Ar. 192. AbmmemeM«- Kedlngungen: «bimnenuitt»-Pret» pränumerando: vterteljährl. 3,30 Mr., monatl. 1,10 MC., wöchenlllch 28 Pfg. fiel ins Haus. «imelne Numw'i 5 Pfg. Sonntags» Nummer mir MuNrXrler Sonntags» Beilage„Die Neu« Welt" 10 Pfg. Post» »lbonnement: 3,30 Marc pro Quartal. Eingelragen in der Post- Zeltungs» Preisliste für 1900 unter Lir. 7871. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich-Ungarn 2 Marl, für da» übrige Ausland 3 Marc pro Monat. 17. Jahrg. Erscheine laglich«ästet Zvonlitg». Vevlinev Volksblstt. Die Instrttons.«Mhr »«trägt für die sechsgespalten««olonel» zeile oder deren Raum«0 Pfg., für poltstscheund gewerCschaftltche BeretnS, und BersammlungS- Anzeige« 20 Pfg. ..Klein« Anseigrn" jedes Wort B Pfg. (nur daS erste Wort fett). Inserate für die nächst« Nummer müssen bis i Uhr nachmittag« tn derSxpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen- tagen dt» 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bt» SUhr vormittag» geöffnet. Fernsprecher:»mt l, Hr. IVOS. Telegramm- Adressec „Sorialdemokrat vrrlin" Csntrawrgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: 19. Beullz-Stratze 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1S08. Sonntag, den 19. Augnst 1999. Expedition: L�v. 19. Veuth-Steahe 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. LISI. Internationaler Soeialisten-Kongretz. Paris, 8. August 1900. Parteigenossen 1 Der 6. internationale Kongreß der Socialdemokratie wird in Paris vom 23.-27. September d. I. stattfinden. Der Kongreß wird im Saal Wagram, A-veuus"Wagram 39, nahe dem Are de Triomphe de l'Etoile, tagen. Die Mandate der Delegierten müssen bis spätestens den IL. September an den Sekretär des vorbereitenden Bureaus, Genossen Louis Dubreuilh, Hup Fortefoin 18, eingesandt werden. Tagesordnung. Die provisorische Tagesordnung des Kongresses lautet: 1. Ausführung der Beschlüsse der Internationalen Kongresse. Aufsuchung und Anwendung praktischer Methoden für die inter» nationale Verständigung. Organisation und Aktion der Arbeiter und Socialisten. 2. Internationale Gesetzgebung behufs Begrenzung deL Arbeits tags. Diskussion über die Möglichkeit eines Mindestlohnes in den verschiedenen Ländern. 3. Notwendige Bedingungen für die Befreiung der Arbeit: a) Organisation und Bethätigung des Proletariats als Klassenpartei; d) politische und wirtschaftliche Enteignung der Bourgeoisie; e) Ver gesellschastung der Produktionsmittel. 4. Der Völlerfriede, der Militarismus, die Beseitigung der stehenden Heere. L. Die Kolonialpolitik. 6. Organisation der seemännischen Berufe. 7. Der Kampf um das allgemeine Stimmrecht und die direkte Gesetzgebung durch das Volk. 8. Der SocialismuS in den Gemeinden. 9. Die Eroberung der staatlichen Macht und die Bündnisse mit bürgerlichen Parteien. 10. Der 1. Mai. 11. Die Trusts. Die.socialistische revolutionäre Arbeiterpartei" hat den übrigen Nationen folgenden Antrag unterbreitet, dessen Einsetzung in die TageSordnnng bereits von 6 Nationen unter 11 gebilligt worden ist .Die zunehmende Konzentration deS Kapitals, die auS der Konkurrenz entstehende wirtschaftliche Planlosigkeit, die durch politische Mittel nicht beseitigt werden kann, und infolge davon die fortdauernde Verschlimmerung der Lage der Arbeiter, führen sie nicht unentrinnbar zu einem unmittelbaren Zusammenstoß zwischen Arbeit und Kapital, der die Gestalt deS Generalstreiks annehmen wird?" Die später beim Bureau eingelaufenen Vorschläge zur TageS Ordnung, die den auf der vorbereitenden Konferenz in Brüssel ver» tretenen Nationen nicht mehr unterbreitet werden konnten, müssen dem Kongreß unmittelbar vorgelegt werden, sobald er seine endgültige Tagesordnung aufstellen wird. Geschäftsordnung. Jeder Delegierte kann eine unbegrenzte Anzahl von Mandaten innehaben. Die Prüfung der Mandate wird durch jede einzelne Nation selbst vorgenoinmen. Die Abstimmungen erfolgen nach Nationalitäten, wenn eS sich um Principienfragen handelt, sowie bei jeder andren Frage, sofern diese AbstimmmrgSart gefordert wird. (Besondere BeratungSzimmer werden für die verschiedenen Nationalitäten und die Kommissionen reserviert.) WohnungS-Verhältnisse. Das Bureau des Kongresses steht den Delegierten zur Ver- fügnng für alle Auskünfte hinsichtlich des Wohnungswesens. Die Delegierten werden ersucht, sich wegen Unterkunft'möglichst bald an Genossen Eh. BoutiS, Schatzmeister des Generalkomitees, Hue Portefoin 18, zu wenden. Das Bureau deS internation alenKongresseS: Louis Dubreuilh, Sekretär: Ch. Boutiö, Schatzmeister; Bracke; Albert Richard. Conrad contra Paafche. Es ist oft nicht nur recht lehrreich, sondern auch inter- cssant, ältere und neuere Ausgaben focialwissenschaftlicher Werke, besonders encyklopädischer Sammelwerke, miteinander zu vergleichen. Solche Vergleiche zeigen, wie auch die reine Professorale Wissenschaft von den jeweiligen Zeit- und Tagesströmnngen getragen und beeinflußt wird und je nach den Umständen ihre Konzessionen zu niachen versteht. Zudem findet man nicht selten allerlei niedliche Beiträge zur Psychologie unsreS Profcsiorenwms. das sich nicht gern in Widerspruch zu verbreiteten TageS- ansichten setzt, zumal wenn sie in den sogenannten„maß- gebenden Kreisen" geteilt werden, und das doch andrerseits, wenigstens in seinen besseren Elementen, sich nicht dazu ver- stehen mag, seine Erkenntnis diesen Ansichten einfach anzu- passen: ein Widerstreit, der schließlich seine höhere Einheit gewöhnlich in allerlei schönen Verklausulierungen findet, in „Einerseits und Andrerseits", in Unterscheidungen zwischen „Besonderem" und„Allgemeinem". Noch interesseanter wird die Sache, wenn in den älteren und neueren Ausgaben einzelne Abhandlungen und Kapitel von verschiedenen Autoren verfaßt sind, und der spätere sich bemüht, einen verschiedenen Standpunkt zur Ge- staltung zu bringen. Dann liefert eine Gegenüberstellung des Veränderten, Neuhinzugefügten und Fortgefallenen häufig die besten Argumente gegen die in der früheren Ausgabe ver- fochtenen Auffassung. Ein Beispiel hierfür bringt der Artikel über das heikle Thema„Getreidezölle" in der alten und neuen Ausgabe des Conradschen„Handwörterbuchs der Staatswissenschaften", von der soeben der vierte Band erschienen ist. Den betreffenden Artikel in der ersten Aus gäbe, wie auch den Nachtrag im Supplementband hat Professor Dr. H. Paaschs geschrieben, bekannt unter dem Namen„Zucker-Paasche" oder auch der„Heilige Paaschs", den neuen Artikel hat Professor Dr. I. Conrad verfaßt. Beide Aufsätze beginnen nach einer kurzen Uebersicht über die Geschichte der Getreidezoll-Gesetzgebung der verschiedenen Länder mit einer Erörterung der Wirkung der Getreidezölle auf die Getreidepreise. Paaschs hebt hervor, daß der Getreidepreis nicht„unter allen Umständen" und im„ganzen Inland" um den„vollen Betrag" des Zolles erhöht wird. „Freilich", heißt es dann weiter,„wird ein höherer Zoll, der über den Charakter der statistischen Gebühr hinausgeht, nie ohne Einfluß auf den Inlandspreis bleiben können; aber die Wirkung hängt wesentlich davon ab, wie stark im zoll- geschützten Lande die Nachfrage, wie groß im Auslände der angebotene Ueberschuß und ob anderweite Gelegenheit zum Absatz vorhanden ist. Wenn im Zollinlande infolge schlechter Ernten der Bedarf groß und dringend ist, wenn das Ausland wenig abzugeben hat und auch von andrer Seite die Vorräte stark in Anspruch genommen werden, so wird der Zoll in voller Höhe vom Importeur gezahlt werden müssen und der Inlandspreis durchschnittlich um den vollen Zollsatz höher sein als der Auslandspreis, auf den dann naturgemäß die starke Nachfrage noch außerdem einen steigernden Einfluß ausüben wird. Unigekehrt kann sehr wohl der Fall eintreten, daß, wenn im Inlands der Bedarf gering ist und das Ausland gleichfalls reiche Ernten eingeheimst hat und seinen Ueberschuß nicht absetzen kann, dann die fremden Lieferanten zu Konzessionen bereit sind, dem Einkäufer billigere Preise zugestehen, einen Teil des Zolles tragen, um nur überhaupt ihre Vorräte in dem bequem gelegenen Absatzgebiet unterzubringen und auf dem Weltmarkt durch verstärktes Angebot den Frei- Handelspreis nicht noch mehr zu drücken." Die ganze Erklärung ist so unbestimmt wie möglich, ein Ausdruck der Beflissenheit, der„Wissenschaft" nichts zu ver- geben und doch die Forderungen der Agrarier nicht zuriick- zuweisen. Was heißt„unter allen Umständen"? Wohlweislich läßt denn auch Paasche die Frage ganz unberücksichtigt, wie denn nun in Deutschland die Getreidezölle thatsächlich auf die Getreidepreise gewirkt haben. Dagegen heißt es bei Conrad(IV. Band, S. 338): „Die Wirkung(der Zölle) tritt um so schärfer hervor, je höher der Zoll ist, während er in den Zwischenhänden ver- schwindet und sich wenigstens nicht verfolgen läßt, wenn er niedrig und im Vergleich zu den Frachtspescn und sonstigen Unkosten bedeutungslos ist. Daraus crgiebt sich, daß auch in demselben Lande die Wirkung des Zolls in verschiedenen Jahren ungleich sein kann, ja selbst sich in den einzelnen Landesteilen, je nach der Konjunktur, ver- schieden gestalten wird. Ist zum Beispiel in Deutschland die Ernte eine günstige gewesen und auch im Ausland ein Ueberschuß vorhanden, so iverden deutsche Kaufleute im Aus- land nur wenig Nachfrage nach Getreide halten. Dagegen müssen ausländische bestrebt sein, ihr Getreide hier ab- zusetzen und werden zu größeren PreiStonzesfionen bereit sein, um das Getreide los zu werden; mit andren Worten, sie werden einen Teil des Zolls auf sich nehmen. Wenn dagegen umgekehrt Deutschland eines bedeutenden Zuschusses vom Auslande bedarf, während auch dort kein Ueberfluß vorhanden ist, so werden die deutschen Händler nicht nur auf dem Weltmarkt die Preise in die Höhe treiben, sondern sie werden auch in der Lage sein, sich den Zoll ganz ersetzen zu lassen, ja in ihren Forderungen noch darüber hinausgehen können. Die Preisdifferenz zwischen In- und Ausland wird nicht nur dem Zoll entsprechen, sondern mitunter noch größer sein." Und über die Wirkung des Getreidezolls unter den heutigen deutschen Verhältnissen fügt er(S. 339) hinzu: „Wo wie jetzt in Deutschland der Bedarf an Getreide zum großen Teil vom Auslande gedeckt werden muß und es wie bei dem Weizen einem großen internationalen Markt gegenüber steht, hat der Handel sich auf dieses Verhältnis eingerichtet, und es liegt für daS Ausland kein Grund vor, Deutschland besondere Preiskonzcssionen zu machen. Das letztere hat den Zoll in der Hauptsache zu tragen, wenn auch in dem einen Jahre mehr, als in dein andern." Prof. Conrad erweist dies treffend durch die Ziffern der deutschen Getreide-Einsuhr, der Anbaufläche und der Ernte- ertrüge, sowie durch vergleichende Zusammenstellung der Gctreidcpreise aus den wichtigeren Getreidcmärktcn, die ihn zu dem Ergebnis führt, daß ein dauernd aufgelegter hoher Zoll die Getreidepreise des Inlands im großen Durchschnitt entsprechend erhöht". Daß solche Erhöhung den„Kapitalgewinn" deS Boden- Eigentümers vermehrt, ohne daß für den landwirtschaft- lichen Betrieb„ein nachhaltiger Borteil" ent- steht, sieht sich auch Paasche gezwungen, zuzugeben. Aber meint er, wenn auch niedrige Kauf- und Pacht- preise für ländlichen Grundbesitz„an und für sich kein Unglück für die Volkswirtschaft" seien(ein köstlicher Satz). so würden doch„die starken Kapitalsverluste, welche Eigen- tümer und Hypothekengläubiger zu erleiden hätten, für längere Zeit eine so starke Verminderung der nationalen Kaufkraft zur Folge haben, daß die ganze Volkswirtschaft trotz der billigeren Brotpreise darunter zu leiden hätte". „Insofern", heißt es dann nach einigen weiteren Aus- führungen über den Einhalt solcher Notlage durch Getreide- zölle,„kann ein Schutzzoll sehr segensreich wirken und bietet zugleich eine Gelegenheit, durch Veränderung der WirtschaftS- weise sich allmählich in die veränderten Verhältnisse hineinzu- leben, wenn die Thatsache offenkundig ist, daß eine Wieder- aufhebung der Zölle in kürzerer oder längerer Zeit eintreten wir d."> Mit andren Worten: Wenn auch der Getrcidezoll für den landwirtschaftlichen Betrieb von keinem Vorteil ist. sichert er doch den Großgrundbesitzern und Hypothekengläubigcrn ihre Kapitalien, folglich kann er segensreich wirken, vorausgesetzt. daß bekannt ist. er werde in„kürzerer oder längerer Zeit" wieder aufgehoben werden. Fraglich bleibt nur, was hier unter„längerer Zeit" zu verstehen ist. Wahrscheinlich eine Dauer bis zu jenem Zeitpunkt, wo sich die Agrarier selbst gegen Getreidezölle erklären. Bei Conrad heißt es präciser(S. 310): „Sind durch den Zoll die Preise in die Höhe gegangen, so ist die entsprechende Wirkung, daß die Pacht in die Höhe geht, der Wert des Grund und Bodens steigt, der sich nach den Getrcidepreisen in hohem Maße richtet. Der Grund- besitzer, der im Momente der Auflegung des Zolles den Grund und Boden in der Hand hat, macht also dementsprechenden Gewinn, sein Grundstück hat einen höheren Kapitalswert und diese Steigerung schließt eine Kapitalsschenkung in sich. Der neue Pächter oder Käufer, der auf Grund der erhöhten Preise mehr Pacht oder eine größere Kauf- summe gezahlt hat. bezieht dann einen entsprechenden Vorteil von dem Zolle nicht mehr. Er wirtschaftet vielmehr unter denselben bedrängten Verhältnissen, wie sein Vorgänger. oder hat er nur ein teilweises, dem Zoll nicht entsprechendes höheres Gebot gemacht, so ist seine Situation allerdings eine günstigere, aber es schwebt über ihm das DamokleS- schwert der Beseitigung des Zolles, die er wiederum allein zu tragen hat.) Sie schließt für den Besitzer eine Kapital- konfiskation in sich, wie für den früheren Besitzer die Auflegung des Zolls eine Schenkung." Und gegenüber dem Paaschcschen Geschwätz von der Schädigung des Nationalvermögens hebt Conrad hervor: „Diese Auffassung ist auf das entschiedenste zu bekänipfen, da sie von durchaus irrigen Voraussetzungen ausgeht. Eine hohe Bewertung des Grund und Bodens liegt durchaus nicht im Interesse der Gesamtheit, sondern nur in dem der Inhaber des Grund und Bodens." Indes gesteht Prof. Conrad theoretisch zu:„Die Getreide- zölle können aber die Wirkung haben, den landwirtschaftlichen Betrieb in seiner bisherigen Intensität zu erhalten, oder ihn dazu anzuregen, durch höhere Aufwendung von Arbeit und Kapital die Ernte-Erträge zu steigern...." Das ist das bekannte„Wenn" und„Aber". Die Getreide- zölle können sicherlich solche Wirkung haben; nur haben sie in der Praxis meist eine ganz andre, nämlich die Verhinderung technischer Verbesserungen im Betrieb. Auch Conrad meint hinterher(S. 315):„Man meint, daß eine Steigerung der Preise genügende Anregung bieten würde, um eine weit größere Steigerung der Produktion herbeizuführen. Auch diese Voraussetzung ist eine durchaus willkürliche und entspricht nicht der Erfahrung. Die deutsche Landwirtschaft hat die größten Fortschritte nicht gemacht in der Zeit der hohen Preise, in den sechziger und Anfang der siebziger Jahre, sondern unter dem Druck der niedrigen Preise in den achtziger und neunziger Jahren." � Dennoch, obgleich Conrad selbst die Schädlichkeit der Ge- treidczölle für den landivirtschaftlichen Betrieb und die In- dustrie, soivie die starke Belastung des Arbeiterhaushalts durch sie nachweist, fordert er doch nicht ihre einfache Abschaffung oder wenigstens Herabsetzung. Ein kleines theoretisches Hinter- thürchen läßt auch er sich offen. Wenn durch einen plötzlichen sehr bedeutenden Preissturz, sagt er, eine Ueberzahl der Landwirte in ihrer wirtschaftlichen Existenz oder ihrer Bcsitzstellung be- droht scheinen, dann seien vorübergehende Getreidezölle be- rechtigt. Leider nur schweigt er sich ans, ob schon die heutigen Preise einen solchen Preissturz darstellen, oder ob er noch irgend einen andren im Sinne hat. Die Einnahme von Peking. Die Meldung von der Einnahme Pekings ist nunmehr mehrfach amtlich bestätigt worden. Ganz ohne Kainpf ist eS dabei nicht abgegangen. Die Hauptmasse der chinesischen Truppen war zwar schon vor mehreren Tagen abgezogen, aber eine Verieidiguug der Stadt wurde dennoch versucht. Der Angriff geschah hauptsächlich durch Nlssische und japanische Truppen. Die Japaner hatten den größten Anteil am Kampfe und Erfolge. Nähere Nachrichten über die jüngsten Kämpfe sowie über die Zustände in Peking während der beiden letzten Monate liegen noch immer nicht vor. Die amtliche Bestätigung. Washington, 17. August. Admiral Neme y telegraphiert aus Tatu von heute früh 1 Uhr: Soeben habe ich aus Tientsin folgendes Telegramm vom 16. August 10 Uhr abends erhalten: " Beting ist am 15. August genommen worden, die Mitglieder der Gesandtschaften find wohlbehalten." London, 18. Auguft. Das Marine Ministerinm hat folgende Depesche vom Admiral Bruce empfangen: Peking wurde am 15. August genommen; die Gesandtschaften find wohlbehalten. Am 1. Juli 1899 Man nimmt an, die Kaiserin- Mutter und Prinz Tuan fliehen nicht unwesentlich vermindert. nach Singam, der uralten einstigen Hauptstadt der chinesischen wurden deren 184, am 1. Januar 1900 nur noch 163 gezählt. Herrscher tief im Innern des Reichs, etwa 1000 Kilometer entfernt Mithin stellen die Kaufleute, Händler und Pflanzer zu den von Peking, getrennt von den Küstenprovinzen durch weites Gebirgs- 60 Köpfen, um die fich die Zahl der Deutschen im Schuhgebiet in land. der letzten Hälfte des vergangenen Jahres verringert hat, nicht Will man ihnen dorthin folgen? Will man sie erreichen, weniger als 21. Dafür ist Deutsch Ostafrita nächst Riautschou auch unfre ,, teuerste" Solonie, betragen dafür doch die Ausgaben im laufenden Jahre 6 700 000 M. wenn sie die Flucht fortsetzen? Will man alle Schuldigen", die fich an den Kämpfen beteiligt haben, fassen? Wir hoffen, daß der Wahnvit einer militärischen Beruhigung" Chinas uns erspart bleibt. Wenn nicht die Vernunft unsrer Staatsmänner, so würde die Unmöglichkeit des Unternehmens uns davor bewahren; es fragt sich nur, ob das deutsche Volt zuvor ungeheure Tokio, 18. Auguft. Aus Tientsin wird vom 16. August, Opfer an Gut und Blut bringen soll. Selbst die„ Kreuz- Zeitung" Winfe für eine vernünftige Auswanderungspolitik giebt. Zunächst fagt: Japanischer Bericht. 10 Uhr 15 Minuten nachmittags über Tschifu gemeldet: Folgendes Telegramm vom General Yamaguchi, datiert Pefing, 15. August, früh ist hier eingetroffen: Am 14. August griffen die alliierten Truppen Beking von der Ostseite an, zuerst mit Artillerie. Die Wälle wurden vom Feind hartnäckig gehalten. Der Angriff erfolgte durch Die praktische Nuganwendung aus ihrer gestrigen Lobeshymne auf die italienischen Wanderarbeiter zieht heute die Kreuz- 3tg.", indem sie der italienischen Regierung wohlgemeinte macht das Blatt den deutschen Gutsbesitzern noch einmal den Mund Soviel dürfte sicher sein, daß eine Verwässerig mit der Schilderung der Bedürfnislosigkeit dieser aus folgung der in das Innere des Landes entländischen Proletarier. Der Tagelohn für Landarbeiter schwanke tommenen chinesischen Würdenträger nicht mög- in Süditalien zwischen 53 und 73 Pfennige bei schlechter Rost lich ist." und Unterkunft. Solche Leute können sich doch nicht allzu plöglich Einige andre Blätter versuchen die deutsche Draufgängerlust zu die Begehrlichkeit deutscher Landarbeiter angewöhnen. Wenn die italienische Regierung nicht im stande ist, durch die japanischen und russischen Truppen auf der Nordseite zügeln. Die„ Köln. Boltsztg." bezweifelt den weiteren militä- innere Reformen, namentlich im Agrarwesen und in der Steuerund die fernere Notwendigkeit des Tongchow- Kanals und durch englische und amerikanische rischen Zusammenhalt der Truppen auf der Südseite des Stanats. Während der Nacht sprengten des unter den bisherigen Umständen von ihr gebilligten friegerischen zu der Einsicht kommen müssen, daß es für die italienischen Auspreot von ihr Stiegebiet geſeggebung, die ſtarke Auswanderung einzubännmen, dann wird fie japanische Truppen zwei Thore auf der Ostseite der Tataren Aufwands: wanderer entschieden vorteilhafter ist, wenn sie in Länder ant Leib stadt und drangen in dieselbe ein. Die englischen und amerikanischen Truppen drangen durch das Tumpienthor in die chinesische Etadt ein. Sofort wurden Detachements von beiden Truppenabteilungen nach den Gesandtschaften dirigiert, wo sie zusammentrafen. Japanischer Verlust über 100, darunter 3 Offiziere, chinesischer Verlust über 400 Tote. bod rh 3u spät gekommen. Tientsin, 16. Auguft. Die deutschen Seebataillone find hier eingetroffen. * Kämpfe in der Mandschurei. Petersburg, 18. August. Vice- Admiral Alexejew meldet dem Kriegsminister aus Port Arthur vom 13. d. M. über Tschifu vom 14. d. M. Gestern hatte General Fleischer mit dem 11. und Teilen des 1. und 3. Schüßen Regiments, 2 Compagnien und 2 Schwadronen der Schuhwache sowie mit 5 Geschützen Haitschen nach einen Kampf genommen. Die Bewegung begann am 10. August von Da- schi- tsao aus mit drei Kolonnen. Der Feind nahm sieben Werst nördlich von Da- schi- tsao eine Stellung ein und zog fich nach kurzemi Stampf mit einem Verlust von 100 bis 150 Mann zurück. Am 11. August wurde der Angriff mit 2 Kolonnen fortgesetzt. Der Feind verlor 300-400 Mann, 4 Geschütze und eine Fahne und gog fich nach Haitschen zurück. Die Russen hatten 7 Verwundete; eines der russischen Geschütze wurde demontiert. Am 12. August wurden bei Tagesanbruch die Höhenkette vor Haitschen und die Stadt selbst von den Chinesen geräumt. Es befanden sich auf seiten der Chinesen 4000 Mann regulärer Truppen, 1000 Boger mit 8 Geschügen. Der Feind zog sich nach Aissandsian zurück. General Protschitschago erließ in Wladiwostock einen Aufruf, in welchent er in chinesischer und russischer Sprache die Bevölkerung des Küstengebiets auffordert, fich nicht zu beunruhigen und den täglichen Arbeiten nachzugehen. Politische Weberlicht. Was nun? Berlin, den 18. August. Die Gesandten sind gerettet; ein widerstandsfähiges chinesisches Heer ist nirgends vorhanden; in allen Provinzen des großen Reichs, wo Fremde ansässig sind, herrscht Nuhe. Dennoch haben felbst liberale Blätter wie die Voss. 8tg." fein Wort einzuwenden gegen die Fortführung des Kreuzzugs, die Entsendung neuer Regimenter und des Oberkommandeurs, für den es nichts mehr zu kommandieren giebt. Man hatte sich den Verlauf der Dinge ganz anders gedacht. Die deutschen Fahnen sollten auf den Mauern Petings flattern und der blutige Ruhm der deutschen Soldaten sollte die Welt erfüllen. Nun ist das Rettungswerk vollbracht, ohne daß Waldersee die faiser liche Gabe des neugefertigten kostbaren Feldherristabs, benutzen durfte, ohne daß wir dabei waren. Die Regierung vermag sich noch nicht in die neue Situation zu finden. In Wilhelmshöhe gab am Sonnabend der Kaiser ein Fest zu Ehren Franz Josefs von Oestreich und das Fest war zugleich ein Abschiedsfest für den„ Oberkommandierenden in Ostasien". Das Depeschen- Bureau meldet aus Wilhelmshöhe: " Se. Majestät der Kaiser begrüßte das Oberkommando und überreichte dem Grafen Waldersee einen Feldmarschallstab mit einer Ansprache ,, auf welche Graf Waldersee dankend erwiderte... Der Kaiser brachte während des Mahls einen Trinkspruch auf Kaiser Franz Josef aus, der mit drei Hurras schloß... Nach beendetem Mahle begab sich Se. Majestät der Kaiser mit dem Grafen Waldersee zu Wagen nach dem Bahnhof, wo die Fahnentompagnie des Regiments Nr. 167 Aufstellung genommen hatte. Se. Majestät trug ebenso wie General- Feldmarschall Graf Waldersee lanenuniform. Der Abschied war ein überaus herzlicher. Se. Majestät umarmte und füßte den Grafen und füßte der Gräfin Waldersee die Hand." Keine Auskunft über China! Die Regierung schweigt, der Kaiser schweigt. Aber Walderfee wird abreifen! Was soll er noch in China? Niemand vermag eine flare Antwort auf diese Frage zu geben. " Nur in der Kölnischen 8eitung" tauchen Aeußerungen über fernere deutsche Pläne in China auf, die, wenn sie aus offiziöser Quelle fließen, alle Befürchtungen einer verstiegenen Rachepolitif bestätigen und übertreffen. Die Kölnische Zeitung" fagt: of all eit und eben siger zum Niederschmettern haben? Ein Ausgang nach dem find, und sollte daher die italienische Regierung סטן zu Werden die andren Mächte dann aber noch Lust geleitet werden, wo Willen Amerikas und Ja plans würde nicht danach aussehen, Warnen als habe man den Gegner auf die Knie gezwungen. Japan und nächst vor der Auswanderung nach Argentinien, Brasilien Amerifa machen Halt, und wenn andre Mächte weiter wollen, ist und Nordamerika, denn in diesen Ländern sind, wie die das Konzert zerstört und dem Oberbefehl des Grafen Walderfee Thatsachen nur zu deutlich gelehrt haben, die Italiener vielfach nicht die Basis genommen; denn dessen Vorbedingung ist die ihres Lebens sicher, nahezu rechtlos und müssen zumeist unter den härtesten Bedingungen fümmerlich ihr Dasein fristen." Solidarität des Vorgehens aller beteiligten Mächte... nd Welches Dorado blühe dagegen den Wanderarbeitern in den oſtelbischer Gefilden! Zwar sei das abgetretene italienische Minifterium mindestens sehr unvorsichtig gewesen, als es die italienischen Arbeiter vor der Auswanderung nach dem östlichen Preußen gewarnt habe, doch dürfte man inzwischen in den leitenden italienischen Kreisen erkannt haben, daß man durch antiagrarische Tendenzberichte getäuscht worden sei. Es sei eine Verständigung zwischen der deutschen und italienischen Regierung zwecks Schaffung einer ArbeitsvermittlungsOrganisation dringend zu empfehlen. Und die anarchistische Gefahr, die drohenden Ausweisungen bei Staiserbesuchen? Wenn das Deutsche Reich in den ersten Tagen des September weitere 7000 Maun mit fostspieliger Rüstung auf die kostspielige Fahrt nach Ostasien schickt, dann ist dafür die Voraussetzung, daß es in Asien noch zu größeren friegerischen Operationen fommen werde. Nach den Erfolgen, welche die verbündeten Truppen neuerdings gehabt, ist das allerdings nicht wahr scheinlich..." " Noch deutlicher spricht sich die rechtsnationalliberale Rhein. e ft f. 3tg." aus: Die größte Aufgabe ist mun gelöst. Was nun? Schwimmen die hunderttausend Mann etwa nur noch zum Vergnügen auf hoher See, wird Graf Waldersee etwa nur Oberfeldherr der vereinigten Truppen„ honoris causa"( Ehrenhalber) sein? Natürlich wird China die Rechnung begleichen müssen, und die Hauptaufgabe wird in diplomatischen Erörterungen bestehen. Wenn die Chinesen schon so wenig Widerstandskraft. gegen die geringen Truppen der Verbündeten geleistet haben, wie viel weniger würden sie sich gegen die ungeheuren unterwegs befindlichen Truppenmajien entgegenzustellen wagen! Damit fallen alle Nachereden ins Waffer, denn gegen Soldaten, die gar nicht fämpfen, fann man doch unmöglich den Grundsatz anvenden: Pardon wird nicht gegeben". Außer den diplomatischen Verhandlungen über die von China zu zahlenden Entschädigungen und diese werden so beträchtlich sein, daß man sich fragt, wie China fie wohl bezahlen könnte handelt es sich um die Einsetzung einer festen verläßlichen Regierung. Wir begreifen den Schmerz des zu spät kommenden Helden. Es gleicht einer tragischen Komödie, daß heidnische Japaner den Ruhm des christlichen Kreuzzugs erworben und daß den betenden Striegern kein armseliges Lorbeerblatt vergönnt blieb. ( Siehe vierte Seite.) Deutsches Reich. Die Knebelung der Protestbewegung gegen den Rache frieg fordern die„ Berliner Neuesten Nachrichten" im Anschluß an den Bericht über die Frauenversammlung, die am Dienstagabend im Gewerkschaftshaus ihren Spruch über die deutsche Chinapolitik gefällt hatte. Das Krupp- Organ liegt in folgender Form seinem Scharfmacherberuf ob: " Liebknechts China- Politik wird also von den Genossen" weitergeführt. Hoffentlich duldet die Behörde den öffentlichen, ichmählichen Unfug nur bis zu einer ge wissen Grenze." Die schäbige Denunciation wird feinen Erfolg haben, da der Polizei beim besten Willen zum Eingreifen die Handhabe fehlt. Eine Verdächtigung der Unparteilichkeit der Gewerbegerichte sucht die" Post" auszustreuen. Der Hinweis des Berichts des Parteivorstands darauf, daß die Gewerbegerichte als Einigungsämter ein wohlthätige Rolle im wirtschaftlichen Klassen die Arbeiter deshalb Ursache hätten, fampfe gespielt und sich an an den Gewerbegerichts Wahlen. - und der Agitation für die obligatorische dez obligatorische Einführung GeWerbegerichts rege zu beteiligen, veranlaßt das Scharfnacherorgan zu der Behauptung, daß die Gewerbegerichte vielfach zu Unrecht für die Arbeitnehmer Partei ergriffen hätten. Wir begreifen, daß Unternehmer vom Schlage der Hintermänner der" Post" ihre absolutistischen Herrschergelüfte und Ausbeutungsmarimen durch unparteiische Gerichte und Einigungsämter schwer bedroht fühlen. Der Fabrikfeudalismus duldet keine Rechtsinstanz, die auch den wirtschaftlich Schwachen zu deren Recht verhilft. Ueber die Ausweisung italienischer Anarchisten wird geGeheimhaltung von Kaiserreden. Die Veröffentlichung der meldet: Gelegentlich der kürzlich stattgefundenen Kaiserparade in rede hat, wie ein Berliner Blatt erfahren haben will, in maß- Jumern gegen die Anarchisten vorgeht. Am Freitag vor derselben an die Offiziere des ostasiatischen Expeditionscorps gerichteten Kaiser- Mainz konnte man beobachten, in welcher Weise der Minister des gebenden Kreisen sehr verstimnit. Generallieutenant v. Lefsel ist tam nämlich an die Wiesbadener Polizeidirektion seitens des Miniſters von dieser Thatsache in Kenntnis gesezt und veranlaßt worden, eine der telegraphische Befehl, sofort eine Kontrollliste der bei den Untersuchung einzuleiten und den betreffenden Offizier zur Bahnarbeiten daselbst Verwendung findenden dienstlichen Aeußerung aufzufordern. Er ist weiter angewiesen italienischen Arbeiter einzureichen. Dem Befehl worden, den Offizieren und Mannschaften mitzu wurde sofort Folge geleistet. Die Nationale der betreffenden Personen teilen, daß fie sich in ihren Briefen nach der Heimat jeder wurden hierher gesandt und genau geprüft. Die Folge davon war, Mitteilung über dienstliche Fragen zu enthalten und daß aus allgemeinen politischen Grünben" die Areßerungen des Kaisers nicht weiter zu verbeiter Carlo Marlitetti und Romiro Rossi, beide in Mailand ges breiten haben. bürtig, aus dem preußischen Staatsgebiet ausgewiesen wurden Der Wunsch bürgerlicher Blätter, daß es genug sei, wenn die Polizeikommissarius Henning in Wiesbaden hatte erwiesen, daß öffentlichen Ansprachen desKaisers bekannt gegeben werden, daß aber diese Personen sich durch aufreizende anarchistische seine Privatäußerungen und militärisch- dienstlichen Ausführungen Reden lästig gemacht hatten. In ähnlicher Weise der Welt verborgen bleiben mögen, soll also erfüllt werden. joll noch weiter verfahren werden. Auffallend ist, daß die beiden Ausgewiesenen bei staatlichen Arbeiten noch in Beschäftigung standen, trotzdem sie sich durch„ aufSüddeutsche Chinabegeisterung. Ein süddeutsches Blatt schreibt unter der Marte" Das verbitterte Süddeutschland": Man gehe hinein mitten in das Bolk, man höre die Stim- reizende anarchistische Reden läftig gemacht hatten". mung des Volts, man höre die Urteile über das China- Ein Kulturkampfscharmüßel spielt fich anläßlich der VerUnternehmen, über die Richteinberufung des fügung des Kultusministers betreffs des Verbots des polnischen Reichstags, wo es fich doch um Blut und Gut, des eignen Religionsunterrichts zwischen der ultramontanen und der Volks handelt, und wo ungezählte Millionen verausgabt ministeriellen Presse ab. So erklärt die" Post" gegenüber den werden müssen. Wo bleibt die Mitbestimmung des heftigen Angriffen der„ Köln. Volkszeitung" gegen Herrn v. Studt, Volks über sein eignes Blut, über feinen daß das Verbot gegen die polnische Propaganda des eignen Geldbeutel? Allenthalben geht nur ein Urteil Selerus gerichtet gewesen sei, bei der der polnische Religionsdahin, was wir Süddeutsche verloren haben und was wir noch zu unterricht mißhandelt worden sei: opfern haben, das verdanken wir den Berliner Zuständen. Die Weltmachtpolitit ist in offenkundigster Weise pro Ilamiert, aber wer ist mit ihr einverstanden? Auch die nicht, welche die Flotte bewilligt haben. Ganz Süddeutschland mit Ausnahme einiger Interessenten und Aldeutschen steht dieser Politik kühl bis and Herz hinan gegenüber. Man faßt all das, was uns die Berliner Politit an Blut- und Gutopfern aufzwingt, unter dem Namen„ moralische Eroberungen Preußens" zu1( him no fanimen. Also zu lesen im Stuttgarter, Deutschen Volksblatt", dem Organ der Centrumspartei in Württemberg. Das Blatt vergißt nur, daß das Centrum gerade, bald durch aktive Förderung, bald durch byzantinisches Geschehenlaffen, die Ents fesselung der Weltpolitik ermöglicht hat. " GNTI „ Wenn seither die Erteilung des Religionsunterrichts in nur so ist dies als polnischer Sprache zugelassen war, ein widerruflicher Ausnahme zu st a n d anzusehen. Die Aufhebung dieses Ausnahmezustands aber wurde für den Kultus minister geradezu eine die während des Schulunterpaganda des Kertas e polnische Bro= richts betrieben wurde, zu seiner Renntnis fam. Nicht minder fraglos wie feine Berechtigung zum Widerruf ist auch sein Verhalten gegenüber dem Erzbischof. Seine Verfügung berührte materiell das Mitwirkungsrecht der Kirche am Religionsunterricht nicht im geringsten, also verbot sich eine Verständigung mit dem Erzbischof von Stablewski von selbst, damit nicht durch Präjudicien die kirchlichen Rechte erweitert werden." Das Blatt fährt dann fort: Wenn man jemals in China zu annehmbaren Zuständen fommen will, wenn die Wiederholung der Greuelthaten von gestern für die Zukunft ausgeschlossen sein soll, dann ist die Feststellung der Verantwortung nötig und eine harte, unerbittliche Strafe. Mag man im aufgeklärten Europa über die Berechtigung der Abschreckungs Theorie gelehrt ftreiten: wilden Mit der Haranguierung des Staatsministeriums bezwedt Unfre hoffnungsvollen Kolonien. Für die Rückwärts- übrigens das rheinische Centrumsblatt nichts andres als eine AufVölkern gegenüber ist sie die einzige, die unmittel entwickelung Deutsch- Ostafrikas zeugt auch die Verminderung bauschung des Falls. Es soll der Auschein erweckt werden, bare Wirkung verspricht, und nur nachdem man sie zu der europäischen Bevölkerungselemente. als handle es sich um eine große Staatsaktion. Das Centrum hat erst angewandt hat, wird man daran denken, die milde Nach der Deutsch- Ostafr. 8tg." waren in Deutsch- Ostafrika am und belehrende Sprache der Civilisation zu reden. In unserm 1. Juli 1899 an europäischer Bevölkerung, bei bei mehr als ia allerdings vermöge seiner Biffer eine starte Bofition, aber omnipotent ist es gottlob nicht und es wird auch nie so weit kommen, daß es Bertrauen auf die Wirkung der Abschreckung hoffen wir jetzt, daß 6 Millionen Eingeborenen, 1090, am 1. Januar 1900 nur noch den Staat in Dingen, über die es für ihn feine zweite Meinung giebt, unter die Unruhen sich nicht über das ganze Reich ver: 1078 Seelen vorhanden. Von den 1090 Nichteingeborenen waren seinen Willen beugt. Ein sachlicher Grund, diese Angelegenheit zum breiten und uns nicht zwingen werden, auch auf 881 Deutsche, von den 1078 waren nur 821 Deutsche. Während Anlaß einer Kulturkampf- Episode zu machen, liegt also andern Kriegsschauplähen den Chinesen die Wucht der die Gesamtheit alſo um 12 zurückgegangen ist, hat sich die für das Centrum nicht vor. Wenn es aber doch nach einem Stonflitt Zahl der Deutschen um 60 vermindert. Die Zahl der europäischen Waffen fühlen zu lassen. Das ändert nichts deutschen Frauen und Kinder hat sich vom 1. Juli 1899 bis mit der Regierung lechzt, so beweist es damit lediglich, daß es in daran, daß wir auch auf den schlimmsten Fall uns gefaßt machen 1. Januar 1900 nur um 4 Köpfe vermindert, die der männ- nationalen Fragen immer noch nicht die Vorurteile überwunden hat." Nicht ganz unrecht dürfte die" Post" mit der Bemerkung haben, und so handeln müssen, daß wir jeder chinesischen Auflehnung mit lichen deutschen Bevölkerung um 56! Der größte Teil der männlichen daß, sofern es sich bei den Polen um„ häretische" Elemente einem genügenden Truppenaufgebot entgegentreten können." deutschen Bevölkerung besteht aus Beamten, Mitgliedern der SchutzDas ist das offene Bekenntnis zur Roheit und zur Abenteuer- truppe und Missionaren. Die Deutsch- Ostafrikanische Zeitung" zählt gehandelt habe, die Centrumspresse von der Zwangsnationalisierung Inft. Die Abschreckungstheorie wandte Deutschland an, als es die am 1. Januar 1900 371 Angehörige des Gouvernements, der Schuß- schwerlich so viel Aufhebens gemacht haben würde. Landarbeiterfrenden. Am 11. d. M. tamen 9 russinische LandErmordung zweier Missionare mit der„ Pachtung" von Stiautschou truppe und der Bost und 97 Missionare, zufammen 468. Dazu tommen fühnte. Diese Anwendung der Abschreckungstheorie erzeugte den noch 23 Angestellte der Usambarabahn. Der Rückgang der im Ab- arbeiter auf die Redaktion der„ Neuen Reform" in Krakau und erhängigkeitsverhältnis zur Regierung stehenden Personen von 529 auf zählten dort ihre Erlebnisse in der Provinz Posen. Sie waren für Haß der chinesischen Bevölkerung und führte zum Aufstand. Ver- 492 Köpfe entfällt ausschließlich auf die Missionare, deren Zahl fich die Zeit vom 25. April bis zum Herbst für das Gut Groschowiak messen sich nun die deutschen„ Hunnen", die Chinesen als„ wildes um 38 vermindert hat. Die Zahl der Beamten und Mitglieder der bei 8nin engagiert worden. Drei Monate ging alles gut. Boll" zu mißhandeln und von Gewalt zu Gewalt zu schreiten, so Schuztruppe ist unverändert geblieben. Dagegen hat sich die Als sie aber am 5. dieses Monats ihren Lohn für den Monat bedeutet das einen aussichts- und endlosen Krieg in China führen. Gesamtzahl der Kaufleute, Händler und Pflanzer Juli forderten, antwortete ihnen der Verwalter, daß sie nach Hause fahren könnten. Sie wären viel zu schwach und zu oft krank. Dies realpolitische Raisonnement, das den blutigsten Hohn auf Die Ausweisung mehrerer Bulgaren, derren Beziehungen Die Arbeiter behaupten, daß nur 2 oder 3 von ihnen wenige Tage trant zum macedonischen Stomitee in Sofia erwiesen sind, wird als be- alle Gebote christlicher Ethik und moderner Humanität darstellt, war Epoca" dementiert die von andren denn doch selbst den realpolitisch geschulten Anhängern Naumanns zu waren. Als sie sich beim Zniner Landrat beschwerten, wurden sie minister inspiriert wurden. verhaftet und am nächsten Tag zur Grenze abgeschoben. Hungrig vorstehend angekündigt.- Nedelhoff, der Mörder des Stelian viel. Bei der Redaktion der" Hilfe" lief eine Flut von Protest- und ohne Geldmittel famen fie in Krakau an. wird nach Butarest gebracht werden, um mit den Urhebern des schreiben ein, von denen Naumann in der Nr. 33 der Hilfe" vier legten Mordes fonfrontiert zu werden. Die Beweise für den Zu- der charakteristischten abdruckt. Diese Protesterklärungen seien in jammenhang der beiden Mordthaten find erbracht. Auszug hier wiedergegeben. squ bi Professor Paulsen Berlin schreibt: ta Afrika. Die bürgerliche polnische Presse thut gerade so, als ob das der erste Fall der Ausbeutung seitens polnischer Gutsbefizer wäre! Die Angelegenheit selbst bedarf aber dringend der Aufklärung. Wie kann ein 2 andrat dazu kommen, die Arbeiter abzuschieben, statt ihnen zu ihrem sauer verdienten Lohn zu verhelfen? 13 hot Vom Boerenkrieg. De Wets glüdliches Ent schlüpfen wird jezt auch von Lord Roberts durch folgendes Telegramm bestätigt: Wieder grober Uufug! In Posen wurde vor einiger Zeit ein Leierkastenmann zu 30 M. Geldstrafe verurteilt, weil er auf feinem Juſtrument ein point Nationallied geipielt hatte. Die " Ich fürchte sehr, daß es De Wet gelungen ist, seinen Verfolgern Verurteilung erfolgte unter Bezugnahme auf einen Erlaß des zu entgehen dadurch, daß er, wie ich glaube, seine Kolonne in Pojener Regierungspräsidenten v. Jagow vom 15. Mai 1898, in fleinere Abteilungen auflöſte. Nach den legten Nachrichten soll er sich dem er nicht nur die Absingung, sondern auch die Wiedergabe in der Nähe von Rustenburg befinden. Das letzte von Lord Kitchener der Melodie von zwei nationalen Liedern mit Strafe bedrohte. Der Verurteilte legte Berufung ein. Die Anklageschrift sprach vom eingegangene und vom 15. d. M. datierte Telegramm befagt, daß „ öffentlichen Aergernis" der Bewohner des Stadtteils. In der Ver- er zum Entsaze des Oberstlieutenants Hoare vom Südosten heranPolizei- iche. Carrington stand gestern in Ottoshop, etwas weiter östlich handlung fam man zum Resultat, daß sich nur ein fommissar geärgert" fühlte! Daraufhin erfolgte die Frei von diesem Orte waren Yeomanry- Mannschaften mit dem Feinde im Kampfe." sprechung. Der Verteidiger hatte u. a. darauf hingewiesen, daß der Gesang von„ Heil dir im Siegerkranz" in den Berliner Arbeiter vierteln gewiß genug„ Aergernis" veranlaßt. " = Was sollen wir machen, wenn es 50 000 Chinesen einfällt, fich uns zu ergeben?" Ich weiß es nicht; aber das weiß ich, daß wir sie nicht totschlagen sollen und nicht totschlagen werden: es würde keinen deutschen Offizier geben, der solche Blutarbeit befehlen, und keine deutschen Soldaten, die sie verrichten würden. Und was soll mit den Verwundeten geschehen, die gefangen in die Hände des Siegers fallen? Es wird unmöglich sein, ihnen eine Behandlung zu teil werden zu lassen, die europäische Heere im Krieg unter fich Feind und Freund unterschiedslos angedeihen laffen. Sollen wir darum zum Grundsatz erheben, daß die Söhne unfres Volfs Verwundete, die ihnen in die Hände fallen, umbringen? Ich bin wieder überzeugt, daß der Abscheu vor solcher Blutarbeit selbst dem Befehl Widerstand leisten würde. Ha Weitere Telegramme melden, daß Lord Kitchener nach einem forcierten Marsch die Truppe des Oberstlieutenant Hoare bei Elands- River en tiezt habe. Es handelt sich um eine Besagung von 300 Mann, von denen bereits am 10. 67 Mann gefallen waren, die man deshalb bereits völlig verloren gegeben hatte. Ferner war am 16. August General Carrington mit einer fleinen feindlichen Abteilung bei Malmani in einen Kampf verwickelt. Das Feuer hielt mit mehrfachen Unterbrechungen den ganzen Tag über an. Man vermutet, daß der Feind sich jetzt nach Zeerust zurückzieht. Die englischen Verluste sind unbedeutend. Ueber die künftige Entwidlung des Krieges urteilt denn auch der" Standard" nicht allzu optimistisch: Am wenigsten tann ich verstehen, wie ein Blatt, das an seiner Stirn auch die Worte: Gotteshilfe und Bruderhilfe trägt, das in jeder Nummer eine evangelische Betrachtung bringt, sich zu solchen Grundsätzen bekennen kann. Sind die Chinesen feine Menschen? Und wenn sie es find, sind sie dann nicht Brüder und Kinder des einen Vaters, auch sie zum Heil berufen? Mögen sie sich oder mögen einige unter ihnen wie Entartete sich verhalten haben noch sehen wir ja die Dinge, die sich dort zugetragen haben, nicht flar sind wir dadurch der Pflicht überhoben, wie Menschen und Christen zu handeln?" Kulturfortschritt. Dem Ingenieur R. Kiel Iman in Stod holm ist es, wie von dort geschrieben wird, gelungen, ein ursprünglich von dem Lieutenant Friberg erfundenes automatisch wirkendes Gewehr so zu verbessern, daß es sich bei den auf dem Schießplatz am Rosersberg, unweit von Stockholm, vorgenommenen Versuchen als durchaus brauchbar" erwies. Der Leiter dieser Schießübungen, Oberstlieutenant Lemchen, erklärt, die Waffe entspreche allen Anforderungen, die man betreffs praktischer Anwendbarkeit, Treffsicherheit und Einfachheit des Mechanismus an sie stellen könne, und das Der zerstörende Einfluß de Wets wird sich auch noch weiter Problem des automatisch wirkenden Gewehrs jei als gelöst zu fühlbar machen: Stönnten wir ihn vernichten, so würden wir nicht betrachten. Die Handhabung der neuen Waffe soll die denkbar nur die großen fliegenden britischen Kolonnen frei erhalten, einfachste sein. Wenn das Magazin mit Patronen. gefüllt ist, braucht sondern auch die andern Kommandanten; Botha in Ost- Transvaal, der Soldat nur anzulegen und so oft abzudrüden, Delarey an der Grenze von Betschuanaland und Olivier im Freiund Zeit wie die Batronen reiden. Die Beförderung ber, Cinabreit wäre, grieben zu schließen. Und wenn De Wet night en masse ge- wir Delicie haben uns lcgthin schwer geärgert mund ſtart in die einzelnen überzeugen, daß das dies bei jedem andern Magazingewehr mittels besonderen Hand- faßt werden könnte, so wäre es gut, seine Streitmacht wenigstens in griffs geschehen muß. Als weiterer Vorteil wird der leichte Stoß fleine Guerillabanden zu zerschlagen. Der Eig der Regierung soll, beim Abfeuern gerühmt. Dieser leichte Stoß beruht darin, daß ein großer Teil des Stoßes dazu ausgenutzt wird, die Waffe neu zu laden und die Patronen in Schußlage zu bringen. Im Aeußern unterscheidet sich die neue Waffe so gut wie gar nicht von dem in Schweden in Gebrauch befindlichen Mauser- Gewehr, und auch das Kaliber ist dasselbe, so daß die bisherige Munition für das neue Gewehr verwendet werden kann. 60 nind d D wie erzählt wird, übrigens nicht nach Lydenburg verlegt werden, sondern nach Baberton weiter östlich, welches in einem sehr zerrisienen und hügeligen Terrain liegt, das wie geschaffen für die Voeren- Taktik ist. Auch liegt es an der Delagoabahn. Hier er man den letzten Widerstand der Boeren, der nicht zu lange(??) dauern dürfte, wenn Lord Roberts ausschließlich sich dagegen wendet. Nichtsdestoweniger ist es auch sehr ärgerlich, daß wir wahrscheinlich auch Westtransvaal noch einmal werden unterjochen müssen; General Delarey, mit dem De Wet mum Ausland. im du fich zu verbinden trachtet, dringt wieder in diefe Gegend mit leider recht starter Streitmacht ein. So ist eine erneute Belagerung von Mafeting möglich, was nach den übertriebenen Siegesfesten, die zum Entsatz dieses Städtchens stattfanden, ein solches Uebermaß von Lächerlichkeit sein würde. daß wir nicht daran zu denken wagen. Trotzdem scheint es nicht unmöglich zu sein. Frankreich. Schöne Worte. Präsident Loubet hielt am Sonnabend bei Verteilung der Preise an die Aussteller nachfolgende Nede: Pfarrer Lic. Traub in Schwäbisch- Hall erklärt: tubing Die bloße Humanitätsgesinnung wird schaudern vor der Antwort, welche die Frage des Artikelschreibers fällt, sich zu ergeben? Es herrschen völkerrechtliche über die Art erwartet: was jollen wir machen, wenn es 50 000 Chinesen einBrust geworfen, daß die Engländer solche Grundsäge außer acht gelassen haben. Also falt Blut!" de out off In dem Schreiben des Pfarrers Dr. Lehmann- Homberg heißt es: " Das Leserpublikum der„ Bilfe". wenigstens soweit es durch seine national- fociale Parteizugehörigkeit in der Hilfe" sein maß gebendes Parteiblatt ficht, ist es sich selbst schuldig, diese Verteidigung des Kaiserworts ein für allemal ab zuweisen. Wir möchten der Hilfe" eine näher liegende Frage vorlegen: In den eroberten Takuforts haben die Russen kein Pardon gegeben; sie haben den dort unterliegenden verwundeten Chinesen mit ihren Kolben die Echädel eingeschlagen. Wünscht die hilfe" wirklich, daß auch unsre wackeren deutschen Soldaten sich in dieser Weise zu Word buben degradieren sollen? Den Ruhm, daß noch int 1000 Jahren von ihnen wie von den Horden des Königs Eyel Ich danke allen Mitarbeitern bei der Ausstellung für ihre gesprochen werden wird, können sie allerdings dabei erlangen; mur Beihilfe; ich sehe mit Bedauern die Stunde des Schlusses leber ein Komplott gegen Lord Roberts be könnte ich diesen Ruhm nicht wesentlich höher als den Ruhm eines der Ausstellung herannahen; aber aber unser Trost ist der richtet ein Neuter- Telegramm aus Pretoria vom 17. August: Herostratus oder der heutigen anarchistischen Mörder einschäßen. Das Kriegsgericht verhandelte heute gegen den Lieutenant Hans Glaube, daß der Geist dieses vergänglichen Werks das Gott behüte unser Vaterland und Wert selbst überleben werde. Die Ausstellung wird dazu Cardna von der Staatsartillerie, der beschuldigt ist des Bruchs unser Heer vor diesem Rüdfall in hunnischgedient haben, zwischen den Regierungen und Völkern des Ehrenworts und der Teilnahme an einem Komplott gegen chinesische Barbarei.(!) die dauerhaftesten Beziehungen und Bande herzustellen. Lord Roberts. Der Angeklagte bekamite sich schuldig, erklärte aber, Endlich schreibt ein hochverdienter Freund" der„ Hilfe" aus Das Ausland konnte feststellen, daß Frankreich das Land des er sei zu dem Komplott durch englische Geheimägenten verleitet München: Friedens und der Arbeit geblieben ist. Die zwischen den Gästen worden und bestritt, jemals mit Botha in Verbindung getreten zu Frankreichs und uns hergestellten Beziehungen find getragen von sein. Er habe versucht, dies zu thun, doch sei er dabei abgefaßt dem Vertrauen, das sich auf die Anerkennung des Verdienstes und und zurückgebracht worden. Hierauf wurde die Verhandlung vertegt. des Werts der betreffenden Völker gründet. Zahlreiche Kongresie, in welchen über die Probleme einer moralischen und materiellen Besserung der Gesellschaften beraten wurde, gestatten festzustellen, daß Es freut mich, daß Sie das Verhältnis von Ethik zu jeglicher Art Politik in erneute Erwägung ziehen wollen. Es erscheint mir dics dringend nötig, wenn Sie den erlangten Einfluß auf die Arbeiter nicht verlieren, sondern erweitern wollen. Es geht nicht an, eine doppelte Buchführung für innere und äußere Politif einzurichten, etwa wiejene Familiens vater und Brüder sind, alle übrige Welt aber begaunern. alle Böller auf die Realisierung des ſocialen Fortschritte und des Der Schiffbruch der national- socialen 3nden, welche vortreffliche Ehegatten& am Ideals der Gerechtigkeit und Solidarität hindrängen. Die Auss stellung von 1900 wird der Solidarität eine neue kraftvolle Ausdehnung verleihen. Die Solidarität wird in Zukunft Der Präsident der französischen Republik spricht von europäifcher Solidarität, von Kulturfortschritt und Brüderlichkeit unter den Menschen, während in Wirtlichkeit niemals mehr denn in unsren Tagen Gewaltthätigkeit und Roheit die Kultur verhöhnten. Rußland. Realpolitik. Wenn ich aber jetzt sehe, wie man in Deutschland sich nicht entiezt vor der Parole: Pardon wird nicht gegeben! zurückzieht, wie man die Schatten Attillas heraufbeschwört und Ezels Thaten als Muster hinstellt, wie man in demselben Atemzug noch von einer Mission zur Ausbreitung des Christentums spricht, den alten Gott, der noch lebe, als Kriegsgenossen einspannt, und gar noch Steichs beter zur Vernichtung des Feindes auf ruft, dann verhülle ich mein Haupt und gebe alle Hoffnung auf, eine Besserung unfrer inneren Verhältnisse noch dammern zu sehen. Wo solcher Rückfall in die Barbarei ungeahndet hingenommen wird, ist es die nationalen hoffnungsmachen zu wollen du einer den Triumph der Gewalt vergänglich machen; sie wird Man erinnert sich noch sehr genau des Eindrucks, den jene zu einer freundschaftlichen Regelung internationaler Konflifte Wilhelmshavener Nede des Kaisers hervorgerufen hatte, die die nach und zu einer Befestigung des des Friedens führen. Sie China abdampfenden Truppen anwvies, feinen Pardon zu geben. wird nicht alle Uebel und Mängel befeitigen, welche Selbst die konservative Presse, und was noch mehr bedeutet, schlechte Leidenschaften zu Tage fördern können, aber sie wird geftatten, aus nächster Nähe das Ziel ins Auge zu faffen, auf welches felbst die" unparteiische" Presse erklärte es zunächst für völlig alle edelmütigen Herzen zusteuern, nämlich die Herabminderung ausgeschlossen, daß der Pajjus" Pardon wird nicht gegeben" des Elends und die Verwirklichung der Brüderlichkeit." cine Aufforderung an die deutschen Truppen, keine Gefangenen zu machen, bedeuten könne. Nur das Organ des evangelischen Theologen und national- socialen Führers Pastor Naumann fand in der Rede, so wie sie ohne trampfhaftes Drehen und Deuteln ihrem flaren Wortlaut und Sinn nach verstanden werden mußte, nichts, was irgendwie Beanstandung finden könnte. Dieser politi fierende Theologe, der seiner pastoralen Vergangenheit noch Troß dieser zermalmenden Kritik hat Herr Naumann noch den Dem Warschauer Kriegsgericht wurden vor einigen Tagen immer dadurch seinen Tribut abstattet, daß er für traurigen Mut, seinen„ realpolitischen" Erguß zu verteidigen. Freilich, der Arbeiter Konrad Jeziorowski aus Ciensbochan und jede Nummer der Hilfe" eine Predigt in dem bilder- und der Gedanke, daß unire Soldaten eventuell 50 000 Chinesen falten die Landleute Alexander Mrózik, Joseph Krawczyt, Stanislaus gleichnißreichen Erbauungsstil schreibt, wird von Blutes über die Klinge springen lassen sollten, ist auch ihm zu Glinski, Auchzej Rutkowski und Josef Starca übergeben. dee beherrscht, um jeden Preis Realpolititer sein zu müssen. grausig. Eine so große Menge Chinesen werde sich, da sie das Der Generalgouverneur Wnerhtynsti hat einen diesbezüglichen Befehl in den Warschauer Blättern veröffentlicht. Die Da diese Realpolitik, die wir gelegentlich als phantastischte Irreal- sichere Los des Abgeschlachtetwerbens vor Augen habe, gar nicht erAngeklagten werden beschuldigt, der geheimen Socialistischen politik nachgewiesen haben, als auswärtige Politik die Form der geben, sondern ihr Leben so tener als möglich verkaufen. Also ein Partei Polens, die als Hauptziel den gewaltsamen brutalften Weltraubpolitik annimmt, so batte Herr Naumann im fich bunniiches Gemezel in verschleierter Form, das auch Umsturz der bestehenden Staatsordnung hat, angehört zu haben" eine reinliche Scheidung vollzogen zwischen dem Ertheologen und noch einer Menge deutscher Soldaten das Leben kosten würde! und am 4. November 1899 den Maschinisten Jan Mazur in Ethiker einerseits und dem Realpolitiker andrerseite, dem nach Gegen Schlächtereien im fleinen Maßstabe empört sich zudem das Sielee( Gouvernement Betrifau) getötet zu haben. Nach der politischer Jesuitenmoral jedes Mittel zur Erreichung des vermeintlich religiöse und fittliche Gefühl des socialpolitischen Erpastors nicht. Anklageſchrift wußten die Angeklagten, daß Mazur der Polizei das guten Zwedes recht ist. Einer der Jutimen Naumanns, der Redacteur Er besitzt das moralische Bartgefühl jener Kindesmörderin, Bestehen eines socialistischen Birkels in dem Bergber Hilfe". Dr. Maurenbrecher, hat dies famose Zweiseelentum die keinerlei Schuldbewußtsein verspürte, weil das Kind ja wert melden wollte. Mazur wurde mit zerschlagenem Schädel und feines Meisters in folgender Weise gelennzeichnet: ered offung ein band ganz flein gewesen sei. Nun fonnte aber 15 Messerstichen aufgefunden. Es ist seit wenigen Wochen der zweite Fall, in denen Arbeiter, die der Bestrafung von Verrätern durch den Tod beschuldigt werden, bors Kriegsgericht gestellt werden. Rumänien. sid " eau der firen „ Die Politik ist ihm ganz selbständig geworden, ein ein Anhänger der Abich redungstheorie die Verweigerung Lebensgebiet, das unabhängig von Moral und des Pardongebens billigen, es mußte also ein recht traffes Religion den Kampf um die Macht nach innen und Exempel statuirt werden. sd diff da außen zum Inhalt hat. Die Religion behält ihre Rolle Aber Herr Naumann hat noch ein Argument: Unfre deutschen oals, Geelentroft und Gratehungsmacht", die Truppen müssen durch das Abschlachten Wehrloser für den Moral tann höchstens die Form des politischen Kampfes Kolonialtrieg erzogen werden! Warum empfiehlt Herr beeinflussen, aber in ihrem Wesen davon unberührt bleibt die Politit, der Kampf der verschiedenen wirtschaft- Raumann da nicht, den Prinzen Arenberg zum Juftructor unfrer Solonialtruppen zu verurteilen? lichen Schichten, die die Nation füllen." In diesem Neben einander selbständiger Lebensgebiete, von denen jedes feine eignen Geseze hat, die man achten soll, in diefer doppelten Buchführung", wenn man so will, Iöst sich Die frühere Verbindung von Christentum und Socialismus" endgültig auf..." " Bukarest, 18. August. Die„ Agence Roumaine" meldet: Die Untersuchung bezüglich der Ermordung des Professors Michaileano hat neue sensationelle Ergebnisse zu Tage gefördert. Bei Alegeff, einem Komplizen des Mörders, wurden mehrere vom Obersten Kopatscheff, dem Kommandanten der Garnison bon Rustschuk, und andern hervorragenden Persönlichkeiten unterzeichnete Briefe aufgefunden. Die Briefe enthalten einen vollständigen Plan der Ermordung Titofstis und andrer Bulgaren und, wie es heißt, auch gewiffer politischer Persönlichkeiten Rumäniens, Die Person Naumanns verkörperte dergestalt gewiffermaßen das ferner Anweisungen zur Vergiftung, welche von Trifanoff. dem Wesen des historischen Christentums, das seit je diefelbe„ doppelte moralischen Urheber des an Titofsti begangenen Mords herrühren, Buchführung" kannte und die Worte des Stifters des Christentumis welch letzterer wegen seiner vor den rumänischen Gerichten gemachten Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist" Enthüllungen zum Tode durch Gift verurteilt worden war. Das Gift, das aus Sofia abgefchidt war, wurde bei Alereff gefunden. travestierend, in christlichen Phrasen schwelgte, um in weltlichen Die Untersuchung förderte ferner einen Plan für die Flucht der Dingen die Lehren des Christentums mit Füßen zu treten. Mörder Titofstis aus dem Gefängnis von Vacarenci bei Bukarest zu Tage. Ein Wächter, der im Einverständnis war, wurde verhaftet und der Plan vereitelt. Die Blätter veröffentlichen zahlreiche Einzelheiten über diese Vorgänge sowie über die revolutionären Umtriebe einer großen Anzahl bulgarischer Makedonier, die in Rustschuk von bulgarischen Offizieren einegerciert und, wie die„ Epoca" behauptet, jogar vom StriegsBlättern veröffentlichte Nachricht über eine angebliche Mobilisierung eines Bukarester Armeekorps und die Einberufung von 7 AltersKlassen und erklärt, es feien lediglich die Wachtposten an der Grenze verstärkt worden. " Der Realpolitiker Naumann verfah denn auch flugs die fragliche Kaiserrede mit folgender Gloffierung: Die Sache liegt doch einfach so, daß unsre asiatischen Truppen gar nicht in der Lage find, größere Gefangenenbestände Was Entrüstet aber weist Naumann die ihm als Christ gemachten moralischen Vorwürfe zurück: 123 Die Stellung des Christen zum Krieg ist an sich eine unendlich schwere, weil Jesus mitten im Frieden des römischen Weltreichs(!) gelehrt und gelebt hat. Niemand tann wagen, die Frage zu beantworten: Wie würde der Sohn Gottes in einem politisch Leistungsfähigen Bolt, das um seine politische Zufimft zu kämpfen hat, sich ver halten haben? Würde er in dieser Lage eine unterschiedslose Lehre von internationaler Brüderlichkeit verkündigt haben? Wir wissen es nicht. Unser Heiland lebte in einer Weltepoche, in der durch den römischen militarismus der Friede da war(!). An ihm können, dürfen und wollen wir nichts wegstreichen. Gott gab ihn uns so wie er ist. Nur sollen wir uns des Unterschieds der Zeit und der Lage bewußt bleiben." 50 000 Chinesen ollen wir machen, wenn es Gegenüber einer solchen Blasphemie versagen uns die Worte; 50 000 Chinefen einfällt, sich uns zu ergeben? die Antwort auf diese Verspottung der eignen Glaubensideale über Dann bewachen und ernähren wir diese gelben Brüder und find lassen wir den Naumann nahestehenden Pastoren. Das historisch dadurch kampfunfähig! Ein Expeditionscorps im Barbarenlande fann fich die 2a ft einer Gefangenenversorgung, wie Unsinnige dieser Auslassung bedarf ebenso wenig der Widerlegung. wir fie 1870/71 in vorzüglicher Weise übernommen haben, nicht Eine geradezu beängstigende konfusion aber verrät auf die Schultern legen laffen." die trogige Versicherung Naumanns, in der bisherigen Weise an der »schärfsten Ausprägung einer einheitlich" en(!) Politik" weiter- jorbeiteii zu wollen.»Indem wir diese? thun, bleiben wir in der �Politik dem Zuge der s i t t l i ch e n E r f a s s u n g(!) des öfsent- lichen Lebens tren, der uns von Anfang an beseelt hat." Die säuberliche doppelte Buchführung zwischen dem christlich-innerlichen »Seeleutrost" und der sittlich neutralen politischen Brutalität ist dem Herrn Pastor in seinen Seelenuöten also zum Teufel gegangen, der »Realpolitiker" ist aber geblieben. Die national-soeiale Sekte wird diesen Zwischenfall schwerlich überivinden. Ausgewiesen wurde aus Hamburg der italienische Schweizer- "biirger Genosse Giovanni B a l ü r, der seit einiger Zeit an dem in Hamburg erscheinenden italienischen Arbeiterblatte„L'Operario Jtaliano" mitarbeitete. Ein Grund für die Ausweisung wurde nicht augegeben. Wozu auch Gründe! Totenliste der Partei. Ein alter Kämpfer, der Genosse Rudolf W i e ni e i e r, ist in Altona gestorben. Er war ein unermüdlicher Streiter, der wenig gekannt und wenig genannt, doch ein ganzes Menschenalter für die Sache des Proletariats gestritten und gelitten hat. Er fehlte in den siebziger Jahren in Altona in keiner Versammlung und immer war er der Leiter der Teller- sammlungen. Nach Erlaß des Soeialisteugesetzes setzte er seine Thätigkeit als Geldsammler fort und beteiligte sich auch an der Per- breitung des Züricher..Soeialdemokrat". Als dann der Belagerungs- zustand über Altona verhängt wurde, war Wiemeier einer der ersten Ausgewiesene». Er ging nach Kellinghusen, wo er ununterbrochen agitierte und ebenso uuennüdlich ivie früher in der Herbeischafsimg von Geldmitteln war. Wenige Abrechnungen wurden im»Soeial- demokrat" veröffentlicht, in welcher nicht eine größere Summe ver- zeichnet war. die der»Nordische" eingesandt hatte. Der»Nordische" war Wiemeier. Schon lange wurde er von Asthma geplagt. Lange Jahre hat er treu ausgehakten und trotz seines Leidens jede Arbeit im Dienste der Partei übeniommen. Er hat auf seinem Posten ausgehakten, bis er von feinem Leiden niedergeworfen wurde. Die Wahlkreis-Konferenz im siebente» badischen Kreise (Offenburg-Kehl-Oberkirch) fand am l2. August in O f f e n b u r g statt und war aus den ländlichen Bezirken gut besucht. Sie ge- staltete sich zu einer Trauerfeier für den»Soldaten der badischen Freiheitsarmee", wie unser teurer Genosse Liebknecht in der Widmung der Offenbnrger Soeialdemokraten genannt wurde. Seine Ehrung erfolgte nach einer weihevollen Ansprache des Abgeordneten Geck. Die Konferenz beschäftigte sich sehr lebhast mit der Reichs- tagSersatzwahl vom Mai d. I. und mit den Ursachen de? Rückgangs der soeialistischen Stimmenzahl. Von keiner Seite wurde dem Wahlkomitee der Vorwurf gemacht, daß ihm ein Verschulden an dem für uns ungünstigen WahlanSfall zugeschrieben werden kann. Die äußerst anormalen Verhältnisse, die außerhalb der Partei lagen, wirkten bei dieser Ersatzwahl nachteilig; insbesondere der Umstand, daß der österlichen Zeit wegen die Abhaltung der Versammlungen auf die kurze Frist von acht Tagen beschränkt wurde und Lokalitäten stbwer sich finden ließen. Zu beklage» ist der Stimnienrnckgang in Offenburg, während ländliche Orte eine hübsche Zunahme verzeichnen. Die Vorwürfe, welche bei Bekanntwerden des Wahlresnltats im »Vorwärts" und nach ibm in andern Partei-Organen gegen die Genossen des siebenten Wahlkreises erhoben wurden, erschienen der Konferenz bei genauer Prüfung der Sachlage als zwar wohlgenieinte Kundgebungen, aber auch als unbegründet. Die namhafte» Kosten der Wahl wurden zum größten Teil von den Genossen des Kreises aufgebracht, und es besteht nach Tilgung aller Schulden des Agitationskomitees ein Kassenüberschuß. Zum Delegierten für den Parteitag in Mainz wurde einstimmig der Genosse Adolf Geck gewählt. Die Wahl des Agitationskomitees bleibt der Offenburger Organisation überlassen; die Ernennung eines Vertrauensmanns ruht bis nach dem Mainzer Parteitag. AuS Russisch- Pole». Vor ein paar Tagen hat in Warschau anläßlich der Beerdigung eines Mitglieds der jetzt nicht mehr be- stehenden Partei„Das Proletariat" eine Demonstration christlicher und jüdischer Arbeiter stattgefunden. Sämtliche Teilnehmer an der Demonstration sind verhaftet worden. Eine Demonstration polnischer und jüdischer Arbeiter hat vor kurzer Zeit auch in Lodz stattgefunden; bei dieser Gelegenheit sind 7 Mann verhaftet worden. Poltlriliches, Gerichtliches usw. — Die VorstandSsitzungen des socialdemokratischen Vereins in Krefeld werden jetzt von der dortigen Polizeibehörde für Wer- faumilungen erklärt und polizeilich überwacht. Die dortigen Genosse» werden sich natürlich bei der Ansicht der Polizei nicht beruhigen. — Wege» VerteilenS von Druckschriften ohne polizeiliche Erlaubnis wurden in Halle der Parteigenosse Sachse und seine Ehefrau vom Schöffengericht zu je 6 Mark Geldstrafe verurteilt. Gvivovkslltzttftlichrs. Verl!» nnv Hmgegenv. Aufruf an sämtliche Fliesenleger Berlins und Umgegend. Unterzeichnete Kommission teilt hierdurch den gesamten Fliesen- leger Berlins und Umgegend mit, daß der Ausstand am Donnerstag. den 13. August, aufgehoben worden ist, und hat demzufolge jeder Flieseuleger sich nach dem vereinbarten Tarif zu richten. Betreffs Aufnahme der Arbeit steht in Punkt 10 des Tarifs folgendes: Die Arbeit muß sofort wieder aufgenommen iverden und haben die Arbeitnehmer die Arbeit dort wieder aufzunehmen, Ivo sie dieselben niedergelegt haben, sofern sie nachgewiesenerniaßen keine andre Arbeit mit Kündigungsfristen haben. Sämtliche Arbeiter haben sich bei ihren früheren Arbeitgebern zwecks Wiederaufnahme der Arbeit, aber spätestens bis nächsten Montag, zu melden. Mit Kündigungsfristen verbundene Vertrags- abmachungen dürfen in der Zwischenzeit mit andren Arbeitgebern nicht getroffen werden. Allen denen gegenüber, welche sich bis spätestens am nächsten Montag nicht gemeldet haben, gelten die Be- ftimmunge» dieses Vertrags nicht. Die Lohnkonmnssiou der Fliesenleger Berlins und Umgegend. Die Tapezierer werden darauf aufmerksam gemacht, daß wegen der am Montag erfolgenden Wahlen zum GesellenauSschnß die öffentlichen Versammlungen am Dienstag ausfallen. Die Kollegen werden dringend ersucht, sich Montagabend 7 Uhr in der Ressource, Kommandanleustraße, einzufinden. Kraukenkassenbuch legitimiert. Die Verbandsleitung. Deutsches Reich. Wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen. Die Innung der Steinsetzermeister inLeipzig hatte an den hiesigen JnnnngSverbands- Vorstand. Oberineister Kuhlbrodt, geschrieben, daß hier keine Leipziger Steinsetzer in Arbeit genommen werden sollten. Als Antwort erhielten die Leipziger Terroristen von Herrn Knhlbrodt folgenden vernünftigen Rat: »Bezugnehmend auf... teile ich ergebenst mit. daß ich nach den im vorigen Jahr gemachten Erfahrungen über den Streik in Berlin nur dringend anraten kann, sich so rasch wie möglich mit ihrer Gesellenschaft in irgend einer Weise zu einigen. Die Steinsetzer- Innung in Berlin hat gesehen, daß eS unter keinen Umständen möglich ist, Straßen wochenlang offen liegen zu lassen und den Verkehr der anliegenden Grundbesitzern zu hemmen. Meine persönliche Meinung geht dahin, daß Sie etwa? zu- legen und die Gesellenschast etwas ablassen müßte, worauf die Gesellenschaft gewiß auch eingehen wird."... Die Antivort der Leipziger Innung auf diesen Vorschlag ist äußerst charakteristisch. Dieselbe schreibt: „Im Besitz Ihres geehrten Schreibens vom 9. Juli gekommen, worin Sie der Leipziger Steinsetzer-Jnnung den Vorschlag machen, daß wir uns doch mit den Gesellen vereinigen sollten, worüber wir uns sehr wunderten. Es muß doch endlich einmal der Humanität?- dusel aus der Welt geschafft werden und die Innungen, welche dem Verbände angehören, sich so organisieren und fest zusammenhalten, wie die Gesellen als Beispiel uns schon vielmals gegeben haben.... ES ist aber diesmal wieder bei Ausbruch unsres Streiks be- wiesen worden, daß die Bestimmungen und Vereinbarungen von den Verbandsmitgliedern nicht gehalten werden, denn selbst die Berliner und Potsdamer Meister... haben streikende Gesellen in Arbeit gestellt, welche von Herrn Knoll nach dort berufen worden sind, die Namen der Meister sind Ihnen ja schon mitgeteilt worden. Nun, was sollen dann die andren Verbandsmitglieder thun? wenn die Berliner und Potsdamer Kollegen aus der Reihe tanzen. Die Leipziger Innung... fordert deshalb ihre vollen Rechte, welche darin bestehen, daß sämtliche Leipziger Steinsetzer, welche bei Berliner und Potsdamer Kollegen arbeiten, sofort entlassen werden. Außerdem an sämtlicheJnnungenMitteilung ergehen zu lassen, daß keine Leipziger Steinsetzer in Arbeit genommen werden dürfen, und sollten solche schon in Arbeit stehen, sofort zu entlassen sind.... Sollte der Vorstand unsren Wünschen nicht gerecht werden, so sieht sich die Leipziger Steinsetzer-Jnnung veranlaßt, aus dem Verband auszuscheiden." Jedenfalls ergiebt sich ans diesem Schriftwechsel, daß die Situation für die Ausgesperrten äußerst günstig ist, und so ist eS auch bis heutelgeblieben. Denn trotz des Aufwandes von ärgstem Terrorismus hat man eS doch nicht verhindern können, daß stets von den 200 Mann 140—150 in andrer Arbeit gewesen sind, und zwar zum nicht geringen Teil bei Jnnungsmeistern. Zur Aussperrung der Werftarbeiter. Mit den Metall- arbeitern haben die Werstbesitzer so ziemlich aufgeräumt, jetzt kommen die Holzarbeiter an die Reihe. Bei Blahm n. Voß werden in der Kaffeehalle, jetzt als Schuppen für die Schiffsrigger ein- gerichtet, Betten aufgeschlagen. Freitagvormittag verweigerten sieben Tischler die Arbeit, weil' man nichi angeben ivollte, zu welchem Zweck sie diese Arbeit in der Kaffeehalle anfertigen sollten. Die Leute sind deshalb entlassen ivorden. Als dieses' die Kollegen er- fuhren, stellten etwa 300 Tischler die Arbeit ein. Bei H. Brandenburg haben 14 Schiffbauer die Arbeit niedergelegt, weil sie Streik- brccher- Arbeiten verrichten sollten. Eingehcnds ist ein Schiffbauer beauftragt worden. Arbeiten zu verrichten, die von entlassenen Arbeitern verweigert wurden. An der Werft von H. C. Stülcken Sohn ist der kürzliäi von der Firma Oelgard u. Thörsen angekaufte Dampfer „Breitzig" nach den Vorschriften der deutschen Äesselrevision her- gerichrer worden. Die völlige Fertigstellung des Schiffes kann jedoch hier nicht erfolgen, weil man die Metallarbeiter ausgesperrt hat. Freitagmorgen' ist der Dampfer im Tau des Schleppdampfers „Louise" abgeschleppt worden und soll durch den Nordostsee-Kanal nach Kiel gebracht werden, wo die völlige Fertigstellung des Schiffes erfolgen soll. Die Ausgesperrten haben ihre Kieler Kollegen von dem Sackverhalt in Kenntnis gesetzt. Die Unternehmer verharren auf ihrem Protzenstandpunkt. Es wird in der Haniburgischen Scharfmacherpresse bekannt gemacht: »In der am Mittwochabend abgehaltenen Sitzung des Ver- bands der Eisenindustrie wurde über die angeborene Vernrittelung des Vorsitzenden des Gelverbegerichts beraten und einstimmig ge- nehmigt, daß der Beschluß der Sitzung vom 7. August, der die Ver- nnttlung Dritter bei Verhandlungen mit den Arbeirern de« Verbands ablehnt, bestehen bleiben soll. Maßgebend für die Versanwrlung war die Ansicht, daß die Tbärigkeit des Gewerbegcrichts als Einigungs- amt in Fällen, Ivo wenige Arbeiter in Frage kommen, wohl nutz- bringend sein möge, daß aber bei großen Streiks, insbesondere iven» sie. wie der Werftarbeiterstreik, eine Mache soeialdemokratischer Agi- tatoren sind, die Vermittlung durch Dritte ausschließlich den soeial- demokratischen Hetzern zu gute komme." Auch diese Herren werden hoffentlich noch anständig werden. Zur KonfektionSschurider-AuSsperrung in München. Der Untenrehnierring hat den Ausgesperrten wieder Arbeit angeboten und die Werkstätten ivieder gnädigst geöffnet. Die Arbeiter und Arbeiterinnen nahmen die Arbeit aber nicht auf und verlangen nun. da sie vier Tage lang an ihrer freilvilligen Arbeit gehindert wurden, eine 3t> Prozent ige Lohnerhöhung. Die Unternehmer, die bekanntlich die Lohnkommis'sion der Gehilfen nicht anerkannten, haben sich nun eines Besseren besonnen und die Lohnkommission zu einer Sitzung eingeladen, in der die Forderungen unterbreitet und begründet wurden. Heute wurde den Ausgesperrten das Resultat mitgeteilt. Die Unternehmer bewilligen eine ziveiprozentige(!) Lohnerhöhung. die alle halbe Jahre in Form von Prämien nack dem System wie in der Textilindustrie zur Auszahlung gelangen soll! Das Resultat wurde von den AiiSgespernen mit stürmischer Heiterkeit aufgenommen. Selbst- verständlich ivurde dieses Linsengericht abgelehnt und dauert der Streik unverändert fort. Zuzug von Schneidern nach München ist daher nach wie vor fernzuhalten. Die Maurer von Dortmund, Dorstfeld, Eving und Cörne sind in den allgemeinen Streik eingetreten. Sie fordern zehnstündige Arbeitszeit und 50 Pf. Stundenlohn. Streikpostenstehen brachte den Metallarbeitern Vogel und Wilde in Halle eine gerichtliche Strafe von je 9 Mark ein, weil sie der Aufforderung eines Polizeibeamten, sich zu entfemen, nicht Folge geleistet haben sollen. ««Sland. Schwere Strafen sind über die, welche beim Stockholmer Straßenbahn-Streik sich Ausschreitungen hatten zu Schulden kommen lassen, verhängt. Es roaren 17 Personen, die schuldig be- funden wurden, an dem.Auflauf" teilgenommen zu haben, und ein Arbeiter»des Aufruhrs und der Gewaltthätigkeit". Dieser wurde zu 2 Jahren und 2 Monaten Zuchthaus verurteilt! Drei andre zu 8 bis 4 Monaten Zuchthaus und die übrigen zu Geld- strafen von 75 bis 750 Kronen oder entsprechende Haft. Dabei war allein die Polizei schuld an diesen Ausschreitungen, indem sie mit gezogenen Säbeln in die nur demonstrierende Menge einhaute. Ein dänischer Thielen. Der dänische Trafikminister Baron Juul-Kystensteen hat seinem Abteilungschef untersagt, mit den Ver- bänden, denen die streikenden Arbeiter der Eisenbahnwerkstätten an- gehören, zu unterhandeln. Es heißt in der Verfügung: „Man kann sich nicht darauf einlassen, mit dem Fachverband der Staatsbahnarbeiter betreff» Arbeits- und Lohnverhältnisse zu ver« handeln." Diese Erklärung ist auch dem Schmiede- und Maichinen- arbeiter-verband und dem Maler- und Tapezierer-Verband zugestellt. Ein paar Vermittlern, die sich an ihn persönlich wandten, erklärte er: „Die Arbeiter auf seinem Gut sagten niemals, was sie wollten. Er stellte einen Kontrakt auf. den sie unterschrieben. Er gestattete nicht. daß sich Außenstehende in seine und seiner Arbeiter Verhältnisse mischten." Da» steht im Gegensatz zu dem. waS sein Kollege, der Eisenbahnmini st er Bramsen, im Reichstag ausführte. Er lehnte damals die Aufstellung eines MinimallohnS für die Eisenbahn-Arbeiter ab. mit der Begründung, daß der Staat auch „ArbeitSkäufer" sei und die Arbeit so billig kaufen nillffe, wte er sie bekommen kann;„aber", fuhr er fort,„es ist Sache der Arbeiter und ihrer Organisationen, dafür zu wirken, daß Uebereinkünfte über die Lohn« Verhältnisse getroffen werden. Einen andern Weg giebt es nicht."„Der Staat muß auch den Lohn zahlen, den private Arbeit- geber geben, wenn die Arbeiter gemeinsam diese Forderung auf- stellen." Und er wies darauf bin, daß die„Vereinigten' Fach- organisationen" durch das Schiedsgerichts-Gesetz vom Reichstag und der Regierung als verhandelnde Instanz mit den Arbeitgebern an- erkannt seien. Die Arbeiter der Eisenbahn-Werkstätten haben nun die Arbeit eingestellt und die Werkstätten für blockiert erklärt. Der Herr Baron wird wahrscheinlich doch noch mit den Verbänden ver- handeln müssen. Aus Sibirien wird uns gemeldet: Auf den Olekminsker Goldgruben hat ein Streik stattgefunden, der mit der Bewilligung der ineisten Forderungen der Arbeiter beendigt worden ist. Eine terstorung von Eigentum der Grubenverwaltrmg hat während dieses treiks nicht stattgefunden; die Arbeiter verhielten sich vielmehr durchaus ruhig und besonnen. In Warschau findet zur Zeit ein Bäckerstreik statt, der bereits vor ein paar Wochen angefangen hat. Unter den Streikenden ist ein Aufruf verbreitet worden. Der Abschied des Grafen Waldersee. Wilhelmshöhe, 18. August. Se. Majestät der Kaiser und König richtete beim Empfang im Residenzschlosse zu Kastel an den Feldmarschall Grafen Waldersee und seinen Stab folgende Worte:„Ich begrüße Sie im Moment Ihrer Abfahrt aus dem Vaterlande und gratuliere Ihnen dazu, daß Sie auserwählt ivorden sind, als Stab unter Führung und Leitung unsres be- währten Feldmarschalls Grafen Waldersee die Campagne in China mitmachen zu können. Lieber Waldersee, ich spreche Ihnen meinen Glückwunsch aus, daß ich Sie nochmals an dem heutigen Tage als Führer der vereinigten Truppen der eivilisierten Welt begrüßen darf. Von hoher Bedeutung ist eS, daß Ihre Ernennung zum Ausgangspunkt hat die An- regung und den Wunsch Seiner Majestät des Kaisers aller Reusfen, deS Mächtigen Herrschers, der weit bis in die asiatischen Lande hinein seine Macht fühlen läßt. Es zeigt dies wiederum, wie eng verbunden die alten Waffen- traditionen der beiden Kaiserreiche sind, und ich begrüße eS mit Freuden, daß auf die Anregung Seiner Majestät hin die gesamte gesittete Welt ohne Unterschied ans freiem Antrieb Eures Excellenz nunmehr mit dem Kommando über ihre Truppen betraut. Wir können als preußische Offiziere dankbar und mit Solz erfüllt sein ob der Aufgabe, die Ihnen zugefallen ist. Denn es wird darin eine einheitliche Anerkennung für unser ganzes militärisches Leben und Wirken ausgesprochen, sowie für das militärische System und für die Ans- bildung und Führerschaft unsrer Generale und Offiziere. Zum Zeichen Ihrer Würde überreiche ich Ihnen an dem heutigen Tage den Feldmarschall st ab, indem ich hoffe, daß Sie ihn führen werde» mit der altgewohnten Frische, mit der Sicherheit, die Sie immer entwickelt haben in wichtigen Augenblicken und vor allen Dingen mit der Unterstützung der Vorsehung, ohne deren Hilfe selbst der beste Soldat nichts zu leisten im stände ist. Ich schließe mit dem Wunsche, daß es Eurer Excellenz be- schieden sein möge, die Aufgaben, welcher Art sie auch sein nrögen, ob laug währig, ob schnell, ob blutig o d e r n i ch t, so zu leisten, wie Sie es wünschen würden, und wie wir alle ohne Ausnahme es wünschen, die wir Ihnen unsre Truppen anvertraut haben. Im Jntereffe unsrer Völker wünsche ich, daß unsre gemeinsame Expedition eine feste B ü r g s ch a f t g e g e n- seitiger Anerkennung und gegenseitigen Fri e d en S für die europäischen Mächte werden möge, wie das Seine Majestät der Kaiser von Rußland im vorigen Jahre ans andrem Gebiete versucht hat. Was uns im Friede» nicht hat beschiede» sein können, das ist nun vielleicht mit de» Waffen i» der Hand zu erreichen." Graf Waldersee erwiderte: „Euer Majestät lege ich meine» innigsten Dank zu Füßen für die überaus gnädigen, mich ebenso ehrenden wie tief bewegenden Worte. Die Reihe von Jahren,, die ich die Ehre habe, unter Eurer Majestät Befehl zu stehen, sind gleichbedeutend mit einer Kette von Ehrungen und von Auszeichnmigen und Beweisen allerhöchsten Ver- trauens. Eure Majestät haben mich zu dem höchsten Range der militärischen Hierarchie aufsteigen lassen. ES ist mir nur eins versagt geblieben, daß ich meinen Dank in Thaten umsetze. Daß nunmehr Eure Majestät mir die Gelegenheit gegeben haben, dies zu thun, beglückt mich in hohem Maße. Eure Majestät haben diesen wichtigen Moment benutzt, mir auch das äußere Zeichen meines RangeS zu verleihen und dadurch die Bedeutung in hohem Maße gesteigert. Ich bitte Eure Majestät, die Versickerung gnädigst an- zunehmen, daß, so lange der Arm die Kraft behalten wird, diesen Stab zu halten, ein Befehl zumRückzug über meine Lippen nicht kommen wird. Ich bitte Eure Majestät zu glauben, und ich darf das im Namen des ausgezeichneten Stabes, den Eure Majestät mir gegeben haben, aussprechen, daß alle Herren mit mir einmütig sind, unser Letztes daran zu setzen. Eurer Majestät treu zu dienen und den letzten Blutstropfen einzusetzen für Eure Majestät und Deutschlands Ehre." *« * Waldersee geht auf die Reise. Was er in China soll, geht weder auS des Kaisers, noch aus seiner Rede klar hervor. Der Kaiser bekundet selbst, daß er nicht in der Lage ist, die Aufgabe deS Feldmarschalls jetzt genauer zu bestimmen. Der Kaiser sieht die Aufgabe der Haager Friedens, konferenz— deren Erfolglosigkeit der Kaiser an« erkennt— sich jetzt in der kriegerischen Aktion in China verwirklichen. So ist unsreS Wissens der Bölkerftiede bisher noch niemals aufgefaßt worden. Auch ist zu erinnern, das an der Haager Konferenz China durch vier Delegierte vertreteil war.-» Mschvickzken und Depeschen« Rom, 18. August.(B. H.) Bischof Anzer ist gestern nach China auf seinen Posten abgereist. PartS, 13. August.(W. T. B.) In dem Augenblick, als der Zug deS Präsidenten Loubet auf dem Wege nach der Ansstellmig den Alma- Platz passierte, durchbrach ein Jndividulim die be- gleitende Kllrassier-ESlorte, näherte sich dem Wagen LonbctS und warf. nachdem er den Wagenschlag ergriffen hatte, einen Briefnuischlng in den Wagen. Der Menich wurde als ein Kaffechans-Äelliier fest« gestellt, welcher betrunken war und erklärte, er habe in den Wagen deS Präsidenten einen Briefumschlag geworfen, welcher die Photographie seiner Nichte enthalte. Sein Name is: Jacquemard, er führle leine Waffe bei sich und wurde zur Berfügling der Justizbehörde in Gewahrsam genommen. Präsident Lonöel kehrte nm V-5 Uhr in» Elysse zurück, auf dem ganzen Weg lebhast begrüßt. Ein iveitcrer Zwischenfall ereignete sich nicht. Hierzu 3 Beilagen n. lluterhaltnngSblatt. Verantwortlicher Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th.«locke in Berlin. Druck und Verlag von Max Babing in Berlin. r. 192. 17. Jahrgang. 1. Beilage des„ ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Freie Volksbühne. Die Vorstellungen der I. Serie beginnen mit der I. Abteilung am Sonntag, den 2. September, nach mittags 23/4 Uhr, im Lessing- Theater. Sie folgen für die II. Abteilung 9. September. III. Abteilung 16. September. teilung 23. September. V. Abteilung 30. September. teilung 7. Oftober. VII. Abteilung 14. Oktober. IV. AbSonntag, 19. August 1900. Mit einer bedeutenden Verminderung des Gastonfums kann die Mitteilung gemacht werden, daß bisher überhaupt keine vom 1. Oktober ab wird sowohl in den städtischen als auch in den Krankheit bei irgend einer dieser Personen festgestellt worden ist. englischen Gaswerken gerechnet. Durch den mit diesen Termin ein- Unter dem Verdacht einer schweren Infektionskrankheit, wie solche im tretenden 9 Uhr- Ladenschluß wird der Bedarf an Leuchtgas um Institut für Infektionskrankheiten wissenschaftlich bearbeitet werden. mindestens 30 Proz. gegen das Vorjahr zurückgehen. Noch fühlbarer wurde die Familie durch Lücksche Krantenwagen abgeholt. Nachdem dürfte sich der Rückgang des Gastonsuns im kommenden Sommer die Wagen, die Begleiter, die Pferde und auch die Wohnung desinfiziert machen, da die Mehrzahl der Geschäftsleute wahrscheinlich überhaupt waren, wurden die weitgehendsten Vorkehrungen bezüglich der fein Gas verbrauchen wird, vielmehr die Lokalitäten voraussichtlich Verdächtigen getroffen, und zwar unter besonderer Zustimmung des mit Beginn der um 8/49 Uhr abends beginnenden Dämmerung Kultusministeriums. Der Verdacht stützte sich, wie schon mitgeteilt, schließen dürfte. Auch die Elektricitätswerke rechnen mit der Mög- darauf, daß Hans Nelde, der im Institut für Infektionskrankheiten angestellt ist, an einer Krankheit litt und mit den Angehörigen in Bes lichkeit eines Verlustes an Stromabgabe. rührung gekommen war. Hans N. wurde sofort in einen Flügel. des Instituts in der Föhrerstraße untergebracht und beobachtet. Die andern drei Personen wurden in eine besondere in Baracke Vlb der Charité gebildete Quarantänestation übergeführt, die nach draußen ringsum durch eine Reine abgesperrt war. Zutritt hatte nur das Aufsichtspersonal und die Aerzte. Gestern hat nun nochmals eine sehr eingehende Untersuchung der Patrioten" durch die Professoren stattgefunden dabei ergab sich, daß überhaupt feine Ansteckungskrankheit vorliegt, Ein Bericht wird dem Ministerium sofort zugehen, und die Quarantäne, unter die die verdächtigen Personen der Vorsicht halber gestellt werden mußten, dürfte bald aufgehoben werden. Schöneberg. Aus Anlaß der im September d. J. stattfindenden konferenz deutscher Gewerbegerichte sind in einer gemeinschaftlichen an den Magistrat das Ersuchen zu richten, aus der Mitte der Beir figer je einen aus beiden Gruppen dorthin zu delegieren. Ferner in der Wunsch ausgesprochen, daß vom Magistrat unentgeltlich Gesetzbücher sowie das Organ„ Das Gewerbegericht" an die Beisitzer über geben werden. Als Eröffnungsvorstellung wurde Leo Tolstoje Drama: Die Macht der Finsternis gewählt. Insceniert wird dieses Stück von Herrn Oberregisseur Witte- Wild. Für die II. und III. Serie der Vorstellungen wurde seitens des Ausschusses Björnstjerne Björnsons Der Lehrlingsnachweis im„ Verein für das Wohl der aus großes Bühnenwert: Ueber unsre kraft" auf den Spiel der Schule entlassenen Jugend, gegründet 1867", beginnt am plan gesett. Der I. Teil wird für alle alle Ab 27. August und findet jeden Montag, Mittwoch und Freitag, nach teilungen im Oktober/ November, der II. Teil mittags von 3 bis 5 Uhr, im Schulhause Hinter der Garnisonkirche 2, November/ Dezember zur Aufführung geftatt. Handwerksmeister und Kaufleute, welche zunt 1. Oktober LehrTangen. Die artiſtiſche Leitung und Inscenierung dieser Bor- linge einzustellen wünschen und sich bereit erklären, den jungen Leuten stellungen hat Herr Oberregisseur Adolf Steinert übernommen. Die neben einer gründlichen Ausbildung in ihrem Fach auch die nötige Mitglieder werden dringend ersucht, sich ihre Beit zum Besuch der Fortbildungsschule zu gewähren, wollen ihre neuen Mitgliedstarten aus den 8ahlstellen ab Anträge richten: schriftlich an Lehrer Ottomar Schulz, zuholen, da sie sonst ihre Rechte in ihrer bis- W. Gleditschstraße 49, oder mündlich an Neltor Drehmann im heriger Abteilung verlieren. obengenannten Schulhause. im Neue Mitglieder für die VII. Abteilung können sich täglich in allen Zahlstellen melden. Sonnabend, den 25. August, im Restaurant Sticher, Dresdenerstr. 116, Ordnerjigung, 82 Uhr. Neue Ordner können sich in dieser Sigung melden. Der Vorstand. J. A.: G. Winkler. Arbeiter Bildungsschule. Wir machen die Mitglieder noch mals auf den heute stattfindenden Familienausflug nach GrünauKarolinenhof aufmerksam. Abfahrt Bahnhof Friedrichstraße 9 Uhr 5 Minuten, Schlesischer Bahnhof 9 Uhr 16 Minuten. Ankunft in Grünau 10 Uhr 3 Minuten. Nachzügler werden in Mandts Wirtshaus, Karolinenhof, erivartet. Liederbücher find mitzubringen. Um recht zahlreiche Beteiligung von Mitgliedern und Gästen ersucht Das Komitee. Ein Kinderfest veranstaltet der Wahlverein des vierten Reichstags- Wahlkreises Ojt morgen, Montag bei mbs. Ostbahnpart. Dies feit längeren Jahren von Jung und Alt im Osten gefeierte Fest sollte schon vor einigen Wochen stattfinden, mußte damals jedoch wegen des schlechten Wetters verschoben werden. Wir find über zeugt, daß die Parteigenossen und Genossinnen mit ihren Kindern nunmehr die Veranstaltung, die der Freuden mancherlei bringt, zahlreich besuchen werden. Die Streichhölzer werden teurer! Ein Preisaufschlag für Zündholzfabrikanten haben in ihrer dieser Tage in Berlin abge haltenen Generalversammlung eine Konvention geschloffen und sich verpflichtet, wegen des Steigens der Löhne, der Preise für die Frachten, für die Rohmaterialien 2c. die Preise für ihre Erzeugnisse not: gedrungen" ebenfalls zu erhöhen und zwar schon von den nächsten Tagen ab. Von einem Steigen der Löhne gerade dieser so schlecht gestellten Arbeiterkategorie ist nichts bekannt; aber man benügt zur Verschleierung der Preistreibereien sehr gern den Vorwand, daß die Arbeitslöhne gesteigert find, in Wirklichkeit ist es die Profitgier der Stapitalisten. später der Lichtenberg. In der Gemeindevertretung wurde am Donners tag die von der Regierung geforderte Anstellung von zwei Rektoren gutgeheißen. Eine hier domizilierende Terraingesellschaft hatte bei der Aufsichtsbehörde gegen eine von der Gemeindevertretung ihr auferlegte Anforderung Beschwerde erhoben. Die Gemeinde machte In der eigenen Schlinge gefangen hat sich das erst 16 Jahre die Erteilung der Pflastererlaubnis für einen Teil der Rummelsalte Dienstmädchen Frieda Eichner aus der Wilmersdorferstraße zu burg mit der Prinzenallee in Lichtenberg in Verbindung bringenden Charlottenburg. Dem Milchhändler F. wurde am Mittwoch aus Friedrichstraße davon abhängig, daß die Gesellschaft die Turchlegung einem erbrochenen Schrank die Summe von 360 M. in Gold ge- der genannten Straße bis zur Prinzenallce anfireben sollte. Die stohlen, während das Silbergeld zurückgelassen war. Zum Eintritt würde dieses Straßenteils spätere Regulierung in die Wohnung wurde ein gestohlener Korridorschlüssel verwandt. Gemeinde nicht unerhebliche Kosten verursachen, während Der Verdacht fiel sofort auf die E., die mit der Tochter des Be- bei dem jezigen Plan die Terraingesellschaft selbst einen stohlenen ab und zu verkehrte. Sie wurde auch von der Polizei erheblichen Vorteil zu erwarten hätte. Die Gemeindevertretung verhört, mußte aber aus Mangel an Beweisen wieder entlassen fonnte der Beschwerde nicht stattgeben und bleibt bei ihrer bisherigen werden. Num brannte aber der jugendlichen Diebin das Geld in Anordnung. Ein weiterer Streit, den eine Terrainspekulation zu Schöneberg. Die Versammlung des Socialdemokratischen Vereins den Fingern. Sie kaufte in Nachbargeschäften einen Schirm für Grunde lag, betraf den Ankauf eines schmalen Streifen Landes, der findet Montag, den 20. d. M., abends 8 1hr, bei Obst, Grunewald- Schwester bestimmt war, obgleich diese kein Stind befigt, sowie noch bewarben sich hierum die zwei anliegenden Interessenten. Die Sache straße 110, statt. Es ist Pflicht eines jeden Genossen, pünktlich zu andre für sie unbrauchbare Kleinigkeiten, wie z. B. Cigarrenspißen. fam noch nicht erscheinen. Gäste haben Zutritt.d Der Vorstand. zur Entscheidung, da auf Antrag Grauer Außerdem zahlte sie ihrer Schneiderin 30 M. ab. Das fonnte der( Soc.) die Angelegenheit dem Gemeindevorstand zur nochmaligen Wilmersdorf. Die nächste Versammlung des Socialdemo- Polizei nicht entgehen. Nähere Nachforschungen ergaben nun, daß Prüfung überwiesen wurde. Die von dem neuen Straßeninspektor kratischen Vereins findet Mittwoch, den 22. August, abends 82 Uhr die E. die eingekauften Waren auf dem Boden, den Rest des Geldes verfügte Entlassung von vier Arbeitern, die längere Zeit im Dienſt im Voltsgarten", Berlinerstr. 40, statt. Tagesordnung: Diskussion aber unter der Badewanne ihrer Herrschaft versteckt hatte. Die der Gemeinde standen, gab unserm Vertreter Grauer Anlaß, die über politische Tagesfragen. Der Vorstand. Diebin wurde wieder festgenommen und mußte jegt ein Geständnis Anfrage zu richten, ob die Entlassung im Einverständnis mit der Johannisthal. Das Lokal der Witwe Nau, Johannisthat, ablegen. Die Geschäfte haben die Sachen zurückgenommen und das Straßenreinigungs- Kommission geschehen sei und ob es richtig sei, Barstraße, steht der Arbeiterschaft unter den bekannten Bedingungen Geld herausgegeben, so daß der Milchhändler sein Geld bis auf die daß die Entlassung erfolgte, veil angeblich die Leute den 30 M., die die Schneiderin erhielt, wieder erlangen konnte. wieder zur Verfügung. " 81 Tokales. Die Lokalkomumission. Dienst vernachlässigten. Es frage fich doch, ob es kein andres Durch ,, Paradefahren" auf einem Zweirad hat der Ver- Mittel gebe, die Leute zum Dienst anzuhalten, als die fäufer Fech aus der Wilmersdorferstraße zu Charlottenburg am iofortige Entlassung von Familienvätern, wenn sie wirklich ein VerFreitagabend einen schweren Unfall herbeigeführt. Ju der gleichen sehen begangen haben. Die Antwort des Decernenteu, Lehne. lautete Richtung mit ihm radelte die Schneiderin Marten aus der Rhein- furz und bindig: Ja, wer seine Schuldigkeit nicht thut, fliegt Die Beerdigung des Parteigenossen Theodor Kohl, der straße zu Friedenau. F. hatte die Lentstange losgelassen und da binans!" Dieses schneidige Auftreten des Herrn wurde von unsern in so tragischer Weise im Trauerzuge für unsern Genossen Liebknecht durch die Gewalt über die Maschine verloren. Er legte sich unver Vertretern sehr entschieden zurückgewiesen, und selbst der Gemeinde einem gelinden Tadel hinzufügen, daß Bei der vom Tode ereilt wurde, fand am Donnerstag unter großer Teil- mutet vor das Rad der M., die sich überschlug und blutend und be- vorsteher mußte in nahme der Parteifreunde statt. Vom Trauerhaufe Weidenweg finnungslos liegen blieb. Auf der Rettungswache 9, wohin man sie die Begründung nicht gerade glücklich gewählt jei. formierte sich die Frqulfurter Allee hinauf ein langer Trauerzug, ein großer Niß im Gesicht von der Naße bis zumn linken Ohr ge- dem Decernenten bekannt sei, daß bei der Abfuhr beaten borbrachte, wurden zwei Wunden auf dem Hinterkopf verbunden, und Gelegenheit wurde ferner von unsrer Seite angefragt, ob es der den Angehörigen bekundete, welche innige Teilnahme das näht. Die Verleyte wurde in die Wohnung ihres Bruders nach der mids und der Sprengung der Straßen Unregelmäßigkeiten vorGeschick des Toten in Parteitreisen hervorgerufen hatte. Auf Englischenstraße gebracht. gekommen find. Es wurde Untersuchung der Angelegenheit zus dem Kirchhof in Friedrichsfelde wuchs die Zahl der Teilnehmer noch gesichert. Die Frage betreffend die Errichtung eines Gewerbes bedeutend an. gerichts soll nun doch die nächste Sigung der Gemeindevertretung beschäftigen, obwohl von dem Gemeindevorstand die Bertagung der Sache geplant war, um die Frage bis zur Erlangung der Stadtrechte zu verschleppen. Von den vielen Kranzspenden seien erwähnt: Der prächtige Kranz der Familie Liebknecht, ferner Spenden vom IV. Berliner, Wahlkreis, von einzelnen Genossen des VI. Berliner Wahlkreises, von den Arbeitern der Firma Bagel, dem Rauchklub Einigkeit II., den Tischlereien: Schäcke, E. Wagenknecht, G. Nezzband, von Mitgliedern dem Ruderverein Vorwärts, den Gastwirt Otto Hand und der Firma Krause u. Simoffet. Der älteste Sohn des Berstorbenen, Musiklehrer Theodor Kohl, dankte für die große Teilnahine mit den Worten: In der Teilnahme liegt die Verehrung und in der Verehrung soll unser Trost liegen. Der weiteren im dann Armenhauses be= und Gegen den zum Tode verurteilten Giftmörder vom Teufelsjec, Töpfer Eugen Fänide, sieht am Weittwoch, den 29. August, vor dem Ferien- Strassenat des Reichsgerichts zu Leipzig Termin zur Berhandlung über seine gegen das Urteil des Potsdamer Schwurgerichts vom 23. Juni cr. eingelegte Revision an. Von der Verteidigung ist hauptsächlich zur Rechtfertigung der Revision geltend Adlershof. In der Gemeinderatssigung von 16. b. M. han gemacht worden, daß der Antrag, den Frrenarzt Prof. Dr. Mendel delte es sich zu Punkt 1 der Tagesordnung um Vergebung von Arzur Begutachtung über den Geisteszustand Jänickes zu laden, ab- beiten zum Neubau eines Armenhauses. Es hatten jich 5 Bewerber gelehnt wurde. Professor Mendel hat sich bekanntlich nachträglich in gemeldet; die niedrigste Offerte, 42 500 m. vom Bau- Unternehmer einer Erklärung in einer für Jänide nicht ungünstigen Weise über förtner, hier, erhielt den Zuschlag. Die Differenz zwischen dem den Prozeß ausgelassen. höchsten und niedrigsten Gebot betrug ca. 10 000 27. Der Bau wird Die Wohnungsfrage hat, wie die Chronit meldet, auch genau der am Freitagnachmittag um 21/4 Uhr vom Potsdamer Bahnhof pfundenen Bedürfnis entsprochen. Die augenblidliche Wohnungsnot, Eine Kindesleiche wurde in dem Stadtbahnzuge gefunden, sofort in Angriff genommen und damit einem längst schwer embor 100 Jahren, also bei Beginn des 19. Jahrhunders, den Berlinern auf dem Schlesischen angefommen war. Als die Beamten die Wagen, bie fich die Hausagrarier, wie allerorts, so auch hier zu muge machen, biel Stopfzerbrechen bereitet. Auch damals mangelte es bereits an wie vorgeschrieben ist, nachsahen, wurde in einer Abteilung zweiter schafft für die hiesigen Ortsarmen Zustände, denen nur durch den beHeinen Wohnungen. Um dem Uebelstand einigermaßen abzuhelfen, Strasse ein in Papier gehüntes Baket gefunden, das die Leiche enthielt. schlossenen Armenhausbau entgegengetreten werden kann. wird ließ Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1800 auf dem alten HolzmarftGemeindevorsteher zum Bau des Feuerbericht. Der Brand eines elektrischen Kabels verursachte vollmächtigt, play, der jezigen Holzmarktstraße, etwa da, wo jetzt die Gasanstalt ſteht und in der Köpenickerstraße große Gebäude zu Arbeiter Sonnabendmittag eine Alarmierung der Feuerwehr nach dem Halle- zum Ankauf der in Frage kommenden Grundstücke eine Anleihe wohnungen einrichten, welche den Namen Familienhäuser trugen. In schen Thor. Hier werden neue Hauptrohre für die Gasleitung ge- von 50 000 m. gegen 5 Proz. Zinsen inkl. Amortisation aufzu solche wurden in der letztgenannten Straße auch alte Kasernen gegen- legt, bei welcher Gelegenheit ein Arbeiter mit einer Hacke auf ein nehmen. über der alten Bückler- und Eisenbahnstraße umgewandelt. Diese Ge- elektrisches Kabel hicb. Meterhohe Flammen schlugen sofort aus Zum Geschäftlichen wurde bekannt gegeben, daß die Pflasterung bäude sollten armenhandwerkern, besonders Zeugwebern, billiges Obdach demselben empor und brannten es in einer Länge von der Arndt- und Feldherrnstraße von der Straßenbautommission dem geben. Der Mietszins für Stube, Kammer und Küche betrug jährlich, einigen Metern total durch. Bevor die alarmierte Feuerwehr Steinfegmeister Schier in Berlin übertragen ist. Die Pflasterung je nach Lage der Wohnung, 6 Thaler, 10 Thaler, und sollte nur eintraf, waren bon die Flammen durch Aufwerfen Erbe der Nadidestraße, die dem Steinfegmeister Selchow übertragen war, dazu dienen, die Reparaturkosten des Hauses zu bestreiten. Der erstickt. Personen find nicht verlegt. Vorher waren Borsigstraße 27, wird von der Kommission beanstandet, da sie mangelhaft und nicht größte Mangel an fleinen und mittleren Wohnungen aber herrschte Waldenserstr. 23/24 und Grüner Weg 20 fleine Wohnungsbrände den Bedingungen entsprechend hergestellt ist; zur Begutachtung uitd zu Anfang der siebziger Jahre des verflossenen Jahrhunderts, zur abzulöschen. Liebigftr. 23 batten sich Sägespähne und Kastanien- Abnahme foll der Streisbaumeister Herr Klein hinzugezogen werden. jogenannten„ Gründerzeit". Damals war die Wohnungsnot so ent- Allee 13 Preßfohlen von selbst entzündet. In der vorhergehenden fehlich, daß im Frühjahr 1872 viele obdachlose Leute sich auf dem Nacht brannte Fehrbellinerstr. 16 ein Bauzaun. Kurz darauf wurde zu jener Zeit noch völlig unbebauten Urban und den daran die Wehr nach Mauerstr. 3 gerufen, wo eine Gaslaterne umgefahren grenzenden Schlächterwiesen eine richtige Baradenstadt anlegten, in war und das herausströmende Gas sich entzündet hatte. Des weiteren wird bekannt gegeben, daß vom Donnerstag der der sie mit ihren Habseligkeiten den ganzen Sommer über hausten. Im Zoologischen Garten ist aus der Gegend von Mersina im süd: nächsten Woche ab der ganze Ort fich der Gasglühlicht- Beleuchtung lichen Kleinasien ein Damhirsch eingetroffen, welcher in der Gestalt und zu erfreuen haben wird. Die Turnhalle im Humboldthain, die von drei diesem Park Färbung sich wesentlich von unsrem deutschen Damhirsch unterscheidet. Gr Die Anregung, den Maulforbzwang für Hunde einzuführen, soll benachbarten Schulen gemeinschaftlich benutzt werden soll, ist jetzt so hat eine gelbe Brust und Stehle, einen viel längeren Webel und ein steileres im Auge behalten bleiben; für Menschen soll ein derartiger Zwang weit fertig, daß sie noch Ende dieses Monats von der Baudeputation Geweth, deffen Schaufel weniger breit ist als bei seinen deutschen Ver in Adlershof schon lange bestehen. an Schuldeputation übergeben werden ist Man unterscheidets bis jetzt erst zwei Formen des Damhirsches, Zum Schluß wurde von unsrer Seite auf den Mangel einer Die örtlichen Schule Zuushallen. Wit Nidjicht auf ihre Lage in einem ben deutſchen Corvus d am a uno ben Cervus mero potami- obligatorischen Weichenschau hingewieſen und auf die GemeinschädlichOb das hier jetzt ausgestellte Tier zu dieser Part ist darauf Bedacht genommen worden, fie in ihrem Aeußern eus aus Mesopotamien. bei aller Einfachheit der Architekturformen doch möglichst malerisch letzteren Abart gehört oder einer noch unbekannten Form zuzuzählen ist, feit des jezigen Zustands aufmerksam gemacht. darüber sind sich. unsre Berliner Zoologen noch nicht einig. Jedenfalls ist Der Gemeindevorsteher befundete, daß in Ortschaften von über zu gestalten. In ihrer grünen Umrahmung bietet sie ein doppelt der Damhirsch des südlichen Kleinasiens von unsrem deutschen Damhirich 3000 Einwohnern die öffentliche Leichenschau im Bedürfnisfalle einanziehendes Bild. Die alte Turnhalle auf dem in der Nähe verschieden. geführt werden kann; bisher besteht eine Leichenschau nur für liegenden, sehr beschränkten Schul- Grundstück in der Wiesenstraße ist In der Urania, Taubenstraße, wird der Vortrag Eine Wanderung Waisenkinder. Die nächste Sigung wird sich des näheren damit bes bereits abgebrochen worden. An ihrer Stelle wird ein Lehrer- durch die Welt- Ausstellung in Paris" in dieser Woche noch allabendlich schäftigen. Hierauf folgte eine nichtöffentliche Sigung. wohnhaus errichtet, damit die bisherige Rektorwohnung in dem wiederholt werden. Der Vortrag, welcher durch etwa 50 Lichtbilder illustriert Schulhause zu Klaffenräumen umgebaut werden kann. wird, giebt uns eine genaue Schilderung der Ausstellung. " Treptower- Sternwarte. In dieser Woche ist die Beobachtung der Der Oleander, der gerade jezt seine prächtigen Blüten geöffnet Sterne eine besonders günstige, da der Mond erst nach Mitternacht aufgeht. hat, enthält ein heftig wirkendes Gift. Diese Thatsache ist in den Mit dem Riefenrefraktor wird aus diesem Grunde während der ganzen Ländern, wo er wild wächst, schon lange bekannt. In Spanien und Woche in den frühen Abendstunden der Komet Broots: Borelly, Italien gilt die Luft oleanderreicher Gegenden als ungesund; in Saturn und ein Sternhausen gezeigt. Am Tage wird die Sonne, Algier rottet man die Pflanze möglichst aus, und die französischen auf der jetzt eine große Fleckengruppe aufgetreten ist, und die Venus be Soldaten vermeiden es, in der Nähe blühender Oleanderbüsche zu obachtet. Sonntagnachmittag 5 Uhr spricht Direktor Archen hold über: bivouatieren. Unvorsichtige Fliegen, die sich von den Blüten anlocken Die Orientierung ant Sternenhimmel" und um 7 Uhr über: Stern Lassen, werden betäubt und sterben, während die Bienen den Blumen haufen und Nebelflecke". Beide Vorträge sind mit zahlreichen Lichtbildern troß ihrer Schönheit aus dem Wege geben. Getrocknete, zerriebene Blätter werden in Süd- Europa als Rattengift und gegen fleineres Ungeziefer angewendet. Das in jüngster Zeit aus den Blüten dargestellte Alkaloid Oleandria" scheint als Herzgift zu wirken. Jeden- Bezüglich der verdächtigen Familie, und zwar der Frau falls ist es ratsam, blühende Oleanderbäume aus dem Nelde, ihres Sohnes Georg und des seit Jahren bei Frau Nelde am Schlafzimmer au entfernen. dabnadsg and Baumschulenweg, Behringstr. 48, wohnenden Gerichtssekretärs Ronge stou decusglof s ausgestattet. Aus den Nachbarorten. Dem Gesuch eines Milchhändlers aus Nieder- Schöneweide, seine Waren unter Ausklingeln am Ort nach Bolleschem Muster feilzubieten, wird stattgegeben. Johannisthal. In der letzten außerordentlichen Sigung der Gemeindevertretung wurde zunächst über den geplanten Schulbau beraten. Der amvejende Regierungsvertreter teilte mit, daß die Regierung es ablehne, die gewünschte Beihilfe zu gewähren, die Gemeinde Johannisthal vielmehr sämtliche Kosten allein zu tragen habe. Collte sich die Gemeinde weigern, so würde der Bau auf Kosten der letzteren ausgeführt werden. Mann( Soc.) schlägt nunmehr vor, das Schulgebäude, welches durch verschiedene Anbauten nach einer Reihe von Jahren fertiggestellt werden sollte, sofort im geplanten Umfang umzubauen. Die vier Klassen, welche jetzt aus gebaut werden sollten, würden bereits zuin Aprit dieses Jahres besetzt, ohne daß dadurch die fliegenden Klassen be seitigt würden. Trotzdem der Regierungsvertreter und auch andre fich dafür erklärten, stand der Schöffe Knaape auf dem Standpunkt, daß die Gemeinde aus Sparjamteit nur vier Klassen anbauen tönne. Bon Mann( Soc.) wurde auf das Falsche dieser Sparmethode hingewiesen mit dem Bemerken, daß felbft der Vertr.| Der Verteidrger hielt es für ausgeschlossen, daß auf Grund des 1 der Drisverwaltung und den Werfftellen- Vertrauensmännern gemachte Schmidt gelegentlich der Besprechung des Bauen eines Gemeinde- vorhandenen Belastungsmaterials eine Berurteilung erfolgen könne. Vorschläge: 1. Aufhebung der jetzt bestehenden beiden Filialen und Hauses die Aeußerung gebrauchte: Wir tre bien nun schon ein Der Gerichtshof trat diesen Ausführungen bei und sprach die Schaffung einer Ortsverwaltungsstelle. 2. Einrichtung von 10 Sahlpaar Jahr wegen des Baues der vier Klaffen. Dieser Zustand soll Angeklagten frei. Tief aufatmend verließen die Schwergeprüften den Saal. stellen in den verschiedenen Stadtteilen. 3. Bom 1. Oktober ab also erhalten bleiben. Im Anschluß hieran entstand eine erregte Die beleidigten Kriegervereine. 556 Kriegerverein 3. follen monatlich drei Mitgliederversammlungen stattfinden, und zwar welcher für das alte Schulgebäude einen Anbau für acht Klaffen Genoffen Adolf Thiele am 18. Mai 1898 in Beis gehaltenen Die letzte Woche des Monats bleibt für Extraversammlungen frei. die infolge einer vom und im Süden am dritten Dienstag nach dem Erſten. verlangt und bei Bedarf den Bau eines andern Schulgebäudes im andern Teil des Ortes fordert. Bei der nun zum drittenmal Wahlrede Strafantrag wegen Beleidigung gestellt haben. Die Miterfolgenden Rechnungslegung entstand eine scharfe Auseinander glieder von sechs verschiebenen Kriegervereinen aus Berlin, Zeig umb 4. Die Vertrauensmänner werden verpflichtet, innerhalb 4 Wochen fegung, in dereit weiteren Berlauf der Gemeindevorsteher ben umgegend waren auf 29 Seiten in den Aften aufgeführt. Der General über das ihnen eingehändigte Markenmaterial abzurechnen. 5. Es wird im Gewerkschaftshaus ein Bureauraum gemietet, der Arbeitsführung übte, das Wort entziehen wollte. Auf den energischen Ein- und ein Tischler Albin Kleinschmied bildete den Schlußz. Thiele hatte wurden ohne Diskussion von der Versammlung angenommen. Vertreter Mann( Soc.), der eine herbe Stritit an feiner Geschäfts- und nachweis bleibt jedoch in der Beuthſtraße. Sämtliche Bunte Handwerker, Geschäftsleute, Beamte und Kleinbauern davon Abstand nehmen. Der Protokollführer erklärte nun, er habe fratisch wählen", gesprochen und soll nach den Angaben der beiden verwaltung und der Vertrauensleute die Kollegen Leo Schmid die fraglichen Menderungen im Protokoll vorgenommen, troydem er und Otto Pönide als Kandidaten vor. Ueber die Personenes in der ersten Sigung entschieden in Abrede gestellt hatte. Da Beamten, welche die Versammlung überwachten, eine Redewendung mittlerweile der Vertreter Wette, welcher bisher am meisten gegen gebraucht haben, in der das Kriegervereinswefen als eine Schanderage fand eine lange, teils sehr erregte Debatte statt; bei der Abstimmung wurde Leo Schmid mit einem Anfangsgehalt von für Deutschland bezeichnet wird. cine Decharge- Erteilung opponiert hatte, sonderbarerweise kurz vor Die Anklage tam am der Abstimmung die Sigung verließ, erhielt der Vorsteher mit fünf 17. Auguft vor dem Landgericht in Naumburg zur Verhandlung. 1600 M. f ein Jahr zum Verbandsbeamten gewählt. als Straffammer Vorsitzender fungierte Landgerichtsrat Eisleben Lichtenberg- Wilhelmsberg. Am 13. August fand in Wilhelmsgegen vier Stimmen feine Entlastung. Unter den fünf Stimmen und die Staatsanwaltschaft war durch den Assessor Barndorf ver- berg eine Voltsversammlung statt. Bor Eintritt in die Tagesordbefindet sich jedoch seine eigne Stimme, mithin hatte er fich felbft treten. Thiele stellte mit aller Entschiedenheit in Abrede, jene Rede- nung ehrte die Versammlung Liebknechts Andenken in der üblichen Decharge erteilt. Die Angelegenheit soll durch eine Beschwerde anwendungen wie angegeben, in der Versanimlung gethan zu haben. Weise. An Stelle des Reichstags- Abgeordneten Rosenow hielt Gedas Landratsamt weiter verfolgt werden. Debatte, die zu der Annahme eines Antrags Mann( Soc.) führte, mitglieder, nicht weniger waren es riegervereins im Norden am ersten Dienstag, im Osten am zweiten Dienstag Säger fei 2. erwiderte, das in jener Versammlung über das Thema: Warum sollen auch die worden. # Nur Die Marktpreise von Berlin am 17. Auguft 1900 7, " " mittel gering dioggen, gut " mittel gering erfte, gut Startoffeln, neue, D- Ctr. Mindfleisch, seule 1 kg. 1,60 1,20 bc. Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter Gier Starpfen Aale 1,20 1" 14,35 1,60 1,10 " 1,70 1,10 1,60 1,20 " afer, qu mittel gering 19 15,40 14,90 14,80 14,30 14,20 13,70 16,20 15,20 2,80 2, 60 fit 3,80 2,40 1 kg 2,40 1,40 2,80 1,40 " " mittel gering 15,10 14,20 Bander 2,60 1,20 " 14,10 13,20 Sedite 2,40 1,20 6,32 5,82 Barsche 1,80 0,80 7,- 5, 25, 45, 25, Schleie Bleie Krebje 2,50 1,20 1,40 0,80 per Sjot 20,00 2,50 70, 30, Erbsen Speisebohnen insens Die Säge feien aus dem ganzen Zusammenhange herausgeriffen. meindevertreter O. Grauer ein Referat über die praktische ThätigDie Beamten, Polizeikommissar Jakob und Sergeant Stalisch, feit der Socialdemokratie in den Kommunen. Der Redner führte Sociale Rechtspflege. welche die Versammlung überwacht haben, behaupteten, jene eingangs seiner Rede etwa folgendes aus: Nach einer mehrjährigen Redewendungen gehört zu haben; fie mußten aber zugeben, Bause haben sich die Lichtenberger Parteigenossen im März dieses Etwas von den Anfgaben eines Werkmeisters. Der aus der Rede nur Auszüge notiert zu haben und wußten sich Jahres wieder mit großem Erfolg an der Kommunalwahl beteiligt. Metalldrückermeister 2. war vor Ablauf der vertragsmäßigen Beit nicht zu erinnern, weshalb Thiele in so scharfer Weise gegen die Im Herbst dieses Jahres findet eine vollständige Neuwahl entlassen worden, weil er eines Abends nach 7 1hr nicht mehr ar- Kriegervereine gesprochen haben sollte. Der eine Beamte erklärte der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstands statt. beiten wollte. Er verklagte den früheren Arbeitgeber, Herrn Metall- fogar, nur die hauptsächlichsten Buntte" nieder- Wollen wir nicht auf halbem Wege stehen bleiben, so müssen wir waren- Fabrikanten Vibeau, beim Gewerbegericht und verlangte geschrieben zu haben. Der Staatsanwalt schenkte den beiden Be- diesmal in allen Bezirken Kandidaten aufstellen. cine Lohnentschädigung in Höhe von 77 M. Der Beklagte amten vollen Glauben und beantragte gegen Thiele neun Monate Aufgabe eines jeden Wilhelmsberger Genossen ist es, in seinem entwickelte vor der Kammer V des Gerichte folgende Auf- Gefängnis. Das Gericht vertagte aber die Verhandlung, um zwei Bezirk den Kandidaten zum Siege zu verhelfen. Hierauf erläuterte fajfung von den Aufgaben eines Werkmeisters, der einen fest en andre Versammlungsteilnehmer als Entlastungszeugen zu hören. der Referent unser Kommunal Wahlprogramm. In der Diskussion Wochenlohn von 33 W. und somit auch die Feiertage bezahlt erhält. Der Kläger sei ertmeister, dem Feiertage und Feierstunden Ein Strafverfahren, wie es noch nicht vorgekommen, war tamen verschiedene örtliche Mißstände zur Sprache. nicht abgezogen würden. Er müffe deshalb für den Wochenlohn gegen die Vorstände einer Anzahl Krankenkassen in Trier eingeleitet hier 33 Mart- alles zufammen machen: leberstunden In Trier sollten Ende vorigen Jahres auf Grund des und notwendige Arbeiten am Sonntag würden neuen Invalidenversicherungs- Gesetzes Vertreter von Arbeitnehmern Beigen, gut D.- Eir. und Arbeitgebern gewählt werden. Die Allgemeine Ortskaffe wollte durch die Bauschalsumme bei einem Wertmeister die Wahl am 2. Dez. vornehmen. Die Vorstände der andren Krankenmitbezahlt. Alle vier Wochen etwa müßten im Betrieb des tassen beschloffen mm, im selben Lokal zur selben Zeit die Wahl stattfinden Beklagten Reifen geglüht werden, die Kläger dann gewöhnlich aus dem Ofen genommen habe, wenn fie gut gewesen feien. zu lajien, um zu sehen, wie der mit dem neuen Gesez vertraute Diese Arbeit werde mit Rücksicht auf Konstruktion und Anheizung Borstand der Ortskaffe die Sache handhaben würde. Die Vertreterdes Glüthofens abends vorgenommen. Sie dauere von 7 1hr bis wahl ging dann auch glatt von statten. Die erwähnten Vorstände, 81/2, 9 oder auch 10 Uhr. An jenent Abend habe sich nun Kläger Lorz und Genossen, wurden demnächst beschuldigt, fich gegen das geweigert, die Arbeit zu machen, angeblich weil er etwas vorgehabt Vereinsgefez vergangen zu haben. Man warf ihnen vor, fie habe. Für die andren Arbeiter fei um 7 Ihr Feierabend, der Werlhaiten ohne die vorschriftsmäßige polizeiliche Anmeldung eine meiſter müſſe aber noch alles in Ordnung halten. Versammlung veranstaltet, in der öffentliche Angelegenheiten auch gewöhnlich länger dageblieben. hätten erörtert werden sollen. Das Landgericht als Berufungsinstanz Nichifrob Herausnehmen der Reifen aus dem Ofen fei eigentlich gar sammenkunft, wo mur gewählt werden sollte, nicht von einer Bersprach jedoch die Angeklagten frei und führte ans, daß bei einer Zu- e nicht feine Arbeit gewesen. Das könne jeder Lehrling und Haus necht machen, dazu bedürfe es nicht eines Werkmeisters. Gemacht sammlung die Rede sein könne, die bestimmt gewesen sei, habe er ja vielfach diese Arbeit, indessen nur aus freien Stücken, solche Versammlungen unterlägen aber der Anzeigepflicht. öffentliche Angelegenheiten zu erörtern. * ab Bahn. †) frei Wagen und ab Bahn. weil der Beklagte ihm auch öfter entgegengekommen sei. Als Ge- Etaatsanwaltschaft legte noch Revision ein, der Straffenat des Weizen und Roggen schwache Tendenz unter dem Einflusse der rückläufigen Produktenmarkt vom 18. August. Am Frühmarkt entwidelte sich für felle habe er schon im 5 1hr Feierabend gehabt. Eine Verpflichtung zum Längerarbeiten erkenne er nicht an. Herr Bibeau wurde Sammergerichts verwarf indessen das Rechtsmittel aus den Gründen Preisbewegung an den amerikanischen Märkten und infolge der Andauer des Vorderrichters. nach dem Klage- Antrage verurteilt. Gewerberichter Dr. Voigt des günstigen Erntewetters. Am Mittagsmartt trat Befestigung ein, als bei den Kommiffionären Deckungs ordres eingingen und auch der Plas noch führte zur Begründung aus: fönne nicht anerkamit mehr Kauflust zeigte, besonders für Roggen. Das inländische Angebot in werden, daß Kläger Kläger die ihm nach dem Arbeitsvertrag diesem Artifel war fnapp, nordruffische Offerten waren williger, so daß obliegenden Verpflichtungen beharrlich verweigert habe. Kläger habe allerdings alle vier Wochen etwa die fragliche Arbeit Zur Lage der Landwirtschaft in Preußen. Die neueste einiges hierher gehandelt wurde. Weizen schloß 0,50 W. niedriger, Roggen offeriert. Rüböl veränderte sich nur wenig. am Glühofen geleistet und sei abends dageblieben. Das Ge- Arbeit über die Zwangsversteigerungen landwirtschaftlicher Grund wie gestern. Safer war still und behauptet, neue Ware war zu 148 Mart richt sehe jedoch darin eine freiwillige Leiſtung, die über seine statistischen Bureaus, wirft ein interessantes Licht auf die Lage der licher Bericht der Direttion. stücke, veröffentlicht in der Zeitschrift des föniglich preußischen Städtischer Schlachtviehmarkt. Berlin, 18. August 1900. Zum Verkauf standen: 4835 Rinder, Verpflichtungen hinausging und von ihm jederzeit versagt werden konnte. Es sei falsch, daß alle Werkmeister so Landwirtschaft. ergiebt sich nämlich daraus, daß die 1517 Kälber, 18 241 Schafe, 8771 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Bfund Yange zu arbeiten bätten, wie es der Arbeitgeber verlange. Es müsse Swangsversteigerungen sowohl der Zahl der Betriebe nach oder 50 Kilogramm Schlachtgewicht in Mart( beziehungsweise für 1 Pfund als auch doch ein Maß vorhanden sein. Da nun hier keine besondere Abrede der Menge betroffenen Fläche feit in P1): Odsen: a) vollfleischige, ausgemäftete, höchsten Schlacht dem Jahre 1886 int beständigem Südgange begriffen wertes, höchstens 7 Jahre alt 65-68, b) junge fleischige, nicht auswegen der Arbeitsdauer bestehe, so richte sich die Arbeitszeit des ist. Es ist zwar eine Unterscheidung zu machen, indem die Linie gentäftete und ältere ausgemäßtete 60-64; c) mäßig genährte junge und gut Bullen: Werfmeisters nach der der übrigen Arbeiter und die ende um 7 hr. des Rüdgangs in dem ganzen Zeitraum nicht gleichmäßig verläuft, genährte ältere 55-57; d) gering genährte jeden Alters 50-53.vielmehr 1892 eine Brechung erfährt, doch läßt dies die Besserung und gut genährte ältere 55-59; c) gering genährte 46-19 a) vollfleischige höchsten Schlechtwertes 60-64; b) mäßig genährte jüngere Färsen und den Verhältnissen der Landwirtschaft keineswegs ungünstig erscheinen. ühe: a) vollfleischige, ausgemäßtete Färsen höchsten Schlachtwerts 00-00; Die Zahl der Zwangsversteigerungen( für Betriebe von 2 Heftar b) vollfleischige, ausgemäßtete Stühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren und ehr) verminderte sich von 1886 zu 1898 mm 1167, die beteiligte 52-54; c) ältere ausgemäßtete Kühe und wenig gut entwidelte jüngere Bodenfläche sant um 76 805 Heftar. Es weist zwar das Jahr 1892 eine Rühe und Färsen 50-51; d) mäßig genährte Kühe und Färsen 44-46; Stälber: a) feinste Mafts Wie man in den Verdacht des Taschendiebstahle kommen als auch in der Wienge der beteiligten Bodenfläche und es ist dann und gute augfälber 58-60, c) geringe Saugtälber 50-54, d) ältere, gering Steigerung auf gegen 1391 in der Zahl der Zwangsversteigerungen e) gering genährte Kühe und Färsen 38-42. tälber( Bollmilchmast) und beste Saugtälber 62-65, b) mittlere Mastfälber Fann, lehrte eine Verhandlung, die gestern vor der 129. Abteilung der Rüdgang in der 3 ahl der Versteigerungen in der Periode genährte( Fresser) 35-47. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Mast des Schöffengerichts stattfand. Auf der Anklagebant befanden sich 1892-98 geringer wie der in der Periode 1886-91; dagegen ist der bommel 64-68, b) ältere Maſthammet 55-60, c) mäßig genährte. der Student der Chemie Julius Spr. und dessen Mutter, die Witive Nüdgang ber beteiligten Fläche in der neuesten Periode viel größer sammel und Schafe( Merzichafe) 48-53, d) Holsteiner NiederungsChristine Spr., ersterer unter der Beschuldigung des wiederholten wie in der älteren. Es sank die versteigerte Fläche von Schafe( Lebendgewicht) 26-33. Schweine: a) vollfleischige der feineren versuchten Taschendiebstahls, lektere wegen Beihilfe dazn. Beide 109 190 Heftar im Jahre 1886 auf 61 926 Hettar im Raffen und deren trenzungen im Alter bis zu 1 Jahren 00-54, Angeklagte versicherten aufs lebhafteste ihre Unschuld, wiesen auf Jahre 1891, ftieg 1892 auf 88 706 Settar und fiel dann b) Stäfer 00-00, c) fleischige 51-53, d) gering entwidelte 47-50, ihre Stellung und Vermögenslage hin und erklärten, nicht auf 32 385 Settar im Jahre 1898. Das bedeutet, daß namentlich Verlauf und Tendenz e) Sauen 48-49. begreifen zu können, Das Rindergeschäft widelte fich sehr wie man ihnen eine so schimpf die großen Betriebe immer weniger Anteil an der Zwangs- langfant und schleppend ab; es bleibt großer Ueberstand. Der Kälberhandel lidhe und verbrecherische Handlungsweise zutrauen könne. versteigerung haben. Das wird auch besonders seit 1891, feit war sehr gedrückt und matt; auch bleibt bedeutender Ueberstand. Bei den traten drei Kriminalbeamte als Belastungszeugen auf, welcher Zeit die Unterscheidung der Größentlassen weiter burch Schafen war der Geschäftsgang langfam, Schlachtware und Wagervich aus deren Bekundungen folgendes zu entnehmen war: Am 3. Mai, geführt ist, recht deutlich nachgewiesen. Es erfuhr nämlich in den hinterließen großen Ueberstand. Der Schweinemarft verlief langfam, zuut als die Feier der Großjährigkeit des Kronprinzen stattfand, war be- Größenklaffen von 2 bis 50 Heftar die Menge der zwangsweise Schluß verslaute das Geschäft, es wird nichts verkauft. fonders die Straße Unter den Linden von Schauluftigen angefüllt. versteigerten Fläche von 1891 zu 1898 fast gar keine Abnahme, in der Es waren viele Kriminalbeamte aufgeboten, um auf Taschendiebe staffe von 50 bis 100 hektar jogar noch eine Zunahme von 4807 auf zu achten. Zu einem der Kriminalbeamten trat ein Herr, wie sich 5269 Hettar; dagegen fant die Fläche bei der Klaffe 100 bis später herausstellte, ein Friseur Calender, mit der Frage 200 ettar von 7276 auf 4766 Settar und in der Klasse 200 Hektar Länger hätte demzufolge auch nicht arbeiten müssen. Was darüber hinauslag, sei freiwillig. Die Entlassung sei also zu unrecht vor dem Ablauf der vertragsmäßigen, am 1. Juli endenden Zeit erfolgt. Gerichts- Beitung. in 1991 Ez Sociales. der nach heran, ob er nicht Kriminalbeamter sei. Auf die be- und darüber von 87 870 auf 10 218 Hettar. Dermilites. Amts Preisverteilungen auf der Parifer Weltausstellung. Es jahende Antwort meinte Salender:„ Dann achten Sie doch Auf ein Steigen der„ Notlage" der Junker läßt das nicht schließen. haben ferner den großen Breis erhalten: mal auf jenen jungen Mann, der dort steht, mir scheint, er geht auf Taschendiebstahl aus." Filter und Brautechnische Maschinenfabrik, Attiengesellschaft Dem Beamten war dieser Wint Der Segen der Fabrik- Krankenkassen. Die Firma Düsselwillkommen. Er behielt den Verdächtigen im Auge. Dieser stand dorfer Eisenbahnbedarf in Düsseldorf hatte in Reisholz eine zweite vorm. Enzinger- Worms und Gewerkschaft schlesische Nickelwerke. im dichtesten Gedränge unmittelbar hinter einer Dante. Er trug arbeiter Fabrik gebaut. Es sollten nun auf Wunsch der Fabrikleitung die Goldene Medaillen erhielten: Richard Lehmann- Dresden, Hers der neuen Fabrit der Betriebs- Strankenkasse der mann Baurmeister- Altona Ottensen, Braunschweigische Mühlenbaueinen zugeknöpften leberrock und steckte die Daumen seiner Hände so in deffen beide Seitentaschen, daß ihm die übrigen vier Finger wurde einberufen und alten Fabrik zugeteilt werden. Eine Generalversammlung Anstalt Amme, Giefede u. Konegen Braunschweig, F. H. Schuleder Antrag vorgelegt. Nachdem ver- Hamburg. Silberne Medaillen: Maschinenfabrit Germania- Chemnitz, zu jeder Bewegung freiblieben. Der Beamte bemerkte nun, daß der gegen den Antrag gesprochen, wurde. Nt, Riedinger- Augsburg, Gesellschaft für Lindes EismaschinenAngeklagte zunächst mit der rechten Hand von außen gegen die fchiedene Arbeiter Tasche der neben ihm stehenden Dame drückte, wohl um sich au über- er abgelehnt. Da wurde der Direktor aber Fener und Flamme Wiesbaden, Ferdinand Gothat- Mülheim a. St., Bereinigte Sterilisator, zengen, ob ein Portemonnaie darin enthalten war. Der Beamte will und erklärte, einen derartigen Widerspruch sei er feit 18 Jahren Werte Kleemann u. Co.- Berlin, W. Schmidt- Bretten- Baden. Von den gesehen haben, daß der Angeklagte dice Manöver auch bei andern nicht gewohnt, er werde sich die Leute merken, und dann seine Mitarbeitern erhielten goldene Medaillen: Konigti( Gewerkschaft schle Damen wiederholte. Gleich darauf traf der Kriminalbeamte zwei Maßregeln ergreifen. Er ließ ihnen eine Bedenkzeit von zehn fischer Nidelwerke); filberne Medaillen: H. Krusemart( Gewerkschaft feiner Kollegen, er beauftragte sie, den Verdächtigen im Auge zu wurde der Antrag angenommen. Die Rede hatte geholfen. und siehe da, bei der nochmaligen Abstimmung ichlesische Nidelwerle), Friedr. Bob u. Paul Kohler( Werner u. Pfleiderer), Alfred Schneider( Ottmüller u. Lehmann). Klaffe 68 Großer Preis behalten und ihn im Betretungsfalle festzunehmen. Die beiden Der Vorgang ist ein hübscher Beweis dafür, daß das System( Sammelausstellung der Bernsteinindustrie) goldene Medaillen: Ehrlesten Beamten wollen diefelben Wahrnehmungen gemacht haben. Der Betriebs- Krankenkassen die Arbeiter jeder wirklichen Mitwirtung hardt u. Sehmer- Saarbrüden, Friemann u. Wolf- 3widau, Siemens Sie fahen auch, daß eine ältere Dame, die häufig mit dem jungen bei der Berwaltung der Staffen beraubt. Die gefeßlich geordnete u. Halste- Berlin. Von Mitarbeitern erhielten: goldene Medaillen: Mann sprach, sich in mehreren Fällen so stellte, daß fie deſſen Hand- Bertretung ist nur Dekoration; die Arbeiter müssen sich doch den Riedler( Allgemeine Elettricitäts- Gesellschaft), Lück( Sammel- Ausbewegungen berbedte. Einmal zog der Beobachtete die ältere Dame Willen der Unternehmer fügen. stellung der Bernsteinindustrie), Meyer( Allgemeine ElektricitätsGesellschaft). Harsche( Gewerkschaft schlesische Ridelwerke). durch einen Ruck an dem Kleide näher zu sich heran. Als der AnMinuten, = " geklagte dann zurück trat, fiel es den Beamten auf, daß aus Jnnungsschmerzen. Im Handelstammerbezirk Düsseldorf ist es Von einer Löwvin gebiffen. Im Teatro- circo de Colón" zu Der Kleidertasche einer jungen Dame, die zur Rechten von ihm ge- nach einer Statistik mit der Innungsorganisation recht schlecht bestellt. standen hatte, das Taschentuch zum Teil hervorfah. Nun hielten die So find in dem Bezirk nur reichlich 20 000 Meifter teils in freien, teils in Madrid tritt seit einiger Zeit eine Dame, die sich geheimnisvoll Beamten einen Taschendiebstahl für erwiesen und schritten zur Ver- 3wangsinnungen und teils in Gewerbevereinen organisiert. Dagegen Gräfin X" nennt, als Tierbändigerin mit vier Löwen auf; die an Haftung beider Angeklagten. Es wurde tein fremdes Gut bei ihnen gehören ca. 24 000 Meister keiner Organisation an. Außerdem wird noch gebliche Gräfin trägt während der Vorstellung stets eine Gefichtsgefunden. Jim Termin blieben die Beamten dabei, daß die An- stets von Auflösungen der Jumungen berichtet. Der Schmerz maste, um von ihren Freunden in der Madrider Gesellschaft nicht getfagten sich genau so benommen hätten, wie es Taschendiebe zu barüber, daß in ganzen Kreisen nicht eine einzige Inning be- erfannt zu werden. So heißt es wenigstens auf den Reklamezetteln, thun pflegten. Ihre jahrelange Erfahrung lafie eine Täuschung steht, wie zum Beispiel im Streise Grevenbroich, ist natür die auf der Straße und im Cirkus verteilt werden. Montag nicht zu. Der Staatsanwalt hielt die Angeklagten für überführt, lich groß. Große Etüde werden auf die Abteilung Strefeld( 13. Auguft) abends zeigte sich eine Löwin von Beginn der er beautragte gegen Spr. 3 Monate, gegen deffen Mutter eine gehalten, weil dort 47 Brozent aller Meister in den Innungen Borstellung an sehr unruhig. Die Tierbändigerin trat aber Ein schlechter Trost, denn denn nachdem die trotzdem in den Käfig ein; zwei oder dreimal mußte fie Woche Gefängnis. Der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Davidjohn, organifiert find. führte aus, daß der ganze Berdacht sich auf Zufälligkeiten und Ver Anstreicher und Schuhmacher- Innungen schon aufgelöst find, gehen ihre Böglinge, die ihren Befehlen nicht gehorchen wollten, mit der mutungen gründe. Warum sollte der Angeklagte nicht, wie so viele die Uhrmacher, die Tischler- und die Friseur- Innungen ihrer Auf- Beitsche bearbeiten. Als sie dann aber einem Kampfe, der in einem Personen, die Angewohnheit haben, den Daumen in die Seitentaschen lösung entgegen, die Anträge sind schon gestellt. Winkel des Käfigs zwischen zwei Löwinnen entstanden war, ein Ende zu stecken? Was sei natürlicher, lals daß die Angeklagten sich beim machen wollte, erhielt fie plöglich von einer von diesen einen Biß, größten Menschenhaufen aufhielten in der Annahme, daß bort der ihr den linken Arm zerfleischte. Die Gräfin schrie vor Schmerz etwas zu sehen sei? Warum sollte der Angeklagte nicht seine laut auf und der Zuschauer bemächtigte sich eine furchtbare Banit. Mutter durch Zupfen am Rod zu sich heranziehen, um ihr etwas Reorganisation des Tapezierer Verbands. In der am Der Bändigerin gelang es, sich unter großer Gefahr und mit bezu zeigen Steiner der Beamten habe belimden können, daß 15. August im Luisenstädtischen Konzerthaus abgehaltenen tombinierten wundernswerter Kaltblütigkeit aus dem Käfig zurückzuziehen; dann das Taschentuch der jungen Dame nicht schon vorher zur Bersammlung des Verbands der Tapezierer beschäftigte man sich mit aber brach fie, von dem Blutverlust erschöpft, ohnmächtig zusammen Tasche hinausgeragt habe. Die Beamten feien jedenfalls von der der Reorganisation des Verbands in Berlin und der Wahl eines und wurde von einigen Herren aus dem Publikum in ein Krankenvorgefaßten Ansicht ausgegangen, daß sie Taschendiebe vor sich Verbandsbeamten. Ueber die Reorganisation referierte veo haus gebracht. Die Bißwunden, die sie erlitten, sollen nicht gehätten und dadurch in ihrer Beobachtungsgabe getrübt worden. Schmidt. Der Redner begründete ausführlich die folgenden von fährlich sein. Versammlungen. = Socialdemokratischer Wahlverein f. den 4. Berliner Reichst.- Wahlkreis( Südost). Todes- Anzeige. Den Mitgliedern hiermit zur Kennt nis, daß am Donnerstag unec Mitglied, der Gürtler Emil verstorben ist. Schulz, Die Beerdigung findet am Sonn Roh- Tabak zu den allerbilligsten Preisen. G. Erbe, Berlinc. Auguststr. 36, Hof parterre. Roh- Tabak billigste Preise[ 49778* Max Jacoby tag, den 19. b. Wt., nachn. 4 ur, Strelitzerstrasse Nr. 52. von der Leichenhalle des Emmausfirchhofs in der Hermannstraße aus ftatt. 243/9 Der Vorstand. Todes- Anzeige. Den Sangesbrüdern zur Nachricht, daß unser Sangesbruder Leonhard Nalikowsky am 17. b. Mts. nach schweren Leiden verschied. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonn tag, nachmittags 4 Uhr, vom Trauer: Hause in Nixdorf, Reuterstr. 25, aus ftatt. +111 Rohtabak. A. Goldschmidt, Oranienburgerstr. 2, am Hackeschen Martt. Alte und neue Formen in allen Façons.[ 49782* Rohtabak. Größte Auswahl. Billigste Preise. Gesangverein Wiederhall", Guter Brand! Borzügliche Qualität. M. d. A.-S.-B. Am Freitag, abends 8 Uhr, vers fchied nach kurzem, aber schwerem Leiden unsre liebe Tochter und Schwester Anna. Um stilles Beileib bittet Joh. Zilian +70 nebst Frau und Tochter. Die Beerdigung findet am Diens. Si Sämtliche[ 49792* Fabrikations- Utensilien. Neue Formen, sehr große Auswahl zu Original-Fabritpreisen.no tag, den 21. b. Wets., nachmittags= 2 Uhr, vom Trauerhause Ramler Heinrich Franck, 185. Brunnenstr. 185. ' S ' quvjaa qvaagv * 9/ TT uv 12 91 og uav straße 25 aus nach dem Himmelfahrts and Geſchloſſen Dienstag Donnerstag 23. Freitag 24. Sonnabend 25. Fidelio Sonntag 26. Margarethe Ein Maskenball Die lustigen Weiber von Windsor Wilhelm Tell Die Journalisten Nathan der Weise Othello, der Mohr Auf Strafurlaub Die Jungfrau von Orleans Die Fledermaus Nm.: Fuhrmann Der Henschel Probekandidat Ab.: Der Probes Wochen Spielplan. Sonntag 19. Montag 20. Opernhaus Schauspiel: haus Neue Oper ( Kroll) Mignon Bajazzi Vergißmeinnicht $ 21. Die Stumme von Portici Mittwoch 22. Tannhäuser Geschlossen Mikado Nchm.: Die Deutsches versuntene Glocke Theater Ab.: Der Probekandidat Die Fledermaus Mikado Die Fledermaus Mikado von Venedig Die Fledermaus Die Weber Der Probekandidat Die versunkene Glocke Der Probekandidat Die Weber Schiller Theater Trompeter von Säffingen Der Troubadour Undine Die weiße Dame Die Jüdin Alessandro Strabello Nürnberg. Puppe Theater des Westens Die Geisha Die Geisha Die schöne Helena Die schöne Helena Die schöne Helena Die Geisha B Mitado Opern Vorstellung fandidat Die lustigen Weiber von Windsor Orpheus in der Orpheus in der Unterwelt Unterwelt 1 Neues Theater. Der weiße Hirsch. Das Interview. Metropol Theater. Bellealliance- Theater. Pension Schöller. Ständiges Repertoire: Residenz Theater. Die Dame von Marim. Luifen- Theater. Der Damentrieg. Central Theater. Berlin nach Elf. Der Zauberer am Nil. Apollo- Theater. Venus auf Erden. Welt- Etablissement ,, Schloss Weissensee". !! Grosses Schwimm- Fest!! des Arbeiter- Schwimmvereins„ Neptun- Weissensee". Grosses Elite- Konzert adislastund [ 5267L gr. Sommernachts- Ball. Alles weitere die Programme und Plakate. Rudolf Schenk. Inh. Restaurant Alt- Landsberg, A. Diez, Landsberger Allee 76/77, vis- a- vis der Ringbahnstation. Kirchhof in Nieder- Schönhausen statt. g Danksagung. Den Parteigenossen, Freunden und Bekannten sprechen wir hierdurch für die große Teilnahme und bie vielen Zahn- Klinik Vr. etabla. im Strangfpenden bei der Beerdigung beliebige Teilzhlg. unfres lieben Mannes, Baters unb rau Olga Jacobson, Dent. Fran Großvaters, des Bildhauers Theodor Kohl, unfren herzlichen Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen. 84/ 2*] Juvalidenstr. 145. Danksagung. Cigarren( 50450Für die große Beteiligung und die zahlreichen Kranzspenden bei der Be: erbigung meiner lieben Frau und unsrer guten Mutter sprechen wir hiermit allen unsern besten Dank aus. J. Zynda nebst Stindern. an 52622* Zur Erinnerung Wilh. Liebknecht. Porträts mit und ohne Rahmen in allen Größen und Preislagen empfiehlt die Glaserei und Bilder rahmenfabrik von Carl Scholz, 110 Wrangelstrasse 110. Wilh. Liebknecht Bortrait, letzte Aufnahme, prachtvolles Bild. Größe 46: 32 cm. 50 Pf. zu haben bei Preis Jean Holze, Drehbahn 45, Hamburg. Von der Reise zurück. 30/16 [ 130/ 11* Dr. A. Freudenberg. Von der Reise zurüd [ 5272 Dr. med. C. S. Engel. Laboratorium: Friedrichstraße 125. Von der Reise zurück Dr. Swarsensky, 52692] Wrangelstr. 49. A. Würger, Königsbergerstrasse 5/6. Fertige Wäsche jeber Art. Stoffe, faubere Arbeit. Beste [ 52592* Nur eigne Fabrikation. Für 30 Mark fertige Hochfeine Anzüge und Baletots nach Maß, prima Stoff und guter Sig. Riesenstofflager 51682 Kransenstr. 14, I( fein Baden. 48482* gut und träftig a Stück 5 und 6 Pf. empfiehlt Freunden und Bekannten M. Könkow, Danzigerstr. 97. ! Ausschneiden! Gültig 4 Mt.! Künstl. Zähne von 3.-M. ant in tadelloser Ausführung.[ 50820* Teilzahlung gestattet. Guckel, Laufizer Plaz 2. [ 49629*] Größtes Lager aller Arten Uhren und Goldwaren, sowie Elektrische Bahnverbindungen nach allen Stadtgegenden.[ 49230* Groker schattiger Garten, ca. 2000 Sinplähe. ben 19. Auguf: Frei- Konzert. Grosser Hall. 2 Kegelbahnen, Kaffeeküche sowie Boltsbeluftigungen aller Art. Parteigenoffe, 24 Jahr alt, früh. b. Rechtsanwalt, arb. sich spät. Buchhandel( Berlag u. Sortiment) ein, zur Zeit in Annoncen. pebition thätig, fucht, gefügt auf gute Beugnisse, Stellung bet $ Künstl. Zähne on 3 Mt. an, vorzüglich. Zähne plombteren ſchmerzlos Schmerzloses Bahnziehen. Goldstein, Oranienftr. 123.[* Großes Lager Gebiegene Möbel und Polsterwaren. Arbeit, äußerst billige A. Schulz, Preise, empfiehlt Reichenbergerstr. 5. Auch Teilzahlung!(* Bad Landsberg. Dampf-, elektrische Licht-, Wannen- und alle med. Bäder Landsbergerstrasse 107. Inhaber: H. Kalisch, staatlich gepr. Masseur und Heilgehilfe. aus reinem Roggen Echte Kornbranntweine and Malz gebrannt. Wietscher Liter 65 Pf., Richtenberger 95 Pf., Münsterländer 1,10 M., Bres Tauer 1,25 M., Steinhäger, Doorntaat, Aquavit 2c., in Originalfüllung. Cognac in großer Auswahl, Fl. 1,10-25,00 M. Himbeersaft eigner Preffung Ltr. 1,- M. Feinste in: und ausländische Liqueure, Ungar weine ze. empfiehlt Alexanderstr. 62, Potsdamerstr. 48( Eingang Kur F. Willumeit, fürftenfr.), u. Staltkerftr. 185. Seruſpr. VIIa 7186 Zahnärztliches Institut, Alexanderplan 1. Zähne 2 W., Blomben von Kinderwagen, Kasten-, Lefter1,50 an, Zahnziehen 75 Pf. Teilzahl. Spr. 8-6. Puppen-, Sportund Ziegenbockwagen, Kinderklappstühle, sämtl. Korbwaren etc., Krankenwagen für Erwachsene u. Kinder. Grosses Lager in Kinderbettstellen.[ 4969L* Brunnen( Fernspr. Amt III, 1787.) A. W. Schulz, str. 95 Tellzahlung gestattet. vis- a- vis Humboldthain, am Bahnh. Gesundbrunnen. Kein Laden. Verkaufsräume auf dem II. Hof in 52472+ dem aus vier Etagen bestehend. Fabrikgeb. Musterb.grat. u. franco. Rechtsanwalt oder in Zeitungs Expedition 2c. Derselbe ist auch ge eignet als Berufs: Berichterstatter für Zeitungs Nedaktion, da er gelegentlich als Berichterstatter fungiert hat. Gefällige Angebote erbeten unter K. 6 an die Expedition des Vorwärts. Ernst Höflichs„ Schwarzer Adler" Konzert- Garten und Specialitäten Theater. Friedrichsberg, Frankfurter Chaussee 120. Jeben Gr. Konzert und Specialitäten- Vorstellung. Sonntag: 1 Im Königssaal: Gr. Ball.-- Anfang 4 Uhr. Entree 20 f. Jeden Mittwoch: Frei- Konzert. 48832* Drei verdeckte Regelbahnen. Volks: und Kinderbeluftigungen aller Art. Den verehrt. Vereinen halte meine Säle und Vereinszimmer bestens empfohlen. Ernst Höflich. Frankes Speisehalle Hochzeits Neue Grünftraße 39( zw. Kommandanten- und Seydelstr.) u. Paten Geschenke in Silber u. Alfenide von den einfachsten bis zu den eleganteften. Regulateure und Frei fchwinger mit Schlagwerk von 14 M. ant. Remontoiruhren bon 5 M. an. Goldene Ringe von 1,25 M. an. Rudolf Plunz, Brunnenstr. 112, Jeden Tag 12 verschiedene Gerichte| Speisezeit ununterbrochen von vor zum Preise von 10-30 Pf. mittags 111-10 Uhr abends. Bier 10 10 Pf., 2/10 Pf. Kaffee 5 Pf. Milch 5 Pf. Tabakarbeiter- Genossenschaft Hamburg General: Udo Stangenberg Vertreter: Verkaufsstelle [ 5215L* Mir hat's geholfen! Für Magenleidende! GEORG POHLS + Appetits- Kräuter- Magen- Bitter- Liqueur genannt der Lebensretter. Tausendfach erprobt und anerkannt. Gesund, wohlthuend und anregend. Nervenstärkend und blutbildend. Beseitigt Magenkatarrh, Magenkrampf, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen und Verschleimung, Stuhlverstopfung, Koliks chmerzen, Herzklopfen, Hämorrhoidalleiden, bleiches Aussehen, Blutmangel, Entkräftung, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen. Dank- u. Anerkennungsschreiben liegen aus. Preis per 3/4 Liter- Flasche 1,50 Mk., erhältlich nur direkt durch Fabrikanten 4970L* Droguist GEORG POHL, Berlin N., Brunnenstrasse 157 Berliner Sanitäts- Droguerie sonst nirgends weiter! N Sage mir, ob Du krank bist, und ich werde Dir sagen, was mir geholfen hat Arbeits- Bekleidung für Mechaniker, Bildhauer, Maler, Schloffer, Schlächter, Konditoren, Friseure. En gros- Detail. 5001L* D. Wurzel& Co., Wrangel- Strasse 17, Ecke Manteuffel- Strasse. Neu eröffnet! 10 Jahre Garantie. Vollkommen schmerzloses Zahn1,50 M. Teilz. wöchentl. 1 M. Nen eröffnet! [ 49802] Berlin SO., Kottbuser Damm 99, Zähne 2 M. ziehen 1 M. Plombene pagerstr. 190. Sprechst. 9-7en gros und en détail. 5 Minuten v. Bahnho Verkaufsstelle II: Cöpenick, Franz Weber, Grünauerstr. 1. Gesundbrunnen. Tellzahlung gestattet. Kinderwagen- Haus August Götze, Brunnenstr. 145, Ede Rheinsbergerstr. Riesenauswahl in Kinder, Puppen, Sport, Staften und Leiter wagen. Kinderbettstellen, Kinder- Holzmöbel und Klappstühle.[ 4963* Gegen +++ Wanzen hilft Berlins Specialhaus äuber 0,50. größtes nur die altbewährte Chemiter nichtungs Effenz ,, Furedol" ( gefegl. gefch.). Erfolg garant., in Fl. a 0,50, 1,00, 1,50, 3,00 u. 5,00 m. Zer Echt nur bei Paul Sünderhauf& Co., Gr. Frankfurterstr. 89, ebenda ficherste Schutzund Radikal- Mittel gegen Motten, Schwaben. Flöhe, Ameisen a 0,20 bis 1,00 M. Sonst nirgends. Teppiche Stepp Salongröße a 5, 8, 10-300 M. Stets Gelegenheitstänfe in Teppich., Gardinen, Portieren, Möbelstoffen, Tischdecken 2c. ca. 450 Abbil Bracht- Katalog bungen, gratis und franco. teppdecken kauft man am besten und billigsten nur direkt in der Fabrik B. Strohmandel, Berlin S., III: Steglitz, Karl Schneider, Marksteinstr. 12. Saal mit kompletter Bühne, Müllerstr. 7. 781 Am Wedding Juh. Gustav Milbrodt. Am Weddingplatz. Sonnabende fret unter coulanten Bedingungen. platz. Naturheilbad Fortuna" 50 412* 40 Rosenthalerstrasse 40 am Hackeschen Markt. Zahnarzt Wolf, Wichtig für Schneidermeister! Räumungs- Ausverkauf von Tuchen, Buckskins, Kammgarn wegen Geschäftsverlegung nach Spandauerstrasse Bähne Max Friedländer jr. Poststrasse, Ecke Molkenmarkt. v. 2 Mt. an. garantirt gut. Reparaturen in 2 Stund. Plombieren. Nervtöte n. Zahnziehen schmerzlos! 8-8, Sonntags 8-4. Blumenstraße 25, R. Lange, Dampf, Heißluft, Wannen- sowie alle medizinischen Bäder mit Sprechzeit Maffage. Sprechstunden täglich 9-10 Uhr vorm. und 6-7 Uhr nachin. unter Leitung des Herrn Dr. med. J. Gros( in Zürich promov.). Dienstag und Freitag Sprechstunden unentgeltlich. Behandlung aller Krankheiten. Specielle Herzvibrations- Maffage. Lieferung an sämtliche Krankenkaffen. J.B Elegante Einsegnungs- Anzüge. J. Baer, BERLIN N. [ 49652* nur Gesundbrunnen 26, Badstraße 26, Ecke Prinzen- Allee, empfiehlt, wie bekannt, in reelster Aus: führung und allerbilligsten streng festen Breisen: Herren- u. KnabenGarderobe. Arbeitssachen. Grosses Stofflager zur Anfertigung nach Mass. 72, Wall- Strasse 72, Treptow. Treptow. eftaurant Karpfenteich, Emil Lefèvre, Berlin S. Specialhaus Oranienstr. 158. wo auch alte Decken aufgearbeitet werden. 51782* an der Köpenicker Landstraße Jeden Sonntag: Frei- Konzert. Jm Saale Tanz. Einsegnungs- Geschenke Damen- Rem.- Uhr, gold. von empfehlensw., 40M. Dieselbe einf. 25 M. Ringe, echt Gold, ges. gest., mit echten Opalen, Perlen, Türkisen u. Farbsteinen, 1,50, 2, 3, 4, 5-20 M. Silb. Herren- Armbänder, echt Gold, ges.gest., m.gleich.Stein., Rem.- Uhr v. 9 M. an, ff. Ancre, sehr 9, 12, 15-30 M. etc. Brosches, echt Gold, ges. gest., gutes Werk, 18 M. m. gleich. Stein., 5, 7, 9, 10-22 M. etc. Ohrringe, Reelle 3 jähr. schrift- ges. gest., mit gleichen Steinen, 2, 3, 4, 5-18 M. etc. Lange Damenketten in Gold Gold- Doublé liche Garantie für 16 M. an, kräftiges Gehäuse, guten Gang auf sämt- von 25 M. an, in 1817 kar, Gold- Plated 10-15 M., reich emaill., Doppelkapsel. sehr liche Uhren. [*] Lossow Elegante Gesellschafts- Anzüge. de Martusstraße. Kinderwagen- Bazar Max Brinner, Jerusalemerst. 42 Brunnenstr. 6, Großartigeliuswahl Kinderwagen 8-90. Kinderbettstellen, Puppen-, Lefterunb Sportwagen. Großes Lager. Bestes Fabritat, billigste Preise. Schutzvorrichtung Ideal" verhind. das Herausfallen der Kinder, 3,50. Bersand. u. außerh. ab Fabrik. Musterb. gratis. Teilzahl. nur in Berlin u. Vororten gestattet. Woche 1 M. 53 F.Bergmann& Sohn, Andrea. 1. Etg. von Kinder: Sport: Aelt. Geschäft Berlins. Amt VIIa, 7228 it. Puppenwag., best. Fabrikat, billigst. Seuzayung gestattet.[ 50842* Nußbaum- Möbel, g. Einrichtungen, darunter Teppiche, Bortièren, Gardinen, Stores, Tru: meaux, Plüschgarnituren, Baneelsofas, Pianinos, Muschelschränke, verschiedene Gelegenheitsfäufe, alles spottbillig beim Auktionator Möckerustr. 137, nachmittags 2-8 Uhr. 52578* Bettfedernreinigung elektrischer Betrieb, Grüner Weg 3,[ 49309 Hauschild& Kettnitz. monatlich 10 Mr. Teilzahlung Tiefert elegante Garderobe nach Maß, auch bar Stasse zu billigsten Preisen. J. Tomporowski, Schneidermeister, Neanderstr. 16. Fertige Garderobe, von Maßschneider gearbeitet, stets vorrätig.[ 49182* Fahrräder, Nähmaschinen verschiedene Marken, auch wenig gebrauchte, zu billigsten Preisen. Reparatur Werkstätte. Lehrbahn. Sämtl.Zubehör. Teilzahl. gestattet. Carl Karras, Langestr. 17. 49762* AnkerBriketts 必 [ 30/ 13* find zu haben bei Friedr. Daniel u. Co. Berlin W. 8., Leipzigerstr. 29. in grösster Auswahl! Goldwaren- Industrie Belmonte& Cie., Königstrasse 46. Anerkannt billigste Bezugsquelle für Juwelen, Goldene|| Fabrik mit elektrischem Kraftbetrieb. Ringe, Ketten, Taschenuhren, Stand- u. Wand- En gros. Export. Versand nach allen Für den Einzelverkauf sind uhren, Silberne und Alfenide- Schmuck- u. Tafel- Ländern. die Eingänge A und B reserviert. geräte, Gelegenheits- Geschenke, sowie sämtl. in die Gold, Silber- und Uhren- Branche fallenden Artikel. Sonntag von 8-10 and 12-2 Uhr geöffnet. Alt. Gold und Silber wird zu Kurspreisen in Zahlung genommen. Verantwortlicher Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. [ 52280* Von Aerzten vielfachverordnet. Rroschüre gratis und franco. Inest in ferro aliquid divini! Dr. Boerhave. ( Aufbewahren!) Ersatz für Badereise. indsT- dof OUT( Aufbewahren!) Nur aus gesundem Blute entsteht ein gesunder Körper!!!, 909 Ein Heilmittel ohne Gleichen, sehr oft wirksamer, als die theuren Badereisen, ist der von mir präparirte ,, Berliner Stahlbrunnen" ( Goldene Medaille Berlin 1896) Indaido Im Eisen ist etwas Göttliches enthalten. bor mit hohem, garantirtem Gehalte an nicht ansscheidendem, sondern unverändert gelöst und wirksam bleibendem Eisenoxydul, während die aus den Badeorten versandten natürlichen Brunnen faſt ausnahmslos das Eisen als Dryd abgeschieden und damit ihre Wirkung verloren haben. Die vielseitig günstige Wirkung des ,, Berliner Stahlbrunnen" beruht darauf, daß derselbe besten Appetit erzeugt, den Stoffwechsel, die Verdauung und den Stuhlgang fördert, die Verwerthung der Speisen verbessert, mit seinem reichen Eisengehalte die Blutbildung mehrt, das Blut selbst verbessert und dies bei seiner steten Circulation den leidenden Organen gesunde Zufuhr bringt, wodurch dieselben allmählich regenerirt, gefund werden. Aus diesem Grunde bewährt sich derselbe ganz besonders gegen Blutarmuth, Bleichsucht, Nervenleiden aller Art, Schwäche, Kopfschmerz, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Magens, Lebers, Gallenstein, Nieren-, Darm- und Blasenleiden selbst allerschwerster Art, butagerung, Hals, Kehlkopf- und Luftröhren- Verschleimung, Rheumatismus, Gicht, Ischias, Seropheln, Drüsenanschwellungen, leichten Lungenkatarrh, Athembeschwerden( Asthma), Schlaflosigkeit, Nasenbluten, Lähmungen, Rückenmarksleiden, un reines Blut, Flechten, Fettleibigkeit, Herzverfettung, Sterilitat, Unterleibsleiden aller Art, Leiden der Wechseljahre, Hysterie, Hypochondrie, Epilepsie, lymphatische Affektionen, Schwächezustände, Schwäche nach Malariafieber, Herenschutz. Die Trinkcur fann jederzeit, auch im Winter, ohne Berufsstörung, ohne strenge Diät und ohne besondere Brunnenpromenade vorgenommen werden. Preis für Berlin: Füllung von 30 Fl. f. 10 prän.( abonnementsweise). Fortsetzung im Anschluß Mt. 8. Für 2 Personen in einer Familie 60 Fl. f. 18. Fortsetzung im Anschluß Mr. 15. Zustellung der Flaschen einzeln stets frisch präparirt frei ins Haus, volle Flasche hin, leere zurück. Nach den Vororten liefere zu demselben Preiſe frei Haus gleich 30 F. zuzüglich 10 Pf. Pfand pro Flasche. Nach auswärts Rifte mit 30 Flaschen frei zur Bahn Mt. 15,-, 2 Riften zugleich Mt. 28,-, gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages. Bei Fortsetzung im Anschluß 1 Kiste Mt. 13,-. Rifte und Flaschen, frankirt zurückgesandt, werden mit Mt. 4, angenommen. A. W. Kumbier, approbirter vereidigter Apotheker, Berlin NW., Marienstr. 30. Atteste und Dankschreiben. Sehr geehrter Herr Kumbier! Da ich bei meinem Magen-, Leber-, Gallenstein- und Hämorrhoidalleiden mit dem Gefühl steten Vollseins und arger Nervosität in Folge schlechter Blut mischung mit Ihrem Stahlbrunnen bessere Erfolge erzielte als mit zweimaliger Kur in Karlsbad, so bitte ich wiederum um Zusendung von 30 Fl. Zugleich kann ich Ihnen mittheilen, daß Bekannte, denen ich Ihren Stahlbrunnen empfohlen, ebenfalls guten Erfolg gehabt haben. Hochachtungsvoll Jul. Scheibe, Special- Schlofferet. Britz b. Berlin, den 10. 2. 1900( früher Berlin). Geehrter Herr Kumbier! Ihre dankbare Sehr geehrter Herr Kumbier! bei ihr sein war das zeitweise mit meine Hoffnung, daß der liebe Gott mich endlich doch gesund werden laffe, wurde immer größer. Ich blieb zunächst etwa eine Woche besser, dann nach kurzer Zeit mehrere Wochen leber die Wirkung Ihres Stahlbrunnens bei meiner Frau fann ich Ihnen mitund fühle mich jetzt munter und gesund, kann tüchtig essen, schlafe gut und theilen, daß wir mit derselben sehr zufrieden sind, denn der Brunnen ist der Grundbesorge meine Wirthschaft wieder mit der grössten Freudigkeit. Die ner- stein für die Genesung meiner Frau gewesen. vöse weinerliche Stimmung hat sich verloren, ich bin wieder heiter und Jezt in guten Jahren, war meine Frau seit ihrer Kindheit leidend und war guter Dinge; auch die unangenehme Qual mit dem Stuhlgang hat sich zum die Ursache für ihren Zustand Blutarmuth. Der Leiden waren so viele, daß wir Guten gewendet. Und so preise ich den lieben Gott für die mir durch Ihren Stahl- gar nicht im Stande sind, dieselben alle aufzuzählen, es war ein Nervenleiden brunnen gewordene Heilung und spreche auch Ihnen hiermit meinen innigsten Dant schwerster Art, so dass vor dem Gebrauche Ihres Stahlbrunnens stets da musste, Nervenleiden aus und will den lieben Gott bitten, daß bei allen Leidenden, welche Ihren Stahl- Jemand Die war. Wirkung Ihres Stahlbrunnen gebrauchen, die Wirkung eine gleiche sein möge, wie bei mir. Zugleich fende geistiger Umnachtung verbunden überraschend, denn schon nach 12 Tagen arbeitete ich Ihnen unter bieltausend freundlichen Grüßen auch einen herzlichen Glückwunsch brunnens das Blut 80, dass die Adern auf den Händen hervorkamen, was wir zum neuen Jahr und Jahrhundert 1900. Berlin, Madaistr. 9, den 2. 1. 1900. vorher noch nie gesehen hatten, und nach dem weiteren Gebrauch des ( 3. 8. Fürstenwalde a. Spree, Colonie.) Frau C. D. Rosche n. Mann u. Kind. Brunnens wurde sie immer besser und flarer in ihren Gedanken; die Umnachtung Vor ungefähr 3 Jahren litt meine Frau an Blutarmuth, schlechter Verdauung wie vorher kennen wir nicht mehr. Meine Frau wurde nach und nach immer und nervösen Kopfschmerzen. Ich habe nichts unversucht gelaffen, um dies Leiden Sehr geehrter Herr Kumbier! kräftiger, so daß sie sich darauf einer ihres schwächlichen Körperzustandes und des zu beseitigen, sie ist von verschiedenen Aerzten behandelt, aber durch das viele Mediziniren Allein der günstigen Wirkung Ihres ,, Berliner Stahlbrunnen" verdante ich es, Nervenleidens wegen immer verschobenen gefährlichen Operation unterwerfen fonnte, bekam sie noch größere Magenbeschwerden und der Stuhlgang blieb sogar tage- daß meine Frau, welche seit mehreren Jahren an Gallensteinen litt, vollständig die sie glänzend überstanden hat. Sie ist jest gesund und hat nachdem auch 16 Pfund Als ich dann eine Broschfire über Ihren Berliner Stahlbrunnen" zu lejen wieder hergestellt ist, nachdem alle andern angewendeten Mittel und Medi- an Gewicht zugenommen. Den Grundstein für ihr heutiges Befinden aber hat Thr betam, rieth ich meiner Frau, mit demſelben noch zu verſuchen and fielje da, ſchon camente sich als erfolglos erwiesen hatten. Die Aerzte ziethen damals meiner Stahlbrunnen gebildet, für den wir Ihnen unseren herzlichſten Dank ausfprechen. nach der dritten Flasche stellte sich regelmässiger Stuhlgang ein, sie wurde all- Frau zu einer Operation, welcher sich dieselbe aber nicht unterziehen wollte; sie zog es mählich immer wohler, und nachdem sie 60 Flaschen getrunken, sah sie sehr vielmehr vor, als letzten Versuch Ihren Stahlbrunnen zu trinken, wonach danu die gewohl aus und hatte wieder frischen Lebensmuth. Da nun meine Frau Ihren wünschte Wirkung auch nicht ausblieb. Brunnen immer gern getrunten hatte, ließ ich sie im nächsten Frühjahre denselben wieder trinken und diese zweite kur ist meiner Frau so gut bekommen, sie ist so stark geworden, dass alle Bekannten, die sie von früher her in ihrem leidenden Zustande kannten, sich wunderten; sie hat an 14 Pfund an Körpergewicht zugenommen und befindet sich seitdem sehr wohl. Da der Brunnen aber auch einen angenehmen Geschmack hat, will meine Frau denselben im nächsten Frühjahr wieder trinken, zumal sie weiß, daß er ihr so gut bekommt: Jch tann daher Sehr geehrter Herr Kumbier! allen ähnlich leidenden Mitmenschen Ihren Stahlbrunnen nur empfehlen, da noch Nachdem ich nunmehr 3 Monate Ihren Stahlbrunnen getrunken habe, fühle auch dazu der Preis für denselben im Gegensatz zu anderen Heilmitteln sehr ich mich verpflichtet, Ihnen für die auffallende Wirkung desselben meinen Dant ausbillig ist. zusprechen. Ihr dankbarer lang aus. Es grüßt Sie herzlich Hochachtungsvoll Ebenso wurde mein Sohn von heftigem und anhaltendem Nasenbluten und meine Tochter von der Bleichsucht durch Ihren Stahlbrunnen geheilt. Ich kann daher nur allen Leidenden Ihr Fabrikat aufs Angelegentlichste empfehlen. Hochachtungsvoll Berlin, Greifswalderstr. 22, den 23. 11. 98. sterben. A. Wittmeher. Berlin, Perlebergerstr. 28, den 14. 2. 1900. Aug. Treichel, Schlosser. Sehr geehrter Herr Rumbier! Allein der günstigen Wirkung Ihres Berliner Stahlbrunnens" verdanke ich es, daß meine Frau, welche feit 9 Monaten an hysterisch- nervösen Anfällen, Kopfschwindel, Flimmern vor den Augen, Herzklopfen, Angstgefühl, Stuhlverstopfung, Appetitlosigkeit, Mattigkeit und grosser nervöser Reizbarkeit litt, dabei immer bleicher im Gesicht wurde und an Gewicht erheblich abnahm, wieder wohl ist. Wir hatten 8 Aerzte in Anspruch genommen, feiner aber fonnte helfen. Da wurden wir durch Frau Honig in Rummelsburg, die den Brunnen auch getrunken hat, auf denselben aufmerksam gemacht. Ich bestellte 60 Fl. und nach Berbrauch derselben zeigten sich keine Anfälle mehr. Meine Frau ist jetzt gesund und kräftig und hat 14 Pfund an Gewicht zugenommen. Indem ich und meine Frau Ihnen unsern aufrichtigsten Dant sagen, zeichnen Friedrichsberg b. Berlin, Pfarrstr. 39, den 10. 1. 99. achtungsvoll 101 Emil Büttner, Glasfabrikant, und Frau. Geehrter Herr Kumbier! hochachtungsvoll H. Resch, Schuhmachermftr. Jept 34 Jahr alt, wurde ich vor 4 Jahren im Wochenbett vor Schred von einem Berlin, Emdenerstr. 53, den 9. 2. 1900. S. Kosmowski, Uhrmacher, u. Frau. nervösen Leiden befallen, das von Tag zu Tag schlimmer wurde. Ich bekam furchtbare Brust- und Rückenschmerzen, ein Stechen und Bohren, als wenn Geehrter Herr Kumbier! ein Krebs in meinem Rücken säge, und nachdem ich mehrere Aerzte und Kliniken Seit 4 Jahren litt ich an einem schweren Nerven- und Magenleiden, das zu Rathe gezogen, wurde ich endlich von einem Professor für rückenmarkleidend ersich in letzter Zeit derart verschlimmerte, dass ich weder essen noch Bor 5-6 Jahren wurde meine Frau lange Zeit sehr frant. Sie litt an einem trinken, noch schlafen konnte und dabei körperlich herunterkam, sehr ab- lärt. Die angewendeten Mittel halfen nichts, vielmehr stellten sich weiter Kopfmagerte. Auf Empfehlung Bekannter gebrauchte ich dann 60 FL. von Ihrem Berliner Schmerzen, gänzliche Schlaflosigkeit, gänzliche Appetitlosigkeit, Ver- schwachen Magen mit Erbrechen, Appetitlosigkeit, schlechtem Stuhlgang, stopfung, Athembeschwerden, Herzklopfen ein, und ich wurde so schwach, furchtbaren Rückenschmerzen und Schwindel im Kopfe. Ich habe Berliner Stahlbrunnen, der mir so gut bekam, dass ich schon nach einiger Zeit Appetit dass ich kaum gehen konnte, bei der geringsten Aufregung bekam ich ein und hiesige lengte gehabt, aber feiner konnte helfen. Endlich versuchten wir es dann auf und Schlaf bekam, auch an Körpergewicht wieder zunahm und das Nerven Zittern am ganzen Körper und eine Angst, als wenn ich etwas Grosses Anrathen unseres Dr. Beurmann mit Ihrem Stahlbrunnen, der bald Kenderung zum leiden sich verlor. Ich fühle mich jetzt wieder ganz kräftig und gesund verbrochen hätte, so daß ich oft zu meinem Manne sagte, wenn ich nicht die 5 Beffern brachte. Meine Frau war schon so schwach, daß sie keine Treppe mehr steigen und spreche Ihnen Liermit meinen besten Dank aus für die mir durch Ihren Brunnen Heinen Kinder bedächte, hätte ich mir schon ein Leid angethan; nirgends fand ich fonnte und nur noch 97 Pfd. wog. Schon nach der siebenten Fl. Brunnen trat gewordene Heilung. Ruhe, um die Wirthschaft konnte ich mich gar nicht mehr kümmern, die Auch bin ich gern bereit, allen denen, die an ähnlichen Uebeln leiden, mündliche kleinsten Kinder musste mein Mann in Pflege geben, des Nachts sprang ich Besserung mit gutem Appetit ein, und nachdem sie 45 Flaschen verbraucht, war sie Austunst zu geben. aus dem Bette und rannte herum, um Ruhe zu suchen, immer bat ich den und ist sie seitdem ganz gesund, hat auch an Gewicht wieder bis 140 Pfd. Berlin, Unter den Linden 59a, den 14. 2. 1900. Otto Bowik, Gastwirth. lieben Gott, mich nicht auf schlechte Gedanken kommen zu lassen, dass ich zugenommen. Ihr Brunnen allein hat meiner Frau geholfen. Mit vielem Dant Herzfelde, den 21. Jan. 1898. noch etwas begehe, und ich dachte immer, ich werde in einer Irrenanstalt für die Heilung meiner Frau und Empfehlung Sehr geehrter Herr Kumbier! Sie werden verzeihen, daß ich Ihnen nicht schon längst über den Erfolg Ihres Dazu stellten sich weiter furchtbare Schmerzen im Halse und Kehlkopf ein, Berliner Stahlbrunnens bei meinem schweren Leiden Mittheilung gemacht habe. Ich ich bekam einen heisern Husten und beim Husten lief mir das Blut aus Sehr geehrter Herr Kumbier! bin. Gott sei Dank! in der glücklichen Lage, Ihnen berichten zu können, daß ich durch dem Munde, so dass ich täglich eine Halsklinik besuchen musste, wo die Seit einem Jahre litt ich an einem Magen- und Darmkatarrh mit Ihren Stahlbrunnen meine so lange entbehrte Gefundheit wiedererlangt habe. Jept Aerzte chronischen Magenkatarrh und Magenbluten conftatirten, Hülfe fand Diarrhoe und gleichzeitiger Nieren affection. Alle Aerzte, die ich fonfultirte, 21 Jahre alt, litt ich seit meinem 14. Jahre an Blutarmuth und Bleichsucht, welche ich aber auch dort nicht. Zu diesem schweren Leiden lam dann noch ein Blasen- darunter auch Homöopathen, sagten mir, die Strankheit wäre sehr langwierig und jich trop aller angewandten Mittel nicht verloren. Von ärztlicher Seite wurde mir katarrh und Hämorrhoidalleiden, das so schlimm warde, dass ich eine schwer zu beseitigen. Ich mußte sehr diät leben, tam dabei aber so herunter und mitgetheilt, daß Blutarmuth und Bleichsucht nach Jahren entweder in Lungen- Hämorrhoidal- oder Mastdarmfistel bekam, ich wurde so schwach, dass ich nahm an Körpergewicht derart ab, dass ich kaum noch lanfen konnte und, obgleich schwindsucht oder sonst in einem langen schwierigen Leiden ihren Ausgang das Bett nicht mehr verlassen konnte, ich hatte Schmerzen im Leibe und erit 47 Jahr alt, am Leben keine Freude mehr hatte. Als dann Ihre Broschüre nehmen. Im October 1897 nahm die Strankheit einen so bedenklichen Charakter an, in den Seiten, dass ich hätte Wände reizen können, dass ich mir vor Angst uns zuging, drangen meine Frau und meine Kinder darauf, Ihren Stahlbrunnen zu ver daß ich 3 Aerzte confultiren mußte, wobei alle Verordnungen und Mittel trop strengster Hände und Gesicht zerkratzt habe. Ich dachte immer, ich müsste ver- fuchen. Ich bestellte mir den Brunnen und nach Gebrauch von 30 Flaschen fühlte ich Befolgung wenig Erfolg hatten. Die Krankheit hatte sich in eine schwere Blind- brennen, wir zogen mehrere Aerzte zu Rathe, aber von allen erfuhr ich, daß ich mich schon wohler. Vei Weitergebrauch desselben bekam ich einen derartigen darmverhärtung, verbunden mit Darmdrüsenanschwellung und Darmentzündung ohne Operation nicht gesund werde, weil mir der Stuhlgang immer aus der Appetit, dass ich immerzu hätte essen mögen, und ist mit der gesunden ausgebildet. Ich hatte schreckliche Schmerzen im Leibe, wodurch mir die einste Fistel kam, zur Operation aber war ich schon zu schwach, nachdem ich Verdauung und Ernährung auch die frühere Lebensfreudigkeit wieder bei Verrichtung zur Unmöglichkeit wurde; ich hatte keinen Appetit, keinen Stuhlgang schon zweimal an einem Tage einen Blutsturz bekommen. mir eingekehrt. Auch an Gewicht habe ich neben Kraft und Lebenslust und konnte nur dünnflüssige Speisen geniessen, zuweilen stellten sich As lentes Mittel wandten wir dann Ihren Stahlbrunnen an, von dem ich wieder zugenommen. Ohnmachtsanfälle ein, ich war im höchsten Grade unglücklich und sah den zuerst immer nur ein Schnapsgläschen voll trinken fonnte. Nach Verbrauch von Ich danke Gott dafür, daß ich in den Besitz Ihres Stahlbrunnens gelangt bin und Tod nur als einen Erlöser an. Doch, wenn die Noth am grössten, ist Gottes Hilfe am nächsten!" Dies Wort bewahrheitete sich auch an mir. Ich las 30 Flaschen verloren sich die Schmerzen im Leibe, ich bekam leichten, fann denselben allen Leidenden auf das Angelegentlichste empfehlen. weichen Stuhlgang und nach Verbrauch von 60 Fl. war ich Magenbluten zufällig im Berliner Sonntagsblatt von Ihrem Stahlbrunnen, erjah aus den Dant- und Husten los, ich bekam gesunden Appetit, auch das Bohren im Rücken schreiben, dass viele Schwerleidende, mit den verschiedenartigsten Krank- liess nach, ich bekam ganz anderen Lebensmuth und wurde allmählich heiten behaftet, durch Ihren Stahlbrunnen ihre Gesundheit wiedererlangt haben, und Hoffnungsfreudigkeit zog wieder in meine Seele ein. 3ch ganz gesund. Nachdem ich nunmehr 90 Fl. verbraucht habe, ist auch zu meiner grössten Freude und Erstaunen meine Hämorrhoidal- und MastdarmBor zwei Jahren wurde ich von einer Krankheit befallen, von welcher der mich bebeschloß, einen Versuch zu machen, und bezog im April 1899 eine Stifte mit 30 fistel geheilt, verschwunden. Während ich früher nicht ein Glied am handelnde Arzt selbst zunächst nicht wußte, was mir fehle. Derfelbe sagte, von meiner von Ihrem Stahlbrunnen. Nach dem Gebrauch der ersten Flaschen verschlimmerte ganzen Körper hatte, das mir nicht wehe that, bin ich jetzt, Gott sei Lunge wäre nur noch eine kleine Spitze da, so dass ich selbst glaubte, fich mein Zustand aber immer mehr, so daß ich schon dachte, auch dies Dank, von allen Schmerzen befreit, und wenn ich meine gangen Leiden beschreiben ich hätte die Lungenschwindsucht und müsse sterben. Da das Leiden trotz Mittel fei vergeblich, doch nach etwa 12 Flaschen verspürte ich Besserung, wollte, würde dies zu viel werden. Ihrem Stahlbrunnen nächst Gott verdanke ich der angewandten Mittel immer schlimmer wurde, gebrauchte ich zuletzt gar mir wurde nun von Tag zu Tag wohler, nach Verbrauch von 30 Flaschen meine Heilung von meinem schweren Leiden, wir haben den hohen Werth 3hres nichts mehr. Da brachte mir ein uns bekannter Herr Ihren Stahlbrunnen, ich gebrauchte hatte ich bereits guten Appetit, der Stuhlgang wurde regelmässig, die Brunnens fennen gelernt: ich und mein Mann wissen nicht, wie wir Ihnen danken denselben, und als ich 12 Flaschen davon getrunken hatte, bekam ich nicht alleinAppetit, Schmerzen im Leibe verloren sich und ich konnte wieder leichte Arbeit jollen. Nehmen Sie daher, geehrtester Herr Kumbier, diese wahrheitsgetrenen Wit- sondern Hunger und gewann nach und nach auch wieder Kräfte. Während ich verrichten. Um mein Leiden aber gründlich zu beseitigen, bezog ich noch 2 stiften theilungen über die wunderbare Wirkung Ihres Stahlbrunnens zu Ihrer freien Ver: vordem so frant war, daß mir der Arzt das Leben schon abgefagt hatte, war ich nach Brunnen von Ihnen und nachdem ich 90 Flaschen getrunten, befinde ich mich jetzt fügung. wohl und gesund, so dass ich jede Arbeit ohne irgend welche nachtheilige Wit tausendfältigem Dant Folgen verrichten kann. Ich habe Ihre Vorschrift genau befolgt, indem ich 10 Tage lang Flasche auf den ganzen Tag vertheilt, dann auf den Bormittag vertheilt getrunken habe. Nächst Gott habe ich nur Ihrem Stahlbrunnen meine Gesundheit zu verbanken und werde nicht unterlassen, denselben allen Leidenden aufs Wärmste zu empfehlen. Indem ich Ihnen nochmals meinen herzlichsten Dant ausspreche, verbleibe ich in dankbarer Verehrung Ihre Gruna, Kr. Görlig, den 1. 2. 1900. Danksagung. Fanny Klok,( Fri.) Berlin, Drontheimerstr. 8. Ihre Frau Anna Müller. Sehr geehrter Herr! Ich litt in Folge des Blutwechsels an überaus grosser Körperschwäche, verspürte ein Klopfen und Hämmern in den Gliedern, verbanden mit Schlafund Appetitlosigkeit, so dass ich fürchten musste, ein Herzschlag würde meinem Leben ein schnelles Ende bereiten. Merztliche Hilfe war ganz vergebens. Ihre einmonatliche Brunnentur aber hat sich bei mir vorzüglich bewährt; ich bin wie neugeboren und danke Ihnen, geehrter Herr, dafür von ganzem Herzen. Indem ich ähnlich Leidenden Ihren vorzüglichen Stahlbrunnen bestens empfehle, hochachtungsvoll und ergebenst Frau E. Rother. Berlin, Greifswalderstr. 214. zeichne Mit bestem Dank und Gruß Berlin, Wöhlertstr. 4, den 24. 1. 99. Geehrter Herr Rumbier! hochachtungsvoll Carl Gehrke, Werkmeister. Verbrauch von 6 Flaschen Ihres Rrannens fast wieder ganz gesund. J habe denselben dann noch weiter getrunken, im Ganzen bis jetzt 90 Flaschen, da ich auch an Rheumatismus litt, von dem ich ebenfalls dadurch geheilt bin. Ich kann daher allen Leidenden Ihren Stahlbrunnen nur empfehlen, weil er mir felbit jo gute Dienste geleistet hat. Empfangen Sie daher hiermit meinen aufrichtigsten Dank. Mühlau bei Burgstädt i. S., den 3. 2. 98. Hochachtungsvoll Frau Martha Seifert. Hochachtungsvoll Sehr geehrter Herr Kumbier! Ueber die Wirung Ihres Stahlbrunnens bei meiner Frau fann ich Ihnen zu meiner Freude Folgendes mittheilen: Infolge übergrossen Blutverlustes bei den mehrere Wochen anhaltenden Katamenien war meine Frau trotz Anwendung aller sonstigen Mittel schliess Bereits 63 Jahre alt, hatte ich seit 6 Monaten an einem schweren Magenlich so entkräftet, dass für ihr Leben gefürchtet werden musste. Schon war leiden entsetzlich zu leiden, wegen dessen ich 13 Aerzte consultirte, ohne alle Farbe aus ihrem Antlitze gewichen, die Röthe auf der Innenseite der Sehr geehrter Herr Kumbier! Heilung oder Besserung erlangen zu können. Mein Magen vertrag keine feste Nahrung mehr, ich lebte nur von Mehlsuppen, Milch und Wein. Mein Nachdem sowohl ich wie auch meine Frau und mein Sohn Ihren sehr berühmten Augenlider hatte einem farblosen Blassgran Platz gemacht und schon zeigten Da versuchtent wir den von Ihnen präparirten Berliner Stahlbrunnen", der dann endlich das drohende Körpergewicht nahm um 49 Pfd. ab. Da nun alle Mittel nichts halfen und ich Stahlbrunnen getrunken, will ich nicht unterlassen, Ihnen über die gute Wirkung sich allabendlich die verrätherischen Oedeme an den Füssen. mich bereits felbst aufgegeben hatte, wurde mir von einem alten Pharmaceuten der desselben bei uns zu berichten. Berliner Stahlbrunnen des Herrn Apotheker Kumbier hier, Marienstraße 30, sehr Ich litt schon längere Zeit an Magenschwäche, Appetitlosigkeit, Schlaf- Gespenst von uns verscheuchte. Die Blutergüsse warden in ihrer Wirkung auf Meine Frau erholte empfohlen. Nachdem ich nach Verordnung des Herrn Stumbier, zunächst nur 2 Flasche losigkeit und sehr schmerzhaftem Gliederreissen und starkem Husten, so daß das Günstigste durch den Stahlbrunnen paralisirt. pro Tag in fleinen Dofen, 10 Fl. getrunten hatte, fing ich schon an, feste Speisen zu viele Leute mir schon sagten, ich hätte die Schwindsucht. Ich habe dagegen mehrere sich sichtlich wieder, die frische gesunde Gesichtsfarbe kehrte allmählich genießen und nach Verbrauch von 30 Fl. war mein Magen in der alten guten erste tonfultirt, aber feiner fonnte helfen; ebenso haben alle erdentlichen Hausmittel, zurück und die Schwellung der Füsse liess bald erheblich nach. Ich bin Verfassung, so dass ich alle Speisen in doppelter Ration zu mir nehmen die man so anwendet, nichts genutzt. Ich war dabei so heruntergekommen, dass ich daher der festen Ueberzeugung, daß es nur dem günstigen Einflusse Ihres Stahlkonnte, um meine gesunkenen Körperkräfte wieder herzustellen, habe auch nicht mehr anders dachte, als meine Tage seien gezählt. Zu meiner größten brunnens zu danken ist, wenn meine Frau die so verhängnissvollen klimaktedas verlorene Gewicht nahezu wieder eingeholt und bin heute gesund und träftig. Freude bekam ich da eine Ihrer Broschüren zu lesen, und ein Hoffnungsstrahl leuchtete rischen Jahre übersteht und empfehle allen an Blutarmuth Leidenden dieses Mittel Indem ich hierdurch Herrn Kumbier meinen tiefgefühltesten Dank ausspreche, fann in mir auf. Da uns die guten Erfolge des Brunnens bestätigt wurden durch Solche, auf das wärmste ich den Stahlbrunnen desselben allen schwer leidenden Magentranten aufs Dringendste die ihn selbst getrunken, faßte ich noch mehr Wuth, bestellte eine Sendung bei Ihnen Kyrit, den 8 2 1900 Roemer, Seminarlehrer. und fann Ihnen zu meiner Freude berichten, daß ich, nachdem ich 15 Fl. gebraucht, empfehlen, sie werden dadurch am ersten gesund werden. das erste Mal seit über 2 Jahren wieder auf der Strasse spazieren gehen Geehrter Herr Kumbier! Berlin, Stralsunderstr. 29, den 1. Januar 1898. 2. Robfa sen., Bertreter. konnte. Ich wurde kräftiger, der Husten blieb weg und ich bekam ein ganz Zufällig bekam ich im vor. Jahre eine Broschüre über Ihren Berliner Stahlbrunnen anderes Aussehen im Gesicht; ich wurde und bin seitdem gesund. Sehr geehrter Herr Kumbier! Ebenso hat dann meine Frau, welche in den Wechseljahren mit allen mög- in die Sände und da ich seit Jahren an Rheumatismus litt, fo faßte ich Vertrauen und ließ mir 30 Flaschen lommen. Bereits bei der 10. Flasche verlor sich mein Mit Freuden tann ich Ihnen heute mittheilen, daß ich mich nach der Kur mit lichen Zufällen und Leiden zu kämpfen hatte, den Brunnen mit solchem Er- Leiden fast ganz und nach 30 F1. war ich meinen Rheumatismus los. Um ihn Ihrem Stahlbrunnen seit Wochen wieder vollständig gesund fühle, indem die folge getrunken, daß derselbe allen diesen Frauen zu empfehlen iſt. Ferner hat mein Sohn, der im Alter von 14 Jahren total bleichsüchtig war, gründlich abzuschaffen, bezog ich dann. wie Sie sich erinnen werden, noch 60 Fl., von denen Nachwirtung noch das ihre gethan hat. Katamenien litt. Diese regelten sich während und nach der Kur und meine Frau liche innerliche Angst und Unruhe, Schlaflosigkeit, nervöses Zittern in allen wittbe ein ganz anderer, manterer Junge, bekam ganz andere Gesichtsfarbe, befindet sich jetzt wohl; sie hat eine frische gesunde Farbe bekommen Der schier unerträgliche Zustand meines Leidens äußerte fich als eine unbeschreib- 30 Fl. davon getrunken, und hat sich diese Stur auch sehr gut bei ihm bewährt. Er meine Frau 30 Fl. frant, die an Blutarmuth, Bleichsucht und Störungen in den Gliedern, furchtbare Schwäche, unheimliche Träume, obgleich ich fast nie im Wachsthum einen ordentlichen Schuss und konnte tüchtig essen. recht schlief, dann oft Schwermuth, ich musste entsetzlich weinen, so Sehr geehrter Herr Kumbier! Für all diese gute Wirkung Ihres Berliner Stahl- und auch an Gewicht zugenommen, weshalb wir Ihnen dafür hiermit noch zu brunnens jage ich Ihnen nochmals meinen Dant und bitte Sie, mein Schreiben durch unsern herzlichsten Dant aussprechen. gelangen, wenn auch vor Körperschwäche gekrümmt und mit schwankenden Abdruck in Ihrer Broschüre zum Wohle der leidenden Menschheit zu veröffentlichen. und Ihr Stahlbrunnen uns im vor. Jahre so große Dienste gethan hat, so bitte ich Sie, mir umgehend wieder 30 Fl. für die Tochter zu schicken. Beinen. So ging es mir von Mitte Februar 1899 bis Mitte September. Vefferte Auch ertheile ich mündlich gern Auskunft. Carl Hasche, Schneidermstr. Gransee, den 5. 2. 1900. F. Keller, Biehhändler. sich mein Leiden auch nur allmählich, indem die Symptome mich einen Tag verließen und wiederkehrten, dann auf mehrere Tage verschwanden, so behielt ich doch Muth, und Hingewiesen sei noch darauf, daß mein ,, Berliner Stahlbunnen sich besonders auch bei Nierenleiden bewährt, woran fehr viele Menschen leiden, ohne es zu wissen, während es mit Weitteln dagegen schlecht austebt. Analyse: Natriumchlorid 1,202, Natriumsulfat 2,920, Kaliumsulfat 0,172, Magnesiumsulfat 1,160, Mangansulfat 0,140 Eisencarbonat 2.197 in 10,000 Theilen. Wo es angeht, persönliche Rücksprache zu empfehlen. dass ich mich mit aller Anstrengung aufraffen musste, um ins Freie Berlin, Gollnowstr. 31a, ben 24. 4. 98. Hochachtungsvoll Da nun meine Tochter im Alter von 15 Jahren sehr an Bleichsucht leidet Hochachtungsvoll r. 192. 17. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 19. August 1900. Seit Das Jahr 1895 Tassen wir, da in diesem die Beitragserhebung aus. Die Krankenkasse, bei der keine besondren Zuwendungen für Zur Kritik der Wohlfahrtseinrichtungen. nicht einheitlich war, zunächst unberücksichtigt. Im Jahre 1894 famen einzelne Personen möglich find, wo sich die Wohlthäterei nach Gunſt Eisen, den 16. August 1900. zur Erhebung 1,8 Proz. des Arbeitsverdienstes, für die übrigen Jahre und Gabe nicht einführen läßt, erfreut sich niemals befonderer Zus Als Wohlfahrtseinrichtungen findet man in den Unternehmer- 2,5 Prog. Bei Umrechnung der von den Mitgliedern geleisteten Beiträge wendungen seitens der Firma, obwohl gerade diese Kasse, die bei organen gewöhnlich solche Institutionen gepriesen, die seitens Groß- ergiebt sich folgendes Resultat: der Tagesdurchschnittsverdienst betrug in den gesetzlichen Minimal- Leistungen finanziell doch schlecht prosperiert, industrieller angeblich im Interesse der Arbeiter ins Leben gerufen 1899 4,77 m., in 1898 4,46., in 1896 4,15 m. und in 1894 4,01 m. infolge des schlechten Gesundheitszustands der Mitglieder, sehr gut wurden, die in Thatsache aber nicht dem Allgemeininteresse, sondern um keine falschen Vorstellungen über die bei Krupp verdienten Löhne Zuwendungen gebrauchen könnte. dem Interesse des Unternehmertums dienen. Unter diesem Gesichts- hervorzurufen, seidazu folgendes bemerkt. Trotz des bekannten, besonders Die Rajie gewährt bei Erkrankungsfällen mit Arbeits winkel werden solche Institutionen von den Kommis des Unternehmer- in den letzten Jahren start forcierten Ueberschichten- Univesens, sind unfähigkeit, vom 4. Tage au, ein Strankengeld in Höhe tums allerdings mit Recht Wohlfahrtseinrichtungen genannt. Sicht man nur 300 Arbeitsschichten in Ansatz gebracht 350 abfolvierte jeder der Hälfte des zur Berechnung der Beiträge maßgebenden Lohns, von einigen Ausnahmen ab, dann kam ruhig behauptet werden, Struppsche Arbeiter durchschnittlich mindestens in den letzten Jahren. es beträgt mithin im Höchstfall 2 W. pro Arbeitstag auf die jene Einrichtungen sind nach dem System aufgebaut, auf Kosten In den Lohnsummen ist ferner enthalten das Gehalt sämtlicher der Dauer von 26 Wochen. Außerdem, wie allgemein, Ge vieler Juſtitutionen zu schaffen, welche alle Tributpflichtigen durch Pensionskasse angehörenden Beamten; von denen. die mehr als währung von Heilmitteln und ärztliche Behandlung. den Ausblick auf event. zu gewährende Vorteile oder Vorenthaltung 2000 M. Gehalt beziehen, ist dasselbe bis zu dieſer Summe ein 1898 ist die Zahlung eines Krankengelds für den bitter are re derselben, zu willenlosen Lohnsflaven herabwürdigen. Das trifft gerechnet. Wir rechneten absichtlich einen recht hohen Tagesverdienst und bei mehr als zweiwöchiger Strankheitsdauer für alle brei in erster Linie zu in Bezug auf die Fabrik Pensionskassen. In heraus, um die Zahl der jährlichen Entlassungen, die mir auf Starenztage versuchsweise eingeführt. Was aber besonders beachtet Rheinland Westfalen bestehen eine ganze Anzahl derselben, die Grund des Tages- Durchschnittsverdienstes ermittelt werden kann, nicht werden muß. trägt die dadurch entstehenden Lasten die Unterstigungsmeist nach denselben Grundfäßen eingerichtet sind. Die bekannteste zu hoch zu berechnen. Der Leser wird bestätigen, daß trotzdem die taffe. Die Krankenkasse ist dazu aus dem bereits angeführten Grunde und berühmteste ist die Kruppsche in Essen. Indem wir im nach- Bahl imheimlich groß ist. Wie eingangs angeführt, hat jedes finanziell nicht fähig. Nachfolgende Tabelle giebt zunächst ein Bild folgenden das Wesen dieser Kasse beleuchten, geben wir gleichzeitig neu eintretende Mitglied ein Einschreibegeld in Höhe des des finanziellen Standes der Kasse. eine Kritik der meisten sonst noch bestehenden Fabrik- Pensionskassen 11/ 2fachen Tages- Durchschnittsverdienstes zu zahlen. Berücksichtigen daß in der ersten Lohnperiode inid damit hoffentlich Anregung, daß diesen Kassen sowohl in der wir nun, von den NeuArbeiterwelt als auch den gesetzgebenden Körperschaften mehr Be- eingestellten der entsprechende Bruchteil des Jahresdurchschnittsachtung wie bisher geschenkt wird. verdienstes fast ausnahmslos nicht erreicht wird, ziehen ferner Die Kruppsche Pensionskasse wurde bereits im Jahre 1858 in Betracht die bereits angeführten Umstände, dann ist mit gegründet und war bis zum Oktober 1884, wo diefelbe auf der Zugrundelegung eines Tages Durchschnittsverdienstes vou 4 M. Grund des Krankenversicherungs- Gefezes vom 15. Juni 1883 für die erste Lohnperiode eines jeden nenen Mitgliedes sicherlich zu einer selbständigen Kasse umgewandelt wurde, der Kranken- und nicht zu tief gegriffen. Damit wäre die Durchschnittshöhe des Ein Sterbelasse der Kruppschen Fabrit angeschlossen. Nach dem neuen schreibegeldes gefunden, nämlich 6 M. Für das Jahr 1898 mit Statut ist jede bei der Firma gegen Lohn oder Gehalt beschäftigte 46 912,31 M. Einschreibegeld ergäbe das 7818 Renaufnahmen. ErPerson, die Mitglied der Krankenkasse ist, auch verpflichtet, der mittelt man auf dieselbe Weise das Resultat in den übrigen Jahren, Pensionskasse anzugehören. Die Mitgliedschaft ist also obligatorisch. dann ergiebt sich, stellt man dazu weiter in Vergleich die thatsächliche An Beiträgen für die Kasse sind zu leisten: a) ein Einschreibe- Mitgliedschaft, folgendes Bild: geld in Höhe des 1/ 2fachen Tagesarbeitsverdienstes, soweit derselbe Thatsächl. Steigerung 4 Mart nicht übersteigt, b) laufende Beiträge und zwar seit 1895 der Mitgliederzahl MitgliederJahr 21/2 Prozent des Gesamt- Arbeitsverdienstes bis zu 62/3 Dark pro gegen das Vorjahr Arbeitstag. Bis zum 1. April 1895 wurden 1,3 Prozent erhoben. Diesen Leistungen stehen folgende der Kas gegenüber: Arbeiter, welche 20 Jahre, bei besonders schwerer Arbeit mindestens 15 Jahre unterbrochen im Dienste der Firma beschäftigt waren, erhalten eine Pension, wenn zwei Aerzte übereinstimmend die vollständige Arbeitsunfähigkeit des Pension- Nachsuchenden attestieren. zahl Neuaufnahmen 1894 1895 16 509 1436 16.998 2387 1896 18 608 4185 1898 1899 23 427 24 936 7818 9268 489 1610 4818 1509 1898 2575 3000 Einnahme Ausgabe Staffabestand am Jahresschluß Jahr Mart 1894 1895 412 531,43 404 707,00 Mart 409 118,37 404 483,04 Mart 3413,06 233,96 1896 477 603,19 446 802,69 800,50 1898 593 356,07 573 893,83 667 571,29 19 462,74 238,23 1899 667 809,52 In den Einnahmen ist jedesmal der Kassabestand am Jahresanfang enthalten. Die Ausgabesummen stellen nur solche der direkten Krankenpflege ohne besondere Aufwendungen dar, es sind darin teine leberweisungen an den Reservefonds ents halten. Derfelbe besteht seit 1894 ans 4 prozentigen Konsols mit einem Neumvert von 497 000 m. und einem Ankaufswert von 525 525 M. Within Der Reservefonds hat am Jahresschluß 1899 mir Abgang insoweit eine Aenderung erfahren, als die mit einem Nenuivert bon 497 000 M. zu Buche stehenden Konsols einen Verlust des Realwerts darstellen. Der Kursivert betrug am 31. De zember 1899 nämlich uur 486 563.. also gegenüber dem Ankaufspreis ein Verlust von 38 962 M. Während im Jahre 1894 der Reservefonds die gesetzliche Höhe noch überragte, betrug er am 7759(!) Jahresschluß 1899 10 400 2. zu wenig. Nach den Resultaten Alle dieie Taufende haben die hohen Beiträge für die Kaffe der letzten Jahre müßten im laufenden Jahre mindestens 130 000 m. zahlen müssen, manche sind darunter, die auf diese Weise viele Hundert dem Reservefonds überwiesen werden, um das Gleichgewicht gegen Bei der Dienstalterberechnung bleibt unberücksichtigt die vor Mark geovfert haben, aber nichts bleibt ihnen dafür, kein Anrecht das Jahr 1896 wieder herzustellen. Die ungünstigen finanziellen Zurücklegung des 18. Lebensjahres erlangte Dienstzeit, die Zeit, an die Staffe, teine Rückzahlung der eingezahlten Gelder. Ergebnisse find wie bereits betont, auf den schlechten Gesundheitswelche ein Mitglied frank ist, wenn diese Zeit im Laufe des Jahres und wie er es bei Strupp verlassen hat, so findet es gar mancher zustand der Kruppschen Arbeiter zurückzuführen. Durch nach 13 Wochen übersteigt und die Zeit, in der das Mitglied als Halb- an andrer Stelle wieder, muß auf diese Weise zu den stehende Tabelle wird dies bestätigt. Die Kasse hatte zu ver invalide beschäftigt wird. verschiedensten Kassen steuern und wenn es mit ihm zu Ende geht- zeichnen: Die Firma, in Verbindung mit dem Kassenvorstand, kann auch für ihn giebt es troßdem teine Wohlfahrtsein eine Teilpension gewähren, wenn ein Arbeiter nach Erlangung des richtung. Noch größere Bedeutung gewinnen obige Zahlen, wenn angegebenen Dienstalters zwar nicht vollständig arbeitsunfähig erklärt man beriefichtigt, daß dies das Ergebnis der Jahre lebhafter wird, aber seine bisherige Berufsarbeit nicht mehr ausführen kann. Proiperität ist. Wie werden die Arbeiter fliegen und um ihre Die Betreffenden werden dann als Portiers, Wächter oder in der wohlerworbenen" Rechte betrogen sein, wenn der wirtschaftliche Invalidenwerkstatt mit Bürstenmachen, Säckenähen sc. beschäftigt. Niedergang, der sich schon überall bemerkbar macht, hereinbricht: Ferner erhalten Benfionen Witwen und eheliche Kinder solcher Staffenmitglieder, welche bei ihrem Tode bereits pensionsberechtigt Es bezogen Pensionen: waren. Die Vollpensionen werden nach dem Modus berechnet, daß bei 20jähriger Dienstzeit 40 Prozent Beitragszahlung zu Grunde gelegten Arbeitsverdienstes als Pension gezahlt wird. Für jedes das 20jährige Dienstalter übersteigende Dienstjahr erhöht sich die Pension um 11/2 Prozent. Witwen erhalten 30 Prozent, Kinder 10 Prozent der Pension des verstorbenen Pensionsempfängers. der Männer " 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 312 844 395 478 628 794 863 960 1045 1181 17 17 28 52 64 76 98 124 Teil15 pensionäre Witwen und Waisen M. Jahr 1894 Bahl der Mitglieder 16 705 Erkrankungsfälle insgesamt pro 100 Mitglieder 8 738 52,30 1895 17 223 10 397 60,36 1896 18 826 11 005 58,34 1897 21 147 12 182 57,60 1898 28 702 15 680 66,01 1899 25227 15 804 62,64 Jutereffaut ist hier zunächst die Konstatierung der Thatsache, daß mit Aufhebung des dritten- und bedingter Aufhebung aller 146 Starengfage die entschädigungspflichtigen Krantenfälle eine Ber minderung erfahren haben. Dann aber zeigt das Bild eine auf Ertranfungsziffer. 802 454 553 624 685 746 808 858 934 1035 faffic bever Dieselbe tritt erft Das Vermögen der Kaffe betrug am Jahresschluß 9 657 389,49 m. bentlich hervor unter Berficfichtigung der Ergebnisse der übrigen Oberflächlich beurteilt, nach den vorstehenden Grundzügen, ge- Bum Schluß sei noch bemerkt, daß die Mitglieder bei der Ber Krankenkassen. Es verzeichneten nämlich durchschnittlich auf 100 Mitglieder Erkrankungsfälle währt die Pensionskasse den Kruppschen Arbeitern rosige Aussichten waltung der Kasse nichts zu bestimmen haben. Die Generalversammsämil. Stassen Sänitl. Kaffen Sämtl. Betriebskaffen Die Kernppiche wohl in Rheinland des Reichs( 1896) Rheinlands Stafie( 1899) auf die Zukunft. Aber es sind auch nur Aussichten. Zunächst Inng der Strankenkaffe fanm in Bezug auf die Pensionskasse 84,8 40,7 48,7 62.64 kommt da in Betracht die Bestimmung, daß der Arbeiter Wünsche äußern, die Entscheidung trifft thatsächlich zunächst nur der nach Erlangung des Dienstalters vollständig arbeitsunfähig sein muß, Borstand und in letter Linie immer die Firma. Die Gerechtig Dasselbe Resultat ergiebt sich bei Berechnung der Krankentage, wenn er in den Genuß einer Pension kommen will. So lange er feit verlangt es, daß entweder das Obligatorium aufgehoben oder und dabei sind unter den übrigen Kaffen eine ganze Anzahl, wo schon noch Arbeit leisten kann, muß er weiter schaffen und zahlen. Wer den Mitgliedern im Fall der Entlassung die eingezahlten Beiträge eintägige Arbeitsunfähigkeit als entschädigungspflichtiger Erkrankungsalso so glücklich" sein will, Rentenempfänger zu werden, muß zurückerstattet werden. fall in Berechnung steht, was bei Strupp, wie bemerkt, nicht der Fall mindestens mit einem Fuße schon im Grabe stehen. Erst nach 40jähriger Die wohlverstandene Verwaltungspraxis, Wohlfahrtseinrichtungen lit. Nach einer der letzten Generalversammlung vorgelegten Erläuterung Dienstzeit hat ein Mitglied unbedingt Anspruch auf Bension, felbft io zu gestalten, daß zu denselben viele steuern müssen, der Firma tamen 1898 auf je 100 mitglieder überhaupt 184,13 Erkrankungsfälle.(?) wenn er fich noch jugendlicher Gesundheit" erfreut. Einen solchen aber das Recht bleibt. Einzelnen nach Ermessen besondere Bemerkt sei noch, daß der auffällig hohe Staffenbestand im Jahre 1898 man Vorteile zuzuwenden, findet Benfionär fennen zu lernen, hatten wir noch nicht das Vergnügen. auch bei der Kruppschen aus dem Umstande der Beitragserhöhung von 1,3 Broz. auf 1,35 Broz., Da nach Wer bor Erreichung des erforderlichen Dienstalters stirbt, geht ranten Unterstigungskaffe wieder. die 1897 vorgenommen wurde, resultiert. Woher mm die hohen Erder Krankennatürlich für sich, aber auch für seinen Hinterbliebenen des Anspruchs dem Krankenkassen- Gesetz die Leistungen auf Rente verlustig. Die Aussicht, Rentenempfänger zu werden, ist fasse für sämtliche Mitglieder gleich fein müssen, wurde frankungsziffern? Die Antwort liegt nahe. Schlechte Betriebseinrich aber aus dem Grunde für fast alle Mitglieder der Kasse illusorisch, die bis zum Erlaß dieses Gesezes mit der Krankentasie ge- tungen beschränkte Räume und mängelhafte sanitäre Einrichtungenweil mit dem Austritt aus dem Dienste der Firma Krupp jeder meinsam verwaltete Stranten Unterstützungskasse von jener abgelöst und nicht zuletzt das sinnlose Ueberschichtenunwesen. Wäre die starke Arbeitsverhältnis löst oder ihm dasselbe seitens der Firma ge-„ Die Kranken Unterstügungsfaffe ist zu dem Zweck gegründet, Anspruch an die Kaffe erlischt! Ob das Mitglied freiwillig das und besteht nun als felbständige Wohlfahrtseinrichtung". Der Zwed Fluktuation der Mitglieder nicht vorhanden, wahrscheinlich würden die Arbeitsverhältnis löst oder ihm dasselbe seitens der Firma ge- diefer Stafie wird in den Geschäftsberichten folgendermaßen figniert: Erkrankungsziffern noch höher stehen, Was bei den Kruppschen Wohlfahrtseinrichtungen" bitter Not fündigt wird, ist ganz gleichgültig! dem " " aus Seit 1898 werden nur maggebend, " d- 11. 29tterungsübersicht vom 18. August 1900. morgens Slibe. Stationen Barometer stand mm Windrichtung Windflärte wintembe. 765 SD Bertilt 763 D Samburg: 763 0 rauff/ M. 762 Still Minichen Wetter Temp. n. C. Stationen Barometerstand mm Wind Bunz 3 wolfent 19 paparanda 765 Still 3 hib. beb. 18 Petersburg 19 Cort 765 9 18 Aberdeen 17 Baris 16 3 wolfent -heiter Windstärke Wetter Zemp.n. G. 52255° 6.= 4° N. wolkent 15 2beiter 14 2 bebedt 13 Mit dieser Bestimmung finft der Wert der Pensionskaffe für diejenigen Wohlthaten", welche die Krankenkasse nach dem früheren thut, ist zunächst Gerechtigkeit durch Aufhebung des oblidie Gesamtheit der Mitglieder auf das Niveau der Bedeutungs- Statut verschiedenen Mitgliederkategorien zuwenden gatoriums, größere Fürsorge bei der Krankenpflege und Tofigkeit herab, was bleibt, ist, die Verpflichtung schwerer Leistungen fonnte und welche zu verallgemeinern nicht() zweemäßig war, Ginführung fanitärer Einrichtungen. Und was für Kupp gilt, ist für die Kaffe. Mag der Arbeiter 10 oder 20 Jahre Beiträge ge- aus besonderen hierzu gefammelten Mitteln zu bewilligen( auch für die meisten übrigen Wohlfahrtstaffen" auf den Fabriken Da haben wir das Princip klipy und klar ausgesprochen zahlt haben, ganz gleich, zieht er sich die Ungnade des Meisters zu, wird er denunziert und aus diesem oder irgend einem andern Reptilienfonds! Wohlthaten" vere gemeinern, hält man nicht für Grunde gekündigt, er ist aller Anrechte, die er durch die Beitrags- zwvedmäßig wohl aber hält man es für richtig, alle für Wohlzahlung erworben hat, beraubt und von den eingezahlten Geldern thaten, die man einzelnen Arbeiterfategorien" bewilligt, Bei erhält er nicht einen Pfennig zurück. Die Mitgliedschaft ist nämlich auch träge zahlen zu lassen. Daß unter solchen Bedingungen die Arbeiter, welche durch obligatorisch., An Beiträgen hat jedes Mitglied 0,40 Proz. des jahrelange Beitragszahlung Anrechte alt die Leistungen der Arbeitsverdienstes bis zu 4 M. zu steuern. Stasse erkauft haben, alles thun, um sich das Wohlwollen" noch 0,35 Broz. erhoben. Die Firma zahlt die Hälfte der Mitglieder der Vorgesetzten und damit die Anwartschaft auf spätere beiträge. Aus der Klasse wird zunächst ein Bufagfrankengeld als Nugnießung zu erhalten, muß jedem einleuchten, fand aber fog. Kindergeld gezahlt. Solche Mitglieder, die feine eigne Familie auch, daß bei solchem Bestreben moralischen Ver- haben, oft aber trotzdem wirtschaftlich schlecht gestellt sind, weil sie kommen Thür und Thor geöffnet ist, die Menschenwürde verloren vielleicht alte Eltern oder unmündige Geschwister ernähren müssen, denen geht. Das Princip, durch die Pensionskasse den Arbeiter an das ein Zusaskrankengeld aber nicht gezahlt wird, werden durch den Wert zu fesseln, tommt im Kassenstatut auch ziemlich unverblümt zum angeführten Modus fchver geschädigt. Sie müssen zahlen, ohne Ausdruck. Im§ 15 desselben heißt es, daß die ehemaligen Mitglieder die besondere Vergünstigung bei Strankheit zu erlangen. Noch ergeht es denen, der Kasse beim Wiedereintritt in den Dienst der Firma die Anrechnung schlimmer deren Angehörige auswärts mit der früheren Dienstzeit innerhalb 4 Wochen beantragen können, dies wohnen. Sie werden bei Krankheiten der Stranfenhauspflege über Recht aber verloren geht, wenn der Betreffende einer Auf- wieien und die Angehörigen erhalten nur die Hälfte des Krankenforderung zum Wiedereintritt nicht innerhalb geldes. Diejenigen Unverheirateten, die nicht bei Angehörigen aweier Monate entspricht. Diese Bestimmung gilt aber nur wohnen und nicht alimentationspflichtig sind, erhalten nur einen für solche Mitglieder, die gegen ihren Willen und ohne andern Grund, Bruchteil des Krankengeldes, in Höchstfalle 40 Pfennig pro reitag von 7-9 Uhr abends statt. Tag, natürlich außerdem Krankenhauspflege, nicht im KruppNeben diesen allgemeinen, nach verAuf Grund mehrerer Geschäftsberichte der Staffe ist im Nachschen Krankenhaus. folgenden das Resultat obiger Bestimmungen illustriert. Es betrug: schiedenen Arbeiterkategorien festgefeßten Zuwendungen tann der natürlich nur nach dem Willen der Vorstand der Kasie der Firmia handelt, da diese sonst die Beiträge zur Staffe verweigern würde nach seinem Ermessen noch besondere Unterstügungen bewilligen. Nach den vorliegenden Berichten zeigt die Staffe folgende Entwickelung: als Mangel an Arbeit entlassen sind!. Beiträge derselben M. Eintrittsgeld M. 8.618,95 14 320,19 Jahr Die Zahl der Mitglieder 1894 1895 1896 16 509 16 998 18 608 264 215,59. 457 907,77 579 141,06 25 113,35 1898 23427 784 159,29 46 912,31 1899 24 936 894 423,25 55 610,54*) Es zahlten mithin im Durchschnitt die Mitglieder pro Kopf Beiträge: 1896 in ( Der Bestand vom 1. Januar 1894 betrug 25 246,92 m.) Kassabestand Jahr Einnahmte D. 1894 1895 139 131,69 168.065,80 1896 203 312,80 1898 297 817,24 1899 348 407,64 Ausggabe W. 85 596,51 91 563,79 89 378,27 115 628,22 149 976,51 am Jahresschluß M. 58 535,18 76 502,01 112 934,53 182 189,02 198 431,13 Jahr 1894 1895 1898 1899 Mart 16,00 26,94 31,12 33,47 35,86 Die hohen Leistungen, oft jahrelang geopfert, bedeuten für manchen Arbeiter fortwährend fortgeworfenes Geld. Obwohl den letzten Jahren die Industrie außerordentlich prosperierte, Das Vermögen der Kasse ist bei der Firma Krupp angelegt und zählen die alljährlich Abgekehrten doch rach Tausenden. wird zu 4 Proz. verzinst. Die vorstehenden Angaben erlauben, wenn auch nicht absolut Wie bei der Pensionskasse, tritt auch hier das Bestreben der hervor. Die fichere, zur Beurteilung der Verhältnisse aber ausreichende Be- Stapitalsanianuntung guten finanziellen Er= rechnung. gebnisse könnten auf günstige Verhältnisse, speciell des Gefund zustandes der Kruppschen Arbeiter schließen lassen; daß solche Schlüsse aber verkehrt find, weisen die Berichte der Krankenkasse *) Der Bericht pro 1897 liegt uns nicht vor. Wien 7639 764 2 5 bedeckt 764OSO 1woltent 18 764 Still-Nebel Wetter Prognose für Sonntag, den 19. August 1900. Nachts etwas wärmer, am Tage etwas fühler, teils better, tells woltig Gewitterneigung und meist nur schwachen füdlichen Winden. Berliner 28esterbureau. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag und 189. G. 5. Rothenburg. Ihre Schwester muß auf Herausgabe des Sparkassenbuchs flagen. 2. K. 5. Moabit. Er ist wahlberechtigt. D. 100. 1. 30 Jahre. 2. Polizeipräsidium. 3. 6-9 Monate. 4. 200 bis 300 M. R. R. 1856. Richtet sich nach den Statuten. Eventuell entscheiden die Mitglieder. Besetzliche Bestimmungen hierüber giebt es nicht. G. M., Nauen. 1. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt. 2. Der Im Jahre 1878 hieß Borwärts" erscheint seit dem 1. April 1884. das hiesige Parteiblatt„ Berliner Freie Presse"; in Leipzig erschien damals als Central- Organ der Partei der im Oktober des Jahres 21. R. Ja. verbotene Vorwärts". Diesen werden Sie meinen. Gilig 33. 1. Es ist noch nicht zu spät. 7. D. 140. Aut 1. Tage. 2. An das fönigl. Landgericht I. 3. Etwa: Jn der Strafsache gegen mich bitte ich folgende Personen zur Hauptverhandlung als 8eugen zu laden: ( a) den Schneider X. X., b) usw. Diese werden folgendes bezeugen: a) X. X. dies und das; b) ufw. M. G. Wenn nichts andres vers einbart ist, jeder zur Hälfte. W. S. 22. 1. Beim Amtsgericht. 2. Der Vater muß zahlen, wenn er nicht nachweist, daß er für gehörige Beaufsichtigung seines Sohnes gesorgt hat. 200 8. 2. Sie muß den Ring auf Verlangen zuvidgeben. 23. 7. 78. 1. Nein, er kann nicht abziehen. 2. Er muß fleben. 3. Ar die Leipziger Polizeibehörde. 4. An Die hiesige Staatsanwaltschaft. Sie werden nicht alle. Es giebt Teiber charakterlose Menschen, bie auch den Besten mit Schmutz befudeln. Man thut gut, folche Gesellen nicht Könicke. Dem beachten. Im übrigen brauchen wir Ihnen nicht zu sagen, daß diese Berleumdung gegen B. aus den Fingern gesogen ist. Buchhändler ist weniger Schuld beizumeffen als Ihrer Frau. Bemühen sie sich, Ihre Frau aufzuklären, damit sie solche Käufe nicht abschließt. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Cheater. Sonntag, den 19. August. Opernhaus. Mignon. Anf. 7/2 11hr. Montag: Die lustigen Weiber von Windsor. Schauspielhaus. Geschlossen. Urania Taubenstrasse 48/49. Im Theater abends 8 Uhr: Eine Wanderung durch die Pariser Weltausstellung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Invalidenstr. 57/62. Neues Opern Theater( ron). Tägl. Sternwarte. Der Mikado. Anfang 72 Uhr. Montag: Die Fledermans. Deutsches. Der Probefandidat. An: fang 72 Uhr. Nachm. 2% Uhr: Die versunkene Glocke. Montag: Die Weber. Leffing. Die Ehre. Anfang 712 Uhr. Montag: Im weißen Röß'T. Residenz. Die Dame von Marim. Anfang 7% Uhr. Nachmi. 3 Uhr: Ingend. Montag: Die Dame von Maxim. Neues. Der weiße Hirsch. Vorher: AnEin Jnterview. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Westen. Die schöne Helena. fang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Die Fledermaus. Montag: Die schöne Helena. Schiller. Der Trompeter bon Säffingen. Anfang 7½ Uhr. Nachm. 3 Uhr: Zar und Zimmermann. Montag: Der Troubadour. Central. Berlin nach Elf. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Luisen. Der Damenkrieg. Anfang 8 1hr. Nachm. 3 Uhr: Die eine weint, die andre lacht. Montag: Der Damenkrieg. Carl Weiß. Die Boyer in China. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Belle- Alliance. Pension Schöller. Im Garten: Specialitäten- Bor stellung und Konzert. 4. Uhr. Nachmittags 5-10 Uhr. CASTANS PANOPTICUM Neue plastische Gruppe: Kampf eines deutschen Seesoldaten mit Boxern bei Tientsin! Die sensationellen lebenden Photographien: Ausfahrt des Chinageschwaders u. a. m. Die Tiroler Sängergesellschaft Almrausch", Passage- Panopticum. Marokkaner ( 11 Mädchen, 8 Männer, 3 Kinder). Vorstellung stündlich. Von 7 bis 102 Uhr: Anfang Théâtre variété. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Im Garten: Specialitäten- Bor stellung. Metropol. Specialitätenvorstellung. Der Zauberer am Nil. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Specialitäten- Borstellung. Venus auf Erden. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. Passage Panoptikum. Specialitäten- Borstellung. Urania. Invalidenstr. 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Taubenstr. 48/49. Abends 8 Uhr Berliner Aquarium Unter den Linden 68a. Eingang Schadowstr. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis 50 Pf. Reichhaltigste Ausstellung der Welt an lebenden Seetieren, Reptilien etc. Zoologischer Garten ( im Theateriaal): Eine Wande Heute Sonntag 50 Pf. rung durch die Pariser Welt: ausstellung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schiller Theater ( Wallner Theater). Morwitz- Oper. Sonntag, nachmittags 3 Uhr, bei halben Preisen: Zar und Zimmermann. Komische Oper in 4 Aften von Albert Lortzing. Sonntag, abends 72 Uhr: Der Trompeter von Säkkingen. Von Victor Neßler. Montag, abends 7 Uhr: Gastspiel Heinrich Bötel. Der Troubadour. Dienstag, abends 71/2 Uhr: Undine. Vorletzte Opern- Woche. Entree: Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Von 4 Uhr nach Doppel- Konzert. Ausserdem in der Wald节 schänke" Berliner Bläser- Corps ab 5 Uhr nachmittags. Apollo- Theater. Zum 191. Male: Venus auf Erden. Robert Steidl mit neuem Repertoir. Fanny Morton. Willy Zimmermann. Neu! Kumataro Namba Central Theater u. 8 hervorrag. Specialitäten. Sensationeller Lacherfolg!! Kasseneröffnung 6 Uhr. Bum 129. Male: Berlin nach Elf. Anfang 8 Uhr. Morgen, den 20. Augnst: Zum wohlthätigen Zweck für die in China verwundeten deutschen Soldaten. Zum 131. Male: Berlin nach Elf. Dienstag und folgende Tage: Berlin nach Elf. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterstr. 132. Die Boyer in China Anfang 8 Uhr. Morgen: Diefelbe Vorstellung. Garten- Konzert 6 Uhr, Anfang der Vorstellung 7 Uhr. Puhlmanns Vaudeville- Theater. Schönhauser- Allee 148. Kastanien- Allee 97-99. Täglich: O Konzert, Theater und Specialitäten Vorstellung. Künstler 1. Ranges. Im renovierten Saale: Großer Ball. Anfang 4 Uhr. Lehmann. Im Garten: Theater, Konzert, Prater- Theater. Specialitäten. 4 Uhr. Mittwoch: Kinderfest. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Täglich: Theater- und Kastanien- Allee 7-9. Täglich: Lebenswellen. Volts: stück mit Gesang und Tanz in 3 Aften. von Hugo Schulz, Musik von R. Bial. Ballett unter Leitung der Ballett meisterin Frl. Döring. Auftreten der Montag, 20. August, in Imbs Ostbahn- Park, Rüdersdorferstr.: Deutsche Konzert- Hallen Großes Kinderfeff arrangiert von den Varteigenossen des 4. Wahlkreises. Kinderbeluftigungen aller Art. Jedes Kind erhält beim Eingang eine Stocklaterne. Anfang 4 Uhr. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr an eröffnet. Billets nur an der Kaffe. Kinder frei. Das Komitee. Spandauer Brücke 3. 7 Stadtbahnbögen. Großer Naturgarten. Täglich von 6 Uhr ab: 215/13 Gr. internationale Konzerte Schweizer- Garten. Victoria- Brauerei. Am Königsthor. Haltestelle der elektr. Ringbahn. Täglich: Am Friedrichshain Konzert, Theater, Ballett, Specialitäten- Vorstellung, Ball. Clown Tanti| Patty Frank- Truppe Catrini- Ballett Dressierte Affen u. Hunde. 16 Pers., Part.- Akrobaten. ausgeführt von 7 Damen. Miss Olga Kraftiongleuse. Elly Groné Chansonnette. Fritzi Destrée Feuer: u. Flammentanz. Herm. Pertois Fuß- Equilibrist. Im Witwen- Verein. Lustspiel. Meier mit'n? Boffsen- Burleske. Emil Völz Tanzhumorist. Franzi Held Liedersängerin. Täglich abends 10 Uhr: China im Fener. Kriegsschauspiel in 4 Bildern. Die lustigen Weiber. Operette. Anfang 4 hr. Entree 30 Bf. Max Kliems Sommer- Theater: Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. Täglich: Grosses Doppel- Konzert, Theater und Specialitäten- Vorstellung. Jeden Montag: Sommerfest. Mittwoch: Die beliebten Kinderfeste.- Donnerstag! Elite- Tag. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 Uhr an geöffnet. 2 Hochelegante Kegelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. Sonntag, Montag und Donnerstag: Familien- Kränzchen. Max Kliem. Wedding- Park Müllerstrasse 178. Am Wedding- Platz. Jeden Sonntag und Donnerstag: Grosses Frei- Konzert ausgeführt von der 48692* Haustapelle unter Leitung des Mufifdirigenten Herrn Koch. Im Großer Ball. 7 verdeckte Sommer- Kegelbahnen, von denen noch einige zu vergeben find. Volksbelustigungen aller Art.- Kaffeeküche täglich nachmittags don 3-6 Uhr geöffnet. Jeden Dienstag und Sonnabend Auftreten der Original- Norddeutschen Sänger. Jeden Donnerstag großes Kinderfest mit Gratisverlosung 2c. W. Trapp. Bajenheide Neue Welt. heide 108-114. Täglich: 108-114. Konzert u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Sonntag und Donnerstag: Im Bal champêtre: Grosser Festball. Anfang 4 Uhr. Jeden Mittwoch: Grosses Kinderfest mit Gratisverlosung. Jeden Donnerstag: Grosses Feuerwerk. Kaffeeküche, Karufjells, Marionettentheater zc. täglich geöffnet. [ 48480* Alles Nähere durch die Tagesauschläge an den Säulen. A. Fröhlich. See- Terrasse Lichtenberg 6 Röder- Strasse 6 ( zwischen Steuerhaus, Landsberger Allee u. Dorf Lichtenberg) Grosses Kinder- Freudenfest. Jedes Kind erhält beim Eintritt in den Garten ein Geschenk. Elite- Konzert der Original- Kapelle ,, Columbia". Vorzügliche Specialitäten- Vorstellung bei ungünstiger Witterung im neuen Theatersaal. Grosser Tanz im neuen Bal champêtre bei stark besetztem Orchester. Gondel- Korso, Kaffeeküche, 4 Kegelbahnen, Volksbelustigungen. Entree für Erwachsene und Kinder 10 Pfennig. Mittwoch, den 22. und Donnerstag, den 23. August cr.: Grosser Fischzug. Wo amüsiert man sich grossartig? Hasenhelde 21 und Jahnstr. 8 in Schnegelsbergs Festsälen, Jnth.: Max Schindler.- Telephon: Amt IV Nr. 1132. Hente: Grosser Ball, als Specialität: Gigarren- Regen, verbunden mit Schlangen- u. Bonbon- Regen u. diversen Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Empfehle den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabriken 2c. meine Sale, 300 und 1200 Personen fassend( mit Bühne) zu Verfammlungen und Festlichkeiten jeder Art.[ 51429* Dresdener Garten, Specialitäten- Vorstellung Grcentric Chanjonnette Molly Verch, Dresdenerstrasse 45. Inh.: H. Wannemacher. Die Erbtante. Schwank in 1 Akt von Schmasow. Neu! d. Grotesque- Duettisten Gebr. Milardo, Prachtvoller schattiger Naturgarten mit gebedten Hallen und Theater: am dreifachen Red, The Gladenbecks, Konzert. Gleichzeitig empfehle meine Säle und Vereinszimmer zu 20 bis Tauma- Quartett, The Miltons, Turner bühne. Dienstags, Donnerstags und Sonnabends: Großes Garten Neu! Straftgladiatoren, The Herwoods, 200 Pers. zu Festlichkeiten und Versammlungen. Telephon: Amt 4a, 5102 Neger Excentrics. Konzert. Jm Saale: Ball. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Bf. Num. Platz 50 Pf. Kalbo. Spreelottchen. Boltsstück mit Gesang und Tanz in 2 Aften von Mar Reichardt. Musik von Schmidt. Im Saal: Tanzkränzchen. Metropol- Theater. Täglich 9 Uhr 10 Min.: Der Zauberer am Nil und das brillante August- Specialitäten- Progr. Anf 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Ostbahn- Park Hermann Imbs 71 Nüdersdorfer Straße 71 am Süftriner Platz. Täglich Konzert, Theater. und Specialitäten Vorstellung. Nur erstklassige Nummern. Anf.: Sonntags 4 Uhr. Entree 20 Pf. Kinder 10 Pf. Sperrfis Nachzahl. 2013. ,, Neues Klubhaus" 72 Kommandantenstr. 72. Sanssouci Schmargendorf. Feben Gr. Frei- Konzert Sonntag: Jeden Sonntag: Gr. Ball. Empfehle meine großen und kleinen Feftiäle( 150-800 Personen faffend) und Ball. zu Versammlungen und Festlich: Staffeeküche, 2 Kegelbahnen. große feiten. Habe noch einige Sonn- Spielplätze. Ausschant von Potsabende und Sonntage frei. damer Stangenbier, Weiß- und 50852** Bayrisch- Bier. H. Ebert. H. Ebert. Volksgarten Kinder 10 Bf. Sperrfis Nachzahl. 10 früher Weimanus Volksgarten, Badstr. 56 Hermann Imbs, Direktor. Pf. 51392 Auskunft über Vermietung zu Vereinsfestlichkeiten jetzt. Verwalter Meysel, Paufftraße 25 II. Lützowstr. 111/112. von sämtlichen Gesangs- Musik- Kapellen. Entree frei. Von 8 Uhr ab: Theater- Abteilung. Im Garten oder Saal Specialität.- Vorstellung. Täglich: Morddeutsche Sänger ( Führmann, Horst, Walde.) Anfang: Sonn tags 7, Wochentags 8 Uhr. H. Mentes Volksgarten, Lichtenberg, Röderstr., Eingang Eufree 50 Bf. Borverkauf 40 Bi. auch Landsberger Chaussee. Familien- Billets 3 Stück 1 M. Bons nur in der Woche gültig. Sonntags und Donnerstags: Tanzkränzchen. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: Jeden Sonntag: Gr.Frei- Konzert. Neue verdeckte Sallen, 2000 Pers., Zelte für 2500 Personen bieten Schutz gegen Sonne u. Regen. Wochentags's thr. Kaffeeküche u.Volksbelustig. Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pfennig. Vorverkauf 40 f. Sanssouci Im prachtvollen Natur- Garten jeden Sonntag ut. Donuers: tag humorist. Soiree der Norddeutschen Quartett- Sänger Gäme, Cahnbley, Nega 2c. Anfang Sonntags 7 Uhr.. Entree 50 Bf. Donners: tags 8 Uhr, Entree 30 Bf. Nach der Soiree: Tanzkränzchen. Tanz frei. Beginn der Winter- Saison: onnabend, den 9. September. H. Kriegers Festsäle, Wasserthorstr. 68. * Empf, meinen Saal Vereinen und Gewerkschaften zu Versammlungen u. Festlich feiten. Jeden Sonntag, Dienstag u. Sonnabend öffentl. Tanz. Einige Sonnabende noch zu vergeben. Gesellschaftshaus Swinemünderstr. 42. Tägl. Theater u. Specialitäten: Vorstellung. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Gesellschaften, Bereine, foulant zu vergeben. [ 49832* Im Riesenzelt: Bal champêtre unter Leitung d. Lanzmeisters Wilh. Bauer junior. Jeden Montag Gossmann ConcertgartenKreuzbergstr. 48, an d. Kazzbachstr. Jeden Sonntag: GartenFreikonz. und Gr. Ball. Jeden Freitag. Noraueutsche Sänger. Montag, 20. August, Anfang 8 Uhr: 1500. Soiree. Gala- Programin. Alhambra Wallnertheater- Strasse 15 Jeden Sonntag und Dienstag: Gr. Ertra- Ball bei doppelt besetztent großen Orchester Anfang 5 1hr. +85 A. Zameitat. Central- Festsäle Oranienstr. 180. Stelle den verehrten Bereinen und Korporationen meine Säle für 100-400 Personen zur Abhaltung von Vereins und Privatfestlich leiten sowie Bersammlungen zur Verfügung. Ju allen Monaten noch einige Sonnabende frei. Englischer Garten * Aleganderstraße 27 c. Säle für Sonnabende in den Monaten Septbr., Ottbr., Novbr. 1900 noch frei. Empfehle meine Säle zu Ver September und Oktober noch einige Sonnabende und Sonntage frei. Cohns Festsäle, fammlungen. Beuthstrasse 19 20. + Tod+ allen Wanzen. ,, Wanzol“ ( gesetzl. geschützt) Radikalmittel gegen Wanzen. Wanzol fleckt nickt, ist nicht giftig, verbreitet keinen üblen Geruch. Wanzol kann überall angewendet werden. Wanzol vertilgt alle Wanzen samt ihrer Brut. Der Erfolg ist überraschend, die Wirkung radikal. Preis per Flasche 75 Pf., 1,75 Mk. u. 2,75 Mk. Einzig und allein bei Max Arndt, BERLIN C., Seydelstr. 31 a, nahe Spittelmarkt. Für Berlin jede Bestellung frel ins Haus. [ 48902* Metzners Korbwaren- Fabrik. Berlin, Andreasstraße 23.( Leiterwagen III. Geſchäft: Bensſelſtr. 67. Sportswagen II. Geschäft: Brunnenstr. 95 TV. Gesch.: Leipzigerst.54/ 55 V. Geschäft: Stralauerstr. 19 Kinderstühle Kinderwagen, Grösstes Lager Kinderbettstellen. Berlins. uerb. gratis 1000 Mark 8able ich jedem, der mir in Berlin ein größeres Kinderwagen- Lager als das meinige nachweist faufen Sie nirgends vorteilhafter, als in der Bettfedern Geflügelmäterei Alfred Sündermann, Neu Weißensee, 7.( nahe Brenz Tauer Allee). Dampf- Bettfedern- Reinigung. Telephon Nr. 43.[ 48772* Socialdemokratischer Wahlverein für den dritten Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 21. August, abends 8 Uhr, im Lokale ,, Arminhallen", Kommandantenstraße 20: Derlammlung. E Tages- Ordnung: 240/15 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Der Vorstand. Socialdemokratischer Wahlvereinsle für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( Südost). Dienstag, den 21. August, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Brüder, Waldemar- Straße Nr. 75: Versammlung. Verein Berliner Buchdruck- Maschinenmeister. Dienstag, den 21. August, abends 8 Uhr, bei Cohn, Beuthstr. 21: Ausstellung der Johannisfest- Drucksachen verbunden mit Ausstellung der Entwürfe zum Preisausschreiben für Drucksachen des Gauvereins. Erläuternder Vortrag des Kollegen Könnitzer, Redacteur des Deutschen Buch- und Steindrucker". Setzerkollegen sind freundlichst eingeladen, Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. hedorahs 35/5 Louiseustädt. Konzerthaus, 37 Alte Jakobstraße 37. [ 24166 Tel. Amt 4 a 7687. Säle für Vereinsfestlichkeiten unter sehr günstigen Bedingungen noch frei Sonnabend und Sonntag int September und Oftober. Bernstei n. Urania Wrangelstrasse 10/11. Seden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagsäulen. Empfehle mein Lokal zu Fest: 49740*] C. F. Walter. Arbeiter Berlins! Gilichteten und Berjammlungen. ber Strbeiter be Von den Finsterwalder Cigarrenfabrikanten haben die nachfolgenden die Lohnforderungen der Arbeiter be= willigt: H. Sporn. Dietrich( Hanisch Nachf.). K. Weigel. R. Klähre. W. Enigk. O. Wessyl. R. Reinike. G. Franz. F. König. H. Müller. A. Hurras. R. Bär. Reinhold Kaiser. Karl Uhlich. Adolf Hartung. Paul Winkler. Wo ist der schönste Garten? In Max Püschel. Curt Lehmann. Adolf Hoyer. Curt David. Wilh. Bömchen. Moritz Schemmel. Christian Fischer. Bei der Firma Adolf Beuthert haben die Arbeiter aufs neue die Arbeit niedergelegt, weit fie ini. Rixdorfs Vereinsbrauerei! 1. Bortrag des Genoffen Redacteur H. Ströbel über.„ Die Gent. Erfahrung gebracht, daß die Fabritate für eine noch gesperrte größere Firma beſtimmi wrze Ent: wicklung der englischen Arbeiterklaffe." 2. Disfussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste willkommen.. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. 243/8 Socialdemokratischer Wahlverein 195 für den 5. Berliner Reichstags= Wahlkreis. Donnerstag, den 23. d. M., abends 8½ 1hr:, Rosenthaler 99 Hof", Rosenthalerstraße 11-12: Derlammlung Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Weyl über„ Die Novelle zum KrankenTassen Geset". 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Zahlreichen Besuch erwartet 245/10 Der Vorstand. Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. e waren. Die Kommission der Berliner Tabatarbeiter. Von jest ab steht dieses Inserat uur Donnerstags und Sonntags im Vorwärts". Achtung! Charlottenburg. Dienstag, den 21. August 1900, abends 81/2 Uhr, in der Gambrinus- Brauerei, Wallstr. 94; HT Partei- Versammlung. Tages Ordnung: Aus dem Reiche des Herrn v. Thielen. Referent: Reichstags: Abgeordneter Zubeil. 2. Diskussion. 3. Bericht von der Kreistonferenz. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vertrauensmann. 204/4 Achtung! Putzer. Achtung! Mittwoch, den 22. August, abends 5 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Den Vorstandsmitgliedern zur Nachricht, daß die nächste Sigung am A Dienstag, den 21. d. M., abends 9 Uhr, bei Krause stattfindet. 248/5 3. J.: M. Kiesel. Verein socialdemokratischer Gaft- und Schankwirte Berlins und Umgegend. Dienstag, den 21. August, nachmittags 5 1hr, bei Keller, Koppen- Straße 29: Große Versammlung der Puter Berlins und der Vororte. Tages Ordnung: 1. Beschlußfassung über Festsetzung der Arbeitszeit im Herbst und 131/18 Frühjahr. 2. Verschiedenes. Da in dieser Versammlung wichtige Beschlüsse gefaßt werden, so werden die Kollegen ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Stein Pußer darf fehlen. J. A.: Franz Schultz, Brunnenstr. 102. Achtung! Achtung! Protestversammlung der Gast- und Schankwirte. Rabitpnher. Tages Ordnung: 1. Stellungnahme zur Coatsnot und den hohen Gaspreisen. 2. Die Mittwoch, den 22. d. M., abends 82 Uhr, Kommandantenstr. 20: Haltung der Berliner Stadtverwaltung in der Coats: und Gasfrage Mitglieder- Versammlung 3. Freie Distuision. Das Erscheinen sämtlicher Mitglieder ist dringend notwendig. Der Vorstand, J. A.: Ferdinand Ewald. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1–5. Fernſprecher: Amt VII, 353. Sonntag, den 19. August 1900, vormittags 10 Uhr, Versammlung der Zahlstelle Berlin III des Centralverbands deutscher Maurer. Tages Ordnung: 1. Abrechnung von unfrer diesjährigen Lohnbewegung. 2. Verbands: Angelegenheiten und Verschiedenes. 252/17 Die örtliche Verwaltung. Achtung! Parkettbodenleger. Dienstag, den 21. d. Mts., abends 6 Uhr, bei Prill, Goethe: und Grolmannstraßen- Ecke: 08 Sigung mit den Vertrauenslenten. Die Vertrauensleute, die noch im Rückstande mit den Sammel[ 105/19 der Heizungs-, Gas- und Wafferrohrleger und Helfer Listen sind, werden ersucht, abzurechnen. in Kellers Festsälen, Koppenstr. 29. Tages Ordnung: wastleber. Achtung Frei- Konzerte, Kaffeeküche, Kegelbahnen 2c. Martin Berndt, Gastwirt. Maler. Achtung! • 03. Die Zahlstellen der Gewerkschaft der Maler und Berufsgenossen befinden sich: Süden: Alte Jakobftr. 69 bei Lenz. Zahlstunden: Montag, 126/8 Mittwoch und Freitag, abends von 8-9 Uhr. Gneisenauftr. 65 bei Conrad. Zahlstunden: Sonntag' vormittags von 10-12 Uhr. Süd- Ost: Bücklerstr. 3 bei Schmidt. Zahlstunden: Mittwoch, abends von 8-9 Uhr. Sonntag, vormittags von 10-12 Uhr. Osten: Andreasstr. 26. Zahlstunden: Mittwoch, abends von 8 bis 9 Uhr. Sonntag, vormittags von 10-12 Uhr. Rigaeritr. 27 bei Cobus. Zahlstunden: Mittwoch, abends von 8 bie 9 Uhr, Sonntag, vormittags von 10-12 Uhr. Norden: Ruppinerstr. 42 bei Rofin. Zahlstunden: Montag, 981 Mittwoch und Freitag, abends von 8-9 Uhr. Sonntag, vormittags bon 10-12 Uhr. bet Geister. Zabiftu Veteranenstr. 4 bei Geisler. Zahlstunden: Mittwoch, abends von 8-9 Uhr. Sonntag, vormittags von 10-12 Uhr. Badstr. abite 42-43 bei Abendroth. Zahlstunden: Sonntag, vor10-12 Pankow: Florastr. 35. Zahlstunden: Jeden Montag, abends bon 8-9 Uhr. Weissensee: Lehderftr. 118. Zahlstunden: Sonntag, vormittags bon 10-12 Uhr. Schöneberg: Grunewaldstr. 110 bei Obft. Zahlstunden: Mittwoch, abends von 8-9 Uhr. Sonntag, vormittags von 10-12 Uhr. Der Arbeitsnachweis befindet sich mit den Vadierern gemeinsam nach wie vor Stralauerstr. 48 bei Hahn. Geöffnet an den Wochentagen von 7-11 Uhr. Achtung! Achtung! Sonntag, den 26. August 1900: Grosse Dampfer- Partie mit Musik nach Müggelheim Restaurant ,, Sportshaus zur grünen Krampe" ( Inh. W. Troppens) veranstaltet vom Verein der Blätterinnen Berlins. Die Mufit wird von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Civil- Berufs: musiker ausgeführt.- Abfahrt 7 Uhr Restaurant Belvedere" an der Jannowig- Brüde. Fahrpreis 1,10 M., Kinder über 10 Jahr 50 Pfennig, find im Arbeitsnachweis bei Carl Teschner, Gollnowstraße 6, zu haben. Recht zahlreiche Beteiligung erwartet 21 Der Vorstand. Tapezierer! 158/5 Die zum Dienstagabend projektierten öffentlichen Versammlungen müssen um eine Woche verschoben werden, da am Montagabend in der Ressource, Kommandantenstraße, eine öffentliche Versammlung zwecks Wahl des Gehilfen- Ausschusses stattfindet. Wir erwarten von den Kollegen findenden Versammlung, in der die Arbeitnehmer- Beisitzer zum Innungs178/10 Schiedsgericht gewählt werden. Die Verbandsleitung. J. A.: Leo Schmidt. Berichterstattung über das Ergebnis der nochmaligen Verhandlungen Montag, den 20. August, abends 7½½ Uhr, in der Ressource, einen zahlreichen Besuch sowohl in dieser als in der Donnerstag stattmit den Unternehmern und Beschlußfassung hierüber. Achtung! Klempner! Achtung! b Jede Werkstatt muß Montag, den 20. August, abends 82 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Vertrauensmänner- Konferenz. vertreten sein. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Achtung! Metallarbeiter! Achtung! Kommandantenstraße 57: Versammlung. Tages Ordnung: Wahl eines Gehilfenausschusses. Pflicht sämtlicher Kleber ist es, zu erscheinen. Krankenkassenbuch oder Bescheinigung des Arbeitgebers legitimiert. 101/11 Der Vertrauensmann: Mar Straffer. Sonntag, 26. August, findet gemeinschaftlich mit den Stettiner Verband der Graveure, Ciseleure Kollegen eine Dampferpartie nach Swinemünde statt. Abfahrt am Sonnabend, 25. August, abends 10 Uhr 35 Min. ab Stettiner Bahnhof. Rückfunft Sonntag, nachts 1 Uhr 30 min. Preis des Billets für Hin und Rückfahrt 3 M. Dampferbillets à 1,25 m. von Stettin bis Swine: münde und zurück sind bis zum 22. August im Verbandsbureau, Engel: 11fer 15, erhältlich. zum 117/4 Die Ortsverwaltung. Deutsche Metallarbeiter- Gewerkschaft. Verwaltungsstelle Berlin. Dienstag, den 21. August, abends 8 Uhr, im ,, Grand Hotel Alexanderplatz"( Blauer Saal), Eingang Neue Königstr. 45, Botal II: und verwandten Berufsgenoffen Deutschlands ( Filiale Berlin.) Dienstag, den 21. August, abends 81/2 Uhr, im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45: Filial- Versammlung. 15 Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vortrag des Herrn Dr. Weyl über: Der Alkoholismus und die moderne Arbeiterbewegung. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Die Kollegen werden höflichst ersucht, an dieser Versammlung recht zahlreich teilzunehmen des hochwichtigen Vortrags wegen. 74/10 Der Torstand. Ordentl. Generalversammlung Verein der Maschinisten, Heizer und Berufsgenossen Tages Ordnung: Berlins und Umgegend. Festfälen, Beuthstraße 20: 1. Bericht der Ortsverwaltung und der Revisoren. 2. Ergänzungs: Sonntag, den 19. d. M., nachmittags 5 Uhr, in Cohns wahlen. 3. Wahl der Preßfommission. 4. An die Ortsverwaltung gelangte Anträge. 5. Gewerkschaftliches. Ohne Mitgliedsbuch fein Zutritt. 812 Uhr eröffnet. 280/19 Die Berfammlung wird püntlich Ausserordentliche General- Versammlung. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Tages Ordnung: Bericht der Fünfer- Kommission nebst Wahl eines Arbeitsvermittlers. Wir machen auf die erschienene Nummer 2 unfrer Zeitung aufmerksam, Wahl eines Revisors und eines Mitglieds des Vergnügungskomitees. [ 138/17] Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. welche bei den bekannten Kollegen in Empfang genommen werden kann. D. O. Verband aller im Stock- und Schirmgewerbe Achtung! beschäftigten Arbeiter Berlins. Morgen, Montag, den 20. August, abends 8 Uhr, bei Herrn Stechert, Andreasstraße Nr. 21: Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: Schöneberg. Sonntag, den 19. August, in Wittes Volksgarten. Wilmersdorf, Berlinerstr. 40: Sommer- Fest veranstaltet von den Parteigenossen Schönebergs Vokal- und Instrumentalkonzert unter Mitwirkung der Gefangvereine ,, Rote Nelke" und Freiheit"-Westen ( M. d. A.-S.-B.) und des Humoristen Herrn Oestreich. Jm Sale: Tanz. Herren zahlen 50 Pf. nach. Jedes Kind erhält eine Stocklaterne gratis. 204/ 3* Eröffnung 2 Uhr. Eintritt 20 Pf. Der Vertrauensmann. Um rege Beteiligung ersucht Max Kliems Festsäle, Hasenheide 13-15. 52298* Meine Fest säle, 1200, 1010 und 560 Personen faffend, find noch an einigen Sonnabenden im September, Oktober, November und Dezember zu vergeben. Auch sind die alten efträume zum Totensonntag, 1., 2. und 3. Weihnachts- Feiertag noch frei. Max Kliem. ☐ Achtung! Vereinszimmer und Kegelbahnen Stuccateure! Montag, 20. b. M., abends 8 Uhr, bei Buske, Grenadierstr. 33, Filial- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Dr. Weyl über:„ Die Reform des Kranken: 1. Bortrag des Herrn Dr. Borchardt über Politische und un faffengesetes". 2. Diskussion. 3. Staffenabrechnung vom 3. Quartal. politische Gewerkschaften". 2. Diskussion. 3. Ergänzungswahl der Arbeits4. Werfftattangelegenheiten. 5. Verschiedenes. 180/4 nachweis- Kommission. 4. Verschiedenes. Da der Vortrag sehr belehrend und anregend für jeden sein wird, so ersuchen wir die Kollegen, so zahlreich wie möglich zu erscheinen. Der Vorstand. Müller u. Mühlenarbeiter. Montag, den 20. August 1900, abends 8 Uhr, bei Noack, Mauteuffelstraße 9: 1 Versammlung. Tages Ordnung: Vortrag des Kollegen Bartels( Lübed) über: Socialpolitik im Mühlengewerbe und die Aufgaben der Mühlenarbeiter. Die Berliner Kollegen werden gebeten, für vollzähligen Besuch auch der nichtgelernten Mitarbeiter zu sorgen. 140/3 Der Einberufer. Anica 200 g mal di DUT In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung erwartet zahlreiches Erscheinen Der Vorstand. Steinarbeiter! Dienstag, den 21. Auguft, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstr. 27c: Oeffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Abrechnungen. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 275/4 Der Vertrauensmann. W. Noacks Festsäle, Brunnenstr. 16. find noch einige Tage in der Woche zu vergeben. 5270L* Hochachtungsvoll Louis Keller, Koppenstr. 29. Gesundheit ist Reichtum! Dampf- und Heissluft- Bäder wirksamstes, erfolgreichstes und billigstes Mittel gegen Erkältung, Gicht und Rheumatismus. Lieferung an sämtliche Krankenkassen. Bad Frankfurt 4971L* Ritter- Bad 136 Gr.Frankfurterstr.136 18. Ritter- Strasse 18. SOOL KLEIE SCHWEFEL FICHTERNADELBADER Specialität: Russ. bezw. Dampfkasten-, Röm. bezw. Heissluft-, Lohtannin-, Soolund Schwefelbäder. täglich für Damen und Herren. Empfehle meine Säte für Vereine und Gewerkschaften unter coulanten Zähne 2 Mk. Blomben 1 f. Absolut schmerzl. Zahnz. 1 Mk. Jahre Garantie. Teilzahlung Woche 1 Mt. Mt. [ 2233b J. Blumberg, Elsafferstr. 33, a. Oranienb. Thor. Spr. 8-7, Sonntags 9-1.. Bedingungen. Auch sind noch Sonnabende im Monat Oktober, November und Dezember zu vergeben. Ods ne mstle. noun digi mi minde Telephon: Amt L, Nr. 502. Anerkannt vorzüglichste Qualität! Zu haben in allen besseren Kohlenhandlungen! 30/ 40* En gros. BAUM Versand. Versand. uile Cigarren. Konkurrenzlos billig, reellste Fabrikate! Für die Reellität der Fabrikate sprechen zahlreiche Anerkennungen! Unstreitig vorteilhafteste Bezugsquelle für Wiederverkäufer. Special Cigarillos pr. 100 Stüd Mt. 1.50, biefelben 500 Stüd Mt. 7,-. 100 Stek. Mk. 4,10. Ferner empfehlen folgende Marken aus durchweg geschmackvoll zusammengestellten Hochfeinen Gewächsen in normalen modernsten Formen: Sumatra. Havanna u. Mexiko. Willy Commercio 100 St. Mt. 2,40 " " 3, St. Felix Brasil. Brillante... 100 St. Met. 3,25 St. Felix Brasil " " " 4,60 Perla Mejicana 100 St. Mt. 5, St. Andres. 节 " 5,50 Wissmann " " " 3,25 St. Felix, Orig.- Rist. Castillo " " 6, Excelsior. " " 99 3,75 250 St. enthalt. frco. Mt. 12,50 Elvira. Medalla. " ข " 4,50 Bahia Imp.( Handarbeit), Origin.: Walküre Milena 99 » 6,50 " 5,- Stifte, 230 St. enth., frco. M. 15,- Tullia. 9 8, 10, Bedingungen: Versand u. Verkauf nicht unter 100 Stück von einer Marke- 300 St. portofrei unter Nachnahme.- Nichtkonvenierendes erbitten, auch angebrochen, auf unsere Kosten gegen Rückerstattung des gezahlten Betrages zurück; daher feinerlei Risiko für den Besteller. Im Falle der Rücksendung dürfen aus jeder Stifte 4 St. probeweise unentgeltlich geraucht sein. Bei Entnahme von 500 St. gewähren 3 Prozent, bei 1000 Stück 6 Prozent Rabatt, wenn sich Besteller auf diese Zeitung bezieht. Engros- Lager, jetzt Berlin W., Czollek& Geballe, Unter den Linden 20, Hof 1 Treppe, früher Spandauer Brücke 9. Preisliste franco. Gebrüder Wolff BERLIN N. 134. Invaliden- Strasse 134. Wir empfehlen die neuesten schwarzen und weissen Kleiderstoffe zur Einsegnung. Schwarze glatte und gemusterte Kleiderstoffe 3,90, 4,50 die Weisse Kleiderstoffe in reizenden Mustern. 50 und Farbige neue Herbst- Kleiderstoffe für Prüfungskleider ne Herbst00 6, ºº 150 die Robe Mk. 3,75, 4,50, 5,50 und 7,00 Beim Einkauf von Kleiderstoffen geben wir das EinsegnungsTaschentuch umsonst. Anker Anker Brikets von 8,00 100,00. von 6,00 an. Kinderwagen- u. SchlafmöbelBazar Baby" 1. Invalidenstr. 160, an d. Brunnenstr 11. Gr.Frankfurterstr.15, E. Andreasst III. Oranienstr. 31, Ecke Adalbertstr. IV. Chausseestr. 8, Ecke Schlegelstr. V. Friedrichstr. 18, an der Besselstr. Riesen Betten Theil zahlung gestarrer Pune Bettfedern Stand v.10-100.00 von 5,00 an. VI. Reinickendorferstr. 2d, am Weddingplatz. Auswahl Zn haben in allen besseren Kohlenhandlungen! Anerkannt vorzüglichste Qualität! von 8,00-150,00 Der Tod ift ohne Gnade ficher allen Wanzen sammit deren Brut durch das so. fort sicher töbtende ,, Concentrirte Wanzen- Fluid"( ges. gefch.) in Flaschen zu 50 Pf., m. 1,00,2,00,3,00 und Literflasche Mr. 5.00. Sprigappa. rat 50 fg. Berhindert dauernd jebe Wiederkehr, burchdringt Za peten und Stoffe und zerstört alle Nefter bis auf den lezten Rest. Binterläßt nirgends Flecke. Ist nicht feuergefährlich. Der Teufel holt auf der Stelle alle Schwaben mit fammt der ganzen Brut bei der geringsten Berührung mit ,, Vondre Martial"( gef, gefch.) in Baceten zu 50 Pfg.. t. 1,00, 2,00 und das Pfund Mr. 4.00. Tebtet wie tein zweites Mittel absolut sicher. Ginzig mögliche Ausrottung und totale Vernichtung. Garantie für radikalen Erfolg! Glän zende Anerkennungen bis aus den fernften Bändern. Diese altbewährten, unübertrefflichen Spezial- Mittel sind einzig und allein nur direct zu haben bei Otto Reichel, Berlin SO. Gisenbahnstraße 4, vis- à- vis Markthalle. Tel. IV. 3190. Nirgende weiter! Sier fret Haus durch meine Gespanne. Nach außerhalb durch die Poft. Es giebt wirkungs. Achtung. toie ababmungen Dr. Derrnehl's Neu Dr. von 6,50 an v. 35,00 an VIII. Charlottenburg, Wilmersdorferstrasse 55. [ 49662* VII. Brunnenstr. 92, Humboldhain. IX. Spandau, Potsdamerstr. 20. Tellzahlung gestattet, bel grossen Raten Kassapreise. Lieferant des Post- Spar- und Vorschuss- Vereins. Eisenpulver[ 102/ 13* DERRNEHL'S EISENPULVER SCHUTZ H.S. MARKE Telephon Aut I, Nr. 502. ist vorrätig in Berlin à Schachtel 1,50. 3 Sch. 4,25. Apotheke zum weissen Schwan, Span bauerstr. 77 und Johanniterapotheke, Blanufer 11. [ 51712*] མ Hans Kayser Riefholzstraße, Plak 2 ( Görlizer Bahn). Billigste Bezugsquelle für Press- u. Steinkohlen. Baer Sohn Fabrikation und Mass- Anfertigung guter Herren- und Knaben Bekleidung. Lieferanten an Garderoben- Geschäfte, Vereine, Institute und ausländische Gesellschaften. Chausseestr. 24a u. 25. 11. Brückenstr. 11. Gr. Frankfurterstr. 20. Feste, billigste Preise. Besonders vorteilhafte Angebote! Buckskin Anzüge„ Orion" für Herren. Dauerhafter Zwirnstoff in praktischen Mustern. Loden- Havelocks ,, Pluvius" mit ringsherum gehender, weitfaltiger Pellerine. Bequeme, praktische Mode Herbst- Paletots 9 Mk. 6 MK. 75 8 MK. En gros Export En detail für Herren. Reichhaltige Auswahl vom einfachen bis zum vornehmsten Geschmack 45,-, 36,-, 25,-, 18,-, Herren- Regen- Paletots 2- reihiges Façon aus Doppelgeweben in Sportfarben. Echt englisches Fabrikat Makintosh H. Vulkanisiert u, gummiert. Alleinverkauf! Herbst- Hosen Merkur" für Herren. Griffiger Stoff in schönen, soliden Mustern zum auffallend billigen Preise von 18 MK. 3 Mk. 50 Schwarze Jackett Anzüge, 40,-, 27,-, 18 Mk. Schwarze Rock- Anzüge, 50,-, 36,-, 27Mk. Schwarze Gehrock- Anzüge 55,-, 40,-30 M. Einsegnungs- Anzüge. Unübertroffen reichhaltige Auswahl in Satin, Ripsgarn, Tuchen, Kammgarn, Cheviots, Meltons, Tuch- Kammgarnen usw. je nach Grösse und Qualität. 30,-, 25,-, 20.-, 15,-, 12,-. 9 Mk. J. Adler Teppichhaus, König- Strasse 20/21( dicht am Rathaus). Wegen Ueberfüllung meiner Lager veranstalte ich einen großen Räumungs- Ausverkauf bon Teppichen, Gardinen, Möbelstoffen, Portieren, Tisch-, Divan-, Reise-, Schlafund Steppdecken, 5209L sowie Gobelins und Läuferstoffen. Es bietet sich hiernach eine selten wiederkehrende Gelegenheit, nur durchaus reelle Fabrikate mit einer Preisreduktion bis 33% Proz. einzukaufen. Ich lade das hochverehrte Publikum ergebeuft ein, durch Besichtigung meiner Lager und Prüfung der Waren sich von der Reellität dieses Ausverkaufs zu überzeugen und event. späteren Bedarf schon jetzt zu decken. Kein Kanfzwang. Eine brillante Idee Cognac, Rum, Branntweine und sämmtliche Liqueure von föſtlichem Aroma und herrlichem Geschmack von Jedermann höchft einfach und leicht selbst zu bereiten. Allein echte Combinirte Original- Refchel- Essenzen( ges. gefch), garantirt reine Naturproducte, absolut nicht trübend, vollkommen gebrauchs. fertig zur sofortigen Herstellung von 60 Sorten, wie: Ingber, Boonekamp, Stonsdorfer, Rosen, Vanille, Cacao, Chartreuse, Pepermunt, Benedictiner, Halb und Halb, Cherry- Brandy, Curaçao C. 20. Man macht sich vorher teinen Begriff!!! Mislingen unmöglich. Recept Jeder Versuch ein Meister stück. Bon feinsten Fabris taten nicht übertroffen. Ganz enorme Ersparniß. Reell und billig!!! nach der Methode der Charente 1 Originalfl. Reichels Echte Man prüfe felbst! Cognac- Essenz fine Champ. Der Erfolg entscheidet. ( Fleurs de Cognac) für 75.. In Tausenden Familien 18tr.Weingeift u. 1% Ltr. Wasser ständig im Gebrauch. vermischt giebt 2 Str. Cognac. Jede Originalf. 40, 50, 60, 75 Bj. 2c. mit Gebrauchsvorschr. giebt bis 24, Liter Liqueur. lite- Collection: 7 Driginalflaschen fortiri franco Deutschland Mk.4,50.Jede einzelne Sorte. Versand gegen Boreinsenbung oder Nachnahme.. Zaujende ehrenvolle Anerkennungen. Prospect mit werthvollen Recepten tostenfrei! Zusendung auch einzelner Flaschen frei Haus burch meine Gespanne. Ginzig et Otto Reichel, Berlin, Eisenbahnstr. 4. und nur allein: Grösste Fabrik Deutschlands im Verkehr mit Consumenten. Warnung vor nicht echten Fabrikaten unter täuschend ähnlichen Namen. Fernr.: Ant Sobiseber SCHUTZ MARKE No. 92. 30% Für Fabriken, Werkstätten, Kantinen 2c. liefere ich: [ 52602* 307/18 Fl. Export- Weißbier f.W. 2,25 ( ohne Wasserzujag). Flaschen helles od. bunkt. Lagerbier für 2,25 ( von welcher Brauerei gewünscht wird). 30/ Flaschen Veriandbier 2 M, 50 Pfennig. Abrechnung kann wöchentlich erfolgen. Eis umsonst. Eistasten leihweiſe. A. Seidler, 十 Ungezieter aller Art, als Wanzen, Schwaben, Flöhe, Fliegen, Ameisen, Mäuse 2c. vertilgt man absolut ficher u. schuell durch Noas unerreichte Specialmittel u. umsonst erhalten Sie ausführl. Gebrauchsanweisung. Preis pro 12 Port. 50 Pf., Port 1.-M., gr. 1,75 [ 48782* 1. 3,- M. Max Noa, Berlin N., Neinickendorferstr. 48. Versand in Berlin frei Haus. Eine Million! ohne Gnade, mitsamt der beseitigt mein Wanzenfluid in Fl. 50 Pf. und 1 Mt. Sprizapparat 50. Schwaben mitat der Brutschen Wanzen Brut sofort und gründlich u. für immer beseitigt mein Schwabentod, 50 Pf. u. 1 Met. per Dose. Radikaler Erfolg garantiert nur direkt beim Erfinder Georg Pohl, Drogerie Berlin, Brunnenstraße 157. Berliner Export- Weißbier- Brauerei. Schöneberg- Berlin W. Comptoir: Sedanstrasse 82, II. Verantwortlicher Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Mar Bading in Berlin. Ur. 192. 17. Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 19. Auguſt 1900. Verſammiungen arbeiter be neuesten Kampfes ums Recht eine wohlfeile Unternehmer0 " des Streits der Kistenmacher. Die Aussichten der Lohn- Johannisthal- Niederschöneweide. Eine von etwa 200 Per bewegung seien sehr günstig, Unterstützung seitens des Kartells werde fonen besuchte Parteiversammlung tagte hier am Donnerstag gefordert. Mit der Aussperrung der Hamburger Werftarbeiter befanttionieren. Töpfer GI as brachte einen Antrag ein, welcher besagt: das Andenken unfres unvergeßlichen W. Liebknecht in der üblichen Die Versammlung beschloß. diesen Streit zu bei Rau. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung fchäftigte sich Freitagabend eine gutbesuchte Versammlung der Schmiede und Kesselschmiede, die im Englischen Garten in der Jede dem Kartell angeschlossene Gewerkschaft soll, wenn ein Streit aus: Weise. Hierauf sprach Genosse Schubert aus Schöneberg über In treffender Weise Meranderſtraße tagte. Der Stollege Lange" aus Hamburg, war gebrochen iſt, ſofort die vom Ausichuß nach Maßgabe der Mitgliederzahl Weltmachtspolitik und der Krieg in China". taat, ma als Referent erschienen. Infolge persönlicher Beobachtung jenes festzusetzende Unterſtügungssumme gewährleisten, und für die ersten femtzeichnete der Redner den von den sog. civilisierten Staaten unterder intereſſierten Kapitaliſte, ar er in der Lage, alle jene Lügen ini Bochen eines Streits soll vom Kartell feine Unterstützung be- nommenen Rachezug gegen China als ein kulturwidriges Beginnen, dem willigt werden. Wegen der vorgerückten Zeit und um den gegenüber die Arbeiterschaft nicht allein Deutschlands, sondern der ganzen preffe ihre Spalten geöffnet hatte, auf das gründlichste zu Gewerkschaften Gelegenheit zu geben, den Antrag zu besprechen, Welt flammenden Protest erheben müsse. Dies könne fie am wirksamſten wurde die Beratung desselben bis zur nächsten Sigung ver durch Anschluß an die socialdemokratische Partei. Brausender Beifall zerzausen. Er schilderte die Vorgänge so, wie es der„ Vorwärts" fo, wie es de bereits gethan hat. Die Aussperrung sei lediglich ein Aft des tagt. Der Vorsitzende gab bekannt, daß die Geschäfts- belohnte den Redner. Mit der geplanten Reorganisation des Kreises Wegen der geringen Lohnforderung der Kommission der Vertrauensmänner Centralisationen beim Bartei- erklärte fich die Versammlung einverstanden. Als Delegierte zur die Genossen Mann, Pielide und Nieter wäre es vielleicht zu einer Einigung gekommen, wenn vorstand beantragt hat, er möge das Thema:„ Politik und Gewerk- Sonferenz wurden der Eisenindustriellen Verband dazwischengestanden hätte. Berhandschaften" auf die Tagesordnung des Parteitags segen. Die Ver- Weber gewählt. Der neue Organisationsentwurf des Parteilungen seien schon angebahut gewesen. Statt den friedlichen Ausgleich leſung der Präsenzliste ergab, daß die Verteter der Böttcher, Holz- vorstandes wurde bis auf die§§ 1 und 2 Abs. 2, welche ihre alte Fassung beibehalten sollen, gutgeheißen. In der weiteren Diskussion zu fördern, seien die Spigen des Verbands zur Aussperrung geschritten. bearbeitungsmaschinen- Arbeiter, Kürschner und Bäcker fehlten. Und radikal feien sie vorgegangen, das müsse man sagen. Blohm und Der Berliner Konsumverein veranstaltete als ersten Agi- brachte Genoffe Mann als Gemeindevertreter verschiedene Vorgänge Boß seien nicht davor zurückgeschreckt, Lente auszusperren, die bei tationsversuch im Osten am 15. Auguſt eine Versammlung in in der hiesigen Gemeindeverwaltung zur Sprache, die dazu geführt then 20, 25, ja 40 Jahre gearbeitet hätten, ohne jemals zu mudjen. Sellers Festfälen, Koppenstraße, in der Reichstags- Abgeordneter hätten, daß dem bisherigen Ortsvorsteher aus der Mitte der Gemeindevertretung nahe gelegt worden sei, sein Amt niederzulegen. Einer der Ausgesperrten gehöre sogar zu den Prämiierten vom Rosenow einen Vortrag über den Wert der Koniumvorigen Jahre, er habe damals 300 wt. erhalten. Hoffentlich kommen genossenschaften für die Arbeiter halten sollte. Zeider Nach einer Aufforderung an die Genossen, sich dem hiesigen ſocialdemokratischen Verein mehr anzuschließen, schloß die Versammlung jene Leute jezt zur Einsicht und bleiben nicht mehr länger der Or- mußte Rosenow den Vortrag absagen, er war in legter Stunde nach mit einem Hoch auf die Socialdemokratie. ganisation fern. Das Vorgehen des Herrn Blohm dürfte eine wirt feinem Wahlkreis gerufen worden, um dort ein Referat zu überfame Lehre sein. Redner führte noch eine Reihe charakteristischer nehmen. Die Versammlung selbst war nur mäßig besucht. Der Denticher Senefelder: Bund. Mitgliedschaft Berlin. Heute abend Einzelheiten au. Nach dem Ausbruch des Streits auf der Reiherstieg Rechtsanwalt Steinschneider, der an Stelle von Rosenow nun 8 Uhr im Restaurant Miegel, Stralauerstraße 57: Mitglieder- Versamm werft hätten die Arbeiter des Hamburg- Amerika- Docs die Fertig- das Referat übernahm, erläuterte die Stellung der Arbeiter den lung und Vorstandssitzung. stellung der Arbeit nicht nur aus Solidaritätsgefühl, sondern auch Konsumvereinen gegenüber. Es wäre in Arbeiterkreisen bisher Deswegen verweigert, weil sie nicht eine ganz sachgemäße Ausführung vielfach der Glaube vorhanden gewesen, daß durch die Organisation garantieren konnten. Dazu gehörten eingearbeitete tüchtige Kräfte des Konsums der politischen Partei der Boden abgegraben werde. Arbeiter Bildungs- Schule, Neue Roßstr. 3. Montag. Bibliothet und sie hätten nicht die Verantwortung übernehmen Aber wie die Gewerkschaftsbewegung neben der politischen einher- 8-9 Uhr. Beginn des Unterrichts 9 Uhr, Ende 11 Uhr. mögen für Hunderte von Menschenleben, die ihnen gehe, und ihr dadurch nütze, indem sie die Arbeiter zum KlassenVerein ter Drechslermeister Berlins und Umgegend. Jeden bei geringwertiger Arbeit gefährdet erschienen. Die Unternehmer bewußtsein erziehe, so werde es auch die Konsumbewegung thun. zweiten Montag im Monat, Königstädtisches Kaſino, Holzmarktstr. 72. dagegen hätten es fertig gebracht, das Schiff mit nur ber Der Referent erläuterte die Einrichtungen und die Verwaltung des Arbeiter Sängerbund Berlins und der Umgegend. Erster Vorfchraubten, aber nicht vernieteten Platten nach Berliner Konsumvereins, der in seinen drei Verkaufsstellen: Annen- fizender: Rich. Thate, Schöneberg, Grunewaldstr. 99. Erster Kassierer: Alle Aenderungen int Vereinskalender England zu schaffen. Und die Hafenbehörden seien nicht straße 9, Krautstr. 7 und für Moabit: Waldstr. 12, jederzeit Mit-| Scitrit, Fidicinstraße 16. eingeschritten, obwohl es ihre Pflicht gewesen wäre, das Schiff glieder aufnimmt. Das Eintrittsgeld beträgt 20 Bf. und der zu sind zu richten an Otto Rasche, Reichenbergerstr. 115a. Montag, abends Bufunft I", zurück zu halten. Sie, die sonst eine so strenge Kontrolle übten, erwerbende Anteilschein von 10 Mark fann in Heinen Raten 9-11 Uhr, Nebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Steglit, Staiserhallen, Albrechtstr. 130." Harmonie II", Schulz, Höchste wollen jezt von der Verfehlung nichts gewußt haben. Leute eingezahlt werden, so daß es also den Aermsten möglich Straße 30. Tonblüte", beutschel, Lübbenerstr. 18. Liebesfreiheit II", von der Rostocker Werft wären wie das liebe Bieh" verladen und gemacht ist, diesem Verein beizutreten. Für besser gestellte Freunde Strausberg. Magnus, Wilhelmstraße.- Freya II"( gemischter Chor), Rusch, ,, Berliner Damen: nach Hamburg geschickt worden, nachdem man ihnen vorgeredet hatte, des Konsumwesens ist vorgesehen, daß bis zwanzig Anteil Fichteftr. 19. Solidarität I", Meißner, Beuthstr. 10. fie brauchten keine Streifarbeit zu machen. 15 von ihnen scien scheine erworben werden können. Vorwärts III", LichtenbergNamentlich die Abteilung hor Harmonie", Rosin, Schönholzerstr. 42. Concordia", Lier, Alte Jakob: wieder umgekehrt, als sie, wie die andren, doch Streitarbeit machen Moabit verspricht einen bedeutenden Aufschwung, so daß Friedrichsfelde, Schulz, Prinzen- Allee 6. ,, Liedeslust III", Alt Glienice, Saß, Grünauerfir. 19 a. jollten. Redner schloß seine Ausführungen unter lebhaftem Beifall. in Kürze die zweite Verkaufsstelle eröffnet werden muß; die Mit- ſtraße 119. Die Debatte bewies, daß die Berliner Schmiede vollständig auf gliederzahl ist nahe an 300 angewachsen. Der Vertreter der Hamburger Schöneweide, Streder, Grünauerstraße 5. Männerchor Osten", Kobus, feiten der Hamburger Kameraden stehen. Manch kräftiges Wort fiel Großeinkaufs- Gesellschaft, Hoppe, führte in der Diskussion an, daß die Rigaerstraße." Freya I"( gein. Chor), Rosenthalerstr. 57. und manche Ermahnung wurde an die noch nicht Organisierten ge- Konsumvereine vor allem sich von der Politik fernhalten sollen, da der Brüder", Rittig," Koppenſtr. 47.„ Alpenblume", Weißensee, Sturm, richtet, aus dem Kampfe in Hamburg zu lernen und sich der Stoufumverein als socher alle Streise zusammenfaffen muß. Folgende Lothringerstr. 33. Organisation anzuschließen. Die Bersammlung verurteilte entschieden Resolution wurde dann gegen zwei Stimmen angenommen:„ Die in einer einstimmig angenommenen Resolution das Vorgehen der Versammlung erkennt an, daß die Beteiligung der Arbeiter an den Hamburger Werftbefizer und versprach, die Kollegen in Hamburg Konjunvereinen nicht nur zur Förderung der Sebenshaltung des finanziell und moralisch zu unterstügen. Einzelnen, sondern auch zur Hebung der Gesamtlage des Arbeiter standes dient und hält es deshalb für die Pflicht der Arbeiter, sich diesen Vereinen anzuschließen. " " 1 1 Vereinskalender. = Borwärts IX", Charlottenburg, Beier, Wallstr. 94.„ Eintracht I", NiederV " Freie Wieder " Vorwärts II", Wälisch, " Rap der guten Arbeiter Raucherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen im Bereinskalender sind zu richten an Albert Viebetrau, Berlin, PutbuserMontag, abds. von 9-11 thr: Klub- Abend und straße 44, 4 Treppen. Aufnahme neuer Mitglieder: Abguß II", Schulz, Höchstestraße 30. Fidele Kolonisten", Klinge, Koloniestr. 137. Blaue Schleife", Dembirki, Görlitzerstr. 52. Grüne Linde", Stosseda, Droitheinterstr. 1a. Das Berliner Gewerkschaftskartell hielt am Freitag eine Morgenrot", Rolland, Landsberger Allee 44. Eintracht II", Wille, Delegiertenversammlung ab. Zunächst ehrte man das Andenken Rigaerstr. 137." Palmerio", Päzold, Prenzlauer Allee 43. Liebknechts in der üblichen Weise. Der erste Punkt der Tages- Charlottenburg. Der Socialdemokratische Wahlverein für fehn", Weber, Neu- Weißensee, Friedrichstr. 35. ordnung betraf die Lohnbewegung der Fliesenleger. Teltow- Beeskow- Charlottenburg hielt am 16. d. W. seine regelmäßige Adalbertſtr. 4. ,, Gentütlichkeit IV", Drüder, Lichtenberg, Dorfstr. 41. " Flieder: Baberske, der Vertreter der Fliesenleger, erstattete über den Mitgliederversammlung in der Gambrinus- Brauerei ab. Vor Eintritt Sieben roocht", Wwe. Kühle, Adlershof. Kronprinzenstraße. Ausgang des Streits Bericht und meinte, die Abmachung vor dem in die Tagesordnung widmete der Vorsigende Genosse Ba a te dem duft II", Waclawiad, Frankfurter Allee 150. Central- Raucherbund. Zuschriften an Max Koch, Nixdorf, Hermann Einigungsamt habe den Streikenden nur wenig gebracht. Wenn der verstorbenen Genossen Liebknecht einen warmempfundenen Nachstraße 34. Montag. Maiglöckchen", Schöneberg, Lehmann, Gleditschstr. 19. Streit noch acht Tage fortgesezt worden wäre, hätte er ein erheblich ruf, den die Versammlung stehend entgegennahm. Alsdann erhielt Heiterfeit", Schöneberg, Lewrenz, Gleditschftr. 2. Blaue Wolfe", günstigeres Resultat gehabt. Dagegen vertraten Thieme, Fischer und der Genosse Dr. Borchardt zu seinem Vortrag Die politische Potsbant, tüsel, Victoriaſtr. 54.„ Fidele Raucher", Potsdam, Buttle, Sater, der die Ursachen und den Verlauf des Streits eingehend darlegte, Lage" das Wort und entledigte sich seiner Aufgabe unter reichem Beifall. Spandauerstr. 25.-" Maiglödchen", Potsdam, Plage, Kommunikation IV. den Standpunkt, die unmittelbar am Streit Interessierten könnten Eine Diskussion fand nicht statt. Unter Vereinsangelegenheiten gab Freunde", Potsdam, Wwe. Meier, Schottftr. 4. mit dem Resultat durchaus zufrieden sein, denn sie hätten nach sechs- der Vorsitzende bekannt, daß für die Mitglieder in nächster Zeit ein Soffnung", Moabit, Sauer, Wilhelmshavenerfir. 57. Arbeiter Turnerbnud. Sonntag: Turno. Fichte", Lichtenberg, wöchiger Dauer des Kampfes neben andren Zugeständnissen für den Besuch der Urania" in der Taubenstraße geplant sei, der Restaurant" Bum Fürsten Wolfgang"( Inhaber P. Müller), Weißenfeeer größten Teil der Fliesenleger eine Erhöhung des Stundenlohns um insoweit ganz besonders interessant zu werden verspreche, als die weg; jeden Sonntag von 3 Uhr an voltsthümliches Turnen. 10 Pf. erreicht. Wenn sie jetzt noch weiter streifen wollten, dann lebernahme der Führung durch die physikalischen Ausstellungsräume Montag: Turnb. von " Fichte", Berlin, abends 8-10 Uhr, könnten fie auf die Solidarität der bedeutend schlechter bezahlten vom Genossen Dr. Borchardt zugesagt sei. Das Nähere wird in 2. Damen- Abteilung, Aderstr. 67.; 7. Lehrlings- Abt., Wasserthorstr. 31. Arbeiterkategorien nicht rechnen. Eine lange Debatte ent- fürzester Zeit mitgeteilt werden. Ferner wird zur Kenntnis Turnerschaft des Vereins" Nereus", 2. Lehrlings- Abteilung abends 8 bis stand über die Beteiligung der Hilfsarbeiter der Fliesenleger gegeben, daß der Vorstand dent hiesigen Vertrauens 10 Uhr Dieffenbachstr. 51. am Streit. Aus der Diskussion ging hervor, daß die Hilfsarbeiter, mann 400 Mart aus dem Bestande des Vereinsvermögens Arbeiter Schwimmerbund. Montag: Schwinimill.„ Vorwärts", Schwimm Damen- Abt., abends 7 Uhr, Voltsbadeanstalt, Schillingsbrücke. nachdem sie durch den Streit der Fliesenleger in Mitleidenschaft ge- zu Agitationszwecken zur Verfügung gestellt hat und daß auch lub„ Nord", Damen- Abt., abends 7 Uhr, Boltsbadeanstalt Moabit, Turmzogen waren, ebenfalls eine Lohnerhöhung gefordert hatten, und daß 60 M. zur Ergänzung unsrer Bibliothek eingestellt sind, welche durch fie jezt von den Fliesenlegern erwarteten, dieselben sollten sich mit regelmäßige Zuwendungen zu einem jedem Parteigenofien zur Beden Hilfsarbeitern solidarisch erklären und für deren Forderung ein- lehrung offenstehenden, nützlichen Institut herangebildet werden soll. treten. Das sei aber, wie die Vertreter der Hilfsarbeiter ausführten, Auch wurde der Versammlung mitgeteilt, daß nunmehr dem Kassierer nicht geschen, und das Kartell folle ihnen Weifung geben, wie sie sich ein Mankogeld von fünf Mart pro Quartal bewilligt ist, was zu verhalten hätten. Von verschiedenen Seiten wurde den Hilfs gutgeheißen wurde. Das diesjährige Stiftungsfest findet am arbeitern mit Rücksicht auf die derzeitigen Verhältnisse im Beruf ge- 27. Oktober in der Gambrinus Brauerei statt. Zum Schluß raten, vorläng die Arbeit ohne weiteres aufzunehmen und rügte der Vorsitzende den schlechten Versammlungsbesuch, unter ganz zu geeigneter Zeit ihre Forderungen zu stellen. Nach Schluß der besonderer Hervorhebung des Fehlens fast jämtlicher AbteilungsDebatte wurde diese Angelegenheit dem Ausschuß überwiesen. führer. Die Versammlung erklärte sich mit dieser Rüge durch lebHierauf gab Judel einen Ueberblick über den feitherigen Verlauf hafte Zustimmungsrufe einverstanden. H Konfumverein Berlin- Nord( Eingetragene Genossenschaft mit befchränkter Haftpflicht), Vinetaplaz 1. Aufnahmen werden dort außer Sonntags jederzeit vollzogen. Berliner Sonntag. Gesang, Turn: und gesellige Vereine. Privat Theatergesellschaft Alpenrose", nachmittags 4 Uhr, Schmidt, Prinzen Allee 33.Bergnügungsverein Allemania", 6 Uhr, Englischer Hof, Neue Roßir. 3. Geselliger Verein Reganie", 61/2 Uhr, Schwedterstraße 17. Freie Sänger Bereinigung," Fadel", Toltsdorf, Görlizerstr. 58. Montag. Gefangverein" Nord- Melodia", J. Mierte, Schönhauser Allee 101. Verein der Bierabzieher Berlins. Jeden Sonntag nach dem 15., nachmittags 3-6 Uhr, bei Ladewig, Kommandantenstr. 65. V 1517 Kaufhaus Max Mannheim Frankfurter Allee 89. BERLIN 0. Frankfurter Allee 89. Zur Einsegnung! asplesn Neuheiten in schwarzen u. weissen Kleiderstoffen. .• Schwarze glatte Cachemires, Meter.. 65 P. 1,00-2,50 Schwarze glatte Cheviots, Meter 55 PL. 1,00-3,00 Schwarze Krepp- Stoffe, glatt und gemustert, Meter 68 Pf., 1,00-2,50 Schwarze Alpaccas, glance Qualitäten, glatt 90 Pf., 1,10 – 3,50 Taschentücher, Korsetts, Glacéhandschuhe, Unterröcke, Strümpfe, Oberhemden. Serviteurs, Chemisetts, Kragen, Krawatten in grosser Auswahl. Schwarze Mohairstoffe, reine Wolle, Meter 95 Pf., 1,25-4,00 Schwarze glatte Kammgarnstoffe, Meter.. 98 Pf., 1,50-3,00 Schwarze dichte halbseid. Stoffe, Meter 1,50, 1,25, 2,00, 4,50 Schwarze Cachemires, Krepps, wollene und halbsowie gemusterte und gemustert, Meter 1 seidene Stoffe, Meter . 53 Pf., 3,00 5264L 0001 flugu.elgal Bur Sinsegnung! Neuheiten schwarzer und weisser Kleiderstoffe! Schwarze glatte Cachemires Schwarze glatte Cheviots Meter 75 Bfg., 1,00-2,50 Schwarze Mohair faç. Stoffe,. 75 1,003,00 " 222 reine Wolle, Meter 1,00 201,25, 1,50, 2,00-4,00 Meter 1,50, 2,003,00 2,004,50 Schwarze glatte Kammgarn- Stoffe Schwarze Crêpes- Stoffe, alatt u. gemustert 75 1,00-2,50 Schwarze dichte halbseidene Stoffe meter 1,50, 1,75, 2,00 Schwarze Alpaccas, slatt u. gemustert, Meter 90 Pf., 1,10, 1,50-3,50 Weisse Cachemires, Crêpes, oferte wollene meter 75 Bf.- 3,00 glangreiche Qualitäten. u. halbseidene Stoffe, S. Weissenberg, Gr. Frankfurterstr. 125, an der Koppenstrasse. Special- Geschäft für Damen- Kleiderstoffe und Jupon- Fabrik. Reste Jedes Wort: 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Wegen Uebernahme größerer Restauration verkaufe gangbareSchant wirtschaft. Gothenstraße 35, Schönes berg. + 105* Eclokal verkauft, Inventarpreis, Boillon, Neue Hochstraße 25.+ 61/ 9* Betten, Steppdecken, spottbillig Leibhaus Neanderstraße 6. Remontoiruhren, goldene, Negus Tatoren, spottbillig Leihaus Neander ftraße 6. 25/ 12* Teppiche. Gardinen, spottbillig Peihhaus Neanderstraße 6. Montag, den 20., Dienstag, den 21., u. Mittwoch, den 22. August für Kleider, Röcke, Blusen und Kinderkleider enorm billig. Ültzensche Wollenweberei dnis stil Leipzigerstrasse 96, Ecke Charlottenstrasse. and Fabrik und Specialhaus für Damenkleiderstoffe und Konfektion. Kleine Anzeigen. Baustelle, ½, Morgen, Borort, Tuchstoffe, Budslins, Cheviotreste Stunde von Invalidenstraße, fünf pottbillig Neue Königstraße 30. 216&* Minuten vom Bahnhof, eingezäunt, Norjährige elegante Herren Laube, Anpflanzung, 1500 Mart, Anpaletots und Anzüge and feinsten zahlung 500 Wiart, verlauft Joers, toffen 25-40 Mart. Berfauf Somm Bepernid, Bantschloß. 21016 abend und Sonntag. Verfandhaus Germania, Unter den inden 21 II. Seifengeschäft verkäuflich. Teil: zahlung gestattet. Reell, Poftamt 42. Lieferwagen und alle Sorten Räder Ballifabenstraße 101. 24286 Rausch, Schönhauser- Allee 177a. Fahrrad, gut erhalten, 35 Mart. Fahrradhändler! laufen fämtliche Zubehör und Robtelle, foite Ge Stelle, gespannte Räder sehr vorteil haft. Fahrradfabrit en gros jet 25/176 Ludauerstraße 3, Offenberg. Möbelfabrik, Oranienstraße 2a, Muschelspinde 27, Spiegelspinde 24, Rüchenfpinde, Ruhebetten, MohrlehnStühle 5, Kleiderspinde, Wäschespinde, Auszugtische 15, Silentrinean, Muschelbetten, Marmortoiletten 27, Plüschgarnituren 95, Paneelfofa 75. Bollständige Einrichtungen allerbilligst. Eventuell Theilzahlung unter folibeften Bedingungen. 221* Uhren, Goldwaren, Teilzahlung. Bestellungen brieflich. Louis Logbt, Auguststraße 92. 2460b Singermaschine, wie neu, 15 Mart. Megerstraße 10, parterre. Singernähmaschine( wie neu), 21 Mart( Garantie). Koch), Moabit, Bandelstraße 16, Steller. (+80 Fahrrad, 50 Mart, Krankheits halber verkauft Quigkeit, Belforter: traße 15 IV. [ 2464b Großes Lager von Berliner Mauer: pinseln sowie auch Schrubbern in jeder Größe für Bauhandwerker hält auf Malztrafibier, blutbildend, für Pager Kirchner, Görligerstraße 65.[+ 2* Maurer! Silsbretter, auch ganze Blutarme, Brustfrante, Schwächliche, Tafeln, stets vorrätig Hut- Bazar, Gewichtszunahme, bessere Gesichts: 61, uur Potsdamerstraße 61. überraschend, 14 Flaschen farbe, ausschneiden. 3 Mart, 6 Tonne 3,50 exflufive. Fahrräder, alt und neu, zu spott Nicht Flaschenzahl, Qualität ents fcheidet. Bortertelleret Ringler billigen Preisen, wegen Aufgabe des Brunnenstraße 152. ( 84/11 Fahrradhandels. William Schönwiefe, Nähmaschinengeschäft von Seefe, Saleuſee, Kurfürstendamm 132 A. Bernauerstraße 49, liefert jebes beffere Herrenfahrrad, Salbrenner, faft Fabrikat ohne Anzahlung. Wöchentlich neu, fofort für 80 Mart verfäuflich. 1,00. Fünfjährige Garantie. Bestel: Schuhmann, Waldemarstraße 27, lung Bosifarte erledige fofort. 126/6 porn I ( 30/18 Nähmaschinengeschäft von Frise, Tandem, wenig gebraucht, eventnell Turmftr. 39, schnellste Lieferung nach Teilzahlung. Dieffenbachstraße 33. Stadtteilen. Fahrräder, gebraucht, von 40 Mart. Dieffenbachstraße 33.[ 293 Kleiderspind, Vertikow, Taschen sofa, Trumeaux, Teppich billigft. Gollnowftraße 43, I lints.[ 126/11 Chanchitos, Makropoden, junge vorjährige Schleierschwänze, Waffer pflanzen billig. Sonntage Wochens tage nach 6 Uhr. Stubis, Gotzkowskyam Urban. ftraße 81. Sämtliche ** Brautlente. Plüschgarnitur, hoch elegant, Patentschlafsofa30, Ruhebett19, Muschelspinden 28, Menichelbetten, Trumeaux, Küchenmöbel, größte Aus: wahl, Wohnungseinrichtungen außer gewöhnlich billig. Eigene Tapezierer: werkstätten. Hirschowitz, Mariannen2858 traße 7a. straße 21. [+81 19805* die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Beuthstr.3 bis 4 Uhr angenommen. Mechtsschutz erteilt Gnadt, Mups Aufpolsterung. Sofa, Matragen Schneider auf Paletots, Saccos, pinerftraße 41. (+70 werden gut und billig gemacht. Weften finden dauernde Beschäftigung. Fahrräder repariert Bimmer, Bostler, Barnimstraße 16. Andreasstraße 70. Photographie, 12 238 239 24216 Gottschalt Söhne, Kurſtraße 15, 124365 Wifit, 2 Kabinett Hammerarbeiter, tüchtiger, auf Ihren repariert Flabe, Uhrmacher, bilder 3 W. 80. 12 Rabinett 6 M Bretter wird verlangt Prinzessinnen 24315 Brunnenstraße 53, Laben. 80 Pf., Kinder und Familiengruppen ftraße 16. (+ 70* gleiche Bretfe. Ernst Gering, Schön Fuhren jeder Art fährt billigst hauser Allee 146. + 52* Otto Damel, Sebemannstr. 2, Stohlens handlung. 9826 Privat Mittagstisch, Herren 40, Damen 35 Pfennige. Drantenstr. 178, I. Vereinszimmer, tleiner Saal, mehrere Tage, auch Sonntags, zu vergeben. Gold, Große Frankfurter + 60* Straße 133. Bereinszimmer empfiehlt Bier Alte Jakobstraße 119. ( 288K* Saal und Vereinzimmer empfiehlt Jannascht, Jufelstraße 10.( 206 Vereinszimmer frei. Ladewig, Sommandantenfiraße 65. 283 Buchbinder Arbeit jeber Ar fertigt Ferbinand Kleinert, W. Bülow rage 56, 2. Hof parterre. 23876 Großes Bereinszimmer zu ver geben. Sander, Köpniderstraße 158.+ Fahrradteile und Fahrräder billigste Bezugsquelle, Reparaturen. Otto Heinze, Brüdenstraße 6b.[ 238* Nechtsbureau Andreasstraße 63 ( Concordia). Sonntags geöffnet. Korfetts fertigt an und repariert Louise Wrede, Weißenburgerstraße 32 parterre. Fertige forsetts.( 23176 Vermietungen. Zimmer. Freundlich möbliertes Bimmer für 2 Herren fofort zu vermieten orster ftraße 54, Quergebäte III, bei Witwe Rosenthal. Separatzimmer, zwei Herren, möbliert, vorn, sogleich, Nitterstraße 2. Witive Müller. 2425b Möblierte Stube, separater Eingang, nähe kottbuferthor, an an tändigen Herrn, sofort oder später vermietet Ristan, Staligerstraße 145, born III rechts. Schlafstellen. ( 24656 Schlafstelle für anständigen Herrn Ahl, Frankfurter Allee 72, Quer + 33* gebäude IV. Freundliche Schlafstelle vermietet Witwe Keßler, Waldemarstraße 21 born 4 Treppent. Zwei tüchtige Monteure auf Buchdrud Schnellpreffen verlangt Cart Thimede fr., Gesellschaft mit be= schränkter Haftung, Berlin C., Wall24225 ftraße 17/18. Lehrmädchen auf Schürzen, nachs her dauernde Beschäftigung. Bieweger, Krautstraße 51. +135/20 Mamsells auf Jadetts verlangt Krüger, Forsterstraße 18. 24346 Tüchtige Mamjells auf Jadetts außerni Hause, 1,75-3,00 Arbeitslohn, ohne ausfertigen. Fris, Grenzs 2433b ftraße 11 II. 100 Manfells, geübt auf Jadette, 24296 Borndorferstraße 51 I. Junge Mädchen von 14-16 Jahren, welche die Pusfeder- Fabrikation er lernen wollen, engagieren mit 18 Mart monatlichem Gehalt Behrend& Löwen: stein, Kominandantenstraße 80/81. Tüchtige Hefterinnen und Bagi niererinnen verlangen Riefenstahl, Bumpe u. Co., Holzmarktstraße 67.[* Wilson Näherinnen auf Wäsche verlangt Bid, Langestraße 97.[ 21786 Jm Arbeitsmarkt durch 2437b befonderen Druck hervorgehobene Anzeigen foften 40 Bf. pro Zeile 24326 Saal mit Theaterbühne, Vereins zimmer, auch zur Zahlstelle, empfiehlt Langhan, Lichtenbergerstraße 21. Dannenberg, Naunynstraße 53 III Schlafftelle für anständigen Herrn. Wernaus Festfäle, Schwedter: am Oranienplas. ftraße 23, Sonnabende im September noch frei. [+ 52* Vereinszimmer Simeonstraße 23 229K* Empfehle Freunden und Genossen mein Weiß- und Bayrisch Bier ofal. Robert Dieseler, Stralauer: straße 16. Flid. Ein tüchtiger Etuiarbeiter Möblierte Schlafstelle für Herren Dresdenerstraße 61 IV, Faber.[ 24276 Freundliche Schlafstelle zu ver: auch auf Etalagen eingearbeitet, findet mieten Urbanstraße 108 of I bei fofort dauernde Arbeit oder per 52682* 24266 1. September. Voigt. W. Pfeiffer, Freundliche Schlafftelle Püdler: Milchgeschäft mit Rolle verkauft Bileftraede 29. Kopenhagen. +33 ftraße 32 II rechts. Per fofort ein Verkäufer für Möblierte Schlafstelle, Herren, ein Goldwarengeschäft in Mün atentanwalt Dammann Ingenieur feparar, 7 Mart, Fürstenstraße 15, chen, ber auch kleine Reparaturen Oranienstraße 57, Morigplag. Roften: Sof 3 Treppen. Grönfe. 24196 70/9 freier Rat für Erfinder. Patents verwertung. [ 213* Nüdersdorferstraße 6. 24206 Bitte 15446* Nubanmmöbel, ganze Wirtschaft, spottbillig, auch einzeln, Gartenstr. 32A, I links. +141 Halbrenner 155 Mart, Touren maschine 125 Mart, Damenrad 130 Mart, Laufbeden 10 Mart, jedes ein Jahr Garantie. Matern, O., Strauß bergerstraße 24. + 31* Nähmaschinen sämtlicher Systeme ohne Anzahlung, Woche 1 M., fünf- flaen jährige Garantie, Bestellung Postkarte. Syfteme. Wöchentlich 1,00 ohne An Rähmaschinengeschäft Wilte, Nixdorf, zahlung. Fünfjährige Garantie. Be Berlinerstraße 84, nahe Herrmannplatz. fteliung Postkarte erlebige fofort. Abeffiner Felds, Gartenbrunnen, Tische, Stühle, Bänke, Spaten, billig, Sarl Kauffmann, Wallenhoffstraße 19. [ 21/18 Möbelverkauf zu foliden Preisen auch Teilzahlung. Römer, Sebastian 22026 Staare, eine Mart, junge, lernen fprechen, pfeifen. Oranienstraße 87, Abzahlungs Schwindel, ohne Bogelhandlung. 19366 folchen verkaufe ebenfalls auf Teil Bayrisch Bier 45, Weißbier zahlung Schlagregulator pierzehn 50 Flaschen 3 Mart Andreasstraße 63, Tage gehend, achtzehn Mart. Silberne Brauereiverfand. 21696 Herren- Remontoiruhr fünfzehn Mart. Gewichtszug Schlagregulator, fünf Damenbüften billig Hülß, Weinviertel Meter lang, von dreißig bis 38,00, Ausziehtich, Sofatisch, Spiegel Rechtsbureau. Klagen, Unfall: III lints. bergsweg 13b. fünfundvierzig Mark. Uhrmacher, spindchen, großer Muschel- Spiegel fachen, Gesuche 2c. Ein gutes Schankgeschäft verkäufe Charlottenstraße fünfzehn. 2159 14,00, Säulen- Kleiderspind, Wäsche: Abonnenten Auskunft. Helfrich, Stein: 24396 Sammetrefte zu Rinderkleidern fpind, Baneelsofa, Säulentrümeau, meßstraße 22. Paneelbretter, Versicherungen. Feuer, Lebens, Walzenstühle 4,50, Anabenanzügen, auch pfundweise, Versiche Schlafftelle. Gubenerstraße 60, Plüschreste, Neue Königstraße 30, Schlagregulator, Bilder, vollständige Einbruchs, Aussteuer: 2c. born parterre. Kindler. General 216Kücheneinrichtung fpottbillig verläuf rungen besorgt billigst lich Waldemarstraße 27, vorn I.(+30 agentur Berlin, Lynarfir. 4 I.[ 292K Schlafftelle, Serr, 9 Mart mit Berloren 29. 7. 1900 ein Trauring Kaffee. Rasche, Elifabethufer 31. gezeichnet A. S. 1886, vom Lokal am Bahnhof Weißenfee bis Immanuel +61 Abzugeben bei J. Gollnow. Gebrauchsmuster einschließlich der Gebühren für das Patentamt auf drei Jahre von 30 Mart an durch Batentanwalt Dammann, Ingenieur, etabliert 1890. Oranienstraße 57 Morizplay. 9186 Näheres Reichel, Dunder* 51* Yich. ftraße 13. Gardinenhaus Große Frankfurter: Straße 9, parterre. V 1 Treppe. Refterverkauf. Billigste Bezugs quelle für Wiederverkäufer. Refter bandlung, Nene Königstraße 30. 216* +33 Steppdecken am billigsten Fabrik Große Frankfurterstraße 9, parterre. Zeppiche mit Farbenfehlern, Fabrifniederlage Große Frankfurter. fraße 9, parterre. + 33* zu verkaufen. Miete 400 Mark. Gaskocher! Sparsysteme. 3wei: Näheres im Restaurant Blumen Toch 6,-, Dreiloch 10,-. Gasplätt: ftraße 13. = Halbrenner verkauft umzugshalber Birkenstraße 76, II Treppen.( 24666 Bettstellen, Matraßen, Muschel: Kleiderspind 27,00, Muschel- Bertilow, Schlafsofa, elegantes Muschel- Sofa 212K* Vorwärts": Mehl und Borloft- Geschäft billig Vermischte Anzeigen. firchstraße, von ba bis Kielerstraße 3. mitmacht. Freundliche Schlafstelle für einen Für Berlin 1 Faffer, 1 Brillen- und Herrn zu vermieten. Krautstraße 33 Pincenez- Arbeiter, 1 Kettenmacher, 24186 3 Goldarbeiter auf Reparaturen. Möblierte Schlafstelle für Herrn. Mehrere jugendliche Arbeiter für 9 Mart. Buchmann, Kloedenstraße 3, Massen- Bijouterie, sowie einige Lehr+123 linge, die Goldarbeiter lernen wollen. Arbeitsnachweis deutscher Golds schmiede, Engel- lifer 15. born I Arbeitsmarkt. Stellengesuche. [+33 Achtung! Parkettleger, Bauhandwerker! Die Firmen Görlitz- Classen und die Weissenseer Holz. bearbeitungs- Fabrik, Gea nossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, find gesperrt! Die Kommiffion. 90/9 Don Rudolf Häger, Greifswalderstraße 37, find Lohndifferenzen ausgebrochen. Zuzug fernhalten! (+ 135* Elektrotechnik. Jadion, Alte etjen, Schneider- Bügelapparate billig. Fahrräder. Teilzahlung, mäßige Sakobstraße 24. Neuer Abendkursus Gasheizöfen, Gasbratöfen. Wohlauer, Anzahlung. Lager vierhundert Mazur Ausbildung zum Elektromonteur Balluertheaterstraße 32. 2306b fchinen, Bahurenner, 18 Pfund ,, in Theorie und Praxis nach beBlinder Stuhlflechter bittet mm 24246 Arbeit. Stühle werden gut geflochten, Kanarienhähne, Roller, von 5 W. Straßenrenner, Lurus Damenräder währter Methode beginnt 1. Septbr., 24 biefelben werden abgeholt und zurd. In der Marmorwarenfabrik au. Nichter, Oranienstraße 87, Vogel: Bweisiger, Kinderräder, Anhängewagen Borkenntnisse nicht erforderlich. An Tüchtiger Männer- Chor wünscht geliefert. Gläser, Muladstraße 27. geliefert. Gräfer, Viuladſtraße 27. handlung. 2385b* birekt aus Fabrit, Jumperial" Dieffen meldung täglich, auch Sonntags. 207* fich noch zu verstärken. Sanges [ 2948 Rechtsbureau Andreasstraße 63 Materialwaren Geschäft mit bachstraße 33. brüber, die gewillt sind, ein em solchen Destillations Niederlage Miete Nähmaschinen sämtlicher Systeme, ( Concordia). Gewissenhafter Rechtsbeizutreten, können sich jeden Dienstag: Stellenangebote. 95 Thaler, verkauft Bellermann auch vor und rückwärts nähend, [ 22536 beistand. abend 9 Uhr melden Grüner Weg 29 Straße 88. + 91* ohne Anzahlung, wöchentlich 1 Mart, Vivifektion! Wer sich über dieie bei Zimmermann, hint. großer Saal, Goldleisten. Tüchtige Farbig Bieferung fofort, Pofttarte. Lands ruchlofeste Grausamkeit unsrer Belt tüchtige Leitung. Olympia, Arbetter macher fuchen sofort Rosenow& Co., 752/3] Der Vertrauensmann. Stein unterrichten will, verlange die Flug Gefangverein, Mitglied des Arbeiter: Schmidstraße 6. berger, Landsbergerstraße 35. halber verfaufe mein Materialgeschäft + 129* blätter des Weltbundes gegen Bivi Sängerbundes. billig Glogauerstraße 31. 6 tüchtige Buzer auf Drahtwände Achtung! Stockarbeiter! bont Walter feftion, welche unentgeltlich verjendet Empfehle den geehrten Vereinen verlangt fofort Adolf Heinze, Rum: Die Werkstatt von Baustelle im Vorort, 83 Quadrat Mühlhausen, unverwüftliches Fabrikat, werden vom Tierschutzverein Berlin, und Vorständen meinen Heinen Saal, melsburg. Körnich& Aufrecht, Ruten, mit S0jährigem Baumbestand, guter Erwerb für Frauen, Erlernen Königgrägerstraße 108. Um gütigen 100 Berfonen faffend, zu Verfamm Farbigmacher, Farbigmacherinnen au Chauffee und Dorf, verfaust sehr leicht, gratis, Wallstr. 17/18, 20445 Iungen und Sigungen; einige Tage Arbeit wird nach: Abbruch wird gebeten. billig Nudat, Zwinglistraße 16.[ 24056* gewiesen, Teilzahlung geftattet, Violin, Klavier, Bifton, Cello in der Woche sind noch frei. Achtungs: Goldleistenfabrik Dranienstraße 183. ist gesperrt und ersuchen wir die Kollegen, Schriftenmaler dauernd gesucht. bort nicht in Arbeit zu treten. Destillation, gutgehend, billig ber billigste Breife. Bertreter Homburger, Unterricht, monatlich 4 Mart, Oraniens voll Otto Bartel, Große Frankfurter 24356 180/5 fäuflich Bucklerstraße 33.( 24126 Mendelssohnstraße 1. [+33 Niefch, Alte Jakobfiraße 25. Der Vertrauensmann. 214 ftraße 118. ftraße 18. Berantwortlicher Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glode in Berlin. Drud und Berlag von Max Bading in Berlin. Brotstelle. Größeren Unternehmens 15* Laden. Stridmaschinen 24016* 289 290*