Nr. 79. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mir illuftrierter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Pofte Wbonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post- Bettungss Preislifte für 1901 unter r. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erschrink täglich außer Montags. Norwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonete geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ..Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: " Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Lueger. -st.- Wien, 1. April. Mittwoch, den 3. April 1901. " Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. W Die Deutsche Tageszeitung" wagt es nicht, die kaiserliche Aeußerung abzustreiten. Sie verbirgt ihre Verlegenheit hinter einer ihr besonders wohl anstehenden Vornehmthuerei, die urkomisch wirkt. Sie stellt sich nämlich sittlich entrüstet, daß man nach Domestitenart" derartige unverbürgte kaiserliche Aeußerungen in die Oeffentlichkeit bringe und erörtere. „ Der Kaiser hat das Recht, von seinen Unterthanen zu verlangen, daß sie sich nur an verbürgte Worte halten. Ünverbürgte Aeußerungen weiterzuzischeln und Glossen dazu zu machen, ist Domestitenart. Die machen wir nicht mit." Diese Scheu vor der Oeffentlichkeit hat plötzlich dasselbe allgemeinen Stimmrechts fielen ihm in die Hände. Die Deutsch- denen sie sich neuestens gefällt, daher auch die blödsinnige nationalen Schönererscher Fechsung, deren Irredentismus den Hof Heße der Brotwucher Presse anläßlich des Bremer Vorfalls, ängstigte, wurden in Wien geradezu ausgejätet; Herr Lueger galt die den Unmut des Kaisers über die Junkeropposition durch Es geht bergab mit dem einst übermächtigen Dr. Lueger: als der Retter, den die Vorsehung dem zerklüfteten Habsburgerreiche überschwenglich- heuchlerische Loyalitätsbeteuerung zu beschwichbas ist deutlicher als je zuvor in der legten Sigung des Abgeord- gespendet zu haben schien. Man erinnert sich ja an fein dumm- tigen und durch blutige Tiraden gegen die Socialdemokratie netenhauses flar geworden. Was war das früher für ein Ereignis, freches Wort in der vorjährigen Wahlbewegung: wenn er Minister abzuleiten bemüht war. Die nach dem Rezept von 1878 einwenn der Wiener Bürgermeister im Parlament das Wort ergriff! wäre, würde nicht ein Socialdemokrat, nicht ein„ Hochverräter" ge- gefädelten Intriguen haben ihr Ziel, so weit es dazu dienen. Kein andrer besaß so das Ohr des Kaisers, keiner wurde mit soviel wählt werden! sollte, die von den Konservativen betriebene Erschütterung Interesse und Eifer angehört als der Mann, der Wien und Nieder- Aber neben dem Kapitol ist seit jeher der tarpejische Felsen, und der Autorität vergessen und den Kaiser für die agrarischen östreich zu der Heilslehre des Antisemitismus befehrt hatte und alle fo folgt der Epoche des Luegerschen Glanzes nun der gewisse Ab- Forderungen willig zu machen, nicht erreicht. gegnerischen Parteien erbarmungslos über den Haufen zu rennen sturz. Die Wahlen zum Reichsrat offenbarten zu deutlich die Beschien. Dabei hatte Herr Lueger eine Kohorte erlesener Lästermäuler schränkheit dieser Kraft. Die Socialdemokratie, die er ausgerottet um sich, die jeden Widerspruch niederschrien, jeden Angriff nieder zu haben wähnte, entriß ihm in Niederöstreich vier Mandate, und schimpften, deren gesprochener Unflat ringsum Furcht und Schreden weit in die Kreise des Bürgertums wuchs die Empörung wider den berbreitete. Wie hat sich das alles gewendet! Als sich Herr in der Form wohl neuen, aber im Wesen uralten Klerikalismus, der Lueger Freitag erhob, um als der Tetzte Redner in die Lueger- Herrschaft darstellt. Aus einem Propheten des Kleinen einer bon Leidenschaft und Wut erfüllten Debatte seine Mannes ist Lueger der Schildknappe der Mächtigen geworden. Er neueste Unthat, die Disciplinierung des Lehrers Seiß zu ver- hielt Freundschaft mit all den großen und selbstsüchtigen Herren, die teidigen, da ward ihm heimgezahlt, was er so oft am Parlamente feit Jahren Oestreichs Unglück waren; sein Regime bildet den Stüßgefrevelt hatte. Seine Methode der politischen Kriegführung fehrt punkt aller reaktionären und wenn das überhaupt ein Unterschied sich nun gegen ihn. Die Alldeutschen, deren Führer Schönerer und ist aller schwarzgelben Elemente; bis in die Hofburg spinnen Wolf ihn ingrimmig hassen, überschütteten ihn mit einem Hagel der sich seine Fäden und alle Gegner einer modernen, freiheitgröblichsten und verlegendsten Zwischenrufe, schrien ihn einfach nieder, lichen Entwicklung Oestreichs rechnen auf ihn. Auf jedes Blatt, das es eben noch gutgeheißen hat, daß Herr so daß der Mann, bei dessen Worten sonst das ganze Haus aufhorchte, Uebermaß folgt die Reaktion, und so kam es, daß Oestreich, v. Ströcher eine private Ansprache des Kaisers im Abseine Rede den Stenographen einfach diktieren mußte. Der ver- sonst der klerikalste Staat der Welt, eine Provinz des römischen geordnetenhaus mitteilte! Dieselbe Vornehmheit" wendet schüchterte Präsident, der sonst jeden Redner reden läßt, was und Bischofs, plöglich die stärkste antiteritale Strömung in das Blatt, das übrigens vormärzlich verfassungswidrig von wie er will, rief ihn zur Sache, zur Ordnung, behandelte ihn gering- Europa aufzuweisen hat. Dieser Strömung erliegt nun Lueger. Unterthanen spricht, gegenüber, der Andeutung an, der Kaiser schäziger als den unbedeutendsten Provinzialabgeordneten. Und was das wohl haben ihn seine kleinbürgerlichen Anhänger noch nicht verlassen, habe in der Unterredung mit dem Vicepräsidenten des schlimmste ist: so abscheulich die Scenen waren, deren Opfer diesmal, und er ist in Wien noch mächtig und seine" Barrierestöcke" werden Herrenhauses gegen die Agrarier eine heftige Sprache geführt. einst ihr Verüber, Herr Zueger war: es rührte sich keine Hand noch gewählt. Aber der Zauber, den die christlich- sociale Be- Es erscheint dem Dertel- Organ für ihn. Selbst seine besten Herzensfreunde, die Deutschkleritalen, wegung einst ausgeströmt hatte, der ist dahin. Die Volkstümlichkeit ließen ihn, der ebenso ihr Schüßling wie ihr Gönner war, in dem dieser Bewegung bedurfte auch der Volkstümlichkeit ihres Trägers; Gewoge der alldeutschen" Beschimpfungen rettungslos untergehen. so persönliche Popularitäten währen aber nicht lange. Die Welt ist Uebrigens bedeutet auch der Beschluß des Hauses in der Sache des dieser politischen Kokottenkünfte satt geworden; der temperamentvolle Genoffen Seiß eine unzweideutige Mißbilligung der mit Wissen und Radau ist entwertet; man hat eingesehen, daß Herr Lueger nichts Willen Luegers inscenierten Verfolgung des Wiener Volksschullehrers. tann: nicht die Socialdemokraten umbringen, nicht die HochMit unverkennbarer Bointierung wird in der vom Hause gegen die verräter ausräuchern, das Kleingewerbe nicht zu neuer Blüte Stimmen der Christlich- Socialen angenommenen Anklage erklärt, bringen. Nicht einmal die Stadt gut verwalten, denn an der blöd,, daß eine solche Disciplinarverfolgung eines Abgeordneten, die in sinnigen Gewerbesteuer haben die Wiener die Rechnung, was tendenziöser Weise mit dessen politischem Ver- sie die Luegerei materiell gekostet hat. Herr Lueger mag sein, daß sie diesmal statt zur geliebten Prügelstrafe ihre Zuhalten zusammenhängt", dem Grundgedanken des noch Lange Jahre Bürgermeister bont Wien fein; als flucht zu einer gesteigerten Vornehmheit nimmt, die es schmerzImmunitätsrechts entschieden widerspreche. Das ist deutlich genug, wirkende Kraft bedeutet er für Destreich gar nichts haft empfindet, daß Aeußerungen des Kaisers überhaupt beund die Christlich- Socialen haben durch ihren erregten Wider mehr. Mit lokalen Bezirksbalgereien kann man eine Stadt tannt werden. Spruch gezeigt, wvie empfindlich sie das Gewicht dieses erobern; einen Staat ivie Oestreich vom Stefansturm= Standpunkt Votums trifft. So offenkundig ist der Niedergang der regieren zu wollen, ist ein Unsinn. " ,, außerordentlich bedenklich, derartige Andeutungen in die Deffentlichkeit zu lancieren; fie können im Auslande und im Inlande befremden und Mißverständnisse erregen. Von den beiden Vicepräsidenten des Herrenhauses wird nach Lage der Sache keiner als der Gewährsmann des genannten jüdischen Blatts( des„ Kl. Journ.") zu betrachten sein. Es bleibt also nur übrig, daß die Information aus Hoftreifen stammt. Sollte das der Fall sein, so würden diese Kreise Sr. Majestät dem Kaise einen nicht sonderlich guten Dienst geleistet haben." Wie schwer muß der Gram der Deutschen Tageszeitung" " Konservatives Unbehagen. Ob nun die Junker den Kanal in der That schlucken müssen, zumal ohne den von den Agrariern geforderten Herren von Wien, daß nun selbst die staatlichen Behörden, die Herr Lueger ist fein unbedeutender Mann. Jemand, der es ge- Wucherzoll als Gegenleistung zu erhalten? Miquels„ Berl. sonst ihrem Treiben duldend, ja wohlwollend gegenüberstanden, den troffen hat, zwanzig Jahre hindurch im Vordergrunde und Mittel- Politische Nachrichten" reden heute den Konservativen gut zu, Mut des Widerspruchs finden. So hat der niederöstreichische Statt puntte einer großen Stadt zu stehen, der kann nicht ohne Talente doch im Interesse der westlichen Industrie den Kanal zu behalter, der bisher vor jedem Luegerschen Stirnrunzeln erbebte, dieser sein. Es stedt auch in ihm eine starke demokratische Veranlagung; willigen. Tage die Budgetberatung des Wiener Gemeinderats einfach fistiert; er hat eine in ihrer Frische packende Beredtsamkeit, hat den Die Socialdemokratie, die principiell Gegner aller Lebensdie Höhe des städtischen Steuerzuschlags für die Aktiengesellschaften spielerischen Witz der Wiener und kennt das leicht bewegliche, allen mittelzölle ist, hat nicht den mindesten Anlaß, sich mit dem widerspräche angeblich dem Statut. Kurz, die Anzeichen sind un- Stimmungen unterliegende Wiener Volt wie fein Zweiter diagonalen" 5 Mark- Zoll zu begnügen. Sollen die Arbeiter verkennbar, daß die Macht, die Lueger einst über Wien fast schrankenlos neben ihm. Lueger ist der adäquateste Ausdruck des Wiener- zu ihrem Recht kommen, so muß diese ungerechteste und besaß, zu versinken beginnt, daß der fascinierende Glanz seiner Erfolge tums in der Politik, mit seinen beträchtlichen Vorzügen zweckwidrigste aller Abgaben überhaupt beseitigt werden. verblaßt und verdämmert. und seinen unermeßlichen Fehlern. Seine großen Erfolge sind Luegers Glüd war eine natürliche Erscheinung, sein Ende ist es also sehr erklärlich; Herr Lueger war einstmals notwendig. Er nicht minder. Die Wurzeln der Kraft des Wiener Diktators lagen hat das Kleinbürgertum aus der Abhängigkeit der Großbourgeoisie Den Konservativen und Agrariern ist nicht ganz froh zu Mute. in der Schwäche seiner Gegner. Der Manchesterliberalismus, befreit: das war seine revolutionäre That. Aber eine selbständige Herr v. Ströcher versuchte noch, die Ansprache, die der Kaiser an der Liberalismus der Cliquen und Koterien, der Wien einst de Bolitit kann auf die Dauer das Kleinbürgertum nicht darstellen und ihn und den Vicepräsidenten des Abgeordnetenhauses gerichtet hatte, mütigte, mußte überwunden werden. Das Bürgertum, das nicht treiben: die proletarisierten Schichten müssen von der Social- unter Unterschlagung der Worte von der Verfolgung der Sonder sich freiwillig in die Gefolgschaft des Adels begeben hatte, demokratie aufgesaugt, politisch erobert werden. Dieser Entwidlung interessen", gegen die Socialdemokratie auszubeuten. Aber weitere dessen Wortführer den Taaffeschen Wahlreform- Entwurf, der in den hindert nun die eitle und ruhmsüchtige Person Luegers, und deshalb Aeußerungen des Kaisers haben keinen Zweifel gelaffen, daß mindestens Städte und Landgemeinde Kurien das allgemeine Wahlrecht ein- ist er jetzt schädlich, von der Entwicklung überholt. Lueger hat gewisse tonservative Streise selbst den lebhaftesten Univillen ihres führen wollte, mit dem Argument bekämpfte, daß dadurch das Pri- das Schidjal viele Gaben verliehen, aber die für den Mann wichtigste höchsten Herrn erworben haben. Herr v. Manteuffel, der Vicevileg des Großgrundbesiges gefährdet würde, diese Bourgeoisie ohne hat es ihm vorenthalten: Charakter. Sein Wesen ist die abfolute präsident des Herrenhauses, hat das, was ihm der Kaiser gesagt, Selaffenempfinden, ohne Selbstbewußtsein, allezeit auf die Gunst von Charakterlosigkeit; sein Niedergang ist die Nemesis der Geschichte. nicht wie sein Abgeordnetenhaus- Kollege der begierigen Mitwelt mit oven hoffend, mußte dem Anprall der kleinbürgerlichen Massen in als ihn am Freitag die Aldeutschen, junge Menschen und kaum flügge zuteilen für gut befunden, was er ganz gewiß nicht verabsäumt dem Augenblicke erliegen, da eine geschickte Hand dieses Kleinbürger- gewordene Abgeordnete, in der rohesten Weise beschimpften, den ver- haben würde, wenn die Worte des Kaisers für die politischen tum zu organisieren begann, für die versprengten Kleinbürger das hätschelten Liebling der Wiener förmlich bespuckten, da empfand man, Interessen der Herren Konservativen hätten nutzbar gemacht werden einigende Schlagwort zu prängen verstand. Herr Lueger begann als daß sich eine tragische Wendung vollzieht. Tragisch denn hier können. Demofrat, aber er erkannte bald, daß für die von der wirtschaftlichen wird eine große Schuld vergolten. Entwicklung zerriebenen Kleingewerbetreibenden die Demokratie nichts Lockendes haben könne. Und so einigte er das„ chriftliche Volt" unter der Fahne des Antisemitismus. Er ward dabei begünstigt durch die unbezweifelbare Thatsache, daß das bourgeoise Judentum es verstanden hatte, fich in Wien während der Heroenzeiten des östreichischen Liberalismus einen ungewöhnlichen, wohl auch ungebührlich starken Einfluß zu verschaffen, daß es alle Machtmittel der Gesellschaft, die Breffe so gut wie die Banken, die Theater so wie die politische Tribüne, die Lehrfanzeln wie die Intelligenzberufe für sich usurpierte, aus allen Quellen die öffentliche Meinung beeinflußte. Die ererbte Abneigung gegen die Judenherrschaft" verschmolz nun Lueger, der größte aller europäischen Demagogen, mit der unzweifel- Die Aeußerung klingt durchaus echt. Der Kaiser hat sich haft vorhandenen Not des kleinen Manns, und die Unwiderstehlich- für den Kanal mit seiner ganzen Autorität eingesetzt, und Die o ft" giebt den Ton an. Wider die Nörgler" zieht sie „ Po teit dieser Strömung führte ihn von Erfolg zu Erfolg. Anfänglich niemals ist der kaiserlichen Autorität ein so schwerer Schlag in höchstem Eifer zu Felde und diese Nörgler, das sind nicht nur die verhöhnt und verlacht, ohne das Hilfsmittel der Zeitungen, nur auf zugefügt worden, wie durch die konservativen Kanalrebellen. Socialdemokraten, sondern auch die Liberalen bis weit hinein in die die Werbekraft seiner Neden angewiesen, streckte er dennoch seine Daß ferner der Kaiser, der die Caprivischen Handelsverträge Reihen der Nationalliberalen, die in der Stritit des Kaisers Gegnerin, die liberale Partei Wiens und Niederöstreichs, in den Sand. eine rettende That nannte und erklärte, man könne ihm nicht dem„ Vorwärts" trefflich abgeguckt haben, wie er sich räuspert und Unter der Stoalition erfocht er seinen ersten großen Sieg: die Majorität zumuten, Brotwucher zu unterstützen, die extremen agrarischen wie er spuckt". Um die liberalen Zollerhöhungsgegner im Wiener Gemeinderat. Die Borniertheit der Regierung Badeni, die sich, Forderungen nicht bewilligen tann, ist auch leicht einzusehen. aus dem ihnen den Konservativen gestohlenen Anteil man weiß noch heute nicht recht, warum, geweigert hatte, dem mit Wenn er schließlich Kanal und Kornzoll in einen engen an der kaiserlichen Gunst zu verjagen, ergeht sich das Zweidrittel- Mehrheit gewählten Bürgermeister die kaiserliche Be- tattischen Zusammenhang bringt, so dürfen sich am wenigsten geängftete Schleifsteinblatt in monarchischem Rafen. Es ist nicht stätigung zu verschaffen, lieh Herrn Lueger noch die Aureole des die Konservativen über diese Taktik beklagen, weil sie ja nur ohne Interesse zu beobachten, welche Verzückungen man es sich kosten Märtyrers; nach dem Gemeinderat eroberte er den Landtag, und es dem Junkerbeispiel abgelauscht ist. läßt, um die ein wenig zweifelhaft gewordene Kaiserneigung wieder schien allen Ernstes, als ob der Herr über Wien einst auch über Die„ Deutsche Tageszeitung" scheint bereits seit längerer zu gewinnen: Oestreich regieren könnte. Das Wahljahr 1897 brachte ihm den Zeit die kaiserliche Aeußerung zu kennen, daher ihre wilden großen Erfolg über die Socialdemokratie, alle neun Mandate des revolutionären Drohungen mit dem Aufstand der Bauern, in Politische Ueberlicht. Berlin, den 2. April. Der Kanalschlucken. Der Kaiser soll der„ Täglichen Rundschau" zufolge gesagt haben: " Ehe sie den Kanal nicht schluden, unterschreibe ich die 8olltarife nicht, und zwar unterschreibe ich nur die, die ich will." " Die Eiferer für Unterdrückungsgefeße fizen in doppeltem Ungemach. Einmal gelingt es nicht recht, das Bremer„ Attentat" zu den löblichen Zwecken zu nügen, um derentwillen Attentate den Staatsrettern stets geheime Herzensfreuden erwecken. Und statt eine Socialistenverfolgung zu erreichen, werden sie selbst vom kaiserlichen Born verfolgt und müssen befürchten, daß ihre Bollwünsche, durch die allein ihre agrarische Existenz erhalten werden kann, wenigstens nicht ganz in dem geforderten und gehofften Maße Berücksichtigung finden möchten. Aus dieser fatalen Lage versuchen die Organe des Scharfmacher- und Agrariertums unter vorsichtiger Zurückdrängung ihres Unbehagens durch gesteigerten Byzantinismus sich und ihre Partei zu erlösen. bon Ueberblidt man die ganze Reihe der böswiligen Kritiken, so zeigt sich wieder einmal, wie Verhetzung auf der einen und blasse Furcht auf der andren Seite sich hand in rung, die in ihrer Begründung interessant genug erscheint, um Hand arbeiten. In feigem Zurüdweichen vor einiges aus ihr wiederzugeben: der Socialdemokratie hat man in der GegenVon den Stellvertretern Gottes. Aus Breslau wird uns berichtet: Die Sittlichkeit auf dem Lande. In einer Verfügung bes Amtlichen Schulblatts für den Regierungsbezirk Magdeburg" heißt es: Der Korporal Warzecha vom 157. Infanterie- Regiment zu Brieg, ivart, die fich zum Teil als eine Zeit schmählichen Wie in andren Städten, sind auch in unsrer Stadt wegen der der seine Mannschaften angeborgt, geohrfeigt, beleidigt, gezwiat, Epigonentums ohne Entschlossenheit und Thatkraft charakterisiert, möglichen Erhöhung der Bölle auf nottvendige Nahrungs- mit Händen und Füßen gestoßen, mit gezogenem Seitengewehr, mit wo jedes ternige Wort( nämlich die Kaiserrede gegen mittel die Bürger in banger Sorge um die der Säbelscheide und Klopfpeitsche geschlagen, ward vom OberBerlin. Red. b.".") philiströse Angstpolitiker erbeben läßt, ichon 8utunft. Wir, die unterzeichneten, berufenen Vertreter Kriegsgericht des II. Armeecorps wegen Mihhandlung Unterviel erlebt. Wahrlich, die nach Bismard Gott und sonst nichts in unsrer Bürgerschaft, teilen nicht nur biese Begebener in 74 Fällen, vorschriftswidriger Behandlung in 16 Fällen der Welt fürchtenden Deutschen hätten es herrlich weit gebracht, fürchtung, sondern besorgen auch direkt verderbund Beleidigung in 40 Fällen degradiert und zu einem Jahr Gewenn diese Sorte von Politikern einmal zu ausschlaggebender liche Folgen für unser aufblühendes Gemeinwesen. fängnis verurteilt. Bedeutung gelangte. Dann bräche wieder eine Zeit herein, von der die Das veranlaßt uns, das fgl. Staatsministerium, die zum Schuße der Sage melden könnte, daß die frächzenden Raben wieder den alten preußischen Gemeinwesen berufenste Stelle, zu bitten, behufs AbBarbaroffaberg umfreisten. Man soll schon nicht mehrwendung dieser Folgen gegen die beabsichtigte Erhöhung der Gean 1848 erinnern, höchstens, wenn es gilt, die treides und Nahrungsmittelzölle Einspruch erheben und für den AbMärzgefallenen au ehren, aus Rüdficht auf Frankreich schluß langfristiger Handelsverträge eintreten zu wollen. sollen wir des glorreichen Tags von Sedan nicht mehr gedenken, Aehnlich wie in Berlin liegen auch bei uns die Verhältnisse. unsre Jugend soll sich im Geschichtsunterrichte nicht mehr der Die weit überwiegende Mehrzahl unsrer Einwohner bilden auch die schlachtenfrohen nationalen Helden erfreuen, sondern nur fried- sogenannten weniger Bemittelten bezw. Unbemittelten. Diese liche Kulturgeschichte treiben. Sollte sich nicht gegen Mehrzahl würde in derselben schweren Weise gefolche Zumutungen die große patriotische Mehrzahl des schädigt werden, wie dies für Berlin in der Petition" des deutschen Volks wie ein Mann entrüstet aufbäumen und sich eine Magistrats und der Stadtverordneten zu Berlin an das fönigliche derartige Verstümmelung des deutschen Wesens ernstlich ver- Staatsministerium vom 5. d. M. autreffend ausgeführt worden Bejens ern bitten?... ist. So würde Mögen aber auch in ruhigen Tagen die treuen Männer sich entschlossen um das nationale Banner, das unser Kaiser fühn voranträgt, scharen und wachsam sein, daß es niemals gelinge, die alten deutschen Tugenden der Treue und des mannhaften Muts in unserm Volte abzuschwächen." " Auch die Konservative torrespondenz" widmet mehrere Artikel ihrer heutigen Nummer dem Versuch, die Weißstimmung des Kaisers gegen die konservativen Gegner feiner EngTandpolitik und die Zweifler an seiner Bollpolitik auf die Socialdemokratie abzuleiten. In einer Notiz erklärt das offiziöse Organ der konservativen Partei: " Immer wieder werden von seiten der Geistlichen Klagen laut über die sittlichen Gefahren, die das in der Altmark und in den Kreisen Jerichow I und II noch weit verbreitete Sitewesen für die nach auswärts vermieteten fchu Ipflichtigen Kinder mit sich bringt. Besonders wird hervorgehoben, daß in nicht seltenen Fällen den Kindern Branntwein verabreicht wird, und daß die Kinder dadurch, daß sie mit älteren Dienstbeten in demselben Raum schlafen, oft Zeugen von Unsittlich= Staaten wiltbe auch in Schöneberg jebe Arbeiterfamilie von 5 Beriten en allgemein wird parüber getlagt, daß die Dienstwerden, die auf das jugendliche Gemüt verderblich eintPer: fonen infolge eines golls von 6 M. auf je 100 Kilogramm herren den Hütekindern nicht diejenige Fürsorge an Roggen und Weizen im Jahresdurchschnitt mit einer Abgabe gedeihen lassen, auf die sie in ihrem Alter noch Anspruch von 60 wa machen müssen." würde burch Bertenerung der belastet, infolge der Fleischverteuerung desgl. mit 60 m. Diese agrarischen Zustände find schlimmer als das großPreise für Kartoffeln, Gemüse 2c. noch eine weitere Belastung von städtische Sternberg- Lafter. Will Herr Dertel gegen diese zwangs jährlich 30 M. treten, so daß jede hiesige Arbeiterfamilie von 3 Berweise Demoralisation der Jugend nicht vorschlagen, daß die Schuldigen fonen durch gedachte Zollerhöhung mit einer jährlichen Abgabe von durch Prügel an ihre Pflicht erinnert werden? 150 m. belastet werden würde. tha 918 Da unsre Arbeiterfamilien durchschnittlich nur ein Jahres: Die Socialpolitik der bayrischen Regierung. eintommen von 900 Mart haben, eine Familie von fünf Berfonen aber schon bei den jezigen Teuerungsverhält. München, 1. April.( Eig. Ber.) Der Arbeiterausschuß der nissen damit hierorts nur in der allernot staatlichen Kohlengrube Beissenberg( Oberbayern) hatte sich über " Ganz ungehörig und widersinnig sind die Bemerkungen, die dürftigsten Weife Haushalten kann, so erhellt ohne das Verhalten des Bergmeisters dem Ausschuß gegenüber beschwert. die demokratischen Blätter in dem Sinne an die kaiserliche An- weiteres, daß unter dieser Mehrzahl unsrer Einwohnerschaft auch Von der General Administration der Bergwerke und Salinen wurde sprache knüpfen, als„ berjente der Kaiser sich jetzt so schreibt bei einer nurmäßigen Erhöhung der Zölle auf die un- die Beschwerde abschläglich beschieden und dabei betont, daß der beispielsweise der Vorwärts" in der Befürchtung, daß Berlin entbehrlichsten Nahrungsmittel ein Notstand ausbrechen muß. Dieser Bergmeister im Recht sei, wenn er sagte, man könne von einem sich in gewaltsamem Aufruhr gegen ihn empören tönnte". Rotstand würde natürlich im Verhältnis der Zollerhöhung wachsen. Betriebsbeamten der Grube nicht verlangen, in einem Ausschuß Unserm Raiser Furcht anzudichten, ist ein un- Eine außerordentliche Vermehrung der städtischen Armenlasten thätig zu sein, in welchem ein Schlepper der Grube den erhörtes Unterfangen." wäre die Folge. Zur Ausgleichung der daraus entstehenden Auf- Borsis führt". Dieses amtliche Dokument liefert eine flassische Illustration zu In einem weiteren langen Artikel über„ Socialdemo- wendungen müßten bei der Lage unsrer städtischen Finanzverhältnisse fratie und Revolution" bemüht sich die Konservative audre, notwendige Ausgaben unterbleiben. Das würde aber der Versicherung der bayrischen Regierung, fie lasse sich in Bezug auf Korrespondenz" um den Nachweis, daß die Gefahr einer gewalt- gerade für Schöneberg, eine in der lebhaftesten Entwicklung be- die Arbeiterfreundlichkeit von niemand auch von den Socialdemogriffene Stadt von 100 000 Einwohnern, besonders nachteilig sein, fraten nicht übertreffen! samen Revolution in Berlin durchaus ernst zu nehmen sei: weil hier noch viele unaufschiebbare Aufgaben zu lösen sind, deren Gerade die gegen die kaiserliche Ansprache in der Alexander Nicht bezw. nicht baldige Erfüllung bei der unmittelbaren NachbarChronik der Majestätsbeleidigungs- Prozeffe. Kaserne tobenden Stimmen der ſocialdemokratischen Breffe find schaft von Berlin und Charlottenburg für die gedeihliche Weiterentwicklung Es wird berichtet: sehr geeignet, ein Bild davon zu geben, in welch revolutionärem Schönebergs verhängnisvoll werden müßte. Außerdem ist zu be Wegen Majestätsbeleidigung, Gehorsamsver: veigerung und Sinne die Socialdemokratie die Volksmassen bearbeitet.. fürchten daß eine erheblichere Zollerhöhung und entsprechende Be- Aeußerung anarchistischer Gesinnung im Militärgefängnis Hauptsächlich aber ersteht man daraus, wie absolut haltlastung, mufres Armenbudgets Bie Erhöhung unfrer Geist in Danzig der Musketier Georg Wald vom 43, InfanterieIos die Mauserungshoffnungen" find, die gemeinde steuern zur Folge haben würde, weil Schöneberg Regiment aus Pillau zu 2 Jahren 1 Monat Gefängnis verwisse Jusionspolitiker oder solche, die sich den Anschein mangels andrer Einnahmen auf Steuererhebung angewiesen ist. urteilt worden. geben, es zu sein, noch hegen zu dürfen glauben. Wäre eine Dies wäre aber für uns verhängnisvoll, weil es als sicher gelten Wegen Majestätsbeleidigung in Drohbriefen, die er im revolutionäre Erhebung in Berlin fo gänzlich aus- kann, daß mit dem Augenblick, wo wir höhere Gemeindesteuern als Oftober v. J. anläßlich des Kaiserbesuchs im Wupperthal an den geschlossen, so brauchte sich doch die Socialdemokratie über die Berlin und die benachbarten Vororte erheben, nicht nur jeder Zuzug Chef des Civilkabinetts v. Lucamus und an den Barmer Oberkaiserliche Andeutung wahrlich nicht aufzuregen. Daß aber die von steuerträftigen Cenfiten nach Schöneberg aufhören, sondern bürgermeister gerichtet hatte, ist in Elberfeld der frühere Kommis ganze Preffe des roten Heerbanns jetzt Beter Mordio schreit, auch ein großer wegzug von solchen aus Schöneberg statt- Jakob Stock zu einem Jahr Gefängnis verurteilt fcheint uns jedenfalls tein zeichen für die Neigung der Socialfinden wird. Demokratie, unter allen Umständen auf gefehlichem Boden zu Eine noch verderblichere Wirkung würde eintreten, falls bie 8oll Wegen Majestätsbeleidigung wurde der Eisendreher Auguft. bleiben." erhöhung zum Nichtabschluß von Handelsverträgen führen sollte. Mitichte aus Siemianowig von der Straffammer in Beuthen Dadurch würde auch der sich hierorts allmählich entwickelnde Handel( O.- Schl.) zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. und Geschäftsverkehr lahmigelegt, unsre eben erst aufteimende Exportindustrie völlig vernichtet werden. Bu ihrem Schuz bedürfen auch wir der Handelsverträge und zwar st langfristiger, da nur unter solchen die gesunde Entwicklung der Exportindustrie möglich ist. Natürlich weiß die„ Konservative Korrespondena", baß uns bie Andeutungen des Raisers über die Möglichkeit eines Aufstands in Berlin in feiner Weise aufregen" fonnte. Wir sprachen nur unser Erstaunen über die feltsamen Besorgniffe des Kaifers aus. Aufregend war es höchftens für unsre bebauernswerten Schnapper nach Ausnahmegesetzen, daß wir so gar keinen Anlaß geben, die sie selbst treffende Verstimmung des Kaiſers gegen uns abzulenten. Unter allen Umständen" haben wir uns freilich nicht dem„ gesetzlichen Boden" verschrieben. Das werden wir erst dann thun, wenn die heißen Gelüfte der Herren Sonfervativen auf realtionäre Bertrümmerung der bestehenden Boltsrechte sich einmal völlig abgefühlt haben sollten. ample worden. Ausland. Schweiz. Auslieferung des italienischen Anarchisten" Jaffet. Der feiner Zeit in Bellinzona verhaftete Anarchist Jaffet wird auf Beschluß des Bundesgerichts nunmehr an Italien ausgeliefert werden. Dänemark. Das Wenn wir weiter noch einen mehr allgemeinen Gesichtspunkt berühren, so wollen wir damit nicht die uns gesteckten Grenzen des Petitionsrechts überschreiten. In dieser Hinsicht gestatten wir uns darauf hinzuweisen, daß unsre Erwägung von einer sehr einschneidenden allgemeinen Gemeinde- Angelegenheit ihren Ausgang Das neue Fabrikgefet. Am Sonnabend, dem letzten Tag der nimmt, und daß ihre Nichtberücksichtigung bei Verabschiedung der nunmehr beendeten Legislaturperiode, nahm der Reichstag das neue demnächstigen Zolltarif- Vorlage die Zukunft Schönebergs ebenso wie& a brifgesetz endgültig an, das nun, sobald der König es unter zeichnet hat, in wenigen Tagen in Kraft treten wird. Wenn auch in Auch die Agrarier vom Bund der Landwirte flöten bie mancher audren Stadt unfres Vaterlandes gefährdet. wieder in sanfteren Tönen und verwahren sich ungestüm gegen die Wie aus den stenographischen Berichten des Abgeordnetenhauses diesem Gesetz lange nicht die von der socialdemokratischen verwirklicht 1988 11. 1991) ersichtlich ist, raftion gestellten Forderungen worden find, aus der Seffion 1892/93( G. 1988 Sumutung radikaler Neigungen. Die„ Deutsche Tageszeitung" be hat der Herr Finanzminister v. Miquel bei der Beratung des§ 14 fo bedeutet es doch einen wesentlichen Fortschritt gegenrichtet über die in Düsseldorf abgehaltene erste Provinzialversammlung des Kommunalabgaben- Gejeges vom 14. Juli 1893 namens des über dem völlig unzureichenden Fabritgefe von 1873. des Bunds der Landwirte für die Rheinprovinz, und ihr Bericht töniglichen Staatsministeriums im Abgeordnetenhause ausdrücklich gesetzliche Mindestalter für die Beschäftigung von zeigt die Bündler in einer seltenen Milde des Auftretens. 3war erklärt, Kindern in den Fabriken wurde vom 10. auf das 12. Lebensjahr hat dort Freiherr v. Wangenheim, der erste Bundesvorsitzende, daß die unentbehrlichsten Lebensbedürfnisse erhöht und taun für besonders anstrengende und gesundheitsschädliche den 71/2 Mark- Zoll auf Roggen und Weizen sowie den Doppelmit Einschluß der Brennmaterialien von einer Arbeiten noch weiter hinaufgerückt werden. Die Arbeit der Kinder tarif gefordert, aber er hat sich so freigehalten von den üblichen Besteuerung freizulaffen wären, weil solche als Milchjungen und andre Beschäftigungen, die den SchulSteuern zum größten Teile von den minder unterricht beeinträchtigen, tönnen durch kommunale agrarischen Drohungen im Fall der Nichterfüllung jener Forderungen, wohlhabenden und selbst unbemittelten Be Verordnungen verboten oder eingeschränkt werden. Für jugenddaß ihm bereits die, Berl. Polit. Nachr.", die noch gestern bissig völkerungstlaffen aufgebracht würden. liche Arbeiter vom 12. bis zum 14. Lebensjahre ist der sechs. gegen die bündlerischen Maßlosigkeiten" schrieben, heut eine lobende stündige Magimal Arbeitstag einschließlich einer Note widmen. Und Major v. Loën, Bundesvorfigender für Ruhepause von 1/2 Stunde festgesezt worden.- Arbeite Niederschlesien, schwor in Düsseldorf die agrarische Rebellion rinnen dürfen in den ersten vier Wochen nach einer also ab: Steuern auf den Verbrauch von Fleisch, Ge- Niederkunft nur dann beschäftigt werden, wenn sie durch ein treide, Mehl, Badwert, Kartoffeln und Brenn ärztliches Attest nachweisen, daß es ohne Schädigung ihrer Gefundheit stoffen aller Art dürfen nicht neu eingeführt geschehen kann. Die Unterstügung, die einer Wöchnerin während dieser Zeit aus öffentlichen Mitteln zu teil wird, darf nicht als " Diese, den Anforderungen der Gerechtigkeit entsprechenden Erklärungen haben dazu geführt, daß der Eingang des§ 14 folgenden Wortlaut erhalten hat:" " werden." " " Ich glaube, für eine solche( focialdemokratische) Bukunft hat unfre Landbevölkerung keine Auffassung und noch weniger für die Erwiderung des gestrigen Vorwärts" auf die Ansprache Seiner Majestät des Kaisers ant seine Alexander- Grenadiere, wo es heißt: Run handelte es sich damals allerdings nur um Gemeinde Armen- Unterstützung angesehen werden. Außerdem wurden Gegen wen könnte in unfern Tagen ein andres 3wing- Cölln steuern, aber wir meinen, daß der Staat gleichzeitig, ob mehrere Vorschriften über die innere Einrichtung der Fabriken eingeführt. an dieselben Forderungen So sollen für jeden Arbeiter a cht Stubikmeter Luftraum wirksam werden? Fürchtet man, daß eines Tags ans dem Einzel- oder Bundesstaat benachbarten Cirkus Busch die agrarische Rebellion der Gerechtigkeit gebunden ist wie die Gemeinden, und vorhanden sein, es soll für ordentliche Ventilation, regelhinreichende Beleuchtung und hervorbrechen werde, nachdem die Nachfahren der einstigen Adels- daß dem Staate nicht erlaubt fein tönne, was den mäßige Reinigung, rebellen die Verweigerung höchsten Stornzolles mit der Empörung Gemeinden aus Gründen der Gerechtigkeit versagt ist. Demgemäße i 3 ung gesorgt werden; ein Speiferaum soll für die Arbeiter Heizung der märkischen Bauern bedroht haben?" Darauf halte ich mich erscheint uns die Nichtbefolgung diefes Grundfazes durch das Reich vorhanden sein und ihnen Gelegenheit gegeben werden, ihr Ju spätestens zehn Jahren für berechtigt, im Namen der zur Generalversammlung im gelegentlich der Einführung der zur Zeit bestehenden Getreidezölle nur mittagessen zu erwärmen. Cirkus Busch vereinigt gewesenen 8000 deutschen Land- aus dem Gesichtspunkte von Ausnahmefällen erklärlich. Wir nehmen follen alle diese Vorschriften auch in den ältesten Fabriken durch wirte hier die Erklärung abgeben zu dürfen, an, daß man sich dafür nur deshalb entschlossen hat, weil man bei geführt sein. angenommen und Die Fabrikaufsicht wird verbessert und das Personal daß wir fämtlich dort anwesend gewefenen Agrarier der Landwirtschaft eine besondere Notlage 11 11 3 Mann für Mann im für einen andren Staatsgrundjag nicht hat außer acht lasien wollen, dafür vermehrt. Des weiteren wird ein Arbeitsrat geschaffen, Gegenteil unfren Kaiser, den Schirmherrn der deutschen Land- wonach es als eine der vornehmsten Pflichten des Staats gilt, von dessen Mitgliedern drei von dem Gesamtverband Hiermit sind wirtschaft, opfern und totschlagen laffen würden, als eine wirtschaftlich besonders schwachen Bevölkerungsklassen auch einen der Gewerkschaften" nominiert werden. folch gemeine Gesinnung an den Tag zu legen." besonderen Staatsschuß angedeihen zu lassen. So richtig auch dieser wiederum die als socialdemokratisch bezeichneten Ge= Es ist immerhin ehrlich, daß der agrarische Wortführer fich mur Grundsay an sich ist, so steht ihm hier das Gebot der Gerechtigkeit wertschaften von Staatswegen als die maßgebende für„ den Kaiser, den Schirmherrn der deutschen Land- entgegen, welches vorschreibt, daß man solchen besonderen Vertretung der Arbeiterklasje anerkannt worden. Schuß nicht gewähren darf, wenn dies auf Kosten und Bon andern Resultaten der verflossenen Legislaturperiode des wirtschaft", totschlagen lassen will. Wennt aber der Kaiser„ die zum Nachteil von andren, wirtschaftlich noch schwächeren Reichstags find hervorzuheben: die Lohnzulage der Staatsdeutsche Landwirtschaft", d. h. die Herren Junker und Großbauern Bevölkerungsklassen geschieht. Daß dies hinsichtlich der Zölle angestellten, die Einführung der geheimen Abstimmung bei den nicht also schirmt, wie es die Bündler meinen was dann? Bleibt auf die notwendigen Nahrungsmittel zutrifft, läßt sich füglich nicht Wahlen, die Errichtung einer staatlichen Fabrit für Diphtherie- Serunt dann das Wort bestehen, das das Hauptorgan des Bunds der Land- bestreiten, denn es steht fest, daß diese Zölle in der Hauptsache und eine Aenderung des Armengefezes, die dahin geht, daß die wirte am 20. März 1901 drohend rief: von den sogenannten weniger Bemittelten und Unterstützung aus öffentlichen Mitteln, die Epileptikern, LungenDie Entscheidung, ob die deutsche Landwirtschaft unter Unbemittelten aufgebracht werden, und daß diefe große Mehr- und Lupuskranken gewährt wird, nicht als Armenunterstützung der bisherigen Führung eine der festesten Stügen des heit der Staats- Angehörigen wirtschaftlich noch viel schwächer ist als gelten soll. Niederlande. Staats bleiben tanu, oder ob sie unter andre die Mehrzahl der sogenannten notleidenden Landwirte. Da weiter radikale Führung geraten wird, steht unmittelbar bevor. Auf feststeht, daß die Bollerhöhung nur einem verhältnismäßig fleinen Haag, 2. April.( Meldung des Reuterschen Bureaus.) Hindie Bedeutung, die Schwere und die Gefahr dieser Entscheidung Teile der Landwirtschaft zu gute käme, indem die meisten von ihnen sichtlich der Gerüchte von einer Reise des Präsidenten über nicht in der Lage find, den eigenen Bedarf hinaus Krüger nach Amerika eingezogene Informationen befagen, nochmals hinzuweisen, halten wir für unsre Pflicht. Gestern durch trogiges Drohen, heute durch kagensanftes Brotgetreide und Fleisch zu produzieren, so würde die 8oll daß die Absicht einer solchen Reise lange Zeit bestehe, daß aber Schmeicheln sucht man den gelockerten Einfluß neu zu festigen. erhöhung nur wenigen Staatsangehörigen nügen, aber gegenwärtig durchaus nichts beschlossen. sei. Millionen derselben und gerade die wirklich Notleidenden Da auch zur Bolitit unfrer Tage Hintertreppen Strömungen auf's schwerste treffen. Welche verhängnisvollen Folgen dies für emporführen, fann niemand ermeffen, welchen Mitteln, den drohenden eine Reihe von Städten haben würde, bedarf wohl nach unsrer für oder den schmeichelnden, morgen der meiste Erfolg winkt. Schöneberg gegebenen Darstellung, die mehr oder minder auf jede andre Stadt unsres Baterlands zutrifft, feiner weiteren Ausführung. * * * Deutsches Reich. Gegen die Erhöhung der Getreidezölle richtet sich eine von dem Schöneberger Magistrat der Stadtverordneten Versammlung atweds Beschlußfaffung zugestellte Eingabe an die preußische RegieDas königliche Staatsministerium bitten wir hiernach, unsrer, durch die Sorge um unser Gemeinwesen veranlaßten Petition entsprechen und dahin wirken zu wollen, daß die Getreidezölle nicht erhöht, die unentbehrlichsten Lebensmittel nicht verteuert, und daß langfristige Handelsverträge; abgefchloffen werden. Die Nachricht des Schweizer Blatts Der Bund" betreffend die Absicht der niederländischen Regierung, eine neue Friedens tonferenz zu stande zu bringen, entbehrt jeder Begründung. England. Unterhans. Der Kriegsminister Brodrick erklärte am Dienstag, die Behauptung, daß englische Agenten in Deutschland und Süditalien Rekruten für die britische Armee in Südafrika anwerben, entbehre je der Begründung. Unterstaatssekretär des Aeußern Lord Cranborne erklärt, er fönne teine weitere Mitteilung über das Mandschurei abkommen machen. Mittwog, r. 79. 18. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. mitos, 3. April 1901. Jounich L Derlammlungen. Sociales. Hungerlöhne. Wie ein Hohn auf alle Menschlichkeit klingt es aber, Die Korbmacher hielten am 26. März eine gut besuchte Mit daß die paar Kreuzer nicht einmal regelmäßig ausbezahlt werden, glieder- Versammlung ab. Be Ia berichtete über die Thätigkeit der Eine Arbeitslosenzählung, die der Centralverband daß die Leute z. B. im Budweiser Kreise unter einem Trucksystem Kommission. Danach haben im letzten Jahr 14 Branchen- VersammSer Maurer am 18. März im Dresdener Lohnbezir! mit schwerer Arbeit erringen, einen Teil raubt, und zwar durchaus ausgebrochener Lohndifferenzen mußte mehrfach verhandelt werden. leiden, welches ihnen sogar noch von den Bettelpfennigen, die sie lungen, 8 geschäftliche und 10 Werkstattfizungen stattgefunden. Wegen zunächst die Maurer, welche in Arbeit ftanden. Es wurden ins- Belewibrig. Denn es iſt ſoon lange verboten, aber es hieß hier zum Streit kam es vier mal, 3 Streiks wurden gewonnen, einer gesamt 1314 gezählt( 1896: 3094). Diese 1314 Maurer arbeiteten auch, so oft: Wo fein Kläger ist, ist tein Richter. wenn auch nicht verloren war die Opfer nicht vert, die er gekostet auf 118 Bauten, Umbauten mit einbegriffen.( 1896 waren Der Kläger hat sich gefunden, es ist der Bericht der Kommission. hat. An Karten und Briefen wurden 205 fortgesandt und 95 liefen 284 Bauten im Gange.) Im Ausschachten begriffen waren 45. Eine furchtbare Enthüllung von Mißständen, eine schwere Anklage ein. Zum Obmann wurde Belz einstimmig wieder ernannt. Als 284 Bauten im Gange.) Im Ausschachten begriffen waren 45. mit dem ganzen Gewicht unanfechtbarer Beweise. Was wird ge- Kommissionsmitglieder wurden Hoeft, Maßenth, Lingner ( 1896: 72.) 1897, 1898 und Frühjahr 1899 waren je über 300 Bauten in Betrieb mit 3700 beschäftigten Maurern. Am schehen? und Richter und als Bibliothekar Frizz Schmidt gewählt. 18. März wurden dann die Arbeitslosen gezählt. Das Ergebnis war: 618 Arbeitsuchende mit insgesamt 43 101 Feiertagen Die Modell- und Fabrik- Tischler hielten am 27. März cr. oder 72 Tagen im Durchschnitt pro Person. Es tamen auf im Wedding- Part" eine 100 Maurer 67 in Arbeit stehende und 33 arbeitslose. Es muß Ueber die Zustände in der Feilenindustrie wurde in einer der Werkstatt- Kontrollkommission. Aus demselben ist zu ersehen, daß Bericht über die bisherige hierbei hervorgehoben werden, daß zur Beit nicht mehr die Versammlung der Feilenarbeiter am Sonntag verhandelt. Menté die Zahl der dem Deutschen Holzarbeiter Verband angehörigen Witterung schuld an der Arbeitslosigkeit war. 22 Maurer waren schilderte in seinem einleitenden Referat, wie gerade die Innungs- Kollegen noch in sehr schlechtem Verhältnis steht zu der Zahl der in suchenden waren zum größten Teil Familienväter. Viele arbeits- Jahre 1889 etwas aufgebesserten Löhne wieder herabzudrücken unter Bählung sind taum 25 Proz. der Modell- und Fabrik- Tischler lose Maurer, fogar hier wohnende Familienväter, find in ihren Hinweis auf den Rüdgang in der Eisenindustrie. In der legten organisiert. Nach längerer Diskussion wurden in die WerkstattHeimatsort, u. a. bis nach dem Ruhrkohlenrevier, gereist. Diese ge- Innungsversammlung sei, namentlich auf Betreiben des Ober- Kontrollkommission gewählt: Fenbrich. Stübner, Wörlen, trennt von Frau und Kindern lebenden ausgewanderten Familien meisters Mägde frau, beschloffen worden, die Arbeitslöhne Desinghaus, Jahn und Dietrich. Als Obmann wurde väter werden von Ausländern ersetzt. Der letztere Um- um 10 Proz. stand zeigt unsre vaterländischen Unternehmer wieder in ihrer echt Herren bestrebt, angeblich um die auswärtige Konkurrenz vou zu erniedrigen. Ueberhaupt seien diese gewählt O. Wilte, Bergstr. 70. patriotischen ihren Berlin fernzuhalten, fernzuhalten, Charlottenburg. Der socialdemokratische Wahlverein für Charhielt 27. v. in ab. O. Wilte gab eine leider nur schwach besuchte Versammlung " V über 20 Wochen hintereinander arbeitslos. Die Arbeiteter innerhalb der legten Jahre bestrebt waren, die feit dem Berlin Beschäftigten. Nach einer in den letzten Tagen vorgenommenen Ein Konflikt mit Kaffenärzten wird auch aus München gemeldet. Es handelt sich um die dortige Ortsfrankenkasse IV und ihren Kassenärzten bezw. dem ärztlichen Bezirksverein. Der Versuch, den Streit auf gütlichem Wege beizulegen, ist gescheitert, so daß sich die Kaffenmitglieder ohne Aerzte befinden. Es besteht die Absicht, abermals eine Konferenz einzuberufen, in der beide Parteien ihren Standpunkt genau präcifieren sollen, um schließlich doch noch einen Ausgleich herbeizuführen. 6219-211159 alise " vampsleuten wirb, fie nehmen bie billigſten ärbeitskräfte., 3m S. Juurben Die Refer bürgerlicher Blätter auf die überaus mitenburg bien amab, in welcher Genoffe Dr. Leo Arous übrigen zeugen die vergleichenden Zahlen von einer ganz erheblichen günstigen" Verhältnisse in der Feilenindustrie verwiesen, um die über:" Weg und Ziel" sprach. An den Vortrag schloß sich eine DisDepression im Baugewerbe. to enliobb Eltern zu veranlaffen, ihre aus der Schule entlassenen Knaben tuffton, an welcher sich außer den Genossen Görfe, Dr. Borchardt, Den Achtstundentag hatte die bekannte Firma Karl 8eiß Feilenarbeiter werden zu lassen! Gegen alle diese Dinge Fenchel, Sirich und Baate auch ein Herr Stößile, in Jena am 1. April v. 3. versuchsweise eingeführt. Bieber mile Wie der müsse entschieden protestiert, auch die Eltern rechtzeitig gewarnt stedacteur der die Eltern rechtzeitig gewarnt Redacteur der„ Charlottenburger Bürger- Beitung", beteiligten. Leiter der Firma, Professor Abbé, in einem vor der Arbeiterschaft werden, ihre Söhne zu einem Feilenhauer in die Lehre 3 Lekterer fuchte den Referenten in einigen Punkten zu widerlegen, der Firma gehaltenen Bortrag mitteilte, sind die in dem Jahr ge- geben. Von einer Anzahl Redner wurden die Angaben des machten Erfahrungen so günstige, daß der Achtstundentag von der Referenten bestätigt und vielfach ergänzt durch Mitteilungen über wurde aber sowohl vom Genoffen Hirsch als auch vom Referenten Firma dauernd beibehalten werden wird. Profeffor einzelne Firmen Sämtliche Feilenarbeiter wurden aufgefordert, sich in seinem Schlußwort gebührend abgefertigt. Der Vortragende Abbé teilte bei dieser Gelegenheit noch mit, daß am 1. Ma i um gegen jede Lohnherabsetzung zu sträuben, sowie auf Innehaltung der wurde für seine trefflichen Ausführungen mit reichem Beifall seitens 11 Uhr vormittags der ganze Betrieb geschlossen, dem Personal aber vereinbarten Tarifbestimmungen bei Ausführung von Accordarbeiten der Versammlung belohnt. Unter Vereinsangelegenheiten teilt der der ganze Tag ausbezahlt wird. Wieder ein Beispiel, das flärlich zu bestehen. In einer längeren, einstimmig angenommenen Resolu- Vorsitzende u. a. zeigt, wie verfehlt die üblichen Redensarten sind, durch die man die tion erklärte die Versammlung sich mit diesem Vorgehen ein- am 18. März mit, daß der Vorstand im Namen des Vereins einen auf Gräber der Verkürzung der Arbeitszeit bekämpfen zu müssen glaubt. verstanden, während andrerseits alle Feilenarbeiter aufgefordert niedergelegt habe. Ferner ersucht der Vorsitzende alle diejenigen Verband anzuschließen. werden, sich der Organisation, d. H. dem Metallarbeiter- Genossen, welche nicht Preußen sind, sich naturalisieren zu lassen, bamit dieselben sich fünftig an den Gemeindewahlen beteiligen fönnten. Zur Lofalfrage teilt der Vorsitzende noch mit, daß wir hielt am Sonntag eine Versammlung ab, wo die Berichte der hätt b der neue Bächter der Gambrinus- Brauerei wenig Lust zu Die Zahlstelle der Puter des Central- Verbands der Maurer unfre legte Versammlung in der Gambrinus- Brauerei heute abgehalten die Bacht des Genoffen Beyer am 1. April zu Ende Delegierten der Provinzialfonferenz der Maurer erstattet wurden. geht und der neue Pächter der Gambrinus Brauerei wenig Luft zu Nach einer Besprechung der Konferenzbeschlüsse schritt man zur Bericht haben scheint, mit uns weiter Geschäfte zu machen. Wo und wann erstattung über die am 15. und 16. März veranstaltete Bauten- die nächste Vereins- Versammlung abgehalten wird, wird der Vorng. fontrolle. Es waren, wie Schulz berichtete, zur genannten Zeit stand bekannt machen, nachdem die schwebenden Verhandlungen mit 148 Bauten vorhanden, auf denen insgesamt 1817 Buser, arbeiteten. einigen Birten zum Abschlußs gekommen sind. Aus der Frauenbewegung. Davon entfallen 649 auf Innen-, 668 auf Außenarbeit. Es Nixdorf. In der Versammlung des hiesigen Gewerkschaftswurden ferner ermittelt 43 Bauten, die innerhalb vier Kartells, welche am 28. März bei Thomas stattfand, wurde zunächst Die Erhebungen der Kommiffion für Hausindustrie, welche mehr, teils weniger vorgeschrittene Rohbauten, die in späterer Zeit wie in den Vorjahren so auch diesmal am 1. Mai vormittags eine Wochen nach der Kontrolle zu puzen sind, sowie 116 teils über die bevorstehende Maifeier diskutiert. Es wurde beschlossen, Ende der 90er Jahre in Böhmen stattfanden, haben fast unglaubliche Zu- für die Buzer in Frage kommen. Es ist festgestellt worden, daß Boltsversammlung einzuberufen, in welcher über die Bedeutung des stände zu Tage gefördert. Sie beweisen aufs neue, daß der schwerste von den 1817 Buzern, die zur Zeit der Kontrolle in Arbeit standen, Tags referiert werden soll. Den Delegierten wurde es zur Pflicht Fluch, welchen die fleißige Arnut trägt, auf der ungeschüßten Haus 428 ihre Träger( Hilfsarbeiter) jelber bezahlten. An diesen Bericht gemacht, in ihren Gewerkschaften für eine zahlreiche Beteiligung an arbeit lastet. Ob die Freunde der Heim" arbeit es möglich machen, fnüpfte fich eine Distuffion über die gegenwärtige geschäftliche biefer Versammlung zu agitieren. Man war fich darüber llar, diefe wahrhaft graufigen Enthüllungen zu beschönigen oder totzu- Konjunktur und die Aussichten für die nächste Zeit. Es wurde scharf daß nur eine imposante Versammlung schweigen? demonstrativ wirken gerügt, daß es noch so viele Buger giebt, die ihre Träger selbst tann. Nur einige Beispiele aus der Fülle des Elends. Nun wurden die Ausstände der Schuhmacher Berlins bezahlen. In der nächsten Versammlung foll über diesen Punkt und der Glasarbeiter in Nienburg usw, zur Sprache gebracht und In Haida Steinschönau, dem Ort der blühenden Glasindustrie, Beschluß gefaßt werden. Bezüglich der Maifeier wurde beschlossen, die Unterstügung zugefagt. Auch wurde beschlossen, in diesem Fall find viele Frauen beschäftigt. Sie schleppen Körbe voll Glaswaren dieselbe in der bisherigen Weise zu begehen. im Gewicht von 30-50 Kilo oft 3-4 Stunden weit zu dem Naffineur. Sammellisten herauszugeben, da der Kampf dieser beiden Arbeiter Zum Ausruhen nach solchem Tagewerk helfen fie bis tief in die Die Bauarbeiter aller zum Streitgebiet Berlins und Umgegend fategorien ein ziemlich schwerer ist. Für die Glasarbeiter find vorArbeit auch in gut ventilierten Räumen sehr gesundheitsschädlich; die eine Versammlung, in der zunächst die Wahl der Lohnkom- geben. Nachdem wurde die Angelegenheit der hiesigen, auf unferm Nacht beim Glasschleifen. Durch den scharfen Glasstaub ist diese gehörenden Verbands- Zahlstellen hatten am Sonntag im„ Feenpalast" läufig 100 M. abgesandt. Im weiteren wurde das Cirkular des Steinfegerverbands den Delegierten und Vorständen bekannt ger enge Proletarierwohnung wird dadurch zu einer wahren Gifthöhle mission und der Revisoren vorgenommen wurde. Um eine geben. Nachdem wurde die Angelegenheit der hiesigen, auf unserm gemacht. Mit Sonntagsarbeit stellt sich der Wochenlohn der Vertretung aller Gruppen zu ermöglichen, wird beschlossen, die Lohn Boden stehenden Gast- und Schankwirte, welche sich dem Rigdorfer Arbeiterin auf 2 Gulden( 1 Gulden 2 M., 1 Kreuzer 2 Pf.. tommission von 9 Mitgliedern auf 11 zu verstärken. Ferner wird Gast- und Schankwirtsverein angeschloffen haben, erledigt. Die der niedrige Kurs drückt aber den Wert etwas tiefer). In diefer ein Antrag angenommen, wonach die zu wählenden nicht nur große Mehrheit der Delegierten war der Meinung, baß man ben Gegend find 250 schulpflichtige Kinder mit Perlenfädeln beschäftigt. gewerkschaftlich, sondern auch politisch organisiert sein sollen. Betreffenden absolut keinen Vorwurf daraus machen kann. Für 1„ Bündel" Perlen, gleich 3000 Dugend, erhalten sie 21/2 Kreuzer. Gewählt wurden sodann als Lohnkommissions Mitglieder: Freier Diskutterklub. Heute, Mittwoch, 1/29 Uhr abends im Bokal Bei 16 stündiger Arbeitszeit ist es möglich, 22-25 Streuzer zu Karl Heidemann, Oskar Böttcher, Georg Heine von Boigt, Königgrägerstr. 39: Diskussion über den Antrag Kantz. Gäste verdienen. In der Kristallindustrie, welche Kronleuchter und andre mann, Gust. Wegner, Mag Reimann, Wilh. Nagel, willtommen. Lurusartikel herfstellt, arbeiten 500 Frauen und Kinder im Hause für Karl Dräger, Franz Smuda, Mich. Wende, Max 20-30 Kreuzer täglich. Kersten und Behrendt. Von diesen wurde als Leiter der Jm Budweiser Bezirk verfertigen 900 Heimarbeiterinnen Eisen- Stommission Karl Heidemann, als dessen Stellvertreter nägel unter den ungünstigsten Umständen ein Beispiel für viele: Georg Heinemann und als Staffierer Böttcher bein Von einer Fabrik haben die dafür beschäftigten Frauen im Jahre ſtimmt. 1897 an Lohn 320 Gulden 50 Kreuzer erhalten alle 15 zuſammen! Ernst Renner und Staff bed sewählt. Die Beitragswurden Rich. 9 Witterungsübersicht vom 2. April 1901, morgens 8 1hr. Stationen Barometers ftand mm Wind 76552 76623 Bunz Windstärke Wetter 2 heiter Temp. n. C. 5° 4° R. Stationen BarometerWind rigtung Windstärke Wetter 5 Haparanda 744SS 2Schnee 750S 8Regen 758 SSO 3bebedt 7675 1heiter Temp. n. 6. 6.9.91 142 Für die Person täglich 59/10 Kreuzer. Die Steinnußknöpfe, die bei fammler sollen in den Zahlstellen den Zahlstellen gewählt und danach Tetfchen angefertigt werden, tragen der Heimarbeiterin wöchentlich einer tombinierten Versammlung zur Bestätigung vorgeschlagen 50 Kreuzer ein winembe 764 SW etwas weniger als 1 Mart. Die Nohrflechterinnen werden. Darauf wurde die Wahl des Ausschusses vorfür Möbel aus gebogenem Hola bringen es in demselben Bezirk auf genommen. Dieselbe fiel auf folgende Bersonen: Karl Deredder, Berlin Hamburg 4 wolfent 3 Petersburg einen Wochenlohn von 8 Kreuzer bis 3 Gulden. Wie viel von Karl Krüger, Streich, Gurtasch und Otto Glienite. Frantf./m. 768 S 1 hlb.bed. 7 Cort 25lb.beb. 7 berbeen dieser lezten Summe am Tage verdient wird, wie viel durch Dann giebt Noad den Bericht von der Gewerkschaftskommission finchen 768 200 4 bedeckt 9 Paris Nachtarbeit, davon redet wohl nur die Erschöpfung der raftlosen und schidert in furzem Vortrage die Hauptsächlichsten Vorkommnisse, Wien 766 WNW 2 bebeckt 11 über die in der Kommission verhandelt wurde. Die weitere VerWetter Prognose für Mittwoch, den 3. April 1901. Nicht anders steht es mit den Besen- und Bürstenbinderinnen, tretung in der Gewerkschaftskommission wurde den drei ständigen mit der Verfertigung von fleinen Holzwaren, wie Wäscheklammern Mitgliedern der Lohnkommission: Heidemann, Seinemann schnell steigender Tagestemperatur; teine erheblichen Niederschläge. Borwiegend heiter bei mäßigen füdlichen Winden, fühlerer Nacht, aber und ähnliches. Ueberall die gleiche Ausbeutung, die gleichen elenden und Böttcher übertragen. Berliner Wetterbureau. Arbeiterin. 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April 1901, abends 8 Uhr, in Kellers Festsälen, Im Theater Mittwochabend 8 Uhr: Unser Rhein von der Quelle bis zur Mündung. Koppenstraße 29: General- Versammlung Um 4 Uhr zu kleinen Preisen: aller zum Vertragsgebiete Berlin u. Umgeg. gehörigen Verbandsmitglieder. Unser Invalidenstr. 57/62. Tagesordnung: Das Resultat der Verhandlungen über die Lohn- und Arbeitsbedingungen für das Jahr 1901 in Schiller. Der Erbförster. Anfang Tägl. Sternwarte. der Achtzehnerkommission und vor dem Einigungsamt des Gewerbegerichts. Geschlossen. 8 Uhr. Deutsches. Rosenmontag. Anfang 71 Uhr. Lessing. Die Zwillingsschwester. Anfang 7 Uhr. Berliner. Ueber unsre Kraft. ( 1. Teil.) Anfang 72 Uhr. Residenz. Leontinens Chemänner. Vorher: Teremtete. Anfang 712 Uhr. Neues. Gastspiel des Schlierseer Bauern Theaters. Lieserl von Schliersee. Anfang 72 Uhr. Westen. Fatiniza. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Dedipus bon Sophokles. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbretti. Anf. 72 Uhr. Thalia. Der Kadetten- Vater. Im 5. Bild: Das Ueberbrett'I. Anfang 71 Uhr. Central. 71 Uhr. Die Geisha. Anfang Qnisen. Der Verschwender. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Damenschneider. Anfang 72 Uhr. Carl Weik. Die Bluthochzeit. Anfang 8 Uhr. Belle Alliance. Geschlossen. Metropol. Specialitätenvorstellung. Man lebt ja nur einmal. Anfang 712 Uhr. 3 Apollo. Specialitäten Vorstellung. Anfang 8 Uhr. Palast. Specialitäten: Vorstellung. Die Seemannsbraut oder Die Rückkehr aus China. Anfang 72 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Passage Theater. Damen Ringfämpfe. Rigo, der Geigerkönig. FriedrichStrasse 165 Castans Panopticum Entree 50 PI. Kinder die Hälfte. Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert das Erscheinen aller Verbandsmitglieder. 137/2 Achtung! Die Verbandsleitung. MAURER. Achtung! Kranke Art + heilen prakt. Naturheilkundige Donnerstag, den 4. April, abends 8 Uhr, in den ,, Borussia- Sälen", Aderstr. 6-7: Frauenleiden Große Mitglieder- Versammlung aller zum Streifgebiet gehörigen Zahlstellen des Vereins zur Wahrung der Interessen der Maurer Berlins und Umgegend. = Tages Ordnung: Das Resultat der Verhandlungen mit den Arbeitgebern in der AchtzehnerKommission sowie vorm Einigungsamt und unfre Stellung hierzu. Kollegen! Erscheint sämtlich in dieser Versammlung. Der Vorstand. J. A.: Julius Gehl. Passage- Theater Deutsch. Metallarbeiter- Verband Achtung! Anf. Wochent. 3, Sonntg.12Uhr. Das sensationelle April Programm Fortsetzung der DamenRing- Kämpfe Ferner: Rigo, der Geigerkönig, u. 19 erstkl. Nummern. Verwaltungsstelle Berlin. 129/7 0. Grundmann u. Frau. Kurbadeanstalt Köpnickerstr. 72den-, Herren- Anzüge. Neanderstr. Sprechst. 11-2, 6-8. Sonntags 10-12. u. Baletots, eleg. Ausführung, auch nach Maß, geg. Kasse u. Teilzahlung. Landsbergerstr.13, J. Kurzberg, part, fein Laben. Achtung! Socialdemokratischer Wahlverein Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1–5. Fernsprecher: Amt VII, 353. für den sechsten Berliner Reichstags--Wahlkreis. Donnerstag, den 4. April, abends 82 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Am Karfreitag veranstaltet der Wahlverein eine Partie nach Birkenwerder. Treffpunkt früh 7 Uhr bei Gleinert, Schulstr. 29. Vertrauensmänner- Konferenz der Klempner. Brühßüd in Waidmannsluft, Reſtaurant Seine u. Kuhn. Endziel BirkenDonnerstag, den 4. April, abends 812 Uhr, bet Hummel, Sophienstr. 5: Vertrauensmänner- Konferenz der chirurgischen Branche. Am Karfreitag, den 5. April, findet für die chirurgische Branche eine Herrenpartie nach Oranienburg statt. Treffpunkt 92 Uhr am Stettiner Bahnhof. Specialitäten Borstellung. Anfang Apollo- Theater. Apollo- Theater. Freitag, den 5. April( Karfreitag), früh 10 Uhr, im Gewerkschaftshaus, nachm. 3 Uhr. täten Vorstellung. 15: Frühstück werder, Restaurant Wegner, Waldkater. Die Mitglieder sowie die Arbeiter: Gesangvereine werden um rege Beteiligung ersucht. 246/17 Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Mittwoch, den 3. April, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Beutling, Goethestraße Nr. 11: Passage Panoptikum. Specialt Auer's. Egger& Rieser. Vertrauensmänner- Konferenz der Rohrleger und Helfer. Bezirks- Versammlung für Rummelsburg. Urania. Taubenſtr. 48/49.( Gerda Walde bogen ausgegeben werden. Jede Werkstatt muß vertreten sein, da in dieser Konferenz die Frage: Theatersaal) Abends 8 Unser Rhein von der Quelle Porten Semfke bis zur Mündung". Nachmittags 4 Uhr zu Preisen: Unser Rhein". Invalidenstraße 57/62. Frl. Frühling. Sonnabend, einen Paulton und Doley. Achtung! bag bend, ben 6., und Dienstag, den 9. April, Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Schiller Theater 6 ( Wallner Theater). Mittwoch abend 8 Uhr: Der Erbförster. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Otto Ludwig. Donnerstagabend 8 Uhr: Ein Schritt vom Wege. Freitag( Karfreitag) geschlossen. ist das Verbandebureau nur vormittags geöffnet. Der Arbeitsnachweis bleibt an diesen Tagen geschloffen. Steidl. Mörbitz. 113/11 Die Ortsverwaltung. Salerno. Carola. Anf. 8 Uhr. Sonntags 72 Uhr. Rixdorf. In Vorbereitung: Frau Luna. Donnerstag, den 4. April, abends 8½½ Uhr, bei Thomas, W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Karwoche geschloffen. 1. Osterfeiertag: Hermannstraße Nr. 49-50: Volks- Versammlung. Mutter segen. 2. Distuffion. 2. u. 3. Osterfeiertag: Tages- Ordnung: 1. Die Wohnungsnot vor unfrem Stadtparlament und welche Stellung nehmen die Arbeiter dagegen ein?" Referent: Dr. Silberstein. 202/9 Bei dieser hochwichtigen Tagesordnung ist das Erscheinen eines jeden Arbeiters notwendig. Bur Deckung der Unkosten werden 10 Bf. Entree Der Ginberufer. Central- Theater. Papageno.oben. Die Geisha. Carl Weiss- Theater Anfang 7 Uhr. Donnerstag: Die Geisha. Freitag geschlossen. Sonnabend: San Toy. Gr. Frankfurterstr. 132. Zum letztenmale: Die Bluthochzeit, Preisen: Der Zigeunerbaru haben. Donnerstag und Freitag geschloffen. 3 Uhr zu 72 Uhr: Die Geisha. 8 Geschäfts- Eröffnung! Allen Parteigenossen, Freunden nnd Bekannten zur gefälligen Kenntnis, daß ich belegene bet bas in Rixdorf, Knesebeckstr. 113( früher Wirsing) Ball- Lokal und Garten- Restaurant Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Auch alle in Berlin Arbeitenden müssen erscheinen. Wo amüsiert man sich grossartig? Hasenheide 21 und Jahnstr. 8 in Schnegelsbergs Festsälen. Inh.: Max Schindler.- Telephon: Amt IVa Nr. 8002. Heute: Grosser Ball, als Specialität:* Cigarren und Apfelsinen- Regen verbunden mit Schlangen- u. Bonbon- Regen u. diversen Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten Vorstellung. Entree fret. Empregte den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabriken 2c. meine Säle, 300 und 1200 Personen faffend( mit Bühne) zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art. Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Karlstrasse. 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Metropol- Theater Behrenstr. 55/57. Das glänzende vollst. neue Specialitäten- Programm. 18 Debuts an allen Osterfeiertagen. Ferner:: Auftreten des berühmten amerita: Jeden Sonntag von 4 Uhr ab: Ball. Um zahlreichen Besuch bittet Wilhelm Münzer. 11739* Passage- Panopticum New! en Pferdebändigers Singhalesen- Truppe Profeffor Norton B. Smith. Besonders hervorzuheben: Die gefährliche Fahrt unter der Teufelsbrücke. Sensationell! Aufsehen erregend! Profeffor Smith wird heute abend einen bösartigen Maulesel ( unbezähmbarer Schläger u. Beißer) vor den Augen des Publitums zähmen. Außerdem: Direktor Busch mit seinen hervorragendſten Freiheits: breffuren. Zum Schluß: Bum 127. Male: Die eiserne Maske. Le masque de fer. historisches Manege- Schauftüd ( Ceylon- Insulaner). Prinzess Bohateio ( die kolosale Indierin). Entree inkl. Theater 50 Pfennig. Sanssouci Sonntag, Montag, Donnerstag: Hoffmanns Nordd. Sänger. Donnerstag zum 3. Mal: Stief- Brüder. Man lebt ja nur einmal. Großes biter des ingested 8 Uhr. Wochentags BerAnfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Palast- Theater früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Heute und folgende Tage: Das phänom. Aprilprogramm 81 Uhr. Präcise. 81 Uhr. Die Seemannsbraut oder: Die Rückkehr aus China. Boltsstück mit Gesang in 4 Aften. Alexander v. Feldern: Dir. R. Winkler. Specialitäten I. Nanges. Anfang 7% hr. Entree 50 Pf. Amt 4., 5. und 6. April bleibt das Theater wegen Vorbereitung zu den Feiertagen geschlossen. in 4 Atten und 3 Hauptbildern. Unter anderm: Die Jagd bis in die Cirkuskuppel hinauf. Anfang 7 Uhr, wochentags einsbillets gültig. Deutsche Reichshallen Konzerthallen Stettiner Sänger. Großes Elite: Programm! Anfang präcife 8 Uhr. An der Spandauer Brücke 3. In den 5 Riesenbögen: Täglich: Internationale Künstler- Konzerte. 4 ausländische Kapellen. Im 6. und 7. Bogen: TheaterAbteilung: ,, Die Bohème" ( Künstler- Variété). Plomben Bühne, eros. 1 M. an, beliebige Teilzahlung. 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Indem nämlich die Firma von dem Grundsatze ausging, dass es viel mehr von der normalen Form abweichende Füsse, als genau normale Füsse giebt, brach sie mit der allgemein bestehenden Einrichtung, dass bei der fortschreitenden Grössennummer auch zu gleicher Zeit die Weite vergrössert wird. Die Grössennummern sind also unabhängig von der Weite und ebenso umgekehrt, sodass es bei derselben Grösse verschiedene Weiten giebt. Nur auf diese Weise war es möglich, für jede nur denkbare Fussform, dauerhaften schönen Machart sich für Werktagsgebrauch und besseres Tragen aufs Beste eignen. 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Nähma hinen, Adler, Afrana, Schnellnäh, Ringschiff, fowie Wasch und Wringmaschinen auf Teilzahlung Strieg, Staligerstraße 136. 538K* Reflektiert wird nur auf solche, die fich auf prima Zeugnisse fügen. Angebote mit Angabe der Honorars ansprüche unter A. W. 626 an Haasenstein& Vogler, Berlin W. 8. Nr. 79. 18. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Sechs große Matineen veranstalten die Parteigenossen des sechsten Wahlkreises am 2. Osterfeiertag, mittags 12 Uhr. Die Veranstaltungen verteilen sich wie folgt: Schönhauser Vorstadt." Buhlmanns Salon" SchönHauser Allee 148, Berliner Prater", Kastanien Allee 7-9. Rosenthaler Vorstadt. Borussia- Säle", Ackerstr. 6-7. Gesundbrunnen.„ Ballschmieders Salon", Badstr. 16. Wedding und Oranienburger Vorstadt. Eisteller Etablissement", Chausseestr. 83. Moabit. Kronenbrauerei", Alt- Moabit. " Da in allen Lokalen ein vorzügliches Konzertprogramm geboten wird, so ist gewiß auf recht zahlreichen Besuch zu rechnen. Die Parteigenoffen Berlins wollen bei ihren Ausflügen in den bevorstehenden Feiertagen fich streng an die 2o talliste halten. Am ersten Feiertage erscheint die neue Lifte; bis dorthin behält die am 24. Februar ausgegebene Liste ihre Gültigkeit. Die Lokalfommission. wurden. Aber der Stein war fam die Dazu ins einmal Mittwoch, 3. April 1901. 0 Mit allen diesen schönen Vorsägen ist die Notwendigkeit einer Kontrolle durch die Arbeitnehmer im Bäckereibetriebe doch nicht aus der Welt geschafft. " Sitte, Glauben und Unterthanentrene zielen". Die sogenannte unparteiische Kommissionen( Meister und Gea städtische Verwaltung zahlte für die Voltsbibliotheken einen jährlichen sellen) stehen bevor. Die Bäckermeister haben inzivischen ihrerseits sofort nach Ostern durch die Bea Zuschuß von 1000 Thlr., dazu sollte die Privatwohlthätigkeit zu ihrer beschlossen, der Berliner Bäcker Jnnungen eine gründliche Unterstüßung beitragen, so daß man sich mit großen Hoffnungen auftragten" trug. Die Privatzuwendungen blieben aber fast ganz aus. Generalrevision sämtlicher Bädereibetriebe vor Im ersten Jahr wurden 41 Thaler 5 Silbergroschen bares Geld zu nehmen zu lassen. Die Inspektion soll auch auf die Schlafräume gesteuert und 2007 Bücher, die zumeist alte Schmöker und deshalb der Gesellen ausgedehnt und über die Zahl der beschäftigten Gesellen Endlich unbrauchbar waren. In dem ganzen Jahrzehnt von 1850-1860 und Lehrlinge eine genaue Statistit aufgenommen werden. find den Volksbibliotheken, abgesehen von den Zuschüssen des wissen will man auch für Siggelegenheit für die Gesellen Sorge tragen. schaftlichen Vereins, an Geschenken überhaupt nur 89 Thaler 15 Silber- Der Befund in jedem Betriebe wird protokolliert und dem Junungss groschen aus privaten Mitteln zugeflossen, trotzdem sich die Kommission vorstande ausgefolgt, der dann das gesamte Material zu einem wiederholt mit inständigen Bitten an das Publikum gewandt Generalberichte verarbeiten läßt. In jedem einzelnen Fall hatte. Unter dem Mangel an Mitteln haben die Volksbibliotheken soll streng auf Abstellung der Mißstände bezw. Ergänzung der bis in die neueste Zeit hinein gelitten. Nur langsam stieg die Zahl der hygienischen Vorkehrungen gedrungen werden, um den Behörden den Leser, bis sie in 1883/84 17 198 erreicht hatte. Von dieser Zeit an Beweis zu liefern, daß die Innungsvorstände und die Gesamtheit fant sie wieder, bis im Jahre 1890/91 nur noch 14 721 Leser vor- der Berliner Bäckermeister bestrebt sind, den hygienischen Forderungen handen waren, trotzdem die Zahl der Volksbibliotheken inzwischen nach Möglichkeit Rechnung zu tragen. auf 26 gestiegen war. Im Jahre 1885/86 wurden noch 362 667 Bände verliehen, 1889/1900 nur noch 334 887. Mehrere Jahre hindurch wurde die Leserzahl dann garnich notiert. Die Ursachen des Rüdgangs waren dem Magistrat sehr gut bekannt, gestand er doch Charlottenburg. Die Mitglieder des Charlottenburger Wahl- in seinem Verwaltungsbericht zu, daß veraltetes Die ,, Germania" kann sich ihren Brotneid immer noch nicht vereins, welche am 1. April ihre Wohnung gewechselt haben, werden Büchermaterial der Billigkeit wegen angeschafft fei. Dieser Umstand und verkneifen, und in einer Erwiderung auf unsre gestrigen Abersucht ihre neuen Adressen möglichst bald dem Hauptkassierer oder alle sonstigen mit der Verwaltung der Bibliotheken zusammenhängenden focialdemokratischem Schwindel" zu fabeln, eine Unanständigkeit, fertigungen leiſtet sie sich weiter den geschmackvollen Spaß, bon einem der Hilfskassierer zu melden. Auch werden diejenigen Mit Einrichtungen, die Offenhaltung von zwei Wochentagen von 12-2 1hr alieder, welche noch nicht im Besitz der neuen Statuten find, gebeten, mittags, die Bestimmung, daß jeder Leser einen Bürgen stellen mußte, die die man eben der ultramontanen Devise für Wahrheit, Freiheit sich solche baldigst ausstellen zu lassen. Kindisch ist aber dann die Ver und Recht" zugute halten muß. veralteten und zu teuren Kataloge waren so wenig geeignet, für die legenheitsphrase, daß für uns an dem Tage, als wir die Socialdemokratischer Wahlverein zn Rigdorf. Den Ge- Volksbibliotheken das notwendige Interesse zu erwecken, daß sich die Kaiserrede beleuchteten, fein Grund vorgelegen habe, die Aufnoffen zur Nachricht, daß die Billets zu der am 2. Osterfeiertag Verwaltungsdeputation im Jahre 1892 gezwungen fah, einige lage erhöhen zu müssen, weil wir uns daran hätten genügen lassen mittags 1 Uhr stattfindenden Urania vorstellung von heute Aenderungen vorzuschlagen, die aber sämtlich vom Magistrat a b tönnen, nur unfre ständigen Berliner Abonnenten zu befriedigen. Wir ab nur noch bei Breßler, Ziethenstr. 69, und B. Herrmann, Kirchhof- gelehnt bedanern den Main, der dies in seiner Einfalt geschrieben hat, denn Rollen. von straße 1 zu haben sind. Zur Aufführung gelangt:„ Eine Rheinfahrt, im der Gesellschaft damit hat er sich in der katholischen Hierarchie, die mir Leute geLeben von der Quelle bis zur Mündung." Garderobe frei. Der Vorstand. für ethische Kultur gerufene Agitation brauchen kann, welche mit dem anvertrauten Pfunde zu wuchern. für öffentliche Lesehallen und die in der StadtRigdorf. Die Genossen werden hierdurch noch einmal auf die verordneten- Versammlung wiederholt gegebene Anregung unsrer wollen wir der„ Germania" noch verraten, daß wir in einem Punkt verstehen, alle Aussicht auf Avancement verscherzt. Im übrigen am Donnerstag, den 4. April, abends 81/2 Uhr, im Apollo- Theater, Genossen, die endlich auch den Magistrat veranlaßten, in der That, um in ihrem Jargon zu reden, geschwindelt" haben. Hermannstr. 49/50, stattfindende Volksversammlung auf- aus seiner Reserve herauszutreten. Als im Jahre 1896 die erste Denn nicht um 13 000 Gremplare, wie wir irrtümlich meldeten, merksam gemacht, in welcher die Stellung der Arbeiter zur Frage ese halle eröffnet und von da an zugleich die mit ihr ver- sondern sogar unt 13 500 hat die Auflage unsres Blatts am Freitag der Wohnungsnot und gegenüber dem reaktionären Verhalten der bundene 1. Volksbibliothek jeden Abend von 6 bis 9 Uhr offen Stadtverordneten- Bersammlung festgelegt werden soll. gehalten wurde, zeigte sich, daß der„ Bildungshunger" bis dahin Handelsgewerbe und Feiertage. Das Polizeipräsidium teilt keine Befriedigung gefunden hatte. Nach 1895/96 waren in der 1. Boltsbibliothek mur 11 528 Bände ausgeliehen, 1896/97 betrug über die Beschäftigungszeit im Handelsgewerbe folgendes mit: diese Zahl bereits 32 605, 1898/99: 68 587, 1899/1900: 80 299, 1. Am ersten Oster und Pfingstfeiertage dieses Jahrs während in diesem Jahre voraussichtlich über 100 000 Bände verliehen dürfen im Handelsgewerbe, soweit der Gewerbebetrieb in offener werden. Die 20. Boltsbibliothek im hohen Norden, in der Ravenéstraße, Verkaufsstellen stattfindet, Gehilfen, Lehrlinge und gab im Jahre 1897/98, bei nur dreimaliger Offenhaltung in der nur nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen beschäftigt Woche, 43 214 Bände aus; 1898/99, bei täglichem Betriebe, schon werden: a) im Handel mit Milch. Back und Konditorwaren 67 432 und endlich 1899/1900 100 509 Bände. Im Monat Februar sowie mit Confitüren von 5 bis 10 Uhr vormittags und wurden in dieser Bibliothek allein 11 195 Bände verliehen, so daß von 12 bis 2 Uhr nachmittags; b) Fleischwaren von 5 bis am Schluß der Ausgabezeit die Bücherregale zuweilen fast leer 10 Uhr vormittags; c) Kolonial- und Vorkostwaren, Brennmaterialien, standen. Cine ähnliche rapide Entwicklung zeigt sich überall, wo Bier und Wein, Tabak und Cigarren von 8 bis 10 Uhr vormittags; die Ausgabe täglich erfolgt. Aber auch die Lesehallen haben sich be- d) Blumen von 7 bis 10 Uhr vormittags und 12 bis 2 Uhr nachdeutend mehr entwickelt, als am Anfang gehofft wurde, sie sind gut besetzt, mittags; e) im Handel mit Druckschriften auf den Bahnhöfen von ja zu Zeiten überfüllt. Aus dem Dargelegten geht zweifellos hervor, daß 71/2 bis 10 Uhr vormittags; t) in der Zeitungsspedition während 2. Am zweiten Oster- und die städtischen Behörden dem Zuge der Zeit folgend in den letzten der Zeit von 4 bis 9 Uhr vormittags. Jahren versucht haben, das nachzuholen, was früher von ihnen ver- Pfingstfeiertage finden lediglich die allgemeinen Vorschriften über die jäumt worden ist. Doch bleibt auch auf diesem Gebiet noch vieles Sonntagsruhe im Handelsgewerbe Anwendung. zu thun übrig. Noch immer ist es nur ein ganz kleiner Kreis von Ein Mordwagen der ,, Großen" vor Gericht. Die Anklage Leuten der städtischen Verwaltung, der sich um diese durchaus wichtige gegen den Straßenbahnführer Tabel in der Angelegenheit des tödlich Angelegenheit bemüht. Azulange ist es noch nicht her, daß ein einfluß- verunglückten Generallieutenants och hammer ist wegen fahrreiches Mitglied des Magistrats mit einer nichtachtenden Handbewegung läffiger Tötung erhoben worden. Die Hauptverhandlung, zu der von den Lesehallen als von Wärmehallen und Schlafstellen" etwa 35 Zeugen geladen werden müssen, ist unmittelbar nach den sprach; und noch heute raunt man sich in Stadtverordnetenkreisen diesjährigen Gerichtsferien zu erwarten. Außer den früher gemeldeten ins Ohr, daß ein der Verwaltung der Voltsbibliotheken sehr Voruntersuchungen haben inzwischen sechs weitere stattgefunden, in nahe ſtehendes Mitglied des Magistrats taum jemals eine denen unter andern die Handwerker, wie Schlosser und Monteure, verValtsbibliothet betreten habe. Es muß also von den Freunden dieser guten Sache noch tüchtig gearbeitet werden, um das repariert haben. Ursprünglich war behauptet worden, daß an dem ommen wurden, die den Wagen 1111 nach dem Unglücksfall Interesse wachzuhalten. Was aber vor allen Dingen unfren Volts Wagen mur einige geringfügige Veränderungen vorgenommen worden bibliotheken noch fehlt, das ist eine Centralbibliothet. In seien, doch hat sich jetzt herausgestellt, daß diefelben umfangreicherer Amerika und England, wo ja die Vollsbibliothekbewegung viel Natur gewesen sind. Unter andrem wurden auch die an dem Wagen schneller sich entwickelte als bei uns, hat man meist zu erst eine befindlichen Motore einer gründlichen Reparatur unterzogen. Der Centrale eingerichtet, der sich nachher die Filialen angeschlossen haben. Fahrer Tabel, der seiner Zeit suspendiert wurde, thut nunmehr Bei uns gilt es umgekehrt die Filialen zu einer Centralisation zu wieder Dienst. Von der Familie des Verunglückten wurden gegen sammenzuschließen. Die Centralbibliothek soll den Verkehr mit den die Große Berliner Straßenbahn Regreßansprüche in Höhe von einzelnen Bollsbibliotheken vermitteln. Bücher, deren Anschaffung 200 000 m. geltend gemacht. für jede Volksbibliothek zu kostspielig werden würde, müßten in der Der Vertrauensmann für Pankow- Nieder- Schönhausen, Genosse Friedrich Falz, teilt mit, daß seine Wohnung sich jetzt in Bankow, Brehmestr. 1, Hof part., befindet. Lokales. Die Wohnungsnot. Am Morgen des 1. April befanden sich im Ashl für Obdachlose 147 Familien mit 547 Köpfen. Hiervon wurden mit Miet- Unterstüßungen im Laufe des Vormittags entlassen 42 Familien mit 237 Köpfen, mithin war mittags im Obdach ein Bestand von 105 Familien mit 310 Röpfen vorhanden. Neu aufgenommen wurden bis zum späten Abend im ganzen 445 Personen, so daß um Mitternacht 755 Personen und einschließlich der seit Monaten im Obdach befindlichen 68 Personen im ganzen 823 Personen im Familienobdach beherbergt wurden. " erhöht werden müssen! -" Arbeiter Der ärztliche Direktor der Charité, General- Arzt Dr. Schaper, ist an Stelle des verstorbenen Geheimrats Spinola zum Sturator des Augusta- Hospitals ernannt worden. Diese Zahlen korrigieren erheblich die günstigen Nachrichten, die gestern verbreitet wurden, und lassen leider nicht auf eine wesentliche Abnahme der Wohnungsnot schließen. Denn vor einem halben Jahr, am Morgen des 2. Oktober 1900, betrug der Bestand im Familienobdach 962 Köpfe, die sich auf 225 Familien verteilten. Am Morgen des 3. Oktober war die Zahl der Obdachlosen im Familienobdach bereits auf 327 Familien mit 1866 Stöpfen gestiegen und 2 Tage später, am 5. Oftober beherbergte das Asyl 409 Familien mit 1672 Stöpfen. Nach den vor einem halben Jahr gemachten Erfahrungen wird auch in den nächsten Tagen auf eine er hebliche Zunahme der Obdachlosen zu rechnen sein, wenn auch bie vor einem halben Jahr erreichte Höhe nicht eintreten dürfte. Hoffentlich dient die geringe Abnahme des Elends unsern Stadtvätern nicht zum Vorwand, in der Sorge um dauernde Abstellung der vorhandenen Mißstände auf dem Gebiete des Wohnungswesens zu erlahmen. Die Zahl der wohnungslosen Familien Rigdorfs, Centrale angeschafft und jeder Boltsbibliothek zugänglich gemacht Die Personen Dampfschiffahrt auf der Spree und Havel die sich bis zum 1. April einschließlich beim Magistrat gemeldet werden.„ Von der Centralbibliothek soll," wie es in der wird von der Gesellschaft Stern" bei günstigem Wetter zum hatten, betrug 38. In vielen Fällen war es den Betroffenen un bon der Kommission für Volksbibliotheken herausgegebenen Teil bereits am Karfreitag und an den beiden Osterfeiertagen er Strömen Bildung und Be- öffnet werden. Auf der Oberspree werden an den genannten Tagen möglich, die verlangten hohen Mieten zu zahlen. Die angegebene Dentschrift heißt, in breiten in die gesamte Bevölkerung bis an die äußersten die Dampfer nachmittags von 2 bis 5 Uhr halbstündlich von der Bahl beweist, wie notwendig die vorbeugende Fürsorge war, die sich lehrung die Hausbefizende große Mehrheit der Stadtverordneten- Versammlung Grenzen der Stadt geleitet werden." Das ist es, was unsren Bolts- Jannowizbrüde bis Hasselwerder und den Zwischenstationen ver bibliotheken fehlt, was auch in der Magistratsvorlage nicht berück- fehren. Auf der Havel wird dagegen nur die Ueberfahrt über den in der letzten erregten Nachtsizung mühsam hat abringen lassen. Die sichtigt ist. Es muß aber geschaffen werden, sollen unsre Volts- Wannsee stattfinden, da wegen des hohen Wasserstands die schon vorher zur Unterbringung Wohnungsloser bereit gestellten bibliotheken den in sie gehegten Erwartungen entsprechen. Die städti- Glienicker und die Lange Brücke in Potsdam nicht passiert werden städtischen Räume können schlimmstenfalls 25 Familien aufnehmen. fchen Behörden sollten sich nicht abermals dem Vorwurf aussehen, tönnen. Aus Lichtenberg wird uns über die dort besonders fühlbare den rechten Augenblick verpaẞt zu haben. Wirkung der Wohnungsnot berichtet: Wie vorauszusehen war, hat der Aprilumzug eine Wohnungsnot Zur Bürgermeisterwahl. Der wegen Vorbereitung der Wahl ergeben, die trotz aller Ableugnungsversuche des Teils unsrer Haus- eines zweiten Bürgermeisters eingesetzte Ausschuß hat mit neun gegen die Eröffnung des elektrischen Betriebs der Straßenbahn befizer, die fich des„ ungeteilten" und ohne Schiebung" erreichten vier Stimmen beschlossen, der Stadtverordneten- Bersammlung Herrn nach Tempelhof von der Behrenstraße über das Tempelhofer Besizes eines Grundstücks erfreuen, viel zu denken giebt. Bis zum, Dove als Kandidaten zu empfehlen; nur vier Stimmen erklärten Feld ist jetzt endgültig auf Sonntag, den 21. April, festgesetzt. Abend des 1. April sind hier nahe an 100 Personen als obdachlos fich für Herrn se auffmann. Wie wir hören, find verschiedene Ueberfahren. Der Schüler Mar Steinide aus der Luisen gemeldet; diese Zahl wird sich in den nächsten Tagen noch wesent- Mitglieder des Ausschusses, die gegen Dove votiert hätten, durchstraße geriet an der Ecke der Marienstraße unter eine Droschke und lich erhöhen. Die neu erbaute Wohnungsbarade ist besest Krankheit und andre Umstände am Erscheinen in der Sigung verwurde an der Brust und beiden Armen so schwer verletzt, daß man ein Teil der Unglücklichen ist vorerst in den Schulen untergebracht, hindert gewesen, so daß in dem Resultat sich keineswegs das etwa ihn nach der Charité bringen mußte. Verlegungen an Armen und ein andrer aber mit Geldmitteln unterstützt und damit zu Bürgern in der Stadtverordneten- Bersammlung voraussichtlich zu erwartende Beinen erlitt der Arbeiter Hermann Franke aus der Elsasserstraße, zweiter Klasse degradiert. Und was geschieht nun? Nichts! Stimmenverhältnis wiederspiegelt. der dort von einem rasend schnell nach dem Güterbahnhof fahrenden " Man" kann doch nicht den Hausbesitzern Konkurrenz machen! Die Scharfmacherei gegen den Kriegsminister, worüber Die Wohnungsnot macht sich auch in Friedenau fühlbar. wir am Sonntag berichteten, hat Herrn v. Goßler veranlaßt, den Eine praktische Schuhvorrichtung für elektrische StraßenNamentlich fehlen in diesem westlichen Vororte fleinere Wohnungen, tonservativen Hezblättern eine Berichtigung zuzusenden, in der er bahn- Wagen ist jetzt einem Einwohner von Rigdorf geschützt so daß sich der Gemeindevorsteher veranlaßt gesehen hat, jetzt eine mitteilt, daß zwischen dem Empfang der Arbeiterdeputation worden. Die Erfindung scheint uns berufen, alle bisher probierten amtliche Bekanntmachung zu erlassen, worin um die Angabe von und dem Rücktritt des Feldzeugmeisters Generallieutenant Stern Vorrichtungen dieser Art aus dem Felde zu schlagen. Sie zeichnet bermietbaren kleinen Wohnungen oder sonstigen passenden Räumen ein Zusammenhang nicht bestehe. Herr Stern hat danach schon im fich aus durch verblüffende Einfachheit in der Konstruktion, un Januar um feine Verabschiedung nachgesucht, während die um- bedingte Wirksamkeit und Billigkeit. Die Herstellungskosten der ersucht wird. stürzlerische That des Arbeiterempfangs erst am 3. März er ganzen Vorrichtung werden sich nach den Angaben des Erfinders, folgt ist. Wörtlich schreibt dann der Kriegsminister:" Bei der die nach dem uns vorgeführten Modell sehr glaubhaft erscheinen, Die städtischen Volksbibliotheken und Lesehallen. Anhörung dieser ist übrigens voit einer Beschwerde M. über auf weniger als 100 m. stellen. Die Schutzvorrichtung ist nicht Ueber 50 Jahre sind verflossen, seitdem Fr. v. Raumer die Anden Feldzeugmeister oder seine Organe überhaupt nicht untrennbar mit dem Wagen verbunden, sondern wird regung gab, für Berlin Volksbibliotheken einzurichten. In einer die Rede gewesen; im Gegenteil wurde deren Fürsorge vorn angehängt und kann auf den Endstationen, da sie leicht und Denkschrift vom 27. April 1846 schrieb er, daß es vielen Einwohnern für die Arbeiter im vollsten Maße anerkannt. Die vorgebrachten bequem zu transportieren ist. ausgehängt und am andren Ende des der großen Städte an Mitteln zur Weiterbildung fehle. Sie blieben wünsche, welche auf das materielle Wohl der Arbeiterfamilien, Wagens befestigt werden. stehen, wie sie die Schule verließen, ja fie gingen im Laufe der Zeit rück- namentlich auch auf die Art der Lohnzahlung und auf die Bei Anwendung dieser Vorrichtung fann niemand mehr durch wärts. Er verwies auf Amerika, das mit seiner allgemeinen Schulbildung Wohnungsfrage gerichtet waren, haben zu einer Differenz zwischen einen elektrischen Straßenbahnwagen überfahren werden. Der Aufe Hinter Preußen zurüdstehe und trozdem eine größere Allgemein- dem Kriegsministerium und dem Feldzeugmeister keine Veranlassung fänger fängt Mensch und Tier auf und man fezt sich facht und fanft bildung aufweise. Diese fei zweifellos auf die Einwirkung der gegeben. Ebenso unzutreffend ist es, daß in Beziehung auf das in das Fanguez. Hat man dabei die Angströhre verloren, so kommt Boltsbibliotheken zurückzuführen. Auf Raumers Anregung Rauchen in den Fabriken eine fachliche Aenderung ein auch die nicht unter die Näder, sondern wird gemütlich beiseite beschloß der Verein für wissenschaftliche Vorträge, 4000 Thaler zur getreten sein soll. Diese ist rein formeller Art. Während geschoben. Gleichzeitig werden die Vorderräder geschützt, so daß Gründung solcher Voltsbibliotheken herzugeben und die städtischen Die äußere Bezeichnung, ob in einem Raume geraucht werden jemand, der vorn absteigt und zum Fallen kommt, auch nicht überBehörden zu ersuchen, ihrerseits das Unternehmen zu unterstützen. barf oder nicht, früher durch Tafeln Rauchen verboten" erfolgte, fahren werden kann. Der Hausauffänger läuft mit 4 Kleinen Räders Nur zögernd gingen die städtischen Behörden auf das Angebot ein, und recht färglich waren die Mittel, die sie dem Unternehmen geschieht dies jetzt lediglich zur Uebereinstimmung mit der Arbeits- auf den Schienen und ta bi urgen und Weichen burch zuwendeten. Zudem schien auch die Regierung den Dingen ordnung durch" Rauchen gestattet". Eine Erweiterung der Rauch einen leichten Hebeldruck vor. Sh.er ein wenig hoch gehoben werben. erlaubnis ist damit keineswegs verbunden." Somit braucht Herr Versuche mit dieser neuen Erfindung wären sehr zu empfehlen, und nicht zu trauen, denn erst nach mehreren Jahren traf die königliche v. Stumm sich anscheinend noch nicht im Grabe umzudrehen. wenn sie in der Praxis so gut funktioniert wie das Modell, dann Genehmigung ein, die dem Magistrat die Annahme des vom wissenschaftlichen Verein angebotenen Geschenks gestattete. An die Ge Eine neue lokale Bäckereiverordnung soll, wie in Bäder- tönnen ihrer sofortigen Einführung keine stichhaltigen Gründe ente nehmigung war allerdings die Erwartung geknüpft, daß alle meister- Streifen verlautet, für Berlin vorbereitet werden. Die Ver- gegengesezt werden. Schriften, welche eine die Sittlichkeit, die Religion oder ordnung dürfte, ähnlich den Bestimmungen, welche die Senate bon den Staat gefährdende Tendenz verfolgen", nicht Hamburg und Lübed, sowie die Magistrate verschiedener Städte aufgenommen werden sollten, dagegen folche Schriften Süddeutschlands erlassen haben, die Hygiene in den Bäckereien auf vorzugsweise ausgewählt würden, welche auf Befestigung von lokaler Grundlage regeln. Erhebungen in den Bädereien durch Rollwagen gefaßt und umgerissen wurde. mur Selbstmord eines Haustmanns. In seiner Wohnung ers schoffen hat sich der 62 Jahre alte, aus Frankfurt a. D. gebürtige Hauptmann a. D. Albert Henning in der Monftr. 75. Der alte Herr, der zweimal verheiratet war, wohnte hier seit einem Jahre für Leiche wurde nach dem Schauhaufe gebracht. Gerichts- Beitung. 11 fich allein. Eine Aufwärterin hielt ihm die aus drei Zimmern bestehende des Zuschusses zu den Schul- und Armentasten jetzt eine Entscheidung teilung der Schwesterschächte in Hermsdorf von der Vereinigten Wohnung im Erdgeschoß in Ordnung. Als die Frau gestern vormittag bes Ober- Verwaltungsgerichts ergangen fei, trifft nach unfren Glück, Hilfe-, Friedens, Hoffnunggrube durch Brandwetter zwei zur gewohnten Zeit fam, fand sie Henning tot in feinem mit Blut Informationen nicht zu. Lediglich ist von dem die lage führenden Berg leute getötet. Außerdem wurden zehn Bergleute befudelten Bette liegend. Er hatte sich durch einen Revolverschuß in Rechtsanwalt erneut der Gemeinde aufgegeben worden, ihre Forde- fchwer betäubt, die aber nach erlangtem Bewußtsein wieder bie rechte Schläfe getötet. An Aufzeichnungen fand man nur rung, wie alljährlich so auch jezt, durch Herbeischaffung statistischen ihr Heim aufsuchen konnten. Am schwersten betäubt war der einen Brief, der an den früheren Diener des Hauptmanns in der Materials zu begründen. Schlepper Hentschel. Dieser wurde ins Knappschaftslazarett geKoppenstraße gerichtet war. Diesen bittet er, ohne eine Andeutung Die 22 neuen Gasglühlicht- Laternen in der Friedrich- bracht. über die Beranlaffung zum Selbstmord zu machen, für die Be- straße, zwischen der Leipziger- und Taubenstraße, haben am Hochwasser. r. Aus Brestau meldet ein Telegramm: Der erdigung zu sorgen. Die Bierteljahrsmiete, der Lohn für die Auf- Montagabend zum erstenmale ihr Licht leuchten laffen. Die an plötzliche Witterungsumschlag zum Sonntag veranlaßte bei einigen wärterin und 5 W. für den Pförtner als Entgelt für Botengänge Trägermasten hängenden Lampen tommen an Helligkeit dem Obernebenflüssen ochwasser. Meldungen darüber liegen vont lagen, wie der Brief besagte, abgezählt in der Kommode. Die Be- elektrischen Bogenlicht fast gleich. Das zeigte sich gestern besonders Striegauer Waffer, von der wütenden Neisse und von der Queis gräbniskosten bat der Verstorbene aus dem Erlös für die Wohnungs- nach 9 Uhr, als die Läden geschlossen wurden und deren Beleuchtung vor. Seit gestern nachmittag ist das Thal oberhalb Lauban zwischen einrichtung zu bestreiten. Henning schien sich in der legten Zeit ver wegfiel. Steinkirch, Holzkirch und Wingendorf teilweise überschwemmt. einsamt zu fühlen. ,, Polnische Wirtschaft". Eine sensationelle Civilflage wurde Auf dem Bahnhof Alexanderplah erhängt hat sich ein Sonnabend vor der 3. Civilkammer des Poſener Landgerichts verManu, dessen Persönlichkeit noch nicht festgestellt werden konnte. Minglückte Staatsretteret. Aus einer socialdemokratischen handelt. Graf Wenfierski klagte gegen Graf Kiviladi- Oporomo auf Der Hausbiener des Bahnhofswirts fand ihn auf dem Abort au Boltsversammlung in Burg, die zum 9. Februar 1900 Averkennung der Legitimität des Sohnes, der dem gräflichen Paare einem Kleiderhaken hängen, und ein Schuhmann der Bahnhofswache vom Vertrauensmann Drechsler einberufen war, mußten sich infolge vor einiger Zeit geboren wurde. Es wurde der Beweis dafür anschnitt ihn ab. Wiederbelebungsverfuche hatten keinen Erfolg. Die polizeilichen Gebots die erschienenen etwa fünfzig Frauen geboten, daß Graf Kivilaci nicht der Vater des Kindes sein kann. entfernen. Der Polizeiverwalter billigte dies, indem er auf Die Beugen gehörten nicht der polnischen Aristokratie an. Zum VerArbeiterrifiko. Durch einen Sturz vom Dombau ums Leben eine Beschwerde D.s erwiderte: Die Gesamtheit der ständnis der Klage sei bemerkt, daß das Kind des Kwiladischen gekommen ist gestern der 40 Jahre alte Zimmermann Reinhold Socialdemokratie zu Burg sei als ein politischer Paars dem Kläger die Aussicht raubte, das Majorat Oporomo zu Reinsch aus der Jagowstr. 14. Er stürzte aus einer Höhe von Verein anzusehen, weil sie unter einer Leitung, dem Vertrauens- erben. Der Streit wurde in überraschender Weise gelöst: da der 9 Meter ab, schlug mit dem Kopfe auf eine unten liegende Eisen- mann, fich für längere oder türzere Zeit vereinigte, um Vertreter des Beklagten den Gerichtssaal verließ, erging ein Verschiene auf und zog sich Brüche des Schädels und beider Arme zu. politische Gegenstände in Versammlungen zu erörtern. Das treffe fäummisurteil. In polnischen Adelskreisen erregt der Vorfall großes Er wurde in die Charité gebracht, erlag aber bald feinen Ver- auch für die Versammlung vom Februar 1900 zu, die somit eine Aufsehen, zumal die Gräfin Kwilacki zu den angesehensten Aristolegungen. Versammlung im Sinne des§ 8 des Vereinsgefezes gewesen sei. tratinnen zählte, vielleicht auch mit Recht zu den schönsten Frauen. In Betracht komme noch, daß außer einem Vortrage von Zubeil Ueber einen Eisenbahn- Unfall wird aus Stolp depeschiert: Eine toftbare Damen- hrkette ist von einem Spizbuben bei über die Flottenvorlage die Wahl zwveier Mitglieder der Agitations- Gestern mittag ist auf einem hiesigen Bahnhof ein Bersonenwagen einem Pfandleiher im Stich gelassen und von der Kriminalpolizei fommission für den Reichstags- Wahlkreis Jerichow I und II auf der beim Heransehen an den Personenzug 22 durch vorzeitige Weichen. beschlagnahmt worden. Ein Mann bot sie für fünf Mark zum Ber fat an, der Pfandleiher hegte Verdacht und bestellte ihn unter einem Tagesordnung stand und thatsächlich auch vorgenommen wurde, fo- umstellung entgleiſt. Hierbei wurde der Rangiermeister Talarczyk Vorwande auf den nächsten Tag zum Empfang des Geldes. Unter- wie daß diese Kommission bezwecke, volkstümliche politische Ge- getötet. Er hinterläßt eine Witwe und 8 Kinder im Alter von deffen benachrichtigte er die Stiminalpolizei. Am folgenden Tage Weitere Beschwerden danken bei der arbeitenden Bevölkerung zu verbreiten. 6 bis 25 Jahren. war aber auch der Verpfänder, ein alter Verbrecher, mißtrauisch ge- Magdeburg und vom Oberpräsidenten abgewiesen. Der Oberpräsident der Nacht zum 2. April nach Bassieren des Adlergrundfeuerschiffs vom Regierungspräsidenten in Schiffsunfall. Das Kriegsschiff Kaiser Friedrich III." hat in worden. So tam es, daß er die Beamten, die ihn festnehmen erklärte folgende Ausführungen des Regierungspräsidenten für zu( öftlich Arkona) plöglich und auf bisher unerklärte Weise aufwollten, noch früh genug fah, um ihnen entwischen zu können. Seine treffend: Die Agitationstommission sei ein Verein, der gestoßen und hierbei einige Savarien erlitten. Beute mußte er allerdings im Stich laffen. Die Stette ist ein wert- bezwede, in Bersammlungen politische Gegenstände zu erörtern. Ihre Schiff befand sich im freien Fahrwasser, der gebräuchlichen Wasservolles Stück alter Goldschmiedekunst. Mitglieder würden in öffentlichen Versammlungen gewählt. Eine Straße, mit westlichem Surje. Der Karte nach soll an der solche Wahl sei hier vorgenommen worden, also handele es sich Savariestelle eine Wassertiefe von 13 Meter sein. Ein Grund um eine Versammlung des Vereins Agitationstommission" im Sinne des§ 8, an der Frauen nicht teilnehmen dürften. Zur Anzustellenden Position des Schiffes nicht abzuleiten und bedarf der für das Aufstoßen ist aus der navigatorisch genau fest wendung des§ 8 genüge, daß die Versammlung von einem politischen zustellenden Pofition des Schiffes nicht abzuleiten und bedarf der §8 näheren Untersuchung. Die entstandenen Schäden bestehen, soweit Verein ausgehe. Das wäre hier anzunehmen. Der Vertrauens- fich dies bisher schägen läßt, in einer Verlegung der Außenhaut in mann habe nur formell als Einberufer fungiert. drei Abteilungen des Schiffes und einer Beschädigung des RuderDer Uranta sind von Konsul Kapp aus Mailand Proben von den Niederschlägen des vielbesprochenen Sand- oder Blutregens, welcher am 11. März in Italien fiel, überfandt worden. Diefelben wurden auf dem Balkon eines Hauses der Piazza Castello in Balermo und auf der Terrasse des Palazzo Galotti bei Neapel gefammelt. Bum Zweck der Besichtigung sind diese Proben im vierten Saal des Instituts ausgestellt. Um während der Ferien den Schulen den Besuch des Ausstattungsvortrags" Unser Rhein" zu ermöglichen, finden neben den Abendvorstellungen auch Nachmittagsvorstellungen zu ermäßigten Preisen am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend um 4 Uhr statt. Feuerbericht. Ein größerer Wohnungsbrand kam gestern in der Corneliusstr. 8 aus, wo im zweiten Stock des Seitenflügels atvei Bimmer total ausbrannten. Frankfurter Allee 118 ging zur selben Beit der Inhalt eines Schaufensters in Flammen auf. Dasselbe war furz vorher in der Weißenburgerstr. 30 der Fall. Am Bahnhof Gesundbrunnen brannte Gras auf freiem Felde. In der Dieffenbachstraße 41/42 war aus einer schadhaften Straßenlaterne Gas ausgeströmt und hatte sich entzündet, doch sorgte die alarmierte Feuerwehr für Abstellung des Gases. Außerdem war Luckenwalderstr. 2 noch ein kleiner Wohnungsbrand zu beseitigen. Aus den Nachbarorten. B " Kalbfleisch Hammelfleisch Butter Das Marktpreise von Berlin am 1. April 1901 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. Welzen, gut D.- Eir.| 16,-/ loggen, gut mittel gering " Kartoffeln, neue, D- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg 7, 5, 1,60 1,20 do. Bauch 1,30 1, " " 14,40 14,38 " Schweinefleisch " 1,60 1,20 " " mittel gering " 14,36 14,34 " 1,80 1, " 14,32 14,30 1,60 1, 15,60 14,80 " mittel 14,70 13,90 Eier 60 Sind 4, " gering " 13,80 13,10 Karpfen 1 kg " 15,90 15,40 Aale mittel 15,30 14,90 Bander " gering 14,80 14,40 " Hechte " 7,- 6,66 Barsche 8,20 " 5,50 Schleie 40, 25, Bleie erfte, git Safer, gut Erbsen 45,- 25, Strebse 70,- 30, 2,60 2, 2,60 2,20 1,20 2,80 1, 2,50 1,20 2, 1,20 1,80 0,80 3, 1,20 1,40 0,80 per Shot 12,- 3, Briefkasten der Redaktion. sid Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag, Genoffe Drechsler flagte nunmehr beim Ober- Verwaltungsfoters. Das Schiff ist in Begleitung des Kriegschiffs Kaiser Wil gericht und bezeichnete die Gründe der Verwaltungsbehörden als helm II," nach Stiel weiter gedampft, um zur näheren Untersuchung völlig unhaltbar. Weder bildeten alle Socialdemokraten Burgs des Schadens dort ins Dod zu gehen. einen politischen Verein, noch sei die Agitationskommission die Beranstalterin jener Versammlung gewesen. Vielmehr berufe der VerDie Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin empfehlen in trauensmann sämtliche öffentlichen Parteiversammlungen ein und einem Aufruf den jungen Kaufleuten den Besuch der hiesigen Stauf- daran habe sich seit der Gründung der Agitationskommission im männischen Fortbildungsschulen, die am 15. April, Jahre 1898 nichts geändert. Daß die Kommiffionsmitglieder öffentabends 8 Uhr ihr neues Semester mit reichhaltigem Lehrplan be- lich gewählt würden, liege am demokratischen Charakter der Partei. ginnen. Die Weltesten machen gleichzeitig darauf aufmerksam, daß Bescheid des Oberpräsidenten als verfehlt auf und setzte die Das Ober- Verwaltungsgericht gab der Klage statt, hob den nach der neuen Gefeßgebung jeder Lehrherr nicht nur verpflichtet ist, polizeiliche Verfügung außer Kraft, durch welche der Polizeifeinen Angestellten unter 18 Jahren die nötige freie Zeit zum Be- verwalter die Hinausweisung der Frauen gebilligt hatte, weil es fuch der Fortbildungsschule zu gewähren, sondern auch fie zum fich hier nicht um die Versammlung eines Vereins handle. Schulbesuch anzuhalten und den Schulbesuch zu überwachen hat. Bu widerhandlungen werden durch Handelsgesetzbuch(§ 82) und GewerbeZum Fall Gehlfen schreibt ein Berichterstatter: Die königliche Ordnung(§ 150) mit Geldstrafen bis 150 m. bedroht. Staatsanwaltschaft am Landgericht I scheint mit Arbeiten derart überhäuft zu sein, daß der Geschäftsgang darunter leidet. Die poliklinische Sprechstunde für arme kraute Kinder von Der Schriftsteller Joachim Gehlfen, der wegen Erpressung Nichiftröh Dr. Michael Cohn, bisher Boffenerstr. 55, findet vom 1. April ab tönig: im Dezember 1899 zu 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, wogräberstraße 53, Ede Großbeerenstraße, statt. Sprechzeit wie früher: von die zweite Straffammer am Landgericht II sechs Monate auf 123-1/ 24 Uhr. Speifebohnen die erlittene Untersuchungshaft anrechnete, hat gleich nachdem das Urteil durch Erkenntnis des Reichsgerichts rechtsfräftig geworden und Linjen er plötzlich zur Strafverbüßung verhaftet worden war, das Wieder*) ab Bahn. aufnahme Verfahren angestrebt und der königl. Staatsanwaltschaft martte eine stärkere Abschwächung der Preise statt. Die Temperatur ift Produktenmarkt vom 2. April. Heute fand am Betreibe= unter Berufung auf die Untersuchungsakten und die Protokolle über in ganz Europa weiter gestiegen, ohne daß Regenivetter eingetreten ist, wie die Hauptverhandlung den Antrag unterbreitet, wegen Verlegung man erwartet hatte. Das Angebot von in- und ausländischem Getreide der Eidespflicht gegen den Weinhändler Fehlte, den Rechts- war bedeutend; die fremden Börsen, insbesondere Deftreich- Ungarn und anwalt Dr. Hertwig und den Direktor der Immobilien- und Amerika, meldeten schwache Tendenz. Außerdem waren über die BeschaffenBerkehrsbank"( Tochtergesellschaft der„ Pommerschen Hypothekenbank"), heit inländischer Saaten beffere Nachrichten am Plaze als noch vor wenigen jept in Liquidation, Herrn Behnsen, strafrechtlich einzuschreiten. Tagen. Alle diefe Momente veranlaßten die anscheinend noch à la Hauffe Die Strafanzeige ist am 27. Juni v. J. erfolgt, der Antragsteller Weizen war 1 M., Roggen ½ bis 3 M. billiger zu haben. Auch Meht engagierten Unternehmer zu Berkäufen unter foulanteren Bedingungen. blieb ohne jedweden Bescheid. Erst als Gehlsen Anfang Februar gab etwas im Preise nach. Umsätze waren in allen Artikeln beschränkt, ba ohne Antrag vorläufig aus der Strafhaft entlassen worden war, käufer fehlten. Safer lag still und wenig verändert, Mais auf Amerika vermochte er dem Schicksale seiner Strafanzeige nachzuforschen. abgeschwächt. Rüböl flau auf Paris, per Mat 70-80 Pf. niedriger Der Kommunal- Wahlkampf in Lichtenberg will nicht zu Die Sache schien begraben zu sein, doch hat fie. der Oberstaats- Spiritus 0,20 M. nachgebend; 70 er loco 44,40 Mr. Schluß für Getreibe Ende tommen. Gegen die Gültigkeit der Wahl des als Angefeffener anwalt am Kammergericht, 2achler, nach eingegangener Be- leicht erholt. 2 mit 370 gegen 11 Stimmen gewählten Parteigenossen Baul Kette schwerde zu neuem Leben erwedt. Am 24. März erhielt Gehlsen den ist nochmals Protest eingelegt. Herr Ignaz Meißner, der sich Bescheid, daß seine Strafanzeige gegen Fehlte eingeleitet worden gegen die Benennung Arbeiter" aufs nachdrücklichste verwahrt mit sei und daß die Ermittlungen schieben. Am 26. März folgte Bem Bemerken, er sei" Werkmeister". hat sich wiederum einen Ein- eine gleichlautende Benachrichtigung betreffend den Rechtsanwalt spruch schreiben lassen. Hausbefizer, so heißt es darin, könne nur Dr. Hertwig und am 28. März eine solche, die sich auf Bank- Donnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. ber sein, der im„ ungeteilten" Befig eines Hauses sei. Die Bürger- direktor Behnsen bezog. Die fal. Staatsanwaltschaft hat also A. W. Die Walfisch- Ausstellung am Oranienburger Thor war 1888. vereinler scheinen an die mehr als deutliche Absage der Wähler an ca. neun Monate gebraucht, um auch nur den Empfang einer An- Sie sich beim Nettor melden wollen. Die Kurse sind meist unentgeltlich, Brek. Die nächste Fortbildungsschule für Sie ist Turmstraße 86, wo die bisherigen Vertreter noch immer nicht glauben zu wollen. zeige zu bestätigen und die Ermittlungen in die Schiebe" zu nur für englisch und französisch werden 4 M. halbjährlich gefordert, ebenso Mit einem Kapital von 2 500 000 m. hat sich hier am 26. März bringen. Das kann doch wirklich nur auf Arbeitsüberhäufung für Zeichnen und Buchführen 2 M. eine Terrain Gesellschaft mit beschränkter Haftung etabliert. zurückzuführen sein. Gegenstand des Unternehmens soll sein: der Erwerb und Verwertung von Grundstücken, die Ausführung von Bauten, Etablierung Ein Schlafftellenmarder von großer Gemeingefährlichkeit wurde von industriellen Anlagen und der sich hieraus ergebenden Geschäfte. gestern der neunten Straftammer des Landgerichts I in der Person Nicht weniger als 44,4536 Sektar find es, welche die Gesellschaft 18 Beugen geladen, denen der Angeklagte das Wertvollste ihrer des Zuschneiders Sigismund Bleiweiß vorgeführt. Es waren R. Sch. Bitte, die Fragen zu wiederholen. Wenn juristischer Art, zunächst im Besiz hat. Wie lange wird dieses ungeheure Terrain geringen Habe genommen hatte. Um die hohe Miete erschwingen zu der Bebauung entzogen bleiben? Krüger. Fragen Sie in der städtischen Hauptkasse nach. Dort werden können, hatten die in bedrängten Verhältnissen lebenden Zeugen ihren Sie das Gewünschte in Erfahrung bringen. Der Rigdorfer Rollkrug, neben dem alten Jakobikirchhof, besten Raum vermietet und geglaubt, in dem gutgekleideten, Lauterberg. 1. Ja. 2. Name und Wohnung. eines der ältesten Gebäude der jungen Stadt, wird abgebrochen gewandt auftretenden Herrn, dessen Sachen sich noch auf dem BahnFeist. Von unsrer Seite geschieht das nicht. Wählen Sie sich selbst werden. Für 300 000 m. hat eine Berliner Baufirma das Grund- Hof befinden sollten, einen geeigneten Mieter zu finden. Dieser einen Rechtsbeistand. E. 3., Reichenbergerstr. 60. Sehschärfe rechts fünf Siebentel des stück angetauft. pflegte feine wirtin bald nach seinem Einzug fortzuschicken, um normalen, links faft völlig geschwunden. Landsturm ersten Aufgebots mit Pankow. Der Voranschlag der Gemeinde Bankow für das eine Kleinigkeit einzuholen. Wenn fie zurückkehrte, war ber Waffe. Versichern Sie Rechnungsjahr 1901 balanciert in Ginnahme und Ausgabe mit der Mieter verschwunden und mit ihm so viel von den Sachen, wie D. N. Eine folche Hilfstasse ist uns nicht bekannt. er hatte fortschleppen können. Zumeist hatte er Betten, Wäsche und Ihre Frau in der Offenbacher Kranken- und Begräbniskaffe für Frauen und 854 648,81 m. Die Armenverwaltung erfordert einen Zuschuß von 38 505 M. Der Boltsschuletat erfordert 128 625 M. Davon als die Sonntagskleider feiner Wirtsleute mitgenommen. Im ganzen Mädchen( Vorsteherin der Zahlstelle III., Frau M. Pormann, Volta hat der Angeklagte für das gestohlene Gut, dessen Anschaffungswert straße 5) oder im Berliner Kranten- Unterfügungs- und Begräbnis- Verein Zuschuß aus der Gemeindekaffe 102 000 M. Für die Realschule über 1000 m. betrug, gegen 200 m. erhalten. Er zog es im Termin für Frauen und Mädchen( Frl. Schlichting, Bring Gugenſtr. 2 IV.) D betragen die Einnahmen und Ausgaben 71 099,81, ein Mehr gegen 2. G. N. 1. Falls nichts andres, wie gewöhnlich, vereinbart ist, ist Da der Angeklagte das Amtsgericht des Wohnorts des Käufers zuständig. 2. bis 4. Falls der das Vorjahr von 24 279,81 m. bei 410 Schülern. Das Waffer- bor, alle 18 Fälle unumivunden einzuräumen. wert balanciert mit 94 050 M. Die Kanalisation mit 42 185 W. borher auch die Vororte Berlins in gleicher Weise unsicher gemacht Beklagte bis 1893( legter Bahlungsatt) minderjährig, also noch nicht 21 Jahre Hervorzuheben sind noch die Einnahmen aus direkten Gemeinde- hat und deshalb kürzlich zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, alt war, ist die Klage aussichtslos. Berjährung liegt vor, falls nicht auf so mußte auf eine Zufagstrafe erkannt werden, die auf 1/2 Jahre dem Bestellschein ein Vorbehalt des Eigentums gemacht war und falls die steuern mit 390 700 m. Die indirekten Gemeindesteuern verschaffen vereinbarten Ratenzahlungsfristen spätestens 1895 zu Ende liefen. 1. Ja. ber Gemeinde eine Einnahme von 64 000 m. Die Grundwertsteuer, Buchthaus bemessen wurde. E. D. 99. Schreiben Sie an den Pastor, Sie verlangen, daß Ihr welche eingeführt ist, um dem Geldbeutel der GrundstücksSohn Buddhistischen Unterricht erhält und die Schulentlaffung begehren, spekulanten etwas abzugwaden, bringt nur ein Mehr von dann find Sie die Quängelet los. Sie find nicht verpflichtet, Ihren 72 200 02., da 92 800 2. Grund- und Gebäudesteuer ausSohn tonfirmieren zu lassen. Gegen einen etwa ablehnenden Bescheid legen fallen. Dadurch erklärt sich die Dankadresse des Grundbefizer- Jm Stadttheater zu Hamburg ereignete fich am Montag: Sie Beschwerde bei der Regierung ein. Sprechen Sie eventuell mit dem bereins an die Gemeindevertretung dafür, daß nur 2 Proz. des abend bei Aufführung von Wagners Rienzi", wie uns gedrahtet Entwurf der Beschwerde in der Sprechstunde Montags oder Freitags vor. A. Wehlisch. 1. Die Adresse fennen wir nicht. 2. Wenn Sie mit gemeinen Werts erhoben werden. Die Ehre, daß Bankow die wird, durch Bruch eines Querbaltens der bedauerliche Unfall, Striminalpolizei aufgezwungen worden ist, wird mit 3200 m. baß ber Darsteller der Titelrolle, der Sänger Birrentoven, Frettchen ohne Genehmigung des Eigentümers auf wilde Kaninchen jagen, bezahlt. An Streissteuern hat die Gemeinde zu zahlen 80 000 M. Das mit dem Pferde in die Bersentung stürzte. In dritten machen Sie fich einer Polizei- Uebertretung schuldig und verlieren Ihre Frettchen. 9. Ja.- A.Korpronis. Zu den Einsprißungen können Sie nicht gezwungen Vermögen der Gemeinde ist mit 2 668 484,12 M. angegeben, wovon Aft, als ber Kriegsmarsch verklungen, erschien Rienzi- Birrenkoben zu werden. Schädlich sind dieselben nicht, vielmehr das beste Heilmittel, wenn jedoch nur 6812 M. Barbermögen sind. Die Schulden, welche ver- Pferde auf der Bühne. Er ritt ein neues Pferd, das an die Theater- fie richtig angewendet werden. 2. M. 99. Richten Sie einen Antrag ginst und amortisiert werden müssent, betragen 1347 329 M. umgebung noch nicht recht gewöhnt war; es wurde unruhig, fing an auf Bewilligung der 120 Mart Reute an den Polizeipräsidenten. zu ftampfen und trat dabei die Zwischenleiste zwischen zwei Versenkungen. 3. Rigdorf. 1. und 2: Nein. Thut er es dennoch, so muß er Die Aufnahme einer Viermillionen- Anleihe in Gemeinde- burch und Pferd und Reiter verschwanden in der Tiefe. Die Zuschauer Ersatz leisten. Balkon 22. Sie, der Ehemann haften für Obligationen ist von der Groß- Lichterfelder Gemeinde- wurden natürlich ob dieses Zwischenfalls sehr bestürzt; die Musik verstummte diefe Lasten nicht. 3. 222. Sprechen Sie gelegentlich vertretung in ihrer gestrigen Sigung einstimmig beschlossen worden und der Vorhang fiel. Nach geraumer Weile erschien ein Spielleiter vor mit bem Statut der Strankenkaffe in der juristischen Sprechstunde vor. und zwar zu einem Binsfuß von 3/ 2-4 Proz., der definitiv nach dem Borhang und erklärte, Birrenkoven sei trotz des Sturzes in eine Tiefe der Steuerveranlagung nicht in Abrechnung gebracht werden. 2. Gewerbe-N. S. Neichenbergerstr. 1. Die Miete fann vom Einkommen bei Erteilung des königlichen Privilegiums festgesetzt werden soll. Bon von drei Meter mit leichter Armberlegung davongekommen, aber steuerpflichtig sind Sie nur dann, wenn das Einkommen aus Ihrem Geder Viermillionen- Anleihe entfällt der Löwenanteil, nämlich drei außer stande, weiter zu spielen. Unter Rundgebungen der Zuschauer werbe 1500 m. beträgt oder das Anlagefapital 3000 Wt. übersteigt. Sie Millionen Mark, auf die Zwecke der Kanalisation von Groß- wurde dann die Vorstellung geschlossen. Das Pferd hatte nach dem sind danach also nicht gewerbesteuerpflichtig. 2. B. 63. Leben noch Lichterfelde, an deren Herstellung bereits seit geraumer Zeit ge- Sturz heftig ausgeschlagen, war aber von selbst aufgestanden, so daß beide Eltern, so sind diefe, lebt nur noch die Mutter, so ist diese und die arbeitet wird, und für die schon rund 800 000 m. verausgabt der Sänger, der neben das Pferd gefallen war, fich auch allein er- Geschwister außer der Chefrau erbberechtigt. Wikmannstraße. Nein. worden sind. heben konnte. Vermischtes. " Weißensee. Die von einigen Blättern gebrachte Notiz, wonach Ueber einen schweren Grubenunfall wird aus Walden in der Klagesache Neu Weißenfees gegen die Stadt Berlin wegen burg i. Schl. gemeldet: Dienstag früh wurden in der fünften AbVerantwortlicher Rebacteur: Heinrich Wetter in Gr.- Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Zb. Glocke in Berlin. Beyer, Wiesenstraße. Wenden Sie sich an die Central- Krankenund Begräbniskaffe für Frauen und Mädchen Deutschlands. Vorsteherin der Berwaltungsstelle III, die Ihnen am nächsten gelegen, ist Frau M. Por= mann, Voltastr. 5. vermerten Sie auf der Adresse: Juristischer Briefkaste 11. A. D. M. Nein, die Eltern haften nicht. A. B. Für Ihre Kinder haben Sie auch nach der Scheidung genau so zu forgen, wie vor derselben; für Ihre Frau, falls diese für schuldig erklärt wird, haben Sie dann nichts mehr zu zahlen. A. S., Brit. Wollen Sie zur Sprechstunde kommen Drud und Verlag von May Bading in Berlin.