Nr. 27. H Erscheint täglich außer Montag Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469, Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzetle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in ber Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3 bts 7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 6, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. das B." Der schottische Eisenbahnarbeiter- Streik. Sonntag, den 1. Februar 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. schen Sozialdemokratie. Die Wiener Arbeiterzeitung" veröffentlicht folgenden Wahl" Genossen und Freunde! Der Reichsrath ist aufgelöst und in wenigen Wochen werden liche Resolution vorsieht. Wenn man sieht, welche Nach Der Wahlaufruf der österreichitheile für das Publikum, welche Verluste für Handel und Verkehr, welches Elend trotz der Unterstützungen Wie auch der Streik der schottischen Eisenbahn- Ar- für die betreffenden Arbeiter der Streik bereits zur Folge beiter, der nun schon in der siebenten Woche andauert, muß man wirklich die Weisheit bewundern, die die„ freie gehabt hat und vielleicht noch zur Folge haben wird, dann aufruf: schließlich enden wird, auf keinen Fall wird er für die Vereinbarung" als den besten Regulator im Verhältniß Sache der Arbeit einen Verlust bedeuten. Ja, man kann zwischen Arbeiter und Unternehmer anpreist. Ein wunder- die Wähler an die Urnen berufen werden, um eine neue„ Boltssogar weiter gehen und sagen, daß selbst wenn er trotz der barer Regulator, fürwahr. Namentlich wenn hinter dem vertretung" zu wählen. Aber nicht das Volk iſt es, welches in bisher bekundeten Festigkeit der Streifenden und der sich Unternehmerthum der ganze Ordnungs"- Apparat des bringen, wer seine Intereffen vertreten soll. Eine leine Zahl Desterreich zu bestimmen hat, wer seinen Willen zum Ausdruck in reichen Spenden äußernden Opferwilligkeit ihrer Ar- Staates steht. Jetzt haben die Herren Direktoren der von Privilegirten, die den besitzenden Klassen angehören, hat in beitsbrüder verloren gehen sollte, er um so mehr zum Vor einen der betreffenden Eisenbahnen sich die gerichtliche Desterreich das Monopol sich als„ Bolt" aufspielen zu dürfen. theil der Arbeitersache ausschlagen wird. Denn dann wird Ermächtigung ausgewirkt, für den ihnen durch den Streit Ist es unter folchen Umständen ein Wunder, wenn im Parlasich das Parlament um so weniger dagegen steifen können, verursachten Schaden das in den Händen des Streit- mente, das sich eine Interessenvertretung nennt, alle Intereſſen die Arbeitszeit der Eisenbahn- Beamten durch Gesetz zu fomitees befindliche Geld bis zur Höhe von 20 000 Pfd. nicht die des arbeitenden Voltes?? Ist es ein Wunder, daß zu Worte fommeu und ausgiebigste Berücksichtigung finden, nur regeln. Ist aber auf dem Gebiet der Regelung der Ar- Sterl.( 400 000 M.) mit Beschlag zu belegen und durch unsere ganze Gesetzgebung, die Bertheilung der Staats, beitszeit erwachsener Männer erst der erste Schritt gethan, Ueberrumpelung wirklich die Arbeiter um 2910 Pfd. Sterl. Landes- und Gemeindelasten den Stempel trägt von jener dann folgen auch die anderen wie in der Fibel dem A( 58 200 M.) Streifgelder geprellt. Aber dieser schmutzige Besitzlofen ausüben? daß von wirklichen sozialen Reformen, unumschränkten Herrschaft, welche die Besitzenden über die Advokatenkniff hat nur die Sympathie mit den von echter politischer Freiheit fortwährend geforochen, aber Nichts Vorigen Freitag brachte ein liberaler Abgeordneter, Streifenden noch gesteigert. Die Gelder fließen desto dafür gethan wird. F. A. Channing, im Parlament den Antrag ein, zu reichlicher, und einmal gewarnt, haben die Arbeiter sofort Genoffen, Sozialdemokraten Desterreichs! Die Wenigsten erklären, daß die übermäßigen Arbeitsstunden, die unter Maßregeln getroffen, ihre Kassen vor lüsternen Fingern Bolte Geseze diktiren dürfen. Aber diese wenigen Wähler unter von Euch gehören jenen Privilegirten an, welche dem ganzen den gegenwärtigen Betriebseinrichtungen der Eisenbahn- sicher zu stellen. uns, dürfen sie stumm bleiben, wenn das ganze Reich von einem Gesellschaften den Eisenbahn- Angestellten aufgebürdet werden, Daß die Erbitterung auch auf Seiten der Arbeiter Ende bis zum andern wiederhallen wird von volltönenden Phrasen einen ernstlichen Skandal(!!) gegenüber den Anforderungen hier und da zu Erzessen geführt hat, ist zu begreiflich, von„ Volkswohl“ und„ Voltsbeglückung"? Und jenes zahllose der Gerechtigkeit und eine beständige Quelle der Gefahr um lange dabei zu verweilen. Aber gar manche der Bolles, die besiglosen und rechtlosen Nichtwähler, sollen fie fautHeer der Ausgeschlossenen, die große Masse des arbeitenden sowohl für die Angestellten als auch das reisende Publikum ihnen in die Schuhe geschobenen Akte dürften auf ganz los zusehen, wie über ihre wichtigsten Lebensintereffen nach Gutbilden und dem Board of Trade"( Abtheilung für andere Rechnung kommen. So namentlich die neulich dünken einer Minderheit verfügt wird? öffentliche Arbeiten im Ministerium) Vollmacht zu über- gemeldete Jnbrandsetzung einer kleineren Eisenbahn- Station. Nein, das darf, das soll nicht sein. Wir Sozialdemokraten tragen, wo nothwendig, die Eisenbahn- Gesellschaften anzu- Nicht die Arbeiter, die Kompagnien haben das größte haben das Recht und die Pflicht, im Namen des arbeitenden Volkes weisen, die Arbeitsstunden bestimmter Klassen ihrer An- Interesse daran, daß die zum„ Schutz des Eigenthums" unsere Stimme zu erheben, ſeine Forderungen geltend zu gestellten zu verkürzen, oder auch die Zahl der Angestellten aufgebotene Polizeimacht noch verstärkt wird. Denn Schutz machen, seinen Willen zu verkünden. Wir thun das pflichtgemäß gemäß bei jeder der bestimmter Departements so zu vermehren, daß die Noth- des Eigenthums heißt zugleich Schutz der Streit- unfere engherzige Gesetzgebung wenigen Gelegenheiten, welche uns offen läßt. Wir wendigkeit der Ueberzeitarbeit vermieden wird". Trotz brecher. müffen und werden auch die Wahlbewegung auss heftigen Widerstandes der verschiedenen Eisenbahn- Direktoren, Um noch einmal auf die Channing'sche Resolution nüßen. Wir werden hingehen in ihre Wählerversammlungen und Die zugleich Parlamentsmitglieder sind, und verschiedener und ihr Schicksal im Unterhaus zurückzukommen, so ist Diejenigen, die das Wahlrecht haben, werden ihre Stimmen auf dort aussprechen, was das Volk leidet, wie es denkt, was es will. Erztories wurde diese Resolution, für die der Antragsteller dasselbe um so bemerkenswerther, als nicht nur verschiedene Männer vereinigen, die zu uns gehören, auf Sozialdemokraten. mit schlagendem Beweismaterial ins Feld gerückt war, nur Eisenbahn- Gesellschaften direkt im Hause vertreten sind, Wir werden Zähltandidaten in allen Bezirken aufstellen, in allen mit einer Mehrheit von 17 Stimmen geschlagen, und auch sondern überhaupt nicht weniger als 248 Abgeordnete Bezirken, wo irgend einer noch so kleinen Anzahl von unseren dies erst, nachdem der Minister versprochen hatte, er selbst mehr oder minder bei Eisenbahnen interessirt sind. Vor Last der indirekten Abgaben das Wahlrecht verleiht. Wir geben Parteigenossen die direkte Steuerleistung neben der ungeheueren werde die Einsetzung eines parlamentarischen Komitees zehn Jahren noch, schreibt die Pall Mall Gazette", uns feineswegs der Täuschung hin, es gäbe für uns viele Manbeantragen, das die Frage untersuchen soll, ob und, im würde das Eisenbahninteresse im Unterhause Alles aus date zu erringen. Unfere ausgezeichnete Gefeßgebung sorgte redlich Fall der Bejahung, auf welchem Wege die Arbeitsstunden Sem Wege geräumt" haben, aber- setzt sie treffend dafür, daß das arbeitende Volt mundtodt ist im Parlamente. der Eisenbahn- Beamten durch die Gesetzgebung zu beschränken hinzu Aber reden wollen wir zu den Wählern und Nichtwählern vor das Haushaltungsvorsteher den Wahlen; sie sollen unser Programm, unsere Ziele fennen seien. Diese Verweisung an eine Kommission bedeutet Stimmrecht im Allgemeinen und Eccles lernen. Und unseren wenigen wahlberechtigten Genossen wollen zunächst zwar eine Verschleppung der Entscheidung, und Hartlepool im Besonderen haben das wir es ersparen, daß sie zwischen den Kandidaten zweier aber die Verschleppung kann leicht zum Vortheil Alles geändert." gegnerischer Parteien widerwillig das kleinere Nebel wählen müssen; sie sollen Männern ihre Stimme zu geben in der Lage sein, die voll und ganz der sozialdemokratischen Partei an gehören. einer radikaleren der Arbeiter ausschlagen und zu Lösung der Frage führen, als sie die ursprüngFeuilleton. Nachdruck verboten.] Bei Mama. Roman von Arne Garborg. [ 27 gefrorener Regen; der Nebel hing bis tief über die Häuser mauern hinab; bitterkalt blies der Wind; Fanny fror da noch mehr und mußte sich beeilen, nur wieder ins Geschäft zu kommen. Sie verfühlte sich und begann zu husten; auch das duldeten sie im Laden nicht." Ach!"„ pfui!" -Man wird ganz verrückt bei diesem Gehüstel!" Sind Sie hier angestellt, um Musik zu machen?" fönnen Sie mit diesem Bellen nicht aufhören?" „ Na, Sic eine sehr hübsche Auswahl von Ketten; die Damen müssen entschuldigen; sie ist noch ein Neuling; viel leicht daß etwas in diesem Genre konvenirt? Blödes Ding!" Ach, wenn nur etwas draus würde, zwischen Mama und dem Zolleinnehmer; es machte wirklich den Eindruck. Jeden Sonntag saßen die zwei Alten beim Kaffee bei einander und plauderten so traulich, daß es eine Lust war, Im Geschäfte fand man viel zu thun und stets schlechte dürften sich wirklich irgendwelche Hustentropfen kaufen, und hielt Lobreden auf den Zolleinnehmer.„ Das wäre und die ganze Woche hindurch ging dann Mama herum Laune. Fanny war fremd und verstand nichts; fast alles, Solmsen!" Ach nein, hier war es nicht schön. Und eine Partie!" sagte sie. Bequem und ruhig sitt er was sie anrührte, war verkehrt und so gab es beständiges dann das Publikum zu sehen diese glücklichen MenNörgeln. Sie waren fürchterlich unausstehlich, diese Laden- schen, die Geld hatten und freie Tage, und in Kaufläden in seiner Stellung, mit" festem Gehalt fräulein. Die üble Laune guckte ihnen überall heraus, sie gehen konnten und sich Weihnachtsstaat besorgen, und dann möglichen; wird er alt, so hat er Pension, und stirbt er, spielten die Beleidigten mit dem Rücken, mit dem Nacken, all diese feinen Damen in Seide und Pelzwert, welche tamen so erhält die Frau aus der Wittwenkasse. Häuslich und mit der Tournüre; die Ellbogen schalten mit ruckweisen und das ganze Geschäft umstürzten, eines Einfalls wegen, und gemüthlich ist er auch, und gerade in dem Alter, in welchem Bewegungen fast laut. Oder Fanny kriegte etwas ab in dann wieder gingen, ohne zu kaufen und ohne auch nur" Ent- die Herren gute Ehemänner zu werden pflegen..." " Greife zu, Mama!" meinte Fanny. Form eines Seitenblids, eines Budens der Mundwinkel, schuldigen Sie" zu sagen... ja, das hieß eine Dame sein." Und eines Rümpfens der Nase, so oft sie an ihnen vorbeiging, kauften sie dann eine Spielerei, so mußte man es ihnen nach und allem " Ich? Du scherzest wohl... Nein, aber wenn ich fielen von schief gezogenen Lippen unangenehme Worte: Hause bringen; sie selbst konnten ja doch nichts tragen. Und du iung wäre Dummes Ding!"" Blöde Person!" je!" Lieber Gott, wie höflich man gegen sie sein mußte! Ihnen • " " Bah, wenn Du ihm jung genug scheinst! Ich glaube, Was treiben Sie denn, Sie sind ja gar nicht zu brauchen!" schön thun und ihnen alles von den Augen ablesen, als ob daß Ihr zwei ausgezeichnet zu einander passet!" Keinen Moment war man sicher. Mama wurde ernst. Du schwazest wie ein Kind, sie Prinzessinnen wären; vielleicht war man in der Stimmung, Die Magazine erstreckten sich durch zwei Stockwerke. Kieselsteine zu zerreißen, und dennoch mußte man sie an- Fanny", sagte sie; Du mußt doch einmal anfangen, baran Die kleinen Defen waren nicht im Stande, die weitläufigen lächeln und zierlich reden.. Vielleicht beliebt der Dame, zu denken, daß Du erwachsen bist. Es geht nicht an, die nach der Straße zu öffneten. Fanun trug dünne Unter- einen Herrn; was meint das gnädige Fräulein, ch, natürlich war auch Fanny mit gebeten. Und ein angenehmer Stäume zu erwärmen und es zog start, da sich alle Thüren dies anzusehen; es ist ganz billig?"" Ein Geschenk für ganze Welt nur vom Jurstandpunkte aufzufassen!" zu so Zu Weihnachten lud der Zolleinnehmer Mama zu Gast, kleidung; von einem Mantel, einer Jacke fonnte nicht die etwas wie einem eleganten Bigarren- Mundstück?" Rede sein, da ein Ladenmädchen nett erscheinen muß; sie wer so viel Thaler hätte, als solch eine Dame auf Weih- Wirth war der Zolleinnehmer. Man aß Gänsefröftelte also den ganzen Tag über. Zum Speisen konnte nachtsvergnügen ausgab, oder das in Geld befäße, was braten und trank Wein; nachher spendirte Ryen einen Wagen sie nicht nach Hause gehen. Sie mußte sich's an ein paar sie an Kleidern auf sich trug! Aber wartet nur; nach Tyskestranden und am Abend gingen sie alle ins Theater. Butterbemmen genügen lassen, die Mama ihr des Morgens vielleicht waren es einmal sie, die mit Neid auf ihre Gänsebraten, Spazierenfahren, Theater, das waren die mitgab; diese verzehrte sie auf der Treppe der Erlöserkirche. Kostüme blickten. Entschuldigen Fräulein," kam eine drei schönsten Dinge der Erde. Wenn nicht der ZollEs war Nevemberwetter, halb geschmolzener Schnee, halb der älteren Verkäuferinnen herbeigeeilt,„ hier haben wir einnehmer mit gewesen wäre, so hätte sich Fanny glückselig Darum an die Arbeit! Schon hat sich in Wien provisorisch fahren der Beamten als verfassungswidrig erklärt habe und an dem Geist der Zeit scheitern, denn grade die Kundein fozialdemokratisches Rentral- Wah! komitee daß es nothwendig sei, den von Staatsanwälten und Gerichten gebungen der Lehrer zeigen uns, daß man aus der Schule gebildet, das sich noch in dieser Woche durch Genossen in allen wiederholt gemachten Versuchen, die Immunität der Mit- das nicht mehr machen kann, was die„ Kreuz- Zeitung" Provinzen verstärken wird. In jeder Provinz ist ein andesglieder des Reichstages zu verlegen, ganz energisch entgegen wünscht. Wahlkomitee, in jedem Bezirk ein Bezirks- Wahlkomitee schleunigst zu bilden. Die erfolgte Konstituirung ist sofort dem zutreten. Indessen ist es leider wahr, daß eine große Anzahl von unterzeichneten Zentral- Wahlkomitee anzuzeigen. Es sind weiter Die Kommission beschloß einstimmig, dem Reichs. Lehrern ihren Beruf nicht im modernen Sinne auffassen und überall sofort Wählerversammlungen einzuberufen, in tage eine Resolution zur Annahme vorzuschlagen, welche den Anforderungen der Kreuz- Zeitung" ein gutes Stück welchen unsere Genoffen das sozialdemokratische Programm dar- ausdrücklich erklärt, daß nach den Bestimmungen des Art. 31 entgegenkommen. Diesen Lehrern empfehlen wir, den Artikel Legen. Die Wählerversammlungen aller anderen Parteien ohne der deutschen Reichsverfassung die den Mitgliedern des in Nr. 40 der Kreuz- Zeitung" recht aufmerksam zu lesen, Ausnahme find zu besuchen und die Kandidaten der Gegner über ihre Stellung zu den Forderungen der Arbeiter öffentlich zu be- Reichstages zustehenden Immunitäten während damit sie sehen, was die Junker, wenn sie fönnten, aus fragen. Wo die Zahl der direkt steuerzahlenden Genossen das jeder Vertagung des Reichstages fort ihnen machen würden. Für die Bigewiße und Röckerize ist als wünschenswerth erscheinen läßt, sind selbständige Kandidaten dauern, und den Reichskanzler ersucht, der Lehrer nur ein Anhängsel des Küsters, wobei aufzustellen und ihre Namen dem Zentral- Wahlkomitee bekannt die verbündeten Regierungen zu verer selbst, ein Muster von Demuth und Unterwürfigkeit, die zu geben. Wahlflugblätter in Massen und in allen anlassen, durch entsprechende Anord Jugend zu diesen schönen Mannestugenden zu er Anord- Jugend Sprachen des Landes werden den Genossen zur Verfügung gestellt In der heutigen Schule sagt das nungen für die Beachtung dieser Ver- ziehen hat. werden, und muß für ihre Verbreitung in jeder Weise Sorge getragen werden. Diesbezügliche Wünsche sind zunächst nach fassungsbestimmung Gorge zu tragen. Junterblatt, wird der Hochmuth anerzogen. Natürlich, der Wien zu richten. Es unterliegt keinem Zweifel, daß der Reichstag diesem Mittelalters erlaubt und hat seine Berechtigung in dem " Hochmuth" ist nur den Nachkommen der Raubritter des Beschlusse beitreten wird. Welche Haltung die verbündeten Stolze auf die„ Verdienste" der Vorfahren, von denen ein Regierungen einnehmen werden, ist allerdings die Frage. nicht geringer Theil als Wegelagerer an Galgen und Rad Die bürgerliche Presse diskutirt seit längerer Zeit die geendet hat. So möge nun jeder einzelne Genoffe, fei er vrivilegirter Wähler oder nicht, seine Pflicht thun. Gewiß, die Beit ist furs; Wahlkomitee. wie alle Parteien ist auch die unsere von der plötzlichen Ausschreibung der Neuwahlen überras.ht worden. Aber wir haben gelernt unter schwierigen Verhältnissen mit geringen Mitteln Be- Einkommensteuer- Reform vom politischen Standpunkte. Wir sind die letzten, die die Mängel der heutigen deutendes zu leisten. Unsere Organisation, wenn auch noch so Dieses ist auch für Herrn Richter und seine Leute am bes Schule verkennen, und haben dies bei jeder Gelegenheit beDrangſalirt und chikanirt, steht achtunggebietend und schlagfertig quemsten, denn wenn er auf die wirthschaftliche Seite zu wiesen. Aber wir sind auch der Ueberzeugung, daß die Schule auf dem Plaze. Mögen uns unsere Gegner auf ihr Privilegium sprechen kommt, verwickelt er sich in die unbequemsten Wider- sich nicht nach den Wünschen der Kreuz- Zeitung" gestalten trohen noch so gering ſchätzen, was den Erfolg an der Wahl- sprüche zu der früher oft seitens der freisinnigen Partei wird und nicht gestalten kann, es müßte denn all die Geistesurne anlangt, der Erfolg, denn wir suchen, dem Programm der Sozialdemokratie Gehör zu verschaffen, das Ohr der gesammten auf gestellten Forderung einer progressiven Einkommensteuer. arbeit unseres Boltes und seiner besten Männer vergeblich Bevölkerung zu gewinnen, dem Willen der Arbeiterschaft Aus- Herr Eugen Richter ist schrecklich besorgt, daß das Ein- gewesen sein. druck zu geben, dieser Erfolg ist uns gewiß. Mögen die Anderen kommensteuer- Gesez, falls es in der von der Regierung ihres ruhigen Besizes in der Gegenwart sich freuen; wir bereiten vorgeschlagenen, sicherlich nicht tief einschneidenden Form sten Persönlichkeiten am preußischen Hofe galt, scheint plöglich Graf Walderfee, der lange für eine der einflußreichdie Zukunft vor, die uns gehört, der akzeptirt wird, die Bourgeoisie zu stark brücken würde. Er Ersten Internationalen Sozialdemokratie. legt großes Gewicht darauf, daß eine Doppelbesteuerung in's Wanten gekommen zu sein. Sein Abschied soll bevorDas provisorische fozialbemokratische Bentral nicht ausgeschlossen sein wird und ähnliche Dinge, um seine ſtehen. Und dieſe Thatsache wird mit dem Sturze bes Stöcker in Verbindung gebracht, dessen vielbesprochene Zuentschiedene Abneigung gegen eine Verschärfung des bekanntlich im Hause des Grafen Waldersee. rathswahlen bieten eine Gelegenheit für unsere Agitation, die wir zu lassen. Desto wichtiger erscheint ihm daher die politische noch Prinz Genoffen und Freunde! Die bevorstehenden Reichs. direkten Steuersystems nicht gar zu offenkundig erscheinen sammenkunft mit dem jezigen deutschen Kaiser, damals stattfand. bizto voll und ganz ausnützen wollen. Unzählige Versammlungen werden Seite der Frage. Er beweist, und darin hat er ganz Recht, Wir erwähnen dieser Vorkommnisse nur, weil sie einberufen, hunderttausende von Flugblättern gedruckt und ver- daß durch die neue Einkommensteuer eine weitere Bevorbreitet werden. Die bevorrechteten Wähler sollen erfahren, wie rechtung der Reichsten im Wahlrechte zum preußischen Band- symptomatische Bedeutung haben, und recht handgreiflich das arbeitende Bolk über sie und die Männer ihrer Wahl denkt; tage geschaffen wird. Wir wollen gelegentlich auf diese zeigen, wie weit wir auf politischem Gebiete zurück sind, die Sozialdemokratie soll den Boden der Deffentlichkeit betreten Frage noch ausführlich zurückkommen und uns heute mit und welche Rolle noch bei uns das persönliche Mound unsere Prinzipien energisch zur allgemeinen Kenntniß und dem Hinweise begnügen, daß die etwas gerechtere Berthei- ment spielen kann. Beachtung bringen. Dieses Vorgehen steht ganz im Rahmen lung der Steuerlast in Preußen sofort mit einer gewaltigen unferer Agitatiton, die wir mit Gifer, und wir sagen es stolz. Vergrößerung des politischen Einflusses der höchstbesitzenden jetzt entschieden dementirt. Die Nachricht von der Erkrankung Wikmann's wird mit wachsendem Erfolge führen. Unser Agitationsfond sollte für die Mittel dazu aufkommen. Aber außerordentliche Zeiten Klassen verbunden ist. D, welche Lust Bourgeois zu sein! Der Chefredakteur der Hamburger Nachrichten" machen außerordentliche Mittel nothwendig und wir wenden uns Die Einführung des allgemeinen Wahlrechtes in Preußen fährt fort, feinem Amtsnachfolger in der Reichsregierung an Guren Opfermuth, Guer Solidaritätsgefühl, Eure Disziplin, wird aber nach Einbringung des Einkommensteuer- Entwurfes Senüppel zwischen die Beine zu werfen. Jetzt bemüht er die unserer Sache noch niemals den Dienst versagt haben; spannt für jeden denkenden Staatsbürger erst recht eine Forderung sich, Desterreich und das Deutsche Reich zu verheyen und Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Jetzt bemüht ex alle Kräfte an für den Wahlfonds der sozialdemokratischen Partei. der politischen Moral. Hat die Bourgeoisie ein Interesse ich, Desterreich und das Deutsche Reich zu verheten und Sammelt eifrig, feßt unsere Partei in den Stand, die kurze an der Aufrechterhaltung und Verschärfung der Klassen- für eine Annäherung an sein geliebtes Juchten- und Knutenland Stimmung zu machen. Zeit nach Kräften auszunußen, und die Früchte Eurer An- gegensätze, dann soll sie das Zensus- Wahlsystem beibehalten. Um nicht erkannt zu werden, datirt der Redakteur geftrengungen werden nicht ausbleiben. Sammle Jeder, gebe Jeder Wir wollen abwarten, wer dann zuletzt lacht!- bad wordene Ex- Kanzler seine Artifel von verschiedenen Orten. Etwaige Ueberschüffe werden naturgemäß an den Agitations. Die Sieger von Sadowa" sind es nach der ,, Kreuz- Es ist das eine Pragis, die er bei der Nordd. Allg. Btg." fond abgeführt werden. Zeitung", welche ,, dem ersten Gesetze jeder menschlichen Orda gelernt hat, welche einen und denselben Korrespondenten der nung, dem Gehorsam gegen die Obrigkeit, ins Gesicht schlagen." Reihe nach aus allen möglichen Hauptstädten der Welt Das provisorische sozialdemokratische Zentral- Wahlkomitee. Das fromme Krautjunkerblatt ist ganz außer sich, weil eine schreiben ließ. Die klobige, giftgeschwollene Schreiberei Gelder übernehmen die Redaktionen sämmtlicher Lehrerversammlung in Magdeburg es gewagt hat, des Er- Kanzlers, der endlich seinen wahren Beruf gefunden Arbeiterblätter in Wien, insbesondere die Arbeiter- nicht nur Beschlüsse von Vorgesetzten zu fritifiren", sondern hat, ist aber nicht zu verkennen, Beitung" VI. Gumpendorferstraße 60 und Bolts" preffe" VII. Raiserstraße 117. nach Kräften! Also ans Werk! Politische Uebersicht. Berlin, den 31. Januar. Die Geschäftsordnungs- Kommission des Reichstages hat in ihrer legten Sigung den ihr überwiesenen Antrag Auer und Gen., betreffend die gegen Abgeordnete während der Vertagung des Reichstages eingeleiteten Strafverfahren, berathen. Von allen Parteien wurde energisch daran festgehalten, daß die den Abgeordneten zustehenden Immunitäten wäh rend jeder Vertagung des Reichstages fortdauern und daß die von verschiedenen Staatsanwälten eingeleiteten, in zwei Fällen von dem Ober- Landesgericht München für zulässig erklärten Strafverfahren den Bestimmungen des Art. 31 der Verfassung widersprechen. sich auch dagegen auszusprechen, daß der Lehrer zugleich Ritterlicher wäre es freilich, ftatt in Verkleidung aus Küster und Kantor sein soll. Das bezeichnet die Kreuz- dem Hinterhalte zu schießen, ginge der Schüße nach Berlin Beitung" als Ueberhebung und meint, aus den Schulen, die ins Herrenhaus und böte seinen Gegnern offen und ehrlich von solchen Leuten geleitet würden, könnten nur, unbot- die Stirn. Jndeß, das ist nicht Jedermanns Sache, und mäßige Burschen und unreife Staatsbürger" daß der Reptilienzüchter im 25 jährigen Verkehr mit seinen hervorgehen. Dann werden die Lehrer mit den Unter- Sauhirten" allmälig deren Manieren angenommen hat, ist offizieren auf eine gesellschaftliche Stufe gestellt und wahrhaftig nicht zum Verwundern. ihnen die letzteren als Vorbilder empfohlen. Schließlich wird noch der Küster und sein Amt als unentbehrlich für die Schule bezeichnet und gesagt:„ Der Küster singt dem Lehrer vor und bringt Kirchenglockenton in das Leiern der Schule". Am liebsten ist es also der Kreuz- Beitung", wenn Küster und Lehrer eine Person find. " Man kann über diese mittelalterlichen Anschauungen, welche das Gesangbuch als das wichtigste Unterrichtsmittel empfehlen, lachen. Aber die Sache hat auch ihre ernste Seite. Diese Partei, die die Schule, mit dem alten Diesterweg zu reden, zum Aschenbrödel im Staate" gemacht und die historische Verantwortlichkeit für das In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, daß bereits sprichwörtlich gewordene Lehrerelend zu tragen hat, glaubt, im Jahre 1885 der Reichstag, gelegentlich des polizeilichen es sei noch nicht zu spät für jene Bestrebungen, die aus der und gerichtlichen Einschreitens gegen die vom Kopenhagener Schule eine Züchtungsanstalt von Muckern und KnechtsRongreß zurückkehrenden Abg. Frohme und Gen., das Ver- seelen machen wollen. Wir wissen, daß diese Bestrebungen Was unsere Gegner unter Kampf mit geistigen Waffen" verstehen, erhellt aus nachstehender Schnurre, die jetzt durch die Presse der Ordnungsparteien geht. Sie ist betitelt: Wie es den Sozialdemokraten auf dem Lande geht, und lautet: die Die Sozialdemokraten gehen bekanntlich jetzt auf Dörfer". Wie taktvoll sie dabei vorgehen, davon erzählt die in Erfurt erscheinende, Thüringer Zeitung" einen Fall aus Melchendorf. Dort erschienen am Sonntag Abend zwei Abgesandte, um in echt sozialdemokratischer Weise belehrend" auf die Landleute einzuvirken. Zuerst nahmen die beiden Helden vor dem Petri'schen Gasthause Ausstellung und bedachten den Wirth mit Schimpfreden, weil er feinen Saal zur Abhaltung einer fozialdemokratischen Versammlung nicht hergegeben hatte. Darauf beehrten die Maulhelden den Steinbrück'schen Gemeindegasthof mit ihrer Gegenwart, drängten sich in den Saal, in welchem der Melchendorfer Gesangverein in gemüthlich- harmloser Weise gefühlt. Allein die ganze Zeit über war der Zolleinnehmer Krauskopf, lies einmal diesen Brief. und dann hoffe ich, man sich auf Jahr und Tag verheirathen; Liebe ist eine unda. Die ganze Zeit über ging er und verbeugte sich mit bist Du vernünftig:" sichere Waare. Ich habe es erfahren... und so manche: feinem blanken Kahlkopf und lächelte mit seinem fetten Es war eine Werbung. Der Tod von Lübeck hielt in mit mir. Denke Dir nur das Glück, sogleich ordentlich und Lächeln, und je mehr er sich zur Geltung bringen wollte, zierlichen Worten um Fräulein Holmsens Hand an. anständig versorgt zu sein. Du hast es schon ein wenig desto unausstehlicher wurde er. Als sie nach Hause famen, war Fanny brach in helles Gelächter aus. Aber Du mein probirt, wieviel die Welt auf so ein armes junges Mädchen Mama schrecklich begeistert für ihn. So gemüthlich; so fesch; Gott, Mama, er hat ja Dir den Hof gemacht! Nimm giebt, und mehr als einmal habe ich darüber nachgedacht, solch' ein Kavalier; und welch' ein Ehemann!" Ja, da kannst ihn Du, nimm ihn Du; hahahaha, ich will Dir wirklich wie das werden soll; Du weißt, wie oft es Frauen schief Du Dein Glück machen, Mama!" meinte Fanny. Mama nicht im Wege stehen!" ergeht, die keinen rechten Schuh haben; Du mußt wahr sah sie an. Ja, wenn ich Dein Alter hätte", antwortete Mama bezwang sich. Sie fing mit Vorstellung an und haftig nicht lachen und das leichtsinnig nehmen, Fanny, es fie, würde ich mir's überlegen!"- Pah, Alter... Wäre endete mit Bitten. Erinnerst Du Dich, wie oft Du mir ist ernster als Du meinst!" ich wie Du, so würde ich mich kein Gran drum scheeren. versprochen, immer gut zu sein gegen Mama, was Kraus- Jedoch Fanny war heiter geworden. Allerdings war Uebrigens", fügte sie mit furzem Lachen bet, er sieht ja aus töpflein? Erinnerst Du Dich, wie Du noch ganz klein warst es auch ernst, jedoch.... Bolleinnehmer Ryen und ste! wie der schwarze Zod von Lübeck!"- Schäme Dich doch!" und Mama einen schönen Schaukelstuhl versprachst, Hahaha; aber Mama, was soll der Zolleinnehmer denn schalt Mama. so einen, wie ihn Großmama Lehmann hatte und mit einer Frau, die nicht einmal ein ordentliches Gericht -Am nächsten Abend kehrte Fanny ausgehungert und dann sollte ich nicht mehr nähen müssen; ich sollte nur den Stockfisch kochen kann!" todtmüde vom Bazar heim; es sei nicht mehr auszuhalten, ganzen Tag schaukeln und Kaffee trinken und Weißbrot Schließlich erwachte Mama im Ernst. flagte fie; gottlob, daß nun bald Neujahr fam. essen, erinnerst Dur Dich? D, ich weiß, Du wirst gegen Sie wurde dunkelroth bis hinauf an die Haarwurzeln, die Das Mergste ist", sagte Mama, daß ich auch nichts Deine Mama gut sein, Kranskopf, Du; es ist noch gar nicht Augen sprühten Funken; die Stimme ward scharf und roh. Ordentliches zu essen habe; Du solltest Wein und Kuchen lange her, daß Du mir das auch gelobteft, weißt Du noch, Was sie früher gefagt, tam wieder, nur häßlicher. Glaubte friegen, wenn Du Dich so geplagt haft; aber schaust Du, und da sagte ich: ja, ja, ich weiß, daß Du mir mehr Fanny vielleicht, sie sei eine Prinzessin? Vergaß sie, daß Denn man arm ist..... Mein armer Krauskops, Freude machen wirst, als die Anderen; denkſt Du daran? nicht einmal die Kleider ihr gehörten, die sie auf dem Leibe Du hast wohl mehr als einmal hungrig zu Bette und dann hast Du wohl nicht vergessen, was Du dem trug? Bis wann redete sie sich ein, es mit ihrer Tüchtiggehen müssen. Das merkt man Dir auch an. Hättest Paftor gelobtest.. daß Du Gott gehorchen wolltest, feit so weit zu bringen, daß sie sich ihre schmußigen Lappen Du ein ordentliches und gutes Leben, so würdest Du eine und Gott, wie Du weißt, will, daß Du Mama gehorchest und Lumpen selbst schaffen konnte? Sie rechnete auf wahre Schönheit; so aber tränkelst Du und siehst aus wie... Er will nicht, daß Du einer armen Mutter be- Mama; ja natürlich, Mama sollte für sie arbeiten; Mama armer Leute Kind; Du hast blaue Lippen und Ringe um schwerlich, fallest, wenn Du ihre alten Tage verschönern sollte fizen und sich die Augen aus dem Kopf nähen; Mama die Augen.... es schneidet mir förmlich ins Herz, wenn fannst; ich habe mich geplagt genug, Du fannst mir's sollte ihr die Strümpfe stopfen und die Wäsche waschen; ich Dich betrachte. Du bist nicht geschaffen, hinter einen glauben. Und nur um deinetwillen, Krauskopf, vor allem ja wohl, dazu war mama gut genug; nur auf ihr liegen Ladentisch zu stehen oder aller Welt den Diener zu machen, beinetwillen, damit Du bei Mama bleiben könnest und nicht und sie ausnüßen, so lange sie es aushielt; das wußten wir und etwas anderes bleibt Dir doch nicht übrig bei dem in fremde Hände gerathest; ah, sonst hätte ich's nie aus schon; Mama war immer nur ausgenügt worden und so bischen, das Du gelernt haft. Aber nun, mein Kind, nun gehalten; niemals hätte ich das ausgehalten; Du weißt meinten sie denn, es müsse so sein. Also, das Fräulein tönntest Du all dies Elend los werden." nicht, was ich... was ich um deinetwvillen ertragen habe; wollte wahrscheinlich nicht heirathen, ehe ein Prinz kam; " Ich?" und nun habe ich niemand, auf den ich rechnen kann, als Sie glaubte wohl, die ganze Welt stehe nur da und warte " Ja. ja, Du! Du kannst es wie eine Prinzessin kriegen, Dich. Nur Dich; Lea, die ist nun auch so besonders, wie auf sie? Jesus, eine so glänzende Partie, wie sie es das kannst Du, und sobald als Du willst. Und dann hilsst Du weißt, und der Andere, er.... Du magst Ryen viel war?- Und so sollte Mama sich denn rackern, bis das Du ja auch zugleich Deiner Mutter aus dem Glend. leicht nicht sehr; aber ich sage Dir, gerade so it's am besten. Fräulein einen Milchbart fände, wie er ihm recht war? Es Ich hoffe nur, Du erinuerst Dich, was Du mir versprochen Bei denen, die einander von Anfang an gar so higig war natürlich einerlei, ob Mama sich zu Tode plagte; wenn haft, mein Kind und dann mögen Andere hinter dem nachlaufen, endet es fast immer schlecht; sieh, wie es bei das Fräulein nur einen Menschen mit einem guten RußLadentisch stehen und für Dich den Diener machen!- Bitte, mir war... Wenn man sich nach der Liebe richtete, müßte werkzeug kriegte!.... ( Fortsetzung folgt.) " 1.Mans made mista 1: mod that Versammlungen.. Schlächter- Versammlung. das zur Lagesdie fein Stiftungsfest feierte, und ergingen sich in allerlei Redens-[ in England prinzipiell zugestanden und ist dieselbe auch arten über die Unterdrückung der armen Bauern, Vertheuerung bis zu einem gewissen Punkte thatsächlich verwirklicht, so des Schnapses 2c. Nachdem man die„ Helfer in der Noth" hält die englische Bourgeoisie doch krampfhaft an Allem hinauserpedirt hatte, machten sie ihrem übervollen Herzen in fest, welches ihr eine Dbmacht über die Arbeiter verleiht. Die Schlächtermeister und Gesellen Berlins und Umgegend der Gaststube dadurch Luft, daß sie wacker auf alles Bestehende Es zeigte sich dies in der vorlegten Sigung des Parlaments. waren für den 28. d. M. durch Aurin zu einer öffentlichen schimpften. Schweigsam hörten anfangs zwei dort anwesende junge Leute, beide gediente Soldaten, zu. Als aber aus dem Robertson hatte den Antrag gestellt, das berüchtigte Versammlung einberufen, um die Frage zu erörtern: ie ist Munde der unliebſamen Gäste die Worte drangen: Die Verschwörungsgeset"( Law of Conspiracy) der die Stellenvermittelung für Meister und Gemeisten Soldaten sind ja doch nur Schlumprige!" da sprangen gestalt abzuändern, daß es nicht länger als Waffe gegen das fellen am besten zu regeln?" Die Versammlung, zu die jungen Leute auf, packten die Schmäher am Kragen und Koalitionsrecht der Arbeiter benutzt werden kann. der sich die Gesellen zahlreicher als die Meister eingefunden feßten sie nicht allzu fanft in den tiefen frischen Schnee, Angeregt war der Antrag durch gewisse Vorkommnisse hatten, und die unter Leitung des Kollegen Reslinte tagte, welcher ben Garten des Gasthofs überreich deckte. Die Bauern bei den Streits des legten Jahres uno namentlich bei bent erlitt leider durch polizeiliches Eingreifen in den Lauf der Werbeglücker standen nach diesem Akte von jeden weiteren Be- jest noch dauernden ſchottischen Eisenbahnstreit. Durch die handlungen eine unliebſame Störung. Heberge de lehrungen ab und zogen fluchend über die„ dummen Bauern" Afte von 1875 ist zwar ausdrücklich festgestellt, daß gewerb( Stellenvermittler des Fachvereins der Schlächtergesellen). Der= ordnung stehende referirte zunächst Rollege Schwarze davon. So endete der Spezialfeldzug nach Melchendorf." Natürlich Alles erlogen! liche Streitigkeiten nicht unter das Verschwörungsgesetz" felbe gab feiner Meinung dahin Ausdruc fallen sollen, allein die Fassung ist eine solche, daß es, troß 3wecke und Siele des Fachvereins den Meistern Die ,, Berliner Politischen Nachrichten" behaupten, dieses Gesetzes, den Behörden in verschiedenen Fällen mög- ihrer Mehrheit noch gänzlich unbekannt seien, indem sie unter Bezugnahme auf eine Mittheilung des Vorwärts", lich war, streifende Arbeiter auf Grund des Verschwörungs- erklärlicherweise die Bestrebungen der Gesellen in fich von den Meisterzeitungen beirren ließen, welche wie wir in der Bossischen Zeitung" lesen:" daß seitens gesetzes zu bestrafen. Mr. Robertson schlug nun eine Fassung gänzlich falschen Lichte darzustellen bestrebt seien. Daher sei es der Oldenburgischen Staatsbahn- Verwaltung fürz vor, welche jede Möglichkeit der Anwendung des lich, ohne daß die deutschen Werke zu einer Submission auf Verschwörungsgesetzes auf Handlungen in Ausübung des überzeugten, ob die Gesellen thatsächlich so schlecht wären, wie sie gefordert oder auch nur wegen der Lieferung befragt wären, Koalitionsrechtes beseitigen sollte. Die Mehrheit des Unter- in den Meisterzeitungen gemacht würden. Zu diesem Zwecke sei der gesammte Bedarf an gedeckten Güterwagen in Belgien hauses war aber nicht gewillt, darauf einzugehen, Alle es weiter erforderlich, daß die Meister die Versammlungen der bestellt wurde. Dagegen sei die Mittheilung des sozial- möglichen Vorwände wurden benutzt- den wahren Gesellen besuchen und sich nicht abhalten lassen von den Meisterdemokratischen Vorwärts", wonach die preußische Grund, daß man die Arbeiter an der Kette behalten will, zeitungen, welche schreiben, die Gesellen wollen den Meistern nur Staatsbahn- Verwaltung 800 Waggons nach Belgien vers sagte felbstverständlich Niemand, und schließlich wurde ihre Groschen abnehmen und dann auf sie schimpfen, sie zu geben haben sollte, vollständig aus der Luft ge die von Robertson beantragte Bill mit 179 gegen 143 Stimmen Sozialdemokraten machen 2c. Die Meister wüßten wohl taum, griffen." Es muß eine glaubwürdigere Autorität kommen, ehe wir unsere, aus sehr guter Quelle stammende Mittheilung für irrig halten können. Die Berliner Politischen Nachrichten" geben sich gerne das Air offiziöser Allwissenheit wir wissen aber, daß dies eitel Humbug ist. Zufällig tann auch ein blindes Huhn eine Perle finden- blind bleibt es darum aber doch. Paris, den 28. Januar. verworfen. " Boziale tebericht. Oldesloe 6,-. mann Sortirerbund in in einem wünschenswerth, daß die Meister aus eigener Anschauung sich geflärt, feien so herangewachsen in den alten Verhältnissen, wie Die Gefellen. Letztere aber hätten sich geändert. Stiemand hätte wohl je geglaubt, daß die Gesellen in Versammlungen gehen, ihre Lage erkennen und untersuchen, fich auf den Boden der modernen Arbeiterbewegung stellen würden. Deffenungeachtet ständen die Gesellen den Meistern Quittung über eingegangene Gelder bei der Generaltom- durchaus nicht feindlich gegenüber. Wenn die Meister den Gemission der Gewerkschaften Deutschlands in der Zeit vom 19. bis fellen zur gegenseitigen Berständigung die Hand zu bieten geneigt wären, so würde dieselbe nicht zurückgewiesen werden. Den Fach27. Januar: taille Beim gerichtlichen Verfahren gegen die Retter Pad- Schneider Salzburgs durch Jensen Mart 6,-. Sparklub verein zu gründen seien die Gesellen genöthigt worden, weil der lewski's haben die französischen Tribunale, wie das Berl. Carifius" von 1888, Hamburg 8, W. Megger, Bertrauens- auf ihnen lastende Druck ein zu großer gewesen sei, insbesondere Tagebl." meldet, sich in einen bemerkenswerthen Widerspruch mann der Klempner Deutschlands 150,- Fachverein der Litho- bie Ausbeutung der Stellenvermittler. Mittellofen Gesellen fet es zu einander gesetzt. Der Journalist Labruyère, der in erster graphen und Steinbrucker 2c., Hamburg 20,-. Bentral Streit- unmöglich, eine Stelle zu erhalten; wer am besten zahle, erhalte den Instanz zu 13 Monaten Gefängniß verurtheilt war, ist vom Beffentliche Stellmacher- Versammlung, Hamburg, durch Schnieber mittler wieder aus der Arbeit verdrängt, damit jener wieder etwas der Tischler 1000,-. Kim. durch Bérard 10,-. Borzug und werde schließlich nach kurzer Zeit durch den StellenverAppellgericht gänzlich freigesprochen worden mit der Moti- 640. Kupferschmiede, Chemniz 25,- Ball der Barbiere und verdienen" kann. Auf diese Ausbeutung, auf die geringen Löhne, virung, es sei zweifelhaft, ob die von Labruyère gerettete grifeure, Zweigverein Altona 4, Deutsch. sozialdemokratischer welche den Gesellen gezahlt werden, seien auch die Diebstähle Bersönlichkeit wirklich Badlewski gewesen sei, und dieser eseklub, Paris 120,-. Von Arbeitern Potsdams 21,10. E. Jahn, zurückzuführen, über welche seitens der Meister des Deſtern Verein der Gifen- und Selage geführt werde. Darum müßten derartige unwürdige Zuist das Urtheil des Zuchtpolizeigerichts, durch welches die Metalldreher, Berlin 50,-. Von den Maurern Stades 20,- Meister hätten hierbei mit den Gesellen Hand in Hand zu gehen. stände aus dem Schlächtergewerbe ausgemerzt werden, und die Frau Ducquerch und der Journalist Gregoire zu 2 resp. Unterstützungsfonds der Maurer Erfurts und Umgegend 50, 4 Monaten Gefängniß wegen Begünstigung der Flucht Bad: Fachverein der Maurer, Caffel 20,-. Maurergewerkverein, Leider aber träten die Meisterorganisationen( Innung und Freie lewski's verurtheilt sind, gestern in zweiter Instanz bestätigt ich 20, Fachverein der Klempner, Kiel 30,- Gesammelt voll entgegen; speziell auf der Innungsherberge werden die GeFlensburg 50,- Von den Bauarbeitern Lübecks durch Drei Vereinigung) dem Unwesen der Stellenvermittler nicht fraftworden, da beide Angeklagten anerkannt hätten, daß der von vom Verein der Barquetbodenleger, Berlin 10,-. A. Fleischer, fellen faum beffer behandelt, als durch die privaten Stellen. ihnen den Behörden Entzogene in der That Bablewski sei. Dachdecker, Marburg- Caffel 11,25. Lederfabrik, Großborstel- Sam- vermittler. Darum habe der Fachverein sich der Sache an Aus dem Widerspruche der Gerichte giebt es nur einen Aus- burg 16,-. Vergnügen des Dilettantenvereins Vergnügen des Dilettantenvereins Wedding", genommen und habe einen unentgeltlichen Arbeitsnachweis in's weg, die sofortige Begnadigung Gregoire's und der Frau Berlin 3,56. Ertrag einer amerikanischen Auftion" b. Evers eben gerufen. Derselbe sei bemüht, die Meister durchaus zuDucquercy. Geburtstagsf., Berlin 3,25. Ehler'sche Fabrik, Boden bei friedenzustellen bezüglich der Besetzung der vakanten Stellen. In Bezug auf die Schulspeisungen( Cantines sco- zapezirerverband, Filiale Potsdam 5, Berein der Haus benut. Schneiderverband, Filiale Cuxhaven 4, Beider aber werde derfelbe von den Meistern noch zu weni 5,--. Würden alle Meister den Stellennachweis des laires schreibt unser Genosse Eduard Vaillant, biener, Berlin 30, Lorenz 3,20, Serold 5,60, Dresdener Fachpereins benüßen, so würden bald geregelte Verhältnisse Plat Mitglied des Pariser Gemeinderaths, an den 1,65, ab Porto, durch Philipp Brieg zusammen 10,25. Gewerk: greifen, den ausbeutenden Stellenvermittlern würde das HandChefredakteur der Bataille": schaften in Herford 52,50, C. Faust, Wiesbaden 8,- Leipziger wert gelegt werden. Darum sollen die Meister den StellenStadt Paris, Stadtrath. Gewerkschaften durch B. 200,-, Maler der Voßstr. 6,75, Berl. Nachweis des Fachvereins, welcher unentgeltlich gehandhabt wird, u. Fürstenwalder Gen. 20,-, Gefangverein Alegro" 3, von benutzen, sollen lernen, die Gefellen als Menschen behandeln, Mein lieber Sissagaray! den Arb. G. U. 7,30, Fischer 1,-, ab Porto durch Wilschke, Berlin sollen sich Aufklärung zu verschaffen suchen über das Programm Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie die Auf- zufammen 37,85, ente, Osnabrück 23,-. Fachverein der Barbiere der Gesellen, dann würden sie erkennen, daß dieselben nichts merksamkeit des Publikums auf die Lage lenken wollten, die und Friseure, Altona 5,05. Gesammelt von den Zigarrenarb., weiter wollen, als ihr Recht!( Bravo) In der Diskussion sprachen Die Kollegen urin, Keslinke, Blumenschein, Gaßden Schulkindern durch die reaktionären Verwaltungsgrundfäße Mölln 10,-. Von den Arbeit, der Goldleisten- Fabrit, Barmbeck mann, assorte. Diefelben traten hauptsächlich mit dem der Seine- Präfektur in dieser Zeit des schärfften Glends be- 16,-. Verein selbst. Schuhmacher Hamburgs durch Helwig 50, Von Levi unb reitet wird. Wolgast, Hamburg 2,50. Referenten für den Stellennachweis des Fachvereins ein, für eine Sie wissen ohne Zweifel, daß auf meinen Vorschlag der Antwerpen, 500 Frants, Bigarrenmacher- Bund, Antwerpen, verkürzte Arbeitszeit, entsprechende Erhöhung der Löhne und für Stadtrath die für die Schulspeisungen ausgesetzten Summen 4000 Frcs., zufammen 8628,98 Mart, Tischler Straubing 1,50. Beseitigung des Schlafens bei den Meistern. Neben der einum 200 000 Frants erhöht hat von 600 000 auf Joh. Horseling, Goch 16,60. P. Larisch, Nauen 4,90. Kommiffion dringlichen Aufforderung an die Kollegen, sich Mann für Mann 800 000 Frants. Damit war deutlich die Absicht ausgesprochen, zur Sammlung von Unterstützungsgeldern, Brandenburg a. Hsation die Macht der Gesellen zu stärken und zu festigen, eine wohlthätige Maßregel( une gratuité) auszudehnen, welche durch Schidlowski, 3. R. 250,- Freunde der Freiheit 2. 2., der frühere Stadtrath durch sein ebenso reaktionäres wie hart Berlin 10,-. Sozialdemokratischer Wahlverein des 6. Wahl wurde es den Kollegen auch nahe gelegt, an der Arbeiterherziges Votum, in Uebereinstimmung mit der Verwaltung treises, Berlin 50,- Weißgerber, Karlsruhe- Mühlburg 10, Bon den anwesenden Meistern nahm Niemand das Wort. Bildungsschule, soweit dies zu ermöglichen sei, theilzunehmen. ( Präjektur), derart beschränkt hatte, daß die Schulklassen in Boliver der Spiegelfabrik, Kiehle, Berlin 3,05. Vertrauens- Von den anwesenden Meistern nahm Niemand das Wort. Becker, Den ärmeren Stadtviereln, wie dem 20. Arrondissement, förmlich Linden- Hannover 200,-. Als sich der Genosse Schneider zum Worte meldete, erklärte Gewerkschafts bezimirt wurden, weil viele Eltern nicht im Stande waren, fommission, Stuttgart 200,- Schriftgießer- Verein Berlin 50, Schneider fein Schlächter sei und als solcher der überwachende Polizeibeamte dies für unzulässig, da ihren Kindern den Betrag von 10 Centimes( 8 Pfennig) mit Vereinigung der Maurer Düsseldorfs 13,-. Handschuhmacher Schneider tein Schlächter sei und als solcher Verband, Burg 16,80. Neuer Wahlverein, Mühlhausen 5,-. in einer Schlächterversammlung nicht sprechen zugeben. wie die Schulklassen sich leerten und die Eltern vergeblich um der Börse zur Uebermittelung an die Tabakarbeiter 40 000,- ertheilen würde. Diese Angelegenheit zeitigte eine lange fritische Als ich beim Einbruch der Kälte und des Nothstandes sah, Kommission der Tabatarbeiter Berlins durch Motes 120,-. Bon dürfe. Der Beamte drohte den Vorsitzenden mit der Auflösung der Versammlung, sofern er Schneider das Wort unentgeltliche Schulspeisung baten, forderte ich die Verwaltung Sparklub 1890 23. B. 3,-. Musikverein von 1874, Hamburg 10, Besprechung. Um einer Auflösung der Versammlung vorzubeugen, und das Bureau des Stadtraths auf, an die Maires( Bürger- Deffentliche Versammlung der Quai Arbeiter Hamburgs am meister) und an die Leiter und Leiterinnen der Schulen ein 21. Dezember 1890 und 18. Januar 1891 42,60. Von Herrn verzichtete schließlich der Vorsitzende auf sein Recht, dem Genossen Rundschreiben zu richten, in dem sie ersucht wurden, die unent- Bendix, Hamburg 20,-. Ueberschuß der Tellersammlung der Ver- Schneider das Wort zu ertheilen, doch beauftragte die Versammgeltliche Schulspeisung bereitwilliger zu gewähren, das Brot, sammlung des zweiten Wahlkreises am 6. Januar 1891, Sam- lung das gewählte Bureau, über das Verhalten des betreffenden Von Genossen in Eidelstedt 6,60. Polizeilieutenants beim Polizeipräsidium Beschwerde zu führen. welches in einigen Schulen verweigert ward, allen Kindern zu burg 26,84. geben, und endlich allen Kindern, die Morgens mit leerem der Bildhauer, Zeit 10,-. Aus Klein- Süningen, Schweiz Bersammlung der Schlächtermeister und Gesellen Berlins und Beschlossen wurde ferner folgende Resolution:„ Die öffentliche Expedition des Volkswille" Hannover 67, Magen in die Schule fommen, die warme Suppe zu geben, Freiwillige Beiträge d. C. Leo, Duisburg 4,02. Verb. deutscher Umgegend erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten eindie bereits in einigen Schulen verabreicht worden war. Dieses Rundschreiben, das anfänglich von der Verwal- Gold- und Silberarb., Filiale Berlin 100,-. Die Setzer des verstanden und verpflichtet sich, mit aller Energie dafür getreten war, versprochen wurde, ist ersetzt worden durch eine Unter- Ertrag einer amerikan. Auktion b. e. Geburtstagsf. b. Schön, Ausbeutung der Schlächtergesellen durch die Stellenvermittler ein tung( Präfektur) dem Bureau des Stadtraths, welches mir bei- Vorwärts", Berlin 20,-. Kontrollkommission, Bremen 150,- einzutreten, daß die Stellenvermittelung, wie sie bisher d. gehandhabt wurde, da die schamlose haltung des Seinepräfetten mit den Maires, wo man dahin über- Berlin 4,50. Fachverein der Weber und verwandten Berufs: Ausbeutung der Schlächtergesellen durch die Stellenvermittler ein cintam, daß die Untersuchung, welche zur Ertheilung der unentgelt genossen, Berlin 30,-. Partie Erdner durch Koppel, Berlin, ab Schandfleck im Schlächtergewerbe ist; sowie dahin zu wirken, daß lichen Schulspeisung vorauszugehen hat und ihr den Charakter eines Borto 5,30. Von Genoffen in der Brennerstr., St. Georg 8,80. Die Schlächtermeister nur Gesellen durch den Arbeitsnachweis des Almosens ausdrüdt, weniger sireng gehandhabt, aber doch bei- Bom Sparklub" Friede", Hamburg 16, Drechsler, Altona achvereins der Schlächtergesellen Berlins und Umgegend in behalten werden solle als heilsamer Schutz gegen die so be- 16,65. Erste Uebungsstd. des Arb.- Sängerb., Hamburg- Altona Arbeit stellen." Nachdem noch Genosse Schmidt den Verkauf finnigen gründeten Rechtsforderungen( rivendications) der Arbeiterklasse, und Umgegend d. Diedrich 59,55. Verb. der Vergolder, Filiale zu deren Anwalt ich mich nebst dem Bureau des Stadtraths Altona 19,50. Bauhandwerker- Verein, Segeberg 11,50. Expe- Fleisches auf dem städtischen Zentral- Wiehhofe einer Kritik unterdition der Bremer Bürgerzeitung" 300,-. Von den Tischlern worfen, gab die Versammlung einstimmig folgender Resolution Man will nicht selbst nicht in der so einfachen elemen- Bielefelds 18,-. Ueberschuß vom Streit der Maurer Rostocks ihre Zustimmung:„ Die Versammlung proteſtirt gegen den Bertaren und bescheidenen Form der unentgeltlichen Schulspeisung- 6,25. Verband der Steinmeyen, Berlin 100,- Gewerkschaften auf von gekochtem finnigen Fleisch auf dem Zentral- Viehhose das Recht der Arbeiterklasse auf das Leben Mannheims 150,-. Von den Genossen Schöttmars 9,10. der Stadt Berlin, da es der menschlichen Gesundheit schäd= anerkennen. Man erblidt in dieser so dringenden Forderung Tabatarbeiter, Röpenid 8,30. Gen. Ruffom 15,50, Kohl 50, lich ist." Auch wurde beschlossen, den schon früher verfügten Boykott etwas Sozialistisches, und während die öffentliche und private Acht Buchdrucker 2,40, v. Weber 3,-, aus der Schneekoppe durch Wohlthätigkeit die große Trommel der Reklame zu Gunsten der Hartleib 10,-, ab Porto durch Wilschke, Berlin 31,20. Masten- über die Schlächtermeister Sagert( Bentral- Markthalle) und KehrBourgeoisie schlägt, läßt man die Kinder der Arbeiter und ball, des Unterstützungsb. der Hausdiener, Berlin 15,10. Werberg( Oberbergerstraße) aufrecht zu erhalten. Armen hungern, obgleich das Geld, welches bestimmt ist, sie zu ſammlung des Unterstützungsb. der Hausdiener, Berlin 20,-. Nachdem noch zum regen Besuche des am 8. Februar d. J. nähren, in den Raffen der Verwaltung liegt und von dem Genossen, Linienſtr. 148, Berlin 8,05. Unterstützungsverein der in Joëls Sälen( Andreasstraße 21) stattfindenden Maskenballe Stadtrath ausdrücklich zu diesem Zweck bewilligt ist.. Bürsten und Pinselmacher, Filiale Berlin 6,-. Berliner der Schlächtergesellen eingeladen worden war, schloß der VorSätten Sie mein lieber Lissagaray, Gie, den die Fragen Bosamentiere, durch F. Berger 5,40. Schneiderverband, Filiale sigende die Versammlung mit einem dreifachen Hoch, in welches der Schule uno ter Jugend sets intereſfirt und begeistert Gießen 20,- Metallarbeiter Fachverein, Linden und Umgegend die Anwesenden kraftvoll einstimmten, auf die zielbewußte, unhaben, hätten Sie die Güte, ich einzumischen. Ich fahre 10,- Verein der Bildhauer, Frankfurt a. M. 23,90. Fach- besiegbare Sozialdemokratie! fort und ich werde fortfahren, in diesem Sinne zu wirken, und ich verein der Metallarbeiter, Glückstadt 25,- Lohntommission der Eine öffentliche Versammlung fämmtlicher in der schreibe Ihnen nur, um Sie von der Sachlage zu unterrichten Tabatarbeiter, Bergedorf 80,-. Von Arbeitern Potsdams 15,45. und Sie zu bitten, daß Sie in der Ihnen bestscheinenden Weise Bigarrenfabrik Herold it. Meier 5,25; Lorenz 3-; Dresdener Filzschuhbrauche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen und Form für die uns gemeinsame Sache eintreten. 1; Fabr. Scharf 1,55, durch Norb, Brieg, zusammen 10,60. W. tagte am 26. Januar unter Vorsitz des Kollegen Jaeschke. Herr Stein, Wedel 20,80. Simmerer, Neumünster, ab Porto 8,80. Rom- Türk sprach über Hegenprozesse. An der Diskussion betheiligten Empfangen Sie 2c. mission der Tabalarbeit., Berlin, durch Motes 100,-. Von fich einige Kollegen. Die Delegirten erstatteten sodann Bericht Herrn Müller, Berlin, durch Motes 6,70. Von sechs Hasen- über die Thätigkeit der Berliner Streit- Kontrollkommission. Das Bur Erklärung dieses Schriftstücks, das im Uebrigen für Haarschneidern, Braunschweig 6,-. Ertrag einer Auktion und Vorgehen der Kommission wurde in einigen Punkten gemißbilligt, sich selbst spricht, wollen wir blos mittheilen, daß Paris ueberschuß eines Vereinsballes in Heiligenstedt 15,-. Stein- so unter anderm die Einführung der Kontrollmarte für die keine vollständig unabhängige Gemeinde ist und zu der meßen Dresdens 100,-. Zentralverein der Gerber und Leder- Kellner. Ein Antrag, nur einen Delegirten zu senden, wurde Seinepräfeftur in einem ähnlichen Verhältnisse steht, wie Burichter, Elmshorn 30,-.. Wiemeyer, Kellinghusen 50,-. die Berliner Stadtverwaltung zu der königlichen Polizei. gemacht hatte. Eduard Vaillant." 40, Verein A. Dammann, Kassirer, Hamburg, Fürstenplatz 2, 1. Etage. In England ist die Bourgeoisie zwar in Auffassung Die Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. des Verhältnisses zur Arbeiterklasse weit liberaler als das In der Quittung vom 8. bis 14. Januar ist die Summe von hafenherzige, politisch unreise deutsche Unternehmerthum, 5 M., Heitmann vom Fachverein der Maurer, Winsen, in der allein in ihrer Gewalt will sie die Arbeiter doch nächsten Quittung muß es heißen statt Land- und gewerbl. Hilfs haben. Und wird auch die Gleichberechtigung der Arbeiter larbeiter, Hamburg, Harburg. abgelehnt und die Beibehaltung beider bis zur Enscheidung befürwortet. Beschlossen wurde drei Revisoren zu wählen, um den Generalfonds zu revidiren; gewählt wurden die Kollegen Dieckmann, Lange und Rung. Ferner wurde beantragt, für zwei fäumige Mitglieder in der Agitationskommission eine Neuwahl vorzunehmen. Gewählt wurden: Kollege Jaeschke und H. Lange. Zum Schluß machte die Versammlung noch die Resolution des Genossen Bebel gegen die Kornzölle, welche in der Volksversammlung am 16. Januar angenommen wurde, zn der ihrigen. Theater. Sonntag, den 1. Februar. Opernhaus. Undine. Montag: Das Nachtlager in Granada. Schauspielhaus. Die Duizow's. Montag: Das goldene Vließ. Leffing- Theater. Die Rosa- Dominos. Hierauf: Ritterdienste. Montag: Der Kuß. Berliner Theater. Minna von Barnhelm. Montag: Rean. Deutsches Theater. Ehrbare Mädchen. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Meißner Porzellan. Hierauf: Pariser Lebent. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wallner- Theater. Adonis. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz- Theater. Der felige Toupinel. Montag: Diefelbe Vorstellung. Viktoria Theater. Die sieben Raben. Montag: Diefelbe Vorstellung. Bellealliance- Theater. Die Nachbarinnen. Montag: Dieselbe Vorstellung. Ostend- Theater. Die Jungfrau von Orleans. Mittwoch, den 4. Februar: Letzte Vorstellung in dieser Saison. Circus Renz. Karlstraße. Sonntag, den 1. Februar: 2 Vorstellungen ( letzte Sonntags- Vorst.): Nachmittags 4 Uhr( 1 Kind frei). Mazeppa's Verbannung, oder: Die Rache Graf Rottoffs. Große historische Pantomime mit Ballet in 4 Abtheil., arrangirt und inszenirt vom Direktor E. Renz. ( Einlage: Gr. polnischer Nationaltanz.) Abends 71/2 Uhr: Die lustigen Heidelberger oder: Ein Studenten- Ausflug mit Hindernissen. Große Original- Pantomime, neu ar rangirt und in Szene gefeßzt vom Direktor E. Renz. Unserm Freunde und Genossen H. burtstag ein dreimal donnerndes Hoch, daß die ganze Weißenburgerstr. wackelt. 98 L Seine Freunde. Tannert zu seinem morgenden GeUnserm Freund und Tischkollegen August Fechner Achtung! 9 Den Mitgliedern der Ethischen Gesellschaft zur Nachricht, daß unses älteftes Mitglied, der Restaurateur Wilhelm Salzwedel am 29. Januar, Abends 11 Uhr, gestorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 1. Februar, Nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Klosterzu seinem 50. Geburtstag ein donnern- straße 83 aus nach dem Friedhof der Freireligiösen Gemeinde, Pappel- Allee, des Hoch. K. A. W. 0. 299 J statt. Um rege Betheiligung bittet Am 30. v. Mt3. starb nach kurzem Krantenlager unser Kollege Johann Schröder im Alter von 65 Jahren. Die Beerdigung findet am 2. Febr., Nachmittag um 2 Uhr, von der Leichenhalle des neuen Louisenstädtischen Kirchhofs aus statt. Die Kollegen der Pianoforte- Fabrik 312 J von C. Otto. Lodes- Anzeige. Verein zur Wahrung d. Interessen der Klavierarbeiter. In beiden Vorstellungen Auftreten Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der vorzüglichsten Künstlerinnen und unser Kollege Künstler, sowie Reiten und Vorführen der bestdressirten Schul- und FreiheitsJohann Schröder Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises. Mittwoch, den 4. Februar. Abends 81/2 Uhr: Große Versammlung in Renz' Salon, Naunyn- Straße Nr. 27. Tagesordnung: 1. Die Uebermacht der Kirche im Staat. Referent: Stadtverordneter Vogtherr. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Ver schiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 339 Die nächste Mitglieder- Versammlung findet am 25. Februar in Mohr. mann's Salon, Große Frankfurterstr. 117, statt. Naunynstr. 86; Scholz, Wrangelstr. 32; Schulz, Admira..r. 40 a: Heindorf, Die Zahlstellen des Vereins sind bei folgenden Genossen: Jubeil, angestr. 70; Tempel, Breslauerstr. 27. Auch werden daselbst neue Mitglieder aufgenommen. Sozialdemokratischer Wahlverein Adolph Ernst- Theater. Unsere pferde. Stomische Entrees und Inter- am 30. vorigen Mts. geſtorben ist. Die für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Don Juans. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thomas Theater. Drei Paar Schuhe. Montag: Dieselbe Vorstellung. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Große Spezialitäten- Vorstellung. Concordia. Vorstellung. mezzos von sämmtlichen Clowns. Morgen, Montag: Heidelberger. E. Renz, Direktor. Circus Schumann. Friedrich- Karl- Ufer. Sonntag, den 1. Februar: Große Spezialitäten- 2 große Vorstellungen. 3/2 71/2 Uhr. Beerdigung findet am 2. Februar von der Leichenhalle des neuen Louisenstädt. Kirchhofes aus statt. 185 Um zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorstand. Kranzbinderei und Blumenhandlung Berlin SO., Gebr. Richter's Variété. Große Nachmittags 3½ Uhr, abends 71 Ur: J. Meyer, Wienerir. 1. Spezialitäten- Borstellung. Große öffentliche Versammlung am Dienstag, den 3. Februar ds. Js., Abends 81/2 Uhr, in Keller's Salon, Berg- Strasse No. 68. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Reichstagsabgeordneten Molkenbuhr. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste haben Zutritt. 341/4. Der Vorstand. Große öffentliche Versammlung Wintergarten. Große Spezialitäten- fchiedenen Brogrammen ausgestattet. in der Ecke bei der Manteuffelstraße der Tabakarbeiter und-Arbeiterinnen Berlins Vorstellung. Erstes Auftreten des neuengagirten liefert Guirlanden Meter von 15 Pf. Parforcereiters Mr. Etienne. Doppelbügel- Lorbeerkränze von 50 Pf. am Montag, den 2. Februar, Abends 82 Uhr, im großen Saale des Böhmischen Brauhauses, Landsberger Alle 11-13. Tages Ordnung: Englischer Garten. In beiden Vorstellungen: an. Hyacintenzwiebeln von 20 3. Direttion: C. Andress, Alexander- Gircus unter Wasser. an. Lopfpflanzen wie Bouquets c. straße 27c. Margarethe Steinow, Bieber fängerin. Paul Jülich, Gesangshumorist. Mr. Goswin, Wujit. Reger- Glown. Fri. Kostüm- Soubrette. Gebr. Corradini, Zanz- Duettisten. Mons. Bernard, Schnellzeichner. Anfang Wochentags 8 Uhr. Sonntags 52 Uhr. Entree Wochentags u. Sonntags 30 Pf. 50 Pf. und 75 Pf., im Vorverkauf 20 und 30 Pf. Gtablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Grosses Concert. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Wochentags 10 Pfg., Entrée Sonn- und Festtags 25 Pfg. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 Bratweilige F. Müller. Bierhallen Kommandantenstr. 77-79. Täglich: Grosses Concert mit Quartett- Sängern, Eine ländl. Hochzeit. Sensationelle Wasserpantomime. Spezialität: 4 Wassernymphen. Montag, den 2. Febr., Abbs. 7% Uhr: Gr. Borstellung mit neuem Programm. Gine ländliche Hochzeit. Welt- Restaurant. 32 J] 97. Dresdenerstr. 97. Sonntag Auftreten der aus 7 Personen bestehenden Norddeutschen Sänger, gut und billig. Fernsprecher. Amt IX. 9482. Cottillonbouquets pr. Dib. v. 1. M. an. 1. Antrag des hiesigen Fabrikantenvereins auf Errichtung eines Berlin, 3. Verschiedenes. Um rege Betheiligung ersucht Die Kommission der Tabakarbeiter. Einigungsamtes. 2. Wahl eines Vertrauensmannes der Tabatarbeiter für 14 J General- Versammlung Achtung! des Verbandes d. Zimmerleute am Montag, den 2. Februar, Abends Tagesordnung: 8 Achtung! Deffentliche Versammlung. Uhr, bei Feuerstein, Allte Jakobstr. 75. sämmtlicher Arbeiter und Arbeiterinnen der Wäschefabrikation 1. Wahl der Delegirten und Anträge am Montag, den 2. februar, Abends 8 Uhr, in Böhow'schen Saal, zur Generalversammlung d. V. am 23. 2. Verschiedenes und Fragekasten. bis 26. März zu Halle a. d. S. Prenzlauer Allee. Tages Ordnung: 1. Der Werth der Organisation. Referent: Buchdrucker Wilhelm NB.: Wegen der wichtigen Tages- Werner. 2. Bericht der Delegirten der Berliner Streif- Rontrolfommission. ordnung ersuchen wir alle Mitglieder, Referent: Herr Gustav Koopmann. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. zu erscheinen. Ferner ersuchen wir 109 der Tyrol. Sängergesellsch. Diejenigen, die ihre Statistikbücher noch Stiegler u. der Gedächtniß- nicht abgeliefert haben, dies doch in dame Frl. Memnosina. Sonntag von 12 bis 2 Uhr: Concert der Gesellschaft Stiegler. Tanz- Institut, türzester Zeit zu thun. 851 Der Vorstand. Gentral- Kranken- u. Sterbekasse der Tischler u. 1. 1. F. Pietsch, Dresdenerstr. 10. Dertliche Berwaltungsstelle Berlin C. Ein neuer Lehrkursus f. Damen u. Herren beg. Sonntag, 1. u. 8. Febr., Nachmitt. 4 Uhr. Meld. Adalbertstr. 93 und bei Beginn des Unterrichts. 246 J Sonntag, den 1. Februar, Vormittags 11 Uhr: Mitglieder Berjamming Empfehle allen Freunden und Ge- im Saale der Habel'schen Brauerei, noffen mein Bergmannstraße 5-7. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom Sammlers. 3. Verschiedenes. ausgeführt von dem Mujit- Direktor Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal, 4. Quartal 1890. 2. Wahl eines BeitragH. Sanftleben. Wochentags: Frei- Concert. Sonntags Entrée 20 Pf. Empfehle auch zugleich 8 Billards, 3 Kegelbahnen und einen Saal zu Vergnügungen und Versammlungen. 703 F. Sodtke. Castan's Panopticum. Prof. Dr. R. Koch im Labora torium. Amazonen- Truppe a. d. Leibwache des Königs von Dahomey. en WeihnachtsAusstellung. Damen- Kapelle. Frühstück, Mittag und Abendtisch. Arbeiterblätter liegen aus. Billard steht 56L zur Verfügung. C. Boll, Wienerstraße Nr. 1-6. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes in der Versammlung zu erscheinen. Das Mitgliedsbuch legitimirt. Zu zahlreichem und pünktlichem Besuch ladet ein Die Ortsverwaltung. Nach Schluß obiger Versammlung: vom 4. Quartal 1890. H. Stramm's Restaurant, Vierteljahresbericht der Zuſchußkaſſe 123. Ritterstraße 123. Großes Fremdenlogis, Herberge und Arbeits Nachweis der Vereine der Klempner, Glaser und Korbmacher. Reichhaltiger Frühstück-, Mittagund Abendtisch à la carte zu soliden 51 308 Bekanntmachung. InvaliditätsAusschant von vorzüglich. Weiss- u. Altersversicherung. und Bairisch- Bier. Empfehle meinen Kollegen, allen Freunden und Parteigen offen mein Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal. Entree 50Pf. Kinder 25 Pf. Wilh. Wolff, Engel- Ufer v.9 Uhr Morg. bis 10 Uhr Ab. PassagePanopticum. 100 nene Gruppen und Figuren. Spezialitäten Vorstellung. Entree 50 Pfennig Geöffnet v. 10 Uhr Vorm. b. 11. Ab. 33L] Nr. 14. Restaurant Zum Rothen Meer Boeckhstr. 12, Das betheiligte Publitum machen wir hiermit darauf aufmerksam, daß nicht etwa, wie vielfach irrthümlicher Weise angenommen wird, jedes der 52 zur Aufnahme von Beitragsmarken dienen den Felder der Quittungskarten für die der aufgedruckten Zahl entſprechende Kalenderwoche eines Jahres bestimmt ist, daß vielmehr nach§ 109 Absatz 2 des Invaliditäts- u. Altersversicherungsgefeßes die Marken auf die Quittungsfarte in fortlaufender Reihe einhält sich allen Freunden und Genossen geklebt werden müssen. Es ist Große öffentliche Versammlung sämmtl. Laciver Berl. u. Umg. am Montag, den 2. Februar 1891, Abends pünktl. 8 Uhr, bei Reyer, Alte Jakobstr. 83. Tagesordnung: 1. Die Ursachen der Gewerkschafts- Organisation. Referent: Genosse Hübsch. 2. Bericht der Revisoren. 3. Verschiedenes. Kollegen, da diese Bersammlung dazu einberufen worden ist, um wieder eine Einigung zwischen der Lokal- und Zentralorganisation herzustellen, so ist es Pflicht aller Kollegen Der Einberufer. zahlreich und pünktlich zu erscheinen. J. A. Hugo Jungermann, Landsberger Platz 2. 203 Große öffentliche Versammlung für Frauen u. Männer des Leseklub ,, Freie Denkert 209 am Sonntag, 1. Februar, Abends 6 Uhr, in Schnegelsberg's Festsaal, Jahn Strasse Nr. 8, I Treppe. Tagesordnung: 1. Vortrag über:" Die Entstehung der Familie." Referent: Herr H. Ströbel. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. der Nach der Versammlung: Geselliges Beisammensein und Tanz. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Bildhauer! Dienstag, den 3. Februar, Abends 8 Uhr: Deffentliche Versammlung aller Bildhauer bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Thierbach. 2. Vorschläge Kommission betreffend den 1. Mai u. f. w. Kollegen! Wir rechnen auf Euer aller Erscheinen. Der Einberufer. Arbeiter- Bildungsverein für Rixdorf und Umgegend. Dienstag, den 3. Februar, Abends 81/2 Uhr: hiermit an, daß sich die Zahlstelle der Feld zu bekleben, und wenn für einzelne beſtens empfohlen. Gleichzeitig zeige daher zunächst das mit 1 bezeichnete Große öffentliche Versammlung für Männer und Frauen Maurer( Grundstein zur Einigkeit) bei Wochen die Verwendung von Marken mir befindet. Beiträge werden jeden wegen Arbeitslosigkeit, Krankheit u. f. 1. Montag Abend von 8-10 Uhr ent- unterbleibt, so ist nach Wiederaufnahme 2553 der Beschäftigung die nächste Marke in gegengenommen. das erste freie Feld ohne irgend W. Haugk. einen Zwischenraum einzufleben. Die einzelne Karte ist nicht etwa nur Empfehle allen Freunden und Be- für die Dauer einen Kalenderjahres tannten mein bestimmt, sie verliert vielmehr nach Weiss- und Bairisch- Bier- Lokal,§ 104 a. a. D. ihre Giltigkeit erst mit dem Schlusse des dritten Kalenderverbunden mit Frühstücks-, Mittags- jabres, welches dem Jahre der AusPaffage 1 Tr., v. 9 M. bis 10 Ab. und Abendtisch. Auch ist ein Vereins- stellung folgt. Diese Woche: Neu! Zum ersten zimmer mit Piano zu vergeben, Male: 6. Reise durch Frankreich. 3weite Reise durch den Harz. Reife 19L] um die Erde. Eine Reise 20 Pf., Rind nur 10 Pf., Abonn. 1 Mt. Kaiser Panorama. Fr. Fröhlich, Naunynstraße 43. Berlin, den 30. Januar 1891. Invaliditäts- u. Altersversicherungsanstalt Berlin. Der Vorstand. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt. 103 L Artillerieſtr. 27. 8-10,5-7, Sonnt. 8-10 Eberty. Mugdan. Dr. Freund. in Hoffmann's Salon, Bergstraße Nr. 133. Tages- Ordnung: 117 1. Vortrag über: Die Koch'sche Heilmethode. Referent: Dr. Christeller. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Freie Volksbühne. 107 Heute Nachmittag, präzise 2/2 Uhr, findet im ,, Ostend- Theater", Große Frankfurterstraße 132, die Aufführung von ,, Kabale und Liebe" für die zweite Abtheilung( grüne Karten) statt. Die Ausloosung der Plätze beginnt pünktlich 1½ Uhr und wird um frühzeitiges Erscheinen dringend gebeten.[ 801 J] Der Vorstand. Verantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2 Sierzu zwei Beilagen. 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 27. Sonntag, den 1. Februar 1891. Randgloffen zum Programm der die den bezweckten Nußeffekt hervorbringt. Ein Wilder- und der deutschen Arbeiterpartei. Von Karl Marx. Aus dem Nachlaß von Karl Marx veröffentlicht Engels in der" Neuen Zeit" eine vor dem Gothaer Vereinigungsfongreß geschriebene Kritik des diesem Kongreß vorzulegenden Programm entwurfs. Das Schriftstück war an Bracke adressirt, mit der Weisung es Geib, Auer, Bebel und Liebknecht mitzutheilen und bann an Mary zurückzusenden. Außer Bebel, der im Gefängniß faß, nahmen auch alle Genannten Kenntniß von dem Schriftstück. Wir lassen dasselbe uun folgen: Randglossen zum Programm der deutschen Arbeiterpartei. dode1. Die Arbeit ist die Quelle alles Reichthums und aller Kultur, und da nuhbringende Arbeit nur in der Gesellschaft und durch die Gesellschaft möglich ist, gehört der Ertrag der Arbeit unverkürzt nach gleichem Rechte allen Gesellschaftsgliedern."*) Erster Theil des Paragraphen:„ Die Arbeit ist die Quelle I. alles Reichthums und aller Kultur." Die Arbeit ist nicht die Quelle alles Reichthums. Die Natur ist ebenso sehr die Quelle der Gebrauchswerthe( und aus folchen besteht doch wohl der fachliche Reichthum!) als die Arbeit, die selbst nur die Aeußerung einer Naturkraft ist, der mensch lichen Arbeitskraft. Jene Phrase findet sich in allen Kinderfibeln und ist insofern richtig, als unterstellt wird, daß die Arbeit mit den dazugehörigen Gegenständen und Mitteln vorgeht. Ein sozialistisches Programm barf aber solchen bürgerlichen Redensarten nicht erlauben, die Bedingungen zu verschweigen, die ihnen allein einen Sinn geben. Und so weit der Mensch sich von vornherein zur Natur, der ersten Quelle aller Arbeitsmittel und-Gegenstände, als Eigenthümer verhält, fie als ihm gehörig behandelt, wird seine Arbeit Quelle von Gebrauchswerthen, also auch von Reichthum. Die Bürger haben sehr gute Gründe, der Arbeit übernatürliche Schöpfungskraft anzudichten; denn gerade aus der Naturbedingtheit der Arbeit folgt, daß der Mensch, der kein anderes Eigenthum besitzt als seine Arbeitskraft, in allen Gesellschafts- und Kulturzuständen der Sklave der anderen Menschen sein muß, die sich zu Eigenthümern der gegenständlichen Arbeitsbedingungen gemacht haben. Er fann nur mit ihrer Erlaubniß arbeiten, also nur mit ihrer Erlaubniß leben. Lassen wir jetzt den Say, wie er geht und steht, oder vielmehr hinkt. Was hätte man als Schlußfolgerung erwartet? Offenbar dies: ,, Da die Arbeit die Quelle alles Reichthums ist, kann auch in der Gesellschaft sich Niemand Reichthum aneignen außer als Produkt der Arbeit. Wenn er also nicht selber arbeitet, lebt er von fremder Arbeit und eignet sich auch seine Kultur auf Kosten fremder Arbeit an." Statt dessen wird durch die Wortschraube: und da" ein zweiter Satz angefügt, um aus ihm, nicht aus dem ersten, eine Schlußfolgerung zu ziehen. Und was ist„ nußbringende" Arbeit? Doch nur die Arbeit, Mensch ist ein Wilder, nachdem er aufgehört hat Affe zn sein der ein Thier mit einem Stein erlegt, der Früchte sammelt 2c., verrichtet nubringende" Arbeit. 8. Jahrg. genossenschaftliche Regelung der Gesammtarbeit mit gerechter Vertheilung des Arbeitsertrages."*) „ Erhebung der Arbeitsmittel zum Gemeingut", soll wohl heißen, ihre Berwandlung in Gemeingut", doch dies nur nebenbei. Was ist Arbeitsertrag"! Das Produkt der Arbeit oder sein Drittens: Die Schlußfolgerung:„ Und da nuhbringende Werth! Und im letzteren Fall der Gesammtwerth des Produkts Arbeit der Gesellschaft und durch die Gesellschaft möglich oder nur der Werththeil, den die Arbeit dem Werth der aufgehört der Ertrag der Arbeit unverkürzt, mit gleichem gezehrten Produktionsmittel nen zugesetzt hat? Rechte, allen Gesellschaftsgliedern." ist Arbeitsertrag" ist eine lose Vorstellung, die Lassalle an die Schöner Schluß: Wenn die nußbringende Arbeit nur in der Stelle beſtimmter ökonomischer Begriffe gesetzt hat. Was ist gerechte Vertheilung"? Gesellschaft und durch die Gesellschaft möglich ist, gehört der Behaupten die Bourgeois nicht, daß die heutige Vertheilung beiter Davon nur so viel zu, als nicht nöthig ist, um die Be Bertheilung auf Grundlage der heutigen Produktionsweise? Arbeitsertrag der Gesellschaft und kommt dem einzelnen Ar„ Be-" gerecht" ist? Und ist sie in der That nicht die einzige„ gerechte" dingung" der Arbeit, die Gesellschaft zu erhalten. Werden die ökonomischen Verhältnisse durch Rechtsbegriffe geregelt In der That ist dieser Saz auch zu allen Zeiten von den oder entspringen nicht umgekehrt die Rechtsverhältnisse aus den Verfechtern des jedesmaligen Gesellschaftszustandes geltend ge: ökonomischen? Haben nicht auch die sozialistischen Sektirer die macht worden. Erst kommen die Ansprüche der Regierung mit verschiedensten Vorstellungen über gerechte" Bertheilung? allem was daran klebt, denn sie ist das gesellschaftliche Organ zur Erhaltung der gesellschaftlichen Ordnung; dann kommen die Ansprüche der verschiedenen Sorten von Privateigenthum, denn die verschiedenen Sorten von Privateigenthum sind die Grund lagen der Geſellſchaft 2. Man sieht, man kann solche hohle Phrasen drehen und wenden wie man will. Frgend welchen verständigen Zusammenhang haben der erste und zweite Theil des Paragraphen nur in dieser Fassung: " Quelle des Reichthums und der Kultur wird die Arbeit nur als" gesellschaftliche Arbeit" oder, was dasselbe ist,„ in und durch die Gesellschaft". Arbeit( ihre fachlichen Bedingungen vorausgesetzt) auch GeDieser Satz ist unstreitig richtig, denn wenn die vereinzelte brauchswerthe schaffen kann, kann sie weder Reichthümer noch Qultur schaffen. Aber ebenso unstreitig ist der andere Sah: dadurch Quelle von Reichthum und Kultur wird, entwickeln sich " Jm Maße wie die Arbeit sich gesellschaftlich entwickelt und Armuth und Verwahrlosung auf Seiten des Arbeiters, Reichthum und Kultur auf Seiten des Nicht- Arbeiters." Dies ist das Gesetz der ganzen bisherigen Geschichte. Es war also, statt allgemeine Redensarten über" die" Arbeit und die Gesellschaft" zu machen, hier bestimmt nachzuweisen, wie in der jetzigen kapitalistischen Gesellschaft endlich die materiellen zc. Bedingungen geschaffen sind, welche die Arbeiter befähigen und zwingen, jenen gesellschaftlichen Fluch zu brechen. In der That aber ist der ganze, stilistisch und inhaltlich verfehlte Paragraph nur da, um das Lassalle'sche Stichwort vom unverkürzten Arbeitsertrag" als Losungswort auf die Spitze der Parteifahne zu schreiben. Ich komme später zurück auf den Arbeitsertrag", das gleiche Recht" zc., da dieselbe Sache in etwas anderer Form wiederkehrt. " " 2. In der heutigen Gesellschaft sind die Arbeitsmittel Monopol der Kapitalistenklasse. Die hierdurch bedingte Abhängigkeit der Arbeiterklasse ist die Ursache des Elends und der Knechtschaft in allen Formen."*) Der dem internationalen Statut entlehnte Satz ist in dieser verbesserten" Ausgabe falsch. Das Um zu wissen, was man sich bei dieser Gelegenheit unter der Phrase gerechte Bertheilung" vorzustellen hat, müssen wir den ersten Paragraphen mit diesem zusammenhalten. Letterer unterstellt eine Gesellschaft, worin die Arbeitsmittel Gemeingut sind und die Gesammtarbeit genossenschaftlich geregelt ift", und aus dem ersten Paragraphen ersehen wir, daß der Ertrag der Arbeit unverkürzt, nach gleichem Rechte allen Gesellschaftsgliedern gehört." „ Allen Gesellschaftsgliedern"? Auch den nicht Arbeitenden? wo bleibt da der unverkürzte Arbeitsertrag"? Nur den arbeitenden Gesellschaftsgliedern? Wo bleibt da„ das gleiche Recht" aller Gesellschaftsglieder? Doch alle Gesellschaftsglieder" und das gleiche Recht" sind offenbar nur Redensarten. Der Kern besteht darin, daß in dieser fommunistischen Gesellschaft jeder Arbeiter einen unverkürzten" Lassalle'schen Arbeitsertrag" erhalten muß. " des Produkts der Arbeit, so ist der genossenschaftliche Arbeitsertrag Nehmen wir zunächst das Wort Arbeitsertrag" im Sinne das gesellschaftliche Gesammtprodukt. Davon ist nun abzuziehen: Erstens: Deckung zum Ersatz der verbrauchten Produktionsmittel. Zweitens: Zusäßlicher Theil für Ausdehnung der Produktion. Drittens: Reserve oder Assekuranzfonds gegen Mißfälle, Störungen durch Naturereignisse 2c. Diese Abzüge vom unverkürzten Arbeitsertrag" sind eine ökonomische Nothwendigkeit und ihre Größe ist zu bestimmen nach vorhandenen Mitteln und Kräften, zum Theil durch Wahrscheinlichkeitsrechnung, aber sie sind in keiner Weise aus der Gerechtigkeit falfulirbar. Bleibt der andere Theil des Gesammtprodukts, bestimmt als Ronsumtionsmittel zu dienen. Bevor es zur individuellen Theilung kommt, geht hiervon wieder ab: Erstens: Die allgemeinen, nicht zur Produktion gehörigen Verwaltungskosten. Dieser Theil wird von vorn herein aufs bedeutendste beschränkt im Vergleich zur jetzigen Gesellschaft und vermindert sich im selben Maß, als die neue Gesellschaft sich entwickelt. Zweiter Theil des Paragraphen: Nugbringende Arbeit ist nur in der Gesellschaft und durch die Gesellschaft möglich." In der heutigen Gesellschaft sind die Arbeitsmittel Monopol Zweitens: Was zur gemeinschaftlichen Befriedigung von Be Nach dem ersten Satz war die Arbeit die Quelle alles Reich- der Grundeigenthümer( das Monopol des Grundeigenthums ist dürfnissen bestimmt ist, wie Schulen, Gesundheitsvorrichtungen 2c. thums und aller Kultur, also auch keine Gesellschaft ohne Arbeit fogar Basis des Kapitalmonopols) und der Kapitalisten. Dieser Theil wächst von vorn herein bedeutend im Vergleich möglich. Jetzt erfahren wir umgekehrt, daß feine„ nußbringende" internationale Statut nennt im betreffenden Passus weder die zur jezigen Gesellschaft und nimmt im selben Maß zu, wie die Arbeit ohne Gesellschaft möglich ist. eine noch die andere Klaffe der Monopolisten. Es spricht vom neue Gesellschaft sich entwickelt. Man hätte ebenso gut sagen tönnen, daß nur in der Gesell- Monopol der Arbeitsmittel, d. h. der Lebensquellen." Der Zu- Drittens: Fonds für Arbeitsunfähige 2c., turz für was heute schaft nuslose und selbst gemeinschädliche Arbeit ein Erwerbs- fab:" Lebensquellen" zeigt hinreichend, daß der Grund und Boden zu der sogenannten offiziellen Armenpflege gehört. zweig werden kann, daß man nur in der Gesellschaft vom Müssig- in den Arbeitsmitteln einbegriffen ist. Erst jetzt kommen wir zu der Vertheilung", die das Progang leben fann 2c. 2c. turz den ganzen Rousseau abschreiben Die Verbesserung wurde angebracht, weil Laffalle, aus jetzt gramm, unter Lassalle'schem Einfluß, bornirter Weise allein ins allgemein bekannten Gründen, nur die Kapitalistenklasse angriff, Auge faßt, nämlich an den Theil der Konsumtionsmittel, der nicht die Grundeigenthümer. In England ist der Kapitalist unter die individuellen Produzenten der Genossenschaft vermeistens nicht einmal der Eigenthümer des Grund und Bodens, theilt wird. ( Fortsetzung folgt.) auf dem seine Fabrik steht. fönnen. *) Diefer Paffus lautet in der vom Rongreß angenommenen Fassung: 1. Die Arbeit ist die Quelle alles Reichthums und aller Kultur, und da allgemein nugbringende Arbeit nur durch die Gesellschaft möglich ist, so gehört der Gesellschaft, das heißt allen ihren Gliedern, das gesammte Arbeitsprodukt, bei allgemeiner Arbeitspflicht, nach gleichem Recht, Jedem nach seinen vernunftsgemäßen Bedürfnissen." Die Redaktion. 3. Die Befreiung der Arbeit erfordert die Erhebung der Arbeitsmittel zu Gemeingut der Gesellschaft und die *) Dieser Satz wurde vom Rongreß unverändert angenommen. Die Redaktion. *) Definitive Fassung:„ Die Befreiung der Arbeit erfordert die Verwandlung der Arbeitsmittel in Gemeingut der Gesellschaft und die genossenschaftliche Regelung der Gesammtarbeit mit gemeinnüßiger Verwendung und gerechter Bertheilung des Arbeitsertrages." Die Redaktion. Sonntagsplauderei. Kartenjünger hat wohl auch erst in der Neuzeit ihren Höhe die Zigarrenſtummel, müssen auch in hochfeudalen Kreiſen mit " punkt erreicht. der Laterne gesucht werden. An die Thüre pocht die R. C. Die erſten lauen Frühlingswinde streichen durch Doch man verkauft gelbe und weiße Frühlingsblumen Noth" es war wirklich schade, daß der Fall des Prinzen die Straßen. Verschwunden ist der Schnee: die weise Natur an den Straßenecken, und das erste zimperliche Grün schmückt Radziwill noch nicht bekannt war, als der Oberbürgermeister hat dem Magistrat das Geld gespart und die Hauswirthe Busen und Knopflöcher unserer Modedamen und eleganten von Berlin seinen weltbeglückenden Ausspruch that, er hätte In den Parlamenten tobt der Kampf aus seinem eigenen adligen Herzen heraus eine Thräne der von einer lastenden Sorge befreit; er ist geschmolzen, vers Herren. weht, in die Flußläufe geleitet. Unsere Spree ist zahm und wie der Frühlingssturm, und der Generalpostmeister Stephan Wehmuth vergießen müssen über den finanziellen Rückgang gut, sie revoltirt niemals; in dieser Beziehung ist sie das hat alle Hände voll zu thun, die bisher unbestrittene der allerobersten Tausend, und ohne allen Zweifel wäre ein Ebenbild eines ehrsamen Berliner Spießbürgers, dessen Findigkeit der Post auch in den Augen des indifferenten ganz besonderer Nothstand anerkannt worden. Lebensweisheit in der Anerkennung des Grundsatzes besteht, Publikums aufrecht zu erhalten. Leicht ist es, auf die Jagd Seiten hätte man thatkräftig einspringen müssen, denn ein daß Ruhe die erste Bürgerpflicht ist. Aber draußen in den zu gehen und Auerhähnen das Lebenslicht auszublasen, leicht Mann, der Millionen vergeuden kann, ist natürlich eine Niederungen, im Hochgebirge sieht der Mensch mit steigen ist es, niedliche Verslein zu schmieden, am leichtesten aber ganz andere Perle der Schöpfung, als ein Individuum, der Angst der Entwickelung der Dinge entgegen, schwach ist es, eine Verwaltung in die rechte Beleuchtung zu setzen, welches, weil ihm einige Nickel fehlen, hinter einem und hoffuungslos steht er der vernichtenden Naturgewalt wenn Jedermann an die Vortrefflichkeit der Einrichtungen Zaun verendet. Ein amtliches Herz ist in Dienst Von allen gegenüber, und vielleicht sieht er im tosenden Kampf der glaubt. Aber den Waidmann und Dichter verdrießt es, die stunden Regungen menschlicher Rührung nur sehr schwer Elemente die Mühe von Jahren in einem Augenblick ver- nörgelnde Kritik von sich fern halten zu müssen, und man zugänglich und Aussprüche vom grünen Tisch überraschen gehen. die Ein Gefühl der Beruhigung aber überkommt den Menschen- Zeiten zurück, wo die Schlacht im Teutoburger Walde noch Sachkenntniß als durch übertriebene Weisheit. Aber in den . zur Abwendung alles Unheils von wohlwollenden Postkarten dachte und Jedermann zufrieden war, wenn er zu denken geben und vielleicht erlebt man es noch, daß in und entschlossenen Männern getroffen werden. Mögen die seine Blöße nothdürftig mit einem Bärenfell decken konnte. den Potsdamer Offizierkafinos manche Flasche Petroleum Wasser in brausendem Falle in die Thäler stürzen, mögen Die Zeiten sind dahin, unwiederbringlich. Wir leben in auf den Sturz der bestehenden Geldverhältnisse geleert wird. Das Alte stürzt regt sich die Unzufriedenheit erst Menschen und Thiere in ihren gurgelnden Wogen unter der Aera der Frackverleihungs- Institute, und ein Bärenfell gehen, mögen Heimstätten, Felder und Wälder weggeschwemmit ist heute ein Zeichen besonderen Wohlstandes, über welchen unter den Polizeibeamten, so ist auch das Allerheiligste nicht und in trostlose Wassereinödens verwandelt werden: die nur der verfügt, dem der Staat in Anerkennung seiner mehr sicher; ein Schuhmann mit knurrendem Magen ist ein Hilfe ist zur Stelle, rettend springt der Mensch dem Menschen Dürftigkeit einige zehntausend Mark Stempelsteuer erläßt schlechter Wächter der öffentlichen Ordnung. Will man seinen bei, und außer der thatsächlichen Hilfe befeligt die Unglück- oder schenkt. Ein solcher Bettler kann nicht Jeder sein, Nebenmenschen arretiren, so erfordert das bisweilen eine lichen der Gedanke, daß ein einziges Band der werkthätigen oder man müßte sich gerade mit der Herstellung ganz be- nervige Faust und auch in einem eisgrauen Beamtenkopf feimen manchmal revolutionäre Gedanken. Liebe und Brüderlichkeit aller Menschen Herzen umschlingt. sonders gearteter Butter befassen. 8war erst Inzwischen nimmt die Noth unter der Bevölkerung ist ein kleiner Der gellende Hilfeschrei der mit den Wellen Ringenden ist kleiner Anfang gemacht: pensionirte Einen Prinzen Schutzleute und Wachtmeister zeigten in einer Versammlung nicht ungehört verhallt, er ist bis an die Skattische dauer geradezu erschreckliche Dimensionen an. hafter Kartenbrüder gedrungen und hat den hochherzigen Radziwill trieb das Elend sogar aus Potsdam heraus, es ihr Dienstgesicht auch der hohen Obrigkeit denn der Entschluß gezeitigt, daß jeder rechtschaffene und brave war ihm nicht mehr möglich, das zum Spielen nothwendige Wurm krümmt sich, wenn er getreten wird. Aber mit für die Opfer der Ueberschwemmungen drei Geld zusammenzupumpen. Mit den Revenuen aus einem ſtolzer Freude kanu man die Thatsache registriren, daß das Tage im Monat Statspielen müsse. So bändigt der über- Kapital von dreißig Millionen Franken bei den theuren Ueberwachen von Versammlungen nicht ganz ohne Einfluß Legene Geist der Menschen die Natur, so macht er den Fleischpreisen auszukommen, erfordert mehr als prinzliche auf die Beamten bleibt, die als Beobachter des Vereins. Vernichtungskampf der entfesselten Gewalten wirkungslos, Klugheit, und nachdem der letzte Pfennig vertempelt war, gesetzes einsam am Tische thronen. Auch sie scheinen einund die beiden ältesten Jungen besiegen die ungezähmte zog er es vor, sich auf seine väterlichen Güter zurückzuziehen. zusehen, daß Zusammenschluß und Organisation das Erste war es ein außerordentlich liebenswürdiger ist, was man zur Besserung seiner Lage thun muß. Wildheit roher Kräfte, ein glüdliches Solo lindert Noth Natürlich Sind die Anfänge auch klein, so muß man sich vorund Trübsal, und das bisher noch nicht ganz anerkannte Savalier und sein Verschwinden wurde in den Kreiſen Kartenspiel erhält die höhere, humanitäre Weihe. Schiller der hochadligen Bauernfänger gebührend und auf das läufig damit begnügen; kein Baum fällt auf einen Sieb: weicht Lebhaftefte bedauert. Man kann das begreifen, denn aber ein Fachverein der Schuhleute ist wirklich eine Einder Mensch der Götterſtärke"- aber damals tannte man alle Tage finden sich die Gimpel nicht nicht so leicht und richtung, die des Schweißes der Edlen werth wäre. bas Statspiel noch nicht, und die Seßhaftigkeit der Leute, welche die Millionen wegwerfen, wie andere Menschen Mann für Korrespondensen und Parteinachrichten. Mitmenschen nach der süßen Empfindung schmachten, einen An den Vorstand des Gesang- Vereins Harmonie, 3. H. des Hungernden gespeist oder einen Nackenden gekleidet zu haben. Herrn G. Krüger in Tempelhof. In meiner Nachbarschaft so schreibt uns ein in der Also darum! Hm! Es läßt tief blicken. Armer Gesangverein, Brandenburgstraße wohnender Leser unseres Blattes giebt es warum erdreistest du dich auch, einen Maskenball abhalten zu Aus Sachsen. Die Klagen über Handhabung des Alters ein bekanntes Lokal, an dessen Küche sich in den Wintermonaten wollen! Arion, welcher bekanntlich der Töne Meister war, und Invalidengesetzes mehren sich. Wie die„ Chemnitzer Presse" zahlreiche Jammergestalten einfinden, weil sie wissen, daß es dort konnte zwar durch seinen Gesang Steine erweichen, aber das meldet, find in einer Strumpffabrik zu Chemnitz noch mehr- für sie öfters etwas zu essen giebt, und zwar werden ihnen, was H- erz eines mit Polizeigewalt gepanzerten Majors a. D. fach Arbeiter zurückgewiesen worden, welche, da sie in der kalten Jahreszeit besonders werthvoll für sie ist, warme dazu würde er sich wohl auch zu schwach gefühlt haben. Die armen Teufel sehen natürlich die aus dem alten ins neue Jahr arbeitslos gewesen sind, keine Speisen verabreicht. Die Desinfektion, welche auf behördliche Anordnung in Karten der Alters- und Invalidentasse aufweisen konnten. Ein geschenkten Speisen nicht näher an und das ist jedenfalls Strumpfwirker, der am 31. Dezember auf einem Nachbarorte daß Beste, was sie thun können, denn sonst würden sie bald den Wohnräumen vorgenommen werden muß, in denen sich mit außer Arbeit gegangen und am 5. Januar in obiger Fabrik ein- merken, daß diese Nahrung, die ihnen hier gereicht wird, doch ansteckenden Krankheiten behaftete Personen befunden haben, wird treten wollte, mußte erst von Pontio zu Pilato laufen und Orts- von etwas sehr zweifelhafter Beschaffenheit ist. Einen Teller Suppe von der Polizei jest streng kontrollirt. Da es vorgekommen ist, behörde, Amtshauptmannschaft zc. in Bewegung setzen, bis es ihm oder Gemüse giebts freilich nicht, wohl aber Kartoffeln und daß sorglose Leute die Desinfizirung der Behausung erst wochenbehörde, Amtshauptmannschaft zc. in Bewegung seßen, bis es ihm gelang, eine Rarte zu bekommen, worauf er ungestört arbeiten Knochenreste, die von den Tischen des Restaurants aufgefammelt lang nach der Genesung des Kranten oder nach deffen Tode vorwerden und für die Abgangstonne bestimmt waren. Mit Rück nehmen ließen. Da eine gründliche Entfernung aller schädlichen durfte, doch wurden ihm die ersten zwei Wochen des neuen sicht auf die große Noth unter den Leuten aber werden diese Ab- Lufttheilchen aus den Wohnräumen im Interesse aller Gesunden Jahres von der Behörde nicht eingerechnet. Einige Andere rourden aber von der Fabrikleitung furz abgewiesen. gänge mit heißem Wasser übergossen, dessen fettige Beschaffenheit liegt, sollte in erforderlichen Fällen mit der Vornahme der DesIn allen Theilen Sachfens herrscht unter der arbeitenden von noch nicht ganz aufgeklärter Herkunft ist und die warmen infektion nicht gezögert werden. Bevölkerung großes Glend. Die fächsische Industrie, welche Speisen für Arme find fertig. Der arme Kerl, der sie gierig zu einem wesentlichen Theil auf die Ausfuhr nach Amerika an- hinterschlingt, wundert sich vielleicht, daß er sobald wieder nach Die Leiche des seiner Zeit unter so eigenartigen Umständen gewiesen war, ist von der Mac Kinley- Bill ganz besonders hart solcher reichlichen Mahlzeit Hunger bekömmt und hält sich selbst auf Wilmersdorfer Gebiet aufgefundenen Mannes ist als diegetroffen worden. In dem Chemnizer Konsularbezirt für einen Bielfraß. Der wohlthätige Restaurationsinhaber ist jenige eines Berliner Kaufmanns rekognoszirt worden, über dessen allein ist im letzten Quartal des vorigen Jahres die Ausfuhr aber gewiß überzeugt, daß er in dieser bösen, gottlosen Beit ein beshalb seinem Leben ein gewaltsames Gnde bereitet hat. Die Vermögen Tags vorher Konkurs eröffnet worden war und der nach Amerika, verglichen mit dem letzten Quartal 1889- um gar wohlthätiger, guter, vielleicht gar frommer Mann ist für deshalb seinem Leben ein gewaltsames Ende bereitet hat. Die 821 099 Dollars zurückgegangen auf 1999 403 Dollars Kartoffeln und Knochen, denn Waffer thuts freilich nicht, sagt Leiche ist jedenfalls zuerst von obdachlosen Personen aufgefunden und beraubt worden. Die feitens der Behörden angestellten von 2816 502 Dollars im Vorjahr. Daß die Rechnung in Suther bekanntlich. Recherchen nach den Dieben sind erfolglos gewesen. Dollars( 1 Dollar4 Mart) gemacht ist, hat seinen Grund Der Volkskaffee und Speifehallen- Gesellschaft, welche das Leichengift hat wieder einmal ein Opfer gefordert. darin, daß wir diese Statistik den Amerikanern verdanken. in der Niederwallstraße eine diesbezügliche Anstalt unterhält, war In Deutschland ist man mit solchen Dingen nicht so rasch bei in Nr. 24 unserer Zeitung in einem Artikel, welcher sich mit Trüloff hatte sich infolge eines Schnittes in die Hand eine Ein an der hiesigen Anatomie angestellter Diener Namens der Hand. dasmuo: misid tim pacem dieſer Gesellschaft beschäftigt, der Vorwurf gemacht worden, daß Bergiftung mit Leichengift zugezogen, so daß seine Ueberführung dieses Unternehmen ein" tapitalistisches" sei, darauf berechnet, Lokales. Nun den größtmöglichen Nutzen zum Vortheile der Unternehmer ab nach der königlichen Klinit nothwendig wurde. Dort starb zuwerfen. Wir sind nunmehr in die angenehme Lage versetzt der Bedauernswerthe nach Verlauf von drei Tagen, am jüngsten worden, uns davon zu überzeugen, daß diese unsere Absicht eine Dienstag. dirrthümliche war und stehen nicht an, diesen Irrthum bereit Zu dem Raubmordverfuch in der Oranienstraße verEin Bischen Nuffenhetze scheint zur Abwechselung der willigst einzugestehen. Wir sind überzeugt worden, daß den be- sendet die Kriminalpolizei nachstehende Mittheilungen: Der langweilig werdenden Judenheze unter den Gebildeten der treffenden Unternehmern keine gewinnsüchtigen Absichten inne- Fischermeister E., welcher zur Zeit der That dicht am GottschalkNation" vorbereitet zu werden. Angeblich aus" den Kreisen der wohnen, daß diefelben vielmehr auf Humanitätsrücksichten zur schen Seifenladen gestanden hat, versichert, daß das Verbrechen an der hiesigen Technischen Hochschule Studirenden wird folgende Gründung der Volkskaffee- und Speisehalle bewogen worden nicht zwischen 5 und 51/2 Uhr, sondern erst gegen 6 Uhr Nachricht in den Blättern verbreitet: sind, um, ohne den ausgetretenen Weg der Wohlthätigkeit" zu verübt worden ist, und er hat ebenso wie die verlegte Frau „ Die russischen Studirenden der Technischen Hochschule, wandeln, doch den traurigen wirthschaftlichen Verhältnissen Caßburg selbst angegeben, daß der Thäter auf der linken Wange der arbeitenden Bevölkerung Berlins Rechnung zu tragen einen schwarzen Fleck, anscheinend ein Mal, gehabt hat. deren Ausschluß vom ferneren Besuch der Hochschule von der übrigen Studentenschaft und dem Proletariate zu ermöglichen, für billigeres Geld sich hat sich um 62 Uhr, also eine halbe Stunde nach der That, an lebhaft gewünscht wird, bilden einen ungewöhnlich ebenso gut zu beköstigen, als anderwärts für höhere Preise und der Stadtbahn bei der Schicklerstraße ein Vorfall abgespielt, der starten Prozentsaz der Angehörigen der Anstalt. Zur Zeit sind wird dies durch den Einkauf im Großen ermöglicht. Die er- möglicherweise mit jener in Verbindung zu bringen ist. an der Technischen Hochschule 84 Russen immatrikulirt, das sind zielten Ueberschüsse sollen zur Errichtung weiterer Speisehallen Ein junger Mensch, in dem später der„ Arbeiter" B. ermittelt 7 pCt. der gesammten Studentenschaft und 40 pet. der außer- Unternehmer. Indem wir also hiermit gern die menschenfreund- hüllung über den Zaun nach einem Abbruchsgrundstück und verwendet werden und fließen demnach nicht in die Taschen der worden ist, warf einen Gegenstand in grauer Umdeutschen Studenten. Nach den Russen folgen 31 Norweger, dann liche Absicht dieses Unternehmens anerkennen, fönnen wir doch suchte sich dann schleunigst zu entfernen; er war aber beobachtet 14 Desterreicher, 11 Schweden, je 8 Engländer und Luxemburger, nicht umhin, unser Bedauern darüber auszusprechen, daß solche worden und wurde wegen feines eigenartigen Benehmens ver7 Bürger der Bereinigten Staaten von Nordamerika, 6 Holländer und Japaner, 5 Rumänen, 4 Schweizer, 3 Chilenen, je 2 Dänen, Anstalten überhaupt nothwendig sind. Griechen, Italiener und Türken und je ein Belgier, Serbe, Spanier, Argentinier, Brasilianer und Mexikaner, zusammen 201 Ausländer." Man wird uns wahrhaftig feine Sympathien für russische Berhältnisse nachsagen können; aber wie die Dinge in Rußland liegen, kann man das Volk doch dafür wahrhaftig nicht verantwortlich machen. Und aus welchen Gründen wünscht denn die übrige Studentenschaft den Ausschluß der Russen? Läßt sich mit diesen nicht gut gesellschaftlich verkehren, nun, dann bleiben die anderen jungen Leute hübsch unter sich; der Zweck des Studirens ist doch nicht Kneipen und andere Bergnügen besuchen, sondern das Lernen, namentlich gielt dies für akademische Technifer. Unsere technische Hochschule leistet Bedeutendes; ist es denn da nicht beschämend genug, daß, Dank der Bismarc'schen Völkerverbegung, fein Franzose die Anstalt besucht? Oder fürchtet man vielleicht, daß die jungen Russen hier dem Studium der Anfertigung von Attentatsbomben obliegen fönnten? Wir möchten doch glauben, daß sich unsere Behörden nicht allzusehr den Kopf der russischen Spizelhorden zu zerbrechen brauchten. Wenn es richtig ist, daß jedes Volk so regiert wird, wie es regiert zu werden verdient, so ist es ebenso richtig, daß jeder Regent von seinen Unterthanen so behandelt wird, wie er behandelt zu werden verdient. Fürchtet sich der Selbstherrscher aller Neußen vor Mordanschlägen auf sein geheiligtes Haupt, nun, er hat die Mittel in Händen, sich diese Sorge vom Halfe zu schaffen; wendet er diese Mittel nicht an, so sollen seine Leib- Kosacken andere außerrussische Behörden in Ruhe lassen, denn auf eine solche Anregung scheint uns die ganze vorerwähnte Notiz zu beruhen. Die Höflichkeit der beamteten Herren von der Justiz hat namentlich beim dienstlichen Verkehr derselben mit dem Publikum von jeher viel zu wünschen übrig gelassen. Den alten preußischen Richtern sah man hierin Manches nach, denn man wußte, daß sie es gewöhnlich im Grunde des Herzens nicht so böse meinten und in ihrem Fache tüchtige Männer waren. In legterem Punkte hat sich das Urheil des Publikums jetzt wesent lich geändert, unverändert geblieben in den meisten Fällen sind dagegen die Umgangsformen vieler Gerichtsherren. Wir erhalten folgendes Schreiben: Ich batte in meinem Schaufenster einen Bettel ausgehängt, auf welchem mit der Schriften und Bilder, sowie Datum und Preis( 68 Mark) anUeberschrift Verluftliste" die bisher bei mir beschlagnahmten gezeigt wurden. Kommissar Schöne und Begleitung abgeholt, unter der Begründung Dieser Bettel wurde gestern Mittag durch den Kriminalder Polizeibeleidigung. Volksbuchhandel, J. Münz, Berlin N. 39, Reinickendorferstr. 66. folgt; es gelang auch, ihn einzuholen und zur Revier- Polizeiwache zu bringen. Dort stellte man fest, daß B. schon seit ein paar Wochen arbeitslos ist, bereits einmal wegen Diebstahls be nicht das beste Beugniß und sagte u. a. aus, daß er lüderlich sei. straft wurde und sich noch eines zweiten schuldig gemacht hat. Seine Wirthin, die alsbald über ihn vernommen wurde, gab ihm Berbindung gebracht wurde, weshalb feitens der Kriminalpolizei Gs lag nun nahe, daß dieser hier geschilderte Vorgang und das Benehmen des B. mit dem Attentat in der Oranienstraße in wiederholt Nachsuchungen an der Stelle, wo von B. der Gegenstand über den Zaun geworfen worden war, angestellt wurden, Am letzten Montag, den 26., erschienen beim Herausgeber die aber erst heute Vormittag, als dieselben von Neuem und Verleger der Wochenschrift Freie Bühne", Dr. Otto Brahm mit größter Sorgfalt angestellt wurden, ein Resultat und S. Fischer, zwei Kriminal- Kommissare, um das dritte Heft ergaben, indem allerdings kein Hammer, wohl aber ein schmußiges, dieser Zeitschrift( vom 21. Januar) zu konfisziren. Dr. Brahm mit Blut getränktes, wurde auf das Polizeipräsidium beschieden und empfing dort die wurde. B. gab, als ihm vorgehalten wurde, daß er einen Eröffnung, daß die inkriminirte Stelle auf S. 68 f. stehe; sie Gegenstand über den Zaun geworfen habe, an, daß er über einey verletze, nach der Meinung des Herrn Staatsanwalt beim Land- Stein gestolpert sei, sich blutig gestoßen und deshalb den Stein gericht I, das Scham- und Sittlichkeitsgefühl des Lesers, dem über den Zaun geworfen habe. Dies widerspricht aber den Ausgemäß sei die Druckschrift eine„ unzüchtige", und auf Grund des fagen der Augenzeugen des Vorganges, welche bekundeten, daß Paragraphen 184 des Reichs- Strafgesetzbuch sei gegen den sie beobachteten, daß aus der grauen Umhüllung, die sie vielleicht Herausgeber und den verantwortlichen Redakteur der Freien für Beitungspapier hielten, während des Fluges fich etwas los Bühne", D. Brahm und W. Bölsche, Anklage erhoben. löfte. Auf die Frage, warum er darauf so gelaufen sei und sich Einstweilen habe das Amtsgericht I, Abtheilung 84, unterm geflüchtet habe, erklärte er, daß er Hunger gehabt hätte, und daß 22. Januar die Beschlagnahme des Heftes verfügt, weil es eine er deshalb fich möglichst schnell zu seinem Schwager zu um dort zu Nacht zu unzüchtige Schrift enthält". Die Frage, ob er den Verstoß gegen begeben Willens gewesen sei Erwünscht wäre es nun der Kriminalpolizei, § 184 anerkenne, wurde von Dr. Brahm verneint; er betonte die speisen. der junge Mann mit dem schwarzen Vollbart Sachlichkeit des inkriminirten Berichtes, der nichts enthält, als venn eine objektive Inhaltsangabe des auf der Pariser Freien Bühne sich bei ihr meldete, welcher zuerst auf den ganzen Vorgang und dargestellten Dramas„ La fille Elise" und hob hervor, daß man dadurch auf den B. aufmerksam wurde, ihn auch zuerst verfolgt mit dem gleichen Recht etwa eine Litteraturgeschichte konfisziren hat. In wie weit B. wird belastet werden können, ist felbſtverkönne, welche den Decamerone des Boccaccio und die Mandragola ständlich noch nicht zu übersehen. Er ist der Frau Caßburg und Machiavelli's wissenschaftlich, für die Liebhaber der Litteratur, dem Fischermeister E. gegenüber gestellt worden, und Beide haben analyfire. Gegen die Beschlagnahme hat Rechtsanwalt Jonas erklärt, daß er der eigentliche Thäter nicht sei; auch fehlt bei namens des Verlegers der Freien Bühne bei der 5. Strafkammer ihm das Merkmal der Warze oder des Males auf der linken des Landgerichts 1 Beschwerde eingelegt; der Prozeß gegen die Wange. Es ist aber nicht ausgeschlossen, daß er der Komplize beiden Redakteure aber dadurch nicht berührt, des Thäters ist, welcher von dem Fischermeister und der Ver und die Eröffnung des Hauptverfahrens steht demnach letzten vor dem Attentat mit jenem im Gesprach vor der Ladenbevor. Inkriminirt ist lediglich die Inhaltsangabe thür gesehen wurde. Es könnte ihm der Thäter in der gewöhnJemand, der vor einiger Zeit den Antrag beim Amtsgericht des ersten Attes Attes der Fille Elise", eines Dramas lichen Weise das Mordinstrument, um sich dessen schnell zu entgestellt hatte, seinen Austritt aus der Landeskirche erklären zu des Pariser Advokaten Jean Ajalbert, das aus dem feit ledigen, zugesteckt haben; vielleicht ist der Sammer in den Tagen wollen, erhielt die Vorladung zum Termin, mit der darin ent- anderthalb Jahrzehnten wohlbekannten, ausgezeichneten Roman schon anderweit auf dem Abbruchgrundstück gefunden und bei haltenen Aufforderung, zur Legitimation seinen Tauf- oder Kon- Edmonds de Goncourt gezogen ist; es wird in diesem Aft dar- Seite gebracht worden. firmationsschein mitzubringen. Da er feinen von beiden zur Hand gestellt, wie Elife, deren Beruf die Liebe ist, sich zum ersten Male hatte, so fragte er an zuständiger Stelle vor dem Termine an, einem Mann versagt, gerade weil sie ihn liebt, und wie sie, sich Geleisen der Nordbahn, zwischen der Liesen- und Grenzstraße Polizeibericht. Am 30. d. Mts. Morgens wurde auf den ob nicht auch andere Legitimationspapiere, aus denen seine bis vor seinen stürmischen Werben zu retten, zuletzt zum Messer greift die Zeiche eines jungen Mannes mit schweren Verletzungen am herige Zugehörigkeit zur Landeskirche hervorgeht, genügend seien. und den leidenschaftlichen Verehrer niederstößt. Das Drama, das Die Antwort lautete kurz und mit gerichtlicher Höflichkeit ver- alle Literaturfreunde schon wegen seines Ursprungs aus dem Kopfe aufgefunden. Derselbe hat sich anscheinend durch einen neinend; ein Versuch des Mannes, die Zweckmäßigkeit und Goncourt'schen Roman lebhaft intereffiren muß, ist zu öffentlicher Gifenbahnzug überfahren lassen. Vormittags wurde auf dem gefeßliche Berechtigung dieser Forderung zu bestreiten, Aufführung in Paris nicht zugelassen worden und hat inzwischen Flur des Hauses Kommunikation am Neuen Thor Nr. 8 die Nachmittags hatte nur den Erfolg, daß ihm eine eventuelle schleunige auch Anlaß zu einer Interpellation in der französischen Kammer Leiche eines neugeborenen Kindes aufgefunden. Abfertigung unter Beihilfe des Gerichtsdieners in Aussicht gegeben: ein Grund mehr, die Ronfistation eines fachlichen Be- fanden drei kleine Brände statt. gestellt wurde, natürlich Alles mit bekannter gerichtlicher Höflich richtes zu bedauern, welcher dem intimen Leserkreise eines modernen feit. Daß diese Handlungsweise formell nicht ungefeßlich ist, Runstblattes( nicht einer großen Tageszeitung) die Kenntniß des muß ja zugegeben werden; aber das ist die tief betlagenswerthe merkwürdigen Stückes vermitteln wollte. Erscheinung bei vielen unserer Behörden, daß ihre Beamten so thun, als ob das Publikum blos dazu da sei, um sich von ihnen Tempelhof- Mariendorf. Der Gesangverein Harmonie", fo recht von oben herab behandeln zu lassen. In diesem Falle Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes, beschloß einen Maskenball Ein Opfer des harten Winters. Längere Arbeitslosigkeit und in tausend ähnlichen Fällen hätten einige ruhige Worte ge- zu veranstalten und zwar, weil kein Lokal in Tempelhof zu haben resp. größere Bausen in der Arbeitsthätigkeit müssen naturgemäß nügt, dem Manne klar zu machen, daß und warum die vorge- ist, auf Befragen eines in dem Verein befindlichen Mitgliedes dazu führen, daß der davon Betroffene, zumal wenn er auf sich schriebene Legitimation nothwendig gefordert werden muß; der der Lokalkommission, in Mariendorf bei Blocksdorf. Dieses ist selbst angewiesen, ohne Hilfe von Verwandten resp. Freunden daMann war dann zufrieden und der Beamte hatte sich einen Bürger zu steht, zum Erwerb der nöthigen Lebensmittel durch Betteln greift. Dant verpflichtet. Nein, der Herr Beamte muß schneidig sein, Blocksdorf wollte seinen Saal gern dazu hergeben. Der Er wird gefaßt und wegen Bettelns und Arbeitsscheu bestraft. oder, wie man das gewöhnlich nennt, durch Grobheit glänzen, Vorstand des Vereins nahm denn auch die Sache in die Hand, Ein großer Schneefall erscheint ihm dann als ein Segen, jest be das ist die Quintessenz der modernen juristischen Bildung. Wir zahlte an die Mariendorfer Ortskasse den ortsüblichen Beitrag kommit er Arbeit! Weihnachten rückt heran, nun fann er auch ſegen natürlich voraus, daß der Beamte die Gründe für die hier an Tanzsteuer mit 8 Mark und erhielt die Zusicherung, daß er beim Verkauf der Weihnachtsbäume thätig sein. Aber, o weh', in Rede stehende Bestimmung selbst gekannt hat, obwohl man die Genehmigung zur Abhaltung des Balles erhalten würde. Die grimmige Kälte faßt den Armen, der sich eben erst bas Nothsich bei solchen Vorausseßungen heutzutage manchmal schwer irren Nun war aber die Rechnung ohne hie hochwohllöbliche Polizei wendigste zum Schuße des Oberkörpers, ein warmes Jaquet hat fann. Eine andere Möglichkeit, nämlich die, daß das christliche gemacht. anschaffen tönnen, dessen Schuhwerk aber auf die Kälte nicht eingerichtet ist und seine Füße erfrieren so, daß er nicht mehr arbeiten Bewußtsein der Beamten ihm den Verkehr mit Jemanden erschwert habe, der aus der Landeskirche austreten will, halten wir von des Schreiben: fann. Wieder bettelt er, wird erwischt und, wegen der Vorvornherein für ausgeschlossen. Es wäre doch gar zu komisch, strafen, vom Schöffengericht zu einer Frreiheitsstrafe von einigen wenn etwa die Herren Juristen in ihrem amtlichen Verkehr die Amtsvorsteher Wochen verurtheilt. Das Urtheil erscheint ihm zu hart, er legt Befehrungsversuche der Geistlichen und Stadtmissionare unter- J.-Nr. 121. stützen wollten durch unfreundliche Behandlung der Dissidenten. Dem Vorstand des Gesangvereins Harmonie" theile ich Berufung ein, das Landgericht erkennt in einer Sitzung von 4 bis Mit diesen frommen Herren würden viele unserer Juristen sich hierdurch mit, daß die erbetene polizeiliche Genehmigung zur Ab- Minuten: daß der pp. Söder schuldig und die Berufung wohl am besten zunächst in ihrem persönlichen Interesse in Verhaltung eines Maskenballes am 7. Februar cr. im Gaale des verwerfen sei! So geschehen am 31. Januar 1891 zu bindung setzen, denn ein sehr zutreffendes Sprichwort, welches Herrn Blocksdorf hierfelbst nicht ertheilt werden kann, da die wir für ebenso richtig halten, wie manchen anerkannten Rechts- welche thatsächlich ihre Ursachen in dem starten Besuch der farbige Geigenvirtuos Chevalier Brindis de Sala erschien sich hier häufenden Ausschreitungen auf den Straßen, Der ans den spanischen Kolonien stammende dunkel. Gaft- und Wirthshäuser haben, in öffentlichen sicher- gestern vor der 100. Abtheilung des Schöffengerichts, um seine Die Wohlthätigkeits- Industrie steht gegenwärtig in Berlin beitspolizeilichen Interesse besondere Vorkehrungen Rechte in einer Privattlage wahrzunehmen, die er gegen den erfordern, daher tann ich auch einem auswärtigen Verein, eine Polizeilieutenant Gadamer angestrengt hatte. Der Beklagte war Luftbarkeit der erwähnten Art nicht gewähren. $ Der Amtsvorsteher. gez. Dent. fazz, lautet: Juristen schlechte Christen! in schönster Blüthe. So ein hungerleidender Fechtbruder, dem es in der gegenwärtigen Zeit nicht gelingen will, Arbeit oder Unterhalt zu bekommen, hat oftmals gar keine Ahnung, wie viel wohlthätige Hände sich ihm entgegenstrecken und wie viel brave 5 Minuten von Tempelhof entfernt. Am 14. Januar cr. erhielt der Vorstand des Vereins folgenMariendorf, den 9. Januar 1891. 5 d 175 33 Gerichts- Beitung. Berlin. vom persönlichen Erscheinen entbunden worden und ließ sich durch den Rechtsanwalt Moller vertreten. Im Ottober v. 3. lief an den Polizeilieutenant Gadamer eine Anzeige ein, wonach der in | feinem Revier wohnende Kläger bei einem Streite mit einem Reſolution wurde einstimmig angenommen:" Die öffentliche Bolts. revideW SpeechTaal. Hausgenossen in bedrohlicher Weise mit einer Schußwaffe um- versammlung im Kurhaus zu Friedenau erklärt sich mit den AusInhalt desselben identifizirt zu werden. gegangen sein sollte. Der Polizeilieutenant ließ darauf den führungen des Genossen Wilh. Werner einverstanden, und vers Die Redaktion ftellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit Baum dafür absu Kläger durch einen Wachtmeister nach dem Bureau fistiren. pflichtet sich mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln die geben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenhetten allgemeinea Bei dem Kläger wohnt seit Jahren seine Braut, welche Bildung unter sich, sowie unter ihren Familienmitgliedern, so Intereffes zur Verfügung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem den Beamten um die Erlaubniß bat, ihren Verlobten viel wie es in ihren Kräften steht, weiter zu befördern. Ferner An dieser Stelle erlaube ich mir einige Bemerkungen in Be nach dem Bureau begleiten zu dürfen. Da der Beamte wurde beschlossen, nur die Arbeiterzeitungen ,, Vorwärts", und, Bolts- treff der Arbeitslosen Versammlung vom 28. Januar in der fürchtete, daß der leicht erregbare Kläger durch eine abschlägige Tribüne" zu lesen." Im dritten Punkt der Tagesordnung wurde treff der Arbeitslosen- Bersammlung vom 28. Januar in der Antwort einen Auftritt herbeiführen könne, so gestattete er es. beschlossen, einen Arbeiterbildungs- Verein für Friedenau und Brauerei Friedrichshain im Auftrage vieler Arbeitslosen, welche Auf dem Polizeibureau angekommen, ließ der Lieutenant die nicht Steglitz zu gründen. Es wurde eine Kommission von 7 Mit die Versammlung besuchten, zu machen. Kritifirt wurde vielfach die Aeußerung des Herrn Oberbürgermeisters, welcher in der gewünschte Begleiterin sofort aus dem Zimmer weisen und ver- gliedern behuss Ausarbeitung der Statuten gewählt. Zum Ber- Nothstandsdebatte in der Stadtverordneten- Bersammlung erklärte, nahm dann den Kläger in seinem besonderen Amtszimmer. Wie trauensmann für Stegliz und Friedenau wurde Genosse Bredo ein außergewöhnlicher Nothstand liege nicht vor. Ja gerechter die Braut des Klägers behauptet, hat der Lieutenant zuvor ge- gewählt. Genosse Wüstenhagen aus Steglitz stellte den Antrag, Entrüstung ob dieser Aeußerung und durch das Vorgehen unserer sagt: Laßt mir den schwarzen Kerl mal hereinkommen!" Einige welcher einstimmig angenommen wurde, die sozialdemokratische Zeit barauf ſei der Lieutenant dann wieder ins Bureau Fraktion zu ersuchen, in Zutunſt ein Gesetz zu schaffen, daß Den arbeitslosen Brüder zu Köln, Elberfeld, Bielefeld u. f. w. ergekommen und habe beim Anblick der Braut in barschem Tone Gendarmen bei Terminen die Zeugengebühren entzogen werden, muthigt, verfaßte ich eine Resolution, welche in turzen Worten Eine Deputation von 5 Mann zu ernennen, gefagt:„ Was ist die Kontubine von dem schwarzen Kerl immer da dieselben vom Staate befoldet er Schuh- er werden und Gehalt bei ungefähr besagte: an den Herrn Oberbürgermeister zu senden und ihr Namens noch hier?" Auf Grund dieser beiden Aeußerungen hat der Bersäumnissen nicht in Abzug kommt. Den streifenden Schuh- der Arbeitslofen zu bitten, sofort städtische Arbeiten in Angriff Kläger zunächst Beschwerde beim Polizeipräsidium erhoben, ist machern in Erfurt wurde dadurch bedacht, daß beschlossen wurde, nehmen zu lassen, da die Versammlung einen außergewöhnlichen aber auf den Weg der Privatklage verwiesen worden. Der Ver- die hiesigen Geschäfte, welche Erfurter Fabrikate verkaufen, 34 Nothstand fonstatirt, welchem nur durch Ueberweisung sofortiger treter des Beklagten bestritt, daß der Letztere die beanstandeten meiden, um so den Streifenden zum Siege zu verhelfen. Mit Arbeit abgeholfen werden kann. Der Beifall, welcher dieser NeBemerkungen gethan und durch die im gestigen Termine statt- einem Hoch auf die internationale Sozialdemokratie schloß der solution nach der Verlesung zu Theil wurde, zeigte zur Genüge, gehabte Beweisaufnahme, konnte dies auch nicht erwiesen werden, Vorsitzende die Versammlung, welche in der größten Ordnung, welchen Eindruck dieselbe auf die Versammlung gemacht da das Zeugniß der start interessirten Braut nicht als ausreichend tro Abwesenheit der Polizei, verlief. hatte. Da sich nun fein Redner zur Befürwortung angesehen wurde. Der Gerichtshof beschloß daher, zum nächsten Termine neue Zeugen zu laden. Zu Gunsten der Berliner Arbeiter- Bildungsschule findet am Mon- dieser Resolution meldete, welches auch nach dem Beifall 訂 tag, den 2. Februar, eine öffentliche Versammlung in der Brauerei Tivoli, am Streuzberg statt, in welcher Reichstags- Abgeordneter G. Wurm einen Bortrag nicht nöthig war, sprach der Vorsitzende, Genosse Litsin, gegen diesen Antrag. Der Kern seiner Ausführungen war: Nach Unter den Anklagen wegen Vergehens gegen das über die„ Luft als Nahrungsmittel" halten wird. Nahrungsmittel- Gesetz, welche zur Zeit die Schöffengerichte Lehrkursus der Berliner Arbeiter und Arbeiterinnen zur ersten den Aeußerungen des Herrn Oberbürgermeisters in der Stadtbeschäftigen, spielen diejenigen wegen gefälschter Macisblüthe eine Silfe bei anglücksfällen( weibliche Abtheilung). Montag, den verordneten- Versammlung dürfen wir keine Berücksichtigung dieser 1. Bortrag Resolution erwarten. Diese Aeußerungen des Genossen Litfin Hauptrolle. Es wird von diesem Gewürz eine Sorte in Pulverbes Berrn Dr. Bernstein. 2. Uebungsftunde. 3. Bereinsangelegenheiten. schwächten den Eindruck, welchen diese Resolution auf die Ber2. Februar, Abends 8½ Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75. form in den Handel gebracht, welche nach dem Gutachten des Gäfte, nur Damen, haben Zutritt. Große öffentliche Versammlung des Allgemeinen Arbeiterinnen- sammlung gemacht hatte, derart ab, daß an eine Annahme nicht Chemilers Dr. Bischoff aus sogenanntem Bombay- Macis besteht, Allgemei ein der echten Macisblüthe weit nachstehendes Gewürz, welches Vereins für Berlin und Umgegend. Dienstag, den 8. Februar, Abends zu denken war und ich zog meinen Antrag daher zurück. Nun, 8 Uhr bei Joel, Andreasstraße 21. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn nur ein der echten Blüthe ähnliches Aussehen besitzt, zumal wenn ab. Wegner über:„ Der 1. Mai." 2. Disfuffion. 3. Die Bustände in der welchen Erfolg die Arbeitslosen von Köln, Elberfeld, Bielefeld Bur Deckung der Untoften findet. f. w. gehabt haben, zeigen uns die Berichte des Vorwärts"; es gepulvert ist. Geruch und Geschmack dieses Pulvers sind zwar Knaben- konfettion. 4. Verschiedenes. sie hatten Erfolg und warum? Sie wählten eine Deputation, dem der echten Blüthe ähnlich, aber mit den Eigenschaften der Tellersammlung ftatt. Geffentliche Versammlung der Graveure und Biseleure mit Damen letzteren und besonders hinsichtlich der Ergiebigkeit nicht zu ver- am Montag, den 2. Februar, Abends 8% Uhr, im„ Dresbener Garten", welche ihre Resolution zu vertreten hatte und schickten sie auf dem gleichen. Eine ziemliche Anzahl kleinerer Kolonialwaren- und Dresdenerstr. 45. Tagesordnung: 1. Bortrag des Kollegen Guttmann über: fürzesten Wege zum Stadtoberhaupt, fie gingen also gleich an die Wir dagegen wählten den langweiligen, Borkosthändler, denen das Verständniß für diesen Artikel abgeht," Bellamy, Rückblick aus dem Jahre 2000 auf 1887." 3. Discussion. 3. Ver- rechte Schmiede. haben dieſe minderwerthige Waare von ihren Lieferanten bezogen Freie Vereinigung der Graveure und Ziseleure. Die Vereinsver- holperigen Weg und petitionirten an die Stadtverordneten, und das Ende vom Liede war, ein außergewöhnlicher Nothstand wurde und diejenigen, welche sie troh einer vorhergegangenen polizei- fammlung fällt im Intereffe der öffentlichen aus. Der Vorsitzende. lichen Berwarnung weiter verkauften, sind unter Anklage gestellt Gemüthliches Betsammensein bei Gratweit, Kommandantenstr. 77-79. Um Antrag ab, daß er nicht zur Annahme gelangen konnte? War der Achtung, Schuhmacher! Sonntag, den 1. Februar, Abends 7 Uhr. einfach weggeläugnet. Warum schwächte Genoffe Litfin meinen worden. Die 95. Abtheilung des Schöffengerichts verurtheilte aahlreiche Betheiligung bittet der Borstand. gestern zwei dieserhalb Beschuldigte zu einer Geldstrafe von witteber Bersammlung ant Dienstag, den 3. Februar, Abends 9 Uhr, bei doch nicht in eine Arbeitslosenversammlung, um uns an einer Bentralverein der Haus- und Geschäftsdiener Berlins. Große Weg, den ich einschlagen wollte, denn etwa ungefeßlich? Wir kommen dreißig Mart. Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. Tagesordnung: 1. Mittheilung. 2. Aufnahme Nothstandsdebatte zu ergötzen wie unsere Stadtväter? Nein, wir neuer Mitglieder, jowote Ausgabe der Billets zu dem am Sonntag, den 22. Februar, stattfindenden Feste und Abrechnung der Billets vom Mastenball. 3. Berschiedenes. 4. Fragetasten. Kollegen als Gäste gern gesehen. Vergnügungsverein ,, Reichokrene". Fidelitas- Sigung, Dienstag, den 3. Februar, Abends& Uhr, im Bittoria Ball- Salon, Berlebergerstr. 18. Gäfte wiltommen. Sonnabend, den 7. Februar, großer Wiener Mastenball eben Dienstag, den 3. Februar, Abends 9 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobſtraße 75, 1 r. 1. Mittheilungen. 2. Bortrag des Herrn Peus über: Die Arbeitstraft eine Waare" nach Karl Mary. 3. Distuffton. 4. Aufnahme neuer Mitglieder und Bundes- Angelegenheiten. 5. Fragetasten. Kollegen als Gäfte gern gesehen. Versammlungen. Wahlverein für den 1. Wahlkreis. " je schiedenes. daselbst. gemacht. Kollegen als Gäste wollen etwas Positives, wir wollen Arbeit und Verdienst, damit wir unsern Hunger stillen und unsere rückständige wie jetzt wieder fällige Miethe decken können. Dies sollte meine Resolution bezwecken. Nach Schluß der Versammlung wurde mir von Einigen gefagt: Nun, wir gehen wieder nach Hause und hungern weiter, und wenn wir unterdessen noch nicht verhungern, so kommen wir vielleicht das nächste Mal wieder. Sagt das nicht genug? Im Namen Vieler mit der Bitte um Veröffentlichung zeichnet G. Bogedein, Hochmeisterstraße 16. Der Verein hielt am 30. Január seine erste Bersammlung in diesem Jahre ab. Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag des Genoffen Dr. Christeller über: Die Geschichte der sozialen Entwicklung." Bevor der Referent zu seinem Vortrage das Wort Vereinigung der Drechsler Deutschlands. Ortsverwaltung Berlin II. Mitglieder- Versammlung am Mittwoch, den 4. Februar, erhielt, machte der Vorsitzende bekannt, daß der Genoffe Salz- Abends 8 Uhr, ( Stockbranche.) in Scheffer's Salon, Inselstraße 10. Tagesordnung: medel verstorben ist. Die Versammlung ehrt sein Andenken durch 1. Geschäftliches. 2. Vortrag über Alters- und Invalidenversicherung. Referent: Herr Stadtverordneter Zubeil. Der Wäschezuschneider, Herr Koopmann, fühlte sich vers 3. Diskussion. 4. Abstimmung über Erheben von den Sizen. Hierauf hielt Genosse Christeller bie zentralisirung unserer Zahlstellen und Lohnfonds. 5. Urabstimmung über anlaßt, in der Versammlung am 28. Januar 1891 mitzutheilen, feinen Vortrag. Er führte aus: Die Geschichte der Menschheit die Wahlkreis- Eintheilung des Hauptvorstandes. 6. Verschiedenes und Frage- daß ich bis jetzt verabsäumt hätte, einen Betrag, der mir angebfei nicht die einzelner begabter Menschen und durch ste voll- tasten. Säfte haben Zutritt. brachter großer Thaten; sie sei die Geschichte ökonomischer Ver- große öffentliche Bersammlung für Männer und Frauen im großen Gaalé tommission abzuliefern. Ich muß darauf erwidern, daß ich, da geschlub Carl Mare". Sonntag, den 1. Februar, Nachmittags 5% uhr, lich übergeben wäre( von wem?), an die Berliner Streit- Kontrolländerungen. Die Art und Weise, wie sich die Menschen das ber Bockbrauerei, am Tempelhofer Berg. Tagesordnung: 1. Bortrag. 2. Dis sich in der Versammlung am 19. August in der Brauerei Friedjenige erringen, was sie zum Lebensunterhalt brauchen, ist die tuffton. 3. Verschiedenes. Nach der Versammlung geselliges Beiſammensein richshain keiner der Berliner Streif- Kontrollkommissions- Mitglieder Grundlage aller menschlichen Gesellschaftsgebilde. Mit ihrer mit Tanz. Bur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Fachvercin der Lithographen. Regelmäßige Mitglieder- Versammlung der Wäschebranche um den Ertrag der Tellersammlung fümmerte, Veränderung verändern sich die letzteren mit allen ihren Einrich- am Dienstag, den 8. Februar, Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Seefeld, denselben im Beisein der Plätterinnen Frl. Sydow, Frau Schulz tungen. Friedrich Engels habe, anknüpfend an den Forschun- Grenadierstraße 33. Vortrag über:„ Nechtszustand der gewerblichen Gehilfen" und des Wäschezuschneiders Herrn Schlesinger feststellte nnd den gen Morgan's, in seinem Buche über den„ Ursprung der Familie, gehalten von einem tüchtigen ofte sind freundlichst eingeladen. Ueberschuß von 18 M. 65 Pf. dem Verein der Näherinnen überdes Privateigenthums und des Staates" den groß angelegten Fachverein der in Suchbindereien und verwandten Betrieben gab, da ich als einzelne Person nicht bestimmen konnte, wie viel Verfuch gemacht, die Geschichte der bisherigen Menschheit, von befchäftigten Arbeiter. Ani Montag, den 2. Februar, in Feuersteins die Näherinnen und wie viel die Berliner Streit- Kontrollfommission oberem Eaal, Alte Jatobftraße 75, Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag: diefer sogenannten materialistischen Auffassung aus betrachtet, Baben sich die Arbeiter zu organistren und wie? Referent: 2h. Mehner. Davon erhalten sollte. Diesen Sachverhalt habe ich Herrn darzulegen. Jedem Parteigenossen sei dies Buch beftens empfohlen. 2. Verschiedenes und Fragefaften. Wilschke schon vor ca. 3 Monaten mitgetheilt; ebenso wußte ja Redner schildert nun in eingehender Weise, sich an den Inhalt Verein Studieter Herren. Am Montag, den 2. Februar, Abends dieses Buches haltend, die verschiedenen Phasen, welche die 8% uhr, bei Zettenborn, Wallstraße 91, Bericht der Stellenvermittelungs- und Herr Koopmann auch, wo das Geld hingekommen ist, und daß Betchäftigungsnachweis- Kommiffion für Januar. Wichtige neue Borlagen. ich dasselbe nicht behalten habe. Der Grund, weshalb Herr Menschheit in ihrer Entwickelung durchgemacht hat: Wildheit, Achtung! Schneider und Schneiderinnen! Die Filtale des deutschen Barbarei und Zivilisation. Er wies nach, wie fich auf Grund Schneider- und Schneiderinnen- Verbandes Berlin III hält am Montag, Abends oopmann nach 5½½ Monaten danach anfrägt, und wer seine der Veränderung, der Entwickelung der ökonomischen Verhält- 8% Uhr, ihre Mitglieder- Bersammlung ab, in der Reichstags- Abgeordneter Auftraggeber waren, ist für mich und anderen Leuten nicht schwer niffe, das Geschlechtsleben der Menschen verändert; wie die das ferat übernommen hat. Zu dieser Bersammlung sind alle in su errathen. Emil Möhring, Rottbuser Damm 92. der Bekleidungsindustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen freundlichst heutige Familie als Resultat langer Entwickelung entstanden; eingeladen. Jojjustable Japs wie sich das Privateigenthum, und auf Grund dessen der KlassenLese- und Diskutir- Klub Freie Denker", Abends 9 Uhr, bei Haugt, unterschied in der Gesellschaft entwickelt hat und wie daraus mit Böchstraße 12. Gäste willkommen. Mar Kayser" Sonntag, Vormittags Gäfte, durch Nothwendigkeit der Staat als Institution der ausbeutenden Sozialdemokratischer Leseklub Klasse zur Niederhaltung der ausgebeuteten hervorgegangen seifing", jeden Montag, Abends 8% Uhr, im Restaurant Spietermann, Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diet' Verlag) ist. Wie alle bisherigen Geschichtsepochen durch solche, Oft, Martusstraße 6: Bortrag." Spinoza", Oppelnerstraße 29, bei ist soeben das 18. Heft des 9. Jahrgangs erschienen. Aus dem welche ein ganz anderes Gesicht hatten wie fie, ab- Brandstrahl. gelöst Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends Inhalt heben wir hervor: Zur Kritik des sozialdemokratischen worden find, so wird es auch mit der 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder- Gesangverein Gene Parteiprogramms. Aus dem Nachlaß von Karl Marr. fapitalistischen Gesellschaft geschehen. Aus der heutigen Gesell- feder" Restaurant Triefchmann, Jüdenstvaße 55. Gefangverein 8u- Zuckersteuer und Zuckerindustrie. 1. Von May Schippel. schaft muß sich auf Grund der Richtung, welche die ökonomische maler und verwandten Berufsgenoffen bei Berg, Kaifer- Franz- Grenadier- Feuilleton: Töchter unserer Zeit. Roman aus dem modernen friedenheit" Willibald- Alertsstr. 5, bei Genger. Stedertafel der Brief aus Berlin. Von Wilh. Liebknecht. Notizen. Entwicklung nimmt, die sozialistische entwickeln. Der Vortrag play 7. Gesangverein Myrthenblätter, Alte Schönhauserstraße 42, wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. An der Diskussion bei Reimann.- Gesangverein armonte", Weyerbeerftr. 9 bei Dornblatt. Gesellschaftsleben von F. v. Ost a.( Fortsetzung.) betheiligten sich die Herren Barnick und Feldmann. Nach Männer- Gefangverein„ te berluft". Fichteftraße 29 bet Krofche( früher dem Schlußwort verlas Genosse Metzner die Abrechnung von dem im November vorigen Jahres stattgefundenen Vergnügen des Sonntag, Abends von 6-8 Uhr, 2. Behrlingsabtheilung; am Montag, Abends Vereins. Die Einnahmen betrugen 98,90 M., die Ausgaben von 8-10 Uhr, Männerabtheilung. Rauchttub, Arcona", Montag, Abends 8%-10% Uhr bei Siplinsti, 50,50 m., bleibt ein Ueberschuß von 48,40 M. Genoffe Gold Reichenbergerstr. 71. Rauchklub, Weiße Worte, Montag, Abends Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflich Rauchtíub Deutscher berg unterwarf hierauf unter dem Beifall der Versammlung von 9-11 Uhr, Streligerstr. 16, bei Becker. F. Müller. 3 M. sind uns von der Werkstatt Beyer eindie Vorkommnisse in der Stadtverordneten- Bersammlung bei der mich e t", Montag Abend von 8-10% Uhr bei Schöneburg, Grüner Weg 9. Verein Wanderluft", Sigung: Sonntag, Nachmittags 4 Uhr, GrünauerRothstandsdebatte einer scharfen Kritik. Nachdem zum Abonnement straße 14 bei Rad).- Verein der Oberlausiter", Montag, Abend 9 Uhr gesandt. ,, Friedrichs- Verein", G. 5. 1865. Das Dienstmädchen, welches durch sein Verder sozialistischen Blätter Berliner Volks- Tribüne" im Reſtaurant Hedwig, Rosenthalerstr. 45. fehen den Henkel einer Terrine abgebrochen hat und denselben und Vorwärt 3" aufgefordert worden, wurde die Versamm ehem. Schüler des Friedrichs- Waisenhauses, Montag, Oranienſtr. 34. lung mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen. Bergnügungsverein, Oceana", Montag Sigung mit Damen; AufInnahme neuer Mitglieder im Restaurant Schneider. Nach der Sigung Tanz. wieder hat verkitten lassen, muß der Herrschaft den Minderwerth nächster Zeit werden die Wahlvereins- Versammlungen im ersten Bergnügungsverein" Fre unbestreue", 9 Uhr, im Restaurant Gerth, ersetzen, welchen die gekittete Terrine gegenüber der ungekitteten Prinzenstraße 106. Bergnügungs- Berein Reichstrone" Sigung Wahlkreis wieder regelmäßiger stattfinden. Sonntag, Nachmittags 4 Uhr, im Bittoria- Ballsalon, Perlebergerstr. 13. Gäfte hat. Ist ihr zuviel abgezogen worden, so kann sie den RestlohnBlumentefe", Bors. G. Wuthe. anspruch beim Amtsgericht einklagen; das verursacht aber Kosten, Für Friedenau und Steglitz tagte am Sonntag eine Stzung mit Damen. Sonntag Nachmittag i Uhr im Dresdener Garten", welche ihr im Falle des Obfiegens von der Herrschaft ersetzt Privat- Theatergesellschaft off werden müssen. öffentliche Boltsversammlung, in der Wilh. Werner einen Vor- Dresdenerstraße Gäſte wilkommen. trag über Arbeiterbildungs- Vereine hielt. Der Vortrag wurde nung", Sonntag, Abends 8 Uhr, bet Krebs, Ohmgaſſe 2. Site, often us Pollack- Club„ Gintracht", bet Gustav Schulze, F. B. Für diese Zeit brauchen keine Quittungsmarken eingeklebt zu werden. von den Anwesenden mit großem Beifall aufgenommen. Folgende stenerstr. 68. Gäste wiltonimen. 10% uhr, im Restaurant 3ur Schneekoppe", Nostizstraße 29. Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Moewes). Gesangverein, Gefelligteit 2", Münzstraße 11 bei Bemter. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Lübeck'scher Turnverein am willkommen. Theater- Verein Herren, willkommen. Literarisches. Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt. 802 J Unserem Kollegen zu seiner heutigen Empfehle meinen Kollegen, Freunden Möbel-, Spiegel- und PolsterwaarenVermählung die herzlichsten Glück- und Parteigenossen mein' wünsche. Magazin. Seine Kollegen vom Bau Weiss- u. Bair.- Bier- Lokal. Pflugftr. Nr. 8. Kollegen v [ 101L Alb. Eickhoff, Stoppenstr. 74. Ganze Ausstattungen Küchenmöbel in grosser in Mahagoni u. Nussbaum. Auswahl empfiehlt Julius Apelt, Sebaftianstr. 27-28. Reelle Waare. Prompte Bedienung. G. Superczinski, fünftliche Zähne, Invalidenstr. 105, II. 5. Fischerstraße 5. Kanarienhähne und Weibchen verf. 327 J ff. Mittagstisch mit Bier 50 Pf., Reichenbergerstr. 168, 4 Tr.. 4/10 Liter Bazenhofer 10 Pf., fowie gemüthliches Vereinszimmer empfiehlt 1872] J. V. Schimmel. Kinderwagen, do. 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Freie Vereinigung der Maurer Berlins und Umgegend. am Donnerstag, den 5. Februar 1891, Abends 8 Uhr, in Orschel's Salon, Sebastianstraße 39. Versammlung. Tagesordnung: 234 1. Geschäftsbericht des Vorstandes von 1890. 2. Bericht der Statutenberathungs- Kommission. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste haben Zutritt. Die Mitglieder werden gebeten, dafür Sorge tragen zu wollen, daß die Versammlung recht zahlreich besucht wird.( Dienstag stehe SäulenAnschlag). Der Vorstand. EF Versammlung E Werkstatt- Kontroll- Kommission. Sitzung am Freitag, den 6. Februar, Abends Jakobstraße 75. 81/2 Uhr, bei Feuerstein, Alte Es ist Pflicht der bisherigen, sowie der neugewählten Mitglieder, zu er scheinen. Der Bevollmächtigte. Maler! 185 Berufsgenossen! In der Pianoforte- Fabrik von Matz& Co. haben die Arbeiter 312 wegen Lohnreduzirung die Arbeit niedergelegt. Zuzug ist fern zu halten. Die Kommission. NB.: Sammellisten können jeden Abend bei Winzer, Naunynstraße 78, und bei F. Meyer, Andreasitraße 12, vorn 3. Tr. empfangen und abgegeben werden. Filiale III( O.) der Maler, Lackirer, Auftreicher etc. Versammlung am Dienstag, Abends 81/2 Uhr, !! Auf!! sonniger Bergeshöhe gereifte Buß' Gr. Frankfurterstr. 85. Am Palmsonntag und ersten Osterfeiertag an Vereine unentgeltlich zu vergeben. Gleichzeitig empfehle meine Säle zu Verfammlungen und nach Ostern an Sonnabenden zu Festlichfeiten. 238 J] M. Buss. Tanzschule. 29 M Oehlmann, Ohmgaffe 5 b., lehrt Walzer innerhalb zwei, sämmtliche Rundtänze innerhalb vier Privatstunden. Im Februar beginnen Unterrichtsturse. Soeben erschien das Januar- Heft der Blumenstraße Nr. 38 in Henke's total. Apfelsinen, in Reichenberg( Böhmen) erſcheinenden Tagesordnung: à Stück nur 3 Pf., 1. Vortrag des Kollegen J. Hohl- wirklich füße, dünnschalige, rothe Früchte, wegler. 2. Filial- Angelegenheit. 3. Verschiedenes. 213 Die Bevollmächtigten. Freie Vereinigung der der Militär- und Lieferungsschneider Graveure u. Ciseleure. am Dienstag, den 3. Februar, Abends 81/2 hr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20( oberer Saal). Tages- Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste haben Zutritt. Mitglieder werden freundlichst aufgenommen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 223 Der Vorstand. Fachverein der Schlächtergesellen Berlins und Umgegend. Sonntag, den 1. Februar, Nachmittags 5 Uhr: Außerordentliche General- Versammlung in May's Fettsälen, Beuthstraße 20-21. Tagesordnung: 1. Vierteljahresbericht und Abrechnung vom Fest vom 14. Dezember 1890. 2. Vortrag des Herrn Th. Metzner über: Arbeiterund Unternehmerverbände. 3. Disfuffion. 4. Ergänzungswahl des Vorstandes, Aufnahme von Mitgliedern, Ausgabe der Billets zu den am 8. Februar statt findenden Maskenball. 5. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Kollegen! Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Eure Pflicht, in der Versammlung Mann für Mann zu erscheinen. 304 J Der Vorstand. J. A.: Theodor Kesslinke, Prinzenstr. 17. Verband deutscher Korbmacher. Filiale Berlin. Im Interesse der öffentlichen Ver sammlung fällt die Vereins- Versammlung aus. Der Vorsitzende. Der Arbeitsnachweis befindet sich täglich Abends von 81/ 2-10 Uhr im Vereinslokal Dresdenerstr. 45. [ 311 J Deffentliche Bersammlung der Graveure und Ciseleure mit Damen am Montag, 2. d. M., Abends 81/2 Uhr, im„ Dresdener Garten", Dresdenerstrasse 45. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Guttmann über Bellamy's Rückblick aus dem Jahre 2000 auf 1887. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Der Einberufer. 310 J empfiehlt, wie im Vorjahre, die Südfruchthandlg. M. Wypler, Alte Jakobstr. 52, in der Ecke( Laden), zwischen Stallschreiber u. Sebaftianstr. Adresse aufbewahren! 73 L Halbe Preise! Billig u. gut! Zeitschwingen, 528J Monatsschrift für Volksbildung und Aufklärung.( Nach der Konfištation zweite Auflage.) Herausgegeben von ofef Beranet. Breis pro Heft 40 f Bf. Nach Außerhalb freier Postversandt gegen vorherige Einsendung v. 50 Pf. in Briefm. Wiederverk. erhalt. Rabatt. Th. Mayhofer Nachf., Sozialdemokrat. Buchhandlung, Berlin N., Weinbergsweg 15 b. Teppiche mit kleinen Musterfehlern 5, 6, 8, 10, 50 nur wegen kaum merkbaren Fehlern Sophabezüge, so billig. Wer aus erster Quelle, direkt zu Fabrikpreisen, die hochnobelste Herren- und KnabenGarderobe für die Hälfte Geld beziehen will, eile nur zum berühmten Kleider- Pascha. 10 000 Winter- und Frühjahrs- Paletots, um zu räumen nur 8-24 M. Prima. 12 000 hochf. Jacket- und Rock- Anzüge jetzt zu halben Preisen nur 8 bis 30 M. 8000 Gesellschaftsanzüge v. 15-35 M. 8000 Hosen, einzelne Röcke, Jackets und 6000 Rabenanzüge jezt halb umsonst. 99 L 8000 Ginfegnungsanzüge das Nobelste der Saison zu halben Preisen nur 10 bis 24 M. ff. Ethische Gesellschaft. Sleider- Bascha Sonntag, 1. Februar, Abds. 61/2 Uhr, Grenadierstr. 38 bei Seefeld: Vortrag Sonnabend, 14. Februar, in Deigmüllers Salon, Alte Jakobstr. 48a: des Herrn J. Türk über: Die HerenGroßer Wiener Maskenball. Anfang 8 Uhr. Um 12 Uhr: Komischer Aufzug. Billets à 50 Pf. sind bei folgenden Herren zu haben: Jungnickel, Wienerstraße 11; Grundmann, Megerstraße 26 bei Wolter; A. Krüger, Roppenstraße 52 bei Woll. 193 Das Komitee. prozesse. Nachdem: Gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäste, Damen und Herren, willkommen. Zur Deckung der Üntoften findet Tellersamml. statt. Grosse öffentl. Versammlung genannt: Der billige Mann. 32 Rosenthalerstraße 32. Ecke Sophienstr., Eckladen. Man achte genau auf 32 u. Eckladen. Eckladen! Roh- Tabake. Grösste Auswahl, billigste Preise von sämmtl. im Tabaken 1531a Heste von 31/ 2-8 m. in Plüsch, Phantafiestoff, Damast und Rips spottbillig. Versand streng reell, gegen Nachnahme. S. Unger, Berlin S., Oranienſtr. 48, 68 L Teppich- u. Möbelstoff- Fabrit. Im Tuchgeschäft jetzt Oranienstr. 126, I. 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Vortrag des Stadtv. Otto Klein über: Der Kampf ums Dasein. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Alle Arbeiter und Arbeiterinnen Friedrichsbergs u. Umgeg. find zu dieser Bersammlung eingeladen. Zur Deckung Gesangverein Frühlingslust. Der Untoften Tellerſammlung. ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes.) Sonnabend, den 7. Februar 1891: 1. Stiftungsfesten Wiener Maskenball in der Viktoria- Brauerei, Lützowstraße 111. Anfang 8 Uhr. 156 Entree 50 Pfg. Billets sind in den mit Plakaten belegten Lokalen sowie bei folgenden Herren zu haben: W. Frisch; R. Frant, Biethenstraße 4; F. Abert, Frobenstraße 37; A. Rohrlack, Culmstraße 25; A. Friedrich, Steinmetzstraße 46. Hierzu ladet ergebenst ein Das Komitee. 101 Der Vorstand. Große Oeffentl. Versammlung d. Allg. Arbeiterinnen- Vereins Berlins und Umgegend. Dienstag, den 3. Februar, Abds. 8 Uhr, bei Joël, Andreasstraße 21. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Th. Megner über 1. Mai. 2. Diskussion. 3. Die Zustände in der KnabenMöbel, Spiegel und Polster- Waaren, Sonfettion, reelle Waare zu soliden Preisen. Ganze Ausstattungen 4. Verschiedenes. in Mahagoni u. Nusbaum; Küchenmöbel in großer 101 Auswahl empfiehlt Franz Tutzauer, S., öpnickerstr. 25, nahe d. Köpnicker Brücke. Wrangelstraße Gegenüber R. Stock, Wrangelſtraße Gegenfiber R. S der Markthalle. 119. Der Vorstand. Posamentenbranche. Dienstag, den 3. Februar, Abds. 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobder Markthalle. Straße 75: Zur Einsegnung sämmtliche Artikel für Knaben und Mädchen sehr preiswerth. Corsets, Wäsche und Erstlingsartikel eigener Anfertigung. Feste Preise. Landwolle, garantirt nicht einlaufend, Schock 25 fg. Die seit 1877 bestehende, weltbekannte Uhrenfabrik von Max Max Busse neben der 157 Invalidenstr. 157, Markthalle. 97 L verkauft jetzt sämmtliche Uhren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Für jede Uhr wird reelle Garantie geleistet. 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Tuch und Kammgarn von 15, 18, 20, 24, 27, 30, 36, 40 M. Prima. 6000 Hofen und Westen, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12 Mark Prima. F8000 Schlafröcke, Hausjoppen jetzt im Ausverkauf spottbillig. Knaben- und Einfegnungs- Anzüge, weltberühmt durch ihre Billigkeit und Güte, jeht zu 102L halben Preisen." Goldene 110. Berliner ConcurrenzGeschäft", nur allein Kollegen und Stolleginnen fehr erwünſcht. 110 Leipziger- 110 NB. Sonntag, 8. Februar: Großes Ronzert, verb. mit Ball in Schmiedel's Festfälen, Alte Jakobstraße. Billets a 25 Pf. sind in der Versammlung soEmpfehle mich Freunden und Gen. 329J segen Auswahl. Auch zum Selbstausarbeiten. Th. Mayhofer Nachf., Berlin N., Weinbergsweg 15b. Masken Garderobe von Otto Runge, Gr. Frankfurterstr. 57( Gegr. 1862.) empfiehlt zur Saison eine Auswahl von 2000 Kostümen zu den billigsten Preisen. Vereine 15 pCt. Ermäßigung. Große Auswahl von Aufzügen. 2574 Empfehle allen Freunden und Ges nossen meine Masken- Garderobe. Paul Cordt, BeidenbergerBraße 137. Gangbare Eddeftillation and. Unternehmung halb. sof. u. günst. Beding. Solmsstr. 47 zu vert.[ 820J Wieder zu haben: Der wahre Jacob Nr. 118. Zu beziehen durch die Expedition Beuthstraße 8. Hierdurch erkläre ich Frau Mukley als eine ehrenhafte Frau. E. Fürst. Die dem Maurerpolier Emil Schmalz zugefügte Beleidigung nehme ich hierdurch zurück. [ 321J Paul Höpner, Schenkendorfstr. 2. Schlafstelle Luisenufer 39 H. 2 Tr. b. Tschernig, an d. Ritterstr.[ 319J Schlafstelle für Herrn bei Frl. Kosziel, Fürstenstr. Quergeb. 3 Tr. 296 J Eine möbl. Schlafstelle bei Runge, Barnimstr. 12, 2. Hof part. 3. verm.[ 290 J Schlafft. Oranienstr.206 b.D.Plöger 306 J Mbl. Schlafstelle od. leere Stube finden wie im Arbeits- Nachweis, Alte Jatob- zur Anfertigung von Herren- 2Gen. Posenerfir.30 H.IV.b. Janz.[ 303 J str. 66, bei Alms, zu haben. garderoben jeder Art. Reparaturen schnell und billig. G. Richter, R. Fr. Schlafft. Langestr. 39 IV. Walter[ 297J Ein Zimmer als Arbeits- Nachweis Frankfurterstr. 7, 32r. NB. Gefällige Schlfft. f. Gen. b. Würfel, Blumenstr. 51c. oder Zahlstelle( bis 1. April 1891 Arb.- Aufträge nimmt entgegen G. Schulz, Nachweis der Buchdrucker) zu vergeben Kottbuser Thor, und W. Salzwedel, Raufm. f. tl. f. Schlafz. S. od. SO. ohne Dresdenerstr. 65. 305 J Klosterstr. 88. 59 Kaffee. Off. m. Preis u. A. S. Postamt 42. Verantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 27. Soziale Uebersicht. Die Generalkommission der Gewerkschaften Deutsch kichaften Deutsch Tands versendet folgenden Situationsbericht: " Die Lage ist seit dem Bericht vom 20. Januar wenig geändert. Den Glasarbeitern in Flensburg ist es nach fiebenmonatlichem Ausstand und Aufwendung enormer Mittel gelungen, den Sieg über die Fabrikanten davon zu tragen. Nachdem von den Lezteren namenloses Elend, Hunger und Entbehrung über die Arbeiter verhängt worden, sahen sie sich doch genöthigt, den Arbeitern das ohnehin so furz bemessene Vereinigungsrecht zu laffen. Und dann genirt man sich nicht, uns bei jeder Gelegenheit zu erzählen, daß auch in jenen Kreisen ein Herz für die Arbeiter vorhanden wäre! Wir werden für die Zukunft daran denken müffen, dem Vorgehen der Unternehmer nach dieser Richtung eine andere Praxis gegenüberzustellen, denn es scheint fast, als wollen dieselben nur die Kosten für die Erhaltung ihrer Arbeiter während der ungünstigen Geschäftsperiode auf die große Masse der Arbeiter abwälzen. Nach den bisher gemachten Erfahrungen scheint das Herz, das für die Arbeiter schlagen soll, eine verteufelte Aehnlichkeit mit einem Geldbeutel zu haben. So lange nicht definitiv festgestellt ist, welche Stellung wir für spätere Beit der Forderung, aus den Vereinen auszutreten, gegenüber einnehmen wollen, muß jedoch mit allen Kräften dafür gesorgt werden, daß die Arbeiter in dem Kampf die Oberhand behalten. Ist der Kampf einmal aufgenommen, dann muß Alles daran gesetzt werden, ihn zu unseren Gunsten zu entscheiden, denn wir wissen, in welcher Weise die Unternehmer die Macht, welche sie durch einen Sieg über die Arbeiter erlangen, ausnuten. Da merkt man weig von deutscher Ritterlichkeit", sondern einfach das Niedertre.... all und jeder freien Meinung. Deshalb, weil viel auf dem Spiele steht, müssen wir immer wieder auffordern, für genügende Unterstützung der Ausstehenden zu sorgen. Mancher mag wohl, bei den enormen Summen, welche die Generalfommission in den letzten zwei Monaten öffentlich quittirt hat, annehmen, es müsse ein ansehnlicher Reservefonds in unseren Händen sein, doch wer die Zahl der Ausstehenden betrachtet, wird sich sagen müssen, daß die einlaufenden Summen nur gerade zur Deckung der nothwendige Ausgaben hinreichen können. Auch jezt noch beträgt die Zah der Ausstehenden 3448 Personen mit 3355 Rindern. Dieselben vertheilen sich auf folgende Städte: Bergedorf( Glasarbeiter), Chemnitz( Wirker), Erfurt( Schuhmacher), Hamburg( Tabak arbeiter und Seeleute), Mainz( Tischler) und Ottensen( Glasarbeiter). Außerdem sind noch angemeldet in Braunschweig Stein megen und in Hannover eine Anzahl Tischler, welche von einer vorjährigen Aussperrung als Gemaßregelte zurück geblieben sind. Wegen Lohnreduzirung famten auch die Perlmutterdrechsler in Braunschweig zum Ausstand. Aus dieser Zusammenstellung wird ein Jeder ersehen, daß, sobald die Ausstände bei einer Zentralstelle zur Anmeldung tommen, die Zahlen enorm wachsen. Demnach muß auch dafü gesorgt werden, daß die Einnahmen dieser Zahlstelle den an sie gestellten Anforderungen entsprechen können. Bis jetzt hat die Kommission von dem ihr von der Berliner Gewerkschafts- Konfe renz verliehenen Rechte feinen Gebrauch gemacht und die Beiträge für alle Gewerkschaften entsprechend der Mitgliederzahl ausgeschrieben, weil einestheils hinreichende Hilfsquellen offen standen, um ben Anforderungen genügen 811 tönnen, andererseits die begonnene Aufstellung einer Uebersicht über die Zahl und Stärke der Gewerkschaften ersi beendet werden sollte. Doch erwarten wir, sollte die Ausnutzung dieses Rechtes nothwendig werden, daß dann auch sämmtliche Gewerkschaften sich ihrer Pflicht bewußt werden und den auf ste entfallenden Beitrag leisten. Empfehlenswerther aber ist es, wenn mit dieser BeitragsLeiftung so lange gewartet wird, bis durch die gedachte Aufnahme eine feste Grundlage für alle weiteren Unternehmungen geschaffen worden ist und demnach die einzelnen Organisationen fortfahren, durch freiwillige Leistungen die nothwendigen Mittel aufzu bringen, zumal, da den Gewerkschaften, welche jetzt Hilfsmittel zur Verfügung stellen, bei der späteren Festsetzung des Beitrages die eingesandten Summen angerechnet werden. Bon Seiten der Arbeiter ist an allen Plätzen, wo Ausstände find, wiederholt versucht worden, Unterhandlungen anzuknüpfen, um die Differenzen zu begleichen. Es geschieht dies aus dem Grunde, weil wir einestheils die gesammte Arbeiterschaft durch die Aufbringung der Unterstützung nicht zu sehr belasten wollen, andererseits, weil wir denn doch ein größeres Mitgefühl für unsere allen Entbehrungen ausgesezten Genossen haben, als jene Leute, welche hinter dem stets wohlbefeßten Tische ruhig das burch sie hervorgerufene Glend ansehen können, ohne sich bewogen zu fühlen, demselben ein Ende zu machen. Deswegen halten wir es für unsere Pflicht, stets nach Ausgleichen zu suchen. Sowohl die Schuhmacher in Erfurt, als auch die Zabalarbeiter in Hamburg haben oft, fast zu oft versucht; dem Kampfe ein Ende zu machen, allein vergebens. Die Herren suchen eben hinter den von den Arbeitern vorgetragenen Gründen für die Beendigung des Streites andere Motive, als das Interesse an dem Wohlergehen der Arbeitsgenossen. Bei dem Vorstand des Zigarrenfabrikanten- Vereins in Hamburg find die Mitglieder der Generalfommission vorstellig geworden, um eine Verständigung herbeizuführen. Doch auch hier war das Resultat der Unterhandlung die Erklärung:„ Wir nehmen feine Leute in Arbeit, welche dem Unterstügungsverein deutscher Tabatarbeiter oder dem Klub der Zigarrenfortirer angehören." Der Hinweis darauf, daß man sich wohl an der Kraftprobe, welche von beiden Seiten geliefert worden ist, genügen lassen tönne, daß man doch mit dem Solidaritätsgefühl Der Arbeiter zu rechnen habe und es angebracht erscheine, an eine Berständigung zu denken, hatte keine Wirkung. Die Herren erflärten unumivunden, daß sie wohl enorme Schädigung erlitten hätten, daß es auch nicht ausgeschlossen sei, daß die ganze Tabakindustrie von Hamburg fortgezogen werden könne, aber es blieb dabei: im Interesse der Industrie muß die Beseitigung der ges dachten Bereine erfolgen. Man gestand ferner ein, daß es wenig Nuzen hätte, die Vereine zu vernichten, weil die Ar beiter dann eben in andere mit gleichen Tendenzen eintreten würden, aber man müsse wenigstens den moralischen Sieg eria.gen. Also um eine Sache, welche feinen Nußen hat, nur, um sich sagen zu müssen, anscheinend habe ich die Oberhand behalten, wird weiter das größte Glend über Tausende von Menschen verhängt, selbst auf die Gefahr hin, daß die Industrie geschädigt wird! Wir haben immer gedacht, es wäre den deutschen Fabrikanten wenigstens haben wir dieses von ihren Vertretern oft genug gehört nicht etwa um persönlichen Vortheil, sondern nur um die Erhaltung der deutschen Industrie bei ihren Geschäftsunternehmungen zu thun. Wir scheinen uns in diesem Falle geirrt zu haben. Nun, wir wünschen den Herren zu ihrem Siege Glück. Sollte es wirklich zu diesem moralischen Siege fommen, was wir noch gar nicht einzusehen vermögen, so dürften sie es noch manchmal bedauern, nicht lieber eine Niederlage erlitten zu haben, denn sie werden durch diesen Sieg sich in ihren Arbeitern zwar Gegner verschaffen, denen der Mund verbunden ist, die aber um so Sonntag, den 1. februar 1891. 8. Jahrg. " Ihr haltet die Bewegung unter den Arbeitern nicht auf." Wenn hier oder dort anscheinend eine Niederlage unsererseits vorkommt, das hält die Ideen und Gedanken, welche uns bewegen, nicht zurück. Wir wissen, daß nicht Momenterfolge für uns maßgebend sind, sondern daß es der Gedanke, welcher unseren Betrebungen innewohnt, ist, welcher der Bewegung den Werth giebt, und wir können sagen, daß von Tag zu Tag flarer hervortritt, daß die Arbeiter die Organisationen mit diesen Gefühlen zu betrachten beginnen. energischer daran arbeiten werden, die Schlappe auf jede Art Genossen aufgewogen. Das wollen wir den Herren Unternehmern und Weise auszugleichen. Wir wünschen ihnen wirklich Glück zu ein für alle Mal sagen: einem solchen Gewinn. Die Logit ist eigentlich gottvoll, und mag ein Jeder sich sein Urtheil selbst bilden, um den richtigen Ausdruck dafür zu finden, daß man weiß, es nüßt uns nichts und dennoch, müssen die Vereine lahm gelegt werden": Mun, wir wollen abwarten, ob denn wirklich die deutsche Gewerkschaftsbewegung durch diese geringe Zahl von Leuten lahm gelegt werden kann. Uns scheint es nicht so, als wenn es möglich wäre. Die schwierigste Periode ist überstanden. Mit dem Beginn des Frühjahrs mehrt sich die Arbeitsgelegenheit und mit ihr fommt die Leistungsfähigkeit der Genoffen wieder. Was uns nach der Richtung hin abgeht, daß der Einzelne nicht über große Summen verfügt, wird durch die große Zahl der opferfreudigen Die Generalfommiffion der Gewerkschaften Deutschlandss C. Legien, Vorsitzender. 11. Ziehung der 4. Klaffe 183. Königl. Preuß. Lotterie. 192 90903057 119 369[ 500] 80 407[ 300] 626 80 780 Siebung brm: 31. Januar 1891, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 136 318[ 3000 490 534 78 662 703 32 881 903 36 1115 281 353 499 505 614 819 991 2091 283 412 55 506 60 614 712 48 52 979 92 1500] 3076 398 486 546 634 973 4037 160 238 40 84 347 618 95[ 300] 835 41 952 5146 258[ 300] 425 85 505[ 300] 81[ 300] 673 765 958 6056 57 99 240 321 41 90 667 89 728 7006 39 41 241 40 367 400 596 931 8094 132 327 65 66 445 93( 3000] 613 714 27 807 90 9043 56[ 3000] 126[ 3000] SS 93 245 303 38 83 558 641 862 949 10257 309 62 78 482 539 605 38 69 79 774 93 803 19 918 43 45 [ 300 11111[ 500] 250 373 627[ 1500] 57 83[ 500] 782 801 17 93 914 66 1: 2026 346 714 26 880 88 13286 307 69 483 665 96 783 822 57 971 92 14160 358 428 44 98 514 74 78 79 723 845 57 67 15092 115001 287 346 86 13001 440 79 689 798 875 91 16078 208 622 84 851 68 995 17065 143 432 510 674 857 97 96818152 326 60 533 634 756 955 19457 521 32 54 679 94 96 737 983 20071 135 52 227 308 15001 63 77 854 81 923 21127 40 366 423 50 585 91 753 883 928 22018 241 48 401 69 91 615 56 743 90 816 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Zichung der 4. Klasse 183. Königl. Preuß. Lotterie. 1959 74 94075 138 324 506 69 753 871 95059 466 85 567 720 901 73 Biehung vom 31. Jaunar 1891, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 373 514 16 39 57 86 649 705 17 51 99 1137 68 290 348 59 97 465 95 510 31 603 76 774 892 2367 465 84 584[ 500] 630 39 722 62 968 80 3294 410 15 547 683 818 28 83 11500) 4060[ 300] 98 740 46 852 60 97 5188 353 475 584 711 903 6103 38 293 423 70 627 50 702 130001 861 88 982 7019 84( 5001 319 419 58 79 696 759 63 830 1500] 45 120 35 485 557 88 747 887 88 909 54 9002 321 588 929 41 10145 329 427 90 512 656 67 930 41 68 11413 59 85 543 47 663 804 958 74 12129 46 63 83 223[ 500) 50 67 76 474 549 99 800 970 13128( 300) 82 275 87 372 74 468 550 70 712 816 61 82 902 53 14057 496 580 659 82 718 905 66[ 300] 15004 195 209 511 20 650 715 34 45 84 939( 3000) 16253 359 574 733 78 800 130 0001 37 17046 53 146 218 28 315 80 13001 408 28 515 17 40 681 733 66 862 13023 63 93 135 225 79 372 429 506 886 908 16092 98 254 499 583 89 638 718 812 79 927 33 44 76 20109 295 315 609 27 78 773 934 74 1021 35 137 57 250 357 431 71 94 534 627 84 81 851 917( 5001 84 2257 77 303 404 38 591 640 882 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67 111305 21 445 689 751 99 112012 48 76 235 37 91 357 93 96 457 661 767 852 71 82 941 118344 94 541 676 88 924 114075 79 162 232 52 359 646 60 705 42 49 887 92 115282 308 528 996 116051 187 383 402 41 600 709 35 97 927 65 13001 90 117173 219 318 425 36 46 73 74 525 26 694 855 60 906 47 118075 115001 133 61 77 380 445( 300) 590 616 77 720 87 807 74 79 91 949 91 119022 26 13000) 28 41 174 285 410 30 577 879 993 96 120380 469 512 55 82 669 74 85 890 92 900 37 79 121144 68 15000) 415 514 699 798 800 50[ 500) 122012 41 222 24 53 316 17 27 70 462 94 500 11 630 735 71 836 40 76 123036 114 265 399 472 509 602 728 74 802 55 903 124129 43 44 265 98 318 418 63 73 623 74 781 932 123202 130001 72 318 84 405 36 507 21 649 799 15001 932[ 300] 126105 328 499 527[ 1500] 51 675 87 760 71 87 805 8 42 59 942 127017 218 583 632 1500) 850 926 128006 34 56 152[ 500] 288 311 60 804 14 941 129000 129 58 258 446 577 991 30004 58 161 409 34.47 583 688 742 75 31134 246 47 458 709 822 130235 314 85 402 23 89 522 37 917 54 131038 89 206[ 80001 30 922 83 32188 205 36 448 623 64 700( 500) 19 86488012 325 421 89 99 434 54 546 57 744( 1500) 54 820 59 71 132008 113 592 608 40 54 663 72 79 705 6 72 864 977[ 1500] 34191 355 456 57 500 9 603 743 947 77 35055 259 305 77 501 78 890 36130 93( 1500) 310 11 13 24 8101 28 954 183034 99 275 365 506 92 15001 748 69 960 184055 262 312 49 448 692 786 807 135008 37 329 686 898 136031 60 80 151 781 896 99 984 93 37037 100 90 218 47 315 31 70 501 49 55 660( 500) 52 252 360 474 11500) 571 670 82 90 791 889 715 137047 118 74 92 205 38282 328 423 40 561 860 67 115001 910 70 30051 163 298 322 37 85 491[ 300] 578 795 815[ 1500] 19 28 68 967 76 324 773 396 903 62 138003. 109 68 309 18 66 72 429 66 558 602 823 31 950 139052 109 20 59 225 13000] 56 72 447 740 61 837 85 40064 107 13 65 76 334[ 30001 66 475 618 30 91 754 41031 39 42 50 85 323 65 489 871 42053 54 71 148 209 322 627 38 66 74 749 58 73 769 77 86 811 944 142135 13001 53 90 13001 382 423 24 35 600 140127 289 351 707 141105 51 214 34 314 67 591 622[ 500] 57 849 916 43053 240 324 39 43 77 448 15001 54 806 48 56 969 7 4 4061 32 810 28 59 69 82 87 143010 65 120 81 240 94 352 54 77 79 549 93 100 290 386 421 22 508 31 96[ 500] 630 63 781 85 824 45120 94 250 353 89 562 91 13000] 693 888 989 46013 124 258 369 775( 300) 858 98 682 764 900 99 144028 71 83 103 71 89 202 494 579 82 652 791 846 48155 242 130001 57 927 67 87 145030 48 89 188 279 95 313 82 94 444 502 725 47162 337[ 300] 420 22 27 56 502 1500] 14 680 93 94 895 898 146093 121 324 54 449 570 73 637 778 147098 105 63[ 300] 516 21 23 49099 233 326 130001 94 541 662 733 963 219 354 429 48 80 526 716[ 30001 888 990 148013 116 94 256 426 528 651 814 52 62 917 28 89 149196 249 91 390 613 91 838 916 35 50019 23 231 558 59 15000] 660 68 82 889 931 51024 318 464 [ 500] 618 857 5: 2087 146 239 569 774 856 977 53047 81[ 500] 169 76 95 385 15001 436 88 97 540 716 863 54001 74 121 130001 51 230( 3000) 327 413 31 922 811 97 611 152007 99 299 371 458 522 72 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Februar, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Weichert in Giescndorf. es Herrn Tagesordnung: 1. Der Werth der Bildungsvereine für die Arbeiter. Referent: Wilh. Werner- Berlin. 2. Eventuelle Wahl einer Statuten- Berathungs- Kommission. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Der Einberufer. Grosse öffentliche Versammlung zu Gunsten der 335 Arbeiter- Bildungs- Schule am Montag, den 2. Februar, Abends 8 Uhr, im großen Saale der Brauerei Tivoli, am Kreuzberg. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Herrn E. Wurm über: Die Luft als Nahrungsmittel. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 103 Da die am 26. Januar angesagte Versammlung Umstände halber nicht stattfinden konnte, mache ich darauf aufmerksain, daß diese Versammlung bestimmt stattfindet. Der Einberfer. H. Gumpel, Barnimstr. 42. Arbeiter- Bildungsschule. verlange in allen Delikateß und Kolonialwaarenhandlungen [ 55 L] Tobias flüssige Chokolade ( bakterienfrei) Rein Cacao, Milch und Zucker. & Flasche Fabrik Berlin O., Blumenstr. 70. Berliner Unions- Brauerei 96 L empfiehlt ihr vorzügliches Münchener Bier 25 große oder 30 kleine Flaschen für 3 Mark. Pilsener Bier 25 große oder 30 fleine Flaschen für 3 Mark. helles Lagerbier 30 große oder 36 fleine Flaschen für 3 Mark. direkt von der Brauerei: Hafenhaide No. 22-31 und in allen beteren Kolonialwaaren- Geschäften zu haben. Wir liefern je nach Wunsch, mit Patent- oder Korken- Verschluß, à 3 Mark, 30 Flaschen Patzenhofer Bier( Schoppen), Vatzenhofer Bier Inhalt ca. 4/10 Liter, Patzenhofer Grport- Bier, ca. iter, oder 24 ober 20 Herren, welche befähigt und Willens sind, in Elementarfächern, Deutsch, Zeichnen, Naturkunde und Mater. Geschichte gegen Vergütung zu unterrichten, wollen sich mit näheren Angaben schriftlich melden bei durch unsere eigenen Gespanne frei ins Haus. E. Vogtherr, Landsbergerstr. 64. Genossen! Arbeiter! 103 Hierdurch theilen wir Euch mit, daß für die Mitglieder unserer Gewerkschaft die neuen Erkennungszeichen, deren Farbe für das laufende Vierteljahr gelb ist, zur Ausgabe gelangt sind. Gleichzeitig bitten wir diejenigen Genossen, welche Mitglieder von Vergnügungskomitees sind, darauf hinzuwirken, daß sie bei event. Bestellungen von Lokalitäten es den Wirthen zur Pflicht machen, die dazu Inhalt 4/10 Jede Flasche wird auf dem Etiquette mit unserer gerichtlich eingetragenen Schuhmarke und mit der Bezeichnung Brauerei Abzug" versehen sein. " 79 L In Gebinden liefern wir: 1/8 Tonne Pazenhofer Bier 1/8 Pazenhofer Export- Bier M. 3,50,) frei Haus. 4,-,) Bestellungen bitten wir direkt an uns zu richten. Berlin NO., Landsberger Allee Nr. 27. Fernsprech- Amt V11. Nr. 5535. Actien- Brauerei- Gesellschaft Friedrichshöhe, vormals Patzenhofer. nöthigen Arbeitskräfte aus dem unentgeltlichen Arbeits- Butter zu herabgesetzten Preisen!! nachweis unserer Gewerkschaft Annenstr. 14, zu entnehmen und dadurch unsere ideellen sowohl als auch unsere materiellen Interessen zu fördern versuchen. Mit Gruß und Handschlag 300 Der Vorstand des Vereins der Berl. Gastwirthsgehilfen. Große Zufuhren meiner Butterabsender veranlassen mich, feine Tischbutter à Pfund 1 Mark zu verkaufen. Unterstützungsverein der Manrer im Westen Berlins. 733 Die Mitglieder- Versammlung findet nicht am 2. Dezember, sondern am Montag, den 9. Februar, im Königshof, Abends 82 Uhr statt. Tages Ordnung: 1. Vortrag von einem Arzt über die Tuberkulose. 2. Diskussion. 8. Verschiedenes. Zahlreiche Betheiligung wünscht 239 Große öffentliche Der Vorstand. Schuhmacher- Versammlung am Montag, den 2. Februar 1891, Abends 8 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79. 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