Nr. 37. Abonnements Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 fg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. SonntagsNummer mit tauftrierter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PoftAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Poft Bettungs Preisliste für 1901 unter Br. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonel zelle oder beren Raum 40 Pfg., für polittsche und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. 49 Bleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpcdition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Eine Niederlage der Reaktion. die Stirn bieten. Rom, 9. Februar. Mittwoch, den 13. Februar 1901. Expedition: SW. 19, Bently- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Das Abgeordnetenhaus Scheinbar war die Parlamentsschlacht gegen das Ministerium von Sonnino dirigiert, thatsächlich aber hat am Dienstag die zweite Beratung des Etats der Justiz wurde der Kampf gegen ihn von der äußersten Linten geleitet und verwaltung beendet. In der Hauptsache drehte sich die Debatte er war der wahre Unterlegene des Tags. um die Frage, wie die neue Gerichtsvollzieher- Ordnung Sarocco übernahm das Portefeuille sofort nach dem bekannten Das Ministerium wurde unter allgemeinen Liebesbezeugungen wirfe. Fast alle Redner beklagten die Neuregelung des GerichtsObstruktionskampf, den die äußerste Linke geführt hatte, um die fort- geschlagen und begraben. Und als man dabei war, über der zweiten vollzieherwesens, deren Unzuträglichkeiten sich besonders in großen währenden Konstitutions- Berlegungen der Reaktionäre zu verhindern. Teil des von den Helfershelfern Sonninos gestellten Antrags zu votieren, Gerichtsbezirken fühlbar machten. Allerdings vertraten die Abgeordneten Und er hatte darin Glück, daß er den Pressionen, welche von ver- der den Zweck hatte, die Stammer auf Sonnino selbst hins nicht den Standpunkt der Schuldner, sondern der der Anwalte und schiedenen Seiten und auch von seinen Kollegen im Kabinett ausgeübt zuweisen, da ergriffen er und die feinigen das Hasenpanier, der Gläubiger, welch lektere jetzt, wo die Gerichtsvollzieher nur wurden, widerstand, nämlich die Tragödie von Monza zum Vorwand und da sie ihren Antrag nicht mehr zurückziehen konnten, so stimmten ein geringes materielles Interesse an dem Ergebnis der neuer Repressiomaßregeln gegen die Volksparteien zu nehmen. sie gegen sich selbst. Vollstreckung haben, angeblich erheblich schlechter als früher wegEbenso widerstand er auch dem schlechten Rat, vor dem kommenden Die äußerste Linke begrüßte freudig diese Flucht Sonninos, weil tommen. Um den Uebelständen abzuhelfen, schlug Abg. Trim: Botum zu demissionieren, um so von neuem den Auftrag zur Neu- es ihr jetzt endlich geglückt war, eine reaktionäre Regierung born( C.) vor eine starke Bermehrung der Gerichtsvollzieherstellen, formierung des Kabinetts zu bekommen.„ Und wenn ich die ganze unter der Führung Sonninos absolut unmöglich Vermehrung ihrer Einkünfte durch Erhöhung des Prozentsazes, der Kammer gegen mich hätte," antwortete er, ich werde ihrem Ürteil zu machen. Thatsächlich hat der gestrige Kammer- Schlachttag ihnen von den Gebühren zufällt, eine verbefferte staatliche Kontrolle biefes große, negative Resultat gezeitigt: die Krone kann, wen des Zustellungswesens, um auf diese Weise für die Loderung Aber während er die konstitutionellen Formen so anerkennens- sie immer will, mit der Neubildung des Kabinetts betrauen, aus des persönlichen Verhältnisses zwischen Anwalt und Gerichtswert beobachtete, begünstigte er thatsächlich in weitgehendstem Maße genommen Sonnino. vollzieher einen Ausgleich zu schaffen, und endlich die Bedie Interessen und Wünsche der kapitalistischen Klassen in ihrem Und darin besteht der große und fchöne Sieg der äußersten seitigung des Uniformzwangs, weil die Schuldner jetzt den Kampfe gegen die arbeitende Bevölkerung. Linken und der genuesischen Arbeiter. Gerichtsvollzieher schon von weitem erkennen und Wertgegenstände So verhängte er über den Ort Carloforte, wo die Leichterführer Sicherlich ist die Situation heute nicht mehr geklärt, als gestern, verschwinden lassen. Minister Schönstedt erkannte die Noteinen heldenmütigen Kampf gegen die Unternehmer führten, den Be- und was auch immer der neue König thun mag, eine Notwendigkeit einer stärkeren Aufsicht und einer Vermehrung der Gerichtslagerungszustand; so nahm er in Molinella bei dem Streik wendigkeit drängt sich jetzt, da die Vergangenheit der Reaktion und vollzieher an, will aber von einer Rückkehr zu dem früheren Zustand der Reisarbeiterinnen das Schiedsrichteramt an, um statt der Konstitutionsverlegungen liquidiert ist, gebieterisch auf: Die einstweilen nichts wissen. Die von einigen Seiten angeregte Aufder Arbeiter Soldaten die erforderlichen Landarbeiten verrichten zu Wahlen. Sie allein fönnen der Institution einer liberalen befferung einzelner Beamtenkategorien, wie der Kanzlisten und Iaffen. Schließlich, am Vorabend des Kammervotums, legte sein Majorität Kraft und Farbe verleihen, aber diese Majorität muß den Gerichtsdiener, begegnet sen bekannten Bedenken bei der Regierung, Kollege von der Justiz Gianturco dem Senat einen Gesetzentwurf Rechten der Arbeiter! lasse Rechnung tragen, und zwar daß man feine Beamtentlassen herausgreifen dürfe. gegen die Anarchisten vor, der aus dem bourbonischen Koder und im ausgedehntesten Maße. Am Mittwoch beginnt die Beratung des Etats bes dem Inquifitionsgesetz Spaniens topiert zu sein schien. Ministeriums des Innern. Ein jesuitischer Kniff. Der neugewählte Centrums Abgeordnete für Aachen, Bolls. schullehrer Sittard gab in einer Volksversammlung furz vor seiner Wahl folgende Erklärung ab: Endlich jedoch wurde diesem janustöpfigen Ministerium durch den Kampf der Streikenden in Genua der Schleier vom Gesicht gerissen und seine ganze zweideutige Haltung entlarvt. * * schwindend fleinen Frattiönchens der Rechten Rudini. er * 營 3anardelli vom König beauftragt worden. Im neuen Kabinett Mit der Bildung des neuen Ministeriums ist würden Giolitti das Innere, Prinetti das Auswärtige, Fortis das Portefeuille der öffentlichen arbeiten, Guicciardini das der Finanzen und Cap pelli das Aderbauportefeuille übernehmen. Die Unterhandlungen zur Bildung eines derartigen Kabinetts sollen gute Fortschritte machen. Politische Ueberlicht. Berlin, den 12. Februar. Der Reichstag " a Ein Teil der Zollerhöhung wird von den Arbeitern getragen, deshalb müssen die Erträgnisse der Getreidezölle denen wieder zutommen, welche am meisten dazu beitragen; das sind die Arbeiter. Im Namen der Centrumspartei tann ich Ihnen erklären, daß die Erträgnisse aus den Getreidezöllen. nicht auch nur zu einem kleinen Teil in den Staatsfädel fließen sollen, sondern, daß sie zur Schaffung einer Witwen und aifenversicherung für unsre Arbeiter verwandt werden sollen. Ich gebe diese Erklärung ab, nachdem ich mit mehreren Führern meiner Fraktion über diesen Punkt eine längere Auseinandersetzung hatte." Die Arbeiter einer WitwenDas Centrum der Organisation der genuesischen Arbeiterschaft, und speciell der Hafenarbeiter und Leichterschiffer, war die Arbeitstammer, die der Präfekt schon 1896 aufgelöst hatte, welche sich aber wieder konstituierte auf Grund eines richterlichen Spruchs, der ausführte, daß sie sich in teiner Weise gegen das Gesez vergangen habe, sondern im Gegenteil ein Fattor bon großem Werte für den focialen Frieden sei. Aber das fümmerte den Herrn Präfetten wenig, er bc= stürmte die Regierung mit Rapporten, int denen die Arbeitskammer als Brutstätte des Um sturges wurde heute nicht mit einem Nachruf auf den verstorbenen darstellte, die die gesamten monarchischen Einrichtungen bedrohe. Milan eröffnet. Sonderbar, sonst ist man doch immer bei Die Regierung fendete den Auflösungsbefehl, aber sie abnte der Hand, Fürsten von Gottes Gnaden" zu ehren, und nur nicht den wundervollen Widerstand der 15 000 Hafenarbeiter, die fofort nach Eintreffen des Befehls die Arbeit niederlegten und sich unbedeutende Plebejer wie Böcklin und Verdi werden vergessen. Diese Erklärung ist nicht neu. Eine ähnliche gab der Abgeordnete schon nach drei Tagen eine neue Arbeitskammer, und zwar aus Erledigt wurde der größte Teil des Etats der Reichs- Gröber in der Budgetkommission ab, als es sich im letzten Jahr denselben Elementen und unter derselben Leitung wie die alte, Eisenbahnverwaltung. Die Debatte wirbelte die um Beschaffung der Deckungsmittel für die neue Flottenvermehrung schufen. verschiedenartigsten Gegenstände bunt durcheinander. Ge- handelte. Das ist aber nichts als ein jesuitischer Kniff, darauf beDer Präfett verlangte die Silfe von Soldaten, legentlich nahm sie den Charakter einer Sekundärbahn- Debatte rechnet, die Opposition der katholischen Arbeiter gegen die Einführung aber die Regierung begriff mur zu gut, daß dieser Kampf eine im preußischen Abgeordnetenhause an. Dann aber ging fie der Getreide- und Lebensmittelzölle lahm zu legen. Narrheit sei, daß der Streit noch größere Dimensionen annehmen wieder weit über Kirchturmsinteressen hinaus und wandte Konstatiert sei, daß Herr Sittard nach Rücksprache mit mehreren und so den gesamten Handel Nord- Italiens und teilweise der Schweiz paralysieren würde. So verschanzte sie sich hinter einer sich den vielfachen Mißständen im Reiche Thielen zu, die Führern seiner Fraktion erklärt: mangelhaften Gesetzgebung", die ihr, wie sie sagte, teine Waffen in übrigens auch von bürgerlicher Seite nicht abgeleugnet wurden. träfen am meisten die Getreidezölle. Es wird damit die Hand gebe, um die Konstituierung von Arbeiter- So tadelte der Centrums- Abgeordnete Lurz die mangel- die brotverteuernde Wirkung der geplanten Zollerhöhungen zu Vereinigungen zu verhindern; der Herr Präfekt flog, und haften hygienischen Einrichtungen der Uebernachtungsräume geben, was bisher immer noch agrarischerseits bestritten wurde. die ganze Angelegenheit endete mit einem riesigen moralischen und für die Schaffner und Lokomotivführer. Herr v. Thielen gab Die Arbeiter bekommen also sicher eine Verteuerung ihrer Lebensmateriellen Sieg, den die arbeitende Klasse für Vereinigungsfreiheit die klassische Antwort darauf, daß die Schlafräume so ein haltung, wohingegen das Versprechen des Centrums nichts als ein und das Recht auf Widerstand und Verteidigung errungen hatte. gerichtet seien, wie es der Stellung der Beamten entspräche. silbernes Nichtschen und ein goldenes Warteweilchen ist. Ein ähnlicher Sieg ist seit seiner Einigung in Italien nie davon Der Elsässer Delfor tadelte die Lohn- und Arbeits- Es ist eine sehr seltsame Methode christlicher Socialpolitik, den getragen worden. verhältnisse der einzelnen Beamtenkategorien und wies die Arbeitern während ihrer Lebenszeit die Leben 8Lobsprüche zurück, die Herr Schlumberger dem Eisenbahn- haltung aufs ärgste zu erschweren und den einen und Jegt griff die gesamte Kammer das Kabinett Saracco an mit minister gespendet hat. Auf seine Anregung. die den andern dadurch frühzeitiger unter die Erde zu bringen, Ausnahme der persönlichen Gefolgschaften desselben und des ver- billigen Sonntagskarten nicht nutr für den Verkehr damit nach ihrem Tode, falls sie eine Witive oder unerzogene Die äußerste Linte und die linke Fraktion Banardellis und von der Stadt aufs Land, sondern auch vom Land Kinder hinterlassen, diese die Bettelpfennige Giolittis bekämpften das Ministerium im Namen des Rechts in die Stadt gelten zu lassen, erwiderte der preußische Verkehrs- und Waifenunterstügung genießen. So etwas kann doch nur eine auf Vereinigung, das durch die Auflösung der Genueser minister mit philosophischer Ruhe:„ ich halte es für volks- mit allen Hunden gehezte, christliche" Partei, wie es das Arbeitskammer verletzt worden war, die Abgeordneten der crispini- wirtschaftlich richtig, daß die Bauern am Sonntag zu Haus Centrum ist, fertig bringen. Wer keine Witwe oder Waisen hinterschen Linken, des Centrums und der Rechten bekämpften es, weil bleiben." Die Bündler, die die Tribünen füllten, spizten die läßt, hat für sein ganzes Leben die Last der vertenerten Lebenses sich schwach und schwankend gezeigt hatte und Ohren. Aber das Wort des Ministers sollte gewiß feine haltung zu tragen und muß sich trösten, daß er der Witwe und den vor allen Dingen, um den Versuch zu machen, seine Erbschaft Anspielung auf ihre Sonntagsfahrt zum Cirkus Busch sein, Waisen des andren einen fleinen Vorteil zuweist. Fürwahr eine anzutreten. Es ist feine Uebertreibung, daß die Reben, die den größten Ein- fondern war der Ausdruck seiner Sehnsucht, die Landbevölkerung sehr herzerhebende Aussicht! Aber indem man den Witwen und Waisen einen fleinen Vorteil schaffen will aus den Getreide und brud auf die Kammer machten, diejenigen der Socialisten in ihrer kulturellen Debe zu erhalten. Bissaluti, Chiefa und die des Erministers Giolitti wies wikig auf das Bedürfnis regierender Fürsten auf selbst wieder mit der Werteuerung ihrer fümmerDer freisinnige Abgeordnete Dr. Müller Sagan ber- Lebensmittelzöllen, belastet man diese Witwen und Waisen Biffolati analysierte mit schneidenden Argumenten die zwei- Gehaltserhöhung, um das Verlangen der Eisenbahnbeamten lichen Lebenshaltung. dentige Haltung des Ministeriums gegenüber den Interessen und nach höheren Gehältern zu rechtfertigen. Rechten der Arbeiter, hob die Unverleglichkeit des Rechts der arbeitenden Genosse Segi fertigte seine gestrigen Widersacher, die Klaffen auf Organisation und wirtschaftlichen Kampf hervor und betonte, Gamp, Paasche, Schlumberger treffend ab und schilderte Das Agrariertum aber hätte einen doppelten Vorteil aus daß die äußerste Linte weitere reaktionäre Manöver niemals dulden eingehend die ungenügenden Löhne die ungenügenden Löhne und Gehälter der erhöhten Getreide- und Lebensmittelzöllen. Einmal, indem sie ihm würde, jetzt, da sie wußte, daß so geschlossene Proletarier- Heere hinter ihr ständen, die ihre Waffen so energisch zu führen verständen. Eisenbahnarbeiter und Beamten, die gleichzeitig unter außer die Preise seiner Produkte und damit seine Einnahmen erhöhten, dann, Nach der Rede Biffolatis, auf die die Herren von der Kommendatoren ordentlich langer Arbeitszeit zu leiden haben. indem durch die Mehreinnahme den Agrariern die Witwen- und Partei nicht reagierten, nahm der Arbeiter Deputierte, Ladierer Allgemein wurden unter Hinweis auf das Offenbacher waisenversorgung für ihre Arbeiter abgenommen Chiesa, das Wort. Er, der der persönlichste Vertreter jener Eisenbahn- Unglück die D- Züge getadelt, nur der Minister und auf die Schultern der Arbeiter selbst ab. genuesischen Arbeiter Sieger war, setzte einfach und flar verteidigte sie. Interessant war es wieder zu hören, wie gewälzt würde. auseinander, daß ganz im Gegenteil zu den Berichten des eifrig sich reiche und adelige Herren für die 4. Wagentlasse, Das ist also eine neue Seite, die dem christlichen Antrag des Präfekten die Arbeitskammer für die Arbeiter ein Centrum der in der sie nicht fahren, ins Zeug legten. Graf Oriola christlichen Centrums abzugewinnen ist. Scheinbar hilft es mit Erziehung und der Popularisation derjenigen schilderte die Waggons 4. Stlasse geradezu als ein Paradies feinem Antrag den Hinterlassenen eines Teils der Arbeiter, in Wahrsocialpolitischen Geseze gewesen sei, die die Kammer felbft angenommen habe, aber von deren Eristenz die Arbeiter auf Rädern, zum mindestens als ein Paradies für Markt- heit hilft es mit dieser Wohlthat nur den Agrariern, denen bisher keine Ahnung gehabt hätten. frauen; aber die D- Züge fand er durchaus menschenunwürdig. es in doppeltem Maße giebt. Es geht nichts über die Schlauheit Und, für die italienische Rammer zum erstenmal, sprach ein Auch eine Debatte über die Kohlenpreise gab es noch, die der tonsurierten Herren. wirklicher Arbeiter aus, kaz die Arbeiterschaft von beinahe zu einer längeren Kanaldebatte geführt hätte. Neues Die Lage ist schließlich freilich die ob überhaupt Aussicht Philanthropie und barmherzigen Gefchenten nichts konnte dabei nicht gesagt werden. vorhanden ist, daß dieser schlaue Plan des Centrums Verwirklichung mehr wissen will, sondern daß sie sich das, was man ihr Da die Schwerinstage bis zu den Osterferien in Wegfall findet. Und darauf ist mit Nein! zu antworten. schuldig ist, selbst durch die Freiheit und in einem freiheitlichen Milieu fommen sollen, wird morgen das Extra- Ordinarium des Eisen- Die Finanzlage des Reichs hat in den letzten Jahren eine Ges erringen will. Der Erminister Giolitti erklärte es für absurd, sich der bahn- Etats erledigt und die China- Vorlage in Angriff geftaltung angenommen, infolge der sehr erheblichen Erhöhung der Ausgaben, daß das Reich trotz wesentlich erhöhter Einnahmen Organisationsbewegung der Arbeiter entgegenstellen zu wollen und betonte, daß zur Sicherung des socialen Friedens ernste politische Vor Eintritt in die Tagesordnung wird Genosse Heine von Jahr zu Jahr höhere Schulden machen muß. Daß Reformen nötig feien, um unsre Kommunen zu reinigen, von denen, eine Erklärung auf die Angriffe des Justizministers im Ab- diese Bumpwirtschaft nicht ins Unendliche weiter gehen kann, wie er fagte, zwei Drittel in den Händen von Camorristen feien. geordnetenhause abgeben. barüber sind alle Parteien einig. Das hat sich bei der waren. A V nommen werden. " Dieses Geschent des christlichen Centrums gestaltet sich immer christlicher", je näher wir es betrachten. «rsten Lesung deS NachtragSetatZ für China und deZ ReichShauShaitS- Etat? für 1901 und auch bei den darauffolgenden Erörterungen in der Budgetkommission gezeigt. DaS Reich braucht neue Einnahmen, trotz der neuen Steuer, die das letzte Jahr gebracht hat. Dabei besteht noch die Gefahr, daß infolge der herrschenden Krise eine Reihe Von Einnahmequellen geringere Erträge liefert und die Mehr« einnahmen nicht in der erwarteten Weise und gleich den Ausgaben steigen. Neu« Einnahmen sind also eine dringende Notwendigkeit. Und so kommt die Erhöhung der Getreide- und Lebensmittel-Zölle. die schon jetzt die weitaus größten Einnahmeposten im Zolletat bilden, wie gerufen. ESist sicher anzunehmen, daß die Bereitwilligkeit des Grafen Bülow, auf eine er- heblicheErhöhungderGetreide-undLebenSmittel- Zölle einzugehen, sehr wesentlich durch den Blick auf die Lage der Reichöfinanzen bestimmt wurde. Das macht der Arbeiterklasse diese Zölle nicht annehmbarer, sondern nur noch ver- haßter, wenn sie selber in erster Linie für erhöhte Militär- und Flottenkosten verwandt werden. Das weiß das Centrum genau so gut wie wir und eS ist im stillen selbst froh. wenn der wachsenden Finanznot durch solch' neue und reichlich fließende Einnahmequellen auf längere Zeit gr steuert wird, denn es ist mit seinem Latein für neue Einnahmequellen zu Ende. Wenn dennoch daS Centrum den angekündigten Antrag ein- bringen sollte— und es muß ihn einbringen, nach dem wps es er- klärte,— so hat der Antrag nur den Charakter, der ihm oben in diesen Ausführungen beigelegt wurde. Wird der Antrag im Reichstag abgelehnt, so wäscht sich daS Centrum die Hände in Unschuld, denn eS hat seinen guten Willen gezeigt. Lehnt die Mehrheit deS Reichstags den Antrag nicht ab, um von der Demagogie des Centrums zu profitieren, so lehnen ihn die verbündeten Regierungen ab und das Odium fällt auf diese. Das Centrum wäscht auch jetzt seine Hände in Unschuld und versichert mit der Miene des gekränkten Reiuecke FuchS, sein guter Wille sei nicht stark genug gewesen, um den Widerstand der Regierung zu brechen. Will aber daS Centrum seinem Antrag den Schein von Emst geben, dann bleibt ihm nichts übrig, als denselben in Form eines Gesetzentwurfs einzubringen und die Bedingung daran zu knüpfen, daß sein Gesetzentwurf erst vom Reichstag und Bundesrat angenommen und als Gesetz verkündet werde, ehe eS sich auf eine Bewilligung erhöhter Getreidezölle einlasse. Andernfalls ist sein Antrag ein Schlag ins Wasser und die reine Komödie.—_ Gegen den Kornwucher. Unser durch Berlin verbreitetes Flugblatt hat auch die Eni- riistung des Centralorgans der Centrnmspartei entfacht. Die «Germania" fürchtet, daß auch die iin Centrumsgefolge maschierenden Arbeiter die ungeheuerliche Missethat, die ihre Partei an ihnen zn begehen im Begriffe ist, erkennen und gebührend beant- warten könnten. Die.Germania" befleißigt sich in ihrer Polemik möglichster geistiger Armut, um dafür desto reichlicher zu schimpfen:.alte Register socialdemokratischer Verhetzung und Verlogenheit",.bethörte Gefolgschaft",»die ver- wegenen, zum Teil übertriebenen, zum Teil direkt erlogenen Be- Häuptlingen über LebenSmittel-Verteuening" usw. Irgend etwas wie Gegenbeweis gegen die Feststellungen unsrcs Flugblatts wird durch das leitende Blatt der größten Partei des Reichstags noch nicht einmal versucht. Die.Germania" ist damit bereits fast in den Tiefen der.StaatSbürger-Zeitung" angelangt, welches Pnikler-Organ von einem Flugblatt spricht,„das die mit den Arbeitcrgroschcn und vielleicht auch mit den Silberlingen der Börse besoldeten socialdemo- kratischen Zettclverteiler in den Häusern Berlins auswarfen". Die „Staatsb.-Ztg." konnte sich ihr.vielleicht" sparen, wir können ihrverraten, daß thatsächlich die Börse unsre Zettclverteiler bezahlt hat und zwar sehr reichlich; nicht die zum Cirkus Busch herbeigeeilten Notleidenden der Landwirtschaft haben die Weinstuben und Tingeltangel Berlins in den letzten Tagen überfüllt. wie böswillige Verleumder be- haupteten, sondern die socialdemokratischen Zettelverteiler haben dort das von der Börse gespendete Gold verjubelt. Der.Hamb. C o rr esp o n d ent", der vielfach von hohen amtlichen Stellen mit Beiträgen verschen wird, muß als Zeitrmg in der größten deutschen Handelsstadt der beginnenden socialdemo- kratischen Aktion gegen den Kornwucher notgedrungen bei- pflichten. Er sagt: „Die Sprache dieses Aufrufs ist, wie zu erwarten war, sehr scharf, aber man muß andrerseits anerkennen, daß die social- demokratische Fraktion bei diesem Anlaß auf die Verfolgung specifischer Partei- Interessen verzichtet und sich ausschließlich an die Sache hält. Wenn dabei der leidenschaftliche Ton des Aufrufs den maßgebenden Kreisen zum Bewußtsein bringt, welche tiefe Erregung und Verwirrung eine reaktionäre Wirlschafts- Politik nach dem Herzen der Agrarier in die nach Millionen zählende handarbeitende Bevölkerung tragen wird, so kann das nichts schaden." »b» Protestkundgebungen. Aus Halle a. S. wird uns vom lt. Februar berichtet: Der Brotwucher führte in heutiger Stadtverordnetcn-Bersamm- lung zu stark erregten Auseinanderietzungen zwischen Magistrat und Stadtverordneten. Stadtv. Albrecht(Soc.) begründete folgenden Antrgg: .Die Stadtverordneten-Versammlung wolle beschließen, den Magistrat zu ersuchen, eine gemischte Kommission, bestehend aus Mitgliedern des Magistrats und des Kollegiums, einzusetzen, um gegen die drohende Brotverteuerung bei dem deutschen Reichstag vorstellig zu werden." Der M a g i st r a t war aber einstimmig der Meinung, daß die Sache nicht zur Kompetenz des Kollegiums gehöre und hatte den Oberbürgermeister beauftragt. den Antrag Albrecht und Genossen mit aller Energie zu bekämpfen. Die„Bekämpfung" durch den Oberbürgermeister fiel aber derartig aus, daß der Stadt- verordneten- Vorsteher Professor Dittenberger sofort nach Oberbürgermeister S t a u d e S Rede erklärte, daß er die An- schanungen des Magistrats ganz und gar nicht teile. Wenn man von der Gefahr durch die Erhöhung der Getreidezölle überzeugt sei, dann möge man auch den Mut haben, gegen die Brotvertenerung aufzutreten. Es seien keine Rück- sichten zu nehmen, ob man damit die Regierung Vörden Kopf stoße, oder nicht. sLebhaftes Bravo.) Mehrere freisinnige Stadtverordnete traten ebenfalls recht warn, für den socialdemokratischen Antrag ein und der linksliberale Stadtv. Schmidt erklärte unter lautem Beifall, daß der Magistrat sich jeden- falls in der Sacke so ablehnend verhalten habe, weil bei der Sache keine Lorbeer« zu holen seien. Bürgermeister v. Zolly erklärte, nachdem der Oberbürgermeister eS vorgezogen hatte, die Sitzung zu verlassen, daß die letztere Redewendung schroff beleidigend für den Magistrat gewesen wäre. Nach langer Debatte wurde schließlich der Antrag Albrecht mit großer Majorität an- genommen. Aus K a t t o w i tz wird uns berichtet: In dem einzigen Lokal, das der Arbeiterbewegung in ganz Ober- schlesten zur Verfügung steht, fand am Sonntag eiiie sehr zahlreich besuchte Berg- und Httttenarbeiter-Verfammlung statt, in welcher folgende Resolution einstimmig angenommen wurde: „Die oberschlesischen Berg« und Hüttenleute, die am 10. Febr. in Kattowitz versammelt find, protestieren energisch gegen alle Zölle auf Fleisch und Getreide und besonders gegen ihre Erhöhung. Sie erklären alle Reichstags-Abgeordneten, welche der Zollerhöhung zu« stimmen werden, für Verrater deS Volks." Die Herren vom Centrum. die Oberschlesien bisher noch be- herrschten, mögen sich dies merken l « Deutsches Weich. Zar Assaire des Prinzen Alfons von Bayern. München, 12. Februar. . Die offiziöse„Augsb. Abend-Ztg.", die fich bisher über die Affaire gänzlich ausgeschwiegen hat, läßt sich jetzt aus Weimar berichten: Prinz Alfons habe den Ehrenplatz vor dem Vertreter de- Kaisers auf Wunsch deS jungen Großherzogs eingenommen. Darauf- hin soll denn auch thatsächlich ein Telegramm deS Kaiser? abgegangen sein, aber nicht nach München, sondern an den Weimarer Hof. Demgegenüber hält die„Münchener Post" ihre Meldung voll- inhaltlich aufrecht und sagt, wenn auch nach Weimar ein Kaiser- tclegramm gelangt sei, dann verschärfe eS nur die Sachlage und mache die vahrische Kniebeuge umso unverständlicher. Im übrigen ist weiterhin noch ausdrücklich zu konstatieren, daß die verschiedenen Momentaufnahmen zwar den Prinzen Alfons an der Seite des Großherzogs zeigen, daß aber in den sämtlichen illustrierten Zeitschriften, die in Betracht kommen, im Text gesagt wird, General v. Wittich habe den Ehrenplatz ein- genommen. Da das Zugsprogramm an die Preßvertreter offenbar vom weimarischen Hofmarschallamt ausgefolgt wurde, so kann also die besprochene Veränderung erst im letzten Augenblick stattgefunden haben.—_ Brotwucher und Wehrkraft. In der Veranstaltung des Bundes der Landwirte wurde wiederholt darauf hingewiesen, daß die militärischen Mißerfolge Englands eine Folge der industriellen Entwicklung seien. Und der weise Prof. Adolf Wagner hat in der Versammlung der Steuer- und Wirtschaftsreformer ähnliche An- deulungcn gemacht. Wir möchten die Agenten und Philosophen des Brotwuchers er- gcbenst darauf aufmerksam machen, daß. als Deutschland noch ganz agrarisch war und die Junker unumschränkt herrschten, uns Jena beschert ivard. Auch das dürfte nicht unbekannt sein, daß Frankreich, obwohl es agrarischer ist als Deutschland, eine besiegte Nation ist; daß das fast völlig agrarische Rußland kaum der Türkei zu wider- stehen vermochte, daß hingegen das industrielle Amerika daS stark agrarische Spanien spielend überwunden hat! Vor allem aber liegt es doch nahe, an das rein agrarische China zu denken, das jetzt unter den militärischen Huiuienthateu der Jnduslrievölkcr aus tausend Wunden dlmend daniederliegt. Freilich wenn es gelänge, durch Wucherzölle die Lebenshaltung der Arbeiterschaft herabzndrücken. dann muß auch die deutsche Wehr- kraft beeinträchtigt werden.— Die agrarischen BerwandlnugSklhistler, die am Montag sich als Bauern im Bund der Landwirte produzierten, erschienen am Dienstag als„Steuer-»nd Wirtschaftsreformer". Hier war der geistige Wortführer der Bankierssprößling und Vertreter de- Handelsprofits, Herr v. F r e g e. Die von ihm begründete Re- solutio» zu Gunsten höherer Getreidezölle fordert u. a. auch eine Beschränkung der Freizügigkeit. Für den Brotwucher wurde geltend gemacht, daß gegenüber der Socialdemokratie die landwirtschaftliche Be- völkening am widerstandsfähigsten sei.„in derenFamilien-lmdGeincinde- leben die ethischen Geziehnngen zwischen Hoch und Nieder, Arm und Reich keine Kontraste fördern, wie solche zwischen den Arbeitgeber» und Arbeitnehmern der Judnstrie und des Handels trotz wohiwollendfter Haltung vieler Besitzender und trotz der socialen Gesetzgebung des Deutschen Reichs im Kampf umS Dasein fast unvermeidlich erscheinen." Diese Anerkennung des Klassengegensatzes zwischen Unternehmern und Arbeitern in der Industrie wird die Herren um Stumm und Krupp schwer kränken. Allerdings bei den Junkern herrscht noch der ungetrübte Patriarchalisnms der— Gesinde-Ordnung, die den Herren das Recht auf Prügelstrafe giebt und den Arbeitern alle politischen Rechte raubt. Herr v. Frege sprach von einer weisen Erschwerung des Zugs nach den Großstädten und von dem Phantom der unbeschränkten Freizügigkeit. Die Getreidezölle taufte er— Gott weiß warum— SteuerausglcichSzölle". Er schloß: „Giebt man aber der grauen Theorie und dem internationalen Kapital wieder nach, so werden unS selbst eine große Flotte, eine Chinaexpedition, die größten Kanalprojckte nichr mehr retten können! Dann gehen wir dem 2. Akt von„Ueber unsre Kraft" entgegen." Herr v. Frege scheint BjörnsonS Dichtung, diese Anklage wider wucherische Ausbeutung der Proletarier, doch em wenig mißverstanden zu haben. Alsdann begeisterte sich Prof. Adolf Wagner, der eben noch zu den wildesten Flottenprofessoren gehörte, für höhere Getreide- zolle. Frhr. v. Mirbach bezeichnete die„freisinnige" Behauptung vom Brotwncher als llrschwindcl. Das Wort stammt, wie Herr v. Mirbach wissen dürfte, vom Kaiser, der schwerlich freisinnigen oder socialistischen Anschauungen huldigt. Auch diese Veranstaltung beschränkte sich statt aufs Begründen aufS Schreien.— Die Bekanntschaft mit der„harten Hand" BttlowS wird in der„Nordd. AUg. Ztg." den polnischen Mitbürgern angedroht, Ivenn sie in einer preußischen Provinz etwas andres sein ivollen, als loyale preußische Unterthanen". Dom Reichskanzler liege es fern, wie in verschiedenen Blättern behauptet worden sei, einen„neuen Polenkurs" einzuschlagen, allein er sei sich ebenso sehr der Notwendigkeit bewußt,„dcni deutschen Volkstum in seiner be- rechtigten Abwehr gegen das Ueberwnchern eines politisch feind- seligen Polentums zu Hilfe zu kommen". Ob.neuer" oder„alter" Polenkurs: jedenfalls wird es der bekaimte preußische Polizei- kurs sein.— Graf Walderse« scheint sich in China zu langweilen. Mit den ewigen Paraden und ruhmlosen Boxerjagden machen sich die Vor- schuß-Lorbeeren nicht bezahlt. Bereits beginnt die Khaki-Preffe schonend auf die baldige Rück- kehr vorzubereiten. Die„Berliner Neuesten Nachrichten" nehmen eine englische Nachricht auf, daß Graf Waldersee nach Aufgehen des Hafens von Taku China zu verlassen gedenke, um ihrerseits hinzu- zufügen: „Die militärische Aufgabe, die einem General von dem hoben Range deö Grafen Waldersee dort noch obliegen könnte, ist aller- dings längst erledigt und seine jetzige dortige Situatton seinem Range und seiner persönlichen Bedeutung längst nicht mehr ganz angemessen." Freilich meint das Blatt einstweilen noch, der alte Herr müffe dort bleiben, bis in Cina jede militärische Gefahr beseittgt. Jndesten daS ist nur noch ein tapferer Schuß auf der Flucht. Deutsch-EngllscheS. Der..Reichsbote', das Hofpastorenblatt verzeichnet das Gerücht, daß der Kronprinz sich mit der eng- tischen Prinzessin Eva v. Battenberg verloben werde. Die Prin- zessin ist allerdings noch nicht 14 Jahre alt. Das amtlich« Resultat der Aachener Reichstags- Ersatz- Mahl verzeichnet 7273 abgegebene Stimmen, wovon auf Sittart iE.) ö133, auf E b e r l e sSoc.) 1S3ö Stimmen eiitfielen. Sittart ist somit gewählt.—_ Die SeemannS-Ordnung«nd die Socialdemokratie. Unter dieser Ucberschrift bringt die„Post" eine der„Allg. Marine Korrespondenz" entnommene angebliche Berichtigung unsrer Mitteilung in Nr. Lv über einen befremdlichen Vorgang in der Seemanns-Ordnungs-Kommission deS Reichstags, die im Grunde genommen keine Berichtigung ist. Wir haben in jenem Artikel ausgeführt, daß die Kommission im Princip das Recht der Seeleute auf Sonn- und Festtagsruhe, sowie da- Recht der Schiffsofsiziere auf entsprechende Vergütung für ge- leistete Ueberarbeit anerkannt habe. In beiden Fällen sind ab- schwächende Bestimmungen eingeschaltet worden, was wir auch hervorgehoben haben. Wenn nun aber der Berichterstatter der„Allgem. Marine- Korrespondenz" die Sache so darzustellen sucht, als seien die dies- bezüglichen socialdemokratischen Anträge überhaupt abgelehnt und der Herr Kapitän z. S. Schmidt habe dieselben durch seine Gegner- schaft zu Fall gebracht, dann ist der vom Reichs-Marine-Amt „gegen die Kommission abgefeuerte Warnungsschuß mit der vollen Pulverladung des„energischen Veto" erst recht unverständlich. Ans die andren, mehr die Person deS Vertreters des ReichS-Marine- Amts betreffenden Bemerkungen der Berichtigung näher einzugehen, ist der Mühe nicht wert. Nur so viel mag noch bemerkt werden, daß die Seeleute selber in Bezug auf die von den socialdemokra- tischen Kommissionsmitgliedern gestellten und vertretenen Anträge ganz entgegengesetzter Meinung sind wie der Herr Kapitän Schmidt und der Anschauung huldigen, daß sie selber viel besser wissen, wo sie der Schuh drückt, als dieser Regierungsvertreter.— Ausland. Gegen de» Entwurf MillerandS betreffend den S t r e i k z w a n g ist in Frankreich eine Bewegung im Gange, die von Arbeitern getragen wird. Dieser Umstand ivird natürlich von der französischen und der deutschen Kapitalistenpresse weidlich ausgenützt, um gegen den Entwurf Stimmung zu machen. Diese Bewegung beschränkt sich nicht etwa darauf, einzelne Be- stimmungen fachlich zu kritisieren, sondern sie verwerfen es in Bausch und Bogen. In der Pariser Arbeitsbörse fand dieser Tage eine Versammlung statt, in welcher folgende Resolution angenommen wurde: „Die Kameraden... protestieren nachdrücklich gegen die Re� gierungsvorlage, welche den Streiks Schranken setzen will, und erklären, nachdem sie die Kaineraden Granger. Vivier, Courtois, Baillat und Libertad gehört, daß sie entschlossen sind, mit allen ihre Freiheit hemmenden Gesetzen reinen Tisch zu machen. Tie versammelten Bärger erblicken in dem Gesetze, das die untzeittiollen Einflüsse des Parlamentarismus in die Werkstätten verpflanzen möchte, eine schwere Be- einträchtignng des Rechts. zu streiken; sie weisen es zurück und fordern alle Bürger auf, dasselbe zn thun, indem sie mit der einzigen ihnen zu Gebote stehenden Emancipationswaffe, dem allgemeinen Ausstände, kämpfen. Die Redner, welche in der Versammlung gesprochen haben, sind zum Teil(wahrscheinlich alle) bekannte Anarchisten, keiner der Angeführten ist uns als Socsalist bekannt. Davon abgesehen, wird die Redensart von den„unheilvollen Einflüssen des Parlamentarismus" jeden sofort davon überzeugen, daß wir eS hier mit einer Mache der Anarchisten zu rhu» haben: dazu kommen einige naiveG eneralstreiks- Schwärmer und auch wohl einzelne, die dem gegenwärtigen Ministerium gern Schwierigkeiten bereiten möchten. Die Versamm- lung war denn auch� nach Angabe sogar des Korrespondenten der „National-Zeitung" sehr schwach besucht. Jedenfalls kann diese Kundgebung nickt als von der großen Maffe der französischen Arbeiter ausgehend" aufgefaßt werden.— Schweiz. Zürich, 9. Februar. sEig. Ber.) Seit S Tagen ist man in der ganzen Schweiz in einer gewissen Aufregung, weil die am 1. Dezember 1900 vorgenommene Volkszählung ergeben hat, daß bei nnS nicht weniger als 392 000 Ausländer leben, während deren 1888 nur 229 050 gezählt wurden, so daß sich in den verflossenen 12 Jahren ihre Zahl um 162 000 vermehrt hat. Seit 1850 ist die Bewegung der Fremden in der Schweiz folgende. Es wurden gezählt:' im ganzen auf 1000 Einwohner 1350 71 570 30 1800 114 983 4« 1870 150 907 B7 1880 211035 74 1888 229 650 79 1900 892 000 116 Während im Jahre 1850 änf 33 Einwohner 1 Ausländer kam. so 1888 auf 12 bis 13 und heute komnit schon auf 8 bis 9 ein solcher. Am stärksten war die Zuwanderung der Ausländer natürlich in den Städten, vcsondcrs in Genf. Basel und Zürich. In letzterer Stadt wurden 1688 20 921 Ausländer gezählt, heute giebt eS deren daselbst 43 942: in den letzten 12 Jahren hat demnach mehr als Verdoppelung stattgefunden. Es wird nun in der gesamten Preffe erörtert, waS da zu thun fei,«nd werden zahlreiche Vorschläge für eine befriedigende Lösung der Frage gemacht. Seil Wochen berät der Bundesrat den Entwurf eines Gesetzes betreffend die Erleichterung der Einbürgerung von Ausländern und werden wir auf die ganze Angelegenheit ein« gehender zurückkommen, wenn dieser Gesetzentwurf samt der bundeS- rärlichen Votschaft dazu vorliegen wird. Inzwischen hat der Bundesrat in einem anarchistischen Fall, in dem die schweizerischen Anarchisten Erigerio, Bertoin und Held die Angeklagten waren, vom BundeSgericht aber freigesprochen worden waren, dessen Urteil sozusagen„korrigiert". Er hat nämlich die Herausgabe der seinerzeit konfiszierten 2500 Exemplare des „�Imanaeo �narehio" an Erigerio verweigert, weil der Almanach strafvaren Inhalts sei.„Wie kann sich der Bundesrat über eine Entscheidung des Bnndcsgerichts hinwegsetzen und sich richterliche Befugnisse anmaßen?" fragt die„Berner Tagwacht" nicht mit Unrecht und sie fügt die weitere Frage binzu:„Wird sich das schweizerische Volk noch lange eine solche Willkürherrschaft gefallen lassen?" Ganz sicherlich»och'sehr lange. Hat eS doch am 4. November 1900 mit großer Mehrheit erklärt, daß es gar nicht das Recht haben will, den Bundesrat zu wählen, sondern daß es damit sehr zuftieden sei, wie die Bundesversammlung— Wahlmännerkollegium— die Bnndes- regicrung bestelle. Darüber kann eS heute gar keine Illusionen mehr geben.— Spanien. Die Unruhen dauern fort. In Madrid wurde ein Prado von den Manifestanten mit Steinwürfen angegriffen. Die Gendarmen gingen dann mit der blanken Waffe gegen die Menge vor. Einige Personen wurden verwundet. In Saragossa hielten die Manifestanten einen Umzug mit einer republikanischen Fahne und schössen auf die Gendarmen. Ein Unteroffizier und mehrere Manifestanten w u r d e n verwundet. Privatdepeschen zufolge wurde der Generalkapitän Borrero von der Menge mit den Rufen:„Es lebe der republikanische Generali" begrüßt.» Auch in Valencia und Barcelona dauem die Kund- gebungen fort. Ein späteres Telegramm meldet: DaS republikanische Blatt„El PaiS" ist suspendiert worden.— Der Jahrestag der Erklärung der Republik in Spanien wurde gestern in Zaragoza, P a m p l o n a, Cadiz, Valencia und andre» Städten durch Bankette gefeiert. — In Z a r a g o z a ist eine von den verwundeten Personen g e- st o r b- n. Alle Cafös sind geschlossen, ungefähr dreißig Verhaftungen wurden vorgenommen. Der Präfek: hat gestern die Abhaltung einer republikanischen Versammlung untersagt, die Behörden haben die Vorsichtsmaßregeln per- mehrt. Rußland. Von der Pest. Die Kommission zur Berhüinng und Be- kämpf""« der Pestepidemie teilt mit, daß in zwei Orte» in dcr Kirgisischen Steppe bis zum 24. Januar 130 Personen erkrmiklcn. von denen 134 starben, daß aber seitdem in diesen Ortschaften keine neue Erkrankung vorgekommen ist. Infolge dessen wurde nach beendigter Desinfektion die Sperre über diese Ortschaften auf-| forderungen genügten. Ganz falsch ist es auch, daß nur die untersten| tein größerer Rüdschritt gemacht werden, als wenn man das Princip gehoben. Beamten und Arbeiter über die schlechten Gehälter und Löhne Klage der thürlosen D- 8üge wieder aufgeben würde.( hört! hört! rechts.) Bulgarien. führten. Das Streben nach Gehaltsaufbesserung geht bis in die Wenn auch heute schon Männlein wie Fräulein durch die Fenster Das Ergebnis der Wahlen stellt sich folgendermaßen: Streise der höchsten Beamten. Wir haben es ja fogar erentfommen tönnen, so wird es sich vielleicht noch einrichten lassen, 36 Stambulowisten, 11 Anhänger Betroffs, 21 Anhänger Stoilows, lebt, daß au regierende Fürsten Gehaltsdaß das Gepäck bequem durch die Fenster hinausgereicht werden 31 Bantowisten, 23 Staravelowisten, 5 Radoslawisten, 3 Socialisten, erhöhung berlangten. Besonders schlecht liegen natür tann. Die Stangen von den Fenstern sind beseitigt, da, wo sie sich 9 Türken, 13 Bauernbündler. Die Anhänger Betroffs und die ich die Verhältnisse bei den unteren Beamten. Mit solchen Reden jezt befinden, sind sie notwendig, um ein Herausfallen von Personen Was die Beleuchtung ans Bauernbündler bilden eine neue Partei. 15 Stichwahlen sind er: wie sie Herr Schlumberger gestern hielt, wird die Unzufriedenheit in durch die Fenster zu verhindern. diesen Kreisen nicht vermindert, sondern eher noch gesteigert werden. langt, so wird die Elektricität sicher mit der Zeit die forderlich. Man vermutet, daß die Sobranje, da die Wahlen un Der Wunsch nach Herabsezung der Tarife für Militärpersonen auf Oberhand gewinnen, heute ist da noch kein System gefunden, das befriedigend für die Regierung ausgefallen find, abermals aufgelöst Urlaub ist ja schon im Vorjahr angeregt worden. Ich bitte Sie, die sich im großen Maßstabe einführen ließe. Was die Waschräume betreffende Resolution der Kommission anzunehmen. und Klosetts anlangt, so sind auf diesem Gebiete durchgreifende Verbesserungen geplant. Abg. Dr. Müller- Fulda( C.): werden wird. Der Boeren- Krieg. Das Gefecht bei Bothwell. das gestern als englischer Erfolg ausgegeben wurde, scheint eher ein Boerenerfolg gewesen zu sein. Nicht die Boeren, sondern die Engländer sollen sich zurückgezogen haben, auch waren die englischen Verluste beträchtlich höher, als die ersten Meldungen angaben. Die Engländer verloren 29 Tote, 74 Verwundete und 22 Gefangene. Obgleich die bedeutenden englischen Verluste der letzten Tage in den vom Kriegsamt ausgegebenen Verlustlisten noch nicht zum Ausdruck gelangen, weist die neueste Tages- Verluftlifte doch bereits wieder einen Verlust von insgesamt 237 Mann auf, nämlich 36 Tote, darunter 28 an Krankheiten Verstorbene, 21 Ber: wundete und 180 schwer Stranke. Englands Nachschübe werden gerade ausreichen, um die in den letzten Monaten durch Gefechte und Erfrankungen gerissenen Lücken wieder auszufüllen. De Wet soll nach den Meldungen Londoner Blätter nun doch bereits den Oranjefluß, und zwar bei Norwalsport überschritten und fich westlich nach Philippstown gewendet haben. Fünf britische Abteilungen hätten seine Verfolgung auf genommen, der Rückzug über den Oranjefluß sei ihm dadurch abgeschnitten, daß alle Furten bewacht würden und in allen Minen gelegt seien. De Wet wird es mit dem Rückzug über den Oranjefluß freilich wohl nicht allzu eilig haben. Aus der Kapkolonie wird sonst noch gemeldet: General Brabant hielt in einer Versammlung in Queenstown( öftl. Kapkolonie) eine Ansprache, in welcher er nachdrücklich betonte, es sei notwendig, daß die Farmer als Freiwillige Militärdienst leisten, um die Kolonie zu verteidigen. Es lassen sich viele Rekruten einreihen. Abg. Graf v. Stolberg- Wernigerode( f.): Dem legten Wunsch des Herrn Vorredners fann ich mich nur anschließen. Was die Frage der Tarifreform anlangt, so find meine politischen Freunde der Ansicht, daß das wichtigste die Reform der Gütertarife ist. Diese muß so schnell wie möglich für das ganze Reich erfolgen. Im übrigen verschließen wir uns auch nicht der Not wendigkeit einer Personentarifreform. Abg. Segit( Soc.): Für die 4. Klasse fönnen wir uns nicht erwärmen, weit wichtiger wäre eine bessere Ausgestaltung der 3. Klasse. angenommen. Abg. Werner( Antis.): Kohlenbaron durch die Konjunktur gezwungen sein wird, in ber Wir sind der Ansicht, daß auch der preußische Fiskus als größter nächsten Zeit billigere Preise zu stellen. Ich bitte Sie also, den Antrag der Kommission anzunehmen. Abg. Gamp( Np.): Die Bauern haben ein Recht darauf, auch am Sonntag mit der Eisenbahn zu fahren. In den Wagen 4. Klasse fahren häufig viel anständigere Leute, als in den Wageu erster Klasse. Wie können da Der Abg. Schlumberger und der Eisenbahnminister baben sich die Socialdemokraten sagen, es sei menschenunwürdig, 4. Klaffe zu gegenseitig als Musterarbeitgeber gerühmt. Ob dieses gegenseitige fahren. Richtig wäre es, die überflüssige 1. Klaffe abzuschaffen, in Lob verdient ist, scheint mir aber doch sehr zweifelhaft. Man der nur Abgeordnete, die nichts bezahlen, hohe Beamte, die nichts müßte jedenfalls auch die dritten Beteiligten, die Arbeiter, hören, bezahlen und reiche Kommerzienräte fahren, die also dem Staat nur und diese würden jedenfalls ein wesentlich abweichendes Geld koste. Urteil äußern. Herr Schlumberger hat zwar sehr dringend Schonung für die überlasteten Lokomotiven verlangt, es wäre aber doch besser Kommission, sowie der Antrag Schlumberger werden Der Titel wird bewilligt, die beiden Resolutionen der gewefen, wenn er dasselbe Mitgefühl auch für das Menschenmaterial gezeigt hätte. Die Löhne haben nach seiner Auffassung eine erfreuliche Höhe erreicht. Er meinte, mit 900 M. Könne eine Arbeiter: Ausstattungsgegenstände sowie für Beschaffung der Betriebsmaterialien" Bei Tit. 18 werden für Unterhaltung und Ergänzung der familie im Jahr wohl auskommen. Ja, wenn diese 900 M. lediglich 9 176 000 m. gefordert. wir vielleicht seine Auffassung teilen; aber von diesen 900 M. für Nahrungsmittel verwendet werden könnten, dann könnten Die Kommission beantragt 500 000 M. abzusehen, also zu begehen doch noch ab die Kosten für Wohnungsmiete, Heizung willigen 8 676 000. und Beleuchtung, Staats- und Kommunalabgaben, KaffenEisenbahnminister v. Thielen beiträge, eventuell Schulgeld für Kinder. machen, Diese Ausgaben bittet diesen Antrag abzulehnen. Der billigere Bezug von Kohlen, ganz minimal gerechnet, im Jahre doch immerhin wie ihn die Kommission der Eisenbahnverwaltung empfiehlt, ist nicht 450 M. aus, so daß für die Ernährung einer mehrköpfigen durchführbar. Die Qualität der Kohlen würde durch den Transport Familie nicht mehr als 450 M. übrig bleiben. Das macht bei über Wasser leiden,( hört! hört! rechts), wir beziehen sie daher 365 Tagen circa 11/4 M. pro Tag. Ich meine, es ist ein schlechtes besser direkt aus der Grube, wenn sie auch dadurch teurer werden. Zeichen für die Reichs- Eisenbahn- Verwaltung, wenn solche LohnAbg. Dr. Paasche( natl.): verhältnisse noch bestehen. Herr Schlumberger meinte, die Ausgaben für das Personal betrügen 44 Proz. der Gesamtausgaben der Eisenbahn. Das ist aber gar kein Beweis für besonders gute Lohnverhältnisse. Bei der Post z. B. ist der Prozentsatz der Ausgaben für das Personal noch bedeutend höher. Er beträgt dort 61,4, und doch haben wir dort Packdienst- Beamte mit einem Jahresgehalt von 700 m. Die Konsequenz der Auffassung des Herrn Schlumberger Wie das Haus beschließt, ist ziemlich gleichgültig, denn die wäre, daß je weniger ein Unternehmer verdient, desto Eisenbahnverwaltung muß doch die Kohlen nehmen, wo es sie weniger er feinen Arbeitern Lohn zahlen muß. Wenn der bekommt, und wird sie natürlich so billig wie möglich einUnternehmer keine Rente hat, so würden die Arbeiter danach über- taufen. Ein Sinfen des Preises der Kohlen im nächsten Jahre halte haupt keinen Anspruch auf Lohn haben. Herr Gamp meinte, die ab ich für ganz ausgeschlossen. liegen folgende Nachrichten vor: jolute Zahl von 2,35 M. Lohn beweise gar nichts, dieser Lohn werde Abg. Graf v. Kanis( t.): issuepla " Daily Mail" meldet aus Pietermaritzburg: Die fechrichten sich aber nicht nach den Orten, sondern nach den des Eisenbahntransports vor dem Wassertransport wahrscheinlich an verkehrsentlegenen Orten bezahlt. Die Löhne Ich freue mich, daß der Herr Eisenbahnminister den Vorzug englischen Kolonnen, welche östlich von Pretoria Beamten Kategorien. So bekommen die Hilfsbremser un für Kohlen anerkannt hat.( Heiterkeit.) Im übrigen schließe ich operieren, haben die Boeren gegen die Grenze des Swazi- gefähr 2,38 M., die Bahnunterhaltungs- Arbeiter ungefähr ebensoviel mich dem Antrage der Kommission an. lands geworfen. Eine Abteilung berittener Polizei, welche nördlich ohn, und Herr Gamp wird zugeben, daß diese Arbeiter über den mich dem Antrage der Kommission an. von Utrecht die Gegend fäubern sollte, wurde von den Boeren auch Löhne von 2,40 Mark von der Eisenbahn vor den Eisenbahnbezirk berteilt find. Uebrigens werden Eisenbahnminister v. Thielen: angegriffen. Die Verluste auf englischer Seite betragen einen Thoren Berline bezahlt.( hört! hört! bei den Socialdemokraten.) wir uns ja im Abgeordnetenhaus weiter unterhalten. Ueber die Vorzüge des Wasser- und Eisenbahntransports werden Zoten und brei Verwundete. Durch den Wichtiger ist die erst heute von den englischen Blätten ber bei achtstündiger Dauer schwerer als andre bei 16 stündiger Dauer. verfegt werden, ste tönnte vorläufig feine Abschlüffe machen und Weiter meinte Herr Gamp, manche Arbeiter empfänden die Arbeit Antrag würde die Eisenbahnverwaltung in eine gewisse Verlegenheit öffentlichte bisher von der Censurbehörde aufgehaltene, Das ist doch eine sehr mangelhafte Beweisführung. Unbestreitbar müßte abwarten, ob die Preise sinken. aus yourenço Marquez bereits am 6. Februar aufgegebene ist, daß eine zu lange Arbeitszeit eine Erschlaffung des Körpers Nachricht, daß 2000 Boeren das Swaziland durchschritten herbeiführt und gerade beim Bahndienst wird doch eine besondere Abg. Dr. Müller- Sagan( frs. Vp.): und auf englisches Gebiet vorgedrungen find. Dieselben scheinen Aufmerksamkeit der Beamten verlangt. Vor allem dürften daher solche des Herrn Eisenbahnministers, den Herr Graf Kanik sehr geschickt Thatsächlich besteht hier ein gewisser Widerspruch in der Haltung eine Gelegenheit abzuwarten, um eine 2 an dung von Waffen und Mißstände nicht beim Fahrpersonal vorkommen, aber auch dort ist die Munition vom Lande aus zu unterstützen. Ein ö streich i scher Dampfer sollte dieses Unternehmen in der Nähe von 37 Stunden Dienst hat, und während dessen nur 10 Stunden Ruhepause. Ueberlastung eine sehr große. Es kommt vor, daß das Zugpersonal Kost, am Eingange der Bai Abg. Graf Stolberg- Wernigerode( t.): von St. Lucia, ausführen. Es waren sofort englische Schiffe abgegangen, um eine derartige der vierten Wagenklasse und meinte, für Gemüseweiber und unweit optimistischer und meinte, der Höhepunkt der Kohlenpreise sei Herr Paasche hat sich entrüstet über meine absprechende Beurteilung Bei der Kohlennotdebatte zeigte sich der Herr Eisenbahnminister Ausschiffung zu verhindern. Falls diese Boerenabteilung füdlich in bemittelte Personen sei sie unentbehrlich. Thatsache ist aber, daß Natal einzufallen beabsichtigte, würde sie kaum auf ernstliche diese Leute auch da befördert werden, wo es teine vierte Wagen Hindernisse stoßen. Der Antrag der Budgetkommission wird einstimmig angeflasse giebt. Dort kommit man ihnen entgegen mit Wochen und nommen. Monatskarten, Tarifermäßigungen usw. Daß die vierte Wagenklasse, wo sie besteht, stark benutzt wird, ist nur ein Beweis dafür, daß die maligen Ausgaben wird debattelos erledigt. Der Rest des Ordinariums und der ordentliche Etat der einTarife für die dritte Wagenklaffe zu hoch sind. In Süddeutschland Hierauf vertagt das Haus die Weiterberatung auf Mittwoch besteht absolut keine Geneigtheit, die vierte Wagentlasse einzuführen! 1 Uhr.( Außerdem Chinavorlage.) ( Bravo! bei den Socialdemokraten.) Schluß 61/4 Uhr. Die Kolonne des Obersten Delisle tam in Williston( weftl. Kapkolonie) von Calvinia an. Sie legte 72 Meilen in 48 Stunden zurück. Die Boeren rückten gegen Vanwhdvlei vor. Vom Kriegsschauplatz im östlichen Transvaal 40 * Aus Kapstadt wird berichtet: Die Regierung hat sich nunmehr entschlossen, den Mächten mitzuteilen, daß der Hafen von Kapstadt von der Pest verseucht ist. Reichstag. 47. Sigung vom Dienstag, den 12. Februar 1901, nachmittags 1 hr. Am Bundesratstische: v. Thielen. Die zweite Beratung des Etats für die Verwaltung der Reichs- Eisenbahnen wird fortgesetzt( Titel: Chef des Reichs amts). Abg. Hug( C.) # berteidigt die Eisenbahn Verwaltung. Die Verwaltung benutze die Ueberschüsse, nicht im allgemeinen Staatsinteresse, sondern zur Schuldentilgung und Ausgestaltung des Betriebs. Abg. Lurz( C.) ganzen = Abg. Graf Oriola( natl.): ( Sehr beklagt sich über mangelhafte hygieinische Einrichtungen der Ueber- fie für sie sehr bequem find; von nichts trennt sich eine Marktfrau nachtungsräume für die Eisenbahnbeamten. Eisenbahnminister v. Thielen: ausgenutzt hat. überschritten. Parlamentarisches. Budget- Kommission. Herr Schlumberger nimmt an allen Fragen der Gesetzgebung regsten Anteil und ist ein eifriger Besucher des Hauses. Herr Segip hat ihn einen freiwilligen Regierungskommissar genannt. richtig! bei den Socialdemokraten). Diese Bezeichnung finde ich In der fortgesetzten Beratung des Post Etats wurden geschmacklos; sie ist umso unrichtiger, als Herr Schlumberger in der namentlich die den Verkehr erschwerenden Verhältnisse, so in Budgetkommission die Regierung angegriffen hat. Uebrigens habe den Bostämtern diskutiert. Man wies auf die Ueberlastung der Be ich seine Rede gestern nicht gehört( Lachen bei den Social- amten einerseits und den ungenügenden Schalterdienst andrerseits demokraten); selbstverständlich ift er, ebenso hin. Aus diesen Umständen resultieren unleidliche Verhältnisse, die wie wir, bereit, Mißstände zu beseitigen, die sich herausgestellt haben. fich namentlich in dem langen Barten des Publitums, bevor es abDie Wagen vierter Klaffe find jetzt zum großen Teil jo umgestaltet, gefertigt wird, äußern. daß sie hell und luftig sind und Sizgelegenheit bieten. Die urfprüngliche Abneigung gegen die vierte Wagentlaffe in Hessen ist jetzt ganz geschwunden. Der Bauer und die Bäuerin haben erkannt, daß schwerer, als von ihrem Marktkorb. Deshalb ihre Vorliebe für die vierte Klaffe. Von Menschenunwürdigkeit fann da gar nicht die Sede die beste der Welt, wie Herr Gamp, aber die Angriffe des Herrn fein. Ich halte die preußische Eisenbahn- Verwaltung zwar nicht für Segiz gingen doch zu weit. Verbesserungsfähig und verbesserungswert ist noch manches an ihr. Redner flagt über die ungenügende Zahl der Bediensteten in den D- 8ügen und über die Unreinlichkeit Ich schließe mich ganz den Ausführungen meines Kollegen Niff der Wascheinrichtungen und Klosetts in diesen Zügen. Mit Etel er an. Die Lohn- und Arbeitsverhältnisse laffen in einzelnen Beamten- fülle es einem beim Betreten dieser Räume. fategorien noch viel zu wünschen übrig. Das überschwängliche Lob Die engen Gänge, die wenigen Thüren vergrößern die Gefahr des Herrn Schlumberger über die Wohlfahrtseinrichtungen der im Fall eines Unglüids. Bei Schlafwagen sind die Fenster noch Eisenbahnverwaltung war absolut nicht berechtigt. Wunderbar ist es, fleiner. Bei diesen Schlafwagen hat man wirklich häufig das Gedaß die Ausgaben für Benfionen unter dem Titel Wohlfahrts- fühl, man steige zu früh in einen Leichenwagen.( Heiterfeit.) einrichtungen geführt werden. Eben so wenig gehört doch der Abg. Dr. Vonderscheer( Els.): Unterricht der Beamten im Rettungswesen Verunglückter zu Die elfag- lothringische Bevölkerung hat nicht das geringste Be den Wohlfahrtseinrichtungen für die Beamten, sondern diefer dürfnis nach der 4. Wagentlasse. Man ist der Meinung, daß die Unterricht liegt im Interesse des Publikums. Groß ist noch 3. Wagentlasse schon kaum den Bedürfnissen genügt. immer bie Ueberlastung der Beamten. Es tommt vor, daß Beamte abends um 11 Uhr den Dienst verlassen und am nächsten Morgen um 8 Uhr wieder antreten müssen. Ich habe verfügt, daß den Betriebsbeamten ihrer Stellung entsprechende Schlafräume zur Verfügung gestellt werden und daß auch für ausreichende Lektüre in diesen Räumen gesorgt wird. Abg. Delsor( Els.): " Abgeordneter Singer( Soc.) wies darauf hin, daß der Post nach und nach Aufgaben zuerteilt worden sind, die mit der Be wältigung des eigentlichen Postverkehrs nichts zu thun haben. Die Post würde nach und nach zum Mädchen für alles und sei mit Aufgaben belastet, die den eigentlichen Betrieb erschweren. Es wurde empfohlen, durch bessere Regelung des Dienstes die notwendige Era sprach in dieser Richtung manche Aenderungen vorzunehmen und leichterung zu schaffen. Der Staatssekretär des Reichspostamts verteilte unter andrem mit, daß der Versuch gemacht werde, Briefkästen zum Gebrauch des Publikums aufzustellen, bei denen sich besondre Oeffnungen für Stadt- Postfachen und für den Fernverkehr befinden. Beim Titel„ Bau von Dienstwohnungen" verlangte Abg. Singer Mitteilung über den Zusammenhang des Dienstverhältnisses mit der Wohnung und wies darauf hin, daß solche Wohnungen, wenn sie in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Dienstverhältnis stehen, leicht die wirtschaftliche Abhängigfeit der Unterbeamten vermehren würden. Bei etatsmäßig angestellten Beamten hätte diese Befürchtung weniger Boden, das gegen bei Hilfsbeamten sei zu erwarten, daß die Dienstwohnung ein Moment der wirtschaftlichen Abhängigkeit würde. sekretär erwiderte, daß Borschriften bestehen, wonach eine anDer Staatsgemessene Kündigungsfrist für Wohnungen vorgesehen sei. Die Beratung wandte sich dann zu den Einmaligen Ausgaben"( Postbauten), welche sämtlich bewilligt wurden. Auf Anregung des Abg. Singer wurde die Frage rechtzeitigen Ankaufs von Grundstücken zu Erweiterungs- und Neubauten für Postgebäude diskutiert. Von stücke rechtzeitig zu erwerben und damit zu verhindern, daß die verschiedenen Seiten wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, die für den Bau von reichseigenen Postgebäuden erforderlichen GrundPrivatspekulation sich diese Terrains sichert, um sie später mit großem Vorteil an das Reich zu verkaufen. Der Staatssekretär erkannte diese Uebelstände an, wies jedoch darauf hin, daß die Verwaltung zum Die Kombinierung des Offenbacher Unglücs mit den D- Wagen Abschluß von Kaufverträgen immer erst der Genehmigung des Reichstags bat teine materielle Berechtigung. Die Zahl der Opfer diefes Ün bedürfe. Von seiten des Referenten wurde eine Resolution beantragt, glids wäre viel größer gewesen, wenn die Wagen feine D- Wagen wonach der Reichskanzler aufgefordert werden soll, in den nächsten gewesen wären. Bei dem Offenbacher Unglück ist die toloffale Bostetat eine Summe einzustellen, welche es der Verwaltung ermöglebendige Kraft der auf den D- 8ug auffahrenden Lokomotive schon lichen, die notwendigen Baupläge zu erwerben. In der Diskussion bei dem 4. Abteil des ersten D- Wagens konsumiert worden. Traurig wurde von dem Abg. Dr. Müller Sagan( frf. Vp.) Widerist das Unglück erst durch die Entzündung des Gases geworden. Explosibel spruch erhoben, da man der Verwaltung feinen Dispositionsfonds Ich glaube doch nicht, daß diese Ansicht der Meinung der Mehr- ist diese Gasbeleuchtung nicht, das ist wissenschaftlich festgestellt worden. überweisen solle. Von andren Seiten wurde betont, daß es sich hier heit des Reichstags entspricht; wir wünschen, daß dem Bauern auch Uebrigens sind die Verunglückten durch das brennende Gas nur rascher nur um den„ Erwerb" des Terrains bandeln könne, daß die„ Bauten" am Sonntag Gelegenheit geboten wird, sich höhere Genüsse zu ver- erlöst worden, denn allen waren die unteren Extremitäten vollständig nach wie vor der Genehmigung des Reichstags bedurften, und daß, schaffen, als er auf dem Lande haben kann. durch die Lokomotive zerquetscht. Thatsache ist auch, daß eine An- felbst wenn der Fall eintrete, daß ein derartiges Grundstück vom ReichsVor allem muß ich mich gegen die Behauptung des Herrn zahl von Personen durch die Fenster ohne Schaden zu nehmen, ente tage nicht für die geplante Berwendung acceptiert würde, Nachteile Kollegen Schlumberger über die Personalverhältnisse wenden. Er kommen sind. Die Erwägungen über die D- Wagen haben zu dem für das Reich unter feinen Umständen entstehen können, da der Wert meinte, die Löhne seien so gestiegen, daß sie allen berechtigten An- Ergebnis geführt, daß sämtliche Techniker erklärten, es könne des Grund und Bodens sich nicht verringere, sondern im Gegen Eisenbahnminister v. Thielen: Darüber, ob die Pensionen unter Wohlfahrtseinrichtungen gehören, kann man ja streiten. Ich meine aber, es kommt weniger auf die Etikette der Flasche, als auf den Inhalt der Flasche an. Daß 4 Stunden Ruhe nicht genügt, ist durchaus zuzugeben. Die Ruhezeit muß mindestens 6 Stunden betragen und diese Mindest rubezeit sollte auch nur dort eintreten, wo die Interessen des Dienstes dies absolut erfordern. Schließlich hat der Herr Vorredner noch gewünscht, daß die Sonntagstarten nicht nur von der Stadt aufs Land, sondern auch vom Land in die Stadt gelten. Ich halte es aber für volkswirtschaftlich richtig, daß die Bauern am Sonntag zu Hause bleiben. Abg. Dr. Müller- Sagan( fr. Vp.): Abg. Prinz zu Schönaich- Carolath( wildk.): Ich habe bereits im Vorjahre im Herrenhause darauf hingewiesen, daß bei einem solchen Unglück, wie es sich jetzt wieder bei Offenbach ereignet hat, die in den D'= 8ügen befindlichen Personen unrettbar verloren find, schweben, wie diesen Mißständen abzuhelfen sei. Ich hoffe, daß Gegenwärtig follen Erwäguitgen diesen Erwägungen recht bald Thaten folgen. Die Erregung im Bublifum ist sehr groß. Eisenbahnminister v. Thielen: tet! ftetig steige. Eine anderweitige Verwendung sei demnach| andre Vorsteher staatlicher Betriebe sucht auch dieser Herr die Ar-| schlecht geworden, daß nicht daran zu denken war, fie auszugeben. immer möglich, der Vorteil aber, der aus dem recht beiter durch allerlei Chifanen um ihr Recht zu prellen, den Vertrauens- Der Angeklagte Briesemeister erklärte, daß ihm dann der Mut gefehlt zeitigen direkten Ankauf von notwendigem Terrain entstände, leuten der Arbeiter ihre Mitwirkung an dem Zustandekommen habe, den Versuch fortzusetzen, er habe die Form deshalb an der sei so groß, daß man die Möglichkeit, event. ein Terrain für geregelter Arbeitsverhältnisse zu verekeln. Es steht aber zu erwarten, Potsdamer Brücke in den Kanal geworfen. andre Zwede verwerten zu müssen, nicht zu scheuen brauche. Die daß die Regierung den von ihr erlassenen Bestimmungen Geltung zu Diskussion wurde wegen vorgerückter Stunde abgebrochen, um Mitt- verschaffen wissen wird. woch fortgesetzt zu werden. " Nach Beendigung des Postetats" ist der„ Etat für Zölle und Steuern" zur Beratung in Aussicht genommen, dann soll der Militär- Etat" folgen. Land zu unterbreiten: " Sociales. Der Staatsanwalt hielt es für zweifellos, daß die Handlungen der Angeklagten sich als versuchten Münzverbrechens bezw. als Beihilfe tennzeichneten, er bat die Geschwornen, nur dem Angeflagten Päzold mildernde Umstände zuzubilligen. Die Verteidiger, Rechtsanwälte Dr. Lehfeldt und Leyser, führten dagegen aus, daß von der strafbaren Thätigkeit bereits aus freien Stücken Abstand genommen Die hygienischen Zustände auf dem Lande. Die Medizinal- fei, bevor andre Einflüsse auf die Angeklagten einwirkten und daß In der Justizkommission des Reichstage wurde am Diens- beamten des Regierungsbezirks Potsdam verhandelten in ihrer dieselben schon aus diesem Grunde frei ausgehen müßten. tag in die zweite Lesung der Reformianträge Rintelen, en den Dörfern ihres Bezirks vielfach anzutreffen sind und die sich aus versuchten Münzverbrechens, gaben ihren Spruch aber weiterhin dahin letzten Sigung auch über die gesundheitsschädlichen Zustände, die auf Die Geschwornen bejahten zwar die Schuldfragen in betreff des mann usw. eingetreten. Gegenstand der Beratung war lediglich der großen Unsauberkeit der Wirtschaften ergeben. Ihre Beratungen ab, daß die Angeklagten den strafbaren Versuch aus eignem Antriebe die Frage, wie die Straftammern besetzt werden sollen. Es lagen fünf verschiedene Anträge vor. Angenommen wurden schließ- führten dazu, daß sie beſchloſſen, dem Regierungspräsidenten folgende wieder aufgegeben hätten. lich die Anträge Rintelen und Bedh- Koburg, wodurch Grundsäge zur Ergänzung der Baupolizei- Ordnung für das platte Auf Grund dieses Wahrspruchs mußte die Freisprechung beider § 77 des Gerichtsverfassungs Gesezes folgende Fassung erhielt:„ Die Civilkammern und die Straflammern entscheiden in Es muß für jedes Gehöft der notwendige Bedarf an gutem Angeklagten erfolgen. Eine Gefängnisgeschichte aus Plößensee wird demnächst der Besetzung von drei Mitgliedern mit Einschluß des Vor- Trink- und Wirtschaftswasser gesichert sein. fizenden. In der Besetzung mit 5 Mitgliedern einschließlich des Kesselbrunnen sollen dichte Bedeckung, einen erhöhten Nand und das Landgericht beschäftigen. Vor reichlich Jahresfrist wurde der Kaufmann Riesold wegen verschiedeuer Betrügereien zu zwei Jahren undurchlässige Schachtwandungen haben. Vorsitzenden entscheiden die Straffammern in der Hauptverhandlung, Offene Brunnen und Wasserbehälter find, soweit bereits vor Gefängnis verurteilt, die er in Blögensee verbüßen sollte. Durch wenn Verbrechen mit Ausnahme solcher strafbarer Handlungen, welche nur deshalb als Verbrechen sich darstellen, weil sie im Rüd- handen, in sicherer Weise und mindestens 1,15 Meter hoch ein fein anstelliges und einschmeichelndes Wesen gelang es ihm, die Gefall begangen sind, den Gegenstand der Untersuchung bilden, sowie zufriedigen. Bei Neuanlagen find solche nicht zu gestatten. Auch find wogenheit des Aufsehers Hönsch zu erwerben, der ihm so viele Freiin der Berufungsinstanz bei Bergehen mit Ausnahme der Fälle der tiefe Röhrenbrunnen( sogenannte Abessinier) den Kesselbrunnen vorbeiten und sonstige Begünstigungen gewährte, daß er nach Entzuziehen. deckung dieser Pflichtwidrigkeiten in Haft genommen wurde und sich Privatklage." Aborte und Dungstätten, sowie Asches, Müll- und Kehrichtgruben demnäch wegen Bergehens im Amte zu verantworten haben find nicht vor dem Hause an der Straße anzulegen und müssen vom wird. Im verflossenen Frühjahre wurde auch der Kaufmann Brunnen mindestens 10 Meter( Bwischenraum der nächstzugekehrten Frederichs, der sich als Geschäftsführer beim Restaurateur Kempinski Wandungen) entfernt sein. bedeutende Unterschlagungen hatte zu Schulden fammen laffen, nach Aborte müssen entweder mit völlig dicht schließenden Abfuhr- Plößensee überführt. Frederichs und Riesold wurden miteinander wagen, tragbaren Behältern oder einer ausreichend großen Kotgrube bekannt, nach und nach wurden auch dem ersteren unerlaubte Beversehen sein. Die Kotgruben find gemauert und cementiert völlig günstigungen seitens des Aufsehers H. zu teil. Als Weihnacht wasserdicht herzustellen und in angemessener Entfernung von Wohn- herannahte, padte den Frederichs die Sehnsucht nach seiner Familie, häusern anzulegen. er teilte dem Niefold mit, daß er versuchen wolle, Urlaub zu Düngerstätten sind mit Bodenpflasterung und einer Erhöhung erhalten, um das Fest im Kreise seiner Angehörigen ver ihres Rands zu versehen, so daß auch bei Regengüssen ein Abfließen leben zu können. Hierzu sei in erster Linie Geld nötig, der Düngerjauche unmöglich ist. da er den Aufseher H. bestechen müsse, um dessen Befürwortung zu Die trockenen Wirtschaftsabgänge, Müll-, Asche, Kehricht, Küchen- erlangen. Riesold versprach seine Beihilfe, um Geld von der Ehes abfälle, Lumpen usw. find in Gruben oder festen Behältern gut befrau feines Mitgefangenen zu beschaffen. Es wurde berabredet, daß deckt zu sammeln, so daß ein Verstauben, Berstreuen, Auswaschen und Riesold, der zu Kalefaktordiensten benutzt wurde, die erste sich ihm Ausspielen durch Regen unmöglich ist. bietende Gelegenheit wahrnehmen solle, um auszubrechen. Auf Grund eines Kasfibers, den Frederichs ihm einhändigte, sollte er sich von deffen Ehefrau eine größere Summe aushändigen lassen, die Hälfte davon an Frederichs senden und mit der andren Hälfte nach Amerika flüchten. Es gelang dem Riesold wirklich, Partei- Machrichten. Ueber eine Abschiedsfeier für Ed. Bernstein, die der Kommunistische Arbeiter- Bildungsverein in London am 2. Februar veranstaltete, wird uns von dort berichtet: Der Verein, der für die deutschen Genossen Londons das Bindeglied bildet, das sie mit der Arbeiterbewegung der Heimat verbindet, konnte den besonderen AnTaß, daß ein langjähriges Mitglied nach mehr als zwanzigjähriger Abwesenheit wieder in die Heimat zurückkehren darf. nicht vorüber gehen lassen, ohne dem Abreisenden seine Anerkennung zu zollen für sein Wirken. Nachdem der Vorsitzende den Anlaß zu der Extra- Bersammlung mitgeteilt, hielt Ed. Bernstein eine Ansprache, in der er die Bedeutung der Arbeiterorganisation im Auslande hervorhob und dann über die theoretischen Kämpfe in der Partei sprach. Auch an die französische Gruppe des Vereins richtete Bernstein auf deren besonderen Wunsch eine französische Ansprache; der mitanwesende Genosse Motteler gab Erinnerungen aus der Zeit ihres gemeinsamen Wirkens in der Heimat zum besten. Noch verschiedene Redner ergriffen das Wort und der Abend gestaltete sich zu einem sehr eindrucksvollen. Im Namen des Vereinsvorstands wurde dem Genossen Bernstein eine fünstlerisch ausgestattete Adresse überreicht, worin ihm der Dank und die Anerkennung des Vereins ausgesprochen wurde. Eine Parteiversammlung in Mühlhausen in Thüringen nahm folgende Resolution an: Die Versammlung beschließt, für die Zukunft das Mühlhäuser Boltsblatt" nicht mehr als Organ der Mühlhäuser Arbeiterschaft zu betrachten. Sie erklärt sich mit dem Vorgehen der Preßkommission einverstanden und verspricht, fräftig für die Einführung der„ Tribüne" zu agitieren." Das erwähnte Blatt ist ein Privatunternehmen, das zwar den Arbeiterinteressen gerecht wird, aber nicht als offizielles ParteiOrgan gilt. Der Avanti", das Centralorgan unsrer italienischen Parteigenossen, ist bestohlen worden. Vor einigen Tagen wurde während des Nachts in das Bureau eingebrochen und aus dem Geldschrant, den die Diebe demolierten, 5000 Franken entwendet. Dieser Raub trifft das Blatt um so härter, als seine Redacteure in einigen der legten Prozesse neben Gefängnisstrafen auch hohe Geldstrafen auf erlegt erhielten. Zu den Verfolgungen der Regierung, der Polizei und der Unternehmer nun also auch noch die seitens der Spigbuben. Alles so meint unser Korrespondent hat sich gegen uns verschworen, aber wir gehen trotzdem nicht unter". Polizeilichtes, Gerichtliches usw. - Der frühere verantwortliche Redacteur der Königsberger ,, Boltstribüne", Genosse Paul Hennig, wurde wegen formaler Beleidigung eines Offiziers, gegen den ein Verfahren wegen Soldatenmißhandlung geschwebt hatte, von der Strafkammer des Landgerichts Königsberg zu 100 M. Geldstrafe verurteilt. tragen." Für Ableitung des Tagewassers ist ausreichend Sorge zu Auf den Kulturzustand der Dörfer in der nächsten Nähe Berlins wirft es ein sehr schlechtes Licht, daß solche Vorschriften jezt erst von den Medizinalbeamten gefordert werden müssen. Wir erfahren bei dieser Gelegenheit wie so oft, daß wir wirklich im eignen Lande noch so viel zu fultivieren haben, daß wir unsre Kräfte nicht auf die Kultivierung andrer Völker zu verschwenden brauchten. V Gerichts- Beitung. aus der Strafanstalt zu entkommen. Er erhielt auch von der Frederichs die gewünschte Summe. Anstatt nun aber dem seinem Mitgefangenen gegebenen Versprechen nachzukommen, berpraßte er das ganze Geld in Berlin innerhalb weniger Tage. Nun beging er einen Ergreffungsversuch, dies führte auf seine Spur und bald say er wieder hinter Schloß und Niegel. Es wird angenommen, daß er von vornherein die Absicht gehabt hat, seinen Mitgefangenen zu hintergehen. Es ist deshalb Anklage wegen Betrugs und versuchter Erpressung erhoben worden. China. Uebergabe der Nordbahn an England. 02 Die britischen Behörden sind benachrichtigt worden, daß sie fich täglich bereit halten sollen, die Nordbahn von den Deutschen zu übernehmen. Die Oberleitung ist zur Aufnahme des Betriebs der Linie bereit. Graf Waldersee meldet aus Beting: Die Kolonne Trotha ist am 9. Hier eingetroffen. Bei meiner Besichtigungsreise nach Schanhaitwan habe ich Betrieb und Sicherung der Bahn sowie die längs derselben stehenden Truppen aller Nationen in vorzüglicher Verfassung gefunden. Tehte Nachrichten und Depelihen. Dortmund, 12. februar.( B. H.) In der Kronen- Brauerei plagte beim Bichen ein großes Lagerfaß. Fünf Mann wurden schwer verletzt. Einer ist bereits gestorben. Der Hauptverhandlungs- Termin gegen den Kriminalommiffarius Thiel vor der fiebenten Strafkammer des Landgerichts I findet nunmehr am 15. d. M. statt und dürfte nur kurze Zeit in Anspruch nehmen, da bezüglich der Bestechung im Sinne des 332 der Angeklagte bei seinem Geständnis beharrt und nur bestreitet, es versucht zu haben, den Schußmann Stierstädter zu einem Meineid zu verleiten. Falsch ist die Nachricht, daß auch Justizrat Dr. Sello und Rechtsanwalt Dr. Werthauer als Zeugen geladen seien. Dies ist nicht der Fall und eine Erörterung der gegen die beiden Verteidiger erhobenen Beschuldigungen bei dieser Gelegenheit ausgeschlossen. Der einzige Rechtsanwalt, der als Zeuge geladen ist, ist Rechtsanwalt Ulrich. Bekanntlich hatte Thiel, als er auf die im Prozeß Sternberg gemachten sensationellen Beschuldigungen des Schußmanns Stierstädter hin von Oberschlesien aus hierher eilte und hier vernommen wurde, zunächst alles bestritten und den von Stierstädter befundeten Vorgängen eine harmlose Deutung zu geben versucht. Er ist damals nicht vereidigt worden, ging aber sofort nach seiner Bernehmung zu dem Rechtsanwalt Ulrich und hat diesem eingestanden, daß er selbst bestochen worden sei und auf Stierstädter eingewirkt habe. In dem Sternberg Prozeß ist bei seiner späteren zweiten Bernehmung, in welcher er das vor dem Untersuchungsrichter abgegebene Geständnis wiederholte, festgestellt worden, daß er, da er mit Schulden aus Mülheim a. Mh., 12. Februar.( B. H.) In der verflossenen seiner Lieutenantszeit behaftet, in den Polizeidienst über- Nacht versuchte ein Arbeiter, der wenige Tage vorher aus der Arbeit und Anfang des Jahres 1900 nach Abzug entlassen worden war, aus Verzweiflung darüber, daß er nicht der Schuldentilgungs- Quote nur noch einen fleinen Betrag fofort wieder Beschäftigung fand, seine Frau, sieben Kinder und sich zum Lebensunterhalt übrig hatte, sich selbst dent Direktor Zuppa zu selbst umzubringen. Er verletzte seine Frau durch Messerstiche sehr Detektivdiensten im Interesse Sternbergs angeboten hatte. Da dem Angeklagten vorgeworfen wird, daß er die Anitspflicht der Ver- schwer, vier Kinder leicht und schnitt fich alsdann die Pulsadern auf. Die Marmorarbeiter werden, um den aufgestellten Lohntarif schwiegenheit verlegt hat, so greift der§ 332 des Straf- Gesetzbuchs Der Zustand des Elternpaars ist sehr bedenklich, die Kinder sind allgemein zur Einführung zu bringen, voraussichtlich am 1. März gegen ihn Play, nach welchem ein Beamter, der für pflichtwidrige außer Gefahr. München, 12. Februar.( W. T. B.) Die Beerdigung des Ges Handlungen Geschenke oder andre Vorteile annimmt, fordert oder in den Streit eintreten. In der Versammlung, die sich versprechen läßt, wegen Bestechung mit Zuchthaus bis zu fünfheimrats Profeffor Dr. von Pettenkofer gestaltete sich zu einer gestern, Dienstag, im„ Englischen Garten" tagte, wurde Jahren bestraft wird, falls nicht durch Zubilligung mildernder Um- großen Kundgebung für den verstorbenen Gelehrten. Nach dem Geistberichtet, daß sich die Unternehmer trotz aller Versuche stände die Gefängnisstrafe ermöglicht wird. lichen sprachen unter andrem Geheimrat Zittel namens des OberMedizinalausschusses, Professor Angerer namens der Imedizinischen der Lohnkommission auf Verhandlungen nicht eingelassen und Fakultät. Alle Redner betonten die unvergänglichen Verdienste Bettenkofers um die Entwicklung der Hygiene und auf vielen andren Gebieten der Wissenschaft und der Wohlfahrts- Einrichtungen. komitee hat von socialistischen Vereinigungen Unterstützungen im Betrage von 70 000 Frank erhalten. Man glaubt deshalb, daß der Ausstand noch wochenlang dauern werde. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. getreten war die verschiedenen Zuschriften der Kommission unbeantwortet In dem Gründerprozeß bot der gestrige zweite Verhandgelassen haben. Der Lohntarif wird gedruckt und den lungstag so gut wie gar kein öffentliches Interesse dar. Er wurde einzelnen Unternehmern überfandt werden. Am Sonntag, den 24. Februar, findet wieder eine Versammlung statt, in der endgiltig Beschluß gefaßt werden wird. Tapezierer! Der Streit bei der Firma Töpke dauert unverändert fort. Die Firma hat sich jetzt polizeilichen Schutz erbeten und erhalten. Zuzug ist streng fernzuhalten. Die Verbandsleitung. Dentsches Reich. Der Streit der Mangler bei der Firma G. F. Flechtner in Langenbielau ist beendigt. Die Streifenden haben keinen Erfolg erzielt, weil sich zu viel Arbeitswillige" gefunden hatten. Lohnreduzierungen. Auf der im Kreise Neurode in Schlesien belegenen Rubengrube des Centrumsgrafen Magnis sind die Löhne herabgesezt worden. Im Franz- und Anton- Flöß der Rubengrube gab es bisher 9 m. pro 100 Hektoliter, jetzt giebt es nur noch 8 M. pro 100 Hektoliter. Der Preis der Kohlen ist aber derselbe geblieben. Ausland. Den Arbeitern und Angestellten der französischen Staatsbetriebe ist das Roalitionsrecht vollauf garantiert. Eine Dienstorder vom 30. Oftober 1900 besagt: ver= vollständig mit den Erörterungen über die Buchführung ausgefüllt. An der Hand der Bekundungen der ehemaligen Buchhalter und Kassierer, des gerichtlichen Bücherrevisors Reuter und des BörsenSachverständigen Rothschild wurden in eingehendster Weise die Bücher auf ihren Inhalt geprüft. Es ergab sich, daß auf Anweisung des der jede böse Absicht nach wie vor bestreitet Angeklagten schiedene unrichtige oder verschleierte Buchungen gemacht worden sind, die ein falsches Bild von der Lage des Deutschen Bantvereins ergeben mußten. In den Büchern figurieren auch Posten für das der Ehefrau des Angeklagten gehörig gewesene Rittergut Mariensee. Als der Angeklagte von der Börse ausgeschlossen war, bediente er sich zur Vermittlung der dem Bankverein obliegenden Geschäfte der Vermittlung eines hiesigen Bantiers. Auch über diese Geschäfte geben die Bücher keine genügende Auskunft. Intereffant war die zur Sprache gebrachte Thatsache, daß eine Zeit lang die Kassenbestände der sechs Unternehmungen des Angeklagten so groß fo waren, daß sie der Kassierer bequem in seinem Portemonnaie beherbergen und so dem Zugriff des Gerichtsvollziehers entziehen konnte. Mittwoch wird die Verhandlung fortgesetzt. Monceau- les- Mines, 12. Februar.( W. T. B.) Das Streif London, 12. Februar.( W. T. B.) Eine Depesche des Generals Kitchener aus Pretoria meldet: General French nahm einen Convoi von 50 Wagen, 15 Karren fort und nahm 45 Boeren gefangen. Auf englischer Seite wurde ein Mann verwundet. Dem„ Reuterschen Bureau" wird aus Colesberg den 11. d. Mr. telegraphiert: Wie gemeldet wird, erschien am 10. d. M. eine Boerentruppe in Hamelfontein; es tam zu einen Gefecht, in welchem ein Engländer fiel. Auf den Hügeln hinter Donkerpoort, nördlich von Norvalspont stehen zahlreiche Boeren. Aus Maseru wird demselben Bureau gemeldet: Die Engländer haben Ficksburg befegt; fie fanden nur geringen Widerstand. Wepener ist von den Engländern geräumt und von den Boeren besetzt worden. London, 12. Februar.( W. T. B.) Das amtliche Blatt veröffentlicht heute die Verleihung der Würde eines Earl an Lord Roberts unter dem Titel Earl Roberts von Kandahar und Pretoria und von der Stadt Waterford. Münzverbrechen. Das Schwurgericht des Landgerichts I hatte sich gestern mit einer Anklage wegen versuchten Münz Petersburg, 12. Februar.( W. T. B.) Jn der Stadt Grodno verbrechens zu beschäftigen, die sich gegen die beiden Kellner brannte die Schereschewstische Tabakfabrik nieder, welche 1429 Arbeiter Robert Briesemeister und Robert Pä Bold richtete. Briefe- beschäftigte und einen Jahresumsatz von mehr als zwei Millionen Die Arbeiter der Staatswerkstätten haben das Recht, sich meister traf im Oftober v. J. mit seinem alten Bekannten Bäßold Nubel hatte. Aus Rostow am Don, Nowotscherkast und Kowno gemäß den Vorschriften des Gesetzes zu organisieren; die Ver- zusammen. Beide waren stellenlos und klagten sich gegenseitig ihre wird gemeldet, daß, nachdem längere Zeit wärmere Temperatur gewaltung ihrer Organisationen und die Besprechung ihrer Interessen Not. Da Briesemeister obdachlos war, nahm Bägold ihn bei sich auf. herrscht hatte, wieder starke Fröfte und Schneeverwehungen einfönnen sie nach ihrem eignen Gutdünken einrichten. Sie haben Am 25. Oktober wurde bei Pätzold, der in den Verdacht des getreten sind. In Kowno find 20 Grad Kälte. die Freiheit, sich in Syndikaten zu vereinigen und diese in Diebstahls geraten ivar, eine Haussuchung vorgenommen. Der republikanische Washington, 12. Februar.( W. T. B.) fand dabei Federationen zu verbinden gemäß dem Gesetz von 1884. Wolle Man in seinem Stoffer viele Gerätschaften, Parteiführer Babcock brachte eine Bill ein, nach welcher der Zoll Freiheit ist aber auch denjenigen Arbeitern zugesichert, die von die zur Anfertigung von falschem Gelde gebraucht worden waren. auf alle Eisen- und Stahlerzenguiffe, wie Baueisen, Stahlbillets, jeder Organisation unabhängig bleiben wollen. Ein kleiner Schmelztiegel enthielt Zinn und einige allerdings schlecht Schienen und Stäbe aufgehoben werden soll. Die Bill, die den Nachdem die Formalitäten des Gesetzes vom 21. März 1884 ausgeführte falsche Zweimartstice. Außerdem wurde eine Quantität in der Bildung begriffenen tolosjalen Stahltrust zu nichte zu machen erfüllt sind, erlangen die Shudikate die Berechtigung, mit den Gips gefunden. Bayold gab an, daß die verdächtigen Gegenstände beabsichtigt, hat großes Aufsehen hervorgerufen. oberen Beamten der Verwaltung in Verbindung zu treten, und feinem Stubengenossen Briefemeister gehörten. Auffallend war es, Lourenço Marques, 12. Februar.( Telegramm des„ Reuterschen zwar unter der einzigen Reserve, daß sie dem Chef des Betriebs daß eine Form zum Gießen der Falschstücke nicht gefunden wurde. Bureaus".) Die Fieberzeit ist mit ganz außergewöhnlicher Heftigvorher die Liste der Vorstandsmitglieder einzureichen haben. Dasselbe Die Angabe Pätzoldts erschien um so glaubwürdiger, als Briefe feit angebrochen. Die Zahl der Kranken hält sich ständig hoch. Unter muß geschehen, wenn eine Neuwahl vorgenommen worden ist. meister sich bereits einmal auf dem Gebiete der Falschmünzerei den angeschenen britischen Bewohnern der Stadt find schon viele An diese Bestimmung, welche das Koalitionsrecht der in Staats- versucht hat; er ist dieserhalb bereits mit anderthalb Jahren Todesfälle vorgekommen. Die meisten Angestellten der unter britischer werkstätten beschäftigten Arbeiter sichert, können sich viele Verwaltungen Gefängnis bestraft worden. Beide wurden verhaftet. Im Termine Verwaltung stehenden Eisenbahn find erkrankt und auf das Hospitalnoch nicht recht gewöhnen. So ist es jetzt zu Konflikten in den gab Päzold an, daß Briesemeister stets davon gesprochen habe, sich schiff Orcana" geschafft worden. Transportschiffe mit Kranken staatlichen Zündholzmanufakturen von Pantin und d'Auber- falsches Geld zu machen, um ihrer Mittellosigkeit ein Ende zu kommen fast jeden Tag von Komatipoort hier an und werden an billiers gekommen, die leicht zu einem Streit führen können. machen. Er, Bäßold, habe ihm sein legtes Geld gegeben, um die Bord der Orcana" gebracht, die schon fast ganz besetzt ist. Auch Dem Herrn Direktor paßt es nicht, seine Entschließungen dem Urteil Buthaten und Gerätschaften einkaufen zu können. Die Nach unter den hierher geflüchteten Boeren haben sich viele Todesfälle erund der Kritik der Arbeiter unterbreiten zu müssen. Wie so viele ahmungen, die Briesemeister allein angefertigt habe, seien aber jo leignet. Berantwortl. Rebacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsblat Nr. 37. 18. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Mittwoch, 13. februar 1901. aus praktischen Gründen die fakultative Einführung des englischen Gift in den Wein geschüttet haben. Es hat sich aber herausgestellt, Unterrichts in die Volksschulen der Hafenorte in der Weise für daß diese Weinkneiperei eine harmlose war und gewissermaßen nur wünschenswert, daß er nur den fähigen Schülern, und zwar unent- das Tüpfelchen über dem i darstellte, denn nach ärztlichem Gutachten Protestversammlungen gegen den Brotwucher! geltlich, erteilt wird. Bemerkt sei hierzu, daß in dem innig mit ist Frau Busch, die übrigens längst wieder genesen ist, nicht an den Wir weisen nochmals auf die zahlreichen Versammlungen hin, Geestemünde zusammenhängenden Bremerhaven der englische Folgen eines Vergiftungsversuchs, fondern an chronischer Alloholdie heute abend in Berlin und den Vororten stattfinden, um gegen Unterricht in der Voltsschule obligatorisch ist. Außer Geestemünde vergiftung erkrankt gewesen. Infolge der ärztlichen Gutachten wurde die Getreidezölle Protest zu erheben. Die große Bedeutung, die darf sich unsres Wissens von allen deutschen Städten uur noch Groß außer Verfolgung gefeßt. diese Frage für die gesamte werkthätige Bevölkerung Berlins hat, hamburg rühmen, auch in der Volksschule fremdsprachlichen Noblesse oblige. Zwei allerliebste Blüten aus der sogenanten erfordert die Teilnahme aller an dieser großen Kundgebung. ( englischen Unterricht eingeführt zu haben. guten Gesellschaft liefert in der Sonntagsnummer der Lokal Keiner, der ein Interesse an der Gestaltung unsres wirtschaft- Von einem Streit der Hausdiener im städtischen Obdach Anzeiger". Die erstre unter der Menschenfleischmarkt- Rubrik lautet: lichen Lebens hat, darf als Säumiger zu Hause bleiben, heute heißt wurde vor kurzem berichtet. Der Ausgang des Konflikts war der, Geliebte es: Alle Mann am Playl daß die Verwaltung 18 Sausdiener entließ und die Weihnachts zweds Heirat gesucht, welche zeitlebens herzlichst verehrt werden will Remuneration von 20 M. bei der Lohnzahlung in Abzug tam. Auf und von ihren eignen Einfünften gut leben kann. Alter 17 bis Die Arbeiter: Bildungsschule veranstaltet am Sonntag, den eine Beschwerde der Hausbiener beim Magistrat ist nun von diesem 30 Jahre. Direktor, hochgebildet, jährliches Einkommen über 6000 Mr. 17. Februar, im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- die nachträgliche Rüderstattung der Remuneration verfügt worden; Offerten 2c. Ufer 15, zu Ehren des rühmlichst bekannten Bolfsdichters ergleichzeitig aber hat der Magistrat angeordnet, daß von den dinand Freiligrath einen Künstlerabend, bestehend in 18 Hausbienern, die sich zu dem Streif zusammengethan hatten, Kammermusik, Jeſtvortrag, Gefang und Recitation zum mäßigen feiner mehr in irgend einer städtischen Anstalt beschäftigt werden darf. Eintrittspreise von 50 Pf. infl. Garderobe, Programm und LiederDer liberale Magistrat ist damit ganz der Bragis staatlicher tegten. Es bedarf wohl feines weiteren Hinweises, um die Partei- Behörden gefolgt, die durch schroffe Maßnahmen die Arbeiter in Abgenoffinnen und Genossen zum Besuch einzuladen, da die künstlerischen hängigkeit halten wollen. Veranstaltungen der Schule mit ihren hohen Künstlerischen Leistungen hinlänglich bekannt find.( Siehe Inserat.) Beiträge für das Liebknecht- Denkmal. N. Ernſt M. 3,- Kunstschlosserei- Arbeiter Schulz u. Comp. Chauffeeftraße 82 4- liner of 3,50$ t. 3.In der letzten Quittung fehlt vor den Namen: Louis Lewinsohn 2, Druckerei W. G. 7,10, A. Sch. Lebuserstr. 4, 1,- zweiter Strets Es soll nicht heißen H. 2. 1 m sondern 3. 1 M. 1001 881 the mini Tokales. Die andre auch recht charakteristische Annonce befindet sich unter Geld- und Hypothekenverkehr" und besagt: Abelige and Nowined mid Dame würde ihren Namen zu einem Unternehmen gegen einmalige Entschädigung hergeben. Vermittler berücksichtigt. Offerten usw. Es ist schwer zu entscheiden, wer ein zweifelhafteres Gewerbe Bresse, die die Vermittlerin spielt. Für unire heutigen gesellschaft. treibt, diejenigen, die sich zu solchen Diensten anbieten, oder die Presse, die die Vermittlerin spielt. Für unire heutigen gesellschaftlichen Zustände bedeuten diese beiden Bekundungen, die nicht vereinzelt dastehen, eine Moralauffassung, die ihr häßliches Bild gerade in den Streifen zeigt, wo man Neligion und Sitte besonders zu betonen pflegt. während der Mangel an fleinen und mittleren Wohnungen noch in Der Ueberfluß an großen Wohnungen im Westen Berlins. demselben Maße besteht, wie im Vorjahre und sich voraussichtlich am nächsten Umzugstermin, am 1. April, in mindestens gleicher Weise fühlbar machen wird, wie im vergangenen Oftober, stehen im Westen Berlins und in den angrenzenden Vororten noch immer lange Häuserreihen mit hochherrschaftlichen Wohnungen" leer, die schon vor 4 und 5 Monaten beziehbar waren. Ueber einen Vorgang, der sich fürzlich im Lokal des Herrn Obwohl die Besitzer diefer Mietspaläste auf die ber Brüder auf einem Vergnügen des Lotterieklubs Südost abfpielte, schiedenste Weise, durch Plakatständer, Zeitungsannoncen und schreibt uns der Vertrauensmann im IV Wahlkreis, Paul Böhm: Vermittelungsbureaus die Aufmerksamkeit des Publikums auf ihre Ein alter Parteigenosse, der seit mehr als 20 Jahren ununtermit allem Romfort ber Neuzeit" eingerichteten leerstehenden brochen die Kriegskaffe der socialdemokratischen Partei mit Gelb Wohnungen zu ziehen suchen, werden doch nur selten Mietsverträge mitteln versteht, suchte auch auf diesem Feste für unsre Partei zu Ueber den Konflikt in der Druckerei der Leipziger abgefchloffen, da infolge der Ueberproduktion an großen Wohnungen, wirken. An der Stasse wurde ihm auf eine diesbezügliche Anfrage Volkszeitung finden unfre Lefer heute in einer besonderen Beilage die in den letzten drei Jahren eingetreten ist, das wohnungsuchende nichts in den Weg gelegt. Anders gestaltete fich die Sache, als der eine eingehende Darstellung, die vom Barteivorstand gegeben ist. Bublifum, das auf Wohnungen von 7-10 8immern reflektiert, sehr Vorfigende des Vereins, Herr Liebfch, von der Thätigkeit Kenntnis Die Beilage ist im Drud so angeordnet, daß sie als lleine Broschüre wählerisch sein tann. Besonders erschwert wird den Befigern das Ver- erhielt. Nebst noch einigen Gleichgesinnten wurde unser alter Genosse mit zufammengefaltet, aufgehoben werden kann. nitro alla mieten noch dadurch, daß sie zu außerordentlich hohen Breifen gekauft Gewalt ans dem Lotal gebracht; und zwar so, daß er buchstäblich heraushaben und auch eine dementsprechend hohe Miete fordern müssen. Einzelne flog. Gleichzeitig brüllten einige der Herauswerfer ihm nach, man würde Den Gas Einheitspreis will der Magistrat, wie schon mit Gigentümer, deren Gebäude schon seit einem halben Jahre und länger ihm die Knochen im Leibe entzwei schlagen, wenn etwas in die geteilt, auf 13 Pfennig pro Stubitmeter festgelegt wiffen, fertiggestellt find, haben schon in Erwägung gezogen und beabsichtigen, Beitung fäme. Da ein Vertrieb von Einlaßkarten zu solchen Feftdoch soll noch ein Rabatt von 5 Proz. gewährt werden, io baß that bie oberen Etagen in fleinere Wohnungen einzurichten. Voraus- lichkeiten des Lotterieklubs ausnahmslos nur unter den Arbeitern sächlich etwa 12/3 Pfennig pro Kubitmeter zu zahlen wären. fichtlich wird die Bauspekulation durch die Verhältnisse auf dem erfolgt, so glaube ich unsre Genossen davor warnen zu müssen, Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, daß auf diese Weise Wohnungsmarkt bald gezwungen werden, die Herstellung von großen folche este überhaupt zu besuchen, dann bleiben die Herrn hübsch unter sich. zwar der Preis des Gafes zur Beleuchtung( jezt 16 Pf.) verbilligt, Wohnungen einzuschränken. aber dafür der Preis des Gafes zum Kochen, Heizen 2c.( jezt 10 f.) Wer ist Herr M. J. Marcus? Unter dieser Spigmarke Beim Absteigen von der Straßenbahn verunglückt ist am berteuert wird. Schwere Schädigungen erfährt auch das Klein- fchrieb vor einigen Tagen die Staatsbürger- Zeitung":" Ein hiesiges Montagnachmittag um 4 Uhr die 41 Jahre alte Kaufmannsfrau gewerbe, weil hier in den letzten Jahren der Gasmotor jüdisches Blatt bringt die wichtige Mitteilung, daß Herr Marcus, Marie Neumann, die aus Bayern zum Besuch ihrer Tochter soeben fehr stark Eingang gefunden hat. Die Erhöhung des Gaspreises ein in den weitesten Berliner Streifen bekannter" Rentier, fein hier angekommen war. An der Ecke der Prenzlauer Allee und der von bisher 10 Pf. auf 123 Pf. belastet das Geschäftsunkosten- Conto achtzigstes Lebensjahr vollendet hat; ja dies Ereignis ist so wichtig. Marienburgerstraße glitt fie beim Berlassen des Wagens aus und nicht unbedeutend und stellt die Verwendbarkeit dieser Betriebskraft daß das Blatt fogar auch das Bildnis des Jubilars bringt. Er trug eine schwere Schädelverlegung und einen rechtsseitigen Armfogar in Frage. In der betreffenden Magiftratsvorlage, die jetzt der hat's aber auch wahrhaftig verdient! Denn, wie der begleitende bruch davon. Gegenüber dem jüdischen" es ist die Berliner Morgenpost" und dem antisemitichen Blatte sei hier nachträglich einfach die historische Wahrheit festgestellt, welche auch die„ Berbienfte" des Jubilars" Marcus in das richtige Licht rlicht. Aus Lebensüberdruß erschos fich infolge eines langen Lungen leidens der 42 Jahre alte Kaufmann Wilhelm Tezlaff aus der Lindenstraße. Während die Mutter sich zum Einkaufen von Lebensmitteln nach der Markthalle begeben hatte, jagte sich der Sohn im Bett am Montag eine Revolverkugel in den Kopf. Als Frau T. zurückkam, war der Tod schon eingetreten. Die Leiche eines Mannes und die einer Frau wurden am Montagmittag gelandet, die erstere aus dem Spandauer Schiffahrts. fanal, die lettere aus der Spree an der Herkules- Brüde. Beibe Personen find schon vor längerer Zeit um das Leben gekommen, beide konnten bisher nicht erkannt werden. Der Mann war etwa 30 Jahre alt, hatte am linken Auge eine mehrere Centimeter lange Die grau war wohl erst 25 Jahre alt und gut gekleidet. Sie trug Narbe und trug eine wollene Jacke und eine englischlederne Hofe. einen schwarzen Rock, eine schwarzseidene Bluse mit Einsatz und buntelbraunem Sammettragen, sowie ein dunkelblaues Jadett mit weißen Hornknöpfen. An der linken Hand steckten zwei Ringe mit rötlichen Steinen. An der rechten Seite des Rinne hatte sie eine erbsengroße Warze. Stadtverordneten- Versammlung zugegangen ist, werden mehrere Text berichtet, machte sich Herr Marcus während der bewegten Durch Kohlenoxydgas vergiftet wurde ein greises Ehepaar Gründe angegeben, aus denen eine Festfegung des Eingeit der Revolution 18. Oktober des Jahres 1848 aus der Faltenbergstr. 180 in Weißenfee. Der 69 Jahre alte Hausheitspreises auf zehn Pfennige nicht möglich fei badurch verdient, daß er als Oberschüße auf dem Köpenider eigentümer und Bündwarenfabrikant Wilhelm Schmidt und seine Gine Notiz, der wir in der bürgerlichen Breffe begegnen, nemnt bie Belbe bie Gefangennahme der aufrührer bewirfte," 61 jährige Ehefrau Minna bewohnten zwei im ersten Stod belegene erhöhten Kohlenpreise, die erhöhten Arbeitslöhne, die General- Wir hatten immer geglaubt, und das ist von jüdisch- demokrati- Zimmer ihres Hauses. Von einem eisernen Ofen der Wohnstube untosten usw. Hinter diesem usw." verbirgt sich noch ein scher Seite ja auch oft genug bestätigt worden, daß die Juden führt ein Rohr durch die Schlafftube in den Schornstein. Das Rohr Grund, der in der Vorlage gleichfalls genannt ist. Gerade gerade die Hauptputicher 1848 gewesen find; und nun erfahren wir, war undicht. Frau Schmidt hatte sich schon über Ausdünstungen er verdient, weiteren Kreisen bekannt zu werden. Dem daß Herr W. J. Marcus es war, der die bösen Revolutionäre in beklagt, aber an eine Gefahr nicht geglaubt. Als am Morgen Magistratsbeschluß über die Höhe des Einheitspreises sind Verden Sad gesteckt hat. Wir möchten bloß wissen, wo 48 eigentlich die Arbeiter sich den Schlüssel zur Fabrik holen wollten, fanden sie handlungen mit der englischen Gasgesellschaft Deutschen gesteckt haben!" teinen Einlaß und drangen auf einer Leiter durch ein Fenster ein. borausgegangen. Die Gesellschaft zahlt bekanntlich an die Stadt Die Eheleute lebten noch. Drei Aerzte bemühten sich um die Vereine jährliche Rente, aber mit der Bedingung, daß die städtischen gifteten. Die Frau starb am Montag früh, ohne das Bewußtsein Gaswerte ihr Gas nicht billiger abgeben als die englischen Werke. erlangt zu haben, und der Mann mußte am Abend in einem Wagen Zu den Verhandlungen mit der englischen Gesellschaft bemerkt die dem Weißenseer Krankenhaus zugeführt werden. Borlage: Eine Bereinbarung auf Grund des Einheitspreises bon Auf dem Köpenider Felde wurde im Jahre 1848 eine Anzahl 12 Pf. pro Kubikmeter war nicht zu erreichen. Die englische Arbeitslose auf Kosten der Kommune Berlin mit Kanalarbeiten zu Gesellschaft bestand vielmehr auf 13 Pf. pro einem Tagelohn von 122 bis 15 Silbergrofchen beschäftigt. Die Rubitmeter. Beide Kontrahenten find jedoch berechtigt, einen Arbeiter hatten so erzählt Blo3 in seiner Geschichte des Rabatt von 5 Broz. zu gewähren, so daß der Sag von rund 121/ s Pf. Jabrs 1848 eine ihnen verhaßte Maschine, die das Wasser aus erreicht ist." Danach muß angenommen werden, daß der Gas- den Gräben pumpen sollte, zerstört. Seitdem waren einige Ab deputation und dem Magistrat trotz der Höhe der Koblenpreise und teilungen Bürgerwehr, mit scharfen Patronen versehen, auf dem ( wie die Vorlage behauptet) der Arbeitslöhne doch noch ein ge- Röpenider Felde stationiert. Die Arbeiter waren harmlos genug, ringerer Ginbeitsbb at erscheint; sonst würde boch wohl unwillig über diefelbe geäußert. Einheitspreis als ber bor- fich diefe Polizei- Aufsicht gefallen zu laffen; allerdings hatten sie sich gefchlagene gar nicht erſt mit den Engländern füber den Gas von 12 Bf. ver- Sie wollten am 16. Oktober, nach der Einweihung eines neuen Handelt worden sein. Die Verhandlungen sind schon bei 12 Pf. an Schachtes, den Bürgerwehimännern ein Hurra bringen und zogen dem Widerstand der englischen Geſellſchaft gescheitert, die fich ihren mit einer Fahne herbei. Die Burgerufi in Arbeiter rib die das für einen AnProfit nicht schmälern lassen wollte. Vielleicht hält der Magistrat griff und zog sich ins Egerzierhaus zurück. trog Kohlenpreis und Arbeitslohn sogar 10 Bf. für durchführbar, Thür auf und erhielt vom Bäckermeister Schulz, einem Bürgerwehr doch hat er es gar nicht erst gewagt, den Engländern mit diesem Brozen, einen Säbelbieb über die su Es entstand ein wilder In der That, das Abhängigkeits- Tumult, der sich aber legte, als Schulz dem Verwundeten einige verhältnis, in dem die Stadtgemeinde zu der englischen Gesell- Thaler als Entschädigung versprach. Dann kam der Chef der Bürger schaft steht, bringt wunderbare Blüten hervor. wehr, Ringler, heran, den man wegen der bewaffneten Befeßung des Der bisherigen Pächterin des hiesigen öffentlichen An. Arbeitsplatzes zur Rebe stellte. Die Bürgerwehr zog ab. Bon da an Unbekannte Diebe verfuchten in der Alexanderstraße 58 am schlagswesens, der Firma Naud u. Hartmann, wird in der gehen die Mitteilungen auseinander. Es wurde behauptet, die Arbeiter der Stadtverordneten Versammlung zugegangenen, von uns bereits hätten auf die Bürgerwehr mit Steinen geworfen; eine andre Mit 5. Januar d. J. eine kiste vom Hof zu stehlen, ergriffen jedoch die erwähnten Magistratsvorlage, betreffend die Neuverpachtung an die teilung besagte, fie feien nur mit Hurra hinterher gerannt. Kurz Flucht, als der Eigentümer der siste hinzukam. Sie ließen einen selbe Firma vom 1. April 1901 ab auf weitere 10 Jahre, das Lob die bewaffneten Spießbürger gaben Feuer und töteten und vers zweirädrigen Handwagen im Stich, von dem vermutet wird, daß er erteilt, daß gegen fie begründete Klagen bisher nicht bekannt ge- wundeten eine Menge von Menschen. Zehn Arbeiter blieben tot, anderweitig ebenfalls gestohlen worden ist. Dieser Handwagen hat worden" feien. Das sieht ja fast so aus, als habe der Magistrat völlig darunter einer, der rubig abieits beim Essen saß, eine Frau, die eine Deichfel, ist ungestrichen und mit hohen Rädern, von denen das bergessen, daß über die von der Firma Naud u. Hartmann an den ihrem Mann Effen zutrug, wurde durch die Schulter geschoffen. Der eine fast neu ist, versehen. Er hat einen großen viereckigen Bretterbelag und trägt teine Firma. Der Wagen befindet sich in Ber Blataten ausgeübte Censur von den verschiedensten Seiten geflagt worden Bäcker Schulz, hieß es, habe das Feuer tommandiert." ist, und daß die Klagen durchaus begründet waren. Allerdings mögen Diese Schlächterei hatte bekanntlich als Nachspiel einen Barri- wahrung des 16. Polizeireviers, Alexanderstr. 57 und kann daselbst dieje Klagen dem Magistrat, wenn auch nicht als unbegründet, so fadenkampf in der Köpnider- und alten Jakobftraße, wobei es auch besichtigt werden. doch als unerheblich und darum der Erwähnung nicht wert erschienen Tote und Verwundete gab. Eine Bollentenge wollte das Haus Die Sammelliste Nr. 9, mit dem Stempel: Vereinigung der fein. Deshalb findet sich auch in dem Entwurf des neuen Bacht des Bäckermeisters Schulz in der Rosenthalerstraße zerstören, ließ deutschen Maler, Ladierer, Anstreicher und verwandten Berufsgenossen, wiederum teine Bestimmung, die der von Naud u. Hart- sich aber durch Bater Starbe" davon abhalten. Die Opfer diefes Filiale Rigdorf, versehen, ist verloren gegangen. Die Parteigenoffen geübten Censurwilltür einen Riegel vorzuschieben ge- Tags wurden unter großer Beteiligung der Demokratie auf dem werden ersucht, auf dieselbe nichts zu zeichnen. Der Vorstand der do Vereinigung der deutschen Maler, Filiale Nigdorf. geeignet wäre. Bei dieser Gelegenheit noch ein Wort zu der von Kirchhofe vor dem Halleschen Thor feierlich bestattet. Naud u. Hartmann gebotenen Bachtsumme von jährlich Wie weit Herr Marcus persönlich bei dieser Affaire beteiligt Oeffentliche Sygiene- Vorträge der Centralkommission der 400 000 M. Das Gebot ist das höchste, weshalb auch der Magistrat war, entzieht sich unsrer Kenntnis.. Gewiß aber war die Haltung Krantentaffen. Donnerstag, den 14. februar, pünktlich dieser Firma den Zuschlag erteilt wiffen will. In den letzten zehn der Bürgerwehr auf dem Köpenicker Felde gegenüber unbewaffneten 81/2 Uhr abends: Geschlechtstrantheiten. Der Vortrag Jahren haben Naud u. Hartmnnn 255 000 M. pro Jahr und bis Arbeitern ebenso brutal, wie die Unterwerfung der gleichen Bürger- findet statt in den Schulaulen Markusstr. 49, Schönhauser Allee 166a, 1891 haben sie sogar mur 50 000 m. pro Jahr gezahlt. Daß fie wehr unter den Säbel Wrangels, drei Wochen später, fläglich war. Gneisenauftr. 7, Stephanstr. 27. Vortragende die Herren Doktoren 1891 genötigt wurden, von 50 000 m. gleich auf 255 000 m, hinanf- Bon so wenig rühmlichen Erinnerungen sollte man bei Jubiläen" Rudolf Jiaac, Julius Lilienthal, Posner, Universitäts- Professor zugehen, das ist den Arbeitervertretern in der Stadtverordneten- lieber schweigen. Ernst R. W. Frant. Zutritt für jedermann unentgeltlich ohne Versammlung zu danken, deren Vorgehen damals zu Der Hauptangeklagte im Prozeß der Sarmlofen, v. Kröcher, Legitimation. dem Stadtverordneten Beschluß einer öffentlichen Aus welcher f. 8. in contumaciam in Berlin verurteilt wurde, weilte, schreibung führte. Die auch wie einem hiesigen Blatt aus Best gemeldet wird, vom Dezember Firma muß übrigens 255 000 Mart noch recht gut verdient haben, fie bis zur vorigen Woche dort und wohnte unangemeldet als mRigdorf. Die geftrige Stadtverordneten Wahl endete trop würde sonst schwerlich jest 400 000. bieten. Die andre Forde- preffario der Chantantfängerin Lona Kuffinger in einer Privat- aller Machinationen Ber Gegner abermals mit einem eklatanten rung, daß die Stadt den Betrieb des öffentlichen Anschlagswesens wohnung in der Mörsergasse. b. Kröcher lebte flott, betam öfter Siege der Socialdemokratie! Von unsrer Seite wurde überhaupt nicht wieder an einen Privatunternehmer verpachtet, aus Berlin und Hannover größere Geldsendungen, und sagte einem der Gastwirt Faustner als Kandidat aufgestellt und erhielt denn sondern fünftig in eigne Regie übernehmen solle, ist von Bekannten, daß er Geld von Kameraden(?) erhalte, welche sich vor auch mit 110 Stimmen die absolute Majorität. Es unfren Genossen gleichfalls schon vor zehn Jahren gestellt worden. seinen Aussagen fürchteten. Die Berliner Polizei wurde von der war mun von hochstehender bürgerlicher Seite Einsicht in die Sie wurde im Herbst 1899, also hinreichend zeitig vor Ablauf des Pefter verständigt, daß v. Kröcher sich dort aufhalte. v. Kröcher Grundbuch- Atten genommen und versucht worden, auf das bestehenden Vertrags, durch einen entsprechenden Antrag erneut vor- erfuhr dies und reiste mit der Kussinger nach Wien, wo er Wahlkomitee dahin einzuwirken, daß dasselbe Faustners gebracht, aber von der Stadtverordneten- Versammlung wiederum Maximilianstr. 3 unter falschem Namen eine Wohnung mietete. Wahl von vornherein für ungültig und den ihm an abgelehnt. Vorgestern suchte die Wiener Polizei dafelbst den Kröcher, welcher Stimmenzahl nächsten Standidaten für gewählt erklären Gegen den fremdsprachlichen Unterricht in den ersten Klassen aber davon Kenntnis bekommen hatte und mit der Kuffinger an- möge. Davon erhielten unsre Genossen im Laufe des Tages aufe der Voltsschulen hat sich vor kurzem der neue Berliner Stadt- geblich nach Warschau abreiste, wo die Sängerin zum 1. März Kenntnis und kamen sofort mit einem zweiten Kandidaten, Schulrat Dr. Gerstenberg ganz entschieden ausgesprochen. Es engagiert ist. dem Bauunternehmer Göricke heraus, der ebenfalls noch 43 Stimmen hatten nämlich einzelne Berliner Rektoren den Schülern der obersten Viel Lärm um nichts. Die Untersuchung wider den erhielt. Erst in weitem Abstaude folgte unseren beiden Kandidaten Klaffen französischen Sprachunterricht erteilt. Daß die betreffenden Bautechniker Groß aus Berlin, welcher vor einiger Zeit unter der der der Mieter- Partei, Eigentümer(!) Schöhorn mit Rektoren mit ihrer Ansicht über den großen praktischen Wert der Beschuldigung in Untersuchungshaft genommen wurde, einen Gift- 26 Stimmen und den Beschluß machte der konservative Mischmasch - einer Stimme. fremdsprachlichen Kenntnisse in pädagogischen Kreisen nicht vereinzelt mordverfuch an der Gastwirtsfrau Busch in Karlshorst unternommen Kandidat Kaufmann Sorge mit Uebrigens ftehen, beweist folgende mit großer Majorität gefaßte Refolution: zu haben, ist eingestellt worden. Nach der ersten Auffaffung solltte ging das Wahlkomitee auf die Anregungen von oben nicht ein; Der Lehrerverein für Geestemünde, Lehe und Umgegend hält Groß gelegentlich einer Weinkneiperei mit der Frau Pusch dieser Genosse Faustner wurde für gewählt erklärt und erst die Stadtmann bei D Aus den Nachbarorten. In verordneten- Versammlung wird wie recht und billig fich mit der Frage zu beschäftigen haben, ob seine Wahl zu Recht oder Unrecht erfolgt ist. Ein Bravo unfren Rigdorfer Genossen, welche die Strohhalm- Barrieren der Gegner so kräftig niedertreten! " Zum Projekt des Nordkanals, der bekanntlich dazu bestimmt ist, vom Tegeler See, unter Umgebung von Berlin, eine direkte Wasserstraße nach der Oberspree, etwa bei Köpenick, zu schaffen und dadurch gewissermaßen eine Verlängerung des Schiffahrts- Kanals Stettin- Berlin zu bilden, wird gemeldet, daß das Komitee mit den einzelnen Grundbefizern wegen Abtretung des erforderlichen Terrains bereits in Verbindung getreten ist. Der Nordkanal soll seinen Ausgang nehmen bei der Kruppschen Maschinenfabrik Germania" in Tegel; er wird sodann die ausgedehnten Ländereien der Aftiengesellschaft Borfigwalde durchschneiden und an der Frrenanstalt Dalldorf borüber nach Reinickendorf, parallel der Eisenbahn, weitergeführt; auch die fernere Richtung bis zur Spree ist in großen Umrissen schon festgelegt. Man hofft in den beteiligten Kreisen, daß, die Annahme der großen Kanalvorlage vorausgeseßt, der Nordkanal zu gleicher Zeit mit der neuen Schiffahrtsstraße Stettin- Berlin eröffnet werde. Ans Rigdorf. Die von uns bereits veröffentlichte Interpellation mehrerer socialdemokratischer Stadtverordneter über Verhältnisse in der hiesigen Krankenanstalt soll nach einem Beschlusse des Magistrats in der nächsten Stadtverordneten- Versammlung da hin beantwortet werden, daß der Stadtverordnete Belß nicht befugt war, selbständig Anordnungen wegen Herabiezung der Verpflegungsportionen zu treffen. Um ähnlichen Vorkommnissen in Zukunft borzubeugen, soll das Anstaltspersonal dahin instruiert werden. daß Anordnungen von einzelnen Deputationsmitgliedern, welche den gegebenen Instruktionen, den Beschlüssen der Deputationeu oder des Magistrats, oder den Anordnungen des Decernenten zuwiderlaufen, nicht zur Ausführung zu bringen find. Der Magistrat genehmigte in feiner letzten Sigung die Errich tung eines etwa 65 Quadratmeter großen, als Arbeiterstube für die Gasanstaltsarbeiter zu benutzenden Wellblechhäuschens. Beim Abspringen von einem in der Fahrt befindlichen Straßenbahnwagen verunglückte am Montagabend der Arbeiter Konstantin Reisch aus der Brinz Handjergstr. 25. Er erlitt durch den Sturz eine schwere Kopfverlegung und mußte nach der Unfallstation in der Steinmeßstraße gebracht werden, wo ihm die erste Hilfe zu theil ward. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Mittwoch, 13. februar. Opernhaus. Lohengrin. Anfang 71 Uhr. Schauspielhaus. Agnes Bernauer. Anfang 72 Uhr. Neues Overn Theater( ron). Geschlossen. Schiller. Der Raub der Sabine rinnen. Anfang 8 Uhr. Deutsches. Rosenmontag. Anfang 72 Uhr. Leffing. Die Zwillingsschwestern. Anfang 72 Uhr. Berliner. Ueber unsre Kraft.( 2. Teil.) Anfang 72 Uhr. Residenz. Frauen von heute. An: fang 72 Uhr. Neues. Die Liebesprobe. Anfang 72 Uhr. Westen. 7 Uhr. Das Modell. Central. Die Geisha. 71 Uhr. Anfang Anfang Seceffionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 72 Uhr. Thalia. Amor von heute. Anfang 72 Uhr. Luifen. Maria Stuart. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Damenschneider. 72 Uhr. Anfang Belle Alliance. Der Leibalte. Anfang 8 Uhr. Carl Weiß. Eine leichte Person. Anfang 8 Uhr. Metropol. Specialitätenvorstellung. Eine tolle Nacht. Anfang 72 Uhr. Apollo. Specialitäten Borstellung. Zwanzig Mädchen und kein Mann. Anfang 7 Uhr. Nachut. 4 Uhr: Zaubervorstellung von Ben Ali- Bey. Palast. Specialitäten Vorstellung. Bummelfrize. Anfang 72 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Passage Panoptikum. Specialis täten Vorstellung. Die zwölf unverbrennbaren Fatire. Anfang nachmittags 3 Uhr. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal) Abends 8 Uhr: Aus dem Tagebuch der Erde". Nachm. 4 Uhr( zu ermäßigten Preisen): Mittelmeerfahrten. Invalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. RANIA** Taubenstr. 48/49. Im Theater Mittwochabend 8 Uhr: Aus dem Tagebuch der Erde. Nachm. 4 Uhr zu kleinen Preisen: Mittelmeerfahrten. Invalidenstr. 57/62. Tägl. Sternwarte. CASTANS PANOPTICUM Friedrichstr. 165. Neue aktuelle Serie lebender Photographien. Die sensationellen Gruppen der alten Germanen. Der schlesische Zecher und der Teufel. Die Bernauer Bierprobe. Der Rothenburger Meistertrunk. Im Restaurant: Konzert einer russ. Damenkapelle. Passage- Theater Unter den Linden 22. -Vorstellung** Anfang: Sonntags 12 Uhi Wochentags 3 Uhr. Ende 11 Uhr. Unbedingt das beste und interessanteste Programm Berlins! Die 4 Schwestern Tua in ihrer Neuheit Ringelreia- Uebertanz und die unvergleichliche Tyrolienne- Excentrique Hanny Luxa. 17 erstklassige Specialitäten 17 Rosendienstag. Feldwebeltragödie in 1 Akt v. Otto Nebich Weichleben. Cirkus Busch Mittwoch, den 13. Februar 1901, 7 Schiller Theater Gala- Sports- Abend. ( Wallner Theater). Mittwoch abend 8 Uhr: Der Raub der Sabinerinnen. Schwant in 4 Aften von Franz und Paul von Schönthan. Donnerstagabend 8 Uhr: ( Lezte Wiederholung.) Die Maschinenbauer. Freitagabend 8 Uhr: Der Herr Senator. Central-Theater. Mit vollständig neuer Ausstattung an Dekorationen und Kostümen. 8um 571. male: Auftreten des berühmten amerita: nischen Profeffor Norton B. Smith. Außerdem vorzüglichste Programm Pferdebändigers nummern. Bum Schluß: 8um 76. Male: Eine alte Zuchthäuslerin, die Witte Anna Perschte aus Berlin,| Turnhalle demnächst zugehen wird. Weiter wurde die Abänderung wurde am Montagnachmittag auf dem Kottbuser Damm fest- der Baupolizei- Gebührenordnung, sowie der Erlaß neuer Ortsstatute genommen, als sie aus einer verschlossenen Wohnung die Betten über Beamtenanstellung nach Maßgabe des Gesetzes vom 30. Juli gestohlen hatte. Letztere wurden ihr wieder abgenommen. 1899 beschlossen. Gemeindewahlen in Lichtenberg. Die dritte Wählerklasse soll heute, Mittwoch, den 13. Februar, in der Zeit von 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends acht Gemeindeverordnete wählen. Während die bürgerlichen Parteien erst im letzten Augenblick mit ihren Kandidaten auf dem Plan erschienen, ist von unsrer Seite die Wahlagitation in voller Oeffentlichkeit betrieben. Vermischtes. Mit der Hobokener Brandkatastrophe hatte sich gestern das Seeamt in Bremerhaven zu beschäftigen. Der gefällte Urteilsspruch lautet im wesentlichen: Das Fener ist in einem Baumwollschuppen entstanden; wodurch die Feuersbrunst hervorgerufen wurde, konnte In jedem der vier Bezirke des Orts find je zwei Berordnete nicht ermittelt werden. Von den New Yorkern Schleppdampfern wählen. In allen Bezirken treten unfre Parteigenossen in Wett- haben verschiedene die erbetene Schlepphilfe abgelehnt und sich um bewerb und haben je zwei Kandidaten aufgestellt. Es ist unfren Sie im Wasser Treibenden nicht bekümmert. Besonderes Lob verdortigen Freunden auch gelungen, die leidige Hausbefizerfrage dienen der erste Maschinist Bavends und der zweite Offizier Holfeldt zu lösen. sowie einige Mannschaften vom Hamburger Dampfer Kaiser Wenn nun jeder Wähler seine Pflicht und Schuldigkeit thut, Friedrich", welche 37 Personen der Saale" retteten. Die Schiffsmuß es gelingen, alle acht Mandate zu erobern. Heute, Mittwoch, den 13. Februar, abends 9, Uhr, findet im leitungen der beschädigten Schiffe trifft kein Verschulden. Die LöschSchwarzen Adler", Frankfurter Chaussee 120, eine große Volks- versuche und die Rettungsmaßregeln verdienen ebenso wie die Haltung versammlung statt, in welcher das Wahlresultat verkündet wird. und die Disciplin der Besatzungen Anerkennung. Mögen unsre Parteigenossen dazu beitragen, daß wir morgen verfünden können: Sieg auf der ganzen Linie! " Barbier, Friseurgehilfen und Perrückenmacher.( 8weig- Verein Charlottenburg.) Sigung Donnerstagabend 10 Uhr, Restaurant Bernice, Bismarckſtr. 34. Eingegangene Druckschriften. Der Wahre Jakob" Nr. 4, die Fastnachtsnummer, ist erschienen. Das Titelbild ist ein treffliches Aschermittwochbild. Beim Schein einer Lampe auf einem Tisch allerhand Abzeichen menschlichen Thuns; das Handwerkzeug des Gelehrten, die Schellentappe des Narren, eine Krone und daneben ein Bettelsack. Darüber 4 Totenköpfe und dazu die Umschrift: Wer war der Thor, wer Weiser, wer Bettler oder Kaiser? Ob arm ob reich- im Tode gleich. Die Gemeindevertretung Groß- Lichterfelde beschloß in ihrer legten Sigung die Verpachtung von Gemeindegrundstücken zu 37 und zu 461 Quadratruten. Das letztere Grundstück wurde im Wege des öffentlichen Meistgebots an den Baumeister Mensching für 86 M., das erstere für 6 M. an Herrn Kühne pro Anno verpachtet. Die Aktiengesellschaft Siemens u. Halste hat auf den Wunsch" der Gemeinde vertretung um Ermäßigung der Fahrpreise mit einem ganzen Bündel meist oberflächlicher Ausflüchte geantwortet. Gemeindevertreter Lehmann beantragte, das ziemlich umfangreiche Opus in der Preffe zu veröffentlichen, und es der öffentlichen Kritit auszuliefern. Er schien der Ansicht zu sein, daß die Fähigkeit, die Geſellſchaft aurait Briefkasten der Redaktion. zur Kapitulation zu zwingen, außerhalb des Hauses möglicherweise größer sein könne. K. J. 12. Ja, sofern die erworbenen Kenntnisse als ungenügende Gemeinde- Vorsteher Schulz trat dem Vorschlag nicht bei angesehen werden. und bemerkt, daß man der Erfüllung Agitiert 6. Suchen Sie die nächste im Vorwärts" angekündigte der berechtigten Wünsche der Bevölkerung von Jahr zu Jahr näher fame. Wahlvereins- Versammlung auf und melden Sie sich dort beim Vorstand. Für die Reparatur der Turnhalle wird ein Nachtredit von 270 m. Wetter- Prognose für Mittwoch, den 13. Februar 1901. verlangt und bewilligt. Gemeinde- Vorsteher Schulz giebt bekannt, Vielfach heiteres, zeitweise woltiges Frostwetter mit leichten SchneeBerine Wetterbureau. daß der Versammlung eine Vorlage über die Erbauung einer neuen fällen und schwacher Luftbewegung. " Carl Weiss- Theater Deutsch. Metallarbeiter- Verband Todes- Anzeige. Gr. Frankfurterstr. 132. Bum letztenmale: Eine leichte Person. Anfang 8 Uhr. Morgen: Lumpacivagabundus. Sonnabend: Mein Kumpan. Sonnabendnachm. 4 Uhr: Kinder: Borstellung. Kl. Breise. May u. Moritz. Metropol Theater. Behrenstr. 55/57. Heute Mittwoch, 13. Febr. 9. Gastspiel Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- llfer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Donners tag, den 14. Februar, abends 82 Uhr: Versammlung pim ,, Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer Nr. 15. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Provinzial: Schulrats Dr. Vogel über: Naturwissenschaften und Christentum". Korreferent Herr Dr. R. Steiner. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten, 111/16 Die Ortsverwaltung. Mechaniker! Am Donnerstag, den 14. Februar, abends 8 Uhr, im Lokal ,, Arminhallen", Kommandantenstraße Nr. 20: Yvette Guilbert Große Mechaniker- Versammlung. 11m 7 Uhr 30: Eine tolle Nacht Berliner Ausstattungspoffe. Um 3/410 Uhr: Auftreten der Madame Yvette Guilbert. Anf. 28 Uhr. Rauchen überall gestattet. Morgen Donnerstag, 14. Februar: 10. Gastsp. Yvette Guilbert. Infolge des Tages Ordnung: Freunden Bekannten traurige Nachricht, daß meine liebe Frau Maria Schulze im 40. Lebensjahre nach kurzem aber schweren Leiden am 11. d. M., früh 122 Uhr, verstorben ist. Die Beerdigung findet Donnerstag: nachmittag 22 Uhr von der Königl. Charité nach dem Charité Friedhof ftatt. W. Schulze, Barbier. Todes- Anzeige. Am Sonntag, den 10. februar, starb plöglich unser Kollege und langjähriger Rassierer der Lederzurichter- Kranken- und Sterbe 2594b faffe 1. Welchen Wert hat die Centraliſation der Krankenkassen für die Ernst Arbeiterschaft? Referent Herr Rendant Assmann. 2. Diskussion. Kollegen! Die wichtige Tagesordnung macht zahlreiches und pünktliches Erscheinen zur Pflicht. Die Einberufer. Cirkus Schumann. Heute Mittwoch, den 13. Februar, abends 7 Uhr: Internationale Ringkämpfe Heute hochinteressante Kämpfe! ( 8. Tag). Ernst Herzog. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 13. d. M., nachmittags 3/2 Uhr, von der Leichenhalle des alten St. Pauls: Kirchhofs in der Seestraße ( Plögensee) statt. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Der Vorstand. Verband der Fabrik-, Landund Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. 1. Baar: Sabes II, Bordeaux gegen Pietro Belge, Belgien. 2. Baar: Pietro Il. Algier gegen Herrm. Axer, Hamburg. 3. Paar: Halil Adali, Sultaus Löwe, der Unbefiegbare gegen Henry Lorange, Zahlstelle Rixdorf. Paris Ehren- Schiedsrichter Professor Reinhold Begas. Alles Nähere: Siehe Tageszettel. Vorher: Gala- Programm und Direttor Albert Schumanns coloffalen Erfolges neueſte Driginaldreſſuren. Zum Schluß: Der Schlager der Saison: Gastspiel Yvette Guilbert für weitere 5 Abende verlängert und zwar: Freitag, 15. Februar Sonnabend, 16. Sonntag, 17. Montag, 18. Dienstag, 19. Palast- Theater früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Durchweg neues Programm. Präcise 82 Uhr: Bummelfrihe. Boffem. Gefang in 3 Atten von Wilden. Rohrmann, Tischlermstr., Dir. Winkler. 12 neue Attraktions- Nummern. Anfang: Wochent. 72, Sonut. 7 Uhr. Entree 50 Pf. Sonnabend, den 16. Februar: Die eiserne Maske. Grosser Masken- Ball, Gr. Historisches Manege Schauftück in 4 Akten und 3 Hauptbildern. Original Pantomime des Cirkus Busch.- Besonders hervorzuheben: Der prunkhafte Einzug König Ludwig XIV. in Straßburg. Frl. Martha Mohnke, Schul: reiterin, als ,, Weisse Dame" auf dem Lippizanerhengst ,, Conversano", ferner auf ,, Wickedboy", Schule über der Erde( Capriole). Die Geisha. tag, 17 Februar, nachmittags Mimosa: Mia Werber. Morgen u. folgende Tage: Die Geisha. Sonntagnachmittag 3 Uhr zu halben Preisen: Die Fledermaus. In Vorbereitung: San Toy. Chine fische Operette von Sidney Jones. Gastspiel Miß Mary Haltoit. Thalia- Theater Dresdenerffr. 72. Sonntag, 4 Uhr: Berliner Landparticu", wozu jeder Erwachsene auf allen Sig: plägen 1 Kind frei hat; weitere Kinder die Hälfte. Abends 7 Uhr: Die eiserne Maske. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Der Rattenfänger von Hameln Seute und folgende Tage: Phantastisches Boltsstüld mit Gefang Amor von Heute. Gr. Ausstattungspoiie m. Gej. u. Tanz. Anfang 7 Uhr in 7 Bildern von G. Braun. Donnerstag: Der Goldneffe. Extra- Vorstellung. Große Gratis Preisverteilung. Besucher der Vorst. haben Frei- Tanz. Anfang 7 Uhr. Tanz 102 Uhr. Entree 50 Pf. CHINA, größtes Manegenschaustück. 600 Mitwirkende. Wo amüsiert man sich grossartig? Hasenheide 21 und Jahnstr. 8 in Schnegelsbergs Festsälen. Inh.: Max Schindler.- Telephon: Amt IVa Nr. 8002. 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Charlottenburg, Kaiser Friedrichstr. 48. Steglitz, Albrechtstr. 18. Am 10. Februar verstarb unser Kollege Paul Henkel im Alter von 32 Jahren. Ehre seinem Andenken! bom Die Beerdigung findet Donnerstag, den 14. Februar, nachmittags 3 Uhr, städtischen Krankenhause am Urban aus nach dem Rirdorfer Kirch 25835 hof, Rudowerstraße, ftatt. Um rege Beteiligung bittet Die Ortsverwaltung. Danksagung. Für die Beteiligung an dem Be gräbnis meines lieben Manns fage bem Verein der Maschinisten u. Heizer sowie der Firma C.& Heyde nebst Personal und Arbeitern meinen 25966 innigsten Dant. Die trauernde Witwe Minna Scharlach. Reichshallen Stettiner Sänger. Heute: Eine Soiree bei Lehmanns. Donnerstag: Cavall. schufticana. Deutsche Sanssouci Passage- Panopticum Konzerthallen Donnerstag, Sonntag und Montag: Hoffmanns Nordd. Sänger. Nach jeder Soiree: Tanzkränzchen. Donnerstag, den 14. Februar: Pepi Glöckner Mittwoch, Donnerstag u. Sonntag Luftige Vagabonden. nachmittag 4 Uhr: Ben- Ali- Bey. ( Halbe Preise.) und Theater. Die 12 unverbrennb. Fakire Neu! General Boum, der fleinste Mann der Welt. Eintritt einschließl. Theater 50 Pf. Betten, schöner Stand, umstände halber fofort, 23 Mart, Adalbert35036 ftraße 78, I rechts. An der Spandauer Brücke 3. Täglich: Internationale Künstler- Konzerte. 4 ausländische Kapellen. Bock- Anstich. Täglich grosse SpecialitätenVorstellung. Gegen die Erhöhung v ♥ ♥ ♥ der Getreidezölle finden am Cöpenick: Hotel Kaiserhof, Grünstraße 35. Nowawes: Bernhard, Priesterstraße 31. Rixdorf: Apollo- Theater, Hermannſtr. 48-50. Schöneberg: lubhaus, Hauptstraße 5-6. Schloß- Brauerei, Hauptstraße 112. Mittwoch, den 13. Februar, Wilmersdorf: Wittes Volksgarten, Berlinerstraße 40. abends 8 Uhr Steglitz: Kaiser- Hallen, Albrechtstraße 130. Pankow: Wwe. Rölls Gesellschaftshaus, SpandauerKreußstraßen- Ecke. Volks- Versammlungenickendary Card Decante für Berlin und Umgegend statt. Tages Ordnung: Reinickendorf: Böttchers Seepark.( 8, Uhr.) Café Bellevue. Neu- Weissensee: Häling, Langhansstr. 106. Nieder mit dem Brotwucher! Lichtenberg: 20. febrnar, abends 8 Uhr, bei Höflich, 1. Kreis: 122233 " 2. " " 3. Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Frankfurter Chaussee 120. Referenten: Gräske( früher Martens), Friedrichstr. 236. Albrecht. Antrick. Auer. Baudert. Bebel. Bock. Hellenbrandt( fr. Bickel), Hasenheide 54b. Zühlke, Dennewißstraße 13. Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15. Enifenft. Konzerthaus, Alte Jakobstr. 37. 4. Kreis( So.): Sanssouci, Kottbuserstraße 4a. 4. 4. 4. 5. 6. 6. 6. 6. 9999 " " " " " " " " " 6. " 6. " Drachenburg, Vor d. Schlesischen Thor 1-2. ( 0.): Keller, Koppenstraße 29. Böhm. Brauhaus, Landsberger Allee 11. Bökow, Am Prenzlauer Thor. Peters Gesellschaftshaus, Alt- Moabit 80-81. Cösliner Hof, Cöslinerstraße 8. Dietz. Ehrhart. Fischer- Berlin. Fischer- Sachsen. Gradnauer. Heine. Herzfeld. Hoch. Klees. Kunert. Ledebour. Meister. Molkenbuhr. Peus. Pfannkuch. Reisshaus. Rosenow. Schippel. Schlegel. Schwarz. Seifert. Singer. Südekum. Stadthagen. Segitz. Thiele. Tutzauer. Wurm. Zubeil. 209/1 Achtung! Die Vertrauensleute. Achtung! Unfrem alten Arbeitsmann H. Krüger wünschen wir zu seinem Wiegenfeste das allerbeste. Brauereiarbeiter Berlins und der Umgegend. Sonntag, 17. Febrnar, nachmitt. 1% Uhr, im Gewerkschaftshaus ( großzer Saal), Engelufer 15: Oeffentliche Brauereiarbeiter- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gegeben. 2. Diskussion. 3. Der Arbeitsnachweis der ringfreien Brauereien, ins: besondere das Verhalten der Direktion des Münchener Brauhauses zu dem 41/ 8* Wegen der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Brauerei: arbeiters, pünktlich zu erscheinen, da der Saal um 5 Uhr geräumt werden muß. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Agitationskommission der Brauereiarbeiter Berlins 1. Umg. Weimanns Volksgarten, Badstraße 56. felben. Berfchiebenes. Borussia- Säle, Ackerstraße 6-7. Mierkes Volksgarten, Schönh. Allee 101. Wernan, Schwedterstraße 23. Adlershof: Sdmanser, Bismarckstraße 16. Charlottenburg: Gambrinus- Brauerei, Wallstraße 94. 26025 Das wir beim Borer sind, Das weiß ja jedes Kind. Unfrem Freunde Wilhelm Hornig zu seinem 50jährigen Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch, daß Willem por Angst in die Küche rennt und feine Daumen zwischen die Finger 25865 A. K. R. H. E. P. flemmt. Gesellschaft Strzelewicz Oftern, Matinee, noch frei! Cirkus Renz- Konzert- Tunnel 26036] Wochentags 7 Uhr. Karlstrasse. Nur erstklassige Sonntags 5 Uhr. Specialitäten. Direktion: J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung. Strzelewicz Bankow, Wollantstr. 111. Künstl. Zähne 2 Mart bekannt vorzügl. Plombieren. Schmerzloses Zahnziehen. Reparaturen in 2 Stunden, auf Wunsch während der Nacht! Sprechzeit 8-8. Blumenstrasse 25, R. Lange, te Martustraße. Warenhaus A.Wertheim Versand- Abteilung Berlin W. Leipzigerstr. 132-135. Schwarze Kleiderstoffe glatt, Alpaccas Alpaccas ca. 95-120 cm breit Mtr. 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( Ohne Gewähr.) 14 93 275 551 819 50 88 95 940 1173 248 393 412 30 880 625 2180 321 581 605 898 917 3017 68 142 79 303 605 16 30 65 700 23 78 832 69 922 92 4033 132 78 920 80 55063 95 233 45 371 443 756 846 950 61 6255 418 89 633 777 8011 89 128 31 94 290 435 69 78 837 7022 343 769 3 61 541 47 645 715 835 52 72 618 10056 151 296 329 33 51 75 445 813 920 33 11039 50 115 270 80 444 630 47 888 995 12077 79 88 100 42 235 469 675 13210 308 49 417 81 513 15 674 735 834 966 822 468 07413210 308 40 417 81 513 15 674 16052 93 101 65 448 522 631 32 15517 17016 192 19118 334 90580105331243 34 479 717 906 72 78 215 316 421 506 638 68 998 20280 88 353 444 80 98 514 844 94 959 134 232 462 63 509 48 862 956 22290 443 67 548 58 21056 71 611 920 35 23036 205 403 47 88 592 636 815 47 53 24137 68 318 406 37 76 528 688 789 25170 708 20 77 833 64 26022 31 389[ 300] 51 407 68 80 840 46 61 87 27097 327 446 85 694 707 68 822 34 91 28023 129 50 216 424 93 689 747 92 830 985 29275 713 878 28023 129 50 216 4893 0 30100 375 970 31070 163 403 84 511 74 632 62 711 26 861 92 32199 268 311 64 548 749 61 818 919 26 31 33100 54 57 389 91 430 531 729 815 34036 58 224 38 75 391 413 592 728 68 86 892 965 35393 404 543 715 17 20 60 830 80 976 37161 328 Cigarren in allen Preislagen b. 2 M. at p. 100 St. Garantie für reelle und gute Ware, nicht konven. wird zurückgenommen. 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Bowey, Orauienftr. 51.[* 110026 27 62 122 567 614 74 76 742 857 921 111102 357 500 52 702 955 112130 303 90 632 716 910 113050 368 88 471 566.733 82 114063 293 313 42 440 624[ 300] 32 884 115190 411 48 73 528 97 633 763 70 864 909 29 116035 168 81 96 447 48 506 27 805 26 43 904 117004 67 274 658 802 8 37 50 58 971 118101 218 92 434 55 756 57 58 85 805 67 119204 419 610 49 52 86 777 801 914 42 120071 218 499 760 867 96 121107 79 422 810 122045 229 439 58 78 99 526 765 997 123032 67 89 171 358 83 503 72 82 124276 374 637 80 705 81 836 900 29 125028 45 407 529 62 83 640 913 45 126116 23 58 251 345 654 59 774 127035 109 37 64 273 522[ 200] 707 66 128027 89 101 398 468 89 680 782 948 129098 181 90 253 83 38 82 388 401 631 66 777 818 984 130012 117 259 347 72 401 599 608 36 720 808 17 45 962 181014 134 222 54 80 452 580 762 888 132010 124 399 509 643 76 732 830 78 946 82 133184 327 35 478 566 620 84 87 704 134000 19 96 182 332 441 561 608 21 741 849 185043 72 854 449 548 73 701 809 25 186110 321 39 562 604 32 775 993 187105 65 326 64 516 740 944 50 67 138029 94 119 36[ 500] 224 404 31 44 88 552 82 627 805 13 62 95 139175 575 95 631 38 140163 83 318 92 489 47 51 513 68 846 141019 40 226 [ 300] 78 328 467 84 750 898 908 59 142081 164 234 86 868 407 775 823 85 983 143449 653 98 801 144319 33 809 28 901 50 72 80 145110 255 304 15 478 820 146005 190 261 602 794 147110 37 44 220 80[ 300] 682 781 864 94 98 148017 98 341 747 51 860 61 67 970 149043 53 388 521 29 636 [ 200] 792 99 817 917 30 49 150062 262 65 66 368 585 603 806 151025 49 92 216 472 643 733 41 980 152008 32 110 56 72 91 297 621 866 77 90 935 51 81 153130 65 293 507[ 300] 71 847 66 154035 39 49 177 326 27 47 73 93 583 679 824 54 155020 35 188 302 157061 185 286 96 410 64 698 703 16 68 819 86 94 959 84 492 614 36135 206$ 25 400 27 86 30 440[ 200] 87 68 420 504 700 37 803 918 63 96 38319 40 501 57 606 37 784 864 94 39077 306 92 437 91 602 565 841 938 156002 138 234 37 43 698 885 982 40007 153 610 41041 66 160 414 39 642 81 42110 276 304 31 9 638 97 822 80 89 952 43075 134 43 77 534 662 732 844 44091 326 722 800 45014 45 47 54 78 115[ 15000] 84 370 431 79 526 48 49 710 871 954 46048 243 320 73 410 41 58 842 904 47063 84[ 200] 164 219 556 96 607 82 862 48045 85 266 83 344 412 598 731 964 78 49080 110 27 51 225 45 332 33 40 475 588 663 895 922 48 158141 63 82 892+ 708 859 159133 85 263 400 57 517 48 693 68 77 484908011011 16[ 200] 50049 223 779 907 51119 86 324 60 545 56 721 95 899 52100 41 262 80[ 300] 85 316 34 636 71 769 816 38 972 3017 204 98 485 593 54046 50 288 503[ 200] 52 62 603 70 769 873 909 14 15 55122 204 326 560 81 706 38 818 21 58 91 901 62 56002 53 201 28 336 67 537 45 51 673 84 798 881 950 61 57303 61 482 646 861 58305 72 507 24 632 909 68 59142 59 228 46 57 68 490 514 992 60052 74 97 132 383 400 22 75 79 534 601 34 735 994 61089 169 254 81 92 442 55 605 39 801 985 62130 315 87 447 94 592 792 830 948 92 63027 32 115 54 651 4002 58 62 107 208 14 71 332 479 764 95 96 801 65000 33 67 68 184 419 982 66022 103 43 226 380 434 79 584 699 83787 67008 38 96 2389 637 762 909 76 68020 85 195 407 73 84 672 716 804 50 988 69279 442 47[ 500] 580 700 860[ 300] 73 918 70052 85 107 18 330 90 441 548 610 756 831 931 76 18 930 90 4 1028 47 274 309 601 69 765 92 94 834 54 946 65 97 72022 130 223 43 431 643 858 983 73098 504[ 300] 52 59 704 6 51 74126 359 404 86 516 57 763 822 23 75031 43 76388 489 120 81 271 818 425 537 79 96 698 742 86 840 78043 720 60 979 77075 166[ 300] 475 671 800 65 970 79001 7 56 448 116 91[ 200] 315 469 567 76 879 88 978 315 469 567 547 96 829 86 93 80041 247 583 609 814 54 81089 130 239 81 359 922 82002 181 214 340 487 518 87 62 621 33 805 33 948 68 83030 76 223 383 443 65 616 726 84095 187 288 402 92 515 872 943 85011 39 261 422 951 84 86256 740 87034 75 89 207 407 508 925 66 88548 65 72 85 632 76 700 82 94 913 26 89119 82 363 716 78 824 745 843 81 91010 22 83 300 446 83 543 98 688 827 31 986 92155 80 215 68 366 418 566 662 792 911 17 54 93125 309 53 591 614 876 90 964 88 94060 72 96 135 370 589 606 95110 205 500 768 866 905 96021 288 318 29 410 39 49 622 896 967 97010 36 129 252 346 943 87 98072 199 470 602 706 937 99099 108 964 68[ 200] 78 90175 282 432 37 40 84[ 200] 627 100219 311 58 71 486 668 707 55 890 948 101020 138 201 301 93 416 46 554 640 719 853 64 102174 601 713 39 802 77 103190 442 506 90 91 809 104015 34 336 75 82 821 49 918 97 105136 377 93 420 500 18[ 300] 683 777 106116 49 254 624 707 854 980 107244 65 663 816 81 974 108109 46 49 200 35 72 494 538 92 609 24 890 927 109101 53 377 477 588 662 959 Jedes Wort: 5 Pfennig. 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Besonderer Umstände halber ist der 2. Ostertag für Matineen frei.[ 7562* Deutscher Buchbinder- Verband. Bahlstelle Berlin. Die für heute abend geschäftsordnungsmäßig festgesetzte Mitglieder- Versammlung fällt wegen der heute stattfindenden BoltsVersammlungen aus. 23/11 Zähne 2 M., Die Ortsverwaltung. 10 Jahre Garantie, Vollkommen schmerzl. Zahnziehen 1 M. Plomben 1,50 M. Teilzahl. wöchentlich 1 M. Alfred Apenburg, Invalidenstrasse 33. Nähe Stettiner Bahnh. Spr. 9-7. Reparat. sofort.[* Marienburger Geld- Lotterie 9840 Geldgewinne im Betrage von 365,000 Mark. Baar ohne jeglichen Abzug zahlbar. Die Hauptgewinne sind: 60000,50000, 40000,30000, 20000 M. etc Loose à 3 Mk.( Porto und Liste 30 Pf. extra) empfehlen und versenden prompt Bank. Oscar Bräuer& Co. Nachf., Geschir 205 Berlin W., Friedrich- Strasse 181. Filiale NW., Wilsnacker- Strasse 63. Ziehung schon 26. Februar cr. 3. Ziehung 2. Kaffe 204. Kgl. Preuz. Lotterie Biehung vom 12. Februar 1901, nachmittags. Nur die Gewinne über 120 Mt. find den betreffenden Nummern in flammern beigefügt. ( Ohne 14830 96 1081 106 53 377 443 61 613 73 509 97 644 880 960 2067 208 92 377 410 19 524 660 977 3250 312 42 437 513 600 70 4255 79 385 40 98 890 5119 235 610 6081 102 25 67 598 865 7148 363 404 62 656 760 833[ 500] 64 948 8029 70 77 81 444 519 642 951 89 9241 327 581 728[ 200] 10186 289 300 20 408 733 47 884 89 901 11219 333 511 23 655 12075 318 580 85 13023 205 99 320 463 64 514 645 760 14098 141 42 568 814 49 931 38 75 15045 110 338 739 90 970 16122 86[ 200] 17629 891 18287 845 411 63 988 19072 147 680 945 20571 947 84 21111 47[ 200] 608 783 80 88 2422 08 783 572 615 73 987 23146 98 200 87 462 577 667 930 24024 158 64 617 84 850 25298 352 636 940 26235 66 98 399 572 664 796 842 27336 408 94 862 28154 58 226 406 736 91 29322 509 74 716 853 33142 30010 166 88 254 400 535[ 45 000] 665 821 81442[ 200] 82 548 611 791 889 32071 221 485 57 580 838 970 347 94 584 621 802 34008 16 190 410 24 25 35 570 673 706 24 70 72 838 44 62 85106 89 228 62 78 341 461 504 615 94 846 958 30085 58 118 472 851 979 87001 115 498 651 780 38069 130 218 73 89 729 42 862 938 92 39164 92 582 865 96 987 09 430 957 41044 203 7 77 839 40164[ 1000] 209 430 957 41044 203 7 77 88 92 748 946 67 79 42163 204 327 42 481 621 32 843 43119 487 605 825 44221 494 516 887 45222 36 48 95 447 514 605 82 840 923 46147 399 631 736 865 47087 106 9 54 262 309 74 48910 49006 13 273 390 529 45 691 759 50075 142 218 406 502 673 946 51130 452 517 19 621 900 52232 331 59 510 955 53051 79 245 79 322 44 535 648 82 736 90 913 54536 80 678 767 845 55074 197 226 84 302 57092 744 56099 233 92 302 666 810 912[ 5000] 54 94 750 61 823 79 939 55 61419 74 911 64124 249 95 325 466 674 737 58000 28 836 58 405 85 808 961 59309 91 677 887 91 60287 92 460 551 750 61 828 79 939 55 62236 65 458 809 920 63103 41 206 446 699 859 947 417 509 22 613 707 87 809 93 65080 301 2 82 490 599 770 67028 282 973 66084 174 316 39 534 82 616 773 803 50 62 68173 281 83 477 767 984 69001 35 56 481 543 90 627 55 751 63 998 645 TU230 42 312 29 568 840 93 71049 211 397 813 28 994 72208 378 527 618 944 73116 98 74186 89 357 665 993 75275 635$ 26 971 76085 206 54 467 78 83 642 50 766 822 55 934 77266 550 653 758 847 78002 30 35 107 236 71 318 644 92 931 73 79152 70 202 832 89 407 762 77 80130 284 766 81304 454 671 761 848 82292 416 28 845 983 83216 84109 260 303 26 31 708 823 85180 220 328 830[ 200] 54 86141 634 99 833 92 87100 32 97 568 610 715 36 88475 81 505 89305 79 702 90410 513 50 631 742 880 82 973 91274 321 479 507 762 92223 84 783 34 93252 556 946 94004 169 278 346 833 974 95146 275 332 40 417 677 787 962 96119 893 406 560 815 29 53 70 97076 274 510 604 80 821 953 98028 36 176 300 426 62 685 886 99169 312 750 900 24[ 200] 100183 456 60 688 791 935 76 101171 306 513 24 61 73 613 68 786 871 99 102055 104 98 287 579 757 924 83 108801 409 512 44 678 983 104031 165 482 540 686 794 820 75 105038 888 510 662 743 815 106078 146 458 815 107094 284 458 68 81 777 848 916 108052 80 212 36 347 60 76 92 486 508 611 64 89 945 109187 310 14 26 95 110133 276 531 80 646 53 723 47 111209 576 921 82 113613 17 99 114083 235 487 115423 112694 938 60 500[ 800] 849 95 116245 89 871 92 553 57 621 903 95 117202 417 599 780 47 118188 290 339 465 580 704 929 78 95 119012 106 8 818 525 759 819 988 99 Kleine Anzeigen. Nähmaschinen, Adler, Afrana, Schnellnäher, Ringschiff, sowie Wafch und Wringmaschinen auf Teilzahlung Krieg, Staligerstraße 136. 22336 Kanarienroller, Bugweibchen, Hedbauer, Waldvögel, billig. Große Frankfurterstraße 13. 23976 Nähmaschinen sämtlicher Systeme ohne Anzahlung, Woche 1,00, Stefe rung fofort, Postkarte. Bouts Bands: berger, Landsbergerstraße 35 tein Laden. (+ 140* Saal und Vereinszimmer empfiehlt Langhans, Lichtenberg erftraße 21. Vereinszimmer frei. Nicolaus, Oranienstraße 4. [+ 17* Kanarienroller, preisgekrönt, Sed Vermischte Anzeigen. e bauer, Weibchen, Urbanstraße 70. Kanarienvögel, Specialität in Snorre, verkauft W Fritsch, Neue Winterfeldtstraße 9 rechter Seitenfl. III. Français Leçons 0,75. Professeur Parisien Pommeret, Breitestr. 19. Patentanwalt Dammann, Oranienstraße 57, Moritzplatz. Erfindern tostenfreier Hat abends bis neun 121211 120030 189 342 401 4 96 611 39 708 76 86 974 55 73 467[ 200] 858 122110 914 95 123036 162 93 417 776 125037 824 982 90 124013 449 528 748 51 87 97 852 955 [ 300] 51 400 61 818 87 981 126272 898 428 676 787 989 129454 127124 485 733 41 810 923 128081 306 885 99 508 83 759 94 891 96541 795 348 936 138095 258 346 50 130174 475 93 541 795 904 6 131079 376 608 805 132631 712 96 133265 353 417 39 633 57[ 200] 807 134170 252 407 17 28 526 634 35 762 868 135001 109 80 285 493 638 40 66 864 69 136026 299 332 49 438 642 85 700 88 881 989 187068 248 986 989 139041 818 744 74 859 140113 55 241 301 450 831 959 62 141049 75 199 279 80 302 97 708 26 87 142049 267 451 622 24 883 143002 124 299 450 553 84 85 648 748 951 144223 350 428 595 632 36 843 53 145028 187 467 753 873 945 146025 102 369 705 829 960 147086 491 676 99 755 148089 164 382 492 98 525 149009 186 91 274 303 16 24 54 94 518 96.987 150066 179 254 676 809 932 72 151178 229 39 305 669 97 830 916 152019 171 88 367 493 651 872 934 153038 276 85 521 677 703 826 154000 232 47 65 355 648 96 155079 213 409 931 72 156169 457 519 73 853 70-990 157069 177 273 425 858 937 158113 44 436 531 603 810 31 987 159046 88 161 306 67 484 761 160066 617 26 731 161052 198 278 329 59 474 527 54 871 922 162131 328 437 518 789 838 163347 60 496 571 164107 826 553 85 628 748 52[ 10 000] 930 92 165309 60 81 405 38 73 620 36 71 778 97 820 166107 12 39 49 56 81 83 98 317 167090 122 237 313 422 873 168210 361 506 64 764 96 169163 236 356 706 845 74 903 95 170013 22 424 85 88 171102 11 455 70 519 772 172049 133 620 173091 149 227 34 381 402 36 46 748 931 174290 487[ 200] 92 503 72 602 723 29 35 954 175158 343 47 867 176250 304 531 684 927 177178 227 448 59 836 70 97 959 87 178485 550 623 55 767 819 70 80 980 179192 93 218 309 476 92 541 689 94 18 180164 304 99 554 780 891 975 94 181167 88 252 183000 344 407 24 47 562 838 84 908 43 182850 70 932 56 319 417 20 594 753 91 981 82 184224 316 31 479[ 200] 99 688 919 185071 104 27 580 698 928 41 186038 66 302 584 728 862 187353 624 39 797 188131 336 437 811 902 3 38 189403 31 590 605 42 190410 604 714 951 191061 115 50 223 402 36 543 193010 31 192006 33 193 235 395 517 99 687 701 840 920 229 75 389 474 702 993[ 200] 194148 260 398 750 958 195141 289 344 632 946 196649 894 197027 43 272 514 198078 80 94 149 72 275 99 358 482 541 759 90 834 76 933 199115 240 48 438 56 596 844 674 200074 144 77 802 85 423 856 975 202194 362 466 623 85 93 817 95 201079 121 456 203043 44 150 91 362 421 942 204132 85 331 92 441 81 562 664 750 882 904 205026 43 161 270 321 543 206092 196 873 500 4 739 883 900 207059 108 23 264 646 729 208194 278 209020 70 78 230 700 982 343 76 661 749 210263 606 826 211184 345 455 67 707 11 940 212014 415 550 764 919 213406 502 602 66[ 200] 906 56 71 214106 225 525 807 215171 225 79 318 498 97 587 656 733 902 217005 16 80 112 64 233 216047 97 159 292 398 853 442 674 771 818 88 967 99 218674 294 364 433 517 91 798 890 960[ 200] 219015 111 55 493 504 84 615 29 720 93 940 220133 374 433 514 95 919 221252 388 707 84 928 222336 474 648 797 816 961 233187 345[ 500] 432 92 774 224154 219 1200] 29 57 548 771 840Berichtigungen. 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Drud und Berlag von Max Bading in Berlin.