheits*) frei Wagen und ab Bahn. stimmelung des Körpers nicht auf ein Verbrechen zurückzuführen ist. fällen in der Familie. auf Hierin sei eine Einwirkung Produktenmarkt vom 2. Juli. Das Geschäft in Getreibe war Vielmehr be Der Kopf ist augenscheinlich durch eine Dampferschraube vom öffentliche Angelegenheiten nicht zu erblicken. Rumpfe abgerissen worden. Auch am rechten Kniegelenk zeigt die zwecke der Verein danach, lediglich den Privatinteressen seiner Mit- wenig bedeutend, die Tendenz infolge der niedrigen Notierungen in Newp Yort und Chikago etwas matter. Offerten in effettiver Ware waren aus Leiche eine schwere Verlegung. Dampferschrauben haben auch die glieder zu dienen. Der§ 2 fönne barum nicht Anwendung finden. Rußland nicht bedeutend, doch blieb das ohne Einfluß auf die Preisgestaltung, Kleider bis auf das Korsett und ein Stückchen vom Unterrod von Die Staatsanwaltschaft legte Revision ein und betonte, das Land- da Nachfrage faum vorhanden war. Mittags nahm das Geschäft ein etwas dem Körper in Feßen abgeriffen. Die Persönlichkeit ist noch nicht gericht habe den Begriff der öffentlichen Angelegenheit falsch auf festeres Gepräge an, da man zu der Ansicht fam, daß die Preißermäßigungen festgestellt. Da die Leiche noch nicht lange im Wasser gelegen hat, gefaßt. Das Kammergericht hob das landgerichtliche Urteil in Nordamerika lediglich auf die vorherige Mattigkeit der europäischen so handelt es sich vielleicht um die aus Innsbrud gebürtige, auf und verwies die Sache an das Landgericht in Halle zurück. Märkte zurückzuführen sei, und da die Weizenkündigungen fleiner sind, als wurde ausgeführt: Es sei noch zweifelhaft, erwartet. Der auf Lieferung zur Abnahme angediente Weizen ist zur Hälfte, Roggen überhaupt nicht abgenommen worden. Stimulierend wirkten auch auf einem Schleppdampfer mit Schiffern nach der Operipree gefahren ob der Verein nicht doch auf öffentliche Angelegen: Saatenstandsklagen aus Süd- Rußland und Bessarabien, sowie die Witterung war und am Dienstagabend wahrscheinlich beim Wasserschöpfen in beiten einwirten wolle. Eine eingehende Nachprüfung sei in hiesiger Gegend, welche wieder einmal auf reichliche Niederschläge schließen erforderlich. Von Erheblichkeit wäre dabei, wieviel Arbeiter läßt. Die Lieferungspreise waren für Weizen wenig verändert, für Roggen Mitglieder des Vereins seien und in welchen Betrieben sie sulegt schwächer, da eine hiesige Firma, die mit Rußland Beziehung hat, Eine scheußliche Mordthat beschäftigt seit einigen Tagen arbeiteten. Vor allem komme es aber darauf an, ob der Zweig als Abgeberin auftrat. Hafer war im Preise gut behauptet, Mais etwa wiederum die Potsdamer Staatsanwaltschaft. Dieselbe ist in dem verein in Halle dieselben Ziele verfolge, wie der Gesamt: 1 m. niedriger. Rüböl zog im Einklang mit Paris 0,20 bis 0,30 m. an. zum Potsdamer Landgerichtsbezirk gehörigen Fleden Binna bei verband. Eine Regelung der Arbeitsverhältnisse der städtischen Jüterbog am Donnerstag, den 21. Juni, passirt. Der dort wohnende Arbeiter im allgemeinen wäre als öffentliche Angelegenheit Webermeister Halahma erschien morgens bei der Polizei und meldete, anzusehen. Eine entsprechende neue Feststellung des Landgerichts daß er seinen Gesellen mit gespaltenem Schädel tot im Bett liegend müßte zur Verurteilung der Angeklagten führen. angetroffen habe. Bürgermeister Lange begab sich sofort an den Thatort und fand die Angaben Halahmas bestätigt, worauf er denselben vorläufig in Haft nahm. Auch eine Gerichtsfommission stellte unzweifelhaft fest, daß derselbe gewaltder Nähe von Sadowa ins Wasser stürzte. Belohnung wurde auf 2000 m. erhöht. Vermischtes. den Auch gegen Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag und Freitag von 7-9 1hr abends statt. Aufklärung. Katholische Geistliche dürfen nicht heiraten. Nur in Südamerika soll ihnen der Papst jetzt die Erlaubnis dazu erteilt haben. W. L. Leider ist eine Beschlagnahme des Lohns wegen des seit nicht länger als ein Vierteljahr rückständigen Steuerbetrage zulässig. 1001. besteht Streit. 100 2. 23.100. sam getötet war, doch wurde Halahma wieder entlassen, Zur Koniker Affaire wird berichtet: Fleischermeister Hoffmann, Die 50 M. haben Sie nicht zu zahlen, weil nicht Sie, sondern der Lehrherr den weil weiter feine Verdachtsgründe gegen denselben vorlagen. gegen den bekanntlich ein Verfahren wegen Totschlags eingeleitet Bertrag gelöst hat. G., Potsdam. Der Preis ist der mit der Gesell Mitte voriger Woche machte mum der Schmied Ambelang wurde, sollte einer Meldung vom Sonnabend zufolge außer Ber- fchaft ein für alle Mal vereinbarte, gewöhnlich ½½ bis 1 Proz. bei der Polizei die Meldung, daß er von Frau Hahahma ein Beil, folgung gesezt worden sein. Das ist in dieser Form nicht richtig. D. Das ist zulässig. 2. B. 1. Ja. 2. Nein. 3. Dent Amtsgericht II, das er erst kürzlich geschliffen habe, zum Ausziehen bekommen hätte Der Untersuchungsrichter Dr. Zimmermann hat dies dem Meister Sallesches Ufer 29/31. 4. Die Witwe ist ohne weiteres Vertreterin ihrer und daß an demselben anscheinend Blutspuren seien. Das Beil auch nicht mitgeteilt. Die Voruntersuchung, lautend auf Totschlag, Kinder; eine Vormundschaft giebt es in solchen Fällen seit Neujahr 1900 wurde darauf polizeilich beschlagnahmt und der Staatsanwaltschaft ist nur geschlossen worden. Die Akten werden jezt der Straftammer nicht. 5. Nein. 6. Sie erhalten keine solche Anfrage. 7. Ja. Schlagen Sie fiber die Einzelheiten in Ihrer Gewerkschaft den Führer durch das Bürgerübersandt, welche feststellte, daß thatsächlich Spuren von Menschen zugestellt und diese beschließt, ob das Hauptverfahren zu eröffnen sei liche Gesetzbuch nach oder sprechen Sie in der Sprechstunde vor, wenn Sie blut an demselben waren. Unter dem Verdacht des Mordes wurden oder aber, ob infolge fehlender Beweismomente die Angelegenheit genauer informiert sein wollen. S. V. Kommen Sie in die Srechstunde. darauf Halahma und seine Frau verhaftet; sie sollen den Gefellen fallen gelaffen werden muß. Letzteres wird indessen unstreitig P. K. Wenden Sie sich ad 1 und 2 an den Vorsteher Ihres Posterschlagen haben, als er feinen rüdständigen Lohn in Höhe von der Fall Fall sein. Schlächtermetster Levy amts. 5. S. 100. Eine solche Begrenzung giebt es nicht. 60 M. forderte. wird bis dato nicht borgegangen werden, da die Be Die Gerichtslasse ist nicht verpflichtet, Ratenzahlungen zu bewilligen, E. Sch. 1. Es würde Strafanzeige Zu dem Mordanfall auf den Regierungsrat Isenbarth, lastungszeugen für nicht glaubwürdig befunden worden sind. fie fann dies aber auf Antrag thun. der vor einigen Tagen in seiner Villa am Stolpersee bei Wannsee Das erhellt schon daraus, daß die Untersuchungsbehörde ihm und Klage auf Rückgabe noch fest zuläffig fein. 2. Eine Interventionsflage Eventuell finden Sie ein Formular zu einer Klage auf Seite 432. einen Schuß in den rechten Arm erhielt, wird weiter gemeldet, daß freigestellt hat, in Stoniß zu verbleiben oder zu verreisen. Das hätte in Ihrem Fall feinen Zweck, weil sie selbst für die Schuld mithaften. die friminalistischen Recherchen ergeben haben, daß unzweifelhaft Gerücht, gegen Moriz Levy jei ein Verfahren wegen Meineids im 23. 20. 678. 1. Rein. 2. Vor der Heirat muß eine Auseinandersetzung zwei Personen bei der That beteiligt sind und daß es sich nicht um Gange, erhält sich nach wie vor. Mit der Mordthat selbst hat diese stattfinden; diese ist von dem Heiratslustigen zu beantragen. 3. Gin Recht einen Racheakt, sondern um einen planmäßig angelegten Raubanfall Angelegenheit nichts zu thun. Moris L. soll nur eidlich, in Abrede auf Vergütigung steht der Tochter nicht zu. Die Alimentationspflicht des 4. Darüber giebt es keine Vorschriften. 5. Nein. handelt. Der Verdacht richtet sich jetzt gegen zwei Personen, welche gestellt haben, den ermordeten Ernst Winter gekannt zu haben. Mehrere Baters besteht. Gegen eine schon längere Zeit in den umliegenden Waldungen wilddiebern. Beugen widerlegen dies. Bis jest find an 800 8eugen: Gustav L. Schriftliche Antwort erteilen wir nicht. Darauf deutet auch der Umstand, daß die Schüsse aus einem Gewehr bernehmungen erfolgt, d. h., es ist dies die Gesamtsumme wahrheitsgemäße Bekanntmachung der Thatsache der Ausmietung in Ihrem abgegeben wurden. Die für die Ermittlung der Thäter ausgesetzte der Vorladungen, wobei mancher Zeuge mit 20 und mehr Ver- otal hat weder der Wirt, noch die Polizei etwas einzuwenden. Darliber, M. P. 40. In Schöneberg mit dem 1. Januar 1901. nehmungen registriert ist. Dem Donnerstag, an welchem hier gegen folche Bekanntmachung im Schaufenster etwas zu machen ist, ber Jahrmarkt stattfindet, fieht man mit großer Spannung 2. 8. 100. Sie können die Erziehung Ihres Kindes übernehmen. Ein nackter Mann wurde in der Nacht zum Sonntag gegen entgegen. Es wird aber sicher alles ruhig verlaufen, so daß das C. A. B. Sprechen Sie mit dem Vertrag in der nächsten Sprechstunde Krakowczyk. Dem Verlegten steht in jedem Fall frei, Straf 1½ Uhr in Potsdam beim Bahnhof aus der Havel herausgeholt. Abrüden des Militärs für Freitag und Sonnabend vor sich gehen vor. att die Staatsanwaltschaft oder die Polizei zu richten. Es handelte sich um einen Selbstmordkandidaten, dem schließlich seine wird. Sonstiges Neues zur Mordthat" liegt nicht vor. Die Stadt antrag That wieder leid geworden war. Der auf der Langenbrüde dienst wird ein neues Rathaus erhalten; ein Gebäudekomplex ist zu diesem Eine Schutzpflicht, wie Sie sie annehmen, hat die Polizei leider nicht. 27 G. G. Sie müßten bie Rechnung bezahlen, weil der Zusammenfioß habende Schuhmann mußte mit seinem Manteltragen den Selbstmord- Zweck schon an- resp. auf Abbruch wiederverkauft worden. Dem nach Ihrer Schilderung durch mit der Straßenpolizei- Ordnung falsches Auskandidaten bedecken, da letterer seine Kleider ins Wasser geworfen Magiftrat gegenübec find jezt teilweise Schadenersatzansprüche geltend weichen( nach links statt rechts) entstanden ist. Ihr Anerbieten brauchte der hatte. In dem geschilderten Aufpuz erfolgte dann die Ueberführung gemacht worden von solchen Personen, denen bei den Straßenunruhen Beschädigte nicht anzunehmen. C. I. Ihre Invalidenrente wurde wie nach dem Krankenhause. unvernünftigerweise arg mitgespielt worden ist. So verlangt der folgt berechnet: Reichszuschuß 50 W. Hierzu Grundbetrag, Kaufmann Bander 198 M., der Kaufmann Aronheim 55 M. 2c. Levys b. i, da Sie in Lohntlaffe 4 insgesamt 428 Warten geklebt haben: 428 X18 Bf.+ 72 X 12 3f. 85,68. M. Hierzu Steigerungsfg: Ansprüche sollen sich auf über 500 m. beziffern. 428 X10 f 42,80 M. Ihre Jahresrente betrüge also 50+ 85,68 Das lenkbare Luftschiff. In Friedrichshafen am Bodensee 42,80 1782,48 9. Ihre Monatsrente beträgt demnach( nach oben M. B. 1. und 2. Nein. soll sich in den nächsten Tagen entscheiden, ob die kühne Idee, mit auf volle 5 Pf. abgerundet) 14,90 m. einem lentbaren Luftschiff die oberen Regionen zu durchkreuzen, der Balzer 125. 1. Das ist an sich zulässig. Wenden Sie fich behufs Ab2. Ihr Anspruch Berwirklichung naht. Der von Graf Zeppelin tonstruierte Ballon, stellung des Mißstands an die Polizeibehörde. über dessen Versuche wir schon mehrfach berichteten, sollte das Pro- würde dann anerkannt werden, wenn die Frage, ob Ihre Ge jett lösen, an dessen Gelingen noch immer gelinde Zweifel gelniipft fundheit durch die Mißstände gefährdet wird, bejaht würde. J. K. Nein. werden. Am Sonntag war die Probefahrt vorgesehen, zu der es leider das der Fall sein würde, ist recht zweifelhaft. F. G. 100. Das ist nicht in allen Fällen unmöglich. 1023. Der nicht tam, da eine kleine Explosion die Ausführung des Vorhabens hinderte. Bermieter oder sein Vertreter muß zur Besichtigung der Wohnung zuAm Montag ist dann ein Verfuch im fleineren Maßstabe unter gelaffen werben. Luckenwalde 101. Wenn Sie älter als 21 Jahre nommen worden. Es wird darüber berichtet: Gegen 9 Uhr wurde find, sind Sie an den Vertrag gebunden, also zur Abnahme der Bilder ver C. 102. Ein Teil tritt am 1. Ottober 1900, ein Teil am Wegen Vergehend gegen das Vereinsgesetz wurde am das Luftschiff zur größeren Sälfte aus der Salle gezogen, die pflichtet. Freitag der Maurer Frd. Lemme in Spandau vom dortigen Propeller fetten sich in Bewegung, der Koloß drehte fich vorwärts, 1. Januar 1902, ein Teil an einem durch kaiserliche Verordnung zu be95. Sie müssen bis zum 1. August warten. 2. 3. 1000. Schöffengericht zu 20 M. Geldstrafe verurteilt. L., welcher Bei- rückwärts, feitwärts und wurde vier Meter in die Höhe getrieben. stimmenden Tag in Kraft. Ein Anspruch auf Kapitalsabfindung steht Ihnen fizer des Spandauer Gewerbegerichts ist, hatte die Nach 11/2 stündigen Versuchen wurde der Ballon wieder in die Halle Die Strafe tann zwischen einem Tag und fünf Jahren betragen. Ob der war von dem Ergebnis sehr lichen Besprechung mit den Arbeitnehmer- Beisigern über die Ein- Die Versuche werden fortgefegt. Unfre Leser wird es gewiß intereffteren, über das Projekt einiges richtung von gemeinschaftlichen Vortragstursen über die einschlägigen In Geseze lediglich für Gewerbegerichtsbeisiger- eingeladen! nau erfahren. Das Luftschiff, das in einer speciell dafür erbauten dieser Besprechung, welche übrigens nicht zu stande tam, da die alle montiert wurde, ist wohl das längste und größte aller bisher Arbeitgeber- Beisiger dazu nicht erschienen waren, erblickte Polizei 122 meter, was im Vergleich mit früheren Luftschiffen eine toloffale Stationen erstellten. Das sehr schlank gebaute Fahrzeug hat eine Länge von und Staatsanwaltschaft einen Verstoß gegen das Vereinsgefeß, ba Steigerung der Dimension bedeutet. Da das Luftschiff aus mehreren diese Versammlung" nicht polizeilich angemeldet worden war. mit einander verbundenen Fahrzeugen besteht, kann die Beschädigung Strafe mußte also sein. Das Kammergericht wird in dieser Sache eines einzelnen die Fahrt nicht beeinträchtigen. Aehnlich verhält es wohl das letzte Wort zu sprechen haben. sich auch mit den Ballons, die nicht mehr aus einem einzigen Raum Swinemde 757 S 35lb. bed. 18 Haparanda 758 S 756 SW 4hlb. bed. 15 Betersburg Werkstattversammlung und Erörterung öffentlicher An: fondern aus 17 fleineren Ballonhülsen bestehen, die in einem Hamburg Berlin, 758 3wolfig 18 Tort 2 Regen gelegenheiten". Etwa 20 bis 30 Former eines Düsseldorfer Aluminium- Gerippe dicht aneinander untergebracht sind. Dadurch Franff/ M. 758 S 17 Aberdeen 763 Still woltig 20 Paris Betriebs waren seiner Zeit zu einer Besprechung ihrer Lohn- und kann das Plazen selbst mehrere Ballons das Fahrzeug nicht in Ge Arbeitsverhältnisse zusammengekommen und hatten hierzu fahr bringen, es fintt höchstens langsam zu Boden. Dieses Bien 761 Still. bedeckt| 19| den Vertrauensmann der Former in Düsseldorf, Sender, eins Aluminiumgerippe ist spinnennetähnlich mit Drähten und Hanf Wetter Prognose für Dienstag, den 3. Juli 1900. geladen. Ein Schumann, der hinter der Thür verschiedene leinen umsponnen und vertritt die Stelle des Nezes bei den Biemlich warm und schwül, zeitweise heiter, vielfach woltig bei mäßigen Ausführungen Senders belauscht hatte, zeigte seiner vor Kugelballons. Der Durchmesser dieses Röhrenchlinders beträgt füdwestlichen Winden, etwas Regen und Gewitterneigung. Berliner Wetterbureau. gesezten Behörde an, daß sich Sender über die Lohn- 11,3 Meter, sein Kubitinhalt 11 000 Stubikmeter, welchem Verantwortlicher Redacteur: Hugo Poetsch in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Mariendorf. Parteigenoffen! Heute von 12 bis 5 Uhr findet im Restaurant Blodsdorf die Wahl des Gemeindevertreters für die 3. Wählerklasse statt. Von unsrer Seite ist wieder Genosse Buchdrucker Hermann Schüttetop aufgestellt. Jest gilt es, bei der Neuwahl alle Kräfte einzusetzen. Der Sieg, den wir bereits bei der letzten Wahl errungen hatten und der uns durch die ungültigkeitserklärung der Wahl wieder verloren ging, muß aufs neue errungen werden. Sind unfre Parteifreunde auf dem Boften, bann muß es gelingen. Gerichts- Beitung. nicht zu. nicht zu beantworten. 21 # itterungsübersicht vom 2. Juli 1900, morgens 8 1hr. Winchen Barometer stand mm richtung Wind Windstärte Wetter ម គ Temp. n. T. 5°. 4° R. Stationen Barometer ftand mm Wind richtung Windstärke Wetter Temp. n. 6. Ob 80% 5° C.= 4° N. 4bedeckt 13 754 SSO 2heiter 751OSO 2wolfig 758SW 3 bedeckt 13 15 19