Nr. 210. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags Nummer mir tüluftrierter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. BoftAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Boft- Bettungs Preisliste für 1900 unter Br. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. clarat o aid of limpa ni Vorwärts Berliner Dolksblatt. 17. Jahrg. bitant Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgefpaltene Rolonel. geile oder beren Raum 40 Pfg., für polttische und gewertschaftliche Bereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pig. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derGrpedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Xernsprecher: But I, nr. 1508. Telegramm Adresse: „ Borialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Zur Handelspolitik. I. Sonntag, den 9. September 1900. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Politische Mebersicht. Berlin, den 8. September. Zu scharf gespannt. 9 Noch deutlicher als in diesen Ziffern spiegelt sich der Fortschritt unfres industriellen Entwickelungsganges in der Verschiebung des Verhältnisses wieder, das in den wichtigsten Industrien zwischen den Einfuhr- und Ausfuhrwerten besteht, und zwar ganz besonders in Die außerordentliche Bedeutung der bevorstehenden zoll- und den Industriezweigen, denen die Handelsverträge den Absatz nach Handelspolitischen Kämpfe für die fernere Richtung und das Tempo dem Ausland erleichtert haben, z. B. in der Metall-, Maschinen- und Es ist bekannt, daß seit Monaten von dem Verband der Baut= unsrer industriellen Entwicklung hat den Parteivorstand bestimmt, Kurzwarenindustrie, die heute vor allem für höhere Schutzölle gewerkstreibenden eine rege Agitation ausgeht, in ihren Verträgen auf die Tagesordnung des demnächstigen Mainzer Partei plaidiert. mit Behörden und Privaten die sogenannte Streifflausel einzuführen. tags nochmals eine Erörterung der Handels- und Verkehrs- Auch wenn man, wie in Stuttgart gefordert wurde, nicht nur Die Vertragsbestimmung will, daß bei allen Streits oder Auspolitik zu feßen. Vielleicht mag manchem Genossen, der das Interesse des Arbeiters als Konsumenten, sondern zugleich fein sperrungen, einerlei ob sie von Arbeitern oder Unternehmern ausfich noch der Verhandlungen in Stuttgart erinnert, diese erneute Interesse als Produzenten in Betracht zieht, ja selbst wenn man geben, die Lieferungszeiten für die Bauten um die Dauer des Beratung als etwas überflüssig erscheinen. Die allgemeine dieses legtere als das ausschlaggebende erachtet, ergiebt sich als Streits verlängert werden. Der Unternehmerverband hat sich Richtschnur für unsre Stellungnahme gegen die agrarisch- Facit einer Prüfung des jezigen Entwickelungsstands der be- besondere Mühe gegeben, bei den Behörden diese Ansprüche hochschutzöllnerischen Bestrebungen ist klar durch deutenden Industrien, daß eine daß eine Fortsetzung der bisherigen durchzusehen. die Stuttgarter Resolution gegeben; neue Thatsachen, die zu einer Schutzzoll Politit, geschweige denn eine Erhöhung der Zoll- Für den nächsten Monat haben die Herren des Baugewerbs Revision des dort gefaßten Beschlußes nötigen tömten, find fäge nur den 8wed haben kann, den industriellen ihren Verbandstag nach Süddeutschland einberufen. Sie erstatten nirgend hervorgetreten und zu einer konkreteren Behandlung, Fortschritt zu verlangsamen, den Uebergang zu befferen schon jetzt ihren vertraulichen Bericht über das Ergebnis zu einem Eingehen auf einzelne Propositionen und Forde- Fabrikationsmethoden, zur Anwendung technischer Verbesserungen ihrer Bemühungen. Die Vertraulichkeit ist so interessant, daß wir rungen fehlt, da die Regierung noch immer ängstlich hintanzuhalten. Die deutsche Industrie ist, wie ihre zunehmende sie in unserem Redaktionsschrein nicht hüten können. mit ihren zollpolitischen Abfichten zurückhält, das Unterlags- Ausfuhr an Fertigfabrikaten, ihre steigende Rivalität gegenüber Die Bemühungen der Herren sind vollkommen fehlmaterial. Dennoch kann eine nochmalige fachliche Aussprache über England auf den verschiedenen Teilen des Erdballs beweist, ton gefchlagen. Nicht eine Behörde ist bedingungslos auf die unfre Stellung zu den verschiedenen handels- und verkehrspolitischen t'u rrenzfähig auf dem Weltmarkt geworden; ein weiterer Zoll- Streifflausel eingegangen, soweit das nachfolgende Schriftstück über Fragen, um die bald in Presse und Barlament mit äußerster schutz bedeutet für sie mit Ausnahme von relativ wenigen kleineren die einzelnen Anfragen Auskunft erteilt. Heftigkeit der Streit entbrennen wird, nur von Nuzen Industriezweigen nur eine Verteuerung des LebensDeutscher Arbeitgeberbund für das Baugewerbe. ſein. Es hieße sich selbst täuschen, wollte man verkennen, unterhalts der großen Masse. Geschäftsamt: Berlin SW., Anhaltstr. 15. daß, wenn auch über den wirtschaftlichen Vorteil der modernen Das gilt auch für die Textilindustrie, wenigstens im Streng vertraulich! Handelsvertragspolitik und die Notwendigkeit möglichster Ber- allgemeinen. Daß die deutsche Fabrikation von Zeug-, StrumpfBerlin, den 5. September 1900. minderung der Lebensmittelzölle unter allen Parteigenossen und Posamentierwaren, von Kleidern, Wäsche usw. nicht konkurrenz- Dem Vorstand des Deutschen Arbeitgeberbunds für das Baus Uebereinstimmung herrscht, doch über die Frage, welche Boll- fähig auf dem Weltmarkt ist, läßt sich, wenn man ihre Absatzwege gewerbe sind auf die Eingabe, betreffend Einführung der Streitklausel politik jenen Ländern gegenüber zu verfolgen ist, die, wie verfolgt, nicht behaupten. Daß trotzdem manche Branchen der in die Bau- und Lieferungsverträge, bis jetzt 37 Antworten erteilt z. B. neuerdings die Vereinigten Staaten, zu 3011- Textilindustrie seit über einem Jahrzehnt nur geringe Fortschritte, worden, und zwar: politischen Absperrungsmaßregeln greifen, gewiffe andre gar Rüdschritte aufzuweisen haben, hängt mit Ursachen zu Meinungsverschiedenheiten bestehen. Sollen wir auch dem Vorgehen fammen, auf welche der Schutzzoll und dessen Höhe ohne Einfluß solcher Mächte gegenüber für möglichste Bollermäßi- ist, und die in den letzten Jahren auch in England und Frankreich gungen eintreten; sollen wir uns für die Anwendung irgend welcher wiederholt zu größeren und fleineren Krisen führten, nämlich mit fog. Reciprocitätsprincipien erklären? Eine Erörterung dieser Differenz- der Entstehung und Erstartung einer einheimischen Rohbaumwoll-( Aachen, Magdeburg, Merseburg, Marienwerder und Königspunkte ist jedenfalls beffer vor dem beginnenden Kampf, als später im Produktion und einer einheimischen Baumwollindustrie in verKampfgewoge; die Wichtigkeit, welche die Neugestaltung unfrer zoll- schiedenen überseeischen Ländern, mit dem Verlust eines bedeutenden politischen Beziehungen zum Ausland für unser gesamtes Wirtschafts- Teils des amerikanischen Abfazgebiets infolge der Dingley- Bill usw. leben hat, erfordert einheitliche Zusammenfassung aller Im Gegenteil, wenn heute gewisse Branchen der Textilindustrie Kräfte und einheitliches Auftreten. Ist doch schon heute kaum fich noch in ihrer Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkte beschränkt mehr zweifelhaft, daß, wie in legter Beit die Socialdemokratie dazu fühlen, namentlich die Baumwollweberei, so ist dies gerade ein Ergedrängt worden ist, die Führung in Kämpfen zu über- folg der deutschen Zollgeießgebung, die auf Betreiben der im nehmen, in denen eigentlich die Führerschaft dem frei Centralverband deutscher Industrieller" vertretenen Spinner die für finnigen Bürgertum zugekommen wäre, so auch in den die Weberei unentbehrlichen englischen Baumwollgarne mit hohen bevorstehenden Kämpfen um die einzuschlagende Handels- und Boll- Böllen belegt hat und dadurch den Webereien das Rohmaterial politit die Socialdemokratie wohl die Hauptarbeit verteuert. Diese Zölle sind heute umsomehr ein Hindernis, als seit wird leisten müssen, mag sie wollen, oder nicht. 1880 der Preis der Rohbaumwolle mehr und mehr zurückgegangen " 3 von den Landesregierungen des Großherzogtums Baden, des Herzogtums Sachsen- Meiningen und des Fürstentums Reuß; 1 von dem königl. bayrischen Kriegsministerium; 5 von Regierungspräsidenten im Königreich Preußen dberg i. Br.); 2 von Bezirksregierungen im Königreich Bayern( für Niederbayern und Mittelfranken); 1 von der Königl. Eisenbahn- Direktion zu Magdeburg; 24 von den Stadtmagistraten zu Aachen, Augsburg, burg. Freiburg i. B., Gotha, Hanau, HanBraunschweig, Chemniz, Coblenz, Flens nover, Hildesheim, Riel, Köln, Krefeld, Magdeburg, Meerane, Mühlheim a. th., M. Gladbach, Münster i. W., Pforzheim, Regensburg, Stettin, Witten und Zwickau, 9 ſowie 1 von dem Arbeitgeberverband in Spandau. erwidert unter dem 18. August 1900:„ Dem Deutschen ArbeitgeberAnhaltstr. 15, erividern wir auf das gefällige Schreiben vom bund für das Baugewerbe, z. H. des Geschäftsamts Berlin SW., 17. Mai d. J., daß sich der Vorstand des Babischen HandwerkerDas großherzogliche badensche Ministerium des Innern Die Socialdemokratie tritt für planmäßige Regelung der ist und heute etwa um die Hälfte niedriger steht, als zur Zeit der Produktion ein. Aus diesem Ziel folgt, daß die Richtung der Bollfeſtſetzung. Handelspolitik ihr keineswegs gleichgültig sein kann, daß Hat die deutsche Industrie seit Mitte der achtziger Jahre unter fie vielmehr anderen Gestaltung das weitgehendste dem bisherigen Bolltarif nach und nach ihren Export immer weiter Interesse hat; denn solche Regelung solche Regelung setzt eine bestimmte, ausgedehnt, überall in fremden Gebieten Fuß gefaßt und in vielen verbands bereits im Jahre 1898 in der gleichen Angelegenerst noch zu erreichende Stufe der wirtschaftlichen Entwicklung Branchen die fremde Einfuhr fast ganz vom deutschen Markt verdrängt, heit an uns gewendet hat. Derselbe wurde durch den im Einboraus und daraus ergiebt sich weiter für die social- so bedarf sie jedenfalls jetzt, wo sie erstarft ist, erst recht verständnis mit den übrigen Ministerien ergangenen, in einer demokratische Partei die Aufgabe, diesen Fortschritt nach Kräften teiner höheren Bollfäße, um vorwärts zu kommen. Abschrift hier anliegenden Erlaß vom 5. September 1898 zu fördern. Sodann aber gilt es, die sociale und wirtschaftliche Thatsächlich handelt es sich denn auch bei der jetzigen Agitation für N. 27567 vorbeschieden, und wir halten mit Rücksicht hierauf, ebenLage der Arbeiter möglichst zu heben. Hierauf aber ist die Ent- hohe Induſtrieſchutzölle um ganz etwas andres, als um den vor weiteres Eingehen auf die dortfeits gestellte Bitte nicht für falls wieder in Uebereinstimmung mit den andren Ministerien ein wicklung der Industrie, die Ausdehnung des Außenhandels, da von geblichen Schutz des einheimischen Marktes. Sind erforderlich. ihnen zum großen Teil die Lebenshaltung der Arbeiter und die doch unter den für diesen Schuß plädierenden Industrien zum Teil Der in dem vorstehenden Schreiben angezogene Erlaß vom Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt abhängen, von größtem Einfluß. gerade jene zu finden, die die in den letzten Jahren die 5. September 1898 lautet wie folgt:" Dem Vorstand des Badischen Daß die zu Anfang der neunziger Jahre eingeschlagene Handels- fremden Produkte immermehr vom deutschen Markt verdrängt Handwerker- Verbands hier erwidern wir im Einverständnis bertrags- Politik wesentlich zu Deutschlands industriellem Aufschwung haben und heute auf diesem fast eine Monopolstellung mit den übrigen Ministerien auf die Eingabe vom 28. Juli im lezten Jahrzehnt beigetragen hat und die socialdemokratische einnehmen. Erstaunt fragt man fich, wenit man sieht, dieses Jahres, daß wir im allgemeinen bereit sind, bei Bartei absolut teine Veranlassung hat, ihr Gintreten für die daß die Einfuhr fremder Fabrikate in diesen Branchen Ausführung staatlicher Bauten, wenn feine Gefahr im Vers Caprivischen Handelsverträge zu bereuen, dürfte von allen Partei- nur noch ein Achtel oder Zehntel der Ausfuhr ausmacht, was denn zuge liegt, aus Gründen der Billigkeit den durch Streits herbeigenoffen zugestanden worden. Entfällt doch thatsächlich das ganze eigentlich hier noch geschützt werden soll. Der gweck fann nur sein, wünsche Rechnung zu tragen, daß wir uns aber die Entschließung geführten besonderen Verhältnissen im Sinne der dortfeits geäußerten Mehr unsrer Ausfuhr seit 1891 auf die Staaten, mit denen wir den einheimischen Markt völlig gegen die fremde von Fall zu Fall vorbehalten müssen. Eine allgemeine Anordnung Berträge abgeschlossen haben. Deutschlands Ausfuhr nach den Einfuhr abzuschließen und ihn den teils schon bestehenden, in der angegebenen Richtung zu erlassen oder gar, wie dortfeits ane Nichtvertragsstaaten ist nicht bloß stehen geblieben, sie ist direkt teils angestrebten Startellen und Syndikaten zur Ausnüßung geregt wird, Bestimmungen bezüglich Verlängerung der Lieferungszurüdgegangen und keineswegs unbeträchtlich. preiszugeben, Es soll nach amerikanischem Vorbild den frist und Ausseßung vereinbarter Konventionalstrafen in die Es betrug z. B. im jährlichen Durchschnitt die Einfuhr aus: werden, damit auf den Auslandsmärtten ohne Nachteil für den Lage, weil die Möglichkeit eines Ausstands infolge unbilliger Behand Inlandskonsumenten der Preis der deutschen Produkte verteuert Lieferungsverträge aufzunehmen, sind wir dagegen nicht in der Mill. Mart Mill. Mark 8unahme Profit der Industriellen die fremde Konkurrenz um so leichter unter- lung der Gehilfen und Gesellen seitens der Arbeitgeber nicht auss boten werden kann. Nicht um Schutz des inländischen Markts geschlossen ist, in diesem Falle aber eine Bewilligung der Fristverlängerung an lettere eine ungerechtfertigte Begünstigung oder Unterstützung handelt es sich, sondern um seine Ausbeutung zu Gunsten derselben herbeiführen würde. Die Entscheidung der Sache im der Auslandsmärkte. eingelnen Falle wird somit von der Prüfung der Ursache und der ben Vertragsstaaten.. 1887-91 1626,8 1892-97 ben Richtvertragsstaaten 2271,8 Dagegen stellte sich die Ausfuhr nach: . 1643,3 2741,6 1 Broz. 21 8u refp. Abnahme +18 Proz. 4 " 1887-91 1892-97 Mill. Mart Min. Mark 1003,1 den Vertragsstaaten. ben Nichtvertragsstaaten 2806,6 1184,8 2217,4 Die Einfuhr aus den Nichtvertragsstaaten, hat um 21 Broz. zu genommen, die Ausfuhr nach ihnen um 4 Proz. abgenommen, während die Ausfuhr aus den Vertragsstaaten nur um 1 Proz. gestiegen, die Ausfuhr dorthin aber um 18 Proz. Diesem Streben in irgend welcher Weise Vorschub zu leisten, Begründetheit des Ausstandes anhängig sein, außerdem aber wird verbietet sich für die Socialdemokratie von selbst. Dazu noch in Betracht kommen, daß durch die Gewährung der Stundung tommt, daß in Anbetracht der Interessentoalition, die sich einer Lieferung eines von dem Arbeiterausstand betroffenen Gewerbezwischen dem Agrariertum und den industriellen och treibenden unter Umständen die Lieferungsfristen auch der andren immer mehr oder weniger auch dem andern Teil zu gute kommit. Handwerker ungünstig beeinflußt werden könnte, was nicht er. fchutzöllnern gebildet hat, jede Stärkung des eines Teils bei der Erstellung des betreffenden staatlichen Gebäudes beteiligten Einmal zu Einfluß gelangt, wird aber diese Koalition fich schwerlich wünscht wäre." darauf beschränken, die Situation nur zum Zweck der Durchsetzung unter dem 19. Juni 1900: Shre Buschrift haben wir den herzogl. Das herzogl. meiningsche Staatsministerium erwidert In welchem Maße Deutschland zu einem Industrie- ihrer Zollwünsche auszunüßen. An Versuchen, auch noch nebenbei Landesbauminiſtern hier und in Saalfeld sowie dem herzogl. staat, zu einem Rohstoffe einführenden und Fabrikate ausführenden allerlei politische Herzenswünsche durchzusetzen, dürfte Domainbaumeister hier mit dem Anheimgeben zugefertigt, Ihrem es in solchem Fall nicht fehlen. Antrag gemäß zu verfahren. Eine Weisung zu erlassen, daß dem Land geworden ist, zeigt die einfache Thatsache, daß im Durchschnitt es in solchem Fall nicht fehlen. der letzten Jahre unsre Ausfuhr zu über 60 Broz. aus Fabrikaten So ist für die socialistische Partei der einzuschlagende Weg ge- felben durchgängig entsprochen werden solle, tragen wir Bedenken." ( Nahrungs- und Genußmittel nicht mitgerechnet) bestand. Dagegen erabseßung der Lebensmittelzölle an völlige Deutschen Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe mit Eingabe Für sie handelt es sich nicht nur um möglichste erklärt unter dem 19. Juni 1900: Dem von dem Vorstande des Die fürstl. reuk- planische Landesregierung zu Renk waren an der Einfuhr Fabrikate 1890 nur mit 22,9 Proz, 1898 Abschaffung ist unter heutigen Umständen nicht zu denken, sondern vom 17. Mai/ 16. Juni 1. J. gestellten Gesuche um Gestattung der nur noch mit 18,7 Broz. beteiligt, während der Anteil der Rohstoffe zugleich um möglichste Verminderung der Industrie- Aufnahme der in der Eingabe näher bezeichneten Streitklausel in an der Einfuhr 1890= 41,4 Broz., 1898= 41,3 Broz. betrug Deutschland führt also dem Werte nach weit über bas ölle. Gerade dadurch wird auch das Interesse des Arbeiters als die von Behörden abzuschließenden Bauverträge kann nicht entsprochen Doppelte an Rohstoffen für Industriezwede ein, Produzenten am besten gewahrt. Das königl. Bayrische Kriegsministerium erwidert unter dem 4. September 1900: Auf Ihre Vorstellung vom 17. 5. 1900 als an fabrikaten. geben. werben." " erwidert daS KrseqSministerlum, daß die Aufnabme der von Ihnen formulierten Streikklausel in die von der Militärverwaltunx, abzuschließenden Bauverträge aus grundsätzlichen Erwägungen abgelehnt iverden muß. Im übrigen wird auf Abs. 2 der der„Innung der Bau-, Maurer- und gimmermeister Nürnberg" auf eine gleichartige Eingabe unter Nr. 168SS/SS erteilten Antwort, von der Abschrift an- liegt, Bezug genommen." Die Bescheidung an die Nürnberger Bau-Jnnung vom 12. Dezember 1898 lautet:„Auf Ihre Eingabe vom Oktober 1898 wird Ihnen vom Kriegsministerkum Nachstehendes erqebenst erwidert: Ihre Bitte, es möge in die Bauverträge eine Vestinunuitg aufgenommen werden, wonach bei eintretendem allgemeinen oder teil- weisen Arbeiteransstande die bedungene HersteüungSfrist um die Dauer des Ausstands verlängert wird, kann aus grundsätzlichen Erwägungen nicht entsprochen werden. In den für chen Bereich der Militärverwaltung geltenden Baubedingnissen ist übrigens der Fall, baß ein Unternehmer durch äußere, von seinem Willen unabhängige Ereignisse oder Zufälle daran verhindert wird, den bedungenen Termin einzuhalten, bereits vorgesehen. Auch werden wie bisher, fo in Zukunft etwaige Gesuche um Terminsverlängerung oder Nach- laß von Versäumnisstrafen, welche in einem Arbcitsrausstande ihre Begründung finden, in wohlwollender Weise gewürdigt werden." Die Herren Regierungspräsidenten in Preuße« äußern sich dahingehend und zwar: Der Herr RegiernngSpräsident zu Aachen am 23. Juni 1990: „Ans das Schreiben vom 17. v. Mts. teile ich dem Vorstand ergebenst mit, daß ich nicht in der Lage bin, die Aufnahme einer Strcittlausel in die Bauverträge zu veranlassen, da die„Allgemeinen Vertrags- bcdingungen" für Staatsbautc» vom Herrn Minister festgesetzt sind," Der Herr RegiernngSpräsident z» Merseburg am 26. Juni 1900:„Von Ihrer Vorstellung betreffend die Aufnahme einer Streik- klausel in die Bauverträge habe ich Kenntnis genommen, zugleich aber aus derselben ersehen, daß sie auch an die mir vorgesetzten Behörden gerichtet ist. Da der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten die näheren Bestimmungen über die Bauverträge für die staatlichen Behörden zu erlassen hat, so wird der Vorstand die Entscheidung des genannten Ministers abzuwarten haben. Ich bin nicht in der Lage, einen Sondcrbescheid in dieser Angelegenheit zu erteilen." Der Herr Re�icriulgspräsident zu Magdeburg am 28. Juni 1900:„Von der mir zugegangenen Vorstellung vom 17. Mai d. I. habe ich mit Jntereffe Kenntnis genommen. Auch erkenne ich gern und voll die großen Schwierigkeiten an, welche dem Unternehmertum aus den fortgesetzt steigenden Ansprüchen der Arbeitnehmer erwachsen. Ich bin aber nicht befugt, siir den meiner Leitung anvertrauten Äe- zirk eine Aenderung der für das gesamte preußische Staatsgebiet geltenden„Allgememen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen und Lieferungen" ohne Zustimmung der Herren Nessort- minister zu veranlassen, denen die gleiche Vorstellung unterbreitet wurde." Der Herr Regimmgv-Präsidcnt zu Marieuwerder am 11. Juli 1900:„Dem Antrage vom 17. Mai d. I., in die im dies- fettigen Ressort abzuschließenden Bau- und Lieferungsverträge die vorgeschlagene Streikklausel aufzunehmen oder deren Aufnahme höheren Orts anzuregen, vermag ist nicht stattzugeben." Der Herr Rcgiernngs- Präsident zu Königsberg am 13. August 1900:„Auf die Eingabe vom 17. Mai d. I., betreffend die Aufnahme einer Streikklausel in die Bauverträge, ertvider» ich dem Vorstand ergebenst, daß ich diese nebst der zugehörigen Denk- schrift dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten zur Entscheidung vorgelegt habe." Die königliche Regierung von Niederbahern zu LandShut erklärt unter dem S. Juli 1900:„Der Enipfang der mit der Vor- stelluug vom 17. Mai cr. in duplo anhergelangten Druckschrist, be- treffeng die Einführung der Streikklausel in die Bauverträge, wird hiermit bestätigt." Die königliche Regierung von Mittclfranken in Ansbach erwidert unter dem 24. Juli 1900:„Auf Ihr Gesuch vom 17. Mai l. J.� wird eröffnet, daß die Aufnahme einer sogenannten Streikklausel in die abzuschließenden Bauverträge aus niehrfachcn Gründen und wegen der nicht vorauszusehenden Konsequenzen im allgemeinen nicht thunlich erscheint, daß hingegen bei eintretenden Streiks die Verhältnisse von Fall zu Fall aus bei dem k. Landbauamt bezw. k. Straßen- und Flußbauamt zu stellenden Antrag gewürdigt Werden und jeweilige Verfügung vorbehalten wird." Die königliche Eiscndahn-Tirektion zu Magdeburg erkärt unter dem 31. Juli 1900:„Die Aufnahme einer gleichartigen Be- stimmung, wie sie in der Vorstellung vom 17. Mai d. I. be- treffend Aufnahme einer Streikklausel in die Bauverträge formuliert ist, wurde bereits vor ungefähr Jahresfrist in einer Eingabe des Lorstandes des Arbeitgeber-Verbandes des Maurer- und Zimmerer-' Gelverbes und des Jtmungs-VorstandeS dieses Gewerbes Hierselbst bei unS nachgesucht. Dem Antrage konnte diesseits grundsätzlich nicht entsprochen iverden. Diesen ablehnenden Standpunkt vermögen wir auch jetzt nicht aufzugeben und sind daher nicht in der Lage, die in der Vorstellung vom 1. Mai d. M. formulierte Streikklausel in die Bauverträge aufzunehmen." Es folgen nunmehr die Antworten aus 24 Städten, welche die Magistrate erteilt haben. Ablehnende Antworten liefen ein aus: Aachen, Magdeburg, Meerane, Flensburg, Freiburg im Breis- gau, Hanau, Hannover, Hildesheim und Köln. In folgenden Städten erfolgte die Ablehnung mit dem Bescheid, baß man von Fall zu Fall die Sache prüfen werde und geneigt ist, bei Streiks die Lieferungsfrist zu verlängern, aber durch keine kontraktliche Verpflichtung gebunden sein will: Augsburg, Braunschweig. Pforzheim, Münster, Chemnitz, M.-Gladbach. Koblenz, Witten. Kiel, z Mühlhein a. Rh. und Zwickau. Der Gothaer Magistrat will die Sache noch in Erwägung ziehen. Die Antwort aus Krefeld ist unklar, sagt aber am Schluß: Wir wünschen den Unternehmern Erfolg zn ihren Bestrebungen. Die Magistrate in Regensburg und Stettin stimmen den Ansprüchen zu, sollten aber berechtigte Forderunge» der Arbeiter unerfüllt bleiben. dann will man die Verpflichtung aufheben. Das Unternehmer-Schriftstück ist von folgenden Mitgliedern des „Vorstands des deutschen Arbeitgeberbunds für da« Baugewerbe" unterzeichnet: Bernh. Felis ch- Berlin. H. Simon- Breslau. K. B l ü m e I- Köln. F. D ö b l e r- Berlin. P. H a u ß e r» Stutt- gart. C. Keim- Stettin. A. Krause- Brandenburg a. H. H. M e l z e r- Dresden. W. S ch o e k e l- Magdeburg. A. W e st- p h a l« Steglitz._ Die Nichteinberufung des Reichstag». Die„Tägl. Rund- schau" will aus zuverlässiger Quelle wissen, daß die Regiening den Reichstag auf den 16. Oktober einzuberufen beabsichtige. Die „Deutsche TageSztg." behauptet dagegen, eS sei n o ch n i ch t S E n d- gültiges über den Tag der Einberufung bestimmt. Dieses Blatt meint, nachdem einmal der richtige Zeitpunkt die Einberufung ver- säumt worden sei, käme eS nun auf eine Woche früher oder später nicht an. Gewiß ist der Schaden der verletzten Verfaffungsgrundsätze nun einmal geschehen und die bürgerlichen Parteien werden sicherlich nicht bereit sein, der Regierung mit gebührender Antwort heimzu- zahlen. Dennoch kann jeder Tag, um den der Reichstag früher zusammentritt, auf die Chinapolitik günstige Wirkung üben.— Berichtigte Kaiserrede. Die Bülowsche Depeschencensur für Kaiserreden funktioniert noch nicht vollkommen. Die gestrige Stettiner Ansprache des Kaisers mußte heute vom Telegraphenbureau nochmals„wörtlich" verbreitet werden. Der Unterschied der beiden Texte liegt im Schlußsatz, der gestern lautete: „Ich habe gar keine Besorgnisse für die Zukunft, ich bin überzeugt, daß mein Plan ge bin gen wird, das wird auch zum Besten Stettins, der Provinz Ponnnern und des ganzen Vaterlands dienen, das walte Gott l" Heute heißt es nun: „Ich habe gar keine Besorgnisse für die Zukunft. Denn mit uns ist Gott, der wird uns durchhelfcn l" Wir sehen da zweierlei Abweichungen. Nicht hat, nach dem Telegraphenbureau, der Kaiser die Regelung der chinefi'chen Ver- Hältnisse als„seinen Plan" bezeichnet, welche Worte vielleicht im Auslande, daS doch auch an der Sache noch mitbeteiligt ist, hätte verschnupfen können. Nach der Reklamefahrt de» Grafen Waldersee hat der Kaiser sich fichtlich bemüht, nichts zu sagen, wa? im Ausland neuen Anstoß erregen könnte. Weiter ist in der berichtigenden LeSart der Hinweis auf den „Gott, der uns durchhelfen wirb", stärker als in der berichtigten. Hierzu sei nur bemerkt, daß auch der ch in es isch e Gegner von seiner Gottheit erwartet, daß sie mit ihm sei und ihm helfe« werde, sich der europäischen Eindringlinge zu erwehren. Freilich auch die Boeren haben vergebens auf Gottes Hilfe wider die fremden Eroberer gebaut und, da ihnen auch Deutschland und andre christliche und rechtliebende Staaten nicht halfen, so sehen sie sich vor dem Untergang. Es ist nicht immer mit Sicherheit vorauszusagen, auf welcher Seite— um mit des Kaisers Worten zu sprechen— Gott ist.— Socialistischcn Anwandlungen ist— man höre und entsetze sich— daS p r c u ß i f ch e M i n i st e r i n m verfallen. Der„Reichs- und Staatsanzeiger" erzählt aus den Beratmigen deS Ministeriums zur K o hl e n n o t also: „Das Ergebnis dieser Erhebungen des Ministeriums dürfte dahin zusammen zu fassen sein, daß' weder von den Produzenten noch von dem Großhandel, insbesondere auch nicht von dem rheinisch- westfälischen Kohlensyndikate, eine unzulässige Ausnutzung der gegenwärtigen Lage des KohlenmarktS erfolgt ist, vielmehr von diese» Seilen nach Kräften einer übermäßigen Ver- teuerung der Kohle durch den Zwischenhandel entgegengeivirrt worden ist. Die übermäßigen Preise, unter denen heute namentlich der Kohlen-Kleinkoninment leidet, verschnldet in erster Linie der vielgestaltige Zwischenhandel, und es wird die Aufgabe der Kouiumenten sein, im Wege der Selbsthilfe dieser Einwirkung des Zwischenhandels auf die Preise mög- lichst zu steuern, und so erst die Maßnahmen der Staatsrcgierung zur Linderung der Kohlenot zur vollen Wirkung zu bringen. Es wird sich empfehlen, den Kohlenbczng mehr und mehr io zu organisieren, daß kreditfähige Genossen- schafteil. Gemeinden und andre größere Körper« s ch a f t e n für ihre Glieder den K o h l e n b e z n g im großen und direkt von den Produktions st ätten in die Hand nehmen und durch Verteilung des Bedarfs an die Einzelnen den Zwischenhandel ausschalten und die demselben zu - bringenden Opfer ersparen. Hier eröffnet sich der gemein- nützigen Thätigkeit auf der Grundlage der Selbsthilfe ei» Iveites Feld ersprießlilben Wirkens. und man wird hoffen dürfen, daß, wenn so Staats- und Selbsthilfe zusammenwirken, der jetzt zn beklagenden Kohlennot in der Folge wirksam tvird gesteuert werden können." Aber wo bleibt der„kleine Mann"? Ist das der vielberufene Schutz des„Mittelstandes", wenn Herr Miqnel und Herr Thielen die Ausschaltung des Zwischenhandels, der allerdings manch kleine Existenz nährt, empfehlen? Erlebt Herr Miqnel leise Rückfälle in die kommunistischen Lehrjahre?— freisinnige Selbstkritik. Die Verstelnenmg des freisinnigen Pa�teiledens zwingt ab und zu den Kritischen in den eignen Reihen einige Stoßseufzer ab. So seufzt jetzt die durchaus nicht ketzerischer Gelüste verdächtige„Breslauer Morgcu-Zeituug" tief auf ob der „Litteraturarmut" des Liberalismus. In der Einleitung, so entnehmen wir der„Berliner Zeitung", beklagt der Aufsatz jene Strömungen in den liberalen Parteien, die einer Kritik eigner Grundsätze durchaus abhold sind und an der einmal eingeschlagenen Taktik nicht gerüttelt wissen wollen, und hierbei ist es folgender Satz, der leider allzu richtig ist:„Selbst noch so sachliche Einivendungcn werden ivie' ein Verrat zuriickgelviesen, so daß. wer nicht starke Nerven hat, es vorzieht, zu schweigen, und die Dinge geben zn lassen, wie sie eben gehe», d. h. dem völligen Verfalle entgegen." Das Breslauer Blatt beklagt de» Mangel an jeder wisse nschaftlich-poli- tischen Sitterat ur des Liberalisn, uS und sieht darin „die Folge der ketzerrichterlichen Neigung der Unentwegte»".„ES gehört", so heißt es weiter,„eben mehr als ein geivöhnlicher Mut dazu, irgend eine Frage des öffentlichen Lebens mit ivissenschaftlichem Freimut zn prüfen, wenn man nachher zu Resultaten kommt, die mit der Stellungnahnw der Partei in irgend eiliein Punkte nicht im Einklang stehen, und wenn man infolge besten Gefahr laufen muß. entweder als verkappter Reaktionär oder als verkappter Social- demokrat verschrien zu werden. Indem eine Partei so jede K.ritik erstickt, sichert sie sich zwar äußerlich den Schein fester innerer Einheit, beraubt sich aber selbst des lebenden Quells, ans dem ihr neue werbende Kräfte zufließen." Und der parlamentarische Nachwuchs der freisinnigen Parteien erhält eine gar bittere Lektion: „Kurz— es bedarf auf fast allen Gebieten zunächst einer Wiederbelebung des wissenschaftlichcn Liberalismus. Was zur Zeit in dieser Beziehung geschieht, ist gering genug. Eine Reibe guter Leitartikel in Tagesblättern und einige gute Abhandlunge» in der einzigen bedeutenden liberalen Wochenschrist, die noch existiert,(„Die Nation". Red. d.„Berk. Ztg."), das ist alle?. Die jungen Parlamentarier, von denen U n e i n- geweihte hofften, daß sie politisch- wissenschaftlich etivaS leisten würden, habe» völlig versagt. Auch nicht eine einzige Arbeit von irgend welcher Bedeutung ist von ihnen ge- liefert worden. Die alten Herren ruhen auf den Lorbeeren, von denen der Liberalismus zehrt, aber die Zeit ist nicht fern, w o der Wind den vergilbten Lorbeer verweht haben wird; alsdann steht der Liberalismus wissenschaftlich vis-ä-vi? de rien, und der spärliche Nachwuchs kann sich an den Wahlflngblättern erbauen, die alle fünf Jahre von den liberalen Parteileitungen verteilt werden." Die Einkehr deS liberalen Blatts ist gewiß lobenswert. Aber eS übersieht die tiefen Gründe des liberalen Verfalls. Der Nieder- gang des Liberalismus im Parteileben und in der wissenschaftlichen Arbeit ist nur das Spiegelbild des ollgemeinen Niedergangs des deutschen Bürgertums, das sich längst von den alten Idealen ab- gewandt und dem Kapitalismus und Militarismus in die Arme warf. Ein Rest schwankt haltlos zwischen alter Tradition und den neueren EntWickelungen. Die Diktatur Eugen Richters ist noch die einzige Möglichkeit, überhaupt spärliche Ueberbleibsel eineS bürger- lichen Liberalismus zusammenzuhalten. Politische Erzieh, mgSversuche scheint die Regierung bei K ö n i g s b e r g e r K o m m u n a l b e a m t e n für besonders an- gebracht zu halten. Besprochen hat der„Vorwärts" schon die Art, in der der RegiernngSpräsident dem nicht � bestätigten D r. Düllo eine Vorlesung über sein politisches Verhalten hielt. In ähnlicher Weise ist mit dem Direktor deS SlektricitätSwerkS und der Gasanstalt, dem Landtags- Abgeordneten Dr. Krieger, verfahren. Nach Lndeuwngen der „Hartg. Ztg." wurde Dr. Krieger zum Regierungspräsidenten bestellt, um sich ein Schreiben des Ministers vorlesen zn lassen. Herrn Dr. Krieger wurde bedeutet, daß er den Inhalt des Schreibens als „geheim" zu betrachten habe. Eine Abschrift des ministeriellen Schreibens wurde Dr. Krieger verweigert. Er erhielt die Mit- teilung, daß die Regierung Schriftliches nicht gäbe, daß eS ihm aber überlassen bleibe, den Regierungspräsidenten um eine Unterredung zu bitten, wenn er über Inhalt und Be- deutung der ministeriellen Vertraulichkest noch im„Zweifel" ein sollte. Ob Herr Dr. Krieger um diese Unterredung gebeten hat, wird nicht verraten. Unwahrscheinlich ist es nicht. Daß Herrn Dr. Krieger eine derartige Bedeutung von der Regierung beigemessen wird, ist tragikomisch. Der Herr hat früher einmal in Dersammknngcn freilich ein paar kräftige Phrasen über die Reaktion usw. los- gelassen, hat sich aber, seit er Landtags-Abgeordneter geivorden ist. so weit„gebessert", daß er zum Beispiel der F l o t t e n v o rl a g e nicht mehr ablehnend gegenüberstand. WaS die Regierung noch mehr verlangt, ist schwer zu' verstehen.— Gegen die Sonderbcsteuerung der Warenhäuser hat der Prof. Rehm von der Universität Erlangen ein bemerkenswertes Gutachten der„Freien Vereinigung" von Kaufleuten und Industriellen in Dresden erstattet. Er faßt seine Abhandlung wie folgt: Die in Aussicht genommene Gewerbesteuer ist 1. u n g e s e tz- l i ch, denn sie verletzt Städte- Ordnung, Gewerbe- Ordnung und RcichSverfasiung; 2. u n g e r e ch t, denn daß die Großgeschäfte des Waren- Detailbandeis die Kleinhändler erheblich schädigen, ist nicht erwiesen, und den einigen Hundert Kleiiihändleru. die etwa SÄodeu leiden, stehen Tausende, insbesondere dos Publikum, gegenüber, welchem die Großbetriebe zum außerordentlichen Vorteile gereichen. Zur Bekämpfung unsoliden GeschäftsgebahreuS reicht die vorhandene Civil- und Strafgesetzgebung aus. Gerecht ist nur eine Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit, dem Reinertrage. Der größere Vorteil, welchen der Großbetrieb aus der stärkeren Benutzung der öffentliche» Einrichtungen zieht, wird schon in dem dadurch erzielten höheren Reinertrage mit besteuert.— Niedriger hängen. In der„Deutschen Brau-Judustrie" findet sich folgende Bemerkung: �.Richard N ö.s i ck e, Generaldirektor der Schultheiß- und Tivoli-Brauerei Aktieu-Gesellschaft usw. und Neichstags-Abgeord- neter in Berlin, beteiligte sich an der Leichenfeier für den ver- storbenen Socialdemokratcu Liebknecht, die»ach dem allgemeinen Urteil den Charakter einer socialdemokratilchen Demonstration trug. Den unter Leitung Richard Rösickes stehenden Brauerei- betrieben dürste damit eine Mehrproduktion von mindestens 100000 Hektoliter für das kommende Geschäftsjahr gesichert sei n." Die Verdächtigung des Herrn Röstcke beweist nur die niedrige Gesinnung der Verdächtiger.— Aus Köllcrs Jagddomäne. Die Köllersche Politik gegen die Dänen im NordschlcSivigschen hat keine Aenderung erfahren und die preußenstaatstrcnen Elemente suchen»ach wie vor mit allem Eifer, wo einem dänisch gesinnten Einwohner seiner Gcstnnuua wegen Schaden zugefügt werden kann. Wenn man auch die krassen Fälle von Unduldsamkeit nnd Rücksichtslofigkeit nicht fortgesetzt registriert, eben weil sie zu oft sich ereignen, ein Ende haben sie nicht genommen. Ist doch unlängst erst wieder der Fall eingetreten, daß ein eben in die Lehre gekommener Optantensohn, iveil sein Lebrherr Mitglied eines dänischen Vereins war, ans Preuße» ausgewiesen wurde. Den Mitgliedern deS dänischen Wählervereins wird zetzt überhaupt scharf auf die Finger gesehen, und gegen die jetzigen und früheren Vor- standsmitglieder' diese? Vereins ist. weil sie nicht die durch das VcreinSgesetz vorgeschriebenen Meldungen über Aenderung im Mit- gliederbestande ihres Vereins gemacht haben sollen,«in Straf- verfahren eingeleitet. Mit der preußischen Gewissecihastigkeit hat man herausspioniert, daß in nicht weniger denn 102 Fällen Verstöße gegen das Gesetz vorliegen sollen. Am 5. d. M. sollte in dieser Sacke vor dem Sonderburger Schöffengericht unter dem Vorsitz des bekannten Däneiibckämpfers Dr. Hahn schon Verhandlung stattfinde». Die Angcklagieu erklärten durch ihren Verteidiger jedoch, daß sie wegen Befangenheit den Vorsitzenden ablehnten. Die Verhandlung nnißte also ausgesetzt werden, und nun hat die FlenSbnrger Strafkammer über den AblehrningSantrag zu entscheiden.— Wie es gemacht wird. In Haardt bei M.-Gladbach ging ein Polizeiveamter in Uniform mit einer Sammelliste herum und kollek- tierte Gelder ein„für die in China kämpfenden Deutschen".„Oben". beim Bürgermeister war natürlich augefaugen worden, er stand mit ö M. darauf verzeichnet. Man kann sich denken, wie nur sehr schwer in einem so kleinen Dorf die Leute eS ivagen, etwa nichts zu zeichnen. Sie würden ja als unpatriotische Umstürzler in Mißkredit kommen und darum zeichnen sie lieber. Seltsam ferner, daß solche Kollekten anstandslos öffentlich passieren. Wenn Arbeiter für Streikende sammeln, kommen sie vor den Kadi.— Ans Sachsen. Die sächsischen Agrarier zeichnen sich durch ganz besondere Begehrlichkeit unter den Leuten ihres Schlags aus. Jedes Geschenk, das sie erhalten haben, reizte nur aufs neue ihren Appetit. Erst kürzlich hat ihnen das Ministem»» durch eine Verordnung. ivonach alle Milch, zn der nichts zugesetzt worden sei, als Voll« milch zu gelten habe, ganz erhebliche Vorteile gewährt und sie in die angenehme Lage versetzt, durch„sachgemäße" künstliche Vieh« fütterung die Quantität der Milch auf Kosten der Qualität zu ver- mehren.' ohne befürchten zu müssen, mit den Milch- regulativen der Städte in Konflikt zu kommen, denn diese müssen die Anforderungen an den Fettgehalt der Milck ganz erbeblich herabsetzen. Kaum ist es den Agrariern gc- lungen, sich durch eine Milchverschlechterung größere Profite zu sichern, betreiben sie mit Hilfe eines neu gegründeten Milch- produzenten-Verciiis die Preissteigerung der Milch. Den Dresdener Milchhändlern sind die höheren Preise bereits durch Cirkular angekündigt worden. Diese beschloffen jedoch in einer Ver- sammlug, der Preistreiberei Wider st and entgegenzusetzen. weil bei der jetzigen ungünstigen wirtschaftlichen Lage ein Rück- gang deS Milchkonsums mit Sicherheit zu er« w a r t e n s e i. So stellt sich selbst nach Ansicht dieser Leute der neueste agrarische Vorstoß als«ine Attacke auf die Volksgesundheit und Kinderernährung dar.— Gotha, 3. September.(Privnttelegramm deS„Vorwärts".) Unsere Partei siegte bei der Landtagswahl im ersten Wahlkreis Gotha-Stadt und im achten Wahlkreis Land.— Aus der jesuitischen Schule. Die Jünger des heiligen Ignatius von Loyola sind die hervor- ragendsten Träger der uliramonlanen Wissenschaft; sie liefern der streitbaren Kirche die geistige» Waffen im Kampf gegen den Um- stürz, gegen die moderne Weltanschauung und gegen alle Mächte, die den Bestand der römischen Weltherrschaft bedrohen. Namentlich als Socialpolititer sind die Jesuiten hervorragend thätig; die„unver- gleichliche" Arbeiter-Encyklika des Papstes Leo Xlll. ist ihr Werk. und die sociale Frage wird mit Eifer von ihnen bearbeitet. Was der politisierende Geistliche bei uns an socialpolitischem Wisse» aufweist, das hat er von den Herren Pesch, Cathrein, Lehmkuhl und wie die gelehrten Mitarbeiter an den„Stummen von Maria Laach" heißen; imt ihren Argumenten gekämpft er die Socialdemokratcu, die er wiederum nur nach ihren Schilderungen kennt. Und die Herren Jesuiten kennen die Socialdemokraten sehr genau. Davon ein Beispiel: Bor kurzem ist die ziveite Auflage eineS Buchs erschienen, das Herrn Victor Cathrein. Mitglied der Gesellschaft Jesu, zum Verfasser hat. Es betttelt sich„Durch AtheiSmuS zum Anarchismus" und schildert«nS einen jungen Mann, der gläubigen und reineU Herzens die Universität bezieht, dort die Vorlesungen atheistischer Professoren hört, dadurch zum Unglauben, dann zur Social- dcmolratie, weiter zum Anarchismus und schließlich wieder i» der Genesung von einer schweren Krankheit zum Glanben konimt. Cathrein läßt also seinen irrenden Jüngling Socialdemokrat werden. bald sogar ein einflußreiches Mitglied der Partei. Man höre nun, wie der fromme und gelehrte Verfasser uns zunächst die social- demokratischen Führer schildert. „Einmal wurde Alfred— so heißt der irrende Jüngling— sogar zu einein großen Diner eingeladen. daS die hervorragendsten Mit- glieder der socialdcmokratischen Fraktion bei Dressel Unter de» Linden veranstalteten. ES ging hoch dabei her und der Champagner floß reichlich. Nach aufgehobener Tafel wurde be, einer köstlichen Bowle und einer feinen Havanna eine Interpellation besprochen, die die socialdeniokratische Fraktion wegen deS > Notstands der Arbeiter an die Regierung richten wollte.... Man fam schließlich überein, daß der allzeit schlagfertige Genosse Lieb- Jerften Stunde war es zu merken, daß die Staatsanwaltschaft ziemlich- Bert.: Weshalb haben Sie diese Ihre Wahrnehmung nicht fofort Inecht die Begründung der Interpellation übernehmen solle. Dann wenig Material zur Belastung des Angeklagten zufammengebracht angezeigt? Beuge: Wenn ich an den Winterfchen Word gedacht leerte man das Glas auf die revolutionäre Socialdemokratie und hatte. Die Beugen, die Israelski in der Stadt gesehen hatten, hätt, dann würde ich sofort Anzeige erstattet haben. trennte sich in gehobener Stimmung, um sich auf die demnächstige gaben recht präcise Aussagen ab; aber die andren, die ihn auf dent Wege zum Stadtwald gesehen haben sollten, konnten absolut nichts Notstandsdebatte vorzubereiten." befunden. Der Leser fieht, Herr Victor Cathrein hat die Socialdemokratie gründlich studiert. Und ebenso treffend wie die Führer versteht er das Gefolge zu zeichnen. Man höre: Religion lantete, um so reicheren Beifall erntete er." So Herr Victor Cathrein, der Mann Gottes und Mitglied der Gesellschaft Jesu über die Socialdemokratie: Die Führer gewissen lose Kerle, ie ihre Frattionssizungen bei Dressel abhalten und sich bei Champagner über das Elend der Massen unterhalten, die Ge führten freischende Megären und schnapsnafige Radaubrüder. Wer's nicht glaubt, der frage den frommen und gelahrten Herrn Victor Cathrein, die Leuchte ultramontaner Wissenschaft. " Ausland. Frankreich. Salson geiftesgestört. Paris, 8. September. Wie die heutigen Blätter melden, hat die ärztliche Untersuchung Salfons ergeben, daß derselbe geistig une zurechnungsfähig und für das gegen den Schah von erfien verfuchte Attentat nicht verantwortlich zu machen ist. Salson wird wahrscheinlich einer Jrrenanstalt übergeben werden. England. *** London, 8. September. Wie„ Daily News" erfährt, soll befchloffen worden sein, das Parlament in der letzten Woche des September aufzulösen, vorausgesetzt, daß in der Zwischen geit entscheibende Nachrichten aus Südafrita eine treffen werden; derartige Nachrichten werden augenscheinlich in hohen Streifen erwartet. maid ori Serbien. Belgrad, 8. September. Ein Communiqué im Amtsblatt teilt mit, die Reise des Königspaars in das Innere des Bandes sei verschoben worden, weil die Königin Draga sich in gefegneten Umständen befinde. 9 Erst wenige Wochen verheiratet und schon nicht reisefähig! Afrika. Boerenkrieg. 1 1 Ueber das Urteil im Prozeß Israelsti wird telegraphiert: Konik, 8. September. Der Angeklagte wurde freigesprochen. Der Staaatsanwalt hatte fünf Jahre Gefängnis beantragt. Partei- Nachrichten. Berlin und Umgegend. Ein andrer Montagabend 1/29 Uhr finden zwei Versammlungen bei Keller Giva gegen 11 Uhr gabs eine leine Sensation: der Borsigende teilte mit, daß sich soeben ein Zeuge Namens Prinz gemeldet habe, Nicht lange nach dem erwähnten Festessen fand eine social der aussagen wolle, wer dem Winter die ersten Stiche beigebracht habe. demokratische Versammlung statt, in der das Thema: Religion ist als der Beuge jedoch hervorgerufen werden sollte, war er verschwunden Bon einem ganz ungewöhnlich ,, gemütlichen" sächsischen Privatsache, zur Verhandlung fam. Die Versammlung war zahl und es mußte ein Gendarm ausgeschickt werden, ihn herbeizuholen. Er reich besucht, auch von Frauen aus verschiedenen Ständen. Eine von brachte einen recht dumm, beinahe blöd aussehenden jungen Burschen Ueberwachungsbeamten erzählt die Sächsische Arbeiter- Zeitung". ihnen, ein wahres Brachteremplar eines Hausdrachen, hatte den Ans mit gewaltiger Satennafe an, der, vor den Vorsigenden geführt, Danach war der Genosse Ledebour vom Arbeiterverein Löbtan als trag eingebracht, diese Stelle aus dem socialdemokratischen Pro zunächst die Richter grinsend betrachtete und dann auf energisches Referent über das Thema:„ Weltpolitit und Socialismus" bestellt worden. Der Referent hatte eine Weile gesprochen, als er beiläufig gramm zu streichen. Die Socialdemokratie, so führte sie zur Be Befragen erklärte, er wiffe nichts. das Wort„ Panzerfaust" gebrauchte. Das veranlaßte zum größten gründung ihres Antrags mit freischender Stimme und monotoner Deflamation ans... usw. Ein wohlbeleibter Brauergefelle mit roter Der Verlauf der Verhandlung hat wenig Belastendes für Erstaunen der Anwesenden den überwachenden Beamten, Herrn Nafe, feistem Gesicht und einer furchtbaren Stentorstimme interden Angeklagten, der bekanntlich beschuldigt wird, am Brigadier Restmann, dem Steferenten das Wort zu entziehen. ſtüzte den Antrag. Er erging sich in rohen Schimpfereien auf 31. März dieses Jahres den später aufgefundenen Kopf des Einen Grund für seine Maßnahme anzugeben verweigerte der Religion und Pfaffen.... Es folgte nun eine wüste tumultuarische ermordeten Gymnasiasten Winter in einem Sack aus der Beamte auf Befragen. Aber es tam noch besser. sprach und kritisierte unsere bureaukratischen VerDebatte. Je gemeiner und niederträchtiger ein Angriff auf die Stadt getragen und dadurch dem unbekannten Mörder Beistand gebältnisse, unter denen auch den gemütlichen Sachsen einmal die leiftet zu haben. Der Sachverständige, Privatdocent Buppe aus Berlin, Diese lettere Wendung war wiederum gab ein Gutachten ab, wonach der Tod des Ermordeten durch Ver- Geduld ausgehen müsse. blutung herbeigeführt ist, doch gilt auch Erstidung als wahrscheins ein Grund für Herrn Nestmann, die Maßregel der Wortentziehung liche Todesurface. Sachverständiger Dr. Müller glaubt, daß der zu belieben. Als aber auch die anwesenden Zuhörer durch Lachen Der ihrer Heiterkeit Ausdruck gaben, löste err Nestmann die Tod durch einen Schnitt in den Hals herbeigeführt sei. Angeklagte verneint tonsequent, mit dem Morde in irgendwelchem Bersammlung auf. Selbstredend wird Beschwerde geführt. Herr Nestmann hat übrigens schon wiederholt in seinen Maßnahmen Busammenhang zu stehen. Speciell der Aus dem Bericht über die Verhandlung geben wir Nachstehendes von der Oberbehörde korrigiert werden müssen. Löbtauer Arbeiterverein hat schon manchen Strauß mit dem BeDer Verfasser widmet sein Buch Allen, denen ihr Christentum wieder: lieb ist, besonders aber den angehenden Akademikern". Es dient Der Angeklagte Stellenbermittler und Händler" Jsraelsfi giebt amten durchgefochten. Es gab eine Zeit, wo letterer fast jede Ber also zur Unterweisung der studierenden katholischen Jugend, auf Befragen des Präsidenten an: Er fei am 8. März 1848 zu ſammlung des genannten Vereins auflöste oder sonst maßregelte, fo namentlich der angehenden Geistlichen, die es als ihren Beruf bes Lichnau, Kreis Konig, geboren, sei jüdischer Religion, wegen Unter- daß man barum ersuchen mußte, Herrn Neftmann überhaupt nicht trachten, später die Socialdemokraten zu bekämpfen. Man kann sich schlagung mit 3 Tagen Gefängnis und wegen Bedrohung mit 40 m2. mehr als ueberwachenden in die Versammlungen also eigentlich nicht wundern, daß unsre schäbigsten Gegner aus der Geldstrafe bestraft. Bräs.: Nun, Angeklagter, was fagen Sie des Vereins zu fiden. Das geschah auch. Ein paar in jesuitischer Wissenschaft" erzogenen Geistlichkeit hervorgehen. dazu? Angell.: Ich bin unschuldig.- Präs.: Es ist Ihnen doch Jahre tam Herr Nestman nicht mehr, und da ging es wunderschön bekannt, daß am 11. März d. J. der Gymnafiaft Ernst Winter er mit den andren Beamten. Es ist während diefer ganzen Beit nicht mordet worden ist? Angell. Jawohl- Präs.: Es ist Ihnen ein einziger Zivischenfall, weder Auflösung, noch Wortentziehung 2c. auch bekannt, daß der Rumpf des Ermordeten am 13. März im vorgekommen. Alles widelte sich in schönster Ordnung ab. Jest, Mönchsee gefunden worden ist? Angell.: Gewiß. Bräf.: Sie da Herr Nestmann das zweitemal eine Bersammlung des Vereins werden auch gehört haben, daß einige Tage später auf dem evangeli- überwacht, verfährt er in der früher von ihm gewöhnten Weise. schen Kirchhof eine menschliche Hand gefunden wurde, die man als dem Unser Dresdener Parteiblatt meint zu der Sache: Herr Nestmann amegraj.: Es wird Ihnen auch bekannt sein, daß ein großer Teil der Bersammlungsüberwachen. Warum fchickt man ihn immer wieder? ermordeten Winter zugehörig erkannte. Angefl.: Auch das ist mir be- eignet sich, nach unfrem Dafürhalten, ganz und gar nicht zum hiesigen Bevölkerung der Aufsicht ist: der Mord jei von Juden zu und was müßt unter solchen Umständen alles Beschweren?!" rituellem 3wved begangen worden? Angell.: Auch das ist mir bekannt.- Präs.: Es wird Ihnen weiter bekannt sein, daß am Gewerkschaftliches. ersten Osterfeiertag, den 15. April, auf dem Duntershagener Weg in der Nähe des Schüzenhauses der Kopf des Ermordeten gefunden wurde?- Angell.: Das ist mir ebenfalls belannt. Praf.: Sie Achtung, Buchbinder! Am Sonnabend wurden in Leipzig follen nun am Starfreitag vormittag gesehen worden sein, wie Sie, Stuttgart und Berlin ca. 80 Proz. unsrer Kollegen und Kolleginnen mit einem Sack auf dem Rücken, in dem ein runder Gegen stand enthalten war, die Schüßenstraße entlang gingen? Angell.: ausgesperrt. Diefer Gewaltalt der Unternehmer beweist, daß die Herren Karfreitag gegen 9 Uhr die Mühlenstraße entlang gegangen, gegen Werkstuben, wo Aussperrungen vorgenommen find, am Montag die Das muß auf einem Irrtum beruhen. Ich bin wohl am ben Kampf wollen. Wir ersuchen deshalb unsre Kollegen in den 10 Uhr war ich zu Hause.- Präs.: Trugen Sie, als Sie die Arbeit nicht aufzunehmen. Sämtliche Ausgesperrten haben sich Mühlenstraße entlang gingen, einen Sad auf dem Rüden? Montag, früh 9 Uhr, im Gewerkschaftshans einzufinden. Angefl.: Nein, ich trig nichts bei mir. Präs.: Botenmeister Fiebler will und im Gewerkschaftshaus statt. Sie aber am Starfreitag gegen 10 Uhr vormittags mit einem Gad auf dem Rüden die Schüßenstraße nach dem Schießhause haben gehen Kollegen! Erscheint alle, um den Unternehmern die richtige fehen? Angell.: Das bestreite ich. Präs.: Weshalb haben Antwort auf diese Herausforderung zu geben. fehen?- Angell.: Das bestreite ich. Sie nun überhaupt bestritten, am Karfreitag Antwort auf diese Herausforderung zu geben. Angekl.: ch Die Lohntommiffion der Buchbinder. bormittag ausgegangen an fein? hatte es vergessen. Präs.: Sie haben aber noch bei Die Vertrauensmänner der Drechsler befchloffen am Ihrer dritten gerichtlichen Vernehmung bestritten, am Starfreitag Sonnabendabend nach einem von Binte erstatteten Bericht über die Pretorta, 5. September. Es wird gemeldet, De et habe vormittag ausgewesen zu sein. Angeklagter: Herr Präsident, ich Verhandlungen mit der Meisterkommission, den Lohntarif für die fich mit Theron in der Nähe von Johannesburg vereinigt. bin etwas gedächtnisschwach und etwas auch durch die gegen mich Baubranche, die gegenwärtig äußerst günstige Konjunktur hat, den Sie hätten zufammen 1800 Mann und hielten die hohen Hügel im erhobene Beschuldigung, daß ich mit dem Morde in Verbindung stehe, Unternehmern am Montag, den 10. September zur Aumahme zu Süden besetzt. Eine englische Streitmacht habe sich zu ihrer Ver- verivirrt. Präs. Sie bestreiten also, mit dem Morde unterbreiten. Bei etwaiger Ablehnung soll sofort die Arbeitseinfolgung aufgemacht. Die Boeren hätten teine Geschüße. in irgendwelcher Verbindung gestanden zu haben? ftellung erfolgen. Alle weiteren Bedingungen sollen in der am London, 8. September. Einer Depesche des Feldmarschalls Einer Depesche des Feldmarschalls Angell.: Jawohl. Die Bernehmung des Angeklagten ist Sonntagvormittag stattfindenden allgemeinen Drechslerversammlung Roberts zufolge haben die Generale Dundonald und Brocklehurst danach beendet. Es beginnt danach die Zengenvernehmung. Lydenburg am Donnerstag besetzt. Die Boeren gingen teils Der erste Zeuge Bädermeister Lunge erzählt, wie mit dem bereits aufgestellten Lohutarif beraten und beschloffen nordwärts, teils oftwärts, ihre Kanonen und Vorräte wurden nach Winter am 11. März nach dem Mittagessen ausgegangen und nicht Unter den Berliner Schlächtergesellen macht sich in legter Krügerspost gesandt. zurückgekehrt sei. Nach vergeblichen Recherchen habe er sich schließlich London, 8. September. In einer Depesche des Feldmarschalls an die Polizei gewandt und derselben geraten, einmal das wäldchen Beit eine recht starke Bewegung zu Gunsten der Einführung ge Praj.: Wie tamen Sie auf den regelter Arbeitsverhältnisse geltend. Gleichwie die Arbeiter andrer Roberts aus Belfast vom 6. September, worin dieser die der Ein- und den Mönchsee abzusuchen. Berufe, so wollen auch die Schlächtergesellen einen regulären Feier nahme Lydenburgs vorhergehenden Operationen Mönchsee? Beuge: Ernst Winter war eifriger Schlittschuh- abend haben und nicht mehr von früh morgens bis spät in die Nacht schildert, heißt es: Der Feind fährt fort, alles aufzubieten, um läufer; der Mönchsee war damals noch ziemlich zugefroren. Eisenbahnzüge zum Entgleisen zu bringen und die Eisenbahnlinien Wir untersuchten min ant Rande den See und stießen mit einem binein die Arbeit für den Meister leisten. Die Gärung unter den Wir zogen den Sad Fleischergesellen besteht hier in Berlin schon seit mindestens einen zu zerstören. Kaum ein Tag oder eine Nacht vergeht ohne derartige Stock sehr bald auf einen gefüllten Sack. Zwischenfälle. Diese Angriffe sind unangenehm, doch folgte in jedem heraus. öffneten ihn und fanden in demselben einen in braunes Jahr. Bisher war es jedoch nicht möglich, viel auszurichten, da die einzelnen Fall der That eine schnelle Bestrafimg. Ich glaube, bie Badpapier eingehüllten menschlichen Rumpf. Beine, Arme und der Organisation eine starte Bersplitterung der Kräfte aufweist. Es be Boeren werden bald einsehen, daß diese Angriffe nachteiliger für fie Stopf fehlten. Wir benachrichtigten sofort von unserm Funde die stehen hier nicht weniger wie 6 Sorporationen der Gefellen. Troy als für uns find. General Hart meldet, daß im Lauf des Kampfs Polizei. Verteidiger Rechtsanwalt Dr. v. Gordon: Als Sie den alledem soll am heutigen Sonntag eine öffentliche Veriammlung der bei Krügersdorp 4 tote Boeren gefunden wurden, von denen einer Sack aus dem Wasser zogen, war da das Wasser mit Blut gefärbt? Schlächter zu einer Lohnbewegung betreffend Regelung und Vernach den bei ihm vorgefundenen Papieren für den Boerenführer Zeuge: Das habe ich nicht beobachtet.- Präs.: Kam der junge Stellung nehmen. Hoffentlich gelingt es, dem Streben der Gesellen fürzung der Arbeitszeit, sowie Abschaffung der Sonntagstündigung Theron gehalten wird. General Sildhard besette Watterstroom. Man immer pünktlich nach hause?-Benge: Jawohl, es fam allerdings Lourenço Marques, 8. September.( Meldung des Renter hin und wieder vor, daß der junge Mann sich den Hausschlüssel geben ließ. einen günstigen Ausgang zu verschaffen. fchen Bureaus".) 160 Mann portugiesischer Truppen sind heute ab. Es wird danach der Vater des Ermordeten, Bauunternehmer Winter Achtung, Bäckerei- Arbeiter! Berschiedenen Anfragen entgegangen, um die Grenze bei Ressano- Garcia in der Nähe von( Prechlan), ein fleiner Herr mit schon ziemlich ergrautem Bollbart, sprechend erklären wir hiermit ausdrücklich, daß die Sperre über die Bobelsche Brotfabrit, Inhaber ugo Roomatipoort zu bewachen. 64 Jahre alt, als Beuge in den Saal gerufen. Dieser bricht zu vormals nächst in heftiges Schluchzen aus. Alsdann erzählt der Beuge, wie Schröter, Müllerstr. 11, nicht aufgehoben ist, sondern nach wie er von dem Bädermeister Lange von dem Verschwinden seines Sohnes vor besteht. Die organisierten Arbeiter namentlich fordern wir auf, benachrichtigt worden sei. Im übrigen schließt sich der Beuge vollständig dies streng zu beachten und Zuzug nach dort fernzuhalten. Vorzeugen Ueber den bisherigen Verlauf der Verhandlung schreibt man dem Die Frage an Präsidenten: Die Lohntommission. uns aus Konig, 8. September: er an dem im Mönchsee aufgefundenen Rumpf Deutsches Reich. Es ist so gelommen, wie man erwartet hatte: Die heutige Ver- Bestimmtheit den Leichnam seines Sohnes erkannt habe, bejaht der Eine sehr dreifte Gesetzesverletzung wird den hochmögenden handlung rollte die Tragödie von Anfang an auf, d. h. man erfuhr Beuge. Der Staatsanwaltschaft wurde mitgeteilt, daß an den Zeugen ganz genau, in welcher Reihenfolge die Teile der Leiche des unglüd ein anonymer Brief gekommen sei, in dem ihm 50 000 W. Herren Arbeitgebern", die bei der Werftarbeiter Auslichen Winter aufgefunden worden sind. Nur die Sensation, die geboten wurden, wenn er seine Behauptung widerrufe, daß die sperrung in Frage kommen, vom" Hamburger Echo" nachwohl von allen Seiten erhofft wurde, blieb aus.... Auch nicht ein Juden seinen Sohn ermordet haben. Bei einer sofort vor- gewiesen. Es wurde nämlich in der Hamburger bürgerlichen Bresse Zipfelchen des Schleiers, der über dem Morde liegt, wurde empor- genommenen Haussuchung hat sich aber der Brief nicht vor- ganz ungeniert berichtet, daß auf der Werft von Blohm u. Voß zur gehoben... gefunden. Benge: Der Brief war in Hammerstein zur Boft ge Ginquartierung der Arbeitswilligen" neben der bereits in BeWelche Wichtigkeit man der heutigen Verhandlung in behördlichen geben und lautete: Gechrter Herr Winter! Uns loftet der Spaß Kreisen beimißt, zeigt die Thatsache, daß von Marienwerder aus der bereits 200 000 W. Wir zahlen Ihnen sofort 50 000 m., wenn Sie ung genommenen Kaffeehalle noch ein zweiter Raum zur VerUeber die Feigheit der Unter höchste juristische Beamte der Provinz, der Oberlandesgerichts- Präsident im Graubenzer Gefelligen" erklären: Winter schweigt." Wir fügung gestellt werden mußte. Hassenstein, erschien, um der Sigung beizuwohnen. Auch die Pläge haben Ihren Sohn ermordet, wir konnten nicht anders, das sei nehmer, die ihre Streifbrecher vor jeder Berührung mit der der Geschworenen die Sigung fand im Schwurgerichtssaal statt- 3hr Trost."- Erster Staatsanwalt: Der Brief war anonym. übrigen Arbeiterschaft durch Einquartierung im Freihafengebiet waren von älteren und jüngeren Juristen besetzt. Dazwischen Beuge: Jawohl. Dazwischen Beuge: Jawohl. Erster Staatsanwalt: Wo ist dieser Brief geschüßen zu müssen glauben, wollen wir hier nicht reden. Diese feige Offiziere der beiden hier stationierten Compagnien und vier junge blieben? Beuge: Ich habe ihn dem Gutsbefizer Schrader Bragis ist ja schon aus den Zeiten des Hafenarbeiterstreits im Jahr Damen, die der besten Gesellschaft des Städtchens anzugehören scheinen übergeben, diefer wollte ihn an die Behörde schicken. 1896 her befannt. Aber die Einquartierung im Freihafengebiet ist und an dem Schauspiel augenscheinlich sehr großes Vergnügen empfinden, Der folgende Beuge, Bürgermeister Deditius, vermag bezüglich ungesetzlich. Die Erhaltung des Freihafengebiets und des mur bis der Vorsitzende fie aus den Schranken hinaustomplimentiert. der Auffindung des Rumpfs und des Kopfs nichts von Belang zu in Hamburg bestehenden Vorrechts, im Freihafengebiet fabrizieren Im Zuhörerraum drängt sich Kopf an Stopf, aber kein Jude ist er bekunden. Der Zeuge bemerkt auf Befragen des Präsidenten: schienen, außer dem Angeklagten, der freilich einem unwiderstehlichen Jsraelsti habe sich bei seiner Bernehmung mehrfach in Widersprüche au dürfen, beruht auf einem Vertrage, den Hamburg am 25. Mai Bwange folgen mußte. Israelsti ist ein kleiner unterſegter Mann verwidelt und ausweichende Antworten gegeben. Deshalb habe er 1881 mit dem Reiche abgeschlossen hat. In diesem Vers Freihafengebiet am nörd von außergewöhnlicher Schulterbreite. Unter einer niedrigen Stirn( Benge) feine Verhaftung verfügt. Berteidiger Rechtsanwalt trage ist festgesezt, daß im lichen Elbufer das Wohnen von Menschen überhaupt ein paar fiefliegende, ziemlich ausdrucelose Augen, das bagere Majchte: Der Angeflagte stand auf der öffentlichen Säuferliste?-lichen Elbufer das Geficht von einem start ergrauten Bart umrahmt. Biemlich stumpf Benge: Jawohl. untersagt ist und in dem Freihafenterrain am filblichen Elb blidt er die Richter an, mit gleichgültiger Stimme, faſt wie in tiefer Unter allgemeiner Spannung wird hierauf Botenmeister ufer nur insoweit gestattet ist, als es zu Betriebs- und AnffichtsErmüdung, antwortet er auf die Fragen des Vorfigenden. So Fiedler als genge in den Saal gerufen. Diefer bekundet auf steden bringend erforderlich ist. Alfo es sollen dort höchstens apathisch und gleichgültig bleibt er während der ganzen Ver- Befragen des Präsidenten: Am Karfreitag, vormittags gegen Wächter, Lagerhausverwalter, Boll- und Hafen- Bolizeibeamte wohnen. handlung. 101/4 Uhr, habe er vor dem Landgerichtsgebäude gestanden. Da Das Interesse des Publikums fezte erst mit der Bernehmung habe er den Angeklagten von dem Markt tommend nach der Schützen Samburg braucht für dieses Gebiet kein Bollaverfum zu bezahlen, weil, wie damals damals der Finanzminister Bitter erklärte, das bes Bäckermeisters Lange ein, bei dem Ernst Winter in Penfion straße fommen sehen. Der Angeklagte trug einen grauen Sad auf war. Erschütternd wirfte die Aussage des unglücklichen Waters, dem Rüden, in dem sich ein runder Gegenstand befand. Er ging ganze bewohnte Hamburg dem Bollinland angeschlossen wird. 25. Mai 1881 von Hamburg mit dem Reiche der selbst bas Patet, das die Brust feines Sohnes ent- nach dem Schützenhause zu. Nach 1 bis 1 Stunden fam der Diefer am hielt, aus dem Mönchsee zog und öffnete. Den alten Mann Angeklagte wieder mit einem leeren Sad zurüd. Während seine abgeschlossene Vertrag, auf welchem ein großer Teil der übermannte bei der Erinnerung die Rührung... die Stimme ver- Stiefel bei dem Singange blant waren, hatte der Angeklagte, beborrechteten Stellung Hamburgs begründet ist, wird frech fagte ihm... tiefe Stille entstand, bis der Vorsitzende mit freund- als er zurüdtam, schmuzige Stiefel. Verteidiger Justizrat verlegt durch die Einquartierung Arbeitswilliger im Freihafengebiet, lichen Worten den Zeugen der Teilnahme des Gerichtshofs ver- Dr. v. Gordon: War an diesem Lage schmutziges Wetter? und die Unternehmerpresse teilt solche Vertragsverlegung als einen ficherte. Benge: Jawohl, aber nicht derartig, daß man fich alltäglichen Vorgang mit. Sehr umständlich wurde die die Auffindung des Kopfs derartig die Stiefel beschmugen tonnte. Bert. St.-. Maschte: alltäglichen Borgang mit. Wenn die Hamburgischen Behörden es nicht wagen, gegen behandelt. Man erörterte die geringsten Rebenumstände, Wie lange tennen Sie den Angeklagten?-8euge: Seit 1876.die scheinbar mit der Anklage nicht den geringsten Zusammenhang Vert.: Weshalb haben Sie alsdann den Angeklagten nicht gefragt, die Progen des Arbeitgeber- Verbands vorzugehen, dann dark hatten, eben weil die Verhandlung doch nur den Zwed hat, Finger- warum er am Starfreitag während der Kirchzeit mit einem Sad auf man doch von der Reichsbevollmächtigten für gölle seige für die Ermordung des Winter zu geben. Schon nach der dem Rüden geht? Beuge: Dazu war id ia gar nicht berechtigt. und Steuerr verlangen, daß er auf die Junehaltung des Der Mord in Koniz. " des ob mit werden. " deutenden Ausfall an Zolleinnahmen für das Reich bedeuten! J. A.: G. Winkler. Bertrags bringt! Tritt man nicht den ersten Anfängen entgegen, 17. und 14. Oftober. Die neuen Mitgliedstarten der außerdem noch aus Petersburg oder Washington etwas dann ist die Möglichkeit vorhanden, daß unter Berufung auf die zu- Wintersaison 1900/1901 müssen aus den Bahlstellen abgeholt werden, über die Thätigkeit der deutschen Diplomatie erfährt. Der angebliche Kompromißvorschlag Deutschlands, die gelaffene Duldung eine ganze Stadt von Arbeitswilligen außerhalb da dieselben sonst an neue Mitglieder verausgabt werden. des Zollgebiets errichtet wird. Neuaufnahmen können nur noch für die 7. Abteilung in allen Truppen zum Teil in Peking zu belassen, zum Teil nach Tientsin Und das würde einen sehr be= Bahlstellen täglich durch den Vorstand erfolgen.( Siehe heute Inferat.) zurüdzuziehen, wird heute von denselben Blättern als Finte zugegeben. Dagegen kommt nun aus New Yort eine Nachricht der Arbeiter- Bildungsschule. Wir machen die Mitglieder und New York Times", daß die Vereinigten Staaten den Vorschlag zu Freunde nochmals auf den heute stattfindenden Familien machen im Begriff stehen, in Beting nur eine leine Shuz. ausflug nach Westend, Hoffmanns Boltsgarten, Spandauer Berg, wa che zu belaffen, sonst aber die chinesische Hauptstadt zu räumen. Ede Kastanien Allee, aufmerksam. Treffpunkt Bahnhof Westend. Um recht zahlreiche Beteiligung bittet Rußland wiederum hält durchaus fest an seiner bekannten Das Komitee. Auffassung. Ein Petersburger Artikel der Wiener offiziösen Pol. Korresp." führt aus: Die Generalversammlung des chriftlichen Centralverbands der Metallarbeiter, welche vom 2. bis 5. September in Köln tagte, erklärte sich mit den ausgesperrten Hamburger Arbeitern folidarisch. Gleichzeitig erließ fie einen Aufruf an fämtliche christ. lichen Arbeiter und forderte zur Unterstützung der christlichen Metallarbeiter in Hamburg auf. Zur Frage der Neutralität der Gewerkschaften nahm die Versammlung folgende Resolution an: Spandau. Zu der am 15., 17. und 18. September stattfindenden Erfazwahl eines Stadtverordneten für die III. Abteilung sind nun auch unsre Gegner mit einer Kandidatur hervorgetreten; der Bezirksverein Spandau- Neustadt hat den Malermeister Leopold Rupte als Gegenfandidaten aufgestellt. Der Kandidat unsrer Partei ist der Restaurateur Rudolf Radke! Sache unfrer Parteigenossen ist es, zu beweisen, daß die Wähler der III. Abteilung nicht gewillt find, eine andre als socialdemokratische Vertretung sich gefallen Die erste Generalversammlung des christlichen Metallarbeiter Verbandes Deutschlands erklärt: Gleichwie der Verband bei der Gründung auf christliche Grundlage und auf den Boden einer energischen socialen Reform gestellt worden, so hält es die Generalbersammlung für notwendig, daß auch künftig die christlichen Grundsäge und Principien als Richtschnur und Leitmotiv innerhalb des Verbands anerkannt werden; ferner wird der Verbandsvorsitzende zu lassen. als Mitglied der christlichen Gewerkschaftskommission den Verband in diesem Sinne zu vertreten haben." Wegen Lohndifferenzen haben auf der Düsseldorfer Maschinenfabrik" union" 30 Arbeiter die Arbeit niedergelegt. Zuzug ift fernzuhalten. Eine Glanzleistung des Unternehmerterrorismus hat die Bwidauer Malzfabrit von A. Sieber vollbracht. Um mit ihren Arbeitern beliebig umspringen zu können, läßt sie diese den nachstehenden Arbeitskontraft unterzeichnen, den unser Zwidauer Bruder blatt veröffentlicht: 1. Ich bin mit einem Lohne von 75 Mark inkl. 3 Mart Biergeld pro Monat in der Zeit vom 1. September bis 15. Juni, mithin 9 Monate, und mit einem Lohne von 35 Pf. pro Stunde vom 16. Juni bis 31. August, also 21/2 Monate, zufrieden und bin einverstanden, daß mir der Lohn 1/2 monatlich ausgezahlt wird; ferner nehme ich Kenntnis, daß mein Arbeitgeber die Beiträge zur Orts- Krantentaffe und Altersversorgung trägt und daß bei guter Führung ein fleines Weihnachtsgeschent und eine Gratifikation bei Schluß der Campagne gewährt wird. Weißensee. Dienstag, abends 81/2 Uhr, findet in der Flora", Gustav Adolfstr. 142, eine öffentliche Vereinsversammlung des socialdemokratischen Arbeitervereins statt. Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag des Genossen J. Wollheim über:" Die Lebenshaltung als Kulturträger". Gerichts- Beifung. " " Wenn in der Beurteilung der chinesischen Ereignisse eine Schwenkung eingetreten ist, so hat man sie nicht auf feiten Rußlands, sondern bei denjenigen zu suchen, die fich allmählich in die Vorstellung einlebten, daß es sich um einen Feldzug zur Niederwerfung Chinas handle... Keinem andren Ziele als der Erreichung einer baldigen Ber ständigung mit der chinesischen Regierung über die an sie zu stellenden Forderungen und der Beruhigung des Reichs sollen aber die jüngsten Vorschläge des Petersburger Kabinetts dienen. Durch die Räumung Petings würde man die Rückkehr des Hofes und der Regierung der Hauptstadt ermöglichen und damit diesem Ziele um einen Schritt näher gebracht werden. So lange die Centralgewalt nicht ihren Sitz in Befing hat, ist nicht nur die Einleitung der Verhandlungen mit den chinesischen Machthabern problematisch, sondern auch für einen etwaigen Plan die Möglichkeit offen, sich der Kaiserin durch Gewalt zu bemächtigen, d. H. Streitkräfte der Verbündeten über Peting Prügel statt Lohn. Wegen einer groben Ausschreitung hinaus in das Junere des Reichs vordringen zu laffen. Die gegenüber einer Arbeiterin hatte sich gestern der naive Auslegung, daß die Räumung Petings ein schleuniger Fabrikant May Salomon, Schönhauser- Allee 161, vor dem Rüdzug aus Furcht vor der Macht Chinas bedeute, kann bei den Schöffengericht zu verantworten. Der Angeklagte befaßt sich mit intelligenten Streisen Chinas, mögen sie auch noch so fanatische der Anfertigung und dem Vertrieb von Damenblusen. Zu seinen Fremdenhasser sein, nicht vorausgefeßt werden. Selbst wenn die Arbeiterinnen gehörte auch eine Frau K., die Ehefrau eines jungen chinesischen Machthaber im Jnteresse ihres Ansehens diese Be Unterbeamten, die sich durch Nähen einen kleinen Nebenerwerb ber hauptung unter dem Volke verbreiten ließen, so würde das doch schaffen wollte. Sie hatte von dem Angeflagten 2,40 M. zu fordern und nicht den Ausdruck ihrer inneren Ueberzeugung bilden. Im Kalkul machte verschiedene vergebliche Gänge, um ihren Lohn zu erhalten. Auch der Mächte dürfen aber selbstverständlich nur die Schlüsse, welche am 13. Juli wurde sie wieder von dem Angeklagten auf den folgenden die chinesische Regierung aus dem Einschreiten der Verbündeten Tag vertröstet, und als sie nun dringlich wurde, nahm der Anzieht, und nicht der thörichte Wahn einzelner Verblendeter und geklagte sie beim Arm, führte sie hinaus und schling die Thür zu. untergeordneter Schichten der Bevölkerung eine Rolle spielen." Die Beugin K. bestritt die Behauptung des Angeklagten, daß sie mit Derselbe Petersburger Artikel weist sodann den den Fäusten gegen die Thür getrommelt und geschimpft habe; Salomon fei plöglich wieder hinausgekommen, habe sie gepackt Versuch, dem Grafen, Waldersee ein Feld wirklicher Thätigund die Treppe hinabgeworfen. Bevor sie fich feit in China durch Uebertragung der Rolle eines politisch. habe aufraffen können, sei Salomon die Treppe hinabgelaufen, diplomatischen Oberkommandanten zu eröffnen, 11 11= habe sie mit Füßen gegen den Unterleib getreten, zweideutig zurück. mit den Fäusten auf sie eingeschlagen und ihr Berliner Journalist mit dem Attaché der hiesigen japanischen die Haare zerza ust. Diese Mißhandlung wurde von andren Gesandtschaft Dr. Midzuna hatte, erklärte auch dieser Vertreter Hausgenossen, die auf das Hilfegefchrei der Verletzten auf den Flur Japans, daß seine Regierung die„ militärische Aufgabe" in Betschili eilten, gesehen. Von einem Lärmen und Schimpfen der Zeugin. hatte niemand als im großen und ganzen beendigt ansehe. etwas bemerkt. Die Mißhandelte hat nach b) wenn ich nicht pünktlich bei Beginn der Arbeit erscheine oder dem ärztlichen Attest schweren Schaden erlitten. Nur dem Aus dem Süden Chinas liegen keinerlei beunruhigende Nach ganz wegbleibe. Umstande, daß der Angeklagte weder Stiefel noch Schuhe richten vor. angehabt, sondern die Tritte mit mitr mit Strümpfen bekleideten Füßen ausgeführt hatte, veranlaßte den Gerichtshof, nicht eine Körperverlegung in einer das Leben gefährdenden Weise, son- Daß die deutsche Artillerie in China binnen kurzem dern nur eine einfache schwere Körperverlegung anzunehmen, bei der entweder verstärkt oder ergänzt werden soll, darauf scheint Gemeinheit aber, eine ihren schwer verdienten Lohn verfolgende Meldung des Rheinischen Courier" hinzudeuten. Das Langenden Arbeiterin in dieser Weise zu behandeln, sei aber von Wiesbadener Bezirkskommando erläßt eine Bekanntmachung, in der einer Geldstrafe abgesehen und auf eine Gefängnisstrafe Offiziere des Beurlaubtenstands sowie Offiziere 3. D. und a. D. von 4 Wochen erkannt worden. der Fußartillerie, die bereit sind, bei dem Expeditionscorps in China einzutreten, aufgefordert werden, sich bis spätestens 18. Sep. te mb er auf dem Bezirkskommando zu melden. 2. Ich verspreche, stets willig alle mir überwiesenen Arbeiten verrichten zu wollen und werde bemüht sein, mir die Zufriedenheit meines Arbeitgebers zu erwerben. 3. Ich erkenne ausdrücklich an, daß mein Engagement von Campagne zu Campagne, also allemal auf ein Jahr, erfolgt und daß mir ein Kündigungsrecht innerhalb der Betriebsperiode, das ist bie Zeit vom 1. September bis 15. Juni, nicht zusteht; meinem Arbeit geber räume ich indessen das Recht ein, mir jederzeit und zwar allemal von Lohntag zu Lohntag fündigen zu können.(!) 4. Ich unterwerfe mich der Bedingung, sofort und ohne irgend welche Entschädigung entlassen werden zu können, wenn ich a) meine Arbeiten nicht zur Zufriedenheit ausführe, c) wenn ich mich nicht verträglich erweise, d) wenn ich gegen die Interessen meines Arbeitgebers Handele und endlich Rüftet Deutschland? neuen die ein e) wenn ich den Reim der Unzufriedenheit in die Brust des zufriedenen Arbeiters zu tragen versuche. 5. Ich willige ein, daß mir an den ersten 6 Lohntagen je 5 M. in Abzug gebracht werden und sollen diese alsdann angefammelten 30 M. als Kaution liegen und fofort verfallen sein, wenn ich meine Versprechungen nicht erfülle, oder wenn eine sofortige Entlassung aus den in Bos. 4 unter a- e angeführten Gründen vorgenommen eines Berliner Blatts wurden abends nach 8 Uhr Frauen mit dem Frauen- Nachtarbeit im Zeitnugsbetriebe. In der Expedition werden müßte. Andrerseits wird aus Kiel gemeldet: Die Militärverwaltung Ich erkläre noch, daß ich dieses Schriftstück, wovon mein Falzen der Zeitungsnummern beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft ließ am Sonnabendvormittag Munition, welche von Friedrichsort Arbeitgeber sich stopie im Kopierbuch genommen hat, im Original erblickte hierin eine Uebertretung der Gesegesvorschrift, welche die mit Dampfer nach dem Kieler Hafen befördert war, vom Schiff in erhalten habe. Nachtarbeit von Arbeiterinnen in Fabriken( in der Zeit von 81/2 Uhr Eisenbahnwagen verladen. 48 Waggons sollten nach Bremen beEs ist überflüssig, dies Brachtexemplar eines Arbeitsvertrags abends bis 51/2 morgens) verbietet( Gewerbe- Ordnungs- Novelle vom fördert und dort auf nach China gehende Schiffe gebracht werden. eingehend zu beleuchten. Er zeigt flärlich, wie Muster Unter- 1. Juni 1891) und erhob Anklage gegen den Vorsteher der betreffenden Nachdem acht Eisenbahnwagen gefüllt waren, erhielt die Eisenbahnnehmer ihr Uebergewicht der wirtschaftlichen Macht heute miß- Beitungsexpedition. Das Landgericht 1 in Berlin hat den An- Verwaltung ein Telegramm, sofort mit der Berladung brauchen. Selbst vor Gesegesverlegungen wird nicht zurückgeschreckt. geklagten jedoch freigesprochen, weil im vorliegenden Fall von einem aufzuhören. $ 122 der Gewerbe- Ordnung bestimmt bekanntlich, daß die verein- Fabrikbetrieb teine Rede sein könne, da die Zeitung auch ohne die Aus Peking. barten Kündigungsfristen für beide Teile gleich sein müssen. Thätigkeit der Frauen bereits verkaufsfähig gewesen wäre. FeftDas Monstrum steht übrigens nicht etwa nur auf dem Papier, gestellt ist, daß die Frauen die einzelnen Nummern so bekamen, Dem Standard" wird aus Tientsin vom 30. v. M. gemeldet: sondern wird streng gehandhabt. Als ein Arbeiter infolge der Nieder- wie die Beitungsverkäufer und die Leser sie erhalten. Sie Der Einzug der verbündeten Truppen in die verbotene Stadt in Beting funft feiner Frau einen halben Tag verhindert war, zur Arbeit zu hatten diesen Exemplaren nur noch eine Geschäftsempfehlung am 28. August erfolgte durch verschiedene Thore. Die tommen, ist er dieserhalb sofort entlassen worden. beizufalzen und sie nochmals zu fuiden sowie mit einem Kreuzband Russen und Franzosen zogen zusammen ein, ebenso die Deutschen zu versehen. Gegen die Freisprechung hatte der Staatsanwalt und Amerikaner. Die Engländer wie auch die Japaner zogen für Die Galanterieſattler Offenbach beschloffen am Freitag Revision eingelegt. Der Neichsanwalt erklärte dieselbe für sich allein. Die englische Schiffsbrigade sowie die bisherige Schußabend mit 311 gegen 17 Stimmen die Kündigung einzureichen, da begründet und beantragte die Aufhebung des Urteils. Auf das wache der englischen Gesandtschaft haben Peting verlassen. die an 37 Fabrikanten eingereichten bereits von uns mitgeteilten Fabrikprodukt komme es nicht an, so führte er aus, sondern darauf, Forderungen von 25 in der Hauptsache wider Erwarten abschlägig ob wirklich Fabritbetrieb vorliege. Es sei zu untersuchen, ob das beantwortet waren. Während man den geforderten Minimallohn Verlagsgefchäft ganz unabhängig von der Druderei war, also ob die Shanghai, 7. September. Von dem Deutschen Gesandtschafts bon 18 M. und die geringeren Forderungen eher bewilligen zu Frauen für die Druderei oder für das kaufmännische Geschäft arsarzt, Stabsarzt Dr. Velde, ist als Todesursache im Falle des ers wollen schien, lehnte man die neunstündige Arbeitszeit rundweg ab. beiteten. Gemäß diesen Ausführungen hob das Reichsgericht mordeten Gesandten Freiherrn v. Ketteler ein Schuß in den Hals Einige Arbeitgeber waren eher noch geneigt, auf die 9/ 2stündige das Urteil auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück. festgestellt worden, der unmittelbar darauf den Tod herbeigeführt Arbeitszeit einzugehen. haben muß. Der Mord wurde gegen 9. Uhr vormittags aus Der Münchener Tischlerstreit treibt auch humoristise erregt ein neueres Reichsgerichts- Erkenntnis Beunruhigung. Einem Tjung- li- Yamen nachgesucht, um gegen die von der chinesi Die beunruhigten Hausagrarier. In Grundbesigerfreisen geführt. Die Gesandten hatten für 9 Uhr eine Unterredung Blüten. In einem dortigen Blatt liest man das folgende Inserat wegen strafbaren Eigenmuzes verurteilte Mieterin hatte ihre schen Regierung über das diplomatische Corps verhängte Auseines wohl wütend gewordenen Meisters: Mobilien unter Verlegung des dem Vermieter wegen rüdweisung Einspruch zu erheben, bekamen aber auf das Audienz ständiger Miete drücklichen zustehenden Pfandrechts gegen den auss gesuch feinen Bescheid und unterließen lediglich deshalb, nicht aus Widerspruch des Vermieters unter Mitwirkung zweier Personen fortgeschafft und in eine neue Wohnung gebracht. Besorgnis vor den Umständen nach nicht zu vermutenden Angriffen, Die beiden Mitglieder der Rückkompagnie hatten nicht nur bei ihren Besuch. Sie hatten auch Freiherrn v. Ketteler nicht Herausschaffen der Sachen aus der Wohnung geholfen, sondern fie li- Damen allein aufsuchen wollte. Bei der Bestattung des deutschen gewarnt, als dieser infolge anderweitiger Verabredung das Tsunghatten auch verschiedene bereits aus der Wohnung hinausgeschaffte Gesandten fungierte als Geistlicher der Generalbicar Tarlins. Der und auf dem Straßendamm dicht am Bürgersteig stehende amerikanische Gesandte hielt eine ergreifende Ansprache. Das diplo Sachen weggeschafft, obwohl der inzwischen hinzugekommene matische Corps und die fremden Detachements waren vollzählig an Bermieter diese Sachen als ihm verpfändet der Rüdtompagnie waren deshalb wegen Beteiligung an dem deren Fortschaffung verboten hatte. Die beiden Vertreter Bring Tichings Truppen tämpften anfänglich gegen die Boger, von der verurteilten Mieterin begangenen Vergeben gegen§ 289 unglus Haltung war zweideutig, seine Truppen tämpften gegen die Gesandtschaften. des Strafgesetzbuchs angeklagt, find aber rechtskräftig freigesprochen worden. Das Urteil des Reichsgerichts geht dahin, Schreiner, nur solche, welche Lust zum Arbeiten haben, finden bei hohem Lohne eine ständige Beschäftigung. Streifende Arbeitsscheue welche überhaupt im Gewerbe nichts zu leisten vermögen, sind ausgeschlossen. Ausland. Zum Konflikt der pensylvanischen Rohlenarbeiter wird uns aus New Dort berichtet: Das" Journal" meldet, die Eigentümer der Kohlengruben weigerten sich, ihre Streitigkeiten mit ihren Arbeitern einem Schiedsgericht zu unterbeiten. Es sei gewiß, daß hunderttausend Mann die Arbeit niederlegen werden. Berliner Partei- Angelegenheiten. bezeichnet und wesend. Nochmals v. Kettelers Ende. Peft. Glasgow, 8. September. Heute sind zwei neue Bestfälle festgestellt worden. Die Zahl der Pestkranken im Hospital beträgt jegt 14; pestverdächtig sind zwei Personen, während 109 Personen sich unter Beobachtung befinden. Köln, 8. September.( B. S.) Eine Berliner offiziöfe, in baß durch die vollendete Fortfchaffung der eingebrachten Sachen Lehte Machrichten und Depelchen. Zweiter Wahlkreis. Nächsten Dienstag hält der Wahl aus der Mietwohnung beziehungsweise aus dem Hause das Pfandberein eine Agitations Versammlung im Königs- recht des Vermieters infolge des Verlustes des Pfandbesizes hof", Bülowstraße, ab, in welcher der Abgeordnete des Kreises bereits zum Erlöschen gebracht ſei. Danach würde also mit Genosse Richard Fischer einen Vortrag halten wird über: dem Hinausschaffen der Sachen aus der Wohnung und dem Hause Reichstag, Reichsverfassung und die China politit die strafbare Handlung vollendet und das dann Folgende, das Beg der Reichsregierung. schaffen von der Straße weg nach der neuen Wohnung, unbeschadet Dritter Wahlkreis. Im socialdemokratischen Wahlberein mehr strafbar sein. Das Grundeigentum", welches diesem reichsder etwaigen Fortdauer der Eriftenz des Pfandrechts felbft, nicht spricht am Mittwoch, den 12. September, abends 8 Uhr im gerichtlichen Erkenntnis eine längere abfällige Stritit widmet, giebt Märkischen Hof. Admiralstr. 18c, Dr. Br. Borchardt über: ben Grundbefizern zur Vermeidung civilrechtlicher Nachteile Sperrbrud veröffentlichte Meldung der Kölnischen Zeitung" bes „ Das Programm der socialdemokratischen Partei". Außerdem folgenden Rat: Der durch den rückenden Mieter benachteiligte stätigt, daß die von der Presse behandelte Washingtoner Nachricht Diskussion und Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Die Vermieter hat, wenn er sein Pfandrecht erhalten will, sofort dem von einem deutschen kompromißvorilag wegen der Bersammlung wird pünktlich eröffnet. neuen Vermieter Mitteilung zu machen, daß das Mobiliar feines Räumung Petings auf einem Mißverständnis beruhen. Von Wahlverein für den vierten Berliner Reichstags Wahl. neu einziehenden Mieters noch mit dem gejeglichen Pfandrecht des deutscher Seite sei ein solcher Vorschlag nicht gemacht worden. treis( Often). Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unsre Ver- früheren Vermieters belastet ist. Das muß aber spätestens in dem- Lemberg, 8. September.( B. H.) Der Techniker 8endel wurde fammlung nächsten Dienstag stattfindet. Gleichzeitig teilen wir felben Augenblid geschehen, in welchem der gerückte Mieter in die wegen anarchistischer Umtriebe und Gutheißens des Monzaer mit, daß Billets zum Stiftungsfest in allen Bahlstellen sowie neue Wohnung einzieht. Das Pfandrecht bleibt alsdann in Kraft, Königsmords verhaftet. bei den bekannten Parteigenossen und dem Kassierer Franz Thielte, erlischt aber mit dem Ablauf eines Monats, nachdem der Vermieter Pallisadenstr. 56, zu haben sind. Da der Vorstand sich leine Mühe von der Entfernung der Sachen Kenntnis erlangt hat, wenn nicht hat verdrießen lassen, unser Fest zu einem genußreichen zu machen, der Vermieter diesen Anspruch vorher gerichtlich geltend gemacht hat. so ersuchen wir die Mitglieder, recht rege für zahlreichen Besuch zu agitieren. Ferner geben wir bekannt, daß die Zahlstelle von Bödiderstraße 6a bei Strauß nach Bödiderstr. 33 bei Starg verlegt worden ist. Der Vorstand. China. London, 8. September. Wie dem„ Reuterschen Bureau" aus um afii gemeldet wird, haben 2 Führer der Aufständischen sich ergeben. Man nimmt an, daß die übrigen diesem Beispiel folgen und daß die Feindseligkeiten ein Ende nehmen werden. Huddersfield, 8. September.( W. T. B.) Der Kongreß der Trades Unions wurde heute geschloffen, nachdem ein BeschlußDie deutsche Regierung weiß nicht nur nichts von ihren ver- antrag abgelehnt war, wodurch der 1. Mai als allgemeiner Arbeiter= Freie Volksbühne. Heute nachmittag 23/4 Uhr ist die Festtag erklärt werden sollte. Borstellung der II. Abteilung im Leffing- Theater. Zur Aufführung faffungsmäßigen Pflichten gegen den Reichstag, sondern mißachtet Hongkong, 8. September.( Meldung des Reuterschen Bureaus.) gelangt unter der artiſtiſchen Leitung Friz Witte- Wilds mit dem auch beharrlich die moralische Verpflichtung, dem deutschen Volke Man erwartet für heute Abend Unruhen. Die Truppen find Ensemble des Leffing- Theaters: Die Macht der Finsternis", über ihre weiteren China- Abfichten Klarheit zu schaffen. Raiser- tonfigniert, die Polizei erhielt Befehl, die beabsichtigte DrachenDrama in 5 Atten von Leo Tolstoj( deutsch von August Scholz). Die reden sind die einzige Quelle, aus der sich wenigstens Vermutungen prozession zu verhindern. Die Chinesen wollen die Prozession troz Borstellungen der 3.- 7. Abteilung folgen am 16., 28., 30. September, über die Pläne der Regierung schöpfen lassen. Höchstens daß man dem abhalten. Berantwortlicher Rebacteur: Heinrich Ströbel in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Sierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. sr. 210. i7. mmn. i. Keilllge des„Kmillts" Kerliner WIIlgdlM S-M1G. 9. Sextmdtt 1900. Motnmnnnlezz. Die Parkdcpntation beschloß in ihrer gestrigen Sitzung, die in den städtischen Parks gelegenen Beb ürfniSan st alten der Straßenreinigungsdeputati'on zu überweisen. Ein Antrag cur Gewährung von Alterszulagen an die städtischen Gartenbeamten wurde einer Kommission von vier Mitgliedern zur Vorberatung überwiesen. Vorschläge der Grundbesitzervereine SW. und S., betreffend Anpflanzung des AufmarschterrainS am Kreuzberg wurde dem Magistrat zur weiteren Veranlassung über- wiesen; ein Gesuch um Vernüetung von Terrains am Tempelhofer Ufer, behufs Ausschank von Bier und Selterwasser wurde abgelehnt; ebenso ein Gesuch, in den städtischen Parks mit Bibel n zu handeln. Die Mittelpromenaden, welche von beiden Seiten durch die elektrische Bahn flankiert werden und dadurch für Leben und Gesundheit der Kinder in hohem Grade gefährlich sind. sollen mit Nasenstreifen und Sträuchern versehen werden, der Gartendirektor Mächtig wurde beauftragt, einen Plan mit Kostenvorschlag vorzulegen, damit die Mittel in den nächstjährigen Etat eingestellt werden können. Die Notwendigkeit der Errichtung einer Erfrischungshalle verbunden mit einer Wächterwohnun'g und mit Räumen zur Aufbewahrung von Gartcngcräten im P l ä n t e r w a I d e bei Treptow in der Nähe des neuen Kanal- durchstichs wurde allseitig anerkannt, da dieser Teil als Fortsetzung des Treptower Parks schon heute von vielen Tausenden besucht wird. Der Gartendirektor Mächtig wurde ersucht, einen Plan mit Kostenanschlag in einer der nächsten Sitzungen vorzulegen. Die Errichtung einer Fontäne im Humboldt- h a i n wurde der Kunstdeputation überwiesen. Ein Antrag der Fuhr- Herren, die Preise für die der Parkdeputation zu leistenden Fuhren zu erhöhen, wurde den jetzigen Verhältnissen entsprechend ange- nommen, doch wurde es abgelehnt, in ein festes Vertragsverhältnis zu treten. Nach der Rückkehr des Herrn BauratS Krause von Paris wird sich die Deputation nnt dem Projekt der Um- ge staltung Unter den Linden befassen. Projektiert ist, die_ Mittelpromenade mit ihrem Baumbestand zu er- halten, die beiden äußeren Baumreihen jedoch zu beseitigen; die Südseite erhält einen Fahrdamin in ihrer ganzen Breite; die Nord« feite einen um 1 Meter schmäleren Reitweg als den jetzigen; alles übrige kommt zum Fahrdamm, die Trottoirs werden° von beiden Seiten verbreitert und mit neuen Linden besetzt. UoKales. Die Volksschule als Aschenbrödel der städtischen Verwaltung. Weit draußen im Norden, ans dem sogenannten Danziger Felde. hat sich in den letzten 8 Jahren eine lebhafte Bauthätigkeit entwickelt. Die Terraiugesellschaften haben durch ihre Hintermänner Wohnhaus neben Wohnhaus errichten lassen, so daß dieses Viertel jetzt etwa 30 bis 40 000 Bewohner zählt. Leider hat die S ch u l v e r w a l- tung mit solcher Entwicklung nicht gleichen Schritt gehalten, denn für diese Masse von Beivohnern ist bis heute noch kein eigenes Schulgebäude vorhanden; die Schulen sind vielmehr in Miets- kasemcn untergebracht, eine in der Sckiliemannstraße und zwei ani � Helmholtz- Platz. Am 1. Oktober soll nun endlich die neucrbaute Gemeinde- Doppelschule in der Duuckerstraße eröffnet werden. Dadurch wird die Mietsschule in der Schlicmaimstraße überflüssig, und sie ist vom 1. Oktober er. ab wieder zu Wohnzwecken vermietet worden. Das erfordert selbst verständlich einen größeren Umbau, und uni den ausführe» zu können, hat man jetzt die Schule auf die Straße gesetzt, siehst„ob- dachlos". Die Kinder treiben sich an den Vormittagen auf der Straße herum und nachmittags erhalten fle in den umliegenden Schulen, wohin sie verteilt find, 2 Stunden Unterricht. Nunmehr kennt also die Berliner Volksschule nicht nur fliegende Klaffen, sondern auch ganze fliegende„obdachlose" Schulen; fünvahr cm glänzendes Zeugnis für die Organisationsfähigkeit der Wer- waltung I Hätte die Schulverwaltung das Hau? noch ein halbe? Jahr weiter gemietet, so hätte dieser die Kinder schwer schädigende Miß- stand nicht eintreten können. Wenn es sich um eine höhere Schule handelte, so»vürde man gewiß die paar tausend Mark nicht gescheut haben, aber die Volksschüler, die lernen ja so wie fo genug. Die Mietsschulen am Helmholtz-Platzj aber werden wohl noch dieses Jahrzehnt im Gebrauch bleiben, denn bis jetzt ist noch nicht einmal ein Bauplatz erworben, obwohl geeignete Terrains kaum noch vorhanden sind. Der Stadtrat Schäfer, der als Decernent in erster r'"!® verantwortlich ist, kann auf diese Zustände wahrhaftig nicht stolz sein. Vierter Klaffe. Standesgemäß fährt man bekanntlich in der vierten Klaffe; zum Sitzen auf den schmalen harten Bänken konimen nur wenige Fahr- gäste. Wie es heißt, soll Herr v. Thielen sich jetzt zu der beachtens- werte» Reform entschlossen haben. daß er ,n den Wagen Hand- griffe anbringen läßt, woran sich der Passagier beim' Stehen fest- halten kann. Vielleicht kommt der Eisenbahmninistcr bei dieser Ge- legenheit zu einigen andern nicht minder notwendigen Neuerungen. Zunächst erinnern wir daran, daß, so unglaublich einem später» Krilturhistoriker dies auch klingen mag, in der vierten Klaffe recht oft kränkliche Personen fahren, die sich etlva nach einem ihnen von der Kaste verordneten Erholungsheim begeben wollen und die daher den überdies vom HavanadUft sehr entfernten Tabaks- dunst nicht vertragen können. Nichtrauchereoupees find auch in der vierten Wagenklaffe außerordentlich notwendig. Daun giebt es in der vierten Wagenklaffe immer' noch keine Aborte, obgleich sie in dieser Wagenklaffe zum mindesten ebenso notwendig wären, ivie in den besseren. Man mag darauf hinweisen, daß die Bummelzüge ja längeren Aufenthalt auf den einzelnen Stationen haben und daß hier Ge- legenheit zur Verrichtung gewisser Bedürfnisse gegeben sei. Aber abgesehen von der häufigen Ungunst dieser Gelegenheit ist ein solcher Einwand hinfällig, so lange es dem preußischen BureaukratiSmus noch nicht gelungen ist, den Fahrgast vierter Klasse die Kunst zu lehren, daß er seine Vcdürfmsse mit dem Eisenbahn-Fahrplan m genaue Harmonie bringt. Mau ziehe ferner in Betracht, daß beim Halten deS Zugs die wenigen Aborte auf einer Station nicht genügen, daß manche Reisende aus Furcht, daß ihnen das Gepäck abhanden komme oder daß sie den Zug versäumen, sich nicht getrauen, ihren Wagen zu verlaffcn. Und dann' ist der schwer- wiegende Umstand z» erwägen, daß in keiner WagenNaffe so viele Kinder fahren als in der vierten und daß diese kleinen Geschöpfe in dem in Betracht gezogenen Punkt sich keinerlei Gewalt anthun können. Von den unbeschreiblichen Zuständen, die gerade hieraus entstehen, kann nur der einen Begriff haben, der selber vierter Klaffe zu fahren gezwungen ist. Sollte der auf Millionenüberschüsse hinarbeitende Eisenbahnministcr noch daran zweifeln, daß die paar hier geforderten Neuerungen notwendig sind, so raten wir ihm dringend, cS einmal mit einer Fahrt nach Posen oder Schlesien in der vierten Klasse zu ver- suchen. Für die Unannehmlichkeiten, die ihm auf solcher Fahrt er- wachsen, wird ihn als braven preußischen Beamten zlveifellos das Bewußtsein entschädigen, daß die vierte Klaffe diejenige ist, die dem Staate den meisten Gelvinn einbringt. Vergebliche Mühe! Eine«Fürsorge'' für die nach Berlin ei niv ändernde männliche Jugend wird von den Berliner Jünglingsvereinen betrieben. Durch Mit- glieder dieser Vereine wird jeder junge Mann im Alter von. 15 bis 21 Jahren, der hier zuzieht, persönlich aufgesucht und eingeladen, •an den gusammenküuften der Jünglingsvereiue teilzunehmen. Die Adreffen der Zuwandernden bekommen die Vereine von der Polizei. Trotz dieser wertvollen Unterstützung, die ihnen nun schon seit mehreren Jahren zu teil wird, ist der Erfolg nach wie vor gering. In dem neuesten Jahrbuch des Ostdeutschen JünglingSbunds, dem die Berliner Jünglingsvereiue angehören, wird wiederum darüber geklagt, daß die Einladungen„nicht immer, vielmehr nur in seltenen Fä l len E rfol g" haben. Merkwürdig ist bei der ganzen Sache die Bereitwilligkeit, mit der die Polizei den Vereinen die gewünschten Adreffen— jährlich etwa 15 000 1— zustellt. So viel wir wissen, läßt sich die Polizei sonst Privatleuten gegenüber— und auch die Vorstände von Jünglingsvereinen sind doch nichts andres als Privat- leute— nur dann auf einen NachiveiS von Adressen«in, wenn ihr eine ganz bestimmte Person namhaft gemacht wird. Kurpfuscherei. DaS königl. Polizeipräsidium teilt mit: Von einer hiesigen Gesellschaft„Vitafer", Heilanstalt durch Sauerstoffe Heilverfahren, werden eine Anzahl von Heilmitteln für innerlichen und äußerlichen Gebrauch öffentlich angepriesen, deren Heilwirkung auf ihrem Gehalte an„Magnesiumsuperoxyd" und dem beim Ge brauche infolgedessen in Thätigkeit tretenden»Sauerstoff" beruhen sollen. Sowohl an andren Orten wie hier veranlaßte Untersuchungen haben indessen ergeben, daß die als Geheimmittel anzusehenden Mittel jene Stoffe nicht enthalten. Der in den Reklameschristen ge- nannte Dr. Oppermann ist nicht Arzt. ES wird daher, wie dies auch von andrer Seite bereits geschehen ist, vor dem Gebrauche der Mittel um so mehr gelvarnt, als über die WirkungS- lofigkeit von solchen bereits Klage geführt worden ist. Der neue Spielplatz im vorderen Teile des PlänterwaldS, an dessen Einrichtung zwei Jahre hindurch gearbeitet worden ist, ist erst vor kurzem, nachdem der junge Rasen hinreichend gekräftigt schien, noch sür den Rest dieses Sonnners freigegeben worden. Er darf, wie der große Spielplatz im Treptower Park, von jedermann betreten werden, während z. B. diejenigen des Friedrichhains und des Humboldthains nur den unter Leitung von Lehrern spielenden Schul- lindern zugängig find. Der Platz im Pl'änterwald hat vor andren Spiel- Plätzen den Vorzug, daß er von Bäumen beschattet wird, die man in gewiffen Abständen hat stehen lassen. In den letzten Wochen sind um den Platz herum und an einigen andern Punkten des Plänter- waldS endlich auch die ersten Bänke aufgestellt ivorden. Eiiijweiter, bedeutend größerer Spielplatz ist im mittleren Teil des Plänter- walds geplant und bereits abgesteckt. Er soll von den darauf be- findlicheir Bäumen und Sträuchern geräumt werden, sobald die Ge- wüchse zur Ergänzung der Berliner' Parkanlagen und Schmuckplätze Verwendung finden können. Auch hier wird darauf Bedacht ge- nommen werden, daß eine Anzahl Bäume stehen bleibt, um den Spielenden Schatten spenden zu können. Nauck und Hartman« als Censoren. Für DieuStag- nachnüttag 3Vs Uhr ist bei Brochuow in der Wsbcrsir. 17 eine Bäcker-Versammlung einberufen worden, in der Hetzschold über die Frage referieren soll, waS die Regierung oder Polizei gegen die Bäcker bezüglich deS Maximal-ArbeitStagS'im Schilde führen. Auf dem Manuskript zu dem für die Anschlagsäulen bestimmten Plakat fand sich folgender Satz: Kollegen! Will die Regierung den Maximal-Arbeitstag ver- schlechtem? Wird die Polizei auf Grund der in letzter Zeit statt- gefnudenen scharfen polizeilichen Kontrollen und der hierbei auf- gedeckten haarsträubenden Zustände im Bäck-rgewerbe durch- greifende sanitäre Schutzmaßregeln für die Arbeiter erlassen oder nicht? Die Fragen sind heute brennender als bisher I Siebe- deuten unser Lebensinteressel Darum erscheint alle in obiger Versammlung! Dieser Satz wurde von den Pächtern der Anschlagsäulen als staatsgefährlich konfiSciert. Wann wird solchen Uebergriffen einmal ein Ende bereitet werden? Abermals ein Opfer der Graste« Berliner. Ein bedauer- sicher Unfall, dem ein Menschenleben zum Opfer fallen wird, hat sich gestern morgen an der Kottbuser Brücke ereignet. Als um 8'/t Uhr der mit einem Anhängewagen fahrende, von Treptow kommende Wagen der Siemens u. Halskescheu Linie Rr. 548 die Kreuzung hinter der Brücke in langsamem Tempo passierte, wurde er von dem Motorwagen der Großen Straßenbahn Nr. 2234 an- gefahren. Dieser raste in voller Fahrt in den Anhänge- wagen hinein und stieß gegen den Hinterperron. Der darauf stehende Schaffner Friedrich erlitt hierbei f ü r ch t e r- liche Verletzungen. Rückgrat und Beine wurden ihm gequetscht; das Jammergeschrei deS Unglücklichen ivar herzzerreißend. Man brachte ihn nach der Rettungswache in der Adalbertstraße; von dort erfolgte seine Ueberführung nach dem Krankenhause am Urban. Sein Zustand ist sehr bedenklich. Die Schuld an der Kollision wird dem Führer des Wagens der Großen Straßenbahn zugeschrieben. Die Opfer der Großen Berliner werden sich nicht eher ver- mindern, als bis einmal einer der Direktoren der Großen Berliner wegen fahrlässiger Körperverletzung mit dem Gefängnis Bekannt- 'chaft macht. Preußische Gastfreundschaft. Elf„lästige Ausländer" sind wieder aus Preußen bczw. dem Reiche ausgewiesen Ivorden. Sechs gehören dem östreichischen, vier dem russischen und einer dem rumänischen Staatsverbande an. Die aus Preußen und zwar sämt- sich durch Verfügung des Polizeipräsidiums zu Berlin Ausgewiesenen nid: der Kaufmamr Klausner, der Kaustnann Schreiber, der Gold- 'chmied Proffer, der Bäcker Fiola, der Tischler Fuhrmann, der Arbeiter Wrubleskiego und die Arbeiterin Sara Goldenberg, eine Rumänierin. In der Papiersortieraustalt von Samuel Meyer in der Voltastraße haben am Donnerstag etwa vierzig Arbeiterinnen die Arbeit niedergelegt, weil ihre Forderungen auf Lohn- erhöhung und bessere Behandlung nicht erfüllt wurden. Der Lohn in dem Geschäft beträgt für die in Betracht kommenden Arbeiterinnen 9.60 M., sür die Vorarbeiterinnen, die sich namentlich an dem Aus- lande beteiligten, 10,60 M. Die Beschäftigung ist außerordentlich anstrengend,' da den Frauen und Mädchen vielfach Ar- beiten, wie Säcke schleppen usw., aufgebürdet wurden, die eigentlich von Männern verrichtet werden sollen. Als am Donners- tag einige Arbeiterinnen bei dem Unternehmer wegen einer Lohnerhöhung vorstellig wurden, rief er, ohne überhaupt die Frauen näher anzuhören, ihnen die Worte zu, sie sollten machen, daß sie aus seinem Hause herauskämen; wem es nicht paffe, könne gehen. Hierauf verließen die meisten Arbeiterinnen das Geschäft; der dritte Teil der Beschäftigten jedoch ließ sich leider einschüchtern und blieb. Außer auf Lohnerhöhung gingen die Forderungen, wie. schon angedeutet, auf bessere Behandlung. Auch sei die Beschäftigung in der Fabrik überaus ungesund. Staub und Schmutz führen nicht >lte» zu Erkrankungen; im Winter leiden die Arbeiterinnen unter mangelhafter Heizung. Die Ausständigen hoffen, daß Zuzug fern- gehalten werde. ElendSstatiftik. Im städtischen Obdach befanden sich am 1. August er. 119 Familien mit 387 Personen, darunter 23 Säug- singe und 91 Einzelpersonen. Am 1. September war der Bestand 581 Familien, darunter 43 Säuglinge und 196 Einzelpersonen. Das Asyl für nächtliche Obdachlose daselbst benutzten im Laufe des Monats August 12 223 Personen, und zwar 11 113 Männer, 1105 Frauen. Von diesen Personen wurden dem Krankenhause ani Friedrichshain 18, dem Krankenhause Moabit 41, der Anstalt Herz- berge 7, der Geschlechtskrankenstation der Anstalt 13, der Charit« 18 Personen überwiesen. 190 Personen(177 Männer. 13 Frauen) der Polizei vorgeführt. Gebadet haben während de? Monats Augnst in der Anstalt 6461 Personen. � Die alte Unsitte. Kerne und Reste von Obst auf der Straße achtlos wegzuwerfen, hat den 62 Jahre alte» Handelsmann Leopold D r e u n i ck aus der Sophicnstraße 14 das Leben gekostet. Der Mann glitt vorgestern abend, als er um 7 Uhr auf dem Heimwege durch die Gcrtraudtenstraße ging, auf einem Kern aus. fiel hin und zog sich tödliche Verletzungen zu. Mit ausgeschlagcnem und zer- schmettcrtem Unterkiefer blieb er bewußtlos siegen. Er wurde in die Charit« gebracht, wo er bald darauf gestorben ist. ?Zach Berlin weisen die Spuren eines Selbstmörders, dessen Leiche am 12. v. MtS. im Teiche des Ritterguts Voigtspurn im Königreich Sachsen aufgefunden wurde, dessen Persönlichkeit fest- zustellen jedoch trotz aller Bemühungen noch nicht gelungen ist. Nach einer Aufzeichnung, die man in dem Notizbuche des Ver« storbenen fand, scheint dieser ein am 12. Januar 1845 zu Berlin geborener Gerber R. Thiele zu sein. Er ist 1,65 Meter groß und trug einen dunkelbraunen Kammgarn- Jackettanzug. ein hellgrau« braunes wollenes Hemd, einen gemusterten Schlips aus blauer Seide. einen dunkelbraunen weichen Filzhut und Schaftstiefel. In den Taschen fand man einen Kamm, ein Messer und eine Schere. Die Leiche war. als man sie fand, schon stark verwest. Eine VerglftnngSaffaire hat sich am Sonnabend iu einem besseren Hotel zu Werder abgespielt. Am Donnerstagnachmittag traf dortselbst ein äußerst elegant gekleidetes junges Paar ein, das sich als Kaufmann H. Reigelin, nebst Frau Jenny, geborene Beyer aus Berlin, der Manu im Alter von 27 Jahren stehend, ins Fremdenbuch eintrug. Sie erklärten, daß sie in Werder Verwandte besuchen wollten, welche die Frau dort habe. Am Donnerstag und Freitag waren die beiden recht guter Dinge, nur that es ihnen leid. daß sie ihre Verwandten nicht angetroffen hätten, wes- halb sie erklärten, daß sie nach Magdeburg weiter fahren würden. Am Freitagabend besuchte das Pärchen nach die Bauernschänke im Schlltzenhause, wo es musizierte und dabei lustige Lieder sang; die Hotelrechuung hatten die beiden � am Freitagmitt'ag bereits bezahlt, so daß sie nur noch einen ge- ringen Betrag schuldig sind. Am Sonnabendmorgen rief der Mann> laut um Hilfe und sagte dem herbeieilenden Stubenmädchen, da sich seine Frau mit Cyankali vergiftet habe. Er stand dabei unaugekleidet im Zimmer und als nunmehr der Wirt herbeieilte, hielt er seine noch schwach röchelnde', angebliche Frau, die entkleidet im Bett lag, in seinen Armen, in welchen dieselbe auch ihren Geist aushauchte.� Auch der junge Mann hatte Gift genommen, doch war dies nicht in einer derartigen Dosis geschehen, daß dadurch der Tod eintrat. Es stellten sich bei ihm aber krampfartige Erscheinungen ein, die indessen durch geeignete Gegenmittel, welche der schnell herbeigeholte Dr. Weihomann anwendete.jbald beseitigt wurden, so daß sich Reigelin bald aus aller Gefahr befand und nähere Auskunft über seine Verhältnisse geben konnte. Danach ist die Tote nicht seine Frau, sondern seine Braut. Seine am Sounabendnachmittag telegraphisch herbeigerufene» Verwandten aus Berlin bestätigten dies. Das Liebespaar hatte daS Gift in eine Flasche Portwein geschüttet, die es sich i Freitagabend von dem Wirt des Hotels geben ließ. Auf einem Zettel, welcher im Zimmer vorgefunden wurde, stand vermerkt, daß der Wirt für die noch entstandenen Unkosten das in dem Portemonnaie Reigclins befindliche Geld und dessen Uhr an sich nehmen solle. Die Leiche seiner Braut wurde polizeilich in dem) Balkonzimmer des Hotels bewacht, bis eine Potsdamer Gerichts- i kommissio» nachmittags 4 Uhr eintraf. Auch Reigelin wurde vor- läufig in einem Hotelzimmer festgehalten, bis der Thatbestand gerichtlich festgestellt war. Die Tote ist die 21jährige unverehelichte Jenny Beyer, die Tochter eines Zimmermanns aus Berlin, mit welcher Reigelin ein von seinen Verwandten nicht gebilligtes Ver- hältuis hatte. Abgeschlossen sind nunmehr die Ermittelungen der hiesigen Kriminalpolizei gegen die beiden internationalen Taschendiebe An-! tonio Plodriguez und Antonio Botta. Da in den letzten Tagen« keine weiteren Anzeigen von Bestohlenen oder auswärtigen Polizei-, behörden eingingen, so übergab die Kriminalpolizei das von ihr ge-; sammelte Material gestern. Sonnabendvormittag dem UntersuchungS« richter. Die Akten enthalten über 30 Anzeigen gegen die beiden Langsinger. Die meisten kommen aus Frankfurt a. M., andere aus StettiiO Hannover. Köln a. Rh. und Berlin. Die Gesamtsumme, um, die die Bestohlenen geschädigt sind, übersteigt 200 000 M. Der elektrische Probezug der Waunseebahn ist seit gestern« morgen 9 Uhr. da die Aenderung an der Kraftmaschine der Kraft- i station beendet worden ist, wieder in Betrieb genommen worden.� Der elektrische Zug wird nunmehr, wie früher, von der genannten VormittagSstuude an bis 4 Uhr 24 Minuten nachmittags, wo der letzte Probezug im Wannsee-Bahnhof einläuft, zwischen Berlin und Zehlendorf täglich wieder verkehren. Dem Zoologischen Garten hat die Deutsche Kolonial«! esells chaft ein Paar ausgewachsener Geparden auS Deutsch- Südwest- Afrika zum Geschenk gemacht. Sie gehören einer, Abart an, welche Günther als Oynailurus laneus beschrieben hattz Von dem hier auch vertretenen Somali-Gepard unterscheiden sie sich■ durch beträchtlichere Größe, durch das Fehlen von irgendwelche� weißen Zeichnung, an deren Stelle ein sattes Gelb vorherrscht, und durch größere dunkle Flecke. Der südwestafrikanische Gepard erinnert in mancher Beziehung an seinen asiatischen Verwandten, den Tschita oder Jagdgeparden, welcher in Persien und im Jndusgebiet seit vielen Jahrhunderten zur Jagd auf Gazellen und Hirschziegen- Antilopen abgerichtet wird. Im Gegensatz zu den in der Gefangen. schaft so gutmütigen Somali-Geparden sind die neu angekommenen sehr wild und bissig. Feuerbericht. Bellcalliancestraße 24 kam Sonnabendvormittag'« in einer chemischen Fabrik Feuer aus, daS die Balkenlage beschädigte, aber in kurzer Zeit abgelöscht werden konnte. Kurz darauf erfolgte Skalitzerstratze 33 ein Kellerbrand, der Gerümpel und VerpackungS- Material einäscherte. Freitagabend gingen Michaelkirchstraße 5, Müllerstraße 7 und Jnvalidenstraße 112 Gardinen und Möbel in lammen auf. Ein Alarm nach Pappelallee III betraf einen kleinen «achbrand. Lindenstraße 82 wurde ein kleiner Holzschuppen durch Feuer beschädigt. Außerdem wurden noch unbedeutende Brände ge» meldet von Lehrterstraße 46, Friedrichstraße 27 und Richthofe«« straße 18.__ AuS den Nachbarorten. DaS für Schönebera erlassene Ortsstatut vom 2./?. Juli 1SS2, welches bisher die Ausführung und die Kosten der unter» irdischen Entwässerung regelte, ist durch eine Entscheidung deS OberverwaltnngSgerichts für unverbindlich erklärt worden, weil feiner Zeit seitens' der früheren Landgemeinde- Bcrwaltting unter» lassen worden ist, die Zustimmung des Finanzministers dazu ein- zuholen. Es ist deshalb der Erlaß eines neuen OrtsstatutS er» forderlich. Die bisherigen Bestimmungen werden geändert. Das neue Statut wird dem Grundsatz von Leistung und Gegen- leistung mehr gerecht, denn es gestattet einmal, auch solche Grund- stucke zu den Kosten der Straßenentwässerung heranzuziehen, bei' denen eine Gebühr für die Grundstückscntwäffcrung nicht erhoben werden kann, sodann aber schützt es die Eigentümer derjenigen noch nicht angefchloffeuen Grundstücke, für welche sogenannte Anlieger- beitrüge nicht mehr gefordert werden können, vor einer Heranziehung zu den Straßen- Entwässeruugslosten. die früher nicht zu ver», meiden war. Die Villa Jsenbarth am Stolper See ist schon wieder von« Verbrechern heimgesucht worden. Bereits im letzten Frühjahr.« als das Landhaus noch unbewohnt war, wurde es zur Nachtzeit in' Brand gesetzt, dann folgte im Somnier der Mordanschlag auf' Geh. Reit Jsenbarth, der beim Herablassen der Fensterladen � ev 200 M. bares Geld mitgenommen. Schuß in den Arm erhielt, und jezt haben wieder in einer der und dem Ministerium samt Herrn Loubet die Flügel verbrennen, auf| Stühe und Färjen 54-55; d) mäßig genährte Kühe und Färfen 47-51; Letzten Nächte Einbrecher der Villa einen Besuch abgestattet. Von daß dann der große Déroulède als Triumphator in Paris einziehe. e) gering genährte Kühe und Färsen 42-45. Stälber: a) feinste. Mafts den Dieben wurden u. a. ein Fahrrad im Werte von 500 m. und wenn es regnet, regnet's nur, weil Delcassé die auswärtige Politit tälber( Bollmilchmast) und beste Saugtälber 69-72, b) mittlere Maſtkälber bisher keine Spur ermitteln können, ebensowenig wie von dem Millerand der Sündenbod; wenn der gar nicht nach Paris fommt, Hammel 64-68, b) ältere Masthammel 55-60, Bon den Verbrechern hat man verhunzt; wenn eine Brücke einstürzt, ist der Um- und Einsturzmann und gute Saugfälber 64-68, c) geringe Saugfälber 55-60, d) ältere, gering genährte( Fresser) 40-48. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Mast: Mann, der auf Geh. Rat Isenbarth geschossen hat, denn daß dies geschieht es nur, weil er dem gräßlichen Loubet keinen Kuß geben Sammel und c) mäßig genährte Schafe( Merzfchafe) 44-53, d) Holsteiner Niederungsder kürzlich verhaftete ehemalige Forstbeamte Lehmann gewesen ist, wid. Und all' die braven Nachteulen- Rationalisten, Deleanisten, fchafe( Lebendgewicht) 26-34. Schweine: a) vollfleischige der feineren hat sich als irrig herausgestellt. Bonapartisten usw. geben sich ein Stelldichein für Mitternacht nach Naffen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 11 Jahren 56-57, Aufgeklärt ist jetzt der Leichenfund in der Forst bei Jo- Schluß der Ausstellung, weil dann sicher" der sehnsüchtig erwartete b) Stäfer 58-59, c) fleischige, 54-55, d) gering entwidelte 51-53, hannisthal, über den schon mehrfach berichtet wurde. e) Sauen 52-53. Das große Kladderadatsch" kommen wird. Verlauf und Tendenz. Das Rindergeschäft wickelte sich in guter Mädchen, das dort mit Blausäure vergiftet tot aufgefunden wurde, Die russische Polar Expedition. Die Akademie der Wissen Ware glatt, in geringer ruhig ab; es bleibt Ueberstand. Der Kälberhandel ift eine 27 Jahre alte Arbeiterin Auguste Preuß aus der Stall- schaften in Petersburg erhielt ein vom Führer der russischen gestaltete fich langjam; schwere Ware reichlich vertreten, war wieder schwer schreiberstraße 47, die in der Fabrit von Turta in der Stallschreiber- Polar- Expedition Baron Toll aufgegebenes, vom Bord der„ Sarja", verkäuflich. Bei den Schafen war der Handel bei dem überſtarken Angebot straße 26 beschäftigt war. Sie verließ am Montagmorgen Arbeit den 7. August, datiertes Telegramm, welches von einem Kohlenschiff ganz schleppend, es bleibt großer Ueberstand. Der Schweinemarkt verlief und Wohnung, weil ihr der Geliebte untreu geworden war, und nach Archangel mitgenommen war. Das Telegramm besagt: Ich teilte diesem in einem Abschiedsbriefe mit, daß sie sich das Leben bin am 7. August in der Ingorschen Straße eingetroffen, Eis ist nehmen werde. wenig zu sehen, der Sommer scheint günstig zu sein. Heute gehe ich in das Karische Meer ab und laufe den Dicksonhafen an. An Bord ist alles wohl. In Lichtenberg wurde der Bahnbeamte Robert Franke wegen einer Reihe schwerer Sittlichkeitsverbrechen, begangen an zwölf und dreizehnjährigen Schulmädchen, verhaftet. Die Zahl der Fälle steht atoch gar nicht fest. Vermischtes. In Neiße versuchte der Musiklehrer Held seine Ehefrau und Tochter zu erschießen. Die Tochter floh, die Frau wurde schwer verletzt. Held wollte sich dann selbst töten und vertundete sich schtver. glatt und wurde geräumt. 23itterungsübersicht vom 8. September 1900, morgens 8 1hr. Stationen Barometers stand mm Wind: richtung Windstärke Swinemde 764 SSD Berlin Hamburg Granff/. 762 München Wetter Temp. n. 6. 5°.= 4" R. Stailonen Barometer: stand mm WindBuna Windstärke Wetter 10 Haparanda 7619 12 Petersburg 748 N 11 Cort 765 NN 763 4wollig 3 Regen 36ebedt Temp. n. 6. FFGg6 6° 6.= 4° R. 2heiter 3 762 763 OSO 1 bedeckt 5 1 bedeckt 15 2 wolfig 12 Aberdeen 10 Barts 2beiter Owolfenl 11 1hlb bed. 14 761 Still Ohlb.beb 11 Städtischer Schlachtviehmarkt. Berlin, 8 September 1900. Amt licher Bericht der Direktion. Zum Verkauf standen: 4577 Rinder, 1202 Kälber, 18 189 Schafe, 7794 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Pfund oder 50 Kilogramm Schlachtgewicht in Mark( beziehungsweise für 1 Pfund in Pf.): wertes, höchstens 7 Jahre alt 68-72, b) junge fleischige, nicht aus: Ochien: a) vollfleischige, ausgemäftete, höchsten Schlacht: gemäßtete und ältere ausgemästete 62-67; c) mäßig genährte junge und gut 764 genährte ältere 55-59; d) gering genährte jeden Alters 52-54. Bullen: 765 Still a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes 63-66; b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 55-61; c) gering genährte 50-53. Färsen und Wetter Prognose für Sonntag, den 9. September 1900. Kühe: a) vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 00-00; Ein wenig wärmer, zeitweise heiter, vielfach wolfig mit leichten Regen b) bolfleischige, ausgemäßtete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren fällen und mäßigen südlichen Winden. 00-00, c) ältere ausgemäßtete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Berliner Wetterbureau. Wochen Spielplan. Opernhaus Schauspiel. Wien Dienstag Mittwoch Freitag 14. Die Tochter des Erasmus Mignon Johannisn. Sonntag 9. Der Bärenhäuter Die Welt, in der man fich langweilt Montag 10. Die Abreise Die verkaufte Braut. Egmont 11. 12. Donnerstag 13. Sonnabend 15. Carmen Uriel Acosta Die Entführung Die Afrikanerin aus dem Serail Vergißmeinnicht Die Welt, in der Faust man sich langweilt Der fliegende Holländer Neue Oper ( Kroll) Die Fledermaus Die Fledermaus Der Mikado Der Mikado. Die Fledermaus Der Mikado Deutsches Theater John Gabriel Borfman. Der Probefandidat Rosmersholm Der Biberpetz Wenn wir Toten erwachen hans Ein drohender Ausstellungskrach. Ueber den drohenden Ausstellungstrach in Paris schreibt ein gut unterrichtetes italienisches Blatt, die" Tribuna": Niemand ist zufrieden. Es gilt schon jetzt als sicher, daß die Ausstellung mit einem finan ziellen Mißerfolg endigen wird. Der Matin", der die Interessen eines großen Teils der französischen Finanzwelt ver tritt, fordert die Aussteller auf, sich zu sammeln und einen Riesen. prozeß gegen Picard anzustrengen, weil er die por Er öffnung des großen Werks zwischen ihm und den Ausstellern ab geschlossenen Verträge schmählich gebrochen habe. Und worin besteht der Kontraktbruch? Die Ausstellung wurde eröffnet, als sie noch nicht fertig war; die elektrische Beleuchtung funktionierte nicht; die Ausstellungsräume wurden abends zu früh geschlossen; es wurden zu wenig Nachtfeste veranstaltet. Außer dem Prozeß gegen Picard find natürlich noch andre Prozesse in Sicht; so z. B. werden die Unternehmer des„ Trottoir roulant" von zahlreichen Hausbefizern verklagt werden, denen man die Aussicht versperrt hat. Ein großer Teil der sogenannten„ Attraktionen" steht vor dem geschäftlichen Zusammenbruch, und von den Restaurants im Bereiche der Ausstellung find fast alle dem Tode nahe. Und wie kommt das? Das Wetter war zu unbeständig; im Juli erstickte man vor Hitze, und im August regnete es unaufhörlich. Kann man es bei solchem Wetter wenn es zu heiß oder zu falt, zu trocken oder zu naß ist einem vernünftigen Menschen verdenken, daß er nicht in die Ausstellung geht? Auch den Königen und den Königinnen, die nicht gekommen find, grollt man. Hat man denn den" Palast der Könige" nur für den einen Schah eingerichtet? Den Baren wollte Theater des man haben, aber auf Nikolaus fann man sich auch nicht mehr verTaffen. Man erwartete Könige und Königinnen, die etwas sind"; was thut man mit einem Großfürsten oder mit einem farbigen Häuptling aus dem unmöglichen Afrika? Die Ausstellung brachte also Ent: tänschungen auf Enttäuschungen. Die Nationalisten gießen natürlich Del ins Feuer und schüren den Brand, damit die Flammen sich verbreiten Berein socialdemokratischer Gast- und Schankwirte Berlins und Umgegend. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die Frau unfres Mitglieds, Kollegen 3. Opit, 69/15 Auguste Opitz, am Freitag früh nach schweren Leiden verschieben ist. Die Beerdigung findet Sonntag: nachmittag 24 Uhr vom Trauer: haufe, Elsasserstraße 58, aus statt. Der Vorstand. Am 7. b. M., nachmittags 23 Uhr, verstarb nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, der Buch bruder 27950 Rudolf Woitschätzke fm Alter von 52 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag, ben 11. d. Mts., nachmitags 4 Uhr, von der Halle des Andreas- Kirchhofs bei Neu- Wilhelmsberg aus statt. Gestern früh verschied nach furzem, schwerem Leiden mein langjähriger Packmeister Carl Becker an den Folgen einer Operation. 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Socialdemokratischer Wahlverein Socialdemokratischer Wahlverein für den dritten Berliner Reichstags- Wahlkreis. für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis( Often). Mittwoch, den 12. September, abends 8 Uhr, im Lokal ,, Märkischer Hof", Admiralstraße Nr. 180: Dienstag, den 11. September, abends S Uhr, bei Walter( Königsbank), Große Frankfurterstraße 117: Außerord. Generalversammlung der Kranken- u. Begräbniskasse d. Vereins der deutschen Kustcher u. verwandt. Berufsgenossen Eingeschr. Hilfskaffe Nr. 83 am Montag, 8. Oftober, abends 9 Uhr, Gr. Frankfurterstr. 47, I. Der Vorstand. 27996 Derlammlung. Tagesordnung: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil: Aus dent Reiche des Herrn von 243/13 Die Mitglieder werden ersucht, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. 1. Vortrag des Genoffen Dr. Bruno Borchardt über: Das Programm der socialdemokratischen Partei. 2. Diskussion. 3. Vereins: Thielen. 2. Disfuffion. 3. Verschiedenes. angelegenheiten. 240/17 Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Die Bersammlung wird pünktlich eröffnet. Der Vorstand. Schöneberg. Der Vorstand. Die Stuhlflechter- Genossenschaft Berlin, bestehend nur aus blinden Personen, Verein für Frauen- und Mädchen der Arbeiterklasse.| Berliner Konsum- Verein.cht du verwechſeln mit der flädtiſchen Montag, den 10. September cr., abends 8 Uhr, in den Armin hallen, Kommandantenstr. 20: Sonntag, den 9. September, nachmittags 5 Uhr, findet im Dienstag, den 11. September, abends 8½ Uhr: Vortrag des Herrn Adolf Damaschke über das Thema: Gewerkschaftshaus, Zwei öffentliche Versammlungen Wie ist es möglich, gesunde u. billige Wohnungen zu schaffen? Engel- fer 15, eine Berſammlung im Klubhause, Hauptstr. 5/6, und Obst, Grunewaldstr. 110. [ 204/50 Gäste sehr willkommen. Tages Ordnung: Die Schöneberger Hochbau- Deputation und Achtung! die Streikklausel. Referenten: Hermann Knüpfer und Wilh. Friksch. Zahlreichen Besuch erwartet Der Einberufer. Rixdorf. Socialdemokrat. Verein„ Vorwärts. Dienstag, den 11. September, abends 8½ Uhr, im Vereinsbrauerei- Ausschank, Hermannstr. 214/19: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Jahn:" Humanität und Gewalt". 2. Dis fussion. 3. Bereinsangelegenheiten. Gäfte willkommen. glieder ersucht [ 232/10 Um zahlreiches Erscheinen der Mit Der Vorstand. 55/15 Der Vorstand. statt. Fortsetzung der Diskussion von der letzten öffentlichen Verſainm Achtung! ng Nach Schluß, Buchbinder! Montag, den 10. September, abends 82 Uhr: Zwei grosse öffentliche Versammlungen bei Keller, Koppenstraße 29 und im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15. Tagesordnung: 27516 Geselliges Beisammensein. Zum regen Besuch ladet ein Der Vorstand. Verkaufsstellen: Centrum: Annen: straße 9. Osten: Krautstr. 7. Moablt: Waldstr. 12. Verkaufszeit: morgens 8-12 Uhr, nachmittags 3/ 2-9 Uhr, Sonntags 8-10 Uhr. Von der Reise zurück. 53992] Alte Jacobstraße, em pfiehlt sich, jede Art von Nohrstuhl: geflechten zu den reellsten Preisen dauerhaft und sauber anzufertigen. Bestellungen auf Ausführung von Arbeiten werden in nachbezeichneten weren angenommen: Mettke, Andreasstr. 52. Schulze, Pallisabenstr. 18. Riesenbeck, Stolbergerstr. 11. Witte, Angermünderstr. 3. Lübke, tönigstr. 42. Rüdiger, Barnimstr. 43. Heise, Waldemarstr. 13. Schilling, Blücherstr. 23. Schröder, Korbmacher, 27456] Alexandrinenftr. 20. Wohlbrück, Rirdorf, Wißmannstr. 46. Die Arbeit wird auf Wunsch vom Besteller abgeholt u. wieder abgeliefert. Das Genossenschafts- Bureau ist Dr. Zadek, uevjir. 18 bei Herrn C. Mirow. Tel. IV 3630, Dresdenerstrasse 109. 1. Bericht von der Leipziger Konferenz und der Gewaltakt bes Bytom sti und Bergmann. 2. Verschiedenes. Erscheint alle! Berbaude deutscher Buchbinderei- Belser. Referenten: Stollegen Achtung! Die Lohnkommission. Achtung! Kistenmacher! NB. Die ausgesperrten Kollegen und Kolleginnen versammeln sich Montag früh 9 Uhr im großen Saal des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15. Montag, den 10. September, abends 8/2 Uhr, in Stecherts Festsälen, Andreasstraße 21: Deutscher Holzarbeiter- Verband. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Oeffentliche Versammlung Bezirks Versammlungen. Montag, den 10. Septbr., abends 8% Ühr: Wedding und Gesundbrunnen: bet serrn Raabe, Für den Tages Ordnung: + 106/18 Kolbergerstr. 23. 1. Vortrag des Herrn Richard Wach über Gewerbegerichte. 2. Distuffton. 3. Wahl eines Beitragssammlers zur Bahlftelle Nr. 11, Müllerstr. 7. 4. Werkstatt und Verbandsangelegenheit. 5. Verschiedenes. Bahlreiches Erscheinen notwendig. 13 83 200 Rosenthaler und Schönhauser Vorstadt: bei Wernau, Schwedterstr. 23. Tages Ordnung: Vortrag des Herrn Dr. Weyl über Reform des KrankenversicherungsGesetzes. Diskussion. Verbandsangelegenheiten. Verschiedenes. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es notwendig, daß die Kollegen zahlreich erscheinen. Damen und Gäste haben Zutritt. bei Mann, Often und Nordosten: Strausbergerstr. 3. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Warnst über„ Das Unfallversicherungs- Geset". Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- llfer 15, Zimmer 1-5. Fernsprechev: Amt VII, 353. Countag, den 9. September 1900, vormittags 10 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- lfer 15: Versammlung der Metallschleifer. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Max Schütte über:" Der Wert der Or 4. Berbandsangelegenheiten. ganisation". 2. Distuſſion. 3. Die Mißſtände in den Schweißrejen. Am Montag, den 10. September 1900, abends 8½½ ühr, im Gewerkschaftshaus, Engel- ilfer 15: Vertrauensmännerkonferenz der Former und Berufsgenossen. Montag, den 10. September, abends 81%, Uhr, im Lokal bes Herrn Breuer, Große Frankfurterstr. 117: 95/13 Tages: Ordnung: 1. Bericht über unsren Streit. 2. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Einberufer. Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen u. beschäftigten Arbeiter Berlins n. mng. Mantag, den 10. September, abbs. 8 1hr, im Gewerkschaftshaus, Saal 1, Engel- Ufer 15: die Mitglieder- Versammlung Tages- Ordnung 83/7 latexit? fin 1. Bericht der Delegierten zum Gewerkschaftstartell. 2. Wollen wit Achtzehner- Kommission wieder anerkennen? 3. Berschiedenes. Achtung! Der Vorstand. Achtung! Arbeiter und Arbeiterinnen der Etui- Branche. Montag, den 10. d. M., abends 8 Uhr: Oeffentliche Versammlung Versammlung für den Often aller in der Etui Branche beschäftigten Personen Tages Ordnung: in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tages Ordnung: 1. Unfre Lohnbewegung. Referent: Kollege 2. Diskussion. 3. Wahl einer Werkstatt- Kontrollkommission. 4. Verschiedenes. Referent Ernst Toft. 2. Distuſſion. 3. Neuwahl der gesamten Bezirts: Weinschild. 2. Disfuffion. 3. Wahl einer Lohnkommission. Gäste haben Zutritt. Süden und Südoften: im Märkischen Hof, Admiralstr. 18 c: Tages: Ordnung: 1. Vortrag des Naturheilkünstlers Herrn Lindenau über: Die Be beutung der Naturheilkunde für die Lösung der socialen Frage. Was bietet dieselbe dem Arbeiter?" Erklärt in 2 Meter großen Projektionsbildern. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Nichtmitglieder und Frauen haben Zutritt. Der Vortrag beginnt Punft 814 Uhr. Weften- und Südwesten: in Habels Branerei, Tages Ordnung: Vergmannstr. 57. 1. Bortrag. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Bahlreiches Erscheinen wird erwartet. Friedrichsberg: bei Panthen, Frankfurter Allee 174. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen L. Güth. 2. Diskussion. 2. Verschiedenes. Um guten Besuch dieser Versammlung wird gebeten. im Lokale des, Herrn Beutling, Rummelsburg: Kant und Goethestr.- Ecke. Mittwoch, den 12. Septbr. cr., abends 8 Uhr, Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Distuffion., 3. Erfazwahl der Werkstatt- Kontrollkommission. Alle in Berlin arbeitenden und in Rummelsburg wohnenden Kollegen find ebenfalls verpflichtet, in dieser Versammlung zu erscheinen. Friedrichsfelde: einzen- Allee 30. bei serrn Bube, Donnerstag, den 13. September, abends 8% ur. Zages Ordnung: Uhr. 1. Vortrag des Kollegen Stusche. 2. Verbandsangelegenheit. 3. Wertftattangelegenheit und Verschiedenes. Zahlreicher Besuch wird erwartet. 08 Drechsler..... Sonntag, 9. September, mittags 11 Uhr, in Stecherts Festfälen, Andreasstr. 21: 1. Die Bedeutung der Konsumgenossenschaft für die Gewerkschaften. leitung. 4. Verbandsangelegenheiten. Montag, den 10. September, abends 8 1hr, in Feuersteins Salon, Alte Jakobstraße 75: Es ist heilige Pflicht aller Kollegen und Kolleginnen, bei dieser Vers fammlung zugegen zu sein. Der Einberufer. 25/6 Achtung! Putzer. Achtung! Versammlung der Heizungsmonteure und Helfer. Mittwoch, den 12. September, abends 6½ Uhr, Tagesordnung: 1. Berichterstattung über den gegenwärtigen Stand der Lohnbewegung bei Schiller, Rosenthalerstr. 57: und die Durchführung des Tarifs. 2. Wie fann ein gebethliches Berhältnis Baudeputierten- Sitzung. zwischen Monteuren und Hilfsmonteuren und Helfern geschaffen werden? Dienstag, den 11. September, abends 8½½ 1hr, in Cohne Festfälen, Beuthstraße 20/21: Versammlung der Gas- und Wasser- Rohrleger und Helfer. Tagesordnung: Berichterstattung über den Streit der Gas: und WafferRohrleger und helfer und die neuen Verhandlungen mit der Innung der Gas, Wasser und Heizungsfachmänner. 4 4 Am Mittwoch, den 12. September 1900, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel llfer 15: Versammlung V aller in Metall- Knopffabriken beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Tages Ordnung: 1. Wie verbessern wir unsre Lohn- und Arbeitsverhältnisse? 2. Disfussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Die Kollegen werden ersucht, von jedem Bau einen Kollegen zu ents 131/19 senden, jeder Bau muß vertreten fein. J. A.: Franz Schult, Brunnenstr. 102. Marmor- u. Granit- Arbeiter. Dienstag, den 11. d. Mts., abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Hoffmann( Engl. Garten), Alexanderstr. 27 c: Oeffentliche Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Wie stellen sich die Berliner Marmorarbeiter zum allgemeinen Ausstand, um die Anerkennung des bestehenden Tarifs zu erringen? 2. Verschiebenes. Sn- Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. [ 275/6 Der Vertrauensmann. Von der Neise zurück. Dr. Schaper, Homöopathischer Arzt, Königgrägerstr. 27, 1. ( 53909 11749 Dr. Derrnehl's Mittwoch, den 12. September 1900, abends 8½½ Uhr, in den Arminins- Hallen", Bremerstr. 72-73: " Große öffentl. Drechsler- Versammlung Versammlung für Moabit. Berlins und Umgegend. Tages Ordnung: 1. Unfre Lohnbewegung. 2. Diskussion und Beschlußfassung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Steiner über: Hädels Welträtsel". 2. Diskussion. 3. Berbandsangelegenheiten. Achtung! Parkettbodenleger. Achtung! Achtung! Montag, den 10. d. M., abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaufe, Engel Ufer 15; Versammlung. Tages Ordnung: 1. Wissenschaftlicher Vortrag. 2. Branchenangelegenheit und Verschiedenes. Die Kollegen, die ihr Buch noch nicht haben abstempeln lassen, haben felbiges mitzubringen. Korbmacher. Montag, den 10. September, abends 8½½ Uhr bei Wilke, Andreasstr. 26: Ausserordentl. Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Der Streit in der Kugelforbbranche. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Kollegen zu erscheinen. Andreas- Festsäle, Die Ortsverwaltung. Achtung! Bäcker. Dienstag, den 14. September, nachmittags 3½½ Uhr, in Niefts Festsälen( Inhaber G. Brochnow), Weberstraße 17: Große öffentliche Versammlung. Tages: Ordnung: 1. Was führt die Polizei bezw. Wiegierung gegen uns im Schilde? Referent: Stollege Set fchol b. 2. Unfre Aufgaben im fommenden Winter und Beschlußfaffung über Aufnahme einer Statistit betreffend die Durchführung der Einigungs bedingungen. 3. Berschiedenes. Sahlreiches Erscheinen erwartet Die Lohnkommission. Kürschner! Andreasstrasse 21 Montag, den 10. September, abends 8%, Uhr, Weinstraße 11: Mitglieder- Versammlung. am Andreasplak. Empfehle den geehrten Vereinen und Gewerkschaften meine Säle, 100 bis 1500 Personen fassend, zu Festlichkeiten jeder Art und öffentlichen wie VereinsTages Ordnung: Dr. Elsenpulver[ 102/ 13* DERRNEHL'S REISENPULVER SCHUTZ H.S. MARKE Neue Anmeldungen zu den Abendkursen der Elektra von heute ab täglich und Sonntags born.[ 54202 Prospekte gratis. Prinzenstrasse 55. Bettstellen, Matratzen, Polsterbetten[ 33/ 4+ ist vorrätig in Berlin wegen Umzug bis 22. Septbr., ein à Schachtel 1,50. Bosten, billig zu verkaufen in der Kinderwagen 8-90 M. 3 Sch. 4,25. 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Zwei Zeitungsartikel, einer über die Teuerung und ein andrer über die Gehaltsverhältnisse bei der Feuerwehr, haben den Herrn Branddirektor veranlaßt, einen Abteilungsbefehl in die Welt zu sehen, der das Vorhandensein einer Teuerung der Lebensmittel bestreitet und zugleich die Anfangsgehälter der Feuerwehrmannschaften für ausreichend erklärt. Das Schriftstück lautet nach Angabe der Berliner 8tg.": befferung die Rede sein sollte, so haben jedenfalls die alt dagegen nur 207/10 Pfennige, für 1 Kilogramm Weizenbrot gedienten, bewährten Mannschaften der höheren( Schrippen) im Juni 1900 41%/ 10 Pfennige, im Juni 1894 Gehaltetlassen hierzu weit mehr Anrecht, als die eben in den 356/10 Pf. Die Kartoffeln kosteten in den Markthallen pro DoppelDienst hineingudenden jungen Mannschaften, centner im Juni 1900( in Klammern die Zahlen für Juni 1894) welche noch gar keine Leistungen aufzuweisen haben(?), dafür aber noch recht viel lernen müssen, bis sie mindestens 6,88( 5,68) M., höchstens 9,16( 7,25) M. Ebenso war im ihren Dienst in vollem Umfang selbständig thun tönnen. Für Juni 1900 das Fleisch meist durchschnittlich um ein paar Pfennige die Gesamtheit giebt es wichtigere Dinge zu er- pro Pfund teurer als im Juni 1894, Rindfleisch um 1/ 2-51/ 2 Bf. reichen, und das ist die Versorgung der Witwen und für die verschiedenen Sorten, Kalbfleisch um 3-4 Bf., HammelWaisen und dann die Errichtung von Alterszulagen. Bor fleisch um 4 Pf.; nur Schweinefleisch war in diesem Jahre um allem nehme ich hier von neuem Anlaß, die Mannschaften darauf 1-21/ 2 Bf. billiger. hinzuweisen, daß sich die Abteilung durch Preßnotizen zu feinerlei Schritten drängen läßt, und ungerechtfertigte Forderungen, welche durch die Presse laut werden, vielmehr dazu geeignet sind, mehr hindernd als fördernd zu wirken. gez. Giersberg. " der, wie man sieht, sehr der Korrektur bedarf, noch einen andren Herr Giersberg hat kurz vor dem erwähnten Abteilungsbefeht, erlassen, worin er infolge der außerordentlichen Preissteigerungen" die größte Sparsamkeit" und die Beantragung von Neubeschaffungen nur in ganz dringenden Ein Beitungsartikel, Teuerung" überschrieben, behauptete Ueber die Gehaltsfrage wollen wir uns mit dem Herrn Fällen" empfiehlt. Dieser andre Befehl geht von zutreffenderen n. a., daß in den letzten sechs Jahren die Preise aller Lebensmittel Branddirektor nicht streiten. Wir gestatten uns nur die Vermutung Voraussetzungen aus als in die Höhe gegangen sind. Dies trifft in der Wirt- auszusprechen, daß er gegebenenfalls mit demselben Eifer, mit übrigens nicht, wie die„ Berliner Zeitung" irrtümlich anaus als der ersterwähnte, Beide stehen lichfeit nicht zu. Nach Auskunft des Gewerbe- Kommissariats dem er jetzt die Forderung einer Gehaltsaufbefferung für die nimmt, des Polizeipräsidiums, welchem eine Nachweisung der Preise für Feuerwehrmannschaften als unberechtigt zurückweist, das Anerbieten eine bestreitet die Lebensmittelteuerung, in dem andern aber ist in schroffem Gegensatz zu einander; denn der Roggen, Weizen, Kartoffeln, Rindfleisch, Schweinefleisch. Butter, einer Gehaltserhöhung für sich selber als durchaus berechtigt fichtlich nur die gegenwärtige Tenterung von Gebrauchsgegen Buder, Reis usw. beigefügt ist, sind die Preise zum Teil mur acceptieren würde. Was die andre Frage angeht, ob in den ständen gemeint. Für die Feuerwehrmannschaften kommt nun allerganz unerheblich gestiegen, teilweise sogar niedriger geworden. Die Breissteigerungen für Kartoffeln in den Monaten Zuni und Julieten sechs Jahren die Preise aller Lebens- dings die Teuerung von Gebrauchsgegenständen soweit nicht in Betracht, wiederholen sich aber schon seit langer Zeit alljährlich. Zur allge- mittel in die Höhe gegangen sind", so befindet sich Herr als sie alles, was sie an Kleidung, Heizung, Beleuchtung, Betten usw. meinen Kenntnis wird dies hierdurch mitgeteilt, mit dem Hinweis, Giersberg in einem Irrtum, wenn er das so rundweg abstreiten zu in ihrem Beruf braucheu, geliefert bekommen. Der Herr Brandirettor wie ein die Gehaltsverhältnisse besprechender Artikel, welcher be- fönnen glaubt. Er scheint die polizeilichen Nachweisungen über die Lebens- scheint aber nicht daran zu denken, daß auch die Familien hauptet, daß das Anfangsgehalt zu gering sei, sich auch dieserhalb mittelpreise, auf die er sich beruft, doch nicht mit hinreichender Sorgfalt seiner Mannschaften sich fleiden wollen, warm sizen wollen usw. im Irrtum befindet. Dieser Artikel enthält zu den vielen Un- gelesen zu haben. Aus den bezüglichen Veröffentlichungen des Wenn Herr Giersberg die Gehälter für ausreichend hält, weil er wahrheiten unter andrem auch die, daß nichts geschehen sei, um Berliner Statistischen Amts, die jetzt bis Juni 1900 vorliegen, er irrigerweise glaubt, es gebe teine Lebensmittelteuerung, so müßte die Verhältnisse aufzubeffern. Diesbezüglich sei nur auf die Ver- giebt sich nur, daß die Preise einiger allerdings er gleichwohl die Gehälter mindestens aus dem andern Grunde für mehrung der Stellen in den Gehaltsklassen hingewiesen, wodurch wichtiger Lebensmittel in Berlin gegenwärtig unzulänglich halten, weil er bewirkt wird, daß der Jüngste aus der I. Gehaltsklasse 1884, feinem eignen Geständnis 1 aus der II. 1888, der III. 1892, der IV. 1894, der V. 1896 und 3 war etwas niedriger als vor ein und zwei zufolge-weiß, daß eine Teuerung von Gebrauchsgegenständen der VI. Gehaltsflaffe im Jahre 1898 eingetreten ist. Es liegt Jahren, aber entschieden höher als vor ses besteht. 16 gar feine Veranlassung vor, die niederen Gehalts. Jahren sind. So war der Durchschnittspreis für 1 Kilotlassen aufzubessern, und wenn einmal von einer Auf- gramm Roggenbrot im Juni 1900 24/10 Pfennige, im Juni 1894 Hollbuite 10 Weald Co A. Jandorf& Co C. Spittelmarkt 16/17.* SW. Leipzigerstr. 64. SW. Belle- Alliancestrasse 1-2. Glas • Dessertteller, gepresst Zuckerschalen, gepresst Compotschalen, gepresst. Butterdosen, gepresst: Likörbecher mit Goldrand. Bierbecher mit Goldbuchstaben. Zuckerschalen, geschliffen Biertulpen, geschliffen Käseglocken, geschliffen Weingläser . 5 Pl Pf. 15 Pf. 12 Pf. 18 Pt. :. 20 PL. : i: 6. Pf. :: 20 Pf. 38 Pf. . 23 Pf. 11-801 Porzellan Speiseteller, gerippt ca.19 ctm. Speiseteller, gezackt, ca. 23 ctm, 14 PL Kaffeetassen, grosse Form, gerippt Kaffeekannen, Inhalt ca. 6 Tassen ca. 23 ctm. 18 Pf. 20 Pf. 12 Pf. .. 33 Pf. . ca. 19 ca. 21 ca. 24 ctm. Teller, rokoko Veilchenmuster 15 Pf. 20 Pf. 25 Pf. Kaffeebecher, bunt decoriert 9 Pf. 55 Pf. Kaffeetassen, bunt mit Schrift Riesentassen, bunt mit Schrift 15 Pf. 10 PL. Butterdosen, Inh. ca. 2 Pfd., bunt decoriert ● :. 23 Pf. 55 Pf. 35 Pf. . 15 Pf. 48 Pf. 55 Mk. falaust Kandle Steingut dok! You Speiseteller, gerippt, ca. 19 23 ctm. 7 Pf. 8 Pf. ca. 19 23 ctm. Speiseteller, blau Zwiebelmuster 8 Pf. 10 PL. bunt muster Waschbecken, curiert 45 P. 55 P. 65 Pt. Schneidebrettchen, blau Zwiebel- 18 Pf. Kaffeebecher, bunt und blau Zwiebelmuster Pf. Kuchenkörbe, oval 20, Zwiebelmust. 33 Pr. Nudelrollen 32 Pf. blau Zwiebelmuster 42 Pt. muster Salz- u. Mehlmesten, blau Zwiebel- 68 Pf. Satztöpfe, blau Zwiebelmuster, Satz 6 Stück 1k. 35 13 Salatschüsseln, gerippt, blau Zwiebelmuster, 120 Waschgarnituren, 6 Stück decoriert, 5 Teile 165 225 265 Mk. Mk. Mk. Wirtschafts- Artikel Kristallgläser Likör- u. Madeiragläser Champagnergläser Bowlen- u. Wassergläser 18 Pt. Emaille Ovale Wannen ca. 35 1. 40 45 15 Mk. 165 Mk. Kuchenteller, bunt decoriert Kaffeeservices, 5 Teile für 2 Personen neublau lackiert Kaffee- und Zuckerbüchsen, 18 PL. Messerputzmaschinen 45 50 55 ctm. Durchm. Salz- und Pfefferstreuer:: 6,75 Mk. 9. Pf. 220 235 Mk. Mk. Console für Sand, Seife, Soda 90 Pt. Topfdeckelhalter 35 Pf. Waschständer 55 Pf. Waschständer, extra stark 95 Pf. Strahlenregler Teppichfegmaschinen, y 7,25 Mk. 12 Pf. The 1. 2,50 Mk. Küchenschüsseln ca. 36 40 45 ctm. Durchm 10130938 Pt. 45 Pf. 75 Pt. Pr 90 Pf. Kaffeekannen, neublau, 33, 40, 50, 60 Pt. Wasserkessel, ca. 22 od. 24 ctm.. ca. 22 od. 24 ctm... 48 PL Eimer, neublau und marmor, ca. 28 ctm.. Eimer, decoriert, mit Deckel, ca. 28 ctm. Tassensiebe, neblau und weiss Esslöffel Kinderbecher, decoriert 225 Mk. Waschtische, viereckig. lackiert 2,25 Reibemaschinen Express 120 Duplex 1,50 Mk. Fleischschneidemaschinen, verzinnt oder lackiert 3,30 .17 PLA GOO Menagen, 7 Pf. 20 Pf. mit vernickelt. Beschlag, Pfeffer, Salz, Senf, ganz besonders preiswerth. Putz- u. Wichskasten, extra stark, nur solange der Vorrat reicht 28 Pf. 1. 5,00 Mk. Klammern, Schock 12 Pf. Fussbänke 42 P 48 F Pf. Scheuertücher ca. 60 60 ctm. 60'80 ctm. 60/80 ctm. Köper 9 Pf. 12 Pf. 15 PL... D 2 Für den Inhalt der Inferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 9. Sept. Freie Volksbühne. Seifing: Theater. 2. Abteilung( blaue Karten). Die Macht der Finsternis. Anfang 23% Uhr. Opernhaus. Urania Freie Volksbühne Taubenstrasse Im Theater abends 8 Uhr: Eine Wanderung durch die Pariser Weltausstellung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Invalidenstr. 57/62. Der Bärenhäuter. Tägl. Sternwarte. Anfang 7 Uhr. Montag: Die Abreise. faufte Braut. Die ver Schauspielhaus. Die Welt, in der man fich langweilt. Anf. 72 Uhr. Montag: Egmont. Nenes Opern Theater( Kroll). Die Fledermaus. Anf: 72 Uhr. Montag: Die Fledermaus. Deutsches. John Gabriel Borkman. Anfang 72 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Die versunkene Glocke." Montag: Der Probekandidat. Berliner. Die arme Löwin. Anfang 7 Uhr. Montag: Ueber unfre Kraft. Lessing. Der Bund der Jugend. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Nachmittags 5-10 Uhr. CASTANS PANOPTICUM Neu! Graf Waldersee in der Tropen- Uniform. Kampf eines deutschen Seesoldaten mit Boxern bei Tientsin! Die sensationellen lebenden Photographien: Russische Spri II. Abteilung: Heute nachmitt. 23 Uhr, im LessingTheater: Die Macht der Finsternis. Die 2. Serie der Vorstellungen beginnt am 23. Sept. im Carl Weiss- Theater mit Björnstjerne Björnsons: Ueber unsre Kraft.( I. Teil). Für die Mitglieder der I. Abteilung muss der Oktober- Beitrag bis zu diesem Sonntag entrichtet sein. Mitglieder zur 7. Abteilung können sich in allen Zahlstellen melden. 230/17 Die neuen Mitgliedskarten liegen in den Zahlstellen zum Abholen bereit. Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. Neue freie Volksbühne Die erste Vereins- Vorstellung findet nicht, wie angegeben, am 16., sondern am 23. September im Thalia- Theater, Dresdnerstr. 72, statt. Zur Aufführung gelangt: Refibenz. Die Dame von Wagi Nationale Streichkapelle. Trauer Anfang 7 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Jugend. Montag: Die Dame von Marim. Neues. Der weiße Hirsch. Vorher: Ein Jnterview. Anfang 7%, Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Weften. Der Zigeunerbaron. Anf. 71 Uhr. Nachm. 8 Uhr: Der Freischütz. Montag: Der Barbier von Sevilla. Die schöne Galathee. Schiller. Faust.( 1. Teil.) Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Maria Stuart. Montag: Fauft.( 1. Teil.) Central. 72 Uhr. Die Geisha. Anfang Nachm. 3 Uhr: Die Fledermaus. Montag: Die Geisha. Thalia. Der Liebesschlüssel. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Luisen. Der Pelikan. 8 Uhr. Anfang Nachm. 3 Uhr: Othello, der Mohr von Benedig. Montag: Der Pelikan. Passage- Panopticum. Marokkaner ( 11 Mädchen, 8 Männer, 3 Kinder). Vorstellung stündlich. Von 7 bis 102 Uhr: Théâtre variété. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Täglich: Theater- und Specialitäten- Vorstellung Der Sängling. Carl Weik. Rabale und Liebe. Poffe mit Ges. in 1 Att v. B. Richter. Anfang 72 Uhr. Nachm. 4 Uhr: Die Borer in China. Montag: Kabale und Liebe. Belle Alliance. Gin Musik von Thiele. Neu! Spreelottchen, oder: Ein Sommerfest in Riautschou. Volksstück mit Gesang und Tanz in Anfang 7½ Uhr. oler Einfall. 2 Atten von War Reichardt. Muft Montag: Dieselbe Vorstellung. Metropol. Specialitätenvorstellung. Der Mandarin von Tfing- lingting. Anfang 71/2 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo. Specialitäten- Vorstellung. Venus auf Erden. Anfang 72 Uhr Montag: Dieselbe Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sanger. Anfang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Palast. Specialitäten Vorstellung. Puffschnutchen. Anfang 7 Uhr. Montag: Diefelbe Vorstellung. Passage Panoptikum. Speciali täten Vorstellung. Montag: Dieselbe Borstellung. Urania. Juvalidenstr. 57/62. Saal: von Schmidt Tanzkränzchen. Secessions- Bühne. Eröffnungs- Vorstellung 15. September 1900. Komödie der Liebe. Von Henrik Ibsen. Vorverkauf an der Tageskasse. skasse Thalia- Theater Dresdenerstr. 72/73. Novität! Heute und folgende Tage: Novität! Täglich abends von 5-10 Uhr: Der Liebesfchlüffel. Sternwarte. Große Ausstattungspoffe mit Gefang ( im Theatersaal): Eine Wande- und Tanz in 3 Atten von Jean Kren und rung durch die Pariser Welt. Schönfeld. Musik von M. Schmidt. ausstellung. Zanbenstr. 48/49. Abends 8 Uhr Montag: Dieselbe Vorstellung. Anfang präcise 72 Uhr. Schiller Theater Apollo- Theater. ( Wallner Theater). Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Trauerspiel in 5 Aufz. von Schitter. Sonntag, abends 8 Uhr: Faust, 1. Tell, zweiter Abenb. Montag, abends 8 Uhr: Faust. 1. Teil, zweiter Abend. Dienstag, abends 8 Uhr: Freudlose Liebe. Hierauf: Die Schulreiterin. Um 92 Uhr: olist 081 Der Vater Trauerspiel in 3 Akten von A. Strindberg. ( Emanuel Reicher'sches Ensemble). Regie: Herr Friedrich Moest. Mitgliedskarten werden nur noch beim Kassierer umgetauscht. Neue Mitglieder werden noch in nachstehenden Zahlstellen aufgenommen: Norden: Fritz Schrader, Stralsunderstr. 63. E. Dieke, Ackerstr. 123. Krech, Chausseestr. 64. E. Knapp, Grünthalerstr. 5. E. Schmidt, Treskowstr. 22. Löhr, Ackerstr. 38 II. Nord- West: H.Becker, Gotzkowskystr.9. Pflaumbaum, Rostockerstr.18. Nord- Ost: W. Schrolle, Landwehrstr. 3. Süd- West: C. Werling, Zossenerstr. 32. H. Landgraf, Neuenburgerstr. 15. J. Pech, Möckernstr. 120. Süden: H. Bobsien, Kommandantenstr. 62. Süd- Ost: Th. Stampehl, Mariannenstr. 26. H. Köhn, Nannynst. 83. H. Kaufhold, Wrangelstr. 52. M. Heerde, Mariannen- Ufer 2. Osten: W. Tabert, Markusstr. 14, Eing. Grüner Weg. Paul Gees, Rüdersdorferstr. 18. Centrum: J. Rieger, Veget. Speisehaus, Gontardstr. 1. Johannisthal: August Krause, Parkstr. 3. Steglitz: A. Dureck, Schlossstr. 75. Schöneberg: Arendt, Cheruskerst. 2. Sonntag, den 16. September, Nachmittags 2 Uhr, im Schiller- Theater, Wallner Theaterstr. 35, Extra- Vorstellung: ,, Des Meeres und der Liebe Wellen" von Grillparzer. Karten für Mitglieder und Gäste sind nur in den durch fetten Druck hervorgehobenen Zahlstellen zu haben. Safenheide 108-114. I.A.: H. Neft, Kassierer, Georgenkirchstr. 24 a. 1. A.: H. Neft, Kassierer, Georgenkirchstr. 24 Neue Welt. Täglich: Hafenheide 108-114. Konzert u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Sonntag und Donnerstag: Im Bal champêtre: Grosser Festball. Anfang 4 Uhr. Jeden Mittwoch: Grosses Kinderfest mit Gratisverlosung. Jeden Donnerstag: Grosses Feuerwerk. Kaffeeküche, Karnsfells, Marionettentheater ze. täglich geöffnet. [ 48482* Alles Nähere durch die Tagesanschläge an den Säulen. A. Fröhlich. Wo amüsiert man sich grossartig? 1 Hasenheide 21 und Jahnstr. 8 in Schnegelsbergs Festsälen, Ing. Max Schindler. Telephon: Amt IV Nr. 1132. Sente: Grosser Ball, ats. Specialität: Gigarren- Regen, verbunden mit Schlangen- u. Bonbon- Regen u. diversen Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Empfehle den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabriten 2c. meine Säle, 300 und 1200 Personen fassend( mit Bühne) zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art.[ 51429* Venus auf Erden. Graumanns Festsäle, früher Renz, Palast- Theater Cirkus Busch. früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Direttion: Winkler und Fröbel. Sonntag, den 9. September: Das Riesen- SeptemberProgramm. Neu! Puffschuntchen. Neu! ( Bahnhof Börse.) Sonnabend, den 15. September Eröffnung. Preise der Pläge wie ge wöhnlich. Vorverkauf ab Mittwoch den 12. an der Staffe und im„ Invalidendant". Schweizer Garten. Große Poffe mit Gesang v. E. Braune. Buff, Klempnermstr.: Dir. R. Winkler. Nini Bülow, Chansonnetten- Diva. Garry Truppe, Grand GrotesquePantomimisten. Molly Verch, G centric- Chansonnette. The Bernards, Am Königsthor. Am Friedrichshain. Riesen Luftatt. Mr. Bobbi, mit Sonntag, den 9. September: feiner dressierten Hundemente. Außerdem nur erfiklaffige Künstler Extra Vorstellung und Specialitäten. Anfang 7 Uhr. Kasseneröffnung 6 Uhr. Deutsche Konzerthallen Spandaner Brücke. Täglich 4 ausländische Kapellen 4 Gr. Theater- Vorstellung. Zoologischer Garten Heute Sonntag 50 Pf. Entree: Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Von 4 Uhr nachm. Triple- Konzert. Ab 5 Uhr in der ,, Waldschänke": Berliner Bläser- Corps. In der Völker- Arena": ( Mittw. u. Sonnab. Aktionäre frei!) P der engagierten Specialitäten. Volks- Beluftigungen. BALL 01 Entree 30 Pf. 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Morgen Montag: Soiree und Tanz. Tanz frei. Diese Soireen finden regelmäßig statt: Sonntag, Montag, Donnerstag. Montag und Donnerstag: Tanz frei. Alle andern Tage find die Säle für Hochzeiten, Festlichkeiten u. Berfamine lungen, ebenso f. Vereins- Vorstellungen und Matineen( Hoffmanns Nordd. Sänger) bestens empfohlen. Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagfäulen. Empfehle mein Lokal zu Festa lichkeiten und Verfammlungen. 49742*] C. F. Walter. Fritz Raus Parkrestaurant, Johannisthal, Parkstraße, früher Berlin, Staligerstraße. Jeden Sonntag: Gr. Ball. Raffee: Kegelbahn. Ausspannung. füche. Vereinen u. Gesellschaften Ertrapreise. Auch im Winter Familien- Kaffeefüche, Ltr. 60 f. 53102* H. Kriegers Festsäle, * Wasserthorstr. 68. Empf. meinen Saal Vereinen und Gewerkschaften zu Versammlungen 11. Festlichkeiten. Jeden Sonntag, Dienstag u. Sonnabend öffentl. Tanz. 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Der Ausschuß bewilligte sei denn, der Standesbeamte macht eine Ausnahme. Wenden Sie sich an Die Täschner und Kofferarbeiter waren am Freitag fehr folonne 300 M. zur Beschaffung von notwendigen Geräten über- Geburtsschein, Ihre Braut nur wenn sie unter 21 Jahre alt ist auch die der Familie 300 M.; ebenfalls wurden der Arbeiter- Samariter- ihn, aber vor dem 27. November wird er Ihre Heirat nicht ermöglichen fönnen. Junger Genoffe. 1. Sie bedürfen zur Heirat nur Ihren zahlreich im großen Saal des Gewerkschaftshauses versammelt. Der wiesen. Referent Aßmann besprach die Ursachen und den Verlauf des stunde ftatt. Die anwesenden 700 Sänger ehrten zu Beginn das zweckmäßig, gleich bei der Eheschließung zu standesamtlichem Protokoll Thre Anschließend an die Ausschußsizung fand eine Uebungs- beglaubigte Ginwilligungserklärung ihres Vaters. 2. Jawohl: es ist sehr Streits der Militäreffekten- Sattler und führte dann aus, daß auch die Andenken des Genossen Liebknecht durch den Gesang des Lieds: Vaterschaft zu Ihrem Kinde anzuerkennen und die Namensumschreibung zu Branche der Täschner und Kofferarbeiter im nächsten Frühjahr in eine, Gin Sohn des Voltes". Lohnbewegung einzutreten gedenken, und daß eine Vertrauensmännerbeantragen. Durch Ihr Anerkenntnis erhält Ihr Kind den urkundlichen Nachweis, daß es die vollen Rechte eines ehelichen Kinos Konferenz hierzu folgende Forderungen aufgestellt habe: Abschaffung Der Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter hielt am hat. Die Geburtsurkunde müssen Sie mitbringen. 1000. Ja. der Accordarbeit, Minimallohn 24 M., für Ausgelernte sowie für 3. September feine regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Zunächst A. V. 26. 1. Die Frau soll ihren Anspruch nochmals schriftlich Hilfsarbeiter 21 M., für Stepperinnen 18 M., für besser bezahlte ehrte die Versammlung in üblicher Weise den verstorbenen Kollegen geltend machen und, falls sie abgewiesen werden sollte, sich an den Magiftrat Arbeitskräfte 10 Proz. Lohnerhöhung, für Ueberstunden 25 Proz. Nezel, worauf Paul Jahn in einem beifällig aufgenommenen eventuell späterhin an die Stadtverordneten- Bersammlung wenden. Es ist Au, chlag, Bezahlung der gesetzlichen Feiertage und Freigabe des Vortrag über materialistische Geschichtsauffaffung sprach. Neu auf- auf focialdemokratische Anregung hin von den städtischen Behörden begenommen wurden neun Kollegen. schloffen, in solchen Fällen, die der staatlichen Unfallversicherung nicht unterDie Situation des Streits der Militäreffekten- Sattler wurde liegen, den gewähren, sowohl vom Referenten wie von den Diskussionsrednern als eine günstige bezeichnet. nicht ein einziger abtrünnig geworden. Die Streitbrecher, welche Von den Streikenden sei auch noch die Fabrikanten gefunden haben, seien Leute, die noch nie in der Sattlerei gearbeitet haben, und die deshalb auch nichts leisten können, so daß also durch diese Elemente wenig an den guten Aussichten der Bewegung geändert werde. Als ein Zeichen dafür, mit welchen Mitteln sich manche Fabrikanten zu helfen suchen, wurde mit geteilt, daß eine hiesige Firma von einem Halleschen Fabrikanten einen Posten Tornister gekauft habe, welche diesem als unbrauchbar von dem betreffenden Bekleidungsamt zurückgesandt worden seien. Diese unbrauchbare Ware solle nun jedenfalls in Berlin geliefert Die Versammlung endete mit der Annahme einer Resolution, worin die Privatsattler sich verpflichten, den Streit der MilitäreffektenSattler mit allen Kräften zu unterstützen. werden. tagte am 5. September für den Stadtteil Moabit bei Hube, KirchEine mäßig besuchte Verbandsversammlung der Schneider Bedeutung der Unternehmerverbände im wirtschaftlichen Kampf der straße 27. In derselben referierte das Mitglied Ritter über:" Die Arbeiter." Nach diesen mit Beifall aufgenommenen Ausführungen erfolgte die Besprechung lokaler Angelegenheiten. D. 5. 1. Die ländliche Arbeiterin unteranstalt, Klosterstr. 41, wenden. fichert wären. 2. Ja, die Betreffende müßte sich an die Bandes- Berſicherungspflicht eingeführt ist. 2. Die Unfallverlegte tann in der Regel nicht ver liegt ber Invalidenversicherung, der Krankenversicherung jedoch nur, wenn durch Beschluß der Kommunal- oder Provinzialbehörden die Versicherungslangen, nur an ihrem Wohnort behandelt zu werden. 3. Sprechen Sie in der juristischen Sprechstunde vor. Emil G., Charlottenburg. Nein. Schöneberg. Am Montag, den 3. September, fand bei Obst her Sprechen Sie, möglichst mit dem Wietsvertrag, in der juriſtischen vor. eine Versammlung des Socialdemokratischen Vereins statt, welche ihr, so steht ihr selbstverständlich auch ihrem Sohn gegenüber strafrechtSat die Mutter gemietet und gehören die Sachen sich mit der Frage: Politik in den Gewerkschaften" beschäftigte. licher und civilrechtlicher Schutz zur Seite. P. S. 1. Die Invaliden Außer dem Genossen Pfeiffer standen sämtliche Redner auf dem rente ist unabhängig von einer Altersgrenze, fie fritt mit erlangter ErwerbsStandpunkt, daß Parteipolitik in den Gewerkschaften streng fern- unfähigkeit ein; die Altersrente sett Vollendung des 70. Lebensjahrs voraus. gehalten werden muß, dagegen eine Stellungnahme zu allgemeinen 2. Der Krankenkasse gehört der versicherungspflichtige Arbeiter auch dann an, politischen Fragen unbedingt nötig ist. Unter Vereinsangelegen- frankenversicherungspflichtig ist, geht aus Ihrer Darlegung nicht hervor: wenn fein Arbeitgeber die Anmeldung unterlassen hat. Ob Ihr Vater heiten wird der Steinarbeiter Albert Kleinert wegen- ländliche Arbeiter sind in der Regel der Krankenversicherungspflicht nicht folidarischen Verhaltens bei der letzten Lohnbewegung der Stein- unterworfen. Sprechen Sie eventuell mit den etwaigen auf den Fall sich arbeiter einstimmig ausgeschlossen. beziehenden Papieren in der juristischen Sprechstunde vor. Stettin. Ja. Berliner Arbeiter- Vertreter- Verein. In der am DonnersRigdorf. Am 3. d. M. tagte hier der Verband der Möbeltag abgehaltenen Versammlung sprachen Warnst, Simanowski polierer. Frau Dr. Weyl sprach zunächst in einem recht interessanten Marktpreise von Berlin am 7. September 1900 und Dähne über die Pariser Weltausstellung, welche sie als Dele- Vertrag über das Thema: nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. Proletarierkinder". Die Referentin+) Weizen, gut D.- Ctr.| 15,50) 15,48 Startoffeln, neue, D- Str. gierte des Reichs- Versicherungsamts besucht haben, um die Arbeiter- legte u. a. in treffenden Beispielen dar, wie das Kapital bestrebt ist Rindfleisch, Keule 1 kg versicherung andrer Länder mit der deutschen zu vergleichen. Die nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder von frühester Jugend do. Bauch Redner schilderten den Gesamteindruck, den sie von der Weltausstellung an auszubeuten. In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, wie Schweinefleisch empfangen haben, als einen großartigen, jedoch sei es ihnen, da sie die hiesigen Unternehmer trotz des Polizeiverbots Kinder mit dem der franzöfifchen Sprache nicht mächtig sind, nicht möglich gewesen, Austragen von Backwaren, Zeitungen usw. schon zur frühen Morgen fich über Einzelheiten eingehend zu unterrichten. Das treffe auch für stunde beschäftigen. die Arbeiterversicherung des Auslands zu, zu deren Studium sie hauptsächlich die Ausstellung besucht haben. Eine besondere Besprechung deffen, was die Ausstellung auf dem Gebiet der Arbeiterbersicherung bietet, wurde für eine der nächsten Versammlungen in Aussicht gestellt. 1 Briefkasten der Redaktion. " toggen, gut ere, gut --Kalbfleisch Hammelfleisch 1,20 mittel " 15,46 15,44 gering 15,42 15,40 6,- 41,60 1,20 1,20 n " 14,80-, B " 1,60 1,10 mittel gering 1,60 1" " 1,60 1,20 " " 15,40 14,90 Butter 2,80 2,20 " mittel gering 14,80 14,40 Eier 60 Stüc 4, 2,60 " 14,30 13,90 Karpfen 1 kg 2, *) Safer, gut 16,10 15,20 2,60 1,40 " " mittel gering 15,10 14,20 2,60 1,20 " 2,- 1,20 Nichtstroh 7,- 6, Barsche 1,80 0,80 Sen 7,20 5,10 Schleie 2,50 1,20 40, 25, Bleie 1,40 0,80 45, 25, Streble 70, 30, Erbsen Speisebohnen Linsen †) ab Bahn. Aale Bander 14,10 13,20 Hechte wer Schot 20,00 2,50 Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. 2. M., Köln. 1. Eine deutsche Geschichte vom socialdemokratischen Arbeiter- Sängerbund. Am 2. September fand eine Ausschuß- Gesichtspunft aus giebt es bisher leider noch nicht. 2. Schloffers Weltfigung des Bundes statt. Man ehrte vor Eintritt in die Tages- geschichte. 3. Scherers deutsche Litteraturgeschichte. 4. Harts Weltlitteratur. ordnung das Andenken des Genossen Liebknecht und des Mitglieds A. N., Chauffeestraße. 1. Eine Identität liegt nicht vor. Ob Kretschmar, welcher beim Sängerfest in Weißensee seinen Tod fand, b. Kiderlen Wächter mit v. Ketteler verwandt ist, wiffen wir nicht. durch Erheben von den Plägen. Zur Aufnahme haben sich zwei 2. v. Kiberlen- Wächter war Gesandter in Kopenhagen, ist jetzt Gesandter*) frei Wagen und ab Bahn. Vereine gemeldet, dieselben wurden aufgenommen. Aus dem seitens in Bukarest. Produktenmarkt vom 8. September. Der Getreidemarkt blieb des Vorstands gegebenen Bericht vom Sängerfest ging hervor, daß der Manns Namen mit Ihres Manns und Ihrer Einwilligung erhalten. ben Feiertags halber geschlossenen Märkten Destreich- Ungarus und Frank: R. 1. Ihr voreheliches, außer der Ehe geborenes Kind kann Ihres heute fast ganz leblos, was hauptsächlich mit dem Ausbleiben der Kurse von Unglücksfall auf dem Wasser, durch welchen drei Personen ihren Tod Ist das Kind von Ihrem Manne gezeugt, so genügt ein notarielles oder reichs zusammenhing. An dem Frühmarkt war von Umsäßen überhaupt fanden, weniger auf Unvorsichtigkeit als auf die unordnungs- gerichtliches Anerkenntnis der Baterschaft durch ihn und sein Antrag, das teine Rede. Mittags war die Tendenz bei ebenfalls minimalen nomine mäßige Beschaffenheit eines der Boote zurückzuführen ist. Das Kind im Standesamtsregister umzuschreiben. Ist der Vater des Kinds ein fest; Preise im Anschluß an leicht erhöhte Notierungen in Nordamerika bei Fest selbst wird in allen seinen Teilen als gelungen bezeichnet. andrer, so ist seine und Ihre Einwilligung erforderlich, die in Ihrem uns gut behauptet. Für Roggen waren einige Reflektanten zu gestrigen Am Feste nahmen ca. 20 000 Personen teil. Die Arbeiter- Samariter: Falle notariell oder gerichtlich zu beglaubigen wäre. Auf Grund der Schlußpreisen am Markt, doch fehlten die Abgeber. Weizen war weder ge kolonne wurde lobend hervorgehoben, sie habe insbesonders bei dem notariellen oder gerichtlichen Urkunde ist dann der Antrag auf Umschreibung fragt noch offeriert. Inländisches Getreide ist knapp und ziemlich hoch ge= traurigen Unglücksfall bewiesen, daß sie sich bei Volksfesten 2c. un juristischen Sprechstunde vor. bei dem Leipziger Standesamt zu stellen. Sprechen Sie eventuell in der halten, russischer Roggen zu rentablen Preisen zu haben. Nennenswerte entbehrlich gemacht hat. 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