Nr. 299. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntagss Nummer mit illuftrierter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Bfg. Poft Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post Bettungss Preisliste für 1900 unter Br. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 17. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Rolonet zeile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ..Kleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochens tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Hmt I, Br. 1508. Telegramm: Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Unfre Waffe! Das neue Jahr wird uns neue Kämpfe bringen, neue Hoffnungen, neue Siege. Sonntag, den 23. Dezember 1900. Centrumsforgen. Die Verhandlungen des Frankfurter Kongresses der christlichen das höchste erschreckt. Wie hatten sie sich bemüht, die Arbeiter am Gewerkschaften hatte die Hüter der heiligen römischen Kirche auf Unser Ziel, das Ziel des Socialismus, bleibt dasselbe: Empor. Führer in ihren Reden ein hohes Maß von Selbständigkeit an den Gängelbande zu erhalten; nun mußten sie es erleben, daß die hebung der Arbeiterklasse, ihre Befreiung aus der Knechtschaft des Kapitalismus. Diesem erhabenen Zielt gilt all unser praktischer Thätigkeit erfahren, daß der wirtschaftliche Kampf nichts bes Rapitalismus. Diesem erhabenen Zielt gilt all unser Tag legten. Die Leiter der christlichen Gewerkschaften hatten in Streben; noch bleibt viel zu thun übrig, es zu erreichen. Täglich mit dem Glauben, nichts mit der Religion zu thun hat. Sie hatten muß der Kampf geführt werden, mit aller Straft, mit aller Energie, erfahren müssen, daß die gutgläubigen tatholisch en denn die Gegner des emporstrebenden Proletariats haben große Unternehmer um feinen Deut beffer seien, als die„ liberalen"; auf Machtmittel zur Verfügung, die nach Luft und Licht Verlangenden der andern Seite hatte die rauhe Wirklichkeit ihnen die Notwendigkeit des niederzudrücken. aller Es bedarf schneidiger Waffen gegen die Mächte der Finster- Busammenschlusses a II er Arbeiter eingepault. Von den tonfeffio zu intertonfeffionellen Gewerkschaften, von nis, der Korruption und des Geldsads und als solche hat diesen zu den neutralen- das wurde als das Biel bezeichnet, fich der ,, Vorwärts" noch stets erwiesen. Mit rüdsichtslofer bas angestrebt werden müsse. Nicht unbedingter Kampf gegen die Offenheit dedt er die Schäden unsres heutigen Gesellschafts- Socialdemokratie- dazu lassen wir uns nicht mißbrauchen. törpers auf und bekämpft das Unrecht, wo er es findet. Und dazu bietet sich in der Jeztzeit gerade Gelegenheit genug. Kaum sind mit Hilfe des Centrums die Millionen für den China- Kreuzzug bewilligt, stehen auch schon neue Forderungen in Aussicht für neue Marine, Militär- und Kolonialzwede. Zwar leugnet man es offiziös noch ab, daß neue Kanonen und neue Gewehre angeschafft, und daß eine ständige Kolonial. truppe gebildet werden soll; was auf solche Ableugnungen zu geben ist, das hat man in der Reihe der Jahre hinlänglich erfahren. All diese Ausgaben hängen zusammen mit dem Wahnsinn der Weltpolitik, die heute bei uns Trumpf ist; ihm werden die Riesensummen zum Opfer gebracht; und trotzdem unser Reichsschuldkonto mit Niesenschritten der Preis! dritten Milliarde Erschreckt fuhren die Dunfelmänner in die Höhe; gerade dazu hatten sie doch die Gewerkschaften gegründet. Einen Prellbod gegen die Socialdemokratie sollten sie abgeben, Wahlkörper für das Centrum bilden. Und mun nach wenigen Jahren eine solche Abſage. Wenige Monate später kam der vielbesprochene irten brief der Bischöfe, der eingestandenermaßen durch den Frankfurter Kongreß veranlaßt worden war. Anfang Ottober wurde er veröffentlicht, und es knüpfte sich daran eine heftige Preßpolemik. Expedition: SW. 19, Bently- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. ,, Bannflüche" von Anfang an richtig aufgefaßt und demgemäß gewürdigt haben; für die gutgläubigen Katholiken und namentlich für die gewisse socialpolitische Richtung" im Centrum dürfte die Schrift recht unangenehm sein. tönnen nicht umhin, den Arbeitern die Gewerkschaftsorganisation zu Die Socialpolitiker des Centrums, die Hiße, Lieber, Bachem 2c. Sie müssen das thun, sonst geschäbe es ohne und selbst gegen empfehlen als ein Mittel, ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern. zeigt. Ja der Frankfurter Kongreß und auch sonstige Thatsachen, so ihren Willen, das hat der Frankfurter Kongreß ja zur Genüge gebas Zusammengehen der beiden Bergarbeiter- Verbände, haben flar erwiesen, daß die christlichen Gewerkvereinler in der That immer mehr abwärts gleiten auf der schiefen Ebene", bis sie schließlich auf gleiche Linie kommen mit jenen Verbänden, welche die Religion aus ihren Reihen ausschließen". " Was werden nun die Socialpolitiker der Centrumspartei thun? Sie kommen in einen argen Gewissenskonflikt. Die Arbeiter brauchen sie als wähler, und das Streben der intelligenteren unter diesen geht dahin, sich zu organisieren, um wirtschaftliche irdische" Vorteile zu erringen. Die höchsten Stirchenfürsten aber erklären sich gegen diese Vereinigungen. Es soll nicht unsre Sorge sein, wie sie sich aus dieser Zwidmühle heraushelfen. Was sie auch thun, der Vorteil wird nicht auf seiten der katholischen Kirche und nicht aus seiten der Centrums politiker liegen. Denn bremsen sie mit Herrn Dr. Stempel zurüd, so wird man mit Erfolg geltend machen können, daß dem Centrum das Wohlergehen der Arbeiterklasse wenig am Herzen liege, andernfalls aber wird die katholische Arbeiterschaft mehr und mehr selb ständig und von Kirche und Centrum unabhängig werden. Politische Neberlicht. Berlin, den 23. Dezember. Die Banken der Kirchenbaner. Wir haben seiner Beit den Hirtenbrief ebenfalls veröffentlicht; sein Wortlaut ließ feinen Zweifel darüber, daß die Bischöfe weder von der neutralen noch selbst von der christlichen GewerkWäre darüber noch ein fchaftsbewegung etwas wissen wollen. Zweifel geblieben, so wäre dieser durch das dem Hirtenschreiben bei: gegebene Cirkular des Freiburger Erzbischofs an die Pfarrer zusteuert, fieht man in diesen abenteuerlichen Blänen teinen Salt, feiner Diözese beseitigt worden. In demselben war das bischöfliche feinen festen Bunft, uferlos verschwimmen die Ziele. Nur eines Hirtenschreiben flar und deutlich interpretiert, als feindlich jeder Der Revisionsausschuß veröffentlicht jetzt den Bericht über die felbständigen Arbeiterbewegung, genau so, wie wir Lage der Sandenschen deutschen Grundschuldbank. Der Bericht foll ist klar: Weltpolitik und weltmacht um jeden es verstanden hatten und wie es überhaupt nur aufgefaßt werden in der Versammlung der Neutobligationäre am 29. Dezember 1900 vorgelegt worden. Das arbeitende Volt aber muß die Kosten für diese GroßJetzt wird unsre Auffassung vollauf, bestätigt durch ein bei Bunächst wird auf den untergeordneten und unübersichtlichen mannssucht bezahlen; die Zeit der neuen Handelsverträge kommt und schon rüsten sich die Agrarier, diese so zu gestalten, daß tiche" und" neutrale" Gewerkvereinsbewegung", fünfte hingewiesen. tommt und schon rüsten sich die Agrarier, diese so zu gestalten, daßirchheim, Mainz, erschienenes Buch, betitelt:„ Die„ christ- Stand der Bücher, auf die mangelhaften und widersprechenden AusEs wird vermutet, daß noch eine ganze fie ihnen einen neuen Beutezug auf die Taschen des Volls er behandelt an der Hand des Rundschreibens„ Rerum novarum" des Reihe weiterer schwerwiegender Dinge zu ermitteln sein werden. Bei seinem Bemühen, die Arbeiterklasse zu belasten und nieder- Papstes Leo XIII. vom 17. Mai 1891 und des Hirtenschreibens der Die Thatsache aber stehe schon jetzt fest, daß die Bank durch eine, zudrücken, findet das Unternehmertum stets die bereitwilligste Unter- preußischen Bischöfe an ihre Geistlichkeit vom 22. August 1900." Der wohl in Deutschland noch nie dagewesene Geschäftsführung stützung der Regierung und der Behörden. Hat nicht die Verfasser ist ein Dr. Franz Kempel, allem Anschein nach ein zu Grunde gerichtet worden ist." katholischer Geistlicher; seinem Buch wird seitens des Mainzer Bischofsamts bestätigt, daß es den Grundsägen des katholischen Glaubens nicht widerspreche. möglichen. 12 000 Mark- Affaire gezeigt, ein wie inniges Verhältnis besteht zwischen den Industries baronen und der Reichsregierung? Und diese Schuld, begangen an der Arbeiterklasse, ist noch ungefühnt! Mehr als je muß die Arbeiterschaft auf dem Qui vive! stehen und zum Kampf bereit sein; eine Waffe hierzu soll ihr der Vorwärts" sein. 27 Arbeiter! Parteigenossen! Sorgt für Verbreitung des Vorwärts". Laßt es Euch nicht genügen, selbst Lefer zu sein, sondern werbet neue Leser, damit bringt Ihr neue Kampfgenoffen in unsre Reihen. Mit dem 1. Januar 1901 eröffnen wir ein neues Abonnement auf den „ Vorwärts" mit seinem wöchentlich fünfmal erscheinenden Unterhaltungsblatt und der Sonntags- Beilage „ Die Neue Welt". fonnte. Die Köln. Voltsatg.", welche neben noch einer Anzahl katholischer Blätter fich dagegen gewehrt hatte, daß die Bischöfe ihr Hirtenfchreiben in einem den christlichen Gewerkschaften feindlichen Sinne hätten abgeben wollen, muß sich von Herrn Dr. Kempel eines andern belehren lassen. Herr Kempel weist an der Hand der berufenen Süter der sittlichen Weltordnung" das ist der Bapst und die Bischöfe in umständlichster Weise nach, daß jede selbständige, von der" religiösen Grundlage" losgelöste Arbeiterbewegung vom christ katholischen Standpunkte" eine unbedingte Berurteilung erfahren müsse. Der Bapst habe nicht die sogenannten christlichen Gewerkschaften", sondern nur die katholischen Arbeiter. vereine" empfohlen. Es ist gar keine Frage, der Bapst will diese erstere Art Arbeitervereinigungen nicht". Die Vereine, welche grundsätzlich lediglich irdische Vorteile mit grundsätzlicher Außerachtlaffung und Vernachlässigung der himmlischen zu erreichen suchen, habe der Papst geradezu als heidnische" bezeichnet. Das Reich Gottes, die ewige Welt", müsse also nach dem Willen des Papstes als legter 8ielpunkt" genommen werden. Diese Grundfäße, so führt Dr. Kempel weiter aus, paßten weder auf " Im Unterhaltungsblatt beginnen wir am 1. Jamar mit dem die neutralen", noch auf die„ chriftlichen" Gewerkschaften; sie seien Abdruck des Romans von R. v. Seydlik: ,, Der Kastl vom Hollerbrän." Für Berlin nehmen sämtliche Beitungsspediteure sowie unfre Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von 3 Mart 30 Pfennig für die Monate Januar, Februar und März entgegen.( Eingetragen ist der Vorwärts" in der Post- Beitungsliste unter Nr. 7671.) „ antichristlich, religionsfeindlich". Das wichtigste giel der Arbeitervereine müsse stets sein der ,, Einklang zwischen Arbeitern und Lohnherren". Herr Kempel beschränkt sich nicht darauf, den Nachweis zu führen, daß das Hirtenschreiben mit den Intentionen des Papstes übereinstimmt, er führt auch noch folgende Thatsachen an: " " „ Das Grundübel so heißt es in dem Bericht- erblicken wir in der Personal Union, in der leidigen Thatsache, daß dieselben Personen bei der Deutschen Grundschuld- Bank, bei der Preußischen Hypotheken- Attien- Bank und den verschiedenen Tochter gesellschaften, jei es als Direttoren, sei es als Aufsichtsratsmitglieder, sei es als Inhaber von Geschäftsanteilen figurierten. Hierdurch und durch den weiteren Umstand, daß eine Anzahl von Ver wandten als stellvertretende Direktoren, als Aufsichtsräte und als Revisoren angestellt bezw. thätig waren, ist es nach unsrer Angesicht möglich gewesen, den Werfall der Bant so lange zu verschleiern. So ist es wohl auch gekommen, daß dieselben Personen im Grunde mit fich selbst bei sehr vielen Geschäften fontrahieren konnten. Die beiden Banken und die Tochtergesellschaften empfingen ihre Weisungen im wesentlichen von einer Stelle. In dieser Hand vereinigten sich all die Kreuzund Querfäden, welche für den Dritten zu entwirren, schier m ' möglich ist. Ferner war die Vereinigung der drei Aemter des Aufsichtsrats- ,, Vorsitzenden" bei der Preußischen Hypotheken- Aktien- Bank, bei der Deutschen Grundschuld- Bank und der Aktien- Gesellschaft für Grundbesiß und Hypothekenverkehr in einer Hand überaus unheilvoll. Wir haben überhaupt den Eindrnd gewonnen, daß eine gewöhnliche Kreditbank nicht im stande gewesen wäre, solch gigantische Grundstücke und Terrainspekulationen ins Wert zu setzen und eine so verderbliche Geschäfsgebahrung aufrecht zu erhalten, als dies die Spielhagen- Banten unter dem Deckmantel von Hypothekeninstituten vermocht haben. Um diese Grundstücksspekulationen durchzuführen, wurden 6 Tochtergesellschaften gegründet; um sich die unbedingte Herrschaft in den Generalversammlungen zu sichern, wurden in großen Beträgen Aktien der Banten gegenseitig getauft. So besaß die Preußische Hypotheken- Attienbant laut Aufstellung per 31. O tober 1900 4 909 000 m., also nahezu die Hälfte des ganzen, Kapitals der Deutschen Grundschuld Bank, und die Deutsche Grundschuld Bank von den Attien der Preußischen HypothekenAftienbank im Jahre 1900 bis zu 6 200 000 Mart, was gesetzlich völlig unzulässig war; beide Banken zusammen hatten fast das gesamte Rapital der Attien Gesellschaft für Grundbesiz und Hypotheken- Verkehr( 4 Millionen Mark) in Besiz. 0 Auf diese Weise waren durch gegenseitige Effetten. anschaffungen nach unsrer Berechnung von seiten der Banken und der Tochtergesellschaften festgelegt Werte im annähernden Betrage von 241/2 Millionen Mart. Schon Mitte 1899 feien im Märkischen Kirchenblatt", das von 1 Mark 10 Pfennig frei ins Haus. den Dominikanern in Moabit bei Berlin geleitet wird, eine Für außerhalb nehmen sämtliche Postanstalten Be Reihe Artikel erschienen unter dem Titel Arbeitervereine oder Gewerkschaftsorganisation". Diese hatten sich scharf gegen die stellungen zum Preise von Gewerkschaftsorganisationen ausgesprochen." Daß diese treffliche Abhandlung den Bischöfen eigens unterbreitet worden ist, möchten wir fast als gewiß annehmen, denn sie stimmt in der ganzen Auffassung vollkommen mit derjenigen des Hirtenschreibens überein; ja fie dect sich sogar in zahlreichen Stedewendungen und Ausdrüden mit ihm". In einer Fußnote( S. 120) ergänzt sich der Autor nochmals dahin, daß er aus einer Quelle, die es wissen tann", erfahren habe, daß das Hirtenschreiben durchaus gegen die christlichen Gewerkschaften gerichtet war. gerechnet). Herr Kempel faßt sich dahin zusammen, daß der Papst sowohl als die Bischöfe sich entschieden gegen die neutralen sowohl als auch gegen die chriftlichen Gewerkschaften ausgesprochen haben. Söhnend ruft er der gewiffen socialpolitischen Richtung innerhalb des Katholizismus" zu, daß ihre Schoßtinder" vom Papst und von den Bischöfen auch nicht des leisesten Wörtchens der An erkennung und Empfehlung gewürdigt" werden. In Belgien, Dänemart, England, Frankreich, Holland, Italien, Luxemburg, Rumänien, Schweden, in der Schweiz, in Spanien und Portugal, den Wer einigten Staaten von Nordamerika und andren zum Weltpostvere ein gehörenden außereuropäischen Ländern tann Der Vorwärts" gleichfalls bei der oft bestellt werden. Unter Kreuzband direkt von der Expedition, bezogen tostet der „ Vorwärts" pro Monat 2 Mark innerhalb Deutschlands und Oestreich- Ungarns, im Ausland 3 Mark pränumerando. Die Redaktion des Vorwärts". " Für uns war die ganze Beweisführung des Herrn Dr. Kempel natürlich überflüssig, da wir die von den Bischöfen veröffentlichten Hierzu traten bei Anhalt u. Wagner Nachf. engagierte ca. 14 Millionen und bei Pezold u. Co. Maschinenfabrik ca. 13/2 Millionen( ca. 5 Millionen Hypotheken nicht mitDieser Immobilisierung von ca 52 Millionen standen überhaupt nur gegenüber an Aktienkapitalien und Reserven ca. 36 Millionen, was den chronischen Geldmangel ohne weiteres flar legt." V Es wird dann dargelegt, daß z. B. der Aktien Gesellschaft für Grundbesitz und Hypothekenverkehr 17 Jahre lang die Hypothekenzinsen fast niemals in bar gezahlt hat. Der Verfall der Banken reiche viele Jahre zurüd. Dagegen fehle für den rapiden Verfall feit Juli vorigen Jahrs bisher eine zureichende Erklärung. Seit Wie diese Vorkommnisse angesichts der staatlichen Aufficht, angesichts der Existenz des Pfandhalters bezw. feit dem 1. Januar 1900 des Treuhänders und wie endlich diese Tagen möglich waren, darüber an dieser Stelle uns näher auszulassen, müssen wir uns versagen." wenn er " " • den " = Ganz eigenartig aber ist die anscheinend offiziöse Erklärung dafür, weshalb man ein Waffenausfuhr Verbot leider noch nicht erlaffen habe: Wenn man sich in den deutschen maßgebenden Kreisen bisher nicht dazu entschließen konnte, einen derartigen Schritt zu thun, so ist dabei die Rücksichtnahme in erster Linie auf die in Betracht kommenden Arbeitertlassen und auf den Umstand ins Gewicht fallend gewesen, daß, wenn deutsche Firmen sich ihm versagen, das Geschäft höchstwahrscheinlicherweise von andersländischen besorgt werden würde". diefer Zeit wurden der deutschen Grundschuldbank zwei Fünftel ihrer Selbst ein Blatt wie die Münchener Allgem. Zeitung" wertvollen Besitzobjekte zu Gunsten der deutschen Hypotheken- Aktien- ruft jest nach Mehr Licht" in der englischen Bestechungsaffaire. Bant entzogen eine juristisch um so unzulässigere Aftion, als die Sie jagt: Haben die Leiter der Gesellschaft das Geld zu AgitationsEntziehung im wesentlichen auf einen Austausch hinausgelaufen ist. ziveden" in Deutschland wirklich aufgewendet so ist eine Dazu bemerkt der Bericht in vielsagender Einfilbigkeit: Aufklärung darüber, an Ive it und zu welchen 3weden so horrende Summen gezahlt wurden, dringend notwendig... Es fällt mit dieser Angabe ein schwerer, tränkender Verdacht auf die die gesamte deutsche Publizistik; ihn von der Gesamtheit abzuivehren, oder grundlos ist, die Käuflichen an Branger zu stellen, wenn Bestechungen in Wahrheit vor- Das heißt doch nichts andres, als die Regierung eines un gekommen sein sein sollten, und die ehrlichen, anständigen ehrlichen Doppelspiels zeiben! Denn wenn sie, wie der Blätter zu erneguieren, ist die Aufgabe aller derer, die ihre Hände Staatssekretär v. Richthofen im Reichstag erklärte, die betreffenden rein wissen, gleichviel ob sie mit ihren Sympathient auf seiten der Firmen durch dringliche Vorstellungen" ersuchte, die Engländer oder auf der Seite der Boeren stehen. Ueber die Lieferungen einzustellen, so mußte sie dabei doch ebenfalls ge= 12 000 m. des Centralverbands deutscher Industrieller Wehe rufen wärtigen, daß die an den Lieferungen beteiligten Arbeiter ihrer Be: und die angeblichen 8 Millionen der De Beers= Gesellschaft einmal dies heuchlerische Argument gelten zu lassen ignorieren oder mit dem Mantel der Liebe zudecken, hieße Müden schäftigung verlustig gingen. Das Münchener Blatt infinuiert also feigen und Kameele verschlucken." der Regierung, daß sie sich zu den dringenden Vorstellungen nur deshalb verstanden habe, weil sie voraussetzte, daß die Unternehmer das Odium des Mangels an patriotischem Tatt faltblütig auf sich Mangels an patriotischem Tall nehmen würden. Gleich das erste Eindringen in die Verhältnisse der Bank führte zu so aufregenden und trostlosen Wahrnehmungen, daß sich sofort die bange Frage erhob, ob es möglich sein werde, den JanuarCoupon der Real- Obligationen zu zahlen. Der Bericht schildert des weiteren die Bemühungen zur Rettung der Interessen der Obligationäre. Jm einzelnen werden dann Proben der Geschäftsführung dargestellt, die zeigen, wie Transaktionen von vielen Millionen ohne jede geschäftliche Grundlage, oft in ganz unerklärlicher Weise, vorgenommen wurden. Die Geschäfte sind so dunkler Natur, daß die Aufstellung einer Bilanz zur Zeit unmöglich ist. Ein klares Bild über den Besiz an Hypotheken der Bank im Verhältnis zu dem Umlauf an Real- Obligationen war bis jetzt nicht zu schaffen. Nur ein einmütiges Zusammenhalten der Real- Obligationen, so schließt der Bericht seine düsteren Ausführungen, sei im stande, weitere große Verluste hintanzuhalten. Die Verhaftung der Hauptschuldigen ist auf Grund des§ 314 des Handelsgesetzbuchs wegen falscher Vermögensübersichten 2c. erfolgt. Die Strafthat wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder Geldstrafe bis 20 000 Mt. bedroht. Es bleibt abzuwarten, ob das Register der Verfehlungen erschöpft ist. Der Intimus Sandens, Frhr. v. Mirbach, ist wieder auf der Bildfläche erschienen. Er läßt dementieren, daß Sanden 300 000 m. für den Kirchenbaufonds in den jest wertlosen Grundschuldbank- Aktien gestiftet habe. Diese Nachricht beruhe vollständig auf freier Erfindung. Von Sanden sei niemals etivas derartiges oder dem Aehnliches geschehen, was zu einer solchen Erfindung den Anlaß hätte geben fönnen. Frhr. v. Mirbach will also so pfiffig gewesen sein, die frommen Spenden des Herrn Sanden nur in bar ent gegengenommen zu haben. Der Erfolg der Khakipolitik. Rußlands luge Diplomatie gegen China trägt bereits ihre Früchte. Während die Khatimächte, allen voran das von England geftachelte Deuschland, jede ihrer Aktionen mit wilden Drohreden begleiteten und dadurch ganz China, Bolt, Mandarine und Hof, mit der furchtbarsten Erbitterung gegen sie erfüllten, enthielt sich Rußland flüglich aller verbalen und diplomatischen Kränkungen. Vielleicht haben die russischen Truppen in der Mandschurei scheuß licher gehaust als die Truppen irgend sonst einer der Mächte, aber Rußland hütete sich, durch überflüssige Reden, Erlasse und Noten dem mißhandelten Volte das Bewußtsein der erlittenen Schmach noch besonders in die Seele zu brennen. er= = Und die, Rhein. Weft f. 3 tg." sucht munmehr die Empfänger der englischen Bestechungsgelder allerdings in sehr einfluß reichen Streifen und glaubt den auffälligen Umschwung der deutschen Bolitit zu Englands Gunsten allerdings durch den Goldstrom aus England erklären zu müssen: An Marschalls Stura arbeitete außer den Anhängern Bismarcks die englische Partei. Sie hatte ihre Stärke in dem anscheinend unlösbaren Gegensatz zwischen dem Zaren und dem Kaiser und setzte sich nach den Personen aus den heterogensten Elementen zusammen, unter denen die Empfänger der Checks der De Beers- Gesellschaft die gefährlichsten waren. Graf Bitlow fand eine Situation vor, die ihn sofort in englisches Fahrasser zwang; er felbft soll übrigens start zur britischen Seite geneigt haben. So sind wir Schritt für Schritt herabgefunken, bis daß das Deutsche Reich nicht mehr wagen durfte, einem Stammesgenossen ein gastliches Haus zu bieten." Es sei schließlich erwähnt, daß der Gewährsmann der Leipziger Neuesten Nachrichten", von dem die Enthüllung der goldenen Hand herrührt, kein andrer sein soll, als der europäische Vertreter der Transvaalrepublik selbst, Herr Dr. Leyds in Amsterdam. Die Kriminalpolizei, die neben der seguellen Verwahrlosung auf der Auflagebant des Sternberg- Prozesses stand, ,, reformiert" werden. Die amtliche Berl. Korrefp." legt die Pläne des Ministeriums des Innern in einer Note dar, deren Inhalt im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Länge steht. Die Ausbildungszeit der Kriminalkommissare soll von 3 Monate Die Ausbildung ist durch die Vorauf 1 Jahr verlängert worden. gefesten streng zu überwachen. Die Beamten sollen bei Einleitung wichtiger Maßnahmen stets die Entscheidung der Vorgesetzten einholen. Es soll peinlich ermittelt werden, ob Beamte sich in finanzieller Notlage befinden, die zu einer Gefährdung der Dienstthätigkeit führen fönnte; wo dies der Fall und Abhilfe unmöglich, ist der betreffende Beamte aus der Kriminalpolizei zu entfernen. Diese Maßnahmen bedeuten unsres Erachtens ebensowenig eine wirkliche Reform als die Verurteilung Sternbergs nichts an den ents setzlichen Zuständen ändern wird, die der Prozeß von neuem auf gedeckt hat. Die Einberufung des preußischen Landtage soll nach den Berl. Bol. Nachr." nunmehr bestimmt auf den 8. Januar in Ausficht genommen worden sein. Weihnachtsbescherung. Für den Reichskanzler Grafen Bülow ist die gegenwärtige Rundreise bei den deutschen Höfen recht ertragreich. Er hat bereits einen hohen bayrischen, württembergischen und badensischen Orden erhalten. strahlender erscheinen. Nun wird er Adolf Wilbrandt und feiner Familie noch viel Während die Khakimächte einen Weltgeneralissimus hielten und ihre Aktion den Stempel eines we Ithistori fchen Sühnefriegs, eines Entscheidungstampfs zwischen östlicher und westlicher Kultur, zwischen Heidentum und Christentum aufgeprägt erhielt, annekfierte Rußland zwar mit einem riesigen Truppenaufgebot die Mandschurei, doch beteuerte es dabei unaufhörlich und mit größtem Nachdruck, daß es nur die Wahrung seiner berechtigten Interessen, feineswegs aber eine Annektion des occupierten Gebiets beabsichtige. Und als die Khatimächte den Krieg durch sinnlose Forderungen ins Endlose hinauszuschleppen suchten, legte Rußland gleich Amerika Der hilflose Staat. Die„ Berliner Pol. Nachrichten" suchen mit großem Applomb Protest gegen dies Vorgehen ein. Kurz, Ruß- aus dem Umstand, daß die staatliche Aufsicht über die land wahrte seine Interessen mindestens ebenso energisch, wie die hypothekenbanken so schmählich versagt hat, Honig zu Shakimächte, aber es umgab sein brutalstes, völkerrechtswidrigstes saugen, indem sie zur Vorsicht mahnen Vorgehen stets mit dem Schein der Biederkeit, des Wohlwollens gegen China und den Hof. Die Khakimächte thaten das gerade Gegenteil davon. Sie kündigten jede ihrer Aktionen mit den lautesten, verlegendsten Kundgebungen an, fie bramarbasierten wie homerische Helden, sie bewiesen eine wahre Virtuosität darin, China ihre Berachtung zu bes weisen und den Hof zu demütigen. Namentlich Deutschland that es darin den andren Mächten noch voraus. Ein erstes an den deutschen Kaiser gerichtetes Vermittlungsgesuch des Kaisers von China wurde von Herrn v. Bülow dem Kaiser gar nicht unterbreitet, sondern schroff zurückgewiesen. Soviel ist sicher, daß Amerika und Rußland den Vorteil bon der unglücklichen Haltung der übrigen Mächte haben werden. Wie sehr China sich an Rußland anzuschließen sich anschickt, beweist folgende Nachricht aus Beting: Der Kaiser von China sandte dem 8aren ein Telegramm, worin er ihm für seine freundliche Haltung namentlich in der Frage der Wiedereinrichtung einer chinesischen Givilverwaltung in der Mandschurei dankt. Der Zar antwortete telegraphisch in den wärmsten Ausbrüden. Selbst das bülow- offiziöse Scherl- Blatt, der Sancho Panja aller weltpolitischen Don Quixotterien, sieht sich dieser Intimität Rußlands zu China gegenüber zu dem Geständnis genötigt: gegenüber den neuerdings in stärkerem Maße hervortretenden Bestrebungen, immer neue 3 weige und Gestaltungen des Erwerbslebens der staatlichen Aufsicht zu unterwerfen, mögen diese Bestrebungen nun darauf abzielen, auf Grund der Staatsaufsicht bestimmten Erwerbsinstituten befondere Vorteile zu sichern, oder mögen fie eine Einschränkung der freien Erwerbsthätigkeit bezwecken. Immer wird man sich vergegenwärtigen müssen, daß die Staatsaufsicht kein Allheilmittel gegen Schäden des Erwerbslebens ist und daß man dem Staat die damit verbundene Verantwortung nur in Fällen zwingender Not auferlegen sollte." Das zielt gegen die staatliche Einschränkung ungehemmter Ausbeutung nach socialpolitischen Rücksichten. Schweinburg ist ein Schlaumeier! Wenn aber wirklich der Staat unfähig ist, als Aufsichtsbehörde privater Unternehmungen zu fungieren, so bleibt nur übrig, daß der Staat diese Unternehmungen selbst übernimmt. Die manchesterliche Warnung Schweinburgs bedeutet im Grunde eine Bankrotterklärung der bürgerlichen Staatsgewalt. " Der Klingelbeutel geht wieder um. Das offiziöse Depeschen bureau verjendet folgenden Appell an die Mildthätigkeit: = 9 Aus Anlaß der Strandung der Gneisenau" ist mehrfach die Frage aufgeworfen worden, wohin wohl Liebesgaben für alle etwaigen Invaliden und für die Hinterbliebenen der Verunglückten zu richten seien. Die zuständige Stelle hierfür ist die durch allerhöchste Kabinettsorder vom 1. November 1859 mit den Rechten einer juristischen Person beliehene Marinestiftung Frauengabe. Berlin Elberfeld", welche unter der und Aufsicht des Reichs Marine Amts steht jagungsgemäß den Marine Angehörigen und deren Hinterbliebenen Unterstützungen gewährt. Sie hat im Laufe der Jahrzehnte schon außerordentlich viel Gutes gethan und schüt heute zahl Iose Marinepersonen und deren Familien vor Not. Ihre Mittel vermehren sich jedoch nicht in gleiche m Schritte mit der zufolge des steten Anwachsens der Marine sich alljährlich steigernden In anspruchnahme ihrer Hilfe. Zuwendungen an sie find daher sehr willkommen und entweder an das Reichs- MarineBerlin, Voßstr. 25 Amt oder an den Vorstand der Stiftung richten. Außer dem persönlichen Danke an die Geber erfolgt öffentliche Quittungsleistung im Marine- Berordnungsblatt". Einen öffentlichen Aufruf beabsichtigt, wie wir hören, aus Anlaß des Unglücks der Gneisenau" weder das Reichs- Marine- Amt, noch die Marinestiftung Frauengabe, noch das Rote Kreuz. zu Wenn sich also nicht die öffentliche Wohlthätigkeit der gefeierten Helden", die für das Vaterland" gestorben oder verunglückt find, annimmt, sind zahllose Marinepersonen und die Familien" der Not preisgegeben. Für" patriotische" Denkmäler hat man noch immer Millionen übrig. Das öffentliche" Militärgerichtsverfahren wurde, wie uns aus alle vom 21. Dezember geschrieben wird, durch die Behandlung der Strafsachen, die in heutiger Kriegsgerichts.Sigung zur Verhandlung standen, recht drastisch illustriert. Eigentumsvergehen da hatte einer eine Uhr gestohlen, der bon gemeinen" Soldaten andre ein Barbiermesser und ein Baar Stiefeln unterschlagen boller Oeffentlichkeit verhandelt. Bei wurden in den Verhandlungen gegen zwei Unteroffiziere, die Untergebene mißhandelt hatten, wurde aber wegen Gefährdung militärdienstlicher Interessen bezw. Gefährdung der Disciplin die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. Erst durch die öffentlich mitgeteilte Urteilsbegründung erfuhr man, daß die sogenannten Stellvertreter Gottes auf Erden die Untergebenen geohrfeigt, gestoßen, getreten und geschlagen hatten. Der eine wurde zu 5 Wochen und der andre zu 10 Tagen Arrest verurteilt. Majestätsbeleidigung. Aus alle wird uns telegraphisch berichtet: Heute hatte sich vor dem hiesigen Gericht Genosse Swienth in mehreren Straffällen zu verantworten. Genoffe Swienty wurde wegen Beleidigung der Assessoren Welcker und Göschen nach dem Antrag des Staatsanwalts zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. " Ferner wurde gegen gegen Sivienth wegen wegen Majestäts. beleidigung verhandelt, die in einer politischen Notiz Wahrs zeichen der Schmach" und in einem Hunnengedicht" enthalten gewesen sein soll. Der Antrag des Staatsanwalts lautete auf 1 Jahr 6 Monate Gefängnis, das Urteil auf 3 Monate Gefängnis. Genosse Swienty ist aus der Haft entlassen worden. Die wegen Majestätsbeleidigung verfolgte Notiz unsres Parteiblatts in Halle sowie das Hunnengedicht" das in andren Blättern zuvor abgedruckt worden war, ohne der Verfolgung der Anklagebehörde zu verfallen hatte unsres Erachtens ausschließlich eine Kritik des China- Gefeßentwurfs beabsichtigt, der eine Medaille vorsicht zur Erinnerung au den Chinazug. So ändern fich die Zeiten. Der Kaiser hat neulich der Witwe des fatholischen Landrats a. D. Jaussen bei dem Tode ihres Mannes Es ist uns unklar, wie das Landgericht in Halle eine ein Beileidstelegramm gesandt. Katholische Blätter machen darauf aufmerksam, daß Jaussen während des Kulturkampfs feines Amts Majestätsbeleidigung finden konnte. Da muß wieder enthoben und später als Bürgermeister nicht bestätigt wurde. Jetzt fleißig mit dolus eventualis und eventualissimus gearbeitet wird dem damals abgesezten Landrat für seine landrätliche worden sein. Thätigkeit von höchster Stelle Lob gespendet. Ja, so ändern sich die Zeiten! Die sichersten Erfolge in China hat bisher zweifellos Die Freifinnige Zeitung" behauptet, in ihrer Sorge für die Rußland zu verzeichnen; nicht nur, daß es die Mandschurei ohne formelle Annexion in seine fattische Gewalt gebracht Interessen der Bauspekulanten und Hausagrarier, der Landhausbau ohne formelle Annexion in seine fattische Gewalt gebracht hat, so verstand es seine Diplomatie sogar, so widerfinnig fei nur im Interesse der oberen Zehntausend. Umgekehrt ist die hat, so verstand es feine Diplomatie sogar, so widerfinnig dies auch erscheint, mit der chinesischen Regierung auf Wahrheit: gerade die Arbeiter haben das allerdringendste Interesse daran, in landhausartigen Einzelhäusern zu wohnen, wie das in gutem Fuße zu bleiben." Chinas Anschluß an Rußland ist nichts weniger als widerfinnig. den Arbeiter- Vororten großer Städte auch bereits vielfach erreicht Sollte es sich etwa den Khakimächten aus Dankbarkeit für seine Brutalisierung und Demütigung an den Hals werfen? Rußland ichützt thatsächlich China gegen England und Deutschland, und daß es diesen Beschüßer erwarten mußte, das ist der Erfolg der genialen Bülow- Politik! Deutsches Reich. Die goldene Hand. worden ist. Wenn die Freifinnige Zeitung" nun meint, je größer das Landhausterrain" sei, desto mehr Einwohner würden auf das Terrain zusammengedrängt, das nicht dem Landhausbau vor behalten, so ist das eine so dumme, gewissermaßen boden malthufianistische Anschauung, daß sie ernsthaft nicht widerlegt zu werden. braucht. Die scheinbare Raumenge schafft nur die kapitalistische Spekulation, nicht die Natur; denn es fehlt nirgends an Play: Bei den heutigen technischen Verkehrsmöglichkeiten begegnet eine Decentralisation der großen Städte keinerlei natürlichen Schwierigkeiten. Oldenburg, 21. Dezember. Der oldenburger Landtag nahm die Erhöhung der Civillifte des Großherzogs um 145 000 m. mit 19 gegen 17 Stimmen an. Gefordert hatte die Regierung 200 000 m. Regierung 200 000 M. Die außerordentliche Abweichung des Gerichtshofs in der Straf zumessung von dem Antrage der Staatsanwaltschaft legt die Ver mutung nahe, daß sich das Gericht zunächst selbst im Zweifel befand, ob überhaupt Majestätsbeleidigung vorliege. Dann aber mußte das Gericht sich auch völlig befreien von den Anschauungen der Staatsanwaltschaft, die den Angeklagten sofort in Haft genommen und gegen fein Kautionsangebot freigegeben hatte. Generalfeldmarschall Graf Blumenthal ist im Alter von 90 Jahren in Quellendorf bei Köthen verstorben. Graf Blumenthal gilt als einer der bedeutendsten Heerführer in den Kriegen von 1864 1866 und 1870/71. Kaiser Friedrich schätzte seine militärischen Leistungen besonders hoch und ernannte ihn alsbald nach seiner Erst Thronbesteigung zum Generalfeldmarschall. Grit 1898 im Alter vont 88 Jahren nahm Graf Blumenthal seinen Abschied aus der Armee. signat Ausland. anito manaDeftreich- Ungarn. Die Enthüllung der englischen Bestechungen hat die Köln. 8tg." Die Seffion der Landtage. Aus Wien wird uns vom 20. Des in volle Verwirrung gestürzt. Erst war sie zu vornehm, um die socialdemokratischen" Verleumdungen" zu beantworten. Dann, als zember geschrieben: Die diesmalige Seffion der Landtage war außer ordentlich furz, aber trotzdem sehr lehrreich. Die Landtage wurden auch bürgerliche Blätter der Sache nachzugehen begannen, legte fie bersammelt einesteils, um die provisorische Einhebung der Landessich aufs Schimpfen. Jcht hat sie eine Entdeckung in den Spalten des Vorwärts" gemacht, die nicht längst gemacht zu haben, offenbar Als ,, Frage des patriotischen Takts", nicht als Frage der zuschläge zu den direkten Steuern zu beschließen, die sogenannten eine ungeheure Pflichtversäumnis sämtlicher Berliner Staatsanwälte Neutralität, bezeichnet die Unternehmerpresse, jezt wieder die Budgetprovisorien, andernteils, um eine Aktion zu finalisieren, womit bedeutet. Die Köln. 8tg." überrascht uns mit der grandiosen Münch. Allg. 8tg." die Lieferung deuticher Geschüße an England. die Regierung den zerrütteten Finanzen der Länder aufzuhelfen geDenunziation: Ein Bruch der Neutralität sei aus dieser Lieferung beim besten Willen dachte. Zu der Steuer auf Branntwein sollte ein Zuschlag Der jezige Verleumdungs- Feldzug hat den Vorwärts" nicht herauszuflauben. Die einzige rechtliche Handhabe, die Waffen- von zehn Kreuzern pro Liter Alkohol beschlossen werden, der bereits zu der wahnsinnigen Berdächtigung berlieferungen deutscher Firmen an England zu inhibieren, würde der den Ländern nach der Höhe ihrer Branntweinproduktion zufallen leitet, der Kaiser oder doch die einflußreichsten deutschen Erlaß eines Waffen Ausfuhrverbots liefern. Selbst solle. Eigentlich wäre dazu ein Reichsgesetz nötig, denn es die Münchener Allgemeine Zeitung" recht hätte handelt sich um eine gemeinsame Steuer fürs ganze Reich, aber Politifer feien mit englischem Gold bestochen. Die Köln. 3tg." mag derartigen Behauptungen in französischen der Staatssetretär v. Richthofen erklärte die Ge- da das Centralparlament nicht für funktioniert, so versuchte die Regierung Wizblättern oder an staatserhaltenden Spießbürger Stammtischen schüßlieferungen für einen Verstoß gegen die Neu- die Schwierigkeit auf diesem Wege, dem der Landesgesetzgebung, zu begegnet sein. Die blöde Verdächtigung gegen den Vorwärts" beweist tralität und es nur der patriotische Tatt geböte, umgehen. Aber der Versuch ist schmählich gescheitert. Der dalmati nur, wie peinlich es der Vertreterin des englischen Regierungsturjes die Lieferungen einzustellen, so zeugt es doch von einem auf- nische Landtag, den die Sache am wenigsten interessiert, lehnte mit ist, daß das Dunkel der niederen Beweggründe, von denen die fallenden Mangel an einem derartigen Taft, daß das Münchener Stimmengleichheit die Vorlage der Regierung ab, und da diefes, Politit der bürgerlichen Presse mindestens mitbestimmt wird, ein Blatt nicht nur fein Wort der Kritik an dem Verhalten der tattlosen Gesez mir in Kraft treten tönnte, wenn es in allen Landtagen beProzentpatrioten übt, sondern dasselbe noch zu entschuldigen sucht. schlossen worden wäre, so ist mit der einen Ablehnung die ganze wenig gelichtet wird. " = wenn a Mentcrei organisieren müffen. Die Kongoregierung habe auch gegen die Handelsgesellschaften vorgehen müssen, welche gewaltthätige Mittel bei der Einsammlung des Kautschuts gebrauchten. Der Handelsagent Lemmens soll von den Eingeborenen getötet worden sein. Die Brandmarfung der Kongogrenel im belgischen Parlament scheint danach auf die Handelsgesellschaften wenig Eindruck gemacht Aftion begraben. Der dalmatinische Landtag lehnte den Entwurf von einer Revision des Jameson Prozesses die Gewinnung der natürlich nicht aus principiellen Gründen ab, sondern lediglich englischen Jingoes für die Sache der Boeren erwarten, oder von aus der Verstimmung, die in Zara ob der Verschleppung des einem neuen Karl Marr die Befehrung König Stumms zum Socia Banes der bosnisch dalmatinischen Bahnen herrscht. Das aber lismus. giebt der Sache den so grotesken Anstrich: daß die fo England. mühsam vorbereitete Aktion, zu der man anderthalb Jahre London, 22. Dezember. An Stelle des in den Pairsstand ergebraucht, aus hindert wird. Der Reichsrat funktioniert nicht und die Landtage in Blackpool der Konservative Taylor mit 7659 Stimmen gewählt. zu haben. einer bloßen Laune, aus purem Zufall verhobenen bisherigen Staatssekretärs des Innern White Ridley wurde find zu allen nichtlokalen Dingen unbrauchbar, es ist eben unmöglich, Der liberale Gegenkandidat Heap erhielt 5589 Stimmen. in Oestreich überhaupt noch zu regieren. Die Centralisten" find natürlich ob des Fiaskos der Landtage sehr er freut, aber leider ist ihr" Reichsrat nicht mehr wert. Das wird ich zeigen, wenn er im Februar zusammentritt. " Frankreich. " Afrika. Partei- Nachrichten. Im offenen Aufruhr befindet sich nach den Telegrammen der Religion ist Privatsache. Die Centrumsblätter wollen mit Daily Mail" der ganze Norden der Kaptolonie. Die aller Gewalt die Entdeckung machen, daß die socialdemokratische Holländer haben sich, wie zum Beginn des Kriegs, als die Frei- Partei in der Praxis ihrem Programm im Punkte der Religion Die Dreyfus- Affaire wird vielleicht doch, trotz der Amnestie, staatboeren in die Kapkolonie eindrangen, wieder erhoben und entgegenhandelt. Ju Ermangelung von Beweisen greifen fie nach ganz oder wenigstens teilweise wieder aufgerollt werden. Am Tage, gewähren den einfallenden Boerenbanden jedem Strohhälmchen. So dient der Kölnischen Volkszeitung" nachdem die Amnestievorlage in der Kammer zur Annahme gelangt moralische und materielle Unterstügung. Viele wieder unsre Notiz über die rote Silvesternummer der Vorwärtswar, lief beim Ministerpräsidenten ein Schreiben des Generals Rebellen schlossen sich den Boerenkommandos an. Ohne scharfe buchhandlung als eine lehrreiche Illustration" des Programmsatzes: Euignet ein, in welchem der Minister Delcassé der Kämpfe dürften die Boeren nicht zurückgeworfen werden. Eine Kap- Religion ist Privatsache." Bollte doch die Kölnische Volkszeitung" gefälligst nachlesen, Fälschung bezichtigt wird. Delcaffé soll die bekannte Depesche stadter Drahtung der„ Daily Mail" vom 21. Dezember meldet, die des italienischen Botschafters, die bekanntlich im Dreyfus Prozeß Boeren gedachten Britstown zu befeßen und den ganzen Nord was unter Nr. 6 unsrer nächsten Forderungen sicht: Erklärung der Religion zur Privatiache. Abschaffung aller eine große Rolle spielte, gefälscht haben. Cuignet ist vom Kriegs- westen der Kolonie zur Empörung aufzumunteru. minister vernommen worden. Er verweigerte jegliche Aussage und Truppen aus De Aar vereitelten jedoch dieses Vorhaben. Aufwendungen aus öffentlichen Mitteln zu firchlichen und forderte, vor die Richter gestellt zu werden. Er ist daraufhin ver- Hauptmann Nevilles eilte mit einer Schwadron von Brabants Reitern religiösen Zweden. Die firchlichen und religiösen Gemeinschaften sind haftet und in Mont Balerien interniert worden; in seiner von Burghersdorf herbei und vertrieb den Feind aus Ventersta d. als private Vereinigungen zu betrachten, welche ihre Angelegenheiten Er eilte hierauf nach Steijnsburg, wo er vor den Boeren anvollkommen selbständig ordnen." Wohnung wurde eine eingehende Haussuchung abgehalten. Es fann gar keinem Zweifel unterliegen, was darunter zu vers Zu dem Fall Cuignet schreibt man uns aus Paris vom fam. Als diese sahen, daß die Briten ihnen zuvorgekommen waren, 21. Dezember: Die Beschwichtigung der Gemüter" infolge der verschwanden sie im Gebirge. Allenthalben stehen ist. Die politische Gemeinschaft, der jeder angehören muß Amnestie macht reißende Fortschritte. Die totgesagte Dreyfus- Affaire werden Truppen zusammengezogen, um das Vor- und zu der jeder Beiträge leisten muß, soll nicht Geldaufwendungen für firchliche und religiöse Zwecke machen, damit nicht Leute, die von hat seit dem Prozeß von Rennes feine deutlichere Lebenszeichen ge- dringen der Boeren zu hemmen. geben, als seit dem Amnestievotum der Kammer. Sie scheint in Da die englischen Truppen den in die Kapkolonie eingedrungenen feiner Kirche etwas wissen wollen, durch die Vermittlung der poliallem Ernst wieder auferstehen zu wollen. Zunächst trägt sie den Boeren, deren Zahl mehrere Taufend beträgt, bis jetzt noch tischen Gemeinschaft zu Beiträgen für die Kirche gezwungen sind. Namen Affaire Cuignet ber tein entscheidendes Gefecht liefern oder dieselben ernstlich zurüd- Es foll jedermann überlassen bleiben, für seine religiöjen BedürfWas die unversöhnliche Minderheit der Revisionsfreunde, der drängen fonnten, dürfte der Norden der Kaptolonie wohl noch für nisse ebenso frei und aus eignen Mitteln zu forgen, wie etwa fir feine Bergnügungsbedürfnisse, ein Zustand, der übrigens schon in Gegner der Amnestie, taum noch gestern zu hoffen wagte, ist zur längere Zeit einen neuen, gefährlichen Kriegsherd bilden. Thatsache geworden: Hauptmann Guignet, das Werkzeug der In England nimmt man die Lage auch nichts weniger als leicht. verschiedenen Kulturstaaten besteht, ohne daß darunter die Religiosität Nationalisten, ist vom Kriegsminister verhaftet worden. General Das Kriegsamt giebt bekannt, daß angesichts der allgemeinen irgendwie leidet. André, der unnachsichtig allen militärischen Seitensprüngen entgegen- Lage in Südafrika beschlossen worden ist, in der nächsten Woche wir laffen jedermann an den Gott glauben, der ihm zusagt. tritt, schreckte, ungeachtet der„ Beschwichtigungs"-Rücksichten, auch vor 800 Mann berittener Infanterie zu entsenden, zwei Haben wir doch in unsrer Partei Anhänger der verschiedensten der Verhaftung Cuignets nicht zurück. Der Helfershelfer der Regimenter Kavallerie werden abgehen, sobald Religionsgemeinschaften, darunter Leute, die sich sehr entschieden zum Fälscherbande soll vor einem Disciplinarrat verwiesen werden wegen Transportdampfer bereit sind, Abteilungen der Kolonialpolizei Christentum bekennen. Die„ Kölnische Volkszeitung" frage doch eindes Disciplinbruchs, den er namentlich mit der Veröffentlichung des in der Stärke von 10 000 Mann werden abgehen, sobald sie formiert mal den württembergischen Landtags Abgeordneten Blumhardt, ob von ihm und General Chamoin insgeheim verfaßten Protokolls find. Weiterer Nachschub für die in Südafrika befindlichen er sein Christentum hat abschwören müssen, ehe er mit einem der über die Panizzardi- Depesche begangen hat. Kavallerie- Regimenter wird entsandt werden, gleichzeitig werden höchsten Ehrenämter, einem Landtags- Mandat, betraut wurde. Australien und Neu- Seeland aufgefordert werden, weitere Ratürlich ist auch für Atheisten dieselbe Denkfreiheit in unsrer Partei wie für Christen, Juden, Heiden, Mohamedaner 2c. Kontingente berittener Truppen zur Verfügung zu stellen. Während man aus der Kaptolouie nichts Tröstliches zu melden Das schließt natürlich nicht aus, daß Socialdemokraten an weiß, hat General Fren bei Krügersdorp einen Erfolg religiösen Anschauungen Kritik üben und es schließt nicht aus, daß wir gegen den Mißbrauch der Kirchen zu reaktionären Zwecken Derselbe stieß am 19. d. M. mit einer Boerenstreitmacht, ver auftreten und Kirchendiener, die im Dienste der Reaktion stehen, für mutlich derselben, die General Clements angegriffen hat, zusammen Volksverdimming arbeiten und dem Volke die Lehren der Wissenund trieb sie aus einer 16 Meilen nordwestlich von Krügersdorp schaft vorenthalten wollen, mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln gelegenen Stellung. Die Boeren, die etwa 2500 Mann start bekämpfen. Die Jesuiten z. B., von denen wir allerdings recht herzlich waren und 5 Gefchüße mitführten, hatten 40 bis 50 Tote und zogen fich in ziemlicher Unordnung, die schließlich in voll- wünschen, daß fie nirgends mehr Dumme finden mögen, wollen wir ständige Verwirrung endete, zurüd. Die Engländer hatten 14 Ber- feineswegs mit dem Polizeifmüppel davonjagen, wie es der christliche Staat" thut; wir wollen ihnen ganz gern gestatten, daß sie wundete. sich auf deutschem Boden niederlassen( fiche die Abstimmungen unster Fraktion im Reichstage), aber wir wollen ihnen die Schule nicht ausliefern. Der Teufel Aufklärung soll sie holen, der Polizist soll sie in Ruhe lassen. Die nationalistische Presse schwimmt nun in Wonne. Sie tann von neuem hetzen und lügen mit der Sicherheit, das Lejepublikum nicht zu langweilen. Sie deutet selbstverständlich Cuignets Verhaftung als einen Beweis für die Furcht der Regierung vor den nieder schmetternden„ Enthüllungen", die Cuignet noch im Sade hat. Auf der andren Seite hoffen die intransigenten Revisionsfreunde, daß der Fall Cuignet zum Ausgangspunkt einer neuen RevisionsCampagne werden würde. Eine Aeußerung nämlich in Euignets disciplinwidrigem Brief an den Ministerpräsidenten läßt darauf schließen, daß auch in Rennes einige Dokumente ( betreffend die Banizzardi- Depesche) vor dem Angeklagten und der Verteidigung verheimlicht worden wären. errungen. J Wie dem auch sei, Cuignets Verzweiflungsstreich und dessen Verhaftung haben den nötigen Resonanzboden geschaffen für einen Versuch Troz der vollständigen Verwirrung" der Boeren vermochten der Wiederaufrollung der Dreyfus- Agitation. Rocheforts Blatt ver- dieselben doch ihre fünf Geschüße in Sicherheit zu bringen! fündet bereits in fetten Reklame- Lettern die Jubelnachricht von der Ueber eine diplomatische Intervention zu Gunsten Wiederaufnahme der Dreyfus- Affaire." In der Kammer wird der der ausländischen Staatsangehörigen wird aus Kapstadt gemeldet: Fall Cuignet wie es heißt, schon heute von den Nationalisten Es verlautet, daß infolge des jüngsten Vorgehens der Behörden, Gemeindewahlen. Bei der Stadtverordneten- Stichwahl in zu einem erneuten Radau ausgenugt werden. Und im andren Lager von Johannesburg bezüglich der Zufuhren von Lebens- Solingen find unire Parteigenossen leider unterlegen. Es waren verkündet die„ Aurore" einen Brief 3olas an den Präfi- mitteln und des Militärdienstes die auswärtigen noch 3 Mandate zu besetzen, um die drei Barteigenossen mit 3 Gegnern denten der Republik in ihrer Sonnabend= Nummer. Aber Konsuln auf Grund von Instruktionen ihrer Regierungen rangen. Die Gegner erhielten gegen 300 Stimmen mehr wie unfre auch die neutralen Zeitungen sind genötigt, sich mit dem Fall und mit Rücksicht auf ihre von den Proklamationen der Behörden Kandidaten. Cuignet zu beschäftigen und die alten, tausendmal veröffentlichten betroffenen Staatsangehörigen bei den Behörden Bor Infolge Wegzugs eines socialdemokratischen Stadtverordneten Dokumente wieder auszugraben, die zur Evidenz die stellungen erhoben haben. Eine Entscheidung ist noch nicht ge- aus Osterwied war dort eine Ersatzwahl notwendig. Es wurde Echtheit der Panizzardi Depesche und die Gewissenlosigkeit troffen. wiederum ein Parteigenofje gewählt. Cuignets beweisen. Neue Greuel im Kongostaat. Wir teilten vor einigen Tagen mit, daß in der Stadt Im übrigen sollte der Fall Cuignet und das Verhalten der" Petit Bleu", meldet: Die mit dem Dampfer Veille des Harthau in Sachsen sofort nach dem socialdemokratischen Nationalisten, der Auftraggeber des Hauptmanns, auch dem opti- Brugelles" in Antwerpen eingetroffene Post vom Kongo bringt recht Sieg der Gemeinderat einen Beschluß auf Einführung des mistischten Erhoffer einer neuen Revision zeigen, daß keine neuen beunruhigende Nachrichten über die Ereignisse in Lujambodistrikt. Bierflassensystems gefaßt hat. Mit welcher unheimlichen Eile Thatsachen" im stande wären, auch nur um Haaresbreite das Kräfte- Die Eingeborenen Soldaten follen fich empört man dabei gearbeitet hat, das wird jeht noch genauer verhältnis der beiden Kampflager zu ändern. Ebensogut fönnte man ha ben und man habe eine Expedition zur Unterdrückung der bekannt. Am 13. Dezember war die Wahl, am 14. Dezember Theater. " = " des Künstlers, im legten Aft auch die tragische Resignation vermissen. Die ersten Notizen fündigten Bassermann als Darsteller an. Viel leicht darf man daraus schließen, daß mit der Rolle experimentiert worden ist, daß Dichter und Schauspieler sich nicht haben einigen tönnen und so ist es leicht möglich, daß Reinhardt unter einem fremden Drud geschaffen hat. Das wäre bei einem so ausgezeichneten Schauspieler zu bedauern. Erich Schlaikjer. " Tata= ein Ende. Jm legten Att finden wir die Totenklage des Vaters, Reinhardt ließ in der Titelrolle das bewegte Seelenleben Er hatte sich bisher um kleine Sachen gesorgt und gegrämt und nun Deutsches Theater. Michael Kramer", ein Künstler- fuhr der Tod dazwischen wie ein Adler unter Spaßen. Seine drama von Gerhart Hauptmann. Kraft ist ihm genommen; er wird nicht mehr schaffen können, aber Fangen wir ganz fachlich und ruhig mit der Juhaltsangabe an. ein Gefühl reiner Tragik durchrinnt seine Brust. An der Leiche seines Michael Stramer ist Maler und zwar ein Maler, der es mit dem Sohns steht er Auge in Auge mit der erhabenen Notwendigkeit. Er Leben und der Kunst ernst nimmt. Seine Außenseite ist etwas sieht, wie flein im Grunde das Leben ist und wie schweigend die rauh; er fann grob und grimmig werden, aber hinter all dem glüht Ewigkeit. So liegt die Resignation ihm nah. eine tiefe und gütige Künstlerseele. Wen seine Augen einmal in Hauptmann nennt seine Arbeit ein„ Künstlerdrama". Fragen wir einer ernſten Stunde angeblickt haben, weiß es und vergißt es nie- zunächst, ob diese Bezeichnung zutrifft. Ich jage- nein. Es handel Friedrich Wilhelmstädtisches Theater. Wenn's mit der mals wieder. Er wedt in denen, die mit ihm zusammenkommen, sich einfach um einen Konflikt zwischen einem Vater und einem Sohn, Kunstgattung der Operette denn durchaus nicht weiter gehen will, den Ernst und lehrt sie die Kunst als ein heiliges Land die sich so gut vor einander versteckt haben, daß sie sich nicht mehr fo giebt's noch eine sehr naheliegende Aushilfe: mau benennt das, zu betrachten. Die Berufenen unter seinen Schülern hängen finden können. Der Konflikt spielt zufällig in Künstlerkreisen er was gar keine Operette ist, furz resolviert mit diesem Namen. So that an ihm und verehren in ihm nicht nur den Meister, sondern auch hätte ebenso gut unter Kaufleuten oder Bauern spielen können; er es, ich weiß nicht wer, mit der französischen Posse den Menschen. Er ist allem äußerlichen Krimskrams abhold und ist rein menschlich und hat keine andren Vorausfegungen, als eben Toto" der Herren Bilhaud und Barré. Das Genre der hält sich von den Ehrungen der offiziellen Welt und dem Geräusch einen Vater und einen Sohn. In einem Künstlerdrama" aber Berwechslungspoffe hat längst eine Höhe erreicht, auf der eine reiche der Gesellschaft fern. Alles Große wächst in der Einsamkeit und der wollen wir etwas sehen. das nur einem Stünstler geschehen Tradition den Nächsten, der sie benüßt, des Dichtens und allzuhohen Künstler ist der wahre Einsiedler das ist seine Meinung. Er fann und feinem andren Menschen. Der Konflikt muß Dentens überhebt. Man nimmt z. B. das alte Motiv der zum Verwechseln malt an einem Chriftusbild, und wer die Frechheit hat, den Mann mit der Kunst zusammenhängen oder aber der Titel ist eine ähnlichen Zwillinge und schlägt mun an Situationskomit heraus, was mit der Dornenkrone malen zu wollen, muß einsam sein und jede leere Spielerei, bestimmt, der Arbeit eine Farbe zu geben, sich eben herausschlagen läßt. Diesmal find es der Bruder Toto feiner Empfindungen reinigen und heiligen. Wenn erst die Thüren die fie thatsächlich nicht hat. und seine Schwester Tata, die von Verkleidung zu Verkleidung, von schlagen, wird es nichts. So lebt Kramer sein eignes Leben und Num das Motiv! Es ist bis zum Schluß des dritten Atts rein Verwechslung zu Berwechslung geschleppt werden und einer Soubrette fönnte glücklich sein, wenn nicht das Herz seines Sohns ihm entfremdet persönlich, rein individuell, rein psychologisch und ist bis dahin also Gelegenheit zur Entfaltung einer anstaunenswerten schauspielerischen wäre. Diesen Sohn hat das Leben bereits bei der Geburt gezeichnet: fein tragisches, sondern höchstens ein novellistisches Motiv. Wir Firigkeit gebent. Aus dem Ganzen ist eine, abgesehen von er ist verwachsen und sein Mißgeschick hat ihm Bitterkeit in die Seele denken hier an den Fuhrmann Henschel" zurück. Was Hauptmann einigen Schleppungen sehr unterhaltliche Theaterware geworden, bei gegossen. Er hat zu viel unter den Menschen gelitten, die ihn hier schuf, war eine dramatisierte Dorfnovelle und weiter nichts. Es der alles gethan ist, um von Augenblick zu Augenblick dem Publikum bewußt oder unbewußt an sein Aeußeres erinnerten. Er fühlt hätte mehr werden können die Schuld lag nicht am Motiv, lustige Bilder darzubieten, mögen sie nun nacheinander oder auss fich ausgestoßen und verdammt und will daher, daß man ihn in sondern am Dichter. Im legten Aft hätte er einen Berg besteigen einander entstehen. Dazu dann einige Couplets, die sich aber nicht Ruhe läßt. Er ist mißtrauisch geworden, glaubt sich auf Schritt und und einen weiten und freien Ausblick gewinnen können. Der schlesische einmal auf der bei solchen Stückchen gewohnten Höhe halten. Und Tritt bewacht und darum ligt er, wenn jemand wissen will, was er Fuhrmann mußte untergeben, weil er troß feines reichen Innern die endlich hie und da, damit der Name gerechtfertigt wird, eine Musit treibt. Er ist feige geworden, weil er nicht wagte, sich mitzuteilen, Straft zum Leben nicht besaß und Hanne hätte triumphieren können, weil von Herrn Antoine Banés, die fich nicht einmal und weil er zurückgelegt wurde, ward er hämisch hämisch wie fie trog ihrer unverfrorenen Sinnlichkeit doch vor Lebens- die Mühe giebt, den musikalischen Berdiensten selbst recht minderein Affe. Vor allem fühlte er sich natürlich von den Weibern zurück- tüchtigkeit funkelte und bliste. Macht geht vor Recht- der Eaß wertiger Operetten nachzukommen, und sogar musikalisch lockende gesetzt. Er erfuhr immer wieder, daß ein Kert mit geraden bewegt eine weit größere Welt, als die des schlesischen Fuhrmanns Situationen fast ganz unausgenügt läßt. Daß das eine oder andre Gliedern, und Hätte er sonst nur die Geilheit eines und somit hätten wir den Ausblick ins Weite gehabt. Im Stückchen ein etwas hervortretendes Geschick der Nummern- Mache zeigt, Pavians, auch den empfindungsreichsten Krippel aus dem Fuhrmann Henschel" aber blieb die Erhebung des letzten Afts rechtfertigt nicht einmal das Erwähnen einzelner Beispiele; daß sie Felde schlägt. So ward er chnisch und ließ seine zurüd aus. Henschel geht in seine Kammer und erhängt sich, mit dem melodischen rythmischen, instrumentalen und selbst charakte gedämmte Sinnlichkeit in Weiberkneipen niedrigsten Rangs aus wie er nicht weiter fann; fertig. Wir werden in rifierenden Feinfinn eines Johann Strauß oder selbst der Wiener toben dort fonnte er wenigstens taufen, was er brauchte. Auf Trostlosigkeit entlaffen. Im„ Michae! Kramer" num Operetten- Epigonen nichts gemein hat, sei nur eben zur Sicherheit angediese Weise mußte er gemein werden und ward gemein. Sein versucht Hauptmann die Erhebung im letzten Aft, die er im Fuhr- merkt. Das Friedrich Wilhelmstädtische Theater, das Bater suchte seine Seele und suchte sie, wie man nur die Seele mann Henschel" versäumte. Er begnügt sich nicht damit, den Jungen diefes( für Berlin nicht mehr ganz neue) Stück vorgestern, Freitag, heransfeines Kinds suchen kann; aber er fand sie nicht. Er war zu sehr sterben zu lassen und den Alten als gebrochenen Mann zu zeigen. brachte, wirft mit dieser Wahl tein günstiges Licht auf seine angeb augewidert von dem wüsten Treiben, war zu streng und hart, zu Er versucht dem Tod eine Weihe zu geben, in der der betrübende lich fünstlerischen Absichten. grinumig und grob, und so scheuchte er feinen Sohn von sich. Einzelfall versinkt, und die Majestät des Schicials, das allen gemein Den hier beschäftigten Mitgliedern des Theaters jedoch war ein Und er liebte diesen Sohn. Er liebte ihn grenzenlos! Er fah, ist, uns umschauert. Unser Herz schlägt ihm entgegen, weil er auf diesen weites Feld zu anerkennenswerter und glücklicher Beschäftigung daß diese verwachsene Gestalt ein gewaltiges Innere barg. Wegen wandelt. Trotzdem muß unser Verstand ihm sagen, daß gegeben. Voran ist jedenfalls Fräulein Marie 3 werenz als Er sah, daß in seinem Sohn ein Maler steďte, der das der Versuch nur halb gelungen ist. Es fehlt den Gedanken an Kraft Vertreter der doppelten Zitelrolle zu nennen. Die raschen Sprünge vollenden fonnte, wonach er sehnend und verlangend die Arme aus- und Tiefe, twofür einzelne Momente der Weihe um so weniger entzwischen der männlichen und weiblichen Partie gelangen ihr in allen streckte. Aber Vater und Sohn tamen nicht zusammen. schädigen können, als fie leider durch Momente der Trivialität in Bewegungen und selbst in den feineren Mienen vorzüglich; auf einen Der Sohn verschwendete seine ganze Leidenschaft an ein leicht- ihrer Wirkung beschränkt werden. Hier hat Hauptmann einmal nach besonders schönen Gesang mußten wir freilich verzichten. Hierin finniges Wirtstöchterchen und hockte die langen Stunden bei ihr in geistiger Tiefe gestrebt und niemals ist es flarer geworden, daß der war etwas besser Pepi Weiß, die eine resolute Jungfer sehr Der Kneipe herum. Ihr war der verwachsene Mensch im Grunde Mangel an geiffiger Tiefe der schlimmste Mangel feines Talents ist. plastisch darstellte. Unter den Herren stand wieder Joseph Josephy unheimlich, daß er aber immer wie ein geprügelter Hund in ihrer Er hat mehr gewollt als im" Fuhrmann Henschel", aber er hat obenan. Bon seiner Gesangskunst brauchen wir nicht nochmal sprechen; Nähe ducte, schmeichelte ihr doch, und so schürte fie gelegentlich schließlich doch weniger erreicht. Abgesehen von dem Versuch des fein allseits gewandtes, übers Poffenhafte etwas hinausragendes das Feuer durch Koketterie, Den Stammgästen war der letzten Atts nämlich ist das Drama wirklich recht dürftig. Der Jn Spiel verdient jedoch noch eine eigne Rühmung. Auch Friedrich budlige Maler ein Gaudium. Noh, wie nur ehrbare halt der übrigen Afte würde vielleicht für einen Att reichen, gewiß Beder machte seine Sache gut; Theo Sigmund könnte aber Bhilister sein können, machten sie ihn zum Gegenstand nicht für mehr. Dazu kommt, daß es auch in Bezug auf Charakteristik doch mimisch etwas mehr ihun. Zu einem besonderen äußeren ihrer Wike", wedten in ihm die Eifersucht und machten und Technik hinter dem" Fuhrmann Henschel" zurücsteht. Alles in Erfolg des Stücks scheint das Publikum gar nicht einmal genug ihn schließlich 10 rajend, daß er einen aus ihrer allem: die Hoffnung, daß Hauptmann jemals die Schwingen zu Intereffe gehabt zu haben; gewirkt hat der ult jedenfalls. Und respektablen Mitte mit den Revolver bedrohte. Man stürmte hohem zluge spannen follte, hat einen fast tödlichen Stoß erlitten. nun dürfen wir wohl um die Aufrichtigkeit eines offenen Bekenntnisses auf ihn ein, er entfloh und machte an jenem Abend seinem Leben Sein Stern scheint im Sinfen zu sein. zum Bossentheater bitten. " ᏚᏃ. schon faßte der Gemeinderat den reaktionären Beschluß und Kandidatenlisten aufgestellt hatten, aber damit stets durchgefall en Im Beleidigungsprozeß Dasbach- Haubrich zu Trier fam am 19. Dezember hatte schon der Bezirksausschuß seine Zustimmung waren, ließen diesmal von ihrem vergeblichen Bemühen gänzlich weiter zur Sprache, daß Dasbach, wie der inkriminierte Brief bea dazu erteilt. Da wird sich wohl auch das Ministerium noch beeilen, ab; fie beteiligten sich weder an der Agitation noch an der Wahl. hauptete, als Vorstandsmitglied die Bankmittel zu seinen Privatzwecken die zur Einführung solcher Klassenteilung nötige Dispensation von gebraucht habe, ohne den Aufsichtsrat darum zu befragen, und zwar den klaren Bestimmungen der Landgemeinde- Ordnung zu erteilen. Kosten des Leipziger Steinfegerstreiks. Die Gesamt- Aus- in einer Höhe, daß die Bank sich oft außer stande sah, ihre statutenAus der Schweiz wird berichtet: In der Stadt Biel gaben belaufen sich auf 13 687,85 W. Davon entfallen auf Unter- gemäßen Zwede zu erfüllen. Vorsitzender: Welche Vorwürfe, haben am letzten Sonntag bei den Gemeindewahlen unsre Genoffen fügung für Streitende bezw. Ausgesperrte 11 273,70 M., Reise- Herr Benge, machen Sie also dem Kaplan Dasbach? Zeuge: brei weitere Sige im Großen Stadtrat gewonnen, so daß sie in Unterstügung an abgereiste Streifende 1811, M., Fortschaffung Daß er seine Stellung als Vorstandsmitglied eigenmächtig für sich demselben nunmehr 15 Vertreter haben. Im Gemeinderat( Magistrat) Zugereifter( es mußten wiederholt Abordnungen Streitender nach verwertet und die Bank in große Verlegenheit brachte. Zeuge Buchberbleibt der Genosse Reimann. In der Stadt Bern haben die Thüringen und Oberschlesien geschickt werden) 416,15 M., Rechtsschutz halter Steinbach: Die Bant war in den Räumen der Socialdemokraten im Großen Stadtrat 25 auf 80 Vertreter. In 59, M., Agitation, Flugblätter, Annoncen, Porto 2c. 455,74. Bu Paulinusbruderei untergebracht und mit dem Privatbureau Zürich hat am Sonntag die socialdemokratische Partei bei zwei Nach den Kosten des Streiks hat die Organisation der Steinfeger 9710,80 Dasbachs durch ein Sprachrohr verbunden. Durch die direkte wahlen in den Großen Stadtrat leider einen Sig verloren infolge der Ver- Mart aufgebracht, das Leipziger Kartell 3550,-, einzelne Leipziger Berbindung gab er häufig Anweisung, an die Druckerei Gelder brüderung der Liberalkonservativen und Demokraten, desgleichen aus Gewerkschaften 140,- M. und auf Liſten am Ort gesammelt auszuzahlen. Nicht felten wurden auch Gelder ohne Buchung ausderselben Ursache den Sitz im Bezirksgericht, der durch die Wahl des 287,05 M. gezahlt, die dann am Abend wieder zurückgezahlt werden sollten. Genoffen Lang ins Obergericht frei geworden war. Tausende von 17. September. In der Streitliste standen 206 Mann, während eine Oft war die Kasse leer, und dann wurde in der staffe der Genoffen Lang ins Obergericht frei geworden war. Tausende von Der Streit bezw. die Aussperrung dauerte vom 28. Juni bis manchmal aber erst nach ein und zwei Tagen zurückgezahlt wurden. Arbeitern waren zu faul, zur Urne zu gehen. weitere Anzahl, ungefähr 50 Mann, sofort nach der Aussperrung ab- Baulinusbruderei alles zusammengerafft, um reiften. Erzielt wurde die Verkürzung der Arbeitszeit um uns einigermaßen wieder flott zu machen. Ich bin oft zur 81/2 Stunden pro Woche, eine Lohnerhöhung von 5 Pfennige pro Thüre hinausgegangen, wenn ich Leute kommen fah, aus Stunde für dieses Jahr, von weiteren 3 Pfennigen vom 1. April Angst, fie möchten Geld haben wollen. Haubrich: Verschwand 1901 ab und die Schaffung einer ständigen Unterhandlungs- einmal eine Mappe?- 8euge: Jawohl, eine Mappe tommission, während vor dem Streit die Leipziger Steinfeger viel mit den Belägen über den Verkehr mit der Paulinus fach erst um die Anerkennung der von ihnen gewählten Vertreter bruderei. Mittags war sie noch da, und nachmittags war fämpfen mußten. Die Kommission hat auch schon praktisch ge- fie verschwunden. Dasbach: Hatte ich oder einer meiner arbeitet. Angestellten denn einen Schlüssel zum Kaffenschrank?- 8euge: Nein. Dasbach: Dann möchte ich doch wissen, welcher Vorwurf mir aus dem Verschwinden gemacht werden soll. aubrich: Ich will nur nachweisen, daß die Geschäftsführung unter Dasbachs Vorstandschaft sehr unordentlich war. Der Parteitag für den Niederrhein wird vom Agitations fomitee auf Sonntag, den 27. Januar, nach Ronsdorf ein berufen. Polizeiliches, Gerichtliches usw. Auf Einziehung zweier Nummern des Halleschen Volksblatts" war in einem Beleidigungsprozeß erkannt worden. Demzufolge fand jetzt in der Expedition des Blatts eine Hausfuchung statt nach den etwa noch vorhandenen Exemplaren dieser Nummern. Es waren keine weiter mehr vorhanden wie in dem gehefteten Belegeremplar. Die Beamten nahmen diese mit sich. - Wegen Beleidigung der Ortspolizeibehörde in Rüdingen wurde der dortige Genosse H. Knoth vom Schöffengericht in Langenfelbold zu einer Geldstrafe von 25 M. verurteilt. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Unternehmersolidarität. Der Verband der Berliner Metallindustriellen macht in einem Rundschreiben bekannt, daß Arbeiter, welche eine Abgangsbescheinigung der Firma A. Lehnigt Aft.- Ges. in Betschau N./2. vorlegen, nicht eingestellt werden dürfen. Etwa bereits Eingestellte sind wieder zu entlassen. Die Arbeiter mögen sich ein Erempel daran nehmen und nicht nach Betschau gehen. Der Verlust an Arbeitslohn während des Streits beläuft sich auf 23 522 M., jedoch ist dieses nicht wörtlich zu nehmen, da ja die Arbeiten nunmehr nach dem Streit doch ausgeführt werden; es handelt sich also im Grunde genommen nur um einen Aufschub der Arbeiten. Echaden haben nur die Unternehmer durch den Zins verlust, den sie aber selber verschuldet haben. Beigelegt wurde der Streit durch Einigungsverhandlungen vor dem Gewerbegericht, und zwar auf Anrufung der Unternehmer. Als die Arbeiter dasselbe zehn Wochen früher angerufen hatten, lehnten die Unternehmer die Berhandlungen ab. Ausland. Am Sonnabend sollten, wie gemeldet wird, die Plädoyers beginnen. China. Die fällige Binsrate ist, wie vom 21. Dezember aus Shanghai gemeldet wird, am 20. Dezember pünktlich gezahlt worden. Eine Erkrankung Li- Hung- Tschange. Ueber den Antwerpener Hafenarbeiter- Ausstand liegen heute nur folgende Meldungen des offiziösen Telegraphs vom Sonnabend vor: Die Haltung der ausständigen Hafenarbeiter ist jetzt weniger ruhig. Kleine Gruppen Ausständiger durchziehen die Stadt Eine in New York. eingegangene Depesche aus Peking vom und griffen Arbeiter an, die als Ersatz für sie aus der Provinz und 21, Dezember meldet: Man hegt hier ernste Besorgnisse bezüglich dem Auslande angekommen sind. Zwei Arbeiter wurden verlegt des Gesundheitszustands Li- Hung- Tschangs, der sich jedoch, wie verund nach dem Hospital gebracht. Am Quai Coderill wurde heute lautet, wieder besser befinden soll. nachmittag die Arbeit wiederaufgenommen. Eine Schar von 2000 Der Aufstand der Mohammedaner Ausständigen wollte die Arbeiten auf einem Dampfer aus Grimsby in kausu soll nach den Meldungen chinesischer Blätter einen ernſten verhindern, die Polizei schritt mit blanker Waffe ein und zerstreute Charafter annehmen. Ob Prinz Tuan die Gärung schürt, wird die Ausständigen, welche flüchteten. Die Schlägereien zwischen den Ausständigen und den aus der Provinz gekommenen Arbeitern nicht mitgeteilt. dauern fort. " Die Berliner Steinfeger- Junung hat durch allerlei Winkelzüge bis jetzt eine Verhandlung über die Regelung der Lohnfrage vom 1. Januar 1901 ab zu hintertreiben gewußt. Der Gesellen ausschuß, der zugleich den nicht zur Innung gehörigen, in der Umgebung von Berlin wohnhaften Steinfegermeistern gegenüber als Weitere Rückkehr von Oftafieu- Mannschaften. Lohnkommission fungiert, hat sich nun in einem Schreiben an die Wie der Chef des Kreuzergeschwaders telegraphiert, hat der fämtlichen Meister persönlich gewandt. Wir entnehmen dem Schreiben hat eine rasche und große Ausdehnung genommen. Die Arbeiter einem zweiten Transport von abgelöften Marinemannschaften Der Ausstand in Genua, von dem wir schon kurz berichteten, Dampfer Frankfurt" am 19. Dezember von Tsingtau aus mit folgende Stellen: Es ist Ihnen bekannt, daß mit dem 31. Dezember d. J. der im find in den Ausstand getreten, weil die Arbeitskammern auf die Heimreise angetreten. Der Transport setzt sich zusammen vorigen Jahre zwischen der Innung und dem Gesellenausschuß ver- gelöst worden sind. Im Hafen von Genua haben bereits 10000 einbarte Lohntarif abläuft. Es dürfte Ihnen weiter bekannt sein, a fenarbeiter, denen sich Arbeiter von den Werften, Metall- aus: 7 Unteroffizieren, 52 Mann der 1. Matrosendivifion, 15 Unterdaß der Gesellenausschuß der Innung die von der Gesellenschaft werkstätten, Stohlenmagazinen und andre angeichlossen, die Arbeit ffizieren, 75 Mann der 2. Matrofendivifion, 4 Dedoifizieren, daß der Gesellenausschuß der Innung die von der Gesellenschaft niedergelegt. Militär ist in der Nähe des Hafens zusammen- 18 Unteroffizieren, 15 Mann der 2. Werftdivision, 4 Mann der 17 Interoffizieren, 10 Mann der 1. Werftdivision, 2 Dedoffizieren, für das nächste Jahr aufgestellten Anträge zur Regelung der Lohnfrage bereits im Oktober d. I. zugestellt hat. gezogen, wo beständig Gendarmen und Schußleute patrouillieren. 1. Torpedo- Abteilung und 1 Unteroffizier, 3 Mann der 2. Torpedosollten ursprünglich auch schon Mitte Oftober Die Ruhe ist noch ungestört. Der socialistische Abgeordnete Chiefa Abteilung. Dem Transport find angeschloffen zwei erkrankte Offiziere; Unterhandlungen hierüber stattfinden, die jedoch von seiten des erlangte vom Präfekten die Zustimmung zur Wiederherstellung ferner 15 Seefoldaten und 1 Matrofen- Artillerist. In Hongkong treten noch Junungsvorstands stets hingezogen wurden, so daß bis heute der Arbeitstammer in gefeßlichen Formen. noch teine Vereinbarung zu stande gekommen, Gine gestern abend tagende stark besuchte Versammlung der aus Division. In Summa 245 Köpfe. Die Namen werden später Der Bossischen Zeitung" wird unterm 22. d. M. gemeldet: hinzu 2 Zahlmeister und 2 Feuermeistermaate von der 2. Werftständigen Arbeiter Genuas lehnte die Vermittlungs- Die heimkehrenden Mannschaften der Schiffe waren mit wenigen borichläge des Präfekten ab, die sie für ungenügend er Ausnahmen für die Heimkehr im Juni vorgesehen, haben sich aber achtete, so daß die Wiederaufnahme der Arbeit am Montag einst freiwillig zum Dortbleiben gemeldet. bis auf weiteres die Güterannahme für Genua ein. Heute weilen nicht wahrscheinlich ist. Die Mittelmeerbahn stellte trifft dort ein Kriegsschiff aus Epezia ein. Es die ja bis jetzt noch nicht einmal ein Termin für eventuelle Verhandlungen angesetzt ist! Wir glauben nun aber gute Gründe zu haben, annehmen zu dürfen, daß die große Mehrheit der Steinfegermeister Berlins und Umgegend es so leichten Herzens nicht nochmals auf eine Kraftprobe ankommen lassen will. So haben beispielsweise die Mitglieder der Stegliger Steinfeger Jnnung gelegentlich der Verhandlungen mit den beiden Gesellenausschüssen offen erklärt, daß fie unter allen Umständen eine friedliche Einigung mit der Gesellenschaft herbeiführen wollen, selbst wenn die Berliner Innung nicht verhandeln follte! Und diese Einigung ist ja denn auch thatsächlich zu stande ge kommen, weil auch die Gesellenschaft in dem Streit nur das le te Mittel erblickt. Es fann auch kein stichhaltiger Grund für die bisherige Bereitelung der Berhandlungen sein, daß angeblich der Antrag auf Auflösung der Jnnung gestellt ist. Also weil es auch im Interesse der Meister liegt, daß eine friedliche Vereinbarung über die Lohnfrage erzielt wird, deshalb erlauben wir uns im Auftrage der am 5 Dezember statt gefundenen Gesellenschaftsversammlung mit Ihnen per fönlich in Unterhandlung zu treten und Sie hiermit zu fragen, ob Sie geneigt sind, mit der Gesellenschaft eine Vereinbarung über die Lohnfrage auf derfelben Grundlage abzuschließen, wie eine solche die Stegliger Steinfeger- Jumung in corpore mit den Gesellenausschüssen für Berlin und Steglitz abgeschlossen hat! Gleichzeitig find wir beauftragt, Ihnen mitzuteilen, daß die Gefellenschaft gegenüber denjenigen Firmen, mit denen eine Einigung nicht zu stande kommt, an die nebenstehenden Vorschläge sich nicht gebunden erachtet. Deutsches Reich. In Altona wurde zum zweiten Arbeiterfetretär der Cigarrenarbeiter Niendorf gewählt. Gerichts- Beitung. " bekanntgegeben.. Neue ,, Siege". W Graf Walderfee meldet aus Beting: Eine aus Baotingfu abgefandte Kolonne unter Major v. Haine( Kommandeur des 2. Bataillons 3. Ostasiatischen Infanterie Regiments) hat am 15. Dezember in Yungtfinghfien( 90 Kilometer nordöstlich von Paotingfu) Bufammen stoß mit regulären Truppen gehabt, wobei diesseits 1 Offizier und 2 Unteroffiziere schwer verwundet; auf chinesischer Seite bedeutender Verlust. Am 19. Dezember ist eine Kolonie unter Oberst Grüber ( Kommandeur des 6. ostasiatischen Infanterie- Regiments) von Tientsin über Föngtai auf Quetienbfien( 100 Kilometer nordöstlich Letzte Meldungen. ( W. T. B.) Der amerikanische mishandlung eines Negerburichen handelte es sich in Die Nilpferdpeitsche als Erzieher. Um angebliche einer Auflage wegen Beleidigung durch die Presse, die gestern vor der neunten Straffammer des Landgerichts I verhandelt wurde. Die Anklage richtete sich gegen die Zimmervermieterin Auguste Wünsch, von Tientsin) geschickt. die Redacteure Dr. Arthur Brehmer und Hugo Bettauer, beide früher bei der Morgenpost" angestellt, und Peking, 22. Dezember. In der gegen den Rechercheur Otto Fischer. Berliner Morgenpost" vom 28. April d. 3. erschien ein Artifel unter Gesandte Conger hat heute als legter die Kollektivnote an China J. der Ueberschrift Tropentoller?" folgenden Inhalts: Herr Ostar unterzeichnet. Förster, Lieutenant à la suite der Edugtruppe für Deutsch- Oftafrika, Peking, 22. Dezember.( Meldung der Agence Havas".) Die tommandiert zur Dienstleistung beim Auswärtigen Amt, habe sich in Gesandten haben beschlossen, die chinesischen Bevollmächtigten für der Kurfürstenstr. 164 ein möbliertes Zimmer gemietet. Er habe Montag behufs Ueberreichung der Kollektivnote zu berufen. einen 17jährigen Negerburfchen namens Hammis mitgebracht, den er bekannt wohin verschwunden. Der Artikel schloß mit dem Aus- Tehte Nachrichten und Depeschen. in der empörendsten Weise gemißhandelt habe. Der Neger sei dann druck der Erwartung, daß die Militärbehörde den Fall eingehend Vom Kriegsschauplah in Transvaal. wurde im unterfuchen würde. Der Inhalt des Artikels soll der Wahrheit nicht entsprechen, London, 22. Dezember.( B. H.) Die Blätter berichten, daß Lieutenant Förster stellte Strafantrag wegen Strafantrag wegen Beleidigung die Afrikander- Bewegung in der Kapkolonie täglich einen ernsteren und gestrigen Termin als Nebenkläger auges Charakter annimmt. Eine Anzahl Abgeordneter der Kapkolonie laffen. Der ebenfalls als 8euge vernommene Lieutenant Förster mußte in der letzten Zeit ihr Mandat niederlegen, weil die Wählerbetundete, daß er sich sofort nach dem Erscheinen des Artikels zum fchaft ihre Haltung während der Beratung der Ausnahmegesetze Die Metallarbeiter aller Art, als Schloffer, Maschinenbauer, Oberkommando begeben und gebeten habe, die Sache zu untersuchen. mißbilligend aufnahm und sie zum Rücktritt veranlaßte. Dreher, Fraifer, Hobler, Bohrer und Kupferschmiede, werden dringend Es sei daraufhin ein Verfahren gegen ihn eröffnet worden, das nach London, 22. Dezember.( B. H.) Die Blätter geben sich über erfucht, nach Bremerhaven, Gebedsche Werft, fein Angebot an- 6 Tagen vom Kriegsgericht wieder eingestellt worden sei. die Lage in der Kapkolonie feinen Jllusionen hin. Sie besprechen die zunehmen, da die Arbeiter der genannten Firma ausgesperrt find. Die Angaben der Frau Wünsch feien auf einen Rache Maßregeln, welche vom Kriegsamt ergriffen werden müßten, um Das Streitfomitee. att zurückzuführen. Er habe mit ihr viele 8wiftigkeiten neuen Schwierigkeiten zu begegnen. Daily Mail" weiß zu berichten, Die Verfolgung der Streikposten, wie sie jetzt allerwärts gehabt und fei in Unfrieden von ihr geschieden. Er habe den daß zahlreiche Holländer mit den Boeren gemeinsame Sache machen und im Schwunge ist, führt zu geradezu ungeheuerlichen Zuständen, wie negerburschen auf dessen Bitten aus Dar es Salaam mit herüber der ganze Norden der Kapkolonie fich in offenem Aufstande folgender Fall aus alle a. G. zeigt. Dort stand dieser Tage genommen, nachdem ihm vorher das Erziehungsrecht über- befindet. Die ganze Gegend, welche vom Oranjeriver begrenzt der Metallarbeiter Fischer vor der Strafkammer unter der Anklage, tragen worden war. Der Neger fei hier bald bummlig geworden wird, sei im Befiß der Boeren. Der Plan derselben soll darin bedie Straßenpolizei Verordnung übertreten zu haben. und es sei richtig, daß er ihn etwa fünfs bis sechsmal mit einer stehen, so weit als möglich in die Kolonie einzubringen und die Bes Das Schöffengericht hatte ihn freigesprochen, der Amtsanwalt hatte dünnen Nilpferdpeitsche, aus einem einzigen( 1) Strang völkerung zum Aufstande aufzufordern. bestehend, gezüchtigt habe. Der Bursche habe jedesmal etwa sechs Berufung dagegen eingelegt. Fischer war in der Zeit vom London, 22. Dezember.( W. T. B.) Der Evening Standard" Streiche erhalten. Sein Diener müffe bon der Angeklagten 10. bis 12. Juli während des Metallarbeiterstreits wiederholt wünsch arg aufgehegt worden sein. Am 14. März set derfelbe erklärt, hierher ſei die Nachricht gelangt, daß Kimberley ernstlich durch die Thorstraße nach dem Streitlofal gegangen, wodurch er bedroht sei. Der Zeuge das Auge des Gesetzes auf sich gelenkt hatte. Die damals dort verschwunden und nicht wieder ermittelt worden. Kapstadt, 20. Dezember.( W. Z. B.)( Telegramm des Streitposten stehenden Polizeibeamten waren der Ansicht, daß, wenn behauptete, daß er das ihm zustehende Büchtigungsrecht nicht überein Streifender einmal weggewiesen sei, er in begrenzter Beit uie- fchritten habe. Auf Befragen des Verteidigers Rechtsanwalts Caro Reuterschen Bureaus".) Die Stadt Britstown ist heute früh mals nach dorthin zurückkehren dürfe. Dieses war für die räumte der Zeuge ein, daß er einmal wegen Mißhandlung bon dreißig Boeren besetzt worden, eine größere Anzahl Boeren Die„ Standard Bank" hat mit Rücksicht eines Untergebenen mit 50 Tagen Festung bestraft steht vor der Stadt. Streifenden sehr bedenklich, da sie ihr Streitlokal in der Thor- worden So blieb denn den Streifenden nichts weiter übrig. auf drei Wochen Stubenarrest herabgefetzt worden. Straße hatten. Strafe fei hernach im Guadenwege auf den Ernst der Lage ihre Staffenbestände aus den Niederals sich den Beamten nach einmaliger Aufforderung jo fern ein Teil der Zeugen Während laffungen in Graaf Reinet, Aberdeen und Cradock nach Port wie möglich zu halten. Dieses bestätigt auch ein als Zeuge bemerkt übertriebenen Büchtigungen nichts Elizabeth geschafft, die Bestände aus andren Orten nach Stapftadt. hatten, bekundeten andre Hausbewohner, daß fie Kapstadt, 22. Dezember.( Telegramm des" Reuterschen geladener Polizeifergeant, der da erklärte:„ Der häufig furchtbares Geschrei des Gezüchtigten gehört und Bureaus".) Die in die Stapkolonie eingebrochenen drei Boeren. getlagte ist immer aus dem Wege gegangen." Der Staatsanwalt erachtete trogdem Uebertretung der Straßen- die Frau Wünsch aufgefordert hätten, fie möge folche Zustände in tolonnen werden von den Kommandanten Herzog, Philipp Haasbroet befehligt. Außer diesen drei den Oranje gegangen und zwar bei Coutpans- Drift, um die Boeren in Philippstown zu verstärken. An Die fet. von T. polizei- Berordnung für erwiefen und beantragte 15 Mart Geld- ihrer Wohnung nicht länger dulden, es sei unerhört, daß so etwas Botha und in Deutschland vorkommen könne. Ein Beuge bekundete, daß der Kommandos ist jetzt noch ein viertes Boerenkommando über Strafe eventuell 5 Tage Haft. Das Gericht verwarf aber die Berufung des Amtsanwalts und sprach den Angeklagten frei. In tung: Lieutenant hauen!" Reger ihm einmal Striemen am Arm gezeigt habe mit der Bemerder Begründung des Urteils hieß es, das Zeugnis der Beamten reiche zu einer Berurteilung nicht aus. Der Angeklagte fei gegangen, trieben und für den Lieutenant schwer beleidigend. Der Staatsanwalt hielt den Inhalt des Artikels für start überDerartige als er weggewiesen wurde; daß er am nächsten Tage wiederkam, Artikel feien sehr gefährlich. Er beantrage gegen Frau Wünsch zwei konnte ihm die Polizei nicht verbieten. Es wird demnächst noch soweit kommen, daß der streifende Arbeiter verhindert wird, Monate Gefängnis, gegen Dr. Brehmer 1000 M. und gegen Bettauer fich nach seiner Wohnung zu begeben, wenn sie sich zufällig in der und Fischer je 500 M. Geldstrafe. Der Gerichtshof hielt den Wahrheitsbeweis trotz allem nicht Nähe einer gesperrten Firma oder in der Umgebung eines Streit für gelungen, der Inhalt des Artikels enthalte starte Uebertreibungen Totals liegt. und sei für Lieutenant Förster beleidigend. Die Angeklagten Frau Bei der Gewerbegerichtswahl in Jena wurde die vom Wünsch und Fischer seien nur wegen Beihilfe zu verurteilen. Es sei Gewerkschaftskartell aufgestellte Kandidatenliste nahezu einstimmig erkannt: Gegen Dr. Brehmer auf 600, gegen Bettauer auf 500, gewählt. Antwerpen, 22. Dezember.( 7 Uhr abends).( W. Z. B.) Jetzt herrscht hier wieder Ruhe. Brüffel, 22. Dezember.( W. T. B.) Bei den Ausschreitungen am Quai Cockerill in Antwerpen sollen, wie aus Antwerpen gemeldet wird, etwa 30 Personen, darunter 10 schwer, verwundet worden sein; die Polizei fchritt nicht nur mit der blanken Waffe ein, fondern gab auch Revolverschüsse auf die Ausständigen ab. Die Polizei wurde um 40 Mann verstärkt; mehrere Verhaftungen wurden Die Gewerkvereine, welche in früheren Jahren eigne gegen Frau Wünsch und Fischer auf je 300 Mark Geldstrafe. vorgenommen. Verantwortl. Redacteur: Paul John in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Berlag von May Bading in Berlin. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Ur. 299. 17. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 23. Dezember 1900. Berliner Partei- Angelegenheiten. Höflich, Frankfurter Chauffee, eine außerordentliche General- den Magistrat, Abteilung für Invaliditäts- und Altersversicherung, Klosterstr. 55. versammlung ab mit der Tagesordnung: Aufstellung der Kandidaten zur Gemeindevertreter- Wahl usw. Bei der hohen Wichtigkeit dieser Tagesordnung ist das Erscheinen sämtlicher Mitglieder notwendig. Der Vorstand. A. Ein Wähler. 1. Nein. 2. Ja. 3. Gar nicht. 4. In fünf Jahren. 5. Berufung gegen ein Urteil in Civilsachen( Prozesse um Mein und Dein) ist innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils einzulegen. Parteigenossen des dritten Berliner Reichstags- WahlA. B. Die Forderung ist noch nicht verfährt. Sie sind daher zur kreises. Donnerstag, den 27. Dezember( III. Weihnachtsfeiertag), Zahlung verpflichtet. M. W., Weißenburgerstraße. 1. Nein. 2. Ja. abends 6 Uhr, bei Möhring( Märkischer Hof), Admiralstr. 18c: Ge= Schmargendorf. Die Mitglieder des Arbeiter- Bildungsvereins, Invalide Thurmstr. Die Aften sind zur Benußung im Reichstag übermütliches Beisammensein. W. W. Nein. Eintritt inklusive Garderobe welche mit ihren Beiträgen im Rückstande sind, werden ersucht, die geben; eine Wiederaufnahme wäre leider aussichtslos. 20 Pfennige. felben bis 28. Dezember an den Kassierer P. Seeger, Breite ber Göhe der geleisteten Betzie Höhe der Afterrente richtet sich nach sechsten Reichstags- Bablfreiſes ſtraße 21, au entrichten. – Am Freitag, den 28. Dezember, abends Beiträge. Die Altersrente wird wie folgt berechnet: Die Parteigenossen des zu dem festen Reichszuschuß von 50 M. tritt ein von der Versicherungs ( Mo a bit) veranstalten am Mittwoch, zweiten Weihnacht 3-8 Uhr, findet eine außerordentliche Generalversammanstalt aufzubringender Betrag von 60 M. für die erſte, 90 für die zweite, Feiertag, in der Kronenbrauerei, Alt- Moabit 47-49, Iung zwecks Anschluß an den Central- Wahlverein statt. 120 für die dritte, 150 für die vierte, 180 für die fünfte Klasse. Sind nur eine große Matinee, zu der hiermit eingeladen wird. Köpenick. Den Mitgliedern des Socialdemokratischen Arbeiter- der ersten Klasse 110, in den weiteren Klaffen 140, 170, 200, 230 M. Jit für eine Klasse Beiträge entrichtet, so beträgt danach die Altersrente in Der Vertrauensmann. Vereins zur Nachricht, daß am Donnerstag( 3. Feiertag) eine außer in verschiedenen Klaffen geflebt, so wird der Durchschnitt des von der Sechster Wahlkreis Gesundbrunnen und Rosenthaler ordentliche Generalversammlung des Vereins stattfindet. Invaliditätsversicherungsanstalt aufzubringenden Betrags( des sogenannten Vorstadt. Am Mittwoch, den 26. Dezember( 2. Weihnachtsfeiertag) Tagesordnung: 1. Bericht von der Kreiskonferenz. 2. Anschluß an Durchschnittsbetrags) in Anrechnung gebracht. J. 90. Ja. – M. T. Ja. finden zwei große Matineen statt, und zwar für Rosenthaler die Centralisation des Kreises. 3. Neuwahl des Vorstands. Vorstadt in den Borussia- Sälen, Aderstr. 6-7, unter Mitwirkung 4. Verschiedenes. Ferner werden die Mitglieder aufgefordert, die der Norddeutschen Sänger, für Gesundbrunnen bei Ball restierenden Beiträge an den Kassirer abzuführen und sämtliche schmieder, Badstr. 16, woselbst die Kummerschen Quartettsänger und Bibliothekbücher sofort abzugeben. Humoristen mitwirken. Anfang 12 Uhr. Billet 30 Bf. Bahlreiches Erscheinen erwarten .D) Die Komitees. " Freie Volksbühne. In der Festwoche finden folgende Borstellungen statt: Im Carl Weiß- Theater, 21/2 Uhr: Sonntag, 23. Dezeniber: 6. Abteilung Dienstag, 25. Dez.: 7. Abteilung: , Ueber unsre Kraft"; Mittwoch, 26. Dez.: 1. Abteilung Sonntag, 30. Dez.: 2. Abteilung Dienstag, 1. Januar 1901: 3. Abteilung:" Lumpazivagabundus". Im Lessing- Friseur. Uns leider ganz unbekannt. Theater, 23/4 Uhr: Sonntag, 23. Dez.: 4. Abteilung 30. Dez. 5. Abteilung Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet am Montag, den 24. Dezember, nicht von 7-9 Uhr abends, sondern von 3-5 Uhr nachmittags itatt. " Tagelohn. Es ist uns unmöglich, das festzustellen. Sonntag, Justitia. 1. Die Klage fann nur die Beleidigte erheben. 2. Verjährung Dienstag, 1. Januar: 6. Atbeilung: tritt in Beleidigungsflagen erst in 5 Jahren ein. Die Antragsfrist, inner Bund der Jugend". Achtung, Ordner! Silvesterabend, Halb deren Strafantrag gestellt sein muß, beträgt 3 Monate, von der Dienstag, 31. Dezember, 81/2 Uhr, Restaurant Sticher: Gemütliches Kenntnis der Beleidigung und der Person des Thäters ab gerechnet. Silvester- Beisammensein. 3. In den Ausdrücken wird schwerlich eine Beleidigung gefunden werden. Wahlverein. Es ist nur die Mitteilung von dem Eingang des Vereins unter Hinzufügung, daß demgemäß, dem Verein fein Mitglied mehr angehört, erforderlich. B. B., Richthofenstraße. Wenden Sie sich an = Lichtenberg Friedrichsberg. Der Socialdemokratische Wahl verein hält am Freitag, den 28. d. Mts., abends 81/2 Uhr, bei Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonnatag, 23. Dezember. Freie Volksbühne. Carl Weiß: Theater. 6. Abteilung( grüne Karten). Ueber unsre Kraft. ( II. Teil.) Anfang 22 Uhr. Lessing Theater. = 4. Ab teilung( braune Karten). Der Bund der Jugend. Anfang 24 Uhr. Dienstag, 25. Dezember: 7. Abteilung( weiße Karten), dito. Mittwoch, 26 Dezember, 23/4 Uhr: I. Abteilnng( rote Karten): Lumpazivagabundus. Opernhaus. Fra Diavolo. fang 72 Uhr. Montag: Geschlossen. AnSchauspielhaus. Der Compagnon. Aufang 712 Uhr. Montag: Geschlossen. Schiller- Theater ( Wallner Theater). Sonntag, abends 8 Uhr: Die Maschinenbauer. Montag: Geschlossen. Dienstag, nach m. 3 Uhr: Ephraims Breite. Dienstag, abends 8 Uhr: Die Ehre. Mittwoch, nach m. 3 Uhr: Maria Stuart. Mittwoch, abends 8 Uhr: Die Welt in der man sich langweilt. Donnerstag, nach m. 3 Uhr: Die Tochter des Herrn Fabricius. Donnerstag, abends 8 Uhr: Das Glück im Winkel. Secessionsbühne. Alexanderstr. 40. Der Leibalte. Komödie in 3 Aften v. Lothar Schmidt. Morgen: Geschlossen.. Neues Opern Theater( Rroll). Thalia- Theater Wie flein Else das Christkind fucheu ging. Anfang 7 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Wie Klein- Else das Christkind suchen_ging. Montag: Geschloffen. Deutsches. Michael Kramer. An fang 712 Uhr. Nachm. 22 Uhr: fandidat. Montag: Geschlossen. Leffing. 72 Uhr. Der Probe: Johannisfeuer. Montag: Geschlossen.. Dresdenerstr. 72. Seute und folgende Tage: Amor von heute. Große Ausstattungspoffe mit Gefang und Tanz in 3 Atten von J. Kren u. A. Schönfeldt. Musik v. G. Wanda. Herren: Thomas. Thielscher, Helmer, ding, Juntermann, Baulmüller. Anfang Damen: Milton, Milani, Boje, Wannovius, Wehling, Junker- Schatz. Anfang 72 Uhr. Berliner. Die beiden Leonoren. Anfang 72 Uhr. Rachm. 22 Uhr: Habakuk im Wetterhäuschen. Montag: Geschlossen. Residenz. Die Dame von Marim. Anfang 72 Uhr. Montag: Geschlossen. An Montag: Geschloffen. V allen Weihnachts Feiertagen: Amor von heute. Central Theater Nachm. 3 Uhr zu balben Preiſen: Die Geisha. Abends 71/2 Uhr: Zum zweiten Male: Nenes. Die Hand. Borher: Die Die Schöne von New York. Liebesprobe. Anfang 7 Uhr. Montag: Geschlossen. ( The belle of New York.) Westen. Romeo und Julia. An-| Burleste- Operette in 3 Atten v. Benno fang 72 Uhr. Nachun.: Schneewittchen bei den 7 Zwergen. Montagnachmittag: Schneewittchen bei den 7 Zwergen. Montagabend: Geschlossen. Central. Die Schöne von New York. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Die Geisha. Montag: Geschlossen. Secessionsbühne. Anfang 72 Uhr. Der Beibalte. 8. G. 1. Darüber giebt es teine gesetzlichen Bestimmungen. 2. Nach Ablauf der Probezeit kann ein Lehrlingsvertrag seitens des Lehrlings ohne ring zur Fortsetzung der Arbeit unfähig wird, 2. wenn der Arbeitgeber oder Sündigungsfrist in folgenden Fällen aufgehoben werden: 1. wenn der Lehrseine Vertreter oder Familienangehörige den Lehrling oder dessen Familien angehörige zu Handlungen verleiten oder zu verleiten fuchen, welche wider die Gefahr oder die guten Sitten laufen, 3. wenn der Arbeitgeber dem Lehrling den schuldigen Lohn nicht in der bedungenen Weise auszahlt, bei StückLohn nicht für seine ausreichende Beschäftigung sorgt oder wenn er sich. widerrechtlicher Uebervorteilungen gegen ihn schuldig macht. 4. wenn bei Fortsetzung der Arbeit das Leben oder die Gesundheit des Lehrlings einer erweislichen Gefahr ausgesetzt sein würde, welche bei Eingehung des Ar-, beitsvertrages nicht zu erkennen war, 5. wenn der Lehrherr seine gesetz lichen Verpflichtungen gegen den Lehrling in einer seiner Gesundheit, Sitt lichkeit oder Ausbildung gefährdenden Weise vernachlässigt, 6. wenn der Lehrherr das Recht der väterlichen Zucht mißbraucht, 7. wenn der Lehrherr zur Erfüllung der ihm vertragsmäßig obliegenden Verpflichtungen unfähig wird, 8. wenn der Lehrling, wenn er großjährig ist, oder wenn sein geſetz licher Vertreter, falls er minderjährig ist, schriftlich dem Lehrherrn den Uebertritt zu einem andren Gewerbe oder Beruf erklärt. In diesem Fall. gilt der Vertrag mit Ablauf von 4 Wochen nach Abgabe dieser Erklärung für aufgelöst. Der Lehrling, darf jedoch ohne Zustimmung des Lehrherrn innerhalb 9 Monaten nicht in demselben Gewerbe arbeiten. G. 55. Ja RANIA Palast- Theater Max Kliems Festsäle ** Taubenstr. 48/49. früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Wegen Vorbereitung zu den Sonntag u. Montag: Feiertagen bleibt das Theater Geschlossen. CASTANS PANOPTICUM Friedrichstr. 165. Grosse WeihnachtsAusstellung! Die ,, Trinklust" der Germanen, sensationelle plastische Gruppen aus Deutschlands Vorzeiten! Kriegstrophäen aus Transvaal. Damenkapelle Zarina. Die wilden Weiber aus Dahomey u. vieles andre mehr! Passage- Theater Unter den Linden 22. Hasenheide 13-15.( euer Saal.) Dienstag, den 25. Dezember 1900( 1. Weihnachts- Feiertag): Grosse Matinee 66/11 bis intl. 24. Dezbr. geschlossen. veranstaltet v. Gesangverein Männerchor ,, St. Urban"( M. b. A.-S.). Bom 25. Dezember ab: Unter gütiger Mitwirkung der Norddeutschen Sänger. Programm 20 f. Riesen- Weihnachtsfest- Gröffnung 11 hr. Programm. Viele neue Sensationsnummern. Anfang 7 Uhr. Entree 50 Pf. Die Ehrenkarten haben bis inklusive Sonnabend, den 29. Dezember keine Gültigkeit. Größte und ſchönste Weihnachtsmeffe Ausstellung im Messpalast Allegandrinenstr. 110. Täglich Konzert v. 5 Kapellen. Illusionen. Variétés. Mysterium des 20. Jahrhunderts. Erscheinung aus der übersinnlichen Welt. Staifer: Panorama. Hölle u. Nordpol. HöllenAnfang pünktlich 12 Uhr. Wo amüsiert man sich grossartig? Hasenhelde 21 und Jahnstr. 8 in Schnegelsbergs Festsälen, Jub.: Max Schindler.. Telephon: Amt IV Nr. 1132. Heute: Grosser Ball, als Specialität: Cigarren- und echten Weichselspitzen- Regen verbunden mit Schlangen- u. Bonbon- Regen u. diversen Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten- Borstellung. Entree frei. Meinen werten Gäften zur gefälligen Kenntnißnahme, daß vom 1. Januar ab außer Sonntag und Mittwoch auch Donnerstag großer Ball stattfindet. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Bariété. Sonntags: Gr. Ball bei Kabale und Liebe. 20 Mann starfer Stapelle. Entree frei und 10, 20, 30 Pf. Dir. Kranz. Cirkus Ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aften von Friedrich v. Schiller. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Am 1. Weihnachts- Feiertag: URATION ZUM RESTAU [ 57418* GOLDENEN แม่แรง -Vorstellung Schumann. König Allgold at Oranienstr. 188, part ( Nachmittags 3 Uhr bis abends 11 Uhr. Tägl. Auftreten The brazil Girl 2. Seebataillon 3 Compagnie 16 Nummern. Eintr.( soweit der Raum 50Pf. reicht) inkl.Panopticum Heute, Sonntag, den 23. d. Mts., nachm 3 Uhr und abends 7 Uhr: große außero dentliche 2 2 Gala: Vorstellungen 2 In beiden Borstellungen gleich reichhaltiges abwechselndes Programm. Auftr. der besten Kunstfräfte, Damen und Herren in ihren Glanzleistungen, sowie Auftreten der neu engagierten Specialitäten. In beiden Vorstellungen Dir. Albert Schumanns anerkannt Sanssouci erreicht baftehende Dreſſuren. In Heute, Sonntag, zum erstenmal: Lustige Vagabonden Jacobson. Musik von Gustav Kerter. Montag( Heiligabend): Geschlossen. Dienstag, 25., Mittwoch, 26., Donners- 3u tag, 27. Dezbr, nachm. 3 Uhr, zu halben und Eine WeihnachtsBescherung. dieser Vorstellung hat jeder Erwachsene Preiſen: Die Geisha. Abb. 72 Uhr: ein Kind frei. Die Schöne von New York. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterstr. 132. Neu! Zum erstenmal: Sensationell! Der Herenmeister vom Teufelsfee Berl. Sensationsst. mit Ges. in 4 Aften Schiller. Die Waschinenbauer. An( 7 Bild.) v. Walter Fernau. Musik von Fr. Lehner. In Scene ges. von J. Dill. Hierauf zum erstenmal: Montag: Geschlossen. jang 8 Uhr. Montag: Geschlossen. Thalia. Autor von heute. Anfang Die kalte Hand oder: Der Prozeß 712 Uhr. Montag: Geschlossen. ohne Ende. Parod. Krim. Burleske mit Gejang( nach dem franz. Mimodr. Luisen. Der Roland von Berlin. Die Hand") in 1 Aft( 2 Bild.) von Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Alexandra. Montag: Geschlossen. Friedrich Wilhelmstädtisches. Tata Toto. Anfang 71/2 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Bettelstudent. Montag: Geschlossen. Carl Weiß. Der Herenmeister vom Teufelssee. Hierauf: Die falte Hand oder der Prozeß ohne Ende. Anfang 8 Uhr. Montag: Geschlossen. Belle- Alliance. Die Paffions: spieler von Oberammergau. Anfang 8 Uhr. Montag: Geschlossen. Metropol. Specialitätenvorstellung. Eine tolle Nacht. Anfang 7/2 Uhr. Montag: Geschlossen. Apollo. Specialitäten Vorstellung. Fräulein Loreley. Anf. 7 Uhr. Palait. Geschlossen. vieichshallen. Anfang 8 Uhr. Stettiner Sänger. Passage Banoptikum. Speciali täten D: Vorstellung. Anfang nachmittags 3 ihr. Urania. Taubenstr. 48/49. Sonntag und Montag: schlossen. Ge Carlo Blanto. Musik von A. Wicher. In Scene gefeßt vom Dir. G. Weiß. Anfang 8 Uhr. Montag: Geschlossen. Nach der Vorstellung: TANZ. der Nachmittags= Vorstellung zum Schluß: Die lustigen Maurergesellen. Scenen aus dem New Yorker Straßenleben. Nachmittags auf allen Plätzen ohne Ausnahme 1 Kind frei. Jedes weitere Kind halbe Preise( außer Galerie). Abends jedoch volle Preise. Zum 92. Male: CHINA. Montagnachmittag 5 Uhr: Nur eine Extra- Gala- Sport- Vorstell. 1 Rind frei. Apollo- Theater. Cirkus Busch 7 Uhr: Fräulein Loreley. Horence Esdaik, Cäcilie Carola, Milli Capell, Miss Bresina, Dienstag und folgende Tage: Dies 10 Specialitäten. selbe Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Zum Schluß, neu: Weihnachten in China". Beitbild v. Meysel. Sonntags Anf. 7 Uhr. Mittwoch, 26. Dez., mittags 12 Uhr Gr. Weihnachtsfest Matinee. A Sonntag, den 23. Dezember, 7/2 Uhr: grosse brillante 2 2 Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr und abends 71/2 Uhr. Nachm. 4 Uhr hat jeder Erwachsene auf allen Sigplägen 1 Kind frei; weitere Kinder die Hälfte. Nachm. 4 Uhr: 10 Specialitäten. Berliner Landpartien Neueste Aufnahme des Mesterschen Kosmograph: Einzug unserer Chinatruppen in Berlin am 16. Dezember. In beiden Vorstellungen: Vorführung der besten Schuls, Freiheits- u. Spring pferde. 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Vorher: Das Dezember: SpecialitätenProgramm. Anfang der Specialitäten 1/28 Uhr, Anfang der„ tollen Nacht" 1/29 Uhr. Rauchen überall gestattet. Morgen geschlossen. Dienstag, d. 25., Mittwoch, d. 26., Donnerstag, d. 27. Dezember ( Weihnachtsfeiertage): Eine tolle Nacht. Borher: Das Dezember: Specialitäten: Programm. Montag, d. 31. Dez. 1900 Grosse ( früher Wollschläger). Gr. Mittagstisch. Warme Küche zu jeder Tageszeit zu soliden Preisen. Vereinszimmer. Heute, Sonntag, von früh an: Kalbsgulasch, Gäusebraten, Hasenbraten. 58412* Fritz Felgentreff. Deutsche Konzerthallen Spandauer Brücke. 4 Täglich ausländische Kapellen 4 Gr. Theater- Vorstellung. * F. Raus Parkrestaurant Johannisthal, Parfitr. 12/13. Jeden Sonntag gr. Freitanz. Kaffeeküche auch im Winter geöffnet. Saal f. Vereine u. Versammlungen. Silvesterfeier H. Kriegers Festsäle, Näheres besagen die Affichen. Billets zu diesen Borstellungen find täglich von 10 Uhr morgens ab an der Kasse des Theaters zu haben. * Wasserthorstr. 68. Empf. meinen Saal Vereinen und Gewerkschaften zu Versammlungen.u. Festlichkeiten. Jeden Sonntag, Dienstag u. Sonnabend öffentl. Tanz. Einige Sonnabende noch zu vergeben. Alhambra Cirkus Jansly. Wallnertheater- Strasse 15 Schöneberg, Hauptstrasse. Sonntag, den 23. Dezember, 2 große Extra- Vorstellungen nachm. 4 und abends 8 Uhr. Nachm. 4 Uhr 1 Kind frei, jedes weitere Kind die Hälfte.- Abends 8 Uhr: Jeden Sonntag und Dienstag: Gr. Extra- Ball bei doppelt beseztem großen Orchester Anfang 5 Uhr. 136* A. Zameitat. Hoffmanns Salon Köslinerstrasse 8 empfiehlt seinen großen Saal Vereinen zu Versammlungen und Tanz, auch Sonnabends und Sonntags.[ 2282* Gewöhnliche Preise. Neu: The Yescoroni, Elite- Lawn- Tennis- Akrobaten ( einzig in ihrem Genre). Nur noch wenige Tage: Brothers Hugosset, die besten Luftgymnastiker der Welt. Montag( Weihnachts- Heiligabend) bleibt der Cirtus geschlossen. Dienstag, 25. Dezbr.( 1. Feiertag) und Mittwoch, 26. Dezbr.( 2. Feiertag): je Allen Freunden und Kollegen Gala- Fest- Vorstellungen die ergebene Mitteilung, daß ich das Nachm. 4 u. abends 8 Uhr. Donners Restaurant tag, 27. Des., abbs. 8 Uhr: Borstellung. 2 ( Näheres die Tageszettel.) Buss' Salon, strasse 85. Gr. FrankfurterAchtung!!! 4529 Bur Hopfenblüte, Wiesenstr. 43. * übernommen habe. Um gütigen ZuEmpfehle meinen Saal zu Festlich spruch bittet feiten u. Versammlungen. Otto Theel. Gustav Günther. Freie Volksbühne. Sonntag, 23. Dezember, nachmittags 2%, Uhr, in Lessing- Theater! Der Bund der Jugend von Henrik Ibsen ( die folgenden Abteilungen am 30. Dezember 1900, 1. und 6. Januar 1901); gleichzeitig im Carl Weiss- Theater VI. Abtellung, nachmittags 2½ Uhr: Ueber unsre Kraft.( II. Teil.) Am ersten Weihnachtsfeiertag, Dienstag, 25. Dezember, Dieselbe Vorstellung 2½ 2 Uhr: VII. Abteilung: Carl Weiss- Theater. Am zweiten Feiertag, Mittwoch, 26. Dezember, 2% Uhr, im Carl Weiss- Theater: I. Abteilung: Lumpacivagabundus. II 99 Sonntag, den 30. Dezember. Dienstag, den 1. Januar 1901. Lumpacivagabundus. Im Lessing- Theater sind während der Weihnachtsfeiertage keine Vereins- Vorstellungen. Die Mitglieder sind verpflichtet, pünktlich zu erscheinen und dürfen nur die Vorstellung ihrer Abteilung besuchen. Nachzügler haben kein Anrecht auf einen Platz im Theater. 235/ 6* Achtung! Ordner! Montag, 31. Dezember, abends 81/2 Uhr, findet in Restaurant von Sticher, Dresdenerstrasse 119, ein gemütliches Silvester- Vergnügen statt, zu welchem die Ordner mit ihren Angehörigen eingeladen sind. Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. Achtung! 4. Wahlkreis( st). Dienstag, den 25. Dezember( 1. Weihnachtsfeiertag), in Kellers Festsälen, Koppenstraße 29: Große Matinee, veranstaltet von 215/ 17* den Parteigenoffen des vierten Wahlkreises. Auftreten der Steinmeh- Quartettsänger und Humoristen. Raffenöffnung 11 Uhr. Anfang 12 Uhr. Billet 25 Pf., an der Staffe 30 Pf. Bahlreichen Besuch erwartet Das Komitee. Adtung! IV. Wahlkreis Adtung! ( Süd- Osten.) S Achtung! 6. Wahlkreis( Moabit). Mittwoch, 26. Dezember( 2. Weihnachtsfeiertag), in der Kronen- Brauerei, Alt- Moabit 47-49: Grosse Matinee hveranstaltet von den socialdemokratischen Parteigenossen Moabits unter gütiger Mitwirkung der Arbeiter- Gesangvereine Nord- West, Vereinte Sangesbrüder und Liederlust( Mitgl. des A.-S.-B.), sowie des Vereins zur Unterhaltung und Belehrung ,, Es werde Licht". Die Musik wird von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Civil- Berufsmusiker ausgeführt. Entree 30 Pf. Zahlreichen Besuch erwartet Für Vereine zu Berlosungen u. Weihnachts: bescheerungen offeriere Galante: rie, Spiel und Lederwaren zu Engrospreisen. 1424b E. Loewicke, Alte Jakobstr. 18/19. Achtung! Posamentiere! 16916 2. Feiertag: Frühschoppen. M. Witschel. Alte Jakobstraße 66. Sprechzeit am ersten 4372*] Feiertag nur von 9-12, Am zweiten von 210-2 in Dr. Lasker's Institut Anfang pünktlich 12 Uhr. Berlin, Alexanderstr. 42. [ 221/9] Achtung! 6. Wahlkreis. Atung! Rosenthaler Vorstadt und Gesundbrunnen. Zwei grosse Matinees am Mittwoch, den 26. Dezember 1900 ( 2. Weihnachts- Feiertag). [ 221/ 6* 1. In den Borussia- Sälen, Ackerstr. 6-7: Auftreten der Norddeutschen Sänger ( Biegler, Wolff, Paulsen, Rissmann, Hohenberg und Bär.) 2. In Ballschmieders Kastanienwäldchen: Auftreten von Kummers Quartett und Humoristen ( Kummer, Probst, Muhs, Wegener, Kappel, Regelsky u. Nitschke.) Entree 30 Pf, Anfang pünktlich 12 Uhr. Zahlreiches Erscheinen erwartet Das Komitee. 6. Wahlkreis. Wedding u. Oranienburger Vorstadt. Mittwoch, den 26. Dezember 1900( 2. Weihnachtsfeiertag), im Restaurant Eisteller, Chauffecftr. 88: Gr. Matinee. Unter Mitwirkung des Blobelschen Musik- Konservatoriums, der Gesangbereine Das Komitee. Socialdemokratischer Wahlverein für den 2. Berliner Reichstags- Wahlkreis. = Dienstag, 25. Dezember( 1. Weihnachtsfeiertag): Winter Fest in Kliems großem Festsaal, Hasenheide 13. Mitwirkende: Orchester. Nenes Berliner Sinfonie Dir. Rudolf Tiez. Gesangverein Freiheit W( M. d. A.-S.-B.) Dir.: Herr Th. Schönberger. Opernsänger: Hr. 2. Gollanin. Tyroler Voltslieber Sänger: Herr Hans Diet. Theater. Gr. Tanz Garderobe 10 Pf. Prolog: Sr. Mar Wegener. Anfang 5 hr. Entree 30 Pf. Programm mit Liedertexten an der Kaffe. Der Vorstand. Bahlreichem Besuch sieht entgegen Billets find auf allen Zahlstellen und bei den bekannten Vorstandsmitgliedern zu haben. 238/19 Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Wochentags 7 Uhr. Karlstrasse. Nur erstklassige Direktion: J. M. Hütt. Sonntags 5 Uhr. Specialitäten. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung. Graumanns Festsäle, früher Renz, Naunynstraße 27.( 53349* Empfehle meine Säle, 900 Personen faffend( auch mit Bühne), zu allen Festlichkeiten u. Versammlungen. Einige Sonnabende sind noch frei für Vereine. Jeden Sonntag und Donnerstag: Grosser Ball. Alle übrigen Tage steht mein Lokal zu Bersammlungen zur Verfügung. Nordwacht und Maiglöckchen, sowie des Genossen 23. Kiesel Sonnabend, der 5. Januar 1901: frei geworden. ( Potsdam). Kaffeneröffnung 11 hr. Um zahlreichen Besuch bittet Aufang präcise 12 Uhr. 221/7 Eintritt 30 f. Das Komitee. Mittwoch, den 26. Dezember 1900( 2. Weihnachtstelertas), Arbeiter- Bildungsschule. im Konzerthaus Sanssouci, Rottbuserstr. 4a: Matinee veranstaltet von den Parteigenossen. Donnerstag, 27. Dezember( 3. Feiertag), im Lokal ,, Englischer Garten", Alexanderstr. 27c: Vortrag des Fräulein male über: [ 215/15 Karl Marx und seine Lehren. Auftreten der Hoffmannschen Norddeutschen Sänger. Kaffen Eröffnung 11 Uhr. Anfang präcise 12 Uhr. Um zahlreichen Besuch bittet Billet 30 Pf. Programm gratis. Das Komitee. Nach dem Vortrag gemütl. Beisammensein und Tanz. 5/11 Einlass 20 Pf. inkl. Garderobe. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Rixdorf. Zahlstelle Berlin. Am 3. Weihnachtsfeiertag, nachmittags 4 Uhr, bei 2. Keller, Socialdemokr. Verein„ Vorwärts". Grosse Weihnachtsfeier. Parkettbodenleger! Am 1. Weihnachtsfeiertag im großen Saal des Gewerkschaftshauses Weihnachts- Vergnügen, 2. Weihnachts- Feiertag int ,, Apollo- Theater", Hermann Strake Nr. 49: Weihnachts= Vergnügen bestehend aus Konzert, Vorträgen und Kinderbescherung. Nach Vokal- und Instrumental- Konzert dem Konzert: Tanz. Um eine rege Agitation und zahlreiche Beteiligung für dieses Vergnügen ersucht die Kollegen Das Vergnügungskomitee. Achtung! Wilmersdorf. Achtung! Mittwoch, den 26. Dezember( 2. Weihnachts: Feiertag), in Wittes Volksgarten, Berlinerstr. 40: Grosse Matinee unter Mitwirkung des Zither Vereins ,, Einigkeit", des Arbeiter Radfahrer Vereins und der Theater- Gesellschaft Strzelewicz. Rachbeut: Ball. Ball. Anfang nachmittags 4 Uhr. Programm 25 Pfg. Programme find in den Zahlstellen des Vereins zu haben. Der Vorstand. 232/16 beranſtaltet vom Socialdemokratisch. Verein Wilmersdorf. Louis Kellers Festsäle, Auftreten der Gesellschaft Strzelewicz. Anfang 112 Uhr. [ 13/1] Programm 30 Pf. Central- Verband der Maurer Deutschlands. Zahlstelle I Berlin( Putzer). Mittwoch, den 26. Dezember 1900( 2. Weihnachtsfeiertag), vormittags 12 Uhr, Grosse Matinee zum Besten unsrer kranken Kollegen in den Arminhallen, Kommandanten- Straße 20. Um regen Besuch des guten Zwecks halber ersucht Koppenstrasse 29. Heute, Sonntag: Grosser Ball. Neu! Anfang 4 Uhr. 10.1 019/ US11 Diana- Säle Louis Keller. 0740 Neu! Köpnickerstraße Nr. 67/68. Festfäle und Vereinszimmer für Vereine, Versammlungen, Privat: festlichkeiten von 100-1000 Personen, mit Theaterbühne, find noch unent: 135/4 geltlich zu vergeben, auch Sonntags. Meldungen 6-10 Uhr. 4292* Die örtliche Verwaltung. J. A.: Franz Schulz. Die Direktion. Restaurant Feldschlößchen, Wilhelmsruh bei Berlin an der Nordbahn, Station Reinickendorf Nosenthal( Fahrpreis 10 Pf. von Station Vorortbahnhof Schönhauser Allee und Wedding.) Jeden Sonntag großer Ball bei freiem Entree. Saal und gr. Zimmer zu Versammlungen frei. Heinrich Apel. 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Denn grosses Renommé bringt grosse Verantwortung mit sich. Ein reeller Kauf. , Ein Einkauf bei uns"- ist ein solcher, bei welchem der Preis genau der Qualität die Waage hält. Wir halten fest an diesem, ohne uns durch andere scheinbar niedrige Angebote beirren zu lassen, von der Güte unserer Qualität abzugehen. Denn das Notiren niedriger Preise, welche es den Kunden überlässt, auszufinden, dass sie minderwerthige Qualität, schlechte Arbeit und Material repräsentiren, führt nicht zum Erfolg und gewinnt kein Vertrauen. Wir haben durch Offerirung von strict reellen Waaren zu billigsten Preisen, zu welchen gute Qualitäten, gut gemacht, verkauft werden können, ein Welt- Geschäft aufEs gehören zwei Dinge zu einem guten Kauf" Preis und Qualität. gebaut. Man kann sich darauf verlassen, dass Waaren, so wie angegeben und von Sieht man zu viel auf eines dieser beiden Dinge, dann kann man bei ,, einem solcher Qualität und so hergestellt sind, dass sie empfohlen werden können; Preise und billigen Kauf sehr schlecht fahren. Qualität sind auf jedem Gegenstand markirt. RemontoirHerren- Uhren. In Gold von Mk. 27 an. Doppelkapsel von Mk. 35 an. Extra schwer, Form Lentille, guill. oder grav, Mk. 50-75. Bei sämmtlichen Uhren leisten wir schriftlich In 14 Kar. Gold. 585/1000 Reichsstempel. 1 Kapsel von Mk. 30 an, mit Sprungdeckel von Mk. 55 an. 3 goldene Kapseln Mk. 90-500. Specialität: In Silber. 800/1000 Reichsstempel. 2 ciselirte oder glatte Goldränder und Email- Zifferblatt von Mk. 9 an, mit Doppelkapsel von Mk. 13 an. Tula- Silber. Doppel- Kapsel. Cavalier- Façon Mk. 37. Specialität: Repetition- Chronographen Syst. Glashütte und 3 Jahre Garantie für guten für Ingenieure, Aerzte, Sportsmänner RemontoirDamen- Uhren In Gold von 15 Mk. an, m. Sprungdeckel Mk. 25 an. Grand guichet, aparte Email- Decoration, Fondant Zifferblatt Mk. 20-28. Ketten für Herren. Massiv Gold, gesetzlich gestempelt, von Mk. 28 an. Lange Ketten für Damen. DuQuoo 0000 Massiv Gold. gesetzl. gostempelt, v. Mk. 19 an. Ringe. geEcht Gold, gesetzlich stempelt, mit echten Opalen, Perlen, Türkisen und Farb steinen, für Knaben und Mädchen, Mk. 1,50, 2, 3-4. Ebensolche Steine, sehr solid, in reizenden Mustern, für Damen und Herren, Mk. 4, 5, 6, 7, 8, 10-20 etc., mit Edelsteinen 14 Kar. v. Mk. 7 an. Gang. In 14 Kar. Gold. 585/1000 Reichsstempel., etc. etc. Ancre- Lignes Mk. 20-40. In Silber. 2 Goldränder, von Mk. 7-12, Grand guichet und Form bassine Mk. 18-30, schön gravirt, Grand guichet, Form Lentille, mit echten Diamanten decorirt von Mk. 39 an, mit Sprungdeckel, in feiner Gravirung, Emailmalerei, Blumen, Reliefs, Amoretten nach künstlerischen Entwürfen und mit Edelsteinen verziert von Mk. 40-400. In 14 Kar. 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Am Abend zeigt ein weithin sichtbares Lichtmeer von vielen hundert elektrischen Flammen die imposante Front u. gewährt einen bequemen Ueberblick über die ca. 30 m lange Ausstellung von Juwelen ⚫ Goldenen Ringen Ketten Taschenuhren Stand- u. Wanduhren Silbernen u. Alfénide- Schmuck- u. Tafelgeräthen, sowie sämmtlichen in die Gold-, Silber- und Uhren- Branche fallenden Artikeln. Niemand sollte verabsäumen, sich bei Bedarf durch Besichtigung unserer Auslagen zu informiren, denn es bietet dieses Etablissement, wohl das grösste dieser Art, so viel Neues und Sehenswerthes, dass ein jeder Käufer das Passende findet. Die Preise sind billig und fest, und wird Nichtconvenirendes bereitwilligst umgetauscht. In der sich den Verkaufsräumen unmittelbar anschliessenden, durch riesige Glaswände getrennten Fabrik sieht man das Arbeiten der durch zwei elektrische Kraftmotoren betriebenen Maschinen neuester Konstruktion, welche zur Herstellung von Goldschmuckwaaren dienen. Nr. 299. 17. Jabrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 23. Dezember 1900. Lokales. Offene Herzen, offene Hände! " Sicherheit gegen den Bettelstab bei etwaiger Ver- Die göttliche Weltordnung, welche die Proletariermutter trüppelung und Arbeitsunfähigkeit! baren Wunden. Nach Und dabei haben die Herren, welche diesen grausamen zwingt, außer dem Hause zu arbeiten, hat abermals ein Opfer ge Mißbrauch eingeführt und geduldet, wahrscheinlich sehr fordert. Das 1/2 Jahr alte Töchterchen Selma des Arbeiters eingeführt und geduldet, wahrscheinlich sehr Böttcher, Teltowerstr. 31, ist nämlich lebendig verbrannt. Die Behauptung, daß Geben feliger denn Nehmen" sei, darf ruhig geschlafen und mit sanft lächelnder Miene bei ihren Frau Böttcher pflegte, wenn sie auf Arbeit ging, ihre drei Kinder heutzutage vielleicht weniger als je auf allgemeine Zustimmung glänzenden Diners und Soireen die Liebenswürdigen ge- im Alter von 1/2 bis zu 41/2 Jahren stets in die Spielschule zu spielt. Es versteht sich ja ganz von selbst, daß vorsichtige Sparrechnen, aber wenn Weihnachten herannaht, dann kommt dieses Vor einigen wo fie fie sicher geborgen wußte. fchicken, famkeit die erste Regel einer Berwaltung ist, wenn sie nur den Tagen jedoch verschliefen die Eltern die Zeit. Die Frau Bibelwort auch in unsrer Zeit noch, wenigstens vorübergehend, Interessen der Direktoren und Aktionäre zu gute fonnte ihre Kinder nicht mehr hinbringen, wenn sie nicht in weitestem Umfange zur Geltung. Selbst. mancher Knauser, tommt. Kann man sich da wundern, wenn unter solchen und tommen wollte. Sie ließ daher der das Geben längst verlernt zu haben glaubte, fühlt sich dann, zu ähnlichen Umständen die Predigt vom Klaffenbaß begierige zum Waschen zu spät kommen feiner eignen Ueberraschung, weicher gestimmt, greift in den sonst so Ohren findet und zwischen Kapital und Arbeit wirklich eine un- ihre Kinder zu Hause und schloß sie in der Küche ein. fest zugehaltenen Beutel und bringt sein Weihnachtsopfer dar. heilvolle luft entsteht? Jene raffinierten Kontraftsflaufeln einigen Stunden hörte der Zimmermieter von der Küche her ein Weihnachten macht eben allenthalben offene Herzen und werden freilich fortan unmöglich sein. Wer entschädigt aber alle furchtbares Geschrei. Als er eindrang, fand er die kleine Selma jammernd mit brennenden Kleidungsstücken. Er that, was er zum offene, gebefreudige Hände. Die Mär von dem die vertrüppelten Menschen, welche durch dieselben bereits Löschen des Feuers und zur Linderung der Schmerzen thun konnte. ins Elend geraten find? Weihnachtswunder der Heilandsgeburt, die übermorgen von allen Von ganz demselben Standpunkt aus, wie 1869 die Eisen in herbeigerufener Arzt ließ die Verunglückte nach dem KrankenStanzeln verkündet wird, macht nur noch auf wenige gläubige Ge- bahn- Gesellschaften, behandelt heute die Große Berliner ihre haus am ürban bringen, dort starb aber das Kind an ihren furchtmüter den alten Eindruck. Aber das Weihnachtswunder, daß der Angestellten. Allerdings, Betrügereien um die Unfallrente find Schachtel Streichhölzer von einem Schrank heruntergeholt und den Wie der Befund ergab, hatte das Kind eine moderne Kulturmensch das Geben thatsächlich einmal wieder schöner heute nicht mehr möglich. Aber es fragt sich sehr, ob die Aufund befeligender findet als das Nehmen, das vollzieht sich alljährlich bürdung der Entschädigungspflicht bei einem Unfall, wie er sich vor Spiritus to her angezündet. Dabei find offenbar seine Kleider in Brand geraten. aufs neue vor unserm staunenden Auge. einigen Monaten z. B. in der Bergstraße zu Rigdorf ereignet hat, das Leben Zum Tode des Polizeidirektors v. Meerscheidt- Süllefsem Es vollzieht sich nicht nur an dem Einzelnen, sondern des am Ende verkrüppelten und auf die Straße gefeßten Wagenführers dem Anschein nach auch an einer ganzen Gesellschafts- nicht ebenso vollends zur Höllenqual machen muß, wie vor mehr als berichten verschiedene Blätter, daß dieser Beamte wirklich eines #lasse. Die Freude des Gebens wird wirklich ungeschmälert nur 31 Jahren der Gaunerstreich der Eisenbahn- Gesellschaften. Und weiter. natürlichen Todes, nämlich an Herzlähmung gestorben ist. Wer wagt sich heute auszudenken, daß das preußische Ab- Der Verein abstinenter Arbeiter und Arbeiterinnen ersucht dem Bemittelten zu teil, der, wenn er geben will, nicht erst geordnetenhaus, wo man zur Zeit des diesjährigen Streits uns, zu der von uns schon gekennzeichneten Lügennotiz arbeiterzu fragen braucht, ob er auch geben kann. In der ärmeren Beber schneidigen Niedertracht der Großen Berliner Lobeshymnen fang, feindlicher Blätter über den angeblichen Konflikt mit dem völkerung bleibt diese Freude, die ja das Beste am ganzen für die Rechte der bis aufs Blut ausgebeuteten Ane Gewertschaftshause folgende Mitteilung aufzunehmen: Auf Weihnachtsfest ist, vielen Eltern versagt. Aber wenn Weihgestellten eintreten könnte? Man frage den freifinnigen den bekannten Zeitungsflatsch Bezug nehmend, geben wir bekannt, nachten kommt, dann bekennen sich die Besigenden auch als Landtags- Abgeordneten Herrn Dr. Mar Hirsch, der bei dem daß wir Mitglieder des Vereins abstinenter Arbeiter und Klasse zu dem Grundsatz, der in dem eingangs citierten legten Streif die bekannte erbärmliche Rolle gespielt hat, einmal Arbeiterinnen"" in keiner Beziehung zu den in bürgerlichen Blättern Bibelspruch niedergelegt ist. Dann öffnet ihnen die Weihnachts- über den Wechsel der Zeiten, über die zur standalöfesten Vollendung gebrachten Mitteilungen stehen und froh sind, daß diesem Klatsch stimmung auch den Besiglosen gegenüber die Herzen und die Hände, sediebene Verschwisterung des Geldsackparlaments mit den Geldsad- durch Ihre Notiz die Spige genommen ist. Verein abstinenter 1. interessen der großen Unternehmer- Gesellschaften! Arbeiter und Arbeiterinnen. J. A.: W. Miethte, i. Vorf., daß sie hingehen und den Kindern der Armen zu Weih= Charlottenburg, Sophie- Charlottenstr. 29. nachten bescheren. " Offene Herzen, offene Sände!" klingt es aus all' den erbaulichen Ansprachen heraus, durch die Weihnachtsbescherungen für Arme„ verschönt" werden. Aber dazwischen Klingt laut und vernehmlich noch ein andres Wort, das für die meisten dieser Ansprachen geradezu das Leitmotiv bildet: Offene Hände, offene Herzen!" " " Umsonst ist der Tob. Umsonst baut auch der Besitzende den Armenteinen Weihnachtstisch auf. Selbst wenn die Gesinnung, aus der heraus der Einzelne seinen Beitrag spendet, zunächst nur ehrliche und aufrichtige Nächstenliebe ist- an. dem bloßen Bewußtsein, andre erfreut zu haben, lassen sich hinterher doch die wenigsten genügen. Ein bißchen dankbar könnten uns die Leute aber doch sein!" denkt da mancher, und mancher andre spricht es offen aus. Dant, nichts als Dant erwarten die Wohlhabenden für das Weihnachtsopfer, das sie den Armen darbringen aber fie erwarten ihn als klasse. Sie wünschen, daß die Armen nicht bloß die Hände öffnen, sondern auch die Herzen, daß sie sich berföhnlicher stimmen lassen und ihr Elend weiter in Ges buld ertragen. Weihnachten auf den Spreekähnen. Die Schiffer sind auch in diesem Jahre einem Brauche treu geblieben, den sie seit Alters Ein deutsch- japanisches Fest. Herr Kisat Tamai, der Herausher befolgen. Auch auf den Kähnen ist es nämlich üblich, am geber der hier erscheinenden„ Ostasiatischen Blätter", hatte die Weihnachtsfest statt der Tamie sogenannte Pyramiden, reich mit Liebenswürdigkeit, uns in seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied Flitter und Grün verzierte Holzgestelle, zu verwenden, welche weit der deutsch- japanischen Gesellschaft Wa- Doku- Kai zu einer japanisicherer als Bäume aufgestellt werden können und daher weniger schen Weihnachtsfeier einzuladen. Japan, das Land der auffenergefährlich find. Die Aufertiger der Pyramiden haben in diesem gehenden Sonne, das seltsame Inselreich, welches das Wunder Jahre recht befriedigende Geschäfte gemacht, da infolge des freien vollbracht, unfre alternde Kunst neu zu beleben und das dafür ein ein so fragwürdiges Ding wie unfre Fahrwaffers die Schiffahrt noch recht flott geht und im Gegensatz als Dant dafür in Tausch genommen weit sollte dies Land 8 andren Jahren noch in der soweit vorgerückten Jahreszeit viele Stultur in Tausch nicht Tocken? gwar wußten wir nicht recht, wie sich Schiffer hier vor Anker liegen. Polenpolitik. Polizeiliche Haussuchungen haben, wie wir der Weihnachtsfeier und Buddha- Religion zusammenreimen sollten, National- Beitung" entnehmen, in legter Beit. wiederholt bei aber das that unfrer Wißbegierde keinen Eintrag. Ihr zu polnischen Studenten in Berlin und Charlottenburg statt Liebe pußten wir unfre etwas altersgrau gewordenen Schniepel mit gefunden. Die Berufung des Polizeirats 8acher aus Posen, dem Benzin ab es war nämlich Gesellschaftstoilette vorgeschriebendie Ueberwachung der polnisch- nationalen und polnisch- socialistischen und mun ging es dem Chrysantemum- Fest oder einem ähnlichen Bewegung anvertraut ist, nach Berlin, soll mit den Ergebnissen der Märchenbild, das wir uns aus der Geisha- Aufführung angemerkt hatten, entgegen. Wie mochten wir uns im schwarzen Aufputz mur Haussuchungen zusammenhängen. In Sachen Ziethen erläßt Rechtsanwalt Victor Frän! I, unter den farbenfrendigen Söhnen des Ostens ausnehmen? Ach Gott, in unfrem europäischen Hochmut hatten wir die Anhaltstr. 6, Berlin SW., folgende Aufforderung: Wie bekannt, wird in Sachen giethen behauptet, daß im Jahre 1888 bie Giber- japanischen Gastgeber unterschäßt, bedeutend unterschägt, wie wir zu felder Stadtuhren gegen die Bahnhofsuhr um 5 Minuten vor unsrer Schande gestehen müssen. Die Japaner find viel weiter in gingen. Wer nun hierüber Bestimmteres zu bekunden bezw. urkund die Kultur des Abendlandes eingedrungen, als wir je zu befürchten „ Ein bißchen dankbar könnten uns die Leute aber doch sein!" liches Material dafür beizubringen vermag, daß vor allem in der wagten. Sie haben, schrecklich aber wahr, uns Deutschen reinweg Das flingt wie grimmiger Sohn, wenn man sieht, wer sich alles Nacht vom 25. zum 26. Oktober 1883 diese 11hrendifferenz alles abgeguckt, sowohl unsre Feiertagstugend, das himmlische unter den Gebern befindet, und von wem sie den Dank einfordern. vorhanden war, wird gebeten, sich an mich zu wenden. Gemit wie imfer Alltagslafter, die philiströse Gemütlichkeit. Es ging " Da ist ja unser Wirt! ruft erstaunt ein leines Mädchen, während Natürlich werden die Bemühungen für Ziethen nicht bloß in dieser auf dem japanischen Fest beinahe eben so zu, wie auf dem Stiftungsfeft es, den Beschertisch abräumend, einen Unterrock, ein Paar Strümpfe Richtung fortgefegt. Seit meiner Konferenz mit ihm im Zuchthaus eines Bezirksvereins. Die Herren im Frack und weißen Handund etliche Aepfel, Nüsse und Pfefferkuchen in eine große Tasche steckt. Werden sind neue Mitteilungen von wesentlich er schuhen, ein Glas Bier vor sich auf dem langen Tisch, die jungen deutsche Jungfrauen schüchtern und zimperlich, Bedeutung für die Annahme der Wilhelmschen Thäterschaft und Mädchen " Na ja," tuschelt die Mutter, der hat doch die Liste rumgehen lassen den Wert seiner früheren Geständnisse an mich gelangt, welche ich iorgiam behütet von ihren in respektverlangender Korpulena -im Borderhaus; der hat doch auch dafür gesorgt, daß sie Dir strahlenden Müttern. Eine Dame erhebt sich und fingt Guten nun nachprüfe. mitbeschert haben." Das Mädchen sieht, fast erschrocken, zu dem behäbigen Manne hinüber, der da vorn, strahlend vor Vergnügen Die Boss. Stg." bringt folgende Buſchriften:„ Am Mittwoch fuhr von einem deutschen Mitgliede gehalten, flingt in ein Soch auf Herausforderungen des Publikums durch die Große. Abend, gute Nacht", ein Japaner mit stilvoll aufgewirbeltem Eine japanische Rede, Habybart bekomplimentiert sie darauf. und Stolz, die Honneurs machen hilft. Der-?!" Sie fagt es ich in einem Anhängewagen der Linie Zoologischer Garten- Treptow nicht, aber die ungläubige Frage steht ihr deutlich auf dem Gesicht und entbehrte bei der niedrigen Temperatur schmerzlich die wärmen- Se. Majestät den Kaiser von Japan aus, ein Japaner revanchiert geschrieben. Ja, warte mur, du arme, ahnungslose Kleine: derselbe den Polster. Auf eine Anfrage an den Schaffner erklärte dieser, fich, indem er Deutsch radebricht. Eine Tombola, in der außer japanischen Fächern und Lackschalen eine gute deutsche Küchenleiter verlost Mann, der von dem Herrn Pastor eben als„ edler Wohlthäter" ge- die Niffen feien bei dem großen Depotbrand im Sommer verwird, sowie etliche Papierlaternen erinnern entfernt an Ostasien, ungefähr priesen worden ist, zu dem du nachher hübsch hingehen wirst, um ihm brannt und noch nicht wieder erfest!" Ein andrer wie die Regsche Theehandlung in der Leipzigerstraße. Aber mun beging ich die Un= mit einem recht schönen Knig zu danken dieser selbe Mann wird Leser schreibt:„ Am Mittwochabend Ein japanischer Schiverttanz. Herr Doktor Matsumura vorsichtigkeit, von einem in mäßigem Gange befindlichen ench gleich nach den Feiertagen eine Miets steigerung beDann tritt ein japanischer scheren, die dein Weihnachtsgeschenk zehnfach aufwiegt und dem elektrischen Straßenbahnwagen abzuspringen. Ich strauchelte, schwingt zwei Minuten lang einen Säbel und ein Landsmann von hatte mich aber am Wagengriff festgehalten, und es gelang mir, ihm fingt in seltsamen Tönen dazu. Gautler auf. Aber schleunigst bricht sich wieder die europäische eblen Wohlthäter" feinen Beitrag zehnfach wieder einbringt. Und nachdem ich furze Zeit mitgeichleift war, ohne jeden Schaden mich Stultur in einem von Deutschen aufgeführten Dilettantenstück Bahn. wenn ihr dann zu Ostern ins Obdach ziehen müßt, dann vergiß wieder auf den ganz leeren Hinterplaz zu schwingen. Als ich dann Kultur in einem von Deutschen aufgeführten Dilettantenstück Bahn. nicht, dich bei dem Herrn Wirt noch einmal zu bedanken. Du den Schaffner fragte, warum er so ruhig zugesehen hätte, ohne Dann kommt eine echt- denische Kaffeepause und hierauf folgt das weißt doch noch, was der Herr Pastor gesagt hat? Präg' bir's gut halten zu laffen, erwiderte er:„ Das darf ich nicht, mein Herr, erst übliche Tanzkränzchen unter dem Weihnachtsbaum. Das war Japan in Berlin. Klug, berechnend flug sind die ein:„ Offene Herzen. offene Hände- offene Hände, offene Herzen!" wenn er liegt, wird gehalten" so lautet unsre Japaner aber doch in ihrem Heißhunger nach europäischer Kultur. Ihnen selber tam's nicht zu viel werden. Aber ihre beffere Hälfte Ein neuer Sternberg- Prozeß in Sicht. Wie gemel det wird, lassen sie fäuberlich daheim. Keine einzige japanische Dame war Das neueste Attentat der„ Großen Berliner" gegen ihre Angestellten, das in der letzten Sonntagsnummer von foll fich August Sternberg, der vorgestern für seine verbrecherischen auf dem Fest anwesend. uns gebührend gekennzeichnet wurde, findet in der hiesigen Handlungen vom Gericht mit einer Zuchthausstrafe von 2/2 Jahren Feuerbericht. Sonnabendabend wurde die Wehr nach NeanderBresse nur verhältnismäßig geringe Beachtung. Nur wenige belegt wurde, demnächst von neuem vor dem Strafrichter zu verstraße 9 gerufen, wo durch ausgelaufenes Petroleum ein fleiner Blätter tadeln die Direktion, während andre fich damit beantworten haben. Es handelt sich um neue Straffälle von Ladenbrand entstanden war, der schnell beseitigt wurde. Vorher gnügen, ihre 8 weifel an der Richtigkeit der leider ganz derfelben Art, wie diejenigen waren, welche der soeben waren Barnimstraße 14 und Prenzlauer Allee 287 unbedeutende nur zu wahren Mitteilungen au äußern. Eine Anzahl beendeten 88tägigen Verhandlung zu Grunde lagen. Sternberg Wohnungsbrände abzulöschen. Liebigstraße 10 brannte die DachZeitungen gehen aber mit Stillschweigen über den neuesten Streich hielt danach nämlich nicht nur bei der Margarete Fischer seine konstruktion und Kommandantenstraße 31 ein Posten Theer. hinweg, und bekunden dadurch, daß die von der schwerreichen Direktion an armen Arbeitern verübte Verwaltigung ihrem sittlichen Empfinden nicht zu nahe tritt. Die National- Zeitung" gar nimmt ohne Kommentar eine 8uschrift der Direttion auf, in der diese mehr oder weniger offen ihre Machenschaften zugiebt und von der standalösen Bestimmung über die absolute Haftpflicht der Angestellten sagt, daß sie selbstverständlich set. " Da ist denn wohl eine Erinnerung am Blaz, welche zeigt, daß das Gewissen der liberalen Preffe vor einem Menschenalter besser geschäßt war als heute. Damals erregte ein von den Eisenbahn- Attiengesellschaften an den Angestellten verübter Gaunerstreich lebhafte Entrüstung. Im Jahrgang 1869 der„ Gartenlaube" finden wir in Nr. 6 den Fall folgender maßen dargestellt: Instruktion." : fommt es. Aus den Nachbarorten. Plauderſtündchen" ab, sondern er dehnte seine Kundschaft auch auf andre Kupplerinnen aus. Die Verhaftung einer solchen Kupplerin, die dem Sternberg gleichfalls fleine, unentwickelte Mädchen zugeführt Zu der Tötung eines Wachtpostens durch einen Kameraden hat, ist nun erfolgt, und die Ermittlungen haben ergeben, daß es sich bei den Kriegs- Pulvermagazinen zu Nieder Neuendorf, auch hier in mehreren Fällen um Kinder unter 14 Jahren über die wir berichtet, wird noch folgendes mitgeteilt: Der handelte. Es wird sich demnach ein Teil der düsteren Bilder, welche unglückliche Schüße, Grenadier Gille von der 7. Compagnie des ber foeben beendete Sternberg Brozeß gezeigt hat, von neuem an Garde- Grenadier- Regiments Nr. 5, ist in Untersuchungshaft genommen Gerichtsstelle aufrollen.- Frieda Boyba ist nach Erledigung worden. Der Erschossene, Grenadier Mentus, diente, wie der des Sternberg- Prozesses auf Beschluß des Vormundschaftsgerichts andre, im zweiten Jahre und war mit den Wachtinstruktionen vollkommen vertraut. Letztere sind vor einiger Zeit verschärft durch die Kriminalpolizei zwangsweise einer Erziehungs- worden, weil öfters Belästigungen solcher erponierten Wachtposten an st a lt überwiesen worden. Nachdem sie vorgestern abend mit den burch Civilisten begangen waren. Damals wurde das umfangreiche Blümteschen Eheleuten nach Hause gekommen war, nahmen Kriminal- Gelände der Pulvermagazine auch mit einer Umzäunung versehen. Eine recht schamlose Ausbeutung fleißiger Menschen, beamte sie diesen sogleich weg und führten fie in eine Anstalt über. Beide Soldaten standen in der verhängnisvollen Nacht, zu gleicher von der man nicht begreift, wie sie überhaupt hat auf Ob sie von dort gesitteter heimkehren wird? Beit, aber in getrennten Revieren auf Wachtposten. Mentus hatte in der bereits tommen und so lange sich halten können, ist erst vor kurzem Die Beamten der städtischen Kanalisationswerke sollen feinen Bezirk verlassen, um den Kameraden in Die Untersuchung des traurigen von dem Abgeordneten Beder im preußischen Abgeordnetenhause fünftig, mit Ausnahme der Bureaudiener, auf Lebenszeit angestellt geschilderten Art zu hänseln. zur Sprache gebracht und durch Beschluß des Hauses wenigstens und mit Gehaltsaufbefferungen bedacht werden. Vorfalls dreht sich lediglich darum, ob Gille den Umständen für Preußen beseitigt worden. Gewisse Eisenbahn- Gesellschaften Der Centralverein für Arbeitsnachweis in Berlin teilt nach hätte annehmen können, daß er feinen Fremden, sondern Die Wachtinstruktion selbst haben nämlich bisher diejenigen ihrer Beamten, die am häufigsten uns mit, daß vom 1. Januar ab der Arbeitsnachweis für weibliche einen Kameraden vor sich habe. Unglüdsfällen ausgesetzt sind, also ihre Lokomotivführer, Heizer, Schaffner, Bahnwärter, Weichensteller, mur Perfonen fich Müna str. 11, 1. of, Seitenflügel rechts bat er in feiner Weise verlegt. Er bleibt auch bei seiner von Beginn an aufgestellten Behauptung, daß er in der hüpfenden, in gebücter unter der Bedingung angestellt, daß fie tontrattlich auf die 1reppe, befindet. Gestern find die Weihnachtsgelder für die Beamten der Haltung sich nähernden Gestalt, die fich häufig hinter Bäumen und ihnen bei solchen Unglücksfällen zustehenden Entschädigungs- Schumannschaft, Kriminalpolizei und Feuerwehr verteilt Sträuchern verbarg, einen Soldaten nicht erkannt habe. ansprüche verzichteten! Mit Ausnahme der längere Zeit trank und außer Dienst Die Gräfin v. Schlieben, die, wie gemeldet, fürzlich zum Um diese Schnödigkeit in ihrem ganzen Umfange zu würdigen, muß man bedenten, wie streng es eintretendenfalls mit geweſenen Mannschaften erhielten die jüngeren Feuermänner je zweitenmale unter dem Verdachte, ihre Villa in Stegliz in Brand 9 Mt., die älteren 12 Mt., die Oberfeuermänner 18 Mt., die Schuß gesezt zu haben, verhaftet wurde, ist wieder in Freiheit gesetzt der Verantwortlichkeit der genannten Beamten genommen wird, wie hoch sich bei den Eisenbahnen die Ein- leute 20 Mt. und die Wachtmeister 28 Mt. bezw. 45 wt. Das Polizei- Präsidium teilt mit, daß der Lebensversicherungs- Schaukastendiebe haben in der letzten Zeit in Charlottenburg nahmen der höheren Verwaltungsämter be= Laufen und wie erbärmlich gering im Etat einer gesellschaft Prometheus hierselbst auf Urteil des Oberver vieder in großem Umfange ihr Unwesen getrieben. In wenigen Eisenbahn Gesellschaft die Summen find, um welche es waltungsgerichts die Konzession zum Abschluß von Versicherungen Tagen wurden 18 Einbrüche der Kriminalpolizei gemeldet, 8 an Die General- Versammlung, welche einem Tage. In der vorletzten und letzten Nacht erbrachen die Spitzfich zur ehrlichen Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften endgiltig entzogen worden ist. Auf gehandelt hätte. seiten der Gewinnsucht und des die Liquidation zu beschließen hat, ist am 29. Dezember, vormittags buben die Schaukasten der Gold- und Silberwarenhandlung von Mitglieder, Schreiber in der Scharrenstraße und des Uhrmachers Kunstmann in Luxuriösen Wohllebens also ein erspartes Viertelprozent, 11 Uhr im Königgräßer Garten, Königgrägerstr. 11. ein durch Umgebung des Gesezes schlau herausgeflügeltes welche daran teilnehmen wollen, haben sich mit ihrer Police eine der Waldstraße. Dort erbeuteten sie 32 silberne Herren- RemontoirMehr von einigen Groschen, auf der andren Seite bei mühevollem, Stunde vorher im Gesellschaftshaus, Königgrägerstraße 70 II, zu uhren und 18 Ketten im Werte von 800 Mart, hier 4 silberne Herren- Cylinderremontoiruhren, mehrere Ankeruhren und Retten. allen Unbilden und Gefahren ausgesetzten Berufe nicht einmal melden. 0 worden. worden. Beim Einschlagen der Scheibe an dem Schreiberschen Rasten verlegten| Aufnahme neuer Mitglieder: Abgus II", Schulz, Söchstestraße 30. sie sich. Ede. " 1 " " Fidele Kolonisten", Klinge, Kolonieftr. 137. Blaue Schleife", Dembirfi, Görlizerstr. 52." Grüne Linde", Rosseda, Drontheimerstr. 1a. Verhaftet wurde in Potsdam der ehemalige Bankier Eduard Eintracht II", Diez, Landsberger Allee 76/77. Balmerio", Päsold, Mertens, der schon wiederholt in unliebsamer Weise von sich Prenzlauer Allee 43. Wiedersehn", Weber, Neu- Weißensee, Friedrich reden gemacht hat. Er war vor einiger Zeit wegen Urkunden- ftraße 35. Vorwärts II", Wälisch, Adalbertstr. 4. Gemütlichteit IV", fälschung zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt worden, Drüder, Lichtenberg, Dorfstr. 41. Fliederduft II", Waclawiac, Frant deren Verbüßung er sich bisher unter allerlei Vorwänden zu ent- furter Allee 150. Blaue Wolfe II", Kienast. Zorndorfer- und LöwestraßenMeri Freundschaft Vorwärts", Bugge, Kastanienallee 95/96. ziehen wußte. Nunmehr wurde er von seinem Geschickt ereilt, als er gerade im Begriff stand, eine Reise anzutreten. Man brachte Mertens faner", Schmat, Landsberger Allee 36. Central- Raucherbund. Zuschriften an Mar Koch, Rirdorf, Hermannzunächst gefesselt nach dem Polizeigefängnis, von wo aus er später straße 34.- Montag. Maiglöckchen", Schöneberg, Lehmann, Gleditschstr. 19. in sicherer Begleitung der betreffenden Strafanstalt zugeführt wurde. Heiterfeit", Schöneberg, Lewrenz, Gleditschstr. 2. Blaue Wolfe" Ein Gerücht, das seine Verhaftung mit der Affaire der Preußischen Potsdam, Küsel, Victoriastr. 54." Fidele Raucher", Potsdam, Buftfe, Hypothekenbank in Verbindung brachte, ist unrichtig; Mertens stand Spandauerstr. 25. Maiglöckchen", Potsdam, Plage, Kommunikation IV. dieser Bank ganz fern. " Freunde", Potsdam, Wwe. Meier, Schottstr. 4. ,, Kap der guten Hoffnung", Moabit, Sauer, Wilhelmshavenerstr. 57. Arbeiter Turnerbund. Sonntag: Turno. Fichte", Lichtenberg, Restaurant 3um Fürsten Wolfgang"( Inhaber P. Müller), Weißenseeer Weg; jeden Sonntag von 3 Uhr an volksthümliches Turnen. Montag: Fichte" von Berlin, abends 8-10 Uhr, 2. Damen- Abteilung, Aderstr. 67.; 7. Lehrlings- Abt., Wasserthorstr. 31. Turnerschaft des Vereins Nereus", 2. Lehrlings- Abteilung abends 8 bis 10 Uhr Dieffenbachstr. 51. Arbeiter Schwimmerbund. Montag: Schwimmkl.„ Vorwärts", Damen- Abt., abends 7 Uhr, Voltsbadeanstalt, Schillingsbrücke. Schwimm flub Nord", Damen- Abt., abends 7 Uhr, Voltsbadeanstalt Moabit, Turm straße 85 a. Das Untersuchungsverfahren gegen den untreuen Steuertassen Buchhalter Wolny zu Spandau, das schon abgeschloffen gewesen zu sein schien, wird jetzt vom Amtsgericht Spandau wieder weiter betrieben. Turnb. W., der bereits nach dem Landgerichtsgefängnis in Moabit gebracht war, ist jetzt wieder nach dem Spandauer Gerichtsgefängnis zurüdtransportiert worden. Wie ver lautet, soll sich das Verfahren noch auf andre bisher unbekannt ge bliebene Veruntreuungen erstreden. Versammlungen. Wochen Spielplan. In dem Bericht über die Versammlung des Wahlvereins IV( Süd- Ost) vom 18. Dezember ist unter Vereinsangelegenheiten dadurch ein Fehler entstanden, daß ein Saz fortgelassen wurde. Es muß da heißen: Petereit stellt den Antrag, der Vorstand möge einen Vortrag herbeiführen über das Thema: Wie erziehe ich als zielbewußter Arbeiter meine Kinder?" Dieser Schauspiel: Der Compagnon Vortrag soll aber nicht in dem System des Past. Göhre gehalten werden. Vereinskalender. " Oeffentliche Bibliothek und Lesehalle zu unentgeltlicher Be: nukung für jedermann. Berlin, Alexandrinenstr. 26, Gartenhaus. Geöffnet werftäglich von 51/ 2-10 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 9-1 und 3-6 Uhr. Reichhaltige Bibliothek und nahezu 400 Zeitungen und Zeitschriften jeder Art und Richtung. 1 Sonntag. Berliner Gesang, Turn: und gesellige Vereine. Privat- Theatergesellschaft Alpenrose", nachmittags 4 Uhr, Schmidt, PrinzenAllee 33. Vergnügungsverein Allemania", 6 Uhr, Englischer Hof ,. Neue Roßstr. 3. Gefelliger Verein Reganie", 61/2 Uhr, Schwedterstraße 17. Freie Sänger Vereinigung" Fadel", Tolksdorf, Görlitzerstr. 58. Montag. Gefangverein Nord- Melodia", F. Mierte, Schönhauser Allee 101. Verein der Bierabzieher Berlins. Jeden Sonntag nach dem 1. und 15., nachmittags von 2 Uhr ab bei Ladewig, Kommandantenstr. 65. Allgemeine Familien- Sterbe- Raffe. Heute Zahltag Ackerstr. 123 bei Diede und Mariannenstr. 48 bei Liebehenschel von 3-6 Uhr. Witterungsübersicht vom 22. Dezember 1900, morgens 8 Uhr. Stationen stand min. Barometer WindSwinemde. 758 3 760 S Hamburg Berlin, 7612 Franff./m. 764 S München 768 23 Wien richtung Windstärke Wetter 5 wolfig 4wolkig 3hlb. bed. 4 Regen 5 heiter 769 WSW 1Nebel Temp. n. C. 5°. 4° R. Stationen Barometerfland mm Windrichtung Windstärke 5 Haparanda 725 Still 7 Betersburg 4 Cort 6 Aberdeen 2 Paris: -2 765 NM 1817 Wetter bebedt 2wolt ig Tholl Tentp. n. 6. 11A1° 6.= 4° R. Wetter- Prognose für Sonntag, den 23. Dezember 1900. Etwas fälter, vielfach heiter, zeitweise woltig bei mäßigen füblichen Winden, feine erheblichen Niederschläge. Berliner Wetterbureau. Mittwoch 26. Freitag 28. Der Compagnon Faust. Nachm.: Narciß. Nachin: Die Fledermaus Nachm.: Wie Wie Kl.- Else das Wie Kl.- Else das Nun.: W. Kt.- Else Klein- Else das Christt. such. ging Christt. such. ging Christt. such. ging Christt. such. ging Michael Kramer Michael Kramer Sonntag 23. Montag 24. Dienstag 25. Donnerstag. 27. Opernhaus Fra Diavolo Geschlossen Lohengrin Ter Barbier von Bagdad Die roten Schuhe Die Meistersinger von Nürnberg Die Afrikanerin Geschlossen haus Agnes Bernauer Der Compagnon Der wilde Reutlingen Neue Oper ( Kroll) Deutsches Theater Wie Klein- Else das Christkind fuchen ging Michael Kramer Geschlossen Geschlossen Berliner Theater. Die beiden Leonoren Geschlossen Geschlossen Nachm.: Leffing Theater Johannisfeuer Nachm.: Der Rosenmontag Probefandidat Nachm. Fauft Sonnabend 29. Der Ring des Nibelungen Das Rheingold Maria Stuart Sonntag 30. Der Ring des Nibelungen Die Walküre Der Compagnon D. Tochter d. Er. Nu.: W. Kl. Else Ehriftt. such. ging Michael Kramer Nachm.: Der Probekandidat D. streng. Herren D. beid. Leonoren Rmt.: Habatut im N.: Habakuk im Wetterhäuschen Wetterhäuschen Michael Kramer Rosenmontag Die beiden Leonoren Nachm.: Die verjunfene Glode Ueber unsre Straft Die beiden Frauenherrschaft Nachm.: Leonoren. Nut.:Nm.: Habakuk im Maria Stuart Die Räuber Wetterhäuschen Flachsmann als Flachsm. als Erz. Erzieher N.: Der Pfarrer Flachsmann als Johannisfener Wie die Blätter Flachsmann als Grzieher Nm.: Die Ehre von Kirchfeld Bettelstudent Hoffmanns Der Zigeuner: Romeo u. Julia Bar und Nachm.: Erzählungen baron Nachm.: Dreftie Zichmermanu M.: Sneewittchent Die Maschinenbauer Die Tochter des Herrn Fabricius Arbeiter- Sängerbund Berlins und der Umgegend. Erster Vorfizzender: Rich. Thate, Schöneberg, Grunewaldstr. 99. Erster Kassierer: Seikrit, Fidicinstraße 16. Alle Aenderungen im Bereinskalender sind zu richten an Otto Rasche, Reichenbergerstr. 115a. Montag, abends 9-11 Uhr, Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder." Bukunft I", Steglit, Kaiserhallen, Albrechtstr. 130." Harmonie II", Schulz, Höchste Theater des Romeo u. Julia Sneewittchen Die weiße Dame Nachm.: Undine N.: Sneewittchen. d. Aeschylos ftraße 30." Tonblüte", Hentschel, Lübbenerstr. 18. ,, Liedesfreiheit II", Strausberg, Magnus, Wilhelmstraße. ,, Solidarität I", Meißner, Benthstraße 10. Berliner Damenchor Harmonie", Rosin, Schönholzerstr. 42. Vorwärts III", Friedrichsfelde, Haberland, Wilhelmstraße. Concordia", Lier, Alte Jakobstr. 119. Liedeslust III", Alt- Glienice, Saß, Grünauer: Ein Vorwärts IX", Charlottenburg, Beier, Wallstr. 94. straße 19 a. tracht I", Nieder- Schöneweide, Strecker, Grünauerstraße 5. Männerchor Osten", Kobus, Rigaerstraße. Freya I"( gent. Chor) Rosenthalerstr. 57. Freie Brüder", Rittig, Koppenstr. 47. Alpenblume", Weißenfee, Sturm, Lothringerstr. 33. Unverzagt I, Schmidt, Stalizzerstr. 51/52. Arbeiter- Raucherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen im Vereinskalender sind zu richten an Albert Riebetrau, Berlin, Putbuser straße 44, 4 Treppen. Montag, abds. von 9-11 Uhr: Klub- Abend und Allen Freunden und Bekannten die betrübende Mitteilung, daß meine liebe Frau 17236 Anna Gohlke, geb. Baumgarten, am 20. d., 2 Uhr, uach furzem, schweren Leiden sanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet am 23. d. nachm. 2 Uhr, von dem Markus- Kirchhof ( Wilhelmsberg) aus statt. Der trauernde Gatte Oskar Gohlke, Grüneriveg 99. Hierdurch sage ich allen Freunden und Bekannten sowie dem Verein der Teppich und Linoleumleger und den Kollegen von Quantmeyer u. Gide und der Vertretung des Berliner Raucherbunds für die rege Beteili gung bei der Beerdigung meines lieben Manns Robert Neumann meinen herzlichen Dank. 16845 Die trauernde Witwe nebst Kindern und Vater. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn und Bruder Paul Brandt -1 " Westens Schiller: Theater Belle Alliance: Die Maschinenbauer Die Bassionsspieler b. Theater Oberammergau Geschlossen Geschlossen Die Ehre Die Welt, in der D. Glück i. Winkel Nm.: Ephraims man s. langweilt N.: D. Tochter d. Breite N.: MariaStuart Herrn Fabricius) D. Passionssp.| Der Dorfbader| Der Dorfbader Nachm.: Nachm.: Almenr. Nachm.: Der Geigenmacher und Edelweiß Prozeßhanst い Erzieher Die Welt, in der man f. langweilt Rmt.: Wilh. Tell Der Dorfüader Der Dorfbader Der Dorfbader Ständiges Repertoire: Residenz- Theater. Alle Abende: Die Dame von Marim. Secessions Bühne. Alle Abende: Der Leibalte. Thalia Theater. Alle Abende: Amor von heute. Central Theater. Alle Abende: Die Schöne von New York. Friedrich Wilhelm: städtisches Theater. Alle Abende: Tata: Toto. Carl Weiß Theater. Alle Abende: Der Herenmeister vom Teufelssee. Die falte Hand. Luisen Montag: Geschlossen. Apollo Theater. Alle Abende: Fräulein Loreley. Metropol Theater. Alle Abende: Eine tolle Nacht. Theater. Alle Abende: Roland von Berlin. Centralverband der Maurer 2c. Zahlstellen Berlins und Umgegend. Bureau: Engel Ufer Nr. 15 Zimmer 29. Telephon: Amit VII. 4289. Geöffnet an den Wochentagen von früh 8-1 Uhr und nachm. 3-7 Uhr. Unsern Mitgliedern zur Kenntnis, daß das Bureau am Montag, den 24. Dezember, von nachmittags 1 Uhr ab geschlossen ist. Am Donnerstag, den 27., und Montag, den 31. Dezember, bleibt das Bureau von 1 Uhr mittags ab geschlossen. 190/20 Die Verbandsleitung. Achtung, Krankenkassen! Die Formulare zu den alljährlich an die Aufsichtsbehörde ein: zureichenden Jahres Rechnungsabschlüssen der Orts, Betriebs, Innungs- und Freien Hilfs- Krankenkassen sind bei uns jetzt schon zum billigen Preise von 20 Pf. pra Exemplar abzugeben. Bestellungen werden auch gegen Einsendung von Briefmarken effeftuiert. G. Witzel, Buchdruckerei, 16816 im Alter von 14 Jahren ant 22. De Jul. Michow, 6. Griebrichitr. 6. zember nach langen, schweren Leiden Erstes Geschäft v. Belle- Allianceplatz. gestorben ist. 17226 Friz Brandt u. Frau nebst Sohn. Die Beerdigung findet Dienstag, den 25. Dezember, nachm. 23/4 Uhr, von der Leichenhalle des Thomas: Kirchhofs, Hermannstraße aus statt. Beerdigungsverein Berliner Bimmerlente. Am 20. b. M. starb unser Mitglied, der Zimmerer gere August Thimm. Die Beerdigung findet Montag, den 24., nachmittags 2 Uhr, vom Trauer: haufe, Stettinerstr. 18, aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht 16986 Der Vorstand. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß mein Vater, der Puter Ludwig Kohl, amt 19. 6. M. nach siebenjähriger Krankheit gestorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 23. d. M. nachmittags 2 Uhr, auf dem Kirchhof der Zionsgemeinde in Nieder- Schön hausen statt. 17036 Die hinterbliebene Familie. Otto Kohl. Centralverband der Maurer Deutschlands( 3ahlft. I), Puter. Den Kollegen und den Mitgliedern des Gesangvereins zur Nachricht, daß der Kollege Christian Kohl am 21. Dezember gestorben ist. Die Beerdigung findet Dienstag ( 1. Feiertag) nachmittag 3 Uhr von der Leichenhalle der Sophien= Ge meinde, Freienwalderstraße( Gefund brunnen), aus statt. 135/5 Umt rege Beteiligung der Kollegen J. A.: Franz Schulz. bittet Die örtliche Verwaltung: Cigarren 156312 gut und träftig a Stück 5 und 6 Pf. empfiehlt Freunden und Bekannten M. Könkow, Danzigerstr. 97. OP J.MICHOW. Friedrichsic mit Berlin SW., Auf meine, Staatspreis, diversen goldenen und silbernen Medaillen ausgezeichn. Brunnenstr. 164. Fordert für Mark 1,50 die Flasche von 1/4 Ko. Inhalt. Aerztlich erprobt und empfohlen. 34/ 18* felbstgezüchtet. Sarzer Fortuna- Haematogen Hohl und Klingel. roller mache ich auch in diesem Jahre ganz besonders aufmerksam. Liederpfeifende Dom pfaffen. Große Aus: wahl gut sprechender Grau und Grün: Papageien. In- und ausländische Vögel. Alle Arten Vogelkäfige und Aquarien. Spec.: Bestes doppelt gereinigtes Vogelfutter. Solide Preise, Vorzüglich. Stärkungsmittel f. Bleichsüchtige, Blutarme, Reconvalescenten, schwächliche, zurückgebliebene Kinder etc. Zu haben in allen Apotheken und Droguerlen; wo nicht erhältlich ab Fabrik pharmaceut. 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Zum politischen System der Agrarier gehört eS. den Gegensatz von Stadt und Land zu betonen, alles Gute, Crhaltenswerte, der Förderung Würdige, den Staat Erhaltende, die Zukunft der Nation Garantierende, in Zufluchtsstätte von Ehre und Sittsam- keit. die Wurzeln unsrer politischen, wirtschaftlichen und militärischen Macht nach dem Lande zu verlegen und auf die Städte als die Heimstätten des Lasters und der Sittenlosigkeit, des Verbrechens, des militäruntauglichen,»serophulösen Gesindels" hinzuweisen. Dah das Land von den Agrariern al» die Zufluchtsstätte der Königs- treue, de« Patriotismus und der Gottesfurcht ebenso gerühmt wie die Städte als die Brutstätten des UnisturzeS und der Gottlofig- keit verdammt werden, gehört zum System. Ein sein Handwerk halbweg» verstehender Kreisblatt-Redacteur kann mit dieser An- Weisung zur vollsten Zufriedenheit deS Herrn Landrats und der Rittergutsbesitzer sein Blattchen zusammenkleistern. Was schert sich auch der KreiSblatt-Leser um Thatsochen, um Prüfung der ihm vorgesetzten politischen Nahrung; er glaubt all die agrarische und offiziöse Weisheit und bleibt deshalb die Stütze unsrer herrlichen Ordnung; für ihn giebt e» keine Statistik, keine Nachprüfung dessen, was Grotz- vater schon glaubte. Die agrarischen Theorien vom Lande, dem Reiche des Lichts und der Stadt, dem Herrschaftsgebiete de» Teufels stehen mit allen statistischen Feststellungen im Widerspruche. Licht und Schatten ist nicht so gleichmäßig auf der Welt verteilt. wie e» in den Organen de« Bunds der Landwirte dargestellt wird. Prüft man an der Hand der Statistik die Berhältnifle in Stadt und Land, so erfährt man, daß die Meineide aus dem Lande häufiger find al« in den Jndustriebezirken, daß auf dem Lande die RoheitS- verbrechen zu Haufe sind, daß die vielgerühmte Sittlichkeit auf dem Lande selbst nach dem sicherlich nicht voreingenommenen Urteil evangelischer Pastoren keinen Anlaß hat, über die Unsittlichkeit in den Städten zu empören. In emem Staatswesen wie Preußen-Deutschland. wo die Jnter- essen der regierenden Kreise aufs allerengste denen des Militarismus verknüpft find, mußte den Agrariern in der Zeit der machtvollsten Entwicklung deS Lands zum Industriestaat außerordentlich viel an dem Nachweis liegen, daß die militärische Stellung des Deutscheu Reichs aufs engste verknüpft istmit dem größtmöglichenSchutze der landwirtschaftlichen Interessen. Lange Zeit hat man gedankenlos den Satz nachgebetet, daß die Städte die Bevölkerung degenerieren, daß auf dem Lande aber die Volkskraft immer von neuem gestärtt werde, es giebt heute noch so manchen, der ernstlich glauben mag. daß die preußische Armee eigentlich nur aus den«pommerschen Grenadieren" bestehe. Wir wissen eben bedeutend mehr über die ungünstigen Lebens-, Woh- nungS-, ErnährungSverhälwisie der städtischen Bevölkerung al« der ländlichen; mit der Zeit freilich ift unS nun so manches bekannt geworden über die Ausbeutung, Unterernährung der Landarbeiter, über ihre beklagenswerten Wohnungsverhältnisse und die sonstigen sehr un- «rfteultchen Daseinsbedingungen. Sicherlich ist die Lust auf dem Lande— aber nicht in den ländlichen Wohnungen— besser al« die in den Straßen der Stadt, aber von Luft allein kann man nicht leben. Da« Märchen von den unerschöpflichen Rekrutierungsgebieten in den rein ländlichen Bezirken deS Reichs läßt sich zum tiefsten Schmerze der Agrarier nicht mehr aufrechterhalten, es ist ein Wer- dienst Hugo Brentanos dieses für und in gewissen Kreisen so wertvolle Argument in seiner Nichtigkeit nachgewiesen zu haben. Er hat auf Grund reichen Materials eine verneinende Antwort gegeben auf die Frage:„Gefährdet die Entwicklung Deutsch- landS vom überwiegenden Agrarstaat zum überwiegenden Industrie- staat die Wehrfähigkeit deS Deutschen Reichs". Die Entscheidung über diese Frage ist für die Zurückweisung so mancher agrarischer Beweisführung wichtig, sie ist auch bedeutungsvoll für den Kampf gegen die fortwährenden Heeresvermehrungen vor allem im Hinblick auf die der unsrigen entgegengesetzten Entwicklung der Bevölkerung in Frankreich. Brentano hat bewiesen, daß die Gegenden mit überwiegend nicht agrarischer Bevölkerung die größere Rekrutenzahl liefern, daß die Meinungen RousseauS, Justus MöserS, auch noch Ernst Engels von der bedeutend höheren Bedeutung der Landwirtschast treibenden Bevölkerung für das HeereS- Ersatzgeschäft heute nicht mehr haltbar sind. Es steht auch lange nicht mehr fest, sondern eS ist da« Gegenteil derftüheren Behauptung nachweisbar, daß die Städte ohne Zuzug auS den ländlichen Bezirken zurückgehen würden. Dr. KuczynSki bat den die alte Theorie umwerfenden Nachweis erbracht, daß die Sterblichkeit der in Berlin Geborenen nicht größer ist als die der nach Berlin Zugewanderten, für München ist ein ständiges Sinken der Sterbeziffern(1870-75: 40,4— 1891 ff.: 28,6) nach- gewiesen; für London und für die andren englischen Städte mit mehr al« 20 000 Einwohnern ist seit 1801 nachgewiesen, daß der natürliche Zuwachs größer ist, als der durch Zuwanderung, und wa» noch merkwürdiger ist, das Verhältnis der natürlichen Bevölke- rungSzunahme ist für London weit günstiger als für die andren Groß- städte, in Frankreich liefern die dichtest bevölkerten industriereichen Departements mit Einschluß von Paris nicht nur, wie selbstverständlich, absolut, sondern auch relativ weit mehr taugliche Rekruten, als die rein landwirtschaftlichen, am wenigsten dichtbevölkerten Departements. In Bayern wurden von je 1000 endgültig abgefertigten Rekruten 492 ausgehoben, einschließlich der Freiwilligen 508, auS der Landwirtschast 497, mit den Freiwilligen 503; aus der Industrie hingegen 520, mit den Freiwilligen sogar 535; auS dem Handel 433 beziehungsweise 462. Ein Untauglicher kam in der Industrie erst aus 14 endgültig Abgefertigte, in der Landwirtschaft schon auf 12. im Handel auf 11. Das Gesamt- ergebniS der Brentano-Kuczynskischen Untersuchungen ist, daß eine erheblich höhere Tauglichkeit der landwirtschaftlichen Bevölkerung nicht nachgewiesen werden konnte. Wer sich für diese Frage im allgemeinen oder speciell mit Rück- sich auf die in der nächsten Zeit hosientlich zu hellen Flammen auf- lodernden Kämpfe gegen das Agrariertum interessiert, wer die Ab- wehr der einen agrarischen Beweisführung kennen lernen will, dem sei die hier angezeigte Schrift bestens empfohlen.— n. Ludwig Woltmann, Dr. med. et phil., Pilgerfahrt. Skizzen au« Palästina. Solingen 1900. Duick und Verlag der Ge- nossenfchaftS-Buchdruckerei.— Preis 75 Pf. Die vorliegende„Pilgerfahrt" besteht auS den Reiseskizzen, die daS, was der Verfasser während einer dreimonatlichen Orientfahrt erlebt und gesehen hat, in anschaulicher Art angenehm lesbar wiederzugeben versuchen. Nach des Verfassers eignen Worten geht ihre Absicht aber darüber hinaus, dahin, die Person und die Ideen deS Nazareners uns menschlich und natürlich näher zu bringen und durch landschaftliche Schilderungen die reale Naturwahrheit der Schau- Plätze darzuthun, die der neutestamentarischen Erzählungen zu Gumde liegen. Wenn auch, ohne demVerfasser dadurch sonst nahe zu treten, billig bezweifelt werde» kann, daß ihm diese weitere und größere Arbeit in dem gegebenen Rahmen überhaupt gelinge» konnte, so soll doch anerkennend hervorgehoben werden, daß sich in dem schönen Büchlein neben den bloßen Reise-Schilherungen eine Menge von historischen, psycho- logischen und religiösen Bemerkungen finden, die es durchaus übe» die gewöhnliche Art der heutigen Reise-Litteratur emporheben. So dienen diese Skizzen denn auch nicht nur zur heiteren Unter- Haltung, sondern auch zur Belehrung und ernsteren Anregung, und sie eignen sich dadurch in besonderem Maße bei dem bevorstehenden Weihnachtsfeste als Geschenk für Jung und Alt, wenn neben Herz und Gemüt auch der Verstand sein Teil dargebracht erhalte» soll. M. Gr. Iwan K. Drenkoff, Dr. phil., Die S t eu er v erh ä lt nisse Bulgariens.— Jena, 1900. Verlag von Gustav Fischer. VIII. 146 S. Preis: 3 Mark. Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, die Steuerverhältniste Buk« garienS in ihrer geschichtlichen Entwicklung und in ihrem gegen- wärtigen Zustande zu erörtern. Man sollte erwarten, daß diese Abficht von einem Bulgaren unter Benutzung deS amtlichen Original« Materials, wie Finanzgesetzgebung nebst ihrer Begründung, Protokolle der Volksvertretung, Budget zc., nicht allzu schwer und doch nützlich auS« zuführen sei. DaS Drenkoffsche Büchlein befriedigt indes sehr wenig. Entschuldigen mag, wenn daS hier überhaupt als Entschuldigung gelten dürfte, die mangelhafte logische Beherrschung der deutschen Sprache. Schließlich ist diese doch noch etwas mehr wie ein bloßes Aneinanderreihen von grammatisch und orthographisch richtigen Wörtern. So kommt es, daß man mitunter nicht weiß, ob gewisse Unrichtigkeiten vor allem theoretischer Natur der mangelhaften Beherrschung deS logischen Ausdrucks in deutscher Sprache oder der mangelhaften Beherrschung und Kenntnis der Sache selbst entspringen; besonders fällt dies in die Augen bei der Er« örteruug der indirekten Steuern, ihrer Bedeutung und Wichtigkeit für den bulgarischen Staatshaushalt und der principiellen Stellung deS Autors hierzu; auch in andren Fragen, z. B. der Aufgabe des Staats hinsichtlich des Selbsterwerbs als Unternehmer, der Verstaatlichung privatkapitalistischer Betriebe u. dergl. weiß man wiederholt nicht, woran man bei dem Autor ist. Was nun die bloßen Thatsachen selbst betrifft, die Drenkoff in immerhin sehr dankenswerter Art hier zusammengetragen hat, so geben sie das Bild eines Staates, der noch in den Anfängen einer ausgebildete» kapitalistischen Wirtschaftsordnung stehend, und unter den traurigsten politischen und socialen Verhältnissen unter der Ab« hängigkeit von der Türkei im besondren als Spielball größerer Gewalten leidend— mit den Plumpesten Mitteln steucrfiskalischer Art eine Ausbeutung seiner Unterthanen ausübt, wie sie in ihrer Kraßheit wenig gleichwertige Beispiele hat. Trotz dieser krassesten Ausbeutung, deren Verhüllung dankenswerterweise von keiner Seite versucht wird, oder zum Teil gerade deswegen hat Bulgarien unter einer chronischen Finanznot zu leiden, unter dauernden Schwankungen und DeficitS des Staatshaushalt«. Hauptgrund: absolute VerständniSlosigkeit der Regierung für den causalen Zusammenhang zwischen der Finanz Wirtschaft und der Volks Wirtschaft in der bürgerlich-kapitalistischen Ordnung der Dinge. Wer sich für die Einzelheiten interessiert, dem kann die Drenkoffsche Arbeit lediglich ihres Materials wegen immerhin empfohlen werden. hl. Gr. Eisenbahn- Unglücksfälle. Di«»Zeitung deS Verein« deutscher Eisenbahn- Verwaltungen" brachte in Nr. 90 eine Darstellung deS Hergang« bei dem furchtbaren Eisenbahnunglück am 8. November bei O f f e n b a ch. Sie ist von einem Oberbeamten der Direktion Frankfurt mit dienstlicher Ermächtigung verfaßt, trägt also amt- l i ch e n Charakter. Der Thatbestand wird darin erschöpfend geschildert und die wichtige Frage nach den Ursachen des Unfalls für die Zukunft wenig beruhigend dahin beantwortet: daß keinem der beteiligten Beamten ein Verschulden treffe, daß die bestehenden Einrichtungen ebenfalls «inwandsfrei seien und daher auch nicht die Verwaltung ver- antwortlich gemacht werden könne, daß vielmehr der Zusammenstoß lediglich durch„eine Verkettung unglückltcher Um« stände' herbeigeführt sei. Diese Behauptungen bedeuten die denkbar ärgste Vergewaltigung der Thatsachen. Gerade wenn keinem Beamten eine Schuld bei- gemessen werden kann, wenn alle instruktionsmäßig ge- handelt haben, so trifft die Eisenbahnverwaltung die Schuld in ihrer ganzen Wucht. Ist eS denn das erste Mal. daß ein Führer wegen Nebel, Regen oder Schneegestöber die Signale nicht rechtzeitig erkennen konnte? Weiß man nicht, daß bei solchem Wetter die Führer aller Züge mit hohen Fahrgeschwindigkeiten lediglich auf.Gut Glück" draußen auf der Strecke fahren? Die gewaltige Entwicklung des Verkehrs in den letzten fünf Jahren hat die Ausnützung deS zur Verfügung stehenden Materials an Menschen wie an Dingen auf die Spitze getrieben. Die Leistnngs- fähigkeit hat die äußerste Grenze überslbritten. Gleisnetz, Bahnhöfe, Wagenpark. Maschinen. Personal, alles ist stets bis zum äußersten angestrengt, eine Kraftreserve für den letzten äußersten Fall giebt eS nicht, seit Jahren versagt zu Zeiten des Hochdruckverkehrs— während der Reisezeit im Sonimer und im Winter, wenn die Schiffahrt ein- gestellt wird— das Getriebe völlig. Die äußeren Zeichen sind die vielen Unfälle und der chronische Wagenmangel. Die Zugfolge wird immer dichter, die Fahrgeschwindigkeit steigert sich von einer Fahrplan- Periode zur andern; die Belastung der Züge stellt immer höhere Ansprüche, verursacht dem Stations« und Fahrpersonal immer schwerere Arbeit; dabei fehlt eS überall an dem notwendigsten Personal, daß da» vorhandene ausgenutzt werden muß bis zum Zusammenbrechen. Nicht genug damit. Die Verwaltung trifft noch schwerere Schuld! Jeder Eingeweihte weiß, daß daS jetzige Signalsystem dollständig ungenügend ist. Wohl sind Signale über Signale aus- gestellt und ungezählte Bände Vorschriften zu ihrer Bedienung er- lassen. Aber die Signale versagen deshalb, weil die Lokomotiv- führcr sie bei einer Fahrt von 70, 80. 35 Kilometer die Stunde schon bei normaler Witterung kaum sehen, noch weniger bei trübem oder Nebelwetter. Man denke: der Offenbacher D-Zug legte in der Minute 1420 Meter, in der Sekunde 23,6 Meter zurück. Die Eisenbahnvcrwaltnng hat selbst die mit verhälnismäßig ge» ringen Kosten verknüpfte allgenieine Anfstellung der Vor signale unterlassen. Der amtliche Berichterstatter sucht sich damit herauszu« reden,„daß die Ausstellung derselben erst durch die Betriebsordnung der Haupteisenbahnen Deutschlands vom 1. Oktober 1898 und zwar nur für Einfahrtssignale der Bahnhöfe und Haltestellen vorgeschrieben ist und daß das Ncichs-Eijenbahnaint die Durchführung dieser Vor« schrift bis l. Dezember 1903 gefristet hat und daß nach preußischen Beslimniungen Vorsiqnele nur m Ausnahmefällen aufgestellt werden". Das ist eben das Unglück, daß alle Vorschriften mit Gen eh- tnigung des Bundesrats und unter Umgehung der wirk- lichen Eisenbahnpraktiker erlassen werden. Jeder Loko- motivführer-Lehrling der letzten Jahrgänge weiß, daß die allgemeine Aufftelluno von Vorsignalen dringendes Bedürfnis ist. In seiner letzten Versammlung hat der Verein Berliner Lokomotive führer erklärt:„Das Offenbacher Unglück wurde verhütet, wenn Block.11" ein Vorsignal hatte." Trägt die Verwaltung immer noch keine Schuld? DaS Reichs- Eisenbahnamt hat für die nächste Zeit eine Konferenz zur Beratung dieser Frage einberufen. Das dringendste, was diese sofort zur Durchführung beschließen muß, ist: allgemeine Ausstellung von Vorsignalen auf allen Haupt- eisenbahnen. Doch dieses genügt nicht bei dem jetzigen Verkehr. Die Ver- waltung muß selbstthätige Blocksysteme einführen, wie daS System Hall auf amerikanischen Bahnen, das gegenwärtig auch auf französischen Bahnen probiert wird. Auf der„Chicago- and North-Western-Bahn" stehen 203 selbstthätige Blocksignale, das sind solche, bei denen der fahrende Zug selbst das Signal stellt, sich also selbst sichert, wodurch die verhängnisvollen Irrtümer der StationS- beamten verhindert werden Neben diesem System, das Zusammenstöße unmöglich macht, wäre die Einführung von Zugtelegraphen notlvendig, damit sich die Züge unter einander verständigen können. Kurz es giebt eine solche Menge bewährter Erfindungen, die die Betriebssicherheit schützen— sie tverden aber ans falsch angebrachter Spar- s a m k e i t nicht eingeführt. Es bedarf noch ganiicht amerikanischer Erfindungen. Das Offenbacher Unglück war unmöglich, wenn die vom Bahnmeister Schütte in Halle erfundene Fangschlinge. ein an der Schiene angebrachter Ring, der bei Haltstellung des Signals sich in einen mit der Luftdruckbremse verbundenen Haken fängt und ehe er zerreißt, die Bremse in Wirksamkeit setzt und so den Zug sofort zum Stehen bringt, eingeführt wäre. Diese Fangschlinge yat im Bezirk Halle ihre Probe ausgezeichnet bestanden, die belgische Stontdbahn führt sie ein— aber deutsche Eisenbahnen sind noch nicht über die Vorstudien hinausgekommen. DaS gräßliche Unglück bei Offenbach und noch viele andre würden nicht vorgekommen sein, denn wenn das Signal an der Blockstation 11 auf„Halt" gestanden, dann würde, auch bei dickstem Nebel, der D-Zug 42 von der Fangschlinge vor dem Haltsignal gestellt worden sein und die Sirecke Blockstation— Mühlhcim wäre so lange für den Personen- zug 238 gesperrt geblieben, bis der D-Zng in Sicherheit und der Wärter für die von der Maschine diese» ZugS zerrissene Fangschlinge eine andre aufgesteckt hatte. Es ist daher keine.Verkettung unglücklicher Umstände" Ursache de» Lffenbacher Unfalls, sondern einzig und allein die fiS- kalische Sparwut. Und noch ein«: Alle Signale nützen nichts, so lange daS Personal derart ausgenützt wird, baß ihm während des Dienstes— auf der Lokomotive— die Augen zu- fallen. Jeder, der die Eisenbahn benutzt, hat ein Jnter- esse, daß die Leute, denen er sein Leben anvertraut, nicht vor Ermattung zusammenbrechen. Einführung deS Achtflundeu- tags für alle Eisenbahner ist das erste Erfordernis für die Sicher- heil des reisenden Publikums. Wenn alle Reisenden wüßten, iv i e oft die pflichttreuen Eisenbahner den Tod von ihnen abwenden, während sie ahnungslos im Wagen sitzen und vielleicht noch erzürnt über den Ruck beim plötzlichen Halten dem Führer grollen. Und nickt selten opfern diese Menschen ihr eignes Leben, um andre zu retten. Todmüde steht der Führer auf seinem Posten,— das Auge späht hinaus auf die eiserne Bahn— die Gedanken schweifen nach Hause zur darbenden Familie— nur einen Augenblick, versagen die Sinne— und doch zu lange! Dort, daS rote Licht!— ein verzweifelter Griff noch dem Regulator— es war zu spät! Ein Krach! Von den Trümniern eingezwängt, wird der Unglückliche durch ansströmenden Dampf elend verbrüht oder verbrannt vom Feuer der Maschine.— Doch es ist gelungen, wenigstens die Reisenden im Zuge vor dem Tode zu retten. Der Stoß ist durch schnelles Bremsen gemildert, der Führer aber bezahlt seine Pflichttreue mit dem Leben. Da« ist Eisenbahnerlo«! Sociales. Amtliche Streikstatistik. Im 8. Heft de» Jahrgang» 1900 der Vierteljahres-Hefte zur Statistik des Deutschen Reichs wird die Streikstatistik für das 2. Quartal 1900 mitgeteilt. Sie berichtet unter der Gruppe Regierungsbezirl Merseburg über 2 Streiks, deren An« gaben jetzt als unrichtig bezeichnet werden. Nach der amtlichen Statistik soll in einem ASphaltierungS- und Dachpappengeickäft in Halle a. S., das angeblich 80 Arbeiter be- schäftigt, ein Streik ausgebrochen f-in an dem als Höchstzahl der gleichzeitig Streikenden 60 Arbeiter beteiligt gewesen sein sollen und der mit teilweisem Erfolge Im 2. Quartal beendet worden sein soll. Das.Halleiche Volksblatt" Hatte diese Mitteilungen veröffentlicht. Die dortigen Dachdecker teilen dem Blatte nun mit, daß es in Halle gar keinen Meister gebe, der 80 Gehilfen beschäftige. Die Höchstzahl der Gehilfen sei 16. Ueberdies sei in Halle überhaupt nichtgestreiktworden. Zu dem ebenfalls in der amtlichen Statistik aufgeführten Streit in der Dachpappen-Fabrik in Ammendorf, der als mit vollem Er« folge beendet bezeichnet ivird, teilen die Dachdecker unsrem Halle- scheu Parteiblatle mit, daß auch das nicht richtig sei, denn die Streikenden hätten sich bei Wiederaufnahme der Arbeit zum AuS- trilte auS dem Verbände verpflichten müssen. Eine weitere Differenz zwischen den Angaben der amtlichen Statistik und den Angaben der Dachdecker ist möglicherweise auf eine irrige Auffassung der letzteren zurückzuführen. Die amtliche Statistik führt dreißig Streikende und zehn gezwungen Feiernde auf, die Dachdecker be- baupten, daß alle 30 Streikenden freiwillig gestreikt hätten. Da in dem Beirieb 40 Mann beschäftigt waren, lassen sich beide Angaben sehr wobl vereinigen. Hoffentlich nimmt das Statistische Amt Gelegenheit, die Sache zu untersuchen und sich darüber zu äußern. Landarbeiterlöhne in Schlesien. Die Zeiffchrift für Social« Wissenschaft macht einige Angaben über die Arbeit eines Dr. Fritz B r ö ß l i n g. veröffentlicht in den Mitteilungen der landwirtschaftlichen Institute der Universität Breslau, diedieLagederlandwirtschaftlichenAr- beiter in Schlesien am Ende des 19. Jahrhunderts fzum Gegenstände hat. Auf Grund einer Enquete, die 483 Güter niit 20 000 Arbeitern umfaßt, werden unter andcrm sorgfältige Angaben über die Löhne gemacht. Danach betrug die JahreSeinnahme«ine» st ä n d i g e n mänitlichen Davon kommen Tagelöhners auf Naturalien Mark Mark RegierungSbez. Breslau 519.51 113,74 . Liegnitz 522.83 98,19 Oppeln 481.24 88.42 Provinz-Durchschnitt 507,86~ 100/12" Für weibliche Arbeiter ist kein Jahreslohn berechnet. Tagegen wird ihr Tagelob» im Durchschnitt der Provinz auf«« Pf. beberechnet. Für das Gesinde werden folgende Angaben gemacht: Ein männlicker aufsichtsführender Dien st böte 244 M. bar und 392 Naturalien; ei» verheirateter Knecht 159 M. dar und 288 M. Naturalien; ei» unverheirateter Knecht 136 M. bar und 241 M. Naturalien; ein I n n g e 87 M. bar und 209 M. Naturalien; eine Magd 121 M. bar und 234 M. Naturalien. Für Ernte-Hilfsarbeiter iverden angegeben 53,71 M. für männ- liche und 33,68 M. für weibliche Personen per Monat. Diese Angaben stammen von den Gutsbesitzern selber, werden also gewiß nicht zu niedrig gemacht sein, und vor allem iverden auch die Materialien wohl nicht zu gering berechnet sei». Ueber ihre Qualität ist nichts gesagt. Ob die an, schlechtesten zahlenden Gutsbesitzer gerade Angabe» gemacht haben, ist auch»och sehr zweifelhaft. Danach wird wohl niemand mehr zu bestreiten wagen, daß die schlesischen Land- irbeiter geradezu elend bezahlt werden. 1452* Auch Sonntags bis Weihnachten geöffnet! Emil Lefèvre BERLIN S. Oranienstrasse 158. 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