Nr. 92. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Summer mir illuftrierter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Pofts Abonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Poft Beitungs Preisliste für 1901 unter Br. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich aufer Montags. Vorwürts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgefpaltene Rotonet getle oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinss und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Spiritusmonopol. Gleichzeitig mit dem Süßstoff- Gesetz, das dem Zuckerring zu Hilfe kommen soll, haben die verbündeten Regierungen dem Reichstag einen Gesetzentwurf zur Abänderung des Brennsteuer- Gesetzes zu gehen lassen, der dem Spiritus ring eine unanfechtbare Monopolstellung schaffen würde. Sonnabend, den 20. April 1901. steigerte und durch das Ueberangebot die Preise wieder herabdrückte. war noch nicht, aber sie steht ihnen bevor, und deshalb wird In dieser neuen Notlage" befinden sich die Brenner nach dem Miquelschen Rezept:„ Beuge vor!" die Gesetz gebungsmaschine wieder in Bewegung gebracht, um neue Vorteile den Notleidenden" und neue Lasten dem Volke auf zuerlegen. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. im Anschluß an den§ 22 tonfequenter gestaltet und eine weitere Erleichterung für die Fabrikanten mechanischer Musikinstrumente herbeigeführt. = § 38 traf, der auf Antrag Richter gestrichen wurde. Dieser Wichtiger noch war die Entscheidung, die das Haus beim 33 Paragraph sollte die 30jährige Schutzfrist, die gegenwärtig ein Bühnenwert nach dem Tode des Autors noch genießt, auf 50 Jahre verlängern. Diese Verlängerung Seit 1. April 1899 besteht der, Verwertungs- VerEs ist ein sehr geschickt ausgeflügeltes System, das die bekämpfte Eugen Richter, der sich damit wieder in Gegenband deutscher Spiritus- Fabrikanten, eine Regierung in dem Gefeßentwurf vorschlägt- Frhr. v. Thiel faz zu einem Teil seiner Parteigenossen, namentlich mit genossenschaftliche Vereinigung von Landwirten, die den gemann zeichnet dafür aber eigentlich nur als Sigredacteur Herrn Dr. Müller Meiningen setzte. Genosse Dieg famten Spiritus vertragsmäßig einer Gesellschaft von Sprit- denn der Plan ist im Bunde der Landwirte respektive in schloß sich ihm an. Er wies nach, daß nicht die fabriten zur Verwendung übergiebt, der„ Centrale dessen Filiale, der Spiritus- Centrale, ausgeheckt worden. Es Autoren, sondern die Verleger den Hauptvorteil von dieser für Spiritusverwertung." Die Einnahme fließt soll nämlich für diejenigen Brennereien, welche mehr als Verlängerung haben würden. Sie schließen auf Grund ihrer nach Abzug der Unkosten zu neun Zehntel den Brennern, 150 Hektoliter hundertgrädigen Spiritus brennen, eine neue, ökonomischen Uebermacht Verträge mit den Komponisten, die und zu einem Zehntel den Spritfabriken zu. Die Centrale sogenannte, weitere Brennsteuer" von 15 M. für den Hetto- ihnen alle Vorteile und Rechte sichern. Das Muster eines sezt den Preis des Spiritus fest, und hat dabei liter erhoben werden, aber nur von demjenigen Spiritus, der solchen Vertrags hat ein Leipziger Musikalienverlag auffelbstverständlich das Interesse, ihn so hoch wie möglich zu Brennerei abgegeben wird und nur von einem Teile der internationaler Verträge für den Autor herausspringen könnten, nicht als vollständig denaturierter von der gestellt, der selbst die Vorteile, die beim Abschluß fünftiger gestalten. Deshalb bemüht sie sich, den Einfluß der freien Konkurrenz, die den Preis nach Angebot und Nachfrage regelt, Mehrerzeugung von Trinkspiritus; die Größe dieses Teils hat sich selber zuschanzt. Anders wäre die Sachlage, wenn Reauszuschließen; es ist ihr bisher gelungen, 95 Proz. der alljährlich der Bundesrat zu bestimmen, der sich demnach gierung und Reichstags- Mehrheit sich entschließen könnten, die Brennereien mit 75 Proz. der gesamten Spirituserzeugung zu einem agrarischen Mädchen für alles ent Bestimmungen des Gesetzes über das Urheberrecht zu zu einem Ringe zu bereinigen, der seine Abnehmer in wideln soll. zwingendem Recht zu machen; aber von diesem radikalen despotischer Weise zwingt, sich den von der Centrale Mit dieser Strafsteuer- Bestimmung hoffen die Agrarier Eingriff in die Vertragsfreiheit will man nichts wissen, obgestellten Bedingungen zu fügen. Wiederholt sind wei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. Erstens wohl so allein das gute Recht der ökonomisch schwächeren der Oeffentlichkeit bereits Verträge unterbreitet worden, aus soll eine ll eberproduttion anTrinkbranntwein Partei, der Schriftsteller und Komponisten, den Verlegern denen hervorgeht, wie terroristisch die Centrale und dadurch ein Sinten des Preises verhindert werden, denn gegenüber sichergestellt werden könnte. borgeht; wer sich ihr nicht willig anschließt, gegen den braucht die Brenner rechnen darauf, daß der liebe Bundesrat die von Mit knapper Mehrheit wurde der Antrag Richter auf sie Gewalt und zwar durch Boykott, Sperre und ähnliche der Straffteuer freie Menge in so engen Grenzen halten Streichung des§ 33 schließlich angenommen. Hier ließ selbst Kampfmittel, die von denselben Schnapsbrennern mit einem wird, daß kaum der Bedarf gedeckt wird, mithin noch Herr Spahn und mit ihm die große Mehrheit des Centrums Zuchthausgesetz bedroht werden, sobald die Arbeiter von eine Preissteigerung für Trinkbranntwein eintritt. den Kommissionsbeschluß, der sich mit der Regierungsvorlage diesen Mitteln Gebrauch machen. 8 weitens soll ein Ueberangebot von denaturiertem deckt, im Stich. So ist es denn der Centrale gelungen, den Preis für Spiritus hervorgerufen, dadurch dessen Preis verbilligt und Zu§ 39 wurde von uns und von demokratischer Seite Spiritus bedeutend in die Höhe zu treiben; während er von das Publikum an die Verwendung von Spiritus ein Zufabparagraph beantragt, der in diesem Gesetz den 1888 bis 1895 im Durchschnitt 37 M. für 100 Liter für Koch, Heizungs- und Beleuchtungszwecke gewöhnt fliegenden Gerichtsstand der Presse aufheben 100 grabigen Spiritus betrug, ist der Durchschnitt von 1896 werden. Ist das erst einmal geschehen, dann wollte. Die Gründe für die Beseitigung der ungerechten bis 1900: 42,80 m.! Dabei ist die Durchschnittsziffer für läßt sich auch wieder eine Preissteigerung Benachteiligung, die besonders die Redacteure der oppositionellen 1883 bis 1895 dadurch noch besonders hoch, weil 1891 infolge für den denaturierten Spiritus herbei und ganz besonders der socialdemokratischen Presse trifft, und ungünstiger Kartoffelernten ein ausnahmsweis hoher führen, zumal da ja die Brenner hoffen, daß die von unfren Genossen Südekum und Stadthagen und von dem Preis von 51,40 M. für Spiritus gezahlt wurde. Läßt man der neue 3olltarif auch eine Erhöhung des süddeutschen Volksparteiler Haußmann mit allem Nachdruck vordieses Jahr 1891 und das ebenfalls noch 38,60 m. Spiritus. Petroleumzolls und damit eine Verteuerung getragen wurden, waren zwar vortrefflich, aber das Centrum und preis liefernde Jahr 1892 weg, so ergiebt sich für des Petroleums bringen wird. Sobald dies erreicht ist, werden die Nationalliberalen wollten der Regierung nicht wehe thun, die 1893 bis 1895 ein Durchschnittspreis von 33,60 m., die Brenner sofort mit einer Erhöhung der Brennspiritus- mit der Drohung operiert hatte, daß sie die Neuordnung des während er seitdem auf durchschnittlich 42,80 m. stieg; 1900 Preise kommen, und dies um so leichter können, als der Gesetz Urheber- und Verlagsrechts scheitern lassen würde, wenn die notierte der Spiritus sogar mit 48,80 m.! Die Preiserhöhung entwurf die freie Konkurrenz noch mehr als dies sogar durch Beseitigung des fliegenden Gerichtsstands in diese Materie ſeit 1896 ist zum Teil darauf zurückzuführen, daß das im die Centrale geschah, ausschaltet, so daß für die Ringbrenner mit eingearbeitet würde. Sie ist eben gewohnt, nur die Jahre 1895 vom Reichstag beschlossene Brennsteuer- eine Monopolstellung geschaffen wird. Forderungen der Kanalgegner hinunter zu schlucken. Herr Gesez, das die Brennereien je nach ihrer Größe mit einer Die Branntwein- Novelle kommt aber hauptsächlich den ost- Nieberding suchte die unbequemen Dränger mit Versprechungen Staffelsteuer von 50 Pf. bis 6. M. für 1 Hektoliter Spiritus elbischen Junkern zu gute. Diese freilich behaupten, und Prof. abzuspeisen: man solle sich nur in Geduld fassen, es würde belegte, die Mittel dazu gab, sowohl für den nach dem Auslande M. Delbrück hat das am 28. Febr. d. J. bor Mitgliedern aller schon etwas geschehen. Um ihr Gewissen zu salvieren, stellten exportierten Spiritus eine gesteigerte Exportprämie zu zahlen, Parteien des Deutschen Reichstags" in einem Vortrage ebenfalls die Nationalliberalen eine Resolution in Aussicht, die den Reichsals auch für den zu gewerblichen Zwecken verwendeten ausgesprochen, daß gerade die ärmere Bevölkerung Deutschlands fanzler auffordert, unverzüglich den fliegenden Gerichtsstand zu denaturierten Spiritus eine Preisermäßigung eintreten zu einen Vorteil von der Centrale und der Branntwein- Novelle habe, beseitigen. Taffen. Für den exportierten Spiritus wurden 1899/1900 denn der Brennspiritus sei doch durch die Centrale billiger Die Linke war so respektlos, laut zu lachen; sie hat die 1/6 Millionen Mark vergütet, für den zur Essigfabrikation geworden und werde durch die Novelle noch billiger werden. Papierforbarbeit für den hohen Bundesrat fatt. verwendeten Branntwein rund 1 Million Mart, für den Das ist aber nicht richtig. So wie der Spirituspreis im Die Abstimmung blieb zunächst zweifelhaft, da die Bänke mit dem allgemeinen Denaturierungsmittel denaturierten ganzen seit Bestehen der Brennsteuer und besonders der der Oppofition so start besetzt waren, daß die Linke die MehrBranntwein 2,6 Millionen Mark. Centrale teurer wurde wie wir oben zeigten heit des Hauses gebildet hätte, wenn nicht im letzten Augen-. Im ganzen sind 434 Millionen Mark Vergütungen gezahlt worden selbst so ist auch der denaturierte Spiritus feit- blick eine Schar Centrumsabgeordneter, die sich lieber in den; - felbst- fo dem teurer geworden. 1899/1900 und verständlich nicht aus der Tasche der Brenner, 1900/1901 Restaurationsräumen vergnügt hatten, statt an der Beratung sondern, wie dies bei jeder indirekten Steuer der Fall ist, foſtete 87 grädiger Brennfpiritus 16 Pfennige, seit dem der einschneidenden Frage teilzunehmen, herangeholt worden Und noch schwankte das Zünglein an der aus der Tasche der Konsumenten, was ja auch Bestehen der Centrale stieg er für den Wiederverkäufer bis wären. daraus hervorgeht, daß, wie wir oben zeigten, der Spiritus auf 27 Pfennige und kostet gegenwärtig 23 Pfennige. Auch Wage, aber der Wadelstrümpfler Dr. Pachnicke, der gerade die preis feit Bestehen der Brennsteuer stieg. bei dem letzteren Preise setzen die Brenner nichts zu, sondern Linke im Präsidium allein repräsentierte, ließ sich überverdienen noch recht gründlich, zumal die Preise für Brenn- zeugen", sodaß der Präsident fonstatieren konnte, daß der Busabantrag abgelehnt worden sei. fartoffeln gegen 1898 nicht gestiegen sind. Eine Vergrößerung des Absatzes von Brennspiritus zu fördern, sind auch wir gern bereit; die Novelle aber und der Zwischenfälle zu Ende geführt; die des Verlagsrechts sowie Die Beratung des Urheberrechts wurde dann ohne Aber damit nicht genug! Den Brennern ist es so gut Spiritusring will diese Förderung durch eine Preisermäßigung die zum Urheberrecht gestellten Resolutionen wurden nach gegangen, daß die Gefahr droht, es könne ihnen später trotz herbeiführen, die schließlich von den Aermsten der Armen, einer an komischen Momenten reichen GeschäftsordnungsBeibehaltung des Brennsteuer- Gesezes um so schlechter gehen nämlich den Branntweintrinfern zu zahlen wäre! debatte auf Sonnabend vertagt. und die Reichseinnahmen dabei in Mitleidenschaft gezogen Der Schnaps foll berteuert werden, damit der werden. Die Ausgaben für Vergütungen haben nämlich in den Brennspiritus billiger wird. Sicherlich werden da fich wieder Den Strafrichter spielt nunmehr die Militärverivaltung gegen beiden letzten Jahren( 1898/99 u. 1899/1900) 1,4 min. mt. mehr einige Wölfe in den Schafpelz hüllen und erklären, diese Schnaps- die Veröffentlichung von Hunnenbriefen aus. betragen als die Einnahmen aus der Brennsteuer und nur, weil verteuerung sei gerade im Interesse des Volkswohls zu er ein Strafverfahren wegen einer Nachricht aus dem chinesischen Felder- furzem bereits gegen ein Mitglied der Redaktion des„ Vorwärts" in den Vorjahren Rücklagen gemacht wurden, konnten bis jetzt streben, denn dadurch werde der Schnapspest Einhalt gethan. aug eingeleitet worden ist, find jetzt zwei andre Redacteure unfres die Vergütungen nicht nur weiter gezahlt, sondern für den Dieſe grundfalsche Behauptung ist schon oft genug widerlegt Blatts vor den Untersuchungsrichter geladen worden, unter deren denaturierten Branntwein von 1,50 W. auf. 4,50 m. pro worden; die Schnapspeſt wird nicht durch höhere Brannt Verantwortlichkeit Hunnenbriefe erschienen sind. Hektoliter gesteigert werden! Jekt sind aber diese weinpreise eingedämmt, wohl aber durch höhere LebensmittelRüdlagen erschöpft und wie der Gesetzentwurf mit breise und dadurch hervorgerufene schlechtere Ernährung teilt, müßte fünftig, wenn sich die Einnahmen aus der Brenn- erhöht. steuer nicht erhöhen, die Vergütungssäge ermäßigt Die Branntwein- Novelle wird dem Volte nur neue Nachwerden, was den Absatz oder den Gewinn der Brenner schädigen teile, den Schnapsbrennern neuen Nuzen schaffen und ihnen würde. Außerdem aber hat die gute Lage des Brennereigewerbes zu der Liebesgabe von 44 Millionen Mart, die zur Folge gehabt, daß sich die Zahl der Landwirte, die fie 1899/1900 auf Kosten der Branntweintrinker bezogen, noch mit aus dieser Staats- Futtertrippe gespeist werden wollen, neue Vorteile verschaffen, die von den ärmsten Bevölkerungserhöht hat; es vermehrte sich die Zahl der schichten zu zahlen sind! Brennereien, und eine noch größere Vermehrung ist für das nächste Jahr in Aussicht genommen; auch haben viele bereits bestehende Brennereien ihren Betrieb vergrößert. Die Brenner haben also mit der Brennsteuer ein sehr gutes Geschäft gemacht und deshalb beeilt sich die Regierung, dafür zu sorgen, daß das am 30. September 1901 außer Straft tretende Brennsteuergesetz weiter bestehen kann. Politische Ueberlicht. Berlin, den 19. April. Der Reichstag Nachdem vor Daß gegen den Redacteur der„ Boltsstimme" in Frankfurt a. M. ein Verfahren schwebt, wurde schon mitgeteilt. Jetzt wird gemeldet, daß auch unser Parteigenosse Landtags- Abgeordneter Haas, Res. dacteur der„ Mainzer Boltszeitung", wegen angeblicher Beleidigung des deutschen Expeditionskorps in Ostasien von dem Untersuchungsrichter vernommen worden ist. Von einer Ausdehnung der Verfolgung auf die zahlreichen Hunnenbriefe nicht socialdemokratischer Blätter ist bisher nichts bekannt geworden. Unjre Redaktion und ebenso unsre Genossen in andren Städten gehen einer etwaigen Erörterung der Vorkommnisse des chinesischen Kriegszugs an Gerichtsstätte mit derjenigen Sicherheit entgegen, die ihnen das Bewußtsein giebt, im Dienste der Menschheit und Menschlichkeit gekämpft zu haben. Der Seniorenkonvent Es ist also das alte Spiel, das sich bei jeder Steuerund Zoubegünstigung einer Industrie wiederholt: damit dem ,, notleidenden Gewerbe" aufgeholfen wird, kommt eine auf that Freitag einen tüchtigen Schritt nach vorwärts: er be- hat sich am Freitag unter dem Vorsitz des Präsidenten verständigt, Kosten der Boltsmassen die Besiger der Betriebe mit Gold endete die zweite Lesung des Verlagsrechts bis auf die Re- nach Beendigung der zweiten Beratung der Gefeße über das überschüttende Gesetzgebung zu stande und wenn eine Zeit folutionen. Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen wurden Urheber- und Verlagsrecht, sowie des Gesetzes über die Unfallverstrichen ist, hat der Goldregen als Giftregen gewitt, heute einige ziemlich einschneidende Aenderungen an der fürsorge für Militärpersonen, die ersten Beratungen des Saccharinindem er die Produktion treibhausmäßig Kommissionsfassung vorgenommen. Zunächst wurde der§ 241 gefezes, des Branntiveingesetzes und des Gesetzes betreffend die Central- Eisenbahn in Ostafrika vorzunehmen. Inzwischen hofft man, daß die Kommissionsberichte über die Privatversicherungs- Anstalten, Gewerbegerichte, Seemannsordnung, sowie über die Weingesetze an das Haus gelangen. Nach Erledigung der ersten Lesungen der drei bezeichneten Vorlagen soll die dritte Lesung der in zweiter Beratung fertiggestellten Vorlagen erfolgen, denen sich die weitere Beratung der übrigen Vorlagen anschließen wird. Im Seniorenkonvent machte fich der Wunsch, die Session vor Pfingsten zu schließen, lebhaft geltend. Falls fich diese Abficht nicht verwirklichen läßt, beabsichtigt der Präsident vom 14. Mai bis 3. Juni Pfingstferien eintreten zu lassen, während wenn der Sessionsschluß vor Pfingsten eintritt, bis zum 23. Mai getagt werden soll. Ueber die definitive Regelung der Ferien bezw. der GeschäftsTage hat sich der Seniorentonvent die Entscheidung noch vorbehalten. Bei der Fülle der noch zu erledigenden Regierungsvorlagen, zu denen noch in erster Linie das Kriegsinvaliden- Pensionsgesetz gehört, wird vermutlich die Beratung der Initiativanträge nicht erheblich gefördert werden können. Dem Anschein nach wird auch der neue Zolltarif in der laufenden Session dem Reichstag nicht vorgelegt werden. Die Finanzuot des Reichs beschäftigt die Steuerprojettenmacher eifrigst. Besonders die Bier ftener wird lebhaft empfohlen. Diese soll von der Regierung nach einer Miquelschen Lieblingsidee als Staffelstener gedacht sein, so daß die größeren Brauereien höhere Steuersäge zahlen sollen als die kleineren. Die Brauereien würden die Steuer schnell auf die Konsumenten abwälzen und die Bierverteuerung würde erhebliche Bevölkerungsteile wieder zu schlechterem, gesundheitsschädlicherem Getränk drängen. Die Projektenmacher mögen es sich schon heute gesagt sein laffen: Die Socialdemokratie im Lande und im Reichstage wird sich mit allen Mitteln gegen neue indirekte Stenern zur Wehr fetzen. Stürzt die militaristische und weltpolitische Mißwirtschaft der regierenden Klaffen das Reich in schwere Finanzbedrängnis, so sollen diese klassen selbst aus ihren Vermögen und hohen Einfommen wenigstens einen Teil der stets wachsenden Kosten zahlen! " zu wissen, damit er eintretendenfalls für eine schwierigere! Der verjudete Bund der Landwirte. Die führenden Antiund feiner würdigere Aufgabe bereit ist als draußen in China, semiten scheinen jezt von ihrer kleinbürgerlichen Gefolgschaft belehrt wo ihm die gräßlichen Boyer und Genossen das Dach überm Kopf zu sein, daß es ihr nicht einfalle, sich um der Junker willen das Brot anstecken und er nicht einmal in seinem unverbrenn- vertenern zu laffen. Die Staatsbürger- Zeitung" erklärte, daß es ihr baren Asbesthause" vor Feuer sicher ist." nicht einfalle, die Forderungen des Bunds der Landwirte hinsichtlich der Die offenbare gronie, mit der das Blatt von den gräßlichen Getreidezölle zu unterstützen. Die„ Deutsche Tagesztg." wies in der Bogern" und ihrer Einäscherung des unverbrennbaren Asbesthauses" Antwort darauf hin, daß die antisemitischen Abgeordneten Gräfe, spricht, entspringt vielleicht einer Borahmung der neuesten Meldung Lotze und Werner dem Bund der Landwirte ihre Wahl verdankten. der tölnischen Btg.", nach der die Ursache der Feuersbrunst Die antisemitische Deutsche Wacht" in Dresden erklärte hinnicht in chinesischer Brandstiftung, sondern in einer Nach wiederum, die Antisemiten seien feine Hörigen des Bunds der läffigkeit in der Küche gesehen wird. Der Zehntausend Mark- Koch Landwirte, zumal der auch antisemitische Bund der des Grafen Waldersee wird doch nicht etwa zum Verhängnis des Landwirte meint, mit jüdischem Geld seine Biele Asbesthauses geworden sein?! fördern zu können." " Während der größte Teil der Presse sich mit mehr oder minder Also die arischen Brotwucherer Tompromittieren das Judens großer Ergebung dem rätselhaft waltenden Schicksal beugt, bringt tum durch ihre eigne Verjudung. Wer ist num noch ganz raffees doch, zur Kuriosität sei es bemerkt, ein Blatt fertig, in rein? grimmigem Troß gegen das Fatum, sum heiligen Ber Die ,, Märkische Volkszeitung" mag es durchaus nicht dulden, geltungstrieg" gegen die Chinesen aufzufordern! Die daß der Socialdemokratie" Religion Privatsache" ist. Sie giebt Staatsbürger- Beitung" ist es, die grollt und racheschnaubend jetzt einen angeblichen Wortlaut der Unterredung zwischen der berserkert: Frau des Kassierers vom Verein Berliner Zimmerer mit der Witwe Warum müssen denn immer Deutsche einem un feligen bes verstorbenen Vereinsmitgliedes, dem die Kranzspende nicht geGeschid zum Opfer fallen? Es ist, als wenn das widmet wurde, weil die Witwe jie verschmähte. Es scheint, das CentrumisSchritt in " Schicksal unsren erster Es ist, als alatt hat die Unterredung in Vorahnung ihrer Ausnutzbarkeit stenopolitit ganz besonders erschweren will. Doch graphisch aufnehmen lassen. Die Darstellung ist schon deshalb uns das darf uns nicht abschreden. Die deutsche glaubwürdig, weil sie die wortgetreue Genauigkeit eines am 3. April Ehre ist engagiert. Daß gerade die tüchtigsten Männer gepflogenen Gesprächs von 2 Frauen behauptet, die für gewöhnliche aber legt uns die heilige Pflicht auf, jept erst recht besondere Erleuchtung zugänglich sein mag. ihr Leben verloren, iſt ein trauriges Geigen ihr Tod Sterbliche unerreichbar ist und höchstens den Centrumsfrommen durch mit aller Energie den Vergeltungstrieg 8 11 Wir haben keinen Anlaß, die Frau des Vereinskassierers hochführen. Hoffentlich erkennen die verbündeten Mächte endlich, notpeinlich zu vernehmen, ivas sie in jenem Gespräche daß die Versöhnungspolitik gegenüber dem asiatischen Ge- wirklich gesagt hat. Gs genügt vollauf, daß der Verein findel das verkehrteste ist. Sede weitere Bögerung und Milde Berliner Zimmerer in zahllosen Fällen bewiesen hat, daß er wäre jezt ein Verbrechen der Ernst des Kriegs muß nicht so verfährt, wie ihm die Fabelkunft der Märt. Boltsztg." endlich in China eintreten und den den Gelbvorwirft. An dieser ausschlaggebenden Feststellung geht das Centrumsgesichtern fühlbar werden." M blatt lautlos vorüber. Die heidnischen Nationen des Altertums sahen in dergleichen auffallenden Schicksalsschlägen die Zeichen einer warnenden oder Zum Kampf gegen die Lungenschwindsucht. Die Dresdner zürnenden Gottheit, deren Willen sie zu erforschen, deren Zorn fie Stadtverordneten beschlossen Donnerstagabend mit großer Mehrheit, zu versöhnen suchten. Für unsre christlichen Teutonen giebt es kein den Mat der Stadt zu ersuchen, dahin zu wirken, daß das Schleifen Schicksal, keinen zürnenden Dämon, in jedem Zufall" offenbart sich und Schleppen der Frauenkleider und-Mäntel auf dem Straßenboden der Finger Gottes. Und nun beachte man den Fortschritt der verboten werde. Zur Begründung des Antrages wurde angeführt, christlich germanischen Auffassung:" Doch das darf uns nicht ab- daß die nun wieder sehr modernen Schleppen der schreden". Der Tod eines Generals, den eine Nach vornehmen Damen durch Aufwirbeln des Straßenstaubes, der lässigteit in der Küche verschuldet, legt uns die heilige durch das Ausspeien der Lungenschwindsüchtigen berunreinigt Pflicht auf, jest erst recht den Vergeltungstrieg zu fei, die Gefahr der Ansteckung durch Tuberkelbacillen für die Straßene führen." passanten in hohem Maße vermehrten. Die Damen mit großen Ein Glück nur, daß die Chinesen von derartigen antisemitischen Füßen würden zwar nie zu bewegen fein, fußfreie Nöde zu tragen, Roheiten feine Ahnung haben, wie würden sie die chriftliche Kultur eine solche Forderung wolle man auch nicht aufstellen. Die Schleppe sonst erst verachten! an fich solle deshalb nicht verboten sein, nur das Schleifenlassen ber Schleppe möge durch Polizeiftrafen zum allgemeinen Wohle unterdrückt werden. Die Minderheit, die nachher überſtimmt wurde, erkannte wohl die Berechtigung des Verbots des Schleppenschleifens an, glaubte aber, daß es aussichtslos fei, gegen eine Frauenmode aus zufämpfen. Tantet: dajut Wer ist Schuld an der Khakipolitik? Während noch im Serbst v. J. die Post" einmal fonstatieren konnte, daß der vater Landslose„ Vorwärts" und die Socialdemokratie ganz allein in ihrer Beurteilung der Chinafrage stünden, find die jetzigen Ausa Lassungen fast der gesamten Presse kaum noch unterschieden von Große Aufgaben jenseits der Meere. Ein Beileidsunfrer damaligen Haltung. Alles, was wir warnend, ratend und telegramm, das der Kaiser aus Kiel an die Mutter des in Tientsin anflagend gegen dieses weltpolitische Abenteuer gejagt und ge- am Typhus verstorbenen Oberstabsarztes Dr. Roht stod richtete, schrieben haben in der That lange Zeit völlig isoliert, beschimpft und verfolgt wird jetzt fast allgemein als berechtigt zugegeben. " Ich habe mit tiefem Bedauern die Nachricht vom Hinscheiden Und was man insgeheim de ntt, ähnelt noch mehr den einstigen socialIhres Sohnes, des Oberstabsarztes Dr. Kohlstock, erhalten und demokratischen Vaterlandslosigkeiten", als man öffentlich zu äußern bellage aufrichtig den Verlust eines Arztes, der als einer ber wagt. Bereits ist der Khakijammer so groß, daß die verantwortlichen Ersten sich in den Dienst der großen Aufgaben stellte, welche die Staatsmänner beginnen, sich von der chinefitchen Schuld" LosSöhne Deutschlands jenseits der Meere zu erfüllen haben und zusprechen. In der Freisimmigen Beitung" liest man: hingebend wie fein weiter fein Leben dem Dienste feines Raisers und feines schönen Berufs zum Opfer brachte. Möge Gott Sie trösten und sein verlassenes Kind in seine gnädige Obhut nehmen." " " Wie Fürst Hohenlohe jeht nach seinem Ausscheiden aus dem Amt offen fundgiebt, ist es gerade Graf Waldersee gewesen, der mehr als der verantwortliche Reichskanzler selbst die letten falschen Phafen unsrer Chinapolitik beeinflußt hat. Die Verhandlungen in China würden auch schon weiter gediehen fein, wenn man nicht gerade auf deutscher Seite, anstatt die Ents schädigungsfrage von vornherein mit Nachbruck zu erörtern, die ganze diplomatische Kunst verwandt hätte auf die Frage, ob und welche Großmandarine geköpft werden sollen oder sich den Bauch aufschligen müssen." Unsere Weltpolitik ist in der That so weit gediehen, daß kein Mensch mehr die Neigung haben kann, für sie verantwortlich zu ſein, Der Zollkanal. Die Kanal Verschleppungskommission hat am Freitag ihre Thätigkeit wieder aufgenommen. Sie hat fofort eine Doppelfigung, je eine vormittags und nachmittags, abgehalten und ist am Ende derselben weniger weit als zu Beginn. Die Ober Verschleppungshäuptlinge Gamp und Freiherr von Bedlig haben von nenem eine ganze Serie von Anfragen über alle möglichen und unmöglichen Dinge an die Regierung gestellt, deren Beantwortung die langwierige Sammlung und Bearbeitung weitschichtigen Materials erfordert. Bergeblich bat Ministe von Thielen um„ Einschränkung" der Wünsche," da die Erfüllung derselben zu viel Zeit beanspruche und oft nur Intereffe für die Antragsteller, aber nicht für die Allgemeinheit hätte". Die Kommission aber beschloß. die Beantwortung fämtlicher gestellten Anfragen zu erbitten! δα Wer wird sich als bester Meister der Verschleppungstumst erweisen die Regierung, die den Zolltarif zurückhält, oder die Konserbativen, die erklären: erst den Tarif, dann den Kanal? Auch die Deutsche Tageszeitung" wiederum über die Verzögerung des Tarifs: beschtvert sich „ Die nächstliegende und leider immer noch unbeantwortete Frage ist die, wann der 8olltarif an den Bundesrat gelangen werde. Die Lösung dieser Frage ist neuerdings nicht im mindesten gefördert worden." Die agrarische Ungeduld wird nicht einmal besänftigt durch die erneute bestimmte Versicherung des Gewährsmanns des„ Ham. Courier", daß im neuen Zolltarif der Kornzoll für die Vertragsstaaten von 3,50 auf 5 Mark erhöht ist. Die Agrarier fordern bedingungslose und endgültige Sicherheit eines wucherischen Mindestzolls. Dann fann die Kanal= Tommission des Abgeordnetenhauses getrost den Kanal ablehnen. Die Einäscherung des unverbrennlichen Asbesthauses des Grafen Waldersee hat, wie wir schon gestern konstatierten, auf den größeren Teil der bürgerlichen Bresse gar nicht wie eine Fanfare, sondern viel eher wie eine Chamade gewirkt. So schreibt die Rhein- Westf. 8tg.", die ja in ihrer Beurteilung der China- Aventure öfter lichte Momente zeigte, in ähnlichem Sinne, wie die von uns bereits citierten konservativen Blätter: Die China Expedition, der auch Dr. Kohlstock zum Opfer fiel, bezweckte, wie stets erklärt wurde, Sühne für den Tod des deutschen Gesandten in Peking zu erhalten. Es ist daher schwer. Vermutungen auszusprechen, welcherlei große Aufgaben jenseits der Weere" der Saijer meint, deren Durchführung den militärischen Apparat erfordern fönnte. Ein Interview mit dem ersten Sekretär der chinesischen Gesandtschaft in Berlin. Der Herausgeber der„ Bolemischen Korrefp." hatte dieser Tage eine Unterredung mit King- ing- thai, der seit 25 Jahren erster Legationssekretär bei der Berliner chinesischen Gesandtschaft ist. Die Unterredung betraf den gegenwärtigen Stand der Dinge in China und das voraussichtliche Ende der Chinawirren. Wir teilen daraus folgendes mit, das bei der weiteren Entwicklung der chinesischen Angelegenheit beherzigenswert erscheint: эппэт Ueber den polizeilichen Schutz für den Kaifer in Berlin berichtet die Korrespondenz Dettbarn": Die Polizeireviere, welche an der alltäglichen Strede" liegen, wie zum Beispiel die Reviere 8, 83, 76, die beiden Tiergarten- Wachen, Nevier 32 und die inneren Charlottenburger Reviere haben speciell die Strede" zu befeßen, das heißt den Weg, welchen der Kaiser bei seinen Spazierfahrten, Gängen oder-Ritten vermutlich benutzen wird, zu beaufsichtigen und im gegebenen Moment abzusperren. So fommt jett fast täglich morgens gegen 8 Uhr und nachmittags gegen 2 1hr die Depesche an die Reviere: Die Wagen( oder Pferde)-für Se. Majestät find zu 83/4 resp. 2 Uhr( oder später) bestellt." Dann wird es auf den Wachen lebendig. Alle Beamten, die irgend verfügbar find, milffen auf die Straße, so daß auf einzelnen Wachen außer dem Telephonposten und den Schreibern nur ein Mann zur Beforgung notwendiger Gänge zurüdbleibt. Auch die Reviervorstände( Lieutenants) sind verpflichtet, sich auf den verkehrsreichsten, also auch gefährlichsten Punkten der Strecke aufzuhalten. Nachdem die Beamten nun durch die Wachtmeister verteilt worden sind, beginnt die Zeit des Wartens. Wenn auch die Wagen zu 2 Uhr bestellt wurden, so wird es doch gewöhnlich 1/23 Uhr, manchmal auch noch viel später, ehe der Kaiser ausfährt. Ebenso häufig kommt es vor, daß der Kaiser einer eignen Anordnung zufolge einen ganz andern als den angefeßten Weg nimmt. Dann weiß von den entlegeneren Revieren, wie z. B. 32 und 33, niemand, wo sich der Kaiser befindet, der vielleicht irgendwo im Tiergarten oder im Grunewald fpazieren geht. In solchen Fällen wird es mitunter 6 Uhr und die Strecke ist noch immer bejezt, ohne daß man vom Staiser irgend etwas gesehen oder gehört hat. Abgelöst darf vor der Präfidialdepesche: Antwort: In keinem Fall. Borderhand freilich Boften einziehen" niemand werden. Honneur foll der Schumann wird nicht viel anzufangen sein; in einem Jahre aber dem Kaiser auf specielle Anordnung des Monarchen auf Strecke" nicht ist alles vergessen und dann wird auch der Handel aufblühen. Es erweisen. Er muß mit halber Front" stehen, d. H. der Beamte soll sich ist zu bedenken, der Chinese ist in erster Linie Handelsmann. Ob mit dem Gesicht nach der Richtung hin aufstellen, von welcher der Kaiser dabei Deutschland in Frage kommt oder England und Ruß- erwartet wird, so daß er die Strecke bis zum nächsten Beamten überland, steht noch dahin. Der Chinese vergißt schnell sehen kann. Der Schußmann muß sowohl das Bublifum, als auch die That, nicht aber den Thäter." den Straßendamm und den kaiserlichen Wagen übersehen können. „ Wie denken Sie über die Umwandlung des Was nicht er sieht, das bemerken die Kriminalbeamten, welche ebenTsung- li amen in ein Ministerium für auswärtige An- falls auf der gangen Strede verteilt stehen und mit Argusaugen das gelegenheiten?" Publikum überwachen. Geht der Kaiser im Tiergarten spazieren, so Das halte ich für eine unbedingte Notwendigkeit. Allerdings sind die dort postierten Beamten in eine schwierige Lage verfest. stelle ich mir die Sache anders vor als die Mächte. An die Spike Es ist ein strenger Befehl, daß diese Schußleute alles" sehen gehört ein Prinz und deren giebt es ja genug in Peking sollen, aber sie dürfen sich von dem Staiser unter keinen der etwa die Stellung eines Reichstanzlers einnehmen müßte mit Umständen erblicken lassen. Sicht der Monarch einen Schutzeinem Staatssekretär als Berater. Mehr wäre vom Uebel, da mann, so schickt er fast stets einen seiner Begleiter zu ihm dann eine Einigkeit im Ministerium nie zu erzielen wäre und und läßt ihm etwas sagen, was nachher zumeist eine Rüge zur Quertreibereien ein gedeihliches Zusammenwirken unmöglich machen würden. Freilich ist alsdann immer noch mit dem Einfluß der Kaiserin- Tante zu rechnen, der meiner Meinung nach nicht zu beseitigen ist, so lange der Chinese dem Alter die traditionelle Ehr erbietung und Pietät entgegenbringt." Frage: Befürchten Sie nicht einen vollständigen tuin des Handels, namentlich des Außenhandels, infolge der friegerischen Ereignisse?" Jedenfalls aber dürfte, wenn ich Sie recht verstehe, nach völliger Beilegung des Konflikts auf den Anbruch einer neuen Aera in China zu rechnen sein?" # 7 " Folge hat. Bekanntlich hat der Kaiser einmal vor einigen Jahren geäußert, daß er nicht unter Polizeiaufsicht stehen wolle. Entgegen allen andren Meldungen können wir heute schon verraten, daß dentnächst in der polizeilichen Ueberwachungs- Organisation auf Anregung des Monarchen eine umfassende Aenderung eintreten wird, da sich das oben geschilderte, nach der Natur aufgenommene System zu aufjehenerregend gestaltet und fich auch zum größten Teil nicht praktisch genug zeigt. Nicht früher, glaube ich, bis die nach Europa und speciell nach Berlin gehende Sühne Mission, an deren Die Reorganisation der Grundschuldbank. Spize der Bruder des Kaisers, Prinz Tichun, stehen wird, an Am 29. April findet vor dem Konkursgericht eine Versammlung Erfahrungen reich, nach China zurüdgekehrt sein wird, früher der Grundschuldbank- Obligationäre statt, um über 1. einen Vergleich dürfte au eine Wandlung der Dinge nicht zu denken fein. In mit der Preußischen Hypothekenbant, 2. einen von der Bank für zwischen wird man sich noch auf manche Zwischen- Handel und Industrie garantierten Reorganisationsplan zu be= fälle gefaßt machen müssen." # schließen. Der Vergleich mit der Hypothekenbank bezieht sich auf die im Laufe der öffentlichen Erörterung oft erwähnten Schiebungen, die „ Das Mißgeschic, das dem Grafen Waldersee und Ein verhinderter Brotwucherprotest. Aus Posen wird uns von der Clique Sanden unter den verschiedenen Gesellschaften des seinem As best hause augestoßen ist, vermehrt die Reihe geschrieben: Dem Protest gegen die Erhöhung der Getreide Klingels vorgenommen worden sind und bei denen die Grundschuldbank jener unerfreulichen Ereignisse, die uns die zölle wollten sich in ihrer letzten Sigung auch die Stadt- arg beitrogen wurde. Die Vertreter der Grundschuldbrief- Besitzer China- Expedition bisher gebracht hat. Dazu verordneten Posens anschließen. Vor Eintritt in die Beratung erklären nun, daß aus diesen Schiebungen ein Anspruch au Hypotheken, gehört das Salutschießen in der Neujahrsnacht mit verlas aber der Borsigende ein Schreiben des Repierungspräsidenten, in die in den Besiz des Treuhänders der Hypothekenbant übergegangen feinen schrecklichen Folgen, der Tod des Obersten Grafen bem diefer nach§ 180 der Städte- Ordnung mur eine Behandlung der Zoll- find, nicht zu erheben sei. Uns erscheint das sehr zweifelhaft, denn, York von Wartenberg, die Ermordung des frage in ihrer Wirkung auf die Stadt Bosen gestatten, aber nicht wenn auch auf dem Umweg über eine audre Gesellschaft des Klüugels, Hauptmanns Bartsch 2c. Abgesehen von der eine allgemeine Besprechung erlauben fönne. Bom Stadtverordneten sind doch der Grundschuldbank Hypotheken veruntreut zu gunsten Erstürmung der Tatuforts, an der dem deutschen Lewinski als Referenten wurde ausgeführt, daß eine Trennung der Hypothekenbant. Der Ausschuß ist weit mehr Aufklärung Kanonenboot, ltis" und seinem tapferen Kommandanten, Kapitän der beiden genannten Gesichtspunkte, von denen aus die schuldig über diese Frage; der Konkurs Verwalter wird diese Auskunft Lans, der Löwenanteil zutommt, haben unsre Truppen Frage zu behandeln sei, nicht möglich wäre. Er könne voraussichtlich geben und auch das Gericht sich darüber äußern. bisber wenig Gelegenheit gefunden, sich aus nur die Kornzollfrage im allgemeinen behandeln und dann ihre Wenn die Ansicht richtig ist, daß von den eingetragenen Hypozuzeichnen. Wie könnte das auch sein gegenüber einem un- Rückwirkung auf die Stadt Posen beleuchten. Auf seinen Antrag thefen der Hypothekenbank für die Grundschuldbank nichts zu haben ebenbürtigen Feind, bei dem stets Vorsicht den besseren wurde die Angelegenheit, die von principieller Bedeutung ist, einer ist, bleibt es immer noch zweifelhaft, ob die Echuldbrief- Gläubiger Teil der Tapferfeit bedeutet!..." fiebengliedrigen Kommission überwiesen. In der nächsten Sigung, der legteren gut thun, den Vergleich zu genehmigen. Nach diesem „ Graf Bülow hat bei der legten China Debatte am 24. d. M., steht dann die Frage der Getreidezoll- Erhöhung Vergleich soll nämlich die Grundschuldbank das Bargeld, die im Reichstag ertlärt, je cher wir aus Petschili zum zweitenmal auf der Tagesordnung. Wir wollen hoffen, Wertpapiere, die Grundsticke und Möbel und endlich die herauskämen, desto besser, und das ganze Haus stimmte daß die freisinnige Mehrheit der Stadtverordneten Rückgrat e greßansprüche der Hypothekenbank übernehmen; die letzteren ihm zu. Nun, das legte Ereignis ist nur dazu genug hat, feinen Rückzug anzutreten, sondern, wie Stadt- Ansprüche sind nur durch Prozesse zu realisieren. Die Grundschuldangethan, diese Stimmung zu fördern, und verordneter Lewinsti bereits angedeutet hat, es eventuell auf eine bant foll 5 Prozent für die Liquidierung erhalten, in den Rest jeder gute Patriot wird sich freuen, einen so tüchtigen General Klage gegen den Regierungspräsidenten beim Ober- Verwaltungs- aber sich mit den Pfandbriefbesizern der und Soldaten wie den Grafen Waldersee lieber zu Hause gericht ankommen läßt. Hypothekenbant teilen. Auf diese Weise wird die Hypothekenbant aller Prozeffe ent- wo ernste Probleme zu lösen feien. Es sei auch nicht hoben, die fie für die Grundschuldbank zu führen hätte. Als unmöglich, daß die Bedingungen für das internationale Gegenleistung, die allerdings wertvoll ist, verpflichtet sich die Gleichgewicht im Mittelmeer ins Auge gefaßt würden im Hypothekenbank, ihre Hypotheken, hinter denen noch solche von der Hinblick auf ein Ereignis, für welches ein Einvernehmen zwischen Grundschuldbank stehen, 10 Jahre lang nicht zu kündigen, auch auf allen europäischen Staaten wünschenswert wäre. Der Besuch der 1 Proz. Zinsen zu Gunsten der Grundschuldbank zu verzichten, end- italienischen Flotte in Toulon sei hierfür von guter Bedeutung gelich Zinsen für Terrainhypotheken, die noch ohne Ertrag sind, nicht wesen. in bar von der Grundschuldbank zu verlangen, sondern buchmäßig zu verrechnen. und Rußland. Bässen abgerüdt. Es ist der Befehl erteilt worden, der General Liu anzugreifen, dessen Streitkräfte aus den früheren Nanking Truppen bestehen. Der Oberquartiermeister General Freiherr v. Gahl ist nach Beting zurückberufen worden. Und ein Telegramm des New York Herald" aus Beling besagt, daß General Lessel mit dem französischen General Bailloud und 1000 Mann Nachschub nach Baotingfu aufbrach. Die französischdeutsche Expedition zähle 8000 Mann. Ueber die militärischen VorDie Grundschuldbank selbst aber soll dadurch aus dem Konkurs 7. April bei der Beerdigung eines Arbeiters eine Demonstration von matische Corps zeige fich ohne Ausnahme durch das Wiederaufleben Zur Arbeiterbewegung in Rußland. In Wilna fand am bereitungen werde das größte Geheimuis beobachtet und das diplo befreit werden, daß man in einer genialen Umgebung des Attien- jüdischen Arbeitern und Arbeiterinnen statt. Einige Hundert Mann der militärischen Aktion überrascht. gesezes und dem beinahe possenhaften Ableger der Sandenbanken, nahmen an der Demonstration teil. In Minst wurden am Nach einer englischen Meldung aus Tientsin vom 18. April sollen der Neuen Berliner Baugesellschaft", ein neues Institut mit 31. März 8 Mann verhaftet und 25 Haussuchungen vorgenommen. freilich die Chinesen starke Aushebungen vornehmen, um 26 Millionen Aktien und 26 Millionen Obligationen macht und auf diese Firma die sämtlichen Masseschulden In Njeschin( bei Stijew) fiel eine geheime Druderci der Partei einer nach Singanfu geplanten Expedition Widerstand Konkurskosten der Grundschuldbank und zugleich und der Revolutionären Socialisten" in die Hände der Gendarmerie. entgegenzufezen. Man darf das abermalige Projekt einer Expedition zugleich deren sämt nach Singaufu einstweilen für eine englische Erfindung halten. liches Vermögen überträgt. Nominell sollen den GrundAsien. Unkontrollierbar ist auch die englische Meldung aus fchuldbriefbesigern 51% Proz. ihrer Forderungen bewilligt werden, Drohende Kabinettskrise in Japan. nämlich 1% Proz. in baar, 25 Proz. in Aftien und 25 Proz. in Bureau" wird aus Yokohama vom 18. April gemeldet: Da der Dent Reuterschen Shanghai, daß Tuan und Tungfuhsiang Obligationen, Schuldbriefen der Neuen Berliner Baugesellschaft. Den- inanaminister es ablehnt, für die Hinausschiebung sich in Kansu befänden, wo sie mit den russischen Bejenigen Gläubigern, die darauf nicht eingehen wollen, bietet die der Eisenbahn- und andrer staatlicher Unternehmungen persönlich die amten in Transbaitalien in Verbindung ständen. Bant für Handel und Industrie, welche den Plan verbürgt, Verantwortung zu übernehmen und darauf besteht, daß Broz. in bar. Diejenigen Gläubiger, die aber das Kabinett gemeinsam die Verantwortung für seine des Finanz25 Proz in Aktien nehmen, bleiben natürlich Teilhaber ministers Handlungsweise trage, wird der Rücktritt des aller Aussichten, die in der Masse liegen, und die ja uf die neue gesamten Ministeriums erwartet. Die meisten Minister, Gesellschaft übergehen, so daß sich sehr wohl ein höherer Wert der mit Ausnahme des Finanzministers, würden dann aber in das neue Attien herausstellen mag, besonders wenn die Regregansprüche ver- Kabinett wieder eintreten. folgt werden; gegen die Erben des Baron Cohn sind Schritte gethan, um die Verjährung zu verhindern. Im übrigen scheint dieser Anspruch sehr nachlässig verfolgt zu werden. 40 Auffällig ist das Schweigen des Berichts des Ausschusses über den Besitz der bisherigen Aftien der Neuen Berliner Baugesellschaft. Ein Vierteil dieſer Aktien befand sich nach Ausweis des ersten Berichts der Revisionstommission der Aktionäre der Hypothekenbank in den Händen des inzwischen verhafteten Otto Sanden. besigt diese Attien heute? Darüber wird ebenfalls Ausfunft gegeben werden müssen. Wer Im übrigen ist von Einzelheiten abgesehen der Plan im Princip anzuerkennen. Die Höhe der Barzahlung ist von niederer Bedeutung, weil es ja den Gläubigern frei steht sich ihren Anteil an der Masse durch Aktienübernahme zu wahren. Ausland. Der Boeren- Krieg. Eine englische Schlappe. Abteilung des 9. Lancers- Regiments geriet in einen Hinterhalt. Lord Kitchener meldet aus Pretoria, den 18. b. M.: Eine Ein Lieutenant und drei Mann fielen, fünf Mann wurden verwundet. Das Umfichgreifen der Pest. leber die Feuersbrunst im Kaiserpalast meldet die Köln. 8tg." aus Peking vom 18. April: in chinesischer Brandstiftung, sondern in einer Nachlässigkeit in der Die Ursache des großen Feuers im Winterpalast wird nicht Küche gesehen. Aus den brennenden Gebäuden war nichts zu bergen; auch Graf Waldersee rettete nur das nackte Leben. Die Leiche des Generals v. Schwarzhoff wurde heute morgen gefunden. Der General war in das Haus zurückgekehrt, um Dokumente zu retten, und wurde tommen verkohlt, mit dem Gesicht nach unten liegend, nahe von der Hize und dem Rauch überwältigt. Die Leiche wurde voll= dem Ausgang gefunden. Das Feuer verbreitete sich mit unglaub licher Schnelligkeit. Niemand sind Vorwürfe zu machen. Die Baustoffe der Häuser sind Holz und Papier. Schleifung der Forts. Der" Standard" meldet aus Kapstadt vom 17. April: Amtlich wird mitgeteilt, daß die Pest zunimmt. Es wird befürchtet, daß noch eine beträchtliche Anzahl von Erkrankungen verheimlicht Die Londoner Blätter melden aus Peking: Die Gesandten wird. Nach einer Meldung verschiedener Blätter aus Kapstadt ist genehmigten in ihrer gestrigen Zusammenkunft die Grundzüge die Best auch in Port Elizabeth ausgebrochen. des Plans der Generale zur Schleifung der Forts, Das Kolonialamt veröffentlicht eine Aufstellung über die zur Errichtung von Militärposten und zur allmäh Bestfälle in Kapstadt in der vergangenen Woche. Danach lichen Räumung Chinas, welche in Baotingfu beginnen soll, Kosten der Weltpolitik. wurden im Krankenhause aufgenommen: 12 Europäer, falls fein Zusammenstoß mit der jetzt von Baotingfu aufbrechenden Bei der Finanzbebatte im englischen Unterhause führte 44 Bersonen. Verstorben sind vier Europäer, 14 Neger, zivei 28 Schwarze, 3 Malayen und ein Eingeborener, im ganzen Expedition erfolgt. Harcourt in der Donnerstags- Sigung aus: Rußlands Entschädigungsforderung. Malayen und zwei Eingeborene. Bis zum 13. April sind außerdem 41 Bestfälle festgestellt worden, darunter fieben mit tödlichem Ans- feine Bereitwilligkeit angezeigt, feine Entschädigungsforde Englischen Blättermeldungen zufolge hat Rußland den Mächten gange unter den Personen, welche der militärischen oder Marinerung an China auf 10 Millionen Pfund Sterling au Kontrolle unterstehen. Kapstadt und die ganze Halbinsel, Simonstown ermäßigen, falls China den füirzlich abgelehnten Mandschureimit einbegriffen, gehören zu dem verseuchten Gebiete. Am 18. April ertrag annehme und noch einige mit der transEuropäern. Die große Hige ist der Ausbreitung der Krautheit nen gewähre. waren sechs neue Befifälle zu verzeichnen, darunter zwei anfibirischen Bahn zusammenhängende Konzeffioäußerst günstig. Die Rede des Schatzkanzlers zeichne sich durch Offenheit aus. Die Regierung nehme für den Krieg insgesamt 127 Millionen Pfund Sterling auf, oder mehr als viermal so viel, wie für den Krimkrieg geborgt worden sei. Die Kosten des füdafrikanischen Kriegs betrügen bisher 148 Millionen, und er glaube, daß, bevor er zu Ende fet, die Ne gierung die ganzen 200 Millionen aufgebraucht haben werde, die in den legten 50 Jahren erspart worden seien. Milners Reise nach London zeige, daß es in Südafrika immer weiter bergab gehe. Der Krieg habe alle Reformen in England lahm gelegt und England im Auslande verhaßt gemacht. Die Südafrikapolitik der Regierung habe zu der traurigsten Finanzerklärung geführt, die jemals von einem englischen Schahkanzler abgegeben worden fei. Redner bemerkte ferner, als Vertreter eines Wahlkreises mit Kohlengruben sei er gegen den Ausfuhrzoll auf Kohle. Parlamentarisches. Rußland und Japan. Partei- Nachrichten. F " Daily Mail" meldet aus Yokohama: Rußland hat sich an Japan mit einem neuen ins einzelne gehenden Vorschlag be= Die Budgetkommiffion fegte in ihrer Freitagsigung die Betreffend ein gegenseitiges Ginvernehmen im fernen ratung über die Bersorgung der Militärinvaliden Often gewandt. die Nichtbeugung des Civil- Versorgungsscheins nur für diejenigen und deren Hinterbliebenen beim§ 9 fort, welcher die Zulage für Unteroffiziere feftfest, welche den Anspruch auf den Civil- Versorgungsschein durch zwölffährige aktive Dienstzeit erworben haben. Von Ein Wahlfieg. Der Genosse Redacteur Hofmann- Saalsocialdemokratischer Seite wird angeregt, daß denjenigen felb behauptete bei der Wahl zum meiningischen Landtag im Im weiteren Verlauf der Verhandlungen über das Budget Invaliden, denen jegt die Zulage für Nichtbenugung des Civil- weiten Sonneberger Streise diefen gegen den freifinnigen Komsprachen sich mehrere Abgeordnete gegen den beantragten Versorgungsscheins zusteht, dieselbe auch weiterhin zugebilligt werde. merzienrat Crämter. Genosse Hofmann erhielt 962, ſein Gegner Kohlenausfuhrzoll aus. Hids Beach erwidert, daß das Ein diesbezüglicher Antrag wird vom Avg. Pa a je( natl.) for- 716 Stimmen. Sofmann hatte sein Mandat freiwillig niederGesetz in Bezug auf im voraus abgeschlossene Verträge betreffend muliert. Nach sehr langer Diskussion, in der die Wünsche für Beffer- gelegt, da wegen vorgekommener Wahl Unregelmäßigkeiten fein Kohle und Zucker so gefaßt werden müsse, daß es den inländischen stellung der Invaliden der 5. Klaffe wiederholt werden, wird der Antrag wiederwahl zu vereiteln, hatten sich die bürgerlichen Parteien auf Gegner die ungültigkeitserklärung beantragt hatte. Um Hofmann's Kontrahenten in den Stand segt, den Vertrag zu brechen, falls der af de mit 11 gegen 10 Stimmen abgelehnt. Es ist zweifellos, Grämers Standibatur geeinigt. Um so ellatanter ist der Sieg Baasche daß diese Anregung in zweiter Lesung wiederholt werden wird. auswärtige Kontrahent sich nicht bereit erklärt, die Abgabe zu zahlen. Die Beratung wendet sich dann zu den in der Novelle vor unfrer Genossen. Was den Zuckerzo II betreffe, so sei es nicht die Absicht der Regierung, die gesehenen Bestimmungen für die Pensionssäte der invaliden Militär- Die jüngste Parteiorganisation. Endlich, so wird uns aus englischen zuderraffinerien auf sosten der ausbeamten(§ 11, 12 und 18), die unverändert angenommen werden. Lippspringe( Westfalen) geschrieben, hat auch der Wahlkreis wärtigen Raffinerien zu schüssen. Hierauf wurde mit Ebenso wird Artikel IV der Vorlage, Fürsorge für die Sinter- Waderborn Büren seine politische Parteiorganisation. Am 183 gegen 123 Stimmen der Vorschlag betreffend Einführung bliebenen(§ 14) und der§ 15, a) Witwenbeihilfe, b) Erziehungs- 14. d. M. fand eine Konferenz der Genossen des Kreises statt, an bes Buderzolls und mit 171 gegen 127 Stimmen der beihilfe, c) Elternbeihilfe ohne Kenderung angenommen.§§ 16 der Delegierte aus fünf Orten teilnahmen; außerdem war das Borschlag betreffend die Einführung des Kohlen- Aus- und 17 wollen, falls die Gesamteinkommen der Witwen von Agitationskomitee für das östliche Westfalen durch Zenker- Bielefuhr- 8011s angenommen. Das Resultat war die Gründung einer Partei invaliden Offizieren. Beamten und Mannschaften, die durch die Vorfeld vertreten. Dieses Stimmenverhältnis lage bestimmtes Mininuum nicht erreichen, die Witwenbeihilfe bis organisation und die Wahl des Genossen Kniestedt- Lippspringe zum wurde mit lauten Beifalls bezeugungen von seiten der Oppofition dahin aufhöhen. Beantragt hierzu ist für die Witive eines Generals Vertrauensmann. In der Hoffnung, daß diese geringen Anfänge in begrüßt.3000 M., für die Witwe eines andern Offiziers 2000 m., für die jenem schwarzen Kreise zu fräftiger Entfaltung der Socialdemokratie Witwe eines Feldwebel- Lieutenants oder eines Dedoffiziers 1500 m., führen werde, trennte man sich. Prozeß Vera Gelo. Der Prozeß gegen die ruffische Studentin Witwe eines Sergeanten oder Unteroffiziers 500 M. und für die wie die Gelsenkirchener Zeitung" mitzuteilen weiß, Antlage für die Witwe eines Feldwebels oder Unterbeamten 600 W., für die Gegen den Dr. Lütgenan in Dortmund ist jetzt, Vera Gelo, die im Januar d. J. auf das Mitglied der Akademie Witwe eines Gemeinen 400 M. Die Vorlage wird unverändert an wegen Betrug erhoben und und den jetzigen Kammerpräsidenten Deschanel ein Revolverbie Sache dem SchöffenAttentat machte, bei dem die das Ziel fehlende Kugel eine Freundin gericht zur Aburteilung überwiesen. Die gegen Dr. Lütgenau der Studentin tödlich verwundete, hat am 18. April In den allgemeinen Bestimmungen wurde beantragt, daß die erhobene Anklage ist eine Folge einer Beleidigungsklage, die einem Pariser Gerichtshof begonnen. durch die vorliegende Novelle gegen früher zugebilligten Mehrbeträge Dr. Lütgenan gegen den früheren Redacteur der Rhein- Westf. richter erklärte Vera Gelo, daß sie das Attentat begangen habe, um invaliden nicht gekürzt werden dürfen. Vor dem Untersuchungs- den in Civildienst des Staats oder des Reichs übertretenden Militär- Arb.- 8tg.", Genoffen A. Bredenbed, angestrengt hatte. In fich für einen ihrer weiblichen Ehre angethanen Schimpf zu rächen, Gesetz bezogenen Pensionen werden bekanntlich den im Civildienst Neihe Anschuldigungen, wonach letterer fich u. a. auch AgitationsDie nach dem bestehenden diesem Prozesse erhob der Privatbeklagte gegen Dr. Lütgenau eine daß sie sich jedoch infolge einer Aehnlichkeit in der Berson geirrt des Staats oder des Reichs übertretenden angerechnet. habe. Deutlichere Auskunft verweigerte sie hartnäckig. Auch in der umfangreiche Diskussion über diesen Punkt ergiebt die Ueber in der Berufungsinstanz wurde das gegen Bredenbeck schwebende Eine gelder von einer sächsischen Tour doppelt habe auszahlen lassen. jezigen Berhandlung scheint die angeklagte sich über das Motiv ihrer einstimmung der Kommission, daß die einheitliche Regelung der An- Beleidigungsverfahren vertagt, da gegen Dr. Lütgenau Strafanzeige That nicht näher äußern zu wollen. Ein Pariser Telegramm befagt: rechnung bezw. Nichtanrechnung von Invalidenpension beim Eintritt wegen Betrugs eingereicht worden war. Die Angeklagte weigert sich, irgend welche Angabe über die in den Reichs-, Staats-, Provinzial- oder Kommunaldienst der bes Art der Beschimpfung zu machen, deren Opfer sie war und deren vorstehenden allgemeinen Revision der Pensionsgesetzgebung vorUrheber, wie sie sich überzeugt habe, nicht der Professor Deschanel Beschimpfung ihr in Genf zugefügt wurde, sowie daß sie den Ursei. Sie erklärt nur, daß jenem Mann ein Finger fehlte, daß die behalten bleiben soll. heber derselben auf dem Madeleineplay in Paris wiedergesehen, ihn dann aber aus den Augen verloren habe. Hierauf beginnen die Zeugenvernehmungen. Der erste Beuge ist Prof. Deschanel. Die Toleranz- Kommission beendigte hente die Debatte über Prof. Deschanel tritt schwankenden Schritts, unterstützt von einem den§ 1. Bei der Abstimmung wurden die sämtlichen AbänderungsSekretär, an die Schranke. Er schildert den der Anklage zu Grunde anträge abgelehnt und hierauf der§ 1 in der ursprünglichen Fassung liegenden Vorgang, fügt hinzu, er sei seit 27 Jahren nicht in Genf mit allen gegen die Stimmen der Nationalliberalen angenommen. getvesen, und huldigt in bewegten Worten dem Opfer des Angriffs. Nächste Sigung findet Dienstag statt. Frankreich. bor Die Angeklagte wendet sich an Deschanel, den sie um Verzeihung genommm. Die nächste Sigung findet Dienstag statt, in der die erste Lesung Der vorgerückten Zeit wegen wird die Beratung vertagt. beendigt werden wird. bittet; sie giebt ihr Ehrenwort, daß sie sich getäuscht habe, und Behufs abermaliger Verlängerung des englischen Handels: bricht in Schluchzen aus. Hierauf werden weitere Zeugen ver- provisoriums wird dem Reichstag demnächst eine Vorlage zugehen. nommen. Nach dem Zeugenverhör geben die Aerzte ihr Gutachten dahin ab, daß die Angeklagte für ihre That nur in beschränktem Maß verantwortlich gemacht werden könne. Hierauf beginnt der Staatsanvalt fein Plaidoyer. " Aus der Frauenbewegung. an der Berliner Universität stattgefunden. Es handelt sich Die erfte medizinische Prüfung einer Dame hat jezt auch um die ärztliche Vorprüfung, das sogenannte Physikum. Die Standidatin war Frl. Dr. med. Martha Wygodzinski aus Berlin. Sie hat das Examen recht gut bestanden, was allerdings nicht weiter verwunderlich ist, da sie in ihren Studien schon weiter vorgeschritten war und in Zürich bereits promoviert hatte. Fräulein Dr. Wygodzinski gedenkt sich später auch der ärztlichen Staatsprüfung zu unterziehen. Die chinesischen Truppen ziehen sich effant ist auch dieser, insofern er zeigt, wie sich ein bürgerlicher zurück. Ein deutsch- östreichischer Frauenbund schwebt ihm als Jdeal vor: bürgerlich und national. Eindringlich warnt er vor den Gefahren eines Bündnisses mit den Socialdemokraten, welches Mißerfolg bringen müsse und wie nach einer verunglückten Revolution wäre für eine Generation die bürgerliche Frauenbewegung unmöglich geworden." Auch sonst sei es unpraktisch, denn:„ Die SocialUeber die deutsch französischen Rüstungen liegen noch folgende bemokraten stellen im Reichsrat 9 oder 10 Mann, darunter sechs Meldungen vor: Deutsche, die deutsche Partei zähle rund 200 Mann. Darunter Delcaffes Petersburger Mission. Der„ Betit Parifien", das Ein Pekinger Telegramm der Kölnischen 3tg." vom 18. April ca. 140 mehr oder weniger Freifinnige, welche wenigstens für die Organ des Ackerbauministers, schreibt zur Reise Delcassés nach berichtet: Drei Compagnien des 2. Bataillons des 1. Cstasiatischen ichrittweise Durchführung der Frauenforderungen nach Petersburg, die Unterredung, welche Delcaffé mit dem Kaiser Nikolaus Infanterie- Regiments( Major v. Mühlenfels) und die ganze Garnison und nach zu gewinnen wären." und dem Grafen Lambsdorff haben werde, werde dazu beitragen, von Baotingfu mit Ausnahme von 400 Mann sind gestern unter dem ein einträchtiges Vorgehen in Ostasien zu erzielen, Befehl der Generale v. Lessel und v. Ketteler nach den Huailu ,, Vorschläge zur Lösung der Frauen und Kinderfrage" macht Josef Berger in den Dokumenten der Frauen" in Wien, welche oft sehr interessante Artikel aus dem Frauenleben bringen. Juterliberaler Deutscher in Destreich zur Franenfrage stellt. Die Grenzen, die er zieht, find so enge, daß zu der einleitenden Darlegung der Die Angeklagte wurde vom Gerichtshofe freigesprochen. Die Gefahr eines neuen blutigen Zusammenstoßes zwischen den Mißstände in schreiendem Gegensatz stehen. Zunächst nüßen, seiner chinesischen und den deutsch französischen Truppen scheint doch ver- Meinung nach, die Frauen die Gewerbefreiheit nicht genügend aus; Der Marineminister Laneffan hielt am Donnerstag in einer mieden werden zu sollen. Londoner Blätter melden aus Peking, daß hier sei das Feld ihrer Thätigkeit. Hier mögen sie in Maffen einVersammlung seiner Wähler in Lyon eine Rede, in welcher er i- hung- Tichang an den Kaiser und den Gouverneur von bringen; jede Berufsart überschwemmen, die männlichen KonRechenschaft gab über die Ausübung seines Deputiertenmandats. Schaust Telegramme geschickt habe, worin er fie ersucht, die chinesischen furrenten an die Wand drücken. Da jedoch Herr Berger sich ausSodann sprach Lanessan von seinen Aufgaben im Marineministerium, Truppen doch von der Grenze von Tschili zurückzuziehen. Die drücklich und energisch dagegen verwahrt, daß die Konkurrenz in die zu denen auch die Vermehrung des Flottenmaterials" Agence Havas" meldet vollends vom 19. April aus Peting: Familie getragen werde, und da er die für die weibliche Uebergehöre. Die Faschoda- Angelegenheit hätte die Unzulänglichkeit der Auf die der chinesischen Regierung, namentlich von dem schwemmung geeigneten Berufe nicht nemit, läßt sich mit diesem Flotte dargethan und die heabsichtigte Verstärkung würde die franzöfifchen Gesandten gemachten energischen Borstellungen hat guten Rat wenig anfangen. französische Flotte Ende 1906 in den Stand setzen, allen Haupt- der Kaiser unter dem 16. b. M. ein Dekret erlassen, erfordernissen der maritimen Verteidigung des Landes zu entsprechen. durch welches die regulären chinesischen Truppen Der Minister wies darauf hin, daß die franzöfifchen Striegsschiffe in in uaislu angewiesen werben, fich fofort bis ihrem Bau den fremden Kriegsschiffen überlegen seien, und schloß: ienseits der großen Mauer zurüdzuziehen. Wenn wir langsamer bauen als die Engländer und die Deutschen, Es ist wohl anzunehmen, daß die Truppen Lius der Aniveifung so find unsere Schiffe vollendeter, solider und eleganter, als die Folge leisten werden. jenigen der übrigen Marinen." Nirgends besser als hier läßt sich Schillers Wort citieren: „ Man muß die Stimmen wägen und nicht zählen." Der bescheidene Reformator, welcher die 140 Stimmen nach und nach zu gewinnen gedenkt, tönnte nachgerade wissen, daß die schrittweise Durchführung" von den tapferen Vorkämpfern den Widerwilligen ab= Sociales. Verein im letzten Halbjahr um ca. 400 Mitglieder gestiegen ist, so daß zur Zeit 2550 berechtigte Mitglieder vorhanden sind. Es haben Das internationale Zinkkartell dürfte sehr bald ins Leben im legten Halbjahr 6 Versammlungen, 6 Vorstandssitzungen und gerungen, nicht den zögernden und bescheiden Bittenden auf dem treten. Eine Zusammenkunft von Vertretern schlesischer, rheinischer, 2 Kommissionssigungen stattgefunden. Verstorben sind 5 Mits Präsentierteller dargebracht wird. Was den Eifrigen und Mutigen belgischer und französischer Binthütten hat bereits in Berlin stattglieder. Am 18. März ist im Namen des Vereins ein Kranz als Abschlagszahlung zukommt, nehmen die, welche bor gefunden. Man verständigte sich über eine Vereinigung zur Ver- auf den den Gräbern der Märzgefallenen niedergelegt worden. jeder principiellen Forderung Forderung ängstlich zurückweichen, als minderung der Produktion. Es wurden Delegierte bestimmt, welche Der Kassenbericht ergab eine Einnahme von 3567,70 M., eine Ausihren Erfolg in Anspruch, weil es den Inhalt ihrer in den einzelnen Gruppen: der englischen, belgischen, französischen, gabe von 3543 M.( darunter 1900 M. für Agitation), so daß ein bescheidenen Wünsche ausmacht. Ein Gebrauch, den sein hohes Alter rheinischen und schlesischen die Beteiligungsquanten der einzelnen Kassenbestand von 24,70 M. vorhanden ist. Die Wahl des Vorstands noch lange nicht ehrwürdig machen kann. Werke zu vereinbaren und festzustellen haben. Ferner wurde ver- ergab nachstehendes Resultat: 1. Vorsitzender Bader, 2. Vorsitzender einbart, in allertürzester Frist eine Versammlung sämtlicher Werke Kunert, 1. Staffierer Thielke, 1. Staffierer Thielte, 2. Kassierer Enders, resp. der Delegierten der Gruppen einzuberufen, um den formalen 1. Schriftführer Tempel, 2. Schriftführer Lefebré; Beisiger Vertrag für diese internationale Vereinigung zu vollziehen. Gruzi, Revisoren: F.Zimmermann, O. Zimmermann und Rahn. Hierauf hielt Genosse Dr. Steiner einen Vortrag über Häckels Welträtsel und die geistigen Strömungen der Gegenwart". Der Vortrag wurde von den Mitgliedern mit regem Jnteresse verVerein der Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse. Montag, den 22. April, abends 8 Uhr, in Wernaus Festsälen, Schwedterstraße 23/24: Vortrag des Herrn Dr. H. Weyl über das Thema: Wie können die Arbeiterinnen ihre Gesundheit schützen?" Gäste willkommen. Der Vorstand. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Resolution zur Annahme: rufen." = Gerichts- Beitung. " Instrument der fortschrittlichen Bewegung der Frauen" soll der Verein sein; aber:„ Wir fordern teine politischen Rechte", denn: sie würden nur den Klerikalen zu gute kommen". Welch vernichtendes Urteil über jene Partei, von welcher die Förderung des Vereins ausgehen soll. Und wie unnötig war dies Bekenntnis einer schönen Seele! Denn das Vereinsgesetz verbietet auch in Oestreich jede Politik in Frauenvereinen; ob die Polizei sich national- deutschen Damen gegenüber nachsichtig zeigen würde, ist mindestens zweifelhaft. Im übrigen Wie furchtbar hart auch eine geringfügige Gefängnisstrafe folgt und mit großem Beifall belohnt. Schmidt frägt an, ob es fann ein Frauenverein, der seine Ziele nach den 140 Mann deutscher oft in die Existenz eines Arbeiters eingreift, lehrt folgender Fall: nicht möglich ist, eine Einigung in Berlin dahin zu erzielen, daß die Liberaler bemißt, weder sich noch andern nützen, als Dekoration Das Schwurgericht des Landgerichts I verhandelte gestern gegen die Parteiversammlungen an einem bestimmten Tage in der Woche stattzum Feiern von Festen fann er höchstens zu verwenden sein. Die Arbeiter Gorny und Napierala wegen schwerer intellektueller finden können und dann den Gewerkschaften aufgegeben wird, an Forderungen der Frauen in vollem Umfange vertritt einzig die Urkundenfälschung bezw. wegen Anstiftung dazu. Beide räumten diesem Tage( vielleicht der Dienstag) feinerlei Versammlungen abSocialdemokratie; wer weniger anstrebt, lann mit einem Special- die ihnen zur Last gelegte Strafthat offen ein. Napierala war im auhalten. engels verspricht, die Angelegenheit den Vertrauensmönnern zu unterbreiten. berein gute Erfolge erzielen, wenn er die Leitung mit Geschid und Um- verflossenen Herbst wegen eines geringen Bergehens zu 3 Tagen Als ihm die Aufforderung zum Der Verein der Tischler( Vertrauensmänner- Centralisation) ficht führt. Ein großer allgemeiner Bund aber, der nur das erstrebt, Gefängnis verurteilt worden. was ihm die bürgerlichen nationalen fortschrittlichen Deutschen Strafantritt zuging, hatte er gerade eine gute Beschäftigung hielt am 14. April seine zahlreich besuchte Generalversammlung im fünf Mart täglich nicht länger mehr vorenthalten können, ift eine Privat- in einer Gasanstalt, wodurch er ver- Freischütz", Fruchtstr. 36a, ab. Gürtler erstattete im ersten Buntt biente. Durch ein dreitägiges Fernbleiben mußte er fein der Tagesordnung den Bericht des Vorstands. Es fanden im letzten unterhaltung bürgerlicher Damen. Die Frauen Oestreichs werden darin nie eine Vertretung ihrer Interessen, ihrer Forderungen Brot verlieren und seine Familie in Not geraten. Da traf er eines Vierteljahr 13 Vorstandsfizungen, darunter 3 Gesamtverwaltungssuchen; sie wissen beffer, wo sie beides finden können. Tags zufällig mit Gorny zusammen, einem armen polnischen Sigungen, 3 Mitglieder- und 3 Vertrauensmänner- Sigungen statt. Arbeiter, dem es gerade sehr schlecht erging. Seine Wirtin hatte Aufgenommen wurden 37, gestrichen 22 Mitglieder. Rechtsschutz ihm die Schlafstelle gekündigt, da er ihr 10 m. schuldete. Napierala wurde 5 Mitgliedern gewährt; 2 selagefachen sind zu Gunsten der machte ihm den Vorschlag, die Strafe für ihn abzusiken, dann wäre Kollegen beendet, 3 schweben noch. Die Maßregelung des Kollegen ihnen beiden geholfen. Als Entgelt wollte er ihm 12 M. zahlen. 3 in te wurde der Agitationskommission zur Untersuchung überwiesen. Gorny griff mit beiden Händen zu, er erhielt die an Napierala Den Bericht der Agitationskommission erstatteten die beiden Obleute gerichtete Zustellungsurkunde, gab bei der Gefängnisverwaltung dessen Winkler und Flor. Der Bericht zeigte eine intensive und ausgedehnte Bersonalien an und verbüßte die Strafe auf dessen Namen. Die Arbeit der Kommission und erschien auch in einzelnen Fällen Geschichte wurde entdeckt und die beiden Beteiligten wurden in Haft sehr interessant. Bedauerlich ist es, daß bei der jetzigen schlechten genommen. Der Staatsanwalt beantragte das Schuldig unter Bu- Konjunktur in verschiedenen Werkstätten Ueberstunden gemacht billigung von mildernden Umständen, während die Verteidiger aus werden, so unter andern auch in der sogenannten Musterwerkstatt Die Lohnbewegung der Barbiergehilfen wurde am Donners- führten, daß die beiden auf einer niedrigen Bildungsstufe stehenden Straßburg, Fruchtstraße, wo die Kollegen nach 8 Uhr abends noch tag in sieben Versammlungen besprochen. Ueber die Forderungen Angeklagten überhaupt nicht gewußt hätten, daß sie etwas Straf in vollster Thätigkeit zu finden sind. Fünf Kollegen tamen zur der Gehilfen wird bekanntlich schon seit einiger Zeit mit den Stor- bares begingen und daß ihnen deshalb der Dolus gefehlt habe. Ginsicht, die übrigen dreizehn wollen sich die günstige Ge porationen der selbständigen Barbiere verhandelt. Während die Die Geschworenen gaben ihren Spruch im Sinne des Staatsanwalts legenheit, nach Feierabend zu arbeiten, nicht nehmen lassen. bittet Kommiffion die Freie Vereinigung" den Gehilfenforderungen sympathisch gegenüber- ab, worauf Gorny zu einem Monat, Napierala zu sechs Wochen Ge- Die denen Kollegen, Mißstände steht und bereit ist, dieselben gleichzeitig mit einer Preiserhöhung fängnis verurteilt wurde. in Werkstätten bekannt sind, diese anzugeben, damit sie zur Beseitigung dem Publikum gegenüber zur Einführung zu bringen, wollen die Wegen Beleidigung des Schiedsgerichts Oberhausen ist einschreiten kann. Den Kaffenbericht erstattete Suble. Einer Eindrei in Betracht kommenden Innungen von den aufgestellten Lohn- am 5. Februar vom Landgericht Dortmund der Redakteur der ahme von 1565,60 W. ſtand eine Ausgabe von 918,72 D. gegenforderungen nichts wissen. Sie lehnen auch die Verhandlung„ Rhein. Westf. Arbeiterzeitung, Anton Breden bed, zu 200 m. über, mithin verblieb ein Ueberschuß von 646,88 M. Die Neuwahlen mit der Lohnkommission ab und wollen nur die Gehilfen- Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte am 12. September vorigen ergaben folgendes Resultat: Sürtler erſter, Heyden zweiter Ausschüsse der Innungen als maßgebend anerkennen. Die Prinzipals Korporationen sezen jedoch ihre gemeinsamen Kom- Jahres einen Artikel unter der Ueberschrift: Was brachte dem Vorsitzender; A. Kunisch erſter, Suhle zweiter Staffierer; Rudolf erster, Jacob zweiter Schriftführer; Revisor: DeutschIndustrie= Arbeiter die gute Konjunktur?" veröffentlicht. missionsberatungen über die Lohnbewegung fort, und die Am mann. In die Agitationskommission wurden hinzugewählt: NeuSchlusse desselben desselben ist davon die Rede, daß es Vertreter der Freien Vereinigung" hoffen, ihre Kollegen von den den Arbeitern, die im Dienste des Kapitals zum Krüppel geworden mann, Barsh, Dreher, Barsch, Dreher, Seefeld, Wegner und Innungen dahin bringen zu können, daß zu Pfingsten eine Preis- seien, sehr erschwert werde, eine angemessene Rente zu erhalten, und Marienfeld. Zum Beitragssammler wurde für die Warschauererhöhung eingeführt wird und dann auch die Forderungen der Ge- dann wird von dem Schiedsgericht Oberhausen behauptet, es sei straße Riedel und für die Manteuffelstraße Steffien gewählt. hilfen berücksichtigt werden könnten.-Dies ist nach den in den unter dem Namen„ Abweisungsgericht" bekannt. Hierin ist die Be- Der Antrag, dem Kaffierer in Zukunft 2 Proz. Mankogelder zu ge Bersammlungen gegebenen Darlegungen die augenblickliche Situation leidigung erblidt worden. Auf die Revision des Angeklagten währen, wurde angenommen. Betreffs der diesjährigen Maifeier In allen Bersammlungen gelangte folgende hob gestern das Reichsgericht das Urteil auf, weil der Strafantrag gelangte folgende Resolution einstimmig zur Annahme: Der Verein der Tischler Berlins und Umgegend( Vertrauensnicht ordnungsgemäß gestellt ist. Aus dem Verhalten der Selbständigen, mit Ausnahme der männer- Centralisation) beschließt, den 1. Mai strikte durch ArbeitsFreien Vereinigung", dem von der öffentlichen Versammlung der Ueber den weiteren Verlauf des Militärbefreiungs- Pro- ruhe zu feiern. Die Kollegen treffen sich vormittag 9 Uhr im VereinsGehilfen am 28. Februar aufgestellten Lohntarif gegenüber ersehen zeffes zu Elberfeld wird vom Donnerstag berichtet: Im Militär- lokal bei Franke, Pallisadenstr. 9, und besuchen geschlossen die vom die Versammelten, daß die große Mehrheit der Arbeitgeber nicht befreiungs- Prozeß wurde heute eine Anzahl verjährter Fälle Gewerkschaftskartell einberufene, gemeinsame Versammlung." gewillt ist, diesen Forderungen näher zu treten, indem alle Versuche behandelt, in denen zuerst Baumann beschuldigt wird, Gestellungs- Nachdem noch verschiedene Vereinsangelegenheiten ihre Erledigung der Lohnkommission, eine gütliche Einigung herbeizuführen, an der pflichtige dorthin geschickt zu haben, wo Dr. Schimmel musterte. gefunden, folgte Schluß der Versammlung. ablehnenden Haltung der Innung scheiterten. Deshalb beauftragen Auf Befragen des Rechtsanwalts Dr. Wallach giebt Schimmel zu, Schöneberg. Der Socialdemokratische Wahlverein für Schönes die versammelten Gehilfen die Lohnkommission, nochmals Ber: in dem Rufe gestanden zu haben, daß er oberflächlich und schnell handlungen zu versuchen. Sollten diese abermals scheitern, so wird untersuche und an die Diensttauglichkeit hohe Anforderungen stelle; berg" hielt am 16. April ſeine Generalversammlung im Klubhause, Sauptstr. 5/6 ab. Nachdem der Kassierer den Kaffenbericht gegeben hiermit die Lohnkommiffion beauftragt, das Einigungsamt anzu- lezteres sei wahr. Baumann bestreitet in allen Fällen schuldig zu hatte und unter Vereinsangelegenheiten beschlossen worden war, am sein und erklärt, er kenne die Leute nicht. Hierauf wird beschlossen, Die Lohnkommiffion der Barbiere teilt mit, daß irrtümlich den Generalarzt a. D. Dr. Lindemann in Münster und mehrere Himmelfahrtstage eine Herrenpartie zu veranstalten, hielt Genosse die Geschäfte der Herren Ma choy, Schillerstr. 106, und Fleisch- andre Militärärzte als Bengen zu laden und sodann die Berhand- dolf Hoffmann einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag über:" Wohin steuern wir." hauer, Schloßstraße, als gesperrt bezeichnet wurden. In beiden lung auf Montag vertagt. Geschäften find die Forderungen der Gehilfen bewilligt. Als ge- Aus welch' nichtigen Gründen mitunter dem Revolver in der Aula ber 69. Gemeindeschule, kleine Frankfurterstr. 6: Sperrt gelten: P. Redmann, Schillerstraße 94a; H. van das letzte Wort erteilt wird, zeigte eine Anklage wegen gefährlicher Klaveren, Sophie Charlottenstr. 87; A. Schröder, Krumme- Körperverlegung, die gestern den Maurer Gustav riz vor die straße 79; 3. Jantowsti, Wallstr. 26; E. Schulz, Rosinen- I. Straffammer des Landgerichts I führte. Am 13. Januar d. J. straße 6; A. Höna, Cauerstr. 3. waren in einem Lokale der Straßmannstraße eine Anzahl von Baubeflissenen, die den sogenannten Verein Straßmann" bilden, zu harmloser Unterhaltung versammelt. Da erschien daselbst der AnAuch die Landarbeiterinnen regen fich. Auf dem Dominium geklagte, um mit einem der Herren über einen demnächst zu bedes Herrn Hauptmann Nitschke in Girlachsdorf, Kreis Reichenbach ginnenden Neubau Rücksprache zu nehmen. Er ärgerte sich darüber, in Schlesien, legten 19 Arbeiterinnen wegen Lohndifferenzen die baß sich ein Maurermeister Müller in das Gespräch mischte und Arbeit nieder. Die Frauen bekommen jegt bei einer Arbeitszeit von deutete diesem in unliebsamer Weise an, daß er doch nicht so groß früh 5 bis abends 7 Uhr den horrenden Lohn von 60 Pfennigen thun solle, da er ja früher auch nichts besessen habe und nun pro Tag. Da nun auf den meisten großen Gütern 70 bis 80 Pi. als Hausbesitzer nicht so stolz zu sein brauche. Darüber tam Mitglieder- Versammlung. pro Tag gezahlt verden, so glaubten die Arbeiterinnen dies auch es zu einem lärmenden Auftritt, der damit endete, daß der Wirt verlangen zu fönnen, weshalb sie bei Herrn Nitschke vorstellig den Angeklagten zur Thür hinausschob und die Ladenjalousie wurden. Herr Nitschke ließ sich auf nichts ein. Einmütig legten herunterließ. Unmittelbar darauf verließ auch Herr Müller mit darauf die Arbeiterinnen die Arbeit nieder, fest entschlossen aus seinem Bruder und zwei andren Herren das Lokal. Aus einem zuharren, bis ihre Forderung bewilligt ist. Im Unterhause wurden die Verhandlungen fortgesetzt. Der Erste Hausflur, an dem sie vorbeikamen, trat dann plötzlich der An- Lord des Schazes Balfour erklärt, die Regierung werde nicht eher Wie Anklagen gegen streikende Arbeiter zu stande kommen, geklagte hervor, der sich angegriffen glaubte, fuchtelte mit einem andre Gesetzesvorlagen einbringen, als bis die Finanzgeschäfte und dafür liefert eine Verhandlung vor der Strafkammer in Hannover Revolver in der Luft umher und rief seinen Gegnern zu: einen interessanten Beitrag. Angeklagt waren vier Metallarbeiter, mir vom Leibe oder ich schieße!" Gleich darauf fielen auch drei die Civilliste erledigt find. Sodann wird über eine Resolution bedie nach der Anklage den Arbeiter Pilarezek durch Drohungen Schüsse. Der eine drang einem der Bedrohten durch den Hut, der raten, durch welche die Regierung ermächtigt wird, eine Anleihe von 60 Millionen Pfund Sterling aufzunehmen. Schazkanzler Hicks zwingen wollten, an einem Streit teilzunehmen. Aus der Beweis- andre streifte einem zweiten die Backe, durch den dritten wurde der aufnahme ging mun hervor, daß Pilarezek wegen unmoralischen Maurer Müller nicht unerheblich verlegt: die Kugel drang ihm in Beach erklärt, die Frage, ob nach bereits abgeschlossenen Verträgen Lebenswandels seiner Zeit von der Firma Steinfeld u. Blasberg den linken Oberschenkel, er verlor die Besinnung und mußte nach zu liefernde Kohle von der neuen Steuer frei zu lassen sei, werde entlassen wurde, sofort aber wieder Aufnahme fand, als bei der dem Strantenhause gebracht werden. Die Kugel steckt noch heute Firma gestreift wurde. Ueber das Verhalten des P. entstand in der im Fleische fest und bereitet dem Verletzten mancherlei Beschwerde. Sneipe mehrfach eine Auseinandersetzung mit den Streikenden, Da der Angeklagte bei dem Vorfall auch einige Wunden davon- Eine Versammlung der Mitglieder der Börse von Newund eines Abends setzte der Arbeitswillige einem von den An- getragen hat, machte Rechtsanwalt Wronker für ihn geltend, daß castle beschloß. bei dem Schazkanzler Hicks Beach den Erlaß der geklagten den in Bereitschaft gehaltenen Revolver auf die Brust. er sich in Stande der Notwehr befunden und aus Furcht und Be- Kohlenausfuhrsteuer für vor dem 18. April abgeschlossene Kontrakte Ueber dieses Gebahren hat eine Empörung Platz gegriffen, die stürzung die Grenzen derselben überschritten habe. Der Gerichtshof nachzusuchen, und stimmte einem Antrage zu, in welchem gegen die schließlich zur Folge hatte, daß Pilarezd fortlief. Am andern nahm Notwehr nicht als vorliegend an. Mit Rücksicht auf die Leicht: Kohlenausfuhr im Princip Einspruch erhoben wird. Depeschen aus Morgen ist er dann zur Polizei gegangen und hat dort angegeben, fertigteit, mit welcher der Angeklagte wegen einer Lappalie zur Hull, Goole und Grimsby melden, die Ausfuhrsteuer verursache die Angeklagten hätten ihn mit Kaltmachen" bedroht und Schußwaffe gegriffen, verurteilte ihn der Gerichtshof zu einem eruste Verluste für die Exporteure; mehrere hätten große Stontratte ihn dadurch sowie durch Steinwürfe zu zwingen ver Jahre Gefängnis und verfügte seine sofortige Verhaftung. mit dem Auslande abgeschlossen. In Cardiff rief die Annahme der sucht, an der Streitbewegung teilzunehmen. Der eidlich verAusfuhrsteuer Bestürzung hervor. Eine große Versammlung von nommene Zeuge Pilarezd mußte zugeben, die inkriminierte Aeußerung Die Versuchung. Mit verblüffender Dreiftigkeit hat der Grubenbefizern, Schiffseigentümern und Kaufleuten beauftragte den fei ihm gegenüber am Tage nach dem Vorfall„ von einem andren Hausdiener Karl Biermann, ein Arbeiter" gemacht, während er bezüglich der Angeklagten nichts bescholtener Mensch, der in einem Weingeſchäft in der Leipziger- inchen, eine Abordnung zu empfangen, welche auf den durch die Leipziger- Barfißenden der Cardiffer Handelskammer, den Schazkanzler zu er weiter bekunden konnte, als daß sie ihn nach der Revolver- Affaire straße angestellt war, am 6. April dieses Jahres auf offener Steuer dem Cardiffer Handel zugefügten Schaden aufs Rowdy" und Schweinehund" genannt hätten, sowie daß einer Straße grenzenden Diebstahl begangen. merksam machen soll. Ein Berichterstatter in Sheffield meldet, ihn mit einem Fahrrad verfolgt und mit einem Gummischlauch Die Frau des Rechtsanwalts Dr. Straßmann stand am gedachten viele Fabrikaten billigten die Stohlensteuer, sie glaubten, dieselbe Abend an einem Briefkasten, der an einem Hause der Leipzigerstraße werde die Preise niederhalten und die Konkurrenz des Kontinents Während der Staatsanwalt sämtliche Angeklagten mit Gefängnis angebracht ist und hatte ihr Portemonnaie offen in der Hand. in Eifen, Stahl- und andren Metallwaren vermindern. Unter den bestraft wissen wollte, fällte der Gerichtshof ein freisprechendes Urteil, Blöglich trat der Angeklagte an fie heran, entriß ihr das Borte Grubenbefizern in Süd- Yorkshire, welche Gas- und Dampffohlen weil dem Zeugen, de start dem Alkoholgenuß ergeben ist, kein monnaie und stürmte davon. Die Bestohlene war erst ganz bestürzt, nach dem Stontinent exportieren, rief die Steuer Beunruhigung dann aber veranlaßte sie die Verfolgung des Entfliehenden und hervor. Die Zimmerer in Schwerin haben, um die Anerkennung dieser wurde in der Friedrichstraße festgenommen. vor dem Schöffengericht. Staatsanwalt Braut empfahl für diese eines Stundenlohns von 45 Pf. zu erreichen, die Arbeit eingestellt. Frechheit eine exemplarische Strafe, die abschredend wirke, denn er Lehte Nachrichten und Depelchen. Vom Ausstand find 105 Mann betroffen. Die Maurermeister bemühen sich, ihre bedrängten Kollegen in Grabow zu unterstützen. Sie wisse nicht, wohin es kommen solle, wenn in dieser Weise, die sehr Kreibik( Böhmen), 19. April.( W. T. B.) nahe an Raub grenze, in einer Großstadt Personen auf offener haben nach diesem Ort 18 Lehrlinge gefandt, um dort den Streit Straße bedrängt werden dürfen. Er beantragte ein Jahr Ge- aufgestiegene Luftballon der internationalen Ballonfahrt ist bei der Maurer zu schädigen. Wahrscheinlich werden sich aber die Eltern fängnis. Der Gerichtshof nahm jedoch Rücksicht auf die Jugend Warnsdorf in Böhmen glatt gelandet. Er hat eine Höhe von der Lehrlinge gegen die sehr eigenmächtige Verfügung der Herren und Unbescholtenheit des Angeklagten, sowie auf die Thatsache, daß 5500 Meter erreicht. Maurermeister wenden und schon aus dem Gesichtspunkt, daß die das offen in der Hand gehaltene Portemonnaie für ihn wohl eine Genua, 19. April.( W. T. B.) Heute sind drei Dampfer in jungen Leute an diesem Ort ohne Aufsicht und genügende VerWeitere Dampfer werden morgen mit neu aupflegung untergebracht sind, die Aenderung dieses Zustands fordern. zu große Verführung gewesen sei, und verurteilte ihn nur zu einem See gegangen. Monat Gefängnis. gemusterten Mannschaften die Ausreise antreten. Die Fahrten der Navigazione generale" finden wieder regelmäßig statt. Der internationale Bergarbeiter- Kongreß wird in diesem Der Staatssekretär für die Kolonien, London, 19. April. Chamberlain, erflärt, er fönne feine Bürgschaft dafür übernehmen, Jahre in London und zwar vom 26. bis 29. Mai abgehalten werden. Man erwartet diesmal auch die Beteiligung der etwa Der focialdemokratische Wahlverein für den 4. Wahlkreis daß die Regierung ihren Einfluß aufbieten werde, um die Ein300 000 Mann umfassenden amerikanischen Bergarbeiter- Organi-( Often) hielt am Dienstag eine gut besuchte General Berführung billiger chinesischer Arbeitskräfte in irgend einem Teil sammlung ab. Der Bericht des Vorsitzenden ergab, daß der des Reichs zu verhindern. fationen. bedroht hätte. Glauben beizumeffen sei. Deutsches Reich. Ausland. einen an Raub " Bleibt 19 jähriger, völlig unVersammlungen. Gestern stand er Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 21. April, vormittags 81/2 Uhr, Versammlung: Freireligiöse Vorlesung. Um 10 Uhr vormittags ebendaselbst: Vortrag des Herrn Dr. Bruno Wille:" Jesu Weltanschauung neu beleuchtet. II." Vor- und Nachspiel auf dem Pariser Muſtel- Harmonium. Gäste, Damen und Herren, schr willkommen. Allgemeine Kranken und Sterbekasse der Metallarbeiter. Filiale Berlin 3. Sonnabend, den 20. April, abends 82 Uhr, bei Bergener, Reichenbergerstraße 157: Mitglieder- Bersammlung. Filiale Berlin 4. Sonnabend, den 20. April, abends 9 Uhr, bei Fritz Wilke, Sonnabend, den 20. April, abends 9 Uhr, bei Koplin, Lothringerstraße 68: Andreasstraße 26: Mitglieder- Versammlung. Filiale Berlin 5. mitglieder- Versammlung. Filiale Rummelsburg. Sonnabend, den 20. April, abends 8 Uhr, bei Rudolf Müller, Türrschmidtstraße 37: -Englands Finanzen. von ihm noch erwogen. Verantwortlicher Redacteur: Heinrich Wekker in Gr. Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. Der in Berlin Hierzu 2 Beilagen. r. 92. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt, Sonnabend, 20. April 1901. Reichstag. 77. Sigung vom Freitag, den 19. April 1901, nachmittags 1 Uhr. Am Bundesratstische: Nieberding. Die zweite Beratung des Gesetzentwurfs betreffend das Urheberrecht an Werken der Litteratur und der Tonkunst wird bei§ 23 fortgefeßt.§ 23 wird debattelos angenommen. Nach§ 24 ist die Vervielfältigung eines fremden Werks auf Grund der§§ 19 bis 23 nur zulässig, wenn an den wiedergegebenen Teilen keine Aenderung vorgenommen wird. Jedoch sind, soweit der Zweck der Wiedergabe es erfordert, Uebersetzungen eines Schriftwertes und solche Bearbeitungen eines Werks der Tonkunst gestattet, die nur Auszüge oder Uebertragungen in eine andre Tonart oder Stimmlage find. Nach einem Antrage der Abgg. Dr. Derte!( f.) und Dr. Mi II er- Meiningen( frs. Vp.) sollen auch zulässig sein Einrichtungen für Instrumente, die mittels Scheiben, Platten, Walzen 2c. zur mechanischen Wiedergabe von Tonſtücken dienen und bei welchen das Tonwert auf die mit dem Instrument festverbundenen Teile übertragen wird. Die Abgg. Lurz( C.) und Dr. Südekum( Soc.) beantragen, die Einrichtung auch für solche Instrumente zu gestatten, bei denen die Scheiben, Platten, Walzen zc. auswechselbar sind, sofern die Einrichtungen nicht für solche Instrumente anwendbar sind, durch die das Werk hinsichtlich der Stärke und Dauer des Tons und hinsichtlich des Zeitmaßes nach der Art eines persönlichen Vortrags wieder gegeben werden kann. Abg. Richter( fr. Vp.) schließt sich diesem Antrag an und beWorte zu streichen:„ bei welchen das Tonwert auf die mit dem antragt eventuell im Antrag Müller( Meiningen) und Dertel die Instrument festverbundenen Teile übertragen wird." Abg. Wellstein( C.): Präsident Graf Ballestrem: Der Abg. Müller- Meiningen hat seinen Antrag zurückgezogen. Dadurch wird auch das Eventual- Amendement Nichter hinfällig. Geheimrat Hauß empfiehlt die Annahme des Antrags Lurz- Südekum. Abg. Richter( frf. Vp.): geschlossene internationale Verträge oder durch mit Ländern oder Staaten in Zukunft noch abzuschließende internationale Verträge erwachsen könnten, ohne weiteres und ausschließlich auf Sie, für Sie, Ihre Erben oder Rechtsnachfolger übertragen habe. Ich erfäre, daß ich in Bezug auf Honorar ein für allemal und vollständig befriedigt bin und daß ich auch bereit bin, diese Erklärung notariell beglaubigen zu lassen." Staatssekretär Nieberding: Staatssekretär Nieberding: zu können, daß die das Mit diesem lange warten können, ich bin überzeugt, daß die sogenannte lex Rintelen ein totgeborenes Kind ist. Die Regierung sollte doch etwas mehr Rücksicht auf den Reichstag nehmen. In der Kommission wurde aber erklärt, bei Annahme meines Antrags wäre das Gesetz für die Regierung unannehmbar. Ein solcher Standpunkt entspricht nicht der Gleichberechtigung, die dem Reichstag neben dem Bundesrat zukommt.( Sehr richtig! links.) Im Volte wird es nicht mehr verWenn folche Verträge seitens der großen Verlagshandlungen standen, wenn die berechtigsten Forderungen des Reichstags, die dieser möglich sind, dann sollen wir so thöricht sein, diese Frist zur Aus- mit großer Mehrheit faßt, von der Regierung unbeachtet gelassen beutung, die ihnen auf 30 Jahre gegeben worden ist, auf 50 Jahre werden.( Sehr richtig! links.) zu verlängern, weil eventuell einzelne von den Komponisten, die einen solchen Vertrag nicht unterschrieben haben, höheren Nußen haben? fast alle großen Verlagsbuchhandlungen, die sich mit Musikalien sondern seit Jahrzehnten. Von einer Ungeheuerlichkeit kann deshalb Der bestehende Zustand ist nicht erst seit gestern in Geltung, beschäftigen, haben ähnliche Normen aufgestellt. Man spricht nun von der neuen Tantiemen- Gesellschaft, die die keine Rede sein. Der Regierung kann es nicht verübelt werden, Rechte der Komponisten wahren soll. Was ich bis jetzt davon gehört Paragraphen das Gesetz für nannehmbar erklärt. Auch dem wenu fie bei Einschiebung eines solchen ihr nicht genehmen habe, läßt mich aber glauben, sie wird auch bei der 50jährigen Frist Reichstag würde es wenig gefallen, wenn die Regierung in ein Gesetz, nicht zu stande kommen. Sie kann nur zu stande kommen durch die Energie der Komponisten. Warum haben sie sich nicht schon früher über das im allgemeinen Einverständnis herrscht, einen Paragraphen organisiert? Nun erklären sie, sie können nur bestehen, wenn sie das einschieben wollte, von dem sie weiß, daß er den Intentionen des ReichsBesteuerungsrecht der Vereine und der auswechselbaren Scheiben so tags nicht entspricht. Was die Erhebungen der Regierung in dieser wie die 50jährige Schutzfrist haben. Eine einzige Familie in Deutsch Frage anlangt, so find die Regierungen zu einem abschließenden land scheint einen so großen Einfluß auf die Verfasser dieses Gesetzes Standpunkte noch nicht gekommen. Ich glaube aber nach den annehmen bisherigen Aeußerungen gehabt zu haben, daß es ihr gelungen ist, die Gesetzgebung in ihrem Interesse zu beeinflussen.( hört! hört 1) In der Kommission wurde Frage eine Lösung finden wird, mit der vielleicht zwar diese Behauptung bestritten, aber sie hat doch viel Wahrscheinlichkeit Haus zufrieden sein kann, wenn nicht denjenigen Anfür sich. Die Annahme dieses Paragraphen würde eine Subvention von prüchen, die in den vorliegenden Anträgen ge= über einer Million für die Familie des verstorbenen und tann. In den beiden letzten Jahren find Offizialklagen tennzeichnet sind, nicht entsprochen werden wird Komponisten Richard Wagner bedeuten. Dazu ist der Reichstag auf Grund des fliegenden Gerichtsstands in Deutschland nur Schußfrist gestimmt, aber nur unter dem Vorbehalt, daß ich mich darunter nur 21, also 11 in jedem Jahre. Von ungeheuren nicht da. Ich habe zwar in der Kommission für die 50jährige au erhoben worden. Vergehen gegen Reichsgeseze find bis zur zweiten Lesung genauer über die Verhältnisse informieren wolle. Einen Fraktionsbeschluß haben wir in dieser Frage nicht Mißständen kann doch nicht gesprochen werden. In Konsequenz unsrer Beschlüsse zu§ 22 bitte ich Sie, die glaube ich, muß man dazu kommen, für den Antrag Richter zu Nachdrucks niemals bestraft werden, sondern nur wegen der im Preßgefaßt, aber aus allen den von mir angeführten Gesichtspunkten Gesetz haben die Anträge Haußmann und Südekum jedenfalls nichts zu thun. Der verantwortliche Redacteur kann als solcher wegen Fassung des Antrags Lurz- Dr. Südekum anzunehmen. ftimmen. gesetz vorgesehenen strafbaren Handlungen. Ich bitte Sie, die beiden Anträge abzulehnen. Die Andeutungen des Herrn Vorredners in Bezug auf die Familie Wagner habe ich bereits in der Kommission zurückgewiesen. Sein Es ist feine Quantitätsfrage, um die es sich hier handelt. Wenn Abg. Südekum( Soc.): erneuter Hinweis auf diese Vermutung giebt mi: Anlaß zu folgender Erklärung: Weder mir noch irgend einem andern der Herren, die an der Staatssekretär sagt, 26 Fälle sind noch nicht viel, so ist das diesem Werke mitgearbeitet haben, ist irgend eine Publikation direkter gerade so, als wenn die Direktion der Berliner Straßenbahn fagt: oder indirekter, persönlicher oder schriftlicher Art seitens irgend in einem Monat sind ja nur drei totgefahren worden, das ist doch Mein Antrag ist in der That eine unbedingt nötige Konsequenz eines Mitglieds der Familie Wagner zugegangen. Ich kenne nicht viel.( Heiterkeit und Sehr gut! bei den Socialdemokraten.) unsrer gestrigen Beschlüsse. Wir haben gestern feinen Unterschied überhaupt fein Mitglied der Familie Wagner. Es handelt sich hier um Dinge, die den verantwortlichen Regemacht zwischen auswechselbaren und festen Bestandteilen der auch von dem Herrn Reichskanzler ist mir niemals ein Wort gesagt dacteur faum zu einer ruhigen Arbeit kommen lassen. Im wesentlichen mechanischen Musikinstrumente und dürfen es daher auch hier oder eine Andeutung gemacht worden, die auf diesen Gegenstand ist es die oppofitionelle Preſſe, die darunter zu leiden hat. In zwei nicht thun. es Bezug hätte. Ich muß alle die von dem Herrn Vorrebner wieder Staaten haben wir ein privilegiertes Gerichtsverfahren bei PreßAbg. Dr. Oertel( f.): vorgebrachte Vermutung als vollkommen grundlos bezeichnen. vergehen, in Bayern und Württemberg. Dort werden Preßvergehen vor den Schwurgerichten abgeurteilt. Uns wäre es sehr erwünscht, wenn Abg. Dr. Müller- Meiningen( frs. Vp.): der fliegende Gerichtsstand dahin führen sollte, daß wir bei Breßvergehen Herr Kollege Dietz ist in der Kommission selbst für die 50 jährige aus Preußen und Sachsen hinaus nach Bayern hineinfliegen könnten, Schupfrist eingetreten.( Abg. Diek: Jawohl, hab' ich ja zugestanden.) aber der umgekehrte Zustand gefällt uns ganz und gar nicht. Die Aber nur berklausuliert. Der Vergleich mit der Patentgesetzgebung Verschiedenheit des Strafmaßes in den verschiedenen Staaten ist ist ganz unangebracht. Bei den musikalischen Werken tommt für die Staatsanwaltschaft das Ziel, wenn sie solche Prozesse anßerordentlich viel auf den Erfolg der ersten Aufführung einleitet, worauf sie bei Einleitung solcher Prozesse hinarbeitet. alt. Wenn diese mißlingt, werden biele Autoren erst Erhebungen wären gar nicht mehr nötig, die Sache ist vollkommen laige nach ihrem Tode genügend bekannt. Ich erinnere daran, daß flar. Im Volke würde man es nicht verstehen, wenn wir nicht In der Abstimmung wird der Antrag Lurz( C.)- Dr. Süd eerst 1848/49 erkannt wurde. Der Vertrag, den Herr Dietz vorlas, Gerichtsstand zu beseitigen. Bei einem Gesetze, bei dem man fortdie große Bedeutung der IX. Sinfonie Beethovens, der 1829 starb, wenigstens versuchen würden, bei diesem Gesez den fliegenden fum( Soc.) Richter( fr. p.) mit großer Mehrheit anbeweist gerade, daß wir die Rechte der Komponisten möglichst während vom Autor spricht, den Schutz des Redacteurs fordert, darf genommen, ebenfalls§ 24 in der dadurch veränderten Feung. gegenüber den Verlegern §§ 25-32 werden debattelos angenommen. stärken müssen; er meinte, die das wichtigste Recht des Redacteurs, das Recht auf einen sicheren § 33 lautet in der Kommissionsfassung, die der Regierungs- ist ein merkwürdiger Standpunkt. Tantiemengesellschaft würde doch nicht zu stande tommen. Das Gerichtsstand nicht unbeachtet gelassen werden. Auf die Aeußerung vorlage entspricht: Wir müßten gerade alles des Herrn Staatssekretärs, daß der Reichstag es sich auch nicht gefalleir erleichtern. Nach den Ausführungen des Herrn Kollegen Dieß glaube Gefeß hineinschieben würde, ist gar fein Wert zu legen. Das ist thun, um das Zustandekommen der Organisation der Komponisten zu lassen würde, wenn die Regierung etwas ihm nicht Genehmes in ein ich zu dem Vorwurf berechtigt zu sein, daß er diese Organisation geradezu nicht das richtige Verhältnis zwischen Reichstag und zu hintertreiben sucht. Die Verlängerung der Schutzfrist auf fünfzig Bundesrat, daß sie wie kaze und und sich gegen Jahre ist auch aus internationalen Gründen geboten, damit eine Ueber überstehen, aber es ist ja nun einmal so und vielleicht auch einstimmung dieser Gesetzgebung möglichst herbeigeführt werde. Denn alle ganz gut fo.( Glocke des Präsidenten.) übrigen Kulturstaaten mit Ausnahme der Schweiz und OestreichUngarns gewähren eine längere Schußfrist, als wir sie jetzt haben. Jezt wird der deutsche Komponist im Ausland geschädigt, weil er auch Reichstag sich wie Hund und Kaze gegenüberstehen.( Große Heiter Herr Abgeordneter. Sie dürfen nicht sagen, daß Bundesrat und dort nur die Schutzfrist von 30 Jahren hat, die Deutschland gewährt, feit.) Das ist unparlamentarisch. da für die Bemessung der Schutzfrist die Bestimmungen des Ursprungslandes entscheidend sind. Frankreich, Belgien, Norwegen haben eine Schutzfrist von 50 Jahren, England von 42 Jahren, Spanien Hier handelt es sich darum, einen schweren Schaden aus der von 80 Jahren, Italien von 80 Jahren vom Erscheinen des Werkes Welt zu schaffen. Gewiß hat man die Absicht, auch bei der an usw. lex Rintelen etwas Aehnliches zu thun; aber dort ist schon Abg. Spahn( C.): der Versuch gemacht, die Antragsdelikte überhaupt auszunehmen. Das wäre nicht gehauen und nicht gestochen! Auch der Herr Staatssekretär hat bei seiner Statistit nur auf die Offizierslagen Bezug genommen und die Antragsdelikte nicht erwähnt. Ich empfehle Ihnen unsern Antrag zur Annahme, und hoffe, daß der Reichstag darauf bestehen wird, daß die Regierung diesen Paragraphen schluckt, wenn sie das ganze Geset haben will.( Lebhaftes Bravo! bei den Socialdemokraten.) Abg. Spahn( C.): Die Fabrikanten mechanischer Musikinstrumente werden in diesem Gefeßentwurf außerordentlich bevorzugt. Sie können mit dem Eigentum des Autors schalten und walten, wie sie wollen. Dies zu verhindern, war der Zweck des Antrags Müller- Meiningen, der ja jezt zurückgezogen ist. Mit Rücksicht auf die Stimmung des Hauses verzichte ich aber auf eine Wiederaufnahme des Antrags. Abg. Spahn( C.) erklärt, sich ebenfalls dem Antrage Lurz anschließen zu wollen. Für die ausschließliche Befugnis zur öffentlichen Aufführung eines Bühnen werts oder eines Werks der Tontunst tritt an die Stelle der Frist von dreißig Jahren eine fünfzigjährige Frist. Abg. Richter( frs. Vp.) eantragt, diesen paragraphen zu streichen. Abg. Richter( frs. Vp.): Gegen die Verlängerung der Schutzfrist hat sich in der Deutschen Juristenzeitung" auch der Herr Abg. Spahn," der Vorsitzende der Sommission, sehr energisch ausgesprochen. Bei der gegen früher viel leichteren Verbreitung der geistigen Erzeugnisse unsrer Autoren wäre eine Verkürzung der Schußfrist viel eher angebracht. Herr Gamp hat neulich schon darauf hingewiesen, daß die Juhaber von Patenten für industrielle Erfindungen nur höchstens 15 Jahre geschützt werden. In Frankreich, wo die 50jährige Schutzfr ist besteht, schließt der UrHeber Industrialismus üppig ins Kraut. ch bitte Sie daher dringend um Annahme meines Antrags. Staatssekretär Nieberding: Abg. Dr. Arendt( Np.) erklärt sich für die Verlängerung der Schutzfrist. Die Befürchtung des Vorredners ist unbegründet, daß die notwendige Folge auch eine Berlängerung des musikalischen Verlagsrechts sein würde. Das ist ein Schreckschuß. Redner bittet, den Paragraphen in der Fassung der Vorlage auzunehmen. Damit schließt die Diskussion. Wenn wir die Aufführungs- Schußfrist auf 50 Jahre verlängern, dann würden wir bald dazu gedrängt werden, die Schuhfrist für die Sie haben gestern mit Rücksicht auf die Interessen der All- Vervielfältigung der Musikalien auf 50 Jahre zu verlängern. Ich gemeinheit bei§ 22 einen erheblichen Eingriff in das Besitzrecht der will nicht für und nicht gegen die Verlängerung sprechen, ich überAutoren vorgenommen, indem Sie die Vervielfältigung von laffe die Entscheidung dem Hause. Ich selber werde gegen die VerWerten der Tontunst ganz freigegeten haben. Das Interesse der längerung stimmen. Autoren würde aber allzusehr geschädigt werden, wenn hier nicht andrerseits die Schußfrist auf 50 Jahre erhöht würde. Das neue Gesez würde dann insbesondre für die musikalische Welt eine Verfchlechterung gegenüber dem bestehenden Zustande bringen. Privatleben und Vereinsleben scheiden bei dieser rage ganz aus, sie brauchen sich um die Schutzfrist nicht zu fümmern. In Betracht kommen nur Theater und Konzerte. Diese werden schon aus Korfurrenzrücksichten an eine Erhöhung der Eintrittspreise bei Aufführung von Werlen, für die sie Autoren Tantiemen zahlen müssen, nicht denken. Also das Publikum§ 33 wird abgelehnt. Die Mehrheit für den Antrag Richter hat aus der Verlängerung der Schußfrist keinen Nachteil. Ge- auf Streichung dieses Paragraphen besteht aus den Socialdemokraten schädigt werden allein die Konzert und Theaterunternehmer, aber die und dem größten Teil der Freisinnigen und des Centrums. Intereffen dieser Herren müssen selbstverständlich hinter denen der Die folgenden Paragraphen werden debattelos angenommen. Autoren zurüdstehen. Der 50jährige Schutz für Komponisten besteht Als§ 39a beantragt Abg. Haußmann- Böblingen( südd. Bp.) übrigens bereits in Frankreich und Belgien. Wenn in Deutschland einzuschalten: die dreißigjährige Frist bestehen. bleibt, fo zwingen Sie die deutschen musikalischen Autoren geradezu ihre Werke nicht in der Heimat, sondern in Brüssel oder Paris verlegen zu lassen. Die nächste Folge davon würde natürlich auch sein, daß die großen deutschen Ver Leger musikalischer Werte ich im Auslande ein ergiebigeres Thätigkeitsfeld fuchen. Im Interesse des deutschen Musiklebens bitte ich Sie, die Faffung der Regierungsvorlage anzunehmen. Abg. Diek( Soc.): Eine strafbare Handlung des verantwortlichen Redacteurs oder Herausgebers einer Druckschrift gilt als am Ort der Herausgabe der Druckschrift begangen." Eventuell: wird." Präsident Graf Ballestrem: Abg. Südekum( Soc.)[ fortf.]: Der Antrag Haußmann ist gut, der Antrag Südekum besser, am besten ist es, beide abzulehnen.( Seiterkeit.) Die Regelung dieser Materie verträgt sich nicht mit einem Gesez, das das AutorenAuf die Kompetenzfrage würde ich mich nicht recht behandelt. versteifen. Abg. Beckh- Koburg( frs. Vp.) empfiehlt den Antrag Haußmann umsomehr, als der Staatssekretär ganz ausweichende Erklärungen abgegeben habe. Heute haben die Justizverwaltungen Verfügungen gegen den ambulanten Gerichtsstand erlassen, morgen werden vielleicht wieder andre Verfügungen erlaffen. Uebrigens kommen trotz der Verfügungen noch immer Fälle des fliegenden Gerichtsstands vor. Die Gelegenheit ist hier günstig, man sollte sie auch ausnutzen. Abg. Werner( Antis.) befürwortet den Antrag Haußmann. Auf die Versprechungen der Regierung ist nicht allzu viel zu geben. Abg. Haußmanu- Böblingen( füdd. Vp.): Wird wegen einer mit Strafe bedrohten Handlung der Redacteur oder Herausgeber einer Druckschrift als für deren Jn. halt verantwortlich verfolgt, so sind hierfür ausschließlich die Gerichte zuständig, in deren Bezirk die Druckschrift herausgegeben Eventualantrags, der sich mit dem Antrag Südelum deckt. Wir halten Ich ziehe meinen Brincipalantrag zurüd zu Gunsten meines Die Furcht, daß der kapitalkräftige Musikalienverleger ins Ausland wandern würde, wer in wir die fünfzigjährige Frist an-( füdd. Vp.) gleichen Antrag stellen die Abgg. Diet, Fischer- Antrag angenommen würde. Die preußische Regierung wird sich in Einen dem Eventualantrag des Abg. Haußmann Böblingen den Antrag für durchaus einwandsfrei. Ich kann nicht glauben, die Regierung die Vorlage scheitern lassen würde, wenn unser nehmen, ist ganz unbegründet. Das ist die alte Drohung: Berlin, Stadthagen und Dr. Südekum( Soc.) bas große det. Rapital besteuern will, erklärt es die Kanalvorlage noch ganz andre Dinge, als sie gern drin habent Abg. Haußmann- Böblingen( füdd. Vp.) möchte, hineinschreiben lassen müssen und zwar von den Konser wenn man auswandern zu wollen. In der That habe ich noch keinen Kapitalisten gesehen, der diese Drohung zur That gemacht hätte. begründet seinen Antrag. Es gilt, den fliegenden Gerichtsstand vativen.( Sehr gut! links.) Es hat mich gefreut, daß Herr Kollege Wenn der Autor nicht so und erständig ist, fein Urheberrecht von vorn- für diejenigen Delikte auszuschließen, die auf Grund dieses Gesetzes Spahn die Kompetenz des Reichstags, einseitig Anträge zu Gejezherein aufzugeben, so verdient er auch bei der dreißigjährigen begangen werden. Es ist aber auch sofort daran gedacht worden, entwürfen zu stellen, anerkannt hat, wenn ich auch bedauere, daß bei Schutzfrist heute schon genug. Die Verlängerung der Schutz- bei dieser Gelegenheit den fliegenden Gerichtsstand der Presse über- ihm gesezestechnische Bedenken die Oberhand gewonnen haben. Wenn frist liegt allein im Interesse der großen Verleger, die Haupt zu beseitigen. Es ist eine heillose Ungerechtigkeit, wenn der wir jeßt die Gelegenheit nicht ausnutzen, so fürchte ich, werden wir sich mit dem Musikalienvererlag, beschäftigen. Dr. Fr. Streißler Redacteur seinem Richter durch die heutige Praris entzogen wird. Der noch ebenso lange auf die Regelung der Angelegenheit warten können, hat eine Broschüre veröffentlicht, in der sich folgender Bertrag einer Angeklagte muß unnötige Reisekosten tragen, und es wird ihm schwerer wie wir schon gewartet haben. Für die dritte Lesung werden wir großen Leipziger musikalischen Verlagsfirma befindet, den fie allen fallen, an einem fremden Orte fich einen Rechtsbeistand zu beforgen, jedenfalls eine namentliche Abstimmung über den Antrag Autoren, die mit ihr abschliessen, zur Unterschrift vorlegt. Er lautet: als in seinem Wohnorte. Die Regierung meint, die Frage sei noch in Erwägung ziehen. " Hiermit bestätige ich Ihnen, daß ich Ihnen für Sie selbst, ihre nicht spruchreif, Erhebungen wurden in Aussicht gestellt. Ich mache Abg. Büfing( natl.): Erben und Ihre Rechtsnachfolger das ausschließliche und unbeschränkte der Regierung einen Vorwurf daraus, daß fie solche Erhebungen Sachlich stehen meine Freunde genau auf dem gleichen StandBerlags- und Aufführungsreicht, überhaupt das gesamte Urheberrecht nicht schon lange veranstaltet hat.( Bravo! links.) Seit der Gr- punkt wie die Borrebner, wir halten es aber gefeggeberisch für sehr im weitesten Sinne, für alle-Länder und Staaten der Erde, für alle flärung der Regierung hätte das Material längst beschafft werden bedenklich, die Regierung auf solche Weise zwingen zu wollen. Wic Auflagen und Veröffentlichungen, für immerwährende Zeit an meinem tönnen. Die Erhebungen, von denen hier die Rede ist, haben tönnen deshalb den Anträgen Haußmann- Südekum nicht zustimmen. nachgenannten Werke im Original fotvohl als auch für alle be- viel Aehnlichkeit mit den Erhebungen, die der Abgeordnete Um aber gar keinen Zweifel an unsrer Stellungnahme auftommen liebigen Bearbeitungen überlassen habe, ferner daß ich alle Vor- v. Jedlig jetzt bei der stanalvorlage immer erneut für zu laffen, beantragen wir eine Resolution( Lautes teile, welche etwa in Bezug auf das Urheberrecht des vorstehend ge- nötig hält.( Sehr richtig! links.) Auch auf die Revision der Straf- Lachen links), in der der Reichskanzler ersucht wird, dem Reichstag nannten Werks in den bestehenden Landesgesetzen durch bereits ab- prozeß- Ordnung verweist man uns. Darauf werden wir wohl noch unverzüglich einen Gesetzentwurf vorzulegen, in dem die Straf Abg. Stadthagen( Soc.): Neues. Eine Verbesserung wird jetzt auf dem Friedhof der Märzgefallenen im Friedrichshain ausgeführt. Die breiten Maffengräber, zwischen denen sich die Wege hinziehen, erhalten eine Einvorderen Rand der Gräber, wodurch diese nicht mehr, wie dies früher faffung von Granitfliesen. Diese legen sich schützend gegen den geschehen ist, an den Wegen zusammenfallen tönnen. Hinter dieser steinernen Einfaffung erhebt sich noch das schon vor einiger Zeit 17 Justizrat Caffel mitgeteilt, daß er dem Angriff der Staatsbürger Rechtsanwalt Ulrich hat, wie die„ Berl. Ztg." hört, dem Beitung" auf dessen Person völlig fernstehe. prozeß- Ordnung in der Weise abgeändert wird, daß der Nedacteur Tempelhofer Vorstadt eine Klasse zu eröffnen. Diese Klaffe soll bis| Siemens- u. Halste- Attiengesellschaft in der Weise übertragen, daß einer Druckschrift ausschließlich in dem Bezirk vor Gericht gestelt auf weiteres in dem Haufe der 43. Gemeindeschule in der Warten- die erstgenannte Firma die eigentlichen Wagen baut und werden kann, in welchem die Druckschrift herausgegeben wird. burgstraße untergebracht werden. Dagegen wäre nun an sich ge- jede der Elektricitäts- Firmen für einen der Wagen die elekbitte Sie, dieser Resolution zuzustimmen.( Lachen links.) wiß nichts einzuwenden, wenn nicht befürchtet werden müßte, daß trische Ausrüstung liefert. Als Grundlage für den Bau der die Vorschulklasse einer Gemeindeschule den Platz wegnehmen Geschwindigkeit bis zu 200 Rilometer in der Stunde gefahren Wagen und ihre Ausrüstung ist angenommen, daß mit einer Der Herr Vorredner meint, der Gegenstand gehört nicht in den wird. Die Schule in der Wartenburgstraße hat nur Gefeßentwurf hinein, dann kann doch aber auch die von ihm bean- 15. Klassen, und die sind, soviel wir wissen, in den legten bis 3000 Pferdefräfte abzugeben im stande find, und mit den ers werden kann. Jeder Wagen wird mit vier Motoren, die zusammen 1100 tragte Resolution nicht in das Gesetz hineingehören.( Widerspruch Jahren stets sämtlich besetzt gewesen. Wenn hier eine Vorschulklasse forderlichen Transformatoren, Schaltapparaten 2c. ausgerüstet. Bei bei den Nationalliberalen.) Uebrigens möchte ich doch Herrn hineingelegt werden soll, so bleibt nur übrig, daß eine Klasse den Versuchen handelt es sich nicht mir darum, die Wagen und die Büsing daran erinnern, daß er und seine Freunde früher fliegt." Wir haben aber Grund, anzunehmen, daß man das nicht elektrischen Einrichtungen für eine große Geschwindigkeit zu erproben, nicht auf dem Standpunft dem Standpunkt gestanden haben, daß in ein der Vorschultlaffe, sondern einer Gemeindeschulklasse zumuten wird, sondern auch darüber Erfahrungen zu sammeln, wie sich der vorGesetz nicht Materien hineinfonimen dürften, die nicht unmittelbar damit zusammenhängen. Ich erinnere Sie daran, daß falls man es nicht vorzieht, durch das beliebte Mittel der zwangs- handene Oberbau beim Betrieb mit schweren elektrischen Fahrzeugen Sie die Sonntagsruhe in Mecklenburg mit dem Postgesetz in Ver- weifen Umschulung einen Teil der Gemeindeschulkinder in eine andre und bei Anwendung großer Geschwindigkeiten verhält und wie gebindung gebracht haben. Die Regierung und zwar der starte, fefte Schule abzuschieben und so in der Wartenburgstraße den nötigen gebenenfalls ein hierfür geeigneter Oberbau auszubilden ist. Herr v. Podbielski erklärte die Einschiebung für unannehmbar, aber Platz zu schaffen. Das wäre durchaus nichts Ungewöhnliches oder der Reichstag blieb fest. Ich habe mich damals gefreut, daß Herr Büsing er Es ist in den letzten 15 Jahren wiederholt vorgekommen, Härte, die Regierung müffe die Forderung des Reichstags annehmen, fie das ganze Gemeindeschulen nur deshalb in Mietshäusern unter befänden sich in einer Notlage. Versuchen Sie doch Ihre Partei gebracht wurden, weil das betreffende Schulhaus zunächst einernenerrich und fich nun nicht auf schlechtere Wege zu führen.( Seiterkeit und teten Realschule überwiesen wurde. Möglicherweise wird es auch in dem Beifall bei den Socialdemokraten.) Es wäre infonfequent von Ihnen, wenn sie jetzt unfren Antrag ablehnen wollten, blog deshalb, weil vorliegenden Falle hinterher noch zur Ausquartierung einer ganzen derfelbe mit dem Gesetz nicht in Verbindung stehen soll. Im übrigen Gemeindeschule kommen, damit das Friedrich- Realgymnasium fchon aufgestellte niedrige Eisengitter, so daß die Gräber nunmehr einen Tann ich absolut nicht zugeben, daß dies der Fall ist. Es handelt vor Vollendung des in der Tempelhofer Vorstadt notwendig in jeder Beziehung hinreichenden Schutz befizen. fich hier um den Schutz des geistigen Eigentums. Wenn mun ein werdenden neuen Schulhauses in diesen Stadtteil übersiedeln kann. Staatsanwalt in Magdeburg z. B. eine Druckschrift beschlagnahmt, Die eine Vorschulklasse, der ohnedies schon in den nächsten beiden die in Stuttgart erschienen ist, ist das etwa tein Raub eines geistigen Jahren eine zweite und dritte zugefelt werden muß, ist vielleicht Eigentums, wenn hier der förperliche Gegenstand, der dies geistige nur der Quartiermacher für die ganze Anstalt, die bald nachfolgt. Produkt des Redacteurs enthält, einfach tonfieziert wird?( Große Die Gemeindeschule hat ja von jeher den höheren Shulen gegen- ereignete sich auf dem Ausbau Friedrichstraße, Ecke Taubenstraße, ein Seiterfeit.) Sie haben übrigens den fliegenden Gerichtsstand Bauarbeiterschuh. Uns wird geschrieben: Vor einigen Tagen auf einem beschränkten Gebiete bereits einmal aufgehoben über die Rolle des Aschenbrödels übernehmen müssen- warum Baiunfall, bei welchem dem Arbeiter Stockhaus ein Finger und zwar indem§ 12 des Socialistengefeßes, für den auch soll's denn jetzt mit einem Male anders sein! die Nationalliberalen gestimmt haben. Also jezt ist die Presse böllig abgequetscht und ein zweiter Finger gebrochen wurde. Der Anlaß zu diesem Unfall lag in der Umgehung der baupolizeilichen schlimmer gestellt, als selbst zu der socialistengefeglichen Zeit der Aus der Magistratsfizung am Freitag. Der Magiftrat Vorschriften. Der Arbeiter hatte die Obliegenheit, die in der unter Ausnahmegesez stehende Teil der Presse stand. Ist das zeit- beschloß, die Teilnehmer des internationalen Feuerwehr Rutsche" herunter gelaffenen Steine fortzufchaffen. Die Polizeigemäß heute, wo wir ein Urheberrecht schaffen wollen? Ich glaube Kongresses, der vom 6. bis 8. Juni d. J. hier aus Anlaß der vorschrift gestattet dieses nur, wenn es vermittelst einer Gabel nicht, und ich bitte Sie auch, durch die That zu zeigen, daß Sie die internationalen Ausstellung für Feuerschutz und Rettungswejen stattgefchieht, mit welcher die heruntergleitenden Steine weggezogen Bresse nicht vogelfrei machen wollen.( Lebhaftes Bravo! bei den findet, im Rathause zu empfangen. Socialdemokraten.) Aus Anlaß des 50 jährigen werden. Hier aber mußte der Arbeiter die Steine mit den Händen Jubiläums des Bestehens der Berliner Feuerwehr bewilligte das wegnehmen. So geschah das Unglück. Herr Felisch wird am Ende Damit schließt die Diskussion. Für den Antrag Haußmann Besten der Königin Augusta- Stiftung der Feuerwehr 10 000 m. nennen. Die Verordnungen und Unfall- Berhütungen sind gut, aber Kollegium vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordneten zum hier wieder als Ursache des Unfalls die Trunksucht der Arbeiter Südetum stimmen Freifinnige und Socialdemokraten. Da die Linte und 5000 m. M. aus demselben Anlaß für die festliche Be- fie tommten die Unglücksfälle nicht verhüten, weil verhältnismäßig ſehr ſtart befezt ist, bleibt die Abstimmung zunächst wirtung der Festerwehr- Mannschaften mit ihren Angehörigen.-wachungs- Behörde fehlt. Der Fall beweist aufs neue, wie notwendig zweifelhaft. Nachdem aber die Gegenprobe gemacht ist, ist das Bureau einstimmig der Anficht, daß der Antrag abgelehnt sei. Ferner wurde beschlossen, das Ortsstatut über die Ver- es ist, daß die Arbeiter an der von Herrn Felisch so sehr gefürchteten Die§§ 40-63 werden debattelos angenommen. anlagung von öffentlichen Gebäuden zu den Kanalisations Bautenkontrolle beteiligt sind. § 64 lautet in der Fassung der Vorlage: gebühren zu re pidieren. Eine Subkommission von 7 MagistratsSoweit eine Vervielfältigung, die nach dem Inkrafttreten mitgliedern wurde mit den Vorarbeiten betraut. Gewählt wurden: Sachverständigen- Kommission ihre Thätigkeit beendet, mit den AufIn der Michaelkirche ist gestern nachmittag, nachdem die dieses Gesetzes unzulässig ist, bisher erlaubt war, dürfen die an Stelle des ausgefchiedenen Schulrats Prof. Dr. Bertram, der räumungsarbeiten begonnen worden. Diese werden durch Arbeiter zum Mitglied des Kuratoriums der Stiftung:„ Mädchenheim bereits vorher vollendeten Exemplare verbreitet werden. Unter der gleichen Voraussetzung darf der bereits begonnene. Rofpatt im Kuratorium dex Albert Löwe- Stiftung der Kaufmann fegt hierbei nicht in Anspruch genommen. Es muß eine vollſtändige Schulrat Dr. Gerstenberg; an Stelle des verstorbenen Stadtältesten war, hatte sich mit der Aufräumung nicht beschäftigt und wird auch die sofort nach Explosion zur Stelle Druck von Exemplaren vollendet werden; die zur Zeit des Intraft- Baute und an Stelle des ausgefahredenen Stadtfynditus Meubrink im Erneuerung der Dachkonstruktion des westlichen Teils des Kirchentretens vorhandenen Vorrichtungen, wie Formen, Platten, Steine, Kuratorium der Kottwig- Stiftung der Stadtrat Bohm. Zum schiffs vorgenommen werden, da die Balkenlage durch den Luftdruck Stereotypen, dürfen noch bis zum Ablauf von sechs Monaten Vorfizenden des Kuratoriums der Weidinger und Schreinerbenutzt werden. Die Verbreitung der gemäß dieser Vorschrift her- Stiftungen, zum Teil geborsten, zum Teil in der Verankerung gestellten Exemplare ist zulässig. Nicolaus Bürger- Hospitals wurde lockert ift. Auch bas Mauerwerk der Stadtrat Heller vom Kollegium gewählt. Bu Aufnahme von und wenngleich Sprünge in der Außenfront nicht vorhanden hat Nach dem Ablauf von sechs Monaten seit dem Inkrafttreten 15 Hospitaliten soll nach einem von der Stiftungsdeputation find, so wird doch eine Erneuerung der gelockerten Steine des Innenleider gelitter, dieses Gefezes finden die Vorschriften des Abs. 1, 2 nur auf solche vorgelegten, vom Magistrat schon genehmigten Bauentwurf auf dem baues an einigen Stellen notwendig. Sehr stark in Mitleidenschaft Exemplare Anwendung, welche vor diesem Zeitpunkt mit einem Hinterlande des Grundstücs Köpniderstr. 47, das der Köfter- gezogen sind die drei Licht Bogenfenster des Gewölbes, in deren besondren Stempel verfehen sind. Die näheren Anordnungen über Stiftung gehört, ein dreistödiges Gebäude errichtet werden. Die Suppeln sich unbedingt Gasmassen angesammelt haben müssen, jo bie Abstempelung werden vom Reichskanzler erlassen." Hospitaliten sollen nach den Bestimmungen des Stifters freie Woh so ( frf. Vp.), Dr. Oertel( f.), Rimpau( natl.) beantragen für den veranschlagt.- Die Photographen Bander und Lawisch benutzten trümmert worden. Schließlich soll auch die Erneuerung einer Anzahl Die Abgg. Dies( Soc.), 2urz( C.), Dr. Müller- Meiningen nung in dem Hause erhalten. Die Bauloften fing auf 70 000 m. daß hier gewissermaßen drei selbständige Explosionen erfolgten. Die nung sind 000. fämtlichen Scheiben, die aus starkem Richtglas bestanden, sind zer§ 64 folgende Fassung: Soweit eine Vervielfältigung, die nach dem Jukrafttreten wobei eine Gesamtaufnahme der anwesenden Magistratsmitglieder teile usw. buchstäblich zertrümmert worden sind. die Erlaubnis, den Magistrats- Sigungsfaal zu photographieren, Kirchenbänke erfolgen, die durch die Gewalt herunterstürzender Eisendieses Gesetzes unzulässig ist, bisher erlaubt war, darf der bereits begonnene Druck von Exemplaren vollendet werden. Die vorstattfand. handenen Vorrichtungen, wie Formen, Platten, Steine, Stereo- Die Stadt Berlin als Agrarierin. Der Magistrat hat durch Tie Bahnsteigfarten werden in einer bahnpolizeilichen Bekannttypen, dürfen noch bis zum Ablauf von sechs Monaten benutzt Abschlüsse mit den Besitzern von Ländereien in Schönow, Birkbuich machung erwähnt. Es heißt da, daß diese Karten den Inhaber nicht werden. Die Verbreitung der gemäß diefer Vorschriften hergestellten und Bepernick sich den Erwerb von rund 585 Hektar im Werte von nur zum etreten der Bahnsteige. Zuwiderhandlungen sollen fortan berechtigeat, die Eisenbahnwagen zu betreten; sie gelten ausschließlich sowie der bereits vor dem Inkrafttreten vollendeten Exemplare ist mehr als 1 100 000 m. gesichert. Die Uebergabe dieser Ländereien nach dem Wortlaut des§ 21 der Verkehrsordnung für die Eisenzuläffig." muß am 1. April 1903 erfolgen, wozu die Zustimmung der Stadt: bahnen des deutschen Reichs mit einer Geldstrafe in Höhe von 6 M. Der Antrag und der so veränderte Paragraph werden ohne verordneten- Versammlung erforderlich ist. Debatte angenommen, ebenso der Rest des Gesezes. Ferner legen einige Resolutionen vor. Auf den städtischen Stiefelfeldern sind die Anbauversuche geahndet werden. mit 8uderrüben fortgefegt worden. Befriedigen konnten diese Die Polizeistunde. In der gestrigen Magistratssitzung wurde Versuche insofern, als die Rüben trotz vier- bis fünfmaliger Be- wiederum über die Polizeiftunde für Schantlokale beraten. rieselung während der Vegetation doch noch mit 13 Proz. polari- Der Polizeipräsident wünschte eine Oeffnung der Lokale erst von fierten und anstandslos von der Fabrit angenommen wurden. Der 6 Uhr morgens ab, während der Magistrat sich für 5 Uhr morgens Ertrag war dagegen mäßig, doch bleibt noch zu versuchen, ob nicht aussprach. In der Sizung wurde schließlich dem Ersuchen des durch Anwendung geeigneter Düngemittel, durch Anbau andrer Vor- Polizeipräsidenten stattgegeben und die Polizeistunde auf 6 Uhr festGüte der Rüben noch erhöht werden können. frucht oder durch schwächere Berieselung die Erträge unbeschadet der gesetzt. Abg. Richter( fr. Bp.)( zur Geschäftsordnung): Jch beantrage mit Rücksicht auf die Resolutionen, bei denen es sich um wichtige principielle Fragen handelt, und die vorgerüdte Zeit, die Beratung der Resolutionen bis zur dritten Lesung zu vertagen. Präsident Graf Ballestrem: Ich glaube nicht, daß es sich empfiehlt, die Resolutionen erst bei der dritten Lesung zu beraten, da wir dann wohl in einer bedrängten Geschäftslage sein werden. fowie des 1 - die Ueberge= Abg. Spahn( C.): Vielleicht empfiehlt es sich, die Resolutionen Brandenburg hat jetzt auf eine diesbezügliche Eingabe des Vereins hebliches Aufsehen. Hermann Heß hatte sich dem„ Berliner Tagebl." mit nicht möglich ist, wäre ich auch für den Antrag Richter. Präsident Graf Ballestrem: Ich glaube, es wäre am besten, wenn wir die Weiterberatung auf morgen vertagen, so daß dann die Resolutionen zuerst zur Beratung fämen. verhindert bin, an der Sizing teilzunehmen.( Seiterkeit.) Abg. Spahn( C.): Ich wollte nur bemerken, daß ich morgen Präsident Graf Ballestrem: Das ist sehr bedauerlich. Abg. Beckh- Koburg( frs. Bp.): Auch ich kann meinerseits dieselbe Erklärung abgeben.( Stürmische Heiterfeit.) werden. haben. Der Selbstmord des Kaufmanus Hermann Heh, in Firma Zum Achtuhr- Ladenschluß. Der Oberpräfident der Proving Adolf Heß, Mohrenstr. 26, erregt in faufmännischen Streifen erBerliner Lederhändler, der, wie wir seiner Zeit berichteten, mit der zufolge in legter Zeit in Börsenspekulationen eingelaffen, die zu Refetzlich vorgeschriebenen Majorität befchloffen hatte, für alle 2 eder einem Ruin führten. Obg. leich feitens seiner Verwandten und vieler einzuführen, den Bescheid erteilt. das für Berlin und die Vororte, anzubahnen, nahin fich deß die Sache derart zu Serzen, daß er aus und Schuhwaren Sandlungen den Achtuhr- Labenschluß Freunde Auftrengungen gen tacht wurden, einen gütlichen Vergleich außer Weißensee, Steglitz und Friedenau, das Polizeipräsidium in dem Leben zu gehen beschloßzeiche Angehörigen fanden den LebensBerlin zuständig sei. Der Vorstand des Vereins, Herr Victor Klein, müden in der Wohnung als Reiche vor. Er hatte sich mittels Nehat nun eine bezügliche Eingabe an den Polizeipräsidenten v. Wind- volvers erschossen. heim gerichtet und hofft man, daß der Achtuhr- Ladenschluß bereits Ein ruchlofer Bubenstreich ist in der Nacht zu gestern gegen zum 1. Juni d. J. verfügt werden wird. Dieses wäre dann der den Sattlermeister Bögenern in der Rüdersdorferstraße 19 verübt erfte, zum Teil zwangsweise Achtuhr- Ladenschluß in Berlin. worden. Auf seinem Hofe starben vier ihm zur Reparatur über31 Präsident Graf Ballestrem: Das ist auch sehr bedauerlich. Ueber den Ankauf weiterer Straßenbahnen durch die gebene Tarameterdroschten. An diesen Droschten wurden FreitagAbg. Beckh- Koburg( frs. Bp.): Im übrigen wäre es wünschens- Stadt Berlin wird jegt der„ National- 3tg." zufolge verhandelt. morgen sämtliche Verbeds und Bolsterungen völlig zerschnitten aufwert, daß die Resolutionen bei beschlußfähigem Hause verhandelt Wie f. 3t. berichtet wurde, hatte die Direktion der Großen Berliner gefunden; durch die Unthat, die mit einem scharfen Messer verübt würden, und ich glaube nicht, daß wir morgen ein solches haben Straßenbahn mit der Gesellschaft für den Bau von Untergrundbahnen wurde, ist ein Schaden von unge fähr tausend Mark entstanden. Der zwecks Ankaufs der Bahn vom Schlesischen Bahnhof nach Stralau Borfall wurde der Polizei angezeigt; über die Person des nichtsPräsident Graf Ballestrem: Ich schlage Ihnen also vor, fich und durch den Tunnel nach Treptow sowie deren Fortseßung nach würdigen Thäters fehlt jeder Antalt. jetzt zu vertagen, und gegen die Festsetzung der Tagesordnung Linie vom Schlesischen Bahnhof bis Treptow gebaut und betreibt gefaßt wurde vorgestern, Donne stagnachmittag, die Frau eines Stöpenick unterhandelt. Die Untergrundbahn Die Untergrundbahn Gesellschaft hat die Wieder eine vornehme tebin. Beim Ladendiebstahl abfönnen ja die Herren dann ihre Widersprüche eventuell erheben. fie vorläufig auf eigene Rechnung. Ich schlage vor, die Tagesordnung wie folgt festzusetzen: 1. Gegen- Strede Nieber Schöneweide- Köpenick bereits erbaut und wird Kunstagentur betreibt. Die Frans besuchte ein Warenhaus in der Von der Fortsetzung ist die Künstlers, eines Ansländers, der im Westen der Stadt zugleich eine stand: Fortsetzung der Beratung des Urheberrechts, 2. Verlagsrecht, demnächst eröffnet werden. 3. Süßstoffsteuer- Gesez. Der beabsichtigten Verbindung Leipzigerstraße. Ein Kriminalbear.nter sah, daß sie einen großen beider Linien in Treptow stehen vorläufig noch nicht be- Hut, der als Modell ausgestellt war's unter ihren Mantel steckte und Abg. Richter( frf. Vp.)( zur Geschäftsordmmg): Ich glaube, es hobene Schwierigkeiten, insbesondere die Frage der Ueber damit verschwinden wollte. Er na hm die Diebin fest und brachte ist nicht richtig, von heute auf morgen das Saccharingefeß auf fchreitung der dortigen Geleise der Großen Berliner Straßen- fie nach der Wache. Die Nevierpoliz i führte sie der Kriminalpolizei die Tagesordnung zu setzen, das wir doch erst gestern bekommen bahn, im Wege. Die Verhandlungen zwischen der Großen und der am Alexanderplatz zu. Bon dort warde sie gestern nach Moabit in Untergrundbahn haben zu einem Ergebnis nicht geführt. Dagegen Untersuchungshaft gebracht. Eine 20 Jahre alte obdachlose Präsident Graf Ballestrem: Ich glaube nicht, daß dies Gesetz ist jetzt von beteiligter Seite der städtischen Verwaltung der Ankauf Schneiderin wurde beim Diebstahl von Tricotagen und Seidenstoffen morgen zur Verhandlung kommen wird, es sollte nur eine An- der Bahnlinien angeboten worden. Die Stadt Berlin fönnte, wie in einem Kaufhaus im Norden derch Stadt betroffen. Sie fiel bei deutung sein, daß dies der nächste Beratungsgegenstand nach dem hervorgehoben wird, durch den Erwerb dieser Bahnen ein aus ihrer Festnahme in Krämpfe und verfor die Besinnung, so daß man Urheber- und Berlagsrecht sein soll. Erhebt sich gegen die Tages- gedehntes Nez von Straßenbahnen herstellen. Ist einmal die Ver- fie zunächst in ein Krankenhaus bringe en mußte. ordnung ein Widerspruch?( Burufe: Nein!) Sie steht somit fest. bindung der beiden Siemens- Bahnen Pantow- Mittelstraße und Nächste Sigung: Sonnabend 1 Uhr. Behrenstraße- Treptow üder die Linden zur Thatsache geworden und Ueber einen krassen Fall voit Dienstboten- Mikhandlung Schluß 53/4 Uhr. andrerseits die Frage der Durchführung der Tunnelbahn durch Treptow berichtet eine hiesige Korrespondenz. Eine Roheit hat sich gestern, gelöst, so läßt sich leicht eine durchgehende Straßenbahnlinie Bankow- Freitagvormittag, die Ehefrau des Traiteurs Nig, der Inhaber Berlin- Treptow- Köpenick herstellen. Andrerseits würde das Netz des Pschorrbräus an der Ede der Friedrich- und Behrenstraße, zu durch den Spreetunnel eine Verbindung mit dem Schlesischen Bahn- 25 Jahre alte Bertha Neuenfeld als Aufwäscherin beschäftigt. Schulden kommen lassen. In dem großen Ausschank war eine hof erhalten. Plak da, die Vorschüler kommen! das Mädchen einen schlimmen Finger 1 jatte, der schon sehr viel Eiter Der von der Stadtverordneten Versammlung vor einiger Zeit fuche für eine elettrije Schnellbahn Berlin- am- Tage andre Beschäftigung zu gerben, bei der der kranke In anderthalb Stunden nach Hamburg. Ueber die Ver- enthielt, so bat sie gestern ihre Dienstherrin, ihr auf einige gefaßte Beschluß, das Friedrich- Nealgymnasium von der Albrecht- burg, die auf der Militär Eisenbahn Berlin- Boffen stattfinden Finger weniger straße nach der Tempelhofer Vorstadt zu verlegen, hat bereits die follen, bringt die Studiengesellschaft für elektrische Schnellbahnen" schlug die Bitte ab, in Mitleidenschaft Frau Nig ab, ebenso die Wirkung gehabt, daß sich für die unterste Klasse der Vorschule dieser in ihrem Geschäftsbericht unter anderm folgendes: Der Oberbau Arzte gehen zu dürfen, um ihm den Finger zu zeigen und andre, wenigstens zum Anstalt nur noch sehr wenig Schüler gemeldet haben. Es mag der Militär Eisenbahn wird auf das sorgfältigfte reguliert Verhaltungsmaßregeln zu holen. De amit begnügte sich aber die eben niemand gern sein Kind Anstalt überweisen, und an Stellen, wo es notwendig erscheint, entsprechend verstärkt. Dienstherrin noch nicht, fie pacte vidiflmehr auch das Mädchen an von der es feststeht, daß sie in ein paar Jahren nach Als Betriebsstrom ift Drehstrom von hoher Spannung, etiva 10 000 der Bruft, zerriß ihm die Kleider unir verfegte ihm mehrere Fanst einem ganz andren Stadtteil überfiebeln wird. Andrerseits dürfte bis 12 000 Bolt, gewählt worden, der von drei oberirdisch geführten schläge. Die Mißhandelte verlangte un ihre Papiere. Auch ein es in ber Tempelhofer Vorstadt manchem erwünscht sein, wenn er Stromquelle soll die Strafterzeugungsstätte der Berliner Elektricitäts- Bertha Neuenfelds, nach einer anden auf Anrufung durch ein Kupferleitungen den Fahrzeugen zugeführt werden soll. Als Schumann tan dazwischen, nach eine Darstellung auf Veranlassung seinen demnächst schulpflichtig werdenden Jungen bereits jegt der werfe an der Oberfpree dienen. Die Lieferung der vorläufig zu be- andres Dienstmädchen. Die Wut berei Frau Nig steigerte fich mu später hierher zu verlegenden Anstalt zuführen tönnte. Mit Rüd- fchaffenden zwei Motorwagen, deren jeder etwa 22 Meter lang und auf das höchste. Als nach dem Abgange des Schußmanns sicht darauf wird beabsichtigt, für die Vorschule des Friedrich- Real- Raum für 40 bis 50 Personen erhalten soll, ist der Firma van der das Mädchen in das Comptoir his aufgeben wollte, um feine gymnasiums schon vorher, jedenfalls schon in diesem Jahre, in der 8ypen u. Charlier, der Allgemeinen Elettricitäts- Gesellschaft und der Papiere zu holen, riß sie es die Treppe zurück und bearbeitete ihm, Tokales. # ta tomme. Eingegangene Druckschriften. der Nr. 6 während es sich mit beiden Händen an das Treppengeländer| Greichzeitig geben wir bekannt, daß der Sommerturfus in der genoß allseitiges Vertrauen; er spielte im Stadtrate und in den flammerte, mit ihren Fäusten Kopf und Gesicht. Auch Nir fam dazu Centrale, Dresdenerstr. 45, am 6. Mai und in der Filiale Brunnen- größeren Vereinen eine führende Rolle; auch fehlte er nie bei und beteiligte sich an der Mißhandlung. Die Mißhandelte bekam straße 150, am 13. Mai, abends 9 Uhr beginnt.( Alles weitere siehe firchlichen Feierlichkeiten, namentlich Prozessionen. einen Krampfanfall und verlor das Bewußtsein. In diesem Zustand Sonntags- Inserat). wurde fie in einen Klosettraum geworfen und eingesperrt. Ein Polizeibeamter, der in dem Hause und zwar an der Seite nach tümliche Naturkunde sprach der zweite Vorsitzende, Professor In der Aprilfihung der Deutschen Gesellschaft für volks- 03) der Französischenstr. 51 zu- sei es zufällig oder im Auftrag zu thunaelel, hatte, hörte die Aermste stöhnen und wimmern und fand sie in einem Jaekel, über die Grundzüge des Körperbaues der Wirbeltiere, indem er dessen en wichtigſte eigenschaften durch Berglein, whit Set Rus dent Inhalt nennen wir: Die Beſteuerung ber Gebäude un chienen bejammernswerten Zustand. Um 1234 Uhr wurde die Unglückliche, wirbellosen Tieren feststellte und in ihren vielfachen Ausbildungsstücke nach dem gemeinen Werte. Gine Enquete über sächsische Gemeinde die unterdessen wieder zu sich gekommen war, mit einem Koppschen formen innerhalb der Wirbeltiere verfolgte. verhältnisse. In einem größeren Artikel beginnt die Besprechung des Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sie hat mehrere Ab Im besonderen wurde Wohnungserlaffes der preußischen Regierung. In einer ganzen Anzahl schürfungen und andre Verlegungen am Kopf und am Gesicht. Was an der Hand vieler Abbildungen und einzelner Objekte die Aus- Kleinerer Notizen werden die verschiedensten Gemeinde- Angelegenheiten be die Mißhandlung in ein besonders schlechtes Licht stellt, ist der Um- bildung der Beine als Füße, Flügel oder Flosse erläutert und das sprochen. stand, daß es sich keineswegs um eine vorgeschützte oder über- Wesen der Kopfbildung verständlich gemacht. Die circa 300 Bu triebene Krankheit des Fingers handelt. Diese ist vielmehr so ernst, hörer folgten dem fesselnden Vortrage mit gespanntester Aufdaß es die höchste Zeit war, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine Feldbriefpoft nach China geht von Berlin am Freitag, den 26. April ab. Sie erreicht unsre Truppe etwa Anfang Juni. Diese Feldpost befördert mur Briefe und Postkarten. Schlußzeit für Berlin ist Freitag früh 10 Uhr. merksamkeit. Aus den Nachbarorten. Die Kommunale Praxis" erscheint im Verlage von Kaden& Co. in Quartal durch alle Buchhandlungen und Postanstalten zu beziehen. Post: Zeitungsliste Nr. 4019a, 4. Nachtrag 1901. Dresden am 1. und 15. jeden Monats und ist zum Preise von 1 M. pro Das deutschen Arbeitersekretariate. Von Paul Kampffmeyer in Cronberg. Fabrikinspektorat von New York und seine Stellung zur ArbeiterschutzGesetzgebung: eleggebung Von Florence Kelley in New York. England. Die Arbeiter- Unfallentschädigungs- Gesetzgebung in England. Von Eduard Bernstein in London. Frankreich. Wortlaut des Gesetzes von 9 April 1898 über die Haftung für Unfälle, von denen die Arbeiter in ihrer Thätigkett betroffen werden. „ Archiv für sociale Gesetzgebung und Statistik". Das neueste Doppelheft dieser nunmehr im 13 Jahrgang erscheinenden, von Dr. Heinrich Thätigkeit wieder auf. Es wird beabsichtigt, schon bei Friedrichsversicherungs- Gesetzgebung. Von Raoul Jay, Prof. an der Universität in Die Rettungsstation am Müggelfee nimmt am 1. Mai ihre Braun herausgegebenen Zeitschrift( Berlin, Karl Heymann's Verlag) hat u. a. folgenden Inhalt: Abhandlungen: Die französische Unfallhagen eine Signalstation zu errichten, von der aus durch Parts. Entwicklungstendenzen der deutschen Boltswirtschaft. Von Prof. Durch eine Kiste erschlagen. Der Arbeiter Maerter zu Schöne- ufziehen von Flaggen den Bootsfahrern angezeigt wird, welche Dr. H. Rauchberg in Brag. Zur Litteratur der Gewerkschaftsbewegung berg brachte eine Ladung Retlamescheiben nach dem Bahnhof der Windstärke auf dem Müggelsee herrscht und ob sein Befahren mit in Deutschland. Von Eduard Bernstein in London. Ein Wort über die Straßenbahn in der Kleinen Frankfurterstraße. Beim Abladen Gefahr verbunden ist. standen zivei Mann oben und M. unten. Eine 6 Centner schtvere Ueber einen Unglücksfall auf dem Bahnhof Groß- Lichter: Kiste entglitt den Händen der Mitarbeiter und fiel dem M. gerade felbe- Oft erfahren wir: Der 36 Jahr alte Eisenbahn- Stations auf den Kopf. Mit zertrümmertem Schädel brach der Unglückliche Assistent Rudolph Waschau betrat gestern( Freitag) früh bald zusammen. Man brachte ihn rasch nach der Unfallstation am Grünen nach 7 Uhr vom Perron des Vorortbahnhofs Groß- Lichterfelde- Oft Weg, dort gab er nach kurzer Zeit unter den Händen der Aerzte aus das erste Geleis, um sich über dies und das Mittelgeleis hinweg feinen Geist auf. zum Perron des Ferubahnhofs zu begeben, auf dem soeben der Reiche Beute fanden Einbrecher, die das Juwelier- und Dresdener Zug einlief. In demselben Augenblick kehrte die Lokomotive Goldwarengeschäft von von Schlewinsky in der Koppenstraße des zur Abfahrt vorbereiteten Lofalzugs Gr. Lichterfelde- Ost- Berlin, heimsuchten. In dem Hause befindet sich eine Gastwirtschaft, welche umgesetzt worden war, jauf Geleis 1 zurück. Aſſiſtent Waschau, der die um 2 Uhr morgens geschlossen und um 4 Uhr wieder das Nahen der Maschine in der Eile nicht wahrgenommen hatte, In der Zwischenzeit erbrachen Spizbuben das geöffnet wird. wurde von der Lokomotive erfaßt, gegen das Mauerwerk des erhöhten Schloß der Jalousie an der Ladenthür, schoben die Jalousien Perrons geschleudert und zwischen diesen und Maschine eingeteilt. Er hoch, erbrachen dann mit einem Stemmeisen die Thür selbst und erlitt schwere Verlegungen am Kopfe, Quetschungen der Brust und stahlen aus mehreren Behältnissen, die sie mit Gewalt öffneten, Abschürfungen an den Füßen. Der eiligst herbeigeholte Eisenbahngoldene Herren- und Damenuhren im Werte von 4000 M., für arzt Herr Dr. Rühl leistete dem Verwundeten die erste Hilfe, worauf 6000 M. Ohrringe, Broschen und Armbänder und für 7000 m. unverzüglich die Ueberführung des Bewußtlosen in das Kreis- StrantenRinge. Für Ermittelung der Thäter und Wiederbeschaffung ihrer haus Gr. Lichterfelde erfolgte. Dort hegt man Hoffnung, ihn am Beute ist an den Anschlagsäulen eine Belohnung von 600 M. aus. Leben zu erhalten. geschrieben. Arbeitslosigkeit trieb gestern nachmittag um 5 Uhr den 18 Jahre alten Gürtler Stanislaus Jockel aus der Junkerstr. 4 zu einem Selbstmordversuch. Der junge Mann tam vor 14 Tagen vom Auslande hierher, suchte jeden Tag Arbeit, fand aber teine. Gestern nachmittag faufte er sich für den Rest seiner Mittel einen Revolver und schoß sich in seiner Wohnung eine Stugel in die rechte Schläfe. Schwer verwundet wurde er in Krankenhaus gebracht. In einem Anfalle von Schwermut erschossen hat sich der 24 Jahre alte Telegraphenassistent Richard Troedel aus der Nyke straße Nr. 11. Der junge Mann war auf dem Haupt- Telegraphene amte beschäftigt, im Dienste tüchtig und bei seinen Vorgesezten gui angeschrieben. Aber schon lange zeigte er sich schwermütig Wieder holt äußerte er zu seiner Mutter und den Geschwistern. daß ihm feine Stellung nicht zusage und daß er am ganzen Leben teine Freude mehr habe. Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Unire Mitglieder und Freunde machen wir auf den am Sonntag statt findenden Vortrag über das Thema„ Der Alkoholismus eine Stulturgefahr" aufmerksam, welchen Herr Dr. P. Bernstein halten wird. Am 13. d. m. verschied am Herzschlag unser lieber Kollege, der Maschinenmeister Georg Thies 13572 im 26. Lebensjahre. Berlin, 19. April 1901. Das Personal d. H. S. Hermannschen Buchdruckerei. Die Beerdigung findet am Sonntag, nachm. 5 Uhr, von der Leichenhalle des GeorgenKirchhofs, Landsberger Allee, aus statt. Verein Berliner Buchdruck- Maschinenmeister. Am 13. April verstarb plötzlich, inMitglied 35/8 Central- Kranken- und Sterbekasse der deutschen Vermischtes. Martipreile von Berlin am 18. April 1901 nach Ermittlungen des tgl Polizeipräsidiums. Welzen, gutt D.- Ctr. 16,50| 16,49 Kartoffeln, neue, D- Ctr. *) Noggen. gut bo. Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter 7- 5mittel gering 〃 " " mittel " " gering " Gerfte, gut 16,48 16,47 16 46 16,45 14,30 14,29 14,28 14,27 14,26 14,25 15,60 14,80 Rindfleisch, Keule 1 kg 1,60 1,20 1,30 1" 1,60 1,20 " 1,80 " 1,60 1,4 " 2,60 2, " " bofer, gut mittel gering 14,70 13,90 Fier " 60 Stit 4,- 2,60 13,80 13, Karpfen 1 kg 2,20 1,20 16, 15,40 Nale 2,80 1" mittel gering 15,30 14,70 Bander 2,80 1,20 " 14,60 14, Hechte 2,- 1,20 " 7, 6,66 Barsche 1,80 0,80 # 8,50 5,60 Schleie " 3,- 4,20 40, 25, Bleie 45, 25, Krebse per Shot 181,40 0,80 3, 70, 30, Nichtstroh Hen Erbfen Speisebohnen Wissenschaftliche Luftballonfahrten. Aus München wird berichtet: Freitagvormittag stiegen in München und Augsburg ge- insen mäß der Vereinbarung über die internationale wissenschaftliche Ballonfahrt Luftballons auf. Riedingerschen Fabrik hergestellten Ballon Erzherzog Leopold Salvator In Augsburg stieg mit dem in der auf. Die Fahrtrichtung war südöstlich. Hochwasser. Aus Posen wird gemeldet: Während hier gegenwärtig die Warthe etwas gefallen ist, ist sie in Pogorzelice heute wiederum, und zwar um 9 Centimeter, gestiegen, fodaß auch hier weiteres Steigen und Ausbreitung der Üeberschwemmung zu erwarten ist. *) ab Bahn. +) frei Wagen und ab Bahn. Produktenmarkt vom 19. April. Die Haltung des Getreidemarkts war infolge mangelnder Nachfrage anfänglich schwächer, da jedoch Amerika und Oestreich- Ungarn höhere Preismeldungen sandten und aus der Provinz einige Kaufordres einliefen, so befestigte sich die Stimmung. Weizen und Roggen notierten späterhin wieder ungefähr wie gestern. Das Warenangebot war nicht besonders groß, ausländische Offerten unrentabel. Insbesondere für Kansasweizen sind die Preisforderungen etwas erhöht worden. Das Geschäft im allgemeinen blieb unbelebt. Mehl wurde fast gar nicht gehandelt. Von Futterartikeln war Hafer nominell behauptet, Mais etwas schwächer. Rüböl notierte bei einigem Handel ungefähr wie gestern. Spiritus unverändert, 70er loco 44,20 m. Die hiesige Gewerbebaut ist verfracht. Der Direktor wurde gestern Bankfrach. Aus Kempen wird der„ Volts- 3tg." gemeldet: verhaftet. Insgesamt haben 300 fleine Leute fast ihr gesamtes Vermögen, meistens sauer ersparte Einlagen, verloren. In die Bank Wetter: Prognose für Sonnabend, den 20. April 1901. find über 400 000 m. eingezahlt worden, während das Aktienkapital Etwas wärmer, veränderlich, vorherrschend wolkig mit leichten Regens mur 40 000 2. betrug. Gerüchtweise verlautet, daß etwa 4 Proz. fällen und schwachen südwestlichen Winden. für die Gläubiger herauskommen werden. Der verhaftete Direktor Berliner Wetterbureau. Orts Krankenkasse = der Sattler Wagenbauer, Bez. III Berlin. u. verwandt. Gewerbe z.Berlin. Sonntag, 21. April 1901, vorm. mittags 9% Uhr, im Lokale des Herrn Gleinert, Berlin N., Schulstraße 29: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: Abrechnung vom 1. Quartal 1901. Vortrag des Herrn Dr. Alfred Hahn. 253/6 Die Ortsverwaltung. Sonnabend, den 27. April 1901, abends 8 Uhr: Ordentliche General Versammlung der in den Wahlversammlungen gewählten Vertreter der Kaffen: mitglieder und Arbeitgeber im Gewerkschaftshans", Engel: vom 13. und 15. Oktober 1900 " Ufer 15, Saal I. Tagesordnung: Orts- Krankenkaffe Deutscher Holzarbeiter- Verband. der Hutmacher, Sutfournituren und Filzwaren Verfertiger zu Berlin. ( 3ahlstelle Berlin). Sonntag, den 28. April 1901, vor: Morgen, Sonntag, vormittags 10 Uhr, im Lokal des Herrn mittags 10 Uhr, im Restaurant seind, einfir. 11: Ordentliche General- Versammlung Schößler, Stromstraße Nr. 28: Derlammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Gröth. 2. Diskussion. 3. Verbandswozu die Delegierten hiermit ein: angelegenheiten. geladen werden. Tagesordnung: a) In getrennter Bersammlung: 1. Bericht des Vorstands über das 1. Neuwahl von zwei Vorstandsmit Orts- Krankenkasse für das verstoffene Geschäftsjahr. 2. Bericht Goldschmiede- Gewerbe. Am Sonnabend, d. 27. April 1901, abends 8 Uhr, findet im Dresdener Garten. Dresdenerstr.45, ordentliche mitten seiner Berufsthätigkeit, unfer General- Versammlung Georg Thies sämtlicher Vertreter der Arbeitgeber u. Kaffenmitglieder im jugendlichen Alter von 25 Jahren. statt. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonn tag, den 21. d. M., nachmittags 5 Uhr, von der Leichenhalle des alten Georgen- Kirchhofs in der Landsberger Allee aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Allg. Kranken- und Sterbekasse der deutschen Drechsler und deren Berufsgenossen. ( E. H. 86, Hamburg.) Verwaltungsstelle Berlin B. Am 18. verstarb unser Mitglied Adolf Seiler. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, ben 21., nachmittags 4 Uhr, auf dem Emmaus Kirchhof, Hermannstraße, Rixdorf, statt. F Berlin, 19. April 1901. Der Vorstand. 7576 Tages Ordnung: des Rechnungsausschusses und Ab: nahme der Jahresrechnung. 3. Neuwahl des stellvertretenden Rendanten. 4. Stellungnahme zur Apothekerfrage 5. Antrag der Beamten: Regelung ihrer Anstellungsverhältnisse. 6. An trag des Vorstands: Anstellung eines vierten Beamten, event. Wahl des: felben. 7. Berſchiebenes. Nur die mit Legitimation event. Mitgliedsbuch versehenen Delegierten haben Zutritt. 271/20 Der Vorstand der Orts- Krankenkasse d. Sattler u. verwandt. Gew. z. Berlin. H. Werner, Vorsitzender, 1. Kaffenbericht. 2. Bericht der Ne viforen und Antrag auf Erteilung der Decharge. 3. Verfügung der Aufsichtsbehörde betreffend den durchschnitt S.O. 33, Manteuffelstraße 29 II. lichen Tagelohn und Beschlußfassung P. Jenner, Schriftführer, darüber. 4. Regelung der Stranten N. 28, Swinemünderstraße 4 II. fontrolle. 5. Apothekerfrage betreffend dieser Versammlung nicht erledigt wird, NB. Sofern die Tagesordnung in bie Gewährung eines Rabatts. 6. Ber: findet am Donnerstag, 2. Mai, abenbé um pintetiches Gricheinen ersucht 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Saal Um Seitenst., Fortsetzung derselben statt. Der Vorstand.[ 7656 E. Davidshäuser, Vorsitzender. Orts- Krankenkaffe der Strumpfwirker. Ordentliche Generalversammlung am 29. April, abends 81% Uhr, in Feinds Lokal, Weinstr. 11. Tages Ordnung: 1. Rechnungslegung für 1900. 2. Bericht des Rechnungs- Prüfungs Deftillation und Bierlokal 7, gliedern der Arbeitnehmer( Amts: dauer bis 1. Januar 1903). b) In gemeinschaftlicher Versammlung: 2. Jahres- und Sassenbericht. 3. Bericht der Kaffenrevisoren pro 1900 und event. Antrag auf Decharge des Rendanten und des Vorstands. 4. Antrag des Borstands auf Abänderung des§ 52 des Statuts. 5. Verschiedenes. Eintritt nur gegen Vorzeigung der Postkarte gestattet. Der Vorstand. Karl Kummert, Vorsitzender, Bankow, Mühlenstr. 30. 769b Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Verband der Möbelpolierer. 3. Montag, den 22. April 1901, abends 8 Uhr: General- Versammlung Koppenstraße 29 im großen Saale. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstands und Kaffierers. 2. Wie feiern wir den 1. Mai? Anträge betreffend das Statut. 4. Verschiedenes. 146/3 Mitgliedsbuch oder Karte muß an der Kontrolle vorgezeigt werden. Donnerstag, den 25. April, abends 8%, 1hr, Admiralstraße 18c: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Th. Metzner über die Krisen, ihre Ur fachen und Wirkungen. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bau- und Sparverein Waldkater. Birkenwerder. Waldkater der in Gemeindebetrieben beschäftigten Arbeiter und Angestellten. Juh.: M. Wegener. Empfehle mein großartig gelegenes Etablissement den geehrten Vereinen und Gesellschaften bei Ausflügen zu gefälliger Benutzung. Saal mit Orchestrion. 2 Kegelbahnen. Getränke und Speisen in be tannter Güte. 15058* haben befchloffen parentagen mit Nationale Krankenkasse der Deutschen Gold- u. Silberarbeiter ( E. G.. b. H.) Der Vorstand und der Aufsichtsrat Broz. Alle Zahlstellen nehmen Spar 7596 Paul Kabelich, W. Gassmann, einlagen entgegen. i. B.: Grünthalerstr.68, Ecke Badstrake. ff. Weißbier. Fernsprecher. Der Vorstand: Bruno Poersch. E. Da mm. Holzbearbeitungsmaschinen- Arbeiter. Sonntag, den 21. April, nachmittags 3 Uhr: u. verw. Berufsgenossen( E. H.) zu Schw.- Gmünd. Montag, den 22. April, abends präcise 8½ Uhr: General- Versammlung im großen Saale des ,, Dresdener Gartens", Dresdenerstr. 45. Tages- Ordnung: 1. Anträge, betreffend Statutenänderung. 2. Wahl von fünf Abgeordneten zur IX. ordentlichen General Ver sammlung, welche am 23. Juni und folgende Tage in Berlin, Gewerkschafts: 3. Verschiedenes. Ausschusses und Antrag auf Erteilung Bezirks- Versammlung in Weißensee haus, Engel- Ufer 15, ftattändet. der Decharge. 3. Ersazwahl von 6 Arbeitnehmer: Vertretern. 4. Apothekerfrage betreffend die Ges Verband der Vergolder 2. währung eines Rezeptur- Rabatts. Todesanzeige. Am 18. April cr. verschied unser Kollege Emil Müller im Alter von 38 Jahren an der Buderharnruhr. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 21. April, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Bartholo mäus- Kirchhofs, Falkenberger Chauffee ( Neu- Weißensee), aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Achtung, 3.Maifeier! 5. Verschiedenes. Um pünktliches Erscheinen der Dele: gierten ersucht Der Vorstand. Versuche Dein Glück! i. d. bekannt. Glücks- Kollekte J. Rosenberg, 51. Kommandanten- Strasse 51. Sofortige Auszahlung von Gewinnlosen. [ 61/15 Wohlfahrts- Lose a 3,30 M. Porto u. Liste 30 Pf.mehr. Berlin S, jebknecht- Büsten in fünft. Teppiche! spottbillig Ausführung, 65 cm hoch, p. Stüd mit faum sichtbaren Druckfehlern 16,50 M., verf. franco per Nachnahme. F. Stoehr, Mins Straße 17. Altrock, Cöln( th.), Mauritiuswall. am Königsgraben. 9259* bei Herrn Schüler in Weihensee, Wilhelmstr. 30. Tages Ordnung: 1. Unfre Lage. 2. Erfaßwahl für die Kontrollkommission. 3. Verschiedenes. Alle Werkstatt- Bertrauensmänner werden ersucht, die in Weißensee wohnenden Kollegen auf obige Versammlung aufmerksam zu machen. 82/10 Der Vorstand. Verband der Maschinisten und Heizer, sowie Berufsgenossen Deutschlands( Verwaltungsstelle Berlin und Umgegend). Am Sonntag, den 21. April, nachmittags 5 Uhr, in Cohns Festfälen, Beuthstraße 20: Ordentl. Generalversammlung Tages Ordnung: 1. Kassenbericht. 2. Bericht der Revisoren und des Vergnügungsa fomitees. 3. Anträge. 4. Wahl eines ersten Schriftführers. 138/10 Der Vorstand. Schloßpart Wilhelminenhof. Jeden Sonntag und Mittwoch: Gr. Konzert und Ball. Ein Saal auch Sonntags für Vereine zu vergeben. [ 13569* Das Kassenbuch legitimiert. Minderjährige haben keinen Zutritt. pünktliches Erscheinen notwendig. In Anbetracht der Wichtigkeit der Verhandlungen ist zahlreiches und 750b Unsinn ist Der Vorstand. J. A.: C. Holtkamp, Borsitzender, Admiralstr. 18 E. Viel Geld für Hüte auszugeben, man erhält auch zu billigen Breifen gute Sachen, wenn man die richtige Bezugs: quelle fennt. Knabenfilzhüte 1-3 M. Herrenfilzhüte, weich 1,75-5,25 stelf 2,00-5.25 Cylinderhüte " n 4,00-12,00, Chapeaux claques 8,00-10,00 im Einzelverkauf bei " * Arnold& Eggert Hut- Engros- Geschäft Waldemarstr. 44, part., Kein Laden. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonnabend, den 20. April. Opernhaus. Samson und Dalila. Anfang 72 Uhr. Schauspielhaus. Renaissance. Anfang 72 Uhr. 0 Neues Opern Theater( Kroll). Geschlossen. Schiller. Faust.( 2. Teil, 2. Abend.) Anfang 8 Uhr. Riesen- Walfisch RANIA 21 Meter lang. Taubenstr. 48/49. Im Theater Sonnabend 8 Uhr: Unser Rhein von der Quelle bis zur Mündung. Um 4 Uhr zu kleinen Preisen: Unser Rhein. Um 8 Uhr im Hörsaal: Fr. Goerke: Charakterbilder aus der Mark. Invalidenstr. 57/62. Deutsches. Das Bumpengefinder. Tagl. Sternwarte. Anfang 72 Uhr. Lessing. Flachsmann als Erzieher. Anfang 72 Uhr. Berliner. Ueber unsre Kraft. ( 1. Teil.) Anfang 7/2 Uhr. Residenz. Leontinens Chemänner. Vorher: Freuden der Hochzeitsreise. Anfang 72 Uhr. Neues. Gastspiel des Schlierseer Bauern Theaters. Jägerblut. Anfang 71/2 Uhr. Westen. Der Troubadour. Anfang 71 Uhr. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 7 Uhr. Thalia. Die schöne Helena. Anfang 7 Uhr. Central. Die Geisha. Anfang 72 Uhr. Luisen. Talmi. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Damenschneider. Anfang 72 Uhr. Carl Weiß. Ein weiblicher Mazeppa. Anfang 8 Uhr. Belle Alliance. Gastspiel der Schwarzwälder. Die Spaze verzähle es. Anfang 8 Uhr. Metropol. Specialitätenvorstellung. Man lebt ja nur einmal. Anfang 712 Uhr. Apollo. Specialitäten Vorstellung. = Frau Luna. Anfang 8 Uhr. Palaft. Specialitäten Vorstellung. V Der Walzerkönig. Der Photoscop. Anfang 7 Uhr. Reichshallen. Anfang 8 Uhr. Stettiner Sänger Passage Theater. Damen- Ringtämpfe. Rigo, der Geigertönig. Specialitäten- Borstellung. Anfang nachm. 3 Uhr. Passage Panoptikum. Specialis täten Borstellung. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal) Abends 8 Uhr: Unser Rhein von der Quelle bis zur Mündung". Nachmittags 4 Uhr zu kleinen Preisen: Unser Rhein". Passage- Panopticum. Neu! Singhalesen- Truppe ( Die koloffale Judierin.) Marionetten- Theater. Entree inkl. Passage Theater( so weit der Raum reicht) 50 Pfennige. Kinder 25 Pfennige. FriedrichStrasse 165 Castans Panopticum Entree 50 Pf. Kinder die Hälfte. Apollo- Theater Friedrich- Strasse No. 218 Phänomenal Jm Hörsaal: Fr. Goerte: ausgestattet Charakterbilder aus der Mark". Anfang 8 Uhr. Invalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr. Sternwarte. Schiller Theater ( Wallner Theater). Sonnabendabend 8 Uhr: Faust von Goethe, der Tragödie II. Teil( 2. Abend: Faust's Tod und Erlösung). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Jungfrau von Orleans. Sonntagabend 8 Uhr: Der Herr Senator. Montagabend 8 Uhr: Faust II. Teil ( 1. Abend): Das Reich der Mütter). Täglich FRAU Colossal amüsant LUNA Noch nie dagewesener Erfolg Das imposante Programm. Metropol- Theater W., Behrenstraße 55/57. Nur noch 11 Vorstellungen Central- Theater. Man lebt ja nur einmal Heute abend 72 Uhr zum 608. Male: Die Geisha. Operette in 3 Aften v. Sydney Jones. Morgen nachmittags 3 Uhr zu halb. Preisen: Der Bettelstudent. Abds. 72 Uhr: Die, Geisha. Thalia- Theater Ensemble- Gastspiel d. Central- Theater. Heute und folgende Tage mit vollständig neuer Ausstattung: Die schöne Helena. Operette in 3 Atten von Offenbach. Calchas Emil Thomas a. G. Helena Riesa Stella a. G. Herren: Ander, Schüz. Frl. Milani. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterstr. 132. Täglich: Novität Gr. Ausstattung Ein weiblicher Mazeppa. Anfang 8 Uhr. Größter Erfolg der Saison. Schluß der Saison und Abschiedsvorstellung am. 2. Mai. Cirkus Busch und das AprilSpecialitäten- Programm. Anf 28 Uhr, der Poffe 1/29 Uhr. Rauchen überall gestattet. Palast- Theater früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Das große April- Programm. 81% Uhr! Präcise! 81 Uhr! Riesen- Erfolg!! 150 000 Pfd. schwer. Bollständig geruchlos! 30 Mark elegante Bu defichtigen im großen amerikanischen Riefenzelt von morgens 10 uhr Herren- Anzüge bis abends 10 Uhr. Eintrittspreis 20 Pf. Alexanderstraße, Ecke der Magazinstraße. Fr. nach Mass, 30 Mark Achtung! Tücht. Möbeltischler, welche gewillt sind, einer Genossen, schaft beizutreten, wollen sich melden Möbelfabrik Nord- Ost, Blumenstraße 30, Hof 4 Tr. Domnings Restaurant„ Neuer Krug“, Sommer- Paletots Carl Arons, Bahustation Neu Nahusdorf, an der Oberspree, zwischen Müggel- und Dämeritzsee. Größeren Vereinen und Gesellschaften halte mein Lokal bestens empfohlen. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Vereine. 8499 Achtung! Achtung! 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Gegründet 1876, Gr.- Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Berlag von Wing Bading in Berlin. Besteller verpflich tet sich, obigen Bes trag einzusenden oder das Meffer zu retourn. Nr. 92. 18. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 20. April 1901. Der Arbeiterschuh für das Gastwirts- Gewerbe. Mit dem dem Bundesrat vorliegenden Entwurf einer Verordnung über die Regelung der Arbeitsverhältnisse im Gastwirts- Gewerbe beschäftigten sich die Gastwirtsgehilfen Berlins in einer öffentlichen Versammlung, die in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag im Feenpalast tagte. Zu dieser Versammlung waren auch die ReichstagsAbgeordneten eingeladen eingeladen; vertreten war aber anscheinend nur die socialdemokratische Fraktion durch die Genossen Moltenbuhr, Heine und Ledebour, während von mehreren Abgeordneten andrer Barteien Entschuldigungsschreiben vorlagen. steuern, unter denen die Gehilfen und Lehrlinge in Bezug auf Ruhetagen vertreten. Die sehr günstige Folge hiervon würde noch die Gesundheit, die Fortbildung und das Familienleben zu die sein, daß mehr Arbeitskräfte eingestellt werden und daß die zahlleiden haben. reichen Familienväter, die auf Aushilfsarbeiten angewiefen sind, Die Versammelten sind vielmehr der Ueberzeugung, daß eine nicht nur einen oder zwei Tage, sondern öfters Beschäftigung finden nennenswerte Befferung ihrer mißlichen Lage nur durch ein können. Der dem Bundesrat vorliegende Entwurf frankt aber in Specialschuß- Gesetz bezw. durch eine entsprechende Ergänzung der erster Linie daran, daß die Bestimmungen nur auf etwa Gewerbe Ordnung herbeigeführt werden kann, worin die be- 100 000 Personen Anwendung finden, während ca. 158 000 davon scheidenen Forderungen Berücksichtigung finden, die in der Petition ausgeschlossen werden. Durch den Schuß der ersteren werden aber der Gastwirtsgehilfen Deutschlands vom August 1900 an den zweifellos die letteren noch mehr belastet, weil man deutschen Bundesrat und Reichstag enthalten find. fie länger beschäftigen und ihnen die Arbeiten der a) daß außer der unter Ziffer 1 vorgesehenen Ruhezeit noch Bausen während der Arbeitszeit von mindestens 3 Stunden, ins besondere aber eine Mittagspause von mindestens einer Stunde vorgesehen wird; Sollte aber die Regierung von einer Regelung im Wege einer andren Kategorien, deren Arbeitszeit beendet werden Bundesratsverordnung, die schon an und für sich nur einen Teil muß, aufbürden wird. Und gerade unter den Nichtder bestehenden Mißstände zu beseitigen im stande wäre, trozdem beschützten befindet sich nach der Statistik ein sehr großer nicht ablassen wollen, so erwartet die Versammlung zum mindesten, Prozentsaz jugendlicher weiblicher Personen, deren Leben und Gedaß folgende Forderungen berücksichtigt werden: sundheit im höchsten Maße gefährdet ist. 8u welchen sonderbaren Buständen diese Bestimmungen führen müssen, ergiebt sich daraus, daß z. B. die Arbeiterinnen, die in einer Konservenfabrit Gemüse in Büchsen einmachen, nur 11 bezw. 10 Stunden beschäftigt werden dürfen, während die Arbeiterinnen, welche das Gemüse auf Schüsseln und Tellern anrichten, in einem oftmals viel ungefunderen Arbeitsraum, in der Restaurationstüche, unbeschränkt 16 und 18 Stunden thätig sein müssen. Aber die Schutzbestimmungen werden gänzlich illusorisch gemacht, wenn sie nicht auf das gesamte Personal Anwendung finden, denn sie können schließlich schon durch die Form des abgeschlossenen Arbeitsverhältnisses, daß etwa der Kellner als Hausdiener eingestellt wird, aufgehoben werden. Der Redner, dessen Ausführungen wiederHolt durch stürmische Zustimmungskundgebungen unterbrochen wurden, erörterte sodann noch die Mißstände bei der Stellenvermittelung, für deren Beseitigung ebenfalls nichts geschehen ist, und ermahnte e) und daß ferner die unter giffer 7 enthaltene Bestimmung die Versammelten, geschlossen für eine Besserung der Arbeitsverhältauf alle im Gast- und Schankwirtschafts- Gewerbe thätigen Bernisse einzutreten. sonen ausgedehnt wird. b) daß von einer Ueberschreitung der täglichen Arbeitszeit ( Biffer 2) Abstand zu nehmen ist; sollte nichts destoweniger von einer Zulassung einer Ueberschreitung nicht abgesehen werden, so ist lettere auf wöchentlich einmal bis zur Höchstdauer von einer Stunde festzusetzen; c) daß die unter Ziffer 3 Abs. 1 vorgeschriebene 24 stündige Ruhezeit auf wöchentlich einmal ausgedehnt wird; d) daß den Gehilfen und Lehrlingen unter 16 Jahren innerhalb 24 Stunden eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 10 Stunden zuzusichern ift; Der Generalsekretär der freien firchlich- socialen Konferenz, Herr Der Referent H. Bösch kritisiert die einzelnen Bestimmungen des Entwurfs, indem er etwa folgende Ausführungen macht: Lange genug habe es gedauert, ehe nach den unzähligen Erhebungen, Beratungen 2c. endlich der Entwurf gekommen sei; das Resultat fei aber nicht ein dementsprechendes. Die überaus bescheidenen Forde rungen der Gehilfen seien fast durchweg unberücksichtigt geblieben. So feze der Entwurf eine achtstündige Ruhezeit fest, was also einen 16 stündigen Normal- Arbeitstag bedeute; wenn auch in großen Städten die neunstündige Ruhezeit Plaz greife, so werde diese eine Stunde mehr reichlich wieder aufgehoben durch den Weg von und nach der Arbeitsstätte, denn hier wohne ein großer Prozentfazz der Gehilfen außer dem Hause. Für die jugendlichen Arbeiter unter 16 Jahren sei eine neunstündige Ruhezeit vorgesehen; 15 Stunden also dürfe der Unternehmer diese jugendlichen Personen, noch halbe Kinder, beschäftigen, und er handle damit vollkommen geseglich. Die Bestimmung, daß die jugendlichen Arbeiter unter 16 Jahren von 10 Uhr abends bis 6 Uhr früh nicht beschäftigt werden dürfen, sei ein Fortschritt, aber man hätte auch der die völlige Ünzulänglichkeit der geplanten Verordnung, in der die Arbeitsverhältnisse im Gastwirtsgewerbe aus, bezeichnete die von Ju längeren Ausführungen kritisierte der Kellner F. Wegener N. Mumm, sprach sich gleichfalls für eine gefegliche Regelung der weiteren Forderung der Geihlfen nachgeben sollen, die dahin ging, hauptsächlichsten Forderungen der Gastwirtsgehilfen unberücksichtigt den Gastwirtsgehilfen aufgestellten Forderungen als vollständig bedaß die Arbeitszeit der Lehrlinge insgesamt mur 10 Stunden geblieben sind, trotzdem ihre Berechtigung nach jeder Richtung hin rechtigt, erklärte aber dann troßdem, der Entwurf biete für den betragen dürfe. Ganz unberücksichtigt sei auch die Forde erwiesen und deren Durchführbarkeit nicht in Frage gestellt werden Anfang genügend und es tönnten ja später Verbesserungen der Be rung der Gehilfen geblieben, Ruhepausen in die Arbeits- tann. Diese Verordnung bedeutet keinen Arbeiterschutz, sondern den stimmungen vorgenommen werden. zeit einzuschieben. Der Eigenart" des Geiverbes Rechnung Schutz der Unternehmer, die deshalb auch in ihren Organen mur tragend, hatte der Gehilfentongreß eine tägliche ununterbroche Ruhe- noch zum Schein allerlei Einwendungen machen, im übrigen aber Diesing, der unter andrem darüber selage führte, daß die Die Berhältnisse des Hilfspersonals schilderte der Hotelbiener zeit von 9 Stunden beansprucht, aber außerdem tägliche Ruhepausen umumwunden zugeben, daß diese Bestimmungen keine Verbesserung Kellner und Köche diesem Personal gegenüber bisher nicht genügend von 3 Stunden gefordert; es sollte dem Gastwirt in dem einzelnen der Lage der Angestellten herbeiführen und daß die Unternehmer in Solidaritätsgefühl bewiesen, und er verwies darauf, daß die Kellner Falle je nach Lage seines Betriebes überlassen bleiben, in welche ihrer Ausbeutungsfreiheit nicht beschränkt werden. Zeit er diese Pausen zu verlegen für angebracht halte. Der Redner in ihrem eigenen Interesse jeßt die Verpflichtung haben, dafür ein Ebenso unzulänglich sei die Bestimmung bezüglich des Ruhe Forderungen stellen und weniger Konzessionen machen müßten, um gute kommen. giebt schließlich der Meinung Ausdruck, daß die Gehilfen höhere zutreten, daß auch dem Hilfspersonal die Schutzbestimmungen zu tags. In Städten von über 20 000 Einwohnern ist alle zwei mehr zu erlangen, als man jest gewähren will. Wochen, in fleineren Orten alle drei Wochen ein 24 ftün Der Reichstags- Abgeordnete Ledebour erinnerte in diger Ruhetag Reichstags- Abgeordneter Moltenbuhr, von der Versamm- seinen Ausführungen daran, daß nach den Erhebungen der Kommission für vorgesehen. Die Gehilfen fordern einen regelmäßig wöchentlich wiederkehrenden Ruhe Ordnung im Jahre 1891, wobei von der Regierung, insbesondere unter 16 Stunden beschäftigt war, also gar keinen Vorteil von lung lebhaft begrüßt, erinnert an die Beratungen der Gewerbe- Arbeiterstatistit ein großer Prozentsaz der Gastwirtsgehilfen bisher tag von 36 Stunden. Angesichts der langen Arbeits- von dem damaligen Handelsminister v. Berlepsch bestimmte Er- diesen Bestimmungen hätten und in Zukunft ja noch länger arbeiten zeit an den Wochentagen und in Anbetracht der noch intensiveren flärungen abgegeben wurden, daß die Arbeiterverhältnisse im Gast- fönnte. Nur wenn die gewiß sehr bescheidenen Forderungen, die Arbeit an den Sonntagen sei diese Forderung eine vollauf bewirtsgewerbe nicht auf dem Wege der Verordnung, sondern gefeß auf dem Kongreß beschlossen wurden, anerkannt werden, so würden rechtigte. Ganz unhaltbar aber sei es, daß nur die Gehilfen,( Kellner, lichen Bestimmungen in dem Entwurf allerdings mit auf den Um- dann könnte von einem Arbeiterschutz gesprochen werden. Abgeordneter I ich geregelt werden sollen. In der Hauptsache sind die unzuläng- ziemlich die gesamten Gastwirtsgehilfen einen Vorteil haben und erst Köche, Kellnerinnen 2c.) durch das Gesetz geschützt werden sollen, nicht stand zurückzuführen, daß außer den Wirtevereinen auch eine Ledebour polemisierte sodann gegen Herrn Mumm und führte aus, aber die viel größere Zahl der Hilfspersonen. Dieser Umstand Anzahl Kellnervereine die Fragebogen so beantwortet haben, als ob daß dieser Entwurf durchaus tein guter, sondern ein sehr schlechter werde die Umgehung des Gesetzes für die Gastwirte ungeheuer leicht eine wirkliche Regelung der Arbeitszeit gar nicht erwünscht wäre. Anfang ist und daß die Gastwirtsgehilfen, wenn sie sich hiermit Redner empfiehlt, nachdem er noch auf eine Reihe Forderungen der vorhergegangenen Erhebungen die Festsetzung einer bestimmten Abänderung der Bestimmungen herbeizuführen, auf Jahre hinaus Im Gegenfaz hierzu hat das Reichs- Gesundheitsamt auf Grund zufrieden geben und nicht alles daran segen, um eine vollständige der Gehilfen hingewiesen hatte, welche in dem Entwurf völlig un- Rubezeit für die Angestellten im Gastwirtsgewerbe als durchaus auf eine Befferung ihrer Lage verzichten müssen. Die Ausführungen berüdsichtigt geblieben sind, folgende Resolution: notwendig erachtet. Auch in der Kommission für Arbeiter des Redners, der auch zum festen Zusammenschluß in der Organisation Die Versammlung nimmt mit Bedauern Kenntnis, daß die statistit wurde anerkannt, daß technische Schwierigkeiten der Ein- aufforderte, wurden mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Regierung eine Regelung der Arbeitsverhältnisse der Gehilfen und führung eines wöchentlichen Ruhetags im Gastwirtsgewerbe Lehrlinge im Gast- und Schantvirtschaftsgewerbe durch eine feineswegs entgegenstehen. Die obige Resolution wurde hierauf einstimmig an So wie jetzt an Bundesratsverordnung herbeizuführen sucht, um so mehr als die abenden und Sonntagen, also bei stärkerem Geschäftsverkehr, und dem Reichstag zu übermitteln. den Sonn- genommen und das Bureau beauftragt, diefelbe dem Bundesrat Bekannt gegeben wurde vom in dem betreffenden Entwurf enthaltenen Bestimmungen in mur Hilfskräfte herangezogen werden, die in genügendem Maße vors Bureau, daß auch in verschiedenen andren Städten bereits derartige geringem Grade geeignet sind, den schädlichen Einflüssen zu handen sind, so könnten diese auch die ständigen Gehilfen an den Versammlungen einberufen, um gegen den Entwurf zu protestieren. machen. Jeder Arbeiter Grosse Fänge,- Preise billig! 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