Nr. 35. . Abonnements Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 fg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illuftrierter Sonntags Betlage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PoftAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Gingetragen in der Poft 8Beitungs Preisliste für 1901 unter Mr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. = Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. Bang 18. Jahrg. Ste Insertions- Gebuye beträgt für die fechsgespaltene Rotonets zetle oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. „ Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für Die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpcdition ift an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: " Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. dnsalet Sonntag, den 10. Februar 1901. An das werkthätige Volk! Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Unter Führung des Junkertums, der rückschrittlichsten Schicht des Bolts, ist es den Agrariern gelungen, die Mehrheit der deutschen Regierungen für eine wesentliche Erhöhung der Getreidezölle zu gewinnen. Bei dem bevorstehenden Abschluß der Handelsverträge sollen sehr erheblich erhöhte Getreidezölle zur Geltung kommen, vorausgesetzt, daß die auswärtigen Staaten sich solche Bedingungen gefallen lassen. Im Zusammenhang mit der geplanten sehr wesentlichen Erhöhung der Getreidezölle soll eine Erhöhung der Bölle auf alle übrigen Erzeugnisse der Landwirtschaft ( Vieh, Fleisch, Butter, Eier, Käse u. s. w.) herbeigeführt werden. Ja, selbst Produkte, die bisher von Zöllen noch befreit waren, z. B. Obst, Gemüse, Kartoffeln sollen der agrarischen Habgier zum Opfer fallen und ebenfalls durch Zölle verteuert werden. Eine Erhöhung der Bölle bewirkt aber eine entsprechende Erhöhung des Preises der betreffenden im Inland erzeugten Lebensmittel. Diese Preissteigerung ist der Zweck der Zölle. Es handelt sich also um eine starke Verteuerung der notwendigsten Lebensmittel für die großen Massen, die den Einzelnen um so härter trifft, je kleiner sein Einkommen und je größer die Kopfzahl seiner Familie ist. Die von den Junkern und ihrer agrarischen Gefolgschaft verlangte Erhöhung des Getreidezolls treibt den Inlandspreis des Roggens weit über den im Jahre 1895 durch den Antrag Kanig verlangten Durchschnittspreis von 165 Mt. per Tonne Roggen hinaus und macht für viele besonders bei ungünstigen Ernten das Brot, das notwendigste Lebensmittel, zu einem unerschwinglichen Lugusartikel! Den Hauptvorteil von dieser Plünderung der Arbeiterklasse und der kleinen Leute hat nur eine verhältnismäßig geringe Bahl großer Grundbesizer, wohingegen der Vorteil der mittleren Grundbesitzer nur geringfügig ist, die kleinen Bauern aber nicht nur feinen Vortheil, sondern selbst Schaden haben. Das Einkommen aus der erhöhten Verzollung der notwendigsten Lebensmittel wächst, je größer die landwirtschaftliche Fläche ist, die bewirtschaftet wird. Sie bringt den Großgrundbesizern pro Kopf viele tausende und selbst zehntausende Mark im Jahre ein. Im Jahre 1895 erklärte der deutsche Kaiser gegen den Antrag Kaniş: man kann mir nicht zumuten, Brotwucher zu treiben, und jetzt erklärt der erste Beamte des preußischen Staats und des Deutschen Reichs, der Reichskanzler Graf von Bülow im preußischen Abgeordnetenhause unter dem Beifallssturm der Junker und Junkergenoffen: Die preußische Regierung werde für eine ausreichende Erhöhung der Getreidezölle eintreten. Wo bleibt da die Konsequenz? Wo bleibt die so oft berufene Fürsorge für die arbeitenden Klassen? Den Lebensmittelwucher gesetzlich zu sanktionieren und organisteren, ihm die Masse des Volts tributpflichtig zu machen, soll nach der Absicht der Junker und Junkergenossen fortan eine der hauptsächlichsten Aufgaben des Staates sein derselben Junker und Junkergenossen, die jede Steuererhöhung, die sie selbst trifft, als eine Vermögenskonfiskation brandmarken. Aber das werkthätige Bolt, das nur das Notwendigste besitzt, soll abermals vom Notwendigsten geben, damit jene in behäbiger Zufriedenheit und selbst im Ueberfluß leben können. Was wir aber die weitere Folge sein, wenn folche Bestrebungen zum Siege gelangen? Die unvermeidliche Verteuerung der Lebensmittel durch die Bölle bedeutet nicht die einzige Gefahr. Bei der Einführung höherer Lebensmittelzölle können nur ungünstige Handelsverträge abgeschlossen werden; Handel und Industrie würden unter diesen ungünstigen Verträgen oder gar bei dem Eintritt von Bollkriegen aufs schwerste leiden; Hunderttausende von Familien liefen Gefahr, erwerbs- und brotlos zu werden; auf alle Fälle aber erlitte die gesammte werkthätige Bevölkerung eine erhebliche Verschlechterung ihrer Lebenslage, und ste würde in dieser Zeit der hereinbrechenden Krise, des Kohlenwuchers und der Wohnungsnoth mit doppelten Ruten gepeitscht. Der Brot- und Lebensmittelwucher hat, so lange es notleidende Menschen giebt, alle Zeit als eine der schlechtesten, und so lange es ein Christentum giebt, als eine der unchriftlichsten Handlungen gegolten. Und für diesen Lebensmittelwucher treten dieselben Leute ein, die dem Volke beständig empfehlen, zu beten: Unser täglich Brot gieb uns heute. Mit der Erhöhung des Lebensmittelzolls ist aber auch ein politischer Zweck verbunden. Das Junkerthum soll als herrschende Klasse erhalten bleiben, dieses Junterthum, das alle Beit anfähig war, aus eigener Kraft zu existiren, das aber seit Jahrhunderten an der Staatskrippe fizt und allezeit die fettesten Posten in Armee- und Staatsverwaltung in seinen Händen hatte. Der Zusammenbruch dieses Junkerthums würde einen Triumph des werkthätigen Volts bedeuten, und der soll um jeden Preis verhütet werden. Männer und Frauen des werkthätigen Volks! Oeffnet die Augen, erkennet die Gefahr und wehrt Ench! Geht in die Versammlungen, zu denen Ihr berufen werdet, agitiert in Fabriken und Wertstätten, fämpft auf jede Weise gegen die Euch drohende schwere Schädigung Eurer Existenz! Die später an Euch gelangenden, dem Reichstag einzureichenden Protestpetitionen müssen Millionen Unterschriften erhalten, insbesondere auch die der Frauen, die als Berwalterinnen des Hauswesens jede weitere Verteuerung der Lebensmittel am schwersten empfinden. 19 Nur wenn Ihr millionenfältig Eure Stimmen erhebt, könnt Ihr das geplante Attentat verhindern. Nieder mit dem Brot- und Lebensmittelwucher! Nieder mit der Junker und Agrarierherrschaft! Auf zur That! Berlin, den 9. Februar 1901. Das Land der höchsten Getreidezölle. Die sozialdemokratische Fraktion des deutschen Reichstags. beweist gleich hinterher eine zweite Autorität dieser Gattung, Thatsächlich verhält es sich mit dieser Behauptung nicht daß die Getreidezölle gar nicht die Preise zu erhöhen ver beffer, wie mit allen übrigen. Schon heute unter dem mögen, da unbedingt das Ausland den 8oll trägt. Dann Vertragszoll von 3,50 M. pro Doppelcentner folgt ein Dritter, der nachweist, daß infolge ihrer jämmer hat Deutschland die höchsten Getreidepreise Europas, Es ist ein buntes Gemisch der widerspruchsvollsten Beweislichen Notlage es der Landwirtschaft absolut unmöglich ist, auch wenigstens der industrielle Westen und Süden des Reichs. stücke, das tagtäglich von den agrarischen Wortführern zur nur die allernotwendigsten Meliorationen und technischen Ver- Selbst in dem durch die Mélinesche Agrarzoll- Gesetzgebung Begründung ihrer Zollforderungen zusammengerührt wird. besserungen vorzunehmen. Darauf verkündet ein Bierter, die beglückten Frankreich stehen die Preise für Brotgetreide Nach dem alten Rezept, die Quantität muß die Mängel der Landwirtschaft hätte in den letzten Jahrzehnten, wie niedriger. Qualität verdecken, wird alles zum theoretischen Härings- fein andrer Wirtschaftszweig, im Zeichen des technischen Fort- Den Beweis erbringt die nachstehende Zusammenstellung falat benutzt, was nur irgendwie sich zum Beweis für junker- schritts gestanden, trotz Abnahme der ländlichen Bevölkerung der jährlichen Durchschnittspreise während der drei Jahre liche Behauptungen zubereiten läßt: Abfälle aus der älteren hätte von 1882-1895 die landwirtschaftliche Produktion um 1897-99( für 1900 liegen die betreffenden statistischen Bevolkswirtschaftlichen Küche, statistische Fälschungen, nationale 24 Proz., der Ertrag des Hektars an Getreide um 16 bis rechnungen noch nicht vor) auf den hauptsächlichsten Phrafen, erfundene oder tendenziös verunstaltete Citate und Ge- 17 Broz. zugenommen: ein Beweis, daß die deutsche Land- Kornmärkten des Jn und Auslandes. Bemerkt sei dazu, schichtsflitterungen alles muß herhalten, um die Notwendigkeit wirtschaft völlig allein den einheimischen Bedarf decken daß durchweg die Preise für gute Mittelqualitäten einer Aufbesserung junkerlicher Lebensführung zu erweisen. fönne usw. zu Grunde gelegt sind, so beziehen sich die PetersDaß dabei der eine angeführte Grund immer dem andren Wenn die agrarischen Kapazitäten auch nicht gerade burger Notierungen auf guten Sayonka- Weizen, die Antwiderspricht, geniert die Agenten des Brotwuchers nicht im wählerisch bei der Herstellung ihrer Beweise vorgehen, so werpener Notierungen auf guten nordamerikanischen Weizen geringsten. Mit der größten Seelenruhe legt die eine land- haben doch einige" Gründe" bet ihnen eine ganz besondere( Red Winter Nr. 2), die Londoner nicht auf bunten( roten) wirtschaftliche Autorität dar, daß die jetzigen Getreidepreise Beliebtheit erlangt und unter diesen steht die immer wieder- Weizen, sondern auf besseren englischen weißen Weizen, die den Anbau von Getreide nicht mehr lohnen und der Landwirt holte Behauptung, Deutschland hätte relativ niedrige Wiener auf guten Theiß- Weizen, die Münchener Notierungen vor dem Ruin steht, wenn nicht die Kornpreise durch die Zölle Getreidepreise und eine Preiserhöhung würde deshalb auf gute Mittelsorte( die bayrische Primaware steht durchgesteigert werden; und mit gleicher tiefgründiger Sachkenntnis selbst dem ärmeren Arbeiter kaum fühlbar werden, obenan. Ischnittlich noch 7 M. höher im Preise). Wei�enpreise in Wien und Paris zwar höher standen, als in Berlin und Breslau, also im Gebiet östlich der Elbe, nicht aber höher als im Süden und Westen des deutschen Reichs. Im Gegenteil, der Preis für Mittelqualität in München stellt sich im Durchschnitt dieser drei Jahre um Ä Proz. höher als in Wien und um i/s.Proz. höher als in Paris, und der Mannheimer Durchschnittspreis stand gar um A Prozent höher als der Wiener und um l1!* Prozent höher als der Pariser Preis. Hinzu kommt noch, daß durchweg der in Wien gehandelte Weizen die Mannheimer und Münchener Mittelforte an Güte übertrifft, und ferner, daß die P a- riser Getreidepreise mit zu den höchsten in Frankreich gehören, nur im Süden und speciell im Süd- osten Frankreichs stellen sich die Preise um ein Geringes höher. Es haben also Süd- und Westdeutschland die höchsten Weizenpreise in Europa. Und noch mehr gilt das von den Roggenpreisen. Berlin hatte z. B. im Durchschnitt der Jahre- 1897/99 noch einen etwas höheren Roggenpreis als Wien und einen um 13 Proz. höheren Roggenpreis als Paris; und Mannheim zahlte sogar einen Durchschnittspreis, der den Wiener um 10 Proz., den Pariser um 24 Proz. übertrifft. Die auffallend große Differenz zwischen den Weizen- und Roggenpreisen erklärt sich daraus, daß nur aus- nahmsweise Roggen zum Brot genommen wird und der Roggenzoll nur 3 Fr.(— 2,40 M.) pro Doppelcentner slOO Kilogramm), der Weizenzoll hingegen 7 Fr.(— 5,60 M.) beträgt. Deutschland erfreut sich demnach schon heute des sicherlich nicht beneidenswerten Vorrangs, dasjenige Land zu sein, dessen Bevölkerung gezwungen ist, die höchsten Preise für Brotgetreide bezahlen zu müssen. Setzen die Agrarier auch nur teilweise ihre neuen Zollforderungen durch, dann wird des Deutschen Vaterland auch den Ruhm erringen, das Land der höchsten Kornwucher-Zölle zu sein. Bisher betrug der Zoll pro Doppelcentner, umgerechnet in Markwerten: Zollsatz „.. Zollsatz bcS allgemeinen des Vertrag? Frankreich: Deuffchland: Weizen Roggen Weizen Roggen Oestrcich-Ungarn: Weizen Schweden: Norwegen: Schweiz: Roggen Weizen Roggen Weizen Roggen Weizen Roggen bezw. Maxi maltarifs M. 5,60 2,40 5,00 5,00 2,55 2.55 4,15 4,15 0,90 0,25 0,25 0,25 bezw. Minimaltarifs M. 3,50 3,50 Im Grenzverkehr mit Serbien Ermäßigungen 0,68 frei Dagegen erheben England, Holland, Belgien, Dänemark und Rußland keinen Zoll vom Brotgetreide. Man sieht, die Konservierung des ostelbischen Junker- tums, die kürzlich Herr v. Siemens im Reichstage als von „ungeheurem staatlichen Wert" bezeichnete, kommt dem deutschen Volk teuer zu stehen._ Volikifche Mebevfichk. Berlin, den 9. Februar. Der Reichstag übergab am Sonnabend das neue Weingesetz derselben Kommission, die die S ch a u m w e i n- S t e u c r zu prüfen hat. Das Haus war recht schlecht besetzt, bewies aber eine große Geduld im Anhören der vielen Redner, die das Wort nahmen. Es giebt, von Grünberg und Bomst ab- gesehen, keinen Weinbau- Distrikt im Deutschen Reiche, dessen Vertreter es nicht seinen Wählern schuldig zu sein geglaubt hätte, seine Ansichten über Kunst- wein, Kellerkontrolle, Zuckerzusatz usw. zum besten zu geben. Die Reden wichen ihrem Inhalt nach nicht sehr von einander ab, nur die Dialekte waren verschieden, je nachdem ein Allemane, ein Schwab oder ein Franke auf der Tribüne stand. Den Standpunkt unsrer Partei vertrat Genosse Ehrhardt- Ludwigshafen in einer frischen Rede, die das langweilige Einerlei kurze Zeit unterbrach. Am Montag wird die zweite Lesung des Justiz et ats fortgesetzt.—_ Schönstedt Trinmphator. Herrn Schönstedt hat das verdiente Geschick ereilt. Die über- große Mehrheit des preußischen Abgeordnetenhauses, das rückständigste aller Parlamente hat ihm ein doppeltes Vertrauensvotum erteilt. Pfaffen und Junker, Schlot- und Krautbarone haben fich in holder Harmonie zu den von dem Justizminister für die Ernennung von Rechtsanwälten zu Notaren aufgestellten verfassungswidrigen Grundsätzen bekannt. ES war ein ganz ungewöhnlicher Vorgang, daß die Abgeordneten Dr. I r m e r lk.) und Frhr. v. Zedlitz(ff.) zu dem Titel„Minister- geholt" den Antrag stellten: „Das Haus wolle beschließen, zu dem vom Justizminister dar- gelegten Grundsatze, daß bei der Ernennung von Notaren auf das Bedürfnis der christlichen Bevölkerung in angemessener Weise Rücksicht genommen Iverden soll, seine Zustimmung zu erteilen." p In Konsequenz ihrer bisherigen Haltung bei der Etatsdebatte hätten die Freisinnigen nun eigentlich das HauS in Form eines An- trags auffordern müssen, dem Minister wegen der Verletzung der Ver- fassung ein Mißtrauensvotum zu erteilen. Aber dazu rafften sich die freisinnigen Maunesscelen nicht auf; sie blieben, wie immer, auf halbem Wege stehen, bewilligten den Titel Ministergehalt und be- gnügten sich mit einem lendenlahmen Antrage, in dem die Erwartung ausgesprochen wird, daß bei der Ernennung von Notaren das Gesamt- interesse der Bevölkerung nach Maßgabe der Bestimmungen der Artikel 4 und 12 der Verfassung zur Geltung kommt. Sofort unter- nahmen die Konservativen einen Gegenzug, der ihnen auch dank der eigenartigen Handhabung der Geschäfte durch den Präsidenten v. Kröcher glückte. Sie beantragten nämlich, in dem freisinnigen Antrag hinter„Notaren" die Worte„tvie bisher" einzuschalten, wodurch der Antrag in sein völliges Gegenteil ver- wandelt wurde. Der so amendierte Antrag gelangte dann gegen die Stimmen der eigentlichen Antragsteller zur Annahme und in ihrer Siegestrunkenheit nahmen die„Volksvertreter" auch noch den Antrag Jrmer-Zedlitz an, obgleich derselbe sich seinem In- halte nach mit dem bereits angenommenen Antrage deckt. Jnter- essant ist, daß auch die Nationalliberalen mit der Mehrheit stimmten. So hat Herr S ch ö n st e d t ein doppeltes Vertrauens- Votum in aller Form erhalten I Er hatte es aber auch dringend nötig. Die voraufgegangene stellenweise recht lebhafte Debatte leitete der Abgeordnete Richter(frs. Vp.) mit einer einstüudigen Rede ein, in der er das Treiben der Geschäfts-, Sport- und Radau- Antisemiten kennzeichnete und die zweideutige Haltung des Centrums einer scharfen Kritik unterzog. Eine im Dreschgrafenstil gehaltene Erwiderung des Antisemiten Werner erfreute sich lebhaften Beifalls auf der Rechten. Wiederholt griff auch der Minister in die Debatte ein. Vermutlich, um jeden Zweifel an seinem verfassungs- widrigen Verhalten zu beseitigen, stellte er den Grundsatz auf. daß man die Verfassung nicht schablonenhaft auslegen, sondern die „Imponderabilien" berücksichtigen müsse, die dabei in Frage kommen. Das heißt mit nackten Worten: Ein Minister darf sich, wenn er es für nötig hält, über den Buchstaben der Verfassung hinwegsetzen. Und wie die Juden, so erklärte Herr Schönstedt auch die Polen für minderwertig indem er die Beschwerde des Abg. Czarlinski(Pole) über die Be- nachteiligung der polnische» Rechtsanwälte dahin beantwortete, daß die B e s e tz u n g der B e a m.t en st eilen in Posen eine politische Frage sei. Auf Grund welcher Verfassungs- bestimmung, darüber äußerte sich Herr Schönstedt nicht. Die übrige Debatte war belanglos. Der Ministerpräsident hielt es, wie Abg. Richter mit Recht hervorhob, nicht für nötig, im Hause zu erscheinen und sich im Namen der Staatsregierung zu einer so wichtigen Frage zu äußern. Am Montag tvird die Beratung des Justizetats fortgesetzt.— Deutsches Iieich. Eduard Bernstein. AuS der Verbannung von zwei Jahrzehnten ist Eduard Bernstein nach Deutschland, nach Berlin heimgekehrt. Er sieht die Heimat wieder, in der er in den 70er Jahren als Jüngling Socialdemokrat wurde und die ersten Dienste der Partei leistete, aus der er hinauszog, um zunächst in die Schlveiz, sodann, von dort ver- trieben, in London als Redacteur des„Socialdemokrat" einer der Führer der Partei durch ihre schwersten Zeiten zu sei». Da Bernstein zu uns zurückkehrt, ist er des herzlichsten Will- kommens sicher. Die deutschen Arbeiter begrüßen auf's freudigste den treuen Waffengefährten, von dem sie wissen, daß, wie während de? Exils, so auch in dem nunmehr ermöglichten engeren und persönlichen Zusammenwirken mit der deutschen Partei, sein Wollen und sein Wissen nur ihnen gehört.— Das Stenogramm deS Dr. Pichler. Zu der vom Reichstags-Abgeordneten Dr. Pichler behaupteten angeblichen Aeußerung Bebels bei Beratung des Antrags Könitz über den Niedergang der Landwirtschaft erklärt die„Neue Bayrische Zeitung", zu deren Hintermännern der Passaucr Domherr gehört: „Wir glauben dem Herrn Dr. Pichler, der als gewandter Stenograph diese Aeußerung sofort festlegte. Es mag sein, daß Herr Bebel, der in der Debatte sich oft fortreißen läßt, sich dieser seiner Aeußerung nicht mehr erinnert." Unser Münchener Partei-Organ erwidert hierauf: Und wir, verehrte Neubayerische, glauben unserm Genoffen Bebel. Dazu bestimmt uns nicht nur der Umstand, daß Dr. Pichler das fragliche Stenogramm nicht mehr vorlegen kann. sondern vor allem die sehr gravierende Thatsache, daß die Un- Zuverlässigkeit der Pichlcrschcu stenographischen Aufzeich- uungcu schon einmal gerichtlich festgestellt worden ist. Es dürfte vielleicht auch der«Neuen Bayerischen Zeitung" der Fall: Stadtmagist rat München contra Dr. Kleitner noch in Erinnerung sein. In jenem Prozeß, der durch eine Denunziation der Pichlerschen„Donau-Zeitung" veranlaßt wurde, mußte Dr. Pichler bei seiner eidlichen Ver- nehmung selbst einräume», daß er keineswegs Anspruch auf absolute Zuverlässigkeit seiner stenographischen Aufzeichnungen erheben könne. Auf dieses interessante Geständnis des„Kronzeugen" Dr. Pichler hin erfolgte damals die Freisprechung deS Angeklagten Dr. Kleitner.—_ Der OffizierSmord in Mörchingen. Wie unS ein Privattelcgramm aus Straßburg meldet, ver- urteilte das Kriegsgericht der 33. Division(Metz) den Ober- lieutrnant. der Infanterie. Rüger. wegen Erschießung des Hauptmanns Adams zu zwölfjähriger Zuchthaus- strafe und Entfernung aus dem Heere. Die Anklage- behörde hatte die That als Mord qualifiziert und Todesstrafe beantragt, das Kriegsgericht hat jedoch angenommen, daß die That im Zustand der Trunkenheit begangen worden und als Totschlag anzusehen sei. Ueber die That selbst giebt die„Straßburger Post" nach einer Meldung der„Frankfurter Zeitung" folgende, von den bisherigen Lesarten verschiedentlich abweichende Darstellung: Nach dem Offiziers- Kaisersgeburtstags- Essen saßen einige ältere Offiziere, unter denen sich auch der Oberstabsarzt Dr. Rüger und dessen Bruder, der Oberlieutenant Rllger, befanden, an einem Tisch zusammen und unterhielten sich ganz ruhig. Hauptmann Adams hatte mehr geistige Getränke zu sich ge- nomnien, als er vertragen konnte. Das übte all- mählich seine Wirkung auf ihn aus. Er begann die auf dem Tische stehenden Gläser umzuwerfen. Der Oberstabsarzt, der neben ihm saß, hielt ihm die Hand fest. uni ihn daran zu verhindern. Hauptmann AfcamS streckte nunmehr die andre Hand aus. um ein GlaS umzckstoßen. Darauf ergriff der Oberlieutenant Rüger diese Hand und hielt sie fest. Das Ganze dauerte nur wenige Augenblicke. Dann ließen die Bruder Rüger die Hände des Hauptmanns wieder los. In diesem Augen- blick sprang Hauptmann Adams auf und versetzte dem Ober- l stabsarzt einen Schlag. Der Oberstabsarzt verließ sofort das Zimmer. Nach ihm ging auch Hauptmann Adams fort. begab sich in seine Wohnung und legte sich zu Bett. Daß einer von den Herren zum Säbel gegriffen habe, ist durchaus unwahr. Unterdessen wurde aus dem Hause des Oberstabsarztes eine Botschaft überbracht des Inhalts, der Herr Doktor möge nach Hause kommen: das Befinde» eines seiner Kinder, das erkrankt war, habe sich verschlimmert. Diese Botschaft gelangte an den Bruder des Oberstabsarztes, den Oberlieutenant, der sich hierauf in seine Wohnung begab und seinen Revolver holte. Alsdann ging er in die Wohnung des Hauptmanns Adams. Dort traf er zwei Offiziere, die im Auftrage des Oberstabsarztes ge- kommen waren, um den Hauptmann wegen der dem Oberstabsarzt zugefügten thätlichen Beleidigung zu fordern. Die Herren mußten eine Zeitlang warten, bis der aus dem Schlafe geweckte Haupt- mann erschien. Als er dann ins Zimmer trat, schoß ihn der Oberlieutenant sofort nieder, ehe die im Austrage seines Bruders erschienenen Kameraden ihre Sendung noch erfülle» konnten. Daß der Hauptmann am Tische gesessen, mit gezogenem Säbel auf den Oberlieutenant losgefahren, und daß zwischen dem Oberstabsarzt Dr. Rüger und Adäins ein gespanntes Verhältnis bestanden, sowie daß Hauptmann Adams durch sarkastische Bemerkungen des Oberstabsarztes Dr. Nüger gereizt worden wäre, sei alles Erfindung. Die„Straßb. Post" stellt fest, daß Oberstabsarzt Dr. Rüger, so sehr er sich unmittelbar nach seiner Beleidigung mit Takt benommen, bei der weiteren Behandlung der Angelegenheit gegen die am 1. Januar 1897 ergangenen„Bestimmungen zur Ergänzung der Einführungsorder zu der Verordnung über die Ehrengerichte der Offiziere im preußischen Heere vom 2. Mai 1874" vergangen habe, die ihn verpflichtet hätten, unter Unterlassung aller weiteren Schritte dem Ehrenrat des Corps Anzeige zu machen. Daß die Mordthat des Oberlieutenants Rüger sich als die Wirkung des u n- seligen Duellzwangs darstelle, das wird auch von der regierungsoffiziösen„Straßb. Post" zugegeben, indem sie den Thäter in dem Augenblick, wo ihm die Meldung von der Erkrankung des KindeS seines Bruders überbracht wird, die folgende Betrachtung anstellen läßt:„Wenn nun dein Bruder, der grundlos Beleidigte, der Gatte und Familienvater, von seinen: Gegner, dem unverheirateten Gegner, im Duell totgeschossen wird? Was dann? Diese Gedankenfolge brachte die Erregung zur Sinnverwirrung, und in dieser geschah die schreckliche That— ein Verbrechen gegen das Leben, gewiß, aber sicherlich kein Ver« brechen aus niedrigen Motiven, sondern eine im Affekt begangene Aufopferung für den Bruder und dessen Familie." Das Blatt giebt damit zu, daß nach den herrschenden militäri- schcn Ehrbegriffen die Möglichkeit, von dem ohye Anlaß beleidigten Gatten und Vater das drohende Unheil abzuwenden, ausgeschlossen war. Denn hätte der Oberlieutenant dem bereits in die Wege ge- leiteten Austrag der Sache nicht vorgegriffen, so wäre es zwischen dem Hauptmann und seinem Bruder zu einem Duell unter schweren Bedingungen gekommen, in dem voraussichtlich einer der beiden ge- blieben wäre. Blut mußte also nach dem militärischen Ehrenkodex wegen der in der Trunkenheit verübten Beleidigung unter allen Uni- ständen fließen._ Die RobertS-Ehrung durch das kaiserliche Civilkabinett wird in der süddeutschen Presse besonders scharf erörtert. Die„Mihichener Neuesten Nachrichten" erklären, Roberts bleibe auch als Ritter deS Schwarzen Adlerordens nur der ruhmlose Führer einer bankrotten Armee im schmählichsten Raubkrieg, den England je geführt habe.— LeHmloS in Ostpreußen. Die Landlehrer haben in den meist überfüllten Schulen in Ostpreußen keinen leichten Stand. Die Bezahlung steht in einem recht wenig entsprechendem BnHältmS zu den von ihnen geforderten Leistungen. Man sollte nun wenigstens erwarten können. daß die Lehrer für außerordent« liche Leistungen eine genügende Vergütung erhalten. Aber auch davon ist keine Rede. Unter Auf- Hebung aller entgegenstehenden Bestimmungen hat die Regierung zu Königsberg für die Regelung der Vertretung erkrankter oder sonst behinderter Lehrer sowie für die vorübergehende Versorgung erledigter Lehrerstellen verordnet, daß die zu Vertretungen bis zu 32 wöchentlichen Stunden heranzuziehenden Lehr- kräfte auf eine Bezahlung für ihre Mehrleistung keinen An-sp ru ch haben. Nur in dem Falle, daß ein Nachbarlehrer zur Vertretung herangezogen wird, muß ihm eine Entschädigung für den Unterrichts- gang gewährt werden. Wie großmütig die Regierung in Königsberg ist. indem sie dem Lehrer, der bei Wind und Wetter auf meist schauderhaften Wegen zur Vertretung nach einem andren Orte läuft, wenigstens eine E n t- schädigung für die abgenutzten Stiefelsohlenge- währt. Freilich find die ostpreußischen Landlehrer zum großen Teil an der Behandlung selbst schuld, die man ihnen zu teil werden läßt. Lassen sie sich doch vielfach noch als Werkzeuge benutzen, um für die konservative Partei Stimmung zu machen. Kein Wunder, wenn sie in Bezug auf ihre.Gutgesinntheit" und Geduld auf imnier härtere Proben gestellt iverden. Man darf wirklich darauf gespannt sein, wann sie sich endlich zur energischen Gegenwehr und zu politischem Verständnis, d. h. zum Anschluß an die Socialdemokratie aufraffen werden. Ztlv Mann CHinatrnppen, die letzten Mannschaften des Kreuzergeschwaders, sind in Wilhelmshaben eingetroffen. Darüber. ob auch sie nach Berlin kommandirt werden, wie ihre im Dezember zurückgekehrten Kameraden, ist noch nichts bekannt geworden.— ■ Agrarischer TerroriSmu». Wie der„N a t i o n a l- Z e i t u n g" aus Sachsen geschrieben ivird, hat unlängst der konservative Landtags-Ab- geordnete Hu sie, Kaufmann und Stadtrat in Bischofswerda, in einem Berichte über die Landtagsthäti gleit in öffentlicher Ber- sammlung die für weitere Kreise auffällige Bemerkung einfließen lassen. daß sich als Folge seiner Landtagsthätigkeit ein Rückgang seines Geschäfts bemerkbar gemacht habe, so daß er die erheblichsten Bedenken habe, erneut ein Mandat an- zunehmen. Die Rückwirkung der parlamentarischen Thätigkeit auf die bürgerliche Existenz habe ihre besondere Veranlassung. Gelegentlich der Etatsberatung in der Zweiten sächsischen Kammer am 20. November 1899 sei Herr Huste dem Vorsitzenden deS Bunds der Landwirte in Sachsen, Abg. A n d r ä, als dieser eine allzu einseitige agrarische Forderung erhob, entgegen- getreten. Infolge dieser Rede wurde über das Ge- schäft des Abgeordneten Huste durch die Mitglieder des Bunds der Landlvirte um Bischofswerda herum still- schweigend der Boykott verhängt und zwar, wie die öffentliche Auslassung des Herrn Huste beweist, mit Erfolg. Das Mittel ist nicht neu: eS ist gelegentlich der letzten Rcichstagswahlen auch in Freiberg gegen Gegner der Kandidatur Oertel durch Bundcsmitglieder in Anwendung gebracht worden. Der Korrespondent der„National-Zeitung" entrüstet sich mit Fug und Recht über dieses Vorgehen der Bündler und spricht von einer„allgemeinen Gefahr für die Entwicklung unsrer öffentlichen Zustände". Er vergißt nur. daß seitens der sächsischen Ordnungs- Parteien, die Nationalliberalen eingeschlossen, seit jeher ein noch weit bösartigerer Terrorismus gegen den politischen Gegner, besonders gegen die Socialdemokratie, verübt worden ist.— Zum Chefredacteur der Kölnischen Zeitung" ist der bisHerige Mitarbeiter ernannt worden, der auf den Namen Ernst Posse hört. Für das gefinnungslose Offiziösenblatt läßt sich fein charatteristischer Redacteurname erdenken als Ernst Bosse. Es ist ist ja das Organ für possierlichen Ernst und ernste Bossen. Ausland. Schweiz. tiven Bestimmung des Begriffs Wein" gekommen und hat dem Damit schließt die Diskussion, Die Vorlage wird an die Bundesrat zu viel überlassen. Eine wirksame Kontrolle von der Schaumweinsteuer- Kommission verwiesen. Traube bis zum Glase ist der Angelpunkt des ganzen Gesetzes. Nächste Sizung: Montag 1 Uhr( Justizetat, Etat für das Die Kontrolle sollte sich in erster Linie auf die Händler er- Reichsschazamt, die Reichsschuld, den Rechnungshof, Reichseisenbahnstrecken, nicht so sehr auf die Winzer. In der Frage der Verzuckerung Etat.) Schluß 534 Uhr. des Weins bin ich dafür, dies lieber den Winzern als den Händlern zu überlassen. Abg. Ehrhart( Soc.): " Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Achtung, baugewerbliche Arbeiter! " Der Ruf nach einem neuen Weingesetz geht von den kleinen und mittleren Winzern aus, und das ist ja sehr begreiflich. Was der Bern, 7. Februar.( Eig. Ber.) Das Bundesgericht in Lausanne Kleine Winzer produziert, ist für ihn ungenügend, um davon leben Die Landeskommission für Bauarbeiterschutz in Berlin hat dem hat in seiner Sizung vom 5. d. M. den Fall des italienischen zu können. Auch seine Einrichtungen find zu primitiv, um einen preußischen Abgeordnetenhause eine ausführlich begründete Petition Anarchisten Jaffei, der ein junger Maler ist, behandelt, aber rationellen Betrieb zu ermöglichen. Die Not drängt ihn zu raschem zugehen lassen, um die Gesetzgebung in der Sache des Bauarbeiternicht entschieden. Es handelt sich dabei um folgende Sachlage: Verkauf, und er muß deshalb an den Händler und Großproduzenten schutzes anzuregen. Es liegt im Interesse der baugewerblichen Jaffei, der einige Zeit in der Schweiz gearbeitet, wurde auf Antrag verkaufen. Bei guter Weinernte mag es noch immerhin gehen, bei Arbeiter, daß sie ihr möglichstes thun, dieses Vorgehen zu unterder Bundesanwaltschaft vom Bundesrat wegen angeblicher schlechter Weinerte aber wird er zur Verzweiflung gedrängt. Ev tüßen. Das fönnen sie in nachdrücklichster Weise dadurch, daß sie anarchistischer Propaganda aus der Schweiz ausgewiesen. Im sucht sich dann durch Verlängern des Weins zu helfen. Sie greifen demnächst in ihren Gewerkschafts- Versammlungen den BauarbeiterGegensatz zu der früher geübten Praxis, dem Ausgewiesenen die dem lieben Herrgott unter die Arme, wenn das offen zugegeben schutz in Preußen" zum Gegenstand ihrer Verhandlungen machen. Wahl des Orts der Grenzüberschreitung zu überlassen, wird, so ist es um so merkwürdiger, wenn die Rechte des Hauses Das wird zur Förderung ihrer berechtigten Wünsche wesentlich beisollte Jaffei an beziv. über die Grenze seines italienischen behauptet, die Händler seien die Fälscher. Auch Groß- Produzenten tragen. Heimatlands verbracht werden. Während nun Jaffei in sollen eine Wasserleitung im Keller haben!( Heiterkeit.) Gefeßlicher Bauarbeiterschuß, das sei die Parole polizeilicher Begleitung untertvegs in feine Heimat war, Herr Bürklin hat 1892 den hübschen Rat den Kleinen gegeben, das aller Berufsversammlungen der baugewerblichen Arbeiter in der stellte der italienische Gesandte in Bern beim Bundes- Zuckern und Verlängern des Weins doch lieber den Großen zu nächsten Zeit! rat das Auslieferungsbegehren, worauf nach ergangener überlassen, die es besser verſtünden.( Heiterkeit.) Die verstehen Weifung Jaffei in Bellinzona die Fahrt unterbrechen mußte und dort eben einen analysenfesten Wein zu erzeugen. Auch Wirte suchen ihre Tapezierer! Der Streit der Kollegen bei der Firma Töpke, ins Gefängnis geführt wurde. Die italienische Regierung verlangte Weine noch zu veredeln und zu verlängern. Auch die Kellner thun es. Charlottenstr. 13, dauert unverändert fort. Die Werkstatt ist deshalb die Auslieferung wegen Verbrechens gegen die Sicherheit des Staats Recht klar scheint mir die Definition des Begriffs Wein" im neuen zu meiden. Die Verbandsleitung. und der Teilnahme an dem mit besonderer Strafe bedrohten Ver- Gesetz nicht zu sein. Gewundert hat mich die Entschiedenheit, mit Dentsches Reich. brechen des Königsmords bezw. der Teilnahme an einem gewöhn- der der Bund der Landwirte für die Kellerkontrolle ein: lichen, an der Person des Königs Umberto verübten Morde. Jaffei getreten ist. Vor gar nicht langer Zeit hat ein andrer wird in Provinzblättern( wahrscheinlich nach der Buchdruckerwacht", Zum Buchdruckerstreit mit der ,, Leipziger Volkszeitung" bestreitet jede Schuld, der Bundesanwalt Kronauer in Bern aber be- Bündler erklärt, daß die Winzer von der Kellerkontrolle nichts wiſſen R. d.„ V.") folgendes berichtet: Am Sonnabend, den 2. Februar, antragte dem Bundesgericht die Bewilligung des Auslieferungs- wollten. Die Kontrolle soll ja gar nicht einschneidend sein. Das begehrens. Das Bundesgericht lehnte jedoch die Auslieferung wegen schlimmste aber ist eine lage Kontrolle. Merkwürdig ist der. Abscheu, haben in Berlin neue Verhandlungen zwischen Vertretern aller der ersten beiden Verbrechen ab und beschloß sodann Altenvervoll- den die„ ehrbaren" Winzer gegen die Kellerkontrolle empfinden. Zum beteiligten Gruppen stattgefunden. Das Ergebnis war ein Ver ständigung durch die italienische Regierung in dem Sinne, daß die kontrollierenden Vertrauensmann wird von der Gemeindebehörde fein gleichsvorschlag, dessen wesentlichste Bestimmung dahin geht, daß von felbe ersucht wird, diejenigen Handlungen genauer anzugeben, welche fleiner Winger gewählt werden, denn den Großproduzenten, die in der Ge- Den ausständig gewordenen Buchdruckern 12 innerhalb 14 Tagen als Atte der Teilnahme Jaffeis an dem durch Bresci ausgeführten meinde das große Wor tführen, werden es schon zu verhindern wissen, daß wieder eingestellt werden sollen, während die übrigen 19, so weit Verbrechen wirklich qualifiziert werden können. Auf die weitere Ent- der kleine Winzer in ihre Steller blickt. So lebhaft wir für den Sie darauf reflektieren, bei Bedarf wieder eingestellt werden sollen. wicklung und den schließlichen Ausgang des Falles darf man unter Deklarationszwang des Kunstweins eintreten, so sehr halten wir dieser Vergleichsvorschlag soll als letztes Bugeständnis gelten. diesen Umständen gespannt sein. das Verbot des Kunstweins für ein Unrecht. Gerade der Kunstwein Die Leipziger Verbands- Buchdrucker werden ihrerseits am FreitagBelgien. ist ein billiges Voltsgetränk. Sollte es sich nur um ein Ver- abend über den Vergleich definitive Entschließung faffen. legenheitsgefes handeln, das nur zur Täuschung führt, dann werden Dem Berl. Tagebl." wird nun von Leipzig unterin 9. Februar wir nicht dafür zu haben sein.( Beifall bei den Socialdemokraten.) gemeldet: Die hiesigen Mitglieder des Buchdruder Verbands lehnten einstimmig den Vermittelungsvor Abg. Wintermeyer( freis. Bp.): schlag der socialdemokratischen Partei in Sachen des Mit der Deklaration des Kunstweins kommen wir nicht weiter. Sonflikts mit der Leipziger Boltszeitung" ab und Darüber ist man sich in den Kreisen der Winzer wie der Händler beschloffen die Verhängung der Sperre über die„ Volksllar, daß eine Weinstener ein größeres lebel wäre, als ein Gefeß, zeitung". das nicht den äußersten Anforderungen genügt. Wenn wir uns Polizei und Streikposten. Zu der bereits gemeldeten Veralso in diesem Gefeß mit einer Beschränkung der Menge des urteilung Bredenbeds wegen Polizeibeleidigung ist noch Zuckers begnügen müssen, so werden wir die Grenzzahlen folgender Umstand bemerkenswert. Der nach seiner Behauptung auf beibehalten müssen. Der Hauptstreitpunkt ist die Kellerkontrolle. Die der Polizei wache Mighandelte war wegen Streikpostenstehens sistiert Winzer sind aufgeregt darüber, daß die Polizei zu jeder Zeit in die worden und soll sich nach der Behauptung der Polizeibeamten Keller eindringen dürfen soll und sehen darin eine Beleidigung ihrer renitent benommen haben. Es wurde gegen ihn Strafantrag gestellt Standesehre. Ich glaube, diese Aufregung wäre nicht gekommen, und erfolgte dessen Verurteilung wegen Widerstands gegen die wenn die beruhigenden Erklärungen des Staatssekretärs schon früher Staatsgewalt zu vier Monaten Gefängnis. Damit war das Zeugnis erfolgt wären. Aber der Wortlaut des Gesetzes deckt sich nicht mit dieses Mannes belanglos. Derfelbe Mann, Maurer Androweit, hatte den Ausführungen des Staatssekretärs. Ich hoffe im ganzen, daß sich nun am Donnerstag noch wegen Beleidigung Arbeitswilliger wir mit diesem Weingesetz ein Stück witer fommen werden. zu verantworten und traf ihn dafür eine Strafe von fünf Monaten. Verlängerung der Kongokonzeffion. Die zwifchen Belgien und dem Kongostaate abgeschlossene Stonzession über die Annettion des Kongostaats ist, dem„ Soir" zufolge, auf 10 Jahre ver längert worden. Das neue Abkommen, welches dem Parlament demnächst zur Unterzeichnung unterbreitet werden soll, entbindet den Kongostaat von der Verpflichtung, dem belgischen Staat die Interessen der dem Kongostaate vorgestreckten Summen von 25 Millionen zu bezahlen. Socialistische Demonstration. Am Montag findet die von den Socialisten alljährlich veranstaltete antimilitärische Straßenfundgebung statt. Sämtliche socialistischen Verbände und Vereine sind zur Beteiligung aufgefordert worden. Frankreich. Vera Gelo an Rußland ausgeliefert? Nach einem Telegramm des Berl. Tagebl." verzeichnet ein Pariser Blatt das Gerücht, daß die offenbar nicht ganz normale Attentäterin auf den Prof. Deschanel, Vera Gelo heimlich aus dem Untersuchungsgefängnis entlassen und der russischen Regierung auf ihre Reklamation ausgeliefert sei. Der socialistische belgische Abgeordnete van der Velde hielt am 8. Februar in Paris einen Vortrag über die ſocialiſtiſchen Cooperativ- Gesellschaften und über die landwirtschaftlichen Shuditate. Dein Redner wurde lebhafter Beifall zu teil. Rußland. Abg. Deinhardt( natl.): Nach der Erklärung des Herrn Staatssekretärs brauchen wir uns ja wohl vor dem Gespenst der Weinsteuer nicht mehr zu fürchten; allerdings hat es mich nicht wenig befremdet, daß sich vor kurzem erst der preußische Stegierungskommiſſar Thiel im Landesökonomie Kollegium für eine Weinsteuer ausgesprochen hat. Ueber die Notwendigkeit des Zudergesetzes herrscht jetzt allgemeine lebereinstimmung. Im großen und ganzen bedeutet die Vorlage einen er Konfistation idealer Wohlthätigkeitsfonds. Das„ Herold- freulichen Fortschritt. Bezüglich der Kellerkontrolle ist es bedenklich, Bureau" meldet aus Petersburg: die Ausübung der Kontrolle allein der Polizei zu überlassen. Eine Revision aller jüdischen Wohlthätigkeitsgesellschaften So tunstverständig der Gendarm im allgemeinen auch sein mag steht, wie berichtet wird, unmittelbar bevor. Viele derfelben blicken( Heiterkeit) ich fürchte doch, es möchte vorkommen, daß auf eine 100jährige Eristenz zurück und besitzen daher er weniger nach der Güte des Weins, als nach seinem Durste urteilt. teine obrigkeitlich bestätigten Statuten. Wie weiter( Heiterkeit.) berlautet, sollen die Kapitalien derjenigen Gesellichaften, welche feine Statuten befizen, mit Beschlag belegt werden. Es handelt sich um viele Millionenj Der Boeren- Krieg. Englische Schlappen. Ein Eisenbahnzug, welcher bon Durban nach Pretoria abgegangen ist, wurde am 6. Februar bei Greylingst a dt angegriffen. Sechs Personen wurden getötet, 3 Gepäck- und die Briefsäcke geplündert. Abg. Schüler( E.): Ich halte nur einen mäßigen Zuckerzusatz für erlaubt. Eine Kontrolle halte ich für unbedingt notwendig und zwar muß sie schärfer sein als das Gesez vorschlägt. Abg. Schrempf( f.): Die Weinfälschung wird fast ausschließlich bei den kleinen und Sämtliche Arbeiter der Weberei Buchaly u. Herbert in M.- Gladbach sind in den Streit getreten. Die Firma hatte das Zweistuhlsystem eingeführt und Arbeiterentlassungen vorgenommen. Das Auerbieten der Arbeiter, die Arbeitszeit zu verkürzen, damit Entlassungen nicht vorgenommen zu werden brauchten, lehnte die Firma ab. Gegen das Zwischenmeister- System. Schon seit einiger Zeit macht sich in der Berliner to st ümfchneiderei" das ernste Bestreben bemerkbar, die Zwischenmeisterei( hansindustrie und Heimarbeit) in ihrer Branche zu beseitigen und die Unternehmer zur Einrichtung von Werkstätten zu drängen. Ueberhaupt scheint diese Branche in diesem Frühjahr auch in andren Städten als Berlin, wir erinnern auch an Frankfurt a. M. und München, ferner auch in Paris in Bewegung zu sein, um Lohn- und Arbeitsverhältnisse zv verbessern. Ausland. Der Ausstand im Grubendiftrikte Montecau- les- Mines droht auf andre Gebiete überzugreifen. In Montceau selbst ist die Erregung unter der Bevölkerung eine große. Die Gendarmen, die in einer Zahl von 600 in dem Bezirk zusammengezogen sind, verhalten sich den Streikenden gegenüber sehr provokatorisch, während die Soldaten zum großen Teil mit diesen sympathisieren. Vor einigen Tagen ist es zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Streitenden und Arbeitswilligen gekommen. Die letzteren find mit Revolver bewaffnet und schossen eines Abends einen allein gehenden Streifer über den Haufen. Zwei der Arbeiter sind verhaftet. Der Socialist Antide Boyer, der Abgeordnete des Distrikts, war nach dem Streifort gereift, um die Lage zu untersuchen. Er hat das Resultat seiner Untersuchungen in einem Bericht an das Ministerium zusammengefaßt. So lange wir nicht dahin kommen, unter„ Wein" das reine Produkt alkoholischer Gärung des Traubensafts zu verstehen, werden diese Mißstände bestehen bleiben. Es ist eine Kontrolle von Sachverständigen hier sehr am Play, für die sich auch genug Leute finden werden. Das wertvollste an dem ganzen Gesezentwurf ist ohne alle Frage das Verbot des Kunstweins. Etwa 1500 Boeren machten am 30. Januar einen energischen Abg. Freiherr v. Scheel( Welfe) Angriff auf den Außenposten bei Modderfontein, 20 Meilen sieht in der Kellerkontrolle den Beginn einer staats- socialpolitischen südlich von Krügersdorp. Der Bosten bestand hauptsächlich aus Gesetzgebung, die nur der Chilane Thor und Thür öffnet. Mannschaften aus Neu- Südwales. Die Boeren wurden wiederStaatssekretär Graf Posadowsky: holt zurückgetrieben. Die fleine britische Truppe, welcher die Boeren das Wasser abgeschnitten hatten, focht wacker bis zum 31. Januar abends, wo sie sich der feindlichen leber billigen Sorten vorgenommen und nicht bei den Qualitäts- Weinen. Die legten Kommunalwahlen brachten der Bergwerts- Gesellschaft eine Die Ursachen des Streits sind nach Boyer in folgendem zu suchen: macht ergeben mußte. Auf britischer Seite fielen neun Die Kriminalstrafen, die gegen Vertrauensmänner vorgesehen Offiziere und Mannschaften, 17 wurden verwundet. Die sind, welche ihr Amit mißbrauchen, sind auch für die Vertrauens- Schlappe. Bis dahin hatte sie die ganze Macht in den Händen geVerluste der Boeren waren nach allen Meldungen beträchtlich. Die männer in den Bezirks- Kommissionen für die preußische Einkommen- habt, jetzt tamen die Socialisten ans Ruder; der Bürgermeister Bouveri ist ein Socialdemokrat. Die Kapitalistengesellschaft, die Briten hatten, ehe sie sich ergaben, ihr Marimgeschütz unbrauchbar steuer vorgeschrieben. Sobald man die Konzession macht, daß auch die Gaswerfe ausnüßt, läßt es nun die Arbeiter empfinden, gemacht. auch ein verzuckerter Wein echter Wein ist, ist man fein Das Kriegsamt veröffentlicht die Verlustliste der Engländer rechtgläubiger Burist mehr, und da läßt sich keine daß ihre frühere Allmacht etwas eingeschränkt ist. in dem Gefecht bei Myringsport am 1. Januar, aus der andre Definition für Wein" finden, als der Entwurf vorschlägt. so hörten die Chikanen nicht mehr auf die Arbeiter wurden Lage der Arbeiter schon früher keineswegs eine beneidenswerte, hervorgeht, daß hierbei ein Lieutenant und 16 Mann verwundet, was die Kellerkontrolle anbetrifft, so würde eine zu scharfe Kontrolle durch Lohnabzüge, schlechte Behandlung uftw. direkt doch höchst bedenkliche Konsequenzen haben. Was würden für Kontrollein Yeomanry getötet und zwei verwundet wurden. den Streit hineingetrieben. Ihre fosten entstehen, wenn die vielen Hunderttausende von Weinbetrieben sehr mäßige. Sie verlangen eine Lohnerhöhung von 25 Centimes Forderungen find nur Die neue Tagesverluft- Lifte kontrolliert werden sollten. So etwas ist vollkommen undurchführbar. verzeichnet 5 Tote, 17 an Krankheiten Verstorbene, 14 Verwundete Ich hoffe nochmals, daß Sie in der Kommissionsberatung dem pro Tag für alle Arbeiter, eine anständigere Behandlung seitens der Gesezentwurf freundlicher gegenüber stehen werden! Verivaltung, gleichmäßige Behandlung der organisierten und nichtorganisierten Arbeiter( heute werden die organisierten Arbeiter Abg. Freiherr Hehl zu Hernsheim( natl.): chikaniert) und die Unterlassung von Maßregelungen. und 8 Kranke, zusammen 44 Mann. Chamberlain dementiert. Abg. Lurz( C.): Der Kolonialminister Chamberlain dementiert durch die Ein reiner Naturwein darf nicht verschnitten sein. Diese Sicher" Daily Mail" die Nachricht, daß er mit den liberalen heit wird dem Konsumenten durch das Gesetz noch nicht gegeben. Führern Harcourt und Morley eine Unterredung gehabt habe, in der er erklärt haben soll, der Krieg werde auf friedliche Weise beendet werden, und fügt hinzu, daß die werden. Regierung volles Vertrauen zu Sir Alfred Milner habe. " Der Wein muß von dem Keller bis zur Kehle kontrolliert Abg. Dr. Schmitt- Mainz( f.): Eine Degradierung Kitcheners? Das Verbot des Kunstweins muß auch auf Luxemburg erstreckt Der Exchange Telegraph Company" zufolge foll der werden, sonst gehen die Weinfälscher einfach nach Luremburg und Kabinettsrat am Sonnabend beschlossen haben, Sir Evelyn bleiben dort solange, bis sie alles Waffer in Wein verwandelt haben. Wood als Höchstkommandierenden nach Südafrika zu schicken und Lord Kitchener die Stellung eines Unterkommandeurs zu zuweisen. Danach würde man die Unfähigkeit Kitcheners für die Ursache der Mißerfolge halten. Ob Kitchener eine folche Zurück fegung ruhig hinnehmen würde? Die englischen Generale haben überhaupt Bech. General Buller muß sich neuerdings wieder von Lord Roberts eine scharfe Kritik seiner Haltung gefallen lassen. So verdient diese Kritik sein dürfte, so sollte Roberts doch auch nicht vergessen, daß er höchstwahrscheinlich nur seiner rechtzeitigen Abreise die Unversehrtheit seines Lorbeers zu danken hat. Reichstag. verlangt, daß der Wein wieder unter das Nahrungsmittel Gefet Abg. Preiß( Elf.) von 1879 gestellt werde. Für alle Weine, die einen Zusak erhalten haben, muß der Deklarationszwang eingeführt werden. Die Keller lontrolle muß unbedingt weiter ausgedehnt werden, vor allem auch auf die Gastwirte, die verdächtig sind, Weinpantscherei zu treiben. Tribüne unverständlich bleibt. Abg. Schmid- Immenstadt( C.) verliest eine Rede, die auf der nur Abg. Biesenbach( C.) begrüßt das Verbot des Kunstweins. Abg. Dr. Röficke Kaiserslautern: = 45. Sigung vom Sonnabend, den 9. Februar 1901, hat uns vorgeworfen, wir wirften nachmittags 1 Uhr. War die in Der Friedensrichter hat gemäß dem Gesez sofort nach Ausbruch des Streits eine Verständigung herbeizuführen gesucht. Die Arbeiter leisteten dem Nuf Folge, die Direktion weigerte sich. Das Streiffomitee erkannte die Direktion nicht an und berief sich auf das Syndikat; als dieses aber die Forderungen unterbreitete, verwarf ste diese en bloc. die Streitenden am Schlusse seiner Rede auf, sich nicht provozieren Die Arbeiter verhalten sich äußerst ruhig, jeder Redner fordert sie mit der Gesellschaft eng verbunden sind, die Streikenden zu laffen. Dagegen suchen Leute, von denen feststeht, daß sellschaft gedungen, begehen allerhand Niederträchtigkeiten, die dann aufzuregen, zu provozieren. Agents provocateurs, von der Geauf Conto der Streitenden gesetzt werden. Boyer weist sodann darauf hin, daß der Präfekt, der General, die Offiziere( der nach M. dirigierten Truppen und der Gendarmerie), der Untersuchungsrichter, die Ingenieure und hohen Verwaltungsbeamten der Gesellschaft allesamt in einem Hotel zusammen wohnen bezw. verkehren. Die Offiziere und Staatsbeamten, die wie der Präfekt dazu berufen find, ein objektives Urteil sich zu bilden und möglichst eine Verständigung herbeizuführen, werden vielfach in das Kasino der Verwaltungsbeamten geladen und dort bewirtet. Herr Ehrhart hat behauptet, daß der Bund der Landwirte vor zwei Jahren eine Weinsteuer verlangt hat. Es ist aber von uns Diesen Umstand, den Boyer in eingehendster Weise an die eine Kunst weinsteuer gefordert worden. Herr Ehrhart Regierung berichtet und berechtigterweise tadelt, sucht die„ Nationalwir wirkten nur mit Worten. Bir Zeitung" mit ein paar Mäßchen abzuthun. Das genannte Blatt haben es aber mit unsren Worten doch erreicht, daß schöpft aus sehr trüben Quellen; es beruft sich auf Cornely, der im in Stuttgart sogar einige Mitglieder der süddeutschen Volts- Figaro" gegen die Socialisten hegt. Die socialistischen Abgeordneten, partei für die Erhöhung der Getreidezölle gestimmt haben.( Sehr die nach den Streitgebieten abgehen, sollen angeblich die Arbeiter gut! rechts) und hoffen es noch zu erreichen, daß auch hier im zum Streit hegen und zwar im Interesse der Partei. Das sind Reichstag jogar die Socialdemokraten zum Teil für ganz imfame Berleumdungen. Die Abgeordneten werden nach So wie das Gesetz hier vorliegt, entspricht es nicht den An- Getreidezölle eintreten.( Lachen bei den Socialdemo- der Gewohnheit der französischen Arbeiter bei Ausbruch von Streiks sichten und Forderungen der Winzer. Man ist nur zu einer nega- traten.) vielfach nach dem Streikgebiet gebeten, um, wenn möglich, eine Am Bundesratstische: Graf Posadowsky. Die erste Beratung des Beingefeges wird fortgesetzt. Abg. Dr. Röficke( B. d. L.): mittler tommen fie. Diese hat durch den Ministerpräsidenten dem genannten Abgeordneten mitteilen lassen, daß seitens der Regierung eine Untersuchung angestellt werden sollte. Sobald das Resultat bekannt ist, wird die Regierung weitere Entschließungen treffen. Die Parifer Damenschneider find, wie bereits mitgeteilt, in achtstündigen Arbeitszeit bei 10 Fr. Lohn pro Tag. Der hohe Lohn Ihre Forderungen sind die Einführung der rechtfertigt sich vollkommen einmal aus den Pariser Verhältnissen, dann aber muß in Betracht gezogen werden, daß diese Schneider die elegantesten Damentostüme anfertigen, für die ganz enorm hohe Breife erzielt werden. Eins der bekanntesten Häuser hat bereits bewilligt. Berständigung herbeizuführen; nicht als Heger, sondern als Ver- Kommission an die städtischen Behörden mit dem Ersuchen, diese bem den Namen Groczynsti weiter, worauf er angeflagt wurde. Arbeiten am Orte ausführen zu lassen, um arbeitslosen Bürgern Das Landgericht in Posen als Berufungsinstanz verurteilte ihn So hat z. B. der Socialist Jaurès schon in mehreren Fällen Gelegenheit zur Arbeit zu gewähren. Trotzdem ihnen dies durch auf Grund der Kabinettsorder vom 25. April 1822 wegen ungroße Streits verhütet bezw. solche zu Ende gebracht. Auch die den Stadtbaurat auch zugesichert wurde, gab man schließlich die befugter Annahme eines andren Familiennamens. Das Thätigkeit Boyers in Montce au ist durchaus teine aufwiegelnde Arbeiten doch einem auswärtigen Unternehmer, weil ein solcher fie Stammergericht hob auf die Revision S.'% das Urteil gewesen; er hat die Lage des Streiks, die Ursachen 2c. untersucht, 2400 m. billiger machen will wie dortige Unternehmer. wieder auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück, indem und es ist sein Verdienst, daß er der Regierung die Sache unter- Am 1. Februar waren in Erfurt 32 Steinmetzen- darunter es ausführte: Eine Aenderung des Familiennamens seitens des breitet. 29 Verheiratete mit 56 Kindern zufammen 1232 Tage arbeitslos. Angeklagten liege überhaupt nicht vor, denn S. habe ja den Namen Das bedeutet, daß diese 32 Mann, wenn nan nur 4 M. Tages- Sroczynski von seinem Vater erhalten. Liege somit eine Ueberverdienst rechnet, schon doppelt so viel an Lohn eingebüßt hatten, tretung der Kabinettsorder nicht vor, so könnte noch in als wie die Differenz beträgt, wegen deren die Stadt es für recht Frage kommen, ob sich nicht S. durch Führung eines hält, die Leute weiter feiern und hungern zu lassen. falschen Namens eines Bergehens gegen das StrafDie Versicherungsauftalt Hannover hatte beschlossen, den gesetzbuch schuldig gemacht habe, indem er sich weiter Sroczynski des§ 45 des Invalidenversicherungs- Gesetzes erhöhtes Krankengeld des Strafgesetzbuchs läge indeffen nur dann vor, wenn Srochnsti Angehörigen der in Verpflegung befindlichen Versicherten auf Grund schrieb, nach dem ihm amtlich eröffnet worden war, er heiße eigentlich Sroka. Eine Führung eines falschen Namens im Sinne bis zum Höchstbetrage von 15 M. die Woche zu gewähren. Außer dem sollten 1000 m. jährlich verwandt werden, um Kranken die wirklich nicht sein richtiger Name ſei. Die Feststellung der ReErlernung eines andern Berufs zu ermöglichen. Leider hat der gierung an sich genüge nicht. Das Landgericht müsse die FestBundesrat den so wertvollen letzten Beschluß überhaupt nicht Das Landgericht hat nun darauf die Feststellung der Regierung stellungen der Regierung auf ihre auf ihre Richtigkeit Richtigkeit nachprüfen. genehmigt und die Erhöhung des Krankengeldes gründlichst nachgeprüft, aber nichts gefunden, was diese rechtfertigen fomte. Der Angeklagte wurde deshalb auch von der Beschuldigung Kommunalisierung des Londoner Dockbetriebs. Am des Vergehens gegen das Strafgesetzbuch freigesprochen. Nun29. Januar hat nach kurzer Debatte der Grafschaftsrat auf Antrag mehr legte die Staatsanwaltschaft Revision ein. Das Kammergericht des Flußkomitees den bedeutsamen Beschluß gefaßt, der königlichen verwarf das Rechtsmittel mit der Begründung, daß es bei der FreiStommission für den Hafen von London einen Bericht vorzulegen, sprechung verbleiben müsse, weil nicht erwiesen wäre, daß der Name der beantragt: Die Verwaltung des Hafens und der Docks der Grochnsti unrichtig und Sroka richtig sei. London- und India-, der Milwall- und der Surrey Handelsdocks Gesellschaften soll in der Hand einer einzigen Behörde vereinigt Schlächtergeselle Moritz Lewy wegen wissentlichen Meineids vor dem Meineidsprozeß in Konių. Am Mittwoch wird sich der werden, die den Namen" Londoner Hafenfomitee" führt und in Schwurgericht in Konig zu verantworten haben. Der Prozeß steht, ihren Ausgaben unter der Aufsicht des Grafschaftsrats wie erinnerlich sein wird, mit der Winterschen Mordsache im Zusteht. Der Grafschaftsrat soll das Recht erhalten, die Docs an- fammenhang. zulaufen und das für diesen Kauf sowie für die Vertiefung des Flusses und die Verbesserung der Dods nötige Kapital aufzunehmen. Das neue Hafenkomitee soll zu je einem Drittel aus Delegierten des Grafschaftsrats, der Reeder und Kaufleute, der City und andren amtlichen Körperschaften bestehen. Angesichts der nationalen Bedeutung des Londoner Hafens soll die Regierung aufgefordert werden, zu den Kosten für die Hafenverbesserungen beizutragen. Der Antrag des Flußausschusses wurde vom Grafschaftsrat einstimmig anSociales. Mustererhebung über gewerbliche Kinderarbeit. Durch zwei Erhebungen in den Jahren 1898 und 1900 ist in asiel fest gestellt worden, daß 10 Proz. aller Wolfsschüler gewerblich thätig find. Darauf ist vom Magistrat auf Verlangen der Stadtverordneten jetzt eine nochmalige gründliche Erhebung angeordnet worden, der eine an die Vorschläge der Lehrer, besonders des Herrn Lehrers Agahd in Rigdorf sich anlehnende musterhafte Zählkarte zu Grunde gelegt wurde. Sie lautet: für... Zählkarte Bürgerschule 1. Wie alt ist das Kind? Klaffe 2. Wird es beschäftigt in Fabrik( welcher?), Werkstatt( welcher?), Gastwirtschaft, öffentlichen Schaustellungen, Handelsgewerbe, Verkehrsgewerbe? 3. a) In welcher Art wird es beschäftigt? b) Wird es in mehrfacher Weise beschäftigt? 4. In welchem Alter begann das Kind eine Ertverbsthätigkeit? 5. Geschieht die jeßige Erwerbsthätigkeit a) bei fremdem Arbeitgeber außerhalb des Elternhauses? b) für fremden Arbeitgeber innerhalb des Elternhauses? c) im Hause für die Eltern? 6. Findet seine Beschäftigung in geschlossenen Räumen statt? a) Sind diese den hygienischen Forderungen entsprechend? b) Arbeiten hier fremde Knaben und Mädchen zu c) Findet eine Beaufsichtigung dabei statt? Durch? fammen? 7. Wann muß das Kind arbeiten? bis b) Nachmittags zwischen 12 und 6 Uhr? Von a) Vor Beginn des Unterrichts? Von c) Abends zwischen 6 und 9 Uhr? Von d) Abends nach 9 Uhr? Von bis bis bis 8. Wie viel mal am Tage ist es also beschäftigt gewesen? 9. a) Auf wie viel Stunden beläuft sich die Magimal. arbeitszeit eines Tags? b) Auf wie viel Stunden beläuft sich die Minima I arbeitszeit eines Tags? 10. a) Wie viel Tage arbeitet es in der Woche? Auch Sonntags? b) Wie hoch war die Magima I arbeitszeit in der Woche? c) Wie hoch war die Minimal arbeitszeit in der Woche? 11. Wird der Lohn gezahlt a) in barem Gelde? Wie hoch beläuft er fich? b) Wie wird er berechnet?( Stücklohn, Accordlohn.) c) besteht der Lohn in Beköstigung? d) an wen wird das Geld gezahlt? 12. Was geschieht mit dem Verdienst? a) wird er gespart? b) teilweise gespart? c) wie sonst verwendet? 13. a) Wurde festgestellt aa) unregelmäßiger Schulbesuch? bb) häufige Verspätungen? cc) unregelmäßige Versetzung? Wie viel mal? ( b) ist der häusliche Fleiß gut, genügend, wenig genügend, ungenügend? c) find die Leistungen gut, genügend, wenig genügend, ungenügend? d) leidet die Aufmerksamkeit? Worin äußert sich das? 14. a) Werden Nachteile befürchtet aa) für Gesundheit? bb) für Sittlichkeit? b) Sind Nachteile festgestellt aa) für Gesundheit? bb) für Sittlichkeit? 15. a) Lebt der Vater? Stiefvater? b) Lebt die Mutter? Stiefmutter? 16. a) Welche gewinnbringende Beschäftigung hat der Bater? b) Arbeitet auch die Mutter gegen Lohn? Was? 17. a) Erhalten die zur Erziehung Verpflichteten Unterstützung und b) Wie viel? leben. woher? nur bis auf 10 Mart. genommen. Gerichts- Beitung. China. Die Kompromißnote der Mächte. ein Kompromiß dar, das folgende Forderungen enthält. Nach einer Londoner Meldung stellt die neue Note der Mächte Für Prinz Tu an und Herzog Lan wird erterhaft vers langt bis zur Bollziehung des Urteils, welches sofort in lebensIängliches Gefängnis in Chinesisch- Turkistan zu verwandeln ist. Tungfuhsiang soll aller Aemter beraubt werden bis zu feiner späteren Bestrafung, welche im geheimen Edikt versprochen wurde. Für iutung, Kanghi und 2i- Pingheng, welche schon tot sind, wird posthume Degradation verlangt, für die übrigen sechs Schuldigen die Todesstrafe. Die Chinesen sagten die Todesstrafe bereits zu für 8uhsien und Tschuang. Tschihisin und Hsutungs sind im japanischen Viertel eingeferfert, daher leicht hinzurichten. Es bleiben ingnien und Tschaot hutschiao, deren Hinrichtung die Chinesen für unmöglich erklären, die Gesandten glauben jedoch, sie würden schließlich dem Druck nachgeben. Vielleicht auch entschließen sie sich noch dazu, ein abermaliges Kompromiß einzugeben. Eine Gefährdung des Publikums wie der Arbeitnehmer durch Außerachtlaffung der baupolizeilichen Vorschriften sollte sich der Maurermeister Oswald Steinte haben zu Schulden kommen lassen, der sich gestern dieserhalb vor der neunten Straffammer des Landgerichts I zu verantworten hatte. Im Sommer 1900 hatte der Angeklagte den Neubau Alexandrinenstr. 129/130 aufzuführen. Die Baugrube wurde nicht durch eine Einzäunung geschüßt, der erste Stock wurde ohne Anfer Befestigung durch auf die Rüstung geführt und ermangelte der nötigen Festigfeit. Ferner soll ein so loser, weicher Sand zum Ver mauern verwendet worden sein, daß der Mörtel nicht genügende Hinrichtung eines fremdenfreundlichen Beamten. Bindekraft erhielt. Der Augeflagte bestritt teilweise die angeführten Die Pariser Ausgabe des„ New York Herald" meldet aus Thatsachen und erklärte im übrigen, daß nicht er, sondern der den Bau leitende Polier die Verantwortung zu tragen habe. Er solle Beling: Lub- sen, der frühere Minister des Ausnur das Opfer der Nache der ihm feindlich gesinnten Arbeiter wärtigen, ist auf Befehl der Kaiserin hingerichtet worden, weil er die fremdenfeindliche Bewegung werden. Bauinspektor Schliepmann begutachtete als Sachverständiger, daß der in Rede stehende Bau ihm häufig Ver- gut zu heißen sich weigerte. Alle in der Anklage aufgeführten Bemängelungen gerechtfertigt und auch nicht gerade ein Einsturz zu befürchten gewesen wäre, so hätten die Arbeiter boch in einer solchen Gefahr geschwebt, daß er den Bau habe einstellen lassen, bis die Mängel beseitigt waren. Zur Kenn zeichnung des Angeklagten wurde angeführt, daß derselbe einem Revisor, der ihn zur Anbringung von Ankern aufforderte, die Antwort erteilt haben soll:„ Bisher habe ich noch teinen Schlosser gefunden, der die Anker umsonst liefert." Durch die Beweisaufnahme wurde festgestellt, daß der mangel hafte Sand zur Mörtelbereitung keine Verwendung gefunden hatte und daß die Baugrube dort, wo gerade gemauert wurde, mit einem Schutz versehen war. anlaffung zu Rügen gegeben habe. feien wenn Während der Staatsanwalt die übrig bleibenden Anklagepunkte zur Ueberführung des Angeschuldigten für ausreichend erachtete und gegen ihn eine Geldstrafe von 300 M. beantragte, plädierte Rechtsanwalt Dr. Schwindt als Verteidiger für Freisprechung, vom Gesichtspunkte ausgehend, daß nicht den Angeklagten, sondern seinen Polier die Verantwortung treffe. Neue russisch- englische Reibungen. er= Die„ Times" melden aus Peking vom 7. Februar: Rußland hat sich erboten, die nördlich von der großen Mauer befindlichen chinesischen Eisenbahnen zu werben und sucht dieselben in die Hand zu bekommen als Teilzahlung für die Rußland zustehende Entschädigung, und versucht auf diese Weise China dazu zu bringen, die Bedingungen der unterschriebenen Verpflichtung zu verlegen, welche das Tsunglijamen im Ottober 1898 England gegen über übernommen und durch die sich China berpflichtet hat, die Schanhaitwan Riutschwangund Siuminting- Bahnen weder zu verkaufen noch sonst wie an eine andre Macht übergehen zu lassen. Das Oberkommando meldet am 8. d. Mts. aus Peking: Die Kolonne Cleve ist am 5. d. M. ohne Unfall nach Tientsin zurückgekehrt. * Die Kolonne Trotha hat heute auf dem Rückmarsch Tsingho ( 10 Kilometer nördlich von Peking) erreicht. Eine Jägercompagnie Der Gerichtshof erkannte auf eine Geldstrafe von 90 M. ist mit je einem Zug Kavallerie, berittener Infanterie und GebirgsDie Folgen der lex Heinze zeigen fich jetzt durch die häufigen nordwestlich von Beting) vorgegangen, um die Gegend nordöstlich Artillerie über Nanthou auf Tschatau( 43 und 62 Kilometer Anklagen, welche dieserhalb vor den Straflammern des Land- nordvestlig von gerichts I zur Verhandlung gelangen. Gestern stand der Händler von Denthing( 72 Kilometer nordwestlich von Befing) aufzusuchen. Nitsche wegen Verbreitung unzüchtiger Bilder vor der neunten Straf- von wo vor kurzem Christenmorde gemeldet waren. tammer des Landgerichts I. Der Angeklagte hatte in der HerrenToilette des Reichshallen Theaters ein Stereoftop anbringen lassen, Lehte Nachrichten und Depeschen. welches dem Beschauer nach Einwurf eines gehnpfennigstücs eine Neihe von Bildern vorführte, die einen Maler mit seinem weiblichen Noch ein Opfer des Spielhagen- Krachs. Modell in verschiedenen Bosen darstellte. Während der Staatsanwalt Hannover, 9. Februar.( W. T. B.) Ueber das Vermögen des diese Bilder als unzüchtig fennzeichnete, führte der Verteidiger, Eifenwerks ,, Karlshütte" in Alfeld und Delligsen ist heute auf Rechtsanwalt Rosenfeld, aus, daß es durchaus nicht notwendig sei, Antrag der Verwaltung durch das braunschweigische Amtsgericht in den Bildern etwas Schamberlegendes zu finden und daß in öffent- Greene der Konkurs eröffnet worden. Wie der„ Hannoversche lichen Schaustellungen unbeanstandet weit schlimmere Sachen dem Kurier" bemerkt, ist die infolge der Verhältnisse der SpielhagenPublikum geboten würden. Der Gerichtshof schloß sich den Ausführungen des Verteidigers an und fällte ein freisprechendes Urteil, während der Staatsanwalt eine Geldstrafe von 90 M. beantragt hatte. bon Banken angestrebte finanzielle Sanierung der Karlshütte" durch Pfändung und Arrest, welche seitens mehrerer Gläubiger der Karlshütte" ausgebracht sind, unterbrochen und hielt die Verwaltung es deshalb im Intereffe aller Gläubiger für erforderlich, die Konkurseröffnung zu beantragen. 18. Wie viel ältere mitverdienende Geschwister sind vorhanden? 19. Erhält das Kind freie Unterrichtsmittel? 20. Sonstiges zur Beurteilung der Notwendigkeit oder Nichtnotwendigkeit der Erwerbsthätigkeit.( Familienverhältnisse?) Kunst und Sonntagsruhe. Die Streitfrage, ob in sogenannten Kunstausstellungen, die von Kunsthandlungen veranstaltet werden, Kiel, 9. Februar.( W. T. B.) Die zur Ostsee- Station geAnmerkung. Als Erwerbsarbeiten sind anzusehen: 1. Ar- Bilder an Sonntagen, auch während der Kirchenstunden verkauft abend 7 Uhr hier ein. Der Stationschef, Kriegervereine und zahlbelten, die bei einem fremden Arbeitgeber gegen Entgelt( Geld, werden dürfen, ist jetzt durch ein gerichtliches Urteil zu Gunsten der hörigen, aus China zurückgekehrten Mannschaften trafen heute Die Frage, ob auch Kleidung, Nahrung) ausgeführt werden; 2. Arbeiten im elter Kunsthandlungen entschieden reich erschienenes Publikum begrüßten die Heimkehrenden. Morgen taufmännischem Personal während lichen Hause: a) die für fremde Rechnung ausgeführt werden, die Beschäftigung abend haben die Bürger von Kiel die Mannschaften zu einem WillZeit gestattet sei, in der dies sonst b) durch die gewerbsmäßig Gegenstände für den Verkauf her- der durch das Köln, 9. Februar.( B. H.) Der Londoner Korrespondent det gestellt werden, c) für die wegen ihrer Dauer oder Schwere Gefet über die Sonntagsruhe untersagt ist, wurde offen- fommentrunt in das Seemannshaus geladen. Doch sollen namentlich in Berliner Kunstausstellungen Köln. 8tg." erfährt von unterrichteter Seite, daß bezüglich der unter ordnungsmäßigen Verhältnissen eine besondere Hilfskraft not- gelassen. wendig wäre. Als eigne Kinder gelten: 1. Kinder, welche mit auch die kaufmännischen Angestellten in der Regel an Sonntagen Reise des Königs Eduard nach Homburg noch teinerlei Be bem, der sie beschäftigt oder mit dessen Ehegatten in bon 11-8 Uhr beschäftigt werden. Diese Ausnahmen sollen behördstimmung getroffen sei. Eine nahe bevorstehende Reise sei überhaupt geraber Linie( Großeltern, Eltern) oder bis zum vierten Grade der licherseits als Verstoß gegen die Bestimmungen über die Sonntags- unmöglich und das Datum des 16. Februar sei nur eine Vermutung, Seitenlinie verwandt find( Neffe, Nichte); lettere jedoch nur, wenn ruhe nicht angesehen werden. In einzelnen Großstädten wurde der die sich aus dem Befehl entwickelt habe, die Yacht„ Alberta" für eine fie im Haushalt dessen, der sie beschäftigt, leben; 2. Kinder, welche Versuch gemacht, die privaten Kunstausstellungen unter die Schau- Ueberfahrt über den Kanal bereit zu halten. von dem, der fie beschäftigt oder dessen Ehegatten an Rindesstatt ftellungen gewöhnlicher Art einzureihen und dadurch verschiedenen Metz, 9. Februar.( W. T. B.) Die Verhandlung gegen den angenommen oder bevormundet sind, sofern sie in dessen Hausstand schwerde der Beteiligten erklärte das Gericht ein derartiges Vorgehen ist nicht, wie zuerst gemeldet wurde, öffentlich gewesen, sondern hat polizeilichen Beschränkungen zu unterwerfen. Allein auf eine Be Oberlieutenant Rüger vom 17. Infanterie- Regiment( Mörchingen) polizeilichen Beschränkungen zu unterwerfen. Allein auf eine Befür gesetzlich unzulässig. Wenn die Resultate dieser Erhebung sachverständige BearNach unfrer Meinung ist während des Geschäftsschlusses an Sonn- unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattgefunden. Marseille, 9. Februar.( W. 2. B.) Bischof Favier erklärt die beitung finden, dann werden sie einen tiefen Einblid gestatten in tagen die Beschäftigung von Angestellten unzulässig und es dürfte die verherenden Wirkungen der gewerblichen Beschäftigung der Kinder und überhaupt über eine wichtige Partie unsrer Social- fich doch fragen, ob nicht bei einem gerichtlichen Austrag der An- Pekinger Meldung der Pariser Ausgabe des„ New York Herald", er zustände ein helles Licht verbreiten. Nur möchten wir noch gelegenheit zu Gunsten der Angestellten entschieden würde. Leider habe sich aller in dem Hause des hingerichteten Würdenträgers ist auch aus der uns zugegangenen Korrespondenz, der wir die obige Lusen befindlichen Wertobjekte und Geldfachen bemächtigt, für Darauf hinweisen, daß auch die landwirtschaftliche Beschäftigung der Entscheidung entnehmen, nicht ersichtlich, in welcher Justanz das durchaus unbegründet. Bischof Favier fügt hinzu, er werde sich sofort Kinder ebenso bedenklich ist und ebenso dringend der Aufhellung Urteil ergangen ist und welche Begründung gegeben wurde. Die Ent- nach seiner Ankunft in Pefing zur Verfügung der Verbündeten stellen, um die gegen ihn erhobenen verleumderischen Anschuldigungen zu durch solche Untersuchungen bedarf. Die Erhebungen des Reichswiderlegen. amts des Junern über die Kinderarbeit mögen sich beschämen lassen scheidung selbst ist sehr anzufechten. durch diese kommunale Erhebung, die allerdings auch umständlicher Die Führung eines falschen Namens. Zum zweitenmal be- London, 9. Februar. Dem„ Reuterschen Bureau" wird aus und tostspieliger ist wie die Reichserhebung. schäftigte das Stammergericht in seiner lezten Sigung ein Straf- Heidelberg vom 7. Februar gemeldet: Die Boeren griffen gestern Baucontroleure. In Düsseldorf werden am 1. April 2 Bau- verfahren, das gegen den Arbeiter S. aus dem Posenschen Amts- einen Posizug zwischen Greylingstad und Blatfontein an. Die Eifest controleure angestellt, als deren Hauptaufgabe die Kontrolle der distrikt Schroda eingeleitet worden war. Der Vater des Angeklagten bahnlinie war unterminiert. Durch die Explosion der Mine wurde Baugerüste und der Sicherheitsmaßregeln zum Schuße der Bau- bat Zeit seines Lebens den Namen Sroczynski geführt, und der An- die Lokomotive des Zugs teilweise zerstört. In furzer Entfernung arbeiter bezeichnet wird. Die Controleure müssen genügende praktische geklagte selber iſt nicht nur unter diesem Namen in das Tauf- vom Zuge befanden sich 400 Boeren, auf welche die Eskorte des register der Kirche eingetragen, sondern auch bis zum Bugs sofort ein Fener eröffnete, welches von dem Feinde kräftig und auch einige theoretische Kenntnisse im Baufache haben. Oktober 1899 amtlich so genannt worden. Die Regierung zu erwidert wurde. Fast alle Reisenden wurden verwundet, neun ders Städtische Socialpolitik. In Erfurt wird eine städtische Bosen war zu der Zeit auf Grund von Nachforschungen zu der selben schwer. Als Verstärkungstruppen aus Greylingstadt heranhöhere Töchterschule gebaut, au der die Steinmezarbeiten fürzlich Ueberzengung gelangt, daß nicht Sroczynski der richtige Name fei, rüdten, zogen sich die Boeren zurück. Mailand, 9. Februar.( B. H.) In ganz Ober- Italien find ausgeschrieben wurden. Im Hinblick auf die unter Steinmezen sondern Grota. Im Auftrage der Regierung eröffnete das DistriktsErfurts herrschende Arbeitslosigkeit wandten sich diese durch eine amt S., daß er sich hinfort Sroka zu nennen habe. S. führte troß- neuerdings heftige Schneeftürme und Froft eingetreten. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Berantwortl. Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. Nr. 35. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Abgeordnetenhaus. 22. Gizung vom 9. Februar 1901, 11 Uhr. Präsident v. Kröcher eröffnet die Sigung. Am Ministertische: Schönstedt, Kommissare. Abg. Richter( freis. Vp.): Sonntag, 10. februar 1901. Justizminister Schönstedt: Präsident v. Kröcher: Vom Herrn Abg. Barth ist folgender Antrag eingegangen: Das Haus möge die Erwartung aussprechen, Der Fall des Katholischen Landgerichts- Direktors muß vor meiner daß bei der Ernennung von Notaren das Gesamtintereſſe der BeAmtszeit liegen. Sollte behauptet werden, er fiele in meine Amts- völkerung nach Maßgabe der Bestimmungen der Art. IV und XII zeit, so müßte ich die Erzählung als freie Erfindung der Verfassungsurkunde zur Geltung komme. bezeichnen. Was den Breslauer Fall anlangt, so ist der Abg. Jrmer( f.): Die Beratung des Justiz Etats wird fortgesezt beim Titel Briefschreiber wohl über das, was er berichtet hat, nicht unterrichtet Ministergehalt". gewesen. Herr Richter und Herr Baath scheinen mir doch die Ver- Unfren Antrag haben wir eingebracht, um zu beweisen, daß die faffung etwas mechanisch auszulegen und kommen damit große Mehrheit der Volksvertretung der Erklärung des Herrn Justizzu einem Grad von Verfassungstreue, die man sozusagen mit der ministers zustimmt. Elle messen kann. Es giebt aber im Leben gewiffe Imponderabilien, die kein Staatsmann und auch kein Politiker außer acht lassen sollte. Solche Imponderabilien liegen hier vor. Abg. Werner( Antis.): Abg. Schmitz- Düsseldorf( C.): Abg. Dr. Kelch( frk.): Die Auswahl Wir werden gegen den Antrag Barth stimmen. der Beamten muß sich nach der Zusammensetzung der speciellen Bevölkerung richten, denn die Beamten sind des Publikums wegen da, nicht umgekehrt das Publikum der Beamten wegen. beiden freisinnigen Parteien angenommen, ebenso der so abgeänderte Das Amendement Jrmer- Zedlig wird gegen die Stimmen der Antrag Barth gegen die beiden freisinnigen Parteien. Der Hauptantrag Jrmer Bedliß wird ohne namentliche AbStimmung mit gleichem Stimmenverhältnis angenommen. Der Titel„ Ministergehalt" wird bewilligt. Die weitere Beratung des Justizetats wird auf Montag 11 Uhr bertagt. Schluß 44 Uhr. Es ist dem Kollegen Dr. Crüger berübelt worden, daß er auf das Verhalten der Regierung in China hingewiesen und Vergleiche mit China gezogen hat. Aber bei näherer Betrachtung gibt es in Das Notariat ist ein Vertrauensamt, daher muß bei der BeDeutschland doch mehr Lente, die, ohne einen 8opf zu setzung dieser Stellen auf das Interesse der christlichen Bevölkerung tragen, viel mehr mit den Chinesen gemein haben, als ihnen selbst bewußt sein mag( Heiterkeit.), z. B. die Agrarier. Rücksicht genommen werden. Würde aber nur die Anciennität maß( Große Heiterfeit, lints; Lärm rechts.) Während nämlich die Chinesen Herr Richter hat die Antisemiten mit Chinesen, Herr Dr. Crüger gebend sein, so würde besonders in den großen Städten das christfiche Moment aus dem Notariat sehr bald verschwinden. Für ihre Mauer fallen laffen, sammeln sie unter der Firma der Sammel- mit den Bogern verglichen.( Sehr richtig! links.) Das ist nur bie Allgemeinheit ist es wichtiger, daß auf die Interessen der Bepolitit Steine zum Neubau einer Bollmaner.( Sehr gut! links.) insoweit richtig, als die Borer auf nationalem Auch hier eifert man gegen die Fremden im Namen des nationalen Boden stehen. Wir sollen den Justizminister als einen Anti- völkerung Rücksicht genommen wird, als auf die Interessen Einzelner. Interesses. Man sagt, es sei noch nicht zu solchen Exzessen wie in semiten für uns reklamiert haben. Das ist nicht richtig, wir haben Gewiß steht in der Verfassung nichts von einem christlichen Staat, Das ist nicht richtig, wir haben aber die Bevölkerung ist doch nun einmal überwiegend christlich China gekommen. Der Anfang ist aber schon gemacht worden. Ich ihm nur recht gegeben. Von den achthundert Berliner Rechtserinnere nur au den Synagogenbrand von Neu- anwalten find 600 aus dem auserwählten Volt.( Heiterkeit.) Die und empfindet einen gewissen Gegensatz zu der jüdischen WeltStettin und ähnliche anschauung. Vorkommnisse in Bom Juden haben genug Freiheiten, fie tönnen Bauern werden. Sie Abg. Dr. Sattler( natl.): mern, die den Kronprinzen Friedrich Wilhelm bekanntlich können auch Straßenfeger werden. Ich habe aber noch nie einen damals veranlaßt haben, seinen Vater zu bewegen, an den jüdischen Straßenfeger gesehen.( Heiterkeit.) Nun noch etwas über Wir halten das Vorgehen des Herrn Justizministers für nicht Minister v. Buttkamer die Aufforderung zum Einschreiten zu richten. die Koniß- Affaire. Herr Stadthagen hat im Reichstage gesagt, verfassungswidrig, sondern für erklärlich aus den praktischen Der Ritualmord ist übrigens auch etwas ganz Chinesische s. die Konizer Bevölkerung zeichne sich durch besondere Dununheit aus. Verhältnissen. Von der Linten hätten wir einen Antrag erwartet, Glauben doch die Chinesen auch, die Christen benußen Menschenblut Dagegen muß Protest eingelegt werden. In einem Briefe an mich wird der dem Herrn Justizminister ein Mißtrauensvotum wegen für ihre Abendmahlsfeier. Herr Schönstedt sagt, er sei kein Anti- diese Behauptung als ganz gemeine Verleumdung be- Berfassungsverlegung ausspricht. femit Herr v. Miquel fagt auch, er gehört nicht zum Bunde der zeichnet.( Heiterfeit.) Der Untersuchungsrichter ZimmerAbg. Dr. Barth( frs. Vg.): Landwirte( Heiterkeit) aber niemand wird von den Antisemiten mann hat Anlaß zu Klagen gegeben. Es ist zuzugeben, das er sehr Der Herr Justizminister hat ausdrücklich das Verfahren jegt so auf den Schild erhoben, wie eben der Justizminister. nervös ist. Er hat die 8eugen angefahren, schlecht behandelt und Das Centrum hat sich in der Person des Kollegen Porsch recht ist nur gegen jüdische Zeugen höflicher gewesen. gebilligt, daß über die Bewerber zum Notariat besondere Listen für Juden und Christen geführt werden und hat aneigentümlich zur Sache verhalten. Es hat im Reichstage seinen Er ist völlig ungeeignet, die Untersuchung weiter zu führen. Die erkannt, daß die Juden bei der Auswahl der Bewerber schlechter Toleranzantrag eingebracht. Was wollen dann aber die Hauptbeschwerde muß ich gegen den Ersten Staatsanwalt wegkommen. Wir wollen durch unfren Antrag zum Ausdruck bringen, Heinen Klagen aus Braunschweig und Mecklenburg gegen- Settegaft richten. Die Haussuchungen in über den Dingen befagen, die hier zur Verhandlung stehen. oberflächlicher Weise vorgenommen worden. Im Schlaf daß dies Verfahren im Widerspruch stebt mit Art. IV Im Schlaf und XII der Verfassung.( Sehr richtig! links.) Herr Porsch greift die Linke an, daß sie den Paritäts- zimmer der Levys und in der Badezelle der Synagoge bestrebungen des Centrums immer fühl gegenüber gestanden hat keine Durchsuchung stattgefunden. Das hat die Bevölkerung be= hat. Wenn das wahr wäre, was ich bestreite, so hätte doch das unruhigt. Nicht nur die unteren Kreise der Bevölkerung haben den Centrum hier die beste Gelegenheit zu zeigen, daß es besser ist, als Verdacht auf die Juden, auch die höchsten, die Kreise der Aristokratie. wir.( Heiterkeit.) Statt dessen kann uns Herr Borsch nicht genug Der Bürgermeister Deditius hat sich auch nicht raten, Wasser in unfren Wein zu schütten.( Abg. Porsch: Wie wir richtig benommen. Die Hilfe der Feuerwehr bei Haus es selbst thun müssen.) Ich habe das von Ihnen noch nie gehört. fuchungen hat er abgelehnt, am Abend des Mords ist er im Theater ( Sehr richtig! lints.) Statt dessen dedt heute das gewefen. Wichtige 3 eugenausfagen bat er abgelehnt, Centrum den Minister ,. den eg sonst aus entgegenzunehmen. Der Polizeikommissar B. aus Paritätsgründen angreift. Herr Porsch fragte, ob Berlin hat jeden, der vom Ritualmorde sprach. für wir einen fatholischen Bürgermeister wählen würden. Nun unglaubwürdig erklärt. Wir wollen dem Justizminister keinen ift zufällig Herr v. Fordenbed Katholik gewesen und gleichzeitig Vorwurf machen, er hat alles gethan, was er fonnte, aber von mit ihm hat der katholische Herr Stryd als Stadtverordneten- Vorsteher unteren Beamten find Mißgriffe erfolgt. Wir haben nur den einen in Berlin fungiert. Es fonimt auf das religiöse Bekanntnis gar nicht Wunsch, daß die Koniger Bevölkerung endlich zur Ruhe kommen kann. an. Ich wäre z. B. sofort bereit, mein Testament bei Herrn Porsch( Beifall rechts.) zu machen.( Heiterkeit.) Wenn der Glaube das ausschlaggebende Justizminister Schönstedt: fein soll, so müssen Sie von Reichs wegen Bestimmungen über das Bekenntnis der Rechtsanwalte und noch mehr der Aerzte vollkommen unbekannt sind, und ich zweifle sehr an ihrer BeEs sind dem Nichter Zimmermann Vorwürfe gemacht, die mir treffen.( Sehr richtig! linke.) Mir ist ein Fall erzählt worden, rechtigung. Wenn dieser Richter manchmal etwas nervös geworden in welchem einem fatholischen Landgerichtsrat gesagt worden ist, so kann ihm das wohl in Anbetracht der Umstände verziehen Den Mitgliedern der Lokalkommission Berlins und der ist, in Breslau fönne er Landgerichtsdirektor werden, werden. Ebenso unbegründet sind die Vorwürfe gegen den Staatsanwalt. Umgegend zur Kenntnis, daß am Sonntag, den 24. Febr., in Berlin aber nicht, da seien schon zu viel Katholiken. Ich betone nochmals, daß aus irgend welcher Tendenz heraus keine Spur die nächste Lokalliste erscheint. Ich ersuche dringend die auswärtigen Eine Beschwerde der Katholiken über diesen Fall vernachlässigt worden ist. Die Anklage gegen den Fleischermeister Mit glieder, in ihren Kreisen eine genaue Aufstellung derjenigen Lokale würde ich für durchaus gerechtfertigt halten. Man hat eben Hoffmann beruhte auf einer Ueberzeugung des Kriminalkommiffars einsenden zu wollen, die uns zu Versammlungen, Ausflügen, Landnicht nachzurechnen, wie es mit dem Prozentsaz der katholischen Be- Braun, der dafür bestimmte thatsächliche Anhalte zu haben glaubte. partien 2c. zur Verfügung stehen. Für Nieder- Barnim sind alle völkerung steht, sonst trägt man nur die konfessionellen Gegensäge auf ein Die Staatsanwaltschaft hat diese Ueberzeugung nicht teilen Sendungen an Baul Kette, Friedrichsfelde, Lichtenberger PrinzenGebiet, auf das sie nicht gehören.( Bravo! links.) Wenn so viel fönnen, durfte aber natürlich die Spur nicht vernachlässigen. Allee 20 a, für Teltow Beestow Charlottenburg an Juden Rechtsanwalte find, so liegt das nur an der ganzen Entwicklung Die Untersuchung hat ja dann die vollständige Unschuld Hermann Quitt, Nixdorf, Hobrechtstr. 82, v. 4 Tr., für PotsdamUntersuchungsthavelland an C. Rieger, Spandau, Moltkestraße 3, für die treiben, das drängte sie in den Städten zusammen. Als ihnen gegen Levy ist nicht eröffnet, da in dem Maßloff- Prozeß fest- übrigen Ortschaften an Gust. Stein, Former, Wriezen a. D., FrankFreiheit für andre Berufe gegeben wurde, war es nur anerkennens gestellt ist, daß von dieser Familie Levy niemand der Thäter gewesen furterstr. 32, für Berlin an den Obmann der Lokalkommission, wert, daß sie fich wissenschaftliche Befähigung anzueignen suchten. ist. Im übrigen charakterisiert den Stand der Dinge am besten Karl Scholz, Wrangelftr. 110, part., zu richten. Viele Zweige, für die akademische Bildung Voraussetzung ist, sind eine Ausführung der Krenzzeitung vom 30. November vorigen Alle Aenderungen resp. neue Aufnahmen sind bis spätestens den ihnen aber noch verschlossen. Was ist natürlicher, als daß sie die Jahrs:„ Die Zeugenvernehmungen haben zwar verschiedene 19. Februar an oben genannte Genossen einzusenden; spätere Einfreie Advokatur benußten und sich dem Rechtsanwalts- Berufe Verdachtsmomente ergeben, aber feine solchen, daß gegen sendungen können nicht berücksichtigt werden. Um genaue und widmeten? Wir möchten die Einseitigkeiten beseitigen, wünschen, bestimmte Personen eingeschritten werden fönnte. Die viel deutliche Adressenangabe wird ersucht. daß sich die Juden mit dem Boltstum mehr und mehr fach herrschende Ueberzeugung, daß die Thäter Juden feien, amalgamieren. Ihre Maßnahmen bewirken aber nur das Gegenteil. genügt vom Standpunkt einer unparteiischen Rechtsprechung für sich Sie führen zu den Schroffheiten, wie dem Zionismus, den ich ebenso allein nicht. Ausreichende äußere Stützpunkte dafür sind bisher nicht tadele und preisgebe, wie den Antisemitismus. Der Minister sagt, beigebracht worden." das Interesse der Bevölkerung ist maßgebend. Die tonfer So liegen die Dinge auch heute noch. vative Regierung fümmert sich doch sonst nicht so sehr um Voltsstimmungen. Der Minister meinte, wenn er Abg. Czarlinski( Bole) nach der Anciennität verführe, würde es bald keinen christlichen wünscht die Zulassung polnischer Rechtsanwalte zum Notariat in wurde. Da eine Neubesetzung dieser Rolle in der kurzen Frist uns Notar mehr gebend. Wie beschämend wäre das für die Christen, Gegenden mit überwiegend polnischer Bevölkerung. wenn sie sich unfähig zeigten, die Konkurrenz mit den Juden aufzunehmen.( Lärm rechts.) Herr Schönstedt sagte, es tommt nicht auf den Buchstaben der Verfassung an, sondern auch auf die Bedürfnisse der Bevökerung. Als ich Jurist war, Die deutsche Sprache ist Geschäftssprache auch in Bosen und war das anders. Mir wurde gelehrt, es tommt auf den Buchstaben danach muß sich die polnische Bevölkerung auch richten. Die Nichtdes Gesetzes an, die Bedürfnisse der Bevölkerung tommen anstellung polnischer Notare ist ein Ausfluß der Polenpolitik der für Gesezesänderungen in Betracht, aber nicht für ihre Regierung, die ja für die polnische Bevölkerung manche Auslegung. Wenn ich eine andre Ansicht meinem Graminator Unzuträglichkeiten mit sich bringen mag, aber von der großen gegenüber vertreten hätte, ich wäre sicher durch's Neferendarexamen Mehrheit der preußischen Bevölkerung gebilligt wird.( Bravo! bei gefallen.( Große Heiterfeit.) Num ist der Kollege Jrmer dem Mi- den Nationalliberalen.) nister in der Verfassungsauslegung zu Hilfe geeilt. Er sagte, nach Abg. Porsch( C.): Justizminister Schönstedt: Die Berliner Partei- Angelegenheiten. Im Auftrage der Lokalkommission: Karl Scholz, Wrangelstr. 110. Freie Volksbühne. Achtung, Mitglieder der II. Abteilung! Die zu heut nachmittag angekündigte Aufführung" Meister Delze" tann nicht stattfinden, da der Darsteller der Titelrolle, Herr Adolf Klein, in letzter Stunde abfagte, weil der ihm seitens der Direktion des Lessing Theaters bereits bewilligte Urlaub wieder entzogen möglich war, wird für die Mitglieder der II. Abteilung heute eine Extravorstellung von„ Berlin, wie's weint und lacht" gegeben und sind Verhandlungen wegen einer späteren Aufführung des„ Meister Delge" für die II. Abteilung bereits im Gange. Nächst en Sonntag: III. Abteilung„ Meister Delze". Der Vorstand. J. A.: G. Winkler. Groß- Lichterfelde. Der socialdemokratische Wahlverein hält am Mittwoch, den 13. Februar, abends 8 Uhr, im Bagelschen Lokale, Chauffeeftr. 104, seine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Genosse Dr. Borchardt spricht über„ Elektricität und Kulturs fortschritt". Da außerdem noch wichtige Beratungsgegenstände vorliegen, Der Vorstand. eine Neuwahl der Gemeindevertretung vorzunehmen, die sich aus In Lichtenberg sind die Gemeindewähler aufgefordert worden, 24 Gemeindeverordneten zusammensetzen wird. Die Wahlen der dritten Wählerklasse, in der unsre Parteigenoffen acht Standidaten aufgestellt 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends in folgenden vier Lokalen statt. haben, finden am Mittwoch, den 13. Februar, in der Zeit von Im ersten Bezirk: Schwarz' Konzertgarten, Dorfstraße. Weisflud, Barbier. Kandidaten find: Oswald Grauer, Schantwirt; Bernhard Im zweiten Bezirk: Müllers Kronprinzen- Garten( H. Gürsch), Frankfurter- Chauffee 86. Standidaten find: Paul Kette, Bildhauer;& ranz Wedemeyer, Kürschner. Im dritten Bezirk: Höflichs Schwarzer Adler", Frankfurter Chauffee 120. Kandidaten sind: Hermann Zimmermann, Schantwirt; Georg Treue, Weber. Jm vierten Bezirk: Die Aula der Schule in der Kronprinzenstraße. Kandidaten sind: Ferdinand Franke, Maurer; Starl 2e It, Schriftfeßer. der Verfassung steht es den Behörden frei. Juden zu nehmen, aber Ich muß die Haltung meiner Partei gegen Ignerife ist zahlreiches Erscheinen der Mitglieder dringend geboten. den Juden nicht frei, auf Stellen Anspruch zu erheben. Der be- Angriffe in Schuß nehmen.( Oho! links.) Ich habe lediglich treffende Artikel steht aber nicht in dem Abschnitt Rechte des Königs, folgendes gesagt: Wenn eine überschießende Anzahl qualifizierter sondern in dem Abschnitt Rechte des Volts. Nein, Herr Jrmer, in dieser Bewerber vorhanden ist, dann möge auf das prozentuale Berhälis Die Genoffen von Lichtenberg- Wilhelmsberg werden darauf Hilfsarbeiterschaft, die Sie hier dem Justizminister geleistet haben, der Konfeffionen innerhalb der Bevölkerung bei der Auswahl der Be- hingewiesen, daß für die genannten Orte die Flugblatt- Verteilung waren Sie ebensowenig glücklich wie in einer andern Hilfearbeiter- werber Rücksicht genommen werden. Das Ideal wäre natürlich, wenn am 17. Februar, die Versammlung am 20. Februar stattfinden wird. schaft vorher.( Große Heiterkeit.) Ich habe einen Brief erhalten, in bei der Befeßung der Stellen überhaupt nicht auf die Konfession dem behauptet wird, daß in Breslau die Zurüdfegung eines älteren Rücksicht genommen würde, aber damit kommen wir eben nicht jüdischen Rechtsanwalts gegenüber einem jüngeren christlichen aus. Der Vorwurf des Herrn Richter, wir wären bei unsern Kollegen bei der Ernennung zum Notar im Gegensatz zu dem eignen Paritätsbestrebungen Feuer und Flamme gewesen und verWunsche des Oberlandesgerichts- Präsidenten durch den Minister fagten jegt bei den Baritätsbestrebungen der Juden, ist vollkommen erfolgt ist. Das giebt doch zu denken. Der Herr Minister hat seine unberechtigt. Wir haben niemals den principiellen Standpunkt vererste Rede gestern etwas abgeschwächt, er gab zu, einen etivas un treten, wie jetzt die Herren im Interesse der Juden. glücklichen Ausdruck gewählt zu haben. Die Minister haben Der Ausspruch des Herrn Richter, wir wollen jeden nach seiner jegt bei uns Unglüd, fie entgleisen.( Heiterkeit.) Herrn Façon selig laffen werden, gehört absolut nicht hierher. Wir wollen Brefeld ist jetzt Herr Schönstedt gefolgt, aber der Justiz die Religionsfreiheit nicht im geringsten beschränken. Im übrigen minister hat die besondere Pflicht, in feinen Erklärungen egatt verweise ich darauf, daß Herr Nichter im Reichstage gegen die Aufzu sein. Der Miniſter ſagt jest, er wiffe nicht, wie es in andren hebung des Jesuitengeseges gestimmt hat.( hört! hört 1) Bon einem Verwaltungen mit den Juden gehalten wird. Das muß er aber solchen Herrn Vorlesungen über Freiheit entgegenzunehmen, lehne wissen. Wir haben das Recht, von ihm in einer so ich ab. wichtigen Frage Ertlärungen im Namen des ganzen Staatsministeriums zu verlangen. jüdischen Gemeindevertretungen haben recht, wenn wenn sie sich Von dem Herrn Abg. Irmer ist folgender neuer Antrag eindirekt ant den Reichskanzler wenden. Graf Bülow hat gegangen: Das Haus möge beschließen, zu dem vom Herrn Justiz eigentlich die Pflicht, hierher zu kommen. Wir wissen nicht, minister dargelegten Grundsatz, daß bei der Ernennung von Notaren wie er in dieser Frage denkt, wie in so mancher andren auf das Bedürfnis der christlichen Bevölterung in Frage auch. Er hat sich nun neulich im Landwirtschaftsrat angemessener Weise Rücksicht genommen werden auf seine Vorfahren in Medlenburg berufen. Medlenburg ist freilich foll, feine 8ustimmung auszusprechen. das Musterland für Intoleranz. Dort durfte bis 1869 fein Jude Grundbesitz erwerben. Erst seitdem ist es anders geworden. ( Ruf rechts: Leider!) So weit haben Sie sich also schon Den vorliegenden Antrag lehnen wir ab, entweder entspricht er entwickelt? 1869 hat nur ein einziger medlenburgischer der Verfaffung, dann ist er überflüffig, oder aber er widerspricht der Konservativer dagegen gestimmt. Jetzt jagen Sie leider. Verfassung. Herr Werner hat den Satz ausgesprochen: Gott bewahre ( Ruf rechts: Die Erfahrungen.) Ihr ganzes Verhalten ist nicht uns davor, daß Juden in das Offizierscorps kommen.( Sehr richtig! christlich. Gerade in einem zu 98 Proz. christlichen Staate rechts.) Demgegenüber fonstatiere ich, daß an dem Krieg von müssen die 2 Broz. Andesgläubigen Gleichberechtigung genießen. 1870/71 eine große Anzahl Juden teilgenommen haben, auch Für diese Gleichberechtigung des religiösen Bekenntnisses, für volle Offiziere und Unteroffiziere. die Herren etwa beRechtsgleichheit aller Staatsbürger treten wir ein und werden wir haupten, daß die Offiziere ihre Schuldigkeit weniger gethan immer eintreten.( Lebhafter Beifall links; Zischen rechts.) haben, als die chriftlichen Offiziere? Die Vicepräsident Frhr. v. Heereman: Abg. Dr. Wiemer( frf. Bp.): Wollen " Wir richten nunmehr an jeden Gemeindewähler das dringende Ersuchen, nicht nur selbst zu wählen, sondern überall, im Hause, in der Werkstelle oder Fabrik thätig zu sein, Stimmen für unsre Kandidaten zu werben, damit es gelingt, Bresche in die Gemeinde Bertretung zu legen. richten Jm besonderen wir an alle Berliner Arbeiter die Bitte, da, wo Gelegenheit ist, die Gemeindewähler aus Lichtenberg- Friedrichsberg- Wilhelmsberg auf ihre Pflicht aufmerksam zu machen, dies zu thun, und sich soweit als möglich dem Wahlkomitee, das seinen Siz bei Grauer, Frankfurter Allee 181, hat, zur Verfügung zu stellen. Das Wahlkomitee. Köpenick. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß am Montag abend 61/2 Uhr eine Flugblatt- Verteilung stattfindet. Sammelpunkt: Restaurant Stippekohl, Schönerlinderstr. 5. 100 Kommunales. Mann, der in der Plüschappretur befchäftigt ist, wöchentlich nicht mehr| Genosse Dudsch) den Streit verkündet. Nach längerer Debatte, wie 8-10 m. verdient. In dieser Abteilung des Betriebs wird zur Beit in welcher Genosse Dudsch seinerseits ganz entschieden bestritt, daß Die Anschlagfäulen. Der Magistrat hat jetzt der Stadt- nur von 9 bis 6 Uhr gearbeitet, und selbst berheiratete Arbeiter er oder die betreffende Kommission den behaupteten Auftrag erteilt verordneten Versammlung eine Vorlage zur Beschlußfassung über müssen mit Löhnen ven durchschnittlich 11 M. wöchentlich vorlieb hat, wurde dem Magistratsantrage entsprechend beschlossen, den Streit die Neuverpachtung des hiesigen öffentlichen Anschlagwesens zu nehmen. Selbst bei voller elfftändiger Arbeitszeit verdienen die aufzunehmen. gesandt. Dem Bächter find folgende neue außer den alten Be- Arbeiter nur 15 bis 16 M. Wochenlohn. Also Hungerlöhne in des Es folgt die Beratung des socialdemokratischen Antrags, der dingungen auferlegt. Zu den vorhandenen 700 Säulen hat der Wortes wahrer Bedeutung. Wir wollen hoffen, daß das Beispiel die Einsegung einer Kommission zweds Beratung einer Betition Unternehmer noch 100 neue auf seine Kosten zu errichten, wobei die des bettelnden Arbeiters teine Nachahmung findet. Ein weit wirk- gegen die Erhöhung der Kornzölle verlangt. Die Stadtverordneten Stadtbezirke zunächst zu berücksichtigen find, in denen Säulen fehlen. famerer Weg zur Aufbefferung der Lohn- und Arbeitsverhältnisse ist enne und Genossen( lib.) hatten hierzu den folgenden Antrag Dem Unternehmer wird die Verpflichtung auferlegt, den Innen- die Organisation, von der sich bedauerlicherweise gerade die schlechtest eingebracht: raum der schon vorhandenen sowie der noch aufzustellenden gelohnten Arbeiter und Arbeiterinnen im Textilgewerbe in großer Säulen der Stadtgemeinde zur Benutzung für städtische oder Bahl fern halten, wodurch natürlich die gewerkschaftliche Thätigkeit öffentliche Zwede und entgeltlich zu überlassen. Das Höchstgebot zum Schaden der Berufsgenossen gelähmt wird. gaben Naud u. Hartmann mit 400 000 m. ab. Es folgen Gebrüder Löwenthal und Hermann Grüßner mit 390 000 M., Litfas Erben mit 350 000 M., Wilhelm Greve, Ritterstraße, mit 330 000 m. usw. Das niedrigste Gebot war das von Karl Markiewicz mit 206 000 m. Den Gaspreis will die städtische Verwaltung einheitlich bemeffen und ist in Aussicht genommen, den Preis auf 18 Pf. pro Kubikmeter festzusezen. Die Versammlung ersucht den Magistrat, in Gemeinschaft mit der Stadtverordneten Versammlung eine Betition an den Reichstag zu richten gegen die Verteuerung unentbehrlicher Volfsnahrungsmittel" durch Bölle, insbesondere gegen die Erhöhung der bestehenden Getreidezölle. Jenne zurüdgezogen, wurde leşterer in namentlicher Abstimmung Nachdem unsre Genossen ihren Antrag zu Gunsten des Antrags mit 32 gegen 3 Stimmen angenommen. " Johannisthal. Das für die Gemeinden im Amtsbezirk Alt Glienicke geplante Kanalisations- und Wafferleitungswerk dürfte in absehbarer Zeit nicht zur Ausführung gelangen. Da die Wassers verhältnisse die denkbar schlechtesten find, nur einzelne Brummen im ganzen Orte geben einwandfreies Wasser, hat die Gemeindevertretung befchlofien, aufs neue mit den Charlottenburger Wafferwerken in Unterhandlung zu treten. Mit Rücksicht darauf, daß bereits beint Bau des neuen Werks der genannten Gesellschaft an der Grenze unsers Orts ein Teil der Brunnen auf den anliegenden Grundstücken versagten und diese Fälle sich nach der Aufnahme des ge= samten Betriebs noch vermehren dürften, soll die zu diesem Zweck getvählte Kommission einen für die Gemeinde günstigeren Kontraft wie die allgemein gültigen zu erreichen fuchen. bot des Kreis- Schulinspektors, welcher den Schulkindern die TeilAuf die an die Regierung gerichtete Beschwerde gegen das Verdie Gemeindevertretung aufgefordert, dafür zu sorgen, daß die Kinder nahme am privaten Turnunterricht untersagte, hat jetzt der Landrat in der Schule Turnunterricht erhalten. Die Gemeindevertretung hat nun bereits in einer früheren Sigung den Bau einer Turnhalle be schlossen und die Regierung foll um eine Beihilfe zu den Kosten er fucht werden, da die geringen Mittel der Gemeinde bereits durch andre notwendige Bauten verbraucht sind. vorgestern im Betriebe der Großen Berliner Straßenbahn. An der Zwei große und anhaltende Verkehrsstörungen gab es Ede der König- und Spandauerstraße versagte die Weiche der dort zweigenden Schienengeleise den Dienst, so daß die nach dem Schloß plaz zu führenden Linien ihren Kurs nicht einhalten konnten. Bei Dagegen stimmten die Stadtov. Kleinfeld und Reinede! Ein den Versuchen, die Weiche in Ordnung zu bringen, entstanden aus weiterer Antrag der Herren Jenne und Gen.,„ von der Erhebung gedehnte Wagen- Anstauungen, die sich einerseits bis über den von Strafgeldern für unentschuldigtes Fernbleiben der StadtAlexanderplatz hinaus, andrerseits die Spandauerstraße entlang über verordneten von den Sigungen zufünftig abzusehen, wurde gleichden Wolkenmarkt hinwegstreckten. Es dauerte nahezu eine Stunde, falls angenommen. Bei der Beratung des KrankenhausTokales. ehe der Betrieb wieder ordnungsgemäß aufgenommen werden tassen Etats" wurde dem Magistratsantrag entsprechend die uch fonnte. Eine ebenfalls anhaltende, jedoch weniger störende Ber- Erhöhung der Gebühren( für Krantenlaffenmitglieder auf 1,50 m. Ber- assen Von der„, edleren" Form der Fortbildungsschule.tehrsstockung, wurde am Vormittag in der Potsdamerstraße durch für Kinder, und 2,50 M. für Erwachsene) beschlossen. Da die Geleise gefährdet nossen Du dich und Scholz sprachen sich sehr entschieden gegen an den Verliner Magistrat gerichtete Petition um Einführung waren, mußten die nach Schöneberg führenden Linien abgeleitet die Erhöhung der Gebührensäge für die Mitglieder von KrankenDie von den Aeltesten der Kaufmannschaft Berlins einen Wasserrohrbruch hervorgerufen. Da die Geleise gefährdet für Kinder, und 2,50 M. für Erwachsene) beschlossen. Unfre Gedes Fortbildungsschulzwanges für junge Kauf werden. Hier hielt die Störung ungefähr drei Stunden an. faffen aus. Der Zuschuß, den das Krankenhaus aus der Stadtleute wird den Kampf um die Fortbildungsschule in Berlin von Erstickt und verbrannt ist am Freitagabend die 71 Jahre alte Hauptkasse erfordert, beträgt 108 019,29 m. neuem entfachen. Wir glauben indes, daß die Anhänger der Witwe Bucks, geb. Langbein, deren Ehemann Konditor war und die Einem Straßenräuber zum Opfer gefallen ist in Spandau fakultativen Fortbildungsschule, der sogenannten„ edleren" Form der als eine völlig erwerbsunfähige Person von Almosen lebte. Im der fast 80jährige Klavierspieler von der Heyde aus Berlin, eine Fortbildungsschule, dieser Petition gegenüber einen besonders schweren dritten Stock des Hauses Wrangelstr. 125 bewohnte sie mit einer in vielen Restaurationen, auch in sämtlichen Vororten seit JahrStand haben werden. Die Aeltesten der Kaufmannschaft sind der 66 Jahre alten Witwe Bosse zusammen ein Zimmer. Während zehnten bekannte Persönlichkeit. Er war nach Spandau gekommen, Frage, ob die obligatorische faufmännische Fortbildungsschule für diese Mitbewohnerin zu einem Besuch bei ihrer Schwiegertochter um in Schantlokalen zu mufizieren. In einer Restauration hatte Berlin anzustreben sei, erst näher getreten, nachdem sie durch ver- ausgegangen war, wurde die seit vier Wochen an Asthma schiedene Anregungen aus faufmännischen Kreisen, besonders bettlägerige Frau vorgestern abend etwa um 84 Uhr genötigt, das ein Gast, der vielfach vorbestrafte Schuhmacher Babuzki, wahraus den Kreifen des Kleinhandels, dazu veranlagt worden Bett zu verlassen. Dabei scheint ihr ein Streichholz, das sie genommen, daß der alte gebrechliche Mann etwas Geld bei sich waren. Che sie ihre Entscheidung abgaben, haben sie von dem zum Erleuchten der Stube entzündet hatte, auf das Bett entfallen hatte. Als der Greis nach Feierabend sich nach der Herberge zur Heimat, wo er zu übernachten pflegte, begeben wollte, war ihm Kuratorium der Berliner taufmännischen Fortbildungsschulen ein zu sein und dieses in Brand gesezt zu haben. Infolge der schnellen Babugti nachgefolgt. An einer einsamen Stelle schlug dieser den Gutachten eingefordert. Das Kuratorium hat den Direktor der Entwicklung von Qualm und vor Schrecken muß wohl der Greifin wehrlosen Mann zu Boden und beraubte ihn seiner Barschaft, Fortbildungsschulen, Herrn Dr. Dunter, mit der Ausarbeitung die Kraft gefehlt haben, Hilfe herbeizurufen, so daß sie an dem die den Verdienst einer Anzahl Klavierabende darstellte. Der Thäter einer Dentschrift beauftragt. Auf Grund dieser Denkschrift schwälenden Bett zusammenbrach. Gleich nach 9 Uhr wollte eine ist gestern ermittelt und zur Haft gebracht worden. ( Dr. Karl Dunker, Sollen wir in Berlin obligatorische fauf Frau Hirschfeld sich nach der Kranken umsehen, als sie das Zimmer männische Fortbildungsschulen einrichten? Berlin 1900, Verlag der voll von Qualm fand. Auf ihr Geschrei drangen der Hauswirt mit Börsen- Buchdruckerei) ist das Kuratorium bezw. das Aeltesten seinem Sohn und Gäste aus dem im Hause befindlichen Wirtshaus follegium dazu gelangt, den Fortbildungs Schulzwang für junge ein und riffen das Fenster auf. Die Greisin lag, nur mit einem Kaufleute zu fordern. Hemd bekleidet, bewußtlos auf dem Fußboden, das Bett, ein Wir können die Denkschrift allen, die sich über die Fortbildungs- Tisch und ein Stuhl waren angebrannt, ein Licht, das auf dem Tisch fchulfrage unterrichten wollen, angelegentlichst zur Lektüre empfehlen. stand, war nicht angezündet. Schleunigst ersticte man die Flamme, Dunker fordert zunächst nur den Fortbildungs Schulzwang für die die alte Frau an der rechten Seite schon stark verbrannt hatte Kaufleute( für einzelne Fächer, die schon eine gewisse Reife und löschte dann auch die brennenden Gegenstände. Man bemerkte voraussetzen, will übrigens auch cr er den fakultativen Unterricht bei- jetzt erst, daß die Greisin lebendig verbrannt war; denn das Leben behalten wiffen); aber alles was er für die obligatorische fauf entwich erst aus dem Körper, als die Gefahr beseitigt war. Als männische Fortbildungsschule anführt, hat im wesentlichen auch für später die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits gelöscht. den Fortbildungsunterricht gewerblicher Angestellter seine volle Ohne Befinnung aufgefunden wurde vorgestern Abend um Gültigkeit. Es ist auch klar, daß die obligatorische kaufmännische 11 Uhr der 63 Jahre alte Arbeiter Arthur Brause aus der BeuffelFortbildungsschule, wenn erst einmal sie erreicht wäre, sehr rasch straße 38, vor dem Nebenhause. Man brachte ihn in seine Wohnung, den allgemeinen Fortbildungs- Schulzwang nach sich ziehen würde. wo er tot eintraf, ohne daß man die Ursache erkennen konnte. Zur Kritik der„ edleren" fakultativen Fortbildungsschule macht Dunker einige Mitteilungen, die zwar nichts Neues enthalten, aber noch einmal der deforative Vortrag„ Auf den Bogen des Oceans" zur Auf Im wissenschaftlichen Theater der Urania wird heute( Sonntag) immer wieder von Interesse sind. Von den städtischen Fortbildungs- führung gelangen. An allen übrigen Tagen wird der neue dekorativ aus schulen Berlins sagt er, daß ein Teil der Schüler nur auf dem Papier gestattete scenische Vortrag„ Aus dem Tagebuch der Erde" wiederholt werden. steht, ein weiterer Teil unregelmäßig und der größte Teil umpünfte Mittwoch und Sonnabend finden Nachmittags- Borstellungen des Projektions lich kommt. In vielen Kursen, die mit 20-30 Teilnehmern zu vortrags Mittelmeerfahrten" zu fleinen Breisen statt. Im Hörsaal werden Buch stehen, eröffnet im legten Monat des Semesters der Lehrer die folgende Vorträge gehalten: Dienstag Prof. Dr. Müller:" Leben und Liebe" Stunde um 7 Uhr nur noch mit 2 oder 3 Schülern. Innerhalb Donnerstag Dr. Naß:„ Eisen und Stahl" Freitag Professor Dr. Müller: 2 Stunden sammelt sich dann tropfenweise eine Korona, die um Die Früchte des Felds". Sonnabend Dr. Donath: Das elektrische Licht". In der Urania in der Invalidenstraße spricht am Sonntag abends 8 Uhr 9 Uhr als anwesend" gebucht wird. Daß geschäftliche Verhinderung Herr Dr. Schwahn über„ Werden und Vergehen im Weltenraum". der häufigste Grund der Versäumnisse und Verspätungent ist, wird Die Straßenhändler hielten am Freitag zwei öffentliche Ver Die Bockbrauerei, die am 2. Februar thren Urbod angestoßen hat, von Dunker mit Beispielen belegt. Als früher mein Herr Chef verrechnet in dieser Saison auf einen Absatz von 20000 Settoliter ihres alt sammlungen ab. Die eine derfelben tagte bei Nümann in der reist war", schreibt ein Schüler, da konnte ich zwischen 7 und 1/28 Uhr berühmten Gebräues. Das wäre gegen 12 000 Seftoliter im Vorjahr eine Brunnenstraße, die andre bei Cohn in der Beuthstraße. Es handelte vom Geschäft losgehen, jetzt nicht mehr; denn mein Herr Chef ist gang respektable Zunahme. In den Lofalitäten, die jest fleißig besucht sich uni Stellungnahme gegen die vom Polizeipräsidenten in Aussicht zurückgekommen. Da jezt erst zwischen 3/48 und 8 1hr Schluß ist, so werben, macht sich übersprudelnde Lustigkeit breit und stolz wandert jeder gestellte Verordnung, welche vom 1. April an den Straßenhandel weiter beschränken will. Die Versammlungsredner komme ich jedesmal zur Schule erst um 1/ 49-1/ 29 an. Wein früherer Gaft mit seiner Bieruhr heim. Die Bieruhr ist eine hochgeschätzte Zugabe, noch Lehrer wollte schon an meinen Herrn Chef schreiben, aber dann dürfte ich die teder am Eingang zu dem Lokal erhält, und ihm die ſichere Kontrolle gaben der Meinung Ausdruck, daß sich gegen den Geschäftsschluß Da das Nachdenken erfahrungsüberhaupt nicht mehr gehen." Einer dieser„ Herren Chefs" schreibt:„ Wein über das genoffene Quantum erleichtert. Energie gegen die von den feßhaften Händlern geforderten Be Lehrling W. W. kann bis auf weiteres den Unterricht am Dienstag gemäß mit jedem Glase beschwerlicher wird, ist die Einrichtung gern um 9 1hr nichts einwenden lasse, daß man fich aber mit aller und Freitag wegen Thätigkeit im Geschäft nicht besuchen"; ein andrer Am schränkungen des Straßenhandels wenden müsse, weil diese eine In beiden Versamm bescheinigt, daß der Lehrling Th. G. vom 12. August bis 1. Oftober Freitagabend trafen der bekannte Bariser Ringkampf Vehrer Gelefte Moret schwere Schädigung der Händler darstellen. die Fortbildungsschule nicht besuchen konnte, da er geschäftlich ver- mit den fleinen sehntgen Holländer Branken zusammen. Nach 38 Minuten lungen wurde folgende Resolution angenommen: hindert war". Man sieht, es sind nicht bloß die Schüler, sondern langem Kampf, in welchem sich der Holländer meistens in der Defensive Die heute versammelten Händler und Händlerinnen Berlins vie Singer am 80. Januar auf dem preußischen Städte befand, blieb der Parijer durch einen geschicht ausgeführten Armfallgriff haben von der Verfügung des Herrn Polizeipräsidenten, wonach tag unter dem Beifall des größten Teils der Versammelten hervor. Sieger. Das zweite Treffen sah die Kolossalgestalt des Hamburger Start vom 1. April ab der Handel nach 9 Uhr abends mit Waren auf ebenso sehr und vielleicht noch mehr die Arbeitgeber, die den gegen Charles Poirée( Südfrankreich). Start warf nach 8 Minuten unter Wagen und Karren verboten, sowie Personen unter 16 Jahren und lautem Jubel der Zuschauer durch Schulterdrehgriff seinen Gegner. Petersen Zwang notwendig machen. Die Versammelten protestieren mit aller Der Kampf, den die Vertreter der socialdemokratischen Arbeiter Dänemark gegen orange- Parts war der Clou des Abends Der an auf: mur denen gestattet werden soll, welche auf eigne Rechnung handeln, Rampf dauerte nur 6 Minuten und stel zu Gunsten des Kenntnis genommen. der feßhaften schaft in der Berliner Stadtverordneten- Bersammlung seit mun zehn faum 18jährigen Dänen aus, der mit ungeheuerer Gewalt den Franzosen Entschiedenheit dagegen, daß dem Verlangen Jahren um die Fortbildungsschule führen, wird von Dunter mit auf den Boden preßte. Händler, diese Verordnung auf den ganzen Tag auszudehnen, nachWorten der Anerkennung besprochen. Ueber die Fortbildungsschulgegeben wird. Die Folge davon würde sein, daß dann alle brotlos frage ist ja schon 1873 in der Berliner Stadtverordnetengemachten Händler sich dem Haufterhandel zuwenden würden, wodurch Die Ver Versammlung verhandelt worden, aber recht in Fluß gekommen ist Im Wandel der Zeiten. Als vor wenigen Jahren die Ge- auch dieser Zweig des Handels ruiniert werden würde. fie für Berlin thatsächlich erst durch die Anträge, die unsre Genossen meinde Schöneberg, veranlaßt durch die enorme Zunahme der fammelten beauftragen die Kommission, unter Klarlegung der Gründe im Roten Hause gestellt und mehrfach erneuert haben. Wir erinnern Einwohnerzahl. aus dem Kreisverband Teltow- Beeskow ausschied an den Herrn Polizeipräsidenten zu petitionieren und ihn zu er an den Stadthagenichen Antrag von 1891, an die erneute Anregung und Stadt wurde, fnüpften fich naturgemäß Hoffnungen aller Art fuchen, dem Verlangen der seßhaften Händler seine Zustimmung nicht durch Stadthagen 1895, an den Borgmannschen Antrag von 1897. an diese Aenderung. Die Arbeiterschaft glaubte, daß durch zu geben. Aber die Berliner städtischen Behörden hielten unentwegt an der einen derartigen System- und Personenwechsel und das selbständige edleren" Form fest. Nachdem in andren Städten die obligatorische Heraustreten aus dem engen Rahmen einer Landgemeinde manches Montagabend 9 Uhr, Uebungsstunde in der Centrale Dresdenerstraße 45. Fortbildungsschule fich längst als segensreich erwiesen, nachdem selbst besser werden könnte. War doch bisher im Interesse der Arbeiter Vortrag über: Gefahrdrohende Krankheitszustände. Neue Mitglieder können jederzeit beitreten. der preußische Handelsminister in seinem bekannten Erlaẞ vom 31. August 1899 den Gemeinden die Zwangs- Fortbildungsschule hauptsächlich in socialpolitischer Beziehung so gut wie nichts geempfohlen hatte, wagte im preußischen Landtag noch am 8. Februar 1900 chehen.. Manches wurde anders, und der rege Eifer unfrer Stadt väter, vielfach auch die Anregungen der Bürgerschaft, ließen manches der Berliner Stadtverordneten- Vorsteher Langerhans jene geradezu notwendige Institut entstehen. Und vorsichtig und bedächtig wurde standalöse Verteidigung der fakultativen Fortbildungsschule, die ihm in geprüft und erwogen, ob dieses und jenes den Interessen der Stadt Lehrerkreisen noch heute unvergessen ist. Die letzte Blamage holte dienlich sei. Daß dabei die breite Masse der Bevölkerung sich Berlin auf dem schon erwähnten Städtetag, wo die Vertreter oft zu furz fam, leuchtet ein, wenn man des Berliner„ Kommunalfreisinns", an der Spige natürlich wieder unsre Stadtväter, mit wenigen Ausnahmen, Hausbefizer sind. Herr Langerhans, mit einer Minderheit von 6-8 Mann immer Daß unter solchen Umständen die Vorschläge unsrer beiden Vertreter in der Stadtverordneten- Sigung vom 5. September 1895 Stadt- sehr mißtrauisch behandelt wurden, nimmt nicht Wunder. So ergeht es der Socialdemokratie überall und so erging es uns, als wir vor hagen von der Rückständigkeit Breußens und der konzentrierten drei Jahren die Forderung auf Anstellung von Schulärzten Rückständigkeit Berlins auf dem Gebiete des Fortbildungsschulwesens gesprochen hatte, da renommierte Herr Bertram: erhoben. Der Zweck derselben konnte nicht begriffen werden und nur der Einsicht eines bürgerlichen Stadtverordneten ist es zu Bei kompetenten Beurteilern ist von einer Rückständigkeit des Berliner danken, daß er gleich uns den Nugen einer derartigen EinFortbildungsschulwesens nicht die Rede gewesen." Am 30. Januar 1901 richtung begriff, dafür eintrat und dadurch die probeweise mußten wir an jene Stadtverordneten Sigung zurückdenken, Einführung auf 12 Jahre erreicht wurde. hob zeugen laffen? Als gesehen. " Die Ringkämpfe im Cirkus Schuhmann Berlin. regungen Aus den Nachbarorten. bedenkt, daß Versammlungen. Samariter Kursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen Gäste willkommen. Barbiere, Friseure und Perrückenmacher von Nummelsburg. Dienstag, den 12. Februar im„ Cafè Bellevue" zu Nummelsburg öffentliche Berjammlung. Tagesordnung: I. Stellungnahme zu den von Herrn Kreisphysitus Dr. Granier empfohlenen hygienischen Maßnahmen zur Berhütung der Uebertragung von Krankheiten. II. Breiserhöhung und Trink geldfrage. III. Gehilfenfrage. IV. Diskussion. V. Verschiedenes. Referent Herr Barbier Klarbaum- Berlin. Die geehrte Einwohnerschaft von Rummels burg sowie fämtliche Interessenten werden hierzu dringend eingeladen. Verband deutscher Mühlenarbeiter. Sonntag, 10. Februar, nachmittag 3 1hr, Englischer Garten", Alexanderstraße 27c, General- Versamm lung. Wir bitten die Witgliedsbücher mitzubringen. Briefkasten der Redaktion. 1000. Bei Herrn Friderici, Südende, Mittelstr. 3. A. B. Leider nicht bekannt. E. S. N. Dars Gilig. Auf Haft darf in Ihrem Fall nicht erkannt werden. Hersch. Sie müßten beim Amtsgericht Alt- Landsberg auf Herausgabe Diese Zeit ist der Uhr flagen... 0001. 1. und 2. Nein. Otto Müller. Sie als Herr Bertram, mun schon Stadtschulrat a. D., auf dem preußischen nunmehr verstrichen und der Magistrat empfiehlt den Stadt- würden mit Aussicht auf Erfolg auf Vohn für die betreffende Zeit nicht Stäbtetag wohl zum letztenmal die edlere" Form der Fortbildungsverordneten diese Schuleinrichtung mit folgenden, auch andren Orten Hagen fönnen. O. K. Guben., Soldat. Ja. König. 1. Ja. schule verteidigte und eine tief beschämende Niederlage erlitt. Werden dienenden Sägen:„ Die Einrichtung hat sich in jeder 2. Darüber ist nach verständigem Ermessen von Fall zu Fall unter Würdi die Berliner Gemeindebehörden aus den Verhandlungen des Städtetages gelernt haben? Werden sie sich durch die Dunkersche Dent- insicht bewährt und bedeutet einen wichtigen gung aller Umstände zu entscheiben. 3. Nein. 4. Nein. schrift und die darauf fußende Petition der Weltesten der Kaufmann- Fortschritt auf dem Gebiete unites Volksschul- über ist im politischen Teil wiederholt ausführlich berichtet: die Regierungen Wenden Sie sich direkt an die Post; von Bersprechen noch nicht eingelöst. schaft von der Rückständigkeit ihres bisherigen Standpuntts über wesens. Bir können daher auf den bezüglichen einstimmigen haben die Vorlegung eines solchen Gefeßentwurfs versprochen, bas Antrag der Schuldeputation ihre dauernde Beibehaltung hier aus fann nichts erfolgen. Courier 1900. Er Lehrling. Ja. nur empfehlen." widern Sie, daß der betreffende Verein auf öffentliche Angelegenheiten einHoffentlich sehen sich diese Herren auch die übrigen Forderungen zuwirken nicht bezweckt, daß Sie aber dennoch Statut und MitgliederTas sprichwörtlich gewordene Weberelend herricht nicht nur der Socialdemokraten in den Kommunen etwas näher an und verzeichnis überreichen, sich aber dagegen verwahren, daß hieraus irrige J. O. 108. Sprechen Sie gelegentlich in im Voigtlande, im Eulengebirge und andren rückständigen Gegenden, sondern es macht sich auch in Berlin und den Vororten ebenso empfehlen die„ dauernde Beibehaltung" dieser für die Allgemeinheit Schlaffe gezogen werden. der Sprechstunde am Montag oder Freitag vor. Hd., Zieckfir. Nein. Moabit 100. Nach Ansicht der Versicherungsanstalt ist Ihre Frau fühlbar, wenn auch die Einzelerscheinungen der drückenden Not hier im so nüglich wirkenden Institute. Stadtverordneten- Versammlung in Spaudan. Eine bring versicherungspflichtig, müßte alfo eine Starte befchaffen. R. P. Mit Getriebe der Weltstadt mehr verschwinden und nur gelegentlich an das Licht der Oeffentlichkeit kommen. Vor kurzem wurde in liche Vorlage behandelt die bekannte Grundstücks- Angelegenheit. Recht würden Sie Beschwerde gegen die Prügellehrer führen. Richten Sie F. F. Sprechen Sie Rigdorf eines Sonntags ein Mann beim Betteln erwischt. Bei der Der Stadtv. Kleinfeld, der ohne die vorherige Zustimmung bie Beschwerde an die Regierung zu Potsdam. polizeilichen Ermittelung seiner Person stellte sich heraus, daß beider städtischer Körperschaften ein Grundstück in der Schürstraße mit den Akten gelegentlich in der juristischen Sprechstunde vor. 100. 28. 1. Mit erreichter Bolljährigkeit( bollendetem 21. Lebensjahre) ist der Mann in der Wollwaren Fabrit von Ludwig Lehmann in zu Spandau für Rechnung der Stadt gekauft hat, ist jetzt von dem.. 27. 1. An die westpreußische Versicherungsanstalt. 2. Nein. des Grundstücs vers K. 23. 100. zu zahlen. 2. Es kann der Klageweg eingeschlagen werden. Rummelsburg arbei, et. Er gab an, daß sein geringer Verdienst Besizer, Herrn Höft, auf Abnahme worden und hat nun seinerseits dem Magistrat Sie mußten abzüglich des Krantengelbs bis zum 1. April Gehalt zahlen. nicht ausreiche, um bei seiner Wirtin Kost und Logis zu bezahlen flagt den elf Kommiffonsmitgliedern, bon benen er 24. S. Keineswegs. 13. Schöneberg. Sprechen Sie gelegentlich in und die Not ihn zuin Betteln treibe, obgleich er in Arbeit stehe. sowie Uuwahrscheinlich flingt das gerade nicht, wenn man erfährt, daß der den Auftrag zum Kauf erhalten haben will( darunter auch unser der juristischen Sprechstunde vor. D Gegen die Erhöhung ♥ der Getreidezölle finden am Mittwoch, den 13. Februar, abends 8 Uhr Volks- Versammlungen für Berlin und Umgegend statt. 0,8A Tages Ordnung: Nieder mit dem Brotwucher! 1. Kreis: 122233 " " " " Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Am 6. d. Mts. verstarb unser lieber Bruder und Schwager, der Kernmacher Hermann Wieser. Die Beerdigung findet am Sonn tag, ben 10. b. Wits., nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Neuen St. Pauls: Kirchhofs in der Seestraße statt. Um stilles Beileid bitten[ 8042 Die tranernden Hinterbliebenen. Gewerkschaftshaus Engel- Ufer 15. 24945* Sonnabend, den 9. Februar: Bock- Anstich! Gleichzeitig empfehle: Mittagstisch( Couvert 80 Pf.) und à la carte zu soliden Preisen. Reichhaltige Auswahl. an verschiedenen Tagen zu vergeben. 3 Kegelbahnen Nach kurzem schwerem Beiden ent: Säle zu Versammlungen und Festlichkeiten von 50-1000 Pers. fchlief heute vormittag 8 Uhr meine liebe Frau und unsre gute Mutter Anna Goldmann geb. Goebel im vollendeten 43. Lebensjahre. [ 52/4 Graumanns Festsäle, früher Renz, Maunynffraße 27. Achtung! Die trauernden Hinterbliebenen. Berlin, den 8. Februar 1901. Die Beerdigung findet am Montag, ben 11. Febr. cr., nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des CentralFriedhofs zu Friedrichsfelde statt. O Deutscher Den geehrten Vereinen [ 5282* Achtung! zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich mein Lofal mit großer Theaterbühne Gleichzeitig mache ich bekannt, auch Sonntags zu Festlichkeiten vergebe. daß das Gerücht, mein Etablissement ginge am 1. April in andern Besitz über, auf luwahrheit beruht. Für Frühjahrs- und Sommerfestlichkeiten geeignete Tage find noch frei. Um wohlwollende Berücksichtigung ersucht Gustav Graumann. Holzarbeiter Verband. Berufs- Bekleidung = Todes- Anzeige. Am Mittwoch, den 6. Februar, starb Herr Martin Cigner. Die Beerdigung findet am Sonntag, 10. Februar, nachm. 31/2 Uhr, von der Leichenhalle des St. Hedwigs- Kirchhofs in Dalldorf statt. Danksagung. 77/20 Für die Beteiligung an dem Be gräbnis meines Vaters sage dem Verein der Maschinisten und Heizer nebst Herrn Hasse und Personal meinen besten Dant. [ 25406 Eduard Uhlmann. Gräske( früher Martens), Friedrichstr. 236. Die Orisverwaltung Köpenick. Hellenbrandt( fr. Bickel), Hasenheide 54b. Zühlke, Dennewißstraße 13. Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15. Luisenst. Konzerthaus, Alte Jakobstr. 37. 4. Kreis( S0.): Hanssonci, Kottbuserstraße 4a. 4. " *% 10 Pf. 4/10 !!! Pfefferberg!!! vom Faß empfiehlt Drachenburg, Vor d. Schlesischen Thor 1-2. Gustav Bareinz 4. Kreis( 0.): Keller, Koppenstraße 29. 4. 5. Kreis: 6. Kreis: 6. 6. 5995 " " 6. " 6. " " Böhm. Brauhaus, Landsberger Allee 11. Böhow, Am Prenzlauer Thor. Peters Gesellschaftshaus, Alt- Moabit 80-81. Cösliner Hof, Cöslinerstraße 8. Weimanns Volksgarten, Badstraße 56. Borussia- Säle, Ackerstraße 6-7. Mierkes Volksgarten, Schönh. Allee 101. Wernan, Schwedterstraße 23. Adlershof: djmanser, Bismarckstraße 16. Charlottenburg: Gambrinus- Branerei, Wallstraße 94. Cöpenick: Hotel Kaiserhof, Grünstraße 35. Nowawes: Bernhard, Priesterstraße 31. Rixdorf: Apollo- Theater, Hermannstr. 48-50. s Schöneberg: lubhaus, Hauptstraße 5-6. " 04.2 Schloß- Brauerei, Hauptstraße 112. Wilmersdorf: Wittes Volksgarten, Berlinerstraße 40. Steglitz: Knifer- Hallen, Albrechtstraße 130. Niemand versäume diese Gelegenheit! 209/1 Ausschneiden! Der Die Vertrauensleute. Ausschneiden! [ 285/16 Neue Naturheilverein Charlottenburg- Berlin veranstaltet einen Unterrichtskursus welcher hauptsächlich die Arbeiterschaft interessieren wird. Es werben in Uebungsabenden gelehrt: Bau und Pflege des Körpers, sämtliche Anwendungen d. Naturheilverfahrens, Badungen, Bäder, Massage, Magnetismus, Hypnotismus mit Experimenten, Vorbereitung auf die schmerzlose Entbindung, Erziehungslehre, Zubereitung von Speisen und Getränken usw. Mitglieder zahlen 1,50 M., Gäste 3,- M. für alle 7 Abende. Prospette gratis u. franco! Broschüren u. Flugblätter gratis. Unbemittelten Ermäßigung! Anfang 25. Februar, abends 83% Uhr, Cöslinerhof, Cöslinerstr. 8. Anmeldungen an die Unterzeichneten baldigft per Karte. 02.1 Der Vorstand. J. A.: F. Lange, Charlottenburg, Gardes du Corps- Straße 9 II. E. Hoffmann, Berlin N., Babstr. 44, v. IV. Man verlange das ,, Vereins- Nachrichtenblatt" wegen Vortelle! Brückenstr. 7, a. d. Jannowißbr. Angenehmer Aufenthalt! 5148*] Abteilung aller Arten. D. Wurzel& Co., Wrangel- Strasse 17, Ecke Manteuffel- Strasse. Weingrosshandlung Deutscher Cognac angenehm, mild im Geschmack *** a Literflasche M. 2,10, 2,50, 3,-. Glühwein- Extrakt a Literfl. M. 1,20, 5 Ltr. M. 5,50, 10 Ltr. M. 10,-. Rum No. 3. Faç., a Literfl. M. 1,10, 10 Ltr. M. 10, Echt und echt Verschnitt a Literfl. M. 2,10, 2,50, 3,10. und echt W. * 10% 10 Pf. Eugen Neumann& Co. ATV. 9876. TOT Johannisthal. Raus Park- Restaurant. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Kaffeeküche.Kegelbahn.Ausspannung. Saal für Vereine u. Versammlungen. Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Auschlagfäulen. Empfehle mein Lokal zu Fest lichkeiten und Versammlungen. 527L* C. F. Walter. Amt Belle- Allianceplatz 6a. Neue Friedrichstr. 81. Genthinerstr. 29. PutbuserOranienstr. 190. Grüner Weg 60. Elsasserstr. 71. strasse 35. Charlottenburg, Kaiser Schöneberg, Hauptstr. 129. Friedrichstr. 48. Steglitz, Albrechtstr. 18. Sie werfen Geld fort! wenn Sie immer Ihre Cigarren zu teuer einkaufen. Rauchen Sie nur meine beliebten Havanillos", 500 Stück nur 7 Mt., 1000 Stück nur 13 Mt. franco gegen Nachnahme. Sie werden in Zukunft viel Geld sparen! Garantie: Umtausch oder Zurücknahme! Unzählige Worte der Anerkennung von Pfarrern, Lehrern, Förstern, Landwirten 2c. Bestellen Sie bitte sofort poftfret ins Haus 500 Stück für 7 Mt., 1000 Stück für nur 13 Mr. bei Rud. Tresp, Cigarrenfabrik, westpreussen H. 7. Gesundheit ist Reichtum! Dampf- und Heissluft- Bäder 10h wirksamstes, erfolgreichstes und billigstes Mittel Max Brinner. Jerufalemerft. 42 Brunnenstr. 6, Großartige Auswahl von Kinders Sport: uud Puppenragen, Kinderbettstellen, best.leng Fabrikat, billigst, Teilzahlung gestattet. ophastoffe, S 1SW auch 191tel Reste, ausreichend Bezügen in Wollrips, Damast, gegen Erkältung, Gicht und Rheumatismus. Lieferung an sämtliche Krankenkassen. Bad Frankfurt 136 Gr.Frankfurterstr.136 Ritter- Bad 510L* 18. Ritter- Strasse 18. Specialität: pho Russ. bezw. Dampfkasten-, Röm. bezw. Ileissluft-, Lohtannin-, SoolSOOLKLEIE SCHWEFEL FICHTENNADELBADER und Schwefelbäder täglich für Damen und Herren. Kein Husten mehr! Phantasie, Moquetu. Plüsch Gold. u. filberne Medaille Baris 1900. sowie Satteltaschen, nur gute Qualitäten, bedentend unter Preis. TeppichRoh- Tabak J. Adler, haus, billigste Preise Asthma Möbel- Tischlerei. Eine seit 30 Jahren bestehende, mtt 20 Bänken und feinster fester KundDie Heilkraft von Bohls Brombeerschaft ist Todes halber für den In[ 5490 Königstrasse 20, dicht am Rathause. wein ist erprobt bei Asthma, Lungen- venturwert preiswert zu verkaufen. Max Jacoby Strelitzerstrasse Nr. 52. Roh- Tabak, sämtliche Utenfilten zur Cigarren- Fabrikation offeriert in der größten Auswahl zu den billigsten Preisen W.Hermann Müller, 22, Alexanderstraße 22. Roh- Tabak E. Erbe August- Strasse 36. Beachtenswert Roh- Tabak S. Gröbel, Rare! Anerkannt gute 618L* 181. Brunnenstr. 181. Rohtabak. Größte Auswahl. Billigste Preise Guter Brand! Vorzügliche Qualität. Sämtliche[ 5359* Fabrikations- Utensilien. Neue Formen, sehr große Auswahl zu Original- Fabrikpreisen. leiden, Bronchialtatarrh, Atemnot, Eventuell würde der Sohn als Ges Heiferkeit, Auswurf, Verschleimung, schäftsleiter im Geschäft bleiben.[ 104/16 Kehlkopfleiden, Kraßen im Halfe, Nacht: A. Krüger, Berlin, Brizerstr. 7. schweiß, Influenza, Erfältung und Schlaflosigkeit, ärztl. empfohlen. Breis per Flasche 1 Mart, 10 FI. 9 Mart. Brombeerbonbons wohlschmeckend u. fchleimlös, 4 Bfd. 30 Pf. Für Kinder empfehle gleichzeitig meinen Brombeersaft gegen Keuchhusten, Schlaflosigkeit; in Fl. zu 60 Pf. und 1 M. Fabrikant Georg Pohl, Berlin, Brunnenstrasse 157, Droguerie, fonst nirgends weiter. 5092* bon 2 Mk. an Bäjne garantirt gut! Reparatur in 2 Stunden. Plombieren bon 1 M. an. Zahnziehen schmerzlos! Heinrich Franck, Sprechstunden 8-8, Sonntags 8-4. 185. Brunnenstr. 185. Blumenstraße 25, R. Lange, de martusstraße. [ 760L] für die Konfirmation! Größtes Lager aller Arten Uhren und Goldwaren, sowie Hochzeitsn. Paten Geschenke in Silber und Alfenide von den einfachsten bis zu den elegantesten. Regulateure und Freis schwinger mit Schlags werk von 14 M. an. Remontoiruhren bort 5 M. an. Goldene Ringe von 1,25 M. an. Rudolf Plunz, Brunnenstr. 112, 5 Minuten v. Bahnhof Gesundbrunnen. Schwarze und weisse Stoffe in Wolle und Seide. Ueberraschend reiche Auswahl! Bekannte Preiswürdigkeit: 126. Gr. Frankfurterstr. 126. S. Weissenberg, Ecke Koppenstrasse. Special- Geschäft für Damen- Kleiderstoffe. I Waarenhaus Hermann Uetz Leipziger Strasse 46, 47, 48, 49— Krausen-Strasse 46, 47, 48, 49. ünzzergwohnllche Angebote für Montag, Dienstag, Mittwoch! ScSiuli�aaren. Herren, echt Chevreaux, Bergsteiger, elegante Form, Werth 11.50 für...... 7.J5 Damen, echt Chevreaux, Knopf- und Schnürstiefel, elegante Form, Werth 11.50 für 6.85 Kinder, echt Chevreaux, Knopf- und Schnürstiefel, elegante Form, Werth 6.50 für 4.65 Prima, Prima Chevreaux, Knopf- und Schnürstiefel, mit oder ohne Lackbesatz, mit Lederabsatz oder LXV in allen Fagons, echt Goodyear-Welt, Werth 16.25 für 8.35 V--> Hörbarkeit garantiri Lederwaaren. Portetresor in echt Saffian, mit Wild« lederfutter, innen Glieder- Goldschluss, hochelegant und solid, für Herren hohe Form, 11 cm lang, Werth 4.— für. 2.75 für Damen, englische Form, 11 cm lang, Werth 3.50 für........ 2.40 Portetresor für Herren, schwarz, Olanz-Monton, innen Wildleder und Glieder-Ooldschluss, Werth 3.25 für........ 2.25 Für Damen, echt Juchten und Seehund, 10 cm lang, englische Form, Werth 2.50 für 1.50 Knaben- Confeciion. Hochelegante Knabenanzüge in blau und grau Kammgarn-Cheviot, Werth bis 18.— für 7.75 Knabenanzüge in blau Cheviot und eleganten Neuheiten, nur reine Wolle, Werth bis 13.— für S.— Knabenanzüge in elegantester Ausführung, Blousen und Kadetfagon, Werth bis 10.— für 5.— Blau Cheviot Knabenanzüge in Blousen und Sport-Fagons, Werth bis 5.50... 3.10 Costilme, Neue Frühjahrs-Costüme(Jacket und Rock) in apartesten Fagons und gediegener Ausführung. Serie I in reicher Auswahl...... 18.75 Serie II»»»...... 23.— Serie III»» o f•*••* 38.50 Diese Artikel werden an Wiederverkäufer nicht abgegeben. Toilette- Artikel. Kosmin.............. 1.30 Eau de Cologne,«Jülichplatz«...... 1,10 Echt Französische Seife, 3 Stück im Carton 0.70 Kalodont von A. F. Sarg's Sohn& Co., per Tube 0.40 Migränestifte............ 0.23 Neue Taillen-Kleider. Serie I Serie II nach hocheleg. Original-Modellen 85.— <— mA— � Berantsvrtltcher Ncdacteur: Wilhelm Schröder in Wilmcrsdork. Für den Inseratenteil verantwortlich: Xh. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Nr. 35. 18. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 10. februar 1901. Partei- Nachrichten. Schweizerische Arbeiterpresse. Die socialdemokratische Partei des Kantons Tessin hat mit Beginn dieses Monats ein neues Wochenblatt unter dem Titel" L'Amora" gegründet. Das Blatt erscheint in Lugano. Socialdemokratische Wahlerfolge in der Schweiz. Im Kanton Schaffhausen haben bei den jüngst stattgefundenen Stantonsrats( Landtags-) Wahlen unsre Genossen zu den bis dahin innegehabten Sigen noch einige weitere erobert, so daß sie nunmehr. 10 von 31 Sigen haben. Polizeiliches, Gerichtliches usiv. Spitige Meffer und anarchistische Reden. Die Gemeindeverwaltung in Burggrub, Oberpfalz, stellt folgende Konzert " Auf Ansuchen der Bahlstelle des Verbands der Porzellan- und verwandten Arbeiter Krummennaab wird von der unterfertigten Geerlaubnis aus: Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Schiller Theater ( Wallner Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Das Glück im Winkel. Theater. Schauspiel in 3 Atten von Sudermann. Sonntag, 10. februar. Freie Volksbühne. Carl Weiß: Theater. 2. Abteilung( blaue Karten): Extra Vorstellung: Berlin wie es weint und lacht. Anfang 2 Uhr. Opernhaus. Rienzi, der letzte ber Tribunen. Anfang 72 Uhr. Montag: Der fliegende Holländer. Schauspielhaus. Töff- Töff. Anfang 72 Uhr. B Montag: Nathan der Weise. Nenes Opern Theater( Kroll). Agnes Bernauer. Anfang 7/2 Uhr. Montag: Wohlthätigkeitsvorstellung. Robert und Bertram. Schiller. Der Herr Senator. An fang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Das Glüd im Winkel. Sonntagabend 8 Uhr: Der Herr Senator. v. Schönthan und Gustav Kabelburg. Lustspiel in 3 Aufzügen von Franz Montagabend 8 Uhr: Die Tochter des Herrn Fabricius. Dienstagabend 8 Uhr: Bum erstenmale: Rosmersholm. meindeverwaltung zu bem am Sonntag, den 12. August 1900, nach mittags 2 Uhr im Karl Deucherschen Gasthaus zu Burggrub beabsichtigten Konzert( nachdem Hindernisse nicht bekannt sind), die lokalpolizeiliche Erlaubnis bis abends 10 Uhr unter der Bedingung er teilt, daß 1. das Tragen von spißigen Messern oder sonstigen verbotenen Instrumenten und 2. socialistische oder anarchistische Reden oder Toaste strengstens untersagt wird." Das Burggrub scheint demnach von vielerlei Gefahren bedroht zu sein. Aus der Frauenbewegung. Gewerbe Inspektion durch Frauen. Der Landtag für Reuß i. 2. faßte vor zwei Jahren den Beschluß, die Regierung zu ersuchen, eine Assistentin bei der Gewerbe- Inspektion anzustellen. Dieser Beschluß ist bisher noch nicht ausgeführt worden. Auf eine Anfrage erklärte die Regierung jezt dem Landtag, daß für Reuß i. L. gegenwärtig teine Notwendigkeit vorliege, folche Versuche" anzustellen. RANIA** Taubenstr. 48/49. Im Theater Sonntagabend 8 Uhr: Auf den Wogen des Oceans. Invalidenstr. 57/62. * Werden und Vergehen im Weltenall". Central Theater Metropol Theater. Nachmittag 3 Uhr zu halben Breisen: Gastspiel des Frl. Valerie Paak: Der Vogelhändler. Briefchristel: Valerie Paat a. G. Abends 71/2 Uhr: Bum 568. Male: Mit vollständig neuer Ausstattung an Dekorationen und Kostümen Behrenstr. 55/57. Hente Sonntag, 29 Uhr: Eine tolle Nacht Berliner Ausstattungspoffe und das vollständig neue Februar Montag: Die Tochter des Herrn Die Geisha. Specialitat- Programm. Fabricius. Deutsches. Der junge Goldner. Anfang 72 Uhr. Nachnt. 22 Uhr: Der Probe: fandidat. Montag: Rosenmontag. Lessing. Johannisfeuer. 7 Uhr. Anfang Nachm. 3 Uhr: Wie die Blätter... Montag: Nora. Mimosa: Mia Werber. Morgen u. folgende Tage: Die Geisha. In Vorbereitung: San Toy. Chine sische Operette von Sidney Jones. Gastspiel Miß Marg. Halton. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterstr. 132. Berliner. Neber unfre Kraft.( 2. Tell.) Eine leichte Person. Anfang 72 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Maria Stuart. Montag: Weber unsre Kraft.( 1. Teil.) Nesidenz. Frauen von heute. An fang 72 Uhr. Mittags 12 Uhr: Matinee. Die Lichtung. Montag: Frauen von heute. Nenes. Die Liebesprobe. Anfang 71/2 Uhr. Nachin. 3 Uhr: Nackte Kunst. Montag: Die Liebesprobe. Westen. Das Modell. Anfang 71 Uhr. Nachm. Aleffandro Stradella. Montag: Der Troubadour. Central. 72 Uhr. Posse mit Gesang von E. Pohl. Anfang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Dienstag: Lumpacivagabundus. Sonnabendnachmittag 4 Uhr: May und Moritz. Passage- Panopticum und Theater. fans Die 12 unverbrennb. Fakire Die Geisha. Anfang Nachm. 3 Uhr: Der Vogelhändler. Montag: Die Geisha. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Leibalte. Montag: Ueberbrettl. Thalia. Amor von heute. Anfang 72 Uhr. Mittags 12 Uhr: Matinee. Wahn: trud. Montag: Amor von heute. Luisen. Alte Liebe rostet nicht. Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Kean, oder: Gente und Leidenschaft. Montag: Kyritz- Byrig.Y Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Damenschneider. 72 Uhr. Anfang Nachm. 3 Uhr: Der Obersteiger. Montag: Der Damenschneider. Belle Alliance. 3 Der Leibalte. Anfang 8 Uhr. Montag: Bourbonroche. Monsieur Badin. Sein Geldbrief. Carl Weiß. Eine leichte Person. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Metropol. Specialitätenvorstellung. Gine tolle Nacht. Anfang 7/2 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Specialitäten Borstellung. Zwanzig Mädchen und kein Mann. Anfang 72 Uhr. = Montag: Dieselbe Borstellung. Nen! General Boum, der fleinste Mann der Welt. Eintritt einschließl. Theater 50 Pf. Apollo- Theater. Täglich um 9 Uhr: Anfang 1/28 Uhr, der tollen Nacht 1/29 Uhr. Rauch. überall gestattet. Morgen Montag, den 11. Februar: 7. Gastspiel der Madame Yvette Guilbert. Man darf nur an die Thatsache erinnern, daß in Reuß j. 2. die Textilindustrie einen der Haupterwerbszweige der Bevölkerung bildet und daß in dieser Industrie die meisten Frauen beschäftigt sind- in der Weberei z. B. überwiegen die Frauen beinahe, um die ganze Rückständigkeit dieses Regierungsstandpunkts zu verstehen. Herrenmoral. In der letzten Nummer der Berl. HochschulBeitung", dem Organ der Finkenschaft, findet sich in einem Artikel folgender Sat: Vorläufig sind wir Männer im Besitz der Macht und Macht ist Recht". Das ist ein Gaz, der besteht, seit Menschen um haben allerdings das Recht( 1) der Frau ihr Gebiet zuzuweisen; denn ihre Eristenz kämpfen. Daß wir das Gebiet so begrenzen, daß der Nußen für uns größer ist als der Schaden( Krankenpflege, Kindererziehung usw.), das ist ein Umstand, der im menschlichen Egoismus seine ganz natürliche Erklärung findet. Der junge Herr scheint in seinen Studien gerade bei Nietzsche angelangt zu sein. P PassageFreie Volksbühne. Theater. Achtung! Mitglieder der II. Abteilung! Die zu heute nachmittag angekündigte Vorstellung Meister Oelze muss ausfallen, da der Darsteller der Titelrolle, Herr Adolf Klein, in letzter Stunde absagte, weil der ihm seitens der Direktion des LessingTheaters schon bewilligte Urlaub wieder entzogen wurde. Da eine Umbesetzung bezw. Neu- Einstudierung in der kurzen Frist nicht mehr möglich war, wird für die Mitglieder der II. Abteilung eine Extravorstellung von: Berlin wie's weint und lacht, Volksstück mit Gesang und Tanz in 11 Bildern von Berg und Kalisch im Carl Weiss- Theater heute nachmittag 2% Uhr arrangiert. Verhandlungen wegen einer späteren Aufführung des Meister Oelze" sind im Gange. Nächsten Sonntag III. Abteilung: Meister Oelze. Die 7. Serie im Lessing- Theater am 3. März: ,, Robe rouge". Märzfest. Sonnabend, 16. März, Brauerei Friedrichshain. Festmarken a 50 Pf. vom 15. Februar ab in allen Zahlstellen. 2 Opern- Extravorstellungen: Der Barbier von Sevilla im ,, Theater des Westens". Sonntag, den 10. März und Sonntag, den 24. März, nachmittags 2 Uhr. Opernmarken a 80 Pf. erhalten die Mitglieder( soweit der Raum ausreicht) vom 15. Februar ab in den Zahlstellen und zwar am 10. März nur die 1., 3., 4., 5., 7. Abteilung und am 24. März nur die 1., 2., 8., 5., 6., 7. Abteilung. 228/12] Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, den 17. Februar, abends 6 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15( grosser Saal): Freiligrath- Abend. ww Festvortrag. Kammermusik. Gesang. Recitationen. Eintritt 50 Pf. inkl. Garderobe, Programm und Liedertexte. Die Saalthüren bleiben während der Vorträge geschlossen! Rauchen nicht gestattet! Nachdem: BALL. Billets sind an den Unterrichts- Abenden in der Schule, bei Horsch, Engel- Ufer 15; Gottfr. Schulz, Kottbuser Platz; Werner, Bülowstr. 59; Konsum-Verein Berlin- Süd", Arndtstr. 5; Reul, Barnimstr. 42; Scholz, Wrangelstr. 10; Balzer, Stralsunderstr. 26, Seitenfl. III rechts; Krause, Müllerstr. 7a, und an der Kasse zu haben. 4/8 20 Mädchen u. kein Mann. Berliner Aquarium Cirkus Schumann. von F. v. Heute Sonntag, den 10. d. Mts., nachmittags 3/2 Uhr u. abends 7½ Uhr: Cäcilie Carola. Rob. Steidl. Unter den Linden 68a. 2 grosse ausserordentliche Gala- Vorstellungen 2 Ferner: Les Minstrels parisiens Eingang Schadowstr. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis: F In beid. Vorstellungen gleich reichhaltig. abwechs. großes Programm. Direftor Albert Schumanns neueste Original- Dreſsuren. Intern. PreisRingkämpfe. 5. Tag. Heute hochinteressante Kämpfe. 1. Baar: Celeste Emmy Kröchert 50 Pf. Moret, Baris, gegen Georg Strenge Berlin. 2 Baar: eß Beterfen 3 Nightons Valentine Petit sowie die vorzüglichen Specialitäten. Kasseneröffnung 6 Uhr. Anfang 712 Uhr. Mittwoch u. Sonnabend nachm. 4, Sonntagnachm. 3% Uhr: Ben- Ali- Bey.( Halbe Preise.) Cirkus Busch Valast. Specialitäten Borstellung. Sonntag, den 10. Februar 1901: Bummelfrize. Anfang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. 2 gr. Gala- Vorstellungen 2 Nachm. 4 Uhr und abends 7 Uhr. Nachm. 4 Uhr hat jeder Erwachsene auf Sitzplätzen ein Kind frei; weitere Passage: Panoptikum. Speciali Rinder die Hälfte. Nachmittags 4 Uhr: täten Vorstellung. Die zwölf unverbrennbaren Fatire. Anfang Reichhaltigste Ausstellung der Welt an lebenden Seetieren, Reptilien etc. 50/18 CASTANS PANOPTICUM Friedrichstr. 165. Neue aktuelle Serie lebender Photographien. Die sensationellen Gruppen der alten Germanen. Der schlesische Zecher und der Teufel. Die Bernauer Bierprobe. Der Rothenburger Meistertrunk. Im Restaurant: Konzert einer russ. Damenkapelle. Berliner Landpartien. Landpartien. Palast- Theater Besond. Hervorzuheben: DieBoots: Durchweg neues Programm. Präcise 82 Uhr: Bummelfrike. mittags 12 Uhr. Montag: Diefelbe Vorstellung. tatastrophe auf dem Müggelfee. früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im In beiden Vorstellungen: Die Theatersaal) Abends 8 Uhr: berühmten französischen Clowns Gebr. Auf den Wogen des Oceans". Beldeman. Die großartigen FreiheitsMontag: Aus dem Tagebuch der dressuren des Dir. Busch. Auftreten Erde". der vorzüglichsten Reittünstler und Poffe m. Gefang in 3 Atten von Wilden. Invalidenstraße 57/62. Reitfünstlerinnen. Vorreiten der besten Rohrmann, Tischlermftr., Dir. Winkler. Werden und Bergehen im Schul: u. Springpferde des Marstalls Weltall". Anfang 8 Uhr. durch die ersten Schulreiter u. Schul: Täglich abends von 5-10 Uhr: reiterinnen. Außerdem vorzüglichste Sternwarte. " Programmnummern. Abends 72 Uhr: Bum 74. Male: Thalia Theater Die eiserne Maske. Dresdenerstr. 72. 12 Uhr: Matinée des Opern: Original- Pantomime des Cirkus Probebühne- Vereins. Wahntrud. Oper in 2 Aften von Nudolf. Abends 7, Uhr: Amor von Heute. Gr. historisches Manege: Schaustück in 4 Atten und 3 Hauptbildern. Busch. Besonders hervorzuheben: Der prunthafte Einzug König Ludwig XIV. in Straßburg. Ferner: Auftreten des be: 12 neue Attraktions- Nummern. Anfang: Wochent. 71, Sonnt. 7 Uhr. Entree 50 Pf. Sonnabend, den 16. Februar: Grosser Masken- Ball. Extra- Borstellung. Große Gratis Breisverteilung. Besucher der Vorst. haben Frei- Tanz. Anfang 7 Uhr. Tanz 10% Uhr. Entree 50 Bf. Alhambra Wallnertheater- Strasse 15 Dänemart, gegen Emile Vervet, Belgien. 3. Paar: Halil Adali, Sultans Löwe, der Unbesiegbare, gegen John Röpel, Danzig. Ehren- Schiedsrichter Profeffor Reinhold Begas. Nachm. zum Schluß: Die neu einstud. KinderPantomime: Das Märchen von Goliath und David. Nachm. auf allen Blägen 1 Kind frei. Abends zum 140. male: CHINA, größtes Manegenund Wafferschauftüd. 600 Mitwirkende. Sämtl. Ginlagen. Montag: Gala Sport- Borstellung. Internation. Preis- Ringkämpfe. 6. Tag. China. Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Wochentags 7 Uhr. Karlstrasse. Nur erstklassige Sonntags 5 Uhr. Specialitäten. Direktion: J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung. Max Kliems Festsäle Hasenhaide 13-15. Im neuen Gefifaat Gr. Militär- Streich- Konzert. jeden Sonntag: Anfang 6 Uhr. [ 56812* D- Vorstellung Wochent. 3 Uhr, Ende 11 Uhr. Unbedingt das beste und interessanteste Programm Berlins! Die vier Schwestern TUA in ihrer Neuheit Ringelreia- Uebertanz. Hanny LUXA die unvergleichliche Tyrolienne- Excentrique. Ella Stella Tanz- Soubrette. 17 erstklassige Specialitäten! Rosendienstag Eine Feldwebeltragödie mit Gesang in 1 Akt. Musik von Leo Fall. Sanssouci Donnerstag, Sonntag und Montag: Hoffmanns Nordd. Sänger. Nach jeder Soiree: Tanzkränzchen. Luftige Vagabonden. Reichshallen Stettiner Sänger. Heute: Cavalleria schufticana. Montag: Cavall. schufticana. W. Noacks Theater. Brummenstraße 16. Der Rattenfänger von Hameln Phantastisches Voltsstück mit Gesang in 7 Bildern von G. Braun. Nach der Vorstellung: Nach dem Konzert: Kränzchen. In den alten Sälen von 4 Uhr ab: Ball. Tanzkränzchen. und Jeben Donnerstag: Norddeutsche Sänger. ( Bimmermann, Steinhardt, Stangenberg 2c.) Anfang 7 Uhr. Empfehle meine Säle, 1200, 1010 und 560 Personen fassend, Vereinen Gesellschaften. Max Kliem. Wo amüsiert man sich grossartig? Hasenheide 21 und Jahnstr. 8 in Schnegelsbergs Festsälen, Jnh.: Max Schindler. Telephon: Amit IVa Nr. 8002. Sente: Grosser Ball, als Specialität:* Cigarren- und Apfelsinen- Regen verbunden mit Schlangen- u. Bonbon- Regen u. diversen Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten Vorstellung. Entree fret. Theater Grand Hôtel Schweizer- Garten Alexanderplatz. Jeden Sonntag und Dienstag: Bum 195. Male: Paprika, sowie american. Pferdebändigers tra- Ball bet boppelt befestem Specialitäten- Attraktionen I. Mangs. rühmten Gr. Ausstattungspoffe m. Gef. u. Tanz. Professor Norton B. Smith. Gr. großen Orchester. Anfang 5 Uhr. Sum Schluß: Zwiebelmanns Ver136* A. Zameitat. Am Königsthor, am Friedrichshain Jeden Sonntag: Ball Montag: Der Rattenfänger von Hameln. Deutsche Konzerthallen An der Spandauer Brücke 3. Täglich Internationale Künstler- Konzerte. 4 ausländische Kapellen. Bock- Anstich. Täglich grosse SpecialitätenVorstellung. Gesellschaftshaus Swinemünderstr. 42. Tägl. Theater u. Specialitäten: Vorstellung. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Gesellschaften, Vereine, [ 5250* mächtnis. Unf. 7 Uhr. Entree 40 Bf. bei verstärktem Orchester.[* toulant zu vergeben. Deutscher Holzarbeiter- Verband. tung! 6. Wahlkreis. Achtung! 6. Wahlkreis. Achtung! Verein für Frauen u. Mädchen d. Arbeiterklasse. ( Zahlstelle Berlin). Sonntag, den 10. Februar, abends 6/2 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße Nr. 23: Montag, den 11. Februar, abends 8 Uhr: Volks- Versammlung. Bezirks- Versammlung Tages- Ordnung: Wedding und Gesundbrunnen Recitation der Genoffin Steinbach:„ Der Probelandidat" Colbergerstraße 23: Tages- Ordnung: 1. Unfre Lage." Referent Rollege Fendel. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Bezirksleiters. 4. Wahl eines Schriftführers. 5. Wahl eines Beitragssammlers zur Bahlstelle XIV( Bergstraße). Um recht rege Beteiligung wird gebeten. Friedrichsfelde. Donnerstag, den 14. Februar, abends 8 1hr, bei Bube, Prinzen Allee 30: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Stusche über:" Die gegenwärtige Lage der in der Holzindustrie beschäftigten Arbeiter". 2. Diskussion. 3. Verbands: Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Es ist Pflicht, daß jeder Kollege, der dem Verband angehört und in dem Bezirk wohnt, die Versammlungen reger besucht. Achtung, Parkettbodenleger! 219/4 Nach dem Vortrag: Gemütliches Beisammensein. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vertrauensmann. Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen Montag, den 11. Febrnar 1901, abends 812 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenftr. 20, Vortrag der Frau H. Steinbach- Hamburg: Recitation aus dem Probekandidaten" Um pünktliches Erscheinen wird dringend gebeten. 55/5 Gäste willkommen. Der Voritaud. " Sonnabend, den 16. Februar, in den„ DianaSälen", Köpenickerstr. 63: [ 25416 beſchäftigten Arbeiter Berlins u. mg Großer Wiener Masten- Ball, Umg. Montag, den 11. Febr., abends 8/2 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Außerordentliche General- Versammlung. 1. Die Kriſe und die Aufgabe der Gewerkschaft. 2. Bericht der Drei: Tages Ordnung: zehner- Kommission. 3. Bericht über die Verhandlungen vor dem Gewerbegericht betreffend die Achtzehner- Kommission. 4. Verschiedenes. Eintritt gegen Vorzeigen des Mitgliedsbuchs. Eröffnung pünktlich. Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert das Erscheinen aller Stollegen. 82/5 Vorstand. Verband der Möbelpolierer. Dienstag, 12. Februar, abends 7 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Montag, den 11. Februar, abends 8/2 Uhr, bei Diecke, Engel Ufer 15, Saal 7, Seitenfl. 1 Tr.: Kommissionssikung mit Vertrauensleuten. Die Zimmerer, welche in der Görlizer Parkettfabrit, Meister Claffen, arbeiten, sind hierzu speciell eingeladen. Desgleichen die Kollegen der Firma Schlesinger, Meister Peter, und die Kollegen Flint, Kalinowski, Ehrenphort und August Günther. Es ist Ehrensache der eingeladenen Kollegen, zu dieser Sigung zu erscheinen. Die Vertrauensleute werden ersucht, die Listen abzurechnen. Sämtliche Vertrauensleute sind verpflichtet, der wichtigen Tagesordnung halber zu erscheinen. Die Kommiffiou. Branche der Korbmacher. Montag, den 11. Februar cr., abends 7 Uhr, bet Wilke, Andreasstraße 26: Versammlung. Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Bersammlung haben auch Nichtmitglieder Zutritt. Achtung! BURD E Zu dieser Dienstag, 12. Februar, abds. 8 Uhr: Zwei Versammlungen aller bei Tischler- Innungsmeistern beschäftigten Holzarbeiter. Für alle Tischlereien linksseitig der Spree im Konzerthaus„, Sanssouci", Kottbuserstr. 4a. Für alle Tischlereien rechtsseitig der Spree: Aktienbrauerei Friedrichshain. Tages- Ordnung: 1. Die neue Innungs Krankenkasse und deren Einrichtungen. 2. Aufstellung der Kandidaten zur Delegiertenwahl der Kaffen mitglieder. Bur Information sei erwähnt: Zu wählen find 160 Delegierte, dieselben müssen Mitglieder der InnungsStrantentasse sein. Es ist daher notwendig, daß ein jeder sein KrankenkassenBuch mit zur Stelle bringt. Die Wahlen werden in 2 Bezirken, linksseitig und rechtsseitig der Spree, vollzogen, und haben die selbstzahlenden Mitglieder dem Bezirk sich zuzuwenden, in welchem sich ihre Wohnung befindet, alle andren jenem Bezirk, in welchem sie beschäftigt sind. In Anbetracht der Wichtigkeit dieser Angelegenheit ist es Pflicht eines jeden Kollegen, in den Versammlungen zu Der Einberufer. erscheinen. Ackerstraße 123, Versammlung. Tages Ordnung: " arrangiert von den Parkettbodenlegern Berlins. Anfang 81/2 Uhr. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Billets 50 Pf. Das Komitee. Achtung! Marmorarbeiter! Achtung! im Dienstag, den 12. Februar, abends 7/2 Uhr, ,, Englischen Garten", Alexanderstraße 27 c: Oeffentl. Versammlung. V Tages Ordnung: 1. Bericht der Tariffommission. 2. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vertranensmann. 172/5 Berl. Genossenschafts- Bäckerei. E. G. m. b. H. Nachtrag für das Geschäftsjahr 1899-1900. 1. Vortrag des Herrn W. Miethke über den Wert der Alfohol zu der am 1. Oktober 1900 erschienenen Bilanz enthaltung". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Ausgabe der Billets, a 50 Pf., zu dem am 9. März stattfindenden Maskenball. Mitglieder, welche ihr in Ordnung befindliches Buch vorzeigen, Der Vorstand. haben freien Eintritt. Täschner und Koffermacher! im Englischen Garten, Alexanderstr. 27 c: Es beträgt die Mitgliederzahl am Schlusse desselben 18. Das Guthaben der Mitglieder 90 m. Die Haftsumme 90 m. Diesmal ausnahmsweise am Montag, den 11. Februar, abends 8 Uhr, Achtung! Mitglieder- Versammlung. Der Vorstand. Richard Kelm. Paul Lenz. Achtung! Mitglieder- Versammlung. Brauerei- Arbeiter! Einziger Punkt der Tages- Ordnung: Unsre Forderungen. Die Herren Fabrikanten haben ihr Erscheinen zugesagt, daher Der seiner Zeit mit den ringfreien Brauereien ift es auch unfre Pflicht, vollzählig in dieser Versammlung an vereinbarte Arbeitsnachweis, Blumenstr. 38, wird Der Vorstand. von der Direktion des Münchener Brauhaus wesend zu sein. [ 156/6] Achtung! Rifteumacher. Achtung! Montag, den 11. Februar cr., abends 81/2 Uhr: General- Versammlung im Lokale des Herrn Stechert, Andreasstr. 21. Tages Ordnung: 1. Bericht des Vorstands vom verflossenen Jahr. 2. Abrechnung vom legten Quartal. 3. Wahl von Mitgliedern zur Lohnkommission. 4. Ver: schiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Der wichtigen Tagesordnung wegen erwartet einen zahlreichen Besuch 94/3 Der Vorstand. J. A.: Karl Judel. NB. Laut Beschluß des Vorstands werden von nun an die Versamm lungen pünktlich eröffnet. Gleichzeitig werden diejenigen Kollegen auf gefordert, welche noch Billets von der Sternwarte haben, mit denselben bis spätestens am 1. März mit dem Vorsitzenden abzurechnen. Billets, welche bis dato nicht abgerechnet sind, gelten als verkauft und müssen bezahlt werden. D. D. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- lfer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Montag, den 11. Februar 1901, abends 8½ Uhr, im Lofal des Herrn Müller, Türrschmidtstr. 37: Versammlung für Rummelsburg. Vortrag des Kollegen A. Cohen. Dienstag, den 12. Februar 1901, abends 81 Uhr, 15, Saal V: Branchenversammlung der Drechsler. vertrauensmänner- Konferenz der Klempner. Dienstag, 12. Februar, abends 84 Uhr, bei Wilke, Andreasstraße 26: Tagesordnung: 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung Bekannt gemacht. 2. Branchenangelegenheiten. 3. Verschiedenes. Da die Tagesordnung eine wichtige ist, ist es Pflicht eines jeben Kollegen, in der Versammlung zu erscheinen. 78/1 Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. 111/15 Klempner. Die Ortsverwaltung. Kürschner! Montag, den 11. Februar, abends 8 Uhr, Weinstraße 11: Aft- Gej, Johannis ftr. 18/19, nicht anerkannt. as Agitations- Kommission der Brauerei- Arbeiter Berlins und Umgegend..A.: Richard Schüler. Großer Damen- Vortrag in den Arminhallen, Berlin SW., Kommandantenstr. 20( großer Saal), am Montag, den 11. Februar cr., abends 8½ Uhr, über: Können nicht die meisten blutigen Operationen bei Frauenleiden vermieden werden? Ist das Schneiden, Brennen, Aezen, Ausschaben unbedingt nötig? Referentin: Minna Kube, Naturheilkundige. Nur für Frauen und Mädchen reiferen Alters. An demselben Abend und zur selben Zeit findet im kleinen Saal der Arminhallen, Rommandantenstr. 20, ein Herren- Vortrag statt über: Was lehrt uns der Prozeß Sternberg? Referent: R. Ponndorf, Naturheilkundiger. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. Abonnenten der Neuen Heilwissenschaft" haben gegen Vorzeigung der 2555b grünen Karte freien Eintritt. Achtung! Achtung! Vereine. Victoria- Garten Badstrasse 12 O. Cranz Badstrasse 12 Sonnabend, 2. und 9. März, 35026 großer Saal Umstände halber frei geworden. Achtung! Achtung! Freie Vereinigung der Civil- Berufsmusiker Mitglieder- Versammlung. Gewerkschaften, Vereine, Fabriken. Berlins und Umgegend. Dienstag, den 12. d. M., vormittags 11 Uhr: Außerordentliche Versammlung bei Schulz, Grenadierstraße 33. Tages Ordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Wahl des Beisigers. 3. Abrechnung vom Stiftungsfeft. 4. Antrag der Tarifkommission. 5. Vereinsangelegen heiten und Verschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. Elektromonteure. 50/3 Montag, den 11. Febr., abends 82 Uhr, bei Herrn Nümann, Brunnenstraße 188, Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten E. Rosenow über: Die wirt: schaftlichen Krisen der Gewerkschaftsorganisationen und die Arbeiterklasse." 2. Bericht der Gewerkschaftsdelegierten und Neuwahl derselben. 3. Ver: schiedenes. Um recht regen Besuch der Versammlung ersucht 58/3 Der Vorstand. Centralverband der Zimmerer Deutschlands ( Zahlstelle Berlin). Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen P. M. Grempe über: Technik des Verkehrswesens". 2. Diskussion. 3. Abrechnung. 4. Verschiedenes. Gäste willkommen. [ 93/3] Der Vorstand. Charlottenburg. Achtung! Achtung! Verband der Fabrik-, Land- Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. Zahlstelle Charlottenburg. Dienstag, den 12. Februar 1901, abends 8 Uhr: Mitglieder- Versammlung in der Gambrinus- Brauerei, Wallstr. 94. Tages Ordnung: 1. Bortrag der Genoſſin Frau Dr. Weyl über:„ Die Frau im öffent: lichen Recht" 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Verbands angelegenheiten und Verschiedenes. Die Ortsverwaltung. Verband der Tapezierer. Ciliale Berlin.) 64/1 Bestellungen auf Vergnügungsdampfer nimmt zu den coulantesten Hermann Gärtner, Bedingungen entgegen 25296] Wirtshaus„ Alt- Berlin", Moltenstr. 12. Verein für sociale| Hoffmanns Salon Wissenschaft. Köslinerstrasse 8 empfiehlt seinen großen Saal Vereinen Mittwoch, den 13. Februar, abends zu Versammlungen und Tanz, auch 81/2 Uhr, in Feuersteins Festfälen", Sonnabends und Sonntags.[ 5262* Alte Jakobftr. 75: [ 25226 Oeffentlicher Vortrag über: Social- Wirtschaftsweise und Social- Wirtschaftsverbände. Referent: Paul Schirrmeister. Eintritt frei. Niimanns Festfäle 188 Brunnenstrasse 188. Saal und Garten sind bedeutend URATION ZUM GOLDENEN vergrößert. Garten mit Sommerbühne Jest Oranienstr. 183, part., ( Platz für 1000 Personen) ist noch für Sonnabende u. Sonntage frei. Kegel: bahn, Vereinszimmer zu vergeben. ( früher Wollschläger). Gr. Mittagstisch. straße 85. foliden Preisen. Bereinszimmer. Die am Dienstag, den 12. d. M., fällige Bezirksversammlung für den Buss' Salon, Gr. Frankfurter Warme Küche zu jeber Tageszeit zu Empfehle meinen Saal mit Garten Seute, Sonntag, von früh an: Sonnabende an Vereine Otto Theel. Bockbier. Often fällt wegen der an diesem Tage stattfindenden öffentlichen Partei: 177/6 bersammlungen aus. Die Verbandsleitung. Bezirks Versammlungen. Achtung! Stuccateure! Gefilte Salböbruft. Goulaſch, = Montag, den 11. Februar 1901, abends 8 1hr, für Moabit( Bezirk V) bei Schößler, Stromstr. 28. Freitag, den 15. Februar 1901, abends 8 Uhr, für den Westen und Süd- Westen( Bezirk III und IV) in Zühlkes Festsälen, Dennewigstr. 13. Tages Ordnung in beiden Versammlungen: 1. Die Arbeitslosen- Unterstützung und deren Einführung im Verbande. Referent: Kamerad H. Kube. 2. Verschiedenes. Kameraden! In Anbetracht der außerordentlich wichtigen Tages: Ordnung fordern wir Euch auf, Mann für Mann in diesen Versammlungen zu erscheinen. Gäste find willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Vorstand. 254/4 Montag, dett 11. Februar, abends 8 Uhr: Außerordentl. Mitglieder- Versammlung Grenadierstraße 33 bei Buske. Tages- Ordnung: 1. Unfre bisherige Tattit und die gegenwärtigen Sperren. 2. Erhöhen wir im Frühjahr die Streitfonds- Beiträge? 3. Verbandstags- Angelegenheiten. Da die Versammlung und deren Beschlüsse von großer Bedeutung sind, so ist es Pflicht, daß jeder Kollege zu derselben erscheint. Der Vorstand. J. A.: Heinrich Sohrauer. Sonnabend, den 9. März, findet der diesjährige IF Wiener Maskenball 173/6 der Berliner Stuccateure im Klubhans, Kommandantenstrasse 72, statt. Sierzu werden die Das Komitee. Kollegen noch besonders aufmerksam gemacht. 58412 Fritz Fellgentreff. Elektra. Neuer Abendkursus. 15. Februar. Keine Vorkenntnisse. Anmeldungen im Bureau 55 Prinzenstraße 55. Prospekte gratis. Hoffmanns Salon, Röslinerstr. 8. Besonderer Umstände halber ist de 2. Ostertag für Matineen frei.[ 7562 Masken- Garderobe bon 5642* Carl Ernst, Köpnickerstr. 1261. Größte Auswahl! Billigste Preise! Vorzeiger dieser Annonce erh. 10 Proz. Preisermäßig. Maskengarderobe von Adolf Runge, Gr. Frankfurterstr. 75, Amt VII, 4075, empfiehlt den Vereinen seine große Auswahl in Kostümen in jed. Preislage. Großes Lager von Karneval- Aufzügen. teppdecken Stepp kauft man ant besten und billigsten nur direkt in der Fabrik B. Strohmandel, Berlin S., 72, Wall- Strasse 72, wo auch alte Decken aufgearbeitet werden. 7532* SCHUTZMARME 8 Berliner Bock- Brauerei Act.- Ges. Abteilung I Tempelhoferberg. Abteilung II * Chaussee- Strasse 58. 63. Bockbier- Saison 1901 Der Ausschank am Tempelhoferberg ist eröffnet seit Sonnabend, den 2. Februar 1901. Einzig! Unerreicht! Täglich grosser Bock Jubel. Zwei Militär- Kapellen. Original! Unser weltberühmtes Original- Bockbier, welches ausschliesslich in Abtellung I, am Tempelhoferberg gebraut wird, kommt nur in Korkflaschen mit Kapseln 20 Flaschen für 3 Mark zum Verkauf. Nur echt, wenn in der Flasche zwei Böcke eingeblasen. Bestellungen werden von beiden Abteilungen ausgeführt. Abteilung I. Telephon Amt VI 3019 u. Amt IX 9191. Abteilung II. Telephon Amt III 2623. Die Direktion. 799L* J. Brünn ( Bahnhof Börse) Hackescher Markt Nr. 4. 7432* Wegen Umbau und Erweiterung der Geschäftsräume gelangen große Lagerbestände meiner Teppiche! Gardinen! Steppdecken! Portieren! zu außergewöhnlich billigen Preisen aum Ausverkauf! Einzelne fehlerhafte Exemplare für die Hälfte des Wertes. Lieb ist mir die Mutter! Deshalb kaufe ich ihr Karol Wells Seifenextrakt, die beste trockene Seife in Pulverform; es erleichtert ihr die Arbeit, schont ihre Gesundheit und macht ihr den Waschtag zum Feiertag. Man nehme nichts andres als graue Pakete mit Schutzmarke Waschfass. In allen Seifen- und Kolonialwarengeschäften käuflich. Das Stahlwaren- Versandhaus I. Rangs bon Gebrüder Rauh, Gräfrath bei Solingen = = BRILLANT FABRIK- MARKE. bersendet umsonst u. portofrei den neuesten fehr reichhaltigen Prachtfatolog mit 2000 Abbildungen über: Tischmesser u. Gabel, Taschenmesser, Rasiermesser, Gemüsemesser, Alpaca und Britannia Löffel, Scheren, Garten und Neben Scheren, Pferdescheren, Haarschneide- Maschinen, Bügeleisen, Wirtschaftswagen, TafelEinsätze, Kaffee- und Pfeffermühlen, Fleischhack: Maschinen, Kartoffelreib- Maschinen, Meffers und Geldkörbe, Kortzieher, Küchenbeile, Hack und Wiegemesser, Fruchtpressen, Baro meter und Thermometer, Biergläser: und Krüge, Wetter. häuschen, Phonographen, Wanduhren und Weckeruhren, Vorhang und Fahrradschlösser, Laternen, Revolver und Luftbüchsen, Jagdgewehre, Munition, Hirschfänger und Dolche, Glaserdiamante, Fernrohre und Feldstecher, Werkzeuge, Anschraubstöckchen, Bohrdrau mit Bohrer, Werkzeugschränke, Modell- Dampfmaschinen, Laterna magicas, Goldund Silberwaren, Herren- und Damen- Uhrketten und-Ringe, Broschen und Armbänder, Colliers und Kreuze, Herren: und Damen- Uhren, Cigarrenspitzen, Pfeifen, Spazierstöcke und Schirme, Lederwaren, Portemonnates und Damentaschen, Albums und Cigarren Etuis, Kämme, Bürsten: waren, Cigarren und Cigarrenabschneider, Musikinstrumente, Mund: und Zugharmonikas, Dreh- und Spieldosen, Christbaumständer mit Musik, Konzertzitheru und Bandonions, Krahnen und Flaschenverschlüsse, Glasermesser, Glocken, Kopierrädchen 2c. 2c. Um jedermann Gelegenheit zu geben, sich von der hervorragenden Qualität und Preiswürdigkeit unfrer Waren zu überzeugen, versenden wir O 30 Tage zur Probe eine Hochfeine, kräftige, solid gearbeitete Nickelfette Nr. 1600, wie Zeichnung, mit Kompaß, modernes Façon, zum Preise von nur 1,40 M. franco. 16 Zeichnung halbe natürliche Größe. Ganze Länge der Kette 26 cm. Unser Ratalog enthält eine sehr große Auswahl von Retten; falls Ihnen vorstehendes Muster nicht gefallen follte, bitten nach dem Katalog zu wählen. Wie unsre Kunden urteilen: " Am 5. April 1899 habe ich per Nachnahme eine Schere, ein Taschenmesser, ein Rasiermesser und noch son: stige Sachen, sowie Bügeleisen u. dgl. von Ihrer Firma er halten und bin mit diesen Sachen sehr gut zufrieden zc. Michael Schüller." Versand gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages. Was nicht gefällt, nehmen wir zurück, zahlen Betrag retour oder liefern Erfaz dafür, also für den Besteller kein Risiko! BeAchten Sie St. Wolfgangs echte bittere Magentropfen. J.B PREE HOCH FEINER בבנף TAFEL LIQUEUR UBERALLZU HABEN! SANDMANN& WOLFFGANG GEBRÜDER GON. GES. BERLIN SW DER WELTFRIEDEN Elegante Gesellschafts- Anzüge. J. Baer, BERLIN N. [ 5129* 26, Badstraße 26, Ecke Prinzen- Allee, u. 37 Schliemannstrasse 37 empfiehlt, wie befannt, in reellster Ausführung und allerbidigsten streng festen Breisen: Herren- u. KnabenGarderobe. Arbeitssachen. Grosses Stofflager zur Anfertigung nach Mass. Billige Kaufgelegenheit für Möbel u. Polsterwaren eigner Fabrikation wegen Umgestaltung meiner Geschäftsräume. Komplette Einrichtungen sowie einzelne Möbel billig und reell Garantieschein. Besichtigung ohne Kaufzwang erbeten. 7992* Jezt gekaufte Möbel werden kostenlos bis April event. später aufbewahrt. Ebenso stehen meiner Kundschaft meine Gehilfen zum Anbringen von Gardinen, Dekorationen 2c. vollständig kostenlos zur Verfügung. Verkaufsbedingungen event. sehr coulant. Wilhelm Müller P Möbel- und Polsterwaren- Fabrik Gerichtstraße 10, Laden und 1. Etage. Fabrik: Hochstr. 46. 2. Lager: Kolbergerstr. 28/29. Elegante Paletots und Joppen. Gold bleibt Gold. Cognac, Rum, Branntweine und fämmtliche Liqueure von köstlichem Aroma und herrlichem Geschmack* von Jedermann höchst einfach und leicht selbst zu bereiten. Combinirte Original- Reichel- Essenzen Durch Destillation und Extraction auf warmem Wege gewonnen, rein und natürlich, abfolut nicht trübend und vollkommen gebrauchsfertig zur fofortigen Herstellung von über 100 Sorten wie: Ingwer, Boonekamp, Stonsdorfer, Rosen, Vanille, Cacao, Benedictiner, Chartreuse, Pepermunt, Curaçao, Halb und Halb, Cherry- Brandy 2c. 2c., welche den besten fabrikaten völlig gleich fommen und von theuersten ausländischen Marken nicht zu unterscheiden sind. Man macht sich vorher feinen Begriff!!! Kein Miglingen Jeder Versuch ein Meisterstüd! * Recept:* 1 Originalflasche Echte Jamaica- Rum- Basis Die Erfolge d! für 75 Pfg., I Liter Weingeift überraschen Jeden. Geringe Selbstkosten. -Enorme Ersparnis.Man prüfe selbst! für 1,40 und 1 Liter Wasser vermischt giebt über 2 Liter Rum von dem wundervollen Aroma u. Geschmack wie Jamaica- Runt. Jede Originalflasche mit Gebrauchsvorschrift JnCausenden familien ständig in Gebrauch. giebt bis 21%, Liter Liqueur u. Poftet je nach Sorte 40, 50, 60, 75 Pfg... 2C. 2C. Bei 6 Flaschen die 7te gratis! Versand nach auswärts gegen Voreinsendung oder Nachnahme. Jeder verlange foftenfrei:„ Die Destillation im Haushalte". Täglioh begeisterte Anerkennungen.* Glänzende Gutachten von Kennern, und garantirt mit dem Einzig echt Zamenssuge bes alleinigen Erfinders Dito Reichel, Berlin, Eisenbahnstr. 4. Grösste Fabrik Deutschlands für Combinirte Original- Branntwein- und Liqueur- Essenzen mit Dampfbetrieb. Centrum. Niederlagen: Westen. Mexanderftr. 38a. Eug. Müller Nf. Keithstr. 17. O. Köppner Lüz.- Drog. Kaifer Wilhelmstr. 47. R. Sauer. Surfürstenstr. 139. C. A. Winkler Münzstr. 24. W. R. Haentschel. Prenzlauerstr. 12. M. Kaiser. Nachf. Surfürstenstr. 119. E. Seufer Nfl. Rosenthalerstr. 6/7. D. Kretschmar. Kurfürstenstr. 27. Karl Kekler. Norden. Aderstr. 69. A. Wohlgemuth. Aderftr. 135. G. Zobel. Badstr. 45/46. Hugo Staab. Brunnenstr. 41. C. Kenne. Chauffeestr. 84. Otto Schulk. Chauffeeftr. 103a. Frit Penner. Demminerstr. 5. Hugo Lubowsky. Elsasserstr. 31. C. Schlotheuber. Elsasserstr. 38. S. Rosenbaum. Fehrbellinerstr. 80. F. Sonnenberg. Fehrbellinerstr. 94. B. Michaelis. Gerichtstr. 10. Gebr. Asmuß. Invalidenstr. 128. P. Würfling. Invalidenstr. 139 A. Bahr. Müllerstr. 40. 3. Kröber. Müllerstr. 166a. Hugo Schulk. Oberbergerstr. 47. J. Haan. Kyffhäuserfir. 20. M. Schuberth. Lutherstr. 48/49. Otto Bleck. Lüzowstr. 59. Gebr. Harnisch. Magdeburgerstr. 25. H. Schoene. Ballasstr. 24. Dr. Rofemann& Co. Potsdamerstr. 42. E. Heuser Nfl. Botsdamerstr. 5. 2. Horn. Tauenzienstr. 20, Eing. Paffauerstr. Hans Schwarzkopf. Charlottenburg. Oskar Mertins, Krummestr. 37. F. Severin, Magazinstr. 16. .. Neumann Söhne, Berliner: ftraße 103. H. Holz, Pestalozzistraße Ecke Bleibtreustraße. Schöneberg. Hermann Voges, Hauptstr. 100. Brinzen- Allee 29. Friedr. Thiele. M. Lehmann, Hauptstr. 4. Reinickendorferstr. 26a. B. Recollin. Felix Rubeau, Friz Reuterstr. 4. Reinickendorferst. 56b. G. Leifegang Rixdorf. Reinickendorferstr. 61. H. Lauter- G. N. Preuzet, Prinz Handjery= bach Nachf. Straße 46. Reinickendorferstr. 70. Paul Trapp. S. Vincent, Bergstr. 129. Rheinsbergerstr. 55. Alex Howik. P. Lemcke, Kaiser Friedrichstr. 242. Rykestr. 40. Eugen Rezdorff. Cöpenick. Weinbergsweg 1. M. Zaremba. Karl Jackisch, Schloßplaz. Wollinerstr. 30. Hugo Lubowsky. Zionstirchstr. 53. C. Morid. NW. Ant- Moabit 122. C. A. Wagner. Altonaerstr. 3. Anna Hütter. Brücken- Allee 17. N. Sauer. Havelbergerstr. 11. S. Sommer. Lübeckerstr. 26. A. Wohlgemuth. Lessingstr. 16. W. Diepow. Buisenstr. 27/28. B. O. Pflug. Stromstr. 40. Felix Günther. Wilsnaderstr. 59. 2. Diepow. NO. Erkner. Bruno Petersen, Friedrichstr. 15. Friedenau. Dankmar Hermann, Dürerplak 1. G. Delgart, Rheinstr. 68/69. Friedrichsberg. Franz Fischer, Frankf. Allee 106. Friedrichshagen. E. Schönebeck, Friedrichstr. 76. Gross- Lichterfelde( Ost). Otto Borstell. Bismarckstr. 31. A. Fiedler, Wilhelmstr. 46. Friedenstraße 50. Ernst Pahl, Gross- Lichterfelde( West). Drog. z. Bär. Paul Remus, Stegligerstr. 47. Hermsdorf i. d. Mark. Gr. Frankfurterstr. 35/36, a. Straußbergerplatz. J. Majcherkiewicz. W. Borstorff, Bahnhofstraße. Landsbergerstr. 109. Alb. Treder. Linienftr. 8. C. Stahl Nachfl. SW. Lichtenberg. Friedrichsfelde. Emil Birkholz, Chausseestr. 2 u. Wilhelmstr. 2. Mariendorf. Blücherstr. 15. H. Rottmann Mf. Belle Alliancestr. 91. Gust. Mettig. Chamissoplazz 7. Reinh. Kohl. Friedrichstr. 249. C. F. Ander. Großbeerenstr. 1. A. Ritter Nachf. C. Buchmann, Florastr. 35. Großbeerenstr. 21. H. Kreibohm. N. Rosemann, Brehmestr. 65. Großbeerenstr. 28b. Otto Willer. Walter Klimaut, Chauffeestr. 71. Pankow. Markgrafenstr. 29. J. F. Schwarz- Reinickendorf( West). lose Söhne, gl. Hoffieferant. G. Zobel, Scharnweberstr. 117. Wilhelmstr. 121. Paul Uppendahl. Rummelsburg. Zimmerstr. 2. Hoflief. E. Drewik. M. A. Nohr, Schillerstr. 2. 3offenerstr. 22. Julius Conti. Stiden. Spandau. A. Lehmann, Bichelsdorferstr. 26. Blücherstr. 60. Alfr. Kahfuß. Mar Bock, Breitestr. 26. Südende. Dresdenerstr. 115. F. W. Sehrudt. May Bock, Schönwalderstr. 91. Neue Jakobstr. 14. Eugen Toted. Kommandantenstr. 45. F. E.Vörfel. M. Köcher Nachf., Kurze: und N.Roßftr. 14. Guft.Neumann Ww. $ 0. Dresdenerstr. 134. Oskar Sy. Köpniderstr. 129. Frit Sauer. Söpniderstr. 80/81. t. Schrader. Reichenbergerstr. 116. Ph. Lerch. Reichenbergerstr. 74a. A.Jackowski. Waldemarstr. 28. G. Staats. Osten. Langestraßen- Ecke. Steglitz. Heinr. Haffelmann, Albrechtstr. 16. Georg Schwabe, Schloßstr. 66a. Nieder- Schöneweide. B. Rausch, Grünauerstr. 5. Ober- Schöneweide. Frik Ehler, Wilhelmstr. 41 und Edisonstraße a. Königsplatz. Erich Brüggemann. Wilhelminenhofstr. 28. Blumenstr. 25. G. Hannemann. Frankfurt. Allee156. Otto Ehrhardt Königsbergerst. 13 M. Angermann Koppenstr. 25. W. Edelmann. Petersburgerstr. 72. Julius Beek. Thaerftr. 62. Franz Zimmer. Wallner Theaterstr. 18. H. v. Mani: Kurt Harder, Baumschulenstr.15/ 16 kowsky. Tegel. 5. Farchmin, Berlinerstr. 10. Treptow. Weissensee. Paul Hennice, König- Chauffee 58. Wilmersdorf. Westen. Culmstr. 1, Ecke Bülowft. M. Edert. Groß Görschenstr. 31. C. Ordnung. Ad. Thiele, Ringbahnstr. 264. Wo keine Niederlagen, frei Haus durch meine Gespanne. Warnung vor Fälschung und Nachahmungen! Man achte genau auf meine Echte Original- Reichel- Essenzen. Firma und nehme nur BEDEN RHEUMATISMUS Arkonabad Lohtannin34, Anflamerstr.34zionskirchstraße). Bäder. der Wannen- u. medizinische Bäder sowie russisch römische u. vorzügliche Raftendampfbäder( Kohlensäure) mit Einpadung, Massage 2c. Annahme ärztlicher Verordnungen für Bäder der Orts, Jmmungs, Fabrit und freien Hilfs Krankenkassen Berlins und Umgegend. 15392* Warenhaus A.Wertheim. Solange der Vorrat reicht: Kaffeekannen weiss Theekannen weiss 22 and 28 Pt. 22 Pf. Milchtöpfe weiss 5, 8, 10 Pf. 7 Pf. 2208 Versand- Abteilung Berlin W., Leipzigerstrasse 132-135. Vorzellan bradenno2 of seaong dolls T ponie Tafelservice Speiseteller weiss 10 Pl.shoogt Dessertteller weiss 7 Pf. 30 Teile für 6 Personen deutsches Fabrikat französisches Fabrikat Tassen weiss Zuckerdosen weiss 12 Pf. 14 M. 22 M. Speiseteller Dessertteller Kompotteller 1635 pisni of Glas mit bunt, gemaltem Blumenmuster u. Goldrand ership entra anglow it a Steingut nalgoniners Ein Posten 14 PL. Echte Krystallgläser 35 Pf. 25 Pf. 20 Pf. Speiseteller dekoriert 9 Pi. Dessertteller weiss 6 Pt. 17 Pf. EL Dessertteller geschliffen 18 und 20 Pf. Wassergläser geschliffen Wasserkaraffen geschliffen mit geschliffenem Stiel Heringskasten 1,10 M. Likörschalen geschliffen 12 Pf. Bowlengläser 20 Pf. Butterdosen verschiedene Formen 23 PI. Wasserflaschen mit Glas, geschliffen 32 Pt. Rot- und Rheinweingläser 20 Pf. Biertulpen geschliffen 20 Pf. Portweingläser 18 Pf. Vorratstonnen blau Zwiebelmuster 23 Pf. Citronenbohrer 14 Pt. Likörgläser 15 Pf. Gewürztonnen blau Zwiebelmuster 9 Pf. Bierbecher mit Goldrand 7 Pf. Sektkelche 18 Pf. Spülkumpen farbig glasiert 7, 8, 9 Pf. Weingarnitur geschliffen Ein grosser Posten deld geflochtene feine Steingut- Artikel hauptsächlich runde und ovale Körbchen und Fruchtschalen elfenbeinfarbig und bunt zu enorm billigen Preisen Rotweingläser Rheinweingläser Portweingläser Likörgläser 18 Pf. 18 Pf. 15 Pf. 12 Pf. Feuersteins Fest- Säle, Alte Jacobstr. 75. Große und fleine Fest- Säle zu Bersammlungen und Festlichkeiten stehen den Vereinen zur Verfügung. Jeben Sonntag: Oeffentlicher Tanz. Körbchen Fruchtschalen 35, 45, 55, 75 Pf. 70, 80, 90 Pf., 1 M. Zähne, ettz., 10jähr. Garantie. Schmerzl. Zahnop. 1 M., Plomb. Dr. D. S. Schrader, Landsbergerstr. 69.( Gold. Medaille.) Ritterstr. 54, Ecke Alte Jafobstraße. Café- Lokal G. Günther, Möbel und Polfterwaren. Franz Tutzauer, Staffee 10, 15; Thee, Milch, Chokolade 2c., Weiß- u. Bayr. Bier. Warme Tischlermeister, Berlin N., Brunnenstr. 152. Speisen zu jeder Tageszeit. Billard Stunde 40 Bf., große Beitungs- Auswahl. 1. Ziehung 2. Klaffe 204. Kgl. Preuß. Lotterie.| 819 69 74 901 62 114099 256 571 85 600 28 86 974 Biehung vom 9. Februar 1901, vormittags. Nur die Gewinne über 120 mt. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 8 1046 168 345 69 72 218 859 410 798 1046 168 345 69 409 534 602 58 823 2022 201 10 306 13 476 732 57 876 95 3096 183 208 13 348 417 48 573 628 78 833 900 4076 81 142 421 634 46 701 97 931 90 5215 381 445 92 532 38 690 704 41 834[ 200] 58 6365 447 995 7043 80 123 72 81 433 86 538 66 625 67 83 712 67 910 8130 75 84 86 282 356 433 61 548 99 662 849 9105 247 48 352 401 571 783 826 945 10250 90 95 343 625 828 40 87 927 11120[ 300] 366 470 92 516 64 88 660 761 78 827 949 12152 217 365 590[ 300] 937 13003 26 105 82 557 99 929 14192 396 453 513 750 903 16005 33 57 11 77 15121 204 59 350 423 25 563 661 741 177 790 825 50 82 17052 188 215 54 72 300 417 78 556 601 742 99 877 945 18206 302 591 603 704[ 300] 808 41 966[ 200] 98 19145 277 98 353 68 426 43 47 572 663 808 41 9 20001 47 89 132 66 93 210 457 795 834 985 21002 44 45 219[ 200] 84 698 755[ 800] 71 846 22026 34 97 157 494 518 628 968 98 23032 35 585 693 725 66 997 24078 224 501 22 60 677 723 25076 440 47 736 40 81 94 802 16 954 62 95 26027 47 119 38 97 204 306 68 423 564 605 73 737 888 94 27036 91 284 484 549 998 28402 90 566 99 29045 52 233 66 80 310 11 523 35 58 727 836 68 92 30076 146 269 555 733 881 31038 97 122 96 229 303 425 546 643 744 53 933 85 32201 6 36 382 406 504 50 604 983 33074 122. 221 35 93 365 494 513 46.52 700 12 40 826 967 35070 234 47 365 34114 223 55 67 341 472 620 25 816 914 457[ 1000] 507 65 620 764 831 97 36091 185 86 280 319 571 76 614 799 842 49 68 37287 94 301 76 431 38072 87 198 238 531 628 63 845 88 907 89056 511 820 89 42236 453 64 40358 871 98 41101 389 584 814 25 [ 300] 597 881 958 43029 74 98 114 32 319 71 94 408 51 554 45123 632 61 876 996 44085 101 305 559 77[ 200] 712 64 366 96 489 848 944 82 46200[ 200] 60 304 85 438 579 604 48081 69 793 884 47220 23 51[ 500] 77 536 751 923 42 860 477 503 77 837 49144 450 963 97 50085 191 221 67 76 311 636 77 702 51134 232 58 776 962 54011 15 52002 919 53109 210 68 494 695 742 95 911 164 90 218 420 553 857 905 55110 293 353 510 54 651 62.726 92 57014 149 56 354 484 56151 225 414 59 588 784 813 611 58078 97 473 560 59096 122 247 459 67 96 599 683 764 832 60125 288 98 417 88 608 708 54 800 12 35 87 916 61016 23 209 88 333 475 509 58 601 705 894 62232 401 91 557 97 64073 582 622 84 822 924 63110 225 429 575 617 848 955 800 65533 38 43 659 61 99 864 66027 146 361 65 68 549 83 659 866 67039 108 59 989 68325 81 476 523 619 69004. 115 37 207 74 361 93 445 68 546 649 706 849 84 980 70201 455 531 688 705 65 77 837 71143 94 209 427 44 63 538 39 791 895 920 72003 89 160 416 49 587 647 788 838 73070 214 312 454 619 491[ 200] 679 741 902 30 65 70 831 75 74010 60 107 37 280 75004 53 229 356 520 852 78 76348 71 485 99 887 910 73 77068 225 84 326 592 606 96 823 36 68 78199 276 463 64 593 631 48 798 800 5 27 79376 95 472 584 827 48 75 935 326 439 56 80093 226 439 561 662 712 81373 533 37 69 622 86 94 742. 926 70 82087 53 119 404 534 79 625 48 832 943 52 79 107 73 396 488 92 505 34[ 300] 628 54 713 78 916 57 83074 84061 78 251 321 51 616 36 800 976 85074 82 344 456 61 582 698 733 872 926 60 86087 88 155 248 857 744 937 46 62 19 279 720 22 883 88073 187 351 459 833 18 709 12 27 87016 89088 140 312 90025 233 63 327 42 89 407 80 523 7.80 523 91011 36 78 182 90 247 54 360 417 600 25 714 28 54 96 691 737 980 95067 157 97147 287 92004 167 278 324 26 427 834 56 981 93076 220 45 497 619 69 842 952 69 94024 85 141 51 64 380 438 83 646 89 743 63 850 230 66 301 67 469 543 870 82 96266 69 867 921 429 30 36 573 630 783 954 98414 48 889 99274 304 548 101048 106 339 100072 88 242 590 712 56.810 13 990 99 688 819 911 86 102118 495 505 711 844 92 103053 219 385 59 458 516 630 70 94 879 903 25 35 104043 113 245 345 480 527 653 792 934 41 105073 121 332 42 592[ 300] 744 870 106047 166 236 319 474 563 658 786 876 958 107009 151 268[ 200] 327 60 444 571 74 624 787 93 884 978 88 108022 126 28 213 415 64 555 72 639 109674 744 50 75 98 849 81 964 110076 97 181 95 678 716 979 111074 81 158 570 713 988 112127 203 22 25 49 533 639 703 856 914 113290 786 115355 870 965 116254 98 328 54 414 59 523 728 893 969 76 85 117003 18 165 465 570 602 73 727 821 34 922 118132 296 303 86 422 42 71 87 882 119083 116 244 429 42 537 665 737 41 93 867 69 120045 58 78 88 363 429 42 548 96 612 18 969 121044 [ 200] 136 223 301 24 67 696 745 63 820 935 54 61 122114 49 207 90 422 71 536 608 772 95 896 913 123095 100 30 41 240 97 318 78 594 816 72 87 906 12 124047 71 286 87 643 811 971 125451 501 43 694 855 923 126001 175 301 443 57[ 300] 71 77 591 620 64 707 22 65 127325 52 70 508 698 762 920 29 128227 321 442 75 562 660 781 889 935 129089 293 321 474 584 798 888 900 86 90 43 86 90 9 797 825 916 130004 30 85 186 99 797 825 916 131022 87 183 476 670 87 743 47 97 816 936 97 132335 410 568 604 829 40 97 134005 148 133082 316 71 413 89 549 646 703 93 891 96 292 582 673 969 135142 47 234 539 663 76 99 919 96 136018 115 80 230 60 606 49 731 52 61 137045 300 595 659 73 877 84.980 138107 69[ 200] 73 888[ 1000] 527 90 639 79 950 139029 135 208 336 71 468 551 779 908 42 89 140279 409 15 512 141093 216 49 88 588 89 644 58 61 718 824 910 78 142215 89 363 487 514 869 143246 334 510 63 85 88 649 56 724 25 144140 57 433 46 512 35 686 754 974 145082 192 289 97 325 584 691 921 28 90 94 146179 258 355 692 769 825 46 951 55 62 70 147019 210 81 669 745 917 28 148034 264 301 441 61 726 87 149086 132 322 41 87 453 668 762 66[ 1000] 86 854 995 150131 95 235 362 455 93 601 50 151152 342 403 24[ 200] 54 94 528 677 88 743 83 89 851 85 152047 104 17 65 223 98 438 51 691 752 809 36[ 300] 982 87 153123 89 96 255 77 724 76 809 154084 140 60 407 43 504 11 12 19 80[ 200] 84 693 961 155065 86 178 244 54 89 373 475 530 617 38 789 989 95 156144 356 769 806 78 927 68 157222 412 73 627 62 743 45 [ 200] 895 158010 212 89 363 402 80 552 634 86[ 200] 917 55 73 159003 128 39 222 369 427 788 858 160104 227 423 682 87 770 161091 132 289 456 567 779 92 929 69 162204 45 464 525 84 709 27 33 851 921.94 163041 120 91 238 63 320 26 611 36 818 32 164382[ 200] 521 86 619 943 52 76 165584 607 755 923 166005 18 159 266 315 23 409 37 503 62 66 70 94 689 767 96 811 984 167130 652 886 168116 32 296 443 98 577 679 849 169136 332 538 71 170029 581 171212 55 378 699 807 67 172057 296 563 174223 356 700 813 46 173100[ 300] 212 53 405 11 514 661 176156 524 400 36 90 837 944 175443 538 605 722 916 85 69 671 959 177118 31 37 51 99 295 482 520 660 993 95 178013 94 225 59 414 60 790 95 852 179059 2009 181.035 180002 20 155 234 330 553 90 653 775 825 955 38 65 282 453 966 182009 292 98 307 65 498 183075 318 22 [ 200] 61 548 643 712 19 68 850 56 184246 321 25 443 522 75 631 35 935 77 96 185170 291 99 459 589 622 54 755 78 834 36 47 917 186117 85 99 210 17 59 417 56 591 635 858 66 920 39 187013 139 280 541 75 828 88 188271 78 363 560 724 927 52 96 189052 115 51 56 232 455 916 190082 151 215 22 73 78-458.89 500 81 954 191301 38 50 480 638 779 981 192043 92 524 37 613 80 731 60 851 193063 131 431 510 70 616 92 786 826 949 194008 21 115 277 78 318 484 650 774 814 982 195065 375 424 607 22 750 940 196040 197024 89 349 77[ 200] 49 112 393 403 28 659 750 55 832 209317 44 83 533 629 54 63 362 444 62 536 42 706 936 64 416 6350 201097 132 287 200034 201 78 96 374 80 638 885 920 611 81 88 733 70 941 68 202096 199 462 74 576 79 645 720 811 18 47 50 996 203009 102 41 62 325 603 33 62 716 896 204142 57 258 312 39 496 615 97 99 751 809 26 960 205519 29 74 818 29 46 62 959 206044 80 269 379 414 555 655 787 830 901 4 29 48 208075 112 15 88 254 207149 217 310 85 676 732 895 362 444 62 536 42 706 936 64 209317 44 83 533 629-54 63 708 898 978 42 93 355 87 210220 42 93 355 87 465 641 211494 530 611,805 907 212127 34 485 94 514 45 55 69 213382 524 38 785 850 903 47 214198 249 382 456 507 9 50 898 932 215079 131 86 275 490 576 216078 89 176 237 368 414 29 736 847 974 96 217095 125 84 355 417 48 51 969 218017 55 90 153 54 88 268 88 520 219032 94 144 531 762 78 650 64 91 764 805 956 69 71 74 90 837 88 998 1134 278 96 220036 49 157 392 533 69 804 221048 61 134 278 96 369 70 538 601 70 724 89 921 51 222266 549 91 660[ 200] 956 223100 248 317 54 509 68 661 67 762 87 903[ 30 000] 48 224033 44 67 302 28 541 649 878 91 957 Im Gewinnrabe verblieben: 1 Gewinn zu 45 000 Mart, 1 au 15 000 Mt., 1 au 10000 t., 2 zu 5000 Mt., 4 zu 3000 M., 7 zu 1000 r., 19 zu 500 wt. 1. Ziehung 2. Klaffe 204. Kal. Preuß. Lotterie. 362 454 591 629 58 868 917 117323 79 99 500 700 6 824 Biehung vom 9. Februar 1901, nachmittags. Nur die Gewinne über 120 wt. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewäh.) 97 134 260 312 482 563 66 80 15 70 800 987 1022 49 267 678 718 824 44 2036 485[ 20 542 45 813 973 3123 41 92 228 358 89 450 84 568 710 45 908 4187 363 653 854 5126 46 238 451 88 649 58 82 722 815 43 962 73 6050 119 304 696 751 87 889 919 7033 45 590 91 95 98 643 81 8037 169 587 694 715 9100 27 87 303 424 500 66 703 874 10088 214 38 69 411 750 879 11076 215 99 345 72 508 45 731 64 849 56 85 904 57 12040 483 549 78 97 610 50 13148 93 272 95 306 43 666 783 914 14076 165 86 334 939 64 15056 232 316 473 514 603 805 18 81 16187 464 536 17025 86 509 15 41 72 616 640[ 500] 609 18 721 868 924 53 941 87 18059 116 18 59 85 397 490 546 611 15 732 38 56 59 95 19058 117 70 321 69 603 44 78 767 832 49 972 20133 214 42 333 515 722 986 21007 57 138 51 87 94 279 83 314 56 458 83 553 67 80 655 22040 224[ 300] 303 513 33 40 78 712 829 46 23107 64 453 558 72 689 720 824 24077 162 343 48 421 508 52 607 970 87 97 25266 406 593 639 57 879 26005 35 46 182 202 880 27065 68 186 90 28040 114 90 282 345 308 492 574 603 18 732 839 46 939 74 563 693 730 858 29049 368 93 451 60 520 52 96 743 63 876 79 97 30239 543 60 85 609 99 819 31075 182 319 445 655 86 743 808 35 32087 196 331 433 53 522 617 21 762 855 34056 388 33239 47 97 814 72 448 606 64 85 735 803 21 36128 73 514 626 700 41 47 835 35047 104 955 592 832 366 519 31 607 700 897 970 75 37088 118 24 35 54 367 403 39231 63 507 84 676 38010 35 43 283 394 671[ 200] 994 39 514 51 751[ 200] 80 841 6 37 740 40046 206 319 89 589 41196 373 509 49 61 606 37 740 43188 961 86 42105 25 43 53 230 310 704 9 890 935 38 259 322 785 89 833 46 973 44017 254 424 77 653 714 982 45252 368 406 638 769 959 61 81 46127 215 17 42 340 42 48208 535 514 93 696, 961 47032 206 359 503 644 872 977 79 608 88 769 80 966 79 49057 122 216 32 426[ 200] 85 503 744 77 848 946 50241 73 373 600 839 93 965 955 60019 101 16 425 74 779 61156 59 939 51001 49 137 212 312 82 53139 566 659 70 52099 274 349 98 452 547 93 718 824 55452 271 75[ 500] 357 440 608 70 855 87 54048 65 394 726 530 40 705 21 88 847 960 56111 290 410 67 566 721 74 868 57108 273 406 621 61 82 705 852 85 912 95 58176 258 613 843 59188 314 48 493 554 664 62065 102 15 17 238 57 463 514 15 632 85 753 956 63056 150 64 213 316 25 91 447 526 667 703 5 15 48 905 30 64004 57 249 85 375 440 81 641 84 65173 253 357 477 541 736 71 876 66054 87 133 335 67018 336 509 750 68072 84 167 54 412 690 735 91 872 73 69233 83 375 81 405 522 852 55 215 472 692 742 44 978 71034 392 412 36 75 70119 211 53 467 586 715 925 89 98 562 793 957 72127 204 28 35 599 673 89 805 94 73045 129 77 277 515 600 2 701 28 38[ 200] 48 824 39 49 74008 18 341 434 525 690 707 869 952 75009 20 97 140 282 85 569 83 664 68[ 200] 712 76013 92 175 239 60 509 713 21 88 803 78220 77004 39 44[ 300] 76 216 67 420 518 41 761 833 959 42 505 712 908 79157 525 671 902 49 80103 66 262 347 492 524 908 24 39 81162 265 83 832 82126 650 709 913 29 83171 374 428 527 639 807 54.961 67 404 50 530 90 658 804 69 84047 107 70 397 516 610 92 763 98 976 85083 145 79 290 751 65 890 900 57 61 86002 172 277 92 376 480 567 80 843 87090 356 99 468 515 43 645 98 88152 330 65 66 666 722 50 941 [ 300] 740 48 817 63 79 89472 90 557 671 717 56 58 885 90201 45 569 70 83 667 717 91104 251 55 668 77 738 40 $ 21 38 93 92252 365 446 48 64[ 300] 527 29 54 93286 326 405 32 90 559 784 88 90.905 87 94019 48 411 520 23 94 769 85 985 90 95007 74 90 214 86 568 616 709 41 43 932 96162 89 92 454 60 554 772 97105 15 91 650 98029 146 222 30 469 029 146 222 605 988 91 99390 504 19 53 779 83 100092 179 235 352 410 542 101035 55 429 38 707 8 983 102030 33 166 499 550 52 55 624 783 884[ 200] 103018 28 205 94 300 63 496 583 682 750 84 933 41 96 104419 617[ 3000] 65.977 105046 53 242-67 98[ 5000] 356 406 70 529 621.774 944 106206 58 85 93 424 533 636 96 107026 410 514 668 833 399108608 705 841 964 109102 479 556 57[ 200] 619 64 855 59 110015 302 81 92 598 712 72 111223 460 508 765 94 112056 86 262 710 985 113027 137 326 508 45[ 300] 848 958 114046 76 117 260 411 29 583 636 44 732 967 115042 118 256 91 305 30 424 88 65 510 687 707[ 500] 88 116087 68 79 90 969 118417 54 562 684 826 119088 437 70 516 715 25 75 811 87 677 829 911 120092 163 72 256 347 400 78 509 677 829 911 31 121100 27 252 62 342 547 77 616 52 97 707 34 62 844 93 122240 539 728 47 67 801 991[ 200] 123179 247 325 55 494 578 93[ 200] 826 124040 87 95 113 22 72 272 391 404 562 813 125018 35 42 128 268 382 404 44 660 701 924 59 126099 235 628 75 776 819 30 43 928 51 127005 93 122 65 95 243 335 489 649 814 128031 202 43 44 311 525 727 953 129147 207 52 358 539 65 86 703 15 835 130109 258 433 652 745 63 927 131021 37 132 44 84 238 87 381 519 78 642 744 855 132098 209 366 74 467 94 99 534 133233 61 313 41 454 569 744 958 134046 291 411 63 66 88 98 502 37 721 33 135091 191 283 377 84 414 603 5 62 782 136044 105 337 552 89 750 71 815 56 925 74 137054 110 53 231 333 53 432 540 59 89 94 772 887 138102 31 78 456 520 48 700 139006 187 91 226 490 693 834 901 24 73 140012 19 201 6 81 374 616[ 300] 21 53 767 96 936 141149 209 410[ 300] 743 807 935 142017 117 209 421[ 200] 99 513 75 705 52 53 143004 379 403 88 675 936 65 86 144214 320 465 566 643 58 759 65 946 145140 310 419 84 731 48 146575 605 700 1 802 995 147017 57 542 655 80 148042 308 470 91 513 51[ 500] 786 807 149079 234 665 801 914 60 70 470 91 513 51 150014 21 79 268[ 200] 357 434 554 93 628 40 862 151307 491 597 766 70 835 926 74 152107 406 69 846 79 83 153398 408 44 581 965 154143 202 323 438 614 46 826 57 974 99 155366 86 598 630 64 774 808 156103 218 68 328 32 42 79 498[ 1000] 585 717 867 92 919[ 300] 39 157083 174 90 335 75 431 532 612 719 828 47 49 69 73 158179 268 77 309 419 44 504 652 66 752 877 159152 439 67 512 18 755 87 804 14 904 23[ 200] 59 75 81 737 609 813 26 160031 139 60 243 54 527 47 72 695 161035 238 66 301 163132 536 633 68 72 996 162087 345 89 530 69 655 721 87 416[ 200] 788 842 905 164211[ 500] 80 86 482 92 563 718 836 43 905 39 165052 161 225 448 657 741 54 821 166078 93 130 245 453 75 508 13 624 854[ 300] 92 933 95 167027 50 96 246 325[ 3000] 740 80 915[ 200] 168079 99 201 13 303 441 44 52 556 81 699 813 26 169017 44 60 432 73 528 80 673 838 84 968 170113 216 696 737 865 944 90 171194 262 517 934 37 172125 31 89 370 422 45 65 735 884 90 173148 52 261 322 406 92 517 636 62 857 174024 112 29 705 88 841 913 175167 206 37 829 59 413[ 200] 46 512 666 770 94 800 80 900 13 40 176214 80 489 800 31 955 177226 497 614 982 178098 127 52 276 406 64 809 9-15 201 77 325 436 80 632 851 86 180038 147 82 299 368 834 960 71 77 179148 181019 54 89 266 397 482 606 23 787 928 182048 184 95 256 377 752 59 810 911 61 183206 17 305 6 523 99 621 831 66 184055 290 [ 200] 95 415 554 634 85 794 971 185040 130 208 302 411 24 526 880 903 73 93 186014 61 63 137 60 453 63 503[ 500] 45 849 933 187002 171 210 96 758 188137 200 330 35 61 67 94 529 768 72 882 189038 143 242 60 86 305 44 406 45 95 614[ 200] 728 190097 443 684 942 191439 521 29 625 745 840 910 193206 192004 103 807 16 465 96 531 92 652 93 794 935 505 31 71 627 850 194030 101 333 588 91 791 827 57 70 980 195026 203 815 87 996 196125 284 347 53 441 611 29 714 64 81 93 860 69.78 90 935 48 197058 141 55 362 68 664 75 80 757 990 198099 111 280 337 440 735 922 199172 339 406 567 996 200316 75 468 608 80 941 201214 29 32 70 450 521 41 60 663 829 922 202145 75 88 675 772 832 42 59 930 203145 77 223 82 424 608 99 714239206375 611 732 890 149 213 372 205142 251 620 779 837 48 207199 260 367 417 632 778 925 36[ 200] 208014 120 245 91 357 63 94 475 589 887 96 924 52 209118 411 13 26 60 534 666 210190 304 30 62 435 639 906 50[ 300] 211002 115 76 551 55 698 845 65 212144 52 209 523 53 817 944 78 213008 331 52 434 672 952 214062 71 175 236 435 99 510 620 61 93 782 215054 192 206 356 84 406 69 73 565 766 216020 179 302 27 62 479 545 715 834 930 43 91 217100 286 328 464 713 816 971 218002 26 34 409 22 23 46 513 82 802 914 219429 533 960 220098 233 65 455 567 868 87 91 936 47 221396 598 657 803 949 57 64 68 80 222061 97 132 41 86 435 67 96 653 65 749 846 223039 41 56 93 117 67 214 40 448 603 916 75 224081 86 464 504 64 87 630 31 721 83 820 39 Im Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn zu 45 000 Mart, 1 au 15 000 t., 1 au 10000 Mt., 1 au 5000 t., 2 au 3000 Mt. gu 1000 Mt., 18 zu 500 Mt. Berantwortlicher Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Nr. 35. 18. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 10. Februar 1901. 3 Barbierherren, 1 Bretterträger, 31 Buchbinder, 25 Böttcher, 3 Maschinenbauer, 3 Bohrer, 2 Stoßer, 1 Werkzeugmacher, 178 Former Versammlungen. 6 Bureauvorsteher, 1 Bureaugehilfe, 1 Bonbonfabrikant, 2 Buch- 7 Kernmacher, 1 Stanzer, 7 Schraubendreher, 10 Fraiser, 65 Klempner halter, 1 Buchdruckereibefizer, 2 Bierfahrer, 2 Bodenleger, 4 Kesselschmiede, 18 Rohrleger, 5 Graveure, 1 Galvaniseur, Der focialdemokratische Wahlverein für den 6. Berliner 1 Bandsägenschneider, 1 Buchhändler, 12 Konditoren, 2 Ciefe 1 Schwertfeger, 1 Bleilöter, 1 Formermeister, 9 Monteure, 3 Präger, Wahlkreis hielt am 5. Februar im Kolberger Salon eine zahlreich lenre, 1 Comptoirist, 106 Cigarrenmacher, 18 Cigarrenfabrikanten, 1 3inngießer, 2 Optifer, 1 Photograph, 6 Porzellandreher, 5 Porzellanbesuchte General- Versammlung ab. Vor dem Eintritt in die Tages- 12 Cigarrenhändler, 1 Colorist, 41 Drechsler, 1 Dekorateur, maler, 1 Portier, 1 Pfeffertüchler, 1 Backer, 7 Bosamentierer, ordnung ehrten die Anwesenden das Andenken der in den legten 1 Dienstmann, 13 Dachdecker, 1 Schieferdecker, 1 Diener, 3 Rechtsanwalte, 5 Reisende, 1 Rentier, 1 Redacteur, 1 Rabizputer, zwei Monaten verstorbenen Mitglieder, der Genossen Michaelis, 2 Drogisten, 31 Droschkentutscher, 1 Detateur, 1 Groß- Destillateur, 1 Rammer, 1 Schablonenmacher, 1 Stenograph, 1 Schriftsteller, Schilling, Fiedler, Eichelbaum, Saleschte und i11, 3 Einfeger, 2 Etuimacher, 1 Falzer, 4 Formstecher, 1 Fensterpuzer, 1 Schreiber, 1 Sticker, 1 Silberarbeiter, 2 Schirmmacher, 36 Steindurch Erheben von den Pläzen. Darauf hielt Reichstags- Abgeord: 2 Fabrikanten, 12 Fuhrherrn, 9 Färber, 1 Fliesenleger, 1 Filzschuh- mezen, 9 Schuhmachermeister, 102 Schuhmacher, 304 Schankwirte, neter och einen interessanten Vortrag über Socialpolitik macher, 100 Garber, 3 Gärtner, 8 Glasschleifer, 1 Glasmaler, 3 Stellmachermeister, 29 Stellmacher, 3 Stepper, 20 Steinfeger, im deutschen Reichstag, der lebhaften Beifall fand. Aus den vom 1 Glasbläser, 3 Glaser, 2 Glasermeister, 1 Goldschnittmacher, 2 Steinträger, 1 Steinhauer, 3 Spediteure, 1 Sortierer, 5 StockVorsitzenden Fahrow erstatteten Geschäftsbericht ist hervorzuheben, 2 Goldarbeiter, 17 Heizer, 27 Hutmacher, 1 Huthändler, 28 Hand- arbeiter, 19 Sattler, 28 Stuccateure, 4 Schlächtermeister, 5 Schlächterdaß die Vorarbeiten für die in der letzten Generalversammlung vor schuhmacher, 4 Handlungsgehilfen, 72 Händler, 1 Holzhändler, gefellen, 2 Stereotypeure, 123 Schriftfeger und Buchdrucker, zwei Monaten beschlossene Reorganisation schon tüchtig gefördert find. 45 Hausdiener, 8 Instrumentenmacher, 1 Juwelier, 1 folierer, 9 Schneidermeister, 84 Schneider, 33 Steindrucker, 4 Schriftgießer, Genosse Tauschel berichtete dann über die Kassen- und Mitglieds 1 Installateur, 1 Journalist, 2 Knopfarbeiter, 7 Korbmacher. 64 Töpfer, 455 Tischler, 6 Modelltischler, 2 Tischlermeister, 1 Tuchverhältnisse. Einschließlich eines Barbestands von 585,27 M., mit 27 Kaufleute, 1 Raffierer, 2 Kaffenbeamte, 46 Rutscher, macher, 30 Tapezierer, 3 Tapetenbruder, 1 Technicker, 1 Theaterdem der letzte Kassenbericht abschloß, betrug die Einnahme 21 Kellner, 18 Kürschner, 4 Kistenmacher, 3 Kammmacher, 1 Möbel- meister, 1 Tanzlehrer, 21 Uhrmacher, 1 Vorrichter, 25 Vergolder, 3690,27 M., während 3606 M., darunter 1300 M. ca. für händler, 2 Strantentontrolleure, 2 Kolporteure, 1 Stammerjäger, 1 Widler, 7 Weber, 1 Wäscher, 1 Wäschemacher, 1 Burichter, 8 ZuAgitation, ausgegeben wurden, daß ein Bestand von 84.27 M. 1 Kupferschmiedemeister, 2 Korrektoren, 2 Kreissägenschneider, schneider, 1 Zahnkünstler, 1 Zeichner, 1 Zwider, 191 Zimmerer. Zahlende Mitglieder hat der Verein 6080. An- 1 Kortschneider, 2 Lagerhalter, 6 Lithographen, 1 Laborant, Nachdem dem Kassierer Decharge erteilt worden war, wurde die Vers nähernd weitere 1300 Mitglieder sind mit ihren Beiträgen erheblich im 23 Lackierer, 4 Lederzurichtee, 30 Möbelpolierer, 1 Müßen- fammlung mit einem brausenden Hoch auf die Socialdemokratie ge Rückstande. Der Kassierer hofft aber bestimmt, daß ein Teil davon macher, 1 Marmorschleifer, 12 Musiker, 1 Müller, 2 Molkerei- schlossen. nachzahlen werde. Von den erst erwähnten 6080 Mitgliedern waren: befizer, 5 Milchhändler, 13 Maschinisten, 2 Malermeister, 1 Artist, 3 Aerzte, 3 Anstreicher, 3 Agenten, 1388 Arbeiter, 10 An- 100 Maler, 609 Maurer, 20 Puzer, 34 Mechaniker, 5 MetallWetter- Prognose für Sonntag, den 10. Februar 1901. fschläger, 14 Bügler, 8 Brauer, 11 Bildhauer, 29 Bäcker, 2 Bäder- drücker, 188 Dreher, 37 Kupferschmiede, 19 Feilenhauer, 12 Hobler, Niederschlägen und mäßigen westlichen Winden. Etwas wärmer, zeitweise aufklarend, vorwiegend trübe mit geringen meister, 5 Bürstenmacher, 1 Bodenmeister, 70 Barbiere und Friseure, 186 Schmiede, 20 Schleifer, 17 Gürtler, 11 Gelbgießer, 490 Schlosser. verblieb. Berliner Wetterbureau. A. Jandorf& Co. C. Spittelmarkt 16/17 SW. Leipzigerstrasse 64* SW. Belle- Alliancestrasse 1/2. Zur Einsegnung Beyond W Damen- Wäsche Neuheiten in schwarzen und weissen Damen- Hemden Priesenform 1.20, 1.40, 1 Kleiderstoffen Meter Pf., m. Stickerei form 1.75 M. Damen- Hemden Achsel- 1.40,1.60,1.80,2 M. Beinkleider Hemdentuch 90P, 1.25, 1.50, 1.75M. Beinkleider weiss Parchend 1.50, 2.00 M; Crêpes elegate Webartes Meter 75 P. 1, 1.15, 1.45 Nachtjacken gestrein Dimit mit Stickerel 1.10, 1.55 x Cachemires in allen Preis 80 Pr. 1, 1.25, 1.50 M. Cheviots gediegene Qualitateter 70,95 Pr. 1.20, 1.60 M. Pf., Pf., M. Alpaccas und Mohair- Stoffe 68, 90 P, 1, 1.25 M. Diagonales, Cover- coats in besonders empfehlens 30844 werthen Qualitäten zu den billigsten Preisen. Seidenstoffe solide Qualitäten, Meter 1.00, 1.25, 1.50 M Merveilleux Damassés reiche Muster- Auswahler 1.35, 1.50, 1.80. Pongées weiss Parchend M. Nachtjacken 1.15, 1.45, 1.50. Weisse Stickerei- Röcke 3.10, 3.65, 4 M. Gesangbücher Gesangbücher band 1.25, 1.35, 1.45 M. in geschmackvollem Einband Einband in u. Leder Gesangbücher" in elegantem 1.75, 2.25, 2.45 M. Japons Taffetas Gesangbücher Summe 2.65, 3.50, 5, 9 M. 1.35, 1.50 1.80, 2. Geschenkwerke, Klassiker, Gedichtbücher. Confirmanden- Taschentücher 33 P. bis 3M Confirmations- Karten 5 P. bis 1,50 M Meter 80 PL. 1.00 ZUR Einsegnung gewidmet von BAER SONN von M. von BAER SOHN Chausseestrasse 24a u. 25. 11. Brückenstrasse 11. Gr. Frankfurterstr. 20. Fabrikation und Maass- Anfertigung guter Herren- und Knaben- Kleidung. Lieferanten an die preussische Armee. Lieferanten an Waaren- Häuser. * Lieferanten an Institute. Lieferanten an Vereine. * Lieferanten an Garderoben- Geschäfte. Lieferanten an ausländische Gesellschaften Einsegnungs- Anzüge, ausserordentlich reichhaltige Auswahl in Satins, Ripsgarn, Diagonal, Croisé, Kammgarn, Cheviots, Tuchen, Meltons u. s. w. Preise sehr billig, je nach Grösse und Qualität. 33,- 30,- 26,- 24,-22,-20,- 17,- 16,- 15,- 14,- 13,-11, Herren- Hosen Gute Arbeit. Hochnach Maass. Feste Preise. moderne Stoffe 18,-15,- 12,- 10, 7 Mk. Billigste Preise. In Chausseestr. 24a und Brückenstr. 11: Wäsche, Hüte, Handschuhe, Cravatten u. S. W. für die Einsegnung. Mk. Herren- Anzüge Gute Arbeit. Hochmoderne Stoffe. 65, 50, 40,- 30, nach Maass. Grösste Auswahl. 24MK. Baar- Verkauf. ZUR M. Einsegnung gewidmek BAER SONH Möbel Bartsch. Wem wäre die Möbelfabrik für bürgerliche Wohnungseinrichtungen Rudolf Bartsch, Oranienstrasse 73, zwischen Alexanderstrasse u. MoritzPlatz, nicht bekannt? Grösste Auswahl in meinem extra dazu erbauten, 4 Etagen hohen Fabrikgebäude. Empfehlenswerte Einrichtungen für vorrätig. für Einkaufsquelle Brautleute. Solide und gediegene 200-300-400-500 bis 10 000 Mark stets zur Ansicht Sie momen Prachtkatalog franco. Zahlungsbedingungen. Kein Ladengeschäft. Verkauf direkt im Fabrikgebäude. meinen Lagerbesichtigung erbeten ohne Kaufzwang. Lieferung frei Haus durch eigne Gespanne. Gegründet 1889. Das weitbekannte, große Kaufhaus von Singer u. Co., Chauffeeftr. 56, ist gezwungen, eine vollständige Umgestaltung seiner Verkaufsräume vorzunehmen. Um während dieser Umwälzung mit den vorhandenen, be deutenden Warenbeständen zu räumen, hat die Firma Singer u. Co., Chauffeestr. 56, einen Räumungs: ausverkauf größten Stils eröffnet. Dieser Aus: verkauf umfaßt die bei der Inventur ganz bedeutend herabgesetzten Waren und bringt außerdem ganz hervor ragend billige Gelegenheitsfäufe zu fast unglaublich billigen Preifen. Die Verkaufsräume diefes befannten Kaufhauses waren behufs Herabsetzung der Preise zivei Tage geschlossen. Der ausgezeichnete Nuf dieser feit 14 Jahren bestehenden Firma bürgt für strengste Reellität und seien hier nur 45 hervorragende Gelegen heitstäufe aus diesem großen Räumungs- Ausverkauf aufgeführt: 1. Reinwollene Lawn- Tennis- Stoffe, vor zügliche Qualitäten, doppeltbreit, jezt Metr. 50 Pf. 2. Ball- Atlaffe in allen Farben Mtr. 32 Pf. 3. Rein: seidene Foulards, breite gute Qualitäten, Mtr. 30 Pf. 4. Reinseidene Merveilleur, auch schwarz, Mtr. 85 Pf. 5. Reinseidene schwere Damaste und Armures, defeft, jett Mtr. 85 Pf. 6. Reinseidene Taffette, auch schwarz, einfarbig Mtr. 1,10 mt. 7. Waschseide, breite gute Qualitäten, Mtr. 90 Pf. 8. Reinseidene Damaffés, große Musterauswahl, schwarz, Mtr. 1,10 Mt. 9. Rein feidene Bast- Stoffe, breite gute Qualitäten, Mtr. 85 Pf. 10. Reinseidene schwere Damassés, Rest- Roben, schwarz und farbig in neuen reizenden Mustern, statt 3-6 Mt., jezt Mtr. 1,75, 2,25, 2,50, 3,00 Mt. 11. Reinseidene elfenbeinfarbige Damaste Mtr. 1,50 Mt. 12. Reinseidene Lyoner Seidenstoffrefte in einfarbigen, gestreiften und karierten Mustern, ausreichend für Blusen, eingeteilt in 4 Meter- Coupons, jede Bluse 4 mtr. Seide 3,50 M. 13. Reinwollene gemusterte Stoffe, doppelt breit, Mtr. 55 Pf. 14. Mohair- Alpacca- Stoffe, gemustert, doppeltbreit, mtr. 50 Pf. 15. Burückgefeßte Stoffe, doppeltbreit, Mtr. 15 Pf. 16. Schwere Velours: Flanelle für Morgenkleider, doppeltbreit, neue Karos, Mtr. 25 Pf. 17. Gemusterte Alpacca- Stoffe, doppelt: breit, mtr. 45 f. 18. Reimvollene Crêpe- Stoffe, doppeltbreit, Mtr. 50 Pf. 19. Reinwollene Damentuche, breite gute Qualität, doppeltbreit, Mtr. 1,00 Mr. 20. Große Sortimente einzelner Roben in farierten Stoffen, in Neige- Stoffen, in melierten und gemusterten Stoffen, vorzügliche Qualitäten, zurückgesetzte Muster, eingeteilt in 6 mtr. doppeltbreitem Stoff, zum Selbst aussuchen, jezt durchschnittlich jede Robe 1,95 Mt. 21. Schottische Blusen- Nefte in neuen schönen Karos, I feidene Blusenhemben, ganz auf Butter gearbeitet, etwas vorzügliche Qualitäten, ieder Rest eingeteilt in 3 mtr. Stoff, zum Selbst- Aussuchen, durchschnittlich jede Bluse 95 Bf. 22. Unterrockstoffe, Reste, eingeteilt in 5 Mtr., 60 Ctm. breit, zum Selbstaussuchen, nur ein Preis, durchschnittlich jeder Rod 1.00 Mt. 23. 1200 Stüd Waschstoffe zur vollständigen Räumung, eingeteilt in 3 Serien. Ein Bosten Waschstoffe, durchschnittlich Meter 20 Pf., ein Posten Waschstoffe, durchschnittlich Mtr. 25 Pf. und ein Boften eleganter Waschstoffe, durchschnittlich Mtr. 30 Pf. 24. Reinwollene Ballcrêpes, doppeltbreit, Mtr. 40 f. 25. Seidenglänzende Alpacca- Stoffe, auch crême, doppeltbreit, Mtr. 60 Bf. 26. Reinwollene, elfenbeinfarbige Cheviots, doppeltbreit, Mtr. 68 Pf. 27. Ein Posten schottische und reinwollene, einfarbige Blusen, ganz auf Futter gearbeitet, mit reicher Garnierung, Wert 4-6 Mt., jetzt zum Aussuchen, durchschnittlich 2,50 Mt. 28. Ein großer Poften schwere reinwollene Tuch: Unterröcke mit reicher Treffen und Soutache- Garnierung, regulärer Wert 5-6 Mt., jegt zum Selbstaussuchen, durchschnittlich Stück 2,85 Mt. 29. Ein Posten Sammet Blusenhemden, ganz gefüttert, mit und ohne Goldbejazz, verschiedenartig gesteppt, Wert 6-9 m., jezt zum Aus: fuchen, Stüd 3,50 u. 4,50 Mt. 30. Ein Bosten reindefeft, durchschnittlich Stück 3.00 Mt. 31. Belour: Morgenröde in neuesten Mustern 2.75 Mt. 32. Belour: Morgenröcke mit reicher Sammetgarnierung 5,50 Mt. 33. Schwarze Alpacca- Kostümröde 2,75 Mt. 34. Kostüm Röcke, in englisch. Geschmack, durchweg gefüttert, 2,90 mt. 35. Ein Bosten Saal- Teppiche, Pracht- Gremplare, 18,50 und 22,50 Mt. 36. Ein Bosten Elsaffer Hemdentuch, Stück von 20 Mtr. 4,75 Mr. 37. Ein Posten Louisianatuch, Stück von 20 Mtr. 6,00 mt. 38. Ein Bosten Bettdamast in ganzer Bettbreite Mtr. 55 Pf. 39. Weiße Bettbezüge, Dedbett und 2 Kopffiffen mit Like, fertig genäht, 3.00 Mt. 40. Ein Posten Damaft- Servietten, Did. 2,50 Mt. 41. Ein Posten Damast Handtücher, 50 Ctm. breit, Did. 3,50 Mt. 42. Gin Posten Gerstentorn- Handtücher, 50 Ctm. breit, Dyd. 3,00 Mt. 43. Ein Posten Damen Hemden, Achselschluß mit Handstideret, 1,25 Mr. 44. Neinwollene doppeltbreite Stoffe, jede Robe in den neuesten Farbentönen, eingeteilt in 6 Mtr. Roben, statt 7,80 jetzt durchschnittlich 3.45 Mt. 45. Meinwollene Homespune- Roben, vorzügliche Qualitäten in 25 neuen Farben, eingeteilt in 6 Mtr. Roben, statt 9 Mt. jezt durchschnittlich jede Robe 3,90 Mt. Jedes Wort: Pfennig. 5 Kleine Anzeigen. Nur das erste lle Wort fett. Worte mit mehr als 16 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. 23466 Restauration, gutes Geschäft, wegen Krankheit meiner Frau sofort zu verkaufen. Lier, Alte Jatobftraße 119. [ 468 Schankgeschäft frankheitshalber zu verkaufen, Schöneberg, Gothenstr. 26. Gardinenhaus Große Frankfurter: straße 9, parterre. Borjährige elegante Herren- Winterpaletots und Anzüge aus feinsten Stoffen 25-40 Mart. Verkauf Sonnabend und Sonntag. Versandhaus Germania, Unter den Linden 21 II. Steglit, Schloßstraße 76, Ede Flensburgerstraße: Lager fertiger Herren-, Knaben- und Arbeitergarderobe. Anfertigung nach Maß zu soliden Preisen. Frizz Hamburg. Nähmaschinen sämtlicher Systeme ohne Anzahlung, Woche 1,00, Liefe: rung sofort, Postkarte. Louis Lands: berger, Landsbergerstraße 35 tein Laden. ( 3509b Kanarienroller, Bugweibchen, Heckbauer, Waldvögel, billig. Große Frankfurterstraße 13. an Allee 23. Kanarienhähne verkauft Brandt, Holzmarktstraße 9. 35116 Vorkostgeschäft mit Rolle, Breun material, Laden mit Wohnung, Miete 26,50, berfauft billig wegen uebernahmie eines Grundstücks sofort Grünthalerstraße 37. +92 23976 Kanarienweibchen gute Zucht: vögel Klicks, Grünauerstraße 11. Eine 4schiffige Schaufel billig zu [+64 Kanarienroller, Heckhähne und Weibchen verkauft Gödde, Reinicken Dorferstraße 54. (+ 64* Kanarienhähne von 5,00 Mark verkauft Reihsner, Kastanien+ 56* Malzkraftbier, blutbildend, für Blutarme, Brustkrante, Schwächliche, Gewichtszunahme, bessere Gesichtsfarbe, überraschend, 14 Flaschen 3 Mart, 3 Mart, 1/18 Tonne 3,50 erflusive. Nicht Flaschenzahl, Qualität ent scheidet. Portertellerei Ringler 90/ 11* * Bernauerstraße 119. Betten, Steppdecken, Gardinen Reinetten Tafeläpfel, hochfeine, spottbillig Leihhaus Neanderstraße 6. Viertelcentner frei Wohnung 3 Mart. August Heine, Halberstadt. 24776* Teppiche, Remontoiruhren, Regu Achtung! Tateure, fpottbillig Leihhaus Neander Kein Laden, eigne ftraße 6. 51/ 8* Fabritation, 25 Cigarren 1 Mart, und bessere Qualitäten. Garantie Teppiche, auch einzeln, in allen rein amerikanischer Tabak. RippenGrößen, Seltener Gelegenheitskauf. Teppich lage, Rottbuserstraße 4, Hof parterre. bedeutend unter Preis. tabak 2 Pfund 50 Pfennig. S. Fr. Dinshaus A. Rosenberg, Landsberger: Straße 82. [ 4778* Abfallholz( kurz geschnitten) als Brennholz, besonders zum Wieder: verkauf für Stohlenfeller geeignet, liefert billigst frei Haus Fuhg, Kistenfabrik, Laufiberstr. 31. ( 24786* berfaufen Conrad, Dro Drontheimerstraße 3b. Anzeigen für die nächste Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Beuthstr.3 bis 4 Uhr angenommen. Freundlich möbliertes Bimmer für| zwei Herren sofort zu vermieten Forster: ftraße 54, Quergebäude III, bei Witwe Rosenthal. Wohnungen. Augustabad, Köpenickerstraße 60. Bäder jeder Art für sämtliche Kranten 471 faffen. Masken verleiht billig Ferdinand Henke, Dennewitzstraße 1. 24976* Masken- Garderobe empfiehlt billig Gedatus, Markgrafenstraße 9, Hof. Anfertigung eleganter Herren Vorort, Königs Wusterhausen, garderobe. Teilzahlung gestattet. Wohnungen jeder Art, mit und ohne Marcus, Kleine Frankfurterstr. 20.* Gas, Wafferleitung, Kloset sofort oder Kunststopferei von Frau Kokosky, später billig zu vermieten. Näheres Steinmeßstraße 48. beim Wirt, Amtsgarten 2.[ 14046 Platina, altes Gold, Bruchgold, Silber, alte Uhren, Gebisse, Kupfer, Meffing, sämtliche Metalle, tauft, Blumenstraße 67, parterre. 4678* Schlafstellen. Beifige 0,35 an, Stieglize, Buchfinten 1,25, chinesische Nachtigallen, bestes billigstes Universalfutter Pfund 0,45 Reichenbergerſtraße 42.+118 Garderoben, welche nicht abgeholt, Saal und Vereinzimmer empfiehlt Möblierte Schlafstelle für Herrn billig zu verkaufen Färberei, Weißen: Jannaicht, Inselstraße 10. [ 206 zum 1. März Rheinsbergerstraße 40, see, Langhansstraße 4. [+109 born IV, Büttner. [ 25286 Vereinszimmer frei. Ladewig, Eckbestillation gangbar, preis- Kommandantenstraße 65. 283* Schlafftelle( freundlich möbliert), [+ 64* wert, Stettinerstraße 49a. separat, Reichenbergerstraße 84, III, Vereinszimmer. Vollmer, Man links. Kanarienroller, Heckhähne, teuffelstraße 25. [ 2534b 19406 Weibchen, prämiterter Stamm ver Eine möblierte Schlafstelle bet Vereinszimmer, großes, Reichen: Fr. Erb8, Stallschreiberstraße 25, tauft Tize, Lorgingstraße 10. [+72 bergerstraße 24. 22256 Cigarrengeschäft. Westen, vor Vereinszimmer zu bergeben, zügliche Ecke, billige Miete, fofort 50-100 Personen, bei Jankowski ober später berkäuflich. Erforderlich Markusstraße 18. 5-6000 Mart. Offerten A. 3 Gr Saal und Vereinszimmer empfiehlt 25206 Langhans, Lichtenbergerstraße 21. Vereinszimmer frei. Nicolaus, ( † 17* Oranienstraße 4. Achtung! Empfehle den Genossen mit mein Lokal, Vereinszimmer Pianino, Billard, auch als Zahlstelle. Werner, Planufer 34. pedition des„ Vorwärts". 200 Proz. verdienen Herren und Damen, welche hervorragenden Ge jundheitsthee verkaufen. Adreffen Gz. Anders, Salzwedlerstraße 8. +83 * Kanarienroller, Auswahl, Bucht weibchen, Heckfäßige billig, fingende Rotfehlchen, Stiegliße, Finken. Richter, Oranienstraße 87, Vogelhandlung. Kanarienhähne, Weibchensverkauft Rühl, Schöneberg, Bahnstraße 41, +106 Laden. Kanarienhähne verkauft Bender, Geflügel, meinen Rinbvieh, Schönhauſer Allee 46a, Hof II.( 25616 " Wegen Verkauf des Hauses muß meine Speicherräume, ca. 50 Wirt schaften, räumen. Verkaufe fämtliche Möbel 25 Proz. unter Preis. Braut Steppdecken am billigsten Fabrik Teuten ist Gelegenheit geboten, Wirtschaften sowie einzelne Stüde, garan- Broße Frankfurterstraße 9, parterre. tiert reelle Ware, spottbillig zu kaufen. Alle Läuse mit ganzer Brut tötet Besichtigung 8-8. Garantie Möbelspeicher, unter tn 2 Minuten Mariannenstraße 48. 4888* Pedicularin"( gesetzlich geschützt), Wirtschaft, Nußbaum, spottbillig, nicht gefundschädlich bei Menschen, auch einzeln Gartenstraße 148, I. fints. Betten, schöner Stand, umstände halber sofort, 23 Mart, Adalberts straße 78, I rechts. 35036 Damenbüsten, gebrauchte, Glas Abzahlungs Schwindel, ohne spinden, Seifenregale, Cigarreuregale, folchen verkaufe ebenfalls auf TeilSchreibtische, Parfümeriespind, zahlung Schlagregulator, vierzehn Semmeltische, Ladentische, spottbillig. Tage gehend, achtzehn Mark. Silberne Sülß, Weinbergsweg 13 b, RosenHerren- Remontoiruhr fünfzehn Mart. thaler Thor. 25546 Gewichtszug Schlagregulator, fünfV biertel Meter lang, von dreißig bis Restauration, gutgehend, in fünfundvierzig Mark. Verbindungsstraße mit Berlin billig Uhrmacher, Charlottenstraße fünfzehn. 451 zu verkaufen. Rixdorf, Friedel: 25376 Straße 3. Milchgeschäft, sehr billig, verkäuf 25266 lich Fischerstraße 9. [ 483K* Eine alte Schlosserei mit guter Fahrräder, Teilzahlung, mäßige Anzahlung, gebrauchte Fahrräder, stets vorrätig, direlt Fabrik Dieffenbachstraße dreiunddreißig. Pferden. Flasche 40 und 75 Pfennig Halbrenner spottbillig Lange: bei August Tisler, Reinickendorfer Straße 45 L. Rizelmann. 25236 straße 23c, 1 Treppe, Berlin. Fahrrad dringend verkauft Stausch, Schönhauser Affee 177a. 2553b Kanarienroller, preisgekrönt, Heckbauer, Weibchen, Urbanstraße 70. Kanarienvögel, Specialität in Anorre, verkauft W Fritsch, Neue Winterfeldtstraße 9 rechter Seitenfl. III. Kanarienroller, guter Stamm, Heckhähne, Buchtweibchen billig Si 25276 meonftraße 5, Stulide. Kanarienhähne und Weibchen vertauft Seifert, Waßmannstraße 4/5 3 Treppen. 25246 Kanarienhähne, Buchtweibchen straße 41 IV. rechts. Kanarienroller, Stamm, 6-20 Mart." straße 21. か + 39* 25156 Mamfells auf glatte Baletots vers langt Wolter, Alte Jakobstraße 132. Mamfells auf Jadetts von 1,25 bis 1,60 verlangt Schmidt, Raumers 25306 Straße 22. Mamsells, beffere Jacketts in und außerm Hause, Fruchtstraße 52 II.[* Mamsells auf beffere Jacketts außerm Hause verlangt D. Friz, Bussitenstraße 34. 2551b Panserinnen oder Mädchen von 17 bis 18 Jahren, welche das Pausen erlernen wollen, bei gutem Lohn verlangt Mechanische Stickerei u. Damens tonfettion August Sauer, Stralsunder 25336 ftraße 53. Jacketts und Nodarbeiterin, Witt wer, Alexandrinenstraße 117a III. Arbeiterinnen, Knaben Anzüge, 7-12, verlangt Warschauerstraße 65 Stepperin auf Capes verlangt Syländer, Graunstraße 16. (+ 72* Im Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Bf. pro Zeile born III. [ 25396 Schlafstelle vermietet Saß, Naunyn straße 36, vorn III. [ 25386 Schlafstelle zu vermieten bet Brandt, Niederwallstraße 13.[ 25456 Tüchtige und zuverlässige, speciell in Schlaftelle mit Stoft Woche 10. Anfertigung von Gasmessern erfahrene Privatmittagstisch 50. Große, Man: teuffelstraße 92, born III. [+18 Billige separate Schlafstelle für Herrn Naunynstraße 90, porn IV Witwe Binfe. Klempner [ 25586 erhalten dauernde Stellung bei hohem 7930* Hauptwerkstatt Genoffe findet gut möblierte Schlaf Verdienst Zeugen gesucht! Personen, welche stelle. Wendenburg, ReichenbergerStraße 154, Quergebäude, parterre.[+18 Köln- Ehrenfeld, Lichtstraße 43. Schlafftelle Georgenfirchstraße 62. 25606 Seitenflügel parterre. am 13. Dezember gesehen haben, wie mich eine Frau im Hausflur Rigaer straße 126 angriff, bitte ich, ihre Adreffe abzugeben bei Schütz, Rigaer: ftraße 126, born IV. 25426 Herren, die einem alten Arbeiter: Gesangverein beitreten wollen, können fich melden Grünstraße 21. lebungs: Tenöre be stunde Montagabend. 25526 vorzugt. Saal mit Achtung, Vereine! Bühne ersten Osterfeiertag fret, Neue Königstraße 7. 147/12 " Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Stellenangebote. 25476 Parteigenoffe, Schloffer, 40 Jahre, gewissenhaft, sucht auf ärztlichen Rat Wer Stoff hat fertige Anzüge nach leichte Beschäftigung, gute Zeugnisse. Maß für 18-20 Mtart. Tadelloser Gefällige Offerten B. 3 Expedition Siz, haltbare Futtersachen. Franfe, des Vorwärts". Aderstraße 143 III, Ede Invaliden straße. [ 2562b Platin, Zähne, Wertsachen allerhöchste Preise Berlins Rosenthaler ftraße 20/21, Quergebäude I.[ 90/20 Buchhalter, jüngerer, für täglich Rechtsbureau, Manteuffelstr. 38 einige Stunden von kleiner Maschinen: Nähmaschinen, Singer, Adler, Kundschaft zum 1. April billig zu verkauft. Charlottenburg, Weimarer selagen, Eingaben, Unfallsachen, Berries Blatts erbeten.[ 35046 Expedition 25366 träge, Raterteilung sachgemäß billigst. Gutgehendes Obst, Gemüse, 1,00. Diele's Nähmaschinengeschäft, Materialwaren- Geschäft wegen andrer preisgekrönter Photographie. Zwölf Visit, ein Brunnenstraße 119. Sedbauer, Kabinett 8 Mart 80, ohne Preis: Unternehmung billig zu verkaufen. Nähmaschinen: Adler, Afrana, Näheres A. Pirch, Charlottenburg, Gesangspind verkauft Göbel, Barnim: erhöhung für Kinder. Schönhauser [+ 57* 492* Allee 146. Ernst Hering. Ringschiff, Bobbin, Wasch- und Wring: Wilmersdorferstraße 32. 25356 Vereinszimmer mit Klavier fret maschinen auf Teilzahlung, Koschwitz Grünframgeschäft, billige Miete, Montag bis Sonnabend. 30-40 Per Wrangelstraße 118. verkauft Schliemannstraße 22. 2544b Charlottenburg, Goethe: Bobbin, Ringschiffchen, die berühmten verkaufen Naunynstraße 53. Dürkopp, ohne Anzahlung, Woche 4550* 465* Lieferwagen, alle Sorten Räber Vermischte Anzeigen.traße 33. straße 3a, II. 2532b Grundierer auf Goldleisten, tüch 2519b* tiger, dauernde Arbeit. Wertmeister, Schmidstraße 8a. (+17 Deutscher Goldschmiede Arbeitsnachweis. Einige geübte, nicht zu junge Hammerarbeiter und Monteure für fofort in Berlin gesucht. Lehrlinge für Gold- und Silbers arbeit werden gesucht. 111/14 Achtung Theaterarbeiter! = Der Streit im Friedrich Wilhelms städtischen Theater besteht meiter. Dasselbe ist somit nach wie vor ges sperrt. 287/ 10* Der Vorstand des Verbands des technischen Bühnenpersonals. Achtung! Stuccateure! Bei den Firmen Jäckel, HerrtBarbier, Friseur- und Perrückenmacher- Lehrling verlangt Aug. Baate, wich, Hänska baben jämtliche Sollegen auf Grund des Angebots, Waldemarstraße 22. Accord zu arbeiten, die Arbeit nieders Stuccateur. Lehrling verlangt gelegt. Buzug ist fireng fernzuhalten. (+ 132* Laube, Adlershof, Hoffmannstraße 3. 173/4 Die Lohnkommiffion. Reparateur auf Special Nähbesonders Knopfloch " Achtung! 25596 Parkettbodenleger! Bauhandwerker! Nähmaschinen, Adler, Afrana, Schnellnäher, Ringschiff, sowie Wasch Ballisadenstraße 101. Gefang- Verein wünschtMitglieder. und Wringmaschinen auf Teilzahlung Möbel auf Teilzahlung Prinzen Uebungsstunde Mittwochabend 9 bis 22836 Strieg, Staligerstraße 136. Français Leçons 0,75. Professeur 11 Uhr Wilhelmshavenerstraße 44 bei maschinen, straße 62. 52/ 12* Nähmaschinen aller Systeme ver Parisien Pommeret, Breitestr. 19. Kanarienhähne, Zucht weibchen, Matzte, eventuell sich an fleinen Verein maschinen, fucht Singer Co., Kronenfauft Gustav Schmidt, Alexandrinen+83 ffraße 11. verkauft Teichler, Drontheimers Patentanwalt Dammann, Oras anzuschließen. straße 7, Hof 2 Treppen. 1438* +91 nienstraße 57, Morigplatz. Erfindern Rechtsbureau. Klagen, Eingaben, Tischlerlehrling verlangt G. HoffNähmaschinen, am besten direkt Raterteilung, sowie fämtliche Rechts mann, Golzstr. 9. + 106* im Geschäft, ohne Anzahlung, wöchent weibchen, große Auswahl junger ge Harzer Kanarienhähne, eble Bucht- tostenfreier Rat abends bis neun Die Sperre über die Firma Bivisektion! Wer sich über diese fachen. Kliewe, Turmstraße 83 III.[+83 Fabrikation von Wagenschmiere. lich 1,-, fünfjährige Garantie, Singer: lehriger sprechender Papageien, Kom ruchloseste Grausamfeit unsrer Beit Krawatten Görliker Holzbearbeitungsfabrik werden angefertigt Ein Mann, der zur Vollkommenheit ringschiff, Bobbin, Adler, Schnellmandantenstraße 52, Vogelwirt.[ 52/16 unterrichten will, verlange die Flugs Göbenstraße 2, II. rechts[ 52/ 19* Wagenschmiere aus Harzöl fabrizieren zwischen Meister Claasen ist bis näher. Schnellste Lieferung auch durch Poftfarte. Frize, Turmstraße 39; Singer Nähmaschine, wie neu, blätter des Weltbunds gegen Vivi Unfallsachen, Klagen, Eingaben, tann, findet gute Stelle in Dänemart. jest nicht aufgehoben und II. Geschäft Bernauerstr. 49.[ 484K* 15 Mart, Mezerstraße 10, parterre. fettion, welche unentgeltlich versendet Reklamationen. Bugger, Stegliger: Offerten sub agenschmiere" an gilt biefelbe so lange als gesperrt, 2203b* Aug. J. Wolff u. Co., Ann.- Bureau, bis dieselbe an dieser Stelle als aufs gehoben erklärt wird. Teppiche Herren Fahrrad, Damen- Fahr werden vom Tierschußverein Berlin, straße 65. init Farbenfehlern, Vereinszimmer zu Versamm Fabrikniederlage Große Frankfurter. rad, ersttiassige deutsche Räder ver: Königgrägerstraße 108. Um gütigen firaße 9, parterre. 23466 fauft für Spottpreis Schuhmann, Abdruck wird gebeten. Arbeitervereine, welche in ihren Versammlungen Vor: lungen, auch als Zahlstelle, ist Merse 52/17 Waldemarstraße 27, I. Gaskocher! Sparsysteme! 1,50, Zweiträge wünschen über Vivisektion, burgerstraße 2. Malid. lochkocher 6,-, Dreilochkocher 10,- Kommode, Kleiderfpind, Wäsche: wollen fich um Referenten an die[ 9256 Gasplätteisen, Schneiderbügel- Appa- spind, Trumeau, Spiegelspind, Spiegel, felbe Adresse wenden. rate billig! Gasbratöfen 12, Bettstellen, Matragen, Tisch, Stühle, Maskenkostüme verleiht, verkauft Wohlauer, Wallnertheaterstraße 32. Regulator, Bilder, Betten, Fahrrad, + 56* Papageien, Kanarienhähne, Bucht: Sücheneinrichtung sofort spottbillig ver: fpottbillig Megerstraße 31. weibchen, Waldvögel, Vogelbauer, fäuflich, Waldemarstraße 27, vorn I Maskengarderobe, Herren und Große Auswahl komischer Heckutensilien, Vogelfutter, Fischfutter Fahrräder, verfallene, riesige Aus Damen. Möbliertes Balfonzimmer billig ( Daphnien). Dähn, Brunnenstraße 101, wahl, Leihhaus, Neue Schönhauser: Anzüge billig Räder, RheinsbergerBahnhof Gesundbrunnen.[+ 92* ftraße 11. 90/19 ftraße 62. + 72* Schulze, Petersburgerstraße 38, 3 Tr. Verantwortlicher Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Vermietungen. Zimmer. +106 Kopenhagen. Edelstein- Graveurlehrling verlangt Mar Becow, Roßstraße 26.[ 25486 Geübten Galanterie- Arbeiter für Tapisserie Artikel verlangt Arnoldt, Schlesischestraße 32. 491 77/ 3* Die Werkstatt- Kontrollkommission. Achtung! Drechsler! In der Möbeldrechslerei von H. Schmidt, Blumenstr. 30, Farbigmacher auf Gardinen haben sämtliche Drechsler wegen Lohns stangen verlangt Schooff, Staiser Bifferenzen die Arbeit niedergelegt. straße 38. 25316 77/6 Zuzug fernhalten. Bügler, Knabenanzüge, verlangt Machnow, Wienerstraße 16 II.[ 25566 Die Ortsverwaltung. Nr. 35. 18. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 10. Februar 1901. Litterarische Rundschau. 1109 die Bastion? " " fundiert, mit folcher Kunst in das tägliche Leben hinein- als Todesstrafe der Keyzer eingeführt worden. Seitdem begann jener Auflagenaris der Herenverfolgungen entsprach der Theorie. " " Graf von Hoensbroech: Das Papst tum in seiner social- 1 Greifen wir aus dieser end- und trostlosen Galerie des Wahn-| Haaren verborgen haben", sollen die Haare der Hegen am fulturellen wirksamkeit. Leipzig. 1900, bei Breit- finns einige der prägnantesten Vergangenheits- und Gegenwarts- ganzen Körper gefchoren werden" usw. Um den Herenhammer", topf u. Härtel. 683 Seiten. bilder auf gut Glück heraus! Da ist vor allem der berühmte Heren- ihn ergänzend und ausspinnend, gruppiert sich eine ganze dieses Hoensbroech ist ein Abtrünniger der katholischen Kirche. Jm hammer" der päpstlichen Inquifitoren und Dominikanermönche Jakob Hauptverts würdige Litteratur, die im Namen des fatholischen Jesuitenorden ausgebildet, erklärte er vor mehreren Jahren seinen Sprenger und Heinrich Justitoris, ein Buch, dessen Juhalt Hoensbroech Glaubens die blinde Verfolgungswnt fchürt, und für welche die Austritt. Diefer Umstand, daß er den Feind, den er feither un- in gerechter Würdigung seiner Bedeutung mit größter Aus- Kirche die volle Verantwortlichkeit trägt. Die berüchtigten Dis aufhörlich angreift, so genan fennen gelernt, daß er sozusagen im führlichkeit wiedergiebt. An der Spize des Buchs prangt die quifitionen" des Jesuiten Delro über Zauberei ein Quartband Lager, ja mittten in der mönchischen Kerntruppe des Feindes auf- päpstliche Heren bulle Junocenz VIII. vom Jahre 1484; von über 1200 Seiten, mit dem Imprimatur des Jesuitengeivachsen und geistig einegerciert worden ist, giebt seinen polemischen und nicht umsonst. Alle Scheußlichkeiten dieser Schrift finden Deckung ordens versehen proklamieren es ausdrücklich:" Die Kirche, Schriften ein besonderes Interesse. Im Grund freilich sind die und Schutz durch die Bulle. Jeder Versuch, die Verantwortlichkeit welche die Säule der Wahrheit ist, und der römische Papst, der die Atten in dem Prozeß gegen den großen Angeklagten ja schon längst für die Herenverfolgungen vom Papsthum und der Kirche etiva Zunge und der Mund der Kirche iſt. erklären sich für die ThatAlso geschlossen, in vielen hundert Büchern auf die unwissenden Boltsschichten abzuwälzen, ist vergeblich. Und fächlichkeit der von den Heren begangenen Verbrechen.... und Broschüren angehäuft und gefichtet, was aber alles, die Bulle vom Jahre 1484 verkündet auch wieder nur, was längst entweder irrt( hierin) die Kirche oder ihre Gegner. Wer aber beivie man weiß, nicht hindert, daß dieser Angeklagte zur allgemein anerkannten Tradition in der Kirche geworden war. Haupten wollte, die Kirche irre in einer zum Glauben gehörigen mit vollster Seelenruhe weiterlebt, ja seine Macht noch immer mehr m 13. Jahrhundert bereits, feit Papst Junocenz IV., war die Folter Sache, der sei verflucht!" Das Buch ist 1599 erschienen und erweitert und verstärkt. So trefflich ist die Organisation zur Erpressung von Geständnissen angeordnet und die Verbrennung erlebte bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts( 1) hinein zwanzig gesponnen, daß die Geschosse der Kritik von diesem Wunderbau immer entsegliche Kreislauf von Ursache und Wirkung; durch die Folter wieder machtlos abprallten. Stein Gebiet, auf dem das ewig zwang man die Angeklagte, das durch die Fragen des Richters ihr Ueber das furchtbare Stefieltreiben gegen die Unglücklichen in den Gestrige", die dumpfe Macht der Tradition und Gewobnbeit gegen fuggerierte Herenwahnsystem anzuerkennen, und die so expreßten Hauptländern der Christenheit findet man bei Hoensbroech eine alle Vernunft sich so zäh behauptet! Der Kampf wir auf die Geständnisse verwertete man hinwiederum in Wort und Schrift zur reiche Sammlung charakteristischer Angaben. Die Zahl derer, die Dauer langweilig; man zuckt die Achseln und bekümmert sia) möglichst Bekräftigung und Verteidigung des Systems und zur Rechtfertigung insgesamt dem katholisch- christlichen Herenwahn zum Opfer gefallen wenig um jene Welt, die fremd und wunderlich in dieses Zeitalter neuer Verfolgungen." Der„ Herenhammer" der beiden päpstlichen find, läßt sich selbstverständlich auch nicht mit annähernder Genauig der Maschinen, der Aufklärung und des proletarischen Emancipations Inquifitoren, der unmittelbar im Anschluß an die Bulle vom Jahre feit mehr feststellen. Aber sie muß, nach allen Ueberlieferungen der tampfs hineinragt. Schließlich werden, so tröstet man sich, die 1484 erschien und noch vor Beginn des neuen Jahrhunderts neun( 1) Beitgenossen, gewaltig gewesen sein. Der Domherr und ficilianische inneren Widersprüche auch diesen Fremdkörper im Leben der Auflagen erlebte, ist nur der zum System verarbeitete Ausdruck einer Inquisitor Baramo rühmt z. B. in seiner hochangesehenen„ Geschichte modernen Völker langsam zersezen! Oder gar, man hält Jahrhunderte alten kirchlichen Praxis, ein Ausdruck, der Methode in der Inquisition"( 1597), daß diese heilige Institution innerhalb der die Festigkeit der Organisation für wesenlosen Schein und den Wahnsinn bringt. Die Teufel, dies ist eine der charakteristischen letzten anderthalb Jahrhunderte wenigstens 30 000 egen in meint, aus der Ohnmacht der protestantischen Kirche im Geistes- Grudlehren, suchen mit Vorliebe die Menschen durch Unzucht Spanien, Italien und Deutschland auf den Scheiter Leben der Gegenwart auf eine nur nach außen hin verdeckte innere zu verderben und nehmen zu diesem Zweck für den geschlecht- haufen geschickt, und so die Welt vor großem Schaden bewahrt habe. Ohnmacht auch des Katholicismus schließen zu können. lichen Verkehr mit einem Manne Weibsgestalt, für den Verkehr mit Fast bis zur Schwelle des 19. Jahrhunderts hin hat dieser WahnEs ist gut, hin und wieder an diese Gewalt, die man so gerne einem Weibe Mannsgestalt an. Der Saß, daß die Teufel als sinn, langfam verebbend, sich mit Blut gesättigt. Noch im vergessen möchte, nachdrücklich gemahut zu werden. Nun, Hoens- succubi( Drunterlieger) und incubi( Drauflieger) Menschen erzeugen Jahre 1775 wurde eine Here verbrannt. Daß der Protestantis broechs Buch:" Das Bapsttum in seiner social- fulturellen Wirksam fönnen, ist, nach der Versicherung der Autoren, so katholisch, daß mus, soweit seine Gewalt ging, ganz ebenso gegen die" Hererei" feit", welches in fürzester Zeit bereits die zweite Auflage erlebt hat, feine Leugnung den Aussprüchen der Heiligen, der Ueberlieferung und gewütet hat wie die katholische Stirche ein Einwand, der von den ist eine solche Mahnung. Und zwar eine recht unangenehme; wie der heiligen Schrift widerstreitet". Daß die Frauen mehr als die Verteidigern derselben mit Vorliebe ausgespielt wird- ist gewiß; schon daraus erhellt, daß in Destreich der Ultramontanismus' vom Männer sich der Schwarzkunst und dem Verkehr mit den Teufeln aber das belastet nur das Protestantentum, ohne darum den Landesgericht in Wien das Verbot des Buchs in der ganzen ergeben, daß also der Kampf der guten Sache hauptsächlich gegen Katholizismus, der lange vor der Reformation bereits den Monarchie erwirkte. die Heren geführt werden muß, wird, echt mönchisch, aus der ganz blutigsten Streuzzug gegen Hezerei organisiert hatte, zu entlasten. besonderen Bosheit und Lüftertheit des weiblichen Geschlechts erklärt. Angriff und Berteidigung auf diesem Gebiete erinnern lebhaft an Der Fehler dieses Geschlechts habe sich schon gezeigt bei der die schöne Fabel von dem Rabbi und Mönch, die alle beide Schaffung des ersten Weibes, das„ aus einer frummen Rippe( 1) stanten. gebildet wurde. Da sie also in ihrem tierischen Sinn unvollkommen Die Heren wurden als„ Kezer" behandelt; die Schmach der ist, so enttäuscht sie immer Was ist denn auch das Weib andres Hegenverfolgung wuchs aus der Schmach der K e perverfolgung als eine Vernichtung der Freundschaft, eine unentfliehbare Strafe, hervor und erhielt von dieser das Rüstzeug geliefert. Der chriftlichein notwendiges Uebel, eine natürliche Versuchung... ein Natur fatholischen Kirche war die Erfindung der Glaubensgerichte", die jede verbrechen mit schöner Farbe bestrichen"! Des weiteren werden dann Abweichung von den anerkannten Glaubensfagungen und damit jede die wißbegierigen Leser über die näheren Vorgänge beim Verkehr freiere Gedankenregung durch Fener und Schwert ausrotten sollten, der Heren und Teufel mit wahrhaft medizinischer Gründlichkeit in der menschlichen Geschichte vorbehalten geblieben! Die Bischöfe unterrichtet, unter ausdrücklicher Versicherung, daß alles, was follen so bestimmte bereits die große Synode von Toulouse vom wir berichten erwiesen ist, entweder durch Augen Jahre 1229 in allen Pfarreien einen Priester und mehrere Laien und Ohrenzeugen oder durch glaubwürdige Na cheidlich verpflichten, nach Stetzern zu forschen und sie dem Bischof an richten". zuzeigen. Die weltlichen Herren sollen die Wohnstätten der Keger Die Gegentritit der historisch politischen Blätter", des wissen schaftlichen Hauptorgans des deutschen Katholicismus, hat irgend etwas Wesentliches gegen den dokumentarischen Nachweis nicht vor zubringen vermocht, sondern verzettelt sich, höchst bezeichnend, in allerhand fleine Nebensächlichkeiten. Alle Berufungen auf das, was die katholische Kirche in der mittelalterlichen Entwicklung für geistige und materielle Kultur wirklich geleistet hat, können das erdrückende Schuldenkonto, das sich hier aufrollt, in feiner Weise abmildern. Am allerwenigsten dann, wenn man die Erscheinungen mit moralisch- christlichem Maßstabe messen wollte. = # Ein pädagogisches Preußen- Jubiläum. Landschul- Reglements fast gu Die " Neben die Der Der vorliegende erste Band behandelt: Inquisition, Aberglaube, Teufelsspuck und Herenwahn, ein zweiter Band soll den Einfluß des Papfitums auf die Sittlichkeit im allgemeinen, speciell auf Familie, Ehe und Silaserei, ferner feinen Einfluß auf Wissenschaft, Kunst und Dekonomie darstellen. Wenn der Autor von seinem Buch fagt, es erbringe den geschichtlichen Nachweis der Ungöttlichkeit des Bapsttums" und daran hochfliegende Hoffnungen knüpft, so täuscht er fich natürlich gröblich über die Tragweite seines Wertes. Der interessierte Glaube hat noch immer seine Ausflüchte gefunden. Und außerhalb der Grenzpfähle katholischer und protestantischer Theologie ist die, ungöttlich keit" dieser wie aller andren kirchlichen Institutionen eine Selbstverständlichkeit, zu deren Erhärtung es wahrlich keines besondren gelehrten Apparats mehr bedarf. Aber auch davon abgeschen Sie Materialien, welche Hoensbroech in seinem Buche zusammen trägt, bestätigen und illustrieren im Detail doch nur das, was man Ebenso gründlich wird die Frage erörtert, wannt und inwiefern zerstören. Wer in seinem Gebiete Steger beläßt, verliert es. Usw." immer wußte, oder wenigstens, wenn man sich die Mühe des Nach- die Impotenz im ehelichen Verkehr eine durch Herenzauber angeſtiftete Aber die Praxis der Kezerrichterei und Verfolgung war Tefens machte, wissen konnte. Wesentlich neue Aufschlüsse wird man sei, wie die Heren den Tieren schaden, wie sie Gewitter und Hagel bereits lange vor diefen forniellen Beschlusse ausgebildet in dieser, nicht besonders methodisch zusammengestellten Materialien erregen, wie und warum sie endlich gerade die neugebornen Kinder und hatte in dem furchtbaren Vernichtungskriege des Papstes und Citaten Sammlung vergebens fuchen. Aber der Ausbreitung töten. Letzteres hat einen ganz besonders satanischen Grund. Der Innocenz 1II. fchon blutigste Orgien Refeiert. des Wissens und der gelegentlichen Bekämpfung der katholischen Teufel weiß nämlich, daß das Reich Gottes erst dann anbricht, wenn bischöfliche tritt dann später die mönchische Inquisition, vor allem die Geschichtslegenden tann diese Sammlung, die ihre Anklagen, überall eine gewisse Anzahl Seelen in den Himmel eingegangen ist. Daher des Dominikanerordens, die einen immer steigenden Einfluß gewann. mit dokumentarischen Nachweisen belegt, dennoch viel gute ist er als weitschauender Politiker bestrebt, der Bevölkerungs- Zu Beginn des 14. Jahrhunderts ist die Institution bereits vollDienste leisten. zunahme der himmlischen Gefilde nach Kräften entgegen zu fomnien ausgebildet und gefestigt. unter Oberhoheit des arbeiten, was am einfachsten durch Tötung der Neugebornen, Bapstes von den Inquisitionsgerichten gefällten Urteile waren bevor diese die heilige Taufe empfangen haben, bewerkstelligt wird, jeder Nachprüfung durch die staatlichen Gerichtshöfe entzogen. da ja die Ungetauften bekanntlich nicht in den Himmel fommen. Staat hatte sie blindlings" und mit geschlossenen Augen" zu voll Der Schlußteil, der scheußlichste des ganzen Buchs, handelt von streden, wozu er sich um so willfähriger gezeigt haben wird, als der richterlichen, durch die gräßliche Inquisition auszuübenden Thätig- ihm die tonfiscierten Güter der Ketzer zufielen. Höchst charakte teit gegen die Heren und Kezer. Die allgemeinen Benefizien, die ristisch ist dabei das heuchlerische Gebahren der Kirche. Die geist der Angeklagte, um sich verteidigen zu können, sonst im Prozeß genießt, lichen Inquisitionsgerichte übergaben nämlich den als schuldig find den Heren gegenüber möglichst einzuschränken, dafür aber alle Befundenen dem weltlichen Strafrichter regelmäßig mit der„ innigen Mittel der Tortur mit um so größerem Nachdrud anzuwenden. Da Bitte um Schonung". Diese Bitte aber ist nur, um das äußere die Heren ihre Zaubermittel und Teufelsmale oft an den ge- Deforum zu wahren, eingeführt, weil nämlich die" tirchlichen Kanones" heimsten Stellen, die man nicht neunen soll, unter den wegen Blutvergießens durch Mitglieder der Kirche Irregularität" rücksichtigen will, so schrumpft die Bedeutung des General- Daß bei solchen Anschauungen teine schulreformerischen Thaten einem Nichts zusammen, zu erwarten waren, leuchtet ein. Am 10. Februar 1801 erstattete denn selten ist ein Gesetz in feinen wichtigsten Para- Minister v. Massow dem König seinen Bericht über den Entwurf Am 10. Februar 1801 überreichte der Chef des Ober- Schul- graphen fläglicher ausgeführt worden, als dieses preußische Schul- eines allgemeinen Schulverbesserungs- Plans, der follegiums, Minister von Massow, dem Könige Friedrich gefeß."**) Friedrich selbst übrigens führt die liberalen Bewunderer als erster seiner Art die lange Reihe nicht ausgeführter Wilhelm III. ein Schriftstück, die Grundlinien zu einer gesetz- seiner schulpolitischen Thaten, die nicht um einen Dent anders unterrichtsgefegentwürfe in Preußen eröffnet. Das Jahr 1801 ist lichen und einheitlichen Regelung des Schul- waren, als wie sie sein absolutistisch regierter Ständestaat heischte, mithin der Ausgangspunkt der gefeßlichen Regelung wesens in Preußen betreffend. Der König ließ infolgedessen ad absurdum, wenn er sich nach seiner eignen Aeußerung damit be- des preußischen Schulwesens, die bis heute immer Erhebungen anstellen: da kamen die Jahre 1806 und 1807, und der gnügt, daß die Schuhlmeister aufm Lande, die religion und die noch nicht zum gedeihlichen Abschluß gekommen ist."( Clausnizer, Entwurf wanderte zu den Akten!"*) moral, ben jungen Leuten Ternen"; und darum müssen die Schuhl- S. 43.) Das war der erste, mißlungene Versuch, für den Schulstaat" meister sich Mühe geben, daß die Leute attachement zur religion Der Plan strebte nach Clausnitzer air: 1. Abänderungen der in Preußen ein Schulgeset, ein Unterrichtsgefeß zu schaffen. behalten, und sie soweit bringen, daß sie nicht Stehlen und nicht den äußeren Verhältnissen liegenden Mängel, soweit sie in mangeln Seitdem sind noch viele andre Versuche gemacht worden, aber ob- morden." Man versteht, daß er bei derart hochgeschraubten päda- den Fonds ihren Grund haben; 2. Einrichtung angemessener Schulwohl am 10. Februar dieses Jahrs gerade ein Jahrhundert seit gogischen Idealen seine ausgedienten Invaliden für fast noch zu lokale und Heizungsverbefferung; 3. Einrichtung von Schulvisitationen jenem ersten Male verflossen ist, so befindet sich die preußische Schule gut für den Schulmeisterstand" hielt. und Aussetzung der Kosten dazu; 4. Rücksichtnahme auf den noch immer ohne den festen Rückhalt einheitlicher gefeglicher Regelung. Ueber das Zwischenspiel des zweiten Friedrich Wilhelm Brovinzialfonds; 5. Beseitigung mangelhaft befundener Lehrbücher. Es ist in der That eine jener durch den häufigen Gebrauch wohl und seines berüchtigten Ministers, des bigotten, reaktionären Wöllner, Jeder einzelne dieser fünf Punkte war natürlich nur durch allgemeiner und landläufiger, aber nicht wahrer gewordenen geschicht- tönnte man ohne weiteres hinweggehen, wenn nicht die gronie der Bereitstellung entsprechender Mittel durchzuführen, und diese fatale lichen Lügen, daß Preußen ein Land der Schulen sei, oder Weltgeschichte gewollt hätte, daß gerade in diese Zeit die Fertig- Notwendigkeit sorgte denn auch dafür, daß jahrelang der Verwirk fich auch nur hervorragende Verdienste um die Entstehung und Fort- stellung des Allgemeinen Landrechts" fiele, das fitr die lichung des Schulplans nicht nähergetreten wurde. Als nach fünf entwicklung der Boltsschule erworben habe. Der erste Preußen Schule in gewisser Beziehung einen Fortschritt bedeutete, Jahren bei Jena der vermorschte preußische Staat zusammenstürzte, fönig Friedrich I. behandelte die Volksschule völlig als quantité soweit dieser nicht auch noch durch die letzten Redaktions- wurde Mafiows Unterrichts- Gefeßentwurf in seiner teuschen Ün négligeable. Friedrich Wilhelm I., der Soldaten verfuche Wöllners in Frage gestellt wurde: Wöllner verstand es berührtheit mit unter den Trümmern begraben. tönig, kümmerte sich zwar durch eine Unzahl seiner sich leider, in dem Allgemeinen Landrecht" die Dienerstellung der Schule In den mun folgenden sentimentalen Jahren der sogenannten weniger durch Richtigkeit als durch dittatorische Grobheit aus gegenüber der Stirche aufs neue festzulegen. Wiedergeburt" gedachte man auch der Volksschule; und es soll nicht zeichnenden Reftripte um die Volsschule; doch kam sie für ihn Inzwischen war von Frankreich aus über die Schweiz der große bestritten werden, daß es einer Anzahl von Männern, fo Wilhelm ausschließlich als Dienerin der Kirche, und zwar noch dazu seiner neue pädagogische Strom in Deutschland eingebrochen, der durch v. Humboldt. Süvern und Nicolovius Ernst war mit ihrem Streben, einseitig pietistischen Richtung in Betracht. Die Höhe seiner schul- die Namen Rousseau und Pestalozzi gekennzeichnet wird. Auf welche besonders Süvern, der junge Pädagogen zu Pestalozzi schickte, damit politischen Einsicht charatterisiert zur Genüge der Baffus 10 feiner tiefgehenden wirtschaftlichen Ursachen diese pädagogische Revolution fie feinen Geist auf Breußen übertragen möchten. Aber so heilig das Schulwesen regelnden Principia regulativa:" Ist der Schul- zurückzuführen ist, fann in diesem Zusammenhange nicht erörtert diese Männer ihre Aufgabe erfassen mochten, so wenig, ernst war es meister ein Handwerker, kann er sich schon ernähren; ist er keiner. werden. Jedenfalls fehlten die ökonomischen Vorbedingungen für den ausschlaggebenden Personen, in erster Linie dem König wird ihm erlaubt, in der Ernte 6 Wochen auf Tagelohn zu gehen." eine pestalozzische Schule damals in Preußen vor dem Debacle bei Friedrich Wilhelm III. Nach den sogenannten Befreiungsfriegen, die deutschen wieder Fürsten Sein aufgeklärter" Sohn und Nachfolger, der große" Jena noch durchaus, weshalb die pädagogischen Allüren des Königs als erleichtert aufatmen war auch Friedrich U., foll aber nach dem fast einstimmigen Urteil der auch nicht viel mehr wie eine unverstandene Spielerei mit einer fonnten, ihr bisheriger scheinbarer Reformeifer liberalen Schulhistoriker ein enormer Volksschulfreund gewesen sein. neuen Mode bedeuten. Bezeichnend ist hierfür eine Cirkular- verflogen. Zwar fetzte der König noch auf Drängen Süverns eine Und wer es nicht glauben will, dem hält man triumphierend verordnung des Königs Friedrich Wilhelm III. vom Kommission behufs Ausarbeitung eines Gesezentivurfs über das Friedrichs dicleibiges, weitschweifiges General- Landschul- Reglement" 81. August 1799, in der es u. a. heißt: Die Zeit, welche man Schulwesen ein, der auch am 27. Juni 1819 vorgelegt wurde. unter die Nase. Aber wer sich nur einmal die Mühe giebt, diese darin( in den Volksschulen. D. V.) auf den oberflächlichen Unterricht Aber der wetterwendische Altenstein, der inzwischen Minister der allerdings feineswegs furzweilige und ergözliche Schartete durch in Wissenschaften verwendet, von welchen der gemeine Mann Stultusangelegenheiten geworden war und den Umschwung der Gezuarbeiten, der erkennt sofort, daß das ganze angeblich liberale, in seiner Sphäre feinen Gebrauch machen kann, ist größten sinnung in den maßgebenden Kreisen im Sinne zunehmenden Rückaber bon dem Bietisten( 1) Hecker bearbeitete General teils verloren. Er vergißt das Gehörte sehr bald und was noch in schritts mit feiner Rafe gerochen hatte, wußte die Entscheidung über Landschul Reglement in der Hauptsache nicht mehr und feinem Gedächtnisse bleibt, find unvollständige Begriffe, aus welchen den Entwurf in einer Weise zu verzögern, daß er endlich im Jahre nicht weniger wie eine Zusammenstellung aller seitherigen solche Schlüsse und solche Neigungen entstehen, deren Befriedigung 1826 von der allmählich schrankenlos zur Herrschaft gelangten schulpolitischen Erlasse Friedrichs und der seines pietisti- fein Stand ihm nicht verstattet und welche ihn nur miß Reaktion verschlungen wurde. schen Vaters ist; vergebens sucht man dagegen nach neuen, vergnügt und unglücklich machen." Das war derselbe Grundsat Der Nachfolger Altensteins, Minister Eichhorn, war völlig der großen und aufgeklärten" Gesichtspunkten. Und wenn man gar den des preußischen Ständestaats, den schon Friedrich II. in seinem Rot- starre Reaktionär, wie ihn das vormärzliche Preußen brauchte. Er Erfolg, der doch bei allen Dingen mit in Betracht zu ziehen ist, be- mätsch ausgesprochen hatte: Es sei für die Kinder auf dem platten trug deshalb auch nicht mehr verschämt dem mittelalterlichen ZeitLande genung, wenn sie ein bisgen lesen und schreiben lernen, geift Rechnung, sondern er reformierte" ganz offen, ja sogar mit wißen sie aber zu viel, fo laufen sie in die Städte und wollen brüster Provokation nach rückwärts. Sein Programm lautete Secretairs und so was werden".m dahin, nach Sträften eine Besserung der Schäden, welche öffentlichen Schulwesen durch die Beflissenheit, Bhantom allgemeiner Humanitätsbildung Berwirklichung zu verhelfen, in der Stille mit eingetreten und ziem " *) 2. Clausnißer, Geschichte des preußischen Unterrichtsgefeges. Mit besonderer Berücksichtigung der Volksschule. 3. Aufl. Berlin 1892, S. VII. Wir folgen der übersichtlichen und lebendigen Darstellung Clausnigers in den Thatsachen auch im weiteren Fort gang. **) Konrad Fischer, Geschichte des deutschen Volksschullehrer Standes. 2. Aufl. Hannover- Berlin. I. Bd., G. 304. im einent zur aussprechen. In Wahrheit verlangte die Kirche das Blut der Vers " Diese Jufernale tannten Leichtgezett " din najboljp mad mi albis Die Reciptenden, in die Freimaurerei, erzählt Tagil, werden banken, daß dies ein richtiger Stoff fei, um aus der be urteilten und die weltlichen Richter waren bloße Vollstrecker, die sich verschleiert in die Infernale Stammer geführt. und unergründlichen unter Strafe höchster kirchlicher Ungnade und Erkommunikation nicht Kammer ist das Simmbild des Orts der Verdammung Es ist Dummheit der Geld zu schlagen. Ich hätten einfallen lassen dürfen, jene Formel ernst zu nehmen und ein kleiner Saal, welcher mur durch das Licht der Transparente verständigte mich also mit Leo Tagil und einigen Freunden, worauf daraufhin das Leben der von dem Inquisitionsgericht als schuldig erhellt wird, mit welchen die Wände buchstäblich bedeckt sind. Diese wir zusammen den Teufel im 19. Jahrhundert" gründeten, welcher Befundenen zu schonen. Das wird in den Schriften der Inquisitoren Transparente stellen die Hölle vor... Die Darstellung ist den bekannten Erfolg hatte.. Manchmal, wenn ich eine ungelegentlich auch mit dürren Worten ausgesprochen. Es ist bezeichnend, nichts andres, als eine Verherrlichung Lucifers, feiner glaubliche Geschichte aufs Tapet brachte, wie z. B.... die Geschichte daß die neuere katholische Apologetit, von der Hoensbroech eine Gefährten in der Rebellion und der Seelen, welche sich von Gott des Teufels, der, um einen Freimaurer zu heiraten, sich in eine in der Bebe Reihe interessanter Proben mitteilt, auch diese heuchlerische abwenden Die Areopage und Kapitel der Freimaurerei junge Dame verwandelte und ant Abend als Krokodil Zweideutigkeit zu Gunsten der Kirche, bon der ge- stehen unter dem Einfluß des Geistes des Bösen, Lucifers und Eblis, Klavier spielte, sagten mir meine Mitarbeiter, denen vor Lachen die schrieben steht, sie dürfte nicht nach Blut", auszumünzen des angeblichen Lichtengels, mit welchem die Ritter Kadosch durch Thränen in den Augen standen: Teuerster, Sie gehen zu weit! Sie versucht hat. Die katholische nimmt es mit jeder welt- ihre Teufelsbeschwörungen und Schwarzkünfte in direkter Gemein verderben den Spaß. Ich antwortete ihnen: Bah! Lassen Sie mich lichen, auch mit der Hohenzollern- preußischen Legendenbildung gut fchaft stehen. Ich weiß wohl, daß manche meiner Leser über eine nur gewähren! Das wird schon gehen. Und es ging in der und gerne auf. Der Raum verbietet leider, aus der Fülle charakte- solche Behauptung ungläubig mit den Achseln zucken werden. Nun, That! Leo Taril oder ein andrer gab mir irgend einen Stoff, ristischer Züge, die über das furchtbare Wesen und Wirken der In- ich muß sagen, daß ich mich selbst lange gegen eine folche Annahme der im Grunde auf Wahrheit beruhen mochte. Ich übernahm es, quisition in dem Buch gesammelt sind, hier auch nur das Hauptsäch gesträubt und darüber gelacht habe. Indes änderte ich nach ein- die Sache nach dem Muster von Jules Verne aufzupugen, Thatlichste näher mitzuteilen. Allein die spanische Inquisition, die übrigens gehenden, aftenmäßigen Studien( 1) meine Anficht; ich tam fächlich war das die denkbar verwegenfte Herausforderung der jene katholische Apologetit vergeblich aus einer katholischen in zur festen Ueberzeugung, daß der höllische menschlichen Dummheit. Sie sehen aber, daß ich nicht unrichtig geeine staatliche Institution umzustempeln versucht, hat im Lauf von Geist bei der geheimnisvollen Leitung der rechnet habe." vier Jahrhunderten nach Hoensbroechs Angaben über 30 000 Menschen Freimaurerei durch die unnahbaren Areopage Lebendig, über 10 000 bildlich verbrannt, über 290 000 Menschen mit der Kadosch bid duit chilipat dal wirklich seine Hand im Spiele andren Strafen, wie lebenslängliche oder jahrelange Einterferung, habe. Die Organisation und Führung der Ge- not a stone song Galeerendienst, Geißelung, Vermögenstonfistation usw. belegt. heimen Sette ist au fatanis, als daß fie fich rein menschlich erklären ließe." leber die Frauenloge" In diesem Satirspiel stedt ein vollgerütteltes Maß poetischer si Stilout maldad der Freimaurer weiß Taril zu berichten, daß dort die Aufnahme Gerechtigkeit. Die Proben abgeschmackten, bis zu völliger Geistes150 to 13 d.abn die Hoensbroech als nach dem Ritus der Möpfe" vor fich gehe. Die Schwestern" verwirrung gehenden Aberglaubens, und Brüder" der Loge erwarten im Mopskostüm die neue Kandidatin, Charakteristika aus neuerer und neuester Beit sonst noch gelegentlich --Daß das Papsttum und die katholische Kirche in der die dann auf Anfrage erklärt, selbst möpfin werden zu wollen. mitteilt, bestätigen das Urteil der Herren Taril und Hads. Und Vergangenheit ein gewaltiges Bollwert sinn und fritiflosen, Dann fragt man sie, ob sie Furcht vor dem Teufel habe, und prüft nicht nur die katholische Presse und Boltslitteratur speist die große verfolgungswütigen Aberglaubens gewefen, fann schließlich in ge- ihre Zunge. Weiter fragt der prüfende Mops die Kandidatin, ob fte Lesermasse mit tollen Wundergeschichten und Teufelsiput; auch die wiffer Hinsicht auch von modernen Katholiken anerkannt werden. Diese bereit sei, den Hintern eines Mopfes nach ihrer Wahl zu füffen", erleuchtete Spizen katholischer Jutelligenz huldigen- zu einem sehr er Thatsache, werden ste argumentieren, hat aber feinerlei entscheidende eine Procedur, die sie dararf an einer Mopspuppe thatsächlich zuheblichen Teile gang demselben" Geiste". Die vierbändige Mystik Bedeutung. Auch die Kirche hat sich Hand in Hand mit dem Fort- vollziehen hat. Endlich wird sie vor eine Büchje geführt, die sie mit eines der Hauptvertreter deutsch- ultramontaner Wissenschaft: des Joseph schritte der allgemeinen Aufklärung entwickelt. Soll ihre Stellung Hammerschlägen öffnen muß. Beim letzten Schlage springt die v. Görres, auf deffen Namen die angesehenste katholische Gelehrtenim geistigen Leben der Gegenwart beurteilt werden, so muß ihr Büchse auf, und es erscheint was man unter Maurern Das vereinigung Deutschlands die Görres- Gesellschaft ges gegenwärtiges Verhalten dem Urteil zu Grunde gelegt Symbol der maurerischen Moral" nennt. Der profanen Welt gegen- tauft worden, ist zum Beispiel bis oben hin mit wilden werden. Leider bringt das Hoensbroechsche Buch gerade über diese über giebt man das Eymbol als Herz aus. Das ist jedoch bloß Teufels- und Spulgeschichten angefüllt. Noch haarsträubender aktuellen Verhältniffe nur ein geringes Material. Aber auch die ein euphemistischer Ausdruck für einen andren Gegenstand, wie er womöglich sind die Proben, die Hoensbroech aus dem gelehrten wenigen Stichproben aus der heutigen ultramontanen den lasciven französischen Schriftstellern des 18. Jahrhunderts Werke eines Dr. Bang, gegenwärtig Profeffor in Münster, mitteilt. Litteratur und dann die ausführliche und aftenmäßige geläufig war. Das Bartgefühl( 1) verbietet uns, noch deutlicher zu Der Herr hat mit Genehmigung des bischöflichen Ordinats von Darstellung des Tagil Vaughanschwindels dürften werden. Angesichts folcher Mysterien begreift man freilich die Maing" zwei Bücher über die Hölle" und das Fegefeuer" verfaßt, dafür um so charakteristischer sein. Nicht daß die höchsten zahlreichen Verschwiegenheitseide." deren Juhalt auch den Kern seiner akademischen Vorlesungen bildet. kirchlichen Würdenträger von frechen Betrügern systematisch angelogen Andre Geistesprodukte, im nämlichen Kolportageromanstil ge- Die Hölle das ist wörtlich die These des Herrn Bauzwerden konnten, ist, wie Hoensbroech mit vollem Recht hervorhebt, halten, folgten diesem ersten Versuch, und wurden von der ultramon- befindet sich nicht in weitentlegener Ferne, fie befindet sich im in jener Schwindelaffaire, von der die Zeitungen nur ziemlich ober- tanen Preffe mit immer gleicher Bereitwilligkeit gelobt, so: Der Innern unsrer Erde, wie im Anschluß an die H. Schrift Väter und Der Schoß flächlich Notiz genommen haben, das Bezeichnende. Solche Blamagen Menchelmord in der Freimaurerei" und Befenntniffe eines ehe Theologen in großer Uebereinstimmung Lehren." fönnen schließlich überall vorkommen. Aber wären Tagil u. Comp. maligen Freimaurers". Bei der Lebhaftigkeit der Nachfrage tonnte Abrahams", heißt es dann weiter, befinde fich in höherer und auch nie als Betrüger entlarvt worden, die Thatsache, daß ihre Herr Tagil bald an eine weitere Ausdehnung des Geschäfts denten. würdigerer Lage. Man könnte geneigt sein, den Raum für die wahnsinnigen und korrupten Enthüllungen über den Freimaurer- Orden Er begründete die Schriftsteller- und Schwindelfirma: Tarit- Hads- ungetauften Rinder in die unmittelbare Nähe der Hölle zu mit geradezu mittelalterlicher Kritiklosigkeit von der fanatisch Margiotta- Vaughan. Margiotta war ein Italiener, Hads ein Rhein verlegen. Dennoch verlegen ihn viele Theologen in einige Entgläubigen Heerde aufgenommen, daß dieselben von den leitenden länder und Schwager des Berlegers der ultramontanen Kölnischen fernung von der Hölle. Das Fegefeuer befindet sich aber Ebenso gut katholischen Blättern aller Länder, nicht zuletzt von denen der deutschen Volkszeitung". Derfelbe arbeitete unter dem Decknamen Dr. Bataille. wohl in unmittelbarer Nähe von der Hölle. der den Teufel Bescheid, durch Centrumspartei, empfohlen und gefeiert wurden, daß der Autor Sein erbauliches Hauptwvert betitelt fich:" Der Teufel im XIX. Jahr weiß Herr Bauz fich der direkten Protektion des Papstes Leo XIII. erfreuen durfte- hundert und schildert in Romanform nach Tarilscher Manier, wie Bewegung der Luft und des Aethers mannigfache Erscheinungen, diese Thatsachen wären fulturgeschichtlich darum nicht weniger der Teufelstultus in den verschiedenen Ländern betrieben 8. B. Regen, Sturmwind, Feuer usw. zu erzeugen vermag und, durch standalös. Die Spigen des Klerus: Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, wird. Stimmungsvoll endigt das Buch mit dem herr- fchwarze Magie herbeigerufen, mit bösen Menschen Bündnisse abPrälaten, Profefforen der Theologie, Welt- und Ordesgeistliche, lichen Gebete Leos XIII: Seiliger Erzengel Michael ftürze schließt. Daß derartige Dinge vorkommen, tanu Jefuiten, Dominikaner, Redemptoristen haben durch eniphatische den Satan und alle andren höllischen Geister, die zum Verderben ohne Irrtum im Glauben nicht geleugnet werden". Zustimmung zu den Tarilschen Enthüllungen" ein allzu flares der Menschen in der Welt umherfchweifen, in die Hölle Wir brechen hier mit den Citaten ab. Wenn solche Lehren noch Zeugnis von dem Geiste, der in breiten Schichten der katholischen zurück." Die Miß Diana Vaughan, deren Memoiren" Taril in heute vom Katheder herab verkündet und, mit bischöflicher Imprimatur Intelligenz herrscht, abgelegt. Die Affaire ist so charakteristisch und den Jahren 95-97 herausgab, war ein reines Phantasiegebilde, an versehen, verbreitet werden können, dann ist natürlich alles möglich. dabei heute bereits so weit vergessen, daß sie ein näheres Eingehen deffen Realität aber die ganze katholische Lehrerwelt glaubte. Das Auch die blühendste Phantasie der Firma Taril- Hads tann hier wohl lohnt. Buch fand reißenden Abjazz und die interessante Dame, die fich folche Resultate modern theologischer Wiffenschaft nicht mehr Léon Tagil war ein in Frankreich sehr bekannter Schriftsteller zuerst dem Teufel verschrieben und dann bekehrt hatte, ward eine und Freidenker, der dann im Jahre 95 fich angeblich befehrte" berühmte Persönlichkeit unter den Katholiken. Die Presse sekundierte und, von dem päpstlichen Nuntius in Paris aufgefordert, litterarisch nach Kräften und der katholische Antifreimaurer- Stongreß, der für die Sache der heiligen Kirche zu fämpfen, dieser Aufforderung im Herbst 96 in Trient stattfand, gestaltete fich, nach Hoensbroech. in einer für ihn äußerst lutrativen Weise nachkam. Bereits im im großen und ganzen zu einer öffentlichen Stundgebung für die folgenden Jahre erschien fein Werk:„ Die drei Punkte Enthüllungen Tagils und der Miß Vaughan. Bruder", das im engsten Anschluß an eine gegen die Freimaurer Wenige Monate später, und der Schwindelbau trachte endlich gerichtete Ench titta Reos XIII. gefchrieben war. Der heilige zufammen. Im Sigungsfaale der Gesellschaft für Erdfunde" er Vater hatte darin aufgefordert, die Larve herunterzureißen der Frei- klärte Tagil im April 1897, ale nichts mehr zu retten war, unter maurerei, in der die bösen Geister, die sich gegen Gott empört ungeheuerer Aufregung seiner Zuhörer, daß seine ganze Enthüllungshaben( die Teufel), in ihrer ungebändigten Treulosigkeit und Schriftstellerei von A bis 8 auf Echwindel berube; er schloß die Heuchelei wieder aufleben." Herr Taril war nicht faul, vom Teufel Rede mit einer Apostrophe an die anwesenden Geistlichen und fatho und seiner Verbindung mit den Freimaurern in seinem Buch aus- lifchen Journalisten: Meine hochwürdigen Väter, ich führlich Kunde zu geben. Und der Erfolg übertraf alle Erwartungen. Dante aufrichtig meinen Kollegen der katholi Von der französischen Ausgabe wurden in 5 Monaten ca. 22 000 en Breffe und unfren Herren Bischöfen dafür, Exemplare verkauft; sehr bald erschien dann eine deutsche, von der daß fie mir fo trefflich geholfen haben, Schlesischen Voltszeitung", der Germania", den Stimmen aus meine fchönste und größte Mystifikation zu Maria Laach", der Kölnischen Volkszeitung" dringend empfohlene organisieren." Sein Socins Hads machte aus seinem Herzen Uebersetzung im Verlag der Bonifacius Druderci in Paderborn. ebensowenig eine Mördergrube. Als die gegen die Freimauerei als hier, nach den Hoensbroechschen Citaten, einige Proben aus Verbündete des Teufels gerichtete päpstliche Encyklita... dem Inhalt dieser so empfohlenen und verbreiteten Schrift! erfchien, fam ich, fo erzählte er einem Interviewver, auf den Ge " " " # TID überbieten. All die Abgeschmacktheiten des Aberglaubensmad se mittelalterlich fatholischen Aberglaubens darunter die Verehrung einer die Vorbaut Chrifti" darstellenden Reliquie find, wenn man den Abstand der Beiten richtig in Betracht, zieht, doch mur Stümpereien gegenüber folchen offiziell begutachteten wissenschaftlichen auf dem Titelblatte tragen, Leistungen, die das Datum 19. Der protestantische Aberglaube, der wahrlich nicht beschönigt werden foll, hat wenigstens den Vorzug. daß er, wenn überhaupt, so doch nur ganz lose in den Köpfen und Herzen der großen Masse fit. Aber hinter dem katholischen steht die ganze gewaltige Organisation dieser Kirche. Welche Herkulesarbeit hat da der Geist der Aufklärung, dent doch die Welt längst zu gehören scheint, in diesen Niederungen des modernen Lebens noch zu verrichten! C. S. lich verbreitet waren, durch eine Rüdführung derselben auf eine reale faffung ein Unterrichtsgesez vorzulegen. Als Garfort ihn 1852 auch einten relativen Fortschritt, so find doch andrerseits die schul Operationsbasis zu vermitteln."( Clausniger, S. 103.) Und so maß darum mahnte, meinte er:„ Ich habe mich für verpflichtet gehalten, reformerischen Thaten Falts herzlich gering. 8u einem Unterrichtsregelte er denn lustig einen Anhänger allgemeiner Humanitäts- zu erklären, daß ich für den Augenblid weder im stande noch gefes hat auch er es nicht gebracht. Zwar foll er einen 789 Parabildung" nach dem andern, vom schlichten schlesischen Lehrer Wander willens bin, ein allgemeines Unterrichtsgefeß vorzulegen, graphen umfaffenden Entwurf fertig gehabt haben, doch hat der bis zum Direktor des Berliner Schullehrerseminars Diesterweg; Es kommt hauptsächlich bei der Verbesserung des Schulwefens auf felbe nie das Licht der Oeffentlichkeit erblickt. so verbot er alle Lehrerversammlungen und Konferenzen; so schrieb er die Einpflanzung einer religiöfen Gesinnung an. Sein geistreicher Nachfolger, der Orthographie Butttamer den Lehrernfihre Lektüre vor, um, der planlosen und verderblichen Viel- In dieser Beziehung ist aber auch die Sache sehr gut ein erklärte 1879 rund heraus:" An das Zustandekommen eines UnterLeferei“ vorzubeugen; ſo ſorgte er für die Rückführung auf eine gerichtet: der Staat hat die Leitung des Schulwesens; es ist aber richtsgesetzes fei jest nicht zu denken", kein Wunder bei einem reale Operationsbasis, indem er 1845 auf Grund einer von ihm verfaffungsmäßig und hergebracht, die Leitung firchlichen Organen Manne, der in seiner berüchtigten Aschermittwochsrede vom Bolls. inspirierten Kabinettsorder verfügte, daß die Behörden Unter- anzuvertrauen." Und in diesem Sinne erließ Raumter im Jahre 1854 schullehrerstand verlangte, daß er die Sorge für die großen offiziere, die 12 Jahre dienen und für das Schulamt Neigung auf Grund der bestehenden Bestimmungen die berüchtigten drei Gesichtspunkte, deren er sich auch annehmen zu müssen glaube, und Fähigkeit zeigen, zu diesem Zived beurlauben sollten. Man war Regulative, die, wie der lonservative Stahl damals ihren feinen Vorgesetzten überlassen und sich auf die Sphäre beschränken also nach fast 100 Jahren wieder bei den friederizianischen Invaliden rüdichrittlichen Geist treffend interpretierte, wollen, daß gegebene solle, die sein Beruf ihm aniveist." angelangt. Cuss Wahrheiten, gegebene Pflichten, gegebene Zustände begriffen Sein etwas lehrerfreundlicherer Nachfolger, Herr v. Goßler legte Glücklicherweise wurde Eichhorn mit samt seinen schulreformerischen werden", die den Jüngling erziehen zum Glauben an gegebene 1890 einen Volksschulgesetz- Entwurf vor, der aber einerseits auch Plänen, die die Boltsschule mit Haut und Haaren der Kirche aus- Warheiten, zur Liebe für gegebene Zustände." Sum auf tonfeffioneller Basis aufgebaut war, also die Macht der Kirche liefern wollten, von den Wogen der Märzrevolution verschlungen. Diese Regulative haben fast zwanzig Jahre hindurch ihren un noch mehr erhöhte, der ferner die Schulverwaltung in einer für die Bis dahin waren natürlich auch schon häufig Gefeßentwürfe aus heilvollen Einfluß auf die preußische Boltsschule ausgeübt, denn auch Lehrer sehr ungünstigen Weife regelte und der vor allem nicht die den Kreisen der Lehrer selbst in Vorschlag gebracht worden, und die Nachfolger Raumers vermochten nicht, wenn sie auch nicht grund. Dotationsfrage löste. Keine Partei war von dem Entwurf befriedigt, zumal die 48er Bewegung ließ bei den deutschen Wolfsschullehrern fäßliche Gegner gesetzlicher Regelung wie dieser waren, ein Unter- und nachdem Gozler 1891 feine Entlassung genon men hatte, gog einen blühenden Frühling an Hoffnungen und Erwartungen erstehen. richtsgesetz durchzusetzen. v. Mühler, Zedlitz' Gejezentwurf fiel und er selbst mit ihm. An feine Bir sehen aber in diesem Zuſammenhange von den diesbezüglichen Gein zweiter Nachfolger, der bekannte Wirtshausbichter er fein Rachfolger, Herr v. 3edlig Trüßſchler, ihn ſchleunigst zurüd. Versuchen und Strömungen ab und beschränken uns einzig auf die dem linker Hand, rechter Hand alles vertauscht war, eiferte den Stelle trat der vorsichtige, nach allen Seiten liebenswürdige seitens der preußischen Regierung gemachten Versuche auf Durch würdigen Vorbildern nach, die das Schulwesen wieder ganz der Dr. Boise, der bei seinem Mangel an Energie den junterlich führung eines Schulgesetzes. ok Kirche ausliefern wollten. Auf dem Verwaltungswege führte er in leritalen Anmaßungen gegenüber an die Einbringung eines Der Niederschlag der schulpolitischen Stämpfe jener Zeit und der furzer Zeit eine totale Bertirchlichung der Boltsschule herbei, liberaleren Schulgeseyes nicht denten lonnte. So versuchte er auf Sieg der absolutistisch feudalen Reaktion zeigt sich unzweideutig soweit das von feinen Vorgängern noch nicht besorgt war. Umwegen fleinere Gefeße aurchzufezen, was ihm auch teilweise auch in der oftronierten Verfassung vom 5. Dezember 1848 und noch Da aber inzwischen der Krieg von 1866 ins Land ge- gelang. Die Lehrer find ihm dankbar, weil er durch das Be mehr in der revidierten Verfassung vom 31. Januar 1850. Artifel 26 gangen war, den der preußische Schulmeister fogar gewonnen soldungsgesetz endlich ihre materielle Lage höher, wenn auch der letzteren lautet: Ein besonderes Gesez regelt haben sollte, und Bismard seinen Frieden mit dem nicht besonders viel günstiger als früher ſtellte. das ganze Unterrichtswesen!" Der damalige Minister Liberalismus gemacht hatte, sab sich auch Mühler au einigen fervativen und lerifalen Schwärmer für ein Schulgesetz a la v. Labenberg faßte diefen Sas richtig dahin auf, daß dieses Bugeständnissen genötigt. Nachdem er 1867 und 1868 mit einigen Beblig fprachen bei der Schlußabstimmung über das Besoldungsgesetz besondere Gesez" sobald als möglich zu erlassen sei und noch im schulpolitischen Specialgefeßen Fiasto gemacht hatte, legte er 1860 in einer Resolution den Wunsch aus, daß die Regierung recht bald selben Jahre legte er dann auch einen Entwurf borg einen das gesamte Unterrichtswesen umfassenden Entwurf vor, der ein allgemeines Bolts Sulgefes auf christlicher Allerdings war dieser auch genau fo, wie ihn das bigott- aber in der Hauptsache nur eine Stopie des Bethmann Hollwegschen und tonfessioneller Grundlage einbringe.. reaktionäre Preußen des Jahrs 1850 berlangte: die öffentliche war. Der wadere ehrliche Demokrat Biegler hielt bei der Ob das geschehen wird? In legter geit wurde allerlei bon Schule beruht auf tonfessionellem Princip. Der Kirche steht eine Beratung dieses Entwurfs seine erste große Rede gegen den Minister, dahingehenden Plänen gemuntelt. Vielleicht hat sich herr Bosse, Mitwirkung bei Aufstellung des Grundlehrplane, bei Einführung von in der die Aufsehenerregenden Worte vorkamen: Ich weiß feine weil er fich derartigen Stürmen nicht mehr gewachsen fühlte, in die Lefebüchern und Lehrbüchern der Geschichte zu; die Einführung andre Hilfe, als daß wir vor dem Lande uns aufraffen zu dem, Pensionseinsamkeit zurückgezogen. An seiner Stelle steht jetzt Serr von Lehrbüchern für den Religionsunterricht bleibt der Kirche ganz was wir sein sollen, Männer, die furchtlos und frei tudt, von dem man bisher herzlich wenig weiß, auch nicht, ob er überlassen. Dieselbe hat Einfluß auf die religiöse Vorbildung der aussprechen, was das Land empfindet. Lassen Sie uns zufammen der Mann wäre, ein Bolts Schulgesetz nach dem Herzen der Mehr Lehrer, erkennt über deren Befähigung zur Erteilung des Religions- treten in allen Fraktionen und uns zu einer Adresse vereinigen mit heit des preußischen Junterparlaments zu vertreten, unterrichts und ist bei allen Lehrerprüfungen vertreten. Die nächste dem letzten Ausspruch: Der Herr Minister von Mühler Beaufsichtigung des gesamten Unterrichts hat der Pfarrer; die firch muß fort von seinem Blaze!"( Stürmischer Beifall links. lichen Behörden dürfen nicht nur den Religionsunterricht, sondern Lange, anhaltende Sensation.) auch den Gesamtunterricht inspizieren. din bin diach Man sieht, es war nicht schade, daß mit dem Rücktritt Ladenbergs im November 1850 sein fläglicher Schul- Gesezentwurf in die Aftengrüfte des Kultusministeriums versenkt würde. im dlacza N Die tone dnil Das eine steht fest: Gegenüber dem ungeheuren Bildungss hunger des arbeitenden Bolts, gegenüber den staunenswerten Ber just suchen des aufgeklärten Proletariats, schon die Mängel der heutigen Voitsschule durch Selbsthilfe wett zu machen, bedeutet jedes Bemühen auf Verengerung der gegenwärtigen Volksschulbildungsziele vermittelst eines reaktionären Schulgejezes nur einen Schlag ins Wasser, eine Episode. Aber hoffentlich ist die geit nicht Aber bekanntlich pflegen Minister in Preußen um so fester zu figen, je schärfer sie von der Opposition angegriffen werden, und so mußte erst der Stulturkampf fommen, ehe Herr von Mühler sich wieder in seine bierpoesiedurchzogene Einsamkeit zurückziehen fonnte. Auf Ladenberg folgte Raumer, ein Mann, der Eichhorn Der Kulturkampf- Minister Falt hat sich durch seine Allgemeinen mehr fern, in der die gesamte Jugenderziehung von freiheitlichem, glich wie die nachmärzliche Reaktion der vormärzlichen. Ihm Bestimmungen", die die Raumerschen, Regulative" außer Kraft iocialpädagogischem Standpunkte aus gefeglich geregelt wird. Heinrich Schulz- Erfurt. fiel es gar nicht ein, auf Grund des Artikels 26 der Ber- sett segten, zum Abgott der Lehrer gemacht. Bedeuteten fie jedoch De Ausverkauf Wegen Geschäfts- Uebertragung 51 H. Greifenhagen, Brunnen- Strasse 17. Für die kommende Woche ist die Kleiderstoff- Abteilung A listinow 219bno listdA- 1101219b19X 10 vorbereitet. 11A 00 is rewdosk Gediegene Phantasie- Stoffe 031.00 bisheriger Preis 3,00 Mark bis 4,50 Markdsted qqs.llownia spidist bajetzt 1,00 Mark bis 1,25 Mark de saibaldinta bannist suoa bdows sbusskiem bair alquande Aeltere reinwollene Kleiderstoffe isdom strsteumsg svon 25 Pf. pro Meter an. Sisdom doistsaslyogaguid even ear and anode noge magihanhin tim nihaldista ban gibilaioT steinde adpailgus, adeausb an.. mo 811-80ationa Ausverkauf 0000000 Wegen Geschäfts- Uebertragung Marienburger Geld- Lotterie 9840 Geldgewinne im Betrage von 365,000 Mark. 001-1108 Baar ohne jeglichen Abzug zahlbar. Die Hauptgewinne sind: 60000,50000, 40000,30000,20000 M.etc Loose à 3 Mk.( Porto und Liste 30 Pf. extra) empfehlen und versenden prompt BankOscar Bräuer& Co. Nachf., Gesch Berlin W., Friedrich- Strasse 181. Filiale NW., Wilsnacker- Strasse 63. Ziehung schon 26. Februar cr. Schlafmöbel Bazar Baby 1. Invalidenstr. 160.4.Gr.Frankfurters. 115 2. Oranienstr. 31. 5. Brunnenstr. 92. 3. Friedrichstr. 18. 6. Chausseestr. 8. 7. Reinickendorferstr. 2 d. [ 588L* 8. Charlottenburg, Wilmersdorferstr. 55. 9, 12 bis 75 Mk. .00.10 19 Bettfedern auch Teilzahlung wöchentlich von 1 Mark an. Betten 8, 15-100 M. 10, Stand: 12-90 M. 623L* Nos InventurVerkauf Teppich- Specialhause Bezüge Emil Lefèvre, Lieferant des Post- Spar- u Vorschussvereins Metzners Korbwaren- Fabrik. Berlin, Andreasstraße 23. II. Geschäft: Brunnenstr. 95 III. Geschäft: Beusselstr. 67. IV. Gesch.: Leipzigerst.54/ 55 Puppenwagen Leiterwagen Sportswagen V. Geſchäft: Stralauerstr.19 Kinderſtühle Kinderwagen, Grösstes Lager Kinderbettstellen. Berlins. uerb. 1000 Mark ble i jedem, der mir in Berlin ein größeres S gratis. Kinderwagen- Lager als das meinige nachweist Berlin Oranienstr. 158. S., Teppiche, Gardinen, Portieren, Stepp- u. Tischdecken, Reisedecken usw. ca. 450 Abbeispiellos billig! Pracht- Katalog, bildungen besondere sowie Inventur- Liste der zum Ausverkauf gestellten Artikel gratis und franco! Zähne 2 M.. 10 Jahre Garantie. Vollkommen schmerzl. Zahnziehen .07.S Anerkannt vorzüglichste Qualität! Zu haben in allen besseren Kohlenhan' ungen! .00$ 1 M. Plomben 1,50 M. Teilzahl. wöchentlich 1 M. Alfred Apenburg, Invalidenstrasse 38, * Anker- Briketts anerkannt vorzügliche Qualität, Nähe Stettiner Bahnh. Spr. 9-7. Reparat. sofort.* find au Friedr. Daniel& Co., លោក Anker Anker A notes Brikets baben bei Berlin W., Leipzigerstr. 29. Echt chinesische Is Mandarinendaunen Zu haben in allen besseren Kohlenhandlungen Anerkannt vorzüglichste Qualität! das Pfund Mk. 2.85 natürliche Daunen wie alle inlaudijchen, garantirt neu und ftaubfrei, in Farbe ähnlich den Eiderdaunen, anerkannt füll. Präftig und haltbar: 3 Pfund genügen zum großen Oberbett. Tauiende Anerkennungsschreiben. Verpackung umsonst. Versand gegen Nachn. von der erften Bettfedernfabrik mit electrischem Betriebe Gustav Lustig, Berlin S., Prinzenstraße 46. Man verlange Preisliste. Plomben Bühne, s. 1 M. an, Fran Olga Jacobson, strasse 145 beliebige Teilzahlung. InvalidenGold. u. filberne Medaille Paris 1900 Für Magenleidende! Georg Pohls Lebensretter! Appetits- Kräuter- Magenbitter- Liqueur. Tausendfach erprobt und anerkannt. Gefund, wohlthuend, anregend und sleivod nervenstärtend. Beseitigt alle Ber bauungsstörungen, Stuhlverstopfung, bleiches Aussehen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen und Uebelteit. Dant und Anerkennungsschreiben liegen aus. à Flajche 1.50 wt. Erhältlich nur Zähne 2 Mk. 10 Jahre Garantie. 133/ 9* Teilzahlung wöchentlich 7 Mark. Vollkommen schmerzloses Zahnziehen 1 M. Plomben 1,50 M. Reparaturen sofort. Umarbeitung schlecht sitzender Gebisse. Zahnarzt Wolf, Leipziger Strasse 130, chmerzloses Zahnziehen ohne Specialität: Plattenloser Zahnersatz: Absolut festsitzend, vorzüglich beim Sprechen, Singen etc. Plomben, Nervtöten, Reinigen etc. Frau B. v. H. schreibt u. a.: Durch zwei mich behandelnde Aerzte zu Ihnen empfohlen, kann ich Ihnen für Ihre überaus geschickte und schmerzfreie Behandlung nur den grössten Dank zollen. ( Haus Schaarwächter). Sprechst. 9-7. 6-06. Narkose! Herr Dr. B. schreibt: Ich habe während der Operation selbst als auch in der Folge keine Schmerzempfindung gehabt etc. etc. [ 516L Streit burch Fabrikanten Droguift Georg Pohl, Berlin N., Brunnenstr. 157,( 5458* Berl. Sanitäts- Droguerie sonst nirgends weiter! Sage mir, ob Du trant bist; und ich werbe Dir sagen, was mir geholfen hat! Zahn- Arzt Dr. Lind Linde Brücken Strasse und a. d. Jannowitz- Brücke. Sprechstunden: 9-6. Telephon VII a 7893. 6B, 1 Sonntags 9-12. Kaufhaus Max Mannheim 89. Frankfurter Allee Berlin O. Frankfurter Allee 89. sib 107 Zur Einsegnung Besonders wohlfeile Artikel der Kleiderstoff- Abteilung: Schwarze farbige reinwollene Cheviots, a Schwarze und weisse reinwollene Kaschmirs, solideste erprobte Qualitäten aus bestem Material, tiefschwarz, Breite 100-115 cm, solide, haltbare Qualitäten, doppeltbreit, das Meter 50, 75, 90, 1,00-2,25. liste itäten aus bestem das Meter 75, 1,00, 1,50, 1,75-2,50. Schwarze und couleurte glatte Alpaccas und Schwarze und farbige reinwoll. Krepp- Stoffe, Panamas.obiel stumpfe und mattglänzende Gewebe, neue fein- und starkfädige Kreppbindungen, endil den doppeltbreit N das Meter 1,00, 1,25, 1,35-2,00. Beste deutsche, englische Fabrikate. Feinfädig und starkfädig mit seidenartigem Glanz, Breite 95-115 cm. das Meter 85, 1,00, 1,20, 1,60-8,00. Schwarze gemusterte Mohair- Alpaccas, Neuheiten der Saison. Grösste Auswahl in kleinen und grossen Jacquard- Mustern, doppeltbreit das Meter 50, 75, 1,10, 1,25 2,25. Halbseidene Fantasie- Stoffe, Aparte Muster, reich mit Seide durchwebt. Frühjahrs- Neuheiten olgaternis fibi das Meter 1,35, 1,50, 1,95-2,50. Weisse und elfenbeinfarbige Stoffe A sind in allen angeführten Qualitäten in grossen Sortimenten am Lager das Meter 50, 75, 85, 1,25-2,25. Leter 1, Schwarze u. farbige gemusterte Mohair- Stoffe, hervorragend schöne Dessins, grosse neue Eingänge, glanzreiche Qualitäten, Breite 100-115 cm das Meter 1,00, 1,35, 1,50, 1,85-3,00. Glatte und melierte Homespuns mit Mohair- Härchen, vorzüglich im Tragen, das Meter 1,50, 1,75, 2,00-2,50. Gestreifte Kostüm- Stoffe blau- weiss, rot- weiss, weiss mit blau und schwarz, 302'0 das Meter 75, 90, 1,15 1,50. Damen- Strümpfe, 98.6000.00000.00000 schwarz, Wolle und Baumwolle ... das Paar das Paar 25-75. Damen- Wäsche. Damen- Hemden, Priesenform Castle aus Elsasser Hemdentuch, Haustuch, Louisiana- Tuch garniert mit Spitze, Trimming, Stickerei. Stickerei... Einsegnungs- Taschentücher Stück 90, 1,25, 1,50, 1,75, 2,00. aus Battist mit gestickten Spitzen. Stück 17 Pf. bis 1,00. Damen- Beinkleider Einsegnungs- Taschentücher aus Köper, Satin, Louisianatuch, Renforcé, garniert mit Zwirnspitze, Stickerei, Handbogen. Stück 75, 1,00, 1,25, 1,50-200. TR0 dal 01 SadAS Damen- Nachtjacken dat di aus Köper, Piqué, Satin, Madapolam mit Handlanguetten, Stickerei- Ein- und Ansätzen und Spitzen Anstands- Röcke Stück 75, 1,00, 1,25, 1,50, 1,75-3,00. aus Piqué, Satin, Flanell mit Stickerei, Handlanguetten und Spitzen Stück 2,00, 2,50, 3,50, 4,50-5,50. Damen- Glacé- Handschuhe, schwarz, weiss und farbig für Konfirmanden, mit Druckknöpfen aus seid. Japou mit Valencienne- Spitzen aus seid. Pongés mit Alençonspitzen.. Elegante Tändel- Schürzen in den neuesten türkischen Mustern Helle Schürzen Stück 90-1,50. Stück 1,50-3,50. ... Stück 1,10. 2020lsnam aus Battist mit Stickereien Tüll- Shawls Stück 75-2,50. -woman Paar 1,00 und 1,25. in den feinsten Dessins 0000000 . Stück 42 Pf. bis 2,00. Berantwortlicher Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inseratenteil verantwortlich: Tb. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin.