Nr. 287. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit illustrierter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Poft Bettungs Preisliste für 1900 unter Mr. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. = #rfcheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblatt. 17. Jahrg. Dte Juferttons- Gebuye beträgt für dte fechsgefpaltene Rolonets getle oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereins und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Bleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Mernsprecher: Bmt 1, Mr. 1508. Telegramm Adresse: Bocialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Sonntag, den 9. Dezember 1900. Zur Neubewaffnung der Feldartillerie. als sicher annehmen, daß die artilleristische Neubewaffnung im " Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Gesez, als auch durch die jüngst erfolgte Errichtung der Arbeits" Wird die Feldartillerie wirklich schon in diesem oder im In dem Entwurt werde nur das zunächst Erreichbare gefordert. nächsten Jahre mit neuen Geschüßen versehen, so darf man Am Schluß der Begründung wird gesagt: Sowohl durch dieses Jahre 1898 genau so übereilt geschah, wie jene der Infanterie tam mern verfolge die Regierung das Werk der Erziehung: Die Regierung beDer civis germanicus hat immer eine angenehme Ab- 1887. Die Hauptschuld an solchen Vorkommnissen trägt und der socialen Organisation. wechslung. Bald giebt es eine Milliarden verschlingende freilich der Reichstag, der fast jeden Wunsch der Militär- kunde damit, welch großes Vertrauen sie in die ArbeiterFlottenvorlage, dann ein viele Millionen kostendes Kolonial- verwaltung unterthänigst erfüllt und diese daher zu immer organisationen fezze, deren erzieherische Kraft sie schätze. abenteuer, dann erscheint ein bißchen Brotwucher auf dem neuen Forderungen anspornt. Namentlich neue Waffen Die Gewähr des socialen Fortschritts werde durch das Gesetz der Plan und jetzt hat er auch noch das Vergnügen, vor der Neu- kann der Kriegsminister bon den Hurra- Parteien ver- Einsicht und den loyalen Verhandlungen der beiden bewaffnung der Feldartillerie zu stehen. Und zwar obwohl die langen, so viel er will, er erhält sie immer, obwohl gegnerischen Parteien anvertraut. Die fortwährende, in deutsche Feldartillerie erst im Jahre 1898 mit einer neuen die Bewaffnung im Kriege gar nicht die große Rolle spielt, stetigem Fluß sich befindende ökonomische Entwicklung, Feldkanone( Konstruktion 96) ausgerüstet wurde. Es soll die ihr bei solchen Reichstags- Verhandlungen zugeschoben beren legtes Ende niemand kenne, macht es allen weit also das legtgenannte Geschütz schon nach einem Gebrauch wird. So war z. B. das französische Chassepotgewehr den blidenden, vorurteilsfreien Männern zur Pflicht, bon nur 2-3 Jahren zum alten Eisen geworfen werden. deutschen Gewehren vielfach überlegen und dennoch zogen die sich ernstlich zu bemühen, der socialen Entwicklung neue friedliche Dies läßt aber tief, sehr tief blicken, denn es ist ein Beweis Franzosen den fürzeren. und fruchtbare Bahnen zu eröffnen. dafür, daß die Neubewaffnungen in Deutschland nicht mit Zum Schlusse möchten wir noch auf das Dementi einjener Ruhe und leberlegenheit geschehen, gehen, das die Tintenfuli des Oberpatrioten Krupp Politische Uebersicht. welche im Interesse der Sparsamkeit zu fordern sind. Bei wegen der Neubewaffnung der deutschen Feldartillerie loswohlbedachten, nicht überſtürzten Neubewaffnungen, sei es mit ließen. Daß Herr Strupp mit einem neuen Feld Berlin, den 8. Dezember. Gewehren oder Geschüßen, ist es thatsächlich nahezu un geschütz momentan hausieren geht, wird wohl niemand leugnen Profefforen gegen den Brotwucher. möglich, daß Waffen schon nach 2-3 Jahren wieder bei wollen, da ja das Militär- Wochenblatt" vom 25. August Der Verein für Socialpolitik" versendet soeben an seite geschoben werden. dieses Jahrs( Nr. 78) sehr genaue Angaben über dieses seine Mitglieder den ersten Band bemerkenswerter Beiträge neueste Mordwerkzeug, das ein Kaliber von 7,5 Centimeter 3 ur neuesten Handelspolitik Deutschlands"( Leipzig, hat und den Namen„ Schnellladekanone 99" führt, brachte. 1900. Berlag von Dunder u. Humblot). Der Verein hat bekanntlich auch die Wenn aber Herr Krupp eine neue Kanone erfindet, so wird letzte Aera der Handelsverträge mit seiner großen Publitation„ Die fie in Deutschland nahezu gewiß eingeführt, was ja jeder- Sandelspolitik der wichtigeren Kulturstaaten in den letzten Jahrzehnten" eingeleitet und begleitet, die, wie man auch in Einzelheiten und grundsäglich über sie urteilen mag, in ihren Materialsammlungen und historischen Nachweisen sehr wertvoll gewesen sind. Die jetzt erscheinenden Beiträge zur neuesten Handelspolitik haben sich nach den eigenen Worten des Leiters der Publikationen, den wir seinerzeit im Auszug veröffentlicht haben, ist eine umfang des Herrn Schmoller, ein bescheideneres Ziel gesezt, fie reiche Begründung beigegeben. Als besondere" Anhänge" find greifen nicht so weit aus und so lange zurüd; sie bedie analogen Geseze einer ganzen Reihe von Staaten im Wortlaut schränken sich auf einige wenige Hauptfragen und Hauptstaaten beigegeben. Zum Teil sind diese unfren Lesern bekannt, auf einzelne und auf ein Jahrzehnt. Dafür sollen sie diesmal aber, was tein andre greifen wir vielleicht gelegentlich zurück. Für heute seien übler Vorzug ist, alle so zeitig erscheinen, daß sie vor Abschluß aller einige wichtige Punkte aus den Motiven selbst herausgegriffen. neuen Verträge in den Händen„ der Sachkenner" sein können. Ebenso wie die Entwicklung der Gewehre seit den In einem Tabellenwerk wird zunächst nachgewiesen, daß die Die diesmalige Bescheidenheit des quantitativen Umfangs Tezten großen Kriegen zwei Abschnitte zeigt, bisher in Frankreich bestehenden Schiedsämter in nicht genügendem der Publikationen wird nächst der drängenden Zeit auf Geld; finden wir diese auch bei der Artillerie. Im ersten, Umfange von den Beteiligten angerufen worden sind; die Schä- mangel entschuldigend zurückgeführt. Herr Schmoller selbst muß der bis gegen das Ende dieses Jahrzehnts währte, sehen wir digungen des Ausstands zu vermindern, sei der Zweck des Gesezes. in nicht mißzuverstehender Deutlichkeit in seiner Vorrede vom Geschütze, die beim Schuß infolge des auch nach rückwärts Dieser solle erreicht werden durch die" Organisation der 10. November 1900, nachdem am 22. Oktober 1900 das Subsidienwirkenden Gasdrucs zurückrollten und daher stets auf ihren Arbeit", die aber nicht in brüster Form und nicht plöglich allen verhältnis zwischen dem Reichsamt des Innern und dem Centralfrüheren Platz zurückgebracht und neu gerichtet werden Unternehmern und Arbeitern aufgedrungen werden könne. In verband der Industriellen urkundlich bewiesen wurde, die Grenzen mußten. Ferner war bei diesen Geschützen Geschoß, Pulver Staatsbetrieben oder solchen, in welchen der Staat Einfluß hat, müsse heutiger Wissenschaftspropaganda diesbezüglich also eingestehen: und Entzündungsmittel nicht in einem Körper Körper ber das Gesetz sofort zur Einführung gelangen, der Staat müsse mit eint, wie dies bei den Gewehrpatronen der Fall ist, sondern gutem Beispiel vorangehen". fie mußten einzeln in den Lauf gebracht werden, wodurch die Ladegeschwindigkeit natürlich sehr gehemmt wurde. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre aber gelang es, nicht nur feststehende Laffeten sondern auch eine sogenannte Einheitspatrone für Geschüße herzustellen und damit nahm der zweite Abschnitt in der Entwicklung der Rücklader- Kanonen seinen Anfang. Dem französischen Gesezentwurf zur Regelung der Zum Beweise dieser Behauptung müssen wir einige Er örterungen über das Fortschreiten der Waffentechnik überhaupt einflechten. Die Feuerwaffen entwickeln sich nämlich in bestimmten Abschnitten. Als z. B. das Jahr 1866 die Ueberlegenheit des Hinterladers gezeigt hatte, gelangte mann weiß. dieser allgemein zur Einführung und damit begann der Abschnitt des einfachen Rückladers mit einem Kaliber von ungefähr 11 Millimeter. Sehr bald aber tauchten neue Probleme auf: Man versuchte Gewehre zu konstruieren, die mehrere Patronen aufnehmen konnten und ein kleines Staliber hatten. Eng damit verbunden war die Suche nach einem rauchfreien Pulver. Diese Aufgaben waren in der zweiten Hälfte der 80er Jahre zufriedenstellend gelöst und damit nahm der Abschnitt der Repetier gewehre seinen Anfang. " gewerblichen Streitigkeiten, „ Wir verfügen nicht über die enormen Geldmittel und den; gutbefoldeten Stab von geschulten Sekretären( vielleicht Staatssekretären?) und Mitarbeitern( Woedtke?), wie die großen Interessentenverbände, welche in der Presse ,. in besonderen Publitationen, im wirtschaft lichen Ausschusse mit so viel Geschick und Nachdrud die Sonderinteressen ihrer Auftraggeber zur Geltung zu bringen wissen." Die Kleinindustrie sei im Gesez ausgenommen, weil dort der persönliche Verkehr zwischen Unternehmern und Arbeitern immer noch ein reger und direkter sei, jedoch können auch in kleinen Betrieben ( unter 50 Personen) Verträge zwischen Meistern und Gesellen auf Grund des Art. 1 des Gesetzes abgeschlossen werden. In der Großindustrie sei das Gesetz besonders notwendig. Wie viel Streits seien schon entstanden, nur, weil die Beschwerden der Arbeiler dem Unter- In dieser neuen Veröffentlichung des Vereins für Socialpolitit. Sache einer bedachtsamen Militärverwaltung ist es nun, nehmer gar nicht oder in falscher oder ungenügender Weise seitens ist namentlich eine Arbeit des Herrn Professor Konrad Halle den endgültigen Uebertritt in einen neuen Abschnitt der Be- der Meister, Vorarbeiter" überbracht werden; in vielen Fällen ent- bemerkenswert, der sich schon immer durch seine Kenntnis agrarischer waffnung nicht zu übereilen, d. h. nicht sogleich auf die erst en stünden Streifs, weil die beteiligten Arbeiter das Gefühl hätten, daß Verhältnisse bei den Agrariern besonderen Haß erworben hat. Konstruktionen des neuen Syſtems sich zu stürzen. Denn dies überhaupt das einzige Mittel sei, die Aufmerksamkeit auf Professor Konrad behandelt die landwirtschaftlichen Zölle gerade diesen ersten Konstruktionen haften immer Mängel ihr Los zu lenten. Daher auch die Erscheinung, daß vielfach die in den 1903 zu schließenden Handelsverträgen Deutschlands". Wir an, die aber bei dem heutigen raschen Fortschritt der Technik Arbeiter erst nach Niederlegung der Arbeit ihre Stollettive stimmen durchaus nicht allenthalben mit Professor Konrad überein, doch in Bälde beseitigt werden. Und sind diese Ver- Forderungen formulieren. doch sind die wichtigsten Ergebnisse der Konradschen Arbeit, höchst besserungen dann da, so erscheinen natürlich die zuerst an- Die Ernennung der Delegierten, die in regelmäßigen berechtigt. Konrad sagt, seine Ansichten zusammenfassend: geschafften Waffen als„ beraltet" und der Steuerzahler darf dann Verkehr mit dem Betriebsleiter treten, sowie das vorgesehene Einwieder etliche Dugend Millionen für eine nochmalige Neu- greifen der Schiedsrichter soll den plötzlich ausbrechenden Streits mögbewaffnung bezahlen. Der in Deutschland so sehr begehrte lichst entgegenwirken. ,, Ruhm", stets zuerst mit den allerneuesten Waffen versehen Die Annahme, die wirtschaftlichen Kämpfe durch das Gesetz zu sein, ist also ein sehr teures Vergnügen. Wir haben gänzlich beseitigen zu können, sei natürlich ein Irrtum; nur seltener übrigens dasselbe schon einmal mit vielen Millionen bezahlt, sollten sie gemacht werden. Durch die der Streiferklärung nämlich bei der Einführung der Repetiergewehre. Diese vorangehenden Verhandlungen werde vermieden, daß Streits in einem Episode ist so charakteristisch, daß wir sie hier besprechen Moment der Aufregung, des Grolls beschlossen werden. Derartige, die wollen. Streits einschränkende Maßregeln haben schon viele große ArbeiterBu einem triegsbrauchbaren Repetiergewehr gehören drei Föderationen eingeführt. Wären solche allgemein durchgeführt, dann Dinge: 1. ein entsprechender Gewehrmechanismus, 2. ein würde sich die Gesetzgebung auf Weniges beschränken können; das Heines Kaliber, damit das Gewehr durch das Einladen sei aber leider nicht der Fall. mehrerer Patronen nicht zu schwer wird, und 3. ein rauch- Nachdem der bedauerlichen Thatsache, daß bei Streiks häufig lofes Pulver, damit der Schütze auch im heftigsten Schnell- genug Arbeiter gegen Arbeiter stehen, gedacht ist, heißt es wörtlich: feuer noch den Ausblick auf das Ziel behält. Diese drei Be- An Stelle der Anarchie muß ein gefeßliches Regime, zu der thatdingungen sind so klar, daß sie auch der Laie sofort einsieht. Troß- fächlichen Verpflichtung die legale Solidarität treten; das Ziel muß dem aber wurde die deutsche Infanterie 1887 mit einem Repetier- sein, sich der wirklichen Meinung der Majorität zu verfichern, gewehr bewaffnet, daß noch das alte Kaliber von 11 Millimetern vor der die Minorität sich zu beugen hat, das ist das wahre demohatte und aus welchem mit dem früheren rauchstarken Pulver fratische Regime, wie es in den bestgestellten Arbeiterorganisationen geschossen wurde. Die klare Folge war eine Waffe, die herrscht." „ Der landwirtschaftliche Betrieb befindet sich... in ent-, schiedenem Aufschwunge, es steht deshalb zu erwarten, daß die' Depression in einiger Zeit hier ebenso überwunden wird, wie es in andren Ländern, wie Holland, Dänemark und zum größten Teil: auch in England der Fall ist. Eine Erhöhung der Zölle scheint daher nicht unbedingt geboten und daher unzulässig. Am ersten wäre sie zu rechtfertigen(? Red.) bei der Gerste, auf das entschiedenste verwerflich dagegen bei dem Roggen, wodurch die große Maffe der unteren Klaffen noch mehr belastet würde. Eine Erhöhung des Hafer zolls dürfte taum beabsichtigt sein. Eine Herabsetzung oder womöglich Beseitigung wäre im Interesse der Viehzucht sehr zu wünschen. Bei der Eigen tümlichkeit der Agrarölle stehe zu befürchten, daß eine Erhöhung derselben im jezigen Moment nur zu einer künstlichen Steigerung des Grundwerts führen würde, ohne zur Gesundung der Landwirthschaft bei.! zutragen, so daß nach Ablauf der jetzt zu schließen) den Handelsverträge die Klagen der Landwirte dieselben sein würden und Forderungen weiterer Bollerhöhung zu befürchten wären. Wie ebenso jetzt die Ansprüche auf eine weitere Erhöhung genau die gleichen sein würden, wenn Anfang der neunziger Jahre die Ermäßigung der Bölle nicht stattgefunden hätte." Bezüglich der zollpolitischen Interessen der Industrie im Ver gerade als Repetiergewehr unbrauchbar war. Hatte man das Bezüglich der Wirkung, die das Gesetz auf die Gewerkschaften Ding mit acht Patronen geladen, so wog es die Kleinigkeit ausüben werde, heißt es in der Begründung: Es sei durchaus von 9½ Pfund, und daher konnte von einem sicheren Zielen irrig, wenn angenommen werde, das Gesetz werde eine Einschränkung ohne Stüße des Gewehrs nicht die Rede sein. Wenn man des Einflusses der Gewerkschaften zur Folge haben. Im Gegenteil, mit dieser Flinte, deren Mechanismus noch dazu das Gesetz ebene die Wege für die Organisation, indem es hältnis zur Landwirtschaft und der speciellen Gestaltung des 8 o II. sehr empfindlich und kompliziert war, fuiend oder die Arbeiter an die Idee des follettiven Arbeits- tarifs läßt sich Konrad also vernehmen: liegend freihändig schoß, also in Stellungen, die im vertrags gewöhne gewöhne und sie dazu dränge, die ge= Felde so häufig notwendig werden, so wurde der meinsamen Jutereffen gemeinsam zu diskutieren. Uebrigens linke Arm schon nach wenigen Schüssen so müde, sei den Syndikaten dadurch ein größerer Einfluß eingeräumt, daß daß ein ordentliches Zielen unmöglich war. Außerdem ent- die Arbeitsräte, welche als Schiedsrichter in zweiter Instanz wickelte sich beim Schnellfeuer ein derartiger Dampf, daß man fungieren, ja nur von diesen gewählt werden. Den Gewerkschaften feine drei Schritte weit sah. Die Einführung dieses Gewehrs einen weiterreichenden Einfluß zu gewähren, etwa wie das in dem rächte sich sehr bald am Steuerzahler. Schon im Jahre analogen Gesez von Neu- Seeland der Fall, sei nach dem gegen 1890 mußte die Waffe dem jezigen kleinkalibrigen Gewehr 88 wärtigen Stand der genossenschaftlichen Organisation in Frankreich Platz machen, war also nur drei Jahre in Verwendung. nicht angängig gewesen. " Da bei den in Aussicht zu nehmenden Handelsverträgen die Interessen der deutschen Landwirtschaft nicht allein maßgebend sind, sondern vor allem berücksichtigt werden muß, welche Konzessionen von dem Ausland durch Zollherabsetzungen auf Industrieprodukte notwendig sind, um unsre Industrie auf dem bisherigen Stand zu erhalten und ihr womöglich noch eine weitere Entwicklung ihrer Leistungen zu ermöglichen, die notwendig iſt, I m der wachsenden Bevölkerung an= genehmere Beschäftigung und Verdienst au verfchaffen und den Wohlstand des ganzen Landes zugegeben: Die fogenannte 12 000 Mart- Affaire ist ihrem Wesen nach gleich sei noch mitgeteilt, daß die bayrischen Bauern über givcierhöhen, was die Landwirtschaft in dem Maße nicht zu und durch die Art der Behandlung in der Presse und nachdem eine tausend Genossenschaften befizen. Leisten vermag, Den Mut der Ehrlichkeit befigt unter den bürgerlichen Krügerso werden in betreff der Agrarzölle Interpellation hierüber im Reichstage eingebracht ist, als eine eminent hohe Forderungen an das Ausland nicht gestellt werden politische und öffentliche Angelegenheit zu erachten. Enthusiasten der alte Mommsen. Er verurteilt mit der„ Nation" Es ergiebt sich hieraus, daß der Verband politische Zwecke in den die ungerechte Kriegserzwingung, die barbarische Striegsführung" dürfen. Vor allem ist eine Festlegung der Bereich feiner Verhandlungen zu ziehen beginnt. Beschwerde ist felbſt Englands, es ist ihm ein Herzensbedürfnis", den Boeren, sei es Bölle für eine längere Zeit für die Industrie verständlich eingereicht. Auf diese Art fönnten die 12000 m. doch leiser, sei es lauter", seine Sympathie zu erkennen zu geben, aber notwendig und ein autonomer Zolltarif zu verwerfen. ihren Zwed erfüllen. er erklärt gleichwohl das Rufen nach einem Schiedsgericht Aus demselben Grunde und weil dadurch nur der Getreidehandel Der Kaiser hat, dem B. 2." zufolge, dem Fürsten zu für eine Bhrafe. England werde sich der Farce eines Schiedszu extremer Spekulation angeregt würde, ohne der Landwirtschaft den vollen Vorteil zu verschaffen, ist von der Aufstellung einer ürstenberg, welcher auf Einladung des Monarchen an der gerichts nicht unterwerfen und ein energisches politisches gleitenden Stala, aber auch von einem Magimal und üngsten Sofjagd in Leglingen teilnahm, mittels besonderen Eintreten Deutschlands für die Boeren fei ebenfalls ausgeschlossen. Die Politit überhaupt und insbesondere die Weltpolitik lehrt, daß vor allem der Großftaat in einer oft schmerzlich Minimaltarif für Getreide abzusehen, weil das Handschreibens die Sofiagd uniform verliehen. Der First zu Fürstenberg gilt als der reichste Mann Deutsch empfundenen Weise gebunden ist durch die Notwendigkeit der Ausland naturgemäß vor allem ein Interesse daran hat, eine lands. Verhältnisse, durch das Bewußtsein, daß bei jedem großen Kriege Erhöhung des Zolls bei reichen Ernten zu verhindern, und eine die Existenz des eignen Staats der Einsatz ist, daß die Ve solche Konzession daher nur mit übergroßen Opfern der Industrie seitigung des Weltunrechts von allen leeren Träumen der zu erlangen wäre. Dies fällt besonders Rußland gegenüber ins leerfte ift." Gewicht, mit dem wir die meisten politischen(? Red.) und wirt schaftlichen Interessen gemein haben, mit dem auf Grund dieser gemeinsamen Interessen in einen allgemeineren freieren Austausch der Produkte zu treten vor allem bei den Handelsverträgen anzu streben sein wird." Unfrer Partei, die sich freilich in allen ernsthaften politischen und wirtschaftlichen Kämpfen für die Wohlfahrt des Volts auf sich allein angewiesen weiß, darf das offene Wort einzelner Männer der Wissenschaft in der brennendsten Frage der Gegenwart burchaus willkommen sein. Aber werden die Herren vom Verein für Socialpolitit" sich zur Bertretung ihrer Ideen wie in den Tagen der Flottenpropaganda in die Voltsversammlung wagen? " Der Hamb. Korrefp." teilt mit, daß der Reichstanzter Sen Herrn Prof. Schmoller behufs Entgegennahme der oben besprochenen Beiträge" empfangen habe. Die Deutsche Tageszeitung" fleidet ihren Merger über den Reichskanzler in hämische Worte wider den„ aufdringlichen" Profeffor. Der Reichskanzler wird den Brotwucherern täglich bedenklicher, obschon er weit entfernt ist, ihnen ernstlich unangenehm zu werden. Zur wirtschaftlichen Lage. Krampfhaft bemühen sich die Haussiers an der Börse, die wirtschaftliche Lage immer noch als verhältnismäßig günstig erscheinen zu lassen. Andrerseits find die Baiffeleute nicht minder eifrig bei der Arbeit, durch Herunterdrücken der Kurse die Expropriation der Gelegenheitsspekulanten, sowie der Klein- und Mittelkapitalisten erfolgreich weiter zu betreiben. Die Erfolge der beiden kapitalistischen Stonterparteien spiegeln sich deutlich in den Börsenverten der Papiere wieder. Wie die Preise fluttuierten, zeigt folgende Busammenstellung der Werte zu verschiedenen Terminen: Baroper Walzwerk. Bismarckhütte. Bochumer Gußstahl. Bösperde Walzwerk. Konkordia- Bergwerk Konsolidation Bergwerk 423,10 384,50 Donnersmarthütte 281, 209,60 230,50 • . Dortmunder Union. 187,75 82, 02,90 Düsseldorfer Eisenhütte 289, 150, 204, Eschweiler Bergiverk 287,50 205,75 230, 20. April 25. Sept. 15. Nov. 1. Dezb. 280,- 114,50 139,- 138, 335,- 225,75 257,-252, 276,60 167,- 194,- 189, 240,- 120,75 129,- 122, 369,50 256,- 285,50 288, 357,80 858, 226,25 91,90 199, 164,75 Geisweider Eisenwert. 386,50 178,- 216,75 212,50 Gelsenkirchen. Gußstahl 221,10 130,- 140,- 139,25 244,- 172,30 184,70 182,40 427,50 201,- 239,75 220, 257,40 190,- 204,30 205,40 250,- 155,- 176,50 174,70 492,50 323, Harpener Hasper Hibernia Hösch- Dortmund. Kölner Bergwert • Königsborn Laurahütte. Massener Bergwerk. sho Mathildenhütte Menden und Schwerte Nordstern Bergwert Rombacher Hütten Rote Erde. Schlesische Zinkhütte Westf. Drahtindustrie Westf. Stahlwerke Wittener Gußstahl 261,- 193, 358,25 388, 201,50 203, 281,40 186,-214,207,50 217,25 141,- 164,50 163,50 129,- 167,-160,75 127,80 126,75 232,- 230,50 210,60 200, • . 256,75 177, . 282, • • 111,75 207,80 309,50 205, 197,- 114,10 428, 135,80 134, 219,25 260,50 360,50 873,75 364, 135,- 148,- 144,60 150, 190,50 166, 278,60 170,- 198,- 195, bor. Die ,, Engländeret" der deutschen Regierung verdammt Th. ( Frhr. v. Thüngen) in der Neuen Bayerischen Landeszeitung" mit worten, die sich in einem preußischen Blatte nicht wiedergeben lassen. Das Blatt führt die Sympathie mit den Engländern und ihrem Bürgerliche Jdeologen und allteutsche Schreier werden dem ruchlosen Banditenkrieg" auf gewisse persönliche Beziehungen zurück. greisen Gelehrten natürlich sein tristes Anerkenntnis des Triumphs Bum Schlusse empfiehlt der bayrische Bauernbündler, diefer Regie- bes Weltunrechts innerhalb unsrer göttlichen Weltordnung" So tagenjämmerlich aber auch seiner politischen rung, fo lange sie von der Engländerei besessen ist, keinen Maun und sehr verdenken. teinen Groschen zu bewilligen. Erkenntnis legter Schluß ist, so unbestreitbar richtig ist er. Dieser bürgerliche Protestruf wirkt sehr komisch in einem Augen Diese abfolute Negation aller Sittlichkeit der kapitalistischen Politik blick, wo der brave Reichstag bewilligungsluftiger ist denn je zu- müßte freilich jeden noch sittlich Empfindenden in die Reihen der Socialdemokratie führen. Mommsens Entwicklung ist indes abs Wie man die Hunnenthaten unterdrückt. Von einem früheren gefchloffen, ihm bleibt nur noch eins: die Resignation. Dieje Königs- Grenadier traf dieser Tage in Liegnig eine Postkarte aus Resignation, die bei dem Greis tragisch wirkt, würde bei einem Mit Bebauern muß ich Ihnen mitteilen, daß es uns ver China- Nachschub. Der Deutschen Tageszeitung" zufolge ist Tientsin ein, welche unter anderm folgende Mitteilung aufweist: Jüngeren allerdings chnisch wirken. boten worden ist, Nachrichten an die Presse geTangen au laffen." Gin andrer Ostafiate" schreibt: Briefe werben feit a cht Tagen( die Starte ist am 24. Oktober aufgegeben worden) nicht mehr befördert. Wir dürfen nur noch Bost tarten schreiben, damit das Kommando Gelegenheit hat zum Nachsehen, ob etwa einer f I untert" und nach Hause schreibt, was gar nicht wahr ist!" das rationellte. Nicht die Dinge an sich, die in Ostasien passieren, Dies System der Bekämpfung des Sunnentums ist in der That find das Peinliche, sondern ihr Refleg in der Presse und dein Boltsbewußtsein. Herr v. Goßler wird vor weiteren Unannehmlichkeiten behütet sein, bis die ihrer Heimat und ihrem Civilverhältnis zuriid gegebenen Truppen fich wieder frei äußern können. Dann wird man wahrscheinlich noch allerlei Erbauliches erfahren. Das Bedauern bes einen Soldaten über das Schweigegebot und die Gänfefüßchen in der Karte des andren Chinatriegers lassen darauf schließen. In Baufachen giebt es keine Moral." Dieses niedliche Wort antisemitischer Prägung hat jetzt die beglaubigende Unterschrift eines Stadtverordneten- Kollegiums gefunden, das zumeist aus Antifemiten und Konservativen zusammengefegt ist. eine Ersagtruppe für China fürzlich in Berlin formiert worden und hat sich jetzt nach Bremerhaven begeben, um demnächst von dort aus die Ausreise anzutreten. Im ganzen ist das Kommando 400 Röpfe start und besteht aus Train, Feldpost und Intendanturpersonal, welches umfangreiche die angekündigte neue 100 millionenvorlage erweist, mit einer noch Transportmittel an Wagen ze. nach dem fernen Often bringen soll. Danach rechnet man also in Regierungstreisen, wie ja auch unabsehbaren Stampagne in Ostasien. 2c. Der Teufel im Seebad. Die Kreuzzeitung" widmet heute eine längere Betrachtung der erschütternden Angelegenheit, daß ein deutsches Seebad beschlossen habe, nach ausländischem Vorbild eht gemeinsames Bad für Damen und Herren zu errichten. Sie ist barüber entsetzt, obwohl doch die ausländischen Bäder, die diesem Laster" huldigen, wie die Fremdenlisten ergeben, gerade von den Standesgenossen der Strenzzeitung" das Blatt spricht von einein Bublifum müßiger Drohnen" eifrig besucht werden. Wie wäre es, wenn die Junker über diese Frage im Reichstag interpellieren? " Wir berichteten schon vor einiger Zeit darüber, daß der Baumeister und Stadtverordneten Vorsteher Leberecht Hartwig in Die Frankfurter Demokraten scheinen die Lehren der legten Dresden vom dortigen Schöffengericht in einem Beleidigungsprozeß Stadtverordnetenwahlen und den guten Rat, den wir ihnen durch als ein Mann bezeichnet wurde, der in einem Grundstückshandel Vermittlung der Frankfurter Zeitung" zukommen ließen, doch bes wider Treu und Glauben gehandelt habe. Das Landgericht, herzigen zu wollen. Es wird nämlich in den dortigen Blättern mitan das sich Hartwig wandte, hat dieses Urteil bestätigt und geteilt, daß die demokratische Fraktion des Stadtverordnetennoch hinzugefügt, daß ein solcher Mann zur Vertretung eines Sollegiums beschlossen hat, gleich nach Neujahr also wenn alle öffentlichen Ehrenamts nicht würdig sei. Da Hartwig Vice neugewählten Stadtverordneten eingetreten fein werden einen vorsteher bes, Dresner Stadtverordneten neuen Antrag auf Serabjegung des" Wahlzenfus einzubringen. Die Demokraten handeln nur flug, wenn sie bem Boltswillen licherweise großes Auffeben. Für die weitere Oeffentlichkeit gewinnt rechtzeitig entgegenkommen. er dadurch Jutereffe, daß Hartwig ein hervorragender Führer dersächsischen Antisemiten ist, und als solcher echt deutsche Trene mit allem was drum und dran hängt, in Erbpacht genommen hat. Er vertrat diese Partei schon einmal im eichstage und fandidierte wiederholt für sie; gulegt im 20. sächsischen Reichstage Wahlkreise. Eine Anzahl Dresdner Stadtverordnete 23 Vor den Nationalliberalen will der badische nationalliberale Minister Eisenlohr aus dem Amite entflohen sein. Er erklärt, daß ihm sein Gesundheitszustand nicht ausreichend erschienen sei, it auf dem nächsten Landtag in der insbesondere durch die boraus zusehende Aenderung der Stellung der libe= machten die ralen Fraktion erhöhten Schwierigkeit der politiAngelegenheit zum Gegegenstand einer Erklärung im Stadtverordnetenichen Lage die großh. Regierung mit der meines Erachtens geKollegium. Sie brachten einen motivierten Antrag ein, worin sie botenen Entschiedenheit zu vertreten." Hartwig als unwürdig bezeichneten, öffentliche Aemter noch weiter zu bekleiden. Herr Hartwig ist aber nicht umsonst Bauspekulant und Antisemit." In Bausachen giebt es keine Moral!" das war fein Wahlspruch geworden. Wie ein„ Felsen von Erz" bot er den tobenden Moralfegen Troß und wich nicht von seinem Plage. sid Und er hatte richtig gerechnet. Nach einer Beratung in der Geschäftsordnungs- Kommission beschloß am Donnerstag das Dresdener Stadtverordneten- Kollegium mit 40 gegen 21 Stimmen, daß Herr Hartwig durchaus würdig sei, fein Ehrenamt in diesem Stollegium weiter zu befleiden, und der antisemitisch- reaktionäre wieder in das Stadtparlament. Selingel wählte ihn am Donnerstag bei der Stadtverordnetenwahl Die babenser Nationalliberalen haben sich, wie bekannt, zu einer radikalen Wahlrechtsreform entschlossen. Deshalb will der Minister gegangen sein. Die Ehre ist den Liberalen sicher noch nicht begegnet, daß ein Minister ihre Löwenhaut für Ernst genommen hat. Germanisierung der Stiefel. Ein polnisches Blatt melbet aus dem Kreise Schroda, daß in dem Dorfe Kijewo dem Lehrer sowohl wie den Schülern das Tragen langer Schaftstiefel verboten worden sei, da man darin eine polnische Demonitration erblickt habe! Auch wurde den Kindern verboten, die Bücher und Gefte in polnische Beitungen zu wideln. Von der unsäglich verderblichen Wirkung, die die Thaten Am 20. April hatte der Tanz um das goldue Kalb den Höhe punkt erreicht. Und warum auch nicht! Jm öffentlichen Leben Dresdens unsrer zur Verbreitung von Kultur und Christentum nach China ausEs tam das China- Abenteuer und die Schläge der Boyer und Sachsens hat schon mancher Industrieritter eine hervorgezogenen Truppen auf manche Gemüter der dabei beteiligten jungen schmetterten das Heer der Tänzer zu Boden. Am 25. September ragende Rolle gespielt. Es ist noch gar nicht so lange Krieger ausüben, legt ein Brief beredtes Zeugnis ab, den ein deutscher war der Tiefstand der Börsenpapiere erreicht. Allmählich trat wieder her, daß im sächsischen Landtag ein of rat art Mehnert Soldat unterm 22. Oftober aus Tientsin an einen in Straßburg etwas Beruhigung ein. Wie im Kriege, so geht es auch an der die tonservative Mehrheit repräsentierte, gegen den anfäffigen Verwandten gerichtet hat. Man schreibt uns darüber aus Börse bei der Jagd auf Gewinn. Unbekümmert um die Opfer, die der Hartwig der reine Waisenknabe ist. Diesem Herrn Straßburg: Das Schreiben wurde der Straßburger Post" rechts und links niedergemäht werden, wird wird der Soldat wurden die staunenswertesten Halsabschneidereien öffentlich zur Verfügung gestellt, und diese beeilte sich, dasselbe ihren Lesern vorwärts getrieben, und unbekümmert um die vernichteten nachgewiesen seiner öffentlichen Wirksamkeit hat das nichts ge- mitzuteilen als Beweis dafür, daß das Geschrei der oppofitionellen wirtschaftlichen Existenzen drängen, wenn die Dividendensonne schadet und fein Sohn ist heut- Präsident der zweiten Kammer Breffe über die durch die zahlreichen Hunnenbriefe bekannt gewieder etwas scheint, neue Scharen heran. Von Ende September des sächsischen Landtags. wordenen Mordthaten deutscher Soldaten an unschuldigen Opfern bis Mitte November gingen die Kurse wieder hoch, allerdings, den der europäischen Rachegier völlig unbegründet und das bestialische Wertstand von April erreichten sie lange nicht, und nun geht's, wie Das Handwerk in Bayern. Das Bestreben, den sogenannten wüten unsrer Khalimänner durchaus berechtigt sei. obige Tabelle zeigt, wieder bergab. Mittelstand vor dem Untergang zu retten, hat dem Bayernlande Der Brief schildert zuerst die feige Hinterlift der Borer, die, 23enn nun zwar auch eine vollständige Krise vielleicht nicht schon enorme Summen gekostet. Die letzten Landtage haben zur sobald keine Gefahr flir sie damit verbunden, einzelne Bosten der hereinbrechen wird, die legte Tendenz auf dem Papiermartie Linderung der Not der Landwirtschaft" Millionen über Millionen europäischen Truppen meuchlings niederschießen, und erzählt dann scheint uns ein ziemlich getrenes Spiegelbild der wirklichen geopfert und seit dem Jahre 1898 ist man auch damit beschäftigt, einen Fall der grauenhaften Torturen und Berstümmelungen, deren Verhältnisse zu geben und das Bild zeigt, für die Eisen- dem Handwert seinen goldenen Boden wieder zu geben. Man industrie wenigstens, wenigstens eine ausgedehnte, anhaltende Flaue. fetzte in gewiffen Streifen auf die diesbezügliche Wirksamkeit der Opfer die fremden, besonders die japanischen und deutschen Soldaten Gin bekanntes Haussierblatt, die Deutsche Bergwerts- Beitung". Zwangsinnungen, die der Staat auch mit erheblichen Beträgen werden, sobald sie den Chinesen in die Hände fallen. er fort: fordert offen zu Lohureduktionen und sonstigen Maß- finanziell unterstützen follte und wollte, die größten Hoffnahmen im Interesse der Rentabilität der bayrische Werke auf. mungen. Das Kammer Centrum beantragte Und im Anschluß an die Meldung von Betriebseinschränkungen auf der letzten Seffion die weitgehendste staatliche Unterstützung von dem Hasper Eisen- und Stahlwert demonstrierte das genannte Blatt, genossenschaftlichen Unternehmungen der Handwerker. Bei der Bedaß Feierschichten aus verschiedenen Gründen gerade im ratung dieses Antrags stellte sich mum heraus, daß die Regierung Interesse der Dividendenarbeiter liegen.de Was atuar schon seit mehreren Jahren für diesen Zwed Mittel bereit für den Lohnstlaven dabei herausspringt, das kümmert das Unter- gestellt, daß sich aber bis Anfang dieses Jahre nur fünf derartige nehmertum und den Börsenspekulanten bitter wenig. Ihre mensch Genossenschaften gebildet hatten. Dieses Resultat ist um fo flaglichen Gefühle gehen nicht weit über den Kreis der Sorgen um die licher, als die Regierung die Gründung von Werk- und RohstoffDividenden hinaus. Genossenschaften mit aller Energie zu fördern fuchte. Man hat ein Wie wenig hoffnungsfroh man bezüglich der Eisenindustrie in Musterſtatut ausgearbeitet und an die beteiligten Streise versandt, um die Zukunft schaut, beweist auch bas dringende Ersuchen des er- fte zur Schaffung von Genossenschaften zu animieren. Außer wähnten Unternehmerorgans an die Grubenverwaltungen, ihren dem wurde, abgesehen von den zur Verfügung gestellten reichBedarf an Eisenmaterial, der gewöhnlich erst im Januar vergeben lichen Barzuschüssen, auf Staatsfoften beim bayrischen Gewerbewird, jetzt schon in Auftrag zu geben. * * Deutsches Reich. " Und die Resultate aller dieser Mühen und Opfer? in Dann fährt " Gar viele efelerregende Grausamkeiten tönnte ich Dir von diesen Hunden erzählen, dieselben sind aber so viehisch, daß man fie am liebsten gar nicht weiter erzählt. Es wird aber auch min nbarmherzig verfahren, bald tommt der Winter, da werden die Verhungerten zu Tausend und aber Tausenden auf den Straßen ohne Mitleid krepieren; die ganze Strede von Tatu nach Peking ist ein Trimmerhaufen; was nicht verhungert, wird erfrieren. Und wir weiden uns an diesem Anblick, kommt dann einer zu uns betteln, so bekommt er mit Hohulachen die Peitsche und Fußtritte. Du wirst diese Gesinnung tabeln, fomme aber her und fich, wie Deine Kameraden heimtückisch verstümmelt werden und Du findest je de Marter der Inquisition zu gering für diefes gemeine Volt..." museum in Nürnberg eine große Maschinenhalle gebaut, in der alle So unsäglich roh die in diesem Briefe zum Ausbruck gebrachte neuen Arbeitsmaschinen und auch alle Werkzeuge für das Handwert Gesinnung auch ist, sie erscheint doch einigermaßen erklärlich bei ausgestellt und fortwährend im Betrieb zu sehen find, so daß jede Leuten, die seit vielen Wochen mitten in den Greueln dieses fürchter einzelne Genossenschaft und jeder einzelne Gewerbsmeister in der lichen Striegs steden. Unendlich befchämend aber ist es file uuire Nicht die ,, Todesstrafe" sondern eine„ th unlichst schwere age ist, sich von der Leistungsfähigkeit der Maschinen zu überzeugen. europäische Civilisation", wenn, wie es die Straßburger Post" Nicht die ,, Todesstrafe" sondern eine„ t hunlichst schwere Schließlich wurde auch noch der Centralnebenfonds für Industrie thut, unire gutgesinnte" Presse derartige Brrlautbarungen unirer Strafe" foll nunmehr in dem Friedensvertrag mit China ge- und Kultur" um eine Million verstärkt, wovon bie Hälfte zur För- thut, unire gutgesinnte" Bresse derartige Berlautbarungen unirer fordert werden. In dieser Beziehung herrscht nunmehr nach der Sunnenkrieger zum Anlaß nimmt, um über die hyperVersicherung der Kölnischen Beitung" volles Einverständnis. Die berung der Handwerkerorganisationen verwendet werden soll. fentimentalen Gemüter" derjenigen sich luftig zu machen, neue Formulierung schließe aber keineswegs aus, baß nachträglich dennoch die Todesstrafe an den Haupträbels Mangel an Energie und Solidaritätsgefühl fann wohl kaum besser unfeligen Stachezugs fordern. Der in den Handwerkerkreifen Herrschende Stumpffinn und die im Namen von Humanität und Civilisation die Einstellung des führern" vollstreckt werde. Die Aenderung der Worte fchlösse illustriert werden, als durch einen Aufruf, den der Vorsitzende der Den Lohn für ihre oftafiatische Versöhnungspotitik in das allerdings nicht aus, wohl aber die ganze politische Konstellation Handwerkskammer für Oberbayern, der bekannte M. Nagler, Empfang zu nehmen, schickt sich bereits Amerika in umfassent er in China. Ob unter der„ thunlichst schweren Strafe" auch das offerierte Trantopfer verstanden werden kann, verrät die„ töln. foeben erließ. In diesem intereffanten Schriftstück heißt es wörtlich: Weise an. Die Franff. Btg." läßt sich aus New York melden: Bei den Handwerkskammer Wahlen trat die höchst bedauerliche 8tg." leider nicht.Thatsache zu Tage, daß ganz Bayern nur 443 gewerbliche VerDie politischen 12 000 Mart. Die Filiale des deutschen einigungen mit rund 35 000 Mitgliedern aufweist, wovon 82 mit Textilarbeiter Verbands in Wunsiedel( Bayern) wurde ca. 12 000 auf den Kammerbegirt Oberbayern entfallen, denen aber von der dortigen Bezirksamtmannschaft am 24. November ge89 392 Gewerbesteuerpflichtige gegenüberstehen." fchloffen, weil diefelbe eine Versammlung angemeldet hatte, in Bei der Agitation für die Zwangsinnungen 2c. stellten gewisse welcher ein Vortrag über die 12000 Mart Affaire stattfinden Leute die Behauptung auf, das ganze Handwert stehe hinter ihnen. follte. Die Versammlung wurde verboten. Als Grund wird an- Die Thatsachen beweisen, wie damals geflunkert wurde. Sum BerDie amerikanische Handelswelt scheint sich bereit zu machen, sobald die Friedensverhandlungen mit China etivas weiter gediehen sind, einen planmäßigen Feldzug zit unternehmen, um in China neue Gebiete zu erobern. Die von San Francisco nach dem fernen Often abgehenden Dampfer find bei jeder Reise gefüllt und einer heutigen Welding zufolge haben die Dampfergesellschaften schon auf zwei Monate hinaus Monate hinaus jeden Zoll Kajütenraum bergeben. Cs eu du Die Amerikaner find geriebene Geschäftsleute, die sich so bald nicht berspekulieren. Das Geld, das sie für Handelsfahrzeuge aus geben, wird jedenfalls besser angelegt sein, als die 158 Millionen, die uns Waldersees Weltfeldherrnstab tostet. Militärjuftiz. Wegen thätlichen Angriffs auf den ihnen vor gefesten Sergeanten Schnoor wurden die Torpedomatrofen Scheller und Wefche in Kiel zu vier resp. drei Jahren Gefängnis verurteilt. Ausland. England. werden auch eine Reihe von neuen großen Dampfern für den Beratung erklärte der Gerichtshof sich jedoch zuständig für zugehörigkeit nur, weil ich damit seine Personalien feststellen wollte. pacifischen Handel gebaut, z. B. hat die„ Great Northern Rechtsanwalt Heine: Diese Antwort genügt mir bath Drei Dampfer, bie noch größer als be a steams tail, Die Bewetéaufnahme war eine außerordentlich unifangreiche. nicht; denn seit wann gehört die Gesinnung eines Menschen sollen, bei der„ Eastern Shipbuilding Company" in Connecticut Bunächst wurden die gerichtlichen Brotokolle und gerichtlichen Urteile zu feinen Personalien? Ich bitte also den Herrn Zeugen um eine bestellt. Diese Schiffe werden je 33 000 Tons Wasserverdrängung aus mehreren Gerichtsverhandlungen verlesen. präcife Antwort auf meine Frage. Zeuge: Für die haben, 630 Fuß lang sein und 1000 Passagiere befördern können. Die Verlesung dieser Atten nahm mehrere Stunden bis nach Charakteristik des Holst war mir die Frage wichtig; weil ich ein Drei neue Dampfer der Oceanic Steamship Company" sind 2 Uhr in Anspruch, worauf die Vernehmung der 23 geladenen Beugen Motiv für die That finden wollte, darum fragte ich fo. foeben von den Cramps in Philadelphia fertiggestellt worden und mit derjenigen des Landgerichtsdirettors Schmidt- Schwerin, welcher Nach einer einstündigen Mittagspause wird die Verhandlung fortsollen ehestens in den Verkehr nach Häfen des fernen Ostens ein den Vorsiz im Holstschen Meineidsprozesse hatte, begann. gefeßt mit der Vernehmung des Ersten Staatsanwalts gestellt werden." Beuge Landgerichtsdirektor Schmidt- Schwerin: Ich habe sehr Dr. Kerstenhanu, der im Holstschen Meineidsprozeß die Anklage häufig amtlich als Vorsitzender der Straftammer mit Prozessen vertrat. Der 8euge führt aus: Aus den Aeußerungen des Wiszu thun, die erwachsen waren aus Tanzversammlungen, die in mar'schen Polizeisergeanten Schulz habe ich entnommen, daß Wismar von Socialdemokraten veranstaltet waren. Fast jeden Sonntag fowohl Steinbrügger wie auch Wollenberg sehr hervorwaren. Socialdemokraten der Schließlich meinte ondo ipfafanden in der Hansa Tanzvergnügungen statt. Die Verhandlungen ragende vor der Strafkammer führten teils zu Verurteilungen, teils zu Frei- Verteidiger, es fehle an jedem Motiv, das den Holst zu einem sprechungen der Angeschuldigten. Es ist also nicht wahr, daß, wie Meineid verleitet haben könnte; denn es habe sich ja in dem Prozeß es im Artikel der„ M. B.- 3." heißt, die Polizei diese Prozesse mit gegen Wollenberg um eine reine Lappalie gehandelt, um eine geringe GeldBauten und Trompeten verloren hat. Allerdings ist, wie es in strafe; und daß Holst, um den W. davor zu bewahren, wissentlich dem Artikel heißt, den Angeschuldigten die Erstattung ihrer einen Meineid geschworen hätte, könne einen sonst als besonnenen Auslagen zugesprochen, wenn fie freigesprochen wurden. Ünrichtig Menschen bekannten Mann nicht zugetraut werden. Erst diese Ausist auch in dem Artikel, daß die Verhaftung des Holft nach Ablegung führungen des Verteidigers gaben mir Veranlassung, in meiner Erfeines Beugeneids vor der Schweriner Straflammer dem Gericht zu widerung auf den eigentlichen Kernpunkt einzugehen und das geschrieben wird; das Gericht hat eine Verhaftung nicht angeordnet, Motiv darzulegen, welches Holst für sein Verbrechen hatte. Und dies that der Erste Staatsanwalt. In dem Bericht heißt es, ich nun erst sagte Wenn der Verteidiger jedes Motiv für die That hätte den Angeklagten Holst bei seiner Vernehmung mit lauter er vermißt, so will ich es ihm nennen: Holst leistete den falschen hobener Stimme gefragt, ob er Socialdemokrat fei. Das ist richtig; ich Beugeneid, weil er einen hervorragenden Parteigenoffen habe mehrfach mit lauter Stimme hiernach gefragt; dabei hatte ich einen herauslügen wollte. Die Polizisten haben ausgesagt, Holst ganz bestimmten 8wed, den allerdings die Wer hätte das Publikum zur Ruhe ermahnt; dazu führte ich teidigung nicht herausgehört zu haben scheint aus, daß er dies 11 r zum Schein gethan habe; er als Holst nämlich auf meine erste Frage, ob er Socialdemokrat sei, habe selbst die Polizei verhöhnen wollen. Ich habe allerdings auf nicht gleich antwortete, wiederholte ich deshalb meine Frage jo die schlimmen Zustände zwischen Polizei und Socialdemokraten in laut, weil ich heraushören wollte, ob er vielleicht schwerhörig. Wismar hingewiesen, aber den mir im Zeitungsbericht unterstellten Es hat mir menschlich leid gethan, daß er hineingelegt ft Sag: es habe alles so herumgedreht werden sollen, daß die Polizei hineinund ich glaubte, der Verteidigung einen Anhalt zu geben, denn fallen mußte, habe ich nicht gesprochen. Als der Bericht jetzt Saz wenn Holst schwerhörig, so konnte er ja jene Rufe des Wollenberg für Satz verlesen wird, erklärt Zenge: im wesentlichen deckt sich überhört haben. Holft machte vor dem Schwurgericht diefelben Aussagen alles mit meinen Ausführungen. wie in Schwerin vor der Straffammer und blieb dabei, außer Rechtsanwalt Herzfeld: Ich wollte Wollenberg als von Steinbrügger verhöhnende Stufe über den Polizisten Schütt von Beugen vernehmen laffen; haben Sie, als ich diesen niemand am Abend des 6. August 1899 gehört zu haben. Antrag in der Schwurgerichtsverhandlung stellte, erklärt: Sie würden Wollenberg sofort verhaften laffen, falls er unter dem Zeugeneid sagte, er habe jene Stufe über die Straße nicht ausgestoßen? Benge: Jawohl; denn mir war ein gerichtliches Protokoll in Erinnerung, laut deffen er bei seiner ersten Vernehmung vor seinem Beleidigungsprozeß erklärt hatte: er könnte über Schütt gerufen haben, er habe aber dann 2 Maurer dieses Namens damit gemeint. Der. " Rußland. Folgendes Geheimdokument ist in die Hände der russischen Genossen gelangt: Geheim- Cirkular. Finanz- Ministerium Handels- u. Gewerbedepartement op Abteilung I. An die 30. Mai 1900. Lord Roberts soll für feine Kriegsthaten in Südafrika nach englischem Krämerbrauch eine entsprechende Belohnung erhalten Manchester Guardian" will Roberts 100 000 fd. Sterl. ( 2 000 000 M.) bewilligt haben; Ball Mall Gazette" nur die Hälfte. Wie man Roberts Thaten einschätzt, beweist folgende Liste von Nationalbotationen: Wellington hat nach dem ersten Teil des Feldzuges in Spanien den Titel Biscount und 2000 Pfd. Sterl. jährlich erhalten. Nach der fiegreichen Schlacht von Salamanca und dem Einzug in Madrid ist er zum Marquis of Wellesley ernannt worden und das Parlament hat ihu 200 000 Bfb. Sterl. zum Ankauf einer Herrschaft bewilligt. Nach der Vernichtung Napoleons bekam bekam er den Herzogstitel und 500 000 Bfd. Sterl. Die Regierung hatte 300 000 Bfb. Sterl. vor geschlagen, die Opposition verlangte aber 500 000 Bfd. Sterl. und fegte ihren Willen durch. Sir Colin Campbell bekam eine Penfion von 2000 Pfd. Sterl. von der East India Company und wurde zum Beer gemacht. Sir Henry Havelock wurde zum Baron ernannt und bekam eine Der Zeuge giebt mun eine Darstellung des Verlaufs der Schwur Penfion von 1000 Bfb. Sterl. jährlich. Nelson wurde nach der Schlacht gerichtssigung in Güstrow. Die Belastungszeugen hätten in allen auf dem Nil ebenfalls zum Baron ernannt und bekam 2000 Bfd. Sterl. wesentlichen Punkten überein gestimmt. Der Versuch der Verjährlich, außerdem 10 000 Pfd. Sterl. von der East India Company. teidigung, das Zeugnis des Polizisten Schütt, des Kardinalzeugen Wir find übrigens überzeugt, daß sich auch Waldersee nicht gegen Holst, durch Heranziehung gewisser Vorgänge beim allaufehr gegen eine Schenkung fträuben würde. Bismard wenigstens Schöffengerichts- Prozeß gegen die Wismarsche Privatpost abhat seiner Beit die Nationalspende, die zudem nur für Stiftungsauschwächen, sei vollständig gescheitert. Richtig ist in dem 8 we de bestimmt war, schonungslos eingestrichen. Artikel, daß die Beratung der Geschwornen nur sehr kurze Zeit Aus den übrigen Zeugenvernehmungen seien einige Aeußerungen dauerte; auch ist es richtig, daß der Zeuge Bolizeifergeant Schulz der Polizisten Schütt und Strämer über die Vorgänge am 6. Auguſt feine ursprüngliche Beugenaussage in einem Bunft nachträglich ein 1899 hervorgehoben. Beide fagen übereinstimmend: als Bollenberg geschränkt hat. Sch. hatte behauptet, daß am Abend des 6. August gerufen hatte, trat Krämer an Schütt heran und sagte diesem: das nicht nur höhnende Rufe gegen Schütt ausgestoßen feien, sondern daß ist Wollenberg; während Krämer dies fagte, sei schon Steinbrügger auch Stühle aus der Hansa auf die Straße gebracht seien und daß Schütt erichienen und habe gerufen; außerdem sind beide einhellig der höhnisch zu deren Benutzung, um sich auszuruhen, aufgefordert wäre. Meinung: während Krämer mit Schütt diese Worte wechselte, habe Diefe Behauptung von den Stühlen habe Sergeant Schulz, als der Holst in einem Haufen von 10-12 Personen, die allerhand Rufe Verteidiger näheres wissen wollte, zurückgezogen. Ob der Zeuge Schulz, über die Polizisten ausstießen, hineingeredet und zur Ruhe gemahnt. wie in dem Artikel stände, auch die weiteren Behauptungen, daß Wollen- Aus dieser heutigen Zeugenaussage ergiebt sich also, daß, vorausHerren Fabrifinspektoren und die Gouvernementsmechaniker! berg mehrfach als Redner in socialdemokratischen Versammlungen aufgefegt es haben wirklich beide, W. und St. über Schütt gerufen, it der legten Zeit sind einige von den Erlassen des Finanz getreten sei und daß er( Beuge Schulz) wegen politischer Sachen bei 2. ein- bann diefe Stufe zeitlich fast unmittelbar einander folgten, so daß ministers, die cirkularisch für die Fabrikinspektoren und mal eine Haussuchung vorgenommen habe, nachträglich zurückgezogen diese verschiedenen Nufe sehr leicht dem Holst nur als ein einziger Gouvernements- Mechaniker herausgegeben worden find, in der hat, weiß ich nicht; ich weiß nur, daß Schulz in einigen, für mich Att zum Bewußtsein hat tommen können, Die Charakteristik des Tagespreffe veröffentlicht worden. Aus diesem Anlaß hält das völlig untergeordneten Buntten nachträglich auf Vorhalt der Ver- Wollenberg als hervorragenden Socialdemokraten begründen die Departement für notwendig, den Herrn Fabrikinspektoren und den teidigung feine ursprünglichen Aussagen eingeschränkt hat. Polizisten damit, daß Polizist Krämer sagt: As Rebner set W. Gouvernements- Mechanikern zu erklären, daß nicht nur ge Rechtsanwalt Heine: Der Zeuge hat, wie aus den Atten allerdings in Versammlungen nicht aufgetreten, aber auf ihn habe heime, fondern auch alle cirkularische Vorschriften und hervorgeht, einen amtlichen Bericht über die Schwurgerichts-. den Eindruck eines richtigen klugjchnaders" gemacht, andre Bestimmungen für die Fabritinspektion in feinem Falle von verhandlung und fiber die durch denselben hervorgerufenen und Polizist Schütt jagt: Geredet hat W. nie; aber er hatte feinen den Fabrikinspektoren in der Tagespreffe veröffentlicht werden dürfen. Aeußerungen in der Presse verfaßt. Durch diesen Bericht ist so zu großen Mund auf, rief oft Hurra, manchmal auch Bravo! Direktor: Kowalewsky, und auf, vienig, bis vor kurzem Chef des Polizeiist die Rede davon, daß sich die Geschwornen von dem Terroris amts in Wismar, giebt zu, in feiner Vernehmung vor dem SchwurMan scheut also die Oeffentlichkeit und zwar nicht umsonst. mus des socialdemokratischen Parteiführers Dr. Herzfeld, gericht von einer Fülle von Strafverfügungen gesprochen zu haben; er Denn wenn ein Gefez irgend welche Verbesserungen für die Arbeiter der in der Schwurgerichtsverhandlung zu Tage getreten sei, glüd muß einräumen, daß nur die ersten von ihm erlassenen drei oder vier verkündet, so werden dieselben durch Geheimcirkulare wieder auflicherweise nicht von dem Wege des Rechts hätten ableiten laffen. Strafbefehle gerichtliche Bestätigungen fanden, daß dagegen fämtliche gehoben. Ich frage den Herrn Zeugen: auf welche Thatsachen stützt sich dies alljonntäglich von Mitte Januar bis Ausgang Oftober 1899 von ihm fein Urteil? erlassenen Strafbefehle aufgehoben sind. Als Rechtsanwalt Heine Zeuge L.-G.-D. Schmidt: Die Admonita des Verteidigers den Zeugen fragte, warum er demn, nachdem die Gerichte fein VorDr. Herzfeld, mit denen er sich an die einzelnen polizeilichen Zeugen gehen für nicht mit den Gesetzen vereinbar erklärt hatten, trotzdem wandte, waren derartig, daß ich mir sagte, wie ist es möglich, daß man dabei verharrte, entgegnete 3euge: Vom polizeilichen Standpunkt so etwas vorbringen kann. Die Zeugen wurden so angegriffen, daß habe er die Sachlage eben anders aufgefaßt. Rechtsanwalt Heine: ich immer auf dem Qui vive? stand und zweifelhaft war, ob ich Ich denke, der Zeuge ist Jurist; dann sollte er doch die EntDie Jagd anf De Wet hat nach einer Reutermeldung am bas dulden dürfe. Dies Verhalten des Verteidigers gab mir das scheidungen der Gerichte anerkennen.- Zenge: Ja, ich bin Jurist. Aliwal North vom 7. Dezember folgenden hisherigen Verlauf gehabt: Wort Terrorismus" ein, weil ich der Ueberzeugung war, daß Auf Fragen des Rechtsanwalts Dr. Herzfeld muß Senator Nach dem Gefecht bei Sterkspruit ging De Wet südwärts, über er durch sein Vorgehen gegen die Zeugen den Geschwornen zeigen Dr. König zugeben, daß er fortgejezt gewerkschafts schritt am 5. Dezember während der Nacht den Caledonfluß, wollte, wie es einem ergehe, der ihm nicht zu Willen sei, und daß liche Versammlungen teils im voraus verboten, teils hat marschierte dann nach der Odenaldrift, fand aber, daß der Fluß er die Geschwornen auf diese Art einschüchtern wollte. auflösen lassen, weil er diefelben für politische hielt; unpaffierbar war. Er wandte sich dann ostwärts und ging Auf die Frage des Rechtsanwalts Heine, welche Fragen oder daß er aber, abgesehen von ein oder zwei Fällen, diese Vorfälle nie nördlich vom Oranjefluß weiter, bis er sich in einer Ent- Aeußerungen des Rechtsanwalts Dr. Herzfeld der Zeuge Schmidt zur gerichtlichen Ahndung brachte, obgleich ihm bekannt war, daß fernung von 15 Meilen von Aliwal befand. Hierauf wandte für terroristisch" gehalten habe, erklärt Zeuge, keine Angaben mehr nach mecklenburgischem Gesetz sich schon jemand strafbar macht, der er sich nordostwärts in der Richtung von Rougville. General machen zu können. eine politische Versammlung, die ministeriell nicht genehmigt iſt Snor verfolgte ihn auf dem ganzen Wege auf Schritt und Rechtsanwalt Dr. Herzjeld: Sa muß mich ganz entschieden( gewerkschaftliche Versammlungen bedürfen diefer Erlaubnis nach Tritt. Die britische Vorhut stieß auf De Wets Nachhut bei der dagegen verwahren, als Verteidiger des Holst irgendwie die Rechte 152 der Gewerbe- Ordnung nicht) auch nur veranstaltet, gefchweige Karreportdrift am Caledonfluß und erbeutete einen Reunpfünder der Berteidigung überschritten zu haben. Es war meine Pflicht, die Aus- denn, der an ihr teilnimmt. Auf die vielfachen Anzapfungen in der und 35 000 Geschosse. Der Caledonfluß war so hoch, daß das sagen der Zeugen, soweit sie etwas ganz Neues in die Verhand M. Bolts- Zeitung" durch Strafanträge eine gerichtliche Entscheidung Gepäck nicht hinübergebracht werden konnte, aber mit Schwierigkeiten lung trugen, auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen; und darüber herbeizuführen, ob er die vielen gewerkschaftlichen Versamm gelang es, die Kanonen und die Munition ans jenseitige Ufer zu wenn ich dann feststellte, daß diese eidlichen Bekundungen lungen zu Recht aufgelöst und verboten habe, erklärt Zeuge nicht bringen. De Wets Truppen find erschöpft. Die Briten fanden auf des Polizisten Schulz unrichtig waren, so nennt der Landgerichts- eingegangen zu fein, zumal er wußte, daß sein Vorgehen dem Wege zwischen Smithfieldroad und dem Oranjefluß 800 tote direktor das Terrorismus ausüben". Merkwürdig ist, daß der gegen die Gewerkschaften sich des vollen Beifalls oder trepierende Pferde. Da die britischen Truppen ohne Gepäc Beuge, dem damals in der Schwurgerichtsverhandlung meine Fragen des Ministeriums in Schwerin erfreute. Der Verteidiger den Fluß überschritten und daher ihrer Nahrungsvorräte beraubt an die Beugen einen solchen außerordentlichen Eindruck gemacht Rechtsanwalt Herzfeld fonstatierte, daß durch die Vernehmung des find, werden sie sich Lebensmittel durch Requisition verschaffen. haben, heute befragt, außer der Stuhlgeschichte gar nichts mehr zu Landgerichts- Direktors Schmidt: daß der Erste Staatsanwalt zu Ein Telegramm Lord Kitcheners aus Bloemfontein von heute erinnern erklärte. Und doch sind ihm diese seine damaligen Ein Schwerin in einer Gerichtsverhandlung gegen Redacteur Groth von befagt weiter: General Knox meldet aus Rougville, daß brüde Veranlassung gewesen, in einem amtlichen Schriftstück der W. B.- 8." wegen Beleidigung des Senators Dr. König ausDe Wets Streitmacht, nachdem fie vergeblich versucht hatte, die die Behauptung aufzustellen: ich hätte auf die Geschwornen brücklich erklärt habe: das Vorgehen dieses Herrn gegen Commasfibrücke zu forcieren, welche die englischen Truppen hielten, einen Terrorismus ausüben wollen. Rechtsanwalt die Versammlungen sei nicht in Recht begründet unter Zurücklassung von 500 Pferden und vielen Kapwagen in nord- Herzfeld: Haben Sie nicht, als Holst zum Schluß seiner und ermangele jeder gefeßlichen Unterlage öftlicher Richtung abgerüdt ist. De Wets Durchbruch versuch Bernehmung erklärte: hätte ich gefchworen, daß ich außer von Der Rechtsanwalt Oldenburg- Wismar, Vorsitzender des dortigen nach der Kapkolonie ist also mißlungen und er ist Steinbrügger auch Rufe von Wollenberg über Schütt gehört habe, Bürgerausschusses, stellt seinem früheren Kollegen Holft ein gutes von allen Seiten bedrängt. dann hätte ich einen Meineid geschworen mit erhobener Stimme Beugnis aus;. habe sich sehr eifrig den Pflichten eines BürgerNach einem andren Reuter- Telegranim haben die Boeren in den gerufen: Das glaubt Ihnen ja tein Mensch!? Zeuge: vertreters gewidmet. Ießten Wochen 17 000 Schafe erbeutet, die sie englischen Transporten Das tann sein, aber ich glaube nicht, daß ich es mit erhobener Eine Reihe weiterer Zeugen bezogen sich auf den Anklagepunkt abjagten. Stimme gesagt habe. gegen Schmidt, der den Polizei- Offizianten Schütt beleidigt haben Abteilungs- Vorsitzender: K. Shtoff. Das Befinden des Zars soll sich jetzt derart gebessert haben, daß er Livadia bald verlassen und Weihnachten in Petersburg feiern zu tönnen hoffe. Auch die Aerzte seien von dem Fortgang der Genesung sehr befriedigt. Afrika. Die neueste Verlustliste des Kriegsamts weist für den ver floffenen Monat November nicht weniger denn 160 Tote und 3579 Verwundete und Invalide auf, von denen allein 2471 als endgültig dienstunfähig nach Hause gesandt werden mußten. Die Gesamtverluste des Striegs steigen damit offiziell auf 2140 Offiziere und 47 588 Mannschaften nicht gerechnet die in den Hospitälern trant liegenden. Der Güstrower Meineidsprozeß, 11 dessen Verlauf unfren Leser bekannt ist, wurde am Dienstag und Mittwoch in einer Verhandlung gegen Genossen John vom Vorw. und Schmidt von der Mecklenb. Volksztg." vor der Straffammer in Güstrow noch einmal in ganzer Breite aufgerollt. In den beiden Blättern soll das Schwurgericht in Güstrow, der erste Staatsanwalt ersten hann in Güstrow und der PolizeiOffiziant Schütt in Wismar beleidigt worden sein. " Der Verteidiger toustatiert weiter, daß die angefochtenen foute. fämtlichen polizeilichen Strafbefehle, welche gegen die an jedem Am Mittwoch fanden die Plaidoyers statt. Der Staatsanwalt Sonntag des Jahres 1899 in der Hansa veranstalteten gewerkschaftlichen Feste bis in den Oktober hinein erlassen wurden, von den Gerichten aufgehoben find. Walter hielt die Anklage gegen beide Angeklagte aufrecht und beharrte sogar dabei, daß sie wider besseres Wissen dem Ersten Staatsanwalt Kerstenhann und dem Schwurgericht den Vorwurf Angeklagter John: Ich möchte dem Herrn Zeugen die bewußter Rechtsbeugung gemacht hätten. In durchaus unwahrer Weise Frage vorgelegt wissen: Warum benutzten Sie, um einen werde dem Ersten Staatsanwalt nachgesagt, er habe durch Hineintragen Gehörfehler bei Holst festzustellen, gerade die Frage, politischer Momente in die Verhandlung die politischen Leidenschaften ob er Socialdemokrat sei? Benge: Ich lehne die Antwort ab, der Geschwornen erregen wollen und auch erregt. Wenn es auch weil dies keine Frage, sondern ein Vorhalt ist. Rechtsanwalt in dem Artikel des Worwärts" heiße: die Richter seien sich ihrer Heine: Warum hat der Zeuge die Frage nach der Befangenheit nicht bewußt gewesen, so ergebe der Zusammenhang Parteizugehörigkeit des Holst an die Spitze seiner Ver- doch ganz klar, daß dies nur eine leere Nedensart sei, zum Schutz nehmung gestellt? Benge: Dem Verteidiger beantworte ich die für eine eventuelle Anklage, daß in Wirklichkeit gerade das Gegenteil Frage nicht, weil das ein Vorhalt ist; ich würde sie nur beant habe gesagt sein sollen. worten, wenn der Präsident mich fragte. Rechtsanwalt Er beantrage gegen John drei Monate Gefängnis; gegen Seine: Ich bitte den Herrn Borfizenben, dem Herrn Beugen Schmidt, bei dem es fich nicht nur um einen, sondern um eine borzuhalten, daß die Strafprozeßordnung dem Verteidiger. das ganze Reihe von Artikeln handelt, beantrage er wegen Beleidigung Die Verhandlung wurde am Dienstagvormittag 9 Uhr durch Recht giebt, dirette Fragen an die Beugen zu stellen. Beuge: bes Ersten Staatsanwalts und des Schwurgerichts sechs Monate den Landgerichtsrat Stabmer eröffnet; die Staatsanwaltschaft Das weiß ich; aber ich verweigere aus Princip die Antwort; und wegen Beleidigung des Polizisten Schütt zwei Monate Gevertritt der Staatsanwalt Walter, die Verteidigung für Genossen denn eine solche Frage hat die Verteidigung nicht das Recht zu fängnis, insgesamt sieben Monate. John vom Vorwärts" führt Rechtsanwalt Heine Berlin, für stellen, weil sie teine Frage sondern ein Vorhalt Rechts- Nach dem Plädoyer des Staatsanwalts erhielt zuerst RechtsGenossen Schmidt- Rostock Rechtsanwalt Dr. Herzfeld- Berlin. anwalt Seine: Ich beantrage einen Ich beantrage einen Gerichtsbeschluß, anwalt Dr. Herzfeld das Wort. Derselbe trat in einer glänzenden Nach Feststellung der Personalien der Angeklagten, beantragt Rechts- darüber, ob die Frage dem Zeugen vorzulegen ist oder nicht. zweistündigen Rede für die Freisprechung des Genossen Schmidt ein. anwalt eine, der Gerichtshof möge fich füt nicht zuständig Das Gericht verfündete nach furzer Beratung den Beschluß es Rechtsanwalt eine äußerte seine Meinung dahin, daß Holst kauni erklären, weil die Entscheidung des Reichsgerichts im Band 23 über set tein Grund ersichtlich, warum die Frage ungehörig, fie jei darum verurteilt worden wäre, wenn in der Verhandlung gegen ihn dieden sogenannten fliegenden Gerichtsstand der Preffe offenbar un vom Beugen zu beantworten; der Verteidiger möge jie also noch felbe Atmosphäre leidenschaftsloser Ruhe geherrscht hätte, wie in dem richtig und mit den Absichten aller, bei dem Zustandekommen des einmal stellen. vorliegenden Prozesse. Bon Anfang au sei die Anklage auf das verbetreffenden§ 7 der Strafprozeßordnung thätig gewesenen geset Rechtsanwalt Heine wiederholt die Frage. Landgerichts- meintliche politische Motiv Holfts aufgebaut gewesen. Der Vorw." geberischen Faktoren in unlösbarem Widerspruch stehe. Nach kurzer Direktor Schmidt: Ich stellte an Holst die Frage seiner Partei- habe wohl behauptet, daß dieje, Anklagebegründung und das auf fie " zurückzuführende Urteil auf Irrtum beruhten und durch politische gegenüber den Krankenkassen zu unternehmen. Am besten würden führers, und weil er ein Seger und Aufwiegler sei, entlassen. Meinungen beeinflußt seien, aber wiffentliche Rechtsbeugung habe die einleitenden Schritte von den Centren der lokalen Vereinigungen Da folches schon des öfteren vorgekommen ist, werde man von seiten der„ Vorw." nicht behauptet. Der Angeklagte John könne bean- ausgehen. Dagegen hat der Regierungspräsident in Arnsberg an der Organisation vorstellig werden. Bei der Firma Sala handelte spruchen, daß seine Worte so aufgefaßt würden, wie sie gedrudt fämtliche Landratsämter und Bürgermeister seines Regierungsbezirts es fich um Prozentzahlung für Ueberstunden. Ein Teil der dort befeien. Eine solche Kritik aber, wie John sie geübt habe, müßten sich eine Verfügung erlaffen, im Hinblick auf den massenhaften Ver- schäftigten Arbeiter verlangten diesen Zuschlag, und verweigerten demauch Richter und Geschworne gefallen laffent. Das Ansehen der brauch von Medikamenten durch die Krankenkassen, die Apothefer zufolge die Ueberzeitarbeit. Es wurden einige gekündigt und die Rechtspflege könne nur darunter leiden, wenn man jede Atritit mund- ihres Kreises aufzufordern, diesen Kassen mindestens einen Rabatt übrigen erklärten sich solidarisch. Der Streit ging, da sich Arbeitstot machen wolle. Sei vielleicht ein Ausdruck etwas scharf aus- von 10-15 Broz. auf die amtliche Arzneitare zu gewähren und ihm willige genügend fanden, verloren. Scharf fritisierte Scherwart das Ges gefallen, so sei das auf die Erregung über das Urteil gegen Holst diejenigen Apotheker namhaft zu machen, die sich weigern, den Kassen bahren des Herrn Sala, der Buchbinder bei 26 M. Lohn suchte und nachher zurückzuführen. einen solchen Rabatt zu bewilligen. Wenn sich sogar ein Regierungs- erklärte, daß dabei die Ueberstunden mit einbegriffen seien. Bei der Nach kurzen Worten der beiden Angeklagten zog sich das präsident veranlaßt findet, gegen die die Krankenkassen rücksichtslos Firma Jakobi, Grünstr. 4, sind Mißstände in fanitärer Beziehung Gericht zur Beratung zurück und fällte das bereits gemeldete ausbeutenden Apotheker einzuschreiten, so muß es mit dieser Aus- vorhanden. Es ist ferner ein Beschluß des Rings der LuruspapierUrteil. John wurde zu 100 M. Geldstrafe und Schmidt zu beutung schon arg getrieben werden, namentlich in den Industrie- Fabrikanten, allen Arbeitern mit Ausnahme der Steindrucker Prozente 250 M. Geldstrafe verurteilt. Partei- Nachrichtend Genoffe Eduard Bernstein wird von der Aufhebung der über thn verhängt gewesenen Ausweisung aus der Schweiz Gebrauch machen und im Januar nächsten Jahres nach Zürich übersiedeln, um sich dort dauernd niederzulassen. Gewerkschaftliches. Deutsches Reich. Es centren. Berliner Partei- Angelegenheiten. für Ueberstunden nicht zu zahlen. Ueberstunden werden jedoch nicht ohne Bezahlung verlangt. Ferner wies Scherwart auf den Nachtrag in sämtlichen Geschäftsordnungen der Berliner Luruspapier- Fabrikanten hin, wonach für die in diesen Betrieben beschäftigten Arbeiter die Vorteile des Bürgerlichen Gesetz Socialdemokratischer Verein für den 5. Berliner Reichs- buchs(§ 168) genommen werden, hiermit beweisend, wie gut diese Versammlung. Tagesordnung: Vortrag des Reichstags- Abgeordeten Auguspapier- Arbeiter und Arbeiterinnen in großer Mehrzahl noch tags: Wahlkreis. Donnerstag, abends 82 Uhr, Schüßenhaus, Organisation ihre Interessen zu wahren verstände, während die Ledebour über die politische Lage. Diskussion. Vereins- nicht organisiert seien. angelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. # Der Polizeikampf gegen die Streifpoften wird im ganzen Reich mit ungeschwächtem Eifer fortgeführt. Jn Frankfurt a. M. standen dieser Tage 20 Tischler vor dem Schöffengericht. Sie hatten während des letzten Ausstands Streit posten gestanden und waren angeblich den Anordnungen der SchutzLeute, bestimmte Straßen oder Stadtviertel zu verlassen, nicht nach gekommen. Sie erhielten alle Strafverfügungen von 10-20 M., gegen wogegen fie Einspruch erhoben. wurde zunächst gegen Oberschöneweide. Am Montagabend 72 Uhr, findet im einen Angeklagten verhandelt. Der Amtsanwalt beantragte wilhelminenhof eine wichtige Boltsversammlung 6 Mark Geldstrafe oder einen Tag Haft, der Verteidiger statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Bunkte: 1. Brot- und plädirte für Freisprechung und Uebernahme der Stoften Kohlenwucher und wie schüßen sich die Arbeiter dagegen? Referent: auf die Staatskaffe. Nach längerer Beratung schloß sich der Gerichts- Reichstags- Abgeordneter A. v. Elm; 2. Muß das Proletariat das Hof dem Antrage des Verteidigers an, mit folgender Begründung: Barafitentum ernähren? Referentin: Frau Steinbach- Hamburg; Das Ober- Verwaltungsgericht hat entschieden, daß die Polizei nur 3. Bericht der Zehnerkommission über den Anschluß an den Konsum ein Recht zum Einschreiten habe, wenn eine Gefahr vorhanden sei, verein Berlin Rigdorf. Besonders die Frauen sind zu dieser dies war jedoch im vorliegenden Falle ausgeschlossen. Der Schu3 Versammlung eingeladen. mann habe somit seine Befugnisse als Polizeibeamter überschritten. Auch habe der Angeklagte ein Recht gehabt, fich Adlershof. Heute, Sonntagnachmittag 4 Uhr, findet bei eines Verteidigers zu bedienen und das um so mehr, da nach den Schmauser, Bismardstr. 16, die öffentliche Parteiversammlung statt, schon vorausgegangenen Fällen bei Freisprechungen der Staatsanwalt in welcher der Vertrauensmann, die Parteispedition und die LokalBerufung einlegte, der Angeklagte jedoch nicht die Möglichkeit fommission über ihre Thätigkeit im verflossenen Jahre Bericht erbefizen könne, fich alle die Rechtskenntniffe anzueignen, welche erstatten werden. Die Barteigenoffen werden ersucht, recht zahlreich forderlich sind, um in mehreren Instanzen sein Recht zu suchen. Der zu erscheinen. Der Vertrauensmann. Angeklagte fei fomit freizusprechen, die Kosten, einschließ lich der der Verteidigung, der Staastasse zu überweisen. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft erklärte, gegen dieses Urteil die Berufung einlegen zu müssen. Als der zweite zur Verhandlung gelangende Fall denselben Ausgang nahm, zog der Amtsanwalt die Klage gegen die übrigen 18 Angeklagten zurüd. Auch diese 18 Mann erhalten ihre Verteidigungskosten aus der China. Ein chinesischer Reformer über die Lage. Freie Volksbühne. Heute nachmittag find 2 Vereinsvors stellungen. II. Abteilung: Leffing Theater, 23/4 Uhr, Bund der Jugend". IV. Abteilung: Carl Weiß Theater, 2/2 Uhr, Ueber unsre Kraft( II. Teil.) Eine englische Depesche aus Beting vom 6. Dezember besagt, Der Vorstand. J. A.: G. Winkler. die Gesandten hätten ein Schreiben des bekannten SteformArbeiter: Bildungsschule. Heute abend 7 Uhr in Cohns manns Kangyuwei erhalten, in welchem dieser sagt, China Festfälen: Vortrag des Herrn Dr. Franz Oppenheimer babe großes Unglüd betroffen durch die Schuld der Ratüber Kunst und Wissenschaft. Zahlreichem Besuch sieht ent- geber der Kaiserin- Witwe Tuan, Tiching, Junglu, Kangji und Der Vorstand. anderer. Er sagt ferner, er sei sehr dankbar, daß die Fremden in den Legationen ausgehalten hätten, betont, alle Chinesen, welche das Völkerrecht kennen, bedauerten die Ermordung Kettelers und schlägt vor, daß die Kaiserin und ihre Ratgeber zu Friedensverhandlungen nicht zugelassen wer. ben sollen. Der Kaiser, welcher den Fremden freundlich gefinnt sei, müsse wieder eingesetzt und die reattionären Beamten verhaftet werden. Außerdem müsse man auf die sogenannten fremden freundlichen Bicekönige im Süden ein wachfames Auge haben. Kangyuwei sagt ferner, falls man mit Tuan, Junglu und anderen nicht streng genug verfahren werde, davon sie nicht ablaffen zu behaupten, die so würden Fremden seien machtlos, und fügt die Meinung hinzu, die Fremden möchten sich nicht auf die Vicekönige verlassen, welche Mannschaften, Geld und Waffen an die Kaiserin- Witwe gelangen ließen und die ergebenen Diener. derselben seien. Wenn der Kaiser wieder eingesetzt werde, so werde das ganze Neich sich freuen. Die Partei des Kaisers bestehe aus den aufgeklärtesten und fremdenfreundlichsten Chinesen, welche sich danach sehnten, daß westliche Civilisation und Kultur ihr altes Land durchdringe. Kangyuvei betont, er sei gur Durchführung dieser Aufgabe durch ein geheimes Editt des Kaisers Einem Verbot des Streikpostenstehens in ganz Prenken von 1898 ernannt worden; der Kaiser habe damals zu diesem Zwecke fommt eine Entscheidung des Kammergerichts gleich, die dieser fich an die answärtigen Mächte gewandt. Wäre zu jener Zeit auf Tage gefällt worden ist. Wie alle Straßen- Polizeiverordnungen, ihn gehört worden, so hätte das inzwischen Borgefallene vielleicht enthält auch die der Stadt Erfurt eine Bestimmung, wonach zu vermieden werden können. Wir find natürlich nicht optimistisch genug, zu glauben, daß bestrafen ist, wer einer polizeilichen Anordnung nicht Folge leistet, die dieser Fall die Polizei belehren werde. Die Ausführungen Kangyuwveis flingen ein wenig nach eng Sie wird nach wie zur Aufrechterhaltung der Ruhe, Ordnung und Sicherheit auf öffentlichen Tischer Inspiration. Jedenfalls laffen sich die Darstellungen vor solche Anklagen provozieren und die Steuerzahler werden die Straßen ergeht. Wegen Vergehens gegen diese Bestimmung und andrer Chinesen nicht in Einklang bringen mit denen dieses neuesten Kosten zu bezahlen haben. Die fortgesetzten Versuche aber, durch wegen groben Unfugs war der Maler 28öller angeklagt und zu einer Polizeigebot das Reichsgesetz aufzuheben, drängen gebieterisch nach Geldstrafe verurteilt worden, weil er gelegentlich des Maler- englischen Kronzeugen. einer gesetzlichen Regelung, die es der Polizei ein für allemal unstreits am Erfurter Bahnhof Streitposten gestanden und der möglich macht, das Koalitionsrecht der Arbeiter durch allerhand Aufforderung eines Polizeibeamten, die Nähe des Bahnhofs zu Chikanen einzuschnüren. meiden, passiven Widerstand entgegengesezt hatte. Dieser " passive Widerstand" wurde darin erblickt, daß M. nach den gericht lichen Feststellungen sich zwar zunächst entfernt, dann aber das hartnädige Bestreben" zeigte, immer wieder in die Nähe des Bahnhofs zu kommen. Staatstaffe zurückerstattet. Gerichts- Beifung. Letzte Meldungen. bon Petersburg, 8. Dezember.( W. T. B.) In einem heute ver öffentlichten Generalstabsbericht wird mitgeteilt: Am 7. d. M. find die geftungsmauern von Janditogenzh von den russischen Truppen zerSämtliche Maler und Lackierer der Weimarischen stört worden. Eine Compagnie des 20. ostsibirischen SchützenWaggonfabrik haben die Arbeit niedergelegt, da ihnen der vorher Regiments hatte am 5. d. M. ein Gefecht in der Nähe von bereinbarte Stundenlohn nicht bezahlt werden soll. Die ReJanschumenz mit dem Feinde, der große Verluste erlitt. bucierung betrug in 14 Tagen bei neunstündiger Arbeitszeit 10 bis Auf die Berufung des Angeklagten hob das Landgericht die Vor- Auf russischer Seite 2 Schüßen, 1 Kosat und ein Offizier tot. 14 Mart. entscheidung auf und verurteilte M. nur wegen Vergehens gegen die Eine Abteilung, welche die Tungusenbanden nordwärts Staatsftügen. In Gera ist Formerstreit, und es haben Straßen- Polizeiverordnung zu 3 M. Aus den Gründen ist Hervor- Tieling vertreiben sollte, begegneten 33 Werst von dieser Stadt fich da einige arbeitswillige" Elemente gefunden, die wirkliche zuheben: Grober Unfug liege nicht vor. Aus der Sand: einer Bande von 800 Mann, welche sich bei einem befestigten Brachtexemplare im Sinne der Unternehmer sind. Der eine interes- ung des Angeklagten sei nicht zu schließen auf eine Gefährdung Dorfe verschanzt hatten. Die Verschanzungen wurden von zwei fiert ganz besonders. Es ist ein Sarl Wüstemann aus Saalfeld, der Ruhe und Ordnung, die geeignet gewesen wäre, das Bublifum Kompagnien gestürmt und ein Angriff der Chinesen zurüdgeschlagen. der schon bei dem Leipziger Formerstreit den Streitbrecher gespielt in seiner Allgemeinbeit zu belästigen. Denn der Streit der Bei Tagesanbruch flohen die Chinesen; die Russen erbeuteten zwei Hat. 23. reist nach eigner Aussage nur den Streits nach und wenn Erfurter Maler sei ruhig und fachlich durch Geschüße und eine Anzahl Gewehre. Russischerseits keine Verluste. beim hier nichts mehr zu holen ist, so geht er wieder in ein andres Streit geführt worden und der Angeflagte habe gebiet. Dieser Edle" hat nun, nachdem er sich in Leipzig unStreitposten stehen ein ruhiges und unauffälliges Benehmen beobachtet. der Bahn möglich gemacht, im vorigen Sommer in alle ſein Glid versucht. Er trat dort in einer größeren Gießerei in Arbeit, mußte aber bald wieder aufhören, weil sich fämtliche Former und Gießerei arbeiter weigerten, mit einer solchen Person zusammen zu arbeiten. Die Gründe hierfür waren folgende: Wüstemann hat viele Jahre in Leipzig gearbeitet, sich aber um seine Familie fast gar nicht gekümmert, sondern seinen Lohn mit liederlichen Frauen gimmern berjubelt, so daß seine Familie im Armen= hause Aufnahme finden mußte. In einer Gießerei hatte er in Gemeinschaft mit dem Meister ein Bordell im richtigen Sinne des Worts eingerichtet und erst zufolge der Vorstellungen der arganisierten Kollegen beim Chef wurde der Schweinerei ein Ende gemacht. Sein Auftreten ist ein freches und gewaltthätiges. Als Beweis hierfür tann gelten, daß er einem Former in Leipzig bei einem Wortwechsel die Schaufel in den Kopf hadte, wofür er sechs Monate Gefängnis erhielt. " leider; die tommende babe er angesprochen und der Bolizeibeamte babe Tehte Nachrichten und Depeschen. erst durch den Malermeister Schröder, der auf dem Bahnhof war, von dem Zwed der Anwesenheit des Angeklagten im Ein Margarine- Gesetz für Nordamerika. und beim Bahnhofsgebäude Kenntnis erhalten. Auch liege nur hans nahm mit 198 gegen 92 Stimmen die Margarine- Bill air. Washington, 8. Dezember.( W. T. B.) Das Repräsentantenpassiver Widerstand vor. von dem Streitposten stehen ablaisen müssen, Butter gefärbt ist, von 2 auf 10 Cents pro Pfund erhöht, die AbGleichwohl hätte der Angeklagte Durch dieses Gesetz werden die Abgaben für Margarine, welche wie fobald der Beamte ihm dies befahl. Zweifellos habe gaben für nicht gefärbte Margarine auf 14 Cent pro Pfund herabder Beamte ſeine Anordnung im Intereffe und zur Ergelegt. Die Mehrheit des Hauses war der Ansicht, daß eine Prohibitivhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung Steuer das einzig wirksame Mittel gegen Betrügereien bilden werde, ergehen lassen. M. habe sich also gegen die rechtswährend sich die Minderheit für höhere Strafbestimmungen aus gültige Straßen Polizeiberordnung vergangen. Möller legte Revision ein und betonte, daß das landgerichtliche sprach. Die Mehrheit machte demgegenüber geltend, der Nutzen der Urteil an unvereinbaren Widerſprüchen trante. Erft telle feft, Margarine- Fabrikanten sei so groß, daß selbst die höchsten Strafen daß von einer Störung der Ruhe und Ordnung hier nicht die 32 Staaten ganz verboten sei, seien doch im vergangenen Jahre stelle es fest, unwirksam sein würden. Obwohl der Margarine- Verkauf in Rede sein könne, und andrerseits sage es, die Wegweisung 104 Millionen Pfund Margarine verkauft worden. Es gilt als sei zum Zwecke der Erhaltung der Ruhe und Ordnung ergangen und nahm fich die ganze Zunft der Scharfmacher dieses edlen Früchtchens wie festgestellt sei, dann hätte der Beamte ihn doch nicht wegweisen Als diese Dinge feiner Zeit durch die Zeitungen bekannt wurden, er hätte deshalb folgen müssen. Wenn Ruhe und Ordnung herrsche, wahrscheinlich, daß die Bill im Senat angenommen werden wird. an. Man tadelte die Schwäche des Fabrikanten, der dem„ terro- dürfen. ristischen Verlangen" der organisierten Arbeiter nachgegeben und Köln, 8. Dezember.( B. H.) Der Köln. 8tg." zufolge ist auf einen jener soliden, arbeitswilligen Männer aufs Pflaster Das Rammergericht verwarf die Revision mit folgender Be Formoja eine aufständische Bewegung ausgebrochen, welche bezwedt, gejezt habe. Der Staatsanwalt wurde angerufen gegen die Terro- gründung: Die Straßen- Polizeiverordnung sei ohne Rechtsirrtum das Joch der japanischen Herrschaft abzuschütteln. Nach amtlichen angewendet worden. riften und Beleidiger; die Ehre des Gekränkten müsse wieder her weisung des Angeklagten im Interesse der Ruhe, Ordnung und drohliche Wendung. Viele bewaffnete Banden sind im Gebirge, soEs jei festgestellt, daß die polizeiliche Weg- Berichten nimmt die Bewegung in der Provinz Futschau eine begestellt werden. Aber man hat nichts wieder gehört mit großem Tamtam unternommene Reinwaschung des braven M. Sicherheit ergangen jei und daß Angeklagter nicht Folge leistete. wie an der Küste aufgetaucht. Auf den kleinen Juseln an den Küsten durch die Gerichte scheint schon im ersten Stadium als eine Un- Dies genüge, die Bestrafung zu rechtfertigen. Dazu sei nicht er- des chinesischen Festlands haben die Piraten die Gewalt an fich möglichkeit anerkannt worden zu sein. Die Anführer sind nicht forderlich, daß eine Störung der Ruhe und Ordnung wirklich gerissen und plündern die Handelsschiffe. ftattgefunden habe. von Fremdenhaß, sondern von Not, Hunger, Empörung über die Der Steinfegerstreik in Halle a. S. dauert mun bereits die Selbstverständlich wird auch dies Urteil nicht die vom Unter- schweren Steuern und der Bedrückung durch die Mandarinen geleitet. 14. Woche. Im Ausstand befinden sich noch 38 Mann, abgereift find nehmertum gewünschte Folge haben, daß die Streitposten von der Köln, 8. Dezember.( W. T. B.) Die Kölnische Zeitung" meldet 55, arbeitswillig find 16. Das Streitkomitee hat einen neuen Eini- Straße verschwinden. Sie sind notwendig im wirtschaftlichen ans Döfferdingen: Auf dem hiesigen Hüttenwerke stürzte eine gungsversuch gemacht; der Stadtbaurat hat sich zur Vermittlung Stampfe und daher wird, wenn auch am Ende erst nach schweren 7 Meter hohe Eisenbahn- Brücke, als ein Zug sie passierte, ein. Opfern und Kämpfen, die Folge eintreten, daß die Rechtsprechung Der Maschinist und der Heizer sprangen rechtzeitig ab. Drei Personen Zwei Düffeldorfer Maurer waren wegen Nötigung von sich dieser Notwendigkeit anbequemt. wurden sofort getötet und von den Trümmern verschüttet; zehn der Staatsanwaltschaft angeklagt- wörtlich hier das famose Reinickendorf. Die Verhandlung gegen den Holzhändler und Bersonen wurden verwundet, von diesen sind zwei gestorben. Juristendeutsch zu Obertassel am 29. Aug. 1900 den Entschluß. Schneidemühlenbefizer Jordan, Provinzstr. 67 und dessen Wertmeister Frankfurt a. M., 8. Dezember.( B. S.) Die Frankfurter den Maurer Albert Lewandowsky widerrechtlich durch Bedrohung Behrens, deren Verhaftungen wegen des Verdachts der Brandstiftung Beitung" meldet aus Düsseldorf: Die rheinische Metallwaren- und mit dem Vergehen der Körperverlegung zu einer Handlung zu nötigen, und des Betrugs wir unsren Lesern seiner Zeit meldeten, hat am Waschinenfabrik Düsseldorf und Fahrzeugfabrit Eisenach haben am durch Handlungen, welche den Anfang der Ausführung des Ver- 30. November vor der 2. Straftammer des königlichen Landgerichts II 5. d. M. mit der Chartered Company( Cecil Rhodes und Genossen) gehens der Nötigung enthalten, bethätigt zu haben. Bergeben stattgefunden. Wenn auch die Anklage der Brandstiftung wegen für die englische Kriegsverwaltung einen weiteren Kontraft gegen§240, 43, 47 Strafgesetzbuchs. Beugen gab die Staats- fehlender Beweise fallen gelassen worden ist, so wurden die Ge- auf Lieferung von 12 Batterien der neuen Schnellfeuer- Geschütze, anwaltschaft 5 an, bewiesen wurde nichts, die Angeklagten wurden nannten doch für überführt erachtet, die Versicherungs Gesellschaft System Ehrhardt, sowie der hierzu zuständigen Munitionswagen freigesprochen. Der Kronzeuge der Staats um etwa 15 000 Mart zu betrügen versucht zu haben." Jordan wurde von 30 000 Geschossen abgeschlossen. Die Lieferung soll noch mehr anwaltschaft ist, so stellte die Straftammer feft, ein sehr zu einem Jahr, Behrens zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Drei beschleunigt werden als die erste und muß bis Ende Februar ausbeachtenswertes Persönchen. Lewandowsky ist wegen Monate der erlittenen Untersuchungshaft wurden jedem angerechnet. geführt sein. Diebstahls, Körperverlegung, Mihhandlung vor Jordan wurde sofort verhaftet; Behrens dagegen vorläufig aus der bestraft und zwar mit 18, 9, 8, 3 Monaten Gehaft entlassen. fängnis. Dieser Zeuge beschwor, die Angeklagten hätten ihm die Knochen entzwei schlagen wollen". Auch sei er Mitglied des christlichen Verbands!" bereit erklärt. Sociales. Versammlungen. Brüffel, 8. Dezember.( W. T. B.) In der letzten Nacht trat südlich von Brüssel die Senne mit großer Heftigkeit über ihre Ufer; ein Teil der Gemeinde Forest wurde überschwemmt. Unter den Einwohnern, die ihre Häuser nicht verlassen fönnen, herrscht große Panit, eine große Anzahl Vieh ist bereits ertrunken. Berichtigung. Im Berichte der öffentlichen Versammlung der Haag, 8. Dezember.( W. T. B.) Ministerpräsident Pierson Luruspapierarbeiter und Arbeiterinnen in Nr. 284 des„ Vorwärts" und der Minister des Auswärtigen de Beaufort statteten heute find bei der Wiedergabe der Ausführungen" Scherwarts nachmittag dem Präsidenten Krüger einen halbstündigen Befuch Der Krankenkassen- Rabatt. Das„ Apotheker- Kränzchen Nord- mehrere Unrichtigkeiten unterlaufen. Scherwart führte aus: ab. Späterhin empfing Krüger eine Abordnung aus Solingen, Potsdam" hat unlängst einen Streistagsbeschluß gefaßt, fämtliche Bei Hagelberg erhielten die Kollegen nach erfolgtem Vorftellig- welche einen Ehrendegen überreichte. Apothekenbefizer unter Hinweis auf die höheren Arbeitslöhne, Droguen, werden beim Direktor Herrn Dr. Gerschel eine Lohnaufbesserung. Madrid, 8. Dezember.( W. T. B.) Durch Zusammenstok Kohlen- und Lebensmittelpreise, Hypothekenzinsen 2c., au ersuchen, Der das Wort führende Kollege wurde jedoch nach erfolgter Abzweier Eisenbahnzüge auf der Strede Cordova- Belmez wurden gemeinsame Schritte zur Kürzung der üblichen Rabattgewährung reise des Direktors durch allerlei Maßnahmen von seiten eines Werk- 7 Personen getötet und 12 verwundet. Berantwortl. Redacteur: Robert Schmidt in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Berlag von May Bading in Berlin. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. m. 287. i7. Kim. i. Ktilllge des„Nomilltg" Kerlilltt Wlkstlllltt. Z-Ml-g.«Dti-Ottisov. Z�okstles. Der Weihnachtsmann. Keine Zeit im Kreislauf des JahrS hat ein so charakteristisches GeprSge, wie die Zeit vor Weihnachten. Wo wir hinsehen, überall begegnen wir den Vorboten deS Weihnechtsfestes, wo wir hinhören, überall drängt es sich uns auf, daß„der Weihnachtsmann umgeht". Der„Weihnachtsmann"! Er ist vielleickit baS zählebigste aller Fabelwesen. Auch unter den Leuten, die sonst in ihrer vermeint- lichen Aufgeklärtheit so Iveit gehen, ihren Kindern die gesamte übrige Märchenwelt vorzuenthalten, sind noch recht viele, die wenigstens den „Knecht Ruprecht" nicht missen möge». Sie halten streng darauf, daß diese Illusion ihren Kinder» möglichst lange bleibt, und wehe dem, der sie ihnen auch nur durch ein unbedachtes Wort vorzeitig zerstört!Z Es versteht sich von selbst, daß die S ch n I e gleichfalls das Ihrige dazu beiträgt, das Nenonimee deS langbärtigen Alten usit dem verlockenden Gabensack und der drohenden Rute zu stütze». Seine Existenz ist zwar nicht offiziell durch den Lehrplan anerkannt, aber es hat kein Vorgesetzter etwa? dagegen, wenn einzelne Lehrer und Lehrerinnen die übliche Besprechung des Weihnachtsfestes dazu benutzen, ihre Zöglinge auch auf den Besuch deS„lieben Weihnachts mannS" vorzubereiten. Wir haben ebenfalls nicht die Absicht, irgend jemand in diesem Vergnügen zu stören, aber auf einen Punkt möchten wir dabei doch hinweisen. Welche Wirkung eS in der Volksschule haben muß, wen» sechs und siebenjährigen Kindern mit ernsthafter Miene vom Weihnachtsmann erzählt wird, daS kann sich jeder vorstellen, auch wenn er es nicht an seinen eignen Kindern zu beobachten Ge- legenheit hat. Hier wissen die Jungen und Mädel wohl alle ohne Ausnahme, daß der„Weihnachtsmann" in dem Porte« monnaie der Eltern sitzt. Manche von ihnen wissen auch, daß er in dem Portemonnaie ihrer Eltern leider nicht sitzt; denn der liebe Alte fühlt sich im allgemeinen in den großen Porte monnaieS heimischer als in den kleinen, und die leeren meidet er ganz. Wie manches Kind, das so die Weihnachtsmann- Weisheit des SehrrrZ über sich ergehen lassen muß, steht sogar selber im Dien sie besagten„Weihnachtsmannes", indem cS all' die WeihnachtLsachen herstellen Hilst, die nachher die älteren Ge schwister auf den Straßen feilhalten! Diese Kinder der Armen haben jene Illusion, die der Wohlhabende seinen Kindern bis zum zehnten und zwölften Lebensjahre zu erhalten bemüht ist, oft schon in, dritten und vierten Jahre eingebüßt; denn schon in diesem Alter haben die ungelenken Fingerchen angefangen, mit an dem Plunder zu basteln, der der Familie ihr armes bißchen Brot ins HauS bringen soll. Wenn solche Kinder als Sechsjährige in die Schule kommen, dann fühlen sie längst, daß ihr„Weihnachts- mann" eigentlich nicht dargestellt werden sollte als ein alter Mann im molligen Pelz mit langem, weißem Bart, breiten,, roten, Gesicht, dicker Kupfernase und freundlich zwinkernden Augen, sondern als ein blasses Mädchen oder ei» hohlwangiger Junge, die trotz November- wind und Dezemberfrost in dünner Kleidung, frierend und hungrig auf den Straßen umherstehen und mit müder Stimme den Vorüber- eilenden ihr„'n Sechser der Hampelmann!" und Groschen die Knarre" nachrufen. DaS moderne Warenhaus ist ein augenfälliger Maßstab der wirtschaftlichen Entwicklung. Längst bat eS in seiner vornehmeren Gattung aufgehört, den Stempel marktschreierischer Reklame zu tragen; cS wirkt durch nichts als sein massiges Dasein, das auf der einen Seite unbarmherzig zahllose Existenzen ihrer Selbständigkeit beraubt nach der andern Seite hin sich als notwendiges Bedürfnis für die moderne Kulturwelt, als Faktor ökonomischen Fort- schritts giebt, und so der künftigen Socialivirtschaft als Vorbild dient. Der Erweiterungsbau der Firma W e r t h e i m in der Leipziaerstraße, der gestern einer geladenen Gesellschaft gezeigt wurde, trägt wohl das vollendete Gepräge eines zeitgemäßen Kauf Hauses. Im Gegensatz zu dem vor drei Jahren errichteten„alten Bau", der zwar praktisch, aber nicht eigentlich elegant genannt werden kann, ist der Neubau vornehm gehalten. Und die Vornehmheit kennzeichnet sich als solche dadurch, daß sie sich nirgendwo ausfällig und protzend hervordrängt. Sie will sozusagen erst ge- sucht fein. Fast alle Räumlichkeiten und Einrichtunge», selbst die Beleuchtungskörper sind in einfachen, ruhigen Linien gehalten, als wollte der Bau beschlvichtigend auf da» Gewoge wirken, daS sich Tag für Tag in ihm entfaltet. Ueberall matte ge- dämpfte Farben, die erst beim genauen Betrachten erkennen lasse», daß sie auf kostbarem Grund aufgetragen sind. In einem Raum sind die Wände mit dunkelgrünen Kacheln bekleidet, die fast zufällig erst zu erkennen geben, daß auf ihnen allerhand Phautasiegetier in Gold emailliert ist. Hobe Strebepfeiler im Lichthof. Der Käufer wird am Ende kaum darauf acht geben, daß sie mit mexikanischem Onyx bekleidet sind, den wiederum künstlerische Plaketten-Einlagen zieren. So zeigt im einen Saal die dunkle Holz- bekleidung der Decke, im andern das von Künstlcrhaud geschmiedete Gitterwerk, daß, etwas Wunderliches in einem Kaufhause, die Kunst um ihrer selbst willen da ist, daß ihr das an solcher Stätte fast un- erhörte Schicksal bereitet wird, nicht zu plumpen Reklamedienste» emiedrigt worden zu sein. Wer an Zahlen Gefallen findet, dem sei mitgeteilt, daß daS Warenhaus jetzt eine Gesamtfläche von 7800 Quadratmetern bedeckt und in der Leipzigerstraße tOO Meter, in der Voßstraße S0 Meter Frontlänge hat. Den Verkehr des Hauses vermitteln zwischen den Etckgen außer den 10 Treppenhäusern insgesamt 25 Fahrstühle und Hebevorrichtungen. von denen besonders die F a h r t r e p p e das Publikum interessieren dürste. Diese kontinuierlich schräg auf- ivärtS rollende Bahn ist zu einer bequemen und raschen Be- fördemng weit geeigneter als Fahrstühle; eS können in der Stunde etwa 6000 Personen von einer Etage zur andren befördert werden. Die Kosten der ganzen Anlage, ein- schließlich derjenigen des Grund und Bodens, belaufen sich auf etwa 17 Millionen Mark. Die Entwürfe deS Baus und aller Einzelheiten rühren, wie beim alten Bau. wiederum von Herrn Pro- fessor Messel her; die Bauausführung leitete Herr Regierungsbaumeister M a l a ch o w s k i; als Gutachter für die maschinellen Anlagen fungierte Herr Professor Josse. Um die Vielseitigkeit des Warenhauses zu zeigen, führen wir an, daß es sich fortan' auch mit dem Verkauf von Antiquitäten, von Kunstaltertümem beschästigen wird. Ferner birgt der Neubau eine in Qualität und Quantität ansehnliche Geinälde-Ansstellung. v Die Aerztckammer für die Provinz Brandenburg und den Stadtkreis Berlin trat gestern im hiesigen Provinzial-Ständehause, Mathüikirchstr. 20/21. in Gegenwart deS Qberpräsidenten von Brandenburg, v. Bethmann-Hollweg. zu einer Sitzung zusammen, die von dem Vorsitzenden, Geheimrat Becher, mit einer Reihe von geschäft- lichen Mitteilungen eröffnet wurde. ES folgt dann die Beschluß- fassung über den ModuS der Besteuerung der Aerzte für die Ausgäben der Acrztekammer. Der Referent Dr. D a v i d s o n be- richtet hierzu über die vorarbeiten der von der Acrztekammer ge- wählten Kommission. DaS der Aerztckammer eingeräumte Umlage- recht soll bekanntlich auch zur Errichtung einer ärztlichen Unt er stützungS lasse dienen. Die Einführung einer zwangsweisen Versicherungspflicht der Aerzte kann Referent nicht' befurtvorten. Vielmehr soll daS Unterftützungswefen weiter ausgebaut werden. Insgesamt sei durchschnittlich ein Betrag von 20 Mark pro Kopf jährlich aufzubringen. Doch' solle als Steuer nicht ein Einheitssatz erhoben, auch nicht das reine Prinzip der progressiven Besteuerung konform der Staatssteuer, angenommen werden. Aus dem für die Aufwendungen der Aerztckammer aufgestellten Voranschlag ist namentlich der für die Unterstützungen pro Jahr angesetzte Betrag von 45 000 M. interessant. Referent schlägt schließlich vor, eine Grundgebühr von 10 M. von jedem Arzt gleichmäßig zu erheben, außerdem aber bei Einkommen von mehr als 3000 M. einen konform der Staatssteuer progressiven Zuschlag in Prozenten der Einkommensteuer nach einem Satze, der alljährlich von der Aerztekammer festzusetzen ist. In längererDiskussionwurdeaufdleNotlage derAerzte vielfach hingewiesen. Bei der Abstimmung wird zunächst principiell beschlossen, durch Um- lageverfahren auch' die Mittel für die UnterstützungSkasse auf- zubringen. Die Festsetzung eines einheitlichen PauschquantumS für alle Aerzte wird abgelehnt und ein gemischtes System mit Grund- gebühr und Steuerzuschlag angenommen. Der prozentuale Steuer- Zuschlag soll beginnen mit einem Einkommen von 3000 M., aber nicht nur aus der ärztlichen Praxis, sondern dem Gesaipr- Einkommen. Der Zuschlag soll nach zu bestimmenden Prozentsätzen des Staats- Etiikommensteuer-Betrags alljährlich von der Aerztekammer festgesetzt werden. Die Kommission wird dann von der Kämmer ermächtigt. auf Grund der von ihr vorgeschlagenen Grundsätze und einiger Abänderungen die Satzungen der UnterstützungS- lasse auszuarbeiten und alsbald vorzulegen. Es folgt dann noch die Beratung über die Erhöhung des Honorar-ZufchufseS für die JnvaliditätSatteste und die ärztlichen Gutachten zum Zwecke der Aufnahme in eine Heilstätte für Lungenkranke. Ueber die hierüber mit der Lande?-Versicherungsanstalt Brandenburg geführten Vcr- Handlungen berichtet Geh. Sanitätsrat Brähmer. Auf seinen Antrag beschließt die Kammer, die neuen vom 1. Januar 1S01 ab gültigen Verträge mit erhöhten Honoraren gutzuheißen. Tic Berliner Tchulmtfere wird wieder einmal grell beleuchtet durch die Mitteilungen über die Zustände in der 241. Gemeinde- schule in der Schelliiigstraße. Die Mitteilungen, die wir kürzlich über die zahlreichen Erkrankungen von Schülern durch Einatmung von Kohlcnoxydgasen wiedergaben, werden von einer hiesigen Korrespondenz bestätigt. Die Schule, die etwa 700 Schüler be- herbergt, ist provisorisch in einem Privathause in der Schering- straße O untergebracht. Das Gebäude war»och bis zum 1. Oktober bewohnt und mußte infolgedessen schleunigst für Schulzwecke ein- gerichtet werden. Nun hat sich beim Heizen herausgestellt, daß in zwei Klassenzimmern die Kohlengase nur mangelhaft abziehe». Sachverständige untersuchten die Hcizvorrichtungen und konnten erst nach längeren Bemühungen feststellen, daß der Fehler in dem oberen Teile der Schorusteinänlage zu suchen ist. Die notwendigen Arbeiten zur Beseitigung der fehlerhaften Anlagen sind in Angriff genommen. Der Unterricht in den betreffenden Klaffen muß selbstverständlich, sobald ei» Rückschlag der Oxydgase eintritt, unterbrochen werden. Ernstliche Erkranliingcn find glücklicherweise bisher nicht vorgenommen. Die GenehinigungSurknnde für die westliche Berliner Vorortbahn wird jetzt vom Polizeipräsidenten amtlich veröffentlicht. Die Koiizessionsdaner erstreckt sich, wie bei der Großen Berliner Straßenbahn, auf die Zeit bis zum 31. Dezember 1046, wobei vorausgesetzt wird, daß die ZustinnuuugScrkläruug der Unterhaltungs- Pflichtige», die auf einen kürzeren Zeitraum lauten, im Wege der freien Vereinbarung oder der kleinbnhngesetzlichen Ergänzung" rechtzeitig verlängert werden. Die Forderung, Heizvorrichnuigen in den Wagen anzubringen, an den Haltestellen bedeckte Warteräume ein- zurichte», stromlose Auhängewageii mitzuführen:c., behält sich die Aufsichtsbehörde vor. Zu dem Zusammenstoß zwischen einen Straßenbahnwagen und einem Bäckerwage» in jder Kastanicn-Allee. worüber wir in Nr. 281 berichtet hotten, nimmt in einer Zuschrift an uns nunmehr auch der Führer des Straßenbahnwagens das Wort. Er setzt aus- einander, daß ihm persönlich kein Verschulden an dem traurige» Borfall treffe. AIS der Zusammenstoß erfolgt war und Manu ivie Pferd unter den Elektrischen zu liegen kamen, wie auch vorher, hätte er Gcgenstrom gegeben, jedoch sei der Automat ausaespruugeu imd die Sperrbremse gelockert gewesen, sodaß cS aus diesem Grunde unmöglich war. den Wagen zum Stehen zu bringen. Wegen einer Majestätöbeleidigung soll von einem hiesigen Gymnasium ein 10 bis höchstens 11 jähriger Knabe fortgcwiese» sein. Gleichzeitig hat der Kultusminister die Anordnung getroffen, daß auf keiner preußischen höheren Schule der kleine Uebelthäter zu- gelassen ivird. Die Aeutzerung ist im Uuterricht auf eine Frage des Direktors gefallen sei», es ist aber sehr zu bezweifeln, ob der Schüler sich wirtlich klar über die Antwort war. Wie aber auch der Vorfall sich abgespielt haben mag. die Maßnahme des Kultusministers bleibt immer eine höchst befreindliche. Kein Frühstück- Bestellgeld. Die Bestrebungen der Berliner Bäckermeister, vom 1. Januar 1001 an eine Gebühr für die Zu- sleüuiig des Frühstücks zu erheben, sind gescheitert. Ungeachtet der regen Ägitatio», ivelche besonders die Bäckmueister der Friedrichstadt für die Einführung des Frübstück-Bcstcllgelds entfalteten, ist es nicht gelungen, ein einheitliches Vorgehen aller Bäckermeister und der ebenfalls in Frage kommenden Milchhändler herbeizuführen. Ein Briefkastenmarder ivurde vorgestern abend im 68. Postamt auf frischer That ertappt und festgenommen. Seit drei Wochen fand man in den Kästen deS Amts wiederholt Briefe, an denen die Marken entfernt worden waren. In kurzer Zeit wurden 60 Fälle festgestellt. Den Kastenleerern waren diese Vorfälle sehr unangenehm, da sie leicht alle in Verdacht kommen konnten. Auf ihre Veranlassung legten sich ein Postschaffner und ein Briefträger in Civillleidung auf die Lauer. Vorgestern Abend um 7V2 Uhr sahen sie, wie sich ein junger Mann an dem' Kasten am Kammergericht eine Zeitlang zu schaffen machte und dann weiter ging. Der Postschaffner Siebert folgte ihm unauffällig und ergriff ihn, als er ans dem Kasten an der Handels- ftätte Bellcalliance in der Liudenftraße drei Briefe herausgeholt hatte. Auf dem Wege zum 68.Postamt an der Ecke der Oranien- und Alten Jakobstraße ivarf der Bursche drei Marken weg. Diese wurden aber von andren Leuten aufgehoben und dem Postamte zugestellt. Bei einer Durchsuchung seiner Taschen fand man bei ihm noch zehn Zehnpfennigmarken und zwölf Briefe ohne Marken. Auf dem Bureau des 68. Reviers in der Alten Jakobstraße wurde der Dieb als ein 10 Jahre alter Schreiber S ch m i d t, der bei einem Rechtsanwalt in der Leipzigerstraße beschäftigt war, festgestellt. Er ist der einzige Sohne einer Witwe aus der Nostizftraße. Der Verhaftete würbe noch Freitagabend der Kriminalpolizei zugeführt. Ein Werkzeug zum Herausholen der Briefe aus den Kästen hat man bei ihm nicht gefunden. DaS verlängerte Offenhalten der Läden bis 10 Uhr abends wird in diesem Monat laut polizeilicher Anordnung noch stattfinden am 13. bis 15., ferner vom 17. bis 22. und am 31. De- zember. Am heiligen Abend müssen die Läden um 9 Uhr abends geschlossen werden. Heute, wie an den beiden folgenden Sonntagen. dürfen Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter von 8 bis 10 Uhr vor- mittags und von 12 bis 8 Uhr nachmittags im Handelsgewerbe be- fchäftigt werden. Ter erste Tag der Wahlen für das Direktorium der akademischen Lesehalle brachte folgendes Ergebnis: ES wurden an Stimmen abgegeben für den Verein Deutscher Studenten und feine Verbündeten 321, für die ginkenschast 222, für den Socialwistcnschaftlichen Studcntenverein 123, für den Verein jüdischer Studierender 112, für die katholischen Korporationen 161, für die Freie Wissenschaftliche Vereinigung 42. DaS sind im ganze» 981 Stimmen, also haben schon am ersten Tage 50 Proz. ihr Wahlrecht ausgeübt. Wegen Beleidigung von Polizeibeamten hat der Polizei- Präsident von Wiudheim gegen den verantwortlichen Rcdactcnr des Anarchistcnblatts„Neues Leben", Gustav Kornikcl, Strafantrag gestellt. Es handelt sich um einen„Polizeidiktatur" überschriebenen Artikel in Nr. 45 des Blatts, die beschlagnahmt wurde. Der Artikel enthalt eine abfällige Kritik des Vorgehens der Polizei gegen die Anarchisten und der Haussuchung bei dem Blatt. Stedacteur Kornilel hat nur diese eine Nummer verantwortlich gezeichnet.— Ein neues Anarchistenblatt hat soeben in Adlcrshof zu erscheinen begonnen. ES führt den Namen„Freiheit" und ist besonders für die„Süd- deutsche Förderation revolutionärer Arbeiter" bestimmt. Die Redak- tion befindet sich in Adlershof, gedruckt wird die neue„Freiheit" in Berlin. Verlag und Expedition befinden sich in Bicbigheim bei Stuttgart. Der ehemalig« Schreiber Gabrler, der vor längerer Zeit daS 2'/» Jahre alte Söhnchen feiner Geliebten an sich zu bringen wußte und durch einen Schnitt in den Hals tötete, wurde nir Beobachtung seines Geisteszustandes einer Anstalt überwiesen. Die Zweifel an' seiner geistigen Gesundheit haben sich als berechtigt er« wiesen. Der Mann ist jetzt für unzurechnungsfähig erklärt worden und Ivird einer Landirrenanstalt überwiesen. Seme Mutter, welche die Geliebte ihre? SohnS iu einen falschen Verdacht ge- bracht hatte, um ihre eheliche Verbindung mit ihm zu hintertreiben, wurde bereits vor einigen Wochen alS geisteskrank erkannt und in eine Anstalt gebracht. Der elektrische Bersiichsbetrieb auf der Wannseebah» ist. nachdem die Motorivagen auf ihre weitere Betriebsfähigkcit geprüft worden sind, wieder' aufgenommen worden. ES verkehren jetzt zwischen Berlin und gehlendorf in jeder Richtung neue Züge und zwar nach folgendem Fahrplan: Abfahrt von Berlin: 9, 10*°, 1210, 140, 2«, 3«, 4», 5« und 6»; Abfahrt von Zehlendorf: O40, 11, 1», 21°, gw 4» 510, 6io und 7i°. An furchtbaren Brandwunden gestorben ist der 5 Jahr alte Sohn Gustav deS Postschaffners Borchart aus der Nostizstr. 28. Während ihr Manu sich im Dienst befand, mußte Frau Borchart am Moutagmorgen auf eine halbe Stunde die Wohnung verlassen, um einzuholen.' Ihre beiden Kinder, der fünfjährige Gustav und die dreijährige Klara, blieben ohne Aufsicht zurück und lagen noch im Bett. Der Knabe kletterte nun auf einen Stuhl und nahm von einem Spind herab eine Schachtel Streichhölzer an sich, als er den dunklen Abort aussuchen mußte. Kaum hatte er eins angezündet, da fing sein Hemdchen Feuer und brannte bald lichterloh. Auf sein Hilfegeschrci eilte eine Nachbarin herbei und erstickte die Flammen mit Kleidungsstücken. Der Unglückliche war aber am Unterleib bereits entsetzlich verbrannt. Im Krankenhaus am Urban erlag er den Wunden. Ter Ccntralverband der HandlMtgS- Gehilfen und -Gehilfinnen Dentfchlauds, die hiesige Organisation der Handels- Angestellten, teilt uns zur Angelegenheit Bacher-Leon mit. daß die Darstellung des Falls, ivie sie' in Sir. 277 des„Vorwärts" gegeben worden ist, den Thatsachc» entspricht, die im Artikel gemachten An« gaben ihrem sachlichen Inhalt nach richtig sind. Das Opfer einer Lcilchtgaövergiftuug ist der 55 Jahre alte Gasarbeiter Hermann Scholz aus der Hagelsvcrgerstr. 56 geworden,' der auf der englischen Gasanstalt in Schöneberg beschäftigt war. Bei der AuSbesierung einer Verbindung athmete Scholz, der lnieend. arbeitete, so viel Gas ein, daß er umfiel, als er sich erheben wollte. Man brachte ihn mit einem Wagen nach dem Krankenhaus am Urban. Hier ist er den Wirkuugcn des Gifts erlegen. Ein Mitarbeiter. der ihn auf dem Wege nach dem Krankenhause begleitete. beging die Uuvorfichtiokeit, de» Wagen mit dem Bewußtlosen an seiner Wohnung vorbeifahren zu lasten, und begab sich dann hinauf, um seiner Frau Mitteilung zu machen. Frau Scholz erschrak über die Unglücksbotschaft so'sehr, daß sie noch schwer krank dar- niederliegt. Die neueste Erwerbung deö Zoologischen Garten» gehört zu den intereffautesten, welche in letzter Zeit gemacht worden sind. Herrn I l l i g. dem Leiter der Plantage S a k a r r e in West« tlsambara, ist es gelungen, eiiien R i e d b 0 ck zu fange» und auf» zuziehen, und Herr Dr. Neubauer, der Direktor dieser Pflanzung, hat das seltene Tier dem hiesigen Garten als Geschenk zugewendet. Der Riedbock gehört z» denjenigen Antilopen, die gewiffermaßen die Hirsche in Afrika vertreten; wie der Wasierbock auf äthiopischem Bode» uns den Roihirsch vortäuscht, so giebt uns der Riedbock Ber- aulassung zu Vergleichen mit manchen Verwandten unsreS Dam- Hirsches,' nämlich den chinesischen und japanischen Sikahirschen. Di« hier ausgestellte Art von Deutsch-Ostafrika ist bisher noch nicht ficher bekannt gewesen. Im Berliner Aquarium hat während der letzten Zeit wieder eine vielgestaltige Schar von Gästen Einzug gehalten. EinS der unteren Becken, unfern von dem mit gewaltige» Langusten besetzte» Seewasserbassin, wmde bevölkert van einer Gesellschaft handlanger, zierlich gebauter und zart- farbiger, langschwänziger Geschöpfe, bei denen der Unkundige zunächst im Zweifel bleibt, welcher Tiergemcinschast er sie zuzählen soll, bis er denn an der Bekleidung des Körpers, den gestählten Augen ,c. Mitglieder ber Krcbsklassc erkennt; es sind Vertreter jener Gattung, die mit einer mächtigen, durch Umwandlung des zweiten Kiescrsuhpaars entstandenen Raub- und Mardwasse zum Fang der Beute ausgerüstet sind und ob ihrer Aehnltchkeit mit der siideuropäischen Fangheuschreck«„Heuschreckenkrebse" genannt werden, in Italien aber eine beliebte Speise bilden NuS de» Nachbarort«». Stadtverordneten- Sitzung in Spandau. Eine sehr aus« gedehnte GeschästsordmingS-Debatte entspann sich bei Verlesung des Protokolls über die in voriger Sitzimg beschlossene Pflasterung der Zufahrtstratze zu der Frankel u. Rungeschen Fabrik. Stadtverordneter Mathias beantragte, i» da? Protokoll einzufügen. daß die An» lieger dieser Straße später auch die Zinsen für die jetzt verauslagten Pflastcrkosten zu tragen haben sollen. Dem stimmten unter andren auch»msre Genossen D u cks ch und R i e g e r zu. Stadtverordneter L e p p i n beantragte die Aufhebung des Beschlusses überhaupt, da die Versammlung über die Hauptsache unrichtig informiert worden sei. Beide Anträge werden in der nächsten Sitzung verhandelt werden. — Der Magistrat ist jetzt endlich von der Verwendung der alten Berliner Steine sKatzenköpfej abgekommen und will zu den nächstjährigen Pflasterungen rechteckige Kopfsteine ver- ivcnden. Die sich hierdurch ergebende Differenz von 16 170 M. wird von der Versammlung bewilligt, ebenso 4000 M. für die Reparatur der Charlottcnvrücke. Hierauf teilte der Ober- bürgermeister mit, daß die Kasseudefekte deS Steuerkassen- Buchhalters Wolny 2340,94 M. szusammen in 21 Fällen) betragen. W. habe außerdem mehrere Kaffenjournale beiseite geschafft und befindet sich zur Zeit in Untersuchungshaft. Die Versammlung beschloß die Nicdersetzung einer Kommission, welche Maßnahmen zur künftigen Verhütung derartiger Veruntreuungen zu treffen hat. Der Kommission gehört von unsrer Seite der Genosse Duch'ch an. In geheimer Sitzung wurde die Vorlage betreffend Erhöhung der Gehälter und Alterszulagen der Subalternbeamten ,md der Forst- beamten angenommen. Die Ferien an den höheren Lehranstalten der Provinz Brandenburg sind für das Jahr 1901 in folgender Weise festgesetzt worden: Osterferien von Sonnabend,«0. März, bis Dienstag, 16. April( erfl.); Pfingstferien von Freitag, 24. Mai, bis Donnerstag, 80. Mai; Sommerferien von Freitag, 5. Juli, bis Dienstag, 6. August; Herbstferien von Sonnabend, 28. September bis Dienstag, 15. Oftober; Weihnachtsferien von Sonnabend, 21. Dezember, bis Dienstag, 7. Januar 1902. Marktpreise von Berlin am 7. Dezember 1900 is nach Ermittlungen des fgl. Polizeipräsidiums. Welzen, gut D.- Etr. mittel Wochen: Spielplan. Sonntag 9. Montag 10. Dienstag 11. Mittwoch 12. Donnerstag 13. Freitag 14. Sonnabend 15. Opernhaus Fliegende Holländer Fledermaus Prophet Schauspiels haus Der wilde Reutlingen Jungfrau von Orleans Johannisnacht Turandot Kain. Abreise Vergißmeinnicht Agnes Bernauer Lohengrin Maria Stuart Kartoffeln, neue, D- Ctr. 6,-4, Rindfleisch, Keule 1 kg 1,60 120 " " gering " Noggen, gut do. Bauch Schweinefleisch 1,30 1, Neue Oper ( Kroll) Iphigenie Großes Konzert Geschloffen Geschlossen Geschlossen " 1,60 1,10 " " mittel gering " Kalbfleisch 1,80 1, " Deutsches Rosenmontag Rosenmontag Hammelfleisch 1,60 0,90 Theater Die Macht der Finsternis Rosenmontag Faust " Gerste, gut 15,40 14,60 Butter 2,80 2, mittel gering 14,50 13,70 Eier 60 Stüt 5, 3, Berliner 13,60 12,90 Karpfen 1 kg 2,20 1,20 Theater. Die strengen Herren + pafer, gut 16,- 15,20 Aale 2,50 1,40 " mittel gering 15,10 14,30 Bander 2.60 14,20 13,40 Hechte 1,20 1,80 1, Leffing: Wie Theater die Blätter Die strengen Herren Johannisfeuer Ueber unfre Kraft D. str. Hrn. Nm. Klytaimnestra Ueber unfre Kraft Die strengen Herren Richtstroh 7, 6,50 Barsche Heu Erbfen Speisebohnen Linfen 7,30 5,30 Schleie 40, 25, 45,- 25, 70,- 30, Blete 1,60 0,80 3,- 1,20 1,40 0,70 Schiller Theater Krebse per Shot 12,- 2,50 Die Welt, in der man fich langweilt Wie die Blätter Die Welt, Theater des La Traviata Westens Belle Alliance. Ephraims Breite Bar und Bimmermann Wie bie Blätter Die Die Die langweilt in der man sich Maschinenbauer Maschinenbauer Maschinenbauer Hoffmanns Romeo u. Julia Der Freischüß Romeo u. Julia Erzählungen Der Geigen Der Geigen Theater macher von Mittenwald Die 8'widerwurzn Der Prozeßhanft macher von Mittenwald Der Dorfbarbier Luifens Theater Wilhelm Tell Stabale und Liebe Wie die Alten fungen Millionenbauer Alexandra Die 8'widerwurzen Geschlossen Fra Diavolo Die Tochter des Erasmus Wie Klein- Else das Christkind fuchen ging Rosenmontag Der arme Heinrich Der wilde Reutlingen Nachm. 3 Uhr: Wie Kl.- Else 2c. Die Macht der Finsternis Sonntag 16. Rosenmontag Nachm.: Die Weber Die strengen Herren Nm.: Die Räuber Johannisfeuer Johannisfeuer Wie die Blätter Wie die Blätter Das Glüd im Wintel Nmt.: Die Ehre Romeo u. Juli Nachm.: Der Freischüt Die schöne Millibäuerin von Tegernsee Ueber unfre. Kraft Faust II. Teil ( 1. Abend) Der Zigeuner baron Der Dorfbarbier Auf den Wogen Die Welts ausstellung in 15 Paris Von Schantung Auf den Wogen bis Peting des Oceans Die Welt ausstellung in Von Schantung bis Peking Paris Die Welt ausstellung in Paris +) frei Wagen und ab Bahn. Produkteumarkt vom 8. Dezember. Getreide. Der Getreidemarkt Bekundete heute bei stillem Verkehr ziemlich feste Tendenz infolge der Die Tälteren Witterung und der besseren amerikanischen Notierungen. Lieferungspreise für Weizen stellten sich durchweg um 0,25 M. höher. Roggen blieb behauptet. Die Roggenzufuhren sind reichlicher, die nordrussischen Roggenofferten williger. Von Libau wurden Roggenposten, die nach hier unterwegs sind, verschlossen. Hafer war behauptet. Rüböl gab auf Paris um 0,30 M. nach. Spiritus. 70er Locofpiritus war mit 45,20 m. unverändert. Wetter: Prognose für Sonntag, den 9. Dezember 1900. Wärmer, zunächst ziemlich heiter bei frischen südwestlichen Winden; später zunehmende Bewölkung und etwas Regen. Berliner Wetterbureau. Deutscher Gr. Saal frei! Uraria Theater des Oceans Taubenst. 48/49 Ständiges Repertoire: Residenz- Theater. Alle Abende: Die Dame von Marim. Secessions: Bühne. Alle Abende: Der Leibalte. Thalia Theater. Alle Abende: Amor von heute. Central Theater. Alle Abende: Der Brautvater. Hierauf: Die Fledermaus. Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater. Alle Abende: Der Bettelstudent. Carl Weiß- Theater. Sonntag: Lenore, die Brabesbraut. Bon Montag ab: Die Veilchenprinzessin. Metropol- Theater. Alle Abende: Eine tolle Nacht. Apollo Theater. Alle Abende: Fräulein Loreley. Achtung! Achtung! Holzarbeiter Verband. Böhmisches Brauhaus. Brauerei- Arbeiter Berlins u. Umgegend. der Kollege, Tischler zur Otto Dörbant 2. Weihnachtstag zur Matinee am 4. d. m. verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntagnachmittag 1 Uhr vom Trauerhans, Straßmannstraße 17, nach dem AuferstehungsFriedhof, Weißenfeer Weg, statt. Um rege Beteiligung ersucht 284/17] Die Ortsverwaltung. Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege G. Dräger, Bürstenmacher, am 6. Dezember an der Schwindsucht verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonn Sonntag, den 9. Dezember, nachmittags 1½ Uhr, in Kellers Festsälen( großer Saal), Koppenstraße 29: 3 Kürschner! Montag, den 10. Dezember, abends 8/2 Uhr, Weinftr. 11: 100 Mitglieder Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Koblenzer über: Das Juvalibens schiedenes. 3. Feiertag zum Abend Große öffentliche Versammlung versicherungs- Gefett. 2. Distuſſion. 3. Gewerkschaftliches und Berfür Konzert und Ball. * F. Raus Parkrestaurant Johannisthal, Parfstr. 12/13. Jeden Sonntag gr. Freitanz. Kaffeeküche auch im Winter geöffnet. Saal f. Vereine u. Versammlungen. schönste Weihnachtsgeschenk ist elegante Herren- und Damenwäsche nach Maß, dieselbe Itefert in tadelloser Ausführung erstklassige Fabrik, auch gegen lungen. Off. unter V. N. 3666 an Rudolf Mosse, Berlin C., [ 45/15 Königstr. 56, erbeten. gegen Ratenzab Wer auf gute und reelle aller in den Brauereibetrieben beschäftigten Arbeitnehmer, als da find: Brauer, Böttcher, Fahrer, Mitfahrer, Stalllente, Heizer, Maschinisten, Hof und Kellerarbeiter usw. Gäste willkommen. Tages Ordnung: 1. Vortrag über paritätische Arbeitsnachweise. Achtung! Referentin: Fräulein Jmle. 2. Berichterstattung der Mitglieder im Kuratorium des Arbeitsnachweises der Ringbrauereien und Aufstellung der Kandidaten zum Kuratorium. 3. Das Verhalten der ringfreien Brauereien zum Arbeitsnachweis. 4 Verschiedenes. Es wird jedem Kollegen zur Pflicht gemacht, pünktlich zu erscheinen, da 41/ 6* der Saal um 5 Uhr geräumt sein muß. Der Einberufer. J. A.: R. Schüler. FrankfurterBuss' Salon, Grasse 85. Empfehle meinen Saal zu Festlichfeiten u. Versammlungen. Otto Ther. Specialgeschäft für tag, den 9. Dezember, nachmittags Steppdecken fertige Wäsche 3 Uhr, vom Rixdorfer Kirchhof, Rudowerstraße, aus statt. [ 284/20 Um Beteiligung wird gebeten. Die Ortsverwaltung. Am 7 Dezember 1900, mittags 1½ Uhr verschied nach kurzem aber schweren Kampf infolge eines Gehirnschlags mein lieber Mann, unser guter Bater, der Heizer und Maschinenführer Johann Wehner int 50. Lebensjahr. Die Beerdigung findet am Montagnachmittag 3 Uhr vom Trauerhaus, Cöslinerstr. 3, nach dem Dankestirch hof, statt. Die Hinterbliebenen. Ww. Wehner nebst Söhnen. reflektiert, fauft nur direkt v Anfertiger G. Schmerzler, Blumenstr. 13 I Emil Vogt Berlin SO.. Oranienstr. 169, zwischen der Adalbertstraße und dem Oranienplatz. 335* Die schönsten und passendsten Oberhemden, Serviteu 8.Kragen, Manschetten, Krawatten, Damen: und Kinder: Wäsche, Gardinen, Schürzen, Bettwäsche. 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Paletot Die trauernden Hinterbliebenen. 38 Mart mit abgestepptem Atlas nach Die Beerdigung findet am Montag, Maß liefert gegen bar Kaffe den 10. d. Mts., 3 Uhr, von der Tomporowski, Neanderstr. 16, Leichenhalle des alten Zwölfapostel- 5630L*] II. Etage. Kirchhofs, Schöneberg, Kolonnenstraße, Anzüge allerbilligste Preise, eignes aus statt. 15095 Stofflager. Bet teueren Garderoben Teilzahlung monatlich 10 Mt. gestattet. Das von dem Herrn Polizeiprästbenten unterm 17. Oftober cr. ge nehmigte Statut unfrer tritt am Krankenkaffe 10. be. Mits. Gelegenheitskäufe! Baletots, Kaisermäntel, Joppen, Hosen, Herren- und Knaben- Anzüge, Roffer, Operngläser, Teppiche, Steffel, Revolver, Teschings, Goldfachen, in Kraft. Die neuen Statuten Exemplare werden durch den Kassierer Uhren, Stetten, Ringe, Regulatoren, Reißzeuge, Harmonikas, Geigen, in den Werkstätten verteilt werden, tönnen jedoch auch im Kaffenlokal Bithern usw. zu spottbilligen Preisen. 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Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 287/1 Verein abstin. Arbeiter und Arbeiterinnen etc. Sonntag, den 9. d. M., nachmittags präcise 3½ Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Oeffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag: Dr. med. Hirschfeld, Charlottenburg: Arbeiter und das Bier". 2. Diskussion. Interessenten, Männer und Frauen, ladet ein Der Vorstand. " Die 287/2 Central- Krankenkasse der Maurer etc. ( Grundstein zur Einigkeit.) Sonntag, den 16. Dezember, vormittags 10 Uhr, Inselstrasse 10: Ausserordentliche [ 149/9 Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Gutheit über:„ Das Unfallversicherungs- Geset und die geplanten Abänderungen zur Krankenversicherung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. J. A.: P. Hoffmann. Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen beschäftigten Arbeiter Berlins u. Umg. am Montag, den 10. Dezember 1900, abends pünktlich 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Mitglieder= Versammlung Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags: Abgeordneten Genoffen Rosenow über: Die Verschlechterung der deutschen Handelsbeziehungen und die Gewert schaften". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bahlreiches Erscheinen erforderlich. Die Versammlung wird pünktlich 83/14 eröffnet. Am Sonnabend, den 2. Februar 1901, im Gewerkschaftshaus ( sämtliche Lokalitäten): Großer Wiener Maskenball mit verschiedenen Ueberraschungen. Eintritt 50 PP. Eintritt 50 Pf. Die Ausgabe der Einlaßkarten erfolgt in der Versammlung durch den Raffierer und in den Zahlstellen. Um rege Beteiligung ersucht Achtung! Der Vorstand. Achtung! Die selbständigen Barbiere des Bezirks Nord- Oft" hatten beschlossen, den Neunuhr- Ladenschluß einzuführen. Da es aber wieder Geschäftsinhaber giebt, die den Gehilfen die Verkürzung der Arbeitszeit nicht gönnen, fo 14906 geben wir diese hiermit bekannt: L. Gross, Höchfteftr. 44; Fritz Block, Barnimstraße 41a; F. Knospe, Immanuelkirchstraße 11; Lemke, Elisabethstrake; Flint, Landsberger Allee. Die Kommission. Adtung! Charlottenburg. Atung! Freier Verein für Naturheilkunde und Gesundheitspflege. Dienstag, den 11. Dezember 1900, abends 8½ 1hr, in der Gambrinus- Brauerei, Wallstr. 94: Grosser Herren- Vortrag über: Männerfünden.- Männerleiden. 250/17 Referent: Herr Naturarzt Nagler. Diskussion. Berschiedenes. Entree für Gäste 20 Pẞf. Der Vorstand. Socialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis( Often). Dienstag, den 11. Dezember, abends 8 Uhr, Gr. Frankfurterstr. 117: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Mag Riesel über: Erwin Markhams Gedicht: Der Mann mit der Hacke. 2. Diskussion. 3. Bericht der Kommission. 4. Verschiedenes. Unt zahlreichen Besuch ersucht [ 244/2] Socialdemokratischer Wahlverein Der Vorstand. Orts- Krankenkaffe für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. des Töpfergewerbes Donnerstag, den 13. d. M., abends 8½ Uhr, im Alteu Schützenhause, Linienstraße 5: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags: Abgeordneten G. Ledebour über:„ Die politische Lage." 2. Disfussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Zahlreichen Besuch erwartet 245/17 Der Vorstand. zu Berlin. Freitag, den 14. Dezember, abends 7 Uhr, im Lokale des Herrn Schulz Dienstag, den 11. Dezember, abends 8 Uhr, im Lokal ,, Süd- Ost", Waldemarstraße 75: Volksversammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag der Genoffin Frau Steinbach aus Hamburg über: Muß das Proletariat bas Parafitentum Der Einberufer. ernähren?" 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Am Mittwoch, den 12. Dezember, abends 8 Uhr, im großen Saal des Herrn Keller, Koppenstraße 29: Wolksversammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten v. Elm über: Wie schüßen wir uns vor Rohlentsucher und ( früher Buste), Grenadierstraße 33: Lebensmittel- Berteuerung und sonstige Uebervorteilung"? 2. Vortrag ber Genoffin Frau Steinbach auß 287/3 Hamburg über:" Muß das Proletariat das Parafitentum ernähren"? 3. Diskussion. Außerordentliche General- Versammlung der großjährigen und im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte befindlichen Achtung! 6. Wahlkreis. Achtung! Mitglieder Arbeitnehmer), Sonntag, den 9. Dezember, abends 6 Uhr, im Kolberger Salon, Rolbergerstraße Nr. 23: Versammlung für Männer u. Frauen. Tages Ordnung: Bortrag des Genoffen G. Link: TA Die Geschichte der Arbeiterbewegung. Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein. Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vertrauensmann. Tagesordnung: fowie 1. In getrennter Versammlung: Neuwahl des Vorstands( 1 Arbeit geber, 2 Arbeitnehmer). 274/18 2. In gemeinschaftlicher Berfamm: lung: Wahl des Vorsitzenden, eines 3. Wahl von 2 Revisoren zur Prüfüng der Jahresrechnung pro 1900. 4. Verschiedenes. Achtung! VI. Wahlkreis. Achtung! VIII. Abänderung zum Statut iſt Dienstag, den 11. Dezember, abends 8, Uhr, im Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünderstr. 42: Oeffentliche Versammlung einberufen vom Socialdemokr. Wahlverein des 6. Kreises. Tages Ordnung: Die in der Generalversammlung vom 11. August d. J. beschlossene unter dem 28. November d. J. vom Bezirksausschuß genehmigt worden. J. 2.: Krause. Möbel Special- Geschäft für bürgerliche Einrichtungen [* Die politische und wirtschaftliche Lage. Referent: Reichstagsabgeordneter Fr. G. Schulz vorm. A. Rienz, Rosenow. Distuffton. J. A.: Karl Fahrow, Sochstr. 35. Montag, den 10. Dez., abends 81/2 Uhr Volks- Versammlung in Ballschmieders Lokal, Badftr. 16. Tagesordnung: 1. Die Verteurung des Lebens. unterhalts. Konsumverein wider Rabatt- Sparverein. 2. Diskussion. Ref.: Frl. Fanny Imle. Bahlreiches Erscheinen erwartet 287/14] Der Einberufer. mus wsle 249/2 Landsbergerstr. 41, I. Tellzahlung. Achtung u Der Einberufer. Centralverband der Maurer etc. ( Bahlstellen Berlins und Umgegend.) Mittwoch, 12. Dezember, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus( gr. Saal): Grosse Versammlung aller zum Streikgebiet Berlin und Umgegend gehörigen Verbandszahlstellen. Tages Ordnung: 1. Beschlußfaffung über die weitere Zahlung zum Streiffonds? 2. Verschiedenes. 3. Bortrag des Genefien A. Hoffmann über: Wann beginnt die wirtschaftliche Revolution"? 100/17 Um regen Besuch bittet Die Verbandsleitung. tung! Stuccateure. Atung! Montag, den 10. Dezember 1900, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Ebert( Klubhaus), Kommandanten- Strasse 72: Ausserordentliche Generalversammlung Tages Ordnung: 1. Der Wert der verkürzten Arbeitszeit in den Wintermonaten. 2. Wahl der Delegierten zum Berbandstag. 3. Anträge zum Verbandstag. 179/14 In Anbetracht der wichtigen Tages: Ordnung ist es Pflicht der Kollegen, zahlreich zu erscheinen. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. Schneider u. Schneiderinnen Berlins Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( insbesondere Heimarbeiter und Zwischenmeister). Dienstag, den 11. Dezember, abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Große öffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Die beabsichtigte Vergewaltigung der Heimarbeiter und Zwischen meister durch die hiesige Zwangsinnung. Referent: Kollege Ritter. 2. Diskussion. 165/3 Kollegen! Agitiert allerorts für einen starken Besuch dieser Versamm: lung. Die Heimarbeiter und Zwischenmeister sind ganz besonders eingeladen. Es gilt, gegen die Machenschaften der Zünftler einhellig Protest zu erheben. Der Vertrauensmann. Achtung! Achtung! Arbeiter und Arbeiterinnen der Etuisbranche. Am Montag, den 10. d. M., abends 8 1hr, findet im Gewert Central- Verband der Handels-, Transport- und haftsbauſe,& nal 6, eine Verkehrsarbeiter Deutschlands. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau und Arbeitsnachweis: Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, 11, Zimmer 16, Tel. A. 7. 3348. [ 68/10 Achtung! Kollegen Moabits! Achtung! Heute, Sonntag, den 9. b. M.. abends 6 Uhr, bei Peters, Alt- Moabit 80-81( alter Saal): Oeffentliche Versammlung aller in der Etuisbranche beschäftigten Personen statt. Tagesordnung: Bahlstelle Berlin. Bezirks- Versammlungen. Bezirk Westen und Südwesten Mittwoch, den 12. Dezbr., abends 8 Uhr, in. Habels Brauerei, Bergmannstraße Nr. 5-7. Tages Ordnung: 1. Bericht der Bezirksleitung und des Obmanns. 2. Wahl der Bezirks leitung, der Werkstattkontroll- Kommission und der Beitragssammler. 3. Berschiedenes. Bahlreiches Erscheinen erwartet Die Bezirksleitung. Süden und Südosten am Montag, den 10. Dezember, abends 8 Uhr, im„ Märkischen Hof", Admiralstr. 18 c. Tages Ordnung: 1. Das Jnvaliditätsversicherungs- Gefeß. Referent: Rollege Robert Ahrens. 2. Diskussion. 3. Die Ueberstunden bei Poock& Schacht, Adalbertstr. 70. 45/5 e 1. Vortrag des Genoffen Jahn. 2. Distuffion. 3. Abrechnung vom Streit. 4. Berichiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. Grosse Versammlung mit Frauen Deutsch. Metallarbeiter- Verband Tages Ordnung: 1. Vortrag des Verbandsvorsitzenden Schumann. 2. Diskussion. 3. Berbandsangelegenheiten. 68/11 Für die Kollegen der Bezirke O. it. NO.: Heute, Sonntag, den 9. d. M., abends 6 1hr, bei Keller, Koppenstrasse 29( oberer Saal), Große Versammlung mit Frauen. Tages Ordnung: 1. Vortrag: Wann beginnt die Revolution?" Referent: Genosse Ad. Hoffmann. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- lifer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Montag, den 10. Dezember, abends 81%, Uhr, im Lokale des Herrn Müller, Türrschmidtstr. 37: Versammlung für Rummelsburg. Montag, den 10. Dezember cr., abends 8 1hr: Versammlung für Moabit in den Arminiushallen, Bremerstr. 72-73. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten A. Agster fiber: Arbeiter: angelegenheiten. Achtung! Kollegen Rixdorfs. Achtung! trantheiten. 2. Distuſſion. 3. Neuwahl des Besztrisletters. 4. BerbandsHeute, Sonntag, den 9. d. M., abends 5½ Uhr, Grosse Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Meteran über:" Bölkerrechte". 2. Diskussion. 3. Berbandsangelegenheiten. Für die Sektion der Mehlkutscher. Hente, Sonntag, den 9. d. M., mittags 1 Uhr, bei Schneider, Belforterstraße 15: Gr. Versammlung. Tages Ordnung: BOY 1. Die Antwort der Mehlhändler, der Fuhrherren und der Bäder: Innungen. Referent: Kollege Martini. 2. Diskussion und Beschlußfaffung. Für die Sektion der Mörtelkutscher, Arbeiter und Schiffer. Heute, Sonntag, den 9. d. M., mittags präcise 2 Uhr, bei Peters, Alt- Moabit 80/81( alter Saal), Groke Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die Lohnreduktion in einigen Betrieben und unfre Stellungnahme hierzu. Referent: Kollege A. Werner. 2. Diskussion und Beschlußfaffung. Ein recht zahlreiches Erscheinen aller hier in Frage kommenden Kollegen erwartet Die Ortsverwaltung. ( Filiale Verband der Tapezierer Berlin). Dienstag, den 11. Dezember 1900, abends 8 Uhr, bei Wilke, Andreasstr. 26: Bezirks- Versammlung Often. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Dienstag, den 11. Dezember cr., abends 8 Uhr: Hierzu find die Kollegen dieser Werkstatt ganz besonders eingeladen. Nichtmitglieder und Frauen haben Zutritt. Pünktliches Erscheinen ist notwendig. Achtung! Parkettbodenleger! Am Dienstag, den 11. Dezember 1900, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 7: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die Organisation der Arbeitgeber und die organisierten Arbeiter Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 2. Branchen: Angelegenheit. 3. Verschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen der Kollegen ersucht Die Kommission. Den Parkettbodenlegern zur Nachricht, daß am 1. Weihnachts- Feiertag im großen Saal des Gewerkschaftshauses ein Weihnachts Vergnügen stattfindet, bestehend aus Konzert, Vorträgen und Kinderbescherung. Nach dem Konzert: Tanz. Um eine rege Agitation und zahlreiche Beteiligung für dieses Bergnügen ersucht die Kollegen für biefes Das Vergnügungs- Komitee. Am Montag, den 10. Dezember, abends 8 1hr, bet Herrn Schiller, Rosenthalerstr. 57, Sof part.: Branchenversammlung der Bürsten- u.Pinselmacher Versammlung für den Osten Berfchiedenes. im Lokale des Herrn Keller, Koppenstr. 29. Tages Ordning: Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Weyl über: Wie schützen wir uns vor der Lungenkrankheit?" 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Zu dieser Versammlung ist jeder Kollege hiermit eingeladen und ver pflichtet, zu erscheinen. Aufnahme neuer Mitglieder. Die Abresse des 1. Vortrag des Genoffen Hugo Pötsch. 2. Distuffion. 3. Ver: Obmanns ist: Paul Flegel, Ackerstr. 10. bandsangelegenheiten. Dienstag, den 11. Dezembr cr., abends 8%, 1hr: Achtung! Kammmacher! Achtung! Am Montag, den 10. Dezember, findet im Lokale des Herrn Versammlung der Klempner mandner, intenftr. 19, eine im Gewerkschaftst us, Engel- Ufer 15. Tagesordnung: fuffion. 3. Ergänzungswahlen zu Agitationsfommission. 4. Verschiedenes. 1. Vortrag des Herrn Max fchütte über: Die Todesstrafe. 2. Dts. Bahlreiches und pünktliches escheinen ist notwendig. Die Bibliothek befindet sich a Verbands: Burenn, Engel- llfer 15 1, und ist täglich während der Beauftunden von 9-1 Uhr vormittags und 4-7 Uhr nachmittags geöffr; Dienstags und Donnerstags außerdem von 7-9 Uhr abends. Sonn sends nachmittags ist die Bibliothet geschlossen. Die Ortsverwaltung. 122/2 Achtung! Branchen- Versammlung ber Kammmacher und aller in der Kamminduftrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen ftatt. Die Kommission. Achtung! Drechsler u. Tischler, welche mit Politur arbeiten, werden ersucht, sich untersuchen zu lassen behuss Feststellung von Haut und Augenkrankheiten. Serr Dr. Becher, Glfafferstr. 39, ist bereit, in unentgeltlich vorzunehmen. Achtung! feinen Sprechstunden täglich von 10-11 thr vormittags die untersuchung Sonntag, den 9. Dezember er., vormittags 11 Uhr: Gr. öffentliche Versammlung ber Formeru.Berufsgen. im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23. Tages Ordnung: Die Arbeitslosigkeit und der Miebergang im Metallgewerbe Zu dieser Versammlung sind die Kollegen der Werkstatt von unter Berücksichtigung unfres Berufs. Referent: Alwin Körsten. Salobu. Braunfisch hierdurch besonders eingeladen. 192/5 Die Kollegen werden ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Der Einberufer. Die Verbandsleitung. 61/10 Am 3. Weihnachtsfeiertag, nachmittags 4 Uhr, bei L. Keller, Koppenstraße 29: Große Weihnachtsfeier. Sonntag, ben 16. Dezember, abends 6 Uhr, veranstaltet das Berliner Sinfonie- Orchefter im Gewerkschaftshause ein Konzert. Billets a 40 Pf. find hierzu auf dem Arbeitsnachweis zu haben. Achtung! Musiker. Achtung! Dienstag, den 11. Dezember, vorm. 11 Uhrin Schulz' Salon, Grenadierftr. 38: Oeffentl. Musiker- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht und Neuwahl des Gewerkschaftsvertreters. 2. Bericht und Neuwahl der Agitationstommiffion. 3. Verschiedenes. 14745 Einberufer: Die Agitationstommiffion. :C• V r- f«s-MS T?s-»- Wssrenksus Hermann Jkiz Leipzigerstrasse 46, 47, 48, 49— Krausenstrasse 46, 47, 48, 49. Morgen; EPOffnilllQ unserer Weihnachtsmesse! In 49 unserer Abtheilungen kommen täglich EXCEPTIONELLE Posten zum Verkaufl Preise Oamen-Confection 1. Etage Abendmantel mit Steppfutter, Kraeen mit Pelzrolle u. Goldborte garnirt Reinseide Taffet-Unter« rock, ganz gefüttert, mit Goldborte garnirt.... do. mit Volant, elegante Fagon........... Reinseide Taffet-Blouse reich garnirt, ganz gefüttert, neueste Fa�on.. 4. 7. 9. 7. 95 M. 85 M. 85 M. 85 M. verblüffend billig! Einige Beispiele: Handscbulie im Parterre QUci-tlandscbube aalt Futter 15 Mk. für Damen und Herren. 1. Pariämerle ■■ im Parterre= Pinaud's„Sensationa- Vellchen" vornehmstes Pariser Parfümlper Fla�on Haarwasser„Juventa" beseitigt Schinnen und i Schuppen, befördert den Haarwuchs. Per Flasche Oaa Beste aller Mund« wisser„Eucalyptus" Orig.-Recept. 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Dies Thema und Bethätigung im Parlament überhaupt, er gab sodann eine Uebersicht Unterstügungsverein, der die noch mehr oder weniger zünftlerisch angeVon diesen Stand auf der Tagesordnung einer öffentlichen Versammlung, die über die von der socialdemokratischen Fraktion im Reichstag eingehauchten Elemente der Steinfeger in sich vereinigt. der Verein Frauenrecht" am Freitag nach dem Lokal Königshof brachten Anträge, wobei er das Verhalten der bürgerlichen Parteien haben sich 21 Mann, sämtlich Boliere und Arbeitsführer, zusammenin der Bülowstraße einberufen hatte. Die Versammlung war zum einer herben und sehr treffender Kritik unterzog; er erinnerte ferner gefunden zu einem Antrag, in dem sie ihrer eignen Angabe nach der größten Teil von bürgerlichen Frauen befucht. Der Referent Herr an die Debatten, die in jngster Beit im Reichstag über die 12 000 Junung mitgeteilt haben, daß sie im Fall eines Streifs in diesem b. Gerlach, der in längerem Vortrage gegen die Kornzölle sprach, Mart Affaire und über die Chinafrage stattgefunden haben und Jahr nicht wieder mitmachen würden. Außerdem sollen dieselben in fagte am Schluß seiner Rede Herrn v. Bülow einige Liebenswürdig wandte sich entschieden gegen die von der Regierung infcenierte ihrem Antrag das Verlangen gestellt haben, daß sie von ihren Politit, die dem deutschen Volte feinerlei Vorteile bringen kann, Kollegen in Zukunft nur noch mit Sie" angeredet sein wollen und Die zweite Referentin, Frl. Dr. Anita Augspurg. Tegte fondern es moralisch und materiell auf das schwerste schädigt. Der endlich sogar den Unternehmern den Vorschlag gemacht haben, Ge dar, daß die Frauen nicht nur in ihrer Eigenschaf als Bürgerinnen 1/2 stündige interessante Vortrag wurde von den Versammelten mit fellen, die ohne Grund bei einem von ihnen( den Polieren!) aufdes Reichs gegen die Zollerhöhung einzutreten hacen, sondern ins- lebhaftem Beifall aufgenommen. In der hierauf folgenden Disfuffion hören, anderswo nicht einzustellen und überhaupt eine schwarze besondere auch deshalb, weil sie sowohl als Hausfrauen, wie auch als teilte Genoffe Ritter mit. daß eine große Anzahl Schneider Lifte solcher Steinfeger anzulegen, die sich gelegentlich mal 1. Oftober zu ein renitent benommen haben. Die Berliner Innung glaubt nun, daß Arbeiterinnen, Handelsangestellte, oder sonst erwerbsthätige Personen am 1. einer achttvöchentlichen Uebung ein Interesse daran haben, daß das Brot, dieses wichtige Lebens- gezogen worden sind,- am 1. Dezember und 1. Februar die Gesamtheit der Mitglieder des lokalen Vereins diese Anschauungen bie als Cefonomie, ihrer führer biligt. Das ist jedoch nicht ver gall. Die Berjammmittel, nicht verteuert werde. Die Frauen hätten demnach alle Ur- sollen weitere Einberufungen stattfinden fache, Stellung zu nehmen zu folchen politisch genannten, aber die Arbeiter beschäftigt werden und die wirtschaftlich außerordentlich be- lung befundet das Vertrauen in die gesunde Einsicht der Gewerk Frauen persönlich berührenden Fragen, sie müßten die Männer an- nachteiligt sind, weil ihnen durch die Einberufung die günstige Geschäfts- vereinler dadurch, daß diefelbe, obwohl in der erdrückenden Mehrheit treiben zum Kampf gegen die Brotverteuerung. Die Refarate tonjunktur, die ste sonst als Saisonarbeiter ausnügen fonnten, voll aus Verbandsmitgliedern bestehend, doch an Stelle des Altgesellen wurden mit allseitigem Beifall aufgenommen. ständig verloren gegangen ist. Der Redner kritisiert, daß die Kopras, der wegen Berufswechsels sein Amt niederlegte, ohne In die Diskussion griff, zwar mit wenig Gefchid, aber Militärverwaltung einen großen Poften Arbeit, und zwar ohne Rüd Widerspruch den Gewerkvereinler Fromm als Ersatzmann zum mit reicher Verwendung" tönender Phrasen ein Herr ein, den ſicht auf die so berechtigten Wünsche der Arbeiter, an Unternehmer Gesellenansichuß vorschlug. Die Versammlung beschloß sodann noch, daß der Gesellenman nach seinem Auftreten für einen Angestellten des Bundes bergeben hat, welche die Arbeiten in der Hausindustrie anfertigen der Landwirte halten konnte. Tassen und Dieser Redner verteidigte die Korn: womit die schamloseste Ausbeutung verbunden ausschuß sich an die Mitglieder der Berliner Junung einzeln ift. Der Redner tritt für die Beseitigung ber mili zu wenden habe mit der Anfrage, ob dieselben bereit sind, zölle im Interesse der deutschen Bauern", jedoch nur mit Redensarten, denn sein Bablenmaterial hatte er, wie er sagte, nicht mit- tärischen Institute der Dekonomiehandwerker ein, da sie die den Stegliger Tarif auch für sich anzuerkennen. Falls das nicht gegebracht. Dafür operierte er desto mehr mit Schimpfereien, von Arbeiterschaft der in Betracht kommenden Berufe empfindlich schädigt schieht, dann behalten sich die Steinfeger vor, zu gelegener Zeit bie denen er reichlichen Gebrauch machte, als Herr v. Gerlach ihn wider- und ersucht die socialdemokratischen Abgeordneten, auch nach dieser fämtlichen ursprünglich aufgestellten Forderungen( in der Hauptsache legte. Sie lämpfen für die Börse und für die Juden!" Sie find Richtung hin zu wirken. Nachdem der Vorsitzende Genoffe och achtstündige Arbeitszeit und 80 Bf. Minimallohn) zur Durchführung ja kein Bauer, Sie verstehen nichts davon 1"" Judenknecht 1" Sie noch zur regen Agitation für die Socialdemokratie und zum Anschluß zu bringen. Auf Antrag Knolls beschloß die Versammlung weiter, treten ja nur für das Ausland ein!" Solche und an den Wahlverein aufgefordert hatte, erfolgte der Schluß der sehr daß der Gefellenausschuß eine Denkschrift an den Magistrat zu fchiden hat, in welcher das Verhalten der Berliner Steinsetzer- Innung flarähnliche Kraftworte schrie der Mann mit echt agrarischer stark besuchten Versammlung. Lungenkraft in den Saal hinein, und nur mit Mühe Die Steinfeger hielten am 5. Dezember im Nümannschen gestellt werden soll. gelang es der Vorsitzenden, Frau Cauer, den agrarischen Hizkopf so Lokal eine von den Gesellenausschüssen für Berlin und Steglig einRigdorf. In der am 3. d. M. bei Babenschneider stattgehabten weit in die Schranken zu weisen, daß ein ungestörter Abschluß der berufene Veriammlung ab, die sehr gut besucht war. Die Gesellen- Versammlung des Verbands der Möbelpolierer sprach Tost in Bersammlung möglich war. Gegen zwei Stimmen wurde ausschüsse berichteten über das bisherige Ergebnis der Verhand- einem intereffanten Vortrag über Moral und Sittlichkeit. In der schließlich eine Resolution angenommen, die dem Reichskanzler zu- lungen mit den Immungen in genannten Orten über die Lohnfrage Diskussion wurde darauf hingewiefen, wie augenblicklich die Söhne gestellt werden soll. Dieselbe besagt: Die Versammlung fieht pro 1901 und ff. Die Stegliger Steinfegerimmung, welche die Orte der Kulturvölfer in China ihre Moral und Sittlichkeit bethätigen. in der Erhöhung der Kornzölle eine Maßregel, die nur einem Charlottenburg, Schöneberg, Wilmersdorf, Stegliß, Friedenau, Nachdem machte der Bevollmächtigte bekannt, daß die ärztlichen bestimmten Kreise und zwar nur vorübergehend nutzt, während Zehlendorf, Grunewald und Spandau umfaßt, hat sich bereit erklärt, Untersuchungen der Kollegen, welche an Berufskrankheiten leiden, fie für die übrigen Boltstreise schwere" Nachteile bringt und unter Beibehaltung der neunstündigen Arbeitszeit einen eine Herabdrückung der Lebenshaltung zur Folge hat. Die Ver- Minimalſtundenlohn von 75 Pfennigen zu zahlen, b. i. eine von Herrn Dr. Becher fortgesetzt werden. Die Besprechung einiger fammlung protestiert gegen die Erhöhung der Stornzölle, besonders Erhöhung des bisherigen tarifmäßigen Marimallohne Werkstattmißstände bildete den Schluß der Versammlung. gegen die Einführung der Doppeltarife und wünscht, daß es betreffs um 10 Pfennige pro Stunde. Die Zuschläge für Ueberstunden, Allgemeine Familien- Sterbe- Kaffe. Heute Zahltag Ackerstr. 123 der Kornzölle bei dem bisherigen Zustande bleibt. Nacht und Sonntagsarbeit, sowie die bisherigen Bestimmungen über bet Diede von 3-6 Uhr. Cocialdemokratischer Agitationsverein für den Neichstage. Bur Forderung der Aufhebung der jezigen Kornzölle tonnte man den Arbeitsschluß an Sonnabenden und Heiligabenden, desgleichen fich nicht aufschwingen. bezüglich der Feier des 1. Mai, sollen unverändert bleiben. Die Wahlkreis Stralsund Franzburg- Rügen. Sonntag, den 9. Dezember, Berichtigung. In unserm Bericht über die Versammlung der aller Bedingungen, mit dem Angebot der Steglizer Innung einver- Montag, abends 9 Uhr: Uebungsfiunde in der Filiale Brunnenstraße Bersammlung erklärte sich, vorbehaltlich der schriftlichen Festlegung vormittags 10 Uhr, bei H. Ramlow, Schönhauser Allee 135: Vereinssizung. Wäschenäherinnen wird irrtümlicherweise angeführt, daß Hand- standen. Mit der Berliner Innung haben die Verhandlungen noch zu näherinen bas Gros Knopflöcher mit 32 Pf. berechnet wird. feinem Resultat geführt, dieselbe scheint es offenbar wieder zu einem Bortrag über: Berbrennungen und Erfrierungen. Nachher praktische Lettere Zahl gilt für die Arbeiterinnen auf der automatischen Maschine Konflikt kommen lassen zu wollen. In einem von ihr ent mit Dampfbetrieb, und wurde von der Referentin in diesem Zu- worfenen Lohntarif, der aber noch nicht verhandelt worden ist, fammenhang angeführt. Richtig ist, daß die Knopflochnäherin mit heißt es allerdings, es soll ein Stundenlohn von 80 Pf. gezahlt der Hand zu den schlechtest gelohnten Arbeiterinnen gehört. aber es soll auch jedem Meister freistehen, mehr oder weniger zahlen zu dürfen. Alle übrigen, schon seit über einem Jahrzehnt tarifmäßig geregelten Bedingungen sollen gar der Vereinbarung jedes einzelnen Unternehmers mit seinen Leuten vor behalten bleiben. Von allen Rednern wurde betont, daß eine derartige„ Regelung" der Lohnfrage einfach unamnehmbar sei. Die Inmung rechnet offenbar darauf, daß die frühere Zersplitterung Derlammlungen. Eine Volksversammlung, einberufen vom Vertrauensmann des dritten Berliner Wahlkreises, tagte am Freitag bei Buggenhagen am Morigplatz, in der Reichstags- Abgeordneter Wolfg. Heine werden Samariter: Kursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen: Uebungen. Gäste willkommen. Briefkasten der Redaktion. Dienstag, Die juristische Sprechstunde findet Montag, Donnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. Rigdorf. Kriminalfommiffar Thiel ist wegen seiner Amtsverlegungen in der Sternbergfache bereits vor brei Wochen verhaftet worden. Klatt. Charlottenburg. Auf private Auseinandersetzungen über solche Angelegenheiten fönnen wir uns nicht einlassen. Pegein. Bitte, wie war Jhre Frage? Warenhaus A.Wertheim Jenn Eröffnung der Neubauten Leipzigerstrasse 132/135 thing Vossstrasse 31/32 am Montag den 10. Dezember. Heute sind nur unsere Geschäftshäuser Rosenthaleru. Oranienstrasse von 12-8 Uhr geöffnet. Unser Haus Leipzigerstr. bleibt geschlossen. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, 9. Dezember. Freie Volksbühne. Carl Weiß: Theater. 4. Abteilung( braune Karten). Ueber unsre Kraft. ( II. Teil.) Anfang 2 Uhr. Lessing Theater. 2. Ab tellung( blaue Karten). Der Bund der Sagend. Anfang 23 Uhr. Opernhaus. Der fliegende Holländer. Anfang 72 Uhr. Montag: Die Fledermaus. Schauspielhaus. Der wilde Reut lingen. Anfang 72 Uhr. Montag: Die Jungfrau von Orleans. Neues Opern Theater( Kroll). Iphigenie auf Tauris. Anfang 72 Uhr. Montag: Konzert. Deutsches. Rosenmontag. Anfang 712 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Cyrano bon Bergerac. Montag: Rosenmontag. Leffing. Wie die Blätter... fang 7 Uhr. Montag: Johannisfeuer. Berliner. Die strengen Herren. fang 7 Uhr. An Seceffionsbühne. Alexanderstr. 40. Nachm. 3 Uhr: Die Bildschnitzer. Hockenjo3". Abends 72 Uhr: Der Leibalte. Morgen: Der Leibalte. Thalia- Theater Dresdenerstr. 72. Heute und folgende Tage: Amor von heute. Gr. Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz von Jean Kren u. Alfr. Schönfeld. Musik von Wanda. Größte schönste Weihnachtsmesse und RANIA Ausstellung im Messpalast Preie Volksbühne. Taubenstr. 48/49. Im Theater Sonntag, abends 8 Uhr: Aufden Wogen des Oceans. Invalidenstr. 57/62: ,, Die Weltausstellung in Paris". Montag: abends 8 Uhr: ,, Die Weltausstellung in Paris". Herren: Thomas, Thielscher, Selmer Tägl. bing, Juntermann Baulmüller. Damen: Milton, Milani, Boje, Wanovius, Wehling, Junker- Schatz. Anfang 7 Uhr. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterstr. 132. Zum letztenmal; Lenore, die Grabesbrant. Anfang 8 Uhr. Morgen: Zum erstenmal: Die Veilchenprinzessin. Ein Märchenspiel mit Gesang und Tanz in 5 Aften von Willy Lang. Neue Koftünte. Prächt. Dekorationen. Anfang 8 Uhr. Jeder Erwachsene ist be: Anrechtigt, auf einen Platz zwei Kinder frei einzuführen. Nasu. 22 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Die firengen Herren. Mesidenz. Die Dame von Marim. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Nora. Montag: Die Dame von Maxim. Apollo- Theater. Um 8 Uhr: Fräulein Loreley. Neues. Die Liebesprobe. Anfang Milli Capell, 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Nackte Kunst. Montag: Die Liebesprobe. Westen. La Traviata. Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Martha. Montag: Bar und Zimmermann. Central. Der Brautvater. 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Bei dem Aufruf der Bengen ergiebt sich, daß Margarete Fischer aus New York in Berlin erschienen ift. Etwa 30 neue Zeugen find zur Stelle, avarrete wider wird befombers er gif Frau Miller, früher aufgerufen, meldet sich aber nicht. Justizrat Dr. Sello giebt zu der Frage der Ausdehnung der Beweisaufnahme folgende Erklärung dauernden Verkehr geführt. Dann fei Sternberg zu ihr gekommen fommen.- Staatsanw.: Ist er denn gekommen?-Zeugin: Nein. und habe sich einen verstauchten Arm massieren lassen. Sie hat ein Der Zeugin werden nochmals die Modell Annoncen vorgelegt, doch Diplom, daß sie ausgebildete Maffeuse ift. Die Maffage verweigert sie wiederum die Aussage.- Vorf.: Nun wollen wir fand in ihrer Wohnung in der Königgrägerstraße statt. Die geugin einmal von Ihrer übereilten Abreise sprechen. 8eugin: Ich ist dann vorübergehend nach Friedrichshagen und von da nach hatte nach dem Artikel der Morgenpost" total alegandrinenstr. 13 gezogen. Die Wohnung hat sie selbst bezahlt, den verloren, irgendwelche laufenden linterſtützungen von Sternberg hat file nicht obgleich alles beinahe davon gelogen und beinahe jebes Wort übers - eibigt werden! wie tönnen die Antwort verweigerten nachher her: habe sie " nun fönnten.- 8eugin: Ich habe thatsächlich nur einmal 1000 m. erhalten.Vors.: Aus welchem Grunde sind Sie denn nun dazu gekommen, 20 000 m. zu verlangen, wenn Sie eine Aussage machen würden? 8eugin: Ich war damals sehr empört über Sternberg, weil ich gehört hatte, daß derselbe allerlei ungünstiges über mich hier auss gesagt haben sollte. Da glaubte ich, daß ich nicht nötig hätte, umsonst für ihn etwas zu thun. Nachher habe ich erfahren, daß Sternberg gar nichts Ungünstiges gesagt hatte. Staatsanw.: Von erhalten. In ihrem Hause sei mit ihrer Erlaubnis und mit ihrem trieben war. Vors.: Und trotzdem reisten Sie Wissen nie Unzucht getrieben.- Präs.: Das steht doch mit vielen Beschleunigst ab und nahmen sogar die Wender mit. 8eugin: kundungen in vollem Widerspruch, daß es nicht wahr sein kann. Auta Wender bat mich flehentlichst, sie mitzunehmen. Borf.: 8eugin: ja! Präs: Haben Sie in unzüchtiger Weise Warum sind Sie nun auf so großem Umwege nach Paris und dann Maffage getrieben.- 3eugin: Nein, doch kann es vielleicht nach Amerika gereist?- 8eugin: Darüber veriveigere ich die ab: Die Verteidigung hat gestern in mehrstündiger Konferenz mit einmal vorgekommen sein. Bors.: Haben Sie den Aussage. Bors: Hat Ihnen Sternberg etwas versprochen? dem Angeklagten über die Beweisfrage beraten. Der Angeklagte babe Angeklagten Sternberg in solcher Weise behandelt? 8eugin: 8eugin: Ja wohl, ich glaube auf ein Jahr vierteljährlich 1000 m. von vornherein zugegeben, im Haufe der Margarete Fischer mehrfach Nein. Vori.: Haben Sie dem Angell. Sternberg Mädchen zu Borj.: Herr Sternberg behauptet, daß er Ihnen nur versprochen mit ber eingeführt mit weiblichen Personen verkehrt zu haben. Er kann sich der ein- geführt? 8 engin: Nein. Bors.: sollen m. zelnen Personen nicht erinnern, Namen find dabei großenteils nicht habe, einmal Shnen noch 1000 M. zuschicken, falls Sie teine Stellung finder genannt worden, er hat deshalb, da er den Namen der Callis nicht Es sind zwar öfter Mädchen bei mir gewesen, aber nicht zu dem Zweck. Herr fannte und ihre ersten Behauptungen entschieden als falsche erkannte, Sternberg hat mir weder den Auftrag dazu gegeben, noch habe ich deren Angaben bestritten. Die Callis hat bei ihrer eidlichen Ver- Kenntnis davon, daß er Unzüchtigkeiten bei mir vorgenommen hat. nehmung ihre frühere uneidliche Aussage wesentlich eingeschränkt, ste Präs.: Ich mache Sie wiederholt darauf aufmerksam, daß Sie hat ihre neue Aussage beschworen und deshalb will der Angeklagte vielleicht vereidigt werden. Sie können Ihre Antwort veriveigern, die Richtigkeit der von der Callis befundeten Thatsachen nicht mehr be- wenn Sie sich selbst belasten müßten. 8eugin: Dann streiten, er hat immer nur die entschieden nicht vorgekommenen Thatverweigere ich meine Auskunft. sachen ihrer ersten bestritten. Die Callis hat auch ihre ersten Ausfagen bezüglich des Verkehrs mit dem Mädchen Teichert wesents Präs.: Wie groß war Jhre Wohnung?- 8eugin: Vier wem wußten Sie das denn?-8eugin: Von Dr. Friz Friedmann. lich eingeschränkt, und der Angeklagte will, wenn die Callis Bimmer und Küche. Praf.: Hat die Anta Wender in Ihrer Begin: Nein. Bräs. Was haben Sie sich denn eigentlich Also weiter wollen Sie Geld nicht erhalten haben? bei ihrer eidlichen Aussage verbleibt, diese eingeschränkte Behauptung Wohnung Unzucht getrieben?- Beugin: Nein, mit meinem Babei gedacht, daß zwei Herren von Berlin nach New York reisen, Was nicht bestreiten. In Bezug auf seinen allgemeinen Verkehr in der Wissen und Willen nicht. Präs.: Warum haben Sie um Sie zu besuchen? Zeugin: Sie wollten mur meine AusFischerschen Wohnung erklärt er nach wie vor, daß er sich wohl die Frieda Woyda zu sich genommen? 8eugin: Weil ich ein gehütet habe, mit weiblichen Personen unter 14 Jahren verkehrt zu sind um mich haben wollte. Wir hatten uns früher schon mal eins fage in der Sternbergschen Sache haben.- Präs.: Und dafür haben. angenommen, das aber fortfam, als meine Mutter starb.- Bräf.: verlangten Sie 20 000.? Dann müßten Sie ja Ihrer Aussage Der Angeklagte Sternberg bestätigt und ergänzt die Er- Die Anta Wender war doch bei Ihnen.- 8 eugin: Ja, ich wollte eine große Bedeutung beilegen. 8eugin: Ich habe so viel verPräs.: Wie flärung seines Verteidigers. Er habe weder die Namen der Callis aber ein Kind um mich haben. Präs.: Es ist auffallend, daß langt, weil ich damals auf Sternberg böse war. Beugin: Beinahe acht noch der Teichert gekannt, auf Grund der stattgehabten Sie die Frieda bald wieder abschoben und zivar unter erdichtetem lange waren die beiden Herren drüben? age. Präf.: Und Sie haben ihnen die Aussage nicht gegeben? Beweisaufnahme wollte er indessen die Möglichkeit der Vorwande. Beugin: Nein, ich hatte die Absicht, nach 8eugin: Nein. Die Herren sind unverrichteter Sache wieder abgereist. geschilderten Vorkommmiffe, soweit sie die Callis in ein Schlesien zu reisen, ich wurde aber daran verhindert. geschränkter Form behauptet hat, zugeben. Mit Bestimmtheit Vorsitzender: Wie oft tam Sternberg zu Ihnen?-8eugin: Der Beugin wird auf Antrag des Staatsanwalts noch einmal der visse er aber, daß er nie mit einem Mädchen unter 14 Jahren Ver- Die Woche einmal, oder auch zweimal. Präsident: Was Brief vorgelesen, fehr gepflogen habe. Er bleibe dabei, daß er die Ehlert nicht femme, wollte er bei Ihnen? 8eugin: Wir haben geplaudert. in welchem sie ihrer Schwester Klara einige Herzensergüsse über die bei der Strüger nie gewesen sei und auch die Ehrhardt nicht kenne. Borsigender: Ist er nur Jhretwegen gekommen? Das sollen ihr von ihren Verwandten gemachten Vorwürfe und fiber das, was Mädchen durch die sogenannten„ Maler Annoncen" besorgt wurden. Begin erklärt, die Zeichert nicht zu kennen. die Woyda kenne fie, be: Schluß zuläßt, Ebenso wenig habe er eine Ahnung davon gehabt, daß die wir Ihnen glauben? Sie können Ihre Aussage hierüber ver- fie gethan haben solle und nicht gethan habe, übersendet. - weigern. Zeugin: Dann verweigere ich die Aussage. Die In diefem Briefe ist auch eine Stelle, deren Faffung den Was die zur daß die Zengin einen Vorfall weiß, bei haupte aber nochmals auf das bestimmteste, daß mit diesem Mädchen nichts welchent sich Herr Sternberg gegen ein kleines Mädchen des Zeugen Stier städter genannten Zeugen betrifft, auf die die passiert sein kann und auch nichts passiert ist. Sie bestreitet auch entschieden, vergangen habe. Die Beugin erklärt, ihre Aussage hierüber zu verErgänzung der Glaubwürdigeft, auf die die Glebeſtelenaud, Verteidigung und der Angeklagte verzichten, erklärt der lettere: daß sie es angeordnet habe, daß die Woyda eines Tags mit der weigern. Auf wiederholten Vorhalt der Verteidigung erklärt die Zengin, Die Verhandlung habe seines Erachtens ein Bild von einer gewissen Balette habe sie nicht in ihrer Wohnung gehabt, die Annoncen wegen vorgekommen sei, daß sie aber über den Zweck, den sie mit dem Briefe Angeklagten Wender in das Zimmer getänzelt fam. Staffelei und daß der Vorgang, den sie in ihrem Briefe erwähne, thatsächlich nicht starken Boreingenommenheit des Herrn Stierstädter gegen ihn und der Modelle habe sie aufgegeben, unter dem Mater aus Frankfurt verfolgte, die Aussage verweigere. Der Vorsitzende giebt sich Mühe, einem gewiffen starten Eifer desselben ergeben. Er nehme aber nicht an, daß Herr Stierstädter mala fide gehandelt hat, er halte ihn aus der Zeugin herauszubekommen, wieso sie zu der heillen Fassung nicht für einen Mann, der wissentlich falsche Angaben macht, aber er Sternberg gemeint, gekommen sei, ein Erpressungszweck gehe doch nicht ohne weiteres nehme an, daß er manches in die Mädchen hineingefragt hat, was einen andren Maler aus Frankfurt gebe es nicht.- Präsident: daraus hervor. Die Zengin bleibt dabei, daß sie zu einem bediese sich schließlich als wirkliche Thatsachen angeeignet haben. Aus Sie haben dann noch ein zweites Quartier in der Wilhelm- barüber verweigere. – Borf.: Dann will ich nochmals die bestimmte diesem Grunde verzichte er auf die Zeugen dieser Gruppe. Straße gehabt?- 8eugin: Ja, aber nur ein möbliertes Zimmer, Nachdem der Vorfißende Landgerichtsdirektor Müller fest nachdem ich meine Wohnung in der Alexandrinenstraße aufgegeben Frage an Sie richten: Hat Herr Sternberg in Ihrer Wohnung mit Mädchen gestellt, welche Beugen nun noch zu vernehmen sind, wird die hatte. Präs.: Wer bezahlte die Miete für das Zimmer? unter 14 Jahren unzüchtig verkehrt? 8eugin: Nein, das hat er Kellnerin Franzista de vernommen. Sie ist im vorigen Jahre Beugin: Ich selbst. Präs.: Saben Sie leine Zuwendungen holt die Zeugin: Herr Sternberg sei der als Maler bezeichnete niemals gethan. Auf Anfrage des Rechtsanwalts Fuchs wiederbei der Margarete Fischer in der Alexandrinenstr. 1B als Anf von Herrn Sternberg erhalten?- 8 eugin: Nein, vielleicht mal 8 engin: Nein, vielleicht mal wärterin thätig gewesen und hat sich den ganzen Tag in der dortigen ein Geschent. Bräf.: Wofür?- 8eugin: Weil er häufig Mann, sie wisse jedoch nicht, ob der Angeklagte feinerseits dies wußte. Angeklagter Sternberg wünscht weiter bestätigt zu hören, daß Wohnung aufgehalten. Sie will den Angeklagten Sternberg dort mal mein Zimmer benuzte. Bräf.: Wozu benutzte er es? er sich mit ihr nie über Modell- Annoncen unterhalten habe. Die nie gesehen haben, dagegen einen Mann, der dem Angeklagten 8eugin: Er trant wohl mal ein Glas Wein, oder er ähnlich sehe. Die Zeugin läßt sich über das Treiben in fam auch wohl um sich auszuruhen, oder zu plaudern. Zengin erklärt nach einigem Besinnen, daß fie die Antwort darauf der Fischerschen Wohnung aus. verweigern wolle. daß ein Bors.: Gin 18facher Millionär, der die vornehmsten Räume beDer Vorschlag, nach Amerika zu gehen, sei starker Herrenverkehr dort stattgefunden hat, hat auch die Modell- wohnt und eine Villa im Werte von Hunderttausenden befißt, der ihres Wissens von ihr ausgegangen; Sternberg habe sich bereit erAnnoncen gelesen, will aber sonst von unfittlichen Vorkommnissen geht zu Ihnen, um sich dort auszuruhen? Um uns flärt, sie zu unterstüßen, bis sie eine gesicherte Gristenz drüben gefunden haben würde. nichts wissen. Sie sei manchmal in ein Zimmer gesperrt und dort as vorzureden, find Sie aus Amerika gekommen? Die Zengin Sehr lange wird auf eine Frage des Aneingeschlossen worden und wisse über einzelne Vorkommnisse nichts. giebt weiter auf Befragen zu, daß der Angeklagte Sternberg auch geklagten die Zeugin noch nach dem Ursprung und der UrheberDer bor längerer Zeit vernommene Barbier Sandmann behauptet, in der Wilhelmstraße etwa zweimal war und dort mit der schaft der daß die Beugin ihm viele Einzelheiten über das Treiben in der Fournaçon zusammengetroffen ist. Borf: Zu welchem befragt; sie will darauf die Aussage wiederholt veriveigern, Fischerschen Wohnung erzählt habe, die Zeugin bestreitet es. Zived haben Sie überhaupt das Mädchen Fournaçon zu der Angeklagte wünscht aber bestätigt zu hören, daß er die Zwischendurch wird die Zeugin Augufte Teichert noch einmal fich genommen? Bengin: Darf ich darüber die Aussage Amoncen nicht veranlaßt habe. Die Zeugin erklärt schließlich vorgerufen und es kommt zwischen ihr und der Callis zu lebhaften verweigern?- Borf.: Ja.-Beugin: Dann verweigere start indigniert, sie würde die Annoncen nicht erlassen Meinungsverschiedenheiten über die Vorgänge in der Fischerfchen ich sie. Landgerichtsrat Kämpfe: Hat Herr Sternberg gewußt, haben, wenn sie nicht angenommen hätte, daß Sternberg Wohnung, wobei sich beide unwahrheiten vorwerfen. Zengin Teichert daß er als Maler aus Frankfurt a. D. bezeichnet wurde? sie dem Mädchen gegenüber in dieser Beziehung nicht dementieren bestreitet entschieden, daß Sternberg der Mann sei, den sie bei 3eugin: Ich weiß nicht, ob er das gewußt hat. Vors.: der Fischer getroffen habe. Der Staatsanwalt wünscht zu wissen, Die Modell Annoncen haben Sie selbst geschrieben 28eugin: diefer Frende au jugendlichen Gestalten hatte, habe. allerdings gewürde. Sie habe aus Gesprächen mit Sternberg entnommen, daß bekommen habe. Sie bestreitet dies ent- Manchmal auch die Auta Wender. schieden. cuvas befomment.-& ta at sanwalt. In her bielleicht gefast Auskunft darüber geben? hoffen Sie, daß Sie später denn nun mit den Modell stehenden Mädchen? Wollen Sie weitere ußt, daß dieser kein Maler sei, aber angenommen, daß er als Beugin: Nein, darüber bereicher Mann aus Paffion vielleicht malte. Sie wilede nie geduldet: worden, daß Sie alle viel Geld bekommen, wenn Sternberg frei weigere ich die Aussage. Eines Falls, daß sie die Auf- haben, baß in ihrer Wohmmg unziichtige Handlungen mit den Modell- Mädchen vorgenomen würden. Hier tritt die Callis Tommt? Bengin: Nein.- Callis: So ist es mir auch wärterin Eicke eingeschlossen habe, entsinnt sie sich nicht, erklärt bor und gegangen. Ich habe auch gedacht, daß ich vielleicht dann aber, daß fie die Aussage darauf verweigern wolle. behauptet unter lebhaftem Protest der Zeugin, davon gewußt haben müsse, denn fie habe anwalt Brant: Nun erzählen Sie uns doch einmal, wer alles in daß diefe recht viel Geld bekomme, ihr Amerika an Sie herangetreten ist, um Sie zu beeinflussen? Bengin gefagt, fic folle ihre Freundinnen mitbringen. wenn ich nicht schlecht aussage, und da habe ich denn zu Gunsten um mich zu beeinflussen, ist niemand an mich herangetreten, sondern auf weitere Fragen des Angeklagten wird die Zeugin start erregt des Angeklagten ausgesagt, bis ich schwören mußte. Falsch schwören mir, um mich nach einzelnen Vorgängen zu befragen und mir naheenthalt der Fournaçon bei ihr veranlaßt habe, erklärt die geugin: und als derfelbe Auskunft darüber verlangt, ob er etwa den Aufwollte ich nicht. Nun tritt auch Frau Teichert vor und es ent- zu legen, daß ich die Wahrheit bekunden solle. Bors.: Wer war Herr Sternberg, diese Frage sollten Sie lieber nicht an mich stellen! wickelt sich nochmals eine lebhafte Streitfcene zwischen ihr und der das? Bengin: Der frühere Rechtsanwalt Callis, die zu keinem Ergebnis führt. Ich verweigere darüber die Aussage. Weiter sucht der Staatsanwalt Braut bittet den Gerichtshof, den Montag Dr. Fri Friedmann, Angeklagte durch zahlreiche Fragen nachzuweisen, daß Fräulein freizulassen, damit er die Fülle des ihm zugegangenen Ma- der New Yorker Notar Kemptner und Eugen Friedmann. Es Fischer gar keinen Anlaß gehabt habe, auf ihn böse zu ſein, terials sichten und entscheiden könne, welche Beweisanträge er noch handelte sich darum, daß das, was Frieda Woyda aus- weil er angeblich sein Versprechen nicht erfüllt habe. Er habe seine gefagt wollte, was mir daran wahr und was unwahr sei. Staats anwalt Braut: Haben Sie nicht ein Telegramm irgend eines Mannes vor noch gar nicht langer Zeit erhalten, in dem Ihnen febige Frau Miller, unter allfeitiger Spannung in den Saal ge- gesagt wurde, daß Sie in Southampton bei Ihrer Ankunft Besuch rufen. Sie wird belehrt, daß sie berechtigt sei, Antworten auf erhalten würden?-8eugin: Ich kann mich nicht mehr recht darauf Fragen zu verweigern, durch die fie sich selbst belasten würde. Sie ist befinnen, was in dem Telegramım stand, denn ich bin seekrant ge24 Jahre alt und mit einem Herrn Miller, der ein Hotel in New wefen. Staatsanwalt: Ach, Sie sind ja gar nicht seekrank Yort besessen hat und jetzt beschäftigungslos ist, verheiratet. Sie kennt gewesen! Bon wem rührte die Depesche her? 8eugin: Von Sternberg seit drei bis vier Jahren. Die Bekanntschaft hat zu keinem Eugen Friedmann. Er wollte in Southampton auf den Dampfer 91/2 Uhr. zu stellen habe. Sie weiß mur, Nach der Pause wird II Margarete Fischer, a w Matgatre Sifa, 03 Grösstes Lager aller Arten es Lager aller Uhren und Goldwaren Hodedeat fowle Hochzeits- und Patengeschenke in Silber und Alfenide von den einfachsten bis zu den elegantesten. [ 3432* Zu Weihnachten ee Schmucks von den einfachsten bis zu den elegantesten. Regulateure und Freischwinger mit Schlagwerk von 14 M. an. Remontoiruhren von 5 M. an. Goldene Ringe von 1,25 M. an. Rudolf Plunz, Brunnenstr. 112, LightbilderMittwoch, 12. Dezbr., 5 Min. vom Bahnh. Gesundbr. Männervortrag Kommandantenstraße 20, im großen Saal, abends 81%, Uhr über: Geschlechtsleben und Schwangerschaft" bom Naturheilt. Grundmann. Gafie 20 f. 1 Broschüre. Mitglieder: u. Kranken- Aufnahme in Naturheilanstalt Brücken, Neanderstr. Köpnickerstr. 72ráratl. Spr. 11-2, 6-8. 36j6M Eine Wors.: Was wollten Sie Staatsbig Modell: Annoncen weiter thun tönnen, weil er verhaftet worden sei. Der Vorfigende meint, daß dies doch nicht ganz richtig sei, denn trotz der Verhaftung feien aus dem Bureau des Angeklagten Summen auf Summen hinausgegeben worden, beispielsweise habe Kommissar Thiel allein ca. 7000 m. erhalten. Angeklagter Sternberg: Er wisse von all den Summen, die in seinem Interesse aufgewendet worden, nichts. Der Präsident vertagt die Sigung darauf bis Dienstag HOME Neujahrs- Karten. Sehenswürdigkeit! do bistroNA opuk sind die in einem meiner Schaufenster ausgestellten 219 17 Puppen, elche zu Wei welche zu Weihnnachten ( 3459 enteHumoristische Postkarten, a 100 Std. 40, 60 u. 80 Pf. Große Auswahl in Jahreszahlkarten 1901, Kollektionen für Straßen händler.( 15 Stück zum 10 Pf.- Verkauf.) Gratulationskarten: Sortimente in großartiger Zusammenstellung, enthaltend: 100 Stück Karten, Preis per Sortiment 2,50, 4,50 ufw. S.& G. Saulsohn, 3872 Berlin C. 25, Kaiser Wilhelmfte. 19. = qon odage einem Special- Geschäft besonders aufmerkſam. 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Porterfellerei Ringler Bernauerstraße 119. ( 88/11 345K* 2838* Schlafstellen.92 Nr. 287. 17. Jabrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 9. Dezember 1900. Schriften- Eingang. Medem. Prof. Dr. Revision des Strafrechts. I. Geldstrafe. Ge: fchärfte Strafhaft. Prügelstrafe. Hannover 1900.( Helringsche Verlags: buchhandlung.) Drentoff, Dr. phil., Jwan. Die Steuerverhältniffe Bulgariens. Jena 1900.( Gustav Fischer.) Perthes, Emil. Eine moderne Gründergefchichte. Berlin. Verlags: buchhandlung Hermann Walther( Friedrich Bechly), 8° 32 Seiten. 50 Bfg. Zwischen far und Neiffe. Bilder aus der Glaskleinindustrie Nordböhmens. Von Max Winter. Mit einem Vorwort von Robert Preußler. Breis 80 Heller. Wien 1900. Verlag der Wiener Voltsbuchhandlung. Ignaz Brand. Pieper, Otto. Soll die Hoftönigsburg neu aufgebaut werden? Gine tritische Studie. München 1900.( Karl Haushalter, Verlagsbuchhandlung.) Dr. E. v. Woedite, Gewerbe: Unfallversicherungs Gefes und Gefes betreffend die Abänderung der Unfallversicherungs- Gefeße vom 30. Juni 1900. Tertausgabe mit Anmerkungen und Sachregister. Berlin, J. Guttentags Berlag. Preis 2,50 m. Volkstümliches Handbuch des öftreichischen Reichs. Von Rosenfeld, Kurt, Die Schlüffelgewalt der Ehefrau nach dem bis: herigen deutschen Recht und Bürgerlichen Gesezbuch. Berlin 1900. Dr. J. Ingwer und Dr. J. Rosner. Heft 1. Wien.( Verlag der Wiener G. Ebering. Voltsbuchhandlung). China. Schilderung von Land und Leuten. Von H. Setfarth. Berlin und Leipzig. Friedrich Luckhardt. Chriftus oder Buddha? Von Heinrich S. Stir, Deutsch von Budwig Kreichauf. Leipzig. Verlag von Ludwig Kreichauf. Preis 80 Pf. Katechismus des guten Tons und der feinen Sitte. Von Constanze v. Franten. Leipzig, Mar Heffes Verlag. C. Regenhardt, Geschäftstalender für den Weltverkehr 1901. Berlin. Verlag von C. Regenhardt. 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