Mr. 73. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit tilustrierter SonntagsBeilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 1,10 Mart pre Monat, Eingetragen in der Post Beitungss Preisliste für 1901 unter Br. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. = Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die sechsgespaltene Rotonete geile oder beren Raum 40 Pig., für politische und gewerkschaftliche Vereinss und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in berExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bts 7 Uhr abends, an Gonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Bodenwucher. der Bodenpreise charakterisiert ist. neue Mittwoch, den 27. März 1901. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Politische Ueberlicht. P. H. Berlin, den 26. März. Das Herrenhaus. auch nach dem Vorfall in Bremen ein Beileidstelegramm absenden. Der Vicepräsident Frhr. v. Manteuffel nannte die That des Epileptikers einen ,, fluchwürdigen Anschlag", er sprach von einem„ Attentat" auf den König und dankte Gott, daß er das Vaterland davor bes wahrt hat, in die allerungünstigsten Verhältnisse" zu kommen. während so Herr v. Manteuffel in inniger Harmonie mit Herrn von Kröcher den Bremer Vorfall als ein Attentat zu fruftifizieren on Ströcher den Bremer Vorfall als ein Attentat zu fruftifizieren sucht, spricht das Antwort- Telegramm des Kaisers bezeichnenderweise nur von einem schmerzlichen Vorfall". Es lautet weise nur von einem schmerzlichen Vorfall". Es lautet wörtlich: der Bebauung entzogen, so wäre ein derartiger Boden- Logit aber hätte er aus seinen Darlegungen den Schluß ziehen wucher wie heute einfach unmöglich, da die Spekulanten müssen, daß es nur ein Mittel giebt, das wirklich Abhilfe zu schaffen bei der verschärften Konkurrenz wegen des Binsverluftes im stande ist: Die Ueberführung des Grund und Aus dem Nachlaß des im vorigen Herbst verstorbenen Berliner Privatdocenten Dr. Paul Voigt hat das Institut für Gemein- gar nicht im stande wären, die Preise für unbebaute Ländereien Bodens und mit ihm aller übrigen Produktionswohl in Frankfurt a. M. ein in mancher Hinsicht bemerkenswertes dauernd hoch zu halten. Jetzt aber find sie überdies in der Lage, mittel aus dem Privatbesig in den der GeWert veröffentlicht.") Es handelt sich um die Untersuchung über die durch Einschränkung der Bauthätigkeit eine kleine Wohnungsnot zu famtheit. Geschichte und den gegenwärtigen Stand der Grundrente und inscenieren und die Bodenpreise weiter in die Höhe zu treiben. Die Wohnungsfrage in Berlin und seinen Vororten. Leider ist die Arbeit Entwicklung ist in Berlin genau dieselbe wie in den Vororten; erst wird das Massenmietshaus rechtlich erlaubt, dann macht die polizeiunvollendet geblieben. Aber auch so enthält das Wert eine Fülle anregenden Materials, das aufs den Beweisliche und kommunale Verwaltungspraxis die Errichtung kleiner Häuser liefert, ein wie enger Busammenhang zwischen der Grund- gänzlich unmöglich und erzwingt geradezu die ausschließliche Erund Bodenfrage und der Wohnungsfrage besteht, die Voigt. bauung von Mietstafernen. Wenn die übrigen Barlamente nach langen, anstrengenden Auch die Organisation des großstädtischen schen Berechnungen, die sich auf attenmäßiges Material ftigen, bieten ein flares und übersichtliches Bild des gemein- Sypothetartredits begünstigt die Einbürgerung des Massenmiets- Sigungen in die Ferien gehen, dann tritt das Parlament des alten und befestigten Grundbesizes", dann treten die„ Edelsten und Besten gefährlichen Treibens jener fleinen Klasse von Terrainspekulanten, hauses insofern, als die Hypothekenbanken Kleinere Objekte nicht der Nation" zusammen, um über das Wohl der leidenden Menschdie es unterſtügt durch eine verkehrte Gesetzgebung verstehen, beleihen, sondern gewöhnlich einen bestimmten Kundenkreis von ungezählte Millionen zum Schaden der Gesamtheit in ihre Taschen Terrain- und Bauspekulanten haben, die fast stets in der Lage find, heit zu beraten. Sie gönnen sich keine Ruhe, fast bis auf den alle von der Bank zur Verfügung gestellten Baukapitalien zu über- letzten Mann erscheinen sie, um im Handumdrehen einige Dugend fließen zu lassen. Borlagen zu erledigen. Mit solcher Schnelligkeit arbeiten nur Nachdem Voigt, gestützt auf ein reichhaltiges amtliches Material, nehmen. Unermeßliche Summen hat die Terrain- und Bauspekulation geborene Boltsvertreter", wie die edlen und erlauchten Herren sich die Entwicklung der Reichshauptstadt und ihrer Umgegend bis zum in einem Jahrzehnt eingeheimst. Beträgt doch allein die von 1887 in einem Jahrzehnt eingeheimst. Beträgt doch allein die von 1887 Kriege von 1870/71 geschildert hat, beschäftigt er sich eingehend mit bis 1898 eingetretene Wertsteigerung des Grund gern nennen hören. Nach mehr als zweimonatlicher Bause hat das Herrenhaus am der modernen Entwicklung der Berliner Vororte. Er teilt diese und Bodens in den Berliner Bororten nicht weniger Dienstag feine Arbeiten wieder aufgenommen. Fast die halbe Entwicklung in drei Perioden. Auf die intensive Terrainspekulation in als rund eine Milliarde Mart! Und Hand in Hand mit der Mietskaserne ihr getreuer Begleiter, über Glückwunsch und Beileidsschreiben an den Sigung wurde ausgefüllt durch Mitteilungen des Präsidenten den Gründerjahren, welche die Bodenpreise mit einem Ruck um das 10 bis 50 fache des Ackerwerts emportrieb, folgte von 1875 an eine Beit der Bauschwindel in allen Formen! Die Uebertagierungen der Kaiser und Verlesung der darauf erfolgten Antworten. Das des ruhigen Fortschritts, des vollständigen Stillstands der Spekulation Gebäude sind ja eine allgemein bekannte Thatsache. Präsidium hatte in der Zwischenzeit eine außergewöhnliche Welchen Umfang das Mietstafernentum angenommen hat, dafür Arbeitslast zu bewältigen; es mußte zur Feier des zweiund niedrigerer Bodenpreise. 1887 beginnt dann eine neue Spekulationsära, die seitdem ununterbrochen bis zur Gegenwart angehalten hat und nur ein Beispiel: In Charlottenburg haben sich von 1878 bis 1893, hundertjährigen Jubiläums des Königsreichs gratulieren und zum durch die Verpflanzung des Massenmietshauses in die rasch also in 15 Jahren, die fünfstöckigen Wohnhäuser verhundertfacht, die Tode der Königin von England tondolieren; es mußte nicht nur anwachsenden Vororte sowie durch eine maßlose Steigerung in großem Umfang abgerissen und durch Hochbauten erfegt um Geburtstage des Kaisers ein Glückwunsch- Telegramm, sondern die In der Gründerzeit, die in vieler Hinsicht nur die Vorwegnahme worden sind. In dem Menschenalter von 1865 bis 1895 hat sich die der späteren Entwicklung ist, nahm die Spekulation eine maßlose Bevölkerung Charlottenburgs verzehnfacht, die Zahl der Grundstücke Ausdehnung an, die über die verfügbaren Sapitalien wie über aber nur vervierfacht, die Behausungsziffer hat sich also um das die vorhandenen Bedürfnisse weit hinausging und vielfach in 21/ 2fache erhöht. Der Gesamtmietswert der Häuser ist um das direkt betrügerischen Schwindel ausartete. Die meisten Gesellschaften Bierzigfache gestiegen, der durchschnittliche Mietswert hat sich verzehn waren reine Terrain- Spekulationsgesellschaften, einzelne waren gerade- facht, die durchschnittliche Belastung jedes Einwohners vervierfacht, zu auf betrügerische Schädigung des Attien kaufenden Publikums be die Wohnungsnot ist ständig verschärft worden, und selbst die rechnet, andre wieder wurden unter Umständen gegründet, die ihre billigsten Wohnungen sind für schlecht gestellte Arbeiter immer noch Rentabilität von vornherein absolut ausschlossen. Durch die Gründer zu teuer. Für die übrigen Vororte fehlen nähere Angaben, doch jahre wurde in vollständiger Verfälschung der ursprünglichen an die dürften sich die Verhältnisse dort nicht wesentlich anders gestalten. Den Vorteil von den heutigen Zuständen haben in erster englischen Bangenossenschaften anknüpfenden Jdeen die Aera der tapitalistischen Terrainspekulanten für die Berliner Umgegend ein- Linie die großen Terraingesellschaften und einige wenige GrundDie Kurfürstendamm Gesellschaft geleitet. Ein großer Teil des Grund und Bodens kam in die Hände stücksspekulanten. gewerbsmäßiger Terrainspekulanten. z. B. hat nach den Berechnungen Voigts folgendes finanzielle Endresultat zu erwarten: Zur Ausschüttung dürften im ganzen Trotzdem waren die Grundstückspreise in der Umgegend anders als in Berlin selbst in den Gründerjahren im Vergleich 25 Millionen gelangen; davon entfallen 8 Millionen auf das einmit den heutigen Preisen äußerst niedrig, wozu nicht zum wenigsten gezahlte nominelle Attienkapital, 3/2 Millionen bilden den Gründerder Umstand beitrug, daß Versuche, die Mietstafernen in die Vor- gewinn der emittierenden Banken, 11/2 Millionen den Gewinn der orte zu verpflanzen, nicht unternommen wurden. Den Bodenpreisen Aktionäre, ca. 2 Millionen die Tantiemen des Aufsichtsrats und des war durch die Art der baulichen Ausnutzung des Grund und Bodens Borstands. An Steuern dagegen hat die Gesellschaft im ganzen noch eine relativ niedrig gesteckte Obergrenze gezogen, und die auf die nicht 700 000 Mart entrichtet. Woher stammen diese Riesengewinne? sich leicht selbst erteilen, Erbauung von großen Mietshäusern gerichtete Terrainspekulation Die Antwort darauf kann man stieß auf beträchtliche Schwierigkeiten, da der Spekulant jederzeit wenn man bedenkt, daß in etwa 40 Jahren am Kurfürsten ist am Dienstag in die Ferien gegangen, nachdem es vorher eine damm durch eine Steigerung des Bodenwerts um Reihe unwesentlicher Vorlagen angenommen und einen Antrag hatte. Nur in einigen Teilen von Schöneberg, Charlotten- ungefähr das Sechshundertfache des reinen Ackerwerts private Schmidt- Warburg( C.) auf Erhöhung der Mittel zur UnterVermögen im Gesamtbetrage von rund 60 Milstüßung entlaffener Strafgefangener an die Budgetkommission ver burg und Rigdorf hatte sich das Berliner Mietshaus als typische Bauweise herausgebildet. Im ganzen aber bildete bis lionen Mark rein aus dem Nichts entstanden sind. wiesen hatte. Etwas anders steht es mit der Terrainspekulation im Nach Erledigung der Tagesordnung entspann sich eine Geschäfts1887 bas fleine Mietshaus und das Einfamilienhaus noch die typische Grunewald, wo wir es neben den erwerbs- und gewohnheits- ordnings- Debatte über den Zusammentritt der Kanalkommission. Bauart der Berliner Umgegend; Bodenpreise und Mietspreise waren noch durchaus niedrig, und die Möglichkeit einer wirtschaftlich und mäßigen Spekulanten auch mit Amateur- Spekulanten zu thun haben. Die Debatte ließ jeden Zweifel, daß die Kommission noch vor Pfingsten Die nächste Sigung findet am 28. April statt. Auf der fanitär günstigen Weiterbildung der Wohnungsverhältnisse durch ver- Die Laune eines sehr reichen Käufers, der sich auf ein be- mit ihrer Arbeit fertig wird, schwinden. ständige, auf Erhaltung des Kleinbaues abzielende baupolizeiliche ſtimmtes Grundstück versteift hat, treibt häufig den Bodenpreis Tagesordnung steht die erste Lesung der Novelle zum BergMaßnahmen aber noch im vollsten Umfang vorhanden. in eine ganz ungewöhnliche Höhe, während das Nebengrundstück gesez. Eine einzige unglückliche Verwaltungsmaßregel lenkte die ganze bielleicht unter dem Durchschnittspreis verkauft wird, wenn sein Entwicklung mit einem Schlag in andere Bahnen. Unter dem Besizer sich aus irgend einem Grunde zu einer schnellen Ver24. Januar 1887 wurde die neue Berliner Bauordnung, die das äußerung veranlaßt sieht. Daher begegnen wir hier einer gewiffen deren Sinken der Kaiser beklagte, hat ihre eifrigsten Schädiger System der fünfstöckigen Mietsfaserne unangetastet ließ, auf fast Willtür und Unregelmäßigkeit in der Preisbildung. So wurde z. B. in den die Autorität zu jeder Stunde im Munde führenden fämtliche Vororte ausgedehnt und diesen damit das System des für eine Baustelle in der Bismarc- Allee in der Größe von 2068 Monarchisten. Die Aeußerungen des Staisers zu den Präsidenten Massenmietshauses von Obrigkeitswegen direkt aufottroyiert. Infolge- Quadratmeter am 17. September 1896 65 000 M. gezahlt, 53 Tage des Reichstags und des Abgeordnetenhauses konnten vermerkt dessen entwickelte sich in der ganzen Berliner Umgegend, begünstigt später bereits 99 000 M. Der Käufer hat also binnen 53 Tagen werden als Anzeichen der persönlichen Verstimnnung des sonst so durch den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung, eine umfangreiche 34000 m. gewonnen. Freilich ließ sich der übertriebene Breis nicht Buversichtlichen, aber politisch sollten und konnten sie zu Terrainspekulation, mit der eine rege Bauthätigkeit Hand in halten, im April 1897 wurde das Grundstück für 94000 m. verkauft. Im nächst nicht in Betracht kommen. Nun aber fanden sich die Hand ging.. Auf den bisher unbebauten Grundstücken wurden ganzen beträgt die Bodenwertsteigerung in der Solonie Grunewald Sensationenhafcher der Bresse, erkündeten die kaiserlichen Worte Von diesem Gewinn ist die als politische Offenbarung und provocierten allerlei Auslegungen und faft durchgängig fünfftödige Mietstafernen mit Seitenflügeln bon 1889-1898 etwa 35 Millionen. Den schlechtesten Dienst erwies dann der kaiserlichen ganz mit der Forderung der offenen Bauweise zu rechnen emporgetrieben. " " Ich spreche Ihnen meinen wärmsten Dank aus für die treue Teilnahme, die Sie mir im Namen des Herrenhauses an läßlich des schmerzlichen Vorfalls in Bremen ausgedrückt haben. Gott sei Dant bin ich vor größerem Unglüd gnädig bewahrt geblieben." Nach Erledigung dieser Formalitäten nahm das Haus eine Reihe von Gefeßentwürfen, meist debattelos, an. Unter diefen befand sich auch die Vorlage betr. Umlegung von Grundstücken in Frankfurt a. M., die für die Besserung der Wohnungsverhältnisse nicht ohne Bedeutung ist. Am Mittwoch stehen wieder Kleinere Vorlagen zur Beratung. Das Abgeordnetenhaus Die Autorität der Monarchie, und Hinterhäusern aufgeführt, und die Bodenpreise wurden, leinere Hälfte der Kurfürstendamm- Gesellschaft, die größere Sälfte Kritiken. namentlich in Charlottenburg, Schöneberg und Rigdorf, mit rasender der Terrainspekulation im fleinen zugefallen, an der ungefähr 400 Autorität Herr v. Kröcher, der Präsident des Abgeordnetenhauses, bis 500 Personen teilgenommen haben dürften. Die Terrain indem er im Gegensatz zu allen bisherigen Gepflogenheiten die unGeschwindigkeit sehr bald bis zur vollen Höhe der Berliner Preise spekulation ist auch hier eine durchaus ungesunde, die hohen Boden- privaten Worte des Kaisers vor versammeltem Parlament preisVervollständigt wurde der Sieg des Massenmietshauses noch durch preise werden auch hier eine immer intensivere Ausnutzung des gab, ohne daß doch nur der genaue Wortlaut festgestellt war. Niemand eine Reihe andrer Faltoren. Nach Berliner Vorbild ist in den meisten teueren Baulands eine immer stärkere Einbürgerung des großen fomute nun länger an den Aeußerungen des Staisers vorbeigehen, nachdem Bororten die Erbauung von Wohnhäusern an noch nicht vorschrifts- Mietshauses erzwingen und dadurch den eigenartigen Charakter der der Präsident des Abgeordnetenhauses sie zu Scharfmacheraweden auszubeuten versucht hatte; jetzt ist die gesamte Bresse mäßig regulierten und fanalisierten Straßen verboten. Dies Verbot Rolonie allmählich vernichten. Kann es eine bessere Bestätigung der Richtigkeit der socialdemo: voll von Kommentaren und Besprechungen, was wohl der Kaiser mugen die von den Grundbefizer- Interessen beeinflußten Gemeindeverwaltungen aus, um den Gang der Kanalisierung ab- kratischen Ansichten über die Wohnungsfrage geben, als das von eigentlich gemeint habe, tv en seine Worte haben treffen sollen, ob Voigt zusammengetragene Material? Was wir von jeher mit aller feine schwermütige Stimmung berechtigt sei, und wie Besserung zu sichtlich zu berlangsamen, die Bauthätigkeit zu regulieren und ein Fallen der Mietspreise infolge eines Energie gefordert haben, die Vergesellschaftung des Grund und schaffen fei. In dieser Flut der Kommentare über dies Problem Bodens, wird hier mit Recht als die unerläßliche Vorbedingung für der gefunkenen Autorität von Krone und ReUeberangebots von Wohnungen zu verhindern. spekulation erhält so die Möglichkeit, sich mit voller Wucht auf ein Lösung der Wohnungsfrage hingestellt; in überzeugender Weise wird gierung droht diese felbe Autorität mehr gerbrödelt zu relativ fleines Gebiet zu werfen, hierauf alle ihr verfügbaren nachgewiesen, daß die plutokratische Zusammensetzung der Gemeinde- werden denn je zuvor. Wenn der Herrscher selbst den Niedergang Kapitalien zu konzentrieren, die Bodenpreise in die Höhe zu treiben vertretungen, weit entfernt, der Ausbreitung des Uebels zu steuern, die der Autorität beklagt an einem Raiserwort soll man nicht und so den natürlichen Monopolcharakter des städtischen Grund und ungefunden Verhältnisse noch begünstigt, und daß auch die bisher deuteln Dem thörichten Scharfmacherbeispiel des Herrn v. Ströcher ist Bodens systematisch zu verstärken. Wäre nicht stets in allen auferlaffenen polizeilichen Verordnungen, weil sie von falschen Vorausnur die Konservative Rorrespondena" gefolgt. Wir blühenden Orten der weitaus größte Teil aller Ländereien fegungen ausgingen, nur Unheil angerichtet haben. Mittel zur Beseitigung der Wohnungsnot oder gar zur Lösung haben ihrem Versuch, die Kaiserworte gegen die Socialdemo *) Paul Boigt. Grundrenten und Wohnungsfrage in Berlin der Wohnungsfrage giebt Voigt nicht an. Bermutlich weil der Tod tratie umzumünzen, gestern gebührende Heiterkeit gewürdigt. und seinen Vororten. Erster Teil. Jena, Gustav Fischer. ihn an der Vollendung seines Werks verhindert hat. Mit zwingender hatsächlich ist diese Albernheit des parteioffiziösen Blattes der Konser " vativen von den eignen Parteifreunden als so albern eingeschäzt worden,| Mittel zur Hebung der Landbevölkerung aufgewandt werden. Das werden 20 Karten ausgegeben und für die Presse sind 4 Size zurüd daß kein Berliner Blatt diesen Spuren zu folgen wagt. Vielmehr sei ein Widerspruch mit unsrer Haltung gegenüber der Brotwucher- behalten. Außer den Zeugen, die bereits zu der friegsgerichtempfinden selbst die eifrigsten Schleifsteinblätter, die keine noch so politit, und so meinen denn die Berl. Neuest. Nachr.": lichen Verhandlung am 7. Februar erschienen waren, find noch unpassende Gelegenheit zur Socialistenheze versäumen, die NotKautsky will also eine solche Riesensumme, durch eine zahlreiche Entlastungszeugen geladen, darunter drei Sachverständige, wendigkeit, sich selbst gegen die Klagen und Anklagen des progressive Ginkommensteuer aufgebracht, der Landwirtschaft zu- die über Rügers Gesundheitszustand aussagen sollen. Seitens der wenden, während seine Genossen bisher schon über agrarische Verteidigung sind außerdem mehrere Zeugen geladen, die über das Kaisers zu schützen. Eogar die, amb. Nach r." befunden, daß Liebesgaben", die nicht den zehnten Teil so groß sind, an„ blut Verhältnis des Angellagten zu dem Hauptmann Adams aussagen fie ihre eigne politische Richtung getroffen fühlen, indem sie die Worte saugerische Junter" 2c. furchtbaren Lärm machen! Man muß sich sollen. Hierüber foll Rüger früher jede Auskunft verweigert, fich des Kaisers für gar nicht glaubhaft erklären; sie sagen: mur wundern, daß Herr Kautsky nicht sofort auf dem rechigläubigen jedoch nach dem schweren gegen ihn ergangenen Urteilsspruch eines Scheiterhaufen verbrannt wird, sondern seine Kezereien auf der Besseren besonnen haben." 27 ersten Seite des Vorwärts" paradieren! Soll damit Bauernfang getrieben werden, so müßte man doch die Widersprüche nicht selbst so kraß ins Licht stellen." Hunnenmusik. In Musif geseztes Hunnentum verbreitet ein Berliner Mufifaliens ,, Einstweilen scheint es uns unglaubhaft, daß der Monarch das ganze deutsche Volf gleichsam zu Mitschuldigen an dem Bremer Attentat gemacht haben sollte; denn das wäre eine Antlage, wie sie in dieser Schwere von einem Herrscher taum je zuvor gegen ein Volt erhoben sein Die Kruppschen Berliner Neuesten Nachrichten" find in der verlag. Das Titelbild des uns vorliegenden Musikstücks zeigt in der dürfte, und bei allem Respekt vor der Majestät wäre doch die Frage Technik der Vernunft überraschend wenig bewandert. Um einen Mitte die größere Hälfte des Erdballs wohl als Wahrzeichen all' aufzuwerfen, ob die Beschuldigung berechtigt sei. Daß der Widerspruch oder richtiger um einen Gegenfas handelt es sich that beffen, was die Weltpolilik noch erobern soll. Das geographische Kaiser gefagt haben sollte, die Maßregeln der Regierung würden zu scharf fächlich, aber nicht um einen Gegensatz innerhalb der socialdemokrati- dessen, was die Weltpolilik noch erobern soll. Das geographische kritisiert, tönnen wir ebenfalls kaum als wahr betrachten, denn damit fchen Meinungen, sondern um einen schroffen Gegensatz zu den Bild trägt die Umschrift: Mit Hurra na China, Kriegs. wäre mehr oder minder zum Ausdruck gebracht, daß die Re- Agrariern und ihren Markthelfern. Wir sind bereit, aus allgemeinen marsch der Verbündeten in China", Tert und Musik von gierungspolitit auf eine gewisse Schonung zu Mitteln, die von den Leistungsfähigen aufgebracht werden, die all- Fr. P. Richter. Der Verlag von Adolf Kunz, Berlin, Neue Königrechnen habe, während sie doch so geführt werden muß, daß gemeinen Interessen der Landbevölkerung in einer dem straße. Das Musikstück sezt im Marschtempo ein und gipfelt in fol. sie auch der schärfsten Kritik stand hält. Die stärksten Zweifel aber Gesamtwohl förderlichen Weise zu unterstüßen. Wir lehnen gendem„ Originallied": sezen wir in die angebliche Aeußerung, daß die Autorität der es aber ab, für eine Hand voll Junker die ArbeitsKrone seit dem Tode Kaiser Wilhelms I. start grofchen der Aermsten zur Verfügung 311 stellen, noch gelitten habe. Ein solches Geständnis würde einer Selbst: dazu durch ein wirtschaftlich durchaus unrationelles Mittel anklage gleichkommen und eine solche wird man von dem Monarchen wie den Zoll. Darum erklären wir uns für eine Unterstüßung der nicht erwarten. Allerdings ist oft genug mit Besorgnis darauf breiten Massen der Landbevölkerung durch Mittel, die zugleich der hingewiesen worden, wohin es notwendig führen müsse, wenn sich allgemeinen Kulturentwicklung dienen; wir sind aber die geschwornen bas Staatsoberhaupt gar zu häufig der öffentlichen Gegner jeder Privilegienwirtschaft, in der die Arbeiter für die BeAritit ausfeße und ohne ministerielle Belleisigenden fronden müssen. dungsstücke zeige, aber wir fönnen unmöglich annehmen, Das ist ebenso flar und fonfequent, wie der Einwand der daß der Kaiser die Berechtigung dieser Bedenken selbst indirett B. N. N." fonfus und sinnlos ist. anerkannt haben sollte." " " „ Urlaubs" des württembergischen Ministerpräsidenten berichtet die Zum Fall Schottenstein. Ueber die Ursachen des plötzlichen " Tägl. Rundschau" aus Stuttgart: J Die Chinesen sind zu frech, haut, zerstückelt sie! Der Kaiser Wilhelm hat's gejagt, Pardon, den giebt es nie! Geht wie Blücher vorwärts drauf, Schießt die Schurken übern auf, Treu zu Gott, bis in den Tod. Traut Chinesen, Bogern nicht, treulos falsch sind sie; Kämpft start mit Gott, vertraut fest auf Graf Walder= sees Genie! Giebt zum Angriff er Befehl, Fliegen Bomben und Chrapnel Krenz und quer in Chinas Heer. Gott der Lenker in der Schlacht führe euch zum Eieg. Vollendet kühn und stolz mit Mut den heil'gen, blut'gen Krieg. Die Chinesen sind dran Schuld, Daß entstanden der Tumult, Gott mit euch für's Deutsche Reich. Das hunnische Unwesen ist nicht auf die Krieger in China beschränkt geblieben, sondern fordert seine Opfer auch in der Heimat. Die fo reizvolle Zusammenstellung des heilig blutigen Kriegs ist selbst sehr rabiaten Hunnenbriefschreibern nicht gelungen. Uebrigens scheint der„ Dichter" des Originallieds seinen Kriegs" Aehnlich bittere Kritiken erdulden Krone und Regierung in zahlreichen höchst monarchistischen und höchst regierungsloyalen Blättern. Dieselben Leute, die uns mit Ausnahmegesetzen bedrohten, sobald" In den Kreisen der Eingeweihten wußte man seit Wochen, wir gegen uns gerichtete temperamentvolle Aeußerungen des Kaisers daß eine Krisis in der Luft liege. In einem Frankfurter erwiderten, überbieten sich in biffigsten Gloffen gegen den Monarchen Blatt erschien in der vorletzten Woche ein geheimnisvoller und seine Regierung, sobald ein verstimmtes Wort des Kaisers sie Artikel, in dem ein in Stuttgart bevorstehender großer Standalselbst kränkt. prozeß angekündigt war; das socialdemokratische Centralorgan Auch die Centrums presse fühlt sich geärgert und erwidert Württembergs nahm diese Nachricht auf und verdichtete sie zu einer der beliebten Briefkasten Notizen, in der von einem Prozeß die dem Kaiser in Hinweisen, die gleichfalls wenig von unverbrüchlicher Nede war, in den auch ein Minister und ein Reservelieutenant" Vasallentrene zeigen. Die Köln. Voltszeitung" beispiels verwickelt sei. Ein weiterer Zusaz wies mit Fingern auf die weise schreibt: jenige Persönlichkeit, die mit der Notiz getroffen werden sollte. Die preußische Voltsvertretung, an die sich( die Wenn also die Befürworter einer milderen Praxis gehofft hatten, kaiserlichen Worte) besonders richten, hat es an sich nicht fehlen daß die Presse gar nicht den Mut haben werde, an die heifle marsch vor den Reichstagsdebatten gedichtet und komponiert zu haben, in laffen. Sie hat insbesondere mehr als einmal ein christliches Sache zu rühren, so haben sie sich in ihrer Erwartung gründ- denen der Kriegsminister sich gegen eine mißverständliche Auslegung Schulgeseß gefordert, und noch jüngst hat sie größere lich getäuscht. Die Angelegenheit Ivar jezt nicht mehr der bekannten Kaiserrede verwahrte. Hätte er diese Verwahrung Freiheit für die Ordensgesellschaften verlangt. Das blog gerichtsnotorisch, sondern auch sozusagen preßnotorisch gekannt, so würde er es sicherlich als gänzlich unstatthaft erkannt Centrum insbesondere hat alle Jahre Jahre die größten Eine zweite Erwägung, die zu raschem Handeln drängte, Anstrengungen gemacht, un zur Konsolidierung unsrer war, daß im Landtag die Sache, sei es in Form von Anspielungen, haben, eine barbarische Kriegführung, die haut und zerstückelt", Verhältnisse auf christlicher Grundlage mitzuwirken. sei es in Form einer Interpellation hätte zur Sprache kommen aus der kaiserlichen Mahnung" Pardon wird nicht gegeben!" ab. Auch der Reichstag hat in dieser Richtung mehr wie können. Es handelt sich um einen der nicht seltenen Prozesse wegen zuleiten. einmal dankenswerte Anstrengungen gemacht. Aber wie steht's Gelegenheitsmacherei, die hinter verschlossenen Thüren ihr Ende zu Der Verlag, der dieses von wahrhaft Walderseeschem Genie denn mit der Regierung? Was hat sie gethan und was hat sie finden und die Oeffentlichkeit sonst kaum zu beschäftigen pflegen. Die zeugende Dicht- und Mufifwerk herausgiebt, nennt sich, Mufitaunterlassen? Das ist die Frage, welche vor allem der Erörterung Polizei hat Veranlassung genommen, sich mit dem Leben und Treiben lische Boltsbibliothef." Das Volk von Berlin, so berfich aufdrängt, wenn die Klagen über das Schwinden der einer in einem nicht gut beleumundeten Quartier der schwäbischen trauen wir, wird solche„ Boltsbibliotheks" Erzeugnisse mit Efel abHauptstadt gelegenen Wirtschaft eingehender zu beschäftigen, einer fehren. Solcherlei Antworten erntet der Monarch, da er nur aus augen- Wirtschaft, in der Abenteuer, die mit dem Ausdruck galant" blidlicher Verstimmung einige Bemerkungen machte, die in ihrer All- noch recht gnädig bezeichnet sind, ihr Ende zu finden pflegen. gemeinheit jede Auslegung ermöglichen und darum von jeder be- Im Verlauf der Untersuchung sind eine Anzahl Zeugen aus verliebigen politischen Richtung auf sich bezogen werden können. Wie schiedenen Gesellschaftsschichten, darunter auch die im Eingangg genannte politische Persönlichkeit, benannt worden. werden alle diese unentwegten Monarchisten toben, wenn ihr Monarch Das Gericht hat geglaubt, auf die Vernehmung der letzteren in dem bedeutet die Abstimmung in der Deputiertenkammer über den§ 14 ihnen einmal ernsthaft entgegentreten sollte? übrigens noch nicht zur Verhandlung gekommenen Prozeß nicht ver- des Gesetzes über die geistlichen Ordensgesellschaften. Ueber den Die principiellen Gegner der monarchischen Staatsform wohnen zichten zu können. Wenn nun die genannte politische Persönlichkeit Beginn der Sigung haben wir bereits fura berichtet. Nachdem dem Schauspiel, das ihnen die monarchischen Parteien durch eine un- durch den ihr bewilligten Urlaub, der nun die Vorstufe zum de- Bourgeois gesprochen hatte, versuchte Ribot den Artikel 14 erhörte Blosstellung und Herabwürdigung des eigenen Jdeals vor finitiven Rücktritt ist, in den Stand des Privatmanns versetzt zu bekämpfen. Dieser Artikel werde nicht wirksamer sein allem Bolle bieten, in ungemischter Heiterkeit bei. worden ist, so hat sich das als eine unbedingte politische Not als das Gesetz vom Jahre 1881, durch welches die Jesuiten wendigkeit erwiesen. Man braucht daran zu erinnern, ausgewiesen wurden. Ministerpräsident WaldedRousseau erwidert, man dürfe den Unterricht nicht Kongreganisten anvertrauen, welche den Staat, in dem sie leben, nicht anerfennen, und die ihre Schüler lehren, daß fie die wichtigsten Gefete ungestraft übertreten können. Es sei nicht wahr, daß, wer den Art. 14 bekämpfe, für den religiösen Frieden arbeite. Die Annahme dieses Artikels bedeute ein Beharren in der republikanischen Tradition. ( Anhaltender Beifall.) Das Haus lehnt hierauf einen Abänderungsantrag Cazals, nach welchem die Regierung den freien Unterricht unter Kontrolle stellen soll, mit 297 gegen 248 Stimmen ab und 318 gegen 239 Stimmen an. nimmt unter anhaltendem Beifall der Linken den Artikel 14 mit Autorität laut werden." * daß in dem der Kammer vorliegenden Gesezentwurf über Erhöhung Daß die vielbesprochenen Aeußerungen des Kaisers nur als der Beamtengehälter, deffen erste Lesung im Plenum eben zu Ende Ausfluß einer trüben Stimmung anzusehen sind, beweist das Tele- geführt worden ist, sich ein Posten von 3000 M. unter dem Titel gramm, das der Kaiser an die Direktion der Hamburg- Repräsentations fosten für den Ministerpräsidenten" beAmerika Linie gerichtet hat: findet. Eine kaum einzudämmende Flut ironischer Bemerkungen hätte sich wohl über diesen Etatsposten ergossen und hätte die Regierung in eine Stellung gebracht, die ihrer Autorität nicht förderlich gewesen wäre." = " Ich danke herzlich für den mir übermittelten Ausdruck teilnehmender Freude an meiner fortschreitenden Wiederherstellung. Der bedauernswerte Angriff inmitten der gutgesinnten Bevölkerung Bremens wird mich nicht beirren in dem Glauben an die Zuneigung des deutschen Volks und bei der Arbeit in den mir von Gott gestellten Aufgaben meines Berufs. Wilhelm I. R." Aus Bremen wird gemeldet: „ Der Arbeiter Weiland ist in eine Bremer Krankenanstalt zur Beobachtung des Geist es zustands übergeführt. Die Untersuchung in der Attentatssache selbst ist abgeschlossen." Die„ Neue Stettiner geitung" meldet: * Auf das Telegramm, das fürzlich bei Gelegenheit der vom hiefigen Liberalen Wahlverein nach der Turnhalle einberufenen Protestversammlung gegen die Erhöhung der Getreidezölle an den Kaiser gerichtet wurde, ist den Herren Otto Kühnemann und Dr. Delbrück seitens des Herrn Regierungs- Im Stummschen Wahlkreise ist seitens der Vertrauens. präsidenten folgendes Schreiben zugegangen: männer- Bersammlung der nationalliberalen Partei der Vorsigende " Seine Majestät der Kaiser und König haben allergnädigst der Saarbrücker Bergiverksdirektion, Geh. Bergrat Hilger, als geruht, mich zu ermächtigen, Ihnen für die durch das Telegramm Reichstagskandidat proflamiert worden. Der Bund der Landwirte vom 11. d. M. im Auftrage des Vorstands des Liberalen Wahl- stimmte dieser Kandidatur zu. vereins zum Ausdruck gebrachten Gesinnungen Ausland. Einen Sieg des Minifteriums hat durch Runderlaß an die Oberlandesgerichts- Präsidenten vom Austausch von Gerichtsurteilen. Der Justizminister 26. Februar d. J. angeordnet, daß gerichtliche Urteile dem Die radikale Presse bezeichnet die Annahme des Artikels 14 des Verband deutscher Gewerbegerichte mitgeteilt werden. Bereinsgefezes als einen entscheidenden Sieg der Regierung und Diese Verfügung ist in vergangener Woche jämtlichen Civilabteilungen der republikanischen Partei, welcher zum großen Teil der Energie gericht entsprechend durchgeführt. Die Anordnung verfolgt hauptdes Amtsgerichts I Berlin zugestellt worden und wird an dem Land- und Beredsamkeit Walded- Rousseaus zu verdanken sei. sächlich den Zwed, den Erfahrungs- Austausch zivischen ordentlichen That als der größte Erfolg bezeichnet werden, den es Der Sieg des Ministeriums bei diesem Punkt muß in der Gerichten und Gewerbegerichten zu erleichtern, was zweckmäßig seit Beginn der Debatte über das Vereinsgefek davon getragen hat. Gewerbegerichte hat für die einschlägigen Sammlungen ein hand- Abstimmungen erlangte, hatten bei den Parteien der Rechten die Hoffnung durch eine einheitliche Sammelstelle geschieht. Der Verband deutscher Die geringen Majoritäten, die das Ministerium in den letzt stattgehabten schriftliches Archiv begründet und veröffentlicht die bemerkens- genährt, das Ministerium werde doch noch über das verhaßte Gesez wertesten Urteile in seiner Monatsschrift. flürzen. Diese Hoffnung ist jetzt wieder eine äußerst schwache geworden. Die Debatte über den Artikel hat drei Tage gedauert. Die Gegner des Gesetzes sandten ihre besten Redner ins Treffen; Vicomte de Mun, Aynard, Ribot bekämpften den Artikel, Bourgeois, der Unterrichtsminister Leygues und Waldedtousseau selbst verteidigten ihn. Waldeck endete abends um 10 Uhr seine Rede, indem er an die alte französische Bourgeoisie und wünsche allerhöchst ihren Dant auszuBei der Etatsberatung der Hamburger Bürgerschaft nahm unser gierung nur geichwächt und gedemütigt zurückkehren könnte. Die Hamburger Polizei. Aus Hamburg wird uns geschrieben: erinnerte, die nicht nach Canosia geblidt habe, von wo eine Resprechen. ( gez.) Günther." Als Waldeck Rousseau die Tribüne verließ, erhob sich die Linke Vielleicht wird dieses freundliche Telegramm an einen anti- Genoffe Stolten, der kürzlich gewählte einzige Socialdemokrat der genannten Körperschaft, bei dem Titel Polizeibehörde Anlaß zu von den Plägen und brachte ihm eine dreifache Beifallsfalve agrarischen Wahlverein die agrarisch- konservative Monarchie zu noch einer scharfen Kritik der Gepflogenheit der Hamburger politischen und eine begeisterte Ovation dar. Die von den Gegnern geforderte fleißigerer Untergrabung der Monarchie arbeiten. Polizei, Ausschnitte aus dem Echo" in alle Nichtungen der Windrose vorläufige Ausscheidung des Artikels wurde mit 297 gegen 248 Stimau versenden, um eventuell Strafanträge gegen das„ Echo" in Sachen men abgelehnt. Es steht jetzt noch ein Kampf über den Artikel 16 u provozieren, die weder für die Allgemeinheit, noch vor allem für bevor, der die Konfistation der Güter der toten Hand den Hamburgischen Staat von irgendwelchem Interesse sind. Auf ausspricht.diese Weise ist vor einigen Jahren z. B. der Strafantrag gegen das„ Echo" wegen Beleidigung des Königs der Belgier zu ftande gekommen, der dem Genoffen Stenzel zwar 8 Monate Gefängnis eintrug, der Hamburger politischen Polizei schließlich aber eine die kopfschüttelnde Bewunderung der ganzen Oeffentlichkeit. Häufig haben bie tönigliche Staatsregierung aufzufordern, mit größter Ent- berartig angezettelte Verfahren mit Freisprechung geendet und schiedenheit darauf hinzuwirken, daß bei der bevorstehenden dem Hamburger Staate nichts als eine erhebliche Kostenlast ein Neuordnung unsrer handelspolitischen Verhältnisse der Landwirt gebracht. Scharf fritisierte Genoffe Stolten auch das neulich schon schaft ein wesentlich gesteigerter Zollschutz zu teil werde, und vom Vorwärts" mitgeteilte und gewürdigte Verfahren der Polizei in diesem Sinne dafür zu sorgen, daß baldigst die Vorlage des gegen Genoffin 2uremburg wegen angeblicher Führung falschen in Borbereitung begriffenen 3olltarifs an den Reichstag Namens, das mit Freisprechung unfrer Genoffin und einer Koſten Ein Student erschossen. In Kiew wurde am 9./22. März erfolge; belastung der Staatstasse endete. Stolten beantragte, einige neu b. im Anschluß an die Beratung des Etats der Verwaltung gewünschte Polizeistellen zu streichen und sie eventuell mit Beamten der ins Militär gesteckte Student Biratoff erfchoffen. Ein Offizier der direkten Steuern in Wiederholung des vorjährigen Be- der politischen Polizei zu befeßen, die in ihrem bisherigen Reffort feines Regiments hatte ihn nämlich mit den unflätigsten Redensschlusses folgende Resolution anzunehmen: überflüffige Arbeiten zu erledigen hätten. Der Antrag wurde arten beschimpft, die Biratoff mit einer Ohrfeige beantwortete. An die königliche Staatsregierung die Aufforderung zu richten, natürlich mit großer Majorität abgelehnt. Für ihn stimmten außer Vor ein Kriegsgericht gestellt, wurde er zum Tode verurteilt daß eine baldmöglichste Aenderung des§ 9 des Einkommensteuer- dem Antragsteller nur zwei Freifinnige. und am 9./22. März erschossen. Zwei andre Studenten- Soldaten, Gesezes nach der Richtung hin vorgenommen werde, daß die Ryboloff und angetni, find ebenfalls in einen Militärdem Grundbesis, Gewerbebetrieb und Bergbau Kiel, 25. März.( Eig. Ber.) Wiederum sind zwei blühende prozeß verwickelt und sizen vorläufig in der Festung. aufliegenden direkten Abgaben von dem der Menschenleben dem Marinismus zum Opfer gefallen. Ju Besteuerung unterliegenden Einkommen in Abzug zu nächster Nähe des Torpedohafens in der Kieler Föhrde wurde die bringen find." Dampfpinasse des Schulschiffs Charlotte" durch das Torpedoboot 8" V8 gerammt und fant nach einigen Minuten. Hierbei fanden der Motive der englischen Friedfertigkeit. Matrose Hardje und der Heizer Grewert, welche zur Besatzung der Das englische Wochenblatt Epeater" enthält einen Artikel, in Charlotte" gehören, ihren Tod in den Fluten. welchem die Gründe dargelegt werden, die zu den FriedensDas Mörchinger Offiziersdrama. Die Berufungs- Berhand- verhandlungen zwischen Stitchener und Botha geführt haben lung des Oberkriegsgerichts gegen den zu 12 Jahren Zuchthaus sollen. Danach sind es nur rein militärische Gründe gewesen, welche verurteilten Oberlieutenant Rüger findet, wie bereits mitgeteilt, am die Engländer so entgegenkommend gestimmt hätten. Der Speaker" 28. d. M. im Militärgefängnis zu Meg statt. Für das Publikum schreibt: Wünsche der Herrenhäusler. Die Finanzłommission des Herrenhauses hat am Dienstag den Bericht über den Staatshaushaltsetat für das Etatsjahr 1901 ausgegeben. Die Kommiffion beantragt, dem Etatsgefes in der Faffung des Abgeordneten Hauses zuzustimmen sowie im Anschluß an die Beratung a) des Etats der landwirtschaftlichen Berwaltung folgende Resolution anzunehmen: Landwirtschaft und Brotwucher. Die schutzöldnerische Breſſe stellt sich sehr verwundert, daß Genosse Rtautsty in seiner Schrift über Handelspolitik und Socialdemokratie" Intereffe für die Erhaltung der Landwirtschaft- nicht für die Junker zeigt und daß er erklärt hat, die Socialdemokratie habe gar nichts dagegen, wenn der jezige, aus den Arbeitermaffen erpreßte Zolltribut durch eine progressive Einkommensteuer aufgebracht werde und die so gewonnenen " Banardellis Rede. Die meisten Blätter besprechen das in der Pariser Ausgabe des" New York Herald" erschienene Interview des italienischen Ministerpräsidenten Zanardelli und geben ihrer Befriedigung über Zanardellis Erklärungen Ausdrud. Nur die République française" meint:„ Wir sind überzeugt, daß für Frankreich und Italien das gleiche Interesse besteht, Freundschaft zu halten, aber vir wollen nicht, daß man sich dieser Freundschaft bediene, um den Preis der Alliance in Berlin in die Höhe zu treiben. Rußland. und die andre unter Smith Dorrien 7 = nach N Zum Verbandstag der Metallarbeiter in Nürnberg wählte die hiesige Verbandsfiliale desselben folgende 24 Mitglieder als Delegierte: R. Brückner, Fellenberg, D. Ficius, M. Förster, Frehthaler, Günther, Habad, J. Hartmann, A. Heller, F. Hehnemann, E. Hochhäusler, Jrgang, Kirschke, Körsten, P. Kuna, E. Kaiser, zubatsch, Mude, D. Näther, Pawlowitsch, Pfeffer, Scheffler, Stopsad, Wiesenthal. Behufs von 11 weiteren Delegierten muß eine Stichwahl vorgenommen werden. der Durchschnittslohn eines unterirdisch befchäftigten Bergarbeiters in Preußen 1084,30 M. 1010,60 967,50 981,80 will. Es beträgt also der Wert der Förderung pro Arbeiter im Reiche 1891 1892 1893 2080,00 M. 1832,86 1714,50 " " " " 1894 1697,48 " " 1895 1770,60 " 1896 1875,32 994,00 1058,50 " " " 1897 1146,60 " 1ä98 1200,80 " 1899 1283,10 " " 1900 1878,00 " " Die militärischen Gründe dafür, daß Botha Bedingungen an- That die weiteren Schritte für die Durchführung unfrer Forderungen Eine brauchbare Lohnstatistik besteht nur für den preußischen. geboten wurden, waren gegeben durch den Mißerfolg der 7 Kolommen, zu unternehmen." Diesem Beschluß ist unter allen Umständen Folge Bergbau; da aber mehr als neun Zehntel aller deutschen Bergs Die vereint im öftlichen Transvaal vorgegangen waren, mit dem nicht zu leisten. Die Kollegen haben daher kein Recht, ohne vorherige arbeiter in Preußen beschäftigt find, so fann man, ohne einen erreichten Zwede, die Hauptmacht der Boeren einzuschließen, oder Rücksprache mit der Verwaltung auf eigne Hand Arbeitsnieder- wesentlichen Fehler in die Rechnung zu bringen, deren Löhne den wenigstens zur Schlacht zu zivingen und zu besiegen. Vor zwei legungen vorzunehmen. Im übrigen verweisen wir unsre Stollegen Löhnen der deutschen Bergarbeiter gleichfezen. Die Veröffentlichung Monaten, Ende Januar, bildete Lord Kitchener sieben Kolonnen auf die am Mittwoch, den 3. April, im Gewerkschaftshause statt- des taiserl. Statistischen Amts, die uns zur Quelle dient, giebt eine in Halbmondform, die von der Nachbarschaft von Pretoria und findende Versammlung. Uebersicht dieser Löhne, allerdings nur für die unterirdisch beJohannesburg aus operieren und vereinigt entlang den Seiten eines Die Vereinigung deutscher Maler. Verwaltungsstelle Berlin. schäftigten eigentlichen Bergarbeiter, die etwas mehr als die Hälfte Dreieds marschieren sollten, das von den beiden Haupt- Eisenbahnlinien und der Ostgrenze Transvaals gebildet wird. Nur Hatänson, Schöneberg, Habsburgerstr. 11, haben auf den Bauten die der übrigen Bergarbeiter. Man hat sich daher die in der nachDie Maler und Anstreicher der Firma Johannessen und der Gesamtzahl der Bergarbeiter betragen. Die Söhne dieser Arbeiter sind allerdings, zum Teil sogar nicht unwesentlich, höher wie zwei von diesen sieben Kolonnen, die eine unter French Regensburgerstr. 2, Münchenerstr. 2 und Victoria- Luisenplatz 11 wegen folgenden Uebersicht gegebenen Durchnittslöhne um etwa 15 Proz tamen auf eine beträchtliche Distanz nach Osten. Die Berechnung wurde Maßregelung und Nichtinnehaltung des Tarifs die Arbeit nieder niedriger zu denken, wenn man die wahren Durchschnittslöhne und zuerst gestört chung durch den Angriff Bothas auf Smith gelegt. Beteiligt sind 47 Berufsgenossen. Die Firma ist gesperrt. Damit den wahren Lohnanteil am Wert der Produktion erlangen Die Gewerkschaft der Maler. Dorrien bei Lake Chrissi( ungefähr in der Mitte zwischen Middelburg und Amsterdam). Dieser Angriff fand am 6. Februar statt Die Differenzen in der Etuis Fabrik W. Block( Juh.: Frau und lähmte von allem Anfang an die Thätigkeit dieses linken Hoffmann) Breitestraße 4, sind beigelegt. Flügels der halbmondförmigen Vorrüdung. Es gelang auch Verband der Buchbinder. nicht, Botha zur Schlacht zu zwingen. Auffällig ist der langsame Marsch der Kolonnen French und Smith- Dorrien, nachdem fie Ermelo erreicht hatten. Von Ermelo Riet Retilf marschierten sie über vierzehn Tage, obwohl es fich nur um eine Distanz von etwa 60 englischen Meilen handelte. Seit einem Monat scheint der Zug nach Osten überhaupt aufgegeben zu sein, und die beiden Kolonnen hielten sich nur füdlich, und wurden 1922,23 zulest in Paul Pietersburg gemeldet. Wie gewöhnlich waren die 1982,53 Bewegungen der englischen Truppen gelähmt, sowie sie sich zu fern von der Eisenbahnlinie hielten. Dieses Vorrücken nach 2082,36 2287,12 Often hat allerdings das ganze Land entblößt. Die Nichtkombattanten Eine Konferenz der lokalorganisierten Maurer tagte vorige wurden deportiert und verhaftet, Mengen von Munition und sieben Woche in Braunschweig. Vertreten waren 25 Orte von 21 Dele- Es ist eine Steigerung der Löhne eingetreten, aber das BerGeschütze, die zurückegelaffen oder vergraben waren, wurden entdeckt, gierten. Dem Bericht der Delegierten war zu entnehmen, daß die hältnis zum Werte der Förderung hat sich nur ganz unwesentlich aber der erwartete Erfolg nämlich die Einschließung der Organisation in ihren Lohnfämpfen gute Erfolge zu verzeichnen hat. verschoben, der Lohnanteil ist ziemlich der gleiche geblieben. Boeren armee wurde nicht erreicht. Die Boeren fönnen wohl Geflagt wurde über das Verhalten der Centralorganisierten, die der Der Aplerbecker Aktienverein hat in seinem kürzlich herausdie Wintermonate nach ihren Belieben in jedem Teil des Organisation Schwierigkeiten bereiten. Beschlossen wurde, daß die gegebenen Bericht über das Geschäftsjahr 1900*) eine Uebersicht über Territoriums, das sie in der Hand haben, verbringen. Es Delegierten auf den nächsten Kongreß der durch Vertrauensmänner die Lohntosten pro Tonne Förderung im Verhältnis zum Durchfanu ganz gut angenommen werden, daß fie mit Aus- centralisierten Gewerkschaften Deutschlands mit aller Energie schnittspreise feit 1890 gegeben. Sie gilt dem Nachweise, daß die nahme der Eisenbahn- Linien und ein oder giveier isolierter dahin wirken sollen, daß alle diejenigen Gewerkschaften, Lohukosten seit dieser Zeit im Verhältnis zum Preise ganz befestigter Plätze das ganze Land zur Verfügung haben, welche laut Umlageverfahren ihren Pflichten der Geschäfts- wesentlich gestiegen sind. Es geht daraus auch hervor, daß die Schwarzen für den Verpflegungsdienst, und daß sie von dem fommission gegenüber nicht nachgekommen sind, auch ihre Rechte die Lohntosten pro Tonne bei diesem Kohlenwert im Jahre 1890 Bewußtsein gestützt werden, daß uns jeder Monat des Kriegs ein bezüglich der Streikunterstützung nicht beanspruchen können. 38,19 Proz., 1891 42,69 roz., 1900 aber 60,47 Proz. des Preises Bataillon an Toten, mindestens se ch3 Bataillone an betrugen, daß sie also sehr wesentlich gestiegen find. Welche Gründe Invalidisierten, sieben Millionen Pfund Geld, für diese Einzelerscheinung maßgebend find, tönnen wir nicht untereinen steigenden Verlust von Ansehen und eine fuchen; für den deutschen Bergbau in seiner Gesamtdauernde Schwächung gegenüber einem feindlichen Angriff heit trifft das aber nicht zu. Ein englischer Sieg.. bedeuten. Ein Telegramm Kitcheners aus Pretoria vom 25. d. M. meldet: Die Kolonne unter Babington griff südwestlich von Ventersdorp 1500 Boeren unter Delarey an, schlug fie völlig und ver folgte sie rasch. Das Ergebnis war, daß zwei Feldgeschütze mit 320 Gefchoffen, ein Pompom- und sechs Marim- Geschütze mit 15 000 Kartätschen, 160 Flinten, 53 größere und 24 fleinere Bagen erbeutet wurden. 140 Mann wurden gefangen genommen. Unfre Verluste sind gering. Viele Boeren sind getötet und verwundet. Partei- Machrichten. Die Augelegenheit des Genossen Opificius in Pforzheim fam am Freitag in der Generalversammlung des Lebensmittel Bedürfnisvereins, um deffen Verwaltung es sich bei der Verhaftung handelt, zur Sprache. Es wurde mitgeteilt, daß nach der gerichtlichen Revision ein Deficit von 9099 M. vorhanden ist, doch ist noch nicht Nach der Mannheimer„ Voltsſtimme, steht die Entlassung des Genossen Opificius aus der Haft nahe bevor. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. = Deutsches Reich. Aus dem Umlageverfahren, welches den Delegierten vorlag, ist zu ersehen, daß die Centralisation der Maurer von Mai 1900 bis März 1901 für Streits an die Geschäftskommission 30 832,50 M. gezahlt hat. Air Stelle des Vertrauensmanns foll jezt eine fünfgliedrige Kommission die Leitung der Organisation übernehmen. Die Wahl wurde den Berliner Maurern überlassen. Streits ist unverändert. Montagnacht 1 Uhr fand eine VersammZum Streik der Straßenbahner in Halle. Die Lage des ung der Streitenden statt, in welcher das Mitglied der Verbands leitung Kaßler- Berlin die gestellten Forderungen besprach und die Streifenden zu ruhigem und besonnenem Handeln ermahnte. In der Diskussion wurde Klage geführt, daß die Wagenführer das Wechielgeld( 30 M.) liefern müssen und daß über die eingezogenen Strafgelder feine Rechnung gelegt wird. Der Vorsitzende eines Bürgervereins sprach sich für die Forderungen der Streifenden aus und am Mittwoch soll eine allgemeine Bürgerversammlung zu Gunsten der Streikenden stattfinden. die Kandidaten des Gewerkschaftskartells nahezu einstimmig gewählt. Bei der Gewerbegerichtswahl in Offenbach a. M. wurden Erfreulich war, daß die Wahlbeteiligung gegen 1898 um 50 Proz. zugenommen hatte. finden sich wegen agregen einiger Wirbelter in i sina Da Wir haben die Gesamtsumme der an unterirdisch beschäftigte Bergarbeiter in Preußen gezahlten Löhne in Beziehung gebracht zu der Gesamtförderung des Deutschen Reiches. Dadurch erlangt man die Bewegung dieses Teils der Lohnkosten von Jahr zu Jahr wird nicht die Gesamtlohnkosten, sondern nur einem Teil derselben; aber ziemlich genau der Bewegung der Gesamtlohnkosten entsprechen. Da ergiebt sich, daß dieser Teil der Lohnlosten pro Tonne Förderung betrug: 1891 2220 M. 1896 1836 M. • 1892 1893 1982 1800 1897 1994 " 1898 2115 " 1894 1802 1899 2274 " 1895 1778 1900 2450" Der hier berechnete Lohnkostenanteil beträgt 27,75 Proz. des Preises im Jahre 1891 und 27,74 Proz. des Preises im Jahre 1900; anteil beim deutschen Bergbau ist also nicht im er ist heut nicht größer wie im Jahre 1891. Der Lohntoften. geringsten gestiegen. Nach der Stanſtiſchen Korrespondenz, waren aut 1. ptára 1900 im über Bitzug geflagt wird, bitten die Ausständigen ihre Kollegen, Deutschen Reiche 652 Elektricitätswerte vorhanden, von denen 382 mehr auf diese Differenzen acht zu geben. Ausland. den Dampf zur Erzeugung der Elektricität benügen. Es benügten ferner 74 Werke Wasserkraft, 29 Gas, 1 Druckluft, 144 Wasser und Dampf. 5 Wasser und Gas usw. Bei diesen Angaben handelt es sich aber nur um größere Werke. Aus der Schweiz. Der schweizerische Typographenbund hat im Jahre 1900 an seine Mitglieder 84 465 Fr. Krankengeld, In Preußen dienten im Jahre 1891 794 Dampfmaschinen mit 28 418 Fr. Invalidenpensionen, 7406 Fr. Reise Unterstügung, 39 610 Pferdestärken ausschließlich zur Erzeugung elektrischen Stroms 6603 Fr. Arbeitslosen- Unterstügung, 5000 Fr. Sterbegeld, 1079 Fr. und 189 Dampfmaschinen mit 9879 Pferdestärken dienten noch neben Unterstützung an Gemaßregelte, 943 Fr. Beiträge an Umzugs- andren Zweden zur Stromerzeugung. Am 1. April 1900 hatte sich tosten 2c., zufammen 134 015 Fr. geleistet bei einer Mitgliederzahl die Zahl der ausschließlich zur Erzeugung elektrischen Stroms von etwa 1600. dienenden Dampfmaschinen auf 3169 mit 318 979 Pferdestärken vermehrt und die Zahl der nebenbei stromerzeugenden Dampfmaschinen betrug 1100 mit 84 335 Pferdestärken. Für Beleuchtung allein wurde elettrischer Strom von 189690 Pferde8461, für mehrere Zwede gleichzeitig von 184 458. Die Beleuchtung stärken erzeugt, für Motore allein von 20 705, für andre Bwvede von 8461, für mehrere Zwede gleichzeitig von 184 458. Die Beleuchtung ist noch immer der wichtigste Verwendungszweck der Elektricität. Die Herren und Damen Maßschneider hielten gestern, Dienstag, eine öffentliche Versammlung ab, um zu den gegenwärtigen Lohnbewegungen Stellung zu nehmen, und in der folgende Resolution beschlossen wurde:„ Die Versammlung nimmt von dem Ausstande der Kollegen in der Kostümbranche, desgleichen von der Arbeitsniederlegung bei der Firma Herz und dem Warenhaus für deutsche Beamte Kenntnis. Der Ausstand der Hafenarbeiter in Marseille. In einer Die Bersammelten sprechen den hiesigen sowie den an andern deutschen Versammlung des Syndikats der Reeder der Handelsmarine und Blägen in den Ausstand getretenen Kollegen ihre volle Sympathie des Unternehmer- Syndikats wurde beschlossen, die Erörterungen mit aus und sichern ihnen die finanzielle und moralische Unterstützung den Ausständigen auf die Auslegung der von den Reedern und zu; insbesondere verpflichten sich die Anwesenden, dafür Sorge zu Hafenarbeitern bei Beendigung des letzten Ausstands im August tragen, daß für auswärtige Unternehmer feine Streifvorigen Jahrs angenommenen Vereinbarungen zu beschränken. arbeit angefertigt wird. In Anbetracht der That Die Reeder verpflichten sich abermals, auf den Werften die Verfache. daß das vereinigte Unternehmertum unter boll- einbarungen dieses Abkommens in Anivendung zu bringen und ständiger Verkennung der socialpolitischen Aufgaben der Arbeiter feinerlei Entlaffungen als Folge des Ausstands vorzunehmen. organisationen die Parole ausgegeben hat, nur mit den Arbeitern Die Reeder sprachen zugleich die Hoffnung aus, daß die Arbeitallein, unter Umgebung der Organisation zu verhandeln, erklärt die nehmer einsehen würden, daß nur gebieterische Notwendigkeit sie, Versammlung in voller Einmütigkeit, daß fie diefen engherzigen die Reeder, nötige, zu erklären, daß weitere Bugeständnisse un- schwerden der Arbeiterinnen an die Fabrikinspektion hat dieser Standpunkt der Unternehmer auf das entschiedenste verurteilt und möglich seien. nach wie vor den Verband deutscher Schneider und Schneiderinnen Das vom Präfekten vorgeschlagene Schiedsgericht haben die als enige Instanz bezeichnet, welche berufen ist, die Gesamt- Reeder abgelehnt. inter en aller in der Schneiderei beschäftigten Personen zu ver treten." Die ausgesperrten Fabrik- Schuhmacher hielten am Montag eine Versammlung, die sehr stark besucht war, im Schweizergarten ab. Hermann erstattete den Situationsbericht. Er sagte unter anderm: Der Stand der Bewegung ist unverändert. Ausgesperrt find 900 Arbeiter, darunter die, welche schon vorher streiften. In Betracht kommen 31 Fabriken. Der Revers, welcher Rücktritt von 4 Fabriken von allen Arbeitern unterzeichnet. In Amsterdam haben eine Anzahl Dodarbeiter die Arbeit eingestellt. Die Ausständigen wenden sich gegen die herabgesekten Preise für Entladen des Leinsamen. Sociales. Die Kohlenproduktion des Deutschen Reichs. Steinkohlenförderung im Deutschen Reiche. Bert in Belegschaft 1000 Tonnen 1000 m. 73 715,7 589 518 71 372,2 526 979 73 852,3 498 395 76 741,1 509 100 79 169,3 538 895 592 976 Aus der Frauenbewegung. Die Berliner Kommission zur Vermittlung von Beim letzten Jahre nur 15 Beschwerden überweisen tönnen. In den meisten Fällen hatten die Beschwerden Erfolg, bei einigen steht das Resultat noch aus. Die meisten Beschwerden liefen aus der Konfettionsindustrie ein und zwar aus Betrieben mit 10 bis 50 Arbeiterinnen. In allen Fällen handelte es sich um die willkürliche Ausdehnung der Arbeitszeit, um Fehlen der Ankleideräume, Un sauberkeit der Arbeitsräume und der Aborte sowie ungenügende Zahl der letzteren. Weit zahlreicher als die Beschwerden, welche der Gewerbeaufsicht übermittelt werden konnten, waren leider die Klagen, welche die Kommission abweisen mußte, obgleich fie durchaus berechtigt waren. Es handelte sich nämlich in den betreffenden Fällen um Beschwerden gegen Betriebe, welche nicht den Arbeiterschuh- Bestimmungen und der Fabrikinspektion unterstehen. Besonders häufig liefen Klagen ein über ichreiende Mißstände in den Aenderstuben großer Konfektionshäuser, sowie in den Schneidergeschäften, welche für Privatkundschaft arbeiten. Daß in all diesen Fällen feine Hilfe gebracht werden fonnte, so dringlich sie gewesen wäre, beweist recht augenscheinlich, wie notwendig die Ausdehnung der Gewerbe Aufsicht auf alle BeAusdrücklich sei noch anerkannt, daß die Assistentin der Fabrikinspektion, Fräul. Reichert, mit erfreulichem Gifer für die Interessen der Arbeiterinnen eintritt und der Kommission in jeder Weise entgegentam. der Organisation verlangt, ist in 2 Fabriken zum Teil, in In der neuesten Nummer der Vierteljahrshefte zur Statistik des Die Situation Deutschen Reichs giebt das kaiserliche Statistische Amt eine Ueber ist für die Arbeiter sehr günstig. Die Ausgesperrten stehen sicht über die deutsche Steinkohlenproduktion von 1891 bis 1900, die geschlossen und einmütig zusammen, die Lage der Fabrikanten eine Steigerung um fast 50 Proz. nachweist. Da fie auch eine scheint dagegen bedenklich. Ein Teil derselben vermag Wertberechnung sowie die Stärke der Belegschaft giebt, so ist sie auch gar nicht einzusehen, daß die Arbeiter in Fabriken, wo feine wertvoll für die Beurteilung der Leistungen der Arbeiter, sowohl der Forderungen gestellt sind, nur auf Verlangen des Unternehmer- Menge wie dem Wert nach und gestattet Schlüsse auf das Verhältnis berbands auf die Straße gesezt werden sollen, noch dazu jezt, wo zwischen Produktionswert und Lohnanteil. Wir geben deshalb nach- triebe ist, in denen Lohnarbeitende beschäftigt sind. die günstigste Geschäftszeit ist. Die Annahme, daß der Unternehmer- stehend die Hauptzahlen dieser Uebersicht. verband zur Beilegung des Konflikts geneigt sei, hat sich nicht bestätigt. Zwar hat in voriger Woche eine Besprechung mit dem Vorfigenden des Unternehmerverbands stattgefunden, die jedoch kein Resultat hatte. Der Fabrikantenvertreter verlangte als Gegenleistung für 1891 die Zurüdziehung des Reverses, daß die Arbeiter ihre Forderungen 1892 zurückziehen. Daran ist natürlich unter feinen Umständen zu denten, 1893 möge es auch tommen wie es will. Troß aller gegenteiligen Be- 1894 hauptungen der Fabrikanten ist diese Aussperrung ein gegen das 1895 Koalitionsrecht der Arbeiter gerichteter Schlag, und diesen abzuwehren 1896 85 690,2 ist den Ausgesperrten tein Opfer zu groß. Das Verlangen der 1897. 91 055,0 648 939 Fabrikanten, daß die Arbeiter ihre geringen und berechtigten Forde- 1898 96 309,7 710 233 rungen zurückziehen sollen, tönnte erst dann erfüllt werden, wenn die 1899 101 639,8 789 449 Ausgesperrten und ihre Kollegen zerschmettert am Boden liegen. 1900 109 225,0 963 973 Die Arbeiter werden kämpfen solange fie tönnen, und es wird nicht Die Leistungen des einzelnen Arbeiters find mir im Jahre 1892 geschehen was die Fabrikanten erwarten. In der Diskussion, an ber eine große Zahl von Rednern teilnahmen, tam eine zuversichtliche Kampfesstimmung zum Ausdruck. Man stimmte allgemein darin überein, daß an einen Rückzug der Ausständigen nicht zu denken sei. Zum Schluß wurde eine Resolution angenommen, in der es heißt Die Ausgesperrten sind fest entschlossen, nach wie vor an den auf gestellten Forderungen festzuhalten und im Kampf zu verharren bis der Sieg errungen ist. 283 227 289 415 290 632 299 627 303 937 M Leistung Wert pro Mann pro Tonne 260 Tonnen 8,00 M. 247 7,38 254 256 " 6,75 " 6,63 " " 260 6,81 " 316,513 271 336 174 271 357 695 378 575 413 665 269 268 264 " 6,92" 7,13" 7,37# 7,77" 8,83 " Der Verein für Frauen und Mädchen Schönebergs hielt am 20. März feine regelmäßige Vereinsversammlung im Klubbause ab. Genosse E. Wurm hielt einen Vortrag über das Thema: Volkss ernährung und Boltseinkommen. Unter Mitteilung der Thatsache, daß der Konsumberein am 1. April in der Goethestr. 1 eine neue Verkaufsstelle errichte, wurde der Anschluß an diesen Verein sehr warm empfohlen. In der nächsten Vereinsversammlung am 17. April wird Herr Dr. Beyl sprechen über das Thema: Wie schützt die Arbeiterin ihre Gesundheit. Kommunales. wesentlich kleiner wie im vorangegangenen Jahre; von da an steigen sie wieder und find, jetzt selbst trop des fleinen Rückgangs in den letzten Jahren, noch immer höher wie 1891. Dieser Rückgang in den legten Jahren wird selbst vom kaiserlichen Statistischen Amt auf die Der Etats- Ausschuß der Stadtverordneten- Versammlung übermäßig starke Steigerung der Arbeiterzahl zurückgeführt, die eine hat in feiner geftrigen Sigung die Beratungen beendet. Auf Veraußergewöhnlich starte Einstellung ungeübter Leute zur Folge hatte. anlassung des Genossen Stadthagen war der Etat des Gesinde Dazu kommt die infolge der starten Nachfrage gesteigerte Er- Belohnungsfonds ebenfalls dem Ausschuß überwiesen. Genosse schließung neuer Werke, die ein starkes Anwachsen der Arbeiterzahl Bruns ersuchte den Magistrat um Auskunft, auf Grund welcher Achtung, Maler und Anstreicher! Hiermit geben wir den ohne gleichzeitige Steigerung der Kohlenförderung brachte. Bei der gefeßlichen Bestimmung der Magistrat von jedem den Dienst Kollegen bekannt, daß Arbeitsniederlegungen ohne Anlage neuer Koblenwerke dauert es jahrelang, ehe fie Kohlen zu wechselnden Dienstboten 50 Pf. erhebe. Er bezeichnete diese gange vorherige Genehmigung feitens der Verwaltung Tage fördern. So waren beispielsweise im Jahre 1900 1631 Arbeiter Einrichtung als der jezigen Zeit nicht mehr entsprechend und wünschte Es wird also nicht beunter keinen Umständen stattfinden dürfen. Wir erinnern die Kollegen bei Neu- und Ausbau- Arbeiten beschäftigt. an den Beschluß der Versammlung vom 5. März d. J. In der Hauptet werden können, daß die Arbeiter weniger leisten. Man*) Beröffentlicht in der Wirtschaftlichen Wochenschau" der„ LeipResolution heißt es ausdrücklich:" Die Verwaltung der Organisation fann im Gegenteil eher von einer Steigerung der Leistungen reden. ziger Boltszeitung", Nr. 68 vom 23. März. unter Letzte Meldungen. daher ihre gänzliche Aufhebung. Nach den Aus- Wohnungsfrage zwar nicht zu lösen, doch könnten sie dazu beitragen, werden sollen, der zu den militärischen Streitkräften der Verbi ndeter führungen des Magistrats steht die Aufhebung des Fonds die Wohnungsnot etwas zu vermindern. Nach kurzer zustimmender gehört. Der englische Gesandte Satow, der amerikan ische nicht im Belieben des Magistrats. Die Beiträge werden Diskussion wird eine im Sinne des Referats gehaltene Resolution Vertreter Rockhill und andere betonen, daß, wenn auch eine interauf Grund eines aus dem Jahre 1825 stammenden Statuts erhoben. einstimmig angenommen. Der dritte Punkt der Tages nationale Polizeimacht wünschenswert, es besser sei, daß die Polizei Eine Aufhebung würde sich auch nicht empfehlen, weil durch die ordnung: Wie steht es mit der allgemeinen Regelung der nicht von Soldaten ausgeübt werde, die zurückberufen werden Beitragsleistung ein Anspruch auf die zugesicherten Vergünstigungen Lohn- und Arbeitsverhältnisse sämtlicher städtischer Arbeiter?" tönnten, wenn sie gerade dringend benötigt seien. Auch sei erworben fei. Genosse Borgmann wünschte ebenfalls die Be- wird auf Beschluß der Versammlung von der Tagesordnung ab es nicht wünschenswert, daß der Kommandeur ein Offizier feitigung des Fonds, der nur eine andre Art der Armenunterstützung gefeßt, weil der zur Behandlung dieser Angelegenheit von der Stadt- sei, der als Attiver irgend einer Armee angehöre. Ebenso werde fei. Ein entsprechender Antrag fand aber nicht die Mehrheit des verordneten- Versammlung gewählte Ausschuß noch zu feinem Re- es ein großer Mißgriff sein, aus jeder Gesandtschaft Ausschusses. fultat gelangt ist. Es soll gleich nach Ostern wieder eine große ein bewaffnetes Lager zu machen. Einige Gesandte Beim Etat des Statistischen Amts rügte Genoffe Dr. öffentliche Versammlung der städtischen Arbeiter stattfinden, zu der ziehen enstlich die Frage in Erwägung, ob es nicht angebracht sei, Freudenberg, daß der Magistrat einer vom Statistischen Amt die betreffenden Stadtverordneten eingeladen werden, und in der ihre Regierungen zu ersuchen, den Beschluß. starke Gesandt angeordneten Erhebung, durch die von den Standesämtern bei der Au- über diese Frage verhandelt, vird. fchaftswachen einzurichten, einer nochmaligen Prüfung zu meldung Erstgeborener festgestellt werden sollte, wann die Ehe geschlossen wurde, die Genehmigung versagt habe. Der Vertreter des Die Stuccateure hielten am 18. d. M. ihre regelmäßige Mit- unterziehen, da die Einrichtung solcher Wachen nicht nur den Hof von der Rückkehr nach Beling abhalten, sondern auch Magistrats hielt die Stellungnahme des Magistrats für gerechtfertigt. Beruf beschäftigten. Dieselbe ist in furzen Worten die, daß die bilden würde, weil es unmöglich sei, die Truppen ganz inners gliederversammlung ab, in welcher fie sich mit der Lage in ihrem für den Verkehr mit den Chinesen eine Quelle der Gefahr zumal man auch den Standesbeamten nicht diese Mehrarbeit, zu der organisierten Stuccateure ausgesperrt sind. Unter Mitwirkung der halb des Gesandtschaftsviertels zu halten, worauf Tsching und sie nicht verpflichtet seien, auferlegen könne. Die städtischen Lesehallen sind abends von 6 bis 9 Uhr ge- Berlins" gegründet. In dem Vorstand dieses Vereins befinden sich Unternehmer wurde hier eine Freie Vereinigung der Stuccateure halb des Gesandtschaftsviertels zu halten, worauf Tsching und Li- Hung Tschang bestehen. öffnet. Im Ausschuß wurde angeregt, die Lesehallen bis 10 Uhr mitinhaber von Stuckgeschäften und seine Mitglieder sind hauptWieder eine That. abends geöffnet zu halten, da sich infolge des Neumuhrladenschlusses sächlich sogenannte Arbeitswillige. Die übergroße Anzahl der Berlin, 26. März. General Feldmarschall Graj das Bedürfnis verändert habe. Die an die Stadt zu leistenden Abgaben der Straßenbahn- Unternehmer versprachen nun den arbeitsuchenden Stuccateuren Walderfee meldet am 25. aus Befing: Detachement Mülmanr daß sie Mitglieder dieser hat am 22. und 24. in Gegend östlich Taomakuan Räuberbander gesellschaften gaben auch diesmal wieder zu längerer Debatte Ver- Arbeit unter der Bedingung, würden. " Freien Vereinigung" Dies hatte leider anlaffung. Es wurde dargelegt, daß die für das laufende Jahr zu zur getroffen und nach kurzem Gefecht zerstreut. erwartende Abgabe und auch die Rückerstattung der Pflasterkosten Folge, daß eine große Anzahl von Kollegen sich dort aufbedeutend höher sein würden, als dies bei der Aufstellung des Etats nehmen ließ, so daß auch diese Vereinigung in furzer Zeit vorauszusehen war. Auch würde wahrscheinlich noch für das trop ihrer unbegrenzten Arbeitswilligkeit ca. 50 Arbeitslose zu verJahr 1900 eine Gewinnbeteiligung zu erwarten fein, trotzdem die zeichnen hatte. Einen beſſern Beweis von der schlechten Konjunktur und der großen Not unter den Kollegen fann es wohl nicht geben Gesellschaft eine folche ableugne. Genoffe Bruns brachte eine Reihe von Beschwerden gegen die Betriebsführung der Großen und so fanden sich denn auch in der Versammlung Stimmen, die Reihe von Beschwerden gegen die Betriebsführung der Großen dieses Verhalten ziemlich weit entschuldigten, während andre wieder Straßenbahn- Gesellschaft vor und verlangte, daß der Magistrat eine flare Schilderung von solchen Stollegen verlangten. Nach langer feinen Einfluß zur Abstellung der gerügten Mißstände geltend und oft heftiger Debatte fand schließlich folgende Resolution einGenoffe Dr. Freudenberg rügte, daß eine große Zahl stimmige Annahme: Die heutige Versammlung erlent nach wie vor im, Centralverband der Stuccateure Deutschlands" die wahre Vertretung Urania- Säulen so lange Zeit in Reparatur sind, und verlangte der im Beruf organisierten Kollegen. Sie erblickt in der, von Beschleunigung, die auch vom Magistrat zugesagt wurde. Auf Antrag einer Gruppe Arbeitswilliger unter einem Teil der Unternehmerschaft Borgmann werden 120 M., die der Ausschuß des Wett Schwimmfartells erhalten soll, gestrichen; ebenso auf Antrag Schlag gegen die Organisation, verurteilt die Handlungsweise der gegründeten sogenannten" Freien Vereinigung der Stuccateure" einen Bruns 500 M., die an die Freiwillige Sanitätsder Vereinigung beigetretenen Stuccateure aufs entschiedenste und Kolonne Berlin", einem Privatvergnügen eines Herrn Behrens, beschließt ferner, daß jeder, der der sogenannten Vereinigung beitritt. gezahlt werden sollen. Der Verein zur Befferung der Strafgefangenen" erhält feinen Austritt aus dem Verband zu erklären moralisch verpflichtet von der Stadt jährlich 4000 M. Der Verein besorgt für entlaffene obntommiſſion ermächtigt, in Firmen, wo für Lohn feine Majorität ift. Nach wie vor sind die Kollegen im Einverständnis mit der Strafgefangene Arbeit und schickt unter andern auch Leute als of vorhanden ist, in Accord zu arbeiten." gänger nach Mecklenburg. Bruns ersucht den Magistrat, auf den Borstand einzuwirken, damit dieser die Arbeitsuchenden über die auf und änska aufzuheben, wurde mit großer Majorität verworfen. Ein Antrag, die Sperre über die Firmen Jädet, Serrtwich den Gütern Mecklenburgs herrschenden Zustände auftläre. Wiederholt Verein Berliner Wohnungsmieter. Mittwoch, den 27. März cr., hätten die Zeitungen die skandalösen Dienstverträge bemängelt, abends 8% Uhr, im Saale des Restaurants Hensel, Brunnenstr, 173( Eindie mit diesen Leuten abgeschlossen werden. In demselben gang Invalidenstr. 1a): Oeffentliche Mieterverfammlung. Etat sind für Unterstüßungen beim 50 jährigen Gesellenjubiläum Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag des Lehrers Fr. Wolff:„ Die 360 M. ausgeworfen. Bruns beantragte, diese Unterstüßungen, die Stadt Berlin und die Wohnungsfrage". jezt in Raten von 15 M. ausgezahlt würden, auf eine dem jetzigen Wert des Geldes angemessene Summe zu erhöhen. mache. " Seit einigen Jahren sind jährlich im Etat 100 000 m. eingefeßt für Kunstzwecke. Die Auswahl wurde von einer Deputation vorgenommen. Borgmann verlangte, daß der Stadtverordneten- Verfammlung die Vorschläge der Kunstdeputation zur Genehmigung vorgelegt werden sollen. Der Ausschuß lehnte jedoch eine entsprechende Resolution ab. Beim Etat der Gemeinde- Einkommensteuer beantragte Bruns, daß den Cenfiten der Steuerstufe von 660-900 ebenfalls die Steuer- Veranlagung zugestellt werde. Auch diesen Antrag lehnte der Ausschuß ab. Nach Annahme einer Resolution, durch die der Magistrat ersucht wird, den Etat fünftig früher der Versammlung zu unterbreiten, war die Arbeit des Ausschusses erledigt. N Die Kriegsentschädigung. London, 26. März.( W. T. B.) Den Abendblättern wird aus Peking von gestern gemeldet: Als legte Konzession vor dem morgen stattfindenden Ablauf der für die Unterzeichnung des Mandschurei Vertrage gestellten Frist hat Rußland vor einigen Tager durch den chinesischen Gesandten in Petersburg, Jang- ju, mitteiler laffen, daß es bereit ist, den Artikel 6 des Vertrags zu it reichen, nach welchem China nicht das Recht haben sollte, in den Nordprovinzen fremde Marine- und Militär- Juftruktoren zu verwenden. New York, 26. März.( W. T. V.) Der New York Tribune Staaten haben es abgelehnt, dagegen zu pro wird aus Washington telegraphirt: Die Vereinigten be mächtige, trotz der Mahnungen andrer Mächte, welche darauf testieren, daß Rußland sich der Mandschurei üdelung Chinas sicher zur Folge haben würde. Diese Entscheidung hinwiesen, daß der Abschluß bes Mandschurei- Abkomme bas fückelung Chinas sicher zur Folge haben würde. Diese Entscheidung der Vereinigten Staaten ist dem chinesischen Gesandten Butingfang mitgeteilt worden. in Lehte Nachrichten und Depeschen. Rur Lohnbewegung der Herren- und Damen- Maßschneider. Der bisherige Verlauf der Lohnbewegungen sowohl in Berlin als auch in andren Orten ist ein allgemein zufriedenstellender. Teilweise sind die Differenzen bereits durch Vergleich beseitigt, verschiedenen Städten schweben die Verhandlungen noch und befinden sich wie in Bremen und Kiel die Arbeiter im Ausstande. Bei der Bewegung der Kostümbranche in Berlin fommen gegenwärtig ca. 80 Personen in Betracht. Einige Firmen haben schon den Tarif bewilligt und auch die Beseitigung der Heimarbeit Die Gesandten der Mächte beraten jetzt in Peking über die zugestanden. Die Bewegung der Herren- Maßschneider, an der bis Entschädigung, die China bezahlen soll und bezahlen kann. jetzt nur die Firmen D. Herz und Warenhaus für deutsche Beamte Möglichst biel möchte aus dem Lande herausgewirtschaftet beteiligt ist, wird wahrscheinlich an Ausdehnung zunehmen, da auch aber die melkende Kuh soll dabei auch nicht werden, auch nicht in anderen Geschäften Forderungen gestellt worden sind oder noch ruiniert werden. Deutschland verlangt nach amerikanischen Der Pekinger Mitteilungen allein für sich 60 Millionen Dollar. Ausschuß habe über die finanziellen Hilfsquellen des Landes Erbebungen angestellt und es habe sich ergeben, daß die Staatsein nahmen so erhöht und die Ausgaben so eingeschränkt werden fönnten, daß die Zahlung der Entschädigung innerhalb 20 Jahren durchzuführen fei. Das heißt also, daß die Chinesen noch volle zwanzig Jahre durch die Gelder, die sie aufzubringen haben, an die Greuelthaten der christlichen Kultur immer von neuem erinnert werden. werden. Parts, 26. März.( W. T. B.) Deputiertenkammer. Der Franzöfifchen Deputiertenkammer. Nationalist Bernard bringt einen Antrag ein, welcher die Aufftellung eines Verzeichnisses der ansländischen Arbeiter verlangt; augleich beantragt er die Dringlichkeit für seinen Antrag. Die Dringlichkeit wird mit 216 gegen 194 Stimmen angenommen. Sodann geht das Haus zur Weiterberatung des Vereinsgesetzes über. Der Streik in Marseille. Sturmberwüftungen in Amerika. Die Stadtverordneten Versammlung hält Donnerstag nachmittag 5 Uhr eine Sigung ab, für die u. a. folgende Geger stände auf die Tagesordnung gesezt sind: Berichterstattung über die Vorlagen betr. die Anstellung von analisten als Gemeindebeamten, den Erwerb des von den Grundstücken PotsdamerWenn man sich über die Höhe der Summe und über deren VerMarseille, 26. März.( W. T. B.) Ueber den Beschluß der straße 108 und 99 zur Verbreiterung dieser Straße er teilung unter die einzelnen Mächte notdürftig wird geeinigt haben, forderlichen Geländes und den Abbruch der Baulichkeiten dann werden neue Schwierigkeiten um das Wie der Eintreibung Arbeitgeber, ein Schiedsgericht abzulehnen, wurde heute abend auch auf dem zur Errichtung des neuen Verwaltungsgebäudes in entstehen, denn auch da gehen die Meinungen sehr weit aus in einer von 2500 Ausständigen befuchten Verfammlung beraten. Aussicht genommenen Terrain. Vorlagen, betreffend die einander. Nach Meldungen der Blätter aus Peking vom 24. d. Man beschloß, jene Entscheidung durch ein Verharren im AusNachweisung der öffentlichen Beleuchtungsflammen, sowie hat Sir Robert Hart Vorschläge gemacht, wie die Forde ftand bis zum äußersten zu beantworten. Die Straßenbahn des Umfangs der Gasproduktion und des Gasverbrauchs während rungen auf Schadloshaltung zu decken sind. Li- hung- Tichang verkehrt wieder regelmäßig. Die Reeder und Spediteure haben des Vierteljahrs Oktober/ Dezember 1900, die Vorentwürfe zum betrachtet diese Vorschläge günstig. Hart empfiehlt: 1. Ein die Ablehnung des beantragten Schiedsgerichts damit begründet, über die von den Arbeitern Neubau des Waisenhauses in der Alten Jakobstr. 33/85 führung einer Stempelsteuer, deren Ertrag er auf fünf daß sie nicht gewillt seien, und für das Spartaffengebäude in der Linkstr. 7/8, die speciellen Millionen Taels für das Jahr schäßt; 2. eine Steuer auf in- aufgestellten Forderungen, wie beispielsweise den Achtstundentag, zu Entwürfe zu zwei offenen Häusern für ruhige Kranke bei der ländisches Opium, welche zehn Millionen einbringen soll; verhandeln. Dagegen seien fie bereit, die im Uebereinkommen vom III. rrenanstalt in Buch, sowie für das neue Verwaltungs- 3. eine von der Grundsteuer getrennte Gebäudesteuer, welche September vorigen Jahres aufgestellten Bedingungen zu erörtern. Dienstgebäude, das Gehalt der Bürgermeister stelle und im stande ist, 20 bis 80 Millionen einzubringen. Sir R. Hart hat Außerdem wollen sie sich verpflichten, keine Entlaffungen wegen bes die Bürgermeisterwahl. Fortsetzung der Berichterstattung des diese Methode, das erforderliche Geld aufzubringen, vorgeschlagen, Ausstands vorzunehmen. Die Verladung der Kohlen an Bord der Etats Ausschusses über die nachstehend bezeichneten Etats weil die englische Regierung gegen eine weitere Postdampfer geschieht heute durch Artilleriesoldaten. für das Etatsjahr 1901, und zwar: Hochbau, Personalbesoldungs- Erhöhung der Zölle in den Vertragshäfen ist. Er Etat, Gasanstalten, Wasserwerke, Kanalisationswerte und Rieselfelder, ist ein Gegner jeder Verstärkung der chinesischen Flotte und rät dazu, Biehmarkt, Schlachthof, Fleischschau auf dem Schlachthofe. Markt die vorhandenen Schiffe lediglich zu lebungszweden zu benußen. hallen, Abladewesen, städtischer Hafen am Urban, Hauptkasse der Er widerrät auch die Beibehaltung eines großen Landheeres, ist viel städtischen Werke, Kapital- und Schulden Verwaltung, verschiedene mehr der Ansicht, daß 5000 Mann in jeder Provinz vollkommen Einnahmen und Ausgaben, Betriebssteuer, Hundesteuer, Braumaisch- genügen. Es müßte indessen in den Provinzen eine entsprechende steuer Buschlag und Wanderlager Steuer, Umfagftener, Gemeinde Polizeitruppe geschaffen werden. New York, 26. März.( B. S.) Aus Birmingham( Staat AlaGrundsteuer, Gewerbesteuer, Gemeinde Einkommensteuer und Ge Ein Vegierspiel. bama) wird noch berichtet, daß der Orkan die Handelsbörse von finde Belohnungsfonds. Feststellung des Stadthaushalts- Etats Wird er unterschrieben oder wird er nicht unterschriebender Irondale zerstört hat, wobei 7 Personen getötet und eine Anzahl für das Etatsjahr 1901. Resolution von Mitgliedern der Ver- russisch- chinesische Vertrag nämlich? Nach einem Telegramm der fammlung, enthaltend das Ersuchen an den Magistrat, auch bei der" Times" aus Peking vom 24. New York, 26. März.( B. H.) Der Dampfer„ Etruria" ist Verwaltung des Vieh- und Schlachthofs darauf Be des kaiserlichen Hofes, in dem gestern hier eingelaufen, nachdem er einem heftigen Sturm ausvon Giers das Telegramım März hat der russische Gesandte dacht zu nehmen, daß nach Möglichkeit an die Stelle neue Vorschläge betreffend das Mandschurei- Abkommen gemacht gefeßt gewesen, der volle 24 Stunden gedauert hat. Zwei Bassagiere, der Annahme durch Privat Dienstvertrag die Anstellung als wurden, mit der formellen Erklärung, es nicht annehmen zu ein Irländer und ein Bole, find unterwegs aus Angst wahnsinnig Betriebsbeamte trete. Berichterstattung über die Borlage betreffend tönnen, zurückgesandt, indem er gleichzeitig seinem Bedauern über geworden. Der Pole erhängte sich, um einem voraussichtlichen Tode die öffentlichen Bedürfnisanstalten und die Auswahl die weitere Hinausschiebung des Termins der Unterzeichnung des burch Ertrinken zu entgehen. der im Rechnungsjahre 1901 nen und umzupflasternden Abkommens und über die neuen Abänderungen Ausdruck gab. Straßen und Blaze. Bibliothetswefen Tauer Allee 86-165 vom Stadtbezirk 248 und deren Zuteilung zum Stadtbezirt 247 B und die Bewilligung von Ehrenpreisen an den Centralverein deutscher Staninchenzüchter hierselbst für die 10. Kaninchen- Ausstellung. # Versammlungen. Die Frist war mit gestern, Dienstag, abgelaufen. Welche Haltung würde wohl Rußland einnehmen, wenn China den Vertrag nicht unterzeichnet; ohne Zweifel würde das die Wirren noch um Bedeutendes vermehren. Frankfurt a. M., 26. März.( B. H.) Die Frf. 8tg." meldet aus New York: Ein Cyklon verwüstete viele Baumwollplantagen. Der Bahnverkehr ist auf weite Streden unterbrochen. Berichte in betreff der Zahl der Toten fehlen. verwundet wurde. Genaue Vorlagen betreffend das städtische i- hung- Tichang rät noch immer zu einer schleunigen Bochum, 26. März.( B. H.) Wie aus Caftrop gemeldet wird, die Abzweigung der Grundstücke Prenz unterzeichnung des Abkommens. Dagegen erfahren fanden gestern abend daselbst große Tumulte statt. Eine große, aus die„ North China Daily News" aus" glaubwürdiger Hunderten von Menschen bestehende Menge versuchte ein Starussel Quelle", in einem Telegramm des Großen Rats" in Singanfu, au zerstören. Die zur Hilfe herbeigerufene Polizei wurde von der welches die Antwort auf die gegen die Natifizierung des Mandschurei Menge verhöhnt und mußte mit blanter Waffe einschreiten. Hierbei Abkommens erhobenen Einsprüche enthält, werde gemeldet, daß der wurden 7 Personen teils schwer verlegt. Eine große Anzahl VerHof dem chinesischen Gesandten in Petersburg telegraphisch haftungen wurde vorgenommen. dringende Instruktionen übermittelte, in welchen Frankfurt a. M., 26. März.( B. H.) Die Frankf. 8tg." ihm verboten wird, das Mandschurei Abkommen zu unter- meldet aus Konstantinopel: Der Sultan ließ vor einigen Tagen durch den Kammerherrn Rhagib Bey eine Haussuchung bei zeichnen. Die städtischen Arbeiter und Unterangestellten hatten am dem zweiten Ober- Ceremonienmeister Abdul Resat vornehmen; das Montag eine gut besuchte Bersammlung im Gewerkschaftshause. Ergebnis war ein negatives. Der Sultan ist augenblicklich be= Von Bruno Poerfch referierte über:" Die beabsichtigte unruhigt durch angebliche Umtriebe der Jungtürfen. Kasernierung der städtischen Arbeiter und Be bulgarischer Seite wird verbreitet, daß in Serres drei Bulgarinnen amten." Der Redner geht von dem in der Stadverordneten- VerUeber eine Rede Sir Edward Greys zu dem Mandschurei- maffatriert und daß das bulgarische Dorf Krupnit, Distrikt fammlung von Mommien gestellten Antrag aus, daß seitens der Vertrag, die derselbe am Montag bei einem Diner der liberalen Djamaibala im Sanidskhak Serres niedergebrannt und 200 EinStadt Wohnungen für die städtischen Arbeiter gebaut werden jollen, Imperialisten hielt, wird berichtet: Der Redner habe hervorgehoben, wohner niedergemetelt worden seien. Die Banden, welche diese und führt des weiteren aus: Dieser Antrag sei wohl durch die der Konflikt in China zwischen Rußland und England sei nicht haten ausgeführt hatten, sollen unter dem Befehl eines gewissen Herrschende Wohnungsnot hervorgerufen. Um diefer aber so viel wert, daß man sich deshalb solage. England Ali Pafcha stehen. Sowohl bei den Botschaften, wie auf der Pforte abzuhelfen, sei es eine gerechte Forderung, daß von müsse aber Rußland darauf aufmerksam machen, daß dieses seine fehlt vorläufig jede Bestätigung dieser Nachricht, obgleich in Serres städtischer Seite allgemeine Arbeiterwohnungen gebaut würden, Bestrebungen auf eigne Kosten, nicht aber auf die Englands ver- mehrere fremde Konsuln refidieren. die gegen Absicht, speciell für die Leipzig, 26. März.( B. H.) Das Reichsgericht hat im Prozek städtischen wirklichen möge. Das wahre Interesse Englands in China liege in Arbeiter solche zu bauen, und dann, wie das ja selbstverständlich sei, der Politit der offenen Thür; wenn die Mächte versuchen der 140 Poftbeamten gegen den Postfiskus zu Gunsten der Beden Mietskontrakt mit dem Arbeitskontrakt in Berbindung zu bringen, follten, besondere Privilegien zu erlangen und ihre ehrgeizigen amten das Urteil des Hamburger Ober- Landesgerichts bestätigt und müsse energisch protestiert werden, denn dadurch würde die Ab- Bläne auf Kosten andrer zu verwirklichen, so würde daraus sicher die Revision der Post zurückgewiesen. hängigkeit der Arbeiter von der Stadt vergrößert, die Arbeiter ein Konflitt entstehen. würden au willenlosen Werkzeugen herabgedrüdt. Redner weist Neue Neibungsmöglichkeiten in Sicht. darauf hin, daß bei den städtischen Arbeitern der Rieselfelder die Bestimmung getroffen ist, daß sie bei Lösung des Arbeitsverhält Kaum ist ein Zwischenfall mit Mühe und Not geregelt, stellt niffes die Wohnung iimerhalb dreier Tage räumen müſſen. fich schon wieder eine neue Disharmonie zwischen den Mächten ein. Darauf empfiehlt Referent den von den städtischen Arbeitern ge- So wird aus Peling berichtet: aber Wien, 26. März.( B. H.) Nach Meldungen aus Warschau ist dort der russische Novellist Gorfi, einer der Mitunterzeichner des Proteftes der Schriftsteller und Gelehrten, verhaftet worden. Außerdem wurde eine Anzahl von Professoren der Nationalökonomie margistischer Richtung in Gewahrsam ge nommen. gründeten Bau- und Sparverein und verweist dabei auf den Die Gesandten scheinen sich darüber, wie in dem Gesandschaftsviertel New York, 26. März.( B. S.) In der Grube Comelville im von dem Stadtverordneten Kollegium angenommenen Antrag, durch die Polizei ausgeübt werden soll, nicht einigen zu können. Die Minorität Staate Pennsylvania fand eine Explosion schlagender Wetter statt, den der Magistrat ersucht wird, die Baugenossenschaften zu unter- bekämpft den von der Majorität befürworteten Vorschlag, daß Soldaten wobei 7 Personen getötet und 9 schwer verwundet wurden. Mehrere stützen. Redner meint, durch die Baugenossenschaften sei die der regulären Armee hierfür unter einem Offizier ablommandiert Arbeiter fehlen noch. Berantwortl. Redacteur: Heinrich Ströbel in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Mar Bading in Berlin. Hierzu 1 Beilage n. Unterhaltungsblatt. Nr. 73. 18. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mittwoch, 27. März 1901. Berliner Partei- Angelegenheiten. im Jujeratenteil bekannt gegeben. Achtung, sechster Wahlkreis. Freitagabend 8 Uhr findet im Swinemünder Geſellſchaftshaus, Swinemünderstr. 42, eine 230118versammlung statt. Tagesordnung und Referent werden morgen Lichtenberg Friedrichsberg. Unfre Genossen verlegen die Verwärts" Spedition am Montag, den 1. April, nach der Frankfurter Allee 197, Hof parterre. Am genannten Tage übernimmt an Stelle des zurücktretenden Genossen C. Welt der Parteigenoffe Osw. Grauer die Leitung der Spedition, Charlottenburg. Unter Hinweis auf die Anzeige im gestrigen " Vorwärts" werden die Mitglieder des socialdemokratischen Wahlvereins für Charlottenburg nochmals zu recht zahlreichem Besuch der heut abend 81 a Uhr in der" Gambrinus- Brauerei", Wallstr. 94, stattfindenden Mitgliederversammlung aufgefordert. Genosse Dr. Leo Arons spricht über: Weg und Ziel". Der Vorstand. Tokales. Selbstverwaltung und Wohnungsfrage. Erinnerungen an die Tage Hinkeldeys überkommen einen, wenn man das Verhalten unsrer Stadtväter zu den dringend notwendigen Reformen auf dem Gebiete des Wohnungswesens betrachtet. Wie in den Tagen der Reaktion vor fünfzig Jahren, so tonzentriert sich auch jetzt das Hauptinteresse der Kommunalverwaltung darauf, den Haus befizern ja nicht wehe zu thun, und wie damals ein Hinkeldey unter Anwendung von Gewalt Neuerungen schaffte, zu denen sich das träge Philisterium nicht bequemen mochte, so muß heute die Kommunalverwaltung von einem Minister des urreaktionären preußischen Staats den Vorwurf ungenügender Pflichterfüllung hinnehmen. Leider hatte Herr v. Rheinbaben nur zu recht, als er am Sonnabend im Abgeordnetenhause sagte: Ich bedauere, meine Behauptung aufrecht erhalten zu müssen, baß auf dem Gebiet der Wohnungsfürsorge von Berlin nichts geschehen ist. Große fostspielige, durch gehende Straßenzüge sind zwar geschaffen, aber für das Bedürfnis der aus quartierten fleinen Leute ist nichts geschehen. Und doppelt sollte es dem Kommunalfreifinn zu denken geben, daß einen Tag vorher, nämlich in der Stadtverordnetenfigung bom vorigen Freitag ein Socialdemokrat, der Stadtverordnete Heimann so ziemlich genau diefelben Vorwürfe gegen die Stadt Berlin richten mußte. Unser Parteigenosse Heimann sagte unter anderm bei Begründung des socialdemokratischen Antrags in Sachen der Wohnungsfrage: die sämtlich im W. wohnen, sich von der wahren Sachlage sehen. Gestern nachmittag bemerkte die Betrogene, als sie die überzeugt hätte, hat er dem beabsichtigten Geschent an die beiden Brenzlauerstraße passierte, wie sich ihr Bräutigam" in ein Haus Hausbefizer zugestimmt! hineinbegab. Sie erwartete auf der Straße die Rückkehr des Bewie er im Monat März ſeit 1888, zu Ende des Monats aber seit sich nun herausstellte, hatte der Stellner eine„ neue Braut“ besucht Der Kälterückfall in der Nacht zum Dienstag war so bedeutend, trügers und ließ ihn dann durch einen Schutzmann verhaften. Wie mehr als 30 Jahren nicht mehr beobachtet worden ist. Die Temperatur und sich von diefer 50 M. geben laffen. Bisher liegen gegen den sant gestern morgen gegen 61/2 Uhr bis auf 5 Grad Celsius unter Verhafteten nicht weniger als acht Anzeigen wegen Heiratsschwinde Null, und unter der Wirkung dieses Frostes war die Eisbildung leien bor. bedeutend. Größere ruhige Gewässer waren vielfach zugefroren, Der zweite Bankeinbrecher ist nunmehr wirklich festgenommen und selbst an den Ufern der Spree fonnte man stellenweise schwachen worden. Eine gestrige Meldung, daß er bereits in Leipzig verhaftet Eisansatz bemerken. Der Landwirtschaft vermochte der Frost jedoch worden sei, war eine Falle, in die der Verbrecher auch richtig hineinglücklicherweise teinen Schaden zuzufügen, da die Pflanzenwelt gegangen ist. Die beiden Einbrecher, die nach Berlin gekommen infolge der kühlen Witterung, die in diesem Monat herrschte, in der waren, um die Beute abzusetzen, hatten sich in der Nähe des Lehrter Entwickelung sehr zurückgeblieben ist, und die Knospen der Bäume Bahnhofs eine Wohnung gemietet. Nachdem Bauer festgenommen worden war, hatte sein Diebesgenosse, der aus seinem Ausbleiben zum größten Teil ihre Schutzhüllen noch nicht abgeworfen haben. Die Frühjahrs- Kontrollversammlungen 1901 für die in ohne 8lveifel den richtigen Schluß zog, die Wohmung nicht mehr betreten. Da er nun aber in den Zeitungen las, daß der Berlin, Schöneberg mit Schöneberger Anteil bei Friedenau, Deutsch zweite Einbrecher in Leipzig verhaftet worden sei, so fühlte Wilmersdorf, Villenkolonie Grunewald mit Bahnhof Grunewald, Hundefehle, Halensee mit Bahnhof, Tempelhof, Mariendorf mit er sich gleich sicher, weil er annahm, daß eine Personener nun einstweilen nicht mehr Südende, Marienfelde mit Bahnhof und Chausseehaus, Horstenstein, in Betracht komme. Daß die Kriminalpolizei seine Wohnung beHasenheide, Steuerhaus am Tempelhofer Berge und Nixdorf obachten ließ, daran dachte er nicht. Als er daher im Gefühl der wohnenden Mannschaften der Bezirkskommandos I, II, III, IV Berlin finden sämtlich auf dem Hofe der neuen Landwehrdienstgebäude, Sicherheit zurückkehrte, wurde er gleich abgefaßt und hinter Schloß und Riegel gebracht. Schöneberg, General Pape- Straße( am Tempelhofer Felde), statt. Im ersten und zweiten Bezirk fallen sie auf die Tage vom 18. bis 30. April. erfolgten bereits am Montag, 25. März, und werden noch am 6. und 17. April erscheinen. Der Präsident des Oberverwaltungsgerichts Dr. v. Perfius hat einen längeren Urlaub genommen, der nach dem„ Berliner Tage blatt" wohl mit der in Aussicht stehenden Pensionierung gleich bedeutend sein dürfte. In der städtischen Taubstummenschule werden Anfang April wieder neue Schüler aufgenommen. Eltern und Vormünder taubstummer schulpflichtiger Kinder haben Anmeldungen zum bevor ſtehenden Sommersemester bis spätestens 1. April bei dem Leiter der Schule, Herrn Direktor Gugmann, Markusstr. 49, anzubringen. Der Verhaftete ist ein 28 Jahre alter, aus Gleiwit gebürtiger Mann, Namens Alfred Riesenfeld, der sich Bankbeamter nennt, weil er vor zwei Jahren einmal in einem hiesigen Bankgeschäfte an gestellt war. Riesenfeld bestreitet, bei den verschiedenen Einbrüchen beteiligt zu sein. Er habe Bauer erst auf dem Bahnhof in Leipzig fennen gelernt und sei mit ihm nach Berlin gefahren, um ihm beim Bertauf der Papiere zu helfen. Auch Riesenfeld wurde nach Leipzig gebracht. Montagnachmittag 3 Uhr wurde auf dem Philippus Apostel Kirchhof das Mitglied des Schiller Theaters, Georg 2 ander, unter zahlreicher Beteiligung von Kollegen und Freunden bestattet. Die Direktion des Schiller Theaters hatte durch Cirkular den Kollegen von allen Berliner Theatern das plötzliche Hinscheiden feines Mitglieds kundgegeben und so waren denn Vertretungen aller Bühnen mit reichen Kranzspenden in der Kapelle der Charité erschienen, um dem verstorbenen Stollegen das legte Geleit zu geben, Aus dem alten Botanischen Garten sind die meisten Bäume und Sträucher, die mit in die Nenanlage hinübergenommen werden sollen, bereits im vorigen Jahr entfernt worden. Jetzt wird der Rest der Bäume verpflanzt, deren Umzug" im Herbst nicht mehr bewerkstelligt werden fonnte. Im Mai und Angust kommen dann noch die immergrünen Nadelhölzer an die Reihe. Wenn auch noch vorläufig eine Anzahl Dedsträucher stehen bleiben, läßt sich doch be reits einigermaßen übersehen, wie das Gelände nach der Ueberfiedelung der Anstalt nach Dahlem aussehen wird. Eine große Zahl schöner alter Bäume sind der Art verfallen, wenn es nicht gelingt, das Gartengrundstück der Baufpefulation zu entreißen, um es gemeins uügigen Zwecken dienstbar zu machen. In der Nergerschen Mordsache ist jetzt die Voruntersuchung abgeschlossen. Am Sonntag, den 14. Oftober v. J. mittags um 11/2 Uhr wurde im Keller des Hauses Schulzendorferstraße 7, die dem Trunte ergebene und sehr heruntergekommene, geschiedene Schlofferfrau Auguste Nerger tot aufgefunden. Man glaubte zunächst, daß fie beim Uebernachten infolge übermäßigen Alkoholgenuffes am Herzfchlag gestorben sei, eine genauere Besichtigung der Leiche zeigte aber bald, daß an der Frau ein Mord verübt worden war. Als mut maßlicher Mörder wurde nach einigen Tagen Klempner Richard Müller, der zuletzt in der Müllerstraße gearbeitet hatte, festDurch die Beschlüsse, die Sie bezüglich des Scheunen genommen. Gegen den Verhafteten ist so schwerwiegendes Material biertels, des neuen Rathauses in der Stralauer- gesammelt worden, daß er demnächst vor die Geschwornen gestellt straße gefaßt haben, treiben Sie in großem Stile zerstörende werden wird. Seinem Vorleben nach ist Müller ein Mord wohl Wohnungspolitik. Das notwendige Gegengewicht gegen solche zuzutranen. Er wurde in der Nacht vor dem Auffinden der Leiche Wohnungspolitik, der wir im Princip durchaus nicht ab- mit der Ermordeten zusammen der Schulzendorferstraße Wegen zahlreicher Einbrüche in die Geldschränke ihres Gegeneigt sind, die im buchstäblichen Sinne aufbauende gesehen. An seinen Ober- und Unterkleidern zeigten sich nach schäfts sind ein Angestellter und ein Lehrling einer hiesigen Bank, Wohnungspolitik, die aber fümmert sie nicht. dem Morde starke Blutflecke. Der Verhaftete juchte das damit zu Sugo v. K. und Willy W. verhaftet worden. v. K. ist der Sohn Hunderte, wenn nicht viele Hunderte von fleinen Mietern erklären, daß er häufig Nasenbluten gehabt habe, die Zeugen, auf einer Witwe, die gleich den Eltern 23.8 in auskömmlichen, aber werden durch Ihre Beschlüsse obdachlos werden, wo diese die er sich hierfür beruft, lassen ihn aber vollständig im Stich. Der Die 21 und 17 Jahre alten aber Unterkommen finden, darum fümmert fich Ermordeten war ein Halstuch tief und fest in den Mund eingepreßt nicht glänzenden Verhältnissen lebt. die Stadtgemeinde nicht. Am 1. Januar dieses worden. Nachdem man es, so wie es war, photographiert und in Rumpane lebten ausschweifend und kamen dadurch auf Ab: vege. W. Jahres ist im Königreich Sachsen das allgemeine Wachs abgedrückt hatte, wurde es gereinigt, und mun erkannte ein machte sich min Abdrücke von den Geldschrankschlössern und stiftete Baugesek vom 1. Juli 1900 in Straft getreten. Durch dieses Gesetz, einwandfreier Zenge darin ein Tuch wieder, das er kurz vorher. K., der Zutritt zu den Schränken hatte, an, diese zu öffnen und welches ein schwacher Abklatsch des englischen housing of the bei Müller gesehen hatte, während dieser es nicht kennen will. Bei ihnen wiederholt Beträge von 100, 200 und 300 2. zu entnehmen. Der Geschäftsinhaber konnte sich das Verschwinden der Beträge working classes act von 1890 ist, ist den sächsischen Gemeinden dem Einpreffen des Tuchs wurden der Frau einige Zähne aus nicht erklären und machte der Kriminalpolizei Anzeige. Diefe fand ein so einseitiges Vorgehen, wie Sie es beliebt haben, zur Un- gestoßen. Diese fand man in ihrem Munde beziehungsweise in dem die beiden jungen Leute verdächtig und entdeckte bei einer Hausmöglichkeit gemacht worden. Der§ 5 des Gesezes beſtimmt, Tuche. Nun wiesen die Finger des Verhafteten Eindrücke auf, die suchung acht Bettel, auf denen 2. den v. K. zu immer daß die Gemeinden darauf Bedacht zu nehmen haben, daß die Be von Zähnen herrühren. Man zog ihm daher sofort Handschuhe auf, weiteren Diebstählen anspornte. Auch die Wachsabdrücke wurden weiteren Diebstählen anspornte. Auch die Wachsabdrücke wurden wohner, welche ihre Häuser infolge der Umwälzungen, wie die in Frage so daß er an den Fingern keine Aenderungen vornehmen konnte. gefunden. Nach anfänglichem Zeugnen sind beide geständig und nach stehenden, verlassen müffen, genügendes Unterfommen finden. Eine genaue ärztliche Untersuchung zeigte dann, daß die Zähne der Moabit in Untersuchungshaft gebracht worden. Es ist ein Fehlbetrag Ein solches Wohnungsgefeß soll ja auch in Preußen be- Ermordeten genau in die Eindrücke paßten. Gegenüber diesen absichtigt sein. Warum wollen die Herren in den jegtigen Zeiten, und andren Indizien wird der Beschuldigte einen schweren zwischen 10 000 und 15 000 M. festgestellt. tvo von allen Seiten das bißchen Selbstverwaltung, das Stand haben. Der Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht die preußischen Städte befißen, immer mehr eingeengt wird, durch angesetzt. den preußischen Staat sich zu einem Versuch bewegen lassen, den Herr Menbrink. Aus dem Civilkabinett des Kaisers ist die fie weit besser und würdiger aus eigener freier Ent Bestätigung des Stadtsyndikus Fr. Meubrink zum Oberverschließung ergreifen würden! waltungsgerichtsrat im Rathause eingetroffen. Der socialdemokratische Antrag auf Errichtung von Arbeiter wohnungen durch die Stadt ist bekanntlich abgelehnt worden und die lendenlahmen Schlagworte, die von den Herren Mommsen und Wallach dagegen ins Treffen geführt wurden, beweisen, daß die maßgebende Hausbefizermehrheit genauso antisocial denkt wie vor fünfzig Jahren. Ich lieg' und besiße, laß mich schlafen." Und diese Gesellschaft soll das ideale Gut der Selbstverwaltung vor den Angriffen von oben schügen! aus dem Stadtsäckel besonders zu gönnen ist. mann er einer Jahrelange Unterschlagungen und Hausdiebstähle sind in atvei hiesigen Warenhäusern entdeckt worden. In einem Haus Spittelmarft am bekleidete der Kaufmann Neustadt eine Vertrauensstellung als Vertreter des Chefs mit einem Gehalt Don 12 000 Mart jährlich. Trotzdem beging er Unterschlagungen im Betrage von 80 000 m., die er durch Gegen Von der Leitung des Centralverbands der Maurer wird buchungen verdeckte. Beim Abschluß der Bücher stellten sich die uns geschrieben: In der gestrigen Notiz über den tötlichen Unfall Beruntreuungen heraus. Der Betrag wurde durch Beschlagnahme bon 40 000 m., das der Ungetreue auf des Maurers Emil Schöwe, ist die Art des Unfalls unrichtig eines Vermögens hiesigen Bank liegen hatte, und durch Zuschüffe wiedergegeben. So behaupten die an diesem Abend in der Baubude einer In einem Kaufhaus am Dönhoffanwesenden Maurer, daß ihr verunglückter Kollege feineswegs be- von Verwandten gedeckt. war ein junger Mann Namens Richard Salufchin trunken gewesen sei. Wir werden den Thatbestand in furzem mit plat teilen: Bei Gelegenheit des am Sonnabend stattgefundenen Richtfests eingestellt, der Einfäufe zu besorgen hatte, da vom Neubau des Baumeisters Es mann Dortstr. 80, wurde nach Schluß Abteilung vorstand. Die Einkäufe benutzte er dazu, Silber, besonders der Arbeit vom Maurermeister Schmidt in der Baubude ein Faß Messer, Gabeln und Löffel beiseite zu bringen und für sich zu verVon einem Bewohner der PotsTammany- hall in Berlin. damerstraße wird uns geschrieben: Man wird unwillkürlich an die Bier gegeben. Nun liegt die Bude im Keller des Quergebäudes und werten. Ein Trödler jedoch deckte das Treiben auf. Er behielt die famose Geschichte von der Katze erinnert, für deren Unterhalt im führt der Weg nach dem Hof durch den langen Keller des Seiten- ihm angebotenen Sachen zurück, angeblich um sie zu prüfen, und flügels. Den Aufstieg bildet eine schräg aufsteigende etwa 2 Meter fab aus dem Stempel, wem fie gehörten. Das Kaufhaus benach Haushalt der Stadt New York jahrzehntelang 300 Dollar aus- hohe Rampe, welche auf beiden Seiten mit einer Barriere versehen richtigte die Polizei und so wurde der junge Mann festgenommen, geworfen wurden, obgleich dieses Tier nie existierte, wenn man von ist. Leider war diese lettere am oberen Stirnende so schlecht ver- als er das Geld holen wollte. einer Angelegenheit hört, die voraussichtlich am nächsten Donnerstag steift, daß es wunder nimmt, daß nicht schon lange vorher ein Unglüc Die zweite Serie der Volkstümlichen Kunstausstellung im Gea die Berliner Stadtväter im Roten Hause beschäftigen soll. Die ganze passiert ist. Ein glatt auf die Stellerfohle aufgestellter Nepriegel, welcher werkschaftshause, Engel- Ufer 15, die vorige Woche eröffnet wurde, entGeschichte ist beinahe eine Lappalie es handelt sich um eine einca. 1 Meter über die Kellerbalken hervorragte und an dessen Mitte die hält Gemälde von J. Birkholm, Louis Corinth, Prof. Deffregger, Oito S. malige Ausgabe von noch nicht 3000 m. Die Geschichte wird aber dadurch besonders interessant, daß fie in Berlin W spielt, wo Rampe befestigt ist, diente oben als Befestigung des als Bariere an- Engel, St. Eschte, D'Espagnat, Otto Feld, Curt Herrmann, Prof. S. Hers 2. von Hofmann, Walter Leistikow, Prof. M. Liebermann, gebrachten Brettes. Wäre nun der Riegel unten gegen etwaiges ja bekanntlich die ärmsten Leute wohnen, denen eine Unterſtügung Ausrutschen geschüßt, oder das oben als Barriere angebrachte Brett Sr. Lippisch und Prof. 6. Bogel, Zeichnungen von W. Beibt und A. von Menzel und Statuetten von N. Engelmann, Aug. Gaul, Max Kruse Die Potsdamerstraße nämlich soll, dem gesteigerten Ver- auf der andern Seite im Mauerwerk befestigt gewesen, so hätte das und C. Mennier. Die Führungen, die jeden Donnerstag und Freitag kehr entsprechend, nunmehr endlich auch über die Lüßowstraße hinaus Unglück wohl kaum passieren können. Das bloße Anlehnen an abends 83% Uhr stattfinden, haben die Herren Otto Feld, Dr. Max Osborn, verbreitert werden, und aus diesem Anlaß hatte die Stadtverordneten die Barriere fonnte so eine Verschiebung des Riegels ver- Fris Stahl und Dr. Bruno Wille übernommen. Eintrittstarten a 20 f. anlaffen, das loſe ca. 1 bis 2 Centimeter in die Mauer einschließlich Garderobe und Programm find im Cigarrengeschäft von Baul Versammlung den Magistrat schon früher ersucht, den Versuch zu eingelassene Brett mußte nachgeben und der Betreffende Horsch, Engel- Ufer 15, zu haben. machen, durch Unterhandlung mit den Vorgarten- Besizern die gäng unrettbar in den Steller stürzen. ftürzen. Hinzu kommt noch, daß Straßensperrung. Der Polizeipräsident erläßt folgende liche Beseitigung der höchst unansehnlichen und nicht mehr zeitgemäßen Borgartenrefte herbeizuführen. Auf der in Frage stehenden trop der Arrangierung des Festes durch den Unternehmer man noch Bekanntmachung: Aus Anlaß der am 28. d. Mis. vom Lustgarten Straßenstrede befinden sich im ganzen noch fieben Häuser mit Vor- nicht einmal für eine einigermaßen genügende Beleuchtung des aus erfolgenden Ueberfiedelung des Alexander- Regiments nach der gärten, und dem heißen Bemühen des Magistrats( Decernent: Kelleraufgangs Sorge getragen hatte. Bedenkt man, daß die Be- neuen Kajerne in der Prinz Friedrich Karlstraße werden der LuftHerr Meubrind) ist es gelungen, mit zweien von den teiligten bis abends gegen 8 Uhr in dem Keller gewefen find, als garten, die Schloßfreiheit und der Plaz am Opern- und am Zeugdraußen längst vollständige Dunkelheit herrschte, betrachtet haufe etwa von 101/2 Uhr vormittags ab bis nach dem Abrücken der Besizern ein Abkommen wegen Ueberlassung des Streifen man ferner den langen finsteren Gang in Seitenflügel Truppen für Fuhrwert, Reiter und Fußgänger nach Bedarf gesperrt. Landes zu treffen. Fünf haben sich geweigert und können und den vollständig umbeleuchteten Aufstieg mit der fahr zur Abtretung nicht gezwungen werden. Aber nun zeigt jich lässigen Warriere am Ausgang zum Hofe, so wird man sehr leicht Aus den Nachbarorten. das diplomatische Talent des Herrn BürgermeisterDie Wohnungsnot und die Rigdorfer Stadtverordneten. kandidaten im hellsten Licht: Diese zwei Besizer, denen ermessen können, daß unter diesen Umständen ein Unglüd beim geringsten Fehltritt eintreten mußte. Allem Anschein nach hat sich ihr Vorgarten von der Stadt mit resp. 1300 und 3200 M. bezahlt der Verunglückte mit der Hand beim Aufstieg an der Barriere 8u einer lebhaften Debatte und stürmischen Auftritten kam es in werden soll, sind die einzigen, die gar keinen Vorgarten mehr haben! Wer's nicht glaubt, opfere 10 Pfennige, fahre mit gehalten, dieselbe hat sich aus ihrer Lage verschoben und Sch. ist sammlung, die zu Montagabend 8 Uhr anberaumt war, um als einzigen Punkt der Tagesordnung zu erledigen: Bericht der der elektrischen Bahn nach der Potsdamer Straße und überzeuge ein Opfer der mangelhaften Rüstung und Erleuchtung geworden. fich, daß vor dem Hause Potsdamer Straße 108 feine Spur eines Ein gefährlicher Heiratsschwindler ist gestern in der Wohnungsbeputation und Beschlußfassung über Borgartens mehr vorhanden, sondern das Terrain freigelegt, ges Prenzlauerstraße festgenommen worden. Der 31jährige Kellner etwaige Maßnahmen zur Unterbringung der am 1. April pflastert und das Trottoir bereits in der neuen Flucht der verbreiterten Seide knüpfte zumeist mit älteren Dienstmädchen Liebesverhältnisse obdachlos werdenden Personen. Der Magistrat beantragt Straße verlegt ist, während im früheren Vorgarten von Nr. 99 das au und wußte feine Opfer unter Vorspiegelung falscher Angaben zuzustimmen, daß auf dem städtischen Grundstück in der Emser Gerüst des Neubaues au Stelle des heruntergeriffenen Hauses- allmählich zur Hergabe ihrer gesamten Ersparnisse zu bewegen.traße 132( alte Straßenreinigungs- Anstalt) eine Holzbaracke errichtet und der Bauzaun steht! Sobald H. ihnen das Geld abgenommen, verschwand er auf wird und daß auf demselben Grundstück eine zweite Baracke errichtet Aber noch mehr! Während man den alten Besigern der Nimmerwiedersehen. So hatte der Schwindler auch eine Liebschaft wird, wenn und soweit solches nach dem Ermessen der WohnungsPotsdamerstraße jahrelang taltlächelnd erklärt hat: Euer Borgarten mit einer Schneiderin unterhalten. Das junge Mädchen war jedoch deputation erforderlich ist. Die Wohnungsdeputation hat mun in ihrer land übernehmen wir nur, wenn Ihr es der Stadt umsonst und allen ihm gemachten Versprechungen gegenüber mißtrauisch. Sigung vom Montagnachmittag gegen die Stimmen der beiden foftenfrei abtretet, sind die beiden, denen man jest aus freien Stüden Um ihr Geld zu erlangen, ging H. soweit, daß er den socialistischen Mitglieder dem Magistratsantrage auf Barackenbau und die Geld dafür anbietet, zwei Bauunternehmer, die die betreffenden erst Hochzeitstermin feftiezte erforderlichen Papiere die Zustimmung versagt und schlägt vor, zunächst einmal die Pferdeganz fürzlich zum Abbruch erwarben und natürlich für die, wie be- für die standesamtliche Anmeldung der Ehe besorgte. Nachdem ställe, den Schuppen, die Nemisen und den Kornboden auf dem tannt, wertlosen Vorgärten nichts bezahlt haben. Erkläre mir noch eine Wohnung gemietet worden war, ließ die Schneiderin Grundstück der Straßenreinigungs- Anstalt zum Aufenthalt von Graf Derindur usw., usw. 1 Interessant ist auch das Verhalten des ihre bisher geübte Vorsicht fallen und übergab dem Bräutigam ihre Menschen herzurichten und dann erst an den Barackenbau zu zur Vorbereitung dieser Angelegenheit eingesetzten Ausschusses. Mit Ersparnisse in Höhe von 800 M., damit diefer das Mobiliar besorge. denten. Bürgermeister Boddin hielt die Magistratsvorlage entallen gegen eine Stimme, ohne daß auch nur eines der Mitglieder, Nachdem H. das Geld erhalten, ließ er sich natürlich nicht mehr schieden aufrecht. Stadtv. Wach( Soc.): Seine Freunde und er feien für die Magistratsvorlage, wobei sie davon ausgingen, daß der Barackenbau nur als Aushilfsmittel in dringender Notlage zu gelten habe. Die schnelle Herrichtung von Pferdeställen, die noch bom Urin der Tiere durchfeucht wären, könne feinesfalls gebilligt werden. Die Gemeinden hätten die Pflicht, von höheren socialen Gesichtspunkten auszugehen und wenn irgend möglich die politische Entrechtung ihrer Mitglieder zu ver meiden. Er könne den Magistrat nach Lage der Gefeße nicht ganz daran hindern, glaube aber doch bei folgendem Antrage das Gesetz für sich zu haben: " Die Stadtverordneten- Versammlung ersucht den Magistrat, bei der Unterbringung von Wohnungslosen zum mindesten zwischen wirklich Armen im Sinne des Gesetzes und solchen Personen zu unterscheiden, die nicht mittellos sind oder einen Erwerb haben, aber feine Wohnung erhalten fonnten. Den letteren ist die gebotene Wohngelegenheit auf keinen Fall als Armen unterstüßung anzurechnen." Als Hauptredner der vereinigten bürgerlichen Rechten des Hauses sprachen neben vielen andren darauf die Herren Bel B und Rahmig. Sie suchten die Verhältnisse als möglichst günstig hinzustellen und ergingen sich in einer Fülle abfälliger Aeußerungen über schlechte Mieter; die da verdienten, aber die armen Hauswirte prellten. Die socialdemokratischen Stadtverordneten Ostermann, Preßler, Conrad und Wuzky traten in derselben bedingten Weise wie Wach für die Magistratsvorlage ein und antworteten den Herren von der Rechten gründlich und zum Teil in recht temperamentvoller Weise. Kurz vor 12 Ahr wurde auf Autrag der Socialdemokraten über den Antrag des Magistrats namentlich abgestimmt. Für die Borlage stimmten außer den Socialdemokraten nur noch herr Hesse ( wild) und Herr Mier( Große Fraktion der Mehrheit), der öfter feine eignen Wege geht. Der Antrag ist damit abgelehnt. Gerichts- Beifung. -2. 2. 74. Zwanzig Mark.- 5. 2. 42. 1. Chrift. 2. Selten. 3. Keins von beiden. 2. S. 100 Charl. Mit der Zusammenrechnung Von der Verwaltung des Kaiserkellers, Taubenstr. 40, geht von Unfall- und andren Renten verhält es sich wie folgt: Alters- und uns zu dem gestrigen Gerichtsbericht folgende Zuſchrift zu:" Die Invalidenrente ruht, wird also nicht gezahlt: so lange und so weit die Unfallrente oder Militärpensionen oder Militäranwärtergelder unter HinzuKellner im Kaiserteller erhalten neben einem je nach der Dienstzeit rechnung der Invalidenrente oder Altersrente den siebenundhalbfachen bemeffenen Gehalt eine selbstverständlich ausreichende, sehr gute Grundbetrag der Invalidenrente übersteigt, also wenn eine unfall, Verpflegung während der Arbeitsstunden. Um das Personal zur Invaliden und Altersrente zusammengerechnet, falls vorsichtigeren Behandlung des kostbaren Geschirrs an Porzellan und der Bersicherte in der I. Zohnklaſſe versichert ift, mehr als 400 30 faus Glas anzuhalten, ist den Kellnern ein Anteil an dem Bruch", wie er in Lohnklasse II versichert ist, 525 M., falls er in Lohnklasse III verin Großbetrieben faft überall, in Höhe von 1/2 Proz. der Losung sichert ist, mehr als 600 m, falls er in Lohnklasse IV versichert ist, mehr als jedes einzelnen, d. h. durchschnittlich ca. 1/3 der Neubeschaffungs- 675 M., falls er in Bohnklasse V. versichert ist, mehr als 750 m. beträgt. M. N. 30. 1. und 2. Nein. 3. und 4. Die nach dem 1. Januar 1900 kosten des Geschirrs, gedeckt wird. Die bestraften Kellner haben nach verheirateten Eheleute leben, falls fein besonderer Antrag vorliegt, nicht in, weislich durchschnittlich über 10 M. an Trinkgeldern verdient, so daß sondern außer Gütergemeinschaft. W. Sch. Nein. 1. und 2. Ja. sie nicht nötig hatten, Betrügereien auszuüben." P. H.. Rigdorf. Nein. Die Rechtslage ersehen Sie aus Seite 314 bis 321 des Arbeiterrechts. Dasselbe können Sie in der Bibliothek, Alexandrinenſtr. 26, einsehen. M. L. 23. Wie Sie wohl bereits aus dem weiteren Inhalt der Antwort in Nr. 72 ersehen haben, hatte sich in die Antwort ein Druckfehler eingeschlichen: nicht das 24., sondern das 21. Lebensjahr muß ein Mann vollendet haben, um heiraten zu können. J Aus Leipzig wird berichtet: Vor dem 2. Straffenat des Reichsgerichts fand Dienstag früh die Revisionsverhandlung im Der Reichsanwalt beantragte im Fall Kriegsheim Prozeß statt. gloffstein die Aufhebung des Urteils und die Rückverweisung des Riesenprozesses. Das Reichsgericht erkannte heute auf Ber= werfung der Revision und auf Bestätigung des Urteils erster Justanz. Zu der unter der Spigmarke Ueber die Amtspraxis des Kriminalkommissars Thi e l" gebrachten Notiz bittet uns Frau Ww. Justine Bauer, um die Mitteilung, daß sich ihr Ehemann, der Arbeiter Bauer, nicht vergiftet" habe, sondern am 8. März cr. im Moabiter Krankenhaus an Schwindsucht verstorben sei. Eingegangene Druckschriften. Der Wahre Jakob Nr. 7 ist erschienen. gegangen. Marktpreise von Berlin am 25. März 1901 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. Welzen, gut D.- Ctr.| 15,75) Kartoffeln, neue, D- Ctr. " mittel gering ** Roggen, gut " " 1111118 " 14,20 " mittel gering " " 15,60 14,80 " †) Berfle, gut " Nindfleisch, Keule 1 kg do. Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter 14,70 13,90 Fier 13,80 13,10 Karpfen " " mittel gering †) pafer, gut 15,90 15,40 Aale mittel gering 15,30 14,90 Bander 14,80 14,40 7,- 6,50 7,90 5,30 Hechte Barsche 40, 25, 45, 25, 70,-30, Schleie Bleie Krebse Von der Gleichheit", Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen ( Stuttgart, Dietz' Verlag) ist uns soeben die Nr. 7 des 11. Jahrgangs zuAus dem Inhalt dieser Nummer heben wir hervor: Handels: Nichifroh verträge und Fraueninteressen. I. Die Fabrikarbeit verheirateter Ar- Heu beiterinnen in Preußen. Von D. Zinner- Winterthur. II. Erkrankungs: Erbsen gefahr und Erkrankungshäufigkeit der Frankfurter Fabrikarbeiterinnen. Speisebohnen Bon a. br. Aus der Bewegung. Feuilleton: Vom Herrn, der eine Linien Notizenteil von Lily Braun und Uhr fand. Von Georges Courteline. *) frei Mühle. Klara Zetkin: Weibliche Fabrikinspektoren.- Gewerkschaftliche Arbeiterinnen**) ab Bahn. organisation. Gesetzlicher Arbeiterinnenschutz. Sittlichkeitsfrage. Frauenbewegung. -GR Der Antrag der Deputation wird dann mit einem Zusagantrag angenommen, wonach zu allererst der Versuch gemacht werden foll, größere Räume zu mieten. Um dem Magistrat wenigstens etwas zu sichern, stinimten auch die Socialdemokraten dafür. Als der Vorsteher über den Antrag Wach abstimmen will, wendet fich Abraham dagegen, weil der Antrag nicht direkt mit der Sache zusammenhänge. Das entfesselte auf der Linken einen wahren Entrüstungssturm. Zur Geschäftsordnung weisen Wach, Wuzky und Conrad nach, daß ja fogar über diesen, eng mit der Tagesordnung zusammenhängenden Die Verlagsbuchhandlung von J. S. W. Die Nachfl. in Stuttgart Antrag debattiert worden sei. Sie hielten zugleich an der vorher publiziert soeben eine interessante litterarische Novität. Es handelt sich um beantragten namentlichen Abstimmung fest, was wieder die eine focialdemokratische Revue größeren Stils in russischer Sprache, deren erster Band uns vorliegt. Gegner in Aufruhr brachte. Der Vorsteher will über einen Antrag Die ,, Morgenröte" so lautet der Titel der Revue, wird herausAbraham, den Antrag a ch nicht abzustimmen, abstimmen lassen. gegeben von G. Blechanow, Wera Sassulitsch und P. B. Axelrod, Die Socialdemokraten verlangen auch hierüber namentliche Abstimmung. Namen von bestem Klang, die auch unsren deutschen Parteigenoffen bekannt Rechtsanwalt Abraham rennt wütend hinaus. Ihm folgt ein größerer find. Teil seiner Freunde. Conrad ruft nach: Gemeine Handlungsweise! Aus dem Inhalt heben wir hervor: Noch einmal der Socialismus und Erinnerungen. Bon R. Kautsky. ( Ordnungsruf.) Abraham kommt wieder hinein und wirft Conrad, der politische Kanipf. Von Plechanow. Was ist geschehen? Die Kritik unfrer Kritiker. I. Teil. Von Plechanow, in drohender Haltung vor ihm stehend, Frechheit vor.( OrdnungsGloffen zum Arbeiterprogramm. Von Rjajanow. Ueber Altes und ruf.) Der Saal hat sich unter furchtbarem Tumult inzwischen Neues. Von Biwaly. Was lehrt die Charfower Maifeier? Von A. B. fo geleert, daß der Vorsteher die Sigung wegen Beschluß- Symne. Von Zuropilow. Der 14. Dezember 1825. Von Plechanow. Der unfähigkeit aufhebt. 13 Jahre Festungshaft in Schlüsselburg. Von W. Sassulitsch. Bariser internationale Rongreß. Von Plechanow. Die europäischen Arbeiter und ihr russischer Geschichtsschreiber. Von Molotow. Verschiedenes. Bibliographie. Die Morgenröte" erscheint vierteljährlich einmal. Schöneberg. In der gestrigen Sigung der Stadtver ordneten Versammlung wurde die Frage der Errichtung eines Volks Theaters auf dem Winterfeldplay dahin entschieden, daß man im Interesse der Erhaltung des Blazes und des Fortbestehens des öffentlichen Marktes von der Errichtung Ab: stand nimmt. Zur Regelung der Gehälter von Magistratsmitgliedern erfolgte die Wahl einer neungliedrigen Kommission. Der Umfang des ersten Bands beträgt 300 Seiten gr. 8°. Preis 4 M. pro Band. Unfre Expedition ist gerne bereit, den Interessenten den Bezug der Morgenröte" zu vermitteln. Briefkasten der Redaktion. Tie juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. Angengläser: Jst leider nicht unfre Specialität. Sie werden sich an zuverlässige Fachleute wenden müssen. D. 90. 1. In einem soliden Geschäft. Alles übrige ist nur Vorbereitung. 2. Ja M. 1,50. 100 G. J. Nicht bekannt. B., Goethestraße 8. Besten Dant. Sind schon bedient. D. G. Der Vorsitzende ist Trints, Friedrichsberg, Kronprinzenstraße 27. 5111 7, 5 1,60 1.20 1,30 1. " 1,60 1,20 " . 1,80 1. 1,60 1, " 2,60 2, 60 Std 42,60 1 kg 2,20 1,20 2,80 1, 2,60 1,20 " 2,20 1,20 " 1,80 0,80 3- 1,20 1,40 0,80 pez Schot 12-3, frei Wagen und ab Bahn. Produktenmarkt vom 26. März. Der Getreidemarkt bot heute dasselbe Bild wie gestern. Das Wetter, dessen winterlicher Charakter sich noch wesentlich verschärft hat, erhält die Festigkeit der Grundtendenz aufrecht. Preissteigerungen waren heute allerdings ausgeschlossen, da die Unternehmungsluft fehlte, die maßgebenden Auslandsmärkte mattere Notierungen fandten, und außerdem das effektive Angebot vom In- und Auslande nach wie vor bedeutend ist. Am Frühmarkte eröffneten Weizen und Roggen gut behauptet, gaben dann sogar auf Grund obiger Momente eine Kleinigkeit nach und erholten sich schließlich, als Jmporteure einige Räufe vornahmen. Mittags notierten beide Brotfrüchte/ M. höher als gestern. Mehl fand wenig Beachtung und behauptete seine letzten Preise. Hafer wurde zu gestrigen Preisen etwas lebhafter umgesetzt, Mais war auf Amerita bes festigt. Rüböl ohne Umsatz. Schluß für Getreide abgeschwächt auf mattes Liverpool. Spiritus gab 10 Pf. nach, 70er loco 44,20 M. Witterungsübersicht vom 26. März 1901, morgens 8 Uhr. Stationen Barometerfland mm WindBunzla Windstärke Wetter 5°.= 4 R. Stationen Barometer stand mm Winds richtung Windstärke Wetter Temp.n.C. 16°.= 4° R. 4 bebedt-14 Swinembe 757 27 2 wolfig Hamburg 758 WSW 1 woltent- 4 Petersburg 7523 Berlin 7579W 4 heiter-3 Cort 7699 Franks./M. Aberdeen 7612 München Paris 760 Wien -3 Haparanda 7509 1 moltent- 21 3 heiter 1 451b.beb. 3wolfent-3 2 755 Still bedect Wetter: Prognose für Mittwoch, den 27. März 1901. Ein wenig wärmer, veränderlich, vielfach woltig mit geringen Nieders schlägen und mäßigen nordwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Partei- Speditionen: Eine längere Debatte rief der von uns schon kurz erwähnte Plan der Erbauung einer Boltsbade Anstalt auf dem Wartburgplak hervor. Der Stadtverordnete Richter empfahl, dem Projekte des Magistrats mit der Maßgabe zuzustimmen, daß die Fontäne jezt noch nicht zur Ausführung gelangt, wohl aber bei Anlegung des Plazes gleich auf die Berlegung der Röhren Bedacht genommen wird; ferner solle sich die Verfammlung damit einverstanden erklären, daß auf dem Plage eine Bolts Bade- Anstalt mit Lesehalle angelegt werde. Der Stadtv. V. Fröhlich hielt es für angebracht, sich heute gegen diesen Plan auszusprechen, trotzdem er noch vor wenigen Wochen Sch., Pfarrstr. 46. Ihre Ansicht ist irrig: es geht streng nach der eine andre Meinung hatte. Mit Recht hob Obst( Soc.) Reihenfolge; Sie sind zu dem Irrtum wohl dadurch veranlaßt, daß einige, denn auch hervor, daß er es ganz unbegreiflich fände, wenn die auf furze Zeit fich entfernt hatten, wiederkamen. 1. Nein, nur der Berlin vierter Wahlkreis O.: Robert Wengels, Große Leute, welche seiner Zeit für Errichtung einer Bade- Anstalt gestimmt Rutscher haftet. 2. Sie würden nur auf Liquidation der Gesellschaft und haben, mmmehr lediglich der Plagfrage wegen gegen ein solches Verteilung des Gesellschaftsvermögens. haben flagen können. Nachdem Sie Frankfurterstraße 133, Hof part.- SO.: Gris Thiel, Stalizerstraße 35, gemeinnüßiges Projekt sein könnten. Wenn sich bei dieser Gelegen- aber ohne Ansprüche zu erheben, ausgeschieden sind, wäre auch solche Klage born part. Sechster Wahlkreis( Moabit): Rarl Anders, Wedding und Oranienheit einzelne Herren dazu verstanden, in recht geistreicher Weise die aussichtslos. Die ohne vorherige Liquidation auf Zahlung einer bestimmten Salzwedelerstraße 8, part. im Laden. burger Vorstadt: Emil Stolzenburg, Wiesenstraße 41/42. Kosten für die Bade- Anstalt von dem hier bestehenden Mieterverein, Summe angestellte Klage würde ohne weiteres abzuweisen sein. 100 Gastwirt. Der Vereinskalender erscheint durchschnittlich in jedem Gesundbrunnen: Wilhelm Gaßmann, Nachfolger der ja genug Geld habe," zu verlangen, so zeigt dies unsrer Meinung Monat einmal. Hermann Raschte, Grünthalerstraße Nr. 65. Rosennach nur, wie leicht diese Herren ihre Aufgabe auffaffen. Eine andre R. 36. Wertmeister ist derjenige, dessen Thätigkeit in der Leitung oder thaler Vorstadt und Schönhauser Vorstadt: Karl Mars, Charlottenburg: Gustav Scharnberg, Leuchte der Bürgerschaft verstieg sich zu der Erkenntnis, daß in seiner Beaufsichtigung des ganzen Betriebs oder einer Abteilung desselben besteht. Kastanien- Allee 95/96. Gegend keine Bade- Anstalt erforderlich sei, dort waschen sich die Die Kündigungsfrist beträgt, falls die Stellung nur eine vorübergehende Sefenheimerstr. 1, Ede Goethestr., v. 1 Treppe.- Deutsch- WilmersLeute allein! Zum Glück hatte die Mehrheit der Stadt- aushilfsweise ist, oder falls die Vergütung nicht in festen Bezügen, sondern dorf: Th. Müller, Berlinerstr. 132/133, rechter Seitenfl. und W. Ni del, verordneten denn doch eine etwas flarere Auffaffung von den socialen. B. in Accordlohn besteht, 14 Tage, sofern nicht andres vereinbart ist. Auguftaftr. 3, v. I. Friedrichsberg- Friedrichsfelde: Cart Belt, Treffen die beiden angeführten Voraussetzungen nicht zu, so beträgt die Berlin O., Frankfurter Allee 177.- Grünau: Engel, Dahmeftr. 6. Pflichten einer Gemeinde; sie gab dem Projekte ihre Zustimmung. Kündigungsfrist 6 Wochen zum Ersten des Quartals. Es tann eine andre Rixdorf: Ofter mann, Erfstr. 6.- Schöneberg: Wilh. Bäumter, Ober- Schöneweide: Pankow. Die schon seit längerer Zeit geplante Erhöhung des Kündigungsfrist vereinbart werden, jedoch muß diese Frist mindestens einen Apostel Paulusstr. 13, Quergebäude Hochp. Nieder- Schöneweide: Otto John, Wilhelminenhofstraße 18. Monat betragen. Prozentsatzes der Gemeindesteuern ist in der letzten Sigung der GeJohannisthal: Paul Mann, Maler 101. Nach Karl Weber, Cigarrengeschäft. A. P. Lorkingftr. Alebepflichtigkeit liegt vor.Er betrug früher 100 Proz. Ansicht des Oberverwaltungsgerichts: ja. meindevertretung beschlossen worden. 11. Geschwistertinder und Friedrichstr. 39, I. Adlershof: Emil Vollmann, Selchowstr. 14. und stellt sich jetzt auf 120 Broz. Zum Gemeinde- Etat wurde fest- Geschwisterentel, Cousin und Cousine, Oheim und Nichte, Neffe und Tante Köpenick: Franz Weber, Cigarren- Handlung, Grünauerstr. 1. gestellt, daß er eine Mehrausgabe von 76 885 gegen das Vorjahr sowie sogenannte zusammengebrachte Kinder( Kinder, welche beide Eltern in Friedenau- Steglitz: S. Bernfee, Stirchstraße 15 in Friedenau. erfordert. Der Grundsteuer- Ertrag ist mit 165 000 M. angefegt. Genosse die Ehe eingebracht haben) dürfen einander heiraten, wenn sie in die Ehe: Bestellungen nehmen entgegen in Steglitz: H. Mohr, Düppelstraße 8, Baumschulenweg: Klingenberg trat dafür ein, den alten Prozentsaz der Gemeinde: schließung mit einander willigen. Steglik. Wenn bei Accordlohn nicht und Fr. Schellhase, Ahornstraße 15a. Neu- Weissensee: Heinrich Bach: steuern bestehen zu lassen, aber die Grundwert- Stener statt mit zwei mit ausreichende Beschäftigung gegeben wird, so hat der Arbeiter das Recht, Sto d, Ernststr. 2 II. Um teils schwebende Schulden, folche zu verlangen, eventuell die Arbeit nieberzulegen und Schadens: mann, Lehderstr. 1, part. links. Rummelsburg: orgbert, Prinz 21/2 Proz. pro Mille zu erheben. 119. Albertftr. 5 a. teile neue Ausgaben zu decken, wurde bei der Kreis- Sparkasse ein erfaz zu fordern: vergleiche Arbeiterrecht" Seite 103 und A. Sp. Schriftliche Antwort erteilen wir nicht. Sie find Mitglied Außerdem ist sämtliche Parteilitteratur sowie alle wissenschaftlichen " --Darlehn von 260 000 M. aufgenommen. Der in Aussicht genommene einer Zwangsinnung und können aus derselben nicht austreten. Die werte bort zu haben. Auch werden Inserate für Rathausbau wird als erste Rate für dieses Jahr allein 120 000 M. 3nnung ist zweifellos in Ihrem Fall leider im Recht. P. S. Heiners: verschlingen. Nachdem die Vorlage ins Trodene gebracht worden war, borferstr. Die Kündigungsfrist für Dienstmädchen beträgt, falls nichts Neunkirchen 68. 68. den Vorwärts" entgegengenommen. verlas man der Form wegen die eingegangenen Resolutionen, welche vereinbart ist, 6 Wochen zum Quartalserften. fich gegen die Steuererhöhung und gegen den Naihausbau aussprachen. 1. Nein. Zur Erlangung der Altersrente ist zurücklegung des 70. LebensEs wird dringend ersucht, dem bisherigen Spediteur Der Grundbesitzerverein spricht in einem Schreiben feinen Dant jahrs erforderlich. Die weiteren Erfordernisse sowohl der Alters: wie der Juvalidenrente sind im Briefkasten des„ Borwärts" wiederholt, zuletzt in rechtzeitig von der Wohnungsveränderung Mitteilung dafür aus, daß die Gemeindevertretung die Grundwertsteuer nur der Nummer vom 20. März 1901, dargelegt. 2. Ja, es ist aber beffer, auf mit 2 Broz. erhebt! Eine Resolution, welche die Gemeinde Aufhebung des Lehrvertrags zu flagen. R. G. 99. 1. Ja. 2. Ja. zu machen, da die Spediteure verpflichtet sind, die Adressen vertretung auffordert, gegen die Erhöhung der Getreidezölle. P. 1. Bur Alage auf Herausgabe ist das Amtsgericht zuständig. an die zuständigen Bezirke abzugeben. Rigdorf. 1. Rein. 2. und 3. Ja. zu protestieren, wurde selbstverständlich abgelehnt. 2. Steuern müssen gezahlt werden. Reella 3jährige Schriftliche Garantie für guten Gang. Silberne HerrenUhren v. 9 Mk. bis 30 Mk. Gold Damen- Uhren v 16 M. bis 300. Echte Schweiz. Fabrikate. Gold. Ringe, gesetzlich gestempelt, von 2 M. an. 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Metropol. Specialitätenvorstellung. Man lebt ja nur einmal. Anfang 72 Uhr. Apollo. Specialitäten- Borstellung. Secessions Gesänge. Anfang 8 Uhr. Palast. Specialitäten Borstellung. Die beiden Wenzel. Anfang 712 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Passage Theater. Damen Ringfämpfe. Rosendienstag. Anfang nachu. 3 Uhr. Paffage Panoptikum. täten Vorstellung. Specialis Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal) Abends 8 Uhr: Unser Rhein von der Quelle bis zur Mündung". Hörsaal: Dr. A. Engelmann: Das Siebenbürger Sachsenland und seine Kirchenburgen." Uut 4 Uhr zu fleinen Preisen: Unser Rhein." Juval idenstraße 57/62: 110 Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Schiller Theater ( Walluer Theater). Mittwoch abend 8 Uhr: Der Erbförster. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Otto Ludwig. Donnerstagabend 8 Uhr: Ein Schritt vom Wege. Freitagabend 8 Uhr: Der Erbförster. RANIA** Achtung! I Achtung! Maler. Socialdemokratischer Verein Taubenstr. 48/49. für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Im Theater Mittwochabend 8 Uhr: Unser Rhein Donnerstag, den 28. März, abends 8%, 1hr, im Lokal ,, Altes Schützenhans", Linienstrasse 5: von der Quelle bis zur Mündung. Gr. öffentliche Versammlung Im Hörsaal: Dr. A. Engelmann: Das Siebenbürger Sachsenland und seine Kirchenburgen. Um 4 Uhr zu kleinen Preisen: Unser Rhein. Invalidenstr. 57/62. Tägl. Sternwarte. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Rosenow über: ,, Märztage". 2. Diskussion. 3. Vereinsmitteilungen. Zahlreichen und pünktlichen Besuch erwartet Der Vorstand. 245/4 Centralverband der Töpfer. ( Filiale Berlin.) Donnerstag, den 28. März, abends 6 1hr, bei Dräsel, Nene Friedrichstr. 35: Am 25. b.Mt. verstarb meine liebe Frau gb. Auguste Eiserle, D. Habeck Die Beerdigung findet am 28. d. M., Zusammenkunft der früheren nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Emil Eiserle. witglieber der aufgelöſten Filiale II Berlin( Nord) am Donnerstag, den 28. März, abends 812 Uhr, bei Rosin, Ruppiner- Straße 42. Regelung der Bibliothek. Passage- Panopticum Neu! Neu! 3376 Yvette Guilbert in Lebensgrösse. Neu! Neu! Singhalesen- Truppe Entree( inkl. Theater soweit der Raum reicht) 50 f. Stettinerir. 46 aus ſtatt. 3486 Allen Freunden und Bekannten Hiermit die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau Louise Knobel geb. Bode am 25. d. M. nach schwerem Leiden verstorben ist. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 28. d. M., nachmittags 4, Uhr, von der Halle des Emmaus- Kirchhofs aus statt. Der trauernde Gatte W. Knobel 3556 nebst Kindern. Socialdemokratischer Wahlverein f. den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Den Parteigenossen zur Nachricht, Passage- Theater Außerord. General- Versammlung. Sanssouci bas er tatted, der Dreßer Anfang Sonntags 12 Uhr, Wochentags 3 Uhr. Ende 11 Uhr. Letzte Woche des glänzenden März- Progr. Fortsetzung der V Tages Ordnung: 1. Stellungnahme zur Generalversammlung des Verbands in Magdeburg. 2. Wahl der Delegierten. 3. Gewerkschaftliches. Mitgliedsbuch legitimiert. Zahlreicher Besuch erforderlich Der Vorstand. 195/5 Damen Deutscher Buchbinder- Verband. Ring- Kämpfe Ringkämpfe nachm. 6 und abends 10 Uhr. Rosendienstag. 17 erstklass. Nummern. FriedrichStrasse 165 Castans Panopticum Entree ob 50 Pf. Kinder die Hälfte. Palast- Theater früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Das pomphafte März Programm!* 6 16. cr. noch bedeutend vergrößert! The 4 Sisters Burleighs, ( Zahlstelle Berlin.) Donnerstag, Sonntag, Montag: Hoffmanns Nordd. Sänger. Neu! Neu! Kanalfeier. Nach jeder Soiree: Tanz. Heute, Mittwoch, abends 8/2 Uhr, im ,, Gewerkschaftshaus", Wochentags Tang frei und Engel- Ufer 15: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag von Frl. Ida Altmann über:" Der Freiheitsfänger Shelley". 2. Abrechnung von der Urania"-Borstellung. 3. Verbands: 24/6 angelegenheiten und Verschiedenes. " Umt zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ersucht Die Ortsverwaltung. Hierdurch die ganz ergebene Anzeige, daß ich am 31. 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Professor Smith wird einen äußerst spannenden und aufregenden Ringtampf mit einem sehr bösartigen Pferde aufnehmen und dasselbe vor den Augen des Bublifums werfen. Zum Schluß: 3um 120. Male: Die eiserne Maske. Le masque de fer. Unter anderm: Die Jagd bis in die Cirkuskuppel hinauf. Sonntag, 31. März cr., nachmittags 4 Uhr: Große Extra: Gala- Vor: stellung. Auf allseitigen Wunsch: Auftreten des berühmten amerikan. Pferdebändigers Professor Norton B. Smith! Vereinszimmer der Bahlſtelle zu bergeben. W. Richter, Culmstraße 36. abends 10 Uhr. Entree 20 Pf. Kottbuser Damm, Ecke der Boppftraße. Grössles Mobel Kan complete Wohnungseinrichtungen u. einzelne Stücke auf !! Credit!! bei kleiner Anzahlung u.aufJahre hinaus verteilten Raten Kompl.Einrichtungen von Mk300 bis Mk- 5000 und mehr auf Teilzahlung entral- Möbel- Halle S.Kommandantenstr. 51 Ecke Alexandrinenstr Bitte die 7grossen Schaufenster zu beachten 420 In ganz Deutschl. gesetzl. erlaubt Vereinsbillets gültig. Emil Engel am 23. b. Mts. verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Mitts woch, nachmittags Uhr, von der Leichenhalle des Sophien Kirchhofs, Freienwalderstraße aus statt. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. Der Vorstand. 246/5 Deutscher In Borbereitung: Stiefbrüber. Holzarbeiter- Verband. Reichshallen Stettiner Sänger. Zum Schluß: Die imitierten Tyroler. Siche sämtliche Säulen. Deutsche Konzerthallen An der Spandauer Brücke 3. Täglich: Internationale Künstler- Konzerte. 4 ausländische Kapellen. Bock- Anstich. Täglich grosse SpecialitätenVorstellung. Wer wagt, gewinnt! Ziehung 1. April. Jährlich 12 GewinnZiehungen mit abwechs. Haupttreffern in Mk. 300 000, 178 500, 135 000, 120 000, 90 000, 45 000 etc. ,, Jedes Los ein Treffer" biet. die aus hundert Mitgl. Serienlos- Gesellsch. best. Monatl. Beitrag M.5,50 Halbe Beteiligung M. 3,-. L. Lübbers, Lübeck 13. Gewinnliste nach jeder Ziehung. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege, Tischler Fritz Koch am 24. Mära verstorben ist. Die Beerdigung findet am Mitts woch, den 27. März, nachmittags 5 Uhr, von dem Lazarus- Krankenhause aus nach dem Golgatha- Kirch hof statt. 79/15 Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Für die herzliche Teilnahme bei der Beerdigung meines geliebten Manns und Vaters, des Steinschleifers Wilhelm Kube, fage allen unsern innigsten Dant. Alwine Kube 3495 nebst Kindern u. Enkelfindern. Herren- Vortrag Carl Bruckhoff, Friedrichstr. 10, über: ,, Sogenannte unheilbare Männers Leiden". Mittwoch, den 27. März, abds. 19 Uhr, in Graumanns Festsälen, Naunynstraße 27. Nur Herren! Gins tritt frei! Keine Tellersammlung. Möbel Spiegel u. Polsterwaren reell, zu soliden Preisen, empfiehlt H.Strelow, Tischlermeister Rixdorf, Richardstr. 116, am Denkmal. teppdecken Stepp kauft man am besten und billigstent nur direkt in der Fabrik B. Strohmandel, Berlin S., 72, Wall- Strasse 72, wo auch alte Deden aufgearbeitet werden. 8842* Wo amüsiert man sich grossartig? 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