Nr. 116. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftrierter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Bfg. BoftAbonnement: 1,10 Mart pre Monat. Eingetragen in der Post Beitungss Preisliste für 1901 unter r. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblatt. 18. Jahrg. Dte Insertions- Gebuye beträgt für die fechsgespaltene Kolonet getle oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Bletne Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: ..Socialdemokrat Berlin Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Die Körbersche Aera. -st- Wien, 19. Mai. In Oestreich hängt der Himmel nun voller Geigen; Herr b. Körber gleicht dem Manne, auf den die Götter mit nimmermüden Händen ihre Gaben streuen, und hätte er gute Freunde, ſo tönnte es ihnen um das Glück des vielgewandten Mannes leichthin bange werden. Dieser Tage hatte der Budgetausschuß über das Budget provisorium zu beraten, und ohne Umschweife wurde der Regierung die Ermächtigung erteilt, weitere sechs Monate ohne ordnungsgemäß bewilligtes Budget zu regieren. Seit dem Jahre 1896 war das die erste Berhandlung über den Staats boranschlag; während aber die Obstruktion sonst nicht einmal die Verhandlung gestattete, ging die Sache diesmal überglatt vor fich. Im Plenum fand nicht einmal eine Debatte statt, und obwohl der Ministerpräsident erklärt hatte, aus Bewilligung keine Vertrauensfrage zu machen, dennoch Vertrauen bon rechts und mit " lints wurde der er Dienstag, den 21. Mai 1901. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 5121. hängern den Geist der Buße und der Selbstverleugnung fordert und ohne diesen Geist die katholische Kirche in Masse ihre Mitglieder verliert und verlieren muß, so hätte man denken sollen, daß gerade in unsren Reihen die Landarbeit besonders hochgehalten, und daß das katholische Volk dafür möglichst begeistert worden wäre, allein auch auf unsrer Seite wurde die Landarbeit aus Unverstand und im Interesse von Sonderbestrebungen vielfach als Nebensache behandelt." " • als Totalität war sie eine Abdankung des Parlaments, war sie die bewußte Herbeiführung des absolutistischen Erfolges. Deshalb auch konnte das konstitutionelle Gewissen des Parlaments so rasch eingeschläfert werden, deshalb werden die ohne Zustimmung des Barlaments erlassenen Gesetze als entschiedene Thatsachen hingenommen. Und dann weiß das Parlament, daß die Entfachung des alten Streits sein so furzatmiges Dasein sofort verschütten müßte. Das Parlament fann nur leben, wenn es nicht Nicht übel, daß der fromme Mann die Fron im Dienste nach rüdwärts, nicht nach vorwärts schaut, sich der mit so des Juntertums unter dem Gesichtspunkte der von der angenehmen Dingen, wie es Eisenbahnen und Flußregulierungen fatholischen Religion geforderten Buße" betrachtet. Eine sind, reichlich ausgestatteten Gegenwart schrankenlos hingiebt. Das Buße ist allerdings die Existenz der Landarbeiter, nur würden ist die Erklärung der neuen Aera in Oestreich, und das giebt auch sie dieses katholische Martyrium lieber den katholischen über die entscheidende Frage Aufschluß, ob diese Wendung dauernden Herren überlassen. Bestand haben kann. Es ist Herrn v. Körber gelungen, die Weiter fällt der Geistliche über die großstädtische nationalen Streitpunkte durch wirtschaftliche Interessen zurüd- Centrumspresse her: zudrängen, aber ein zurückgedrängtes Leiden ist deshalb noch nicht„ Das kommt aber davon, daß in unsren Reihen fast geheilt. In gar nicht ferner Zeit werden die alten Wunden wieder ausschließlich ge= „ öffentliche Meinung" und Stimmung insaufbrechen, aber nicht ausgeschlossen ist es, daß ihre Behandlung macht wird, durch die großstädtische Presse, eines Berliner Breßbureaus. besondere mittels Leitartikel förmlich dann leichter sein wird als jetzt. Vorläufig hat Herr vb. Körber den Das katholische Volk und seine Führer haben namentlich in den letzten zehn Jahren viel zu viel, dank der großstädtischen Erfolg für sich; ist es ihm doch gelungen, was so unmöglich schien: die Wiedererweckung des erstarrten Barlaments! Presse auf die armen Arbeiter in den Städten gesehen und es viel zu wenig beachtet, daß die erstrebte Arbeiterfürsorge bei ihrer Einseitigkeit dem schwer arbeitenden Banernstande die tiefsten Wunden schlug. Und nicht bloß das; sehr viele haben mitgewirkt, daß dank der vielgerühmten Arbeiterfürsorge einem die großen Teile unsrer Landbewohner Berufsarbeit des Kleinbauernstandes unmöglich gemacht oder doch ganz verleidet wurde. Und da ist man noch eifrigst bemüht, die Arbeiter immer besser zu organi sieren und die Machtentwicklung der Streitvereine zu befördern. Immer höheren Lohn und immer weniger Arbeitsstunden, bessere Wohnungen, billigere Lebensmittel, größere Sicherung des Unterhalts für Zeiten vorübergehender oder dauernder Erwerbsunfähigkeit, Invalidenheim, Arbeiterkarten und Arbeiterzüge, Voltsbäder und Volksparts, Ferienkolonien und Genesungsheime, Witwen- und Waisenunterstügung das alles und noch vieles andre fordert und erstrebt man für die lieben Arbeiter!" Es war deshalb die höchste Zeit, daß unsre Bischöfe sich die moderne Arbeiter und Gewerkschaftsbewegung im chriftlichen Gewande etwas näher ansahen und von den Arbeitnehmern die Anerkennung, christlicher Grundsätze ebenso entschieden forderten, wie von den Arbeitgebern. Unfre katholischen Mittel- und Kleinbauern danken für das Hirtenschreiben unsrer Bischöfe ganz besonders, denn sie hatten der gehegten und gepflegten Uebermacht des Arbeiterstands gegenüber oft einen wahrhaft trostlosen Stand. Die herzlosen Kontraktbrüche, die Unzufriedenheit, Widersehlichkeit und Anmaßung ihrer Dienstboten find unchriftlich durch und durch." Zum Schluß ruft der Mann im Namen der katholischen Religion nach höherem Brotzoll, indem er schreibt: al' Möchte doch unser Centrum und seine Presse weit mehr und biel entschiedener als bisher sich der Bauern, speciell Mittel- und Kleinbauern annehmen, damit gerettet wird, was noch zu retten ist. Lasse man aber auch die sehr überflüssigen Angriffe auf den Bund der Landwirte weg." überschüttet. Herr v. Körber verfügt über feine bestimmte, boriveg feststehende Majorität, aber gerade deshalb hat er stets fast das ganze Haus auf seiner Seite. Daß für die wirtschaftlichen VorSo verläuft der einst so stürmische östreichische Parlamentarismus Tagen die Majorität stets parat steht, ist natürlich nicht überraschend: nun als eine ruhige, gemütvolle Idylle. Nur hier und da wetterzur Bewilligung von Bahnen, Flußregulierungen und Kanalbauten leuchtet es am Horizont- zum Zeichen der tiefen Gegensäge, die find die geschäftslüsternen Abgeordneten stets bereit. Aber es werden dieses Parlament, mehr als jedes andre in Europa, in sich birgt. jezt auch die stacheligsten Sachen glatt erledigt: das Rekrutengeses. So war es unlängst, als Abg. Daszynski über den galizischen die Delegationswahlen, das Budgetprovisorium- Dinge, die man Notstand sprach. Nicht allein über den Notstand, den die Produktionssonst nur von einer verläßlichen Majorität erlangen konnte verhältnisse erzeugen, sondern noch weit mehr über den, den die verdas kriegt die Regierung jezt ohne Widerstreben, geradezu mit Beantwortlichen Menschen verschulden. Noch selten hat eine Rede in geisterung, und wohin das Auge des Herrn v. Körber im Par- Destreich eine solche Sensation, eine so tiefgehende Wirkung erzeugt, lament sieht überall sieht er getreue und ergebene Parteien. wie die Improvisation unfres Genossen. Zur Verhandlung stand im Die Bergangenheit ist vergessen und kein unnüßes Erinnern" Hause der Ausschußbericht über eingebrachte Notstandsanträge n. a. stört die produktive Arbeit dieser Session. Wenn die Abgeordneten Abg. Daszynski nahm das Wort, um über die immer entseglicher ein Gelübde gethan hatten, sich der schlimmen Thaten der letzten drei anschwellende Arbeitslosigkeit in Galizien zu sprechen. Nur so sie könnten sich von der Berührung der nebenbei erwähnte er der Ursachen des wirtschaftlichen Elends des Jahre nicht zu erinnern verübten Verfassungsbrüche nicht ängstlicher fernhalten. Während armen Landes, der Korruption und der Gewissenlosigkeit seiner Beder dreijährigen Parlamentskrise sind von den unterschiedlichen Re- herrscher. Da erdreistete sich einer der verächtlichsten Gesellen des gierungen nicht weniger als 58 Verordnungen auf Grund" des Bolenklubs, der aus den Badenitagen berüchtigte Abrahamowicz. des § 14 erlassen worden, und es giebt keinen Zweig der Gesetzgebung, Zwischenrufs, Daszynsti solle„ Namen nennen". Er meinte wohl, für den der§ 14 nicht mißbraucht worden wäre. Nun haben diese den Redner in Verlegenheit zu setzen, tam aber bei unirem Genossen, Verordnungen nur provisorische Gesetzeskraft; sie erlischt sofort, der sein halbes Leben im härtesten, im härtesten, unablässigen Kampfe wenn auch nur eines der beiden Häuser des Reichsrats der Ver- gegen die Korruption der galizischen Schlachta verbracht hat, sehr ordnung die Genehmigung versagt. Die Regierung ist deshalb ge- übel an. Daszynski nannte Namen, und Namen, daß es den hochhalten, die erlassenen Verordnungen längstens binnen vier Wochen mütigen Herrn des einst allmächtigen Polenklubs angst und bange nach Eröffnung der Session dem Reichsrat, und zwar zuerst dem wurde; er beantwortete die Provokation mit einer Anklagerede von Abgeordnetenhause, vorzulegen, und thatsächlich hat die Re- solcher Wucht und Gewalt, daß das ganze Haus in die gierung Körber dem Hause sofort nach dessen Zusammentritt stärkste Aufregung geriet. Es war wie ein Aufschrei aus die ganze Ladung der in den vier Jahren angesammelten Un- dem innersten Herzen eines gepeinigten und betrogenen Volkes, gesetzlichkeiten zur Genehmigung" vorgelegt. Nach dem Gezeter ein Schrei um Recht, Wohlfahrt, Reinlichkeit. Die Zeiten, wo die über den Mißbrauch des Verordnungsrechts, von dem nicht bloß die Herren von der galizischen Adelspartei Oestreich regierten und im Oeffentlichkeit, sondern ebenso das Parlament wiederhallte, hätte Lande schrankenlos walten durften, find dahin; aus ihrem eignen man erwarten können, das Parlament werde sich vor allem und mit Bolle sind ihnen die Rächer entstanden, die Sühne für die der größten Leidenschaft über die Verfassungsbrüche hermachen, und unermeßlichen Verbrechen dieser Volksverderber fordern. Galizische Nachdem es sich herausstellt, daß die christlichen Arbeiter mit dem Versagen der Genehmigung an den Verfassungsbrechern Debatten gehören im östreichischen Abgeordnetenhaus nicht mehr zu zu einer größeren Selbständigkeit gelangen, und sich in den ein Erempel statutieren. Aber das gerade Gegenteil geschieht. Das den Seltenheiten; den einstigen, so lächerlichen Respekt vor der wirtschaftlichen Fragen von den geistlichen Führern loslösen Barlament weicht jeder dieser Verordnungen, über die es zu Gericht galizischen Autonomie hat sich das Centralparlament, seitdem unter wollen, muß die Religion herhalten, um die Arbeiter wieder figen sollte, in weitem Bogen aus, und wo es auf eine stößt, schließt den bürgerlichen Abgeordneten Socialdemokraten fitzen, gründlich gefügiger zu machen. Wir glauben, daß es zu spät ist. es die Augen und sicht sie nicht. So ist das Rekrutengesez für abgewöhnt. Aber eine so furchtbare Abrechnung wie diesmal iſt das Jahr 1901 erledigt worden.. ohne daß über die im mit den Vertretern der Schlachta noch nicht gepflogen worden; mit Jahre 1898 und 1899 erlassenen Verordnungen, die so gewaltiger Strenge ist ihnen die Wahrheit noch nie gesagt worden das damals nicht zustande gekommene Rekrutengesetz er In der., Welt am Montag" nimmt Herr v. Gerlach den als in dieser Notstandsdebatte, die für die Schlachzizen aller Sorten sezen sollen, verhandelt worden wäre. So wird in dem Terte Vortrag Bernsteins im socialwissenschaftlichen Studentenverein einem Tage des Gerichts ward. des neuen Branntweinsteuer- Gesezes von dem abgeänderten" zum Anlaß, seine oft versuchte, oft gescheiterte, stets uns erheiternde Geiege gesprochen, ohne daß gesagt wurde, wann und wodurch die Methode der Auseinanderlobung der Socialdemokratie wiederum zu Abänderung geschah. sie geschah nämlich mittels des§ 14. Aus erproben. Herr b. Gerlach erblickt in den Ausführungen unsres Ge demselben Grunde wird auch der Regierung das eigentümliche BeBerlin, den 20. Mai. nossen das Ende der Lehren von Mary und Engels und eine völlige Umgehren bewilligt werden, mit der Anleihe für die neuen Eisenbahngestaltung der deutschen Arbeiterbewegung. Wir gönnen diese Die Verhätschelung der Industrie- Arbeiter. bauten eine Anleihe von 80 Millionen Kronen zu verknüpfen, die zur Hoffnungsfreudigkeiten einer Sette, die im Jammer ihrer politischen Die von dem Centrum notgedrungenerweise auf Richtigkeit illusionärer Tröftung dringend bedarf, und es liegt uns Rückzahlung der den Kassenbeständen entnommenen Beträge bienen foll. Diese 80 Millionen- und darüber hat die Regierung für genommene Fürsorge" für die Industrie- Arbeiter ist längst fern, uns irgendwie ernstlich mit Herrn v. Gerlachs Auflösung jeder Dinge verbraucht, die ihr nicht die Gesezgebung, sondern der§ 14 in weiten Kreisen des katholischen Unternehmer- und Agrarier- wissenschaftlichen und jeder politischen Vernunft zu beschäftigen. Wir angeschafft hat; das Barlament fragt aber nicht nach dem Rechts- tums höchst unbeliebt. Staum hat die um die Centrums- haben lediglich festzustellen, daß unser Parteigenosse Bernstein bielen einheit bemühte Presse mit Mühe und Not den üblen Ein- in der Beurteilung der v. Gerlachschen Jllufionen und des nationalgrund, sondern bewilligt blind darauf los. Von druck der bischöflichen Kundgebungen gegen die christlichen focialen Angebots politischer Kameradschaft sich mit uns durchaus im 80 Millionen werden 38 Millionen verwendet werden, um ungededten Gewerkvereine zu verwischen gesucht, da thut sich von neuem Einverständnis befindet. Valutaregulierung durch Einlösung der Staatsnoten von fünf Gulden weiterzuführen; gleichfalls eine der Gegensatz zwischen katholischen Arbeitern und katholischen Es ist die Frage des BrotHerrn Möllers erste Ministerthat. Sache, die nicht durch das Gesez, sondern mit dem§ 14 verfügt Stapitalisten flaffend auf. Wie der Konfektionär" meldet, hat sich vor kurzem der neue worden ist. Das Parlament toleriert nicht bloß die geichehenen wuchers, die diesmal den Klassengegensaz innerhalb des Handelsminister Möller in einer Bersammlung rheinischer Sünden, es vollstreckt sie auch, und statt die gefezwidrigen Ver- Centrums schärft. Während auf der einen Seite sich katholische Arbeiter- Jndustrieller dahin ausgesprochen, daß er seinen Einfluß im Staatsordnungen aufzuheben, effettuiert es sie sogar! Es ist alles ver gessen und alles vergeven, dem Privilegienparlament ist jede Er- organisationen vielfach gegen die Brotwucherpolitik des ministerium gegen die Zustimmung zu der vom Reichstag innerung daran geschwunden, daß man drei Jahre lang sein Rech: Centrums aufgelehnt haben, erklären jetzt sich die Centrums- beschlossenen Novelle zum Gewerbegerichtsgesetz geltend agrarier scharf gegen den ganzen socialpolitischen Reformunfug machen würde. des Centrums. Die Bauernfänger protestieren gegen die die mit Füßen getreten hatte. Politische Uebersicht. Deutsches Reich. es läßt sich Die Novelle zum Gewerbegerichts Gesetz, die nur eine allerDiese würdelose Duldfamkeit entspringt aber So ereifert sich ein katholischer Pfarrer bescheidenste Ausgestaltung des bestehenden Gesetzes bedeutet, verdas nicht bestreiten einer richtigen Erkenntnis. Einesteits hat Arbeiterfänger. das Haus gegenüber den absolutistischen Eingriffen in sein Recht das neuerdings in der centrumsagrarischen Rheinischen Volksliert durch diese Erklärung des neuen preußischen Handelsministers fast jede Aussicht auf Verwirklichung. Wenn der nationalliberale" Gefühl, daß nicht bloß die Regierungen, sondern, wenn nicht mehr, stimme" gegen die christlichen Gewerkschaften. Die Ausführungen richten sich gegen die Verhätschelung Handelsminister Möller die winzige Reform verwirft, werden ficherlich doch nicht minder, es selbst an ihnen Schuld trägt feine preußischen Ministerkollegen tonservativer Herkunft ihm und mit der Verantwortung für sie belastet ist. der Industrie- Arbeiter von seiten des Centrums. Nachdem er gegen die Landflucht der Arbeiter im all- sicherlich nicht entgegentreten. Und wenn Brenßen die Unter Absolutismus versteht man doch nur das angemaßte Novelle ablehnt, ist ihr Fall im Bundesrat so gut wie be Recht der Krone, vermeint man, daß das Unrecht des Volts, an der gemeinen geeifert, schreibt er: Tief zu beklagen ist es, daß ein großer Prozentsatz unfres fiegelt. Gesetzgebung und Verwaltung mitzuwirken, von der Krone bestritten modernen Geschlechts nach Arbeit schreit und über das furchtbare Herr Möller aber erweist sich durch die Ankündigung seiner und verneint wird. Aber die drei Jahre des östreichischen AbUebel der Arbeitslosigkeit jammert, dabei aber ganz unfolutismus find doch nur entstanden, weil das Parlament feine berücksichtigt läßt, daß für die Landarbeit, die unser Herr ablehnenden Stellung zur Gewerbegerichts- Novelle als getreuer Prärogative selbst preisgab; die§ 14 Verordnungen waren gott von uns Menschen in erster Linie geleistet haben Diener des Centralverbands der Industriellen. kein Angriff auf die Krone, sondern eine Verteidigung des Staats. will, fort und fort ein schreiender Arbeitermangel herrscht. Herr Möller hat den Ehrgeiz, ohne Verweilen den Beweis zu era Welche Ursachen immer die Parlamentsfrise hervorgerufen haben: Da thatsächlich die katholische Religion von ihren Anbringen, daß er als Minister dieselbe Feindschaft gegen jede irgendM twie ernstliche sociale Reform bewahrt hat, die ihn zum Führer des nationalliberalen arbeiterfeindlichsten Unternehmertums der rheinischwestfälischen Großindustrie befähigt hat. merksam zu machen. Gewässern verkehrende Atlas- Linie aufgekauft. Jetzt weiß das Gerücht zu| Klasse 555 Fr. Mente pro Jahr. Diejenigen, welche schon vor dem melden, der zur Zeit in dem schweizerischen Badeort Air le Bains 65. Lebensjahre zu Invaliden werden, und solche, die infolge von weilende Morgan unterhandle, um die großen deutschen Schiffahrts- Krankheit, Gebrechlichkeit nicht mehr als ein Drittel ihres ehemaligen unternehmungen: Hamburg- Amerika Linie und Norddeutscher Lloyd Lohnes verdienen können, erhalten eine Rente je nach Verhältnis in einem von den amerikanischen Kapitalisten feit langem ihrer gemachten Einzahlungen. In Fällen, wo die solchen Personen Zollpolitische Ministerkonferenz. Zu einer Besprechung zoll- projektierten großen Trust transatlantischer zustehende Rente nicht 200 Fr. erreicht, schießt der Staat eine politischer Angelegenheiten hat der Reichskanzler, nach der Dampffchiffs Gesellschaften hinein zuziehen, Summe zu, so daß die Gesammtsumme im Minimum 200 Fr. Nordd. Allgem. 8tg.", die zuständigen Minister Preußens, Bayerns, Weiter verlautet, daß zwischen der Hamburg Amerika Linie beträgt. Auch für diejenigen, welche in wenigen Jahren Sachsens, Württembergs, Badens und Hessens zum 4. Juni nach und der Atchison Topeta and Santa Fé- Bahn verhandelt werde schon das 65. Lebensjahr erreicht haben werden, ohne daß Berlin eingeladen. wegen der Schaffung einer direkten Wasser und Landtransport- Linie sie die Karenzzeit durchmachen konnten, springt der Staat von Hamburg via New York- San Francisto nach Shanghai. mit einem Buschuß ein, so zwar, daß diese Pensionäre 100-180 Fr. Der Kaiser und die Boeren. Nach der„ Köln. Boltszig." Bwar werden diese Meldungen von der beteiligten deutschen Seite erhalten werden. Ferner werden von Staatswegen für diejenigen, erzählt man in hochgestellten Kreisen von einer außerordentlich immer wieder dementiert, doch zeugen sie von der Zuversichtlichkeit, welche schon beim Inkrafttreten des Gesezes das 65. Lebensjahr erscharfen Antwort, die der Kaiser dem Pastor v. Bodelschwingh mit der die Amerikaner sich in Deutschland und Europa auf Geschäfte reicht haben, 15 Millionen Frant jährlich ausgeworfen und unter in Bethel bei Bielefeld gegeben habe, als dieser sich erlaubte, ihn größten Stils stürzen wollen. die Betreffenden zu gleichen Teilen verteilt; man rechnet mit über auf die boerenfreundliche Stimmung der Bevölkerung auf- Währenddem kommen vom deutschen Markte Nachrichten, die 800 000 solcher Personen. zeigen, daß bei uns an einen Aufschwung für geraume Zeit hinaus Das Gesetz kommt nur französischen Arbeitern zu gute, Ein unerfetzlicher Verlust. Wie die Deutsche Tages- nicht zu denken ist. Die Lage der lothringischen und der lugem- Ausländer sind davon ausgeschlossen; jedoch hat der Unternehmer zeitung" mitteilt, verlautet in Dresdener politischen Kreisen, der burgischen Eisenindustrie wird in den düstersten Farben geschildert.( nicht aber der betreffende Arbeiter) für jeden bei ihm beschäftigten erste Vicepräsident des deutschen Reichstags, Abgeordneter Troß einer feit Monaten in Kraft befindlichen 25 prozentigen Bro- ausländischen Arbeiter, ohne Rücksicht auf dessen Alter und dessen Dr. bon Frege, habe vor furzem im Privatgespräche die be- duktionseinschränkung wird der Vorrat an Roheisen immer größer. Verdienst pro Arbeitstag 25 Cts. beizusteuern. stimmte Absicht befundet, fein Reichstagsmandat in aller Auch in Rheinland und Westfalen wird über zunehmende An- Ungenügende Bahlungen, Fälschungen der an die„ Nationalsammlung von Eisenlägern geflagt. Das Coatssynditat will die lasse" einzureichenden Listen und Berichte 2c, seitens der Unternehmer Einen ihrer Würdigeren wird die tonfervative Partei niemals bestehende 20 prozentige Produktionseinschränkung demnächst er werden mit 500 bis 5000 Fr. bestraft; außerdem hat der überwieder finden. höhen. Aus Breslau wird vom oberschlesischen Kohlenmarkt gemeldet, führte Unternehmer das Dreifache der hinterzogenen Summe zu nachzahlen. Stöcker- Pech. Die Konservativen haben ihre Brennsteuer des. daß in der ersten Maihälfte die Kohlenverladung andauernd nach zahlen.- fast- miwe milioaff gelassen hat. Es wurden in dieser Periode nur 74 390 Wagen Spanien. halb bekanntlich verloren, weil dem Reichstag eine Stimme an der gegen 75 863 im gleichen Zeitraum des Vorjahres verladen oder pro Die Wahlen, Beschlußfähigkeit fehlte. Zu den Schuldigen gehörte in erster Linie Fördertag 5722 Wagen gegen 5886 in gleicher Zeit des Vorjahres. die am Sonntag stattfanden, haben, wie nicht anders zu erwarten der Abg. Stöder, der verspätet zur zweiten namentlichen Ab- Der eben mitgeteilte Aprilverfand des Westfälischen Coats- Synditats ſtimmung eintraf. Jetzt wird Stöcker damit entschuldigt, daß er das zeigt ebenfalls ein starkes Nachlassen. Der Versand betrug bloß war, dem liberalen Ministerium Sagasta eine Mehrheit gebracht. Haus einer dringenden Amtshandlung wegen habe verlaffen müssen, 596 571 Tonnen gegen 639 716 Tonnen im März. Die Zahlen Allerdings ist erst das Resultat von 400 Wahlkreisen bekannt, während die er nicht hatte rechtzeitig absagen können, weil das Telephontassen allerdings von der sehnsüchtig erwarteten Befferung der Lage im ganzen 432 Abgeordnete zu wählen find. Obstruktion trieb. Wa Nach den bisher bekannten Resultaten sind für die Kammer der Abgeordneten gewählt: 280 Liberale, 70 Konservative, Die Neue Zeit" fagt gelegentlich einer Erörternng über 15 tonjervative Dissidenten, 18 liberale Diffi franzöfifche Angelegenheiten: denten, 15 Republikaner, 6 Starliften, 10 ite Bielleicht werden wenigstens diese vernichtenden Enthüllungen glieder der nationalen Vereinigung, 4 Cataeines bürgerlichen Erministers jenen freiwilligen Anwalt Millerands tonier, 1. Socialist, 21 Unabhängige und 10 nAnetivas ernüchtern, der neulich im Vorwärts" sich in seinem Eifer so weit hinreißen ließ, erst die Antwort Jaurès auf die Erklärungen Vaillants hänger Romeros. In Madrid selbst wurden 6 Ministerielle, fofort abzudrucken, während von den Vaillantschen Erklärungen, ein Konservativer und ein Mitglied der nationalen Vereinigung die bereits im Februar erschienen waren, auch nicht mit einem gewählt. So wurde es dem Gottesmann unmöglich, die Brennsteuer nichts verspüren. durchzusetzen und die heilige Amtshandlung im Stiche zu laffen. Gegen den Brotwucher. Aus Köln wird uns geschrieben: Der hier seine Jahresversammlung abhaltende rheinisch- westfälische Zweigverband des Verbands deutscher Müller nahm auch Stellung zu den neuen Handelsverträgen und der Frage des Getreide-, Mehl- und Kleiezolles. Der Hauptredner, Dr. Tschierschkh aus Düsseldorf, führte aus, daß die deutsche Mühlenindustrie bei einer Erhöhung der Getreidezölle einer Berewigung der Unbehaglichkeit ihrer Lage anheimfallen würde, da die Einfuhr fremden Getreides unter allen Umständen zur Bermischung mit einheimischem Getreide erforderlich sei, da sonst nicht die zur rationellen Bermahlung nötige Durchschnittsware erzielt werde." Dazu komme, daß die deutsche Mühlenindustrie zweifellos mit vermehrten Ausfuhrschwierigkeiten zu rechnen haben werde, weshalb fie um so mehr eines aufnahmefähigen verstärkten Julandverbrauchs bedürfe. Der letztere könne ihr aber nur dadurch dauernd erschlossen werden, daß die große Masse der Industriebevölkerung auf dem entsprechenden Niveau des focialen Fortschritts erhalten bleibe. Nach allen bisherigen Erfahrungen sei zudem von einer Erhöhung der Getreidezölle teine Förderung der deutschen Landwirtschaft in dem Sinne zu erwarten, daß ein gleichzeitiger Aufschwung der Mühlenindustrie davon zu erhoffen wäre. Nach einer Besprechung des Gegenstands spra fich die Jahresversammlung einstimmig gegen jede Erhöhung der Getreidezölle aus. Worte im Vorwärts" Notiz genommen wurde, sodann die Duplit Von der Erbitterung des Wahlkampfs zeugen die Opfer, die derBaillants in verstümmelter Form und mit unberufenen Kommentaren felbe gekostet hat. Nicht nur gab es eine ganze Reihe von abzudrucken, so daß sie gegen die eignen Behauptungen Baillants Berwundeten, sondern sogar mehrere Tote. In Barcelona zeugen sollte. Hoffentlich wissen unsre Freunde in Frankreich, daß wurde eine Person getötet, mehrere andre erlitten Verwundungen. solche Entgleisungen mehr mit der schlechten Informiertheit Einzelner Auch in Bilbao, wo Genosse Iglesias kandidierte und der Wahlund durchaus nicht mit den Meinungen unfrer Partei über die kampf ein besonders heftiger war, floß Blut. Bei einem Streit französischen Parteiverhältnisse zusammenhängen." Der Borwurf der" Neuen Zeit", wir hätten die Vaillantschen zwischen einem Socialisien und einem Ministeriellen wurde der Erklärungen vom Februar verabsäumt mitzuteilen, ist gänzlich un- Socialist getötet. Auch in der Vorstadt Puento entstanden berechtigt. Die damaligen Erklärungen Baillants richteten sich Unruhen, bei denen eine Person ums Leben kam. gegen einen Artikel des Gen. Vollmar in den„ Socialistischen Monats- Ferner wurde in Salamanca eine Person verwundet, in heften", dessen wir keinerlei Erwähnung gethan hatten, so daß wir Sevilla zwei; ebenso erlitten in Almendralejo mehrere auch der Berpflichtung überhoben waren, von Baillants Antwort Bersonen Verletzungen; auch in 2a Puebla, in der Provinz Mitteilung ชน machen. Erst der Brief Vaillants, ben Badajoz, in Vinaroz und Balencia entstanden RuheJaures wortgetreu abbrudte, und der das erste dokumentarische Material zur Frage der Stellung Vaillants störungen; mehrere Personen wurden verhaftet. beim Eintritt Millerandes in das Ministerium bildete, verpflichtete uns, unfere Lefer mit der Angelegenheit zu befassen. " " Ein charakteristischer Majestätsbeleidigungs- Prozeß wurde Unrichtig ist gleichfalls das Urteil der N. 8tg." über eine anbor dem Hamburger Landgericht, wie uns von dort geschrieben wirb, gebliche Verstümmelung der Duplik Baillants. Wir haben diese verhandelt. Im Herbst 1898 wurde der Gelegenheitsarbeiter Stari Duplit des Genossen Vaillant in voller Loyalität wiedergegeben, Friedrich Amandus Franke vom Landgericht I in Berlin wegen wobei es nicht unsre Schuld ist, wenn die Haltung Vaillants in der Majestätsbeleidigung zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Es war Ministerfrage widerspruchsvoll erscheint. Fr. schlecht gegangen, und um schließlich von der Landstraße zu Ferner bedeutet die Warnung der N. 8." an die französischen tommen, hatte er in einen Postkasten ein Schreiben gesteckt, das eine Freunde, unfre Auffassung über die vorliegende Angelegenheit als Reihe Majestätsbeleidigungen enthielt und mit feinem vollen Namen„ Meinung unsrer Partei" anzusehen, sicherlich eine völlig unnötige unterzeichnet war. Die Postverwaltung fandte das adressenlose und nicht- Belehrung. Unfre Freunde in Frankreich wissen ohne Zweifel, daß convertierte Schreiben der Staatsanwaltschaft und diese erhob dann An- die Redaktion des Vorwärts" nur ihre eigne Meinung wiedergiebt, flage, bie mit obigem Urteil endete. Als er am 26. November aus daß aber für jede einzelne ihrer Meinungsäußerungen die SocialBlogensee entlassen war, wanderte er nach Hamburg. Hier legte er demokratische Partei Deutschlands ebensowenig verantwortlich zu feinen ganzen Arbeitsverdienst, den er aus dem Gefängnis mit- machen ist wie für alle Meinungsäußerungen der Neuen Zeit". bekommen hatte, in Stimmel an, und als der letzte Pfennig ver- Schließlich hätte die sehr verehrte„ Neue Beit" in der Zumutung trunken war, ſchrieb er einen Brief an die Berliner Staatsanwalt von„ Entgleisungen" unfrerseits einige Zurückhaltung bewahren sollen, schaft, der wieder verschiedene recht alberne Majestätsbeleidigungen sintemalen fie grade in der Behandlung der neueren französischen enthielt und mit seinem vollen Namen unterzeichnet war. Da er kein Geld Barteigeschehnisse nicht geringen Irrungen verfallen war. Immerhin mehr hatte, fandte er den Brief unfrantiert ab. Die Folge dieser Schreiberei in der Beurteilung mehr persönlicher und untergeordneter Fragen um Mißverständnisse zu meiden, wenn auch war natürlich die abermalige Einleitung eines Verfahrens wegen der französischen Parteiverhältnisse unter den deutschen Social Majestätsbeleidigung. Nach längerem Suchen fand man ihn und zog demokraten einige Meinungsverschiedenheiten herrschen, teilt ber ihn gefänglich ein. Als er am 9. März zum erstenmale in der Sache vernommen " Vorwärts" mit der„ Neuen Zeit" die in der bekannten Pariser war, setzte er sich im Untersuchungsgefängnis fofort hin und schrieb Resolution Kautsky unzweideutig niedergelegte grundsägliche Annochmals einen Brief an die Berliner Staatsanwaltschaft, der mit schauung zur Ministerfrage. seinem Namen unterzeichnet war und mehrere Majestätsbeleidigungen enthielt. Das ging dem Berliner OberStaatsanwalt über die Hutschnur, der in einem Schreiben in an den Hamburger Kollegen die Ansicht aussprach, Fr. müsse wohl geistestrant sein. Ein Phyfikus hat den Angeklagten Der 17. Mai", das norwegische Verfaffungsfest, wurde darauf untersucht, aber keine Spuren von Geisteskrankheit finden in diesem Jahre mit besonderer Feierlichkeit und unter zahlreicher können. Allerdings sei der Angeklagte, meinte der Physikus, durch Beteiligung begangen. Einen Glanzpunkt der offiziellen Feier bildete Trunk und Vagabondage sehr herabgekommen. Einen Grund für die Enthüllung des Denkmals Tordenitjolds, des norwegischen Nationalseine Schreiberei wußte Fr. nicht anzugeben. Der Referent, ein sehr junger Landrichter Dr. Henschel, schien sich aber seine eignen Gedanken über die Gründe zu machen, denn er richtete an den Angeklagten die Frage: ob er socialdemokratischer Agitator fei, was natürlich verneint wurde. Das Gericht erkannte auf neun Monate Gefängnis. W Ausland. Norwegen. helden, woran sich auch der Kronprinz beteiligte, der mit schwachen Hurrarufen begrüßt wurde. Die organisierten Arbeiter bildeten in dem großen Feftzuge einen besonderen Zug, an dem sich 52 Vereine mit ca. 4000 Personen beteiligten. Auf a hisPlay sprachen von 4 Rednerſtühlen Chr. Knudsen, Nilsien, Iversen und Johnsen über die praktische Politik der Arbeiter und über den Socialismus. Auch die Frauen Eine Typhusepidemie herrscht in der rheinischen Garnison- bildeten einen besonderen Zug mit 15 Vereinen und 1800 bis stadt Ehrenbreitstein. Man vermutet, daß sie auf die 2000 Teilnehmern. Ihre Rednerin, Frl. Holsen, wies auf den borigjährige militärische militärische Epidemie zurück zu Odelstings Beschluß vom 10. Mai hin und jagte: am führen sei. Die Bürgerschaft ist in großer Erregung, und faſt 18. Mai würde das Lagting das Frauenstimmrecht gefeßlich festallgemein wurde die Schließung der Schulen gefordert. Mehrere legen. Das war leider eine Täuschung. 196 Hod Fälle find töblich verlaufen. Die wiederholte Untersuchung des Trinkwassers soll nichts ungünstiges ergeben haben. Unter der Das Lagting hat dem Gesetzentwurf über das kommunale militärischen Besatzung wurden dieser Tage dreißig Erkrankungen, Stimmrecht seine Zustimmung mit 16 gegen 13 Stimmen versagt. darunter ein Offizier, verzeichnet. Auch hier sind Todesfälle vor- Es war ein Bertreter der demokratischen Linken, der sich besonders gekommen. Die Militärbehörde hat sämtlichen Soldaten den Besuch eifrig gegen den Entwurf wendete. Mit diesem Beschluß des ES der Bäcker, Fleischer-, Strämergeschäfte und der Wirtschaften unter- Lagtings ist das Gesetz freilich nicht endgültig abgelehnt. geht sagt. In der Stadt dürfen nur die Soldaten verkehren, die dienstlich nun zurück an das Odelsting und es kommt dann darauf an, ob es dort zu thun haben. den Reaktionären durch ihre Maulwurfsarbeit gelingt, es dort zu begraben.Frankreich. Die Ausstandsbewegung unter den ländlichen Arbeitern in Andalusien nimmt, so meldet das Wolfffche Depeschenbureau vom 19. Mai aus Madrid, einen beunruhigenden Cha ratter an. In Igualada tam es zu einem 8usammenstoß zwischen Ausständigen und Arbeitenden. Die Gendarmerie wird zufammengezogen. Türkei. Der Postkonflikt bildet noch immer den Gegenstand diplomatischer Unterhandlungen zwischen der Türkei und den Mächten, resp. zwischen den einzelnen Kabinetten der letzteren. Vom Sonntag wird noch aus Konstantinopel gemeldet: Der Generaldirektor der türkischen Poſten und Telegraphen richtete heute an die Direktoren der fremden Poſtanstalten ein Cirkulartelegramm, in welchem er mitteilt, daß infolge Auftrags von heute ab bis zur Beendigung der Beratungen über Aufhebung der fremden Postanstalten Postsendungen der fremden Bostanstalten wie früher durch Beamte der türkischen Postverwaltung Bostanstalten wie früher durch Beamte der türkischen Postverwaltung Afien. expediert werden. Die japanische Kabinettsbildung verzögert sich durch den Ums stand, daß der vom Kaiser mit dieser Aufgabe betraute Marquis Inouye keiner politischen Partei angehört. Es gilt als sicher, daß ein Kabinett, daß nicht die Unterstützung einer der Parteien des Parlaments hat, sich leine Seffion des legteren hin durch am Leben erhalten kann. Juzwischen werden die täglichen Besprechungen von Staatsmännern im Hause des Grafen Jto fort gefeßt.Der Boeren- Krieg. Gefechte bei Ermelo, und obs 3 Aus Standerton wird vom 18. Mai gemeldet: Die Boeren haben zwischen Amersfoort und Ermelo die Kolonne des Generals Bullod dreimal anges Pompomgeschütze griffen. Sie verfügten über einen Zwölfpfünder, zwei ein Magim Geschüß. wurde jeder Versuch gemacht, diese Geschüße wegzunehmen, allein dies gelang nicht. Schließ lich wandten sich die Boeren über Ermelo nach Carolina. Louis Botha verließ mit der Garnison und feinen Offizieren Ermelo am 15. Mai und wandte sich oft wärts. General Bullod trieb hierauf die Einwohner Ermelos aus der Stadt. Kaum hatten die englischen Truppen die Stadt verlassen, so tauchten die Boeren wieder auf und durchsuchten die Stadt nach Burghers, welche sich etwa ergeben haben tönnten. General Elliot hatte im Laufe der Woche 4000 Pferde und Vich wie auch viele Boerenfamilien nach Standerton geschickt. Der Gefechtsbericht ist wieder einmal von idealer Verworrenheit. Die Boeren befanden sich also in der Offensive und führten wohl ihnen unlängst das letzte Geschütz abgenommen worden sein follte nicht weniger als vier Geschütze mit sich. Die Gefechte scheinen unentschieden abgebrochen worden zu sein, jedenfalls wurden alle englischen Versuche, sich der Boerengeschüße zu bemächtigen, zurüdgewiesen. Die Boeren zogen schließlich nach zwei Richtungen ab, ein Teil nördlich nach Carolina, ein andrer Teil unter Louis An den deutschen Börsen zittert noch immer die Erregung über Das Alter8pensions- Gesetz, das jetzt der französischen Botha öst I ich, General Bullock fühlte sich am Abend zu schwach, die New- Yorker Vorgänge nach. Man hält die Krisis noch nicht für Kammer vorliegt, enthält folgende Grundbestimmungen. Wie wir um an eine Berfolgung zu denken, er fühlte sein Mütchen an den abgeschlossen. Der Kampf, den die beiden feindlichen amerikanischen schon turz mitgeteilt hatten, erstreckt es sich auf alle Arbeiter und friedlichen Einwohnern Ermelos. Sonderbareriveise räumte der engKapitalistengruppen um den Besitz der Mehrheit der Aktien der Angestellten der Industrie, des Handels und der Landwirtschaft; lische General schleunigst wieder Ermelo, das sogleich wieder von den Northern Pacific- Bahn und damit um den Besitz der Bahn selbst etwa 10 Millionen Arbeiter und Arbeiterinnen werden unter dieses Boeren besetzt wurde. Sollten die Boeren den General Bullock vielgeführt haben, hat den ganzen Markt derart erschüttert, daß die Gesez fallen, denn nur die Angestellten, die über 4000 Fr. Jahres- leicht mit sanftem 3wange zur Räumung Ermelos veranlaßt haben? Kämpfenden es für richtig hielten, schleunigst eine Art Waffen- einkommen haben, find davon ausgenommen. Nach einer Meldung der„ Times" besezten am 17. Mai stillstand zu schließen, damit nicht ihre eignen Pläne in dem Jeder Arbeiter ze. unter 65 Jahre ist gehalten, Beiträge an englische Truppen Carolina zum fünftenmal. Botha Zusammenbruch begraben würden. So kann also der Kampf jeden die Nationaltasse abzuführen und zwar sind folgende Klassen befinde sich in Ermelo. Als Erfolg können diese engErmelo lischen Operationen bei und Carolina jedenfalls Augenblick von neuem ausbrechen und das hält den Markt in vorgesehen: lähmender Erwartung. Berfonen unter 18 Jahren und solche, deren täglicher Verdienst nicht angesehen werden. Ferner beweist das Vorhandensein so Derweilen versucht das amerikanische Großkapital seinen Plänen 2 Fr. nicht übersteigt, zahlen 5 Cts. für jeden Arbeitstag. Personen starter und stärkerer englischen Stolommen gegenüber zur Offensive immer größere Ausdehnung zu geben. Diese ungekrönten Könige von 18 Jahren und einem Tagesverdienst von wenigstens 2-5 Fr. pro übergehender Boerenkonimandos im Osten Transvaals, wie des Dollars versuchen allen Ernstes ihre wirtschaftliche Macht auf Tag entrichten 10 Cts. pro Arbeitstag. 15 Cent. pro Arbeitstag gänzlich erfolglos die Säuberungsoperationen des Generals Europa auszudehnen und es ist hier wiederum vor allen Dingen leisten diejenigen Personen, welche 5 Fr. und mehr pro Tag ver: French in diesem Teile des Landes gewefen sind. Deutschland, auf das sie ihr Augenmerk richten. Zur Zeit weilen dienen. Die Einziehung der Beiträge hat durch den Unterhier als Abgesandte des amerikanischen Kapitals Herr. Pierpont nehmer zu geschehen; dieser hat für jeden seiner Arbeiter die gleiche Morgan, von der übermächtigen Morgan- Hill- Gruppe und Herr Frank Summe beizusteuern, als dieser selbst. Der Staat leistet nur Banderley von der New- Yorker City- Nationalbant. Neben der Errichtung eine ginsgarantie von 8 Proz. für die durch das Gesetz zur Vervon Banffilialen in Berlin und London, zwecks größeren Abschlusses fügung gelangenden Gelder. europäischer Geldgeschäfte. Es werden aber auch noch andre Pläne ventiliert. Die Hamburg- Amerika Linie hat die in den westindischen Zur wirtschaftlichen Lage. 徵 Mit zurüdgelegtem 65. Lebensjahre erhält nach 80jährigem Steuern die erste Klasse 185 Fr., bie zweite 870 Fr. und die dritte Zum Entgletfen gebrachter Panzerzug. Lord Kitchener meldet vom 18. d. M. aus Pretoria: Im Süden der Eisenbahnstation Amerita, nördlich von Kroonstad, wurde ein gepanzerter 8ug durch Explosion einer Mine zum Entgleisen gebracht. in englischer Major wurde getötet. Die Pommersche Hofbank. = # : 1214 5. Die Einstellung der Arbeiter soll von ihrer Zugehörigkeit zu einer Partei oder einem Verein nicht abhängig gemacht werden. Mit feinem Worte ist den Arbeitern erklärt worden, daß die Wiederaufnahme der Arbeit von reduzierten Lohnlisten abhängig gemacht wird. Im Gegenteil wurde ausdrücklich erklärt, daß von der Einführung reducierter Lohnlisten nicht die Rede sein könne, die alten Lohn- und Arbeitsbedingungen sollten bestehen bleiben. Und wenn man wirklich die Absicht hegte, die Löhne zu reducieren, wie kommt man dann dazu, die Mitglieder der Kommission der Ausgesperrten der unwahren Berichterstattung zu beschuldigen, indem diese gesagt haben sollen, die Arbeit solle zu reducierten Lohnlisten aufgenommen werden"? Selten ist wohl von seiten der Unternehmer mit größerer Skrupellosigkeit und Dreistigkeit gehandelt worden. leidigungsprozeß Münter wider Genossen Hofrichter 93 m. hat aus- I zahlen laffen ohne aber dieses Geld zu dem bestimmten Zweck Als die Spielhagenbanken verkrachten, richtete sich alsbald die zu verwenden; er verwandte es für sich. Doch hiermit nicht genug. Aufmerksamkeit auf die Pommersche Hypotheken- Aktienbant mit ihren Mit dem Gelde in der Tasche reiste L. nach Bochum, verhandelte Wir behaupten nun, daß obige Punkte feineswegs das Ergebnis Ablegern, der Mecklenburg Strelizer Hypothekenbank und der mit der Verwaltung des Schröder Fonds über die Deckung der Verhandlung vom 13. April darstellen. Dieses Machwerk ist zusammenImmobilien Verkehrsbank. Diese drei Aktiengesellschaften gehören der Prozeßtosten. Auf Vorschlag des 2. wurde beschlossen, die gebaut worden, um den Vertrauensbruch einigermaßen rechtfertigen zu mit zum Hof- und Kirchenbant- Klüngel; mit der Verhaftung der Kosten aus dem Schröder- Fonds zu decken. Nun ließ sich 2. auch können. Durch das Hineinschieben der beiden Worte„ bedingungslos" Direktoren der Pommerschen Bank ist nun dieser ganze Klüngel mit hier nochmals für sich 40 M. und für den Beugen Ostkamp 10 M. und möglichst" wird ein andrer Sinn in die Abmachungen gelegt. Ausnahme der Direktoren der beiden Ablegergesellschaften in Haft. auszahlen. Als dann einige Tage später der Prozeß stattfand, sagte Die Arbeit bedingungslos wieder aufnehmen, segt einfach voraus, Gerade die Pommersche Hopothekenbank ist die eigentliche Hof- L. auch von der zweiten Gelderhebung nichts, obwohl er mit dem daß sich die Arbeiter bei Wiederaufnahme der Arbeit jeder Bedingung bant; sie führt diesen Titel offiziell- Hofbank Ihrer Majestät der Beugen Ofttamp zusammentraf, zahlte er diesem die 10 M. nicht der Fabrikanten zu unterwerfen haben. Dann kann aber von be= Kaiserin", er wurde ihr im vorigen Jahre verliehen und in ihren aus. Das erstere Vergehen charakterisierte sich als Betrug, das fonderen, durch Verhandlung festgelegten Abmachungen teine Rede Geschäftscirkularen weidlich zur Anpreisung benugt. Wir haben leztere als Unterschlagung. mehr sein, denn das Wort schließt ohne weiteres sämtliche besondere neulich darauf hingewiesen, daß die Bant es für ihre Aufgabe hält, Lütgenau suchte sich zu verteidigen mit der Behauptung, er habe Abmachungen aus. die bankrotten Anstalten des Pastors Paulsen in Kropp täglich mit die 93 M. zu dem bestimmten Zweck verwandt, er wisse nur nicht 300 M. zu unterhalten. Kropp liegt in der Heimatprovinz der Kaiserin. mehr, an wen er es ausbezahlt. Sodann suchte er glaubend zu Der fromme und höfische Geschäftsbetrieb hat die Direktoren nicht machen, er sei eine von der Socialdemokratie verfolgte unschuld. vor der Verhaftung schüßen können. Man weiß noch nicht, was den Außer dem Verteidiger des Herrn Lütgenau plaidierte auch Verhafteten zur Last gelegt wird. Es heißt, daß die Bücher der der Amtsanwalt auf Freisprechung. Dieser Amtsanwalt, ein Tochtergesellschaft Ber Immobilien- Berkehrsbant, die in Berlin Herr v. Dewiß- Krebs, hielt eine Vernichtungsrede wider die Socialfür 40 Millionen Mark Grundstücke besitzt fürzlich in der demokratie. Lütgenau sei eine verfolgte Unschuld, die seitens der Bommerschen Hypothekenbant abgeschrieben und bei der Gelegenheit Socialdemokratie vernichtet werden sollte, weil er nicht mehr zu ihr gefälscht seien. Das ist aber deshalb unwahrscheinlich, weil der schwöre. Den Beugen sei feine Glaubwürdigkeit beizumessen es Direktor der Immobilien Berkehrsbank nicht verhaftet ist. feien Diffidenten. Der Eid folcher Leute, die an feinen Gott glauben, Man muß deshalb annehmen, daß den Verhafteten Verstöße gegen fönne vor Gericht nicht als glaubwürdig gelten! das Aktiengesetz oder das Hypothekenbank- Gesetz zur Last gelegt Nach Halbstündiger Beratung verkündete das Gerichts folgendes werden, wenn es sich nicht etwa um Buch- und Bilanzfälschung in Urteil: Lütgenau ist des Betrugs schuldig und wird der Pommerschen Hypothekenbank selber handelt. Am Mittwoch mit zwei Wochen Gefängnis bestraft. Betreffs der Unterfindet in Strelik die Generalversammlung der Streligischen schlagung erkannte das Gericht auf Freisprechung. Wahrscheinlich, so Hypothekenbank statt die im Jahre 1896 von der heißt es in der Begründung, sei L. auch dieses Vergehens schuldig, Bommerschen gegründet wurde, unt die Preußischen Nor- jedoch sei die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß er den Zeugen mativbestimmungen, welche welche die Hergabe bon Baugeldern Ostkamp damals noch nicht kannte und mochte die Zahlung vergessen untersagten, zu umgeben; das ganze Geschäft der Strelizischen haben. Sodann hob der Vorfizende in scharfem Gegensatz zum Bant liegt in Berlin; in Medlenburg ist nicht eine Berteidiger und Amtsantvalt hervor, daß das Vergehen Lütgenaus einzige Beleihung gemacht. Die Pommersche Hypothekenbant erklärt fich als ein sehr raffiniertes charakterisiere, gerade so wie in ihrem am Sonnabend ausgegebenen Bericht, daß der Land- er mit der Behauptung, er werde aus Rache verfolgt und habe wirtschaftsminister sich mit der Gründung dieser Ablegerbant ein- er habe das Geld anderweitig ausgezahlt, in raffinierter verstanden erklärt habe. Lasker hat bekanntlich die Börse als Weise eine Schuld zu leugnen versucht habe. Die Zeugen darum, Hochschule zur Umgehung der Gesetze bezeichnet. Wir haben im weil sie einer bestimmten Partei angehören, als unglaubwürdig Hypothekenkrach feine Proben dieser Kunst erlebt, zu denen dann die gelten zu lassen, gehe nicht an: Gegen die Zeugen läge absolut Behörden ihren Segen geben müssen. Der eben erwähnte Fall nichts vor und habe ihre eidliche Aussage als völlig einwandfrei und beweiskräftig zu gelten, bis das Gegenteil erbracht sei. Dem Angeklagten fonnten mildernde Umstände nicht zugebilligt werden, weil er nicht in Not gehandelt habe und weil er in so raffinierter Weise seine Schuld geleugnet. M schließt sich diesen Proben würdig an. S Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Ebenso verhält es sich mit dem Worte möglichst", wodurch der ganze 3. Paffus überflüssig gemacht wird. Aber man brauchte auch dieses Wort, um die im weitesten Umfang stattgefundenen Maßregelungen rechtfertigen zu können. In unserem vorigen Berichte sagten wir, daß die Unternehmer durch Anwendung der brutalsten Machtmittel einen traurigen Sieg errungen haben, heute fügen wir dem noch hinzu, daß die Unternehmer diesen Sieg nur dadurch errangen, daß sie den Arbeitern die Einführung reducierter Lohnlisten verschwiegen haben. Aus den Berliner Gewerkschaften. Der Verband der ag erhalter beschloß, die Mitglieder zu verpflichten, nicht eher die vorzulegenden Kontrakte zu unterzeichnen, bis dieselben von der am Ort bestehenden Bezirksleitung mit den Bereinsvorständen einer Prüfung unterzogen sind. Der Verein der Bauanschläger erhöhte den wöchentlichen Beitrag vom 1. Mai ab auf 35 Pf. Ferner wurde der von der die Fünfer- Kommission beauftragt, mit der Meisterkommission in VerKommission ausgearbeitete Minimal- Lohntarif angenommen und bindung zu treten. Deutsches Reich. Wirkungen der schwarzen Listen. In Friedland i. Mecklenb. streifen schon seit mehreren Monaten die Maurer; einigen von ihnen ( etwa 10 Mann) war es gelungen, in Spandau Arbeit zu finden. Auf Veranlassung des Unternehmerbundes wurden diese Maurer jetzt von den Maurermeistern Bastian u. Makowska entlassen. Zum Streit der Hamburger Kupferschmiede. Die Lohns kommission der streikenden Kupferschmiede hat auf ihr Schreiben an die Arbeitgeber die Antwort erhalten, daß die Errichtung eines paritätischen Arbeitsnachweises von den Unternehmern abgelehnt werden muß. Der Verband der Unternehmer hat eine schwarze Liste in Umlauf gefeßt, auf der 143 Namen der streitenden Kupferschmiede verzeichnet sind. Die Feilenhauer in Hamburg find, um die Abwehr einer Tarifreduktion durchzusetzen, seit einer Woche im Ausstand. Sie bitten den Zuzug fernzuhalten. Die Arbeiterorganisationen Posens haben beschlossen, daß das ihnen gehörige Tabatgeschäft unter der Firma 3. Gogowski wegen der in Nordhausen herrschenden Aussperrung der Tabatarbeiter von dort keinen Tabak mehr bezieht. Es würde angebracht sein, wenn die Arbeiter überall diesem Beispiel folgen und feinen Tabak aus Nordhausen mehr konsumieren würden. Die Pommersche Hypothekenbank hat schon einigemale vor dem Krach gestanden; sie war von Anfang an schlecht geleitet; erst seit dem Jahre 1890, nachdem die Immobilien Verkehrsbank gegründet und diesem Ableger der Grundbesitz der Pommierschen aufgeladen war, ist in das Geschäft der letzteren Stetigkeit gefommen. Die Aftien dieser Ablegergesellschaft waren ehemals in den Händen des Direktors Schulz, der jetzt verhaftet ist, und des Direktors der Grundschuldbank, Warsinsky, der seiner Zeit mit Sanden verhaftet wurde und der ein Geständnis abgelegt haben soll. Inzwischen sind 56 Strafmandate, die im Verlaufe des Ausstands der hiesigen mannigfache Schiebungen mit jenen Aftien geschehen, und die Schuhmacher ergangen find, zählt bis jetzt die Streilleitung, Pommeriche Bank behauptet, daß sie und ihre Direktoren nichts mehr ohne daß damit noch ein weiteres Anwachsen des Strafcontos ausmit den Aktien zu thun haben. Bei der Immobilien- Berkehrsbank ist geschlossen erscheint. Daneben schwebten einige Prozesse, die zum Rechtsanwalt Mundel Vorsitzender des Aufsichtsrats, zugleich aber Teil schon erledigt sind und Verurteilungen auf Grund§ 153 der Justitiar der Pommerschen Bant, in deren Aufsichtsrat sein Vater, Gewerbe- Ordnung zur Folge hatten. Ueber 1500 Mart werden auf der Abg. Justizrat Mundel sitt. diese Strafmandate eingefordert. Das Vergehen ist ohne Ausnahme Die Pommersche Hypothekenbank hat Anfang Januar eine Er- das sogenannte Streifpoftenstehen und wurde einheitlich fast immer flärung veröffentlicht, in der sie sich über die Keaturrenz beschwerte. mit 30 Mark pro Person bewertet. Bielfach geschah es, daß Es war von feiten mehrerer Hypothekenbanken damals eine An- die Arbeiter der Weifung des Beamten folgten und ihren Beobachtungs fündigung erlaffen, in welcher diese Banken mitteillen, daß bei posten verließen, tehrten sie aber nach einiger Zeit nur in die Nähe ihnen streng nach den Gesetzen verfahren werde, und daß fie in der Fabrit zurüd, so waren sie dem Schidsal verfallen und erhielten feiner Berquidung mit Grunderwerbs Gesellschaften 2c. ständen. ihr Strafmandat. Die Organisation ist bei der Massenproduktion, Unter dieser Erklärung fehlten die Pommersche und die Strelitische die die Berliner Polizei auf dem Gebiete zu wege gebracht hat, in eine Bank. Die erstere behauptete, daß sie von den Konkurrenzbauten ge- bedrängte Situation geraten. Bei dem Stand der heutigen Recht fliffentlich übergangen sei, und daß eine Verschwörung zu sprechung ist in vielen Fällen auf eine Berurteilung auch an Gerichtsstätte ihrem Ruin bestehe, daß insbesondere Anfang November zu rechnen, daneben könnte allerdings in einigen Fällen gewiß mit in großem Umfange Blankoverkäufe in ihren Pfandbriefen Erfolg richterliche Entscheidung beantragt werden; aber immer bleiben stattgefunden hätten. Sie habe gegenüber diesem Ansturm, die Kosten so beträchtliche, daß wohl zu erwägen ist, ob dieser Weg nachdem sie für 47 millionen Mart Pfandbriefe einzuschlagen empfehlenswert sei. hereingenommen, es aufgeben müssen, den Kurs ihrer Das ganze Verfahren erinnert stark daran, daß auf diese Art Papiere zu halten. Dieser Sturs ist inzwischen fast so weit gefunten eine Bestimmung des berühmten Zuchthausgefeßes fich in die wie derjenige der Breußischen Hypothekenbant. moderne Rechtsprechung eingeschlichen hat. Das löbliche Gefez ent Die eiserne Fauft in Schulik. Der Verband der Bau-, ErdDer Geschäftsbericht der Bommerschen Bant ist zivar nicht hin- hielt gegenüber dem jezigen Zustand die flare Vorschrift, daß und gewerblichen Hilfsarbeiter in Schulizz( Bromberg) hatte eine reichend flar, um einen genauen Einblid in die Lage der Bostenstehen unter Strafe gestellt wird. Man darf wohl mit Recht Zeitlang ein Bersammlungslokal, ein Umstand, der den dortigen Bant zu gewähren. Indessen geht aus ihm doch so viel hervor, barauf schließen, daß der Regierung damals die Anwendung der Bürgermeister zu zu ärgern schien. Er drohte beswegen, daß er dem daß diese Lage immerhin nicht derjenigen der verkehrspolizeilichen Vorschriften auf das Streitpostenstehen etwas wirt des Versammlungslotals feine eiserne Hand werde fühlen Sanden Banten ähnelt. Dem Pfandbriefumlauf von rund bedenklich vortam, sonst hätte man nicht versucht, diese Bestimmung lassen". Der Wirt ließ sich auch einschüchtern, zumal ihm per1892 Millionen stehen Deckungshypotheken von 1911/2 Millionen in das Buchthausgefez einzufügen. In letzter Zeit ist mun eine voll- sönlich gegenüber der Bürgermeister mit Schantsperre und andern gegenüber und noch weitere 13 Millionen, die noch nicht an den kommene Umwälzung in der Rechtsprechung und der polizeilichen schädigenden Maßnahmen drohte, da die Gewerkschaft socialdemo Treuhänder gegeben, zum Teil( 8/2 Mill.) auch nicht zur Dedung ge- Praxis zu verzeichnen, die uns bezeugt, es geht auch ohne Zucht- ftratisch sei. Der versteht seine eiserne Faust" zu gebrauchen! eignet sind, weil sie über die 60 Proz.- Beleihungsgrenze hinausgehen. Die hausgefez. Es bagelt nur so von Strafen wegen Streifpoftenstehen. Deckungshypotheken sind von der staatlichen Stommission nachgeprüft, Jeder, auch der kleinste Streit, hat heute ein Polizei- Aufgebot vor der Die rheinischen Bafaltarbeiter sind in eine große Lohnihr Bericht liegt noch nicht vor; der Bantbericht aber teilt Fabrit zur Folge und sofort entsteht im polizeitechnischen Sinne eine bewegung eingetreten. Es handelt sich um die Betriebe der mit, daß auch die Direktion eine Nachprüfung durch vier bisher nicht Verkehrsstörung, wenn ein Streifender sich in der Nähe der Fabril 1400 Mann beschäftigenden Basalt- Aktiengesellschaft. Die rheinischen für die Bank thätig gewesene Sachverständige hat vornehmen laffen, fehen läßt. Gewiß ist es schwer, einen verständlichen Zusammenhang Steinarbeiter sind vom Socialismus und von der modernen und daß diese Taratoren die Beleihungstagen mit wenigen Aus- für diese Ansicht zu gewinnen, es kann doch nicht eine Person, die Gewerkschaftsbewegung so gut wie unberührt. Die von Köln aus nahmen gutgeheißen haben. Selbst wenn dieses Urteil zu günstig vor einem Hause auf- und abgeht, den Verkehr stören, im Gegenteil, vor mehreren Jahren unternommenen Organisationsversuche wurden sein sollte, ist doch kaum zu erwarten, daß für die Pfandbriefbefizer das Polizei- Aufgebot vor einer Fabrik erregt nicht selten mehr Auf von der katholischen Geistlichkeit, dem Unternehmertum und den ein wesentlicher Verlust entstehen kann. fehen und Störung als derjenige, der unauffällig beobachtet, wer Behörden hintertrieben. Man machte den Arbeitern große Ber Schlimm liegen die Verhältnisse allerdings bei der Strelitzischen zum Fabrikthor ein und ausgeht. Jedoch unsre höchften sprechungen, die aber nicht gehalten wurden. Bis jetzt haben von Baut, der Schuttabladestelle der Pommerschen. Sie hat ihren Gerichte find andrer Meinung und bringen uns das Ver- 435 in drei Betrieben beschäftigten Arbeitern 232 die Kündigung einPfandbriefumlauf von nahezu 26 Millionen durch 273/4 Millionen ständnis bei, wie Besitz und Arbeit zu ihrem Recht ge- gereicht. Wie fich die Arbeiter in den andren Basaltbrüchen entHypotheken gedeckt, von denen aber nur 5 Millionen auf Häusern, da- langen. Das ist das einzig Gute, das wir aus jedem scheiden, ist noch nicht bekannt. gegen 221/2 Millionen auf unbebauten Grundstücken ruhen. In einer Uebel, welches der Arbeiterbewegung zugefügt wird, entnehmen, es amtlichen Bekanntmachung der mecklenburgischen Behörde aus dem hat auch seine guten Seiten und regt das Klassenbewußtsein der Februar hieß es aber, daß, nennenswerte Ausfälle in Arbeiter an. Je verständnisloser der Arbeiter vor den Entfeinem Falle zu besorgen" seien. scheidungen moderner Rechtsprechung steht, je eher versucht er, die Ursachen dieser geheimnisvollen Entschlüsse zu ergründen, und kommt dabei immer zur richtigen Erkenntnis. Treuhänder bei der Bommerschen Bank ist ein Vorstandsmitglied der Central- Genossenschaftstasse Dr. Heßberger. Diese Stasse hat in den ersten Wochen, als die Pommersche Bant ihre Pfandbriefe auch hereinnahm, diefer Bank mit Geld ausgeholfen. Später hat lettere fanten. Wir hatten bereits berichtet, wie durch die stille HandDer Vertrauensbruch der Berliner Schuhwaren- Fabriaber mit großen Opfern und Verlusten Hypotheken verpfänden und verkaufen müssen. Darauf ist es zurückzuführen, daß der Gewinn habung einer schwarzen Liste die Schuhwaren- Fabrikanten die Vereindes letzten Jahrs am Schluß des Jahrs aufgezehrt war nnd nur troffen. Das„ Schuhmacher- Fachblatt" fügt dem auch noch einige barungen gebrochen haben, die zur Beilegung des Ausstands geIn Koburg befinden sich 130 Maurer im Ausstand. Die Bauherren verweigerten jede Unterhandlung mit den Arbeitern. Ausland. Ans New York wird berichtet: In den Vereinigten Staaten, Canada und Merico hat ein großer Ausstand der Maschinenarbeiter begonnen, der von den Arbeitern aller verwandten Berufsarten unterstützt wird. Die Zahl der Ausständigen wird auf 50 000 Manu geschätzt. Die Arbeiter verlangen neunstündigen Arbeitstag, aber erhalten. mit den gleichen Bezügen, wie sie sie jezt für zehnstündige Arbeit Sociales. durch Buchung eines Disagio- Gewinns an den hereingenommenen weitere Umgehungen hinzu, indem er zum Beweis dafür folgendes Dem Kontraktbruch der landwirtschaftlichen Arbeiter" ( unter pari zurüdgekauften) Pfandbriefen ein Verlust in der Bilanz berichtet: bermieden ist. " will die Landwirtschaftstammer für Westpreußen Als eine zweifelhafte Hypothet war die Beleihung eines WarenWie aus den früheren Berichten über die Verhandlungen be- durch Selbsthilfe entgegenarbeiten, da die Staatshilfe unzulänglich Hauses( Tiez) mit Millionen bezeichnet worden. Der Geschäftsbericht treffs der Wiederaufnahme der Arbeit in den Fabriken hervorging, fei. Sie erläßt folgende Bekanntmachung: der Bommerschen Bank erklärt, daß die Höhe dieser Beleihung hatte der Vorsitzende des Fabrikantenverbandes versichert, daß von Einführung reducierter Lohnlisten nicht die Rede sein nicht einmal den von Tietz für den Bauplatz gezahlten Preis tönne. Unter welcher Voraussetzung die Ausgesperrten die Wiedererreiche, und daß die ginsen immer pünktlich bezahlt seien. aufnahme der Arbeit beschlossen. Als nun aber die Arbeiter der Firmen Nordheimer und Pattrie Neuere Nachrichten lassen erkennen, daß der Bericht der Pommerschen Bant allerdings viel zu günstig gewesen ist. Die die Arbeit wieder aufnehmen wollten, wurde ihnen erklärt:„ Ja, Festnahme der beiden Direktoren ist als Folge eines Berichts an- anfangen können Sie, jedoch müssen Sie sich mit einer reducierten zusehen, den eine von behördlicher Seite eingesetzte Revisions- Lohnliste einverstanden erklären." Lohnabzüge wurden ferner durchgeführt bei der Firma Simon und bei einem Arbeiter der kommission der Staatsanwaltschaft erstattet hat. Das war ein schnöder Bruch der AbDie Kommission hatte bei einer unvermuteten Revision durch Einsichtnahme Firma Fürstenheim. machungent. Der Verbandsvorsitzende erklärte schließlich nach in die Geschäftsbücher festgestellt, daß von dieser eine ganze mehrmaligen Borstellungen unsrerseits in dieser Angelegen Anzahl von Grundstücken zu hoch beliehen waren, heit nichts machen zu können. Erst nach mehreren Tagen so daß die gegebenen Unterlagen dem Wert der Pfandbriefe nicht sandte mehr entsprachen. man uns die zugeficherte Abschrift der in der BerDie verhafteten Direktoren sind sofort dem Untersuchungsrichter handlung vom 18. April festgelegten Abmachungen zu. Dieses vorgeführt worden, und dieser hat den Haftbefehl be- Schreiben lautet folgendermaßen: stätigt. Die Untersuchung dürfte sich sehr langwierig gestalten, es liegt eine so große Menge Material vor, daß Wochen vergehen dürften, bis eine Klärung der Sachlage zu gewärtigen ist. Partei- Nachrichten. Strafprozeß Lütgenau. Dortmund, 17. Mai 1901. Vor dem Schöffengericht in Dortmund hatte sich, wie schon furz mitgeteilt, am Freitag der Dr. Lütgenau wegen Betrug und Unterschlagung zu verantworten. Durch die Verhandlungen wurde festgestellt, daß 2. im Jahre 1896 sich in Köln behufs Ladung von Zeugen im Be= Wir haben davon Kenntnis genommen, daß die im Ausstand sich befindlichen Arbeiter die Arbeit unter den nachstehenden Bedingungen wieder aufnehmen wollen resp. aufgenommen haben: 1. Der Revers wird von den Arbeitgebern zurüdzogen. 2. Die Arbeit wird bedingungslos aufgenommen, dagegen sollen die bei der Firma Friedrich Erpel erhöhten Löhne bestehen bleiben, die Abzüge aber fallen gelassen werden. Bei der Firma P. Melnick u. Co. tritt eine Teatsvergütung von 0,12 M. anstatt wie bisher 0,10 M. pro Dugend ein. 3. Die Arbeiter sollen, soweit die Plätze noch frei sind, möglichst wieder eingestellt werden. 4. Maßregelungen finden nicht statt. „ Um dem leider immer mehr um sich greifenden Kontrattbruche der landwirtschaftlichen Arbeiter thunlichst entgegenzutreten, wollen wir, da die gesetzlichen Mittel zur Bekämpfung desselben durchaus unzulänglich sind, versuchen, hier durch Selbsthilfe, soweit als möglich, Wandel zu schaffen. Zu diesem Zwecke bitten wir die landwirtschaftlichen Arbeitgeber in der Provinz die Namen der ihnen entlaufenen Arbeiter unverzüglich unter Beifügung der Personalpapiere uns mitzuteilen, ebenso den nachweislichen oder vermutlichen Aufenthaltsort der Betreffenden. Die Namen der kontraktbrüchigen Arbeiter werden wir dann bekannt machen, um jedem landwirtschaftlichen Arbeitgeber Gelegenheit zu geben, sich bei Annahme bon Arbeitern zu vergewissern, ob dieselben etiva fontrattbrüchig geworden sind. Vor allem werden die Arbeitgeber ersucht, Fälle, in denen es sich um eine direkte oder indirekte Verleitung zum Kontraktbruch handelt, unverzüglich hierher mitzuteilen, damit wir dieselben energisch verfolgen können, event. durch öffentliche Nennung des Arbeitgebers, welcher die kontraktbrüchigen Leute angenommen hat. Der geschädigte Arbeitgeber, welcher die Unterstützung der Rammer anruft, muß zugleich die gesetzlichen Zwangsmittel bei der Polizeibehörde oder den Gerichten oder bei beiden beantragen. Die Kammer wird demselben hierbei mit Rat und That zur Seite stehen. Da die Verjährungsfrist für die Verfolgung des Kontraktbruchs nur auf 14 Tage bemessen ist, so machen wir nochmals darauf aufmerksam, daß der Strafantrag bei der Behörde sowie die Mitteilung an uns sofort nach erfolgtem Entlaufen geboten erscheint. " gefeglichen 8wangsmitteln" im Sinne obiger Ausführungen ist auch, falls es fich Unter Versammlungen. Oestreichisches Abgeordnetenhaus. um fontrattbrüchige Ausländer handelt, diesmann aus Berlin, die Wender Rechtsanwalt Heinemann- Berlin. I gewöhnliche Zwischenfall, der durch den Eingriff der türkischen Bost Beantragung der Ausweisung der Entlaufenen Auf Antrag des Reichsanwalts wurde die Oeffentlichkeit für die behörden in den Betrieb der internationalen Bostanstalten in Non„ als lästig gewordene Ausländer" bei dem zu Dauer der ganzen Verhandlung, für welche zwei Tage vorgesehen stantinopel durch unbefugte Oeffnung der internationalen Postsäcke ständigen töniglichen Landratsamte zu ver- sind, ausgeschlossen. unter Zerstörung der amtlichen Siegel vor etwa acht Tagen einstehen." getreten war und sich durch einige recht auffällige, von den BotDie ausländischen Arbeiter, die Polen, Russen, schaftern nicht angenommene türkische Noten scharf zugespitzt hatte, Galizier, werden mit Vorliebe von den Junkern selbst heranfann jetzt als im wesentlichen erledigt angesehen werden. Der gezogen, da sie noch billiger und williger find, als die von der Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Spiritnofen- und Sultan, dem die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu den GroßKultur doch schon etwas beleckten Landarbeiter des preußischen Ostens. Mineralwasserfabrik von Hermann Meyer u. Co. hatten sich mächten befonders am Herzen liegt, hat sich über den Vorfall einDie Junker werden mit ihrem brutalen Vorgehen natürlich das auf Veranlassung ihres Arbeitgebers am Sonnabend bei Keller, gehend unterrichten lassen, und demnächst den Befehl erteilt, den genaue Gegenteil des Gewollten erreichen. Solche Maßnahmen sind Koppenstr. 29, versammelt, um die Ansicht ihres Chefs über den früheren Zustand im vollen Umfange wieder herzustellen. nur geeignet, die Landflucht immer größere Ausdehnung angeplanten Ausstand" zu hören. Herr Meher hielt eine Ebenso hat er den Minister des Aeußeren, Tewfit Pascha, annehmen zu lassen. sorgsam ausgearbeitete Vorlesung, in der er die Berechtigung gewiesen, den Botschaftern einen förmlichen Besuch abzustatten und und den Nutzen der Gewerkschaften hervorhob, das heißt der ihnen im Namen des Sultans das Bedauern über diesen Vorfall Aus der Frauenbewegung. englischen„ flug geleiteten" Gewerkschaften, dagegen vor den sowie gleichzeitig die bündige Zusicherung auszusprechen, daß die „ Herren von der Socialdemokratie" warnte, die die Un- Wiederkehr eines solchen einseitigen Eingriffs in den internationalen Eine öffentliche Frauenversammlung tagte in Wilmersdorf zufriedenheit unter feinen Arbeitern hervorgerufen hätten. Postbetrieb dauernd verhindert werden solle. in Wittes Volksgarten. Der Redner, Herr gubeil, beleuchtete die Er rühmte sich selbst als einen sehr humanen Arbeitgeber, fagte, er großen Fortschritte, welche die den zahle die höchsten Löhne Frauenbewegung in Arbeiterinnen 10-12 M., Kutschern 19 lezten Jahren gemacht. Die wissenschaftlichen Berufe haben bis 24 M., Arbeitern bis 27 M., eine allgemeine Lohnerhöhung Wien, 20. Mai.( W. T. B.) Die heute im Abgeordneten ihnen, wenngleich zögernd, die Pforten geöffnet. Der Zulauf, tönne er nicht eintreten lassen, der Geschäftsgang sei ein sehr schlechter welchen die Aerztinnen überall finden, erklärt fich zunächst aus der und im Falle eines Streits oder Boytotts würde er sein Geschäft hause eingebrachte Regierungsvorlage betreffend die Einführung Erleichterung für die grau, wenn sie die eignen Leiden und die der aufgeben oder es der Socialdemokratie zum Selbstkostenpreis über einer Fahrkartenftener vom Eisenbahn- Personentransport Kinder einer Frau anvertrauen kann, aber die andauernde Beliebtheit lassen. Auch die Frauen in den 245 Niederlagen seien nicht schlecht setzt für die Hauptbahnen eine Steuer von 12 Broz. des Fahrgiebt lebhaftes Zeugnis für die Tüchtigkeit weiblicher Aerzte. Und wo gestellt. Spiritus und Buderring verteuerten die Produktion preises fest, wogegen die bestehende zweiprozentige Fahrkartendie Ver- Gebühr fortfällt. Für Lokalbahnen beträgt die Steuer 6 Prozent, sonst den Frauen eine Thür geöffnet wird, stets findet sich auch eine ge- und dann tämen auch viele Veruntreuungen vor, Die Vorlage bezweckt eignete Kraft, den nenen Platz auszufüllen- ein Beweis, wie viel Talent anlassung zu dem im Vorwärts" veröffentlichten Revers gegeben für Kleinbahnen 3 Prozent des Fahrpreises. und Begabung brach liegt, statt zum Wohl des Volks geübt zu werden. hätten, von dessen Gefeßwidrigkeit er feine Ahnung gehabt hätte. Die Herbeischaffung budgetärer Mittel zur Dedung mehrerer den Auch in technischen Fächern haben sich weibliche Bewerber gefunden Auf die Wiedereinstellung des entlassenen Selterwasser- Arbeiters Staatsschatz belastender teils bereits angenommener, teils von der und Patente für technische Erfindungen besitzen sie in ansehnlicher tönne er sich unmöglich einlassen, denn der hätte ihn beledigt. Gesetzgebung dringend gewünschter Gesetzesvorlagen. Zahl. So ließe sich auch der dringende Wunsch nach einer größeren Der Entlassene soll in einer Versammlung der Arbeiter gesagt haben, Zahl von weiblichen Fabrifinspektoren ohne Schwierigkeit erfüllen. Die Herr Meyer hätte sein Wort betreffs Lohnerhöhung nicht gehalten. Zulassung zu den Gewerbegerichten, jetzt abgelehnt, kann auf die Dauer Hierfür wurde übrigens in der Versammlung kein Beweis erbracht nicht versagt werden, wenn die Frauen auf ihrem Rechte bestehen. und der Hinterbringer der Nachricht meldete sich auch nicht. Redner schloß mit der Mahnung an die Männer, ihren Frauen jedes Als Vertreter des Verbandes der Handels- und TransportStreben nach politischer Bildung zu erleichtern und sich an ihnen gleich arbeiter sprachen Werner und hoffmann für die Interessen der gefinnte Genofsinnen zu erziehen. In der Diskussion sprachen einige Arbeiter und wiesen unter anderm darauf hin, daß der nach Frauen im Sinne des Redners. Frau Selle forderte die Wäscherinnen Meinung des Fabrikanten schlecht geleitete Verband schon ganz und Plätterinnen unter den Anwesenden dringend auf, dem Verband bedeutende Borteile erzielt hätte und besonders auch die Löhne der der Wäschebranche beizutreten, welchem sich von Berlin aus auch die Kutscher in sehr vielen Geschäften gebessert seien. Werner erklärte, füdlichen Vororte angegliedert haben. Mit einem Hoch auf die Frauen- daß man ja nicht unbedingt auf die gestellten Forderungen verharre, bewegung und deren Weiterwachsen schloß die Vorsitzende die Ver- sondern eventuell auch mit einer etwas geringeren Aufbefferung sammlung. zufrieden sein werde. Gerichts- Beitung. Im Einlaufe befindet sich eine Interpellation Schönerer und Genossen wegen Herstellung eines bundesrechtlichen Verhält nisses zwischen den im Reichsrat vertretenen Ländern ausschließlich Galiziens, der Bukowina und Dalmatiens einerseits und dem Deutschen Reiche andrerseits. Unter den bei den Delegationen eingebrachten Interpellationen befindet sich eine solche des Delegierten Jro, welcher anfragt, ob der Minister des Auswärtigen geneigt sei, schleunigst Schritte zur Vermittelung Oestreich- Ungarns zwischen Großbritannien und den südafrikanischen Freistaaten auf Grund der Haager Friedenskonferenz zu unternehmen. Jro interpelliert ferner wegen des angeblichen Bruchs der Neutralität der östreichisch- ungrischen Monarchie gegenüber den Boeren. Englisches Unterhaus. London, 20. Mai.( W. T. B.) Der Lordkanzler von Irland Wyndham teilt mit, daß nach der letzten Volkszählung die BeWyndham teilt mit, daß nach der letzten Volkszählung die Bevölkerung Irlands 4456 546 Seelen betrage, also gegen 1891 um Prozent abgenommen habe, während die Abnahme von 1881 bis 1891 fich auf 9,03 Prozent belief. Nach einer teilweise recht erregten Debatte, in der sich als Vertreter der Juteressen der Firma besonders der Vorsteher der Selterwasser- Abteilung, Herr Markgraf hervorthat, wurde trop Was alles in den großen Warengeschäften gestohlen des Protestes eines großen Teils der Anwesenden über eine werden kann, davon erhält man einen Begriff durch eine Verhand- Resolution abgestimmt, durch die sich die Arbeiter mit den bisherigen lung, die gestern vor der 131. Abteilung des Schöffengerichts statt- Verhältnissen zufrieden erklären sollten. Dafür stimmten 32; alle fand. Die im Kriminalgerichtsgebäude angestellten Hausdiener übrigen enthielten sich der Stimme, darunter die Kutscher und die feuchten unter der Last der schweren Körbe und Säcke, die sie in Selterwasserarbeiter. Nachdem die letzteren nochmals aufgefordert Harwood fragt an, ob die Summe, welche die Mächte von den Saal zu tragen hatten. Bald sah der ganze Raum aus wie worden waren, abzustimmen, erklärte ein Selterwasserarbeiter im China verlangen, die den Mächten erwachsenen Ausgaben überein Warenhaus. Spizen und seidene Bänder fürmten sich zu einem Namen seiner Kollegen, sie seien mit ihren Löhnen zufrieden, steigen und ob die britische Regierung sich nach Kräften bemühen großen Haufen auf, der allein einen Wert von mehreren Tausend wünschten aber die Wiedereinstellung ihres entlassenen Kollegen. Mark darstellte, Strümpfe in allen Größen und Farben waren in Darauf wollte sich aber Herr Meyer ebensowenig als auf die Lohn- werde, solche Abmachungen betreffend die Zahlung der Summe größerer Anzahl zu finden, als in einem kleinen Geschäft vorrätig zu erhöhungen für die Arbeiterinnen und Kutscher einlassen. Die herbeizuführen, welche für den englisch- chinesischen Handel möglichst jein pflegen, Handtäschchen, Portemonnaies, Bürsten, Toilette- Gegen- Versammlung endete, ohne zu einem bestimmten Resultat geführt wenig nachteilig sein werden. A. Balfour erwidert, die Summe, welche England von China stände und noch viele andre Sachen bedeckten alle im Saal befindlichen zu haben. verlange, gründe sich durchaus auf die wirklich erwachsenen Ausgaben. Tische und Stühle. Sämtliche Gegenstände sollten von der taubstummen Cigarrenmacher- Ehefrau Marie Fiebelkorn, die sich 18. Mai eine Versammlung ab. Wie mitgeteilt wurde, werden im Auskunft nicht geben. Der Unterstützungsverein der Kupferschmiede hielt am Ueber die Haltung andrer Mächte in dieser Frage könne er genaue Was die in der zweiten Frage angeregte auf der Anklagebant befand, in den Warenhäusern von Wertheim, hiesigen Arbeitsnachweis der Metallindustriellen Kupferschmiede nach Erwägung betreffe, so halte die Regierung sich dieselbe bei der EntJandorf u. a. gestohlen seien. Bei Wertheimi war sie schließlich auf Swinemünde verlangt. Man befürchtet, daß es sich um Anwerbungen scheidung über die von ihr zu befolgende Politik wohl vor Augen. der That ertappt worden. Die Angeklagte, deren Vernehmung mit nach Hamburg handelt. Es wurde empfohlen, unter keinen Um- Harwood fragt ferner an, ob der Regierung bekannt sei, daß Hilfe der Taubstummenlehrerin Frau Schenk stattfand, legte ein ständen Hamburger Arbeit zu verrichten oder sich nach den See- man in Deutschland einen Druck auf die Regierung auszuüben, für ihre seit länger als einem Jahre ausgeübte verbrecherische Sammlungen zum Dispositionsfonds Mann für Mann sich be- herbeizuführen, sobald der gegenwärtige Vertrag im Jahre Thätigkeit an. Sie habe ihren Ehemann im Verdacht der Untreue teiligen und mit den Listen des Sonntags im Gewerkschaftshaus, 1903 abgelaufen sei, und ob die britische Regierung beabsichtige, und um ihm Schande zu machen, sei sie zur Diebin geworden Saal 6, zwischen 10-12 Uhr abgerechnet wird. Da laut General- Vorstellungen zu machen, um eine solche Erhöhung zu verhindern. und habe gestohlen, so viel sie konnte. Die Angeklagte ist versammlungsbeschluß der Ausschuß von Hamburg nach Berlin ver- Der Handelsminister Gerald Balfour erwidert, ihm jei jene Thateine Zeitlang in der Charité auf ihren Geisteszustand untersucht legt wurde, erfolgte die Wahl von 4 Mitgliedern, es sind dies fache allerdings bekannt und ebenso wisse er, welche Nachteile worden. Der medizinische Sachverständige, Dr. med. Henneberg, begutachtete, daß die Angeklagte, wie manche Taubstumme, etwas sittekopf, Dummernig, Cassardelli und Ladwer. Zum Revisor in für die Interessen der britischen Baumwollenspinner sich aus einer beschränkt sei und an der sogenannten Sammelwut leide, indem sie die Filialverwaltung wurde Nowack, zu Arbeitsvermittlern Weber Erhöhung der deutschen Zölle auf Baumwollengarne ergeben und Wagner gewählt. würden. Die Angelegenheit werde gegenwärtig von dem durch alle möglichen Sachen, einerlei ob sie dieselben gebrauchen könne wogen. der Angeklagte zu argen Beruntreuungen ausgebeutet haben, indem er Noch immer keine Schonzeit für Boxer. nicht normalen oder nicht, aufhäufe. Sie habe selbst in der Charité gestohlen. Es Rigdorf. Am 15. d. M. hielt im Socialdemokratischen Bahl das Handelsministerium eingesetzten handelspolitischen Beirat erkönne aber nicht behauptet werden, daß sie die Diebstähle in einem verein Dr. Wollheim einen beifällig aufgenommenen Vortrag Zu dem Antrage auf zweite Lesung der Finanzbill bringt unzurechnungsfähigen Bustande begangen habe. Staatsanwalt Dr. über:" Die Lebenshaltung als Kulturträger". Eine Diskussion hier- Sir Henry Fowler( liberal) einen Zusagantrag ein, welcher erklärt, Kur hielt die Angeklagte für eine Ladendiebin von großer Gemein- über fand nicht statt, worauf die Mitglieder Preßler, Jäger das Haus sei zwar bereit, für den Heeres- und Flottenbedarf des gefährlichkeit, er beantragte gegen sie ein Jahr Gefängnis. und Voltmann zu Delegierten der Generalversammlung des Reichs angemessene Vorsorge zu treffen, halte aber die FinanzDer Gerichtshof erkannte nach diesem Antrage. Central- Wahlvereins gewählt wurden. Die Abrechnung von der UraniaEin schlechter Mensch gegen seine Arbeitsgenoffen wie gegen vorstellung ergab einen lleberschuß von 95,10 M. Ein vom Genossen vorschläge der Regierung mit Rüdsicht sowohl auf die Be ſeine Arbeitgeber sollte der Poliermeister Hermann Gast gewesen urtowsty gestellter Antrag, den socialdemokratischen Gastwirten, steuerung als die Staatsschuld für verwerflich. Dieſelben seien erkennen, auf Sparsamkeit Bedachtnahme welche die bcsein, der sich gestern vor der ersten Straflammer des Landgerichts I welche dem hiesigen Gastwirtsverein beigetreten sind, den Austritt geeignet, Handel und Industrie zu schädigen und ließen nicht jene der unruhigende Zunahme wegen Betrugs zu verantworten hatte. Der Angeklagte, der bereits aus diesem Verein oder aus dem Wahlverein nahezulegen, rief eine geStaatsausgaben mehrfach wegen Betrugs, zuletzt mit 3 Jahren Zuchthaus, vorbestraft äußerst lebhafte Diskussion hervor, die schließlich durch Annahme bieterisch zur Pflicht mache. Fowler führt aus, er halte das ist, hatte im verflossenen Herbst das Glück, bei der Möbelfabrik von eines Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung ihren Abschluß diesjährige Budget für die Frucht der seit 1896 befolgten FinanzStern, Seliger u. Co. als Poliermeister mit einem Wochenlohn von fand. politit. Die gegenwärtige Regierung habe die Friedensausgabe un 36 M. Wochenlohn angestellt zu werden. Zu seinen Obliegenheiten Verein selbständiger Fensterpuker. Sigung am Dienstag, Wall- mehr als 25 Millionen Pfund Sterling erhöht. Die Vermehrung gehörte es, die ihm unterstellten Polierer anzunehmen und zu ent- straße 31/32. der Flotte sei zur Erhaltung der britischen Vorherrschaft zur See laffen. Die Firma übertrug ihm auch die Lohnauszahlung, und dies soll nötig, hingegen sei die Heeresvermehrung unnötig. England brauche mit den großen festländischen Militärmächten Zit seinen Chefs zwar den üblichen Lohn von 24 M. wöchentlich für rivalisieren. Ohne den Krieg würde sich im ordentlichen jeden Polier in Rechnung stellte, mit den Arbeitern dagegen einen Wie die englischen Blätter aus Beting, melden, machte Graf Budget ein Fehlbetrag von 5 Millionen Pfund Sterling er niedrigeren Satz vereinbarte und den Ueberschuß in seine Tasche Waldersee Li- hung- Tschang Mitteilung von einer den geben haben. Die Regierung verlange das Friedendefizit hinter fteckte. Er soll sich dadurch in einem Zeitraum von fünf Monaten regulären chinesischen Truppen durch die Boger in dem Kriegsdefizit. Redner bekämpfte sodann einige der zum mehrere hundert Mark zu Unrecht erworben haben. Die Beweis der Gegend von Tscheng- ting- fu beigebrachten Niederlage Bestreitung der Kriegsausgaben gemachten Vorschläge. Der Zuckeraufnahme fiel zu Ungunsten des Angeklagten aus, der sich damit und drohte, eine deutsche Truppenabteilung an Ort zoll belaste die arbeitenden Klassen und der Kohlenausfuhrzoll entschuldigte, daß er den weniger gewandten Arbeitern Nachhilfe- und Stelle zu senden. schädige Industrie und Handel des Landes. Der zweite Teil seines stunden erteilt habe, und dies doch nicht umsonst thum könne. Die Ferner besagt eine englische Meldung: Vier bis fünfhundert Unterantrags verfolge hauptsächlich den Zweck, auf die Notwendigkeit Zeugen bestritten dies entschieden. Der Staatsanwalt hielt das Chinesen haben in der Gegend von Wen an eine Vereinigung von Ersparnissen hinzuweisen. Die Regierung sollte aus seinem Verfahren des Angeklagten für ein so verdammenswertes, daß von gebildet, um die Christen zu verfolgen; vor einer Antrag teine Vertrauensfrage machen. Die Thätigkeit des Parlaments der Zubilligung mildernder Umstände keine Rede sein könne; er Woche griffen sie christliche Eingeborene an und verwerde zur Farce, wenn die Regierung bei jedem Anlaß auf die beantragte gegen ihn ein Jahr drei Monate Zuchthaus, wundeten viele. Unfehlbarkeit des Vatikans oder die selbstherrliche Gewalt des Zaren 150 M. Geldstrafe, Ehrverlust und Polizei- Aufsicht. Das Urteil Die Entschädigungsfrage. Anspruch mache. Nach Fitch ergreift der Schazkanzler Hicks Beach lautete dem Antrag des Staatsanwalts gemäß. Der Korrespondent der„ Times", Dr. Morrison, telegraphiert das Wort zur Erwiderung. Das Gellasystem. Wegen unlauteren Wettbewerbs war der seinem Blatte aus Beting: Die Vertreter der Mächte sind damit beschäftigt, den Kaufmann Blaustein aus der Leipzigerstraße in Berlin angeklagt augenblicklich englischen Vorschlag, Die Lage in Südafrika. worden, weil er durch Annoncen in der Berliner Morgenpost" betreffend die Zahlung der Indemnität, zu beraten. Der englische Kapstadt, 20. Mai. Der aus dem Norden hierher zurückgekehrte und im„ Graudenzer Gesellig en" angekündigt hatte, daß man Gesandte Satow erkennt in einem Rundschreiben an, daß diese Forde Specialforrespondent des„ Reuterschen Bureaus" faßt die militärische von ihm u. a. echt goldene Damenuhren für 2,50 M. ohne Nach- rung übertrieben ist und daß eine sofortige Zahlung seitens China Lage wie folgt zusammen: Durch den Vormarsch des Generals wurde nördlichen Transvaal zahlung beziehen könne. Seine Geschäftsprincipien beruhen auf dem mittels einer Anleihe China zum Bankerott treiben würde. Er teilt Blood die Mehrzahl der jog. Gella- oder Hydrasystem. Davon war aber in den Annoncen mit, daß England bereit sei, sich einer Herabminderung der Ent- dortigen Boeren nach Westen getrieben, doch steht noch eine Die von Zouthausberg. meisten nichts gesagt worden. Wer sich nun faufluftig zeigte, der wurde erst schädigung anzuschließen. Bezüglich der Zahlung der festgefeßten Summe geringe Anzahl nördlich belehrt, daß ihm der gewünschte Gegenstand, z. B. die goldene von 450 Millionen Taels schlägt Satow vor, China zu erlauben, dieser versprengten Streitkräfte jammelt Delarey um sich Damenuhr nur 2,50 M. fofte, wenn er bei Bekannten 2c. so und so Schuldscheine auszugeben und mit diesen jeder der in Frage zu ihm stießen auch eine Anzahl Leute aus der Nachbarschaft von viel Gutscheine zu 2,50 M. unterbringe, die dann in gleicher Weise stehenden Mächte die ihr zufallende Summe auszuzahlen. Diese Ermelo, die Bothas Kommando verließen. Delarey organisierte eine verfahren könnten. Die Gutscheine" müssen innerhalb 6 Monaten Schuldscheine würden auf der Börse eingetragen werden und sollen geregelte Pferdebeschaffung aus der Oranjeflußkolonie, doch sind die verwertet sein, an denen die Inhaber für das gezahlte Geld sich in 4 Proz. abwerfen. Die Tilgung der Schuldscheine müßte in fünf Tiere meist in schlechter Verfassung. Die Generale Methua und dem Bazar etwas aussuchen können. bis sechs Jahren erfolgen. Was die Garantie der Mächte betrifft, Balington segen mit Unterstügung fleiner Infanterie- Abteilungen ihre Das Landgericht I der Berufungsinstanz verurteilte den so hat der französische Gesandte Pichon erklärt, er habe formelle Bewegungen fort. Zum Schutz der Bahnlinien wurde ein neues System Angeklagten zu einer Geldstrafe von 100 M. und führte aus, es Instruktion von seiner Regierung erhalten, sich der gemeinschaft von Blockhäusern geschaffen, wodurch über 6000 Mann für die Gefechtstomme§ 4 des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb zur lichen Gesamtgarantie anzuschließen. Die japanische und die operationen frei werden. In der Oranjefluß- Solonie sind die Truppen Anwendung. Der Angeklagte legte Revision ein und wünschte öftreichische Regierung stimmen diesem Vorschlage bei, wenn die fortgesetzt bemüht, das Land von fämpfenden Boeren zu jäubern. seine Freisprechung, während der Oberstaatsanwalt am Kammer- andren Mächte denselben billigen. Deutschland hat noch keine Er- Westlich von der Bahnlinie befinden sich einige kleinere umherziehende gericht Bedenken gegen das Urteil insofern hatte, als er meinte, tlärung abgegeben, man glaubt jedoch, daß die deutsche Regierung Abteilungen. Hingegen halten im Süden Herzog und Brand das B. müßte eigentlich auf Grund des Strafgesetzbuchs wegen Veran- ebenfalls ihre Zustimmung zur Gesamtgarantie geben werde. Eng- Land um Petrusberg einstweilen besetzt. Den letzten Marich De staltung einer Ausspielung( Lotterie) ohne vorherige Genehmigung land und Amerifa find gegen diesen Vorschlag. Wets mit einer Begleitung von vierzig Mann bezeichnet der bestraft werden. Hierfür berief er sich auf eine andre reichsgerichtKorrespondent als eine wundervolle Leistung. Er zog von Brede nordwärts nach Ermelo, dann über die Bahn nach Nylstroom, wandte sich von dort südwestwärts, rastete einige Tage bei Maribogo und ging sodann südlich nach Bostof und schließlich nach Philippolis, wo er mit Herzog eine Unterredung gehabt haben soll. in 416 Kriegsinvalide liche Entscheidung, wonach der Verkauf nach dem Hydrasystem eine Aus- haben nach der Mitteilung des Kriegsministeriums am 19. Mai mit spielung fei. Der Straffenat des Kammergerichts beließ es jedoch unter dem Dampfer Wittekind" von Singapore aus ihre Heimreise nach Verwerfung der Revision des Angeklagten beim Urteil des Landgerichts. Deutschland angetreten. Der Sternberg- Prozeß vor dem Reichsgericht. In Leipzig begannen gestern vor dem zweiten Straffenat unter mäßigem An- Lehte Nachrichten und Depelthen. drange des Publikums die Revisionsverhandlungen im Prozeß Erledigung des türkischen Postkonflikts. Sternberg; den Vorsitz führt Freiherr v. Bülow, Sternberg ist nicht erschienen, wohl aber die mitverurteilte Anta Wender. Köln, 20. Mai.( W. T. B.) Die Kölnische Zeitung" meldet Sternberg vertreten die Rechtsanwalte Fuchs und Leonhard Fried- laus Berlin: Der für türkische Verhältnisse nicht gerade außer Berantwortl. Redacteur: Heinrich Wetter in Gr. Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin. Frankfurt a. M., 20. Mai.( B. H.) Die Frankf. 8tg." meldet aus New York: Das Komitee für das Auswärtige befürwortete im tubanischen Verfassungkonvent alle amerikanischen Forderungen. Hierzu 1 Beilage n. Interhaltungsblan Nr. 116. 18. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Erster Wahlkreis. In der heute stattfindenden Versammlung des Wahlvereins spricht Herr Dr. Rudolf Steiner über„ Die naturwissenschaftlichen Fortschritte des 19. Jahrhunderts". Die Verfammlung findet bei Dräsel, Neue Friedrichstraße 35, statt. Die Genossen des Kreises treffen sich, wie alljährlich, am 23. Juni im Restaurant Pferdebucht. Alles Nähere die Annonce. Dec Vorstand. J. A.: Fellgentreff. Zweiter Wahlkreis. Mittwoch, abends 81/2 Uhr. in Habels Brauerei, Bergmannstr. 5/7: Generalversammlung des Wahlvereins. Neuwahl des Gesamtvorstands. Vortrag des Stadtverordneten Bruns. Der Wahlverein für den sechsten Wahlkreis hält heute bei Hensel, Juvalidenſtr. 1a, eine Versammlung ab, in der Gen. Dr. Web! über die Frage spricht:" Was haben wir von einer Reform des Krankenversicherungs- Gefeßes zu verlangen?" Zur Lokalliste. Wir machen von neuem darauf aufmerksam, daß alle Zusendungen, welche die Lokalfrage betreffen, ausschließlich an Karl Scholz, Wrangelstraße 110 parterre, zu adressieren sind. Zuschriften, welche in Lokalangelegenheiten direkt der Redaktion zu gehen, senden wir zur weiteren Verfügung ausnahmslos dem Genossen Scholz zu. Dienstag, 21. Mai 1901. dient jezt vorwiegend zur Beförderung der Scharen von Ausflüglern, täglich von 1-3 Uhr Gewerbe- Aufsichtsbeamte in den Dienstlokalen die den im Privatbesitz der Krone befindlichen wunderschönen Park der Gewerbe- Inspektionen anwesend. auf der Pfaueninsel besuchen wollen. Den Antrieb der Fähre be- Die Bezirke der Gewerbe- Juspektionen für Berlin, Charlottenwirft die Muskelkraft eines alten Mannes, der an burg, Schöneberg und Rigdorf sind wie folgt abgegrenzt: 1. Geeinem an beiden Ufern befestigten befestigten Tau Tau das oft von werbe- Inspektion Berlin C.( Georgenkirchplatz 21), umfassend die Bezwanzig bis dreißig Menschen besetzte, an sich schon nicht zirke der Polizeireviere 1, 2, 6, 12-16, 19-22, 27, 29, 38, 40, leichte Fahrzeug hinüberzieht. So arbeitet der alte Fährmann 55 und 93. 2. Gewerbe- Inspektion Berlin O.( Engel- Ufer 4), um= manchmal von einem jüngeren Kollegen unterstützt in Schweiße faffend die Bezirke der Polizeireviere 23-26, 43-45, 48, 49, 52 seines Angesichts den ganzen Sonntag. Unablässig wird die Fähre bis 54, 65, 66, 70, 79, 86, 87, 94-96 und 102, sowie den Stadtvon einem Ufer zum andern gezogen. Jeden Sonn- und Feiertag, freis Rigdorf. 3. Gewerbe Inspektion Berlin S.( Schöneberg, so oft wir seit Jahren diese Stätte besucht haben, sahen wir Bahnstr. 6), umfassend die Bezirke der Polizeireviere 28, 30, 31, 34 den Alten mit seinem Gehilfen unermüdlich dieselbe schwere bis 36, 39, 41, 42, 47, 56, 63, 71 bis 73, 78 und 85, sowie den Arbeit verrichten, und es scheint deshalb, als ob diese im Stadtkreis Schöneberg. 4. Gewerbe- Jnspektion Berlin W( CalvinDienste des Hofes stehenden Männer während des ganzen Sommers straße 13), umfassend die Bezirke der Polizeireviere 3 bis 5, 8, 32, feinen einzigen freien Sonntag haben. Wenn die Pfaueninsel 33, 37, 57, 58, 64, 74 bis 77, 83, 84, 91 und 100 sowie den Stadtwas ja sehr anerkennenswert ist dem Besuch durch das Publikum freis Charlottenburg. 5. Gewerbe Inspektion Berlin N( Prinzenoffen steht, dann ist nicht einzusehen, warum das für diese Angelegen- Allee 88), umfassend die Bezirke der Polizeireviere 7, 9, 10, 11, 17, heit zuständige Hofamt die altertümliche Einrichtung nicht durch ein 18, 46, 50, 51, 59 bis 62, 68, 69, 80 bis 82, 88 bis 90, 92, 97 bis zeitgemäßes Beförderungsmittel ersetzt. Wenn man nicht eine 99 und 101. durch motorische Kraft angetriebene Fähre anschaffen will, wie sie unweit der Pfaueninsel, bei der Ueberfahrt nach Sacrow in Gebrauch ist, so ließe sich doch die Anstrengung der Fährleute wesentlich er leichtern durch Anbringung einer Windevorrichtung, wie man sie bei einer solchen Einrichtung können doch nicht so erheblich sein, daß Fähren an weniger start benutzten Ueberfahrten findet. Die Kosten das zuständige Hofamt aus finanziellen Gründen die Quälerei der Fährleute noch weiter bestehen ließe. = Sehr großes Vertrauen setzt man in Königsberg i. Pr. anscheinend in die Berliner Polizei. Wie gemeldet wird, find zur Beihilfe an der Ermittelung in Sachen des geheimnisvollen Frauenmordes mehrere Berliner Kriminalpolizisten nach dort gereist. Aus der Herberge des Elends. Im städtischen Obdach befanden sich am 1. Mai cr. 149 obdachlose Familien mit 436 Personen Reinickendorf. Infolge eines Versehens sind die Lokale von und 23 Einzelpersonen. Am 1. April war der Bestand 170 Familien Deutschmann und Schneider in Wilhelmsruh an der Nordbahn mit 492 Personen und 42 Einzelpersonen. Die städtische Deputation für die Kanalisation und die in der letzten Lokalliste als frei aufgeführt worden. Diese beiden Im Laufe des Monats April wurde das Obdach von 43 410 nächtRiefelfelder beschäftigte sich in ihrer gestrigen Sißung mit einer lich Obdachlosen und zwar von 39 912. Männern und 3498 Frauen Lokale sind jedoch gesperrt und streng zu meiden; die Partei- Resolution, die der Verein der Bau, Erd- und Hilfs- benzt. Von diesen Personen wurden 38 dem Krankenhause im genossen wollen bei Ausflügen nur die Lokale von Apel und arbeiter in Französisch- Buchholz wie den Privatunternehmern Friedrichshain, 53 dem Krankenhause Moabit, 33 der Charité, 4 der Paetsch besuchen. Die Lokalfommission. so auch der Verwaltung der Riefelfelder überreicht hatte. Es find Anstalt für Epileptische Wuhlgarten", 28 der GeschlechtskrankenDie Lokalkommission von Grünau bittet die Parteigenossen in der Resolution eine Reihe Lohnforderungen aufgestellt, Station und 486 der Polizei überwiesen. von Berlin und Umgegend, an den bevorstehenden Feiertagen, nament- die aber nach Angabe der Verwaltung für sie nicht in Betracht Monat April im städtischen Obdach 19 728 Personen. lich bei Ausflügen von Vereinen und Gesellschaften, das Arbeiter kommen, da sie keine Regiebauten ausführt. Die Eingabe wurde Verkehrslokal von Gerle, Köpniderstraße 88, berücksichtigen zu zu den Atten gelegt. wollen. In Friedrichsfelde findet heute 834 Uhr bei Haberland die Versammlung des socialdemokratischen Vereins statt. Gen. Rein hält einen Vortrag. bereine Tokales. Ueber Versuche mit Coatsgrusfeuerung, die auf den Pumpstationen VI, IX und X unternommen worden sind, berichtete Baumeister Bettenborn. Während die, reine Coatsfeuerung sehr kostspielig und unzwedmäßig war, sind bei der Coatsgrusfeuerung Ersparnisse von 41-52 Broz. erzielt worden: nebenher geht eine weit größere Schonung der Feuerungs- und Kesselanlagen. Da das neue Heizverfahren größere Anforderungen an das Personal stellt, soll dieses um je einen Mann vermehrt werden, ebenfalls soll für die in Betracht kommenden Arbeiter eine besondere Belohnung beim Magistrat beantragt werden. Ein weiter in Betracht kommender Vorteil der neuen Heizungsmethode ist, daß der Verbrennungsprozeß ohne Rauchentwicklung vor sich geht. Gebadet haben in Ausweisung als Strafe für die Landflucht. Der Regierungspräsident zu Potsdam macht unter dem 8., 9., 10. und 11. Mai d. J. öffentlich bekannt, daß 32 ausländisch- polnische Saisonarbeiter und Arbeiterinnen sich von den drei Rittergütern Wendisch- Wilmersdorf, Gnewiko und Bertholz unter Kontraktbruch heimlich von ihrer Arbeitsstelle entfernt haben. Die Vertragsbrüchigen sind im Betretungsfalle sofort festzunehmen und unverzüglich mit Zwangsreisepaß aus dem Staatsgebiet zu entfernen. Ob man gar nicht untersucht hat, warum die doch wahrlich nicht allzu wählerischen Polen sich aus den junkerlichen Gefilden heimlich entfernt haben? W Bom Berliner Konsumvereinswesen. Der Verband der Konsumvereine der Provinz Brandenburg hielt am 18. und 19. Mai in Rüdersdorf einen Verbandstag ab. Auch die in Berlin von Arbeitern gegründeten welcher seine Opfer in den Kreisen der Wirtschafterinnen und HausStellenvermittelungsschwindel. Ein gefährlicher Schwindler, Konsumvereine haben sich teilweise dem Verband angeschlossen( Berlin: Süd, Berlin- Rigdorf), zum Teil waren sie, wie Berlin- Nord, als mädchen zu suchen pflegt, ist in der Person des vielfach vorbestraften Gäste auf dem Verbandstag anwesend. Auf das Fahrrad find die Kirchenfrommen nicht gut zu ehemaligen Photographen Johannes Döring ermittelt und zur Haft Für die einzelnen Vereine bindende Beschlüsse können in einer sprechen. Alles, was den Menschen auf Erden vorwärts bringt, gebracht worden. D. studierte eifrig die Inseratenteile der Tagessolchen aus Delegierten der Vereine bestehenden Versammlung erweckt ihre natürliche Antipathie. Auch die Kreissynode Berlin Izeitungen und ging sodann zu solchen Hausangestellten, welche eine nicht gefaßt werden, die Verbandstage dienen vielmehr dem beklagte gestern die ungünstige Wirkung, die das Radfahren auf das neue Stellung suchten. Hier stellte er sich als Inhaber eines StellenZweck, die persönlichen Beziehungen unter den verschiedenen firchliche Leben ausübe. Es heißt in dem Bericht:" In der Frühe vermittelungs- Bureaus vor, erklärte den Mädchen, daß er ihnen eiffe Vereinen aufrecht zu erhalten und durch die gegenseitige Aussprache die des Sonntags geht's statt zur Kirche hinaus ins Weite und gut dotierte Stelle verschaffen könnte und übergab ihnen auch gleich die Erfahrungen der Vereine auszutauschen und den genoffenschaftlichen bei dem sausenden Flug auf der staubigen Landstraße wird Adresse der angeblichen neuen Herrschaft. Kamen die Mädchen dann in das Geist zu pflegen. Daß dies sehr notwendig ist, zeigten die Mit- wohl die Kraft gestählt, der Wagemut geweckt, aber es betreffende Haus, so mußten fie fich überzeugen, daß Leute des an teilungen, welche die Delegierten aus ihren Vereinen machten. So geht auch der Sinn für Häuslichkeit und Pflege des Gemütslebens gegebenen Namens dort nicht wohnten. Der Schwindler, welcher in teilte der Verein Vorsicht" aus Berlin, einer der ältesten Konsum- nur zu leicht verloren. Es ist eine unbestrittene Thatsache, daß ca. 30 Fällen geständig ist, hat in denjenigen Fällen, in welchem er ist bereits im Jahre 1865 gegründet mit, daß er mancher junge Mann durch das übertriebene Sporttreiben sittlich ihm sein Manöver geglückt ist, für seine" Bemühungen" Provisionen feine Mitgliederliste geschlossen habe. Nach dem Rechnungsabschluß für berroht. bon 2-10 M. eingeheimst. Weitere Anzeigen werden im Zimmer 43 1900 hat der Verein bei 1459 Mitgliedern einen Geschäftsumfat Die Frommen hätten Fahrrad und Kirche lieber nicht mit ein- der Kriminalpolizei in den Vormittagsstunden und in den Polizeibon 376 487 M., wobei ein den Mitgliedern überwiesener Reingewinn ander verquicken sollen. Denn wenn der Synodalbericht im Recht Revieren zu Nr. 3850 IV. 3. 01 entgegengenommen. von 32 537 M. erzielt wurde. Der Verein fürchtet mun, einen wäre, dann hätten seine Klagen über die angebliche Kirchennot ja Ueber zwei Kasernendramen wird berichtet: Aus Furcht vor noch größeren Umsatz zu erzielen und dann unter die neue noch viel weniger Sinn als jetzt schon. Es müßten in diesem Falle Strafe erhängte sich der Grenadier Birski von der Warenhaussteuer zu fallen, und deshalb will er seinen Geschäfts- in den Kirchen ja viele tausend Pläge solcher Personen leer stehen, 2. Compagnie des Königin Augusta- Regiments. Der Mann hatte betrieb einschränken. Von einer Reihe von Rednern wurde dieser die jetzt am Sonntag die Lentstange statt des Gesangbuchs in der einem Kameraden, dem Grenadier Kiel, eine Drillichjacke entwendet. dem genossenschaftlichen Geist durchaus widersprechende Standpunkt Hand führen. Am Freitagabend, nach Entdeckung der Strafthat, verschwand er aus aufs schärfste gegeißelt und die getroffene Maßregel hart verurteilt.. Zur Milderung der Schuluot in der Rosenthaler Vorstadt der Kaserne, am Sonnabend fand man ihn in Marienhöhe bei Ob diese Mißbilligung auf die Verwaltung des Vereins„ Vorsicht" soll in diesem Stadtteil eine neue Gemeindeschule errichtet Mariendorf als Leiche an einem Baume hängen. Birsti, der im ersten Eindruck machen wird, erscheint uns sehr zweifelhaft. Der Verein werden. Der Magistrat hat der Stadtverordneten- Bersammlung Jahre diente, stammt aus Schlesien und ist der Sohn einer Witwe. gehört zu den ältesten, aber auch verknöchertsten Berliner Konsum- soeben eine Vorlage zugehen lassen, in der die Versammlung um Wegen Achtungsverlegung und Gehorsamsverweigerung vereinen, in deren Verwaltung eine ruhige Selbstgefälligkeit zu ihre Zustimmung zum Ankauf des für die Schule in Aussicht ge- ist ein Reservist Opig, der auf 14 Tage zur 10. Compagnie Hause ist, die von einem kräftigen, modernen Leben seitens der Mit- nommenen Grundstücks, Putbuserstraße 3-6, ersucht wird. Wir des Alexander Regiments eingezogen war, in Untersuchungsglieder nicht beunruhigt wird. Dadurch wird die Beschränkung, die haben bereits vor einigen Monaten gezeigt, daß gerade in der haft genommen worden. Opiz hielt sich mit zerrissenen Beinsich dieser Verein auferlegen will, erklärlich; beharrt er dabei, so Rosenthaler Vorstadt die, fliegenden lassen verhältnis- fleidern in der Kantine auf. Einem Feldwebel, der ihm befahl, sich berurteilt er sich selbst zur Stagnation und Versumpfung gegenüber mäßig zahlreich sind. Auch der Magistrat weist jetzt in besser anzuziehen, nannte er beständig Herr Sergeant". Seinem den frisch aufstrebenden modernen Genossenschaften der Arbeiter, feiner Vorlage darauf hin, daß in fünf Doppelschulen, die Befehle leistete er keine Folge. Wahrscheinlich wird er diese Thorheit welche ganz Berlin mit einem kräftigen genossenschaftlichen Leben zu in der Nähe des Bahnhofs Gesundbrunnen" und des Güter- schwer zu büßen haben. erfüllen suchen. Bahnhofs der Nordbahn ziemlich dicht bei einander liegen, zur Zeit Eine böse Ueberraschung erlebte am Sonntag die Witwe des Bemerkenswert ist ferner eine Resolution, die der Verbandstag elf fliegende" Klassen vorhanden sind. Außer diesen elf Klassen im Anschluß an eine Besprechung über die eigne Produktion der find noch die sieben selaffen der evangelischen Filiale unterzubringen, Friseurs Kliszinski aus der Ritterstr. 2, als sie von der Beerdigung ihres Gatten abends nach Hause tehrte. Die Wohnung war mit Mitglieder faßte. Gegenüber dem Bestreben, möglichst hohe Dividenden die sich jetzt in der katholischen Schule in der Oderbergerstraße be- ihres Gatten abends nach Hause kehrte. zu verteilen, wurde allseitig hervorgehoben, daß nur durch Be- finden. Das Grundstück in der Putbuserstraße ist nur 2813 Quadrat- einem Nachschlüssel geöffnet worden und aus der Kommode hatte der schränkung der Dividendenjägerei die Kapitalien angesammelt meter groß, vermag also nur eine einfache Schule aufzunehmen. Dieb 130 M. Goldgeld und einen Damenring gestohlen. werden können, die zur Begründung von eignen, genossenschaftlich Lange wird das nicht vorhalten, zumal da in dem Stadtteil das geleiteten Betrieben unbedingt notwendig sind. Die dahingehende Bedürfnis nach neuen Klassen und Schulen zunächst noch weiter Resolution wird hoffentlich die Folge haben, den kleinlichen Krämer- wächst. geist, der sich in der Sucht nach Vergrößerung der Dividende offen- Ueber die Wertlosigkeit des vorgestrigen freien Sonntags bart, etwas zurückzudämmen und die weiteren und höheren Ziele der für die Geschäftsleute meldet eine correspondenz: Nur wenige Genossenschaft den Mitgliedern ins Bewußtsein zu bringen. Geschäftsleute haben am vorgestrigen Sonntag von der ErErwähnenswert von den Verhandlungen scheint uns schließlich laubnis, ihre Läden bis 6 Uhr abends offen halten zu dürfen, noch der Punkt: Besprechung einer Arbeitsordnung. Der anwesende Gebrauch gemacht, denn selbst in den belebten Straßen waren bei Vertreter des Allgemeinen Verbands der deutschen Erwerbs und weitem die meisten Läden geschlossen. In den geöffneten GeschäftsWirtschaftsgenossenschaften erstattete ein kurzes Referat, aus dem lokalen fanden sich besonders in den Nachmittagsstunden nur ganz eine elegische Klage über die Gesetzgebung herausklang, die in vereinzelt Käufer ein, so daß von einem nennenswerten Umsatz teine Oranien- und Manteuffelstraße ein siebenjähriges Mädchen überVon einem Omnibus ist gestern mittag an der Ecke der die Arbeitsverhältnisse hineinspreche und auch die Konfum- Rede sein kann. Dies trifft sogar für die Cigarren- und Blumenvereine z: vinge, die Läden schon um 9 Uhr zu schließen, den An- handlungen sowie auf die Bäckereien zu, die von 12 bis 2 Uhr fahren worden. Der Wagen ging dem Kinde über beide Füße; im gestellten eine angemessene Mittagspause sowie eine zehnstündige bezw. 3 Uhr den auch an andren Sonntagen üblichen Zuspruch schwer verlegten Zustande wurde es in die Unfallstation gebracht. Ruhezeit u. a. zu gewähren. Er schloß mit dem seltsamen Rate, hatten, späterhin aber nur selten von Käufern aufgesucht wurden, Dem Kutscher soll an dem Unglücksfall keine Schuld treffen. sich nach diesen Bestimmungen zu richten. Eine weitere Besprechung so daß viele Läden schon lange vor 6 Uhr geschlossen wurden. Ehrung der verstorbenen Feuerwehr- Offiziere und-Mannfand nicht statt; vielleicht war die Geschäftsführung darau schuld, welche rasch, es war schon spät geworden zum nächsten Buntte Eine unangenehme Pfingst. Ueberraschung steht vielen fchaften. Anläßlich des 50jährigen Feuerwehr Jubiläums wird in überging. Immerhin würden wir es für richtig halten, wenn die Ver- Hunderten von hiesigen Ladenbefizern bevor, die in der nächsten Zeit pietätvoller Weise auch derjenigen verstorbenen Personen gedacht, die treter der modernen Genossenschaften bei solchen Gelegenheiten darauf Strafmandate wegen Uebertretung des Gesetzes betreffend den an der Organisation und deren Ausgestaltung in erster Linie Demnach sollen am Vorabend Hinwiesen, daß die Gesetzgebung mur minimale Bedingungen festsetze, Neunuhr- Ladenschluß zu erwarten haben. In taufmännischen Streifen thätig gewesen sind. nach welchen ein Stonfumverein sich nicht ängstlich richten dürfe; eine war allgemein der Glaube verbreitet, daß der legte Sonnabend wie estes, nachmittags 6 Uhr, durch verschiedene Deputationen, Genoffenschaft muß es vielmehr als eine Ehrenpflicht ansehen, muster- seine Vorgänger ein Ausnahmetag sei, an dem die Geschäfte bis bestehend aus je einem Offizier, einem Chargierten und einem Feuerhafte Arbeitsverhältnisse zu schaffen und zum mindesten die von den 10 Uhr abends geöffnet sein dürfen, und wurden in dieser Annahme mann Kränze an den Gräbern der früheren Branddirektoren niederGewerkschaften festgestellten Bedingungen innehalten resp. die Arbeits- durch eine dementsprechende Mitteilung in einem Berliner Blatte gelegt werden mit der Widmung:„ Die Berliner Feuerwehr ihrem bedingungen mit den Gewerkschaften vereinbaren. Die jüngeren unterstützt. So kam es, daß fast sämtliche Verkaufsläden nach Durchfahrt der Hauptwache aufgeführten, im Dienste verunglückten Branddirektor in treuem Gedenken". Die auf der Gedenktafel in der von Arbeitern begründeten Konjumvereine thun schon vielfach in 9 Uhr geöffnet blieben, obwohl in Wirklichkeit die Ausnahme- Mannschaften ist dadurch ein pietätvolles Gedenken gesichert, daß ihre dieser Hinsicht ihre Schuldigkeit. Bestimmung nicht galt. In zahlreichen Revieren wurden Gräber durchweg mit Grabsteinen geschmückt wurden, die an der Die zweitägigen Verhandlungen zeigten, daß die Berliner mun Schußleute beauftragt, alle Uebertreter" des Vorderseite das Berufszeichen der Feuerwehr in Bronze tragen. Arbeiter, die erst seit verhältnismäßig furzer Zeit in die Genossenschafts- Gefeßes festzustellen, und so wurden die Blätter der Dienſt Diese Kennzeichnung der Gräber von im Dienst verunglückten Feuerbewegung eingetreten sind, diesen in Berlin etwas vernachläffigten bücher der Beamten mit endlosen Reihen von Namen bedeckt. swehrmännern soll auch in Zukunft beibehalten werden. Damit auch Zweig der Arbeiterbewegung träftig zu fördern und mit modernem wird uns z. B. mitgeteilt, daß ein einziger Schuhmann in zwei auch die Witwen der verstorbenen Wehrmänner nicht unbedacht bleiben, Geiste zu erfüllen bestrebt sind. Straßenzügen in Moabit nicht weniger als 64 Staufleute feststellte, ist verfügt, daß sämtlichen eine Ehrengabe ausgehändigt wird und die ihre Geschäfte zwischen 1/210 und 10 Uhr noch geöffnet hatten. zwar in Höhe der letzten Weihnachtsgratifitationen. Die Gewerbe- Aufsichtsbeamten sind, wie das Polizeipräsidium Von Wannsee aus geht es auf schattigem Waldwege an der bekannt macht, zur Auskunfterteilung über alle die Gewerbe- Aufsicht Mariendorf, der von Bobbe durch zwei Revolverschüsse verivundet Der Modellsteher und Hausbesitzer Heinrich Hemling aus Havel der Pfaueninsel entgegen. Der Uferweg ist von zahllosen betreffenden Angelegenheiten in den Dienstlokalen zu den nachRadfahrern belebt, ab und zu fauft auch ein Automobil flappernd bezeichneten Zeiten zu sprechen: Die offiziellen Sprechstunden der wurde, mußte fich gestern, Montag, im Krantenhaus am Urban und fauchend vorüber; vollbefeßte Dampfschiffe gleiten auf dem Gewerbe- Inspektoren finden statt: a) Für Arbeiter und Arbeitgeber: einem ärztlichen Eingriff unterziehen. Aus dem linken Schulterblatt Rüden des Fluffes dahin. Auf dem Lande wie auf dem Waffer Dienstags und Freitags von 1-2 1hr mittags. b) für Arbeiter wurde ihm die vier Centimeter tief eingedrungene Seugel ohne Anwendung von Betäubungsmitteln herausgeschnitten. Auch ein Stück Mittelalter. die Die Auskunftsstelle der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur( Bureau Unter den Linden 16, 3 Tr.) warnt nachdrücklichst Ivor den gewerbsmäßigen und raffinierten Bettelbriefen einer Familie T. aus Nigdorf, in denen ständig das angeblich fehlende Schulgeld für den 13-14 jährigen Sohn erbeten wird. Letterer pflegt die Briefe meist persönlich abzugeben. Eingehendste Nachforschungen haben die unwahrheit aller Angaben, sowie insbesondere die Thatsache ergeben, daß ein speciell in lezter Beit vielfach vorgewiesenes Schulzeugnis gefälscht ist. A des werden die technischen Errungenschaften der Neuzeit in den Dienst des allein: Donnerstags von 7-8 Uhr abends und am ersten Sonntag Verkehrs gestellt, der gerade an dieser Stelle au schönen Sonn- und Feier- des Monats von 9-10 Uhr vormittags. c) für Arbeiterinnen allein Bei einer Streife, die sie in der vergangenen Nacht in tagen überaus lebhaft ist. Doch da sehen wir inmitten der modernsten hält die Gewerbe- Inspektions- Assistentin Fräulein Reichert zu den Kaschemmen machte, fiel der Kriminalpolizei auch ein Verbrecher in Verkehrsmittel ein der Personenbeförderung dienendes Fahrzeug von unter b) angegebenen Zeiten Sprechstunden in den Räumen der die Hände, auf den sie schon lange fahndete, der Maler- Baul", ein wahrhaft vorsintflutlicher Unvollkommenheit. Eine Fähre, die ur- Gewerbe- Inspektion Berlin C ab. Außerdem sind zur Auskunfts- 24 Jahre alter Maler Paul Koch, der der weitverzweigten sprünglich wohl nur zum Uebersetzen von Fuhrwerken bestimmt war, erteilung über alle die Gewerbe- Aufsicht betreffenden Angelegenheiten Einbrecherbande Scheu, Schmidt und Genossen angehörte. Alle andren Mitglieder diefer Bande figen schon seit geraumer Beit Hinter Schloß und Riegel. Beduinen, freie Göhte der libyschen Wilste, mit ihren glute ängigen Frauen und hübschen braunen Kindern werden ami heutigen Dienstagabend in unfrem 8oologischen Garten eintreffen und bereits am Mittwochnachmittag auf dem gegenüber dem Elefantenhause gelegenen Terrain der Völler Arena" mit Dar stellungen heimischer Sitten und Gebräuche beginnen. Orgelfonzert. Der Orgelvortrag in der Martenkirche am Mitt: mod, den 22. Mai, mittags 12 Uhr, bringt Pfingstquartette, Duette und Steder, Instrumental Trios und Orgelkompofitionen von Bach, Händel, Eccard, Haydn, Stange, Dienel ze. die ausgeführt werden von Herrn Musikdirektor Otto Dienel, Frl. Elise Klein, Frl. Lotte Dienel, Herrn aller Canth, Herrn Carl Raché, Herrn Hans Stren, Violinist, Herrn Griz Groffe, Cellist, und Herrn Hans Genzel. Der Eintritt ist frei. Feuerbericht. Zwei größere Kellerbrände, die hauptsächlich Gerumpel, Stroh und Badmaterial einäscherten, erfolgten Montag in der Elsasserstr. 47 und Wilhelmstr. 124. Ein kleines Schaden feuer war Brenzlauer Allee 26 in einem Fabrikgebäude abzulöschen. Culmstr. 36 brannten Regale, während Blumenstr. 57 Schuhe und Lumpen durch Feuer zerstört wurden. Nach dem Weißenseer Güterbahnhof erfolgte ein Alarm, weil hier sich Preßkohlen entzündet hatten. Ein Naubmord bet Bernau. Auf der Landstraße, die von fegte die Bäume in Brand. Erst nach vieler Mühe gelang es mehreren einem Radfahrer 100 m. gestohlen hatten, von diesem durch fünk hundert Soldaten, den Brand zu löschen. Revolverschüsse in Kopf und Brust niedergestredt wurden. Beide wurden tötlich verlegt ins Hospital übergeführt. Bernau nach Ladeburg führt, in unmittelbarer Nähe des Kellerschen dadurch zu Nuheſtörungen, daß einige Turfbesucher, die sich betrogen Am Schluffe des gestrigen Pferderennens in Lyon fam es Grundstücks, wurde gestern morgen eine männliche Leiche gefunden, glaubten, ihr Geld zurückforderten und, als ihnen dies verweigert der der Kopf abgeschnitten war. Der Kopf wurde etwa 30 Meter wurde, den Totalifator zu plündern versuchten und zwei Hindernisvom Leichnam entfernt in einem Kornfelde aufgefunden. Die Leiche heden in Brand stedten. Gendarmerie und Militär stellten die Ruhe war nur mit Hemd und Strümpfen bekleidet. Es liegt zweifellos wieder her. ein Raubmord vor, der in der vorangegangenen Nacht oder später am frühen Morgen verübt worden ist. Der Verdacht der Thäter schaft lenkt sich auf zwei Männer, anscheinend Arbeiter, die sich gegen 8 Uhr morgens bei einem Brunnen des Bäckermeisters Engel in Ladeburg die Hände gewaschen haben. Der„ Berl. 8tg." zufolge ist der Ermordete wahrscheinlich ein Berliner, da ihn in Bernau niemand tennt. Am nachmittag fand man im nahen Noggenfelde die Kleidungsstücke des Ermordeten, ein graues Jadett, eine braune Sose, ein blauer Shlips und mit Blumen bestickte Hosenträger. Unglücksfall oder Verbrechen? Die Frau des Eigentümers und Lederwarenhändlers Theodor Marichal aus der Prinz Handjernstraße zu 8ehlendorf entfernte sich am Sonnabend aus ihrer Wohnung, um eine Besorgung zu machen. Die Dame fehrte nicht mehr zurück; der Ehemann wachte die ganze Nacht hindurch und stellte auch in der Umgegend Nachforschungen nach dem Ver bleib der Verschwundenen an, ohne zu einem Resultate zu tommen. Als er gestern früh der Behörde Meldung machte. erfuhr er, daß in den ersten Morgenstunden Angler in der Krummen Lante eine weibliche Leiche im Schilf aufgefunden hatten. Er begab sich fofort in Begleitung eines Beamten an Ort und Stelle und refognoscierte in der Aufgefundenen seine Frau. Ob ein Unglüds. fall oder ein Verbrechen vorliegt, wird erst die gerichtsärztliche Oeffnung der Leiche ergeben. Ein Selbstmord muß als ganz aus geschloffen betrachtet werden, da das Paar in glücklicher Ehe gelebt hatte und auch sonst kein Motiv zu einer solchen That zu ermitteln ist. Marktpreise von Berlin am 18. Mai 1901 nach Ermittlungen des tgl Polizeipräsidiums. Kartoffeln, neue, D- Ctr. mittel gering erfte, gut 15, 3,60 2,20 2,20 1,20 2,80 mittel 17,52 17,48 " " Rindfleisch. Keule 1 kg 71,60 gering " 17,44 17,40 do. Banch 1,30 5, 1,20 1, " + Roggen, gut 14,70 14,68 Schweinefleisch 1,60 " " 14,66 14,64 Kalbfleisch 14,62 14,60 Hammelfleisch 1,80 1,60 1, mittel gering 16, 14,90 Butter 2,60 2, 13,90 mittel gering 13 80 12,90 16,20 15,60 15,50 14,90 14,80 14,20 Fier Karpfen Aale Bander Hechte 60 Std 1kg 7,16 6,66 Barsche 8,40 5,70 Schleie 40, 25, 45, 20, Bleie Krebse per Shot 12, 70, 25, Aus den Nachbarorten. Charlottenburg. Die nächste Stadtverordneten Berfammlung fvird sich noch einmal mit der Frage der Erschließung des füdlichen Teils bon Westend zu befaffen haben. In dem mit der Deutschen Bant abgeschlossenen Vertrage hat die Stadtgenteinde Charlottenburg die Verpflichtung übernommen, eine Abänderung der zur Zeit für Westend geltenden Baupolizei Ordnung zu beantragen. Nach den Verhandlungen, welche mit den zuständigen Behörden gepflogen sind, muß nun damit gerechnet werden, daß eine Abänderung der Baupolizei Ordnung im Sinne des Vertrags nicht zu erreichen sein wird. Die Behörden nehmen insbesondere daran Anstoß, daß an den wenigstens 38 Meter breiten Straßen eine gefchloffene Bebauung erfolgen foll und ferner daran, daß auf ein und demselben Baublod eine Bebauung nach Art der Grundstücke 1. und 2. Klaffe fowie landhausmäßige Bebanung vorhanden sein würde. Dagegen haben sich die zuständigen Behörden ge- Welgen, gut D- Etr.| 17,60 17.56 neigt gezeigt, für sämtliche Baublocks, welche auch nur mit einer Seite an eine eine wenigstens 38 Meter breite Straße grenzen, eine einheitliche Abänderung der BaupolizeiOrdnung eintreten zu lassen. Die Bebauung dieser Baublocs foll im wesentlichen nach den Bestinimungen für die Grundftüde 1. Klasse erfolgen mit der Abweichung, daß bei solchen Grund stücken ein Banteg verbleiben muß, welcher an breiten Straßen bei jedem Grundstück 4 Meter( mithin bei zwei benachbarten Grundstücken 8 Meter, an den schmaleren Straßen 5 beziv. 10 Meter betragen soll. Die Deutsche Bank hat sich mit einer derartigen Abänderung der Baupolizei- Ordnung einverstanden erklärt. Der Magistrat hat indessen geglaubt, geglaubt, einer solchen Abänderung nur zustimmen zu können, wenn gleichzeitig eine Abänderung des vertragsmäßig vereinbarten Bebauungsplanes von der Deutschen Bank zugestanden wird. Die Bank hat sich schließlich mit einer Verbreiterung der Nebenstraßen auf 14,5 Meter einverstanden erklärt mit der Einschränkung, daß sie nur das Straßenland zur Verfügung stellen, aber nicht die Mehrkosten tragen will, welche durch die Befestigung des Straßendamms in der sechs Meter überfreigenden Breite entstehen werden. Obgleich diese Mehrkosten nur auf etwa 70 000. beranschlagt sind, hat es die Deutsche Bank doch endgültig abgelehnt, dafür aufzukommen. Um das Unternehmen nicht zum Scheitern zu bringen, hat der Magiftrat abweichend von dem Beschlusse der Tiefbau- Deputation, beschlossen, dem Wunsche der Deutsche Bank Rechnung zu tragen und sie von der Verpflichtung zur Zahlung der Mehrkosten zu entbinden. Auch in einigen andren nebensächlichen Bunkten mußte im Hinblid auf die beabsichtigte Menderung der Baupolizei Ordnung der Vertrag mit der Deutschen Bant abgeändert werden. Die Stadtverordneten Versammlung wird am Mittwoch darüber beraten, ob sie den beantragten Aenderungen zustimmen will. Hafer, gut ichistroh en Grbfen Speifebohnen Linsen tab Bahn frei Mühle. *) fret Wagen und ab Bahn. Produktenmarkt vom 20. Mat. Briefkasten der Redaktion. Die furistische Sprechstunde findet am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. erzielen follen, aus sehr verschiedenen Substanzen. Wenn Sie in Verlegen 5. 5. 333. paarfärbemittel bestehen te nach der Wirkung, die ste heit sind, wird Ihnen jeder beffere Drcguist oder Coiffeur ein harmloses Präparat verlaufen. Von der Empfehlung solcher Mittel müssen wir ab: fehen, Blümchen. 1. Thorn ist Kretsstabt. 2. Danzig hatte 1895 125 605 Einwchner 3 Bet Liebknechts Beerdigung wurde das Lied„ Ich hatt' einen Stameraben auf dem Friedhofe gespielt. Bis jest haben fast alle Krantentassen, die von einer ärztlichen Untersuchung Schulz, Suffitenftr. Wir raten Ihnen, der Kaffe nicht beizutreten. der Mitglieder und ähnlichen Vorsichtsmaßregeln absehen, ein Ende mit Schreden genommen. Wir fürchten, daß dieser Kaffe dasselbe Schicksal bevorsteht. Auch wird den Mitgliedern nicht der geringste Einfluß auf die Lettung der Staffe zustehen. 23. M. 16. Fragen Sie bet dem Vorsitzenden oder Schriftführer des Bereins an Ungenügend frantiert, 10 Bf Nachporto E. J., Magstr. Wir glauben faum, daß wir Ihren Artikel werden verwenden tönnen Derartige Sachen liegen uns genug vor; indes kann man vorher nichts Bestimmtes fagen. Bernet. Rechtsseitige Bruchanlage. Gustav Sch., Luckenwalde. Ihr Antrag auf gerichtliche Entsetbung gegen das Strafmandat würde Erfolg haben. Seit dem 1 Januar 1901 ift das Berbreiten von Beitungen an Sonntagen zu derselben Beit reichs gelezlich geftattet, wo die Bost Druckschriften austrägt. Das und die weiteren Fragen, wie man überhaupt straflos Flugblätter und Zeitungen verbreitet, ist in diesem Jahre bereits etwa ein halb Dugend mal an dieser Stelle ausführlich dargelegt. Sie finden eine ähnliche Darlegung auch in der Fackel" vom April Es ist unmöglich, solche Antworten fortwährend zu wiederholen R. V. 33. Für den Monat Mai ist in Berlin noch am 23 und 24. das Offenhalten der Läden bis um 10 Uhr abends gestattet. Ausnahmen vom Neunuhr- Ladenschluß treten dann erst wieder im Ottober ein. F. S. 84. Die Arztforderung müssen Sie bezahlen Die Gebühr hält sich im Rahmen der Gebührenordnung Die Gebühren Ordnung 1,20 für preußische Aerste fett ungefähr folgende Gebührensäge feft: Der erste Besuch des Arztes beim Kranken toftet 2 bis 20 M., der folgende tm Verlauf derselben Krankheit 1 bis 20 m. Die erste Konsultation in der Wohnung des Arztes 1 bis 10 M., jede folgende auf dieselbe Krankheit bezügliche 1 bis 5 M Sind mehrere zu einer Familiengenossenschaft gehörige Personen zu behandeln, so ermäßigt sich der Gebührensatz für jede folgende 1,20 Person auf die Hälfte der angegebenen Säze Für Besuche, die auf Ver2,60 1,20 langen des Kranten sofort oder zu einer bestimmten Stunde gemacht werden 2,40 1,20 follen, fann eine höhere Gebühr berechnet werden. Für Krankheitsberichte 1,60 0,80 find 3 bis 10, für Gutachten 9 bis 30, für Bescheinigungen 2 bis 5, für 2,80 1,20 Entbindungen 10 bis 40, für Narkofen 5-15, für besondere Operationen 1,20 0,60 Säge bis 500 m. in der Gebührenordnung festgefeßt. M. N. Nein. 8,- Baris. 1 Das Mädchen müßte sich an die Polizeibehörde des Ortes wenden, wo sie zulegt in Deutschland gewohnt hat. 2. Leider besteht ein Recht auf Ausstellung eines Heimatscheins in Deutschland überhaupt nicht Für den Fall der Verweigerung ist nur Beschwerde zulässig. 3. Um Verlängerung des Basses fann fie bei der dortigen deutschen Gesandt 10 Jahre langen ununterbrochenen Aufenthalt im Auslande verloren. Die schaft einkommen 4. Die deutsche Staatszugehörigkeit wird erst durch Frist beginnt erst mit Ablauf der Gültigkeit des Passes. Die Frist wird Reichstonfuls eintragen läßt Kehrt ein ausgewanderter, 10 Jahre lang ferner dadurch unterbrochen, daß der Deutsche sich in die Matrikel des fortgebliebener Deutscher nach Deutschland zurück, so erwirbt er die Staatsangehörigkeit in dem deutschen Staate, in dem er sich niederläßt, auf seinen Antrag wieder. Die Aufnahme- Urkunde muß ihm von der höheren Verwaltungsbehörde( dt in Preußen Regierungspräfident oder Berliner Polizeipräsident) erteilt werden. E. B. 1. und 2. Ja. 999. Nein. Witterungsübersicht vom 20. Mai 1901, morgens 8 Uhr. Auf dem Getreidemartte ent: wickelte sich stiller Verkehr, doch war die Tendenz fest auf fühleres Wetter, borivtegend feste Auslandsmeldungen und erneute Saatenstandsklagen aus dem Julande, die hier und in der Provinz Herbstläufe, namentlich in Weizen veranlaßten. Das Warenangebot hielt sich in mäßigen Grenzen, nur russischer Roggen war zu rentablen Preisen etwas mehr offertert; über nennenswerte Abschlüsse wurde jedoch nichts bekannt. Die Lieferungspreise notierten für Roggen bis 1 M, für Wetzen bis 1W höher als vor. Hafer war im Preise wenig berändert, Whats aus den öfters erwähnten Grunden sehr fest: loco über über 3 We gebeffert. Rüböl notierte etwas höher. Spiritus 10 Pf niedriger, 70er loco 44,10 m. Vermischtes. Stattonen Barometer fland mm Bunz Qu187 Windstarte Wetter Temp. n. T. 50= 4R. Stationen Barometers stand mm Wind: richtung Windstärke Swinembe 766 NNW 4 wolfig 10 Saparanda 764 768 NW 3 bedeckt 9 Petersburg 763 3 wolfig 11 Sort 767 NÆ Better Temp. n. T. EL 5° C.= 4° R. 6516.Beb. 4 770 NO 1 Regen 1 better 12 Der militärische Waldbrand. Die Potsd. Korr." berichtet: Ein durch Scheuwerden vor einem Automobil herbetDurch das Schießen nach einem Feffelballon entstand auf dem geführter Unglücksfall wird aus Hamburg berichtet. Die vor einem Jüterboger Artillerie- Schießplaz ein umfangreicher Waldbrand. Im auf der Flottbekchauffee vor einem berantaffelnden Motorwagen und Hamburg Landauer gehenden Pferde des Legationsrats Rücker- Jenisch scheuten Beisein des Prinzen Friedrich Leopold und des Prinzen Friedrich gingen durch. Der Kutscher wurde vom Bock geschleudert und erlitt Bertin Heinrich von Bayern, sowie andrer Generale und Offiziere vom 4 heiter 13 berbeen großen Generalstab, die jetzt auf dem Schießplaß einen Informations- fchwere Verlegungen an den Beinen. Legationsrat Rücker- Jenisch grauff./m. 767 O 2woltent 12 Parts 768 NNO 1wollent 12 kursus durchmachen, fand das Schießen nach dem Fesselballon statt, ebenfalls im Wagen befand, mit dem Schrecken davonkam. wurde im Gesicht erheblich verletzt, während seine Gemahlin, die sich München Wien Der 766 Still heiter 12 wobei ein Geschoß so sicher traf, daß es mitten in dem Ballon Wetter Prognose für Dienstag, den 21. Mai 1901. explodierte und ihn in Brand setzte. Eine gewaltige Feuerfäule lohte wagen war völlig zertrümmert, die Pferde wurden getötet Biemlich heiter, am Tage etwas wärmer bei mäßigen nordwestlichen empor, wobei der Ballon mit rasender Geschwindigkeit zur Erde Ein blutiges Drama ipielte sich Eonntag im Stavenhof zu Winden, keine erheblichen Niederschläge. fauste. Er fiel in einen unweit des gieldorfs befindlichen Wald und Köln ab, woselbst zwei Damen der Halbwelt, welche angeblich Berliner Wetterbureau. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 21. Mai. Opernhaus. Bajazzi. Aschenbrödel. Anfang 7 1hr. Schauspielhaus. Renaissance. An: fang 72 Uhr. Neues Opern Theater( Kroll). Nigoletto. Anfang 7 Uhr. Schiller. Die Jüdin von Toledo. Anfang 8 Uhr. Schiller Theater ( Wallner Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Gastspiel Ferdinand Bonn. Die Jüdin von Toledo. Historisches Trauerfpiel in 5 Aufzügen von Franz Grillparzer. Mittwoch abend 8 Uhr: Gastspiel Ferdinand Bonn. Der Kanfmann von Venedig. Donnerstagabend 8 Uhr: Ein Schritt vom Wege. RANIA** 76752 Carl Weiss Theater Wedding- Park Metropol- Theater Gr. Frankfurterstr. 132. Täglich: Taubenstr. 48/49. Der Bräutigam vom Himmel. Im Theater Dienstagabend 8 Uhr: Unser Rhein. Invalidenstr. 57/62. Anfang 8 Uhr. Jm renovierten Sommer- Garten: Auftreten v. Specialitäten 1. Ranges. Theater und Konzert. Tägl. Sternwarte. Thalia- Theater FriedrichDeutsches. Ein Bollsfeind. Anfang Central- Theater. Strasse 72 Uhr. Leffing. Flachsmann als Erzieher. Heute Anfang 8 Uhr. Anfang 71/2 Uhr. Wit ganz neuer Ausstattung an Berliner. Berlin bei Nacht. An- Kostümen, Deforationen u. Requisiten, fang 72 Uhr. Residenz. Associés. Vorher: Teremtete. Anfang 72 Uhr. Neues. Gastspiel des Schlierseer Bauern- Theaters. Der Herrgott: schnitzer von Ammergau. Anfang 8 11hr. Westen. Aufführung des Sternschen Konservatoriums. Anfang 71% Uhr. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbretti. Anf. 8 Uhr. Thalin. Die schöne Helena. Anfang 8 Uhr. Central. Die Geisha. Anfang 8 Uhr. Quisen. Narciß. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Miß Helyett. Anfang 72 Uhr. zum 641. Male: Die Geisha. Operette in 3 Aften v. Sydney Jones. Morgen und folgende Tage: Die Geisha. Anfang 8 Uhr. 165 Castans Panopticum %% Entree 50 Pf. Kinder die Hälfte. Zoologischer Schweizergarten Garten Täglich nachmittags 4 Uhr: Militär- Doppel- Konzert. Carl Weis. Der Bräutigam vom Entree 1 Mark von abends 7 Uhr ab 50 Pf., Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Himmel. Anfang 8 Uhr. Belle Alliance. Gastspiel der echten Geisha- Truppe. Vorher: In der Völker- Arena", gegenDurch die Schwarzwälder: Die über dem Elefantenhause, von Schwäbin. morgen, Mittwoch, 1/24 Uhr nachMetropol. Specialitätenvorstellung. Anfang 72 Uhr. Apollo. Specialitäten Vorstellung. Frau Luna. Anfang 72 Uhr. Meichshallen. Stettiner Sänger. mittags ab: Beduinen ca. 50 Karawane BA Am Königsthor. Am Friedrichshain. An den 3 Feiertagen: Extra- Vorstellung der 27 neuen SpecialitätenNummern. Am 1. und 2. Feiertag: Konzert und Früh- Vorstellung. Volksbelustigungen und Ball. Anfang 41 Uhr. Bon Pfingsten ab: Täglich Vorstellung. Ensemble Gastspiel des Central: Theaters: Müller Strasse 178. Jeden Dienstag: Jeden Dienstag: Die schöne Helena. Norddeutsche Sänger. Selena: Biegler, Wolff, Hohenberg etc. Fri. Marie Ottmann vom Entree 20 Pf., Vorzugsbillets 15 Pf. Theater an der Wien a. G. Paris: Herr Kunstadt. Anfang 8 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung Rad- Rennbahn Kurfürstendamm Dienstag, den 21. Mai, abends 8 Uhr abends 8 Uhr Heute ringen: 1. Strenge Dangers. 2. Hans Curt Derelli, Röpnack. Zbyszko. 3 Piening 4. Beaucairois 5. Pons 6. Sturm Fengler. Raicevich. Morg, Mittwoch, abds. 8 Uhr: Fortsetzung der Ringkämpfe. Preise der Plätze: Loge 5 M., Innenraum- Tribüne 4 M., Innenraum 3 M., Tribüne 2,50 M., Sattelplatz 2 M., I. Platz 1 M. Apollo- Theater. Täglich um 9% Uhr: Deutsche Konzerthallen An der Spandauer Brücke 3. Der grosse schattige Sommergarten ist eröffnet. Täglich: Internationale Künstler- Konzerte. 4 ausländische Kapellen. Die Boeren. Im 6. und 7. Bogen: TheaterAbteilung: ,, Die Bohème" ( Künstler- Variété). Von mittags 12 Uhr bis 3 Uhr nachm.„ Bürgerliches Diner". Preis pro Couvert 75 Pf. 4 Gänge. Sanssouci Im Garten: Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag: fange bonspirifum. Speciale d. 0 Personen, Manner, Praten, W. Noacks Theater. Frau Luna Nordd. Sänger. Ansang 8 Uhr. täten Vorstellung. Paffage Kinder, mit Dromedaren, Theatersaal) Abends Eseln etc. Urania. Taubenstr. 48/49.( 3m Schaustellungen, Wochentags: 1/24, 8 Uhr: 5, 27 Uhr nachm. Sonntags: 12 Uhr. „ Unser Rhein von der Quelle bis von 4 Uhr ab stündlich. zur Mündung." Juvalidenstraße 57/62. Entree direkt d. Strasse beim Täglich abends von 5-10 Uhr. 25 Pf., Sternwarte. Brunnenstraße 16. Eröffnung der Sommer- Saison am Grigolatis. 26. Mai( 1. Pfingstfeiertag): Nach jeder Soiree: mit dem berühmten Luftballett Tanzkränzchen Entree, auch Sonntags, 30 Pf., reservierter Plaz 50 Pf. Garten resp. Ferner: Bahnhof 50 Pf., Kinder Läglich Konzert, Theater u. 10 hervorragende Specialit. Gartenbesucher zahlen Specialitäten- Borstellung. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7% Uhr. Gartenbesucher zahlen 25 Pf., Kinder 15 Pf. W., Behrenstraße 65/57. Das anerkannt beste Mai- Specialit.- Programm. 16 Nummern. Anfang Uhr. Rauchen überall gestattet. Reichshallen Stettiner Sänger. Eine Hochzeit in de Müllerstraße. Anfang: Wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Jede Taschenuhr reinigen ob. Feder einf. 1,50 M. unt. Gar. Goldene Damenuhren 15-100 M. Getragene filberne Uhren 5,50 m. Teilzahlung gestattet. G. Paetzel, 1. Geschäft: Wallstraße 14, nahe Spittelmarkt. 2. Geschäft: Turmstraße 65. 5¹ 2 Pfund Brot 50 Pfg. Albrechts Bäckereien Wrangelstraße 9, Krautstraße 19, Falkensteinstr. 28, Laufikerstr. 2. Massage- Institut W bon H. und Fr. Mania befindet sich nach wie vor Brunnenstr. 16, Portal 2, 1 Treppe, und in der Filiale Turmstrasse 47. Für sämtliche Orts- und Hilfs[ 13602* Wochentags Krankenkassen. bigfien täglich Soireen in Bereinsbillets gültig und Tanz fret. Mechanische Apparate. Achtung Achtung! 1. Wahlkreis. Achtung! Achtung! 6. Wahlkreis. Atuns Versammlung des Wahlvereins. heute, Dienstag, den 21. Mai, abends 8 1hr, bei Dräsel, Neue Friedrichstraße 35. Tages- Ordnung: 208/3 Die naturwissenschaftlichen Fortschritte des neunzehnten Jahrhunderts. Referent: Dr. Rudolf Steiner. Diskussion. Vereinssachen. Verschiedenes. NB. m 23. Juni treffen sich alljährlich im Restaurant Pferdebucht. für Nachkommende werden wir später Schönhauser Vorstadt. Montag, den 27. Mai( 2. Pfingstfeiertag), im Jägerhaus, Schönhauser Allee 103: Großes Frühkonzert Typographia Gesangverein Berliner Buchdrucker und Schriftgiesser. Sonntag, den 26. Mai( Pfingstsonntag) in Louis Kellers Festsälen, Koppenstrasse 29 Vokal- und Instrumental- Konzert die Genossen des ersten Kreises wie veranstaltet von socialdemokratischen Parteigenossen, unter Mitwirkung des unter Mitwirkung des Gesangvereins Gutenberg- Halle sowie Die Zeit der Abfahrt sowie die Züge Berliner Ulk- Trio. bekannt geben. Um rege Beteiligung ersucht namhafter Solisten. Eintrittspreis 40 Pf. Anfang präcise 7 Uhr. sind zu haben im Vereinsbureau, Ritterstr. 88, im SetzerPf. saal des, Vorwärts", in der Musikalienhandlung von Kaun, Grüner Das Komitee. Weg 17, sowie bei den Mitgliedern. Der Vorstand. Billet 20 gr. Billets Der Vorstand.Anfang 5 Uhr. Konzert von Civil. Berufsmusikern. [ 219/ 12*] Socialdemokratischer Wahlverein Montag, den 27. Mai 1901( 2. Pfingstfeiertag): für den 2. Berliner Reichstags- Wahlkreis.Brauerei Friedrichshain. Centralverband d. Handels-, Mittwoch, den 22. Mai, abends 8½ Uhr: ote General- Versammlung in Habels Brauerei, Bergmannstraße Nr. 5/7. Tages Ordnung: 1. Neuwahl des Gesamtvorstandes. 2. Vortrag des Stadtverordneten Bruns. 3. Diskussion. Zahlreichen Besuch erwartet 238/ 8* Großes Frühkonzert Der Vorstand.abnede du S Socialdemokratischer Wahlverein. für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( Südost). Dienstag, den 21. Mai, abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Brüder, Waldemarstraße 75: Derlammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag über: Die politische Lage". Referent: Reichstags- Abgeord: neter Georg Ledebour. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Zahlreichen Besuch erwartet 244/1 Achtung! I Der Vorstand. Achtung! Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 21. Mai, abends 1/29 Uhr, in Hensels Lokal, Invalidenstr. 1a: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen Dr. Weyl: 23as haben wir von einer Reform des Krankenversicherungs- Gesetzes zu ver Iaugen? 2. Diskussion. 247/9 Diese Versammlung findet auf Beschluß der lesten General Versammlung statt und wird daher um zahlreiches Erscheinen ersucht. Gäfte willkommen. Der Vorstand. Socialdemokr. Wahlverein Lichtenberg. Donnerstag, den 23. Mai, abends 812 Uhr, bei Herrn Höflich, Chauffee 120: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Steiner: Die wichtigsten naturwissenschaftlichen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts. 2. Diskussion. 3. Abrechnung des Wahlfomitees von der Gemeindewahl. 4. Vereins: angelegenheiten. 14/3 Rixdorf! Achtung! Der Vorstand. Rixdorf! Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( Zahlstelle Rixdorf.) Mittwoch, den 22. Mai, abends 8 Uhr, bei Klempke, Bergstr. 37: Mitglieder- Versammlung. Tages: Ordnung: 1. Bericht über die Maifeier. 2. Distuffton. 3. Ver: bands- Angelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht abnede du 8 ai arrangiert von den arrangiert von den Parteigenoffen des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises( Often), Transport- u.Verkehrsarbeit. Deutschlands ( Verwaltungsstelle Berlin). Bureau u. Arbeitsnachweis Gewerk: schaftshaus, Engel: Ufer Nr. 15, II., Zimmer 16. Tel. Amt 7. 3348. Am 19. d. M. verstarb an ben Folgen eines im Beruf erlittenen Unfalls unser Kollege, der Möbel 87/8 Johannes Wiens. ausgeführt vom Berliner Konzert Orchester unter Leitung des Herrn Grak, sowie unter Mitwirkung des transportarbeiter Gefangvereins Liedesfreiheit. Eröffnung 4 Uhr. Billet 25 Pf., an der Kaffe 30 Pf. Die Raffeeküche ist geöffnet. Bu zahlreichem Besuch ladet ein Anfang 5 Uhr. Das Komitee. Gentralverband d. Handels-, Transport- u. Verkehrsarbeiter Deutschlands Verwaltungsstelle Berlin. Bureau und Arbeitsnachweis Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, II., 8immer 18. Achtung! Telephon Amt 7 Nr. 3848. Achtung! Brauerei Friedrichshain( früher Lipps), Am Königsthor. Größter und schönster Konzertsaal und Garten Berlins. Am Sonntag, den 26. Mai 1901( 1. Pfingstfeiertag: Grosses Früh- Konzert mit Gelangs- Dorträgen. Das Konzert wird von dem Neuen Berliner Konzert- Orchester unter Leitung feines Dirigenten Herrn Rud. Tietz ausgeführt.. Die Gesangs- Vorträge werden vom Gesangverein „ Karthaus- Kummerscher Männerchor" ausgeführt. Die Kaffeetiche steht den geehrten Damen von 5 Uhr früh an zur Verfügung. Eröffnung früh 4 1hr, Anfang 5 Uhr, Billet im Vorverkauf 20 Pf., an der Kaffe 25 Pf. Programm am Eingang gratis. gloszov Bei ungünstiger Witterung findet Konzert und Gesang im grossen Saal statt. Billets für den Vorverkauf sind zu haben im Bureau, Engel- Ufer 15, II., Bimmer 16, Telephon: Amt 7, 3348, in den Zahlstellen, Versammlungen und bei allen Borstandsmitgliedern. 67/7 Um recht guten Besuch bittet Das Komitee. Vor- Anzeige! Sonntag, den 21. Juli: Grosses Sommerfest in Schloss Weissensee. Deutscher Buchbinder- Verband. Bureau: Engel- Ufer 15 II.( Zahlstelle Berlin.) Teleph.: Amt VII 162. Morgen Mittwoch, den 22 Mai, abends präcise 81 Uhr, Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß unser Sohn, der Buchdrucker [ 16352 Max Walter ant 18. b. Mts. verstorben ist. Die Beerdigung findet am 21. b. Mts., nachm. 3 Uhr, von der Leichenhalle im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- fer 15: ber Simmelfahrts- Gemeinde aus statt. Ausserordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Wie stellen sich die Mitglieder nach Aufhebung der Extra. steuer zur Einführung eines Lofalzuschlags? 2. Diskussion, Mitgliedsbuch legitimiert! Die Versammlung wird punkt 1/29 Uhr eröffnet. 24/18 Das vollzählige und pünktliche Erscheinen aller Mitglieder Die Ortsverwaltung. 81/9 erwartet Die Ortsverwaltung. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Bis Pfingsten täglicher Verkauf!! ( Verwaltungsstelle Berlin). Bureau: Engel- fer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353 Mittwoch, den 22. d. M., abends 8½ 1hr, Versammlung im Lokal des Hrn. Zühlke, Dennewigstr. 13. Tages- Ordnung: 1. Vortrag bes Fräulein Fanny Imle über: Die Bedeutung der Konsumgenossenschaften für die Gewertschaften." 2. Diskussion. 3. Neu wahlen zur Bezirksleitung. 4. Verbandsangelegenheiten. 45 Bahlreiches und pünktliches Erscheinen ist notwendig. 115/6 Die Ortsverwaltung. Centralverband der Maurer ( Zahlstelle Weißensee). Dienstag, den 21. Mai, abends 8 Uhr, Rölkestr. 20: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Gustav Becker über: Unfren neuen Arbeitsvertrag. 2. Bericht von der Vertreter- Sigung. 3. Verbands: angelegenheiten. Guten Besuch erwartet 137/15 Die örtliche Verwaltung. Achtung! Schmiede. Achtung! Große öffentliche Versammlung der Schmiede Rigdorfs und Umgegend heute abend 812 Uhr im Lokale von Thomas, Hermannstraße 49. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Bas ner über: Wert und Nugen der Ver türzung der Arbeitszeit. 2. Verschiedenes. Kollegen, erscheint alle in dieser Versammlung. Der Einberufer. Schöneberg. | Borjährige elegante Herren Anzüge und-Paletots aus feinsten Maßstoffen 25-40 Mark, Vorjährige Herren- Beinkleider 9-12 Mk. Unter den Versandhaus Germania, Linden 21. Konkurs- Ausverkauf ber H. Schlesinger Ronkursmasse Erste Berl. Patent- Schlafmöbelfabrik, Spandauerstraße 48, am moltenmarkt. Die bedeutenden Bestände in Patent Bett Sofas, Bettstühlen, Chaiselongues, Metallbettstellen, Kinderbetten, Matratzen, Dannenbetten, Waschtischen, Klappstühlen, Kinderstühlen 2c. sollen zu billigsten Tagpreifen ausverkauft werden. Der Verkauf findet statt bormittags 8-12 Uhr, nachmittags 2-8 Uhr. 14472* Der Verwalter. Kinderwagen- Bazar„ Baby". 1. Invalidenstr. 160. 2. Oranienstr, 31. 176/5 Oeffentl. Mitglieder- Versammlung der gemeinsamen Orts- Krankenkasse für Schöneberg und Friedenau am Mittwoch, den 22. d. M., abends 81/2 Uhr, in Obft's Festsälen, Meininger Straße S. Tages Ordnung: 3. Belle- Alliancestrasse 107, am Blücherplatz. 4. Gr. Frankfurterstrasse 115. 5. Brunnenstr. 92. 6. Reinickendorferstrasse 2d- e. 7. Charlottenburg, Wilmersdorfer strasse 55. 9,12-75 Mk. Sportwagen v. 4,50, 6,00-60 Mk. 8, 15-100 Mk. Riesenauswahl. Teilzahlung gestattet.[ 1561L* Bei grösseren Raten Cassapreise. Liefer. des Post- Spar- u. Vorschussvereins Gelegenheitskäufe! Um stilles Beileid bitten Die trauernden Eltern. Verspätet. Am 13. b. M. ist unser Mitglied, der Buschneider Hugo Friedrich aus dem Leben geschieden. 245/6 Ehre seinem Andenken! Der Vorstand des socialdemokrat. Vereins im V. Wahlkreise. Kranz- und Blumenbinderei von Robert Meyer, nur Mariannen- Straße 2. Vereins- Kränze, Balmien u. BlumenArrangements, Bouquets, Guirlanden usw. werden fein n. preiswert geliefert Marly- Cacao vornehmste Marke*** ✰✰ von Kennern bevorzugt Preisliste gratis and franco. Portofr. Versandt v. 5 Pfd. an. garantirt rein und leicht löslich pr. Pfd. 1,50, 2,00, 2,40 Mk. A. Pennitz, Berlin, Rosenthalerstr. 59. Filzhüte für Herren neneste Form, 1,50 und 2,00, fehlerfret, hochfeine Qualität 2.50 und 3,00, extra feine 3,50-4,50[ 15320* Einzelverkauf im Hut- EngrosLager, Prenzlauerstrasse 20, 2 Tr. Cylinderhüte, Chapeaux claque und Knabenhüte in großer Auswahl. Oldenb. Bienenhonig, beste Qualität, ver: fenbet 9 Pfd. netto zu 6,50 M., 5 Pfd. netto Gelegenheitskäufe! Bruch- Pollmann Bruch- Pollmann Honig! Der Berstorbene war ein braves Mitglied unsrer Organisation und hat in derselben bis zuletzt sowohl als Bezirksführer wie auch in andrer Weise feine volle Schuldigkeit ges than. Wir werden demselben stets ein ehrendes Andenken bewahren. Die Beerdigung findet am Donners: tag, den 23 Mai 1901, nachmittags 31 Uhr, von der Charité aus nach dem Charitétirchhof in der Müller straße statt. Wir bitten die Kollegen um recht zahlreiche Teilnahme. Die Ortsverwaltung. Am 18. d. M. entschlief sanft nach Tangem, schweren Leiden unser liebes, langjähriges Mitglied Paul Häussler. Sein aufrichtiger und ehrenwerter Charakter sichert ihm bet uns ein dauerndes Andenken. 14376 Beerdigung Dienstag, nachmittags 51 Uhr, von der Kapelle Fürstenbrunneriveg. Ruderverein Collegia, Charlottenburg. Für die überaus große Be teiligung und die vielen Be weise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes sage ich allen Freun den und Bekannten, ferner den Herren Kollegen der Firma J. Aberle u. Co., den Herren Mitgliedern des Vereins Schmöchwizer Segler, dem Sennefelder Bunde, sowie dem Besangverein„ Gemütlichkeit" meinen tiefgefühlten Dant Auguste Friedrich geb. Güthler.[ 14436 Eigene Fabrikation. Fertige Kleider Enorm billig Homespunkleid 15 Mk. Jaketkleider elegante Façons in Cheviot und Homespun 18 Mt., 20 Mt., in feinster Ausführung 30 mt. Taillenkleider tailor made, tabell. Siz 27 Mt., aus wasserecht dekat. Cheviot. Homespun u. Tuch, feinfte Schneiderarbeit 36 Mt. Schwarze Kleider in neuesten Fantasiestoffen 20 Mt., 25 Mr., 30 Mr. Piqué- Kleider weiß und elfenbeinfarbig elegante Façons 7,50 Mt., 10 Mt., 15 Mr. Kostüm- Röcke elegante Façons, gefüttert 5 Mark, 6 Mt., 7 Mt., 10 Mt., 12 Mt., 15 Mt., aus Seide 25 Mt., aus Alpacca 4,50 Mt., 6 Mt. bis 30 mt. aus weiss und crême- Cheviot und Piqué 3,75, 6-8 Mt. Morgenröcke u. Matinées Blusenhemden 1,25 Mt., 2 Mt., 3 Mt. Seidenblusen jegt 8,50 m. Staubmäntel 6 mt., 10 mt., 15 Mr. Tailor made- Kragen aus feinem Tuch, modef. u. schw. statt 20-30 jetzt 10, 12 Mt. Schwarze, glatte u. bestickte Capes u. Kragen in Tüll u. Kammgarn 10 Mt., 15 Mt. E. Rell, Bahnhof Augustfehn, Sielmann& Rosenberg Paletots, Anzüge, Hofen, Koffer, empfiehlt sein Lager in Bruchban- 3ut 4. fr. Nachn. Gar. Zurücn. Operngläser, Teppiche, Keffel, Revolver, dagen, Leibbinden, Geradehaltern, Teschings, Schirme, Stöcke, Gold Spritzen, Suspensors, sowie sämtl. Artikel zur Krankenpflege. fachen, uhren, Ketten, Ringe, Reißzeuge, Harmonikas, Geigen, Bithern Eigene Werkstatt. Lieferant 1. Welche Vorteile und Nachteile erwachsen den Krankenkassen- Mit: usw. zu spottbilligen Preisen. Oldenburg. [ 11060* 50 Pf. altebern aus bem Borgehen ber Apothekenbesiger gegen die Strantenfassen?" Gustav Lucke, für Oris un bifs- strantenlaſſen. Referent: Dr. R. Friedeberg, Vertrauensarzt der Central- Kommission C., [ 14892* werden bezahlt für eine Fuhre Erde Kiefholzstraße Schulgebäude. aber Schutt in Treptow, der Krankenkassen Berlins und der Bororte, 2. Diskussion. 3. Berschiedenes. 131 Oranien- Straße 131. 30. Linien- Straße 30. Refpoliage am neuen Gufactu Gäste find willkommen! 272/17 Der Vorstand. Kommandantenstraße, Ecke Lindenstraße. Maassanfertigung. Peek& Cloppenburg Special- Haus. Neu eröffnetes Gertraudtenstr. 26 u. 27, Ecke der Rossstrasse. Herren- u. Knabenbekleidung MODERNE FERTIGE ANZÜGE SCHÜLER Amsterdam Rotterdam وو PALETOTS UND KNABEN- KLEIDUNG Haag Utrecht fertig und nach Mass. in solider Ausführung aus guten Stoffen u. besten Zuthaten gearbeitet zu besonders wohlfeilen Preisen. Verkauf nur gegen Bar zu festen Serien- Preisen. In dieser Woche bis 8% Uhr abends geöffnet. Zweiggeschäfte in: Düsseldorf Groningen Haarlem adal Arnheim Nymwegen Leuwarden Leyden Breda 16872 Neue und gebrauchte Memelerstr. 48a, Bequeme TeilCarl Röper. Fahrräder billig Königsbergerstrasse. zahlungen. Gar 15069* Gardinen Neuheiten. Secessions. und an der Weit billiger als jedes andre Hut- Geschäft! Eleganter weicher Herrenhut Cylinder, Frühjahrs- Saison 1901 Grösstes Sortiment der Branche! von 1,80 Mark an. " steifer " 2 " n " 7 " " " Chapeau- Claques 8,50 " " Elegante Strohhüte in sehr großer Auswahl. Zu jedem Hut ein vergoldetes Monogramm gratis. Bel Vorzeigung dieses Ausschnitts vergüte ich 4 Prozent. [ 1590* Augenbitit circa 250 Muſter. Alvin Sussmann, Hut- Engros- Geschäft, 38, Holzmarkt- Strasse 38, Katalog( 450 Jlluftrat.) franco. Reste von 2-6 Fenster unter Preis. Emil Lefèvre, Berlin S., 158. Oranienstr. Herren- Anzüge * *. Baletots, eleg. Ausführung, auch nach Maß, geg. Kaffe u. Teilzahlung. Landsbergerstr.13, J. Kurzberg, part, fein Laden. Maschinisten- Anzüge in allen Grössen. Anzug 3,00 und 5.50 Mk. Jacken 1,50 und 2,75 Mk. Hosen 1,50 und 2,75 Mk. Carl Stier, 7852*] Oranienstr. 166. Jedes Wort: parterre. Wohlfahrts- Geld- Lotterie für die Zwecke der Deutschen Schutzgebiete. 16 870 Gewinne Baar ohne Abzug im Betrage von 575,000 Mark. Die Hauptgewinne sind: 100.000, 50.000, 25.000, 15.000 mk. etc. Loose à 3,30 Mark( Porto und Liste 30 Pf. extra) empfehlen und versenden prompt BankOscar Bräuer& Co. Nachf., Geschir 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. = Ein Edgrundstück zu verkaufen. Näheres bei Zimmermann Karl Welsch, Alt Glienicke, Grünauer679 ftraße 19. Gardinenhaus Große Frankfurter: Straße 9, parterre. + 45* Borjährige elegante Herrenanzüge und Sommerpaletots aus feinsten Stoffen 25-40 Mart. Verkauf Sonnabend und Sonntag. Versandhaus Germania, Unter den Linden 21 II. Kleiderstoffe, reinwollene und seidene, staunend billig. Restbestände der Konkursmasse, Münzstraße 7. Kleidungsstücke, Betten, Wäsche, Uhren, neu und gebraucht, billig bei Graf, Wiesenstraße 33. Spottbillig Teppiche, Steppdecken, Gardinen, + 67* Betten, Sommer Berlin W., Friedrichstr. 181. Filiale: NW., Wilsnackerstr. 63. Ziehung 31. Mai u. folg. Tage. EinbruchZum Abschluß von Diebstahlempfiehlt sich die Versicherungen Kölnische Unfall- VersicherungsAktien- Gesellschaft in Köln a. Rh. Nähere Auskunft erteilen gerne die Generalvertreter der Gesellschaft ( siehe Band II, Seite 28, im Annoncenteil des Adreßbuches), sowie die Subdirektionen der Feuervers.- Ges.„ Kolonia", Taubenstraße 30, und der Bayrischen Hypotheken- und Wechselbank, Kochstraße 53. [ 66/ 4* Möbel- u. Polsterwaren- Fabrik von A. Schulz, Reichenbergerstr. 5, 14432* empfiehlt Einrichtungen von 250 bis 10 000 m. Anerkannt gediegene Arbeit, billige Preise, coulanteste Zahlungsbedingungen Charlottenburg! Uhrmacher Kunstmann, Wallstrasse 1. Reparaturen schnell, durchaus zuverlässig und nicht teuer.[ 1108L* Kleine Anzeigen. Nähmaschinenlager sämtlicher Anzeigen für die nächste Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Beuthstr.3 bis 4 Uhr angenommen. Papagei- Auswahl, junge, finger- Danksagung. Für die zahlreiche| Vereinszimmer. Erdmann, Reichenan der [ 10776* Beerdigung bergerstraße 16. Systeme ohne Anzahlung, Woche 1,00 zahin, sofort sprechend, 25 Mart, Beteiligung Schönes 13746 meines lieben Mannes, insbesondere Vereinszimmer mit Lieferung sofort, auch durch Postkarte. Oranienstraße 87. dem Socialdemokratischen Wahlverein Pianino Mustauerstraße 14. Anton Louis Landsberger, Landsberger Materialwaren- Vorkosthandlung, + 28* straße 82. (+ 150* mit Rolle, gutgehend, billige Miete, Lichtenberg, dem Gesangverein Hoff Seidler. Vereinszimmer, neu renoviert, Witwe Fahrradzubehör! Außerordent- teine Brauchenfenntnis, wegen Ueber: nung, der Central- Krankenkasse der Grünstraße 21, Weihnacht. 658 lich preiswert. Alexandrinenstraße fünf- nahme einer Stellung außerhalb ver- Tischler, herzlichen Dank. +146 Rasch. Naunyn Saal und Vereinszimmer empfiehlt undvierzig, Stallschreiberstraße. 636st* fauft billigst Trzinsti, 14336 Violin, Klavier: straße 28. Unterricht, Me Fahrradteile und Zubehör, billigste Jannascht, Inselstraße 10.[ 6018* Monats: Bezugsquelle, Heinze, Brückenſtr. 6b. thode Oskar Brennecke, Vereinszimmer Simeonstraße 23 599K* Nähmaschinen: Afrana, Adler, honorar 10,00, Oranienstraße 118.[* Patentanwalt Dammann, Ora Ringschiffchen, Wasch- und Wring: maschinen auf Teilzahlung, Koschwiß, nienstraße 57, Morißplatz. Erfindern tostenfreier Rat abends bis neun. Wrangelstraße 118, Laden. Fahrräder, verfallene, Damenräder, Rennräder, Halbrenner, nur Qualitätsräder, den Umständen nach spottbillig. Leihhaus, Neue Schön 660 Hauferstraße 11. 96/12 Restauration, günstig gelegen, Frau sofort billig zu verkaufen. 1438b Witwe Voigt, Ober- Schöneweide, Wilhelminenhofstraße 19. Würfelbude, auch zu andren 14396 Zwecken, billig zu verkaufen. Schön Haufer Allee 102, Tischlerei. Kleiderspind 12,00, Kommode 8,00, Bettstelle Küchenspind 8,00, mit jadenstraße 33. +47 paletots. úhren verkauft Leihaus, Gas- Blätteisen, Bügelapparate billig, Matraße 14,00 verkauft Fuchs, Palli Neanderstraße 6. 66/ 1* 659* 1186b Flick. Wytri", feinste Qualität, hat fein geschwefeltes Papier; wer genuß reich rauchen will, raucht Wytri Cigaretten. 14406 Stellenangebote. Filzschuh- Einleister auf bessere Artitel finden dauernd gute Beschäfti: gung auch bei Wochenlohn. Theodor Simon u. Co., Neue Königstraße 39.* Wir suchen tüchtige Schriftmaler. Otto Grund u.[ Co., Firmenschilder: Fabrit, Waffergaffe 3. 14265 Korbmacher auf edige grün ge schlagene Arbeit verlangt. Brohmann fenior, Französisch- Buchholz, Haupts straße 50, hinter der Kirche. 14346 Unfalltlagen, Invalidensachen, Einpacker, aber nur folcher, Reklamationen fertigt Schulze, Berg10896* Zum Gemütlichen Thüringer, welcher schon längere Zeit in einer mannstraße 107. Rechtsbureau, Rechtshilfe, Rat: Wilhelmsberg, vis- a- vis den Kirch- Goldleiftenfabrik thätig war, verlangt Andreasstraße Dreiund höfen. Empfehle mein Lokal, Kaffee: die Goldleiftenfabrik Lottumstraße 5. August füche, Kegelbahn, Garten. [ 1314b 2 tüchtige Bautischler, Bant und + 146* Werkzeug verlangt Reiff, Hermsdorf. Refterhandlung, Stoffreste zu Vorarbeiter- Werkmeister für leichte Damen: Eisenkonstruktions Arbeiten gesucht. 14446 erteilung sechzig. Schriftliche Arbeit jeder Art, lagen und Gerichtssachen, Steuer Reklamationen, Briefe, fertigt erfolg reich und billigst Franz Wildhagen, Christburgerstr. 32, Quergebäude III. Meyerlerikons, Brockhaus, Brehm, Geschichtswerke und alle andren Bücher beleiht und kauft Hannemann, Koch 6848* straße 56, Amt 4a 6944. Kunststopferei von Frau Kokosky Steinmeßstraße 48. Nähmaschinen, Adler, Afrana, Schnellnäher, Ringschiff, sowie Wasch und Wringmaschinen auf Teilzahlung. 685* Strieg. Staligerstraße 136. Nähmaschinen und Feuer- Verficherung vermittelt Gustav Schmidt, 8576 Solinsstraße 43, Hof Seller. Gaskocher! Sparsysteme! 1,50, Zweilochkocher 6,- Dreilochkocher 10, GasBratöfen 12,-. Wohlauer Wallnertheaterstraße 32. Junge Staare 80 Pfennig, SchwarzGardinen, auch Reste, sehr billig, Laubenbau! Gebrauchtes und köpfe, Nonnen Paar 1,75, Nachtigallen im Special Geschäft von Bruno neues Kantholz, Bretter, Latten, a 4,50. Weinast, Wienerstraße 1-6. Güther, Grüner Weg 80, parterre. Leisten, Thüren, Fenster, Dachpappe, Kleiner Kinderwagen, vierräberig, Kein Laden. 680* Teer, billig. Kottbuser Damm 22. zu verkaufen Schönwiese, Pannier +28 Maurerfilz vorrätig, Hutgeschäft, Laubenbefizer! Sämtliche Bau: straße 32, vorn III. Potsdamerstraße 61.( Hausnummer Herrenfahrrad, Damenfahrrad materialen, Dachpappe, Brennholz beachten.) Damenkleider reinigen, färben, Oranien Meter 5 Mart, Bismarckstraße 89, frankheitshalber billig Teppiche mit Farbenfehlern Charlottenburg. + 133* ftraße 38, Hof rechts parterre.[ 66/2 Herrenanzüge reinigen von 2,50 Mart ant. Rottnicks Färberei, Andreas: Fabritniederlage Große Frankfurter. Sprosser, Nachtigallen, Buchfinken, Damenrad, Herrenrad, 45,00. straße 78 parterre, Eisenbahnstraße 18. straße 9, parterre. + 45* 66/3 Stieglige, Beifige, Frettchen billig. Schädel, Schmidstraße 8. Kinderwagen, Sportwagen, Schnelle, Große Frankfurterstraße 13. F. Dörge, Dresdenerstrafte 109. Fahrrad zu verkaufen. Nixdorf, Riesenauswahl, Bazar Baby, InvaMalzkraftbier, blutbildend, für Berlinerstraße 28, Cigarrengeschäft. Herren- Garderoben nach Maß, saubere Tidenstraße 160, Frankfurterstraße 115, Blutarme, Brustkrante, Schwächliche, Arbeit, großes Stofflager. Für Uhrmacher! Blandrehbant 30,-, Anzug 30,-, ose von 5 Mark Oranienstraße 31, Belle Alliance: Gewichtszunahme, bessere Gesichts:( Burin fix), Drehstuhl, Schrauben: an. Teilzahlung gestattet. ftraße 107, Reinickendorferstraße 2d, e, farbe, überraschend, 14 Flaschen Boliermaschine, Planteur, EingriffsCharlottenburg, Wilmersdorferstraße Nr. 55. Teilzahlung gestattet. 6478* Nicht Flaschenzahl, Qualität ent: [ 1441b garderobe. gestattet. straße 17, IV, Mielent. Kinderwagen, gut erhalten, verscheidet. Porterfellerei Ringler Schantgeschäft. Umständehalber Marcus, Kleine Frankfurterstr. 20.* 94/ 18* Tauft billig Graß, Charlottenburg, Bernauerstraße 119. muß ich mein in verkehrsreicher Buchbinder- Arbeit jeder Art Kantstraße 105. [+ 133* Steppdecken billigst Fabrik Große Gegend Often belegenes, nachweislich fertigt Ferdinand Kleinert, W. Bülows Kindersportwagen spottbillig, Frautfurterstraße 9, parterre.+ 45* gangbares Geschäft mit moderner Straße 56, 2. Hof parterre. 23876 Andreasstraße 23. Verkaufe Muschel Kleiderschrant, Einrichtung für 700 Mark verkaufen. Wernaus Festfäle und Garten, Touren Bertito, Spiegel, Stühle, Auszieh- Miete mit Wohnung 1200 Mart. Vereine zu vergeben. + 49* tisch, Küchenschrank, Regulator, Schreib- Comptoir Holzmarktstraße 40.[+115 Schwedterstraße 23. Sonnabende an tisch billig Biesenthalerstraße 6a, 35 Mart an. Gratisunterricht. Repa: 4 Treppen. Nach 6 Ühr. Vereinszimmer, Piano, auch Sonntags. Hermann Koch, Jas raturen sachgemäß, preiswert. Fahr: + 66* räder werden verliehen. Multiplex: Vereinszimmer, auch passend für Bahlstelle, empfiehlt W. Eue, Königsbergerstraße 24. + 47* 551* Fahrräder! Teilzahlungen. Riesen: auswahl, Halbrennräder, fahrräder, Damenräder. Gebrauchte Baletot 563* Günther. Herren, Knabenanzügen, jacketts, Umhängen. Kleiderstoffe, Knabenanzüge, Herrenanzüge nach Lüde, Teltowerstraße 50. Maß. Scholz, Grünerweg 81, Sparverein Often. + 145* Vermietungen. Zimmer. Möbliertes Zimmer, 1-2 junge anständige Mädchen, zu vermieten Paffauerstraße 3, parterre. Schröder. Schlafstellen. Näherinnen, vorherrschend auf befferen Stoff, Sporthemden, sucht S. Kant, Neue Friedrichstraße 22. Jm Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Vf. pro Zeile Privat Lithograph für Merfantil- Arbeiten gesucht. Meldungen sub F. 6 an die Expedition dieses Blatts. 3 Mark 1/16 Tonne 3,50 erflusive. zirfel billig zu verkaufen Melchior: Anfertigung eleganter Serren: 4 Treppen, Turth, Schlaffe Achtung! Holzarbeiter. 14276 Mujitwerke, Harmonitas, Peter Vermischte Anzeigen.mberſtraße 10. Industrie, Alexandrinenstraße fünfund: fasten. Reparatur- Werkstatt. Billig, 636* gut. Berkauf von neuen Instru bierzig, Stallschreiberstraße. Wallstraße 21/22, Quergebäude Herren( separat). [ 13796* 2 Mädchen finden Wohnung Alte Jakobstraße 70, Hof II, Witwe Zuge. Arbeitsmarkt. Stellengesuche. 14366 Arbeit 81/ 3* In der Tischlerei von Weise, Rostockerstr. 28, haben die Kollegen wegen Lohndifferenzen die niedergelegt. Buzug ist streng fernzuhalten. Die Ortsverwaltung. Achtung, Tischler! In der Küch enmöbel Fabrik yon Noad u. Kinne, Schulftr. 21, haben sämtliche Tischler wegen Abzügen die Arbeit niedergelegt. Buzug ist ferns zuhalten. 81/18 Die Ortsverwaltung des Holzarbeiter Verbands. Junger Mann sucht Arbeit. Bier: rend, Mühlenstraße 80. Suche Waschstellen, Frau Wölke, Friedrichsgracht 16, 1/2 Treppen. 5816 553 Weinbergsweg 11a. Berantwortlicher Redacteur: Heinrich Wetter in Gr.Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Berlag von Max Bading in Berlin. Vereinszimmer, auch Sonntags, 14306 empfiehlt Küßner, Hasenheide 89. Kinderwagen, spottbillig, Andreas: menten. Verleihgeschäft Paul Folgner, ftraße 23.