Mr. 150. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 fg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit flluftrterter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post- Zeitungss Preisliste für 1901 unter Br. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montage. Vorwärts Berliner Volksblatt. 44 18. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Solonet geile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derGrpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Die Altersversorgung in Oestreich. -st- ien, 26. Juni. Sonntag, den 30. Juni 1901. gekürzt darüber: Expedition: SW. 19, Bently- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Politische Lebericht. Berlin, den 29. Juni. Thielens Schlußeffekt. Vom 4. Juli d. J. ab werden alle Rückfahrfarten zu den jetzigen regelmäßigen Preisen( d. H. dem andertHalbfachen Preise der Personenzugskarte) zivischen Stationen der preußisch- hessischen Staatsbahnen, die ausschließlich von diesen Bahnen bedient werden, eine Gültigkeit von 45 Tagen haben. Die Gültigkeit erlischt wie jezt schon bei den zusammengestellten Fahrscheinheften zur Mitternacht des 45. Lages, so daß die Rückfahrt spätestens an diesem Tage beendet sein muß. unfähigkeit( Invalidität) und im Falle des Alters, und auf eine obliegt einer für das ganze Reich zu errichtenden PensionsUnterstützung im Falle der Stellenlosigkeit; für die inter- anstalt; zur Erleichterung werden die Mitglieder in 2otalbliebenen auf eine Rente für die Witwe, auf Erziehungsbeiträge verbänden organisiert. Das erste Statut soll der Minister des Endlich scheint man sich auch in Oestreich zum Ausbau der für die Kinder( nur für die ehelichen!) und im Falle der Ver- Innern erlassen, der auch den ersten Vorstand ernennt. Die ganze Arbeiterversicherung entschließen zu wollen. Destreich sicherte vor Ablauf der Wartezeit stirbt auch eine einmalige Ab- Leistung des Staats besteht darin, daß er der Pensionsanstalt für kennt derzeit nur die Krankenversicherung und die Unfallversicherung; fertigung der Witwe und Kinder. Die Wartezeit beträgt bei die Gebahrung des ersten Halbjahres Vorschüsse leistet, die von ihr die notwendige Ergänzung der Versicherung für den Fall der In- der Invaliditätsrente, der Stellenlosigkeits- Unterstügung, der Witwen zu ersetzen sind. Zu den Kosten der Versicherung trägt validität und des Alters zu schaffen, hat es bisher nicht vermocht. rente und den Erziehungsbeiträgen 60 Beitragsmonate, bei der Alters- er ebenso wenig etwas bei, als er für die Ver Trotzdem hat sich die Regierung zu feiner ganzen That aufgerafft: rente für Maurer 480, für Frauen 420 Beitragsmonate( nicht 40 sicherungskasse irgendwelche Haftung überstatt ein für die gesamte arbeitende Bevölkerung bestimmtes Ge- oder 35 Jahre 1). Die Invaliditätsrente beträgt jährlich nimmt; er stellt nur das papierene Gesetz bei. Mit Socialpolitik sezz über Jnvalidität- und Altersversicherung, Witwen- und Waisen- 600, 900 und 1200 Kr., und zwar erfolgt der Zuspruch nach der hat der Entwurf also blutwenig zu thun; er ist Demagogie der versorgung vorzuschlagen, hat sie ein dürftiges Special- niedrigsten Gehaltsklasse, der der Versicherte innerhalb der letzten Regierung. gefez vorgelegt, dessen Wirksamkeit nur für die best 60 Beitragsmonate angehört hat. Als invalid ist derjenige anzu- Der fardinale Fehler des Entwurfs liegt in seiner Einseitigkeit Mittelgestellten Lohnarbeiter, die Angestellten aller Grade, dienen sehen, der infolge eines törperlichen oder geistigen Gebrecheus seinen und Engherzigkeit. Aus diesen Gebrechen heraus hat er zum foll! Der Gesezentivurf ist ganz dem Körberschen Geiste bisherigen Berufspflichten nicht weiter obzuliegen vermag"; wer sich punkt der Versicherung eine für den überwiegenden Teil der Verentsprungen, der darin besteht, nur jene Reformen zu wollen, aber einen die Invaliditätsrente übersteigenden Bezug verdient, hat sicherten unerreichbare Altersversorgung gemacht. anstatt, die wohl nicht tief gehen, die aber recht viel Effekt versprechen. auf die Rente feinen Anspruch. Die Rente erlischt auch wie der sociale Gedanke es verlangt, zum entscheidenden Faktor die Die Altersversorgung der Angestellten, dieser letzte Aufschwung der mit der Wiedererlangung der Eriverbsfähigkeit, der gleichzuachten Invaliditäts- Versicherung zu gestalten. Die Dürftigkeit, Bourgeoisie, ist natürlich eine bei den bürgerlichen Politikern sehr ist, wenn der Rentenempfänger sich durch eine Beschäftigung" einen ja Unbrauchbarkeit des Vorschlags macht es flar, daß man Specials beliebte Sache, und deshalb hat sich die Regierung vor allem an die die Rente übersteigenden Bezug verdient. Die Altersrente, gefeße erst machen kann, wenn das allgemeine Gesetz vollendet ist, Befriedigung der Forderungen dieser Schichten gemacht, obwohl sie das Schaustück des Gesegentwurfes, beträgt 900, 1350 und 1800 Kr. daß die Altersversorgung bei der breiten Masse der selbst bekennen muß, daß es sich hierbei um einen verhältnismäßig jährlich; der Anspruch auf sie beginnt für Männer mit Bollendung Arbeiterschaft einsetzen muß. Der Gesetzentwurf ist schlecht geringen, materiell ohnehin günstiger gestellten Teil von Arbeitern des 65., für Frauen mit Vollendung des 60. Lebensjahres, ob sie und die Arbeiterschaft hat gegenüber ihm nur eine Antwort: Die Handelt, der infolge dessen weniger der Wahrnehmung seiner noch weiter in Anstellung bleiben oder nicht. Da aber die Er- Forderung nach dem Gesez, das alle arbeitenden Menschen bei Alter Interessen durch die Regierung zu bedürfen scheint, da langung an die Wartezeit von 480 und 420 Beitragsmonaten ge- und Erwerbsunfähigkeit vor dem Elend schützt. es ihnen leichter sein müßte als den eigentlichen Arbeitern fnüpft ist, so ist die Vollendung des 65. und 60. Lebensjahres fast die Fürsorge für Alter und Invalidität selbst ins Wert für die gesamte, derzeit lebende Generation der Versicherungspflichtigen zu setzen." Nun will die Regierung glauben machen, sie habe sich nur eitel Schein. Wohl macht der Entwurf den älteren Versicherten zu dem Specialgesetz deshalb entschlossen, weil die materiellen Ver- die Konzession, daß ihre Wartezeit, wenn sie bei Vollendung des hältnisse der Angestellten es ermöglichen, daß die Versicherung für versicheлung smäßigen Lebensjahres noch nicht abgelaufen ist, bei sie aus ihrer eignen Kraft, unter Beihilfe der Unternehmer höchstens, Männern 4/10, bei Frauen 11117 5/10 des fehlenden Der preußische Eisenbahnminister Herr v. Thielen hat den Ehr gefchaffen werde, während die Versicherung der eigentlichen Arbeiter Restes wird, aber trotzdem würde der im ohne Mitwirkung des Staats unmöglich scheint. Aber der Gesetz- 40. Lebensjahre in die Versicherung Eintretende das 74. Lebens- geiz gehabt, sich einen guten Abgang zu sichern. Er hat deshalb die Welt mit einer That, seiner ersten That, überrascht: Alle entwurf beweist, wie falsch diese Behauptung ist; er ist vornehmlich jahr, der mit 30 Jahren Versicherte das 68. Lebensjahr Retourbilletts auf preußischen Bahnen sollen hinfort 45 Tage deshalb so schlecht ausgefallen, weil auch die Kraft der Angestellten vollenden müssen, um in den Genuß der Altersreute zu gelangen. Gültigkeit erhalten, die Neuerung soll bereits am 4. Juli nicht ausreichend ist, das Gebäude der Alters- und Invaliditäts- Erst der mit 20 Jahren in die Versicherung Eintretende kann mit dieses Jahres in Kraft treten. Der Reichs- Anzeiger" berichtet versicherung allein zu tragen. In Wahrheit hat die Regierung mur dem gefeßlich scheinbar für entscheidend erklärten 65. Lebensjahre in darum die Arbeiter vergessen und sich blos der weitaus günstiger dem Hafen der Nente landen. gestellten Angestellten erinnert, weil die Fürsorge des kapitalistischen Die Unterstügung im Fall der Stellenlosigkeit Staats abnimmt mit dem Maße der Bedürftigkeit der Klasse, beträgt für jeden Monat der Stellenlosigkeit ein Zwölftel der zunimmt mit der ökonomischen Macht des Individuums. Die Invaliditätsrente; den Anspruch auf sie zu erlangen ist aber ein Altersversorgung bei den bestgestellten Lohnarbeitern anzufangen, wahres Sunststück. Der Stellenlose muß erstens 60 Beitragsmonate konnte mur in einem Gemeinwesen beliebt werden, dessen Parlament aufzuweisen haben, zweitens muß der Austritt aus dem Dienstaus Privilegien entstammt. verhältnis nicht freiwillig erfolgt, die Entlassung nicht verschuldet geDieser Zug zur Auslese, zur Ausstoßung der innerhalb wesen sein, er muß nachweisbar mittellos fein und schließlich, wenn der Angestellten bedürftigeren Elemente, beherrscht auch weiter den er binnen drei Monaten( ein zweite Wartezeit!) seit dem Beginn der Gefeßentwurf; jede Bestimmung zielt darauf hin, den Kreis der Stellenlosigkeit, ohne sein Verschulden keine Anstellung oder Beschäftigung Versicherten ja nur recht enge zu halten, nur die wohlhabenden, die findet, die ihm mindestens einen Bezug in der Höhe der niedrigsten bürgerlichsten Teile der der Versicherung unterworfenen Klasse in ihr Invaliditätsrente, wenn auch nur vorübergehend, bietet". aufzunehmen. Versicherungspflichtig sind im Sinne des Wer zu dieser Unterstützung gelangen sollte, müßte wahrlich im UnGesezentwurfs betreffend die Pensionsversicherung der in privaten glück viel Glück haben! Die Witwenrente, deren Bezug bis Diensten und einigen in öffentlichen Diensten Angestellten" vom zum Tode der Witwe dauert, mit ihrer Wiederverehelichung aber vollendeten 18. Lebensjahre angefangen alle in privaten erlischt( wo dann eine Abfertigung im dreifachen Betrage der Reute Diensten gegen Monats- oder Jahresgehalt Angestellte, eintritt), beträgt 300, 450 und 600 Kr. Der Entwurf geht an diesem sofern ihre Bezüge bei einem und demselben Dienstgeber mindestens Bunkte ganz bettelhaft vor: Seit der Eheschließung muß mindestens 600 Kr. jährlich erreichen. Nach dieser Bestimmung scheiden vor allem ein Jahr verflossen sein, die Ehe muß von dem Versicherten vor die Lehrlinge und Praktikanten aus; da weiter ein monatlich ge- Vollendung des 50. Lebensjahres geschlossen sein, der Verstorbene zahlter Tagelohn nicht als Monatsgehalt anzusehen ist" sind auch darf im Zeitpunkte der Ehe nicht schon im Genuß einer InvalidätsSo bescheiden auch dieses Reförmchen ist, so winzig diese jene Arbeiterschichten ausgeschlossen, die in der Hierarchie der Lohn- rente gestanden haben lauter im Quantum nicht sehr bedeutenden, arbeit die Stufen des Monatslohnes erklommen haben, also vor- in der Qualität aber sehr häßlichen Einschränkungen! Die Er- Abschlagszahlung auf die längst notwendig gewordene fundanehmlich die Geschäftsdiener. Aber mehr als dies: die Definition ziehungsbeiträge betragen für jedes Kind eines Versicherten mentale Reform des Tarifwesens, so bedeutet die Neuerung des Gesezes legt es in den Willen des Unternehmers, auch jeden zehn, für jedes doppelt verwaiste Kind zwanzig Prozent der In- immerhin eine Vereinfachung in der wilden Wirrnis der Handlungsgehilfen, also die eigentlichen Anvalidenrente, die der Versicherte bezog oder auf welche er Anspruch bisherigen Tarifanarchie; außerdem führt sie eine geringe Ver gestellten, von der Wirksamkeit des Gejeges ausgehabt hätte, wenn er im Zeitpunkte des Todes oder der Erlangung billigung herbei. Man wird nicht fehlgehen, wenn man diesen plöglichen Thielen zuschließen; er braucht nur den Monatslohn in einen Wochen der Altersrente invalid geworden wäre. Die Erziehungsbeiträge erLohn zu verwandeln. Gegenüber dieser eminenten Befürchtung löschen schon mit Vollendung des 14. Lebensjahres schen Aufschwung damit in Zusammenhang bringt, daß seine Tage besitzt die Regierung eine sehr unangebrachte Naivetät: sie tönne wogegen das geltende Unfallversicherungsgesetz gezählt find. Er möchte mit einigem frischen Glanz aus dem wohl im allgemeinen faum ernst genommen werden", und es müsse die Vorsorge bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres bestimmt! Ministerium scheiden. Bereits ist auch ein General für diesen den Angestellten überlassen bleiben, geeignete Mittel zu finden, die Stirbt der Versicherte vor Ablauf der Wartezeit( 60 Beitragsmonate), Ministerposten auserschen. Statt des erfolglosen Kanalministers ihnen die nötige Widerstandskraft gegenüber solchen Bestrebungen ver- haben Witwe und Kinder bloß Anspruch auf eine einmalige Ab- wird, wie man uns mitteilt, der Kommandeur der Eisens leihen könnten. Dieser Appell an die Organisation macht fertigung, das ist die Hälfte einer Juvalibenrente! bahn- Brigade, General v. Schubert, der Schwiegersohn des verstorbenen Freiherrn von Stumm, fich besonders gut in einem Geseze, dessen Daseinsgrund eben der Welche platte Schmußerei! Mangel der nötigen Widerstandskraft der kaufmännischen Angestellten Die Versicherungspflicht erlischt mit dem Austritt Thielens Nachfolger werben. In Betracht gekommen war für den Posten auch der Generalift! Mittlerweile geht der Gesetzentwurf mit der Ausstoßung immer aus einent versicherungspflichtigen Dienst, im Falle der dauernden weiter. Zunächst werden von der Versicherung, ausgeschlossen die Verwendung außerhalb Oestreichs und mit dem Beginn eines Be- major v. Budde, der frühere Chef des Militär- Eisenbahnivesens. InMänner, die nach Vollendung des 50., und die Frauen, die nach zuges auf Grund des Versicherungsgesetzes. In den zwei ersten dessen hat v. Budde es vorgezogen, Direktor der Vereinigten WaffenVollendung des 40. Lebensjahres in ein die Versicherung sonst be- Fällen hat der Versicherte Anspruch auf die Rückerstattung der fabriten" zu werden, eine Stellung, in der er ein Jahresgehalt von gründendes Dienstverhältnis treten, und zum Schluß durch eine von ihm geleisteten Prämien ohne Zinsen; diese Rückerstattung, 100 000 m. bezieht. Ob nun der General den Kanal durchsetzen wird? beiläufige Bemerkung im legten Paragraphen!- auch die, die bei die binnen 15 Monaten vom Tage des Erlöschens der VersicherungsInkrafttreten des Gesetzes 50 und 40 Jahre alt sind! Und da man pflicht geltend gemacht werden muß. gilt als vollständige AbDer Bankkrach. sich in Oestreich kein Gesetz ohne Hinterthürchen denken kann, so fertigung. Erneuert sich die Versicherungspflicht, so fuüpft, den Es ist tragikomisch zu beobachten, wie die berufsmäßigen Hellwird endlich der Minister des Innern ermächtigt", einzelne Fall der Prämienrüderstattung ausgenommen, der weitere Lauf der Gruppen von Angestellten, die nach dem Gesetze versicherungs- Wartezeit an das Ende der bereits zurückgelegten an. Die Sicher- seher ihren befohlenen unerschütterlichen Optimismus ausüben. Zwar pflichtig sind, bont der Versicherungspflicht zu befreien st e IIung der Alters- und Witwenrente erfolgt durch feste hat sich ein armer Teufel von einem Bankier erschossen wie der Entwurf sagt, der Wohlthat der Versicherung Prämien der Angestellten und der Dienstgeber( Sapitaldeckungs- Strodmann in Leipzig auf seiner Villa in Lindenau aber man zu berauben, wie es jedoch heißen sollte. Mit dieser Methode Verfahren); fie betragen in der I. Gehaltsklasse für den Beitrags- tröstet sich: es ist nur ein ganz fleiner", der Berliner Platz verliert ist es der Regierung gelungen, den Kreis der Versicherten unter monat vom Dienstgeber 4,5 Ser., vom Versicherten 3 Kr., zusammen nichts bei ihm und vielleicht ist er noch nicht einmal völlig tot. Zwar ein Drittel der der versicherten Berufsklasse angehörigen Per- 7,5 Sr.; in der II. Gehaltsklasse 6,75 und 6, zusammen 12,75 Sr.; ist eine„ Ebbe des allgemeinen Verkehrs" eingetreten, wie im HandelsDas Er- teil der National- Zeitung" gesagt wird, aber dasselbe Blatt bringt sonen zu bringen! Man kann ruhig sagen: es ist ein Gesetz für in der III. Gehaltstlaffe 9 und 9, zusammen 18 Sr. die, die es nicht brauchen; die, die des Schußes der Gesetzgebung fordernis für die Invaliditätsversorgung, für die Stellenlosigkeits- einen Leitartikel von bemerkenswertem Unverstande, in dem mit bedürfen, werden von seiner Wohlthat ausgeschlossen. Unterstügungen, für die Erziehungsbeiträge und Abfertigungen, sowie gleichem Schwall, bewiesen" wird, daß wir bei Leibe nicht im Zustand Slizzieren wir num den Erfolg des Gefeßentwurfs. Die ver allfällige Betriebsabgänge der Versicherung werden einer Krise leben. Die Beruhigung schreitet also fort, die Besonnenheit kehrt sicherungspflichtigen Personen zerfallen in drei Gehalts durch Ergänzungsbeiträge der Dienstgeber gedeckt, Berliner Börse, die in den letzten tlassen: mit Jahresbezügen bis zu 1200 Kronen, von mehr als und das Jahreserfordernis auf die in dem zurück", felbst an die alvar als das Publikum. Die 1200 Kronen bis zu 2400 Kronen und von mehr als 2400 Stronen. einzelnen Betriebsjahre beitragspflichtig seienden Dienstgeber Tagen weit nervöser war, Den Gegenstand der Versicherung bildet die Anwartschaft nach Verhältnis ihrer Prämieuzahlen umgelegt( Umlage- Deutsche Bank" hat sich zu einem Entgegenkommen" gegen für den Versicherten auf eine ente im Falle der Eriverbs. verfahren). Die Leitung für die Versicherung die um Geld verlegenen Kunden der Leipziger Bank entschlossen, das wird Die Rüdfahrtarian von türgerer Gültigkeit zu ermäßigtent Preisen( nach dem Harz, Thüringen usw.) bleiben einstweilen bestehen, doch soll ihre Aufhebung„ baldthunlichst" erfolgen; ebenso werden in Zukunft Sommertarten auf den preußischHessischen Staatsbahnen nicht mehr ausgegeben und besondere Preißermäßigungen für Ausstellungen, Kongresse, Festlichkeiten u. dgl. nicht mehr gewährt werden. Da die Regierung besonderen Wert darauf legte, daß diese Verkehrserleichterung noch den zahlreichen Ferienreisenden zu gute fommt, so ist ihre sofortige Durchführung beschlossen und sind Anweisungen an die Direktionen erteilt worden, daß vom 4. Juli an alle gewöhnlichen Rückfahrkarten, auf denen eine kürzere Geltungsdauer aufgedruckt ist, ohne Aenderung des Aufdrucks die berlängerte Gültigkeit besitzen." " Eduard wahrhaftig nicht glänzend genannt werden kann: sie will die gestanden würde, damit beim Verkauf deren Kassen Contobuchforderungen an die bankrotte Bant mit 30 Proz. der noch ein Kleines Extraprofitchen zugewendet und Forderungen beleihen. Höher wagt sie also einstweilen die Aussichten neue Mitglieder herangezogen werden tönnten; und der Gläubiger nicht zu schäzen. nun kommt dieser Möller aus Brackwede und bestimmt, daß auch den Händlern die billigeren Tariffäße eingeräumt werden, so daß diese Krämerseelen in die Lage tommen, den landwirtschaftlichen Vereinen Ronfurrenz machen zu können. Wie konnte sich nur Herr Möller einfallen lassen, die dem deutschen Volt von der Vorsehung zugeteilten Aufgabe: so anti- agrarisch aufzufassen!" Deutsches Reich. focialer Forderungen der Jektzeit einzugehen, andrerseits aber die Verderblichkeit aller gewaltsamen Versuche der Menderung focialer Ordnungen darzulegen. Je fachlicher er die geschichtliche Entwidlung des Verhältnisses der Stände( cs Die Leipziger Nachricht des Berl. Tagebl." und andrer Blätter giebt also wirklich tros der Verfassung noch„ Stände"! Redaktion von der Beschlagnahme des Vermögens der meisten des„ V.") untereinander und der Lage der arbeitenden Klassen Aufsichtsräte, der wir Glauben geschenkt haben, war eine insbesondere behandelt und den stetigen Fortschritt zum Befferen Ente. In der Verfolgung gewiffenloser Aufsichtsräte ist man alio unter Vermeidung(!!) jeder Tendenz nachweist, um so eher wird in Sachfen nicht eiliger als in Preußen, ach Gott, es giebt sonst es bei dem gesinden Sinn unsrer Jugend gelingen, sie zu flarem und ruhigem Urteil über das Verhängnisvolle unberechtigter so viel zu thun, den Staat zu retten und den Kassenärzten auf die focialer Bestrebungen der Gegenwart zu befähigen." Finger zu sehen, daß sie nicht etwa ein harmloses Pulver aus der Hier wird also mit flaren Worten den Lehrern die entwürdigende Droguenhandlung verschreiben, das nach uralten, ehrwürdigen Aufgabe zugewiesen, statt den Sinn wissenschaftlicher Erkenntnis und Privilegien nur über den Ladentisch eines Apothekers wandern darf. Wahrheit in den Schülern auszubilden, die einfältigsten InteressenDie Aufsichtsräte und Direktoren der Leipziger Bank haben in Legenden der herrschenden Klassen zu propagieren, und dies noch den letzten drei Jahren zusammen 1 363 492 W., also im Durchschnitt ist durch den Bundesrat in seiner Sigung am 24. d. Mts. Da ist es denn auch schließlich kein Wunder, daß als der Endzwed dazu unter der falschen Vorspiegelung: Vermeidung jeder Tendenz". jährlich 454 497 m. Tantieme bezogen diese Summe verteilt angenommen worden, wie jest offiziell mitgeteilt wird. Die Ne- dieses geschichtlichen Unterrichts" die Empfehlung des HerrscherM. fich auf ungefähr 10 Personen, macht an 15 000 Thälerchen auf den formen, welche die Novelle bringt, stehen weit zurück hinter den An- hauses und die Anpreisung seiner Verdienste bezeichnet wird, und Kopf im Durchschnitt pro Jahr. fprüchen, welche die Arbeiterschaft unter den heutigen Verhältnissen zwar der augenblidlich regierenden Familie, nicht etwa der zu stellen berechtigt ist und die von der socialdemokratischen Fraktion bis 1866 augestammten Herrscherhäuser Hannovers, Kurhessens und des Reichstage befürwortet wurden. An der kleinlichen Kompromiß- Nassaus. fucht des Centrums scheiterte die gründliche Reform. Es ist daher wahrlich kein besonderes socialpolitisches Verdienst, daß die Regierungen sich dem dreisten Widerspruch des Centralverbands der Industriellen nicht ergaben, der selbst die winzigen Berbefferungen der durch die Mehrheit des Reichstags beschlossenen Novelle zu verhindern bemüht war. In den Gläubigerausschuß der Leipziger Bank hat auch die weimarische Regierung einen Vertreter entfandt. Wie viel die weimarische Staatstaffe an der Bant gut hat, ist nicht bekannt. Die Aktien der Sächsischen Bant, einer Notenbant, fallen fehr: am Sonnabend waren sie dermaßen angeboten, daß nicht ein mal ein Sturs notiert werden konnte, weil kein Mensch das Papier wollte. Dagegen steigen Staatspapiere täglich weiter. Und dabei werden immer noch neue Emissionen von Aktien von Industriegesellschaften an die Börse gebracht Hermann der Chernsker und der lange Möller. " Die Deutsche Tageszeitung" hat sich in der gegen wärtigen Zeit der fauren Gurke" die dankenswerte Aufgabe gestellt, die Welt mit Stoff zum Lachen zu versorgen, und wenn nicht alles trügt, dürften ihr endlich auf diesem Gebiet die Erfolge blühen, die ihr bisher auf politischem trog ihrer Leitung durch Herrn Dr. Georg Oertel aus Großdölzig verfagt geblieben find. Eine wahre Perle unter ihren Leiſtungen dieser Art ist der Leitartikel in der gestrigen Abendnummer, benannt„ Die Aufgaben des deutschen Volkes". Er beginnt schwungvoll: " Mit Spott hat man die Deutschen das Volk der Dichter und Denker genant in dem Sinne, daß der germanischen Rasse die Thattraft fehle und Gemüt und Verstand die Oberherrschaft unter ihr führe. Diese Ansicht ist selbstverständlich grundfalsch. Seit den Zeiten der Cimbern und Teutonen bis auf unsere Tage hat das deutsche Volk eine schier unübersehbare Menge größter Geister gerade auf den Gebiete praktischen Handelns, vornehmster Politik und Selbstaufopferung für die Allgemeinheit hervor gebracht; kein Volk der Erde kant dieser völkischen Leistung auch nur irgend etwas an die Seite stellen, auch nicht die alten Griechen und Römer." Und nun macht sich der Verfasser daran, seine außer gewöhnliche Geschichtskenntnis zu beweisen und die Geister aufzuzählen, die ihm als die größten erscheinen. Zunächst an die Reihe kommt Hermann der Cherusker, der Borer, der die Deutschen einte, dann Karl der Große, dem wir die Grundlage der deutschen Landwirtschaft" verdanken, darauf Otto der Große. Weiter folgen: der Große Kurfürst, Friedrich der Große, Freiherr v. Stein, Blücher, Scharnhorst, Wilhelm I. mit seinem ihm verbundenen unsterblichen Genius", dem Fürsten Bismarck, dem Schlußstein" der bisherigen Entwicklung. Miquel und Christian Dietrich Hahn fehlen. Doch nicht geschichtlich, auch zoologisch beweist die " Deutsche Tageszeitung", daß das deutsche Volt auf dem „ Gebiete des praktischen Handelns" allen andern Völkern über ist. Zu diesem Zweck sett sie mit fühnem Kopfsprung bom Reich der Geschichte ins Zierreich und fährt also fort: " -VO Die Gewerbegerichts- Novelle Das Posadowsky- Rätsel. ll Bu der noch immer verschleierten 12 000 Mark- Affaire bringt die „ Leipziger Volkszeitung" noch einen kleinen amüsanten Nachtrag. schrieben. Am 20. November wurde die Buchthausvorlage abgelehnt. Im August 1899 wurde der Bettelbrief des Grafen Bosadowsky geDamals waren aber die erbettelten 12000 Mark immer noch nicht an das Reichsamt des Junern abgeführt. Erst auf energische Vorstellungen aus dem Reichsamt erfüllte dann Herr Bued das etwas eigentümliche Verlangen" und übermittelte das Trinkgeld der Scharfinacherei an den Minister. Gefühlen fie nachträglich eine Sache bezahlten, die ihnen – wie unser Man kann es den Centralverbändlern nachfühlen, mit welchen Parteiblatt bemerkt gar nicht geliefert war. Es ist nun in der That außerordentlich auffällig, daß Graf Bosadowsky die eben durch die Verscharrung der Zuchthausvorlage ergrimmten Scharfmacher numittelbar nach dem jämmerlichen Fiasto noch mehr reizte durch die Wahnung an die 12000 Mart, die doch angeblich für Zwecke der Buchthausvorlage bestimmt waren. Mit Recht stellt unser Leipziger Parteiblatt die Frage: Pressierte denn das gar so sehr? In der ministeriellen„ Berliner Korrespondeng" vom 25. Oktober 1900 wird ja ausdrücklich gefagt:" Diese( Summe) ist zur De dung der Drud fosten verwendet worden, die durch die Wiedergabe des oben bezeichneten amtlichen Materials entstanden find." Sollte denn wirklich der Drucker so unklug gewesen sein, auf die Bezahlung seiner Rechnung ungebührlich zu drängen, auf die Gefahr hin, eine gute und schaft zu verlieren? Immer wieder drängt sich deshalb die Frage auf, warum gerade der Bettel" von 12 000 M. die Bucck- Garde jo talen Geist, der die Wissenschaft mißbraucht zur Rechtfertigung Die Geschichtsanweisung offenbart ganz und gar jenen Ieri alen Geist, der die Wissenschaft mißbraucht zur Nechtfertigung Wahrheitsdrang betrogene Geister müssen aus der Bucht dieser offenbarter Autoritäten. Was für verkrippelte, um ihren natürlichen höheren" Schulen hervorgehen! Arme Bourgeoisie! " Lehrerflucht aus der Pfalz. Aus der Pfalz wird uns gefchrieben: In pfälzischen Blättern findet man eben eine kleine, der„ Bf. Lehrerztg." entnommene Notiz. der zufolge sich bereits fünfunddreißig pfälzische Lehrer der Hessischen Regierung zur Verfügung gestellt haben, und zum Tell auch schon angestellt sind. Staubbemerkung wieder. Es verlohut fich aber schon, etwas näher Die phälzische bürgerliche Presse giebt diese Notiz ohne jede Sandbemerkung wieder. Es verlohnt sich aber schon, etwas näher auf die Ursachen dieser Lehrerflucht einzugehen. Wenn man sich bei diefer betrüblichen Erscheinung über etwas verwundert, so ist es mehr sind, die den pfälzischen Schulftaub von ihren Bantoffeln schließlich nicht bloß diese Flucht der 35, sondern daß es nicht noch schütteln. Der Lehrerstand, der doch unstreitig mehr zur Größe und 3 der glänzenden Entwicklung Deutschlands in den letzten 30 Jahren beigetragen als irgend einer unfrer pfiffigen Staatsmänner und Weltpolitiker, wird heute noch in der Pfalz vielfach in einer Weife behandelt, die mit seiner Bedeutung im kulturellen Leben der Nation im schlimmsten Widerspruch steht. Man werfe doch nur einmal einen Blick in unser pfälzisches Lehrerorgan, um einen Begriff von der die die verehrlichen GemeindeWertschägung zu erhalten, Man verwaltungen dem Lehrerstande zu teil werden laffen. int vor der Mit- und Nachwelt, geniert fich gar nicht den Ausschreibungen dem Lehrer das Heizen des Schulsaals und die Beschaffung von entsprechendem Material auzubieten. Daß dort, wo der Lehrer beizen darf, ihm auch großmütig das Ausfegen und Aufwischen des Schullokals zugemutet wird, versteht sich am Rande. Für diese Arbeiten werden durchwegs jo minimale Beträge eingesetzt, im Leibe erfrieren, vielfach aus seiner Tasche den erhöhten Heizungsdaß der glückliche Stelleninhaber, will er Winters nicht die Knochen Daß man den Lehrern auch noch die bedarf bezahlen muß. und die BeBerrichtung des niederen Kirchendienstes forgung bes vielfach ohne jede Bezahlung, zumuten darf, das kennzeichnet wohl zur Genüge den Tiefstand der socialen Stellung des Lehrers in der Pfalz. Daß Elend noch miserabel bezahlt werden, den pfälzischen Staub von den unter solchen Verhältnissen die Lehrer in der Pfalz, die zu allem Dieser Teil der Affaire ist sicherlich bedeutsamer, als die Frage, Pantoffelu schütteln und anderswo Unterkunft suchen, dürfte niemand ob Graf Pojadowsky den Bettelbrief an Herrn Bued persönlich weiter wunderlich finden. Wie groß das Elend sein muß, geht allein schon aus dem Umstand hervor, daß die pfälzischen Lehrer sich sogar unterzeichnet habe. Die" Post" leugnet das heute. Die Frei- schon aus dem Umstand hervor, daß die pfälzischen Lehrer sich sogar fimige Zeitung" bemerkt darauf, cs mag sein, daß die Reinschrift unter die preußische Fuchtel flüchten. Das trifft namentlich auf die des Briefes nicht die Unterschrift des Grafen getragen habe, jeden- Lehrer der an Breußen grenzenden Bezirke zu. Der Budrang zu den Der falls aber das Konzept. Das habe Posadowsky im engeren Kreise Lehrerbildungsanstalten hat ganz beträchtlich nachgelaffen. selbst zugestanden.Bedarf au Lehrern kann unmöglich durch den Nachwuchs der Seminarien gedeckt werden. Wohin soll das führen? in Aufregung versezte. Also war es wohl nur die Verwendung der 12 000 m., die sie dermaßen in Aufregung versezte. Eine Berwendung, die selbst den doch an allerhand Sachen gewöhnten Bueck , etwas eigentümlich" erscheinen mußte. Es würde deshalb wohl am Plate fein, wenn sich der Minister entschließen wollte, das über der 12 000 M.- Geschichte noch immer lagernde Dunkel zu lichten." Der gestörte Bund. " zu ortsüblichen Geläutes, Daß die herrschende Lehrernot in den er bärmlichen Ge= braucht, wenn man sich die Ausschreibungen ansieht, keiner näheren haltsverhältnissen ebenfalls mit ihre Begründung findet, Begründung. Bei dem größten Teil der Ausschreibungen findet man den Vermerk: Wiederholt zur Bewerbung ausgeschrieben." Jept hilft man sich damit, daß bei erfolgloser Ausschreibung einfach ein Lehrer aus einem Nachbarort von feiten der Regierung beauftragt wird, eine verwaiste Schule neben der seinen mitzuführen". Bas bei einer solchen Mitführung" herausspringt, läßt sich leicht denken. Duzende von Schulstellen in der Pfalz sind schon seit Die, Deutsche Tages- Zeitung" ist ob der Enthüllungen Es ist ein befannter naturwissenschaftlicher Grundiaß, daß über ihre Finanzpolitik völlig übergeschnappt. Sie ist von einem ein Lebewesen fünfmal fo lange lebt, als wie seine Schwindelzustand in jeder Bedeutung des Worts befallen worden. Entwicklung in Anspruch genommen hat. Unfre Leser auf dem Das Organ hat zwar noch so viel Besinnung, die Münchener ErLande wissen das von ihrem edelsten Freunde im Tierreich, dem Pferde, von dem Jagdgefährten, dem Hunde, dem Nind- lärung zum Fall Nuhland ihren Lesern vorzuenthalten, was vieh usw. usw. Nun ist ein Volt in einem höheren Sinne fie aber über die Erklärung sagt, ist so hirnverbrannt, daß auch als ein Lebewesen zu betrachten, welches, wenn auch wir Mitleid mit Dent unglücklichen Bündler Organ nicht geschriebenen und von dem Menschengeist festgestellten empfinden anfangen. Da heißt es, es fei zugegeben, daß mehr wie Jahresfrist verwaift und werden auf diese Art Gesezen, so doch sicherlich den ewigen Anordnungen der es sich nicht um Bestechungsgelder des Bunds der Landwirte ge- versehen. Vorsehung in demselben Maße unterworfen ist. Wenn wir handelt habe. Und indem es verschiedene Mitteilungen zusammenrührt, Eine Wendung zum Besseren kann nur dann eintreten, wenn also die Entwicklung des deutschen Volks von seinem ersten Kampf erzählt das Blatt ganz ernsthaft, Herrn Nuhland sei vorgeworfen worden, die sociale Stellung des Lehrerstandes gehoben, wenn all gegen die Römer, dem Cimbern- und Teutonenkrieg, rechnen und aunehmen, daß die Entwicklungsperiode des Wolfs bis zur ein- er habe eine dem Bund der Landwirte entgegen die fein Selbstbewußtsein demütigenden Nebenbedingungen, die als getretenen Thattraft mit der Begründung des Deutschen Reichs it ehende" Liga" gründen wollen, welcher die Frankfurter Beitung" mittelalterliche Ueberreste mit den Schulstellen noch verknüpft sind, ihren Abschluß erreicht hat, so haben wir eine weitausend mit der socialdemokratischen Münchener Post" vorgeblich beitreten beseitigt werden, wenn man den Lehrer von der geistlichen Vormund jährige Beriode und das deutsche Volt hätte die Anwartschaft auf sollte, und wozu die Gelder in der Hauptsache aus Fürst Bis- fchaft befreit, ihn mindestens neben und nicht unter den Pfarrer stellt und dann auch noch sein Gehalt in ausgiebigster Beise ein zehntausend jähriges Bestehen, wovon reichlich mehr als mardichen Streifen angeboten wurden." erhöht. die Hälfte auf die aufsteigende Linie kommen müßte." Ein so frecher Schwindel ist in der journalistischen Praxis selbst Das sind wahrlich keine unerfüllbaren Forderungen. In einens, Was folgt daraus? Daß das deutsche Volk sich über die der Agrarier taum jemals dagewesen. Die Deutsche Tageszeitung". Lande, wo man jährlich Hunderte von Millionen für militaristische ihm von der Vorsehung zugeteilten Aufgaben" flar werden anstatt mitzuteilen, welche Anklagen erhoben worden sind, erfindet Zwecke aufwenden kann, finden sich bei nur einigermaßen gutem muß; und welcher Art sind diese Aufgaben? Nicht auf dem sich einfach tolle Märchen, die die Gegner angeblich aufgebracht Willen sicher auch einige lumpige Millionen für die Bildner der Gebiet der Weltpolitik liegen sie; es gilt die einheimischen hätten, und die allerdings so kretinistisch sind, daß auch der dümmste Jugend. Zustände auf die höchste Stufe menschlicher Entwicklung zu Bündler über den Blödsinn staunen muß. bringen", und das wichtigste ist, daß, Deutschland zu- In Wirklichkeit betraf die Mitteilung der Frankfurter Beitung" nächst durch die Art, wie es feine Handels- einen Bersuch Ruhlands, gegen die Agrarier, und natürlich auch verträge abschließt, der Welt zeigt, wie gegen Bismard eine Liga zu bilden. Als der Versuch scheiterte, eine gerechte Grundlage einer nationalen ging dann Ruhland zum Bunde der Landwirte über, aus deffen Wirtschaft gewonnen wird." Mit andren Worten: Mitteln er unter der Quellenangabe„ Bismardicher Streife" ein socialdie bedeutendste der von der Vorsehung gestellten Aufgaben demokratisches Organ zur Vertretung schutzölnerischer Wirtschaftsist, daß die Zölle für Getreide und für die edelsten Freunde politik zu bestechen versuchte. im Tierreich möglichst erhöht werden. " " Die„ Deutsche Tageszeitung" Iügt, wenn sie behauptet, es Aber diese Regelung der wirtschaftlichen Beziehungen wäre zugegeben, daß der Bund der Landwirte nichts mit dem des Deutschen Reichs zum Auslande," heißt es weiter, Nuhlandschen Bestechungsversuch zu thun gehabt habe. Das genaue Gegenteil ist die Wahrheit. Wir haben nachgewiesen, daß nur der Bund der Landwirte hinter den Bismarckischen Der Bund der Landwirte ist der Urheber reisen stecken konnte. jenes Bestechungsversuchs, wie aus seiner Kasse die bündlerischen Geheimagenten bejoldet worden sind, die im Centrum, bei den Konservativen und Antisemiten ihr Unwesen treiben. ist nur gewissermaßen der Rahmen für die weitere Thätigkeit. Diese ist mit furzen Worten dahin festzustellen: unerbittlicher Rampf bis zur Vernichtung alles Schwindels auf allen Gebieten. Wir brauchen nicht die einzelnen Arten des Schwindels näher darzulegen, die schlimmsten Blüten haben ja die letzten Tage gezeitigt, und wir stehen unsrer Auffassung nach erst am Anfang dieser Regeneration, welche sicherlich nicht in dem Sinne des Herrn Möller zur Ausführung gelangen wird, sondern die das Biel hat, die Börse wieder zu dem zu machen, was sie sein soll, zu einem ehrlichen Markt." Die jeßige Art, in der die Deutsche Tageszeitung" durch die tollsten Lügen und Fälschungen den Bund zu retten sucht, deutet darauf hin, daß die verborgene Korruption noch viel größer sein muß. als durch die bekannt gewordenen Thatsachen erwiesen wird. Ausland. Die Parteien in Holland. Aus Amsterdam wird uns geschrieben: Das Resultat der gestrigen Stichwahlen für die Zweite Stammer hat die fleritale Mehrheit auf 58 Stimmen gebracht( nicht 57, wie anfangs gemeldet wurde). Davon find 25 fatholische und 83 evangelische Kleritale. Die letteren zerfallen wieder in 3 Fraktionen, nämlich 2 Christlich- Historische", eine evangelische Pfarrerpartei, welche 1897 das Bünglein an der Wage war und die mit der Parole„ Gegen Nom!" den Liberalen den Sieg besorgte. Diesmal aber fiel fie aus reaktionärem Justinkt den Katholiken in die Arme. Ihnen am nächsten stehen die„ freien Anti- Revolutionäre", die evangelischen Junker, die Leute mit doppeltem Namen", welche 1893 wegen einer Wahlrechtsfrage sich von dem mehr demokratischen Teil der Evangelischen losgesagt haben. Sie haben 8 Mitglieder im neuen Barlament. Die größte flerikale Fraktion bilden die„ AntiRevolutionären", hauptsächlich zusammengesetzt aus den kleinbürgerlichen Elementen der evangelischen Partei, deren Führer, Dr. Kuyper, jedoch versucht, alle gesellschaftlichen Gruppen, Agrarier, Industrielle, Was will man mehr! Die agrarische Logit hat schon Arbeiter, unter der Fahne des evangelischen Glaubens zusammens manche Verrücktheit geleistet; aber hier hat sie sich selbst zuhalten. Diese Partei trägt aus diesem Wahlkampfe 8 eroberte übertroffen. Von Hermann dem Cherusker kommt sie auf Bismard, von diesem auf das Rindvieh, und von dem Rind- Kultusminister hat eine Anweisung erlassen, wie auf höheren Schulen partei gewachsen sein wird, ist wenigstens zweifelhaft. Allerdings ift Die Mißhandlung der Geschichte in der Schule. Der Streise nach Hause. Sie zählt jetzt 23 Vertreter im Parlament. Ob die feritale Mehrheit der schwierigen Rolle einer Regierungs vieh schließlich auf die Handelsverträge und den langen Preußens Geschichte zu treiben fei. Die Sache friegt hier einen Möller. Und warum nach jener historisch zoologischen religiös- mystisch regierungsoffiziöfen Anstrich. Die unteren Klassen fie nicht auf Rosen gebettet. Ueber ein gemeinsames RegierungsOuvertüre diese Anrempelung der langen Erzellenz? Herr follen mit den großen Heldengestalten" zu denen vermutlich programm haben die Klerikalen sich nicht vor dem Kampfe ver Möller hat nicht nur die Verwegenheit, einer Abänderung nicht die großen Befreier der Menschheit rechnen- phantasievoll ständigt. Socialreform haben alle versprochen. Die Katholiken des Börsengesetzes geneigt zu sein, er hat auch ver- genährt werden. In den mittleren Klaffen soll der größte Wert auf fegten aber dabei eine Schutzzollpolitik voraus, ohne welche das Gef fügt, daß die den sogenannten notleidenden Provinzen die Erkenntnis eines höheren Waltens" in der Geschichte gelegt für Alters- und Invalideurenten nicht zu finden sei. Sie sind über für Saatgut sowie Futter- und Streumittel bewilligten werden. In den oberen Klassen fordert die Lehre der Geschichte Frachtermäßigungen gleichmäßig für landwirtschaftliche Ge- besonders sicheren Talt und große Umficht"; denn hier gilt es auch wiegend agrarisch, im Parlament sind ihre Vertreter am schärfsten über wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen aufzuklären. Mörtlich für Kornzölle eingetreten. nossenschaften wie für Händler gelten sollen. Die notleidenden heißt es in der ministeriellen Gebrauchsanweisung: Junter hatten so sicher darauf gerechnet, daß nur ihren Genossenschaften und Vereinen der Bezug zu ermäßigten Tarifen zu" Der von ethischem und geschichtlichem Geist getragene Unter richt hat hierbei einerseits auf die Berechtigung mancher Die fleineren evangelischen Fraktionen dagegen sind zum Teil Freihändler, und Dr. Kuyper hat die evangelischen Arbeiter mur im Parteiverbande behalten, indem er ihnen vorspiegelte, Kornzölle " Belgien. Freitag fand ein vierstündiges Gefecht bei Tarkastab mit einem aus 150 Mann bestehenden Boerenkommando statt, welches an geblich nordwärts vertrieben und von den britischen Truppen verwürden von einer Klerikalen Regierung nicht eingeführt werden.| Briefe versendet, worin Pauli- man errate!- als Geheimagent| ordentlicher Stampfesmittel" bestätigt. Immerhin gaben die EngSeinerseits befürwortete er eine sachverständige Erhöhung des der zarischen Polizei verleumdet wurde!... Das ebenso infame länder in Transvaal den wehrhaften Boeren Bardon, Bolltarifes", welche, ohne die Bevölkerung zu beschweren, eine jähr wie blöde Manöver sollte offenbar dem Zwecke dienen, Bauli im während die Deutschen in China den Wehrlojen feinen Bardon liche Mehreinnahme von 20 Millionen Gulden( 33 Millionen Mark) Hinblick auf dessen bevorstehende Ausweisung des Schutzes seiner gaben. einbringen könne. Vom Kriegsschauplah. Gefimungsgenoffen zu berauben. Die Protestcampagne aller rechtlich denkenden Franzosen gegen Hundert Boeren griffen am 26. Juni um 2 Uhr morgens die Die socialistische Kritik ist im Parlamente nicht zum Schweigen die neulichen Greuelthaten der Knutenregierung ist eben taum ver- Station Biesjespoort südlich von Victoria hart an. Sie plünderten gebracht. Wohl unterlag die Socialdemokratie in drei Kreisen, hallt. Die Regierung der republikanischen Berteidigung" trägt die Güterschuppen und verjagten die Wache. u. a. in Amsterdam, der vereinten christlichen und unchristlichen diesen Gefühlen der Elite des französischen Volks Rechnung, indem Die Eisenbahn- Wachen unter Oberst Scott wurden bei Honeynest= Reaktion; aber Van Kol hat in erbittertem Kampfe mit einem fie der Stuntenregierung Schergendienste leistet. floot angegriffen. fatholischen Scheindemokraten den industriellen Kreis Enschedee be hauptet, und in den nördlichen Provinzen ist Genosse Schaper zweimal gewählt, ebenso wie der wilde Socialist Van der Zwaag, obendrein sind zwei andre Kreise für die Socialdemokratie erobert. Bei den Ergänzungswahlen ist auch die Wiederwahl Troelstras gefichert. In unsrem Kampfe für das allgemeine Wahlrecht können wir auf die Hilfe der freisinnigen Demokraten und der fleineren Hälfte der 27 Liberalen rechnen. Das allgemeine Wahlrecht ist unfre Parole gewesen bei den jezigen Stichwahlen; wir geben unsre Stimmen nur denjenigen Kandidaten der bürgerlichen Parteien, die Stimmen nur denjenigen Kandidaten der bürgerlichen Parteien, die mit uns für dieses Recht kämpfen wollen. Nur mit unsrer Hilfe Haben diesmal 6 freisinnige Demokraten und Liberale siegen können, und unsre Hilfe wird jährlich begehrenswerter. Es herricht also eine freudige Siegesstimmung in unfren Reihen; von 4 ist die Zahl der Socialisten im Parlament auf 7 gebracht, und durch eine monatelange energische Agitation haben wir Tausende von Arbeitern aus ihrem Schlaf erweckt und sie in die Reihen des tämpfenden Proletariats geführt. Schweiz. Tage mit der Frage des allgemeinen, gleichen Wahl- folgt wurde. Die Kammer beschäftigte sich, wie bereits furz mitgeteilt, biefer rechts. Der Antrag des Radikalen Jansen, das Land zu be fragen, wurde abgelehnt. In der Debatte nahm auch der Genosse Anseele das Wort; seine Ausführungen find deswegen von besondrem Interesse, weil er dabei unter andrem auch auf den Ministerialismus zu sprechen fam. " " Wir haben niemals behauptet, daß uns das allgemeine Wahlrecht das goldne Zeitalter brächte. Aber mit dem ersteren hätten wir fiberall die Möglichkeit der Verständigung. Die Krije wütet überall und das Glend herrscht in den Häufern der Arbeiter. Wenn Bandervelde und andere unsrer Freunde ich spreche nicht von mir Minister wären, so tönnten die Unterdrückten wenigstens teilweise Vertrauen schöpfen. Sie( zur Rechten) werfen uns vor, wir strebten nach den Ministerposten!... Aber geiviß!( Ah, ah! auf der Rechten.) Smeets( Socialist): Mit der Republik! Anseele: und selbst ohne diese. Italien. Partei- Nachrichten. Wegen Vertrauensbruchs wurde der Genosse Tray in Straßburg von den Parteigenossen aufgefordert, sein Mandat als Gemeinderatsmitglied niederzulegen. Wir haben darüber berichtet und Tray hat der Aufforderung Folge geleistet. Jetzt veröffentlicht und Tray hat der Aufforderung Folge geleistet. Jetzt veröffentlicht der Gemaßregelte im Straßburger Parteiblatte eine Erklärung darüber, worin sein Vertrauensbruch bestanden hat. Sie lautet: Totenliste der Partei. In Görlig starb am Montag, wie jezt erst berichtet wird, der Parteigenosse Hermann Bennewig. Der Verstorbene hat sich um die Partei und auch um die Metallarbeiter- Bewegung große Verdienste erworben. Auf Grund des Socialistengejeges wurde er 1886 aus Berlin ausgewiesen und kam mit Dem inzwischen verstorbenen Königsberger ReichstagsAbgeordneten Schulze nach Görlitz. Während Schulze nach Chemnitz weiterging, blieb Bennewitz hier. Er gründete erst ein Vorkostgeschäft mit Seltersausschaut und hatte nachher eine Gastwirtschaft. unter dem Socialistengesez waren seine Lotalitäten Treffpunkt der Genoffen. Auf dem Parteitage zu Berlin im Jahre 1892 vertrat er die Görlizer Genossen. In den letzten Jahren mußte er sich von dem Parteileben zurückziehen, da ihn seine Krankheit zeitweilig zivang, im Siechenhause Unterkunft zu suchen. Die Verdienste, welche sich Bennewitz in den schwersten Zeiten um die socialdemokratische Partei erwarb, werden ihm unvergessen bleiben. Sociales. Mein Vertrauensbruch", den ich bei der Ortskrankenkasse be= gangen habe, besteht darin, daß ich, als ein Buchdruckergehilfe vor einem Jahre sich bei mir darüber beschwerte, daß die Ortsfrankenfasse ihren Kranten aus Sparsamkeit keine Medikamente verabfolge, erklärte, daß die Aerzte Aniveisung vom Vorsitzenden erhalten haben, daß fie lungentranten Mitgliedern bloß billige und harmlose Mittel, wie Wir nehmen die Posten als Gemeindevertreter und Stadträte es in dem betreffenden Schreiben hieß, verschreiben sollen, da die ant, warum sollten wir nicht die Ministerposten annehmen? Das Medizin doch nichts nüge. wäre lächerlich. Um das Ende feiner Sklaverei zu sehen, muß die abgehaltenen Buchdruckerversammlung, woselbst ich über diese Frage Dies bestätigte ich auch in der am Sonnabend, den 18. Mai, Arbeiterklasse die politische Macht erstreben. Bern, 26. Juni.( Eig. Ver.) Bei der Beratung des Geschäfts- Wir haben uns nicht weiter entwvidelt, fagt Herr Wo este( ber interpelliert wurde. Die gestellte Interpellation erreichte auch ihr berichts des Handels, Industrie- und Landwirtschafts- Departements Führer der Rechten), und das sind die Thatsachen. Wenn die bele Biel, bas fie erreichen sollte. Dies mein Vertrauensbruch". Aug. Tray. im Nationalrat fam es wiederum wie vorher im Ständerat zu gischen Kinder von Morgen bis zum Abend arbeiten, wenn die Wenn diese Darstellung richtig ist, dann würden wir in dem Vereiner Reklamation in Sachen des seit 1894 anhängigen Postulats Sterblichkeit der Kinder fich als eine enorme erweist, so genügen betreffend Arbeitsnachweis und Arbeitslosen- Ver- Ihnen diese Thatsachen nicht, den Staat einschreiten zu machen. Alle halten des Genossen Trag keinen Grund zu einer Maßregelung durch sicherung. Unser Genosse Wullschleger wünschte die unsre Gesetze sind gegen die Arbeiter. Das Gesetz zwingt ums, die Parteigenoffen erblicken. Centralisierung bezw. Verbindung der bestehenden Arbeitsnachweise Soldat zu werden und befreit Sie( nach der Rechten) davon; das miteinander, deren Zahl allerdings keine große, woran die Borniert Jagdgesetz richtet sich gegen die Bauern; Sie geben mehr Geld aus heit und sociale Rückständigkeit des Bürgertums die Schuld für die Kafernen als für die Fachschulen. Für diejenigen, welche trägt; ist doch z. B. der städtische Arbeitsnachweis in Winterthur arbeiten wollen, giebt es teinerlei öffentliche Institution, keinerlei seit feiner vor Jahren erfolgten Errichtung bis auf den heutigen Lokal. Aber wenn ich mich melde, um Soldat zu werden und das Tag von einem einsichtslosen und brutalen Ünternehmertum boy Töten zu lernen, dann nährt mich der Staat und kleidet mich. Ihr tottiert, so daß er mir ein Scheindasein führt. Sodann tam schenkt also denjenigen mehr Aufmerksamkeit, welche das Blut bei dieser Gelegenheit auch wieder die Verzögerung in der Ein- handwerk lernen wollen, als denjenigen, welche versuchen, nützliche reichung des Gutachtens seitens des Arbeiterjefretariats Arbeit zu leisten. über das genannte Poftulat zur Sprache und wurde von allen Seiten Wir haben den Kampf für die politische Gleichheit auf der Wunsch ausgedrückt, daß es dasselbe bald abliefern möchte. Von genommen gegen die Politik der Fälschungen und radikaler Seite möchte man gerne die vom Bunde subventionierten Privilegien, deren Vertreter Sie sind. Mögen alle, die diese Sekretariate, hauptsächlich aber das Arbeiter- und Bauerniekretariat, Politik verabscheuen, sich mit uns vereinigen." die dem Bundesrate gegenüber die Selbständigkeit ihrer Meinung vertreten, bevormunden, doch erklärte sich Bundesrat Deucher felber dagegen. Immerhin, meinte er, müsse sich der Bund Eine Spaltung in der radikalen Fraktion. Aus Rom borbehalten, zu prüfen, ob er sein Geld hergeben müsse für Unter wird uns geschrieben: Einige dynastische Manifestationen des bisher Der Socialismus in Japan. Am 25. Mai hat in Tokio der stützung der Disharmonie. Zu irgend welchen Aenderungen wird anerkannten Führers der radikalen Fraktion, des Abgeordneten diese Prüfung jedoch nicht führen. Unser Genosse Wullschleger Sacchi, bei Gelegenheit der Geburt einer Prinzessin im Hause Jahreskongreß der Maschinisten der japanischen Eisenbahnen stattregte bei dieser Gelegenheit noch an die Einbeziehung der Savoyen haben im Schoße der Partei eine Secession provoziert. gefunden. In einer einstimmig angenommenen Resolution erklärte forstwirtschaftlichen Arbeiter in ben Bereich der Sacchi mit noch sechs andren Kollegen ist aus der Fraktion ausgeber Kongreß, daß der nationale Berband der japanischen Maschinisten gefeglichen aftpflicht sowie die Einführung der treten, da er der Meinung ist, daß die kühnsten Reformen auch in den Socialismus als das von jeder Arbeiterorganisation anzuobligatorischen Alters und Juvalidenver den Grenzen der aktuellen Institutionen ausführbar feien. Die strebende Gudziel betrachte. forgung der eidgenössischen Beamten und An- andren 18 Abgeordneten hingegen vertreten die Ansicht, die radikale gestellten. Dr. Decurtius wünschte, daß auch die Frattion müsse in ihrem Borkampf für radikale, für radikale, politische, fchweizerischen Fabritiuspettoren, wie die ausländischen, wirtchaftliche und sociale Reformen fortfahren, und zwar ohne daß alle Jahre wenigstens eine Arbeiterschuhfrage ihr darin die Existenz der aktuellen Institutionen eine Grenze ziehen Die Damen- und Kindermäntelfabrikation. Ueber diesen eingehend in ihrem Berichte behandeln möchten, damit auch wir in folle oder ein Hindernis bilden müsse. Dies Fattum hat nur eine Produktionszweig werden jetzt die vom Reichsamt des Junern vorSchweiz Fortschritte machen, womit Bundesrat Deucher sich einver- äußerst relative Bedeutung, denn die radikale Partei war bislang genommenen Erhebungen für das Jahr 1897 veröffentlicht. Danach standen erklärte. Bereits sei für den Bericht pro 1900 und 1901, der machtlos und wußte fich kein Gehör zu verschaffen. Vielleicht wird betrug der Wert der hergestellten Waren im genamiten Jahre im nächsten Jahre erscheint, die Besprechung der Altersversorgung, Sacchi in nicht allzuferner Zeit als Mitglied in ein liberales 112 300 000., ber Wert dazu verwendeter Rohstoffe 63 910 000. Krankenpflege, Sparkassen usw. vorgesehen. Der Produktionswert verteilt sich mit 8,1 Proz. auf den DetailErwähnenswert aus den Verhandlungen der dritten Sessionsverkauf, 54,1 Proz. auf den Engrosverkauf im Inlande und 37,8 Proz. woche des Nationalrats ist noch die Behandlung des Bank- Der Militarismus. Am 14. Juni wurde in der Sigung des auf den Export. gesetes sowie der Italiener Abschiebungen und Staatsrats der Beschluß des Reichstags über die neue Heerordnung endlich des Boerenkriegs. Zur Neuwahl der Vertreter beim Reichs- VersicherungsDas Bankgesez, welches die bestätigt. Der Kriegs- und der Marineminister gaben die Erklärung Errichtung einer gemischten Bundesbank mit Beteiligung ab, daß sie hofften, es werde nicht lange dauern, bis der glieder des Reichs- Versicherungsamts der Vertreter der Unterderamt. Am 1. Januar 1902 geht das Mandat der gewählten Mitdes Staats und des Privatkapitals vorfieht und eine starke Rivalitat Regierungsentwurf voll und ganz zur Annahme nehmer und der Arbeiter zu Ende. Für die Neuwahl ist zwischen den beiden Städten Bern und Zürich bezüglich des Banksizes ge- gelange, und der Staatsminister äußerte, daß die Frage der Landes- das Stimmenverhältnis für die einzelnen Wahlkörper durch den schaffen hat, dürfte ebenso wie sein vom Volte verworfener Bor- verteidigung noch nicht ihre vollständige Lösung gefunden hätte. Im Bundesrat zu bestimmen. Das Reichs Versicherungsamt hat gänger ein totgeborenes sind sein; nur dann würde es in Kraft gleichen Sinne sprach sich auch der König aus. Es ist also zu er treten tönnen, wenn sich niemand fände, der das Referendum da- warten, daß nun alles aufgeboten wird, um so bald wie möglich gegen ergriffe, was indeß kaum wahrscheinlich ist. Kommt es aber die zwölfmonatliche Dienstzeit statt der nun beschlossenen achtmonatlichen wieder zur Boltsabstimmung, so erscheint sein Schicksal von vorn durchzusetzen. herein befiegelt. Die Socialdemokraten müssen es schon bom Afien. grundsätzlichen Standpunkt aus verwerfen. In Sachen der Staliener Abschiebungen wurde der Abschluß eines Aamtlicher Meldung aus Stalkutta zufolge ist die Zahl der internationalen Abkommens bezüglich der Bezahlung der wegen der ungersnot Unterstügungsuchenden in Heimschaffungskosten vorgeschlagen. Den Boerenkrieg brachte Bombay im Steigen begriffen, und es wird erwartet, daß sie wächst, der Teffiner Manzoni, offenbar die einzige, ideal veranlagte bis ein ergiebiger Landregen die Bevölkerung in den Stand seyt, Natur unter feinen radikalen Parteigenossen, zur Sprache, indem er mit dem Feldbau und der Aussant zu beginnen. Abgesehen von den bedauerte, daß der Bundesrat im Transvaalkrieg dem Gesuch der Küstenstrichen ist der Regen leicht und fällt nur unzulänglich für die Bräsidenten der beiden füdafrikanischen Republiken um freundliche Zwecke der Landbestellung. Die Zahl der Unterstügung Empfangenden Vermittelung nicht entsprochen habe. Bundespräsident Brenner er beträgt 531 000.klärte, es sei darum auf die telegraphische Anfrage um Vermittelung Der Rachezug. Wie aus Washington gemeldet wird, foll der nicht eingegangen worden, weil Amerika schon von England abgewiesen Befehl erteilt worden sein, den militärischen Bericht über die worden war und der schweizerische Bundesrat um seiner Würde Operationen in China nicht zu veröffentlichen. Dieser Beschluß soll willen sich nicht einer schroffen Absage aussehen durfte. Habe doch wegen einer bestimmten darin enthaltenen Erklärung des Generals auch die Friedensliga bei der Beileidsbezeugung für die englische Chaffee gefaßt sein. Danach scheint der Bericht ja sehr kritisch Königin vom Thronfolger keine Antwort auf ben Wunsch gehalten zu sein. nach Beilegung des Krieges erhalten. Diese Gründe Amerika. find aber gar nicht stichhaltig. Ein offizieller Friedensvorschlag " Bureau Laffan" telegraphiert: Sechzehn der Schweiz Amerika die nicht, wie Eroberungskriege hinter sich hat, konnte seitens Englands nicht Kartonfabrikanten sind zur Bildung eines Trustes mit einem Kapital schroff abgelehnt werden und eine höfliche Ablehnung seines Friedens- von 50 Millionen Dollars zusammengetreten. Der internationale Regenschirm- Trust hat sich mit einem Stapital vorschlags konnte angesichts der großen Sache der Menschlichkeit und des Friedens, um die es sich dabei handelte, der schweizerische von 1/2 Millionen Dollars( 6 Millionen Mark) inforporiert. Bundesrat ohne Bedenken riskieren. Leider„ diplomätelt" der schweizerische Bundesrat in auswärtigen Angelegenheiten allzusehr und allzuviel. Frankreich. einige Kabinett eintreten. Nene Trusts. Schweden. Ein Blaubuch über Transvaal aus bent Bundesrat dazu Vorschläge gemacht. Danach follzur Wahl der Unternehmervertreter, die durch die Vorstände der Berufsgenossenschaften ac. vorgenommen wird, die für das Stimmen verhältnis zu Grunde zu legende Zahl der Versicherten nach den Nachweisungen über die Rechnungsergebnisse für 1899 bestimmt werden. Für die Wahl der Arbeitervertreter soll dagegen die Zahl der versicherungspflichtigen Bersonen auf Grund der Berufszählung von 1895 ermittelt werden, wofür das Reichs- Versicherungsamt eine besondere Berechnung vorgenommen hat. Die Rekonvalescentenpflege wurde auf dem deutschen AerzteAnnahme folgender Sätze: tag, der jegt in Hildesheim stattfand, erörtert und führte zur Die Refonvalescentenpflege speciell durch Errichtung von Genesungshäusern hat im Deutschen Reiche nicht den Aufschwung angenommen, den sie beanspruchen kann. Häuser für Erholungsbedürftige oder besserungsfähige chronisch Kerante, sowie für Genesende werden in großen Städten und Industriecentren mehr und mehr Bedürfnis. Krankenkassen und Versicherungsanstalten werden sich der Gründung nicht entziehen können. Genesungshäuser, die hauptsächlich der Spitalentlastung dienen follen, find von den Gemeinden in ihrem eignen Interesse zu er von mittleren Städten und Kleinen Bezirken mit geringen Mitteln Genesungshäuser tönnen im allgemeinen flein sein. Sie können gefchaffen werden, während die Lungenheilanstalten große Anstalten für umfangreichere Bezirke sein sollen. richten. werden. Das Bolt muß zur Benutzung der Genesungshäuser erzogen Die Fürsorge für die Familien der aufgenommenen Unbemittelten muß intensiver geschehen als seither." Gewerkschaftliches. An die Arbeiterschaft Berlins. ist in London erschienen. Gs enthält einen am 3. Februar 1900 beginnenden und am 22. Oft. 1900 schließenden Briefwechsel zwischen Ausweisung eines russischen Socialisten. Feldmarschall Roberts und Befehlshabern der Boeren über die ger Paris, 27. Juni.( Eig. Ber.) Das Ministerium hat einen störung von Privateigentum. Amt 3. Februar protestieren nenten Willtüraft gegen einen ausländischen Socialisten begangen, die Präsidenten von Transvaal und des Oranje- Freistaats gegen der noch empörender ist als seine früheren Handlungen der gleichen eine Verwüstung der Farmen durch Wilde, die gegen den KriegsArt. Diesmal handelt es sich um einen reinen und absolut durch brauch von britischen Offizieren dazu aufgereizt worden seien. nichts motivierten Akt der Liebedienerei gegenüber der Zarenregierung. Roberts erwidert am 5. Februar, die Truppen hätten strifte Befehle Nikolaj Pauli, der eben ausgewiesene russische Socialist, lebte hier seit erhalten, Privateigentum zu reipeltieren. Er lenguet ferner, Mit der gleichen Energie wie bisher führen die Tabatein paar Jahren in stiller Zurückgezogenheit, ohne irgendwie öffent daß Wilde von britischen Offizieren aufgereizt worden seien und arbeiter in Nordhausen den Kampf um die Anerkennung lich hervorzutreten. Sein einziges Verbrechen" besteht darin, daß fügt hinzu, die Boerentruppen hätten in uncivilisierter Weise des Koalitionsrechts. Sie sind entschlossen, nicht eher zu ruhen, als es ihm geglüdt war, aus der sibirischen Verbannung zu entkommen. Strieg geführt, da sie in den von ihnen besetzten Distrikten bis der Uebermut der Fabrikanten gebrochen ist und das gesetzlich Soweit er aber im Ausland für die russische revolutionäre Bewegung loyale britische Unterthanen ihren Häusern berjagt gewährleistete Recht der Stoalition nicht mehr von den Herren mit thätig war, gefährdete er die„ innere oder äußere Sicherheit" der hätten. In einem Schreiben vom 18. Mai stellt Roberts französischen Republik jedenfalls nicht mehr als alle andren russischen die von den Boeren angeführten Beispiele von Barbarei in Abrede. Füßen getreten wird. Grilsgenossen. Warum gerade er auf dem Altar der Zarenfreund- Am 4. Juli erhebt Botha Einspruch gegen die von den brin Tabafarbeiter in ihrem gerechten Kampfe dadurch zu unterstützen, fchaft zum Opfer gewählt wurde, bleibt das Geheimnis der zarischen Truppen begangenen Afte der Barbarei, 28. Juli in Abrede ſtellt. In einent Schreiben vom daß er auf die stritte Durchführung des von der Berliner und französischen Schergen. De Wet mit, daß das Nieder- Gewerkschaftskommission beschlossenen Boytotts achtet. Stein KauDie Regierung der„ republikanischen Verteidigung" hat sich nicht 3. August teilt Roberts mit der einfachen Ausweisung begnügt, sie hat obendrein eine brennen der Farmen notwendig geworden sei, weil von den Farmen aus, tabak darf tonfumiert werden, der aus einer der boykottierten NordHausfuchung bei Pauli verordnet, bei welcher die aufgefundenen auf welchen die weiße Fahne gebißt war, geschoffen und Eisenbahnzüge häuser Firmen stammt. russischen Briefschaften beschlagnahmt wurden!.. zerstört worden seien. Schließlich hebt Roberts in seinem Schreiben Um vielfachen Anfragen gerecht zu werden, und jedem Gelegen Zweifellos werden diese Briefschaften den Weg zu der-Peters- vom 7. September und 2. Oktober hervor, daß die Taktik der Boerenheit zu geben, den Boykott nach Kräften zu unterstützen, teilen wir burger politischen Polizei finden. Zum Glück ist darunter, wie ich zu einem Guerillafrieg ausgeartet jei, welcher ihn zwinge, zu anßer: erfahre, teine russische Adresse aufgefunden worden, die Absicht aber ordentlichen Kampfesmitteln zu greifen, die von den civilisierten nachstehend die Geschäfte mit, welche boykottfreien Kautabat auch zum Völkern in ähnlichen Fällen angewandt werden. Verkauf au Händler und Wiederverkäufer führen. bleibt natürlich nicht minder schändlich. Noch eins. Vor kurzem haben im russischen Dienst stehende Boykottfreier Kantabak aus Berliner Fabriken ist gr französische Spigel an eine Anzahl hier lebender russischer Socialisten britischen welche Roberts am Damit werden denn schließlich alle Barbareien der englischen Kriegsführung von Lord Roberts selbst unter dem Titel außer Jeder Klassenbewußte Arbeiter hat die Pflicht, die Nordhäuser haben bei: Brunzlow u. Sohn, Neue Königstr. 84. Wilh. Ermler u. Co., Breitestr. 11. Jakob Doussin u. Co., Auguſtr. 69. Joseph Dams. Neue Friedrichstr. 72, Schmidt, Annenstraße. Salzmann, Quisenufer 3. Aus der Frauenbewegung. Versammlungen. = vom Vorstand Erhebungen über die Lohn- und Arbeitsverhältnisse in den socialdemokratischen Parteidruckereien, die eigne Buchbindereien haben, die Die in der Luxuspapier- Industrie beschäftigten Arbeiter Boykottfreien Nordhäuser Kantabak führen in Berlin für Parteigeschäfte und Arbeiterorganisationen und Arbeiterinnen hielten am Dienstag, den 25. Juni, eine öffents folgende Geschäfte: Der Vertrauensmann teilte mit, daß eine arbeiten, veranstaltet. Diese Erhebungen haben zu feinem Ergebnis liche Versammlung ab. geführt, das ein besonderes Einschreiten seitens der Verbandsleitung Enquete veranstaltet werde zu dem Zweck, welche Schädigungen die Verordnung des Reichs Postsekretärs betreffs des Verbotes der veranlassen könnte. Glimmerpostkarten, in der Luruspapier- Industrie für die mit solchen Arbeiten beschäftigten Kollegen und Kolleginnen gebracht habe. Die Das auszugebenden Fragebogen bitte er sorgfältig auszufüllen. Der Franen- und Mädchen Bildungsverein für Rigdorf Ergebnis dieser Enquete solle einer späteren öffentlichen Versammlung Kollege Sommer, sowie Bogula und Schulz, hält am Dienstag, den 2. Juli, abends 81/2 Uhr, bei Mercier, unterbreitet werden. Steinmeßstr. 113, eine Mitgliederversammlung ab. Tagesordnung: sehen keinen Grund, warum diese Angelegenheit unsre Organisation Ein Blick in das Junere der Frau. Der Vortrag wird zu irgend etwas veranlassen sollte. In den Glimmereien sei Heimvom prakt. Naturheilkundigen Grundmann an einer lebensgroßen arbeit hauptsächlich vertreten. Auch die gezahlten Löhne seien schr tünstlichen Frau, welche mit herausnehmbaren Organen versehen ist, niedrig. Demgegenüber wiesen Wilhelm und Manz auf die Schädigung volksverständlich erklärt. der Arbeiter hin, welche durch diese Verfügung zum größten Teil arbeitslos geworden sind. Lettere Firma führt auch Magdeburger Kautabak. Da diese drei Geschäfte auch Tabak aus boykottierten Fabriken führen, so ist ausdrücklich Rautabat von Grimm u. Triepel oder Hendeß u. Schumann zu verlangen. Arbeiter Berlins! Sorgt für strenge Durchführung des Boykotts Helft Euren kämpfenden Arbeitsbrüdern in Nordhausen. Die Kommission der Tabalarbeiter Berlins. Achtung, Stuccateure! Die Kollegen werden nochmals ersucht, ihre alten Verbandsbücher bis 8. Juli zu regeln, da nach diesem Datum das alte Markenmaterial dem Hauptvorstand zugeschickt werden muß. Die Orts- Verwaltung. Dentsches Reich. 0 Gerichts- Beitung. Friedrichshagen. Am 22. d. M. referierte Genosse Jahn in Ein internationaler Industrieritter beschäftigte gestern die einer öffentlichen Volksversammlung über Errichtung von Gewerbeneunte Straffammer des Landgerichts I unter dem Vorsiz des gerichten. Nach dem Vortrage nahm die Versammlung einstimmig Landgerichtsrats Traumann in längerer Verhandlung. Im Frühjahr meindevertretung die Errichtung eines gemeinsamen Gewerbegerichts eine Resolution an, welche das Bureau beauftragte, bei der Gedes Jahres 1899 tauchten in Berlin zwei Herren aus Schweden auf. mit den Orten Köpenick, Adlershof, Alt- Glienicke und Ober- SchöneDie Breslauer Bäcker streiken. Eine vor einigen Tagen ab- die sich gemeinsam eine Wohnung mieteten und als ver- weide zu beantragen. Ferner wurde beschlossen, eine Betition an gehaltene Meisterversammlung hat die Forderungen der mögende Leute auftraten. Der eine war der Baron Kund Gesellen abgelehnt. Eine Versammlung der Gesellen, die am von Aferhjelm, der Sohn des Hofpredigers v. Akerhjelm den Bundesrat abzusenden, mit dem Ersuchen, derselbe möge die vom Donnerstag, stattfand, beschloß, ehe zum äußersten Mittel, zum Streit, zu Stockholm, der dort früher Landwirt gewesen, aber in Reichstag angenommene Gewerbegerichts- Novelle ebenfalls annehmen. Weißenfce. Am Diestag tagte hier eine öffentliche Gewerkschaftsgegriffen wird, nochmals Verhandlungen mit den Meistern zu ver- Vermögensverfall geraten und darauf einmal in Kopenhagen und fuchen und zwar vor dem Einigungsamt. Dieser Versuch scheint ein einmal in Hamburg wegen Erpressung, mit Gefängnisstrafen belegt Bersammlung. Genosse Stiefel sprach über den Streit der vergeblicher gewesen zu sein. Wie ein uns aus Breslau zugehendes worden war. Sein Begleiter war ein ehemaliger Konditor, der den Tabatarbeiter Nordhausens. Folgende Resolution Die Versammlung erklärt Privat- Telegramm meldet, hat am Sonnabendnachmittag eine Ver- Namen Olsen führte. Beide hatten sich zusammengefunden und wurde einstimmig angenommen: fammlung von 400 Bäckergesellen beschlossen, in den Streit einvereinbart, sich in Zukunft durch Hochstapelei zu ernähren. Sie haben sich mit den kämpfenden Tabakarbeitern in Nordhausen solidarisch autreten. 10 Meister mit 40 Gefellen haben die Forderungen be- diesen Plan in Berlin in bewundernswerter Weise zur Aus- und verpflichtet sich, dieselben materiell und moralisch zu unterstützen. willigt! führung gebracht. Zunächst legte Olsen seinen bürgerlichen Die Versammlung erblickt in der Handlungsweise der dortigen UnterNamen ab und legte sich, um seinem adeligen Genossen nehmer eine Entrechtung der Arbeiter, und spricht deshalb über die ebenbürtig zu erscheinen, den Namen von Sylseth bei. Dieser dortigen Firmen mit Ausnahme der Firmen Hendiß u. Schumami hinterlegte bald nach seinem Eintreffen in Berlin bei der Deutschen und Grimm u. Triepel den Boykott aus. Hierauf referierte Bank ein versiegeltes Paket, welches nach der Aufschrift 120 000 m. Safer über die Lohnbewegung der Barbiere. enthalten sollte. Die Deutsche Vant stellte hierüber eine Dem Referat folgte eine lebhafte Diskussion, Empfangsbescheinigung aus und dies Papier, mit dessen Vorzeigung sich außer den Gehilfen auch Mitglieder der Freien Verfeineswegs gefargt wurde, diente dazu, die beiden Schweden mit einigung sowie der Imung beteiligten. Zum Schluß wurde folgende dem Nimbus des Reichtums zu umgeben. Der angebliche v. Sylseth Resolution angenommien: wußte den früheren Rechtsanwalt Lisser zu bewegen, ihm eine Die Versammlung der Gewerkschaften Weißensees verpflichtet, Bescheinigung auszustellen, wonach er sich von dem Vorhandensein sich, die von der Organisation der Barbiere aufgestellten Forderungen C. A. Kneiff, G. A. Hanewader, F. C. Lerche, 5 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die beiden Hachstapler 8 meiden und nur solche Geschäfte zu besuchen, in denen der Geder 120 000 M. überzeugt habe. Wegen dieser That ist Liffer derzeit zu durchführen zu helfen, die Geschäfte, welche nicht bewilligt haben, Berlin u. Bona, H. 11. N. Wittig, Rothhardtu. Comi p., verbreiteten muun über ihre Vermögensverhältnisse gegenseitig die hilfe die von der Organisation eingeführte grüne Kontrollkarte aufSteinert u. Hellmund, Salfeldt u. Stein, Athenabenteuerlichsten Angaben. v. Sylseth erzählte von seinem Freunde, weisen kann." städt 1. Ba chrodt, G. Reddersen. Zum Ausstand in Nordhausen berichtet uns die Kommission der ausgesperrten Tabatarbeiter, daß am 28. Juni auch die Firma der ausgesperrten Tabakarbeiter, daß am 28. Juni auch die Firma Walter u. Sevin den Schiedsspruch des Einigungsamtes anerkannt und ihre ausgesperrten Arbeiter eingestellt hat. Boykottfrei sind somit die Produkte der Firmen Hendek u. Schumann, Grimm u. Triepel, Walter u. Sevin. Die folgenden Firmen haben den Schiedsspruch nicht anerkannt und find deshalb nach wie vor boykottiert: Ausgesperrt wurden, weil sie sich einer Lohnreduktion nicht fügen wollten, am 27. Juni sämtliche Arbeiter der Frankfurter Maschinenfabrik, Attien- Gesellschaft, Hanauer Landstraße in Frankfurt a. M.( Schlosser, Dreher, Hobler, Fräser, Ladierer usw.), insgesamt etwa 130 Mann. ant welcher Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Montag abends 9 Uhr, in der Filiale Brunnenstr. 150, Vortrag über Knochenbrüche, Heute, SonntagVerrenkungen, Verstauchungen und praktische Uebungen. nachmittag Ausflug nach der Jungfernheide. Treffpunkt 3 Uhr Restaurant Waldfater, am Tegeler Weg, 10 Minuten vom Bahnhof Jungfernheide. Schluß des italienischen Parlaments. OP daß dieser in Schweden ein prachtvolles Gut mit entsprechendem Die Stuccateure in Leipzig sind in Differenzen mit den Schloß befize, daß derselbe an mehreren Dampferlinien beteiligt und Unternehmern geraten und ersuchen deshalb um Fernhaltung des Eigentümer mehrerer Wasserfälle sei, von denen er kürzlich einen für Zuzugs. den Preis von 600 000 m. an eine Londoner Gesellschaft veräußert Die Unterhandlungen in Gunewalde haben bisher noch zu habe. Der Baron v. Akerhjelm schilderte dagegen seinen Begleiter Der Verein der Tischler Berlins und Umgegend( Vertrauens feinem Resultat geführt, gehen aber weiter und sind nicht aussichts- als einen Mann, der in Christiania eine großartige Dampfbäckerei los, wenn sich auch der Fabrikant Große auf nichts einlassen will. besize, die ihm jährlich eine Rente von 30 000 M. einbringe. Nachdem männer- Centralisation) hält am Dienstag, den 2. Juli, abends 8 Uhr, feine Ein großer Fabrikant soll sehr geneigt sein, Frieden zu schließen. der Boden dermaßen vorbereitet war, fingen die beiden Schweden an, ihn Vertrauensmänner- Versammlung bei Franke, Pallisadenstr. 3, ab. Um das Zustandekommen einer Einigung bemühen sich auch ver- zu beackern. Sie setzten sich mit Geldvermittlern und Darlehnsgebern schiedene höhere Beamte und hochangesehene Persönlichkeiten in der Verbindung, ſtellten gemeinschaftlich wechsel aus und erhielten Lehte Nachrichten und Depeschen. mit Rücksicht auf das angebliche Depot bei der Deutschen Bank, die Laufiz. Wechsel, wenn auch mit großen Opfern, diskontiert. Es wurde dabei Arbeitseinstellung. Am Freitag stellten 28 in der Deutschen stets behauptet, daß das Paket Wertpapiere enthalte, die zur Zeit Rom 29. Juni.( W. T. B.) Deputiertenkammer. In Beanta Kaffee- Rösterei in Hamburg beschäftigte Kaffeeverlejerinnen die nicht ohne großen Verlust zu verkaufen feien. Mit Hilfe der so cr- wortung einer Anfrage von Biffolati und sechs andren Socialisten Arbeit ein, weil der Direktor sich nicht herbeiließ, deren äußerst beworbenen Mittel konnten die beiden Schweden noch flotter leben über den Vorfall in Berra, wobei infolge eines Zusammenstoßes scheiden gehaltene Forderungen anzuerkennen. Der Verdienst der als bisher und dies war nötig, um einen Hauptcoup auszuführen. zwischen Militär und Ausständigen drei Personen getötet und mehrere Arbeiterinnen bewegte sich bisher zwischen 80 Pf. bis 1,50 W. pro v. Akerhjelm trat als Heiratskandidat auf. Natürlich rechnete verwundet wurden, hebt der Minister des Innern Giolitti die unzu Tag; sie fordern dagegen, ihnen jezt einen Lohn von 10 M. pro er auf eine Frau, die ein Vermögen besaß, das dem seinigen entsprach. länglichen Löhne für die Landleute hervor, welche der Grund der Woche zu garantieren. Der Direktor erklärte, auf diese Forderung Eine Heiratsvermittlerin, ein Fräulein R., schlug ihm eine Dame vor, Ausstände in der Provinz Ferrara feien. Der Mehrheit der Große nicht eingehen zu können. von der man munkelte, daß sie 700 000 m. besigen sollte. v. Akerhjelm grundbefizer sei es infolge von Zugeständnissen gelungen, sich mit war Feuer und Flamme. Er kam mit der Dame, die inzwischen den Landleuten zu verständigen. Nur die Bonifications- Gesellschaft von der Vermittlerin genügend vorbereitet war, zusammen und habe versucht, ausländische Arbeiter in der Provinz für die wurde bald mit ihr einig. Da die Eheschließung in Norwegen mit Ernte- Arbeiten zu verwenden. Die Regierung habe ihre guten weniger Umständen verknüpft ist, als in Deutschland, so reiste das Dienste zur Verhinderung dieses Vorganges zur Verfügung gestellt, Baar nach Christiania, wo es so schnell wie möglich heiratete der sicher Unruhen erzeugt hätte; aber die Gesellschaft habe ihr und dann nach Berlin zurückkehrte. Hier sahen Herr v. Akerhjelm Recht geltend gemacht und auf ihrem Beschlusse beharrt; es und seine Ehefrau bald ein, daß sie sich gegenseitig getäuscht sei der Regierung nur übrig geblieben, die Freiheit der Arbeit und hatten. Jeder hatte den andern für reich gehalten. Die jeßige Frau Ordnung zu wahren. Der Offizier, welcher bei dem BujanunenBaronin v. Akerhjelm war die Tochter eines Schuhmachers aus stoße die Truppe befehligte, welche die Brücke bewachte, habe den Baußen und ihres wenig rühmlichen Lebenswandels wegen aus Dresden Befehl erhalten, die Ausständigen, welche eine drohende Haltung ausgewiesen worden. Sie hatte nur ein Barvermögen von 6000 m. auf dem Wege zur Besitzung der Bonifications- Gesellschaft ans besessen, das sie bald ihrem Gatten geopfert hatte. Der Genoffe genommen hatten, an ihrem Borhaben zu hindern. Troz wiederAuch die Staatsanwaltschaft geht mit bekannter v. Aterhjelms, der angebliche v. Sylseth, wurde in Haft genommen, holter Aufforderung auseinanderzugehen, hätten sich die Ausständigen Echneidigkeit gegen vermeintliche Streiksünder" vor. Es ist eine der erstere entging seiner Berhaftung durch die Flucht. Aber auch gegen die Truppe gewandt; dieje hätte nun ihrem Befehl gemäß Untersuchung eingeleitet gegen mehrere Arbeiter und Arbeiterinnen, der frühere Rechtsanwalt Lisser, gegen den noch andre Strafthaten von der Schußivaffe Gebrauch gemacht und so seien zwei Personen die während des Streits die in der Gummifabrik beschäftigten vorlagen, sowie die Ehefrau v. Aferhjelm wurden in Haft ge- sofort getötet und etwa 20 verwundet worden, von denen bald einer Arbeitswilligen" zum Anschluß an den Streit zu bewegen suchten. nommen. Da der Hauptangeklagte v. A. nicht zu ermitteln war, so gestorben sei. Der Vorfall sei zwar sehr betrübend, die Gejeze Mehrere Personen sind aus diesem Aulaß in Haft genommen. wurde vor etwa Jahresfrist gegen die drei übrigen Genannten ver- feien jedoch nicht verlegt worden; er wünsche, daß die Mißlungene Knebelung einer Gewerkschaft. Der Vorstand handelt. Das" Depot" bei der Deutschen Bank hatte keinen Pfennig italienischen Arbeiter in der Ausübung ihres Rechts auch au Wert, es enthielt zumeist nur Privatbriefe. Olfen, alias ihre Pflicht denken.( Lebhafter Beifall.) Bissolati spielt darauf der Filiale M.- Gladbach des Deutschen Textilarbeiter- Verbandes war wurde zu 2 Jahren 6 Monaten, Liffer zu in einer Erwiderung auf das Gerücht an, daß der Offizier, welcher angeklagt, weibliche Mitglieder in den Verband, den die Behörde v. Syljeth, als einen politischen Verein anfieht, aufgenommen zu haben. 5 Monaten und Frau v. Akerhjelm zu 2 Monaten Gefängnis ver- Feuer kommandiert habe, betrunken gewesen sei. Hierauf ents Die Polizei hatte ein umfangreiches Material beigebracht, um den urteilt, die durch die erlittene Untersuchungshaft für ver- gegnet der Kriegsminister lebhaft. Dadurch entsteht ein Zwischenfall, Im April d. J. wurde v. Akerhjelm in der zu heftigem Austausch von Reden und Gegenreden führt. Der politischen Charakter des Verbandes nachzuweisen. Dieser Beweis büßt erachtet wurden. mißlang aber vollständig, das Schöffengericht sprach die Tri est verhaftet. Er hatte ein abenteuerliches Leben geführt, ver- Präsident hebt darum die Sigung zeitweilig auf und bittet um Ruhe. schiedene Hauptstädte Europas besucht und war schließlich auch nach Nach Wiederaufnahme der Sizung führt der Kriegsminister aus, er angeflagten Borstandsmitglieder frei. Capri gekommen. Diese Jusel hatte er heimlich bei Nachtzeit in habe mit seinen früheren Worten die Volksvertretung durchaus nicht einem Fischerboot verlassen, weil er seine Hotelrechnung nicht bezahlen beleidigen wollen, auch nicht Bissolati; er habe lediglich dem tonnte. Man brachte ihn nach seiner Festnahme zunächst nach Berlin, Wunsche Ausdruck geben wollen, daß die Deputierten nicht auf damit er hier sein Konto mit dem Strafrichter begleichen könnte. verleumderische Gerüchte hören, die sich gegen einen Offizier. Der Angeklagte legte auf Bureden seiner Verteidiger, Rechts- wendeten, der eine schmerzliche Pflicht erfüllen mußte. Bissolati anwalte Alfred Ballin und Justizrat Ehrlich, ein Geständnis ab. Er erklärt alsdann, er habe sich darauf beschränkt, die von den gab an, daß seine wohlhabende Familie ihm jährlich 4000 kronen Beitungen veröffentlichte Nachricht wiederzugeben. Hiermit ist der unterhaltungsgelder sende, und dies wurde auch erwiesen. Er habe zwischenfall erledigt. Das Haus geht über zur Beratung des auch gehofft, feinen Verpflichtungen durch eine reiche Heirat nach- Budgets der Staatseinnahmen. tommen zu fönnen. Die Harburger Gummifabrik jetzt ihre brutalen Maßnahmen gegen die Teilnehmer am Streit nach erfolgtem Friedens fchluß der Vereinbarung zum Trok fort. Neuerdings wird gemeldet, daß die Fabrikleitung sogar den Austritt aus dem Arbeiter Radfahrer- Verein zur Bedingung der Wiedereinstellung der Arbeiter macht. Die Breslauer Bierkutscher sind in eine Lohnbewegung ein getreten. Sie haben zunächst bei drei Firmen, die zusammen 200 Arbeiter beschäftigen, ihre Forderungen eingereicht, deren hauptsäch lichste folgende find: 3 M. wöchentliche Lohnzulage, Umfagprovision pro 1000 Flaschen 1 M.( bisher 60 Pf.), Arbeitszeit von 6-7 Uhr einschließlich einer anderthalbstündigen Mittagspause, für Ueberstunden 50 Bf., alle vier Wochen einen freien Sonntag. Die an der Bewegung beteiligten Stutscher gehören zum größten Teil dem Centralverband der Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter an. Der deutsche Buchbinder- Verband hat einen Bericht über feine Entwicklung im Jahre 1900 herausgegeben, dem wir folgendes entnehmen: Der Staatsanwalt hielt den Angeklagten in allen Fällen für überführt und beantragte mit Rücksicht darauf, daß derselbe Schimpf und Schande über sein Land und seine angesehenen Verwandten gebracht, gegen ihn eine Gefängnisstrafe von vier Jahren. Die Verteidiger plädierten für eine niedrigere Strafe. Der Gerichtshof erkannte auf eine Gefängnisstrafe von Bei der Veratung des Budgets der Staatseinnahmen weist der Berichterstatter Guicciardini, im Namen der Budgetkommission darauf hin, daß die Einnahmen über alle Erwartung günstig seien; der wirkliche Ueberschuß des laufenden Geschäftsjahres werde 30 Millionen überschreiten. Der Finanzminister erklärt, die Regierung werde ibg Programm der Steuerreform nicht aufgeben. Der Schazminister weißt die volle Richtigkeit der Budget- Voranschläge nach. Nachdem das Haus fodann sämtliche Budgets genehmigt hatte, vertagt es sich auf unbestimmte Zeit. Das Jahr 1900 war bedeutungsvoll für die deutschen Buchbinder durch die Aussperrung in Berlin, Leipzig und Stuttgart, und die Lohnbewegung in verschiedenen Städten, die zu einer nicht unbedeutenden Erhöhung der Minimallöhne, resp. zur Festsetzung drei Jahren. von Minimallöhnen, Aufstellung eines Accordtarifs und, mit Aus- Der Arbeitsanzug. Vor dem Schöffengericht zu Spandau nahme von Berlin, Leipzig und Stuttgart, wo die Arbeitszeit wurde am Mittwoch folgende Sache verhandelt: Der Arbeiter August Luxemburg, 29. Juni.( Frankf. 3tg.") Die Kammer schloß bereits 1896 auf 9 Stunden festgesetzt wurde, zu einer Verfürzung K. Hatte gegen ein polizeiliches Strafmandat von 3 Mark, welches der Arbeitszeit geführt haben. er erhalten, weil er fein am 24. April cr. geborenes Kind nicht ihre diesjährige Tagung, nachdem sie in 2. Lesung das Gesetz der Die Mitgliederzahl hat sich im Laufe des Jahres be- inuerhalb einer Woche beim Standesamt angemeldet, gerichtliche Arbeiter und Krankenversicherung einstimmig andeutend vermehrt. Ende 1899 zählte der Verband 6525 männliche Entscheidung beantragt; er begründete in der Verhandlung seinen genommen hatte. Für die nächste Tagung steht die Annahme des und 1881 weibliche, zusammen 8406 Mitglieder; Ende 1900 7958 Antrag damit, daß er am 25. April cr. die Geburt feines dem deutschen nachgebildeten Unfallversicherungs- Gesezes in sicherer Kindes anmelden wollte, dev Standesbeamte habe ihn aber Aussicht. männliche und 3767 weibliche, zusammen 11 725. Petersburg, 28. Juni.( W. T. B.) Das Feuer in Zarizhn ist An Arbeitslosen Unterstützung wurden insgesamt zurückgewiesen, weil er in seinem beschmugten ArbeitsDa er nun leider bloß jest gelöscht. Es find 24 mit Bauholz beladene Varken, vier größere 18 391,75 M. bezahlt; an Streit Unterstügung wurden anzug erschienen sei. innerhalb des Verbands 83 952, 94 m. verausgabt und an andre diesen einen Anzug habe, so. sei er denn nicht mehr nach und einige kleinere Sägemühlen mit den zugehörigen Holzablade Der als Zeuge vernommene Standes plägen verbrannt. Wie jetzt bekannt wird, sind auch Menschen, Organisationen zur Unterstügung streitender Arbeiter 1300 M. und dem Standesamt gegangen. 500 M. aus der Verbandskasse gegeben. beamte Bischof erklärte, daß er sich für berechtigt gehalten habe, namentlich in den Vorstädten Elschanka und Kuporosnoje, ums Leben Für Gemaßregelten unterstützung wurden 1570,96 M., den Mann, welcher in einem beschmußten Arbeitsanzug vor gekommen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 5 Millionen Rubel. Die Regierung zu Potsdam London, 29. Juni.( W. T. B.) Lord Kitchener telegraphiert für Rechtsschutz 611,50 m. verausgabt. An Umzugstosten ihm erschienen, zurüdzuweisen. wurden vom 1. Juli bis Jahresschluß 385 M. bewilligt. denn sie habe eine hente aus Pretoria: Die Boeren griffen am 26. d. M. nachts bei Brug habe ihm hierin auch zugestimmt, Zur Deckung der dem Verband durch die Lohnbewegung er- Beschwerde des K. als grundlos zurückgewiesen. Das Gericht spruit zwei an der Delagoa- Bahn liegende Blockhäuser an. Ein wachsenen außerordentlichen Unkosten wurde vom Ende Oktober 1900 ist auch der Ansicht, daß der Standesbeamte im Recht war und daß Panzerzug erschien und vertrieb die Boeren. Vier Boren blieben tot bis Ende Juni 1901 eine wöchentliche Extrastener von 10 Pf. K. die Anmeldung in einem sauberen Anzuge zu machen hatte. Das auf dem Blaze, ihre andren Toten, wie es heißt zwanzig an der Zahl, nahmen die Boreren mit fort. Die Engländer erbeuteten 23 Pferde für männliche und 5 Pf. für weibliche Mitglieder eingeführt. Sier Urteil lautet auf 3 Mart Geldstrafe. Ein solches Urteil muß vor allen Dingen vom Unternehmer- und mehrere Wagen; ihr Verlust betrug nur vier Leichtverwundete. durch ist es gelungen, diese Verluste zum größten Teil schon bis Denn der gestrafte Der Felbtornet Depriez in Pietersburg hat sich mit 44 Mann er Ende 1900 wieder zu decken, sodaß das Vermögen des Verbands, standpunkt aus bedenklich genannt werden. ausschließlich der lokalen Kassenbestände am Jahresschluß 133 947,91 Arbeiter fühlt munmehr die Pflicht in sich, einen besseren Lohn geben. New York, 29. Juni.( W. T. B.) Jnfolge der hier herrschenden Mart, mur 12 345,57 M. weniger als am Schluß des Vorjahrs betrug. anzustreben, der ihn in den Stand setzt, sich so zu kleiden, daß ein Die gesamten Einnahmen des Vorstands beliefen sich im Jahre 1900 auf Aeußerlichkeiten bedachter Standesbeamter ihm nicht wieder die großen Size find viele Fälle von Sonnenstich vorgekommen, von denen mehrere tödlich verliefen. auf 158 538,26 M. Auf Beschluß des letzten Verbandstags wurden Thür weist. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Berlag von Max Bading in Berlin. Nr. 150. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Zur Lokalliste. Den Mitgliedern der Lokalkommission Berlins, insbesondere aber denen der Umgegend zur Kenntnis, daß am Sonntag, den 14. Juli, die nächste Lotalliste erscheint. Ich ersuche daher, Aenderungen resp. Neuaufnahmen bis spätestens den 9. Juli an folgende Genoffen einsenden zu wollen: für Teltow Beestow R. Breßler, Ziethenstraße 69, Rigdorf; für Nieder- Barnim Paul sette, Friedrichsfelde, Lichtenberger Prinzen- Allee 20a; für PotsdamOsthavelland Albert Neue, Spandau, Jagowstr. 9; diverse Orte Gustav Stein, Forner, Wriezen a. O.; für Berlin an den Obmann Karl Scholz, Wrangelstr. 110. Spätere Einsendungen können nicht berücksichtigt werden, da Nachveröffentlichungen nicht mehr stattfinden. Ich ersuche die Genossen, hiervon Notiz zu nehmen. Die Lokal Tommission. J. A.: Karl Scholz, Wrangelstraße 110 p. Eine Versammlung des Wahlvereins des 1. Wahlkreises findet Dienstagabend 8/2 Uhr im Restaurant„ Bärenkrug", Brücken- Allee 18, statt. Tages- Ordnung: Referat des Genoffen J. Stalisti über: „ Die Arbeitslosen und die bürgerliche Gesellschaft. 2. Diskussion und Vereinsangelegenheiten. Sonntag, 30. Juni 1901. zuäschern, obwohl dieselbe zum größeren Teile aus wässerigen Teilen fein dürfte, furz vor Eintritt der Rechtskraft dieser Strafe nach besteht, als 150 Bfd. zusammengepreßtes Papier. Bei starken Bränden Amerika geflüchtet, war dann im Juli v. J. nach Wien übergefiedelt, hat es sich gezet, daß Aftenbündel nur an den Rändern verbrannten, wo er bei einem illustrierten Blatte als Redacteur Stellung fand in der Mitte uerbrannt blieben. Im Krematorium wurden 1000 Grad und trotz des hinter ihm erlassenen Steckbriefes längere Zeit vor Celsius angewendet, trotzdem war die Einäscherung lange Zeit hinweiteren Nachforschungen verschont blieb. Als er jedoch im April durch unvollkommen. Es bildeten sich aus den Papiermassen Holz- dieses Jahres die Vermittelung des Berliner Polizeipräsidiums beteerartige schwarze Klumpen von Kleberiger Beschaffenheit, in denen hufs Erlangung gewisser Dokumente zur Eingehung einer zweiten aber auf einzelnen Papierfezen noch Nummern und Buchstaben zu Ehe in Anspruch nahm, wurde der Wiener Aufenthalt des Flüchtigen entziffern waren. Nun hätte der Prozeß allerdings beschleunigt werden bekannt, worauf dort auf Requisition der hiesigen Staats fönnen, wenn die schwelenden Papiermassen mit Eisenstangen umgerührt anwaltschaft seine Festnahme erfolgte. Nach Ablauf seiner Strafzeit worden wären. Dies ist aber nicht angängig, da die Noste des beabsichtigt Bl. wieder nach der östreichischen Hauptstadt zurüc Ofens aus Chamottemasse bestehen, die durch Eisenstangen leicht ver- zukehren; dann dürfte auch seiner Wiederverheiratung nichts mehr legt werden; wobei bemerkt werden mag, daß Eisenroste sich als im Wege stehen. ganz unpraktisch und noch viel leichter verletzlich erwiesen haben. Eine Kontrolle des Warenlagers des wegen Hehlerei in Siernach wird der Reichsdruckerei zur Vernichtung von Wert- Saft befindlichen Juwelenhändlers Wolf hat die Kriminalpapieren 2c. nur erübrigen, einen eignen, ziemlich kostspieligen polizei im Beisein des Verhafteten vorgenommen, um aus dem Einäscherungsofen zu bauen, in welchem während des Ver- Bestande der in den Geschäftsräumen beschlagnahmten Waren, Uhren, brennungs- Prozeffes die Papierbündet sich lösen und hin- und her- Fingerringe 2c. die aus Diebstählen herrührenden Gegenstände geworfen werden. Bisher hat man sich mit der umständlichen Ver- herauszusuchen. Die Arbeit wurde für die Behörde dadurch, wefentnichtung der Papiermassen in der allgemeinen Reffelfeuerung der lich erschwert, als 28. über die von Richard Wiele erworbenen Wert Anstalt begnügt. stücke feinerlei Eintragungen in den Büchern vorgenommen hat. Immerhin konnten bisher für ca. 15 000 M. Goldwaren mit Beschlag belegt werden. Der größte Teil der Beute ist jedoch teils bei den Versteigerungen verkauft worden, zum Teil dürfte er sich noch im Befize der Komplicen des Bieke befinden. Bezüglich der letzteren Als furz vor 3/412 Uhr die Ankunft Fourniers signalisiert wird, vermochte die Kriminalpolizei bisher noch keine Anhaltspunkte zu gewinnen, und es erscheint zweifellos, daß es dem oder den Eingeht eine große Bewegung durch die Menschenmenge auf der brechern gelungen ist, nach England zu entkommen. W., welcher beDer Socialdemokratische Wahlverein für den 4. Berliner Rennbahn. In schnellem Tempo legt der Sieger eine Runde hauptet, daß er nur einen Komplicen gehabt, verweigert über diesen Reichstags- Wahlkreis( Osten) hält am Dienstagabend 8 Uhr Große auf der Bahn zurück. Als das mit französischen Trikoloren nach wie vor jede Auskunft. Frankfurterstr. 117 eine Versammlung ab. Tagesordnung: Vortrag und Fahnen geschmückte Ziel passiert war, stimmt die Militärmufit Eine Wendung in der Milchversorgung Berlins bring des Stadtverordneten Hugo Heimann über die Berliner Kommunal- die Marseillaise an, das Publikum durchbricht die Soldatenkette, um der 1. Juli. An diesem Tage werden die Verträge gekündigt, welche verwaltung und das Proletariat. Charlottenburg. Den Genossen und Genoffinnen zur Nach- drängt stürmisch den Wagen; Hochrufe durchbrausen die Luft; die Milchpächter mit ihren Lieferanten abgeschloffen haben und die richt, daß die für Donnerstag, den 4. Juli, in der„ Gambrinus- Hunderte von Händen strecken sich dem Sieger entgegen. Die fast ausnahmslos bis zum 1. Oktober d. J. laufen. Eine große, brauerei" geplante Voltsversammlung nicht stattfinden kann, da die Menge hebt Fournier, nachdem der Wagen eine Strecke weiter Halt von Landwirten aus der Provinz stark besuchte Versammlung von Wirtin für Volksversammlungen den Saal verweigert. Wir sind gemacht, auf die Schultern und trägt ihn zur Richtertribüne, von Milchlieferanten hat einstimmig dahin entschieden, daß Verträge nur auf der Grundlage erneuert werden dürfen, wenn die Milchhändler nun gezwungen, da uns kein andres Lokal zur Verfügung steht, bei wo Graf von Schönborn- Wiesentheid den Sieger in den Preisrichter- 131/ f. für den Liter frei Berlin zahlen. Da an eine Verständigung Wernicke zu tagen. Näheres die Bekanntmachung am Dienstag. pavillon geleitete. Als Girardot als zweiter einkommt, wurde er mit den Milchhändlern jetzt nicht mehr zu denken ist, soll von der ebenfalls stürmisch begrüßt. Vereinigung der Milchlieferanten Berlins eine große Molkerei errichtet werden, die bis 120 000 Liter täglich verarbeiten kann. Die Milchhändler fuchen den gegen sie geführten Schlag dadurch zu parieren, daß sie sich zu Genossenschaften zusammenschließen, die in den nächsten Wochen schon ihre Thätigkeit beginnen. Den Parteigenossen der Schönhauser Vorstadt zur Beachtung, daß die Versammlung, die heute bei Wernau, Schwedterftraße 23, früh um 10 Uhr stattfinden sollte, laut Polizeiverordnung vom 19. März 1898 erst mittags 12 Uhr stattfinden darf. Der Vertrauensmann ersucht die Barteigenossen, recht zahlreich zu er scheinen. " Weißensee. Mit dem 1. Juli übernehmen die hiesigen Parteigenossen den Vorwärts" in eigne Regie und ersuchen nur bei unsrem Spediteur Bachmann, Lehderstr. 1, den„ Vorwärts" zu entnehmen. Der Hauptgrund dieses Beschlusses ist der, die bei den hiesigen Spediteuren übliche Kinderarbeit zu beseitigen. Ferner ist erwünscht, daß möglichst am zweiten Sonntag im Monat das Abonnementsgeld entrichtet wird. Die Kommission. Wilmersdorf. Mittwoch, den 8. Juli, abends 81/2 Uhr, Generalversammlung des Socialdemokratischen Wahlvereins in Wittes Vollsgarten, Berlinerstr, 40. Jn derselben gelangt eine vom Central Wahlverein verabfolgte Broschüre an die Mitglieder unentgeltlich zur Verteilung. Die Pariser Automobilfahrer find gestern auf der Trabrennbahn West end angekommen. Es versteht sich, daß dort eine beträchtliche Menschenmenge versammelt war. Ueber die Ankunft des ersten Pariser Fahrers Fournier wird gemeldet: d Offizielle Zeitangabe: Fournier 11 Uhr 46 min. 10 Set., Girardot 12 Uhr 15 Min. 40 Sek., Braffier 12 Uhr 33 Min. 3 Set, Stnyff 12 1hr 34 Min. 35 Set. Außerdem trafen ein: Nr. 5 ( Charron) 12 Uhr 35 Min. und Nr. 112( Farman) 12 Uhr 40 Win. Farman stieß 10 Kilometer von Berlin mit einem unbekannten Berliner Automobil Fahrer zusammen; sein Straßensperrung. Die Straße Am Weidendamm von der Prinz Louis Ferdinandstraße bis zur Ebertsbrüde wird wegen AufMechaniker wurde leicht verlegt. Am Nachmittag fuhren die Pariser im Beisein einer großen höhung beziehungsweise vorläufiger Umpflasterung vom 1. Juli ab Zuschauerschar durch das Brandenburger Thor die Linden hinunter. für Führwerke und Reiter gesperrt. Selbstverständlich ging es auch gestern bei der Rennfahrt nicht ohne Bermißt wird seit dem 17. Mai der in der Gleditschstr. 42 Unglüd ab. Ans Hannover wird von Sonnabend gemeldet: wohnhaft gewesene Kaufmann Karl Albrecht, am 12. 11. 46 zu Steglik- Friedenan. Die Parteigenoffen werden auf die am unfall zugetragen. Der erste deutsche Wagen( Mercedes Nr. 38), blondes, an den Schläfen graugemischtes Haar, graue Augen, etwas Bei der heutigen Automobilwettfahrt hat sich ein schwerer Angerburg geboren. Er ist von großer, fräftiger Gestalt, hat dunkelDienstag, den 2. Juli, abends 82 Uhr, bei Schellhase stattfindende geführt von Degrais, der um 6,36 von hier startete, ist bei gebogene Nafe, Schnurr- und Kinnbart. Albrecht hat sich wegen Versammlung des Socialdemokratischen Wahlvereins aufmerksam Wucht gegen einen Baum ge eines Brustleidens in ein Krankenhaus begeben wollen, ist aber bisgemacht. Gemeindevertreter Genoffe Rapp spricht über:" Hiesige Großort mit voller Gemeinde Angelegenheiten". Die Broschüre" Die Senebelung der fahren. Der Vorderteil des Wagens wurde vollständig zertrümmert. her nicht ermittelt. Wer über seinen Verbleib Auskunft geben kann, Beide Infassen wurden herausgeschleudert; während Degrais selbst mit wird gebeten, dies zu den Alten 8588 IV. 2. 01. anzuzeigen. Arbeiterklasse durch das preußische Juuferparlament" gelangt an Mitglieder gratis zur Verteilung. Zahlreiches Erscheinen ist not- leichten Abschürfungen davonkam, erlitt sein Gefährte einen doppelten Arm- und Beinbruch, vier Rippenbrüche und eine schwere Verlegung des linken Auges. Aerztliche Hilfe war sofort Der Socialdemokratische Wahlverein für Novawes- zur Stelle. Der Unfall war dadurch herbeigeführt, daß vor dem Neuendorf hält am Mittwoch, abends 1/29 Uhr bei Hiemde, Wall- Wagen Nr. 38 in furzen Abständen zwei andere Wagen voraufstraße, seine Vierteljahres- Versammlung mit folgender Tagesordnung fuhren und solchen Staub aufwirbelten, daß der Weg nicht zu erab: Vortrag der Genossin Jmle über Bimetallismus. Bericht fennen war. der Delegierten von der Generalversammlung. wendig. D Tokales. Der Liebesroman eines Japaners in Berlin wird in der Monatsschrift„ Ostafien" erzählt. Ein hoffähiger Japaner, der Sohn einer früheren Geisha, der seit einiger Zeit in der Reichshauptstadt feinen Studien obliegt, lernte hier in einem Café ein deutsches Mädchen kennen. Der Ostasiate verliebte sich in die junge Deutsche und opferte ihr ein gut Teil seiner Einfünfte. Um seiner Geliebten Wie schon gestern von uns gemeldet worden, hat der Minister- einen Lebensunterhalt zu verschaffen, gab ihr der verliebte Japaner präsident Waldeck- Rousseau in der französischen Kammer das Ver- eine erhebliche Summe zur Eröffnung eines Kaffeehauses, das wohl sprechen gegeben, daß die Wettfahrten nicht wiederholt werden das erste mit japanischem Gelde gegründete europäische Café fein sollten. Hoffentlich erfolgen angesichts der Nuslosigkeit und Gefähr dürfte. Die genannte Zeitschrift schließt ihre Mitteilung mit dem Sollen wir unsrem Landsmann zu dieser Gründung 8um Apothekenboykott. Eine erfreuliche Erscheinung während lichkeit solcher Veranstaltungen auch für Deutschland ähnliche Bemerken: des gegenwärtigen Kampfes gegen den Arzneiwucher ist die Bereit- Maßnahmen. Sehr patriotisch benimmt sich der Lokal- gratulieren oder ist dieselbe als ein trauriges Zeichen der Zeit zu betrachten? willigkeit, mit der die Kaffenmitglieder die zum Teil nicht ganz un- Anzeiger" gelegentlich der Automobilfahrten. Gestern schrieb er: Die Franzosen haben vier große Schlachten gewonnen, Wegen Arbeitslosigkeit hat sich der 41 Jahre alte, aus Stettin bedeutenden Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen, denen sie sich feit bei Eisenach, Gotha, Erfurt und Reipzig, von denen die bei gebürtige Apotheker Robert Gugler, der sich seit drei Monaten der Kreditentziehung der Apotheker bei der Arzneientnahme unterLeipzig eine wahre Wölferschlacht war. Weiter behauptet er in Berlin aufhielt, mit Morphium vergiftet. Der Mann erzählte, ziehen müssen. Das hatten die Apothekenmonopolisten allerdings folgendes:" In Potsdam wurde gestern nachmittag auf das lebhaftefte daß er vor zehn Jahren eine Droguerie in der Stöpniderstraße wegen nicht erwartet, und das ärgert sie gewaltig. Die Arbeitgeber, die aller- an allen Eden und Enden parliert. Die Automobil- Invasion Rückgangs seiner Vermögensverhältnisse habe aufgeben müssen. Er dings die ganze Sache nichts angeht, halten sich auch neutral oder sprechen in die alte Soldatenstadt hatte es bewirkt, daß jedermann fand teine Beschäftigung. Seine erste Wohnung in der Invalidendirekt ihre Mißbilligung über das Gebahren der Apothekenbefizer aus. fein bestes Französisch hervorholte, um den Fremden straße 107 wurde ihm gekündigt, ebenso erging es ihm in ber Nur zwei Charlottenburger Arbeitgeber haben bis jetzt darin eine Aus- gefällig zu sein." Juvalidenstraße 105 schon nach einem Monat. Gestern nachmittag nahme gemacht, indem sie an die Aufsichtsbehörde eine Beschwerde wie herzerquickend müssen diese Abgeschmacktheiten auf jeden fand ihn seine wirtin tot auf dem Sofa liegen. Patrioten wirken! Uns wird niemand im Verdacht haben, daß deshalb richteten, weil durch diesen Boykott die Beschaffung von wir für den Chauvinismus etwas übrig hätten, und wir wissen jede Schwer verunglückt ist vorgestern, Freitagabend um 101/4 Uhr, Arzneien für die Mitglieder in unzuläffiger Weise erschwert und ver- Annäherung der zwei bedeutendsten Kulturvölker des Kontinents zu der Straßenbahnschaffner Gustav Westphal aus der Stoloniestraße 148. zögert werde. Aber diese zwei Arbeitgeber sind charakteristischerweise schätzen. Aber wir müssen gestehen, die widerwärtige Art, in der Der Mann wollte auf der Haltestelle an der Ecke der Kreuzberg- und beide frühere Berliner Apothekenbesiger, von denen der Schmod des Lokal Anzeigers" die Sache behandelt, nimmt Mödernstraße einen Anhängewagen an seinen Motorwagen der Linie der eine voriges Jahr durch seine vergeblichen Anstrengungen zur deutlich an das Gebahren, womit das vornehme Berlin im Jahre Kreuzberg- Reinickendorf antoppeln. Der Anhänger sollte ihm von Erlangung des Kommerzienrattitels recht bekannt geworden ist. Sie 1806 Napoleon bei seinem Einzuge anefelte. Wie damals der Kaiser, der Katzbachstraße her durch einen Weichensteller zugeführt werden. haben ihre Eingabe noch von allen ihren 12-14 Arbeitern mit so werden jetzt die französischen Automobilfahrer beim Lesen der Dieser aber verließ sich, anstatt mitzufahren, auf den Schaffner, löste unterschreiben lassen, von denen aber noch niemand seit Beginn des Lokal- Anzeiger- Hymnnen bekennen, daß sie im Zweifel sind, ob sie die Bremse und ließ den Wagen die abschüssige Bahn hinunterlaufen. Boykotts erkrankt ist oder Bedarf an Arzncien gehabt hat. Auch ist sich über das, was sie in Berlin fahen, freuen oder schämen Mun wandte aber der Schaffner, der am Buffer feines Wagens zu thun hatte, dem Anhänger den Rücken zu und fah ihn nicht kommen. diese Beschwerdeschrift schon mehrere Tage vor der erwähnten Uebel zugerichtet wurde ein Berliner Taschendieb, welcher o geriet er zwischen die beiden Wagen, die ihm den Brustkasten Kreditentziehung unterschrieben worden. Die Aufsichtsbehörde wird in Werder als Obstpflücker Arbeit angenommen hatte und statt der schwer quetschten und einen Oberschenkel brachen. Der Schwerverletzte wurde durch die Unfallstation 18 nach der Charité gebracht. also wohl schwerlich Veranlassung nehmen können, diese ganz un Kirschbäume die Taschen seiner Arbeitskollegen plünderte. Der motivierte Beschwerde zu berücksichtigen. Zudem wird vom 1. Juli Bursche, ein 19 jähriger, wegen Leichenfledderei schon vorbestrafter Mit dem Leben davongekommen ist der Schlafstellendieb ab die Besorgung der Arzneten für die Mitglieder der Charlotten- Arbeiter 2., wurde jedoch auf frischer That ertappt und ergriff dia Tischler Schwender, der bei seiner Verhaftung in dem Hause Gräfeburger Allgemeinen Orts- Krankenkasse dadurch eine wesentliche Ver- Flucht. In der Nähe des Bahnhofs Wildpark wurde er von seinen straße 9 sich von dem Kriminalbeamten losriß und aus dem vierten einfachung und Beschleunigung erfahren, als von da an sämtliche Berfolgern eingeholt und derartig gemißhandelt, daß ein später Stod auf dem gepflasterten Hof hinabsprang. Er ist soweit wieder ärztliche Verordnungen, die nicht aus Droguengeschäften entnommen hinzukommender Gendarm die Unterbringung des Schiververletzten hergestellt, daß er aus dem Krankenhaus am Urban als Polizeisal seggefangener nach der Charité übergeführt werden konnte. werden können, von einer auswärtigen Apotheke angefertigt in dem Potsdamer Krankenhaufe veranlaßte. und den Patienten durch expresse Boten sofort zugestellt werden, Zur Angelegenheit Meder. Dem in Haft befindlichen ge- Im Schwimmbad vom Schlage gerührt wurde gestern wobei die betreffende Apotheke der Krankenkasse bereitwilligst einen heimen expedierenden Sekretär und Kalkulator Meder vom nachmittag die Tochter Martha des Tischlers Hannemann aus Ministerium des Innern ist nunmehr die Anklage zugestellt worden. der Frankfurter Allee 102. Das 14 jährige Mädchen besuchte die Rezepturrabatt von 20 Proz. gewährt. Diese lautet außer auf einfache Urkundenfälschung auch auf Fälschung 59. Gemeindeschule. Diese badet in der Anstalt an der MühlenBerlins Rückständigkeit in der Socialpolitik. Sämtliche öffentlicher Urkunden und Amtsunterschlagung. Die Sache ist somit straße 5. Als gestern nachmittag die erste Oberklasse unter der AufKategorien der im Gemeindebetriebe beschäftigten Arbeiter haben, Schwurgerichtssache und wird erst in der ersten Tagung des Schwur ficht zweier Lehrerinnen dort hinging, verspätete fich Martha Hannenachdem die einzelnen Verwaltungen ihre diesbezüglichen Gesuche gerichts nach den Gerichtsferien zur Verhandlung fommen. Gegen mann. Nun tam fie erhitzt an, sprang trotzdem sofort in das abschlägig beschieden haben, an den Magistrat und die Stadtverordneten die Eröffnung des Hauptverfahrens hat der Angeklagte durch Rechts- Schwimmbassin und erlitt den Herzschlag. eine Petition abgesandt, in der um Gewährung eines achttägigen anwalt Dr. Schwindt seinen schon in der Voruntersuchung gestellten Sommerurlaubs für die länger als drei Jahre in Diensten der Antrag auf Untersuchung seines Geisteszustands wiederholt und sich Stadt Berlin stehenden Arbeiter sowie um die Einführung einer insbesondre auf das Gutachten des Prof. Dr. Mendel berufen. Er wöchentlichen Lohnauszahlung ersucht wird. Ob das helfen wird? behauptet, daß er an epileptischen Zufällen leide und diese Thatsache Vielleicht, daß die Stadtverordneten- Versammlung die Betenten im schon im Jahre 1897 gelegentlich eines damals gegen ihn anhängig Herbst angesichts der bevorstehenden Wahlen mit einigen nichts gemachten Disciplinarverfahrens dazu geführt habe, daß das Verfagenden Versprechungen hinhält. fahren eingestellt wurde. sollen. Unser täglicher Drahtbruch. Ein Drahtbruch der Straßenbahnleitung erfolgte gestern vormittag um 91/2 Uhr an der Ecke der Invaliden- und Chauffeestraße und zwar genau an der Stelle, an welcher vor etwa drei Wochen durch Selbstbrand gleichzeitig Drahtbrüche nach beiden Richtungen eintraten, die zur Verlegung zweier Feuerwehrleute und zweier Kinder führten. Diesmal ging es ohne Eine neue Polizeiverordnung über den Arbeiterschuh auf Eine Brieftasche mit 18 000 M. Juhalt fand gestern ein in Berfonenverlegungen ab, doch blieb der Wagenverkehr in der RichBanten ist von dem Polizeipräsidium ausgearbeitet und dürfte den Deutschen Konzerthallen, An der Spandauer Brücke, angestellterung Moabit fast zwei Stunden gesperrt. Die alarmierte Feuerwehr Kellner in einem Raum dieses Etablissements. Aus Papieren, welche schnitt die herabhängenden Drahtenden vorsichtig ab. zunächst den beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmer- Organisationen die Tasche enthielt, fonnte der Verlierer als ein in Leipzig ansässiger Arbeiter- Wildungsschule. Sonntag, den 7. Juli, Familien= zur Aeußerung zugehen. Die Verordnung umfaßt neun Paragraphen. Saufmann ermittelt werden, der sich zur Zeit in einem Hotel in der Ausflug nach Pichelswerder. Picnic im Walde. Abfahrt des Während die Krematorien an andren deutschen Orten dem Friedrichstraße aufhält und dem das wertvolle Fundobjekt sofort zu Stadtbahnzuges nach Grunewald vom Schlesischen Bahnhof 8,58 früb, Zwved der Leichenverbrennung dienstbar gemacht sind, be- gestellt werden konnte. Der Kaufmann, der den Verlust schon be- Alexanderplay 9,04 usw., Potsdamer Bahnhof 9,23. Treffpunkt für nugt man das städtische Krematorium in Berlin, um darin- Papier merkt hatte und im Begriff war, der Polizei Hiervon Mitteilung zu Nachzügler: Freunds Jufelgarten, Bichelswerder. Für qute Unterzu verbrennen. Die Direktion der Reichsdruckerei hat mit machen, übergab dem ehrlichen Finder eine Belohnung von 800 M. Haltung ist gesorgt. Um rege Beteiligung der Mitglieder und Freunde Zustimmung des Kuratoriums für das städtische Bestattungswesen in Der frühere Theaterdirektor und Schriftsteller Bant ersucht dem städtischen Krematorium an der Diestelmeyerstraße behufs Ver- Blumenreich, dessen in Wien erfolgte Berhaftung wir seiner geit Feuerbericht. In Erftidungsgefahr schwebte Sonnabend früh nichtung von Papiermassen Einäscherungsversuche anstellen lassen, meldeten, ist nach Erledigung der wegen seiner Auslieferung an in der Rüdersdorferstraße 50 ein Dienstmädchen bei einem die nicht ohne allgemeineres Interesse sind. Wie voraus Deutschland erforderlich gewesenen diplomatischen Verhandlungen von Brande der Ballenlage im Keller. Als Hausbewohner in den total zusehen, hat die Verbrennung fest eingeschnürter und dicht auf dort nach Berlin gebracht worden, um eine ihm seitens der hiesigen verqualmten Steller eindrangen, war das Mädchen bereits bewußtlos, einander gelagerter Papierbündel die größten Schwierigkeiten Straffammer wegen Urkundenfälschung auferlegte Gefängnisstrafe doch erholte es sich später wieder. Das Feuer wurde von der Wehr gemacht; es ist viel leichter, eine Leiche von 150 Pfund Gewicht ein- von neun Monaten zu verbüßen. Bl. hatte sich, wie noch erinnerlich leicht abgelöscht. Vorher waren mehrere Kleine Brände zu beseitigen, Das Komitee. 0 Dermischtes. Eingegangene Druckschriften. und Paul Aus den Nachbarorten. Anabe Otto Lange durch einen Wagen der Seifenfabrik von Die Socialistischen Monatshefte"( Administration: Berlin W. Schöneberg. In ihrer legter Sigung vor den Ferien be- Marg in Weißensee. Den Rutscher trifft, nach dem Bericht von AugenDer Oktober Süßowfir. 85A) haben soeben das Juliheft ihres 7. Jahrgangs erscheinen fchäftigte sich die Stadtverordneten Bersammlung am zeugen, an dem Unglüdsfall teine Schuld. Georg Freitag u. a. mit folgenden Gegenständen: Von einer Anzahl Stadt- umzug in diesem Jahre scheint eine sehr große Ausdehnung anzu- laffen. Aus dem Inhalt desselben heben wir hervor: Mar Schipper: verordneten war beantragt worden, daß 1. der Straßenhandel nehmen. Veranlaßt durch ganz exorbitante Mietssteigerungen, v. Bollmar: Nachwort zum Fall Millerand. Süddeutschland. Parteizustände in vom Wagen im verkehrspolizeilichen Interesse in der Monumenten, die für die Arbeiterschaft in der jetzigen flauen Zeit doppelt fühlbar Agrarbewegung im Eduard Bernstein: Friedenau Siegfried, Cheruster- und Gothenstraße verboten und 2., daß das sind, bildet der Wohnungswechsel für viele die einzige Möglichkeit, Rampffmeyer: K. Kautsky und der freie, kritische Socialismus". Kriegszustand. Kurt Eisner: Das Siehaufmännchen. Dr. Eduard David: Eine Ausrufen, Klingeln und Pfeifen den Händlern mit Gewerbescheinen den steigerungsluftigen Wirten zu entrinnen, um dann einem b Exemplar derselben Sorte wieder in die Arme zu laufen. Seit Revision des Socialismus. Robert Schmidt: Der Anteil der Geim Umherziehen in allen Straßen Schönebergs verboten und als dem vorigen Aprilumzug wohnte auf dem Gelände zwischen Weißen- werkschaftsbewegung an der materiellen Sebung der Arbeiterklasse. grober Unfug bestraft werde. Trotz des energischen Einspruchs unfrer Genoffen gegen den ersten Abfaz, der eine Benachteiligung fee und Hohenschönhausen eine Familie, welche keine Wohnung er- Rundschau: Politik; von Richard Calwer.- Wirtschaft; von Socialistische Bewegung: von Ostar der am Orte wohnenden Händler mit sich bringt, wurden beide halten hatte. Dieser Lage ist ihr auf Veranlassung der Be Mar Schippel. GewerkschaftsAnträge angenommen.- 8ur nochmaligen Prüfung einem hörde, diese provisorisch hergerichtete Behausung niedergerissen und Peterſion und Dr. 2. Gumplowicz. bewegung; von Heinrich Bürger. Genossenschafts: bewegung; von Gertrud David. Sociale Kommunal, Ausschuß überwiesen wurde eine Angelegenheit betreffend Zuwendung dem Erdboden gleich gemacht worden. politit; von Dr. C. Hugo. Socialwissenschaften; von eines Zuschusses bon 2000 m. an den Unternehmer des AbfuhrCh. Schitlowsty. Bildende Kunst; von Ostar Bern wesens, der in seinem Antrag geltend machte, daß durch die hard. Litteratur; von Gertrud Kühl. Bücher; von rapide Entwicklung des Orts die Anforderungen zu hohe geworden Georg Bernhard und Therese Schlesinger: Eckstein. seien; er tönne mit dem für dieses Jahr im Etat eingestellten Aus Thorn wird dem„ Berl. Tagebl." folgender aufregender Notizen; von Dr. 2. Gumplowicz und Dr. Ernst Gystrow. 41 000 m. nicht mehr auskommen. Mit Recht bestanden unsre Vorfall gemeldet: Bei der großen Angriffsübung durch Truppen Der Preis des Heftes beträgt 50 Pf., pro Quartal 1,50 M. Zu Genossen und einige andre Vertreter jedoch auf dem 1898 auf 6 Jahre des zweiten Armeekorps im Gelände des dortigen Schießplages war beziehen durch alle Buchhandlungen, Colporteure und Bostanstalten( Postabgeschlossenen Vertrag, der so wie so schon eine Erhöhung der Ent- der Fesselballon der Festung Thorn zur Beobachtung auf- Beitungs- Katalog Nr. 6961), ferner direkt durch die Expedition der schädigung für die jedes Jahr sich steigernde Sprengfläche vorfieht.- gelassen worden. gelassen worden. Als der Ballon eine Höhe von hundert Metern Socialistischen Monatshefte", Berlin W. 35, Lützowfir. 85 A.( Busendungen Dem Antrage auf Beseitigung der scharfen Ecke an der Atazien- und erreicht hatte, rig plöglich das Drahtseil, und mit unter Streuzband oder im geschloffenen Couvert.) Probehefte und Verlags Hauptstraße soll durch Anlegung eines Fluchtlinien Plans zwischen rasender Geschwindigkeit flog er in nordöstlicher Richtung der Kataloge gratis und franco. Akazien- und Eisenacherstraße entsprochen werden, der die Entfernung russischen Grenze zu. In der Gondel befand sich ein Offizier der dort noch bestehenden Vorgärten mit sich bringt. Die aus der der Luftschifferabteilung. Ueber eine Landung ist bisher keine Nachie herzlichste Gratulation unfrem borigen Sigung zurückgestellte und vom Magistrat befürwortete Ver- richt eingegangen. leihung des Bürgerrechts an den Stadtbaumeister Berger wurde Ein grauenvoller Mordversuch ist am Mittwoch in Rittel Wolf zu feinem 25 jährigen Arbeitswiederum, diesmal aber in geheimer Sigung( 1) vertagt, ebenso im Kreise Konig verübt worden. Als die 18 jährige Wirtschafterin jubiläum in der Fabrit von find unerledigt geblieben sieben Unterstüßungsgesuche. In die minna Nudat in den an der Konizer Chaussee gelegenen Wald Deputation für den städtischen Arbeitsnachweis sind auf zwei Jahre ging, um Erdbeeren zu pflücken, wurde fie von einem Manne 13066] Stallschreiberstr. 30. aus dem Kreise der Arbeitnehmer wiedergewählt die Genossen bort vergewaltigt und ihr schließlich der Hals zur Hälfte durch- m 27. b. Mt. verstarb mein lieber unser Mitglied, der Arbeiter Maurer Däumig, Buchdrucker Schubert und Buchdrucker schnitten, worauf sie der Verbrecher liegen ließ. Das Mädchen Sohn, unser guter Bruder und hatte aber noch Kraft, sich aufzuraffen und nach Rittel zurück- und Schwager, der Tischler Gustav Funk Aus der Stadtverordneten Sigung in Spandan. Zu der zugehen. Dort erregte der Kartoffelhändler Morczug aus zerst in dieser Sigung vorzunehmenden Neuwahl eines besoldeten Stadt durch sein auffälliges Wesen sehr bald Verdacht. Er wurde zu dem im Alter von 21 Jahren. Dies zeigen verstorben ist. rats waren die Stadtverordneten fast vollzählig erschienen. Die Mädchen geführt, das ihn auch als den Thäter bezeichnete. Da die Wahl selbst zeitigte erst im dritten Wahlgange ein Resultat und Luftröhre durchschnitten war, sette man der Wermsten eine Kanüle zwar wurde Herr Bürgermeister Hübner how mit 18 von ein. Morczug ist Familienvater, hat mehrere Kinder und steht nicht 35 abgegebenen gültigen Stimmen gewählt; der Gegenkandidat im besten Leumund. Er betreibt einen fleinen Kartoffel- und ObstBürgermeister Erdmann- Sommerfeld erhielt 17 Stimmen; im handel. Der Zustand der Minna Rudat ist zwar sehr besorgnis- fee statt. ersten Wahlgange entfielen auf den dritten Kandidaten, Gerichts- erregend, doch ist Hoffnung vorhanden, sie am Leben zu erhalten. affeffor Stelp 8 Stimmen. Hierauf wurde die Magistratsvorlage Morczug ist in das Konizer Gefängnis geschafft worden. betreffend Erweiterung der städtischen Gasanstalt einer sehr Das Hochwasser im Weichselgebiet. Das Weichselhochwaffer Metallarbeiter- Verband. eingehenden Besprechung unterzogen; dem Antrag des Magistrats auf Erbauung eines vierten Gasbehälters mit 10 000 Subikmeter Raum- hat in vorlegter Nacht seinen höchsten Stand mit 4,43 Meter er- Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. inhalt wurde schließlich zugestimmt und hierzu 121 924 m. bewilligt. Eine reicht und fällt jetzt langsam. In den Kulmer und Schwetzer Niederungen sind die Außendeichsländereien größtenteils überflutet ziemlich erregte Auseinandersetzung zwischen dem Oberbürgermeister und und viele Feldfrüchte vernichtet. Bei Fordon sind der Maschinist der Gürtler Am 28. d. M. starb unser Mitglied, Hoffmann aus Thorn und ein Schiffer, welche auf einem Dampfer thätig waren, in der Weichsel ertrunken. Michaelis.. dem Stadtv. Rupke einerseits und unfren Genossen andrerfeits gab es alsdann noch bei Beratung der Magistratsvorlage betr. den Anfauf eines Schuppens zur Unterbringung obdachloser Familien„ oder zur Verwendung für die Zwecke der städtischen Kläranlage". Stadtv. Scholz sprach sich namens unsrer Fraktion aus praktischen Gründen gegen den Ankauf aus. Stadtv. Rieger( Soc.) geißelte die Verkennung der traurigen Wohnungsverhältnisse und der Aufgabe der Gemeinde, hier tüchtig einzugreifen. Gegen die Stimmen unsrer Genossen wurde die Vorlage angenommen. Zehlendorf. Die hiesigen Handwerksmeister wollen sich vereinigen, damit sie besser gegen ausreißluftige Bauunternehmer geschützt sind. Eine Kommission hat man bereits gewählt, welche die schwierige Frage lösen soll, Schuster und Schneider usw. unter einen Hut zu bringen. Zu der öffentlich angekündigten Besprechung schloß man echt zünftlerisch die Thüren ab; ein anwesender Tischlergefelle mußte den Raum verlassen. Durch Spar- und Darlehnskasse glaubt man weiter das Handwerk zu heben. Witterungsübersicht vom 29. Juni 1901, morgens 8 Uhr. Stationen Barometerftand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. 6. સે Stationen Barometer= ſtand mm Wind765 Swinembe 767 NN1 wolfig 15 aparanda 7639 bedeckt 14 Petersburg 763 Hamburg Berlin 1 woltig 18 Cort hlb.bed. 18 Aberdeen Frankf./M. München bedeckt 17 Baris 1 wolfeul 18 Wien 768 Still 76750 765 NO 768 Still 766 N richtung Windstärke Wetter Temp. n. C. Boo 2 bedeckt 11 2wolfig 3 wolfig 16 17 764 ONO 15lb.beb. 20 Wetter: Prognose für Sonntag, den 30. Juni 1901. Etwas wärmer, zeitweise heiter, jedoch veränderlich mit Gewitterneigung Berliner Wetterbureau. Neu- Weißensee. Ueberfahren und sofort getötet wurde Freitag- und schwachen südöstlichen Winden. abend an der Ede Königchauffee und Lehderstraße der dreijährige Förster& Runge tiefbetrübt an Die trauernden Hinterbliebenen. Beerdigung findet am 30. d. M., nachmittags 4 Uhr von der Leichen Halle des Georgenkirchhofs zu Weißen Deutscher Willy Diekow [ 13156 116/18. im Alter von 21 Jahren. Die Be erdigung findet am Montag, den 1. Juli, nachm. 4 Uhr, vom Kranten: haus Friedrichshain nach dem Georgen: Kirchhof, Landsberger Allee, statt. Rege Beteiligung erwartet Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Den Parteigenoffen zur Nachricht, daß Max Dumke Neue Hochstr. 9, am 26. b. M. plötzlich 247/17 Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 30. Juni, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Dankeskirchhofs, Tegeler Chauffee, aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Verband der Fabrik-, Land-, Hilfsarbeiter u. Arbeiterinnen Deutschlands. Zahlstelle Berlin. Am Mittwoch, den 26. Juni, starb infolge Säurevergiftung der Kollege Max Dumke. Die Beerdigung ist am Sonntag, den 30. Juni, nachmittags 4 Uhr, von Dankesgemeinde, Tegeler Chauffee. der Leichenhalle auf dem Kirchhof der Um zahlreiche Beteiligung ersucht 64/12 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Allen denen, die meinem Mann die lette Ehre erwiesen haben, besten Dant. 1266b Frau Mathilde Sakrowski. Die Ortsverwaltung. Bruch- u. Salon- Brifetts sowie sämtliche andren Brennmates rialien sind billig zu haben.bei Carl Schultz, Urbauftr. 171. Auktion 12306 Allen Kollegen vom Centralverband der Maurer Deutschlands für ihre der verfallenen Pfänder aus April, Teilnahme und die herrliche Kranz Mai und Juni 1900 am 4. und spende bei der Beerdigung meines 5. Juli cr., nachmittags 2 Uhr. lieben Mannes hiermit herzlichen 12256] L. Regen, Dank. Wwe. Anna Linke. 121. Gr. Frankfurterstr. 121 Achtung! I IV. Wahlkreis( Osten). Sonntag, den 14. Juli 1901, in ,, Mentes Volksgarten", RöderStrasse 35-36, Lichtenberg und Landsberger Chaussee: Gr.Sommer- Fest bestehend in Grossem Konzert ww ausgeführt von 2 stark besetzten Kapellen. Massen- Gesänge Radfahrer- Reigenfahren- Grossartige athletische Aufführungen Volks- und Kinderbelustigungen, als: Kasperle- Theater, Karussell- Freifahrt, Sacklaufen, Eselreiten. Bei eintretender Dunkelheit: I Grosser Kinder- Fackelzug wozu jedes Kind eine Stocklaterne gratis erhält. Grosser BALL. 스 Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von nachmittags 2 Uhr an zur Verfügung. a Liter Milch 60 Pfennig. Eröffnung 2 Uhr. Achtung! Anfang des Konzerts 32 Uhr. Billet 20 Pf. An der Kasse 25 Pf. Maurer! Achtung! Sonnabend, den 6. Juli 1901, in Kliems Sommer- Theater, Hasenheide 13-15: 19. Stiftungs- Fest berbuuden mit Konzert, Theater- und Specialitäten Vorstellung arrangiert vom Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer Berlins u. Umg. Zur Aufführung gelangt u. a.: ,, Im weißen Rok" und ,, Puff- Schnutchen." Festrede. Lebendes Bild: Die Völker- Versöhnung". In allen Sälen Tanz. Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr an geöffnet. Bei ungünstiger Witterung verdeckter Garten. Jedes Kind erhält eine Stocklaterne und Müze gratis. Anfang des Konzerts 4 Uhr, der Vorstell. 7 Uhr. Programme: Herren 50, Damen 30 Pf. Programme find in sämtlichen Zahlstellen, sowie im Bureau, Stralauerstr. 48, zu haben. Das Komitee. NB. Das Raffieren der Beiträge in den Zahlstellen fällt am 6. Juli aus. Die Beiträge zum Streitfonds werden am Montag, den 8. Juli, in den Zahlstellen entgegengenommen. Der Vorstand. 128/17 Achtung! Achtung! VI. Wahlkreis. Sonntag, den 14. Juli 1901, im ,, Schloss Weissensee": Gr. Sommer- Fest des VI. Berliner Wahlkreises bestehend in * Grossem Früh-, Mittags- und Nachmittags- Konzert* ausgeführt von 2 stark besetzten Kapellen. Mallen- Gefänge ausgeführt von ca. 500 Mitgliedern des Arbeiter- Sängerbundes unter Leitung des BundesDirigenten Herrn R. Blobel. W Radfahrer- Reigenfahren WW auf festlich geschmückten Rädern, ausgeführt von Mitgliedern des Arbeiter- RadfahrerVereins ,, Berlin". Grossartige turnerische Aufführungen. Im herrlich gelegenen See- Theater: Auftreten sämtlicher sämtlicher Specialitäten bei freiem Entree. Bei eintretender Dunkelheit: Grosses Brillant- Feuerwerk ausgeführt von dem berühmten Pyrotechniker Herrn Albers. Volks- und Kinderbelustigungen aller Art. Vorstellung eines Kasperle- Theaters bel freiem Entree. Jedes Kind erhält am Eingang einen Bon, für welchen es entweder eine Stocklaterne erhält, oder die Schaukel oder ein Karussel einmal benutzen kann. Herren, welche daran teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Von 4 Uhr nachmittags TANZ. in beiden Sälen: Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2-6 Uhr nachmittags zur Verfügung. Anfang des Konzerts früh 8 Uhr. Entree 20 Pf. Ausführliches Programm beim Eintritt gratis. Ferner machen wir darauf aufmerksam, dass im Lokal eine Abteilung der ArbeiterSanitäts- Kolonne und am Wasser eine Rettungswache vom Arbeiter Schwimmer- Bund stationiert ist. Für hinreichende Fahrverbindung ist Sorge getragen. Da wir weder Kosten noch Mühe gescheut, das Fest zu einem wirklich genussreichen und volkstümlichen zu gestalten, hoffen wir auf recht zahlreichen Besuch. 219/14 Das Komitee. Magdeburger Kautabak!!! Ganz besonders grosse Erfolge!!! empfiehlt die Tabakfabrik und Handlung von H. Saltzmann, Berlin S., Luisen- Ufer No. 3, am Engelbecken. Gegründet 1863. Sonntag geöffnet! J. Brünn 120816* ( Bahnhof Börse) Hackescher Markt Nr.4. Gelegenheits- Kauf! reich gestickt, komplett, zwei Shawls, ein Lambrequin in Portieren! Sub 10 Mt., in Blüth 15 Mr. Tuch Plüsch Gardinen- Reste, passend zu 1 und 2 Fenstern, Teppiche! spottbillig! Steppdecken! Tischdecken! mit kleinen Fehlern für die Hälfte des Wertes! Sonntag geöffnet! 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In den Arzneibezugsverhältnissen ist dadurch sonst keine Veränderung eingetreten, nach wie vor find vielmehr die Krantentassen Mitglieder ver= pflichtet, die für den Droguenhandel freigegebenen, auf gelben Rezeptformularen verschriebenen Medikamente Droguengeschäften zu entnehmen; nur aus die auf weißen Rezeptformularen verschriebenen Medikamente, deren Lieferung gefeßlich den Apotheken vorbehalten ist, nur in den folgenden Apotheken zu beziehen: Centrum: Apotheke zum schivarzen Adler, Königstr. 51. Fortuna- Apotheke, Dragonerstr. 6a. Löwen- Apotheke, Jerufalemer straße 30. Kommandanten- Apotheke, Seydelstr. 16. Westen: Humboldt- Apotheke, Potsdamerstr. 29. BarbarossaApotheke, Kurfürstendamm 1. Kurfürsten- Apotheke, Genthinerstr. 20. Vallas- Apotheke, Goltzstr. 23. Wittes Apotheke, Potsdamerstr. 84a. Engel- Apotheke, Kanonierstr. 44. : Sid Westen: Johanniter- Apotheke, Plan- Ufer 11. Streiz berg- Apotheke, Belle Alliancestr. 75. Auguste Victoria Apotheke, Königgrägerstr. 52. Apotheke zum goldenen Einhorn, Gneisenaustraße 92. Anhalter- Apotheke, Yorkstr. 18. Siden: Apotheke zur Sonne, Prinzenstr. 102. Apotheke zum Schivan, Oranienstr. 148. Urban- Apotheke, Urbanstr. 118. Hohenstaufen- Apotheke, Boechstr. 30. = Sonntag, 30. Juni 1901. Schöneberg: Pallas- Apotheke, Golgstr. 23. Sedan- Apotheke, Vorschuß, sie müssen jedoch dann nach Abholung des Medikaments Sedanstr. 3. aus der Apotheke das gestempelte Rezept und den Restbetrag des Rigdorf: Reichsadler- Apotheke, Bergstr. 13. Berg- Apotheke, Vorschusses gegen Rückerstattung der Quittung dem betreffenden Hermannstr. 146. Droguisten aushändigen. Zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten hat die Rüdlieferung möglichst noch an demselben Tage zu geschehen. = Lichtenberg: Lichtenberger Apotheke, Dorfstr. 41c. Groß Lichterfelde: Adler- Apotheke, Drakestr. 56. Steglig: Apotheke von Nay, Albrechtstr. 19. Weißensee: Flora- Apotheke, König- Chaussee 9. M Neu Weißensee: Sonnen- Apotheke, Langhansstr. 82. In Ortschaften, welche nur eine einzige Apotheke besitzen, fann diese nach wie vor benutzt werden. Nur in dringenden Fällen dürfen andere Apotheken in Anspruch genommen werden. Verweigert der Apotheker dil Abstempelung des Rezepts- was zum Beispiel aus Chikane von Seiten einiger Apotheker geschieht so thut der Kranke gut, außer dem Rezept auch das Medikament, bezw. bei Flaschen die Fahne mit zum Droguisten oder zur Kasse zu nehmen und dort vorzuzeigen. Wir haben das Bertrauen zu der oft bewährten Opferwilligkeit der Berliner Arbeiterschaft, daß die Kassenmitglieder diese geringen Neu aufgenommen sind in die vorstehende Liste die Hochplatz- Unannehmlichkeiten im Interesse unsrer guten Sache gern ertragen Apotheke( J. N. Berndorff), N., Neue Hochstr. 24 und die werden. Wir rechnen ferner auf die Unterstützung der Berliner BeItalienische Apotheke( Hahne), N., Antonstr. 25. Dagegen völkerung auch in der Beziehung, daß die Angehörigen der Kaffenfind, wie bereits bekannt gegeben, gestrichen, also zur Kaffen- mitglieder und die andern nicht versicherungspflichtigen Personen lieferung nicht mehr zugelassen: fünftig ihren Arzneibedarf in erster Linie in Droguengeschäften decken und, soweit dies nicht angängig, den zur Kassenlieferung zugelaffenen Apotheken( siehe oben) den Vorzug schenken werden. Centralkommiffion der Krankenkassen Berlins und der Vororte. = Leffing Apotheke( Piper), N., Pantstr. 45 c; Adler Apotheke( Dr. Riesenfeld), N., Reinidendorfer str. 1; Borussia- Apotheke( Dochl), Schöneberg, Hauptstr. 141. Briefkasten der Redaktion. Zu einer besonderen Bevorzugung der Kaiser Wilhelm- Apotheke, NO., Landsbergerstr. 3, und der Sedan- Apotheke, Schöneberg, Sedanstr. 3, liegt kein Grund mehr vor, da auch diese Besitzer, bie Apotheker Beutel und Wedel, nach 4 bezw. 14 Tagen ihr Wort gebrochen und den Krankenkassen den Sie hier in jeder Buchhandlung beziehen können. Kredit entzogen haben. A. B. Aermelaufschlag usw. uns leider bis jetzt unbekannt geblieben. V. F. 24. Sie brauchen eine Karte oder einen kleinen Führer, den Hahn. 1. Kennen wir nicht. 2. Fragen Sie einen Arzt. Kunze. Der Betriturm ist 96,4 Meter hoch. V Im dringendsten Interesse der Kasse, und damit der Kassenmit Waffenfabrik. Es giebt weder ein altes noch ein neues Gesetz noch glieder liegt es, daß alle Kassenmitglieder sich streng an obige Vor eine Bundesrats Verordnung, die Vorschriften über die Dauer der Lohnschriften halten. Nur wenn es gelingt, den Arzneiwucher zahlungs- Periode aufstellt. Die Gewerbe- Ordnung bestimmt lediglich, daß, Süd- Osten: Neander Apotheke, Neanderstr. 29. Görlitzer ein zu dämmen, die hohen Profite zu beschränken, wo eine Fabrifordnung gegeben wird, auch die Lohnzahlungs- Periode mit Apotheke, Görlizerstr. 48. Adalbert- Apotheke, Adalbertstraße 16. welche bisher vermöge des Apothekerprivilegs einige wenige auf zuteilen ist. Emmaus Apotheke, Reichenbergerstraße 150. Springers Apotheke, Kosten der Hunderttausende und Millionen von versicherten Arbeitern O. H., Freienwalderstraße. Die Zuchthaus und Gefängnisstrafen Manteuffelstr. 105. Apotheke am Schlesischen Thor, Stalizerstr. 72. zichen nur dann können die Krankenkassen daran denken, das können sowohl für die ganze Dauer wie für einen Teil der erkannten StrafOsten: Gradts Apotheke, Stralauer Platz 20. Strugs Apotheke, Strankengeld zu erhöhen, die Krankenfürsorge durch Gezeit in der Weise in Einzelhaft vollzogen werden, daß der Gefangene unausgesetzt von andren Gefangenen gesondert gehalten wird. Die Einzelhaft Borndorferstr. 53. Reichsadler- Apotheke, Große Frankfurterstr. 134, währung von Landaufenthalt, von Nährpräparaten, darf ohne Zustimmung des Gefangenen die Dauer von 3 Jahren nicht über Blumen- Apotheke, Blumenstr. 73. Stern- Apotheke, Posenerstr. 7. von Milch usw., weiter auszubauen. steigen. F. 23. 77. Falls weder die Waren für den Gewerbebetrieb Nord- Osten: Apotheke zum schwarzen Adler, Neue König- Aber auch das unmittelbare, eigene Interesse gebietet einem( zweds Weiterveräußerung u. dergl.) gekauft waren noch die im Jahre 1898 straße 50. Apotheke zu den Frankfurter Linden, Gr. Frankfurter- jeden die strikte Befolgung der obigen Vorschriften; denn die Kranken- entstandene Forderung seit dem 31. Dezember 1898 durch Anerkenntnis Straße 108. Siegfried- Apotheke, Greifswalderstraße 10. Deutsche tassen sind auf Grund des§ 26a Abs. II Biffer 2b des Kranken-( Ratenzahlungen oder sonstivie) anerkannt ist, so ist die nicht eingeklagte Apotheke, Büschingstr. 15. Kaiser Wilhelm- Apotheke. Landsbergerstr. 3. versicherungs- Gesetzes nicht verpflichtet, Auslagen zu eriezen, welche Forderung seit dem Ablauf des 31. Dezember 1900 verjährt. Vorausgesetzt ist, daß die Ware im landrechtlichen oder gemeinrechtlichen Ges Norden: Prinzen- Apotheke, Prinzen- Allee 69. Nord- Apotheke, dem einzelnen Stassenmitgliede in nicht dringenden Fällen durch biete Preußens( zum Beispiel in Berlin, Kiel) getauft ift. Schulstr. 1. Prinzessin Victoria Louise- Apotheke, Voltastraße 44. die Inanspruchnahme einer nicht zugelassenen Apotheke entstanden F. J. 1. Geringfügige förperliche Fehler. 2. Der Kauf wäre gültig. Apotheke zum gekrönten schwarzen Adler, Auguststr. 60. Bions- sind. Wer sich also vor Verlusten schüßen will, Nur wenn nachgewiesen wird, daß ausdrücklich vereinbart ist, im Fall des Apotheke, Anklamerstr. 39. Gustav Adolf Apotheke, Koloniestr. 1. halte beim Arzneibezuge die obigen Vorschriften Todes sollten die Brüder in das Grundstück miterben, hätte eine Anfechtung Nordhafen Apotheke, Fennstr. 31. Boruffia Apotheke. Schönhauser inne, und beachte vor allem die vorstehende Aussicht auf Erfolg. P. B. 20. Sie sind im Necht. Seit den 1./1. 1900 Allee 56. Marien- Apotheke, Wörtherstr. 40. Grüne Apotheke, Chauffee- Apothekenliste. Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist das straße 19. Hochplay Apotheke, Neue Hochstr. 24. Italienische ApoSchöneberg, Bezüglich der Entnahme der Medikamente aus den Apotheken Büchtigungsrecht gegenüber dem Gesinde aufgehoben. theke, Autonstr. 25. H. O. Wenn die Miete stets vorbehaltlos gilt noch das folgende. Es liegt im Interesse der Kasse und damit verspätet bezahlt war, so tann der Vermieter nicht plöslich aus der verVogel. Zum 1. Oftober. Nordwesten: Roland Apotheke, Turmstr. 16. Dianaim eignen Interesse der Mitglieder, daß die späteten Zahlung sein Recht auf Ermission oder auf vorzeitige Kündigung Apotheke, Turmistr. 28. Moabiter Apotheke, Alt- Moabit 18. Fellers Kranken den Betrag des Rezepts, wenn angängig, herleiten. Ihr Vertrag besteht also bis zum 1. April 1902 weiter, Apotheke, Lübeckerstr. 32. Schiller Apotheke, Alt- Moabit 35 verauslagen. Das verauslagte Geld wird jeder Sie müssen aber zur Vermeidung einer Ermiffion künftighin pünktlich zahlen. Zeit gegen Abgabe des von der Apotheke ge- J. N. 100. Wenn der Wirt bis dahin mit etwas späterer Miets: stempelten Rezepts entweder im Staffenbureau oder zahlung einverstanden war, so kann er nicht ohne vorher gegangenen Hinvon den in diesem Verzeichnis aufgeführten, an weis hierauf Ermission begehren. Von da ab, wo er zu erkennen gegeben beistehendem Schilde kenntlichen Droguengeschäften hat, daß pünktlich gezahlt werden müsse, muß aber zur Beruneidung der Ermission pünktlich gezahlt werden. Sie müßten also vom Juli ab pünktlich erstattet. Mitglieder, die den Betrag des Rezepts zahlen. A. P. 53. Die von Ihnen geleisteten Zahlungen können Sie nicht verauslagen können, erhalten in denselben nicht zurückfordern. Die mündliche Vereinbarung einer Erhöhung des Miets Droguengeschäften gegen Quittung den notwendigen preises ist auch dann gültig, wenn der Mietsvertrag schriftlich abgefaßt ist. V = D V LIEFERANT Kronprinzen- Apotheke, Hindersinstr. 1. Stephan- Apotheke, Stendaler- Krankenkassen straße 11. Polnische Apotheke, Mittelstr. 56. Phönig- Apotheke, Birkenstr. 6. Beuffel- Apotheke, Beusselstr. 55. D 0 Charlottenburg: Friedrich Wilhelm Apotheke, Leibnizstraße 89. Pestalozzi Apotheke, Kaiser Friedrichstr. 61 B. UhlandApotheke. Kantstr. 151. Hof- Apotheke, Berlinerstr. 71. FalkenApotheke, Potsdamerstr. 31. Berlin's der Verorle D. M. 999. Zur Reise. Sommer- Joppen für Herren.. 90 Pf. 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Feierlicher Tanz. 2. Ballspiel- Tanz. 3. Schmetterlings- Tanz. 4. Pfänder: spiel Tanz. 5. Frühlingsfeier: Tanz. 6. Schirm Tanz. 7. Erntefest: Tanz. = 8. Siegesfeft- Tanz, ausgeführt von den 10 Debüts! graphien. Konzert und Ball. Anfang 4 Uhr. Felix Scheuer U Stralsu nderstr. 1. Sanssouci Im Garten: Täglich: Hoffmanns Gintritt 30 Pf. Nordd. Sänger Numerierter Plaz 50 Pf. Kalbo. Puhlmanns Vaudeville- Theater Schönhauser- Allee 148. Täglich: Große Theater- und Specialitäten- Vorstellung. Nur Kräfte ersten Ranges. Grosser Erfolg! Grosser Erfolg! Susanne im Bade. Große Ausstattungsoperette. Wochentags 5 Uhr. Anfang: Sonntags 4 Uhr. F. Lehmann, Direftor. Ostbahn- Park. Am Küstrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71. Hermann Imbs. Täglich: und Konzert. Anfang d. Konzerts 5 Uhr, der Soiree 7 Uhr, Wochentags 6 Uhr, d. Soiree 8 Uhr. Entree 30 Pf. Sonntag, Montag und Donnerstag: Tanzkränzchen. Wochentags Vereinsbillets gültig, Tanz frei. Grosses Sommerfest arrangiert von den 217/ 3* Parteigenossen des V. Berliner Wahlkreises. Instrumental- Konzert ausgeführt vom Berliner Konzert- Orchester unter Leitung des Musikdirektord Herrn G. Grass. Unter Mitwirkung des Gesangvereins Myrtenblätter". Auftreten der Gesellschaft Strzelewicz. Während den Bausen im hinteren Zeil des Gartens: Kasparle. Theater von H. Dinant. Großer Ball. Serren, die daran teilnehmen, zahlen 50 f. nach. Jedes Kind erhält eine Stocklaterne zur Fackelpolonaise. Die Kaffeeküche ist von 2-1/ 26 1hr geöffnet. Billet 30 3f. Anfang 4 hr. Das Komitee. NB. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saale statt. Volksgarten Verein der Tischler Berlins vera Weimanns Volksgarten Badstr. 56. Pankstr. 25. Täglich Theater u. Specialitäten Vorstellung. Anfang 4 Uhr Grasshes Garten Etablissement. Alhambra Wallnertheater- Strasse 15 Jeden Sonntag und Dienstag: Großer Extra- Ball bei doppelt be jeztem großen Orchester. Anfang 5 Uhr. A. Zameitat. Großes Konzert, Theater- 11. Gesellschaftshaus Specialitäten- Vorstellung. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Täglich: Konzert, Theater- u. Specialitäten- Vorstellung. Amor" der macht es. = Operetten Burleske in 1 Aft von W. Gericke. Musik von M. Schmidt. Jm Saale: Tanzkränzchen. Gossmann Konzertgarten Kreuzbergstr. 48, an der Katzbachstraße. Jeden Sonntag gr. Frei- Konzert und FrauLuna Ball. Montag und Donnerstag Ham Luftballett Grigolatis. The Passeparts. Jackiey Roston. Anfang 72 Uhr. Deutsche Konzerthallen. An der Spandauer Brücke 3. Im schattig. Sommergarten: Täglich Internationale Künstler- Konzerte. Die Boeren- Kapelle. Neapol.Tarantella- Kapelle ,, Sacco!" Wiener Damen- Kapelle Raymond. Theater- Abteilung( KünstlerVariété) erstklass. Specialitäten. Von mittags 12 Uhr bis 3 Uhr nachm.„ Bürgerliches Diner". Preis pro Couvert 75 Pf. 4 Gänge. Swinemünderstr. 42. Tägl. Theater n. Specialitäten: Vorstellung. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Gesellschaften, Vereine, toulant zu vergeben. Urania ( 11442* Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagfäulen. Empfehle mein Lokal zu Fest: lichkeiten und Versammlungen. 5278* C. F. Walter. u. Umgegend.( Vertrauensmänner- Centralisation.) Dienstag, den 2. Juli cr., abends 8 Uhr, bei Franke, Pallisadenstr. 9: Vertrauensmänner- Versammlung. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Mitgliedsbuch und 199/6 Karte legitimiert. Sommerfest Konzertgarten Königsbank, Gr. Frankfarterstr. 117, Montag, den 15. Juli 1091, veranstaltet vom Verein der Tischler Berlins und Umgegend unter gütiger Mitwirtung der beliebten Norddeutschen Sänger! Gröffnung 3 Uhr. Entree 20 Pf. Jedes Kind erhält Stocklaterne und Müße zum Fackelzug gratis. Der Vorstand. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. [ 16492* Täglich: Gr. Konzert, Theater- u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Montag: Sommerfest.- Jeden Mittwoch: Die beliebten Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Kinderfeste. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 Uhr ab geöffnet. 2 hochelegante Kegelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. Sonntag, Montag und Donnerstag in den Sälen: Familien- Kränzchen. Johannisthal.o gehen wir heute hin??? Raus Park- Restaurant. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Kaffeeküche.Kegelbahn. Ausspannung. Saal für Vereine u. Versammlungen. Köpenick. Meinen Freunden und Bekannten mache ich die ergebene Mitteilung, daß ich Bahnhofstraße 44, dicht am Bahnhof, ein Restaurant neu eröffnet habe. Für gute Speisen u. Getränke werde ich stets sorgen. 12306 Um geneigten Zuspruch bittend, Hochachtungsvoll burger Sänger( Steidl, Bohmer, Willi Wolff usw.) Jeden Freitag zeichne Norddeutsche Sänger. Bei ungünstiger Hermann Goericke. Witterung im Saal. Nachher Kränzchen. Wo amüsiert man sich grossartig? In Sehnegelsbergs Festsälen, Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Heute: Grosser Ball und Thaler- Regen verbunden mit Cigarren, Bonbon- Regen und 14818* diversen Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Gntree frei. Empfehle meine Säle, 300 und 1200 Personen faffend( mit Bühne), ben geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabriken 2c. 31 Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art. Max Schindler. zwischen Steuerhaus Nach der Vereinsbrauerei Rixdorf!! Gr. Frei- Konzert, der schönste Garten von Berlin n. Umgegend. Kaffeeküche a Liter 70 Pf. Berliner Kindl Garten und Säle für Vereine kostenlos!! Martin Berndt, Oekonom. 10379* ..Seeterrasse Lichtenberg", Röderstr. 6. Heute, Sonntag, den 30. Juli: Gr. Doppel- Konzert. Auftreten des weltberühmten Turmseil- Künstlers Mr. Cronje- Boston und der Donna Eroina auf dem 250 Fuß langen und 90 Fuß hohen Turmseil über dem See. Gondel- Korso. Größte Kaffeeküche Deutschlands. Im Vergnügungspark: Volksbelustigungen aller Art. In beiden Riesen- Tanzsälen: Grosser Ball unter Leitung des Tanzlehrers Herrn Heinrich. Anfang 5 Uhr.. Verbindungen von allen Seiten. Avis: Morgen, Montag, ben 1. Juli: Beneflz für den Tanzlehrer Herrn Heinrich. H. Mentes Volksgarten, Hind Seeterrase Lichtenberg, Röderstr. 3536. Schweizergarten Jeden Sonntag: Doppel-Frei-Konzert.in Am Königsthor. Am Friedrichshain. Täglich: Im neuen Riesensaal: Großer Ball. Konzert, Theater, Speciali- 7000 Sigpläge, verdekte Hallen und Zelte, 4500 Personel. täten- Vorstellung und Ball. Kaffeeküche von 2-5 Uhr. Volksbelustigungen aller Volksbelustigungen aller Art, eigene Beleuchtung 52 Bogenlampen, 150 Glühlampen, Art. 0 Jeben Abend 10 Nhr: Ichöne Bartanlage zur Bromenade, alles fehenswert, aften großen Wereinen Moderne Don Juans. Reichshallen Heute Sonntag, den 30. Juni: Abschieds- Soiree der Stettin er Sänger vor ihrer Abreise nach Wiesbaden. Anfang 7 Uhr. 8 echt japanischen Geishas aus Tokio.) Berliner Aquarium Unter den Linden 68 a. Eingang Schadowstr. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis: 25 Pf. Reichhaltigste Ausstellung ( er Welt an lebenden Seetieren, Reptilien etc. ed Morgen, Montag, 1. Juli: Erstes Gastspiel des altberühmten NeumannBliemchen mit seiner Gesellschaft. ( Herren Bllemchen, Horvath, Gipner, Tieck, Zimmermann, Feldow, Ledermann.) Anf. 8 Uhr. Preise wie gewöhnlich. an Sonnabenden und Sonntagen zu den coulantesten Bedingungen empfohlen. H. Mente. 1510b* Hafenheibe Neue Welt. heibe 108-114. Täglich: Hafenheibe 108-114. Konzert u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Sonntag und Donnerstag: Im Bal champêtre: Grosser Festball. Anfang 4 Uhr. Jeden Mittwoch: Grosses Kinderfest mit Gratisverlosung. E Jeden Donnerstag: Grosses Feuerwerk. Kaffeeküche, Karufjells, Marionettentheater ze. täglich geöffnet. Alles Nähere durch die Tagesanschläge an den Säulen.[ 17302* A. Fröhlich. BESI Wedding- Park Müllerstrasse 178. Am Wedding- Platz. Jeben Sonntag und Donnerstag: ausgef. v. d. Haustapelle unter Leitung Großes Konzert, bes Mufifdirigenten Herrn Neumann. Specialitäten- Vorstellung und Ball. Anfang 4 Uhr. [ 17299*] Entree 10 Pf. 7 verdeckte Sommer- Kegelbahnen, wovon noch einige -zu vergeben. Boltsbelustigungen aller Art. Die Kaffeeküche ist täglich von 3-6 Uhr geöffnet. Jeden Dienstag u. Sonnabend: Auftreten der Orig. Nordd. Sänger. Zu regem Besuch ladet ergebenst ein Wilhelm Trapp. Entree 10 Pf. Vorortstat. d. Görlitzer- u. Stadtbahn, Bum Sporthaus" Ziegenhals bei Zeuthen, Content, defteri, am Crossin- See Nieder- Rehme mit Dampfersteg, serbanen, defenderungen oder at Sallen, ca. 2000 faffend, Gewert schaften und Fabriken zu Partien angelegentlichst empfohlen. NB. Umstände halber ist Sonntag, der 21. Juli, frei geworden. Auch Sonntag, den 18., 25. August it. 1. Sept., sowie einige Sonnabende im Juli und August noch zu vergeben. M. Mörschel, Fernſprecher Amt I Nr. 8386.[ 9452 Max Kliems Festsäle, Hasenheide 13-15. Bu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art angelegentlichst empfohlen. Der neue große Saal, circa 1200 Berfonen faffend, steht während der Wintermonate auch Sonntags den geehrten Vereinen zur Verfügung. 18582* Gesellschaftshaus Wedding, Müllerstr. 7. Saal mit Bühne Sonnabends und Sonntags zu vergeben. [ 16270* Dresdener Kasino 96 Dresdenerstrasse 96 empfiehlt feine 2-800 Personen fassenden Festsäle zu Privat- und Vereinsfestlichkeiten, Hochzeiten u. Versammlungen zu coulanten Bedingungen. Martin Herzberg. Gastwirt. 15418* Neues Klub- Haus Kommandantenstraße 72. Sonntags, Mittwochs, Donnerstags: Grosser Ball. NB. Säle an Sonnabenden und Sonntagen noch frei. H. Ebert. Sanssouci- Schmargendorf, Haltestelle: Schützenhaus- Rosened. Sonntags: Konzert und Ball. ff. Weiß- u. Bayrisch- Bier- Kaffee: füche, Kegelbahnen, Spielplätze 2c. 2c. 18162* H. Ebert. Schmöckwitz Gasthaus zur Palme Inhaber: Hermann Peter. Grünau Nr. 39. 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MF Dienstag, den 2. Juli, abends 8% Uhr: Versammlung in den„ Arminiushallen", Bremerstraße 70/71. Tages Ordnung: V Deutsch. Metallarbeiter- Verband Verband der Fabrik-, Land-, Hilfsarbeiter und ( Verwaltungsstelle Berlin). Bureau: Engel- fer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353 Mittwoch, den 3. Juli cr., abends 82 Uhr, General- Versammlung im Friedrichstädtischen Kasino, Friedrichstr. 236. Tages Ordnung: V Arbeiterinnen Deutschlands. Zahlstelle Berlin. Sonntag, den 30. Juni, nachm. 3 Uhr, bei Schumann, Rummelsburg Kich, Neue Prinz Albertstraße 70/71: # Große öffentliche Versammlung für Arbeiter und Arbeiterinnen zu Rummelsburg u. Ung. 1. Wahl eines Revisors und zweier Beisitzer zur Ortsverwaltung. Tages Ordnung: [ 12806 2. Diskussion über den Bericht vom Verbandstag. 116/7 1. Vortrag des Stadtverordneten Gen. Ewald: Weshalb ist es not Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt! wendig, daß die Arbeiter gewerkschaftlich und politisch organisiert sein Die Bertrauensleute sind verpflichtet, den Mitgliedern die Mitglieds: müffen?" 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. bücher auszuhändigen. Die Ortsverwaltung. Um zahlreichen Besuch bittet Die Ortsverwaltung. Stuccateure! Montag, den 1. Juli, abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: 1. Bortrag des Genoffen Dr. Leo Arons über:„ ufre Biele Oeffentl. Dersammlung. und unfre Wege." 2. Diskussion. Gäste Zahlreiches Erscheinen erwartet 247/16 Der Vorstand. Schöneberg. Dienstag, den 2. Juli, abends 8 Uhr, im Klubhaus, Hauptstraße 5/6: Volksversammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag über:" Die Frau ist nicht Haussflavin, sondern Kampfesgefährtin." Referentin: Frau Zietz- Hamburg. 2. Diskussion. 3. Berschiedenes. 202/19 Um zahlreichen Besuch ersucht Die Einberuferin. Centralverband der Maurer. Berlin II. Tages Ordnung: 1. Welchen Wert legen die Unternehmer auf den mit der freien Vereinigung geschlossenen Tarif. 2. Diskussion. 173/16 Das Erscheinen sämtlicher Kollegen Berlins und Umgegend unbedingt nötig. Der Einberufer. Verband der Tapezierer Filiale Berlin. 178/7 Dienstag, den 2. Juli cr., abends 8 Uhr bei Nümann, Brunnenstraße 188: Bezirks Versammlung( Norden). und idealen Wert der Diskussionspflege. 2. Diskussion. Tagesordnung: Vortrag des Genossen Guttmann über den realen 3. Verbands: angelegenheiten. Die Verbandsleitung. Erklärung! Bu dent in Nr. 144 des„ Borwärts", zweite Beilage, befindlichen Bericht des Wahlvereins für Lichtenberg, nach welchem ein von den Genossen des Wahlkreises Niederbarnim zusammengesettes Schiedsgericht, unter Vorsitz des Genossen Reichstags- Abgeordneten Stadthagen in der Angelegenheit des Gemeindeverordneten und Werkführers Kürschner Wedemeyer getagt hat, erklären die, durch die Folgen der einheitlichen Maifeier in diefent Jahre circa drei Wochen ausgesperrt gewesenen Arbeiter und Arbeiterinnen der Mützenfabrik von G. A. Hoffmann, daß die Schuld an dieser Aussperrung der socialdemokratische Gemeindeverordnete und Werfführer Wede: meyer trägt. Des weiteren erklären wir, daß W. es am 27. und 29. April mit allen ihm zn Gebote stehenden Mitteln versucht hat, die einheitliche Maifeier zu hintertreiben. Das Urteil ist uns daher unbegreiflich, um so mehr als in der Sache schon ein von Lichtenberger Genossen und Vertretern des Gewerkschaftsfartells zusammengesetztes Schiedsgericht getagt hat, von welchem W. für schuldig befunden wurde: 1. Willkürlich ohne Auftrag des Arbeit. gebers Lohnabzüge gemacht zu haben. 2. Die einheitliche Maifeier Achtung! Kürschner. Achtung! on in mehreren Jahren absichtlich zu hintertreiben verſtanden hat. Montag, den 1. Inli, abends 8 Uhr, im ,, Alten Schützenhause", Linienstr. 5: Grosse öffentliche Versammlung Daß zwei sich direkt entgegensette Urteile gefällt werden konnten, kann nur darauf beruhen, daß von dem ersten Schiedsgericht der Fabrikausschuß und die daran beteiligten Arbeiter auch gehört wurden. 12476 G. Seidenkranz. M. Wegner. K. Schulz. L. Tiedt. aller in der Kürschnerei besch. Arbeiter n. Arbeiterinnen Berline. G. Liedtke. H. Schleusner. M. Krüger. J. Kostusiak. G. Poweleit. F. Kurz jun. F. Westermann. F. Poweleit. L. Deihert. J. Vogel. W. Born. F. Siebentritt. J. Siebentritt. E. Hoffmann. M. Miekley. Keller. M. Wilpert. F. Bauch. Langer. G. Spitzer. Fr. Riehl. M. Schneider. Frau Bergmann. C. Bergmann. G. Hoppe. M. Klatt. Tages Ordnung: 2 Mitglieder- Versammlungen. 93/14 1. Die Handlungsweise des Werkführers und Gemeindevertreters Für Moabit: Montag, 1. Juli, abstr. 8. r, bei Fischer, 23edeweyer den Arbeitern, ung teber- Bammin, unter Barlits des Reichstagsdes Schiedsgerichts des Kreises Nieder- Barnim, unter Borsitz des Reichstags: 1. Bortrag des Herrn Hofmann fiber: Die geschichtliche Entwicklung Abgeordneten Genossen Stadthagen. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. Um pünft: Der Vertrauensmann. Tages Ordnung: der Elektrotechnik. 2. Berichterstattung aus der Vertretersizung und Berliches und zahlreiches Erscheinen ersucht schiedenes. 143/4 Für Südwest: Mittwoch, den 3. Juli, abends 8 Uhr, bei Herrn Sitzenstock, Gneisenaustr. 67. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Silberschmidt über: Die Ursachen des wirtschaftlichen Niedergangs und die Aufgaben der Gewerkschaften für die Bufunft. 2. Diskussion und Verschiedenes. Um rege Beteiligung der Kollegen ersucht Die Verbandsleitung. Centralverein der Bildhauer Deutschlands. Verwaltungsstelle Berlin. Dienstag, den 2. Juli, im ,, Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer 15: Ausserordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: 蛋 Lackierer. Dienstag, den 2. Juli, abends 82 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: General- Versammlung. Tages Ordnung: Partei- Speditionen: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom 2. Quartal. 4. Bericht Wilhelmsruh: Wilhelm des Vertreters der Gewerkschaftskommission. 5. Verschiedenes. Der Vorstand. 104/5 Berliner Konsumverein. Seit 132/133, redter Seitenfl., und 28. Ni del, Auguſtaftr. 3, v. 1 Abteilung II( Often) Dienstag, den 2. Juli, abends 8 Uhr, im Freischük", Fruchtstraße 36 a: Berlin vierter Wahlkreis 0.: Robert Wengels, Große Frankfurterstraße 133, Sof part.- SO.: Paul Böhm, Stalizerstraße 35, born part. Sechster Wahlkreis( Moabit): Rart Anders, Salzwebelerstraße 8, part. im Laden. Wedding und Oranienburger Vorstadt: Emil Stolzenburg, Wiesenstraße 41/42. Gesundbrunnen, Reinickendorf, Schönholz und Gaßmann, Nachfolger Hermann Raschke, Grünthalerstraße 65. Rosenthaler Vorstadt und Schönhauser Vorstadt: Karl Mars, Kastanien- Allee 95/96. Charlottenburg: Gustav Scharnberg, Sesenheimerstraße 1, Ecke Goethestraße, Deutsch- Wilmersdorf: Th. Müller, Berlinerstr. I. Friedrichsberg Friedrichsfelde: Oswald Grauer, Berlin O., Frankfurter Affee 197. Grünan: Adolf Gündel, Köpenickerstraße 89. Rixdorf: Ostermann, Erfstraße 6. Schöneberg: Wilh. Bäum Ier, Apostel Paulusstraße 13, Quergeb. Hochp. Ober- Schöneweide: Otto John, Wilhelminenhofstr. 18. Nieder- Schöneweide: Karl Weber, Cigarrengeschäft. Johannisthal: Paul We ann, Friedrichstr. 39, I. Adlershof: Emil Vollmann, Selchowstr. 14. Köpenick: Friedrich Woid, Schönerlinderstraße 8. Friedenau- Steglitz: H. Bernsee, Kirchstr. 15 in Friedenau. Bestellungen nehmen entgegen in Steglitz: H. Mohr, Düppelstraße 8, und Fr. Schelthase, Ahornstraße 15a. Baumschulenweg: Stod, Ernststraße 2, II.- Nen- WeissenRummelssee: Heinrich Bachmann, Lehderstraße 1, part. links. burg: orgbert, Prinz Albertstr. 5 a. Außerdem ist sämtliche Parteilitteratur sowie alle wissenschaftlichen Abteilungs- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Frl. Ida Altmann:" Das Seiligste, was der Mensch 1. Geschäftliches. 2. Wahl eines ersten Borsitzenden. 3. Eventuelle hat, sein Familienleben." 2. Diskussion. 3. Antrag zur Sonntagsruhe der Ermäßigung des Lokalbeitrags. Verschiedenes. 21/2 Lagerhalter. 4. Berschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. 263/7 Der Vorstand. Graveure, Ciseleure Dienstag, den 2. Juli 1901: Versammlung im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vortrag über Produktion und Konsumgenossenschaften; Referentin: Fanny Imle. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Um ein pünktliches Eröffnen der Versammlung zu ermöglichen, bitten wir alle Kollegen, spätestens 8 Uhr zu erscheinen. 74/9 Der Vorstand. Freie Vereinigung der Civil- Berufsmusiker Berlins und Umgegend. Dienstag, den 2. Juli, vormittags 11 Uhr, bei Herrn Schulz, Grenadierstr. 33: 50/3 Der Vorstand. Achtung! Parkettbodenleger. Dienstag, den 2. Juli, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15, Saal 10, Kommissionssitzung mit Vertrauensleuten und Verhandlungskommission. Werte dort zu haben. Auch werden Inserate für Die Billets zur Dampferpartie nach Nedliz- Römerschanze, welche am den ,, Vorwärts" entgegengenommen. 106/2 15. Juli stattfindet, werden ausgegeben. Jede Firma muß durch einen Vertrauensmann oder durch einen Kollegen vertreten sein. Die Kommiffion. Bitte ausschneiden! Jeder sein eigner Destillateur! Achtung! Putzer. Atung! Die elbstbereitung von Mittwoch, 3. Juli, abends 7 Uhr, im Gewerkschaftshans ( großer Saal), Engelufer 15: Großze öffentl. Bersammlung der Puker Berlins und der Vororte. Tagesordnung: 1. Sind die Puzer Berlins und der Vororte gewillt, die von dem Arbeitgeberbund für das Baugewerbe angedrohten Verschlech terungen der Lohn- und Arbeitsbedingungen ruhig hinzunehmen? 2. Die gegenwärtige Arbeitsgelegenheit in unsrem Beruf. 131/3 Jur Auftrage: Franz Schult, Brunnenstr. 102. Außerordentliche General- Versammlung. Bähne vorzügl. fiend, 10jähr. Garantie, Teilzahl, Blombieren, schmerzlof zanziehen, umarbeit. ſchlechtig. Geblife. Goldstein, Drauteuſtr. 123. Tages- Ordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Wahl des 1. Borsitzenden. 3. Antrag Freie Kranken- u. BegräbnisSoch: Centralisation der Arbeitsvermittelung. 4. Vereinsangelegenheit und Berschiedenes. Elektra. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist zahlreiches Erscheinen unbedingt lasse der Schuhmacher Neuer Abendkursus notwendig. Achtung! Der Vorstand. und Berufsgenossen Berlins. ( E. H. Nr. 27.) Montag, den 15. Juli 1901, Achtung! abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Maurer Charlottenburgs. Dienstag, den 2. Juli, abends 8½ Uhr, in Hoffmanns Volksgarten( großer Saal), Westend: Ausserordentl. Mitglieder- Versammlung der 143/5 Zahlstelle Charlottenburg des Centralverb. deutsch. Maurer. Tages Ordnung: Feuerstein, Alte Jakobstraße 75: General- Versammlung Tagesordnung: 1. Raffenbericht vom 2. Quartal. 2. Innere Kaffenangelegenheiten. 12286 Der Vorstand. Für Brustkranke nur Früh- Tour p. Rad ( aus Erfahrung, im Trep tower Part, keine Mücken plage, Teilnehm. erwünscht, Sänger willkommen). Erst 1. Vortrag des Kollegen Hermann Silberschmidt über: Die Ursachen des wirtschaftlichen Niedergangs und die Aufgaben der Gewerk Klassige Fahrräder sehr billig, äußerst schaften für die Zukunft. 2. Diskussion. 3. Bericht der Gewerbegerichts- ftabil und leichtlaufend. Neu, Herrenr. Beifizer. 4. Gewerkschaftliches. für Elektrotechnik und Montage. 4. Juli. Keine Vorkenntnisse. Anmeldungen schleunigst Neander- Strasse 4. Prospekt gratis. Dr. med. Schaper homöop. Arzt, Königgrätzerstr. 27. Spr. täglich v. 9-1 vorm., außerdem Montag, Mitt woch, Sonnabend 4-7. [ 1856* Cognac, Rum, Branntweinen und samu. Liqueuren W sämtl. Recept: nach der Methode der Charente. 1 Orig. l. Reichels Echte 75 Pf., 1 Dtr. Weingeist 96 Broz.( Spirit. vini) für 1,40 M. und 1½ Ltr. Cognac- Essenz fine Champagne( Fleurs de Cognac) für affer vermischt. 2 Liter Cognac bon bcm herrlichen Gegicbt über schmack und vollem feingeistigen Bouquet des in Frankreich so hergestellten, einen fofort trintfertigen Cognac, der nach ruhiger Lagerung an Güte, Feinheit und Milde noch be: deutend gewinnt und genau dieselben Bestandteile enthält wie echter Cognac. Kein Man Die Erfolge überraschen! Misslingen! Allein Echt. 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Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen ist es Pflicht empfiehlt eines jeden Kollegen in der Versammlung zu erscheinen. Recht regen Besuch erwartet Die örtliche Verwaltung. Freie Vereinigung selbständiger Barbiere, Friseure etc. Berlins u. Umgegend. Zu der gestern erschienenen Liste sind folgende Kollegen nachzutragen: Wächter, Panfstr. 51. Kokmann, Müllerstr. 7. Schrader, Hochstr. 42. Geethaar, Binschstr. 21. Neumann, Friedrichsfelderstr. 18. Kuschke, Stalizerstr. 18. 287/17 Schenk, Fürstenwalderstr. 2. Scholz, Faldensteinstr. 20. Lemke, Forsterstr. 43. Baake, Waldemarstr. 22. Nega, Sarauerstr. 22. Nehm, Christburgerstr. 36. J. A.: Max Klarbaum, Höchstestr. 1. Zeugen, die die Schlägerei ant Oskar Rosenhain, Stalizerstr. 125. fchen Lofal am 31. 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Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Soutes, 30. Juni 1901. = Litterarische Rundschau. A " Und nun Das Pfandrecht der Bauhandwerker. Bon Heinrich Freese. I deffen Eigentümer er dennoch geworden ist traft der Eintragung ins| selten etivas heraustommt. Sehr deutlich kommt der Widerstreit der Leipzig. Friedrich Emil Perthes. 1901. Grundbuch, so wenig hat er Geld zum Bauen. Er hat nicht einmal Interessen bei Freese zum Ausdruck, indem er bei Erörterung dieser Der wohlbekannte Verfasser hat als Jalousiefabrikant Gelegen Geld, die Bauzeichnung zu bezahlen. Die„ lauft" er deshalb gleich Frage sagt: heit gehabt, den Bauschwindel an der Quelle zu studieren; hat er vom Bodenspekulanten mit und dieser giebt ihm außerdem auf Grund Auch hier stehen sich die berechtigten Interessen der Beleiher ihm doch selbst Opfer bringen müssen, Er schreibt also als Fach- eines besonderen Vertrags das Geld zum Bauen. Auch dieses Geld, und der Produzenten schroff gegenüber und es ist eine harte Aufmann über den Gegenstand und da er gleichzeitig in langjähriger das nur ratenweise mit dem Fortschreiten des Banes gezahlt wird, gabe, den Beschwerden der Handwerker Abhilfe zu schaffen, ohne die öffentlicher Wirksamkeit einen über den gewöhnlich relativ engen wird hypothekarisch eingetragen. Der Spekulant giebt also Geldgeber zu verscheuchen und damit das Huhu zu schlachten, das Gesichtskreis des Fachmanns hinausgehenden weiteren Blid gewonnen einer mindestens zweifelhaften Persönlichkeit nicht nutr fein die goldnen Eier legen soll". hat, so kann sein Buch von vornherein auf den Namen einer beacht- Grundstück ohne Geld, er giebt ihr auch noch eine So auch an andren Stellen. Es ist eben schwierig, den lichen Publikation Anspruch machen. Bauzeichnung und bares Geld obendrein. Und doch Kapitalisten gegen den Kapitalismus zu schützen. Ein Vorschlag geht dahin, die Erteilung Der Banschwindel hat seine specielle Ursache in der Boden- hofft er auf ein gutes Geschäft und macht es auch, wenn nur das meines Erachtens der unbrauchbarste spekulation, dem Bodenwucher, er gedeiht deshalb auch hauptsächlich Haus darauf gebaut wird. Dafür, daß für sein bares Geld auch der Bauerlaubnis abhängig zu machen vom Nachweise der Zahlungs in den modernen Großstädten, diesen menschenfressenden Polypen, wirklich etwas auf das Grundstück gebaut wird, sorgt er durch den fähigkeit. Auch gegen diesen sind die erwähnten Bedenken wie auch wo durch die rasche Massenansammlung von Menschen die Vor- Baugeldvertrag, durch die nur ratenweise Zahlung und durch fleißige manche andre erhoben worden und überdies haben Juristen von bedingung gefchaffen wird, Bodenwucher zu treiben. Die Grundlage Beaufsichtigung des Baues. Daß er etwas gewinnt, ermöglicht er allen bisher gemachten Vorschlägen behauptet, daß sie umgangen ist natürlich auch hier der Privatbesiz am Grund und Boden. Man dadurch, daß er nicht soviel Bangeld hergiebt, wie zur Fertigstellung werden können. fchaffe einen Zustand, wo das Bauen betrieben wird zur Befriedigung des Hauses nötig ist, sondern nur höchstens zwei Drittel. Das Ein charakteristisches Kennzeichen der Halbheit in allen diesen des Wohnbedürfnisses der Bevölkerung, anstatt als Mittel zur Ver- fehlende Drittel fowie noch mancherlei andre Unkosten, die Bestrebungen ist auch dies, daß man die Lieferanten der Baumaterialien wertung des Grund und Bodens, man entziehe den Boden der privaten von dem wirklich gezahlten Baugelde bestritten werden, von dem Pfandvorrecht ausschließen will. Man hat nämlich immer die Spekulation, baue Wohnungen in eigner Regie der Gemeinden, event, fo vor allem der Lebensunterhalt des befiz- und eintonmenslofen mißliche Thatsache vor sich, daß vom Geldgeber niemals soviel Baugelder auch mit Hilfe von Bau Konsumgenossenschaften und der Bauunternehmers während der Bauzeit, wird durch Handwerkerkredite gewährt werden, als wie der Bau kostet, sondern beträchtlich weniger; Bauschwindel hat aufgehört. Die radikale Beseitigung des Bau- ersetzt. Diese Differenz ist es, die die Verluste der Handwerker barbies gehört ja zu den notwendigen Requisiten des Bauschwindels. schwindels fällt zufammen mit der Lösung der Wohnungsfrage. stellt und die der Bodenspekulant als schwindelhaften Extraprofit in Ein Teil der Forderungen muß also ungedeckt bleiben, auch dann, Indes kann nicht geleugnet werden, daß auch, abgesehen von die Tasche steckt, nachdem er es dem größeren oder geringeren Ge- wenn, wie gleichfalls vorgeschlagen, den Baugläubigern ein direktes diesen Grundursachen, der Bauschwindet mancherlei Stüßen findet fchid, der größeren oder geringeren Gewiffenlosigkeit des Bauunter Pfandvorrecht auf das vom Geldgeber verttagsmäßig zu zahlende und der Gesetzgebung über Hypothekenwesen und Pfandrecht, nehmers überlassen hat, so viel wie möglich für sich dabei heraus- noch nicht gezahlte Baugelb eingeräumt wird. Die Lieferanten find deren Beseitigung den Bestand der kapitalistischen Ordnung nicht zuschlagen, natürlich auf Kosten der Handwerker. aber nicht nur meist ziemlich tapitalfräftig, sondern sie sind im geringsten antasten würde. Sierum allein dreht sich der fie finden noch etwas vor. Die Handhabe zu diesen Manövern bietet die Gesetzgebung. auch die ersten, Kampf der Bauhandwerker und der Mehrzahl ihrer Freunde, und Das Bauwerk gewinnt nach den bei uns herrschenden Grundsägen argumentiert man so: Es handelt sich um einen Schutz der unbeschadet der Einsicht, daß es fich dabei immer nur um fleine durch seine Herstellung die Eigenschaft einer unbeweglichen Sache, es Schwachen, die Lieferanten haben den Schutz noch nicht ver Hilfsmittel handeln kann, die dem Uebel teineswegs radikal zu Leibe wird ein Zubehör des Grund und Bodens und vermehrt nur dessen langt, sie sind auch meist tapitalfräftig, sie bedürfen des Schutzes gehen, kann man diesen Bestrebungen wohl Sympathien entgegen Wert. Die auf das Grundstück eingetragenen hypothekarischen nicht. Deswegen soll auch den Arbeitern ein noch weitergehendes bringen. Man muß sich nur immer bewußt bleiben, daß auch bei Forderungen, die auf Grund des sogenannten Eintragungsprincips" Befriedigungsrecht für rückständige Löhne gewährt werden. Wenn Befolgung selbst der radikalsten nach dieser Richtung gemachten nur nach der Reihenfolge der Eintragung befriedigt werden, ergreifen man aber das Verlangen nach einem fandvorrecht rechtfertigen Vorschläge dem Schwindel noch soviel Spielraum bleiben wird, daß das Bauwert mit, obwohl es bei der Eintragung noch gar nicht kann nach dem Grundsage der Verwendung auf die Sache, so trifft gerade die kleinsten, fapitalschwächsten und darum schutzbedürftigsten vorhanden war nnd obwohl die Eintragungen den Wert" des doch dieses Kriterium auf die Lieferanten ebenso zu. Dazu kommt, Bauhandwerker noch ganz bequem ruiniert werden können. Grundstücs zur Zeit der Eintragung weit überstiegen. Der Hand- daß man wohl durch die Unterscheidung zwischen Arbeitern und Unter Welchen Umfang der Schwindel hat, dafür bringt Freese in werker fann seine unbezahlte Forderung auch hypothekarisch ein- nehmern den Schwachen von den Stärkeren immer genau scheidet, seinem Buche eine ganze Reihe zahlenmäßiger Angaben, aus denen tragen laffen und thut es wohl auch, aber wenn der Bruch kommt, nicht aber durch die Unterscheidung Handwerker und Lieferant, Verborgeht, baß dabei allein in Berlin Millionen in Frage kommen. auf den das ganze Geschäft angelegt ist, geht er trotzdem leer aus. denn der" Handwerker" kam ſche tapitalfräftig fieferanten ist also Seine Angaben mögen vielfach kritischer Nachprüfung bedürfen, da ben bog er leer in ber that oft Der Ausschluß der fie entweder auf etwas start verallgemeinernden Schätzungen oder mehr nachkommen, das Haus wird subhaftiert. Vor der Handwerker erstens eine Verlegung des Grundsatzes der Verwendung auf die auf unkontrollierbaren Mitteilungen geschädigter Handwerks- Sypothet sind die hohen, den Gegenwartswert des Grundstücks völlig Sache, auf den sich das Pfandvorrecht gründet und es ist zweitens meister beruhen, es bleibt doch immer noch genug erreichenden, vielfach überschreitenden Hypotheken für Kaufgeld und feineswegs eine zutreffende Unterscheidung der Schwachen und der übrig, um die Erbitterung in den Kreisen dieser Kleinen Baugeld eingetragen. Die Inhaber dieser Hypotheken bieten mur Starken darin zu finden. Unternehmer und ihr Verlangen nach Schutz zu rechtfertigen. bis zu dieser Höhe, die dahinter stehenden Handwerker- Hypotheken In den Vereinigten Staaten von Nordamerika besteht bereits Selbst ein Vertreter der Bodenspekulanten, der in einer Broschüre im fallen aus. Oder der Handwerker ersteht das Haus; dann muß eine ausgebildete Schutzgesetzgebung, die Freese nach den UnterJahre 1895 den Behauptungen der Handwerker und ihrer Vertreter er über die ersten großen Hypotheken hinaus bieten, fuchungen des Gerichtsassessors Salomons o hit ziemlich ausführlich entgegentrat und dabei unter anderm hervorhob, daß die Preise der obwohl das Haus verläufig auch nicht mehr trägt. Seine schildert. Sie bewegt sich auch in der Richtung, daß sie den HandLieferungen schon den möglichen Verlusten angepaßt und die Profite Hypothet verzinst sich nicht mehr; die Wiete die Wuchermiete wertern unter verschiedenen Formen ein Vorrecht gewährt auf das der Bauhandwerksmeister ziemlich hoch seien, giebt doch noch Ver- geht drauf für Zinsen der großen Hypotheken. Nach Jahren vielleicht, Bauwerk und auch auf das noch nicht gezahlte Baugeld und daß sie lufte von 5 Millionen in einem Jahre zu. Daran mag schon wenn die Wohnungsnot noch weiter gestiegen ist, fann er es teurer die verschiedenen Baugläubiger bei Ausfällen als gleichberechtigt beetwas Wahres sein. Wenn z. B. Freese mitteilt, daß ihm verkaufen und kommt dann zu seinem Gelde. Das as ist noch der handelt, nicht nach der Reihenfolge der Anmeldung oder Eintragung Klempnermeister seine Berluste in einigen Jahren auf günstigste Fall. Aber nicht jeder Handwerker fann die erforderliche ihrer Forderungen. Sie soll auch nach vielen Zeugnissen zur Ein75 000. angab, wenn andre in 3 Jahren 80 000, 90 000, Bietungskaution aufbringen, um zum Mitbieten zugelaffen zu dämmung des Schwindels beigetragen haben, beseitigt hat sie ihn ja fogar 200 000 m. verlieren fonnten, ohne zu Grunde zu gehen, werden und schließlich fann ein Handwerker nicht, um einige natürlich nicht. so handelt es sich entweder nicht mehr um Handwerksmeister, tausend Mark zu retten, immer wieder Häuser kaufen, die Hundert- In Deutschland ist zwar im Bürgerlichen Gesetzbuch die Möglichgivar fim Birger hen Gefezbuch sondern um Großunternehmer, oder die Verluste erscheinen mur tausende kosten. keit der Eintragung einer Sicherheitshypothek für die ganze Forde infolge hoher Gefahrenprofite so hoch. Daß aber trozdem fortgesett Der Krach tommt nicht stets beim ersten Bau des Unternehmers. rung des Baugläubigers schon bei Abschluß des Wertvertrags geeine ganze Anzahl Kleiner Meister durch Verlust weniger tausend Er vermietet und verkauft das Haus und baut neue Häuser. Die geben, aber da dies Recht auch dem Baugeldgeber bei Abschluß des Mark infolge des Bauschwindels ruiniert werden, ist Grund genug, Forderungen der Bauhandwerker werden bezahlt aus den Bau- Baugeldvertrags offen steht, so hat es für den Handwerker wenig den Bestrebungen nach Unterbindung dieses Schwindels sympathisch geldern der neuen Häuser. Dann kommt der Krach aber später und Wert. Sonst ist es nur erst zum Entwurf eines Reichsgesetzes und gegenüber zu stehen. Wie sehr dabei übrigens auch die um so größer. eines preußischen Ausführungsgesetzes dazu gekommen, die 1897 der Arbeiter in Mitleidenschaft gezogen werden, geht aus dem Das ist der typische Bauschwindel, der natürlich allerlei Ab- Oeffentlichkeit unterbreitet wurden. Sie gehen auch davon aus, daß Umstand herbor, daß bei der Orts Strankentafe für das ſtufungen, zeigt bis zum rellen Bauunternehmer und wobei noch den Baugängen vor Beginn des Vanes der Baustellenwert, Bauwerk. Deshalb muß 328 Bauunternehmer die Kassenbeiträge nicht bezahlten, wodurch Es mag die Frage nabe liegen, warum sich Handwerker auf der durch Bauschöffenämter ermittelt wird, ins Grundbuch eingetragen diese 38 738 M. an Beiträgen verlor und etwa 8000 M. Prozeß- folche faulen Geschäfte einlassen. Freese beantwortet sie ganz zu werden. Die einzelnen Bauforderungen, die danach eingetragen kosten extra bezahlte. Weit über ein Viertel, bis zu einem Drittel treffend. Es ist ebenso, als wenn man dem sich über Ausbeutung werden, dürfen die übliche Vergütung für eine Leistung um nicht der Bauunternehmer leisteten den Offenbarungseid wegen Staffen- beklagenden Arbeiter fagt, er habe ja volle Freiheit, sich dem zu ent- mehr als den fünften Teil übersteigen, sonst kann jeder beiträgen. Ueber die Lohnverluste, die den Arbeitern durch solche ziehen, es zwinge ihn ja niemand zur Arbeit. Der Handwerker Beteiligte Einspruch erheben.( Es könnte nämlich ein HandSchwindler direkt oder auch indirekt erwachsen, enthält das Buch muß die Arbeit nehmen, wo sie sich ihm bietet. Budem ist es ihm werker einer dem Unternehmer unter Decke stecken leider feine Angaben. so viel als Bauforderung eintragen lassen, daß ſte Bſtadt wächst und auch nicht immer jo leicht, zu erkennen, daß er es mit einem anth Wie spielt sich der Bauschwindel ab? Die Großstadt wächst und Schwindler zu thun hat. Der Unternehmer ist neu, oder er hat beide auf Kosten der andern Beteiligten noch ein gutes Geschäft dehnt sich, immer neue Menschenmassen strömen ihr in steigender bisher wenigstens alle Forderungen getilgt, die Auskünfte, die er machten. Mau steht hier wieder die vielen Möglichkeiten des Progreffion zu. Straße um Straße streckt sich an der Peripherie bei den Geldleuten einholt, lauten natürlich immer gut, die Ein- Schwindels und die Unzulänglichkeit in den Mitteln zur Vorbeugung.) hinaus ins Weite und die Aussichten auf Verwandlung noch fernab leitung zum Schwindel mit den Hypothekeneintragungen wird so Die Bauforderungen haben unter sich gleichen Rang. Baugeldliegenden Acer- und Waldlandes in Bauland werden immer größer. geschicht gemacht, daß sie oft ein erfahrener Kaufmann nicht durchzahlungen gehen den Bauforderungen vor. Troß ausgedehnter DisGroßkapitalistische Spetulanten, Terraingesellschaften haben alles Landschauen kann. Der eine Handwerfer läßt sich also beruhigen und| fuffionen ist es aber bis zur Vorlage eines fertigen Entwurfs an rings um die Stadt herum längst aufgekauft und warten ab, bis es übernimmt die Arbeit. Und oft geht es ja auch eine ganze Weile den Bundesrat noch nicht gekommen. einen ihren Wünschen entsprechenden Preis. erlangt. Es zwingt sie gut. Dann bekommt auch der Handwerker sein Geld. Nur den Freese ist einsichtig genug, zu sehen und auch ehrlich genug, es nichts zur Veräußerung und nichts zum Bauen; das Land kostet legten beißen die Hunde". Schließlich denkt jeder, er werde nicht auszusprechen, daß die zur Bekämpfung des Bauschwindels vornicht einmal Steuern, da es nichts trägt" und die Großkapitalisten gerade zu den letzten gehören. geschlagenen Mittel dem Wohnungswucher nichts zu Leide haben Zeit zu warten. Zwar hätte die Gemeinde das Land ebenso an sich Die Vorschläge zur Bekämpfung des Bauschwindels, die von thunt, daß sie vielmehr, wenn sie auf die Wohnungsfrage überhaupt bringen oder wenigstens ihr eignes Land behalten können und sie wäre jetzt Interessentenkreisen, von Bodenreformern, wie auch von Juristen aus einen Einfluß haben, eher im entgegengesetzten Sinne wirten können. in der Lage, dem Bodenwucher und damit dem Bauschwindel ebenso gehen, sind ziemlich zahlreich. Sie richten sich meist auf Ginräumung Die Schuld daran legt er zu gleichen Teilen der Staatsregierung entgegenzuwirken wie dem Wohnungswucher, aber eine weise Gesetz besonderer Pfandvorrechte der Bauhandwerker am Bauwerk bezw. und den in Betracht kommenden Gemeindeverwaltungen zur Last. gebung hat ja die Gemeindeverwaltung in die Hände der Inter- Grundstück, aber auch auf vorbeugende Maßregeln andrer Art. Am Die Gemeinden haben meist eine wenig glüdliche Boden essenten des Bodenwuchers gelegt; wer will erwarten, daß diese plausibelsten erscheint dem durch juristische Principien" nicht Be- politif getrieben und der Staat hat sehr wenig gethan, die Ge Leute sich selber den Hals abfchneiden. Die Bodenwucherer bauen schwerten das Verlangen, daß die Handwerker ein unbedingtes meinden auf beffere Wege zu leiten. Es sind in der geit de also nicht, sie verkaufen auch nicht, wenn ein Baubedürfnis sich ein- Pfandvorrecht haben sollen an dem Bauwerk, das sie her- laisser aller große Fehler gemacht worden. Zahlreiche Gemeinde stellt, sondern nur dann, wenn sie ihren Spekulationspreis dafür gestellt haben. Da handelt es sich gar nicht um Einräumung verwaltungen haben ganz außer acht gelaffen, daß die Stadtbekommen. Das kann sich alles noch in den Grenzen eines eines Brivilegiums, sondern um Beseitigung eines solchen, erweiterung eine Angelegenheit ist, die man nicht sich selbst über„ soliden Geschäfts" abspielen. Der Preis, den fie fordern, nämlich des Privilegiums der Grundstücksgläubiger, sich aus dem lassen kann und daß man einen entscheidenden Einfluß darauf mur kann das Vielfache des ehemaligen Ankaufspreises sein, er wird Bauwerke zu befriedigen, das noch gar nicht vorhanden war, als sie durch einen großen Eigenbesig erlangen kann. Man hat verabsäumt, dennoch von einem zahlungsfähigen Bauunternehmer gezahlt werden, Gläubiger wurden, während der noch unbezahlte Erbauer ruhig zu sich den beizeiten zu verschaffen und steht heute oft genug den wenn die Nachfrage nach Wohnungen start genug geworden ist, daß sehen muß, wie andre sich an seinem Werte schadlos halten. Bodenbefizern, Konsortien und Banken nahezu machtlos gegenüber." die Mietspreise eine ausreichende Verzinsung des aufgewendeten Schön! Freese übersieht nur, daß es sich dabei am aller Gerbs ergeben. Die arbeitende Bevölkerung kann unter einem un augläubigen. Das bietet aber vielerlei technische Schwierigkeiten, wenigften, um eine Bergeßlichkeit", um einen in Unkenntnis ge erträglichen Wohnungswucher seufzen, ohne daß der geringste Bau- vor Dingen vor Beginn des Baues eine Abschätzung des machten Fehler handelt, sondern um eine Erscheinung der kapitalistischwindel vorgekommen ist. Der Wohnungswucher liegt ganz inner- Grundstücs vorzunehmen und nach Fertigstellung des Baues auch schen Interessenpolitit. Dort ist die Wurzel und dort muß die Art halb der Grenzen des ehrbaren soliden Geschäfts! Der Bauschwindel dieser abzuschätzen. Eine in Frankreich bestehende Einrichtung dieser angelegt werden: Beseitigung der kapitalistischen Interessenpolitit, aber rechnet mit Gewinnen, die der solide Wohnungswucher noch Art ist an den Schwierigkeiten der Abschägung gescheitert und der Kapitalistenherrschaft in Staat und Gemeinde, dann ist auch die nicht leisten kann, weswegen eben der Schwindel, der Betrug toter Buchstabe geblieben. das Außerdem bietet bei dem Frage, wie man dem Bauhandwerker hilft, ohne das Huhn zu erforderlich ist. Was den Mietern nicht ehrlich abgepreßt werden zweifelhaften Begriffe Baustellenwert", bei den unheimlich schlachten, das die goldenen Eier legt, gelöst; ohne dies wird man kann, das wird den Bauhandwerkern einfach betrügerischerweise vor- hohen Spekulationspreisen großstädtischer Grundstüde oft eine sehr wohl auf der einen Seite einen Auswuchs" abschneiden können, er enthalten. unzulängliche Garantie für die Handwerker; sie können dabei noch wird aber auf der andern wieder ausbrechen. Der Schwindel gehört Die Spekulation hat die Bodenpreise auf eine Höhe getrieben, sehr empfindliche Verluste erleiden. Deshalb gehen auch die daß der zahlungsfähige Bauunternehmer, der etwas zu verlieren hat, radikaleren Forderungen dahin, den Baugläubigern ein der deshalb alle Zahlungsverpflichtungen erfüllen muß und der auch bedingtes Vorrecht an dem Grundstück einzuräumen. Sosachverständig genug ist, die Kosten eines Bauwerks und dessen wohl zahlreiche Handwerkerorganisationen, wie auch die Bodenmögliche Rentabilität abzuschäzen, sich nicht mehr auf das Geschäft reformer vertreten dies. Aber dagegen erheben sich gewichtige einläßt. Da finden sich denn in der Großstadt Existenzen genug mit fapitalistische Interessen:„ Erschütterung der Grundlagent des Real- Eine Inapp gefaßte und übersichtlich gehaltene Zusammens leerem Beutel und weitem Gewissen, die nichts zu verlieren haben, aber fredits", das ist ein Zauberwort, das auf alle kapitalistisch Interessierten stellung deffen, was Proudhon nach Ansicht des Verfassers als viel gewinnen möchten und manchmal, wenn es gut geht, auch wirklich mächtig wirkt. Da zeigt sich auch die Halbheit des Bodenreformers. Mensch getvesen ist und als Theoretiker, Schriftsteller und Politiker der Nachwelt heute meist Herr Freese ist sich der Mangelhaftigkeit des Vorschlags, den Bau- geleistet und hinterlassen hat. Es ist nicht etwas gewinnen. Die sind dem Bodenspekulanten der was in Berfasser Ein solcher Habenichts, gläubigern mir ein Pfandvorrecht am Bauwert einzuräumen, voll gerade wenig, letzterer Hinsicht Konsortien, Banten usw. gerade recht. der auch meist vom Bauen nichts versteht,„ kauft" die Baustelle, um ständig bewußt, er führt alle die Gefahren an, die dem Handwerker für Proudhon in Anspruch nimmt, feine Wertung darauf ein Wohnhaus zu bauen. Er zahlt", was der Befizer ver- dann immer noch drohen, anderseits fann er sich den Bedenken gegen fordert an verschiedenen Punkten zum Widerspruch heraus. Aber langt. Ob die aus dem Hause einmal zu erzielende Miete zur Ver- Erweiterung des Vorrechts auch nicht verschließen. So ist es auch im ganzen erhält der Leser des Bändchens doch ein ziemlich zu zinsung des Kapitals ausreichen wird, kümmert ihn wenig; mit der mit der Frage, ob die Baugeld- Hypothek vor der Handwerker- treffendes Bild vom Wirken und Wollen des berühmten französischen Frage hat er gar nichts zu thun. Denn weder will er das Haus hypothet stehen soll oder umgekehrt. Der Baugeldgeber ist der Kapitalist, Socialisten. Eine Bibliographie der Arbeiten Proudhons zeugt von behalten, noch giebt er Stapital her. Das Kaufgeld, oder wenigstens ohne ihn lann man nicht bauen; wird ihm nicht besondere Sicherheit ge der unermüdlichen Schriftstellerarbeit des Theoretiters des Föde der allergrößte Teil desselben als Resttaufgeld, wird hypothe- währt, so wird er schwerere Bedingungen stellen für die Hergabe der ralismus, veranschaulicht auch die Natur seines Schaffens. Das tarisch auf das Grundstück eingetragen. So wenig, wie Gelder. Aber der Vorrang der Baugelder ist für den Handwerker gleichfalls Buch, das jedenfalls mit Fleiß und Geschick gearbeitet ist, enthält Ed, B. der Bauunternehmer Geld zur Bezahlung des Grundstüids hatte, eine große Gefahr, weil darüber hinaus bei der Zwangsversteigerung lauch ein Portrait Proudhons. Maurergewerbe in Berlin in den 1891 bis 1898 mancherlei Variationen möglich Es handelt sich nur um eine Gleichsetzung der Beleiher mit den mit zum Kapitalismus. Subert Bourg h. w. Hubert Bourgin, Proudhon. Paris, Société nouvelle de Librairie et d'Edition.( Bibliothèque Socialiste Nr. 5) 96 S. 11. 80. 0,50 Fr. und Warenhaus A.Wertheim Rosenthalerstr. 27-29. Leipzigerstr. 132-135( Versand- Abteilung). Oranienstr. 52-55. Wegen Beendigung der Sommersaison: In allen Abteilungen Saison- Verkauf Die herabgesetzten Preise sind deutlich auf den Preiszetteln vermerkt. zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Sämtliche Sommer- Artikel sind im Preise ermässigt. Ausgenommen sind nur vereinzelte Artikel, deren allgemeine Preislage eine Herabsetzung nicht zulässt. Aus der grossen Zahl der im Preise herabgesetzten Artikel führen wir heute die folgenden an: Reife- und Bade- Artikel Länge ca. cm 45 50 55 60 2.25 2.50 2.65 3.10 Mk. 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