Nr. 93. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Breis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mir flluftrierter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 1,10 Mart prr Monat, Eingetragen in der Poft- Bettungs Preisliste für 1901 unter Dr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. HM = Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der& xpedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Unöstreichisches und Oestreichisches. -st- Wien, 18. April. Sonntag, den 21. April 1901. -Expedition: SW. 19, Beutli- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Die weltpolitische Zeche, # es ist, die weltliche Schule, die durch das Reichs- Bolts- rich ts stands für die Presse durch Abänderung der Strafschulgesetz begründet worden ist, zu untergraben, die Schule gerichts- Ordnung. Die Linke, für die Richter und Stadthagen in die Fänge der Pfaffen zu bringen. An der Spize stehen die be- sprachen, machte natürlich nicht mit, nachdem gestern In Oestreich geht es jetzt außerordentlich lebhaft zu, Gleich rüchtigtsten Kampfhähne des östreichischen Klerikalismus, die aus- die richtige Gelegenheit versäumt worden war, sofort bei diesem einem geübten Regisseur sorgt Herr v. Körber dafür, die Zuschauer gesprochensten Staats- und Schulverderber. Da der Erzherzog selbst Gesez Ordnung zu schaffen. des politischen Theaters ja nicht zu Atem kommen zu lassen; jeden den Wunsch geäußert hatte ein Vorgang, der am östreichischen ein Vorgang, der am östreichischen Das Verlagsrecht wurde ganz nach den Vorschlägen Tag geschieht etwas Neues, was den Spießbürger verblüffen soll. Hof ganz ungewohnt ist Die Verbesserungsversuche - das Protektorat des Vereins zu über- der Kommission angenommen. In dieser Beschäftigung hat sich Herr v. Körber eine für Oestreich nehmen, und diesen Wunsch in ihm die Heyreden geweckt haben, von unsrer Partei, für die Fischer Berlin und Stadthagen ganz neue Specialität zugelegt: er fördert das Moderne. denen das fleritale„ Vaterland" berichtet hatte, so ist es unziveifel- sprachen, blieben erfolglos. Die Mehrheit lehnte unter der Während man hier zu Lande sonst alle Zöpfe als Heiligtümer ver- haft, daß der kaiserliche Prinz den Anlaß gesucht hat, sich offen Führung des Herrn Dr. Oertel unfren Antrag ab, die Nichtehrte, jede überlieferte Rückständigkeit von der hohen Obrigkeit wie als Haupt der tleritalen Propaganda in Oestreich übertragbarkeit der Rechte des Verlegers ohne Zustimmung des ein Teuerstes verteidigt wurde, ist jetzt die moderne Entwicklung au bekennen. Das geht noch mehr aus der mert Verfassers zu zwingenden Recht zu machen. Auch unser Versuch, Trumpf. Trumpf auf allen Gebieten... Eisenbahnen, die dreißig würdigen Ansprache hervor, die er gestern der Deputation bei dem Konkurs einer Verlagsfirma die Rechte des Autors Jahre fromme Wünsche waren, sollen nun wirklich gebaut gemacht hatte, die ihm für den„ Huldbeweis" zu danken besser zu wahren, wurde zurückgewiesen. werden; der Bau bon Wasserstraßen, auf deren Verwirt- gekommen war.„ Schon lange", erklärte er, habe er mit großem Zum Schluß wurde eine Resolution des Abgeordneten lichung selbst die hartnäckigsten Optimisten nicht zu hoffen Wohlgefallen die Wirksamkeit des Katholischen Schulvereins verfolgt, Dr. Arendt angenommen, wonach dem Verlag das Pflichtwagten, wird nun ernstlich diskutiert: noch nie stand in dessen patriotische und religiöse Thätigteit er aneremplar bei wertvollen Verpflichtungen bezahlt werden soll. Oestreich die moderne Industrie in so hohem Ansehen als ertenne und gut heiße, namentlich in der Zeit der Los von Rom"- Die Verleger werden mit diesem Urheber- und Verlagsrecht jezt. Der Regierung Körber schein nichts zu gewagt, nichts zu groß; Bewegung, die zugleich eine„ Los von Oestreich"-Bewegung sei und ganz zufrieden sein. es hat ganz den Anschein, als ob man ernstlich meinen würde, die welche nicht genug bekämpft werden könne. Der Katholische Schul- Am Montag kommt das Saccharin Gesetz an die Versäumnisse ganzer Epochen nun mit Siebenmeilenstiefeln einholen verein wolle nur in diesem Sinne wie bisher fortarbeiten, er könne Reihe. zu können. Dieser Sucht nach dem Modernen entspricht die so un- versichert sein, daß er ihm nicht nur ein Protettor dem vermutet aufgeschossene Begeisterung für Wissenschaft, Auffärung und Namen nach, sondern es auch mit aller Thatkraft Kunst. Es trat das schon bei dem Kongreß zur Bekämpfung des sein werde; er stehe dem Verein bei eventuellen die England jetzt für seinen südafrikanischen Raubkrieg zu zahlen hat, Alkoholismus sichtbar zu Tage. Herr v. Körber, dessen Regierung Fragen oder Schwierigkeiten mit Rat und wird höchst wahrscheinlich den Kazenjammer, der nun bereits seit soeben eine namhafte Erhöhung der Branntweinsteuer betreibt, er- That zur Verfügung." Auf den Dank des Obmanns geraumer Zeit an Stelle des überschäumenden Jingoismns getreten ist, schien dort und predigte frank und frei das Apostolat der Humanität! für die Ueberlassung des Belvederegartens für das Bolts- noch intensiver machen. Harcourts Beranschlagung, daß der Krieg Und Herr v. Härtel, der Unterrichtsminister des Kabinetts, der fleißige und Kinderfest zu Gunsten des Katholischen Schulvereins( der Erz- rund 200 Millionen Pfund( 4 Milliarden Mart) tosten werde, ist Trinker und Tischredner, übernahm das Ehrenpräsidium und Herzog iſt dessen Eigentümer) erwiderte er, es sei ihm eine Freude ficher nicht übertrieben, da er ja bis jetzt schon rund 150 Millionen wartete den Alkoholgegnern nicht bloß mit einem Empfang gewesen, daß es ihm vergönnt war, dieses Fest dadurch zu fördern; Pfund verschlungen hat. England hat 127 Millionen Pfund Anleihe in seiner Wohnung, sondern auch mit einer berauschenden Rede er sei gern bereit, gelegentlich auch das Lehrerseminar des Katholischen aufnehmen müssen, deren Zinsendedung allein ca. 100 Millionen auf! Was vorige Woche begonnen wurde, das ward diefe Schulvereins in Währing( eine Anstalt, in der fleritale Lehrer ge- Mark erfordert. Kein Wunder, daß England Mittel ausfindig machen munter fortgefeßt. Am Sonntag erschienen im Amtsblatte drei Kund- züchtet werden) zu besuchen. Ausdrücklich erklärte der Erzherzog am mußte, um die Staatseinnahmen zu steigern. machungen, die wohl verschiedene Dinge betrafen, denen aber das Schlusse der Audienz, daß alles, was er dem Präsidenten gefagt In Deutschland deckt man die Kosten der Weltpolitik höchst einGemeinsame anhaftete, daß mit ihnen der moderne Sinn der Regie- habe, überall veröffentlicht werben tönne". fach durch erhöhte Getreidezölle. Auf dem Wege des rung demonstriert werden sollte. Die eine Kundmachung betrifft die In der Oeffentlichkeit erregt diese offene Parteinahme des Thron- Brotwuchers in England die Spesen des südafrikanischen BörsenEinführung des Doktorats der technischen Wissenschaften, durch die folgers die größte Erregung; die Sache kam schon heute im Abgeordneten Beutezugs aufzubringen, das durfte man der englischen Arbeiterzweite wird aus den Privatmitteln des Kaisers eine Gemäldegalerie Hause zur Sprache und dürfte auch im ungrischen Reichstag eine schaft nicht bieten. Man mußte schon zur diretten Bein Prag geschaffen, und die dritte ist die Ernennung neuer Herren- lebhafte Erwiderung hervorrufen. Wie ungelegen der Zwischenfall steuerung greifen. So erhöhte man denn die bereits 1 Schilling haus- Mitglieder. Insbesondere dieser Pairsschub ist ein wahres der Regierung kommt, geht aus der Antwort hervor, die Herr pro Pfund betragende Einkommensteuer um 2 Bence, also von 5 Unifum. Während sonst bei Ernennungen neuer Mitglieder des v. Körber auf die Interpellation der deutschen Volkspartei gab. auf beinahe 6 Proz. Wenn man andrerseits auch in Gestalt ersten Hauses das Bestreben waltet, sich den politischen und natio- Er erklärte, die Regierung habe von den Thatsachen erst aus den des Zuckerzolls zu einer indirekten Besteuerung der nalen Verhältnissen anzupassen, während man sonst ausrangierte Beitungen erfahren; die Uebernahme des Protettorats sei ein Konsumenten griff, die die Masse in Mitleidenschaft zieht die Beamte, abgewirtschaftete Politiker, unbedeutende Adelige auswählt, persönlicher Aft des Erzherzogs, seine Aeußerungen müssen als Detailhändler haben wegen der am Freitagmorgen bereits in Kraft bedeutendere Menschen aber nur ganz vereinzelt berufen private betrachtet werden, für welche verfassungsmäßig eine Ber- getretenen neuen Zölle bereits die Preise um 41/2 Pf. pro Pfund werden, wurden diesmal ausschließlich Männer der Kunst antwortlichkeit der Regierung nicht angerufen werden könne", und erhöht so muß man doch der englischen Bourgeoisie die Anund der Wissenschaft ernannt, von Qualität was in der Antwort gleichsam zwischen den Zeilen stedt, auch nicht erkennung lassen, daß sie schlimmsten Falls auch und Ruf, und, was in Oestreich nicht wenig heißen will, gegeben würde. Das Abgeordnetenhaus lehnte zwar den Antrag ab, in den Beutel greift. Man bedenke, daß seit 1891/92 durchaus Bürgerliche. Unter den Ernannten sind manche, deren über die Antwort des Ministerpräsidenten die Debatte zu eröffnen, die Einkommensteuer, die die unteren Einkommen freiläßt, von Namen auch außerhalb der schwarzgelben Grenzpfähle bekannt ge- aber schon vorher hatte der alldeutsche Abg. Herzog den Erzherzog aufs 6 Bence pro Pfund auf 14 Pence pro Pfund, also um worden sind. Ernannt wurden der Komponist Anton Dworaat, fchärffte angegriffen und die Angriffe dürften sich bei der Debatte, 138 Proz. erhöht worden ist und jetzt also die relativ stattliche Höhe und Dr. Frida, der unter dem Namen Vrchlich ein namhafter die das Haus über die Erklärung des Erzherzogs, die sich auf seine von ca. 6 Proz. des Einkommens erreicht hat. Es wäre unfren czechischer Dichter ist, dann Ernst Mach, der große Physiker, morganatische Ehe mit der Gräfin Chotel bezieht, zu führen hat, Weltmachtschwärmern, die das englische Näuspern und Spucken so Theodor Gomperz, dessen Griechische Denker" in ihm einen der noch in verstärkter Auflage wiederholen. Der Vorfall erscheint des- eifrig nachahmen, sehr zu empfehlen, daß fie wenigstens auch die ersten Philosophen erkennen laffen, der große Romanist Mussaffia, halb so merkwürdig, weil der Erzherzog bisher als modernerer Mann Rosten weltpolitischer Abenteuer in der gleichen Weise aufbringen! der Theologe 81 chotte, der polnische Historiker S molta, ein Sohn galt und man sogar der Meinung war, sein Eingreifen habe den des bekannten Politikers, und Caspar 8umbusch, der Leib- Bild- deutschfreundlichen Umschwung in der inneren Politik nicht zum hauer der Habsburger, der Schöpfer des Maria Theresien- Monuments. wenigsten bewirkt. Jedenfalls haben sich durch den erzherzoglichen „ Die Ausdehnung und Bedeutung", sagt der offiziöse Kommentar Politiker die Aussichten des Parlaments wesentlich verschlechtert, zu diesen Ernennungen, die die Wissenschaften und die schönen denn der Thronfolger als oberster Schutzherr des Klerikalismus Künfte gewonnen haben, laffen es im Interesse des weiteren Fort- deutet auf ganz merkwürdige Unterströmungen in den oberen fchritts gerechtfertigt erscheinen, die meister der Gelehrsam Regionen hin. teit und der Kunst in größerer Zahl als bisher zur Thätigkeit im Herrenhause heranzuziehen. Diese Erwägung und die Absicht, dem geistigen Leben der Völker Oestreichs eine wortberechtigte Würdigung zu teil werden zu lassen, sind für diese Berufungen bestimmend gewesen". Das sind jedenfalls für Oestreich ganz ungewöhnliche Worte wenn fie wahr scheinlich auch nicht mehr sind als Worte. " zumeist Leute " Politische Neberlicht. Berlin, den 20. April. Der Reichstag, 5 Deutsches Reich. Ortskaffen und Parteipolitik. felbst Leipziger Ortstaffe und den Aerzten dürfte wohl endgültig unmöglich Die parteipolitische Ausschlachtung der Differenzen zwischen der Leipziger Ortstasse und den Aerzten dürfte wohl endgültig unmöglich gemacht sein durch eine Erklärung, die jetzt der Stassenvorstand abgiebt. In seinen„ Mitteilungen" Nr. 4 schreibt der Borstand, unterzeichnet Dr. Willmar Schwabe: " In einem Teil der Presse ist es versucht worden, die Maßnahmen des Vorstands als Ausfluß einer bestimmten Parteipolitit hinzustellen. Nichts ist unrichtiger als das. Alle Beschlüsse des Vorstands sind mit vollster Einmütigkeit und aus rein sachlichen Gründen gefaßt worden; niemals ist politischen Erwägungen irgend welcher Art der geringste Einfluß darauf eingeräumt worden. Weder die abweichenden politischen Anschauumgen der Vorstandsmitglieder unter einander, noch die Verschiedenartigkeit ihrer bürgerlichen Berufe haben sich jemals irgendwie geltend gemacht; stets ist das Wohl der Kasse und ihrer Mitglieder der allein ausschlaggebende Gefichtspunkt gewesen. Es ist deshalb auch ganz verkehrt, einzelne Vorstandsmitglieder für gefaßte Beschlüsse verantwortlich zu machen und der Vorstand tann es nur bedauern, wenn in der Presse einzelne Namen genannt werden. Der Vorstand betrachtet sich als vollständig solidarisch und jedes seiner Mitglieder steht für alle gefaßten Beschlüsse mit seiner Person ein." oder richtiger die erweiterte Kommissionssitung, die von noch nicht vierzig Abgeordneten heute im Plenarsizungsfaale Nur scheinbar fernab von dieser Richtung bewegen sich zwei andre abgehalten wurde, war sehr fleißig. Nicht nur die vier Ereignisse, deren Schauplatz Wien dieser Tage gewesen ist. Der Resolutionen, die innig gesellt dem Urheberrecht angehängt Besuch der Kölner Sänger wurde zu einer Demonstration für sind, wurden erledigt, auch das ganze neue Verlagsrecht das deutsch- östreichische Bündnis ausgenügt, und der Besuch des wurde in zweiter Lesung durch beraten. deutschen Kronprinzen wurde mit einer Reihe lauter Die erste Resolution verlangt eine Ausgestaltung der Festlichkeiten umgeben, mit denen offenbar den Touloner Entrevuen Berner Konvention: Die Uebertragung von Musikstücken auf eine Baroli geboten werden sollte. Aber darüber hinaus haben alle mechanische Musikinstrumente ohne Erlaubnis des Urhebers diese Dinge den Nebenzwed, Oestreich vor Europa neu soll durch internationale Abmachung für unzulässig eraufzupuzen. Man hat über dieses Oestreich zwei Jahre lang flärt werden. Nur Herr Richter widersprach, der ja schon fo boshafte Wige gemacht, seinen Berfall als nabe Thatsache aus- bor einigen Tagen kein Hehl daraus gemacht hat, daß der gegeben, die Wertlosigkeit der Alliancen mit dem franken Staate so Leiertasten sein musikalisches Ideal ist, und daß er von einer Partei für die Haltung des Kassenvorstands verantwortlich zu machen, Die Scharfmacher, die nicht müde wurden, die socialdemokratische nachdrücklich beteuert, daß man in Oestreich natürlich das Bedürfnis Besteuerung der Fabrikanten automatischer Musikwerke zu und über socialdemokratischen Terrorismus zu schreien, mögen fich hat, sich vor Europa wieder in Scene zu setzen. Reale Interessen Gunsten der Komponisten nichts wissen will. das hinter die Ohren schreiben. Wir haben von vornherein hervor hat der Donaustaat außerhalb feiner Grenzen ja nur wenige; des- Die zweite Resolution wurde abgelehnt. Das gehoben, daß der Vorstand ganz einmütig handelt und zum Beweis halb werden ihm alle sonst nur die Lokalberichterstattung inter- Centrum wollte für hungernde Poeten eine Almosenkasse dafür, daß es bei dieser Einmütigkeit schon aus persönlichen Gründen effierenden Vorkommnisse zu wichtigen Staatsaktionen! schaffen, die aus einer Besteuerung der dreißig Jahre nach lächerlich ist, von socialdemokratischer Tattit zu reden, haben Während sich Herr v. Körber im Schweiße seines Angesichts dem Tode des Autors frei gewordenen Werke dotiert werden ihre unanfechtbare Bourgeoiseigenschaft sowie ihre konservative oder wir mehrfach die Arbeitgeber- Vertreter im Vorstand genannt und bemüht, das alte Oestreich mit einem modernen Firnis zu versehen, sollte. Das gute Herz der Heinzemänner wurde zwar viel ihre umanfechtbare Bourgeoiseigenschaft sowie ihre tonservative oder ist gestern ein Ereignis eingetreten, das den wahren Charakter dieses fach anerkannt, aber der Vorschlag schien doch zu unpraktisch. Neuesten Nachrichten" gingen so weit, unsre Feststellungen über die nationalliberale Parteistellung hervorgehoben. Die Berliner unverbefferlichen Kuttenstaats amtlich enthüllt. Es handelt sich um Er steht auch in gar zu grellem Widerspruch zu der Tendenz Einmüthigkeit des Vorstands in Zweifel zu ziehen. Wir sind be eine offene Parteinahme des Erzherzogs Franz der Neuordnung des Urheberrechts, die in der Hauptsache ein gierig, ob sie jetzt von der citierten Vorstandserklärung Notiz Ferdinand, des östreichisch- ungrischen Thronfolgers, zu Verleger- und fein Autorenschutz ist, wie Stadthagen betonte. nehmen werden. Gunsten des staatenverwüstenden Kleritalismus. In einer dritten Resolution, die debattelos angenommen Differenzen zwischen den Aerzten und einer Ortstasse. Während Wie in Leipzig, so auch in München. Auch in München find Nachdem es schon in preußischen ultramontanen Blättern erzählt worden wurde, verlangte der Reichstag eine Revision des Urheber- aber in Leipzig die Honorierung der Aerzte zunächst gar nicht in war, erschien in den Wiener Klerikalen Blättern eine übereinstimmende schutzes bei Werken der bildenden Künste, bei den Photo- Frage tam und die Honorierung erst nach Ausbruch des Streits mit Mittheilung, der Erzherzog habe aus eigner Initiative das graphien und Modellen. hineingezogen worden ist, handelt es sich in München gerade um Protektorat des Katholischen Schulvereins übernommen. Dieser Angenommen wurde schließlich auch die nationalliberale eine Honorarfrage. In Leipzig handelt es sich darum, daß die Kasse Verein ist ein geborener flerifaler Stampfverein, dessen oberstes Ziel Resolution auf Beseitigung des fliegenden Ge- nur noch mit ihren Leuten" verhandeln wollte, in München aber I Wetter, darauf kommt's ja den Scharfmachern nicht an. Ganz wollte man den ohnehin viel schlechter wie in Leipzig honorierten und seinen Offizieren zur Erinnerung an den chinesischen Feldzug zu Gunsten der juristischen Person" für die Arbeiterberufsvereine. Aerzten noch Abzüge machen. wertvolle Kunstschäße, aus ihrem Besiz geschenkt und zugleich zur Die Gewerkschaften werden in der Zeit der schlechten Konjunktur auch Da ist es denn ein Aufwaschen, daß man auch die Vorgänge in Uebermittelung an den Kaiser ähnliche reiche Kostbarkeiten über- noch mit einer Attade der Unternehmer zu rechnen haben. Der München gegen die Socialdemokratie ausschlachtet; nun hat zwar antwortet. Diese Gastgeschenke des chinesischen Kaiserhauses mögen schwere Reiter, der die Attacke führen soll, ist aber Dr. Alexander De Cocialdemokratie damit so wenig zu thun, wie mit dem schlechten in der That einen solchen Wert repräsentieren, daß ihr Verlust bitter Tille, dessen Befähigungsnachweis allerdings in den Augen der unbefangenen Kritik weit windiger aussieht, als er den nur an eine offen macht z. B. merkwürdigerweise die ultramontane Presse, die empfunden wird. Indeſſen zweifeln wir nicht, daß der chinesische einzige Melodie gewöhnten Ohren der Unternehmer erschienen ist. doch über Vorgänge in München eigentlich unterrichtet sein müßte, Monarch, wenn er von dem Brand hört, sich bemühen wird, durch Man wird mit einem solchen Mann fertig werden! die Socialdemokratie für diesen Konflikt verantwortlich. neue Gaben den Grafen Waldersee zu trösten. Wir konstatieren demgegenüber, daß in der Verwaltung Bei der Immatrikulation des Kronprinzen in der Aula der Münchener Ortstasse für das Wirtschafts- Verurteilte Khaki- Leute. Vier verurteilte Chinakrieger, die der Universität zu Bonn wird die Studentenschaft durch 20 Fahnengewerbe, um die es sich hier handelt, kein einziger Social: fich mehrerer Verbrechen des Mords und Totschlags schuldig gemacht chargierte vertreten sein. Unter den etwa 50 studentischen Kordemokrat fikt und daß die Initiative zu der beabsichtigten hatten und deswegen vom Kriegsgericht in Tientsin und Shanghai porationen wurden die Teilnehmer ausgelost. Auf dem Kommerse Honorartürzung sogar von der Aufsichtsbehörde, dem zu Zuchthausstrafen bis zu 15 Jahren verurteilt worden waren, nehmen die Chargierten ihre Size so ein, daß sie dem Kaiser nie Magistrat von München ausgegangen ist. wurden von einer aus acht Personen( 1 Feldwebel, 1 Unteroffizier, den Rücken fehren. Sämtliche Verbindungen müssen die Namen Der Vorstand der Ortskasse in Leipzig greift zu einem neuen 1 Gefreiter und 5 Mann) bestehenden Abteilung des in Wilhelms- ihrer Diener angeben. Diese erhalten ihre Zulaßkarte zum Kommers Mittel, durch das er den Beweis erbringt, nach gut bürgerlich- haven garnisonierenden 2. Scebataillons nach der Lüneburger Straf- durch die Polizei zugestellt, die sich vorher genau über die Persön tapitalistischen Grundsäßen zu handeln: Er fündigt an, daß er, um anstalt am Staltberge transportiert, um dort die über sie verhängte lichkeit dieser Leute vergewissert. nicht der schuldbewußten Schwäche" geziehen zu werden, gegen alle Strafe zu verbüßen. diejenigen, die sich als Urheber oder Verbreiter der schmählichen Rachrede" des Bertragsbruchs ermitteln ließen, Strafantrag gestellt habe. Dadurch wird seine Sache wahrlich nicht besser! " Der Chinaprozeß. Die Amcufung des Strafrichters gegen einige Chinameldungen im Vorwärts" erscheint den„ Berliner Neueft. Nachr." als eine erfreuliche Nachrichten wir begreifen das vorläufige Vergnügen des Krupp- Organs, defsen Befizer fette Gewinne aus dem Verkauf der Kanonen und Gewehre gezogen haben, durch die deutsche Soldaten in China verwundet und getötet wurden. Die Durchführung der socialdemokratischen Politik würde allerdings den Profit der Kanonentönige und PanzerplattenFabrikanten schnell zusammenschmelzen lassen. Es wird aber abzuwarten sein, ob die Fröhlichkeit des Krupp- Blatts den Verlauf des Verfahrens überdauert. Die Berl. Neuest. Nachr." sagen weiter; Wenn der Vorwärts" an seine Mitteilung den Ausdruck seiner Verwunderung knüpft, daß von einer Ausdehnung der Verfolgung auf die zahlreichen Hunnenbriefe nichtsocialdemokratischer Blätter bisher nichts bekannt geworden sei", so würde sich ein auf die jocialdemokratische Preise beschränktes Einschreiten genügend dadurch erklären, daß diese allein systematisch mit dem Ziel der Schändung des deutschen Heeres und des deutschen Namens über angeb= liche, meist erlogene Greuelthaten in China berichtet hat." Wären wir so prozeßsüchtig wie unsre politischen Gegner, so würden wir den Berliner Neuesten Nachr." den Beweis zumuten, wann wir„ erlogene" Greuelthaten berichtet haben. Vorläufig ist noch feine einzige unsrer Chinaveröffentlichungen als unrichtig, geschweige denn erlogen" nachgewiesen werden. Wenn die Berl. Neuest. Nachr." die ausschließliche Prozessierung 970 ag gumber, bog bag and blieben aber um 8,7 Millionen hinter dem Voranschlag Die amtliche Aufklärung wird ja wohl nicht auf sich warten Der Finanzabschluß der Neichskaffe für 1900/1901 liegt lassen: Wie die Soldaten heißen, welches die Gründe ihrer Ber- jezt vor. Die Einnahmen betrugen 803,7 Millionen Mark, gegen urteilung gewesen, wie schwer die Strafen sind, wann sie die That das Vorjahr mehr 21,6 Millionen. Die Zölle erbrachten 464,5 mill. verübt haben und wann die Aburteilung erfolgt ist! Mart, stiegen damit zwar gegen das Vorjahr um 3,4 Millionen, geblich aus unverbrennlichem Asbest bestehende Walderfee- Haus mit holt worden ist. Daß dieser Ueberschuß über den Etatsanschlag noch Das feuersichere Asbesthaus. Das Wunder, daß das an- zurück, der im gauzen allerdings noch um 14 Millionen übersolcher Sicherheit- verbrannt ist, beſchäftigt lebhaft die Gemüter, glücklich herausgebracht wurde, beruht im weſentligen die auch für die furiosen Nebenerscheinungen der Weltgeschichte Sinn ertrag der Zuckersteuer( 123,3 Millionen), die um 21,3 Millionen mehr haben. Der Elberfelder Vertreter der Hamburger Firma, die das ergeben hat, als veranschlagt war. Asbesthaus geliefert hatte, überreichte der Redaktion des GeneralAnzeigers für Elberfeld- Barmen" ein Stück des benutten Asbestfchiefers. Das Blatt berichtet nun über eine Feuerprobe mit diesem Asbest. " Erheblich verschlechtert hat sich das Verhältnis der Einzelstaaten zum Reich. Sie dürften ungefähr 6 Millionen Mark weniger erhalten, als der Etat annahm.abibieniöult Der Herr ersuchte uns, einmal den Versuch zu machen, den Militärisches. Aus Halle, 19. April, wird uns berichtet: Bei Asbest zu verbrennen. Wir folgten der Aufforderung und legten ein den heutigen Kontrollversammlungen der Jahrgänge 1888 einschließ Stück des Schiefers in unfren Stereotypie- Ofen. Der Erfolg war lich der Reserve wurden die Wehrmämer wieder aufgefordert, sich ein unerwarteter. Der Asbest verbrannte allerdings nicht. Nach freiwillig als Ersag für das Expeditions corps nach China zu melden. ganz furzer Zeit( eine oder zwei Minuten) gab es aber einen Es wurden Jahresbezüge von 600 bis 700 m. angeboten, aber die nall, und als wir nachsahen, war der Asbest schiefer Aufforderung blieb erfolglos. Das Kriegsgericht der 8. Division verhandelte gegen vollständig auseinandergeplagt, so daß statt der einen Platte jezt deren zwei, entsprechend dünnere, vorlagen, die zwei Fahnenflüchtige. Der Musketier Paul Liebau vom 7 und der Füsilier an der Oberfläche weich und flodig waren wie abgefallener Mörtel. 93. Regiment wurde zu sieben Monaten Wir wiederholten das Experiment das Rudolf Böhmert vom 36. Regiment zu neun Monaten berurteilt. Gefängnis Resultat war genau dasselbe: mit einem lauten Die Verhandlung gegen den lettmilitärdienstlicher Knalle plazten die Platten: Bedenkt man nun noch, daß genannten wurde wegen Gefährdung zu dem Baue des Hauses auch Holz ballen ver- Interessen" unter Ausschluß der Deffentlichkeit erledigt. Er wendet sind, die nachher mit den Asbestschichten überkleidet wurden, hatte bei Beginn der Verhandlung erklärt, daß er im Dienſt ſo so kann man sich über die Vernichtung des Hauses durch dressiert worden sei, daß ihm das Soldatenleben zuwider war. Jit Feuer nicht mehr wundern. Berbrannt wird der Asbest bei der der öffentlich mitgeteilten Urteilsverkündigung hieß es, daß der Katastrophe in Peking wahrscheinlich nicht sein aber jedenfalls Angeklagte die Entfernung von dem Heere damit begründet habe, bildet er jetzt nichts als einen Haufen Schutt. daß er von seinen Kameraden bedroht und geschlagen worden sei. Die Einpeitscher der Junker. Die bayrischen Bauernbündler und widersetzen sich lebhaft den Versuchen des Bunds der Landwirte, in Bayern einzubrechen. In einem Streit, der jüngst zwischen der Leitung des Bundes der Landwirte und dem Herausgeber der dis Neuen Bayrischen Landeszeitung", Herrn Memminger, entstand, hat dieser Einiges aus der Agitationspraris des preußischen Agrariertums ausgeplaudert. Im unmittelbaren Anschluß an die Die Firma ist also ebenso gerettet wie der Graf Waldersee. der socialdemokratischen Presse fordern, weil diese Presse die Schän: Das Asbesthaus ist in der That nicht verbrannt, dafür aber ex- empfinden lebhafte Abneigung gegen die preußisch- ostelbischen Agrarier dung des deutschen Heeres und des deutschen Namens" beabsichtigt plodiert. Es liegt ein symbolischer 3ng in dem Schicksal des habe, so bedeutet diese gemeine Unterstellung zugleich die schwer Asbesthauses. Unfre ganze Chinapolitik ist ja nach den Verbeleidigende Zumutung, Tendenzprozesse schlimmster Art sicherungen unsrer Staatsmänner von der solidesten Unzerstörbarkeit zu führen. Diejenigen schänden die Armee und sie ist in Wahrheit asbesten. deutschen Namen, welche Ungefeglichkeit und Unmoralität ver 11 tuschen und beschönigen. Die socialdemokratische Bresse, welche den Krieg und eine erbarmungslos harte Striegsfibung verurteilt, wurde geleitet vom Bemühen, den deutschen Namen gegen den Makel der Unkultur und Barbarei zu schützen. * den Ueber das gegen ihren Redacteur eingeleitete Untersuchungsberfahren fagt die Mainzer Volkszeitung": 3 50 " " " # 19 Dr. Alexander Tilles Befähigungsnachweis. Die Wahl des Privatdocenten Tille zum Beigeordneten des Herrn Bued speciell für das Departement der Schriftstellerei fann nicht überraschen. Die Deutsche Industrie Zeitung" brachte Ende März einen Aufsatz von einem Dr. Martens über„ Die englischen Gewertvereine in Legende und Wirklichkeit". Der Aufsaz, der Wegen angeblicher Beleidigung des deutschen ostasiatischen alsbald in der Nordd. Allg. 3tg." wörtlich abgedruckt wurde, Expeditionscorps wurde seitens der Militärbehörde Untersuchung schritt mit den Siebenmeilenstiefeln des Praktikers über die„ kathedergegen den Redacteur unsres Blatts, Genossen Haas, eingeleitet, focialistischen Ammenmärchen" und über die bekannte gründliche Arbeit zu welchem Behufe eine Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter von Sidney und Beatrice Webb hinweg. Freilich gestand Dr. Martens stattfand. Die Beleidigung soll angeblich in dem Vergleich liegen zu, daß bisher die Wissenschaft sich über die Urteile der Unternehmer leicht zwischen der That eines in Nürnberg auf Urlaub befindlichen Sol- mit dem Hinweis auf den Parteistandpunkt der letzteren habe hinweg daten des 21. bayrischen Infanterie- Regiments, der eine setzen können. Aber von nun an sei das nicht mehr möglich, denn Ladenkasse beraubte, sowie die Ladnerin mit Erstechen eine wissenschaftliche Autorität ersten anges" bedrohte, und den Thaten der Rache Krieger in fei plöglich für die Wahrheit der Unternehmeranschauungen China. Daß unter den Rache Kriegern" das deutsche eingetreten und werfe das ganze luftige Pruntgebäude ostasiatische Expeditionscorps zu verstehen sei, ist mit teiner Silbe des Trades- Unionismus mit wuchtigen Streichen angedeutet. Die Notiz war einem andren Blatte entnommen, über den Haufen"." Es ist kein geringerer als Dr. Alerander welchem, fonnte sich der Redacteur nicht mehr entsinnen, da die Tille." Folgt ein Lobpreis auf den echt deutschen Geist", auf die Aufnahme in unfrem Blatte bereits am 14. Januar erfolgte. Wir Freiheit von jeder Schulmeisterung" und danach ein Auszug aus fühlen unser Gewissen natürlich durch die uns imputierte Beleidi- dem Kapitel über die englischen Gewerkschaften, der fich gung nicht beschwert, da uns eine solche vollständig fern lag. in Tilles Buch: Aus Englands Flegeljahren Abgesehen davon, daß kein Wort auf die in China weilenden findet. Das Kapitel trägt die Ueberschrift:„ Am Brunndeutschen Truppen selbst hinwies, würde es uns nie einfallen, quell der Volkskraft." Dr. Martens ist von Tilles Darstellung ein ganzes Corps für die Thaten Einzelner verantwortlich zu entzückt. Wie anders", fo ruft er aus, als in den fatheder= machen." socialistischen Schriften spiegeln sich die englischen Gewerkschaften in dieser Darstellung? Jest stimmen Theorie und Praxis überein und bestätigen fich gegenseitig." Soll heißen: Dr. Alexander Tille In dem betrübten Telegramm, in dem der Weltmarschall Graf ist ein Parteigänger der gewerkschaftfeindlichen Unternehmer; Waldersee die Verbrennung des feuersicheren" Asbesthauses anzeigte, bekanntlich sind das aber längst nicht alle englischen Industrietapitalisten. fand sich eine rätselhafte Stelle. Am Schluß hieß es nämlich: Der Hauptvorwurf, den Tille gegen die Trades- Unions erhebt, „ General von Gahl, Oberstlieutenant von Boehn, Major Lauenstein, richtet sich nur gegen einen Teil der Körperschaften: die älteren Hauptmann Wilberg, Lieutenant von Rauch und ich haben fast Gewerkschaften seien keineswegs echt demokratische Institutionen, ganze Habe verloren. Und auch in dem ganz kurzen Telegramm sondern ebenso auf den Kampf nach unten, nämlich gegen an seine Frau vergaß Graf Waldersee nicht die Klage über die verwirkliche und mögliche Mitbewerber, als auf den Kampf gegen die Unternehmer dressiert. Die gelernten" Arbeiter suchen Torene Habe". Wie tam es, daß dem Grafen dieser Verlust der„ Habe" so zu sich nach Tille den aufsteigenden Mittbewerb aus den Schichten der Herzen geht? Es tann sich doch höchstens nur um ein paar ab- ungelernten durch die Gewerkschaft vom Halse zu halten. feligkeiten handeln, wie sie der preußische Soldat im Felde gründung in erster Linie an, daß Organisierte sich weigern mit Nichtwir den Irrtum in diefer Darstellung( Tille führt nämlich zur Bemit sich führt. Daß Heerführer Habe" mit sich führen, organisierten gemeinsam zu arbeiten) beiseite und begnügen wir ist allerdings im 18. Jahrhundert bei französischen uns festzustellen, daß Herr Tille gleich darauf als andren gewichtigen Heeren, die Friedrich II. schlug, Sitte gewesen und unsre Vorwurf gegen die englischen Gewerkschaften ins Feld führt, daß Schulbücher wissen sich nicht genug zu thun im Hohn über die sich Anfang der neunziger Jahre die ungelernten Arbeiter dennoch foftbare Habe" der Wälschen. Bei der preußischen Einfachheit, die emporgearbeitet und neue Gewerkvereine gebildet hätten, die nun ja bekannt und berühmt ist, muß es aber als ausgeschloffen gelten, ins radikale und politische Fahrwasser gelenkt hätten. Offenbar widerspricht jener erste Vorwurf direkt dem zweiten. Die alten Gewerkdaß ein Heerführer mehr mit sich nimmt, als unbedingt notwendig vereine taugen nichts, weil sie nicht demokratisch find. die neuen, ist. Freilich ist Graf Waldersee ein steinreicher Mann, ein vielfacher weil sie es sind. Der Delinquent wird eben auf alle Fälle gehängt. Millionär aber es ist doch wohl nicht anzunehmen, daß ihn sein Auf der Höhe dieser Wissenschaft" steht der Nachweis", daß Vermögen nach China begleitet hat. Was ist das also für eine die wirkliche Lohn entwidlung in England nichts mit den Habe", deren Verlust so schmerzhaft ist, daß er fast mit tropischer Gewerkvereinen zu thun habe. Dr. Tille beweist das Leidenschaft immer wieder erwähnt wird. Die verbrannte Habe. Eine Meldung des Bureaus Reuter giebt eine gewisse Klärung über die dunkele Klage. Das genannte Bureau berichtet über das Feuer das folgende: Lassen am 23. April 1893 erfolgte Begründung des den norddeutschen Agrariern sehr unbequemen Fränkischen Bauernbunds ereignete fich folgendes: er Nach der öffentlichen Versammlung machte Herr Abgeordneter Luz, Vorstandsmitglied der Bunds der Landwirte, vor der Rednertribüne nochmals persönlich beim beim Verleger Verleger der den Berliner Landeszeitung" den Versuch, denselben an Bund zu fesseln, indem ihm für jede Versammlung, die er halte, 50 M. und für jede Nummer seines Blatts 70 Pf. jährlich, zahlbar aus der Berliner Bundeskasse, versprach. Der Verleger Anton Memminger wies dieses Anerbieten, das für ihn eine jährliche Vermehrung seines Einkommens um 10.000 M. bedeutete, sofort und bestimmt ab. Dieser Vorgang fann, wenn uns die Berliner Bundesleitung hierzu Gelegenheit giebt, zengeneidlich bewiesen werden. Weiter schreibt Herr Memminger: Dem Antrage der Ausdehnung des Bunds auf Franken haben die Redacteure der Neuen, Bayr. Landesztg." in nachdrücklicher Weise widersprochen, und sie sind auch auf ihrer ablehnenden Haltung stehen geblieben, als von der andern Seite bemerkt wurde, daß es den Herren vom Bunde der Landwirte in Berlin selbst erwünscht wäre, wenn die: Bayern als das radikalere, mehr demokratische Element die Einpeitscher der konservativen Junker machen würden. Endlich veröffentlicht Memminger den Wortlaut eines charaf teristischen Anstellungsschreibens des Bunds an seine Agenten: " ༣༠༠༤༡.༢ Aus dem Schreiben ergiebt sich, bemerkt das Memmingersche Blati hierzu, daß die Bundesleitung von ihrem Agenten Ueber zeugung und Charakter nicht verlangt; der Kandidat erhält sein Material, und danach miacht er sich seinen Vortrag zurecht. Was aber noch mehr in die Augen springt, ist das rein Geschäft liche des Abkommens. Es fommit namentlich darauf an, neue Mitglieder zu werben, so wird ohne Umschiveife gesagt. Bein der Agent eine genügende Anzahl neuer Mitglieder erhält, so wird halt. Genau so machen es gewisse Versicherungsgesell jein Diätenja erhöht, auch winkt ihm ein festes Ge ichaften, die ihre Agenten ins Land hinaussenden, um den Bauern das Fell über die Ohren zu ziehen. Wir können beispielsweise den obigen Brief dem Schreiben einer Vich Versicherungsgesellschaft entgegenstellen, worin dem eventuell anzustellenden Agenten fast die gleichen Bedingungen gestellt werden, mit dem Unterschied freilich, daß hier die feste Anstellung von dem aufgenommenen Rind vieh abhängig gemacht wird, während es sich beim preußischen Buurde um Mitglieder handelt." Noblesse oblige. Aus Straßburg i. E. wird uns geschrieben: Der Vorstand des hiesigen Kellnervereins veröffentlicht in den Tagesblättern die folgende Erklärung: " Schon seit mehreren Jahren hat sich in den höheren Gesellschaftstreifen eine mißbräuchliche Ver wendung von staatlichen und städtischen Dienern äußerst bequem mit dem Umstande, daß allerdings auch die Gewert- herausgebildet, welche der dringendsten Abhilfe bedarf und ver vereine in der kapitalistischen Produktion mit ihrem Striseuschema nicht dient, öffentlich gerügt zu werden. Es werden nämlich die bei im stande sind, den regierenden Einfluß der Konjunktur dem Herrn Staatsjefretär, bei dem Ministerium und zu brechen, daß also die Löhne in der Aera des Aufschwungs steigen der Bürgermeisterei angestellten Dienter dazu benüßt, und in der schlechten Zeit fallen. Es bedarf keines Aufgebots von um bei Festeffen, Hochzeiten und ähnlichen festlichen Gelegen" Feldmarschall Graf Waldersee ist infolge der Gr Anstrengung, um diese blöde Beweisführung als eine närrische heiten bei hiesigen und auswärtigen hohen Herrschaften zu regung bei der Brandkatastrophe sehr angegriffen Spiegelfechterei zu erkennen. Nie hat ein Mensch, am allerwenigften fervieren, wodurch die Mitglieder des hiesigen Kellnervereints, die Außer ihm sind auch mehrere Mitglieder des Hauptquartiers mit ein ökonomisch geschulter Socialdemokrat bestritten, daß die doch ihre Gewerbesteuer zahlen müssen, in erheblicher Weise in tnapper Not dem Tod in den Flammen entgangen. Die Konjunktur den Markt regiert, auch den Arbeitsmarkt. Aber daß die ihrem Gewerbe geschädigt werden. Die erwähnten Diener beziehen verbrannten Baulichkeiten bedecken zusammen mehr als einen Morgen Organisation die Arbeiter in den Stand segt, von der Gunst dieser ein festes, austömmliches Gehalt aus staatlichen bezw. städtischen Lands. Mit ihnen wurden einzigartige Kunstschätze, Konjunktur ein wenig zu profitieren und in schlechten Zeiten den Mitteln, und es muß als ein durchaus unbilliges und nicht andarunter auch kostbare, für den deutschen Kaiser be- Lohndrückern etwas mehr Widerstand zu leisten, das wird durch gängiges Verfahren bezeichnet werden, daß diese Leute zu den be= stimmte Geschenke, ein Raub der Flammen. Die Feuer jenen allgemeinen Nachweis nicht im mindesten erschüttert. Nach zeichneten festlichen Anlässen herangezogen werden, um die Kellnerdienste zu versehen und hierdurch den hiesigen, zum größten Teil schutzvorrichtungen waren im Palast unzureichend. Der Brand Herrn Martens aber triumphiert Herr Dr. Alexander Tille äußerst billig:" Auch der findigste Klügler kann sich keine Entwicklung verheirateten Berufskellnern den ohnehin fargen Verdienst wütete bis 2 Uhr morgens, ohne daß ihm Einhalt gethan werden des Gewerkschaftswesens zusammenbauen, die diese Lohnverhältnisse bedeutend schmälern, wenn nicht gang abnehmen. Die mißbräuchliche tonnte. Außer General v. Schwarzhoff soll, wie es heißt, auch erklärte". Das ist eine Wissenschaft" die mit der Wahrheit Verwendung der genannten Diener muß un so auffallender ereine deutsche Feldwache in den Flammen um und der Logik nichts zu thun hat und der es zu gönnen ist, daß sie scheinen, wenn man denselben wie es schon öfter vorgekommen gefommen sein. Graf Walderfee verlor alles, sogar seine mit den Goldligen einer Adjutantenstellung bei Herrn Bued be ist auch noch einige Tage Urlaub gewährt, damit sie auswärts Papiere und Kleidungsstücke. lohnt wird. Im bei dergleichen Anlässen Kellnerdienste verrichten können. Interesse der hierdurch in ihrem Gewerbe erheblich geschädigten Es scheint, daß man in deutschen Großindustrie- und ScharfDanach versteht man allerdings besser die Betrübnis des Grafen hiesigen Kellner, wird es wohl nur dieses Hinweises bedürfen, Waldersee. Trotz des Kriegs bestanden offenbar durchaus freund- macherkreisen einen besonderen Feldzug gegen die Gewerkschaften plant. Ungefähr gleichzeitig mit dem in der Nordd. Allg. 3tg." damit an zuständiger Stelle Abhilfe geschaffen wird." schaftliche Beziehungen zwischen dem Eigentümer der Kunstschäße im abgedruckten Auffah nach Dr. Tille erschien der in der Nr. 81 des Vielleicht nimmt man in Kellnerkreisen auch anderwärts Winterpalast, dem chinesischen Kaiser, und dem deutschen Hauptquartier. Borwärts" gewürdigte Auffaz der Berl. Pol. Nachr.", in dem die einmal Veranlassung, den von den Straßburger Kollegen gerügten Mit jener merkwürdigen Höflichkeit, die den Chinesen auszeichnet, haben Gewerkvereine als die Todfeinde der Autorität" gebrandmarkt Zuständen einige Aufmerksamkeit zu schenken. Denn wir vermutén der Kaiser und die Kaiserin- Tante von China dem Grafen Waldersee wurden und ein Lamento angestimmt wurde über die Bestrebungen fast, daß man auch außerhalb der Reichslandeshauptstadt in den " höheren Gesellschaftskreisen" sich durch das Noblesse oblige" nicht| Salting genau festzustellen. Delcassé gehe deshalb nach Petersburg, Molteno bon den Boeren genommen. Die vorn am Zuge be abhalten läßt, mit dem Gelde der Steuerzahler besoldete staatliche weil beide Verbündete die gegenwärtig schwebenden Fragen in engem findliche Lokomotive fonnte vom Zuge losgetrennt werden und ges und städtische Angestellte aus Ersparnisrüdsichten für private Einvernehmen ins Auge fassen müßten, und weil Kaiser langte nach Stormberg. Zivede in Anspruch zu nehmen. weil Kaiser langte nach Stormberg. Als die englischen Truppen auf dem Nikolaus selbst die Anschauungen des französi Schauplaße des Ueberfalls eintrafen, fanden sie den Zug in Die reichsländische Ausweisungs- Statistik weist für den en Ministers fennen lernen wolle, dessen weise Vor- Flammen. Monat März allein im Bezirk Obererfag( Bezirkspräsident ſicht und dessen geschicktes Maßhalten er schäße." Die Tages- Verluftlifte Die Deutung, die der Figaro" der Chinareise giebt, flingt umfaßt für den 19. April zwei Tote, neun Verivundete und zehn an weniger geheimnis- und wichtigthuerisch als die Erklärung des Strankheiten Verstorbene. Außerdem find 51 Offiziere in die Heimat Petit Parifien", die von der Feststellung der Bedingungen zurückbefördert worden. des Gleichgewichts am Mittelmeer sprach. Es ist auch kaum anzunehmen, daß die Touloser Feste dazu gedient haben, für Frankreichs Absichten auf Marolto die Einwilligung Italiens zu erlangen und daß der Petersburger Besuch Delcasse's gleich den Siegel auf den afrikanischen Handel drücken soll. Wohl aber dürften sich die Unterredungen um jene Punkte drehen, auf die in der offiziösen darum natürlich nicht unerwähnt zu bleiben. durch) alp Rußland. denen 8 französische, 4 italienische und 2 russische Staatsangehörige betroffen; unter den ersteren befinden sich 5 Deserteure. Im Bezirk 11nter elfag wurden in demselben Monat je ein Italiener und Destreicher ausgewiesen. Die gegen einen Weinreisenden aus Lyon Die gegen einen Weinreisenden aus Lyon früher verfügte Ausweisung wurde zurüdgenommen. Die Lage auf dem Kohlenmarkt. An der Berliner Börse waren die Kohlen aktien am Freitag Note des" Figaro" hingewiesen ist. Die Mittelmeerfrage braucht er Die Pest. gemeldet. Man entdeckte eine Leiche, ohne daß die Erkrankung dieser Aus Kapstadt werden vier neue Pestfälle von gestern gemeldet. Man entdeckte eine Leiche, ohne daß die Erkrankung dieser Berfon der Behörde angezeigt war. Person der Behörde angezeigt war. Partei- Nachrichten. Wir werden um Aufnahme der folgenden Erklärung gebeten: nut pada Jn eigner Sache. Auf die Erklärung des Genossen Kaden in Nr. 90 des„ Vorwärts" muß ich noch einmal furz erwidern. Genoffe Kaden hat zwar feine frühere Behauptung zur Hälfte schon als Irrtum zurücknehmen müssen. Aber auch das, was er aufrecht erhält, genügt, um den Verdacht zu nähren, als ob ich zur Partei nur um eines Reichstagsmandats willen gekommen sei, resp. als ob ich meinen Uebertritt zu ihr von der Uebertragung eli ner kandidatur abhängig gemacht habe. Diesen Verdacht darf ich auf mir nicht ſizen lassen. plöglich gestiegen. Der Grund ist in dem Kohlenzoll, den England plöglich eingeführt hat, zu suchen. Der Goldkrieg in Südafrika kostet den englischen Staatsfädel nicht ur imgeheures Geld, er schädigt auch ganz bedeutend die englische Eine polnische Sympathie- Kundgebung für die russischen Induſtrie. So hat der Schazkanzler mit dem Zuckerzoll und Studenten. Der Verband fortschrittlicher polnischer Studenten hat Kohlenzoll zivei Fliegen mit einer Klappe geschlagen; auläßlich der russischen Studenten- Unruhen folgende Kundgebung an nügt dem Staatsschaze und nügt der Industrie. Die die russischen Studenten erlassen, worin es heißt: englische Industrie hat denn auch den Ausfuhrzoll auf Dafür, daß Ihr ein Minimum an Menschenrechten fordert, Sohle mit Jubel begrüßt. Die englische Kohle bleibt hat man Euch geschlagen und bestialisch mißhandelt. Euer Blut ist im Lande und ermöglicht der Industrie billigere Produktion. Unfre geflossen. Anstalt Eure gerechten Forderungen zu berücksichtigen, hat Grubeninteressenten jubeln; fie hoffen nun die gefürchtete englische man eine betrunkene Soldatesia auf Euch losgelassen. Kohlenkonkurrenz auf dem Festlande los zu sein, doch dürften sie Hiervon aufs tiefste erschüttert, drücken wir Euch, im Einklang fich in der Wirkung des englischen Ausfuhrzolls täuschen. Sicher mit der ganzen revolutionären Jugend Europas, unsre volle Anwird dieser mehr der amerikanischen als der deutschen Kohle erkennung und wärmste moralische Unterstüßung aus. Laßt den Der Vorgang, auf den Kaden anfpielt, liegt mindestens zu gute kommen. Einzelne kapitalistische Blätter geben bereits der Mut nicht finken! Wenn auch die Uebermacht Eure Bewegung er dreiviertel Jahre vor meinem Eintritt in die Partei. In Befürchtung Raum, Amerika möchte mun den Plan verwirklichen, drücken sollte, wenn Ihr selbst die geforderten Rechte nicht erlangen einem Gespräch, das ich gelegentlich mit einem der führenden auf den Sie Anfrage hinzielte, die es im vorigen Jahre bei den schon durch die bloße Thatsache des Kampfes iverdet Ihr Genossen am dritten Orte hatte, habe ich diesem gerade erklärt, amerikanischen Generaltonjulaten in Deutschland gemacht hat, ob sich fiegen! Durch diesen Kampf werdet Ihr der russischen Gesellschaft ich sei zur Zeit noch nicht in der Lage, der Partei beizutreten; eine organisierte Kohleneinfuhr in Deutschland lohne, und mit eignen zeigen, daß nicht bloß dieser oder jener Diener des garen, sondern wenn es aber geschähe, würde ich mich auch ganz der parteiDampfern, ähnlich der Standard Oil Company, große Mengen das gesamte Regierungssystem Euer und ganz Rußlands Feind politischen Arbeit widmen; ich rechnete deshalb allerdings auch amerikanischer Kohle auf dem europäischen Festlande landen, die ist. Ihr werdet ihr zeigen, daß, indem Ihr um Menschenrechte damit, mich einmal an der parlamentarischen Arbeit beteiligen zu natürlich durch ihr bloßes Vorhandensein, dem Buchersyndikat der fämpftet, Ihr damit dem Zarentum die Grundlagen unter den tönnen. solltet Euren. 130 Gespräch hatte, socben brieflich den durchaus anspruchslosen Uebrigens bestätigt mir der Genosse, mit dem ich jenes Charakter jener meiner Aeußerung und teilt mir mit, das Genosse Kaden kein Recht hatte, sie gegen mich auszuspielen, geschweige, ihr jene die auterkeit meiner Absichten verdächtigende Auslegung zu geben. Ich war nach alledem wohl befugt, die Behauptungen Kadens als unwahr zurück zu weisen. Mit vorstehender Erklärung ist für mich die Angelegenheit erledigt. Zehlendorf- Berlin, 19. April 1901. Paul Göhre. Kohlenbarone zum Troß, eine wahre Preisrevolution aurichten Füßen wegziehen wolltet, jene Grundlage allgemeiner Unwissenheit Ein solches Ziel ist aber für einen Mann, der seinen eigentlichen würden. In solchem Falle würde der Kohlenhausse alsbald wieder und Erniedrigung, ohne die es zusammenbrechen muß. Eure Sache Beruf aufgiebt, um politische Arbeit als Lebensberuf zu treiben, ein schmählicher Kurssturz folgen. Das Kohlensyndikat selbst ist die Sache ganz Rußlands, und indem Ihr Euch heute zum Kampfe nichts wie eine Selbstverständlichkeit, es zu verbergen aber ebenso denkt anscheinend vorläufig nicht an eine Besserung der Lage. Es erhebt, streitet Ihr für eine lichtere Zukunft Eurer Nation. lächerlich wie unwahr. Daß die Aeußerung außerdem volle organisiert planmäßig eine möglichst hohe Kohlenausfuhr, am durch Das arbeitende Volk fühlt das, darum hält es zu Euch; es 3/4 Jahr vor meinem thatsächlichen Eintritt in die den Mangel die Julandpreise hochhalten zu kommen. Die deutsche fühlt, daß es sich bei diesem Kampf auch um seine Sache handelt. Partei und noch dazu Verbindung mit der Er Industrie wird dadurch gerade in jeziger Zeit empfindlich geEs fühlt dies auch der fortschrittliche Teil der tulichen Geſellſchaft, flärung. ich tönne zur 3eit diesen Uebergang lähmt, denn der hohe Kohlenpreis muß die Induſtrie gerade der in Euch die Verfechter seiner heimlichen Ideale und seiner noch nicht vollziehen, gefallen ist, beweist, daß sie mit dann schwer schädigen, wenn Englands Industrie, infolge Burud- Freiheitsbestrebungen sieht. Auch wir Polen fühlen das Auch wir Polen fühlen das mit meinem nachherigen Eintritt schlechterdings nichts zu thun hat. behaltung der Kohlenvorräte, billiger produzieren fann. ganzer Seele find wir mit Euch. Denn jeder freiere Gedanke! in Dieser vollzog sich vielmehr wie bei jedem andern Genossen in der Wie schlecht die Lage der Industrie troz aller Beschwichtigungs- Rußland, jede Bewegung in Rußland, die sich mit Entschiedenheit Weise, daß ich mich bei dem Wahlverein meines Wohnorts be bersuche gegenwärtig ist, zeigt die Thatsache, daß der Vorstand des gegen das Zarentum richtet, wird uns jederzeit zu Verbündeten dingungslos als Mitglied meldete, aufgenommen wurde und, Rheinisch Westfälischen Kohlensyndikats den haben. Denn in jeder solchen Bewegung begegnen sich unsre meinen Beitrag zahlte. Ziele Syndikatszechen mitgeteilt hat, daß sich der Markt für die affer unter dem Joch des Zarentums ächzenden Völker mit den Ziele die Freiheit der polnischen Nation, wie auch die Freiheit bollen angemeldeten Fördermengen Coatstohlen nicht aufnahmefähig erweise. Das Syndikat behalte sich daher vor, für den Fall, daß der Abfaz in Coatsfohlen stockt, diese Eilt rüstig zum Kampf, stark durch das Bewußtsein seiner Ziele als Feinkohlen abzusehen und eine Preisreduktion von 2. M. pro und seiner Bedeutung, um die Fackel des Protestes überallhin zu Tonne eintreten zu lassen. Und weiter hat der Aufsichtsrat tragen, wo der knechtende zarische Despotismus jetzt noch herrscht, des Westfälischen Kohlensynditats soeben beschlossen, für um Eurer Nation eine lichte und freie Zukunft zu fünden! den laufenden April eine Produktionseinschränktung um mindestens 16 Proz., für Mai um mindestens 20 Pro z. vorzuschlagen, weil die Industrie mit der Abnahme der ab= geichlossenen Kohlenmengen durchaus im Rüdstande bleibt!: Die„ Kölnische Volkszeitung" meldet aus den Ruhrhäfen, daß dort die Kohlenvorräte ungeheuer wachsen. Das Hochwasser" bildet dafür keinen genügenden Berechtigungs- und Erklärungsgrund, zumal die Kohlenhändler sich dort zu immer stärker ermäßigten Preisen gegenseitig unter bieten. An der heutigen( 20. cr.) Berliner Börse haben denn auch die meisten Kohlenpapiere die am Freitag erzielten Gewinne wieder verloren. Die obigen Nachrichten über die Maßnahmen der Syndikate, die Kohlenvorräte, machten die Rückwärtsbewegung im aufhaltsam. Auch die. Eisenaktien werden fortgesezt verkauft und finfen so im Kurse, denn auch die Nachrichten über Zwangsversteigerungen der Eisenvorräte dauern an. So hat sich denn das Bild des Wirtschaftslebens anscheinend wiederum verschlechtert; die Schwankungen dauern an und die Belebung der industriellen Thätigfeit, die der Kapitalismus mit dem Beginn des Frühjahrs erwartet hatte, will sich nicht einstellen. Ausland. Deftreich- Ungarn. a 11= mit Wiederanknüpfung diplomatischer Verbindungen Mexiko. Wie die Neue Freie Presse" meldet, wurden im Wege der Vermittelung durch die deutsche Gesandtschaft in Mexiko formelle Schritte zur Wiederaufnahme normaler Beziehungen zwischen Deſtreich- Ungarn und Merifo eingeleitet, die demselben Blatte zufolge zunächst in der Bestellung beiderseitiger Gesandten ihren Ausdruck finden dürften. England. Serbien. Die neue Verfassung wurde am Freitag im Schloß zu Belgrad Bolfsvertretern proklamiert. Der König verlas dabei eine Erklärung, vor einer nach Gutdünken zusammenberufenen Versammlung von in der es hieß: Mein fester Wille ist es, daß die neue Verfassung ein Die Lokaluot, unter der unsre Partei in vielen Städten zu regelmäßiges Verhältnis zwischen der gesetzgebenden leiden hat, tritt ganz besonders in Breslau zu Tage. Dort und der ausführenden Gewalt herstelle und auf steht der Partei und den Gewerkschaften nicht ein einziges größeres diese Art unsrem Bolt eine mit strenger Gesetzlichkeit verbundene, Lofal zur Verfügung. Nach langem Mühen war die Breslauer die bürgerlichen Freiheiten hochhaltende ständige Verfassung ver- Arbeiterschaft nahe am Ziel. Eine auswärtige Brauerei hatte ein bürge. ehemaliges Theater gemietet und auch vom Stadtausschuß die volle Heute, wo diese neue Verfassung, die ich meinem Volte aus Nonzession erhalten. Die Polizei hatte beim Stadtausschuß einen eigener Snitiative gab, ins Leben tritt, erkläre ich zugleich, daß ich widerspruch gegen die Konzessions- Erteilung nicht eingelegt. Später dieselbe, sobald die nationale Vertretung zusammentritt, erst wurde bekannt, daß das Etablissement in Zukunft den Gewerkmit meinem feierlichen königlichen Eide bekräftigenschaften und der Partei als Zufluchtsort dienen solle. Am letzten werde, fest entschlossen, in der Befolgung ihrer Bestimmungen Tage vor Ablauf der Einspruchsfrist erhob die Polizeibehörde Bevoranzuschreiten und sie mit dem Aufgebot meiner ganzen fönig- rufung gegen die Konzessions- Erteilung und nach monatelanger Verlichen Macht vor jeder Verlegung zu beschügen." zögerung wurde die Sache dieser Tage vor dem föniglichen Bezirks Die Erklärung erläuterte sodann die wichtigsten Bestimmungen ausschuß Breslan verhandelt. Der Vertreter der Polizei erklärte hier, daß der Verfassung und schloß: für die Schaffung einer neuen Branntweinschaufstelle in der Margareten straße fein Bedürfnis vorliege, da es in der Gegend schou acht SchankwirtSchaften mit voller Konzession gebe. Auch an größeren Lokalen sei dort kein Mangel. Der Saal von Lachmuth, früher Friedrich, sei ganz in der Nähe, etwas weiter entfernt liege das Goldene Szepter" und noch etwas weiter das Vincenzhaus. Die Brauerei beabsichtige, das Lokal für öffentliche Versammlungen und Bergnügungen herzugeben und das lasse befürchten, daß das Publikum, auf das Kläger rechne, mehr dem Branntwein wie dem Bier zusprechen werde. Bir dürfen in unsrer Entwicklung nicht mehr innehalten, wir dürfen die Kraft, die uns Gott verliehen, nicht vergenden. Serbien muß so rasch wie möglich die Frage seiner inneren politischen Organisation lösen, um seine ganze Fürsorge der Sebung seiner Volkswirtschaft, Verbesserung seiner Finanzen, Stärkung des Heeres und Erfüllung seiner Kulturaufgaben zu widmen." Afien. Die Unterwerfung Aguinaldos. Nachdem Aguinaldo bereits am 2. April Amerika den Loyalitätseid geleistet hat, hat er nach Meldungen aus Manila mumehr auch ein Manifest erlassen, feine Landsleute auffordert, seinem Beispiel zu folgen. Die Ameriworin er sich als Unterthan der Vereinigten Staaten bekennt und faner hätten den Tag dadurch besonders gefeiert, daß sie 1000 Striegsgefangene in ihre Heimat entlassen hätten. London, 20. April. Hids Beach empfing gestern abend eine Deputation von Parlamentsmitgliedern, die Wahlkreise vertreten, welche besonders am Kohlenhandel interessiert sind. Die Deputation legte dar, welche Härte der Kohlenausfuhrzoll fin die vor der Borlegung des Budgets abgeschlossenen Lieferungs- damer Sandelsblad" wird aus Batavia telegraphiert: Das Kolonialunruhen in Niederländisch- Indien. Dem Amster fontrafte bedeute. Hicks Beach versprach, Anweisungen zu erlaffen, Lager bei Blangpedir( vestliche Küste von Atschin) wurde von wonach die Abgabe für die vor dem 18. April fontraktlich ab- ager geschlossenen Stohlenlieferungen in Bonds entrichtet werden könne 500 Eingeborenen umzingelt; die Truppen machten einen Ausfall und, sobald das Parlament endgültig entschieden habe, welcher Boll- leicht verwundet, der Feind hatte 53 Tote. und vertrieben den Feind. Auf holländischer Seite wurde ein Soldat betrag zurückerstattet werden solle, dieser Betrag in Anrechnung kommen oder die Bonds ganz kassiert werden sollen. -" Daily Telegraph" meldet, auf Saccharin werde eine Abgabe bon 1 Shilling 3 Pence per Unze gelegt werden; Hids Beach habe in seiner Budgetrede es unterlassen, diese Abgabe zu er wähnen. Daily Chronicle" zufolge hat Hicks Beach zugestimmt, daß der Rohledausfuhrzoll von 1 Shilling per Tonne rüdvergütet werde bei denjenigen Lieferungen, die vor dem 18. April fontrahiert Frankreich. varent. Parlamentarisches. " der Bezirksausschuß schloß sich den Ausführungen des PolizeiDie Einwände des Vertreters der Brauerei waren fruchtlos, vertreters an und wies die Konzessionsbewerbung ab. " dortige Arbeiterschaft" tröstliche Mitteilung: Steineswegs aber haben Die Breslauer Volkswacht" bringt hierzu folgende für die die Breslauer Arbeiter Beranlassung, zu befürchten, daß nun ihr eifriges, langjähriges Bemühen, endlich einmal ein der Bedeutung geblich sein werde. Obmit, ob ohne volle ongeffion, der Breslauer Arbeiterbewegung würdiges 2otal zu gewinnen, verDie Lotalfrage geht ihrer befriedigenden Löjung entgegen. In den nächsten Tagen werden unsre Leser darüber mehr und Besseres erfahren. Nationalität Dem foeben erschienenen Jahresbericht des ArbeiterBildungsvereins„ Eintracht" in Zürich über seine Thätigkeit im Jahre 1900 entnehmen wir folgende Einzelheiten: Die Der Bericht der Reichstagskommission für den Entwurf eines Mitgliederzahl betrug am Schlusse des Jahrs 760. Der Gesetzes über die privaten Versicherungsunternehmungen wird in nach entfallen dic im Laufe des Jahrs einem umfangreichen Aktenstück dem Reichstag zugestellt. Bericht- Deutschland 879, Oestreich 170, Schweiz 79, Dänemark 8, int Verein verkehrenden Mitglieder folgendermaßen: erstatter ist Abg. Zehnter. Italien 3, Rußland 2, Serbien 2, Schweden Norwegen 2, England 1, Die Kanalkommission des Abgeordnetenhauses hielt am Sonn- Aegypten 1, Holland 1, Rumänien 1. Von den Deutschen entabend wiederum eine lange Doppeljigung ab. Es begann die fallen auf die einzelnen Staaten: Württemberg 290, Preußen 200, Generaldebatte über den Mittellandkanal und zwar zunächst Baden 142, Bayern 93, Sachsen 77, Heffen 23, Thüringen 15, Ham Ueber Delcaffés Reise nach Petersburg wird aus Paris über die Finanzfrage. Freiherr v. Jedlig wiederholte zu burg 12, Elias 10, Mecklenburg 10, Bremen 5, Oldenburg 5, nächst die schon in Blättern veröffentlichten Anschauungen, die darauf Braunschweig 2, Lübeck 1, Waldeck 1. Von den 112 Berufss " Gaulois" will wiffen, Minister Delcassé werde in Peters- hinauslaufen: Erst den Zolltarif, dann vielleicht den Kanal! Abg. weigen, welche in Verein vertreten burg nicht bloß die Abberufung des russsischen Bot Macco( natl.) suchte alle finanziellen Bedenken zu zerstreuen. Die die Tischler 226, Schuhmacher 100, Schloffer 86, Schneider 84, waren, zählen idafters Urussow, sondern auch die des Botschaftsrats Abgg. Gamp und Graf Kanis erhoben zahlreiche Schwierigkeiten. Maler 70, Spengler 48, Buchbinder 47, Schriftfeßer 42 usw. Vorauschkin und des ersten Sekretärs Swietschin verlangen. Die Minister v. Hammerstein, v. Thielen und v. Miquel träge fanden 11, Diskussionsabende 17 statt. Die Bibliothet Dieje Personaländerungen sollten die Bedingungen für betonten die finanzielle Möglichkeit des Kanalbaus in längeren Aus- enthält 1374 Bände. Ausgeliehen wurden 963 Bände. Im Lesegewisse diplomatische Arrangements bilden. Eine führungen. offiziöse Note des Figaro" erklärt dagegen, daß gemeldet: die Gerüchte, welche die nationalistischen Blätter über Der Boeren Krieg. " dang suczimmer liegen 63 verschiedene geitungen auf. An Unterstützungen für Wahlen, Streifs und an durchreisende Genossen wurde die Summe von 936 Fr. verausgabt. Die Kaffen- Einnahmen betrugen 12 558,22 Fr., Ausgaben 12 335,65 Fr., Kaffen- Saldo 219,57 Fr. Der Verein besigt eine Krankenkasse, wo im Berichtsjahr Englische Umgehungs: Bewegungen. die Petersburger Reise Delcassés verbreiten, erfunden scien. Die Reise sei, ganz besonders unter den gegenwärtigen Berhältnissen, sehr erklärlich. Die Zeitläufte feien nicht dazu an Die Times" erfahren aus Pretoria, in den Distrikten 194 Strankheitsfälle vortamen, die sich auf 3725 Krankheitstage ver gethan, daß Frankreich und Rußland ihr zusammenwirten von zu Bethel und Ermelo hätten in Verbindung mit den eng- teilten und mit 7102 Fr. unterstützt wurden. Der Reservefonds fälligen Ereignissen könnten beeinflussen lassen. In Europa seien lischen Bewegungen an andren Stellen ebenfalls beträgt 8044,20 Fr. Die Speise Association gab durchdie Mächte von neuem durch die macedonische Frage Operationen begonnen, um die Versuche der Boeren, schnittlich an 90 Mitglieder eine gesunde, nahrhafte Kost ab. Der beunruhigt. Sie feien zwar entschlossen, den autonomen Christen nach Norden zum Busch veld hin durchzubrechen, zu verhindern. Rüdgang der Mitgliederzahl gegen die früheren Jahre liegt einzig die Wohlthaten des Berliner Vertrags unverkümmert zu sichern, Daily Telegraph" meldet aus Bathfontein vom und allein in der herrschenden Baukrisis. Die Einnahmen hielten aber dafür, daß Gewaltthaten ihre Intereffen beeinträchtigen 17. d. M., Blumer stehe jetzt am Oliphants Fluß. Sein und Ausgaaben betrugen 132 654,90 Fr. Seit dem Jahre 1860, 100 und den Frieden stören könnten. In Asien gehe die Krisis ihrem Erscheinen in dieser Gegend bewege viele Boerenflüchtlinge, fich unter diese Sektion gegründet wurde, bis zum Schluß des Verichtsjahrs. Ende entgegen; aber die Imige und schwierige Arbeit, durch welche seinen Schuß zu stellen. So sei über ein Dußend Wagen, besetzt mit betragen die Einnahmen 2 394 680,57 Fr. China in friedlicher Weise umgestaltet werden solle, erheische von allen, die sich dieser Arbeit widmen, vollständig einiges Vorgehen. Auch an andern Punkten, wo weder Frankreich noch Nußland direkt beteiligt feien, sei. die Lage zu ernst und von zu all gemeiner Bedeutung, als daß die beiden Staaten es verjäumen tönnten, im Hinblick auf mögliche Veränderungen ihre gemeinsame ganzen Familien der Boeren, im Gefolge der Engländer. Ferner wird aus Durban berichtet: Die Engländer haben Dartuell im Swaziland besezt und erbeuteten zwei PomponGeschüße und eine große Menge Vieh. Zerstörung eines englischen Proviantzugs. Ein Zug mit Vich, Kohlen und Vorräten wurde am 19. April in der Nähe von 25010 Polizeiliches, Gerichtliches univ. -Verbotener Maifestzug. Die Wilhelmshavener Genossen hatten einen Maifestzug geplant, der zum Teil auch preußisches Gebiet berühren sollte. Der Landrat hat, soweit das preußische Gebiet in Betracht kommt, den Festzug verboten. 3. Das Unterftüßungswesen in den chriftlichen Gewerkschaften; Referent: Wiedeberg Berlin. " - Freigesprochen wurde auch Genoffe Thiel in Staffel, der Aus dem schlefischen Dorado. Was es mit den von den befchuldigt worden war, dadurch gegen das Vereinsgesetz verstoßen Agrariern so viel gepriesenen Zuständen auf dem Lande auf sich zu haben, daß er als Leiter einer Versammlung sich geweigert habe, 4. Verleihung von Korporationsrechten an die Berufsvereine; hat, zeigte eine Gerichtsverhandlung, die sich dieser Tage vor dem dem überwachenden Beamten den Namen eines Redners zu Referent Bruit- Altenessen. Landgericht in Glaz abspielte. Angeflagt waren 14 Knechte und nennen. Mehrere Zeugen bekundeten im Gegensatz zu dem 5. Reform der Gesetze betr. die Krankenversicherung und die Pferdejungen im Alter von 16-22 Jahren aus Weigelsdorf, Kreis Beamten, daß Thiel den Familiennamen des Redners sofort Gewerbegerichte; Referenten Giesberts- M.- Gladbach und Ellertamp- Münsterberg in Schlesien; dieselben haben sich nach der Anklage der genannt habe. Den Vornamen tonnte Thiel nicht sofort nennen, Lage- Lippe. weil der Redner zunächst selbst die Nennung desselben verweigerte gemeinschaftlich verübten Bedrohung. des Hausfriedensbruchs, des Zur Aussperrung der christlich Organisierten in Kaldenkirchen Widerstands gegen die Staatsgewalt, der Beleidigung von Beamten in der Meinung, daß er hierzu nicht verpflichtet jei. Ueber den wurde in folgender Resolution Stellung genommen: und andren Personen, der Körperverlegung mittels gefährlicher Werk Zwischenfall entstand Unruhe in der Versammlung, deren Beseitigung Der Ausschuß des Gesamtverbands der christlichen Gewerkzeuge, Erregung cubestörenden Lärms usw. schuldig gemacht. Und die dem Angeklagten zunächst wichtiger erschien. Als er sich dann nachher schaften Deutichlands erflärt sich mit dem christlich- socialen Tabak Ursache all dieser Strafthaten? Ueber Weigelsdorf war die Sperre verhängt mit der Frage an den Beamten wandte, ob er inzwischen den Vornamen und Cigarrenarbeiter Verbande, dessen Mitglieder in Kaldenkirchen worden, weil daselbst die ansteckende Krankheit der Straße( scabies) festgestellt habe, löfte dieser die Versammlung auf und Thiel ausgesperrt wurden, solidarisch und legt den einzelnen angeschlossenen unter dem Gesinde herrichte. Entgegen der behördlichen Bestimmung wurde so die Möglichkeit genommen, dem Verlangen nachzukommen. Organisationen die Pflicht auf, den Bruderverband mit allen Kräften wollten die Angeflagten das Dorf verlassen, um sich in einem Der Amtsanwalt beantragte selbst die Freisprechung. zu unterſtügen. Nachbarorte bei einer Tanzmusit zu belustigen. Der Zutritt wurde Wegen Offiziersbeleidigung wurde der Verantwortliche des Ausland. ihnen verweigert, dasselbe geschah in einem zweiten Dorfe. Aufin Bant erscheinenden Nordd. Voltsbl.", Genoffe Jakob, zu 100 M. Geldstrafe verurteilt. Die schwedischen Staats- Eisenbahner hielten in der vorigen geregt hierüber, ließen sich die Angeklagten die erwähnten Strafthaten Woche einen Kongreß zur Gründung eines Eisenbahnpersonalverbands zu Schulden kommen. Das Gericht erkannte auf Strafen von einem Wegen unerlaubter Flugblattverbreitung war dem ab. Es waren Vertreter der Fachbereine der Stationsangestellten, Monat bis zu einem Jahr sechs Monaten Gefängnis. Arbeiter B. in Köln ein polizeiliches Strafmandat von drei Mark zu- der Bahnmeister, der Schaffner und Padmeister, der Bahnwächter, Oftelbische Wolfserziehung. Einen erschredenden Einblick in gestellt worden. Der Betreffende hatte an einem Sonntag Flugblätter der Wagenschmierer, des Wagen und Depotpersonals und den unglaublich tiefen Bildungsstand der Land. von Haus zu Haus verbreitet und war dabei von dem Schußmann der Staatsbahn Maschinenarbeiter. im ganzen 69 Delegierte bevölkerung der östlichen Provinzen gewährte eine Clemert angehalten worden, der diese Verbreitung für ungefegtich hielt. anwesend. Diese Vereine schloffen sich zu dem Eisenbahn Gerichtsverhandlung, die gestern in Stendal stattfand. Während der Auseinandersetzung mit dem Schußmann" fam nun ein perfonal Verband" zusammen. Ein Antrag, sich mit dem 19jährige Sachsengängerin" Marie Zinnowoda aus Lakowiz Herr hinzu, der sich schließlich eins der Flugblätter ausbat. Der Arbeiter die Angestellten der Privatbahnen umschließenden„ Schwedischen Eisen- in Oberschlesien war wegen versuchten Kindesmords vor dem willfahrte dieser Bitte, und auf diese Abgabe des einen Exemplars bahner- Verband" zu verschmelzen, fand viel Sympathie, wurde aber Schwurgericht angeflagt. Es wurde festgestellt, daß sie nur drei stügte sich die Begründung des Strafmandats. Auf die eingelegte abgelehnt. Als Hauptzwed des Verbands werden bezeichnet die Herbei Jahre eine Dorfschule besucht hat; vom 9. Lebensjahre an Berufung des B. sprach ihn am Dienstag das Schöffengericht frei, führung einer normalen Arbeitszeit und einer der Arbeit und hat sie feinen Unterricht mehr genossen. Sie war veil die ganze Art der Verbreitung feine öffentlich bemerkbare Arbeit Berantwortlichkeit der Angestellten voll entsprechenden Entlohnung. nämlich schon in diefem Alter bis zum 14. Lebensjahre als im Sinne des Gesetzes darstelle. Ferner foll der Verband dafür sorgen, daß nicht ungerechterweise ütemädchen auf verschiedenen Stellen beschäftigt. Kaum Gegen Genoffen Heymann, den früheren Redakteur des Strafen über Angestellte verhängt werden, und bei Beförderungen 14 Jahre alt, gebar sie einen Senaben, der jetzt bei ihren Braunschweiger Boltsfreund". ist nun nach seinem Ausscheiden aus nur Verdienste, Tauglichkeit und Dienstalter maßgebend find. Die Eltern in Pflege ist. Einige Jahre später wurde sie zum zweitender Redaktion noch eine neue Beleidigungsklage anhängig gemachterbandsleitung hat ihren Sitz in Stockholm und besteht aus fünf- mal Mutter; das Kind starb bald darauf. In ihrem legten worden. Der Gemeinderat von Braunlage hat, etwas verspätet, be- zehn Personen. Dienst zu Schönhausen in der Altmart gebar sie zum drittenschlossen, sich wegen einer Rorrespondenz aus Braunlage beleidigt zu Der Bürgermeister zu Genua hatte zu gestern eine Ver- mal; das neugeborene Kind warf sie in den Abort. Dort wurde fühlen, und hat Strafverfolgung bei der Staatsanwaltschaft be- fammlung der Reeder und der Vertreter der Kommission der Schiffs- es aber bald gefunden und ist jetzt noch am Leben; es ist in Stendal antragt. Mit dieser neuen Sache hat sich die Zahl der gegen Ge- personalverbände einberufen, um eine Einigung herbeizuführen. Die in Pflege gegeben worden. Der Angeklagten, die weder lesen noch nossen Heymann auf Grund seiner Thätigkeit am Bollsfreund" Reeder lehnten die Einladung indessen ab, da sie nur direkt mit schreiben kann, wurden wegen ihres niedrigen Bildungsgrads noch schwebenden Strafverfahren auf fünf erhöht. ihrem Personal verhandeln wollen. In der heutigen Versamm- mildernde Umstände zugebilligt; das Urteil lautete auf 1 Jahr Gelung der Ausständigen in der Arbeiterkammer sprachen die Depus fängnis. tierten Chiesa und Cabrini, fie rieten zur Ruhe. Es wurde be= schlossen, den Ausstand fortzusetzen. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Die Rohrer Berlins und Umgegend befinden sich seit dem 18. April d. J. im Ausstand, und sind 12 Arbeitswillige vorhanden, welche sich auf folgende Bauten verteilen: Wattstraße, Lindenstr. 5, Holzmartistraße, Alexandrinenstraße, Straße 4a Bau Gehrke, Bößowstraße Bau Dreiher, Am Friedrichshain Bau Lenz, Werneuchenerstraße. Außerdem haben sich auf folgenden Bauten Buzzer, Maurer, Bimmerer usw. gefunden, welche Rohrdecken anfertigen: Frankfurter Allee 40, Feurigstraße, Wiclefstraße Bau Boigt. Bociales. " Eine Ein Musteragrarier. Wegen fahrlässiger Körperverletzung unter Außerachtlassung von Berufspflichten wurde am Mittwoch von der Potsdamer Straffammer der Ritterguts befizer Franz Tegethoff aus Liepe bei Dahme zu 100 M. Geldstrafe event. Arbeitsamt im Staate New York. Bu einem großen focial maschine eine Berbindungswelle ohne die notwendige, polizeilich 10 Tagen Gefängnis verurteilt. Er hatte an der Häcksel- Schneidestatistischen Amte, dem„ Departement of Labor", sind das arbeits- vorgeschriebene Schutzvorrichtung gelassen. Dadurch kam es, daß der statistische Bureau, die Fabrifinspektions- Behörde und das Einigungs- Arbeiter Bolle, als sich plöglich das Pferd an dem Göpelwerk in amt des Staats New York vereinigt worden. Der bisherige Chef Bewegung setzte, von der Welle an seiner Schürze erfaßt und sechs des arbeitsstatistischen Amts wurde zum Chef des Arbeitsamts ernannt mal mit derselben herumgeschleudert wurde. Als das Göpelwerk mit einem Gehalte von 14 000 M. Bum 1. Stellvertreter wurde angehalten wurde, hatte Polfe mehrere tiefe Fleischwunden an den mit einem Gehalte bon 10 000 m. der frühere Zimmermann Unterschenkeln davongetragen, auch waren ihm sämtliche Kleider vom John Williams ernannt, der als Präsident des amerikanischen Leibe gerissen. Die Lohnkommiffion. Verbands der Zimmerleute und Schreiner eine leitende Achtung, Schuhmacher! In der Filzschuhfabril von Röseler, Stellung in der nordamerikanischen Gewerkschaftsbewegung Abscheulichkeiten aus einem Waisenhaus. Vor der Kölner Usedomstraße 17( Nichtverbandsfabrik), sind Differenzen aus eingenommen hat und feit 1899 Fabrikinspektor war, Straftammer hatte sich der Erziehungsgehilfe Hermann Lent wegen gebrochen, welche am Sonnabend zur Arbeitsniederlegung führten. zweiten Stellvertreter mit gleichem Gehalt ist John Lubringan, brutaler Ueberschreitung des Büchtigungsrechts zu verantworten. An Die Ursachen des Konflikts find folgende: Herr Röseler behauptete, ein organisierter Eisenbahn Angestellter, ernannt worden. einem Januarabend hatte im dortigen evangelischen Waisenhaus ein daß aus der Fabrik ein Stück Leder gestohlen worden sei und entließ Ein akademisch geschulter Statiftifer als Chef des statistischen siebenjähriger Waisenknabe einige Stückchen Kohle in den zwei Arbeiter, die er in Verdacht hatte, den Diebstahl ausgeführt Dienstes und ein früherer Unternehmer als Mitglied des Einigungs- Ofen des Schlaffaales gelegt. Deshalb wurde das schwäch zu haben, ohne allerdings die Beweise für diesen Berdacht beizubringen. amts, beide gleichfalls mit je 10000 M. Gehalt, bilden den Stab des liche Kind von dem Angeklagten mit einem Rohrstock Ferner drohte Herr Röseler, in dieser Sache am Sonnabend noch neuen Arbeitsamts, in dem sich die gewerkschaftlich organisierte so schwer mißhandelt, daß der als Sachverständiger ver weitere Entlassungen vorzunehmen, wenn der Thäter nicht an Arbeiterschaft über mangelhafte Vertretung nicht bellagen fann,- nommene Arzt erklären mußte: er habe noch nie etwas derartiges gegeben resp. sich nicht selbst melden würde. Ein Vermittelungsversuch gesehen; vom Halfe bis zum Gesäß hinunter sei der Rücken mit der Ortsverwaltung wurde von Herrn Röseler schroff zurückgewiesen blutigen Striemen bebedt gewesen; am linken Oberund legten darauf sämtliche Arbeiter und Arbeiterinnen einmütig die schenkel habe das Kind eine dicke Blutbeule erhalten. Da der Ans Arbeit nieder. Wir ersuchen die Kollegen, den Zuzug nach dieser Fabrit streng fernzuhalten. geklagte noch unbestraft war, erkannte das Gericht nur auf eine Die Ortsverwaltung. Geldstrafe von 100 m. Kleine Mitteilungen. laffen. Sociale Rechtspflege. bei, weil D zum " Der Unfall des verborgten Arbeiters. Der StraßenbahnGesellschaft in Straßburg werden die Pferde vertragsmäßig durch den Fuhrunternehmer Lorenz gestellt. Da Lorenz der Straßenbahn- Gesellschaft wiederholt Gefälligkeiten erwiesen hat, fo Die Expedition gegen General Lin wurden ihm von Arbeitsruhe am 1. Mai beschlossen neben den Gewerk- Reparaturen öfter die Schlosser des Straßenbahnbetriebs über ist infolge des Pekinger Brandes ihres ursprünglichen Leiters beraubt der Gesellschaft zur Verrichtung fleinerer schaften, deren Stellungnahme schon durch den Versammlungsteil bekannt ist, in Berlin auch die Schmiede in allen Werkstätten, wo bahnbetriebe beschäftige Schloffer Casper eines Tags in der Wohnung graphiert, daß auf die Nachricht von der Brandkatastrophe hin der So arbeitete auch der feit 10 Jahren ständig im Straßen- worden. Ein an der Expedition teilnehmender Korrespondent telefich zwei Drittel der Beteiligten dafür aussprechen. Die Gas, des Lorenz. Waffer- und Heizungs- Rohrleger und Selfer wollen in Anspruch genommen hätte, wäre C. damit zu Ende ge- Bauer fofort nach Beling zurückgekehrt sei. Die Expedition selbst Bei dieser Arbeit, die vielleicht eine Stunde Kommandant der Expedition, General v. Gayl, mit Major überall da feiern, wo zwei Drittel organisiert sind und unter den kommen, verunglückte der verborgte Arbeiter. Die Straßen- fezt ihren Marich fort. Bermutlich wird sie keine Arbeit finden. Organisierten die Mehrheit für Arbeitsruhe ist. Auch die Buch- bahn- Berufsgenossenschaft lehnte es ab, ihm eine Unfallrente Morning Post" erfährt wenigstens aus Shanghai, in Antwort binder und Buchbinderei Arbeiterinnen wollen in zu zahlen, und das Schiedsgericht bestätigte den ungünstigen Bescheid. auf die Denkschriften, welche Li- Hung Tschang und der Gouverneur den einzelnen Werkstellen eine Abstimmung herbeiführen und eine Der Berletzte legte Returs ein und das Reichs- Versicherungsamt von Echanst an den Thron gerichtet hätten, sei unter dem Li- Hung- Tschang Zweidrittel- Majorität als Vorbedingung für die Arbeitsruhe ansehen. lub die füdwestliche Baugewerks- Berufsgenossenschaft dem Ber: 17. d. Mts. ein kaiserliches Editt ergangen, welches den Die Konditoren fordern alle Kollegen auf, denen es möglich fahren ist, die Arbeit ruhen zu laffen. Stritte. Arbeitsruhe beschloffen Straßenbahn Berufsgenossenschaft möglicherweise haften fonnte. Beti hili zurüdauziehen. diese nach den Ausführungen der General Liu anweise, sich über die Grenze bon die Bretterträger und Brettschneider, ebenso die Maler, Ladierer, Anstreicher und Tüncher Char bak C. nicht im Die Straßenbahn Berufsgenossenschaft berief sich darauf, Die Suspendierung der Litteraten- Prüfungen Tottenburgs. Sämtliche dieser Gewerkschaften befchloffen außer Gesellschaft verunglückt sei. Das Reichs- Versicherungsamt hob Tiche- Kiang Unruhen. Die Studenten sollen drohen, die Damen Betriebe der Straßburger Straßenbahn- verursacht nach einem Telegramm des Standard" in der Proving dem, sich mit den wegen der Maifeier Gemaßregelten folidarisch zu das schiedsgerichtliche Urteil auf und verurteilte die Straßenbahn- niederzubrennen und die Mandarinen zu verjagen. erklären. In allen Fällen, wo die Arbeitsruhe nicht möglich ist, Berufsgenossenschaft zur Rentengewährung. foll ein Teil des Arbeitsverdienstes an die Gewerkschaft abgeführt daß der Verletzte durch die vorübergehende, von seiner Arbeitgeberin Prinz Tuan sich in der Mongolei befinde und die BeEs ging davon aus, Aus Wladiwostock wird berichtet, daß nach chinesischen Quellen gebilligte Arbeit bei dem Fuhrunternehmer Lorenz nicht aus dem bölkerung zum Aufstand aufwiegele. Der Kaiser von China Straßenbahnbetriebe ausgeschieden sei und somit der Unfall diesem babe Truppen gegen die aufständigen Mongolen gesandt. Betriebe zugerechnet werden müsse. daß sich die Straßenbahn Berufsgenossenschaft auf einen in Mit Rücksicht darauf. teiner Hinsicht begründeten Standpunkt gestellt hat, wodurch Beendigte Streifs. Der Streit der Theaterarbeiter der beigeladenen Baugewerks- Berufsgenossenschaft Kosten und Mehr in Hamburg ist als aussichtslos nach mehrwöchentlicher Dauer auf- arbeit entstanden sind, wurde die Straßenbahn Berufsgenossenschaft gehoben. Auch der Streit der Tabatarbeiter in Bafewalt ist ferner verurteilt, die Beigeladene mit 10 M. zu entschädigen. wegen Mangels an Unterſtügung zu Ungunsten der Streifenden(§ 19 Abs. II des neuen Mantelgesetzes".) beendet. werden. Deutsches Reich. In Müllrose streifen 40 Schiffsbau- Gesellen um einen StundenTohn von 40 Pf. bei 11stündiger Arbeitszeit. Chriftliche Konkurrenz. München, 19. April.( Eig. Ber.) 0 " # Gerichts- Beitung. Die koreanische Regierung hat nach einer Meldung der Frankf. 8tg." aus Petersburg für Deutschland, Destreich- Ungarn, Frankreich, England, Belgien und Nord- Amerika Gesandte ernannt. Lehte Nachrichten und Depeschen. Darmstadt, 20. April.( W. Z. B.) Der Abgeordnete KöhlerLangsdorf brachte in der zweiten Hammer einen Antrag ein zur welcher dahin geht, die landgräflichen Linien auszuschließen, die ErbAenderung der hessischen Berfaffung, bezüglich der Erfolge, verbrüderungs- Verträge zwischen Hessen, Sachsen und Brandenburg aufzuheben und die Prinzessin Elisabeth zum Erbgroßherzog zu proflamieren. Paris, 20. April.( W. T. B.) Der Minister Lehgues gab dem Präfekten des Saone et Loire- Departemente bekannt, daß Mines entlaffenen Arbeiter in verschiedenen Departements fich für die von der Bergwerks- Gesellschaft in Montceau- lesFrankreichs Arbeit gefunden habe. Gleichzeitig traf die Regierung Das Streiffomitee in Montceau- les- Mines wird die Vorschläge des Ministers den ausständigen Bergarbeitern vorlegen. In diesen Tagen erscheint hier ein neues Blatt, betitelt:" Chrift liche Gewerkschaftszeitung", das angeblich einem Beschluß ist am 16. Februar nach zweitägiger Verhandlung vom Schwur Wegen Sittenverbrechens nach§ 176,1 des Straf- Gefehbuchs des christlichen Gewerkschaftstongresses entsprechend gegründet wurde. gericht I Berlin der bisherige Rechtsanwalt Ostar Münzer Damit entsteht dem ebenfalls erst seit einem Vierteljahr bestehenden zu einem Jahre sechs Monaten Buchthaus und drei Jahren Ehr und in München erscheinenden Christlichen Gewert schaftler" eine sehr unerwünschte Konkurrenz. Letzterer bezeichnet prozessuale Rügen beschränkte, wurde vom Reichsgericht als unverlust verurteilt worden. Seine Revision, die sich auf drei das neue Unternehmen als ein Produkt ehrgeiziger und fpetulativer Köpfe und kündigt an, daß man ein wachsames begründet verworfen. Auge haben werde auf das Thun und Treiben des Vorin Steglitz entbrannte kommunale Wahltampf hat eine Anklage Die feindlichen Brüder aus Steglit. Der im Jahre 1900 geschobenen" und seiner Trabanten". Demnach scheint also die brüderliche Liebe und Eintracht im wegen verleumderischer Beleidigung gezeitigt, die gestern das christlichen Lager nicht gar so groß zu sein, was auch aus dem Schöffengericht am Amtsgericht Il beschäftigte. Angeklagt waren die Maßnahmen, um diesen Arbeitern die Ueberfiedelung zu erleichtern. folgenden Stoßfeufzer des„ Christlichen Gewerkschaftler" hervorgeht. früheren Gemeindevertreter Prof. Dr. Bendeler und Göze; Er sagt:„ Gerade herausgesagt besteht die Absicht, das bayrische fie wurden beschuldigt, den Gemeindevertreter a ad, Schöffen Kartell und sein Organ mit Füßen zu treten. Daß eine lemming und Gemeindevertreter Klein im Sinne des§ 187 Marseille, 20. April.( W. T. B.) Die Marseiller Dodcompagnie Person, die bei uns in die Schule gegangen, in diesem Eifer alles des Strafgesetzbuchs beleidigt zu haben. Es handelte fich um ein teilte dem Handelsminister auf dessen Anfrage mit, daß ihr aus der übertrifft, auch als das Hauptmotiv zu diesem geradezu hohn bei den Gemeindewahlen im Jahre 1900 von den Angeklagten Bewilligung der Forderungen der Hafenarbeiter eine jährliche sprechenden Projekt zu benennen ist, bleibt ein für alle Beit erlaffenes Flugblatt, in welchem auf Grund angeblich attenmäßigen Mehrausgabe von 750 000 Fr. erwachien würde, von welcher Summe nicht zu vergeffender schlechter Charatterzug." Materials die Stellung der drei Beleidigten in ihrer Eigenschaft fte 150 000 Fr. tragen wolle; den Rest müsse sie durch Erhöhung der Das ist zwar stilistisch nicht sehr schön, sonst aber recht deutlich. als Gemeindevertreter zur Frage der Kanalisation und der Auf- Tariffäge herausbringen. bringung der Kosten für dieselbe abfällig fritisiert wurde. Die Brüffel, 20. April.( B. S.) Die hiesigen Blätter verzeichnen Der Gesamtausschuß des Verbands chriftlicher Gewerk- Angegriffenen lafen aus dem Flugblatt den Vorwurf neuerdings das mit größter Bestimmtheit auftretende Gerücht von schaften hielt am 18. April in Crefeld eine Sigung ab, in der heraus, daß sie rechtswidrig einen Gemeindebeschluß um der Thronentfagung des Königs Leopold. Der König soll die Stellung zu dem christlichen Gewerkschaftskongreß, der Pfingsten in gestoßen und bei dem Beschlusse über die Aufbringung der Soften felbst- Absicht haben, in Baris Aufenthalt zu nehmen und soll dort bereits Crefeld tagt, genommen wurde. füchtige Pläne verfolgt hätten. Daraufhin stellten sie den Straf- einen Balast getauft sowie einen ganzen Hofstaat organisiert haben. Beschlossen wurde, den Kongreß durch eine demonstrative öffent- antrag und der Staatsanwalt erhob die öffentliche Klage. Im Rom, 20. April.( W. T. B.) Das Ministerium für Bosten und liche Versammlung christlicher Arbeiter einzuleiten, und zwar soll die gestrigen Termine legten der Vorsitzende und der Staatsanwalt den Telegraphen macht bekannt, daß infolge von Maßregeln, die im felbe am Pfingstsonntag stattfinden. Parteien dringend aus Herz, jetzt, nachdem sich die Gemüter längst Einverständnis mit der Navigazione generale italiana" beschlossen Der Kongreß wird am 26. Mai, abends 7 Uhr, eröffnet und beruhigt und die Streitagt zu begraben sei und da sie alle an dem find, der Dienst der Postdampfer in normalem Umfange wieder wird bis inklusive den 29. Mai tagen. Am 28. Mai, nachmittags, Wohle der Kommune das gleiche Interesse hätten, den Streitfall aufgenommen worden ist. findet außerdem die Generalversammlung des Gesamtverbandes der gütlich beizulegen. Den beteiligten Rechtsanwälten, Justizrat Genua, 20. April.( W. T. B.) Die Mannschaften der Dampfer christlichen Gewerkschaften Deutschlands statt. Dr. v. Gordon( für die Angeklagten) und Ahlemann( für die Gottardo" und" Entelle" haben die Arbeit wieder aufgenommen. Nebentläger) gelang es dann auch nach längerer Beratung, eine Er- Die Dampfer Constanza" und" Colomba" find heute mit voll flärung der Angeklagten zu formulieren, in denen gesagt wird, daß zähliger Besatzung in See gegangen. solche Vorwürfe, wie sie die Nebenkläger aus dem Flugblatt herausgelesen haben, nicht erhoben werden sollten. Die Rebentläger zogen Stegerwald München. Hierauf den Strafantrag zurüd. Als Tagesordnung wurde festgesetzt: 1. Bericht des Ausschusses des Gesamtverbandes über seine bisherige Thätigkeit; Berichterstatter Schiffer- Crefeld. den 2. Die Stellung der Kartelle und Arbeiterschutzverbände zu Central Organisationen; Referent B " Livorno, 20. April.( W. T. B.) Infolge von Meinungs verschiedenheiten mit der Verwaltung der Eisenbahnen find die Arbeiter am Hafenbahnhof in den Ausstand getreten. Berantwortl. Redacteur: Heinrich Wetter in Gr.- Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Berlag von May Bading in Berlin. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Kr. 93. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Reichstag. Am Bundesratstische: Nieberding. Sonntag, 21. April 1901. Abg. Stadthagen( Soc.): Abg. Dr. Müller- Meiningen( frs. Vp.) Wir werden nicht für die Resolution stimmen, denn der befürwortet seinen Antrag, der den Autor günstiger stelle, als es 78. Sigung vom Sonnabend, den 20. April 1901, Standpunkt der Regierung in dieser Frage ist ein so rückschrittlicher, der Kommissionsbeschluß thut. Der Antrag Dieß gehe ihm nicht zu nachmittags 1 Uhr. daß wir keine Veranlassung haben, an sie noch einmal eine Reso- weit, aber erscheine ihm unerreichbar. Der Autor müsse das Recht lution zu richten. Entweder wir brauchen unsre Macht, indem wir der Uebertragbarkeit haben. Es kann ihm nicht gleichgültig sein, ob einen besondren Paragraphen, der die Aufhebung des fliegenden ein Buch, das er einer hervorragenden Verlagsfirma anvertraut habe, Gerichtsstands ausspricht, in dies Gesetz aufnehmen, oder wir nehmen später in den Verlag eines obsturen Schulze in Treuenbriegen übereinen Initiativantrag an. Auf die Brücke, die Herr Büsing uns geht. Bei politischen und religiösen Schriften werde der Autor schlagen will, gehen wir nicht.( Bravo! bei den Socialdemokraten.) benachteiligt, wenn der zweite Verleger entgegengesetter politischer Abg. Oertel( f.): oder religiöser Ueberzeugung ist. Auf der Tagesordnung steht die zweite Beratung des Gesezes betreffend das Urheberrecht an Werten der Litte ratur und der Tonkunst. Die Kommission hat verschiedene Resolutionen zur Annahme empfohlen. Die erste Resolution wünscht Ausgestaltung der Berner Konvention zum Schutz von Werken der Litteratur und Tonkunst dahin, daß die Uebertragung von Musikstücken auf mechanische Muſitinstrumente ohne Erlaubnis des Urhebers nicht zulässig ist. Abg. Richter( frs. p.): Meine gestrige Erwartung, daß der Reichstag heute nicht besser besetzt sein würde, hat sich leider erfüllt. Ob diese Resolution angenommen wird, weiß ich nicht, jedenfalls würde ihre Annahme auf die wirkliche Stimmung des Reichstags feinen Schluß zulassen. Nach dem Beschluß des Reichstags zu§ 22 wäre die Annahme dieser Resolution eine Inkousequenz. Damals hat das Haus mit großer Mehrheit den Antrag Träger abgelehnt, der nicht einmal so weit ging, wie diese Resolution sondern nur die freie Uebertragung von Musikstücken auf mechanische Instrumente mit auswechselbaren Scheiben verbieten wollte. Uebrigens tritt ja der internationale Verband erst wieder nach 4 bis 5 Jahren zusammen und wie können wir heute schon benrteilen, wie bis dahin die Lage der betreffenden Industrie sein wird. Ich bitte Sie die Resolution abzulehnen. Damit schließt die Diskussion. In der Abstimmung erheben sich für die Resolution Socialdemokraten, einige Freifinnige, Nationalliberale, Centrum und die Rechte. Präs. Graf Ballestrem: Das ist die Mehrheit( Lachen links) die Mehrheit der Anwesenden.( Heiterkeit.) Die zweite Resolution verlangt Erwägungen darüber, ob nicht bei der neuen Herausgabe von Werken der Litteratur und der Tonfunst, deren Urheberrecht nicht mehr geschützt ist, sowie bei der Aufführung solcher Werke von den Verlegern und den gewerbsmäßigen Unternehmern von Aufführungen eine Abgabe erhoben werden kann, deren Ertrag zur Unterstügung von bedürftigen Schriftstellern und Komponisten des Inlands sowie deren bedürftigen Hinterbliebenen und Verwandten zu verwenden ist. Abg. Wellstein( C.) bittet um Annahme der Resolution. Bedenken haben sich nur gegen die Ausführbarkeit der Refolution geltend gemacht. Die Ausführung ist aber nicht Sache des Reichstags, sondern wir können das ruhig dem Herrn Reichskanzler überlassen. Abg. Dr. Oertel( f.): Die Macht haben wir in diesem Fall doch nur halb. Die Regierung legt auf das Zustandekommen dieser Vorlage nicht so viel Wert, wie seiner Zeit z. B. auf das Postgesetz. Wenn wir also die Aufhebung des fliegenden Gerichtsstandes hier in das Gesetz auf nehmen, so bekommen wir also weder die Taube auf dem Dache, noch behalten wir den Sperling in der Hand. Gewiß ist der fliegende Gerichtsstand höchst bedauerlich und unberechtigt, und der gesamte Reichstag wünscht seine Abschaffung. Da wir aber zur Zeit mehr nicht erreichen können, werden wir für die Resolution stimmen. Die Resolution wird hierauf gegen die Stimmen der Freifinnigen und Socialdemokraten angenommen. Damit ist die zweite Beratung des Urheberrechts erledigt. Es folgt die zweite Beratung des Verlagsrechts. Die§§ 1-15 werden debattelos angenommen. § 16 lautet in der von der Kommission nicht geänderten Fassung: " Der Verleger. hat mit der Vervielfältigung zu beginnen, sobald ihm das vollständige Werk zugegangen ist. Erscheint das Werk in Abteilungen, so ist mit der Vervielfältigung zu beginnen, sobald der Verfasser eine Abteilung abgeliefert hat, die nach ordnungsmäßiger Folge zur Herausgabe bestimmt ist." Die Abgg. Diez, Fischer- Berlin, Stadthagen, Dr. Südekum( Soc.) beantragen, dem§ 16 zuzusetzen: Abg. Dr. Oertel( f.) erklärt sich gegen die Anträge Dieß und Müller- Meiningen und trift für den Kompromißantrag der Kommission ein. Es sei ja richtig, daß sich alle Schriftsteller und auch die Lehrkörper zweier Universitäten für die Anträge ausgesprochen haben. Aber man dürfe nicht die Interessenten und auch nicht die Wissenschaft einseitig auf sich einwirken laffen. Man müsse einen Ausgleich suchen und dieser scheine ihm in der Kommissionsfaffung gefunden. Die Nachteile, die den Autor durch den zweiten Dieß oder Müller- Meiningen Gesez würden. Verleger treffen können, können auch eintreten, wenn die Anträge In den Erbgang wolle man doch nicht eingreifen. Wer aber bürge dafür, daß der Sohn eines anständigen Verlegers ein Lump, der Sohn eines Agrariers ein Socialdemokrat oder ein Mitglied der freisinnigen Vereinigung wird? Abg. Schrader( freis. Bg.): Ich stehe auch auf dem Boden der Regierungsvorlage, die die Uebertragbarkeit der Rechte des Verlegers ausspricht. Doch ist auch das Kompromiß, das die Kommissionsfassung darstellt, brauchbar.; Abg. Zehnter( Centr.): Das geistige Erzeugnis des Autors ist kein Maschinenwerk, das einfach übertragen werden kann, andrerseits müssen auch die Interessen der Verleger berücksichtigt werden. Ich glaube, daß die Auf Werke, die in Abteilungen oder Lieferungen erscheinen, mit Stommissionsfaffung die beste Lösung bringt, um beide widerstreitenden Ausnahme von Romanen, findet die Bestimmung des§ 56, Abs. 2, Intereffen der Autoren und Verleger zu vereinigen. Der Antrag der Reichs- Gewerbe- Ordnung, welche den Aufdruck des Gesamt- Diez ist ja tonsequent, aber er geht weit über das Biel hinaus, da preises auf jede einzelne Lieferung vorschreibt, keine An- er nicht einmal das freie Vertragsrecht bestehen lassen will. vendung." Abg. Stadthagen( Soc.): Abg. Fischer- Berlin( Soc.): Ich habe mich nicht gerade darüber gefreut, daß verschiedene Unser Antrag ist in der Kommission abgelehnt worden, denn Redner unsern Antrag zwar als tonsequent bezeichneten, aber doch man meinte, er stehe mit der Sache in keinem formalen Zusammen- nicht für ihn stinumen wollten, weil er zwingendes Recht hang. Wir find andrer Meinung. Der betreffende Paragraph der schaffe. Gerade darin aber liegt doch der springende Punkt. Gewerbe- Ordnung iſt ſeiner Zeit vor allem mit Rüdficht auf Der Berleger ist in der Regel der geschäftlich gewandtere die Kolportage- Romane gegeben worden und hat hier ja auch einen und wird wenn wir nicht zwingendes Recht schaffen, guten Sinn. Es war ein geradezu gemeinschädlicher Zustand, daß sich durch ähnliche Verträge, wie sie gestern mein Parteigenoffe Diet Leser zunächst garnicht wußten, ob 20 oder 50 Lieferungen er- Für unsern Antrag spricht nicht so sehr das specielle Interesse des einzelnen früher beim Erscheinen von Kolportageromanen in Lieferungen die verlesen hat, gegenüber etwaigen Ansprüchen des Autors schüßen. scheinen würden. Anders liegt die Sache aber bei ernsten Werken, Schriftstellers, es handelt sich vielmehr darum, gesetzgeberisch nieders besonders geschichtlicher und naturwissenschaftlicher Art. Hier kann zulegen, was nach den allgemeinen Anschauungen bereits Gesetz sein sollte. der Verfasser gar nicht von vornherein bestimmen, wie umfangreich Es handelt sich darum, in dem Kampfe zwischen Besitz und Arbeit das Werk werden wird; trotzdem muß aber auf den Lieferungen der Arbeit ihr Recht zu geben. Früher galt der allgemeine Die Väter der Resolution haben gewiß aus sehr gutem Herzen der Gesamtpreis des Werks angegeben werden, und wenn nun Grundsay, wer im Besize ist, hat das Recht, heute gilt dagegen der gehandelt, aber es ist nicht angebracht, besonders nicht für einen der Verfasser im Laufe des Erscheinens der Lieferungen zu der Grundsatz, daß Arbeit adelt, und dem muß auch hier Rechnung geGesetzgeber, das gute Herz über den Verstand fiegen zu laſſen. Umfang doch nicht ausreicht, so ist er es feinem wissenschaftlichen Werleger das Recht, mit der geistigen Arbeit des Autoren Ueberzeugung kommt, daß der im voraus angenommene tragen werden. Durch die Kommissionsfaffung aber geben Sie dem Ich halte die Resolution für ganz undurchführbar, und meine überhaupt, daß sie schwer ernst zu nehmen ist. Wir würden die Nuf schuldig, dem Verleger mehr Lieferungen für den ausgemachten zu machen, was er will. Damit erkennen Sie an, daß allein der Bedeutung der vom Reichstag beschlossenen Resolutionen überhaupt Gesamtpreis zu schreiben, als vorgesehen war, und den Schaden zu Besitz maßgebend ist und die Arbeit nichts wert, sondern unterherabsetzen, wenn wir diese Resolution annehmen würden.( Sehr tragen. Im Interesse der Autoren dieser ernsten wissenschaftlichen geordneter Natur ist. Es ist ja tein Wunder, daß die Herren, richtig! rechts.) Es wird so wie so schon mit der Refolutionen Arbeiten bitte ich Sie, unfren Antrag anzunehmen.( Bravo! bei den die aufgewachsen sind im römischen Recht, im Besitzrecht, schöpfung eine Art grober Unfug seitens des Reichstags getrieben, Socialdemokraten.) das Recht der Arbeit nicht anerkennen wollen. gur und wenn wir so fortfahren, können wir es der Regierung nicht verGeh. Rat Werner: Zeit des alten Rom, unter der Stlavenwirtschaft galt übeln, wenn sie fortan den Resolutionen des Reichstags mit einer ja allerdings der Besiz alles, die geistige Arbeit nichts. In relativen Burschtigkeit gegenüberstehen. Dieſe Resolution ist jedenfalls diesem Sinne hat sich auch die Kommission zu Gunsten des Besizes ganz unausführbar, und ich bedauere das Unglückswurm, den Herrn ausgesprochen. Das Wesentlichste ist wie gesagt, daß zwingendes Geheimrat( Heiterkeit), der mit der Bearbeitung dieser Materie beRecht geschaffen wird. Wenn das nicht geschieht, haben die traut wird. Ich bitte Sie dringend, die Resolution abzulehnen. ganzen Bestimmungen dieses Gesetzes überhaupt keinen Wert. ( Bravo.) ch bin hier in der eigentümlichen Lage, Sie bitten zu müssen, die Abg. Dr. Müller- Meiningen( frf. Bp.): Sache mehr von dem idealen Standpunkt anzusehen, daß die Arbeit höher geschätzt werden soll, als der nackte, bloße Befit. Hier kann es Aus der Erklärung des Regierungsvertreters scheint mir hervor- feinen Kompromiß geben. Diejenigen, die für die Uebertragbarkeit hervorbes zugehen, daß der gegenwärtige Zustand auch von der Regierung als des Verlagsrechts eintreten, geben sich in die Wirtschaftsperiode zurück, unhaltbar angesehen wird. Die logische Folge wäre doch nur, daß in der der Besiz die Herrschaft hatte. Diese ist längst überwunden. wir leben in einer Periode, wo die Arbeit wenigstens angefangen die Regierung in allergrößter Bälde eine Aenderung vorschlägt undir leben in einer Periode, wo die Arbeit wenigstens angefangen nicht wartet, bis wieder einmal die Gewerbe- Ordnung geändert hat, ihr Recht zu bekommen. Und dieser Thatsache dürfen sich auch die Es ist doch ein Widerspruch, wenn im VerlagsRechtsnormen nicht entgegenstellen. Das Kapital hat heute schon recht der Verleger gezwungen wird, mit dem Druck sofort zu lebermacht genug, so daß wir es nicht nötig haben, seine Macht beginnen, wenn der Verfasser das erste Manuskript abgeliefert hat auch auf dem Gebiete der geistigen Arbeit noch zu stärken. Ich bitte Sie dringend, unfrem Antrag zuzustimmen.( Bravo! bei den und wenn die Gewerbe Ordnung ihn zwingt, auf der ersten Lieferung die Gesamtlieferungen anzugeben. Unser Antrag paßt also Socialdemokraten.) sehr wohl in dieses Gesetz. Geh.- Rat Werner: Der Antrag ist schon in der Kommission gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt worden, weil die Materie zu dem vor liegenden Gefeßentwurf nicht paßt. Der Meinung bin ich auch. Wenn wieder einmal eine Novelle zur Gewerbe- Ordnung eingebracht wird, wird sich darüber reden lassen, ob die Bestimmung der GewerbeOrdnung über die Lieferungswerke nicht für wissenschaftliche Werke einzuschränken ist. Hier paßt der Antrag gar nicht her. Das gute Herz für die Autoren hätten die Herren, welche diese Resolution verteidigen, besser bei der Beratung vieler Baragraphen des Urheberrechts zeigen können. Da haben sie uns aber im Stich gelaffen. Hoffentlich beweisen die Herren ihr gutes Herz wenigstens bei der Beratung des Verlagsrechts. Die Annahme dieser ganz unausführbaren Resolution würde die Stellung des Reichstags diskreditieren. Die Kosten der Erhebung der wird. Abgabe abgesehen von den sonstigen Schwierigkeiten würden riefige sein, die Erträgnisse ganz minimal. Meine Freunde werden gegen die Resolution stimmen. Abg. Stadthagen( Soc.): Abg. Fischer( Soc.): Auch wir werden gegen die Resolution stimmen. Herr Oertel meinte, man solle nicht das gute Herz über den Verstand sezen. Vielleicht beherzigt er diesen Grundsay auch bei der Prügelstrafe. ( Heiterkeit.) Weiter sprach er davon, daß die Ausführung dieser Re- sondern die Frage der Gesezänderung nur für erwägenswert Ich habe den jetzigen Zustand nicht für unhaltbar erklärt, folution geradezu eine Quälerei für die betreffenden Beamten fein gehalten. müßte. Da dachte ich an die Ausführungsbeamten bei der Prügelstrafe( Große Heiterkeit.) Die würden sicher sowohl ihr gutes Herz wie ihren fühlen Verstand dabei verlieren. Der Resolution liegt ja ein guter socialer Gedanke zu Grunde, der Gedanke, der geistigen Arbeit bolle Achtung seitens der Allgemeinheit zu verschaffen; aber unter der heutigen Gesellschaftsordnung ist sie unausführbar. Eine Gesellschaft, die unbedingte Hebertragbarkeit des Autorenrechts zuläßt, die den Verleger schüßt, um damit den Autor glaubt geschüßt zu haben, tann den guten Gedanken dieser Resolution in der That nicht verwirklichen. Vielleicht treten Sie einmal dem Gedanken näher, ob es nicht richtig wäre, auch hier die Zwischenglieder zwischen der Produktion und der Allgemeinheit zu beseitigen und eine gesellschaftliche Produktion auch auf diesem Gebiete herbeizuführen. Wäre eine solche, die socialistische Gesellschaftsordnung, vorhanden, dann wäre es außer ordentlich leicht, das Gute, das in dieser Resolution steckt, zur Ausführung zu bringen.( Bravo! bei den Socialdemokraten.) Abg. Haffe( natt.) erklärt sich ebenfalls gegen die Resolution. Abg. Dr. Arendt( p.) erklärt, für die Resolution stimmen zu wollen, da er sie doch nicht für ganz undurchführbar hält. In der Abstimmung wird die Resolution gegen einige Stimmen aus dem Centrum und die Stimme des Abg. Arendt( Np.) abgelehnt. Angenommen wird hierauf eine dritte Resolution der Kommission, die den Reichstanzler um möglichst schnelle Vorlegung von den vorliegenden Geseze entsprechenden Neubearbeitungen der Reichsgejeze über den Schutz des Urheberrechts an Werken der bildenden Künste, der Photographien gegen unbefugte Nachbildung, sowie das Urheberrecht an Mustern und Modellen ersucht. Es folgt die Beratung der Resolution Büfing, wonach der § 7 der Strafprozeß- Ordnung in der Weise abgeändert werden soll, daß zur Verfolgung der von einem Redacteur oder Herausgeber einer Druckschrift durch deren Inhalt begangenen strafbaren Handlung ausschließlich das Gericht als zuständig erklärt wird, in deffen Bezirk die Druckschrift herausgegeben wird. Abg. Richter( frs. Bp.): Der Text des Geséges wird erst in dritter Lesung festgesetzt. Wir können daher nicht schon heute eine solche Resolution annehmen. Dieselbe Materie wird übrigens in einem Initiativantrage meiner Partei demnächst zur Verhandlung kommen. Abg. Büsing( natl.): Ebenso gut wie durch einen Initiativantrag fönnen wir durch Annahme einer Resolution die Regierung zur Aufhebung des fliegenden Gerichtsstands zu veranlassen suchen. Der Antrag Fischer wird gegen die Stimmen der Socialdemokraten und Freifinnigen abgelehnt. Die§§ 17-27 werden debattelos genehmigt. § 28 lautet in der Kommissionsfassung: „ Die Rechte des Verlegers find übertragbar, soweit nicht die Uebertragung durch Vereinbarung zwischen dem Verfasser und dem Verleger ausgeschlossen ist. Der Verleger kann jedoch durch einen Vertrag, der nur über einzelne Werke geschlossen wird, feine Rechte nicht ohne Zustimmung des Verfaffers übertragen. Die Zustimmung fann nur verweigert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Fordert der Verleger den Verfasser zur Erklärung über die Zustimmung auf, so gilt diese als erteilt, wenn nicht die Verweigerung von dem Verfasser binnen zwei Monaten nach dem Empfange der Aufforderung dem Verleger gegenüber erklärt wird. Die dem Verleger obliegende Vervielfältigung und Verbreitung tann auch durch den Rechtsnachfolger bewirkt werden. Ueber nimmt der Rechtsnachfolger dem Verleger gegenüber die Verpflichtung, das Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten, so haftet er dem Verfasser für die Erfüllung der aus dem Verlagsvertrag sich ergebenden Verbindlichkeiten neben dem Verleger als Gesamtschuldner. Die Haftung erstreckt sich nicht auf eine bereits begründete Verpflichtung zum Schadensersaße." Dr. Abg. Dr. Arendt( Rp.): Ich bestreite, daß die Kommission sich zu Gunsten des Befiges gegenüber der geistigen Arbeit ausgesprochen hat. Es hat sich viel Kommission gegenüber dem Standpunkt der Regierung geltend mehr eine erfreuliche Stimmung zum Schuße des Autors in der gemacht. Der Antrag Dieß ist für mich principiell unannehmbar, weil er den Autor als Unmündigen hinstellt und praktisch, weil allerdings die Uebertragbarkeit des ganzen Verlags koncediert werden muß. Ich möchte Sie bitten, den Antrag Diez abzulehnen, den Antrag Müller- Meiningen dagegen anzunehmen. Sollte auch dieser abgelehnt werden, so werden wir für die Kommissionsfassung stimmen. Geheimrat Delbrück: Ich bitte Sie, die Fassung der Kommission anzunehmen. Berückfichtigen Sie, was wir den deutschen Buchhandel verdanken. Die Autoren selbst haben das größte Jutereffe daran, daß wir einen angesehenen Verlegerstand haben. Abg. Werner( Antis.): Ich werde für den Antrag Dietz und falls dieser abgelehnt wird, für den Antrag Müller Meiningen stimmen. Wir müssen die geistige Arbeit schüßen. Wie abhängig aber die Autoren häufig vom Verleger sind, hat uns gestern der Herr Abgeordnete Dietz gezeigt. Deshalb ist besonders der zweite Satz des Antrags Diet sehr am Blaze. Damit schließt die Diskussion. In der Abstimmung wird der Antrag Diet gegen die Stimmen der Freifinnigen und Socialdemokraten und des Abg. Werner( Antis.) abgelehnt. Die Abgeordneten Diez, Fischer Berlin, Stadthagen, zunächst das Resultat zweifellos. Dafür stimmen Socialdemokraten, Bei der Abstimmung über den Antrag Müller- Meiningen bleibt Südefum( Soc.) beantragen, Absatz 1, Saz 1 und 2, wie Freifinnige und einzelne Mitglieder des Centrums und der folgt zu faffen: Rechten. Die Gegenprobe ergiebt aber nach einstimmiger Annahme Die Rechte des Verlegers find ohne Zustimmung des Verdes Bureaus die Ablehnung des Antrags. faffers nicht übertragbar. Eine Vereinbarung, durch die§ 28 wird in der Kommissionsfassung dem Verleger im voraus das Recht der Uebertragung eingeräumt genommen, desgleichen ohne Debatte die§§ 29-37. wird, ist unzulässig." Der$ 38 lautet nach der Kommissionsfassung, wie folgt: Die Abgg. Miller Meiningen und Träger( frf. Bp.) beantragen, den§ 28 Absatz 1 wie folgt zu fassen: Die Rechte des Verlegers find ohne Zustimmung des Verfassers mur beim Uebergange des ganzen Verlagsgeschäfts übertragbar. Die dem Verleger obliegende Vervielfältigung und Verbreitung fann auch durch den Rechtsnachfolger bewirkt werden. Abg. Dr. Esche( natl.) tritt für die Kommissionsfaffung ein und wendet sich gegen einen vom Abg. Spahn in der Juristen- Zeitung" veröffentlichten Artikel, in welchem er dem Kommissionsbeschlusse die Auslegung gegeben hat, daß eine Vereinbarung zwischen Autor und Verleger keine Wirkung habe, wenn der Verleger sein ganzes Verlagsgeschäft überträgt. Geh. Rat Delbrück bestätigt, daß nach Ansicht der Regierung die Auslegung des Kommissionsbeschlusses durch Abg. Spahn in der " Deutschen Juristenzeitung" nicht richtig ist. a nt= Wird über das Vermögen des Verlegers der Konkurs eröffnet, so finden die Vorschriften des§ 17 der Konkursordnung auch dann Anwendung, wenn das Werk bereits vor der Eröffnung des Verfahrens abgeliefert worden war. Besteht der Kontursverwalter auf der Erfüllung des Vertrags, so tritt, wenn er die Rechte des Verlegers auf einen andren überträgt, dieser an Stelle der Konkursmasse in die sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Verpflichtungen ein. Die Konkursmasse haftet jedoch, wenn der Erwerber die Verpflichtungen nicht erfüllt, für den von dem Erwerber zu erseyenden Schaden wie ein Bürge, der auf die Einrede der Voraustlage verzichtet hat. Wird das Kontursverfahren aufgehoben, so sind die aus dieser Haftung sich ergebenden Ansprüche des Verfassers gegen die Masse sicher zu stellen. Hierzu liegen Abänderungsanträge vor: Frankfurter Chauffee 120, feine Generalversammlung ab. Neben den einer Bremsvorrichtung versehen sein sollen, jedoch mit dem Vor1. Antrag Diez, Fischer- Berlin, Stadthagen, Dr. Südefum, Berichten des Vorstands usw. findet die halbjährliche Ergänzungs- behalt, daß außer den Hundefuhrwerten auch die mit Eseln beben§ 38 wie folgt zu fassen: wahl statt. Auch liegen Anträge des Vorstands vor, die das Er- spannten Wagen hiervon ausgenommen sein sollen. Wird über das Vermögen des Verlegers der Konkurs erscheinen aller Mitglieder notwendig machen. Die Maifeier öffnet, so hat der Verfaffer, so lange mit der Vervielfältigung des begehen die Gewerkschaften durch eine Vormittags- Versammlung in Die neue Handelskammer. Die Weltesten der Kaufmannschaft Werks noch nicht begonnen worden ist, das Recht, von dem Ver- der Seeterraffe. Reichstags- Abgeordneter Stadthagen hat das Referat von Berlin befchloffen gestern nach vierstündiger Beratung, die Umtrage zurüdautreten. übernommen. Nachmittags große Festvorstellung in demselben wandlung der Korporation in eine Handelskammer der einIst mit der Vervielfältigung bereits begonnen worden, so ist Etablissement. zuberufenden Generalversammlung zu empfehlen, sofern mit dem der Verfasser berechtigt, unter Ersatz der stattgefundenen Auf- Weißensee. Dienstagabend 812 Uhr findet im Prälaten", Minister für Handel und Gewerbe ein Statut vereinbart wird und wendungen von dem Bertrag zurüdzutreten. Lehderstraße, Ecke Königchauffee, die Generalversammlung des social- Bestimmungen über das Vermögen der Korporation getroffen werden, demokratischen Arbeitervereins statt. Die Genossen werden ersucht, die auch die Genehmigung der Generalversammlung finden. Ferner die Billets zu dem am 6. Mai im Schloß Weißensee stattfindenden wurde von den anwesenden 24 Aeltesten beschlossen, für den Fall der Recitationsabend, a 15 Pf., zu entnehmen. Umwandlung die Mandate in die Hände der Wähler zurüdzuberlegen. Mit der Umwandlung wurde eine Kommission be= auftragt. Macht der Verfasser von seinem Rüdtrittswege teinen Gebrauch, so darf die Konkursverwaltung die noch nicht abgefeßte Auflage nur nach Maßgabe der§§ 21 bis 30 verbreiten. Für weitere Auflagen kann der Konkursverwalter vom Verfaffer Erfüllung selbst dann nicht verlangen, wenn sich der Verlagsvertrag auf sie miterstreckt, 2. Antrag Dr. Müller- Meiningen, Träger, den§ 38, wie folgt zu fassen: Tokales. ,, Herren" Recht in der Reichspoft. Vor einiger Zeit konnten Bird über das Vermögen des Verlegers Konkurs eröffnet, so Die Berliner Wohnungsnot ebenfalls nur ein ,, Märchen"? wir berichten, daß ein Beamter das gewaltige Verbrechen begangen Nun wird's wohl bald auch keine Wohnungsnot mehr in Berlin hatte, einen Unterbeamten in einem dienstlichen Protokoll mit„ Herr" geben! Man ist bereits drauf und dran, sie zu beseitigen aller- anzureden. Das brachte ihm nicht nur eine Rüge ein, sondern er bings nicht mit Mitteln, wie sie die immer gleich sehr hoch hinaus wurde von dem betr. Aufsichtsbeamten auch angewiesen, das Protokoll wollenden Socialdemokraten im roten Hause gefordert haben, nicht dementsprechend zu berichtigen. Damit beschäftigt sich eine Verfügung mit Maßregeln, die auf dem Gebiete einer doch mancherlei Geld- der Oberpostdirektion vom 28. März d. J., welche den Beamten wie ausgaben verursachenden kommunalen Socialpolitik liegen, sondern nach folgt zur Kenntnisnahme unterbreitet worden ist: einem ganz einfachen, aber sehr brauchbaren Rezept, das erst kürzich gegenüber dem Mangel an Krankenhäusern mit so glänzendem Erfolge in der Stadtverordneten- Versammlung angewendet wurde. Krankenhaus. Ueberfüllung?! So etwas giebt's nicht in Berlin! Das ist ein Märchen, das öffentlich gebrandmarkt werden muß! Seit ein Berliner Stadtverordneter unter dem Beifall seiner freisinnigen Freunde dieses große Wort gelassen ausgesprochen hat, glaubt selbstverständ mehr daran glaubt, dann ist die Sache ja wohl zu allgemeiner Zulich kein Mensch mehr an besagtes Märchen. Und wenn erst teiner hat der Verfasser das Recht, von dem Vertrag zurückzutreten. Er ist jedoch der Konkursmasse zum Ersatz der von dem Verleger auf die Herstellung des Werkes gemachten Aufwendungen verpflichtet. Macht der Verfasser von dem Rücktrittsrecht feinen Gebrauch, so finden die Vorschriften des§ 17 der Konkursordnung Anwendung. Besteht der Konkursverwalter auf Erfüllung des Vertrags, so tritt, wenn er die Rechte des Verlegers auf einen andern überträgt, dieser an Stelle der Konkursmasse in die sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Verpflichtungen ein. Die Kontursmasse haftet jedoch, wenn der Erwerber die Verpflichtung nicht erfüllt, für den von dem Erwerber zu ersetzenden Schaden wie ein Bürge, der auf die Einrede der Voraustlage verzichtet hat. Wird das Konkursverfahren aufgehoben, so find die aus dieser Haftung sich ergebenden Ansprüche des Verfaffers gegen Audie Masse sicherzustellen. Hat der Verleger das Recht, eine neue Auflage zu veranstalten, so erlischt dieses Recht mit der Konkurseröffnung. Abg. Dr. Rintelen( C.) beantragt, im Antrag Miller- friedenheit erledigt. Meiningen, Absatz 1, am Schluß hinter Verleger" einzuschalten ,, auf Grund des Verlagsvertrags für". " Abg. Stadthagen( Soc.): Grund der Verfügung der Kaiserlichen Ober- Postdirektion vom 28. März cr. muß es im allgemeinen als unstatthaft bezeichnet werden, den Unterbeamten gegenüber die Amtsbezeichnung fortzulassen und sie nur mit dem Namen ohne den Zusatz " Herr" anzureden. Die Herren Beamten haben auch den Unterbeamten gegenüber unbedingt angemessene Formen zu beachten und alles zu vermeiden, was den Unterbeamten berechtigten Grund zu Klagen geben tönnte. Ueber diese Verfügung ist Schweigen zu beachten. Eine ähnliche Wirkung verspricht man sich in den Kreisen der InDer Grenadier Weselowski vom Alexander- Garde- Grenadier städtischen Verwaltung augenscheinlich von einer Zeitungsnotiz, die, Regiment, der bei der Explosion in der Michaellirche schwer verletzt tiaAbg. Dr. Müller- Meiningen( frs. Vp.): aus dem Rathause kommend, die überraschende Mitteilung bringt, wurde, befindet sich außer Lebensgefahr und verhältnismäßig wohl. Mit dem Eintritt des Konkurses ist das Band zwischen Autor daß das Obdach eigentlich nur deshalb in der letzten Zeit so start In seinem Zustande ist eine entschiedene Besserung eingetreten. und Berleger zerrissen, und es muß dem Autor die Möglichkeit gebühr ins Arbeitshaus abgeschoben worden sind. Die Bevölkerungs- die feit 3 Jahren in der Frankfurter Allee 60 eine fleine Barterrefrequentiert worden ist, weil die ständigen Kunden" nicht nach Gegeben werden, von dem Vertrage zurüdzutreten. Erstickt ist gestern früh die 36 jährige Wäscherin Rehfeld, ziffer des Arbeitshauses habe in den letzten Jahren auf- wohnung inne hatte. Shre Stube liegt unmittelbar über dem sehr Unser Antrag will zwingendes Recht schaffen in dem fallend abgenommen. In den Jahren 1895-1896 seien im Durch niedrigen Waschteller, in welchem eine Nachbarin gestern abend noch Sinne, daß der Verfasser, auch wenn er es will, es nicht schnitt mehr als 2000 Storrigenden beherbergt worden, im bis, gegen 11 Uhr wusch. Als die Rehfeld sich gegen Mitternacht ermöglichen kann, daß sein Werk verhöfert werden kann im Konturs: ersten Quartal 1901 aber nur noch durchschnittlich 1200. schlafen legen wollte, verspürte sie im Bimmer einen Rauchgeruch verwaltungswege. Die Faffung der Kommission liegt daber ledig- Sogar in den den Wintermonaten sei inander legten Zeit und machte eine Nachbarin tarauf aufmerksam. Lettere machte den lich im Interesse der Kapitalisten, die für die geistige Arbeit der der Abgang größer als der Zugang gewesen.„ Diefer auf- Heute früh 6 Uhr bemerkte nun ein Arbeiter dicken Rauch aus Vorschlag, Frau Nt. solle bei ihr schlafen, was indes abgelehnt wurde. Autoren weiter nichts gethan haben, als ihr irgendwie erworbenes fällige Umstand( heißt es dann weiter), der Kapital für fie ins Rollen gebracht zu haben. Das heißt flipp in die Augen fällt, als die Asyle überfüllt waren, ist im wesentlichen dringen um so mehr dem Keller und durch die Fenster der N.schen Wohnung und flar nicht von idealen Gefichtspunkten sondern von dem Rechte auf eine allgemeine mildere Bragis der Gerichte und der Polizei bei Fenster und Eingangsthüren fand man die Frau bewußtlos im und machte Lärm. Nach Bertrümmerung des bloßen Besizes ausgehen. Ich bitte Sie dringend, unfren An- der Ueberweisung von Personen an Arbeitshäuser zurückzuführen. Bette liegen. Sie wurde schleunigst ins Freie getragen und von trag anzunehmen. Abg. Dr. Oertel( f.) befürwortet Rommissionsfaffung. Bei der Beurteilung der Frage über die Wohnungsnot und die zwei herbeigerufenen Aerzten behandelt. Es gelang zwar, die Kranke Abg. Arendt( Rp.) will für den Antrag Müller- Meiningen außer acht zu laffen, weil ein Teil dieser früher in Arbeitshäusern daß sie von der inzwischen erschienenen Feuerwehr schleunigst nach herrschenden Mißstände auf diesem Gebiet ist diese Thatsache nicht wieder zur Atmung zu bringen, doch war ihr Zustand so bedenklich, In der Abstimmung wird der Antrag Dies gegen die untergebrachten Personen jetzt die Aſyle bevölkert und den Obdach vergiftung erlegen. Wie ermittelt ist, hat die in der Waschküche bedem Krankenhause gebracht wurde. Hier ist sie bereits der RauchStimmen der Socialdemokraten und Freifinnigen abgelehnt; losen, die nur vorübergehend keine Unterkunft finden, ihre Lage nugte Petroleumlampe die Baltenlage zum Schwelen gebracht. Das ebenso der Antrag Müller- Meiningen mit dem Amendement Rintelen, erschwert; denn diese ständigen Kunden" find es, die der Verwal Feuer hat dann auch den Fußboden erfaßt und die Stube der N. für den auch die Abgg. Rintelen( C.), Dr. Arendt( ft.) und Werner tung die größten Schwierigkeiten bereiten und fast regelmäßig zum vollständig in Rauch gehüllt. ( Antis.) stimmen. Herbst wieder erscheinen." stimmen. $ 38 wird in der Kommissionsfassung ange nommen. Die§§ 39-51 werden debattelos angenommen. stimmung einzufügen: Die Absicht dieser Ausführungen dürfte, wie gesagt, die sein, Ats§ 51 a beantragt Abg. Rintelen( C.)" folgende Be- das Wohnungselend gleichfalls als ein„ Märchen" zu kennzeichnen, die Klagen über die Wohnungsnot als übertrieben" hinzustellen, Das Berlagsrecht an einem Bühnenwert oder an einem das öffentlich gebrandmarkt" werden müsse. Zu diesem Zwed hat Werke der Tonkunst enthält nicht die ausschließliche Befugnis, das man sich eines fleinen Stunstgriffs bedient. Man hat das durch eine Bert öffentlich aufzuführen. Die Uebertragung dieser Befugnis sehr hohe Arbeitshausfrequenz auffallende Jahr 1895 herauskann nur ausdrücklich durch besonderen schriftlichen Vertrag erfolgen. gegriffen und es dem Jahre 1901 gegenübergestellt. Auf diese Weise Auf solchen Vertrag finden die Vorschriften dieses Gesetzes feine ist in der That eine starte Kontrastwirtung erzielt worden. In der Anwendung. Notiz konnte dann mit Pathos darauf hingewiesen werden, um wie Nachdem sich der Abg. Dr. Esche( natl.). Geheimrat De Ibrid, viel die Arbeitshausfrequenz augenblicklich geringer ist als 1895. Es Abg. Stadthagen( Soc.) und Wellstein( C.) dagegen aus gesprochen haben, wird der Antrag einstimmig abgelehnt, da der ist aber verschwiegen worden, daß sie vor zwei Jahren noch geAntragsteller vor der Abstimmung den Saal verlassen hat. ringer war als gegenwärtig. Abgenommen hat die Arbeitshaus Der Rest des Gesezes wird debattelos erledigt. Debattelos frequenz nämlich nur bis etwa Anfang 1899, nach dieser Zeit ist angenommen wird folgende Resolution der Kommission: sie aber von neuem gestiegen, und erst in der allerlegten Zeit, im Die berbündeten Regierungen zu ersuchen: im Anschluß an erſten Quartal 1901, ist wieder ein kleiner Rückgang gegen das Vorbie in die in Aussicht genommene Reubearbeitung der Reichsgefeße über jahr eingetreten. Die Durchschnittszahl der Korrigenden war in den den Schutz von Werken der bildenden Künste, von Monaten Januar bis März des Jahres 1901( bezw. der beiden VorPhotographien, sowie von Mustern und Modellen jahre 1900 und 1899): 1206( bezw. 1245 und 1158), im Oktober bis ( Reichsgesetz vom 9., 10. und 11. Januar 1876) auch das Verlags- Dezember des Jahres 1900( bezw. der beiden Vorjahre 1899 und recht bezüglich solcher Werke gesetzlich zu regeln. Abg. Arendt( Rp.) beantragt folgende Resolution: Der Reichstag wolle beschließen, den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, ſeine Vermittlung bei den Landesregierungen dahin eintreten zu lassen, daß soweit die Abgabe von Pflicht. an Bibliotheten landesgesetzlich vor geschrieben ist, eine angemessene Entschädigung der Berleger wert vollerer Veröffentlichungen herbeigeführt wird. Abg. Arendt( Rp.) empfiehlt die Resolution. Eine Firma habe müssen. exemplaren in zehn Jahren Pflichteremplare in Werte von 25 000 M. abliefern Geheimrat Müller bittet, die Initiative auf diesem Gebiete den Regierungen oder Voltsvertretungen der einzelnen Staaten zu über Lassen. Abg. Dr. Müller- Sagan( freis. Bp.): Das beste wäre, wenn die ganze Bestimmung der Pflichteremplare gestrichen würde. Die Resolution Arendt wird hierauf angenommen. Damit ist die zweite Beratung des Verlagsrechts erledigt. Hierauf vertagt sich das Haus. Nächste Sigung Montag 1 Uhr( Bufazantrag zum Auslieferungsvertrag zwiſchen Deutschland und Belgien, Gesetz betreffend den Verkehr mit Süßftoffen). Schluß 53/4 Uhr. 20. April 1901: ausläuft. der nachmittag um 3 Uhr, eine Frau tödlich und ein junges Mädchen * Durch einen schweren Bauunfall ist gestern, SonnabendStadt großes Aufsehen hervorrief, ereignete sich vor dem Grundstück ichtver verlegt worden. Das Unglüd, welches im Centrum der Klosterstraße 4. Das Gebäude, ein altes vierstöckiges Haus von acht Meter Front, soll abgerissen werden, um einem modernen Geschäftspalast Plaz zu machen. Nach dem damaligen Bauftil ist das oberste Stochwert etwas zurüdgesetzt, und bon der Front Gefims für die dritte Etage desselben ist ein schwerer Mauergiebel gezogen, der als wurde durch Trage- und Querballen gestützt, die jedoch schon völlig Der Giebel verfault find. In der Höhe der ersten Etage war vom Abriß- Unterdeſſen nehmer ein Schuggerüft angebracht worden, dessen Ballen in die Fenster des ersten Stods eingelaffen waren. Die zur Verwendung gelangten Stüßbalten waren jedoch vollständig morsch, wie auch die ganze Anlage des Schuggerüste s recht mangelhaft ausgeführt war. Auch hatte man es unterlassen, durch Aufstellung von Steifen auf dem Bürgersteig die Straßenpassanten auf das Gefähr liche der Baffage aufmerksam zu machen. Gestern nachmittag um 3 Uhr war ein Arbeiter damit beschäftigt, aus der Gefimsverkleidung des Giebels Passage ein Brett zu entfernen, als plöslich der ganze Giebel auf eine Länge von ca. 6 Meter nachgab und nach 1898): 1272( beziv. 1185 und 1137), im Juli bis September 1900 dem Bürgersteige zu in die Tiefe stürzte, Die etwa ( bezwv. 1899 und 1898): 1283( bezw. 1189 und 1181), im April bis 20 Centner schwere Laft zertrümmerte das morsche Schutzdach und Juni 1900( bezw. 1899 und 1898): 1240( beztv. 1199 und 1202). fiel dann mit dieſem auf den Bürgersteig, in demselben Augenblid, Diese Zahlen ergeben, daß feit 1899, für die Quartale Juli bis als eine etwa 30jährige Frau an der gefährdeten Stelle vorbeiging. September und Oktober bis Dezember sogar schon seit 1898, eine in der Bergstr. 27 wohnt, hatte wenige Sekunden vorher die Die 21 jährige Verkäuferin Emma Weichmann, die bei ihren Eltern neue Steigerung der Arbeitshausfrequenz eingetreten ist. Nun hat sich Unfallstelle paffiert. Ein nachfallender Mauerstein schlug aber gerade seit 1899 auch im Obdach bereits eine Frequenz auf den alvei Meter breiten stehen gebliebenen Teil hang zwischen Leerung des Arbeitshauses und Füllung des Obdachs Kopf der W., die ebenfalls zusammenbrach steigerung bemerkbar gemacht. Von einem ursächlichen Zusammen der Schußrüstung, prallte von dort ab und fiel auf den Die Frau, die tann also hier feine Rede sein. Was den bereits erwähnten Rück- unter den Trümmermassen begraben lag, wurde durch die Arbeiter gang der Arbeitshausfrequenz im ersten Quartal 1901 betrifft, so ist des Abriffes und Passanten aus ihrer Lage befreit. Sie hatte außer es sehr wohl möglich, daß er auf eine mildere Pragis von Polizei und wurde in besinnungslosem Zustande mittels Droschke der königanscheinend inneren Verlegungen einen schweren Schädelbruch erlitten und Gericht zurückzuführen ist, die aus der im Oftober vorigen lichen Klinik in der Ziegelstraße zugeführt. Der Zustand der bisher Jahres in ihrer vollen Schärfe hervorgetretenen Wohnungsnot die noch nicht Rekognoscierten ist völlig hoffnungslos. Die W., welche, durch die Humanität gebotenen Konsequenzen gezogen haben dürften. abgesehen von Hautabschürfungen, äußere Verlegungen nicht aufwies, Der Rüdgang gegenüber dem ersten Quartal 1900 beläuft sich aber flagte über heftige Kopfschmerzen. Sie hat wahrscheinlich schwere, nur auf ganze 39 Personen, und im übrigen ist ja gerade zum innere Verlegungen erlitten und wurde ebenfalls mittels Droschke 1. April der Andrang zum Obdach geringer als zum Oftober auf ihren Wunsch nach der elterlichen Wohnung gebracht. Der noch gewesen, so daß der behauptete ursächliche Zusammenhang auch hier stehen gebliebene Teil des Giebels, der nachzustürzen drohte, mußte durch die Thatsachen widerlegt wird. auf Veranlassung des Polizeilieutenants v. Wolfsheim sofort abgetragen werden. Berliner Partei- Angelegenheiten. Vom Schließen der Hausthür. Der Entwurf einer neuen Dreinndvierzig Chinakrieger befinden sich augenblicklich hier Polizei- Ordnung über das nächtliche Schließen der Hausthüren in in Lazarettbehandlung. Im Garnisonlazarett I in der ScharnhorstEingegangene Gelder für das Liebknecht Denkmal vom 14. bis Berlin und den Vororten begenet großem Widerstand. Besonders straße liegen zwölf. Bu den acht, die am Mittwoch vom Lehrter einige Baragraphen werden von Hausbefizern beanstandet, die des Bahnhofe dorthin gebracht wurden, tamen am Freitag noch vier Dottor A. F. 2. 101. 4,50. Starl Fleischer 7,-. Ueberschuß vom März halb schon mehrfach mit Magistratsmitgliedern und dem Dezernenten Mann von denen, die in der Kaserne des 2. Garde- Regiments zu franz der Werkzeug- Maschinenfabrik von R. Weber u. Comp. 7,05. Ameri: des Polizeipräsidiums konferiert haben. Man hat deshalb einen Fuß bis zu ihrer Entlassung nach der Heimat einquartiert sind. kanische Auftion des 6. Wahlkreises bei d. Landpartie vom Karfreitag 24,75. neuen§ 9 vorgeschlagen, der aber wieder bei den Mietern Anstoß Fünf find äußerlich verlegt, fieben innerlich frant. Diese haben aber Gefangverein Bereinte Sangesbrüder Moabit" 5,- Statflub Pique?", Schwedenstraße, 5,- Verein„ Lustige Brüder", Siebenwalderstraße, 10, erregen dürfte.§ 9 lautet: Personen, die den Hauseingang inner- nur leichtes Fieber. Das Garnisonlazarett II zu Tempelhof hat Bezirk 626 4,05. Wäschezuschneider der Firma L. Bohmhammel 1,-. 1. Streis balb der im§ 1 bestimmten Nachtzeit öffnen, find verpflichtet, un- 31 Mann aufgenommen, die ersten sechs am Dienstag, die legten durch Richfer 4, 3. Kreis. Arbeiter der Firma W. A. Strichmann, mittelbar darauf selbst für den ordnungsmäßigen Wiederverschluß fünf am Freitag. Alle wurden vom Lehrter Bahnhofe mit KrankenBantom 9,85. 4. Streis( Oft), 158. Stadtbezirt, durch Werner 19,50. Von des Hauses zu sorgen. Die Uebertretung fällt unter Strafe." wagen des Lazaretts nach Tempelhof gebracht. In allen Fällen Senfchte, Lichtenberg-, 50. Niederbarnim, d. Steloff, Ober- Schöneweide 10,-. R. M. 2, 153. Bez. durch Tennigkeit 4,60. Stattlub 50 6,- Centra Das Gesamtareal der städtischen Riefelfelder hat jetzt die Patienten, die zuerst kamen, haben sich schon so weit wieder erholt, handelt es sich um leichte Ruhr mit geringem Fieber. Die sechs lifierte Lederarbeiter Berlins durch Brintmann 20,-. Auf Bachgängers Größe von rund 12 000 hektar erreicht. Berlin gehört nunmehr zu daß sie im Garten umhergehen können. In Hamburg und Altona filberner Hochzeit gesammelt 5,55. Von den Leberarb. der Firma Schlegel, den größten Grundbefizern Preußens. Der Wert der Rieselgüter, fonnten die Leute nicht bleiben, weil dort in den Lazaretten kein Lichtenberg d. F. Laatsch 16,25. Kustermann, Karlsruhe 2,-. Von den die sogenannten Anlageloften, bezifferte sich auf rund 46 Millionen Platz für sie war. Genoffen in Gablenz 25,-. Ueberschuß vom Märzkranz von den Haus Mart, wozu noch rund 68 Millionen Mark tommen, die für Kanäle, dienern der Firma Jandorf u. Co. 5,40. Gesammelt bei Grabiel, Loh: Hochbauten, innere Ausrüstung, für Druckrohrleitungen usw. veraus- Selbstmord eines Barons. In seiner Ebelingstr. 16, 4 Treppen, mühlenstraße 121 2,-. Lese- und Diskutierklub„ Brüderlichkeit" 4,05. gabt worden sind. Hiernach hat die Gemeinde Berlin bis jetzt rund belegenen Wohnung hat sich am Sonnabendabend 6 Uhr, der Baron Unbekannt, Wilmersdorf 3, Berichtigung. In der vorigen Quittung des Liebknechtfonds soll 114 Millionen Mark für seine Kanalisation verausgabt; davon ent- von Volynn durch einen Schuß in die Schläfe getötet. Die Leiche es nicht heißen: Moit defitet 3,40, sondern: Mont de pietèt 3,40. fallen rund 80 Millionen Mart auf Anleihen, während der Rest aus wurde nach dem Schauhause gebracht. Die Ursache des Selbstmords J. A.: J. Pfarr, Putligstr. 10. laufenden Mitteln des Stadthaushalts, aus Anliegerbeiträgen und ist nicht bekannt. Ueber die Frauen in der ruffischen revolutionären und eigenen Einnahmen gedeckt worden ist. Für die Rieselfelder war Arbeiter- Bewegung hält unsre Parteigenoffin Frau Bettin am ein Zuschuß von 289 148 Mart erforderlich, während die Kanali- 46 Jahre alte Rohrleger Wilhelm N., dessen Frau auf dem Grunde Aus der Jrrenanstalt zu Dalldorf entwichen war der Dienstag in Kellers Festsälen, Koppenstraße 29, einen öffentlichen fationswerte einen Ueberschuß von rund einer Million Mark er- stück Zimmerstr. 11 eine Blätterei betreibt. N., der sich seit 8 Jahren Vortrag. Zahlreichen Besuch dieser Versammlung erwartet Die Vertrauensperson. in Dalldorf befindet, entkam im vergangenen Jahre schon einmal, Lichtenberg Friedrichsberg Wilhelmsberg. Der Social demokratische Wahlverein hält am Dienstagabend 8 Uhr bei Höflich, = gaben. Der Magiftrat hat gestern dem Entwurfe einer Polizei- Ver- wurde aber bald wieder ergriffen. Am Mittwoch entwich er wieder ordnung zugestimmt, wonach vom 1. April 1902 ab alles Laftfuhr- von der Gartenarbeit. Am Donnerstagabend fam er in die Wohnung wert mit einem festen Siz für den Kutscher und mit seiner Frau; als nur eine Blätterin zu Hause war, zog er über feine Anstaltskleider einen blauen Anzug, nahm auch feine Taschenuhr an sich und ging weg. Freitagnachmittag fand er sich abermals ein. Als jetzt auf Beranlassung der Hausbewohner Polizeibeamte vom 36. Rebier erschienen, gab es einen heftigen Auftritt. N. glaubte, daß seine Frau die Polizei geholt habe, um ihn wieder los zu werden, und versette ihr daher mit einem Plättbolzen einen Schlag ins Gesicht, der ein Auge verlezte. Nur mit Mühe konnte der gemeingefährliche Mann von sechs Personen überwältigt und mit einer Droschte nach Dalldorf zurückgebracht werden. Aus den Nachbarorten. Theater des Westens nach dem Stadtbahnhofe ging, einen hellen Westen Berlins sollen nach einer Vereinbarung zwischen der Straßen- Von einem großen Feuer wurde in der Nacht zu gestern die Straßenbahn Verbindungen zwischen Rigdorf und dem Mantel im Werte von 200 M. und verdarb ihn vollständig. bahn- Direktion und der Rigdorfer Verkehrsbeputation in nächster Röpenider Glasfabrit, hinter Köpenid an der Dahme Beit geschaffen werden. Alt- und Neu- Schöneberg mit dem Victoria- gegenüber Grünau belegen, heimgesucht. Um 8 Uhr abends soll, Luiseplay usw. soll Verbindung mit Rigdorf durch Verlängerung angeblich an mehreren Stellen, dort Feuer ausgekommen sein. Um des Halbringes der Südlichen Vorortbahn Nixdorf- Schöneberg bis 9 ühr stand schon die Fabrit in großer Ausdehnung in Flammen. zum Victoria- Luiseplay erhalten. Diese röteten weithin den Himmel, weshalb die Feuerwehren der Schon wieder ein Draht zerrissen. Als gestern, Sonnabend- Aus Nowawes berichtet man uns: Mit der Aufbringung der Umgegend alarmiert wurden. Bald waren die Wehren aus Schönvormittag um 11/4 Uhr ein elektrischer Wagen der Linie Lint- Kosten für die Handwerkerkammer beschäftigte sich die der Brandstelle thätig. Um 11 Uhr mußten die Sprißen zurückstraße- Hundekehle durch die Dennewitzstraße fuhr, riß vor Gemeindevertretung in Nowawes. Es wurde bekanntgegeben, daß gezogen werden, weil die großen Strohvorräte an der Fabrit andem Hause Nr. 18 der Arbeitsdraht der Oberleitung, wie vorgestern 125 M. von der Gemeinde eingezogen sind und daß es dieser frei fingen zu brennen und die Sprizen von den Flammen bedroht in der Rosenstraße wieder an einer sogenannten Puppe. Das Ende steht, den Betrag von den Handwerksmeistern wieder einzuziehen. wurden. Gegen 1 Uhr fonnte die größte Gefahr für beseitigt gelten, des Drahtes glitt auf die Leitstange und an dieser und am Wagen Die Vertretung beschloß, von diesem Recht Gebrauch zu machen. so daß ein Teil der Wehren bis auf die Köpenicker wieder abrücken herab auf die Straße. Zum Glück blieb es auch diesmal bei einem Es kommen zur Berechnung für selbständige Personen 40 Pf., für fonnten. Die Glasfabrik ist zum größten Teil niedergebrannt. Die lauten Knall, einer Feuergarbe und einer großen Rauchwolle. Gesellen 20 Bf., für Lehrlinge 10 Pf. Jahresbeitrag, die vom Arbeit Fabrik ist schon einmal von einem größeren Feuer heimgesucht Menschen oder Tiere wurden nicht verlegt. Wenn die Drähte, die geber zu leisten sind. Im ganzen sind hier thätig 193 Meister, worden. faum liegen, jetzt schon alle Tage reißen, was soll dann erst werden, 203 Gesellen und 75 Lehrlinge. wenn fie einmal etwas älter und mehr abgenügt find werden, Sodann gab der Amtsvorsteher einen Bericht über den Stand der Gemeinde- Angelegenheiten. Daraus ist folgendes hervorzuheben: Im WONIS 1201 Vermiſchtes, Eine Equipage im Schaufenster. Gestern, Sonnabend- allgemeinen hat der Ort einen Aufschwung zu verzeichnen, der bormittag um 114 Uhr scheuten die beiden Pferde der Equipage sich auf verschiedenen Gebieten bemerkbar macht, so durch stetiges Ein frommer Gauner. 8um Banttrach in Rempen wird der Frau Major von Sydow, des Commandeurs des II. Bataillons Fortschreiten der Straßenpflasterungen, Vermehrung der uns berichtet: Der wegen Betrugs verhaftete Bankdirektor des Garde- Füfilier- Regiments, auf dem Gendarmenmarkt vor einem Lehrkräfte an den Volksschulen,( die trotzdem noch nicht genügt). K. Thoeren war das Muster eines Mannes von zeitgemäßer Omnibus, mit dem fie beinahe zusammengestoßen wären. Sie gingen Fertigstellung des Rathauses, Bau einer Leichenhalle, langsame Be- Frömmigkeit. Es hat sich herausgestellt, daß der Direktor Einlagen dem Kutscher durch und rannten in das Schaufenster der Tuch- ginn der Entwässerung und Zuleitung des Wassers von den Char- im Betrage von ca. 400 000 m. unterschlagen hat. Die Geschädigten handlung und Herren- und Knaben- Konfektion von C. 2. Walter u. Tottenburger Wasserwerten. Auch gemeinnüßiger Gebäude wurde ge- find alles kleine Leute aus Kempen und der Umgebung, die BeSöhne in der Charlottenstr. 35. Die Scheibe wurde vollständig dacht, so des Oberlinhauses, das als Krantenhaus, Siechenhaus, stürzung ist eine allgemeine. Der Herr Direktor hatte es verstanden, zertrümmert, ein Knabenanzug verdorben. Frau Major v. Sydow Kleinkinder- Bewahranstalt und Aufnahmestelle für Krüppel feinen sich durch seine Frömmigkeit das Vertrauen der Bürgerschaft zu er und der Kutscher tamen unversehrt davon. Ein erhielt starte 8wed erfüllt. Die Webeschule nähert sich trotz aller staatlichen ringen. Bei firchlichen Ümzügen sah man ihn stets; in einer Hand Verlegungen am Hals und am Rüden. Pferd erhi Beihilfe ihrer Auflösung, was aus dem ständigen Rüdgang der hielt er das Gebetbuch und in der andern eine brennende Kerze. Ein Roheitsakt. Bubenhände verletzten am 16. Januar den Schülerzahl zu ersehen ist; in den letzten beiden Halbjahren waren Auch war er ein großer Socialistentöter; er hat sich keine Sund eines hiesigen Arbeiters derart, daß sie ihm 2 Schnitte im nur noch je zwei Tagesschüler vorhanden. Nur mühsam fristet noch die Mühe verdrießen lassen, den Socialdemokraten in Kempen die Mög Genid beibrachten, die nur unter sorgfältiger Pflege wieder geheilt Schule ihr verfehltes Dasein, und es wäre deshalb notwendig, lichkeit zu nehmen, Versammlungen abzuhalten, indem er die Saalwerden konnten. Am Sonnabend früh ließ der Besizer den mühsam ihre Auflösung und unentgeltliche Hergabe der Räume zum Volts- befizer beeinflußte. wieder hergestellten Hund, noch mit dem Verbande versehen, wieder schulunterricht von der Regierung zu fordern, da die Gemeinde jezt auf die Straße. Nach kurzer Zeit kam der Hund wieder nach Hause; wieder Räume in Benuzung nehmen muß, die als baufällig längst die alten Bunden waren ihm unter dem Verbande abermals auf- anerkannt find. Der Ort zählt 10 975 Einwohner.isge geschnitten worden. Es liegt ohne Zweifel ein Racheakt gegen den Von den Straßenreinigern in Neu- Weißensee. Eine Auf Befizer, Herrn Otto Rabe, Müllerstr. 12a, vor. Derselbe erklärt fich bereit, demjenigen, der ihm den Thäter so bezeichnet, daß dessen Arbeiter ist von der Gemeindevertretung beschlossen worden. Während befferung der Löhne der bei der Straßenreinigung beschäftigten gerichtliche Bestrafung erfolgen kann, eine Belohnung von 20 M. zu bis jetzt bei neunstündiger Arbeitszeit täglich 2 M. gezahlt wurden, Arbeiter Bildungsschule. Heute abend 7 Uhr, in den üblichen Gepflogenheit, in erster Linie ältere oder solche Mitfoll munmehr 2,50 M. pro Tag gewährt werden. Mit der früher Arminhallen", Kommandantenstraße 20, Vortrag von Frau glieder der Gemeinde zu diesen Straßenarbeiten zu Dr. 8epler über: Die Frau im 19. Jahrhundert". welche nicht mehr voll, erwerbsfähig find und en zu verwenden, Montag, den 22. April, im Gewerkschaftshaus". Engelufer 15, Hof Gemeinde zur Last fallen würden, soll jetzt zum Teil im lints, 2 Treppen: Beginn des Unterrichts dieses Quartal. gebrochen werden. Säufer und unbotmäßige Elemente" Geschichte( Entstehung und Geschichte der verschiedenen Religionen); find, wie der Kurator für die Gemeindewerke, Gemeindevertreter Vortragender: Schriftsteller Dr. Rud. Steiner. Swoboda berichtete, sofort entlassen worden. Auf diese Weise sei es möglich geworden, trotz der Lohnerhöhung doch eine Ersparnis für die Gemeinde herbeizuführen; während früher 20 Arbeiter not- Swinemde 767 NNW 3 Nebel wendig gewesen seien, würde dieselbe Arbeit jetzt von 10 Mann Hamburg verrichtet. zahlen. " " Freie Volksbühne. Die neunte Serie der Vorstellungen be ginnt im Lessing Theater am Sonntag, den 28. April, mit Figaros Hochzeit, Lustspiel in 5 Aften von Beaumarchais. Die Vorstellungen sind am 28. April, 5., 12., 16., 19, 26. und 27. Mai. Heute nachmittag 23/4 Uhr im Carl Weiß- Theater: 5. Abteilung:„ Der Biberpelz." Sonntag, den 28. April, 23/4 Uhr im Theater des Westens, III. Oper:" Der Barbier bon Sevilla." Die eiserne Maske", das Manege- Schaustüd des Cirkus Busch, geht ausnahmsweise auch in der heutigen Sonntage nachmittag- Vorstellung in Scene, zu welcher jeder Erwachsene ein Kind frei einführen kann. Orts- Krankenkaffe. für die in den Geschäftsbetrieben der Anwalte, Notare u. Gerichts: Orts- Krankenkasse der vollzieher, der Krankenkaffen, Mechaniker, Optiker Berufsgenossenschaften und Ver: ficherungs- Anstalten beschäftigten Personen zu Berlin. Zu der am und verwandten Gewerbe. Ordentliche Dienstag, 30. April, abbs. 81% uhr, General- Versammlung bei Dräfel, Neue Friedrichstr. 35, stattfindenden Ordentlichen fämtlicher Vertreter am Montag, den 29. April 1901, abends präc. 8 Uhr, dann der Ueber ein schweres Grubenunglück wird aus Waldenburg i. Schlesien vom Sonnabend berichtet: Im Guibaldschacht der vereinigten Glüd- Hilf- Friedens- Hoffnung der sechsten Sohle einfahren. Auf der dritten Sohle stieß der FörderGrube sollten gestern nacht 16 Bergleute mit dem Förderkorbe nach forb auf fälschlich herabgelassene oder nicht zurückgezogene Klappen; hierbei erlitten 11 Personen schwere Verlegungen und mußten ins Knappschaftslazarett geschafft werden. потом Witterungsübersicht vom 20. April 1901, morgens 8 Uhr. Stationen Berlin BarometerWetter Stationen 768NNO 767 NA 1 Nebel 3 bedeckt 2 wolkent 2 516.bed. München 769 3 Haparanda 7679 6 Petersburg 76623 8 Cort 759 SSO 6 Aberdeen 763 3 Baris Wetter 2 Schnee 1Dunst Temp. n. G. o Do 11020 4 woltig 10 25lb.bed. 12 765 OSO 2wolten! 9 Uns erscheint, wie auch schon in der Gemeindevertretung aus: Grantf./M. 7690 geführt wurde, für diese angespannte Arbeit eine derartig geringe Bien 769 Still heiter 6 ohnzulage durchaus ungenügend. Bei der Behandlung aber, die Wetter Prognose für Sonntag, den 21. April 1901. sonst Anträge auf Lohnerhöhung von der Mehrheit der Vertretung Aufflarend, nachts etwas fühler, am Tage wärmer bei mäßigen östlichen erfahren, darf man über diese heroische That sich baß verwundern. winden; feine erheblichen Niederschläge. Ein Unhold, der Damenkleider mit Tinte beschmutzt, hat sich in Charlottenburg wieder bemerkbar gemacht. Am Freitags abend besprigte er eine Dame, die in Begleitung eines Herrn vom Bekanntmachung. Die ordentliche General- Versammlung der Orts Krankenkaffe für den Gewerbebetrieb der Kaufleute, Handelsleute und Apotheker findet statt Generalversammlung in den Arminhallen, Romman: Dienstag, den 30. Avril d. J., werden hiermit die für das Jahr 1901 gewählten Herren Bertreter ergebenst eingeladen. Tages- Ordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstands, Berichterstattung der Revisoren und Abnahme der Jahresrechnung pro 1900. 2. Bericht über Verhandlungen der Krantentassen mit Apotheken wegen Rabattgewährung. Hierzu Antrag des Kaffenvorstands auf bezügl. Statutenänderung. dantenstraße 20. Tagesordnung: abends 82 Uhr, in der Berliner Ressource, Kommandantenstraße 57. Tagesordnung: 1. Abnahme der Jahresrechnung pro 1900. 2. Bericht über die Statuten: Konflikt zwischen Strantentassen und änderung. 3. Stellungnahme zu dem Apothekern betr. Rabattgewährung. Generalversammlung nach Ablehnung der Familienunterstützung zur Zahlung 4. Verschiedenes. Berlin, den 18. April 1901. Der Vorstand., 272/1 Erh. Schlenter, Vorsitzender. Beschwerden, zu deren Erledigung ( Beschwerden über die Geschäfts- die Einsicht der Staffenatten erforder oder Kaffenführung, zu deren Erlich ist, sind bis zum 26. April schrift: ledigung die Einsicht der Kaffenregister lich im Staffenlofal einzureichen. erforderlich ist, tönnen nur beantwortet Orts- Krankenkasse perden, wenn dieselben bis zum 26. ds., worden sind.) im Kaffenlotal ſchriftlich angemeldet der Handschuhmacher und alls Legitimation gilt die Wahl verwandt. Gewerbe Berlins. benachrichtigung. Berlin, 19. April 1901. 272/2 Der Vorstand. J. A.: Julius Cohn. Orts- Krankenkasse des 1. Abnahme der Jahresrechnung pro 1900. 2. Wie stellt sich die Destillation und Bierlokal Orts- Krankenkasse der Dachdecker Berlins. Paul Kabellch, W. Gassmann, Ordentliche General- Versammlung am Mittwoch, d. 24. April, abends 8 Uhr, im Lokal des Hrn. Feind, Weinstr. 11. Tagesordnung: 1. Bericht des Rendanten pro 1900. 2. Bericht des Prüfungs- Ausschusses. 3. Decharge- Erteilung des Rendanten. 4. Verschiedenes. Zu dieser Versammlung haben uur die Delegierten Butritt. Karte legiti miert. G. Krebs, 1. Vorsitzender, Bergstraße 28. Konsumverein 7776 bes Strankengelds auch für die Sonn Charlottenburg. tage? 3. Apothekerfrage. Der Vorstand. 7356 Montag, den 29. April, abends 8 Uhr: Aug. Werner, H. Philipfohn, General- Versammlung Vorsitzender. Schriftführer. Ortskrankenkasse d. Gastwirte und verwandten Gewerbe zu Berlin. Ordentliche General- Versammlung General- Versammlung der gewählten Vertreter der Orts: trankenkaffe der Gastwirte und am Sonntag, 28. April 1901, verwandten Gewerbe zu Berlin, vormittags 10 Uhr, im Lokale von am Dienstag, 30. April 1901, H. Schiller, Rosenthalerstr. 57. nachmittags 312 Uhr, Tages Ordnung: Tagesordnung: Korbmachergewerbs zu Berlin. Bericht des Kaffen- Rendanten. Montag, d. 29. April d. J., abends 8 Uhr, Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Ordentliche 1. im ,, Louisenhof Budowerstr. 9. 2. Bericht der Revisoren und Decharge- 1. Verlesung der Protokolle vom Erteilung. 3. Wahl zweier Vorstands: 25. Januar und 1. März 1901. im Restaurant Lillpopp, Berliner Straße Nr. 87. Tages Ordnung: i. Grünthalerstr.68, Ecke Badstraße. ff. Weißbier. Fernsprecher. Dr. Derrnehls DT DERRNEHL'S EISENPULVER H.S. SCHUTZ MARKE Eisenpulver. Vorrätig i. Apothek. Hauptdep.: Weike Schwan Apoth., Spandauerstr. 77, Roland Apoth.. 3 Berliner Wetter bureau. Stroh- Hüte in größter Auswahl f. 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Die Mitglieder werden gebeten, 99/9 45 Alexandrinenstr. 45, an d. Stallschreiberstr. Möbel Möbel Bürgerliche Wohnungs- Einrichtungen. Großes Lager.* Billige Preise. Dreijährige Garantie. [ 12652* Der Aufsichtsrat des Konsumvereins Spiegel u. Polsterwaren Wilh. Lambrecht, imeonCharlottenburg, E. C. m. b. H. B. Borchardt, Vorsißenber. reell, zu foliden Preisen, empfiehlt H.Strelow, Tischlermeister. Rixdorf, Richardstr. 116, Wichtig für Schuhmacher! Rixdorf, den 23. April, nachmittags 2 Uhr, Versteigere Montag, Holzmarktstr. 66, meistbietend: schinen und ca. 300 Paar mitglieder.( 1 Arbeitgeber, 1 Arbeit 2. Bericht des Rechnungs- Ausschusses 4 div. Schuhmacher- Manehmer.) 4. Abänderung des§ 49 und Jahresbericht. General- Versammlung des Statuts( it. Berfügung der Be Tages Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Bericht der Kommiffion zur Prüfung der Jahres: rechnung. Abänderung des§ 20. 4. Verschiedenes. Recht zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. J. A.: Carl Schwedler, Vorsitzender. Orts- Krankenkasse d. Gewerbs der Lackierer. Sonntag, den 28. April 1901, vormittags 10 Uhr, bei Schulz, Grenadierstraße 33: Ordentliche General- Versammlung Tagesordnung: 1. Bericht über die Jahresrechnung pro 1900. 2. Bericht des Ausschuffes. fegung der Beiträge resp. Grobung 3. Antrag des Vorstands über Herabder Leistungen. 4. Verschiedene Kassen angelegenheiten. 3. Statuten- Menberungen. 835b Kinderwagen 7 M. Gummiräder 12-80 m. hörde). 5. Verschiedenes, darunter 4. Bericht über die Verhandlungen. Schuhwaren. C. A. Hillbrich, Diskussion über das Schreiben der mit den Apothekern Berlins, betr. Aukt., Holzmarktstr. 66. Gewerbe Deputation betr.„ die FestRezepturrabatt. legung des ortsüblichen Tagelohns". 5. Die wahlberechtigten Mitglieder und deren Arbeitgeber werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Berlin, den 21. April 1901. Der Vorstand. Antrag des Gastwirte= Vereins Schönhauser Vorstadt betr. die An: stellung eines homöopatischen Arztes. ( 7726 6. Freie Besprechung. [ 272/3 Berlin, den 19. April 1901. Der Vorstand. J. A.: H. Hint, Borsigender, Buttmannstraße 4. jeder Kranke Frauenleiden heilen prakt. Naturheilkundige 0. Grundmanna. Frau. Kurbadeanstalt Köpnickerstr. 72 Reanberfir. Brüden, Poppe, Vorsitzender. Kraushaar, Schriftführer. Carl Helbig, am Denkmal. Steppdecken Puppenwag. 1,50, 3-2007. B. Sportwagen von besten und billigsten nur direkt in der Fabrik Strohmandel, Berlin S., 72, Wall- Strasse 72, bare kinderstühle wo auch alte Decken aufgearbeitet werden. 5 M. usw.; verstellvon 4,50; Kinder: tische von 2,00 2c. Stühle v. 40 93f. an. Kinderbett ftellen v. 7,00 bis 50 M. Riesenaus Heilgehilfe und Masseur wast; billigste Breife. Gustav Linke für sämtliche Krankenkassen Berlins 11142*] und Umgegend. Usedomstr. 9, Eing. Wattstr. 19, I. Achtung!! Nebenverdienst!! Bilz Heilverfahren, geb. a 15 und 16 M., Platen, die neue Heilmethode, 20,00 22,50 Wilke, Glettricität mit Włobell 16,50 Wt. 272/4 Sprechst. 11-2, 6-8. Sonntags 10-12. 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Waschgarnituren 5 Teile, 1,85, 2,45, 3,10 Mk. verkaufen wir folgende Artikel, soweit der Vorrat reicht, zu aussergewöhnlich niedrigen Preisen: Dekoriertes Porzellan Kaffeetassen grosse Form 18 Pf. 1 Milchtöpfe 10 Pf. Satztöpfe 6 Stück 1,35 u. 1,50 Pf. Dessertteller mit Goldrand 8 Pf. Speiseteller Dessertteller Kompottteller 225 Pf. 20 Pf. 17 Pf. Likörservice m. Porzellan- Tablette 85 Pf. Kaffeeservice f. 2 Pers., m. Porzell.- Tablette 2,60 M. Tafelservice 30 Teile, für 6 Personen 14 M. [ Glas Käseglocken Butterdosen Zuckerschalen 27 a. 45 Pf. # 15, 18, 25 Pl. 10, 15, 20 Pf. Kompottschalen 6 Grössen 7-35 Pf. Wasserbecher Steingut 2001 4, 5, 6 PI. blau Zwiebelmuster Vorratstonnen Kaffeetöpfe 26 Pf. 8 u. 9 Pf. Ein Posten Emaillierte Kochgeschirre Kasserollen 5 Grössen Wasserkessel 4 Grössen Schmortöpfe 6 Grössen 1. Ziehung 4. Klasse 204. Kgl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 20. April 1901, vormittags. Nur die Gewinne über 236 Mt. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 17 100 307[ 500] 427 90 521 816 47[ 1000] 920 1001 79 211 300[ 10001 89 579 704 861 2014 172 240 58 68 304 84-406 20[ 500] 59.871 904 99[ 1000] 3120 31 34 402 41 65 589 642 52 708 97 817 4520 623[ 500] 75 740 837 94 98,948 5430 510 605 710 74 6316 47 460 91 845 7177 492 638 75 818 28 968 8046 218 533 34 67 651 909 46 9089 91 159 90 487 509 876 10267 305 38 546 79 639 724 883 11017 242 319 756 88 12063 72 266 412 638 721 893 924 13047 90 95 139 84 476 80 517 678 799 881 14095 249 320 524 612 32 766 15002 6 [ 3000] 244 300 76 93 404 98 571 87 601 740[ 500] 812 931 16089 130 89 319 442 871 976 90 94 17155 76 231 324 73 631 92 18045 238 59 304 18 401 27 51 619 60 69 878 19015 116 49 229 356 80 418 684 89 901 27 20105 8 71 310 92 614 50 57 847[ 3000] 972 21066 103 86 772[ 1000] 22028[ 3000] 79 183 230 407 40 508 49[ 1000] 837 915 23012 139 253 314 468 81 509 22 613 95 785 96 900 10 53 24043 75 133 202 49 544 95[ 500] 722 987 25010 147 290 465.521 37 660 83 756 817 968 26056 82 115 64 240[ 500] 383 439 43[ 3000] 556 82 676 702 882 923 27047 195 242 411 556 78 790 895 28467 827 57 953 29041 163 355 452 511 51 729 85 965 32043 222 33 51 53 329[ 3000] 58 438 68 691 956 333050 152[ 3000] 495 640 831 38 923 34002 5 285 305 418 576 631 796 805 91 35201 58 73 83 372 481[ 1000] 595 663 758 59 814 67 971 75 36022 141 44 55 479 553 631 745 59 73 907 37034 61 83 107 207 66 [ 500] 432 52 575 712 89 994 99 38012 77 81 163 202 50 380 508 600 712 19 891 39008 57[ 8000] 76 128 42 74 235[ 500] 37 309 82 600 40 69 737 16 474 310 30053 97 148 316 474 31036 433 560 895 977 40281 449 68 615 71 820 65[ 1000] 74 41032 216 418 94 603 711 838 959 42025 31 139 444 68 650 96 732 945 81 43236 369 734 75 877 85 915 44146 317 450 583[ 500] 92 602 810 75 45131 77 430 536 53 74 664 762 869[ 3000] 990 [ 3000] 46036 132 341 443 61 537 43[ 1000] 690 761 68 810 47198 306 32 438 96 587 841 63[ 3000] 49000 606 727 75 98 846 972 32 438 96 587 841 63 1805 18 50096 178 205 363[ 1000] 725 915 18 51004 11 58 69 163 534 98 751 68 808 974 52009 19 35 51 84 136 281 358 711 993 53378 498 511 13 653 707 20 32 815 82 908 97 54060 351 775 958 55138 66 289 545 607 87 714 916 56088 543 687 89 95 701 32 812 14 57210 42 71 428 594[ 3000] 808 58050 118 33 204 15 316 25 544 657 75 772 886 59166 788 972 77. 83 30122 15 440 70[ 3000] 521 93 94 625 90 93 774 859 61030 39 137 70 218 89 304 494 904 28 79 62022 97 213 74 388 654 775 864 928 63004 130 39 217 375 407[ 500] 582 87 768 82 890[ 500] 973 64091 116 431 62 583 672 89 97 812 961 74 90 65228 318 69 405 630 50 856 917 66010 76 138 59 379 82 568 626 779 67339 566 720 51 807 911 68048 161 212 335 70 421 719 47 814 47 61 69205 95 432 75[ 1000] 94 538 647 788 862 947 52 60 61[ 500] 70011 59 124 33 82 816 83 945 71235 89 300 55 63 571 682 807 53 72224 421 545-701 855 84 73009 211 524 28 72 650 64 75 78 802[ 3000] 74174 350 69 452 567 667 88 701 86 816 75102 224 321 35 580 94 741 952 76042 243[ 1000] 423 65 74 576 77 79 623 700[ 1000] 944 77178 221 63 301 [ 500] 469[ 500] 582 625 91[ 3000] 770 840 54 96 967 78293 347 457[ 1000] 609 796 79046 84 164 228 47 304 530 608 39 706 809 946 S0137 45 67 228 95 96[ 1000] 354[ 500] 419 61 96 681 907 81 81294 345 71 82 511 652 82018 48 99 208 69 342 91 596 712[ 3000] 801 3 4 6 47 956 83082[ 500] 88 294 431 62 75 [ 1000] 740 41 84494[ 5000] 604 5 794 853 85199 625 816 971 86207[ 500] 340 535 81 668 811 87099 175 90 345 442 571 624 705 983 88089 286 312 687 883 84 928 87 89005 15 290 321 473 552 92 790 94 95 858 90037 203 23 47 446 79 99 724 68 77 830 917 91116 451[ 500] 60 616 22[ 5000] 45 81 775 806 922 92018 118 300 656 66.738 814 93 93049 216 93 345 452 648 723 874 89 943 94156 389 437 53 598 600 69 94 790 849 958 95209 972 90059 418 30 93 769 895 97143 83 397 442 69 616 75 751 808 984 98043 85 91 149 212 42 590 625 874 99223 310 74 651 75 702 78 826-58 925 826-58 925 100228 88 451 634 35 828 982[ 1000] 101059 61 120 247 350 59 587 633 774 820 992 102066 163 217 382 580 671 826 103031 150 266 489 641 49 93 838[ 3000] 88 104319 70 695 707 65 66 905 105037 90 235 417[ 500] 586 617 87 808 106253 312 26 439 502 40 69 662 740 46 806 22 991 107325 95 424 935 108031 127 503 604 94 744 645 109032 66 303 638 899 922 6719 863 6 110006 418 40 49 611 25 56 719 863 66 916 111071 94 123 292 95 319 23 86 465 112335 432 518 72 706 994 113054 65 274 399[ 3000] 504 621 851 114110 48 66 212 371 597 728 42 890 115004 9 133 496 867 116030 64 255 361 580 82 618 20 75 Pf. Bratpfannen rund, 6 Grössen. 50 35 1.10 m. 1.15 m. 59 117204 32 37 434 76 511 31 650 60 735 892 985 118057 159 [ 500] 213 71 86 336 119125 62-360 535. 750 87 891 120035 187 531 646 50 906 121090 174[ 1000] 226 [ 1000] 373 499 723 37 892 994 122127 245 330 61 498 533 614 61 835 903 56 123077 143 212[ 1000] 72 332 64 505 12 683 [ 500] 798 124050 356 401 9 87 639 88 708 125047[ 500] 139 88 383 511 23 618 32[ 1000] 93 847 53 71 912 33 126101 [ 500] 245 89 356 435 532 607 717 914 127046 103[ 500] 258 408 73 529[ 3000] 919 128045 47 269 340 470 505 94 618 45 129509 741 848 75 994 54741 130091 266 340 509 628[ 500] 51 748 69 79 93 181182 491 595 629 78 132100 56 202 73 471 593 617 35 862 133402 514 79 693 734 134041 75 195 96 457 672 135137 76 273 355 67 86 558 650 60 789 863 136040 182[ 1000] 361 421 131 76-571, 661 764 828 908( 1000) 17023 148 94 218 61 534[ 3000] 684 865 139186[ 500] 504 674 756 873 920 140274[ 3000] 308 435 80 841 141117 52 80 376 433 635 852 56 75 974 98 142075 178 284 608, 745 93 143068 85 232 41 856 144024 31 61[ 1000] 193 221 59 63 342 435 76 728.877 145318 61 447 531 146088 105 286 304 410 508 644 739 47 979 82 147080 84[ 500] 241[ 1000] 51[ 590] 338 90 498 614 93 742 805 992 148084 205 99 319. 487 527 63 81 83 642 837 51 149003 159 87 312 56 680 852 88 941 97 150046 159 68 86 472 81.537 706 849 913 151121 85 526 685 708 152003 138 74 75[ 500] 80[ 3000] 245.407 736 820 974 153028 105 80 261 470 92 614 751 73 851 154009 155011 107 514 819 156048 63 199[ 1000] 373 82 522 87[ 3000] 627 864 157444 [ 500] 58 531[ 500] 59 756 68 809 23 910 82 158080 86 177 [ 1000] 224 620 707 27 998 159030[ 3000] 121[ 500] 566 656 84 721 96 52 93[ 5000] 401 86 808 97 997 86 808 97 160048 77 110 293 348 442 60 596.735 41 964 161044 93 146 525 930 162040 124 26 98 224 70 384 575 163060 97 106 57 61 242 61 30453 78 81 164002[ 500] 41 135 70 201 7 24 75 93 323 422 546 601 58 768 91 853 165007 15 106 41 65 441 568, 946 166057 249 79 97 302 38 443 95[ 1000] 651 69 88 734 92 837 81 944 54 167077 349 446[ 500] 504 98[ 500] 636 75 79 825 937 168020 81 166 256 326 454 548 [ 500] 613 702 56 73 902 26 169130 230 444 75 511 24 728 68 847 78 904 170010 78 226 93 488 171100 705 809 172032 263 360 470 564 634 741 173252 346 69[ 1000] 497 582 606 758 822 904 174180 496 513 608 779 904 175088 145 96 251 309 24 677 713 23 176206 393 501 62 177048 56 58 152[ 3000] 734 48 178039 86 241 494 540 651 874 178158 66 321 66 88 439 94 726 805 41 975 180142 241 49 350 57 62 657 898 978 88 181285 441 61-862 182077 153 212 25 38 43 50 887 909 12 183024 31 [ 500] 230 88 389 184029[ 500] 208 426[ 500] 36 737 54 820 186035 344 [ 5000] 941 48 185063 152 281 388 466 922 400 11 557 619 779 81 902 93 187123 275 362 1500] 569[ 500] 97 849 188190 273 395 424 540 42 56 601 22 700 46 189047 144 234 395 414 503 33 636 855 75 190159 85[ 500] 267 399 451 63 717 905 191040 204 410 820 74 908 192724 84 849 193022 89 192 93 428 90 742 95 837 194044 85 190 294 647 880 933 195030 463 661 863 196210 333 410 91 551 71 837 43 86 971 197021 [ 500] 67 85 201 36 356 422 70 603 67 805 80 198019 296 357 59 544 725 37 199163 271 322 462[ 500] 537 683 805[ 3000] 200018 49 223 34 315 77 448[ 3000] 79 500 978 201102 382 495 765 836 202023 189 256[ 500].84 545 787 809 87 99 925 41 67[ 500] 203016 40 298 347 405 762 822 71 204050 59 144[ 1000] 475 668 71[ 500] 827 907 31 205014 187 386 463 522 62 600 799 984 206190 210 46[ 500] 55 81 93 404 98 513 19 824.921 207000 41 88 99 205 28 392 423 567 791 884 1500] 208060 68 81 228 65 305 87 92 97[ 500] 410 697 832 74[ 1000] 994 209295 374 540 96 668 725 885 902 210068 99 225 49 364 83 400 620 44 776 211143 257 425 517 605 19, 723 824,927 212094 150 263 322[ 500] 83 412 547 62 674 834 903 65 213009 57 64 78 229 326 41 89 412 13[ 1000] 533 39 620 51-778 81 87 89 90 972 214015 39 64 65[ 3000] 85 308 63 87 427 31 42 54 742 68[ 3000] 891 961 215086 111 207 54 87 688 906 81[ 3000] 216051 102 50 249 98[ 1000] 382 482 655 732 217086 453 70 604 848 54 960 84 218106 365 81 418 567 606 994 219055 85 130 206 90 401 603 46 701 220102 64 235 336 80 97 424 658 89[ 3000] 712 851 86 221143 324 423 51 515[ 3000] 47 658 780[ 500] 85 858 937 222042[ 1000] 153 79 97-248 441 587 607 710 51 851 944 223006 65 79 80 197 302 438 74 89 504 651[ 1000] 795 858 [ 3000] 923 224088 179 272 382[ 1000] 65 433 57[ 500] 525 43 47 77 95 671 712 2 Jm Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn zu 500 000 Mart, au 200 000 Mart, 2 zu 150 000 Mart, 2 zu 100 000 Mart, 2 zu 75 000 Mart, 2 at 50 000 Mart, 10 zu 30 000 Mart, 20 gu 15 000 Mart, 40 3 10 000 Mart, 76 zu 5000 Mart, 1168 au 3000 Mart, 1496 au 1000 Mart, 1752 au 500 art. ララ lang, 4 Grössen Ringtöpfe& Grössen 1. Ziehung 4. Klasse 204. Kgl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 20. April 1901, nachmittags. Nur die Gewinne über 236 Mt. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 138 303 35 811 36 921 50 55 83 1008 310 401 514 75 94 725 33 88 822 31 74 955 93 2024 163 209 59 517 53 975 3175 215 91 375[ 1000] 436 776 815 54 904 20 76 80 4205 322, 39 46 48 66 457 512 92 618 97 769 830 55 903 5021 196 268[ 500] 317 63 96 626 767 87 861 917 6097 268 88[ 1000] 575 88 618 714 45[ 1000] 75[ 500] 864 7174 79 289 313 420 906 8000 53 85 213 406 872 971 9008 29 40 302 664 851 55 938 98 12019 13154 10023 420 70 84 92 762 94 816 93 916[ 500] 11051 89 106 64 268 78 339 400 519 75 634 751 817 931 47 69 190 215 45 417 71 521 622 69 745 99 816 27 916 77 [ 1000] 211 17 66[ 500] 701 821 14007 199 303 444 828 66 951 15203 88 374 531 705 69[ 3000] 945 16049 116 155 205-42 517 61 91 624 711 890 97 17064 83[ 1000] 126 85 365 84 90 425 559 858 64 964 74 18050 86 100[ 1000] 28 208 36 311 461 506[ 500] 17 934 19282 409 524 833 977 20080 156 72 227[ 500] 562[ 500] 810 80 21059 90 505 630 69 95 812 930 73 90 22256 313 537 600 30 840 48 23002 34 66 297 479 697 759 24301 53 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531 687 749 884 95 986 206160 [ 500] 241 466 545 808 207019 211 356 82 490[ 500) 95 630 874 208103 52[ 500] 87 580 982 91 209072 260 324 886 [ 500] 927 53 86 663 94 7 210216 497 512 86 663 94 735 861 981 211185 235 659 212031 251 56 307[ 3000] 95 637 819 31 218036 117 262 67 480 514 665 744 52 76 214087 135 66 276[ 500] 488( 1000) 527 604 10 26 60 904 49 83 215154 238 86 342 96 584 908 43 216038 45 259 551 625 91 768 78 97 801 95 944 4 64 217006 186 88 642 742 85 821 25 949 65 218296 308 9[ 500] 646 72 92 741 219052 189 411 31 51 57 98 534 610 93 866 955 90 221073 87 144 220061 205 302 63 423 57 577 777 807 87 92 206 22 42 303 48 975222008 14( 3000] 258 356 532 620 39 59 723 69 842 98[ 500] 223036 120 42 456 882 224090 92 276 497 98 807 903 76 Im Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn an 500 000 Mart, 2 3 200 000 Mart, 2 zu 150 000 Mart, 2 au 100 000 Mart, 2 gu 75.000 Mart, 2 at 50 000 Mart, 10 au 30 000 art, 20 312 15 000 Mart, 39 au 10 000 Mart, 75 au 5000 907art, 1137 au 3000 Mart, 1428 au 1000 Mart, 1699 au 500 Rart. Verantwortlicher Redacteur: Heinrich Wekker in Gr.- Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Tb. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Nr. 93. 18. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 21. april 1901. Versammlungen. Briefkasten der Redaktion. mehr als 850 bis 1150 m. ist eine 30, bei einem mehr als manns, darauf hinzuwirken, daß alle Kollegen am 1. Mai die F. D. 27. 1. Ja. 2. Nichts. 3. Fragen Sie einen Portier. Arbeit ruhen lassen." Sollten einzelne Unternehmer ihre Lock. Die Lohnbewegung der hiesigen Marmorarbeiter ist am 4. März Leute an wegen Teilnahme Der Wahlverein für den ersten Wahlkreis hielt am so dieses Jahrs durch Vergleich vor dem Einigungsamt beigelegt worden. der Maifeier aussperren, M. G. 77. Nein. A. M. 100. Bei einem Jahres- ArbeitsDonnerstag bei Miegel, Stralauerstraße, seine Generalversammlung wird am 2. Mai, vormittags 10 Uhr, eine Versammlung der ab. Dem Bericht des Vorstands, den Fellgentreff erstattete, ausgesperrten im Gewerkschaftshause stattfinden. Am Abend des verdienſt bis 350 M. ist eine 14, bei einem von mehr als 350 bis 550 M. war zu entnehmen, daß im verflossenen Halbjahr vier Vereinsversamm 2. Mai ist eine Vertrauensmännerversammlung in Aussicht genommen, ist eine 20, bei einem von mehr als 350 bis 850 ist eine 24, bei einem von lungen und eine öffentliche stattgefunden haben. Die Abhaltung von die über die weiteren Schritte Beschluß faffen wird. Unter dem 1159 M. ist eine 36 Pfennig- Marke als Beitragsmarte zur Bahlabenden hat sich durchaus bewährt und ist dadurch rund infolge 12. Punkt der Tagesordnung referierte Rob. Ahrens über" Die Invaliditäts- und Altersversicherung zu fleben. 23. M. 29. der regen Agitation, eine erhebliche Steigerung der Mitgliederzahl zu Alters- und Invalidenversicherung." Der Arbeitsvermittler berichtete, 1. Nein. 2. Die Beschwerde ist an das Amtsgericht Charlottenburg zu 2. 1901. An Siemens u. Halske. J. N. Die Stief verzeichnen. Nach dem Kassenbericht des Genossen Oppel betrugen daß seit der letzten Versammlung Differenzen in acht Betrieben vor- richten. - 100. Unter den Linden. Nein. die Einnahmen inkl. des alten Bestands von 156,75 m. insgesamt tamen. Die Angelegenheiten bei der Firma Klemann und tinder beerben ihre Stiefmutter nicht. P. Voß. Nein: 616 B.-G.-B.( Arbeiterrecht S. 131).- O. W. 000. 496,50 M., die Ausgaben 162,25 M., so daß ein Kaffenbestand von Kl i em find der Achtzehnerkommission überwiesen worden. In der Ein berartiges Borgehen wäre zuläffts, falls bie Betreffenden vereinbaren, 334,25 M, verblieb. Die Abrechnung wurde von den Revisoren als Bautischlerei von Richter in Pankow befinden sich die Arbeiter im daß fie gemeinsam einkaufen und daß die Bezahlung in der von Ihnen richtig bestätigt und auf deren Antrag dem Kassierer die Ent- Ausstand. Die übrigen 6 Fälle sind erledigt. geplanten Weise stattfindet. Graecus. Zweite Klasse: 20 Pfennigmarke. lastung erteilt. Außerdem wurde beschlossen, von dem Kassenbestand P. S. 100. 8 Prozent ist der zutreffende Saz der Erbschaftssteuer in Baumschulenweg. Am 16. April fand im Restaurant Adermann dem Vertrauensmann 300 M. zu überweisen. Die Neuwahl des Vor- eine öffentliche Versammlung statt, in welcher Reichstags- Abgeordneter Ihrem Fall. K. W. Die im Kontrollbuch eingeführte Ausschließung stands ergab folgendes Resultat: Fr. Fellgentreff erster, 3ubeil über:„ Die Thätigkeit des Reichstags" referierte. Der des§ 616 B.-G.-B. verstößt nach zutreffender Rechtsanschauung, die auch Krant zweiter Vorsitzender; Oppel erster, Egge zweiter Redner schilderte das Verhalten der bürgerlichen Parteien in der die guten Sitten und ist daher ungültig. Wenn Sie einen Prozeß barüber von der Hamburger und der Berliner Gewerbebeputation geteilt wird, gegen Rassierer; es el erfter, Woldt zweiter Schriftführer; Bolz- chinesischen Frage und ging dann über zur 12 000 Mark- Affaire, bis zum Landgericht führen wollen, so thun Sie das nur im Einverständnis mann Beisizer; Dreßler und Fiedler, Revisoren. Als das Verhalten des Grafen Posadowsky scharf kritisierend. Weiter mit Ihrer Organisation, damit für den Fall des Unterliegens Ihnen keine Abteilungsführer wurden Seidler, Wuttig, Diesler, besprach Referent die verschiedenen Anträge der Parteien und die Kosten erwachsen. 5. S. 100. 1. und 2. Ihre Braut ist frankenBüttner, Kentel und Kühl gewählt. Außerdem wurde vorliegenden Gesezentwürfe. Zum Schluß richtete Genosse 8 abeil versicherungspflichtig, wenn sie gegen Gehalt oder Lohn in der Schneiderei die Wahl einer fiebengliederigen Kommission vorgenommen, begeisternde Worte an die Versammelten, in der Agitation gegen den als Lehrmädchen beschäftigt ist. Ob diese Voraussetzung zutrifft, ergiebt Arbeiterin Arbeitgeber/ der Kassenbeiträge zu zahlen. 3. und 4. InvaliditätsGeneralversammlung entsprechende Abänderungsvorschläge unterbreiten Redner für seinen Vortrag. versicherungspflichtig ist Ihre Braut, wenn sie älter als 16 Jahre ist und soll. Hierauf hielt Dr. Ratto wsti einen interessanten, beifällig gegen Gehalt oder Lohn beschäftigt ist. Die Markenbeiträge sind zur aufgenommenen Vortrag über die Bevölkerungszunahme und deren Hälfte vom Arbeitgeber, zur Hälfte vom Arbeiter zu zahlen. 5. Ja. Einfluß auf die wirtschaftlichen Verhältnisse. Dem Vortrag folgte 5. 120. Ihre Absicht ist nicht zu verwirklichen. Durch Spiel oder eine furze Diskussion im zustimmenden Sinne, an der sich die GeDie juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag, durch Wette wird eine flagbare Verbindlichkeit nicht begründet. Auch eines noffen Fellgentreff und Täterow beteiligten. Nachdem Donnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. schriftliches Anerkenntnis, daß man auf Grund einer Wette etwas schuldig Oppel zur regen Beteiligung an der Maifeier aufgefordert, erfolgte darum sehr zu empfehlen, wenn man adressiert: Redaktion des" Vorwärts", bindlich, falls die Lotterie oder die Ausspielung staatlich genehmigt ist. Bei Anfragen juristischer Art ist es praktisch, Zeit sparend und sei, ist nicht flagbar. Nur Lotterievertrag oder ein Ausspielvertrag ist verder Schluß der gut besuchten Versammlung. Juristischer Brieftasten, Beuthstr. 2, Hof II. Hartmann. Ein Antrag, die Strafe in Raten abzutragen, wird in der Regel Die Stuccateure beschlossen in einer außerordentlichen MitB. V. Besonders gesundheitsschädlich ist der Beruf des Photographen abgelehnt. Wegen ratenweiser Bezahlung der Kosten können Sie mit Aussicht gliederversammlung angesichts der Notlage, in der sich viele Kollegen nicht, wohl aber ist er als Erwerbszweig neuerdings wenig lutrativ auf Erfolg sich an die Gerichtskaffe wenden. Gepfändet werden kann alles, was durch die herrschende große Arbeitslosigkeit befinden, und angesichts geworden. nicht zu dem Unentbehrlichen gerechnet wird. Der Kinderwagen ist in Ihrem A. E. 101. Wenden Sie sich wegen eines Waisenkindes an die Fall unentbehrlich. Ob die Sachen geschenkt oder getauft sind, ist gleich. der Thatsache, daß verschiedene Kollegen die Arbeit ausgeschlagen städtische Armendirektion, Abteilung für die Waisenverwaltung, Alte Jakob: Die näheren Vorschriften darüber, was unpfändbar ist, finden Sie S. 359 haben, weil sie sich nicht dazu hergeben wollten, jenem Zwitterding straße 33. Je nach dem Alter des Kindes variiert das monatliche Koftgeld bis 362 des„ Arbeiterrecht". m. M. 17. Beim grundlosen Rücktritt von Verein beizutreten, daß sich Freie Vereinigung" nennt, der zwischen 9 und 18 Mart von einer Verlobung hat der Zurücktretende die aus Anlaß der Verlobung Kommission 1000 M. zu überweisen, um Kollegen, die länger als 2. 4. Wenden Sie sich an einen der folgenden Vereine:" Berliner gemachten Aufwendungen( z. B. Ersatz der Auslagen für eine Verlobungs10 Wochen ohne Arbeit sind, eine einmalige Unterstützung zukommen Frauenverein zur Abhilfe der Not unter den fleinen Fabrikanten und Hand- feier, Aufgabe einer Stellung usw.) zu erstatten. Die Geschenke und Berzu lassen. Die Höhe derselben sowie nähere diesbezügliche Bewertern". Borf.: Frau Ida Salamonsohn, Charlottenburg, Hardenberg: lobungszeichen( Ring u. dgl.) find von beiden Teilen auf Verlangen zurüd stimmungen sind der Kommission überlassen. Die bisher noch be- ftraße 18;" Friedrich- Wilhelmstiftung für Arbeitsame", Rathaus, Zimmer 17-19; zugeben, soweit diese Geschenke usw. zur Zeit der Rüdforderung noch vorhanden sind. Das Recht auf Rückerstattung sowie das Recht auf standenen Sperren find laut Versammlungsbeschluß nunmehr auf- s. 106. Phyfit wird in jeder Fortbildungsschule gelehrt, ebenso Schadensersatz verjährt in 2 Jahren von der Auflösung des Verlöbnisses ab. gehoben. Der Vorsitzende gab noch bekannt, daß die Zahlstelle 7 Geometrie und Algebra. F. Jung. Ein Angeklagter kann nie zur Eidesleistung in seiner Sache von der Wienerstraße nach der Manteuffelstr. 101 verlegt worden ist, 5, 6. 1. Bu erfragen durch Riesels Reisebureau, Unter den Binden 57. veranlaßt oder gar gezwungen werden. Ein Angeklagter fann jede Antwort ferner, daß am 1. Mai wie bisher eine Vormittags Versammlung 2. Antwort erfolgt im juristischen Briefkasten der nächsten Nummer. überdies ablehnen. Jeder Zeuge fann die Auskunft über solche Fragen abgehalten wird. F. L. Wir nennen Ihnen folgende gemeinnüßige Bauvereine, die verweigern, deren Beantwortung ihn selbst oder seinen Verwandten die unter relativ günstigen Bedingungen den Beitritt ermöglichen: Baugenossen-| Gefahr strafgerichtlicher Verfolgung zuziehen würde.(§ 54 StrafprozeßEine Vertrauensmänner- Versammlung des Holzarbeiter: schaft freie Scholle, Vorsitzender Baumeister Lilienthal, Groß- Lichterfelde, Ordnung.) Tegel, Briefkasten 50. Soweit das Geschent noch vorVerbands, die am 17. April stattfand, beschäftigte sich mit der Marthastraße 5; Berliner Spar- und Bauverein, Vorsitzender 2. Schmidt, handen, fann es leider zurückgefordert werden. R. H. Das Betreffende Maifeier. Sämtliche Redner sprachen sich mit dem Referenten Sidingenftr. 7; Berliner Baugenossenschaft, Bureau Stegligerstr. 19, II. finden Sie Teil II, Seite 176 des Abreßkalenders. O. E. 71. Glocke für Arbeitsruhe aus. Nach kurzer Diskussion wurde Der Spar- und Bauverein baut in Berlin, während die beiden andren 1. Schlagen Sie Teil II, S. 167 des Adreßkalenders nach. 2. Wie hoch Ihr Lohn ist, ist gleichgültig. G. P. 20. 1. Nein. 2. Nein. 6a. Nein, folgende Resolution angenommen:„ Die Versammlung ist der An- Vereine in der Umgegend meist kleine Einzelhäuſer bauen. G. 2. 29. Aus bunter Wolle entfernt man Fettflecke, indem man es entscheidet dann die Wilmersdorfer Gemeinde, objUnterstützung zu leisten ficht, daß nur durch strikte Arbeitsruhe die Feier des 1. Mai würdig den Stoff anfeuchtet, den Fleck mittels Schwamms wiederholt mit Terpentin ist.. Schulkind. Darüber hat auf Beschwerde die Schuldeputation zu gestaltet wird. Es ist deshalb Pflicht jedes einzelnen Vertrauens Del oder Benzin abreibt, Fließpapier auflegt und dann heiß plättet. entscheiden. 9. 75. Kommen Sie mit den Belegen in die Sprechstunde. Bürger- Rettungs- Institut", Gr. Präsidentenstr. 7. 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Berliner. Ueber unfre Kraft. ( 2. Teil.) Anfang 72 Uhr. Nachnt. 22 Uhr: Die deutschen Kleinstädter. Montag: Ueber unsre Kraft.( 1. Teil.) Residenz. Leontinens Ehemänner. Vorher: Freuden der Hochzeitsreise. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Jugend. Montag: Leontinens Ehemänner. Freuden der Hochzeitsreise. Nenes. Gastspiel des Schlierseer Bauern Theaters. Jägerblut. Anfang 72 Uhr. = Montag: Dieselbe Vorstellung. Westen. Fatiniza. Anfang 712 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Die lustigen Weiber RANIA** Taubenstr. 48/49. Im Theater Sonntagabend 8 Uhr: Unser Rhein Palast Theater Admiral- Hallen früher Feen- Palast, Burgstr. 22. Vorlekte Sonntags- Aufführung. Riesen- Lacherfolg!! 81% Uhr! Präcise! 81 Uhr! Admiralstr. 38. Jeden Sonntag: 13129* Konzert- Vorträge. von der Quelle bis zur Mündung. Der Walzerkönig. Nachdem Ball bei freiem Entree. Montagabend 8 Uhr: Dieselbe Vorstellung. Invalidenstr. 57/62. Tägl. Sternwarte. Passage- Panopticum. Neu! Singhalesen- Truppe ( Die kolossale Indierin.) 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Verschiedenes. Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte gestattet. Heute, Sonntag, nachmittags 23% Uhr, im Carl Weiss- Theater V. Abteilung: Der Biberpelz. III. Oper( gelbe Marken) Sonntag, den 28. April, 2 Uhr im Theater des Westens: Der Barbier von Sevilla. Beginn der Verlosung der Billets 2 Uhr. Die neunte Serie der Vorstellungen beginnt für die I. Abteilung im Lessing- Theater am nächsten Sonntag, den 28. April, mit: Figaros Hochzeit. Lustspiel in 5 Akten von Beaumarchais. Deutsch von Dingelstedt. Die Vorstellungen folgen am 5., 12., 16.( Donnerstag, Himmelfahrtstag), 19., 26. und Montag, den 27. Mai( zweiten Pfingstfeiertag). Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. 229/12] Riesen- Walfisch 150 000 lleberbrett. Ani. 7½ lbr, Carl Weiss- Theater welcher die Borstellungen täglich im Weiß- 11. Bairischbier- Lokal, 21 Meter lang.golfiändig gerudilasto Pfd. schwer. 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thalia. Die schöne Helena. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Gr. 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Specialitäten: Borstellung. Der Walzerkönig. Der Photoscop. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger Anfang 7 Uhr. Passage Theater. Damen RingF fämpfe. Rigo, der Geigerfönig. Specialitäten- Vorstellung. Anfang mittags 12 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Baijage Panoptikum. Speciali: täten Borstellung. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal) Abends 8 Uhr: Unser Rhein von der Quelle bis zur Mündung". Montag: Dieselbe Borstellung. Juvalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr. Sternwarte. Eugenie Wermke deutsche Meisterschaftsringerin, Betty Laars gegen dänische Meisterschaftsringerin. Morizet Paris gegen Görka- Berlin Garret Paris geg. Glanlon- Berlin Schluß der Saison und Abschiedsvorstellung am 2. Mai. Cirkus Busch Sonntag, den 21. April: 2 gr. Gala- Vorstellungen 2 Nachu. 4 1hr und abends 7% Uhr. Die eiserne Maske. Nachm. 4 Uhr: Le masque de fer. Großes historisches Manege- Schauſtück in 4 Aften nnd 3 Hauptbildern. Unter anderm: Die Jagd bis in die Cirkuskuppel hinauf. In beiden Vorstellungen: Vorzüglichste Programm- Nummern. Abends 71/2 Uhr: Schiller Theater Die ciferne Maske. ( Wallner Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie in einem Vorspiel u. 5 Aften von Fr. Schiller. Sonntagabend 8 Uhr: Der Herr Senator. Lustspiel in 3 Aufzügen von Franz v. Schönthan und Gustav Kadelburg. Montagabend 8 Uhr: Faust II. Teil ( 1. Abend: Das Reich der Mütter). Dienstagabend 8 Uhr: Der Sterngucker. Hierauf: Ein Rabenvater. Ferner Auftreten d. berühmten amerikanischen Pferdebändigers Prof. Norton B. Smith. Besonders hervorzuheben: Die gefährliche Fahrt unter der Teufelsbrücke. Metropol- Theater W., Behrenstraße 55/57. Nur noch 10 Vorstellungen Man lebt ja nur einmal und das April: Central- Theater. Specialitäten- Programm. Hente nachm. 3 Uhr: Der Bettelstudent. Abends 7 Uhr zum 609. Male: Die Geisha. Operette in 3 Aften v. Sydney Jones. 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Auftreten der Prima- Ballerina Miss Pomponia im Ballett auf dem Drahtseil Ferner: Ein Junggeselle beim Frühstück. Herübertragen des Berliner Serru M. Sch. auf dem Turmfeit über den See. Zum Schluß auf wiederholtes Verlangen: Mr. Cronje ats Boeren- Kunstschütze freistehend auf dem Turnſeil im Kampf mit englischen Luftballons. Socialdemokratischer Wahlverein für den 2. Berliner Reichstags Wahlkreis. = Mittwoch, den 24. April, abends 82 Uhr: General- Versammlung in Habels Brauerei, Bergmannstraße 5/7. Tages Ordnung: 1. Statuten- Aenderungen. 2. Bericht des Vorstands. 3. Bericht des Kajsierers. 4. Neuwahl des Gesamtvorstands.. ſlands. 3. B Zu Punkt 1. find folgende Anträge gestellt:§ 2 hinzuzusetzen:„ Mit demi Tode, dem Austritt oder der Ausschließung aus dem Wahlverein ver liert das frühere Mitglied jedes Recht, das es etwa gegen den Wahlverein, den Wahlvereins- Borstand oder gegen einzelne Mitglieder aus seiner Mit gliedschaft erworben hat."§ 6 Zeile 2: Die Wahl des Vorstands erfolgt jährlich. Der Vorstand. Zahlreichen Besuch erwartet ll. Wahlkreis. III. Achtung! Achtung!| Deutscher Genoffinnen und Genossen! Metallarbeiter- Verband. Todes- Anzeige. Am Mittwoch, den 17. April, verstarb unser Mitglied, der Silberarbeiter Bolksversammlung Wilhelm Hilscher. Dienstag, den 23. April, abends 8 Uhr, in Kellers Festsälen, no110H sinegole Roppenstraße 29. ades Tages Ordnung: Die Beerdigung findet Sonntag, amstadtgevon der Zeichenhalle des Kreuz- Kirchhofs in Mariendorf aus statt.[ 114/2 Die Ortsverwaltung. 1. Bortrag der Genoffin Klara Zetkin( Stuttgart) über: Die Frauen in der russischen revolutio238/6 nären und Arbeiterbewegung. 2. Diskussion. S Um zahlreiches Erscheinen ersucht, besonders der Frauen, Mittwoch, den 24. April, abends 8 Uhr, in den„ Arminhallen", Kommandantenstraße Nr. 20: General- Versammlung des Wahlvereins. Tages Ordnung: 1. Bericht und Abrechnung vom ersten Quartal. 2. Bortrag des Genossen Dr. Friedeberg: Krankenkassen und Aerzte. 3. Diskussion, Verschiedenes. 242/13 Es ist Pflicht der Mitglieder, die Versammlungen regelmäßig und. pünktlich zu besuchen. Der Vorstand. Socialdemokratischer Verein für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Donnerstag, den 25. April, abends 8½ 11hr: General- Versammlung im ,, Rosenthaler Hof", Rosenthalerstraße 11/12. Tages Ordnung: 1/4 Die Vertrauensperson. Vereinigung der Maler Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau und Mutter Martha Hübscher geb. Elsner am Donnerstag verstorben ist. Die Beerdigung findet Montag, den 22. April, nachmittags 4 1hr, von der aus statt. THE 19eichenhalle des Emmaus. Kirchhofs Montag, den 22. April, abends 8½ Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15( e) in [ 8036 Karl Hübscher nebst Kindern. Grosse Versammlung, Central- Verband der Tages Ordnung: 1. Die eingegangene Antwort des Arbeitgeber Verbands der Malereigeschäfte auf unfre Forderungen. 2. Wie stellen wir uns zu derselben? Der Vorsitzende des Verbands, Herr F. Rettig, Malermeister, ist brieflich eingeladen. Das Erscheinen jedes Kollegen ist Ehrenpflicht. Die Ortsverwaltung. Arbeiter- Bildungsschule. Herren- Vortrag+ Mittwoch, den 24. April, abends 8 Bimmerer Deutschlands Zahlstelle Berlin. Am Freitag, den 19. cr., vormittags 10 Uhr, verstarb im Krankenhause Friedrichshain unser Kamerad Carl Mertsching nach kurzem Leiden. Die Beerdigung findet am Montag, den 22. cr., nachmittags 6 Uhr, von der Leichenhalle des Lazarus- Friedhofs, Wilhelmsberg, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. 1. Bericht des Vorstands und der Revisoren. 2. Diskussion darüber. Sonntag, den 21. April 1901, abends 7 Uhr, Uhr, in Gansewichs Restaurant, 254/10 3. Wahl des Gesamtvorstands. 4. Bericht der Vertrauensleute, Lokal, Breß und Agitations- Kommission sowie der Revisoren und Diskussion. 5. Verschiedenes. Das Erscheinen aller Mitglieder ist notwendig. Mitgliedsbuch legitimiert. Achtung! Der Vorstand. Leo Zucht. 245/5 über: Achtung! Socialdemokratischer Wahlverein in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Vortrag von Frau Dr. Zepler im 19. Jahrhundert." ,, Die Frau Nach dem Vortrage: Gemütliches Beisammensein und Tanz. Eintritt 20 Pf. inkl. Garderobe. 4/ 16* für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Verein für Frauen u. Mädchen der Arbeiterklasse. Am Dienstag, den 23. April, abends 834 Uhr, Versammlung 26. April, abends 1/29 Uhr, in Dober: steins Restaurant, Mariannenstr. 31. Carl Bruckhoff, Friedrichstr. 10, Tetben. Gintritt frei! Nur Herren! Keine Tellersammlung! Herren- Anzüge [ 826b Statt jeder besonderen Meldung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Ablebens unvergeßlichen Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwa gers und Onfels, des Tabakhändlers Jsidor Fränkel u. Paletots, eleg. Ausführung, auch nach Maß, geg. Stasse u. Teilzahlung. fagen allen Verwandten, Freunden part, fein Laden. Montag, den 22. April, abends 8 Uhr, in Wernaus Festsälen, J. Kurzberg, Landsbergerstr.13, und Bekannten herzlichen Dank.( 62/1 Schwedterstr. 23/24. Vortrag des Herrn Dr. H. Weyl Die trauernden Hinterbliebenen. Zimmerer. XBM in den ,, Arminiushallen", Bremerstraße Nr. 70/71. über: Wie können die Arbeiterinnen ihre Gesundheit schühen 2" Central- Kranken- u. Sterbekaffe der Zimmerer Tages Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Dr. Weyl über: Arbeiterschut in 55/10 bürgerlicher und politischer Auffassung. 2. Disfussion. Gäste haben Zutritt. ( 247/1 Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( Zahlstelle Berlin). Heute, Sonntag, vormittags 10 Uhr, im Lokal des Herrn Schößler, Stromstraße Nr. 28: Gäste willkommen. Der Vorstand. Stuccateure. Montag, d. 21. April, abends 8 Uhr, Grenadierstr. 38, bei Buske: General- Versammlung. 1001 ICM OF Tages Ordnung: 1. Abrechnung von I. Quartal 1901. 2. Bericht des Vorstands. 3. Neuwahl des gesamten Vorstands. 4. Gewerkschaftliches. 173/12 Pünktliches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Versammlung. wahl bes gefanten Bogitands. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Güth. angelegenheiten. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 2. Diskussion. 3. Berbands: Die Ortsverwaltung. Achtung! Kürschner. Montag, den 22. April, abends 8 Uhr, in den Königs- Sälen, Neue Königstr. 26( Eingang Wadzechstraße): Achtung! Parkettbodenleger. Achtung! Große öffentliche Versammlung. " Montag, den 22. April, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus", Engel- fer 15, Saal VII, Versammlung. Tages Ordnung: 1. Unser Verhalten zum 1. Mai. 2. Brauchenangelegenheit. 3. Berschiedenes. Achtung! 80/13 NF Achtung! Modell- und Fabriktischler, sowie Modelldrechsler. des Genossen Waldeck Manasse über:„ Kommunale Forderungen. 3. Dis Tages: Ordnung: 1. Neuwahl des Vertrauensmanns. 2. Vortrag kussion. 4. Stellungnahme zum 1. Mai. 93/6 ༧ ༣ Der Vertrauensmann. Muffinstrumenten- Arbeiter. Montag, den 22. April, abends 8, Uhr bei Graumann tag, den 22. Naunynstraße 27: et [ 146/4 Delegierten- Versammlung Montag, den 22. April, abends pünktlich 8%, Uhr, im Solat des Fachvereins d. Musikinstrumenten- Arbeiter. ,, Weddingpark", Müllerstr. 178, findet unfre Branchen- Versammlung der Generalversammlung wegen statt. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. L. Ratkowski: Erste Hilfe bei plöglichen Unglüdsfällen". 2. Distusfion. 3. Stellungnahme zum 1. Mai. 4. Verschiedenes. Der langen Tagesordnung halber werden die Kollegen dringend ersucht recht pünktlich zu erscheinen, da der Vortrag pünktlich beginnt. Der Obmann. Brandhe der Korbmacher. Montag, den 22. April, abends 8 1hr, bei Wilke, Andreasstr. 26 Versammlung. Tages Ordnung: Tages Ordnung: 1. Welche Pflichten haben die Delegierten nach Einführung des( obligatorischen) Streitfonds. 2. Werkstattangelegenheiten. 146/4 Aut 16. Mai, nachmittags 4 Uhr, findet eine Vorstellung in der Urania statt. Billets sind beim Kassierer zu haben und im Arbeitsnachweis Naunynstr. 18 bei Grundmann. Der Vorstand. Central- Verein der Bildhauer Deutschlands. ( Verwaltungsstelle Berlin.) Dienstag, den 23. d. M., abends 81/ Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15( Saal 1): Ordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: ( E. H. Nr. 2 Hamburg, örtliche Verwaltung Berlin). Dienstag, 23. April, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus ( gr. San!), Engel- Ufer 15: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Abrechnung vom 1. Quartal 1901. 2. Wahl des Borsitzenden. 3. Verschiedene Kaffenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. 259/7 Der Vorstand. 3. A.: Chr. Hilgenfeld. Verband der Tapezierer u. verw. Berufsgen. ( Filiale Berlin). Dienstag, den 23. April, abends 8%, Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Kombinierte Versammlung. Tages Ordnung: 1. Rechnungslegung pro I. Quartal 1901. 2. Bes richt der Orts- Berwaltung. 3. Ergänzungswahl der Orts- Verwaltung. 177/18 4. Ergänzungswahl der Achtzehner- Kommission. Mitgliedsbuch legitimiert! Die Verbandsleitung. Sektion der Kleber. Mittwoch, 21. April, abends 8½ 1hr bei Simonis, Beuthstr. 21, Mitglieder- Versammlung. Die Sektionsleitung. Blättereibejizer u. Blätterinnen. Dienstag, den 23. April, abends 8 Uhr, in Dräsels Saal, Neue Friedrichstraße 35: Versammlung der Plättereibefizer. Mittwoch, den 24. April, abends 81% Uhr, in den Andreas- Festsälen, Andreasstraße 21: Versammlung der Plätterinnen. Tages- Ordnung in beiden Versammlungen: Die Bedeutung der paritätischen Arbeitsnachweise.N Referent: A. Körsten. Auch Nicht mitglieder haben Zutritt. 740D Für die Arbeitgeber: Oesterreich. Für die Arbeitnehmer: Hammann. Arbeitersekretariat St. Gallen( Schweiz). Die Arbeiter- Union St. Gallen( Schweiz) hat beschlossen, auf 1. Juli cin Sekretariat Parteigenoffen aus. 1. Geschäftliches. 2. Entgegennahme der Rechenschaftsberichte. 3. Fort zu gründen und schreibt hiermit diese Stelle zur freien Bewerbung unter 1. Stellungnahme zum 1. Mai. 2. Branchenangelegenheit. 3. Verschiedenes. fegung der Beratung der Beschlüsse. 4. Presse. 5. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Bahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet Deutsch. Metallarbeiter- Verband ( Verwaltungsstelle Berlin). Bureau: Engel- lifer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Dienstag, den 23. April. abends präcise 912 Uhr, Versammlung aller in der chirurgischen Branche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen bei Nümann, Brunnenstr. 188. Tages Ordnung: 114/3 1. Vortrag: Robespierre". Referent M. Schütte. 2. Disfuffion. 3. Verbandsangelegenheiten. Die Kollegen werden ersucht, vollzählig und pünktlich zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. [ 20/20 Der Vorstand. Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 22. April 1901, abends 8, Uhr, bei Cohn, Beuthstr. 19/20( Großer Saal): General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht vom I. Quartal 1901. 2. Neuwahl eines Mitglieds der Brandenburger Kommission. 3. Die Lohnbewegung der 169/16 Arbeiter der besseren Maßgeschäfte. 4. Verschiedenes. Wir ersuchen die Kollegen, sich recht zahlreich zu dieser Versammlung einzufinden. Mitgliedsbuch legitimiert. Die Ortsverwaltung. Sonntag, den 28. April 1901, nachmittags 4 Uhr, findet ein Irania: Besuch statt. Billets a 60 Pf. sind im Bureau und bei den VertrauensAchtung! Görbersdorfer. Achtung! perſonen zu haben. Montag, den 22. April 1901, abends präcise 8 Uhr, im großen Saale der Arminhallen, Stommandantenstraße Nr. 20: Oeffentliche Versammlung der ehemaligen Patienten der Dr. Weikerschen Heilanstalt. Tages Ordnung: 7536 Achtung! Kistenmacher. Adtung! Montag, den 22. d. M., abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Stechert, Andreasstr. 21. General- Versammlung. Tages- Ordnung: Anmeldetermin: 15. Mai mit Angabe bisheriger Thätigkeit. Anfangsgehalt: Fr. 2500. 13629* Der Vorstand der Arbeiter- Union St. Gallen( Schweiz). Zur Mai- Feier Laffalle- Nadeln per 100 Stück 4.50 Wt. ( 1351L* Versand gegen Nachnahme!! porto- und spesenfrei!! Abzeichen- Fabrik H. Guttmann, Berlin N., Brunnenstr. 9. Fernsprecher Amt III. Nr. 6442. Metzners Korbwaren- Fabrik. Berlin, Andreassirake 23. II. Geschäft: Benunenstr. 95 III. Geschäft: Beusselstr. 67. IV. Gesch: Leipzigerst.54/ 55 Pappenwagen, Leiterwagen, Sportswagen, V. Geschäft: Stralanerstr.19 Kinderstühle. 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Pvhlmnnn: Geschichte des antiken Socialismus und Kommunismus. II. Vd. tS17 S. München 1901.) Der erste Band dieses Werls erschien vor 8 Jahren und wurde damals mit lebhaftem Interesse aufgenonmien, obwohl er in der Hauptsache nur eine ausführliche Analyse der staatsphilosophischen Ideen Platos gab. Darüber war wenig Neues zu sagen. Die „Politem" des großen Griechen ist bereits unendlich oft als erstes großes litterariiches Dokument eines utopistischen Socialismus be« sprochcn, erläutert und kritisiert worden. Der zweite, nach so langer Zwischenzeit erschienene Band Pöhlmanns spannt seinen Nahmen ungleich weiter. In den Mittelpunkt rückt hier das ökonomisch-politische Leben der antiken Welt selbst. Die Litteratur soll als Widerhall und Ausstrahlung dieser Wirklichkeit begriffen «verden. Eine Reihe Vorarbeiten nach dieser Richtung hin liegen vor. Die Mittel philologischer Gelehrsamkeit, Ivelche früher ein völlig Ivelt- entrücktes Dasein führte, sind bei dem steigenden Interesse für die socialökonomischen, das Völkerlebcn bestimmende» Zusammenhänge in lvachsendem Maße dazu benutzt, um aus der trünimerhaftcn lieber- lieferung jener versunkenen Welt ihr reales Sei», so gut es geht, zu rekonstruieren. Der ideologisch-verklärende Schimmer,' den eine höchst einseitige Betrachtung der griechischen Mythologie.Kunst und Philosophie, um das Griechcnvolk gewoben hatte, der Glanz ruhig harnionischen Glücks, der Schiller zu dem prächtigen Hymnus auf die„Götter Griechen- lands" begeistert hatte, ist da schnell verblaßt. Je helleres Licht auf jene Zeiten fiel, desto deutlicher traten in ihrem Bilde alle Züge der Not und Sorge, wilder socialer Zerklüftnng und eines mit unerbittlicher Leidenschaft geführten Klassenkampfs hervor. Diese äußerlich so glänzende Civilisation, die in wenigen Jahrhundertc» eine in aller Geschichte beispiellose Fülle von Genialität entfaltete, ruhte nicht nur auf dem dunklen Untergrunde der Sklaverei, sie stieß auch große Massen der freien Bürger in ein Elend, das sich nur wenig von dem der Barbarensklaven unterschied. Aber mit dem Elend erzeugte sie, auch hierin der modernen Civilisation wesenS- verwandt, eine anschwellende Flut der Empörung, die sich in oft blutigem Kampfe entlud. Pöhlmaun hat alle diese Züge in den, knappen Umriß, den er von der Enttvicklungsgeschichte der„socialen Demokratie' in Griechenland entwirft, mit außerordentlicher Lebendigkeit zur An- schauung gebracht. Die zahlreichen Parallelen, die er zwischen den antiken und den uns allen geläufigen modernen Erscheinungen zieht, erhöhen den Reiz der Darstellung. Die Geschichtsauffassung des Autors steht der des historischen Materialismus nahe; ans der gc- sellschaftlichen Struktur heraus sucht er die ökonomisch-politischen Kämpfe, sowie die sie begleitenden großen geistigen Strömungen en ihrer Notwendigkeit vorurteilslos zu erkennen. Dies gilt wenigsten« un allgemeinen. Im besonderen geht es auch hier nicht ohne einige polternde Ausfälle professoraler Gutgesinntheit ab; doch können sie die Wirkung des Ganzen nicht beeinträchtigen.-- So weit die historische Erinnerung zurückreicht, weist dieselbe, nach Ansicht Pöhlmanns, bei de» Griechen keine Spuren eines primi- tiven AgrarkominuniSmus auf. In den homerischen Gedichten, dem ältesten griechischen Litteraturdenkmal, erscheinen Grund und Boden bereits ganz ausgeprägt als Gegenstand privaten Eigentums. Die sociale» Unterschiede sind scharf entwickelt; große Grundbesitzer sind der herrschende, im Epos des Dichters verherrlichte Stand. Auf den Edelhöfcn mit ihren Massen von Arbeitskräften, mit ihren großen Heerde» und Ländereien, die überall zwischen die kleinen bäuerlichen Wirtschaften«ingestreut sind, beginnt im 8. und 7. Jahr- hundert allmählich die Produktion für den Markt. Getragen und ergänzt Ivird diese Entwicklung von der in raschem Tempo vorwärts- schreitenden Ausdehnung der Städte, die bald zn eigentlilhcn Centren des Geiverbes und Handels werden. Ueberallhin, die Gestade des ägäischcn MecrS entlang und weiter hinaus, knüpfen sicki, Hand in Hand mit der Kokonisieruug neuer Gebiete, Handelsverbindungen an. Die neue Geldmacht verdrängt, stets weitere Kreise ziehend, die alte Naturallvirtschast aus ihrer dominierenden Stellung.„Reichtum ist Macht";„dem Reichtum folgt die Ehre";'„Hab und Gut ist die Seele de« armen Sterblichen";„das Geld macht den Mann und kein Armer hat Ehre"—, solche bitteren sarkastischen Worte, die auch heute noch gelten, be- zeichnen klar und deutlich den Eindruck, de» der stürmische Um- wälzungsprozeß damals auf die Gemüter der Zeitgenossen machte. Ein LuxnS, der, wie Pöhlmann bemerkt, stcllcmveise an das Rokoko und an das anoien regime erinnert, breitet sich unter den jonischc» und attischen Aristokraten ans: Mit Lockenfrisuren und kunstreick ge- flochtenen Zöpfen, mit goldeuenArmspangen und goldenem Slirnschmuck, mit Pnrpnraewändern und köstlichen Salben markieren sie i» ihrer äußeren Erscheinung schon den Abstand, der sie von dem gemeine» Boll« trennt. Aber die Zierlichkeit ihrer gesellschaftlichen Umgaugsformeu findet ihre Ergänzung in der rücksichtslos-brutalsten Ausbeutung der Wirt- schaftiich Schwachen, vor allem der kleinen bäuerlichen Bevölkerung. Die allen Klientel-Pacht- und Hörigkeitsverhältnisse, durch die ein Teil der Bauern an den Adel gefesselt war, wurden nun, da der Boden- ertrag einen Marktwert repräsentierte und gegen klingende Münze um- gesetzt werden konnte, aufs äußerste ausgenutzt. Und das Ucbergewilbt der Grundhcrren Ivurde durch das furchtbare Schuldrecht noch verschärft. Die Bauern brauchten Geld; sie erhielte» es— als Hypothek auf ihre Lecker— nur gegen einen«normen, völlig unerschwinglichen ZinS. Den zahlungsunfähigen Schuldner aber durfte der adlige Wucherer von Grund und Boden jagen, ja, er konnte ihn und die Seinen, wenn die Schuld nicht durch eine Hypothek gedeckt war, als Sklaven behalten oder ihn in die Fremde verkaufen. Vor keiner Scheußlichkeit schreckte der Geld- und Landhunger der Privilegierten zurück. Unter solchen Zeichen stieg, nach dem'Worte unsreL Engels, die„angenehme Morgenröte der Civilisation" empor. Und diese selbe Aristokratie, die den Bauern den letzten Schweiß- tropfen auspreßte, stellte zugleich die Priester und Richter. Es giebt kein Recht bei ihnen, Nagt der Dichter Hesiod, dessen »Werke und Tage" den ganzen Jammer und die Niedergeschlagen- heit des Volks widerspiegeln.„Dike(die Göttin des Recht«) durch- wandert klagend die Stadt und die Sitze der Menschen, verdrängt durch die Käuflichkeit der Herrschenden, der Geschenke verzehrenden, die srevlen Sinns beugen das Recht, mit schiefem Spruche ent- scheidend, Unheil schmiedend den andern." Er flucht den„Drohnen, die die Arbeit der fleißigen Bienen verzehren". Nackt und frech, noch durch keine scheinchristliche Heuchelei äußerlich übertüncht, spreizt sich den Klage» des Volks gegenüber der Jnnkerhochmut in den Gedichten des Alkäos und des TheogniS von Megara:„Tritt— so ruft der wild gewordene Megarische Junker— das lhörichte Volk mit der Ferse nieder, schlag'' es mit scharfem Stachel und lege ihm das Joch fest auf den widerspenstigen Racken."— Das siebente und sechste Jahrhundert v. Chr. ist ein« Zeit ge- waltiger Gärung der unterdrückten Massen in den kleinen Hellem- schen Stadtstaaten. Der grenzenlose Druck der Privilegierten rief zur Empörung. Als Kerntruppe dieser Bewegung erscheinen die Land- arbeite! und Kolonen des großen Grundbesitzes und die hart- bedrängten Kleinbauer»; ihnen„traten zur Seite die kompakte Masse der Lohnarbeiter, Handwerker und Gewerbetreibenden, welche die mächtig cmporblühende Industrie, der Handel und die Reederei in stetig steigernder Zahl tn den Städten konzentrierte"... Und ebenso beteiligte sich auch„der besitzende rasch aufsteigende Mittel- stand und die in ihm vertretene Intelligenz, die social wirtschaftlich der herrschenden AdelSklasse immer näher gerückt, dabei aber durch LdelSregiment noch von allen Ehren und Rechten ausgeschlossen war", an der oppositionellen Bewegung, ja übernahm, ähnlich ivie in der großen französische» Revolution, die Führerschaft in derselben. So ging, sagt Pöhlmann, schon im siebente» und noch mehr im sechsten Jahrhundert„eine große revolutionäre Bewegung" durch die ganze außerhalb der privilegierten Klasse stehende Gesellschaft.... Verbannungen, Gütereinziehnngen, Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Blutigen Revolutionen folgt nicht selten eine grau- same Reaktion, die ihrerseits wieder jede' Hoffnung auf friedliche Verständigung unmöglich machen muß.„Jedem— klagt der Athener Solan— dringt das Unglück des Gemeinwesens in das HauS, die Thülen des Hofes wollen es nicht länger zurückhalten.... Das ist die unvermeidliche Krankheit für jede Stadt, daß sie in Knecht- schaft gerät, so sie Bürgerzwist und Bürgerkrieg aufrührt, in dem die Jugend dahinsinkt....„Erst allmählich gelangt die Volksbewegung zum klaren Bewußtsein ihrer Forderungen.' Ihre ersten Ausbrüche sind noch völlig elementarer Natur und gemahnen an jene neueren Revolten, in denen verzweifelte Arbeiter Fabriken und Maschine», die Machtmittel und den Reichtum ihrer Zwingherren, zertrümmerten. So fiel snm 840 v. Chr.) m Megara das Volk über die Herden der aristokratischen Schafzüchter her und schlachtete sie ab. Wie in dem England deS Thomas MornS, so hatte offenbar auch in Megara die Schafzucht der großen Grundhcrren, die den großen Megarische» Tuchmannfokturen die Wolle lieferte, eine massenhafte Verdrängung der Kleinbauern von Grund und Boden, eine Ver- Wandlung fleißig bestellter Getreideäcker in öde Weiden zu ihrer Basis.— In Attila führte zu Beginn des 6. Jahrhunderts die Bewegung, zielbewußt geleitet, zu dem großen politisch-socialen Reformwerk Solons. Die Adelsprivilegien, an denen die besitzende Bauernschaft und das rasch entwickelte städtische Bürgertum Anstoß nahm, ivurden beseitigt, eine freie staatsbürgerliche Verfassung eingeführt. Aber Hand in Hand damit geht zn Gunsten der klein- bäuerlichen Massen, in denen' bereits die primitive socialistische Forderung einer gleichen Verteilung von Grund und Boden Eingang gefunden, eine relativ sehr radikale ökonomische Umwälzung: die Leibeigenschaft wurde aufgehoben, alle hypothekarischen und ans Ver- Pfändung der Person beruhende Schulden wurden kassiert, die in die Fremde verkauften Schuldner aus öffentlichen Mitteln zurückgekauft, die Lage der Teilbauern verbessert inid endlich, ivas wenn nicht praktisch, so doch principiell als Protest gegen den Großgrundbesitz bedeutsam war, ein Maximum für den Erwerb von Grund und Boden auf- gestellt. Und wie in Attila so wurden auch— Aristoteles hebt das besouders hervor— in andren der kleinen griechischen Stadtstaaten ähnliche socialpolitische Maßnahmen durchgesetzt.— Aber so wie die Beseitigung der Adclsprivilegien und die Be- freiung der Bauern von den grundherrlichcn Lasten in der sranzö- fischen Revolution nicht das Gleichgewicht und den Frieden her- stellten, sondent nur neue Konflikte und Klassenkämpfe innerhalb der Gesellschaft einleiteten, so auch die Solonische Reform. Der bürger- liche Reichtum»md mit ihm die kapitalistische, von der patriarchalisch- feudalen Hülle befreite Ausbeutung entfaltete sich nun mit verdoppelter Geschivindigkeit. Wenn schon früher auf den mit großen Sklavenmassen ausgestatteten Gutswirtschaften im Nebengewerbe allerhand industrielle Güter für den Markt hergestellt wurden, so kommen nun in wachsendem Maße in der Stadt selbst große Manufakturen auf, die teils mit Sklaven, teils aber auch mit freien Lohnarbeitern produzieren. In dieser Weise ivurden z. B. die Müllerei, Bäckerei. Gerberei und Leder- arbeit, Schreinerei und Töpferei, die Textilgewerbe, die Fabrikation von Lampen, Messern, Schwertern, Schilden,' musikalischen Instrumenten, die Zubereitung von Salben zum Teil fabrikmäßig betrieben. Und neben der auf Kooperation größerer— freier und unfreier— Ar- beitermassc» basierten Mannfaktur breitete sich als die einfachste Forin kapitalistischer Unternehmung daS Verlagssystem aus. Früher selbständige Kleinhandwcrker oder Bauern, die ein Nebengcwerbe treiben, liefern ihr Produkt an größere Händler ab. die, ge- stützt auf ihr Vermögen, da« sofortige Barzahlung er- laubt, sich zwischen Produzent und Konsument hineinzwängen. Die Erzeugnisse, soweit sie nicht dem heimische» Bedarf dienten, ivurden durch einen hochentwickelten Handels- und Seeverkehr nach allen Richtungen hin vertrieben. Doppelt schwer lastete auf dem athenischen Volke dieses kapitalistische System, weil es die Ansprüche der freien Arbeit immer durch die Konkurrenz der von vornherein auf das dürftigste Existenzminimum angewiesenen Sklavenarbeit zu zügeln verniochte. Dies Bleigewicht hinderte von vornherein jede energische ökonomische Vorwärtsbewegung der Massen. Die freien Lohnarbeiter und Heiinarbeiter wie die Kleinhandiverker lebten auch in der glänzendsten Zeit Athens unter einer radikal-demokratischen Verfassung ein Leben, das außer dieser bürgerliche» Freiheit vor dem elenden materiellen Lose der Sklavenbarbaren nur wenig voraus hatte. Die mannigfachen Unterstützungen aus dem durch die Tribute der Bundesgenossen reich gefüllten Staatsschatz konnten dem Elend nicht steuern. Die Kapitalansammlnng i-, Stadt wirkte auch im weiten Umfang umwälzend auf die Landwirtschaft zurück. Die neuen Geldherrcn verwendeten teilweise ihren Reichtum zum Ankauf von Güten,. Grund und Boden ward in früher nn- bekanntem Matze zum Handelsartikel. Und während ein Teil der Bauen, durch intensive Gartenkultnr, durch Anbau von Gemüse, Feigen, Oel und Wein, in Anpassung an die neuen Marktverhältnisse, zu leidlichem Wohlstand sich heraufarbeitet, sinken die weniger Kräftigen,»»fähig den rasch wechselnden Konjunkturen zu begegnen, verschuldet und durch die fortwährende» Kriege verarmt, zu bloßen Zeilpächtern herab. Viele Iverden, da wo der neue Grundherr die zusamnieiigekaufteii Fluren durch Sklave» und freie Landarbeiter bestellen läßt, völlig von ihrer Scholle verdrängt. Die Kluft zwischen Arm und Reich, hungerndem Elend und prunkvoll luxuriöse», Genutzleben klaffte im 6. und 4. Jahrhundert ebenso unüberbrückbar ivie heute.-- Der Kontrast zwischen dieser äußersten socialen Ungleichheit und der polnischen Gleichheit der Bürger mußte, ebenso wie heute, alS schreiender Widerspruch enipfnnden lverden und den Ruf nach ent- scheidenden Eingriffe» der politischen Gewalt in die bestehende EigrntiimSordnnng erwecken. Vor allem ist eS jene alte, bereits zur Zeit des Solonischen Reformwerks erhobene bänerlich-kleinbürgerliche Forderung»ach Schuldenerlaß und gleicher Bodenverteilung, die in den antiken Stadtstaaten immer von neuem auftaucht. Aber weit darüber hinausgehend sind, wenigstens in ver« schwommener, utopistischer Form,' auch socialistische Ideen damals bereits in das Volk gedrungei,. Die besondere Struktur der kleinen griechischen Stadtstaaten be« giinsiigte, wie Pöhlmann in sehr interessanter Weise aiiSfiihrt, die radikal konsequente Fortentwicklung der aus den Gegensätzen der Eigentumsordnung hervorwachsenden socialen Gesellschaftskritik. In diesen winzigen Staatsgebilden, in denen, ganz ähnlich wie später in den mittelalterlichen Städten, die politische Gewalt in alle möglichen Verhältnisse des Erwerbslebens fortdauernd hemmend und fördernd eingriff, konnte die Vorstellung, als sei das Wirffchaftsleben sozusagen eine besondere, in sich abgeschlossene, durch unabänderliche Naturgesetze beherrschte, dem Bereich der Staatsmacht entzogene Provinz gar nicht erst aufkomme,,. Alle Vorbedingungen für jene nianchcsterlich naturrechtliche Doktrin, die in der wirtschaftlichen Entwicklung der großen modernen Staaten zeitweilig eine so bedeutende Rolle gespielt hat, fehlten hier. In dem Verkehr mit andren Stadtstaaten suchte man rücksichtslos durch Handelssperren, Stratzenzwang und Stapelrecht den lokalen Markt, durch Preistaxen und strenge Ver« böte gegen Aufkäuferei und Lebensmittelwncher zuweilen auch gegen Kornansfuhr den heimischen Konsumenten zu begünstigen. Hier hing, bei der relativ isolierten Lage der Städte, wie Burkhardt sich ausdrückt,„Alles was Wert heißt, sehr von ihrer(der Städte) Gewallthätigkeit ab." Man hat viel von einer besonderen griechischen Staatsibee geredet und dieselbe aus irgend einem mystischen Zuge der Volksseele erklären wollen; während doch der wirkliche Inhalt dieser Staats- idee sich aus den„Lebensbedingungen des Stadtstaates" selbst, aus der „Selbständigkeit und Abgeschlossenheit der städtischen Gemeinde, nach außen hin", also aus politisch-ökonomischen Äerhältnissen einfach genug ergiebt. Hier war der„Staat" eben noch eine übersehbare und anschauliche Einheit, die, durchaus abhängig und kontrolliert von dem Willen der Bürger, geschaffen schien, dieselben in allen ihren Lebensinteressen— nicht zun, wenigsten auch in den wirtschaftlichen— zu fördern und zu schützen. Der Stadtpatriotisn,»S, die Hingabe des Einzelnen an die Gesamtheit basiert auf dem unmittelbaren, lebendig- anschauliche» Bewußtsein davon, wie sehr Wohlfahrt und Leben der Einzelnen von den, Be- stände und der Wohlfahrt dieses kleinen politischen Organismus, in den sie sich eingegliedert finden, abhängig ist. Aehnliche Ver« Hältnisse haben im mittelalterlichen Stadtb'ürgertum ganz ähn- liche Bewußtseinsformen erzeugt.„Das Mittelalter, sagt ein be- rühmter, von Pöhlnianu citierter Kenner desselben, gab den, Namen „Bürger" eine» rechtlichen und sittlichen Inhalt, in dem die Staats- idee der alten Hellenen wieder lebendig geworden zu sein scheint." Der Glaube an die schöpferische Kraft der Staatsgewalt lag um so näher, als die gegen den Adel gerichteten Bewegungen im 7. und 6. Jahrhundert zum Teil höchst energisch— man denke an Solo»— in die überlieferte Eigentumsordnung eingegriffen hatten. Und sehr natürlich vergrößerte sich Umfang und Macht jener Ein- griffe in der Volksphantasie und der populäre» geschichtlichen Ueber- lieferung. Die Idee einer organischen, durch Spiel und Gegenspiel streitender Tendenzen notwendig und stetig fortgetriebenen gesell« schaftlichcn Entwicklung, die uns heute in Fleisch und Blut über- gegangen, lag jenen Zeiten ebenso fern, Ivie sie der 'rationalistisch- aufklärerischen Denkweise des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts fern lag. Wie damals in Europa daS staats- und volkswirtschaftliche Philosophieren— in Wechselwirkung mit der merkantilistischcn Wirtschaftspolitik— von einen, naiven Glauben an die staatliche Allmacht seinen Ausgang nahm und die gesellschaftlichen Institutionen: Staat, Sitte, Eigentum, Religion als das Werk großer Staatsmänner, Gesetzgeber und Gründer sich aus« deutete, so auch in Griechenland. Es ist die Anschauung,„daß alles Gewordene nur die Wirkung zweckbewutzter, menschlicher Thätig- keit ist". Wenn aber alle Einrichtungen der Gesellschaft etwas künstlich und planmäßig Geschaffenes sind, so kann— diese Folgerung ver- knüpft sich ganz naturgemäß mit jenem Grundgedanken— mensch- liche Einsicht, wenn ihr nur die Macht des Staates zur Seite steht, die Fehler der Gesellschaftsordnung jederzeit von Grund aus beseitigen. Da ist keine in den Verhältnissen selbst begründete Schranke, vor der ein Wille, wenn nur mit genügender Macht ans- gestattet. Halt machen müßte. Was vernünftig ist, das muß, wofern nur die Centralgeivalt des Staats dafür in Dienst genommen werden kann, auch immer realisierbar sein. Das sind die Gedankengänge, aus denen damals schon, ganz ähnlich wie in den ersten Perioden der modernen kapitalistisch-industriellen Entwicklung, ein kühner Utopismns mit revolutionären Tendenzen sich entwickelte. Der Appell von dem Seienden an daß Seinsollende, an die Vernunft und die entschlossen vor keinen Konsequenzen zurückscheuende Kritik des Bestehenden, die gründlich mit allen ererbten Autoritäten, dem konservativen Respekt und Gewissen aufräumt, fand ihren Rück- halt und zugleich ihren theoretischen Ausdruck in der P h i l o s o p h i e. Dieselbe hat schon damals zu einem guten Teile die naturrecht- lichcn Ideen, die viele Jahrhunderte später in dem Zeitalter der europäischen Aufklärung wieder lebendig wurden, formuliert. Sogar die Sklaverei, diese Grundlage der ganzen griechischen Gesell- schaft, wurde hier und da von radikalen Denkern in ihrer Berechti- gung und Notwendigkeit angezweifelt.„Die Ausübung eines solchen HerrenrcchtS(wie die Sklaverei es einschließt), sagt z. B. der Philo- soph Ackidamas, ist wider die Natur. Denn nur durch Satzung ist der eine frei, der andre unfrei. Von Natur besteht kein Unterschied. Daher ist das ganze Verhältnis nicht in der Gerechtigkeit gegründet, sondern in der Gewalt." Und diese Art des RäsonncmentS, die das Recht auf die Macht zurückführt und andrerseits zum Teil auch schon dem wirklichen Recht, als dem bloß Konventionellen, durch Satzung Bestehenden, „das von Natur Gerechte" gegenüberstellt, dringt auf den ver- schiedensten Wegen tief in das öffentliche Bewußtsein. Das athenische Theater, damals ein wirkliches Volksinstitut, spiegelt die neue» Ideen getreulich wieder. In Gegenwart des Gcsamtvolls. sagt Pöhlmann, werden auf dieser Bühne die traditionellen Vorstellungen über Götter- und Menschenwelt vor den Richterstubl der Vernunft gefordert und mit rücksichtsloser Schärfe auf ihre Berechtigung geprüft.„Die Erde, heißt cS in einer der Tragödien des Euripides. hat all' ihre Kinder mit gleichem Antlitz gebildet.... Erst die Zeit hat die Satzung hoch und niedrig ge- schaffen____ Was Sklaven schändet, ist der Name nur; in allem andern ist ein edler Knecht in nichts geringer als der freie Mann."— Der geistigen Beweglichkeit entsprach die Beweglichkeit deS realen Lebens. Die ruhige Beständigkeit eines Naturalwirtschaft- lichen Bauern- und GrundherrentnmS war durch die mächtig vordrängende Gcldwirtschaft längst verdrängt. Das Dasein der Einzelnen war ähnlich wie heute von den tausend unllber- schbaren Konjunkturen eines nach allen Windrichtungen hin sich weit verzweigenden Handels abhängig geworden. Der Verkehr, ergänzt und zum Teil getragen von einer gewaltigen Kolonialbcwegnng, erschloß überall neue Beziehungen und neue Horizonte. Mit der Bewegungsfreiheit der Individuen und dem wie nie zuvor gesteigerten Lebcnstcmpo der ganzen Gesellschaft entwickelt sich zugleich die Tendenz zur Association.„Was sich durch Gleichartigkeit deS Berufs, der Arbeit, des Interesses nahesteht, organisiert sich in größeren Massen... der organisierte Zusammenschluß wird zu einer Haupt- waffe im Kampf der Parteien, zu einen» Houptwerkzeug der politi- schen nnd socialen Emancipation."— All diese Momente— die ökonomischen, wie die auf Grund derselben entwickelten ideellen— stützen und tragen die revolutionäre Bewegung. Unbestimmte social! st ische Ideen, wie gesagt primitiv und phantastisch in ihrer Form, vielfach auf die uralte Fabel des Wnnschlandes und deS gute» KronosreicheS zurückweisend, tauchen auf. Wenn kein andre« Dokument, so würden schon allein die„Ekklesiazusen" des aristokratisch gesinnten Komödien- dichlers Aristophanes das genügend beweisen. So phantastisch die Erfindnng deS Dichters, knüpft sie, lvenn auch natürlich übertreibend und tendenziös entstellend, doch offenbar an Ideen, die im Volk verbreitet gewesen sein müssen, an. Die Komödie beginnt mit Etablienmg einer Weiberherrschaft. Aber die Weiberherrschaft ist nur der erste Schritt zur Aufhebung des Privateigentums und der Ehe. Die PrSsidentin des neuen Staat« verkündet: „... So schaff' ich denn erstens den Acker" „Zu Gemeingut und daS sämtliche Geld und was sonst noch jeder Besitz hat. „Aus dem Gemeinschatz werden wir Frauen euch Männer nähren und kleiden... Aus Armut thut kein Mensch mehr was, denn alle sie haben lich fruchtbarer Natur angetroffen, deren Bewohner die segen-| entgegenwirken. So finden sich, wenn die Schlußfolgerungen, durch ja alles: spendende Sonne als höchste Gottheit verehrten. Die Bevölkerung die Pöhlmann die dürftigen Notizen ergänzt, richtig sind, alle " Brot, Kuchen, Gemüse, Fleisch, Fische, Gewand, Wein, Kränze, ist in einer Reihe großer Genossenschaften organisiert. In jeder der wesentlichen Züge des neueren utopistischen Socialismus, wie der Rosinen und Mandeln." selben ist die Arbeit planmäßig und zwar derart geregelt, daß die selbe uns z. B. in der Utopia" des Thomas Morus( 1516) entgegen Der Bürger dieses Bukunftsstaats wird sich mit Arbeit nicht zu Genossen sich bei ihrer Arbeit ablösen. Erst das Greifenalter ent- tritt, bereits in dem altgriechischen Werke. mühen haben. Denn, so erklärt die Präsidentin weiter: Das Feld bindet von der allgemeinen Arbeitspflicht. Eine Wirtschafts: Aber alle Kühnheit der gesellschaftlichen Kritik und alle Leiden bestellen die Sklaven!-Für Dich bleibt nur das eine Geschäft, wenn organisation, die, wie Pöhlmann im Anschluß an die dürftigen uns schaft des Klassentampfes in diesem so genialen Volle vermochten der Schatten sich stredt, Dich geschmidt zum Gelag zu begeben." erhaltenen Notizen hervorhebt, natürlich das Kollektiveigentum an nicht, die Bahn für eine aufsteigende Entwicklung der besiglosen Auf dem Marktplatz steht die Ürne, aus der die Billets für das fämtlichen Produktionsmitteln voraussest, an Grund und Boden Menge frei zu machen. Revolutionen und Staatsstreiche drängten große, von der Stadt den Bürgern täglich bereitete Gastmahl ver- ebenso wie an Kapital, d. H. an Werkstätten und Vorrats- einander in der Geschichte der hellenischen Städte. Der Klassentampf loft werden. Die Frauen find allen Bürgern gemeinsam, häusern, Werkzeugen und Geräten, an Arbeits- und Nuztieren, wird zum blutigen Kriege. Aber dem Austurm der Armen, ber, wobei denn aber in rücksichtsvoller Weise von dem Staate an allen für die Produktion nötigen Stoffen usw." Auch wenn auch im Augenblid siegreich, feine auf festen Grundlagen dafür gesorgt wird, daß auch die Häßlichen nicht zu kurz kommen. Die Konsummittel sind offenbar Gemeingut. Ferner ist die private fundierte Reorganisation der Gesellschaft zu schaffen vermag, folgt " Die Kinder betrachten alle älteren Männer als ihre Väter". Ver: Ehe aufgehoben, aber offenbar nicht, wie die Satire des Aristophanes überall die Reaktion. Die Revolution mündet in die Tyrannis. brechen wird es, nun da die Not beseitigt, überhaupt nicht mehr es darstellt, um alle Schranken zügellofer Sinnenlust hinwegzu- In fortdauernden inneren Konvulsionen und Kriegen erschöpft sich geben. Stellenweis glaubt man aus diesen Versen schon die Stinime räumen, sondern ähnlich, wie in dem Platonischen Staat, um mit der die Kraft der Staaten, bis endlich in diese reichbevegte, stürmische irgend eines modernen Socialistentöters. Heraus zu hören. Der Familie nicht zugleich auch den Familienbefiz und Familienegoismus Welt die Fremdherrschaft Roms ihren Einzug hält. Mit hoffnungs Socialismus als Utopie der Faulen, Genußsüchtigen und Lieder aufkommen zu lassen, den Geist der Gemeinschaft und Brüderlichkeit lofer Stagnation schließt die großartige Kulturperiode des Hellenenlichen das ist die alte Litanei, die seither immer wiede:, zu bewahren. Die Kinder werden als Kinder der Gemeinschaft er: tums ab. mur freilich ohne aristophanische Genialität, von den Berfechtern des zogen. Die Ordnung der Genossenschaft wird streng autoritär Auf Böhlmanns Darstellung der spartanischen und der römischen Bestehenden hergebetet wird. durch einen obersten Führer, den„ Hegemon", mit lebens Verhältnisse, wenn auch nur mit ein paar Worten, einzugehen, ver Ein andres Symptom für die Verbreitung eines gewiffen länglicher Machtvollkommenheit geregelt. Um jede Rivalität zu bietet der Raum. Auch so, indem wir uns auf das, was utopistischen Socialismus zu jener Zeit bietet auch, abgesehen von vermeiden, fällt immer dem jeweilig Weltesten in der Genossenschaft uns der interessanteste Teil des Buches schien, beschränkten, ist den berühmten staatsphilosophischen Schriften Platos, die frei dies Amt zu. Die allgemeine Arbeitspflicht der Gesellschaftsmitglieder unsere Wiedergabe notwendig äußerst dürftig und stizzenhaft fabulierende geographische- ethnographische Erzählungslitteratur, ermöglicht ihnen, obwohl jede auf der Unterwerfung fremder Bölfer- geblieben. Sie hatte nur den Zweck, auf die Fülle der hier ge von der uns leider nur sehr wenig Bruchstücke erhalten sind. Unter schaften basierte Sklaverei dem Sonnenstaate fremd ist, die Arbeits- botenen Anregungen, an denen eine entwicklungsgeschichtliche Beden utopistischen Exkursen jener fabulierenden Litteratur, die Böhlzeit beträchtlich abzukürzen. Jedermann hat genügende Muße zu trachtung des Socialismus nicht wird vorübergehen dürfen, hin manu bespricht, ist der Sonnenstaat" des Jamboulos, von dem einem edlen Lebensgenuß und zu geistiger Fortbildung. Der zuweisen. Ein späterer Band, den Böhlmann verspricht, soll die Diodor berichtet, zweifellos der interessanteste. Der Dichter be Wechsel der Arbeit soll offenbar der. Vereinseitigung und Natur- religiösen Erscheinungsformen des antifen Socialismus, die Ver ginnt mit einem höchst phantastischen Reisebericht. Fern im entfremdung der Individuen, wie sie bereits in der hellenischen Welt bindung, welche die christlichen mit socialistischen Ideen im AlterSüden hat er eine wunderbare Insel mit. überschweng- als notwendige Folge einer hochentwickelten Arbeitsteilung auftrat, I tum eingegangen sind, behandeln. Streng feste Preise. Denkbar grösste Auswahl. Feinste Mass- Anfertigung. Sommer- Paletots [ 12149* Berlins Specialhaus größtes Teppiche Salongröße a 5, 8, 10-300 m. in Stets Gelegenheitskäufe Teppich., Gardinen, Portieren, Möbelstoffen, Tischdecken 2c. ca. 450 Abbil: Bracht- Katalog bungen, gratis und franco. Emil Lefèvre, Berlin S. Teppich Oranienstr. 158. Specialhaus Echt chinesische Mandarinendaunen das Pfund Mk. 2.85 natürliche Daunen wie alle inländischen, garantirt neu und ftaubfrei, in Farbe ähnlich den Eiderdannen, anerkannt füll. Präftig und haltbar: 3 Pfund genügen zum großen Oberbett. Tau ende Anerkennungsschreiben. Berpackung umsonst. 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Die Dresdener Kellner- Berufsbereine haben heute an die Dresdener städtischen Körperschaften eine Eingabe eingereicht, worin fie die traurigen Arbeitsverhältnisse in einer Anzahl der besuchtesten dortigen Bierwirtschaften mit weiblicher Bedienung schildern. Diese Mitteilungen werden im Auszug wohl auch anderwärts interessieren. Bei Altgaßmeier, Schloßstraße, wo acht Kellnerinnen arbeiten, wird monatlich 6 M. Lohn gezahlt, doch müssen die Mädchen wöchentlich 2 M. für Reinigung der Wirtschaftsräume abgeben und auch das Krankenkassengeld selbst aufbringen. Der Lohn reicht also nicht einmal für die Reinigungsspesen aus. Die Arbeitszeit währt von früh 8 bis nachts 1 Uhr. Im Pilsener Bierstall, Frohngasse, giebt es überhaupt keinen Lohn, dagegen find für Reinigung die Woche 2,50 M. abzuliefern. Der Stellenvermittler erhält für Besorgung der Stelle 15-20 M. Da die Kost ungenügend ist, müssen die Mädchen( 6) Essen extra kaufen, bekommen es aber nicht billiger als die Gäste. In der Pilsener Bierstube kommt den Kellnerinnen( 6) die Zusazkost täglich auf 1 M. bis 1,50 M. Lohn erhalten sie nicht. Für Reinigung müssen wöchentlich 1,60 m. bis 2 M. bezahlt werden. Der Stellenvermittler schluckt 15-20 M. In den Pilsener Bierstuben herrschen die gleichen Verhältnisse. In den Weinstuben wird die Animierthätigkeit der Kellnerinnen durch Provisionen von 25 Pf. für die Flasche Rotoder Weißwein und 1 M. für die Flasche Sekt angespornt usw. Aus dieser Kellnerinnen- Ausbeutung erklärt sich, daß viele Wirte lieber mit Kellnerinnen als Kellnern arbeiten. Thatsächlich ist laut amtlicher Statistik die Zahl der Kellnerinnen von 41 Prozent im Jahre 1882 auf 63 Proz. im Jahre 1895 gestiegen. Die Kellner wünschen nun in ihrer Eingabe eine Verkürzung der Polizeistunde für Kellnerinnenwirtschaften auf 11 Uhr, während andre Wirtschaften bis 1 Uhr Gäste empfangen dürfen. Eine tüchtige Agitation zur Sellnerinnenberufsorganisation würde unsres Erachtens eher eine Abhilfe der Uebelstände bewirken. + Samariter- Kursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Heute abend 6 Uhr im„ Dresdener Garten", Dresdenerstraße 45: Versammlung. Vortrag des Herrn Dr. P. Bernstein über:" Der Alkoholismus eine Kulturgefahr." Nachher: Gemütliches Beisammensein. Gäste willkommen. Der Sommerkursus beginnt in der Centrale Dresdenerstraße 45 am 6. Mai und in der Filiale Brunnenstr. 150 am 13. Mai jedesmal abends 9 Uhr beginnend, wozu wir hiermit einladen. 261/3 Der Vorstand. Arbeiter- Bildungs- Schule Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Hof links II. Lehrplan für das II. Quartal 1901. Unterrichtsfach Geschichte Behandelter Lehrstoff Entstehung und Geschichte der verschiedenen Religionen Gesetzes- Deutsche Reichs- und preussische kunde Staatsverfassung UnterLehrer richtsSchriftsteller Abend Dr.Rudolf Montag Steiner Rechtsanwalt Victor Dienstag Fränkl Nationalökonomie Das Genossenschaftswesen Fräulein Fanny Imle Donnerstag SchriftReferate und Diskussionen über steller Themata aus dem socialen, gewerkDr.Rudolf schaftlichen und geistigen Leben Steiner Freitag: RedeUebung Der Unterricht beginnt in Geschichte Montag, den 22. April; Gesetzeskunde Dienstag, den 23. April; Nationalökonomie Donnerstag, den 25. April; Rede- Uebung Freitag; den 26. April. Jeder Kursus erstreckt sich auf zehn Abende und beginnt pünktlich um 9 Uhr und endet pünktlich um 11 Uhr. Die reichhaltige Bibliothek ist an diesen Abenden von 8-9 Uhr geöffnet. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Monat 25 Pf.; das Unterrichtsgeld für jedes Fach beträgt pro Kursus 1 M. und ist spätestens am zweiten Abend zu zahlen. Der erste Abend jedes Kursus steht jedermann zum unentgeltlichen Besuch frei. Die Aufnahme neuer Mitglieder und Schüler erfolgt am besten bei Beginn jedes Kursus im Schullokal Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Hof links II, und in nachstehenden Zahlstellen: Gottfr. Schulz, Admiralstrasse 40a; Real, Barnimstr. 42; Schiller, Rosenthalerstr. 57; Krause, Müllerstr. 7 a. Donnerstag 25. Freitag Sonntag Wochen: Spielplan. Sonntag 21. Montag 22. Dienstag 23. Mittwoch 24. 26. Opernhaus Aida Samson und Dalila Carmen Tannhäuser Samson und Dalila Fra Diavolo Phantasien im Bremer Ratst. Sonnabend 27. Cavalleria rusticana Bajazzi 28. Samson und Dalila Macbeth Was ihr wollt ( Frau Paula Conrad a. G.) Der wilde Reutlingen Macbeth Schauspiel: haus Seachm.: Jung aust II. Teil Der Sternguder Der Sternguder Renaissance D. Herr Senator frau von Orleans Lumpengesindel Deutsches Schiller: Theater Theater Berliner Theater. Leffing Theater Theater des Westens Luisen: Theater Nachm.: Hedda Gabler Ueber unsre Kraft II. Teil Rm.: D. d. Kleinst. Flachsmann als Erzieher 1. Abend Die Macht der Finsternis Ueber unfre Kraft I. Teil Flachsmann als Erzieher Nm.: Die Ehre Nm.: Lust. Weib. Der Freischütz Fatiniza von Windsor Verschwender Nachm.: Romeo und Julia Der Verschwender Ein Rabenvater Ein Rabenvater Rosenmontag Berlin bei Nacht Die Zwillings schwester Das Glöckchen des Eremiten Die versunkene Glocke Berlin bei Nacht Flachsmann als Erzieher Fidelio Renaissance Der Herr Senator Das Lumpengesindel Ueber unsre Kraft I. Teil Bum 75. Mal: Johannisfeuer Fatiniza Ein verarmter Ein verarmter Ein verarmter Edelmann Edelmann Edelmann Der Naub der Sabinerinnen Die Macht der Finsternis Berlin bei Nacht Die Zwillings: schwester Fidelio Die Anna- Lise Rabale und Liebe Renaissance Der Kaufmann von Venedig ( F. Bonn a. G.) Rosenmontag Ueber unsre Kraft I. Teil Die Zwillings: schwester Die lust. Weiber von Windsor Nm.: Sardanapal Kyritz- Pyrit Der Sterngucker Ein Rabenvater Nm.: M. Stuart Das Lumpengesindel. Nachm.: Die vers. Glode Berlin bei Nacht Die Zwillingsschwester Unbest. Nm.: Der Barbier von Sevilla Gin verarmter Edelmann Nm.: Karlsschüler Ständiges Repertoire: Neues Opern Theater( Kroll). Heute: Gin Sommernachtstraum.( Frau Paula Conrad.) Donnerstag: Wohlthätigkeits- Vorstellung. Nächsten Sonntag: Nathan der Weise. Residenz- Theater. Alle Abende: Leontinens Ehemänner. Vorher: Freuden der Hochzeitsreise: Neues Theater. Alle Abende: Gastspiel des Schlierseer Bauerntheaters: Jägerblut. Gentral- Theater: Alle Abende: Die Geisha. Thalia Theater. Alle Abende: Die schöne Helena. Secessions- Bühne. Alle Abende: Gastspiel E. v. Wolzogens Buntes Theater. Bellealliance Theater. Alle Abende: Gastspiel der SchwarzFriedrich Wilhelmstädtisches Theater. Alle Abende: Der Damenschneider. Carl Weiß- Theater. Sonntag bis Donnerstag: Ein weiblicher Mazeppa. Freitag: Der Postillon von Lonjumeau. Sonnabend: Der Mann init der eisernen Maste. Urania Theater, Taubenstr. 48/49. Alle Abende: Unser Rhein von der Quelle bis zur Mündung. Mittwoch: Vortrag des Herrn Georg Wegener über China.- Apollo Theater. Alle Abende: Frau Luna. wälder. 1 Lortzingstr. 24. Restauration, Graunstrasse. Ecke ff. Weiß- und Bayrischbier. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Vereinszimmer mit Pianino zu vergeben.[ 13662 Carl Koblenzer. Um freundlichen Zuspruch bittet J.B Elegante Gesellschafts- und Jackett- Anzüge. J. Baer, BERLIN N.[ 11412* 26, Badstraße 26, Ecke Prinzen- Allee, ut. 37 Schliemannstrasse 37 empfiehlt, wie befannt, in reellster Ausführung und allersinigften streng festen Breisen: Herren- u. KnabenGarderobe. Arbeitssachen. Grosses Stofflager zur Anfertigung nach Mass. Grösstes Mobel Kaufhaus Für complete Wohnungseinrichtungen u. einzelne Stücke auf !! 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