Nr. 78. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illuftrierter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Postwoonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- BeitungsPreisliste für 1901 unter Br. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblatt. 23 T 18. Jahrg. Die Insertions- Gebuye beträgt für die fechsgespaltene Rotonets geile oder beren Raum 40 Pig., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bte nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Erpedition tst an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Borialdemokrat Berlin Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Dunkle Einflüsse! Dienstag, den 2. April 1901. seinen pessimistischen, an die Bajonette und die Einkehr der Gemüter appellierenden Ansprachen. " „ Ich kann Ihnen nur sagen, daß alle Kombinationen, welche in der Presse über meine Stimmungsverlautbart werden, auf vollständiger Unkenntnis beruhen und jeder Grundlage entbehren. Ich habe alles gelesen, was die Zeitungen über meine angebliche seelische Stimmung anläßlich des Bremer Vorfalls geschrieben haben, aber nichts ist falscher, als annehmen zu wollen, daß meine Gemütsverfassung irgendwie darunter gelitten hat. Ich bin genau derselbe, der ich vorher war; ich bin weder elegisch noch melancholisch geworden." Der Kaiser deutete hierauf auf das auf dem Tisch liegende Eisenstück, die Lasche, welche Weiland als Wurfgeschoß benutt hatte, und fuhr fort: " Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Politische Meberlicht. Berlin, den 1. April. Die Zolldiagonale. Die gleiche Stimmung trat auch in seiner neuesten Rede Der Reichskanzler Graf Bülow at unlängst im Reichstag mit wieder hervor, die mur äußerlich im Widerspruch zu feiner nie verjagenden höflichen Berei willigkeit erklärt, er übernehme seiner Ansprache an das Präsidium des Abgeordnetenhauses und zur die volle Verantwortung für die sednerischen Aeußerungen des Alexandriner- Rede steht. Am Sonntagmittag empfing der Kaiser die beliebiger Höhe. Hier werden 6, dort 7 oder 8 M. und In bündlerischen Streisen werden Zollfäße gefordert von Kaisers, soweit sie nicht mißverstarben werden. Nun, die letzten Vicepräsidenten des Herrenhauses, v. Manteuffel und Oberbürger- mehr als unbedingt erforderlich zur Rettung der LandReden Wilhelms II. sind in der Def ntlichkeit vielleicht von Leuten, meister Becker, die ihm zu seiner Wiederherstellung gratulierten. wirtschaft" erklärt. die nicht Fähigkeit und Erfahrung gug haben, um sich in fremde Herr v. Manteuffel sprach in seiner Ansprache, nach dem Vorgange versammlung des Bunds der Landwirte in Düsseldorf einen So verlangte jüngst die Provinzialtomplizierte Stimmungen hinein a versetzen, nicht verstanden, des Herrn v. Kröcher, von einem Bubenstück" seit wann pflegt Bollsatz von 7/2 M. für Noggen und Weizen. Dies Verjedenfalls aber von niemand mißt estanden worden. Will Graf man die unzurechnungsfähigen Handlungen von Geisteskranken mit langen giebt den offiziösen Berliner Politischen Nachrichten" Bülow auch für diese Neden als verantwortlich verantwortlich gelten? berlei Straftausdrücken zu benennen?-, und der Kaiser führte in Anlaß, dem tollen agrarischen Treiben ein wenig entgegenDann würde er Aeußerungen trtreten, die seinem eignen seiner wieder in verschiedenen Lesarten verbreiteten Antwort nach dem zutreten, wie denn überhaupt die der Regierung nahe Wesen äußerst fremd find. as ist das Seltsame und Kleinen Journal" folgendes aus: in gewissem Sinne auch Bedeulame an der gegenwärtigen stehenden Organe die Losung erhalten haben, in der Zollfrage Mäßigung" zu predigen. Das Miquel- Organ sagt: politischen Lage, daß zwischen der Reden, Meinungen und Benn für Brotgetreide ein Bollsatz von 71/2 m. auf den Stimmungen des verantwortlichen Ministers und des unverantwort Doppelcentner verlangt wird, so handelt man augenscheinlich nach lichen Monarchen ein flaffender Widerspruch besteht, für den es feine dem bekannten Rezepte des Fürsten Bismard, wenn man nach Ueberbrüdung giebt. Der derzeitige Reichskanzler ist gewiß kein Rummelsburg will, ein Billet nach Eydtkuhnen zu nehmen". Mann von überragender Größe, wir schäzen seine staatsmännischen Solche weitgehenden Forderungen bieten zwar den Vorteil, daß Gaben nicht sehr hoch, denn er ist sicher keine Persönlichkeit, die eine angemessene Erhöhung der Getreidezölle, schweren Problemen gewachsen ist. Aber er hat einen gewissen wie sie in Aussicht genommen wird, noch beträchtmodernen Zug, er ist frei von Sentimentalität und Romantik, er ist lich hinter jenen Forderungen zurückbleibt und man daher auch äußerlich erkennt, daß bei einer solchen angemessenen ein civiler Mensch, der sich sicherlich nicht als begnadeter Erfüller Verstärkung des Bollschutzes für die Landwirtschaft die mittlere einer besonderen weltgeschichtlichen Wäffion betrachtet, und ein rofig Linie eingehalten wird, auf der auch die Interessen der lächelnder Optimismus läßt ihn die Entwicklung der politischen Dinge, so Industrie, insbesondere der Ausfuhrindustrie, zu ihrem Stechte schlimm sie sich auch verwirren mögen, nit behaglicher Zuversichtlichkeit kommen. Auf der andren Seite hat die Aufstellung so weitverfolgen. In diesem Geist wird übe unsre Politik von dem vergehender und unerreichbarer Forderungen aber den unleugbaren antwortlichen Minister in den Barlaminten vorgetragen. Nachteil, daß in minderurteilsfähigen Köpfen die Hoffnung und der Glaube erweckt werden, es feien so hohe Bollsäge wirklich zu erreichen. Wenn dann die Be-. schlüsse der gefeßgebenden Faktoren des Reichs hinter solchen hochgespannten Erwartungen zurückbleiben, fo so ist Un zufriedenheit die natürliche Folge. Das mag eine. Wirkung sein, die denjenigen, welche die Agitation berufsmäßig betreiben, nicht unerwünscht kommt; aber für So ist es, als ob die kaiserlich und die Bülowschen Neden Das klingt ja anscheinend durchaus hell und heiter, ja sieht diejenigen Führer agitatorischer Bewegungen und Vereinigungen, aus zwei Welten stammen und als zwischen den beiden Ber: fich sogar wie eine Art beruhigende Selbstberichtigung der vorauswelche sich ihrer Verantwortlichkeit gegen fonen feinerlei beeinfluffender Zufamenhang bestünde, obwohl gegangenen Aeußeringen an. Aber wer schärfer zufieht, erkennt Gemeinwoh I völlig bewußt sind, liegt doch in der Befürchtin die eine doch berufen ist, die Handlungen und Meinungen der gerade in der Versicherung, daß er sich durch folle Vorfälle nicht einer solche Unzufriedenheit erregenden Wirkung des jezigen Ver andren vor dem Volt zu verantworten. Zwar hat der verantwortliche e inschüchtern lasse, daß er trotz des Bekenntnisses seines guten fahrens die dringende Mahnung zur Vorsicht. Gerade in unsrer Zeit, in der es mehr denn je gilt, die Achtung vor der Ratgeber der Krone sich, so schwer es ihm bisweilen gefallen sein Muts, dem Bremer Borfall" immer noch eine erheblich ernstere Autorität wieder herzustellen, erscheint es besonders dringlich, mag, bisher nicht geweigert, die Politik des Kaisers zu vertreten, aber Bedeutung beilegt, als diesem zufommt. auch bei der Agitation die Erregung von Stimmungen zu vernicht das leiseste Anzeichen verrät, daß es dem Grafen Bülow bisher Freilich scheinen die Spekulationen des edlen Agrariertums doch meiden, welche nur zu leicht zu einer inneren Auflehnung gelungen ist, auf die Anschauungen und Gesinnungen Wilhelms II. nicht ganz geglückt zu sein. Wenn sie es auch erreicht haben, daß gegen die von den höchsten Autoritäten im Reiche auch den geringsten Einfluß auszuüben. Mag sein, daß in der der Kaiser sich momentan von Feinden ringsum, von inneren sowohl zu erwartenden Beschlüsse führen können." praktischen Ausführung kaiserlicher Anregungen unter dem harten wie äußeren, bedroht fühlt, die gewünschten agrarischen SchlußDie berufsmäßigen Agitatoren" des Bundes der LandZwang der Thatsachen manches abzelassen worden ist, auf das folgerungen haben sie unter dem Hemmnis gegenteiliger Einflüffe wirte werden zwar über die besonders vom Miquelorgan Denten seines Fürsten hat der Reichskanzler keinerlei Einwirkung. nicht erzielt. Es mag schon seine Richtigkeit haben, daß- wie erwartete wie wenig und schmerzliche Herabsetzung ihrer Dagegen besteht kein Unterschied in der Beurteilung des Bremer Borfalls das„. Journal" versichert – eine heftigere Sprache nicht über" Aufklärungsarbeit" im Lande einigermaßen grollen. Jedoch zwischen den Aeußerungen eines v. Kröcher, Ziethen- Schwerin oder Man- den Vorfall", sondern nach einer ganz andren Seite" hin geurteilsfähigen Köpfen" einschätzen, da er seinem Angriff gegen dürfen sie mit Recht den Herrn Offiziofus zu den„ minder teuffel und denen des Kaisers. Hier waltet eine durch zielbewußte An- führt worden sei. Ganz anders malt sich die Welt in Kopf des Kaisers. Er hat so gar nichts von Bülowscher Art, er hat nicht die wohl temperierten Wünsche und Sorgen seiner Regierung, feine Hoffnungen wie seine Befürchtungen schweifen gern ins Höcste und Weiteste, und jäh wechselt die gläubigste Zuversichtlichkeit mit düsterer Ahnung schwerer Gefahren. " Ich stehe in Gottes Hand und werde mich durch solche Vorfälle persönlich niemals in dem Wege beirren lassen, den zu beschreiten ich als meine Pflicht anerkannt habe. Ich komme auf meinen Reisen mit allen Kreisen der Bevölkerung zusammen und weiß daher sehr gut, was man im Volk über mich spricht und denkt. Aber wer da etwa glaubt, daß ich mich durch folche Vorfälle einschüchtern lassen werde in meinen übrigen Maßnahmen, der wird sich sehr irren, es bleibt alles beim alten." " passungsfähigkeit noch gesteigerte Verwandtschaft; hier stammt Nede Aber wenn es den Scharfmachern diesmal nicht gelungen ist, die von ihnen betriebene Autoritätsunterwühlung selbst die und Gegenrede aus der gleichen Art, zu denken und zu fühlen. Und den Kaiser für ihre Pläne zu gewinnen, weil sie durch die eigne Spitze abbricht. Erkennen doch die„ Berliner Politischen deshalb bleibt der Einfluß dieser Elenente, die ihrerseits von der Opposition gegen die kaiserliche Politik manches verdorben haben, so Nachrichten" den Agrariern das große Verdienst um die NeRaffe der vor einem halben Jahrhundert in Preußen wirkenden wird das für sie nur ein Ansporn sein, mit gesteigertem Eifer und gierungsautorität zu, daß ihre Forderungen schließlich die Gebrüder Gerlach find, trotz aller Gege äglichkeit in Einzelfragen un- geschärfter Klugheit an die Coulissenarbeit zu gehen. Und niemand maßlosen Zollforderungen der Regierung vermindert. Und es existiert noch heu, wie es Leopold v. Gerlach ist sicher, daß es ihnen nicht eines Tages gelingt, aus irgend noch als mäßig erscheinen lassen. Also follten die einst nannte, ein ministère occulte, in geheimes Ministerium neben einem unbeträchtlichen Ungefähr die Gelegenheit zu einem vollen Offiziösen doch den Bündlern eher dankbar sein als fie- fast dem wirklich- unwirklichen. Das ist das Gefährliche, Unaþwendbare Siege zu gewinnen. Ihre Arbeit hatte ja schon diesmal, unter den gleich Socialdemokraten- als Schürer der Unzufriedenheit in unsren Zuständen, daß wir einer tirekten Macht gegenüberstehen, für sie ungünstigsten Umständen, überraschend großen Erfolg, wenn zu kränken. gegen die es keine ministerielle Deckung giebt. es auch nicht ihr Ziel förderte. Die Aeußerung der Berl. Pol. Nachr." weist aber allerEs ist doch eine bemerkenswerte Erscheinung, daß es bis zum Mit welchen Mitteln aber die Samarilla der Scharfmacher un- dings auf eine Gefahr hin, die wir bereits wiederholt heutigen Tage dem verantwortlichen Retgeber nicht gelungen ist, die ablässig arbeitet, dafür bieten die Kruppschen„ Berliner Neuesten betonten. Einige liberale Blätter befunden bereits eine offenbar unrichtigen Anschauungen des Kaisers über den Bremer Nachrichten" ein die Lage grell beleuchtendes Beispiel. Wir hatten starke Neigung erleichtert aufzuatmen, da jezt Graf Bülow Borfall zu korrigieren. Wilhelm II. Lißt sich gern durch Männer an jene Ansprache erinnert, die kurz nach den Märztagen Friedrich doch nicht allen Freveln des Agrariertums dienstbar sein der Wissenschaft unterrichten; Herr Sloby hat ihn beispielsweise für Wilhelm IV. an das Potsdamer Officierkorps hielt; es ging zu wollen sich den Anschein giebt. In Wahrheit aber könnte die Probleme der Elektricität und der Technik in hier und da auch aus ihr hervor, daß die angebliche, mittlere Linie", welche die Regierung inmitten der Mann, der die Nevolution praktisch folgenreicher Weise zu inter fieren verstanden. Es hätte miterlebt hat, der widerstreitenden Interessen von Landwirtschaft und Industrie ganz anders über die Berliner und das Leicht gewesen sein müssen, den Kaiser mit einer Autorität auf dem historische Recht jener Umwälzung dachte als sein Nachkomme inuehalten will, zur Bethörung und Täuschung des protestierenden Gebiete der Psychiatrie zusammenzuhren, der ihm dann aus- in der Die Volkes führen. Die mittlere Linie" bedeutet ein gemeinAlexandriner- Nede. scharfmacherische Presse einandergesezt haben würde, daß das Bremer Vorkommnis ein versuchte zuerst uns gegenüber diese unbequeme Stimmung als eine gefährliches Entgegenkommen an den Zollwucher und wird gewöhnlicher Schulfall für den Mediziner ist, und daß Handlungen, Fälschung zu behaupten, mußte fich dann aber von der Richtigkeit dadurch nicht weniger gemeingefährlich, daß die Leute vom die im Zustande epileptischen Frreseins begangen werden, ebenso überzeugen. Jegt knüpfen nun die„ Berl. Neuesten Nachrichten" an Bund der Landwirte in noch gemeingefährlicheren Fordewenig einen inneren Zusammenhang mit dem gefunden Thun und die Rede Friedrich Wilhelms IV. an und versuchen unter Berufung rungen sich überbieten. Denten des Epileptikers haben, wie tra die Thaten und Meinungen auf Bismarck und r. Gerlach nachzuweisen, daß die Armee durch jene im Traum und Wachen. Ansprache schiver gefränkt worden sei: Diese notwendige Informierung zu veranlassen, hat die verantwortliche Regierung entweder verbsäumt oder nicht vermocht. Daher denkt der Kaiser über den Vo fall in Bremen nicht wie der Graf Bülow, sondern eher wie di Schwerin und Schweinburg zu denk haben diese Leute, in der Erkenntn diesmal nichts zu machen sei, die Pa ist es ja wohl nicht, aber daß d Fürsten ausgesucht hat, um sein tran Herren v. Kröcher, Ziethenvorgeben. Von Anfang an daß mit einem„ Attentat" ausgegeben: Ein Attentat. Spileptiker gerade sich den Belüft zu befriedigen, das „ Stherlich hatte der König mit seinen Worten nicht die Absicht gehabt, die Männer, die für ihn Blut und Leben gelassen, und denen er einen schimpflichen Rückzug auferlegt hatte, zu kränken, er wollte wohl nur einen Unterschied zwischen den Bürgern Berlins und den Barrikadentämpfern machen, aber der Nachflang jenes Vorgangs, vertieft durch die politischen Vorgänge bon 1850, ist lange in der Armee haften geblieben." Hier wird also sehr beziehungsreich auf die Opposition der Armee gegen ihren König hingewiesen, weil er ein paar verbindliche deutet auf den Geist der Zeit, in der i Hezzer alle Autorität unter- Worte zu Gunsten der 48er Bewegung geäußert hatte graben. Genau so ist jetzt offenbar das Empfinden des Kaisers. eine sehr zielbewußte drohende Warnung vor allen Konzessionen an An ein Attentat glaubt zwar auch er nicht, aber er hält die freiheitliche Bewegung. leitet er das es auch nicht für einen jener vereinzelten Zufälle, gegen Das Treiben der Scharfmacher muß fortgesetzt mit der größten die es teinen Schutz giebt, sondern an Aufmerksamkeit verfolgt werden. Sie scheuen keine Lüge und keine fich dem Thäter Thäter nicht zuzurechnende Ereignis aus der Schamlosigkeit, und das schlechteste Mittel ist ihnen das beste, tvenn allgemeinen Erschütterung der Autorität ab, wobei er allerdings es ihre Zwede nur fördert. Es giebt nur einen Schutz vor unwiederholt zu erkennen gegeben zu haben scheint, daß auch gerade liebsamen Ueberraschungen, auf die dunkle Einflüsse hinarbeiten, die Scharfmacher, die Kanalfeinde, Agrarier und Englandhaffer sich und das ist die an Macht und Einsicht stetig wachsende Organisation an diesem Zerstörungswerk beteiligt haben. Indem derart der des Proletariats. Kaiser in dem Bremer Vorfall gleichsam einen Wink des Schicksals sieht, der auf die Krankheit der Beit hindeutet, gelangte er zu " Deutsches Reich. Zu den zahlreichen nenen Kaiserreden wird jetzt auch eine ältere Rede des Monarchen vom 29. Mai 1900 in den Blättern bekannt gegeben. Als der Kaiser damals sich selbst die Abzeichen eines Feldmarschalls verliehen und sie zum erstenmal zu einer Parade angelegt hatte, sagte er: " Der Feldmarschall Prinz Albrecht von Preußen, der Feldmarschall Graf Blumenthal und der Feldmarschall Graf Waldersee haben mich in den ersten Tagen des Monats gebeten, die Abzeichen des Feldmarschalls anzulegen. Ich habe dem entsprochen und trage sie heute zum erstenmale vor der Front. Ich habe es mir lange überlegt: nach alter preußischer Ueberlieferung soll Feldmarschall nur der sein, der eine Schlacht ge= wonnen oder eine Festung ersten Rangs eingenommen hat. Das ist mir nicht vergönnt gewesen, aber ich kann für mich vindicieren, daß ich in den zwölf Jahren nach besten Kräften an der Armee gearbeitet habe, und ich denke, daß es mir gelungen ist, fie auf der Höhe ihrer Aufgabe zu erhalten. In wenigen Jahren hoffe ich auch zur See start genug zu sein, um dem deutschen Namen überall in der Welt Achtung zu erringen. Diese neue Offensiv Flanke, die ich durch eine mächtige Flotte an die Armee anbane, wird uns in die Lage sezen, jeder Gefahr zu trogen, welche Kombination sich auch bilden." Japanische Ahnungen. = D D Die großen Flottenforderungen find vom Reichs Marine Amt Inchdem die Reichs- Gesetzgebung sich bereits mit derselben befaßtrauchte dabei eine Cigarette. Ein Student mit einem ger ftets mit ungenügendem Schutz vor feindlichen Anhebe, somit die Kompetenzfrage strittig sei. Der Ausschuß kann sich hauenen Gesicht trat au Sleigels heran und flehte ihn an, der Megelei griffen begründet worden. Jetzt wird bestätigt, was wir stets letzterer Erwägung nicht anschließen. Er hält es vielmehr, so lange ein Ende zu machen. Was zum Teufel wollen Sie von mir? Niemand erklärt haben, daß derartige Rüstungen nur Sinn haben, wenn die Net hs Gesetzgebung die specielle Frage der Entschädigung ist mißhandelt worden!" Der General Wjosemsky wandte sich mit man eine erobernde Offensive auf der See beabsichtigt. unschull erlittener Untersuchungshaft nicht gelöst, für derselben Bitte an Kleigels und sagte ihm, er werde zum Zaren flagen das unbestreitbare Recht der Landesgesetzgebung eine Regelung vorgehen.- Thun Sie, as Sie wollen, aber borzunehmen. Gerade ein kleiner Staat tönne eine solche Frage leichter läufig scheren Sie sich weg." Wie bekannt, hat Fürst löfen als ein großes Staatengebilde. Gegen die Entschädigung in jasem fy für diese inmischung vom 3aren einen Wie die Zeitschrift Ostasien" mitteilt, veröffentlicht die japanische dem einen oder andern Falle aus Gnade auf Grund persönlichen strengen Verweis erhalten. Der 8ar iprach seinen Wochenschrift The Naigai Shoji Shuho" eine Artikelserie von Ermessens der Behörden, müsse man schwere Bedenken haben. Der tiefen Dant an leigels aus für die energischen Prophezeiungen über alle Kaiser und Könige der Ausschuß beantragt daher einstimmig, dem Antrag Ulrich und Maßnahmen, die er zir Erstickung der Revolution() Welt. Die Nummer vom 12. Januar d. J. beschäftigt sich mit Genossen stattzugeben und die großherzogliche Regierung aufzu- unternommen hat. Den Kofaten wurde gesagt, daß die dem russischen Baren und dem deutschen Kaiser. Ueber fordern, eine entsprechende Gesetzesvorlage baldmöglichst an die Studenten eine Verschwörung auf das Leben des garen organistert Stände zu bringen. legteren heißt es: hätten. Bis jetzt sind nur de Namen folgender Getöteten befannt geworden: Alle Kaiser und Könige sind in diesem Jahre nicht von besonderem Glücke begünstigt, nur der deutsche Kaiser macht eine Ausnahme. Mit ihm sieht es jetzt besser aus, bei Hof ist alles freundlich; Handel und Industrie im Lande blühen empor und im Innern des Reichs werden nur selten Zwiftigkeiten vorkommen. Nur im Februar, Juli und November sollte Se. Majestät der Kaifer etwas vorsichtiger sein. In diesen drei Monaten wird ihm irgend ein kleines unangenehmes Ereignis be gegnen. Der deutsche Kaiser ist ein wenig ungeduldig über inländische und ausländische Politik, darunter wird seine Gesundheit etwas leiden." Das für den Februar prophezeite Ungemach hat sich etwas verspätet, aber in der Wahrsage eines kleinen, unangenehmen Ereignisses" hat sich die japanische Zukunfts- Deutekunst vortrefflich bewährt. Ein entlarbter agent provocateur. Einen ärgerlichen Streich hat der Zufall der internationalen Scharfmacherfippe gespielt, da gerade jest nach dem so gar nicht zu fruttifizierenden„ Attentat" des Bremer Epileptikers ein kleiner Mordauschlag so sehnlichst erwünscht gekommen wäre. Von den italienischen Anarchistenkomplotten ist es in der legten Zeit wieder ganz still geworden, ein Beweis, daß es sich auch hier wieder um eine zu täppisch angelegte Spitzelaffaire handelt. Da verfiel nun eine französische Polizeikreatur auf die nicht mehr ganz ungewöhnliche Idee, eine anarchistische Attentäterbande zu entlarven, um dem Staate und nebenbei auch sich selbst einen Dienst zu erweisen. Aber der Zufall spielte dem eifrigen Gesellschaftsretter einen tüdischen Streich. Aus Paris wird nämlich gemeldet: Ausland. Frankreich. Dolin( nach einem anden Bericht Donoff), Student der Forstakademie; Botoff, Studen der Forstakademie; Mogilewsky, Vom Rückgang des Nationalismus zeigen wiederum die Student der Forstakademie; Petersohn, Student der technischen letzten Wahlen. In Angoulême, dem Wahlkreis Déroulèdes, der Hochschule; Basch totoff, Student der Vergakademie; Timofefeines Mandats verlustig erklärt worden war, fiegte der jewsky, stud. med. ministerielle Standidat Mulac, während der Nationalist Außerdem find noch folgende Getötete festgestellt: Ein stud. med., Itur 688 Stimmen erhielt, gegenüber 7768 Stimmen, die einige Surfistinnen, 2 Nealgymnasiasten, i Gymnasiast und eine seiner Zeit auf Déroulède entfallen waren. In Rambouchet, Gymnasiastin. 58 Studenten der Forstakademie sind schwer vereiner ehemaligen Hochburg der Nctionalisten, tommt es zur wundet. Natürlich ist das nur ein geringer Teil aller Getöteten Stichwahl, da der Radikale Bascon die höchste Stimmenzahl auf und Verwundeten. 1080 Manu find arretiert. fich vereinigte. Bei der Senatswahl in Finistére stegte zwar der reaktionäre Admiral de Guveroille, indes nur mit der winzigen Mehrheit von 35 Stimmen. Auch hier ist ein Rüdgang der nationalistischen Stimmen zu verzeichnen. Spanien. Höchst interessant ist i dieser ganzen Bewegung, daß auch in Moskau, also im Herzen Rußlands, auf dessen treue Bürger die absol tistischen Monarchen mit einem besonderen Stolz hitzuweisen pflegen, die Voltsmassen an den Demonstrationen regen Anteil genommen haben. Barcelona statt. Auf der Plaza Toros wurde eine Bolksversammlung schreibt uns ein Augenzeuge, von der Polizei umzingelt und in die Antiklerikale Kundgebungen fanden am Sonntag in... Als wir nach der Versammlung in der Universitäts- Aula, abgehalten, an der sich über 14 000 Personen beteiligten. Man trug Manege hineingedrängt wurden, jubelten uns die Volksmassen zu, Fahnen mit den Inschriften:" Hoch das klosterlofe Spanien. Nieder und als die niederträchtige Behandlung, die wir während unster mit dem Pfaffentum!" Bei dem französischen und dem Einsperrung in der Manege zu dulden hatten wir bekament portugiesischen Konsulate wurden Glüdwünsche abgegeben nämlich 2 Tage lang nichts effen, wir mußten auf nackter Erde, wegen Vorgehens der betreffenden Regierungen gegen die Kloster- ohne Stroh, schlafen, die Luft war so schlecht, daß viele vereine. Folgende Beschlüsse wurden gefaßt: Trennung von in Ohnmacht fielen- beannt wurde, da versuchte die BolksStaat und Kirche, Einziehung der Klostergüter durch den Staat, Ber- menge die Manege zu formen und brach alle Scheiben in der Manege aus. Währen dieser Tage zog eine gewaltige wendung dieser Güter für den öffentlichen Unterricht. Nachdem die Versammlung aufgehoben war, bewarfen die Anti- etwa 50 000 mann state Menge durch die Straßen, sang Klerikalen das Kloster der Jesuiten mit Steinen. Gendarmerie zer- revolutionäre Lieder, zerschlu, die Straßenlaternen. Beim Hause des streute schließlich die an der Kundgebung Beteiligten. Generalgouverneurs( Großfügten Sergej) fand eine kolossale Mani„ Die Reise des Präsidenten Loubet nach Toulon wäre, wie festation statt. In seine Feiter flogen Aepfel, Gurken, Apfelfinen; Rußland. verlautet, beinahe durch ein Komplott verhindert worden. Ein halbwichfige Burschen pfiffer in die ihnen dazu verteilten Pfeifen Unbekannter, dem aus Versehen auf dem Postamt in Zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit verurteilte am Sonn-( Bischinstrumente). Es entstam ein solches Konzert, daß der Großfürst Toulon ein nicht für ihn bestimmter Brief übergeben abend die Petersburger Gerichtskammer den Kleinbürger glaubte, Revolution sei eingetreten. Das gesamte Moskauer wurde, gab diesen dem Post beamten zurüd. Der Brief tarpowitsch wegen vorsäglicher Ermordung des Militär, Polizei, Gendarmer, Stosaken konnten nichts mit den Zur Abwehr der Kosaken- Attacke erwurde geöffnet, um den Absender zu ermitteln, und unterrichtsministers Bogolipow. Ferner wurde auf Manifeftauten ausrichten. Verlust aller Rechte erkannt. richtete das Publikun Barrikaden auf dem Tiverstoj man fand darin alle Einzelheiten für ein Attentat gegen Boulevard. Hier und da varen revolutionäre Fahnen sichtbar. Loubet. Es stellte sich jedoch heraus, daß es sich nur um die That eines früheren Polizei- Agenten handelte, welcher durch Ein weiterer amerikanischer Erfolg auf den Philippinen. Dem Militär wurden Schießpatronen verteilt, aber man entschloß die eventuelle Aufdeckung des Attentats einen Nach einer New Yorker Meldung hat der Insurgentenchef sich nicht, davon Gebrauch zu machen.. In der Manege haben viele junge Offiziere fehr von Mindanao, Capistrano, fapituliert. Aguinaldo Orden zu erhalten hoffte." soll nach der Jusel Guam deportiert werden, falls er nicht die freundlich mit den Studenten verkehrt, baten um Der ordenslüfterne Lockspitel entstammt vielleicht der Hochschule Filippinos zur allgemeinen Niederlegung der Waffen auffordert. Erlaubnis, den Neden der Sudenten beizuwohnen, und verhinderten für Lockspizelei, die feinerzeit der franzöfifche Polizei- Ju New York hält man, vermutlich denn doch ein wenig zu früh, einen wütenden Obersten, eiren Angriff auf uns zu machen, ohne präfekt Andrieur in großem Stil gründete, und deren Ge- den vollständigen Zusammenbruch des Widerstands der Filippinos für deren Hineinmischung es sicher zu einer Mezelei gekommen wäre. Aus der Manege wurden wie um 4 Uhr morgens nach dem ButyrkiHeimnisse er dann in seinen 1885 veröffentlichten, Erinnerungen eines bevorstehend. Bolizeipräfetten" chnisch offenbarte. Andrieux gründete seiner Zeit Der Pariser Delegierte der philippinischen Regierung erklärte Gefängnis abgeführt; nach 0-12 Tagen wurde eine Anzahl von Anarchistenblätter, in denen er Anweisungen zur Herstellung von wenigstens in einem Jnterview, die Philippiner fönnten Studenten aus dem Gef- guisse nach ihrem Heimatsorte ab Dynamit und andren Sprengstoffen gab und inscenierte auch selbst ohne Schwierigkeit den Widerstand gegen die geschoben, einige, die als Anführer bezeichnet wurden, sollen als Amerikaner noch 10, fogar 15 Jahre fortießen. Aufreiger zum Voltsafstand abgeurteilt werden. Die Arbeiter Bombenattentate. Nicht jeder Anarchistenzüchter ist freilich so chnisch Borräte an Munition, Waffen, Geld und Lebensmitteln feien im der Fabriken Zindelsind Proihoroffs nahmen starken wie Andrieur und nicht jeder Lockspizzel so ungeschickt, wie der leberfluß vorhanden. Außerdem kämpften die Philippiner aus Anteil, man sprach in der Menge, daß es noch nicht so kommen ordenslüsterne Polizeiagent, dessen Brief in fremde Hände fiel. Patriotismus. Wie viel Ober- und Unterfpigel mögen sonst noch an der beit sein! Eine Petition gegen die Erhöhung des Gerste- und Malzzolls ist von 250 größeren badijchen Brauereien beim Ministerium des Innern eingereicht worden. In der Begründung wird u. a. darauf hingewiesen, daß sich der Gesamtbedarf des Reichs an Gerste für das Jahr auf 40,8 Millionen Doppelcentner beläuft, wovon 16,4 Millionen auf Brauzwecke entfallen, während in Deutschland im Durchschnitt der letzten Jahre 29 Millionen Doppelcentner Gerste geerntet werden. Amerika. Vom russischen Kriegsschauplatz. wird". Die obigen Auszüge aus den Briefen von Augenzeugen Tassen die ganze Scheußlichkeit der Mezeleien erkennen. Die Die letten Demonstrationen in Rußland haben eine große Vorgänge zeigen aber auch, daß die Bewegung eine tiefBesorgnis in den regierenden Sphären dieses Landes hervorgehende ist, daß nicht sie Studenten allein, sondern daß gerufen. Denn zum erstenma I fonnte man bemerken, daß die ganze Bevölkerung fid aufbäumt gegen den Absolutismus, neben der leicht empfänglichen akademischen Jugend auch gegen die Willkür der Bolizei und der Soldateska. Wird die Arbeiterschaft ihre Auflehnung gegen den abso die Regierung ihre Lehren aus den Vorgängen ziehen lutistischen Geist offen zum Ausdruck zu bringen und beginnen, andre Bahnen zu wandeln? Es ist das kaun sich nicht nicht scheute. Und mur daraus erklären jich anzunehmen, die neuesten Nachrichten deuten vielmehr darauf die scheußlichen Grausamkeiten, mit denen man am 4./17. März hin, daß die Machthaber Rußlands entschlossen sind, jede Amtliche Flottenvereins- Agitation. Im„ Grimmer Kreis- in Petersburg die„ Revolution" zu ersticken suchte. Man felbständige Regung des Volks zu unterdrücken. Mit der wochenblatt" vom 30. März findet sich unter andren mit laufenden wollte Schrecken verbreiten. Es liegt uns eine Reihe Briefe Schließung der Universität Dorpat und der des PolyNummern versehenen amtlichen Bekanntmachungen des Landratsamt- Verwefers genau in Form und Stil derfelben folgende von Augenzeugen vor, die von einer solchen Bestialität der technikums in Riga sind nunmehr alle Hochschulen des Lands amtliche Veröffentlichung: Kosaken und Polizisten Zeugnis ablegen, daß man es sogar geschlossen. Nr. 214. Bekanntmach it it g. Die Herren Vertrauens in einem solch barbarischen Lande wie Rußland kaum für Auch gegen den greisen Dichter Graf Leo Tolstoj männer des deutschen Flotten= Vereins, welche die im möglich halten sollte. Wir entnehmen den Briefen einige find brutale Maßnahmen angewandt worden; wie berichtet Januar fälligen Beiträge für 1901 noch nicht eingesandt der charakteristischten Stellen: wird, ist er aus Moslau nach Jasnaja Polyana haben, ersuche ich ergebenst, dieselben von den Mitgliedern ein- Als ein Student bei der Kasanschen Kathedrale die rote ausgewiesen, und ein Sohn hat in Moskau Hauszuziehen und unter Beifügung eines namentlichen Verzeichnisses Fahne mit der Inschrift: Nieder mit den temporären arrest erhalten. der zahlenden Mitglieder an das königl. Landratsamt einzu- universitätsregeln!" entfaltete, war das ein Zeichen zum senden. Grimmen, den 21. März 1901. Der Kreisausschuß des deutschen Flottenvereins. Freiherr v. Malyahn, Landratsamtsverwalter." Derartige unberechtigte Amtshilfe ist sicherlich für das Gedeihen des Flottenvereins durchaus erforderlich. ab. " " die * Wo sterkt De Wet? Angriff der Kosaten. Die Nagaitas sausen auf die Köpfe der Studenten nieder. Die von den Stofafen nicht niedergeritten oder Die französischen Studenten in Paris haben ebenfalls nicht niedergeknüppelt wurden, wurden von den Fußgendarmen und eine Protest- Bewegung gegen die russischen Brutalitäten ein Polizisten mit Flintenkolben und Dubinas bearbeitet. Die Lebens- geleitet. gefahr verzehnfachte die Kräfte der Studenten, und zweimal haben Die Liquidation des Antisemitismus. Das Haupt- und sie den Ansturm der Kosaken abgewehrt. Sie verteidigten sich mit Stöcken, und in der Kathedrale mit Armleuchtern, Tabourets, Lichten. Centralorgan des Antisemitismus, die Dresdener Deutsche 4 osaken und 1 Gendarm wurden durch Arm= Die Engländer scheinen wieder einmal völlig die Fühlung mit Wacht", steht seit langem auf frummen Beinen. Zwar fand sich leuchter getötet. Die Studenten und Studentinnen fielen De Wet verloren zu haben. Man weiß nur, daß er sich, und mit immer noch einmal einer von denen, die nicht alle werden, und gab haufenweise. ihm jedenfalls auch Präsident Steju, in Transvaal befindet und den Zimmermannschen Reformern" eine Krücke zum WeiterGegen die Frauen gingen die Polizisten mit besonderer mutmaßlich weiter nach Norden vorrückt. Wahrscheinlich werden die humpeln. Num aber ist der lange gefürchtete Zusammen Brutalität vor; fie faßten sie an den Haaren und schlugen sie mit den Engländer nicht eher wieder auf seine Spur kommen, bis er ihnen bruch da. Aus Dresden wird der Deutschen Tageszeitung" Köpfen an die Wände. Eine Studentin Dubja wo wurde von wieder einmal, zur Offensive übergehend, die Zähne zeigt. Aehnlich berichtet: Die Aktiengesellschaft Deutsche Wacht" hielt Sonnabendabend fie durch Schläge sich zu erheben zwang, bekam fie von einent 4 Polizisten auf dem Plaze durch Säbelhiebe bearbeitet; als man geht es mit Botha. Den Distrikt von Petrusberg machen fleinere Boerenim Restaurant„ Bürgertafino" ihre Generalversammlung Polizisten einen Schlag mit dem Fuß ins Gesicht und blieb ohumächig abteilungen unsicher, die der englischen Truppen mehrere Scharmüzel Liquidation der Geselschaft. Der Vorstand hatte hierzu liegen. Ein Techniker, der seinen Bruder unter einem mächtigen geliefert haben, die, weil es nicht ausdrücklich gemeldet wird, kaum folgenden Antrag gestellt:„ Die Gesellschaft aufzulösen und das Dubinahies niederfinken sah, wobei Blut oder Gehirn hervorspriste, Erfolge der Engländer gewesen sein werden. wurde auf der Stelle wahnsinnig. Es war schrecklich anzusehen, ivie Weitere Zusammenstöße Gesellschaftsvermögen im ganzen zu verwerten". Als Liquidatoren wurden die Herren Mörtelfabrikant Loge, Kaufmann Mühlberger Stüde Fleisch von seinen Händen abbiß und sie werden vom südlichen krigsschauplatz gemeldet. Aus Na au w port wir berichtet: Die Schüßen Henningers und Baumeister Lommatsch gewählt. Die wurden beauftragt, das gegen die Kosaken schleuderte. Die Geistlichen, anstatt die Polizisten mit dem Kreuz in der Hand von den hatten gestern ein Gefecht nai Kruizinger. Dieser wurde vollUnternehmen im ganzen" zu verkaufen. Dem Parteivorstande Barbareien zurückzuhalten, verbargen sich im Altar; und ein Diener ständig überrascht und entfl of nach Nordosten. Der Oranjefluß ist wurde das Vorkaufsrecht gesichert. Die Liquidationsfrist wurde auf Gottes, zu dem zwei Herren eine in Ohnmacht befundene Studentin noch immer umpaffierber Der Boerenkommandant drei Monate festgefeßt." heranführten und ihn flehentlich baten, er möge doch sie an einen Shepherd bedroht araifport. Ein Panzerzug Als vor 7 oder 8 Jahren die Deutsche Wacht" als Tages- ficheren Ort bringen, antwortete mit wütendem Antlitz:" Ich versieht muumehr den regel an ßigen Verkehr mit Norwaalsport und organ begründet wurde, da fündigte man mit der üblichen antihelfe keinen Aufwieglern." Naauwport. semitischen Großmündigkeit ihren schnellen, glänzenden Triumphzug an. Zu derselben Zeit hatten die Arbeitslosen der Putlowschen Aber wie der aus Unklarheiten und Unehrlichkeiten gemischte Antisemitis- Eisenwerke, der Glasfabrik und andrer Fabriken in den Vororten einen fetzt übrigens feine Operat mus Zimmermannscher Färbung bald nach kurzem Aufflackern wieder verlohte, so muß mum auch das jahrelang nur durch mühsamite heftigen Kampf mit dem Militär auszufechten gehabt, da das letztere wurden 17 Boeren getötet Suche nach anpumpbaren Judenhaffern aufrecht erhaltene Central- beiderseits viele Tote und Verwundete sein. Um 5 Uhr eilte fie nach Newsky zu marschieren zu verhindern suchte. Es sollen und 93 ergaben sich. Die Entgleisen, wurden jedoc organ ein jämmerliches Ende erreichen. Statt im Centralorgan die kaiserliche Familie nach 3arstoje Selo; eine Stunde später mit einem Verlust von se großen Stils" werden die sächsischen Radauantisemiten wieder wie einst in einem einzigen Blättchen ihre Lügen und ihren Wahn unter- wurde die Leiche Bogole pows auf den Moskauer Bahnhof ge: geschlagen. fahren. Kein Minister wagte, die Leiche durch die bringen müssen. Straßen zu begleiten. Sie befürchteten ein Attentat. d Am nächsten Tage fand eine Versammlung der Studenten der Wegebau Ingenieur Akademie statt. Hier spielten sich erschütternde Scenen ab; fast alle Anwesenden weinten und schluchzten laut. Keiner der Teilnehmer konnte vor Thränen seinen Bericht zu Ende führen; viele wurden von hysterischen Krämpfen befallen. Aus einem andern Briefe entnehmen wir über das Verhalten Aus Heffen.( Eig. Ber.) Ueber den socialdemokrati schen Antrag betr. die Entschädigung unschuldig Verhafteter liegt nunmehr der Bericht des Gesetzgebungs- Ausschusses der Hessischen II. Sammer aus der Feder des Abg. v. Brentano( C.) vor. Die Regierung erkennt danach an, daß sich Fälle denken ließen, in welchen das Rechtsgefühl die Gewährung einer Entschädigung für unschuldig erlittene Untersuchungshaft noch lebhafter fordern" als die Entschädigung unschuldig erlittener Strafhaft. Sie hat des Stadthauptmanns Kleigels: deshalb einen Dispositionsfonds ins Budget eingestellt, der ihr die Ein 16 jähriges Fräulein Gerard schleppten zwei Rojaten an Mittel zur Entschädigung in geeigneten Fällen an die Hand geben den Haaren auf den Blazz heraus und schlugen es mit den Nagaitas, Sie lehnt es jedoch ab, die Materie gesetzlich zu regeln, bis es in Ohnmacht fiel. Und General Kleigels sah dies an und foll. Geeral French en fort. In verschiedenen Scharmützeln verwundet, 57 gefangen genommen eren brachten zwei Eisenbahnzüge zum dem Versuch, die Züge zu plündern, Toten und einem Verwundeten zurückZwölf nene Peftfälle. Kapstadt, 31. März.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Weitere zwölf Personen, darunter vier Europäer, sind an der Peft erkrankt. Parlamentarisches. Die Reichstage- Justizkommiffion hat ihre Berichte vorgelegt über die drei Anträge Rintelen, Lenzmann- Mundel und v. Salisch. Diese Anträge nehmen die früher gescheiterten Novellen der Regierung zum Gerichtsverfassungs- Gefeß, der Strafprozeß- Ordnung und der Civilprozeß- Ordnung mit einigen Abände rungen wieder auf. Die Regierungsentwürfe scheiterten damals zu nächst an der Forderung der Regierung, im Falle der Wiedereinführung der Berufung in Straffachen die Straftammer nur mit Das Mandschurei- Abkommen 3 statt bisher mit 5 Richtern zu bejegen. Die Kommission schlägt trägt nach der Mitteilung des Betinger Berichterstatters der„ Köln. jekt vor, die Straffammer in der ersten Justanz bei Ver- 3tg." vom 16. Februar folgenden Wortlaut: brechen mit 5 Richtern, sonst mit 3 Richtern зи be= 1. Der Militärgouverneur( von Schengting) Tseng wird nach sezen. Die Freis. 8tg." bemerkt hierzu:„ Die Präsenz war in Rückkehr in sein Amt pflichtgemäß die Ruhe im Lande sicherder Kommission so mangelhaft, daß die Abstimmungen über manche stellen und dafür Sorge tragen, daß bei der Wiederaufnahme der Paragraphen wenig Rüdschluß gestatteten auch nur auf die Mehrheit Eisenbahnarbeiten nicht die geringste Störung vorkommt in der Kommission. Ob es im Plenum des Reichstags zu einer oder Schaden angerichtet wird. Verhandlung der weitschichtigen Materie kommen wird, läßt sich angesichts der andren, noch der Erledigung harrenden großen Regierungsvorlagen bezweifeln." Partei- Nachrichten. Die socialistische Einigung in Frankreich. Man schreibt uns aus Paris: In den letzten Maitagen wird der dritte allgemeine Kongreß der französischen socialistischen Organisationen in 2yon stattfinden. Aber diese dritte Vereinigung der französischen Genossen scheint so wenig wie die vorhergehenden die Einigung der socialistischen und revolutionären Kräfte herbeiführen zu sollen. " " Zunächst werden nicht alle Organisationen vertreten sein: die Guesdistische französische Arbeiterpartei" wird fich fernhalten. Wedernach Lyon noch anderswohin!" lautet die vom Centralorgan, dem„ Socialisten", den Gruppen erteilte Borole. Aber auch die andren Fraktionen, die am Kongreß teilnehmen verden, find durchaus nicht geneigt, sich zu vereinigen und zu Gunsten einer einzigen Partei zu verschwinden. Weder die Blanquisten, noch die Allemanisten, noch die Bronssisten, noch die Unabhängigen scheinen zur Auflösung bereit zu sein, um autonome Föderationen zu schaffen, die allein die Grundlage einer Einheit sein können. Das Werk des Lyoner Kongresses tann unter diesen Umständen nur von äußerst geringem Gewicht sein. " " schließen, und den böhmischen Vertretern wurde anheimgegeben, den Nationalitätenstreit aus den Gewerkschaften fernzuhalten. Wie ein später einlaufendes Telegramm mitteilt, haben sich in Destreich die Kupferschmiede auf ihrem zur gleichen Zeit tagenden Kongreß für den Anschluß an den Metallarbeiter Verband erklärt. Behufs einer wirksamen planmäßigen Organisation wurde einem Antrage Berlin stattgegeben, der die Einteilung von Agitationsbezirken bezweckt. Das Eintrittsgeld setzte man von 5 M. auf 3 M. herab und erhöhte den Beitrag von 35 auf 40 Pf. unter Fortfall der 2. In der Hauptstadt Mukder und andern Blägen werden Delegiertensteuer. Die weitere Statutenberatung führte zur jezt russische Truppengarnisonen verbleiben, die einer Annahme eines Antrags, die Reise- Unterstüßung von 3 auf feits zum Schuß der Eisenbahnen, andrerseits zur Aufrechterhaltung 4 Pf. pro Kilometer zu erhöhen. Ferner soll eine Ortsunterstüßung der Ruhe im Lande dienen sollen. Der Generalgouverneur und eingeführt werden. Sie beträgt bei einer einjährigen Mitgliedschaft die Lokalbeamten haben mit den russischen Beamten auf höf- 6 M., bei dreijähriger 7,50 M., bei fünfjähriger 9 M. die Woche. lichem Fuße zu verkehren und sie nötigenfalls nach Kräften zu unterstüßen, zum Beispiel bei der Unterkunft und beim Getreidet auf. Der Streit Paragraph erhielt folgende Fassung: Die Unterstüßung wird gewährt, so lange Aussicht auf Erfolg ist, und beträgt 2 M. pro Tag, für jedes Kind 1 M. pro Woche. Nichtorganisierte erhalten die 3. Nachdem in der Provinz Schengking durch chinesische Truppen Unterstüßung, wenn sie ihren Eintritt in den Verein erklären. Der im Verein mit Aufständischen Eisenbahnen zerstört worden sind, wird Paragraph, die Umzugsunterstützung betreffend, lautet jetzt wie folgt: Der Generalgouverneur in Mutden die ihm unterstellten Truppen- Mitgliedern, welche verheiratet sind oder einen eignen Hausstand teile sammt und sonders auflösen und sich die Waffen aus haben, drei Jahre dem Vereine beisteuerten, kann, wenn sie geliefern lassen. Geht die Waffenauslieferung gutwillig von statten, zivungen find, ihren bisherigen Arbeitsort zu wechseln, der Umzug Von 25 Kilometer mit 15 M., 30 Kilometer so soll wegen des früheren Verschuldens nicht weiter eingeschritten vergütigt werden. werden. Die Kriegsvorräte, Waffen und Geschütze, die sich in den 20 M., 40 Kilometer 25 M., steigt die Vergütung mit je 10 Stilovon den Russen noch nicht genommenen Arsenalen finden, sind sämt- metern um 5 M. Sie darf jedoch 80 M. nicht übersteigen. lich an die russischen Offiziere auszuliefern. Sämtliche Anträge, die eine Erhöhung des Sterbegelds be4. Die in der Provinz Schengting von den russischen Truppen zweckten, wurden abgelehnt, desgleichen diejenigen, die bei Todesnoch nicht besetzten Befestigungen und Lager müssen in fällen in der Familie eine Unterstützung den Mitgliedern gewähren an: vesenheit von russischen Beamten, die sich in Begleitung von wollten. Sodann wurde bestimmt, daß der Vorstand berechtigt ist, bei chinesischen Beamten an Ort und Stelle zu begeben haben, nieder- Neugründungen von Filialen das Eintrittsgeld zeitweise herabzusetzen. gelegt werden. Das gleiche soll mit den Bulvermagazinen geschehen, Berufsgenossen, die bereits einer andren Organisation angehört soweit die Beamten ihrer nicht bedürfen. haben, treten in die vollen Rechte ein, wenn sie in der früheren Organisation eine der Karenzzeit des Vereins der Kupferschmiede entsprechende Zeit Mitglied waren. 5. Yingkou( Niutfchwang) und benachbarte Plätze bleiben vorläufig inter russischer Berwaltung. Erst wenn die ruffische Regierung die Ruhe für vollkommen wiederhergestellt aufehen kann, sollen diese Plätze den chinesischen Beamten unterstellt werden. Der Sitz des Vereins bleibt in Hamburg und wurde Bischof zum Borfizenden und Lindner zum Kassierer gewählt. Das Gehalt des Vorsßenden erhöhte man von 1600 auf 1700, das des Kaffierers von 900 auf 1000 Mart und wurde den Beaniten ein achttägiger 6. In allen Städten und Märkten der Provinz Schengking werden auf Anordnung des Generalgouverneurs in Mulden Polizei- Sommerurlaub bewilligt. truppen, berittene mud unberittene, eingerichtet werden zum Schuße der handeltreibenden Bevölkerung. Endlich herrscht überall nur Zwiespalt. Nie war der französische Socialismus so gespalten wie jetzt. Die niedrige Bolemit der Bariser Der Centralausschuß verlegt seinen Sit von Hamburg nach Parteiblätter, der Petite République" Gérault Richards und des Berlin und wurde Frizz zum Obmann ernannt. Die Bertretung auf Edwardsschen Petite Sou", die sich gegenseitig mit den gemeinsten Ueber die Zahl der Mannschaften und das Tragen von Waffen dem Gewerkschaftstongreß übertrug man Bischoff und Saupe. Für Schimpfwörtern, mit dem größten Schmug bewerfen, diskreditieren werden noch besondere Bestimmungen getroffen werden. die Agitation jollen fünftig dem Referenten 6 M. Tagegelder, Erjazz die ganze Partei und verschlimmern noch die Spaltung. Da findet 7. In Mukden wird ein besonderer russischer Stattdes Arbeitsverdienstes und Fahrgeld gewährt werden. Dem Vorstand man nur niedrige Angriffe, schmutzige Intriguen, elle Be- halter eingesetzt werden behufs Vermittelung des amtlichen Ver- verlich die Generalversammlung die freie Befugnis, sobald das Verschuldigungen. tehre zwischen dem ruftichen Gouverneur von Liaotung und dem mögen des Vereine auf 50 000 M. Herabgefunken ist, die Beiträge Generalgouverneur in Mukden. Der Statthalter muß von allen entsprechend zu erhöhen, eventuell die Unterstützungen herabzusetzen. wichtigen Maßnahmen des Generalgouverneurs unterrichtet werden. Bur Fördernung einer planmäßigen Agitation hatte eine Kommission rufenden Polizeitruppen zu Fuß und zu Pferde sich gelegent zeitig sollen Schritte unternommen werden zur Einführung einer 8. Falls die vom Generalgouverneur demnächst ins Leben zu eine Vorlage ausgearbeitet, die 18 Agitationsbezirke vorsicht. Gleichlichen Aufgaben nicht gewachsen zeigen sollten, jo tam, einerlei, arifgemeinschaft, und damit im Zusammenhang die ob es sich um einen Ort im Innern oder der Grenze oder um Centralisation des Arbeitsnachweises betrieben werden. Die nächste einen Weg zu Wasser oder zu Lande handelt, durch den General Generalversammlung wird im Jahre 1904 nach Hamburg einberufen gouverneur sofort Mitteilung an den russischen Statthalter er werden. folgen, der dann beim russischen Truppenführer Hilfe be forgen wird. In der ganzen Provinz herrscht unter unsren Genossen infolgedeffen eine gewiffe Mattigkeit und Besorgnis. Ein Gefühl bes lleberdruffes überkommt sie, das ihre ganze Thätigkeit lähmt. Bei diesem Zustand der Verwirrung wiffen sie nicht mehr, wem fie glauben, wem fie folgen, auf wen ste hören sollen. Und da, wo die Pariser Spaltungen nachklingen, ist jedes Verständnis unmöglich, jede Hoffnung auf Einigung gebrochen worden. Die socialistische Einigung ist also in Frankreich vollständig in Frage gestellt. Der französische Socialismus erlebt zur Zeit eine gewaltige Atrifis. Und nur eine langjährige Arbeit wird mehr Ordnung mehr sittlichen Zusammenhang, mehr sittlichen Charakter in unsere Partei bringen. Eine zu große Berzweiflung ist jedoch auch nicht am Blaze. Gerade dieses Uebermaß von Unordnung und Verwirrung wird das Heilmittel hervorbringen. Die Entmutigung der Genossen aus der Provinz ist nur vorübergehend; eine Reaktion ist unausbleib lich: die Thatkraft, die Begeisterung, die Aufopferungsfähigkeit des französischen Prole tariats ist so mächtig, daß seine Nieder geschlagenheit nicht länger dauern kann. Und es wird seine Organisation fortsezen, um endlich die zum Schweigen zu bringen, die es spalten und schwächen. Die Zukunft des franzöfifchen Socialismus liegt nur in der Schaffung autonomer Föderationen. Die lokale und provinziale Gruppierung der Genossen kann allein die Einigung herbeiführen. Denn erst dann, wenn überall in unfrem Lande alle unfre Genossen lokal und provinzial, ohne Unterschied der engeren Richtung, gruppiert sein werden, wird die Einigung möglich sein: fie wird naturgemäß aus der Föderation dieser verschiedenen lokalen oder provinziellen Verbände hervorgehen. 46 * Paris, 1. April. Jaurès erklärt in der Petite République", er werde auf dem Lyoner Socialisten- Kongreß beantragen, daß ein Socialist nur dann in ein Kabinett eintreten dürfte, wenn mindestens zwei Drittel der Partei belegierten zustimmen. stehenden Bestimmungen soll der russische Wortlaut maß 9. Jm Faffe von Meinungsverschiedenheiten über die vors gebend sein. des Drucks der Mächte auf China weitere Verhandlungen gepflogen Inzwischen sind bekanntlich zwischen China und Rußland infolge worden, deren Resultate nicht bekannt geworden sind. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Die Aussperrung der Arbeiter in den mechanischen Schuhfabriken. Die vorstehenden vorläufigen Vereinbarungen wird der Generalgouverneur Tseng bei seiner Rückkehr nach Mukden sogleich aus- Der Stand der Aussperrung ist bisher unverändert. Die genaue führen. Sollten später im Interesse beiderseitigen Vorteils sich Zu- Anzahl der in Betracht kommenden Personen beträgt 904 mit fäße erforderlich zeigen, so werden darüber der Gouverneur von 827 Kindern. Von den Ausgesperrten sind 622 organisiert. Zur Liaotung und der Generalgouverneur von Schengking in weitere Unterstützung der Ausgesperrten sind ca. 9000 W. wöchentlich erVerhandlungen treten. Auszahlung gelangt. forderlich und ist dieser Tage die zweite Unterſtügungsrate zur Finanzielle Schwierigkeiten sind nicht zu erwarten, von einem ausländischen Schuhmacher Verband ist den Ausgesperrten ein bedentender Betrag überwiesen worden. Die Ausgesperrten stehen nach wie vor geschlossen, es haben sich aus den Reihen derselben nur wenige leberläufer gefunden, trotzdem von Seiten der Fabrikanten in trampfhaftesten Vemühungen versucht wird, die Arbeiter wantelmütig zu machen. Man bemüht sich, die leerstehenden die Arbeiter wankelmütig zu machen. Man bemüht sich, die leerstehenden Fabriken mit großen Kosten durch Arbeitswillige zu besetzen, die sich aus allerlei leistungsunfähigen Leuten zusammensetzen. Namentlich unternimmt man es durch verlockende Inserate, Arbeiter aus den aber es will nicht recht gelingen. Großstädten, wo die Schuhindustrie ihren Sitz hat, heranzuziehen, Darüber, ob der Mandschurei- Bertrag nunmehr von China acceptiert werden wird, liegen auch heute wieder einander direkt widersprechende Nachrichten vor. Während sich die" Daily Mail" aus Petersburg melden läßt, daß die Nachrichten über den bevorstehenden Abschluß des Vertrags ſehr günstig lauteten, behauptet eine Shanghaier Meldung, daß demnächst ein neues Edikt veröffentlicht werde, worin der chinesische Kaiser seine Weigerung, den Vertrag zu unterzeichnen, kundgeben werde. Neuer Protest Japans. Die Ausgesperrten sind von den besten Hoffnungen beseelt, unsomehr, da es bekannt ist, daß in den Reihen der Verbandsfabrikanten es mit der Einmütigkeit recht bedenklich aussieht. ia Die maßgebenden Fabriken stehen leer, denselben wäre es auch ja nicht möglich mit ungelernten Arbeitskräften den Betrieb, wenn auch nur fümmerlich aufrecht zu erhalten. Wir ersuchen besonders die Arbeiterpresse Deutschlands, von der Aussperrung der Berliner Schuhfabrikarbeiter Notiz zu nehmen, um den Zuzug von gelernten Arbeitskräften soviel wie möglich zu verhindern. burg direkte Vorstellungen gegen den Abschluß Aus Tokio wird telegraphiert: Japan machte in Peters der Mandschurei konvention. Die ruifische Regierung Wenn auch langsam, gelähmt durch die Neibungen der Sekten erwiderte, die Nonvention fönne nicht zum Schaden Chinas ausfallen und der Personen, entwickelt sich doch diese neue Organisation des und enthalte nichts für Japan Nachteiliges. Das Kabinett ist be französischen Socialismus. Wenn der Lyoner Kongreß irgendwie sonnen, erkennt aber, daß der nationale Enthusiasmus eventuell nüglich wirken kann, so nur dadurch, daß er genau den Punkt zeigen untontrollierbare Dimensionen annehmen fönnte. Ein Beweis des wird, an dem sich zur Zeit die Entwicklung der autonomen Föde- hochgehenden patriotischen Gefühls ist, daß die erste Nate der wird, an dem sich zur Zeit die Entwicklung der autonomen Föde- Soul- Fusan- Anleihe für die Eisenbahn Sönl- Fufan vielfach über rationen befindet. zeichnet wurde trotz der großen Knappheit des Geldmarkts." Die Protestuote der Vereinigten Staaten gegen den Mandschurei- Vertrag wird vom" Pester Lloyd" in ihrem vollen Wortlaut veröffentlicht. In derselben heißt es: Soweit geschriebene Verbindlichkeiten eine Macht verpflichten Der Streit der Schriftgießer ist in legter Minute verhindert. fönnen, ist Rußland verpflichtet. selbst wenn es die Kontrolle In einer Versammlung am 22. März cr. hatten die Gehilfen beüber die Mandschurei übernimmt, den Bereinigten Staaten schlossen, den 81/ 2- Stundentag zum Durchbruch zu bringen. die offene Thür" einzuräumen. Die Verwaltung der gewählte Kommission der Schriftgießer fezte sich sofort mit den Die Socialistische Arbeiterpartei Auftraliens hat sich an Vereinigten Staaten glaubt, taß das geheime russisch- chinesische Ab- Vorstandsmitgliedern der Centrale der Prinzipale jämtlicher Schriftden fürzlich stattgehabten allgemeinen Wahlen zum erstenmal be- tommen eine Verlegung des Geist es, wenn nicht des gießereien Deutschlands in Verbindung. Zuerst verhielt man sich ablehnend teiligt. Die Partei besteht erst seit zwei Jahren; sie bildete sichu ch it a bens des allgemeinen Einvernehmens ist, gegen jeglichen Wunsch der Gehilfenschaft und wollte die Verhandlungen durch die Loslösung der socialistischen Elemente von der Arbeiter partei". Es wurde diesmal zum erstenmal zu dem Föderativ bereit, a II ihre moralische leberrebung und alt Kommission setzte es aber doch durch, daß man in Berlin verdem fich alle Mächte im Sommer angeschlossen haben, und sie ist nach Leipzig, dem Sig der Centrale der Prinzipale, verlegt wissen. Die ( Bundes-) Parlament gewählt. Das Wahlprogramm der neuen ihren moralischen Einfluß aufzubieten, um die handelte. Am vergangenen Sonnabend fand sodann eine gemeinPartei enthält die Forderung des allgemeinen und gleichen Wahlwollendung des Werks zu hindern, doch ist sie fame Sigung der gemischten Kommission statt. Die Herren Gieſicke rechts sowie die der Initiative und des Referendums. Ferner wird verlangt die Einführung des Acht Kabinett erachten es für begreiflich, daß Rußland zum Schuße seiner Wünschen nicht bereit, weiter zu gehen. Der Präsident und das aus Leipzig und Rupprecht aus Stuttgart stellten sich den der Gehilfen entgegen. Nach einer längeren stundentags als Marimalarbeitstag, Vergebung aller Arbeiten Eisenbahnkonzession in der Mandschurei vielleicht irgend welche be- Debatte, die sich bis spät Direkt an die Arbeiter. Schließlich wird die Aufhebung des gegen- fondere Bürgschaften von China zu verlangen berechtigt ist, nicht aber Stommiſſion Abend hinzog, hatte die der Gehilfenschaft einen Sieg insofern davon wärtigen Militär systems( stehendes Heer) gefordert, an feine in dem Ausmaße, in welchem es sich solche durch den geheimen Ver- getragen, daß fich die Berliner Prinzipale mit folgendent Stelle soll eine Bürgerwehr treten; die Mittel für die Marine trag erlangen soll." Beschluß einverstanden erklärten: find so lange zu verweigern, als die Flotte nicht dem Volk gehört. Die effettive Arbeitszeit ( Die Flotte ist jetzt englisch und die australischen Kolonien haben in Schriftgießereien und Messinglinien- Fabriken Berlins der gewerbPartei bei den Wahlen ist bisher noch nichts bekannt geworden. 1 Polizeiliches, Gerichtliches usv. " Toreit. am überlaffen, lichen Personen beträgt 81/2 Stunde. Doch ist es den Geschäften Deutschlands überlassen, diese Arbeitszeit so zu verteilen, wie fie für die einzelnen Betriebe anat nur Writtel zuzufteuern.) Ueber die Erfolge der socialistischen Der Unterstützungsverein der Kupferschmiede Deutschlands hielt vom 25. bis 28. März in Magdeburg feine General 1. Mai d. J. in Kraft treten und vor Ablauf von fünf Jahren nicht passendsten ist. Sie soll ant versammlung ab. An den Beratungen nahmen 84 Delegierte teil, geändert werden. Ferner soll das Minimum des Arbeitsverdienstes Der Dolus eventualis bei der Schriftenverteilung. Neun die 3462 Mitglieder vertraten. Außerdem waren aus Prag, Parteigenoffen wurden vom Schöffengericht zu Mettmann( West- openhagen und ürich Vertreter der dortigen Organisationen 28.50. ipeciell für Schriftgießergehilfen betragen. Diese Fordefalen) zu je 5 m. verurteilt, weil sie sich gegen die Polizeiverordnung entfandt. Nach dem Bericht des Vorstands wurden in den drei rung ist auf denselben Zeitraum von fünf Jahren festgelegt. der Regierung zu Düsseldorf vergangen haben sollten. Sie legten Jahren 14 neue Filialen gegründet. In demselben Zeitraum Vorausfegung, daß bis Ende dieses Jahrs die Geldfrage in den Die Bewilligung dieser beiden Zugeständnisse geschieht unter der hatten in Wulfrath an einem Sonntagmorgen socialdemokratische tamen 9 Lohnbewegungen vor, die zum Teil mit Erfolg beendet andren Großstädten des Deutschen Reichs und die Arbeitszeit von Druckschriften, z. B. die Morgenröte"," den Wahren Jacob" usw. wurden. Nur Frankfurt a. M. machte eine Ausnahme, hier höchstens 81/2 Stunden möglich durchgeführt wird. Ferner wird dem von Haus zu Haus getragen. Die Urteilsbegründung ist eine höchst ging der Kampf nach vierundzwanzigwöchiger Dauer versonderbare; einige Stellen daraus mögen hier Play finden: Antrage der Berliner Prinzipalität stattgegeben, daß eine aus Die Organisation verausgabte für die Lohnbewegung Brinzipalen und Gehilfen bestehende Kommission im Laufe des Wenn nun die Angeklagten sich bei ihrer Thätigkeit auch feine 5312,25 Mark und gingen beim Centralvorstand Ausschreitungen haben zu Schulden kommen lassen, vielmehr die 3016,49 M. für diese Zwecke ein. Die sonst freiwillig aufgebrachten Tarif vom 3. Mai 1897 enthaltenen Mängel zu beseitigen und die außerdem Monats April dieses Jahrs zusammentritt, um gemeinsam die im Verteilung der Blätter in ruhiger, aber öffentlich bemerkbarer Beiträge konnten nicht berechnet werden. Die finanziellen Verhält in den verschiedenen Geschäften durch Einführung von Neuheiten Weise vorgenommen haben, so muß ihre Handlungsweise doch als niffe der Organisation weisen einen sehr günstigen Stand auf. In in den verschiedenen Geschäften durch Einführung von Neuheiten getroffenen Vereinbarungen tariflich festzulegen. einte folche bezeichnet werden, die sehr geeignet ist. Ruhe- den drei Jahren betrug die Einnahme mit einem Bestand von getroffenen Vereinbarungen tariflich festzulegen. Mit dieser Verstörungen herbeizuführen. Haben im vorliegenden Fall sich nur einzelne 58 351,92 m. aus dem Jahre 1898 233 062,45 9., dem eine Aus- einbarung erklärte fich eine am Sonntag in den Arminhallen tagende Bürger über die Verbreitung der socialdemokratischen Schriften gabe von 136 100,59. gegenüberstand. Das Vereinsvermögen bie Herren Berkhahn und Massini darauf hingewiesen hatten, welche start besuchte Versammlung der Schriftgießer einverstanden, nachdem während des Gottesdienstes beschwert, so ist es nicht ausgeschlossen, daß wies am 31. Dezember 1900 96 961,86 M. auf. Die aufgelöste die Herren Berkhahn und Massini darauf hingewiesen hatten, welche cs in andern Fällen zu Aufläufen oder gar zu Zusammenstößen Sterbekaffe hatte eine Einnahme von 5382,40 m. und eine Ausgabe Rednern wurde sehr bemängelt, daß die Vereinbarungen auf 5 Jahre großen Vorteile die Gehilfenschaft erringen habe. Von einigen zwischen der Socialdemokratie und der christlichen von 5263 M. Der Ueberschuß fließt in die Centralfaffe. Eine Anregung, Bevölkerung kommen wird. Daß Arbeiten, die solche eine Krantenunterstügung einzuführen, fand in der Generalversamm- festgelegt waren. Die hiergegen auftretenden Bedenken widerlegte Folgen haben können, durch die vorbezeichnete Polizeiverordnung lung teine Mehrheit. Ferner wurde ein Extrabeitrag für den Streitfonds Herr Berthahn in eingehendster Weise. Nachdem letzterer noch mit verboten werden, ist zweifellos." abgelehnt, da man allgemein der Meinung war, daß nur mit einem festen teilte, daß in Budapest in einer Offizin der Streit ausgebrochen sei Wenn das Verbreiten von Druckschriften als eine Arbeit" Beitrag gerechnet werden müsse. Das Kartellverhältnis mit den und die dortigen Kollegen darum bitten, den Zuzug fernzuhalten, hingestellt wird, die zu Aufläufen führen tann, so dürfte es Organisationen in Oestreich, der Schweiz und Dänemark soll in der wurde die Versammlung gegen 4 Uhr geschlossen. schließlich überhaupt teine Thätigkeit mehr geben, bei deren Aus- bisherigen Weise aufrecht erhalten werden. Den östreichischen Orga Die Berliner Manrer verhandelten gestern vor bent übung eine solche Eventualität nicht eintreten tönnte. nisationen empfahl man, sich zu einem Centralverband zusammenzu- l Einigungsamt des Gewerbegerichts über die Verlängerung ihres Vertrages. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluß der Deffentlichkeit statt und sollen vorläufig resultatlos verlaufen sein. Am Mittwoch werden die Verhandlungen fortgesetzt. Zu Arbeitsnachweis- Führern ernannten die Glaser auf ihrer legten Versammlung 2. Niklas, R. Schulz, R. Peters und A. Scholtisset. Deutsches Reich. Zum Streik der Glasarbeiter in Nienburg und Schauenstein. = Eine Versammlung der Wäsche- und Krawattenzuschneider, eines Stalenderjahrs in einem frankenversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis zu einer der staatlichen Betriebs- Krantentassen an- welche vom Verein der Wäschebranche einberufen war, tagte am gehörigen staatlichen Verwaltung standen. Die Wartezeit für diese 26. März bei Schulz, Grenadierstr. 33. Jm überfüllten Saal res Rigdorf. Beim Gewerkschaftskartell Rigdorf gingen folgende Sategorie beträgt 10 Jahre. Als Saisonarbeiter gelten solche ferierte Rotte über die socialen Aufgaben der Gewerkschaften" Rigdorf. Beim Gewerkschaftskartell Rirdorf gingen folgende Personen, die mindestens 20 Wochen pro Kalenderjahr in einem und fand in seinem 1/2 stündlichen Vortrag reichen Beifall. Die sich Beiträge für die ausständigen Glasarbeiter ein: oben bezeichneten Arbeitsverhältnis gestanden haben. Für diese be- hier anschließende Diskussion ergab, daß bei der jezigen ungünstigen Tellerfammlung der Volksversammlung am 18. März im Apollo- trägt die Wartezeit 15 Jahre. Die Bezüge find in vier Klassen eingeteilt; Konjunktur die Fabrikanten die Löhne zu kürzen und die Arbeitszeit Theater 34,20. Vom Deutschen Holzarbeiter- Verband, Zahlstelle fie betragen 120, 180, 270 und 360 W. pro Jahr. Das Ruhegehalt steigt zu verlängern suchen. Die Besprechung von Mißständen bei verRigdorf 50 M. bei Saisonarbeitern mit jedem Kalenderjahr um 1½½ Broz., bei schiedenen Firmen, wurden bis zur nächsten Versammlung zurüdWeitere Beiträge für die ausgesperrten Glasarbeiter, Schuh- ständigen Arbeitern um 2 Broz. bis zum Höchstbetrag von 75 Broz. gestellt, um bis dahin genügendes Material zu sammeln. Viele der macher usw. nimmt entgegen August Nierich, des Lohnanschlags. Das erreichbare höchste Ruhegehalt beträgt Anwesenden traten dem Verein bei. Rigdorf, Steinmeßstr. 144, Hof 2 Tr. mithin für die Lohnklasse I 900 m., II 675 M., III 450 M., Charlottenburg. Die städtischen Gasarbeiter von Charlotten IV 270 m. Die auf Grund der Arbeiterversicherungs- Gesetze des Deutschen Reichs bewilligten Renten kommen bei der Ausburg hielten am Sonntag, den 31. März, in der Gambrinusbrauerei zahlung des Rubegehalts insoweit in Anrechnung, als hier eine gut besuchte Versammlung ab. Zu derfelben waren sämtliche durch die Barbezüge nicht unter die Hälfte der bor Mitglieder des Stadtverordneten Kollegiums brieflich eingeladen gesehenen Mindestfäße jährlich herabgemindert werden. Als worden, jedoch nur die socialdemokratischen Mitglieder Hirsch und Bruno Pörsch, welcher referierte, beMindestsatz der 4. Lohnklasse wird hierbei der Betrag von 120 M. Baate erschienen. angenommen. Die Hinterbliebenen Versorgung besteht handelte zunächst die neuesten Entlassungen von mehreren älteren in der Gewährung von Witwen- und Waisengeld. Als Hinterbliebene Arbeitern, die vor wenigen Tagen auf Anordnung des Ingenieurs so führte der Referent aus gelten hierbei die Witwen, so lange sie sich nicht wieder verheiraten, affe erfolgt sind. Trotzdem und die ehelichen und die ehelich gleich zu achtenden Kinder des erst in einer der legten Stadtverordneten- Sigungen es von mehreren Das Witwengeld Seiten gerügt wurde, daß der genannte Ingenieur ältere Arbeiter Baters bis zum vollendeten 15. Lebensjahr. beträgt jährlich für die Lohntlasse I. 240 M., II. 180 m., III. 150 m., entlassen habe, find am 28. März abermals mehrere Arbeiter, welche schon 2-3 Jahre auf dem Gaswerk arbeiten, wegen Arbeitsmangel IV. 120 m. Das Waisengeld beträgt jährlich für jedes Kind 60 m., entlaffen worden. Dagegen werden jüngere Arbeiter in größerer Antann aber in seinem Gesamtbetrag die Höhe des Witwengelds nicht aahl weiter beschäftigt. Die Gasanstalts- Arbeiter könnten sich dieses übersteigen. nicht gefallen lassen, da durch eine solche Handhabung die kürzlich vont Stadtverordnetenkollegium und Magistrat beschlossene PensionsberechtiEin Konflikt zwischen den Kaffenärzten und der Leipziger gung und die erhöhten Löhne, welche bei längerer Dienstzeit eintreten Ortskrankenkasse, der schon seit längerer Zeit schwebte, hat nun- follen, einfach zu nichte gemacht werden. Einer Arbeiterabordnung. mehr zu einem Bruch zwischen Kassenvorstand und Aerzten geführt. welche Herrn Haffe wegen der Entlassungen interpellierte, sci wie die Leipz. Neuesten Nachrichten" melden, haben 143 Kaffen diefer grob entgegen getreten und habe erklärt, daß sich die Arbeiter ärzte zum 9. April ihr Vertragsverhältnis zur Ortskrankenkasse in seine Anordnungen nicht hineinzumischen hätten. Auch fei der gekündigt. Ingenieur Hasse ein ausgesprochener Gegner jeder selbständigen Staatsmittel für Arbeitersekretariate. Unfre Genossen im Regung der Arbeiter. Als kürzlich die Hofarbeiter bei dem zuGothaischen Landtage haben folgenden Antrag eingebracht: ständigen Stadtrat um Erhöhung der Löhne vorstellig werden wollten, Der Landtag wolle beschließen, die herzogliche Staatsregierung zu foll er gesagt haben, daß sie sofort hinausfliegen" würden, Besonders scheine ihm aber der ersuchen: Zur Errichtung eines Arbeiterfefretariats für falls fie fich dieses erdreiſteten. das Herzogtum Gotha Geschäftsräume, Inventar und die Verband der städtischen Arbeiter im Magen zu liegen, welches aus einschlägigen Gefeße zur Verfügung zu stellen, sowie eine jährliche einer ganzen Reihe von Aeußerungen geschlossen werden müßte. In der Diskussion wurden von mehreren Rednern die Behauptungen Subvention von 2000 Mart zu gewähren. des Referenten bestätigt und betont, daß Herr Hasse sich während der kurzen Zeit seiner bisherigen Thätigkeit auf dem 2. städtischen Gaswerk so verhaßt gemacht habe, wie wohl vorher noch nie ein Borgesetzter. Der Stadtv. Hirsch, welcher besonders auf die legten Vorgänge im Stadtverordneten- Kollegium hinwies, schlug vor, eine Arbeiter- Deputation zu dem zuständigen Stadtrat hinauf zusenden, um diesem die gerügten Vorkommnisse zu unterbreiten. Obgleich in der Versammlung eine ziemlich erregte Stimmung herrschte und große Sympathie für die sofortige Einstellung der Arbeit vorhanden war, um die Wiedereinstellung der Entlassenen zu erzwingen, wurde doch schließlich der Vorschlag des Stadtverordneten Hirsch angenommen. Die Arbeiter- Deputation soll von dem zuständigen Stadtrat auch die Einführung eines Ausschusses fordern, und außer dem verlangen, daß zukünftig bei etwaigem Arbeitsmangel nur die zuletzt eingestellten Arbeiter entlassen werden dürfen. Wir haben bereits berichtet, daß Herr Hehe durch Agenten Arbeitswillige in Rußland anwerben läßt. Wenn auch diese Bemühungen bisher von sehr untergeordnetem Erfolg gewesen sind, so ist es dennoch interessant zu erfahren, mit welchen Mitteln es geschieht. Die Agenten versuchen mit äußerstem Raffinement ihren Zived zu erreichen. Das Mißtrauen der russischen Arbeiter bemühen sie sich dadurch zu beseitigen, daß sie ihnen vorreden, es würde in der Fabrit des Herrn Heye gar nicht gestreift, die Arbeiter würden eingestellt, weil der Betrieb erweitert ist. Es ist wohl anzunehmen, daß Herr Hehe von diesen Praktiken seiner russischen Werber nicht unterrichtet ist, denn er stellt sich sonst als ein wahrheitsliebender Mann hin. Allerdings müßte sich Herr Hehe seine Leute ansehen, ob sie zu solchem Treiben ausarten. Dazu bieten nun aber die hohen Spesen, die er für seine Agenten ausgiebt, einen sehr großen Anreiz. Man schreibt uns, daß diese Leute nur so mit dem Gelde herumwerfen. Es fäme auf 100 Rubel gar nicht an, prahlen sie großmütig zu den Arbeitern. Bei diesen Aufwendungen, die sich ein vielfacher Millionär schon leisten kann, ist immerhin der Erfolg sehr winzig. Während nun er, gehe, in Rußland Arbeitswillige anwerben läßt, bemüht sich der Bürgermeister Stahn in Nienburg, streifende russische Staatsangehörige abzuschieben. Einem der streifenden Glasarbeiter, geborenen Russen, der aber seit 16 Jahren in Deutschland weilt und mit einer Deutschen verheiratet ist, ist folgendes, von Herrn Bürgermeister Stahn unterzeichnetes Schriftstück zugegangen: Aus der Frauenbewegung. Wie Ihnen bekannt ist, wurde seiner Zeit die gegen Sie Polizeilich geschloffen wurde der Bildungsberein der bereits verfügte Ausweisung nur deshalb zurückgenommen, weil Frauen und Mädchen Kiels. Die Polizei fieht den Verein Sie hier in fester Arbeit standen. Nachdem Sie sich hier nun als einen politischen an. Da Frauen nach den Bestimmungen der arbeitslos aufhalten, liegt keine Veranlassung mehr vor, Ihre preußischen Verordnung vom 11. März 1850 Vereinen, welche sich mit Ausweisung jetzt nicht zur Ausführung zu bringen. Wir politischen Angelegenheiten beschäftigen, nicht angehören dürfen, erfolgte die Schließung. wollen jedoch bon der Ausweisung bis auf weiteres absehen, wenn Sie uns in acht Tagen nachweisen, daß Sie hierselbst wieder dauernde Arbeit genommen haben, und bemerke zu Ihrer Information, daß bereits 7 russische Glasmacher auf der H. Heye Glasfabrik Arbeit genommen haben und weitere russische Glasmacher in nächster Zeit anfangen werden. Es liegt also nicht der geringste Grund vor, warum nicht auch Sie Daß eine Behörde in so offener Weise ihre Machtmittel zu Gunsten des Fabrikanten benutzt, wie es hier geschieht, ist doch unerhört. Es scheint ja, als ob Herr Hehe einen ähnlichen starten Einfluß auf seine Umgebung ausübt, wie es Stumm in Saatgebiet rühmend von sich behaupten konnte. auf der Fabrik wieder arbeiten wollen." Die Arbeiterschaft Deutschlands wird aus diesen Vorgängen érmessen können, welche Bedeutung der Kampf gewinnt und wie es für sie eine Ehrenfache wird, gegenüber solchen Mitteln ihre ganze Kraft einzusetzen. Die Arbeiter dürfen in diesem Kampfe nicht unterliegen! Alle Sendungen sind nach wie vor an den Verbandsvorsitzenden Emil Girbig, Stralau, zu richten. Achtung, Former! Eine Firma Bonnacker u. Raut sucht im Arbeitsmarkt und verschiedenen Blättern Former nach Düsseldorf. Diese Firma besitzt aber feine Gießerei, sondern ist ein Bureau für Inserate und Stellengesuche, welches die Former der Firma Geiger ver mittelt, die seit 14 Tagen mit ihren Arbeitern im Streik steht. Zuzug ist deshalb fern zu halten, vor allem aber dieser Firma Beachtung zu schenken. Die streitenden Steinscher in Halle haben in diesen Tagen Verhandlungen mit den Unternehmern gepflogen, die leider resultatlos berliefen. Die Unternehmer wollten zu dem bisher gezahlten Stundenlohn von 50 Pf. absolut keine Zulage gewähren, nachträglich boten sie eine Erhöhung von 2 Pf. Die Arbeiter haben das Zugeständnis für ungenügend gehalten. Ausland. Die Gerichte werden nun Gelegenheit erhalten, über die Nechtsungültigkeit des Verbots zu befinden, das in§ 8 des sogenannten preußischen Vereinsgesetzes vom 11. März 1850 enthalten ist und die Teilnahme weiblicher Personen an Vereinen unter Strafe stellt, welche bezwecken, politische Gegenstände in Versammlungen zu er Spandau. In der außerordentlichen Generalversammlung des örtern. Das preußische Vereinsgefez basiert auf der Notverordnung focialdemokratischen Arbeitervereins in Spandau, welche am Sonn vom 29. Juni 1849." Genehmigung nachgesucht wurde, war das gegen Frauen gerichtete erste Quartal d. J. Derselbe schloß in Einnahme( einschließlich des In dieser Notverordnung, deren gesetzliche tag stattfand, erstattete Genosse Duds ch den Kassenbericht für das Verbot nicht vorhanden. Wie wir bereits bei Gelegenheit der Beratung Bestandes vom vorigen Quartal mit 347,44 M. und in Ausgabe des preußischen kleinen Vereins- Knebelungs- Gesezentwurfs darlegten, mit 203,45 W., so daß ein Bestand von 143,99 Mt. verbleibt. Den ist dies Verbot erst durch einen Antrag des Abgeordneten Ulrichs in Geschäftsbericht erstattet Genosse Pieper, nach demselben beträgt das Gesetz hineingekommen und am 18. Februar 1849 von der der Mitgliederbestand 191; der Vorwärts" hat 186, die„ Branden 3weiten Stammer angenommen. Das Verbot schließt zweifellos eine burger Beitung" 122 und die Laterne" 693 Abonnenten am Orte. Aenderung der Artikel 29 und 30 der am 2. Februar publizierten Nach längerer Diskussion wird auf Antrag des Genossen Rieger preußischen Verfassung in sich. Demnach war zur Gültig die Beschaffung von 1000 Separatabzügen des stenographischen Bea feit dieses Berbots nach Artikel 107 der verrichts über die zweite Debatte im Reichstag, betr. die Arbeitsverhältnisse Sammer mit 21 tägigem Intervall erforderlich. Eine fuffion rief der Antrag hervor: die örtliche Partei- Buchhandlung fassung eine zwtimalige Bustimmung der zweiten in den hiesigen Staatsbetrieben, beschlossen. Eine sehr ausgedehnte Diszweite Lesung hat aber nicht stattgefunden. Hoffentlich gelingt es den aufgelösten Kieler Frauen und Mädchen, die Sache zum 1. Juli d. Js. ab eingehen zu lassen und nur die ParteiSpedition aufrecht zu erhalten. Dieser Antrag wird von den zu der Entscheidung zu drängen, daß die Auflösung des Vereins Genossen Hornig und Schorieß bekämpft. Ihr Antrag, die schon deshalb aufgehoben wird, weil das Verbot des§ 8 des Buchhandlung zunächst noch ein weiteres Jahr bestehen preußischen Vereinsgefezes verfassungswidrig zu stande gekommen Iaffen, zu an wird schließlich mit großer Majorität und daher rechtsungültig ist. wurde Hierauf das dies Komitee für die jährige Maifeier gewählt. Die Wahl des Festlokals wurde dem Komitee überlassen. Endlich wurde die Neuwahl des Vorstands vorgenommen, und zwar wurden gewählt: Hornig und 2emme als Vorsigende, Dähne und Senftleben als Staffierer, Neue und Krapidel als Schriftführer. Versammlungen. Ueber Maßregelungen in der chemischen Fabrik auf Aktien( vormals Schering) verhandelte am Sonnabend eine stark besuchte Versammlung der in diesem Betriebe beschäftigten Arbeiter genommen. und Arbeiterinnen. Wie berichtet wurde, ist der Verbandstaffierer, Tehte Nachrichten und Depeschen. der bereits seit 12 Jahren zur vollen Zufriedenheit thätig war, plöglich ohne Angabe der Gründe entlassen worden und es sollen Betrügerische Militär- Lieferanten. noch weitere Entlassungen von organisierten Arbeitern geplant sein. Frankfurt a. M., 1. April.( B. H.) Nach einem Telegramm Die Veranlassung hierzu haben anscheinend die fürzlich vorgenommenen Wahlen für die Pensionskasse gegeben. Diese Kaffe ist der Frants. 8tg." aus New York wird aus Manila gemeldet, in zwei Klassen, für die Beamten und für die Arbeiter, eingeteilt. daß bei den Armeelieferungen große Betrügereien entdeckt worden Bisher wurden die Vertreter auch für die zweite Klasse, zu der die find. 20 Personen wurden verhaftet, darunter 12 Militärs. Der Ausstand der Sägemühlen- Arbeiter und Maschinen- Arbeiter Beiträge zahlen müssen, aus den Reihen der Beamten bezw. den Tischler der Fabrit, Silvan" in Kopenhagen, über den Vorarbeitern gewählt und erst bei der letzten Wahl machten die Arbeiter Die glückliche Chartered- Company. wir vor 14 Tagen berichteten, ist jetzt endlich nach wiederholten Ver- von ihrem Rechte Gebrauch und wählten Vertreter aus ihren Reihen. London, 1. April.( W. T. B.) In der heutigen Beratung handlungen zu Gunsten der Arbeiter beendet worden. Damit ist die Der Entlassene gehörte zu den Gewählten und es wird angenommen, des Unterhauses erklärte Chamberlain, die Regierung sei nach einGefahr einer allgemeinen Aussperrung der Mitglieder der betreffenden daß auch die übrigen Vertreter der Arbeiter auf diese Weise beseitigt gehender juristischer Prüfung zu dem Schluß gelangt, daß das Gewerkschaften abgewendet. werden sollen. Die Arbeiter vermuten, daß die Maßregelungen auf Recht, Ersatzansprüche für die Transvaal durch den Einfall Die Beendigung des Marseiller Streiks, die bereits in Betreiben der Vorarbeiter stattfinden, welche fich durch das Jamesons zugefügten Schäden geltend zu machen, nicht als Folge naher Aussicht stand, scheint wieder in weitere Ferne gerückt zu sein. Resultat der Wahl in mancher Beziehung beeinträchtigt fühlen. der Annettierung Transvaals auf die britische Regierung überVon dem Referenten Stiefel und mehreren andren Rednern Am Sonntag fand dort auf Veranlassung des Streitkomitees eine wurden auch die Lohn- und Arbeitsverhältnisse kritisiert und ausgegangen sei, und daß die Chartered Company in keiner Weise gesetzlich dazu angehalten werden könne, der britischen Regierung Versammlung der Werkmeister statt, welche den Beschluß faßte, mit den augenblicklich noch beschäftigten Arbeitern die Arbeit geführt, daß trotz der außerordentlich gesundheitsschädlichen Thätig als Vertreterin der Transvaal- Regierung irgendwelche Enteinzustellen. Sie erklärten gleichzeitig, daß sie die Arbeit feit in diesem Betriebe die Arbeiter über 18 Jahre bei zehn schädigungen anläßlich des Zuges Jamesons zu zahlen. ers nur einen Wochenlohn von 18 M. stündiger Arbeitszeit Im weiteren Verlaufe der Debatte erklärte der Unterstaatsnur mit ihren Arbeitern wieder aufnehmen würden, sobald halten, der nach langjähriger Thätigkeit in der Fabrit auf sekretär des Auswärtigen Amts Cranborne, die Regierung habe die man ihre Forderungen bewilligt hätte. Die Erekutiv- Stomitees der 21 und 22 m. steigt. Die schon zu lange Arbeitszeit wird noch belgische Regierung davon in Kenntnis gesetzt, daß fie bereit ſei, Ausständigen ihrerseits beschlossen, die Arbeit nicht wiederaufzunehmen, vielfach durch Ueberstunden und Sonntagsarb verlängert. so lange ein Wertführer wegen seiner Handlungsweise im Zusammens einzutreten. Weitere Angaben könnten zur Zeit nicht gemacht hange mit dem Ausstande außer Stellung sei. Die Wertführer Nach einer längeren Distuffion, in der auch über sanitäre über die Frage der Zuckerprämien aufs neue in Unterhandlungen und hygienische Mißstände und über das in der Fabrik werden. der Schiffahrts Gesellschaft Messageries" Maritimes" wohnten herrschende Straffyftem Klage geführt wurde, gelangte folgende Das Haus nahm die zweite Lesung der Bill, welche bestimmt, der Versammlung nicht bei. Eine am Montag abgehaltene Resolution einstimmig zur Annahme:„ Die im Kolberger Salon Bersammlung der Hafenarbeiter beschloß, nachdem sie den Bericht versammelten Arbeiter und Arbeiterinnen protestieren entschieden daß eine erneute Ernennung des Inhabers eines von der Krone beim Tode des besetzten Amtes der von Paris zurückgekehrten Delegierten entgegengenommen, einnicht nötig Das Gesetz hat rückgegen das Vorgehen der Fabrikleitung, welche die Arbeiter, die von sein soll, mit 155 gegen 72 Stimmen an. stimmig, den Ausstand so lange fortzufeßen, bis der a cht stündige ihrem Recht Gebrauch machen, auf die Straße fezt, und sie verwirkende Straft und wird demnach auch für diejenigen Personen Arbeitstag erreicht sei. Die stohlenarbeiter beschlossen pflichten sich, soweit dies noch nicht geschehen, der Organisation bei Anwendung gelangen, tvelche Aemter unter der eine gleiche Resolution. Königin Victoria erhalten haben. Der Minister des Junern Meldung vom Montug, in der es heißt, daß die Zahl der Arbeitenden Drohung, noch mehr Arbeiter zu maßregeln, ausgeführt wird, durch Mitchic erklärte im Auftrage des Königs, daß letterer seine Rechte, Den obigen Berichten steht entgegen eine andre telegraphische zutreten. Die Versammelten verpflichten sich ferner, falls die Meldung vom Montug, in der es heißt, daß die Zahl der Arbeitenden allgemeine Niederlegung der Arbeit die Direktion zur Wiedereinstellung soweit sie bei dem Gesez in Frage kämen, dem Hause zur Ver der Gemaßregelten zu zwingen." 3500 betrage. Aus Montceau les Mines wird vom Sonntag berichtet: Nach einer Kundgebung, an welcher sich etwa 5000 Ausständige beteiligten, wurde in einer Versammlung mit Einstimmigkeit beschlossen, im Ausstand zu verharren. Die nicht ausständigen Bergarbeiter fuhren heute ein, ohne daß sich ein Zwischenfall ereignet hat. Die Ausständigen ließen die Arbeiter vorbeiziehen, ohne eine Kundgebung zu veranstalten. zur fügung stelle. Souveräns Der Verband der Tapezierer hielt am 26. März feine Erdbeben in Bukarest. tombinierte Versammlung ab. Die Versammlung nahm die MendeBukarest, 1. April.( B. H.) Gestern nachmittag 9 Uhr wurde rung des Streifreglements in der Fassung an, wie die VerbandsDann wurde Kollege Nill als hier ein heftiges Erdbeben verspürt, wodurch die Bevölkerung in eine leitung es ausgearbeitet hatte. Schriftführer gewählt. Herzlieb wünschte, daß Leo Schmidt als Banik versetzt wurde. Beamter von Berlin sein Amt als Gauvorsitzender niederlegen möge. Er motivierte seine Anregung damit, daß der Gauvorstand Prag, 1. April.( B. H.) Der Jäger Cilhat vom unabhängig sein müsse. Wie es jetzt ist, müsse falls Leo 22. Jägerbataillon hat sich erschossen. Cilhat ist jener Soldat, Schmidt nach auswärts fährt, stets für Vertretung gesorgt werden, wegen dessen angeblicher Mißhandlung durch den Oberlieutenant zumal für den Beamten in Berlin selbst genügend zu thun ist. Budinner der Abgeordnete Klofac im Parlament interpellierte Leo und sodann vom Oberlieutenant Budinner zum Duell ge Ruhegehalt für staatliche Arbeiter im Großherzogtum Ebner und Jander traten Herzlieb entgegen. Heffen. Eine soeben erschienene Verordnung bestimmt die Gewährung Schmidt teilt der Versammlung mit, daß der Ausstand bei fordert wurde. Paris, 1. April.( W. T. B.) Der Kongreß der Arbeiter und von Ruhegehältern, sowie die Fürsorge für die Witwen und Jäckel zu Ungunsten der Kollegen beendet sei. Die Differenzen Waisen der ständigen Arbeiter und der in regelmäßiger bei Marggraff find beigelegt. Die Forderungen find bewilligt; Arbeiterinnen der staatlichen Tabakfabriken hat beschlossen, dem Wiederkehr beschäftigten Saisonarbeiter. Ein Rechtsanspruch die neuen Preise sollen nach achttägiger Karenzzeit in Kraft Finanzminister eine Reihe von Forderungen vorzulegen, von deren auf Bewilligung und iterzahlung der Gelder steht niemand zu. treten. Ferner teilt Leo Schmidt einen interessanten Fall der Erledigung die Beschlußfassung über die Frage eines allgemeinen Ausstands abhängig gemacht wird. Als ständige Arbeiter geiten solche, welche mindestens in 40 Wochen Lehrlingsausbeutung mit. Sociales. Berantwortl. Rebacteur: Heinrich Retter in Gr.- Vichterfelbe. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glode in Berlin. Drud und Berlaa von Mag Babing in Berlin. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. r. 78. 18. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. 14. General Bersammlung and dad partei 29, Deutsche Volkspartei 8, Socialdemokraten 58, Welfen 8, Elsässer, des Centralverbands deutscher Zimmerer. Nürnberg, 30. März. In der Fortseßung der Statutenberatung wird beschlossen, verheirateten Mitgliedern, die durch Maßregelung gezwungen sind, den Arbeitsort zu wechseln, eine Umzugs- Unterstützung bis zum Höchstbetrage von 30 M. zu gewähren, wenn die Entfernung zwischen dem alten und dem neuen Arbeitsort mindestens 15 Stilometer beträgt. Die Unterstüßung wird innerhalb zweier Jahre nur einmal gewährt, und das betreffende Mitglied muß dem Verbande zuvor mindestens ein Jahr angehört haben. Die Diäten der Mitglieder zur Generalversammlung werden auf 7 M. pro Tag festgesetzt. Ferner wird beschlossen, daß erkrankte oder arbeitslose Mitglieder, falls die Erkrankung oder Arbeitslosigkeit länger als 14 Tage währt, vom Beitrag zu befreien sind. In der Zeit vom 1. Dezember bis 31. März find Arbeitslose, wenn die Arbeitslosigkeit länger als 4 Wochen währt, ebenfalls vom Beitrage befreit. Die Leiter der Zahlstellen sollen in Zukunft der Bestätigung des Vorstands bedürfen. Die Beiträge für arbeitslose Mitglieder müssen dem Lokalfonds entnommen werden. Wenn eine Zahlstelle die Abrechnung über den Lokalfonds nicht zur richtigen Zeit einreicht, hat der Centralvorstand das Recht, den Mitgliedern dieser Zahlstelle die Ausstellung der Reifelegitimation zu veriveigern. Feiertage, die in die Woche fallen, werden bei Streits mit bezahlt. Für jedes Kind werden pro Woche 50 Pf. Streitunterstügung gewährt. Bei Abwehrstreits und Aussperrungen wird die Unter stügung vom ersten Tage an bezahlt. Die zu den neuen Bedingungen arbeitenden Mitglieder haben 10 Proz. ihres Verdienstes an den Streiffonds abzuliefern. 105, Nationalliberale 47, Freisinnige Vereinigung 12, Freisinnige Volks Brotestler 10, Dänen 1, Polen 14, Antisemiten 13, Bund der Landwirte 4, Bayrischer Bauernbund 4, Christlich- social 1, Litauer 1, bei feiner Fraktion 5. Die Stadtverordneten- Versammlung zählt 143 Mitglieder, davon ge: Hören: zur Alten Linten 62, zur Neuen Linken 31, zur Fraktion Mommsen( früher Spinola) 22, zur socialdemokratischen Fraktion 22, zu den Antisemiten 2, außerdem zählt die Bersammlung 3 Wilde, ein Mandat ist durch Tod erledigt. 2. S., Moabit. Die Frühjahrsmesse dauert vom 14. bis 27. April, die Herbstmesse vom 25. August bis 7. September. Paul Sch. 1. An einer auf Grund des§ 100a der Gewerbe- Ordnung vorzunehmenden Abstimmung nehmen lediglich die beteiligten Gewerbe treibenden, nicht Gesellen, teil. Durch die Abstimmung soll ja ja erſt feſt: gestellt werden, ob eine Zwangsiunung zu bilden ist. 2. Dieselben wie bei Orts- Krankenkaffen, für die verschiedenen Bundesstaaten und für Stadt oder Landbezirk, also verschiedene Behörden. 3. Solche Bestimmungen wären Es ist in derlei Sachen praktischer, in der nicht stets ungeseßlich. Sprechstunde mit dem Statut vorzusprechen, als allgemeine Fragen zu stellen, deren Beantwortung für jeden Bezirk sehr verschieden ausfallen tann, und deren ausführliche Darlegung viele Seiten umfassen würde und sich schon deshalb an dieser Stelle verbietet. A. N. 100. Das Krankengeld erhält Ihre Frau. A. B., Nixdorf. Sie sind im Unrecht. Büdelsdorf. Beide Fragen find zu verneinen. Katscher. Einer Reinmachefrau, die Monatslohn erhält, ist nach§ 621 Bürgerlichen Gesetz und spätestens am& ünfzehnten des Monats zum folgenden Giften zu tündigen. Erfolgte, wie in Ihrem Fall, die Kündigung zu spät, so ist noch voller Monatolohn zu zahlen. Machen Sie dem Rechtsanwalt gegenüber, nicht dem Büreauvorsteher, Ihr Recht, auch im April zu reinigen, oder wenigstens Zahlung zu erhalten, geltend und verflagen Sie ihn eventuell beim Amtsgericht. A. P. 222. Sprechen Sie mit dem Kaffenstatut und der Zahlungsaufforderung gelegentlich in der juristischen Sprechstunde E. H. vor. Das Gesuch ist an den Magistrat zu richten. 8. 3. 121. 1. Die Reklamation könnte von Erfolg sein. A. W. 597. Nein. Formulare hierzu giebt es nicht. 2. Nein. N. B., L. B. und Naumann. 1. Gingeschätzt wird für das Steuer jahr, also für die Zeit vom 1. April bis 31. März. Unbeſtimmte, schwankende Einnahmen, also 3. B. Lohn, sind nach dem Durchschnitt der drei voran gegangenen Jahre zu berechnen. Von dem Einkommen sind insbesondere Ein Antrag Hamburg, den Sitz des Centralvorstands wegen der in Abzug zu bringen: Die Beiträge zu Kranken-, Unfall, Invaliden- und Reibereien zwischen dem Centralvorstand und der dortigen Zahlstelle Alters- Versicherungs-, Witwen-, Waisen- und Pensions Kaffen, sowie Vervon Hamburg weg zu verlegen, wird einstimmig abgelehnt. Todes- oder Zebensfall gezahlt werden, soweit diese den Betrag von 600 M. sicherungsprämien, welche für Versicherung des Steuerpflichtigen auf den Das Gehalt der befoldeten Beamten wird auf 2160 M. erhöht. jährlich nicht übersteigen. Ferner ist für jedes Kind unter 14 Jahren bei Der Antrag, einen vierten besoldeten Beamten anzustellen, wird an Ginfommen bis 3000 m. je 50 m. abzuziehen. 2. Die evangelische Kirchen genommen. Gewählt werden: Schrader als erfter,& de als ficuer wird in Berlin auf Grund des Gefeßes vom 13. Juni 1816 und zweiter Vorsitzender, Römer als erster, Rührig als zweiter 19. Mai 1891 durch Beschlüsse der vereinigten Berliner Kreissynoden fest: Kaffterer und Bringmann als Redacteur. gefekt. Sie betrug 10 Proz. der Staatssteuern, wird aber bei Einkommen bis 1800 m. außer hebung gelassen. Die katholische Kirchensteuer beträgt für St. Pius und St. Michael 10 Proz, für St. Hedwig, St. Bonifazins, Herz Jeju, et. Wratthias und St. Sebastian 15 Brog, Staatssteuer, aud diese katholische Kirchensteuer wird bei Einkommen bis 1800 Mart nicht erhoben.- X. 00. Sie müssen ihren Verpflichtungen nachkommen.- N. 7. Ja. E. B. 50. 1. Ist ein Versicherter so erkrankt, daß als Folge der Krantheit Erwerbsunfähigkeit zu besorgen ist, welche einen Invalidenrenten: Anspruch begründet, so ist die Versicherungsanstalt befugt, zur Abwendung dieses Nachteils ein Heilverfahren eintreten zu lassen. Wird der Versicherte halb von der Versicherungsanstalt getroffenen Maßnahmen ohne gesetzlichen oder sonst triftigen Grund entzogen hat, die Invalidenrente dann ganz oder teilweise entzogen werden, wenn er auf die Folgen hingewiesen worden ist und nachgewiesen wird, daß die Erwerbsunfähigkeit durch sein Verhalten veranlaßt ist. In Ihrem Fall genügt es nicht, daß Sie der Anstalt mit teilen, daß Sie dieselbe verlassen wollen, ohne daß Sie einen Verlust Ihrer Ansprüche zu erwarten haben. Erfundigen Sie sich aber nochmals, ob es nicht für Sie geratener ist, einige Monate abzuwarten, bevor Sie die Anstalt verlaffen. Ihre Gesundung ist doch mehr wert, als eine fleine sogenannte Selbstverständlich gehört aber zu der Gesundung eines LungenRente. H. R. in W. 1. und 2. Ja. 3. Nein. franken Zeit. 2. Nein. Maimarten werden vom Centralvorstand nicht mehr ausgegeben. Dies bleibt den Zahlstellen überlassen. Der Sitz des Ausschusses bleibt in Berlin, der der Preßkommission in Altona. Der Ort der nächsten Generalversammlung wird vom Centralvorstand bestimmt. Damit ist die Tagesordnung erledigt. Der Vorsitzende Schrader dankt den Delegierten für ihre eifrige Thätigkeit und den Nürn berger Kameraden für die bewiesene Gastfreundschaft und schließt dann die Generalversammlung mit einem Hoch auf den Verband. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 7-9 1hr abends statt. A. C. Bei Anfragen juristischer Art ist es praktisch, Beitsparend und arum sehr zu empfehlen, wenn nan adressiert: Redaktion des Vorwärts." Juristischer Briefkasten, Beuthstr. 2, Hof II. P. G. 00. 1. Zwischendeck 120 m. 2. Nein. Kalt. Uns find solche Bezugsquellen nicht bekannt. E. Sch. 89. Der Reichstag hat 397 Mitglieder. Nach den Parteien erteilen diefelben sich wie folgt: Konservative 58, Reichspartei 20, Centrum V infolge der Strantheit erwerbsunfähig so fann ihm, falls er sich den dieser: Dienstag, 2. April 1901. ein P. 71. 1. Unternehmer im Sinne des Unfallversicherungs- Gesetzes find diejenigen, auf deren Rechnung der Betrieb geführt wird. Bei juristischen Bersonen( Attiengesellschaften, Kommanditgesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung usw.) ist die juristische Person als Ganzes Unternehmer, nicht die einzelnen Mitglieder. Jedoch sind auch bei dieser Betriebsform diejenigen als Unternehmer anzusprechen, also nicht versicherungspflichtig, auf welche der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens unbeschränkt B. die persönlich mit ihrem und unmittelbar zurückwirkt. Es find daher ganzen Vermögen haftenden Mitglieder einer Kommanditgesellschaft nie der Unfallversicherung unterliegend, wohl aber ist das der Fall bei Aktionären, Mitgliedern einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung usw., falls diese Mitglieder zu der Gesellschaft selbst in einem Arbeitsverhältnis stehen. 2. Sobald die Mitglieder auf Grund eines Arbeitsvertrags für die Gesellschaft thätig sind, unterliegen ſie der Klebepflicht. Ist eine Geſellſchaft mit beschränkter Haftung so konstituiert, daß die Mitglieder ohne Arbeitsvertrag nach dem Statut zur Hingabe ihrer Arbeitskraft verpflichtet sind Fall, der wohl kaum bei Ihnen und überhaupt faum vorliegen dürfte find sie weder Unfall: noch Juvaliditäts- versicherungspflichtig, denn dann find fie lediglich als Unternehmer thätig, auf die der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens unbeschränkt und unmittelbar zurückwirkt. K. M. Nein. M. A. Die Sachen Ihrer fünftigen Frau haften, auch wenn Sie feinen besonderen Ghevertrag schließen, nicht für Ihre Schulden. Zweckmäßig ist es aber, einen Ghevertrag zu schließen, in dem Sie das Eigentum Ihrer Frau anerkennen und einige andre Abreden treffen. Ein solcher Ehevertrag muß notariell oder gerichtlich beglaubigt und im GüterrechtsEinen Entwurf zu solchem Vertrag finden Sie auf Seite 225 Nr. 22 Führer durch das Bürgerliche Gesetzbuch". K. S. 41. Raten: zahlung fann nicht verlangt, aber auf Antrag gestattet werden. Stege. 1. Ja. 2. Nein. 3. Nein. 4. Nein. Das Herrenhaus besteht aus den großjährigen Prinzen des töniglichen Hauses, aus Mitgliedern mit erblicher Berechtigung, aus Mitgliedern, die vom König auf Lebenszeit als Herrenhäusler berufen sind. Es besteht bezüglich der Berufung nur die Beschränkung, daß die Berufenen( mit Ausnahme der Prinzen) das 30. Lebensjahr vollendet haben müssen. Es können also Soldaten nur dann zu Herrenhausmitgliedern ernannt werden, wenn sie 30 Jahre alt sind. Die Anzahl der Herrenhäusler, die der König auf Lebenszeit berufen kann, ist unbeschränkt. G. G. 142. Nein: man fann von einem gea fchlossenen Vertrag nicht des ohne Genehmigung andern zurüd treten. Die Ansicht, daß das innerhalb 24 Stunden zulässig ſet, weit verbreitet, aber durchaus irrig. 23. 23. Nein. ist P. 23. 100. Auch für Ihre jetzige Stellung ist Kündigungsfrist ausgeschloffen, es tann also Entlassung und Anstritt jederzeit stattfinden. E. E. 111. In dieser Weise tönnen Sie nur klagen, wenn Ihr Stiefsohn Ihnen seine Forderung schriftlich abtritt, oder Ihnen schriftliche Ermächtigung zur Ginklagung feiner Forderung erteilt. Lithos. Sie könnten lediglich ( beim Landgericht durch einen Rechtsanwalt) auf Herausgabe der Pferde oder Schadensersatz klagen. Erstatten Sie Strafanzeige gegen den Verkäufer wegen Unterschlagung, so ist eine Bestrafung möglich; aber gegen den gutgläubigen 3. Erwerber können Sie keinerlei Ansprüche mit Erfolg geltend machen. Witterungsübersicht vom 1. April 1901, morgens 8 1hr. Regiſter eingetragen fein. des dem Arbeiterrecht" angehängten Stationen winembe 752 Hamburg Berlin Grantf./M. München Wien 750SS 754 S Wetter 5° C. 4° R. Stationen Barometer stand mm Winds Windstärke richtung 5 hlb.bed 10 aparanda 75460 3 bedeckt Wetter 2Schnee 9 Petersburg 766 SSD 4heiter 753 NW 551b.bed. 3 bebedt 10 Cort heiter 754SW 757SSO 5 Regen 10 Aberdeen 74123 2 woltig 10 Baris 6 755 S 3 heiter 759 Still heiter Temp. 1. C. La4a 5° C.= 4° R. 1+ Wetter Prognose für Dienstag, den 2. April 1901. Etwas fühler; zeitweise heiter, jedoch unbeständig mit Regenschauern und ziemlich frischen westlichen Winden. Berliner etterbureau. A. Jandorf& Co. Spittelmarkt 16-17 Ecke Leipzigerstr. * Belle Alliancestrasse* Gr. Frankfurterstrasse 113 Am Blücherplatz. Ecke Andreasstr. Dienstag, 2. April, Mittwoch, 3. April, Donnerstag, 4. April Mk. Damen- Knopf-. Oesen- Stiefel in Rossleder Paar 5,35 Herren- Zug- Stiefel in Kalbleder::*:::: Paar 8, Mk. Damen- Knopf- u. Oesen- Stiefel in Kalbleder- Paar 7,5 Herren- Haken- Stiefel in Kalbleder Par 8, Mk. Damen- Knopf-.. Oesen- Stiefel Desen- Stiefel besiegen- 5,50 leder Paar 9Mk. Damen- Knopf-. Oesen- Stiefel braunes Ziegenleder Paar 7, Damen- Knopf-. Oesen- Stiefel schwarz Chevreaux Paar 25 Mk. 50. 8, MIC Mk. ::::: Herren- Haken- Stiefel braunes Ziegenleder- Par Herren- Oesen- Schuhe 50 Mk. 6,75 Mk. 5,25 braunes Ziegenleder Paar Mk. Damen- Knopf-. Oesen- Schuhe schwarz Chevreaux Paar 7,25 Herren- Oesen- Schuhe in Rossleder Mk. Paar 25 4, MK. u. 5, Mk. 4, Mk. Mädchen- u. Knaben- Stiefel in gelb. Ziegenleder Mädchen- u. Knaben- Schuhe in gelb. Ziegenleder. Mk. 26 00 75 35 4, Mk. 39 Mk. MU 27/30 3135 3, Mk. 50 21 251 27 311 36 251 26 24 30 In Grösse ca. 60 2, 3, Mk. 3, Mk. 4,50 5,50 In Grösse ca. 60 2, Mk.10 3, Mk. Paar 95 Pfg. 50 Mk. HerrenPantoffel a Damen- Leder- Hausschuhe schwarz 2, DamenPantoffel braun 2, 95 Paar 75 Pfg. Mk. Eigentum Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Rerantwortung. Theater. Dienstag, den 2. April. Opernhaus. Mignon. Anf. 72 Uhr. Schauspielhaus. Wintermärchen. Anfang 72 Uhr. Neues Opern Theater( Kroll). Geschlossen. RANIA** Taubenstr. 48/49. Im Theater Dienstagabend 8 Uhr: Unser Rhein von der Quelle bis zur Mündung. Um 4 Uhr zu kleinen Preisen: Unser Rhein. Invalidenstr. 57/62. Deutscher Holzarbeiter- Verband. III. Wahlkreis. ( Zahlstelle Berlin.) Mittwoch, den 3. April, abends 8 Uhr: Vertrauensmänner- Versammlungen Moabit: im totale des Herrn Jocksch, Turmftr. 84. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Werkstatt Kontrollfommission. 2. Verschiedenes. Herrn Schiller. Der Erbförster. Anfang Tägl. Sternwarte. Wedding und Gesundbrunnen: eigen Raabe, 8 Uhr. Deutsches. Lumpengesindel. Anfang 712 Uhr. Leffing. Die Zwillingsschwester. Anfang 7 Uhr. Berliner. Ueber unsre Kraft. ( 2. Teil.) Anfang 72 Uhr. Residenz. Leontinens Chemänner. Vorher: Teremtete. Anfang 71 Uhr. Neues. Gastspiel des Schlierseer Bauern Theaters. Lieserl von Schliersee. Anfang 72 Uhr. Westen. Carmen. Anfang 72 Uhr. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 71/2 Uhr. Thalia. Der Kadetten Bater. Jm 5. Bild: Das Ueberbrett'l. Anfang 72 Uhr. Central. Die Puppe. Anfang 72 Uhr. Luisen. Der Verschwender. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Damenschneider. 72 Uhr. Anfang Carl Weiß. Einer von unfre Leut. Anfang 8 Uhr. Belle Alliance. Geschlossen. Metropol. Specialitätenvorstellung. Man lebt ja nur einmal. Anfang 71 Uhr. = Apollo. Specialitäten Vorstellung. Secessions Gesänge. Anfang 8 Uhr. Palast. Specialitäten Vorstellung. Die beiden Wenzel. Anfang 72 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Passage Theater. Damen: Ringfämpfe. Riego, der Geigerfönig. Specialitäten- Vorstellung. Anfang nachm. 3 Uhr. Paffage Panoptikum. Speciali täten Borstellung. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal) Abends 8 Uhr: " Unser Rhein von der Quelle bis zur Mündung". Nachmittags 4 Uhr zu Preisen:„ Unser Rhein". Juvalidenstraße 57/62. fleinen FriedrichStrasse 165 Castans Panopticum Entree 50 Pf. Kinder die Hälfte. Passage- Theater Anf. Wochent. 3, Sonntg.12Uhr. Das sensationelle April Programm Fortsetzung der DamenRing- Kämpfe Der am Sonntag zwischen der Berlinerin Frl. Hanlon und der Pariserin Mlle.Duval nach 45 Min. unentschieden gebliebene Ringkampf wird heute, Dienstagabend, bis zur Entscheidung ausgekämpft. Riego der Geigerkönig u. 19 erstkl. Nummern. Palast- Theater früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Heute und folgende Tage: Täglich abends von 5-10 Ur: Das phänom. Aprilprogramm Sternwarte. Schiller Theater ( Wallner Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Der Erbförster. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Otto Ludwig. Mittwoch abend 8 Uhr: Der Erbförster. Donnerstagabend 8 Uhr: Ein Schritt vom Wege. Central- Theater. 8um 150. Male: ,, Die Puppe“. 8 Uhr. Präcise. 84 Uhr. Die Seemannsbraut oder: Die Rückkehr aus China. Volksstück mit Gesang in 4 Atten. Alexander v. Feldern: Dir. R. Winkler. Specialitäten I. Ranges. Tages Ordnung: 1. Bericht der Kommission. 2. Diskussion. 3. Verbands- und Werkstattangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Rosenthaler und Schönhauser Vorstadt: bei Wernau, Schwedterstr. 23. Tages Ordnung: Den Mitgliedern des Wahlvereins zur Nachricht, daß der Genosse Fritz Schmiedke Maler, im 33. Lebensjahre am Sonnabend, den 30. März, an der Prole: tarierkrankheit verstorben ist. Die Beerdigung findet am Mitt woch, den 3. April, nachmittags Allen Freunden und Bekannten mache ich hiermit bekannt, daß ich mein Schanklokal vom 1. April ab von der Schwarzkopffftr. 15 nach der Pflugstr. 6 verlegt habe. Hermann Schulz. Mache besonders auf meine beiden Vereinszimmer, 20 und 60 Personen faffend, aufmerksam. [ 12092 Orts- Krankenkasse 5½ Uhr, auf dem Friedhof ber der Buchbinder und Emmausgemeinde in Brizz statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. 242/12 Centralverein verwandter Gewerbe. Den Mitgliedern der Kasse teilen wir hierdurch mit, daß der Jahresbericht für 1900 erschienen ist und auf unserm Bureau, der deutschen Böttcher. Engel- ufer 15, in Empfang genommer 1. Bericht der Werkstatt kontrollfommission. 2. Verbands- und Werkstatt- unser Kollege angelegenheiten und Verschiedenes. Jede Werkstatt des Bezirks muß vertreten sein. Filiale Berlin. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß Anton Wrzeszcz am 30. März im Alter von 36 Jahren ift. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 2. April, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause, Königsberger: straße 35, nach dem Pius- Kirchhof, Wilhelmsberg, statt. werden kann. 271/10 Der Vorstand. Often und Nordoften: bei Mann, Straußbergerstr. 3. an der Proletariertrantheit gestorben Jacketts, ſchwarz u. farbig von M. 5,00 Tages Ordnung: 1. Bericht der Werkstatt- Kontrollfommission. 2. Werkstattangelegenheiten. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Es ist Pflicht, daß jede Werkstatt des Bezirks vertreten ist. Südosten: bei C. Behrend, Manteuffelstr. 95, Tages Ordnung: 1. Werkstattangelegenheiten. 2. Verschiedenes. Süden: bei Krieger, Wafferthorstrake 68. Zu dieser Versammlung find die Kollegen aus folgenden Werkstellen eingeladen: Troft, Dresdenerstr. 81; Schuhknecht, Dresdenerstr. 38; Donat, Neue Jakobstr. 5; Bünz, Blücherstr. 35. Weften und Süd- Westen: in Habels Braueret, Bergmannstr. 5-7. Tages Ordnung: 1. Bericht der Kommission. 2. Bericht der Vertrauensleute. 3. Verschiedenes. Sämtliche Vertrauensleute sind verpflichtet die Karten umzutauschen. Um rege Teilnahme bittet 39/4 Der Vorstand. Danksagung. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, insbesondere ben Kollegen fagen wir unsern herzlichen Dank. Centralverband der Maurer Witwe Schöwe nebst Kindern. Jede Dame lese! Reisemuster, ausschl. Modelle Jacketts, elegant auf Futter Kostümes, hell und dunfel Kostümes, eleg., chic verarb. Capes, mit u. ohne Futter 5,00 " " 9,00 " " " " 10,50 13,50 # " Golf- Capes, Spitzenumhänge, 1200L* enorm billig. Alles nur chice, beffere Konfektion. Damenmäntel- Fabrik gros, eine reppe, Seydelstr. 2, telep a. Spittelmartt. Sonntag geöffn. v. 8-10 u. 12-2 Uhr. Arbeiter Vertreter- Verein. Modell- u. Fabriktischler, sowie Modell- Donnerstag, den 4. April 1901, abends 8% Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15, drechsler im Lokal von Dieke, Aderftr. 123. Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Verbandsangelegenheiten. 2. Werkstattangelegenheiten. 3. Verschiedenes. zu entsenden. Tages Ordnung: Die Werkstätten werden dringend ersucht Vertrauensmänner 1. Die neuesten Entscheidungen in der Rechtsprechung auf dem Gebiete 79/19 der socialpolitischen Gesetzgebung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. bei Nowack, Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten. Gäste durch 53/5 Der Vorstand. Mitglieder eingeführt haben Zutritt. Musikinstrumenten- Arbeiter anteuffelstraße 9. Tages- Ordnung wird in der Bersammlung bekannt gemacht. Jede Werkstatt muß vertreten sein. Vereinigung deutscher Maler. Mittwoch, abends 8 Uhr, im., Gewerkschaftshaus"( großer Saal) Grosse Versammlung. Tages- Ordnung: Gr. öffentliche Versammlung der Drechsler Berlins und Umgegend am Dienstag, den 2. April, abends 81%, Uhr, Tages Ordnung: „ Die letzten Arbeitsniederlegungen und welche Stellung nehmen wir im großen Saale des„ Gewerkschaftshauses", Engel Ufer 15. demgegenüber ein?" Das Erscheinen aller Kollegen ist erforderlich. 1. Der goldene Boden des Drechsler- Handwerks nach Herrn Obermeister Schulz und die gegenwärtige Lage der Drechslergesellen, Referent: Rollege W. Dentzer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Herr Obermeister ist brieflich hierzu eingeladen. Tellersammlung findet nicht statt. Die Ortsverwaltung Berlin. Maler und Anstreicher Berlins! Unser Bureau befindet sich seit dem 1. April d. J. im ,, Gewerkschaftshaus", Engel- fer 15, III. Etage, Zimmer Nr. 36, Telephon Amt 7a 6672, und tst geöffnet vormittags 8-1 Uhr und nach: 79/17 mittags 3-7 Uhr. Alle Anfragen in Bezug auf Lohn- und Arbeitsverhält niffe, wie alles die Organisation betreffende, find an die Adresse Joh. Plum, Gewerkschaftshaus", Zimmer Nr. 36, zu richten. Aufang 7% Uhr. Entree 50 Pi Freie Vereinigung der Civil- Berufsmusiker Am 4., 5. und 6. April bleibt das Theater wegen Vorbereitung zu den Feiertagen gefchloffen. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Karwoche gefchloffen. 1. Osterfeiertag: Souvenir: Abend. Jeber Besucher Mutteriegen. erhält ein Souvenir. Mittwoch: San Toy. Donnerstag zum 594. Male: Die Geisha. Freitag geschlossen. Thalia- Theater Dresdenerstr. 72. Heute und folgende Tage: Der Kadetten- Water. 2. 11. 3. Osterfeiertag: Papageno. Cirkus Berlins und Umgegend. Achtung, Musiker! Donnerstag, den 4. d. M., vormittag8 11 1hr, Der Einberufer: E. Köppen. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- llfer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Mittwoch, den 3. April 1901, abends 8½½ Uhr: Vertrauensmänner- Konferenzen. Außerord. General- Versammlung Für den Often bei Bartel, Große Frankfurterstr. 18. bei Schulz, Grenadierstr. 33. [ 50/6 Für den Westen bei Werner, Bülowstr. 69. Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben. Um zahl 113/10 reichen Besuch bittet Der Vorstand. Außerdem machen wir den Mitgliedern bekannt, daß der Kollege Achtung! Wilhelm Wernsdorf verstorben ist. Die Beerdigung findet heute, Dienstagnachmittag 4 Uhr, vom Trauerhause, Grünthalerstr. 56, aus statt. Der Vorstand. Umt rege Beteiligung bittet Möbel- u. Bolsterwaren- Fabrik Die Ortsverwaltung. Achtung! Herren- u. Damen- Maßschneider! Dienstag, den 2. April, abends 8/2 1hr, in der Ressource, Kommandantenstraße 57, von A. Schulz, Reichenbergerkr. 5, Deffentliche Versammlung. empfiehlt Einrichtungen von 250 bis 10 000 m. 9732* Tages Ordnung: DIBULLanerkannt gebiegene Arbeit, billige Preise, coulanteste Zahlungsbedingungen. fchiebenes.- Einem zahlreichen Besuch der Kollegen und Kolleginnen fieht Posse mit Gef. u. Tanz in 5 Bildern. Dienstag, 2. April, ab. 712 Uhr: Herren: Thomas, Thielicher, Heimerding, Junkermann, Baumiller Grand Soirée Equestre. Damen: Milton, Milani, Bojé, Ferner: Auftreten des berühmten Wanovius. amerika: Jm 5. Bild: Das Ueberbrettl. Apollo- Theater. Egger& Riefer. Quers. Gerda Walde Steidl.* Mörbitz. Deutsche Pferdebändigers Konzerthallen Brofeffor Norton B. Smith. Besonders hervorzuheben: Die gefährliche Fahrt unter der Teufelsbrücke. Noch nie dagewesen! Sensationell! Aufsehen erregend! Ringkampf mit einem Pferd. Ein Mann gegen ein Pferd im berzweifelten Ringtampf. Profeffor Paulton- Doley. wir einen außerst spannenden Salerno. Carola. Anf. 8 Uhr. Sonntags 72 Uhr. Metropol- Theater Behrenstr. 55/57. Das glänzende vollst. nene Specialitäten- Programm 18 Debüts an allen Osterfeiertagen. Man lebt ja nur einmal. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterftr. 132. Heute Dienstag: Einer von unsre Teut. Anfang 8 Uhr. Mittwoch: Die Bluthochzeit. Donnerstag und Freitag geschlossen. Sonnabend zum erstenmale: Ein weiblicher Mazeppa. und aufregenden Ringkampf mit einem sehr bösartigen Pferde aufnehmen und dasselbe vor den Augen des Publikums werfen. Außerdem: Vorreiten d. best. Schul und Freiheitspferde. Zum Schluß: Bum 126. Male: An der Spandauer Brücke 3. In den 5 Riesenbögen: Täglich: Internationale Künstler- Konzerte. 4 ausländische Kapellen. Im 6. und 7. Bogen: TheaterAbtellung: ,, Die Bohème" ( Künstler- Variété). Sanssouci Sonntag, Montag, Donnerstag: Hoffmanns Die eiserne Maste. Nordd. Sänger. Le masque de fer. Großes historisches Manege- Schaustüd Donnerstag zum 3. Mal: in 4 Atten und 3 Hauptbildern. Unter anderm: Die Jagd bis in die Cirkuskuppel hinauf. Reichshallen Stettiner Sänger. Großes Elite: Programm! Anfang präcise 8 Uhr. Stief- Brüder. Anfang 7 Uhr, wochentags 8 Uhr. Wochentags Ver: einsbillets gültig. Passage- Panopticum Sensationell Singhalesen- Truppe ( Ceylon- Insulaner). Der grösste und der kleinste Soldat d. Welt. Montag vollst. neues Programm. Entree( inkl. Theater soweit der Raum reicht) 50 Pf. 1. Bericht über die Situation am Ort. 2. Diskussion. 3. VerDer Vertrauensmann. entgegen Partei- Speditionen: Berlin vierter Wahlkreis O.: Robert Wengels, Große Frankfurterstraße 133, Hof part.- SO.: Frib Thiel, Staligerstraße 35, Sechster Wahlkreis( Moabit): Rarl Anders, born part. Salzwedelerstraße 8, part. im Laden. Wedding und Oranienburger Vorstadt: Emil Stolzenburg, Wiesenstraße 41/42. Gesundbrunnen: Wilhelm Gaßmann, Nachfolger Hermann RosenRaschte, Grünthalerstraße Nr. 65. thaler Vorstadt und Schönhauser Vorstadt: Karl Mars, Charlottenburg: Gustav Scharnberg, Kastanien- Allee 95/96. Deutsch- WilmersSefenheimerstr. 1, Ede Goethestr., v. 1 Treppe. dorf: Th. Müller, Berlinerstr. 132/133, rechter Seitenfl. und 2. Nickel, Augustaftr. 3, v. I. Friedrichsberg- Friedrichsfelde: Oswald Grauer, Berlin O., Frankfurter Allee 197. Rixdorf: Adolf Gün del, Köpenickerstraße 89. Grünau: Schöneberg: Wilh. Bäumler, Ostermann, Apostel Hochp. Herren- Anzüge u. Baletots, eleg. Ausführung, auch nach Maß, geg. Kaffe u. Teilzahlung. Landsbergerstr.13, J. 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Hierdurch beehre ich mich ergebenst anzuzeigen, daß ich mit dem heutigen Tage die Dekonomie der Deutschen Konzerthallen übernommen habe. 11918* Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, das jedem Berliner bekannte und im besten Andenken stehende Konzertlokal das größte und originellste feiner Art in Deutschland auf dem bisherigen tünstlerischen Niveau zu halten und somit der Berliner Bevölkerung einen Sammelpunkt zu schaffen, an welchem das Bublifum angenehme und amüsante Abende verleben kann. Ich bitte, daß der bisherigen Direftion geschenkte Vertrauen gütigst auf mich übertragen zu wollen und werde mich stets bemühen, dasselbe zu rechtfertigen. Indem ich neben den künstlerischen Genüssen meine anerkannt vorzügliche Küche und gut gepflegten Biere empfehle, bitte ich um zahlreichen Zuspruch. Hochachtungsvoll Telephon: Amt III. 2179. Gustav Preilipper. Dekonom der Berliner Bockbrauerei Akt.:Gef. Königsbank Inhaber: Fr. Walter. 11199* Gr. Frankfurterstr. 117. Gr. Frankfurterstr. 117. Empfehle den Vereinen und Gewerkschaften meinen Saal und Garten, beides mit Theaterbühnen versehen, zur Abhaltung von Festlichkeiten und Bersammlungen unter sehr günstigen Bedingungen. 1. Pfingstfeiertag ist noch frei für Vereine. 11192* 2. und 3. Osterfeiertag: Groker Ball. Jeden Montag: Norddeutsche Sänger. Entree frei. Andreas- Festfäle, Andreasfr. 21 am Andreasplak. Telephon: Amt VII. Nr. 5323. Inhaber: Carl Stechert. Empfehle meine neu deforierten Festsäle zu Versammlungen und Fest: lichkeiten aller Art. Bei Polonaisen Beleuchtung durch große Marine Scheinwerfer in ca. 80 verschiedenen Farben. 11952* Sonntag, den 7. April( 1. Ofterfeiertag): Grosse Matinee ausgeführt von„ Kummers Quartett und Humoristen" ( Herren Kummer, Probst, Muhs, Wegner, Kappel, Regelsky, Nitschke). Aeußerst gewähltes Programm. Anfang präcise 12 Uhr mittags. Programm 30 Pf. Restaurant Pferdebucht bei Köpenick. 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Die Vorlage stellt Richter zur Erledigung der Anträge auf Erlaß einstweiliger Verauch die Fertigstellung des neuen Katalogs der Magistrats- Bibliothek fügungen in Räumungssachen bis 6 Uhr abends sich an Gerichtsstelle in Aussicht. Seit Jahren fehlt es schon an diesem unerläßlichen aufzuhalten haben, kann nicht getroffen werden, weil die Richter Hilfsmittel jeder öffentlichen Bibliothet. nur in den, ihnen durch die Geschäftsverteilung zugewiesenen bea er sich von worden. AbUnerträgliche Zustände herrschten gestern, Montag, wieder in den Räumen der Straßenbahn- Direttion in der Friedrichstraße bei der Erneuerung der Abonnementskarten. Gegen 11 Uhr vormittags mußten zwei Schußmänner einschreiten, um einigermaßen Ordnung herzustellen. Es ist wiederholt über die Unzulänglichkeit der Räume geklagt worden. Eine außerordentliche Sihung der Stadtverordneten- Verfammlung findet morgen, Mittwochnachmittag 5 Uhr, statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende Gegenstände: Berichterstattung über die Vorlage betreffend den Erwerb des von den Grundstücken Potsdamer str. 108 und 99 zur Verbreiterung dieser Straße erforderlichen Geländes. Vorlagen, Indes noch einen wesentlichen Mangel finden wir in der Magistrats- stimmten Sachen zur Entscheidung berufen sind. Im übrigen habe betreffend die Nachweisung der öffentlichen Beleuchtungsflammen, vorlage. Die städtischen Voltsbibliotheken sind nur nebenher ich Fürsorge getroffen, daß die Zahl der zur Erledigung schleuniger sowie des Umfangs der Gas produktion und des Gasverbrauchs erwähnt. Trozdem der Magistrat Eingangs seiner Vorlage Aufträge an der Verteilungsstelle anwesenden Gerichtsvollzieher für während des Vierteljahrs Oktober Dezember 1900, die Vorent fagt, er habe die Vorschläge des Kuratoriums der städtischen die Tage des Quartalswechsels vermehrt werde." würfe zum Neubau des Waisenhauses in der Alten Jakob- Volksbibliotheken benutzt, scheint er sich aus diesen nur sehr wenig straße 33/35, und Im städtischen Familienobdach brachte der gestrige erste des Sparkassengebäudes in der angeeignet zu haben. Das ist umso bedauerlicher, als der Magistrat Linkstraße 7/8, die speciellen Entwürfe zu zwei offenen erklärt, daß er glaube, den Streis der städtischen Biblio- Umzugstag bis Mittag wider Vermuten teine Zunahme der Woh Häusern für ruhige Kranke bei der III. Frren- Anstalt theten vor der Hand geschlossen zu haben." Wenn nungslosen, sondern eine Abnahme der dort untergebrachten PerDas wäre ein Zeichen für die Abnahme der in Buch, und für das neue Verwaltungs- Dienstgebäude, er denn auch durch den Nachsaz„ ohne für alle Zeiten eine Er- fonen um 180 Köpfe. das Gehalt der Bürgermeisterstelle und die Bürgerweiterung desselben auszuschließen," torrigiert hat, so lehrt forrigiert hat, so lehrt Wohnungsnot, wenn sich die Sachlage nicht noch im Lauf des Tags berändert hat. meister wahl, Resolution von Mitgliedern der Versammlung, uns doch die Erfahrung, wie schwer es ist, die städtischen enthaltend das Ersuchen an den Magistrat, auch bei der Verwaltung Behörden wieder in Bewegung zu sezen, nachdem sie Die Zahl der Opfer der ,, Großen Berliner ist im Monat des Vieh- und Schlachthofs darauf Bedacht zu nehmen, daß selbst erst einmal befriedigt über ihre Thätigkeit sich schmunzelnd zur März wieder erheblich gestiegen. Zwar betrug die Zahl der Tota nach Möglichkeit an die Stelle der Annahme durch Privatdienst- Ruhe gesetzt haben. Vielleicht ist die Erklärung für diesen Mangel gefahrenen, wie im Vormonat, 4 Personen, dagegen hat der März vertrag die Anstellung als Betriebsbeamte trete. darin zu suchen, daß der Gutachter des Magistrats als Verwalter nicht weniger als 14 Schwerverwundete, gegenüber 9 SchwerVorlagen, betreffend das städtische Bibliothetswesen, des Archivs den Volksbibliotheken fern steht. Hoffentlich wird die verlegten im Februar aufzuweisen. Insgesamt sind im ersten die Abzweigung der Grundstücke Prenzlauer Allee 86-165 vom Stadtverordneten- Versammlung hier eine Ergänzung der Vor- Quartal 1901 von der Straßenbahn 13 Personen getötet und Stadtbezirk 248 und deren Zuteilung zum Stadtbezirk 247 1., die lage vornehmen. Wir werden uns morgen speciell mit der Frage 30 schwer verlegt Im abgelaufenen Monat stand Bestätigung der ortsstatutarischen Bestimmung bezüglich der Beschluß- der städtischen Voltsbibliotheken noch ein wenig beschäftigen. die Große Berliner" im Zeichen der Zusammenstöße. faffung seitens der Versammlung über die Einwendungen gegen die gesehen von bei von den zahlreichen Zusammenstößen, Denen Richtigkeit der Gemeinde Wählerlisten, die unentgelt- Stadtschulrat Dr. Schwalbe t. Von einem eigenartigen wurden, gab es sechs Zusammenstöße mit recht ernſten Folgen, lediglich Verkehrsstockungen beziehungsweise Materialschäden verursacht liche Üleberlassung einer der Stadtgemeinde gehörigen Parzelle in Verhängnis ist unsre Stadtverwaltung in legter Zeit heimgesucht darunter auch den Zusammenprall einer Elektrischen mit dem AutoRuhlsdorf zu Schulzwecken. Berichterstattung des zur Vorbereitung worden. Bürgermeister Brinkmann hatte kaum seine Amtsgeschäfte mobil der Feuerwehr, wobei der Brandmeister Dannehl eine Gehirns der Neuwahl des II. Bürgermeisters eingefegten Ausübernommen, als ein plöblicher Tod ihn dahinraffte, und jetzt erschütterung erlitt, während drei Feuerwehrleute mit leichteren tommt die Nachricht aus dem Roten Hause, daß Sonntag früh, einen Tag vor seinem Amtsantritt, An brennenden Straßenbahn- Wagen Verlegungen davonkamen. der neugewählte Stadtschulrat Dr. Swalbe ganz unerwartet einem Herzschlag waren fünf Fälle, worunter einer in Verbindung mit einer Explosion, erlegen ist. Am Sonnabendnachmittag hatte zu verzeichnen. Eine besondere Specialität, die neuerdings aufs Eingegangene Gelder für das Liebknecht Denkmal vom 24. bis den Schülern und Lehreri des Dorotheenstädtischen Real- gekommen ist, bildete das Zertrümmern von Droschken durch EinRauchklub" Blaue Wolfe", Rirdorf 3,-. H. Bolze, Augufiſtr. 51, 1,- Stede verabschiedet. Am Abend gab der Lehrkörper der Anstalt dem fährt sich's, wie man sieht, immer gemütlicher mit der Straßenbahn. gymnasiums, das er 21 Jahre hindurch geleitet hat, in längerer lemmen zwischen Wagen der„ Großen Berliner". Alles in allent August Schmidt 1,-. Allg. Arbeiterverein für Berlin u. Umgegend, durch Oskar Weiße 6,-. Ges. durch Krause bei der Firma S. Bergmann u. Comp., scheidenden Direktor ein Festessen. Während dieser auch hier ein paar Hennigsdorferstraße, 10,60. Ernst Dittmer, Barkettleger 1,-. Frau Linde: Abschiedsworte an seine bisherigen Mitarbeiter richtete, wurde er mann 3,-. G. Ehlert, Wittstockerstr. 2, 1,50... 1,-. C. Grünberg, plößlich ohnmächtig und mußte in seine Wohnung geschafft werden. Sartha i. Schl., Boststr. 18, 10,-. Kranzüberschuß von Katt. A. E. G. Dort ist er gestern früh 6 Uhr einem Herzschlage erlegen. Wagenbau 3,75. Von Wahlvereins- Mitgliedern Charlottenburgs d. 6. Bez., In der Stadtverordneten Sigung vom 28. Februar d. J. war durch R. 2. 15,65. III. Kreis, durch Hoch. Von allen Arbeitern der Firma Professor Dr. Schwalbe als Nachfolger Fürstenaus mit 92 gegen Boelztow, Sebastianstr. 76, infi. Bierprozente 21,-. Gli-, 50. Fr. 3tg. 1, 21 Stimmen, die auf Direktor Hubatsch- Charlottenburg, fielen, zum Duster-25. Vierter Kreis Often: Vergolder von Aug. Werk meister durch P. W. 10, Der Pfandleiher Scheher ist wieder verhaftet worden. Silberarbeiter von der Firma Mosgau 10, Stadtschulrat für die höheren Lehranstalten gewählt worden. Seit Stranzüberschuß von C. Bergmann durch Knimpfel 12,20. Stammgäste 21 Jahren, wie schon erwähnt, Direktor des Dorotheenstädtischen In der großen sich gegen 39 Personen richtenden Diebstahls- und von A. Geisler 9,20. Vierter Kreis Südosten: W. E. 5,- Realgymnasiums, war Schwalbe ebenso lange Stadtverordneter ge- Markus Scheyer seit längerer Zeit wegen Verdachts der Hehlerei Hehlereifache Scheu und Genossen" war der Kaufmann Ost. J. 3,-. Klub Sechsertäfe bei Kubisch 2,50. Gesellige Gewesen. Er war Mitglied des Kuratoriums der Mädchen- Fortbildungs in Untersuchungshaft gewesen. Am verflossenen Donnerstag gelang burtstagsfeier bei Gonell 6.80. Bon den Arbeitern der Firma schulen und der Handelsschule für Mädchen, ferner der Verkehrs- es, wie gemeldet, seinem Verteidiger, Rechtsanwalt Wronker, seine Loth Söhne, Wilhelmstraße, 3,-. Lese- und Diskutierklub S.-D." 10,-deputation. Im Dienste der Kommune Sechster Kreis: Gesammelt v. Arbeitspersonal Spinn u. Sohn 45,70. Direktionsmitglied des Märkischen Museums und in der Armen- Scheher hat sich indessen nur kurze Zeit des Genusses der Freiheit wirfte er noch als Haftentlassung gegen eine Raution von 20 000 M. zu erwirken. Gesammelt bei der Einsegnung bei E. Ginte, Schulzendorferstr. 12, 3,50. A. Schw. B. 1897 10,-. Durch Otto, Bezirk 467-468, darunter 2. D. tommission. Schwalbe zählte 59 Jahre. Nach seinem Studiengang 1,- 7,25. Ramenlos 1,-. Kabe 1, Kranzüberschuß der Arbeiter von als Naturwissenschaftler hatte man gehofft, daß er gegenüber den erfreuen können, denn bereits am Sonnabend wurde er wieder einStezling u. Thomas 10,-. Stranzüberschuß Niels Werke, Ober- Schöneweide humanistischen Bildungsanstalten ein Förderer derjenigen Fächer gezogen, da dringender Verdacht vorlag, daß er seine Freiheit zu 1,65. Rauchflub Kommune" 10,-. Von mehreren Konditoren durch P. werden würde, die mit der unsre Zeit beherrschenden Technik im Verdunkelungen benutzen würde. 5,35. Organisierte Arbeiter Gasanstalt III Berlin 7,50. Glater Zusammenhang stehen. Einen Zusammenstoß auf der Straßenbahn gab es gestern, 12,30. Für unsern Alten durch W. Kuick 2,60. Ueberschuß bom Ultramontaner Brotneid. Unfre Lokalnotiz vom Sonnabend, Montagnachmittag, um 24 Uhr an der Ecke des Luisenplates und Märzkranz bei„ Panzer" 3,55. Otto N. 1,00. Rob. Weiße und daß die Auflage des" Vorwärts" aus Anlaß der Betrachtungen hof her kam, faßte einen Bierwagen der Germania- Brauerei, der der Jnvalidenstraße. Ein elektrischer Wagen, der vom Lehrter BahnFrau 1, Motorenfahrzeug Fabrik Altmann, Marienfelde, durch über die letzte Kaiserrede an vorhergegangenen Tage um in einem etwas großen Bogen um die Ecke in die Invalidenstraße Münzer 52,90. Geburtstagsfeier Oskar Schreiber 2, Firma 13000 Exemplare habe erhöht werden müssen, hat Fischer u. Co., Telephonfabrik, Elisabeth- Ufer 19, durch A. Krüger 20, den Neid der„ Germania" erregt; und damit den paar gläubigen einbog, am Borderteil. Das linke Pferd fiel um, blieb aber unContobuch- Arbeiter vom Wedding, früher Rote Buchbinder"( Grünstraße) 5,-. Berein abstinenter Arb. u. Arb. Berlins u. 1. 2,50. Mix u. Genest, Lesern, die unsre Kollegin von der andren Fakultät auf dem weiten versehrt. Auch der Wagenführer, die Fahrgäste und der Kutscher Saal 86, 7,50. N. Insterburg 5,-. Arb.- Radfahrer- Verein Berlin 10,- Grdenrund hat, ein willkommenes Beispiel socialdemokratischer Tücke tamen ohne Schaden davon. Dem Straßenbahnwagen wurde die 5. S. S. 4,10. Gesammelt von den Gästen bei Bugge, Kastanien- Allee'95, und klerikaler Wahrhaftigkeit gegeben werde, spricht fie das große Wort ganze vordere Plattform eingedrückt. Sein Führer soll kein Warnungs Bezirt 486, 2. Rate durch C. M. 2,-. Bei Fechler, Warschauer gelassen aus, daß unsre ganze Mitteilung socialdemokrati zeichen mit der Glocke gegeben haben. straße 32, gesammelt 2,-. Gesammelt b. Julius Pintsch, Andreasstraße, cher Schwindel" sei. Um aber diese, mit den trockenen Zahlen Anstalt für Nahrungsmittel- Untersuchung. Gestern ist bei 72,50. Tischlerei Ball, Fruchtstr. 37( darunter 9,60 M. Kranzüberschuß) 22,60. unsrer Geschäftsbücher Geschäftsbücher schwer in Einklang zu bringende dem Polizeipräsidium Berlin eine staatliche Anstalt zur Untersuchung Von den Arbeitern und Arbeiterinnen der Firma Methlow u. Co. 6,50. Unterstellung Von den Brauerei- Hilfsarbeitern Schultheiß I 6,05. zu begründen, flagt ,, Germania" uns von Nahrungs- und Genußmitteln, sowie Gebrauchsgegenständen A. Werm 8,15. weiter Victoria- Brauerei, Stralau 5,85. Bergschloß- Brauerei durch Schöle 5,60. ant, daß wir nach Art der Fabrikanten der eröffnet worden. Die Anstalt ist der Hauptsache nach dazu bestimmt, J. A.: J. Pfarr, Butligstr. 10. berüchtigten Ertra blätter verführen und die hilflosen Straßen- chemische Untersuchungen vorzunehmen, welche die dem PolizeiDalldorf. Am Mittwoch, bei H. Koll Lese- und Diskutier- händler preßten, wider Gewohnheit und Willen gewissermaßen, unsern präsidium obliegende Ausführung des Gesetzes betreffend den Verkehr abend. Tagesordnung: Die neuen Statuten." Schwindel auf der Straße anzupreisen. So hat das ultramontane mit Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen vom Centralorgan sich das Verdienst erworben, daß es eine ganz neue 14. Mai 1879, sowie der später ergangenen Ergänzungsgefeße_erBorsigwalde. Am Donnerstag bei Bethwell Lese- und Dis- Art von socialdemokratische m Terrorismus der heischt. Unter Umständen, besonders wenn ein allgemein wissenDeffentlichkeit preisgiebt, für den die Freunde des Zuchthausturjes schaftliches oder politisches Interesse damit verbunden ist, können dem in solchen Dingen erfahrenen Blatt gewiß nicht minder dankbar auch gegen Erstattung der Gebühren Untersuchungen auf Antrag von sein werden, als für die von ihm nach den Principien ultramontanen außerhalb befindlichen Behörden und Privatpersonen ausWahrheitsstrebens ans Licht geförderten Gränelthaten socialdemo- geführt werden. Anträge auf Vornahme von Untersuchungen, die fratischer Maurer und Bauarbeiter. Damit hätte es nun eigentlich jederzeit ohne Angabe von Gründen auch abgelehnt werden können, Diese Frage ist schon häufig aufgeworfen worden, um bald be- genug fein fönnen, aber der Eifer für Wahrheit, Freiheit und Recht sind schriftlich bis auf weiteres an das Polizeipräsidium, Abteilung I, jahend, bald verneinend beantwortet zu werden. Die städtischen läßt die Germania" nicht ruhen und sagt zum Schluß noch den zu richten. Behörden haben sich auf die Anregung unsrer Genossen wiederholt Refern unfres Blatts nach, daß sie zwischen ständiger Abonnenten- Eine feltfame Affaire meldet der Polizeibericht in folgendem: mit ihr beschäftigt, und wenn die Mehrheit der Stadtverordneten zahl und Auflage nicht zu unterscheiden wüßten. Aber, aber, liebe Der Tischler Karl Zippel überfiel gestern abend kurz nach 10 Uhr auch nicht gern dem Drängen nachgab, so wagten sie es doch Germania"! Man mag von unsren Lesern halten was man will, die bei ihrer Mutter in der Reichenbergerstraße wohnende Elise Alte, wenigstens nicht, sich der nun einmal in der öffentlichen Meinung aber daß sie an Intellekt und Begriffsvermögen etwa mit denen auf brachte ihr mit einem Küchenmesser einen lebensgefährlichen Stich vorhandenen Sympathie offen zu wiedersehen. Das bei alledem einer Stufe stehen, die gläubig den heiligen Rock in Trier anbeten, in die rechte Brustseite bei, entfloh sodann und sprang vermutlich aber vorhandene Widerstreben der Stadtverordneten- Versammlung das hat ihnen noch feiner nachgesagt. Und all das Geschelte nur aus Furcht vor Strafe in den Landwehrkanal. Er wurde von einem läßt es auch erklärlich erscheinen, weshalb der Magistrat deshalb, weil der Vorwärts" bedeutende Ueberschüsse abwirft und Schußmann, der feine Kenntnis von dem Mordversuch hatte, wieder sich gerade in dieser Frage einer so vornehmen Zurückhaltung be- das Centralorgan der ultramontanen Partei denen um Lieber eine herausgezogen und in seine Wohnung in der Reichenbergerstraße gefleißigt, die bei andren Dingen manchmal empfehlenswerter wäre. Quelle steter Geldsorgen ist! bracht. Nachdent Zippel hier trodne Kleider angelegt hatte, ist er War es doch der Oberbürgermeister, der einmal dem Genossen Bruns gegenüber das recht weise Wort aussprach, daß nicht jedes Die Handelskammer Berlin kommt zu staude. Der Minister verschwunden und bisher noch nicht ermittelt. Elise Alte wurde zuerst gekaufte Buch ein Kulturwerk sei. für Handel und Gewerbe hat den Aeltesten der Kaufmannschaft von auf der Sanitätswache am Görliger Bahnhof verbunden und darauf in das Krankenhaus am Urban gebracht." Bei der Etatsberatung im Jahre 1898 ersuchte die Stadt- Berlin durch Verfügung eröffnet, daß er gemäß dem an ihn ge= verordneten- Versammlung schließlich doch den Magistrat, schleunigst richteten Antrag die Errichtung einer Handelskammer Berlin und Erweiterung der Berliner Ortsbrieftage. Die Postorte im für Erbauung und Einrichtung einer Centralbibliothek Sorge zwar unabhängig davon, ob die Korporation der Kaufmannschaft Nachbarortsverkehr Berlins, welche mit der Reichshauptstadt gemeintragen zu wollen". Im darauf folgenden Jahre brachte der fich ihrerseits in eine Handelskammer umwandelt oder nicht, gefame Ortsbrieftage haben, werden zum 10. April um eine vermehrt. Magistrat eine Vorlage ein, nach welcher ein Teil der Magistrats- nehmigen wird. Der Minister hat unter diesen Umständen die an diesem Tage tritt in dem östlichen Teile von Reinickendorf, im Bibliothek, für die die Räume im Rathaus nicht mehr ausreichten, Aeltesten der Kaufmannschaft nochmals aufgefordert, ihrerseits sogenannten Hausotterplane, in der Nähe des Bahnhofs Schönausgesondert und zusammen mit der Görlitz- Lübed- Stiftung im schleunigst eine Generalversammlung der Korporationsmitglieder mit holz, unter der Bezeichnung Reinickendorf- Schönholz eine neue Markthallengebäude in der Zimmerstraße untergebracht werden der Tagesordnung Umwandlung der Korporation in eine Handels- Bostagentur in Wirksamkeit. Gemeinsame Ortsbrieftage erhält sollte. Bei der dann auch erfolgten Aussonderung wurden fammer" einzuberufen und in dieser Generalversammlung die Um- Reinickendorf- Schönholz mit Baumschulenweg, Berlin, Charlottenburg, die in der Magistratsbibliothek zeitweise entbehrlichen Bücher" wandlung der Korporation in eine Handelskammer zu unterstützen. Dalldorf, Friedenau, Friedrichsberg, Grunewald, Halensee, Lichtennach den neuen Räumen geschafft. Seit dieser Zeit be- Singelegenheit für Angestellte in Verkaufsstellen. Gestern berg, Neu- Lichtenberg, Neu- Weißenfee, Nieder- Schönhausen, Pankow, finden sich diese ausgeschiedenen Bücher in der Zimmerstraße sind die für das ganze Reich erlassenen Bestimmungen des Bundes- Plößenfee, Reinickendorf( Ost und Weſt), Nixdorf, Rosenthal, Rummelsin einem verschlossenen Parterreraum, und feinem Vorüber- rats vom 28. November b. Js. über die Einrichtung von Sig- burg, Schmargendorf, Schöneberg, Stralau, Tempelhof. Treptow, gehenden wird durch irgend ein Anzeichen verraten, daß sich eine Bibliothek in den Räumen verbirgt. Nur dem Kundigen gelegenheiten für Angestellte in offenen Verkaufsstellen Westend, Wilhelmsruh und Wilmersdorf. い 1,-. Singer Compagnie Hauptwerkstatt, Kronenstraße, durch R. B. tutierabend. V Tokales. Braucht Berlin eine Stadt- Bibliothek? " " die die Gewerbe- Zengen gesucht. Am Mittwoch, den 27. März d. J., nachöffnen sich, nachdem er geflingelt hat, die Pforten. Ein„ Büchergrab" treibenden, besonders in den Vororten, in denen eine ent- mittags zwischen 4 und 42 Uhr, ist von einem kleinen Lugusim wahrsten Sinne des Wortes ist hier, nicht einmal ein Katalog sprechende polizeiliche Berfügung bisher noch nicht erlassen war, Motorwagen in der Kantstraße, Ede Joachimsthalerstraße, ein junges giebt Aufschluß über diese Ausgeschiedenen". Bei der Beschluß hinweisen. Es muß danach in den Räumen der offenen Mädchen überfahren worden. Dasselbe liegt schwer frank danieder. fassung über die vorher besprochene Scheidung der Magistrats- Berkaufsstellen, in denen Kundschaft bedient wird, sowie in den zu In dem Wagen befanden sich ein Herr und zwei Damen. Zeugen, bibliothek wurde zugleich eine Resolution angenommen, welche den solchen Verkaufsstellen gehörenden Schreibstuben( Comptoiren) für die welche den Borfall gesehen und Näheres über die Insassen mitteilen Magistrat ersucht, eine größere Summe in den Etat einzustellen zur Berbarin beschäftigten männlichen und weiblichen Gehilfen und Lehrlinge tönnen, wollen gefälligst ihre Adresse mit Angabe der Umstände bei mehrung der Bücherbestände; endlich ersucht die StadtverordnetenVersammlung den Magistrat, bei der Etatsberatung im Jahre 1900 eine nach der Zahl dieser Personen ausreichende geeignete Siz- Wedel, Barnimstr. 2, abgeben. ihr ein Programm für das städtische Bibliothekwesen vorzulegen. fchaft beschäftigten Personen muß diese Siggelegenheit so eingerichtet gelegenheit vorhanden sein. Für die mit der Bedienung der KundDiesem Ersuchen ist der Magistrat nachgekommen und die Stadtverordneten werden sich am Mittwoch mit dieser Vorlage zu be- sein, daß fie auch während kürzerer Arbeitsunterbrechungen benutzt werden kann. Die Benutzung der Sitzgelegenheit muß den bezeichneten schäftigen haben. Gestützt auf ein ausführliches Gutachten des Stadtbibliothekars Dr. Claus wit erklärt sich der Magistrat mit Personen während der Zeit, in der sie durch ihre Beschäftigung nicht der allmählichen Erweiterung der jezigen Bibliothel zu einer be- baran gehindert sind, gestattet werden. sonderen Stadtbibliothek einverstanden. Vorläufig follen die jetzigen Die Nimmersatten. Abschlägig beschieben hat der und die nach Fertigstellung des neuen Gebäudes für das Märkische Präsident des Amtsgerichts I eine Eingabe des Bunds der Berliner Museum noch frei werdenden Räume in der Zimmerstraße zur Unter- Grundbesiger Vereine, um Einfezung besonderer bringung der Bibliothek dienen. Das Gutachten des Stadtbibliothekars Ermissions Kommissionen an Umzugs= scheint uns mit zwingender Notwendigkeit den baldigen Bau eines terminen. In der Antwort des Amtsgerichtspräsidenten heißt auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter gesperrt. eigenen Bibliothekgebäudes nachzuweisen. So findet es:" Allerdings sind einzelne, die Näumung von Mietswohnungen Haltepläge werden für die Zeit der Sperrung von dem dreieckigen fich folgende Stelle darin:" Das Archiv ist notorisch unzwedmäßig, betreffende Prozeßsachen nicht mit der wünschenswerten Beschleu- Blaze nach der Victoriastraße verlegt. man fönnte sagen unwürdig untergebracht, auch nicht den nigung erledigt worden. Ich habe Veranlassung genommen, Feuerbericht. In der Zwischenzeit hatte die Wehr mehrere Vorschriften entsprechend, die die Staatsbehörden darüber erlassen die Prozeßrichter des Amtsgerichts I auf die Notwendigkeit Brände abzulöschen. Lothringerstr. 39 stand Sonntag früh ein ben An der Spandauer Brücke 3, hat sich heute ein Direktionswechsel Direktionswechsel. In den Deutschen Konzerthallen, vollzogen. Die bisherige langjährige Leitung ist von ihrem Posten der Berliner Bockbrauerei, getreten. gefchieben und an ihre Stelle Herr Gustav Preilipper, der Dekonom Straßensperrung. Das Schöneberger Ufer westlich der Potsdamerbrücke, von der Potsdamerstraße bis zum Fußpunkt der westlichen Brückenrampe und der Verbindungsstraße füdlich des dreiedigen Blazes wird behufs Umpflasterung vom 29. d. M. ab bis Die Omnibus Aus den Nachbarorten. Gerichts- Beitung. und des äußerst schwierigen Mehlabfazes die Oberhand und Weizen und Roggen gaben 1/2 M. nach, fonnten sich jedoch infolge des heute weniger starten Warenangebots späterhin leicht erholen. Mehr unverändert, Hafer still aber fest, Mais 1 bis 2 M. höher, da amerikanische Preisforderungen unrentabel. Rüböl matt. Spiritus. Spiritus unverändert, 70 er loco 44,40 m. Vermischtes. Ueber ein Eisenbahnunglück wird aus Minden berichtet: Kanger, einstödiger Schuppen in Flammen, deffen einzelne Abteilungen an Händler vermietet waren. In einem Verschlage, in welchem sich Waren und ein großer Wagen eines Straßenhändlers Eine Siftierung beschäftigte gestern die 7. Straffammer des befanden, war das Feuer ausgekommen und hatte schnell um sich Landgerichts I in längerer Verhandlung. Der Tischler Paul gegriffen, so daß die Feuerwehr mit zwei Schlauchleitungen vor Sube stand am 13. November mit andern Arbeitern auf dem gehen mußte, um die bedrohten Wohnräume zu schüßen. Ein großer Bürgersteige vor einer Schantwirtschaft in der Reinickendorferstraße. Teil des Schuppens samt dem Wagen wurden zerstört. Kurz vorher Die Schnapsflasche machte die Runde. Der Schußmann Gensch brannte am Starlsplay ein elektrischer Straßenbahnwagen, während forderte die Gesellschaft auf, vom Bürgersteige fortzugehen. Erst faft gleichzeitig Gräfestr. 81 und Holzmarktstr. 14 Heine Wohnungs- nach mehrmaliger Aufforderung wurde ihm Folge geleistet. Nur brände zu beseitigen waren. Ballisadenstraße hatte ein Posten der Angeklagte blieb stehen und nun schritt der Schutzmann zu seiner Nugholz in einer Drechslerei Feuer gefangen. Ein großes Lösch- Sistierung. Auf welche Weise dies geschehen sein sollte, gab Sonntagmittag 12 Uhr 45 Minuten entgleiste der von Altenbeken aufgebot wurde nach der Potsdamerstraße, Ecke Eichhornstraße, ge- Sube am folgenden Tage beschwerdeführend vor dem Lieutenant nach Herford fahrende Personenzug 575 von Herford infolge eines rufen, wo in dem Atelier des Photographen Diepenbach aus nicht er- des 91. Polizeireviers zu Protokoll, der Schußmann habe ihn mit Schienenbruchs. Außer der Maschine entgleisten mehrere Wagen, mittelter Ursache Feuer ausgebrochen war. Während die Wehr noch den Worten:" Sie verfluchter Bennbruder, Sie wollen nicht gehen?" darunter einige mit Reisenden besetzt. Vier Reisende und ein Wagenmit dem Ablöschen beschäftigt war, erfolgte eine fleine Explosion, die am Arme gepackt und ihn trotz seines Hinweises, daß er soeben auswärter haben leichte Verlegungen davongetragen. Die Strede war indes keinen wesentlichen Schaden anrichtete. Personen wurden dem Krankenhause gekommen sei und freiwillig mitgehen werde, vor- um Mitternacht wieder fahrbar. ebenfalls dabei nicht verlegt. wärts gestoßen. Er habe längere Zeit hindurch blaue Flecken am In Lüneburg hat die Frau des Rittmeisters v. Tungeln, eine Arm gehabt. Auf der Treppe zum Revier habe der Schuhmann ihm Tochter v. Treitschkes, mittags in Abwesenheit ihres Gemahls in einen so heftigen Stoß mit der Stiefelspige gegen das Bein verfest, einem Anfalle von Schwermut ihre drei kleinen Mädchen im Alter Der Rigdorfer Magistrat beschäftigte sich in seiner legten daß die Verlegung eine heute noch fichtbare Narbe hinterlassen habe. von drei, fünf und sieben Jahren mittels Gift getötet und dann Sigung mit dem Gesuch der Stadtverordneten- Ver- Alles was als eine Amtsüberschreitung des Schuhmanns aufgefaßt felber Gift genommen. Der Frau wurde im Krankenhause der Sammlung um Einführung des Steinfegmeisters werden konnte, soll unwahr sein, weshalb Sube sich gestern wegen Magen ausgepumpt. Sie dürfte wieder genesen. Wickel, dessen Wahl zum Stadtverordneten vom Wahlvorstand im wissentlich falscher Anschuldigung zu verantworten hatte. Schiffstatastrophen. Der in Hull beheimatete Dampfer Dezember 1900 proklamiert und von der Stadtverordneten- Berjamm- Auch im Termin blieb er mit größter Entschiedenheit dabei, daß Baris" erlitt an der Küste von Northumberland Schiffbruch. Von Er habe zu Lung Anfang Januar für gültig erklärt worden war. Der Magistrat seine Anzeige kein einziges unwahres Wort enthalte. hatte Wickel nicht eingeführt, weil dies wegen der Anfechtung der auf dem Bürgersteig stehenden Gesellschaft gar nicht gehört, der zehn Mann betragenden Besatzung des Schiffs sind neun er Nach einer Meldung des amerikanischen Admirals Remey feiner Wahl nach einer Ministerialverfügung unzulässig sein sondern nur aus Neugierde daneben gestanden und deshalb auch follte. Bekanntlich ist die Wahl Wickels von socialdemokratischer nicht annehmen können, daß die Aufforderung sich auch auf ihn aus Cavite brach an Bord des Kriegsschiffs Petrel" Feuer aus, Seite angefochten werden. Die Stadtverordneten haben nun in erstreckte. Es wurden viele Zeugen vernommen, welche den Vor- bei dem der Kommandant des Schiffs durch Ersticken ums Leben kam. Kein einziger einer der letzten Plenarsizungen sich einstimmig für die Einführung fall aus unmittelbarster Nähe angesehen hatten. Erdbeben in Italien. Gestern vormittag wurden von den Wickels erklärt, indem sie davon ausgingen, daß die ministerielle hatte gehört, daß der Schußmann den Angeklagten mit Beobachtungsstationen in Rom, Cassamicciola, Badu, Catania und Vorschrift unmöglich zu Recht bestehen könne, da es ja sonst möglich lich hatten sie den Eindruck gewonnen, daß der Beamte nicht feststellen konnte. den beleidigenden Worten angeredet hatte, fondern fämt Florenz Erderschütterungen gemeldet, deren Mittetpunkt man bisher wäre, einen großen Teil von Stadtverordneten durch Anfechtung lich hatten sie den Eindruck gewonnen, Auch aus Benevent wird ein leichtes Erdihrer Wahl etwa 1/2 Jahr lang ohne jeden Ersatz von der höchst ruhig und maßvoll aufgetreten sei. Unter diesen Umständen beben gemeldet. tommunalen Thätigkeit fernzuhalten. Der Magistrat hat jetzt war der Staatsanwalt der Ansicht, daß es sich um einen niedrigen dennoch beschlossen, dem Ersuchen der Stadtverordneten Ver- Racheakt handle, der bei den mehrfachen Vorstrafen des Angeklagten sammlung nicht folge zu geben, weil nach Entscheidung empfindlich geahndet werden müsse. Er beantragte gegen denselben des Oberverwaltungsgerichts und infolge der erwähnten ministeriellen eine Gefängnisstrafe von vier Monaten. Das Urteil des Gerichtshofs Vorschrift Stadtverordnete nicht e her in die Versammlung ein- lautete auf zwei Monate Gefängnis. geführt werden könnten, bis die Gültigkeit ihrer Wahl außer Die Bezeichnung als Maguetopathin" ist nicht strafbar, allem 8weifel, also das Anfechtungsverfahren endgültig da sie nicht den Glauben erweden kann, als handle es sich um eine Der Magistrat beschloß unter anderm, als ortsüblichen lagefache wider die Frau Elisabeth Starres erkannt. Die Staatsgeprüfte Medizinalperson. So hatte das Schöffengericht in einer AnEagelohn gewöhnlicher Tagearbeiter in Rigdorf dem anwaltschaft war hiermit nicht zufrieden, sondern legte Berufung Regierungs- Präsidenten folgende Säge vorzuschlagen: für männ- ein, indem sie der Meinung war, daß die hier in Frage stehende Liche erwachsene Arbeiter 2,90 M., für weibliche erwachsene Bezeichnung analog der Bezeichnung" Homöopathin" zu behandeln Arbeiter 1,60 M., für männliche Arbeiter unter 16 Jahren und Lehr- sei. Die 5. Straffammer war nicht der Meinung, daß eine solche linge 1,40 M., für weibliche Arbeiter unter 16 Jahren 1,20 m. Analogie vorliege, fie meinte, daß die Bezeichnung„ Magnetopathin" nicht Der Magistrat bleibt somit hinter dem Vorschlage der Gewerbe- den Glauben erivede, daß es sich um eine geprüfte Medizinalperson deputation um 10 Bf. bei den männlichen erwachsenen Arbeitern handle und verwarf deshalb die Berufung des Staatsanwalts. und um 20 Pf. bei den weiblichen erwachsenen Arbeitern zurüd. erledigt sei. Marktpreise von Berlin am 30. März 1901 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. Welgen, gut D.tr. 16, 15,98 " Gerfte, gut " 5, trunken. Eingegangene Druckschriften. Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, Diet' Verlag) ist soeben das Brotwucherische Scharfmacherei. Betrachtungen über den Niedergang Englands. Bon Mr. Beer( New York). Ein socialdemokratischer Theater: dichter. Bon 3. 7. Unterſmit. Der Zukunftsfrieg. Bon Rudolf Strafft. Weiträumiger Städtebau und Wohnungsfrage. Von C. Hugo. Litterarische Sprache. Rundschau:„ Sarja"( Die Morgenröte), socialdemokratische Revue in russischer Theod. Leipart, Almanach des Deutschen Holzarbeiter- Verbands für das Jahr 1900 und das Jahr 1901.- Notizen: Die Gründungsthätigkeit im Jahre 1900. Von D. Zinner.- Feuilleton: Das Leben als Mechanismus. Bon Curt Grottewiß. 26. Seit des 19. Jahrgangs erſchienen. Aus deur Inhalt heben wir hervor: Die Socialistischen Monatshefte"( Administration: Berlin W., übowfir. 85A) haben joeben das A pri theft ihres 7. Jahrgangs erscheinen lassen. Aus dem Inhalt desselben heben wir hervor: Wolfgang Seine: Notwendige Reformen im Preßrecht. Eduard Bernstein: Einige Klippen der Internationalität. Dr. Ch. Schitlowsty: Die historio: sophische Endzielphilosophie. Heinrich Kauffmann: Der Zusammen schluß der Konsum Genossenschaften zu Großeinkaufs Gesellschaften. Heinrich Möller: Ein Ausblick auf unser zukünftiges Vereins: und Bersammlungsrecht. Alfred Naquet: Guesde und Jaurès. Rudyard Kipling: Klein- Tobrah. Dr. Ernst Gystrow: Social7, pathologische Probleme der Gegenwart. Rundschau: Politik; von 1,60 1,20 Richard CaIwer. Wirtschaft; von May Schipper. Socialistische Bewegung; von Dr. Ladislaus Gum plowicz und Oscar Peters: fon. Gewerkschaftsbewegung; von Heinrich Bürger. Genossenschafts: Sociale Kommunalpolitik; von bewegung; von Dr. Eduard David. Dr. C. Hugo. Socialwissenschaften; von Dr. Ch. Schitlowsty. Bildende Kunst und Theater; von Oscar Bernhard. Bücher; von 4- 2,60 Dr. Hugo Heinemann, Dr. 2. Gumplowicz und Jda Häny Bur. 2,20 1,20 Der Preis des Heftes beträgt 50 Pf., pro Quartal 1,50 M. Zu 2,80 1, Beziehen durch alle Buchhandlungen, Colporteure und Postanstalten( Post2,80 1,20 Beitungs- Satalog Nr. 6961). ferner direkt durch die Expedition der 2,- 1,20 Socialistischen Monatshefte", Berlin W. 35, 2üßowstr. 85 A.( Busendung 1,80 0,80 unter Kreuzband oder geschloffenem Couvert.) Probehefte und Verlags1,20 Kataloge gratis und franco. Bleie 1,40 0,80 per Shot 12, Krebse Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter Eier Starpfen Wale Bander Hechte Startoffeln, neue, D- Ctr. mittel gering " 15,96 15,94 Rindfleisch, Keule 1 kg " 15,92 15,90 do. Bauch " Roggen, gut 1,30 1 " 14,20 " 1,60 1,20 mittel " " " 1,80 1, " gering " " 1,60 1, # 15,60 14,80 2,60 2, mittel " 14,70 13,90 gering 13,80 13,10 60 Stild 1 kg 15,90 15,40 mittel gering " 15,30 14,90 14,80 14,40 7,- 6,66 Barsche 8,20 5,50 Schleie 40, 25, 45, 25, 70,- 30, safer, gut Aus Charlottenburg. Auf der Tagesordnung einer außer ordentlichen Sigung der Charlottenburger Stadtverordneten- Versammlung am nächsten Mittwoch steht die Wahl zweier unbefoldeter Stadträte an Stelle der verstorbenen Herren Thümen und v. Berendt, sowie die Ergänzung des Vorstands der Stadtverordneten- Versammlung. Dr. Jaffé hat sein Amt als Stadtverordneten- Vorsteher niedergelegt, ein Ereignis, das nach den Vorgängen der legten Zeit unausbleiblich war. In der letzten Sigung der Stadtverordneten- Versammlung erhob unser Parteigenofie Stadtv. Hirsch gegen den Vorsteher den Vorwurf, er habe fich einer Verlegung der Geschäftsordnung schuldig gemacht. Dr. Jaffé stellte nunmehr unter gleichzeitiger Abgabe der Leitung an den stellvertretenden Stadtverordneten- Vorsteher Direktor Ströhler den Antrag, die Versammlung solle sich mit seinem Verhalten einverstanden erklären. Der stellvertretende Stadtverordneten- Vorsteher Nichtroh erklärte jedoch, daß er den Antrag geschäftsordnungsmäßig nicht en für zulässig halte und deshalb Abstand nehmen müsse, ihn zur Abstimmung zu bringen. Da aus der Versammlung von Speisebohnen mehreren Seiten das Verfahren des Dr. Jaffé nicht gebilligt wurde, erklärte dieser seine Demission. Am kommenden Mittwoch wird daher die Versammlung zusammentreten, um sich über die Wahl eines neuen Vorstehers schlüssig zu machen. In Stadtverordnetenkreisen besteht die Absicht, eins der erledigten Stadtratsmandate Herrn Dr. Jaffé zu übertragen, falls er eine Wiederwahl als Vorsteher der Stadtverordneten- Versammlung endgültig ablehnt. Fertige Kleider enorm billig Blusenkleid mit eleganter Seiden- Basse 15 Mt., 18 Mt. Strassenkleid in neuesten Frühjahrsstoffen 20 Mt., in eleganteft. Ausführung 30 Mt. Schwarze Kleider in neuest. Fantaſieſtoffen 20 Mt., 25 E Trauerkleider, alle Wei: ten, stets vorrätig, 20 Mt. Neueste Frühjahrsmode Homespunkleid 15 u. 20 Mk. Jacketkleider elegante Façons i. Cheviotu. Homespun 18 Mt., 20 Mt., in feinster Ausführung 30 Mt. Englisches Kleid tailor made, tadellos, Sig, 27 M., aus wafferecht dekatirt. Cheviot, Homespun und Tuch, feinste Schneiderarbeit, 36 Mt., 45 Mt. Jackets neue moderne Façons, 8 Mt., 10 M., 12 Mt., 15 Mr. Kostüm- Röcke in den neuesten Façons, schwarz u. farb., auf Futter 6 Mr., 7 Mt., 10 mt., 12 Mt., 15 Mt. 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Eine ganze Anzahl fleinerer Auffäße und Notizen jedoch bei der außerordentlichen Geschäftsstille nur einen nominellen Charakter finden sich unter den Rubriken: Wohnungswesen, Gas, Wasser, Elektricität, hatten. Amerita tam eine Stleinigteit fester, Destreich Ungarn abgeschwächt; Straßenbahnen; Schulwesen; Gesundheitspflege; Steuerwesen; aus den bei uns behielt schließlich die preisdrückende Wirkung des warmen Wetters Gemeindevertretungen; Verwaltungsfragen 2c. Photochem. Laborat. Georg Leisegang Großer Posten Gelegenheitskäufe! Univ. Kam. f. Film u. Platt. 9/12 m. Alum.- Kaff. Par. Rap. Alpan. f. fede Entf. einstellb., statt 86 M.= 35 m. Film- Kam. 9/9 Par. Rap. Alpan., st. 33 M.= 19,50. Sport- Kam. Nußb. 9/12 mit 8. u. Mofchl.Dopp.- Kaff. mur 14,50. Glasschalen 9/12 ft. 45: 0,30. Glas= schal. 13/18 ft. 65= 0,40. Platten, D. 4/4 nur 0.25. do. Dz. 4/6 nur 0,30. do. Dz. 6/9 nur 0,65. do. D. 9/12 nur 1,00. do. Dz. 13/18 nur 2,00. Dresd. Cellod. Papierbogen 0,65. Klappstatife 1,50. Gr. 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