Nr. 104. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. SonntagsNummer mir tilunrterter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Portbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- BeitungsPreisliste für 1901 unter Mr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Dte Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Rolonets geile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg., Bleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für Die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Burialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Das Ministerium des Centralverbands. Im Kanalkampf hat die Regierung vor Ostelbien auf Gnade und Ungnade kapituliert. Wird sie die Beseitigung der Kanalfrage wenigstens zu einer irgendwie entschiedenen Haltung gegen die tollen 8ollforderungen der Junker ermutigen? Sonntag, den 5. Mai 1901. sich erheblich mäßigen müssen in Ihren Ansprüchen. Aber wenn liche Produkte befürwortet. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Unter denjenigen Vorlagen, die durch den plöglichen Abbruch Serr Möller 1894 an der Herabsetzung des Kornzolls von 5 M. auf der Verhandlungen unerledigt geblieben sind, ist, abgesehen von der 31/2 M. mitwirkte, so ist es nur ein nationalliberaler Befähigungs- Kanalvorlage, nur die sogenannte lex dickes oder besser gesagt, nachweis, daß er jetzt nicht nur eine Erhöhung des Korn- die verfümmerte lex Adickes von Bedeutung. Wenn auch dieser i Gefeßentwurf sich vorläufig nur auf die Stadt Frankfurt a. M. zolls, sondern selbst den von den Agrariern er beziehen sollte, so kann man darin doch den ersten Schritt zu flehten Doppeltarif und Mindestzoll auf landwirtschaft: einer einigermaßen vernünftigen Wohnungspolitik erblicken, die verständig weitergeführt und auf andre Städte ausgedehnt- so manchen Mißstand auf dem Gebiet des Wohnungselends hätte beseitigen können. Das Herrenhaus hatte diese Vorlage bereits angenommen, im Ageordnetenhause follte sie am Freitag in erster Lesung beraten werden, sie ist aber zugleich mit dem in den letzten Tagen eingebrachten Entwurf eines Gesetzes betreffend ewilligung weiterer Staatsmittel für Wohnungen für im Staatsdienst beschäftigte Arbeiter im Ortuis verschwunden. Die Art der neuen Männer" welche die drei ministeriellen Wohl erklärte Herr Möller bei der handelspolitischen Kanalleichen ablösen sollen, giebt hinreichenden Aufschluß über diese Diskussion am 13. Dezember 1900 im Reichstage, von der Frage, die jetzt den Vordergrund der vereinfachten politischen Situation Aufrechterhaltung des Exports hänge die gesamte Wohlfahrt erfüllt. Deutschlands ab; wohl rief er zur„ Mäßigung“ und er hielt Der Ministererfas entbehrt nicht einer gewissen Originalität im es für eine unendlich schwierige Aufgabe, die richtige Mittellinie" rein Persönlichen. Aber er bestätigt unsre Meinung, daß die Rezu finden. Doch welcherlei ,, Verständigung" es ist, die gierung in ihrem Verhältnis zum konservativen Junkertum wahrhaft Handelsminister Möller anstreben wird, das zeigt die Thatsache, daß erhabene Chriftlichkeit beweist. Den Schlag, den ihr die Kanal- fogleich nach seiner soeben citierten Reichstagsrede Graf Klindowrebellen auf die rechte Backe versezten, beantwortet fie, indem sie ström, der konservative Parteiführer, sich zu der Erklärung erhob, die linke zum ausgleichenden Schlage bietet. daß man in der Hauptsache mit dem, was Herr Politisch ohne besondere Bedeutung, aber regierungstechnisch Möller angeführt hat, einverstanden sein" tönne. überaus anmutig ist der Ersatz des Landwirtschaftsministers Weiter giebt der Bericht über eine Rede, die Herr Möller v. Hammerstein durch- Herrn v. Podbielsti, den am 20. April 1901 vor seinen Wählern hielt, die handelspolitische Staatssekretär des Reichs- Postamts. Der einstige Reiteroffizier Stellung des nunmehrigen Ministers also wieder: scheint in sämtlichen Verwaltungsressorts gesattelt zu sein und er wird sicherlich in eifriger Liebesgabenspende an seine agrarischen Freunde nimmer erlahmen. Er kann auch beim Kaiser als guter Fürsprech viel für seine ehemaligen Parteigenossen wirken, denn er ist einer der Bevorzugtesten des Kaisers und hat ihn erst lezzthin nach dem Bremer Unfall als fröhlicher Gesellschafter über trübe Gedanken erheiternd hinweggeführt. = Gar nicht erst an den Landtag gelangt ist die von der offiziösen Preffe angekündigte Sekundärbahn Vorlage. In den Kommissionen steden geblieben find u. a. die konservativen Anträge betreffend Be feitigung der Mißstände beim to blenproduktion und betreffend Einführung der obliga= entwürfe betreffend die Spreepräfettur und betreffend Abtorischen Schlachtviehversicherung, sowie die Gesetzänderung einzelner Bestimmungen des allgemeinen Berggesetzes. Aber so wenig fruchtbar die Session auch gewesen ist, so ist sie doch von hoher politischer Bedeutung. Die Vorgänge, die sich hinter den Coulissen abgespielt haben oder die Verhandlungen im Plenum haben die Zerfahrenheit der inneren Politik Preußens, die Unfähig der Junterherrschaft eur feit der leitenden Staatsmänner, Ende bereiten, zu dargethan, fie haben gezeigt, daß Preußen unter die völlige Botmäßigkeit der„ fleinen, aber mächtigen artei" geraten und dadurch an den Rand des Verderbens geführt ist. Bezüglich der Frage der Einführung eines Doppeltarifs ( Maximal- und Minimaltarifs), wie er von gewisser Seite verlangt werde, erörterte Herr Möller die Vor- und Nachteile desselben, welch letztere nach seiner Ansicht überwiegen, da dieser Tarif sozusagen die Karten der Regierung aufdecke und diese in ihrer Bewegungsfreiheit hemme. Einen Doppeltarif, wie ihn die Agrarier fordern, halte er deshalb für unzweckmäßig. In gewiffer SinDas Vicepräsidium des preußischen Staatsministeriums soll ficht sei er aber auch für Festlegung eines Minimaltarife Graf Posadowsty erhalten, ohne dabei ein Ressort zu über- für bestimmte Objekte, zum Beispiel Brotgetreide, Vieh nehmen; er mag die Ehrung vielleicht als Balsam auf der ihm durch und Fleisch, nicht weil er dieses System für das die Socialdemokratie geschlagenen, noch immer schmerzenden 12000 M.- richtige halte, sondern weil er das Zustandekommen eines Tarifs Wunde empfinden. Finanzminister soll Herr v. Rhein- für ausgeschlossen erachte, wenn den Agrariern nicht eine baben, der bisherige Polizeiminister, werden, an dessen Stelle gewisse Gewähr geleistet werde. An Iang Herr v. Bethmann- hollweg rücken wird. Dieser, jezt Ober- fristigen Handelsverträgen sei unbedingt festdie Verfassung nicht auch für ihn gelte, eine ganze Klaffe der Bes präsident der Provinz Brandenburg, ist ein hochtonservativer Herr, zuhalten, dies sei für uns geradezu eine Lebensfrage. doch wohl frei vom vulgären Schneid, in dem Rheinbaben hohe So denkt Herr Möller bereits als nationalliberaler Parteimann Vollkommenheit erreichte. v. Bethmann- Hollweg ist gleich dem Herrn und Vertreter industrieller Interessen. Wie wird er als Handelsv. Podbielski persönlicher Freund des Kaisers, Bonner Borusse und minister des agrarisch beherrschten Preußens denken lernen? Jagdkamerad. Sollte aber, was wir nicht glauben, Herr Möller als Minister Als politisch bedeutsam erscheint allein die Ernennung mehr an einer Minderung der agrarischen Zollansprüche als an ihrer des nationalliberalen Reichs- und Landtags- Stärtung arbeiten, so würde ein geringer Erfolg auf diesem Gebiete Abgeordneten Möller anm preußischen Handels- zehnfach wettgemacht werden durch seine Socialpolitit, die minister an Brefelds Stelle. Seit Jahrzehnten zum ersten alles Sociale verleugnen und die eifrigste Förderung kapitalistischer male in Preußen wird ein Fabrikbefizer zu einem hohen Interessen bedeuten wird. Staatsamt erhoben. Die ungewohnte Vernachlässigung der Beamtenhierarchie, die in den Kreisen der Großindustrie nicht geringe Freude erregt, ist um so auffälliger, als Herr Möller nicht als Typus des ,, vornehmen Kaufherrn" gilt. Er ist an allerlei Geschäften und Gründungen beteiligt und fit in ertragsreichen Aufsichtsrats= stellen. So erfüllt sich nun wundervoll das Sehnen des Nationalliberalismus. Was einem Bennigsen, der doch eine große politische Bewegung in sich verkörperte, nicht zu teil wurde, das fällt dem Fabrikanten zu, der im Parlament immer nur einer unter vielen galt. Wohin wir auch blicken, auf allen Gebieten der Staatsverwaltung dasselbe Schauspiel! Minister, die ihre Aufgabe nicht in der Fürsorge für das Wohl der Gesamtheit, sondern in der einseitigen Begünstigung von Klasseninteressen erblicken. Der Justizminister erklärt von der Tribüne des Parlaments herab, gleichsam als went völkerung ihrer Religion wegen für minderen Nechts, und die Mehrheit des Abgeordnetenhauses stellt ihm in ihrem Freudenrausche ein Vertrauensvotum aus. Der Handelsminister bezeichnet den Handel als ein notwendiges llebel". Der Minister des Innern träumt von den längst vergangenen Zeiten des selig entschlafenen Socialistengefeßes und versagt allen den Männern, die auch nur entfernt des Vertebrs mit Socialdemokraten verdächtig sind, die Bestätigung. Der Eisenbahnminister führt in seiner Verwaltung unter dem Jubelgeheul des Hauses den Kasernendrill organisieren, er schreibt ihnen die Lektüre vor, er zwingt fie, aus ein, er verbietet seinen" Beamten und Arbeitern, sich zu Konsumvereinen auszutreten, in deren Leitung Socialdemokraten figen, er untersagt ihnen, sich petitionierend an die gesetz gebenden Körperschaften zu wenden. Der Landwirtschaftsminister ist ein Spielball in der Hand der Agrarier. Der Kultusminister " Ich habe der Regierung bereits( bei Abschluß der 91er Ge- sieht es ruhig mit an, wie die preußische Volksschule, die sein Amtswverbenobelle) die Verantwortung dafür zugeschoben, daß sie vorgänger, der Schönredner Bosse, als das herrlichste Juwel in der diesen( verschärften)§ 153, den die Regierung gewisser- preußischen Königskrone bezeichnet hat, elend verfümmert. maßen als Kompensation für die ganz erhebliche Belastung, die Ministerpräsident, darf es wagen, den auf die Ausbeutung und die Und kein einziger der leitenden Staatsmänner, auch nicht der die Gewerbe- Ordnungs- Novelle damals brachte, in den Gesetz- Knebelung des Bolts gerichteten Bestrebungen der Junker Widers entwurf eingefügt hatte, hat fallen lassen, die Bestand zu leisten, selbst wenn sie wirklich dazu entschlossen wären. Sie lastung für die Industrie aber hat bestehen lassen." alle haben sich mit Haut und Haaren dem Agrariertum verschrieben, als je sein Haupt emporhebt. Dreiftigteit verlangen die Hahn und Wangenheim, daß die Heilswahrheit des Bundes der Landwirte auf den Lehrstühlen der Universitäten gepredigt wird der Kultusminister hat nicht den Mut, diesen unerhörten Angriff auf die Freiheit der Wissenschaft. energisch zurückzuweisen. Die Agrarier fordern für sich Ausnahmetarife auf den Staatsbahnen die Minister bewilligen sie, un bekümmert darum, ob der Handel dadurch geschädigt wird. Die Er hat den Erlaß dieser Bäckereiverordnung für übereilt ge- Agrarier verlangen höhere Zölle der Ministerpräsident erscheint halten. Nun bin ich der Ansicht, daß die Arbeiter den Schuh, in eigner Person im Landtag, um die„ Notleidenden" durch Verden sie durch die Verordnungen bekommen haben, im wesent- fprechungen zu trösten. Und zum Dant dafür treiben sie in der lichen nicht wieder verlieren können. Kanaltommission jene Komödie, die die Minister der Lächerlichkeit preisgiebt und der Autorität der Krone einen schweren Stoß versetzt. Am 19. Januar 1899 bedauerte Herr Möller im Reichstag die Abschwächung des§ 153 der Gewerbe- Ordnung gegenüber der Regierungsvorlage und erklärt: Angesichts solchen Ministerschubs spricht die, Boss. 8eitung" wie er nun einmal bestehe, wenigstens mehr auszunuzen, von neuer Lage" und verbleibt in der aus allen Enttäuschungen und feine Rede gipfelte in der Erklärung, daß weiter gegen den nur immer gekräftigter hervorgehenden Glaubensfreudigkeit, daß die Terrorismus eingeschritten werden müsse". Konservativen nicht Anlaß zur Befriedigung haben, daß das Am 26. Januar 1899 machte sich Herr Möller zum Vertreter politische Wetter eher die Liberalen begünstige. Die„ Deutsche der Angriffe der Bäckermeister gegen den vom Bundesrat verTageszeitung" bietet das Widerspiel solcher Hoffnungen, indem ordneten überaus milden Bäckerei- Arbeiterschutz: fie an eine Systemwechsel nicht glauben will, aber einigermaßen fleinlaut die Losung giebt: Abwarten! Uns vervollständigt die Berufung des Herrn Möller das unverändert bleibende Bild einer bis zum äußersten reaktionären Regierung. In einigen Nebenfragen, etwa in der Börsen- Gesetzgebung, mag Handelsminister Möller einige liberale Anwandlungen in sich spüren, aber im allgemeinen, wirtschaftspolitisch sowie socialpolitisch dürfte selbst der konservative Beamte Brefeld fich als weniger rückständig erweisen, als der nationalliberale FabrikHerr Möller. Herr Möller war bis zur Stunde neben Herrn Bued ausschlaggebend im Centralverband deutscher Industrieller, der Vereinigung für Sammelpolitik und brutalste Arbeitervergewaltigung. Vor einigen Jahren mußte der Generalsekretär des Centralverbands zum damaligen neuen Handelsminister Brefeld gehen, um ihm socialpolitische Ratschläge anzutragen. Jest bezieht der Centralberband Wohnung im Handelsministerium selbst. Jetzt bedarf es keiner Enthüllungen mehr, um den intimen Verkehr zwischen Regierung und Kapitalistenklasse zu erweisen. Jetzt wird in Herrn Möller die Personalunion zwischen Staat und industriellem Ausbeutertum vollzogen. ... Man wird auf der einen Seite anerkennen müssen, daß man die Begünstigungen der Arbeiter nicht wesentlich vers fümmern fann, und auf der andren Seite wird man doch die Uebelstände beseitigen müssen, die die mittleren Bäckermeister auf die Dauer vernichten könnten, wollte man die Verordnung pure durchführen. Da bleibt gar nichts andres übrig, als daß die Arbeiterstatistik Kommission als nächste Arbeit auferlegt erhält das ist wich tiger, als irgend etwas Neues zu erfinden eine noch malige genaue Untersuchung der Konsequenzen dieser Verordnung anzustellen, aus denen die nötigen Schlußfolgerungen gezogen werden können, wie man Abhilfe schaffen kann. Ich glaube allerdings, die Abhilfe wird nur darin liegen können, daß man eine Minimalruhezeit an Stelle der Maximalarbeitszeit fegt, in welcher Höhe, das muß sich aus den Verhandlungen ergeben." Es wäre ein verhängnisvoller Selbstbetrug, wenn jemand die Abwechselungen in den Ministerämtern zum Anlaß irgendwelcher In der Zollpolitik wird Minister Möller auch die winzigsten Hoffnungen auf einen auch nur winzig gemilderten Reaktionskurs liberalen Hoffnungen enttäuschen. Man müßte denn als Erfolg nehmen sollte. Die deutsche Arbeiterklasse ist frei von ansehen, wenn nicht alle Unfinnigkeiten der Männer vom Bund solchen Täuschungen und weiß, daß nur durch ihre eigne der Landwirte williges Gehör finden. Der lauteste Lärm des Aktion eine heilsamere Richtung der deutschen und preußischen äußersten Bündlertums kann darüber nicht täuschen, daß die Politik erzeugt werden kann. agrarische Gefahr nicht in diesen Ercessen, sondern in dem staatsmännischen" Sammel- Bündnis der tonservativen Parteien mit dem Centrum und den Nationalliberalen droht. Diese Sammlung aller bromvucherischen Elemente war aber stets die Politik des nationalliberalen Centralverbändlers und jetzigen Handelsministers Möller. Wohl ist Herr Möller den extremen Agrariern ein wenig verdächtig als Mitglied des Zollbeirats bei Abschluß des russischen Handelsvertrags. Wohl hat er wiederholt den Schreiern nach einem 7/2 und 8 Mark- Zoll zugerufen: Sie werden Die Landtags- Session. ebler Zu der Volksverdummung und Volksausbeutung die Niedernebelung der Arbeiter! Es ist unter dem Eindruck der Vorgänge der letzten Tage leider nicht genügend beachtet worden, daß Graf Kaniß in der letzten Sigung der Kanalkommission als Kompensation für den Kanal die Wiedereinbringung der Zuchthausvorlage gefordert hat. Diefe Forderung in Verbindung mit dem Versuch des Präsidenten v. Kröcher, die That eines Epileptikers zu einem neuen Ausnahmegesez zu fruttifizieren, spricht Bände; es geht daraus hervor, daß die Junker nur darauf lauern, daß die Regierung Gefeße zur Unterdrückung der Arbeiterschaft einbringt, und wenn es gilt, ihre voltsfeindlichen Pläne in die That umzusetzen. daß sie selbst vor Lügen und Verleumdungen nicht zurückschrecken, Alles gegen die Arbeiter! Nichts für die Arbeiter!" Das ist der einzige Gedanke, von dem sich die Mehrheit des Landtags leiten läßt. Und diesem Grundsage ist sie auch in der verflossenen Seffion treu geblieben. Troß der glänzenden Finanzlage ist kein Geld vorhanden, um die Löhne der EisenbahnArbeiter und Bergarbeiter zu erhöhen oder das System der Fabrikinspektoren auszubauen; kein Geld, um durch Hebung der Volksschulen den Kindern der Armen eine bessere Bildung zu teil werden zu lassen und sie fähiger zu machen, den Kampf ums Dasein zu bestehen. Von der Förderung wirklicher Kulturaufgaben hat die preußische Regierung feit Jahren Abstand genommen, und das einzige Mal, wo sie den Versuch machte, ein Kulturwerk, den Mittelland- Kanal, zu stande zu bringen, hat sie elendiglich Schiffbruch gelitten. Soll es anders werden in Preußen, soll endlich auch der größte Bundesstaat in die Reihe der Kulturländer rücken, so ist vor allem eines nötig: die Beseitigung der Das würde unterherrschaft. aber emen Bruch Kaum jemials ist eine Session des Landtags so unfruchtbar gewesen, wie die soeben geschlossene. Außer dem Etat und einigen mit dem bisherigen System bedeuten, und dazu besigt kleinen Gesezen von lofaler Bedeutung ist kein Gesetz verabschiedet die Regierung weder die Kraft noch den Willen. Die worden; eine Reihe von Vorlagen sind in den Kommisionen stecken Macht des Juntertums wird nicht von oben herab, sondern von geblieben, andre haben nur die erste und zweite Lesung erfahren unten, durch das Volt, gebrochen werden. Die verflossene Seffion oder sind nur von einem Hause des Landtags beraten worden. wird hoffentlich auch diejenigen Schichten der Bevölkerung, die bisher noch nicht von der Gemeingefährlichkeit der Junker überzeugt] waren, darüber belehrt haben, daß im allgemeinen Kulturintereffe die Beseitigung dieser gemeingefährlichen Gesellschaft durchaus notwendig ist. Politische Weberlicht. Der Reichstag die sie in ihrem Zur Charakteristik Miquels erzählt die National- Beitung",[ einige ganz bestimmte Umstände laffen es gewiß erscheinen, daß Herr wie er planmäßig gegen die Belegung höherer Verwaltungsstellen Ruhland auch fernerhin nicht berichtigen wird. mit Leuten feiner früheren Parteirichtung gearbeitet habe. Unter diesen Verhältnissen muß aber das ostentative Schweigen ausreichend gesprochen. Aus dem lit = Der unglücken, dieselbe Entschädigung zu geeinem Privatbetriebe geboren. Nach Absolvierung der juristischen Studien trat er in den der Wartburg ist unter anderm auch der durch seine energische rate an. Schon im Aufang der Miquelschen Ministerthätigkeit hatte sich der bayrischen Zentrumspresse auffällig erscheinen, die ihren ein Anlaß geboten, der Alleinherrschaft der Konservativen bei Lefern die fonstatierten Thatsachen völlig unterschlägt. lleberhaupt Besetzung der Aemter in der höheren Verwaltung entgegen hat sich die Bresse der bayrischen Patrioten und allen voran das zuwirken. Es waren gleichzeitig drei Oberpräsidien frei, führende" Organ in der letzten Zeit eine wahre Birtuosität int Berlin, den 4. Mai. und der Vorschlag, zwei derselben mit Konservativen, eines Verschweigen unangenehmer Thatsachen angeeignet. Verschiedene mit einem in den wichtigsten Verwaltungsämtern bewährten National Centrumsbürger beklagen sich, daß sie die socialdemokratische Bresse crledigte am Sonnabend feine Tagesordnung in wenigen liberalen zu besetzen, wurde an einflußreichen und berufenen Stellen lefen müssen, wenn sie über die Vorgänge in ihrem eignen ParteiStunden. Die Kriegsinvalidenversorgung wurde ohne jede Ausdrud zu brauchen- nichts, um den Vorschlag durchzusetzen; er es sei ein sicherer Grabmesser, je mehr sich das führende Blatt mit gebinigt. Der Minister Miquel aber that gebilligt. Der Minister Miquel aber that um den gelindesten lager unterrichtet sein wollen. Ein solcher Herr behauptete jüngst, Debatte in dritter Lesung en bloc angenommen. Beim Unfallfürsorge- Gesez für Beamte und in jenem Augenblick principielle Bedeutung auf der Hand lag, mehr sei aus Bayern zu verschweigen. leistete dem konservativen Anspruch auf alle drei Oberpräsidien, dessen preußischen und andren„ ausländischen Vorgängen beschäftige, desto Personen des Soldatenstandes sette eine recht lebhafte Dis- jedenfalls passive Assistenz, vielleicht auch thätige Hilfe, und Das kann stimmen. tuffion beim§ 3 und bei einem dazu gestellten Antrag des die drei Oberpräsidien wurden mit tonservativen Politikern besetzt. Centrumsabgeordneten Dr. Opfergelt ein, der einen in zweiter Seitdem habe Miquel ohne Rücksicht auf seine politische Vergangen Vorbereitung der Handelsverträge. Wie aus Rom vers Lesung abgelehnten socialdemokratischen Antrag in heit die Entschlossenheit immer deutlicher hervortreten laffen, seine lautet, hat die deutsche Regierung um die Ernemmung von Befehr abgeschwächter Form wieder aufnahm. Es Stellung durch möglichst enge Berbindung mit dem am Hofe und vollmächtigten ersucht, behufs Vorbesprechung für die im Herbst in Handelte sich um die Entschädigung der Oekonomiehandwerker, in der Verwaltung herrschenden konservativen Kreise zu befestigen. Berlin beginnenden Verhandlungen wegen Erneuerung der die im Betrieb verunglücken. Dieser rührenden Klage des nationalliberalen Organs wäre nur Handelsverträge. Die Regierung wollte ihre noch ergänzend hinzuzufügen, daß jeder Nationalliberale des gegenRente nur nach dem 300fachen Betrage des für den Beschäftigungs- wärtigen Schlags ähnlich handeln würde. → ort festgesetzten ortsüblichen Tagelohns berechnen. Wir hatten beantragt, den Arbeitern, die während des Militärdienstes verDie Kanalleichen. Von Herrn v. Miquel haben wir gestern sammen, in welcher als einzige Vorlage über die Bahnbau- Angelegen= heiten, soweit dieselben mit Preußen zum Abschluß gelangt find, Freiherr v. Hammerstein 2ogten ist am 2. Oftober 1827 verhandelt wird. Bei der Anwesenheit des deutschen Kaisers auf in berunglückt wären. Herr Dr. Opfergelt wählte den Mittel- hannoverschen Staatsdienst ein. 1866 wurde er nach der Annerion Socialistenbekämpfung bekannte Minister Hans Luze von Wurmb mit weg, die Rente dieser Arbeiter nach dem Jahresarbeitsverdienst Hannovers zur Disposition gestellt; er zog sich ins Privatleben dem Kronenorden zweiter Selaffe mit Stern ausgezeichnet worden. berechnen zu lassen, den ihre Kollegen in demselben oder in zurück und widmete sich der Bewirtschaftung seiner Güter. ähnlichen Privatbetrieben am Dienstorte erhalten. Unfre Jahrelang kämpfte er auf Seite der Welfen gegen die preußische Im württembergischen Landtag brachte die am Dienstag Genossen och und Wolkenbuhr traten, da nicht mehr Herrschaft, nahm aber schließlich( 1885) die Ernennung zum Land- beginnende Beratung des Justizetats einen scharfen Zusammen zu erreichen war, für diese Verbesserung der Kommissions- 1894 wurde er zum Minister für Landwirtschaft ernannt. Breitling und der Socialdemokratie, deren Sache Gentoffe Keil 1889 wurde er Landesdirektor der Provinz Hannover. Stoß zwischen dem von der Mehrheit unterstützten Justizminiſter find gligen. Der bisherige Handelsminister Brefeld hat am 18. Juni führte. Der letztere hatte unter Anführung vorgekommener Fälle Generallieutenant v. Viebahn sah in dem 1896 diefes Amt als Nachfolger des Freiherrnt b. Berlepich über bei Nachweis geführt, daß auch in Württemberg vielfach die Meinung Opfergeltschen Antrag eine Zurückfegung der Mannschaften, nommen. Er war vorher Unterstaatssekretär im Ministerium der gestärkt werde, daß in der Rechtspflege zweierlei Maß üblich sei. Es die mit der Waffe ihren Dienst thun, gegenüber den Dekonomie- öffentlichen Arbeiten. An der Verstaatlichung der Eisenbahnen hat fehle dem Richterstand das nötige Verständnis für unsre socialen handwerkern und Geheimrat Caspar jammerte über die er hervorragend mitgewirkt, er var zu dieser Zeit die Verhältnisse und daraus resultiere die Ursache, daß der Eindruck der Schwierigkeiten, die der Neuregelung der Militärpensions. rechte Sand des Ministers Maybach, mit dem er auch verschwägert Stlaffenjuftiz entstehen müsse. Weiter frug Steil an, ob es zur Gesetze durch diesen Beschluß bereitet würden. war. In Handelskreisen war man von seiner Amtsführung nicht Stärkung des Ansehens der Nechtspflege beitrage, Ein Regierungsvertreter stieg zum Volte herab und ließ befriedigt, man gab ihm sogar den Spottnamen eines Ministers wenn ein Rechtsanwalt einem Angetlagten mildere die Künste feiner Privatberedsamkeit bei einer Gruppe Centrumsgegen den Handel. Sein Verhältnis zum Centralverband der Beurteilung versprechen tönne, wenn er auf die Abgeordneter spielen. Und er hatte wirklich einen kleinen briefs im Vorwärts" enthüllt worden. Industriellen ist durch die Veröffentlichung des berüchtigten Bued- ernehmung eines hochgestellten 8eugen verzichte( wie dies im Fall des früheren Ministerpräsidenten Schott Erfolg die Herren Szmula und Konsorten ließen bei der b. Schottenstein vorgekommen sein soll. Auch die Belästigungen Abstimmung ihren Parteigenossen Opfergelt in Stich. Um teil tadelnd zur Sprache. Der Justizminister ließ die Verhandlungen der Preise durch den ambulanten Gerichtsstand der Bresse brachte ein Haar hätte diese kleine arbeiterfeindliche Tücke den Veram Dienstag vorzeitig abbrechen und benutzte den sigungsfreien Tag besserungsantrag zu Falle gebracht. Zum Glück war die Rechte schwach besetzt, die konservativen Doppelmandatare am 1. Mai, um seine Antwort den Atten entsprechend festzustellen. Am Donnerstag ließ er seine Philippika los und pugte sie mit einer find nach dem unerwarteten Ende der Landtagssession principiell fein sollenden Attacke auf die Socialdemokratie. Gr erschleunigst zu den heimischen Ochsenställen zurückgekehrt, und„ Bei dem unerwartet eingetretenen Schluß des Landtags flärte es als seine Hauptaufgabe zu betrachteft, stets auf dem Posten so wurde, da die Linke gut befekt war, der Antrag Opfergelt hat die Nebenbahnvorlage, deren Einbringung unmittelbar zu sein, wenn es gelte, die heutige Gesellschaftsordnung zu stügent mit knapper Majorität angenommen. bevorstand, nicht mehr verhandelt werden können. Ihre Fest- und zu verteidigen; es bestehe zwischen dieser und den Anschauungen stellung hatte in diesem Jahre besonders wegen umfangreicher der Socialdemokratie eine tiefe Sluft. Seit gab darauf die richtige Berhandlungen mit andren Staaten längere Zeit erfordert. Da Antwort, indem er gerade die Ansichten des Ministers als indessen, wie der letzte Baubericht der Eisenbahnverwaltung ergiebt, eine Bestätigung der Klaffenjuftig fennzeichnete. Das Resultat mehr als 300 millionen Mark an gefeglichen Strebiten für neue des Zusammenstoßes ist allgemeine Befriedigung in der großen Staatsbahnen noch offen stehen ganz abgesehen von den großen Masse der Bevölkerung, die der Minister durch seine Stede nur noch Mitteln des Extraordinariums und der außeretatsmäßigen Dis- vergrößert hat. pofitionsfonds der Eisenbahnverwaltung fo wird die Bau- aj thätigkeit dieser Verwaltung keinerlei Unterbrechung erfahren. Ueberdies wird auch durch die Vornahme ausführlicher Vorarbeiten In der Petitionskommission des Reichstags wurde lezzthin über für besonders dringliche Linien, deren Aufnahme in die diesjährige eine Petition der aus Südafrika ausgewiesenen Deutschen ber Vorlage beabsichtigt war, eine Verzögerung der Bauausführung handelt. Die Petition führte zu sehr intereffanten Mitteilungen des selbst vermieden werden können." Ohne weitere Debatte wurde die dritte Lesung des Gefetes zu Ende geführt und die Vorlage in der Gesamtnbstimmung erledigt. Den Schluß bildeten Petitionen. Eine größere Debatte über eine Petition, die die Aufhebung des Differenzeinwandes im§ 66 des Börsengesezes verlangte, blieb aus, da der Referent nicht zur Stelle war. Herr Büsing kündigte an, daß die erste That seines Parteifreundes, des zukünftigen Handelsministers Möller, eine Revision des Börsengesetes im Sinne der Petition sein werde. Nach den Wünschen des Oberagrariers Dr. Rösicke wäre das freilich nicht. wie Freunde der neuen Eisenbahnverbindungen find, waren recht Agrarier Tröftung. Die Agrarier, die ebenso fanalfeindlich unglücklich, daß durch den jähen Schluß des Landtags auch die bevorstehende Nebenbahnvorlage unter den Tisch gefallen ist. Die amtliche Berliner Korrespondenz" beeilt sich nunmehr, den Agrariern Trost zu spenden, indem sie erklärt: " Die deutsche Regierung und Transvaal. 1010 In dieser Kunbgebung des Regierungsorgans wird beiläufig Vertreters des Auswärtigen Amts, Geh. Legationsrats v. Dirksen. recht naiv verraten, daß der Schluß des Landtags den Ministern Es ging darans hervor, daß die Neichsregierung es sich nach MöglichEine längere Erörterung knüpfte dann noch an die ganz unerwartet" gekommen fei. Die Staatsregierung scheint also feit hat angelegen sein lassen, den Ausgewiesenen, deren Zahl 180 Petition der Gastwirtsgehilfen, auf Regelung ihrer bis zum Augenblick doch die Absicht gehabt zu haben, zu den zweck( darunter 66 Eisenbahn- Angestellte) beträgt, zu ihrem Recht zu verhelfen. Arbeitsverhältnisse. Der Welfe v. Hodenberg machte losen Beratungen" der Kanalvorlage ihre Hand zu bieten". Auch Der Regierungskommissar brickte sich dahin aus, daß bei der Ausweisung Propaganda für die nichtsocialdemokratischen Kellnervereine. dem Grafen Bülow scheint die Erleuchtung sehr plöglich gekommen stellentveise mit einer Grausamkeit und Roheit verfahren ward, die im Genosse Moltenbuhr hob hervor, wie weit die von der du sein.- pr höchsten Grade bedauerlich" sei. Er erwähnte die bis dahin noch nicht be= Reichsregierung geplante Regelung hinter den Wünschen dieser Eine trene Seele. Dent gestürzten Finanzminister Miquel fannte Thatsache, daß die englischen Befehlshaber durch auf das schlimmste ausgebeuteten Arbeiterkategorie zurück- werden bei seinem Rücktritt fast aus allen Lagern gar böse Nachrufe systematische Beschränkung der Zufuhren die Leute, denen sie bleibt und betonte besonders, daß die Sonntagsruhe für sie gewidmet. Wenn man sich erinnert, mit welchem überschwenglichen aus keinerlei Gründen sonst beikommen konnten, dem Verhungern Hoffnungsjubel die Bourgeoisie bis in die Reihen der Demokratie nicht durch Bundesrats- Verordnung, sondern durch Gesetz ge- hinein im Sommer 1890 die Ernemung Miquels begrüßt hatte, unhe gebracht und ihnen dann freie Ueberfahrt nach Europa ge= regelt werden müsse, eine Kritik, der sich der ultramontane io bereichert sich die Geschichte des Schlemihliberalismus, der eine währt haben gegen Unterschreibung eines Reverses, daß fie keinerlei Socialpolitiker Dr. Hiße im wesentlichen anschloß. Geschichte der Genarrtheit und der getäuschten Hoffnungen ist, um Ansprüche gegen die englische Regierung weiter hätten. Für Die Petition wurde schließlich dem Reichskangler fast ein neues interessantes Stapitel. diese Leute lasse sich leider weiter nichts thun bei der englischen Steeinstimmig zur Erwägung überwiesen. Nur zwei treue Freunde hat Miquel behalten:„ Die anti- gierung; ebenso könne die Reichsregierung nicht eintreten für die semitische Staatsbürger- Zeitung", die den fürchterlichen Verdacht Schadensersatzansprüche der Leute, die der Reichszugehörigkeit verhegt, daß ihr Gönner einem von der Börse angestifteten Ritual- luftig gegangen sind. Die Verhandlungen zögen sich leider un mord zum Opfer gefallen ist, und Herrn Schweinburg, der des Kastanienwäldchen- Genius gewirkt hat. Diäten- Kerls. " Gine im Reichstag kolportierte Aeußerung hat jest ihren Weg während feiner gangen Umtszeit als begeisterter Gänger be absehbar in die Länge, da die englische Regierung die Fünfmannn. auch in die Bresse gefunden allerdings nur zur Hälfte. Es soll nämlich unlängst gegenüber den auch in der Regierung befürworteten Wünschen, für die Reichstags- Abgeordneten Diäten zu bewilligen, das Wort gefallen sein: feine Diäten." " Den Kerl8 auch noch Diäten. Ich gebe den Keris Ueber den Ursprung und den Urheber des Worts werden die merkwürdigsten Gerüchte verbreitet. wolle. als Kommission, der fie die Untersuchung übertragen übertragen habe, zur Prüfung Schweinburg stellt einen ganzen Statalog Miquelscher Ruhmes erft fenden der Ansprüche nach Südafrika thaten in einer Tabelle zusammen. Danach stud in den Jahren Die Reichsregierung habe es erwirkt, daß 1891/1900 beinabe 90 Gefeße aus dem Finanzministerum hervorgegangen. ihr Vertreter Herr Dr. Sieveting aus Hamburg die Is legte Nummer erscheint die schlimmste Mißgeburt Miquelicher Kommission nach Südafrika begleiten könne. Dagegen habe es die Steuersuche und Mittelstandsretterei: die Warenhaussteuer. So englische Regierung abgelehnt, einen Vorschuß von 5000 Pfd. schließen die Gejezze Miquels ebenso traurig wie seine Ministerschaft.( 100.000 m) der Reichsregierung zur vorläufigen Linderung der Not Für Schweinburgs Bukunft ist sicher gesorgt, da ja durch die unter den Ausgewiesenen zur Verfügung zu stellen. Krisis endlich eine Personalinion zwischen Centralverband und Regierung hergestellt ist. Früher mußten die Minister vom Centralverband Gelb und Nat holen, jezt hat der Centralverband selbst einen seiner leitenden Männer ins Ministerium entboten. Der Reichstag kann jedenfalls aus der Wendung ersehen, daß man irgendwo feinen Diäten- Antrag start mißverstanden haben muß. Denn der Reichstag hat niemals verlangt, daß irgend eine Person dem Reichstag Privatmittel in Gestalt von Diäten Bon einer besonderen Ehrung Miquels, der Verleihung zur Verfügung stellen soll. Diäten wie alle andren finanziellen des neugestifteten Breußischen Verdienstordens und einer Standes Mittel in Staat und Neich gewährt teine Einzelperson, sondern erhöhung wird gesprochen. bringt das Volt auf. Diäten werden schließlich aus feiner andren Auf diese Weise pflegt bei uns bezeugt zu werden, daß der Quelle gewonnen wie Ministergehälter und Krondotationen. Minister in Ungnaden gestürzt sei. Auch Bismard wurde mit solchen Ehren behäuft, als er in heftiger Feindschaft davon ging. Um Mißverständnisse zu vermeiden, sei übrigens bemerkt, daß jene Aeußerung nicht etwa von einem ummutigen Arbeiter stammt, der allerdings einigen Anlaß hätte, den Kerls, die alle Militär- und Marineforderungen anstandslos bewilligen, nicht auch noch Diäten in den Schoß zu werfen. Deutsches Reich. Verstaatlichung der Kohlengruben. Nach der Köln. 8tg." soll der jetzt entlassene Minister Brefeld ganz in der Stille den Anfauf umfaffenber Kohlengruben im Ruhrrevier für den preußischen Bergfiskus vorbereitet und bis zum Abschluß gefördert haben. Uns war eine solche Mitteilung schon vor geraumer Zeit anonym zugegangen. In der Diskussion wurde allseitig anerkannt, daß die Reichsregierung in diesem Fall ihrer Pflicht, die Interessen der Neichsangehörigen im Auslande wahrzunehmen, vollauf nachgekommen sei. Abg. Ledebour( Soc.) betonte, daß die Mitteilungen des Kommissars über das Aushungerungssystem bestätigen, daß die eng lische Regierung planmäßig darauf ausgeht, alle nichtaus dem Gebiet der südenglischen Bevölkerungselemente Was die Unterstützung afrikanischen Republiken herauszudrängen. der Ausgewiesenen anbetrifft, so warf er die Frage auf, ob die Reichsregierung nicht darauf hinwirken könne, daß in der näm lichen Weise, wie deutsche Bankiers za Beistenern zur Linderung der Hungersnot in Judien aufgefordert wurden, jetzt auch eine solche Aufforderung zur Linderung der Not unfrer verhungernden ausgewiesenen Landeslente erlassen würde. n beiden Fällen trage die englische Regierung die Schuld an den Leiden der Hungernden. Da nun das deutsche Hemd uns doch Man will nicht Sieger sein. In der inneren Politik schlägt Der Kommunal- Liberalismus will sich eine neue Blamage näher sei als der englische Rock, so würde eine solche Aufforderung man zur Zeit eine entgegengesetzte Taktik ein wie in der Weltpolitit. bereiten. In Danzig, dem Wahlkreise Heinrich Riderts, sicher wieder einen schönen patriotischen Eifer in der Aufbringung Während man in China Lorbeeren en gros rafft und vor lauter wo sowohl im Magistrat wie in der Stadtverordneten- Versammlung von Geldmitteln beweisen. Siegen sich gar nicht zu retten weiß, lehnt man bei uns mit über die Anhänger der Freisinnigen Vereinigung den Auswältigender Bescheidenheit die Siegerpalmen ob. Die Sieger in ber ich lag geben, soll eine Biersteuer neu eingeführt werden. In Ledebours als berechtigt an, daß die englische Regierung es auf die Der Regierungsvertreter erkannte die Schlußfolgerung Stanairevolte erklären feierlich, sie hätten gar feinen Erfolg er Danzig, das ein ganz besonderes Interesse daran hat, daß die Werdrängung der nichtenglischen Elemente aus den südafrikanischen rungen. So, schreibt die parteiamtliche Konservative Storrespondenz" Handelsbeziehungen mit Rußland nicht gestört werden, haben die Republiken abgesehen habe, meinte aber, auf die letzte Anfrage nicht in hervorragendem Druck: Liberalen mit großem Eifer gegen die Erhöhung der Lebensmittel„ Nachdem die Kanalvorlage nunmehr aus der parlamentarischen zölle Stellung genommen. Dieselben Leute geben jetzt daran, das eingehen zu können. Erörterung entfernt ist, wird sie der übermäßigen politischen Be- Bier zu verteuern. Mit feinem Wort hat die Rickertsche„ Danziger Die Petition wurde dann dem Reichskanzler zur Erivägung deutung entkleidet, welche ihr durch eine unrichtige Behandlung Beitung" gegen die geplante Biersteuer Stellung genommen. überwiesen. beigelegt worden war. Diesen Entschluß zu fassen, war nur ein Ju Danzig ist eine Berteuerung des Biers besonders verwerflich, starte und weise Regierung im stande, und das Ver- weil dort der Schnapstonsum einen besonders großen Umfang hat, trauen zu ihr wird im Lande entsprechend wachsen." was die Hauptursache der fast Tag für Tag vorkommenden MesserMilder und bescheidener hat schwerlich in Sieger jemals dem stechereien ist. Eine Bierverteuerung könnte den Branntweinverbrauch niedergeworfenen Feind gehuldigt. und die Roheitsvergehen nur steigern. In der Verlegenheit. Ausland. Oestreich- Ungarn. Eine Sympathiekundgebung für die russischen Freiheits: kämpfer, die für den 5. Mai in Budapest anberaunt war, ist wieder einmal polizeilim verboten worden. In der Proving wurde in mehreren start besuchten Boltsversammlungen die internationale Sympathie- Resolution angenommen. Frankreich. Diese Zurückhaltung beweist, daß die Konservativen befliffen sind, die Regierung nicht zu reizen. Andrerseits aber machen fie fein Hehl daraus, daß sie mit ihrer bisherigen Taktik durchaus zufrieden find und in ihr fortzufahren gedenken. Denn in derselben Nummer Aus Bayern wird uns geschrieben: Herr Dr. Ruhland, Der Konf. Korresp." wird mitgeteilt, daß die konservative Fraktion der meneste Landreifende"( um im Flugblattjargon des Voltsvereins des Abgeordnetenhauses dem schärfsten Vorkämpfer der Kanalfronde, für das tatholische Deutschland zu reden) der ultramontanen und Ueber den Ausstand in Montceau- les- Mines berichtet das dem Grafen Limburg- Stirum, für seine treue, gewissenhafte bündlerischen Agrarier in Bayern, hat bis zur Stunde über die durch Wolfffche Telegraphenbureau vom 4. Mai: feste und tattvolle Leitung" den Dank ausgesprochen habe. den Vorwärts" ergänzten Mitteilungen der Münchener Post" be- Man erwartet die Wiederaufnahme der Arbeit für Die Ausständigen beginnen, sich im Hinblick auf die Das ist deutlich. " züglich gewiffer Vorgänge in früheren Jahren geschwiegen. Und Montag. sprachen. " " " Wiederaufnahme der Arbeit in den Bureaug der Gesellschaften ein- Die Basis der ökonomischen Demokratie Bildet aber nicht der Totenlifte der Partei. In Altona ist der Genosse Freis fajreiben zu laffen und die entlassenen Arbeiter sind bereit, anderswo von den politischen Begriffen abstrahierte Einzelne, sondern hier find herr v. Firts im Alter von 80 Jahren gestorben. Der„ alte Arbeit zu nehmen. Die Beendigung des Ausstands wird dem Er- es wirkliche Menschen, die unter einander ebenfalls wirkliche und Baron Firks" war Ende der 80er und Anfang der 90'er Jahre Mitgebnis des Referendums vom Sonntag zugeschrieben, in welchem bestimmte Beziehungen haben, die an seine Stelle treten. Alle arbeiter des Banter„ Volksblattes" und der„ Nordwacht"; auch fich nur 30 000 Grubenarbeiter für den allgemeinen Ausstand aus- Individuen sind nicht gleichwertig. So haben durchaus nicht alle als Redacteur der Nordwacht" ist er längere Zeit thätig gewefen. Außer dieser Mitarbeiterschaft hat er mehrere Die Ausständigen richteten an den Ausschuß des nationalen Arbeiter dieselbe Kraft und dieselbe Fähigkeit, ihre Interessen zu ver- Broschüren geschrieben wie: Mitten ins Schwarze". Die Bergarbeiter Verbands ein Ultimatum, in welchem sie verlangen, teidigen. Nur die besten, die am meisten flaffenbewußten im Dynastie Bismard"." Die edlen freien Friesen". Beiträge daß ihnen behufs Fortsetzung des Ausstands eine tägliche Unter- Proletariat haben diese Macht. Man darf also nicht alle Arbeiter lieferte er auch für den Schiffbanerboten" und den Werftarbeiter", ftügung von mindestens 2000 Frant gewährt werde. auf das gleiche Niveau stellen und von einer hier unnötigen und die Organe der Werftarbeiterorganisation. In weiteren Parteikreisen ist Firts weniger bekannt geworden. Als Jägerlieutenant war er in falschen Voraussetzung abfoluter Identität ausgehen. Ferner ist die ökonomische Demokratie in erster Linie organischer der vormärzlichen Beit Mitglied des Bundes der Gerechten, jener Art. Indem die Besten sich gruppieren, reißen sie die andern mit geheimen, revolutionären Gesellschaft, aus welcher der Bund fich und weden so das Klassenbewußtsein auf. Und so steht man er nach Amerifa, durchquerte zu Pferde das Land der Prärien der Kommunisten hervorging. Vor der deutschen Revolution ging nicht mehr Individuen, sondern charakteristischen Gruppen gegenüber. vom Atlantif bis nach Merito, wurde in dem zu jener Zeit tobenden Kriege zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko von den Megitanern gefangen genommen und war nahe daran, als Spion erschossen zu werden. Nach vielen Jahren seines bewegten Lebens tam er in den 70er Jahren nach Hamburg- Altona, wo er sich niederließ und dann mit der Socialdemokratie und der Gewerkschafts- Bewegung Fühlung fuchte und auch fand. Der legteren hat englischen Trades- Unions übersetzte und Wissenswertes aus der er hauptsächlich dadurch gedient, daß er die Kongreßberichte der englischen Gewerschaftsbewegung zugänglich machte. Delcaffé über die Petersburger Reise. Im Ministerrat er stattete Delcaffé Bericht über seine Reise nach Petersburg und erklärte, daß über alle Fragen, welche Rußland und Frankreich intereffierten, ein vollständiges Einvernehmen zwischen den beider feitigen Regierungen herrsche. meldet aus Barcelona: Spanien. Gesprengtes Anarchisten- Meeting. Das„ Herold- Bureau" Auläßlich des Jahrestags der Hinrichtung der Anarchisten von Montjuich hielten die Anarchisten ein großes Meeting ab, auf welchem heftige Reden gegen die Regierung gehalten würden. Die Verfammlung protestierte auf das energischte gegen die Haltung der Regierung den Anarchisten gegenüber. bor. Diese Gruppen sind die organischen Vertreter der Arbeiterklasse. Allmählich werden die proletarischen Interessen von diesen Berufsbereinigungen geleitet, die immer mehr danach streben, mit dem Unternehmertum namens der Gesamtheit zu verhandeln und die Gesamtintereffen des Proletariats regelmäßig zu verteidigen. Die gange Tragweite der Arbeiterbewegung liegt also in den Berufsvereinigungen. Und diese Tragweite steht in geradem Ver: hältnis zu dem Stand ihrer gewerkschaftlichen Organisation. So besteht auch das Interesse der Arbeiterklasse darin, vom Staat eine gesetzliche Stärkung ihrer Vereinigungen und eine vollständige Be wegungsfreiheit zu erlangen. Nur zu diesem Zweck soll der Staat überhaupt in die Bewegung eingreifen. Im Verlauf der Versammlung fam es zwischen Anarchisten und Polizei zu heftigen Zusammenstößen. Die Polizei fchritt mit blanter Waffe ein und nahm mehrere Berhaftungen Afien. Der Millerandsche Gefeßentwurf tritt aber der Arbeiterbewegung Best- Unruhen in Britisch- Indien. Aus Kaltutta wird vom 4. Mai gemeldet: in den Weg. Er fezt alle Arbeiter untereinander gleich, leugnet die In den Dörfern des Bezirks Staltot im Bendschab, in Auswahl der Besten, die die Grundlage der Gewerkschaftsbewegung Polizeiliches, Gerichtliches usw. Mit 50 Mark Geldstrafe wurde eine Beleidigung geahndet, der sich Genosse Miehle, Redacteur des Offenbacher hatte fommen laffen. Abendblatts", gegenüber einigen Privatpersonen angeblich zu Schulden denen die Beſt herrscht, ist die Bevölkerung fehr unruhig ist. Er führt das allgemeine Stimmrecht, den Parlamentarismus Der Heiterkeitserfolg der Hunnenbriefe. geworden. 3wanzig Dörfer fegen vereint ben in eine Bewegung ein, die ihm geradezu widerspricht. Otto Graf Nahhauß; einer der im Stabe des Oberbehördlichen Maßnahmen planmäßigen wider Die Verwirklichung des Entwurfs würde den Tod der Gewerf fommandos befindlichen chinesischen Kriegsberichterstatter, dessen stand entgegen. In Zufferwal wurde ein eingeborener schaften bedenten. Die Gewerkschaft beruht auf einer Gruppierung, amüsantes Plaubertalent beim Erzählen der traurigsten Dinge wir Offizier getötet und ein ernster Angriff auf das die durch die Wahl der Besseren langsam vor sich gegangen ist. Sind bereits wiederholt fennen gelernt haben, verbreitete sich milängst im Pflegepersonal unternommen. Es find jegt 200 Mann aber erst einmal organisierte mid unorganisierte Arbeiter gleich. Berliner Tageblatt" über bie Frage der Hummenbriefe. Bandichab- Infanterie und 100 Mann Bengal- Lancers nach der gestellt, so hat diese Gruppierung keine Gristenzberechtigung mehr. fertigter belehrt wie grenzenlos leichtgläubig und leichtGegend gesandt worden. Zur Kabinettskrifts in Japan wird dem„ Neuterschen Bureau Der Entwurf kennt die Gewerkschaft, die seine Basis sein sollte, fertig die Blätter gewesen sind, die derartige Indianergeschichten" ernst genommen und veröffentlicht haben. Nicht aus Yokohama, den 3. ds. Mts., in Berichtigung einer früheren Freilich haben die Verteidiger des Entwurfs hervorgehoben, daß die sich den fragwürdigen Scherz gemacht haben, diese" Prominder schlecht kommen bei ihm die Reichstags- Abgeordneten weg, Nachricht gemeldet: Es scheint, daß alle Mitglieder des Kabinetts it Seit Ausständen fast immer abgestimmt wird. Das ist richtig, buftionen frankhafter Bhantafie einem hohen Hause nochmals zum von ihren Posten zurückgetreten sind mit Ausnahme des Finanzministers, Vicomte Watanabe, der bleibt aber nur wenn keine Arbeiterorganisation vorhanden ist, so daß die beften zu geben." Denn die sog. Hunnenbriefe waren nichts als Marquis Saiouji ist zum Verweser des Kabinettspräsidiums er Abstimmung nur die organische Schwäche der Arbeiterbetvegung be- frivol erfonnene intertreppen Gruselgeschichten", nannt worden. Es ist zweifelhaft, ob Marquis Jto vorgeschlagen weiß. Immer mehr haben die Organe der Arbeiterbewegung, die mit denen man den Angehörigen imponieren und die Leicht hut, daß Feldmarschall Yamagata die Kabinettsbildung übernehmen Gewerkschaften, die Macht und das Recht, namens der Arbeiter zu den Briefen nicht nur grobtörnigen Soldatenhumor, Ja, Graf Nayhauß wittert hinter solle. verhandeln. A Der Boeren- Krieg. Keine Unterhandlungen mit Botha. Der Besuch der Frau Bothas bei ihrem Gatten wurde bes kanntlich von der englischen Presse als neuer aussichtsvoller Bersuch der Anbahnung von Friedensunterhand Iungen gedeutet. Demgegenüber erklärt jest der Storrefpon dent der Times" in Pretoria: Ich bin zu der Erklärung ermächtigt worden, daß bies night ber Fall ist und daß teine Absicht besteht, auf die Sache zurüdzukommen." Erfolge und Mikerfolge. General Kitchener telegraphiert aus Pretoria vom 3. Mai: Seit meinem legten Bericht sind von den verschiedenen britischen Truppenabteilungen 10 Boeren getötet und 98 gefangen genommen worden; 13 haben sich ergeben; erbeutet sind 286 000 Batete Patronen, 100 Wagen mit der Bespannung und 2070 Pferde. Eine Meldung aus Kimberley vom gleichen Datum meldet dagegen: Gine kleine Abteilung der Diamondfields Reiterei wurde von dem Boerentommandanten Malan in der Nähe von Cradock gefangen genommen. Die Mannschaften fochtent tapfer und ergaben sich der Uebermacht erst, als alle ihre Pferde erschossen und der kommandierende Offizier verwundet waren. Oberst Scobell vermochte sie später zu befreien. Ferner wird aus Durban berichtet: Die Kolonne Colville überraschte am 29. April bei starkem Nebel das Lager von Hans Botha. Die Boeren flüchteten und ließen den Engländern ihre Dynamitvorräte zurück. Die Boeten erlitten geringe Verluste, die Engländer hatten vier Tote. Die Tagesverlust- Lifte vom 3. Mai beträgt 2 Tote, 13 Verwundete und 16 an Krankheiten Verstorbene. 20 Offiziere und 451 Mann sind nach England zurüd befördert worden. gar nicht, er vernichtet sie. sondern Ebenso hat Jaurès in seiner Nede die Gewohnheit der Arbeiter auch infame Ränke: Andrerseits aber geht die ungeteilte Ansicht Ebenso hat Jaurès in seiner Rede die Gewohnheit der Arbeiter darüber hier dahin, daß diese schriftstellerischen Kunstangeführt, selbst das Schiedsgericht anzurufen, während die Unter- werte verzweifelt banach aussehen, als ob fie nehmer es gewöhnlich zurückweisen. Und deshalb verlangt er, daß nicht auf Chinas Boden geboren wären." Kein das Gesetz unmittelbar durch das obligatorische Schiedsgericht ein- Wunder denn, daß die Hunnenbriefe und ihre Kommentierung unter schreite. Auch hier widerspricht es dem Sinnte der Arbeiterbewegung, den Chinatruppen jederzeit einen durchschlagenden Heiter die ja felbftthätig und selbständig sein will. Wenn die Arbeiter feits- Erfolg erzielt haben." das Schiedsgericht sehr oft verlangen, so wollen sie doch deshalb nicht, daß der Staat es ihnen aufdränge. Sie fürchten im Gegenteil mit Recht die Vormundschaft der Centralgewalt und jede staatliche Regelung. Sie wollen nur selbständig handeln. Diese allgemeinen Gesichtspunkte haben das Generalfomitee geleitet. Der Entwurf erschien ihm als ein Widersinn. Er steuert feinem Zwed gerade entgegen. Gewiß muß die Arbeiterklasse vor gefährlichen und schnellen Beschlüssen geschüßt sein. Aber das kann nur durch eine gute Organisation der Arbeiterklasse erlangt werden. Und will der Staat eingreifen, so soll er es nur thun, um diese Organisation zu begünstigen oder gar ins Leben zu rufen, nicht aber um an ihre Stelle zu treten und sie zu vernichten. H. L. Partei- Machrichten. Aus Gotha meldet uns ein Privattelegramm vom 4. Mai: Genosse Bock ist als stellvertretendes Mitglied des Verwaltungs Gerichtshofs vom Landtag gegen 2 Stimmen gewählt. 3 artigen Verspottung und unschuldigen fleinen Denunziation der Aber Otto Graf Nayhauß begnügte sich nicht mit einer derSunnenkritiker, sein Retterdrang verführte ihn sogar dazu, die gefamte, internationale Soldateska von den Borivurf der Grausamkeit zu reinigen. Jeder, welcher hier draußen Augenzeuge sein konnte von der Art und Weise, wie von seiten der Truppen der verbündeten Mächte, gleichviel welcher Nation gegen die Chinesen aufgetreten worden ist, kann ehrlich nur sein Urteil dahin abgeben, daß hier eigentlich mit einer fast unverständlichen Sumanität und Rücksichtnahme Krieg geführt worden ist und daß nächst den beteiligten Chinesen wohl die Baronin v. Suttner die größte Freude daran gehabt hätte, wenn sie hier gewesen wäre." Daß über die bestialische Grausamkeit namentlich der Russen Zeugnisse einwandsfreier Augenzeugen vorliegen, welche schilderten, wie die entmenschten Banden Weiber mordeten und Kinder spießten, hielt den edlen Grafen nicht ab, felbst diesen Horden eine" fast unverständliche Humanität" nachzus rühmen. Wir, die wir uns auch des Verbrechens schuldig gemacht haben, Sunnenbriefe abzubruden, nicht zwar, um jedes wort derselben für Iauterste Wahrheit auszugeben, wohl aber, um die Parteipreffe. Genosse Fendrich, der leitende Redacteur des fittliche Verwilderung durch den Chinakrieg Karlsruher Volksfreund", ist, wie der„ Volksfreund" berichtet, dokumentarisch zu belegen, wären nach dieser Zeugenschaft des mit erstem Mai von seiner Stellung zurückgetreten. Er befindet sich Grafen völlig gedemütigt, wenn nicht der Herr Graf selbst zur Zeit frankheitshalber in der Schweiz. Genosse Fendrich, der trotz seiner eignen Hunnisierung so gutmütig gewesen wäre, uns Mitglied der II. badischen Kanmer ist, bleibt in Baden und wird einen fleinen Troft zu spend en. Den Trost nämlich, daß gerade die auch an den Parteiblättern weiter mitarbeiten. Veröffentlichung der Hunnenbriefe die Militärbehörden beranlaßt hat, gegen die hunnischen Excesse mit der erforder Itchen Strenge borzugehen. Graf Nayhauß schreibt nämlich: Zur Maifeier in Württemberg wird uns noch folgendes geschrieben: Die Maifeier verlief in unsrem Lande in bester Weise. Stuttgart, Cannstatt, Eglingen, Heilbronn und Feuerbach denton Die französische socialistische Partei und der Gesetzentwurf strierten durch öffentliche Umzüge, woran fich in Stuttgart 5000 und jene Bartei, welche im Reichstag fich das zweifelhafte Millerands. in Canstatt 1000 Personen beteiligten. Die Vormittagsversammlungen waren überall zahlreich besucht. In den übrigen Orten beschränkte man sich in der Hauptsache auf gut verlaufene Versammlungen am Abend. Einzelne kleinere Orte werden am Sonntag die Feier begehen. Aus Paris, 30. April, wird uns geschrieben: Das Generalfomitee der französischen Partei hat nach einer Tangen Distusfion den Millerandschen Geseßentwurf mit 29 gegen 9 Stimmen als„ der Entwicklung und den Interessen der Arbeitergestellten hat sich dieser Tage in Wien tonſtituiert. klasse schädlich" berurteilt. Diese Abstimmung hat eine entscheidende Bedeutung, erstens weil die Mehrheit Elemente aus allen socialistischen Richtungen vereinigt, und zweitens weil die Abstimmung ohne Vorurteil, mit vollem Bewußtsein vor sich gegangen ist, ferner bindet sie die socialistischen Abgeordneten, deren Haltung bei der Diskussion des Gesezentwurfs also bestimmt ist. Die Erwägungen, denen das Generalfomitee bei seiner Abstimmung gefolgt ist, sind mehr allgemeiner Art, als daß fie auf das nähere Wesen des Entwurfs eingehen. Als Schließlich darf aber nicht unerwähnt bleiben, daß gerade Vergnügen gemacht hat, aus ihren Blättern Humenbriefe" zu verlesen, den deutschen Soldaten hier draußen damit schlecht gedient hat. Die Folge davon war eine sehr verschärfte Disciplin, und gar mancher hat ein unter andren Verhältnissen vielleicht nicht so schwer beurteiltes, Vergeben gegen Chinesen" nach der Schärfe der Kriegsgeseze durch empfindliche Freiheitsstrafen büßen müssen." Ein Unterstützungsverein der östreichischen Partei- AnGenosse legte die Statuten vor, die einstimmig genehmigt wurden. Heber, Borsigender der östreichischen Gewerkschaftskommission, Borsitzender des neuen Vereins wurde Genosse Victor Adler gewissen Grade den beabsichtigten Erfolg gehabt. Mit der Jntelligenz Die Veröffentlichung der Hummenbriefe hat also bis zu einem gewählt. Der Wochenbeitrag wurde auf 2 Stronen( 1,70 M.) festgesezt Bieses über das Scheusäligste spaßenden Grafen und der„ freifinnigen" und wird ab 1. Mai geleistet; bis jetzt haben 82 Personen ihren Redaktion, die seine Behauptungen austaudslos aufgenommen hat, Beitritt erklärt. Nach Erledigung der Tagesordnung hielt der Ob muß es aber nicht weit her fein, wenn die braven Leute gar nicht mann Genosse Adler eine kurze Ansprache, worin er die Ziele des gemerkt haben, daß in der letzteren Mitteilung nicht nur eine Vereins erörterte und unter anderm bemerkte: daß die Partei- Rechtfertigung der Veröffentlichung der Hunnenbriefe, sondern entspricht einem längst empfundenen Bedürfnis und liegt im wohl folcher Widerspruch in sich selbst passieren konnte, so wird es um so Angestellten sich in einer eigenen Organisation zusammenschließen, auch eine Art Bestätigung ihres Inhalts enthalten ist. Wenn ein Der Hauptverteidiger des Gesetzentwurfs vor dem General- Die Genossen, die sich in den unmittelbaren Dienst der Organi leugner über das allgemeine Dementi nicht hinauskommt und verstandenen Jutereffe der Partei wie der Gewerschaftsorganisation. weniger jemand erstaunen, daß auch dieser humnische Hunnenfomitee, Genosse Jaurès, hatte in einer längeren Nede fation stellen, die unsre Zeitungen schreiben, die unsre Gewerk- sich wohl hütet, irgend eine bestimmte in den Briefen behauptete als wichtigstes Argument für ihn betont, daß daß er die schaften verwalten, haben schwerere Pflichten als alle andren, ihre Thatsache zu bestreiten. parlamentarische Demokratie" auf wirtschaftlichen Boden verpflanze. Arbeitstraft ist schneller verbraucht, ihre Zukunft Doch lassen wir die Hunnenbriefe" einmal ganz beiseite, halten Als zweiten Punkt führte er die Aufgabe des Staats an, diesen und die ihrer Familie noch unsicherer als die andrer wir uns nur an den Inhalt der Mitteilungen andrer wirtschaftlichen Baría mentarismus zu begünstigen und zu regeln. Proletarier. Wenn sie sich durch eine Hilfsorganisation einige 8u- Chinakorrespondenten und solcher Chinabriefe, die in gut staatsEs scheint nun gerade, daß das Genevalkomitee diesen doppelten bersicht schaffen, wenn sie die schlimmiſten Sorgen einigermaßen erhaltenden Blättern unter Bekanntgabe ihres Verfassers abwird lindern, so Gesichtspunkt habe verurteilen wollen, als es den Gesegentwurf be freudigkeit erhöht, und dadurch die Arbeitskraft Arbeits- gedruckt worden sind, um uns den Geist der fast unverständlichen was den Organisationen unmittelbar dingungslos verwarf. Ging dies auch dank der ziemlich großen Gute tommit. zuumanität", die die ostasiatische Striegsführung nach Otto Die Leiter der Gewerkschaften und Partei Graf Nayhauß kennzeichnet, ein wenig deutlicher vor Augen zu Verwirrung, die hier wie immer in einer bewegten Versammlung Institutionen, die den Zweck unfres Vereins durch dankenswerte Opfer führen. Herrichte nicht deutlich aus der Diskussion hervor, so deutet doch fördern, wissen also sehr gut, was sie thinnt, und werden hoffentlich Da schrieb z. B. der Kriegsberichterstatter der bülowalles sonst darauf hin. Und die Entscheidung des Generalkomitees Nachahmung finden. Wir hoffen, daß unire Organisation manches offiziösen, thatibegeisterten Kölnischen Zeitung": wird, mangelhafte Arbeitsbedingungen scheint auch richtig zu sein. dazu beitragen Diese Gleichstellung der wirtschaftlichen und politischen Demo- 8 u bessern. Aber eine Stampforganisation im Sinne der Ge tratie ist vollkommen falsch. Sie bedeutet eine unbegründete Ana- werkschaften wird„ Die Gewerkschaft" nicht sein, denn unsre„ AusLogie, eine eitle Formel. Als allgemeiner Grundsatz kann behauptet freiem Entschluß geben wir alle unsre Arbeitskraft her, weit beuter", das sind wir selber. Mit vollem Bewußtsein und aus werden, daß die Geseze der wirtschaftlichen Demokratie denen der mehr, als uns in unirem Lohn erfest wird; gern politischen Demokratie diametral entgegengesezt sind. und mit Begeisterung schaffen wir Mehrwert" und verbrauchen Die Basis der politischen Demokratie bildet der einzelne Bürger, Nerv und Muskel im Dienste unsres Arbeitgebers, des klassendas Individuum, dessen Geltung schon auf dem Vorhandensein an bewußten Proletariats. Ihni besser dienen zu können, dazu wird und für sich beruht. Sie sieht nur den idealen Menschen, indem sie unser Verein gegründet, und das wird immer sein Ziel sein. Nachvon der notwendigen Läuschung ausgeht, daß alle gleichwertig sind dem Genosse Adler unter dem Beifall der Anwesenden geendet, und daß alle die gleiche Wirkung ausüben sollen. Auf dieser Auf Vereinslokal wurde vorläufig die Stanzlei der Gewerkschaftskommission wurden noch einige geschäftliche Angelegenheiten erledigt. Als faffung beruht der Parlamentarismus. Die Mehrheit ist entscheidend, bestimmt. Alle Zufchriften in Vereinsangelegenheiten sind bis auf eben weil alle Stimmen gleichwertig sind und weil die Mehrzahl weiteres an Genot Anton Hueber, Wien VI/ 1, Mariahilfstraße entscheiden soll. Nr. 89A, zu richten. Ich habe von Fällen abgekürzten Gerichtsverfahrens gehört von den befehlhabenden Offizieren felbft gehört die bei ruhiger Ueberlegung wohl einen andren Ausgang gefunden hätten. Aber es scheint, als ob die unerhörte Verwiiftung Eungtschous, die und Tientsin alles andre weit, weit hinter sich läßt, nicht ohne bedenklichen Einfluß auf den Seelenzustand derer bliebe, bie in dieser granenhaften Umgebung leben müssen. Wer auf Auruf sei es nun russisch, deutsch, französisch, hindustanisch oder japanisch nicht steht, wird angeschossen.... Der tägliche Anblick verwesender aufgeduusener Menschenleichen, die auf offener Straße von Ungeziefer zerfreffen und von wildernden Hunden zerfetzt werden, fann natürlich auf die Dauer nur ab stumpfend und berrohend wirken, und die Gelegenheit, Möglichkeit oder ( durch Befehle gegebene) Notwendigkeit, auf wehrlofe Meuschen anzulegen, wird nur Ausnahmemenschen feelisch unbeschädigt laffen." Von der fast unverständlichen Humanität" weiß also dieser Kriegskorrespondent leider nichts zu berichten! " Zur Mai- Aussperrung ist den hiesigen Unternehmern im| wir die Schansi- Erpedition als erfolglos bezeichneten, weil fie, Baugewerbe von der städtischen Verwaltung feine Vergünstigung ge- selbst den glänzendsten Augenblickserfolg vorausgesetzt, an der währt worden. Seitens verschiedener Bau- Arbeitgeber, welche militärischen Gesamtlage nicht das mindeste ändere und auf die Abstädtische Bauten ausführen, war an die Bauverwaltung wicklung des chinesischen Abenteuers höchstens insofern von Einfluß Und der Kriegs- Berichterstatter der Frankfurter Zeitung" die Anfrage ergangen, wie fich die Behörde zu einer erzählt von den Mitteilungen eines Chinesen, der auf ihn den Ein- eventuellen Aussperrung der ant 1. Mai feiernden Arbeiter fein könne, als sie die Animosität der übrigen Mächte gegen das druck eines hochintelligenten Mannes gemacht habe, das Folgende: für mehrere Tage stellen würde und ob sie nichts dagegen habe, daß deutsche Oberkommando zu steigern im stande sei, führt der " Der chinesische Gewährsmann versicherte nämlich auf das während dieser Zeit die Arbeit auf den städtischen Bauten ganz oder militärische, Sachverständige sogar den Nachweis, daß nicht einmal positivste, daß die Soldaten Frauen und Mädchen ver- teilweise ruhe. Wie in der Generalversammlung des von einem wirklichen Augenblickserfolg die Rede sein könne. gewaltigt hätten. Ich fragte einen Herrn vom Kriegsgericht, Verbands der Baugeschäfte Berlins und der Geben wir demselben, einem„ alten preußischen Offizier", ob er so etwas von deutschen Soldaten für möglich halte, und Vororte mitgeteilt wurde, hätten die Magistratsbehörden selbst das Wort, indem wir die in Frage kommende Stelle aus erhielt leider eine bejahende Antwort. Der Herr äußerte in Berlin und Charlottenburg daraufhin erklärt, daß sie seinem in der Frankfurter Zeitung" veröffentlichten Artikel wiedersich sehr bitter über einen Teil der deutschen Re- hinsichtlich der Mai- Aussperrungen den Arbeitgebern keine Ver- geben: fervisten, die zum Teil als Abenteurer nach China günstigungen gewähren und ihnen in keiner Weise entgegenkommen gegangen feien, ohne jedes höhere Interesse. Von könnten. Offiziersseite wurde mir dies ebenfalls bestätigt, mit dem Hinzufügen, daß diese Lente auch die Disciplin bedenklich gefährdeten. Höchst erfreulicherweise geht man gegen diese Soldatensorte auf das energischte vor, und zwar ist dies in erster Linie dem Corpskommandeur General von Lefsel zu danken, der nicht müde wird, alle Auswüchse bis in die Wurzeln zu ver folgen." " Richts weniger als eine fast unbegreifliche Humanität" atmet auch folgende Stelle des in der Ostpreuß. 3 tg." veröffent lichten Briefs eines Theologen, des Predigtamts Kandidaten Erich Braun, die die Behandlung chinesischer Kulis bei der Verladung das Gepäcks schildert: taum fertig zu werden. Das schlimmste dabei war, daß bei dieser Arbeit mit den Kulis alles nervös wurde. Da wurde geschimpft, gewettert und mit dem Knüttel dreingeschlagen. So ungern man zu diesem Mittel greifen wird, es hilft nicht, mit der Gesellschaft ist anders Das Egeliter Tageblatt", amtliches Publikationsorgan, veröffentlicht ein Schreiben des Kanoniers Ernst Deiter; es heißt in ihm: Bei einem Gefechte am 6. Oktober war ich auch nicht der Feinste, denn ein Boyer, den ich erschoß und der nicht gleich das Leben lick, wurde durch mein Seitengewehr ins Jenseits befördert. Am 4. Oktober ist ein Gefreiter von uns falt gemacht, warum sollen wir da Nachsicht üben?... An den Ufern der Flüsse liegen viele Leichen und die Knochen liegen wie die Steine umher. Die Hunde kommen und fressen an den Leichen." Ein in den konservativen Flensburger Nachtommen. " Abends herrschte in unfrem Lager, trotz der schrecklichen Mordscenen, die man gesehen, ganz vergnügte Stimmung." Etwas vom Geiste der Nayhaußschen, fast unverständ lichen Humanität" wird man in diesen traurigen Dokumenten schwerlich entdecken! Aber Otto Graf Nayhauß hat dankenswerterweise selbst einige Proben eines fast unbegreiflich humanen Empfindens abgelegt. In einem früheren im Berl. Tgbl." veröffentlichten Brief gab er von der Todesangst der in eine Kartoffelgrube geflüch teter Weiber folgende humoristische" Schilderung: Deutsches Reich. In Pritwalk befinden sich die Zimmerer im Streit. Die Streitenden bitten ihre Berufskollegen, durch die in den Zeitungen erscheinenden Annoncen fich nicht zur Annahme von Arbeit nach Britwalk verleiten zu lassen. Achtung, Pianofortetischler 2c.! Nachdem die Firma Gebr. Zimmermann, Pianofortefabrit, Leipzig- Mölkau, 17 Zusammensetzer wegen Beteiligung an der Maifeier ausgesperrt hat, sucht die Firma in den Tageszeitungen Erfaßkräfte für die Ausgesperrten heranzuziehen. Es ist Pflicht aller Pianofortetischler, den Zuzug zu obengenannter Firma zu vermeiden. Ausland. Streiks in Frankreich im Jahre 1900. Die„ Direktion du Travail" des Handelsministeriums veröffentlicht soeben den Be richt über die im Jahre 1900 stattgehabten Streifs. Die 902 Streiks, die insgesamt im Jahre 1900 zum Ausbruch tamen, umfaßten ins12 370 Jugendliche); die Zahl der betroffenen Betriebe betrug 10 253. gesamt 222 714 Streifende( 180 591 Männer, 29 753 Frauen und Die Konflikte erstreckten sich auf insgesamt 3 760 577 Arbeitstage; davon entfallen 1115 524 Tage auf 26 757 Personen, die nicht direkt am Streit beteiligt waren. Im Durchschnitt war jeder Streifende 11 Tage ausständig. Was den Erfolg der deutschen Truppen selbst anbetrifft, so wird wohl kein Zweifel darüber bestanden haben, daß es diesen Truppen gelingen würde, die Chinesen aus ihren Stellungen zu vertreiben. Die deutschen Soldaten werden viel mehr nur eins befürchtet haben, nämlich, daß fich die Chinesen rechtzeitig zurückziehen tönnten, und daß man anf diese Weise um einen Kampf täme. Daraus erklärt sich denn auch einzig und allein, daß man den Franzosen weglief. Run, man hat erreicht, was man wollte. Man hat die Chinesen eingeholt und einen blutigen Sieg erzwungen. Ob aber die erbeuteten Ges schüße alter und neuer Konstruktion- der Chinese läßt fast immer seine Geschütze im Stich den Menschen berlust auf wiegen, das ist eine Frage, die ich nicht unbedingt mit ja beantworten möchte, da durch den sofortigen Rüdmarsch den Chinesen Gelegenheit geboten ist, die geräumten Stellungen sehnten. Man tann fich freilich dieje diesen eiligen Rückmarsch aus Mangel an Lebensmitteln erklären. Die in China zurückzulegenden Strecken sind so große, der Nachschub von Proviant durch die mangelhaften Wege so erschwert, daß für jede Expedition, selbst wenn sie in Gegenden geht, wo man hoffent darf, mit Erfolg requirieren zu können, doch ein ganz uns verhältnismäßig großer Train fast unvermeidlich ist. Eigentümlicher als der Rüdmarsch selbst berührt meines Erachtens die militärische Meldung, daß den Franzosen, zur Deckung der Flanke der zurückgehenden Deutschen, ein längeres Verweilen in ihrer Stellung aus befohlen sei, weil die Franzosen beim Kampfe selbst nicht Ge Tegenheit gehabt hätten, an den Feind zu kommen. Das tlingt so, als ob man den Chinesen zutraute, daß sie die zurückgehende Expedition zu verfolgen ver suchen würden. Hat man das aber thatsächlich erwartet, so ist für jeden Kenner chinesischen Militärs damit zweifellos festgestellt, daß die chinesische Niederlage in den Schansipässen sicherlich eine gründliche gewesen sein kann. Chinesische Truppen pflegen jedes Zusammentreffen mit einem einmal fiegreichen Gegner erfahrungsgemäß gründlichst zu vermeiden. Wir sehen aus dem Gesagten, daß die Schansi- Expedition in mehr als einer Beziehung eine Kritit heraus. fordert, und wir können uns deshalb auch eigentlich nicht wundern, wenn die englische Presse- darunter verstehe ich in diesem Fall in erster Linie das Bureau Reuter" und die " Times" die Expedition höchst abfällig beurteilt. " Die Auffassung des alten preußischen Offiziers" wird vollends bestätigt durch Meldungen der englischen Bresse aus Peking: Generalmajor v. Kettler verläßt Boatingfu am 5. d. M. und begiebt sich nach Japan. Er sagt, die deutschen Truppen Wochen zurüdgezogen Von den einzelnen Industrien ist die Textilindustrie der Zahl der Streiks nach am stärksten beteiligt, nämlich mit 26,2 Proz. 14,2 Proz. Nach der Zahl der Beteiligten kommt ebenfalls die Sodann folgen Baugewerbe mit 11,8 Proz., Transport mit Textilindustrie mit 22,2 Proz. an erster Reihe; sodann folgt der Bergbau mit 18,8 Proz. und das Transportgewerbe mit 21,2 Proz richten" veröffentlichter Brief des Unteroffiziers Wilh. Petersen erhöhung, in 7,3 Broz. handelte es sich um Abwehr von LohnDas Streikobjekt war in 64,3 Proz. das Verlangen nach Lohnaus Wanderuh vom 29. November enthielt folgende Stelle: " Die Thore waren gesprengt, und mit Hurra ging es ans Wert. fragen 6,3 Proz., Arbeitsvertrag 4,6 Proz. Abschaffung der StückDie Thore waren gesprengt, und mit Hurra ging es ans Wert, reduzierung, Arbeitszeitverkürzung 11,1 Proz., Lohnauszahlungs. Das Schießen wurde eingestellt und mit dem Bajonett mußten arbeit 2,9 Proz., Werkstattordnung 4,6 Proz., Abschaffung der wir uns den Weg bahnen. Ihr könnt's Euch nicht vorstellen, Strafen 4,1 Broz., Verabschiedung oder Wiedereinstellung von wie da getobt wurde; ein allgemeines Handgemenge entspann Arbeitern, Aufsehern, Direktoren usw.: 21,4 Broz., Verlangen nach Entfichwohl manche Chinesenseele hat dran glauben müssen. Auf der Mauer suchten die Chinesen zu entfliehen; mancher wurde die lassung von Frauen 0,3 Proz., Verminderung der Lehrlinge 0,1 Proz., 30 Meter hohe Mauer heruntergeworfen und vergaß das Wieder: Unterstützungskassen 4,3 Proz., verschiedene Gründe: 4,8 Proz Was die Erfolge anlangt, so haben 205 Streits mit 24 216 Personen für die Arbeiter erfolgreich geendet; 360 Streits mit 140 358 Teilnehmern endeten durch Vergleich; 337 Ausstände mit 58 140 sind verloren gegangen. In 552 von den 902 Streits waren die Arbeiter sämtlich oder teilweise organisiert, 23 Arbeiter organisationen entstanden während oder kurz nach dem Ausstande. 631 Streits beschränkten sich auf je ein Etablissement, 91 auf 2-5, 53 auf 6-10, 73 auf 11-25, 31 auf 26-50, 15 auf 51-100 Betriebe. Folgende Streiks erstreckten sich auf mehr denn 100 Betriebe: Der Bäckerstreit von Toulon 110; Lastkutscher in Bordeaux 250; Wagenlackierer in Paris 350; Tüllweber in Calais 360; Schuhmacher in Marseille 550; Bäcker in Marseille 700; wäscher und Bleicher des Seinedepartements 812; Frachtfuhrleute von Marseille 2500. Dauer der Streiks. 579 haben je eine Woche oder weniger freischende Ware Stüd pie pappelude und gedauert, 8 Ausstände danerten 100 Tage und mehr. Finnlands schwedischer Arbeiterverband hielt kürzlich seine Daß Lius Truppen wirklich zersprengt worden seien, bes reichen, wo sie von herablangenden Armen in Empfang zweite Jahresversammlung ab. Jm lezten Jahre hat der Verband genommen und ins Warme geschafft wurden. 23er beim außerordentlich gute Fortschritte gemacht, was sich unter anderm haupteten ja selbst die deutschen Siegesberichte nicht. Man hatte Schweineschlachten mal zugegen gewesen ist und auch in dem Aufschwung zeigt, den die Zeitung" Arbetaren", das dieselben lediglich über die große Mauer hinaus zurückgetrieben, das Angstgeschrei des zum Tode verurteilten Borstentiers Organ der schwedisch sprechenden Arbeiter Finnlands, genommen hat. ihnen einen„ Dentzettet" gegeben. Dieser Denkzettel" war derart, Da in letzter Zeit der Bildung von Arbeitervereinen seitens gehört hat, kann sich ungefähr eine Vorstellung machen von dem Konzert, welches die holde weiblichkeit mit Anhang bier der Behörden größere Schwierigkeiten bereitet werden, wurde daß man sich der französischen Truppen zu einer Flanten. aufführte und das noch geraume Zeit andauerte, als sie schon beschlossen, auch Organisationen finnisch sprechender Arbeiter dedung bei dem alsbald angetretenen Rüdmarsch nach längst in dem ihnen zugewiesenen Raum allein unter sich waren." als Abteilungen in den Verband aufzunehmen, wodurch der Verband Baoting fu bedienen zu müssen glaubte, daß man also mit der Möglichkeit rechnete, die soeben in die Pfanne gehauenen Chineſent Schon nach diesen wenigen Stilproben wird man die Kron- zweisprachig wird. zeugenschaft des Grafen Nahhauß ebenso zu beurteilen wissen, wie den fragwürdigen Schera" derjenigen, die durch Abdruck der „ Kulturdokumente" eine elementarste Kulturpflicht erfüllen zu sollen glaubten. Die Ausübung dieser journalistischen Ehrenpflicht hat anscheinend ihren Zweck erfüllt, die Militärbehörden sind mit der er forderlichen Strenge eingeschritten. Besser wäre es freilich gewesen, der Kulturmenschheit wäre das beschämende Schauspiel überhaupt erspart geblieben. Die Weltpolitik hat die Verantwortung für die geschehenen und die leider wie die Kolonialgeschichte beweist auch in Zukunft unausbleiblichen Unthaten zu tragen! „ Die Sache( die vor Stälte bereits winselnden„ Geschöpfe" herauszuziehen) war aber leichter befohlen als gethan. Denn zwei stämmige Artilleristen hatten unten mit Aufbietung aller Kräfte vollauf zu thun, um den in einander verklammerten Knäuel zunächst zu entwirren und dann " Stück hinaufzu= Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Der Arbeitsvertrag im Berliner Maurergewerbe, wie er nach dem Schiedsspruch des Einigungsamts geändert wurde, ist nundürften binnen drei We Chinesen seien bes Man glaubt, werden. reits in die Berge zurüdgefehrt, aus denen sie soeben vertrieben worden waren. Die französi schen Truppen dürften demnächst aus Boatingfu zurüdgezogen werden und es dürften nur einige Compagnien zum Schuße der Eisenbahn zurückgelassen werden." " Am Abend fand eine Festlichkeit statt, bei der auch mehrere würden dreist genug seien, dem mit seiner Lorbeerlast heimmännliche und weibliche Vertreter der finnischen Bruderorganisationen tehrenden Sieger gegenüber die Offensive zu ergreifen. Der„ Dent Ansprachen hielten und das Ganze gestaltete sich zu einem Verzettel" ist ferner so nachhaltig gewesen, daß man altbrüderungsfest, auf dem nicht ein Schimmer von den Sprachstreitig nimmt, die geschlagenen Truppen Lius hätten sofort nach Abzug feiten zu spüren war, die die bürgerliche Gesellschaft Finnlands der Deutschen ihre alten Stellungen wieder einentzweit. So schrumpft also auch dieser Nenommiersieg Aus Rußland. In Bjelost of streiften 180 jüdische Arbeiter genommen! und Arbeiterinnen der Cigarettenfabrik von Janowsky; sie ver- unsrer Truppen, was seinen Effekt anlangt, zu einem völligen Nichts langten eine Erhöhung des Lohnes um 1/2 Kopeken( etwas über zusammen. 1 Pfennig) für 100 Stück Cigaretten. Der Streit endete mit einem Siege der Arbeiter. In Wilna streifen 200 jüdische LandettSchneider"( Schneider, die auf Magazin arbeiten); fie fordern und zwar Kompensationen für seine Annektion der Mandschurei! eine Lohnerhöhung und Beseitigung der Zwischenmeisterei. In Ueber diesen neuesten blutigen Wig Rußlands wird dem„ Standard" Sjedlez streifen 50 Borstenarbeiter, auch fie fordern eine Lohn unterm 2. Mai aus Shanghai telegraphiert: erhöhung von 65 Stopeken( 1,40 M.) die Woche. Sociales. " * Rußland verlangt Kompenfationen, Hier verlautet, Rußland habe als Kompensation für die Weigerung der chinesischen Regierung, das Mandschurei Abkommen zu unterzeichnen, von China folgendes verlangt: 1. Grenzberichtigung zwischen Kuldscha und dem russis schen Gebiet; 2. Abtretung eines Gebietsstreifens im westlichen Tibet; 3. eine Sonzession für die Ausbeutung der Golde minen südlich des Amur. Welcher Hohn: Rußland verlangt die Abtretung der Mandschurei mehr vom Centralverband der Maurer unterzeichnet, von den Unter- An Milzbrand- Vergiftung starb im Nürnberger Krankenhaus nehmern gegengezeichnet. Den Arbeitern werden Arbeitszettel unter eine Heimarbeiterin einer Binsel- und Bürstenfabrik. Ein drei breitet werden, die eine schriftliche Anerkennung der Vertrags- Monate altes Kind, das die Arme an der Brust nährte bedingungen enthalten. Da die Lokalorganisation die Vertrags- und ant dem sich verdächtige Symptome zeigten, wurde schließung abgelehnt hat, wird die Achtzehner- Kommission, die neun unter ärztliche Beobachtung gestellt. Ju Schopfloch, wo Mitglieder aus Arbeiterkreisen stellen muß, von dem Centralverband die Vereinigten Pinselfabriken Nürnberg eine Fabrik unterder Maurer besetzt werden. Dieser Kommission müssen zunächst alle halten, erkrankte eine Arbeiterin ebenfalls an Milzbrandvergiftung, durch einen Friedensvertrag. China wird von den übrigen Mächten wurde aber durch rasches Eingreifen des Arztes außer Gefahr geStreitigkeiten unterbreitet werden. bracht. Ju beiden Fällen erfolgte die Ansteckung durch Ziegenhaare, Aerztliche Autoritäten Ueber die Lage des Berliner Arbeitsmarkts im Monat für die kein Desinfektionszwang besteht. März erstattet der Centralverein für Arbeitsnachweis hatten seiner Zeit erklärt, daß Ziegenhaare nicht mit Milzbrandfolgenden Bericht: Nach den Angaben aus 68 Arbeitsnachweisen ge- sporen behaftet sein können. Das Gegenteil ist hier erwiesen. staltete sich die Lage des Berliner Arbeitsmarkts im Monat März günstiger als im Februar. Die Zahl der verlangten Arbeitskräfte ist absolut und relativ gewachsen. Auch im Centralverein wurden Versammlungen. 500 Stellen mehr gemeldet als im Februar. Trozdem ist der Lichtenberg. In unserem fich immer mehr zum Industrieort gezwungen, in diese formelle Abtretung der Mandschurei nicht zu willigen. Rußland erklärt hierauf, daß es trotzdem die Mandschurei annettiere. China muß sich's, da ihm ernstlich teine Macht beizustehen gewillt ist, gefallen lassen. Und nun verlangt, sofern der Shanghaier Drahtung zu trauen ist, Rußland wegen der Verweigerung des Mandschurei- Abkommens weitere Gebietsabtretungen. Weigert sich China abermals, so wird sich Rußland wahrscheinlich ein noch größeres Stüd nehmen. Nene China Nachschübe. Unterschied gegen den März vorigen Jahrs noch sehr be- entwickelnden Vorort Berlins fand am 1. Mai im Saal der„ SeeAus Kiel wird gemeldet: Der zur Ostseestation gehörende deutend. Im März 1900 beliefen sich die gemeldeten Stellen auf terrasse" zum erstenmal eine Maidemonstration der Gewerkschaften 2453, in diesem Jahre aber nur auf 1546. Die Zahl der statt, die von 867 Personen besucht war. Mit regem Jnteresse folgte Teil des am 5. d. Mts. mit dem Dampfer" Rhein" ausgehenden eingeschriebenen Arbeitsuchenden betrug um diese Zeit 2341 gegen die Versammlung den trefflichen Ausführungen des Genoffen ablösungstransports für Ostasien ist heute früh in 1811 im Berichtsjahre. Bei den Malern gestaltete sich das Ver- Stadthagen und nahm einstimmig folgende Resolution an: Stärke von 900 Offizieren und Mannschaften mit mittelungsgeschäft ebenfalls lebhafter, bei dieser Abteilung kann ein Die Versammelten geloben aufs neue, den Kampf für den Acht- Sonderzug nach Bremerhaven abgegangen. Plus von 523 offenen Stellen verzeichnet werden; auch bei den stundentag, für Arbeiterschutz, für die Organisierung der ArbeiterKlempnern und Schloffern ist eine leine Steigerung der gemeldeten tlaffe, für ihre Befreiung durch die Bergesellschaftung der Produktions. Stellen eingetreten; dieselbe Erscheinung macht sich auch bei der mittel und gegen die Ausbeutung in jeder Form, für den Völkerfrieden weiblichen Abteilung bemerkbar, vorzüglich ist das bessere Resultat durch Verbrüderung der Arbeiter aller Länder, gegen den Kapitalismus durch die Buchdrucker und Papierbranche hervorgerufen. und seine Folgeerscheinungen zu führen. " rhte Nachrichten und Depeschen. Brüssel, 4. Mai.( B. H.) Die belgische Hauptstadt wird mummehr auch einen Sternberg- Prozeß bekommen. Die Polizei verhaftete nämlich eine in dem vornehmsten Viertel der Stadt wohnende Witive, Mutter dreier unmündiger Kinder, Bermittelungsbureaus junge Mädchen mit Herren der besseren Ge welche, angeblich aus Not, unter dem Deckmantel eines sellschaft zusammenbrachte. Infolge Anzeige der Nachbarn wurde das Treiben der Witwe aufgedeckt, welches in den vornehmen Kreisen der Diskussion wurde noch besonders betont, daß der Beschluß Jacksonville( Florida), 4. Mai.( W. T. V.) Der durch die des Arbeitgeber= Verbands zum größten Teil seine Wirkung Tofigkeit der Schansi- Expedition, die selbst die von geftrige Fenersbrunft in Asche gelegte Stadtteil ist etwa zivei verfehlt habe, da die Aussperrung mur den fleineren Meilen lang. Viele städtische Gebäude sind zerstört. Der Teil der Organisierten betroffen hat, obgleich der größere christlicher Liebesinbrunst überfließenden deutschen Blätter in einen Bürgermeister veranschlagt den Schaden auf 15 000 000 Dollar. Teil nicht arbeitete. Die Zahl der als gemaßregelt Ge- wahren Siegestaumel versezt hatte, ist jetzt ein Zeuge erstanden, 10 000-15 000 Menschen sind obdachlos. Es find viele Ungllids. meldeten hat 317 nicht überschritten, dagegen sind Neu- Einstellungen dessen Aeußerung deshalb um so wichtiger ist, als sie die fälle vorgekommen. Militär ist aufgeboten, um Plünderungen zu von Donnerstag ab schon erfolgt. militärische ritit eines Militärs darstellt. Während verhindern. Sie sprechen ihren Abschen gegen die Grenel in China, Afrika Die Playdeputierten Versammlung des Vereins der und Rußland und ihre volle Sympathie mit den Opfern der Stadt wohnende Witive, Zimmerer beschloß am 3. Mai die Unterstützung der durch die herrschenden Gesellschafts- und Unterdrückungs- Ordnung am heutigen Maifeier Gemaßregelten mit 66 gegen 10 Stimmen bei 4 Stimm Weltfeiertag der Arbeit aus. enthaltungen. Alle diejenigen, welche am Montag, den 6. Mai, nicht wieder auf ihre alte Arbeitsstelle zurückkehren dürfen, haben sich im Laufe des Montags im Bureau, Dragonerstr. 15 zu melden. In Erfolglosigkeit der Schansi- Expedition. Unfrer Feststellung der Ueberflüssigkeit und Erfolg Brüffels große Entrüftung Hervorrief. Bera: wort. Redacteur: Heinrich Wekter in Gr- Lichterfelde. Für den Inseratenell vetumwong: Th. Glede in Berun. Drut und Berlag von May Bading in Berlin. Hierzu 4 Beilagen n. Unterhaltungsblatt. » i» Ijdltir des Jotmiitb" Scrwn UcksblR*»- Neirkzskag« 83. S i tzu n g v o m S o nn a b e n d, den 4. Mai 1V01; nachniittagS 1 Uhr. Am BundeSratStische: v. Goßler, v. PosadowSky. Zuiiächst wird die Vorlage betr. Versorgung der Kriegs- invaliden in dritter Lesung ohne Debatte auf Antrag deS Abg. Graf O r i o l a snatl.) en bloc angenommen. Ebenso in der Gesamt« abstiminnng.* .Es folgt die dritte Beratung deS Unfallfürsorge» Gesetzes für Beamte und Personen des Soldaten« st a n d e s. In der G e n e r a I d i S k u s s i o n wird daS Wort nicht der« langt. Es folgt die Specialdiskussion. 8 1 bis 2 werden debattclos erledigt. § 3 giebt Bestimmungen über die Berechnung der Rente. Nach Absatz 1 soll, wenn das jährliche Dicnsteinkommen nicht den dreihundertfachen Betrag des für den Beschäftigungsort festgesetzten ortsüblichen Tagelohns erwachsener Tagearbeiter erreicht, dieser Be� trag der Berechnung zu Grunde gelegt werden. Abg. Dr. Opfergelt(C.) beanträgt einen Znsatz, wonach, wenn der nach Absatz 1 zu Grunde zu legende Betrag hinter dem Jahres- Arbeitsverdienst zurückbleibt, den während des letzten Jahres vor dem Unfall Personen bezogen haben, welche mit Arbeiten derselben Art in demselben Betriebe oder in benachbarten gleichartigen Be- trieben beschäftigt waren, dieser Jahresarbcitsberdienst der Berechnung zu Grunde zu legen ist. Der 1500 M. übersteigende Betrag soll nur zu einem Drittel zur Anrechnung kommen. Abg. Dr. Qpfergelt sC.): Unser Antrag beseitigt die Härten, die Absatz 1 zur Folge haben könnte, wenn ein Arbeiter während seiner Dienstzeit nach einem Orte kommandiert wird, wo der ortsübliche Tagelohn besonders niedrig ist, und hier im Betriebe verunglückt. Die Fassung deS Antrags schließt sich eng an das Gewerbe» UnfallverstcherungS« Gesetz an. Abg. Hoch lSoc.): Ausreichend wäre die Unfallfürsorge erst dann, wenn die Arbeiter, die während des Militärdienstes verunglücken, dieselbe Entschädigung erhalten, die sie in ihrer Heimat bezogen hätten, wenn sie in einem Privatbetriebe verunglückten. Das wollte unser Antrag in der zweiten Lesung. Der jetzt vorliegende Antrag Opfergelt geht nicht so weit. Auch nach ihm wird der Lohn der Nentenberechnung zu Grunde gelegt, der dort ortsüblich ist, nach dem der Betreffende zir fällig abkommandiert wird. Eine Verbesserung der KommissionS fassung gegenüber bedeutet der Antrag Opfergelt immerhin. Generallieutenant v. Viebahn: Die Tendenz des Antrags geht dahin, eine neue Befferstellnng derjenige» Mannschaften in der Unfallversorgnng herbeizuführen, welche in Betrieben thätig sind gegenüber der Versorgung der Mannschaften, welche mit der Waffe in der Hand ihren Dienst thun. Aus diesem Grund muß seitens der Militärverwaltung >dein Antrag entschieden widersprochen werden. Die Annahme desselben würde nur der Neuregelung der Pensionsgesetze erhebliche Schwierigkeiten in den Weg legen. Es kommt doch nicht so sehr auf diejenigen an, die die Stiefel und die Waffen machen, sondern auf diejenigen, die in den Stiefeln und mit den Waffen gegen den Feind marschieren. Die letzteren dürfen auf keinen Fall schlechter gestellt werden. Abg. Rösicke-Dessau(wild«lib.): Der Antrag Albrccht aus der zweiten Lesung hätte zur Folge gehabt, daß zwei Soldaten, die in demselben Betriebe veruii- glücken, eine ganz verschiedene Rente beziehen, je nach dem Lohne, den sie in ihrer Heimat bezogen haben. Diese Ungleich« heit beseitigt der Antrag Opfergelt. Für eine Verbesserung der Militär-Pensionsgesetzc werden wir gern eintreten, das kann uns aber nicht abhalten, schon bei dieser Gelegenheit eine thatsächlich be- stehende Ungerechtigkeit zu beseitigen. Geheimrat CaSpar bittet gleichfalls um Ablehnung deS Antrags Opfergclt. Abg. Molkenbuhr sSoc.): Wenn die Hauptpersonen beim Militär die sind, die die Waffen tragen, so sollte man doch die andren Nebenpersonen überhaupt nicht einziehen. Wenn man das aber thut, muß man ihnen auch, wenn sie verletzt werden, die gleiche Entschädigung zahlen, die sie im Privat- betriebe bekommen hätten.(Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Wie gesagt, wir halten den Antrag Opfergelt für besser wie das Gesetz und werden für ihn stimmen. Abg. Hofmann-Dillenburg(natl.) bittet um Ablehnung des Antrags Opfergelt. Eine praktische Bedeutung würde er ohnehin nicht haben, da nur ganz wenige Fälle derart jährlich m Betrocht kommen. In der Abstimmung wird hierauf der Antrag Opfergelt angenommen; ebenso K S in der so erwetterten Fassung. Der Rest des Gesetzes wird debattelos genehmigt, und die Vorlage auch in der Gesamtabstimmung angenommen. Es folgen Petitionen. Eine Petition verlangt Abänderung deS§ SS deS BörsengesetzeS in dem Sinne, daß bei Termingeschäften von Personen, welche nicht ins Börsen« oder Handelsregister eingetragen sind, die bestellte Sicherheit und die abgegebenen Schuldanerkenntnisse durch daS Gesetz für rechtsverbindlich erklärt werden. Abg. Wallendorf(C.) beantragt Absetzung der Petision von der Tagesordnung, weil der Referent nicht anwesend ist. Abg. Büsing(natl.): Die Sache ist so oft verhandelt worden, daß wir auch ohne Anwesenheit des Referenten in die Besprechung eintreten können, aber wir wollen uns doch dem Antrag auf Ab- setzung nicht widersetzen, da mit Sicherheit zu erwarten ist, daß die Regierung die schleunige Initiative zur Abänderung des§ SS des Börsengesetzes ergreifen wird. Abg. Rösirte-Kaiserslautern(B. d. L.): Auch wir haben nichts gegen die Absetzung, aber nicht in der Erwartung deS Abg. Büsing, sondern in einer ganz andren Erwartung. Die Petition wird hierauf von der Tagesordnung abgesetzt. Eine Petition betreffend Abänderung deS Vogelschutz- Gesetzes wird ohne Debatte gemäß dem Antrag der Kommission durch II ebergang zur Tagesordnung erledigt. Ebenso eine Petition betreffend den Schutz deutscher Interessen im Auslände. Eine Petition betreffend die gewerblichen Verhältnisse der Zahnkünstler beantragt die Kommission ebenfalls durch Uebergang zur Tagesordnung zu erledigen. Abg. Dr. Endcmann(natl.) beantragt, die Petition dem Herrn Reichskanzler zur Erwägung zu überweisen. Dieser Antrag wird mit großer Mehrheit angenommen. Ferner beantragt die Kommission eine Petition betreffend Regelung derArbeiterverhältnisse imGa st wirtS- g e w e r b e dem Reichskanzler zur Erwägung zu überweisen. Abg. Hodenberg(Wclfe): DaS beste wäre, die Petition dem Reichkanzler zur Berück- sichtigung zu überweisen, aber ich möchte einen solchen Antrag nicht stellen. Es ist erfreulich, daß alle Parteien den� Forderungen der Gastwirtsgehilfcn ihr Interesse entgegenbringen. Die Gastwirtsgehilfen haben erkannt, daß sie sich nicht allein auf Staatshilfe verlassen dürfen, sondern daß es auch auf die Selbst- Hilfe ankommt. Ihre Organisationen wirken nach dieser Richtung. Der Verband der Gastwirtsgehilfen ist ja ausgesprochen socialdemo« kratisch, aber es giebt andre Verbände, wie den Deutschen Kellner bund, die auf rein gewerkschaftlichem Boden stehen und mit der Parteipolitik nichts zu thun haben wollen. Sie fordern unter anderm den Befähigungsnachweis für ihre Mitglieder und stellen Forderungen auf, die dem socialdemokratischen Programm durchaus widersprechen. Ich möchte besonders die Herrn vom Centrum und von der Rechten aus diese Verbände hinweisen. Denn wenn ihren berechtigten Wünschen nicht entgegengekommen wird, so liegt die Gefahr nahe, daß sie ins socialdemokratische Lager übergehen. Ferner möchte ich darauf hinweisen, daß Staat und Gemeinde bei der Regelung der Verhältniffe der Gastwirtsgehülfen mit gutem Beispiel vorangehen mögen. Leider ist das jetzt nicht der Fall. In den Restaurationen der Bahn- Höfe herrschen noch vielfach außerordentlich schlechte Verhältnisse, und in der Berliner Rathausrestauratton z. B. waren die Schlasräume früher wenigstens ganz ungenügend. An die Regierung möchte ich die dringende Bitte richten, daß sie mit den in Aussicht gestellten Bundesrats-Verordnungen recht bald kommen möge, und daß etwas ordentliches geschieht. Abg. Molkenbuhr(Soc.): Schon vor einem Jahrzehnt, als hier die Mißstände, die im Gastwirffchaftsgewerbe besteben, zur Sprache gebracht wurden, hat die Regierung diese Mißstände anerkannt und versprochen, durch die Gesetzgebung auf diese Verhältnisse regelnd einzugreifen. Seitdem ist aber weiter nichts geschehen, als daß sich die Kommission für Arbeiterstatiftik mit der Frage befaßt hat. Ihre Untersuchungen haben ergeben, daß die Mißstände nicht nur in Privatgastwirtschaften und in Lokalen bestehen, die von öffentlichen Behörden an Private ver- mietet werden, sondern auch in G a st w i r t s ch a f t e n. die direkt von öffentlichen Behörden verwaltet werden. So haben die himmelschreienden Mißstände im Münchener Hof- bräuhaus meine Parteifreunde im bayrischen Landtag veranlaßt, die Regierung aufzufordern, dort wenigstens regelnd einzugreifen, aber auch dort ist diese Forderung auf Widerstand gestoßen. Die Ermittelungen der Kommission für Arbeiterstatistik haben ergeben, daß alles, was über die Dauer der Arbeitszeit usw. behauptet wurde, durchaus richtig war, in vielen Fällen haben sich sogar noch schlimmere Verhältnisse herausgestellt als man erwartete. Nun ist vor kurzem ein Entwurf des Bundesrats veröffentlicht worden. Vielfach herrscht die Meinung, als ob dieser Entwurf infolge einer Bundesrats-Ver- ordnuiig erlassen werden solle. Nach meiner Meinung ist dagegen die Regelung dieser Materie nur durch eine Novelle zur Ge- werbe-Ordnung angängig. Ich will hier nur noch kurz andeuten, in welcher Richtung meine Freunde den Entwurf verändert wissen möchten. Die ganze Grundlage des Entwurfs ist verfehlt. da er sich lediglich mit Kellnern und Köchen befaßt. Dadurch trifft er nur den geringsten Teil deS Personals in Gast- und Schank- wirtschaften. Zugegeben, daß für dieses Personal der Entwurf eine Erleichterung schaffen würde, so wäre damit für die 150 000 Mägde, Hausknechte usw., die neben den 100 000 Kellnern und Köchen im Gastwirtsbetriebe in Betracht kommen, nichts gethau, und gerade diese bedürfen des Schutzes am allermeisten. Unter ihnen befindet sich gerade eine große Anzahl weiblicher und jugendlicher Angestellter unter 18 Jahren. Man behauptet nun für diese könne die Gesetzgebung nicht sorgen, da sich unter ihnen auch eine große Anzahl Dienstmädchen befänden. Die Form des Arbeitsvertrags kann doch aber nicht maßgebend sein. Schließlich könnte ja ein Konservenfabrikbesitzer einfach seine Arbeiterinnen als Dienstmädchen annehmen. Eine solche Umgehung des Gesetzes wäre möglich. Hier würde der Gewerbe-Jnspektor einschreiten, aber im Gastwirtsgewerbe könnte eine große Reihe von Arbeiten einfach von Dienstmädchen gethan werden.— Das Reichs-Gesundheitsamt hat anerkannt, daß die Arbeit in den Gast- und Schankwirtschaften eine überaus un- gesunde ist, und daher ist eS die Aufgabe der Gesetzgebung, hier baldigst eine Befferung der Verhältnisse herbeizuführen.(Bravo I bei den Socialdemokraten. Abg. Dr. Hitze(C.): Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich dem Beschluß der Kommission anzuschließen. Meine Freunde wünschen dringend eine Regelung der Verhältnisse im Gastwirtsgewerbe. Das Entscheidende ist für uns der Inhalt; ob die Regelung durch Bundesrats- Verord- nung oder Gesetz geschieht, erscheint uns nebensächlich. Wenn allerdings die Sonntagsruhe im Gastwirtsgewerbe geregelt werden sollte, und das ist dringend notwendig, wäre der Weg der Gesetzgebung der einzig mögliche.— Was sonst den Ent- wurf deS Bundesrats anbetrifft, so kann ich mich in Bezug auf die Begrenzung des Schutzes den Ausführungen des Herrn Vorredners ini' allgemeinen anschließen. Zu weit würde es allerdings gehen, auch alle Dienstmädchen unter die Neuregelung cinzubeziehen. Damit, daß eine Person ein Dienstbuch erhält, wird sie übrigens nicht etwa zum Beispiel aus einer Kellnerin ein Dienstmädchen. Darin irrrt der Herr Vorredner, hier entscheiden die besonderen Ver- hältniffe.— Ich hoffe, die Regierung wird recht bald zum Abschluß ihrer Erwägungen kommen; eine Novelle zur Gewerbe-Ordnung wird ja ohnehin sehr bald nötig werden. Damit schließt die Diskussion. DaS Haus beschließt dem Autrag der Kommission gemäß. Damit ist die Tagesordnung erledigt. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr(Weingesetz). Schluß 3V4 Uhr._ DArlKnrrnksvipches. Dem Bundesrat ist im Originaltext und in Uebersetzung zu« gegangen: 1. die von mehreren Staaten zu Paris am 20. März 1883 geschlossene Uebereinkunft zum Schutz des gewerb- I i ch e n Eigentums. 2. das dazu vereinbarte Protokoll über die Ausstattung des internationalen Bureaus des Verbands für den Schutz des gewerblichen Eigentums, 3. die Zusatzakte ck. ck. Brüssel, 14. Dezember 1SOO, betr. die Abänderung deS Pariser Uebcrein- konimens, zur verfaffungsmößigen Beschlußfassung wegen des Beitritts des Reichs zu den genannten Vereinbarungen. In einer erläuternden Denkschrift wird mitgeteilt, die Ver« einigung führe den Namen„Dnion internationale pour la protection de la propristd industrielle". Ihr sind folgende Staaten beigetreten: Belgien, Brasilien. Dänemark, Dominikanische Republik, Spanien, Vereinigte Staaten von Amerika, Frank« reich. Großbritannien. Italien, Japan. Norwegen. Niederlande. Portugal, Serbien, Schweden, Schweiz, Tunis.— In Deutschland ist die Bedeutung der Vereinigung von vornherein gewürdigt worden. Wenn das Reich gleichwohl sich zunächst nicht angeschlossen hat, so beruht dies auf der Thatsache, daß einzelne � wichtige Bc- stimmungen des Vertrags mit dem System der deutschen inneren Gesetzgebung, namentlich auf dem Gebiete des Patentwesens, nicht wohl in Einklang zu bringen waren. Deutschland sah sich daher darauf angewiesen, in thnnlichster Anlehnung an die Grundgedanken der Ilnion� aber unter Berücksichtigung der bei uns obivaltende» besonderen Einrichtungen und Bedürfnisse, durch Souderverträge mit eiiizelnen Staaten einen internarionalen Zusammenschluß anzubahnen. Verträge dieser Art sind außer mit Oestreich-Ungarn nocki mit Italien, der Schweiz und Serbien vereinbart. Während entsprechende Verhandlungen mit andren Staaten schwebten, trat innerhalb der Union die Geneigtheit hervor. durch Ab- änderung der für unS nicht annehmbaren V e r- tragsbe st immun gen dem Reiche den Beitritt zn ermöglichen. Auf Konferenzen, welche 1837 und 1900 unter Beteiligung von deutschen Delegierten in Brüssel gepflogen worden sind, i st eine volle Berftändigung erreicht worden. Die gewünschten Aenderungen sind in der Zusatzakte vom 14. Dezember 1300 von den Vertretern sämtlicher Unionsstaaten angenommen worden.— Zu den Kosten des inter- nationalen Bureaus in Bern wird das Deutsche Reich einen jährliche» Beitrag von etwa 3000 M. zu leisten haben. Die Süßstoff-Koniinission beendete in der Sounabendsitzung die erste Lesung des Süßstoff-GesctzeS. Es wurden die einzelnen Paragraphen' nach der Regierungsvorlage angenommen mit der einen Aenderung, daß die Steuer statt 80 M. pro Kilo 60 M. und der Zoll statt 8000 M. 6000 M. pro Doppel- centner betragen solle. Die Socialdemokraten bekämpften natürlich jede Besteuerung des Saccharins, wie sie Tags zuvor in entschiedener Weise sich gegen' den Z 5 gewandt hatten, der durch die Beschränkung des Verkehrs auch den Verkauf des Saccharins unmöglich macht und es durch die hohe Besteuerung so verteuert, daß. wenn das Gesetz zu stände kommt, eS den ärmeren Klassen unmöglich sein wird, das Saccharin fernerhin zu kaufen. Das Centrum hatte erst weitgehende Anträge gestellt, das Gesetz zu verbessern, zog aber dann jedesmal die Anträge zurück und kam so den Forderungen der Regierung und der Agrarier meist entgegen. Eine vom Centrum beantragte Resolution, auch den Kartoffelzucker der gleichen Steuer zu unterwerfen wie den Rübenzucker, wurde gegen die Stimmen deS Centrums abgelehnt. Dienstag folgt die zweite Lesung des Süßstoffgesetzes, am Mittwoch wird sich dann die Kommission der Beratung des Branntweinsteuer-Gesctzes zuwenden. Petitionen. In der letzten Sitzung der Petitionskommission des Reichstags wurde unter anderm über eine Petition zum Schutz gegen Straßenbahnen verhandelt. Der Verband deutscher Lohn- Fuhrunternehmer petitioniert um Ausdehnung der Haftpflicht der Straßenbahnen auf zufällige Sachbeschädi, g u n g e n. Die Petition weist nach, daß eine Lücke m der Gesetz- gebung besteht, die es den Straßenbahn-Gesellschaften ermöglicht, sich der Leistung eine? Schadensersatzes für Sachbeschädigungen durch ihre Wagen völlig zu entziehen, sofern sie nur nachweisen können, daß sie bei Auswahl der Angestellten die übliche Sorgfalt haben walten lasten. Die Geschädigten können dann allenfalls gegen den Wagenführer klagbar werden, der fei aber selten in der Lage, eine Entschädigungssumme zu zahlen. So könne es kleineren Fuhrwerksbesitzcrn passieren, daß sie durch derartige Beschädigungen völlig ruiniert würden. Der RegierungS- kommissar, Wirkl. Geh. Oberregierungsrat v. Lenthe, gesteht die Richtigkeit der juristischen Darlegungen der Petition zu, führt aber an, daß diese Materie bei Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuchs der Landesgesetzgebung vorbehalten sei, da die wirtschaftliche Entwicklung in den verschiedenen Reichsteilen verschiedenartige FortbewegungSarten für Straßenbahnen in Benutzung bringen könne. In Hessen, Braun- schweig, Lübeck und einigen tbürmgischen Kleinstaaten sei auch bereits damit ein Anfang gemacht. Der Referent Ledebour führte dagegen aus, daß es durchaus unangebracht sei, daß die Angelegenheit dev Landesgesetzgebung vorbehalten bleibe, weil die Einzelstaaten alle« andre eher seien' als wirtschaftliche Einheiten und Fortschritte im> Verkehrsleben, wenn sie auch irgendwo zuerst eingeführt wurden, die Tendenz hätten, sich mit Blitzesschnelle über das ganze Reichs- gebiet auszubreiten. ES würden ganz unhaltbare Zustände sich herausbilden, wenn in den einzelnen Staaten die Frage verschieden geregelt würde. Er verweise nur auf Frankfurt a. M.,wo der Verband der Deutschen Lohnfuhrunternehmer leinen Sitz habe. An das Stadtgebiet grenze unmittelbar im Norden wie im Süden hessisches Gebiet. Da könne es jetzt leicht vorkommen, daß eine Bahngesellschaft, deren Strecke dort preußisches und hessisches Gebiet durchschneide, für einen auf letztem Gebiet angerichteten Schaden hastbar sei, während sie zehn Schritt weiter auf preußischem Gebiet srei ausginge. Da sachlich die Forderung durchaus begründet sei, empfehle er, die Petition dem Reichskanzler zur B e« r ü ck s i ch t i g u n g zu überweisen. Unterstützt wurde der Antrag vom Abg. T h i e I e(Soc.) durch den Hinweis darauf, daß bisher nur kleinere Staaten an die landesgesetzliche Regelung der Frage herangegangen seien, während das Bedürfnis gerade in den größern Staaten stark hervortrete. Die Befürchtung dränge sich da auf, daß eS dem Einfluß der großen Straßenbahn« Gesellschaften— er erinnere nur an die„Große Berliner"— gelingen könne, eine befriedigende Regelung der Sache zu hinter« treiben. Von andrer Seite wurden sachliche Gründe gegen die Petition gar nicht geltend gemacht, die Vertreter deS Centrums, der Konservativen und Nationalliberalen wollten aber an dem bestehenden RechtSznstande, der die Sache den Einzelstaaten überweist, nicht ge- rüttelt wissen und stimmten deshalb für einen Antrag auf„Er- w ä g u n g", während der Antrag des Referenten auf Berücksichtigung außer den socialdemokratischen nur die Stimmen eines Antisemiten erhielt._ Ueber die Maifeier im Ausland liegen uns noch folgende Berichte vor: Belgien. In Brü ssel war des Morgens um 10 Uhr eine Massenversammlung auf dem„Grand Place" anberaumt, zu der sich einige Tausend Personen eingefunden hatten. Nachdem die Genossen Vandervelde und Van Loa Ansprachen gehalten hatten, zogen die Teilnehmer gruppenweise ab nach den Vororten. Um 7 Uhr abends formierte sich der Dcmonstrationszug auf den äußeren Boulevards. An der Spitze marschierte das Gewerkschaftskartell mit einem großen Transparent mit der Aufschrift„Platz für da« Volk!" Sodann folgten die Deputierten, Hieran schloffen sich die Partei- und die Gewerkschaftsgruppen mit ihren Bannern und Transparenten' die Transparente,' die zum Teil wahre Kunstwerke darstellten, enthielten Inschriften,-die sich auf den Achtstundentag, die Mission des Proletariats usw. bezogen. Auch eine Frauen- und eine Kindergruppe marschierten im Zuge mit. Der Demonstationszug wurde auf dem ganzen Wege durch bengalische Feuer beleuchtet und Tausende von Menschen bildeten Spalier. Um 10 Uhr traf der Zug im„Maison du Peuple" ein. Die Straßen in diesem Viertel waren glänzend illuminiert. Hier schloß das Fest mit einer Rede des Genossen Vandervelde. In Antwerpen, in Gent und Lüttich fanden des Morgens Umzüge statt, an denen sich Tausende beteiligten. Am Abend wurden Versaminlungen abgehalten, an die sich Feftlichkciicn anschloffen. An der Arbeitsrnhe beteiligten sich mehr, denn in früheren Jahren. Ueber die Feier in Italien wird der„Vost. Ztg." geschrieben: Wo die Arbeiter Italiens den Tag gefeiert haben— was nur in befchränktem Umfang geschehen ist— ist die Maifeier geordnet und ruhig verlaufen. Mit ganz unbedeutenden Ausnahmen hat die Polizei, die angewiesen war, den Versammlungen, Sttden und fried« lichen Kundgebungen kein Hindernis in den Weg zu legen, nirgends Ursache zum Einschreiten gefunden und gewiß hat zur Vermeidung auch geringfügiger Zusammenstöße und zur beinahe durchiveg sehr friedlichen und gemäßigten Haltung der Volksrcdner und ihrer Zu- Hörer die behördliche Duldsamkeit sehr viel beigetragen. Die Masten wußten, daß diesmal dem freiestcn Ausdruck ihrer Gefühle und Wünsche kein Hindernis entgegengestellt und daß mir gegen thätliche Gewaltsamkeiten und Ordn'nngsstöningen eingeschritten werde» würde, und dieS hat genügt, um sie mehr als sonst in Schranken zu halten. England. Die Londoner Parteigenossen hatten den „Krystall-Palast", ein Riesenetablisseinent außerhalb Londons, ge- mietet. Schon in den frühen Morgenstunden trafen die Festteilnchmer gruppenweise dort ein. Auch eine Anzahl der„neuen" Trade-Unions waren mit ihren Fahnen zur Stelle. Zwei Plattformen waren 7 errichtet, von denen herab Ben Tillet, Pete Curran, Frau Gray, Gesellschaft beantragt eine Veränderung der Geleise und Stroms| Kleinen beherbergen, die des Schußes am meisten bedürfen. Sie ist Quelch, Luise Michel und andre Ansprachen hielten. Eine Resolution, zuleitungs- Anlagen in der Friedrich Wilhelmstraße und als bloße Durchgangsstation gedacht, so daß, wenn die Ver in welcher die Solidarität mit dem Proletariat aller Länder betont will hierzu einen 4 Meter hohen Mast aufstellen, der an der Spike pflegung im Hause selbst nicht mehr notwendig erscheint, die Kinder wird, und welche die Forderungen der englischen Genossen an die eine Meter weit in die Straße reichende Spannung für Rechnung der Stiftung in Kostpflegestellen untergebracht Regierung enthält, findet einstimmige Annahme. Für Erwachsene hat. Der Antrag wurde wegen der unſchönen das Straßen werden. Das Haus bietet Raum für 50 Kinder. In der Kürafſterſtraße und Kinder sind allerlei Spiele, Konzert usw. arrangiert. Des bild beeinträchtigenden Art des Projetts abgelehnt. Die Abends fand in der großen Halle eine Festversammlung statt, in Große Berliner und die Charlottenburger Straßenbahn- Gesell- liegt nur die Hinterfront des nach den Entwürfen des Stadtbaurats welcher Geo Barnes, Sekretär der Vereinigten Maschinenbauer, ichaft haben für die Umwandlung des vertragsmäßig zu verlangenden Hoffmann als Buzzbau in gefälligen Formen ausgeführten Gebäudes. Mit präsidiert. Er äußert seine Befriedigung über die Beteiligung der Accumulatorenbetriebs in Oberbetrieb die Stadt zu entschädigen. Es seiner Borderfront grenzt es an den Waldeckpart, so daß den Räumen jüngeren Trade- Unions und hofft, daß auch die alten Gewert wurde beschlossen, für die Bewilligung der Betriebsänderung bei eine reichliche Zufuhr guter Luft gesichert ist. Von der Eröffnung vereine diesem Beispiele noch folgen werden. Nach ihm der die Gesellschaften erhebliche Vorteile haben drei Mark pro der Anstalt wird eine wesentliche Besserung der Zustände sprechen Macdonald, Polhorsky( für Rußland), Vinet Jahr und laufenden Meter der statt mit Accumulatoren mit ober- in der städtischen Säuglingspflege erwartet. Wünschensfür Belgien), Motteler( für Deutschland), Hyndman usw. irdischer Stromzuführung betriebenen Strecken festzusetzen. Namens der socialdemokratischen Partei der Vereinigten Staaten Der Antrag der Großen", eine eingeleifige Straßenbahn durch wert ist diese Besserung allerdings in hohem Grade. Beschämend Der Antrag der„ Großen", eine eingeleifige Straßenbahn durch Nordamerikas sprach Alfred Hids über die großen Erfolge der die Ram Ierstraße zu führen, wurde unter der Bedingung ge- für die reichshauptstädtische Verwaltung ist dabei nur das, daß es Partei bei der verflossenen und den voraussichtlich noch größeren für nehmigt, daß die Gesellschaft der Stadt das unbeschränkte dazu erst einer milden Stiftung bedurft hat. die kommenden Präsidentenwahlen, unter den Auspicien der Mitbenugungsrecht der Strecken Ramler- und Lorgingstraße bevorstehenden Partei- Einigung drüben. genommen. " P zusichert. Der Verlegung der Linien Charlottenburg- Moltenmarkt, Die Leitung des Verbands der in Gemeindebetrieben In dem großen Theatersaal des Krystall- Palastes tam Gerhardt Halensee- Spittelmarkt und Schöneberg- Schlesisches Thor, beschäftigten Arbeiter schreibt uns: Die Direktion der städtischen Hauptmanns Drama„ Die Weber" zur Aufführung und machte die zum Zweck der Entlastung der Leipziger- Wafferwerte behauptete in einer Zuschrift in Nr. 101 des Vorwärts", einen großen Eindruck auf die Massen. bon Im ganzen haben in straße der Lüßowstraße an eine andre als die daß bisher den Anträgen der Arbeiterschaft auf Einberufung des diesem Jahre 10 000 Personen an der Feier im Krystall- Palast teil- bisherige Trace erhalten sollten, wurde von der Deputation Arbeiter- Ausschusses stets Folge gegeben sei. Diese Behauptung zugestimmt. Diese drei Linien werden für die Folge über entspricht nicht den Thatsachen. Erst fürzlich beantragte der ArbeiterIn Dänemark, besonders aber in Kopenhagen gestaltete den Hafenplay, Königgräßerstraße usw. den Dönhoffplatz er Ausschuß des städtischen Wasserwerks„ Am Müggelsee" die Einberufung einer Sigung des Arbeiter- Ausschusses. Der Leiter des genannten Werts, fich die Maifeier zu einem allgemeinen imposanten Volksfest. Ein reichen, wobei die Leipzigerstraße von diesen Linien befreit bleibt. Der Antrag der Spree Habel Dampfschiffahrts Herr Betriebsingenieur Anklam, lehnte jedoch die Einberufung ab. großartiger Demonstrationszug bewegte fich am Nachmittag durch die Straßen der Hauptstadt; Guirlanden waren angebracht gesellschaft um Ermäßigung der Anerkennungsgebühren für die Als die Arbeiterausschuß Mitglieder seine Stellungnahme und die durch die Straßen der Hauptstadt; Guirlanden waren angebracht Dampfer- Anlegestellen wurde abgelehnt und der Wunsch aus Bestimmungen des Reglements daher ihm gegenüber abfällig = zwischen den Häusern und von manchen Fenstern wurden gesprochen, eine Reform und Verbilligung des Wasserstraßenverkehrs kritisierten, antwortete er:„ Wenn ich jedesmal den Ausschuß zuBlumen herabgestreut auf die maifrohen Arbeiter. An der Spitze des Zuges marschierten J. Jensen und Beder Knudsen anzubahnen. fammen berufen soll, sobald Sie dieses beantragen, dann könnte es als Repräsentanten der gewerkschaftlichen und politischen Arbeiter- Ecke der König- und Spandauerstraße, von der Großen ein schiefes Gesicht gemacht habe". Der Antrag auf Einlegung einer Verbindungskurve an der passieren, daß Sie auch die Einberufung verlangen, wenn ich einmal Die Direktion der Wasserbewegung. Im Zuge bemerkte man viele Fahnen und Embleme, Straßenbahn gestellt, wurde in Rücksicht auf die dadurch entstehende werke ist also ungenügend über die wirklichen Vorkommnisse unterteils als Protestfundgebungen, teils als Sinnbilder der Macht Beeinträchtigung des Fußgängerverkehrs abgelehnt. Die Charlotten richtet und die Arbeiter sind auch keineswegs mit den heutigen der Organisation. So trugen die Werftarbeiter der Kriegs- burger Straßenbahn und die Große Berliner beabsichtigen einen Bestimmungen zufrieden. marine ein großes Tuch, auf deffen Mitte ein mächtiges Gemeinschaftsbetrieb zur Verlängerung der Linie CharlottenburgKriegsschiff abgebildet war mit der Inschrift:" Der Staat Lügowplay in das Innere der Stadt Berlin einzurichten und be Der Gerichtsvollzieher ist zu Ehren der Kirche gestern hat 7 Millionen dazu gebracht, aber die Arbeiter kriegen keine antragen hierzu die Verbindung ihrer Geleise am Lützowplay. gegen die Stadt Berlin mobil gemacht worden. Wegen der 2,40 Kr." Die Kutscher frugen ein Bild, auf dem man zwei Pferde: Die Deputation hat den Antrag genehmigt, aber nur unter der Be- Summe von 40 000 m. wurde nämlich die Stadt- Hauptkaffe von Töpfe gewahrte, die einem organisierten, wohlgenährten und selbst bingung, daß auch für die ganze verlängerte Linie der 10 Pfennig Berlin von einem Vollstreckungsbeamten besucht. Es geschah dies bewußten Kutscher zulächeln, dann zwei andre Pferde, die recht betrübt Tarif eingeführt wird. Die Berlin- Charlottenburger Straßenbahn- auf Veranlassung des Oberpräsidenten v. Bethmann- Hollweg einen andren unorganisierten, verhungert und elend aussehenden Kutscher Gesellschaft hat die Bedingungen, unter denen ihr die Linie Char- wegen einer verweigerten Einstellung dieser Summe in den städtianblicken, der Hut und Peitsche verloren hat.- Der Zug marschierte tottenburg- Bellevue Allee- Königgrägerstraße- Prinz Albrecht- schen Etat für Kirchenbauzwede. Dem Magistrat hätte bei hinaus nach Fälleden", wo Massenversammlungen stattfanden. Ein straße- Zimmerstraße- Dönhoffplay( unbeschränktes MitGesuch, Frederiksberg- Garten" und" Söndermarken", wo die Heils- benutzungsrecht) genehmigt ist, angenommen und wird mit dem Bau freiwilliger Zahlung des Betrages nur der Beschwerdeweg armee, die Innere Mission" und die„ Liberale Wählervereinigung" sofort nach Eingang der staatsbehördlichen Genehmigung beginnen. offen gestanden, während er jetzt bei der Zwangsvollstreckung den Feste und Versammlungen abhalten dürfen, für das Maifest freis zugeben, war vom Minister Juul- Rysensteen abschlägig beschieden vor dem Zennerschen Lokal ist infolge des überaus starten Verkehrs Die Endstation der nach Treptow gehenden Straßenbahnen Rechtsweg beschreiten kann. worden. Nachdem der Zug vorüber war, war die Stadt wie aus- ungemein belastet und kann bei dem jezigen Zustand leicht erhebliche schule berichtet das„ Berl. Tageblatt". Zu Besorgnissen giebt die Ueber bedenkliche Zustände in einer Berliner GemeindeGefahren für das Publikum herbeiführen. eröffneten neuen Gemeindeschule Nr. 215 Anlaß. Wie wir feststellten, Heizungsanlage der am 1. Oktober v. J. in der Dunckerstraße erfolgte gestern früh während der Frühstückspause in der 5. Mädchenflasse eine Gas explosion, die den Gasofen zertrümmerte und die Lehrerin Fräulein Matthesius nicht unerheblich verlegte, so daß legtere in einer Droschke nach ihrer Wohnung geschafft werden mußte. Da die Kinder vorher über Kälte flagten, benutte das Fräulein die Pause, um den Ofen zu erwärmen. Kaum hatte sie jedoch In der Kürassierstraße steht der Neubau, der das Kinderash! den Gashahn geöffnet und ein Streichholz entzündet, als eine heftige Auch in Norwegen beteiligte sich eine große Anzahl Arbeiter aufzunehmen bestimmt ist, jetzt endlich fertig da. Die Anstalt soll Detonation erfolgte. Stichflammen schlugen in das Zimmer, ebenso an der Maifeier. In Christiania wurde die Feier dadurch ein besonders eine Zufluchtsstätte für Säuglinge sein, die der rüdwärts nach dem Schornstein, und mit lautem Krachen flog der geleitet, daß das Musikchor des socialdemokratischen Vereins morgens elterlichen Fürsorge vorübergehend oder dauernd Osenkranz an die Zimmerdecke, beim Niederfallen die Lehrerin am um 6 Uhr vom Dach des Arbeiterhauses aus den Socialistenmarsch und entbehren müssen. In erster Linie wird dabei an aufgefundene Kopfe verwundend. Zudem drohte der ganze Ofen einzustürzen. andre Musikstücke vortrug, wozu sich ein zahlreiches Publikum ein- Kinder gedacht, deren Eltern unbekannt und nicht zu ermitteln find, Ueber der Heizungsanlage dieser Schule scheint überhaupt ein Unstern gefunden hatte. An dem Demonstrationszug nahmen etwa 5000 also an sogenannte Findlinge. Es werden jedoch auch Kinder zu walten. Schon mehrfach haben Gasexplosionen in dem Neubau Personen teil, 61 Vereine mit 17 Mufitchören. In Bergen zählte ehelicher und unehelicher Abkunft berücksichtigt werden, deren Eltern in dem Augenblick statt, als Knaben badeten. Die Kinder kamen stattgefunden. Ebenso fand kürzlich in dem Baderaum eine Explosion der Zug 1000 Teilnehmer, in Trondhjem 900, in ristianssand 600, und auch in mehreren andren fleineren Städten fanden zwar bekannt sind, aber sich augenblicklich im Krankenhause befinden, jedoch mit dem bloßen Schreck davon. Lehrer und Schüler leiden Demonstrationen unter verhältnismäßig zahlreicher Beteiligung statt. oder ausgewandert oder verschollen find. Weiter soll die unter diesen Umständen. Wiederholt mußte der Unterricht ausgesezt Anstalt auch solche unehelichen Kinder zur Pflege und Erziehung werden, weil entweder einzelne Zimmer nicht erwärmt oder mit Gas übernehmen, deren Mütter darum nachsuchen. angefüllt waren. gestorben. In Schweden war die Beteiligung an der Maifeier diesmal sehr start. In Stockholm beteiligten sich an dem großartigen Demonstrationszug ca. 18 000 Personen, darunter auch viele Frauen, und bei den Massenversammlungen waren sogar 30 000 Menschen anwesend. Auch in vielen andern Städten des Landes wurden große Umzüge veranstaltet; in Göteborg zählte man 5000 Teilnehmer mit 47 Fahnen und 8 Musikchören, in Malmö 6000 und in Gefle 8000 Teilnehmer. Die zur Beseitigung des gefahrdrohenden Zustands gemachten Vorschläge werden, soweit möglich, von der Verkehrs- Deputation unterstützt werden. Tokales. Das Kinderasyl. Berliner Partei- Angelegenheiten. Alle diese Kinder konnten auch bisher schon im städtischen Das königl. Polizeipräsidium teilt mit: Die berechtigten Waisenhause Aufnahme finden. Das Kinderasyl unterscheidet sich Klagen, welche über unvorsichtiges und zu schnelles Fahren von Den Mitgliedern der Lokalkommissionen Berlins und der aber insofern von dem Waisenhause, als jenes getrennt ist von Fuhrwerken an den Straßenbahn- Haltestellen geführt werden, geben Umgegend zur Nachricht, daß am Sonntag, den 12. Mai, die nächste der öffentlichen Armenpflege, von der ja die städtische Veranlassung, Nachstehendes zur öffentlichen Kenntnis zu bringen: Nach Lokalliste erscheint. Wir ersuchen daher dringend alle Mitglieder, in ihren Kreisen und Ortschaften dafür zu sorgen, daß eine flare und Waisenpflege einen Teil bildet. Das Kinderasyl ist eine Stiftung,§ 4 der Polizei- Verordnung über den Betrieb der elektrischen Straßengewissenhafte Lifte erscheint. Dies ist um so notwendiger, als die hervorgegangen aus einem der Stadt zugefallenen privaten Ver- bahnen vom 11. Juli 1896 haben die Wagenführer den StraßenbahnLifte die Leiterin für alle Ausflügler sein soll. Aenderungen über mächtnis. Aus dem Kapitalvermögen dieser Stiftung ist das Grundstüd wagen soweit Raum zu geben, daß die Fahrgäste beim EinNeuaufnahmen resp. Streichungen sind bis spätestens zum 7. Mai Kürassierstr. 21/22 angekauft und das Haus erbaut worden, aus den und Aussteigen nicht behindert oder gefährdet werden. Entwickelt sich an den Haltestellen ein lebhafterer Verkehr zu- und an folgende Genossen zu senden. Für Teltow- Beeskow: Hermann Zinsen des Kapitals wird auch die Unterhaltung der Anstalt be- absteigender Personen, เมด รั während der HauptverkehrsQuitt, Rigdorf, Hobrechtstr. 82, IV. Für Niederbarnim: Paul Kette, stritten. Die Verpflegung und Erziehung auf Kosten der Anstalt hat stunden, ant wichtigen Verkehrspunkten, beispielsweise dent Friedrichsfelde, Lichtenberger Prinzen- Allee 20 a. Für Potsdam- also für die Kinder oder für deren Angehörige nicht die bekannten Potsdamerplatz, dem Spittelmarkt, den Kreuzungen der LeipzigerOst- Havelland: Albert Neue, Spandau, Jagowstr. 9. Diverse Orte: Folgen hinsichtlich des Erbrechts bezw. des Wahlrechts wie die mit der Mauer-, Friedrich- und Charlottenstraße, dem StadtbahnG. Stein, Wriezen a. D., Frankfurterſtr. 32. Für Berlin: C. Scholz, ueberweisung an die städtische Waisenpflege. Das hindert natürlich viadukt am Alexanderplaß, der Potsdamer- und Bellealliancebrüde Wrangelstr. 110. Spätere Einsendungen können nicht berücksichtigt nicht, daß die Kinder im Punkte der Pflege usw. genau so regelmäßig der Fall ist, so kommt außerdem§ 54 Nr. 4 Zweiter Wahlkeels. Die Parteigenossen und Genoffinnen für die Verwaltung des Kinderasyls sind diefelben Grund- wendung, welcher den werden. bis 4. Mai 1901: wie wie für die 2 des werden. der und die bom 31. Dezembrr 1899 zur AnSchrittfahren Fuhrwerten das werden auf die am 10. Mai, abends 8 Uhr, im großen Die Straßenaufsichtsbeamten find angewiesen, Saal der Bockbraurei, Fidicinstr. 3, stattfindende Volts- fäge Waisenhauses maßgebend, Befolgung der vorstehend erwähnten Bestimmungen versammlung aufmerksam gemacht. Das Referat hat Genosse die Bureauarbeiten beider Anstalten werden sogar gemein streng zu kontrollieren. Im Jnteresse der Sicherheit des StraßenEd. Bernstein übernommen über das Thema: Der Socialis schaftlich durch die städtische Waisenverwaltung besorgt. Es bleibt verkehrs wird das Publikum ersucht, die Beamten hierin zu untermus und die Arbeiter in England. Um recht zahlreichen auch nach den Bestimmungen der Stiftung dem freien Ermessen des stügen. Besuch ersuchen Die Vertrauensleute. Magistrats vorbehalten, eben diejenigen Schritte zu thun, die not- Die neue Klinik für Ohrenkranke auf dem Grundstüd Eingegangene Gelder für das Liebknecht- Denkmal vom 28. April wendig sind, um die Persönlichkeit der Erzeuger oder anderer zum Luisenstr. 13a ist gestern vormittag feierlich eröffnet worden., Unterhalt der aufgenommenen Kinder gesetzlich verpflichteten Per- Zur Warnung vor Kautionsschwindlern. Wie leicht junge Werk- und Accidenz- Abteilung von Ullrich u. Co. 9,55. Schirmstock sonen festzustellen und diese zur Erfüllung ihrer Pflichten an- Leute oft bei der Hand find, gewissenlosen Gaunern Kautionen darfabrit von Philipp 10,-. Arbeiter von Schwechten durch Menz 20,20. Stöder 1,-. Rielemann-, 50. Schlesischer Wilhelm aus Bayern 2, zuhalten. zubieten, zeigt die Angelegenheit des flüchtigen„ Direktors" R. A. 2, Karl Kitt 3,-.. H., für Mailieder abschreiben-, 50. Dem Die Stifter des Kinderasyls sind ein Berliner Rentier Rossack, der hier ein Detektiv Institut unterhalten hat. Andenten unfres Alten einen Maiengruß 3,-. Von Patienten der Lungen- Friedrich Wilhelm Schmidt und dessen Ehefrau Einer der Angestellten des Direktors hat sich 2000 m., ein andrer Heilanstalt am Grabowsee, durch Karl Richter 14,45. Rauchklub„ Blaue Als die Betrogenen dieser Schleife", Görligerstraße 52, 3 ,. Karl Beutler-, 50. Bezirk 641 8,20. geb. Göze. Sie hatten durch wechselseitiges Testament vom 300 M. als Kaution ablocken lassen. Bezirk 560 4,50. Bezirk 627, 2. Rate bei Lindstedt 7,- II. Kreis: Jahre 1879 bestimmt, daß, sofern eines ihrer Kinder ohne Tage die Kaution und das Gehalt, welches der Betrüger ihnen schuldig geblieben war, beim Gewerbegericht eintlagten, wurde Janizewski 5,- Werkstatt Hitler 6,35. 8. Abteilung durch E. Lindemann eheliche Nachkommenschaft sterben sollte, das von dieſem 8,40. Brandt 1, Durch Friedländer 9,-. VI. reis: Organisierte Kinde aus dem elterlichen Nachlaß ererbte Vermögen der Stadt zur den Lohn haftet, zur Zahlung verurteilt. Da jedoch die Dame vor sowohl Hossack wie seine hier noch wohnende Ehefrau, die für Brauer, Schultheiß I 9,20. Norddeutsche Sänger 10,-. Weiser-, 30. J. A.: J. Pfarr, Butligstr. 10. giebt, ohne Mittel zu sein, werden die Geschädigten wahrscheinlich nicht einmal den Lohn erhalten, geschweige denn die Kaution, für welche nur der entflohene" Direktor" haftet. Waidmannsluft. Der Wahlverein hält am Sonntag bei Kuhn feine Generalversammlung ab. Genosse Karl Lanto w spricht über Platonischen und urchristlichen Kommunismus". Bericht des Vorstands sowie Neuwahl. " = Errichtung eines Findelhauses" zufallen sollte. Nachdem der Rentier Schmidt im Jahre 1879 und seine Frau im Jahre 1887 gestorben war, trat mit dem im Jahre 1890 erfolgten Tode eines unverheiratet gestorbenen Gohns des Schmidtschen Ehepaars, des Durch Absturz mit einem Hängegerüst find gestern, SonnTheaterdirektors Gust. Alb. Schmidt, der Erbanfall an die Stadt- abendvormittag, zwei Maler verunglückt. Das Haus Kremmener Wilmersdorf. Mitt: vochabend 81/4 Uhr findet die Versamm gemeinde ein. Die landesherrliche Genehmigung zur straße 4 wird gestrichen. Dazu werden mehrere Hängegerüste benugt. Iung des socialdemokratischen Vereins im Boltsgarten", Berliner- Annahme der Erbschaft wurde 1891 mit der Bedingung erteilt, daß Bu einem, das an der äußersten Westecke angebracht war, fiel der Straße 40, statt. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Ing. Grempe die zu errichtende Anstalt nicht ein eigentliches Findel Bock un, weil er auf schlechtem Holze stand. Die Folge war, daß über:" Technische Fortschritte im Verkehrswesen". Gemeinde, Ver- Haus sein und nicht so genannt werden dürfe. das Gerüst aus dem dritten Stock in die Tiefe stürzte und unten einsangelegenheiten und Abrechnung. Delegiertenwahl zur Der Magistrat entschied sich dann für den in der Genehmigungs- das Schutzdach durchschlug. Die beiden Maler, die darauf arbeiteten, Karl Schmidt aus der Reinickendorferstr. 56a und Hugo Dörling aus der Prinzenallee, fielen mit herab und zogen sich einen Armbruch und schwere Kopfverlegungen zu. Die Unfallstelle blieb bis zur Besichtigung durch eine Baukommission in unverändertem Zustande. Generalversammlung. In Werder stehen jetzt die Lokale von Koch, Fischerstr. 98, und Martin, Kugelweg 58, den Parteigenossen zu VersammLungen zur Verfügung. Die Berliner Parteigenossen, welche zur Baumblüte kommen, wollen diese Mitteilung besonders berückfichtigen. Die Lokalfommission. Kommunales. urkunde vorgeschlagenen Namen, Kinderasyl". Es scheint, als ob man gegen ein Findelhaus moralische Bedenken gehabt hat. Indem diesen Bedenken Folge gegeben wurde, ist die Absicht, von der sich die Stifter leiten ließen, zum Teil vereitelt worden. Wenn wir Ein gefährlicher Fabrikbrand veranlaßte Sonnabendnachrecht unterrichtet sind, so gingen die Stifter von dem Gedanken aus, mittag die Alarmierung von 9 Löschzügen nach Klosterstraße 44. daß nur durch Schaffung eines wirklichen Findelhauses den Kindes- Hier hat die Trockenplattenfabrik von Dr. J. Steinschneider sämt aussetzungen und Kindestötungen erfolgreich entgegengearbeitet liche Etagen des Quergebäudes gemietet und beschäftigt eine größere werden kann. Das Stiftungsvermögen belief sich auf Bahl von Personen. Bald nach 5 Uhr kam in dem parterre gelegenen 1 153 000 m., fam aber infolge eines bon Schmidtschen Backraum Feuer aus, das durch den anliegenden Fahrstuhlschacht Die städtische Verkehrsdeputation beschloß gestern unter dem Verwandten gegen die Stadt erfolglos angestrengten Prozesses erst die oberen Räume in wenigen Minuten derart verqualmte, daß die Vorsitz des Oberbürgermeisters, sich durch den Stadtrat nach einigen Jahren zur Auszahlung. Es wurde noch um 271 000 m. dort beschäftigten Arbeiterinnen nur durch schleunige Flucht das Bohm auf der am 8. d. M. stattfindenden Generalversammlung vermehrt durch ein Vermächtnis des im Jahre 1891 verstorbenen Freie gewinnen konnten. Die Feuerwehr war in großer Stärke zur Elektrischen Straßenbahn Gesellschaft( die Siemens Berliner Rentiers Franz Rud. Ed. Gallisch, der sein sonst wäre unabsehbares Unglück entstanden, weil dort Benzin und Stelle und verhütete, daß der Brand die oberen Etagen erfaßte, u. Halsteschen Linien Behrenstraße- Treptow und Mittel- Vermögen gleichfalls der Stadt zur Errichtung oder weiteren Aus- andre explosive Stoffe lagerten. Wenn auch der verursachte Schaden straße- Pankow), deren Aktien im Besitz der Stadt find, verdehnung eines Findelhauses hinterließ. Die Stiftung führt daher erheblich ist, so findet doch eine Betriebsstörung nicht statt.- Im treten zu lassen. Es soll ein neuer Aufsichtsrat, bestehend übrigen hatte die Feuerwehr in den letzten Tagen vollständige aus dem Verkehrsausschuß( Stadträte Bohm und Weigert, Magistrats- den Namen„ Schmidt- Gallisch- Stiftung." Assessor Alberti und den Stadtv. Dinse, Esmann, Jacobi und Nach den Satzungen soll das Kinderasyl für die aus seinen Ruhe. Singer) eingesetzt werden, der die Liquidation der Gesellschaft in die Mitteln erzogenen Kinder bis zum 14. Lebensjahre forgen. Die Durch Anhängen an einen Steinwagen verunglüdte gestern, Wege zu leiten haben wird. Die Große Berliner Straßenbahn Anstalt in der Küraffierstraße wird aber nur die Kleinsten der Sonnabendmittag um 12 Uhr der 6 Jahre alte Sohn Siegfried des Abermals ein Opfer der Großen. Schon wieder ist eine Frau von einem elektrischen Straßenbahnwagen überfahren. Gestern abend um 9 Uhr wurde die Ehefrau S. in der Yorkstraße bei den Eisenbahnüberführungen in der Nähe der Kazlerstraße von einem elektrischen Straßenbahnwagen überfahren und lebensgefährlich verlegt. Noch vor Ankunft der alarmierten Feuerwehr wurde die Frau befreit und sofort nach der nächsten Unfallstation gefahren, wo man schwere Verlegungen feststellte, weshalb die Frau nach einem Krankenhause überführt werden mußte. Arbeiters Weidanowski vom Ostbahnhof 7 auf dem Heimivege von! Aus Rigdorf. Durch einen Dummenjungenstreich ist die wie auch andrerseits von der Diktion, welche nur die eines der Spielschule. Er rutschte am Grüneniveg ab, wurde von einem| 15jährige Arbeiterin Frieda Lorenz, Hohenzollernplag 11 wohn Operntertes sein darf, und allein feinen Motiven nachfolgenden Müllwagen überfahren und zog sich einen Bruch des haft, schwer verletzt worden. Das Mädchen sah über den Zaun des und feiner inneren Dekonomie nach betrachtet, ein tinten Oberschenkels zu. Die Unfallstation VIII am Grünenweg 17 Realschul- Spielplages, woselbst ein 16jähriger Zimmerlehrling damit höchst vollkommenes Trauerspiel" usw. Für N. Wagner hinwieder leistete ihm die erste Hilfe und ließ ihn mit einer Droschke nach der beschäftigt war, den Zaun mit Carbolineum anzuftreichen. Als er war an„ Norma" das ihn Entzückende der einfach edle und schöne elterlichen Wohnungen bringen. das Mädchen bemerkte, sprigte er demselben einen Pinsel voll der Gesang"; und er hatte 1837 als Stapellmeister in Riga das Stüd äßenden Flüssigkeit ins Gesicht, wobei namentlich beide Augen der zu seinem Benefiz gewählt, mit Hinweis darauf, wie es„ neben 2. schwer verletzt wurden. Ein gewerbsmäßiger Fahrraddieb der reichsten Melodienfülle die innerste Glut mit tiefer Wahrheit wurde hier in der Person des 31 Jahre alten„ Arbeiters" Gustav vereint". mit einem soeben gestohlenen Nade davonfahren wollte. Schent ist schichte nun auch noch eine Welt persönlicher Musikgeschichte zugefellt, Schent aus Balz, Kreis Landsberg a. W., festgenommen, als er Einem solchen schwerwiegenden Bestandteil musikalischer Ges wegen Fahrraddiebstahls schon wiederholt bestraft. mußte einen ganz besonderen Eindruck schaffen. Frau Lily Antrag unfrer Parteigenossen auf Gründung eines Obdachlosen fie in den drei Jahrzehnten ihrer Wirksamkeit herangereift ist, In Spandau hat die Stadtverordneten- Versammlung den Lehmann war es, die dies durch ihre Darstellung der Titelrolle erreichen ließ. Der ganz einzige künstlerische Charakter, zu dem Asyls, Aufnahme einer Wohnungsstatistit, Bildung der Fabrit für Gas- und Wasserhähne von H. Reisener in der genossenschaften debattelos gegen die Stimmen der Socialdemokraten blicke des Zweifels nichts abzubröckeln vermögen, griff auch in ihre Ein großer Modelldiebstahl ist in der Nacht zum Freitag in eines Wohnungsamts und event. Unterſtügung gemeinnüßiger Bau- ar sozusagen in dieser einen Rolle entfaltet. Ich glaube, ihr großes Können, an dessen Anerkennung auch noch so viele einzelne Augenscheinlich abends hatten einschließen lassen, schnitten an der Werkstatt gründung flingen, Stallschreiberstr. 41/42 verübt worden. Einbrecher, die sich wahr- abgelehnt, nachdem Stadtv. Rieger den Antrag begründet hatte. Gleichsam als bittere Fronie mußte die Be= Umgebung hinein. Wenigstens schien Elsa Salvi( Adalgisa) in thür eine Füllung heraus und drangen so vom Hausflur in die gründung vorlage: Bewilligung von 1000 Mark für die Städte Gefang der Meisterin anzunähern. Daß der zweite„ Gast", Herr Emil Werkstatt ein, Hier fanden sie an einem Nagel einen Schlüssel, mit Ausstellung in Dresden", vom Magistratstische aus gegeben Fischer, die inhaltsarme Rolle des Orovist reichlich verschönte, dem sie das Modellspind öffneten. Es fielen ihnen 300 Modelle von Neben einigen dekorativen Danach ist die Beteiligung Spandaus an der Aus- bedarf wohl nur einer Erwähnung. Gas- und Wasserhähnen im Werte von 1500 bis 1800 M. in die Hände. Die ganze Beute packten sie in die Blusen, die die Arbeiter stellung nötig, um das Ansehen der jetzt so sehr verkannten und ſcenischen Wunderlichkeiten war wiederum die Regie Felig Ehrl's eine Glanzleistung. in der Werkstatt zurückgelassen hatten, und schafften sie dann auf an Wert gewinnen. Genosse Rieger geißelte denn auch den beStadt zu heben; dadurch nur könne auch Grund und Boden einen mit der Geschäftsbezeichnung versehenen Handwagen, der auf dentlichen Ehrgeiz, in Angelegenheiten glänzen zu wollen, die in dem Hofe stand, weg. Der Wagen wurde am Freitagabend bor Spandau arg genug daniederliegen. Der Antrag wurde, wenn auch dem Hause Bernauerstr. 16 gefunden und dem Eigentümer wieder nur mit knapper Mehrheit, angenommen. zugestellt. Nur noch eine Arbeitsbluse lag darauf. Von den Dieben fehlt jede Spur. Der Bestohlene sezt auf ihre Ermittelung eine Belohnung von 100 M. aus. wurde. welche furz darauf einer Magistratsden mehrfachen Duetten mit der Titelheldin sich beträchtlich dem SZ. gestern aufführten, haben wir es mit einem nicht ganz legitimen oe. Neues Theater. Im„ Amerikaseppl", den die Schlierseer Kinde von Charleys Tante zu thun. Der stramme Junge ist furioserweise in den bayrischen Bergen zur Welt gekommen, aber ant Die Abschaffung der Kolonnenarbeit, als eines zu vielen seinem ganzen Gebahren merkt man, daß großstädtisches Theaterblut ungerechten Härten führenden Systems, erstreben die Arbeiter in den ihn zu seinen Purzelbäumen antreibt. Wie in der glücklich zu Grabe Vom Vorsitz im Kuratorium der Unfallstationen ist Direktor Staatsbetrieben Spandaus schon seit langem. Auf ein Gesuch des getragenen Posse des Adolf Ernst- Theaters werden dem Komiter in Knoblauch zurüdgetreten. An feine Stelle tritt Brauerei Arbeiterausschusses in der Geschüßgießerei ordnete die Direktion eine Weiberröden die tollsten Abenteuer zugemutet, und die Irrungen Abstimmung der beteiligten Arbeiter an. Die Abstimmung, und Wirrungen, die er anrichtet, sind womöglich noch derber und direktor Haase- Breslau, der seinen Wohnsiz nach Berlin ver- welcher eine Ermahnung seitens der Betriebsleiter, zu bedenken, verfänglicher als in dem damaligen Kassenstück. Der Unhold Xaver legt hat. daß ein jeder einmal alt( und weniger leistungsfähig) werde, voraus- Terofal verstand es aber, selbst über kritische Stellen mit naiver Eine Schreckensscene, hervorgerufen durch einen Automobil ging, hatte das Resultat, daß sich die große Majorität der Ab- Fastnachtslust hinwegzutollen, und da der Amerikafeppl" von wagen des Tietzschen Warenhauses, ereignete fich am Freitagabend stimmenden für Abschaffung des kolonnen- und Ein- feinem der Mitspieler verlangt, daß er den Horizont bayrischen In der Nähe der Michaelkirchstraße wurde führung des Einzelarbeit Systems erklärte. Mit Recht Voltshumors überrage, so tam ein Schwant aus einem Guß zu ein im schnellen Tempo fahrender Radler plöglich von einem beklagen sich die staatlichen Arbeiter darüber, daß die leistungs- stande. Automobilwagen von hinten erfaßt, dessen Führer augenscheinlich fähigen, jüngeren Arbeiter bei dem Kolonnensystem die minder die Herrschaft über das Ungetüm verloren hatte. Ein vielstimmiger leistungsfähigen und alt gewordenen Arbeiter mit unterhalten und Angstruf des Publikums machte den Radfahrer auf die Gefahr, die und so der Direktion ihre Pflicht, für ihre invalide gewordenen ihm drohte, aufmerksam. Mit Bligesschnelle schwang sich der Ge- Arbeiter zu sorgen, abzunehmen gezwungen sind. fährdete vom Rad und im nächsten Augenblick hatte der Automobilwagen das Rad auch schon zertrümmert. Die Passanten nahmen eine sehr drohende Haltung gegen den Führer des Automobils ein. Selbstmord einer Greifin. Durch einen Sturz aus dem Fenster hat sich die 80 Jahre alte Hospitalitin Witwe Bartels geb. Jadowski, die in dem Friedrich Wilhelms- Hospital in der Pallisadenstraße 37 mit anderen Frauen zusammen ein Zimmer bewohnte, das Leben genommen. Die Greisin, die geistig nicht ganz gesund war, stand nachts heimlich auf und stürzte sich, ohne daß ihre Zimmergenoffinnen etwas merkten, aus dem Fenster des ersten Stods in den Vorgarten hinab. Morgens fand man sie tot daliegen. Kunst und Willenschaft. Gerichts- Beitung. V Aber die Im Militärbefreiungs Prozeß zu Elberfeld verdient die Anklagerede des Staatsanwalts Beachtung. Der Erste Staats anwalt Dr. Jonne sagte u. a.: Ich kann wohl sagen, erschütternd war der Augenblick für uns alle, als die Frau, Freunde und VorGroße Berliner Kunstausstellung. Die Große Berliner gesezte Dr. Schimmels hier vortraten und Ehrenerklärungen ab= Kunstausstellung 1901 wurde am Sonnabendmittag in dem Glas- gaben, und ich muß ferner sagen, daß in diesem Augenblicke, palast am Lehrter Bahnhof in der üblichen Weise eröffnet. Der all- vo die Ehrenerklärungen abgegeben wurden, das Gefühl der gemeine Eindruck, den man bei einem Rundgang erhält, ist diesmal Verantwortlichkeit alle an dem Prozesse beteiligten Beamten trostlos. Mag sein, daß bei genauerem Zusehen hie und da noch fast erdrückt hat. Wir mußten uns fragen, kann denn ein Dasen in der Wüste zu entdecken sind, an dem Gesamtbild würde Mann, dem solche Ehrenerklärungen gegeben werden, die That dies kaum etwas ändern. Es war ja auch im vorigen Jahre in den begangen haben? Ist es nicht möglich, daß er die That nicht bes vorderen Sälen, die nach alter Gewohnheit den Berlinern zukommen, gangen hat? Man wurde wirklich vor der Verantwortung, die auf Bei der Maifeier ist ein Armband gefunden worden, welches hinteren und seitlichen Säle zu den Schweden, und wollte man etwas Richter, die Strafverfolgung, dürfen vor Gefühlen nicht zurücknicht recht geheuer, aber man hatte doch immer die Möglichkeit, in die uns lastete, in dieser verhängnisvollen Sache bange. bei H. Raschke, Grünthalerstr. 65, part., abgeholt werden kann. noch Feineres sehen, zu den Dänen zu fliehen. Diese unangenehme schrecken, sie müssen die Thatsachen, die vorgebracht sind, prüfen. Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen, Konkurrenz haben die Berliner sich diesmal weise vom Halfe zu und so oft ich dies gethan habe, es blieben mir noch zwei Montag, den 6. und über acht Tage, am 13. Mai, beginnt ein neuer halten gewußt. Eigentlich war in diesem Jahre sogar eine Inter- Momente übrig, für die ich aus der Beweisaufnahme eine andre Kursus zur Ausbildung in der ersten Hilfe bei Unglüdsfällen. nationale Ausstellung an der Reihe, aber mit edlem Geschäftssinn Erklärung nicht finde, als die, daß Dr. Schimmel mit Baumann in Trozdem Sanitätswachen, Unfallstationen und Rettungsgesellschaften hat man davon abgesehen, den üblichen Turnus innezuhalten, und Verbindung gestanden haben muß, nämlich daß alle die Lente, einander überbieten, dem Verunglückten möglichst schnell zur Hilfe die Internationalen möglichst draußen gelassen. Dafür machen sich die Baumann zu Dr. Schimmel nach Magdeburg geschickt hat, zu eilen, fommt es besonders in abgelegenen Stadtgegenden und zu Berliner mit ganz unglaublichen Kollektionen breit. Zahlen be- freigekommen sind, und daß andre Leute aus hiesiger Gegend gewiffen Tageszeiten noch immer vor, daß geraume Zeit vergeht, weisen. Von Ernst Henseler sind netto 100 Bilder ausgestellt, von Baumann nicht nach Magdebung geschickt worden und dort auch ehe ein Arzt zur Stelle ist. Welche segensreiche Thätigkeit in der von Franz Hoffmann- Fallersleben 72, von Werner nicht eingestellt worden sind. Diese Rätsel kann ich mir nicht anders Zwischenzeit ein Samariter ausüben fann, zum Nußen des Verletzten Schuch 33, von Konrad Lessing 32, von Konrad erklären, als daß Baumann mit Dr. Schimmel in Verbindung und zur Erleichterung der ärztlichen Thätigkeit, wird wohl jedem Müller Kurz wellg 27, von Adolf Schlabi 21; gestanden hat, und weil eine andre Erklärung dafür nicht vorhanden einleuchten und ist von den Aerzten auch anerkannt worden. dazu gesellen fich Carl Salzmann, Julius Jacob ist, so muß ich die Anklage wegen Bestechung aufrecht erhalten. Namentlich ist ein Samariterkursus für Fabrikarbeiter und und der Hamburger Ascan Lutteroth. Von den Aus- Man könnte fagen, daß Baumann sich vielleicht des Betrugs schuldig Arbeiterinnen, sowie für Bauarbeiter von Wichtigkeit. Obwohl ländern ist lediglich der glatte und konventionelle Bridgman, gemacht habe, aber dies trifft nicht zu, denn er hat gehalten, die Fabritbetriebe gezwungen sind, Verbandskästen aufzustellen, ein int Paris lebender Amerikaner, mit einer Sonder was er versprochen hat, und wo ihm die Be ist sehr häufig niemand vorhanden, der im Gebrauch des ausstellung bedacht. Auch die Plastik ist schwach vertreten. Am freiung nicht gelungen ist, hat er das Geld zurückfelben unterrichtet ist. Für den geringen monatlichen Beitrag interessantesten sind noch die üblichen Nebenausstellungen des gezahlt. von 25 Pfg. ist es jedem ermöglicht, sich im Samariterkursus die Verbands de beutscher Illustratoren und der ArchiKenntniffe anzueignen, welche ihn zu thatkräftiger Hilfeleistung be- tetten, die eine besondere Sorgfalt auf die Ausstattung ihrer fähigen. Den Teilnehmern steht eine reichhaltige Bibliothek, sowie Räume verwendet haben; vom Kunstgewerbe ist bis jetzt noch Anschauungs- und Verbandsmaterial zur Verfügung. Die Aus- nicht viel zu sehen. Eine Ueberraschung und in jedem Fall das wertbildung wird durch theoretische Vorträge und praktische Uebungen vollste von allem ist eine Architekturausstellung der Stadt erreicht. Der Besuch der ersten Lehrstunde steht jedem als Gast Berlin, die den größeren Teil der Aufgaben umfaßt, die die städtische frei und verpflichtet zu nichts. Alles weitere siehe heutiges Inserat. Hochbauverwaltung in den letzten Jahren bearbeitet hat. Sie ist ab Die Vorstände der Vereine und Gewerkschaften, welche gesondert von dem übrigen in der großen Westhalle untergebracht zu ihren Sommerfesten eine Sektion der Arbeiter- Samariter- und führt die städtischen Arbeiten im ganzen und in den Details in Solonne wünschen, werden ersucht, dies rechtzeitig dem Vorsitzenden Modellen und Zeichnungen vor. E. Stein, Charlottenburg, Kaiser Friedrichstr. 40, mitzuteilen. Auch wird vom Vorsitzenden jede Auskunft bereitwilligst erteilt. Im Zoologischen Garten ist heute 25 Pfennig- Sonntag. Von nachmittags 4 Uhr ab wird von drei Kapellen konzertiert. Dem Berliner Aquarium sind in vier Sendungen aus den nordischen und südeuropäischen Meeren außer andrem Getier nicht weniger als zwanzig Arten Seefische zugeführt worden. Unter diesen sind die durch außer ordentlichen Reichtum und Glanz der Farben und durch dicke, fleischige Lippen ausgezeichneten, in mehreren Hundert Arten die warmen Meere be wohnenden Lippfische mit zwei wertvollen Species vertreten; die eine der selben ist zum erstenmale hier vorhanden, wissenschaftlich noch nicht fest gestellt und weder hier noch auf der biologischen Station Rovigno, durch deren Fangboot sie erbeutet wurde, bekannt; die andre, ist eine der schönsten aller Fische, nämlich der in prächtigstes Blau, Rot, Grün und Braun ge: fleidete Pfauen- Lippfisch. -hl. Versammlungen. Der Deutsche Textilarbeiter- Verband( Filiale 1) hielt am 27. April 1901 feine regelmäßige Monatsversammlung ab. Die Kassenabrechnung vom 1. Quartal ergab eine Einnahme von 1422,56 M. und eine Ausgabe von 879,62 m., mithin bleibt ein Bestand von 542,94 M. Ferner bewilligte die Versammlung 50 M. aus der Filialkasse für die Streifenden in Gunewald. V Rummelsburg. Am Sonntag, den 28. April d. J., tagte die Theater des Westens. Eine der best angelegten und best Generalversammlung des Socialdemokratischen Vereins für Rummelsdurchgeführten musikalischen Darbietungen, die seit langem in Berlin burg und Umgegend im Lokal von Ziebarth, Hauptstr. 87. Zum vorgekommen sind, hatten wir vorgestern( Freitag) dem Theater ersten Bunkt, gab der Kassierer Bitterhoff den Kassenbericht des des Westens zu danken. Es handelte sich um eine neue Herauf- verflossenen Quartals. Es betrug die Einnahme 720,04 m., die holung von Bellinis„ tragischer Oper"" Norma". Kaum ein Ausgabe 663,04 M., jo daß ein Ueberschuß von 57 M. vorhanden Wert, das so sehr wie dieses auf den historischen Sinn erzieherisch ist. Der Bibliothekar berichtet, daß 81 Bücher im letzten Quartal einwirkt! Denn in ihm ist höchste, wahrhafte Kunst so eingesponnen gelesen worden sind, eine Summe, die vorher noch in eine für verwöhnten Gegenwartsgeschmack faum mehr erträgliche, oft nie erreicht worden ist. Bei der Statutenberatung wird das vom beinahe kasperlhaft wirkende traditionelle Sonderart, daß man Schritt für Kreis entworfene Statut mit einigen Aenderungen angenommen. Schritt einerseits das rein zeitlich Vergängliche und andrerseits das Zu Verschiedenem entspinnt sich eine lebhafte Debatte über die wenigstens vorerst darüber hinausliegende je für sich unterscheiden Apotheker Frage, in der sämtliche Redner die Forderungen der muß. In dem Maß, als dies gelingt, begreift und fühlt man auch Krankenkassen als gerecht erkannten und empfahlen, dieselben zu den zunächst wunderlichen Umstand, daß diese Oper aus den weiten unterſtüßen und sämtliche Medikamente aus den im„ Vorwärts" Reihen italienischer Musikprodukte herausgehoben worden ist durch genannten Apotheken zu beziehen. das enthusiastische Lob zweier Deutscher, denen man gerade das nicht zutrauen möchte: A. Schopenhauers und R. Wagners. Jenem ist dieses Stück, ganz abgesehen von seiner vortrefflichen Mufit, Montag Dienstag 6. 7. Der Die Hugenotten Evangelimann Vergißmeinnicht Freie Volksbühne. Heute nachmittag sind um 23/4 Uhr in zwei Theatern Vorstellungen. II. Abteilung: im Lessings Theater: Figaros hochzeit. VII. Abteilung: im Carl Weiß Theater:" Der Biberpelz". Nachsten Sonntag. Wochen: I. Abteilung: im Carl Weiß Theater Der grüne Kakadu' von Schnitzler und Scherz und Ernst", Scenen und Lieder moderner Autoren. " ". = Aus den Nachbarorten. 10. Serie Radfahrer, welche durch Potsdam fahren, werden darauf aufmerksam gemacht, daß dort die Brandenburgerstraße für Fahrräder verboten ist. von Der Kaufmann von Venedig ( Ferd. Bonn) Das Lumpen gesindel Renaissance Faust II. Teil 2. Abend Macbeth Der Raub der Sabinerinnen 3 3 Socialdemokratischer Agitationsverein für den Reichstage. Wahlkreis Stralsund Franzburg Rügen. Sonntag, den 5. Mai, vormittags 10 Uhr, bei H. Ramlow, Schönhauser Allee 135: Sizung. Mittwoch Donnerstag Freitag Sonnabend Sonntag 9. 10. Hänsel und Samson und Gretel Dalila Aschenbrödel Johannisn. D. D. Verschwörung 8. Das goldene Kreuz Aschenbrödel lächerl. Prez. D. eingeb. Krante Die Jüdin von Toledo ( Ferd. Bonn) des Fiesco zu Genua Die Jüdin von Toledo ( Ferd. Bonn) Das Lumpen gesindel. Macbeth Die Jüdin von Toledo ( Ferd. Bonn) Spielplan. Opernhaus Sonntag 5. Bajazzi Aschenbrödel Schauspiel: haus Macbeth Schiller: Theater Deutsches Theater LeffingTheater Neues Theater. Die Zwillings: schwester Der Ameritaseppl Gewissenswurm Jägerblut Norma Undine La Traviata Der Probekandidat Flachsmann als Erzieher Liserl von Schliersee Hoffmanns Erzählungen Die Zwillings schwester Johannisfeuer Gewissenswurm Romeo und Julia Fidelio ( Schlierseer) Theater des Westens Rosenmontag Flachsmann als Erzieher Der Meister von Palmyra Die Zwillingsschwester In Johannisthal kommt die berühmte Turnhallen Angelegenheit jezt in Fluß. Auf das Gesuch der Gemeindevertretung, zu dem geplanten Turnhallenbau eine größere Beihilfe zu gewähren, hat die Regierung die Gemeindevertretung ersucht, einen Kostenanschlag einzureichen. Gemeindevertreter Baumeister Schmidt wurde beauftragt, einen solchen anzufertigen. Für die auf dem Schulbau beschäftigten Arbeiter verlangte der Vertreter Ostwald, welcher den Bau ausführt, eine Summe zum Nichtschmaus. Der Bau wird jetzt arbeitswilligen Accord maurern fertiggestellt, nachdem die früheren Maurer wegen nichttarifmäßiger Bezahlung und Maßregelung die Arbeit niedergelegt haben. Die Vertreter Kuhrt, Rehbein und Mann sprachen gegen die Bewilligung; mit 6 gegen 5 Stimmen wurde indes die Bewilligung beschlossen. Unser Parteigenosse Mann beantragte nunmehr für jeden Arbeiter 50 Pf. Taubenst. 48/49 festzusehen; un einen Beschluß in diesem Sinne zu vereiteln, verließ der Schöffe Knape den Sagl, worauf, die Versammlung beschlußunfähig wurde. Als Mann daran zweifelte, daß der Bau solide di Seviglia. ausgeführt werde, meinte der Unternehmer Ostwald, die Accord- Bariser Reis'. maurer fönnten ihm ja gelegentlich von der Solidität ihrer Arbeit Die Fledermaus. Freitag und Sonnabend: Die schöne Helena. ( Ueberbrettl). Luisen Theater Irania Theater Nosenmontag 11. Die Hugenotten 8wei Eisen im Feuer Die Jüdin von Toledo ( Ferd. Bonn) Ein Voltsfeind Flachsmann 12. Die verkaufte Braut Aschenbrödel Zwei Eisen im Feuer Der G'wiffens wurm. Nachm.: Die Jgfr. v. Orl. Ein Boltsfeind Nachm.: Faust Die Zwillings schwester. Nchm. als Erzieher Figaros Hochzeit Almenrausch und Almenrausch und Almenrausch und Edelweiß Edelweiß Edelweiß Durchgegangene Die Anna- Lise Rabale und Liebe Die Anna- Lise Rabale und Liebe Die Anna- Lise Weiber Zur Kriegszeit durch China Auf den niedersten Lebensstufen Unser Rhein Der Zigeunerbaron Romeo und Julia Nchm.: Undine Ein toller Einfall Nachm.: Die Anna- Life Ein toller Einfall Unser Rhein Unser Rhein Unser Rhein Charakterbilder aus der Mart Ständiges Repertoire: Neues Opern- Theater( Kroll). Diesen Sonntag: Mitado. Sonnabend: Marcella Sembrich. Il Barbiere Sonntag: Madame Sans- Gêne( Paula Conrad). Berliner Theater. Alle Abende: Gastspiel der Elsässer. Von Dienstag an: Die Residenz- Theater. Allabendlich: Leontinens Ehemänner. Vorher: Teremtete. Thalia- Theater. Sonntag bis Donnerstag: Seceffions Bühne. Alle Abende: Gastspiel E. v. Wolzogens Buntes Theater Friedrich Wilhelmstädtisches Theater. Sonntag bis Dienstag: Me. Mephisto. Mittwoch und Donnerstag: l'Auberge du Tohu- Bohu. Freitag und Sonnabend: Der Damenschneider. Bellealliance Theater. Alle Abende: Gesamt- Gastspiel der Schwarwälder: Die In eine auf Wunsch der Regierung gewählte Gesundheits- mühle im Schwarzwald. Carl Weiß- Theater. Alle Abende: Der Bräutigam vom Himmel. Freitag: Opern- Gastspiel. Apollo Theater. tommission wurde auch unser Parteigenosse Mann gewählt. Frau Luna. Metropol Theater. Specialitäten. einen Beweis geben. A. Jandorf& Co. Spittelmarkt 16-17 湯 Belle Alliancestrasse 1-2 Ecke Leipzigerstrasse. Am Blucherplatz. Kleiderstoffe. Lodenstoffe in verschieden. Melangen, doppeltbreit, Meter 60 Pfg. Lawntennistoffe, neueste Muster, Meter 55, 95 Pfg. 1,50 Mk. Homespun,. Meter 1,65 1,95 2,45 Mk. Alpacca Mohairstoffe, glattester 75, 95Pfg. 1,25 1,75 Mk. 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Die mit versehenen Artikel werden an Wiederverkäufer nicht abgegeben. Verantwortlicher Redacteur: Heinrich Wekker in Gr..Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Nr. 104. 18. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Gerichts- Beitung. dings, daß 30 M. ein zu niedriger Preis gewesen und 45 M. angemessen wäre; wenn der Angeklagte aber einmal auf den billigen Preis eingegangen wäre, hätte er auch daran festhalten müssen. Staatsanwalt v. Beginger beantragte, den Angeklagten wegen Erpressung mit sechs Monaten Gefängnis zu bestrafen, der Gerichtshof erkamite auf vier Monate Gefängnis. Sonntag, 5. Mai 1901. wortet und schriftliche Antwort wird nicht erteilt. Bei Anfragen juristischer Art ist es praktisch, Seit sparend und darum sehr zu empfehlen, wenn man adressiert: Redaktion des„ Vorwärts". Juristischer Brieftasten, Beuthstr. 2, Hof II. Tie juristische Sprechstunde Donnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. findet Montag, Dienstag, Nixdorf. Bei der Maifeier 1900 sprach vormittags Richard Fischer und abends Wilhelm Liebknecht im Feenpalast. E. R. Verein gegen Verarmung, Bureau Deutscher Dom, Gendarments markt, Vorsitzender Wirklicher Geheimer Legationsrat Reichardt, Schöne berger Ufer 24. P. G. Je nach Größe der Zimmer sind die Preise für ein Bett in Gin junger Mann aus der Provinz, der bisher keine Gelegenheit hatte, sich der Herberge des Gewerkschaftshauses verschieden; Mindestpreis ist 40 Pf. einer Organisation anzuschließen, findet hierzu am ersten Tage seines Hier seins Gelegenheit. = Abonnent, Limbach i. S. Morawski, Berlin, Stralauer- Platz 21. Personal Verleih Institut betreffend. Wir haben schon einmal auf diese Einrichtung aufmerksam gemacht. Wenn Sie nähere Angaben machen fönnen, dann müßten Sie einmal persönlich vorsprechen; am besten abends nach 5 Uhr. 2. 14. Haushalts Unterricht wird jungen Mädchen zum anwesend war. Als der kleinere der beiden Wagen entladen war, fragte der Angeklagte den Rechtsanwalt, welcher Preis vereinbart Briefkasten der Redaktion. sei. Als dieser erwiderte: 30 M.", erklärte der Angeklagte:" Das wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Zahl Der Mord in der Schulzendorferstraße. Am Montag ist viel zu billig, Sie müssen 75 M. zahlen, sonst lade ich den zweiten anzugeben, unter der die Antwort erteilt werden soll, und die letzte beginnt eine auf 7 Tage berechnete neue Tagung des Schwurgerichts Wagen nicht aus." Rechtsanwalt Meyer verhielt sich ablehnend Abonnements quittung beizulegen. Fragen ohne solche werden nicht blunts am Landgericht I unter Vorsitz des Landgerichtsdirektors Opper- und mun fuhr der Angeklagte mit dem Wagen, der die besten mann. Am 6. steht der Mord in der Schulzendorfer und wichtigsten Möbel enthielt, davon. Er brachte den Wagen nach straße zur Verhandlung an. Am 14. Oktober v. 3. wurde in dem seinem Hof in der Bergmannstraße, ivo er ihn stehen ließ. Der Hause Schulzendorferstraße 7 die Leiche der geschiedenen Frau Rechtsanwalt geriet in arge Verlegenheit, denn auf dem Wagen beAuguste Nerger geb. Böttcher unter Umständen aufgefunden, die fanden sich seine sämtlichen Akten. Er nahm die Polizei in Anspruch, den Verdacht rechtfertigten, daß dieselbe eines gewaltsamen Todes die aber erst am folgenden Morgen einschritt. Da der Angeklagte gestorben war. Die Nerger war eine Prostituierte der auf seiner Weigerung beharrte, so ließ der Rechtsanwalt, um niedrigsten Sorte. An der Leiche fonnten äußere Ver- in den Besitz seiner Aften zu gelangen, sich zu einer Einigung Iegungen nicht festgestellt werden, dagegen war das Gesicht der etwa herbei und verstand sich dazu, dem Angeklagten 45 Mark 40 Jahre alten Person vollständig mit geronnenem Blut bedeckt. Die nebst 8 Mark Trinkgeld für die Leute zu zahlen. Im Leiche war von dem Hausverwalter Splisgarth in dem zum Keller Terinin bekundete der Sachverständige, Spediteur Schuhr, allerdes Hauses führenden dunklen Vorkeller unter der Treppe aufgefunden worden, sie hatte ein Taschentuch im Munde und die Leichenöffnung ergab, daß Frau Nerger durch Hineinstoßen des Tuchs in den Mund getötet, also erstickt worden ist. Das Tuch war so fest hineingestopft, daß die Frau es unmöglich selbst eingeführt haben konnte; für die angewendete Gewalt sprach auch die Thatsache, daß ihr einige Zähne ausgestoßen worden sind. Außerdem hatte die Ermordete einige Kraziunden am Halse und am Kinn. Als mutmaßlicher Thäter wurde von der Kriminalpolizei der 33 jährige Arbeiter Richard Müller festgenommen. Durch Zengen war befundet worden, daß sich die Ermordete in der Nacht vor der That in Gesellschaft eines Manns befunden habe, der mit ihr verschiedene Schanklokale besuchte und in ihrer Gesellschaft auch in der Lindowerstraße gesehen worden ist. Müller, der anfänglich zu nächst jede Berührung mit der Ermordeten bestritten hatte, gab schließlich zu, mit Frau Nerger in der Lindowerstraße gegangen zu sein, behauptet aber, daß dann ein Unbekannter gekommen sei, ihm seine Begleiterin abgenommen habe und mit ihr weiter gegangen sei. Müller, ein Mann, der schon wegen Raubes und Diebstahls mit Zuchthaus vorbestraft ist, hat sich durch falsche und widersprechende Angaben über sein Thun und Treiben am Abend vor dem Morde schwer verdächtig gemacht; in feinen Kleidungsstücken sind Blutflecke vorgefunden worden; außerdem sind mehrere Beugen vorhanden, die mit Bestimmtheit bekunden, daß sie ihn in der Nacht zum 14. Oktober in fester Umschlingung mit der Nerger in der Thürnische des Hauses Schulzendorferstr. 7 gesehen haben. Zur Ueberführung des Angeklagten soll ein so umfangreicher Zeugen- Apparat in Bewegung gesetzt werden, daß die Verhandlung drei Sigungstage in Anspruch nehmen wird. Als Offizialverteidiger des Angeklagten ist Rechtsanwalt Dr. Meidinger bestellt worden. Eine Umzugsgeschichte beschäftigte gestern die 9. Straffammer des Landgerichts I, vor der sich der Fuhrherr Konrad Pilz wegen Erpressung zu verantworten hatte. Der Angeklagte hatte erfahren, daß der Rechtsanwalt Meyer am 2. Oktober v. J. von der Alten Jakobstraße nach der Neuen Roßstraße ziehen wollte. Ende September sandte Pilz einen Arbeiter zum Rechtsanwalt, der die Ausführung des Umzugs anbieten und im zusagenden Falle den Preis bereinbaren jonte. Rechtsanwalt Meyer ging darauf ein, zeigte dem Beauftragten den Inhalt feiner Stuben, der zu befördern war, und vereinbarte mit ihm einen Preis von 30 M. Am 2. Oktober wurden dann auch 2 Möbelwagen vollgeladen und nach der nur 10 Minuten entfernt liegenden neuen Wohnung gefahren, wo der Rechtsanwalt bereits tisch des mit er selbst stand Schmiere und eines Stockes, den er durch das Drahtgitter steckte, den Diebstahls und Urkundenfälschung standen gestern der Arbeiter Paul Wegen eines ganz raffiniert inscenierten Betrugs, bezw. wegen Bernhöft, der Hausdiener Otto Bauer und der Arbeiter Eugen Teil in den städtischen Fortbildungsschulen gegen ein sehr mäßiges löther vor der zweiten Straffammer des Landgerichts I. Schau- Schulgeld erteilt, ferner in Retteverein, wo der Kochkursus 75 M. plag ihrer Strafthaten war die Central- Markthalle, in loftet; der Unterricht in der unter Aufsicht des Vereins stehenden Haushaltungs- Schule, Elisabethstr. 27a, foftet mit Wohnung und Verpflegung welcher sich die Angeklagten aufzuhalten pflegen, um gelegentlich für den einjährigen Kursus 400 M., ohne Wohnung 250 M. Ferner besteht Gänge für die Standinhaber zu verrichten. Bernhöft war mit den am Schöneberger Ufer 24 der Berliner Verein für Voltserziehung, geschäftlichen Gepflogenheiten der Wild- und Federviehhändler ziem- wo der Kochunterricht für 1-3 Monate 12-100 M., der Hausarbeitslich gut vertraut. Am 23. März bemerkte er, daß auf dem Laden- unterricht 15-200 M. foftet. Unentgeltlichen Kochunterricht erteilt das standes Nr. 184- Inhaber Geflügelhändler Methner einem Drahtgeflecht abgeschlossenen Verkaufs Heimatshaus für Töchter höherer Stände, Neuenburgerstr. 1a, ebenso ein Zettel die Haushaltungs- Schule des Vereins zur unentgeltlichen ErSchließlich lag, der ihm wertvoll genug schien, sich um seinen Befizz zu beziehung schulentlaffener Mädchen( Marienfelde, Adolfstraße). mühen. Es war nämlich eine Benachrichtigung, auf Grund deren nennen wir noch den Berliner Hausfrauen- Verein, in deffen Kochabfertigungsstelle der Eisenbahn in Empfang nehmen können. Er Gastwirtschaft oder Schankwirtschaft, zum Kleinhandel mit Branntwein oder die Standinhaber die für sie angekommenen Güter von der Güter- schule, Jägerstr. 22, der dreimonatige Sturfus 90 M. fostet. K. 459. Ueber Anträge auf Erteilung der Erlaubnis zum Betriebe der verabredete sich mit Bauer, diesen Schein zu estamotieren; Spiritus beschließt in Landgemeinden der Kreis- oder Stadt- Ausschuß, in der andre holte mit Hilfe Stadtgemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern der Magistrat. Wird die Erlaubnis versagt, so steht dem Antragsteller innerhalb zwei Wochen sicher ชน sich heran. der Antrag auf mündliche Verhandlung im Verwaltungsstreitverfahren vor Benachrichtigungsschein langsam aber auf den Wunsch der beiden unterschrieb ihn Flöther mit dem Namen dem Streis: beziehentlich Stadt- Ausschuß zu. Hatte die Gemeinde oder die Methner, Bauer bezahlte die Fracht in Höhe von 50 Pf. und bekam Drtspolizeibehörde Widerspruch erhoben, so darf die Erteilung nur auf 23 Hühner und etwa 40 Tauben, die die beiden ersten Angeklagten den Bezirksausschuß zulässig; dessen Entscheidung ist endgültig. Grund mündlicher Verhandlung im Verwaltungsstreitverfahren erfolgen. darauf den Korb mit Geflügel überantwortet. Letterer enthielt Gegen die Entscheidung des Kreis- oder Stadt- Ausschusses ist Berufung an N. V. 2. zu Geld machten. Den Erlös teilten sie sich. Flöther hat für seine Der dem Arbeitgeber wegen verdorbener Materialien, wegen Entschädigung Liebesmüh nichts erhalten, sondern ist leer ausgegangen. Er hat für Kontrattbruch und dergleichen zustehende Anspruch darf seit dem 1. Jas feine Gefälligkeit mit zwei Monaten Gefängnis zu büßen. nuar 1900 nicht mehr vom Lohn abgezogen werden:§ 394 des Bürgerlichen Bernhöft wurde zu sechs, Bauer zu vier Monaten Gesetzbuchs. Forsterstraße. Die Ansicht, daß Gehälter nur dann der Beschlagnahme unterliegen, wenn eine feste Anstellung auf mindestens ein Gefängnis verurteilt. Jahr oder wenigstens Vierteljahrs Kündigung vorliegt, ist seit Antrag auf Umschreibung des Namens zu notariellem oder gerichtlichem dem 1 Januar 1900 irrig. Beantragen Sie also Gehaltspfändung. P. R. 100. 1. Da Sie erblindet sind, müßten Sie die Erklärung sowie den Protofoll abgeben. Zu der Protokollierung werden zwei Zeugen oder ein Gerichtsschreiber oder ein zweiter Notar hinzugezogen. 2. Wenn der Vormund des Kinds seine Zustimmung zur Namensänderung verweigern follte, fo legen sie Beschwerde beim Amtsgericht( Vormundschaftsgericht) ein. 3. Mit der Umschreibung des Namens erhält das Kind lediglich der neuen Familiennamen, aber nicht die Stellung eines ehelichen Kinds zum Manue seiner Mutter. Um dies zu erreichen, müßten Sie das Kind adoptieren. Zur Adoption ist Genehmigung des Amtsgerichts erforderlich. C.. J. Ja. Tarbt. Der Lehrer Vitus Hartig in Beilngries bei Ingolstadt Als kleiner Sternberg wurde eine ultramontane Größe enthatte mit 2 fleinen Mädchen unter 12 Jahren sehr häufig unzüchtige Geschichten getrieben. Sein Pfarrer stellte ihm ein sehr gutes Beuguis aus und der erwischte Sünder selbst versuchte momentane Das Landgericht München II geistige Erkrankung vorzuschützen. war aber andrer Meinung und verurteilte ihn zu sieben Monaten Gefängnis. V BAER SOHN 1891 31 190 Chausseestrasse 24a u. 25 .11 Brückenstrasse 11 Zwischen Invalidenstr. und Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Zwischen Jannowitzbrücke u. Köpenickerstr.( Ecke Rungestr.) En gros. Gr. Frankfurterstr. 20 Ecke Koppenstrasse, am Bürgerhospital Lieferanten an Vereine. Lieferanten an Institute. Fabrikation und Maass- Anfertigung guter Herren- und Knaben- Bekleidung. Lieferanten an die preussische Armee Lieferanten an Garderoben- Geschäfte. Lieferanten an Waaren- Häuser. En detail. Lieferanten an ausländische Gesellschaften. 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Berliner. D'r Herr Maire. Anfang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz. Leontinens Chemänner. Borher: Teremtete. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Trilby. FriedrichStrasse 165 Castans Panopticum Entree 50 Pf. Kinder die Hälfte. Zoologischer Garten Montag: Leontinens Ghemänner. Heute, Sonntag, den 5. Mai: Teremitete. Neues. Gastspiel des Schlierseer Bauern- Theaters. Der Amerika feppl. Anfang 8 Uhr. Montag: Der G'wissenswurm. Westen. Norma. Anfang 7/2 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Bar und Zimmer mann. Montag: Undine. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. ( erster Sonntag im Monat) Entree 25 Pfg. a Person Ab 4 Uhr nachmittags: Militär- Doppel- Konzert in der Waldschänke. Ausserdem Konzert einer Bläserkapelle. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterstr. 132. Zum erstenmale: Novität! Novität! Thalia. Die Fledermaus. Aufans Der Bräutigam vom Himmel. 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central. Die Geisha. 8 Uhr. Anfang Montag: Dieselbe Vorstellung. Luisen. Durchgegangene Weiber. Anfang 8 Uhr. Gefangspoffe in 5 Bildern von Millo: witsch. Bearbeitet von Carl Weiß. Musik von A. Wicher. In Scene gefezt von Jos. Dill. Anfang 7 Uhr. Morgen und folgende Tage: DieNachm. 3 Uhr: Ein verarmter selbe Borstellung. Gbelmann. Montag: Die Anna- Lise. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Madame Méphisto. Anfang 71 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Zigeuner baron. Montag: Madame Mèphisto. Carl Weißt. Der Bräutigam vom Himmel. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Belle Alliance. Gastspiel Schwarzwälder. Die Mühle im Schwarzwald. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. der Apollo- Theater. Eröffnung der Sommer- Saison und des Konzertgartens. Sommerpreise! Geschw. Gasch Paul Petras Kreps und Tochter Metropol. Specialitätenvorstellung. Egger- Rieser Excelsior Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo. Specialitäten Borstellung Frau Luna. Anfang 7 Uhr. Montag: Diefelbe Vorstellung. Palast. Geschlossen. Reichshallen. Stettiner Sänger Anfang 7 Uhr. Paffage Theater. Damen: RingKosmograph neue sensationelle Bilder. Um 9% Uhr: Frau Luna und das berühmte Luftballett fämpfe. Specialitäten- Vorstellung. Grigolatis. Anfang mittags 12 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Paffage Panoptikum. Speciali täten Vorstellung. Ilvania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal) Albends 8 Uhr: ,, Unser Rhein von der Delle bis zur Mündung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Juvalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr. Sternwarte. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Freie Volksbühne. Heute nachmittag 23 Uhr im Lessing- Theater II. Abteilung: Figaros Hochzeit. Gleichzeitig im Carl Weiss- Theater VII. Abteilung: Der Biberpelz. Die 10. Serie der Vorstellungen beginnt für die I. Abteilung am Sonntag, den 12. Mai. Die Vorstellungen folgen am 16.( Himmelfahrtstag), 19., 26. Mai und 2., 9., 16. Juni. Aufgeführt wird: Der grüne Kakadu. Groteske von A. Schnitzler. Hierauf: Scherz und Ernst. Scenen und Lieder, 229/6] Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. Wo amüsiert man sich grossartig? In Schnegelsbergs Festsälen, Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Heute: Grosser Ball und Thaler- Regen verbunden mit Cigarren, Apfelfinen- Regen und diversen Ueberraschungen. 14818* Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Empfehle meine Säle, 300 und 1200 Personen faffend( mit Bühne), ben geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabriken 2c. zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art. Max Schindler. Reichshallen Stettiner Sänger. Wechselndes urkom. Programm. Anfang: Wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Deutsche Konzerthallen An der Spandauer Brücke 3. In den 5 Riesenbögen: Täglich: Internationale Künstler- Konzerte. 4 ausländische Kapellen. Im 6. und 7. Bogen: TheaterAbteilung: ,, Die Bohème" ( Künstler- Variété). Schweizer- Garten Am Königsthor, am Friedrichshain Jeden Sonntag: ,, Seeterrasse" Lichtenberg. Gartenkonzert, Theater, Heute Sonntag: Grosses Doppel- Konzert. Gala: Vorstellung des weltberühmten Turmseilfünstlers Mr. Cronje- Boston auf dem 250 Fuß langen und 70 Fuß hohen Turmseil über den See. unter Mitwirkung der berühmtesten und besten Turmseilfünstlerin der Gegenwart Neu! Avis! Donna Ervina. Donna Ervina auf der Teufelsbrücke. Unübertrefflich! Diese Nummer ist Original von Donna Ervina und bis jetzt von keiner Dame ausgeführt. Neu! Mr. Cronje- Boston mit ſeinem engl. Foxterrier a. d. Turmfeil. Mr. Cronje- Boston mit seiner Stuhlproduktion a. d. Turmſeil Herübertragen eines hiesigen Friseurs( Wette, Preis 100 Mark) auf dem Turmfeil über den See. Bei eintretender Dunkelheit einzig dastehend: Große auf dem Turm feil über den See Belociped Sabrt Brillant- Feuerwerk im ausgeführt von Donna Ervina und Mr. Boston. Von nachmittags 5 Uhr ab: Grosse Specialitäten-Vorstellung. Ringkampf einer Dame mit einem Eisbären( Parodie). Auf dem See- Orchester: 1 Großes Konzert der Rumänischen Kapelle. Grosser Ball t. beiden Miesen Gondelkorso a.d.See Gr.VergnügungsparkBadfälen. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Entree 10 Pfennig. Kinder frei. Moritz Cohn. Riesen- Walfisch 21 Meter lang. 150 000 Pfd. schwer. Bollständig geruchlos! Bon morgens 10 Uhr bis abends 10 Uhr. Eintrittspreis 20 Pf. Alexanderstraße, Ecke der Magazinstraße. Schluß der Ausstellung in Berlin Anfang nächster Woche. Charlottenburg- Westend. Hoffmanns Volksgarten. Metropol- Theater Jeden Sonntag: Frei- Konzert. W., Behrenstraße 55/57. Das anerkannt beste Mai- Spec.- Programm Berlins. Schiller Theater 16 nene Nummern. ( Walluer Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Romeo und Julia. Trauerspiel Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. in 5 Aufzügen von Shakespeare. W. Noacks Theater. Sonntagabend 8 Uhr: Gastspiel Ferdinand Bonn. Der Kaufmann von Venedig. Lustspiel in 5 Aften von Shakespeare. Montagabend 8 Uhr: Brunnenstraße 16. 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Gesellschaftshans Swinemünderstr. 42. Tägl. Theater u. Specialitäten. Vorstellung. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Gesellschaften, Vereine, foulant zu vergeben. [ 11442* Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagsäulen. Empfehle mein Lokal zu Fest lichkeiten und Bersammlungen. 5270* C. F. Walter. ES# S 7000 Sigpläge, verdeckte Hallen und Zelte, 4500 Personen. Wein bester Freund, das ist der Kaffeeküche von 2-5 Uhr. In allen Lebenslagen. 99 Warm" Er hilft mir stets, wenn sich ein Sturm Auch meine Gattin liebt ihn sehr, Ja, sie gestand mir neulich: Volksbeluftigungen aller Art, eigene Beleuchtung Erhebt in meinem Magen! 52 Bogenlampen, 150 Glühlampen, Theater- Vorstellung. schöne Parkanlage zur Promenade, alles sehenswert, allen großen Vereinen zu Sonnabenden und Sonntagen zu den coulantesten Bedingungen empfohlen. diese Weiber! 1088b Fanst von Goethe, der Tragödie, diese II. Teil ( 2. Abend: Faust's Tod u. Erlösung). Dienstagabend 8 Uhr: Der Raub der Sabinerinnen. Schwank in 3 Aften von Gerner. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Central Theater. Sanssouci Heute Anfang 8 Uhr. Mit ganz neuer Ausstattung an Kostümen, Dekorationen u. Requisiten, zum 625. Male: Die Geisha. Operette in 3 Aften v. Sydney Jones. Morgen und folgende Tage: Die Geisha. Anfang 8 Uhr. Thalia- Theater Ensemble- Gastspiel des Friedrich Wilhelmstädt. Theaters. Die Fledermans. Frosch- Emil Thomas a. G. Eisen: ftein Herr Streitmann, Frank- Hr. Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag: Hoffmanns Nordd. Sänger. Stets wechselndes Programm. Nach jeder Vorstellung: Tanzkränzehen Wochentags Vereinsbillets gültig. Tanz frei. Für die Sommersaison, während welcher die Vorstellungen täglich im Garten stattfinden, sind noch Sonn: abende für Vereine fret. Alhambra Litt, Rosalinde- Frl. Steichsberg, Wallnertheater- Strasse 15 Adele- Frl. Zimmermann, Orlofsky- Frl. Door. Anfang 7 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Jeden Sonntag und Dienstag: Gr. 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Neue Königstr. 74. zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich mein Kotal mit großer Theaterbühne echten Wurm"( desgl. beim Ausauch Sonntags zu Festlichkeiten vergebe. Für Frühjahrs- und Sommer festlichkeiten geeignete Tage sind noch frei. Um wohlwollende Berüc fichtigung ersucht Gustav Graumann. NB. Sonnabende und Sonntage im Juni und Juli noch zu vergeben. Ostbahn- Park. Am Küstrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71 Johannisthal. Hermann Imbs. Heute, Sonntag, den 5. Deai cr.: Gröffnung der Sommer: Saison. Grosses Konzert. Theater- u. SpecialitätenVorstellung. Raus Park- Restaurant. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Kaffeeküche.Kegelbahn.Ausspannung. Saal für Vereine u. Versammlungen. Telephon 3957 Amt VII. Gardinen! spottbillig Fenster 1,25-30 M. Refte 30-50 93f. F. Stoehr, Münz- Straße 17, am Königsgraben.[ 15048* usw. HerrenFussbekleidung Façon Friedrich 4,75, 5,20, 6,30, 7,80. Façon Selbiger 5,50, 6,75, 7,35, 8,25. Façon Eduard 7,35 und 8,40 usw. Façon Panl 4,25, 4,85, 5,35 usw. 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T.- D.: Vortrag des Abgeordneten Baudert über: Die Boeste im Dienste der Freiheit. Diskussion. 247/7 Gäste willkommen. Der Vorstand. Achtung, Bevölkerung Berlins! Mittwoch, den 8. Mai 1901, abends 8½ Uhr, finden 2 öffentl. Versammlungen statt für den Norden im„ Eiskeller", Chauffeeftraße 88, Referent: Herr Dr. C. Freudenberg für den Süden bei Buggenhagen, am Morigplat Referent: Herr Dr. R. Friedeberg. Tagesordnung in beiden Versammlungen: 101 1. Die Ausbeutung der Bevölkerung durch den Arzneiwucher. Wie kann Abhilfe geschaffen werden? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 272/12 Die Einberufer. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Achtung! Stock- u. Celluloid- Arbeiter. Achtung! Dienstag, den 7. Mai, abends 9 Uhr, in Stecherts Festfälen, Andreasstraße 21( oberer Saal): Derlammlung. Tages Ordnung: 1. Wahl der Obmänner und Branchenkommission. 2. Wahl eines Beitragsammlers. 3. Branchenangelegenheit. 19 Um 8 Uhr findet eine öffentliche Versammlung der Stodarbeiter statt. Wir ersuchen die Kollegen, recht pünktlich zu erscheinen. Siehe Annonce Stodarbeiter. Die Kommission. Achtung! Parkettbodenleger! Dienstag, den 7. Mai 1901, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Saal 10, 1 Treppe: Kommiffions- Sihung mit Vertrauensleuten. Die Kollegen Frigge, Emmerich, Lange und Töpfer sind hierzu eingeladen. Den Kollegen zur Nachricht, daß folgende Mitglieder aus dem Deutschen Holzarbeiter Verband ausgeschlossen wurden, weil sie in der gesperrten Firma Bied gearbeitet haben: Tischler Julius Kienast, Stellmacher Aug. Weitekat, Bimmerer Steldel, Bimmerer Paul Gaedke, 8immerer Hermann Dorow. 91/4 Die Kommission. Central- Verband der Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter Deutschlands. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau u. Arbeitsnachweis: Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, II, Zimmer 16. Telephon- Anschluß: Amt VII, Nr. 3348. Dienstag, den 7. Mai, abends 8/2 Uhr, in den Arminhallen. Kommandantenstraße 20: Versammlung der Haus- u. Geschäftsdiener, Packer und Kutscher. Tagesordnung: 1. Die Arbeitsverhältnisse unsrer Kollegen bei der Firma Hermann Zietz und in andren Warenhäusern. Referent: Sollege Oswald Schumann. 2. Diskussion. 3. Verbands: angelegenheiten. Die Sektionsleitung. Oeffentliche Versammlung für das gesamte General- Versammlung Deutschl., Zahlstelle Berlin I. Den Mitgliedern zur Nachricht, 32/17 baber Stoege Ernst Hampel aller zum Vertragsgebiete Berlin u. Umgegend gehörigen Verbandszahlstellen. Grüner Beg 52, nach dem GeorgenTages Ordnung: 1. Das Resultat der Mai- Aussperrung und unsre Stellungnahme dazu. 2. Wahl der Achtzehner- Kommission zum neuen Vertrage. Ohne da Mitgliedsbuch legitimiert. Ohne dasselbe kein Eintritt. am 2. Mai verstorben ist. Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags 5 Uhr, vom Trauerhause, Kirchhof, Landsberger- Allee, aus statt. Um rege Beteiligung bittet Die Ortsverwaltung. Karl Heidemann, Rixdorf, Ziethenstr.25. Orts- Krankenkasse der Zur Kenntnisnahme unsrer Mitglieder! Die Bureaus zur Abstempelung der Kontroll Steindrucker u. Lithographen. farten für die Mai- Gemaßregelten in den Vierteln und Zahlstellen des Vertragsgebiets find mit Sonnabend, den 4. Wai, aufgehoben. Das Material bitten wir bis spätestens Montagabend an die Verbandsleitung abzuliefern. Am Montag, den 5. Mai, werden Abstempelungen der Kontrollkarten nicht vorgenommen. Mai- Gemaßregelte, welche noch am Dienstag arbeitslos find, wollen sich zur weiteren Kontrolle täglich während der Vormittags: stunden im Bureau Engel- Ufer 15, Zimmer 29, melden, woselbst die Rubrit für Montag mit abgestempelt wird. 137/ 11* Die Verbandsleitung. Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen beschäftigten Arbeiter Berlins u. Umg. 01929 Moutag, den 6. Mat, abends 8½ Uhr: Ausserordentl. General- Versammlung im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15. Tages- Ordnung: 1. Der Berlauf der Maifeier. 2. unterstützungsfrage. 3. Verschiebenes, Eintritt gegen Vorzeigen des Quittungsbuchs. Das Erscheinen aller Kollegen erwartet Der Vorstand. 82/11 Außerordentliche Mitglieder Versammlung der Bretterträger und Brettschneider am Montag, abends 8 Uhr, im Königstadt Kasino( oberer Saal), Holzmarktstr. 72. Tages Ordnung: Wie stellen sich die Kollegen zu den Gemaßregelten vom 1. Mai betreffs der Unterstützung derselben. 84/9 Sämtliche Kollegen, welche zum Streitfonds beitragen, find verpflichtet, zu erscheinen. Die Lohnkommission. Vereinigung der Maler. Berlinere Spar- u. Bau- Verein Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Bilanz am 31. Dezember 1900. Activa. 1. Grund und BodenConto 1 2. Bau: Conto 1 3. Grund und Boden: Conto 2 4. Bau- Conto 2 • • 5. Grund und BodenConto 3 6. Bau- Conto 3 7. Grund und BodenConto 4 Mr. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß das Vorstandsmitglied, Herr Hermann Fricke am 4. d. M. verstorben ist. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 7. d. M., nachm. 3 Uhr, von der hofs in Brit aus statt. M. Stuhlmann, Vorsitzender. Zatobi Kird[ 11666 Verband der Vergolder. Todes- Anzeige. Am 3. Mai cr. verstarb unser Ver bandskollege 57 787,50 Wilh. Hentschel 161 $ 1500, im Alter von 57 Jahren am Gehirn56 292,50 fchlag. 161 500, 32 835, 90 500, • 8. Bau- Conto 4 94 850, 281 925, 94 190, 321 645, 9. Grund und BodenConto 5 10. Bau- Conto 5 11. Grund und BodenConto 6 12. Bau- Conto 6 13. Inpentar- Conto 14. Anlage- Conto d. Siegfried Levy- Schenkung Dienstag, den 7. Mai, abends 8 Uhr, im Gewerkschafts- 15. Rückständige Mieten haus, Engel- Ufer 15, General- Versammlung. Tages- Ordnung: 16. Geschäftsguthaben bei der Deutschen CentralGenossenschaft 17. Bant Guthaben 1. Kaffenbericht. 2. Vortrag des Genoffen Rechtsanwalt H. Heine: 18. Kassenbestand mann. 3. Bericht der Ortsverwaltung über das erste Quartal. Mitgliedsbuch legitimiert. 124/8 Die Ortsverwaltung. Verband der Tapezierer. • 178 500, 431 479,34 400, 50 000, 320,90 195, 4 950,49 3 200,15 Sa. 2 022 070,88 Passiva. 1. Geschäftsguth. Conto Bermehrung i. J. 1900 = Dienstag, den 7. Mai, abends 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn 2. Spareinlagen- Conto Wilke, Andreasstraße 26: [ 177/19 3. Reservefonds- Conto 5. Bezirks- Versammlung für den Often. Berungs- Conto ber Vortrag des Genoffen Theodor Metzner über: Gleiches Recht Die Verbandsleitung. für alle. Steinarbeiter! 4. Siegfr. Levy Schenfg. Siegfr. 6. Schuldverschreibungs Conto 7. Hypotheken- Conto 1 8. Hypotheken- Conto 2 9. Sypotheken- Conto 3 10. Sypotheken- Conto 4 . Mt. 94 839,10 21 373,20 116 212,30 175 602, 5 479,21 50 000, 132,85 44 980, 200 000, 200 000, 101 000, 318 000, Dienstag, 7. Mai, abends 8 Uhr, im Engl. Garten, 11. Sypotheten- Conto 5 390 000, Alexanderstraße 27e: Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: • 12. Hypotheken- Conto 6 • 13. Reftfanfgeld: GrundStück 6 14. Creditoren- Conto 15. Borausbezahlte Miete 16. Reingewinn. [ 172/13 1. Vierteljahrs Abrechnung. 2. Die Gemaßregelten von der Maifeier. 3. Die Konferenz in Schlesien. 4. Wahl eines Kassierers. 5. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vertrauensmann. Achtung! 300 000, 100 000, 16 756, 75, Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet hente, Sonntag, den 5. Mai, nachm. 4 Uhr, auf dem Bartholomäus Kirchhof ( Weißensee, Faltenberger Chaussee) statt. Bahlreiche Beteiligung erwartet 225/8 Der Vorstand. Danksagung. Allen denen, die meinem Mann die letzte Ehre erwiesen, insbesondere dem Metallarbeiter- Berband, sowie den Stollegen und Meistern der Fabrik von Ludwig Löwe meinen herzlichen Dant. 11196 Anna Jedlicka. Bekanntmachung. Gewerbegericht zu Berlin. J.-Nr. 211 Gew- Ger. 01. Berlin, den 3. Mai 1901. Ju Sachen betreffend die Errichtung eines neuen Tarifvertrags für den Verband der Baugeschäfte Berlins: und der Vororte einerseits und ihre Maurergesellen andrerseits ist dent. Gewerbegericht zu der Bekannt machung vom 1. Mai cr. seitens der centralorganisierten Maurer Berlins und Umgegend folgende Erläuterung zugegangen: vom Mit Rücksicht darauf, daß circa 3/4 der sämtlichen Arbeitnehmer in der Maurerbranche dem Centralverbande als Mitglieder angehören, die legal berufene Versammlung der selben aber dem Schiedsspruch des Einigungs Amts Berlin 22. April cr. in der Majorität zugestimmt hat, gilt für die Mitglieder des Centralverbands und somit für die große Mehrheit der Maurer Berlins und Umgegend der fragliche Schiedsspruch als an genommen. gez. v. Schulz. 8 833,52 Orts- Krankenkasse Sa. 2 022 070,88 der Schuhmacher. Gewinuverteilung. 312 Pro3. Dividende auf Geschäftsguthaben am Dem Reservefonds gut: geschrieben Achtung! 31. Dezember 1899 Handels-, Transport- u. Verkehrsgewerbe Marmorarbeiter. am Sonntag, den 5. Mai, abends 7 Uhr, in den Arminhallen, Kommandanten- Straße Nr. 20. Tages- Ordnung: Die Bedeutung des 1. Mai. Referentin: Frau Emma Ihrer. Nach der Versammlung: 67/6 Geselliges Beisammensein mit Tanz. Kollegen, da die Verfan.mlung am 1. Mai wegen Nichtanmeldung nicht stattfinden konnte, ersuchen wir Euch, in der Versammlung am 5. Mai recht zahlreich zu erscheinen, um dieselbe zu einer imposanten Rundgebung zu gestalten. Die Einberufer. O Allgemeine Arbeitgeber u. Mitglieder- Versammlung M. 3 131,33 Mittwoch, 8. Mai, abds. 81/2 Uhr, im Engl. Garten, Alexanderftr. 27 c. Tages Ordnung: " 702,19 . 3 833,52 Mitgliederzahl. Eingetreten im Laufe des Jahres 1900 Dienstag, den 7. Mai, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Am 1. Januar 1900 Alexanderstraße Nr. 27c: Oeffentl. Dersammlung Tages Ordnung: 1. Vierteljahrs- Abrechnung. 2. Wie stellen wir uns zu den Firmen, die noch nicht den Tarif anerkannt haben. 3. Verschiedenes. Pflicht eines jeden Kollegen ist es, in der Versammlung zu erscheinen. 172/14 Der Vertrauensmann. Verband deutscher Schneider Musikinstrumenten- Arbeiter! und Schneiderinnen ( Filiale Berlin). Dienstag, den 7. Mai, abends 8 1hr, in der Berliner Ressource, Kommandantenstraße 57: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag über das Genossenschaftswesen. Referent: Herr Dr. Leo Arons. 2. Abrechnung vom Streit und vom 1. Quartal 1901. 3. Be: schlußfassung über den Antrag des Hauptvorstands betreffend die Verlegung der Fachzeitung und Wahl eines ersten Bevollmächtigten. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ersuchen wir die Mitglieder, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Es haben nur Mitglieder Zutritt. 162/13 Die Ortsverwaltung. Große öffentliche Schuhmacher- Versammlung am Montag, den 6. Mai, abends 8 Uhr, in Cohns großem Saal. Beuthstraße 19. Tages Ordnung: 169/19 Montag, den 6. Mai ds. J., abends 8½ Uhr, Naunynstraße 27 bei Graumann: Mitglieder Versammlung des Fachvereins der Musikinstrumenten- Arbeiter. Tages Ordnung: Am 31. Dezember 1900 schieden aus infolge Ausschluß, Tod, Verzug und Aufkündigung Bestand an Mitgliedern am 1. Januar 1901 1 293 805 2 098 149 " . 1949 Die Haftsumme sämtlicher Mitglieder 1. Der Kampf der Krankenkassen gegen die Apotheken. Referent: Herr Dr. Weyl. 2. Die Versicherungspflicht der Heimarbeiter. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet 1135b Der Vorstand. Verein Rixdorfer Wohnungsmieter. Donnerstag, den 9. Mai, abends 812 Uhr, im Deutschen Wirtshaus", Bergstr. 137 betrug aut Schluß des Geschäfts: Oeffentlicher Vortrag. jahres 1899 Dieselbe hat sich vermehrt unt M. 399 900 " 196 800 1. Die Erweiterung des Gemeindegrundbesitzes, ein Segen für die Mieter und Steuerzahler. 2. Ein neuer Trick gegen den Mieterverein. Darauf freie Aussprache und Verschiedenes. Alle Rirdorfer Mieter, Frauen und M. 596 700 Männer ladet dazu ergebenst ein J. A.: A. Fr. Fricke, I. Vorsitzender. Ernst Roscher. Bom 15. Mai ab prakticiere ich wieder in 63/ 8* Gesamt: Haftfumme am Schluß des Geschäftsjahres 1900 Der Vorstand. L. Schmidt. Bölle und deren Bewohner! 2. Diskussion. 3. Der Streik bei 1. Bortrag des Genoffen Adolf Hoffmann über: Simmel. Großer Vortrag Rekewitz und der Verlauf der diesjährigen Maifeier in unferem Beruf. 4. Vereinsangelegenheiten. Tagesordnung eine wichtige ist. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Kollegen! Erscheint Mann für Mann in dieser Versammlung, da die Der Vorstand. 141/11] Urania. am ( Damen und Herren) Dienstag, 7. Mai, abends 812 Uhr, in Berlin N., Badstr. 58 ( Bimmermann). Thema I: Die Gesundheits: pflege des Arbeiters. Bad Reinerz. Dr. Stern, praft. Arzt ut. Specialarzt für Ohren, Nasen, Hals- u. Bruftleiden. Ich habe mich als Thema II: Die Aufgaben der Specialarzt für Chirurgie u. Krankenkaffen in socialer und Zu der Vorstellung am 16. Mai( Himmelfahrtstag), nachmittags hygienischer Beleuchtung. 4 Uhr, sind noch Billets zu haben in dieser Versammlung. Samariter- Kursus D. D. für Arbeiter und Arbeiterinnen. 1. Berichterstattung über die Durchführung des Minimaltarifs und Morgen, Montag, abends 9 Uhr, beginnt der Sommer- Kurfus Beschlußfassung über die eventuelle Arbeitsniederlegung. 2. Verschiedenes. in der Centrale Dresdener Garten", Dresdenerstr. 45. Vortrag über Bahlreiches Erscheinen erwartet Der Einberufer. Zweck und Ziele des Kursus und Anatomie. In der Filiale beginnt der Kursus am 13. Mai. Heute nachmittag: Spielausflug nach Schmargendorf. Treffpunkt 3 Uhr Restaurant Sanssouct". 261/5 Lackierer. Dienstag, 7. Mai, abends 82 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer Nr. 15: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 104/3 1. Vortrag über Häckels Welträtsel. Referent: Dr. R. Steiner. 2. Discussion. 3. Wahl eines Schriftführers und zwei Vertreter zur Arbeitsnachweis Kommission. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Teilzahlung!! [ 15020* Herren- und Knaben- Garderoben- Specialgeschäft. Charlottenburg, 45 Wilmersdorferstr. 45. Orthopaedie Dr. Isert Perl, Wilhelmstr. 30/31. Fernspr.- Anschl. VI, 3259. Hernach: Freie Aussprache! niedergelassen. Redner: Herr Georg Wagner, 11296 Schriftsteller, Charlottenburg. Gäste zahlen 15 Pf. Eintrittsgeld. Um recht fleißige Agitation und Ehrenerklärung. um recht regen Besuch bittet Der Vorstand des„ Neuen Natur: heilvereins Charlottenburg- Berlin". ( B. Nr. 560.) J. A.: F. Lange, Die Beleidigung, die ich gegen Charlottenb., Gordes du Corpsstr. 9. Abend am 30. April d. J. dem Haus Heute Sonntag nachm. 2-7 Uhr: bestzer Herrn Marczynski, in und ,, Volksspiele in der Seestraße vor seinem Lotal, Rheinsbergerstr. 38, ( neben der Kirche). 287/6 zugefügt habe, nehme ich zurück und erfläre den Herrn für einen Ehrenmann. 11576 Reinhold Röther. Möbelpolierer. Oeffentlich bekunde ich, daß das über mich ver breitete Gericht, Herrn Meyer aus. gemietet zu haben, nur auf Klatsch beruht. Mein Kontratt 4 Wochen nach beffen Kündigung Teppiche! spottbillig erfolgt. 11126 mit faum sichtbaren Druckfehlern Hermann Krüger, Restaurateur, F. Stoehr, Münz Straße 17, am Königsgraben.[ 1504. Babyschuhe von 50 Pf. an. Braune Hausschuhe für Damen mit Absatz, jetzt 2,75 Mk. H. Greifenhagen Nachflgr Brunnenstrasse 17. Schuhwaren! Enorme Preisermässigung! Nur Montag, Dienstag, Mittwoch. Damen- Rossleder, Schnür- und Knopfstiefel Damen- Chevreau, Herren- Spiegelrossleder- Zugstiefel, auf Rand jetzt 6,75 Mk. • jetzt 9,25 Mk. jetzt 4,75 Mk. • jetzt 6,80 Mk. Damen- Satin- Kalbleder Schnür- und Knopfstiefel jetzt 8,75 Mk. Herren- Kalbleder, Schnür- und Zugstiefel Herren- Ia. Kalblack- Schnürstiefel 0 • jetzt 8,90 Mk. Herren- Wildleder- Zugstiefel Braune Damen- Ziegenleder, Schnür- u. Knopfstiefel jetzt 5,25, 6,75, 7,75 Mk. Braune Damen- Schnür- u. Knopfschuhe jetzt 3,95 Mk. Pantoffel in in grosser Auswahl 35 Pf., 48 Pf., 65 Pf. Wo gehen wir heute hin??? ,, Armin- Hallen" Nach der Vereinsbrauerei Rixdorf!! Gr. Frei- Konzert, der schönste Garten von Berlin u. Umgegend. Staffeeküche a Liter 70 Pf. Berliner Kind L. 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( Ohne Gewähr.) 51 151 242 318 94 854 1180 204 63 438 67 578[ 500] 686 732 53 826 40 98 2008 88 227 376 96[ 3000] 574 92 674 801 77 979 3357 67 624 56 935 42 4079 122 88 243 354 626 737 804 947 5001 234 53 332 78 405 561 ( 3000] 85 681 701[ 1000] 85 879 6121 98 207 18 50 343 1500] 77[ 1000] 94 401 522 622 765 66 870 942 7234 337 500 57 633 60 94 799 824 916 8030 155 245 61 641 787 855 9236 94 397 417 82 755 846 67 5867 1 10360[ 1000] 72 503 6 696 727 95 867 11053 248 325 51 450 540 627 713 892 936[ 1000] 12321 480 514 696 13294 486 623 764 958 14107 203 67 319 696 763 927 15033 441 43 49 530 706 16 808 930 16029 179° 544 90 98[ 500] 603 752 73 88 926 53 95 17008 11 60 106 33 94 207 318 30 46 498 547 64 628 34[ 3000] 862 18407 525 687 784 19074 160 88 224 57 84 502 617 728 811 20123[ 1000] 90 273 359 79 462[ 500] 557 704 805 910 64 21049 78 342 43 636 709 86 804 75 76 22043 98 175[ 500] 280 553[ 500] 603 66 747 818 43 61 78 92 940 23485 99[ 1000] 565 98 698 819 955 24457[ 1000] 664[ 1000] 817 65 76 25051 257 386 595 622 42 64 70 711 69 86 927 26186 279 86 432 583[ 3000] 27041 108 69 84 333 40[ 500] 57[ 75 000] 455 514 29 933 28030[ 1000] 218 78 85 569[ 1000] 702 870 915 75 29060 82 105 20[ 3000] 69 206 87[ 500] 513[ 1000] 59 70 86[ 1000] 823 38 44[ 1000] 61 30018 91 109 592[ 500] 784 31008 10[ 500] 16 62 86 145 218 587 866 32019 391 455 930 36 33015 75 79 317 78 97 402 24 44 97[ 500] 529 32 843 80 918 85 34105 59 347 58 60 666 788 945 49 35139 205 99 301 66 456 77 557 781 817 88 959 93 36438 633 747 912 37010[ 1000] 104 62 345 629 75 741 868 38169 270 548 59 871[ 1000] 39045 49 55 125 75 225 423 580 605 57.95 40010 16 117 33 334 469 517 28 641 60 773 95 843 53 59 41314 21[ 10001 84 426 33 82 876[ 1000] 82 904 40 63 2178 437 531 83 783 903 9 43009 90 121 211 411 30 93 95 553 668 921 81 44291 303 429 32[ 3000] 68 526 41 600 771 89[ 500] 842 96 45206 16 581[ 500] 642 780[ 500] 46019 208 339 45 582 649 745 56 855 47015 69 134 62 690 887 963 48134 305 74 452 516 21 738 831 949 60 68 49277 393 474 565 92 624 711 893 967[ 3000] 73 474 565 92 624 50022 79 121 361 93 488 98[ 500] 723 85 96 982 92 97 51120 30 319 494 759 975 52024 138 75 231 329 [ 3000] 82 461[ 3000] 584 806 974 76 81 53052 76 491 612 75 94 779[ 500] 833 72 985 54138 382 486 593 801 95 970 55012 276 387[ 3000] 415 805 17 70 78 95 56127 98 208 65 509 42[ 1000] 57041 160 755 844 86 938 59 58411 57 932 72 5941 67 90 260 72 73 91 317 81 419 762 85[ 500] 873 962 60003 16 25 31 83 172 76 452 515 668[ 1000] 746 813 61187 357 60 81 534 70 698 726 859 958 62042 165[ 3000] 262 85 335 912 81 63012 105[ 500] 17 218 473 739 841 906 45 64111 79 229 32 380 520 682 96 733 46 912 43 65289 593 94 686 733 889 66257 324 70 957 70 67101 271 492 576[ 500] 84 642 710 76 68245 58 91 318 88 493 559 843 928 69064 204 357 414 71 529 75 94 650 80070110 13 27 217 376 413 88 91 966 71357 462 64 501 72 702 972 72024 98 296 438 99 645 867 979 73208 323 76 451 71 558 919 74263 408 617 69 738 853 910 75096 269 311 41 499 541 621 57 823 55 76505[ 500] 15 16 26 63 754 851 977 77054 112 239 342 401 93 583 853 78170 534 54 75 675 714 72 130001 948 79049 78 [ 3000] 80 198 263 97 553 97 679 82 991 Kommandantenstraße 20. Wir empfehlen unsern über 1000 Personen fassenden großen schattigen Natur- Garten nebst großem Saal und Nebenräumen, ca. 1000 Berjonen faffend, vollständig renoviert, zur Abhaltung von Sommerfesten 2c. ( Für Vereine auch Kaffeeküche.) Gleichzeitig erlauben wir uns, unsre 8 Vereinszimmer in jeder Größe in Erinnerung zu bringen. 14072*] Gebr. Mielitz, Armin- Hallen", Kommandantenstr. 20. 1407 " Neues Klub- Haus Kommandantenstraße 72. Sonntags, Mittwochs, Donnerstags: Grosser Ball. NB. Säle ant Sonnabenden und Sonntagen noch frei. H. Ebert. 114087 88 309 61 507 635 37 765 75 966 115031 194 250 302 89 408 85 543 601 30 52 852 970 116043 250 378 568 117127 571 796 827 66 966 96 118087 184 340 75 767 119105 50 66 449[ 500] 570[ 3000] 99 668 78 730 98[ 3000] 836 937 40 120140 55 257[ 1000] 378 86 466 597 738 836 121313 415 523 740 802 46 900 74[ 3000] 90 122044 237 352 420 63 528 616 47 816 30 44 89 934 123033 452 672 720 907 29 124115 200 59 81 392 428 502 93 94 728 990 125068 112 384[ 1000] 455 514 63 679 731 73 126237 489 645 745 835 40 901 127085 276( 1000) 321 701 5 19 52 128138 39[ 1000] 52 63 233 95 332 420 597 732 129040 124 254 726 70 84 852 942 85 130156 64 620 48 855 952 131083[ 1000] 163 399 453 94 502 50 708 12 19 98 817 132358 589 606 32 756 817 18 950 53 96 133013 230 428 73 568 664 811 94 985 134017 52 288 319 63 693 892 135310 502 13[ 3000] 703 839 136102 326 51 87 92 659 77 706 810[ 10001 46 95 137103 98 238 347 93 563 64 748 138091 157 76 294[ 500] 586 607 43 58 139124 60 64 322 491 689 742 140108 33 845 141222 412 573 636 717 857 918 20[ 5000] 142373 92 582 721 861 89 98 934 53 143159 62 387 670 90 734[ 1000] 97 811 967 144016 93 149 310 57 474 922 145286 306 29 451 769 146045 169 324 561 73 89 626 713 95 851 56 147071[ 500] 113 36 82 85 393 441 83 666 733 908 148090 102[ 1000] 253 57 412 34 65 727 91[ 3000] 940 149073 143 83 320 507 677 744 824 90 921 33 150354 405 41[ 500] 774 151033 98 128 471 85 750 52 893 152273 358 59 400 572 655 714 92 810 48 78 905 32 65 153024 85 99 242 425 43 731 802 154003 60 368 428 545 667 810 55 155006 203 34 580[ 1000] 84 780 805 957[ 1000] 156066 371 88 471 526 95 810 157032 92 203 6 50 80 730 913 158015 37 302 424 90 551 65 680 748 159034 85 239 54 613 31 700 891 954[ 5001 61 97 160015 197[ 10001 235 72 350 863 941[ 5001 161072 396 460 535 63 765 825 66 965 162095 387 486 712 825 [ 500] 163011 37 73 94 110 90 303 99 458 901 51 58 164075 295 371 92 439 512 635 67 810 27 165000 20 62 267 450 543 94 718 892 992 166124 60 263 347 543 789 851 83 167190 95 276 426 59 61] 812 20 56 168049 140 641 750 90 800 1 41 75 990[ 500] 169128 49 60[ 30001 86 201 63 504 73 94 703 900 61 170391 502 601 52 731 815 88 939 74 171067 135 48 90 327 48 521 722 907 172059 64 143 742 76 801 173020 279 422 660 68 733 39 870 915[ 3000] 174018 52 755 87 803 981 175197 223 451 88 647 82 751 917 47 176057 63 93 197 200 57 345 49 555 640 728 32 888 177001 14 63 315 43 73 772 855 80 915[ 500) 94 178785 855 943 179075 103 250 368 69 408 516 730 15001 72 926 180339 74 523 617 889 181002 147 219 341[ 500] 484 529 649 85 91[ 10001 721 904 182006 45 150 444 509 85 663 702 4 58 65 830 76 964[ 1000] 183317 73 82 589 649 96 749 934[ 5001 80 184042 89 102 221 340 491 556 731 900 86 185042 102 227 74 330 99 514 24 940 44 186021 29 56 64 229 54 355 414 15 78 532 [ 1000] 98[ 30001 623 769 815 27 40 187160 84 321 32 41 515 33 40 70 700 21 32 75 188012 96 214 374 435 61 744 89 892 920 189127 34 407 9 16 56 541 89 640 709 44 82 190074 76 124 742 82[ 3000] 922 26[ 1000] 191030 109 55 325 26 694 713 858 937 64 99 192114 333 560 619 45 931 193017 117 218[ 500] 539 712 22 91 847 63 194313 720 23 811 21 36 38[ 3000] 195003 187 202 12 23 60 62 391 446 59 602 53 881[ 500] 94 948 6 196057 276 86 502 20 707 197016 109 223 55 447 [ 500] 511 625 49 911 12 52 198124 81 87 290 434.99 655 199018 238 358 415[ 10001 716 906 55 86 111 16 96 200078[ 5001 107[ 500] 391 831 921 201110 92 484 80531 622 45 48 63 78 823 910 81059 111 16 96 204 306 57 501 67 716 49 906 82056 187 285 352 84 526 615 745 908 37 83038 250 51 305 471 649 836 61 975 10001 84102 22 34 446 62 812 85093 297 357[ 500] 468 619 806 36 972 86040 46 52[ 1000] 84 417 61 619 887 87018[ 500] 56 92 222 318 61 423 517 622 50 924 93 88276 362 417 49 635 702 909 60 89019 71 116 361 431 38 91 590 689 90046 181 411[ 3000] 29 36 603 815 91001 62 344 525 75 658 968 92054 157 78 207 522 30 88 624 735 93323 440 520 22 651 70 715 21 25 37[ 5000] 867 948 94084 275 98 393 467 72 663 717 836 95195 292 403 511 41 736 96242 300 14 82 645 796 801 953 97012 43 262 73 314 450 531 851 98108 822 99083 106 82 97 344 47[ 5001 501 657[ 500] 744 884 100058 150 237 329 462 740 82 808 916 25 101051 97 119[ 3000] 82 480 550 646 805 13 919 102018 145 61 95 424 77 631 35 92 778 837 103086 172 251 90 422 614 17 24 756 812 957 104036 354[ 1000] 485 509 36 712 855 957 105026 615 56 877 940 79 106294 429 504 38 697 801 107180 536 88 99 657 734 67 824 99 108055 78 148 468 763 99 886 109067 109 405 1500] 527 35 627 716 937 110085 420 58 526 630 919 31 111228 88 473 579 609 73 98.718 75 90 901[ 3000] 12 52 98 112003 729 92 202212 43 92 302 678 952 203234 58 81 322 60 488 803 931 204219 70 389 633 69 744 845 958 205131 33 93 301[ 10001 686[ 1000] 89 713 26 855 94 973 206022 59 174 85 313 46 442 578 667 76 757 69 99 811 918 207026 39 230 79 82 316 90[ 3000] 505 10 875 987 208031 34 50 77 148 386 433 58 98 683 84 908[ 5000] 30 209140 70 219 85 376 539 89 615 715 210411 85 505 707 26 211200 589 846 212173 314 23 15001 34 60[ 10001 498 563 644 824 57 72 967 13120 33 325 88 575 690 214170 220 362 444 621 995 215176 81 96 262 519 98 718 49 84 813 42 216010 91 252 423 81[ 1000] 709 19 217025 76 111 217 59 327 403 19 82 544 696 721 858 940 218158 86 224 555 85 686 720 35 49 838 78 923[ 5001 219092 96 188 277 339 79 88 479 84[ 500] 503 634 808 937 54 220091 156 269 317 559 624 715 93 901 221053 71 368 558 636 942 222059 125 49 298 600 704 827 39 223037 72 171 202 30 346 66 546 61 224011 218 407 49 656 80 925 82 Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu 150 000 Mart, 1 au 75 000 Mart, 2 zu 50 000 art. 4 zu 30 000 Mart, 6 zu 15 000 Mart, 19 zu 10 000 Mart, 36 zu 5000 Mart, 425 8 3000 Mart, 558 zu 1000 Mart, 663 zu 500 Mart. Berichtigung. In der Lifte vom 3. April vormittags lies 06.255 113042 169 213 319 77 475 506 674 715 50 57| 115 35 66 ftatt 15 35 66. Sanssouci- Schmargendorf, Haltestelle: Schüßenhaus- Rosened. Sonntags: Konzert und Ball. ff. Weiß: u. Bayrisch: Bier Kaffee: füche, Kegelbahnen, Spielplätze 2c. 2c. 13682* H. Ebert. jetzt 4,7 75 Mk. Konsum- Verein Berlin- Rigdorf( E. G. m. 5. H.) Nachtrags- Berichtigung. Die Zahl der Genossen betrug am 30. September 1899 Neu hinzugetreten • Kinderstiefel von 1,50 Mk. an. 299 393 19 Sa. 673 Mr. 8970, Ausgeschieden find am 30. September 1900 a. 692 Mithin Zahl der Genossen am 1. Oftober 1900 Das Mitglieder: oder Geschäftsguthaben stellte sich ant 30. September 1899 auf Dasselbe hat sich vermehrt um Betrug daher am 1. Oftober 1900 • Die Haftsumme der Mitglieder stellte sich am 30. September 1899 auf Dieselbe hat sich vermehrt um Betrug daher am 1. Oftober 1900 Rigdorf, den 15. April 1901. " 11 220, m. 20 190, m. 8970, " 11 220, m. 20 190, Konsum- Verein Berlin- Rigdorf( E. G. m. b.§.) Richard Hoede. Otto Schultti. 99/12 13. Zichung 4. Klasse 204. Kgl. Preuß.Lotterie. 39 824 96 931 72 116045 89 145 221 306 82 90 596 Biehung vom 4. Mai 1901, nachmittags. Nur die Gewinne über 236 W. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 110 59 237 49 56[ 1000] 90 455 532 602 50 887 930 53 1015 629 48 772 2496 597 611 21[ 3000] 714 59 821 28 [ 1000] 39 49[ 500] 88 939 48 3041 56 227 329 422 96 523 697.720 63 92 836 909 4055 87 143 80[ 500] 565 70 609 88 714 806 7 48 5097 193 424 46 650 965 6117 58 82 353 530 637 758 823[ 500] 955 86 7240 403 802 82 980 8010 298 315 441[ 1000] 846 932 344 9038 178 227 377 655 706 57 824 57 10129 80 81 387 578 780 92 11019 86 147 255 12003 8 18 58 336 53 428 641 749 13002 61 110 87 372 458 87 609[ 1000] 741 841 68 933[ 500] 14073 87 124 332 447 49 81 616 42 52 55 59 703 846 82 83[ 500] 988 15038 170 273 511 610 24 25 711 888 16186 291 326 428 96 [ 500] 523 640 700 80 933 17370 95 435 36 809 922[ 5001 18025 102 230 51 365 415 549 651[ 1000] 67 86 707 821 919 37 19201 99 364 402[ 10 000] 908 63 82 88 20036 83 230 396 479 530 625 864 21019 93 202 85 327 93 529 37 821 45 22022[ 3000] 37 212 544 67 770 82 86 23051 188 263 318 54 407 15 610 24030 258 [ 1000] 328 405 541 64 75 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166 93 235 454 509 24 29 745 73 959[ 500] 181020 25 299 329 519 89 658 74 98 729 836 942 182124 271 345 400 610 30 953 183091 309 48 75 413 24 91( 3000) 559 677 949 184026 27 122 363 [ 1000] 429 38 616[ 1000] 744[ 500] 185058 64 73 154 202 349 56 480 544 69 715 823 59[ 30001 982 186015 129 38 61[ 10001 287 349 74 489 93 527 630 833 45 960 187138[ 10001 234 93 446 516 23 29 622 29 82 835 89 90 188108 304 442 586 925 47 189054[ 1000] 313 [ 1000] 423 83 573 601 70 803 8 86 975 190983 201 59 346 426 60 524 72 619 40[ 5001 941 191023 43 149 500 50 791 95 884 905 192077 226 89 321 62 778 885 910 67 193073 343 520 633 74 816 912 46 194020 92 152 59 978 98 195178 420 61 554 79 90 196088 188 511 36[ 5001 57 68 987 197173 204 26 69 338 503 732 984 198154 90 249 53 65 476 596 699 199301 55 71 678[ 500] 784 200001 32 174 83[ 5001 578 630 201006 124 335 46[ 1000] 473 706 40 917 202252 339 404 44 612 893 978 91 05 93 968 203024 45 206 56 437 577 637 72 78 95 752 73 925 90002 197 216 646 974 91008 28 278 91 365 433 501 618 48 860 65 914 78 92041 213 14 39 435 613 95 956 93099[ 500] 214 358 67 631 846 916 94080 116 21 365[ 3000] 431 565 607 95050 256[ 500] 63 349 77 426 99 577 710 44 864 77 908 96176 263 384 414 79 531 773 814 91 973 97198 547 668 848 98241 413 740 91 843 019 79 99189[ 1000].259 75 423 36[ 500] 57 590 806 100004 57 84 169 256 330 434 742 101016 148 221 23 352 73 552 102001 43 187 99 323 467 92 545 686 963 91 103068 97 195 342 47 414 32 730 819[ 5001 36 940 53 95 104059 122 386 422 66 585 736 75 807 919 60 105028 411 584 709 816 922 106064 167| 232 606 74 1500] 706 813 79 949 107045 99 102 333 413 644 755 68 995 108153 250 303 95 444 88 510 709 937 73 109157 214 25 35 72 381 511 45 679 835 39 110024 118 262 363 400 951[ 1000] 111251 329 418 22 88 91 520 78 816 31 96 962[ 1000) 112072 122 430 39 759 84 85 824 927 113180 204 332 72 465 513 59 94 99 728 800 62 960 114096 446 611 711 883 15000 17 69 349 81[ 3000] 462[ 3000] 519 56 646 716 48 204065 233 40[ 30001 89 334 407 54 60 596 674 885 950 205009 139 258 345 50[ 3000] 742 44 87 853 982 206114 322 551 90 887 938 79 86 207135 203 32 526 56 93 622 719 73 822 27 960 208196 347 460 68 595 612 24 780 823 900[ 1000] 209081 91 96 134 282 349 477 525 788 882 210612 48 851 64 68 947 211093 293 414 545 789 820 212728 29 828 38 77 213079 258 304 589 687 805 75 96 960 92 214003 11 151 222 312 563 215006 260 382 95 403 534 713 800 935 216268 366 473 92 926 56 217127 35 93 481[ 5001 595 886 936 218070 86 212 50 426 500 613 83 98 219002 42 299 640 839 59 220043 693 853 56 90 979 221258 455 70 82 608 711 970[ 1000] 83 222142 242 94 368 437 878 223057 126 245 61 83 352 553 662 834 936 224152 95 232 39 429[ 1000] 830 62 970 Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu 150 000 Mart, 1 zu 75 000 Mart, 2 zu 50 000 Mart, 4 zu 30 000 Mart, 5 u 15 000 Mart, 17 zu 10 000 Mart, 36 zu 5000 Mart, 302 ju 3000 Mart, 518 au 1000 lart, 600 su 500 Mast Berantwortlicher Medacteur: Heinrich Wekker in Gr. Lichterfelde. Für den Inieratenteil verantwortlic: Tb. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin. Nr. 104. 18. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 5. Mai 1987. " Vermischkes. " worden. Infolge der Bildung neuer gwangsinnungen und ihres Anschlusses an das den Innungen gemeinsame Jnungs- Schiedsgericht sind eine Reihe von Gewerben fast ganz der Rechtsprechung der Gewerbegerichte entzogen. worden, daß nach Ablauf einer bestimmten Frist auf Antrag des bestritten Chicago, die westliche Metropole der Vereinigten Es ist nun besonders bestimmt Für Schlachthauswesen und Fleischzubereitung besitzt un Klägers das Gewerbegericht zuständig wird. Der Abschnitt der Staaten, die bei weitem großartigsten Einrichtungen in den der Gewerbe- Ordnung lautet: soll innerhalb 8 Tagen nach Eingang der Klage erfolgen und die General- Geschäftsführer dieses Riesen- Etablissements, giebt hierüber Die Anberaumung des ersten Termins bekannten Stod Yards"( Viehhöfen). A. G. Leonard, der Entscheidung nach Möglichkeit beschleunigt werden. Wird die acht in der angesehenen anglo- amerikanischen Zeitung Chicago Tribüne" tägige Frist nicht innegehalten, so tann der Kläger verlangen, daß die folgenden summarischen Ziffern: statt des Innungs- Schiedsgerichts, wo Gewerbegerichte bestehen, diese, und wo solche nicht bestehen, die ordentlichen Gerichte entscheiden." jeden Tag durchschnittlich ein Quantum Fleisch in Werte von rund In dieser Centrale der Schlächterei und Fleischzubereitung wird Die Auslegung dieser Bestimmung wurde bald streitig. 50 nahm 1 Million Dollar oder 4300 Millionen Mart( 1 Dollar 4,30 M.) das Berliner Gewerbegericht an, daß der erste Termin innerhalb verkauft, d. h. in die verschiedenen Kanäle des Zwischenhandels 8 Tagen stattfinden müsse, also spätestens am 8. Tage nach Alage- gebracht. Die daselbst entgegen genommenen Einlieferungen von eingang. Dagegen vertrat das Berliner Jnnungs- Schiedsgericht den lebendigem Vich erreichte im verfloffenen Kalenderjahr die nachStandpunkt, daß es genüge, wenn in dieser Frist der beliebig spätere stehenden Beträge: Termin auch nur bestimmt werde. Diese Auffassung ist nun von en höheren Instanzen verworfen worden und zwar am 10. November 1900' bom Amtsgericht I und am 28. März d. J. von der Civillammer 28 des Landgerichts I. 046 Stiid 586 744 890 M. = Rinder Kälber Schweine Schafe Pferde • • " 0 • " 2 729 046 Stüd 586 744 890 M. Wert 136 310 6 974 989 8 109 064 481 197 254 3 548 885 99 010 " " " " " " Sociale Rechtspflege. Kündigungsausschluß. Der Arbeiter N. beanspruchte durch Klage beim Gewerbegericht von dem Maurermeister Mattäus eine vierzehntägige Lohnentschädigung wegen unberechtigter Entlassung. Er gab zwar zu, am Entlassungstage feinen Namen in ein Buch geschrieben zu haben, das ihm der Polier vorlegte, doch will er nicht gewußt haben, daß er damit die Arbeitsbedingungen, darunter den Kündigungsausschluß, anerkenne. Weiter machte er geltend, es sei unzulässig, die Unterschrift am letzten Tage zu verlangen. Er sei schon 13 Tage bei Mattäus in Stellung gewesen. Der als Zeuge gehörte Polier des Beklagten bekundet, er habe N. erst am vorletzten Tage für Mattäus engagiert. Allerdings habe er ihn schon 12 Tage vorher angenommen, aber nicht für Mattäus, sondern für den Fuhrunternehmer Frische, der auf demselben Bauplatz Abbruchsarbeiten auszuführen hatte. Das habe er auch dem Kläger gesagt. N. bestritt dies. Die Kammer III des Gewerbegerichts unter dem Vorsiz des Gewerberichters Dr. Schalhorn wies die Klage mit folgender Begründung ab: Der Gerichtshof müsseldavon ausgehen, daß Kläger durch seine Unterschrift die Arbeitsbedingungen anerkannt habe, die in dem Buche verzeichnet seien. Man tönne es N. als einem alten erfahrenen Berliner Arbeiter nicht glauben, daß er nicht gewußt habe, was er that. Von dem Moment der Unterschrift ab gelte für ihn der Ausschluß der Kündigungsfrist. Seine Auffaffung, Die am letzten Tage geleistete Unterschrift wäre überhaupt nicht bindend, sei irrig. Wollte Harter Kampf um die Rente. Der Textilarbeiter Heffe war nicht die Kündigung von einer 20 Ceniner schweren Walze derart gequetscht worden, ausschließen, dann hätte er ja nicht unterschreiben brauchen. daß er eine Krankenhaus- Behandlung durchmachen mußte. Das Gericht habe noch geprüft, ein Ver- norddeutsche Textil Berufsgenossenschaft wollte ihm Die durchschnittliche Menge der Tiere, die in dem Etablissement stoß gegen den Grundsaz von Treu und Glauben vorliege. bann 40 Prozent der Bollrente geben, wurde aber vom Schiebs- pro Tag empfangen, geschlachtet und verarbeitet werden, umfaßt anDiesen Eindrud habe es aber nicht gewinnen fönnen. Es hätte in griht zu einer Rente von 50 Prozent verurteilt, weil nicht nur der nähernd 25 000 Rinder, 40 000 Schweine, 25 000 Schafe und Arm, auch einiger Abbruchsarbeiten des Frische zu sich nahm und ihn bei seinen iegte die Berufsgenossenschaft die Rente auf 881/3 Prozent herab. zum Verkauf zubereiteten Fleisches von nicht weniger als 13 175 Tonnen Maurern im Dienste des Beklagten Mattäus beschäftigte, nicht zu Auf die Berufung des Klägers verurteilte das Schiedsgericht fie a 2000 Pfund. Um diese ungeheure Maffe von Nahrungsstoffen in ihm gesagt habe, er könne noch ein paar Tage bei ihm arbeiten. Jedoch, die 50 Prozent weiter zu gewähren. Runmehr legte die einem einzigen Bahnzuge zu transportieren, müßte bieſer eine Aus dieser Unterlassung sei indessen nicht zu schließen, daß Kläger Berufsgenossenschaft Rekurs ein. Das Reichs- Versicherungsamt ver- Länge von nicht weniger als 10 englischen oder mehr als 2 deutschen absichtlich geschädigt worden sei. warf das Rechtsmittel und nahm mit dem Schiedsgericht an, daß Gewerbegericht und Innungs- Schiedsgericht. Eine principiell im Berein mit der Armberlegung die beim Kläger aufgetretenen wichtige Entscheidung über die zeitliche Begrenzung der Zuständigkeit nervösen Erscheinungen ihn doch noch um 50 Prozent fchädigten. der Innungs- Schiedsgerichte nach§ 91 Abs. b der Gewerbe- Ordnung ist von den höheren Instanzen( nach§ 91b G.-O. Amtsgericht und Landgericht I Berlin) zu Gunsten der Gewerbegerichte entschieden er ob nicht etwa Nach diesen Entscheidungen ist zu erwarten, daß nunmehr wenigstens in Teil der dem Gewerbegericht islang entzogenen Streitigkeiten aus den Kreisen der Innungen an das Gewerbegericht zurückgelangen, wo sie schneller entschieden werden. Höchst beachtenswert! REPUBLIQUE Höchster Preis. * FRANÇAISE PARIS 1899 Goldene Medaille. 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Meilen haben. die Brozedur des Schlachtens selbst, sowie die Zubereitung des Die dem Schlachten vorausgehende Fesselung der Thiere und Fleisches in Halb- und Viertelstücken für den Verkauf alles ist zum größten Teil die Arbeit von Maschinen, die sich ihrer Aufgabe mit Bligesschnelle entledigen, und denen Europa nichts Aehnliches an die Seite zu stellen hat. Carl Zobel, SO., Köpnickerstr. 121, Michaelkirchstr. Bette Herren- und Knaben- Garderoben der Gegenwart in reichster Auswahl und in allen Größen. Billigste und anerkannt reelle Einkaufsquelle Berlins. [ 14292*] Die Preise sind streng fest und an jedem Gegenstand deutlich in Zahlen vermerkt. Ich verpflichte mich, jeden Artikel in besserer Ausführung und bedeutend billiger zu liefern, als die sogenannten Ausverkäufe und Reklamegeschäfte. Anerkannt nur gute Arbeit, eigne Fabrikation, elegante Façon, tadelloser Sitz. reichhaltigste Auswahl der neuesten und besten Stoffe aus dem In- und Ausland. erledigt.- Werkstatt im Hause. 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Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. iuoi is. Mm,. 4,(Icilngc des Jotmilite" LMer MsM»>>.»!. 8 M«> LttkersvifÄze Nundsihsu. Paul Kampffmeyer. Wohin steuert und staatliche Entwicklung? „Socialistischen Monatshefte. S4 S. 1 die ökonomische Berlin, Verlag der M. Was uns Kanipffmeyer da giebt, ist gerade nichts Neues und auch nichts sehr Bedeutendes. Aber immerhin, da das Büchlein typisch ist. bestand für uns kein Grund, den Wunsch der Redaktion nach seiner Besprechung abzulehnen. Typisch ist die Schrift vor allem dadurch, daß Kampffmeyer ebenso wie fast alle seine Gesinnungsgenossen gegen einen anonymen Feind kämpft. Er kritisiert nicht eine bestimmte Schrift oder eine destimmte Theorie eines bestimmten Autor«, sondern die Ansichten eines nicht näher bezeichneten.�usammenbruchstheoretikers". wobei er es uns völlig freiläßt, ob wir danmter Marx oder Engels oder Hans Most verstehen sollen. Es dürste Kampffmeyer schwer fallen, ein Exemplar dieses schnurrigen Theoretikers lebend oder auch nur ausgestopft zu präsentieren. Bielleicht stellt die Zusammenbruchstheorie, die Kampffmeyer hier überwindet, seine eigne ehemalige Auffassung dar, die er vor etwa zehn Jahren hegte. Was sie den Geist des Marxismus nennen, das rst wohl im Grunde der Herren eigener gewesener Geist und mehr für sie als für jenen bezeichnend. Wenn der Kampffmeyer von heute den Kampffmeyer von dazumal kritisch überwindet, so läßt sich dagegen nichts einwenden. Wohl aber müssen wir uns entschieden dagegen verwahren, daß der Marxismus l»id seine Schule für die Zusammenbruchstheorie, die Kampffmeyer kritisiert, in irgend einer Weise verantwortlich gemacht werden. Diesem anonymen Zusammenbruchstheoretiker gegenüber beweist nun Kampffmeyer aufs eindringlichste, daß zweimal zwei vier ist. dos heißt, daß Gewerkschaften, Arbeiterschutzgesetze, Genossenschaften, politische Freiheit für den Fortschritt der Arbeiterschaft unentbehrlich sind— offenbar ganz funkelnagelneue Entdeckungen, die bisher von den dogmenfanatischen Zusammenbruchstheoretlkern aufs hart- nackigste geleugnet wurden und erst neuerdings durch den freien kritischen SocialismuS in der Socialdemokratie zu Ehren gebracht worden find. Aber man mutz zugeben, Kampffmeyer begnügt sich nicht damit, zu demonstrieren, daß zweimal zwei vier ist. Er wird auch originell und macht einige Rechenfehler dabei. Er begnügt sich nicht damit, in den Gewerkschaften, dem Arbeiterschutz zc. unentbehrliche HilfS- mittel des proletarischen Emanzipationskampfs zu sehen, er dichtet ihnen gleich die wunderbarsten Heilkräfte an. »Die Gewerkschaften Englands", bemerkt er z. B., S. SS, „steuern dem großen Ziele zu, die Berussgenossen einer ganzen Nation in eine Gewerkschaft zu vereinigen. Denkt man sich nun diese nationalen Benifsvereine mit einander verbunden, föderiert, so haben wir einen förmlichen industriellen Staat mitten im Staat. Dieser industrielle Staat garantiert den Angehörigen der einzelnen Berufe ein anständiges Einkommen, eine gesunde Werkstatt, eine geregelte Arbeitszeit." In der That, was will man mehr? Zunächst ist freilich zu be merken, daß dieser„industrielle Staat im Staat" nicht den Staat der gesamten industriellen Arbeiterschaft, sondern nur den Staat einer Arbeiteraristokratie bedeutet. Bon den erwachsenen Arbeitern Eng lands sind noch keine 20 Proz. gewerkschaftlich organisiert, und die Ausdehnung der gewerkschaftlichen Organisatton über die ihr bisher zugeführten Berufe hinaus geht sehr langsam vor sich. Bon 1892—98 nahm die Zahl der englischen Gewerkschafter von 1 SOS 232 auf 1 649 231 zu, um ca. 9 Proz., nicht rascher als die Bevölkerung Eng- lands, dem 12 äa der Gewerkschafter des vereinigten Königreichs an- gehören. Nur von 1898 auf 1899 ist eine raschere Zunahme der Gewerkschafter zu konstatieren. Sie vermehrten sich in dem einen Jahre um 153 287. Wir haben also die Thatsache, daß nur in Zeiten ungewöhn- lichen wirtschaftlichen Aufschwungs die englischen Gewerkschaften rascher wachsen als die Bevölkerung. Die herrliche Garantie des „industriellen Staats" wird sich also für absehbare.Zeit nur auf eine Minorität der englischen Arbeiterschaft erstrecken. Wird sie aber auch nur dieser zu teil werden? Kampffmeyer operiert sehr einfach: „Denken wir uns die Gewerkschaften föderiert, so haben wir einen industriellen Staat mitten im Staat." Nein, verehrter Genossel So lange wir uns die Föderation der Gewerkschaften bloß denken, haben wir den indpstriellen Staat nicht mitten im Staat, sondern nur mitten in dem Papier Kampffmeherscher Broschüren, und diese Garantie scheint uns doch nicht ganz zureichend zu sein. Die that- sächliche Entwicklung hat im Gegensatz zur gedachten gezeigt, daß überall dort, wo eine starke Gewerkschaftsbewegung sich entwickelt, die nicht mit socialistischem Geist erfüllt, nicht von einer socialdcmokratischen Parteibewegnng beeinflnßt ist, der Par- t i k u l a r i s m u s der einzelnen Berufsorganisationen eher zu- als abnimmt. Aber nehmen wir an, alle die gedachten Vorbedingungen sind erfüllt, woraus entspringen dann die Garantien, die sie angeblich gewährt? Wer garantiert es den Gewerkschaften, daß sie auch gegen Monopole(private und staatliche) siegreich bleiben, denen gegenüber selbst die Webbs sich hoffnungslos äußern? Und was wird aus der Garantie des industriellen Staats im Staate, wenn die Unternehmer ihn links liegen lassen und Kulis holen? Weny's jenials eine Utopie gegeben hat, so ist eS die der Garantierung einer auskömmlichen Existenz der Arbeiterschaft durch die Gewerkschaften. Dies Ziel ist nur zu erreichen durch den Sieg der Socialdemokratie. Könnten es die Gewerkschaften allein er- ringen, wozu brauchten wir dann unsre Pattei? Ebenso wie die möglichen Erfolge der Gewerkschaften werden die der Verkürzung der Arbeitszeit maßlos übertrieben.„Eine planmäßige und allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit müßte sofort die Reservearmee gewaltig zusammenschrumpfcn lassen".(S. 37). Bekanntlich wird von den Verfechtern der Verkürzung der Arbeits- zeit immer darauf hingewiesen, daß die Produktivität der Abeit im allgcnieinen darunter nicht leidet. Ist dem aber so, woher dann das „gewaltige Zusaninienschrumpfen" der industriellen Reservearmee? Sicher ist auch eine Verkürzring der Arbeitszeit denkbar, die so weit geht, daß sie die Produktivität der Arbeit verringert, also die Nach- frage»ach Arbeitern vermehrt. Aber wir haben bereits gesehen, daß eine sociale Nefonn dadurch, daß man sie denkt, noch nicht durch- geführt ist. Daß selbst der achtstündige Arbeitstag noch nicht die Produktivität der industriellen Arbeit einschränkt, scheint erwiesen. Wenn er sie in cinigen Berufen verringern würde, gliche sich das dadurch aus, daß er sie in andren erhöhte. Man müßte also, um die Rcservearmee„sofort gewaltig zusammenschrumpfen" zu lassen, den Arbeitstag etwa auf sechs Stunden redncieren. Hält Kampffmeier das nicht bloß für denkbar, fondern in der kapitalistischen Produktionsweise vom kapitalistischen Staate für erreichbar? Auf der Seite vorher schreibt er:„Um den Z e h n st u n d e n- t a g darf nicht mehr gestritten werden, der muß gesetzlich dekretiert sein". Leider hat diese Dckretiernng Kampffmcyers noch nicht die Wirkung gehabt, den Zehnstundentag zu verwirklichen. Es mutz leider trotz alledem noch um ihn gestritten werden. Weiter als bis zum Zehnstundentag versteigt sich aber KampfimeyerS Phantast« auf Seite 36 nicht, auf der nächsten Seite begeistert er sich jedoch für die sofortige gewaltige Zusammenschrumpfung der Reservearmee durch Berkürzung der Arbeitszeit l Aber er hat noch ein andres probates Mittel dafür: die AuS- dehnung der kapitalistischen Produktionsweise, die für uns die an- genehmsten Ueberraschungen in Petto bat. „Das kapitalistische Weltwirlschaftsshstem befindet sich noch in seinen Anfängen," verkündet er unS,„ein riesiges Gebiet öffnet sich noch für das anlagesuchende Kapital, noch goldene Tage winken dem Kapitalismus." Man sollte meinen, diese Ueberzeugung, daß die kapitalistische Ausbeutung jetzt erst recht anfangen wird, zu leben und sich zu entfalten, müßte auf einen Socialdemokraten, der sie teilt, recht niederdrückend wirken. Mit Nichten, niemand ist hoffnungsfteudiger wie Kampffmeyer. Und das ist wieder typisch. Gerade jene Leute, die nicht laut genug die Langlebigkeit und Unerschütterlichkeit deS Kapitalismus ausposaunen können, das sind dieselben, welche in den zweifelhaftesten Konzessionen an die Arbeiterschaft bereits den Anfang deS SocialismuS sehen. So auch Kampffmeyer. Wie andren, hat es auch ihm die Ministerschaft Millerands angethan.„Das internationale Proletariat ist seit den letzten Decennien so erstarkt, daß es in allen Kultur« ländern vor die große Frage gestellt ist: Welche Rolle hat es in den bürgerlichen Regierungen zu spielen. Der socialistische Minister und der socialistische Regierungsrat sind keine Roman« figuren mehr", jubelt er;.... Aber diese ganze Ministerund RegierungSratS- Affaire verschwindet zu einer liliputanischen Nichtigkeit gegenüber der Thatsache, daß der Staat ein p r o l e t a- rische« Rückgrat erhalten hat____ Ein Staat, dessen Fundament die Arbeitermassen selbst bilden, muß eine kapitalistische Hülle nach der andern abwerfen. Und diesem sich völlig erneuernden.'sich an Haupt und Gliedern umgestaltenden Staate können wir getrost die Lösung der großen, socialpolitischen Aufgaben des Erfurter Programms an- vertrauen." Welch' beneidenswerter Optimismus l Und welch merkwürdiges Zusammentreffen! Gerade jetzt, wo Kampffmeyer am Staat„ein proletarisches Rückgrat" entdeckt, entdeckt er auch, daß die kapitalistische Weltwirtschaft erst in ihren Anfängen steht. Die Stärkung des proletarischen Rückgrats geht also offenbar Hand in Hand mit der Erweiterung des kapitalistischen MagenS. Wir stehen gleichzeitig in den Anfängen der socialistischen und der kapitalistischen Weltwirtschaft.' Kampffmeyer ist wohl stark im Denken des Nicht- realisierbaren, aber um diese beiden Anfänge auch nur in Gedanken zu vereinigen, dürfte selbst sein Denkvermögen sich zu schwach er- lveisen. Und doch hat er nicht ganz unrecht. DaS Ministerium, dem der socialistische Minister Millerand angehört, kriecht augenblicklich vor den Zaren im Interesse der kapitalistischen Weltlvirtschaft. Der brutale Zertreter alles besten, was Kultur und Intelligenz i» seinem Reiche repräsentiert, ist in großen Nöten, diplomatischen Nöten und Geldnöten. Dieser Notstand deS Absolutismus ist>der beste Ver- bündete, der freiheitlichen Elemente, die sich jetzt im russischen Reiche regen. Ihm abzuhelfen, dem Absolutismus die Mittel zu geben, um die freiheitliche Bewegung abennals niederzuschlage», das ist jetzt daS eiftigste Bestreben der Regierung, in der ein Mann sitzt, der sich einen Socialisten nennt. Hat dieses Streben den Erfolg, die Placierung einer neuen russischen Anleihe in Frankreich und die that- kräftige Unterstützung der russischen Politik in China zu bewirke», dann allerdings„öffnet sich ein riesiges Gebiet für das anlöge- suchende Kapital und goldene Tage winken dem Kapitalismus"— aber das„proletarische Rückgrat des Staats" gerät dabei in ganz bedenk- liche Verkrümmungen. Thut nichts. Das scharfe Auge KampffmeyerS sieht heute nicht bloß in Frankreich, sondern in allen Kulturländern daS Proletariat vor die Frage gestellt, welche Rolle es in bürgerlichen Regierungen zu spielen hat. Hoffentlich rechnet er Deutschland auch zu den Kulturländern. Das Proletariat aber, welches bei uns die Frage der Anteilnahme an der bürgerlichen Regierung diskutiert, dürste jenes sein, das seine Arbeitszeit in einem oder zwei Kaffeehäusern in Berlin W verbringt. Für Kampffmeyer hat die Teilnahme eines Socialisten an einer bürgerlichen Regierung nichts Ungeheuerliches an sich. Eine bürgerliche Regierung hat die kapitalistische Wirtschaft zu fördern. Diese Förderung liegt aber seiner Ansicht nach auch im Interesse des Proletariats. „Mit der Ausdehnung jdeS kapitalistischen Wirtschaftssystems erweitert sich der Marktmagen beträchtlich. Raum für ungeheuere Warenquantitäten ist nun vorhanden. Und bei einer Ver- Koppelung und Verdreifachung des Warenkonsums kann eine erhebliche Nachfrage nach Arbeit eintreten... Und des halb kann uns heute noch kein Prophet mit Sicherheit sagen, ob nicht etwa durch die wachsende Nachftage nach Arbeit der schädliche. lohndrückende Einfluß der Reserve-Annee zum Teil aufgehoben werden wird."(S. 24. 26). Kampffmeyer drückt sich hier zu vorsichtig aus. Auch ohne Prophet zu sein, kann man mit Bestimmtheit sagen, daß bei Ver- doppelung und Verdreifachung des Warenkonsums eine so erhebliche Vermehrung der Nachftage»ach Arbeit eintreten wird, daß die Reserve-Armee ganz beseitigt wird. Vorbedingung ist aller- dings, daß diese Verdoppelung und Verdreifachung innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums vor sich geht und sich'in kurzen Zwischen- räumen wiederholt. Dann brechen fteilich goldene Tage für die Arbeiterschaft an. Aber leider kann man, ohne gerade ein Prophet zu sein, auch mit voller Bestimmtheit sage», daß die Erwartung einer derartigen raschen Verdoppelung und Verdreifachung einfach ein Unsinn ist. Meint aber Kampffmeyer etwa eine Verdoppelung binnen hundert Jahren? Daun wird seine ganze Ausführung eine reine Verhöhnung des LeferS. Leider hat Kampffmeyer in der Eile, die er hat, die Reserve-Armee abzuschaffen. gerade das entscheidende Moment, den Zeitraum der Verdoppelung, völlig vergeffen. Seine ganze so verheißungsvolle Darstellung reduziert sich also auf die Erwartung, die Ausdehnung des vom Kapitalismus beherrschten Gebiets werde eine vermehrte Nachfrage nach Waren und damit nach Arbeitern erzeugen. Das ist gerade nichts Neues. das kann man seit Jahren in jedem weltpolitischen Artikel und Buche lesen. Die Leistung KampffmeyerS besteht darin, daß er diese Behauptung von unseren Weltpolitikern kritiklos übernimmt und durch den' Hinweis auf eine nebelhafte Verdoppelung und Ver- dreifachung deS Konsums ins Ungeheuerliche übertreibt. Dagegen vergißt er ganz, auch die andere Seite der Medaille hervorzuheben. Es ist ganz richtig, daß jede rasche Erweiterung des„Markt- magens" eine vermehrte Nachfrage nach Arbeitern hervorruft, die unter besonders günstigen Umständen so weit gehen kann, daß sie die ganze Reserve-Ämice absorbiert. Aber je rascher diese Er- weiterring deS Markts, desto größer die Erwartungen, die daran geknüpft werden, desto schwiudelhafter die Spekulation, wenn sie sich auch kaum jemals zur Höhe des kritischen SocialismuS erhebt mrd mit einer Verdoppelung und Verdreifachung des Konsums als praktischer Aufgabe rechnet. DaS riotwendtge Re»iltat eines ieden wirtschaftlichen Aufschwungs ist daher die Ue'berproduktion, die KrisiS, die wirtschaftliche Depression, die um so größer, je größer die vorher- gehende Prosperität. Je größer diese, je stärker die Nachfrage nach Arbeitern geivesen, je mehr Arbeitskräfte sie der Industrie zugeführt hat, desto größer auch beim folgenden Krach die Zahlsder Arbeitslosen und das Elend. Den„Marktmagen" für das kapitalistische Wirtschafts- shstem erlveitern, heißt nicht die Reserve-Armee beseitigen, sondern durch eine weitergehende Einschränkung derselben ihre nachfolgende Ver- größerung vorbereiten. Daran kann nicht? geändert werden, so lange die Kunst nicht erfunden ist, eine kapitalistische Prosperitäts- epoche ohne nachfolgende Krisis herbeizuführen. Aber die Sache hat noch eine andre Seite. Die Erweiterung deS kapitalistischen Ausbeutungsgebiets vollzieht sich in der Weise, daß in ökonomisch' bisher rückständigen Ländern die alte handwerksmäßige Industrie vernichtet und den Bauern die Geldwirtschaft ausgezwungen wird. Das bedeutet Schaffung eines zahlreichen Proletariats. Verschuldung der Bauern und schließlich Verkommen der bäuerlichen Wirtschaft in jenen Ländern. Die Enveiterung des kapitalistischen Wirtschaftsgebiets be- deutet für das kapitalistische Europa das wechselnde Spiel von Prosperität und Krise, von Ueberarbeit und Arbeitslosigkeit; für die neuerschlossenen Gebiete, wie Italien, Rußland, Indien, China, bedeutet sie Verelendung breiter Volksmassen, ständige Hungersnot auf Ivetten Gebieten und Schaffung einer Reservearmee, die schließlich ihre Ausläufer bis in die alten kapitalistischen Gebiete ent- sendet. DaS sind die„goldenen Tage", welche nuS die Ausdehnung deS kapitalistischen Weltwirtschaftssystems verheißt. Diese Pröbchen dürsten genügen, den neuen, freien, kritischen Socialisnius zu kennzeichnen, den Kampffmeyer vorzüglich repräsentiert. Kritisch steht er bloß jenen Socialisten gegenüber, die der heutigen Gesellschaftsordnung krttisch gegenüberstehen. Er sucht sie zu überwinden durch die Kritik einer von ihm selbst fabrizierten Vogelscheuche, die er Zusammenbrnchstheorie benennt. Da- gegen übernimmt er kritiklos von den bürgerlichen Oekonomen alle ihre Erwartungen von der Verbesserung der Lage des Proletariats in der heutigen Produktionsweise, und übertrumpft sie noch durch übettriebene Ausmalung der Aussichten, welche Gewerkschaften, Ge- nossenschaften, Arbeiterschutzgesetze, die Erweiterung des'Weltmarkts der Arbeiterklasse unter dem kapitalistischen Regime erschließen. Diese Ucbertreibung ins Utopiftische ist das einzige, was den neuen freien SocialismuS vom Liberalismus unterscheidet und ihm, von der Feme gesehen, einen socialistischen Anstrich verleiht. Dem entspricht es auch, daß in der Kampffmeherschen Broschüre die charakteristische Seite der Socialdemokratie völlig unberücksichtigt geblieben ist. Wir finden nichts von Klassengegensätzen und daraus Hervorgehenden Klassenkämpfen. Statt sich in der Vernichtung von Zusammenbruchs- und Ver- elendungs- und Lohntheorien zu gefallen, die zum Teil der Ver- gangeuheit angehören, zum Teil nie von einem ernsthaften Menschen geteilt wurden, hätte er auf den Kernpuntt des Marxismus und der socialdemokratischen Bewegung überhaupt eingehen müffen, auf die Frage: Verschärft sich der Klassengegensatz zwischen dem Proletariat und der Kapitalistenklasse oder wird er im Lauf der Entivicklung immer mehr abgeschwächt? Ist das letztere der Fall, dann ist der Marxismus als politische Erscheinung, als Grundlage der socialdemokratischen Bewegung, aber auch diese selbst überwunden. Die socialdemokratijche Partei in ihrer bisherigen Form wird überflüssig, wenn der Gegen- satz zwischen der Arbeiterklasse und der Kapitalistenklasse immer ge- ringer wird, wenn wir der Periode eines socialen Friedens entgegen» gehen. Verschärft sich aber dieser Gegensatz, dann sind alle Spekulationen von Kampffmeyer und Genossen auf seine unmerkliche Aufhebung haltlos. Und dieser Gegensatz verschärft sich. Gleich den liberalen Verteidigern des Kapitalismus weisen die Kampffmeyer immer nur auf die Fortschritte hin, welche die Arbeiterklasse gemacht hat; sie zeigen, wie ganz anders ihre Lage heute sei als vor hundert Jahren. Sie vergessen, die gleichzeitigen Fortschritte deS Kapitalismus in Erwägung zu ziehen. Kein Zweifel, die Arbeiterklasse ist an Zahl und Intelligenz, an ökonomischer und politischer Kraft in stetem Wachstum begriffen. Ihr gegenüber nehmen die bisherige» Stützen deS Staats, Handwerk und Bauernschaft an Zahl, Intelligenz, ökonomischer und poli« tischer Kraft zusehends ab. Aber gleichzeitig mit dem Proletariat erhebt sich sein Gegenpol, das Kapital und in mancher Beziehung rascher als jenes. Man weist auf die wachsenden Mittel der Arbeiter-Konsumvereine hin. Aber wie sehr verschwinden sie gegenüber der Accumulation des Kapitals! Man weist auf das Wachstum der Gewerkschaften hin, aber so großartig dieses ist. noch großartiger ist die Ent- ivickluug der Untemehmerverbände, deren Krönung bisher der amerikanische Stahltrust mit seinen 4}/e Milliarden Kapital bildet. Man weist auch auf die Arbeiterschutz-Gesctzgebung hin, allerdings nur sehr verschämt, denn diese ist völlig ins Stocken geraten und lebt nur noch von Versprechungen und Erwartungen. Aber diesem bißchen StaatShilfe für die Arbeiter steht eine ganz andere Staatshilfe für die Kapitalisten gegenüber, in Gestalt von Subventionen, Prämien, Zölle» und Kriegen, die oft nur im Jntereffe einzelner Finanzgruppen geführt werden. Immer gelvaltiger erhebt sich die Macht des Proletariats. Wer es nur allein betrachtet, mag sich versucht fühle», anzunehmen. eS brauche sich bloß in der bisherigen Richtung weiter zu entwickeln, und es werde allmählich in eine Position hineinwachsen, in der eS sich mit Staat und Gesellschaft versöhnt. Aber nicht minder gewaltig und drohend als das Proletariat er« hebt das Großkapital sein Haupt; immer niehr entwickelt es seine Organisationen, immer rücksichtsloser preßt eS die Staatsgewalt in seinen Dienst. Immer gewaltiger und gemeinschädlicher wird das Großkapital, immer mehr ivird der Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit der vorwiegende Inhalt der inneren Politik moderner Staaten und immer wichtiger wird für den AuSgang des Kampfs der beiden Klassen die Haltung der Staatsgewalt. Nicht ein Wachstum des socialen Friedens steht uns bevor, sondern ein Wachstum des socialen Kriegs. Wir haben schwere Kämpfe zu er« warten, die an Ausdehnung immer mehr wachsen und sich schließlich zu einem Kampfe um die gesamte Staatsgewalt zuspitzen müssen, die ein Ende erst ffnden können, wenn das Proletariat die Staatsgewalt erobert und mit ihrer Hilfe dem Großkapital seine ökonomischen Machtmittel entwnnden hat. Dann wird der Weg frei werden zu einer socialen Entwicklung, so friedlich, wie Kampffmeyer sie schildert. Heute dagegen können die sauften Flöteutöne seiner Idyllen nur Illusionen erivecken, die harmlos bleiben, so lange sie sich auf ihre Urheber be- schränken, die aber unsre Sache enstlich schädigen können, wenn sie Anlaß werden, alle diejenige» Parteikreise, die Kanipfesmut und Kampfesbereitschaft verbreiten ivollen, durch unsinnige Unter- schiebungen herabzusetzen und Zwiespalt in unsre Reihen zu tragen. K. K. schutz, Aus der Frauenbewegung. Ueber Arbeiterinnenschutz- Gesetzgebung Verkürzung des Arbeitstags zu dringen. Ein Marimalarbeitstag von 1e) gering genährte Kühe und Färsen 36-40. Stälber: a) feinste Mafts 11 Stunden sei unbedingt zu lang; es sei mit allen Kräften der tälber( Vollmilchmast) und beste Saugtälber 70-73, b) mittlere Mast Achtstundentag für sämtliche Gewerbe zu erkämpfen. In Verbindung und gute Saugfälber 58-62, c) geringe Sangfälber 53-56, d) ältere, gering genährte( Fresser) 32-43. Schafe: a) Maftlämmer und jüngere Mast sprach am Montag Genosse Dr. Zadek im Verein für Frauen und mit dem Achtstundentag- nur aber dann wäre auch die allgemeine hammel 58-61, b) ältere Masthammel 48-56, c) mäßig genährte Mädchen der Arbeiterklasse. Der Redner führte etwa folgendes aus: Einführung der englischen Tischzeit sehr wünschenswert. Hammel und Schafe( Merzschafe) 44-47, d) Holsteiner NiederungsEine Arbeiterschutz- Gesetzgebung bestehe in England bekanntlich Schließlich ging Dr. Zadek noch näher auf die Frage ein, wie fchafe( Lebendgewicht) 00-00. Schweine: a) vollfleischige, der feineren schon seit über 100 Jahren. Infolge der furchtbaren Ausnußung der weit ein besonderer Mutterschaftsschutz zu fordern sei. Eigentlich Raffen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren 220-280 Pfund Kinderkräfte im Anfang des vorigen Jahrhunderts sei zuvörderst das sollte während der ganzen Schwangerschaft, die an sich die Kräfte schwer 53; b) schwere, 280 Pfund und darüber( Käfer) 00-00; c) fleischige Gesetz für einen Schutz der Kinder eingetreten; erst nach Jahrzehnten der Frau absorbiere, gewerbliche Arbeit überhaupt gesetzlich unter- 50-52; d) gering entwickelte 47-49; e) Sauen 46-47. Für 100 Pfund folgte dann in England auch ein geseglicher Arbeiterinnen- sagt werden. Indessen ließe sich dies schwerlich durchführen, schon mit 20 pet. Tara. Verlauf und Tendenz. Das Rindergeschäft wickelte sich ganz der indessen noch bis heute von einer bestimmten deshalb, weil in den ersten Monaten die Schwangerschaft nicht er- langfam ab und hinterläßt nicht unerheblichen Ueberſtand. Der KälberRichtung unter den englischen Frauen als eine unberechtigte kennbar sei und von den Frauen oft verheimlicht werde. handel gestaltete sich ruhig. Bei den Schafen war der Geschäftsgang Beeinträchtigung der weiblichen Berufsfreiheit angefeindet werde. Dagegen müßte für die letzten. Schwangerschaftsmonate ein ruhig, es bleibt etwas Ueberstand. Der Schweinemarkt verlief ruhig und Thatsächlich müsse man sich die Frage vorlegen: Wie weit ist ein be- absolutes Arbeitsverbot bestehen. Nach der Entbindung sei eine wird geräumt. sonderer Schutz der Frau außerhalb des allgemeinen Arbeiterschutzes Arbeitspause von 6 Wochen bis zu völliger Rückbildung der Geschlechtsberechtigt, eine Frage, mit der man das eigentliche Grundproblem organe für die Mutter dringend erforderlich; um auch den Säugder Frauenberufsarbeit, das Verhältnis der Leistungsfähigkeit von Die Socialdemokratie habe bereits die Forderung gestellt, die Schutzling zu schüßen, reiche indessen diese Zeit auch nicht entfernt aus. Mann und Weib berühre. In Bezug auf physische Kraft könne man jedenfalls nicht ohne weiteres behaupten, die Frau als solche sei abzeit sofern das Kind am Leben ist auf 8 Wochen zu erhöhen; folut dem Mann unterlegen; es beständen z. B. unbedingt zwischen der nach Meinung des Referenten sei dagegen die Gesellschaft verpflichtet, Muskelstärke der einzelnen Individuen in jedem der beiden Geschlechter 6-7 Monate, die Mutter von jeder Berufsarbeit zu entlasten, so lange der Säugling mütterliche Nahrung und Pflege branche, d. h. weit größere Unterschiede als zwischen der durchschnittlichen Körper-. H. auf dem Wege staatlicher Entschädigung ihr für diese traft von Mann und Weib. Aus der größeren Schwäche der Frau d. im allgemeinen ist also die Berechtigung eines besonderen Arbeiterinnen- Beit vollen Unterhalt zu sichern und jede Erwerbsthätigkeit zu verschutzes nicht abzuleiten. Einzelne hervorragend fräftige Frauen bieten. Hoffentlich, so schloß der Redner seine interessanten Aus schutzes nicht abzuleiten. Einzelne hervorragend fräftige Frauen führungen, werden alle diese Forderungen in dem Jahrhundert, an haben sich denn auch stets selbst den schwierigsten Anforderungen ge- deffen Beginn wir jetzt stehen, zur Verwirklichung gelangen. Sache wachsen gezeigt; es find Frauen in die schwersten Berufe ein- der Frauen selbst ist es, durch eine fortgesette rege und kräftige gedrungen; fie sind im Bergbau als Lastträgerimen, als Schmiede usw. beschäftigt. Im allgemeinen habe der Eintritt in die Industrie Agitation für diese Ziele einzutreten und den weiteren Ausbau der auch der Frau durchaus nicht geschadet, im Gegenteil find im Gegenteil find Arbeiterinnenschuß- Gefeßgebung zu fördern. dadurch im weiblichen Geschlecht viele, bis dahin schlummernde Kräfte geweckt und entwickelt worden. Marktpreise von Berlin am 3. Mai 1901 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. Welzen, gut D.- Ctr.| 17,65 17,62 Startoffeln, nene, D- Ctr. " " mittel Roggen, gut " Gerfe, gut do. Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter " gering " " mittel gering " " " mittel 17,59 17,56 17,53 17,50 14,85 14,80 14,75 14,70 14,65 14,60 15,80 14, 14,80 14, Rindfleisch, Keule 1 kg 7,- 5, 1,60 1,20 1,30 1" " 1,60 1,20 1,80 1, " 1,60 1, " 2,60 2, " gering 13,90 13,10 " 16,40 15,70 " mittel " 15,60 15, Gier Karpfen Aale Bander 60 stud 3,60 2,40 1 kg 2,20 1,20 2,80 1, 2,60 1,20 gering 14,90 14,30 Hechte 2, " 7,- 6,66 Barsche 8,50 5,70 Schleie " 3- 1,20 40, 25, 45, 20, Bleie Krebse 1,20 0,70 per Shot 18,- 3, " Hafer, gut " 70,-30, 1,20 1,80 0,80 *) ab Bahn. Produktenmarkt vom 4. Mai. Am Frühmarkt machte sich anfangs da die Kauflust wesentlich nachgelassen hat, Amerika rückgängige Schlußpreise Nichtstroh In der lebhaften Diskussion, die sich dem Vortrage anschloß. Heu wurde vielfach die Frage der Heimarbeit berührt. Frau Erbsen Braun befürchtete, daß Anders laute dagegen das Resultat in Bezug auf die Widerein so ausgedehnter Wöchnerinnen- Speifebohnen standsfähigkeit des weiblichen Körpers; diese sei fraglos geringer industrie hineintreiben könne; auch würden die Fabrikanten nach schutz, wie ihn Dr. Zadek fordere, die Frauen noch mehr in die Haus- Linien als beim Mann. Alle vergleichenden Statistiken ergeben für die gewerblich thätige Frau eine ungleich größere Erkrankungsziffer als für den monatelanger Pause die Frauen nicht mehr einstellen wollen. Man müsse vor allem in eine wirksame Agitation gegen die Heimarbeit Mouse Zum Teil dürfen, wir diese Erscheinung allerdings wohl auf eintreten. Demgegenüber verteidigte Frl. Baader die Auffassung des ruhige Saltung mit abgeſchwächten Preiſen für beide Brofrüchte geltend, gewisse Eigentümlichkeiten der weiblichen Erziehung und des weiblichen Lebens zurückführen, die in der Zukunft hoffentlich Referenten, der ja als Bedingung des Mutterschaftsschutzes volle Ent meldete und von dem übrigen Auslande Anregung kaum geboten wurde. schwinden werden; auf den Mangel an Mustelübung und Ab- schädigungspflicht der Geſellſchaft angenommen habe. Die Heimarbeit Mittags griff eine Erholung der Tendenz Plaz, als die Magdeburger härtung der Haut in der Jugend, auf ungeeignete Kleidung und vor zu bekämpfen, jei man schon lange bemüht; es liege eben in den Ver- Wetterwarte fühleres Wetter und sogar Nachtfröste ankündigte. Weizen und allem auch auf die durchschnittlich schlechtere Ernährung der Frau, hältnissen, daß die Heimarbeiterinnen so unendlich schwer für irgend und Roggen wurden um eine Kleinigkeit höher gehalten als gestern. Das die in ihrer Anspruchslosigkeit bekanntlich stets hinter dem Manne eine Organisation zu gewinnen feien. In gleichem Sinne be- Warenangebot hielt sich in engeren Grenzen, effettiver inländischer Roggen zurücktreten zu müssen glaubt. Eine weitere Ursache häufigerer Er- teiligten sich auch Frau Wengels und Frau Rentsch an der Dis- war sehr schwer zu haben und wurde wesentlich höher bezahlt als gestern. Mehl war unverändert, Hafer still, Mais fefter auf Deckungen für den frankung der Frauen liege aber auch in den größeren Anforderungen, laufenden Monat. Rüböl war auf Realisierungen nachgebend, Herbstdie das Geschlechtsleben an die Kräfte des Weibs stelle. Schon In seinem Schlußwort betonte der Referent, daß einzelne lieferungen behauptet. in der Entwickelungsperiode zwischen dem 10. und 20. Jahre seien Fabrikbefizer schon jetzt 6 Wochen vor und 6 Wochen nach der EntSpiritus 10 Pf. gebeffert, 70er loco 44,40 M. die Frauen einer Erkrankung hervorragend start ausgesetzt- Bleich bindung bei voller Lohnzahlung die Arbeit einstellen lassen, auch sei sucht und Tuberkulose fordern in dieser Beit im weiblichen Ge- es nicht wahrscheinlich, daß selbst nach monatelanger Pause die schlecht besonders viele Opfer. Fabrikanten auf die Arbeit der Frau Verzicht leisten könnten. Die Industrie bedürfe der Frauenarbeit und werde sich deshalb auch veränderten Bedingungen anpassen. 0 fussion. Witterungsübersicht vom 4. Mai 1901, morgens 8 Uhr. Stationen Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Wetter 2 bedeckt Temp. n. T. 5° C.= 4° R. Stationen Barometerstand mm Winds richtung Windstärke 9 paparanda 7629 11 Cort Petersburg Wetter Temp. n. C. 16° C.-4° R. 4Schnee-1 Der Redner ging nun zu einer Kritik der einzelnen Arbeiterinnenschutz Forderungen über. Unbedingt zu wünschen sei das Verbot, und zwar das absolute Verbot der Nacht wie der Sonntags arbeit, ebenso die Freigabe des Sonnabendnachmittags. Dagegen fei die Forderung, die Frauenarbeit in hervorragend gesundheitsschädlichen Gewerben überhaupt zu verbieten, in dieser Form schwerlicher Bericht der Direktion. Städtischer Schlachtviehmarkt. Berlin, 4. Mai 1901. Amt: durchführbar, weil hier kaum eine Grenze für den Begriff des Ge- 1642 Kälber, 9099 Schafe, 8269 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Bfund Zum Verkauf standen: 5091 Rinder, sundheitsschädlichen zu finden sei. Wollte Swinembe man den Frauen oder 50 Kilogramm Schlachtgewicht in Mart( beziehungsweise für 1 Pfund wirklich alle fich Hamburg gesundheitsschädlichen Beschäftigungen in Pf.): Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete, höchsten SchlachtBerlin gesetzlich untersagen, so täme dies schließlich dem Ausschluß der wertes, höchstens 7 Jahre alt 62-65, b) junge fleischige, nicht aus: Franff./M. Frauenarbeit aus der Industrie gleich. So habe sich z. B. die gemästete und ältere ausgemäſtete 56-60; c) mäßig genährte junge und gut ünchen Nähmaschinenarbeit als sehr gefahrvoll für den weiblichen Organis- genährte ältere 53-55; d) gering genährte jeden Alters 48-52.- Bullen: mus erwiesen; sei es aber deshalb möglich, das Maschinennähen a) vollfleischige höchsten Schlachtwerts 56-60; b) mäßig genährte jüngere für die Frauen völlig zu verbieten? und gut genährte ältere 52-55; c) gering genährte 45-50. Färsen und Auch habe die Erfahrung Kühe: a) vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 00-00; Wetter Prognose für Sonntag, den 5. Mai 1901. ergeben, daß selbst in sehr gesundheitsgefährlichen Berufen eine starke b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren Kühler bet ziemlich frischen nordwestlichen Winden und zunehmender Verkürzung der Arbeitszeit den besten Schutz gegen Gesundheits- 52-53; c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwidelte jüngere Bewölfung; später etwas Regen. gefahren darstelle. Darum sei vor allem andern auf eine allgemeine Kühe und Färsen 49-50; d) mäßig genährte Kühe und Färsen 42-45; Berliner Wetterbureau. an Kinderwagen 75000 Fl. Sect DamenGummiräder über 10.-, Ia Qualität, brillant moussierend, 12.-; allerfeinste werden von einer bedeutenden 15. bis 80.-; Rheinischen Sectkellerei Sportwagen, bet Abnahme in Riften von 12-60 Fl. Puppenwagen, n Kinderbettstellen. Riesenauswahl, sehenswert. B. Teschke, al. mit 1 M. intl. Emballage Umhänge ab Leipzig vor Eintritt der[ 14922* enorm billig direkt in der Fabrik bei Schaumweinstener Heinrich Rackwitz 1. 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