Nr. 137. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Wierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mir illuftrierter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pre Monat, Eingetragen in der Poft Beitungss Preisliste für 1901 unter Dr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. T Erscheint täglich außer Montage. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonete geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. $ 4 Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: " Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Ernte- Aussichten. Sonnabend, den 15. Juni 1901. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. die Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. rechnung des Verlustes nicht nur eine einfache, sondern sogar Es wird also der Fehlbetrag der deutschen Ernte durch eine doppelte Apothekerrechnung. Graf v. Schwerin sett ohne ein voraussichtliches Mehr andrer Länder, vor allem der Verweiteres den Ertrag der ganzen umgeaderten Fläche= 0 und be- einigten Staaten, völlig ausgeglichen. Daß nicht Seitdem Graf v. Schwerin als Vorsitzender des rechnet dann einfach den Verlust nach der Getreidemasse, die ent- trotzdem unter dem Einfluß der Spekulation oder einer hier Preußischen Landesökonomie- Kollegiums und zugleich des sprechend dem durchschnittlichen Ertrag pro Hektar von der um und dort sich geltend machenden plöblichen Nachfrage zeitDeutschen Landwirtschaftsrats seine Eingabe an den Reichs- gepflügten Fläche hätte geerntet werden können. Thatsächlich weilig ein stärkeres Anziehen der Preise erfolgt, ist deshalb fanzler gerichtet hat, in der er unter Darlegung des drohenden aber liegt doch die umgepflügte Fläche nicht brach; sie ist mit nicht ausgeschlossen; aber jene Befürchtungen, die ähnliche landwirtschaftlichen Notstandes um Maßnahmen zur Linderung Sommerfaat neu bestellt worden, was dann, wenn der Preissteigerungen kommen sehen, wie sie das Jahr 1891 geersucht, bemüht sich die agrarische Presse bald aus dieser, Winterweizen zur Reife gebracht worden wäre, nicht hätte bracht hat, gehen unbedingt viel zu weit. bald aus jener Ecke Ostelbiens Klagenotizen über schlechten geschehen können. Was als eigentlicher Verlust betrachtet Eine Lehre giebt der bevorstehende Ernte- Ausfall sicherSaatenstand zu bringen. Es scheint, als stelle der zu er- werden kann, ist demnach nur die Wintersaat( im Durchschnittlich. Er zeigt, daß wenn schon in guten Jahren Deutschwartende Ernte- Ausfall, der vornehmlich Weizen infolge der allenfalls 28-30 M. pro Heftar), sowie die Kosten der zur land der Getreidezufuhren nicht zn entbehren vermag, geringen Niederschläge im Frühjahr und der anhaltenden Hize Bestellung des Wintergetreides aufgewendeten Arbeit nebst in schlechten Jahren das Angewiesensein der deutschen Konsuwährend des Mais trifft, möglichst aufgebauscht werden zu den Kosten der Düngung. Letztere beiden( d. h. Arbeitslohn menten auf einheimische Produktion zu einer den würdigen Zweck, die Regierung wie die öffentliche und Düngung) übrigens auch nur zum Teil, da die Nach- das ganze Wirtschaftsleben schwer schädigenden Krisis Meinung im Voraus für die Gewährung recht hoher bestellung der Sommersaat infolge der im vorigen Herbst für führen würde. Das spricht gewiß nicht für das Bestreben der Hilfsspenden an das notleidende Junkertum zu präparieren, die Wintersaat aufgewendeten Mühen viel weniger Arbeit er- Agrarier, durch hohe Getreidezölle den deutschen Markt nach und gleichzeitig ad oculos die Berechtigung der Klagen dieses fordert hat, als unter andren Umständen, und ferner der dem außen abzuschließen und auf ihm ein die WeltmarktsJunkertums über seine traurige Wirtschaftslage zu de- Acker für das Wintergetreide zugeführte Dünger von lekterem preise für Weizen und Roggen weit übermonstrieren, der natürlich nur durch Zollerhöhungen auf- feineswegs voll ausgenutzt worden ist, sondern größtenteils ragendes Preisniveau herzustellen und zu geholfen werden kann. Ist vorläufig auf dem Gebiet der auch dem neuangebauten Sommergetreide zu gute tommt. erhalten. Hätten wir heute einen Eingangszoll von 6 M. Zollpolitik nichts zu erreichen, so sind doch einige Subsidien Zieht man dies in Betracht, dann muß die famose Verlust pro Doppelcentner, wie ihn die Junker als Mindestsatz fordern, inzwischen immerhin mitzunehmen, und zum Teil ist ja rechnung der Kommission, des Landesökonomie- Kollegiumis, es wäre zweifellos, daß sich der Preis pro Tonne noch um auch schon ein Erfolg der regen Bemühungen zu verzeichnen, selbst wenn man möglichst hoch rechnet, um weit über 25 M. höher stellen würde, als zu erwarten steht, denn die da der Finanzminister bereits an die Oberpräsidenten die die Hälfte; reduciert werden. stärkere Nachfrage nach Auslandware bringt den Zoll voll zur Verfügung erlassen hat, in geeigneten Fällen" auf Antrag Hinzu kommt noch ein zweiter Trick. Der Preis pro Geltung. der Steuerpflichtigen Steuererlasse zu bewilligen. Zonne Weizen ist in der Eingabe mit 175 M., pro Tonne Es ergiebt sich daraus die Mahnung an die ArbeiterGewiß ist es selbst bei Zuhilfenahme einer recht ansehn- Roggen mit 145 M. angenommen worden. In Wirklichkeit klasse, ohne Erlahmen gegen die agrarische Zollpolitik Front lichen Dosis von Rabulistit etwas schwierig, aus einem hat jedoch nach eigner Berechnung des Herrn Dr. Da de, zu machen. drohenden Ernte- Ausfall die Notwendigkeit einer Getreidezoll- Generalsekretär des deutschen Landwirtschaftsrats, seit FestErhöhung herzuleiten, doch der Agrar- Logit ist, wie das Bei- fegung des Vertragszolls von 3,50 M. pro Doppelcentner spiel verschiedener konservativer Zeitungen und die Eingabe der Durchschnittspreis für Weizen in des Grafen v. Schwerin beweist, selbst die Vereinbarung der Preußen nur 155 Mart pro absurdesten Widersprüche möglich. Erblickt doch, wie wir bereits erwähnten, der Herr Graf in dem Umstand, daß infolge der guten amerikanischen Ernte- Aussichten trotz des zu er wartenden Minderertrages der deutschen Ernte die Preise an der Börse noch immer nicht in die Höhe schnellen wollen, bereits einen deutlichen Beweis dafür, daß seine wesentliche Erhöhung der Getreidezölle" notwendig ist. Und noch verblüffender sind die Schlußfolgerungen einzelner Blätter. Sie argumentieren einfach: Da, wie man sieht, der Land wirt nicht selten vom Mißgeschick heimgesucht wird, so folgt paraus, daß er in den guten Jahren so viel verdienen muß, um für die schlechten etwas zurücklegen zu können, folglich müssen die Getreidezölle erhöht werden usw. " 1 Tonne, für Roggen nur 131 Mart betragen( vergleiche Beiträge zur neuesten Handelspolitik Deutschlands", herausgegeben vom Verein für Socialpolitik. II. Bd. S. 41); es ist also in der Eingabe der Weizenpreis um 20, der Roggenpreis um 14 M. zu hoch angesetzt. Doch selbst die Einstellung dieses Durchschnittssatzes von 155 beztv. 131 M. in die Rechnung ist, wenn der wirkliche Verlust der Landwirtschaft aufgerechnet werden soll, noch viel zu hoch; denn diese Preise hat nicht in den letzten acht Jahren der Landwirt auf seinem Gut erhalten; es sind die durchschnittlichen Engrosmarktpreise. In ihnen steden neben dem Preis, den der Landwirt erhielt, die Kosten für den Wagen-, Eisenbahn- und Schiffstransport von den Gütern bis zu den Marktplägen und überdies ein gewisser Handelsgewinn. Politische Uebersicht. Berlin, den 14. Juni. Eine Bilanz. Der soeben vom Vorstand der Knappschafts- Berufsgen offenschaft, Settion II, Bochum, für das Jahr 1900 herausgegebene Jahresbericht konstatiert wieder eine bedeutende Zunahme der Unglücksfälle. Die Zahl der versicherten Personen betrug 225 101 gegent 205 649 im Vorjahre. Zur Anmeldung gelangten insgesamt 28 020 Unfälle. Die Unfallstatistik weist folgende Steigerung auf. Die Zahl der Unfälle betrug: Jahr 1885/86 1890 überhaupt pro 1000 Personen 7.884 10 804 1895 1900 16 813 28 020 75,88 83,01 107,49 124,48 Entschädigungspflichtige Unfälle pro 1000 Personen 9,44 10,79 14,43 14,11 Von den im Berichtsjahr zur Anzeige gelangten Unfällen hatten 3176 entschädigungspflichtige Folgen, 525 Knappen büßten infolge Unfalls ihr Leben ein. Man sieht, näher betrachtet, bedarf die schöne Rechnung, die das Landesökonomie- Kollegium der Negierung präsentiert Mit unheimlicher Sicherheit schwellen die Unfallziffern an, dabei hat, recht wesentlicher Korrekturen. Und von ist noch zu berücksichtigen, daß im Jahre 1900 tein Waffenähnlichem Wert sind die Angaben, die das Schriftstück über unglüd zu verzeichnen war. den Ausfall der Stroh- und Klee- Ernte macht. Eine gute Portion Mißtrauen kann deshalb Berechnungen, die von jener Seite tommen, nicht schaden. Vertrauensseligkeit ist Nachweisen agrari scher Verbände, auch halboffiziellen, gegenüber schlecht angebracht; und noch weniger gegenüber den Rotstands Lamentationen, die jetzt bald hier, bald dort in Agrarblättern auftauchen. Die betreffenden Zeitungen verfolgen mit solchen Klageberichten sehr bestimmte Zwecke. Die Zahl der entschädigungspflichtigen Unfälle hat prozentual etwas abgenommen. Die Ursache dafür wird wohl nicht in letzter Linie in der erfolgreichen Abweisung nicht unberechtigter Rentenansprüche zu finden sein. Einschließlich der Angehörigen beläuft sich die Zahl der Nentenempfänger infolge der Unfälle im Berichtsjahre Diese Tendenziösität, die in der Behandlung der ganzen Angelegenheit durch die konservative Presse zum Ausdruck tommt, mahnt gegenüber ihren Klageberichten zur Vorsicht. Damit soll natürlich nicht gesagt sein, daß die Befürchtungen, der Herbst werde einen bedeutenden Ernte- Ausfall in den öst lichen Gegenden bringen, grundlos sind. Es ist notorisch, daß große Teile des mit Winterweizen bestellt gewesenen Bodens haben umgepflügt werden müssen, und daß auf dem Teil, der nicht umgeadert worden ist, der Weizen- zum Teil auch der Roggen- erst unter dem harten Winter und dann unter der anhaltenden Hitze entschieden gelitten hat; aber ebenso sicher ist, dag die landwirtschaftlichen Vereine und Blätter den Mißstand aus gewissen Gründen zu übertreiben suchen. Schon der Bericht des Grafen v. Schwerin- Löwit liefert dafür einen recht Im Hinblick auf das voraussichtliche Minderergebnis der auf 3981. charakteristischen Beweis. Die Kölnische Zeitung" hatte deutschen Ernte drängt sich naturgemäß die Frage auf: Wie In der Unfallbilanz ist auch folgendes Ergebnis verzeichnet: keineswegs so unrecht, als sie vor einigen Tagen bemerkte, werden sich im Herbst die Weizen und Roggen. An fünstlichen Gliedmaßen für Berlegte wurden beschafft- bedie in der Eingabe des Herrn Grafen befolgte preise gestalten, werden sich die abnormen Preis- willigt" heißt es im Bericht: 7 künstliche Beine und Füße, Berechnungsmethode auf die Fähigkeit der Kommission des steigerungen des Jahres 1891 wiederholen? Vorläufig fehlt 10 tünftliche Arme und Hände, 55 künstliche Stelzfüße, 26 fünstliche Landesökonomie- Kollegiums, mit dem Rechenstift zu arbeiten, zu allen solchen Befürchtungen jeglicher Grund, denn bis jetzt ugen, 197 künstliche sonstige Hilfsmittel. ein recht bedenkliches Licht fallen läßt. steht nach den verschiedensten Berichten nicht nur in den Welche Unsumme von Not und Elend läßt nicht allein diese Sehen wir uns die Eingabe etwas näher an. Sie giebt Bereinigten Staaten von Amerita, sondern auch kurze Aufzählung ahnen. Und um welchen Preis wurde das Resultat. an, daß von der mit Winterweizen bebauten Fläche in in Kanada der Weizen vortrefflich, so daß dort eine außer erzielt? In der Zeit der Hochkonjunktur, als die Unternehmer Preußen nahezu die Hälfte, genauer 47 Proz., als verloren zu gewöhnlich reichliche Ernte zu erwarten ist. Und märchenhafte Gewinne einfacten, da wies man die Forderung der betrachten war und deshalb umgestürzt werden mußte, auch Rußland darf nach neueren Nachrichten, die sich aller Snappen nach besserem Lohn, nach berbessertem Schuß für Leben während auf dem übrig bleibenden Teil( 53 Proz.) der Weizen dings in Einzelheiten widersprechen, auf eine gute Mittel- und Gesundheit zurück, mit den Behauptungen, Bummelei und mit 3,8 steht( 1 bedeutet sehr gut, 2 gut, 3 mittel, 4 gering, ernte rechnen. In den Gouvernements Samara und Saratom Faulheit verschulden es, wenn die Bergarbeiter kein höheres Ein 5 sehr gering), also einen schlechteren Stand hat, als jemals ist danach eine recht günstige Ernte zu erwarten, ebenso in tommen erlangten, ihre Begehrlichkeit gefährde die nationale seit 1893. Dann heißt es weiter: Simbirst, Penja, Tula und Kiem; nur in den Gouvernements Arbeit und ihre Forderungen seien nur die Frucht gewissenloser Tambow und Woronesch sieht es bedenklicher aus; vor Agitation. Während der guten Zeit fonnte der Bergmann nichts allem aber soll der Saatenstand in den vorwiegend auf die Seite legen für die spätere ungünstige Periode als Notgroschen bauenden Gouvernements Orenburg, Kaluga, bei Krankheitsfällen und dergleichen. Und jetzt, wo Arbeitskräfte überschüssig sind, treffen den Lohnſtlaven Lohnreduktionen und Arbeitslosigkeit aber der Unternehmer hält seine Preise hoch. daß Durch den Bericht wird auch wieder einmal das Märchen von Man wird mit einiger Wahrscheinlichkeit den Winterweizen Ernte- Ausfall auf rund 1,05 Millionen Tonnen zu schätzen haben gegen 570 000 Tonnen im Vormonat. Gegen die WinterweizenErnte- Ertrag von 1 192 000 Tonnen zu rechnen sein. Dieser Charkow, Poltawa, Kursk und Orel ein im ganzen recht beErnte im Vorjahre von 2245 515 Tonnen würde noch mit einem Roggen enorme Ernte- Ausfall berechnet sich, wenn wir den Preis von friedigender sein. Dagegen hatten 1891 sowohl die mittel175 M. pro Tonne zu Grunde legen, auf 183 750 000 m. für europäischen Staaten, als auch Rußland, Rumänien und die Beizen. Ganz enorm ist auch die ausgewinterte und um Vereinigten Staaten mehr oder minder unzureichende Ernten. den Unglücksfällen als Folge der Ausschweifung an Sonntagen geaderte, mit Roggen bestellte Fläche im Vergleich zum Vorjahre, So stieg denn der Weizenpreis an der Berliner Börse, nach enthüllt. Die höchste Zahl der Unfälle entfalle auf den Sonnnämlich 11,3 Pro 3., gegen 3,19 Proz. oder in Hektar aus dem er sich schon in den Monaten November bis Januar 1890 a bend mit 17,74 Broz.; die wenigsten Infälle entfallen, abgeschen gebrüdt rund 168 000 gegen in diesem Jahre 505 000 Hektar. Der im Durchschnitt auf 190 m. pro Tonne gehoben hatte, fast vom Sonntag, auf den Mittwoch mit 15,88 Proz. Ernte- Ausfall in Winterroggen ist demnach auf rund 713 000 Daß Ueberanstrengung die Folge vieler Unfälle ist. ersicht man Tonnen zu schäzen. Gegen eine Ernte von 6313 121 Tonnen stetig aufwärts, bis er im Mittel der Monate Mai/ Juli 1891 Winterroggen im Vorjahre wird in diesem Jahre noch mit einem den abnorm hohen Preisstand von 237 M. erreichte. Und auch durch Vergleich der Monatsziffern. Ernte- Cumfignis von etwa 5600,000 Tonnen Roggen zu rechnen noch höher schnellte im Vergleich der Roggenpreis empor; er Unfälle( absolut und prozentual) finden wir verzeichnet auf die sein. Der Verlust, der sich bei einer Zugrundelegung des Roggen- stellte sich in den Monaten August/ Oktober 1891 an der Monate Oktober und November( 9,44 und 9,27 Proz.) In diesen preifes von 145 M. pro Tonne aus dem Roggenernte- Deficit er- Berliner Börse im Durchschnitt auf 236 M. pro Tonne und Monaten wird, wegen Deckung des gesteigerten Winterbedarfs, die giebt, ist auf rund 103 000 000 M. zu schätzen. In Breuzen sind hielt sich auch im nächsten Quartal auf beinahe gleicher Höhe. Produktion am intensivsten betrieben; besonders war das auch im demnach die Verluste der Landwirtschaft allein in Brotgetreide Dazu kam noch, daß 1891 die Mißernte sich auch auf Borjahre der Fall. Da jagen fich Ueberschichten und Ueberstunden, auf 286 750 000 M. zu schäßen, ganz abgesehen davon, daß die nicht ausgewinterten und nicht um- Roggen, der wichtigsten Brotfrucht Ost- und Nord- die Arbeitskraft wird bis zum äußersten angestrengt, Abspannung und gepflügten Flächen gegen das Vorjahr noch einen ganz erheblichen deutschlands, erstreckte, ja in Rußland der Roggen sogar Unfälle sind die Folge. verhältnismäßig noch stärker litt als der Weizen, während bis Weizen und Roggen Ausfall in Aussicht stellen." Selbst angenommen, die Erhebungen über die um jest in Rußland die Roggenernte, wenn auch nicht gerade geaderte Fläche seien ganz genau, so bleibt doch die Be- gut, so doch immerhin befriedigend auszufallen verspricht. Die meisten Wird man endlich den berechtigten Forderungen der Berga arbeiter nach besserem Schutz für Gesundheit und Leben stattgeben? Christliche Nebermenschen. eines Teils der deutschen Landwirtschaft gebracht werde, nicht ausbleiben. Eine Stellungnahme gegen Erhöhung der Getreidezölle erscheine daher im Interesse des socialen Friedens, des wirtschaftlichen Gedeihens, der Volksgesundheit und in Vertretung der Gesamtinteressen der Stadt Stostock geboten." Der Krach in Dresden. Aus Dresden wird telegraphiert: Der Vorstand der Aktiengesellschaft der Elektri citätswerte, vormals O. 2. Kummer u. Co. in Dresden, hat heute bei dem tgl. Amtsgericht zu Dresden die Eröffnung des Konkurses über das Vermögen der Gesellschaft beantragt. * Ein weiteres Privattelegramm melbet uns: Es trifelt weiter im Verein für 8ellstoffindustrie". In einer Schilderung der militärischen Expedition über Baotingfu an die Grenze von Schansi enthüllt der Specialberichterstatter der Kreuz- Zeitung" seine Anschauung über den Umgang der Deutschen mit Chinesen. Er widerspricht dem Offizier Grafen Königsmard, mit dem zusammen er einen Rekognoscierungsritt unternahm und der die seltsame Idee Der Bund der Landwirte hat bis fegt noch gar keine Miene hatte, die Chinesen nach europäischem Maße au gemacht, feinen Freund H. Bauer in Bonn zu beden oder herausmessen", und der, obschon er Südamerita von West nach Ost aureben, so daß dieser mit seiner Ablengnung ganz allein figen durchzogen, dennoch„ enragierter Philantrop" fet. Der Herr Special- bleibt. Auch über unsre Meldung betr. die Subventionierung von Auf die Anfrage eines Attionärs über das am 30. d. Mts. zu Ende berichterstatter der christlichen Kreuz- Zeitung" ist nicht so thöricht, eichstags- Abgeorbeten schweigt die Bundespresse in sieben gehende Geschäftsjahr wurde ihm von der Direktion aus weich end Philantrop zu sein. Er schildert die Aufgabe europäischer Christen Raffterer des Bunds, Herrn Richter in Berlin, Dessauerstraße 7, unter der Hand zu einem Kurs von 61. Am 1. April betrug der Sprachen. Wir glauben aber, daß die Bundesleitung demnächst den gegenüber der chinesischen Bevölkerung also: Nur daburch, daß wir dem Eingeborenen hier dem aniveisen wird, ber Oefentlichkeit Mitteilungen über die Namen Sturs noch 871/2; im November 1899: 105. der subventionierten Abgeordneten und die Höhe der ihnen gewährten Beiträge zu machen. Gang richtig vermutet die Franff. 8tg.", wir hätten nicht im Bunde angestellte Abgeordnete" im Auge gehabt. Nein, an die Herren v. Wangenheim, Dr. Gust. Nöside und Dr. Diederich Hahn haben wir nicht gedacht, sondern an andre Abgeordnete von der rechten Seite des Hauses. Chinesen jede Vertraulichkeit unmöglich machen, und uns niemals, auch gegen ihre höchsten Würdenträger. Herbeilaffen, ihnen die Hand zu schütteln oder gar was leider schon viel zu oft vorgefoninien ist ihre Gast freund schaft anzunehmen, können wir uns das moralische lebergewicht schaffen, das heute viel wertvoller wäre, als und bon den gebildeten Chinesen als der untausbleibliche Erfolg größerer feindlicher Kräfte angesehen werden, was ihnen moralisch gar feinen Eindruck macht. # geantwortet. Die Großaktionäre verkaufen in Berlin bereits * Ferner wird uns geschrieben: Bei der Diskussion der Gründe des Zusammenbruchs der Deutschen Kreditaustalt für Handel und In= bustrie hat man bisher vergessen, einen wichtigen Umstand anzuführen. Als nämlich vor einigen Jahren die Bank in ihr jetziges alle fleinen Siege, die der großen Mosse unbekannt bleiben, Russische Drohung gegen deutsche Zollerhöhung. a Seim auf den Altmarkt einzog, bemerften die Aufsichtsräte, die es Das moralische Prestige ist gegen die Chinesen nur so durchzuführen, daß man ihnen den Daumen auf das Auge drückt und noch viel hochmütiger und moquanter gegen sie wird, als sie es noch immer gegen uns sind. Dazu gehört aber in erster Linie, daß man sie als Natives"( in ber englischen Bedeutung) betrachtet und ihnen jede intime Berührung mit uns versagt. Leider ist dagegen schon furchtbar gefehlt worden und es giebt zahlreiche Leute, die sich durch die Einladung eines Chinesen geschmeichelt" fühlen und ihr mit Empressement nachkommen. Die Indulgenz ist bereits viel zu weit gegangen." " Petersburg wird den„ B. N. N." vom 13. Juni gemeldet: Bankpalast als Hausnummer die Unglücksziffer 13 trug. Man ,, Wiederholt hat die russische Presse in der letzten Zeit sich tam sofort beim Stadtrat darum ein, die Zahl ändern zu dürfen mit den kürzlich in Berlin stattgehabten Bolltarif- Besprechungen und schleunigst wurde eine Hausnummer 12 a angebracht. Diese und Aeußerungen der deutschen Preffe hierüber beschäftigt, wobei Vorsicht erregte aber die Spottluft der Socialdemokraten und aus fie allgemein zu dem Resultat gelangt, daß Handelsvertrags- Angst vor den Spöttern bestand der Nat darauf, daß die HausVerhandlungen mit Deutschland auf Grund eines Doppel- nummer 13 angebracht wurde. Wohin der Rationalismus des Rats geführt hat, lehren die tarifs oder auch eines Minimaltarifs für Nußland jüngsten Ereignisse. ausgeschloffen und unmöglich seien. Heute verlautet, daß ma gebende Stellen sich dieser Tage auf das bestimmteste in gleichem Sinne geäußert haben sollen." Unfallrente für Ausländer. Nach§ 94 des Gewerbe- lnfallversicherungs- Gesezes Es ist selbstverständlich, daß das Ausland agrarische Boll- ruht das Recht auf Bezug der Rente für Ausländer, fo erhöhungszumutungen Deutschlands nicht geduldig ertragen, sondern lange der Berechtigte nicht im Inlande seinen gewöhnlichen Das Christentum der frommen Kreuz- Zeitung" bewährt sich in zur Gegenwehr rüsten wird. Aufenthalt hat. Ebenso haben die Hinterbliebenen eines der Weltpolitik gleicherweise wie in der heimischen Politit. Dieselbe Ausländers, welcher zur Zeit des Unfalls nicht im Inlande ihren Herrenmoral, die hier zu Lande die Arbeiterschaft knutet und knechtet, Die einzig unerschütterliche Grundlage. Aus Boston wird gewöhnlichen Aufenthalt hatten, teinen Anspruch auf Rente. will den Angehörigen eines andren Volks„ den Daumen aufs Auge telegraphiert: Der Bundesrat ist jedoch befugt, diese beiden Bestimmungen für die drücken", und die Demutvollen des Christentums bekennen sich frei hier abgehaltenen internationalen Kongreß der Vereine christ- gebung Der deutsche Botschafter v. Holleben fandte dem Angehörigen solcher auswärtiger Staaten, durch deren Geſetzfür deutsche, durch einen Betriebsunfall verlegte zum Hochmut gegenüber Nebenmenschen. Und solche Lehre ver- licher junger Männer ein sabeltelegramm des Arbeiter, beziehungsweise für die Hinterbliebenen durch Betriebskündet ein Blatt, bas am eifrigsten für das missionswesen Raisers Wilhelm. Der Kaiser fendet hierin herzliche Glüd- unfall getöteter Deutscher eine entsprechende Fürsorge gewähr spricht. Es wäre die ärgste fittliche Verwahrlosung, wenn die wünsche, spricht die Hoffnung aus, daß die Brüderlichkeit auch ferner leistet ist, außer Straft zu fezen. Die obigen Vorschriften Chinesen vor den Missionaren dieses Kreuz- Zeitungs- Christentums blühe und gedeihe, und giebt seiner Genugthnung darüber gelten nach§§ 9 und 37 des Bau- Unfallversicherungs- Gesetzes auch nicht höchste Verachtung empfänden. Ausdruck, daß die deutschen Vereine in derselben Richtung für den Bereich dieses Gesetzes. Die Regierungen von OestreichDeutsches Reich. thätig find und brüderlich an der feierlichen Versamm ungarn und von Italien haben nun unter Hinweis auf die in lung teilnehmen. Kaiser Wilhelm spricht veiter jenen Ländern geltenden Unfallversicherungs- Gefeße angeregt, der Hoffnung aus, daß die amerikanischen Vereine auch in Zukunft für Bundesrat möge in Bezug auf ihre Staatsangehörigen von der ihr großes Vaterland an Körper und Seele gesunde Bürger auf- erwähnten Befugnis Gebrauch machen. Die Reichs Städteverwaltungen gegen den Brotwucher. erziehen werden, deren Leben auf der einzigen unerschütterlichen regierung glaubt eine Berücksichtigung der Wünsche von Oestreich Sunmehr ist auch die Hauptstadt des Reichslandes Grundlage, dem Namen Christus, beruhe, welcher über jeden Namen und Italien empfehlen zu dürfen und hat dem Bundesrat Damit nicht mit einer eindrucksvollen Demonstration in die Kampflinie gegen den Kaiser, das von„ einem auf Chriftus beruhenden Bündnis der die Ausländer hinsichtlich des Weiterbezugs der Rente zum Nach erhaben sei. Der Kongreß erwiderte mit einem Danktelegramm an eine entsprechende Vorlage unterbreitet. den agrarischen Brotwucher eingerückt. Der Gemeinderat nahm, wie uns aus Straßburg, vom 13. Juni berichtet wird, in seiner beiden Länder" spricht. teil der Berufsgenossenschaften günstiger gestellt werden als die geftrigen Tigung mit großer Mehrheit den von socialistischer Leider üben die christlichen Staaten unter einander täglich Inländer, sollen die Vorschriften über das Ruhen der Rente Seite veranlaßten Antrag des Professors Mayer an, an die Handlungen, die die christliche Nächstenliebe durchaus vermissen nur mit der Maßgabe außer Kraft gefegt werden, daß die rentenLandesverwaltung die Bitte zu richten, sie solle ihr möglassen. Auch der militaristische Imperialismus, in dem die Herrschenden berechtigten Ausländer, so lange fie nicht im Inland ihren gewöhn I ich ste s thun, um die geplante Erhöhung ber Klassen Deutschlands und der Vereinigten Staaten gegen einander lichen Aufenthalt haben, den vom Reichs- Versicherungsamt für Getreidezölle abzuwehren. Der Antrag ist damit be- wetteifern, dürfte kaum den Anspruch erheben können, eine Erfüllung Inländer, die sich im Auslande aufhalten, erlassenen Vorschriften gründet, daß die von der geplanten Erhöhung der Getreidezölle zu christlicher Lehre zu bedeuten. genügen und demgemäß zur Vermeidung der Einstellung der Renten erwartende, nicht unbeträchtliche Verteuerung der wichtigsten Ueberzeugungsfreiheit in Preußen. Konsistorialrat aabling ihren Aufenthalt der Berufsgenossenschaft mitzuteilen sowie Maffe der städtischen Bevölkerung herabdrücken zustellen haben. auch auf die städtische Finanzlage einen Provinz Brandenburg, ist im Interesse des Dienstes" günstigen Einfluß ausüben werde; die Einnahmen aus Octroi, Gewerbe- gegen seinen Willen nach Königsberg i. Pr. versezt worden. steuer 2c. müßten zurückgehen, die Ausgaben für Löhne, Armen- Die Versegung ist darauf zurückzuführen, daß Dr. Reicke als Verunterstützungen dagegen steigen. Dieser Benachteiligung der Städte fasser des Theaterstücks Freilicht", als Schriftführer des Goethestehe kein entsprechender Vorteil für die landwirtschaftliche Bevölke- bunds und als Vertreter liberaler Gefimmung im Protestantismus rung gegenüber. sich das Mißfallen der Orthodoxie zugezogen hat. Die Kundgebung des Straßburger Gemeinderats gewinnt eine Dr. Neide will, da ihm also zugemutet wird, seine leberzeugung zu besondere Bedeutung als Demonstration gegen den Versuch des Ministeriums Puttkamer, den Städtevertretungen des opfern, überhaupt aus dem Staatsdienst ausscheiden. Landes das Recht der Meinungsäußerung in dieser Frage streitig zu machen. Sowohl der Gemeinderat von Mez, wie derjenige von Mülhausen sind bekanntlich, wie seiner Zeit berichtet, von den zuständigen Bezirkspräsidien im Auftrage des Ministeriums unter Androhung der Auflösung aufgefordert worden, die gegen die Nahrungsmittel notwendigerweise die Lebenshaltung der großen Dr. Seide, seit fünf Jahren Justitiar des Konsistoriums der fich von Zeit zu Zeit bei einem deutschen Konsul persönlich vor D 1111= Zu lange Dienstzeit. Die Deutsche Tageszeitung" teilt freudig mit: Mit Genehmigung des königlichen Kriegsministeriums werden auch in der kommenden Erntesaison wiederum Soldaten zu Erutezwecken an die Landleute abkommandiert werden. Schon im Laufe der letzten Wochen trafen zahlreiche diesbezügliche Gesuche bei den Truppen- Commandeuren ein, welche fast durchweg auf Genehmigung hoffen dürfen. Einige uns zur Einficht vorgelegene Gesuche hatten als Anlage eine Bescheinigung. des zuständigen Landratsamts, nach der der betreffende Landwirt in der That teine Landarbeiter bekommen und daher nur mit militärischer Hilfe einernten könne." Die Mitteilung lehrt zweierlei: Erstens, daß die Landwirte bessere Arbeitsbedingungen bieten müssen und zweitens, daß die jezige Militär- Dienstzeit verkürzt werden muß. geplante Zollerhöhung gefaßten Beschlüsse rüdgängig zu machen. Mülhausen hat dieses seltsame Anfinnen unverzüglich mit einer deutlichen Absage an das Ministerium beantwortet, indem der Gemeinderat über das betr. Schreiben des Bezirkspräfidenten kurzerhand zur Tagesordnung überging, und jetzt hat auch die berufene Vertretung der Bürgerschaft der Landeshauptstadt demi Diktaturminister zu verstehen gegeben, daß fie keineswegs gewillt sei, sich von ihm in der vorliegenden Frage irgendwie ins Bockshorn jagen zu lassen. Diese Haltung des Straßburger Gemeinderats tonnte nach dem scharfen Renkontre, zu dem es im Landesausschuß für Elsaß Lothringen anläßlich der Beratung des agrarischen Antrags zu Gunsten der Zollerhöhung auf Getreide Angesichts des Falles Krosigk erinnert die Köln. Voltszwischen dem Bürgermeister der Stadt Straßburg, Unterstaatssekretär Beitung" an ein älteres Borkommnis. Ein warnendes Beispiel, sagt a. D. Bad, und dem Staatssekretär v. Butttamer über das fie, liefert aus den 1860er Jahren der geistes gestörte in Graudenz, gegen dessen fortgesette Recht der Stellungnahme der Gemeindevertretungen in dieser Frage auptmann gekommen war, nicht mehr zweifelhaft sein. Bad hatte damals mit aller Quälereien sich schließlich Mannschaften und Unteroffiziere einmitig Schärfe befonders den größeren Städten die Befugnis vindiziert, in der erhoben. Die Folge war, daß lettere wegen komplottierens ihre Gesamtintereffen auf's innigste berührenden Getreidezollfrage die bis zu zwanzigjährigen Festungs- und ZuchtMeinung der Bürgerschaft nach außen hin zum Ausdruck zu bringen. bausstrafen verurteilt wurden; ob später Begnadigung Dem Beispiel Straßburgs werden num auch die übrigen Städte des eintrat, ist uns nicht bekannt. Reichslandes folgen, so weit sie nicht bereits Protestbeschlüsse gegen Die Reichstags- Erfahwahl für den zum Handelsminister er den Brotwucher gefaßt haben. Morgen folgt bereits die Stadt nannten Herrn Möller im Wahlkreise Mülheim Duisburg findet Colmar. am 25. Juli statt. Es sind bisher in diesem Wahlkreise nicht weniger als sechs Kandidaten aufgestellt worden. Das Ministerium Putttamer kommt mit feinem übereilten Vorgehen gegen die protestierenden Städte dadurch in eine sehr pretäre Lage, aus der es nur den Ausweg einer kräftigen Niederlage giebt. ,, Gewerbsmäßige" Arbeitersekretariate. Wir hatten von der Verurteilung unsres Parteigenoffen Dr. Winter in Beuthen wegen Nichtanmeldung des Gewerbes" eines Arbeiterfekretärs berichtet. Ein gleiches Verfahren ist gegen den Arbeitersekretär in Posen, unsern Genossen Gogowski einmit geleitet worden. Aber wenigstens in erster Juſtanz anderm Ausgang. Im freisprechenden Urteil wird ausgeführt: Es sollte das( Gesetz von der Anmeldepflicht) die winkelfonsulenten treffen( Reichsgerichts- Erkenntnis 18 S. 293), weil nur gegen diese der Schutz für nötig befunden wurde. Zu diesen gehört aber der Angeklagte nach der Art seines Geschäftsbetriebes ebensowenig, als etwa ein Banquier, obwohl dieser die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten gewerbsmäßig betreibt Die amtlichen Motive zu dem Entwurfe dieses Gesetzes, mitgeteilt in v. Rohrscheidt Die Gewerbe- Ordnung", S. 191 ff., schildern in lebhaften Farben das gemeingefährliche Treiben eines großen Teils der als Winkeladvokaten, Volksadvokaten, WinkeltonsuLenten usw. thätigen Personen, welche sich nicht vom Interesse ihrer Klienten sondern lediglich von ihrer Gewinnsucht leiten lassen und fanden das einzige Mittel, dieser Schädigung des GemeinwohIs abzuhelfen, in der Uebertragung der Pflicht auf die Behörden, Gewerbebetrieb den fraglichen interfagen. A 11 3 den Motiven erhellt, gegen welche Personen das Gesez das Publikum zu schüßen beabsichtigte... Sodann erfolgt die Geschäftsbesorgung überhaupt nicht gewerbsmäßig, sondern im Ver hältnis zu den Rechtshilfe Suchenden unentgeltlich. Diese werden nicht, wogegen der§ 35 der Gewerbe- Ordnung schüßen will, wirtschaftlich ausgebeutet, empfangen den Beistand vielmehr umsonst. Deshalb können die sogen. Arbeitersekretariate, welche ihre Thätigkeit zu humanitären, gemeinnütigen Zwecken, wenngleich aus parteipolitischen Rid= fichten üben, nicht als gewerbliche Einrichtungen angesehen werden( von Rohrscheidt, Note 30 au§ 35 G.-O.)" Das freisprechende Urteil gegen Gogowski steht auf ungleic festeren Füßen als das Urteil gegen Dr. Winter. Allerdings ist auch in Bosen seitens der Staatsanwaltschaft gegen das freisprechende Urteil Berufung eingelegt worden. zu Die württembergische Kammer der Standesherren hat ihre Sigungen wieder aufgenommen und den Etat des Innern erledigt. Wir haben bereits nachgewiesen, daß eine Verurteilung den Die Resolution der Abgeordnetenkammer betreffs der Bulaffung der ausdrücklichen Erklärungen der Regierung bei Beratung fakultativen Feuerbestattung wurde von den Standes- des§ 35 G.-O. im Reichstage widerspricht. Aus Elberfeld wird uns vom 13. Juni berichtet: Dem Regierungs- Präsidenten zu Düsseldorf herren abgelehnt. And dem Soldatenleben. scheint es nicht zu passen, daß die in seinem Machtbereich liegenden Der Zeitungskaplan Dasbach macht wieder durch sein Gemeindevertretungen sich gegen die brotwucherischen Bestrebungen Geschäftsgevaren von sich reden. Der Verleger der nationalliberalen wegen Widerstands gegen einen wachthabenden Gefreiten bestrafte Wegen Mißbrauchs der Dienstgewalt hatte sich der schon einmal der Agrarier wenden. Den Bürgermeistern von Gräf- Trierischen Zeitung" giebt für ländliche Leser ein farbloses Blatt, rath und Ohligs, die die von den Gemeindevertretungen den Allgemeinen Anzeiger" heraus, das dem Buchdruckereibefizer Sergeant Philipp Braun von der 10. Kompagnie des 18. bayrischen beschlossenen Petitionen gegen den Brotwucher an Weiterbeförderung an die Reichsregierung gelangen ließen, ging die Mitteilung zu, daß er, der Regierungspräsident, die weiter Kaplan Dasbach hat nun, wie uns vom Rhein geschrieben wird, an seine geistlichen Amtsbrüder in den umliegenden Pfarreien ein Rundbeförderung ablehne, da die Erhöhung der Getreidezölle schreiben gerichtet, worin er diese zur Propaganda für zwei seiner vielen teine örtlichen Interessen der beiden Städte berühre. Die genannten Gemeindevertretungen, in denen auch unfre Ge- Breßerzeugnisse aufruft, um das genannte Konkurrenzunternehmen Konkurrenzunternehmen sind alle nicht in der Dasbachschen nossen vertreten sind, dürften Wege zu finden wissen, um die Paulinusdruckerei hergestellten Blätter aus dem Felde zu schlagen. Betition unmittelbar an die Reichsregierung gelangen zu laffen. Herr Dasbach, der Geschäftsmann, nutzt weiblich die Vorteile aus, die ihm seine Eigenschaft als katholischer Briefter bietet. Sein geist Zur Beleuchtung der Folgen, welche die Getreidezoll Erhöhung liches Gewand schützt ihn, wie die bekannte Begegnung mit Herrn für das kommunale Leben haben würde, führt eine Petition Rören gezeigt hat, nicht nur vor Ohrfeigen, sondern gewährt ihm Eine Mehrbelastung von 100 000 m., wie sie für jede Mart auch geschäftliche Vergünstigungen.der Stadt Rostoc folgendes aus: Pfalz zu verantworten. Jhm Ivar am 2. Mai dieses Striegsgericht der 5. bayrischen Division zu Landau in der die Jahres Aufgabe fünfzehn zugefallen, Unteroffiziersaspiranten aus seiner Kompagnie verschiedene Uebungen vornehmen zu lassen, wobei Lieutenant Karl die Aufsicht führte. Die lebungen bestanden darin, daß die Aspiranten über den Querbaum fpringen, fich mit Obergewehr auf den Boden legen und schnellstens wieder aufstehen mußten. Nach Ansicht des die Aufsicht führenden Lieutenants klappten die Uebungen nicht, die Ausführung erschien ihm zu langsam, und er erteilte dem Sergeanten mehrmals Rügen. Zugleich befahl er ihm, mehr Feuer hinter die Leute zu machen, da diese faul seien. Als nun der Lieutenant weggegangen war, ließ der Getreidezoll mehr der Stadt Rostock drohe, drüde viel stärker Ein alter Achtundvierziger. Karl Preetorius ist am Sergeant seinen Zorn über die erhaltenen Rügen an den Lenten als auf die wohlhabenden Stände auf die minder Bemittelten, 13. Juni in Alzey( Rheinhessen) gestorben. Preetorius war tnapp aus. Sie mußten eine halbe Stunde lang, ohne daß ihnen eine diese seien in Rostock bei weitem in der Mehrzahl. Von 18 Jahre, als die Revolution ausbrach und er sich ihr anschloß; er Ruhepause bewilligt wurde, Uebungen am Boden machen, aufsteigen 19932 Einkommensteuerpflichtigen pro 1899/1900 hatten 14726 nur, tämpfte 1849 in der Pfalz und in Baden. In Wien wurde er und sich niederlegen sowie auf dem Bauche liegend chrtein Einkommen von höchstens 900 M. Die Folgen einer verhaftet, in Budapest als ein thätiges Mitglied der Umsturzpartei" wendungen vornehmen. Als der Unteroffiziers- Aspirant Berteuerung der notwendigen Lebensmittel würden daher für die unter polizeiliche Aufsicht gestellt, in Rastatt gab man ihm Herberge Kaufmann Albert Bumiller aus Wörth am Rhein bei diesen Mehrzahl der Einwohner Rostocks nicht nur die wirtschaft in den Kasematten. Später schloß sich Preetorius den nationalen Uebungen heftige Schmerzen im Unterleib bekam und dies dem liche Leistungsfähigteit, sondern auch die Gesundheit Einheitsbestrebungen an. In seinem Alzeyer Beobachter", dessen Sergeanten mit der Erklärung meldete, daß er die Uebungen nicht sehr ungünstig beeinflußen; die Folgen für die Ston Herausgeber er war, hat er bis zuletzt für die Demokratie gewirkt mehr mitmachen fömte, fuhr ihn Braun mit den Worten an:„ Sie furrenz mit dem Ausland, für Lohnverhältnisse und Armenpflege und die Lintsliberalen danken es viel seinem Einfluß, daß der Kreis müssen die Uebung mitmachen, und wenn Ihnen würden, falls das gewünschte Opfer für die angebliche Notlage Alzey- Bingen bis heute noch zu ihrem Besißstande gehört.- die kuddeln zum Leibe heraushängen!" " " mußte in der That die Uebung noch einmal wiederholen. Noch am schließlich dadurch beseitigt, daß ein Gesetz geschaffen wurde, Stimmzettel verteilte, mit seinem Schulzenstod geschlagen und vom Da der Ortsgetvaltige gleichzeitig a h Ifelben Tage wurde er in das Lazarett gebracht, wo eine wonach das Privileg für die beiden genannten Städte mit Wahllotal weggejagt. Leistenverrenkung bei ihm festgestellt wurde. Er blieb sechs Tage im dem 81. Dezember 1901 erlöschen sollte. Dieser Tage hat vorsteher war, wird die Bestrafung jedenfalls eine exemplarische Lazarett und war außerdem noch vier Tage revierkrant; der Vorfall nun im Senat abermals eine Debatte über die Spielhäuser ein. wäre vielleicht überhaupt nicht zur Anzeige gebracht stattgefunden. Die Strafen wurden verschärft; Hazardspiel wird in worden, wenn er nicht von Landwehrtenten, die zu einer Butanft mit 8 Tagen bis zu 6 Monaten Gefängnis bezw. mit 14tägigen Uebung eingerückt waren, mit angesehen und ge- 100 gr. bis 5000 Fr. bestraft. Für Ostende und Spa bleibt das meldet worden wäre. Troz der Erkrankung Bumillers nahm Privileg bis 1903 bestehen. Das Zustandekommen dieses mert das Gericht an, daß die drangsalierten Soldaten teinen würdigen Beschlusses, wonach in Brüssel sündhaft und strafbar ist, weiteren schweren Schaden erlitten hätten und verhängte gegen was in Ostende geseglich erlaubt bleibt, sollen hohe Persönlichkeiten" den Sergeanten, obgleich der Vertreter der Anklagebehörde drei mit beeinflußt haben. Die Ausnahmestellung der Residenz Oftende Monate Gefängnis beantragt hatte, die sehr milde Strafe von wird mit den großen Ausgaben begründet, welche dieser Stadt für acht Tagen Mittelarrest. Hafenanlagen, Sturhausbauten zc. auferlegt find. tritt und Ausland. Schweiz. Italien. Der Streik im Barbiergewerbe dauert fort. Die Wollschlägersche Innung, welche die maßgebende Körperschaft in Berlin ist, hat sich noch nicht bereit erklärt, mit uns zu verhandeln. Die gesamte Arbeiterschaft muß uns helfen, baß der Obermeister vor dem Einigungsamt erscheint. Wir müssen diesen Mann mit allen erlaubten Witteln zwingen, das Gewerbegericht, an welchem er selbst als Beisiger fungiert, auch als Einigungsamt anguterkennen. gearbeitet: Centrum. Preuß, Neue Friedrichstr. 20. Bauer, Rosenthalerstr. 57. Simonis, Beuthstr. 21. Norden und Nordwesten. Rosin, Ruppinerstr. 42. Brinkmann, Prinzen- Allee 21. Seidel, Neue Hochstr. 38. Wils, Burgsdorf, Ecke Wildenowstraße. Pfarr, Butligstr. 10. Fabra, Quizowe, Ede Havelsbergerstraße. Luhn, Stoftockerstr. 12. Fischer, Beuffelstr. 66. Diele, Aderstr. 128. Ofte it. Rom, 14. Junt. Deputiertentammer. Die Beratung für die Bedienung beschlossen, eine Lohnerhöhung der Gehilfen jedoch Die Wollschlägersche Jumung hat gestern die Erhöhung der Preise über das Budget des Aeußern wird fortgesetzt. Bern, 11. Juni.( Eig. Ber.) Die am 8. Juni hier eröffnete erstatter Campi bespricht verschiedene politische und Verwaltungs- bis jest rundweg abgelehnt. Wir ersuchen nun bie Bundesversammlung hat in der ersten Sessionswoche bereits eine fragen. Bezüglich des Dreibunds äußert Redner sich in Arbeiterschaft, die Geschäfte der Innung streng Reihe von Geschäften erledigt. Die erste Sigung war den Bureau- günstigem Sinne, wünscht aber, daß bei der Erneuerung des Drei- umeiben, bis diefelben neben der Preiserhöhung wahlen gewidmet, wobei die herrschsüchtigen Radikalen beinahe eine bundvertrags die Interessen Italiens im Mittelländischen und im auch unsre Lohnforderungen bewilligt haben. Niederlage erlitten hätten. Seit Jahren streben die Socialisten und Adriatischen Meere durch besondere Abmachungen hinsichtlich Tripolis tannt sind, ersuchen wir die Arbeiterschaft von neuem, immer nach Campi ist auch der Ansicht, der grünen Kontrollfarte zu fragen, da dies der einzige Demokraten nach einer Vertretung im Bureau, das für jede Session und Albaniens sichergestellt werden. neu bestellt wird und wobei jeweilen der bisherige Präsident zurück- daß die Erneuerung des Bündnisvertrags mit der Erneuerung Ausweis ist, daß unsre Forderungen bewilligt sind und daß bort der Vicepräsident an dessen Stelle vorrückt. Bei der Handelsverträge zu verbinden sei. tein Streifbrecher konditioniert. diesem häufigen Bersonenivechsel wäre es mum für die Herrschende England. Wir find gezwungen, unfre fliegenden Barbierstuben" weiter Partei tein großes Opfer, aber ein Aft der BilligGine belikate Frage". Im Unterhause brachte vorbeizubehalten, aber jegt in der Hauptsache nur den Osten und feit, von Zeit zu Zeit auch den Minderheitsparteien entgegengu kommen. Aber dazu vermögen sich die herrsch- und ehrsüchtigen gestern bei Besprechung der Befestigungsarbeiten bei Gibraltar Südosten baniit zu belegen, weil bort der größte Teil der Barbiere raditalen Barteibüffel nicht aufzuschwingen. Der Kandidat der Gibson Bowles einen Vertagungsantrag ein, um die Auf- Junungsmeister sind. Giwa vorkommende Unregelmäßigkeiten oder Beschwerden über Linken für das Präsidium ist seit langer Zeit der bekannte Regierungs- merksamkeit des Hauses darauf zu lenten, daß die Regierung es und Nationalrat Curti St. Gallen, einer der tüchtigsten und be- abgelehnt habe, die Einstellung bestimmter Arbeiten an der West- die Arbeit ufv. bitten wir an das Central Bureau, Rosenfähigtsten Barlamentarier der Schweiz, dem die Radikalen taum einen feite von Gibraltar, die ernſter Gefahr ausgesetzt feien, zu thalerstraße 57, zu richten. Die Kommission, die diese Frage Wir ersuchen nun die organisierte Arbeiterschaft, unfre Barbier die diese Frage geprüft habe, gleichwertigen Mann gegenüberstellen können. Herr Curti wurde zusagen. ant der Westseite tein Dod zu ſtuben im weitgehendsten Maße in Anspruch zu nehmen, damit es nun auch diesmal wieder für das Präsidium des Nationalrats habe einstimmig empfohlen, als Kandidat aufgestellt, aber von den Radikalen wieder den Radikalen wieder bauen, da es durch Geschüsfeuer unhaltbar gemacht werden uns in fürzester Zeit gelingt, die Jnnungen durch diesen Drud vor bekämpft und ihr Barteigenosse Oberst Meister- Zürich demselben könne. Der einzige Weg, diesen Teil von Gibraltar zu sichern, wäre das Einigungsamt zu bringen. In folgenden Lokalen wird Mittwochs von 11-9 Uhr, entgegengestellt. Bei der Wahl erhielt Meister 61, Curti 55 Stimmen, die Belegung eines spanischen Gebietsteils mit einer so daß die Mehrheit nur 6 Stimmen betrug. Zweifellos haben auch großen Streit macht. Sonderbare Dinge gingen in Marokko Sonnabends von 11-10 Uhr und Sonntags von 7-1 Uhr Radikale Herrn Curti ihre Stimme gegeben, die mit der terrori- vor sich und sonderbare Dinge gingen auf dem Kontinent vor sich, fierenden Ausschließlichkeit der Mehrheit ihrer Partei nicht einver- die, wenn der Krieg in Südafrika nicht bald beendet würde, Engstanden sind. Die diesmal auf Curti gefallene große Stimmenzahl land dazu bringen könnten, noch an andre hat auch einen Teil der radikalen Presse zu der Forderung veran- Dinge zu denken, außer an die Entiendung von Wenn nicht schnell vore laßt, bei der nächsten Gelegenheit der Linken entgegen zu kommen. Truppen nach Südafrika. Die Bureaus der schweizerischen Parlamente haben größere Be gegangen würde, könnte Gibraltar die Gefahr und die Schwäche deutung, als die der ausländischen Parlamente, weil sie und nicht die des Reiches zu erproben haben. Der Erste Lord des Schages Blenarversammlungen die verschiedenen parlamentarischen Kom- Balfour spricht sein Bedauern darüber aus, daß diese Frage missionen bestellen; dabei ist allerdings die Berücksichtigung der fest in die Erörterung gezogen fei, wo noch keine endgültige Ent Minderheiten von jeher Pragis, allein der Parteiwillkür im Sinne scheidung getroffen fei; es handele sich dabei nicht nur um ErBaumgarten, Königsbergerstr. 7. Matthes, Koppenstr. 41. Risch, der persönlichen Begünstigung der einen und der persönlichen wägungen, die Heer und Marine betreffen, sondern Zurüdjeßung der andern ist dabei noch immer der weiteste Spiel- auch um diplomatische Erwägungen delitatester Koppenstr. 13. Bethge, Stübersdorferstr. 60. Georgi, Frankfurter raum offen. Diese sonderbare, auf den Vorteil der herrschenden Natur. Die ganze Angelegenheit eigne sich nicht zur öffentlichen Allee 70. Gorn, Markusstr. 23. Höhlke, Grüner Weg 33. Blume, Mehrheitspartei berechnete Einrichtung dürfte in der Zukunft etwas Besprechung. Der Antrag auf Vert agung wird hierauf mit 216 Gubenerstr. 6. Tabbert, Grüner Weg 14. Markowski, Wallnertheater straße 20. Buppe, Markusstr. 8. Schröder, Fruchtstraße 33/34. Schulze, demokratischer und moderner gestaltet werden. Der Nationalrat hat gegen 157 Stimmen abgelehnt. Gr. Frankfurterstr. 5. Wilfe, Andreasstr. 26. Bieberstein, Adalbertstr. 61. nämlich ein Reglement über den Geschäftsverkehr mit dem modio 700Rußland. Büsgen, Naunynstr. 30. Salomon, Naunynstr. 65. Krüger, NaunynStänderat angenommen, wonach den Plenarversammlungen beider Spikelet und Gewalt in Finnland. Straße 6. Seidler, Muskauerstr. 14. Schulze, Waldemarstr. 2. Räte das Recht vorbehalten bleibt, in ihre besondern Reglements Auf dem Zollamt in Helsingfors wurde türzlich ein Koffer Teichert, Elisabeth llfer 28. Erbe, Cuvrystr. 25. Bathe, Nitterstr. 32. Bestimmungen über die Wahlorgane für die Kommission aufzunehmen; gleichzeitig wurden die in der bundesrätlichen Vorlage mit Beschlag belegt, der einem aus Stockholm zurückkehrenden Naz. Dieffenbachstr. 31. Stöpenick, Schillingstr. 30a. Beyer, Manteuffelstraße 111. Bachmann, Eisenbahnstr. 36a. Franke, Ballisadenstr. 9. enthaltenen Worte durch die Bureaus" gestrichen. Die kompakte Maurer Läppenen gehörte und der Schaller, Staligerstr. 125. Schumann, radikale Majorität hat freilich dann bei der Beratung des Special Shriften enthielt, die in Stockholm in schwedischer, finnischer Wegner, Staligerstr. 59. reglements immer noch das Recht, auch für die Zukunft das Bureau und, wie behauptet wird, auch in russischer Sprache gedruckt Tilſiterstr. 85. Böschel, Petersburgerstr. 81. Richter, MariannenIn einem sofort angestellten Verhör gestand waren. straße 41. Warschauerstr. 61. Wuttke, Graudenzerstr. 13. Schick, als das Wahlorgan zu bezeichnen. Eine begrüßenswerte Neuerung, Mensch, daß er auf Generalgouverneur Bobritoffs Manteuffelstr. 74. Hampel, Laufizer Platz 10. Bartel, Billowdie aber immer engherzig genug ist, bedeutet die neue Bestimmung über die Behandlung bon Interpellationen. Befehl gehandelt habe, der ihm durch den Polizeichef straße 59. Nachfolgende Arbeitgeber haben unsre Forderungen bewilligt: Nach dem bestehenden Reglement ist eine Diskussion der Anfrage- übermittelt worden fet. Sein Paß war von dem Generalmajor Nordweste 1. Peters, Beusselstr. 8a. Wolf, Stephanftr. 30. und Antwortreden nur zulässig ,, wenn sie von der Mehrheit be- Staigarodoff, dem der Stadt Helsingfors in gesetzwidriger fchloffen wird; da diese aber in der Regel die Diskussion ablehnt, Weise aufgezwungenen Gouverneur, ausgestellt. Die Behörden haben Frohnert, Gleditschstr. 31. Klähre, Lübeckerstr. 29. Eide, Buggenfo ist der Oppofition jede weitere Meinungsäußerung abgeschnitten. versucht, die Geschichte zu verheimlichen. Bobrikoff wollte die Schriften hagenstraße 6. Statscherius, Brebowstr. 23. Schulz, Heideftr. 24. Norden. Mary, Weddingstr. 8. Nehe, Schliemannstr. 20. Nach der erwähnten neuen Bestimmung soll in Zukunft eine Distusfion offenbar verbreiten und nachher von der Polizei entdecken lassen, um über die Juterpellation stattfinden, wenn sie von einem Drittel der damit die Notwendigkeit eines Belagerungszustandes für Hampel, Schliemannstr. 45. Koch, Wollinerstr. 52. Porath, Lychenerstraße 12. Schuck, Schönhauser Allee 137. Lachmann, Marienanwesenden Abgeordneten verlangt wird. Ferner sollen in Zukunft die fimuland zu beweisen. Verhandlungen über Gesegesvorlagen stenographisch Der Korrespondent einer angesehenen Stod- burgerstraße 36. Haberland, Tresckowstr. 54. Lehmann, Hochmeisteraufgenommen werden, sodann auch die Verhandlungen über andre holmer Zeitung entwirft eine sehr trübe Schilderung von den straße 16 b. Thiele, Schönhauser Allee 188. Katschmar, KöslinerKraeft, Stargarderstr. 78. Hampel, Usedomstr. 14. Gegenstände, wenn die stenographische Aufnahme von einem Drittel Buständen in Finnland und von dessen nächster Zukunft. Seit dem Straße 12. der Anwesenden verlangt wird. Heute haben die schweizerischen 6. d. M., schreibt er, ist es hier das allgemeine Tagesgespräch, daß Driczymalla, Lorgingstr. 3. Fafinski, Ackerstr. 109. Osten und Südosten. Erler, Weidenweg 80. Taubert, Parlamente fein stenographisches, sondern nur ein gewöhnliches Ber- es dem Generalgouverneur, der fürzlich in St. Petersburg war, ge= Bach, Am Ostbahnhandlungsprotokoll, das der als Schriftführer fungierende Bundes- lungen sei, die Unterschrift des Zaren für einen Ulfas zu Stalizerstr. 77. Krüger, Petersburgerstr. 65. fanzler bezw. Vicekanzler abfaßt. Schließlich bestimmt das Ge- gewinnen, der von neuem die Verfassung mit Füßen hof 3. Morgenstern, Tilsiterstr. 88. Wernice, St. Martusstr. 24. fchäftsreglement noch, daß jedem Redner vor der Veröffentlichung tritt und Bobrikoff das Recht giebt, alle migliebigen Dienst, Gropiusstr. 5. Meier, Königsbergerstr. 21. Bachwey, Reichendes Bulletins Gelegenheit zu geben ist zur stilistischen Korrektur Personen auszuweisen. Auch sollen massenhafte Beitungs- bergerstraße 155. Grieger, Langestr. 6. Nowayti, Langestr. 102. seiner Rede, die aber nicht zu einer fachlichen Korrektur werden darf. verbote bevorstehen. Dann soll das verhaßte Wehrpflichtsklimpel, Markusstr. 14. Wolff, Wienerstr. 64. Vierneussel, WarschauerAus den weiteren Verhandlungen des Nationalrats in der ersten gese z verkündigt werden. Es steht nämlich fest, daß dieser ver- straße 78. Hoffmann, Königsbergerstr. 14. Balm, Mustauerstr. 31. Sessionswoche ist noch zu erwähnen die Erhöhung des Jahres hängnisvolle Verfassungsbruch die Sanktion des garen erhält und Böhm, Georgentirchstr. 10. Süden. Meier, Schönleinstr. 18. Borowski, Schönleintredits für das eidgenössische Polytechnikum in Zürich damit eine neue empörende Gewaltpolitik gegen Finnlands Bolt straße 28. Strache, Gräfestr. 37. Kathen, Gräfestr. 9. Hippe, von 800 000 auf 1,06 Million Frank, worin inbegriffen ist ein eingeleitet wird. Culmiftr. 25. Jahresbeitrag von 400 Fr. für jeden der 64 Professoren an die Witwen- und Waisenkasse der Lehrerschaft, sobald er derfelben beiPeking, 14. Juni.( Bureau Laffan.") Prinz Tschine Abtritt. Der Beschluß wird, sobald ihm auch der Ständerat zugestimmt reise nach Deutschland, welche für heute festgefeßt war, ist hat, nach der bequemen Formel nicht allgemein verbindlich" sofort verschoben worden, da er in Berlin in einer Beit eintreffen würde, in Kraft gesezt werden. Im Standerat wurde bei der Beratung des Geschäfts. in welcher die höchsten Staatsbeamten abwesend find. berichts des Industriedepartements endliche Berichterstattung über die bereits 1894 angenommene Motion betreffend Regelung Schug gegen des Arbeitsnachweises und berschuldete Arbeitslosigkeit verlangt, vom Bundesrat Dencher aber erwidert, daß noch immer 4 Kantonsregierungen und der Schweizerische Arbeiterbund mit ihren Gutachten bezw. Vorschlägen im Rückstand seien. Es ist sehr wünschenswert, daß endlich der Arbeiterbund seinen Bericht dem Departement erstattet, aber selbst wenn dies nicht geschehen würde, so müßte das Departement der Bundesversammlung doch die gewünschte Vorlage machen, die heute zeitgemäßer denn je wäre. Oestreich Ungarn. 1 n China. revolutionäre Der Boeren- Krieg. Eine Wendung in Aussicht? " der Für Lichtenberg Friedrichsberg tommen zu den in Nr. 135 des Vorwärts" vom Donnerstag genannten Geschäften noch die folgenden hinzu: R. Finzelberg, Frankfurter Allee 28. St. Jſeuſee, Blumenthalstr. 44. D. Nau, Mainzerstr. 19. K. Tschirsch, Mainzerstraße 2. W. Vorwert, Frankfurter Allee 12. Die Arbeiter werden ersucht, diese Liste der Geschäfte, welche bewilligt haben, aufzuheben, da weitere Veröffentlichungen nicht erfolgen. Die Lohnkommission. J. A.: R. 2ubert. Tifferavilches. Wie ist wissenschaftlicher Socialismus möglich? Ein Vortrag von Eduard Bernstein. Berlin 1901. Verlag der Socialistischen Monatshefte". Der Amsterdamer Korrespondent der Indep. Belge" teilt seinem Blatte mit, er habe aus guter Quelle in Erfahrung gebracht, daß Präsident Krüger seit mehreren Tagen in direkter Berbindung mit einigen Mitgliedern der Transvaalregierung stehe. Lord Kitchener hat die Uebermittelung der Telegramine an den Präsideuten und an die Mitglieder der Boerenregierung gestattet. Die Telegramme sind übrigens in geheimer Sprache abgefaßt. Vergangenen Montag nach Empfang der ersten De- Am 17. Mai d. J. hat Bernstein unter dem obigen Titel einen peschen aus Standerton hat Strüger eine Unterredung Vortrag im Socialwissenschaftlichen Studentenverein zu Berlin geDer Kaiser in Prag. Am Freitagvormittag nahm der Kaiser mit den Boeren Delegierten gehabt. Das Resultat der halten. Der Vortrag ist jetzt in einer besonderen Broschüre erdie feierliche Eröffnung der neuen Kaiser Franz Brücke vor. Auf selben ist, daß man sich für die nächsten Tage auf einen schienen, die erste Hälfte wörtlich nach der Niederschrift, die dem die in czechischer Sprache gehaltene Ansprache des Coup, betreffend die südafrikanische Angelegenheit, gefaßt machen Vortrag zu Grunde lag, der zweite Teil, für den nur eine schriftlich Bürgermeisters erwiderte der Kaiser czechisch und fann. Der Gewährsmann der" Ind. Belge" tritt für die voll- firierte Dispofition zur Verfügung stand, hält zwar nach Berndeutsch, er freue sich, daß mit dem neuen Monumentalbau nicht ständige Authenticität seiner Informationen ein. Andrerseits wird steins Versicherung getreu den Gedankengang eint, erhebt aber nur dem zunehmenden Verkehr Rechnung getragen, sondern auch den dem„ Soir" aus London berichtet, daß noch in dieser Woche ein feinen Anspruch auf genaue Wiedergabe des gesprochenen Worts. vielen Zierden Prags eine neue hinzugefügt worden sei. wichtiges Ereignis stattfinden wird, das vom Präsidenten Der Vortrag ist rein akademischen Charakters, ohne jede aktuelle Frankreich. parteipolitische Bedeutung. Er ist der Versuch eines Grüblers, über Strüger selbst ausgehen wird. schwierigste philosophische Probleme auf den eignen Kopf hin ins Frau Botha. Reine zu gelangen. Die Darlegung ist aber von einer gärenden Unklarheit, verstrickt sich in Widersprüche und entbehrt der gerade in im ganzen Paris, 14. Juni. In seiner gestrigen Nebe in der Deputiertenfammer anläßlich der Arbeiter- Invaliditätsversicherung äußerte Der Haager Korrespondent der Frantf. 8ta." hatte mit Dr. Handelsminister Millerand, die Lösung der Arbeiter- eyds eine Unterredung, in welcher dieser erklärte, daß Frau diesen Fragen unbedingt notwendigen Präzision und Schärfe, die Invalidenversicherungsfrage sei nur in Deutschland gelungen. Botha ohne einen politischen Auftrag ihres fein Wenn und kein Aber kennt und auch kein Einerseits und AndrerMan habe in Frankreich in dieser Beziehung über deutsche Meta- Gatten tomme. Ihr Mann habe ihr bei ihrer legten feits. Solche methodische Untersuchung muß, um ein Wort Kants physit" gespottet; dieſe„ Metaphyfit" habe es jedoch ermöglicht, in durch Kitchener ermöglichten Begegnung gefagt, daß feit anzuwenden, Wissenschaft sein, nicht allein im ganzen, sondern auch 8 Jahren 385 Millionen an Alters- und Invalidenrente zu zahlen. dem Dezember 500 Boeren getötet in allen ihren Teilen, sonst ist sie gar nichts". Daraus ergebe sich, was die gegen die Einrichtung gerichtete Stritit und verwundet worden seien; die englischen Meldungen Der Zweck, den Bernstein mit seinem Vortrag verfolgte, erscheint seien übertrieben gewesen. Das deutsche Corps existiere beim ersten Blick völlig undurchsichtig. Sicht man aber genauer zu, nicht mehr; wohl aber gebe es noch deutsche Mit so tritt er doch mit einiger Sicherheit hervor. Bernstein wollte offenDie kurze Depesche zeigt nicht, ob etwa der franzöfifche fämpfer. Bon angeblichen Abfichten Bothas, auf eigene Faust bar den Feinden des Socialismus gegenüber, die seine kritischen Be Handelsminister die deutsche Invaliditätsversicherung überschägt Frieden zu schließen, wisse er nichts. Auf die Frage, ob er und mühungen an Marrens Lehrgebäude gegen die socialdemokratische oder ob er auch die schweren Mängel dieser Einrichtung betont hat. Strüger auch unter Verzicht auf die volle Unabhängigkeit der Repu- Bartei auszubeuten suchten, feststellen, daß, selbst wenn seine EinAndrerseits ist begreiflich, daß in einem bis vor kurzem social- blicken günstige Friedensbedingungen annehmen würden, fagte wände gegen einige Lehrsäge zutreffend wären, damit gar nichts gegen politisch so sehr rückständigen Lande wie Frankreich dies durch die Dr. Leyds, lieber nicht antworten zu wollen. Die Gesandtschaften Arbeiterbewegung in Deutschland errungene, wenn auch allzu un- bleiben in Brüssel. zureichende Arbeiter Versicherungswesen als vorbildlich hingestellt wert sci. wird. D * Belgien. Partei- Nachrichten. Polizeiliches, Gerichtliches uTiv. den Socialismus und die Socialdemokratie bewiesen sei; denn auf diesen Ausweg verfiel das Nachdenken Bernsteins der Socialismus tonime givar der Wissenschaft sehr nahe, aber er sei doch nicht bloß Wissenschaft, und es sei deshalb kein Urteil über den Socialismus als politische Parteibewegung gesprochen, auch wenn der eine oder der andere theoretische Lehrfaß aufgegeben werden müßte. Gegen den Orteschulzen Poppa in Larica bei Posen Ich halte diefes Auskunftsmittel Bernsteins für das denkbar unAusnahme der beiden Residenzstädte Ostende und Spa. Die ist seitens der Staatsanwaltschaft bas Strafverfahren eingeleitet glücklichste. Es ist richtig, der Socialismus stürzt nicht zujammen, Sammer, von der die Initiative ausging, verlangte die voll- worden. Der Herr Schulze hatte bei der im März d. J. statt- ivenn sich die eine oder die andre empirische Annahme als ungenau ständige Unterdrüdung. Der Konflikt zwischen beiden Häusern wurde gehabten Reichstags- Erfagwahl für Posen einen Genossen, der oder falsch erweist; aber dieses unverivüftliche Glüd des Socialismus Die Spielhöllen bleiben. Im Jahre 1897 nahm der Senat ein Gesetz an, welches das Hazardspiel in Belgien verbietet, mit Prof. Adolf Wagner meinte in der Diskussion, die dem Vortrage erhärten. Streiforts. weisen es sind deren Die Kongovorlage. Man Folgt nicht daraus, daß der Socialismus nicht bloß Wissenschaft sei, tsache, daß die Streifenden, wenn ein solcher Verdienst überhaupt au| flärt, nachdem die Friedensverhandlungen nahezu beendet und die fondern umgekehrt vielmehr aus dem Umstand, daß das gewaltige erreichen wäre, nicht um Aufbesserung ihrer Verhältnisse einen Gesammtsumme der Entschädigungen festgesezt jei, bleibe nur noch System des Socialismus als einheitliche Weltanschauung, als Er- fchweren Kampf führen würden. Auch in andren Orten treiben die übrig, die Zahlungsbedingungen genau zu bestimmen. Bezüglich des Tenntnis der einzigen Entwicklungsmöglichkeit der Menschheit in ihrer Agenten der Gummifabrit mit denselben verwerflichen Mitteln ihr hierbei zu beobachtenden Vorgehens bestehe Italien vor allem darauf, trengen Wissenschaftlichkeit nicht durch die Beseitigung irgend eines Wesen. Mögen die klassenbewußten Arbeiter allerorts darauf achten, daß die gebotenen Sicherheiten thatsächlich genügend und ernst zu bisher angenommenen Einzelfazes erschüttert wird. daß niemand diesem Schwindel zum Opfer fällt. nehmen feien; Italien habe sich ohne Hintergedanken dem deutschZum Cunewalder Weberstreit. Die angebahnten Einigungs. englischen Abtemmen angefchloijen, in welchem diese beiden Mächte folgte, in Bernsteins Ausführungen handle es sich im wesentlichen verhandlungen sind über das Stadium der Vorbereitungen noch nicht ichon bei Beginn der Expedition nach China erklärten, daß um einen Wortstreit über den Begriff der Wissenschaft. Das war ste teinen Ländererwerb daselbs: beabsichtigten. Diesem Abtommen fei Italien immer treu eine zu günstige, zu wohlwollende, oder auch nur zu höfliche Aus- hinausgekommen. Der Lohnkampf währt bereits 14 Wochen. Er ist geblieben. Man habe Megung. Jn Wirklichkeit hat Bernstein den höheren Begriff der worden ist, mit der denkbar größten Ruhe und Besonnenheit geführt und behalte sich einen geeigneten Augenblick vor, um zu prüfen, in seitens der Streifenden, was auch von unparteiiicher Seite anerkannt die Errichtung einer Niederlaffung in Tientsin beschlossen Bissenschaft, über den unter den großen Dentern der Menschheit worden. Dagegen verhalten sich die Streitbrecher taum jemals ein Streit bestanden hat, arg verfannt. Bernstein welchen Ortschaften man ebenfalls solche begründen könne. Det ringt mit dem mehr in populären Diskussionen als in der ernsten berartigen Elementen erwarten muß. In Köblig, einem Nachbardorf Teilnahme an der China Expedition zu beklagen habe. Italien nur wenige so radauluſtig und gewaltthätig, wie man es bon minister erklärt weiter, er glaube nicht, daß Italien sich über seine Wissenschaft beliebten Gegensatz der bloß empirischen Wissenschaft und Gunewalds, tam es vor einigen Tagen zu einem größeren Tumult. nehme den ihm gebührenden Blag im europäischen Konzert ein, in der reinen tonstitutiven Wissenschaft. Er neigt dazu, der ersteren den die in der Fabrit des Herrn Kalcuch beschäftigten Arbeitswelchem es berstanden habe sich durch seine versöhnliche Haltung den Nang der echten Wissenschaft zu verleihen und die zweite für irgend etwas anderes zu halten. Damit verfällt er dem vulgärenwilligen provoziert hatten. Schon feit längerer Zeit haben dieie lauberen" Elemente aus den Fenstern der Fabrik heraus die vorüber Sympathien zu erringen. Ebenio jei man in der Lage gewesen, Irrtum eines Denkens, das sich über sich selbst und seine Bedingungen nicht gehenden Köbliger Einwohner beschimpf:. Gines Abends gingen sie nun mit den italienischen Staatsangehörigen in wirtjamer Weise Schutz zu völlig klar geworden ist. Wissenschaft ist kein mehr oder minder geknüppeln, durch die Nägel geschlagen waren, auf die Streikposten gewähren. ordneter Schutthaufen mehr oder minder zuverlässiger, sogenannter los und versuchten mit denselben Streit anzufangen. Die Streifenden Dreibund zu. Er beantwortet die Anfrage Barzilais, der ihn an Brinettt wendet sich im weiteren Verlaufe seiner Nede dem Thatsachen. Wissenschaft ist vielmehr die Produktion allgemeiner aber gingen diesen Knüppelhelden aus dem Wege und nun fuchten Sie Rede erinnert, die er, der Minister, im Jahre 1891 gegen die Gesezmäßigkeit in Natur und Gesellschaft, in einheitlichem diese ihre Kampfeslust an einer des Weges fommenden streifenden System gegliedert, methodisch erzeugt. In diesem höchsten Sinne i st Frau auszulaffen, die vor den Angriffen der rüden Patrone bei Arwärtige Anschauungsweise temmen zu lernen wünscht; der Minister ist Erueuerung des Dreibunds gehalten habe, und ſeine gegen Bisweilen scheint es, als ob Bernstein ein andrer Nachweis am beitern, welche vom Bahnhof kamen. Schuz suchte. Im Nu war das erflärt: Barzilai hat ohne Zweifel die kennzeichnenden Grundzüge Herzen liege, als bemühe er fich lediglich um die Wahrheit, daß ganze Dorf alarmiert. Der Fabrikant Kalauch, in seiner Eigenschaf: unirer auswärtigen Bolitit von vor zehn Jahren vergessen, einem bie socialdemokratische Bewegung als solche teine rein wiffen- als zweiter Gemeinde- Aeltester, suchte seine Arbeitswilligen vor dem fchaftliche Bewegung darstelle, sondern nur" auf Wissenschaft be- Unmut der Einwohner zu schüßen, aber erst dem Eingreifen des Zeitpunkte zu welchem der Dreibund mehr infolge individueller Tenruhe. Aber diese Deutung muß wohl ein trügendes Mißverständnis Gemeindevorstehers gelang es, die Ruhe wieder herzustellen, indem benzen als kraft der in ihm enthaltenen Bestimmungen in Italien ruhe. Aber diese Deutung muß wohl ein trügendes Mißberständnis fein, das sich infolge der mannigfach sich kreuzenden Gedanken- er die Urheber des Zusammenstoßes, die rauflustigen Streibrecher, Man tonnte damals irrtümlicherweise als Folge des Dreibundes einen Anschein gewonnen hatte, der seiner Natur nicht entsprach. fein, das sich infolge der mannigfach sich kreuzenden Gedanken von der Straße entfernte. Der unverschämteste der Angreifer wurde Ereignisse auffassen, welche die Gefühle einer großen Nation vers gänge Bernsteins einstellt. Bernstein konnte im Ernst nicht einen festgenommen. Der Fabrikant Kalauch hat sich aus Anlaß dieses ganzen Vortrag daran wenden, um solche Selbstverständlichkeiten zu Tumults veranlaßt gesehen, drei von den Raufbolden zu entlassen, legten und ihren Interessen schadeten, so die Lockerung unsrer poli Warum aber ist der Socialismus nicht nur Wissenschaft? Was So erweisen sich die arbeitswilligen Elemente, zu deren Schußischen Beziehungen und den handelspolitischen Krieg mit Frankreich, ist er sonst? Er ist, meint Bernstein, nicht ausschließlich aus man ein besonderes Gesetz für nötig hielt, überall, wo sie auftreten, wie auch die Steigerung unsrer militärischen Ausgaben über unsre finanziellen Kräfte hinaus. Seitdem hat sich aber dieser Stand empirischer Thatsachenbeobachtung gewonnen, sondern stammt auch eine Gefahr für die am Strei! ganz unbeteiligten Einwohner des Dreibund stets mehr seinen friedlichen Charakter bewiesen. nicht nur als Verräter der kämpfenden Arbeiter, sondern auch als der Dinge vollkommen geändert. Seit jenem Zeitpunkt hat der aus dem Willen, der wissenschaftlicher Erkenntnis unzugänglich ist. Run aber ist, feitdem die Menschheit die Frage aufgeworfen hat, Fabrikanten die berechtigten Forderungen achtbarer Arbeiter zurüc militärischen Ausgaben anferlegt, da diese Ausgaben auf einen Und mit Hilfe solcher Elemente glauben prozige bat gesehen, daß derselbe in Wirklichkeit keine Vermehrung der was Wissenschaft sei, niemals von bedeutenden Denkern bestritten worden, daß das Gebiet des Willens, d. h. des handelnden fönnen. 3 น unseren Mitteln mehr entsprechenden Umfang herabgemindert werden Menschen, nicht nur einer wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeit zu Der Maurerstreit in Halle ist in ein andres Stadium ge- tonnten. An den Dreibund schlossen sich die Handelsverträge mit unterwerfen sei, sondern daß sogar dieser Erkenntniszweig das treten. Am 12. Juni hat eine Versammlung der Streitenden be- den verbündeten Mächten, und diese Verträge hatten die Wirkung, Höchste und würdigste Erzeugnis menschlichen wissenschaft- fchloffen, daß auf allen Bauten, wo der verlangte Stundenlohn von daß sie auch die politischen Beziehungen herzlicher gestalteten. In ichen Denkens sei. Dem Socialismus den reinen Wiffen- 50 Pf. gezahlt wird, die Arbeit aufgenommen werden fann. Der der Folge haben die Ereignisse auch bewiesen, daß immige Bechafts charakter absprechen, weil er auch aus dem Willen erwächst, Streit hat bereits 33 Wochen gewährt, und nur wenige Maurer ausziehungen zu Frankreich mit dem Dreibund nicht unvereinbar sind. heißt nichts andres als der Mathematik den wissenschaftlichen Halle sind als Streifbrecher aufgetreten. Der Kampf ist seitens der( Beifall.) Charakter absprechen, weil sie bloß ein Produkt des thatsachenlosen Streitenden mit großer Ausdauer geführt worden. Dentens sei. Der menschliche Wille, als bewußter Gesellschafts- Als Frachtgut importierte Streifbrecher. In Gelsenkirchen wille gedacht und nur dieser Wille kann hier in Betracht befinden sich die Brauer der„ Glückauf- Brauerei" seit Ende Wai im Lehte Nachrichten und Depelchen. tommen muß auf eine objektive einheitliche und einzige Zweck- Ausstand. Vor einigen Tagen machten die Streifenden auch einmal mäßigkeit, d. 5. auf eine Notwendigkeit gerichtet sein, die vor der die Wahrnehmung, daß in der Brauerei eine Anzahl Streifbrecher Bernunft und jeglicher Erfahrung sich zu bewähren hat und deren in Thätigkeit war. Kein Mensch konnte eine Erklärung dafür geben, Sonderausschusses für die Kongovorlage teilte der Vorsitzende mit, Brüffel, 14. Juni.( W. T. B.) In der heutigen Sigung des Möglichkeit durchzusehen, Aufgabe der Partei ist, die auf woher die Streifbrecher gekommen, und vor allem, wie sie ungesehen Dieser wissenschaftlich gesicherten Grundlage als auf ihrem in die Brauerei hineingelangt waren. Jetzt ist das Rätsel gelöst. Programm steht. Das, was sein soll und sein wird, zu bestimmen, als Frachtgut war die Ware" per Waggon direkt bis in ist Wissenschaft strengster und höchster Art. Worauf sollte denn auch die Brauerei befördert worden. In einem Waggon hat man 14 Streitder Gesellschaftswille vernünftigerweise gerichtet sein als auf die brecher aus Schweden importiert. Der Waggon wurde von der Durchseßung einer erkannten Notwendigkeit, d. h. einer wissenschaft- Staatsbahn auf das Geleise einer Zeche überführt. von hier auf die ichen Erkenntnis? Der Wille bedeutete nichts als ein gemeingefähr Anschlußstrecke zur Brauerei und so gelangte die Ware" unbesehen liches finn- und zielloses Narrentum, das zu Grunde gehen muß, in den Betrieb. Nicht nur die Not, auch die Dividendensucht macht venn er nicht auf wissenschaftliche Gesezmäßigkeit gerichtet hväre; erfinderisch. niedergehende Klassen pflegen auf solchem Willen zu beharren und an ihm zu zerschellen. Von dem wissenschaftlich sicheren und flaren Biel Ueber die Generalversammlung des schweizer Typographen. Rongostaat ausgearbeitet sein werde. des Willens empfangen alle die tausendfältigen Einzelbeobachtungen bunds wird berichtet, daß der„ Schweizerische Arbeiterbund auf bekämpft die Kolonialpolitik, die er als verhängnisvoll für das Land der ökonomischen und politischen Entwicklung ihr Licht und ihre Be- gefordert wurde, infolge der unaufhörlichen Maßregelungen von weil sie unerwarteter Weise die gegenwärtige Vorlage eingebracht ansteht, und beschuldigt die Regierung des Mangels an Loyalität, Deutung. Empirie und systematische Einheit müssen sich einander er- Arbeitern wegen ihrer Zugehörigkeit zur Gewerkschaftsorganisation habe. Redner verlangt, daß die Meinung des Landes gehört werde gänzen und durchdringen. Jene ist ohne diese nichts als anarchische aus der bisherigen Unthätigkeit herauszutreten und geeignete Maß- und fragt, ob die belgische Regierung der Erhöhung der Kongoschuld Bufälligkeit, als eine furzlebige Eintagsfliege, während die nahmen zur Wahrung des Vereinsrechts der Arbeiter zu ergreifen. konstruktive Wissenschaft ohne die Kontrolle der empirischen Er- Der Typographenbund behält sich vor, falls die„ systematische Be- bon 32 auf 41 Millionen zugestimmt habe. In einer zweiten Sigung des Sonderausschusses schlugen alsdanu fahrung zum utopischen Spiel wird. Alle Wissenschaft beruht auf fämpfung desselben aus den Reihen des Arbeiterbunds heraus kein die fich dann in aller Erfahrung zu bewähren und zu beweisen haben. und event. auch böswilligen Deutung dieses Beschlusses vorzubeugen, jei Songostaat gemachten Anleihen sowie darüber zu befragen, ob die Hypothesen, das heißt auf Grundlagen, Grundannahmen des Denkens, Ende nimmt", aus letzterem auszuscheiden". Um jeder mißverständlichen mehrere Redner vor, an die Regierung eine Reihe von Fragen zu richten. Die Kommission beschloß, die Regierung bezüglich der vom Das ist der Königsweg der Wissenschaft; Kant nannte ihn die erklärt, daß sich derselbe ausschließlich gegen latholische Regierung ein Organisationsgesetz für die eventuelle Kongokolonie transscendentale Methode. Und dieser Königsweg führt auch durch Drudereigeschäfte in Einsiedeln, Basel und Die Wissenschaft des Gesellschaftswillens zur 3 ukunft. So gelangt die Erkenntnistritit zum umgekehrten Ergebnis wie fischen Sociologen" gehören und als Mitglieder von katholischen Regierungsvorlage haben würde und ob die Regierung das Recht Frauenfeld richtet, deren Besizer zu den sogenannten„ katho- einzubringen gedente. Ferner soll die Regierung befragt werden, welche Folgen im Hinblick auf Belgien die Ablehnung der Bernstein. Der Socialismus in seiner marristischen Formulierung Organisationen auch dem Schweizerischen Arbeiterbund angehören. auf Uebernahme des Kongostaats durch Belgien in bestimmterer ist- unbeschadet der möglichen Bergänglichkeit einzelner Säge( feine Bur Socialdemokratie steht der Schweizerische Typographenbund im Form festlegen könne. Wissenschaft ist ja abgeschlossen!) nicht nur insoweit Wissen- freundschaftlichsten Verhältnis, wofür schon die Thatsache spricht, Form festlegen könne. chaft, als er durch empirische Beobachtungen gerechtfertigt wird, sondern daß er an die socialdemokratische Partei einen Jahresbeitrag von er ist in höherem, dem höchsten Grade Wissenschaft als„ Theorie", insofern 200 Fr. leistet. als er auf der einheitlichen Gefeßmäßigkeit des Gesellschaftswillens aufgebaut ist, welcher sich der notwendigen Bedingung und des einzigen dentbaren Wegs menschheitlicher Entwicklung bewußt ist, der sich klar ist über die Ursache( Kaufalität des Kapitalismus), das Ziel ( demokratischer Socialismus), und auch über die zweckmäßigunentbehrliche Technik der Erzielung( Klassenkampf). Das ist Wissenschaft, oder der Begriff der Wissenschaft verliert jeden Inhalt. Am Schluß seiner Auseinandersetzungen bereitet Bernstein den Kantianern" eine ganz besondere Ueberraschung. Er schlägt nämlich vor, um Mißverständnisse zu vermeiden, statt vom wissenschaftlichen Socialismus er ist doch nun einmal nach ihm nicht bloße Wiſſen schaft, sondern auch Willen nach Kants Vorgang von kritischem Damit hat Socialismus zu reden. Diesen neuen Ehrentitel wird jeder Marrist, die Direktion den Vertrag gebrochen. Die Haltung der Direktion felbst der orthodoreste, mit Vergnügen acceptieren. Denn für Rant ist hat unter der Bevölkerung große Entrüstung hervorgerufen; die Frankfurt a. M., 14. Juni.( W. T. B.) Die feit Mittwoch Wissenschaft und Kritizismus gleichbedeutend. Indem er den kritischen Idealismus zwischen dem Steptizismus, der Lage der Ausgesperrten ist um so verzweifelter, als das dortige hier abgehaltenen Besprechungen von Vertretern der Main- Uferstaaten teine ernstliche Syndikat mangels an Mitteln jebe Unterſtügung ablehnen muß. Brengen, Bayern, Baden und Hessen betreffend die Kanalisation Meinung" ist und dem Dogmatismus, der Willfür autoritärer Die Ausgesperrten haben in einer Versammlung beschlossen, sich an des Mains von Frankfurt bis Aschaffenburg, welche einen verEinbildungskraft, stabilierte, rettete er die Wissenschaft, die die Regierung und an die Volksvertretung zu menden. auf der Vernunft ruht, als„ Selbsthalterin ihrer Gesetze nicht als Herold derjenigen, welche ihr ein eingepflanzter Sinn, oder Die Schaffner und Kutscher einiger Londoner Omnibuswer weiß welche vormundschaftliche Natur einflüstert" so charat- linten stehen im Konflikt mit ihren Direktionen. Sie verlangen terisiert Kant die Philosophie als Wissenschaft in Bezug auf ihre längere Ruhepausen, um ihre Mahlzeiten zu sich zu nehmen, und ethische Aufgabe vor allen Anfechtungen und Verwirrungen. Die war 45 Minuten für Mittagessen, 35 Minuten für Besper und Renkantianer, denen Bernsteins fritische Versuche Sympathien ein- 20 Minuten für Abendessen. Auch sind sie damit unzufrieden, daß flößten, weil er sich gelegentlich auf Kant berief, werden sich ja nun ihre Frauen, wenn sie ihnen das Essen bringen, für die Fahrt bewohl mit ihm wegen seiner sehr unkantischen Auflösung des zahlen müssen. Die Direktion hat es abgelehnt, mit Fremden" Wissenschaftsbegriffs auseinander setzen müssen. Ke.( die Gewerkschaft hatte die Forderungen unterbreitet) zu unterhandeln. Die Schaffner werden sich nun nochmals selbst an die Direktion wenden. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Die organisierten Schlächtergesellen Berlins haben den Beschluß gefaßt, ihren Meistern folgende Forderungen zu unter" Ausland. " daß Beernaert und Genossen ihren Antrag auf sofortige Uebernahme Der Socialist Vandervelde des Kongostaats zurückgezogen hätten. erklärt, Beernaert habe, indem er den Antrag zurückzog, einem durch den König ausgeübten Zwange gehorcht. Redner verlangt, daß die Tragweite des Testaments des Königs und seines Briefes von 1887 festgelegt werde. Woeste erklärt, der König habe sich nicht gegen gegen die volt die sofortige Uebernahme erklärt, sondern nur Belgien Beernaert aufgestellten Bedingungen. könne jederzeit die Uebernahme beschließen, nachdem das Grundgesetz für den Lorrant( Fortschrittspartei) Das englisch- deutsche Abkommen. In Montceau les Mines drohen von neuem Konflikte aus- London. 14. Juni.( W. T. B.) Unterhaus. O'Kelly fragt zubrechen. Die Direktion hatte bekanntlich das Versprechen ab- an, ob die Beibehaltung einer deutschen Besaßung in Shanghai im gegeben, daß jämtliche Streifenden in kurzer Zeit wieder eingestellt Einklang mit den Bestimmungen des englisch- deutschen Abkommens sein würden. Obwohl nun schon Wochen seit dem Friedensschluß sei, und, wenn nicht, ob die englische Regierung die deutsche Rebergangen, befinden sich immer noch 1500 Arbeiter ohne Beschäftigung. gierung auffordern werde, alle deutschen Truppen aus der britischen Die Leiter der Gewerkschaft, welche dieser Tage Unterhand- Einflußsphäre zurückzuziehen. Unterstaatssekretär des Aeußeren Direktion, pflogen, führten den Nachweis, Lord Cranborne erwidert, das englisch deutsche Abkommen sei ges lungen mit der Direktion, pflogen, führten daß die Schächte Schächte sich nunmehr wieder in einem Zurichtet auf die Sicherung der Freiheit des Handels für alle Nationen stande befinden, der die Einstellung aller ehemaligen auf den Flüssen und an der Küste Chinas und auf die Erhaltung des Arbeiter gestattet. Die Direktion wich einer Auseinandersetzung unverminderten Territorialbestandes Chinas und habe zu dent darüber aus und erklärte schließlich kategorisch, daß die jetzt noch Gegenstande von O'Kellys Anfrage keinerlei Beziehung, ausgesperrten von ihr nicht wieder eingestellt würden. traulichen Charakter hatten, sind heute beendet worden. Stuttgart, 14. Juni.( W. T. V.) Die Kammer der Standes herren nahm einstimmig einen Antrag an, welcher sich für Aufrechterhaltung der Selbständigkeit Württembergs in der Verwaltung seiner Eisenbahnen und gegen etwaiges Aufgeben dieser Selbſt ständigkeit durch Beitritt zur preußisch- hessischen Gemeinschaft erflärt, dagegen den Erlaß eines Reichs- Eisenbahngesezes und Vers wirklichung des Artikels 42 der Reichsverfassung fordert. Paris, 14. Juni.( W. T. B.) Der Senat beschloß mit 158 gegen 80 Stimmen, die gestrige Rede des Ministerpräsidenten Walded Rousseau zum Vereinsgesetz- Entwurf öffentlich anschlagen zu In Cherbourg haben die Schiffsauslader die Arbeit wieder lassen. aufgenommen. langt wird. Sociales. Paris, 14. Juni.( WT. B.) Deputirtenkammer. Nach Schluß der Beratung der Vorgänge in Algier nimmt die Kammer durch Handaufheben den ersten Teil einer von Martin einSigung morgen. breiten: 1. Abschaffung der Kündigung und Entlassung Sonntag. Die Abstinenzler Stockholms hielten am vorigen Sonntag gebrachten und von der Regierung angenommenen Tagesordnung 2. Einführung einer 12stündigen regelmäßigen Arbeitszeit, einer ein- ihre große, alljährlich wiederkehrende Heerschau ab. An dem großen an, in welchem es heißt: Die Kammer mißbilligt jeden Fanatismus stündigen Mittagspause, sowie Vergütung der Ueberstunden mit Demonstrationszuge nahmen etwa 4000 Personen teil, mit zwanzig und alle religiösen und Rassenstreitigkeiten. Sodann nimmt das 50 Pf. pro Stunde. 3. Vollständige Durchführung der gesetzlichen Musikcorps und 100 Fahnen und Standarten. An der Spize Haus mit 353 gegen 82 Stimmen den zweiten Teil der TagesSonntagsruhe und Freigabe der ersten Feiertage an den hohen marschierten ca. 500 Rinder hinter einer Standarte mit der In- ordnung an, welcher lautet: Die Kammer billigt die Grklärungen Festen. 4. Regelung des Arbeitsvermittelungswesens sowie Ein- schrift:„ Wir kleinen leiden am meisten durch die der Regierung und rechnet auf das thatkräftige Vorgehen derselbent, führung einer gebührenfreien Stellenvermittelung. Die Lohn- berauschenden Getränke". Auf dem Festplatz hatten sich um in Algerien diejenige Ruhe herzustellen, welche für die Enttommission ist beauftragt worden, diese Forderungen in den Ver- ca. 6000 Menschen versammelt. Hier wurden von vier Redner- wickelung der Kolonisation im Interesse der französischen und der sammlungen der Meister näher zu begründen. Hoffentlich gelingt es stühlen Vorträge gehalten und eine Resolution gefaßt, in der nach einheimischen arbeitsamen Bevölkerung unerläßlich ist. Sodann wird den Berliner Schlächtergesellen, endlich einmal beffere Zustände in wirksamen Gefeßen gegen den Vertrieb alkoholischer Getränke ver- die gesamte Tagesordnung durch Handaufheben angenommen. Nächste ihrem Gewerbe herbeizuführen. Die Anstellung eines städtischen Bangerüst- Controleurs Grenoble, 14. Juni.( B. H.) In den Anthracit- Kohlenwerfen Die Harburger Gummiwarenfabrik oder doch ein Agent ist von den städtischen Behörden Berns beschlossen worden. Die von Mare fanden vergangene Nacht blutige Auftritte statt. Die derselben ist auf der Suche nach Streitbrechern schon bis nach Konig Jahresbesoldung wurde auf 2400 bis 3000 Fr. festgefeßt. Hoffent- französischen Grubenarbeiter etwa 200, deren Forderung auf Entgekommen. In einer am genannten Orte erscheinenden Zeitung lich wird der neue Beamte aus den Kreisen der Arbeiter gewählt. fernung der italienischen abgelehnt worden war, begannen eine werden durch ein Inserat 100 Frauen und Mädchen für die Jagd auf die in der Umgegend ansässigen Italiener, drangen in ihre Harburger Fabrit gesucht und zwar unter so verlockenden VerHäuser ein, zerschlugen Thüren und Fenster und malträtierten deren sprechungen, daß jeder, der die Verhältnisse mur einigermaßen kennt, Frauen und Kinder. Eine furchtbare Banik entstand. Die Italiener fofort sieht, daß man den so eifrig gesuchten Streifbrechern entflohen nach allen Richtungen. 690 Männer, Frauen und Kinder falsche Borspiegelungen macht. Den Arbeitswilligen werden Rom, 14. Juni.( W. T. B.) Unter großer Aufmerksamkeit des benutzten heute den Frühzug nach Grenoble. Viele Personen wurden nach beendigter Lehrzeit 3-4 M. Tagesverdienst zugesichert. Hauses ergreift der Minister des Aeußern, Prinetti, das verlegt. Heute findet eine Versammlung der Grubenarbeiter der Die Schwindelhaftigkeit dieser Versprechung erhellt aus der That Wort. Er bespricht zunächst die Chinapolitik der Regierung und er ganzen Umgebung statt. Berantwortlicher Redacteur: Heinrich Wetter in Gr.- Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin. Deutsches Reich. Chinapolitik und Dreibund in der italienischen Kammer. Hierzu 2 Beilagen. Br. 137. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Sonnabend, 15. Juni 1901. Bescheinigung. Der Maurer Wilhelm Schulz, geboren am 7. August 1866 zit Nen- Langsow, ist hier wohnhaft und in Berlin arbeitend beschäf Station Zur tigt. Derselbe benutzt zu seiner Heimfahrt Ostbahn bis Werbig. sahen ein, daß der Mann recht hatte. Was er vorschlug, das war in der That geeignet, das Rathaus dem Schlosse gewisser= maßen näher zu rücken. Indem Magistrat und StadtWir erhalten vom Vorstand des Central- Wahlvereins für verordneten- Versammlung die Freilegung des Marstalles beschlossen, Teltow- Beeskow folgende„ Resolution" zum Abdruck: stellten sie die gewünschte engere Beziehung Behördlich ist auch beim Gemeindevorsteher nicht recherchiert Resolution. Die Generalversammlung des Socialdemokratischen zwischen Schloß und Rathaus her und bewiesen damit, Central Wahlvereins für Teltow- Beeskow- Charlottenburg am daß sie wirklich die von höheren Gesichtspunkten geleitete Auf- worden. Schulz mußte in Gemeinsamkeit mit Landstreichern, Zu9. Juni d. J. in Rigdorf verurteilt aufs schärfste das eigenmächtige fassung" hatten, die der Herr Minister in seinem Schreiben liebens- hältern und dergleichen Angeschuldigten in Haft bleiben. Termin Endlich Vorgehen der Berliner Lokalkommission, welches geeignet ist, die würdigerweise bei ihnen vorausgesetzt hatte. Das soll ihnen gegen ihn wurde auf den 15. Juni anberaumt. Agitation in diesem Kreise zu stören und die Partei auf das schwerste unvergessen sein! Die Sache ist zwar nicht ganz billig gewesen. gelang es ihm, die Möglichkeit zu schreiben zu er zu schädigen. Sie verurteilt ferner entschieden die Nichtbefolgung Sie hat den Stadtsäckel um etliche Millionen erleichtert, also die wirken. Er schrieb an seine Frau. Diese sandte die polizeis und nun erst, am 8. Juni, von Beschlüssen der Parteigenossen in Teltow- Beeskow 2c., die die freisinnigen Männer in der Stadtverordneten- Versammlung thun liche Anmeldung ihres Mannes ein Sperre über einzelne Lokale im Kreise, so speciell in den ganz recht daran, daß sie in solchen und ähnlichen Dingen nicht wurde Schulz entlassen. den Vororten Bei seiner Sistierung waren dem Schulz 1,27 M. Geld abBerlins verhängen, 11117 Versammlungslokale fuausern. Was sie hierbei mit vollen Händen ausgeben, das ist sehr bei seinem Fortgang wurde ihm die Geldrückzahlung zu erhalten, deren Wert für die Parteibewegung doch wohl bald wieder eingebracht, wenn sie sich nur bei andren Gelegenheiten genommen bekannt fein dürfte. Sie legt Verwahrung ein gegen rechtzeitig darauf besinnen, daß sie mit dem Gelde der Steuerzahler verweigert. Er hat sich nunmehr schriftlich an das Amtsgericht mit die ganz ungerechtfertigten Eingriffe in die Angelegenheiten des sparsam umzugehen haben. Wir denken da z. B. an das Gemeinde- dem Ersuchen gewendet, die Rückzahlung der 1 M. und 27 Pf. auTeltow- Beeskower Kreises, indem die Berliner Lokalkommission schulwesen, au die Krankenhäuser, an die Besteuerung der Ginzuordnen. Erwähnt sei, daß der Termin vom 15. Juni gleichzeitig mit der einzelne Sperren aufhebt, wie neuerdings Hasselwerder" und kommen von 660-900 M. usw. Den Vorgarten" hat die Sedan" an der Oberspree, und fordert die Berliner Genossen auf, Stadt sogar ganz umsonst gefriegt; denn er wird aus Kronmitteln Anordnung auf Aufhebung der Haft aufgehoben ist. Der Fall Schulz zeigt sonnentlar, wie notwendig Schutzvorschriften das Solidaritätsgefühl in diesem Kampfe um Versammlungslokale angelegt. Nur das Straßenland hat die Stadt herleihen müssen. zu bethätigen und die Lokalkommission anzuweisen, die diesbezüg- Die Nörgler, von denen wir oben sprachen, werden allerdings sagen, gegen unberechtigte Verhaftungen sind und wie notwendig eine lichen Beschlüsse des Kreises Teltow- Beeskow zu respektieren. daß er den Berlinern auch so noch teuer geworden sei, weil er mit Haftung des Fiskus für unschuldig erlittene UnterDie Generalversammlung beauftragt den Vorstand und den dem Ansehen der Berliner Stadtverordneten- suchungshaft ist. Im vorliegenden Fall mag ja der Richter, Obmann der Lokalkommission, sollte die Freigabe der genannten Lokale Versammlung bezahlt fei. Sie werden uns weißmachen der die Haftfortdauer angeordnet hat, civilrechtlich haftbar sein. nicht rüdgängig gemacht und gesperrte Lofale auch ferner in diesseitigen wollen, daß besonders die Kleine Erhöhung", da sie in ihrer Reich- Aber der dieserhalb anzustrengende Rechtsstreit wird im besten Fall Kreise freigegeben werden, in Berlin mehrere Volksversammlungen lichkeit doch wohl über die Erwartung und den ausdrücklichen Wunsch nach Jahren entschieden werden. Die Möglichkeit, daß der Fistus einzuberufen, in denen die Gründe des Vorgehens gegen die der Stadtverordneten- Versammlung hinausgehe, für das Ansehen der Rückgriff gegen die Beamten nimmt, die fahrlässig eine Haft aneinzelnen Lokale klargelegt und der Berliner Lokalkommission be- Stadtverordneten- Versammlung eine„ fleine Erniedrigung" geordnet haben, würde in vielen Fällen einer ungerechtfertigten Haft deutet wird, daß Beschlüsse von Parteigenossen, die sich im Interesse bedeute. Wir denken aber, auch in dieser Beziehung werden sich die vorbeugen. Und das ist doch die Hauptsache. der Partei nötig machten, unbedingt hochzuhalten sind, ganz gleich gutgesinnten Elemente von jenen höheren Gesichtspunkten" leiten gültig, ob dieselben in Berlin oder in einem auswärtigen Streise lassen, die in der Frage der Schloßplatz Verschönerung stets für sie gefaßt wurden. maßgebend gewesen sind. Die Stadtverordneten Ver= fammlung einer töniglichen Haupt- und Residenz stadt darf sich nicht lumpen lassen- toste es, was Tokales. Eine kleine Erhöhung. es wolle! " Bor Oktober d. J. Was gedenkt Herr Minister Schönstedt zu thun, um ähnlichen Fällen für die Zukunft vorzubeugen? In der Fizigkeit ist der ,, Lokal- Anzeiger" bekanntlich allen andern Blättern über. Nur mit der Richtigkeit flappt es sehr häufig nicht. Ein Fall, der an Bedenklichkeit aber alles bisher vom " Centralorgan der Reichshauptstadt" gebotene übertrifft, wird vour seleinen Journal" aufgedeckt. Der„ Lokal- Anzeiger" hatte eingehende Mitteilungen gebracht, die einem Ausfrager des Blattes die Herren Geh. Medizinalrat Professor Dr. Hirschberg und Geh. Medizinalrat Professor Dr. Schweigger über eine angebliche Entdeckung des Wieners Heller, blinden Kindern den Anfangs= unterricht ausschließlich durch den Gesichtssinn zu erteilen, gemacht haben sollten. Herr Heller, der in Wien eine Blindenanstalt leitet, schrieb darauf an die genannten Gelehrten und erhielt von ihnen, nach dem„ Kleinen Journal", folgende Antworten: " Sehr geehrter Herr Direktor! Daß Sie mir zutrauen, für den„ Berliner Lokal- Anzeiger" zu schreiben, ist wirklich gut. Ich bekomme das Blatt überhaupt nicht zu sehen, und eine Zeile dafür zu schreiben, ist mir nie in den Sinn gekommen. Vor einigen Wochen suchte mich ein Mitarbeiter des Berliner Lokal- Anzeigers" heim, um mich über Ihre Entdeckung zu befragen ich wußte von gar nichts; darauf hielt er mir einen Vortrag über die neueste Methode, angeborene Blindheit zu heilen, und ich wer sehr erbaut davon. Was der Mann nachher im„ LokalAnzeiger" verbrochen hat, weiß ich nicht, geht mich auch nichts an, denn eine Verantwortlichkeit für seine Leistungen kann mir niemand Hochachtungsvoll ergebenst Professor Schweigger." zumuten. Sehr geehrter Herr! Am königlichen Schloß wird seit Wochen und Monaten Aus der Magiftrate- Sigung vom Freitag. Auf Antrag emsig gearbeitet, um vor den Fronten an der Schloßfreiheit bezw. der Straßenreinigungs- Deputation hat der Magistrat am Schloßplaz jene viel umstrittene Anlage auszuführen, genehmigt, daß die Mitglieder der Deputation auf städtische Kosten die in dem Programm der Schloßplazberschönerung mit zu einer Besichtigung der in Juchheim bei München errichteten Anan erster Stelle gestanden hat. Von dieser Anlage weiß stalt zur Beseitigung des Straßen bezw. des Hausmülls nach dort heute jedes Kind in Berlin, daß sie keine Terrasse reisen, weil die Schwierigkeiten in Bezug auf die Beseitigung von wird. In der ersten Zeit, nachdem die Schloßplatz- Müll sich immer mehr häufen. Der Verein der Berliner Verschönerungs- Bläne aufgetaucht waren da war wohl mal davon Droichtentutscher hat an den Magistrat die Bitte gerichtet, die Rede gewesen, daß die Schloßbauverwaltung beabsichtige, die in der Köpnickerstraße am Schlesischen Thor, an der Bevern- und der Luftgartenfront vorgelagerte Terrasse um das ganze Schloß Staligerstraße Brunnen zum Tränken der Pferde für die dortigen herumzuführen, aber hinterher wurde die beruhigende Versicherung Droschfen zu errichten. Der Magistrat hat den Antrag genehmigt, gegeben, es werde nur ein Vorgarten angelegt werden. Namentlich es werden zwei Brumen aufgestellt werden, die von der städtischen in der Stadtverordneten Versammlung wurde von Wasserleitung gespeist werden sollen. Ferner hat der Magistrat den Freunden der Schloßplaßverschönerung in dem späteren Stadium beschlossen, zur Verbreiterung der Alten Jakobstraße zwischen der Verhandlungen, die über diese Angelegenheit geführt werden der Sebastian- und Dresdenerstraße für die Grundstücke Nr. 62 bis mußten, mit großem Eifer betont, die Schloßbauverwaltung dente 73 eine neue Fluchtlinie festzusetzen. Das Gesuch des Direktors des wirklich an teine Terrasse mehr, sondern wolle sich mit einem städtischen Vichhofs, des Dekonomierats Hausburg, ihn vom bloßen Vorgarten begnügen. Allerdings werde es notwendig 1. Oktober d. J. ab in den Ruhestand zu versetzen, hat der sein, den Vorgarten durch ein Gitter vom Bürgersteig abzuschließen; das Magistrat zu genehmigen beschlossen. Den Direktor soll ein Gitter werde auch auf einen massiven Sockel gestellt werden müssen, Ruhegehalt mit Zustimmung der Stadtverordneten- Versammlung der aus ästhetischen Gründen eine gewisse Höhe haben müsse; bewilligt werden. Außerdem wurde vom Magistrat beschlossen, vielleicht werde man es auch vorziehen, statt des Gitters eine vorbehaltlich der Bestätigung durch den Oberpräsidenten, die StandesFür die so freundliche Uebersendung Ihres Separatabdrucks sage Ballustrade aus Sandstein zu errichten; und schließlich werde es sich beamten Gutzeit und Justinius vom 1. September d. J. ab in den wohl auch nicht umgehen lassen, dem Vorgarten eine fleine Gr Ruhestand zu versetzen und die Standesbeamten- Stellvertreter ich Ihnen meinen besten Dant. In einem Punkt irren Sie sich; ich höhung zu geben. Das Ganze aber werde auf keinen Fall eine Tummdey, Krug, Kupfer und Baron v. Koschkull zu Standesbeamten schreibe nie für Tagesblätter, habe auch den wissenschaftlich unhaltTerrasse werden. zu ernennen. Die Standesbeamten- Hilfsstellvertreter Schulz, Rein- baren Artikel des„ Lokal- Anzeiger" weder geschrieben noch veranlaßt, Es ist genau so gekommen, wie sie's voraus hold, Meyer und Frhr. v. Wrangel wurden zu Standesbeamten- sondern dem Interviewer, der mich heimsuchte, lediglich den Rat gegeben, meinen Freund Herrn Prof. Fuchs, der den Knaben gesehen, gesehen haben. Wer jetzt an dem Schloß vorübergeht und sich Stellvertretern gewählt. um Auskunft zu bitten. Diesen Nat hat der Mann von der Presse den im Entstehen begriffenen„ Vorgarten" ansieht, der kann sich In der geftrigen geheimen Sitzung der Stadtverordneten nicht befolgt. Hochachtungsvoll überzeugen, daß bereits alles da ist der massive Sockel in der durch wurde beschlossen, die Wahl eines Stadtschulrats für das höhere Ihr Prof. Dr. Hirschberg, Geh. Medizinalrat." die Gesetze der Aeſthetik vorgeschriebenen Höhe, darüber die in Schulwesen zu vertagen und den bestehenden Ausschuß nochfräftigen Formen ausgeführte Balustrade aus Sandstein und damals mit der Vorbereitung zu beauftragen. Der„ Lokal- Anzeiger" antwortet in seiner gestrigen Abendhinter die ,, kleine Erhöhung", die nicht zu umgehen war. Angenehm überraschen wird manchen die kleine Erhöhung". dürfte nun die Wahl kaum stattfinden. Ferner wurde in der Sizung ausgabe mit der Ankündigung, daß er sich veranlaßt gesehen habe, Um fie voll würdigen zu können, muß man sie an der Ecke der dem Antrage des Magistrate, dem ausgeschiedenen Stadtschulrat, den Strafantrag gegen das Blatt zu stellen, um vor Gericht durch Geh. Rat Tr. Fürstenau, den Titel eines„ Stadtältesten" zu zengeneibliche Aussagen Klarzulegen, daß unsre Veröffentlichung eine Schloßfreiheit und des Lustgartens auf sich wirken lassen. In diesem verleihen, zugestimmt. Berlin hat munmehr sechs" Stadtälteste. Es durchaus korrekte war." Da die beiden Professoren durch den Apparat des„ LokalBorgarten", der keine Terrasse" ist, wird der Rasen etwa sind dies Geh. Reg. Rat Stadtrat Gesenius, Stadtbaurat Blanken Anzeigers" wohl nicht gut Lügen zu strafen sind, so betrachtet das 3/4 Meter tiefer liegen als der Rasen der älteren Anlage stein, Stadtbaurat Dr. Hobrecht, Bankdirektor und Stadtrat Kaempf, Blatt es am Ende als eine Genugthuung, wenn es wegen formaler an der Lustgartenfront. Jene Rörgler und griesgrämigen Stadtrat Kochhann und Dr. Fürstenau. Beleidigung eine Verurteilung erzielen kann. Drollig ist übrigens Epielverderber, denen an der Schloßplazz- Verschönerung„ die ganze Richtung nicht paßt", werden vielleicht sagen, die kleine Erhöhung" Der Prediger Sülle ist gestern 57 Jahre alt hier an Schlag- die Wendung des Blatts, daß es Strafantrag" stelle. Will der fei ein bißchen reichlich. Es ist wahr. sie ist nicht zu knapp aus- anfall gestorben. Kein noch so enragierter Atheist hat der Sache des Lokal- Anzeiger" damit andeuten, daß er nicht den für ordinäre gefallen; selbst die begeistertsten Freunde der Schloßplay- Christentums wohl einen empfindlicheren Schaden Sterbliche üblichen Weg der Privatbeleidigungsklage gehen, sondern Verschönerung dürfen mit dem, was hier geschaffen worden ist, zu- zuzufügen vermocht, als dieser Leiter des Christlichen Zeitschriften- in seiner Würde als„ Reichs- Anzeiger" den Staatsanwalt in frieden sein. Aber andrerseits wird man doch zugeben vereins, der den Namen seiner Religion mißbrauchte, um mit den Bewegung setzen will? müssen, daß der Vorgarten" trotz der Reichlichkeit der Er- Mitteln schimpflichster Verleumdung die Socialdemokratie zu Gunsten Der Talmifürst Manolesco, der als internationaler Hochhöhung immer noch wenigstens um eine Kleinigkeit jener Kapitalistengruppe zu bekämpfen, die als Scharfmacherklique in stapler und Hoteldieb auf Veranlassung der Berliner Kriminalpolizei niedriger ist als die ältere Anlage am Lustgarten. der gesitteten Welt gekennzeichnet ist. Jede Lüge, jede Niedertracht vor einigen Wochen in Genua verhaftet und hierher transportiert Möge man diese als„ Terrasse" bezeichnen, mag sie bei den Ber- war Herrn Hülle recht, wenn es galt, die flaffenbewußte Arbeiterschaft ist, tritt im Untersuchungsgefängnis Moabit vollständig mit den linern seit Menschengedenken unbestritten als„ Terrasse" gegolten zu begeifern und für Zuchthausgesetze und andre volksfeindliche Maß- Anfüren eines vornehmen Herrn auf und gefällt sich darin, zu den haben- aber die Anlage an der Schloßfreiheit und am Schloßnahmen Propaganda zu machen. Vernehmungen in der elegantesten Toilette zu erscheinen. Er ist plag ist eine Terrasse, sondern wirklich nur ein„ Borgarten"; da Unsre Leser werden sich noch des peinlichen Befremdens des Hoteldiebstahls in 4 Fällen beschuldigt, darunter befindet sich erinnern, das sich selbst in gut nationalen" und streng christlichen ein Fall, in welchem er in einem der ersten Berliner Hotels Lange genug hat's ja gedauert, bis auch nur dieser Vor- Blättern zu erkennen gab, als vor vier Jahren der Leiter des Reichs- dem Adjutanten eines russischen Großfürsten ein Brillantcollier garten" zu stande kommen fonnte. Man muß sich fast erst dar- Versicherungsamts, Herr Gaebel, den unglücklichen Mißgriff be- im Werte bon etwa 40 000 Mart gestohlen haben soll. auf besinnen, wie die Geschichte eigentlich anfing. ging, die Arbeiterschaft dadurch zu erbittern, daß er die Hülleschen Der abenteuerliche Mann ist von vornehmer Herkunft, Der Schloßbrunnen war's ja wohl, der den Anstoß gab. Er Schriften den öffentlichen Heilanstalten zur Anschaffung empfahl. sein Vater ist Unterpräfett in Rumänien, seine Gattin beengte den Verkehr auf dem Schloßplatz, und da mußte Drastischer fonnte der Wert der Socialpolitik des neuesten eine wirkliche Gräfin alten württembergischen Adels. Seine Mutter die Häuserreihe vor dem Marstall fallen. Nachdem das erreicht Kurses gar nicht gekennzeichnet werden, als durch eine solche„ ber- ist im Irrenhause gestorben. Der äußerst gewandte Mensch hat sich war, konnte dann dem Play, was er auf der einen Seite trauliche" Verwaltungsmaßnahme. bis jetzt erst in zwei Fällen zu einem Geständnis bequemt. Er ist gewonnen hatte, auf der andern Seite wieder abgenommen und der Vorgarten" angelegt werden. Dieser Weg von dem Weil er auf einer Bank eingeschlafen war, hat ein Arbeiter übrigens schon in der Schweiz mit sechs Monaten Gefängnis vorbestraft. Auf Grund der bei dieser Gelegenheit zu Tage getretenen Schloßbrunnen zu dem Vorgarten", der teine Terrafie" ist, ging zehn Tage unschuldig in Untersuchungshaft zu Momente und des Schicksals der Mutter hat R.-A. Dr. Schwindt zwar etwas im Bidzad, aber er hat schließlich doch zum Ziele ge- bringen müssen. Der Fall liegt folgendermaßen: Der Maurer Der seiner Zeit wegen führt. Als die Vertreter des freisinnigen Bürgertums in der Stadt Wilhelm Schulz ist in Neu- Langsow ansässig, wohnt dort mit sich an die Sammlung des Materials gemacht, welches beweisen soll, daß der Fürst" erblich belastet ist. verordneten- Versammlung mit ihrem Schloßbrunnen Geschenk die seiner Familie, ist aber in Berlin beschäftigt und liegt während Beihilfe inhaftiert gewesene Diener des letzteren ist inzwischen wieder Schloßplatz- Verschönerungsära eröffneten, da wurde ihnen das im feines hiesigen Aufenthalts in der Langestr. 67 in Schlafstelle. auf freien Fuß gesetzt worden. Hinblick auf gewiffe Vorgänge, die sich daran knüpften, von den Seit dem dritten Pfingstfeiertag hielt Schulz sich wieder in Berlin auf freien Fuß gesetzt worden. Gegen hundert Kraftwagen wurden am Donnerstag dem lieblos wigelnden Berlinern mit der boshaften Sprichwort auf, um Arbeit zu suchen. Am 30. Mai nachmittags ruhte er sich Variation vergolten: „ Wer andern einen Brunnen schenkt, auf einer Bank auf dem Andreasplay aus und schlummerte ein. Ein Kommissar für das öffentliche Fuhrwesen beim Polizeipräsidium fällt selbst hinein." Die Kurzsichtigen! Jst nicht seitdem Schußmann weckte ihn und sistierte ihn nach der Polizeiwache Andreas- vorgeführt. Es handelt sich um Fahrzeuge, die zu Geschäftszweden der Schloßplatz- Verschönerungs- Gedanke zu herrlichster Blüte straße. Von dort wurde er im grünen Wagen nach dem Alexander- dienen. Sie wurden zunächst auf ihre Bremsfähigkeit geprüft. Dann gediehen? Ein Reinfall soll das gewesen sein?! Wo play gebracht, von dort kam er nach dem Stadtvogteigefängnis. Dort hatten nach der neuen Verordnung über den Verkehr mit Kraftwagen wären wir heute, Schloßbrunnen mußte er bis zum 8. Juni verbleiben. Das Gesetz schreibt vor, daß auch die Führer zu zeigen, ob sie im stande sind, ein solches Fahrbon der Polizei vorläufig Festgenommener spätestens zeug zu führen. Die Kraftwagen müssen von jetzt an mit einem nicht errichtet worden wäre! Wir hätten weder die Fassade ein Tage nach der Einlieferung vont Richter vernommen Metallschild versehen sein, das ihre Nummer weithin sichtbar zeigt. des freigelegten Marstalls noch die Sandsteinbalustrade des erhöhten am werden muß. Diese zum Schutz der persönlichen Freiheit Das Schild ist entweder an der Seite oder hinten anzubringen. Borgartens" bekommen. wurde Für die Zeit der Dunkelheit wird es ergänzt durch eine Nummer Die Berliner Bevölkerung hat überhaupt gar keine Ahnung davon, des polizeilich Festgenommenen geschaffene Vorschrift wie sehr sie den freisinnigen Männern zu danken auch im Verfahren gegen Schulz beobachtet, verfehlte aber scheibe an der Außenseite der Laterne. Die Führer müssen einen hat, die den Zickzackweg vom Schloßbrunnen zum Marstall und von völlig ihren Zwed. Am 31. Mai wurde Schulz von einem Richter polizeilichen Fahrschein haben. da zu dem„ Vorgarten", der„ keine Terrasse" ist, gegangen find. Nicht vernommen. Aus der Vernehmung mit diesem entnimmt er, daß Ein russischer Taschendieb, der sich nach einer Fahrkarte, die bloß den Schloßplatz haben sie verschönert auch das Rathaus ihm, wie gesagt, das furchtbare Verbrechen zur Last gelegt wird, haben sie davon profitieren lassen. Damals, als über den Neubau auf einer Bank auf dem Andreasplatz geschlafen zu haben. Der man bei ihm fand, auf einer Rundreise befunden zu haben scheint, wurde vorgestern, Donnerstagabend, auf dem Lehrter Bahnhof festDiese Haft der Kurfürstenbrücke verhandelt wurde, da war es der Minister Richter kündigte ihm an, daß er verhaftet bleibe. besteigen wollte, daß ein junger Mann, der es anscheinend sehr eilig Thielen, der den glücklichen Gedanken hatte, unter ausdrücklichem war unzulässig. Keiner der nach§ 112 St.-P.-O. zur Ver- genommen. Hier bemerkte ein Reisender, der den Hamburger Zug Sinweis auf die Einengung des Schloßplages durch den Schloß- haftung eines Bürgers berechtigenden Gründe lag vor. Schulz war hatte, sich auffallend an ihn herandrängte. Da er schon einmal bebrunnen die Beseitigung der Häuserreihe vor dem Marstall zu fordern. im schlimmsten Fall einer Straßenpolizeikontravention angeklagt. Er hatte, sich auffallend an ihn herandrängte. Da er schon einmal be In seinem an den Magistrat gerichteten Schreiben vom 6. Januar 1893 fonnte sich über seine Berson ausweisen und hatte angegeben, daß er in stohlen war, so paßte er auf und nahm daher wahr, daß sich plötzlich eine fremde Hand in seine Tasche versenkte. hob er geschickt hervor, daß dabei unter anderm auch die Ansicht des Berlin bei Schulz, Langeſtr. 67, in Schlafstelle wohne; es ist gar nicht fest und übergab ihn der Bahnhofswache, die ihn der KriminalRathauses„ erheblich gewinnen" würde.„ Es würde sich dann", schrieb der Versuch gemacht worden, sich von der Richtigkeit dieser Behauptung polizei zuführte; diese erkannte ihn als einen Russen, einen Schneider Ferner hatte Schulz als Legitimation 3er, im Mittelpunkt der Stadt das königliche Schloß, der Schloßbrunnen, zu überzeugen. das Marstallgebäude, die Lange Brücke mit dem Denkmal des papiere bei sich die Invaliditäts- Quittungstarte, Krankenkassen- Alexander Wladiwojek wieder, der hier wegen Taschendiebstahls schon Großen Kurfürsten, das Rathaus mit seinem monumentalen Turm buch, Verbandsbuch. Streitkarte und folgende, zwecks Ausstellung der mehrfach bestraft worden ist. zu einem gewaltig wirkenden Gesamtbilde vereinigen." Der Magistrat Wochenkarte ihm ausgestellte, mit Unterschrift und Amtssiegel und die freisinnige Mehrheit der Stadtverordneten- Berjammlung versehene Bescheinigung des Gemeindevorstehers zu Neu- Langsow: bei bleibt es! " venn der " Er hielt den Mann Zu dem Mordversuch in der Reichenbergerstraße wird noch weiter mitgeteilt, daß sich die Verlegungen, die der Sattler geselle Weirauch wegen verschmähter Liebe der Pförtnerstochter Annas hatten wir gar teine Rasse und haben überhaupt kein Entree gefehr zu wünschen, eigentlich müßte die ganze Bevölkerung dazu Bernice mit dem Messer beibrachte, als nicht lebensgefährlich heraus- nommen.) Das war selbst dem Vorfizenden des Gerichts zu start, herangezogen werden. Da das aber unter den gegebenen Ver gestellt haben. Es sind nur Fleischwunden, die in einigen Tagen der denn auch eine dementsprechende Bemerkung machte. Der Staats- hältnissen nicht erreichbar sei, so wäre zunächst die Heranziehung geheilt sein werden. Daß die Verwundete sich kurz nach der That anwalt beantragte trotzdem die Bestrafung; der Gerichtshof aber aller Invaliditäts- Versicherungspflichtigen zur Krankenversicherung in einem fo gefährlichen Zustande befand, ist in der Hauptfache auf sprach den Wirt frei. zu erstreben. Der Plan, die land- und forstwirtschaftlichen Arbeiter seelische Erschütterung zurückzuführen. Eine Schuldenlaft von 800 000 Mart hat der Bauunternehmer zur Strankenversicherung heran zu ziehen, falle merkwürdigerweise mit der Forderung der Agrarier nach höheren Kornzöllen zusammen und Zu der Bernauer Mord- Affaire wird uns aus Prenzlau Grothe in Behlendorf zurückgelassen, der seit einigen Tagen es scheine, als ob man hierdurch die Agrarier für die Lasten der Ver gemeldet, daß Stern in dem Untersuchungsgefängnis ein nervöses von dort verschwunden ist. Viele Handwerksmeister sind schwer geund erregtes Wesen zur Schau trägt und durch sein Gebaren die schädigt. Grothe war als Unterbieter bei Submissionen sehr be- ficherung bezahlen wolle. Daß die Dienstboten und das Gesinde verficherungspflichtig gemacht werden, liege nicht allein in deren Interesse, sondern Anträge seines Verteidigers auf Anerkennung der geistigen Unzu- tannt. auch in dem der Herrschaft. Ebenso wünschenswert sei die Verrechnungsfähigkeit des Beschuldigten zu unterstützen sucht. Die BeBankow. Sum zweitenmal beschäftigte fich die Gemeinde- ficherungspflicht für die unständigen und hausindustriellen Arbeiter hörde glaubt jedoch nicht daran, daß St. die That in einem 8u- vertretung mit dem Erlaß über die Aufbringung der direkten und die Einführung einer obligatorischen Familienversicherung. Das stande geistiger Unmachtung begangen hat. Stern bestreitet übrigens Gemeinde steuern. Der Landrat, welcher den ersten Erlaß gegen, daß der beruflichen Zersplitterung in der Krankenversicherung auch, daß er sich in der Mordnacht mit seinen beiden mitverhafteten zurückgesandt hat, will einen Ausgleich zwischen Realsteuern und ein Ende gemacht werden solle und dafür die territorielle Komplicen sowie mit dem ermordeten Koniz zusammen befunden Einkommensteuern herbeiführen, weil angeblich die Realsteuer zu Gliederung eingeführt werde, sei nichts einzuwenden; wenn man und sich von den Dreien dann später getrennt habe. Dagegen ver- fehr belastet ist. Es wurde beschlossen, sich an den§ 6 des aber gegen die freien Hilfskaffen vorgehen wolle, so kann mag er über den Zweck feines Aufenthalts in Schönerlinde, woselbst Einkommensteuer- Gesetzes zu halten, um den erwähnten Beschluß zu dem nur dann zugestimmt werden, wenn gleichzeitig die Inmungs- und St. schon seit Jahren nicht mehr sein Domizil batte, teine genügende stande zu bringen. Zu der Errichtung eines zweiten Pfarr- Betriebs- Krankenkassen aufhören zu bestehen. Da die GemeindeErklärung zu geben. Die noch nachträglich in der Sternschen Villa hauses, welches die Gemeindevertretung schon früher beschäftigte, strankenkassen meist nur die Hälfte des ortsüblichen Tagelohns als in Schönerlinde stattgehabten Haussuchungen und Nachgrabungen wurde bemerkt, daß die Regierung verurteilt ist, 13 000 Mart Strankengeld zahlten, diese aber nicht mehr den wirklich gezahlten find erfolglos geblieben. zum Bau zu zahlen. Die Gemeindevertretung beschloß ferner die Löhnen entsprächen, sei eine Neufestsetzung der ortsüblichen TageVerhängnisvolles Kaffeekochen. Die Arbeiterin Rudolf aus Aufnahme eines Darlehns von 600 000 M. Da ursprünglich löhne im Interesse der Versicherten zu verlangen. Mit der Centrader Strausbergerstraße 7a besuchte am vergangenen Sonntag mit ein Darlehn von 800 000 M. in Aussicht genommen war, so sollen lisation wolle die Regierung offenbar die Verwaltung der Kaffen mehreren Bekannten und ihrem 1/2 Jahre alten Sohn Walter eine die übrigen 200 000 m. aufgenommen werden, wenn der Zinsfuß den Händen der Arbeiter entreißen und dabei eine AblagerungsGartenwirtschaft in der Seestraße. Als sie sich am Tisch einmal gefallen ist. Ein Antrag unfres Genossen slingenberg, für stätte für die Militäranwärter finden. Dagegen müsse sich die umdrehte, griff der Knabe, den sie auf dem Schoß hatte, nach der die durch Beschluß des Ober Verwaltungsgerichts ungültig erklärte Arbeiterschaft ganz entschieden wenden, ebenso gegen den Vorschlag, Kaffeekanne und riß ste unt, so daß sich ihr Juhalt ihm über das Wahl des Genossen Freiwaldt umgehend eine Erfagwahl vor den Unternehmern mit der Hälfte der Beiträge auch die Hälfte Gesicht, die Brust und den rechten Arm ergoß. Das Kind wurde so zunehmen, wurde einstimmig abgelehnt; 1800 Wähler bleiben daher des Einflusses zu sichern. Daß nur in Deutschland start verbrüht, daß es trot ärztlicher Hilfe starb. Auch die Mutter ohne Vertretung. Mögen die bürgerlichen Vertreter alle Mittel in approbierte Aerzte angestellt werden, sei gerechtfertigt, nur erlitt Verlegungen am rechten Arm, den sie noch in einem Verband Anwendung bringen, um die Opposition niederzuhalten, sie wird bei müsse mit den weiblichen Aerzten eine Ausnahme gemacht werden, tragen muß. den nächsten Wahlen wiederkehren und trotz alledem in die Gemeinde- so lange diese hier nicht zur Approbation zugelassen würden. Die bertretung einziehen. Arbeiterschaft hätte alle Ursache, dafür zu sorgen, daß eine res Eine Luftspiegelung zeigte sich in Stegliz am Donnerstag aktionäre Organisation der Krankenversicherung niemals Gesetz und müsse abend am südlichen Horizont. In einer großen dunkelen Wolfe traten, werde eine energische Agitation dagegen begut sichtbar, die Umrisse einer Landschaft hervor. Anfangs war es treiben. In der Diskussion trat Cohn für die Besferein bewaldeter Bergesabhang, vor dem sich eine große Sandfläche stellung der Kassenbeamten, für die Förderung ihrer ausbreitete; später war noch ein Turm zu sehen, welcher von einem Organisationsbestrebungen und für den Abschluß bindender Verträge Fluß umzogen wurde. Abhang und Turm verschwanden nach ein- ein. Tischendörfer wies darauf hin, daß viel zu wenig in ander; der Fluß verbreiterte sich zu einem See, der allmälig die den Gewerkschaften über die Krankenkassen gesprochen würde und die große Fläche vor dem früher geschauten Bergabhange einnahm und Kassenbeamten selbst in dieser Hinsicht mehr agitieren müßten; nachdem in seiner Küstenbildung eine auffallende Aehnlichkeit mit dem die Erhöhung der ärztlichen Honorare als unbedingt notwendig beWannsee zeigte. Gegen 9 Uhr zerfloß das interessante Luftbild. zeichnet wurde, nahm die Versammlung einstimmig folgende Resolution an: Das Hotel Bristol ist einem hiesigen Blatt zufolge von einer englischen Gesellschaft für 12 Millionen Mark angekauft worden. Auf frischer That ertappt wurde ein Einbrecher in der BrunnenStraße. Die Kriminalpolizei, der man ihn übergab, fand bei ihm noch einige Sachen, über deren Herkunft er keine Auskunft geben will, da er sie ohne Zweifel ebenfalls gestohlen hat: ein CigarrenEtui aus Schildpatt, dessen Deckel ein Wappen aus eingelegten Perlen mit noch leeren Namensschildchen enthält, ein Ring in der Form einer Schlange, deren Kopf ein großer und deren Augen zwei kleine Brillanten bilden, ein dunkler Strimmerüberzieher, eine Panzerkette, ein Bortemonnaie mit Sporttaschen, ein Dutaten- Trauring mit dem Beichen M. F. und ein graufarrierter Jadettanzug. Jedenfalls fönnen die Eigentumer, für die diese zum Teil kostbaren Sachen im Bimmer Nr. 37 des Polizeipräsidiums bereit liegen, darüber Ausfunft geben, wo der Einbrecher sie erbeutet hat. Gerichts- Beifung. Die Versammlung verpflichtet nach dem Vortrag des Herrn Dr. Friedeberg die Delegierten, dafür Sorge zu tragen, daß in den Gewerkschaften aufmerksam gemacht wird auf die drohende Gefahr, Besondere Schwierigkeiten boten sich bei Ermittelung der die die Novelle zum Krankenversicherungs- Gesetz in sich trägt. Die Thäterschaft einer Urkundenfälschung, welche gestern die Gewerkschaften haben den Widerstand gegen die versuchte Entrechtung Eine abgefeimte Schwindlerin ist in der Person einer schon erste Straffammer des Landgerichts I. beschäftigte. Beschuldigt war der Arbeiter zu organisieren und in die breite Masse zu tragen. twiederholt bestraften Martha St. festgenommen worden. Diese hatte der frühere Schutzmann Hermann& asche aus Hamburg, der Die Delegierten werden ferner verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, es besonders auf die Vermieterinnen von Schlafstellen nach Berlin gekommen war, um sich von dem Verdacht, vor acht daß die Kaffenvorstände Lohn- und Arbeitsverhältnisse der Kaffenabgesehen. In der Regel gab sie an, daß sie Buchhalterin eines großen Jahren eine strafbare Handlung begangen zu haben, zu reinigen. beamten aufbessern. Dem Eindringen der Militär- Anwärter iſt Exportgeschäftes sei, vom Urlaub aus Thüringen zurückkomme und Fasche war im Jahre 1893 Revierförster in Steinbach bei unverzüglich durch Abschluß von Dienstverträgen mit den Beamten. es mit dem Mieten eilig habe, da sie schon am nächsten Schleusingen. Als Mitglied des deutschen Beamtenvereins be- vorzubeugen." Morgen wieder im Geschäft Geschäft sein müsse. Wenn es ihr anspruchte er von demselben ein Darlehn von 250 M. Er mußte Hierauf berichtet Kaiser über den Barbierstreit. Die nicht gelang, gleich volle Beköstigung zu erhalten, so hierzu einen Wechsel ausstellen, der sein Accept und den Namen eines Meister von der Freien Vereinigung hätten die Forderungen begnügte sie sich auch mit der einfachen Schlafstelle und einem kleinen Bürgschaft leistenden Giranten trug, außerdem hatte der Bürge voll und ganz anerkannt, und der Streif richte sich jetzt nur noch gegen Darlehn zum Abholen der Sachen vom Bahnhofe. Die Wirtinnen noch einen Schein auszustellen, wonach er ausdrücklich seine Haft die Jumungsmeister. In den nächsten Tagen soll ein Flugblatt seitens der fanden es sehr begreiflich, daß im Urlaub das Geld knapp geworden barkeit anerkannte. Fasche fandte Wechsel und Bürgschaftsschein ein, Gehilfen zwecks Aufklärung der Bevölkerung verbreitet werden. Der sei und gewährten gern die Hilfe. Wenn sie es aber nicht konnten, beide mit der Unterschrift des Böttchermeisters Reinhardt zu Stein- Generalstreit ist auf Anraten des Ausschusses der Gewerkschaftskommission so mußte die neue Mieterin eben warten, bis sie vom Geschäft einen bach versehen, und erhielt darauf das Darlehu. Er erhielt bald aufgehoben worden.- Auf Anfrage aus der Versammlung wird seitens der Vorschuß erhalten hätte, und nahm nun die erste beste Gelegen- darauf eine Anstellung als Schußmann in Hamburg. Im Jahre Lohnkommission der Barbiere erklärt, daß den in den fliegenden heit wahr, der Wirtin zu stehlen, was sie nur erhaschen 1897 war die Schuld bis auf 180 M. abgetragen. Es mußte ein Barbierstuben arbeitenden Gehilfen die Annahme von Trinkgeldern fonnte. Einmal aber berbarg fie unter ihren Kleidern so Verlängerungswechsel über diese Summe ausgestellt werden verboten sei und alles, was gezahlt werde, müsse auf die Listen ge= viel, daß es auffallen mußte. Sie glaubte aber sicher zu und der Angeklagte fandte wieder einen solchen, mit zeichnet werden. Von einem Vertreter der Freien Vereinigung der sein, weil die Wirtin ausgegangen war und erst spät wiederkommen Reinhardts Unterschrift versehen, ein. Nach weiteren drei Jahren selbständigen Barbiere wird darauf verwiesen, daß jedes ihrer Mitwollte. Als nun die Frau unerwartet früh zurückkehrte, begegnete gelangte der Wechsel zum Protest und Reinhardt wurde als Bürge glieder ein Plakat in seinem Geschäftslokal habe, wodurch die Nonsie ihr gerade noch in der Thür. Die auffallende Veränderung in Anspruch genommen. Er behauptete nun, daß seine Unterschrift trolle über die Meister, die bewilligt hätten, sehr leicht gemacht sei. entging ihr nicht und so entdeckte sie den Diebstahl noch früh genug, gefälscht sein müsse. Fasche wurde unter Anklage gestellt. Im Larisch meinte, daß der Generalstreit unnütz gewesen sei. Demum die Diebin, welche auch einen seidenen Rock von ihr angezogen Termin bestritt derselbe mit Entschiedenheit seine Schuld. Richtig gegenüber behauptet der Vertreter der Charlottenburger Gewerkhatte, der Polizei überliefern zu können. Bei der Verhafteten fand sei es, daß er mit Sorgen und Geldverlegenheiten zu kämpfen ge- fchafts- Kommission, die Berliner Barbiergehilfen seien gezwungen man auch noch eine gestohlene Halskette mit einem herzförmigen habt, denn er habe 10 stöpfe zu ernähren. Er selbst habe Reinhardt geweien, in den Generalstreit einzutreten. Da der Antrag auf Medaillon, deren Eigentümerin nicht bekannt ist; sie wird gut thun, nicht um dessen Unterschrift gebeten, sondern seine Ehefrau, die ihm Santtionierung des Streits erst am Schlusse der Debatte gestellt fich bei der Kriminalpolizei zu melden. die unterschriebenen Papiere gebracht habe. Die als Zengin ber- wurde, wurde über den Antrag der vorgerückten Zeit wegen nicht Ein Sittenbild. Der 38 Jahre alte Arbeiter Friedrich nommene Ehefrau Fasche gab dies zu. Sie sei mit der Frau Reinhardt abgestimmt. Darauf wurde über den Ausstand der Nordhausener TabakHeidelberger, der in der Bergmannschen chemischen Fabril beschäftigt befreundet gewesen und an diese habe sie sich gewandt mit der Bitte, war, lebte feit zwei Jahren von seiner Frau getrennt und mit einer ihren Ehemann zur Hergabe seiner Unterschrift zu bewegen. Frau arbeiter verhandelt. Link verliest zunächst die Antwort der FabriFabritarbeiterin Jda Budowsky in der Oudenarderstr. 42 zusammen. Reinhardt habe ihr dies versprochen und ihr am folgenden Tage die tanten in Nordhausen auf ein Schreiben der Gewerkschaftskommission. Die Ida B. hatte ein Jahr vorher ihren Bräutigam" verloren, da er unterschriebenen Papiere übergeben. Nun ist Frau Reinhardt in- Herren jezen nochmals auseinander, weshalb sie den Schiedsspruch nicht auf drei Jahre ins Gefängnis wandern mußte. Als er am Montag zwischen verstorben. Nach einer von der Zeugin Fache hergestellten annehmen können, vor allem to eigern sie sichsämtliche Ausmittag aus der Strafanstalt entlassen wurde, kündigte fie Schriftprobe konnte fie die Fälschung nicht begangen haben, auch für ständigen wieder einzustellen. Hierauf schilderte ber Bertreter Heidelberger an, daß sie ihn num verlassen müsse, um zu ihrem die Thäterschaft des Angeklagten lagen genügende Anhaltepunkte der Zabalarbeiter aus Nordhausen die Ursache des Streits und früheren Geliebten zurückzukehren. Der Mann war sehr nieder- nicht vor und da der Zenge Reinhardt mit aller Bestimmtheit dabei spricht die Ueberzeugung aus, daß wenn ein allgemeiner Boykott ganzen Bürgschaftsleistung nichts der Firmen, die nicht nachgeben wollen, durchgeführt würde, den geschlagen und beschwvor sie, doch bei ihm zu bleiben. Sie ging blieb, daß er von der aber dennoch schon am Montagabend und fand einstweilen bei einer wife, jo blieb nur die Annahme übrig, daß die Ehefrau Arbeitern der Sieg in diesem ihnen vom Unternehmertum aufFreundin in der Magstraße ein Unterkommen. Heidelberger fonnte Reinhardt hinter dem Rücken ihres Ehemannes dessen Namen auf die gezwungenen Kampf sicher sei. Nach kurzer Debatte gelangt folgende die Trennung nicht überleben. Gestern nachmittag schickte er zu der Papiere gesetzt hatte. Da der Zeuge Reinhardt zugeben mußte, daß vom Vertreter der Tabatarbeiter Berlins eingebrachte Resolution in Buckowsky mit der Bitte, fie möge doch noch einmal zu ihm tonen, seine verstorbene Ehefrau und die Frau des Angeklagten eng be namentlicher Abstimmung einstimmig zur Annahme: da er ihr etwas Wichtiges zu sagen habe. Als sie nun um 3 Uhr freundet gewesen seien und da Fasche vorzügliche Zeugnisse und kam, fand sie den Verlassenen in der Küche als Leiche am Thür- Empfehlungen aufzuweisen hatte, so kam der Staatsanwalt zu der Ansicht, daß die verstorbene Ehefrau Reinhardt die Unterschriften pfosten hängen. hinter dem Rücken ihres Mannes hergegeben habe. Er beantragte die Freisprechung des Angeklagten und der Gerichtshof erkanite demgemäß. Eine Einbrecherbande hat in vorgestriger Nacht den Lagerfeller des Restaurateurs Karl Salomon in der Buttkamerstr. 11 heimgesucht. Sie stiegen durch das Fenster und erbrachen einen im Seller stehenben Kleiderschrank. Aus demselben stahlen die Diebe Kleider des Gastwirts und sämtliche Wäsche und Kleidungsstüde bes Dienst mädchens, letztere im Werte von ca. 125 W. Außerdem öffneten die Ginbrecher einen großen Reisekorb des Mädchens und eigneten fich bie Ersparnisse desselben in Höhe von 55 M. ant. Die heutige Versammlung der Delegierten ber Gewerkschaftstommission erklärt, daß sie sich dem von den Arbeitern der verschiedensten Orte Deutschlands über die Nordhäiser KautabatFabrikanten verhängten Boykott voll und ganz anschließt, und beauftragt die heutige Versammlung die Delegierten, in ihren Gewerkschaften für die Ausführung dieses Boykotts mit allen Mitteln einzutreten." Zu dem Mordversuch in der Reichenbergerstraße wird noch mitgeteilt, daß sich die Verlegungen, die der Sattlergeselle Weirauch wegen verschmähter Liebe der Pförtnerstochter Anna Zernide mit Die vor dem Schwurgericht des Landgerichts I geführte dem Meffer beibrachte, als nicht lebensgefährlich herausgestellt haben. Verhandlung wegen betrügeriichen Bankrotts gegen den Durch Acctamiation wird einstimmig die Ausgabe von SammelEs find nur Fleischwunden, die in einigen Tagen geheilt sein werden. früheren Buchdruckereibesiger Gustav Ehrlich ist gestern au liften zur Unterſtügung der ausständigen Tabakarbeiter beschloffen. Daß die Verwundete sich kurz nach der That in einem so gefähr- Ende gegangen und hat für den Angeklagten einen schlimmen Aus- Anwesend waren 53 Delegierte. Unentschuldigt fehlten die Delelichen Zustand befand, war in der Hauptsache auf seelische Er- gang gehabt. Auf Grund der Beweisaufnahme beantragte der gierten der Handschuhmacher, Musiker, Nabigpußer und Rammer. schütterung zurückzuführen. Staatsanwalt, den Angeklagten für schnldig zu erklären, seinen Ueber die Entwicklung zum Socialismus sprach Genosse Gläubigern Vermögensstücke absichtlich entzogen und Geschäftsbücher beseitigt zu haben, er befürwortete aber felbst die Eduard Bernstein in einer sehr stark besuchten BerDer sammlung des Wahlvereins des dritten Berliner Reichstags- WahlZubilligung mildernder Umstände bei den Geschwornen. Staatsanwalt begründete dies, indem er darauf hinwvies, daß treises, die am Donnerstag im großen Saale bes Gewerkschaftsder Angeklagte bieber völlig unbefcholten war, daß die Vermögens hauses stattfand. Redner schickte dem Vortrage die Bemerkung schädigung der Gläubiger nicht allzu erheblich sei, diese vielmehr für voraus, man möge seine Ausführungen nicht unter dem Gesichtspuntt den größten Teil ihrer Forderungen gedeckt sein dürften und der des Sensationellen betrachten, nicht von ihm viel Neues erwarten. Angeklagte fchließlich mehr oder weniger feinem allzu großen Was er auszuführen habe, seien fast sämtlich Gedanken, die schon Optimismus und seinen Prozessen zum Opfer gefallen fei. früher geäußert worden seien. Man softe sich nicht von den Berichten Fenerbericht. Die beiden letzten Tage brachten nur vereinzelt Die Verteidiger schlossen sich diesem Antrage auf zubilligung gegnerischer oder der Partei fernstehender Blätter nervös machen Alarmierungen, die anch burchweg nur unbedeutende Brände be- mildernder Umstände mit besonderer Wärme an, diese lassen. Früher hätten die Gegner fortgefeßte Rückgänge der Socialtrafen. Manteuffelstr. 15 und Elfafferstr. 25 brannten Kleidungs- wurden aber zu allgemeiner Ueberraschung von den Geschwornen demokratie konstatiert und die Partei sei fortgefeht dabei geivachfent, stücke und Wäsche. Schönhauser Allee 123 brannte ein Wagen der verneint, so daß als Strafart nur die Zuchthausstrafe gegeben heute sei es Gitte, die geistige Zerfezung der Partei zu proklamieren, Etraßenbahn und auf dem Ererzierplaz in der Schwedterstraße eine war. Der Staatsanwalt beantragte unter nochmaliger Hervor und die Partei wachse auch. Bappel. Der Bruch eines elektrischen Leitungsbrahtes verursachte hebung der von ihm geltend gemachten mildernden Momente das einen Alarm nach der Dennetvigstraße. niedrigste Strafmaß ein Jahr Buchthaus. Der Gerichtshof erkannte nach diesem Antrage, fügte aber noch die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren hinzu. Drei Monate Buchthaus wurden auf die Untersuchungshaft angerechnet, so daß der Angeklagte, der in Haft behalten wurde, noch 9 Monate zu verbüßen hat. Straßensperrung. Die Friedenstraße( nördlicher Damm) von der Fruchtstraße bis zum Weidenweg wird wegen Umpflasterung vom 17. 5. M. ab für Fuhrwerke und Reiter gesperrt. Aus den Nachbarorten. Versammlungen. Die Berliner Gewerkschafts- Kommiffion Der Socialismus, so begann Redner, heißt auf politischem Gebiet Demokratie, auf wirtschaftlichem Kollektivismus, KollektivSeine Vorausseßungen seien eine vorgeschrittene wirtschaft. industrielle Entwicklung, Ueberwiegen ber größeren, tapitalistisch geleiteten Betriebe, Ansammlung der Bevölkermg in den Städten. Es habe sich gezeigt, daß, wo die Bevölkerung hauptsächlich Landwirtschaft treibe und zersplittert im Lande lebe, das Bedürfnis, der Anttrieb und die Handhaben zur Umwandhung der Gesellschaft im socialistischen Sinne fehlten. Deutschland habe aber aufgehört, wesentlich Landwirtschaft zu treiben, die Industrie habe die Landwirtschaft fiberflügelt, 1895 lebten bereits 42,5 Proz. der Bevölkerung Aus Zehlendorf wird uns geschrieben: Um nicht von der Gunst des Amitsvorstehers Milinowski abhängig zu sein, meldeten die hiesigen Gewerkschaftsverbände zum 1. Mai ihr Vergnügen als das einer geschlossenen Gesellschaft an, worauf auch eine hielt am Donnerstag eine Versammlung der Delegierten im Ge- von der Industrie, nur noch 85,74 Proz. von der Landwirtschaft. entsprechende Bescheinigung vom Amtsvorsteher erteilt wurde. Ein werkschaftshaus ab, in der Dr. Friedeberg über: Die Auch Handel und Verkehr entwickelten sich in größerer Steigerung kontrollierender Beamter verbot trotzdem die Anwesenheit der Kinder Krantentafiengefeg- Novelle und die Erhöhung als die Landwirtschaft. In der letzteren läge das Schwergewicht unter 14 Jahren. Auf Beschwerde hierüber entdeckte auf einmal des ortsüblichen Tagelohns" sprach. Redner führte der noch bei den Mittelbetrieben( selein, Mittel- und Großbanern), in wieder der Amtsvorsteher, daß wir auch eine polizeiliche Genehmigung Hauptsache nach ungefähr folgendes aus: Die von der Regierung der Industrie aber neige sich die Wage immer mehr auf die Sette Die Riefenbetriebe mit über 100 Personent haben müßten, und daher hätte der Gendarm ein Recht geplante Abänderung des Krankenfaffengefeges solle nicht allein eine der Großbetriebe. zu revidieren und auch Uebertretungen zur Anzeige zu bringen. Besserstellung der Versicherten herbeiführen, sondern man wolle vor hätten 1895 schon über 5,5 Proz. des gewerblichen Arbeitspersonals Judes seien weder Kleinbetriebe noch Mittelbetriebe der Als Folge diefer Kuriosität follte der Wirt 10 W. Strafe zahlen. allem auch politische Zwecke damit verfolgen, man beabsichtige umfaßt. Vor dem Schöffengericht erklärte der Gendarm, nach feiner Ueber die Selbstverwaltung erheblich zu beeinträchtigen. Die Gelvertschaften Bahl nach zurückgegangen, es finden auch hier noch fortwährend Medner führt dafür einige Stellen aus den zeugung wäre das Vergnügen öffentlich gewesen. Denn wenn er in aber hätten ein hervorragendes Interesse daran, daß die Selbst- Reubildungen ftatt. Civil gewesen wäre und er hätte das nötige Eintrittsgeld an der verwaltung durch die Arbeiter aufrecht erhalten bleibe. Eine Aus. Artikeln des Prof. Rauchberg im Archiv für Sociale Gesetzgebung" Staffe gezahlt, so wäre er ohne Zweifel hinein gekommen.( Dabei dehnung bes Kreises der zur Krantenversicherung Verpflichteten sei vor. Man müffe sich also vor Uebertreibungen hüten. Immerhin Opfer sind Frauen. feien schon 1895 givet Drittel aller Erwerbsthätigen im Gewerbe| blefe Schranken fallen werden, wenn mit Umficht und Energie an Ueber eine große Feuersbrunft wird aus Petersburg Lohnarbeiter gewesen, wozu dann noch die große Zahl von ihrer Beseitigung gearbeitet werde. Der Weg der Befreiung der berichtet: Donnerstagnachmittag brach in der Schiffswerft auf der, Kleingewerbetreibenden komme, die infolge ihrer Einkommens- und Arbeiterklaffe sei fein Weg ununterbrochener Erfolge, aber im Galeereninsel eine Feuersbrunft aus, durch welche zwei Sellinge, Abbängigkeitsverhältnisse faktisch zur Arbeiterklasse gehörten und sich ganzen zeige er doch, wie kleineren Siegen immer größere Siege auf welchen der Kreuzer" Witjas" und andre Schiffe im Bau lagen, auch meist ihr zugehörig fühlten. Diese Schichten feien für ihre folgten, und durch Siege zum Sieg, das sei die Bewegungslinie, ferner zwei Bauholzniederlagen und ein Bureaugebäude eingeäschert dauernde Befreiung aus Dürftigkeit und Abhängigkeit auf die die uns die Entwicklung zum Socialismus verbürgt. wurden. Das Feuer sprang darauf über den Kanal, der die socialistische Umwandlung der Gesellschaft angewiesen. Die Technik Der Vortrag dauerte anderthalb Stunden. Dem Redner wurde Fontanka mit der Newa verbindet und vernichtete eine Anzahl und die objektiven Wirtschaftstendenzen allein nötigten heute noch lebhafter Beifall zu Teil. Militärmagazin- Bauten mit großen Vorräten au Sanitätsmaterial, nicht zum Socialismus, aber das bewußte Eingreifen der Menschen In der Debatte bestritt der Genosse Hahn unter Hinweis auf Hafer und Mehl. Der Schaden beläuft sich auf zehn Millionen könne viel thun, die Entwicklung in dieser Richtung zu beschleunigen. die Verhältnisse in der Berliner Maschinenbau Industrie die Nubet. Die Arbeiterklasse tämpfe heute in drei großen Abteilungen: Gewerk- Ausführungen Bernsteins über die Spaltung der reaktionären Masse, Ein furchtbares Unglück hat sich Freitag in Paris ereignet. schaft, Genossenschaft und politische Partei, und jede von ihnen bedürfe und meinte zum Fall Millerand, daß die Anwesenheit Galliffets im Es wird darüber berichtet: In einer Patronenfabrik in Issy in der dabei der beiden andren. Gewerkschaften und Genossenschaften hätten Ministerium einen Socialisten es hätte unmöglich machen müssen, große Aufgaben und Möglichkeiten, größer als wir sie uns früher vor in dasselbe einzutreten. Genoffe inter ertlärte fich mit Bern Umgegend von Paris fand vormittags eine heftige Explosion statt. gestellt hätten, aber bei alledem seien ihre Möglichkeiten, aus Gründen, stein in allen Bunkten einverstanden. Bernstein erwiderte Hahn in Im Augenblick, als die Arbeiter gerade die Fabrik verlassen wollten, die Redner genauer darlegt, begrenzt. Der wichtigste Kampf sei daher einem kurzen Schlußwort, daß von allen Gründen, und es seien Gebäude der Fabrik ein. E3 wurde sofort mit den Rettungsarbeiten um zu frühstücken, stürzte ein 10 Meter breites und 25 Meter tiefes auf Erringung der Macht in Staat und Gemeinde, auf Erfämpfung gewichtige darunter, die gegen Millerands Eintritt ins Ministerium und Ausnutzung der Demokratie gerichtet. Wie ständen mun hier geltend gemacht wurden, der Hinweis auf die Person Galliffets seines begonnen. Aus den Trünumern find 15 Tote und 18 mehr oder die Aussichten? Vielfach begegne man in dieser Hinsicht einer Grachtens der schwächste sei. Galliffets Bergehen lägen ein Menschen weniger schwer Verwundete hervorgezogen worden. Die meisten ähnlichen Auffassung wie die wirtschaftliche Verelendungstheorie: alter zurfid, er habe sich aber mit seinem ganzen Einfluß in der einer politischen Berelendungstheorie, die eine steigende politische Armee rüdhaltlos auf den Standpunkt gestellt, daß die Armee der Im Bahnhof von Marty bei Valenciennes erfolgte gestern Reaktion vorausfehe. Es spreche aber sehr vieles gegen fie. Der Stepublit und nicht die Republit der Armee zu gehorchen habe, und ein Zusammenstoß zwischen einem Güterzug und einem Personenzug, allgemeine Gang der Entwicklung zeige vielmehr eine Abnahme der das sei in jenem Moment die Hauptsache gewesen. Bezüglich des bei welchem 30 Reisende leicht verletzt wurden. Widerstandskraft der Reaktion. In dem Maße, als die Arbeiterklasse Unternehmerdrucks im Maschinenbau, so komme dergleichen selbst Die Bernsteinfunde in der Elbmündung, über die wir an Zahl und socialer Bedeutung wachse, ihre Organisationen sich heute noch auch in England vor. Aber dieser Druck werde schließlich fürzlich berichteten, haben sich in der Zwischenzeit in sehr bemerkensausdehnten, wachse auch die Zahl derer in den Reihen der Gegner, doch zurückgedrängt werden, wenn nicht durch rein gewerkschaftliche werter Weise gehäuft und es ist unter anderm auch wieder ein die die Notwendigkeit von Bugeständniffen einfähen. In außer- Mittel, so mit Hilfe der politischen Macht der Arbeiter in Staat und großes, flares Stück von einem halben Pfunde zu Tage gefördert gewöhnlichen Fällen fänden sich die Gegner wohl immer wieder zur Gemeinde. Im Vortrag habe er den Gang der Entwicklung geworden. Es beginnt sich deshalb auch bereits besonders am benachreaktionären Masse zufammen, aber mit abnehmender Kraft, und tennzeichnet, wie viel davon in allen Industrien erreicht sei, sei eine barten Cughafener Fischereihafen ein Handelsverkehr in Bernstein zu bald trieben gegensägliche Interessen sie wieder auseinander andre Frage. entwickeln, und wie dabei festgestellt werden konnte, sind in der darunter gerade auch der Streit um die Kosten der Zugeständnisse an die Arbeiter. Auch die moralische Kraft der Reaktion, der Glaube verhältnismäßig furzen Beit, feit der man dem Vorkommen des an sich selbst, sei in Abnahme. Bernsteins dort Beachtung schenkt, etwa 8-10 Pfund gefunden worden. Es ist dabei zu bedenken, daß die Funde bisher alle nur zufällig in den Fischernetzen gemacht wurden und von einem planund zweckmäßigen Abfischen der Norder Gründe", die fich als Hauptfundort erwiesen, noch immer feine Rede sein konnte, da die Gewässer dort für fleinere Fischerfahrzeuge zu gefährlich sind. Dazu würde nach Ansicht der Schiffer sich nur ein großes, gut manövrierfähiges Kraftboot eignen. Die Häufigkeit, mit der die zufälligen Bernsteinfunde geschehen, dürfte, wie die Tägl. Rundsch." schreibt, aber doch wohl den Versuch einer planmäßigen Abfischung nahe legen, um so mehr, als es doch geschichtlich festgestellt ist, daß im ersten Jahrhundert unsrer Zeitrechnung auf den Nordsee- Inseln viel Bernstein gefunden worden ist. Die Portefeuiller hielten am 11. b. M. eine Mitglieder- Berfammlung ab. In berfelben wurde eine Agitationskommission gewählt, deren Vorsitzender der Bevollmächtigte der Zahlstelle Berlin ist. Eine Arbeitsnachweis Kommission wurde gleichfalls eingesetzt. Ferner wurde mitgeteilt, daß sich die Etui Arbeiter in Hanau dem Verband der Portefeuiller angeschlossen haben. Weiter wurde befannt gegeben, daß die Firma Schellin gesperrt ist. = Die Politik der Arbeiterklasse müsse es mun sein, die Gegenfäße unter den Gegnern für die Förderung ihrer Interessen, für die Gewinuung immer neuer Positionen auszumuzen. Manche Gelegenheiten böten sich da. Redner erinnert an den Fall Millerand. Ob Millerand oder seine Opponenten im konkreten Fall recht gehabt hätten, jolle unerörtert bleiben, weil dies ein sehr genaues Eingehen Der Verein der Wäsche und Krawatten Arbeiter und auf Einzelheiten erfordere. Aber principiell sei zu bemerken, daß Arbeiterinnen wählte in der am 11. d. M. abgehaltenen Mit man bei solchen Gelegenheiten fich nicht nur zu fragen habe, ob es gliederversammlung den Kollegen Leopold zum ersten Vorsitzenden opportum fei, von einer Möglichkeit Gebrauch zu machen, sondern an Stelle Trinks, der aus Gesundheitsrücksichten sein Amt niederauch, ob man überhaupt das Recht habe, respektive es verantworten gelegt hatte. Als zweiter Vorsitzender wurde Keller gewählt. fönne, eine sich bietende Möglichkeit unbenutzt zu lassen. Der Urbeiterpolitiker habe sich als ein Sachwalter der Arbeiterklasse zu Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 16. Juni, vormittags 84 Uhr, betrachten, zu dessen Aufgaben es gehöre, durch zweckmäßiges in der Aula der 69. Gemeindeschule, kleine Frankfurterstr. 6: Um 10 Uhr vormittags Handeln die Zeit, die der Kampf um Beseitigung ihrer Leiden Bersammlung." Freireligiöse Vorlesung." ebendaselbst: Bortrag bes Fräulein Jda Altmann: Uebermenschen." erheische, nach Möglichkeit zu verkürzen. Der Fall Millerand biete or und Nachspiel auf dem Pariser Mustel- Har: übrigens manche Aehnlichkeiten mit dem Vorgehen Lassalles, über Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. monium. deffen Richtigkeit ja auch große Meinungsverschiedenheit unter Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen Socialisten besteht. pupil vormittag 9 Uhr: Transport- und Verbandübung für die männlichen MitIn Preußen sei die Arbeiterklasse durch das Dreillaffen- Wahl- glieder im Garten bei Neumann, Brunnenstr. 150. Ober: Schöneweide. Arbeiter Bildungsverein. Sonnabendabend, recht in Staat und Gemeinde beengt, und es müsse daran gegangen 81, Uhr bei D. John, Wilhelminenhofstr. 18, Versammlung. Vortrag des werden, dieses Hemmnis zu beseitigen. Daß die Wahlenthaltung Genossen M. Kiefel. Gäste sehr willkommen. Der Vorstand. nicht zum Ziel führt, ist allgemein zugegeben, was mit der Wahl- Allgemeine Kranken und Sterbekasse der Metallarbeiter beteiligung erzielt werden kann, müssen wir noch sehen. Jedenfalls( E. S. 29, Hamburg), Filiale Berlin 4. Sonnabend, den 15. d. M., abends dürfe man sich nicht auf sie beschränken, sondern müsse, wenn 9 Uhr, Mitgliederversamlung bei Frizz Wilke, Andreasstr. 26. die Zeit der Wahl kommit, auch alle andern Mittel der Demonstration mit Energie und Nachdruck in Anwendung bringen. Man verweise ihn vielleicht auf die Erfahrungen in Sachsen, wo der umgekehrte Effett erzielt worden sei. Er müsse aber fragen, ob seiner Zeit in Sachsen auch wirklich alles geschehen Vermischtes. 2000 Mark Belohnung. Die Belohnung, welche für die fei, was gegenüber der Entreißung des Wahlrechts am Plazze war. Ermittelung des Mörders der am 7. Mai d. J. in Königsberg Ein Bolt dürfe sich in manches schicken. Es sei manchmal langes ermordet aufgefundenen Hausbefizerin Zeyde ausgelegt wurde, ist Harren erforderlich, um ein erstrebtes Recht zu erlangen, viel Geduld, laut amtlicher Bekanntmachung auf 2000 Mark erhöht worden. bis ein vorenthaltenes Recht erzwungen wird. Aber ein Recht, das es schon besißt und ausgeübt hat, sich wieder nehmen lassen, das Die Rettungsstation Nuden der Deutschen Gesellschaft zur dürfe ein Volt nicht, das müsse es mit Aufbietung all seiner Energie Rettung Schiffbrüchiger telegraphiert: Am 13. Juni wurden zu verhindern suchen.( Beifall.) Judes wolle Redner darüber nicht von einem auf dem Peenemünder Hafen gestrandeten Fischerboot Turzerhand aburteilen. Seine Ueberzeugung aber sei, daß vor der zwei Personen durch das Rettungsboot Geheimrat Veitmeyer" der wachsenden Kraft und socialen Bedeutung der Arbeiterklasse auch Station gerettet. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantwortung. Talia Theater. Die Pest in Hongkong wütet in ganz erschreckender Weise. on 1202 von der Seuche Befallenen find 1131 gestorben. Eine Bählung der Pefttranten ist unmöglich, da viele Chinesen Hongkong verlassen. Die ärztliche Hilfe ist völlig unzureichend. Die Seuche beeinträchtigt bereits das Geschäft. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. M. O. 18. Ewald, Schönleinstr. 6. M., Aunenstraße. Uns unbekannt. Mag Gruhl, Nowawes. Wenn die Aufnahme in dem Krankenhaus nicht auf Anordnung des Vorstands erfolgt ist( und so scheint die Sache doch zu liegen), so ist dem Kranken das volle Krankengeld aus§ 11 Nr. 1 oder 2 zu gewähren. Ist die Aufnahme auf Anordnung der Kaffe erfolgt, fo ist, auch wenn der stasie die Greistelle gewährt ist, ein Anspruch des Stranten nur nach Maßgabe des§ 11 Nr. 4 vorhanden. A. Kl. Nein. G. R. 97. 1. Das ist möglich. 2. Sie thun gut, der Berliner Ver waltung und der Armendirektion mitzuteilen, daß Sie für die Kosten nicht aufkommen und Ihre Einwilligung zur Aufnahme der Frau nicht erteilen, daß Sie vielmehr verlangen, daß Ihre Frau die eheliche Wohnung teilt und daß von einer Silflosigkeit feine Rede sein könne. 3. Sie könnten sich an das Amtsgericht mit dem Antrag, Ihre Frau zur Herstellung des ehelichen Lebens zu veranlassen, wenden und eventuell auf Herstellung des 3. O. 11. Charlottenburg. ehelichen Lebents klagen. Puhlmanns -3. F. Nein Verspätet. Schiller Theater Urania Metropol- Theater. Vaudeville- Theater II. Wahlkreis! ( Wallner Theater).. ( Morwig- Oper.) Sonnabendabend 7 Uhr: Eröffnung der Opern- Saison. Hans Heiling. Große romantische Oper in 3 Aften Sonnabend, den 15. Juni: Tauben- Strasse 48/49. Entscheidungs- Ringkämpfe Im Theater um 8 Uhr: zu kleinen Preisen: ,, Charakterbilder aus der Sonnabend, den 15. Junt. nebst einem Borfpiel von Heinrich Mark". 1 Opernhaus. Geschlossen. Schauspielhaus. Geschlossen. Menes Opern Theater( Kroll). Konzert des Berliner LehrerGesangvereins und des Berliner Tonfünftler Orchesters. Anfang 5 Uhr. Schiller.( Morwitz Oper.) Hans Heiling. Anfang 72 Uhr. Deutsches. Johannisfeuer. Anfang 8 11hr. $ Leijing. Manfell Tourbillon. Anfang 8 Uhr. Berliner. Ueber unsre Kraft. ( 1. Teil.) Anfang 7 Uhr. Residenz. Frauen von heute. Anfang 7 Uhr bes Meßt Neues. Gastspiel des MeßthalerEnsembles. Die golbne Brücke. Anfang 7/2 Uhr. Westen. Robert und Bertram oder: Die luftigen Vagabunden. An fang 8 thr. Secessionsbühne. Buntes Theater: Neberbretti. Anf. 8 Uhr. Central. Die Geisha. Anfang 8 115r. Thalia. Geschlossen. Carl Weik. Sie weiß etwas. Anfang 8 Uhr. Quisen. Geschlossen. Friedrich Wilhelmstädtisches. Geschlossent. Belle Alliance. Das Versprechen hinterm Herd. Eine verfolgte Unschuld. Anfang 8 Uhr. Metropol. Specialitätenvorstellung. Anfang 71/2 Uhr. Apollo. Specialitäten Borstellung. Frau Luna. Anfang 72 Uhr. Paffage Panoptikum. Speciali täten- Borstellung. Passage Theater. Damen: Ringfämpfe. Specialitäten- Borstellung. Anfang mittags 12 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Urania. Taubenstr. 48/49.( 3m Theateriaal) Abends 8 Uhr: Bu fleinen Preisen: Charakter: bilber aus der Mark". Invalidenstraße 57/62. 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Ferner: bis zur Entscheidung! Lassartesse- Gambler. Das brillante JuniSpecialitäten- Programm. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Prater- Theater Kastanien- Allee 7/0. Täglich: Aus dem Volke. Volksstück mit Gesang und Tanz in 4 Bildern. Auftreten der Greentrie- Chansonnette Hedwig Döring, des GrotesqueKomiters Paul Coradini, der Gebrüder Damm, Afrobaten. The Garays, Radfahrer. Mr. Bartlings lebende Photo: graphien, Konzert und Ball. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Numerierter Platz 30 Bf. Kalbo. Schönhauser- Allee 148. äglich: Große Theater und Specialttäten Vorstellung. Nur Kräfte ersten Ranges. Grosser Erfolg! Am Dienstag, den 11. Juni verstarb plötzlich an Blutvergiftung ber Parteigenosse Grosser Erfolg! Ernst Reuter, Susanne im Bade. Große Ausstattungsoperette. Anfang: Wochentags 5 Uhr. Somm tags 4 Uhr. . Lehmann, Direktor. Deutsche Konzerthallen. An der Spandauer Brücke 3. Im schattig. Sommergarten: Täglich: Internationale Künstler- Konzerte. Die Boeren- Kapelle. Neapol.Tarantella- Kapelle ,, Sacco! Wiener Damen- Kapelle Raymond. Theater- Abteilung( KünstlerVariété) erstklass. Specialitäten. Von mittags 12 Uhr bis 3 Uhr nachm.„ Bürgerliches Diner". Preis pro Couvert 75 Pf. 4 Gänge. Sanssouci Im Garten: Täglich: Sie weiß etwas! Crosses Doppel- Konzert Schweizergarten Nordd. Sänger Schwank in 4 Aften von Rud. Kneisel. Anfang 8 Uhr. Morgen: Diefelbe Vorstellung. Montag bis Freitag bleibt das Theater geschlossen. Sonnabend, den 22. Juni: Er öffnung der Sommer- Oper. Direkt. Simmermann und Schramm. Entree Mark. Ab 7 Uhr 50 Pf., Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. In der Völker- Arena": 73 Beduinen. Karawane Im Garten Heute: Sommernachtsfest. Täglich Theater, Konzert und Specialitäten- Vor Besichtigung des Bazars, der ftellung. Nur Kräfte ersten Ranges. Truppe, des Zeltlagers; ferner Anfang 5 Uhr. Reichshallen Stettiner Sänger. Heute: Benefiz für Britton und Pietro. Anfang: Wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Eselreiten von 3-8 Uhr. Schaustellungen: 4, 126, 7 Uhr. Nach 8 Uhr Darstellung einer Beduinen- Hochzeit. Entree direkt v. d. Strasse an d. Am Königsthor. Am Friedrichshain. Anfang d. Konzerts 5 Uhr, Täglich: Konzert, Theater, Speciali täten Vorstellung und Ball. und Konzert. der Soiree 7 Uhr, Wochen Entree 30 Bf. tags 6 gr, d. Soiree 8 Uhr. Metallarbeiter. Die Beerdigung hat bereits Freitag, den 14., auf dem Kreuzkirchhof in Mariendorf stattgefunden. 238/9 Die Vertranenstente. Centralverband der Bimmerer Deutschlands ( Zahlstelle Berlin). Am Mittwoch, den 12. Jimi, ver starb plötzlich an Herzlähmung unser Mitglied, der Kamerad Louis Schwericke nach vielfachent Letben. 254/14 Die Beerbigung findet am Sonntag, den 16. Juni, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause Frankfurter Allee Nr. 70 aus nach Wilhelmsberg statt. Um rege Beteiligung der Mitglieder ersucht Der Vorstand. Centralverband der Maurer Deutschlands. Filiale I( Putzer). Den Mitgliedern sowie den Mite gliedern des Gesangsverein zur Nach richt, daß am 13. Jnni unser Mitglied Wilhelm Welack verstorben ist. [ 134/15 Die Beerdigung findet am Sonntag, den 16. Jumi, nachmittags 5 Uhr, von Sonntag, Montag und Donnerstag: der Leichenhalle des Dankes- Friedhofs Tanzkränzchen. Vereinsbillets gültig, Tanz frei. Volksbelustigungen aller Wochentags Art. Jeden Abend 10 Uhr: Moderne Don Juans. Stadtbahn: 50 Pfennig, W. Noacks Theater. Kinder 25 Pf., Gartenbesucher zahlen 25 Pf., Kinder 15 Pf. Apollo- Theater Täglich mit kolossalem Erfolge: Frau Luna mit dem Luftballet ,, Grigolatis". Ferner: 10 sensationelle Specialität. Gartenkonzert 7 Uhr. Anfang der Vorstellung 8 Uhr. Sonntags 72 Uhr. Brunnenstraße 16. Täglich im Garten: Konzert, Theater- und Specialitäten- Vorstellung. Ren: Gine fidele Kiste.eu! Schwant mit Gefang von E. Braune. Musik voit. Thiele. Der Dieb. Komische Operette in einem Aft von G. Millöder. Ostbahn- Park. Am Küstrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71. Hermann Imbs. Täglich: Großes Konzert, Theater- n. Specialitäten- Vorstellung. in der Müllerstraße aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Die örtliche Verwaltung. Verband der Möbelpolierer. Am 12. b. M. verstarb unser Kollege Otto Schröder im Alter von 40 Jahren an Brustkrebs. Die Beerdigung findet morgen nachmittag 4 or vom Krankenhaus Emmaus- Gemeinde in Nixdorf, Heram Urban nach dem Kirchhof der mannstraße, statt. 146/17] Der Vorstand. * Sommerpreise. prima Senftenberger Briquets 16tr. 30 g., ca. 135. nur 85 Pf. Carl Helbig, Heilgehilfe und Maffeur 16tr.? für fänttttche Serankenkassen Berlins 11149* 1 und Umgegend. Jm Saale: Tanzkränzchen. Itsedomstr. 9, Eing. Wattstr. 19, I. 63 Oberschlesische Steinkohlen Ruß II Ctr. 1,10, Scheffel mur 90 Pf. verkauft Iab Blas tscher, Bronbergerstr. 14 Deutsch. Metallarbeiter- Verband ( Verwaltungsstelle Berlin). Bureau: Engel- lifer 15, Zimmer 1-5. Ferusprecher: Amt VII, 353. Sonnabend, 15. Juni, abends 82 Uhr, bei Fischer, Waldstr. 8: Vertrauensmännerkonferenz für Moabit. Sonnabend, 15. Juni, abends 82 Uhr, bei Dieke, Aderstr. 123: Versammlung der Maschinenarbeiter, als Hobler, Bohrer, Stoßer, Fräser 2c. Sonntag, den 16. Juni, vormittags 10 Uhr, bei Meissner, Chauffeeftr. 72: Versammlung der Feilenarbeiter. Sonntag, den 16. Juni, vormittags 10 Uhr, bei Wetzel, Wrangelstr. 136: Morgensprache der Schraubendreher. Montag, den 17. Juni, abends 8½ Uhr, General- Versammlung in der Brauerei ,, Friedrichshain", Am Friedrichshain 22/29. Tages Ordnung: 1. Wahl eines 7. Beamten. 2. Berichterstattung über den Verbandstag in Nürnberg. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Die Vertrauensleute sind verpflichtet, den Mitgliedern die Mitglieds: Bücher auszuhändigen. Jeder Kollege hat darauf zu achten, daß ihm am Saaleingang 2 Stimmzettel verabfolgt werden. Spätere Reklamationen bleiben unberücksichtigt. 115/17 Achtung, Gold- und Silberarbeiter! Infolge der stattfindenden Generalversammlung fällt unsre regelmäßige Monatsversammlung aus. Zur Beachtung! Die Zahlstelle von Pasche in Charlottenburg, Potsdamerstraße 44, ist aufgehoben. Die Charlottenburger Mitglieder der Berliner Verwaltungsstelle mögen daher in Zukunft ihre Beiträge nur bei Leder, Bismarckstraße 44, und Fischer, Krummeftr. 41, regeln. Neue Zahlitellen sind errichtet bei Meinhardt, Reinickendorf, Hauptstr. 48, und Grube, Friedenau, Stubenrauchstr. 71. Die Ortsverwaltung. Steinarbeiter! Dienstag, den 18. Juni, abends 8 Uhr, im ,, Englischen Garten", Alexanderstr. 27 c: Oeffentl. Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht von der Konferenz in Schlesien. 2. Wird in allen Geschäften nach Tarif bezahlt? 3. Sind franke Kollegen vom Beitrag befreit? 4. Berschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht 172/17 Der Vertrauensmann. Verband der Möbelpolierer. Montag, den 17. Juni, abends 8%, Uhr, Andreasstr. 26: Derlammlung. Tagesordnung wird daselbst bekannt gemacht. Das Erscheinen aller Kollegen wird erwartet. Die Dampferpartie findet am 30. Juni nach Hessenwinkel( Dämerit: See) statt. Billets a 1,20 M. Kinder 60 Pf. Der Kollege Kühnemund hat sein Mitgliedsbuch am 10. d. M. ver loren. Der Finder wird gebeten, dieses Posenerstr. 5 abzugeben. 146/16 Der Vorstand. Verband der Maschiniften und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschlands. Verwaltungsstelle Berlin und Umgegend. Sonntag, den 16. d. M., nachmittags 5 Uhr, in Cohns Festsälen, 138/13 Beuthstr. 19/20: Derlammlung. Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben. H. Holz, Gipsstr. 9. Internationale Ausstellung für Feuerschutz und Feuerrettungswesen- Berlin 1901 verbunden mit einer Ausstellung von Erzeugnissen der Gartenbau- Kunst Kurfürstendamm No. 150-156. 6 grosse Dioramen mit neuen, eigenartigen Lichtwirkungen: Brände aus alter und neuer Zeit.( Die Dioramen sind geöffnet: Wochentags von 4-10 Uhr, Sonntags ausser dem Vormittag von 10-1 Uhr.) Heute: Erstes gr. Volks- Fest. Dreifaches Konzert! Grosses Lösch- und Rettungsmanöver der Feuerwehr zu Schöneberg sowie Vorführung der Lösch- und Rettungsgeräte von Gustav Ewald( Küstrin) unter Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr Halensee. Festliche Beleuchtung aller Teile des Ausstellungsgeländes, des Hauptgebäudes, des CalmonAsbesthauses und des Nernst- Pavillons der A. E. G. sowie des grossen Steigerturms. Die Strassenbahnschaffner verkaufen Ausstellungs- Eintrittskarten( für 50 Pfg.), Eintritt 50 Pfg. Kinder unter 10 Jahren 25 Pfg. die zugleich zur Fahrt nach dem Ausstellungsplatze berechtigen. Verkauf von Ausstellungs- Eintrittskarten an allen Schaltern der Stadt- und Ringbahn für 50 Pfg. einschliesslich Fahrt von der fünften Station ab. Elektr. Strassenbahn: Linkstrasse- Ausstellung- Grunewald, Spittelmarkt- Ausstellung- Halensee. Nächste Bahnhöfe der Stadt- und Ringbahn: Charlottenburg, Halensee. Von Eduard Bernſtein erichien foeben: C Wie ist wiffenfchaftlicher Socialismus möglich? Preis 1 Mk., elegant gebunden 2 Mk. Den Inhalt der Schrift bildet der Dortrag, den Eduard Bernitein im Berliner Socialwiffenfchaftlichen Studentenverein gehalten und der bekanntlich in der Prefie bereits zu lebhaftem Meinungsaustausch Anlaß gegeben hat. Der Vortrag ist für den Druck um einige nachträge ergänzt worden. Zu beziehen durch jede Buchhandlung, fowie durch den Verlag der Socialiffifchen Monatshefte, Berlin W. 35. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. Täglich: [ 16492* Gr. Konzert, Theater- u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Montag: Sommerfeft. Jeden Mittwoch: Die beliebten Kinderfeste. Jeden Donnerstag: Elite Tag. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 Uhr ab geöffnet. 2 hochelegante Regelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. Sonntag, Montag und Donnerstag in den Sälen: IMS Familien- Kränzchen. empfiehlt sein romantisch gelegenes Lokal zu Landpartien und Ausflügen Der alte Freund auf Pichelswerder. Große elektrische Tanzmusik jederzeit. 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Juni, abends 812 Uhr, im Lokale des Herrn Wollschläger, Adalbertstr. 21: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Festsetzung der Entschädigung der Verwaltungsmitglieder. 2. Neuwahl der Ortsverwaltung. 3. Neuwahl der Beitragssammler. 4. Neuwahl der Lokale für Zahl: stellen. 5. Neuwahl des Aufnahme- Arztes. Der wichtigen Sache wegen ist es Pflicht, daß jedes Mitglied der Filiale erscheint. 181/7 Die Sprechstunden fallen aus. Die Ortsverwaltung. Gehst Du Sonntags ins Freie hinaus, Laß Sorgen, doch niemals den ,, Wurm" zu Haus. Verlangen Sie gefl. ausdrück lich Wurms Magendoktor! Köpenick, Grünauerstr. 70. H. Königs Restaurant hält 12548* sich bestens empfohlen. Eigene Fabrikation. Fertige Kleider Enorm billig Jackettkleider wasserecht dekatiert, jetzt 10 mr. Jackettkleider elegante Façons Tr. in Cheviot und Homespun 18 Mt., 20 Mt., in feinster Ausführung 30 mt. Schwarze Kleider in neuesten Fantasiestoffen 20 Mt. Piqué- Kleider weiß und crême elegante Façons 7,50 Mt., 10 mt., 15 Mt. 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Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch 7, " " mittel gering 5, 1,60 1,20 " 1,30 1, " " 14,49 14,38 1,60 1,20 " 14,36 14,34 14,32 14,30 16,- 14,90 1,80 1,10 " " mittel gering 13,60 12,60 Hammelfleisch Butter Eier Karpfen " 1,60 1,10 2,60 2, 60 Stit 3,60 2,20 1 kg 2, " Hafer, gut mittel gering 16,20 15,50 Aale 2,60 1,20 15,40 14,70 Bander 2,60 1,20 " 14,60 14, Hechte 2,40 1,20 Michistroh pen 7,16 6,50 Barsche 1,80 0,80 7,80 5,40 40, 25, 45, 20, Schleie Bleie Krebse 2,60 1,20 1,40 0,60 65,- 25, per Ejot 18,- 3, ihm noch nie zu Ohren gekommen. Anders sei es im Keller. Dort seiner Allgemeinheit. In der ersten und zweiten Etage habe sogar wohne ein Invalidengeld empfangender Schuhmacher, der sich oft eine gewiffe Sauberkeit bestanden. Wenn im Keller Schmutz und hetrinke und dann sämtliche Fenster einschlage. Dreimal habe die Unsauberkeit herrschte, so waren dafür die Insassen selbst verantwort Wie es in unmittelbarer Nähe von Berlin mit der Armen Gemeinde die Fenster bereits erneuern müssen. Besondere Un- lich, nicht aber der Gemeindevorstand. Der Schutz des§ 193 ſei pflege bestellt ist, zeigt eine Verhandlung, die gestern in Moabit sauberkeit oder gar Ungeziefer habe er nicht bemerkt. Jedenfalls treffe dem Angeklagten als Mitglied einer freiwilligen Arbeiter- Sanitätsstattfand. Wegen Beleidigung des Amts- und Gemeinde- die Bezeichnung Lausehaus" oder" Laufestall" nicht zu. Angeklagter fommission augebilligt worden, feine Angriffe waren aber zum aller vorstehers Feld t'mann in Neu Weißensee bezw. der dortigen betont hier, daß er einmal von der Tochter eines Kellerbewohners größten Teil unberechtigt und darum beleidigend. Da er wegen Gemeindeverwaltung hatte sich gestern der Tischler Hermann um Hilfe angegangen worden sei. Der Vater des Mädchens, der desselben Bergehens schon einmal vorbestraft war, mußte auf eine Dähnert vor der vierten Straffammer am Landgericht II zu die Kellertreppe hinabgefallen sei und sich mehrere Rippen zerbrochen hohe Geldstrafe erkannt werden, die aber andrerseits zu erniedrigen verantworten. Der Anklage lag folgender Thatbestand zu Grunde. hatte, habe anderthalb Tage ohne ärztliche Hilfe sei mit Rücksicht auf die Vermögensverhältnisse des Angeklagten und Am 28. Februar 1898 geißelte der Angeklagte in öffentlicher Versamm im Bett gelegen. Er habe sich beim Amtsvorsteher Feldtmann darauf, daß er wohl annehmen konnte, der Gemeindevorstand sei lung die Zustände im Armen- und Krantenhauſe in Neu- Weißensee. beschwert, der ihn hart angefahren, ihm aber doch den Amtssekretär verpflichtet, auch den Obdachlosen etwas mehr Fürsorge angedeihen Er behauptete, daß dort die ärgste Schmußerei vorhanden sei, Hengst mitgegeben habe, und dieser sei über die Zustände im zu lassen. Es sei daher auf 300 m. Geldstrafe oder 30 Tage und die Armen, die dort untergebracht seien, vollständig mit Ungeziefer Armenhause sehr erstaunt gewesen. Herr Feldimann bestreitet die Gefängnis erkannt worden. eines solchen Vorkommniffes. Praktischer Arzt behaftet wären. Er wurde deshalb angeklagt und vom Schöffen. Möglichkeit gerichte zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. In der Dr. Euphrat ist nur einmal vor langer Zeit im Armenhause Berufungsinstanz, die der Verurteilte anrief. führte er den gewesen, um einen Kranken zu besuchen. Es war dort sehr unsauber. Auch Wahrheitsbeweis, den der Gerichtshof für erbracht ansah. der Kranke war sehr schmuzig und hatte Ungeziefer. Gemeindevertreter Welgen, gut Der Angeklagte wurde daher, nur weil seine Aeußerungen in Schildert hat auf Ersuchen des Angeklagten das Armenhaus be= Die Luft war. der Form beleidigend sein sollten, unter Aufhebung des ersten sucht. Er habe es dort sehr unheimlich gefunden. Am 20. Oktober v. J. unerträglich. In den drei Stuben des Kellers waren die Wände mit Urteils zu 150 Mark Geldstrafe verurteilt. fand in Neu- Weißensee eine Volksversammlung statt. Pilzen bedeckt, vor den Kochmaschinen waren die Dielen aufgerissen. An der Debatte beteiligte sich auch der Angeklagte, indem er auf Ungeziefer habe er nicht konstatiert, dazu waren die Betten zu seinen Prozeß hinwies und nach Aussage der überwachenden schwarz, aber erzählt sei ihm davon worden. Frau Köhler wohnte Gendarmen abermals beleidigende Ausdrücke gegen das Armenhaus mit ihrem Mann und drei Kindern seit 13 Monaten in einer ein" In einem andren Raum gebrauchte. fenstrigen Stube des Armenhauses. Auf Grund des Berichts der Gendarmen stellte Gemeindevorsteher wohnen zwei Frauen mit zusammen drei Kindern; in einer dritten Feldtmann da der Kurator des Armenhauses, Gastwirt Backhaus, Stube ein Mann mit 4 Kindern. In einem Raum wohnte ein selbst den Strafantrag. Fräulein mit 5 Kindern, bis sie erkrankte, in das Krankenhaus fam die Stellung eines Strafantrags ablehnte Auch in dem zweiten Fall erkannte das Schöffengericht auf drei und die Kinder in das Waisenhaus gebracht wurden. Wanzen und Grüsen Vorsitzender Landgerichtsdirektor Speisebohnen Monate Gefängnis. Wieder wurde Berufung eingelegt. Läufe giebt es in Menge!" Die heutige Verhandlung gestaltete sich sehr umfangreich, da Diet: Thun Sie denn nichts dagegen?- 3eugin: Wie fann Linjen blieb ich denn, wenn die Läuse überall hingeschleppt werden! Sogar die zahlreiche Zeugen geladen Gendarm Lack dabei, daß Angeklagter das Wort„ Lausestall" gebraucht habe. alten Leute in dem ersten Stockwerk flagen über Läuse! Den ganzen Ganz sauber sei es im Keller des Armenhauses allerdings Winter hätte sie mit der ganzen Familie bei offenen Fenstern schlafen Produktenmarkt vom 14. Juni. Getreide. Im Widerspruch mit Im Keller müssen, weil die Fensterscheiben entzwei waren und nicht gemacht den aus Nordamerifa vorliegenden Nachrichten haben die Getreidenicht, daran seien aber die Leute selbst schuld. Frau Priebe wohnte in Berlin, wurde mit ihren verschiffungen Argentiniens nicht ab, sondern zugenommen. Infolgedessen würden diejenigen untergebracht, die nicht armenpflegeberechtigt, wohl wurden. von ihrem Manne verlassen und nach Weißensee blieb auch die festere Haltung der Getreidebörsen in New York und Chikago aber ohne Wohnung seien. Die Unterbringung dauere nur so lange, 5 Kindern Der Markt blieb außerordentlich still, die Tendenz bis die Leute wieder eine Wohnung hätten. Sie erhalten weder abgeschoben, wo sie noch ihren Unterstützungs- Wohnsiz hatte. bei uns ohne Einfluß. Berpflegung noch Beköstigung, nur Obdach. Sie haben ihre eignen Sie wurde als Obdachlose im Armenhause untergebracht und be- war eher matt, wenn auch wesentliche Preisabschwächungen durch die Ansicht verhindert wurden, daß der gestrige Sturm den inländischen Saaten neiter: Sachen und für ihre Reinlichkeit selbst zu sorgen. Unter anderm wohnte vom Ausgang Juli bis zum 1. April eine zweifenstrige lichen großen Schaden zugefügt habe. Weizen und Roggen waren schwach wohne eine Familie darin mit vier Kindern, die Frau sei gestorben, Stube mit einer Frau, die auch zwei Kinder hatte. Sie sei fauber behauptet. Mehl wurde zu gestrigen Preisen etwas mehr umgesetzt. Hafer Am Maismarkte hatte verschärfte Warender Mann gehe den Tag über auf Arbeit, die Kinder seien sich selbst gewesen, das Haus aber nicht. Ungeziefer sei in allen Zimmern ge war still und unverändert. überlassen. Es sei zwar ein 15jähriges Mädchen da, das sei aber wefen. Sie selbst habe keines gehabt, sie habe es aber auch bei knappheit ein Anziehen der Preise für Locoware und vordere Sichten zur Rüböl nach mattem Beginn lahm und tränklich, auch fehle es an der nötigen Anleitung und des- andern Leuten gesehen, auch nicht verhindern können, daß Folge. Serbstlieferungen lagen schwächer. halb fehle die nötige Sauberkeit. Gemeindevorsteher Feldtmann gab ihre Kinder oft Ungeziefer auflasen. Wanzen waren auch vor- erholt. Schluß für Getreide leicht befestigt. Die Fenster Spiritus tam nicht zur Notiz. an, daß er aus eigner Erfahrung nichts wisse, er habe aber nach handen, die Wände waren voller Schimmelpilze. Eingang des Berichts recherchieren lassen und habe erfahren, daß waren den ganzen Winter entzwei, mit Bretterverschlägen und mit allerdings Schmußereien im Keller vorhanden waren, zu deren Be- Säden ausgestopft. Sie hätten im Finstern siten und frieren feitigung die Insassen jedoch nach dem Allgemeinen Landrecht selbst müssen. Die Fenster feien erst im April gemacht worden. Arbeiter berpflichtet seien, da sie nur Obdach erhalten. Auf eine Beschwerde öpricht war im Mai v. J. einmal im Armenhause. Der Zustand Stationen Keller sei unerträglich gewesen. Die Fenster waren entzwei. Die Betten hin habe der Landrat durch einen Baubeamten den revidieren lassen; dieser habe erklärt, daß der Keller etwas feucht ganz schwarz. An den Wänden zeigten sich die Spuren zerdrückter und ein wenig zu niedrig sei. Darauf habe er den Keller renovieren Wanzen. Nach diesem Ausfalle der Beweisaufnahme beantragte der laffen, gegen die angeordnete Räumung habe er aber Einspruch er- Verteidiger, R.-A. Seine, die Freisprechung des Angeklagten, da der 12 paparanda 746 NO hoben, weil der Keller der zur Zeit des Baues gültigen Bau- Ord- Wahrheitsbeweis erbracht sei. Die Verwaltung sei nicht ganz ohne Ver752SS 3 Regen 10 Betersburg An der Feuchtigkeit seien nung entsprach. Sie Bewohner fchulden, jedenfalls hätte sie den Obdachlosen mehr Fürsorge widmen 755 SSW 3 heiter 12 Cort selbst schuld, Beuge Bad- müssen. Der Gerichtshof nahm für erwiesen an, daß Angeklagter das Wort weil dieselben nicht lüften. 11 Aberdeen Franff./M. 756 S 3 wolfig 3 bedeckt 13 Paris haus ist erst seit dem 1. Oktober vorigen Jahres Kurator des Lausestall" gebraucht habe und damit diejenigen treffen wollte, die München Armenhauses. Die der Gemeinde= Armenpflege verfallenen für die Armenhaus- Verwaltung verantwortlich sind, das ist der Wien Ortsarmen werden verpflegt, beköstigt und bereinigt. Diese sind im Gemeindevorstand und seine Organe, denen er den Vorwurf machte, Barterre untergebracht. Im Hause befinden sich auch noch zwei daß fie es feien, die das Armenhaus zu einem Laufestall gemacht Schulklassen und ein Melde- Amt. Eine Klage über Unsauberteit sei hätten. Dieser Vorwurf sei nicht berechtigt, wenigstens nicht in waren. " + Ab Bahn und ab Kahn. * Frei Wagen und ab Bahn. Witterungsübersicht vom 14. Juni 1901, morgens 8 1hr. Barometers stand mm Windrichtung Windstärke Wetter winembe 754 SSW 4 heiter Hamburg Berlin 758SO 759 Temp. n. G. 5° 4° R. Stationen Barometer stand mm Winds richtung Windstärke -O Wetter 2516.beb. Temp. n. 6. FIG. 4° R. 759 NNW 4H16.beb. 13 756 SS 2wolfig 11 6 SSW| 2wolkg Wetter Prognose für Sonnabend, den 15. Juni 1901. Kühl und veränderlich, vielfach wolkig mit Regenfällen und frischen Berliner Wetterbureau. westlichen Winden. Conrad Tack& Cie Burg geg Damen- Stiefel Deutschlands grösste und leistungsfähigste Schuhwaaren- Fabriken. nur eigenes Fabrikat. Central- Bureaux: BERLIN S., Neue Jacobstr. 5. Damen- Schuhe. bei Magdeburg Herren- Stiefel nur eigenes Fabrikat. Praktischer Strand- u. Promenaden- Schuh 2,60 MK. Lasting Zugstiefel mit Lackspitze u. Ballenleder angenehm für den Sommer. 3,50 MK Leder- Schnür- Stiefel bequem solide 4,50 Mk. Hauspantoffel 38 Pr. 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Es muß sich zu ihr auch das richtige Verständnis für dasjenige hinzugefellen, was fie zu thim und zu unterlassen hat, damit ihr Jüngstes sich prächtig entwickeln kann. Da giebt es Hunderte von Kleinigkeiten, an die sie denken, die sie ausführen muß; da gilt es, zu verhüten und zu schützen, ohne doch das Kind zu verwöhnen und zu verweich: lichen. Zwei Worte sind es inhaltsschwer die heute bie Hauptaufgabe der Fürsorge für Alt und Jung, Gemeinwesen, jede Familie, jede einzelne Person von höchfter Bedeutung sind: Hygiene und Diätetit." Natürlich spielen sie auch schon beim kleinen Kinde die Hauptrolle; soll doch im ersten Lebensjahre der Grund zu seinem künftigen Wohle gelegt, sein Körper für die meist nicht leichten Aufgaben des Lebens vorbereitet und gekräftigt werden. Mannigfach find die Aufgaben der Hygiene. Da soll des Kindes Körperbaut täglich durch sorgfältige Reinigung mit Bädern und Waschungen wohl gepflegt, da sollen die Organe der Sinne( Ohr und Auge) gut geschützt werden. Das Gehirn soll von Blutandrang bewahrt bleiben, das Knochensystemt sich gesund und normal entwickeln. Luft und Licht sollen dem Kinde reichlich zu teil werden, damit sein Blut gesättigt an Sauerstoff bleibe; ergiebige Atmungen sollen seine Lunge und angemessene Bewegungen seine Muskeln kräftigen. Wäsche und Lager, Kinderstube und Ausfahren ins Freie, alles will überwacht sein. Außerdem fällt aber der Mutter, gerade beim Nesthätchen, eine nicht minder Jnh.: C. Streichhahn, Besitzer des Kaiserhofs, Köpenid. Empfehle beide Lokale mit großen Sälen und Gärten, jebes circa Personen faffend, mit Dampferbrücken, Stallungen für 40 Pferde 2c. wichtige Aufgabe zu, nämlich die richtige, zweckmäßige Diätetit. Nicht immer ist sie in der angenehmen Lage, ihm monatelang die Brust reichen zu können. Oft ist dies nicht oder nur wenige Woche hindurch möglich. Da gilt es nun, gleich von Anfang an den zuverlässigsten Weg einzuschlagen. Denn nichts ist verkehrter, als mit einem so zarten Wesen erst planlos zu experimentieren, bald dies, bald jenes Nährmittel bei ihm zu ver fuchen", welches gerade durch Reklame, durch Angehörige oder Freundinnen empfohlen wird. Dieses Herumtasten und Wechseln in der Nahrung ist für das fleine Menschenfind ein wahres Unglück, denn es wird die Ursache von Magen- und Darmleiden, die es rasch zu Grunde richten fönnen. Hierzu kommt, daß oftmals die Kuhmilch nicht so tadellos ist, wie man es verlangen müßte, ja, daß fie, wenn sich im Biehstande auch perlsüchtige Rühe oder solche mit unerkennbarer Tuberkulose befinden, geradezu für das Kind gefährlich werden kann. Selbst durch das Sterilisieren oder Abkochen sind Bersetzungen der frischen Milch und damit Brechdurchfälle des Säuglings nicht leicht zu vermeiden. Da richten sich denn die Blicke der Mutter univin fürlich auf ein altbewährtes Kinder- Nährmittel, welches in der Hauptsache aus der kondensierten Milch gesunder, auf frischen Alpenwiesen weidender Schweizer Kühe her gestellt ist, nämlich auf das Nestlé- Mehl. Dies wirt lich gute" Nährmittel wird nun schon seit 35 Jahren in stets gleicher Weise aus solcher, absolut bekömmlicher Milch, feinstem Weizenzwiebackpulver und Zuder an gefertigt, ist völlig feimfret, feinem Verderben ausgesett und wird, wie die Erfahrung tausendfach gelehrt hat, von den Kleinen ungemein gern genommen, aber auch tadellos vertragen. Von Tag zu Tag nimmt das Kind bei seinem Nestlé- Mehl- Süppchen oder Breichen zu, bleibt frei von Magen- und Darmstörungen, Drüsen leiden oder Hautausschlägen, wird dick und rund und befindet sich dabei ununterbrochen äußerst wohl. Alles Dies kann man von den zahlreichen milchlosen Kindermehlen und dergleichen nicht behaupten. Wenn eine Mutter ihr Kindchen blühen und gedeihen sehen will, dann bleibe sie nur unentwegt beim wohlbekannten Dr. C. Bock. Nestlé- Mehl. Zu Jedes Wort: 5. Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Kleine Anzeigen. Kinderbettstellen Andreasstraße 23. Achtung! Radfahrer! Wer sich ein billiges Fahrrad kaufen will, Abreisehalber verkaufe sofort wende sich an die Berliner Einkaufs: Kleiderſpind, Wäscheſpind, Bettstellen * mit Matraßen und Federbetten, Sofa, Genossenschaft Marsiliusstraße 19. Teppiche mit Farbenfehlern, Tisch Stühle, Nähmaschine, Fahr Fabritniederlage Große Frankfurter rab, pottbillig. Waldemarstraße 27, straße 9, parterre. fpottbillig. Herrenfahrrad, Damenfahrrad [ 552 verkauft sofort. Schuhmann, Wal bemarstraße 27, I. + 45* born I für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Beuthstr.3 bis 4 Uhr angenommen. 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