Nr. 156. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit illuftrierter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Post Abonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post- Beitungs Preisliste für 1901 unter r. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonels geile oder deren Naum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. " Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Erpedition abgegeben werden. Die Erpcdition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Bently- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Chlodwig. Fürst Hohenlohe, der dritte Kanzler des Deutschen Reichs, ist am Sonnabend früh aus der Welt gegangen. Ueber 82 Jahre alt ist er in Ragaz gestorben. Mit Hohenlohes Tod ist der Tegte pensionierte Reichskanzler geschieden. Auch er hat wie Caprivi seine Demission nicht lange überdauert. Es hätte ihm beinahe das in der Zeit des neuen Kurses Unerhörte begegnen können, im Amte zu sterben. Vor einem Jahre noch, als das chinesische Abenteuer insceniert wurde, durfte er die formelle Verantwortung für den Chinafeldzug übernehmen. Erst im Herbst wurde ihm eines Tages, sehr zu seiner Verwunderung, bes deutet, daß er nicht länger im Kanzlerpalais zu wohnen brauche. Es ist bis zur Stunde nicht aufgeklärt, was an jenem Homburger Ottobertag 1900 die plötzliche Entscheidung veranlaßt hat. Es laufen darüber die merkwürdigsten Gerüchte um, von denen übrigens keins auf politischem Gebiete liegt. Die liberale Bayernzeit Hohenlohes gehört der Vergangenheit und Vergessenheit an. In der Erinnerung sind nur seine sechs Jahre der deutschen Reichskanzlerfchaft,( Oftober 1894 bis Oftober 1900) und diese sechs Jahre bilden allerdings ein nicht uninteressantes Kapitel in der politischen Sittengeschichte der deutschen Gegenwartein äußerlich fast humoristisch wirkendes Kapitel, das innerlich doch des bitteren Ernstes nicht entbehrt. Als„ Onkel Chlodwig" 1894 vom reichsländischen Statthalter zum deutschen Kanzler berufen wurde, nachdem bösartige Intriguen der Agrarier den Sturz des als Gentleman verhaßten Grafen Caprivi herbeigeführt hatten, war er ein uralter, milder, verbrauchter Mann. Der kleine Herr wirkte wie ein eisgrauer Diplomat aus dem König reich Liliput. Für die thatächliche Verwaltung feines Amts fehlte es ihm an physischer Kraft sowohl wie an Fachkenntnis. Für das Barlament machte ihn der Mangel jeder Beredsamkeit unfähig. Mühsam stammelnb las er, wenn er denn durchaus eine Erklärung abgeben mußte, ein paar Allgemeinheiten von kleinen Zetteln ab, und es war schon ein Glücksfall, wenn ihm die Zettel nicht durcheinander geraten waren. Da der neue Kurs die Gegensäge liebt, quillt sein Nach folger in der Kanzlerschaft von Beredsamkeit fiber. Die Reichs- und Staatsmaschinerie vermochte Hohenlohe natürlich nicht zu übersehen, und so spann, während der Kanzler und preußische Ministerpräsident sich darauf beschränkte, sich von Zeit zu Zeit über das notwendigste dürftig informieren zu lassen, der allgegenwärtige Herr v. Miquel, der nunmehr auch Fortgeschickte, seine dunklen Spinnennetze über Preußen und das Neich. 4 Sonntag, den 7. Juli 1901. Expedition: SW. 19, Bently- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. " Indessen, es ist doch ein armes Leben, das sich in der Ver- Und wie wird sich der Berliner Kommunal- Freifinn in der An hütung von Unfällen erschöpft, anstatt in der Erkämpfung von gelegenheit verhalten? Vielleicht entschließt er sich, jetzt einen Kulturwerken fid) zu bethätigen. Die schleichende Strankheit mag Socialdemokraten zu präsentieren, irgend eine Persönlichkeit, wohl wie Gesundheit aussehen, weil die zuckenden Schmerzen deren völlig militärfreie Bergangenheit die Gewähr dafür fchlen es bleibt aber Siechtum. W Wir haben diese Furcht nicht, wir sehen keine lobenswerte Aufgabe in der Politit des Verhinderns. Wir fordern die Politit des Schaffens, freilich nicht von dem achtzigjährigen Geburtstagskinde, auch nicht von seinen Betriebsnachfolgern wir fordern sie von - uns." nebrigens hat sich Fürst Hohenlohe um seine Nachfolger sehr verdient gemacht, weil er, als reicher Mann, ohne sich Miß deutungen auszusetzen, die Erhöhung des Stanzlergehalts auf 100 000. fordern fonnte. Und das ist dann doch wenigstens eine pofitive That, die nachwirtt! Politische Uebersicht. Unfre bürgerliche Gesellschaft fordert teine führenden Geifter bietet, daß fein militärisches Mißgeschic ihn unwürdig macht, die mehr in den höchsten verantwortlichen Stellen der Regierung, Geschäfte der Stadt Berlin zu leiten. feine Männer von überragender Fähigkeit, von umspannendem Wissen und zukunftsklarer Einsicht und Fernsicht. Eine Gesellschaft, die einen Mann schon deshalb als größtes Genie aubetete, weil er Furcht vor der Oeffentlichkeit? mit strupellofer Energie und strogender Brutalität die niedrigsten Auffällige Schwierigkeiten stellen sich dieses Jahr vielfach materiellen Infereffen seiner Selaffe verfocht, die erachtet es auch ein bei der Veröffentlichung der Jahresberichte der Gewerbeals eine menschheitswürdige Thätigkeit, die negative, infruchtbare Aufsichtsbeamten. Aus verschiedenen Bundesstaaten sind lebPolitik des Verhindern s jahraus jahrein zu treiben. hafte Klagen darüber laut geworden. Teils verzögerte sich „ Diefe Politik des Verhinderns aber herrscht seit jenen die Veröffentlichung der Berichte ganz ungewöhnlich, teils Oftobertagen 1894, da es den triumphierenden Intriganten konnte man mit Recht über geradezu erstaunliche Verund Frondeurs des alten Kurses gelang, den allzu an tümmlung der Berichte klagen. ständigen Grafen Caprivi aus dem Reichskangler Balast stümmlung der Berichte klagen. Umfaßt doch z. B. der hinauszusetzen und da der kleine„ Onkel Chlodwig" in Be- Bericht des Beamten für Gotha diesmal nicht mehr gleitung des unvergeßlichen Köller in die Regierungswerkstatt wie acht Seiten Tert! Mit den preußischen Beeinzog. Hohenlohe Cunctator, Hohenlohe der Bögerer die richten machen wir jetzt dieselben Erfahrungen. Hiesige Furcht vor dem Nachfolger mag diesen Beinamen prägen und ihn Blätter teilten schon vor einigen Tagen mit, daß die als Ehrentitel auffassen. Berichte der preußischen Gewerbe- Aufsichtsbeamten erschienen feien. Vergeblich erwarteten wir die übliche Anzeige der Ver lagsbuchhandlung darüber. Auf Anfrage erhielten wir von der Deckerschen Buchhandlung den Bescheid, daß die Berichte zwar erschienen seien, daß sie aber für uns nicht zu habent So schrieb der„ Vorwärts" im März 1899. Die Worte gelten feien. Die Eremplare feien nur für Behörden bestimmt. Ob auch noch heute, wo Hohenlohe tot ist und seinem gewandteren und wir später die Berichte kaufen könnten, ließe sich nicht sagen. geschmeidigeren Nachfolger gleichfalls wieder die Kunst nachgerühmt Bei dieser Sachlage kann man sich der Vermutung nicht wird, daß er sich auf das Verhindern und das wässern verstehe, entschlagen, daß es sich hier um ein systematisches Vorgehen dieses traurige Diplomatengewerbe des Verhinderns, das schließe handelt. Bekanntlich wurden die Berichte aus allen Bundesich gar nichts schlimmes verhindert, gefchweige staaten bis 1899 dem Reichstage nur in einem vom ReichsBitaaten bis 1899 dem Reichstage nur in einem vom Reichsdaß es etwas Rechtes vollbringt. amt des Innern redigierten Auszuge zugängig gemacht. Es hatte schon immer zu lebhaften Beschwerden geführt, daß bei dieser Redaktion viele wichtige Einzelheiten herausredigiert wurden, auf die der Socialpolitiker gerade besonderen Wert legen mußte. Auf Wunsch des Reichstages wurden ihm deshalb im vorigen Jahre die Berichte aus den Einzelstaaten ungefürst zugängig gemacht. Niemand hatte aber dabei daran gedacht, daß das bei ungekürzter Zusammenstellung in salopper Weise geschehen würde, wie es denn Berlin, den 6. Juli. in der That geschehen ist. Fast gewann es den Stadtrat Kauffmann nicht zum Bürgermeister bestätigt! Anschein, als wollte man den Reichstag für sein ungebühr uns wird aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt, daß Stadtrat se a uffliches" Verlangen strafen. Die ungekürzten Berichte ließen mann, der von der Stadtverordneten- Bersammlung am 25. April jede systematische Ordnung vermissen und kein Mensch konnte Fürst Hohenlohe hat aus entlegenen Jahrzehnten den zähen zum Bürgermeister von Berlin gewählt wurde, die königliche Be- sich in dem unheimlichen Papierhaufen zurecht finden. Es Nuf mit ins Stanzleramt gebracht, er huldige liberalen Ideen. Das stätigung nicht erhalten hat und die Stadtverordneten- wurde deshalb das berechtigte Verlangen ausgesprochen, daß stimmte auch insofern, als er, der Statholit, ein Freigeist war, über Bersammlung somit abermals eine Bürgermeisterwahl vornehmen die Zusammenstellung einer Redaktion unterworfen werde, sittliche Fragen sehr tolerant dachte und nicht nach der heutigen muß. Diese Nachricht wird selbstverständlich großes Aufsehen er- wobei selbstverständlich nur an eine systematische Ordnung, Mode romantisch mystischer Frömmigkeit gekleidet war. Das regen, umjomehr, als diesmal nach allgemein gehegtem Schaffung eines brauchbaren Registers 2c. gedacht war. Statt hinderte ihn, dem man eine große Berehrung für lockere franzöfifche Glauben weder an der Person des Gewählten etwas auszuseßen dessen gewinnt es nunmehr den Anschein, als ob in Zukunft die Romane nachfagte, aber nicht, unter andrem auch die lex Heinze war, noch auch äußere Anlässe vorlagen, wie bei der Affaire Stirschner, Berichte auch der einzelstaatlichen Gewerbeaufsichtsbehörden über. verantwortlich zu zeichnen. bei der das Andenken der Helden des Märztampfes und das Verhaupt nicht mehr alles das bringen sollen, was sie früher gebracht einbrachte, auch nicht das Mindeste. Sein liberales Gemüt brach eine das Märchen vom kommunalen Selbstverwaltungsrecht so drastisch Reichskorrespondenz", ein badisch offiziöses Blatt, hat dies Von Liberalismus merkte man bei den Gesezentwürfen, die er waltungsgerichtsverfahren, das sich an die Gitterfrage" hüpfte, haben, daß sie schon vor der Veröffentlichung einer Oberredaktion unterworfen werden sollen. Die Süddeutsche höchstens in der kaum verhüllten Freude durch, die er empfand, beleuchtende Rolle spielte. wenn ihm eines feiner" Geseze vom Parlament vor die Füße Die Wahl des Herrn Kauffmann erfolgte seiner Zeit mit 67 für Baden sogar vor einigen Tagen ganz offen zugestanden. geworfen wurde. An seinen liberalen Namen heftet sich einer der gegen 59 Stimmen, die auf die Person des Syndikus Dove fielen, Wenn dies einer allgemeinen Anordnung entspricht, dann jämmerlichsten Versuche großkapitalistischer Gewaltpolitit; die Zucht- also mit einer Mehrheit, welche die gehegten Erwartungen beträcht würden sich daraus die auffälligen Schwierigkeiten und VerHausvorlage. Auch sonst waren die sechs Bid- Bad- Jahre seiner lich überstieg. Um so mehr werden die lintsliberalen Frattionen zögerungen bei der Veröffentlichung der Berichte ganz Kanzlerschaft eine Zeit öder unfruchtbarer Reaktion. Der immer von der neuen Maßregel überrascht sein. zwanglos erklären. Es ist dem gegenwärtigen socialpolitischen schneller vorwärts hastende Militarismus und Marinismus wurde Herr Kauffmann ist zur Zeit nicht in Berlin anwesend; er hält Surse schon zuzutrauen, daß er auf diese drastische Weise den von ihm nicht gehemmt. Auf dem Gebiet der liberalen Selbst- sich in Lauterburg am Harz in der Sommerfrische auf. Beschwerden des Reichstags über die Verstümmelung bei der Einzelberichte verwaltung geschahen unter ihm die tristesten Vorkommnisse. Der Die Freisimmige Beitung" giebt über die Gründe, welche die Zusammenstellung Kampf um die Ehrung der Berliner Märzgefallenen und die Warte- Nichtbestätigung herbeiführten, folgendes an: Der Minister des Boden entziehen zu können glaubt. Wenn die Bekomödie des Bürgermeisters Kirschner seien nur tura erwähnt. Einen Innern, Freiherr v. Hammerstein, hatte im Civiltabinett die Berichte schon im einzelnen vor der Veröffentlichung verleinen Fortschritt bedeutete es, daß sich Fürst Hohenlohe nach langem stätigung beantragt. Auch im Staatsministerium soll die Frage zum ftümmelt werden, dann braucht man sie freilich bei Zögern endlich entschloß, sein feierlich gegebenes Versprechen einzu- Vortrag gekommen sein und das Ministerium, einschließlich des Grafen der Zusammenstellung für den Reichstag nicht mehr zu Zögern endlich entschloß, sein feierlich gegebenes Versprechen einzu Bülow, für die Bestätigung sich erklärt haben. Der Staiser verstümmeln und man erreicht dabei noch, daß unbequeme lösen und das Koalitionsverbot für Vereine aufzuheben. Linksſtehende Freunde verteidigten die thatenlose Duldsamkeit bilo die Bestätigung abgelehnt. Dinge, die der oder jener noch nicht ganz preußisch gedrillte aus Vorkommunissen, die 20 Jahre zurüdliegen und das Militärverhältnis des Herrn Kauffmannt im Beamte eines Einzelstaates in feiner focialpolitischen Einfalt Beurlaubtenstande betreffen. Kauffmann war 1881 und 1882 Bor- bisher vielleicht harmlos veröffentlichte, nun mit einem Mal sitzender des fortschrittlichen Vereins„ Walded". Als solcher hat er überhaupt aus der Oeffentlichkeit verschwinden, und wir bein der Oeffentlichkeit bei den Wahlen auf entschieden liberale kommen so eine socialpolitische Herrlichkeit, mit der wir uns Wahlen hingewirkt und ist dabei insbesondere dem Treiben der auf der nächsten Weltausstellung sehen lassen können. Antisemiten in Berlin auf das kräftigste entgegengetreten. Kauffmann Der Reichstag wird hoffentlich zu dieser Schönfärbertechnik war damals Landwehr- Offizier, ebenso wie Liebermann v. Sonnen noch ein ernstes Wort zu reden haben. Warum schüttelte er nicht so rasch wie möglich das Amt ab, berg. Der letztere blieb umbehelligt und wurde sogar von den Bedas ihm doch mancherlei Verdrießlichkeiten bereitet, ohne ihm zu hörden als Reichstagskandidat eifrig unterstützt. Kauffmann dagegen gestatten, eine wirkliche Mission auszuüben? Man behauptet, erhielt 1882 eine Vorladung vor den Ehrenrat des Berliner LandHohenlohe werde von einem Princip beherrscht, das sein Bros wehr- Offiziertorps, weil er fich einer politischen Thätigkeit hingegeben gramm ist:„ Ich muß aushalten; denn dadurch verhindere ich habe, welche mit der Ehre eines Offiziers nicht vereinbar sei. ist er auch wieder liquidiert worden. Daß der Kultur und dem Unvermittelt, wie der deutsche Chinakreuzzug improvisiert wurde, meinen Nachfolger." Kauffman wurde vorgeworfen, daß er bei der Reichstagswahl „ Die Furcht vor dem Nachfolger ist seit Jahren agitatorisch für die Fortschrittspartei thätig gewesen sei und troy Christentum in China Eroberungen gelungen wären, vermöchte zwar eine seelische Lieblingserschütterung der mehr oder minder der kaiserlichen Botschaft seine Thätigkeit nicht eingestellt habe. Die selbst einem Bülow zu behaupten schwer fallen; nichtsdestoweniger Liberalen. Man hat von dieser Seite Caprivi trog feines faiserliche Botschaft wandte sich bekanntlich nicht gegen die Fort- erfolgte mit der nicht mehr ganz ungewöhnlichen Plöglichkeit die Schulgesetzes und seiner Umsturzvorlage möglichst wenig schrittspartei, sondern empfahl in Verbindung mit der neuen Arbeiter Auflösung des sogen. internationalen Generalkommandos. Schwierigkeiten bereitet aus Furcht vor dem Nachfolger, schutz- Gesetzgebung die Einführung des Tabakmonopols. den man sich als schneidigen Staatsstreichler, Agrarier, Absolutisten Ehrenrat beantragte alsdann Entlaffung mit schlichtem Abschied. die Sicherstellung der Kriegsentschädigung durchgesetzt. Am aufDer Ebensowenig war die Bestrafung der Hauptschuldigen oder auch nur dachte, als einen Egekutor der wüsteſten Realtion. So ersinnt Kaiser Wilhelm I. aber gab dem Antrag nicht statt. Kauffmann wurde fallendsten war freilich, daß man denselben chinesischen Truppen, auf man auch jetzt in diesen Kreisen für den alten Herrn im Reichs- der Abschied erteilt unter Beibehaltung seines Charakters als Offizier. Die man wenige Tage zuvor noch eine blutige Barforcejagd tanzler- Amt allerlei Vorzüge; lieber dieser als sein Nachfolger. Das Militär- Wochenblatt" vom 27. Februar 1883 meldete: Gewiß, wessen Jdeal vom politischen Leben darin besteht, Konflitte„ Kauffmann, Setondelieutenant im 1. Garde- Landwehr- Regiment, größte Aktion der ganzen Walderfee- Periode des Kriegs zu vertagen, Gegensätze zu verhüllen, Krisen zu verschieben- dem der Abschied erteilt". Die Worte Abschied erteilt" statt Abschied staltet hatte, nun mit einem Mal vertrauensvoll die Polizeiaufsicht mag Hohenlohes Thätigkeit höchst anerkennenswert scheinen. bewilligt" bekunden, daß Herr Kauffmann diesen Abschied nicht nach in der geräumten Provinz Tichili übertrug. Die Nube" in China Mit feiner fanften, flüsternden gaudertaktit hat er wohl war mit einem Schlage hergestellt und getrost konnte Graf Waldersce manche jähe Statastrophe verhütet, durch sein beschwichtigendes gesucht hatte. Eine für die Aera Bülow und den Einfluß, den dieser Herr die Heimreise antreten. Abmahnen und Abwarten hat er über stürmische Stunden auf die Modernisierung des mittelalterlichen Preußen ausüben soll, und Tage das Reichsschiff glücklich bugsiert. Er hat un vermerkt Wasser in das Pulver gegoffen, gerade wenn es ungemein einleuchtende Erklärung! Wird nun der preußische Ministerdie Scharfmacher gedachten für die nahe Entscheidung trocken zu präsident Graf Bülow, der ja, so lange er im Amte" ist, verschiedene Dinge nicht dulden will, seine Demission nehmen? Hohenlohes damit, daß sie behaupteten, es würde ohne seine leise Kunst des Verhinderns alles noch viel schlimmer sein. Wir schrieben über diese sonderbare Auffassung von der Mission eines deutschen Reichskanzlers zum 80. Geburtstag Onkel Chlodwigs, indem wir von dem psychologischen Rätsel sprachen, daß er, der alte Mann, durchaus an seinem Amte hafte: eines halten. Der Grund ist " " der Aufruhrstifter und Hunnen. den die berans Noch schwimmt der verflossene Weltfeldmarschall auf den Wogen des Indischen Ozeans, aber bereits werden die Empfangsreden stilisiert werden, in denen Waldersees epochale Kriegs- und Kulturthaten seiner Beit gefeiert werden sollen. Als Rächer des schnöde verratenen Wölferrechts, als Beschüßer europäischer Civilisation| Daß Frankreichs Truppen allen civilisierten Kriegsgewohnheiten| Bon legterem fließt gewöhnlich ein Viertel in die Truppen- Unterstügungsund als den ersten deutschen Heerführer, der eine internationale zum Hohn in China wie eine Horde Armagnacs geplündert haben, tasse, um im Manöver, bei Festen oder sonstigen Anlässen VerArmee in fernen Landen mit genialem Organisationstalent von Sieg ist ja unlängst unwiderleglich festgestellt worden. Die Militärbehörden wendung zu finden. Aus dieser massenhaften Gerwendung von Soldaten zu Erntezu Sieg geführt, wird man ihn preisen. hatten, statt dem Plündern der Soldatesta Einhalt zu thun, mur Gine ganz unerhörte Unverschämtheit ist es daher, daß auch jetzt dafür gesorgt, daß die Beute zu gleichen Teilen unter sämtliche arbeiten ist außer andern Folgerungen auch ein Beweis dafür, daß die heutige zweijährige Dienstzeit viel zu lang ist; noch die russische Presse durch hämische Verunglimpfungen Plünderer verteilt wurde. Es wäre interessant zu erfahren, wie denn würden die zwei Jahre für die Ausbildung der Soldaten be des China- Kreuzzugs unfren Patrioten das Koncept zu groß der Beuteanteil der Offiziere gewesen ist. Und jetzt erklärt nötigt werden, so fönnte von solchem Ernte- Urlaub teine Rede sein. verderben sucht. Ja, die Gehässigkeit, mit der die russischen ein französischer General in einer offiziellen Begrüßungsansprache, Wie steht es übrigens mit den armen Kleinbauern, die den Blätter die hehre Mission der europäischen Kreuzfahrer daß die Khatitruppen ganz recht daran gethan hätten, in China alle Antrag stellen, daß ihre beim Militär befindlichen Söhne für die begeifern, hat gerade jetzt den Gipfel der Frechheit erreicht. Gebote civilisierter Kriegsführung außer Acht zu lassen und mongos Erntezeit freigelassen werden? " Wird denen gleichfalls Urlaub geDie St. Peterburgstija je domosti" bezeichnen die lische Kriegssitten anzunehmen. Das Geständnis mag ja ein Aus: währt? Oder wird auch dieses kleine Mittel wieder nur für die Großnach China gekommenen europäischen Truppen als„ freche Ausfluß soldatischer Ehrlichkeit sein, die freilich brutalem Cynismus oft grundbesizer gewährt? länder, verblendet durch satanische Bosheit und zum Verivechseln ähnlich sieht, allein man darf gespannt darauf sein, Die Ausweisung v. Woedtfes aus der Politik wird mmgrenzenlose absucht", während sie die Chinesen als ob das französische Kriegsministerium, das bishermit einigen schüchternen mehr durch den Reichs- Anzeiger" befannt gegeben. Er ist zum harmlos" bezeichnen.. Es nahe aber der Abrechnungstag Versuchen wenigstens seiner ostasiatischen Kriegsführung den civilisa- Präsidenten des nenen Neichsamts für Privatversicherungen ernannt für das unerhörte Verbrechen", d. h. die Expedition nach torischen Anstrich zu wahren versuchte man erinnert sich an die worden. Allerdings ist auch das Posadowstysche Reichsamt des China, die doch Rußland selbst mitgemacht hat. Das Blatt droht Ablehnung eines dem Staate zugedachten Naubanteils und die an- Innern nicht viel andres wie eine Privatversicherung für Scharfmacher, allerdings eine Privatversicherung mit außerordentlich niedrigen fängliche Inhibierung der Auszahlung des Beute- Erlöses an die Prämienjägen: 12 000 Mart genügen schon! Aber nicht nur in Rußland wagt man es, den Chinazug so Plünderer die Auslassung Megingers billigen wird. Selbst die fchamlos zu verläſtern, auch in deutschen Blättern, und zwar solchen, fchärfste Desavonierung der nachträglichen Humenproklamation ihres die nicht zur vaterlandslosen roten Rotte gehören, gelangt man zu Generals wird freilich an der durch denselben bestätigten Thatsache einer immer pessimistischeren Auffassung des Kulturdes Humentums nichts ändern. feldzugs in Ostasien. So behauptet der bekannte China= mit einem„ chinesischen 1812". frespondent der Frankfurter Zeitung" in einem, baren der weißen Deutsches Reich. Brennsteuervergütungen. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 29. Juni beschlossen, daß für den nach dem 15. Juli 1901 ausgeführten, zur Essigbereitung verwendeten ader vollständig denaturierten Branntwein Brennsteuervergütungen nicht mehr zu gewähren sind. e- m 21.wa itiladi Kapitalistische Treber. den sensationellen Titel„ Die weiße Gefahr" tragenden langen Artikel allen Ernstes, daß das internationale China- Johann Jacobys Nachlak. Der unvergeßliche Acht- Unter all dem Schwindel, der in den finanziellen Katastrophen abenteuer, statt China zu pacifizieren und zu pacifizieren und dem Ausland undvierziger, unser tapferer Parteigenosse Johann Jacoby der letzten Tage ans Licht gekommen ist, hat keiner solches Aufsehen zu erschließen, nur die Gefahr die Gefahr eines späteren furcht hatte die Herausgabe seines Nachlasses testamentarisch seinem erregt wie der Schwindel, der halbagrarischen Kasseler Treberdem trefflichen Demokraten, anvertraut. tr o dnungs- Gesellschaft. Er zeigt wieder einmal die dehnFreunde Guido Weiß, dem und 3usammenstoßes zwischen Guido Weiß tränkelte in den letzten Jahren seines Lebens und hat bare Moral der Stüßen der sittlichen Weltordnung, zugleich die den Wunsch, das Material zu ordnen und zu veröffentlichen, nicht Ruchlosigkeit des Schwindels, mit welchem das Kapital die kleinen erfüllen können. Nach dem im Jahre 1899 erfolgten Tode des Leute um ihr bißchen Besiz und Existenz bringt und an die Weiß hat dessen Erbe, ein Redacteur der Frankfurter Zeitung", die 5000 Arbeiter aufs Pflaster wirft. gesamten Schriftstücke, bestehend aus Briefen, Aufzeichnungen 2c., Die Aktiengesellschaft für Trebertrocknung in Kassel wurde im wie die Königsb. Hart. 3tg." mitteilt, der Stadtgemeinde Jahre 1889 auf Grund fragwürdiger Patente gegründet, die aber St önigsberg gefchenkt mit dem Auftrage, den Nachlaß Jacobys damals als großartige industrielle Verwertung wissenschaftlicher Entunter Ausscheidung aller persönlichen, tein öffentdeckungen auspojaunt wurden. Der Betrieb beschränkte sich zunächst ich es Interesse darbietenden Schriftstücke zu ordnen und auf die Trocknung von Trebern( Rückstände bei der Bereitung von sodann dem Publikum zugänglich zu machen. Der Magistrat hat Bier, Wein und Obstwein) zweds Herstellung eines Düngemittels. beschlossen, dieses Anerbieten anzunehmen. Es lag ihm ein Aktienkapital von blog 350 000 M. zu Grunde. Die = = Die 175 Broz., 225 Broz. mongolischen Nasse drohend heraufbeschworen habe. Die gelbe Gefahr fei kein Hirngespiust, und er seinerseits müsse bekennen, „ daß wir es sind, die eine gelbe Gefahr schufen und ihr Verschwinden selbst hindern". Wie wir" das angefangen haben, setzt der Korrespondent an der Hand der Ausführungen des in Singapore lebenden chinesischen Reformers Weng Ching sehr eingehend und sehr einleuchtend auseinander. Weng Chings Darlegungen bewiesen eine erstaunliche Objektivität der Urteile und eine nicht minder erstaunliche Senntnis der fremden Nationen. Der moralische Erbe des Nachlasses Johann Jacobys ist Gesellschaft zahlte bald 7-10 Proz. Dividende und erwarb sich das Weng Ching nun entrollt ein langes Sündenregister der wackeren natürlich die Socialdemokratie. Da es aber den juristischen durch rasch das Vertrauen jener Leute, die da glauben, daß den christlichen" Kulturnationen. Statt den Chinesen die Regelung Erben gefallent hat, statt die Partei den Magistrat von Königsberg agrarischen Gründern mehr zu trauen sei wie den industriellen. ihrer Berhältnisse ruhig selbst zu überlassen, habe man ihnen alle mit der Herausgabe des Nachlasses zu betrauen, so wollen wir heute weiß man, wie diese Dividende erzielt wurde. die in den Aufsichtsrat eintraten, möglichen Handelsbedingungen aufgezwungen, wenigstens wünschen, daß der Begriff der Ausscheidung aller per- biederen lieferien die Treber zu unter ihrem Wert liegenden Preisen durch welche die eigentlichen Eigentümer des Landes fönlichen Schriftstide" nicht allzu weit gefaßt werde. Jedenfalls ist es ein eignes. Geschick, daß ein preußischer an die Gesellschaft und erzielten mit Hilfe solcher Bragis benachteiligt, die Fremden dagegen mit Vorrechten ausgerüstet worden seien. Wo es sich die Chinesen aber hätten Magistrat sich bereit erklärt hat, die Schriften eines Socialdemokraten scheinbare große Gewinne, die ihnen an der Börse Vertrauen herauszugeben. erwarben. Ihr Profit bestand mun darin, immer neue Sapitalseinfallen lassen, sich als friedliche Arbeiter ihrerseits im Ansland niedergelassen, dá habe man sie unterdrückt oder Thielensche Eisenbahn- ,, Reform". Aus Baden wird uns erhöhungen vorzunehmen und so für die Dividenden- Tausende, die sie mit Löffeln gaben, allmählich Millionen einzuscharren. 1891 gar ausgewiesen. Das sei für die Chinesen einfach beleidigend geschrieben: Die von Preußen ausgegangene Verlängerung wurden für 150 000 m. neue Aktien ausgegeben und als sie sich der Gültigkeitsdauer für Rückfahrkarten von 10 gewesen. Unerträglich sei vor allem auch die patronisierende auf 45 Tage, die nunmehr auch im Junenverkehr der süddeutschen leicht unterbringen ließen, folgten ihnen 1892 wieder 180 000, 1894 Unverschämtheit" der Missionare gewesen, die ohne jede Staaten Platz gegriffen hat, ist hier zu Lande außerordentlich fühl jogar 350 000 W. Diese Million wurde zu 135 Prozent an der Rücksicht auf Pietät Landabtretungen verlangt und sich über- aufgenommen worden. In der That dürfte sich der Vorteil der Berliner Börse eingeführt, im selben Jahre wieder 500 000 Aktien zu 1251/2 Proz. ausgegeben. 1895 waren die Treberaktiew haupt alle llebergriffe erlaubt hätten. Die christliche Lehre 45tägigen Retourbillets gegenüber denjenigen mit 10 Tagen Gültig auf 370 Broz. hinaufgeschwindelt. Trebertrocknung trieb die Geſell habe sich bei jeder Gelegenheit in Gestalt von Geschützen und feit gerade für diejenigen Volksschichten, in deren Interesse eine Berichaft nun nur noch nebenbei; ihr Batent, ein Holzverkohlungs- VerKanonenbooten präsentiert. Die Mandarinen hätten die sonen- Tarifverbilligung in erster Linie zu wünschen wäre, alsbald " Tochtergesellschaften" wurden gegründet in Schweinfurt, Weißwasser, Missionare unter allen Umständen schützen sollen, selbst als ein sehr problematischer herausstellen. Fahrkarten von so fahren, lag jetzt dem Schwindel zu Grunde. Eine ganze Menge wenn sie sich trot eindringlichster Warnungen in langer Gültigkeitsdauer haben nur für denjenigen einen höheren lidstadt, Wien, Lemberg, in Rußland, Frankreich, Italien usw. Diese Wert, der öfters und längere Reisen macht und dadurch mußten der Muttergesellschaft" ihr Patent und die nötigen Maschinen Räuberdistrikte gewagt hatten, wo auch für chinesische jederzeit in der Lage ist, ein einmal gelöstes Retourbillet ablaufen und mit den Summmen verteilte, die Trebergesellschaft bis Reisende der behördliche Schutz vollständig versagt hätte. Seien auch zeitlich voll ausnutzen zu können. Der kleine" Mann Immerzu und immer thenerer bat of been bann das Opfer ihrer Keckheit geworden, so dagegen, der Bauer, der zum Markt, der Sandwerker, der 350 roz. Dividende, was wiederum ihre Aktien, bis auf 900 Proz hatten die Behörden zur Sühne ganze Ortschaften zerstören in Geschäftsangelegenheiten nach auswärts fährt, wie der Ar- wurden neue Aktien begeben: 1896: 1/2 Million und Hunderte von Menschen hinschlachten müssen. beiter, sich am Sonntag einen furzen Ausflug leistet, sie beendigen 1896: 3 Millionen= 200 Bro3., 1898: 6 Millionen Bald aber hätten die Sühne heischenden Patronatsmächte es ihre Rückreisen bereits am selben, spätestens am folgenden Tage, um jene Zeit wurde aber auch der Schwindel bereits durchsichtig haben von der Thielenschen Reform" nur in den allerseltensten prallijcher gefunden, sich Gebietsteile anzueignen. Millionen Mark Aktien. Trozdem hatten die Treberschwindler Endlich hätten die Mächte sich erdreistet, sich in die innere Politit Fällen einen wirklichen Vorteil. Dazu kommen die mannigfachen und die Berliner Börse verweigerte die Zulassung der letzten sechs des Landes einzumnischen und das gegen die tyrannische Strede verknüpft sind. in ihrer letzten Generalversammlung die Nachteile, die mit der Gebundenheit an eine bestimmte noch die Stirn, zu beschließen. Die Mandschu Dynastie kämpfende Volt niederzuhalten. So Alle diefe Nachteile fallen bei der badischen Einrichtung des Neuausgabe von 8 440 000 Mark Attien sei China in den Aufstand förmlich hineingehezt werden. Jest Kilometerheftes von vornherein weg. Bei diesen bedingt vor allem Thatsache, daß die Gesellschaft gleichzeitig flott weiter arbeitete und aber hätte man China mit fremden Menschen überschwemmnt, die der Wegfall des Schnellzugszuschlags eine gerade für die Paffagiere ſich mit immer neuen Gründungsprojekten von„ Tochtergesellschaften" entfeßlich Da brachte der Zusammenbruch der Leipziger Bank die entje zlich gehaust, zwar gelegentlich auch„ Boxer“, aber, wie der niedrigsten Wagenklasse, deren Tariffäge durch die in beschäftigte, gab ihr noch den Anschein von wirtschaftlicher Kraft. der amerikaniſche General gemeldet, mit jedem wirklichen absoluten Beträgen und lediglich nach der Entfernung berechneten Katastrophe. Mit den 85 Millionen Mart, die der Leipziger Boyer etwa fünfzig unschuldige Kulis totgeschlagen hätten. Buschläge relativam meisten verteuert werden, sehr fühlbare Baut direttor Egner allmählich hergeliehen hatte, war der Durch einen solchen Einfall seien natürlich die Ursachen der Verbilligung des Fahrpreises. Dann gestattet auch die einjährige Schwindel so lange aufrecht erhalten worden. Gültigkeitsdauer des Heftes, besonders des neueingeführten zu Generaldirektor Schmidt hatte dem Leipziger Kollegen Revolution nicht beseitigt, wohl aber verschärft worden... 500 Kilometer, in den weitaus meisten Fällen die volle Ausmuzung hohe Nebeneinkünfte aus der Trebertrocknung verschafft und „ Der etwas fragliche Nuhm, der erste Staat gewesen zu der Streckenlänge, und dies um so leichter, da jetzt schon alle Familien- der hatte daraufhin willfährig geliehen. sein, der eine derartige Sühne für vergossenes Missionarsangehörigen, Geschäftsangestellten 2c. des Besizers zur Benutzung der hatte daraufhin willfährig geliehen. Der Schwindler Schmidt hat inzwischen das Weite gesucht, nur blut für nötig hielt, bleibt bekanntlich auf Deutsch des Heftes berechtigt sind. Endlich bietet die völlige ungebundenheit den Aufsichtsraths- Vorsitzenden, den Brauereibesitzer Sumpf hat man land hängen. Kaum hatte aber Deutschland seinen Nagel bei der Auswahl der Routen einen Vorteil, der es bei uns dahin noch gefaßt und über sein Vermögen den Konkurs verhängt. eingeschlagen", da folgten andre Nationen seinem Beispiel und gebracht hat, daß das Kilometerheft selbst den billigen Rundreise- Möglich auch, daß man den Schmidt erreicht. Er wird von seinem nagelten ebenfalls Nägel in die wolf dem vorläufig noch chinesische Wand: Mit billets im Binnenverkehr, den Sonntagskarten 2c. vorgezogen wird. schweigendem Grimm sah das Könnten sich die deutschen Eisenbahnverwaltungen auf die Ein- Raube genug in Sicherheit gebracht haben, um später sein Bourgeoisleben fortsetzen zu können. gleichgültigen Verhalten seiner Regierung zu. Es wurde ihm aber führung eines für sämtliche in Staatseigentum befindlichen Strecken Fehlbetrag, die die Direktoren, Aufsichtsrats- Mitglieder und damals mit einem Schlage llar, daß es die weiße Gefahr" gültigen Reichs- Kilometerheftes einigen, bei dem die in Baden ihre Freunde der Trebertrocknungs- Gesellschaft schulden", sind bis bisher noch unterschäzt habe, und daß die Reformer, die vorerst noch vorhandenen Beschränkungen hinsichtlich der zeitlichen ihre Freunde der Trebertrocknungs- Geſellſchaft„ schulden", sind bis ein großes und patriotisch geeintes chinesisches Volk an Gültigkeitsdauer und der persönlichen Benutzbarkeit in Wegfall fämen, legt festgestellt worden. Der Zusammenbruch der Trebergesellschaft und diese selbst haben Stelle der einzelnen durch Mandschudiener verwalteten und das, unter Festlegung der in Baden nahezu erreichten Tariffäße Satrapien fezen wollen, den einzigen Weg zeigen, der China von 2 bezw. 4 und 6 Pf. pro Kilometer für die drei Wagenklassen, etwas Typisches. So sind vielfach muzloſe Riesenunternehmungen davor retten tann, ein Opfer der Fremden zu werden. hat auch schon im Umfange von 250 Kilometer zu haben wäre, so wäre 8 stande gekommen, die jetzt bedenklich wackeln. und das scheint mir nicht zu be- damit eine Verbilligung und Vereinfachung des Berfonentarifs patentierten Erzeugnisse sich nicht genügend Abnehmer fanden, um zweifeln, da fie, wie ich weiß, von fast allen gebildeten Chinesen erreicht, denen gegenüber die neueste Thielensche Scheinreform völlig dem Vankkapital die hohen Profite abzuwerfen, so schaffte man sich geteilt wird so haben wir durch unser Nageleinschlagen in in den Hintergrund treten müßte. Und daß dabei auch die Eisenbahn eigne Abjatzgebiete", indem man" Tochtergesellschaften" gründete, die lediglich Abnehmer der Erzeugnisse waren. China selbst den Chinesen, die bisher noch zu schlafen schienen, verwaltungen auf ihre Kosten tämen, dafür bürgen die glänzenden Gründungen kam der Schwindel ganz von selbst. Die finanzierenden die Augen über die weiße Gefahr geöffnet, md finanziellen Ergebnisse, die das Kilometerheft in der Zeit seines Banten brauchen mun durch die Verschlechterung der wirtschaftlichen wenn wir noch weitere Nägel einzuschlagen versuchen, nunmehr siebenjährigen Bestehens dem badischen Fiskus ge- age nur gezwungen sein, den reichlich fließenden Stredit zu sperren, so werden wir den patriotischen und aus diesem Grunde mit bracht hat. und ein neuer Krach bringt Tausende von Leuten um ihr Geld und vollem Rechte fremdenfeindlichen Elementen des große Proletariermassen in Not und Arbeitslosigkeit. chinesischen Wolfs damit einen großen Gefallen thu.” Ching mit dieser Ansicht recht = Der Kasseler Allein 141/2 Millionen Mark Da für ihre Und mit den Weil er ein warnendes Beispiel ist, liegt der Zusammenbruch des Trebertrocknungs- Schwindels den Börsenblättern wie Blei auf der Brust. Der Leipziger Baufkrach in Sachsen- Weimar. Aus SachsenDie Agrarier und die Rückfahr- Karten. Die Krenz Beitung" erläutert, warum fie teine Bedenken gegen die 45tägigen Der glorreiche Chinakreuzzug erscheint also dem Korrespondenten, Rückfahrkarten hat: Die Rückfahrkarte becinträchtigt nicht die Seßhaftig der nichts weniger als ein Umstürzler, sondern im Gegenteil teit, sondern fördert sie, da sie die Reisenden immer durchaus militärfromm ist, nicht als Kulturkampf. wieder zu ihren Wohnsigen zurückführt, fie benicht als der Anfang der moralischen und civilisatorischen fchränkt die centralisierenden Tendenzen der Eisenbahnen immerhin Weimar wird uns geschrieben: Die Landtags- Abgeordneten sind in Kenntnis gesetzt worden, Erschließung Chinas, sondern als verhängnisvoller auf gewisse örtliche Grenzen, auf einen nachbarlichen Verkehr, sie Einbruch in fremdes Gebiet, als ein Akt, der das Maß steht endlich in Einklang mit der Politit des Schutzes der daß bis in den Monat Mai d. J. bei der Leipziger Bank der internationalei Sünden in China zum lleber nationalen Arbeit, da sie mit ihren Vorteilen fast ausschließlich der 550 000 M. auf fündbare Schuldscheine, 648 434 M. in laufender fließen bringen und den Vernichtungskampf zwischen Asien einheimischen Bevölkerung zu gute kommt und nicht auch den Rechnung, insgesamt 1 198 434 M. angelegt waren. Im Mai find fremden Reisenden, die das deutsche Gebiet nur durchqueren." jedoch diese Beträge verringert und der Deutschen Bank zu Berlin und Europa heraufbeschwören muß, wenn die„ Kulturmächte" Die Rückfahrkarte bietet also nach dieser famosen Rechtfertigung zugeführt, so daß bei derselben sowie bei der Privatbank zu Gotha nicht noch in elfter Stunde gründlich Einkehr halten, was freilich ein Mittel gegen die Freizügigkeit, und das Blatt sollte eigentlich zu annähernd 1/2 Millionen angelegt find, während die großherzogliche der Folgerung gelangen, daß einfache Fahrkarten überhaupt ver- Staatskasse bei der Leipziger Bank noch mit 650 000 m. beteiligt Mit milderen Worten also, aber sachlich mit der gleichen boten werden müßten. Nicht zu verstehen ist es auch, warum die ist, deswegen aber, wie der weimarische Finanzminister mitteilt, werden Verlegenheiten irgend welcher Art nicht herbeigeführt. Schärfe wie die russische Presse verurteilt der Korrespondent Kreuz- Zeitung" nicht Rückfahrkarten 4. Klasse fordert. des deutschen bürgerlichen Blattes die thörichten, völkerrechts- Die Dienstzeit ist zu lang! Für die Kommandierung widrigen Handlungen, die Europa an China verübt hat. Für den barbarischen Charakter des„ Kreuzzugs" aber von Soldaten zu Ernte- Arbeiten wird jetzt amtlich be kannt gemacht, daß die den maßgebenden Kominandos zur Einsicht liegt heute ein weiteres gewichtiges Zeugnis vor, nämlich die und Begutachtung vorzulegenden Gesuche der Landwirte um GeHunnengeständnisse eines französischen Generals. ftellung von„ Ernte- Urlaubern" als Anlage einer Bescheinigung beAus Paris wird der Voss. 3tg." gemeldet: ganz unwahrscheinlich ist. " dürfen entweder des zuständigen Landratsamts oder der Kreisdirektion. " Der bekamite General Meginger begrüßte die aus Diese Bescheinigung muß den Vermerk enthalten, daß der betreffende China zurückkehrenden Truppen bei ihrer Landung in Landwirt keine Landarbeiter bekommen konnte und daher mir mit Marseille mit einer Ansprache, worin es heißt: Gegen einen militärischer Hilfe einernten kann. Gerade in diesem Jahre soll auf wegen seiner Gewohnheiten der Verräterei und raffinierten Grausam- Anordnung des Kaisers in dieser Beziehung den Landwirten das größte Entgegenkommen bezeigt werden, da durch die Expedition feiten bekannten Feind ist ein Krieg mit Spigen und Man- nach China viele junge Landarbeiter ihrem Berufe entzogen werden schetten nicht am Plate. Diejenigen, die ihn unter der Maske mußten. Infolge dessen wird fast ausschließlich jedes Gesuch geder Menschenliebe befürworten, sollten einmal selbst hingehen und nehmigt, welches die oben erwähnte Bescheinigung aufweist. Maßsich die Sache auschen. Der Krieg ist so geführt worden, wie gebend ist ferner, daß der Landwirt den Leuten ein angemessenes Quartier, co in einem solchen Lande sein mußte." ausreichende Beköstigung und den ortsüblichen Tagelohn gewähren kann Ju Sachen der ,, National- Annoncen- Expedition" ,, Volldampf voraus" erhalten wir vom Geschäftsführer des„ Deutschen Flottenvereins" folgende Berichtigung: Erklärung. In der Nr. 152 des„ Braunschweiger Bolts freundes" vom 3. Juli d. J. findet sich die Mitteilung eines dem äußern Anschein nach von der Leitung des Deutschen Flottens Vereins" ausgehenden Umlaufschreibens, welches sich mit der Gründung einer National- Annoncen- Expedition in Braunschweig und zwar unter Aufsicht des„ Gesamt- Ausschusses" des Deutschen Flotten- Vereins beschäftigt. Der Vorwärts" druckt in Nr. 154 vom 5. Juli diese Veröffentlichung des Braunschweiger Volksfreundes" ab und fügt außerdem Bemerkungen hinzu, die den Eindruck erweden müjjeit, als handle es sich hier um eine abgeschlossene Thatsache. Demgegenüber erklären wir, daß seitens zweier Herren in Braunschweig die Absicht bestand, vielleicht auch noch be " si " " fteht, eine Nationale Annoncen- Expedition" zu gründen. Auf Die argentinische Krise. Aus Buenos Aires wird gemeldet: Das wegen eines Formfehlers vom Reichsgericht aufgehobene Im März eine private, an einige Mitglieder des Präsidiums des Die Demission des Finanzministers ist angenommen urteil wurde in weiter Verhandlung wiederholt. Deutschen Flottenvereins gerichtete Anfrage ist jedoch eröffnet worden. Die Regierung sendet an den Kongreß 1888 wurde Hartwig gemäß der bei dem Throuwechsel in Preußen worden, daß der Verein irgendwelche Verbindung mit dem eine Botschaft, in der sie die Vorlage über die erlassenen Amnestie aus dem Gefängnis in Hameln entlassen und geplanten Unternehmen entschieden ablehnen müsse; zur Er- 3usammenlegung der Schuld zurückzieht. Die Bes tehrte nach der freien" Stadt Hamburg zurück, aber nur, um dort am 19. April desselben Jahres als gemeingefährlich" auf Grund örterung oder gar Beschlußfassing im Präsidium ist diese An- hörden haben das Erscheinen des Blattes Nacion" suspendiert. gelegenheit überhaupt niemals gekommen. Jition Durch die Zurüdziehung der Vorlage der Zusammenlegung der des Socialistengesetzes aus dem nördlichen Belagerungsgebiet ausBerlin, den 5. Juli 1901. Schuld, durch die die diversen Dußend der bunten gewiesen zu werden. Nach Aufhebung des Socialistengeseges fam Das Präsidium des Deutschen Flottenvereins: argentinischen Anleihen in eine einzige vierprozentige Anleihe Genosse Hartwig nach Hamburg zurüd und nahm seine Thätigkeit in J. A.:( gez.) Menges. umgewandelt werden sollten, ist auf den Börsen in London, Paris und Partei und Gewerkschaft wieder auf; in beiden wurde er verAus dieser„ Berichtigung" geht also hervor, daß das Cirkular, Berlin eine arge Banik hervorgerufen worden, die die Kurse der schiedentlich au wichtige Posten gestellt, die er gewissenhaft auszufüllen frachtete.das wir in Nr. 154 abdruckten, nicht im Einverständnis mit dem argentinischen Papiere rapid finken ließ. Von einem Mitarbeiter wird uns zu der Angelegenheit noch gePolizeiliches, Gerichtliches usw. Präsidium des Deutschen Flottenvereins versendet worden ist, wie es nach der Fassung des Cirkulars wie ja auch die Be- schrieben: 12- Wegen versuchter Erpressung wurde am Donnerstag der Die Heinen Kapitalisten in Deutschland können sich bei den Parteigenosse Karl Vormann aus Weißenfels vom Landgericht richtigung zugiebt den Anschein haben mußte. Vielmehr hat sich das Präsidium des Flottenvereins mit der ingeniösen Gründung Revolutionären in Argentinien, bedanken. Es ist noch in frischer Er- Naumburg zu 2 Wochen Gefängnis verurteilt. Er hatte als Mitnoch gar nicht beschäftigt. Juwieweit unter diesen Umständen innerung, welche nach Hundertmillionen zählenden Summen be= glied einer Stommission der Tabatarbeiter an den Zigarrenfabrikanten einige Mitglieder des Präsidiums," an die sich die Gründer mit sonders ländliche Kleinkapitalisten in Deutschland vor etwa 10 Jahren Bern in Kayna bei Zeiß einen Brief gerichtet, worin er sagte, daß nur privater Anfrage richteten, berechtigt waren, zu erklären, verloren haben, Summen, die, weit hinausgehen über die Verluste die Löhne bei diesem sehr gering seien und daß er den Sachverhalt „ daß der Verein irgendwelche Verbindung mit dem Unternehmen an Hypotheken- Pfandbricfen aus der legten Zeit. in Arbeiterblättern bekannt geben würde, wenn keine Erhöhung einVor einigen Wochen haben nun die an argentinischen Anleihen trete. Darin wurde der Erpressungsversuch gefunden. Es widerspricht entschieden ablehne," vermögen wir nicht recht einzusehen. Erst eine offizielle Beschlußfassung des gesamten Präsidiums würde interessierten Finanzfirmen in einer Reihenfolge von Notizen in den entschieden dem Geist des Koalitionsrechtes und dem Wesen des unfres Erachtens den Gründern jede Hoffnung auf eine Finanzblättern auf einen neuen argentinischen Anleiheplan vor- beutigen Arbeitsvertrages, die Forderung höherer Löhne als die ErRüffierung ihrer patriotischen" Spekulation benehmen können. bereitet, bei dem große Summen für die Bankwelt abgefallen strebung eines rechtswidrigen Vermögensvorteils zu kennzeichnen. Die Daß das Gründungsprojekt nach den privaten Erklärungen der be- wären; es sollte nämlich der ganze Rattenkönig von argentinischen Rechtsprechung hat sich damit auf einen Weg begeben, auf dem sie treffenden Mitglieder des Präsidiums nunmehr aufgegeben worden Anleihen in eine convertierte Anleihe imgewandelt und bei der Rechtsprechung hat sich damit auf einen Weg begeben, auf dem sie das ohnehin längst erschütterte Vertrauen der Arbeiterklasse. gewiß fei, vermag die Berichtigung ebensowenig festzustellen, wie sie zu Gelegeheit gleich eine Kleinigkeit von einigen hundert Millionen bestreiten vermag, daß die Gründungsidee, wie das Cirkular be- draufgeschlagen werden. Die Zustände, des überschuldeten Landes nicht wiedererlangen kann. sich hauptet, den spekulativen Köpfen einiger Flottenvereinler find aber äußerst unsicher und der Bankrott, taun fid jeden Augen Aus der Frauenbewegung. blick wiederholen. Dazu pflegt bei solchen Anleihegeschäften in Südamerika der größte Teil des Geldes in den Händen der Staatsausbeuter fleben zu bleiben. Deshalb ist selbst den Bürgern der Freistaaten mit den Anleihen nicht gedient und sie haben, um das neue Finanzprojekt zu unterdrücken, ein kleines Revolutionchen gemacht, wie sie dort landesüblich sind. Man sieht, daß die„ Nevolution" auch ihre guten Seiten hat, selbst für die europäischen Kleinbürger und Staatsstügen. Nur wissen die harmlosen Leutchen nichts davon. entsprungen ist. Die Gründung scheint fich also noch im Stadium der Vorbereitung zu befinden. Thatsächliches vermag die Berichtigung denn auch nur insofern festzustellen, als sie erklärt, daß es sich noch um teine abgeschlossene Thatsache handle. Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozeffe. Wegen Majestätsbeleidigung wurde heute vom Dresdner Landgericht der Handarbeiter Johann August Schuster zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Sch., der ein arbeitsicheuer und moralisch verkommener Mensch sein soll, geriet am 20. Mai in Riesa mit andren Personen in Streit, wobei er arretiert wurde. Auf der Bolizeiwache stieß er beleidigende Aeußerungen gegen die Person des sächsischen Königs aus. Es muß schlimm um ein Gottesgnadentum stehen, das sich von derartigen Personen beleidigt fühlen kann! Ausland. Belgien. Handlangerdienste für England scheint gegenwärtig die belgische Regierung verrichten zu wollen. Nicht genug damit, daß man dem Boerenkommandanten De Wet das Halten von Vorträgen verboten hat, das Blatt Petit bleu" versichert, daß die belgische Regierung noch andre Maßregeln zu ungunsten der Boerenrepubliken getroffen habe als die moralische Ausweisung De Wets. Es werde diese Thatsachen demnächst ver öffentlichen. Man ist hier allgemein auf die von dem Blatte zu machenden Enthüllungen gespannt. England. imaju Hundert Millionen zum Stopfen des Marinelecks wurden in der letzten Nacht vom Unterhaus bewilligt. Mit 196 gegen 52 Stimmen wurde ein Kredit von 5 306 500 fd. Sterl. ( 106 130 000 m.) für Neubauten von Kriegsschiffen bewilligt. Diese Bewilligung fanm, wenn auch nur die Hälfte von dem richtig ist, was über den kläglichen Zustand der englischen Flotte behauptet worden ist, mur als eine erste winzige Abschlagszahlung gelten. Verminderung des englischen Handels. Der Wert der Einfuhr im Monat Juni weist cine Abnahme von etwa 3/8 Millionen, der Wert der Ausfuhr eine Abnahme von nahezu 21/2 Millionen Pfund Sterling( 50 Millionen Mark) gegen das Vorjahr auf. Rußland. 11 50 Der Boeren- Krieg. Die Wiener Frauen bei der Landtagswahl. Die Wahl unseres Genossen Dr. Adler in den niederöstreichischen Landtag, die weit über die Grenzen Oestreichs Frende und Jubel verursacht hat, hatte schon lange vor dem Wahltag alles was in Wien socialdemokratisch empfindet, in dem Wunsch vereinigt, dieses Mandat den Christlichsocialen abzujagen, diese Erzfeinde des Bolts aus dem Proletarierbezirk zu verjagen und das Mandat dem erprobten, geschäßten Genossen Adler zu erwerben. Dieses Bes streben wurde auch von den socialdemokratischen Frauen geteilt und auch sie begannen schon wochenlang vor der Wahl eine intensive Agitationsarbeit. Die Genosfinnen hielten sektionsweise Die neueste Statistik der englischen Verlufte. Versammlungen ab und zwar meist geschlossene Versammlungen, wo Das Kriegsamt veröffentlicht die englische Verlustliste seit Be- die Frauen instruiert wurden, in welcher Weise sie sich nüßlich erginn des südafrikanischen Kriegs bis Ende Juni. Daruach sind im weisen könnten; ihre Aufmerksamkeit wurde auf die chriftlichsocialen Stampfe gefallen 284 Offiziere, 3971 Mann. Ihren Wunden er Agitatoren gelenkt, von welchen zu erwarten war, daß sie die Häuser legen 22 Offiziere und 1348 Mann. An Krautheiten ge- mit ihren Giftpamphleten über Genossen Adler überschwenumen würden, storben sind 249 Offiziere und 9788 Mann. In Gefangen wie auch, daß sie am Wahltage selbst versuchen würden, ihren schaft starben 4 Offiziere, 93 Mann. Durch Unfälle ge- Terrorismus auszuüben. Außer diesen geschlossenen instruktiven it or ben sind 10 Offiziere und 378 Mann. In die Heimat als Versammlungen fand auch eine große Frauenversammlung statt, frank geschickt und daselbst verstorben find 15 Offiziere und die massenhaft besucht war und wo die Frauen über die Befugnisse 375 Man. Im ganzen betragen die Verluste 16 717 Offiziere und des Landtags und der Thätigkeit eines Abgeordneten in demselben Mannschaften. unterrichtet wurden. Circa fiebzehntausend Tote hat also der Boerenkrieg England bereits gekostet! Ungeheuer viel größer ist natürlich die Zahl der Die Frauen, in ihrer großen Mafie Arbeiterinnen- FabrikMafie Arbeiterinnen widmeten und Heimarbeiterinnen völligem Siechtum Anheinigefallenen! Die englische Gold- Wahlarbeit. Sie machten Schreibarbeiten und trugen Wahlschriften größtem Fleiße der und Ländergier wird furchtbar bestraft. Ueber die Stellung der verbienen, was man ihre Zeit freuten fie. Die Gavoritener Frauen man ihre Thätigkeit überall anerkennt, denn sie war Hauptcorps der Boeren tudo fruchtbar, wie die Ereignisse am Wahltage bewiesen. wird aus Bloemfontain gemeldet: Wie verlautet, befand sich Am Wahltag arbeiteten die Genossimen nicht nur in den De Wet vor drei Wochen an dem Südufer des Moviflusscs im Sektionen, sie hatten auch ein aufmerksames Ange für alles, was nördlichen Transvaal. Kommandant Brandt befindet sich bei sich in den Häusern abspielte, was die christlich- socialen Agitatoren Dewetsdorp, hat aber nur 20(?) Getreue um sich. Sommandant zu ihrer Wut erfahren mußten. Herzog befindet sich westlich von der Eisenbahn und südlich vom Oranjefluß. 2 Aber nicht nur socialdemokratische Arbeiterinnen und Arbeiterfrauen haben für die Wahl Adlers gearbeitet, sondern auch eine Wo De Wet, Brandt und Herzog sich ungefähr aufhalten, er- Anzahl Frauen aus dem Bürgertum, die sonst im politischen Leben fahren wir also, welche Arbeit sie den Engländern aber machen, nicht hervortreten, hatten sich am Wahltage frühmorgens im Favoriten wird wieder einmal verschwiegen. Und es sollte den Engländern eingefunden und bis zum Wahlschluß fleißig gearbeitet. Die Arbeit doch ein Kindesspiel sein, zum mindesten Brandt, der nur dieser Frauen darf man wahrlich auch nicht unterschätzen! Es gehört noch 20 Getreue um sich haben soll, zu fangen. Wie schlimm es nicht wenig Ueberwindung dazu, daß Frauen von Wähler zu aber in Wirklichkeit mit den Engländern stehen muß. beweist die gehen, um sie aufzufordern, ihr Wahlrecht auszuüben und zwar Meldung, daß Lord Roberts jetzt sogar in Ermangelung andrer focialdemokratisch, für die Feinde vou von Religion", Mannschaften den Staat, Familie, für die Förderer der freien Liebe" und was sonst noch unsre Laster sind. Auch das darf man nicht übersehen, daß jene Wähler, die man erst zur Wahl rufen muß, feine Socialdemokraten sind, sondern zumeist Leute, die noch der alten Tradition nachhängen, daß sich Frauen mit Politik nicht beschäftigen sollen, daß ihre Domäne das Haus ist. Und alles das haben die Frauen überwunden, find den ganzen Tag treppauf treppab ges liegen, fich kaum Zeit nehmend, ihre Eſſensbedürfnisse zu be= Die Peft. Die Statistik über die Best- Epidemie in Südafrika beziffert die Gesamtzahl der bis zum 29. Juni an der Best Erkrankten auf 749, von denen 357 gestorben find. Bis zum 30. Juni find vier Besterkrankungen bei Soldaten fonstatiert worden, welche in Jmvani garnisoniert sind. Letzte Meldungen. friedigen. Und was passierte ihnen nicht alles! Manche Grobheit, manche Jufulte mußten sie mit in den Kauf nehmen. Nicht nur Weiber, auch die christlichsocialen Agitatoren beschimpften sie auf der Straße, natürlich wurden alle zu Jüdimen gestempelt man rief ihnen nach, fie sollten lieber Strümpfe stopfen, sollten sich schämen, für einen dies und freuten sich ihres guten Handelns. C Der endlich verkündete Sieg, die Wahl Dr. Adlers wog alles reichlich auf. Abhub kriegsgerichtlich bestrafter Mannschaften, die nach England abgeschoben waren, den Boeren wieder auf den Hals schicken will. Es wird darüber gemeldet: London, 6. Juli: Neuregelung des Mittelschulwesend. Der Regierungs- Die englischen Soldaten, welche wegen Vergeben bote" schreibt: Die Kommission für die Reorganisation der Mittel- gegen die Militärgeseze während des füdafrika. schule hat ihre Arbeiten beendigt. Nach dem ausgearbeiteten Plane nischen Kriegs zu erferstrafen verurteilt wurden, find soll die Reorganisation der Knaben- Mittelschule 1905 ausgeführt von dem Generalissimus Lord Roberts gänzlich begnadigt worden. werden. Die Mittelschule soll einen allgemeinen Typus mit Sie sollen in fürzester Zeit den englischen Truppen in Südafrika fiebenjährigem kurius haben. Die griechische wieder zugeteilt werden. Sprache wird ausgeschlossen, die lateinische nur in den Es fehlt nur noch, daß Roberts die Zuchthäuser öffnet und alle oberen vier Klassen gelehrt; dafür wird lebersicht in Räuber und Banditen gegen die Boeren losläßt! den Naturwissenschaften, in zwei modernen Sprachen und in Die letzte Tages- Verlnftliste. der Vaterlandskunde eingeführt und der Untereicht in der russischen und der allgemeinen Litteratur und in der Mathematit umfaßt für gestern 5 Tote, 24 Verwundete und 4 an Krankheit Juden zu agitieren usw. Guten Mutes ertrugen die Frauen alles verstärkt. Ausnahmen von dem allgemeinen Typus werden zugelassen Verstorbene. bei Schulen, die nicht ausschließlich auf Staatskosten unterhalten werden. Der Kaiser prüfte den von der Kommission ausgearbeiteten Was die tapferen Frauen von der christlichsocialen Bresse für Plan und erkannte die Notwendigkeit einer besonderen Rücksicht nahme an auf die Erziehung der Schüler und auf die Schulihre opferfreudige Thätigkeit zu erdulden hatten, haben wir schon disciplin, ferner einer größeren Ausdehnung des Turnunterrichts der gestern geschildert. Zwei der alfo Beschimpften, unsre Genossin Therese militärischen und Leibesübungen, der Einführung von Spielen, Schlesinger und Frau v. Langenau, die Witive eines Botschafters, fuchten den Redacteur des Schmngblattes, den Stadtrat Dr. Wähner, Ausflügen und Spaziergängen und womöglich auch der Hausarbeit. Der Kaiser billigte es, daß in fünf Städten, und zwar in Petersin seiner Redaktion auf, um ihm zu sagen, daß sie anständige burg, Moskan, Kiew, Warschau und Dorpat je ein klassisches Stitchener meldet aus Pretoria vom 6. Juli: Die Eisenbahn- Station ernteten nichts wie neue Beschimpfungen. London, 6. Juli.( W. T. B.) Eine Depesche des Lords Franen seien und ihn zu einer Berichtigung zu veranlassen. Sie Gymnasium bleiben soll. Dieser Bericht der Kommission wird zur Roodepoort wurde gestern von den Boeren niedergebrannt. Die Wahrscheinlich werden die Genofsinnen noch in einer großen Begutachtung den Kuratoren und pädagogischen Räten einiger Boeren wurden mit einem Verlust von 2 Toten und 7 Verwundeten Versammlung zu den Bübereien der christlichsocialen Presse Stellung Eingeschüchtert hat man teine einzige, im Gegens profurator des Heiligen Synods, dem Petersburger Metropoliten zurückgetrieben. Auf Seite der Engländer wurde ein Mann ver- nehmen. die geschilderten Niederträchtigkeiten haben manchen und jenen Miniſtern unterbreitet werden, in deren Ressort sich die wundet. Kitchener fügt hinzu, daß bei dem gestrigen Angriff auf teil, den Eisenbahnzug in der Nähe von Naboomspruit auf englischer Seite Frauen, die noch schwankten, die Augen geöffnet und betreffenden Schulen befinden. Die Beschlüsse dieser Personen außer den bereits gemeldeten Toten noch zehir Soldaten verwundet ihnen gezeigt, wo sie hingehören. Eine nächste Wahl wird den und Behörden werden im Laufe der nächsten Wintermonate vom Unterrichtsministerium legislativ durchgeführt. Mit einigen wurden. Sonst berichtet er keine weiteren Einzelheiten über den Chriftlichsocialen die gebührende Antwort geben. Das Beispiel der Frauen in Favoriten wird seine Wirkung thun, die Genossinnen dieser Reformen soll im fünftigen akademischen Jahre zunächst in werden darnach streben, an allen fünftigen Siegen der Partei ihren den Klassen der jüngeren Schüler begonnen werden. Der Kaiser Anteil zu haben. schrieb auf den Bericht des Unterrichtsministers eigenhändig:" Ich und hoffe, daß auch ernste Rücksicht auf eine Verstärkung der religiösen und moralischen Erziehung unsrer Jugend ge- verein in Potsdam, der seit dem 1. Oktober die Leitung der geAus den Organisationen. Der socialdemokratische WahlDas Wahlrecht der Frauen in Belgien. nommen wird." Im Generalrat der belgischen Arbeiterpartei fand dieser Tage Daran wird es die russische Schulreform so wenig wie die ſamten Parteigeschäfte am Orte übernommen hat, zählt jezt 123 Mit eine äußerst interessante Debatte über das Frauenstimurecht statt. Daran wird es die russische Schulreform so wenig wie die glieder. Auf je 14 socialdemokratische Stimmen, die bei der letzten Die Kleritalen fangen, nämlich an, fich mit dem Gedanken, den deutsche fehlen lassen! Reichstagswahl in Potsdam abgegeben wurden, kommt ein Vereins- Frauen das Wahlrecht zu geben, auszuföhnen. Sie hoffen, mit den Asien. enmitglied. Eine Scheidung der Mitglieder nach Berufen gewinnt an Stimmen der Frauen die Stimmen der Männer, d. h. die Verschlimmerung der indischen Ernte Aussichten. Den Intereffe, wenn man sie in Vergleich jetzt zur Zahl der in diesen der aufgeklärten Elemente der Arbeiterschaft zu schlagen. Seit „ Times" wird aus Simla unter dem 3. d. M. gemeldet: Das Berufen gewerkschaftlich Organisierten. Danach waren( gewerkschaft einiger Zeit schon bemühen sich eine Anzahl der Klerikalen Ausbleiben des Monsuns erregt große Besorgnis. lich organisiert): Maurer 34( 400), 3immerer 10( 150), TabakDer gauze Nordwesten von Indien einschließlich Guds cher at arbeiter 16( 38), Holzarbeiter 6( 145), Buchdrucker 3( 66), Nichtder nordwestliche Teil des Hochplateaus von Centralindien, sowie die gewerbliche 15( 400), Waler 1( 95), Metallarbeiter 8( 80), Ebene des Indus und Ganges haben in der vergangenen Woche Tapezierer 1( 86), Töpfer 6( 35), Schneider 7( 20), Schuh macher 9( 24), Stuccateure 1( 18), Textilarbeiter 2( 10). Mittelschulen und zur feinen Regen gehabt. Die Hungersnot in vielen indischen Distrikten hat ohnehin bereits einen bedenklichen Umfang angenommen. Die Unruhen in der Mandschurei nehmen an Aus dehnung zu. Ein Trupp aufrührerischer Chinesen hat den Yalu überschritten, wurde aber von koreanischen Truppen zurückgeworfen, wobei die Chinesen zwölf Mann verloren. Der Kaiser von Korea hat die Ausrüstung der koreanischen Garde mit japanischen Gewehren verboten. Vorfall. Partei- Machrichten. Wie cs Deputierten, ihre Kollegen zu ihrer Ansicht zu bekchren. heißt, ist es diesen gelungen, den Führer der Rechten, Herrn Woeste, und auch einige Minister davon zu überzeugen, daß dies Experiment den Klerikal- Konservativen nur zum Vorteil gereichen könne. Das allgemeine gleiche Wahlrecht der Arbeiterklasse noch lange vorTotenliste der Partei. Aus Schwermut hat sich in Ham zuenthalten, ist so wie so mmöglich, also lieber auch gleich die burg der 57 Jahre alte Parteigenosse Thomas Hartwig das Frauen einbeziehen, das scheint radikaler und nützt der Neaktion. Diese Argumentation der Neaktionäre hat auch einen Teil der Leben genommen. Der Verstorbene gehörte zu den Begründern des als die socialistischen Deputierten verblüfft, und aus taktischen Gründen Allgemeinen deutschen Arbeitervereins in Hamburg; Sezession der Breuerianer eintrat und einen großen Teil der Ge- zu Gegnern des Frauenstimmrechts gemacht. Sie machten in der noffen mitrib, blieb Hartwig fest und wurde 1873 erster Be- oben bezeichneten Sigung geltend, daß die belgischen Frauen leider Der focial- alle unter dem Einflusse der Pfaffen stünden, daß selbst Frauen vollmächtigter der neuen Ortsgruppe des Vereins. demokratischen Partei war er ein zuverlässiger Genosse, der von Socialisten für die Klerikalen stimmen würden. Der Abnie vom Blage wich, niemals wankelmütig wurde. Auch in gewerk- geordnete Bertrand faßte seine Bedenken dahin zusammen: schaftlicher Beziehung hat Hartwig Bedeutendes geleistet. Mit Das Wahlrecht sei nicht ein giel, sondern ein Kampfs Der Kore begründer des Allgemeinen deutschen Maurervereins, leitete er 1870 mittel, das man nicht in die Hände der Frauen geben Einstellung des Zollfriegs mit Rußland? refpondent des New York Herald" in Washington will erfahren den Maurerstreit in Hamburg und wurde deswegen verhaftet. Im Jahre dürfe, die zu führen verſtünden, da sie keine Laben, daß Rußland sich bereit erklärt babe, die Retorsions- 1887 wurde Hartwig anläßlich eines Maurerstreits nach Göttingen politische Schulung befäßen. 50 Jahre habe man in Belgien um zölle auf ans Amerika eingeführte Waren wieder aufzuheben, gesandt. Im Streife einiger Kollegen soll er dort eines das allgemeine, gleiche Wahlrecht gekämpft, in dem Moment, wo wenn die Bereinigten Staaten den Sompensationszoll auf Abends eine Majestäts- Beleidigung begangen haben, wes- der Erfolg endlich nahe sei, wolle man sich um die Früchte bringen. wurde Man dürfe den Frauen ein so bedeutsames Recht nicht so plöglich russischen Zucer wieder abschaffen. wegen einem Jahre Gefängnis zu Gefängnis verurteilt Amerika. er es nicht einräumen, das hieße den Socialismus in Belgien um 50 Jahre zurückwerfen. Derselben Meinung waren noch eine Anzahl andrer Delegierter wie Berloz, Delporte, Defnet u. a. Bom Standpunkte des einmal bestehenden Gesetzes ist diese Anordnung zu begrüßen, namentlich insoweit sie gegen die jofortige Verhängung der Sittenkontrolle gegen junge Mädchen unter 18 Jahren Vorsorge trifft. Freilich darf man sich nicht darüber täuschen, daß die Fürsorge- Erziehung", wie fie der preußische Kapitalisten- und Bureaukratenstaat auf Grund des neuen Gesetzes den Opfern des Kapitalismus angedeihen lassen will, auch keine Besserung herbeiführen wird. Zum Glasarbeiterftreit. Die Frage, ob alle Flaschenmacher| Vormundschaftsgericht die Anordnung der Fürsorge- Erziehung ab. Deutschlands zu Gunsten ihrer Nienburger Kollegen in den General- gelehnt hat und die dagegen eingelegte Beschwerde erfolglos gestreit eintreten wollen, ist noch nicht entschieden. Die neueste blieben ist. Die vlämischen Deputierten und Bandervelde hingegen be- Nummer des gewerkschaftlichen Organs der Glasarbeiter bringt Be fämpften auf das energischte diesen Standpunkt. Es sei möglich, es richte aus vier Bahlstellen, welche sich durch Mehrheitsbeschluß für sei sogar sehr wahrscheinlich, daß die Frauen von dem politischen den Generalstreit erklärt haben. Es sind dies die Zahlstellen Olden Leben vollkommen ferngehalten und dem unheimlichen Einfluß der burg, Minden, Gertraudtenhütte, Dresden- Döhlen. Soweit uns bes Geistlichkeit ausgeliefert, im Anfang tlerikal stimmen und so die kannt, haben sich auch die Zahlstellen Gerresheim und Rauscha für Herrschaft der Reaktionäre noch um ein paar Jahre verlängern den Generalstreit erklärt. Weitere Abstimmungsresultate sind bis jetzt werden. Berragan sagt: Wir vlämischen Socialisten fürchten noch nicht bekannt. nicht das Stimmirecht der Frau. Wenn die Frauen politisch Während, wie es nach den bisherigen Abstimmungen scheint, unter nicht genügend aufgeklärt sind, so ist das zum großen den Mitgliedern eine große Neigung für den Generalstreit vorhanden Teil unsre eigne Schuld. Das Wahlrecht ist ist, fehlt es andrerseits nicht an Stimmen, welche vor dem Eintritt Der Apothekerkrieg in Köln ist nach anderthalbjähriger Dauer ein Erziehungsmittel gewesen für die Ar in einen so bedeutsamen, in seinem Verlauf und seinen dieser Tage beigelegt worden. Er war dadurch entstanden, daß die beiter, es wird als solches wirken auch für die Folgen unabsehbaren Stampfe warnen. In der letzten Nummer des Apotheker den Rabatt, der bis dahin für die größeren Krankenkassen Frauen, die schließlich doch zum Socialismus kommen werden. Glasarbeiter- Organs wendet sich ein Mitglied an feine Kollegen 15 bis 25 Broz. betrug, allgemein auf 10 Proz. berabſeyten. Aber Wenn dies aber erreicht ist, dann ist die Macht der Klerikalen für mit dem Wunsche, daß die Urabstimmung gegen den Generalstreit auch dieser Rabattsatz war ausdrücklich an die Bedingung geknüpft, Die Socialdemokratie, so wurde weiter ausgeführt, ausfallen möge, weil derfelbe in anbetracht der Verhältnisse teine daß sämtliche Handverkaufs- Artikel, wie Verbandstoffe, Wein, Cognac ist eine Partei der socialen Umwälzung, fie muß im Intereife Aussicht auf Erfolg babe. Unter ähnlicher Begründung hat sich und dergleichen nur aus den Apotheken genommen werden dürften. ihres endlichen Sieges selbst augenblickliche Opfer zu bringen auch fürzlich die Zahlstelle St. Johann mit großer Mehrheit gegen Die von den Apothekern allerdings nicht zugegebene Ursache dieses wissen. den Generalstreit erklärt. Beutezugs war diese: Durch die gesetzliche Kranken- Versicherungsimmer dahin. Diese wirksame Verteidigung der Gleichberechtigung der Frau überzeugte schließlich den Genossen Bertrand davon, daß seine Auffaffung unrichtig sei. Er zögerte nicht, das auch zu sagen und zu erklären, daß er sich nun den Verteidigern der Frauenrechte anschließe. Eine Resolution, in der auf die Forderung der Gleichheit beider Geschlechter verwiesen wird und in der die Parteigenossen aufgefordert werden, mit vollem Eifer unter den Frauen zu agitieren, fand hierauf einstimmige Annahme. Gewerkschaftliches. J. A. der oben genannten Kommission: Louis Dechand, Ruheplaystr. 24. Boykottfreier Nordhäuser Kantabat ist in nachfolgenden Niederlagen( Bezugsquellen für Wiederverkäufer) zu haben: Belanntmachung. is hila Wie wir in Erfahrung gebracht haben, strebt ein Teil der Glasmacher einen Streit an. Es wird daher hiermit allen in der Verschlußfabrik beschäftigten Angehörigen von Glasmachern per 17. Juli 1901 gekündigt und nach Ablauf dieser Zeit eine eintägige Kündigung vereinbart. Eine Entlassung erfolgt nur dann, wenn ein Streit ausbrechen follte. Aktiengesellschaft f. Glasindustrie vorm. Fr. Siemens. Liebig. Es ist wohl anzunehmen, daß derartige Maßnahmen von Fabrikanten die Arbeiter weder einschüchtern, noch zu übereilten Beschlüssen veranlassen werden. In einer Angelegenheit von so großer Tragweite und so schwerwiegender Bedeutung heißt es, das Für und Wider ruhig und leidenschaftslos erwägen, und daß die in Frage kommenden Arbeiter in diesem Sinne handeln werden, ist sicher anzunehmen. Daß auch den Unternehmern der Ernst der Situation einleuchtet, pflicht ist das Apothekengewerbe, zumal in den großen Städten, und sie daber bei Zeiten ihre Vorkehrungen treffen um die Arbeiter mächtig emporgeblüht. Nicht nur ist der Verbrauch an Arzneimitteln vom Kampf zurückzuschrecken, zeigt eine Bekanntmachung, welche sehr gestiegen, sondern die Apotheker haben an den Krankenkassent in der Siemensschen Glasfabrik in Döhlen neuerdings angeschlagen feste und zahlungsfähige Kunden, mit deren Warenbezügen sie sicher wurde. Der Utas lautet: rechnen können und die stetig steigen. Der Preis der Apotheken ist dadurch fabelhaft in die Höhe gegangen und steigt bei jedem Vesizwechsel bekanntlich immer wieder bedeutend. Den höheren Kaufpreis wollen die Apotheker durch erhöhten Gewinn wett machen. Daher das Bestreben, den Rabatt zu fürzen und vor allem den Alleinvertrieb der in den Droguerien und andren Geschäften erheblich wohlfeileren Handverkaufsartikel an sich zu reißeit. Dieses Streben der Apotheker ist mir möglich infolge des Apothekemnonopols. Als die Kölner Strankenkassen sich dem unverfrorenen Ansinmen der Apotheker nicht fügten, entzogen ihnen die letzteren den Kredit Berlin und Umgegend. und zwvangen sie, alle Medikamente sofort ohne jeden Rabatt bar zu Achtung! Kautabakhändler! bezahlen. Darauf thaten fich 88 Stölner Strantentaffent mit 50 000 In einer im Laufe dieser Woche stattgefundenen Besprechung Mitgliedern zusammen, und die Apotheken wurden bis auf wenige namhafter Cigarren und Tabak- Händler wurde eine Kommission mit boykottiert. Der Bezug der Heilmittel, die dann zum Teil von der Aufgabe betraut, zunächst eine große öffentliche Ver auswärts genommen wurden, war so vortrefflich organisiert, daß sammlung der Inhaber aller Stautabatführenden den Kranken keinerlei Unbequemlichkeit entstand. Als dann die Aufsichtsbehörde verbot, die Droguerien weiter als Rezept Geschäfte, Gaft- und Schantwirte, Cigarren- und Tabathändler, annahmestellen zu benußen, wurden 24 an weißen Arm Fabrittantinen 2c. 2c., einzuberufen. Diesem Auftrag ist die Kom binden kenntliche Boten vor die acht nicht boykottierten Apotheken mission nachgekommen und findet diese Versammlung Mittwoch, Herrendünkel. Die am Dienstagabend vorgesehenen Bergestellt, um die fofortige Bezahlung der Rezepte zu besorgen. Die den 10. Juli, abends 10 Uhr, in Dräsels Festsälen", Neue Handlungen der Frankfurter Maschinenfabrik A.-G. mit ihren aus Apotheker bildeten einen Ring und verpflichteten sich untereinander Friedrichstr. 35, statt. Es werden mun alle Inhaber obenbezeichneter ständigen Arbeitern vor dem Gewerbegericht als Einigungsamt durch hohe Konventionalstrafen. Jetzt, nach ungeheuren Verlusten, Geschäfte ersucht, in ihrem eigensten Interesse diese Ver- haben sich zerschlagen, weil der Vertreter und zweite Direktor der haben die Herren doch nachgeben müssen. Es kam am Donnerstag ſammlung besuchen zu wollen. Das Referat hat Herr Hermann Fabrit es ablehnte, in Gegenwart der Vertreter bes ein Vertrag zwischen der Apothekervereinigung und dem Kölner Schmidt Nordhausen übernommen.( Siehe Inserat in der Metallarbeiter Verbands zu verhandeln. Krankenkassen- Verband zu stande, wonach alle Krankenkassen 15 Broz. heutigen Nummer.) d In Rakeburg ist es ohne Streit zu einer Einigung zwischen Rabatt erhalten und wobei es ihnen freisteht, die Handverkaufss den Maurern und Unternehmern gekommen. Bisher wurde artikel aus Apotheken oder aus andren Geschäften zu nehmen. 10/2 und 11 Stunden gearbeitet, der Lohn betrug 25-30 Pf. pro Die Apotheken heben die Sereditentziehung und die KrankenStumde. Die Arbeitszeit ist auf 10 Stunden verkürzt und der Lohn tassen den Boykott auf. Da die Verträge der Krankenkassen mit auf 381/2 Pf. erhöht worden; bei Ueberlandarbeiten sollen 361/2 Pf. den auswärtigen Apotheken noch nicht abgelaufen sind, verpflichtet sich gezahlt werden. die Apothekenvereinigung, diese abzufinden. Alljährlich soll eine Stommission aus je drei Vertretern der Apothekervereinigung und des Krankenkassen Verbands über die nene Fassung der Preisliste für Handverkaufs- Artikel bestimmen. Der Vertrag läuft jedesmal ein Jahr weiter, wenn er nicht drei Monate vorher gekündigt wurde. Landwirtschaft und Automobil. Auf den Distriktskonferenzen der englischen Genossenschaften diskutiert man zur Zeit die Frage, genossenschaftliche Automobilbeförderung der Güter Wert habe unb prüft insbesondere die dabei praktischen ins Gewicht fallenden besonderen Bedürfnisse und jehr Verhältnisse jeder Gegend. Das Interesse alt dem Motorfubrwert entsteht nicht nur durch die hohen Frachtjäge, welche die englischen Eisenbahngesellschaften nehmen, sondern auch, weil gewisse Waren bei Anfuhr zur Bahn, Eisenbahnfracht und Abfuhr von der Bahn unverhältnismäßig teuer werden. Im vorigen Jahre verdarben auf den Feldern Lancashires, unweit von vier oder fünf Marktorten, hunderte Tonnen Kohl ungeerntet, weil der Preis des Kohls zu niedrig war, um den Zuschlag für zweimalige Fuhrwerksbenutzung und einmalige Eisenbahnfracht zu ertragen. Ein wohl eingerichteter Motordienst würde das Problem gelöst und dem Landwirt wie dem Kunden Vorteil gewährt haben. Demnach würde genossenschaftliche Organisation des Motordienstes ein Hilfsmittel nicht nur für die Konjum vereine, sondern auch für die Landwirtschaft sein. Man darf eben nicht vergessen, daß der Motorwagen direkt vom Felde bis zum Lager fahren kann, ohne daß ein Umladen nötig ist und daß man ohne Benutzung der Vahn eine Schnelligkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu erreichen vermag, die bisher niemand zu garantieren Dieselben Erwägungen dürften auch für deutsche Landwirte vielfach beachtlich sein. Karl Röder, Grüner Weg 8( auch dänischer Ankertabak). Rud. Lempp( Nachf. Gustav Reinsch), Artillerieſtr. 9. Max Schröder, Blumenstr. 77. Julius Balis, Neue Schönhauserstr. 14, part. Emil Büttner, Neue Königstr. 36. Der Centralverband der Maurer blickte am 1. Juli auf ein zehnjähriges Bestehen zurück. Ueber die Entwicklung des Verbandes während dieses Beitraumes entnehmen wir dem Grundstein" folgende Angaben: Salzmann, Luisenufer 3( auch Magdeburger Rautabat). Am Schlusse des Gründungsjahres zählte er 12 528 Mitglieder in 129 Bahlstellen, die bis auf wenige auf Nord- und Mittel August Schmidt, Schmidstr. 37, part. deutschland entfielen. Im Jahre 1892 stieg die Zahl der MitgliedJoseph Doms, Neue Friedrichstr. 72, part. Es ist aber in diesen Geschäften ausdrücklich zu verschaften auf 159, während die Mitgliederzahl zwischen 13 498 und Tangen Tabat von Grimm u. Triepel, endeß n. 11 842 wechselte. Weiterhin war die Mitgliederbewegung folgende: 1893: 168 Bahlstellen mit durchschnittlich 12 090 Mitgliedern. Schumann, Waltheru. Sevin, then städt u. Bachrodt, 1894: 187 Steinert u. Hellmund. 1895: 235 Berliner Kautabakfabriken sind uns bis jetzt angegeben: Brunzlow u. Sohn, Neue Königstr. 84. Karl Brunzlow, Königstr. 22. Wilh. Ermeler u. Co., Breitestr. 11. Jakob Doussin u. Co., Auguftstr. 69. Die Kommission der Zabalarbeiter Berlins. Deutsches Reich. Die Nordhäuser Tabatarbeiter haben wieder einen Erfolg au verzeichnen. Die Kommission der Ausständigen teilt uns mit, daß auch die Firma Steinert u. Hellmund den Schiedsspruch des Einigungsamts anerkannt und den Knebelrevers zurück gezogen hat. Geregelte Verhältniffe herrschen jetzt bei den Firmen Grimm u. riepel, Hendeß u. Schumann, Walther u. Sevin, Athenstädt u. Bachrodt, Steinert u. Sellmund. Die übrigen 8 Firmen haben den Schiedsspruch noch nicht anerkannt und sind deren Produkte deshalb nach wie vor zurückzuweisen. " " 1896: 856 1897: 520 1898: 725 1899: 819 " " 1900886 hihi 12 500 15 000 " 27 000 " 45 000 " 65 170 74584 82 964 Im Verlaufe des verflossenen Jahrzehnts hat sich also sowohl die Zahl der Mitgliedschaften wie die der Mitglieder um nahezu das Siebenfache vermehrt. Die Verbandsleitung hatte während der zehn Jahre Stellung zu nehmen zu etwa 2500 Lohnbewegungen und Streits, von denen auf die Jahre 1893 und 1900 allein 519 ent fallen. Die Resultate der Lohnbewegungen können im Verhältnis zu den aufgewandten Opfern als befriedigend erachtet werden. In sehr vielen Orten ist eine mehr oder weniger erhebliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Erhöhung des Lohns, Berkürzung der Arbeitszeit und so weiter durch friedliche Vereinbarung oder durch Streit erzielt worden, wobei eine günftige Konjunktur allerdings mit ausschlaggebend gewesen ist. Ausland. # ob eine vermochte. Sessionsschluß der französischen Kammer. Frankfurt a. M., 6. Juli.( B. H.) Die Frantf. 8tg." meldet aus Paris: Sofort nach Eröffnung der Kammerfizung verlas Waldeck- Rousseau das Dekret, welches die Session für ge= schlossen erklärt. Der Nationalist Castellane versucht zum Brotokoll der vorigen Sigung eine Rede zu halten, wird aber von Deschanel unter Geräusch der Rechten daran perhindert. Im Senat ver las der Justizminister das Schlußdekret. Eine päpstliche Kundgebung. Der Malerftreik in Bremen ist, nachdem er 11 Wochent ge= dauert hatte, jezt beendet. Die Streikenden haben sich mit der Ans Cunewalde bringt die Sächs. Arb.- 8tg." einen längeren von den Meistern gebotenen Lohnerhöhung von 5 Prog. einver- Lehte Nachrichten und Depelthen. Bericht über Einigungsverhandlungen, welche durch Vermittelung des standen erklärt. Der allgemeine Streit hat sein Ende erreicht, aber Herrn Schriftsteller v. Bolenz und Handelskammer Syndilus einzelne Arbeitgeber haben sich nicht dazu verstehen können, der Rollfuß zwischen den Streifenden und den Fabrikanten ge: Vereinbarung beider Sorporationen Folge zu leisten, und daher sind führt wurden. Aus dem Bericht geht hervor, daß es noch Wertstellensperren notwendig geworden. den Fabrikanten gar nicht um eine Einigung zu thun war, denn sie boten äußerst ungünstige Arbeitsbedingungen an in der Erwartung, die Weber würden unter folchen Umständen jede weitere Der Streit in der Budapester Damenkonfektion ist noch Verhandlung ablehnen. Die Streilleitung war jedoch besonnen nicht beendet. Die Streifenden haben die gestern von uns mit genug, ungeachtet dieser Provokation in die Verhandlungen einzugeteilten Einigungsbedingungen, welche in der beider treten, deren Resultat denn auch, wie bekannt, die Einigung mit dem feitigen Kommission vereinbart worden sind, nicht angenommen. größten Fabrikanten des Orts war. Die 10/2 stündige Arbeitszeit und Vertagung der LohnerhöhungsVor dem Eintritt in die Verhandlungen spielte sich eine recht frage wurden als umannehmbar erklärt und nur die übrigen Punkte Nom, 6. Juli.( W. T. B.) Der Papst richtete am 29. Juni an bezeichnende Scene ab, die der Bericht folgendermaßen wiedergiebt: der Vereinbarungen wurden gutgeheißen. Die Versaminlung der die Oberen und Generale der Orden und geistlichen Anstalten ein Der Fabrilant F. W. Klozz stand auf und hielt folgende An- Streifenden beschloß, vor Einführung der zebustündigen Arbeitszeit Schreiben, in welchem er darauf hinweist, daß sie namentlich sprache au das Streittomitee: Kinder(!!!), das ist der Wille der und einer 25 prozentigen Lohnerhöhung die Arbeit nicht aufzu in Zeiten des Kampfes, wie gegenwärtig, vom Pabsttum besondre Fabrikanten. Paßt's Euch nicht, geht Eurer Wege, wir brauchen nehmen. Beweise liebevoller, vorsorgender Fürsorge hätten. Er sei sehr Euch nicht mehr. Wir haben die Herren Vermittler nicht gerufen, Der dänische Schmiede- und Maschinenarbeiter Verband betrübt über die heftigen Angriffe, die neuerdings von einigen denkt nicht, wir müssen!" Hierauf erklärte Herr v. Polenz, in wessen hielt vom 27. bis zum 30. Juni feinen fiebenten Verbandstag in Völkern gegen die Orden und geistlichen Anstalten gerichtet Auftrage die Vermittelung angeboten und übernommen wäre und Kopenhapen ab. Es waren 84 Delegierte anwesend, die 46 Ab- würden. Der Papst habe die Pflicht, dem Beispiel seiner berühmten Herr Syndikus Rollfuß erklärte persönlich in bewegten Worten:" Ich teilungen repräsentierten. Der Schmiede- und Maschinenarbeiter Vorgänger folgend, diese dem natürlichen Recht, dem Evangelium will nur eines noch feststellen: Es hat mir heute sehr weh gethan, Verband ist eine der größten Gewerkschaften in Dänemark und hat und der Tradition widersprechenden Gesetze zu mißbilligen. Diese daß, wie ich erfahren, im Dorfe die Meinung herrscht, ich fäme, iegt ca. 6000 Mitglieder. Da es in diesem Jahre nicht gelungen Geseze widersprächen auch dem der Kirche absolut zustehenden Recht, die Geschäfte der Fabrikanten zu besorgen; ba ist mir unrecht gethan ist, mit den Arbeitgebern der Eisenindustrie einen Tarifvertrag ab- religiöse Institute zu gründen, welche ausschließlich von der Kirche worden, ich will mur ein ehrlicher Makler sein!" Herr F. W. Kloß zuschließen, mußte die Frage der nun einzuschlagenden abhängen. Der Papst wünsche die religiösen Orden und Institute fühlte den Stachel in diesen Worten und erklärte nun in völlig att if eingehend diskutiert werden. Die Debatte führte jedoch zu dem zu stärken. anderem Zone- im größten Widerspruch gegen seine vorigen Aus- Schluß, die Entscheidung darüber der Verbandsleitung zu überlassen. führungen Glauben Sie, meine Herren, es ist ein schwerer Bon besonderem Interesse waren auch die Verhandlungen über das Paris, 6. Juli.( B. H.) Aus Bastia( Corsica) wird gemeldet: Schlag für uns, es ist nicht leicht für mich, wenn ich 10 Jahre an 2ehrlings wefen. Der Kongres forderte schließlich den Ein 77jähriger Greis, der täglich von Schulkindern belästigt wurde, der Spize der Gemeinde gestanden, 10 Jahre für der Gemeinde Gesamtverband der Gewerkschaften" auf, feinen Einfluß dahin ergriff in einem Aufall von Wahufinn ein geladenes Jagd. Wohl gesorgt und nun erlebe ich dieses, aber ich kann nicht geltend zu machen, daß die Lehrlinge in Zukunft nicht mehr aus- gewehr und schoß auf die Kinder, von denen er eins anders!" Schulze griff dies sofort auf, wies auf den Widerspruch gebeutet werden, anstatt in ihrem Fach unterrichtet zu werden. tötete und sechs schwer verletzte. Der Mörder wurde verhaftet. in den beiden Kloßschen Erklärungen hin und, ein Patet auf erner beauftragte er die Centralleitung des Schmiede- und Namur, 6. Juli. Der Ausstand der Bergarbeiter in der den Tisch des Hauses" niederlegend, in dem sich in verschiedenen Waschinenarbeiter Verbands", in Zukunft beim Abschluß von Grube Hamfur Sembre" ist beigelegt worden, nachdem die ArbeitStädten zusammengekaufte Cunewalder Muster befanden, sagte er arifverträgen mit den Arbeitgebern dahin zu streben, daß geber 5 Proz. Lohnerhöhung zugestanden haben. Die Arbeit wurde den Herren:" Hier, mit 90 Pf., 1 m. 20 Pf. und mehr kaufe ich der Verband Einfluß auf und Kontrolle über das heute wieder aufgenommen. das Meter ein und Sie zahlen den Arbeitern für 52-56 Meter Lehrligswesen erhält. oft nicht 4 M. 20 Pf. oder 5 M. Arbeitslohn, wie viel verdienen Sie da nicht schon an einem Stück und ihre Weber machen wöchentlich viele hundert Stück." " " Sociales. Rom, 6. Juli.( B. H.) Die Regierung hat beschlossen, eine ghgrößere Anzahl italienischer Polizei- Agenten nach den Vereinigten Staaten zu senden, um die dortigen Anarchisten sorgfältig zu überwachen. Mit tomischem Eifer wehrten die Herren ab: Das sind nicht Jm Hotel„ Stella d'Italia" wurde heute nacht der bekannte unfre Muster", während die Arbeiter, die von dem Zuhalt des Zwangserziehung für fittlich gefährdete Mädchen. In Batets vorher feine Kenntnis hatten, alle riefen: Ju, ju, dos ho Ausführung des Zwangserziehungs- Gesetzes hat der Minister des Innern Anarchift Pallerini verhaftet. Cardiff, 6. Juli. Die portugiesische Bark Afrika" ist am ich gewirkt, dos o, dos hoom mir olles gewirkt!" Schulze rief angeordnet, daß die Behörden gegen weibliche Minderjährige unter Herru Kloß zu: Kein Abstreiten, wir haben ihre Faktura gesehen, 18 Jahren, welche bereits der fittenpolizeilichen Kontrolle unterstehen, Donnerstag bei dichtem Nebel in der Nähe von Foreland von dem wir waren bei ihren größten Kunden!" Ein als Sachverständiger oder bei denen die Stellung unter diese Kontrolle in Frage kommt, stets englischen Dampfer" Topaz" angerannt worden und gesunken. anwesender kleiner Fabrikant aus Cunewalde rekognoszierte ebenfalls den Antrag auf" Fürsorge- Erziehung" auf Grund des Gesetzes vom Zwei Mann von der Besayung find ertrunken, die übrigen 18 fonnten alle Muster, die Herren waren jedoch während des Durcheinanders 2. Juli 1900 stellen. Die fittenpolizeiliche Kontrolle darf bei an Bord eines Schleppdampfers gerettet und nach Cardiff zurückSpurlos verschwunden. Minderjährigen in Zukunft erst angewendet werden, wenn das gebracht werden. Der Dampfer" Topaz" erlitt ernste Havarie. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Br. 156. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die städtische Verkehrsdeputation hat gestern unter Vorsitz des Oberbürgermeisters die letzte Sigung vor den Ferien abgehalten. Ueber die Schaffung einer Pensionstasse seitens der Firma Siemens u. Halske für die Angestellten ihrer hiesigen StraßenbahnUnternehmungen referierte Stadtv. Singer. Bei der Konzessionserteilung für die Linien Behrenstraße- Treptow und Mittelstraße- Pankow wurde der Firma die Bedingung auferlegt, eine Pensionskasse für ihre Angestellten zu errichten. Inzwischen sind die Aktien der Straßenbahn- Gesellschaft, welche die Rechtsnachfolgerin von Siemens u. Halste geworden, von der Stadt er worben und der städtische Verkehrsausschuß als Aufsichtsrat der Gesellschaft eingesetzt worden. Sonntag, 7. Juli 1901. gebenden Faktoren der Parteigenossen Berlins hat in Sachen der Die fräftigsten Steuerzahler sind also aus der dritten in die vom Verband der Gastwirtsgehilfen über das Lokal des Herrn Cohn, zweite Abteilung abgeschoben, und damit ist die dritte Abteilung „ Seeterrasse"-Lichtenberg" verhängten Sperre nach längerer mehr Proletarierabteilung geworden. Dadurch wird Verhandlung beschlossen, daß die Sperre des Lotals aufgehoben es uns möglich sein, bei tüchtiger Agitation einige Wahlbezirke zu ist, da Herr Cohn erklärt, für die Folge seine Arbeitskräfte nur von erobern, die für uns sonst vielleicht noch nicht erreichbar gewesen dem tostenlosen Arbeitsnachweise des Verbands zu entnehmen. J. A.: Karl Scholz. Lichtenberg- Friedrichsberg- Wilhelmsberg. Die Mitglieder wären. Zu den Stadtveronetenwahlen giebt der Magistrat bekannt, des Wahlvereins werden ersucht, morgen Montag in ihren Bezirkslokalen zu erscheinen, um Beiträge zu bezahlen, neue Mitglieder daß die Wählerliste vom 15. bis einschließlich 30. Juli d. J. an den aufzunehmen und eventuelle Mitteilungen zu hören. Voraussichtlich Wochentagen von vormittags 9 bis nachmittags 3 Uhr und an den findet noch in dieser Woche eine Versammlung wegen der Wohnung 3 Sonntagen von vormittags 11 bis nachmittags 1 Uhr, in frage statt. Der Vorstand. Wahlbureau, Poststraße 16, II Treppen, Zimmer 57, zur Einsicht Mariendorf- Tempelhof. Dienstag, abends 81 Uhr, findet in öffentlich ausliegt. Während dieser Zeit kann jedes Mitglied der In Berücksichtigung dieses Umstands beantragte der Referent, Tempelhof bei Adel eine Vereinsversammlung des Wahlvereins statt. Stadtgemeinde gegen die Richtigkeit der Liste Einwendungen erheben. die Gesellschaft zu veranlassen, auf ihre Angestellten, bei nach Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Solche Einwendungen müssen in der gedachten Zeit schriftlich beim zehnjähriger Thätigkeit- eintretender Erwerbsunfähigkeit, die Fr. Kunert über" Der deutsche Parlamentarismus", ferner der Magistrat angebracht werden; später eingehende Einsprüche werden Bestimmungen des für Ruhegehalt und Reliftenversorgung der Bericht von der Kreis- Generalversammlung. Gleichzeitig sei darauf nicht berücksichtigt. Weiteres über die Wahlbezirks- Einteilung 2c. städtischen Arbeiter und Angestellten fürzlich eingeführten hingewiesen, daß in dieser Versammlung die Broschüre Die werden wir in den nächsten Tagen bekannt geben. Schon jetzt Gemeindebeschlusses anzuwenden. Knebelung der Arbeiterklasse" gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte erwarten wir von unsren Parteigenossen, daß sie in mündlicher an die Mitglieder zur Verteilung gelangt. Der Verstand. Agitation auf die Bedeutung der Stadtverordnetenwahlen und auf Nixdorf. Den Mitgliedern des Socialdemokratischen Wahl- die Pflicht der Wähler, die Listen nachzusehen, hinweisen. vereins zur Nachricht, daß unsre Generalversammlung nicht, wie zuerst angegeben, am Mittwoch, sondern bereits am Dienstag, den 9. Juli, im Apollo- Theater stattfindet. Die Deputation stimmte dem Antrage des Referenten zu und beschloß in diesem Sinne mit der Betriebsverwaltung der Siemens und Halskeschen bezw. städtischen Linien zu verhandeln. leber die Errichtung einer Pensionskasse seitens der Berlin Charlottenburger Straßenbahn für ihre Angestellten referierte ebenfalls der Stadtverordnete Singer. Dieser Gesellschaft war auf Antrag des Referenten schon früher der Anschluß an die Pensionskasse der Großen Berliner von der Deputation empfohlen worden. Die Verhandlungen zwischen den beiden Gesellschaften haben zu feiner Berständigung geführt, da die Große Berliner es abgelehnt hat, andren Gesellschaften den Anschluß an ihre Bensionstaffe zu gestatten. Es ist dies um so eigentümlicher, als that sächlich die Große Berliner durch Ankauf des größten Teils der Attien fa ft alleinige Besigerin der Berlin- Charlottenburger Gesellschaft ist und ihre Direktoren zugleich Mitglieder des Charlottenburger Direktoriums find. richten. Der Vorstand. Schmargendorf. Montagabend 82 1hr hält der Wahlverein seine Mitgliederversammlung ab. Auf der Tagesordnung steht: Die Gemeindeverwaltung und die Wohnungsfrage.. Socialdemokratischer Wahlverein Bezirk Paukow. Dienstag abend 81/2 1hr Vereins Versammlung bei Großfurt, Berlinerstr. 27. Vortrag des Herrn Ludw. Hennede- Berlin, Journalist, über:„ Die Landflucht der Arbeiter und ihre Ursachen". Das interessante Thema muß jedes Mitglied zum Besuch der Verfammlung veranlassen. Lokales. Ferien. Die Berlin- Charlottenburger Gesellschaft erklärt sich nicht für Leistungsfähig genug, allein für ihre Angestellten eine Pensionskasse zu errichten, weil die Beiträge beider Teile- der Gesellschaft und der Angestellten bei dem kleinen Kreise der Kaffenmitglieder un- Endlich!" Unter den 250 000 Berliner Schulkindern, erschwinglich hoch sein müßten. Die Gesellschaft will mur eine, auf hinter denen sich am Freitag die Pforten der Schulen für fünf Beiträgen der Arbeiter und der Unternehmer beruhende 8uschuß- Wochen geschlossen haben, ist sicherlich nicht ein einziges, in deffen tasse zu der staatlichen Alters- und Invaliden- Versicherung er- Herz dieses„ Endlich!" nicht jubelnden Wiederhall gefunden Der Referent beantragte, auch mit dieser Gesellschaft in Ver- hätte. Die Fleißigen sehen dem Ferienanfang mit nicht geringerem Handlungen zu treten, um entweder auf der Basis des Gemeinde- Verlangen entgegen als die Faulen, und auch die Streber und Duckbeschlusses oder einer eignen von Gesellschaft und Angestellten zu mäuſer machen davon keine Ausnahme, wenn sie auch auf des unterhaltenden Pensionskasse die erwünschte Fürsorge für die An- Lehrers Frage, wer die Ferien gern hat, mit einem eifrigen Ich für den Eintritt in die Kasse das Datum der Vertragsbedingung famt den Faulen. Nur den Strebern und Duckmäusern würde ich gestellten der Berlin- Charlottenburger Straßenbahn zu schaffen, wobei nicht!" antworten. Ich gönne ihnen ihre Freude, den Fleißigen maßgebend sein könnte. vielleicht als Strafe für ihr„ Ich nicht!" ein fünfwöchiges Nach bleiben wünschen, wenn ich nicht bedächte, daß auch ihnen die Ferien unentbehrlich find. Die von der Großen Berliner beantragte Straßenbahn in der Kommandantenstraße, zwischen Beuth- und Lindenstraße, zur Herstellung einer besseren Verbindung des Südostens der Stadt mit dem Centrum, wurde von der Deputation genehmigt. Ebenso die Verbindung der Bahnanlage in der Kochstraße mit denen in der Lindenstraße an der Jerusalemer Kirche. Für die Ausbaggerung des Urbanhafens wurde dem Mindestfordernden der Buschlag erteilt. Nach Mitteilung der Großen Berliner werden die neuen Wagen mit niedrigeren Auftrittsstufen als bisher versehen werden. In der Friedrich Wilhelmstraße wünscht die Große Berliner anstatt der unterirdischen Stromzuführung Oberleitung ein zuführen. Die Deputation hatte diefe Erlaubnis früher an die Bedingung geknüpft, daß die Schienen in die Mitte des Straßendamms gelegt und daß entsprechende nicht zu weit ausladende Masten aufgestellt werden. " der Gesandtschaften und Konsulate auswärtiger Staaten befindlichen Botschafts- Kneipen" heißen im Volksmunde die in der Nähe Gastwirtschaften, die einen erheblichen Teil ihrer Kundschaft der auswärtigen Behörde verdanken. Sie versehen nämlich mittellose fremde Auswanderer, die Berlin passieren, ebenso wie die in ihren Hoffnungen getäuschten, in die ferne Heimat zurückkehrenden, auf Kosten der Botschaft mit Speise und Trank und gewähren ihnen zum Teil auch vorübergehend Obdach. Es sind keine fröhlichen Gäste, die da von dem Gesandtschaftsportier oder Konsulatsdiener in die Botschaftskucipe geleitet werden. Haben doch die meisten im Leben Schiffbruch ge= litten und sind gezwungen, die Hilfe ihrer Heimatsbehörde in Anspruch zu nehmen. Die armen Leute sind nicht sehr redselig, viels fach sind sie des Deutschen unkundig und untermengen bloß ihr Russisch, Czechisch. Bolnisch oder Ungrisch mit einzelnen deutschen Brocken, dafür greifen sie um so wackerer bei dem ihnen verabreichten Mahle zu, denn bei manchen der Unglücklichen mag es wohl recht lange her sein, seit sie sich an einem ordentlichen Mittagbrot gelabt. Das wogende Getriebe der Weltstadt hat für sie wenig Juteresse and so bleiben sie denn in der Botschaftskneipe, bis sie der Diener. der sie hergeleitet, wieder abholt und zur Bahn bringt, wo er ihnen Fahrkarten 4. Klaſſe einhändigt, die sie entweder einem fernen Ziele oder der alten Heimat zuführen. = Die beiden Erholungsstätten vom Roten Krenz bei Berlin erfreuen sich einer starken Inanspruchnahme. Seit dem 20. Mai d. J., wo die Erholungsstätte in der Jungfernheide eröffnet wurde, sucher beträgt 130 bis 142. Der Bejuch ist ihnen wesentlich erleichtert, gingen für sie 442 Anmeldungen von 82 Staſſen ein; 210 Patienten konnten Aufnahme finden. Die tägliche Durchschnittszahl der Benachdem die Eisenbahn Direktion im Gegensatz zu dem vor jährigen Thielenschen Bureaukratismus für die nach und von der Erholungsstätte Arbeiter- Wochenkarten an der Station Jungfern heide ausgiebt. In der Erholungsstätte bekommen die Kranken, die übrigens nur tagsüber sich dort aufhalten, Milch( 1 bis 2/2 Liter) und Mittagessen auf Kosten ihrer Krankenkaffe. Einige wenige tragen diese Verpflegungskosten selbst. Daß der Zweck der Erholungsstätte, die Genesung der Kranken zu fördern, erreicht wird, erhellt schon daraus, daß bei vielen im Lauf von 14 Tagen eine erhebliche Gewichtszunahme festgestellt wurde. Die Eltern freilich sehen vielfach die Ferien, und zumal die fünfwöchigen Sommerferien, mit sehr gemischten Gefühlen herannahen. Dem Endlich!", mit dem ihre Kinder den Ferienanfang begrüßen, setzen sie am Ferienschluß jenes andre„ Endlich!" entgegen, das wie das Aufatmen eines von langer Qual Erlösten flingt. Besonders von den Müttern mag manche zuweilen fast daran Aehnliche Resultate weist die Erholungsstätte Pantov. zweifeln, daß die Ferien wirklich so nüßlich, notwendig und unentbehrlich find. Denn es ist gar nicht zu sagen, wie die Nieder- Schönhausen( für weibliche Patienten) auf, die feit Kinder in diesen fünf Wochen verwildern." dem 17. Juni im Betrieb ist. Seit dieser Zeit liegen 132 Anmeldungen Man begreift solche Klage, wenn man sieht, wie ein großer Teil von 26 Kassen vor, sämtliche angemeldete Patienten konnten Aufnahme der Berliner Kinder, wenigstens der die Gemeindeschule besuchenden finden. Durchschnittlich waren in den legten Tagen 112 weibliche Patienten Kinder, in der Hauptsache sich selber überlassen in der Erholungsstätte. Mehrfach bringen fie ihre kleinen Kinder mit und machen diesen ebenfalls die Vorteile der Erholungsstätte bleiben muß. Wenn das schon in der Schulzeit nicht unbedenk- träftige Waldesluft, regelmäßige, gute und ausgiebige Stoft- zu Die Gesellschaft hat hierbei Schwierigkeiten bei der staatlichen lich ist, so kam es in den Ferien für manche Kinder geradezu zu einer muge. Nach allen bisherigen Beobachtungen bewährt sich die ErGenehmigung gefunden, und schlägt munehr vor, die Geleise seitlich Gefahr werden. Von den Arbeitervertretern in der Stadtverordneten richtung der Erholungsstätten vorzüglich, und es bleibt nur zu ganz nahe dem Bürgersteig zu legen. Die Deputation Ichute dieses Gesuch ab, weil dadurch das Bersammlung ist aus diesem Grunde wiederholt angeregt worden, wünschen, daß sich die Aerzte möglichst zahlreich von der Zwed Anfahren und Halten vor den Häusern sehr beeinträchtigt daß durch entsprechende Veranstaltungen von mäßigkeit der Einrichtung an Ort und Stelle überzeugen. Dem und mit Gefahren verbunden würde. Der Gesellschaft son feiten der Schule den Kindern die Möglichkeit nächst wird bei Schönholz eine dritte Anstalt( für Männer) und beim Spandauer Bod eine vierte( für Frauen) eröffnet werden. die Einführung der Oberleitung in dieser Straße nur bei Erfüllung geboten werde, von ihren Ferien den richtigen Anmeldungen nimmt das Bureau vom Roten Kreuz. Unter den der von der Deputation gestellten Bedingung gestattet, andernfalls Gebrauch zu machen, z. B. durch Veranstaltung gemeinsamer Linden 16, an den Wochentagen von 11-1 Uhr entgegen. soll auf unterirdischer Stromzuführung bestanden werden. Spiele auf den Schulhöfen und in den Barkanlagen, durch ge= Von seiten der Verkehrsdeputation soll der Großen Berliner an meinsame Spaziergänge und Ausflüge unter Leitung von Lehrern Die ,, Große". Ein brennender Straßenbahnwagen heim gegeben werden, das sogenannte Knopffystem( eine er- oder andren geeigneten Personen. Es hat sich auch in der Stadt- veranlaßte gestern nachmittag gegen 4 Uhr am Schönhauser Thor leichterte und billigere unterirdische Stromzuführung) zu probieren, und für diesen Zweck, neben der Friedrich Wilhelmstraße noch der berordneten- Berjammlung im vorigen Frühjahr endlich eine Mehrheit eine Panit unter den Passagieren und Straßenpassanten. An der Krenzung der Schönhauser- und Lothringerstraße, wo der Wagen Potsdamerplay, sowie eine durch Wagenverkehr belebte Straßen- gefunden, die diese Forderung im ganzen unterstützte und ein dahin- Nr. 1240 der Linie Rigdorf- Danzigerstraße gehalten hatte, entstrede empfohlen werden, um festzustellen, ob dieses Systemt für gehendes Ersuchen an den Magistrat gerichtet hat, aber gezündeten sich plötzlich die Gafe der Accumulatoren, und im nächsten Berlin zweckmäßig ist und ob der Wagenverkehr nicht durch die über schehen ist bisher so gut wie nichts. Selbst die Be- Augenblick loderten zu beiden Seiten des Waggons die Flammen dem Straßenniveau zwischen den Schienen liegenden Knöpfe gestört nutzung der Schulhöfe als Spielplätze ist über das Stadium des empor. Während sich die Passagiere durch eilige Flucht in Sicher bezw. gehindert wird. „ Versuchs", in dem sie sich bereits im vorigen Jahre befand, auch heit brachten, brachten, versuchten Straßenbahn Angestellte, den Brand Zit löschen. Aber in diesem Jahre nicht hinausgekommen.. vergeblich. Ein nachfolgender Wagen nahm das feuersprühende Ungetim ins Schlepptau und beförderte ihn nach dem Depot in der Schönhauser Allee, woselbst mittels einer Schlauchleitung des Bahnhofs das Fener endlich gedämpft werden konnte. Ein zweiter Unfall, bei welchem ein Straßenbahnwagen beteiligt war, ereignete fich gestern vormittag gegen 11 Uhr in der Wilhelmstraße. Dortselbst versuchte der 18jährige Hausdiener Alberts auf einem Geschäfts- Dreirade zwischen dem Ommibus Nr. 62 und dem Pferdebahnwagen 1033 hindurchzufahren. Das Rad wurde durch die beiden Gefährte erfaßt und zerdrückt, während der leichtfertige Hausdiener mit dem rechten Fuß Gemeinden aber, wo zu befürchten war, daß das neue Wahlgesetz in die Speichen des Vorderrades des Omnibusses geriet und mitetwa zu einer fortschreitenden Demokratifierung des Wahlrechts" gefchleift wurde. A. tam glüdlicherweise mit leichteren Verlegungen führen könnte, namentlich also in den Städten mit starker Arbeiter- davon. Das Dreirad wurde demoliert. zahl, kann durch ortsstatutarische Regelung das sogenannte Töff- Töff auf Leben und Tod. Wie das Neue Wiener anderthalbfache Durchschnittsprinzip oder das Tageblatt" meldet, hat sich Herr Fournier, der Sieger unter den Die Berliner Schnellfahrern, wie folgt geäußert: Es ist mir unbegreiflich, daß Der Lokalkommission geht von dem Vertrauensmann Genoffen 8wölftelungssystem eingeführt werden. Srolle folgendes zur nachträglichen Veröffentlichung zu: Der städtischen Behörden haben von dieser Befugnis zur Einschränkung so wenig Unglück geschehen ist. Ich selbst war mindestens gemischte Gesangschor der Freireligiösen Gemeinde hatte am des Gejeges teinen Gebrauch gemacht, weil, wie es in der Borlage fünfzigmal auf ein Saar daran, Menschen zu Sonntag, den 30. Juni, einen Ausflug mit Angehörigen nach Herms- des Magistrats hieß, die erste Alternative der Absicht des Gesetzes Automobilwagen und weichen meist erst dann aus, wenn sie schon töten. Die Landbewohner unterschäßen die Schnelligkeit unsrer dorf an der Nordbahn unternommen. Troydem einige Mitglieder am meisten entspricht und weil das einfache Durchschnittsprinzip für beinahe von den Rädern erreicht sind." des Vereins von dem Vertrauensmann des 5. Kreises eine Lofal- unfre Verhältnisse den Vorzug verdient. Wie wenig durch das Gesetz Und ein solches gefährliches Treiben hat praktisch nicht den geliste erhalten hatten und auf diese aufmerksam gemacht waren, ver- das Wahlrecht demokratisiert wird, lehrt eine Zusammenstellung, ringsten Rußen. Für die Brauchbarkeit des Automobils hat das kehrte der Verein in dem gesperrten Lofal Waldschlößchen. Wir bringen dieses hiermit der Arbeiterschaft zur Kenntnis, damit aus der die Veränderung gegen den bisherigen Zustand ersichtlich ist. tolle Rennen gar nichts bewiesen. Berliner Partei- Angelegenheiten. Zu den Stadtverordneten- Wahlen. Parteigenossen Berlins und der Provinz Brandenburg! Bei den im Herbst dieses Jahres stattfindenden ErgänzungsDie diesjährige Partei Konferenz für die Mart wahlen zur Stadtverordneten- Versammlung tommt zum erstenmale Brandenburg findet am 8. September in Berlin im das neue Gemeindewahlrecht zur Anwendung, das geGewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, statt. schaffen wurde, nun die durch die Steuerreform" herbeigeführten Wir ersuchen Euch nunmehr, Partei- Konferenzen resp. Ver- Verschiebungen auszugleichen. Der plutokratische Charakter des Wahl sammlungen einzuberufen, um dort die Wahl der Delegierten vor- systems sollte ge mildert, nicht beseitigt werden. In solchen zunehmen und etwaige Anträge zu beraten. Die Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgt demnächst. Die Agitations Kommission für die Provinz Brandenburg. fie weiß, was sie vom genannten Verein zu halten hat. Wenn die Mitglieder des Vereins erklären, es sei in den gesperrten Lokalen schöner, so sei hier erwidert, daß, wenn die Beschlüsse der Lokal tommission so mißachtet werden, der Erfolg schwer zu erreichen ist. Wir hoffen, daß genannter Verein in Zukunft die Beschlüsse der Lofalfommission zu den ſeinigen macht, da es doch fast ausschließlich Arbeiter sind, die der Gemeinde angehören. Socialdemokratischer Wahlverein für den zweiten Ber: liner Reichstags.Wahlkreis. Mittwochabend 81%, Uhr, Mitgliederversammlung in Habels Brauerei, Bergmannstr. 5/7. Tagesordnung: Vortrag des Genossen F. Zubeil über die StadtverordnetenWahlen. 2. Disfussion. 3. Partei- Angelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Von der Lokalfommission erhalten wir Folgendes zur Veröffentlichung: Die Differenzen zwischen dem Gastwirt Herrn Cohn und dem Verband der Gastwirtsgehilfen sind erledigt durch folgenden Beschluß: Die heute, am 5. Juli, stattgehabte Sigung der maß-. Hiervon treten in Es bleiben in der die II. Abt. III. Abt. Wahlbezirk. Anzahl der Wähler 4 5613 1234 [ 4379 9 7664 458 7206 10 8016 341 7675 11 5182 298 4884 12 6829 235 6594 22 5685 258 5427 23 5788 154 5634 29 6306 495 5811 32 6609 193 6416 34 8357 174 8183 35 7050 193 6857 36 7874 157 7717 41 6192. 724 5468 44 7885 326 7559 45 6576 279 6297 48 .6615 209 6406 4 Aus den Kreisen der Barbiere geht uns das sehr berechtigte Ersuchen zu, an die Leser die Aufforderung zu richten, die Barbier geschäfte etwa mit Ausnahme des Sonnabends stets vor 9 Uhr abends zu besuchen. Grade Arbeiter seien es, die oft zu so später Stunde zum Barbier gingen und es diesen unmöglich machten, die Gehilfen um neun Uhr zu entlassen. Zu Tode gekommen ist in seinem Beruf der 42 Jahre alte Kutscher Paul Gillert aus Charlottenburg. Er wollte gestern nachmittag um 6 Uhr, auf einem leeren Rollivagen stehend, in das Grundstück Kaijerin Augusta Allee einbiegen und fuhr auf einen Pfahl, der eigentlich nicht dort stehen sollte. Durch den Ruck wurde er vom Wagen geschleudert und starb nach einigen Minuten, obgleich Wunden an ihm nicht zu bemerken waren. Die Leiche wurde beschlagnahmt. Zwei gefährliche alte Schaukastendiebe, der 32 Jahre alte Schneider Framkiewicz und der ehemalige Photograph Döbert find der Kriminalpolizei wieder in die Hände gefallen. Beide arbeiteten 0 zufammen und hatten sich in ihrer Wohnung in der Neuen König-| Rapp( Soc.) der Antrag vorlag, einen Teil der Summe zum Baul legt. Von Gleiwig und Kattowitz gehen Hilfszüge nach der Unfallstraße aus Giertiſten einen Schirm hergestellt, der aus mehreren von Wohnhäusern auf dem von der Gemeinde kürzlich in der stelle ab. Nach einer weiteren Meldung wurde der Eisenbahn- Unfall Teilen bestand, die durch Scharniere mit einander verbunden waren. Schildhornstraße erworbenen Grundstücke mit für Arbeiter geeigneten badurch herbeigeführt, daß der lezte der drei Extrazüge infolge des Dieser Schirm wurde bei hellem Tage vor Schautasten als Deckung Wohnungen zu verwenden. Die Mieten sollen so bemessen werden, Versagens der Bremse gegen den zweiten Zug, der bereits in gestellt. Döbert arbeitete dahinter, Frankiewicz stand davor und daß nur die Tilgung und Verzinsung des aufgewendeten Kapitals, Bahnhof Beuthen hielt, auffuhr. Drei Waggons find demoliert. paßte auf. Das Publikum wurde dadurch in den Glauben versezt, sowie die sonstigen Unkosten in Anrechnung kommen. Außer dem daß die Kaften mit neuer Ware versehen würden. Döbert wurde Genoffen Rapp, der den Antrag begründete, trat auch der Sprecher Oberstallmeister Smith und Kutscher Velten find tot, 7 Personen sind in flagranti ertappt; er hatte den Schirm in einer Droschte nach der Minorität, Profeffor Wendeler, für den Antrag Rapp ein, schwer verletzt. 10 wertvolle Ponnys find getötet. dem Schankasten gefahren. Sein Komplize wurde von der Kriminal- während der Vorsitzende des hiesigen Mietervereins, Gemeinde- Vom Eisenbahnzuge überfahren. Aus Berent in WestBolizei ermittelt. Die Fälle, in denen sie nicht überführt werden verordneter Fischer, wie gewöhnlich mit der Majorität stimmte, preußen wird über ein Eisenbahnunglück berichtet: Freitagvormittag tönnen, bestreiten fie. allerdings mit der Motivierung, daß die Annahme des Antrags des 11 Uhr 30 Min. wurde auf dem unbewachten Chaussee- Ueberwege Straßensperrung. Das Hallesche Ufer, von der Mödernstraße Gemeindevorstands die Annahme des Antrags Rapp nicht ausschließe. von Berent nach Storzewo in Alm. 55,1 der Nebenbahn HohensteinDer letztere wurde der Wohnungskommission überwiesen. Lippusch zwischen den Stationen Berent und Lubiannen ein von Berent bis zur Ostgrenze des Landgerichtsgebäudes, wird behufs Asphaltierung Bei Beratung der Bedingungen der Elektrischen Gesell tommendes, von der Ehefrau des Besizers Böttcher aus Abbau Berent und Holzpflasterung vom 8. d. W. ab bis auf weiteres für Fuhr- fchaft für die Abgabe von Strom wurde u. a. die Streit geführtes einspänniges Fuhrwert, auf welchem fich außer der Fühwerke und Reiter gesperrt, ebenso die Unterwasserstraße zwischen der tlaufel vom Genossen Napp bekämpft, wonach die Gesellschaft rerin noch vier Personen befanden, durch den Revisions Sonderzug alten Leipziger- und Holzgartenstraße. bei Naturereignissen, Krieg, Feuerbrunst und Streit eine Gewähr Nr. 1605 überfahren. Die Witwe Felstowski sowie der etwa zwölfWeil er bestohlen wurde, hat sich der 25 Jahre alte Tischler für Erfüllung ihrer Pflichten nicht übernimmt. Der Entwurf wurde jährige Knabe Josef Witkowski aus Storzewo wurden getötet und Gustav Strahlendorf aus der Hauptstr. 8 zu Rummelsburg das als vorläufig unamnehmbar an eine Kommission verwiesen. Ueber die Führerin des Fuhrwerts schwer verletzt. Die beiden andren Leben genommen. Er hatte eine nächtliche Bierreise unternommen die Durchlegung der Schildhornstraße in gerader Linie auf Personen retteten sich durch rechtzeitiges Abspringen. Bis auf die und dabei im Norden der Stadt ein Lokal besucht. Dort war ihm die Schloßstraße wurde, da die Verhandlungen noch schweben, in Bertrümmerung des Hinterteils des Wagens sind Sachbeschädigungen seine ganze Barschaft abhanden gekommen, ohne daß er zur Er- geheimer Sigung beschlossen.. nicht vorgekommen. Die schwerverletzte Frau Böttcher wurde sofort mittelung des Diebes einen Anhalt geben konnte. Diesen Verlust Die Schöneberger Volkslesehalle hatte im Monat Juni eine in das Krankenhaus Berent in ärztliche Behandlung gegeben. Das nahm er sich derart zu Herzen, daß er am Sonnabendmorgen ins Gesamtleserzahl von 2856. Es dürfte interessieren, einmal die ver- Läutewerk der Maschine wurde rechtzeitig in Thätigkeit gesetzt, auch Waffer ging und als Leiche wieder herausgeholt wurde.schiedenen Berufsarten der Leser kennen zu lernen: Fabrikanten und wurde die Schnellbremse benutzt. Die Untersuchung ergab, daß die Ueber drei Vergiftungsfälle wird berichtet: Am Freitag felbständige Kaufleute 106, Buchhalter, Kommis, Lehrlinge, Ber. Wagenführerin das Pferd zur Eile antrieb, obwohl der Zug schon nachmittag um 5 Uhr nahm das 18jährige Kinderfräulein Helene fäufer, Korrespondenten usw. 217, Handwerksmeister 48, Handwerks. nahe am Wegübergange angelangt war. Reisewig an der Heiligen Kreuz Kirche Schwefelsäure. Das gesellen, Gehilfen, gelernte Arbeiter 497, Dienstboten, Haus- Ueber ein Grubenunglück wird aus Dortmund gemeldet: junge Mädchen hatte eine Stellung in Friedrichshagen, wo es ihm diener, Kutscher 118, Arbeiter ohne nähere Bezeichnung und Auf der Zeche Minister Achenbach wurden zwei Arbeiter verschüttet, Aerzte 4, Chemiker, Apotheker 11, einer ist tot, der andre wurde schwer verlegt. Ferner wurde auf der nicht gefiel, verlassen und in Berlin eine Freundin um Aufnahme ungelernte Arbeiter 126, gebeten. Weil diese Bitte abgeschlagen wurde, nahm die R. auf der Ingenieure 17, Techniker und Mechaniker 113, Beamte 190, Lehrer Zeche Gneisenau ein Häuer durch Steinfall erschlagen. Straße Gift und brach eine kurze Strecke weiter zusammen. Die 106, Studenten 30, Schüler 512, Maler und Bildhauer 85, SchauPolizei forgte für die Aufnahme in ein Krankenhaus. Der andre spieler, Sänger und Musiker 17, Militärpersonen 2, Schriftsteller 11, Vergiftungsfall ist auf ein Versehen zurückzuführen und betrifft die Rentiers 21, Verwalter usw. 6, ohne Beruf 532, Schreibur 39, 22 Jahre alte Direttrice Meine de aus der Seibelstraße 42. Sie Restaurateure 48. Die tägliche Durchschnittszahl betrug 190, die Die Gesamtzahl der aus287 Bücher. Die Höchstzahl wurde diesmal erreicht mit 880, die niedrigste mit täglich 95 Büchern. Neue Hungersnot in Judien? Den„ Times" wird aus Simla unter dem 3. d. M. gemeldet: Das Ausbleiben des Monsuns erregt große Besorgnis. Der ganze Nordwesten von Indien ein schließlich Gudscherat, der nordwestliche Teil des Hochplateaus von Centralindien sowie die Ebene des Indus und Ganges haben in der wollte gestern morgen um 8 Uhr in das Geschäft und faßte in der höchste 692, die niedrigste 49 Lejer. Die Durchschnittszahl pro Tag vergangenen Woche keinen Regen gehabt. tüchtigen Schluck nahm. Die völlig Bewußtlose mußte im Lidschen Rettungswagen nach demKrankenhause imFriedrichshain gebracht werden. In selbstmörderischer Absicht nahm endlich der 38jährige Steinfeger Paul Lieptow in der Friedrichstraße Gift. Er lebte von seiner Frau getrennt, hatte wenig Arbeit und war des Lebens überdrüffig geworden. Gestern abend um 8 Uhr stürzte er auf der Straße hin, wurde von einem Schutzmann nach der Unfallstation in der BelleAlliancestraße gebracht, starb aber unter den Händen eines Arztes. Bücher 4309 Tie Best. In Konstantinopel sind zwei neue Best= fälle fonstatiert worden. In dem Vororte Kassim Pascha ist eine Auf seiner Arbeitsstelle schwer verunglückt ist vorgestern Griechin und in Galata ein Tischler erkrankt. Morgen findet eine der Bauarbeiter K. aus der Tempelhoferstraße in Schöneberg. Er außerordentliche Sigung des Sanitätsrats statt. Der Postdampfer war bei einem Neubau mit dem Legen von Balken beschäftigt; durch„ Laos" von den„ Messageries maritimes", auf der Fahrt nach einen unglücklichen Zufall glitt ihm einer der Valken aus den Händen Frankreich begriffen, mußte in Port Said einen unter pe stvers und schleuderte ihn mit dem Kopf gegen eine als Träger dienende dächtigen Erscheinungen erkrankten Heizer aus Land Eisenbahnschiene. Man brachte den Verunglückten nach der Rettungs- bringen lassen. wache, wo ein Schädelbruch und Zerreißung einer Arterie festgestellt wurde. Wochenspielpläne der Berliner Theater: Neues tönigliches Opern Theater. Sonntag, 7.: Mamfell Angot". Montag, 8:„ Die Fledermaus". Dienstag, 9.:„ Mansell Angot". Mittwoch, 10.:„ Mamsell Angot". Donnerstag, 11.:„ Die Fledermans". Freitag, 12.:„ Der Mikado". Sonnabend, Sonntag, 14.:" Die Fledermaus". Montag, 15.:„ Mamsell Angot". Neues Königliches Opern Theater( roll) Trianon- Theater. Alle Abende:„ Lebende Lieder" 13.: Mansell Angot. Lessing Theater. Affe Abende:„ Die dritte Estadron". Residenz Theater. Alle Abende:„ Das blaue Kabineft". Theater des Westens. Alle Abende:" Der Registrator auf Reisen". Neues Theater( Meßthaler Ensemble). Sonntag bis Freitag: Die goldne Brücke". Sonnabend und Sonntag:" Die Hoffnung auf Gegen"( op hope van Zegen). Für Angler. Das Polizeipräsidium teilt mit:„ Es werden in letzter Zeit immer noch zahlreiche Gesuche um Erlaubnis zum Angeln am Sonntage unmittelbar bei mir angebracht. Ich mache Zur Wohnungsnot wird uns aus Lichtenberg bedarauf aufmerksam, daß derartige Gesuche durch Vermittelung der richtet, daß aller Voraussicht nach der Oktober auch denen die Augen Ortspolizeibehörde des Wohnorts des Antragstellers öffnen wird, die bisher immer noch glaubten, mit nichtssagenden an denjenigen Herrn Landrat( bezw. Bürgermeister eines Stadt- Redensarten einen notorischen Rotstand bestreiteu zu dürfen. Wahre freises) zu richten sind, in dessen Bezirke die zu befischende Gewässer- Orgien feierte der Teil der Hausbesitzer, der gemeinhin aus seinem strecke liegt." Vorstehende Bekanntmachung des Herrn Regierungs- Grundbesig ein Gewerbe macht. Stube und Küche in schlimmster präsidenten zu Potsdam bringe ich zur öffentlichen Kenntnis mit Verfassung werden mit 28--32 m. pro Monat bezahlt. Je mehr jungen dem Bemerken, daß die in Berlin wohnenden Antragsteller ihre An- Gottessegen" der Mieter mitbringt, je teurer ist der Mietspreis, träge zunächst an das Polizei- Schiffahrts- Bureau, Probststraße 8, zu und je schwerer ist es überhaupt ein Unterkommen zu finden; Mietsrichten haben. zettel, Wohnungsanfündigungen an den Häusern, giebt es nicht mehr. Einem solchen Zustande steht die Gemeindeverwaltung und die Hausbefizer- Majorität der Gemeindevertretung unthätig gegen über. Die beiden" Sommerpaläste"( gemeint find die Schiller Theater( Morwiz: Oper). Sonntagnachmittag: Marie, neuen Holzbaracken für Obdachlose) sind überfüllt, die Keller- die Regimentstochter". Sonntagabend:" Der Prophet". Montag: Figaros räume der Schulhäuser mit obdachlosen kinderreichen Familien be- Hochzeit". Dienstag( Heinrich Bötel):„ Martha oder Der Markt zu fegt, im Armenhause" ist kein Plätzchen frei. Aber doch! Zum Richmond". Mittwoch:" Don Juan oder Der steinerne Gast". Donnerstag Freitag: Der Offober d. J. wird alle Not vorüber sein, das neue Armenhaus( Heinrich Bötel):" Der Postillon von Konjumeau". Sonntag: ist bis dahin fertig, kann dann trocken gewohnt werden und eine Prophet". Sonnabend( Heinrich Bötel):„ Der Troubadour". Wohnungsnot existiert nicht mehr. Unbestimmt. Man" kann doch dem steuer- Carl Weiß Theater( Sommeroper). Sonntag:„ Martha". fräftigeren Teil der Einwohner, dem„ besitzenden", der doch das Montag: Teufels Anteil". Dienstag: Troubadour". Mittwoch: größere Interesse an der Entwicklung der Gemeinde hat, nicht Afrikanerin". Von Donnerstag an unbestimmit. konkurrenz machen! Noch in dieser Woche werden die Einwohner Lichtenbergs in einer Bersammlung die Wohnungspolitik der Gemeindeverwaltung einer Betrachtung unterwerfen. Die ,, Berliner Handels- Akademie", Kommandantenstr. 89, ersucht uns, bekannt zu geben, daß sie noch einen Freitursus in doppelter Buch: führung, Englisch und Französisch einrichtet, um diejenigen, welche im I. Rurfus teine Aufnahme finden konnten, zu berücksichtigen. Anmeldungen hierzu werden bis zum 10. Juli angenommen. am Halse und an den Beinen deutlich gestreift. undzwanzig Pfennig- Zag. # Heute ist fünffich Gerichts- Beitung. = Urania. Sonntag, Montag, Freitag: Unser Rhein". Dienstag, und Sonnabend: Malerische Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Donnerstag: Die Höhlen des Harzes und ihre Umgebung Mittwo " Ceffentliche Bibliothek und Lesehalle zu unentgeltlicher Ve nutzung für jedermann. Berlin, Alexandrinenstr. 26, Gartenhaus. Geöffnet werftäglich von 51/ 2-10 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 9-1 und 3-6 Uhr. Reichhaltige Bibliothet und nahezu 400 Zeitungen und Beitschriften jeder Art und Richtung. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet am Montag, Dienstag, Zwet Wettende. Genoffe Victor Adler hat bisher einer geseggebenden Körperschaft nicht angehört. 5. K., St. Johann. Zum Abdruck im Vorwärts" eignete sich Ihre Buſchrift nicht. Wir haben sie, wie Sie ganz richtig vermuten, dem Parteivorstande zur Kenntnisnahme übermittelt. M. N. Mit„ e“. Im Zoologischen Garten ist ein sehr merkwürdiges Geschöpf zur Welt gekommen, ein Mischling zwischen einem Shetland Pony Hengst und einer Berg 3ebra Stute. Das echte Berg Bebra ist in der Freiheit fast ausgerottet; eine Kleine Herde hat unter dem Schuß der englischen Regierung bis in die letzten Jahre bei Cradock im öftlichen Kapland gelebt, ist aber wahrscheinlich nunmehr während des Boerenkriegs aufgerieben worden. Nur wenige zoologische Gärten besigen dieses seltene Tier; außer dem Berliner Garten noch diejenigen in Antwerpen und Amsterdam. Das Berg- Bebra ist bis zu den Hufen auf weißem Grund sehr eng gestreift; diese Streifen reichen aber nicht auf dem Rumpf bis zur Bauchmitte herum und stehen vor der Schwanzwurzel in schmalen Querlinien hinter einander. An der Diebstähle in Warenhäusern haben die Arbeiterfrauen Rufe Küste von Deutsch- Süd: vest- Afrika lebt eine nahe verwandte Abart. und Retschte, die gestern vor der 134. Abteilung des Schöffengerichts deren Fell eine gelbe Grundfärbung hat. Diese ist vor einigen standen, mit großer Kühnheit ausgeführt. Am 10. Mai besuchten sie Jahren von Matichie als Equus hartmannae beschrieben worden. Der interessante Mischling ist mehr dem Vater als der zunächst das Warenhaus von Tieß, kauften dort eine Kleinigkeit und Mutter ähnlich, hat die wallende Mähne, die kleinen Ohren, den fanden dabei Gelegenheit, sechs seidene Blusen zum Werte von ins vollen Schweif und die gelbe Farbe des Shetland Ponhs, ist aber gesamt 93 M. zu stehlen. Dann begaben die beiden Angeklagten Tonnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. in einen Buchhandlungsladen, erstanden einen Kalender und ließen dort die Blusen ordnungsmäßig verpacken und ver schnüren. Nun ging es zu Wertheim. Hier wurde das mitgebrachte Das Berliner Aquarium ist durch seine Testen Erwerbungen von Paket dem Pföriner gegen eine Marke in Verwahrung gegeben und Meeresbewohnern in den Stand gesetzt, den Besuchern eine Reihe von dann wurden die Verkaufsräume besucht. Die beiden Frauen stablen Seltenheiten und Werkwürdigkeiten eigner Art vorführen zu können. Eine hier wiederum Bekleidungsstücke und Stickereien zum Werte von hier noch nicht gesehene Erscheinung hat der Beschauer in einem der unteren über 60 Mart. Diese Sachen nahmen sie, unter dem Mantel ver- N. R., Andreasftrake. Die Asche wurde in verschlosseuer Urne ins Felsenbecken vor sich, nämlich eine Gesellschaft von drei großen Meeres: polypen oder Strafen, die gemeinschaftlich dort ihre anziehenden Lebens: borgen, mit sich; das Paket wollten sie sich später holen. Im Bazar Meer verjenft. Sperling 100. Der Betreffende kann Beschwerde und dann das äußerungen, das auffällige Farbenspiel( Farbenwechsel), die höchst eigen bei Jandorf sollte dann der Schluß gemacht werden, hier aber Verwaltungs- Streitverfahren gegen die Verfügung beschreiten. tümlichen Geh- und Schwimmbewegungen, die Jagd auf Beutetiere mittels wurden sie vom Geschick ereilt und vom Kriminalbeamten Hilprecht 5. R. 100. 1. und 2. Leider ja.- 4006. Aufschluß über eine uns der langen, schlangenartig sich windenden und mit Saugnäpfen besetzten auf frischer That ertappt, als sie Taschentücher stahlen. Die Annicht bekannte Persönlichkeit zu geben, die sich unter einem bestimmten Arme, den Bau von Wällen aus fleinen und großen Steinen, um sich geklagten legten weinend vor dem Richter ein offenes Geständnis Namen Ihnen vorgestellt hat, geht über unsre Kräfte. Ein Träger des von dahinter zu verschanzen, verfolgen lassen. Hat diese Erscheinung einen ge: ab. Sie tamen deshalb mit einer verhältnismäßig geringen Strafe Ihnen genannten Namens ist uns nicht bekannt. 9. K. Müllerstr. heimnisvollen, ja unheimlichen Zug an sich und erinnert sie den Beobachter davon, Frau Kuke wurde mit drei Monaten, Frau Netschte Wenn Sie zu Ostern eingezogen, so ist die Ihnen erklärte Kündigung rechtsan die alten Sagen von jenem Ungeheuer, daß man Kralle" nannte, so ungültig. Teilen Sie Ihrem Wirt mit, daß Ihr Miets fesselt ein anderes Lebensbild durch seine Lieblichkeit. Dies ist das Spiel mit zwei Monaten Gefängnis bestraft. verhältnis bis zum April 1902 dauert. O. W. Nein. A. Ja. einer Anzahl joeben angekommener, eines der oberen Beden bevölkernder Vom internationalen Mädchenhandel. Wie wir gestern 2. H. 1. Bei einer Vermögensabschätzung auf Grund des Vermögens: Quallen, der zartesten und duftigsten aller Meeresbewohner, die durch ihre Kleinheit, ihre rötlich- und bläulich weiße Farbe, ihre zierliche Gestalt und mitteilten, ist der Mädchenhändler Meyrowicz in Beuthen steuer-( jog. Ergänzungssteuer-) Gesetzes fommt es nur auf den Vermögens: anmutige Bewegung gleich originell sich ausnehmen. zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Von großem Interesse wert, nicht aber darauf an, ob der Gegenstand Einkommen gewährt. Die waren in der Verhandlung die Zeugenaussagen des Grenzkommiffars Beranlagung ist also eine berechtigte. 2.§ 36 des betreffenden Gesetzes Feuerbericht. Sonnabendnachmittag wurde die Wehr nach der Mädler. Er sei seit 10 Jahren Grenzkommissar. Es sei ihm schreibt vor, daß den Parteien gegen die Entscheidung der Berufungs Belle- Alliance- Brücke gerufen, wo in der Kabine eines Spreekahns längst bekannt, daß jüdische Händler zumeist jüdiſch- polnische Beschwerde ist binnen einer Ausschlußfrist von vier Wochen einzulegen und Kommission die Beschwerde an das Ober- Verwaltungsgericht zusteht. Diese Betten Feuer gefangen hatten. Die Gefahr war indes bei Ankunft Mädchen an sich locken und sie unter allerlei Versprechungen nach fann nur auf in der Beschwerde anzuführenden Rechtsverlegungen geſtügt der Wehr bereits beseitigt. Kurz vorher mußten Löschmannschaften Südamerika in dortige Freudenhäuser schaffen. Es sei auch vor werden. H. G. Das Ausmieten ist nicht strafbar. N. 1. Deutschvor dem Hause Brunnenstr. 120 einen Bienenschwarm einfangen. etwa zwei Jahren gelungen, eine Reihe solcher Händler in Petrikan land ist wohl nach der Richtung hin das vorgeschrittenſte; nähere Angaben Durch Selbstentzündung waren Alte Schönhauserstr. 6 Preßkohlen zu verhaften, eine Anllage gegen diese Leute konnte aber nicht er- möchten Sie sich schon selbst verschaffen; zur gewissenhaften Beantwortung in Brand geraten. Außerdem verursachte ein brennender Straßen- hoben werden, δα das russische Gesez gegen solchen der von Ihnen gestellten Fragen gehören Jahre emfigsten Studiums. bahnwagen einen Alarm nach der Umgebung des Görliger Bahnhofs. Mädchenhandel keine Handhabe zur Bestrafung biete. Ju einer 21. D. 14. Liegt Leihvertrag vor, so ist Verjährung nicht eingetreten; von der Gesellschaft zur Bekämpfung des Mädchenhandels heraus liegt nur Kaufvertrag vor, so ist die Forderung, falls fein Anerkenntnis gegebenen Broschüre werde behauptet, daß in einem Jahre 8- bis erfolgt ist, feit dem 31. Dezember 1900 verjährt. rechnung wäre zutreffend. Beantragen Sie beim Ober- BerwaltungsAus den Nachbarorten. 10 000 Mädchen in südamerikanische Freudenhäuser geschafft werden. gericht, das Streitobjekt auf 200 bis 2000 Mart festzu Ausdehnung der Rohrpoft auf ganz Wilmersdorf. Staats Für jedes Mädchen werden 600 bis 10 000. je nach der Güte jegen. Dann würden die nach einer Objekthöhe von 5000 Mart erheblich geringer werden. Schönleinstrasje sekretär Kraette hat eine Verfügung erlassen, nach welcher das ge- der Ware" gezahlt. Die Mädchen werden fast sämtlich aus Russisch- festgesetzten Kosten Das Polizeirevier der Arbeitsstätte ist das zuständige. famte Gemeindegebiet von Wilmersdorf einschließlich Halensee in den Polen nach Kattowig gebracht und von dort über Breslau, Berlin, Nr. 8. 2. 2, 99. 1. Nein, wenigftens mur bis zur Höhe der Hälfte der Berliner Rohrpost Verkehr einbezogen und ihin die Vorteile London nach Südamerika geschafft. Als Mädchenhändler großen des gemeinsamen Rohrpost- und Telegrammtar- Bezirks zu teil werden, Stils Kosten. 2. Sofort. 3. Das giebt es nicht. 4. Die Beleidigungsklage tönnen wurden ihm Lasar Schwarz, der Angeklagte und Sie ohne Anwalt entweder schriftlich erheben oder zu Protokoll des Gerichtswie sie in einer vor furzem erlassenen Verordnung des Staats: Abraham Fischel bezeichnet. Es wird den Mädchen gesagt, schreibers erklären. Sie ist an das Amtsgericht Alt- Moabit 11/12 zu richten. sekretärs festgesegt worden sind. Rohrpoftbriefe nach Wilmersdorf daß fie in Argentinien sehr gute, hochbezahlte Stellungen erhalten, Ein Beispiel finden Sie Seite 440 des Arbeiterrechts. Ist Strafantrag tosten also nunmehr von allen Teilen des Berliner Rohrpostbezirks oder daß sehr reiche Verwandte, von deren Existenz sie allerdings nicht innerhalb 3 Monaten gestellt, fo ist die Klagefrist vorbei. 5. Nein. 30 Pf., Rohrpofttarten 25 Pf., Telegramme 3 Bf. das Wort. Die bisher keine Kenntnis hatten, in Argentinien leben. Ferner erhalten 6. S. 48. 1. Ja: wie hoch der Ihnen zugefügte Schaden zu bemessen ist, Nachsendung von Telegrammen wird gebührenfrei bewirkt. Bezüg- die Mädchen einen Brief, laut welchem sie mit einem jungen Mann würden Sie und eventuell ein gerichtlicher Sachverständiger zu ermessen lich der Vereinbarung abgekürzter Telegrammadressen wird Wilmers in Argentinien schriftlich verlobt sind. In Argentinien angelangt, haben. 2. Für keinen Prozeß läßt sich mit absoluter Sicherheit vorausfagen, er werde gewonnen werden. Streitende Schwägerin. Nein: dorf als ein Ort mit Berlin und den zum Rohrpostbezirk gehörigen wird den Mädchen der angeblich Verlobte vorgestellt, und wenn die bas sind erhält den Mädchennamen seiner Mutter, nicht deren FrauenOrten angesehen, so daß solche Telegramme unter derselben Auf- Mädchen gut gefüttert und gut ausgestattet sind, dann werden sie namen, da es weit später als 10 Monate nach dem Tode des Mannes schrift sowohl in Berlin 2c. als in Wilmersdorf bestellt werden können. in die Freudenhäuser gebracht. Es giebt auch sogenannte Kaftans feiner Mutter geboren ist. D. C., Charlottenburg. Am 30. d. M Die Bestellung der Sohrpostsendungen wird für ganz Wilmersdorf Mädchen, mit denen sich die Mädchenhändler zum Scheine verloben. H. N. Vor dem Gutscheinsystem haben wir bei seinem ersten Auftreten durch das Postamt Berlin W. 15( Uhlandstraße) bewirkt, das soeben Es ist gar nichts Seltenes, daß in Polen die Juden ihre eignen wiederholt und eindringlich als einem System gewarnt, das lediglich auf Rohrpostbetrieb erhalten hat. Töchter zur Ueberführung in Freudenhäuser direkt für Geld ver- Ausplünderung jener Art Leute berechnet ist, die nicht alle werden. Inzwischen haben Polizeibehörden und Gerichte sich bemüht, gegen die Gutschein leute strafrechtlich vorzugehen. Reichsgericht, Kammergericht und einige Landgerichte haben diese modernste Einseiferei teils als unerlaubte Veranstaltung einer Lotterie, teils als Betrug, teils als unerlaubten Wettbetverb u. dgl. erachtet. Auch die Reingefallenen, die ihrerseits Gutscheine vertreiben, tönnen danach als Veranstalter einer unerlaubten Lotterie bestraft werden. Wenn Ihr Fall so lag, daß im Schaufenster ein Rad mit dem daranhängenden Zettel Dieses Rad ist für 6 M. 50 Pf. zu ers werben" ausgestellt war, so hat sich der Geschäftsinhaber des Betruges oder Betrugsversuchs und des unlauteren Wettbewerbes schuldig gemacht. ein. Berlangen Sie Ihr Geld zurück und flagen es eventuell " 8878 Vermischkes. Die Wohnungsfrage in Steglig. In der gestrigen Sigung faufen. der Gemeindevertretung sollte über die Verwendung der von der evangelischen Stirchengemeinde zurückzuzahlenden Summe beschlossen werden, welche seiner Zeit zum Kirchenbau von der politischen Ges Von einem schweren Unfall ist das bekannte Schaustellungsmeinde vorgestreckt wurde und zu deren Rückzahlung in Höhe von rund 316 000 M. die Kirchengemeinde endgültig verurteilt ist. Der Unternehmen Baruum u. Bailey betroffen worden. Nach einer Gemeindevorstand beantragte, ein Drittel dieser Summe zur Tilgung Meldung der„ Breslauer Zeitung" stießen in Beuthen nachts zwei von Schulden zu verwenden und den Rest als Fonds für außer von Oppeln kommende, die Barnum u. Baileysche Schaustellung begewöhnliche Fälle zinsbar anzulegen, während vom Gemeindevertreter förnderde Extrazüge aufeinander. Viele Personen sind schwer verH. J. Die Sosten: Marktpreise von Berlin am 5. Juli 1901 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. D.- Ctr. Roggen, gut Berßte, gut Hammelfleisch Butter 14,80 13,70 Eier 13,60 12,50 Karpfen 16,20 15,40 Aale 15,30 14,60 Bander 14,50 13,80 Hechte 6,50 Barsche mittel gering Kartoffeln, neue, D- Ctr. Rindfleisch, Neule 1 kg 5. 1,60 1,20 do. Bauch 1,30 1" " 14,10 14,08 Schweinefleisch 1,60 1,20 " # mittel gering 14,06 14,04 Kalbfleisch 1,60 1,10 " " 14,02 14, 1,60 1,10 " 16,- 14,90 2,60 2, " mittel 60 Sint 3,60 2,40 " gering 1kg 2, afer, gut 2.60 1,20 " mittel gering 2,80 1,20 2,40 1,20 7, 0,80 7, 5, Schleie 40, 25, Bleie 1.40 0,80 Speisebohnen Linsen 45, 25, Krebse per Sjot 16,3, 65, † ab Bahn. * Frei Wagen und ab Bahn. Mistro pen Erbsen Bullen: J. W. 100. Das ist an sich keine strafbare Handlung, sondern eine genährte ältere 53-54; d) gering genährte jeden Alters 50-52.. Dummheit, die durch begleitende Umstände allerdings zu einer Majestäts: a) vollfleischige höchsten Schlachtwerts 58-62; b) mäßig genährte jüngere beleidigung werden kann. M. T. 13. Betriebsunternehmer, deren und gut genährte ältere 53-57; c) gering genährte 50-62. Färfen und Welzen, gut Jahres- Arbeitsverdienst 3000 m. nicht übersteigt oder welche nicht regelmäßig ühe: a) volfleischige, ausgemästete Färfen höchsten Schlachtwerts 00-00; mehr als zwei Lohnarbeiter beschäftigen, sind berechtigt, gegen die b) vollfleischige, ausgemäftete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren Folgen von Betriebsunfällen sich selbst zu versichern. Hat Ihr Vater von 54-56; c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere diesem Recht Gebrauch gemacht, so steht ihut ein Anspruch auf Rente zu, Kühe und Färsen 52-54; d) mäßig genährte Kühe und Färsen 46-49; sonst nicht. O. H. W. Zum Nachtleben sind Sie in Ihrem Fall verpflichtet. e) gering genährte Kühe und Färsen 40-44. Kälber: a) feinste Mast: W. G. Ein Brief, der lediglich die Mitteilung enthält, daß die Wohnungs- fälber( Vollmilchmast) und befte Saugfälber 68-70, b) mittlere Mast miete gesteigert worden, ist keine Kündigung und hat feine weitere Bedeutung, und gute Saugfälber 56-62, c) geringe Saugfälber 52-55, d) ältere, gering als das der Wirt dem Mieter das Auerbieten macht, ihm fünftighin mehr genährte( Fresser) 38-45. Schafe: a) Maftlämmer und jüngere Mast c) mäßig genährte zu zahlen, verpflichtet aber den Mieter zu nichts. Die Vorsicht erheischt es hammel 62-65 b) ältere Masthammel 57-61, jedoch, dem Wirt eine Antwort dahin zukommen zu lassen: Sie sind im Hammel und Ecafe( Merzschafe) 53-56, d) Holsteiner NiederungsIrrtum, auch vom 1. Oktober ab beträgt die Miete für meine Wohnung schafe( Lebendgewicht) 00-00. Schweine: a) vollfleischige, der feineren so viel wie jetzt. Albert Dames. Wiederholen Sie Ihre Anfrage, Massen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1½ Jahren 220-280 Pfund damit recherchiert werden kann. T. V. 600. Sie müssen bezahlen. schwer, 58; b) schwere, 280 Pfund und darüber( Stajer) 900-00; c) fleischige W. H. Die Bevölkerungszahl in Deutschland betrug am 1. Dezember 56-57; d) gering entwidelte 53-55; e) Sauen 53-54. Für 100 Pfund 1890: 49 855 470. Hiervon waren als evangelische 31 026 810, als katholische mit 20 pCt. Tara. 17 674 921, als sonstige Christen( Brüdergemeinde, Mennoniten, Baptisten, Verkauf und Tendenz. Das Rindergeschäft widelte sich ruhig Presbyterianer, Methodisten, Quäfer, Jrvingianer, Dentschkatholische, Freiab, es bleibt etwas Ueberstand; der Kälberhandel gestaltete sich ruhig. religiöse, Dissidenten) 145 540, als Israeliten 567 884, als Befenner andrer Bei den Schafen war der Geschäftsgang bei Schlachtware ruhig, bei Religionen oder als Personen unbekannter Religionen 13 315 in der Magervieh schleppend, es bleibt Ueberstand. Der Schweinemarkt wurde Statistit bezeichnet. Die Volkszählung vom 1. Dezember 1900 weist glatt geräumit. 56 345 014 ortsanwesende Bevölkerung in Deutschland auf. Die amtlichen Mitteilungen über das Ergebnis der Religionsverhältnisse bei dieser Bählung sind noch nicht erschienen, werden aber verhältnismäßig etwa die felben Resultate aufweisen. Pankow M. J. Hatte sich der Wirt bei Bezug der Wohnung mit halten des Hundes einverstanden erklärt, so fann er nachträglich die Abschaffung des Hundes auch dann nicht verlangen, wenn der Vertrag das Halten von Hunden verbietet. Lediglich die Meldung des Hundes zur Steuer würde das Einverständnis noch nicht erweisen. Städtischer Schlachtvichmarkt. ifcher Berlin, 6. Juli 1901. Amt: licher Bericht der Direktion. Zum Verkauf standen: 3801 Rinder, 1459 Stälber, 15 542 Schafe, 7298 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Bfund oder 50 Stilogramm Schlachtgewicht in Mark( beziehungsweise für 1 Pfund in Pf.): Ochfen: a) vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 7 Jahre alt 61-65, b) junge fleischige, nicht aus: gemästete und ältere ausgemäftete 55-60; e) mäßig genährte junge und gut Achtung! 30. 1.80 240 Witterungsübersicht vom 6. Juli 1901, morgens S hr. Stationen Barometer stand mm richtung Wind Swinemde 762 NW Produktenmarkt vom 6. Juli. Der Getreideverkehr war auch heute sehr ruhig. Es ist nicht zu verkennen, daß die von Leipzig ausgehende Finanzkrise auch hier einen unheilvollen, lähmenden Einfluß ausübt. Die mannigfachen Geschäftsbeziehungen zwischen hiesigen und fächsischen Getreide: interessenten ruhen vor der Hand gänzlich, da man sich diesseits über die Kreditverhältnisse in Sachsen nach der Leipziger Katastrophe nicht flar ist. Trotz der ausgedehnten Beteiligungslosigkeit der Unternehmer, die durch fehlende New Yorker Meldungen noch verschärft wurde, hatten die Preise Hamburg Berlin einen festeren Charakter. Weizen war 1/2 M. höher auf gebessertes Chicago und sehr festes Best. Roggen, bei dem der dauernde Mangel von russischem Frankf./M. Angebot und die Zurückregulierung mit russischen Firmen gethätigter Ab- München schlüsse ins Gewicht fiel, fiellte sich 3/4 bis 1 M. über gestern. Mehr war unbelebt, ebenso Hafer; Mais loco etwas fester. Rüböl auf Paris recht fest. Spiritus gestrichen. Zimmerer Deutscher Holzarbeiter- Verband. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser langjähriges Mitglied, der OS( Zahlstelle Berlin.) Montag, den 8. d. Mts., abends 8 1hr, Wien 764W 763 NW Windstärke Wetter n. C. 5° 4° 9. Temp. Stationen Barometerstand mm Wind richtung Windstärke Wetter <-' 1 Temp. n. 6. 3 heiter 1 bedeckt 20 paparanda 758D 14 Betersburg 2 heiter 19 2 wolfent 19 Cort 770 NNW 4 heiter 14 765 SSO 1 heiter 14 berdeen 7663 4 bedeckt 14 Baris 763 WNW 3 wolfig 16 767 NNW 1 bedeckt 5° 6.= 4° R. Wetter Prognose für Sonntag, den 7. Juli 1901. Warm und vielfach heiter bei schwachen westlichen Winden und etwas Neigung zu Gewittern. Berliner Wetterburen. 192221 136 Pfund im Lokale des Herrn Wernau, Schwedterstraße 23: Bezirksversammlung Ramerab Hans Schwanz für Rosenthaler und Schönhauser Vorstadt. am Freitag, den 5. Juli, verstorben iſt. Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 7. Juli, nachmittags 5 Uhr, von der Leichenhalle des Lazarus- Kranten hauses aus statt. Der Vorstand. 254/17 Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß am 4. Juli unser lieber Onfel Gustav Röseler verstorben ist. Die Beerdigung findet heute nachmittag 5 Uhr von der Leichenhalle des Rixdorfer Kirchhofs, Rudowerstraße, aus fiatt. 2312b Im Namen der Hinterbliebenen: Julius Gustmann als Neffe. Gentral- Berein der deutschen Böttcher. Filiale Berlin. Ten Mitgliedern zur Nachricht, daß unser langjähriges Mitglied Eduard Balcke an der Proletarirefrankheit gestorben ist. Die Beerdigung findet am Sonn tagnachmittag ühr von der Halle des Emmaus- Kirchhofs in Briz, Hermannstraße, aus statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet 39/5 Der Vorstand. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Grempe über: Fahrgeschwindigkeiten der Automobile und der Eisenbahnen. 2. Diskussion und Verbands: Angelegenheiten. Stock- und Celluloid- Arbeiter! Montag, den 8. Juli, abends 8 Uhr, bei Mörschel, Jüdenstr. 35/36: 106/6 Sigung der Branchen- Kommission und Vertrauensmänner. Jeder Vertrauensmann muß seine Vertrauensmänner- Karte zur Ab stempelung mitbringen. Die Sigung wird pünktlich eröffnet. Der Obmann. Zentralverband der Töpfer. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die Ausgabe der Protokolle von der V. Generalversammlung am Donnerstag, den 11, und Freitag, den 12. d. M., abends von 5/2 bis 8 Uhr an die Bau- Bertrauensmänner erfolgt. Dieselben haben sich zu dem Zweck mit den Mitgliedsbüchern der auf dem Bau arbeitenden Stoflegen zu versehen und in der festgesetzten Zeit bei Preuß, Neue Friedrichstr. 20, einzufinden. Nur gegen Vorzeigung der Mitglieds bücher werden die Protokolle unentgeltlich berabfolgt. Donnerstag, den 18. Juli 1901, abends präcise 6 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel Ufer 15: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Abrechnung vom zweiten Onartal. 2. Fortsetzung der Diskussion über die Beschlüsse der V. Generalversammlung. 3. Verlesen der Restanten. Der Vorstand. Orts- Krankenkasse 4 Gewertschaftliches. 196/3] Boxhagen- Rummelsburg. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Ausserordentliche SpA( Verwaltungsstelle Berlin). Generalversammlung Bureau: Engel- fer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353 am Dienstag, den 23. Juli, abends 82 Uhr, im Lokale des Hrit. Jans, Hauptstr. 87. Tages Ordnung: 1. Statutenänderung des§ 13 Abs. 1 Montag, den 8. Juli, abends 8½ Uhr: 02.1 Versammlung für Rummelsburg bei Müller, Türrschmidtstr. 37. Biffer 3 und 3. Nachtrag des§ 13, Mittwoch, den 10. Juli, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, § 66 Biffer I. 2. Verschiedenes. [ 273/5 Der Vorstand. 20 M. Belohnung zahle ich demjenigen, welcher mtr die Person nachweist, welche mich so schwer verleumdet hat, so daß ich dieselbe gerichtlich belangen kann. [ 22886 Engel- Ufer 15: Allgemeine Vertrauensmänner- Versammlung. dost 20gages Ordnung: Beratung von Abänderungsanträgen zum Ortsstatut. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Die Ortsverwaltung. 116/13 Verband der Tapezierer. Frau Dittmeyer, Gedanstr. 71a, Dienstag, den 9. Juli 1901, abends 8½ Uhr, bet Wilke, Dampfer Schöneberg. jeder Größe vermietet billig an Vereine u. Ge fellschaften eddig. Friedrichshagen, Seeftr. 51. Gegen Wanzen hilft unfehlbar Chemiker Sünderhaufs Wanzen- Bernichtungs- Essenz ,, Furedol"( gesetzl. geich.) Erfolg garantiert. Fl. 0,50, 1,00, 1,50, 3,00 u. 5,00 Mt. Berstäuber 0,25-1,00 Mt., nur Andreasstr. 26: 19 Bezirks- Versammlung Often. 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. 08 178/8 Mittwoch, den 10. Jult, abends 8½ Uhr, bei Simonis, Beuthstr. 21: Sektion der Kleber. Vortrag des Kollegen Bechert. Gäste willkommen. Die Verbandsleitung. Achtung, Kautabakhändler! Mittwoch, den 10. Juli, abends 9 Uhr, in Dräsels Testfälen. Nene Friedrichstrasse 35: öffentliche Versammlung Seefische, lebondfrisch, in Kühlwaggons, infolge grosser Fänge seitens der Dampfer der Deutschen DampfFischerei- Gesellschaft., Nordsee" 99 eingetroffen und ladet, wie in der Vorwoche, zu erstaunlich billigen Einkäufen ergebenst ein Der Generalvertreter Johs. Skorczyk. Rixdorf. Socialdemokrat. Wahlverein. Dienstag, den 9. Juli, abends 8½ Uhr: General- Versamminng bei Thomas, Hermannstr. 48-50. Tages Ordnung: 1. Das Landtagswahlrecht. Referent: Fritz Zubell. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Kassenbericht. 5. Vereinsangelegenheiten. 232/11 Der Vorstand. Verein der Tischler Berlins und Umgegend. ( Vertrauensmänner- Centralisation.) Dienstag, den 9. Juli, abends 8 1hr, bei Thiel, Fruchtstraße Nr. 36A: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Abrechnung von zweiten Quartal. 2. Bericht der Agitations: fommission. 3. Wahlen. 4. Stellung zum Kongreß. Wahl eines Delegierten. 5. Verschiedenes. 186/14 Der Vorstand. Achtung! AUT Achtung! Musikinstrumenten- Arbeiter. Am Montag, den 8. Juli, abends 8 Uhr, im Gewerkschaft shaus, Engel- Ufer 15( großer Saal): Oeffentliche Versammlung Tages Ordnung: 141/ 17* 1. Lokal oder Centralorganisation? Referent Gewerkschafts- Sekretär Alwin Körsten. 2. Distussion. 3. Verschiedenes. Bahlreiches Erscheinen erwartet Die Werkstatt- Kontrollkommission. Elektra. Neuer Abendkursus für Elektrotechnik und Montage. 18. Juli. Keine Vorkenntnisse. 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Musikinstrumenten- Arbeiter. 58/ 16* Es ist Pflicht eines jeden Kollegen, bei der gegenwärtigen Lage in unfrem Beruf für die Versammlung zu agitieren. Der Einberufer. 10 Jahre Garantie. Vollkommen schmerzlos. Zahn 1. Zahnarzt Wolf, Leipzigerfir. 130. Spr. 9-7. Nannynstraße Nr. 27: Montag, den 8. Juli 1901, abends 8%, Uhr, bei Graumann, Bühne 2 M. then I w. Blomben 1,50 Wt. Zeilzahl. wöchentl. General- Versammlung.- 19-0 Tages Ordnung: 1. Ergänzungswahlen des Vorstands. 2. Abrechnung von Urania. Kurbadeanstalt 3. Bereins angelegenheiten. Köpnickerstr. 72 Recomber Das Sommerfest findet am 27. Juli, bei Imbs, Ostbahn Park, Müdersdorferstr. 71, ſtatt. Billets find bei Stiffer, Mariannenplay 10 Gardinenhaus Bernhard Schwarz. Herren- Anzüge, Paletots u. Maß, eleg. Ausführung, auch fertige Garderobe am Lager, liefert Landsbergerstr. werden. 1960* Holzmarktstr. 20. 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Solingen Bergische Arbeiterstimme" Hohegasse 7. Stettin„ Bolts- Bote" König Albertstr. 15. Straßburg i. E. Freie Preise für Elsaß- Lothringen" Schiltigheim, Biſchweilerstr. 23. Stuttgart Schwäbische Tagwacht" Furthbachstr. 12. " Gewerkschaftspreffe Deutschlands. III. Quartal 1901. bus Dreimal wöchentlich erscheinend. ,, Vorwärts Berliner Volksblatt, Beuthstr. 2, SW. 19 3wickau i. S. Sächsisches Volksblatt" Richardstr. 15. Leipzig„ Correspondent für Deutschlands BuchTäglich erscheinend. Wissenschaftliche Wochenschrift. " Die Neue Zeit." Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. Stuttgart, Furthbachstr. 12. Täglich erscheinende Zeitungen. Altenburg Altenburger Volkszeitung" Kunstgasse 12. Bant Norddeutsches Voltsblatt" Neue Wilhelmshavener straße 82. Bielefeld Volkswacht" Schulstr. 20. Bochum Voltsblatt" Johanniterstr. 10. Brandenburg drucker und Schriftgießer", Salomonftr. 8. Wöchentlich erscheinend. Wöchentlich dreimal erscheinende Blätter. Aachen Aachener Volksblatt" Kurhausstr. 14. Augsburg Augsburger Volkszeitung" Maximilian: Altenburg Correspondent für die Arbeiter und Ar straße B. 31. Crefeld Niederrheinische Boltstribüne" Breitestr. 44. Forst i. L. Märkische Volksstimme" Frankfurterstr. 11. Gotha Boltsblatt für die Herzogthümer Coburg und Gotha" Mohrenberg 7. Görlik Görlizer Boltszeitung" Teichstr. 2. " Wöchentlich zweimal erscheinende Blätter. Breslau„ Die Wahrheit" Neue Graupenstr. 5/6. Brandenburger Zeitung, Märkisches Delmenhorst Delmenhorster Voltsblatt" Koppelstr. 6. Langenbielau Volksblatt", Kurstr. 73. Der Proletarier aus dem Eulengebirge" Ober- Langenbielau, 2. Bezirk. Braunschweig Braunschweiger Voltsfreund" Höhe 4. Saalfeld Thüringer Voltsblatt"( Schwarzburger Boltsburger Botts Bremen Bremer Bürger- Zeitung" Hankenstr. 21/22. Bremerhaven„ Norddeutsche Voltsstimme" Ofterstr. 13. freund) Rosmaringasse 7. Breslau„ Volkswacht" Neue Graupenstr. 6. Caffel Boltsblatt für Hessen und Waldeck" Hohenthorstr. 2. Chemnik Volksstimme" Uferstr. 14. Dessau Voltsblatt für Anhalt" Ballenstedterstr. 5. Dortmund Rheinisch- Westfälische Arbeiter- Zeitung" Westenhellweg 120. Dortmund Westfälische Volkstribüne" Lüdenscheid, Louisenstr. 7. Dresden„ Sächsische Arbeiter- Beitung" 8wingerstr. 22. Sächsischer Volksfreund" Zwingerstr. 22. Düsseldorf„ Düsseldorfer Volts Zeitung" Münster straße 67, part. Elberfeld- Barmen Freie Presse" Friedrichstr. 37. Erfurt Tribüne" Futterstr. 7 p. Effen„ Der Weckruf" Kirchstr. 8. " Frankfurt a. M. Boltsstimme" Großer Hirschgraben 17. Fürth Fürther Bürger- Zeitung" Königstr. 95. Gera„ Reußische Tribüne" Alte Schloßgasse 11. Greiz Reußische Volkszeitung" Hohegaffe. Halberstadt Boltszeitung" Batenstr. 37. Halle a. S. Boltsblatt für Halle" Geiststr. 21. Hamburg Hamburger Echo" Fehlandstr. 11. Harburg, Volksblatt" Großer Schippfee 4 p. Hannover Volkswille" Burgstr. 9. Hof Oberfräntische Volkszeitung" Lorenzftr. 23. Karlsruhe Volksfreund" Werderplatz 31. Kiel„ Schleswig- Holstein'sche Volts- Zeitung" Bergstr. 11. Köln Rheinische Zeitung" Ursulaplag 6. Königsberg i. Pr., Königsberger Bolts Zeitung" Knochenstr. 32, part. Leipzig Leipziger Boltszeitung" Tauchaerstr. 19/21. Ludwigshafen Pfälzische Post" Oggersheimerstr. 10. Lübeck Lübecker Boltsbote" Johannisstr. 50. Lüneburg Lüneburger Volksblatt" Schröderstr. 11. Magdeburg Boltsstimme" Jakobsstr. 49. Mainz Mainzer Volkszeitung"( Hessische Boltsstimme") Margarethengasse 13. Mannheim Boltsstimme" R. 3, 14. München Münchener Post" Wittelsbacherplatz 2. Nürnberg Fräntische Tagespost" Luitpoldstr. 9. Offenbach„ Offenbacher Abendblatt" Große Marktstr. 25.1 wurden. Wöchentlich einmal erscheinende Blätter. beiterinnen der Hut und FilzwarenIndustrie", Wilhelmstr. 2, parterre. Berlin Die Ameise", Organ des Borzellanarbeiter Verbandes, SO., Engelufer 15 II. „ Bildhauer- Zeitung", Neanderstr. 3. Aller 14 Tage erscheinend. Berlin Der Courier", Centralorgau für die Inter effen der im Handels, Transport und Verkehrs: gewerbe beschäftigten Arbeiter Deutschlands, SO., Engels ufer 15. ,, Correspondenzblatt des Verbandes der Vergolder Deutschlands", N. Wilsnackerstr. 39. " Deutscher Maschinist und Heizer", Organ der Maschinisten und Berufsgenossen Deutschlands, SO., Püdlerstr. 55. " Die Gewertschaft", Organ für die Interessen der Arbeiter in Gasanstalten und sonstigen städtischen Betrieben, Berlin W. 30, Winterfeldtstr. 25. „ Lederarbeiter Beitung", S., Dieffenbachstr. 38. " Sattler: und Tapezierer Beitung", SO., Engelufer 15, Allg. Steinfeger Beitung", NW., Waldenserstr. 18. Solidarität", Organ aller im graphischen Berufe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, Reinicken dorferstr. 7. " Die Einigkeit", Organ der Vertrauensmänner Centralisationen Deutschlands, Adalbertstr. 19 II. Allg. Fahr Zeitung", Schüßenstr. 58. " Der Gastwirthsgehilfe", Jüdenstr. 36. " Der Steinarbeiter", Rigdorf, Bergstraße 30/31 Frankfurt a. M. Hof pt. " Der Töpfer" Engel- Ufer 15. Bochum „ Deutsche Berg: und Hütten arbeiter 3eitung", Johanniterstr. 12. Bremen, Deutsche Böttcher Zeitung", Hankenstr.21/ 22. Chemnitz Der Textilarbeiter", Uferstr. 14. Gotha Schuhmacher- Fachblatt", Mohrenberg 7. " 21 mission der Gewerkschaften Deutschlands", Marktstr. 15 II. ,, Deutsche Bäder Beitung", Organ des Bäder Verbandes, Gr. Neumarkt 28, I. 3 Bant Die Nord- Wacht" Neue Wilhelmshavenerstr. 38. Hamburg, Correspondenzblatt der Generalfom Berlin Gazeta Robotnicza" Stralauerplatz 21. Braunschweig„ Der Landbote" Höhe 4. Breslau Wahrheit" Neue Graupenstr. 5/6. Caffel„ Der Wegweiser" Hohenthorstr. 2. Dresden„ Der arme Teufel" Faltenstr. 10. Gießen Mitteldeutsche Sonntags-Beitung" Kirchenplay 11. 18 Halberstadt Sonntags- Zeitung" Bakenstr. 37. Köln Rheinische Zeitung"( Wochenausgabe) Ursulaplatz 6. Stuttgart Schwäbischer Volksfreund" Furthbachstr. 12. Monatlich zweimal erscheinend. Königsberg. Der Ostpreußische Landbote" Knochenſtr. 32. Monatlich einmal erscheinend. 20 Berlin„ Die Fackel" Louisen- Ufer 11. Hanau Der Bauerufreund" Philipp Ludwigs- Anlage Witblätter( Erscheinen aller 14 Tage). München Süddeutscher Postillon" Senefelderstr. 4. Stuttgart Der wahre Jacob" Furthbachstr. 12. Illustrierte Unterhaltungsblätter. Berlin Jn freien Stunden" Beuthstr. 2 SW. 19. Gr scheint in Wochenheften. " Der Arbeiter"( für Bau- und Hilfsarbeiter) Bremerreihe 15, pt. „ Glück auf!"( für Former), Hamburg- Eilbeck, Friedenstr. 11. " Der Grundstein"( für Maurer), St. Georg, Neue Brennerstr. 19 I. 3 " Holzarbeiter Beitung", Eimsbüttel, Bismarc straße 10. " Beitschrift für Graveure und Eiseleure", Kottbuier Damm 8. Neue Deutsche Dachdecker: Zeitung", Brückenstr. 31. Hamburg, Barbier und Friseur 8eitung", Caffamacherreihe 15/17. " Handlungsgehilfen Blatt", Valentins: tamp 92. " Der Schiffszimmerer", Eilbeck, Konventstr. 5. " Gärtner 3eitung", Organ für die Jnteressent der Gärtner und ihrer freien Vereinigungen, Margarethenstr. 50, I. " Der Kupferschmied", Gilbeck, Marstr. 6, I. " Der Seemann", St. Pauli, Hafenstr. 116. Weckruf der Eisenbahner" Marktstr. 15. Hannover„ Der Proletarier"( für Fabrif: 2c. Ar beiter und Arbeiterinnen), Schillerstr. 5, II. Leipzig Rendnik Correspondenzblatt der Tapezierer", Gemeindestr. 19 I. Stuttgart Die Gleichheit", Beitschrift für die Inters essen der Arbeiterinnen, Furthbachstr. 12. Monatlich einmal erscheinend. Bruder Schmied", Uhlenhorst, Herderstr. 21, Berlin„ Der Adressenschreiber, Organ des Haus 8 II. Fachzeitung für Schneider", Gärtnerstr. 16a. " Vereins Anzeiger für Maler 2c.", Barmbeck, Schmalenbeckerstraße 17. Der 8immerer", Barmbeck, Feßlerstr. 28 I. Leipzig Buchdrucker- Wa ch t", Tauchaerstr. 19/21. " Der Tabatarbeiter"( für Cigarrenarbeiter), 9. Leipzig Tauchaerstr. 19/21. Leipzig- Schfendih„ Graphische Presse", Schkeudiz. Linden Hannover Brauer Beitung", Burgstr. 9. Löbtau Dresden" Der Fachgenosse"( für Glas, Porzellan- u. Thonwaaren- Arbeiter), Reisewitzerstr. 34. Nürnberg Deutsche Meta II arbeiter- Beitung", Luit poldstraße 9. Hamburg Die Neue Welt" Fehlandstr. 11. Erscheint wöchentlich einmal. Offenbach a. M. Die Glafer 8eitung". Stuttgart Buchbinder 8eitung", Geusteigstr..30. " Der Handschuhmacher", Gierstr. 21 II. Monatlich dreimal erscheinend. Centralvereins der im Adressenwesen und verwandten Branchen Beschäftigten, Wallstr. 57 part. " Der Bäcker", Organ für die Interessen der Bäckergefellen Berlins und Umgegend, Klosterstr. 101. " Der Bureau Angestellte", N., Arfonaplay 3 II. " Der Elektromonteur", S. Hasenheide 94. " Der Fleisch er", Fürstenstr. 22. " Gewerkschaft", Organ der Maler Vertrauens männer- Centralisation, W. Winterfeldtstr. 20. " V Vereins Mitteilungen" für alle in der Wäsche und Krawattenbranche, Dampfwäschereien und Blättereien beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, NO., Höchstestr. 48. " Solidarität", Publikationsorgan der deutschen Metallarbeiter Gewerkschaft, Adolfstr. 4. * 著 Obige Zusammenstellung veröffentlichen wir zu Beginn jeden Quartals. In der Zwischenzeit sich ergebende Adreßoder sonstige Veränderungen bitten wir uns behufs VorAltenburg Einigkeit", Publikationsorgan für die merfung mitteilen zu wollen. deutschen Müller und Konditoren, Pfeffer und Leb- Berlin, den 6. Juli 1901. füchler- Verbände, Mauergasse 4b. Der Parteivorstand. Dieser standalöse Zustand, der übrigens vor einer Reihe von Jahren ferenten. Körsten illustrierte durch einige vorgetragene Beispiele, wie den Die fliegenden Klassen! schon einmal da ge- Arbeitern durch die gegenwärtigen ungünstigen Bestimmungen in der Gegend des Kottbuser Thores In diesem Sommerhalbjahr sollen in den Berliner Gemeinde- wesen ist, hätte vermieden werden können, wenn in der frag die Möglichkeit zur Verfolgung des Rechtsstreits genommen wurde. lichen Gegend rechtzeitig für neue Schulgrundstücke gesorgt Durch die örtliche und fachliche Zuständigkeit des Gewerbegerichts fchulen 72 fliegende klassen vorhanden sein. Diese Angabe worden wäre. Daß in der Nähe des Viehhofs die Bebauung fort- fei dieser Uebelstand beseitigt. Unter Verschiedenem wird die Be ist entnommen der vom Magistrat aufgestellten, aber noch nicht ge- schreiten würde, das war doch wahrhaftig vorauszusehen. Unser sichtigung einer Heilstätte angeregt und beschlossen; der Vorstand soll druckt vorliegenden Statistit über die Gemeindeschul- Frequenz vom Berliner Freijinn ist allerdings solchen Zuständen gegenüber um das weitere veranlassen. 1. Mai 1901, deren Hauptzahlen kürzlich durch eine magistrate- Ausflüchte nicht verlegen. Vor mehreren Jahren, als in der Eine Versammlung der in Weiß- und Braunbter offiziöse Korrespondenz verbreitet und auch von uns wiedergegeben Stadtverordneten- Bersammlung von den Arbeitervertretern über die Brauereien beschäftigten Arbeiter fand am Freitag im„ Elysium", 72 fliegende Klassen das ist gegenüber dem legten Winter eine nicht unbeträchtliche Schulnot im Osten der Stadt geklagt wurde, suchte ein Führer der Landsberger Allee, statt. Norrs chat schilderte die traurige Lage „ Nenen Linken" die Sache so darzustellen, als sei die Zunahme des und Lebenshaltung dieser Arbeiter, die bei einer Arbeitszeit von Steigerung. Die magistratliche Aufstellung über die Schulbedürfnisses dadurch herbeigeführt worden, daß mit Rücksicht morgens 22 bis abends 7 Uhr Wochenlöhne von 11 bis 19... auf damals bevorstehende Wahlen ein starter Zuzug von Arbeitern Monatslöhne von 65 bis 75 m. verdienen. Der Redner besprach die nach dem betreffenden Wahlbezirt stattgefunden habe. Ausbeutung der Mitfahrer durch die Bierfahrer und die gesundheitlichen Schädigungen, die dieser Beruf mit sich bringt. Ferner wies er auf die schlechten Schlafräume hin, die den Arbeitern angewiesen werden, auf den Mangel an Reinlichkeit, die Sonntagsarbeit und die vielen Verlegungen der gesetzlichen Vorschriften, die ein Eingreifen der Behörden geboten erscheinen lassen. Gemeindeschul Frequenz vom 0 Versammlungen. einer und er 1. November 1900 wies nur 49 fliegende Klaffen nach, während am 1. Mai 1900 bezw. am 1. November 1899 noch 83 bezwv. 121 fliegende gezählt worden waren. Die in der letzten Zeit bemerkte Verminderung der fliegenden Klassen hat also leider wieder einer Vermehrung Blazz gemacht. Es wird nun behauptet, daß die amtliche Angabe von 72 fliegenden Klassen noch hinter der Wirklichkeit zurückbleibt. Die Der socialdemokratische Wahlverein für den 4. Berliner soeben erschienene diesjährige Ausgabe des vom Berliner Lehrerverein Wahlkreis( Oft) hielt am 5. Juli in der Frankfurterstr. 117 eine Darauf sprach Schüler, der Vorsitzende der hiesigen Zahlstelle Herausgegebenen Handbuchs, das unter dem Namen„ Der kleine Gaulle" Versammlung ab. Stadtverordneter Hugo Heimann referierte bekannt ist, bezeichnet 123 Klaffen als fliegende. Zur Erklärung des über: Die Berliner Kommunalverwaltung und das Proletariat. des Centralverbandes der Brauer, der die Ausführungen des Widerspruchs, der zwischen der Angabe des Handbuchs und derjenigen Redner zeigte zunächst, unter vergleichsweiser Heranziehung Referenten ergänzte und besonders zum Beitritt zum Centralverband der amtlichen Aufstellung besteht, wird in dem Handbuch bemerkt, englischer Verhältnisse, daß unsre kommunale Selbstverwaltung aufforderte. Die Versammlung nahm dann eine von Schüler das Zerrbild empfohlene Resolution an, wodurch die Agitationskommission befet, solchen es seien auch die in den Aulen, Zeichensälen usw. untergebrachten thatsächlich neue Wahlgefez. Die Wirkung dieses auftragt wird, in allernächster Zeit im Centrum der Stadt eine außer= Selassen mitgezählt, die Schulverwaltung sche aber diese Klassen nicht läuterte dann das sei in Berlin die, daß es jezt in der ersten ordentliche Bersammlung aller Brauerei- Arbeiter zu veranstalten. als fliegende an, da sie ja eigne Räume hätten. Wir halten das, Gesetzes Ein Antrag, den Ertrag der Tellersammlung nicht dem Eins offen gestanden, für nicht recht möglich. Früher wenigstens sind die Abteilung statt der 578 Wähler des Vorjahres 1446 Wähler gebe, in Aulen untergebrachten Klaffen in den amtlichen Aufstellungen daß in der zweiten Abteilung die Wählerzahl von 7689 auf 26 705 berufer, der ohne Vorwissen der Organisation auf eigene Fauft die ebenfalls mit zu den fliegenden gezählt worden. Das ist auch mit gestiegen und in der dritten Abteilung um 24 000 herabgegangen Versammlung veranstaltet hat, sondern den streikenden Tabalarbeitern vollem Recht geschehen; denn eine Anla ist eben fein Klassen fei. Das Verhältnis sei immer noch erschreckend. Ein Wähler der zuzuweisen, wurde abgelehnt, und das Geld dem Einberufer zur zimmer. Eine Klasse, die in Ermangelung eines eignen Unterrichts- ersten Abteilung habe genau so viel Nechte wie 204 der zweiten Deckung der Unkosten der Versammlung überlassen. raumes in einer Aula einquartiert werden muß, verdient jogar zu Abteilung, und ein Wähler und ein Wähler der zweiten Abteilung so viel Charlottenburg. In der letzten Bersammlung der Char allererst eine fliegende genannt zu werden. Sollte der Magistrat wie zwölf Wähler der dritten Abteilung. Im Herbst werde lottenburger Gewerkschaftskommission, zu der auch nunt in Berlin zum erstenmal unter der Herrschaft des fämtliche Arbeitnehmer Beisiger des hiesigen Gewerbegerichts mit einem male andrer Ansicht geworden sein? waren, erstattete Menge den Bericht Bericht über Wir wollen in diesem Punkte mit unsrem Urteil über die amt- neuen Gesetzes gewählt werden. Da sein Bürgerrecht nur ausüben eingeladen Gewerbegerichts. Dann gab liche Statistik warten, bis sie im Druck veröffentlicht ist, was aller- tönne, wer in den Wählerlisten stehe, so habe jeder die Pflicht, die die Thätigkeit des hiesigen dings erst Anfang September geschehen wird. Ganz zuverlässig scheint Lifte in der Zeit der Offenlegung zwischen dem 15. mid 30. Juli Genosse irsch der Kommission bekannt, daß die Verträge mit dem nämlich auch das Handbuch des Lehrervereins nicht zu sein. Bei- nachzuprüfen oder durch die Genossen nachprüfen zu lassen, die sich Baumeister abgeschlossen sind, die den Gewerkschaften und der Partei spielsweise werden darin sämtliche 13 Klassen der im April d. J. neu dazu bereit finden und deren Namen rechtzeitig veröffentlicht würden. am hiesigen Orte ein eignes Heim sichern sollen. Er führte aus, daß eröffneten 248. Schule, die man vorläufig auf dem Grundstück der Am besten benutze man schon die ersten Tage, etwa vom 15. bis zum es mit Freude zu begrüßen sei in anbetracht der Lokalverhältnisse am 230. und 234. Schule( Elbingerstraße) untergebracht hat, zu den fliegenden 20. Juli. Redner besprach dann noch einige der wichtigsten Forderungen hiesigen Ort. Aus den Bauplänen, die Redner der Kommission vorgezählt. Die Schulverwaltung hat aber, um für die 248. Schule der Socialdemokratie auf kommunalem Gebiet: die Schulreform, die legte, war zu ersehen, daß das Gebäude ungefähr dem Berliner Räume zu haben, auf dem genannten Grundstück den schon einmal Ausgestaltung und allgemeine Einführung des Fortbildungs- Gewerkschaftshaus nachgebildet wird; nur daß hier überwiegend Privatvorübergehend für Schulzwecke benutzen Seitenflügel des Wohn- unterrichts, die Verbefferung sanitärer Einrichtungen, die Schaffung wohnungen hergestellt werden. Das Haus wird am 1. April 1902 Der Saal wird ca. 1000 Personen fassen, hauses von neuem gemietet und die Wohnungen in Klassen gesunder fleiner Wohnungen, die Einführung des allgemeinen bezogen werden können. zinuner umwandeln lassen, sodaß in diesen drei Schulen fast gleichen und geheimen Wahlrechts für die Kommume ac. Hierbei ging außer diesem sind auch noch Nebenräumlichkeiten vorhanden, die sämtliche Klassen( mit Ausnahme von, wenn wir recht unter Genosse Heimann auf die Verhandlungen in den städtischen Körper- fleinen Vereinen zur Verfügung stehen. richtet sind, einer oder zweien) ihre eignen, wen auch schaften Berlins ein, würdigte kritisch die" Heldenthaten" des Brauerei Bazenhofer gepachtet. zum Teil mangelhaften Räume haben. Weiter werden in dem Kommunalfreisinns und wies nach, daß es ohne die socialHandbuch nicht nur jämtliche 15 Klassen der im April dieses Jahres demokratische Vertretung im roten Hause auf vielen Gebieten neu eröffneten 247. Schule, die bis auf weiteres in den Räumen kommunaler Bethätigung noch viel schlimmer aussehen würde, als es der 3. und 203. Schule( Petersburgerstraße) mit untergebracht jetzt noch der Fall sei. Redner schloß mit einem Appell an die Verworden ist, als fliegende bezeichnet, sondern auch von der 3. und sammelten, die kommunalpolitische Thätigkeit der Partri nicht zu ges 203. Schule noch zusammen 16 Klassen. Anscheinend wechseln diese ring zu veranschlagen und die Wahlen, die der Herbst bringe, gut 16 Klassen mit jenen 15 im Fliegen" ab, aber die Schulverwaltung vorzubereiten. Ziehe man mit dem alten frischen frohen Kampfesmu wird hier nicht mit Unrecht geltend machen, daß auf dem betreffenden in die Wahlschlacht, dann werde in allen Bezirken der dritten WählerSchulgrundstück nicht 15 und 16, also zusammen 31 Klassen über- abteilung, die zur Wahl stehen, die erprobte Fahne des Socialismus fiegzählig sind, sondern höchstens 15 oder 16. Hiernach wären von reich flattern.( Beifall.) An den Vortrag schloß sich eine kurze Debatte. den 123 fliegenden Klassen des Handbuchs für die 247. Schule ver- Der Arbeitervertreter- Verein hielt am Donnerstag, den mutlich 15 Klassen und für die 248. gegen 13 abzuziehen, so daß sich 4. Juli, im Gewerkschaftshaus seine ordentliche Mitgliederversammlung ab, in welcher Genosse Stadthagen einen Vortrag über die die Zahl auf etwa 95 vermindern würde. Der Vortragende erHoffentlich flärt sich die Differenz zwischen 95 und 72 Klaffen Gewerbegerichts Novelle hielt. die in fachkundiger Weise Selbst- läuterte ebenfalls noch zu Gunsten der amtlichen Statistik auf. aufgenommenen die ant 1. Januar 1902 in Kraft treten, verständlich sind aber auch 72 fliegende Klassen immer noch eine Bestimmungen, beschämend hohe Zahl, und vor allem bleibt in jedem Falle und resumierte sich dahin, daß die Novelle nur Flidarbeit ist, da die bereits oben erwähnte Thatsache bestehen, daß die Zahl gegen aber einige günstige Bestimmungen die ungünstigen überwinden, möchten über dem letzten Winter zugenommen hat. Wir haben jetzt so- die ersteren der Arbeiterschaft mugbar gemacht werden. An der Disgar eine ganze fliegende Schule, die 248. mit ihren 15 Stlassen. I tussion beteiligten sich die Kollegen störsten, Jost u. a. im Sinne des Reneu 2C. Die Dekonomie hat die Genosse Montag tadelt, daß die Kommission mun bereits vor der vollendeten Thatsache stände, er hätte gewünscht, daß bei Abschließung des Vertrags auch der Ausschuß der Kommission hinzuworden wäre. Dem entgegnete hirsch, daß sie gezogen den Vertrag so schnell als möglich ab der gezwungen waren, Auf Antrag aug wurde Versammlung -Der Ver zuschließen. der Saalbau- Kommiffion einstimmig Decharge erteilt. treter der Barbiere ersuchte die Kommission, ihre Einwilligung zur Einführung von Kontrolltarten zu geben, da ein großer Teil Meister die Gehilfenlöhne wieder gekürzt hat. Auch hier wurde ein stimmig die Genehmigung erteilt. Es fehlten die Vertreter der Maurer, Sattler, Schneider und Tapezierer. Samariterfurfus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Montags abend 9 Uhr: Vortrag in der Centrale, Dresdenerstr. 45, über: Ver brennungen, Gefrierungen, Hizschlag, Blizschlag und Beschädigungen durch Gleftricität. Nachher praktische Uebungen. Gäste willkommen. Neue TeilDeutscher Holzarbeiter.Verband. Bezirt Süd- West en und nehmer können jederzeit eintreten. Westen. Bezirts- Bersammlung Montag, den 8. Juli, abends 8 Uhr, in Habels- Brauerei, Bergmannstr. 5-7. Tagesordming: 1. Vortrag. 2. Be richt der Kommission vom legten Quartal. 3. Verschiedenes. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 7. Juli. Opernhaus. Geschlossen. Schauspielhaus. Geschlossen. Nenes Opern Theater( Kroll). Urania Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Unser Rhein. Montag: Unser Rhein. Invalidenstr. 57/62. Mamſell Angot. Anfang 8 r. Tägl. Sternwarte. Jm Trianon Theater:" Lebende V Lieder". Anfang 8 Uhr. Montag: Die Fledermaus. Schiller.( Morwitz Oper.) Der Prophet. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Die Regimentstochter Montag: Figaros Hochzeit. Deutsches. Gefchloffen. Lessing. Die dritte Eskadron. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Berliner. Geschlossen., Nesidenz. Das blaue Kabinett. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neues. Gastspiel des MeßthalerEnsembles. Die goldue Brücke. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Westen. Der Registrator auf Reisen. Anfang 8 Uhr. Die Montag: Dieselbe Vorstellung. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central. Gastspiel der acht japanischen Geisha aus Tokio. Geisha. Anfang 8 Uhr. Montag: Diefelbe Vorstellung. Thalia. Geschlossen. Carl Weiß. Martha, oder: Der Anfang Markt zu Richmond. 8 Uhr. Montag: Des Teufels Anteil. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Specialitäten int Garten. Belle Alliance. Gastspiel Konzert Thomas Koschats und der Wiener Hof- Opernsänger. Specialitäten im Garten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Metropol. Specialitätenvorstellung. Anfang 8 Uhr. Apollo. Specialitäten Vorstellung. Frau Luna. Aufang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Passage Theater. Damen Ringfämpfe. Specialitäten- Borstellung. Anfang mittags 12 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Passage Panoptikum. Specialis täten Vorstellung. M Reichshallen. Neumann- Bliemchen mit seiner Gesellschaft. Anfang 7 11hr. Castans Panopticum. Neu! Nen! Neu! Der Champion aller Billardkünstler Prof. Léon Goffard aus Bruxelles tritt täglich auf um 212 Uhr vorm., 5, 7, 8 Uhr nachm. Lebende Photographien, die eiserne Jungfrau usw. Zoologischer Garten Heute, am im neuen Monat: ersten Sonntag 25 Pf. pro Person Ab 4 Uhr nachmittags: Grosses Doppel- Konzert Gastspiel der Kapelle des Badischen Leib- Grenadier- Regiments Kgl. Musik- A. Boettge. direktor In der ,, Waldschänke": Bläsercorps. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurterstr. 132. Martha, oder: Der Markt zu Nichmond. Romant. Oper in 4 Atten von Flotow. Anfang 8 Uhr. Morgen: Des Teufels Anteil. Dienstag: Volts Vorstellung, Kleine Preise: Der Troubadour.. Mitt: woch: Die Afrikanerin. Turnverein ,, Fichte" ( Mitgl. des Arbeiter- Turnerbundes.). Th Am Sonnabend, den 20. Juli 1901, in der ,, Aktien- Brauerei Friedrichshain" Am Königsthor. ( Früher Lipps.) Am Königsthor. Sommer- Fest bestehend in Garten- Konzert ausgeführt vom Konzert Orchester unter Mitwirkung der Sängerschaft des Vereins„ BEROLINA". Theater und Specialitäten. Grosses Schauturnen ausgeführt von den Damen-, Männer- und Jugend- Abteilungen des Vereins. Kinderbelustigungen aller Art. Kasperle- Theater. Fackelzug. Sommernachts- Ball. [ 288/1] Eintritt 25 Pfennig. Anfang 4 Uhr. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2 Uhr an zur Verfügung. Billets sind in den Turnlokalen, sowie in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. lichem Besuch ladet ein W. Noacks Theater. Zu freundDas Komitee. Seeterrasse Lichtenberg", Röderstr. 6. Ostbahn- Park. Brunnenstraße 16. Heute, Sonntag, den 7. Juli: Im Garten: Konzert, Theater: Täglich: Konzert, Theater- u. Am Kustrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71. Am Kustrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71. Gr. Doppel- Konzert, und Specialitäten Vorstellung. Anfang 4 Uhr. Specialitäten- Borstellung. Hermann Imbs. Täglich: Apollo- Theater Amor" der macht es. Großes Konzert, Theater- u. Vollständig neues Urania. Taubenstr. 48/49.( 3m Specialitäten- Programm! Theatersaal) Abends 8 Uhr: Unser Rhein". Montag: Dieselbe Vorstellung. Invalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr. Sternwarte. Schiller Theater ( Wallner Theater). Morwitz- Oper. 10 Debüts! FrauLuna Luftballett Grigolatis. Anfang 8 Uhr, Sonntags 72 Uhr. Schweizergarten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Am Königsthor. Am Friedrichshain bei halben Preisen: Marie, oder Die Regimentstochter. Täglich: Kom. Oper in 2 Aften von Donizetti. Konzert, Theater, Specialitäten Borstellung und Ball. Sonntagabend 72 Uhr: Der Prophet. Gr. Oper in 5 Aften b. G. Meyerbeer. Montagabend 7, 1hr: Klassische Opern- Vorstellung bei halben Preisen: Figaros Hochzeit. Dienstagabend 72 Uhr: Gastspiel Heinrich Bötel. Martha, oder: Der Markt zu Richmond. Central- Theater. Sonntag, 7. Juli, Anfang 72 Uhr: Gastspiel der 8 echt japan. Geishas aus Tokio. Bum 687. Male: Die Geisha. Operette in 3 Aften v. Sidney Jones. Einlagen im 1. und 2. Aft: 1. Feierlicher Tanz. 2. Ballspiel- Tanz. Volksbelustigungen aller Art. Jeden Abend 10 Uhr: Moderne Don Juans. Gossmann Konzertgarten Kreuzbergstr. 48, an der Kazbachstraße. Jeden Sonntag Frei- Konzert und Ball.m Montag und Donnerstag: 惠 Hamburger Sänger. Freitag: 3. Schmetterlings- Tanz. 4. fänber Norddeutsche Sänger. spiel Tanz. 5. Frühlingsfeier- Tanz. 6. Schirm Tanz. 7. Erntefest Tanz. 8. Stegesfeft- Tanz, ausgeführt von den 8 echt japanischen Geishas aus Tolio. Während der Ferien ermäßigt. Entree. Entree 20 Pf. Vorzugstarten 10 Bf. Nachzahlung, für alle Soireen gültig. Metropol- Theater. Reichshallen Das sensationelle JuliSpecialitäten- Programm 14 brillante Neuheiten. Dienstag, den 9. Juli: 2001 Zum 134. male: Der Zauberer am Nil. Vorher Das brillante Juli- Programm. Rauchen überall gestattet. Anfang 8 Uhr. Heute und folgende Tage: Gastsp. des altberühmten NeumannBliemchen mit seiner Gesellschaft. ( Herren Bliemchen, Horvath, Gipner, Tieck, Zimmermann, Feldow und Ledermann.) Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Am 1. August: Wiederbeginn der Soireen der Stettiner Sänger. Prater- Theater Sanssouci Kastanien- Allee 7/9. Zäglich: Aus dem Volke. Im Garten: Täglich: Hoffmanns Boltsstück mit Gefang und Tanz in Nordd. Sänger 4 Bildern. Auftreten der Excentric- Chansonnette Hedwig Döring, des Grotesque: Romiters Paul Coradini, der Gebrüder Damm, Afrobaten. The Garays, Rad: fahrer. Mr. Bartlings lebende Photo: graphien. Konzert und Ball. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Numerierter Platz 50 Pf. Kalbo. und Konzert. Anfang d. Konzerts 5 Uhr, der Soiree 7 Uhr, Wochen: tags 6 Uhr, d. Soiree 8 Uhr. Entree 30 Pf. Sonntag, Montag und Donnerstag: Tanzkränzchen. Burleste in 1 ausgeführt von der Haustapelle und der Ital. Vokal, Instrumentalund Tanzkapelle Sirena. B. Geride. Muſit von Mr. Schmidt Specialitäten- Vorstellung. Große Galavorstellung der weltberühmten Turmseiltäuftler Jm Saale: Tanzkränzchen. Wo amüsiert man sich grossartig? In Schnegelsbergs Festsälen, Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Heute: Grosser Ball und Thaler- Regen verbunden mit Cigarren, Bonbon- Regen und diversen Ueberraschungen. 14812* Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Empfehle meine Säle. 300 and 1200 Perionen fassend( mit Bühne), den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabrifen 2c. zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art. Max Schindler. Etablissement„ Neu- Seeland" Stralau. Wwe. Schonert. Nummelsburger Sce. Sonntag, den 7. Juli 1901, nachmittags 3 Uhr: IV. Schwimm- Fest des Arbeiter- Schwimmerbunds bestehend in Wettschwimmen und Springen Humoristisches Wasser: Ballspiel Reigen. Grosses Konzert. Jm Riesen Saal: TANZ. Auftreten der besten und elegantesten Turmseil Künstler The Liepelts, gen. Blondin. Bei eintretender Dunfelheit: Grosses Brillant- Fenerwerk. Beginn des Schwimmens 3 Uhr. Die Kaffeetiche steht den geehrten Damen von 2 Uhr an zur Verfügung. Eintritt a Person 25 Pf. Programme an der Kaffe a 5 Pf. 287/ 19* Der Festausschuss. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Täglich: Artistische Leitung: Paul Milbitz. [ 16492* Gr. Konzert, Theater- u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Montag: Sommerfest.- Jeden Mittwoch: Die beliebten Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Kinderfeste. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 Uhr ab geöffnet. 2 hochelegante Regelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. Sonntag, Montag und Donnerstag in den Sälen: Familien- Kränzchen. H. Mentes Volksgarten, und Seeterraffe Lichtenberg, Röderstr. 3536. 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Sonntag, den 14. Juli in Treptow, Joels Victoria- Garten Ludwigs Park- Restaurant: Gr.Sommer- Fest bestehend in Grossem Konzert ww ausgeführt von der Fischer schen Symphonie- Kapelle. Gesangs- Aufführungen ausgeführt von Mitgliedern des ArbeiterSängerbundes. MIJAS Turnerische Aufführungen. Auftreten des so beliebten Berliner Ulk- Trio. Kasperle- Theater bei freiem Entree, a Bei eintretender Dunkelheit: Grosser Kinder- Fackelzug. Jedes Kind erhält beim Eintritt einen Bon zu einer Stocklaterne. Tebis In beiden Sälen: Grosser Ball. Ball. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2 Uhr an zur Verfügung. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Kassenöffnung 2 Uhr. Entree 20 Pf. [ 214/12] Das Komitee. Achtung! 8082 Achtung! IV. Wahlkreis( Osten). Sonntag, den 14. Juli 1901, in„ Mentes Volksgarten", RöderStrasse 35-36, Lichtenberg und Landsberger Chaussee: Gr.Sommer- Fest are se nep bestehend in Grossem Konzert Massen- Gesänge ausgeführt von 2 stark besetzten Kapellen. w Radfahrer- Reigenfahren- Grossartige athletische Aufführungen auf Armin Volks- und Kinderbelustigungen, Athletenklub als: Kasperle- Theater, Karussell- Freifahrt, Sacklaufen, Eselreiten. Bei eintretender Dunkelheit: 10.112 Grosser Kinder- Fackelzug 1 wozu jedes Kind eine Stocklaterne gratis erhält. IMMATUR Grosser BALL. A Die Kaffeeküche steht den geehrten. Damen von nachmittags 2 Uhr an zur Verfügung. a Liter Milch 60 Pfennig. Eröffnung 2 Uhr. Anfang des Konzerts 3%, Uhr. * Billet 20 Pf. An der Kasse 25 Pf.bur Achtung! Gesangvereine des Ostens( Mitgl. des A.-S.-B.). Hiermit zur Nachricht, dass die Probe zum Sommerfest am Sonnabend, den 13. Juli, abends 8 Uhr, in Louis Kellers Festsälen, Koppenstrasse 29, stattfindet. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Hobul Jugs[* Achtung! VI. Wahlkreis. Sonntag, den 14. Juli 1901, im ,, Schloss Weissensee": Gr. Sommer- Fest des VI. Berliner Wahlkreises bestehend in * Grossem Früh-, Mittags- und Nachmittags- Konzert* ausgeführt von 2 stark besetzten Kapellen. Mallen- Gefänge ausgeführt von ca. 500 Mitgliedern des Arbeiter- Sängerbundes, unter Leitung des BundesDirigenten Herrn R. Blobel. Radfahrer- Reigenfahren WW auf festlich geschmückten Rädern, ausgeführt von Mitgliedern des Arbeiter- Radfahrer. Vereins ,, Berlin". Grossartige turnerische Aufführungen. Im herrlich gelegenen See- Theater: Auftreten sämtlicher Specialitäten bei freiem Entree. Bei eintretender Dunkelheit: Grosses Brillant- Feuerwerk ausgeführt von dem berühmten Pyrotechniker Herrn Albers. Volks- und Kinderbelustigungen aller Art. bei freiem Entree. Vorstellung eines Kasperle- Theaters Jedes Kind erhält am Eingang einen Bon, für welchen es entweder eine Stocklaterne erhält, oder die Schaukel oder ein Karussol einmal benutzen kann. in beiden Sälen: zahlen 50 Pf. nach, Von 4 Uhr nachmittags TANZ. Herren, welche daran teilnehmen, Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2-6 Uhr nachmittags zur Verfügung. >>>>> Anfang des Konzerts früh 8 Uhr. Entree 20 Pf. Ausführliches Programm beim Eintritt gratis. Ferner machen wir darauf aufmerksam, dass im Lokal eine Abteilung der ArbeiterSanitäts- Kolonne und am Wasser eine Rettungswache vom Arbeiter- Schwimmer- Bund stationiert ist. Für hinreichende Fahrverbindung ist Sorge getragen. Da wir weder Kosten noch Mühe gescheut, das Fest zu einem wirklich genussreichen und volkstümlichen zu gestalten, hoffen wir auf recht zahlreichen Besuch. 219/14 Achtung! 180 Das Komitee. Sonnabend, den 13. Juli Achtung! Am Königsthor Schweizergarten Am Friedrichshain Fahrgelegenheit nach allen Richtungen GROSSES SOMMERFEST verbunden mit Sommernachts- Ball arrangiert vom Vertrauensmann der Berliner Kürschner. 93/ 15* Konzert und Specialitäten- Dorffellung.* Auftreten sämtlicher Künstler. Gesang Aufführungen des Gefangvereins Berliner Kürschner,( M. d. A.- S.: B.) Den geehrten Damen steht von 3 Uhr nachmittags ab die Kaffeeküche zur Verfügung. Eintritt 30 Pf. Herren, die am Tanz teilnehuten, zahlen 50 Pf nach. Anfang 4 Uhr. Volksgarten vorm. Weimanns Volksgarten Badstr. 56. Pankstr. 25. Täglich Theater u. Specialitäten Vorstellung. Anfang 4 Uhr Grasstes Garten Etablissement. Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagsäulen. Empfehle mein Lokal zu Fest: lichkeiten und Bersammlungen. 19372* C. F. Walter. Johannisthal. Raus Park- Restaurant. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Kaffeeküche.Kegelbahn.Ausspannung. Saal für Vereine u. Bersammlungen. 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DI 61 315 70 482 515 84 617 705 838 1230 43 375 426 624 710[ 30 000] 2006 135 69 290 339 443 645 849 981 3073 242 70 305 425[ 100] 501 11 849 4069 225 69 573 640 720 61 5008 202 18 526[ 200] 622 50 63 855 941 6287 309 455 679 831 909 40 7563 686 724 86 812 902 8032 213 353 573 639 747 889 9158 254 94 459 529 622 65 722 62[ 100] 80 845 943 10197 232 331 401 2 535 683 718 73 807 944 11038 47 229 76 354 442 44 52 58 72 747 70 841 941[ 150] 51 82 83 12071 174 75 266 334 57 477 79 535 603 939 13152 69 358 478 553 14233 356 62 91 481 601 18 787 815 29 50 945 15015 65 155 288 347 681 741 70 802 16121 518 91 663 829[ 100] 80 17035 341 471 613 53 71 719 94 888 92 957 18006[ 100] 113 15 63 309 40 578 930 82 19005 23 137 358 564 652 743 863 78 87 913 20012[ 100] 79 82 139 336 57 464 668 81 743 823 934 57 62 21188 454 518 670 22140 95 252 332[ 100] 37 491 960 91 23219 22 80 356 551[ 100] 95 815 34 973 24013 42 84 324[ 100] 48 69 510 78 90[ 100] 716 857 81 82 25227 97 379 477 548 67 785 931 26009 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954 99 137024 49 52 324 75 538 737 906 46 51[ 150] 58 138412 58 697 879 953 139020 166 96 200 11 34 87 353 820 26 140225 56 93 395 486 807 44[ 100] 964 141032 121 202 448 535 614 69 74[ 300] 727 806 52 142011 162 [ 100] 411 95 611 13 709 848 51[ 100] 143075 401 518 760 75 850 144404 72 559 76 722 31 881 145066 209 300 47 48[ 150] 483 587 632 828 146046 126 45 387 543 78 760 64 147054 280 320 757 89 953 69 148125 317 623 740 871 960 149082 204 34 390 150005 26 43 316 42 407[ 100] 25 46 655 733 98 880 151126 48 260 815 34 152179 222 324 41 454 87 621 63 92 734 56 865 153058 73 145 241[ 150] 463 73 696 780 99 839 40 84 90 154121 48 79 236 53 488 523 36 668 841 917 85 155160 89 214 88 382 570 655 71 772 943 156021 24 144[ 100] 275 344[ 100] 93 410 34 679 86 704 813 157411 91 521 652 796 904 76[ 100] 158013 227 53 423 566 631[ 150] 34 700 6 22 67 985 159006 194 443 75 534 42 51 73 688 871 86 939 160017 78 119 251 528 775 964 88[ 100] 161017 89 115 205 14 69 472 523 63 680 790 162238 300 66 542 658 99 163006 66 81 115 57 212 364 717 836 61 902 59 72 164115 83 410 48 97 560 640 757 818 913 165059 97 110[ 100] 12 429 757 820 918 55 62 166020 171 206 317 414 26 523 704 52 93 938 78 167064 120 79[ 100] 267 439 558 614 847 168048 104 228 97 319 44 90 667 809 169402 52 670 873 170021 156[ 100] 76 201 362 81 429 602 78 757 171220 389 456 88 603 47 746 86 823 172114 53 81 206 69[ 100] 459 558 658 701 903 18 88 173217 394 436 62 79 91 528 632 802 30 905 92 174235 84 567 626 705 10 57 65 834[ 150] 36 175005 98 274 338 680 751[ 150] 176065 145[ 100] 307 429 59 506 661 723 897 177001 56 145 346 434 505 63 1100] 82 855 978 178028 92 161 364 456 629 32 61 777 882 927 179111 496 534 792 906 94[ 100] 998 180065 84 242 44 417 92 558 181033 191 229 337 96 649[ 150] 995 182182 714 804 914 45 1100] 183170 78 361 616 737 902 24 65 184112 237 494 563 664 859 902 8 185026 144 238 335 953 67 186111 405 74 616 63 69 741 929 33 187319 38[ 100] 51 550 [ 100] 640 769 93 886 968 188048 151 65 350 97 498 525 37[ 100] 629 750 83 865 93 996 189002 127 57 76 226 57 311 416 41 90 500 1 24 672 97 865 190131 58 88 229 64 497[ 150] 885 948 191275 310 16 643 92 769 869 924 192019 29 78 88 187 210 365 83 446 60 566 79 616 19 814 24 44 922 56 94 193161[ 100] 505 93 848 194043 276 93 566 628 82 782 887 988 195010 478 928 30 86 196092 147 57 443 91[ 100] 534 39 76 677 827 903 68 197126 413 61 508[ 100] 66 605 17 46 709 41 92 11001 820 198218 80 410 506 13 682 83 766 868 199103 80 200 36 71 398 470 86 93 680 875 903 200226 62 395 598 752 996 201202 16 696 783 801 82 940 59 202047 88 146( 100) 311 564 99x 203395 819 24[ 100] 61 204314 469 775 849 97 975 205002 151 1001 84 227 495 740 810 907 204 61 81 384[ 200] 417 46 517 785 95 874 947 207014 207 15 351 585 630 33 704[ 100] 990 208017 156 219 481 572[ 100] 712 863 83 209108 48 244 432 44 47 697 739 848 907 97 210032 1501 50 94 97 148 64 301 424 520 671 6.0 40 64 81 916 77[ 100] 211081 155 67 805 931 212030 36 37 178 81 267 332 40[ 300] 467 715 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Für den Injeratenteil verantwortlich: Tb. Glocke in Bertin. Druck und Verlag von Way Bading in Berin r. 156. 18. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Eine neue Kulturgeschichte. Litterarische Rundschau. Dr. Heinrich Schurk, Urgeschichte der Kultur. Mit 434 Abbildungen im Text, 8 Tafeln in Farbendruck, 15 Tafeln in Holzschnitt und einer Kartenbeilage. Leipzig und Wien, Bibliographisches Institut. XIV. und 658 S. gr. 8°. Gebunden 17 M. Während noch bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts die vorgeschichtlichen Stufen des Entwicklungsprozesses der Menschheit, soweit sich überhaupt Philosophie, Staats- und Rechtstheoretik mit ihnen beschäftigten, einfach nach den durch das alte Testament überlieferten patriarchalischen Vorbildern konstruiert wurden, läßt sich im 18. Jahrhundert ein stetig steigender Einfluß der infolge der Ausdehnung der Schiffahrt und Kolonisation rasch zunehmenden ethnographischen Kenntnisse auf die Vorstellungen von dem einstigen gesellschaftlichen Leben nachweisen. Wie sehr in Frankreich die der Revolution voraufgehenden Staats- und Rechtstheorien mit ihrer Auffassung des Naturzustandes, der ihnen zugleich als natürlicher Zustand galt, unter dem Banne der damaligen Sittenschilderungen fremder Völker, speciell der neuentdeckten Südscevölker standen, ist bekannt. Aber nicht nur in der vorrevolutionären Litteratur Frankreichs zeigt sich dieser Einfluß, auch in den geschichts- und rechts philosophischen Theorien andrer Länder kommt er zur Geltung, besonders bei Adam Ferguson und Gottfried Herder. In seinen„ Ideen zur Geschichte der Menschheit" nimmt Herder nicht nur immer wieder auf damalige ethnographische Schriften Bezug, auch dort, wo fich seine Aufchaningen als Folgerungen aus philosophischen Betrachtungen geben, sind sie, wie sich bei Prüfung des von ihm bemußten ethnographischen Materials ergiebt, vielfach nichts andres als Niederschläge aus diesent. " " " Sonntag, 7. Juli 1901. " " beziehungen bei der von Schurz gewählten Materialwerwertung, I dem Friedenshäuptling als Repräsentanten des Geschlechts" resp. da jede Seite des socialen Lebens für sich gesondert zur Ver- der Sippe" und dem Kriegshäuptling als Repräsentanten der anschaulichung gebracht wird, größtenteils verloren. Männerhausgesellschaften und Klubverbände bestehende Gegensatz Damit foll feineswegs gesagt sein, daß der Leser nun über- beleuchtet wird; dann folgt die Schilderung der Entstehung eines Haupt keine Aufklärung über derartige Zusammenhänge erhält. Wer primitiven Sofabels( Häuptlings- Gefolgschaften), der Zauberer- und Lipperts Kulturgeschichte fennt, weiß, wie manche ausgezeichneten Priesterstände, des Adels, der Sklaverei und Hörigkeit, der verHinweise auf die Kausalverknüpfungen zwischen den verschiedenen achteten Berufe, der indischen Kasten. Volkssitten sie enthält, und mehr noch hat Schurz sich die Aufgabe Der dritte Abschnitt behandelt auf 92 Seiten die Wirtgestellt zu entwickeln. Aber es ist ein anderes, ob der Leser schaft". Er gliedert sich ebenfalls in vier Kapitel: 1. Aufeine Sitte gewissermaßen selbst entstehen sieht, ob ihm ihre Ent- gaben und Anfänge der menschlichen Wirtschaft; 2. Wirtschafts stehung an vorliegenden Thatsachen demonstriert wird, oder ob sie reformen; 3. Kulturpflanzen und Haustiere; 4. Gewerbe und Handel. ihm auf dem Wege des deduktiven Näfonnements unter Bezug- Der Abschnitt gehört, wenngleich auch er mir als ein unvollständiger nahme auf Vorgänge, die ihm vielfach in ihrer Eigenartigkeit völlig Versuch bezeichnet werden kann, zu dem Besten, was auf diesem Ges unbekannt sind, plausibel gemacht wird. Dazu kommt, daß solche biet geleistet worden ist; jedenfalls zeugt er von ungleich besserer erläuternden Begründungen, sollen sie sich nicht ins Endlose verlieren, Durchdringung des Stoffs als Prof. Karl Büchers Schrift" Die immer nur einige allgemeine Hauptzusammenhänge, die aber gerade Wirtschaft der Naturvölker" oder die von diesem in den deshalb auf den einzelnen besonderen Fall oft schlecht passen, berück- beiden letzten Ausgaben seiner Entstehung der Volkswirtschaft" sichtigen können. versuchte Schilderung des„ wirtschaftlichen Urzustandes". Was Schurz Der Mangel dieser Behandlungsweise zeigt sich schon gleich auf als Ethnologe vor allem voraus hat, ist das Vermögen, sich in die den ersten Seiten des Werks. Denn um eine Basis für seine Lage und die Gedankenwelt des sogenannten Wilden" hineinspäteren eigentlichen Ausführungen zu gewinnen, sieht Schurz sich versetzen zu können, während Bücher im Grunde nie den Kulturgenötigt, nach einer 22 Seiten langen„ Einleitung" noch eine zweite menschen los wird und, ohne es selbst zu merken, immer wieder durch ( die im Werk allerdings als erster Abschnitt figuriert) 68 Geiten feine moderne„ Kulturbrifle" schaut. lange hinzuzufügen, in denen er sich über die Grundlagen Vorweg sei bemerkt, daß Schurz, wenngleich er nicht zur der Kultur", über die Einflüsse des Bodens. und Klimas, die fonfequenten Acceptation der materialistischen bezw. ökonomischen Aenderungen des Typus, Einwirkung der Lebensbedingungen, der Geschichtstheorie gelangt, doch auf Grund der Beobachtung, daß fortBeschäftigungsarten, der Arbeitsteilung usw. verbreitet, und zwar gejetzt die socialen Handlungen der kleinen primitiven Gemeins ohne daß der Leser die Thatsachen, auf welchen die Darlegungen schaften und Gruppen durch ökonomische Motive ausgelöst werden, beruhen, kennen, lernt. Er wird gleich von vornherein mit einem zu der Auffassung der Wirtschaft als der Basis des je beträchtlichen Fonds von rein didaktischen Erläuterungen und Regeln weiligen Kulturstandes kommit. Daß nach seiner Ansicht Und seitdem hat die Kulturgeschichtsschreibung ebenso wie ihre ausgestattet, deren Richtigkeit er nicht fontrollieren kann, die für ihn die sociale Etellung der Frau nicht davon abhängt, ob fyftematisierende Gefährtin, die Sociologie, soweit sie auf frühere feine Anschaulichkeit haben; anstatt daß ihm im Laufe des Fortgangs mutterrechtliche oder vaterrechtliche Abstammung gilt, sondern Bildungsstufen zurückgreifen, sich mehr und mehr zur Befolgung der der Untersuchung an der Lebensweise der verschiedenen Völker selbst von der Stellung der Frau im Wirtschaftsleben, haben Letourneauschen Forderung gezwungen gesehen, die Ethnologie als demonstriert wird, welcher Art alle diese verschiedenen Einwir vorhin schon gesehen; und ähnliche Stellen finden sich mehrfach ihre Basis zu betrachten; ja man fann in gewiffem Sinne sagen, flüsse sind. in seinem Werke. So heißt es denn auch in seiner Erläuterung der daß die mit den älteren Entwicklungsprozessen der Menschheit sich Eins muß allerdings offen zugegeben werden, so lesbar und Anfänge der menschlichen Wirtschaft: Immer bleibt die Wirtschaft beschäftigende Kulturhistorik direkt zu einer nach historischen Gefichts übersichtlich wäre im legteren Fall die Schuriche lrgeschichte der die unmittelbarste Vorbedingung alles menschlichen Daseins, die punkten geordneten Ethnologie geworden ist. Schon Friedrich Gustav Kultur" schwerlich geworden, wie sie es jetzt ist. Es hätte sich nicht wirtschaftliche Arbeit die erste und unerläßlichste von allen. Und wie Klemms in den vierziger Jahren entstandene Allgemeine Kultur- vermeiden lassen, daß der Leser gezwungen worden wäre, häufiger den der Einzelne durch nichts gründlicher erregt und erschüttert wird als durch geschichte der Menschheit" repräsentiert sich in wesentlichen Teilen als Entwicklungsfaden fallen zu lassen, um ihn an andrer Stelle wieder eine Gefährdung oder gar Zerstörung feiner ökonomische Grundlage, so ein fast rein ethnographisches Wert, und noch mehr gilt dies von Werken wie aufzunehmen. Auch hätte er häufiges Zurückgreifen auf schon Gefagtes auch jede größere Gruppe der Menschheit, der Stamm und das Volk. J. G. Woods Natural History of Man"( Naturgeschichte des Menschen), und allerlei Wiederholungen in Kauf nehmen müssen. In dieser Aber ist sich der höher fultivierte Teil der Menschheit dieser ThatG. B. Tylors„ Researches into the Early History of Mankind"( Unter- Hinsicht bietet das von dem Verfasser gewählte Verfahren entschieden sache immer bewußt geblieben? Der Augenschein lehrt das gerade fuchungen über die früheste Geschichte der Menschheit) oder J. Lubbocks immerhin manche Vorteile, und da es sich um ein Werk für das Gegenteil. Wenn wir die Dokumente überblicken, die das Werden " Origin of Civilization"( Ursprung der Civilisation). Vor allem größere Publikum handelt, das irgend welche Specialkenntnisse auf und Sein der Kulturvölker behandeln sollen, wenn wir also die aber ist Julius Lipperts Kulturgeschichte der Menschheit" in ihrem dem betreffenden Gebiet nicht befigt, möchte ich weiter mit dem Aufzeichnungen betrachten, die man etwas aumaßend schlechthin als organischen Aufbau" zu einem rein ethnologischen Werk geworden, Berfasser nicht rechten. das sich von den eigentlichen Völkerkunden", z. B. der Völkerkunde Weltgeschichte" zu bezeichnen pflegt, da machen wir die Und noch eins räume ich willig und gerne ein: bietet merkwürdige Erfahrung, daß von den wirtschaftlichen Fragen als Ragels oder der älteren Waitzschen„ Anthropologie der Naturvölker" die vom Verfasser befolgte Darstellungsmethode auch leicht Anlaß zur Ursachen geschichtlicher Vorgänge immer nur sehr wenig die Rede wohl durch eine verschiedenartige Anordnung des Stoffs und durch Abschwenkung auf treuzende Irrwege, speciell zu spekulativen ist; nur als Folgen der um gang andre Dinge geführten Kämpfe größere oder geringere Berücksichtigung bestimmter Probleme unter- Expeditionen ins luftige Reich der Phantasie, so ist doch in der Dar fcheinen Störungen oder Förderungen des wirtschaftlichen Daseins scheidet, nicht aber durch eine verschiedene Betrachtungs- und Bestellung der Entwidelungsfolge alles geistreiche Irrlichteln, alles aufzutreten." handlungsweise. zwanglofe Daranflostombinieren vermieden. Die völlige Beherrschung Schurz unterscheidet als erste Wirtschaftsform: die rein primitive Aber mit dieser Umivandlung der Kulturhistorik in eine, wenn des Gebiets durch den Verfasser, die ihn nicht nur auf Grund der aneignende Wirtschaftsweise, d. h. eine Stufe, auf der jeglicher Anman so sagen darf, historische Ethnologie hat zugleich ihre Aufgaben- mitgeteilten Thatsachen, sondern häufig auf Grund viel weiter bau, jegliche Tieraufzucht fehlt. Von Ort zu Ort wandert die stellung gewechselt. An die Stelle der früheren einfachen Bereichender Specialkenntnisse urteilen läßt, dazu eine gute Dofis ein- Horde umber; der Mann jagt, die Frau sammelt Wurzeln, Früchte, schreibung ist die Nachspürung nach den kaujalen Zusammenhängen, dringender Kritik, sowie eine gewisse Abneigung gegen die heutige Insekten. Anfänglich wird diese Sammelwirtschaft in stetigem an die Stelle der Description die entwickelnde Darstellung getreten. Schematisierungs- und Verallgemeinerungssucht, die wenige Einzel- Umherziehen betrieben, später bei Erlangung größerer technischer Wie die frühere Ethnographie, die sich mit der Schilderung deffen, vorfälle generalifiert und daraufhin womöglich allerlei Gesetze Fähigkeiten und in reicheren Gebieten, führt sie zu halbießhafter was ist, begnügte, immer mehr in die moderne Ethnologie übergeht, tonstruiert, gleichen gewissermaßen die Mängel der Material- und selbst zu völlig seizhafter Lebensweise. Allmählich findet ein welche die weitere Frage stellt: Wie und wodurch ist das verwertung wieder aus. Ja man darf ohne lebertreibung fagen, Uebergang vom Sammeln zum Anbau statt; die Vollzieherin dieses alles entstanden?, so begnügt sich auch die moderne Ur- Kultur- daß der Verfasser es verstanden hat, einzelne Entwickelungsvorgänge Kulturfortschritts ist die Frau. Sie betreibt zuerst den primitiven geschichte nicht mehr damit, nach allerlei Merfinalen bestimmte Ent- in geradezu vorzügliche Beleuchtung zu rücken. Anbau, der Mann bleibt vorläufig Jäger. Stufe war; fie sucht vielmehr darzulegen, wie das eine aus dem fellim aft", ber sich, wieder in vier stapitel teilt: 1. Anfänge der sich der Nomadismus, aus diesem ber derbau entwickelt habe, so Eine altertümliche Anschauung lehrt, daß aus dem Jägertum andern im stetigen Umbildungsprozeß hervorgegangen ist und welcher Gesellschaft; 2. Sociale Schichtungen; 3. Anfänge des Staates; daß sich ein regelmäßiges Aufsteigen von den niederen zu Art die treibenden Kräfte waren. Einen bedeutsamen Fortschritt auf 4. Sitte und Brauch. Kurz, aber doch ausreichend zur Gewinnung den höheren Formen beobachten ließe. Schurz weist nach, diesem Wege bezeichnet die schon erwähnte Lippertsche Kultur- eines Ueberblicks werden zunächst die natürlichen Grundlagen der indem er die besonderen Bedingungen der beiden Wirtschaftsgeschichte", die als ihr Ziel bezeichnet das Leben der Menschheit als gesellschaftlichen Unterschiede erörtert, dann folgt eine Diskussion ein Ganzes in allen seinen Ursächlichkeiten zu erfassen". Und auf demselben darüber, wieweit die Familie oder Geschlechtsgenossenschaft als sociale Standpunkt steht das neue Werk des Ethnologen Schurz, das sich nicht Urzelle betrachtet werden muß, der sich eine Darstellung der nur in betreff der Intentionen, sondern auch in der Darstellungs- totemistischen Eippe" und, von dieser zurückgreifend auf ältere weise vielfach dem Lippertschen anschließt unter Berücksichtigung Bildungen, der Altersklassen als älteste gesellschaftliche Organisationsder seitdem enorm vermehrten Forschungsergebnisse. formen" und der weiteren Umbildung der Altersflaffen in Klubs Ob indes gerade diesem Zweck, die kausalen Beziehungen zwischen und Geheimbünde anschließt. Darauf schildert der Verfasser die den Einzelheiten des Kulturlebens zur Darstellung zu bringen, die primitiven Eheverhältnisse, Mutterrecht und Frauenherrschaft" von Lippert wie von Schurz beliebte Verwertungsweise des ethno-| Berfall der Sippen und Entstehung der vaterrechtlichen Familie", logischen Materials entspricht, möchte ich recht sehr bezweifeln. Prostitution". Während die ältere Kulturgeschichtsschreibung das Material nach Auf die Einzelheiten der Darstellung einzugehen, würde zu weit bestimmten Kulturabstufungen teilte, wie z. B. auch noch Lewes führen; erwähnt sei nur, daß Schurz H. Morgan in seiner Urgesellschaft" bestimmte, nach technischen völligem Recht in den Männerhaus- Gesellschaften, wie wir sie beFortschritten aufeinanderfolgende Perioden der Wildheit und Barbarei fonders bei den Völkerschaften der Südsee, aber auch bei den amerikaunterscheidet, wird in den ,, Völkerkunden" das Material nischen Indianern finden, nur analoge Bildungen zu der älteren meist nach sogenannten anthropo- geographischen Provinzen, nach Altersflaffeneinteilung fieht und sie als Vorgänger der späteren GeBölferzonen geordnet, also z. B. die Einrichtungen der Kaffern, heimbünde auffäßt. Daß er auch, im Gegensatz zu Bachofen, Malaien, Bantus usw. für sich dargestellt. Dagegen hat Schurz nach Morgan, Post und Anderen, zwischen mutterrechtlicher Abstammungsdem Vorgang Lipperts und andrer das ethnologische Material nach folge und Frauenrecht beziehungsweise Frauenherrschaft scharf unter begrifflichen Unterscheidungen zu ordnen unternommen. Er teilt scheidet, ist selbstverständlich. Die sociale Stellung der Frau gilt Interessant ist das 60 Seiten lange Stapitel über die Kunst fein ganzes Werk in fünf Abschnitte: 1. Die Grundlagen der ihm keineswegs als unabhängig davon, ob die Abstammung des( Tanz, Mufit, Musikinstrumente, Gesang, primitive Dichtkunst, Kultur; 2. Die Gesellschaft. 3. Die Wirtschaft. Kindes in männlicher oder weiblicher Linie gerechnet wird; sie ist Alliteration, Neim, Anfänge der bildenden Kunst, Ornamentit, 4. Die materielle Kultur. 5. Die geistige Kultur. vielmehr durch wirtschaftliche Umstände bedingt. Architektur). sowie das nicht minder umfangreiche Kapitel über die Jeder dieser Abschnitte zerfällt wieder in eine Anzahl Unterkapitel,„ Schon auf den primitiven Stufen der menschlichen Wirtschaft", Religion. Mit der älteren Auffassung, nach welcher am Anfang der als: Sociale Schichtungen, Wirtschaftsformen, Stulturpflanzen, Haus fagt er Seite 124, tritt, wie wir später genauer sehen werden, eine Religionsentwicklung eine sogenannte rohe Naturreligion steht, tiere, Gewerbe 2c. 2c., und in jedem dieser Unterkopitel wird dann Arbeitsteilung in dem Sinne ein, daß der Mann vorwiegend die bricht der Verfasser völlig. Wie die altarischen Inder, aus ein möglichst geschlossener Ueberblick über den auf dem betreffenden animalische, die Frau die vegetabilische Kost beschafft; allmählich ent- deren Sprache und alten religiösen Schriften man jene AufGebiet vor sich gegangenen Bildungsprozeß zu geben versucht, also wickeln sich unabhängig von einander und natürlich nicht überall in faffung hergeleitet hat, durchaus nicht mehr im Sinne der 3. B. in dem Kapitel Sociale Schichtungen" die Entstehung der derselben Art aus der weiblichen Thätigkeit der Anban von Nuz- Ethnologie ein primitives Volk waren, so ist auch ihr Naturkult, selbst Häuptlingsmacht, bevorrechteter Schichten( des Adels), der Zauberer- pflanzen, aus der männlichen die Viehzucht. Nun ist aber der in der durch die Sprachforschung erschlossenen ältesten Form, ein und Priesterstände, der Sklaverci und Hörigkeit, des Kasten- Ackerbau der Weiber, wenn nicht älter als die Viehzucht der Männer, relativ spätes Erzeugnis. Als erstes Produkt der Grundempfindung, wesens usw. behandelt.. doch jedenfalls viel allgemeiner verbreitet; den Hirtenftäminen und aus der alle Religion hervorgeht, nämlich dem Gefühl der Ab" 1 Die Ge meines Erachtens mit formen gegeneinander hält, daß beide in verschiebenen Gegenden nebeneinder aus der rein aneignenden Wirtschaftsform entstehen konnten; soweit aber von einem Hervorgehen des Ackerbanes aus dem Nomadismus, resp. von einem Aeltersein der einen oder andren Wirtschaftsweise gesprochen werden könne, späche weit mehr dafür, daß sich die Viehzucht aus dem Ackerbau entwickelt habe, als umgefehrt. Dann folgt eine nähere Schilderung der anfänglichen Wichwirtschaft, des Einflusses der Viehzucht auf die Anschauungsweise der Hirtenvölker, die Arten der Haustiere und Kulturpflanzen und der verschiedenen Anbaumethoden, der Anfänge von Gewerbe und Handel, Entstehung des Geldes 2c. Der vierte Abschnitt handelt über„ Die materielle Kultur"; er besteht aus 7 Kapiteln: 1. Benutzung und Beherrschung der Naturs träfte und Naturstoffe; 2. Die Technit; 3. Die Waffen; 4. Werks zeuge und Geräte; 5. Schmuck und Kleidung; 6. Bauwerke; 7. Verfehrsmittel. Der fünfte Abschnitt„ Die geistige Kultur" behandelt in fünf Kapiteln: 1. Die Sprache; 2. Die Kunst; 3. Die Religion; 4. Die Rechtspflege; 5. Die Anfänge der Wissenschaft. linzweifelhaft bietet diese Anordnung viele Vorteile, besonders den höher fultivierten Bölfern, bei denen Ackerbau und Haustierzucht| hängigkeit, auf das„ halbbewußt" das Gemüt reagiert, bezeichnet wenn es sich, wie im vorliegenden Fall, um ein für das große neben einander betrieben werden, stehen zahlreiche andre gegenüber. Schurz den Animismus, die unklare Vorstellung des Menschen, Bublifum berechnetes Wert handelt. Der Leser findet gleichsam in die wohl Hackbau treiben, aber Nuztiere nur in sehr beschränktem daß ihn mächtige Gewalten umgeben, daß in allen Gegenständen, die einer Monographie das wichtigste zusammengestellt; er gewinnt eine Maße aufziehen: die Weiber haben hier bereits einen Kultur- er wahrnimmt, irgend welche verborgenen Kräfte stecken können. Doch deutliche Uebersicht. Wissenschaftlich betrachtet ist aber diese An- fortschritt vollzogen, der ihnen den Männern gegenüber, die auf der tritt der Animismus mur selten in reiner Form auf; vielleicht ordnung für den Zwed, die ursächlichen Beziehungen zwischen den Stufe des Jägerlebens stehen geblieben sind, einen gewaltigen Vorzug noch drückender als das Gefühl der Abhängigkeit von der Natur ist verschiedenen Seiten des Kulturlebens aufzudecken, vielleicht am aller- und, gefchickt benutzt, wirkliche Macht verschafft, wo der Wildstand jenes andere, das ein unsichtbares Band un die toten und wenigsten geeignet. Eine Gruppierung der Materialien nach Völker- gering und die Jagdbeute unbedeutend ist. Dazu treten bei lebenden Angehörigen einer Gruppe schlingt. So treten zum zonen bietet für solchen Zweck ungleich bessere Mittel, besonders wenn den Frauen oft noch gewerbliche Thätigkeiten, Töpferei, Weberei Animismus bald allerlei Toten- und inflare Geistervorstellungen die Auswahl und die Aufeinanderfolge so getroffen wird, daß nicht und dergleichen, die ihnen dort, 100 der Handel schon hinzu, eine Art Manen- Verehrung, die später sich mit der streng nach geographischen Gesichtspunkten verfahren, sondern zugleich die etwas entwickelt ist, eigne Einnahmen verschaffen Ausbildung von größeren Geschlechts- und Familiengruppen zu Kultur- und Wirtschaftsstufe mit in Berücksichtigung gezogen wird, Die höhere Kultur der Frau zeigt sich auf dieser Stufe auch darin, einem Geschlechts- und Ahnenfultus verdichtet, der sich dann seineralso wenn, um ein Beispiel zu nennen, nicht die afrikanischen Hirten- daß sie sich selbst zu fleißiger Arbeit erzieht, während der Mann, seits wieder oft mit naturreligiösen Vorstellungen paart. völker( Kaffern, Massais 2c.), weil sie ihnen ethnographisch verwandt wenn er feine Autorität aufrecht zu erhalten vermag, völlig ver- Uebrigens ist das Kapitel über Religion entschieden eines der sind und denselben Erdteil bewohnen, mit den afrikanischen Ackerbau- bummelt". So hebt sich der Einfluß des Weibes und der mutter- schwächsten des Werks. Die Nachteile der abgesonderten Behandlung völfern zusammen behandelt werden, sondern für sich allein in einem rechtlichen Familie mehr und mehr, bis es dann nicht selten dahin kommen hier am schärfsten zum Ausdruck. Auf den Zusammenhang besonderen Kapitel, an das sich ein andres reiht, daß die Kulturstufe kommt, daß der Gatte nur als ein geduldetes' Anhängsel der Mutter- der Religionsvorstellungen mit der Lebensweise der Völker, mit der Hirtenvölfer Juner- Asiens( Salmüden, Kirgisen) zur Anschauung familie erscheint; das Weib hat sein eignes Haus, führt seine eigue ihren gesellschaftlichen Einrichtungen und Sitten, wird nur bers bringt. Werden derart die Kulturverhältnisse der unter ähnlichen Wirtschaft, und der Mann tritt als eine Art Eßgenosse in diese einzelt hingewiesen; dagegen geht oft die Darstellung in rein Lebensbedingungen existierenden Völkergruppen zu einem Gesamtbild Häuslichkeit ein, zu der er den Ertrag seiner Jagdzüge beizu- religionsphilosophische Betrachtungen über. zusammengefaßt, läßt sich jedenfalls viel besser nachweisen, wie die steuern hat." Als Ganzes bleibt indes die Schurzsche Urgeschichte der Kultur" verschiedenen Züge des socialen Lebens einander gegenseitig bedingen Ein interessantes Kapitel ist auch das zweite über" Sociale ein vortreffliches Buch, zweifellos trok mancher Mängel das weitaus und ergänzen, wie eine Sitte immer mehr oder weniger ihre Ursache Schichtungen". Der Verfasser erörtert darin die Entstehung der beste Wert, das in deutscher Sprache über die Kulturanfänge bisher in einer andern findet. Notwendig gehen aber diese Kausal- I Häuptlingsgetvalt, wobei in origineller Weise der vielfach zwischen geschrieben worden ist. H. C. 4. Co. anregenden Gedanken. # * Ed. B. Joseph Sarrante, Socialisme d'Opposition, Socialisme de gou- 1b. H. der Socialismus, der in der gegebenen Gesellschaft unter allen| Taktiken den Gnadenstoß gegeben hat und daß sich durch sie das vernement et Lutte de classe. Paris, Librairie G. Jacques Umständen Opposition bleiben wolle, erkenne lediglich den Klaffen- revolutionäre Ideal, die einstige Utopie, die der Menschheit zu allen kampf an, der Socialismus, der sich dazu versteht, unter Umständen Beiten vorgeschwebt hatte, ohne Gewaltthätigkeiten und UngesetzlichUeber den üblen Erscheinungen, die der gegenivärtige Streit im Regierungs- Socialismus zu werden, anerkenne neben dem Klaffen- feiten verwirklicht. Es wird verwirklicht durch die Organisation und die Er sei realistisch, der erstere Aktion der Arbeiterklasse, durch das Gesetz, welches der AusLager der französischen Socialisten gezeitigt hat, wird leicht fanipf eine Solidarität der Klassen. die Thatsache übersehen, daß er nicht ohne seine Vor- abstrakt und utopisch. Mit dieser Gegenüberstellung will der Ver- druck der Zahl und der Kraft ist, durch das natürliche Spiel der teile geblieben ist. So hat er unzweifelhaft viel viel zur fasser doch nur die Extreme zweier Tendenzen gekennzeichnet haben, demokratischen Einrichtungen."( S. 142.) Wir glauben, das interessante Schriftchen auch denen empfehlen schärferen Erkenntnis der Bedeutung gewisser Säge der socialistischen in der Praxis trage jede der beiden Richtungen, um die es sich Lehre beigetragen, zu einer genaueren Würdigung ihrer Anwendbar- da handle, auch ein Stück von der andren in sich. Ferner zu können, die nicht, wie der Schreiber dieses, in der Hauptsache mit mit den Es ist, bei aller Wärme, mit Worten utopisch" und„ abstrakt" tein dem Verfasser einer Meinung sind. teit auf Fragen des sich immer wieder unter neuen Konstellationen solle abspielenden täglichen Stampfes der Socialdemokratie. Persönliche Tadel ausgesprochen sein. Die Utopie und die Abstraktion hätten der der Verfasser seine Ansichten verficht, durchaus ruhig und arguAngriffe, Ausspielungen von Scheinargumenten hat es leider nur zu für die Geschichte ihre große Bedeutung. Die flare Erkenntnis der mentativ gehalten, mehr darauf gerichtet, cine Berständigung zu er viele gegeben, aber sie bildeten doch nur die eine Seite der Dinge, das wissenschaftliche Begreifen, die reine Intelligenz", schreibt zielen als Andersdenkende zu kritisieren und reich an treffenden und Kontroverse. Neben ihnen hat sie sachliche Erörterungen hervor er, find die Unbeweglichkeit und der Tod, denn vom Standpunkt gerufen, die in Bezug auf gedankliche Schärfe dem französischen der Wissenschaft aus ist alles natürlich und notwendig und nichts zu Socialismus durchaus zur Ehre gereichen und auch von Socialisten bekämpfen. Wenn es eine Bewegung in der Geschichte giebt, wenn Keidel, J., Krankenversicherungs- Gesetz. Zweite Auflage. Entandrer Länder gelesen zu werden verdienen. scheidungen von 1883 bis 1900. Neunter Teil der Otto FuchsRegierungsformen auf einander folgen, wenn lassen über andre bergerschen Sammlung„ Die Entscheidungen des Reichsgerichts 2c." Als eine derartige Frucht vom Baume des Parteikampfs ist auch Stlassen triumphieren, wenn der Kampf unablässig neue Schöpfungen Gießen. Emil Roth. Preis broch. 10 M., Halbfranz 12 M. das vorliegende Schriftchen zu bezeichnen. Der Verfaffer gehört hervorruft, so deshalb, weil der Wille, das Verlangen, die Vorliebe Diese Gesetzesausgabe präsentiert sich als eine Sammlung von zu derjenigen Fraktion der französischen Socialisten, die man heute aus den gegebenen Tendenzen auslösen, die man zur Herrschaft anschließend an den Gesetzestert, die fo als Ministerielle" bezeichnet, d. h. er ist Parteigänger des Eintritts bringen will, die man als die einzig würdigen betrachtet, weil Entscheidungen, und fo reichlich mitgeteilt sind, daß fie von Millerand ins Ministeruim Waldeck Rousseau. Als solcher man aus diesem Stück vom Leben das ganze Leben macht, weil ausführlich es ermöglichen, selbständig die gebotene Rechtsauffassung untersucht er die Frage, wie sich der Regierungsfocialismus man Wollender, Abstrahierender und Utopist ist."( 5. 23/24.) und der Oppositionsfocialismus je nachdem zu der Thatsache, bezw. Indes entspricht nach dem Verfasser die ausschließliche Herrschaft nachzuprüfen. geht deshalb über die Bedeutung eines So umfassen beispielsweise die Entdem Grundsatz des Klaffenkampfes verhalten. Auf den ersten Blick dieses Standpunkts der Epoche der Rekrutierung für eine neue Be- Kommentars hinaus. scheint die Antwort auf die Frage sehr einfach, nämlich daß der wegung. Je näher man aber der Epoche der Verwirklichung rücke, scheidungen zu§ 1, die vielfach auch unter Angabe des Thatbestands Die Benutzung des umfangreichen Socialismus in der bürgerlichen Gesellschaft nur in der Opposition um so mehr drängt sich die Notwendigkeit auf, Thatsachen, mitgeteilt find, 85 Seiten. dem Klassencharakter der Bewegung gerecht werden könne. Dies ist von denen man vorher abstrahierte, mit in Betracht zu ziehen, Materials ist sehr erleichtert durch lebendige Kolummentitel, ein aber nach der Ansicht des Verfassers nicht der Fall. Da es keinen die volle Realität des Problems zu erfassen und zu erkennen, daß alphabetisches Register zum Gesetzestegt, ein ebensolches zu den Sprung aus der kapitalistischen in die kommunistische Gesellschaft giebt, das Verharren in der unbedingten Opposition zu einem Verzicht auf Entscheidungen, wie durch ein chronologisches Register zu den Ente sondern Uebergangsstadien unvermeidlich sind, so erfordere der Klassens ein bedeutsames Stück des zu vollziehenden Organisationswerks scheidungen. fampf gegebenenfalls auch vorher schon das Aufgeben der Oppositions werden kann. Der Socialismus, der bereit sei, sobald gewisse stellung und die Teilnahme an der Regierung. Und zwar deshalb, unerläßliche Vorbedingungen erfüllt sind, an der Regierung teilzu weil neben jenen Fragen, hinsichtlich deren die Interessen der nehmen, sei das natürliche Produkt dieser Phase der Bewegung. Arbeiterklaffe denen der andren Klaffen entgegengesezt sind, es eine Mit ihm, feinen Voraussetzungen und Aufgaben beschäftigt sich der ganze Reihe von Fragen giebt, mit Bezug auf welche die Arbeiter Verfasser eingehender und untersucht dann noch in klasse mit andren Klassen gleiche Interessen habe. Das letztere einem Anhang die Beziehungen zwischen dem demokratischen Princip gelte namentlich von der Erhaltung und Förderung der Motive und dem Socialismus. Er faßt ihr Ergebniß am Schluß in folgende zum Fortschritt auf dem Gebiete der Produktion, sowie Worte zusammen: der Produktionsthätigkeit selbst. Es gelte weiter von einer Es zeigt sich eine neue und fruchtbare Beziehung zwischen der Reihe nationaler Fragen und schließlich auch von verschiedenen Demokratie und dem Socialismus und die einfache Feststellung der Fragen der politischen Demokratie. Der Oppositionsfocialismus,| Thatsache, daß die politische Gleichheit den alten revolutionären 00 Künstl. 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