Nr. 167. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 fg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mir illuftrterter Sonntags: Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poftbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Gingetragen in der Post- BeitungsPreisliste für 1900 unter Br. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 17. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel getle oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Bereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ..Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für. die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bts 7 Uhr abends, an Sonn- und Befttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Jernsprecher: Hmt 1, Mr. 1508. Telegramm Adresse: " Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I. Nr. 1508. Möller aus: " " Sonnabend, den 21. Juli 1900. fönnten. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. äußerliche Uebertvinden der Krise fein Vorteil, um dessent- stadt von Tientsin ihre Frauen getötet, damit sie nicht in die Retter aus der Not. willen sie ihre Opposition gegen die privatkapitalistische Hände der Fremden fielen. Das ist ein Gegenstück zu der ähnlichen Geschichte, die von den Anläßlich der lebhaften Erörterungen über die fernere Produktionsgestaltung auch nur um Haaresbreite aufgeben Sensationsblättern über die Bekinger Vorgänge gebracht worden ist. Gestaltung der wirtschaftlichen Konjunktur in Deutschland Ein Vermittlungs- Versuch. werden vielfach die Syndikate als Retter aus der Not be- Einwirkung der Syndikate wird neben der Schädigung der Aber die scheinbare Vermeidung einer Krise infolge der Der chinesische Gesandte in Paris ließ dem Minister des Auss zeichnet. In besonders drastischer Prägnanz thut dies der Arbeiterklasse nur durch eine starke Belastung des heimischen wärtigen Delcassé ein Telegramm des Kaisers von China Industrielle H. Möller- Bochum in einer Zuschrift an die Halbmonatsschrift Der Arbeitsmarkt". Im„ Arbeitsmarkt" Ronjums erkauft werden können. Die Syndikate lassen es zugeben mit dem Ersuchen, dasselbe dem Präsidenten Loubet mitwar ausgeführt worden, daß in der Industrie eine rückläufige nicht zu einem Preissturz tommen, schieben vielmehr die Ueber- zuteilen. In diesem Telegramm, welches am 10. d. M. vom Bewegung begonnen habe. Gegenüber dieser Feststellung führt sich selbst vor der Konkurrenz des Auslands zu schüßen. Um Gesandten in Peking keine Erwähnung thut, ersucht der Staiser erzeugung ins Ausland ab. Durch hohe Zollfäße suchen sie Gouverneur von Schantung befördert worden ist und welches der " Der Ausdruck„ rückläufige Bewegung begonnen" löst die nun im Ausland ihre Ware absetzen zu können, verlegen sie um die Vermittlung Frankreichs. Vorstellung aus, als wenn die Starre der Eisenindustrie" vor die Preisschleuderei, die einst die Fabrikanten zur Zeit einer turzem auf der Höhe angekommen, nun wieder zurück in die Tiefe rückläufigen Bewegung im Inlande gegeneinander in Scene ſauſen würde. Eine Vorstellung, die bezüglich der schweren Krisen setzen, ins Ausland und entschädigen sich dafür gemeinsam verflossener Perioden ja gerechtfertigt war. Ist sie das aber für die durch Hochhaltung der Preise im Inland. Das heißt nun, Zukunft auch heute noch? Das glaube ich nicht. Die Unter- um mit Herrn Möller zu reden, den nationalen Markt spannnehmervereinigungen würden sich ja sämtlich selbst verhöhnen, kräftig erhalten. wenn sie nicht danach strebten, Krisen, wenn nicht ganz zu ver Um diese Wirkung der Syndikate auf den Inlandsmarkt hindern, so doch erheblich abzuschwächen. Ich kann nur preisAus Yokohama wird berichtet: geben die Märkte für Krisen, soweit die internationale Beein- hat es aber eine eigne Bewandtnis: sie führt statt zu einer Obwohl die führenden Blätter noch immer darauf drängen, mehr fluffung Plaz greift; der nationale Markt muß von den Unter: baldigen Erholung des Marktes zu einer Stagnation des nehmerverbänden spannkräftig erhalten werden. Und somit kann Konsums im Inland. zu einer Beeinträchtigung des heimischen Truppen nach China zu senden, so nimmt doch die Abneigung da gegen zu, daß Japan sich in ausgedehnte Operationen einläßt. ich auch nicht glauben, daß die„ rückläufige Bewegung" nicht mehr Wirtschaftslebens in Bezug auf seine internationale Sonkurrenz Die Entscheidung der Regierung ist nicht bekannt. Es ist indessen aufzuhalten ist." fähigkeit. Ob dann nicht an Stelle der akuten die weniger eine weitere Division jezt von Sendai auf dem Marsch, um sich nach offen zu Tage tretende, aber in ihren allmählichen Wirkungen China einzufchiffen. Große Massen von Flüchtlingen aus China gleich verderbliche chronische Krise tritt, ist eine Befürchtung, treffen ständig in Japan ein. die bei dem privatkapitalistischen Charakter der heutigen Syndikate nicht zu unterdrücken ist. In diesen Ausführungen liegt eine Ueberschäßung der Syndikate, der von Arbeiterſeite energisch entgegengetreten werden muß. Würden doch die Aussichten des deutschen Arbeitsmarkts wesentlich beruhigter erscheinen, als sie es that sächlich sind, wenn Möller recht hätte. Delcassé ließ den chinesischen Gesandten wissen, daß die Antwort Lonbets an die französische Gesandtschaft in Peking gesandt werden würde. Dort könne die kaiserliche Regierung jie in Empfang nehmen. Die Regierung der Republit erwarte jedoch vorher die Sicherheit zu haben, daß der Gesandte Pichon wohlbehalten sei. Die Haltung Japans. Ausdehnung des Aufstands. Die Times" melden aus Shanghai vom 18. Juli: Abs Die Regelung des Marktes durch die Syndikate hat also gefehen von der Lage in Peking und der Haltung Li- HungAuch wir geben zu, daß es für den Verlauf einer rück eine Kehrseite, die für den heimischen Konsum uitd die Tichangs ist die Aufmertsamkeit hauptsächlich auf Yuan- ichi- kai, den läufigen Bewegung im Wirtschaftsleben nicht gleichgültig ist, deutschen Arbeiter nicht weniger Unheil bedeutet wie der Gouverneur von Schantung gerichtet, von dessen Stellungnahme ob starke Synditate bestehen oder nicht. Die Synditate find Verlauf einer Krise in Zeiten ungeregelter Produktion. Selbst die weitere Entwicklung der Dinge zum großen Teil abhängt. berufen, die Produktion so zu regeln, daß das Angebot von wenn es den Syndifaten gelingt, die rückläufige Bewegung Einer von Eingeborenen stammenden unbestätigten Nachricht zufolge sollen die Truppen desselben eine Streitmacht des Waren dem Bedarfe entspricht. In ihrem jezigen privat nicht in eine förmliche Krise im bisherigen Sinne des Wortes Prinzen Zuan in der Nähe der Grenze von Schantung kapitalistischen Zuschnitt vermögen jedoch die Kartelle diese ausarten zu lassen, so ist dies nur ein unzweideutiger Vorgeschlagen haben. Quan- ichi- tais Einfluß ist größer, als volkswirtschaftlich höchst wichtige Aufgabe entweder gar nicht teil für die industriellen Unternehmungen, die Kapitalisten ber irgend eines andren. Der Vicekönig in Nanting Liu oder doch nur ganz unvollkommen zu erfüllen. Es soll nicht in und Fabrikanten selbst; den Arbeitern und Konsumenten hat in Erfüllung eines Wunsches der Konsuln heute die Befehle Abrede gestellt, vielmehr auch von uns als ein wirtschaftlicher bleibt es nicht erspart, die Stosten für das Gedeihen des erneuert, durch welche eine weitere militärische Thätigkeit in den Fortschritt anerkannt werden, daß starke Kartelle durch die Unternehmertums in der rückläufigen Zeit durch ausgedehnte Forts von Wujung untersagt wird. In Nanting giebt man zu, daß Stabilisierung der Preise und eventuelle Einschränkung der Arbeitslosigkeit und Belastung des heimischen Marktes voll zu Lins Autorität nicht mehr als genügende Gewähr für die Aufrecht; erhaltung von Gesetz und Ordnung im Norden des Flusses an Produktion gegenwärtig schon die plöglichen, verheerenden tragen. gesehen werden kann. Die Konsuln haben deshalb angeordnet, daß Folgen einer Krise für die Geschäftswelt vermeiden und Vorbereitungen für die Abreise von Frauen und Kindern dadurch auch dem Arbeitsmarkt unvorhergesehene Erschüttezu treffen seien. rungen einigermaßen ersparen können. Aber diese scheinbar oder thatsächlich günstige Einwirkung der Syndikate auf die Gestaltung der geschäftlichen Konjunktur ist zur Zeit doch nur die Fremden in Peking seien noch am Leben ohne damit Glauben Auch Li- Hung- Tichang versichert jegt, wie wir gestern meldeten, unter weitgehender Schädigung der Arbeiter und des heimischen Konsums möglich, die zusammengenommen zu finden. Andrerseits hat der chinesische Gesandte in Paris dem mindestens den Schädigungen aus einer afuten Krise gleich französischen Minister des Auswärtigen ein Telegramm des Kaisers von China vorgelegt, in dem er die Vermittelung Frankreichs einem Die Unternehmer selbst, soweit sie Syndikate angehören, werden in Zeiten einer rückläufigen nachsucht. Aus Tientsin wird nichts Neues berichtet. Der Aufstand in Bewegung am ehesten durch das Syndikat geschützt werden tönnen, wenn auch die Betriebsgewinne langsam zurückgehen. Mittel- und Südchina sowie in der Mandschurei weist teine AbAber schon für die außerhalb des Kartells stehenden Werke nahme auf. Sehr bemerkenswert ist, daß Japan keine Neigung zeigt, fich fehlt dieser sichere Schuß. Jimmerhin mögen die Unternehmungen selbst weniger dem Austurm einer geschäftlichen mit größeren Truppenmassen an der Aktion zu beteiligen. Rußland Strije preisgegeben sein, als dies ohne Syndikate der ſpinnt seine diplomatischen Ränte, auf die wir gestern schon hinwiesen; es möchte gern die Rolle des gut bezahlten Netters Chinas Fall wäre. übernehmen. fomnien. China. Das Fremden- Massacre. Nach einer Depeiche des„ Daily Expreß" von Shanghai von gestern treffen dort noch fortwährend bewaffnete Chinesen von Betition gegen die militärischen Vorbereitungen der Chinesen Norden her ein, so daß die Konsuln sich mit einer gemeinsamen wandten. Die„ Times" melden aus Shanghai vom 17. Juli: Falls das Eintreffen der Verstärkungen die Führer der Verbündeten nicht in den Stand jetzt, in wirksamer Weise zur Offensive übers zugehen, so ist es zweifelhaft, ob die Vicefönige im Süden angesichts des wachsenden Widerstands der Provinzial- Beamten die Bolitif weiter zu verfolgen vermögen, zu der sie jest halten. Heute trafen beim britischen Konsulate Weldungen von ernsten gegen die Missionare gerichteten Aufständen in der Proving Kiangji ein und man hat Grund anzunehmen, daß diese Uuruhen sich über ein großes Gebiet ausbreiten werden. Die Köln. 8tg." meldet aus Petersburg: Die durch den Aufruhr in der Mandschurei geschaffene Lage werde für Rußland sehr heitel, da gegenwärtig die zum Schuße der 8000 Stilo meter langen russisch- chinesischen Grenze notwendigen Truppens Rußland fürchte sich mengen nicht zusammengezogen find. feineswegs vor einem Krieg mit China, aber niemand wolle einen offiziellen Krieg und das ist das Tragische an der Lage. Die letzten Ereignifie in der Wandichurei zwingen aber zur Aufgabe dieses Standpunktes und Rußland wird sich nunmehr gegen feinen Willen zu einem Kriege vorbereiten müssen, an den es vor wenigen Wochen noch nicht gedacht hat. Die Haltung der Mächte. Wenn die Dagegen können wir Vorteile für die Arbeiter nicht im mindesten infolge des Einwirkens der Syndikate erblicken. Wie regeln denn die Syndikate gegenwärtig Angebot und Nachfrage auf dem von ihnen beherrschten Markt? Sobald Der„ Agenzia Stefani" wird aus Songtong vom 17. Juli sie merken, daß der Bedarf nachläßt, die Preise bei freier gemeldet: Der hiesige italienische Konsul ersuchte Li- hung- Tichang. Stonkurrenz also fallen müßten, um den Konsum wieder an an den italienischen Gesandten in Peting, Salvago zuregen, suchen sie die Preise auf der bisherigen Höhe zu halten, staggi einen Brief von ihm zu befördern, worauf Li- Hung- Tichang indem sie die überschüssige Produktion im Ausland absetzen erflärte, daß ihm dazu Mittel und Wege fehlten. Wan ist hier nach und gegen eine fünftige Uebererzeugung Produktions- wie vor im Zweifel über das Schicksal der Gesandten in Beling. einschränkungen eintreten lassen. Den Grad und die Stärke Ueber die Kämpfe um Tientsin Zu der Depeschencensur, die von der deutschen Regierung über resp. Schwäche des Bedarfs vermögen die Syndikate nicht zu liegt jetzt auch ein Bericht aus japanischer Quelle vor: die chinesische Gesandtschaft verhängt ist, bemerkt der Hamburg. ändern, folglich auch nicht den Verbrauch. Wenn bies aber Danach begann der allgemeine Angriff auf die Wälle der Stadt Storrefp.", man könne gespannt sein, was der Gesandte dieser Miß nicht möglich ist, so müssen die Folgen des verkürzten Ab- Tientsin am 18. Juli morgens um 4 Uhr. Am 14. Juli, um 3 1hr tranensfundgebung gegenüber thun wird. Wöglicherweise verläßt fazes auch an irgend einer Stelle des wirtschaftlichen Körpers morgens, sprengten die japanischen Truppen das Stadttbor und pflanzten er Deutschland und schlägt seinen Wohnsiz irgendwo anders in starken Schädigungen zum Ausdruck kommen. Und das das Banner der aufgehenden Sonne auf dem Centralturm der in Europa, zum Beispiel in der Schweiz auf. geschieht einmal bei der Arbeiterklasse. Dadurch, daß die Stadt auf. Die Verluste find: 9 Offiziere tot, 300 Wann tot oder andern Mächte Graf Bülows Beispiel folgen, jo tönnte man Ein später eingegangener japanischer Bericht über dann unter Umständen das Schauspiel erleben, daß sich die gesamte Syndikate den Bedarf nicht regulieren, sondern nur das An- verwundet. gebot entsprechend dem verringerten Bedarf herabsetzen können, die Eroberung Tientsins besagt: Nachdem die Stadt am Morgen des chinesische Diplomatie auf Schweizer Boden zusammenfindet. All14. Juli genommen war, beschossen die japanischen Geschütze die gemein wird die Depeschencensur auch als Ausdruck des faktischen müssen sie notwendigerweise die Produktion einschränken. Unter der Herrschaft der Syndikate wird allerdings die Marinekaserne, auf welche die Ruffen einen Angriff machten. Während Kriegszustande angeschen und mehrfach die Frage aufgeworfen, dieser Zeit hielten zwei japanische Abteilungen die Eisenbahnstation ob der offizielle Kriegszustand dadurch vorbereitet ist." Produktionseinschränkung ziemlich einheitlich und allgemein, und schlugen die chinesischen Angreifer zurück. Darauf ergriffen sie England fann teine Truppen in Indien entbehren. Der stellnicht mehr wie früher seitens der einzelnen Werke je nach ihrer Besitz von der Marine faserne und ihrer Umgebung und erbeuteten vertretende Kommandant der Truppen in Indien, Palmer, erklärte Leistungsfähigkeit im wirtschaftlichen Kampf durchgeführt. Aber 48 Kanonen. Der Verlust der Japaner waren 60 Tote und in einer Unterredung, es sei unmöglich, weitere englische Truppen die Arbeitslosigkeit als Begleierscheinung der Krije bleibt 270 Verwundete. Einem noch später eingegangenen Bericht zufolge von Indien nach China zu entfenden, bevor das augenblicklich erobert, Marinekaserne 80 Geschüße bon in Südafrika befindliche Kontingent zurückgekehrt sei, falls dasselbe auch bei einer durch die Syndikate geregelten rückläufigen wurden Die umwallte Stadt nicht in einem angemessenen Zeitraum durch erprobte Monnichaften Bewegung im Wirtschaftsleben im nämlichen Umfang und welchen 16 neuester Konstruktion waren. Grad wie bisher bestehen. Nicht mehr die einzelnen Fabriken Tientsin hat jetzt eine Bejazzung von Japanern, Engländern, Ameri- aus dem Kapland eriegt werden könnte. fanern und Franzosen. Der Gesamtverlust der Verbündeten am Rußland hat, so meldet der„ Globe", in der letzten Zeit unter werden existenzunfähig werden und ihre Arbeiter auf die 13. und 14. Juli beträgt 500 Mann, unter welchen sich über Konnivenz Li- hung- Tichangs heimliche Unterhandlungen Straße setzen, das Syndikat wird allen Betrieben vorschreiben, 300 Japaner befinden. mit dem Prinzen Tuan gepflogen; eine Anzahl hoher Beamten ihre Gesamtproduktionum einen gewissen Prozentsatz zu fürzen Der Vice- Admiral Alejereff hat dem russischen Kriegsminister aus der Yangtje- Provinzen ist für ein Bündnis mit Rußland, der Vizeund damit gleichfalls einschneidende Betriebseinschränkungen Tichifu nachstehendes Telegramm augehen lassen: Tientsin, den fönig Changchitung ist jedoch dagegen. Solches Verfahren paẞte schon zur traditionellen russischen und Einstellungen gebieten, die in ihrer Gesamtwirkung den 11. Juli. Gestern wurden unjre Vorposten vor dem Bahnhofe von Arbeitsmarkt fast ebenso schädigen wie die unvorhergesehene mehr als 3000 chinesischen Truppen und Bogeru überfallen. Eine Bolitit. Das„ Militär- Wochenblatt" berechnet die Stärke der für die plögliche Kriſe. Es werden also nach wie vor weniger Arbeiter halbe Compagnie des 10. Regiments wurde umzingelt und mußte herab- sich mit dem Bajonett durchschlagen. Ein Lieutenant uus 18 Daun Stämpfe in China verfügbar gemachten Truppen auf etwa und Mann eingestellt, die Arbeitszeit und die Löhue wurden verwundet, vier Mann getötet. Als Verstärkungen eintrafen, gesetzt, Arbeiter dauernd oder vorübergehend entlassen mußten sich die Chinesen mit einem Verlust von 70 Mann zurüd 16 000 Deutiche, 12 000 Engländer, 6500 Franzosen, 50 000 Russen, 21 000 Japaner, 7000 Amerikaner, werden, furz die industrielle wird Referbearmee ziehen. in nämlicher Stärke den Arbeitsmarkt drücken, ob Syndikate Einer Meldung der„ New York World" zufolge verlautet in 2000 Jtaliener, 170 Oestreicher, also rund 115000 Mann bestehen oder aber nicht. Für die Arbeiter ist daher das Tschifu, die Chinejen hätten vor ihrer Flucht aus der Chinesen mit 311 Geschüßen und 36 Maschinengeschüßen. in der in Politische Itebersicht. Mangel einer anders lautenden Abrede den Verleger, dem Verfasser die den Artikel der Korrespondenz nachdrucken, so an das„ Leipziger 5-15 Freiexemplare sowie auf Verlangen ein Exemplar in Aus Tageblatt", die Münchener Allgemeine Zeitung" die Anfrage richten, Berlin, den 20. Juli. hängebogen zu überlassen und(§ 28) dem Verfasser zum niedrigsten ob sie ihre Leser so niedrig einschäzen, um ihnen derartige Ein Chinese über China. Preise, für welchen das Wert von ihm abgegeben wird, Abzüge des offenkundige Verdrehungen eines einfachen Sachverhalts bieten zu In einer Borstadt Londons lebt ein Chinese, der zwei ineerts zu überlaffen( eine in dieser Allgemeinheit nicht einwands- dürfen? hine freie Vorschrift. fischen Geheimbünden augehört und feit 25 Jahren mit geringen 1. Unterbrechungen in Europa wohnt. Mit diesem Manne, der als hochgebildet und durchaus vorurteilsfrei geschildert wird, hatte der englische Journalist A. J. Dawson, der ihn feit längerer Zeit fennt, eine Unterredung, über die er im„ Daily Expreß" vom 17. d3. be richtet. Die Rede fam fofort auf das Pekinger Blutbad und der beiläufig aus Tientsin gebürtige- Chinese äußerte fich: Der Entwurf nimmt an, daß der Verlagsvertrag sich in der Echter Schweinburg. Die Bert. Pol. Nachrichten" bringen Regel nur auf eine Auflage beziehen soll was nügt aber diese heute einen Artikel, den man nichtswürdig und schamlos nennen Bestimmung, wenn sie durch Vertrag geändert werden kann? Böllig müßte, wenn er nicht so unfäglich dumm wäre. Wir geben einige bermissen wir eine Bestimmung, wie weit Verträge gültig sein sollen, Stellen wieder: welche sämtliche geistigen Gebilde des Verfassers, welche er etwa in der Zukunft schafft, dem Verlagsrecht eines bestimmten Verlegers aus liefern. Hier wäre eine Zeitgrenze erforderlich, von der ab der Verfaffer " Ich sagte Ihnen das voraus. Ich brauche Ihnen von solchem Bertrag zurücktreten kann. Der schwierigen Aufgabe, zwischen nicht zu versichern, daß ich diese furchtbare Tragödie tief bedaure. dem Verlags- und dem Urheberrecht die richtige Grenze zu ziehen, weicht Weeine Trauer ist echt. Ich bin stark vereuropäert, wie Sie wissen. Der Entwurf zu Unrecht aus. Gerade an der Gestaltung dieses Und mein Schmerz wird dadurch nicht vermindert, daß das, was Verhältnisses hat der geistige Arbeiter nicht minder als die Allgeschehen ist, meines Erachtens fo fommen mußte. Sic gemeinheit ein erhebliches Interesse, dem der Urheberrechts- Entwurf waren am 25. Juni bei mir, vor fast einem Monat. Ich fagte vom Juli 1899 feineswegs genügt. Ihnen und Sie haben es ja den folgenden Tag im Expreß" Dem Bedürfnis der Praxis und insbesondere der Notwendig veröffentlicht: Wie kommt es, daß Ihr Enropäer feit, in möglichst weiten Kreisen die geistigen Gebilde menschlichen Euch nicht warnen laßt? Jhr reizt das chine Schaffens 21 " der Ent ftige Bolt fortwähren, und Eure Geschäftsleute fliften wou nicht weit 158 Berbeitung gegen. Wir greifen sur ben 1 da noch weniger Uebel als Eure Missionare. Eure Missionare einen Bunft heraus daß beim Mangel ciner Abrede handeln mit einer Anmaßung und einer Rücksichtslosig eine Auflage nur tausend Exemplare umfassen soll. Solche teit, die geeignet sind, die größte Erbitterung hervorzurufen. Die Auflagenhöhe ist bei weitem zu niedrig bemessen und läßt er Folge wird sein, ein großer wut ausbruch und schließlich eine the Entvuti qui bie fulmurene Bedeutung abes Verlagsfürchterliche Wegelei. nd Europa tann China nicht tot vertrags, die eine möglichst große Verbreitung des geistigen Stoffes schlagen. Es giebt zu viel Chinesen der China begehrt, ein viel geringeres Gewicht legt, als auf die Vorteile, die mann hat zu viel Köpfe. für den Berfasser und den Berleger aus dem Verlagsvertrag erSo sprach ich damals. Und jetzt lese ich in der Beitung: der wachsen. Bei einer Auflage von nur 1000 Eremplaren ist die Her Batitau habe neuerdings wieder 50 Missionare nach China bestellung eines guten Buche oder einer guten Komposition zu billigen ordert. Das ist ja der helle Wahnsium das heißt Del ins Feuer Preisen meist platterdings unmöglich. gießen. Diese Missionär- Frage in China ist eine blutige Farce, ein Hohn und ein Spott! Das unlogische Gerede und Predigen der Leute ist den logisch denkenden, verständigen Chinesen ein ergernis und nur geeignet, das Christentum um alles Ansehen zu bringen. Was fönnen ivir um gerade vom jezigen Augenblick zu sprechen von einer Religion halten, deren Bekenner sagen: die Nache ist des Herrn, und die im selben Atemzug den barbarischsten Machelrieg gegen China fordern! Fragen Sie sich doch selbst: Sönnen wir glauben, daß es den Christen mit ihrem Christentum ernst ist? Ein modernes Verlagsrecht sollte sich weniger die Regelung tafuistischer Einzelheiten als die Tendenz möglichst großer Berbreitung guter Werke angelegen sein lassen; der Gesamtheit soll das geistige Schaffen des Einzelnen zu gute fomnien. Freilich kann hier Der Gesetzgeber nicht diktieren, wohl aber den Weg hierzu erleichtern. Zum Verlagsrecht würde z. B. eine Aufhebung der die Verbreitung hindernden gefeßlichen Bestimmungen gehören, die die Ges werbe- Ordnung enthält. Auch eine Vorschrift, daß fog. Pflichtegemplare von öffentlichen Bibliotheken abzunehmen sind, wäre erwägungswert. Der Entwurf dürfte nach mancherlei Nichtungen in Interesse der Algemeinheit Korrekturen im Bundesrat und im Reichstag zu unterziehen sein. Anerkennenswert ist die leicht verständliche, flüssige Sprache, die den Entwurf im Gegensatz zu so mancherlei Gesezeit, 3. B. der sogenannten Eocialgesetzgebung, beherrscht. Sit dieses Rachegefchrei christlich? Ist es menschlich? Ist es vernünftig? Muß es nicht die scheußlichsten Bestialitäten entfeffeln? Heute morgen lese ich in einem Blatt, in der Provinz Honan, im Norden Chinas, mezzeln die Boyer alle eingeborenen Christen nieder, nachdem die fremden Missionare sich, beim ersten Anzeichen von Gefahr, mit ihren Familien aus den Staub gemacht und in Sicherheit gebracht haben. Wenn ein Tag des Gerichts dual mod kommt, wer wird für diese Menschenschlächterei zur Berantwortung gezogen werden? " deutsches Reich. 30 000 deutsche Soldaten! Gegnerische Kampfesweise. Todo es tod Folgen, wäre went Während das socialdemokratische Parteislalt sich früher aufs eifrigste befleißigte, an der Hand der Erträgnisse industrieller oder bergbaulicher Unternehmungen der letzten Jahre den Arbeitern iveiß zu machen, daß sie um ihren Anteil an der HochTonjunktur von den Unternehmern betrogen würden, sucht es jezt mit nicht minder heißem Bemühen nach zulveisen, daß eine Krisis der schwersten Art für unsre Industrie nicht mur im Anzuge sei, sondern bereits einzutreten begime, und daß demzufolge Arbeitslosigkeit und Not über die Arbeiter herein brechen werden. Die freudige Genugthung, mit welcher das socialdemokratische Blatt sich an dem Gedanken eines solchen Zufammenbruchs weidet, tväre angesichts der von ihm selbst gekenn zeichneten Folgen für die Arbeiter verständlich, nicht der gänzliche Mißerfolg der eingangs er wähnten Bestrebungen, die Arbeiter gegen die Arbeitgeber zu verhehen, den Schlüssel dafür Tieferte. Alle jene cifrigen Bemühungen, bei den Arbeitern durch Borrechnung der Gewinne der Unternehmer und Aktionäre Unzufriedenheit zu erregen, scheiterten an der Thatsache, daß die Arbeiter mit ihrer wirtschaftlichen Lage vollkommen zu frieden waren und nichts weniger als eine Aenderung derselben wünschten. Diese Lage der Dinge mußte natürlich der Socialdemokratie mehr als unbequemt sein Das socials demokratische Parteiblait beabsichtigt daher offenbar, jein Scherflein zu einer baldigen Beseitigung dieses zwar für die Arbeiter sehr günstigen, aber für die socialdemokratische Propaganda unzuträglichen Zustandes dadurch beitragen zu wollen, daß es durch pessimistische Schilderungen der gegenwärtigen Wirtschaftslage die Stimmung in den beteiligten Streisen des Eriverbslebens verschlechtert und so auf ein Abflauen der bisherigen Hochkonjunktur hinwirkt. Das socialdemokratische Blatt fucht planmäßig die Wirkung auszuüben, welche die durch die wirtschaftliche Lage der heimischen Industrie nicht entfernt bedingten Ridgänge der Kurse der Industries und Montanverte an der Börse nur 811 leicht hätten ausüben tönnen, vent nicht die Lage der deutschen Judustrie cine zu gesunde und fräftige wäre.. Daß die Arbeiter selbst in erster Linie die Kosten dieser socialdemokratischen Breßlampagne tragen würden, ist natürlich den Leitern der Partei ganz gleichgültig. Diese betrachten die große Masse der arbeitenden Bevölkerung doch lediglich als Mitel für die Stärkung ihres politischen Einflusses und für die Verbesserung ihrer eignen wirtschaftlichen Lage." erbraucht so fprechung, en wht archt bei. Er vermag durch seine BeDie Boyer werden dann nicht allein auf der Auflagebant fißen.duite Europa und die Missionare werden mit vor dem Nichterstuhle stehen. Wie dem Hannoverschen Courier" von gewöhnlich gut unterDie Missionare bestimmten durch allerhand Versprechungen diese richteter Seite" berichtet wird, werde Deutschland im ganzen Echweinburg mißt in diesem netten Geschmier dem„ Bortofirts" Unglücklichen, Christen zu werden, und nahmen sie unter den Schuß dreißigtausend Mann Landtruppen nach China eine Europas. Und wenn die Gefahr kommt, lassen sie ihre Opfer im senden. lo der wirtschaftlichen Lage diese selbst zu beeinflussen, Stich, retten das eigne Leben. Und wo ist der versprochene Schutz Und wenn diese 30 000 von der Weltpolitik berbraucht" sein etwa wie die Ankündigung eines Gewitters durch die Seewarte Europas? werden was dann? Abermals 30 000, ohne daß ein Ende und das Gewitter verursacht wobei der Seewarte insinuiert wird, sie Ihr Europäer habt gar feine Ahnung, welcher Unfug mit diesem ein Zweck der Opfer abzuschn. tündige das Gewitter mur au, weil sie Aktien von BlizableiterBekehren und diesem Schutze Europas getrieben wird. Dieser Schuh ist Und diese Rüstungen werden ausgeführt, ohne daß ein Krieg" Fabriken besitzt. der Nöder, mit dem die Eeclen für das Christentum gefangen besteht. Die Socialdemokratie hat nicht den gewünschten Erfolg gehabt, werden. Wer immer irgend ein Verbrechen begangen als sie den Arbeitern die Riesenprofite nachrechnete, welche die inbat, läßt sich schnell taufen, dann kann die dustriellen Aushälter Schweinburgs in der Zeit des Aufschwungs gechinesische Justiz ihn nicht erreichen. Die Taufe ist Der Unternehmerpresse hat unire Untersuchung über die habt. Die Arbeiter sind trotzdem zufrieden geblieben. Mergerlich ein förmliches Prämium auf das Verbrechen, drehen Sie die Sache Lebenshaltung der Arbeiter in den Jahren 1894-1899 darüber läßt sie min Krisisartikel in die Presse sezen. Flugs veram, und denken Sie, chinesische Miſſionare verführen so in Europa. nicht gefallen. Mit großer Freude hätten wir eine offene und ehr- schlechtert sich infolge dieser Artikel die Lage der Induſtrie und der Keinen Augenblick würde das Treiben geduldet. Ich klage Europa an, daß es durch sein ganzes Verfahren liche Stritit aufgenommen. Diese scheint aber auszubleiben. Dafür Arbeiter und die Bartei reibt sich vergnügt die Hände: jezt sind die eine Revolution in China vorbereitet hat. Ich lage stellt sich die" Nationalliberale Korrespondenz" mit einem Artikel Arbeiter arbeitslos und deshalb unzufrieden. Welche bestialische die Missionare an, daß sie an diesen Megeleien die ein, die nufre Ausführungen erst in einer finnentstellenden Weife Phantasien in so einem Schweinburg die Size ausbrütet! verdrehen muß, che sie gegen den Vorwärts" polemisieren Ein Rätsel löst uns Schweinburg freilich nicht. Warum setzen Hauptschuld tragen. fanu. Die Korrespondenz läßt ins nämlich behaupten, wir unsre Kraft überhaupt für eine Besserstellung der Arbeiter ein? Europa soll gerecht gegen uns sein und namentlich seine Missionare zurückrufen. Dann werden wir bald wieder Frieden daß die Lebenshaltung der Arbeiter sich verschlechtert habe. In müßten wir nicht vielmehr dafür sorgen, daß es ihnen möglichst Missionare zurückrufen. Dann werden wir bald wieder Frieden unirem Artikel ist dagegen gerade umgekehrt nachgewiesen, schlecht gehe, damit sie nicht zufrieden werden und so uns verfallen? haben. Seßt aber Europa das alte Spiel fort, so werden wir auf daß die Lage der Arbeiter sich seit 1894 um einiges verbessert hat. Was treibt doch die Socialdemokratie für eine verkehrte Politik! Jahre hinaus entseyliches Gemezel haben, langjährigen Krieg Köstlich und der beste Beweis dafür, daß der Verfasser der Herr Schweinburg hat uns erst den richtigen Weg gezeigt. zwischen Osten und Westen. Und dieser Krieg kann nur Kritik in der Nationalliberalen Korrespondenz" entweder unsre Ausein Ende haben." führungen nur ganz oberflächlich gelesen hat oder aber wider besseres Die Chinafrege und die französische Socialdemokratie So der Chinese aus Tientsin. Welches das Ende sein wird. Wissen in böswilliger Verhegung gegen die Socialdemokratie vom Man hätte meinen sollen, daß die national- socialen fagte er nicht mehr ausdrücklich. Aber im Anfang seiner Dar Leder zieht, ist folgende Ausführung:„ Aber es ist eine durchaus Journalisten nach dem schnellen und furchtbaren Zusammenbruch der Legingen fagte er es: Der Chinamann hat zu viel verfehlte Behandlungsweise, wenn man die Jahre 1894 und 1899 deutschen Weltpolitik die erregte Beit zur Selbsteinfehr benußen Stöpfe." Was der Chinese über die Missionare sagt, wird durch alle un- führt, überhaupt einzelne Jahre miteinander vergleichen will, warum Reinigung, sie waten weiter, mit ungemessener Freigebigkeit, in dem Was der Chinese über die Missionare sagt, wird durch alle un miteinander vergleicht. Wenn der Tausendkünstler, der diesen Beweis würden. Aber die Herren haben lein Bedürfnis nach solcher geistigen parteiischen Mitteilungen bestätigt. der andren. Um aber eine Abwechselung in dem nicht Die Klagen über den Missionar- Unfug sind übrigens weit älter vergleicht er nicht den Anfang und das Ende der neunziger Blute Jahre?" In unsren Artikeln, die der Reihe nach den lallzu lieblichen Handwerk zu haben, ergeben sie sich wieder ihrem beals unsre Beziehungen zu China. In Ostindien und in der Unternehmungsgewinn in der Industrie, die Bewegung der Arbeits- iebten Spaltungssport. Zwar vermögen sie nicht eine Stimme anzuführen, Türkei haben die Missionare unsäglich viel Unheil verschuldet: löhne und die Lebenshaltung der Arbeiter zahlenmäßig zu ermitteln daß die deutsche Socialdemokratie über die Chinafrage uneinig sei. Krawalle, Bintvergießen, Krieg. Und der Gewinn? Nu II! Für das Christentum ist fein anständiger Hindu und fein luchten, wurde ausdrücklich und wiederholt der Zwed der Unter- Dafür aber haben sie entdeckt, daß die französischen Genoffen Wohammedaner zu gewinnen. Nur, wie jezt in China, fuchung angegeben. Gegenüber den Behauptungen in der Unter- fröhlich unter die Weltmachtspolitiker gegangen seien. wie jest in China, nehmerpresse und auch gegenüber Ausführungen, die im Reichstage Noch haben die National- Socialen nicht den tollen Unsinn zweifelhafte Elemente, die Schutz gegen die Justiz ihres eignen Landes vom Regierungstische gemacht wurden, daß nämlich an dem wirt widerrufen, daß nufre Mülhauser Wahlniederlage durch unfre Schreiber dieses sprach vor Jahren mit einem Miffionfar, der schaftlichen Aufschivunge der letzten Jahre die Arbeiterklasse einen Haltung zur Weltpolitik veranlaßt fei. Und schon tnüpfen fie mit Iange in Indien gewirkt hatte. Er gab zu, daß es so gut wie er entsprechenden Anteil wie die Unternehmer genommen hätten, galt derfelben wunderbaren Leichtfertigkeit an ein paar Ziffern ausWeil der französische Kredit für China folglos gewesen sei und er erzählte, die stereotype Antwort der Hindus cs zu untersuchen, ob denn diefe vielfach geglaubte Behauptung auch schweifende Kombinationen. fei:„ Was Ihr fagt, ist recht gut und unire Religion fagt das Produktionsfaktoren in dieser Zeit feststellen, so mußte man die französischen Genossen anderer Meinung über die Chinafrage nur annähernd richtig sei. Wollte man den Anteil der einzelnen gegen drei Stimmen von der Kammer angenommen, darum seien auch. Aber die Art, wie die Christen handeln, straft ihre Worte Lügen. Und deshalb können wir das Christen- logischerweise den Zeitraum der Untersuchung so abgrenzen, wie die deutschen. Natürlich fann die Taktik der deutschen Socialdemokratie nicht uns geschehen ist; es hätte gar von tum nicht für eine gute. Religion halten". lnb was läßt sich darauf erwidern?" meinte Sim gehabt, das Jahr 1890 zn Ausgangspunkt der Untersuchung abhängig von der französischen sein, um fo weniger, als ja die zu machen. Die Rationalliberale Korrespondenz" unterschlägt aber französischen Genossen selbst eben erst in harten Kämpfen um jene achselzuckend der Missionar. den Lejern ihres Artikels diese unire wohlbegründete Absicht und nur einheitliche Taktik ringen, die sich die deutsche Socialdemokratie als so ist Schutz geistiger Arbeiter." ſt ſie in der Lage, unfre Ausführungen als verfchites Experificheren Befiz erworben hat. Wir würden also unsere Wege gehen 6 müssen, selbst wenn die französische Socialdemokratie anderer Meinung 119029 dun Der im Reichs Anzeiger" veröffentlichte Entwurf eines Wenn die Gegner wirklich nicht mehr ehrlich mit uns tämpfen wäre.de Gefeyes über Verlagsrecht schlägt eine reich stömmen oder wollen, so wäre es für ihr Ansehen in der That besser, In Wahrheit aber ist sie gar keiner anderen Meinung. Wir haben gefegliche, einheitliche Regelung des rechtlichen Verhältnisses des Ur- sie schwiegen gänzlich, che sie, wie für jeden ernsten Beobachter bisher nichts Näheres über die Abstimmung über den ChinaDie Abstimmungsziffer zeigt, daß eine bebers von Werken der Litteratur und der Tonkunst zu den Verlegern auf den ersten Blick flar ist, zu illegalen Mitteln ihre Zuflucht Kredit erfahren. dieser Werke vor. nehmen. große Anzahl Mitglieder gefehlt haben; wir wissen nicht, viel unter Socialisten sich Wenn es am Schluß des Artikels der Nationalliberalen Kor vie Zur Zeit gelten für dieses Verhältnis andre Normen in dem den Fehlenden befunden Sollten aber wirklich die franzöfifchen Sozialisten den Gebiet des gemeinen Rechts, andre in dem Gebiet des altpreußischen respondenz" heißt:" Der Rechenkünstler des Vorwärts" bringt es haben. Landrechts, andre in Sachsen, wieder hiervon abweichende im Gebiet gleichwohl zu wege, den Arbeitern mit Zahlen die verwirrende Kredit für China bewilligt haben, so können sie es nur in der Erdes Code und in Baden. Gine reichs gesegliche Regelung des Meinung beizubringen, als hätte sich ihr Einkommen nicht im Berwägung gethan haben, daß dieser Kredit nicht für einen Krieg, Berlagsrechts ist ein Bedürfnis der Praxis und ist im Reichstag im hältnis zu der Preisbewegung der wichtigsten Verbrauchsartikel ent nicht für einen Feldzug der Nache, sondern ausschließlich für den Jahre 1876 begehrt. Der Entwurf will in 52 Baragraphen das wickelt" so setzen wir dieser gang dreisten Unterstellung folgende Schus der Fremden gefordert wurde; die verhältnismäßige Berlagsrecht einheitlich regeln. Das ist ein anerkennenswertes Be Säße aus den Artikeln des Vorwärts" gegenüber, die das End Geringfügigkeit der Summe 14 Millionen Frants zeigt schon, daß es sich nicht um die Mittel zur Kriegsführung handeln kann. streben. Der Entwurf faßt aber feine Aufgabe allzu leicht, allzu ergebnis der Untersuchung über die Lebenshaltung darstellen: mechanisch auf. Eein Streben geht nicht dahin, ein dem Zuge und Daß es nur solche Beweggründe gewesen sein können, zeigen den Zielen der Zeit entsprechendes, wesentlich nenes Recht ganz unzweideutig die Auslassungen der französischen socialistischen schaffen. Der Entwurf begnügt fich Zu mit einem Organe der verschiedenen Richtungen. So schrieb Jaurès, wie wir mechanischen Querschnitt der bestehenden Rechte unter Anpassung an schon mittelten, in der Petit République": die Normen des Bürgerlichen Gesetzbuchs. brauchen. Der Verlagsvertrag ist ein Vertrag über geistige Gestaltungen jeglicher Art. Der Entwurf berücksichtigt mir die der Litteratur und der Tonkunst, nicht die der Malerei, der Plastik, der darstellenden Stunft. Diese Einengung einheitlicher Regelung scheint uns verfehlt, zumal die verschiedenartigen Gestaltungen der Schriftstellerei, Malerei imb Plastik oft in einander fibergreifen. Der Verlagsvertrag wird von einem Schriftsteller oder Komponisten mit einem wirtschaftlich mächtigeren, geschäftlich erfahrenen Berleger geschloffen. Hieraus hat der Gesetzgeber die Folgerung abzuleiten, daß zu Gunsten des geistigen Arbeiters zwingende Rechtsnormen geschaffen werden, die der Vertragsfreiheit entrüdt find. Diese Folgerung hat der Entwurf, nicht gezogen. Er stellt nur Regeln für den Fall auf, daß keine abweichenden Vereinbarungen zwischen den Parteien getroffen find. Das ist ein erheblicher Mangel des Entwurfs. wie es ment" zu bezeichnen. feinen " Nun haben wir in unsren früheren Untersuchungen über die Bewegung der Löhne in den Jahren 1894-1898 gefunden, daß der Lohn von 666,14 M. im Jahre 1894 auf 742,52 m. im Jahre 1898 gestiegen ist. Nach dem nominellen Geldwert beträgt diefe Steigerung allerdings 11,46 Proz. Für die wirtschaftliche Lage des Arbeiters bedeutet aber die Lohnsteigerung sehr viel weniger. Er muß mit Rücksicht auf seinen Lebensunterhalt im Jahre 1898 710,51 M. mit den 666,14 m. im Jahre 1894 gleichwertig setzen. Nur was er über diese 710,51 W. verdient hat, ist 1894. wirklicher Mehrverdienst gegenüber dem Lohn von beträgt daher nicht, wie nach dem Dieser Mehrverdienst nominellen Lohn berechnet werden könnte, 76,88 M., fondern nur 742,52 weniger 710,51 82,01 M. Unter Berücksichtigung der Geldwertsveränderung ist also der wirkliche Mehrverdienst nur um 4 Proz., oder will man den Prozentjak mit dem Geld. wertlohn von 1894 ins Berhältnis setzen, um 48/10 Proz. ge= Stiegen." Aus dieser Feststellung geht ungveideutig hervor, daß das Eintommen ber Arbeiter im Verhältnis zur Preisbewegung stärker geDieser Mangel fällt umsomehr auf, als der Entwurf, allerlei wachsen ist. Die Nationalliberale Korrespondenz" unterstellt uns Einzelheiten in peinlicher Kasuistit vorsicht, die ebensowohl taltblütig das Gegenteil. Uns thut diese Kampfesweise keinen hätten fortfallen können. So verpflichtet der Entwurf(§ 27) beim Schaden. Aber wir möchten doch an die Redaktionen der Zeitungen, " Es ist die Pflicht und die Größe des Socialismus, an den Frieden zu glauben, für ihn zu wirken trog aller Kriegsraserei, von der die Welt erfaßt ist. " Das beste Mittel, für den Frieden zu wirken, ist, daß man denkt, spricht und handelt, als ob der Frieden unmittelbar und fofort möglich sei. Glaubt man nicht an den allgemeinen Bölkerfrieden, erhebt man sich nicht über die egoistischen Gewalten, die sich gegenseitig bekämpfen, dann läuft man Gefahr, sich durch Vernunftsgründe untergeordneter Natur mit hinreißen zu lassen in den allgemeinen Seriegsstrudel. Und einmal hinwegs gerissen in diesen Wirbelwind, ist es schwer, den Geist wieder davon loszumachen. Wir Socialisten müssen denn festhalten an dieser idealen Wahrheit; durch die Kraft des Glaubens und der Hoffmung auf den Frieden durch seine Propagierung, selbst gegen die Brutalität der augenblicklichen Sachlage, helfen wir ihn begründen." Ganz in unsrem Sinne spottete am legten Donnerstag die Pétite République" über die Nacheraserei, die unsren deutschen Freifinnigen ins Lager der ihnen so verhaßten franzöfifchen Nationalisten liegenden Vergleichen an, wenn man eine andre Erhöhung von Ges Die Forderung der Schutzzöllner num, diejenigen immortellenartigen führt; das Blatt schrieb: hältern in Betracht zieht, die die. Hessische Regierung anscheinend Blumen und Gräser, die aus dem Auslande bezogen werden müssen, ,, Sie flagen die Chinesen der Barbarei und Blutgier an und schleppen sie vor das Tribunal der Humanität. Aber was thun sie selber, oder was wünschten sie wenigstens u thun? Nichts andres, als dasselbe, dessen sie die Chinesen der Barbarei bezichtigen. Eine sonderbare Manier, die Vorzüge der Civilisation gegenüber der Barbarei zu beweisen. Ein Chinese tötet einen Europäer ein Verbrechen. Die Europäer töten die Chinesen Werke der Civilisation. Bedauerne werte Köpfe, die so denken." Endlich noch eine Stimme aus dem„ Socialiste", dem Organ der Guesdisten. Hier heißt es in einem Artikel vom 15. Juli, der die Allianz" der Mächte glossiert: Im Lager der Nationalisten braucht man immer ein Volt, mit mehr Liebe insceniert hat, als diejenige für die Lehrer: mit hohen Zöllen zu belegen, bedroht den gegenwärtigen Lebhaften auf das man losschlagen kann. Zur Politik gehört in ihren Augen wir meinen die kürzlich erkaffene Gebührenordnung Export auf das schwerste, während andrerseits die deutschen Gärtner ein Stück Bestialität, und ihr Rachegeschrei gegen die für die Bürgermeister der Landgemeinden. Dadurch den Boll nichts gewinnen. Chinesen entspringt nicht ungewöhnlichen, durch außerordentliche durch sollte beispielsweise nach einer Festlegung des Kreis- Der Bericht begründet dies mit folgenden Darlegungen: Die Ereignisse hervorgerufenen Empfindungen, sondern einem bei amte Offenbach das Gehalt des Bürgermeisters von Neu größte Menge der eingeführten fremden getrodneten Blumen, Blätter ihnen durchaus normalen Gemütszustande. fenburg auf 4500 Mart erhöht werden, was gegen früher und Gräser erfährt in Deutschland einen Umwandlungsprozeß. Es eine Erhöhung von über 2000 Mark bedeutet. Hierzu kommen hat sich eine besondere Industrie für das Färben, Präguieren, Beigen, aber noch verschiedene Nebeneinnahmen, die weiter bestehen Glätten, Montieren 2c. gebildet, die dafür nicht umbedeutende Aufbleiben, so daß sich das gesamte Gehalt nach einer Angabe wendungen gemacht hat, um ein vorzügliches Fabrifat aut liefern der Frankfurter Kleinen Presse" auf über 7000 Mark und dies dem Auslande wieder zuzuführen, während ein Bruchteil belaufen dürfte.( Die so vielen Staub aufwirbelnde Besoldungs- mur in Deutschland bleibt. Wenn die Einfuhr durch Zölle geheimt vorlage für Lehrer hat eine Stala von 1100-2800 mt. in etwa wird, so liegt die Gefahr nahe, und sie ist schon von den 30 Dienstjahren vorgesehen.) Der dortige Gemeinderat sette das ausländischen Käufern angedeutet, daß im Ausfeste Gehalt des Bürgermeisters nach gütlicher Vereinbarung auf land gleiche Einrichtungen entstehen, denn ein deutscher Zoll würde 4000 Mt. fest, hätte er das nicht gethan, dann wäre eben die Gehalts die Herstellung im Juland verteuern, und da der gegenseitige Wetteinstellung von 4500 Mt. durch das Kreisamt erfolgt. Das bewerb schon die Preise gedrückt hat, so würde die verteuerte HerSchönste an der Sache ist aber, daß diesem Posten auch fernerhin noch stellung dem Ansland Gelegenheit geben, troy vielleicht höherer Arbeitsder Charakter als Ehrenamt gewahrt bleibt. In löhne( beiläufig ein interessantes Eingeständnis! Sted.) die Fabrikation dieser Gemeinde spielte sich kürzlich noch cin andrer selbst in die Hand zu nehmen. Wenn dem deutschen Gärtner hier Vorfall ab, der schon mehr an die Lehrerbesoldungsdebatten erinnert. und da ein aus dieser Fabrikation entstehender Artikel konkurrenzRegthin hatte eine Festsetzung der Wohnungsvergütung für Lehrer bringend erscheinen mag, so follte man das kleine Uebel einent und Schulverwalter durch den Schulvorstand stattgefunden, bei dem großen vorziehen, und dieses große Nebel wäre die untererstere 350 W. und legtere 175 M. erhalten sollten. Hierbei bindung eines Gewerbs, das einen solchen Umfang anbewiesen nun die Gemeinderäte, daß sie sparen können, denn genommen hat, und so viel Menschen beschäftigt, daß nur die fie ermäßigten diese Säge auf 325 M.( früher 800 m.) bezw. il nbekanntschaft der Bollagitation mit diesem 162 M.( früher 150 m.) und erübrigten dadurch insgesamt Gewert ein Verlangen nach hohen Böllen hervorgerufen haben 440 Mt. gegen den Voranschlag. Die abgelehnte Mehrforderung, die fann. Da diese Einfuhr von Palmen und andern Blättern, 20 Personen zu gute gekommen wäre, hätte 875 Wit. betragen; Gräsern 2c.. auch eventuell vou mancher andren Indie vorerwähnte Gehaltserhöhung eines einzigen Gemeinde- dustrie, wie Hutschmud- Fournituren, Korbflechtereien 2c., beamten betrug dagegen fast das Doppelte der gesparten" deren Erzeugnisse wieder wieder in das Ausland gehen, vorSumme. Die wirklichen Freunde der Harmonie, in der Politik ebenso wie in der Musik, versprechen sich wenig vom" europäischen Konzert". Und dann die beliebte Phrase von der Civilisation, die die Europäer bringen. Nußland sollte, um auf die Chinesen besseren Eindruck zu machen, die Unterjochung Finnlands in Erinnerung bringen. Frankreich, England und Deutschland die Heldenthaten ihrer Kolonialtruppen ins rechte Licht rücken. F " Ausland. 76-104 hindad Wurden die Kriege der letzten Jahrzehnte nicht unter diesen Alliierten geführt? Preußen und Oestreich, 1864 gegen Dänemark vereinigt, gerieten sich zwei Jahre später unter einander in die Haare. Napoleon III. hatte auch nun Phantasien von europäischen Waffenbrüderschaften, und im Krimkrieg konnten sich Franzosen und Engländer nicht riechen. Die Aktion gegen Mexiko nahm ein jänumerliches Ende. Auch die Allianz in China würde wahrscheinlich mit diesem Krieg unter den Mächten schließen. Rußland, getreu seinen Traditionen. beklagt sich schon in den offiziösen Beitungen über die vielen Mitbewerber in Ostasien, wo es die Partie allein spielen wollte. Es hat mit Hilfe von Frankreich und Deutschland den Ausmarsch der japanischen Armee verhindert, deren Ankunft das genommen wird, so würden auch diese Industrien in Mitleidenschaft Leben der Europäer gerettet hätte. England ist durch seine Engage gezogen werden, und es würde ein unberechenbarer ments in Südafrika verhindert, so viele Truppen und Schiffe Schaden entstehen, der garnicht im Verhältnis zu einer vermeintnach Ostasien zu senden, um das russische Uebergewicht wett zu Der altdeutsch elfäffisch gouvernemental oppofitionelle lichen Schädigung der Gärtnerei durch einige wenige Artikel stehen machen. Die Allianz" geht soweit, daß Japan heute schon Allerwelts- Abgeordnete Schlumberger so schreibt man uns würde." Garantien seiner eignen Sicherheit gegenüber Rußland ver- aus Elsaß- Lothringen macht seinen Mülhauser Wählern schon Ob sich die Zollfanatiker durch diese wohlbegründeten und von langen muß. jetzt, wenige Tage nach seiner Wahl, schwere Sorgen. Wenn es je eingehendster Sachkenntnis eingegebenen Darlegungen belehren laffen mals eine Wahlkandidatur gab, die ihren Sieg" den schofelsten, werden? Jedenfalls wird das Urteil der Erfurter Handelstammer auf den niedrigi cu Stimmenfang berechneten Mitteln zu ver- bei der Entscheidung der Frage des Schutzolls" auf Gartenbaudanken hat, so die Schlumbergeriche. Vor der Wahl Verbeugungen produkte nicht ungehört verhallen dürfen. nach allen Seiten hin, bei den Altdeutschen den Reichsfreund, bei den Elsässern den Protestler gespielt und nach der Wahl Drehen und Winden zwischen den selbstaufgebauten Hinder nissen, daß es den Gegner darob jammern könnte, wenn er Die italienische Socialdemokratie und die Chinafrage. nicht allen Grund hätte, sich ob solch politischer SchlangenmenschLeistungen herzlich zu freuen. Tos neueste auf der Bühne der China Politik der Regierung scharf zu bekämpfen. Die NeUnfre italienischen Parteigenossen fahren fort die Mithauser bürgerlichen Wahlkome ist die folgende Erklärung gierung lenguet zwar Eroberungspläne ab, allein das ist nicht ernſt des vereinigten Wahitomitees für die Kandidatur zu nehmen, meinen unsre Parteiorgane, gewiß sei, daß Italien Schlumberger: Herr Reichstags- Abgeordneter Th. Schlumberger hat für diese feine überflüssige Einmischung schtvere Opfer zu bringen dem vereinigten Wahlkomitee erklärt. daß er seine in der Wahl- haben würde und sich großer Gefahren aussetze. versammlung im Lokal der St. Josephspfarrei aufgestellte Be- der das Pekinger Blutbad einen Triumph des Nationalismus nannte, ** Anknüpfend an einen Artikel der Wiener Arbeiter Zeitung", hauptung, wonach der Kreisdirektor Hartenstein ihn durch Drohung führt der„ Avanti" gegenüber der nationalistischen Presse mit Ausweisungen veranlaßt habe, den Statthalter in Mülhausen zu begrüßen, volttommen aufrechterhalte. Das Wahl- Italiens ans, daß die Arbeiter Zeitung" allerdings tomitee, welches von Anfang an von der Richtigkeit dieser Er- recht habe. Der Nationalismus der Boyer, so schreibt flärung des Reichstags- Abgeordneten Schlumberger überzeugt war, unsrer Chauvinisten. Und wenn diese Herren jetzt jo arg unser Bruderorgan, ist um fein Haar breit barbarischer als der bringt dieselbe gegenüber der abweichenden Darstellung der amt über die Boyer schimpfen, so beweisen sie dadurch nur, daß sie lichen Korrespondenz" zur öffentlichen Kenntnis. teine Logit haben und ein sehr schlechtes Gedächtnis. der ist es etwa nicht wahr, daß die französischen Nationalisten und sogar die katholische Kirche die Pariser Bluthochzeit als eine Herrliche That gepriesen haben und heute noch preisen? Nnn, die Beispiele europäischer Borer- Thaten ließen fich Teicht verzehn- und verhundertfachen. An die Niedermeklung der Pariser Kommune haben wir neulich schon erinnert. Es giebt heute wirklich nur zweierlei Alliancen: Die erste ist fie der Stapitalisten und Industriellen, die den jezigen Strieg vorbereitet haben durch die bon ihnen veranlaßten Erwerbungen in China, während sie gleichzeitig, wie Krupp und andere, den Chinesen die Kanonen und Gewehre lieferten, deren diese sich heute gegen uns bedienen. " Die andre Allianz ist die des internationalen Proletariats, das die gelbe Frage" lösen und die Gefahren wieder beseitigen wird, die von den kapitalistischen Spekulanten durch ihre ihre Gewinnfucht mutwillig hervorgerufen worden find." Vielleicht sehen sich um die bankrotten Weltpolitiker nach einem andern Spaltungsmärlein um. " Frankreich. 150 Ein Urteil über die Chinesen. Prof. Schmoller, eine hohe Autorität der Weltpolitiker, schreibt über China in seinem kürzlich Jetzt wären also zur Abwechslung wieder einmal die altdeutschen erschienenen Grundriß der allgemeinen Boltswirtschaftslehre: Regierungsfreunde die Geprellten, die Schlumberger am 5. Juli ihre Die Chinesen, vielleicht in Urzeiten mit der indischen oder Stimmen gaben, während nach der amtlichen Darstellung der babylonischen- assyrischen Kultur in Berührung, haben nicht mit ministeriellen Storrespondenz" die einheimischen Oppositionellen Grund Eroberung, sondern mit Kolonisation, freilich in einem festen wie hatten, ibrem neuen Abgeordneten zu grollen. Die Herren eine Festung geschützten und isolierten Lande, eine binnenländische, Hauß und Delfor, die in ihrem„ Volksboten" dem Kollegen in sich geschlossene Bollswirtschaft geschaffen, deren Erfolge Schlumberger mit einer strengen Musterung im Reichstage drohten, Die europäischen Philosophen des 18. Jahrhunderts als fönnen ihm statt dessen nun voll innigster Rührung uni den Hals Muster priesen. Die Chinesen sind das sparsamste, nüchfallen, bis die Amtliche wieder mit einem neuen Dementi kommt ternste, geduldigste und unermüdlichste, biegiamste, und die süße Harmonie zum zweitenmale stört. Eine Nede Lonbets. In Cherbourg hielt Präsident Loubet zäheste und größte Volt der Erde; harmlos un d Im übrigen ist an der Erklärung des„ vereinigten Wahlfomitees" eine Rede, in der er u. a. iagte:„ Unfre Laudarmee und unfre gutmütig, ausdauernd und scharfsinnig, im eins zu beachten, worauf die gouvernementale Straßburger Post" Flotte find in gleicher Weise Gegenstand unsrer Fürsorge und univer Familienleben und in Verbänden aller Art ganz mit Recht hinweist. Nach der vielgenannten Wahlrede des Reichstags- Liebe, sie sind die Wächter der Ehre und der Fahne, die Posten, aufgehend, ohne moderne Unternehmung und ohne Lohn Kandidaten Schlumberger war nicht der Kreisdirektor, sondern welche über unsren Grenzen wachen. Sie sind die Macht, proletariat, haben sie Landbau und Gartenkultur, Straßen- ein Polizeikommissar" derjenige, der Herrn Schlumberger welche es verstehen würde, den von unsrem moralischen Ges und Brückenban, Wasserverkehr im Innern, Handel und Verkehr im Jahre 1888 durch Androhung der Ausweisung von 50 nambaften wissen gefaßten Beschlüssen Geltung zu verschaffen, fie find schon vor Jahrhunderten und Jahrtausenden entwickelt. Auf dem Einheimischen zur Uebernahme der Begrüßungsrede an den Statthalter die Hüter der Idee der Pflicht und des Rechts. Die Heinsten Fleck Erde kommt der Chinese aus; im Sleine zu bestimmen suchte; in der jezigen Erklärung des Reichstags- Abge Sepublik verläßt sich voller Stolz auf ihre Heere, fie begleitet mit Handel und Hausieren ist er pfiffiger als jede andre Nasse. ordneten Schlumberger dagegen wird diese Rolle dem Kreisdirektor ihrer Wünschen diejenigen ihrer Matrofen und Soldaten, welche die Jin faufmännischen Geschäft überwindet er teilweise den artenstein zugeschrieben. Diese Abweichung der beiden Les- Ehre und das Verlangen haben, Frankreich in der Europäer, wie er den meisten Rassen Ost- und Mittel- arten ist insofern von Bedeutung, als der Kreisdirektor seit einigen internationalen Armee zu vertreten, um, falls es ajiens überlegen ist. Als Arbeiter ist er weit herum in der Welt Jahren tot ist, während die in Betracht kommenden noch Zeit ist, den Brüdern Hilfe in ihrer Not zu bringen und begehrt, in den Vereinigten Staaten bereits gefürchtet. Ob seine Kommissäre sämtlich noch leben. Sollte die Regierung die ihr um unerhörte Frevelthaten an strafen. Uniro Billigkeit und Geschicklichkeit in der Zukunft der europäischen In- aus einer derartigen Situation erwachsenden Schwierigkeiten nicht Soldaten, welche von dem Ernst ihrer Sendung durchdrungen. dustrie gefährlich werde, zumal, wenn er unter die Leitung von mit Freuden als eine willkommene Brücke benußen, um über die geschult und tapfer sind, werden im Gehorsam gegen ihre Führer, westländischen Unternehmern käme, ist die große Frage der mannigfachen Widerwärtigkeiten des Falles durch Einstellung ihrer die ihrerseits der Regierung der Republik ergeben sind, das BeBufunft." Berichtigungsversuche hinwegzukommen?! Am Ende hat es Herr streben haben, der Geschichte, unsrer Orient Expeditionen Alle solche Generalurteile über Völler und Rassen halten je Schlumberger, der Flottenfreund und Schutzzöllner, ja gar nicht ver- ein ruhmreiches Blatt hinzuzufügen." vor einer tiefer dringenden Kritik nicht stand, wie denn die so- dient, allzu scharf dementiert zu werden, und die gitliche Beilegung genannte Bölferpsychologie zu den haltelosesten und gefährlichsten des drohenden Konfliktes, der ja doch nur die Freude über die Niederwiffenschaftlichsten Spielereien gehört. Aber angesichts des heutigen lage der Socialisten stören würde, liegt im beiderseitigen Interesse Der Boerenkrieg. Ein Telegramm des Feldmarschalls Geheuls über die gelben Teufel lohnt es sich, diese Charakteristik der Beteiligten. Roberts aus Pretoria vom 19. Juli bejagt: Word Methuen wiederzugeben. Mag die Sache ausgehen, wie immer fie wolle: das eine steht besetzte heute Stedpoort, fast ohne Widerstand zu finden. Hamilton jetzt schon fest, daß der Allerieliskandidat Schlumberger bei seiner und Mahon sezzen den Marsch durch das Land nördlich der Delagons wählerschaft als Politiker abgewirtschaftet haben wird, noch bevor bahn fort. Sunter ist damit beschäftigt, die Etellung der Freistaatler er Gelegenheit erhält, im Reichstag allen den mannigfachen Ver- zwischen Bethlehem und Ficksburg zu erkunden. sprechungen, die er während des Wahlkampfs gegeben hat, die ents fprechenden Thaten folgen zu lassen. Daß die Socialdemokratic Eto auf Ceylon gebracht, weil sie nach ihrer unterwerfung Aus Beerust wird gemeldet: Fünfzehn Boeren werden nach feinen Grund hat, ob eines solchen Sieges" ihrer Gegner die Hoffnocmals gegen die Engländer zu den Waffen ge mungen für die Zukunft aufzugeben, dürfte nachgerade jedem ver- griffen haben. Ihr Eigentum wird konfisziert. nünftigen Menschen klar geworden sein. firehous Afrika. Partei- Machrichten. Teutsche Borer. Die Frankfurter Wolfsstimme" schreibt Auf dem Turnfest des Mains und Taunusganes am Sonntag in Hausen spielte sich ein Vorfall ab, der so recht zeigt, von welchem chauvinistischen Geist heute die hurra- patriotischen Turner bejeelt find. Auf dem Festplatz erschien ein hier und in der Umgegend bekannter Chinese und schaute harmlos dem Treiben au; doch schon hatte der biedere Mann die Aufmerksamkeit einiger chinesenfeindlicher Turner erregt, welche mu ibrerieits ibre gleich gestimmten Kameraden auf den Mann aus dem Reich der Mitte auf- Erfurt, 17. Juli.( Eig. Ber.) Gegen den Schutzoll auf mertfam machten und mit hurrapatriotischem Eifer zog man nun gärtnerische Produkte, der von schutzöllnerischer Seite mit so มา ยา ล gegen den ahnungslosen Manu los. Mit Rufen wie:" Schneid ihm lärmendem Anspruch gefordert wird, wendet sich in entschiedenster Ben Zopf ab usw." wurde der Mam, namentlich von auswärtigen Weise der soeben erschienene Jahresbericht der Handelskammer Wadelstrümpflerisch- national- sociales Weltbündnis? Wir Turneru, jo hart bedrängt, daß sich der in Haufen stationierte Gen- 1 Erfurt. Bei der maßgebenden Rolle Erfurts in der deutschen berichteten unlängst bereits, daß die National Socialen beabsichtigten. darm, um Thätlichkeiten zu verhüten, veranlaßt fah, den Mann in Gärtnerei gewinnt diese Stellungnahme erhöhte Bedeutung. Schon durch Aufstellung eines Kandidaten, des Rechtsanwalts Echutz zu nehmen und ihn zum Festplay hinaus zu geleiten. im vorjährigen Bericht hatten die Handelsgärtner nnd Samen- Sauce, in die Reichstagswahl in Wangleben einzugreifen. handlungen darauf hingewiesen, daß, soweit Samen in Betracht Das Berliner Tageblatt"" hat ebenfalls von der Aufstellung Unfreiwillige Freiwillige. Gegenüber der Blättermeldun lomme, die beteiligten Streise des Handelskammer- Bezirks sich den Handes Notiz genommen und zwar in einer Form, daß es fast den daß von den Mannschaften des 1. Chevaulegers- Regiments einige Bestrebungen, einen Schutzzoll auf alle gärtnerischen Produkte bei Anschein gewinnt, als ob die Freifinnige Vereinigung mit bep Soldaten fommandiert worden seien, nach China zu gehen, wird Erneuerung der Handelsverträge einzuführen, durchaus nicht an- National- Socialen gemeinsame Sache zu machen beabsichtige. Ta von zuständiger" Stelle folgendes mitgeteilt: Für das ostasiatische ichließen tönnen. Zur weiteren Begründung deffen bemerkt der dies die Wadelstrümpfler Ursache haben, auzunehmen, daß ohnehin ein Expeditionscorps haben sich freiwillig von dem Regiment gemeldet: jährige Bericht u. a.: guter Teil ihrer 2050 Stimmen den National Socialen zufallen 6 Unteroffiziere, 78 Mam. Bei den ärztlichen Untersuchungen wurden" Die Jutereffenten des diesseitigen Bezirks wünschen 1) zo I würde, so könnte es ihnen schon opportun erscheinen, überhaupt mit hiervon 40 als tauglich für den Tropendienst befunden; von diesen freie Einfuhr sämtlicher Artitel in das Ausland; den National Socialen zusammenzugehen. In Weltmachtschwärmerei wurden 9 der beftgeeignetesten Leute, die sich ganz besonders darum außerdem ist die Beseitigung des seitens Frankreichs auf die Ein- find sich die beiden Parteien ja ebenbürtig, majd 2 beworben hatten, ausgewählt. Eine Auslosung oder gar eine fuhr von Runkel- und Zuckerrübensamen gelegten Bolles von 30 Fr. Kommandierung hat in feiner Weise stattgefunden. per 100 Kilogramm, sowie Beseitigung oder doch eine Herabminde Der Bundestag der belgischen Arbeiterpartet beschloß, das Damit find nicht alle Meldungen über unfreiwillige Freiwilligung des seitens der Vereinigten Staaten auf Gemüsesamen gelegten allgemeine Stimmrecht auch für Frauen zu beantragen Eingangszolles von 35 Broz. ad valorem anzustreben; 2) feinerleid dasselbe für Provinzial sowie Stommunalwahlen zu vere Ju welcher Weise vorgegangen wird, zeigt ein Beispiel aus Belastung durch Einfuhrzölle. Es müssen viele Artikel langen. Stargard. Nachdem dort ein Hauptmann den Soldaten die chinesische bei Mißernten, andre überhaupt, da sie in unsrem Klima_nicht Gefahr geschildert und es als selbstverständlich vorausgejezt hatte, gedeihen, aus dem Ausland bezogen werden. Mißernten finden daß sie alle mitgehen würden, um die Ehre Deutschlands wieder naturgemäß in vielen Artikeln alljährlich statt. Bei einem Eingangszoll herzustellen, forderte er alle diejenigen auf, die nicht mit wollten, auf Samen würde das Ausland jedenfalls auch Zölle zurück zutreten. Selbstverständlich blieb der Erfolg nicht aus: einführen oder die schon bestehenden noch erhöhen. Man kann Nene Lohndifferenzen bei der Werderschen Obfiverkaufs. Kein Mann hatte den Wint, dem Willen seines Vorgeseiten entgegen annehmen, daß ein Biertel höchstens ein Drittel der in Deutschland Genossenschaft. Trotzdem die Werderschen Obstzüchter bei reich zu sein und zurückzutreten. Der Offizier fonnte daber erzählen, daß produzierten Samen im Inlande verwendet wird; das übrige muß lichster Ernte einen um 25-30 Proz. erhöhten Preis für ihre von seiner Compagnie sich alle Leute" freiwillig gemeldet nach dem Anslande abgesetzt werden." Produkte gegen die Vorjahre erzielen, fuchen fie doch inner vou hätten. Noch an einer zweiten Stelle nimmt die Handelskammer Ge- neuem wieder die Löhne der bei ihnen beschäftigten Arbeiter herabTegenheit, sich gegen die Echutzonbestrebungen im Gartenbau auszufegen. So kam es auch am Donnerstagmorgen in diesem zusprechen. Das ist im Sonderbericht für Getrocknete Blumen, Sommer zum drittenmal dieferhalb wieder zu Streitigkeiten Gräfer und fünstliche Blumen". Der Absatz in diesen Artikeln ist zwischen den Arbeitern und dem Leiter der Genossenschaft. Nach nach dem Jnland zurückgegangen, trotz Herabsetzung der Preise; das einem heftigen Streit legten sechs Mann auf der Stelle die Arbeit gegen ist der Abfayz nach dem Auslande fast überallhin gestiegen. nieder. keit dementiert. Zweierlei Maỹ? Aus dem Großherzogtum Hessen wird uns gefchrieben: Der in letzter Zeit in unfrem Parlament sich abspielende Streit über die Vollsschullehrer- Besoldungsvorlage regt zu nahe Gewerkschaftliches, right Berlin und Umgegend. Sociales. In Der chinesische Krieg. Berlin, 20. Juli. ( W. T. B.) Von dem Chef des Die bei der Speditionsfirma Frahm Ober: Schöneweide, Besthöhlen ärgster Art. Die Folgen dieser verbrecherischen Stemensstraße, ausgebrochene Differenz ist nach erfolgter UnterAusbeutung find nur zu dentlich zu sehen. Die Arbeiter Die Kinder laufen mit ganz verzerrint handlung durch Nickel( Orisverwaltung) und Martini( Central- Aus Ostpreußen. Brandstiftungen durch Kinder find auf dem sehen wie Leichen aus. 1erstand) als erledigt zu betrachten. Die Ortsverwaltung. Lande hier recht häufig. Nach einer von der ostpreußischen Landschaft Gesichtszügen herum. Es vergehen feine paar Tage, ohne day c und landschaftlichen Feuersocietät aufgenommenen Statistit sind in deren ärztliche Operation notwendig wäre. Einzelnen fließt der Eiter aus Schlechte Erfahrungen haben die Spandauer Bauunternehmer während des heute noch nicht beendeten Maurerstreits mit den Bezirk im Laufe der letzten fünf Jahre allein 206 Brandstiftungen Mund, Nase und Ohren Fabrifinspektoren, welche derartige, jedem menschlichen Ge arbeit villigen Accordmaurern machen müssen. Wie wir bereits be- durch Kinder festgestellt, durch welche 585 Gebäute eingeäschert wurden. richteten, sind die Arbeitsleistumgen dieser Leute von so schlechter Sehr wunderbar sind diese Brandstiftungen nicht, wenn man bedenkt, dann spottende Zustände dulden, find wert, neben dem Ausbeuter Qualität, daß dies nachgerade auch von den Unternehmern selbst da außer dem Vater auch die Mutter zur Arbeit muß. wie viele Tausende von Kindern sich tagsüber selbst überlassen sind, ins Zuchthaus zu wandern. Jezt eingesehen worden ist. Dazu schrauben diese Arbeitswilligen während der Ernte dürfte es sehr wenig Arbeiterwohnungen ihre Accordpreise immer höher. Der Unternehmer Hamann auf dem Lande geben, in denen die Frau am häuslichen hat es deshalb, des steten Aergers müde, vorgezogen, jämt- Serde ihres Amtes waltet und die Kinder beaufsichtigt. liche Accordmaurer wieder zu entlassen, feine beiden den meisten Kontrakten wird direkt die Bedingung gestellt, daß die Bauten in der Schönwalderstraße und in der Neuendorferstraße ruhen Frau im Sommer mit zur Arbeit kommen muß. Da ferner auch jezt wieder völlig, da sich anständige Maurer nicht für jene Streitarbeit alle größeren Kinder mit aufs Feld hinaus müssen, bleiben eben nur reuzer geschwaders ist nachstehende Meldung eingegangen: finden lassen. Recht charakteristisch ist die Aeußerung eines Poliers, die ganz kleinen zu Hause. Will man die Zahl der Brände und die dabei Ab Tatu 18. Erstens: Englischer Admiral teilt mit, daß der welcher fürzlich voller Ingrimm zu einem Mitglied der Norden mitgeteilt habe. Zweitens: Arsenal Sifov, nördlich von Streiffommission in Bezug auf einen Bau sagte:„ Sehen Sie ziemlich häufig vorkommenden Todesfälle von Kindern vermindern, Gouverneur von Hongkong ihm die Abreise Li- Hung- Tschangs nach müßte die Mutter im Hause gelassen werden. Das geht natürlich, sich einmal diese Schweinearbeit an, die fann besonders jetzt bei dem großen Leutemangel, durchaus nicht. Man Tientsin, ist am 18. von den Russen ohne Widerſtand besetzt. ich gar nicht verantworten, ich möchte sie( die Accord- sucht sich auf andre Art zu helfen. Infolge höherer An- Brüffel, 20. Juli.( B. H.) Im hiesigen Auswärtigen Amt ist maurer) am liebsten nicht mehr sehen." Von ähnlicher Be ordnung sind die Amts- und Gemeindevorsteher durch die zu heute ein Telegramm des belgischen Konsuls in Shanghai, schaffenheit sollen, wie uns mitgeteilt wird, die von" Accordmaurern" ständigen Zandräte beauftragt, fortlaufend jährlich, und nament- datiert von heute, folgenden Inhalts eingelaufen: Man meldet mir. ausgeführten Arbeiten auf andren Bauten sein. Die Unter lich vor Beginn der Feldbestell- und Erntezeit, in den daß die Fremden in Pefing am 18. d. M. noch wohlbehalten nehmer haben trotz alledem ihren Troz noch nicht aufgegeben; Gemeindeversammlungen bezügliche Mahnungen an die Ortsein- waren. Ein kaiserlicher Erlaß vom 15. d. M. befiehlt dent Vicekönig biegen oder brechen," denken diese Herren. Die gewohner zu richten und darauf hinzuweisen, daß die betreffenden von Tientsin, den Materialschaden, welcher an fremdem Eigentum schlossene Haltung der organisierten Maurer wird den Unternehmern Eltern im gegebenen Falle nicht nur zur Strafe gezogen verursacht worden ist, tagieren zu laſſen. Derselbe Erlaß macht den aber noch mehr als bisher einen dicken Strick durch ihre Rechnung werden sollen, sondern auch zur Erstattung des infolge Lokaltruppen zur Pflicht, den Aufruhr zu unterdrücken." machen, wenn sie es nicht doch endlich vorziehen sollten, auf die Brandstiftung durch ihre Kinder entstandenen Schadens Einigungsvorschläge der Maurer einzugehen! Soweit Landarbeiter in Frage London, 20. Juli.( W. T. B.) Unterhaus. Der Erste Lord herangezogen werden können. Mit der Agitation für Einführung der Streifflausel hat lommen, fann ihnen für entstandenen Schaden nichts abgenommen des Schatzes Balfour erklärt, unter den bestehenden Gesezen ici der Verband der Baugeschäfte Berlins vorläufig ein Fiasko erlitten. werden. Die Aussicht, ins Gefängnis zu kommen, weil sie ge- es unmöglich, die Einfuhr von Kriegsmunition aus England Der Vorstand des Deutschen Arbeitgeber- Bundes" hat es nach der zwungen find, ihre Kinder sich selbst zu überlassen, ist sicher nicht nach China zu verbieten. Die Frage erscheine der Regiering Berl. 8tg." abgelehnt, eine außerordentliche Generalversammlung geeignet, ihnen größere Anhänglichkeit an die Heimatlichen Gefilde äußerst dringend und es werde heute im Oberhause ein Gesetz eindes Bundes einzuberufen, in der über die obligatorische Einführung beizubringen. gebracht werden, welches der Regierung die Macht verleiht, eint ent der Streifflaufel Beschluß gefaßt werden sollte. Seine Ablehnung Zu dem Fragebogen zwecks Reform der Kranken- sprechendes Verbot zu erlassen. " Deutsches Reich. " Zum Hamburger Werftarbeiter- Ausstand wird uns von dort depefchiert: Auf Veranlassung der Direktion der Attien docks fand heute( Freitag) abend eine Zusammenkunft dieser mit der Kommission der Ausgesperrten statt. Die Unterhandlungen verliefen resultatlos, da die Direktion kein Entgegenkommen zeigte. : motivierte er damit, daß die Frage noch nicht spruchreif versicherung nahm legten Sonntag in Düsseldorf eine Ver- Unterstaatssekretär des Aeußern Brodric erklärt, die Ver fei, da man noch nicht genügend darüber orientiert sei, fammlung christlicher Arbeiter Stellung. Die Ansichten der Verstärkungen an Schiffen, die seit Ausbruch der gegenwärtigen ob der Antrag bei den deutschen Arbeitgebern überall Antlang finden werde. Auch sei es bedenklich, die Einführung der ſammlung fanden in folgender Resolution Ausdrud: 1. Die Versicherungspflicht ist auf sämtliche forst- und landwirte ruhen nach China gesandt seien, beständen aus einem Schlachtschiff, 1. Die Versicherungspflicht ist auf sämtliche forst- und landwirte fieben Kreuzern und drei Kanonenbooten, ferner feien 860 Matrojen Streifflausel zu beschließen, ohne die Möglichkeit zu haben, ihre Durchführung auch durchzusetzen, da die deutschen Arbeitgeber sich schaftliche Arbeiter, ferner auf Dienstboten und Gesinde, überhaupt und Seesoldaten nach China geschickt worden. Die Entsendung weiterer auf sämtliche Personen auszudehnen, deren Einkommen 3000 m. pro dadurch vor der Deffentlichkeit eine unangenehme Blöße geben Jahr nicht übersteigt. 2. Statt der Gemeinde- Krankenkassen sollen Verstärkungen werde vom Gange der Ereignisse abhängen. 10 000 würden. Es sei deshalb rätlicher, die Frage auf dem im September Orts- Krantentassen gegründet werden. 3. Einer Centralisierung der Mann feien von Indien nach China entsandt, die aus Hongkong stattfindenden Verbandstag zur Sprache zu bringen. Hoffentlich ist Orts Krankenkassen wird zugestimmt, wenn gleichzeitig die herausgezogenen Truppen seien ersetzt worden. In Indien ständen die Majorität des Verbandstags einsichtiger als der Verband der Betriebs- und Hilfskassen beseitigt und die Trennung der weitere Truppen bereit und könnten, wenn nötig, sofort abgehen. Baugeschäfte Berlins. Orts Krankenkassen nach Berufen beibehalten wird. 4. Die Die Regierung wisse, daß man in Shanghai und andren yangtjes Mit der Aussperrung der Decatenre bei der Firma Beiträge der Arbeitgeber sind auf die Hälfte zu erhöhen Säfen die feste Ueberzeugung habe, daß es wünschenswert sei, daß J. D. EI beschäftigte sich eine gut besuchte Versammlung am unter Beibehaltung von 1/3 Stimmrecht im Kassenvorstand. Dadurch, Schiffe und Truppen zum Schutze der Europäer dorthin gesandt Freitag. Wie Legin mitteilte, wurden die Arbeiter nur deshalb, daß in den ersten 13 Wochen die Krankenkassen die Unterstützungen wahrscheinlich ohne Wissen des Herrn Eltz, von dessen Buchhalter für die durch Unfall Arbeitsunfähigen zu leisten haben, werden die werden; über die Wirkung einer solchen Maßregel seien die ausgesperrt, weil sie auf Imiehaltung der vor kurzem ver- Berufsgenossenschaften, also auch die Arbeitgeber, wesentlich entlastet. Ansichten aber nicht einig. Die Truppen aus Judien träfen jetzt einbarten Lohnbedingungen bestanden. Mitglieder vom Verein Durch die Erhöhung der Krankenkassen- Beiträge der Arbeitgeber schnell ein. Die in Hongkong und Weihaiwei kommandierenden Berliner Hausdiener" hatten ohne Wissen des Vosizenden als auf die Hälfte würden diese etwas mehr zu den Kosten der Offiziere feien angewiesen, sich mit dem englischen Konsul Warren Streitbrecher fungiert. In der Erwartung, daß noch eine Unfälle beitragen. 5. Der Anschluß an die Gemeindeverwaltung in Shanghai in Verbindung zu setzen, um jeder Eventualität bes gütliche Einigung erfolgt, wurde von der Sperre über die Firma ist abzulehnen. Vorsitzende wie Bureaubeamteu wählt der Vorstand gegnen zu können. Brodrick erklärt weiter, über die Nachricht von vorläufig Abstand genommen. In einer einstimmig angenommenen der Kasse nach eignem Ermessen. 6. Die Behandlung durch der Niedermezelung von 60 Missionaren in Schansi sei ihn eine Resolution verpflichten sich die Decateure, die Ausgesperrten in jeder approbierte Aerzte ist im allgemeinen vorzuschreiben; jedoch muß Bestätigung nicht zugegangen. Auf dem Yangtse befänden sich jetzt Hinsicht zu unterstützen. Bei anderen Firmen seien ebenfalls Aus: der Vorstand auf Antrag eines Mitglieds Ausnahmen gestatten sperrungen zu erwarten.-Am 26. Juli findet eine General- tönnen. 7. Die freie Arztwahl ist im beschränkten Sinn einzuführen. 16 englische Kriegsschiffe, die ihren Standort täglich je nach Lage versammlung statt. 8. Die Worte oder geschlechtliche Ausschweifung" find zu streichen der Dinge wechselten. Der älteste Seeoffizier in Busung stehe in und dafür Bestimmungen zu treffen, nach denen die Behandlung wie ständiger Verbindung mit dem Konsul in Shanghai. bei andren Krankheiten erfolgt, aber die leberweisung in ein Washington, 20. Juli.( Meldung des Reuterschen Bureaus." Krankenhaus vorgeschrieben wird. 9. Die Befugnisse der Aufsichts- Das Staatsdepartement veröffentlicht nachstehende Mitteilung: Das behörden sind hinreichend. 10. Die Hilfskassen sind beizubehalten, Staatsdepartement erließ am 11. Juli eine kurze Anfrage nach Nachwenn die Betriebskassen bestehen bleiben sollen. richten von dem amerikanischen Gesandten Conger in Pefing in der im Zur ,, Lentenot". Es wird uns geschrieben: Die Kornkammer Staatsdepartement gebräuchlichen Chiffre- Schrift. Der hiesige chinesische der Provinz Brandenburg leidet im frassen Gegensatz zu Gesandte übernahm es, diese Depesche dem Gesandten Conger zus allen andren Gegenden Deutschlands an Arbeiter- Ueberfluß. Das stellen zu lassen, wenn er noch am Leben sei. Es gelang ihm, dies Die ausgesperrten Steinscher in Leipzig haben dem dortigen mußte dieser Tage ein Mann bitter erfahren, der im öftlichen Havel- zu thun. Heute früh erhielt das Staatsdepartement folgendes Magistrat eine Dentschrift unterbreitet, in welcher die Ursachen der lande sich vergeblich um Arbeit und Verdienst bemüht hat. Wie Telegramm des amerikanischen Konsuls in Shanghai:„ Der Con ausgebrochenen Differenzen erörtert werden. Die Steinfegmeister schwer es von Berlin aus ist, gerade„ Landarbeit" zu finden, beweist berneur von Schantung benachrichtigt mich, daß er hente haben bekanntlich sämtliche Steinfeger ausgesperrt. Da die feine Erzählung, nach der ihm, als er sich bei Herrn Amtsrat eine vom 18. Juli datierte, chiffrierte Depesche des Ges hervorragendsten Auftraggeber der Junungsmeister der Leipziger Mühlpfordt auf der fgl. Domäne Berge bei Nauen Arbeit suchend Magistrat und die Gemeindeverwaltungen der Vororte sind, so meldete, gesagt wurde, seine Kleidung sehe nicht nach arbeitenwollen fandten Conger erhalten habe." Wenige Minuten später erschien wird diesen Behörden die Frage vorgelegt, ob sie als die eigent- noch weniger nach arbeitenkönnen aus. Sein stark getragener aber der chinesiche Gesandte Wu- ting- fang im Staatsdepartement mit 20. Juli, lichen Bauherren ihre Zustimmung zu der Aussperrung gegeben nicht zerriffener Anzug war allerdings nicht gerade ans Sadleinen, einem Telegramm des Eisenbahn- Taota- Scheng vom haben bezw. die Genehmigung erteilten, daß die Meister eine ganze sondern aus Wollenstoff gefertigt. Ein Bauer aus Berge stieß sich welches Wu- ting- fang heute früh 81/2 Uhr erhalten hatte und Anzahl öffentlicher Straßenbau- Arbeiten willkürlich zum Stillstand an den Gummizugstiefeln, die ihm zu„ berlinisch" waren. welches folgendermaßen lautet: Ihr Telegramm ist befördert bringen durften. mußte der Versuch, Arbeit zu finden, von Dorf zu Dorf wiederholt worden, und ich sende Ihnen, wie gewünscht, vom Tsung- li- Yamen Der Anspruch auf eine Verkürzung der Arbeitszeit, auf dem die werden. Ueberall die gleiche Antwort, Arbeiter wären genug Arbeiter in erster Linie beharren, wird, wie folgt, begründet:„ Wir handen, und aus Berlin wolle man teine Leute haben, sie brächten folgende Antwort:" Ihr Telegramm vom 15. Tage ds. M. War es( 11. Juli) ist hier eingegangen. Das Telegramm des amerikanischen sezen zunächst als allgemein bekannt voraus, daß durch das stete nur die Socialdemokratie in ihr friedliches Landleben! Bordringen des Asphaltpflasters die Steinsetzerei mehr und mehr aber nicht der angebliche Arbeitermangel und die hohen Löhne, Staatsdepartements ist dem Gesandten Conger wie sie sagten, jagten, zum worden. Hier ist seine Antwort: In englischer Gesandtschaft, unter an die Peripherie der Stadt und in die Vororte gedrängt wird. die die dortigen Milchproduzenten, Es liegt ferner in der Natur des Steinfegergewerbes, daß kein Arbeit- Steigern der Milchpreise veranlaßt haben sollte? Die Groschen der fortdauerndem Gewehr- und Geschützfeuer der chinesischen Truppen geber bauerud eine gleich große Anzahl von Arbeitern beschäftigen fann Berliner Arbeiter für die ihnen so notwendige Kindermilch kann der Schnelle Hilfe kann allein allgemeines Massacre hindern.". und ebensowenig, daß ein und derselbe Steinfegermeister seine Leute Havelländer Bauer gebrauchen feine Arbeit nicht! Dazu ist ja dauernd an derselben Stelle beschäftigen kann. Ein und derselbe Steinfeger- auch heuer das Erntewetter zu gut! Viel trägt allerdings zu meister ist gezwungen, heute seine Leute noch Gohlis, morgen nach Schwierigkeit auf dem Lande Arbeit zu erhalten, der der Landwirt Sellerhausen, ein andermal nach Stötterig und dann wieder nach schaft erlaubte, der Industrie verbotene Massen- Import ruftich Es mögen in Berlin einer andren Nichtung zu schicken. Natürlich muß dann der Arbeiter, polnischer und galizischer Arbeiter bei. der an einer ganz andren Stelle wohnt, schon oftmals des morgens wohnende Arbeiter sich gesagt sein lassen, wie schwer es ist, selbst um 4 Uhr und noch früher auf den Beinen sein, um pünktlich um während der Erntezeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb Arbeit 6 1hr auf der Arbeitsstelle anzulangen, da es so früh meist an jeder und sein Brot zu finden! Fahrgelegenheit mangelt. Wird dagegen der Beginn der Arbeitszeit auf 7 Uhr verlegt, so kann in den allermeisten Fällen Fahrgelegenheit benugt werden, der Arbeiter gewinnt also durch die eine Stunde Schweiz beweisen folgende Unfallziffern: Arbeitszeitverkürzung jeden Tag mindestens zivei Stunden, ganz abgesehen davon, daß derselbe jetzt zumeist müde und abgehezt auf der Arbeitsstätte anlangt. während er ausgeruht mit frischen Kräften jeden Morgen die Arbeit gehen könnte, wenn der Beginn der Arbeitszeit auf 7 Uhr morgens festgesetzt wirde. Das letztere sollten eigentlich auch die Meister als einen Vorteil für sich anerkennen. Da dieselben jedoch die ganze Frage als eine Frage des Princips ansehen und dieselbe nunmehr sogar zu einer Machtfrage gestempelt haben, so ist es erklärlich, daß man ruhigen und fachlichen Erwägungen in den Kreisen derselben nicht zugängig ist." und Ausland. an So border übermittelt Diese Antwort war in der im Staatsdepartement üblichen Chiffreschrift abgefaßt und ward vom Staatsdepartement als echt angesehen, da Fälschungen unter diesen Umständen ausgeschlossen zu fein icheinen. Das Staatsdepartement veröffentlicht ferner folgende Bekannt machung: Der Staatssekretär empfing heute früh folgende Depesche des amerikanischen Konsuls in Tschiefu, vom 19. Juli, nachts 12 Uhr datiert:„ Ein Blatt aus Shanghai behauptete am 16. Jult, Die Notwendigkeit eines Bauarbeiterschutzes für die alle Ausländer in Peking seien getötet. Ich habe deswegen Explosionen Maschinen • 10 Unfälle 156 " An Baugerüsten, Bruch derselben. 540 Schwere Lasteit " 585 · " Elektrische Ströme 377 . " Verschüttung 2c. 80 " 677 " 7689 Berlegte oder verlorene Augen. Verschiedene Ursachen Tot 121. an den Gouverneur telegraphiert und gefragt, ob diefe Meldung wahr sei. Der Gouverneur erwiderte, sein Courier habe Beking am 11. Juli verlaffen. An diesem Tag seien alle wohlbehalten gewesen. Der öftliche Teil der Stadt Peking sei indessen von den Auf ständischen genommen in der Absicht, die Ausländer zu töten. Sobald Congers Telegramm entziffert war, wurde ein Kabinetsrat nach dem Bureau des Staatssekretärs berufen. Shanghat, 19. Juli.( W. Z. B.). Von dem Telegraphendirektor Echeng wird bestritten, daß er von dem Gouverneur von Schantung ein Telegramm über die Ermordung aller Fremden in Peking erhalten habe, doch finden die Angaben Schengs wenig Glauben. Canton, 19. Juli.( W. T. B.). Die Flußbefestigungen werden start bemannt, das Bogne- Fort hat jezt 5000 Mann, das WampoaFort soll nächster Tage eben so viel erhalten. Im ganzen find 198 295 Strautheitstage zu zählen. Auch verschiedene Fabritiuspettoren sprechen fich für die Die Forderung der Erhöhung der Löhne wird durch die Notwendigkeit eines eidgenössischen Bauarbeiterschutz- Gesetzes aus Steigerung der Lebensmittelpreise und der Wohnungsmieten be- und üben scharfe Kritik an der vielfach vorliegenden Fahrlässigkeit gründet. der Unternehmer. So schreibt der Fabrikinspektor Dr. Schuler: Zum Effener Maurerstreit teilen wir noch mit, daß zum„ Der Sturz von Gerüsten, Bauten, Felsen und das Fallen Streitgebiet folgende Orte gehören: Eisen- Stadt, Altenüberhaupt spielt noch eine weit bedeutendere Rolle als Unfallsursache, dorf, Holsterhausen, Frohnhausen und Rüttenscheid. namentlich in den Baugewerben, wo oft mit namenlosem Leichtsinn vorgegangen wird. Es ist sehr zu begrüßen, daß immer häufiger in gravierenden Fällen Klage wegen Fahr= Der Hafenarbeiter- Ausstand in Rotterdam foll nach einem, lässigkeit erhoben und bei nachgewiesenem Verschulden des Arbeit Lehte Nachrichten und Depelchen. jedenfalls mit aller Borsicht aufzunehmendem, Wolffschen Telegrann gebers das beschränkte Maximum von Fr. 6000 beseitigt worden ist. Garmisch, 20. Juli.( W. T. B.) Auf der Zugfpipe wurde am 20. Juli, wenn auch nicht formell, so doch in der That sein Ende Das Verschulden ist oft ein jo grelles, daß eine erreicht haben. Die Arbeit am Hafen sei am 20. Juli allgemein bloße Buße nicht als Sühne betrachtet werden gestern die neue meteorologische Hochstation feierlich eröffnet. Paris, 20. Juli.( B. H.) Seit einigen Tagen herrscht hier eine wieder aufgenommen worden. So lange die formelle Erklärung der tann." Beendigung des Streits seitens der Ausständigen nicht vorliegt, wird Die schweizerische Parteipresse entfaltet für die Beseitigung große Wassernot infolge der Hige. Die Gesellschaft der Pariser man der Meldung mit Mißtrauen begegnen müssen. Jedenfalls er dieser klaffenden Lücke in der schweizerischen Arbeiterschuß- Gesetzgebung Wafferwerke und die Polizeipräfeftur haben eine Aufforderung an die Bevölkerung erlassen, worin diese ersucht wird, mit dem Wasser scheint nach den bisherigen Meldungen die Zahl der Streifbrecher lebhafte Energie. 1200 gegenüber 13 000 Ausständigen nicht so groß gewesen zu Das jüdische Proletariat in Galizien leidet unter einer äußerst sparsam umzugehen. Konstantinopel, 20. Juli.( Meldung des Wiener f. 1. Telegr. sein, daß sie den Ausständigen das Bewußtsein ihrer Niederlage Ausbeutung jondergleichen. So wird zuletzt aus Kolomyja, Korrejp.- Bureaus.) Ein durch kaiserliches Frade sanktionierter Behätte beibringen und sie zur Wiederaufnahme der Arbeit hätte ver- einer galizischen Stadt mit überwiegend jüdischer Arbeiterbevölkerna fluß des Ministerrats giebt den in das Ansland geflüchteten anlassen können. gemeldet, daß die Schwefelhölzer fabrik Gebrüder Lipschütz" schluß Heber Streikausschreitungen in Creusot berichtet das ohne Rücksicht auf die gesetzlichen Bestimmungen jelbst 10 jährige türkischen Civil- und Militär- Würdenträgern eine 20 tägige rist sur Wolffiche Depeschenbureau das folgende: Kinder beschäftigt. Die Arbeitszeit beträgt 14 bis 16 Stunden Rückkehr. Die der Aufforderung nicht Folge leistenden sollen den In den artilleristischen Werkstätten versuchten am 20. Juli täglich. Der Höchstlohn für männliche Arbeiter ist M. 6,80, für Gesezen gemäß behandelt werden. Yokohama, 19. Juli.( Meldung des Neuterschen Bureons" 20 Arbeiter die andern Arbeiter zur Niederlegung der Arbeit zu weibliche M. 3,40 wöchentlich. Die Fabrik hat weder SpeiseDie Aermisten müssen selbst Leßten Dienstag hat plöglich ein heftiger Ausbruch des Vulfen verleiten. Es kam hierbei zu Schlägereien. Die Gendarmerie ver- noch Wasch noch Ankleideräume! den Arbeitsräumen, die bon giftigen Adinma bei Bandaisan stattgefunden, durch welchen 200 Menjay haftete 15 Personen. Der Präfekt, der Unterpräfekt und der Maire ihre Mahlzeiten in Dünsten erfüllt sind, einnehmen. Dazu sind diese Räume teils getötet, teils verlegt sein sollen. fanden sich an Ort und Stelle ein. Hierzu 2 Beilagen. Verantwortlicher Redacteur: Hugo Poetsch in Berlin. Für den Inseratenteil berantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. " Br. 167. 17. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 21. Juli 1900. Bierter internationaler Textilarbeiter- Kongreß. Berlin, den 20. Juli 1900. Fünfter Verhandlungstag. Bormittags- Sigung. Den Vorsiz führt wieder Hybesch- Oestreich, da Belgien wegen der Sprachschwierigkeit die belgischen Delegierten sprechen nur vlämisch verzichtet hat: Die Beratung über Punkt 6:„ Mittel und Bege, Geseze für die Arbeiterschaft zu erreichen", wird fortgefeßt. Hierzu steht die gestern mitgeteilte Resolution Feldmann mit zur Beratung. Der Antrag wird einstimmig angenommen. übermuß. Beschließt der heutige Kongreß. diese Frage dem internationalen Tertilarbeiter Kongreß Zu weisen. In der Zwischenzeit sollen die Organisationen der ver schiedenen Länder sich über diesen Punkt flar werden." Die Revisoren berichten sodann über die Kassenführung des nächsten internationalen Sekretariats. An Einnahmen hat dasselbe während der verflossenen drei Jahre gehabt 60 Pfd. Sterl. 9 Schill. 7 Pence; und zwar aus Deutschland 21 Pfd. Sterl. 15 Schill., aus England 20 Pfd. Sterl. und aus Belgien 18 Pfd. Sterl. 14 Schill. 7 Bence. Frankreich hat feinen Beitrag geleistet. Dafür hat es sämtliche Kosten für den vorigen internationalen Kongreß in Roubaix im Betrage von 1488 Fr. aus eigner Tajche bezahlt.( Bravo 1) Destreich und Holland haben keine Beiträge geleistet. Die Ausgaben des Sekretariats betrugen 38 Pfd. Sterl. 8 Schill. 4 Pence In der Kasse sind somit 22 fd. Sterl. 1 Echill. 8 Pence verblieben. Fischer Reichenberg i. Böhmen entschuldigt die Oestreicher Ogden Manchester erklärt, seine Kollegen könnten für die mit der überaus ungünstigen Lage, in der sie sich bis jetzt befunden deutsche Resolution nicht stimmen, da sie auf dem Boden einer hätten. Ueberall seien zwar Kassen gewesen, aber nirgends Geld. andren Auffassung ständen; er schlägt folgende Resolution vor: Indessen würde das jetzt anders werden. Die Oestreicher würden Dieser Kongreß ist der Meinung, daß viele der in der Tertil ihre Schulden bezahlen und fortan auch regelmäßig ihre Beiträge industrie vorherrschenden Uebelstände durch Organisation der Arbeiter entrichten. in Gewerkschaften beseitigt werden können und daß dies der erste Brzezina Wien giebt die gleiche Versicherung ab. und wichtigste Schritt ist, um eine Verbesserung der Verhältnisse Reichelt Chemnitz tommt noch einmal auf die Debatten der herbeizuführen. De: Kongreß ist ferner der Meinung, daß die ersten Verhandlungstage über das internationale Sefretariat zurück. Arbeiter in ausgiebigster Weise zur Beseitigung der ihre sociale und Die Mißverständnisse hätten vermieden werden können, wenn von wirtschaftliche Lage beeinfluffenden Ungerechtigkeiten dadurch beizu vornherein ein Rechenschaftsbericht abgelegt worden wäre. Im übrigen tragen in der Lage sind, indem sie bei allen Wahlen zu den gesetz wolle er feststellen, daß gerade England, welches am ersten Tage vom gebenden Körperschaften nur solche Kandidaten unterstügen, welche hohen Pferde herab gesprochen habe, seinen Beitrag nicht voll gefür Einführung von durchgreifenden Arbeiterschuß- Bestimmungen und leistet habe, während Deutschland seinen Verpflichtungen nachgefomnien deren Anwendung mit aller Energie einzutreten sich verpflichten!" iei. Auf dem Roubaixer Kongreß sei als Beitrag. festgesetzt worden: Redner führt aus, daß speciell in der Textilbranche die Hebung der für England 300 Fr., für Deutschland 200 Fr., für FrantArbeiter auch ihr Wert sein müsse und könne. Mit Resolutionen, reich 200 r., für Belgien 150 Fr., für Oestreich 125 Fr. und für die auf eine ferne Zukunft hinweisen, fei den Arbeitern nicht gedient. Holland 25 Fr. England babe also feine Pflichten nicht erfüllt und Die größten Feinde seien nicht die Kapitalisten, sondern die indiffe- lei mit einem Teil seines Beitrags noch im Rückstand. renten unorganisierten Arbeiter, die Nichtunionisten, die auf die Des weiteren erklärt Redner, daß die deutschen Delegierten die Löhne drücken. Die Deutschen sollten lieber, anstatt derartige Refolutionen vorzuschlagen, dem Beispiel der Engländer folgen und starte Organisationen bilden. Dann würden sie schon von selbst den ihnen gebührenden Einfluß auf die Gesetzgebung erlangen.( Beifall bei den Engländern.) = Der Reichelt Chemnitz ist mit der englischen Resolution eins verstanden, wünscht aber, daß der Antrag Wagner dem internationalen Gefretariat als Unterlage für die Vorarbeiten zum folgenden Kongreß überwiesen werde. = Bar Gent ist dafür, daß die Frage jetzt schon den ver schiedenen Organisationen zur Beschlußfaffimg vorgelegt werde. Diese sollten ihre Beschlüsse dann schriftlich dem internationalen Sekretariat einsenden, welches dann auf Grund dieser Urabstimmung die definitive Entscheidung zu fällen habe. Man solle aber nicht etwa noch drei Jahre bis zum nächsten Kongreß warten. Die Sache habe Eile. Brzezina Wien erklärt, seine Kollegen feien für die englische Resolution, da die Oestreicher nicht in der Lage wären, jezt schon einen bestimmten Beschluß nach dieser Richtung hin durchzuführen. Pepers Roubair ist nicht für allgemeine Streifunterstützung, Streifenden. sondern nur für Unterstützung der organisierten Diese Prarie werde in Roubaix befolgt und dadurch bewirke man, Saß die Gewerkschaften rasch mehr Mitglieder erhielten, während die ur dazu führe, daß die Arbeiter den allgemeine Streifunterstüßung Gewerkschaften nicht beitreten. Er wäre dafür, daß der doppelte Beitrag an das internationale Sekretariat abgeführt werde und daß davon die Streikunterstüßung geleistet werde, daß aber nur die organisierten Streifenden diese Unterstützung erhielten. Die Diskussion wird hierauf auf Antrag der ungeduldigen Engländer geschlossen. Die deutsche Resolution wird dem Sekretariat als Material überwiesen. Von den Franzosen wird nunmehr beantragt, den Vorschlag Lepers' als Provisorium bis zum nächsten Stongreß anzunehmen. Croß- Lancashire ist gegen diesen Antrag, wiederum aus dem Grunde, weil man den Organisationen teine neue Steuer auferlegen Dagegen ist er dafür, daß denjenigen Nationen, die ihren Verpflichtungen dem Sekretariat gegenüber nicht nachkommen, auf dem nächsten Kongreß Siz und Stimme entzogen werde. Fischer Reichenberg erklärt sich gegen den französischer Borschlag. g SteicheIt: Chemnitz meint dagegen, man könne ihm als Uebergangsstadium sehr wohl zustimmen. Kosten dieses Berliner Console Betretär hat erflärt, daß er tönne, ohne sie vorher zu befragen. Kongresses selbst tragen würden. auf die ihm zustehenden 60 Pfd. Sterl. für die verflossenen drei Jahre verzichte. Von englischer Seite wird beantragt, ihm eine Entschädigung Bollath Lancashire schließt sich den Ausführungen feines von 15 Pfd. Sterl. 15 Sh. anzubieten. Borredners an. Persönlich würde er gern für die Resolution stimmen. Fischer Reichenberg meint, jede Arbeit müffe auch honoriert Aber er habe dazu das Recht von seinen Mandatgebern nicht erhalten. werden. Der Kongreß denke keineswegs: es jei gut, daß der Seine Mandatgeber scien noch nicht reif für den Socialismus. Sekretär auf sein Gehalt verzichte. Die Entwicklung werde aber hier schon in günstigem Sinne Dem internalen Sekretär werden 15 Pfd. Sterl. 15 Sh. bewirken. In der Pragis bemühe fich ja die englische Arbeiterschaft, willigt; ebenso einstimmig wird ihm Decharge erteilt. In seiner die in der deutschen Resolution angedeuteten Wege zu betreten. Sie erwiderung drückt der Sekretär Wilkinson seinen Dank an den bemühe sich, in das Parlament, wie in die kommunalen Vertretungen Songreß aus. Er hofft, daß man dem neuen internationalen Arbetervertreter zu entsenden. Gerade in seinem Bezirk in Bolton Sekretär, dessen Wahl man jezt vornehmen müsse, sein Amt durch hätten die Spinner damit große Erfolge gehabt. Die Boltoner Er regt sodann an, jezt gleich den Ort des nächsten Kongreſſes zu bedie strikte Einbehaltung der Kongreßbeschlüsse erleichtern werde. stimmen. Spinner feien aber auch die bestorganisierten Textilarbeiter in ganz England. aus Kotle bittet, sofort zur Wahl des Sekretärs und des Kongreßortes zu schreiten. Der Zufazantrag Lepers wird mit 3 Nationen( Deutsche, Fran zofen, Belgier) gegen 2( Engländer, Cestreicher) angenommen. Croß Lancashire beantragt munmehr, daß auf dem nächsten Kongreß diejenigen Nationen, die ihre Beiträge nicht bezahlt hätten, auch nicht Siz und Stimme erhielten. über die armen Rationen zu Gericht zu fizeit. Die Destreicher Die Franzosen erklären, sie fühlen sich nicht berufen, so fönnten vielleicht das nächste Mal auch nicht zahlen. Reichelt Chemnitz beantragt, den Sitz des Sefretariats in fammenfragen. England belaffen, mit Wilkinson als Sekretär, den Ort des Croß Lancashire meint, drei Jahre seien eine lange Zeit. Bis dahin könnten auch die armen Nationen ihre paar Groschen zu Glanzmann- Leipzig erklärt, man könnte einem solchen An drei Jahren stehen würden? Vielleicht müßten dann die Deutschen auch unvertreten bleiben. Derartig rigorose Bestimmungen seien unan nehmbar.( Beifall bei den Franzosen.) nächsten Kongreſſes aber erst nach Erledigung der gesamten Tages- trag nicht zustimmen. Wer wiſſe, wie die Organisationer in duct Holmes Lancashire bittet, die Sache auf sich beruhen zut laffen. Er verstehe nicht, wie man in einem derartigen Stadium der Beratungen noch mit einem solchen Antrag kommen fönne. Kreting Langenbiclau erklärt, die Ausführungen der Engländer könnten die Deutschen von ihrem Standpunkt nicht abbringen. Das Hauptübel liege nun einmal in der Produktion des Mehrwerts, und diese könne nur mit Abschaffung der heutigen Gesellschaftsordnung aufhören. Scratter Bramsche: Nach dem englischen Standpunkt ordnung zu bestimmen. könnten wir auch ganz ruhig bürgerliche Kandidaten unterstüßen, Ein deutscher Delegierter erhebt Einspruch dagegen, ciwa Kandidaten national- socialer Arbeitervereine oder der christ- daß das Sekretariat wieder in England bleibe. Die Ansicht der lichen Gewerkvereine. Diese stehen aber nicht auf dem Standpunkt deutschen Delegierten sei darüber nicht geklärt. des Klassenkampfs, Und nur der Klassenkampf könne den Arbeiter Der Vorschlag Reichelt wird angenommen. feiner elenden Lage entreißen. Er verlange ja nicht, daß die Trade wird allen erimerlich sein, daß auf dem Kommers am Sonntag, Enghels Ville bringt noch folgenden Fall zur Sprache: Es Unions in ihren Reihen Politik trieben. Das thäten ja auch die Reichelt Chemnitz meint, wenn man sich auf den Standpunkt deutschen Gewerkschaften nicht, unter anderm anch als Genosse Liebknecht seine Festrede ins Französische übertragen des Kollegen Glanzmann stellen wolle, daun brauchte schließlich vereinsgejeglichen Gründen. Aber sie müßten doch eigene wollte, ihn Genosse Lepers unterbrochen und gebeten, sich nicht weiter überhaupt feine Nation mehr ihre Beiträge abzuliefern: Vertreter in die gesetzgebenden Körperschaften entsenden. Die zu ermüden, da man in Frankreich genau wisse, was Liebknecht Schließlich handle es fich ja doch nur um Beiträge, Masse der Arbeiter könne sehr wohl einen maßgebenden Einfluß auf wolle, und welche Verdienste er sich um die Arbeiterbewegung er- die wahre Lappalien darstellen. Wenn die Engländer keinen Beschluß die Gesetzgebung erlangen, wenn sie nur politisch erzogen werden worben habe. Nun schreibt ein Berliner Blatt, der„ Reichsbote", dar- mehr fassen wollten, weil die meisten von ihnen bereits abgereist würde. Er bitte also die Engländer, die principielle Bedenken gegen über, die Franzosen hätten die Dummheiten Liebknechts nicht anhören feien, so sei das sehr traurig. Der internationale Kongreß sei die Resolution ja nicht hätten, sür dieselbe zu stimmen.( Beifall bei wollen( Lebh. Pfui!) und hätten ihm daher das Wort entzogen.( Gelächter.) teine Spielerei. Da hätten die Engländer bis zum Ende Gegen eine solche niederträchtige Darstellung, die die Wahrheit auf der Beratungen aushalten müssen, wie dies alle übrigen den Kopf stellt, muß der Kongreß in einer Protest- Resolution seine Nationen thäten, die noch vollzählig vertreten seien. Im flammende Entrüstung lundgeben.( Lebhafter Beifall.) übrigen wolle er folgendes vorschlagen: Auf dem nächsten Kozte Berlin: Wir Deutsche können über derartige Bor- Kongreß müßte das internationale Setretariat ja vor Beginn einen fommnisse nur lachen. Wir wissen, daß keine Dummheit zu ausführlichen Bericht über alle Nationen vorlegen. Dann könnte ja groß ist, als daß sie der Reichsbote" nicht seinen dummen der Kongreß selbst darüber entscheiden, ob diejenigen Nationen, die Lesern auftischen könne. Wir haben ja leider noch viel Traurigeres ihre Beiträge nicht geleistet, durch ihre speciellen Verhältnisse als erleben müssen. Die" Gastfreundschaft" der gebildeten" Berliner entschuldigt zu betrachten, also zuzulaffen feien. Die Engländer find damit nicht einverstanden, ſie verlangen ge- Pferde- und Eisenbahnwagen von seiten gebildeter" Berliner in der daß auch wir Oestreicher ordnungsliebende Menschen sind.( Heiterkeit) Fischer Reichenberg: Der Kollege Reichelt tann schon glauben, trennte Abstimmung über beide Resolutionen. Die Abstimmung über die deutsche Resolution ist sehr bezeichnend. flätigsten Weise angepöbelt wurden, wenn sie sich in ihrer Sprache wir glauben auch, daß man die Beschlüsse durchführen muß. Wir würden uns schön bedanken, zum nächsten Kongreß wiederzukommen, wenn wir unsren Verpflichtungen nicht nachgekommen find. Da bleiben wir lieber gleich zu Hause, damit wir auf dem Kongreß nicht erst Vorwürfe zu hören bekommen. Wir werden also für seinen Antrag eintreten. den Deutschen.) Die Engländer beantragen hierauf Schluß der Debatte. Reichelt. Chemuig erklärt, die Deutschen könnten von ihrer Resolution nicht zurücktreten. Er begreife aber auch, daß die Eng länder infolge ihrer eigenartigen Verhältnisse nicht für dieselbe stimmen könnten. Er beantrage daher, beide Resolutionen hintereinander anzunehmen. Die Deutschen sollten auch für die englische, die Engländer auch für die deutsche Resolution stimmen. Die Engländer stimmen mit energischem:„ No, no" dagegen. Die Franzosen stimmen pour la résolution collectiviste". Die Belgier erklären anfangs allgemein: nous sommes pour la liberté, mais nous sommes socialistes"( Wir sind für die Freiheit in der Wahl zwischen beiden Wegen; persönlich sind wir aber Socialdemotraten). Schließlich erklären sie sich mit der deutschen Resolution einverstanden, aber nur mit einem Zufaß, der Staatsunterstügung für alle Familien mit minderjährigen Kindern verlangt, und zwar als „ Naturrecht" nicht als„ Almojen". Die Oestreicher und Deutschen stimmen geschlossen für die deutsche Resolution mit dem belgischen Zujazz, die denmach mit vier gegen eine Nationstimme qu genommen ist. Für die englische Resolution stimmen nur die Engländer, und zwar geschlossen; die andern Nationen stimmen dagegen; sie ist i. Ger abgelebut. Der 7. Punkt der Tagesordnung„ Die Vertretung der Arbeiter in öffentlichen Körperschaften" wird durch die Verhandlungen über den vorigen Punkt für erledigt erklärt. Es folgt Punkt 8: Wie könnten es die organisierten Arbeiter bewerkstelligen, um dem Genuß alkoholischer Getränke in der Arbeiter Elasse wirtjam entgegenzutreten?" M unterhielten.( Allgemeines lebhaftes Pfui!). Besonders die Engländer wurden von den boerenfreundlichen Berlinern mehrfach attatiert. un, wir wissen, daß es zwei Welten giebt, von denen die eine das Recht der Dummheit und der Frechheit für sich in Anspruch genommen und mit der wir nichts zu schaffen haben.( Lebhafter Beifall.) Der Kongres spricht hierauf einstimmig ein Berachtungsvotum gegen den Reichsboten" und die ähnlich gesinnte Presse, jowie gegen jenen gebildeten" Berliner Mob aus. Um 1/4 Uhr iritt die Mittagspause ein. Nachmittags- Sizung. zu $ Für den englischen Antrag stimmen nur die Engländer. Er ist also abgelehnt. Seichelt Chemniß bringt nunmehr seinen Antrag wieder ein, daß über die Zulaffung zum Kongreß der Kongreß selbst zu entscheiden habe. Man müsse doch den Engländern ein wenig entgegentommen. So ein Der Kongreß tritt in die Beratung des 9. Punkts der Tages- Croß Lancashire findet diesen Antrag unbegreiflich. Was für ordnung:„ Regelung der internationalen Streit- Unterstügung". einen Zwed hätte es, die armen Nationen zu der Ausgabe zu ber Wagner Chemnitz führt aus, daß die internationale Streitanlassen, Delegierte hinzuschicken, und diese dann wieder zurüdunterstügung materiell bis jetzt nur in sehr seltenen Fällen einge zuschicken. griffen hätte. Meistens hätte man sich auf Sympathie Erklärungen Turner Yorkshire konstatiert, daß Reichelt bereits dreimal zu beschränkt. Es sei nunmehr am Blaze, die Vertrauensmänner der diesem Punit gesprochen habe. verschiedenen Länder mit der Aufbringung von Streifgeldern Der Antrag Reichelt, der den Engländern entgegenkommen will, beauftragen. Redner jchlägt vor, daß bei Streits wird hierauf gegen die Stimmen der Engländer angenommen. von größerem Umfange und längerer Dauer die verschiedenen Man geht hierauf zur Beratung über Ort und Zeit des nächsten Länder Streifgelder aufzubringen hätten. Die Fabrikanten, die bis Kongresses über. jezt glaubten, daß, wenn ein Streit 4 Wochen anhielte, er schon so Die Engländer beantragen, ihn nach zwei Jahren statt Hierzu haben die Deutschen folgende Resolution vorgeschlagen: gut wie verloren fei, sollten jeben, daß dann erst die internationale finden zu lassen. " Da die auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung Solidarität einsetzt, und der Kampf erst recht beginne. Von der sogte erklärt sich damit einverstanden. stehenden Organisationen nicht nur für die wirtschaftliche Besser Bildung eines internationalen Streitfonds wolle er absehen, da er Hübsch Berlin meint, es genüge, wenn man es dabei ließe, stellung der Arbeiterklasse kämpfen, sondern aud) in moralischer damit ein ebensolches Fiasco befürchte, wie bei dem Versuch der daß der internationale Kongreß alle drei Jahre stattfinde. und ethischer Beziehung einen erzieherischen Einfluß aus Bildung eines deutschen Streiffonds. Dagegen bitte er um die Kongreß fofte doch eine ziemliche Summe, und ist es wünschenswert, üben und erfahrungsgemäß der übermäßige Genuß alkoholischer Annahme folgender Resolution: daß auch die ärmeren Nationen da vertreten seien. Getränke( Sprit, Fusel 2c.) dort verschwindet, wo die Lebens-" In Anbetracht des Umstandes, daß die internationale Soli- Mit drei Nationen( England, Frankreich, Belgien) gegen die baltung des Bolls eine bessere ist, die Organisationen der am darität erst durch gegenseitige finanzielle Unterstützung in Notfällen beiden übrigen wird beschlossen, den Kongreß in zwei Jahren stattStongrezz beteiligten Textilarbeiter aber in diesem Sinne thätig sind, praktisch bethätigt wird, beschließt der Kongreß: die Vertrauens- finden zu lassen. beschließt der 4. internationale Textilarbeiter- Kongreß ohue Dis- männer der verschiedenen dem internationalen Sekretariat an= Turner Yorkshire bittet nunmehr, den Kongreß im September kussion, über diesen Puntt zur Tagesordnung überzugehen. geschlossenen Länder haben dafür zu sorgen, daß bei allen Aus- abzuhalten. Im Juli sei es zu warm.( Der ziemlich beleibte Baudert." ständen, welche schon mindestens vier Wochen lang währten und Redner hat seine Weste aufgeknöpft und wischt sich den Schiveiß vom mindestens 2000 Personen umfassen, fortan von jedem organisierten Gesicht. Heiterfeit.) Textilarbeiter und jeder organisierten Textilarbeiterin wöchentlich Als Kongreßort ist von den schweizer Delegierten in einem wenigstens 10 Pf. zur Unterstügung der Ausständigen an das inter- Schreiben Zürich vorgeschlagen. nationale Sekretariat abgeführt werden. Jeder Antrag auf Unter- Enghels Lille tritt für den Vorschlag ein. Für die Schweiz ftüßung ist unter Darlegung der Situation des Ausstandes und der spreche besonders der Umstand, daß dort die deutschen Genossen Kassenverhältnisse der beteiligten Organisation von dieser dem inter- während des Socialistengejezzes eine Zuflucht gefunden hätten.( Lebnationalen Sekretariat einzureichen." hafter Beifall.) Gegen eine englische Stimme wird hierauf Zürich als Kongreß ort bestimmt. Sodann wird beschlossen, ein Protokoll über die Verhandlungen dieses Kongresses in drei Sprachen erscheinen zu lassen. Damit ist die Tagesordnung des Kongresses erschöpft. Baudert Apolda dankt im Namen der Delegierten allen denen, die bei den Vorarbeiten zu diesem Kongres beschäftigt waren, fotvie den Lorgenden und den Dolmetschern. Im übrigen aber beantragen sie zunächst folgende Resolution: den ersten Tagen hätten wohl einige Mißverständnisse dic In Grivägung, daß die internationale Solidarität durch Gemüter anfgeregt. Aber es habe sich gezeigt, daß alle in internationale Streitfassen zum Ausdruck gebracht werden dem Bestreben einig waren, sich in den Dienst der modernent Die Resolution gelangt einstimmig zur Annahme.( Beifall.) Hierauf nimmt der Kongreß die Rechnungslegung des internationalen Sefretärs entgegen. Der internationale Sekretär erklärt, auf das ihm zustehende Honorar von 400, M. pro Jahr verzichten zu wollen, da die Einnahmen des Sekretariats zu gering seien. Paulsen Krefeld beantragt, eine Liste der Adressen sämtlicher Delegierten drucken und verteilen zu lassen. Der Bericht des Sekretariats habe doch gezeigt, daß es mit der internationalen Organisation noch nicht weit her sei. Da würde eine solche Liste deu Austausch von Mitteilungen sehr erleichtern und beschleunigen. Brzezina Wien befürwortet diesen Antrag und wünscht, diese Liste dem Protokoll beigelegt zu sehen. Der Antrag Paulsen wird angenommen. Bon belgischer Seite ist ein Antrag eingebracht, der eine gefeßliche Reglementierung der Festsetzung für Gewicht, Maß und Numerierung der Garne für alle Länder verlangt. Zu Grunde gelegt werde das englische Maß, das auch bereits für Belgien, gilt. Die Engländer lassen die Erklärung abgeben, daß dieser Gegenstand für sie zur Zeit nicht diskutabel sei. Die Resolution bedeute eine neue Stener für die Mitglieder der Organisationen, für die Engländer allein etwa 625 Pfd. Sterl. pro Woche. Und so sehr sie mit dem Grundgedanken derselben einverstanden seien, so müßten sie doch erst die Sache ihren Organisationen zu Hause zur Beschlußfassung vorlegen. Sie jeien, falls eine Unterstügung von ihnen verlangt werde, jederzeit bereit, fic zu Iciften. Lokales. Arbeiterbewegung zu stellen, das Joch des Kapitalismus mehr und dieses Jahres hat das Magistratskollegium beschlossen, den Vormehr von den Schultern der Arbeiter abzuwälzen. Allen denen, die fizenden der Landesversicherungsanstalt Berlin, Dr. Freund, zu den Delegierten bei dieser Arbeit behilflich waren, gebührt In Sachen Ziethens ist der Antrag auf Wiederaufnahme des deputieren. vom Masifive herzlicher Dant, besonders auch den Berliner Kollegen, die sich bemüht Verfahrens auch von dem Ober- Landesgericht Köln Der bisherige Hilfslehrer Dr. Friedmann ist vom Magistratshätten, den Delegierten den Aufenthalt in Berlin in diesen heißen zurüdgewiesen worden. Das Ober- Landesgericht hat sich follegium zum Oberlehrer an der fünften städtischen Realschule ge= Sommertagen so angenehm wie möglich zu machen.( Lebhafte Buben sehr fragwürdigen Erwägungen der Straffammer des Land- wählt worden. ftimmung.) N Auf Antrag der städtischen Schuldeputation Schuldeputation hat das Magistratskollegium beschlossen, im Norden der Stadt eine Enghels Lille giebt seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß der gerichts Elberfeld durchweg angeschlossen. Nachdem hiermit die Staatsjustiz versagt hat, bleibt als höhere höhere Mädchenschule zu errichten. Zu diesem Zweck Kongreß ein schönes Zeugnis dafür ablege, was die inter nationale Solidarität leisten tönnte. Die Verhandlungen feien von und höchste Instanz die öffentliche Meinung, an welche ist ein in der Pantstraße belegenes städtisches Grundstück in Aussicht wahrhaft socialistischem Geiste getragen gewesen; die Arbeiterschaft aller die Verteidiger der Unschuld giethens nun appellier en genommen, welches einen Flächeninhalt von 12000 Quadratmeter Länder habe gezeigt, daß sie nicht eher ruhen würde, bis der Haupt- werden. hat, so daß dasselbe auch noch zur Errichtung einer Gemeinde- Doppelfeind der Menschheit, der Kapitalismus, gestürzt sei.( Stürmischer Reklame- Reifende. Für die Woche", jener bekannten, aus schule genügend Raum bietet. Nach Anhörung der städtischen BauBeifall.) feine Kollegen hier in Berlin gefunden. Die Schwierigkeiten der chrift, wird von dem findigen Verleger ein Abonnentenfang gebie Stadtverordneten- Versammlung zur Genehmigung des Magistrats. Holmes Lancashire bedankt sich für die Gastfreundschaft, die der Massenfabrikation für allerlei latsch hervorgegangenen Wochen deputation darüber, ob das in Vorschlag gebrachte Grundstück den bezüglichen Anforderungen entspricht, wird alsdann eine Vorlage au Verschiedensprachigkeit seien durch die Fähigkeit der Ueberieter übertrieben, der wegen des mit den Beauftragten abgeschlossenen Berwunden worden. Es werde das Bestreben der Arbeiter aller Ländertrags ein großes socialpolitisches Wohlwollen des mit dem Kronen- beschlusses gerichtet werden. orden gezierten Herrn Scherl verrät. Das Organ des Central- Fahrpreisermäßigung für kranke Kaffenmitglieder. Die sein, die Zukunft schöner zu gestalten, als die Vergangenheit.( Leb- verbands der Handlungsgehilfen und Gehilfinnen Deutschlands, das einer hiesigen Korrespondenz entnommene Angabe, daß kranken hafter Beifall.) Kotte danti im Namen der Berliner für die freundliche An- Handlungsgehilfen- Blatt", veröffentlicht folgendes Vertragsformular, Kaffenmitgliedern auf der Eisenbahn Fahrpreisermäßigung zu teil Kopke dankt im Namen der Berliner für die freundliche An- unter- werde, erkennung, die sie hier gefunden. Sie hätten es für ihre Pflicht ge- das ein Oberreisender" der Scherlschen Beitungsfabrit zu unter- werde, wenn sie als Refonvalescenten Landaufenthalt oder Badeschreiben hat: örter aufsuchen, ist nur soweit zutreffend, als diese Personen ihre halten, ihre Sträfte in den Dienst der Sache zu stellen. Auf Dant schreiben hat: hätten sie dabei nicht gerechnet. Umsomiehr freuten fie fich Hierdurch engagieren Sie mich als Oberreisender einer Kolonne Mittellosigkeit nachweisen. von ca. 10 Reisenden zum auswärtigen Vertrieb der Woche". Ich Die Worte ihrer Kollegen. Er rufe jetzt allen Delegierten zu: Frisch auf zur frohen Arbeit, frisch auf zum frohen erhalte von Ihnen ein monatliches Figum von 100 Vr.( Einhundert gaben wir, dem„ Anzeigenblatt der Schneider" entnommen, ein UrKampf bis zum endlichen Sieg! Auf fröhliches wiedersehen in Mart). Außerdem gewähren Sie mir eine Provision von: zwei Jahren!( Lebhafter Beifall.) 5 Bfennig von jedem meiner Kolonne erzielten vierteljährlichen Abonnenten, über Wilkinson drückt nochmals den Dank der englischen Brüder für die Aufnahme in Berlin aus. Er hofft, daß der nächste Kongreß ein eben solches Gepräge der Freundschaft und Solidarität tragen werde, wie der diesjährige.( Beifall.) Miß Ford Yorkshire wünscht, daß auf dem nächsten Kongres auch weibliche Delegierte in größerer Anzahl erscheinen mögen.( Lebhafte Zustimmung.) Fischer Neichenberg dankt im Namen der Oestreicher für die Gastfreundschaft der Berliner Kollegen. Vor allem freute es fie, daß sie diesen Kongreß im Hause der Berliner Gewerkschaften. also im eigenen Heim, hätten abhalten können. Durch die Beschlüsse des arbeitsreichen Kongreffes soll der Ausbeutung der Arbeiter durch das internationale Stapital cin Riegel vorgeschoben größten Feind, den Unverstand der Waffen, zu besiegen. Nur in werden. Ten Textilarbeitern aller Länder müffe es gelingen, ihren der Stärke der Organisationen liege die Garantie zur Erringung eines menschenwürdigen Daseins für alle Menschen. Er schließt feine Ausführungen mit einem Hoch auf die Internationalität der Arbeiter, in das die Anwesenden dreimal begeistert einstimmen. feligkeit gegen die Oestreicher aufgefaßt werde.( Heiterfeit.) Berliner Partei- Angelegenheiten. ge Abonnenten, 10 Pfennig von jedem meiner Kolonne erzielten halbjährlichen 25 Pfennig von jedem meiner Kolonne erzielten Jahres Abonnenten und freie Eisenbahnfahrt III. Klasse nach dem Distrift meiner Thätigkeit hier. Auf Ersatz anderweiter Kosten und Auslagen habe ich keinerlei Ansprüche an Sie. Mar) Figum pro vollen Eag, an welchen er für den Bertrieb der Für jeden meiner Reisenden erhalte ich von Ihnen 2 M.( 3wvei Woche" thätig ist, sowie eine Provision von: 20 Pfennig für jeden Vierteljahrs- Abonnenten, 40 Pfennig für jeden Halbjahrs- Abonnenten, un 100 Pfennig für jeden Jahres- Abonnenten, Distrikt feiner Thätigkeit. außerdem für jeden Neisenden freie Eisenbahnfahrt 4. Klasse nach dem Ihnen zu gute. Ueber den Wert fassenärztlicher Atteste. Vor einiger Zeit teil des Herrn Dr. Leo in seiner Eigenschaft als vorsitzender Ge werberichter bekannt, wonach sich der Herr in einer öffentlichen Eizung dahin äußerte, daß ein Staffenarzt einem gesinnungstüchtigen Genossen auch immer ein Attest ausstellen würde. in dieser Angelegenheit Herr Dr. D. Munter folgendes: In der letzten Nummer der„ Med. Reform" veröffentlicht mun Auf Wunsch des Herrn Magistratsassessors Dr. Leo und zur Dr. D. Munter. wvie namentlich der kleine Geschäftsmann und der Handwerker darauf warten, die Auf die Initiative des Herrn Dr. Leo und mit Zustimmung des v. Schulz, wurde ich zu einer Besprechung über diese Angelegenheit Vorsitzenden des Gewerbegerichts, des Herrn Magistratsassessors gewählten Staſſenärzte" am Montag, den 25. Juni, mit dieſen beiden in meiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied des Vereins der freis Herren freundlichst eingeladen. Herr Dr. Leo erklärte mir: Er lege. Gewicht darauf, demjenigen Berliner Aerzteberein, der wohl alle Kaffenärzte Berlins als Mitglieder zähle, bekanntzugeben, daß er weder diese, noch eine in Inhalt oder Form ähnliche Aeußerung jemals gethan habe. Diejenigen hiesigen Kassenärzte, die er zu seinen persönlichen Freunden zähle, würden ihm auch niemals eine Ich verpflichte mich, die vorstehenden Vergütigungen ohne jeden derartige Mißachtung der Kaffenärzte zutrauen. Nach seiner Erabzug an die Reisenden abzuführen; ein etwaiger Abzug kommt innerung habe er sich über den Wert kaffenärztlicher Atteste nur einmal amtlich ausgesprochen und zwar bei folgendem Der französische Kollege Enghels verzichtet auf eine Ueberfegung haben mithin feinerlei Ansprüche irgendwelcher Art an Sie. Zum Gewerbegericht über den Unwert derartiger Atteste aussprechen. Herr Die von mir angestellten Reisenden stehen in meinen Diensten, Borfall: Ein, bertlagter Arbeitgeber wollte fich des breiteren vor dem der Rede, die die Franzosen sehr gut verstanden hätten. Er bitter Ausweis den Behörden gegenüber erhalten die Reisenden von Ihnen Dr. Leo als Vorsitzender unterbrach jedoch den Verklagten und aber, daß dieser Berzicht mun nicht wieder als ein Alt der Feind- lediglich die Legitimationstarte, sowie eine weitere für den Betrieb untersagte ihm derartige unsubstantierte Angriffe auf abwesende Der Stongreß wird hierauf unter Abfingung der Arbeiter- Marseillaise weddienliche Bescheinigung. Die Reisenden dürfen während der Personen. geschlossen. Auch die Engländer ingen die Melodie mit und Beit, in der sie„ Die Woche" vertreiben, nicht anderweitig thätig fein, Beruhigung der über den Inhalt der Notiz des Vorwärts" stimmen dann ein altschottisches Freuats: ied:" Jos auld lang insbesondre nicht andre Berlagsartikel vertreten. syne" an. Der französische Genosse Engels singt hierauf noch nicht als Ihr Handlungsgehilfe anzusehen, so daß die gesetzlichen Be- Wenn Herr Dr. Leo den angegriffenen Aerzten gegenüber die In meiner Thätigkeit für Sie bin ich als Ihr Handelsagent, indignierten Kollegen veröffentliche ich hierdurch diesen Thatbestand. das Pottiersche Lied:" Die Internationale", in deffen Stimmungen über Handlungsgehilfen auf mein Vertragsverhältnis Refrain: C'est la lutte finale" viele der Anwesenden begeistert teine Anwendung finden. Auch ich darf während der Zeit, in der ich despektierliche Aeußerung zurücknimmit, so taum damit auch für mus einftimmen. Schluß gegen 51 Uhr. als Ihr Handelsagent thätig bin, keine anderweitige geschäftliche beanspruchen keine Ehrenerklärung von Herrn Dr. Leo. die Sache erledigt sein, denn die gesiumungstüchtigen Genossen" Thätigkeit entfalten. Unser Vertragsverhältnis unterliegt einer jederzeit erklärbaren Lebhafte und gerechtfertigte Klagen werden in den Kreisen 14tägigen Kündigung. unsrer Censiten laut über die langiame und schwerfällige Art und Ganz abgesehen davon, daß die Entlohnung eine sehr niedrige Weise, mit welcher der Stenerfiskus zu viel erhobene Steuern zurückAn die Parteigenoffen des 6. Berliner Wahlkreises. ist, die die Resenden beziehen, müssen die Angestellten weiter auf zahlt. Im Mai jeden Jahres gehen vielen Tausenden von SteuerWie alljährlich, so liegen auch in diesem Jahr die Wählerlisten alle sonst nach dem Handelsgefehbuch ihnen zustehenden Rechte Ver- zahlern, die gegen ihre Beranlagung für das vergangene Steuerjahr zur Kommunalwahl in der Zeit vom 15. bis einschließlich zicht leisten. Nobel ist ein derartiges Geschäftsprincip nicht, aber bei der Einkommensteuer- Berufs- Kommission reklamiert haben, Mit30. Juli täglich von vormittags 9 Uhr bis nachmittags 3 Uhr im Millionen können nicht ohne Mülhe" erworben werden. teilungen zu, daß sie in der That für das vergangene Jahr zu hoch Wahlbureau Poststr. 16, 2 Tr., Zimmer 57, zur Einsicht der Bürger öffentlich aus. Bei der zunehmenden Wichtigkeit der Stadtverordneten- Die Steigerung der Kohlenpreise, über die wir am Mittwoch eingeschätzt worden seien. In diesem Schreiben heißt es dann weiter, Wahl ist es Pflicht unfrer Parteigenoffen, sich zu überzeugen, ob ihr berichteten, beruht feineswegs auf einer geringen Ausbeute der Gruben daß der hiefige Magistrat hiervon in Kenntnis gesetzt worden Mame in die Listen eingetragen ist. Wer jezt nicht ein- oder der Steigerung der den Arbeiteen zu zahlenden Löhne, welch sei und der Steuerzahler die etwa 3" viel gezahlten Steuern getragen ist, kann bei einer in diesem Jahr etwa stattfindenden letzteren Grund allerdings die Hechenverwaltungen mit besonderer zurückerhalten werde. Der Cenfite aber kann Monate und aber Neuwahl seine Stimme nicht abgeben, steht infolge dessen Betonung hervorheben. Die Preissteigerung ist ein willkürlicher Aft Monate warten, ehe er durch den Magistrat die in der That zu viel gezahlten Steuern zurüderhält. Er erhält auf Anfrage beim den Maßnahmen der Gegner recht und schußlos gegenüber. Daß von Ausnügung der Konjunktur. Der industrielle Aufschwung der letzten gezahlten Steuern zurüderhält. es aber notwendig ist, Leute in das Stadtverordneten Kollegium zu Jahre hat einen ungewöhnlich großen Kohlenbedarf hervorgerufen und Wagistrat einfach die Antwort, daß der Betrag von dem Fiskus noch entfenden, welche die Rechte der Arbeiter energisch vertreten, haben dieser hat wieder die Bechenverwaltungen zu immer größeren Aue nicht angewiesen sei. Wenn man bedenkt, daß der Steuerzahler gedie Vorkommnisse der letzten Zeit wieder so recht deutlich bewiesen. forderungen an ihre Abnehmer veranlaßt. Diese willkürliche Preis- zwungen ist, den vollen, ihm auferlegten Stenerbetrag pünktlich zu Arbeiter, denkt an das Verhalten der städtischen steigerung des Brennmaterials- unter der natürlich nicht nur die zahlen, was ihm häufig nur unter den schwersten Opfern, ja selbst Behörden der Straßenbahn- Gesellschaft gegen- industriellen Werke, sondern vor allem die Feuerung verbrauchenden unter Schädigung seines Geschäfts möglich ist und in Be über, denkt aber auch daran, wie bei der Kohlennot Kleinbürger- und Arbeiterfamilien zu leiden haben ist übrigens tracht zieht, viel gezahlten der Coatsverkauf der städtischen Gaswerte eine internationale Erscheinung. Auch in England wird regelt" wurde. sehr darüber geklagt, und dortige Eiſenindustrielle, die Steuern zurückzuerhalten, so muß das Verhalten der BeDie Schuld aber trifft thatsächlich Den Wählern des 44. Kommunalwahlbezirts fonft gern mit den Kohlengruben Hand in Hand gehen nicht den Magistrat; denn sobald einmal seitens der Einkommenmöchten wir nun besonders ans Herz legen, Ein- und mit ihnen unter einer Decke stecken, haben gelegentlich Steuer die Anweisung zur Zahlung gegeben ist, wird sie im hiesigen ficht in die Wählerlisten zu nehmen, da durch die ein- einer Enquete offen ausgesprochen, daß es sich um ganz willkürliche gereichte Klage einiger Antisemiten gegen die Gültigkeit des Mandats und ungerechtfertigte Preissteigerungen handelt. Der Direttor eines Rathaus innerhalb drei Tagen bearbeitet. Die Höhe der in Berlin anfres Genossen Gio de möglicherweise eine Neuwahl in diesem Walzwerts schreibt in der Fachzeitung der„ Ironmonger":" Es wird zurückgezahlten Steuern ist pro Jahr auf etwa 6-700 000 r. zu Bezirk stattfindet. Unmöglich ist eben nichts. Auf alle Fälle muß bereits die Frage ernstlich ventiliert, ob es nicht geeignet schäzeit. Nimmt man mun an, daß die Steuerzahler diese Summe also jeder Wähler auf dem Boften sein. Wer jezt nicht seine wäre, die Walzwerke für einige Zeit zu schließen, als erst im günstigsten Fall durchschnittlich nach vier Monaten zurücks erhalten, fo betragen die Zinsen dieser Verjäumnis allein für Berlin Pflicht erfüllt, hat mit schuld daran, wenn sich bei einer eventuell ein praktischer Protest gegen die übertriebenen or 8000 m. Es erscheint us thatsächlich nicht gerechtfertigt, daß der stattfindenden Neuwahl die Gegner vergnügt die Hände reiben, weil derungen der Kohlenaechen- Besizer." Ein audrer found so viele Arbeiter nicht eingetragen sind und deshalb ihre schreibt, die Stohlengechen schlachteten mit ihren Maßnahmen auf preußische Staat mit Stapital und Binsen, die zu Unrecht erhoben Stimme nicht in die Wagschale werfen tönnen. lleu Berteuerung der Produktionskosten für die Industrie die Henne, die find, arbeitet. Da mun die Zeit der Auslegung der Listen für die Arbeiter be- die goldenen Gier lege. Schivere Folgen hatte gestern morgen ein Zusammenstoß fonders schlecht gewählt ist, haben sich folgende Genossen bereit er Es ist übrigens fraglich, ob die Kohlengruben ihr Spiel lange zwischen einent elektrischen Straßenbahnwagen und einem beladenen tlärt, fir andre Einsicht in die Wählerlisten zu nehmen und bitten treiben fönnen. Es bröckelt bereits start mit dem Aufschwung". Sandwagen. Diefer, ein Einspänner, der von dem 74jährigen wir diesen die nötige Legitimation zu überweisen, welche gewissen- und mit dem Nachlaffen der Nachfrage seitens der Industrie oder Handelsmann Schadow aus der Berlinerstraße 46 zu Reinidendorf haft zurückgestellt wird: gar mit dem Krach werden auch die Kohlenbarone, die jetzt selbst- und deffen Sohn geführt wurde, lief vorschriftswidrig auf dem Schönhauser Vorstadt: Ramlow, Schönhauser Allee 135; herrlich ihre profitabeln Maßregeln dekretieren, wieder bescheidener Straßenbahngeleife. Vor dem Hause Müllerstraße 151 fonnte er Augustin, Schönhauser Allee 73; N. Schulz, Poppel- Allce 106; Ricb, werden. nicht schnell genug answeichen und wurde von einem StraßenbahnDanzigerstraße 98: Mahukop, Dunderstraße 13; Mars, Staftanien Unter der großen Sie, die seit dem 15. d. M. mit einer mur tam aber mit geringen Verlegungen davon, da der Straßenbahnvagen angerannt. Der junge Schadow flog vom Wagen herab, Allee 95/96, Partei- Spedition; Dierke( J. F.: F. Liekke), Schwebter- turzen Unterbrechung herrscht, haben Menschen und Tiere außer wagen ihn nicht berührte. Der greise Vater wurde von dem straße 38; Schönfeld, Fehrbellinerstr. 9; Gobien, Prenzlauer ordentlich zu leiden. Der registrierende Thermometer zeigte in den Straßenbahnwagen selbst gefaßt und erlitt einen schweren UnterEllee 232; E. Schmidt, Tresckowstr. 22; Pinner, Tresckowstr. 86; Tagen eine Höchfttemperatur von 35-89 Grad Celsius, während Siebert, Wörthersir. 15. d schentelbruch. Er mußte in cin Strankenhaus gebracht werden, Rosenthaler Borstadtmund Gesundbrunnen: 18 Grad betrug. In den fünf Tagen wurden polizeilich, sowie auf Verband erhalten hatte, mit dem Sandwagen weiterfahren konnte. die niedrigste Temperatur, die am 17. morgens erreicht wurde, während sein Sohn, nachdem er auf der nächsten Unfallstation einen D. Bachgänger, Swineminderstr. 34; Rosin, Ruppinerstr. 42. Ecke den Unfallstationen 28 Erkrankungsfälle an Higschlägen gemeldet. Schönholzerstraße; Hoppe, Acterstr. 21; G. Herrmann, Butbufer Vorgestern waren außer den schon mitgeteilten derartigen zu Tode getrunken hat sich der 38 Jahre alte Theateragent ftraße 45; Abendroth, Badstr. 42/48; W. Gaßmann, Partei- Spedition, Ertrantingsfällen noch zwei Sizschlagfälle zu verzeichnen. In der Baul Lindner, der in der Marienstraße wohnte, während seine ihm Grünthalerstr. 65; Geiseler, Veteranenstr. 4; F. Lickle, Brunten Straße An der Stadtbahn vor dem Hause Nr. 6 vor einem halben Jahre angetraute Frau als Sängerin umher reist. Straße 85. der Geschäftsreisende H. bewußtlos zusammen. Wedding unb Oranienburger Borstadt: Seidel, thit nach dem nahe belegenen Depot des Deutschen Tierschutz als Infpicient beim Metropol Theater beschäftigt war, hatte einte Man schaffte Lindner, der hier eine Agentur für Artisten unterhielt und zugleich Neue Hochstr. 88; H. Schulz, Schwarzkopffstr. 15; Gießel, Boyen vereins, wo ihm bei sachgemäßer Behandlung ihm bei fachgemäßer Behandlung feitens der neue Stelle in Köln a. Mh. angenommen, wollte aber andrerseits ftraße 40; Dobath, Sellerstr. 2; J. Krause, Willerftr. 7a; S. Beamten das Bewußtsein bald zurüdtehrte. Nachmittags erkrankte auch wieder nicht gern von Berlin weg. In diesem Zwiespalt ging Strawezack, Müllerstr. 159 a; Aug. Doye, Wüllerstr. 32a; F. Gleitert, die 72 jährige Bitive 2. am Königsplatz vor dem Generalstabsgebäude. er drei Tage lang zu keinem andern Zived aus seiner Wohnung weg, Schulstr. 29; H. Tauschel, Wiesenstr. 29; F. Bergmann, Bajewalker- Die Greifin erholte sich jedoch soweit, daß sie nach ihrer Wohnung als um Bier und andre Getränke zu holen. Stets schleppte er neue ftraße 8; Filter, Gerichtsstr. 62; S. Joseph. Tiechstr. 84; F. Böllel, gebracht werden konnte. In die städtische Abdeckerei wurden während Flaschen die Treppe hinauf, sobald die alten leer waren. Mittwoch Borsigstr. 25; E. Diecke, Aderstr. 123; ilgenfeld, Bergstr. 60; Ser Higperiode 37 gefallene Pferde eingeliefert, darunter an einem nachmittag fand man ihn angezogen, fast leblos und aus dem Brüchner, Gartenstr. 63. Tage allein brei Omnibuspferde. Bahlloje der Bugtiere wurden vom Munde blutend auf seinem Bett liegen. Der Kranke, der die ganze Moabit: J. Döring. Beuffelstr. 79; A. Fabra, Waldstr. 57; Sigtoller befallen und in den Stallungen unserer größeren Fuhr Beit über nichts gegessen hatte, wurde bewußtlos in eine Anstalt geFischer, Benfielstr. 9; O. Fischer, Beusselstr. 66; Grefse, Beussel- geschäfte stehen zahlreiche Pferde frank. In ähnlicher Weise leiden bracht und starb dort noch am selben Abend um 9 Uhr, ohne wieder Straße 17; Gruß, Beusselstr. 44a; A. Plath, Sidingenstr. 43; Mai, auch die Zichhunde. In der städtischen Abdeckerei sowie beim zu fich gekommen zu sein. Hostoderstr. 18; Pfarr, Butligstr. 10; Stenfer, Turmstr. 69; deutschen Tierschutzverein wurden in zwei Tagen allein 48 dem Sig Echreiber, Huttenstr. 9; Streit, Kirchstr. 22; Wendt, Sidingenstr. 4; schlag erlegene Hunde eingeliefert. Cine Folge dieser Hize und der Schwierigkeit macht die Feststellung eines Mannes, der ale Bachstein, Salzwvedelerstr. 16; Faber, Stephanstr. 11; Anders, baznit verbundenen Erkrankungen der Zichhimde bildet eine starke Leiche in Tegel gefunden vorden ist. Es handelt sich um einen Barteispedition, Salzwedelerstr. 8. d Nachfrage nach Eseln. Gestern sind aus der Stallung des deutschen etwa 40 Jahre alten, 1,67 Meter großen Mann mit dunkelblondem Zweiter Wahlkreis. Heute, Sonnabend, findet das diesjährige Tierschutzvereins 18 Grauschimmel den Käufern zugestellt worden. Haar, blondem Schnurrbart, einem grünen wollenen Jackettanzug, Sommerfest( Konzert, Specialitäten, Theater, Tanz und Feneriert) Auch am Freitag setzte die Temperatur mit einer bedeutenden einem rotblan karriertem Hemde, einer weißen Icincuen Unterhose, in der Neuen Welt", Hasenheide, statt. Negen Besuch erwarten Höhe ein. Die Direcksilbersäule, die vorgestern nachmittag um 3 1hr braunen Strümpfen und einem weißen Vorhemd mit grüngestreiftem Die Vertrauensleute eine Höhe von 85 Grad Celsins erreicht hatte, fiel nur langfam bis Schlips. Die Manschettenknöpfe aus Perlmutter sind T. T. ges Un 7 Uhr zeigte der zeichnet. Dritter Wahlkreis. Der Wahlverein veranstaltet morgen, gestern morgen um 6 Uhr auf 19,4 Grad. Sonntag, den 22. Juli, einen Familienausflug nach Pferdebucht bei Thermometer 20, um 8 Uhr 21,6 Grad Celsius und der Registrier Bei einem Dampferausfluge dem Sitzschlage erlegen ist Köpenick. Abfahrt vormittags 10 Uhr vom Schlesischen Bahnhof. stift stieg dann fast steil empor, weit über die Registriereinteilung der 40 Jahre alte Gürtler Markewicz, der als Junggeselle für sich der Uraniasäulen und erreichte um 2 Uhr mittags den Höchststand lebte. Warkewicz schloß sich gestern morgen dem Gast- und Schant Mege Beteiligung erwartet Stralan- Rummelsburg. Die Parteigenoffen werden nochmals mit 39 Grad. wirte Verein Südwest an, der seinen Sommerausflug mit dem auf die morgen, Somifag, den 22. Juli, stattfindende Herrenpartie Aus der Magistratsfizung am Freitag. Zur Teilnahme Dampfer nach Schmöckwitz machte. Nachdem er sich auf Ded lebhaft nach Freienwalde aufmerksam gemacht. Treffpunkt: Bahnhof an der II. Werbandsversammlung und Arbeitsnachiveis- Konferenz unterhalten und gefcherzt hatte, daß er sich auf der Partie eine Frau Stralau- Rummelsburg morgens 512 Uhr. des Verbands deutscher Arbeitsnachweise in Köln im September suchen wolle, brach er zwischen 11 und 12 Uhr kurz vor Schmödwit Der Vorstand. plöglich zusammen und fiarb nach wenigen Minuten, obgleta ihm bitten die Glasarbeiter für den Fall des Streits die Hilfe der fofort von allen Seiten Hilfe geleistet wurde. Die Leiche wurde nach Berliner Gewerkschaften. Die Verhältnisse Die Verhältnisse der Glasarbeiter Schmöckwitz in das Sprizenhaus gebracht. hätten fich gegen früher in vielen Punkten verschlechtert. Das Ein2 er größtenteils in lockerer Gesellschaft durch. Am Sonnabendmorgen ließ er seine Frau im Stich, obwohl sie unmittelbar vor einem Familienereignis stand, und lehrte nicht wieder nach Hause zurück. Donnerstagvormittag fand man ihn am Südufer als Leiche im Kanal wieder. Auf der Treptow- Sternwarte" wiederholt Direttor Archen holo Sonntagnachmittag um 5 Uhr zum erstenmal den mit zahlreichen Lichtbildern ausgestatteten Vortrag: Die Sternbilder als weg: weiser in fremden anden besonders in China" und spricht um 7 Uhr über:" Die bevorstehenden Sternschnuppen: fälle." Auch werden jetzt regelmäßig Dienstag und Freitag abends 812 Uhr Projektionsvorträge gehalten. Mit dem Riesen- Fernrohr wird in dieser Woche die Sonne, Jupiter und Saturn beobachtet. = Dermischtes.deptual Die neu aufgefundene Andrée- Boje bestärkt die Auffaffung Reue über einen leichtsinnigen Lebenswandel fcheint den Wohnungsgeldzuschuß sei von 350 M. allmählich auf 280 m. herab- nach dem Aufstieg verunglückt ist. Andrée wollte bekanntlich diese Neue über einen leichtsinnigen Lebenswandel fcheint den kommen fei geringer geworden, der von der Fabrik geleistete derjenigen, welche meinen, daß die Andréeſche Bolarexpedition furg 24 Jahre alten Barbier Mag Erhardt aus der Binschstr. 18 zum gedrückt worden. Die Fabrikleitung hat nun ein gewisses Entgegen Storkbojen in furzen Zwischenräumen und ihrer Nummernfolge ausSelbstmord veranlaßt zu haben. Erhardt, war seit drei Jahren verkommen gezeigt. Sie will den Wohnungszuschuß wieder auf werfen. Wenn die dritte Boje jezt leer und anscheinend unbenutt Heiratet und Vater von einem Kinde. Am 1. April d. J. hatte er 300 M. erhöhen und das Schmiedegeld für die Justand- aufgefunden ist, so deutet das darauf hin, daß die Mitglieder der ein eigenes Geschäft aufgemacht. Was ihm dieses abwarf, brachte haltung der Glasbläser Pfeifen bezahlen. Dafür sollen Expedition durch unerwartete Begebenheiten in verhältnismäßig jedoch die Arbeiter ihre ihre Forderungen auf Lohnerhöhung furzer Zeit nach Beginn der Fahrt daran verhindert worden sind, und Verkürzung der Arbeitszeit gänzlich fallen lassen. Die Arbeiter ihr Vorhaben auszuführen. alanben sich jedoch zu diesen Forderungen angesichts der günstigen Eine köstliche ,, Schweine Geschichte wird der Berliner Geschäftskonjunktur, die den Fabrikanten eine Breiserhöhung bis zu Börsen- Zeitung" aus Sachsen berichtet: Wie waret Ihr so unschuldig glauben sich jedoch zu diesen Forderungen angesichts der günstigen 30 Broz. ermöglichte, durchaus berechtigt. Gerade die günstige und wie ringeltet Ihr fustig Eure Schwänzchen, als hr fünfzig aus& Wie foug Geschäftslage läßt die Arbeiter einen Sieg im Falle des Streits Schweinchen vor einigen Tagen auf dem sächsischen Bahnhof Arnserhoffen. Die Organisation der Glasarbeiter ist gut; die Mitgliederdorf anlangtet, um nach Stolpen verladen zu werden! Nichts zahl des Verbands ist in Jahresfrist von 3500 auf etwa Schlimmes ahnend, sprangen sie, die 50 grauen Läufer, hinein in 8000 gestiegen. Cie hat jetzt einen Kassenbestand von den Packwagen, um ihrem weiteren Ziel entgegen zu dampfen. Es circa 20 000 M. Aber da sich die Glasarbeiter gegenwärtig war noch nicht ihr Todesziel, die Stadt der seligen Gräfin Cosel an acht oder neun Orten in Lohnbewegungen befinden, so müssen nein, von dort aus sollten sie erst getrennt und weiter verdie Stralauer dennoch an die Hilfe der Berliner Gewerkschaften kauft werden, hübsch einzeln, um aufg epäppelt zu werden zu festen, appellieren. Es wird sich im Streiffall um etwa 300 Ausständige brallen Schiveinen, eines ehrenvollen Todes im nächsten Winter und eine wöchentlich aufzubringende Summe von 5000 M. Handeln. ficher! Es war wahrscheinlich ihre erste Eisenbahnfahrt, die sie Der Delegierte Hartmann fügt noch einige nähere Mitteilungen nach Stolpen bringen sollte, um dort eine Ferienkolonie zu gründen; über die sociale Lage der Stralauer Glasarbeiter hinzu. denn heiterer Frohsinn leuchtete aus ihren kleinen verschmitten Seitens des Ausschusses der Gewerkschaftskommission ist die Augen, and mit munteren Sprüngen eilten sie über die Rampe in ursachte ein Ausrücken nach Franfeckistraße 49. Kleidungs- Angelegenheit bereits geprüft worden, und dieser empfiehlt die den Wagen. Ihr Herr und Gebieter fühlte sich selbst ganz glücklich Annahme des Antrags auf Unterstützung der Stralauer im Fall des beint Sparr Streifs. In namentlicher Abstimmung wird der Antrag darauf mit 49 Stimmen angenommen. Dagegen stimmte niemand. Fenerbericht. Mehrfache Alarmierungen hatte die Wehr in der Nacht zum Freitag zu verzeichnen. Pantstraße 22 brannte die Dachkonstruktion, während gleichzeitig Neanderstr. 19 Möbel und Betten in Flammen aufgingen. Ein Schaufensterbrand ver= wurde stücke samt Gardinen wurden Mulackstraße 33 und straße 11 eingeäschert. Kellerbrandes Wegen eines die Wehr nach Unter den Linden 44 gerufen. Längere Zeit hatte sie zu thun, um am Ostbahnhof einen durch Selbstentzündung entstandenen Preßkohlenbrand abzulöschen. Dasselbe war der Fall Dresdenerstr. 81, wo Feuer in einer Posamentierfabrik ausgebrochen war. Außerdem wurden noch kleinere Brände gemeldet aus Für bringerstr. 2, Luisenstr. 1, Fischerstr. 29, Frankfurter Allee 146 und Prinzenstraße, Ecke Annenstraße. Aus den Nachbarorten. Zu Revisoren zur Prüfung der Kassen für das erste Halbjahr 1900 werden darauf Pahle, Leo Schmidt und Maß gewählt. Senoll regt dabei an, der Ausschuß möge einmal erwägen, ob es nicht praktischer wäre, die Stassenrevisoren für längere Zeiträume wählen zu lassen, um ihnen einen besseren Einblick in die Verhält nisse zu ermöglichen. des Anblick feiner teuren Schar! Doch mit Schicksals Mächten Ist fein eiger Bund zu flechten und das Unglück schreitet schnell! In dem Wagen war vor einiger Zeit geraspeltes oder gemahlenes Rotholz verladen gewesen, dessen Farbe sich dem Boden mitgeteilt hatte, und von dem auch einige Fasern zurückgeblieben waren. Die bekannten alkalischen Ausschwigungen, denen auch die Schweine unterworfen sind, löften die bramrote Farbe auf und verwandelten sie nach einem ewigent Geseze der Chemie in ein wundervolles Karmoisin. Nichts founte das Schicksal aufhalten, auch die herrlichen Erbsen nicht, welche der Der Delegierte der Glaser meldet eine Lohnbewegung als Edelfimm des Besizers dieser drolligen Heerde auf den Wagenboden in Aussicht stehend an. Die Gehilfen beabsichtigen, von der guten verstrent hatte, damit sie zur Nahrung seiner Schützlinge und zu Aus Nixdorf. Ein schrecklicher Unglüdsfall ereignete Geschäftslage auch für sich zu profitieren. Es sei jedoch noch unent ihrem munteren Spiele dienen sollten. Die Thüre wird verschlossen sich auf dem Neubau Berlinersir. 73. Der 26 Jahre alte Steinträgerschieden, ob es zum Streit kommen werde. der Zug geht ab! Unter dem Pfeifen der Lokomotive Leopold Dondersky stürzte, als er eine Mulde Steine nach dem streik 3 macht Boutry cinige Mitteilungen. Man dürfe hoffen, Nach drei Stunden kommt der Zug nach Stolpen Ueber die Lage des Finsterwalder Tabatarbeiterverflingt der letzte Jauchzer der zartbeschwänzten Schar! 4. Stocivert getragen hatte, infolge eines Fehltritts über die Giebelman öffnet wand hinweg in die Tiefe. Mit zerschmettertem Schädel, gebrochenen zum Siege zu kommen, müsse aber vorläufig noch die weitere Unter den Wagen, Himmel, was ist denn das? Das sind doch nicht die Genick und andren erheblichen Verlegungen wurde der Unglück- stützung durch die Gewerkschaften erbitten. fünfzig grauen Schweine, die in Arnsdorf verladen wurden? Die liche tot aufgehoben; ein herbeigeholter Arzt vermochte nur noch den turz über die Lohnbewegung in der Brotfabrit von Bobel Das sind ja Spufgestalten der Hölle, unhängt mit dem roten Nachdem noch der Delegierte der Bäcker, Hesholdt, find ja über und über rot fein graues Tüpfelchen mehr dran. bereits erfolgten Tod zu konstatieren. In der Gemeinde- Krantenanstalt verstorben ist infolge eines( Inhaber Schröder) berichtet hat, kommt man zur Verlesung der Mantel des Teufels! Aber in Wagen war es finster gewesen, die Halswirbelbruchs der Maurer Georg Harendt aus Nigdorf, der, wie Delegierten der Bautanschläger, Droschkentutscher, Gastwirtsgehilfen, nun wieder das Licht des Tages erblickten, da war ihre Freude Präsenzliste. Dieselbe ergiebt das unentschuldigte Fehlen der Schweinchen hatten ihre Verwandlung nicht bemerkt. Als sie jedoch wir berichteten, von einem Neubau in Britz abgestürzt ist. Im Wiesengraben ertränkt hat sich am Donnerstagabend an Graveure, Kaffenbeamten, Lackierer, Porzellanarbeiter, Steinindustries grenzenlos! Auch ein Schweinchen hat ästhetischen Geschmack der Treptowerstraße ein unbekannter Mann von ca. 40 Jahren, Arbeiter, Vergolder, Xylographen und Hafenarbeiter. und ihm gefällt sicher rot mehr wie grau. Mit gauzer Seele welcher, nach seiner Kleidung zu urteilen, dem Arbeiterstand an- Eie gut besuchte Versammlung der Fliesenleger Berlins lachten sie ihren Herrit an, als wollten sie sagen: Grau, Freund, ist gehörte. Die Leiche wurde nach der Rigdorfer Leichenhalle gebracht. und Umgegend tagte am 19. Juli Grenadierstr. 33 bei Schulz. alle Theorie, doch rot Dein teures Borstenvich! Aber die Bauern, Der Tapezierer Gustav Adamick, Wißmannstr. 27 wohnhaft, Zunächst gab die Kommission den Bericht über den Stand der Lohn- die Bauern dachten anders! Rote Schweine nee, die kofen wir wurde vor einiger Zeit in Berlin von dem Wagen des englischen bewegung. Danach beteiligten fich 183 Kollegen am Streit, 31 arbeiten nicht! Bergebens ist die Versicherung des Bezirksarztes aus Gesandten überfahren und am Kopf verlegt. Seitdem war der für den Stundenlohn von 75 Pf., während 52 Kollegen zu dem Beruf Pirna, daß sich die Schweinchen trotz der roten Farbe Mann leidend und lebensüberdüssig. Am Donnerstagabend erhängte der Maurer, 16 Kollegen zu der Rabitzputz Branche übergegangen äußerst gesund und wohl befänden, vergebens die eigne er sich an der Thürklinke seiner Wohnung. Als seine Frau ihn find. Alsdann nahm die Bersammlung Stellung zu dem Säulen Ueberzeugung von der Luftigkeit der Geschöpfe; nee, fagen fand, war er bereits tot. die Bauern denen ist die rote Farbe nicht in die Haut, anschlag der Unternehmer. Alle Redner verurteilten die HandlungsNen- Weißensee. Das vom Vaterländischen Frauenverein hier weise der Unternehmer ganz entschieden, auch wurde von der Lohn- denen ist sie auch in die Gedärme und in die Seele gedrungen! Socialdemokraten und ihre Vertrag feine Beit festgefegt ist, Würste errichtete Krankenhaus ist so weit fertiggestellt, daß es ant 1. Oftober auf welche der Vertrag Geltung hat. Folgende Resolution wurde brauchen nicht erst in Anilin gefärbt zu werden. Was wollte ut in Benutzung genommen werden kann. Die Einrichtung entspricht einstimmig angenommen:„ Die am 19. Juli tagende Versammlung/ der arme, moderne Gumãos, dessen rote Schweine Homers Odyssee allen Anforderungen, die an solches Institut in fanitärer Beziehung nimmt mit Entrüstung Kenntnis von der Handlungsweise der nicht einmal besingt, anfangen? Er trieb sie in den Stall des Gaſtund vom modernen Standpunkt aus gestellt werden müſſen. Zur Herren Unternehmer. Die Versammlung weist den von den Unter- hofs zur grinen Ane" in Langenwolmsdorf, wo sie jetzt noch Aufnahme der Kranken ist vorläufig, angeblich wegen Geldmangel, nehmern der Organisation der Fliesenleger gemachten Vorwurf, die ihres Schicksals harren, bis sein Streit mit der Eisenbahnverwaltung nur ein Pavillon fertiggestellt, mit dem Bau weiterer Räum- nehmern lichkeiten für diese Zwecke soll dann fortgefahren werden, gebrochen( respektive Stontrattbruch begangen) ganz entschieden zurück, foll ein enormer sein. Und wenn auch die Schweine denken: 0, Fliesenleger hätten den im vergangenen Jahr geschlossenen Vertrag ausgefochten sein wird. Der Zulauf der Menschen zu diesem Stall venn Geld vorhanden ist. Um nicht von vornherein in Berlegenheit zu lommen, Strante abweisen zu müssen, ist man zur Die Versammlung ist der Meinung, daß damit der letzte Rest daß sie ewig haften bliebe, die rote Farbe Heißer Liebe!" so weis; Belt damit beschäftigt, brei transportable Baraden aufzustellen zur Fliesenleger gewillt find, bis zum letzten Mann auszuharren enden wird". der Festigkeit der Herren Unternehmer gebrochen ist, weshalb die doch im Augenblick noch niemand, wie diese carmoifinrote Schweinerei borläufigen Mitbenugung. Die rechtzeitige Fertigstellung dieser Baulichkeiten ist, wie in Des Weiteren weist die Bersammlung die Handlungsweise der Herren mittags in der siebenten Stunde wurde auf den zwischen Denben und zwar so lange, bis unsre Forderung bewilligt ist. Eisenbahnunfall. Amtlich wird gemeldet: Am 20. d. M. vor ähnlichen Fällen, nur dadurch möglich gewesen, daß eine Anzahl ähnlichen Fällen, nur dadurch möglich gewesen, daß eine Anzahl Arbeiter, namentlich Maler, Ueberstundenarbeit sowie Sonntags- Unternehmer vom Bund der Fliesenbranche als eine nicht der und Weinsberg bei Stilometerftein 94 D. W. gelegenen Uebergang arbeit, Teifteten. Das einzig richtige, mehr Arbeitskräfte einzustellen, Wahrheit entsprechende Handlungsweise zurück." Es wurde noch von dem Steichenbacher Personenzug 1001 eine Biegelarbeiter Ehefrait folgender Antrag angenommen: Die am 17. Juli tagende und ihre zwei Kinder, sowie der mitgeführte Kinderwagen überfahren Allem voran in künstlerischer Ausführung steht der im Direktions- Versammlung beschließt, daß überall da, wo bis Sonn- und hierbei die Frau und das jüngere Sind getötet. Das andre gebäude befindliche Betjaal. Man möchte jagen, das Zuviel wirft bedingungen) nicht bewilligt wird, abend, den 21. Juli, der neue Tarif( respektive Arbeits- Kind von drei Jahren wurde schwerverletzt. Der den Uebergang störend, stellt sich als Ballast dar. Wahrscheinlich wollte man dem bedingungen) nicht bewilligt wird, am Montag, den 23. Juli, bedienende Schlagzieher hatte, so viel bis jest festgestellt werden Beschauer das Ueberflüssige eines solchen Raumes überhaupt deutlich wird. Diejenigen Kollegen, welche zu den neuen Bedingungen Richtung kommenden Personenzuges 1006 geöffnet und hierbei das die Arbeit niedergelegt, und dieses der Kommission sofort mitgeteilt tomte, die Wegschranken nach Durchfahrt des aus Dresdener Dentonstrieren. Tritt man, nachdem man die verschiedenen mit allem arbeiten, sind verpflichtet, jede Arbeit von Firmen, wo die Stollegen gleichzeitige Herannahen des andern 3nges ans entgegengejekter weltstädtischen Komfort ausgestatteten Räume durchwandert hat, heraus auf die Veranda, so wird man ganz eindringlichst durch einen im Ausstand stehen, zu verweigern! Bei Zwischenmeistern, die für Richtung nicht beachtet. Aus Berzweiflung über das hervorgerufene penetranten, unfrem so nützlichen Borstenvich eigentümlichen Ge- größere Firmen Arbeiten ausführen, ist zu Gunsten unfrer Lohn- Unglück verübte der Schlagzieher einen Selbstmordverfuch und ruch daran erinnert, daß man sich auf dem Dorf befindet, ein bewegung ebenfalls jede Arbeit zu verweigern. brachte sich schwere Berlegungen an der Kehle bei. Er und das Umstand, der später den das Freie aufsuchenden Rekonvalescenten schwerverletzte Kind wurden nach Anlegung von Notverbänden Charlottenburg. Am Dienstag, den 17. Juli, tagte im Lokale durch schleunigst herbeigerufene Aerzte in den nächsten Personenals llebelstand erscheinen wird. Hoffen wir, daß hier eine Aenderung von A. Leder die Bezirksversammlung des Bezirks Char zug nach Dresden aufgenommen und hierauf ins Stadtkrankenhaus eintritt. lottenburg des Deutschen Metallarbeiter Verüberführt. wurde leider vermieden. " Marktpreise von Werlin am 19. Juft 1900 mach Grintttlungen des tal. Polizeipräsidiums. D.- Ctr. Kartoffeln, neue, D- Ctr. Rindfleisch), Kente 1 kg do. Bauchw Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter Welgen, gutt inittet geving 11" 5.1,60 110 1,20 12 Bloggen, gut mittel gering 14,55 1,60 1,10 " " 1,60 11,00 1,10 " " 15,20 14,80 2,60 1.80 " mittel 14,70 14,30 Gier 60 Silit 3,00 2,20 gering " 14,20 13,90 Karpfen 1 kg 16,50 15,50 " mittel 15,40 14,40 Plate Bander 2,80 1,40 " 2,60 1,20 # 2,40 1,20 " Barsete 1,80 0,80 40, 25, 45, 25, 30, @chleie Bleie Krebse 2,40 1,20 1,40 0,80 per Schock 20,- 2,50 14,30 13,30 Sechie Arbeiter- Risiko. Auf dem Neubau Steglitz, Grunewaldstr. 5, bands. ereignete fich ein sehr schwerer Unglücksfall. Der dort beschäftigte Zieds Regelung der Kontrolle für die Einführung der ArbeitsMaurer August Gino, Nowawes, Turmstr. 8 wohnhaft, fiel von ber losen- Unterstützung wurde von der Versammlung bezliglich der MeldeDecke des 4. Stockiverts auf das Schutzdach der 3. Etage. Hier zeit der folgende Antrag angenommen: durchbrach der Riegel und so schlug der Unglüdliche nochmals mit Bezirts Charlottenburg beſtimmt, daß die Kontrolle zur Reise- resp. Die heute am 17. Juli 1900 tagende Bezirksversammlung des voller Gewalt 8 Meter über dem Erdboden auf. Der alsbald anwesende Sanitätsrat Dr. Albers, Steglitz, Ortsunterstützung( Arbeitslosen Unterstützung) unter jedesmaliger Albrechtstr. 124, zeigte sich bei diesem Unfall in besonders zuvor Vorzeigung der Invalidenkarte im Lotal des Staffierers Ferdinand Tommender Weise. Er erklärte den sich bescheiden um die Verlegung Baiche, Potsdamerstr. 44, und zwar in der Zeit von vormittags) were, gut ihres Kollegen erkundigenden Arbeitern, daß ihnen dies im geringsten 9-1,812 und nachmittags 2-4 Uhr zu erfolgen hat. nichts angehe. Mag diese Abgeftumpftheit wohl in den besseren Die arbeitslosen Kollegen sind nicht gehalten, der Kontrolle Gesellschaftstreifen heimisch sein, dem Arbeiter ist das Gefühl der wegen etwas zu verzehren. Beschwerden sind beim Bezirksleiter Safer, gut Menschenliebe trot seiner getnechteten Lage noch nicht abbanden auzubringen." Diese Kontrolle gilt nur für die Mitglieder rob gering gelommen. Bei einem Arzt sollte man doch mehr Achtung des Mitgefühlser Ortsverwaltung Steglig des Bezirks Charcu erwarten, als es sich in diesen Worten bekundet. lottenburg. Gebfent In der Angelegenheit der Neuregelung des hiesigen Gewerk- Epelfebohnen schaftstartells wird den beiden Delegierten betreffs der kostenfrage durch nachstehenden Antrag die Richtichnur gegeben: *) ab Bahn und fret agen. Die heutige Mitgliederversammlung des Bezirks Charlottenburg Produktenmarkt vom 20. Juli. Bet Hochgrabiger Geschäftsstille vers Im Wahlverein für den ersten Reichstage- Wahlkreis beauftragt ihre Delegierten, fitr Neueling der Beiträge zum Gefehrte der heutige Getreidemarit in fefterer Grundtendenz. Amerika fandte hielt Genosse Feldmann aus Langenbielau am Mittwoch einen wertschaftskartell zu ftinmen; die Zahl der Delegierten der einzelnen högere, das sonstige Ausland unveränderte Preisneldingen. Stimmtterend mag auch in gewissem Grade der etwas niedrigere Barometerstand gewesen Bortrag: Momentbilder aus Echlesien. Der Redner schilderte ins- Berufe bleibt jedoch dieselbe. Die heutige Mitgliederversammlung sein, obwohl der mäßige Rückgang um 2,4 faum stichhaltige Näschlüsse auf besondere das Elend der schlesischen Weber, wobei er zur Illustration weist ihre Delegierten an, gegen eine etwaige Aenderung dieser Be- das Wetter gestatten dürfte. Zu benterfen ist, baß am hiesigen Warft desselben einige Beispiele aus seinem Wirkungskreise in Enlengebirge Stimmung zu stimmen." Heute die erste Probe diesjährigen inländischen Soggens vorlag. Die aus auführte. Ferner beleuchtete der Vortragende noch die Verhältnisse Im weiteren wurden die anwesenden Kollegen aufgefordert, Bosen stammende Ware zeigte eine ganz vorztigliche Qualität. Ein Avder schlesischen Landarbeiter, sowie der Arbeiter in den Arfenilwerken, dem hiesigen Skonfumverein als Mitglieber beizutreten. schluß wurde infolge der fehlenden Stauflust nicht erzielt. Die Preife fitr der Streichholz und der Schachtel- Industrie, die alle hinsichtlich ihrer Der Vortrag des Genossen Dr. V. Borchart wurde bis zur Brotgetreide waren am Frühmarkt nicht verändert. Mittags zogen die Lieferungen etwas an. Weizen wurde 0,50 M., Roggen 1 m. höher ge Lebenshaltung auf der gleichen tiefen Stufe stehen wie die Weber, deren nächsten Versammlung vertagt. halten. Diese Preissteigerung war ausschließlich auf Deckungen im Anschluß an den gestrigen scharfen Sturssturz zurückzuführen und konnte sich nicht voll behaupten. Am Markt für Futterartikel war Safer fest, inländischer knapp und teurer, Mais unverändert. Rüböl gab 0,20-0.30 wt. nach. Devlammlungen. Elend sprichwörtlich geworden ist. Zu dem mit Beifall aufgenommenen Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 22. Juli, vormt. 8 Uhr, Bortrag nahm niemand das Wort. Im Anschluß an eine Anfrage, int oberen Saal des Englischen Gartens", Alexanderstr. 270: Berjamm wie die Mitglieder des Wahlvereins über die Chinapolitik denten, lung. Fretreligiöse Borlesung". Um 10 Uhr vormittags edendafelbst entstand eine Besprechung über den chinesischen Serieg, an der sich Bortrag des Herrn Dr. Bruno Wille:" Verständigung als Hellmittel". Manasse und Täterow mit längeren Ausführungen beteiligten. Gäfte, Damen und Herren, sehr willfomufen. Beide Redner verurteilten auf das entschiedenste, begleitet von lebhaftem Beifall der Zuhörer, die„ Kulturthaten" der europäischen Mächte in Ostasien. Zum Schluß erinnerte der Vorsitzende daran, daß am 22. d. M. ein Ausflug nach der Pferdebucht stattfindet, und ersuchte um zahlreiche Beteiligung an demselben. Beschäftigten Berlins. Sonnabend, den 21. Jult, abends 8% Uhr, bei Centralverein der im Adressenwesen und verwandten Branchen Sternchen, Wallstr. 57: Bersammlung. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse ber Metallarbeiter ( G. S. 29, Samburg, Filiale Berlin 3). Mitgliederversammlung am Sonnabenb, den 21. Juli, abends 8 Uhr, bet Bergener, Steichenbergerstr. 157. Allgemeine Kranten und Sterbefaffe der Metallarbeiter ( C. S. 29, Hamburg, Filiale Berlin 4). Sonnabend, den 21. Juli, abends Die Berliner Gewerkschaftskommiffion hielt am Donnerstag 8 Uhr: Mitgliederversammlung bei Witte, Andreasstr. 26. im Gewerkschaftshause eine Versammlung ab, deren Tagesordnung Allgemeine Kranken- und Sterbefasse der Metallarbeiter nur wenige Punkte aufwies und die infolge dessen schon um 10%/ 2 1hr(. S. 29, Hamburg, Filiale Ntrdorf). Versammlung am Sonnabend, den 21. Jult, abends 82 Uhr, bet Filice, Kirchhofstr. 41. Kassenbericht. ihr Ende erreichte. Girbig berichtete über die Glasarbeiter- Bewegung in Stralau. Ob es zunt Streif tomme, sei noch nicht entschieden, da noch mit der Direktion unterhandelt werde. Doch erWitterungsübersicht vom 20. Juli 1900, morgens S the Stationen Barometers stand mm Wind richtung Windstärke Better Temp. n. C. 15° C. 4° N. Stallonen Barometer stand mm Wind2 wolten! 24 paparanda 755 23 richtung Windnärke Better Temp. 1. E. 5° C. 4° 760 30 769 NO 762 0 4 heiter 1moltent 18 8 bedeckt 17 2 bedeckt 14 1 woltent 26 15 Swinembe. 766 Hamburg 765 OSO 2 wolfen! 21 Betersburg 762 SS Bertin 766 O 1 heiter 28 Cort Grantf./M. 765 ONO 2voltent 23 Aberbeen 767 0 1 heiter 20 Paris 767 0S0 1wolfent] 18| Wetter Prognose für Sonnabend, den 21. Juli 1900. Etwas kühler, vielfach heiter, zeitweise wolkig bet ziemlich fetschen nörd lichen Winden; Gewitter nicht ausgeschlossen, sonst trockent. Wünchen Bien Deutsch. Metallarbeiter- Verband) Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Sonntag, den 22. Juli, vormittags 10 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Versammlung Dem Sangesbruder und Genossen Ferd. Krause und Frau zur silbernen Hochzeit die besten Glüd: wünsche. 19896 Die Sangesbrüder u. Parteigenossen von Hoh.- Schönhausen- Wilhelmsberg. Am Donnerstag, 19. Juli, verschied nach langem, schwerem Leiden unser hochverehrter Chef, Herr der Heizungs-, Gas- und Wasserrohrleger und Helfer. Heinrich Horwitz. Tages Ordnung: 1. Bericht der Agitations- Kommission. 2. Beratung und Beschlußfaffung über den von der Kommission ausgearbeiteten Lohntarif. 3. Vorschlag von Kandidaten als Gewerbegerichtsbeisiger. 4. Verbands angelegenheiten. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen ist notwendig. Die regelmäßigen zwanglosen Zusammenkünfte finden jeden ersten Sonntag im Monat in folgenden Lokalen stati: vormittags 10 Uhr bei Diete, Ackerstr. 123; Albert Becker, Blumenstr. 49; Martin, Naunynſtr. 86; nachmittags 2 Uhr bei Quandt, Bergmannstr. 74a. Donnerstag, den 26. Juli, abends 82 Uhr: Versammlung der Metallhleifer im Gewerkschaftshaus, Engel: Ufer 15. Tagesordnung: 1. Die Misstände in den Schleifereien und was thun wir zur Beseitigung? Referent: Otto Naether. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Branchenvertreters und einer Agitations: Kommission. 4. Verbandsangelegenheiten. 114/ 10* Am Sonntag, den 12. und 19. August, vormittags 9 Uhr, finden für unfre Mitglieder in der„ Urania", Taubenstraße, Projektionsvorträge über„ Die Pariser Weltausstellung" statt. Billets zum Preise von 50 Pf. inkl. Garderobe find bei den Kassierern sowie im Bureau, EngelUfer 15, erhältlich. Die Ortsverwaltung. Elektromonteure! Sonnabend, den 21. Juli, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Schiller, Rosenthalerstraße 57: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Hans Nachtigal über: Die GeschäftsTage der elettrotechnischen Industrie und welche Lehren haben die Arbeiter daraus zu ziehen." 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Um rege Beteiligung ersucht Sein ehrenwerter, edler Charakter Allgemeine Kranken- u. Sterbekasse der deutschen Drechsler und deren Berufsgenossen. ( E. H. Nr. 86 Hamburg.) Mitglieder- Versammlungen finden statt: Bezirk A. Montag, den 23. Juli, abends 812 Uhr, bei Nowack, Manteuffelstr. 9. B. Montag, den 23. Juli, abends 81/2 Uhr, bei Pritsch, Staligerstr. 30/31. C. Sonntag, den 22. Juli, vormittags 10 Uhr, bei Gerth, Blücherstr. 66. D. Montag, den 23. Juli, abends 81/2 Uhr, bei Schiller, Rosenthalerstr. 57. Tagesordnung: 99 99 99 1. Geschäftliches. 2. Kaffenbericht pro II. Quartal 1900. 3. Verschiedenes. Für Bezirk A findet als sichert ihm bei uns ein bleibendes 3. Bunft die Wahl eines Revisors, 4. Punit Antrag Kaiser, 5. Punkt Verschiedenes statt. Andenken. 19876 Das Personal der Buchdruckerei Emil Billig Nachf., Lindenstr. 53. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 22. d. Mts., nachmittags 312 Uhr, von der Leichenhalle des Israelitischen Friedhofs in Weißensee aus statt. Donnerstag, den 19. Juli, verstarb an der Proletarier Krankheit unfer langjähriger Sollege Paul Mirring. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag in Lübbenau im Spree wald statt. [ 1998b Die Kollegen der Pianofabr. von C. Otto. Nach furzem, schweren Leiden verstarb am 18. d. M. mein lieber Mann, der Kürschnermeister [ 19976 Wilhelm Georgi. Die Beerdigung findet am Sonntag nachm. 4 Uhr von der Leichenhalle der Markusgemeinde aus statt. Die tiefbetrübte Wittwe Hulda Georgi nebst Kindern. Fachverein der 268/19 Musikinstrumenten- Arbeiter. Der Vorstand. Verband der Möbelpolierer. Heute, Sonnabend, den 21. Juli, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Kühne, Rölfeftr. 20 in Weißensee: Versammlung Tages Ordnung: 1. Bericht der Kontrollkommission. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Montag, den 23. Juli, abends 8 Uhr. im Lokal des Herrn Möhring, Admiralstrasse 18c: Versammlung. Tages Ordnung: Todes- Anzeige. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege 142/4 Paul Mirring am 19. Juli verstorben ist. Die Beerdigung findet in Lübbenau( Spree: wald) statt. Ehre seinem Andenken. Der Vorstand. Todes Anzeige. = = Den Mitgliedern der Allgemeinen Kranken und Sterbekasse der Metallarbeiter( E. H. 29, Hamburg), Filiale Berlin 7, die traurige daß unser langjähriger 1. Vortrag des Kollegen Wermuth.( Thema wird in der Ver: Nachricht, fammlung befannt gemacht.) 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Ein Kinder- Strohhut ist beim Sommerfest im Schweizer Garten gefunden. Abzuholen bei Wolf, Friedenstr. 62. Der Vorstand. 147/4 Deutscher Buchbinder- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Saffierer G. Bittcher am Montag freiwillig seinen Tod gesucht und gefunden hat. Das Motiv zur That dürfte in einem Nervenleiden zu finden sein, das plötzlich zum völligen Ausbruch ge tommen ist. Wir verlieren in ihm einen braven Kollegen, einen tüch tigen, zuverlässigen und treuen ehrendes Andenken bewahren werden. Die Beerdigung findet am Somitag, den 22. Juli, nachmittags 4 Uhr, von dem Leichenschauhause, Hannover sche Straße, nach dem Dantes- Kirchhof Am Mittwoch, den 25. Juli 1900, abends 8 Uhr, im Beamten, dem wir ein dauerndes, Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Ordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäfts- und Kaffenbericht. 2. Ergänzungswahlen zur Orts- statt und ersuchen wir unsre Mitberwaltung. 3. Abrechnung vom Fest- Kommers und von der Mai- glieder, sich recht rege daran zu beSammlung. 4. Die Aendrung unsrer Geschäftsordnung. 5. Verbands- teiligen. angelegenheiten und Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert! Um vollzähliges und pünktliches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. 24/12 Am Sommerfest( 16. Juli) sind eine Granatbrosche, sowie ein Schirm in der„ Neuen Welt" abhanden gekommen. Die ehrlichen Finder werden gebeten, diese Gegenstände in unsrem Bureau, Engel- Ufer 15, II. abzugeben. [ 119/4 Die Ortsverwaltung. Warnst. Gutheit, Schäfer. Sassenroth. Voigt, Rühl. Mittwoch, den 18. Juli, verschied int 36. Lebensjahre nach schweren Leiden im Wochenbett meine innig geliebte Frau Auguste Mangler. Im Namen der trauernden Verwandten Reinhold Mangler. den 22. Juli, nachu. 4 Uhr, auf dem Kirchhof in Brig, Rudowerstr. 17, statt. tung! Centralverband deutscher Brauer tung! Die Beerdigung Andet Sonntag, u. verw. Berufsgenossen( Sektion der Hilfsarbeiter). Sonntag, den 22. Juli 1900, nachmittags 2 Uhr, in Kellers Festsälen( großer Saal), Koppenstr. 29 da Todes- Anzeige. Am 19. d. M., vormittags 72 Uhr, verschied nach langem, schweren Leiden [ 19886 Große öffentliche Versammlung meine liebe Frau aller im Brauereibetriebe beschäftigten Hilfsarbeiter, als Sa Friederike Drieschner find: Hof und Kellerarbeiter. Stallleute, Faß- und Flaschenkutscher und Mitfahrer, Maschinisten, Heizer, Schlosser, Flaschenkellerarbeiter und alle sonstigen Hilfearbeiter. Tages- Ordnung: im Alter von 53 Jahren. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr vom Trauerhause der Thomasgemeinde aus statt. Der tieftrauernde Gatte Ernst Drieschner. Die Zahlstellen, in denen am Sonnabendabend von 8-10 Uhr neue Mitglieder( bis 45 Jahre) aufgenommen werden, befinden sich Naunynstr. 78 bei Grundmann, Kleine Andreasstr. 14 bei Schmidt, Reichenbergerstr. 29 bei Schmidt, Stalizerstr. 69 bei Sieke, 3offenerstr. 46 bei Menk, Alte Jakobstr. 69 bei Lenz, Elsasserstr. 11 bei Raddatz, Georgenkirchstr. 25 bei Radtke. 268/20 Die Ortsverwaltungen. Telephon Amt IV 447. Schloss Weissensee. Sonntag, den 22. Juli 1900: Grosses Volks- Fest arrangiert vom VI. Berliner Wahlkreis. Früh, mittags und abends: Instrumental- Konzert ausgeführt von 2 starkbesetzten Musik- Kapellen unter Leitung der Dirigenten Herren Behnfeld und Tietz. Massen- Gesänge von ca. 500 Mitgliedern des Arbeiter- Sängerbundes( 24 Vereine) unter Leitung des Bundes- Dirigenten Herrn R. Blobel. Von 4 Uhr nachmittags: In beiden Sälen: Tanz. Herren, welche daran teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Von 4 Uhr nachmittags bis abends: Vorstellung e. Puppen- u. e. Kasperle- Theaters. Auf der Wiese neben dem Bal champêtre Kinder Belustigungen aller Art. Wettrennen, Topfschlagen etc. etc. Im herrlich gelegenen See- Theater Auftreten sämtlicher Specialitäten bei freiem Entree. 5 Uhr nachmittags: Reigenfahren ausgeführt von Mitgliedern des ArbeiterRadfahrer- Vereins„ Berlin". 7 Uhr abends: Auftreten verschiedener Athleten 1. Ranges, 10 Uhr abends: Gr. Brillant- Wasser- Feuerwerk und bengalische Beleuchtung der Statue der Freiheits göttin. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2-6 Uhr zur Verfügung. a Liter 60 Pfennig, 2 Liter 30 Pfennig. Die Samariter- Kolonne hat neben dem Bal champêtre ein eignes Verbandszelt errichtet und ist zu allen ärztlichen Hilfeleistungen bereit. Für hinreichende Fahrverbindung nach allen Teilen Berlins ist Sorge getragen. Anfang des Konzerts früh 8 Uhr. Wir bitten die Festteilnehmer, sich beim Verlassen des Lokals eine Kontermarke geben zu lassen, da nach dem Coupieren das alte Billet 220/ 7* seine Gültigkeit verliert. Das Komitee. Um zahlreichen Besuch bittet Billet 20 Pfennig. Begründung des Geschäfts 1878. M. Schulmeister en gros Schneidermeister en detail 50362* Dresdenerstrake 4, am Kottbuser Thor. Frühjahrs- und Sommer- Paletots von Mt. 13,50 an Jackett- Anzüge. von Mt. 15 an Radfahrer- Anzüge von mt. 11 an Rock- Anzüge " " 23 Jünglings- Anzüge " " " 12 an Cachemir- und Lüftre- Jacketts von Mt. 2, an Wasch- Anzüge und Blusen für Knaben von Mt. 1, Knaben- Anzüge zu außergewöhnlich billigen Preisen. Bestellungen nach Maß von englischen. französischen und deutschen Stoffen werden in eigner Werkstatt unter meiner persönlichen Leitung gut u. billig ausgeführt. Streng feste Preise. Laabs Elsasserstr. 39. Behandl aller Haut, Haruund Blasenleiden ohne schädliche Mittel u. Gifte. Sprechst.: 9-2. 6-9. Freitag und Sonntag nur 9-2. Verbandskarten Ermäßigung. 1. Berichterstattung der Lohnkommission über die Verhandlung mit den Kingbrauereien. 2. Diskussion. 3. Die Wahl des Gauvorstands. 4. Aufstellung eines Kandidaten und Ersatz- Kandidaten als Beisiger zum Gewerbe gericht. 5. Verschiedenes. 41/3 Es wird zu dieser Versammlung allen Kollegen zur Pflicht genmcht, vollzählig und pünktlich zu erscheinen, da unsere Interessen voll und ganz gewahrt werden müssen. Jedes Mitglied, welches an der Wahl des Gauvorstands teil: nach Maß, prima Stoff und guter Sig. nimmt, hat sein Mitgliedsbuch zur Legitimation mitzubringen. Der Vorstand. Für 30 Mart Heidelbeer wein Alt- Wäscherinnen u. Plätterinnen. Montag, den 23. Juli 1900, abends 82 Uhr in Stecherts Festsälen, Andreasstr. 21 Gr. öffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht über die Verhandlungen vor dem Einigungsamt, und was wollen wir weiter thun? Referentin Frau Emma Jhrer. 2. Freie Aussprache. 3. Beschlußfassung über den Spruch des Einigungsamts. 4. Wahl der fünf Arbeitnehmer zur Zehner- Kommission. 5. Verschiedenes. 158/4 Die Lohnkommission. J. A. Minna Rosenstengel, Plätterin, Blumenstr. 37. Zur gefälligen Beachtung! a Fl. 55 Pf. exkl. fertige Hochfeine Anzüge und Batetots Obst- Sherry Riesenstofflager 50912 Max Gaulke, Fruchtstr. 23, Krausenstr. 14, I( tein Laden). Ostend Oberschöneweide. D Ecke Rüdersdorferstr.[ 1854b am Strand- Restaurant weetiee Zähne 2 M. Telephon Amt IV 447. 10 Jahre Garantie. Vollkommen schmerzloses Zahnziehen I M. Plomben 1,50 M. Tellz. wöchentl. 1 M. Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr. 130. Sprechst. 9-7. Brennspiritus. Detaillisten, verkauf von Brennspiritus in Literflaschen welche unter günftigen Bedingungen den übernehmen wollen, bitten wir, sich bei uns zu melden. 51382* Bank für Sprit- und Produkten- Handel. Neanderstrasse 12. Cylinder- Hüte fauft man am billigsten direkt in der Fabrik. Chapeaux claques, weiche und steife Filzhüte zu billigsten Preisen bei Max Radtke, Krautstrasse 50, au der Markthalle( fein Laden). Müggelsee zwisch. Müggelschloß u. Aussichtsturm. 49 38L* Restaurant Sportshans. Empfehle Fabriken, Vereinen und Empf. 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Restaurant zum Schweizergarten, Lindenstrasse 4( an der Rummelsburger Chauffee). Empfehle mein schön gelegenes Sommerlokal mit Garten, großem Saal, 1000 Personen faffend, Gesellschaftszimmer, Hallen, verdedte Kegelbahnen, Volksbelustigungen aller Art. Familien tönnen Kaffee tochen. Für Kremserparthien sehr geeignet. Stallung für ca. 50 Pferde vorhanden. Ergebenst W. Gaerisch. 46732* Restaurant Wilhelmshof, Hirschgarten. Inhaber: Wilhelm Keller. ( 5140L Großes schattiges, circa ( 20 Minuten Waldweg. Von Berlin per Fuhrwerk über Kaulsdorf in Herrlich am Walde nahe der Bahn gelegen. 1 Stunde zu erreichen.) Herrlich im Laubwald gelegen, bietet es Vereinen 2000 Personen fassendes Lokal. Schöner Parkett- Saal, wunderbare Veranda. Volksbeluftigungen aller Art. Eselreiten, Eselfahren ze. und Gesellschaften einen angenehmen Aufenthalt. 100 Morgen Spielplätze, 2 Segelbahnen, Kaffeeküche, großer Tanzsaal und Hallen für ca. 1000 Personen. Neu erbaute Stallungen für 60-80 Pferde. Gute Speisen und Getränke. Civile Preise. [ 46742* bestehend in Konzert, Theater, Specialitäten- Vorstellung und Ball. Regem Befuch sieht entgegen hochachtungsvoll Wilhelm Brüsewitz. Jedes Kind erhält 2 Bons gratis für Stocklaterne u. Karussell oder Schaukel. Anfang 4 Uhr. Programm gratis. Wo? ist der schönste Aufenthalt für Ausflüge und Land: partien? Auf der Insel Pichelswerder beim alten Freund. [* Segler- Schloss, Hanfels Ablage. Wald- Restaurant Kiekemal", 99. 15 Minuten schöner Waldweg von Station Hirschgarten( lintsseitig der Besizer W. Heinrich, Fernsprecher: Wusterhaufen 13,[ 50312* Bahn), 30 Minuten von Pferdebucht" entfernt. Zwei Regelbahnen, empfiehlt den geehrten Vereinen, Gesellschaften und Schulen fein am Wald Staffeeküche, Tanzfaal, Billardzimmer, Schießstand, große Spielpläge. Gute und Waffer gelegenes Restaurant. Große und kleine Säle, schöner schattiger Speisen und Getränke zu soliden Preisen. Vereinen und Gesellschaften [ 48689*[ Garten und großer Spielplatz stehen dem geehrten Publikum zur Verfügung. angelegentlichst empfohlen. Wilhelm Magdeburg. Verantwortlicher Redacteur: Hugo Poeksch in Berlin. Für den Injeratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin. r. 167. 17. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 21. Juli 1900. geben haben, daß Gönczi die beiden Kisten in einer Fabrik geblieben Thr Briefkasten der Redaktion.d Gerichts- Beitung. 09 in der Ritterstraße gekauft hat. Gönczi leugnete dies zwar entschieden, zwei in der Kistenfabrik angestellte Personen haben ihn mir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Zahl) Ueber den gegenwärtigen Stand der Mordfache Gönczi aber mit aller Bestimmtheit als den Käufer der beiden Kisten anzugeben, unter der die Antwort erteilt werden soll, und die legte gehen uns aus zuverlässigster Quelle folgende interessante Einzel- wiedererkannt. Feiten zu: Bekanntlich wurde in der Revisionsschrift in erster Linie Gönczi eine ihren Mann belastende Enthüllung gemacht. Sie hat Schließlich hat auch die immer noch erkrankte Frau Abonnementsonittung beizulegen. Fragen ohne solche werden nicht beant erügt, daß ein gewisser Schulz in Rio de Janeiro, der an das zugegeben, daß sie während ihres Aufenthalts in Brasilien ihren wortet und schriftliche Antwort wird nicht erteilt. deutsche Generalkonsulat ein Schreiben gerichtet hatte, worin er sich Ehemann Die juristische Sprechstunde findet Montag. Dienstag und einmal gefragt habe, 100 er der Mordthat, die Gönczi zur Last gelegt wurde, bezichtigte, nicht mit dem Beile Freitag von 7-9 Uhr abends statt. sei, das er aus nach Berlin gebracht worden war. der Wohnung fortgenommen. Die darauf über die Person des O. W. 3. Sie sind zur Nachzahlung nicht verpflichtet und können zu Mann habe erwidert:„ Ich habe es ins Wasser solcher nicht herangezogen werden. A. D. Es muß ein dahin gerichteter Schulz eingezogenen Ermittelungen haben ein eigenartiges Ergebnis geworfen." Alle diese Thatsachen haben dazu geführt, daß auf Ab- Antrag zugestellt werden, die Versicherungsanstalt zieht dann ihrerseits das gehabt. Schulz ist der Sohn eines in der Gegend von Hamburg lehnung des Wiederaufnahme- Verfahrens erkannt worden ist. Als Krankengeld von der Krankenkasse ein. G. 2. Die Wehrpflicht ist in wohnenden ehrbaren Handwerkers. Er ging. etwa 20 Jahre Gonczi diejer Beschluß zugestellt wurde, geriet er in solche Wut, daß Deutschland wie folgt geregelt: Jeder wehrpflichtige Deutsche gehört 7 Jahre alt, nach Brasilien. Es gefiel ihm dort nicht. Eines Tages be- er das Schriftstück in fleine ide zerriß. Er beauftragte seinen lang, in der Regel vom vollendeten 20. bis zum vollendeten 27. Lebensjahre zichtigte er sich bei dem deutschen Generalfonsul eines Mords, den Verteidiger. gegen den Gerichtsbeschluß Beschwerde beim Kammer- die ersten drei, bei den übrigen Truppengattungen die ersten zwei Jahre bei dem stehenden Heere an, und zwar bei der Kavallerie und reitenden Artillerie er zusammen mit dem bekannten Tierhändler H. vor etwa 2 Jahren gericht zu erheben. Dies ist geschehen. Der Bescheid steht noch aus, der Fahne, die folgenden fünf bezw. vier Jahre der Reserve an. Die in Deutschland begangen haben wollte. Schulz wurde nach Ham: dürfte aber schwerlich im Sinne des Antragstellers ausfallen. burg gebracht. Schon bei seiner ersten Vernehmung gab er zu, daß folgenden fünf Lebensjahre gehört der Wehrpflichtige der Landwehr ersten Aufgebots und sodann bis zum 31. März desjenigen Kalenderjahres, in er die ganze Geschichte von dem angeblichen Morde erfunden habe, welchem das 39. Lebensjahr vollendet wird, der Landwehr zweiten Aufum auf Staatskosten nach der Heimat zurückgebracht zu werden. Nach Wegen fahrlässiger Körperverlegung hatte sich heute der gebots an. Kavalleristen und reitende Artilleristen dienen nur 3 Jahre in Berbüßung einer fleinen Strafe wurde Echulz wieder auf freien Fuß Droguist Heinrich Hasselmann aus Steglitz vor der zweiten der Landwehr ersten Aufgebots. Landwehr zweiten Aufgebots wird zu gejezt. Nach einigen Jahren ging Schulz wiederum nach Brasilien. Serienstraffammer am Landgericht II zu verantworten. Zu dem uebungen nicht herangezogen. Die Ersaßreserve besteht aus bedingt Die Komödie mit der Selbstbezichtigung eines in Deutschland begangenen Angeklagten tam im Frühjahr v. J. der Obergärtner Störden und auf Reflamation wegen ihrer bürgerlichen Verhältnisse Berücksichtigteit. Brauchbaren, wegen hoher Losmmmer als überzählig nicht Eingestellten Mords wiederholte sich. Zum zweitenmal brachte man ihn auf und bat für ein frankes Körperglied um eine geeignete Einreibung. Die Erfahreserve dient zur Ergänzung des Heeres bei Mobilmachungen Staatskosten nach Hamburg, um zu erfahren, daß er wiederum die Hasselmann gab ihm eine Sublimatlösung, deren Gebrauch eine und zur Bildung von Ersatztruppenteilen. Der Erfahreserne gehören die Behörde getäuscht hatte. Jezt tauchten Zweifel an seiner Zurechnungs- heftige Entzündung des erkrankten Gliedes herbeiführte. Der Patient Betreffenden vom 1. Oftober des Militärpflichtjahres ab 12 Jahre an. Nach fähigkeit auf, die sich durch seine Beobachtung als begründet erwiesen. begab sich nach einer Apotheke und ließ das Mittel untersuchen. Ablauf der 12 Jahre treten die Ersatzreservisten, welche geübt haben, Man brachte ihn in einer Irrenanstalt unter. Hier benahm er sich Dort wurde dasselbe als Sublimatlösung festgestellt. Mit Hilfe zur Landwehr 2. Aufgebots, die anderen zum Landſturm 1. Aufgebots über. derart vernünftig, daß man ihn auf Bitten seines Vaters, der be- eines zugezogenen Arztes legte fich die Entzündung, bevor dieselbe einen Die Ersagreservisten sind zu 3 Uebungen( von je 10 6 und 4 Wochen) hauptete, ihn in seinem Geschäft verivenden zu können und versprach, lebensgefährlichen Charakter angenommen hatte. Hasselmann wurde vollendeten 17. bis zum vollendeten 45. Lebensjahre, welche nicht gedient verpflichtet. Der Landsturm besteht aus allen Wehrpflichtigen vont auf ihn ein wachsames Auge haben zu wollen, wieder freigab. Es angeklagt. Chemiker Dr. Bischoff begutachtete, daß die Lösung haben. Der Landsturm besteht aus zwei Aufgeboten. Dent ersten Aufgebot währte nicht lange, da war Schulz wieder verschwunden. auf 100 0,25 Proz. Quecksilberchlorid enthielt, während die gehört man bis zum 31. März des Jahres an, in welchem das 39. LebensMerkwürdigerweise hatte er sich zum drittenmal nach Brafilien Marimaldosis 1: 1000 ist. Hier sei daher das 21/2 fache des Mari- jahr vollendet ist, dem zweiten bis zum vollendeten 45. Jahre. Landwehrbegeben. Er hält sich noch in Rio de Janeiro auf. Und mums zur Anwendung gekommen, während das Maximum nur zu leute treten also in den Landsturm zweiten Aufgebots über. Landwehrleute dieser Mensch war es, der sich des Mordes an der Frau Schulze und Waschungen und Desinfektionen verwendet wird. In Fällen wie und Ersatzreservisten über 32 Jahre werden zu Uebungen nicht herangezogen. deren Tochter bezichtigt hatte. Aber noch weiteres Belastungs- dem vorliegenden komme es sehr selten zur Anwendung, dann aber 1869. Leider steht Ihrem Vater ein Dag iit unmöglich. Ein zu Anspruch auf Alters: und material wurde nachträglich gegen Gönczi erbracht. Es war in der mur in 10-15facher Verdüuming. Es sei ein Wunder, daß der dem Zweck der Benachteiligung von Gläubigern vorgenommener Verkauf der Invalidenrente nicht zu. 1073 G. Verhandlung nicht zur Sprache gekommen, woher der Mörder die Patient nicht gefährlich erkrankt sei. Der Staatsanwalt beantragte Sachen, Uebertragung an die Ehefrau ufw, furz, die sog. Schiebung", it beiden Kisten bezogen hatte, in denen die Leichen verborgen 50 M. Geldstrafe, der Gerichtshof erkannte aber auf 300 m., weil wertlos, weil sie dem Gläubiger gegenüber wirkungslos und überdies strai= ivaren. Hierüber sind Ermittelungen angestellt worden, die er die Fahrlässigkeit des Angeklagten nahe an Frivolität streife. bar ist. Für den Juhalt der Juferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung. Theater. Sonnabend, den 21. Juli. Opernhaus. Geschlossen. Se cuspielhaus. Geschlossen. Neues Opern Theater( Kroll). Geschlossen. = Urania See- Terrasse Taubenstrasse 48/19. Im Theater abends 8 Uhr: Eine Wanderung durch die Pariser Weltausstellung. Invalidenstr. 57/02: Tägl. Sternwarte. Nachmittags 5-10 Uhr. Leffing. Die Geisha. Anfang CASTANS AR 71 Uhr. Residenz. Die Dame von Marim. Anfang 72 Uhr. Neues. Die Wahrsagerin. Anfang 8 11hr. Westen. Der Vogelhändler. Anfang 71/2 Uhr. Schiller. Der Postillon von Lonjumeau. Anfang 7/2 11hr. Central. Berlin nach Elf. Anfang 8 1gr. Thalia. Sulamith. Anfang 712 Uhr. Carl Weik. Die Anna- Life. An fang 8 hr. Belle Alliance. Doppelgänger. Aus dem Paradiese. Im Garten: Specialitäten Vorstellung = Konzert. Anfang Uhr. S und Friedrich Wilhelmi.adtisches. Im Garten: Große Konzert u. Specialitäten- Borsteung. Metropol. Specialitätenvorstellung. Der Zauberer am il. Anfang 8 1hr. Apollo. Specialitäten Bo: ffing. Venus auf Erden. Anfang 8 Uhr. Meichshallen. Stettiner änger. Anfang 8 Uhr. Paffage Panoptikum. täten Vorstellung. Urania. Invalidenstr. Täglich abends von 5Sternwarte. Specialis 62. Uhr: Taubenstraße 48. bends 8 Uhr( im Theateriaal):„ Eine PANOPTICUM Neu! Lebende Photographien: Die Flottenparade in Kiel, Ausf. d. Panzergeschwaders nach China u. a. m. Der arm- und beinlose Hindu Knabe. 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