Mr. 158. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mir illustrierter Sonntages Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1901 unter Mr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonel. geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bte nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Bahn frei für Tarifreformen! Mittwoch, den 10. Juli 1901. Mann Socialdemokratist." Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. socialdemokratische Kolonien geworden. Ganze Arbeitern im allgemeinen noch alles beim alten ist. Wie schon Arbeiterviertel giebt es da, wo Mann für seit vielen Jahren konstatieren die Beamten ohne Ausnahme eine zunehmende Besserung in dem Verhältnis zu den Unternehmern Das rote Gespenst, das auf gewisse Kreise niemals seine und nur mit ganz vereinzelten Ausnahmen konstatieren sie ferner, Wirkung verfehlt, muß also auch hier herhalten, um die baß im Verkehr mit den Arbeitern keine Besserung eingetreten Sonderbestrebungen der Junker, die sie mit ihrem Widerstand sei. Die preußischen Gewerbe- Aufsichtsbeamten genießen nicht das gegen Tarifermäßigungen verfolgen, zu verschleiern. Auf die Vertrauen der Arbeiter; sie wissen das und sie geben auch zu, naiioualökonomische Weisheit des Grafen, insbesondere auf daß es anders sein sollte. So begegnet man mehrmals der seine Anschauung über das Steigen der Bodenpreise ein- Bemerkung, daß es nur anders werden könne, wenn den Arbeitern zugehen, lohnt nicht. Wir können es niemand verdenken, die Ueberzeugung beigebracht werden kann, daß auch ihre Wünsche wenn er sich so sehr blamiert, als es ihm irgend möglich ist. und Beschwerden vorurteilslos und unparteiisch geprüft würden. Die Auch spätere gelegentliche Aeußerungen im Landtage über Erkenntnis, daß der Fabrikinspektor dieses Vertrauen durch aktives Tarifreformen atmen denselben Geist. Die unverfrorene und Handeln zu erwerben suchen muß, ist den preußischen Herren leider rücksichtslose Interessenvertretung der ostelbischen Junker feiert noch nicht gekommen, obwohl sie doch an der badischen Fabrikhier wahre Orgien. Mögen die Argumente noch so thöricht inspektion ein recht eindringlich wirkendes Vorbild haben. sein, die Junker scheuen sich nicht, sie zu gebrauchen, und der Chor ihrer Standesgenossen lauscht andächtig den Worten der Führer, aus deren Munde so tiefe Weisheit träuft. Die Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Rückfahrtfarten auf den preußischen Staats- Eisenbahnen wird sogar in einigen linksstehenden Blättern über Gebühr hinaus gepriesen; man erblickt darin den ersten Schritt zu einer wirklichen Reform, man glaubt, daß jezt, wo der Vater aller Hindernisse, Herr v. Miquel, nicht mehr im Amte ist, die Bahn für eine modernen Verhältnissen entsprechende Verkehrspolitik geebnet ist. Wie kurzsichtig! Als ob nicht neben Herrn v. Miquel, der gewiß sein Teil zur Verhinderung von Tarifreformen beigetragen hat, noch andre Elemente der Gesetzgebung all' ihren Einfluß in demselben kulturfeindlichen Sinne geltend machten! Ein furzer Rückblick auf das lekte Jahrzehnt wird den Beweis dafür erbringen, daß an durchgreifende Reformen im Vertehrswesen so lange nicht zu denken ist, wie im preußischen Landtage die Junker das Heft in Händen haben, diese nur auf ihr eigenes Interesse bedachte Clique, die jede Maßnahme Man rufe sich die Landtagsdebatten ins Gedächtnis zurück, zu Gunsten der Allgemeinheit aufs heftigste bekämpft und von man erinnere sich des Schicksals, das alle Anträge auf Tarif jeher nur für die Erweiterung ihrer Macht und für ihre reformen gehabt haben, und man wird mit uns zu der eigne Bereicherung auf Kosten der Gesamtheit eingetreten ist. Ueberzeugung kommen, daß die von dem Minister getroffene Im Jahre 1891 beabsichtigte der Vorgänger des jezigen Maßnahme keineswegs den Anfang einer wirklich zeitgemäßen Ministers, von Maybach, eine Reform der Personentarife in Umgestaltung der Tarife bedeuten kann. Selbst wenn Herr der Weise durchzuführen, daß unter Aufhebung der vierten von Thielen sich ernsthaft mit dem Gedanken einer TarifWagenklasse und der ermäßigten Rückfahrtkarten die Fahr- reform trüge, woran wir vorläufig noch stark zu zweifeln preise erheblich herabgesezt werden sollten. Sofort erhob sich wagen, so würde er doch einen solchen Gedanken solange in der Junkerpresse ein heftiger Ansturm gegen diesen gewiß nicht in die That umfeßen können, als die Junker den Staat sehr bescheidenen Vorschlag. Auch der Finanzminister Miquel regieren. Wie die Kanalpolitik, für die ein Mächtigerer als widersetzte sich der Reform, und Herr von Maybach nahm seinen der Minister mit seiner ganzen Persönlichkeit eingetreten ist, Abschied. Sein Nachfolger von Thielen stand ganz unter dem an dem Widerstand der Junker gescheitert ist, so würde auch Einflusse Miquels. Solange beide Minister gemeinsam jede andere Verkehrspolitik elend Schiffbruch leiden, wenn die im Amte waren, bezeichnete man nicht mit Unrecht Johannes Junker dagegen sind. Zuerst beseitige man die Junkerherrschaft von Miquel als den eigentlichen Eisenbahn- Minister, und es in Preußen, dann wird wie für andre Kulturaufgaben so auch war durchaus nichts Ungewöhnliches, daß bei großen Eisen- für Tarifreformen die Bahn frei werden! bahn- Debatten im Landtage der Finanzminister mit allem Aufgebot seiner Beredtsamkeit die rückständigsten Verwaltungsmaßnahmen verteidigte, während der Verkehrsminister" es nicht für nötig hielt, in die Debatte einzugreifen. Vielleicht Berlin, den 9. ult. wagte er es auch nicht, dem allmächtigen Miquel zu widersprechen. Von irgendwelchen Erleichterungen im Personen- find uns jetzt zugegangen. Die Deckersche Verlags- Buchhandlung Die Jahresberichte der preußischen Fabrikinspektoren verkehr war ein Jahrzehnt hindurch nicht mehr die fandte uns ein Exemplar derselben zugleich mit einer Berichtigung Rede; im Gegenteil, fast bei jeder Beratung des Eisenbahn- der Darstellung in dem Artikel in Nr. 156 des„ Vorwärts". Danach Etats wüteten die Junker aufs heftigste gegen die Herab- wäre unsrem Boten nur mitgeteilt worden, daß zur Zeit noch keine setzung der Personentarife, und Herr v. Miquel, der allen Eremplare der Berichte fertig seien, daß sie sich vielmehr beim BuchGrund hatte, es mit der kleinen, aber mächtigen Partei" binder befänden und unsre Bestellung in den nächsten Tagen an nicht zu verderben, pflichtete ihnen bei. Politische Uebersicht. erster Stelle erledigt werden würde. Es sei dem Boten nicht gesagt worden, daß die Berichte bereits erschienen seien, sondern amtlichen Gebrauche seitens der Behörde bereits verteilt man habe ihn nur darauf hingewiesen, daß die Exemplare zum orden seien, wobei es sich nicht um die zum buchhändlerischen Vertriebe bestimmten Exemplare handle. Nur ein Bezirk macht davon eine Ausnahme: der Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Beamten dieses Bezirks sind offenbar nicht mehr fern von der Erkenntnis des richtigen Weges, das Vertrauen der Arbeiter zu gewinnen. So heißt es in der Einleitung dieses Berichts: „ Auch seitens der Arbeiter wird der Gewerbe- Aufsicht erfreulicherweise in wachsendem Umfange Vertrauen entgegengebracht. Neben zahlreichen Fällen, in denen Arbeiter direkt die Hilfe und Unterstügung der Gewerbe- Aufsichtsstellen mündlich oder schriftlich in Anspruch genommen haben, suchen und finden auch die Arbeiterorganisationen immer mehr Fühlung mit den Beamten... Die Aufsichtsstelle in Essen ist während des Betriebsjahres von 31 Arbeitern und 13 Vertretern von Arbeitervereinen der verschiedensten Richtungen aufgesucht worden und es ist den Beamten mehrfach gelungen, berechtigten Ansprüchen der Arbeiter Geltung zu verschaffen, auf die Zurücknahme der Entlassung von Arbeitern erfolg reich hinzuwirken und Hilfe und Rat in Notständen mancherlei Art zu ges währen. Zur Belehrung der Arbeiter über die zu ihrem Schuße erlassenen Geseze und Bestimmungen hielt der Gewerbe- Inspektor auf besonderen Wunsch von Vereinsvertretern vier Vorträge, und beteiligte sich in acht Versammlungen an den diesbezüglichen Besprechungen. Dem Vertreter des Effener Ortsverbands der deutschen Gewerkvereine( Hirsch- Duncker) gab er bei Gelegen heit der Vorbereitung zu den Gewerbegerichtswahlen auf Ersuchen Material und Anleitung zu einem Vortrage über Gewerbegerichte." In dem Düsseldorfer Specialbericht heißt es: „ Das von der Düsseldorfer Polizeiverwaltung neuerdings eingeführte Verfahren, die Protokolle der öffentlichen Arbeiter versammlungen, sofern in den letzteren Uebelstände in den gewerblichen Betrieben oder sonstige die Gewerbe- Aufsicht berührende Fragen zur Erörterung gelangt waren, mir zur Kenntnisnahme zu übersenden, kann zur allgemeinen Nachahmung meines Er achtens nur empfohlen werden, da diese Verhandlungen meist einen wertvollen Einblick nicht nur in die Betriebsverhältnisse einzelner Anlagen, sondern auch in die Anschauungen und Wünsche der Arbeiter gewähren. Aus demselben Grunde habe ich auch der von der hiesigen Zahlstelle des christlichen Holzarbeiter Verbands an mich ergangenen Einladung zum Besuch einer ihrer Mitgliederversammlungen gern Folge geleistet." Die Gründe, die die Junker gegen Tarifreformen angesagt führten, find wahrhaft klassisch; es sind Gründe, wie sie eben nur in einer geistig so tief stehenden gesetzgeberischen Körperschaft vorgebracht werden können, wie es das preußische Junkerparlament ist. So beriet zum Beispiel das Abgeordnetenhaus am 11. März 1897 über eine Petition der Bergischen Handelskammer zu Lennep betreffs Einführung verteilt worden sind, ehe wir eins erlangen konnten, wobei wir gern Danach steht jedenfalls fest, daß bereits eine Anzahl Exemplare der in Baden gebräuchlichen Kilometerhefte auf den preußischen die Zuvorkommenheit anerkennen wollen, daß wir sofort nach den Staatsbahnen. Der Antrag der Budgetkommission lautete Behörden und nachdem unsre Beschwerde bekannt geworden, an auf Uebergang zur Tagesordnung, während ein national- erster Stelle" an die Reihe gekommen sind. Merkwürdig ist allerliberaler Abgeordneter, Dr. Boettinger, die Petition der dings, daß die Buchbinderschwierigkeiten erst behoben waren, nachRegierung als Material zu überweisen beantragte. Dieser dem wir unsre Beschwerde veröffentlicht hatten. Wir wollen keineswegs behaupten, daß dies schon der Gipfel der Einsicht in die wahren Aufgaben des Fabritinspektors darstellte; Antrag schien den Konservativen so gemeingefährlich, daß sie An den Berichten vermissen wir immer wieder aufs neue ersehen wir doch vor allen Dingen daraus nicht, ob das geschilderte ihren Führer, den großen Staatsmann Graf Limburg- Stirum schmerzlich eine den Einzelberichten voraufgehende allgemeine Be Entgegenkommen allen gewerkschaftlichen Organisationen ohne Anzu seiner Bekämpfung vorschickten. Und wahrhaft staatsmännisch waren die Gründe, die der edle Graf gegen den trachtung über ihren Geſamtinhalt, ein schwerer Fehler, der auf sehen der Richtung gilt oder nur den christlichen und den Hirschden Mangel einer Central- Gewerbe- Inspektion zurückzuführen ist. Dunckerschen, und wir können auch nicht finden, daß die BerichtAntrag ins Feld führte: Was spricht nun für den Antrag des Herrn Kollegen Böttinger? Man muß die 28 Einzelberichte der 28 preußischen Gewerbe- erstattung durch die Polizei ein idealer Zustand ist, aber es sticht Daß er gewissen Klaffen der Bevölkerung billigere Fahrten au- Inspektionen( gegen 27 im vorigen Jahre) sorgsam durchstudieren, doch wohlthuend ab gegen das Verhalten der übrigen preußischen Beamten und bildet wenigstens den Anfang zu einem ernstlichen wenden will! Das sind die von dem Herrn Minister erwähnten ehe man einen Ueberblick über das Ganze erlangt. Leute, die Arbeiter, welche in der Nähe der großen Die wirtschaftliche Krisis spiegelt sich schon deutlich in Versuch, den Arbeitern zu zeigen, daß der Fabrikinspektor in erster Städte wohnen. Aber es wurde schon nachge- den Berichten wieder. Fast ohne Ausnahme konstatieren die Beamten, Linie ihr Vertrauensmann sein soll. wiesen, daß diese Leute in der IV. Klasse sehr daß gegen das Ende des Jahres 1900 Lohnherabseßungen, Arbeiterbillig fahren; und seitdem die Konzession gemacht ist, daß entlassungen, Verkürzung der Arbeitszeit eingetreten wären. Dazu es Wagen mit Bänken giebt, nähert sich die IV. Klaffe der III. wird in den Betrachtungen über die Wohnungsverhältnisse der in ihrer Ausstattung fehr. Also es ist dadurch schon so viel Arbeiter, über die sich einzelne Beamte ausführlich verbreiten, geschehen in der Ermäßigung für diese Leute, daß ich nicht weiß, mehrfach mehrfach konstatiert, daß die Arbeiter tro des Lohn was noch mehr geschehen soll." Für diese Leute" braucht allerdings ein so hochgeborener hatten und es wird deshalb den Bestrebungen auf Bekämpfung des rückganges unfer fortgesezten Mietssteigerungen Herr wie Graf Limburg und seine Standesgenossen nichts zu thun. Diese Leute" fommen für jene Gesellschaft höchstens Wohnungselends und des Wohnungsmangels für Arbeiter Erwähnung bei den Wahlen in Betracht, im übrigen aber gelten sie ihnen gethan. Auch die große That der Berliner Stadtväter mit ihrer als willkommene Ausbeutungsobjekte, die vom frühen Morgen bis zum späten Abend zu schuften haben, damit der gnädige Herr in der Stadt ein standesgemäßes Leben führen kann. So verlangt es die göttliche Weltordnung". " leiden König Friedrich- Stiftung wird hervorgehoben. Eine Kritik dieser unzulänglichkeit darf man natürlich von einem königlich preußischen Gewerbe- Inspektor selbst dann nicht erwarten, wenn er, wie es nach den Bemerkungen des Berlin- Charlottenburger Beamten den Anschein hat, den Umfang und die Bedeutung des Mietswuchers erfannt hat. In demselben Sinne wie Graf Limburg äußerte sich auch Graf Kanit, dessen Rede in einer Verherrlichung der Besondere socialpolitische Einsicht von preußischen GewerbeTariferhöhungen als Mittel zur Bekämpfung Aufsichtsbeamten zu erwarten, hat man ja nach ihren Berichten der Socialdemokratie ausklang. Ich bin der Meinung, daß gerade die außerordentlich bisher noch niemals Anlaß gehabt. Der vorliegende bestätigt das billigen Personentarife, die wir im Berliner Vor- nur wieder aufs neue. Zwar ist es bemerkenswert, daß immerhin ortsverkehr haben, eine erhebliche Anziehung ausüben auf ein großer Teil der Einzelberichte Notiz nimmt von den Organidie Bevölkerung in der Provinz. Es wird hier in Berlin dem sationsbestrebungen der Arbeiter, bergebens sucht Arbeiter die Gelegenheit gegeben, für einen verschwindend man jedoch nach einem einzigen Worte zur Würdigung dieser Begeringen Geldbetrag seine Wohnung draußen in den strebungen. Nur bei einem oder zweien der Berichte hat man die Vororten zu beziehen und täglich in Berlin einen sehr lohnenden Empfindung, daß der berichtende Beamte diesen Bestrebungen nicht Verdienst zu finden. Damit hängt dann weiter auch zusammen unfreundlich gegenübersteht, daß es aber in einem amtlichen die kolossale Steigerung der Bodenpreise im Innern der Stadt, denn die minder wohlhabende Bevölkerung kann auf diese Weise preußischen Dokument nicht opportun sei, dieser Sympathie auch in die Vororte hinausgedrängt werden. Ob das in socialer Be- unverhohlen Ausdruck zu geben. ziehung fehr segensreich ist, das lasse ich dahingestellt. Bei dieser Sachlage fann es nicht Wunder nehmen, daß hinDenu die Berliner Vororte sind allmählich sichtlich der Fühlung der Anfsichtsbeamten mit den " Deutsches Reich. Die Hoffähigkeit des Bürgermeisters. Ein Berichterstatter bersendet die folgende Mitteilung: fo In Sachen der Bürgermeisterivahl hatte die Freif. 8tg." die Meldung verbreitet, daß das Gesamtministerium,„ den Grafen Bülow mit eingeschlossen", dem Kaiser die Bestätigung des Stadtrats Kauffmann empfohlen habe. Demgegenüber wird uns von unterrichteter Seite versichert, daß in der kritischen Zeit, während welcher die Angelegenheit der üblichen Vorprüfung unterlag, eine Sigung des Staatsministeriums überhaupt nicht stattgefunden habe. Sowohl unter der Aegide des Herrn v. Rheinbaben, wie der des Frhru. v. Hammerstein( der ja die Akten fast abgeschlossen übernahm) wurde die Bestätigung Kauffmanns, gegen deffen Wahl niemand etwas einzuwenden wußte, file selbstverständlich gehalten, daß man gar nicht daran dachte, das Gesamtministerium" สน einer Beratung der Bürgermeisterivahl zusammen zu trommeln. Im so größer war denn auch die Ueberraschung im Ministerium, als dort die Nachricht von der Nichtbestätigung Kauffmanns eins traf, eine Nachricht, deren Tragweite für weitreichend genug ge= halten wurde, um den Oberbürgermeister Sirschner persönlich in das Ministerium kommen zu lassen, bevor der ablehnende Bescheid im ordnungsmäßigen Instanzenzuge, d. h. auf dem Umwege über Potsdam, nach dem Rathause gelangte. Jetzt, nachdem fich die Aufregung einigermaßen gelegt hat, fagen selbst Anhänger der Kandidatur Kauffmann, daß ein andres Resultat nicht zu ers warten gewesen wäre, weil den Bürgermeistern von Berlin dem Hofe gegenüber gewisse Repräsentationspflichten oblägen, bei welchen einzig und allein die Etikettenfrage den Ausschlag gebe: auch der zweite Bürgermeister der Haupts und Residenzstadt müsse Marokkos" noch fester schließen" möchten, erwiderte Wilhelm II.: " Es gereicht mir zur Freude, Sie als außerordentlichen Botschafter Seiner Scherifischen Majestät zu begrüßen. Gern erblicke ich in Ihrer Entsendung einen neuen und dankenswerten Beweis der freundschaftlichen Gesinnungen, welche Ihr erlauchter Herrscher, dem ich meinen taiserlichen Gruß durch Sie entbiete, mir und dem Deutschen Reich entgegenbringt. Diese Gesinmugen werden bon mir aufrichtig erwidert und ich hoffe, daß die Wahl einer so hervorragenden Persönlichkeit wie Sie als Abgesandten besonders dazu beitragen wird, die guten Beziehungen, welche seit lange zwischen Deutschland und Marotto bestehen, zu befestigen und zu entwideln." ,, hoffähig" fein, und diese Eigenschaft gehe einem verabschiedeten schaft zwischen den hohen Regierungen des Deutschen Reiches und Offizier ab! Weshalb haben die klugen Herren das nicht zur Beit gesagt? Der Gegenkandidat Kauffmanns, Shudikus Dove, hatte ja im Ausschusse ursprünglich die Majorität und ist bei der Wahl selbst nur mit wenigen Stimmen unterlegen; jener Grund würde also gewiß ausschlaggebend für Dove gewesen sein. Von Anhängern der Meubrint- Partei wird übrigens auch die Thätigkeit Kauffmanns in Sachen der beralteten Kon sistorial Ordnung ins Treffen geführt; indes kann doch eine solche rein juristische und geschäftliche Frage, bei der es sich um die Wahrung der verbrieften Rechte der Stadtgemeinde gegenüber anscheinend ungerechtfertigten Forderungen handelt, keinen Einfluß auf die Beurteilung der Qualifikation zum Bürgermeister haben! Jedenfalls will man, wenn wieder ein ehemaliger Offizier anf den Bürgermeisterposten reflektiert, dessen Militär Verhältnisse einer Troy dieses Austausches von Höflichkeiten wird der Sultan genaueren Prüfung unterziehen, die einen Rückschluß auf seine von Marokko kaum darauf rechnen dürfen, in Deutschland in seiner Hoffähigkeit" gestattet. Davon ist man auch in städtischen Kreisen schwierigen Lage Frankreich gegenüber in kritischen Zeitläuften eine fest überzeugt, daß die Entscheidung des Kaisers in der Be- Stütze zu haben. Zwar hat ja der französische Minister des Ausstätigungsfrage cine definitive ist; auf eine tommiffa wärtigen, Delcaffé, fürzlich versichert, daß Frankreich fest ent rische Verwaltung wird man es sicher nicht ankommen lassen." schlossen sei, die Integrität Marokkos strengstens zu respektieren, Während dieser Kommunalberichterstatter es für selbstverständlich allein Frankreichs Annexgionsgelüfte auf Maroffo find längst ein hält, daß Berlin einen hoffähigen zweiten Bürgermeister haben offenes Geheimnis. Sollte Maroffo einmal das Unglück haben, müsse und darum die Wahl Kauffmanns überhaupt für einen Fehler Frankreich die Gelegenheit zu bieten, die gekränkte Unschuld zu erklärt wird, der sich nicht wiederholen würde, behauptet ein spielen, so würden ihm Deutschlands freundliche Gesinnungen ebensoMagistratsoffiziöser, daß die Nichtbestätigung dazu beigetragen habe, wenig nüßen, wie Transvaal die seiner Zeit noch lebhafter beallgemeine Sympathien für Kauffmann zu erwecken. Bei der zweiten kundeten Sympathiebeteuerungen. Wahl dürfte, so erklärt der Gewährsmann, Kauffmann einstimmig gewählt werden, selbst auf die Gefahr hin, daß die Regierung einen Staatskommissar ernennen wird. D Die Zukunft wird lehren, welcher Berichterstatter den Charakter des Kommunalfreisinns richtig eingeschäzt hat, ob ihm an der Hoffähigkeit mehr liegt als an der Tüchtigkeit und Unabhängigkeit. Uebrigens find die Herren Landräte und Regierungspräsidenten, denen wegen ihrer Kanalfeindschaft die Hoffähigkeit gekündigt worden ist, alsbald doch wieder als würdig befunden worden, hohe Staatsstellen einzunehmen. Gesinnungslosigkeit ist die erste Bürgermeisterpflicht. Die " Post" bekennt sich dem unser zu ganzes Staatsleben revolutionierenden Grundsaz, daß für die Verwaltung eines Amts die Tüchtigkeit des Manns und nicht die politische Gesinnung entscheidend" sein müsse. Ein schöner Grundsaz, nur würde er, in die Wirklichkeit übersetzt, die Wirkung haben, daß der ganze konservative Verwaltungsapparat bis zu den Ministern herauf mit neuen Männern besetzt werden müßte, die über weniger konservative Gesinnung und mehr Tüchtigkeit verfügen. Wie kommt aber die Post" zu ihrem umstürzlerischen Grundsatz? Sie meint lediglich, daß für kommunale Bürgermeister nur Leute tüchtig seien, die gesinnungslos find. Byzantiner, Hofgänger, Agrarier, Scharfmacher, und wären sie die leersten Nullen, sind für die städtische Verwaltung geeignet, nur nicht Männer mit Gefinnung! Vielleicht darf in diesem Zusammenhang auch an die fast gleichlautenden Worte erinnert werden, die Wilhelm II. am 14. Juni 1896 ebenfalls an den außerordentlichen Botschafter einer außereuropäischen Macht richtete, an Li- Hung Tschang. Der Kaiser sagte damals: Gern erblicke ich in Ihrer Entsendung einen neuen ivertvollen Beweis der freundschaftlichen Beziehungen, die Ihr mächtiger Gebieter mir und dem Deutschen Reiche entgegenbringt. Ich erwidere dieselben mit aufrichtigem Herzen." Die späteren Ereignisse, das Einschlagen des ersten Nagels in Ostasien, die Pachtung" von Kiautschou und der Ostasiatische Kreuzzug find männiglich bekannt. " rechtliche Ehe der Eheleute Faßbender ein sündhaftes Verhältnis" und ein„ Konkubinat" genannt hat. Außerdem hat Faßbender den Kaplan Schwippert wegen öffentlicher Verleumdung und Ehrabschneidung verklagt. Termin vor dem Schiedsrichter hat bereits stattgefunden, ist jedoch so verlaufen, daß Faßbender nun weitere Schritte zu thun gezwungen ist. Sowohl der Kaplan Schwippert als auch der Schiedsmann Ohligschläger in Oberbilt thaten ihr Bestes, Herrn Faßbender von feinem Schritt gegen den Kaplan abzuhalten; der schwerbeleidigte Mann aber blieb fest und hat sich an diese und an sonstige Einflüsterungen nicht gekehrt. Eine Niederlage des Gumbinner Gerichtsherrn. Wie der Mat.- 8tg." aus Gumbinnen gemeldet wird, sind die von dem General v. Alten plötzlich entfernten Rechtsanwälte des Sergeanten Hide I wieder als Berteidiger ernannt worden. Die öffentliche Kritit des beispiellosen Verfahrens hat also wenigstens einen Erfolg gehabt. Wird man sich nun nicht auch entschließen, dem Geseze gemäß den Freigesprochenen freizulassen? die Nachricht vernommen, daß in Hessen die Socialdemokraten beDas rote Großherzogtum. Mit Schaudern hat die„ Post" fchloffen haben, fich fünftig nicht mehr der Ausübung des Wahlrechts zum Bürgermeisteramt zu enthalten. Der Schleifstein sprüht förmlich Bornesfunken über das Probierländchen der Socialdemokratie": " Bisher hat die Socialdemokratie nur deshalb kein Gemeindeamt beansprucht, weil sie nicht auf die Bestätigung hoffte. Nachdem einmal in Hessen mit der Praxis gebrochen worden ist, daß die revolutionäre und die Staats- und Gesellschaftsordnung befehdende Socialdemokratie zu keinem öffentlichen Amte fähig ist, wird in Zukunft nur darauf gesehen werden, ob ein Kandidat nicht bereits in praxi mit den Gesetzen in Konflikt gekommen ist. Die Gesinnung wird nicht mehr gewogen und es bleibt ganz außer Betracht, daß die revolutionäre socialdemokratische Parteianschauung geradezu eine Disposition zu gesetzwidrigen Atten in sich schließt." In derselben Nummer unmittelbar vorher setzt die" Post" auseinander, daß in der Bürgermeisterwahl die Gesinnung nicht gewogen werden dürfe, daß es nur auf die Tüchtigkeit automme - und hier macht sie wieder die Fähigkeit im Falle Kauffmann zum Bürgermeisteramt von der Gesinnung abhängig. Wie soll man es dem Herrn v. Zedlitz nun recht machen? Der Mann intriguiert nicht nur gegen seinen vorgesetzten Minister, sondern auch gegen feine eigne Vernunft. Nochmals Herr Ruhland. Katholische Ordensfeinde. סטן er Kolonialschmerzen. Aus einem Privatbriefe meldet. das Westf. Voltsbl." folgenden blutigen Vorfall in Kamerun: " Die schwarzen Schurken haben im vorigen Monat in meiner Nähe wieder ein verruchtes Werk fertig gebracht. Den guten Bezirkshauptmann Meyer haben sie im Urwald trog 15 Soldaten Bedeckung überfallen. Meyer erhielt einen Streifschuß an der Stirn, einen Schuß in die Oberlippe und Man schreibt uns: Es dürfte bisher in der Oeffentlichkeit noch einen in den Rücken. Der letztere war mit Eisenstücken 2c. geladen nicht bekannt sein, daß zur Zeit gegen den vielgenannten Herrn gewesen, und es haben zwei Stücke gut durchgeschlagen bis zur Dr. Ruhland ein nicht uninteressanter Prozeß schwebt. Wie man vorderen Bauchwand. Sie fizen noch in der Bauchhöhle. Meyer aus einer aus mehrfachen Gründen vertrauenswürdigen Quelle erlebt weiter, muß aber mit dem nächsten Dampfer nach fährt, hat ein französischer Abbé Herrn Ruhland auf einen Deutschland, um dort operiert zu werden. 3wei Schadensersaz von 30000 rants verklagt. Der Soldaten wurden auf der Stelle totgeschossen, Franzose behauptet, er sei von dem Herrn Professor von ein dritter starb nach einer schweren Verwundung." Eine amt- Baris nach Freiburg i. Schw. geloďt worden, liche Bekanntgabe des Ereignisses ist bisher nicht erfolgt. an dessen Getreidewarte" Anstellung erhalten sollte. Die menschenunwürdigen Wohnverhältnisse der Wander- Der Brief, der sich mehr durch Gesinnungstüchtigkeit und Ein- Die Erwartungen, die er auf Grund der Ruhlandschen Versprechungen arbeiter sollen fortbestehen. Eine Korrespondenz berichtet: geborenenverachtung als durch historische Genauigkeit auszeichnet, hegte, sollen jedoch nicht erfüllt worden sein, und er reiste deshalb Der Landwirtschaftskammer für die Provinz Brandenburg ist vergißt ganz, den Grund für den Ueberfall des Bezirkshauptmanns wieder fort. Jegt hat er nun den Herrn Professor beim Bezirksseitens der Regierung der Entwurf einer Polizeiverordnung bezüglich mitzuteilen. So arge Schurfen werden die Eingeborenen taum ge- gericht in Freiburg berklagt. der Wohnungen der Wanderarbeiter zur Begut- wesen sein, daß sie das Kommando aus reiner Lust am Todschlag Ob wohl dem Bund der Landwirte die Freundschaft achtung unterbreitet worden. Mit dieser Angelegenheit beschäftigte überfallen haben. Jedenfalls werden Reibungen voraus- und die Leitartikel des Herrn Dr. Ruhland nicht schließlich doch sich der Vorstand der Landwirtschaftskammer in seiner legten gegangen sein, über die wir freilich, da den schwarzen etwas zu teuer werden? Sigung. Der in derselben anwesende Oberpräsident Schurken" nicht gleich den Boeren ein Preßbureau zur Verfügung bon Bethmann Hollweg gab am Schluß der steht, eine obiettive Darstellung niemals erhalten Beratung die mit Befriedigung aufgenommene Erflärung werden. ab, daß er mit dem neuen Entwurf eine Berschärfung der für den Möglicherweise wird der Vorfall wieder dazu benutzt werden, Die Schauermärchen, die ultramontane Blätter über die ent Potsdamer Regierungsbezirk gültigen Verordnung nicht beabsichtigt für eine Verstärkung der Schußtruppe in Stamerun Stimmung zu setzliche Feindschaft der Socialdemokraten gegen katholische Priester habe und daß er ferner mit Rücksicht auf die gegenwärtige machen. Der Reichszuschuß von über 2 Millionen Mart ist ja nur und Ordensleute öfter zu erzählen wissen, werden wieder einmal schlimme Lage der Landwirtschaft von einer ein so geringfügiger! trefflich illustriert durch einen kleinen Standal, der sich zwischen beschleunigten Erledigung der Angelegenheit Machen in Deutsch- Westafrika die eingebornen Zweifüßler der zwei katholischen Blättern in München zur Zeit abspielt. absehe. Der Vorstand beschloß hierauf, den Entwurf zur münd Kolonialverwaltung zu schaffen, so machen in Deutsch Ostafrita Der von einem katholischen Geistlichen geleitete„ Bayr. Kurier" lichen Verhandlung im Sonderausschuß für Wirtschaftspolitit gar die unbotmäßigen Vierfüßler den Schutztruppen das Leben hat in Erfahrung gebracht, daß ein Ordensmann für das Konkurrenzzurückzuverweisen. Die teilweise schlechten Ergebnisse der Getreide- Ernte bieten also berichtet, haben in der letzten Maiwoche die Löwen den Kriegs- einem Judenblatt geredet worden sei. Der„ Kurier" rächte sich lauti nämlich die deutig afringe bebem ugi blatt Abonnenten ſamt ett bet worden sei. Der den Vorwand, etwas Durchgreifendes für die Besserung der in pfad beschritten und in nächster Nähe von Dar es Salaam dafür, indem er den Kuttenträger einen bagabundierenden hygienischer und moralischer Hinsicht so überaus bedenklichen Maffen- im ganzen sieben Menschen geholt; und zwar ein Weib inch windler" nante, der gemeine Lüge, schamlose Kolquartiere für Wanderarbeiter zu thun. Mögen auch die von der dem nahen Balmenwald, einen Neger in dem Dar- es- Salaam be- portage, Verleumdung und ganz unbändige unwahrhaftigkeit" betreibe. Mißernte betroffenen Landwirte augenblicklich wirklich in einer nachbarten Dorf Upanga, einen Schwarzen dicht bei der Karawanferei Sinterherstellte sich heraus, daß der aquirierende Ordensmann Prokurator gewissen Not sein, tausendfach schlimmer ist die Not der Wander- und drei erwachsene Neger sowie ein Kind in der 41/2 Kilometer des Christlichen Vereins der Mitarbeiter und Frater der Apostolischen arbeiter. In demselben Augenblick, in dem den ärmsten Proletariern entfernten Aulepp- Schamba. Veranlaßt durch diese schrecklichen Räube- Lehrgesellschaft ist. angesonnen wird, durch neue Zoll- Liebesgaben auf ihre Kosten den reien, wurde unter Hinzuziehung der dortigen Astari- Compagnie ein Den katholischen Blättern wird es gewiß niemand verwehren, Grundbesitzern eine bessere Lage zu ermöglichen, entziehen sich diese großes Löwentreiben im Simbafithal, dem Lieblingsaufenthalte wenn sie das Bedürfnis fühlen, in solcher Weise über angesehene den elementarsten socialen Pflichten und die Regierung bestärkt sie des Raubgesindels, veranstaltet, das jedoch leider erfolglos ver- Ordensleute berzufallen. Aber gesinnungstüchtige Organe sollen mur noch darin. lief. Dagegen schoß ein Sergeant der Schußtruppe einen fast aus- auch keine Krokodilsthränen vergießen, wenn einem Säle abtreibengewachsenen Löwen in einer in Upanga aufgestellten Falle. Das den und von der Kanzel gegen die Socialdemokratie Hezenden Bezirksamt beabsichtigt jegt, eine größere Anzahl Fallen in der Um- Pfaffen gelegentlich von uns auf die Finger geklopft wird. gebung der Stadt aufzustellen, um auf diese Weise allmählich das benachbarte Gelände von dem gefährlichen Raubzeug zu säubern. " D Aus München, 8. Juli, wird uns geschrieben: Ueber die Koften des vornehmsten Rocks schreibt die FreiUeber die Kosten des vornehmsten Rocks schreibt die Freifinnige Zeitung": Als der vornehmste Rock ist der Rock des ersten Garde- Regiments zu Fuß am Sonntag bezeichnet worden. Das erste Garde: Regiment zu Fuß zeichnet sich dadurch aus, daß es ausschließlich adlige Offiziere in feinen Reihen zählt, darunter danten der" Gazelle", Corvettenkapitain Neigte, der vom Kaiser 11 Brinzen und 17 Grafen. Zu den Eigentümlichkeiten dieses 24 Stunden Stubenarrest zudittiert erhielt, weil er bei der Kieler Aus Meran wird vom Montag gemeldet: Eine socialistische Versammlung von Bauern gesprengt. Offiziercorps gehört es, daß es allein in der ganzen Armee Der gestörte Segelfport. Ueber die Bestrafung des Komman Ausland. Oestreich- Ungarn. ReichsratsEine vom socialdemokratischen neben der Besoldung, Wohnungszuschuß, Servis usw. Regatta die Startlinie durchkreuzt hatte, teilen die Münchener auch noch einen Kleidergeldzuschuß erhält. Dieser Kleider- Neuesten Nachrichten" mit, daß in der Eile und in der Abgeordneten Seit einberufene Versammlung endete nach geldzuschuß beträgt 15 Mart monatlich für den Offizier. Erregung, wohl auch im erger über den gestörten sehr stürmischem Verlauf mit Auflösung. Eine Anzahl Burggräfler Außerdem beziehen die Offiziere dieses Regiments ein höheres Tisch- Start, ein Weg gewählt worden sei, der in den Augen Bauern erhob gegen die Ausführungen des Redners Widerspruch geld; während sonst nur die Subaltern- Offiziere Tischgeld beziehen des Corvettenkapitains Neizte etwas Verlegendes für ihn hatte und stimmte, um Seiß zu unterbrechen, die Voltshymne an. und zwar für jedes Bataillon zufammen 90 M. monatlich, erhält durch Signalisierung der Bestrafung von Schiff zu und stimmte, um Seiß zu unterbrechen, die Vollshymne an. im ersten Garde- Regiment der Stabsoffizier monatlich 120 m. Schiff, die auch von den umliegenden Schiffen wahrgenommen Frankreich. Marine bis zum gemeinen Mann herab bekannt. Da der Vor- den Monat Juni gegenüber dem Voranschlag einen Ausfall von ward, war die Bestrafung eines Stabsoffiziers sofort in der ganzen Die Einnahmen aus den indirekten Steuern ergaben für gesetzte, der die Strafe verhängte, der Kaiser war, gab es feinen 14 592 200 Fr. und gegenüber den Einnahmen im Juni 1900 Beschwerdeweg, und Neigte blieb gar nichts andres übrig, als seinen einen Minderbetrag von 27 845 800 Fr. Noch eine andre Eigentümlichkeit des Regiments besteht darin, Abschied zu erbitten. Darauf hätten sich dann, so wird weiter erzählt, die Vor- Im Pariser Stadtrat tam es am Montag zu tumuldaß es statt 12 13 Hauptleute zählt. Der dreizehnte HauptDie Vosi. 8tg." schildert den Auftritt mann wird im Etat geführt, ist aber in Wirklichkeit nicht gefeßten, u. A. auch Prinz Heinrich für den Frevler verwendet, dem tuarischen Scenen. vorhanden und niemals vorhanden gewesen. Gleichwohl denn auch Bardon gegeben worden ist, indem das Abschiedsgesuch folgendermaßen: wird für diesen jahraus, jahrein die Besoldung, Wohnungsgeldzuschuß, zurückverwiesen wurde. Tischgeld, der Hauptmann 60 M., der Lieutenant 36 M., der Feldwebel 12,50 m., der Fähnrich 18 M. Die Unteroffiziere haben eine um 3 M. höhere Löhnung, die Gefreiten und Gemeinen eine um 1,50 M. höhere Löhnung. verteilt wird. " " Bei der Beratung über die städtischen Zuivendungen für die Arbeiterbörse rügte der Nationalist Auffray das Ausstecken Servis, Kleidergeldzuschuß und Tischgeld verausgabt. Bei einer Der Bremer Auschlag. Der Oberste der Kriegerbereine, roter Fahnen bei den Versammlungen der Berufsgenossen= Etatsdebatte im Reichstage wurde dieser Hauptmann als der aus- General 3. D. v. Spiz bringt, wo er nur fann, in jeglicher Rede fchaften. Die Socialisten murrten. Stadtrat vain rief:" Diese gestopfte Hauptmann" bezeichnet. Dabei stellte sich heraus, daß die die Wendung von dem höchft ernsten„ Bremer Anschlag" an. Das Schweine beschimpfen unsre Staatsfahne!" a busquière Einkünfte dieses papiernen Hauptmanns zu einem besonderen that er beispielsweise neuerdings in Düsseldorf. Sollte es für den sprang auf ihn zu und rief: Meinen Sie mich?" Dispositionsfonds fließen, der unter die Angehörigen des Regiments General nicht an der Zeit sein, nachdem das Reichsgericht den" Nein!" erwiderte Evain." Bin ich das Schwein?" schrie ihn Wenn Sie wollen, war Evains Antwort. Man ersieht daraus, daß der vornehmste Rock mit Hilfe eines Attentäter" ins Irrenhaus verwiesen, sich eine neue Rede ein- olly an. zulernen. So schwer tann das doch für einen General nicht Der Satz war noch nicht beendet, als Evain bereits von Colly ein besonderen Kleidergeldzuschusses ermöglicht wird. fein. paar so wuchtiger Ohrfeigen empfangen hatte, daß er sich Die Krisis. Die Chemnizer Allg. 8tg." meldet: Die katholische Verächtlichmachung von Staatseinrich überschlit g. Die Galerien jauchzten Colly zu. Der Vorsitzende Die fächsischen Spinnereien werden infolge großer Vorräte tungen, die sich der Kaplan Schwippert in Düsseldorf hat zu Dauffet verfügte ihre Räumung. Im Saal wurde inzwischen wild der süddeutschen und der rheinisch- westfälischen Spinnereien eine Schulden kommen lassen, wird demnächst das Gericht beschäftigen. gerauft und es dauerte lange, ehe die Ordnung hergestellt war. Reducierung der gesamten Betriebe vornehmen. Die Höhe der Der Fall ist noch in allgemeiner Erinnernng. Schwippert duldete Dienstagvormittag findet zwischen Colly und Evain ein Betriebsreducierung wird in den nächsten Tagen festgesezt werden.- nicht, daß zu einer im katholischen Krankenhause liegenden totfranten 8 weit ampf statt. Belgien. Das Kanalgefpeuft hat Herr v. Thielen in einer Festrebe zu Frau der Ehemann zugelassen wurde, weil das Paar im„ Kontubinat" Koblenz heraufbeschworen. Er sagte nämlich: Sein Standpunkt gelebt habe. Die Ehegatten waren nämlich zwar standesamtlich aber zur Wasserstraßen- Frage fei bekannt. Er werde Gelegenheit haben, nicht kirchlich getraut. ihn in der nächsten Landtags- Session wie bisher zu vertreten. Diese Hoffnung wird nun bereits seit zwei Jahren in mannigfachen Reden ausgesprochen. Die Geduld des Ministers wirkt rührend, mit der er immer wieder den Kanal empfiehlt, der doch nicht gebaut wird, weil es die Konservativen nicht wollen. Oder sollte Herr v. Thielen die Absicht haben, den Landtag aufzulösen? Die marokkanische Gesandtschaft ist am Sonntag von dem deutschen Kaiser in Audienz empfangen worden. Nachdem der außerordentliche Botschafter des Sultans von Marokko eine Ansprache an den Kaiser gehalten hatte, in der er der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß sich die Bande der festgegründeten FreundDie neue Kongovorlage. Im Juli 1890 genehmigten Kammer und Senat einen Anleihe und Annexionsvertrag, bemDie Düsseldorfer Volkszeitung" berichtet nun über die weitere zufolge Belgien der Privatgründung des Königs Leopold, dem KongoEntwickelung des Falles das Folgende: staat, fünfundzwanzig Millionen Frant zinsfrei pumpte, unter der BeSchon vor 14 Tagen sind ein Dußend Personen amtlich ver- bingung, daß Belgien das Recht zustehe, nach zehn Jahren den Kongostaat nommen worden, und so weit wir unterrichtet sind, haben sämtliche zu annettieren. Mache Belgien von diesem Recht keinen Gebrauch, Personen dahingehend bekundet, daß die sterbende Frau Faßbender, so erwachse dem Kongostaat die Pflicht, von nun ab das Darlehen die von dem Kaplan eingeschlossen und von Herrn Faßbender mit 3/2 Broz. zu verzinsen und nach weiteren zehn Jahren zurückferngehalten wurde, nach ihrem Gatten geradezu ge- zuzahlen. Nachdem nunmehr das erste Decennium abgelaufen, trat fchrien hat. Die Staatsanwaltschaft hat sich des unerhörten an Belgien die Frage der Annegion resp. der Verlängerung des Vertrags Falles mit Energie angenommen und wird voraussichtlich wegen heran. König Leopold hatte nun einen neuen Vertrag vorschlagen der Dinge gegen den blutjungen Kaplan Schwippert die Antlage lassen, durch den Belgien alle Annegionsrechte an den erheben wegen Freiheitsberaubung, begangen an einer Staat und jede Kontrolle über denselben verlieren, Sterbenden Proletarierin, und wegen Verächtlich machung alle finanziellen Verpflichtungen aber beibehalten von Staatseinrichtungen, weil der Kaplan die sollte. Da das Parlament sich für einen derartigen Vertrag aber erklärlicherweise nicht erwärmen fonnte, ist dem Vertrag im Aus- des Mullah nicht ausfindig zu machen. Sie griffen auf ihrem Zuge flagenswerte Zustand aufhört, daß in Berlin eine Anzahl Krankenschuß nunmehr folgende neue Fassung verliehen worden: die Rer Ibrahim an, einen mächtigen, dem Mullah ergebenen tafien ihren Mitgliedern nicht unentgeltliche Krankenpflege, sondern ,, Belgien verzichtet, da es an dem Recht des Königs Stamm, verfolgten sie drei Tage lang und töteten 200 Mann. Die lediglich das gefeßliche Mindestmaß gewähren. als Souverän festhalten will, den unabhängigen Kongo Abessynier zogen sich infolge ihres mangelhaften Verpflegungsdienstes staat zu annettieren, für die gegenwärtige Zeit auf zurück, wobei sie ihre Lasttiere schlachteten. Rüdzahlung der genanntem Staat geliehenen Summen gemäß dem Uebereinkommen vom 3. Juli 1890, Auftralien. sowie auch auf zahlung der Zinsen genannter Summen. Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Die dem Die finanziellen Verpflichtungen, welche der unabhängige Kongo- Bundesparlamente zugegangene Gefeßesvorlage, betreffend den staat auf Grund obengenannten Uebereinkommens eingegangen ist, militärdienst, bestimmt, daß mit gewissen Ausnahmen alle würden erst wieder in Kraft treten in dem Falle und von dem männlichen britischen Unterthanen Australiens im Alter von 18 bis Augenblide an, wo Belgien auf das Recht der 60 Jahren in Zeiten des Bedarfs verpflichtet sein sollen, Annegion des Kongostaats verzichtet. Durch die neue Fassung des Vertrags wird also Belgien das Kriegsdienste zu leisten. Recht gesichert, später den Kongostaat zu annettieren. Dies Recht erfährt allerdings dadurch eine erhebliche Einschränkung, daß in dem Vertrag der Zeitpunkt der Annegion nicht bestimmt, sondern deffen Festsegung dem König überlassen wird. Belgien würde durch Annahme des Antrages also wohl auf die Verzinsung seines Darlehens Verzicht leisten, bezüglich des Zeitpunktes der Annexion aber ganz von dem Belieben des Annexion, die die Anhänger der Kolonialpolitik sofort vollzogen Königs abhängig sein. Daß König Leopold den Zeitpunkt der haben wollten, für den Augenblick verhinderte und für die Zukunft möglichst lange zu verhindern suchen wird, erklärt sich durch das finanzielle Interesse des Königs an dem Unternehmen. Das lebhafte Interesse an seiner Gründung verriet sehr deutlich ein Brief Leopolds vom 5. August 1885 an den Ministerpräsidenten Bernaert, in dem der König mit einer Antecipation Bülowscher Phraseologie sagte: " Mehr als jede andere soll eine gewerbe- und handeltreibende Nation wie die unsrige danach trachten, ihren sämtlichen arbeitenden Kräften Absatzgebiete zu sichern... Diese vaterländischen Erwägungen haben mein ganzes Leben beherrscht. Sie haben mich dazu bestimmt, das afrikanische Unternehmen ins Leben zu rufen. Diese Mühe war nicht vergebens, demit es hat ein junger, ausgebreiteter, von Brüssel geleiteter Staat seinen Blaz unter der Sonne friedlich gewonnen..." Zu diesen vaterländischen" Mühen paßt es allerdings schlecht, daß König Leopold Belgien zwar zu wiederholten zinsfreien Darlehen an diesen Plaz unter der Sonne" verleitete, aber dessen Besizergreifung durch Belgien hartnädig zu hintertreiben versucht. -England. Die finanzielle Tragweite eines folchen Beschlusses fei eine außerordentlich geringfügige. Allerdings lägen genaue Zahlen, welche einen solchen Beschluß in seiner finanziellen Trag weite flarlegen würden, nicht vor. Aber ungefähre Zahlen seien doch aus dem Verwaltungsberichte des Magistrats beziehentlich der städtifchen Deputation für die städtischen Krantenanstalten zu entnehmen. Der Verwaltungsbericht für das Jahr 1898/1899 zeigt, daß 794 354 Mark die Gesamtsumme ist, welche den Krankenanstalten an Sur, Verpflegungs- und Beerdigungstoften erstattet worden sind. Die andren Jahre weisen ähnliche Zahlen auf. Man geht deshalb nicht fehl, wenn man ca. 800 000 m. als diejenige Summe bezeichnet, die alljährlich in städtischen Krantenanstalten an solchen Kosten erstattet wird. Den allergrößten Teil dieser Summe 700 000 M. und darübertragen die Krankenkassen. Die Statistiken der Krankenkassen zeigen, daß die Berliner Krankenkassen Kitchener meldet aus Pretoria vom 8. b. M.: Seit dem jährlich weit über eine Million verausgaben. Leider lasse sich aus dem letzten Bericht vom 1. Juli find nach Meldungen der verschiedenen Material nicht entnehmen, wieviel hiervon auf die städtischen Krankenenglischen Truppenteile 40 Boeren gefallen, 27 wurden verwundet, häuser entfällt. Jedenfalls beweisen die angeführten, wenn auch 149 Gewehre, 7000 Batronen, 312 Wagen und eine große Anzahl allzu hohe Kosten für Berlin mit seinen 8 Millionen im Armen- Etat 182 gefangen genommen und 21 haben sich ergeben. Ferner wurden dürftigen Zahlen, daß durch die Verwirklichung der unentgeltlichen Pferde und Rinder erbeutet. Kerantenpflege in diesem beschränkten Umfang verhältnismäßig nicht " Der Boeren- Krieg. Boerenverlufte. etiva 25 Verwundete, 6 Vermißte und 14 an Strankheiten Berstorbene. Die englischen Verluste betragen für den 8. Juli 15 Tote, erwachsen. Hierbei sei noch hervorzuheben, daß die Frage: Müssen Armenunterstügungen von den Unterstügten zurückgezahlt werden? für Preußen seit der Lord Roberts abermals Oberkommandant? Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs durchaus nicht einwandsNach Weekly Dispatch" ist für den Mittwoch ein frei zu bejahen ist. Im Gegenteil dürfte diese Frage so zu Ministerrat anberaumt, um Maßregeln für die schleunige Be- verneinen sein, wie bereits vor der Einführung des Bürgerlichen Geendigung des Krieges in Südafrika zu erörtern. Die Regierung setzbuchs diese Frage im Gebiet des rheinischen Rechts in ständiger habe die Meldung empfangen, daß die Boerenführer entschloffen Gerichtspraxis verneint worden ist. Die Grundsätze der nüßlichen seien, den Kampf energisch fortzusetzen. Nötigenfalls solle Verwendung des Landrechts, aus denen heraus allein eine den Feldzug rasch zu beendigen. Roberts wieder den Oberbefehl übernehmen, um Erstattungspflicht konstruiert werden konnte, sind beseitigt, die des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechen nach dieser Richtung hin dem früheren rheinischen Recht. So lange daher nicht durch Landesgesetz ein Rüdforderungsrecht des Armenverbandes konstruiert wird, eint solches Recht besteht zum Beispiel in Württemberg, Sachsen, Mecklenburg, Hamburg- bestehe eine rechtliche Verpflichtung zur Rückzahlung nicht, wenngleich einige ein solches Recht aus 868 des preußischen Gesetzes vom 11. Juli 1891 Herleiten wollen. so leichtsinnig aufs Spiel segen würde! Wir zweifeln sehr daran, daß Lord Roberts seinen Kriegsruhm Krankenhauspflege und Wahlrecht. Nach§5 der Städte- Ordnung ist derjenige wahlberechtigt, der Ferner trete hinzu, daß der Kreis der unpfändbaren Gegenstände so feit einem Jahre keine Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln erweitert worden ist, daß auch wenn eine Rückforderungspflicht be= Unfre belgischen Genossen würden freilich auch eine empfangen hat." Die Unterbringung eines Hilfsbedürftigen oder stände, in den meisten Fällen von einer praktischen Durchführung Belgien angebotene Annexion des Kongostaates ablehnen. Die eines derjenigen seiner Familienangehörigen, welche seinen Unter- dieser Pflicht keine Rede sein kann. Es dürfte auch nicht außer acht Kammerfraktion beschloß, wie früher bereits mitgeteilt, jegliche ſtigungswohnsiz teilen, in einer Krantenanstalt kann Armenunter zu lassen sein, daß, falls die Folgen des Ober- Ver Kolonialpolitik wegen der damit verbundenen Stärkung des stüßung in diesem Sinne sein. Militarismus und der Brutalisierung der Ein- dann vor, wenn lediglich eine bloß vorübergehende, allein durch die Neigung von zurückerstattung von KrankenLiegt aber Armenunterstügung auch waltungsgerichts- Erkenntnisses bestehen bleiben, geborenen zu bekämpfen. Daß die letztere Befürchtung nur zu Erkrankung herbeigeführte Hilfsbedürftigkeit vorhanden ist? Diese haustosten allmählich völlig schwinden wird. begründet ist, beweist die überreiche Liste entseglicher Frage wäre nach dem Sprachgebrauch des täglichen Lebens insbesondere Sei die finanzielle Folge des Beschlusses also keine sehr erhebliche, Kriegsgreuel, die gerade im Kongostaate verübt wurden. für diejenigen Fälle zu verneinen, in denen der Aufgenommene oder das ja tann man fast sagen, ist die finanzielle Folge, so bald die BeFamilienhaupt bereit ist, die entstandenen Kosten zu zahlen und völkerung von der veränderten Rechtslage bezüglich Einen faulen Frieden soll, nach der Versicherung mehrerer Bahlung bewilligter Raten nachkommt. Ein solcher wird nach An- gleich null, so sei ferner auch zu beachten, welchen großen Fortschritt dieser Verpflichtung nach wiedererlangtem Vermögen oder durch ihrer Erstattungspflicht Kenntnis erhalten hat, englischer Morgenblätter, die heute, Dienstag, stattfindende liberale ficht auch der Berliner Stadtverordneten- Versammlung deshalb auf ein Beschluß der angeregten Art auf dem Gebiete der vor Parteiversammlung zu schließen geneigt sein. Man werde genommen, weil er frank ist und nicht deshalb, weil er arm ist. beugenden Armenpflege hervorzurufen geeignet sein möchte. die Differenzen über die südafrikanische Frage dadurch zu begleichen Dementsprechend hat die Versammlung stets das aktive Wahlrecht Durch solchen Beschluß würde die wirtschaftliche Stelling suchen, daß man Friedensbedingungen für die Boer en solcher Personen anerkannt. Auf Klage eines Polizei der Erkrankten erheblich gestärkt, die Armenverwaltung von staaten formuliere, die sowohl von der Linken wie von der Rechten fetretärs außer Diensten und des Magistrats einer ja schwer zu schätzenden, ber Partei acceptiert werden könnten. Campbell Banneraber sicherlich außerordentgegen solche Beschlüsse hat man werde voraussichtlich ein einstimmiges Vertrauensvotum er- gericht zuerst in der Entscheidung vom 17. März 1897 das Gegen- daß mit Rücksicht auf die Höhe der Kosten im Krankenhaus bie aber das Ober- Verwaltungs- lich hohen Summe befreit werden, die daraus erwächst, halten und die Führung der Partei behalten. Es bleibt abzuwarten, teil angenommen. Das höchste Verwaltungsgericht nimmt Krankenhauspflege nicht oder nicht rechtzeitig aufgesucht, dadurch ob die Linke zu einem derartigen faulen Kompromiß ihre Hand an, daß der Sprachgebrauch des täglichen Lebens nicht in aber eine Verelendung der Familie herbeigeführt wird, die das Einbieten wird. Betracht komme, daß vielmehr solche Leute, Bulgarien. auch wenn sie treten der Armenverwaltung zur Folge hat. die ihnen bewilligten Ratenzahlungen pünktlich leisten, als Empfänger Diese Anregung freier Krankenhauspflege fand in dem Ausschuß Auf der Suche nach Geld. Nach einer Bariser Meldung der einer Armenunterstützung anzusehen seien, weil die Aufnahme in dem Sympathie auf allen Seiten. Als aber der Magistratsvertreter herNeuen Freien Breffe" lief dort eine Meldung aus Petersburg Krankenhause oder die längere Behaltung in dem Krankenhause mit vorgehoben hatte, es sei doch vielleicht durch verwaltungsein, die russische Reichsbank habe der bulgarischen Rücksicht darauf erfolgt ist, daß schließlich die Armendirektion technische Einrichtungen, durch eine mildere Praris u. dergl. Regierung zur Dedung der laufenden BedürfBahlung leistet. Unerheblich sei es, ob der an sich Wahlberechtigte möglich, das Wahlrecht vielen im Gegensatz zu jest zn erhalten, nisse einen Borschuß von sechs bis acht Millionen oder eins derjenigen Familienangehörigen im Krankenhause Aufnahme einigte sich der Ausschuß und sodann die Stadtverordneten- Bersammbewilligt. In Paris hätten behufs Abschlusses eines gefunden habe, welche seinen Unterstügungswohnsiz teilen. Die in lung zu dem Beschluß: 80 Millionen Anlehens mit einer französischen diesem Erkenntnis niedergelegten Grundsäge sind in dem Erkenntnis Bantgruppe unter Führung der Banque de Paris Verhandlungen des Ober- Verwaltungsgerichts vom 18. Mai 1900 wiederholt. In dem stattgefunden. Der zur Zeit in Paris weilende bulgarische Minister Erkenntnis vom 17. März 1897 wird hervorgehoben, daß Krankheit und Mangel an Vermögen oder Kräften zur Selbstbeschaffung der Gutachten über diese Frage. In der Armendirektion wurde diese nötigen Anstaltspflege zusammen treffen und deshalb die Krankenpflege als Armienunterstützung anzusehen seien. Folgerichtig Frage nach allen Richtungen hin ausführlich beraten. Schließlich Straßenkampf in Sevilla. ist in jenem Erkenntnis auch zwei Personen das gelangte sie faft einstimmig zu der Ansicht, daß bei Befolgung der Auf der Alameda kam es 23 ah I recht genommen, die Abschlagszahlungen vom Ober- Verwaltungsgericht aufgestellten Grundsäße es unmöglich zwischen Arbeitern und Gendarmen, welche einen der in der Weise geleistet hatten, daß die Kranken- erscheint, das Wahlrecht Hilfsbedürftigen, die oder deren FamilienArbeiter verhaften wollten, zu einem Zusammenstoß. Die pflegefchuld voll getilgt war. Ebenso folgerichtig wird mitglieder Krankenhauspflege erhalten haben, durch VerwaltungsArbeiter verwundeten mehrere Gendarmen mit Steinwürfen, worauf in dem Erkenntnis betont, letztere von ihren Schußwaffen Gebrauch machten und auf die Arzahlungen... nicht nachträglich den Charakter der forderung der Krankenhauskosten, zu erhalten. Es wurde dann in der daß spätere Abschlags= maßregeln oder durch eine Aenderung der bisherigen Praxis der Einbeiter feuerten. Ein Kind erhielt einen Kopfschuß. Der Präfeft inter ftügung eines Gilfsbedürftigen zu ändern Armendirektion folgender Antreg gestellt: wollte die Ruhe wiederherstellen, wurde jedoch ebenfalls durch Stein vermögen" und daß die Sachlage im Beitpuntte interstigung würfe verlegt. Erst herbeigeeiltem Militär gelang es, die Ruhe der Listen offenlegung entscheidend ist. wieber herzustellen. des Innern Sarafow hätte gestern ber Bankgruppe von dieser Hilfsattion Mitteilung gemacht. Spanien. Deputiertenkammer. Das Haus fette am Montag die Besprechung der Politik der Regierung betreffend die Religion und die fatholische Kirche fort. Linares griff die Carlisten an und sagt, sie beanspruchten den Alleinbesitz der Neligion. Republikanische Redner wenden sich gleichfalls gegen die Carlisten, denen sie vorwerfen, daß fie die Inquisition wieder einführen wollten. Afien. Die in diesem Erkenntnis des Ober Verwaltungsgerichts auf gestellten Grundsätze müssen ohne Rücksicht auf ihnen allerdings entgegenstehende und wohl zutreffendere Ansichten andrer Gerichte, insbesondere des Bundesamts für das Heimatswesen, als zutreffend und unabänderlich unterstellt werden, wenn man an die Frage herantritt: Wie kann Berliner Bürgern das Wahlrecht erhalten bleiben, welche in einem Krankenhause aufgenommen sind und lediglich in folge der Krankheit vorübergehend zahlungsunfähig sind, ihrer 8ahlungsverpflichtung aber nachkommen wollen oder gar vor der Listen offenlegung bereits nachgekommen sind? den Magistrat zu ersuchen, geeignete Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, daß Personen wegen gewährter Krankenpflege- das Wahlrecht entzogen werde. Der Magistrat erforderte nunmehr von der Armendirektion ein denjenigen Personen, welche den Unterstügungswohnsiz in Berlin besigen, das Recht einzuräumen, im Fall einer Anstaltspflege- Bedfirftigteit für sich, ihre Ehefrau und diejenigen minderjährigen unverheirateten Kinder, welche ihren Unterstützungswohnsitz teilen, unentgeltlich Aufnahme in einem städtischen Krankenhause zu verlangen. Von der Einräumung dieses Rechts wären die Mitglieder einer Krankenkasse für die Dauer der von der Krankenkasse zu leistenden statutarischen Hilfe auszuschließen." Hervorgehoben wurde, daß man ja auch, die Aufnahme Geistesfranter( um einem Zuzug Hilfsbedürftiger, deren Angheörige geistesfrank find, vorzubeugen) ausnehmen könne. Trotzdem wurde dieser Wie Aguinaldo" gefangen genommen" wurde, erzählt der Antrag befämpft. Er stelle zwar, so hieß es, den einzigen Weg dar, " Daily Expreß": um aus dem Dilemma herauszukommen, aber er bereite den Ein Bertreter desselben hatte eine Unterredung mit einem Mr. Die Berliner Stadtverordneten- Versammlung hat im ver- socialistischen Zukunftsstaat vor, er fei ungerecht, weil er die KrankenEdward Mac Evoy, einem Kaufmann aus Manila, der selbst gangenen Jahre einen Ausschuß zur Beratung dieser Frage ein- faffen- Mitglieder ausschließe und die Reichsten mit einschließe, er Amerikaner ist und einer der ersten Leute, die unter dem neuen gesetzt. Der Ausschuß gelangte zu der Ueberzeugung, daß die von würde Scharen von auswärts beranziehen usw. usw. Der Antrag Regime in dem Philippinen- Archipel zu handeln begannen. Gegen einer Seite beantragte Einrichtung einer Vorschuß oder Darlehns- wurde schließlich im April d. 3. abgelehnt und dem wärtig weilt er auf einer Erholungsreise in London. Dieser Herr tasse für solche, die vorübergehend zahlungsunfähig sind, dem flaren Magiftrat über den negativen Erfolg der Be erklärte, daß die ganze Geschichte von Fust ons ge Wortlaut der citierten Entscheidungen gegenüber muglos fei. ftratungen der Armendirektion Bericht erstattet. ichidter Gefangennahme Aguinaldos erfunden sei. doch nach Anschauung des Ober- Berwaltungsgerichts die Auf- Seitdem schlummert die Sache im Schoße des Magistrats. Es Seiner Darstellung nach fragten die Amerikaner, als sie einsahen, nahme in das Krankenhaus, die Verpflegung dortselbst, bleibt abzuwarten, ob der Magistrat mit Vorschlägen an die Stadtdaß fie Aguinaldos nicht habhaft werden konnten, und daß es auch die Beibehaltung im Krankenhaus nicht gelang, seine Regierung zu beseitigen, was er für sich selbst die kreditierung der Krankenkassen das, und feineswegs verordneten- Bersammlung herantreten wird, oder ob aus der Reihe der der Krankenkassen das, was Stadtverordneten von neuem Antrage zur Beseitigung der Unbill haben wolle jedermann habe doch heutzutage einen Preis für sich die Armenunterstützung darstelle. Von andrer Seite wurde gestellt werden. selbst. Aguinaldo habe einen Breis genannt und die in dem Ausschuß angeregt, freie Krankenhauspflege für Die in der Zeit vom 15. bis 30. Juli offenliegenden Listen find Amerikaner hätten ihn gezahlt. Aguinaldo habe sich jeden frankenhausbedürftigen, in Berlin Unterstützungsberechtigten unter Befolgung des vom Ober- Berwaltungsgericht angenommenen doch schon einmal an die Spanier verkauft, also sei ihm der einzuführen. Denn allein die völlige Loslösung Grundsages aufgestellt. Als nicht wahlberechtigt sind Handel in diesem Falle durchaus nichts Neues gewesen. Er der städtischen Pflicht, für Heilung und Gesundung deshalb alle diejenigen erachtet, die oder deren habe eben die Filipinos das zweite Mal gerade so betrogen wie das ihrer Bürger zu sorgen, von der Verpflichtung Familienmitglieder in der Zeit vom 31. Juli 1900 bis erste Mal. Ueberdies sei die ganze Sache den Filipinos ziemlich der Stadt, als Armenverband hilfsbedürftige zu 30. Juli 1901 als Hilfsbedürftige in Krankenhäusern aufgleichgültig gewesen. Sie feien des Kampfes müde gewesen und unterstützen, fönne Wandel schaffen und der Ansicht der Stadt genommen waren. Die nachträgliche Bezahlung verleiht das hätten sich im Gegenteil noch geschmeichelt gefühlt, daß die Ameri- verordneten- Versammlung Geltung schaffen: wer trant ist und durch Aufnahme in ein Krankenhaus verlorene Wahlrecht nicht. faner die ganze Geschichte noch so viel Geldes wert gehalten hätten. frankenhauspflegebedürftig, soll in den Krankenhäusern aufgenommen Es ist deshalb zu einer nachträglichen Bezahlung nicht zu Jetzt werde sich das Land bald beruhigen, und die Zustände, die zu werden, weil er frant, nicht weil er arm ist. Nun würde raten, vielmehr insbesondere während der Wahlzeit die Forderung erwarten wären, würden vermutlich allen Beteiligten besser gefallen die Verwirklichung dieses Gedankens vielleicht den Nachteil haben, unentgeltlicher Krantenpflege auch mit Rücksicht auf als die früheren. Das amerikanische Kapital werde die Inseln mit daß Krante von auswärts nach Berlin ziehen, um hier unentgeltlich die durch das Ober- Verwaltungsgericht und den Magistrat geschaffene riefiger Geschwindigkeit entwickeln, und wenn die Eingeborenen selbst aufgenommen zu werden. Dieser Nachteil ließe sich beseitigen, Rechtslage zu propagieren. etwas davon merkten, würden sie durch und durch amerikanisch sein. wenn man die unentgeltliche Krankenhauspflege auf diejenigen be Der Preis, der für Aguinaldo gezahlt worden sei, habe gerade schränkt, die schon so lange in Berlin wohnen, daß sie das Wahrecht eine Million Pfund Sterling betragen. Dies fei auch erworben haben. Es könnte dann aber immerhin möglicherweise nicht zu viel gewesen, wenn man bedenke, daß der Krieg in jeder noch das Verlangen und Bestreben auswärtiger Armenverbände Unter Woche so viel verschlungen hätte. Unruhen auf Korea. Auf der Insel Sewelpart wurden nach einem Bericht aus Söul bei einem Zusammenstoß der Bes wohner mit katholischen Missionaren und ihren Zöglingen angeblich 300 Convertiten und 15 Bewohner getötet. Die Missionare selbst blieben unverletzt, wie ein nach Stelpart entfandtes französisches Kriegsschiff feststellte. Nach dem Gouverneur tragen die Getauften die Schuld. Die koreanische Regierung schichte Beamte und Truppen zur Untersuchung des Vorfalles nach dem Thatort. Afrika. London, 9. Juli. Eine Meldung der„ Times" aus Gerloguby in Ogaden befagt: Die Abessynier vermochten den Aufenthalt Berliner Partei- Angelegenheiten. Schluß Onittung. Eingegangene Beiträge für das Liebknecht: Denkmal vom 1. Juni bis 1. Juli 1901. D. 8. 1,-. Beim Stat ver Maurer Charlottenburgé, in der Bers. freiw. gef. 5,70. Von der Zahlstelle dient, Albert Thoms-, 50. 185. Stadtbezirk 4,60. Von der Zahlstelle der Charlottenburg der Central- Krankenkasse der Maurer, Grundstein zur Einigkeit 2, Herr Hoffmann, Westend 1, Von einem Nichtgenossen 3,-. Ueberschuß vom Ziegenbock, Charlottenburg, H. B. 6,05. Von dem Arbeits- und Druckereipersonal des„ Volksblatts" für Halle und Deffau 10,- Aus Frankfurt ant Main 4,-. Heinrich Kurzstüßung finden, ihre gesetzlichen Pflichten durch Benutzung der Berliner unentgeltlichen Krankenpflege auf Berlin abzuschieben. Dem wäre dadurch vorzubeugen, daß nur solchen Personen unentgeltliche Krankenpflege gewährt wird, die ihren Unterstützungswohnsiz in Berlin bereits er worben haben. Freilich würden hierdurch diejenigen vom Wahlrecht ausgeschlossen bleiben, die nicht in der Lage find, die Krankenpflegefosten zu zahlen und sich noch nicht zwei Jahre lang in Berlin auf gehalten haben, ohne Armenunterstützung zu erlangen. Das wäre ein Uebelstand, den man mit in den Kauf nehmen müßte. Ferner mann 1. 2. Freiberger-, 50. Aus Spandau durch Pieper 27,-. würde Vorsorge dafür zu treffen sein, daß nicht etwa die Kranken- Red. der„ Brandenburgischen Beitung" 37,50. Stadtbezirt 181 a IV.( O) 170. Stadtbezirk( Osten) durch Sch. 25,95. 178. Stadtbezirt 8,50. Meuer, tassen ihre Pflicht auf Berlin abschieben. Krankenkassen- Mitglieder durch Schabel 3,-. Stabtbezirt 181 a IV.( Oft) durch Köhlert 3,50. Stadtmüßten deswegen ausgenommen werden. Sache der Krantentassen bezirt 181 b IV.( Oft) burch Hats 7,05. Stadtbegirt 189 a IV.( Oft) 7,-. Mitglieder selbst wäre es dahin zu wirken, daß endlich der be- III. Kreis, von der Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner 3,-. Revidiert und richtig befunden! Berlin, den 7. Juli 1901. = den bon A. Hinze. K. Wünsch. H. Raschke. J. A.: J. Pfarr, Putligstr. 10. IV. Kreis( Sub- Ost), Rauchklub„ Kolumbus" 2,20. C. 2. 1. 3. B. 1,-.| Die Berechtigung, das Bureau in Rechtsfragen in Anspruch zu 1889 bis 1894 dem Vorstand an, dann schied Wahl aus und Den ehrlichen Mann in verlogener Zeit 10,50. Bezirk 647 10,80. Gustav nehmen, wird erworben für organisierte Arbeiter durch Lösung einer, Müller trat alt dessen Stelle. Sämtlich bestritten sie, Grieben, Pankow, 1,-. Karby, Schleswig Holstein 3,- Bahlabend bei für unorganisierte durch Lösung von zwei Legitimationstarten mit daß sie die in Frage kommenden Schuldner für schlecht ge= Rosin gesammelt 1,80. Oderbergerstr. 48 1,-. Bei der Geburtstags- Jahresgültigkeit. Der Preis der Karte beträgt 50 Pf. feier in der Matternstraße, gesammelt Gästen 2, halten hätten. Sie seien ihren Pflichten nach besten Kräften F. T. 1,50. 2. C. 10. Bezirk 649 5,90. B. P., Charlottenburg 1,-. Stat und bestem Gewissen nachgekommen, natürlich hätten sie ihre Auflub Schmargendorf 8,50. Gutbier, Schmargendorf-, 50. Durch WollerEin Lohnkampf in Oftelbien. In Köslin sind schon seit stellung bei der Bank nur als eine Nebenbeschäftigung angesehen, die mann, Schöneberg 1,-. Johannisthal, durch Schinnhoff 7,20. Rahn, zwölf Wochen mehrere Hundert Arbeiter ausgesperrt; ein türzlich ihnen auch nur ein Gehalt von 1500 bis 2000 m. eingebracht habe. Vareu, Tonga- Jslands 4,70. S. u. H., Berliner Wert 31,40. D. J. 4,- unternommener Vermittelungsversuch scheiterte an dem Verhalten Es sei ihnen außerdem Tantieme versprochen worden, die sie aber II. Kreis, 110. Bezirk durch Jack 7,25. Bauarbeiter, Zahlstelle Rirdorf der Unternehmer, welche nach wie vor erklären, die Arbeiter sollten niemals in Anspruch genommen hätten. Wenn die Schuldner ihre 10,-. III. Kreis. G. B. 1,-. IV. Streis Ost, 176. Stadtbezirk 9,50. erst aus dem Verband austreten. Die Differenzen begannen, als vor Wechsel prolongiert hätten, anstatt sie einzulösen oder Abzahlungen Amerikanische Auktion bei Franke, Lichtenberg, Wilhelmstr. 84, 8,30. etiva elf Wochen 70 Arbeiter für ihre Arbeitsleistung eine darauf zu leisten, so hätten sie doch keinen Grund gehabt, dadurch auf III. Kreis. G. B. 1,-. Bezirt 450 uud 452 5,75. Gesamt- Einnahme 6357,68 Mark. bessere Bezahlung und eine kürzere Arbeitszeit forderten. Ein schlechte Vermögensverhältnisse zu schließen, sondern es könne, wie einflußreicher Unternehmer, Zade mit Namen, hatte ihnen in es bei Geschäftsleuten und Handwerkern häufig vorkomme, ebensogut Aussicht gestellt, daß, wenn sie ihre Forderungen allen mur eine vorübergehende Zahlungsstockung vorliegen. Der Holzplatzbefizern zustellen würden, zustellen würden, sich wohl eine Ver- Verteidiger Müllers, Justizrat Wronker, wies darauf hin, daß das ständigung ohne Streit erzielen lasse; zu hoch sei die Forderung Wesen derartiger fleiner Kreditinstitute ja gerade darin bestehe, nicht. Anstatt der in Aussicht gestellten Verständigung befamen fleineren Geschäftsleuten durch Diskontierung ihrer Wechsel unter Hunderte zunächst gänzlich unbeteiligte Arbeiter die Arme zu greifen, eine pünktliche Einlösung am Verfalltage hei die Entlassung, wurden verhindert an freiwilliger Arbeit, ge- gar nicht einmal vorgesehen. Wenn dem Angeklagten nachgewiesen hindert, für den Unterhalt der Familie, für die Stillung des Hungers werden solle, daß er wider besseres Wissen gehandelt und dies sei ihrer Kinder, für die Bestreitung des Mietszinses sorgen zu können. doch Sache der Anklagebehörde so sei es doch unumgänglich notIm weiteren Verlaufe der Differenzen- so schreibt der Vorsitzende wendig, jeden Fall, in dem Kredit an Unwürdige gegeben sein solle, des Fabrikarbeiter- Verbands im Hannoverschen Volkswillen" einzeln zu behandeln. Der Gerichtshof verkannte nicht, daß dies forderten der Magistrat und alle Privatunternehmer von ihren mehrere Tage in Anspruch nehmen würde, der Fall sei aber typisch Arbeitern den Austritt aus dem Verbande, den Verzicht auf ein ge- und das Interesse der Allgemeinheit erheische, daß die Pflichten der seglich garantiertes Recht. Bankvorstände genau festgelegt würden. Es wurde die Vertagung der Verhandlung beschlossen. Zum nächsten Termin soll ein Sa ch= verständiger geladen werden, der zum Vorstande eines gleich großen Instituts gehört wie die frühere Dorotheenstädtische Kreditbant, und um Nachweisung eines solchen Sachverständigen sollen die Aeltesten der Kaufmannschaft angegangen werden. Ferner sollen der betreffende Konkursverwalter und noch viele andre Zeugen geladen werden. Partei- Machrichten. Eine Parteiverfammlung in Gera nahm den Bericht des Landtags- Abgeordneten Genossen Betterlein über die Thätigkeit des Landtags entgegen und stellte dann für die nächsten Landtagswahlen 6 Parteigenossen als Kandidaten auf. Rechtsgleichheit in Elsaß Lothringen. Der VoltsDer Gewerbe- Inspektor, dessen Vermittelung die Ausständigen verein für das tatholische Deutschland hält zur Zeit nachsuchten, hat sich nur ungern bereit erklärt, dieselbe zu überim Reichslande zahlreiche öffentliche Voltsversammlungen ab, um nehmen. Wie komme ich- sagte er dazu, hier zu vermitteln." feiner Partei- Organisation neue Glieder einzufügen und für die Bei einer Unterredung mit den Arbeitern soll sich der Gewerbeschon bestehenden neue Mitglieder zu werben. Seitens der Polizei Juspektor als Gegner der gewerkschaftlichen Organisation, des Behn und Verwaltungsbehörden werden ihm dabei nicht die geringsten stundentags und des Minimallohns bekannt und das auf Austritt Schwierigkeiten gemacht, alles geht vielmehr wie am Schnürchen, aus der Organisation gerichtete Verlangen der Unternehmer zu obwohl die Reihe der bei derartigen Veranstaltungen zu beachtenden rechtfertigen versucht haben. Da derselbe Gewerbe- Inspektor in Formalitäten hier zu Lande keine kleine ist. Während sich so die klerikale seinem amtlichen Bericht einen Zieglerstreit als das Werk socialdemo- Todesurteil. Aus Halle a. S. wird uns berichtet: Das Agitation in freiester Weise entfalten kann, wird der Socialdemokratischer Verhegungen bezeichnet, und auch, wie schon aus dem Vor- Schwurgericht verurteilte heute den 44jährigen Fuhrwerksbefizer kratie gegenüber der gewohnte Entrechtungs- und Unterdrückungsfurs stehenden erhellt, den Streikenden in Köslin gegenüber eine Karl Friedrich Thielicke aus Schönhain bei Bonik in Sachsen unverwandt weiter gesteuert. Ihre Versammlungen sucht man mit Saltung eingenommen hat, welche nicht gerade von besonderer wegen Raubmordes zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen allen Mitteln zu unterdrücken, und ebenso wird ihren Anhängern socialer Einsicht zeugt, so find die Kösliner Arbeiter der Meinung, Ehrenrechte. Genau vor einem Monat hat der Angeklagte auf der auch der Zusammenschluß in örtlichen Parteivereinen unmöglich ge- daß die vermittelnde" Thätigkeit des Gewerbe- Juspektors den Kösliner Chauffee von Beidersee nach Könnern den 61 jährigen Dienstknecht macht. Erst die letzten Tage haben wieder ein Beispiel hierfür ge- Stampf eher verschärft als gemildert hat. Joseph Staab mit der Rodeharke erschlagen, und schon heute stand er bracht. Der provisorische Vorsitzende des in Gebweiler zu auf der Anklagebant. Der Staatsanwalt hielt es für angebracht, gründenden Arbeiter Wahlvereins erhielt von der Kreisdarauf hinzuweisen, daß die Justiz im vorliegenden Falle äußerst direktion nach monatelangem Zuwarten ein Schriftstück zugesandt, schnell gearbeitet habe. Der Angeklagte, als Familienvater von das wir als ein typisches Erempel für die bequeme Nonchalance, 5 Kindern, war durch schlechten Geschäftsgang in Schulden geraten mit der man im Reichslande die wichtigsten Rechte der und dadurch zu der graufigen That, Staab zu ermorden zu berauben, Arbeiterschaft zu behandeln pflegt, hier wörtlich zum Abdruck bringen geschritten. wollen. Es lautet: Gebweiler, den 1. Juli 1901. Der Herr Bezirkspräsident hat mich durch Verfügung vom 27. v. M.( II, 5026) beauftragt, den Antrag auf Genehmigung des Arbeiter- Wahlvereins für Gebweiler und Umgegend ablehnend zu bescheiden. zurück. Der für Stempelgebühren eingezahlte Betrag von 20 M. folgt Der Kreisdirektor: Kleemann. Also auch bei dieser Verfügung, die nebenbei bemerkt bom Sohn des eben verstorbenen Altreichstanzler, dem Colmarer Bezirkspräsi denten Alexander v.Hohenlohe- Schillingsfürst, ausging, hielt man die Angabe von Gründen nicht für erforderlich. Und doch hätte die Arbeiterschaft von Gebweiler so gern gewußt, warum man sie eines Rechts beraubt, das derselbe Beamte ihren Parteigenossen in Mülhausen und Colmar zugestanden hat. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. " Aus Greiz wird uns geschrieben: Eine Versammlung der Drucker beschloß, am Sonnabend, den 13. Juli, bei der Firma Treuter u. Golle in Dölau bei Greiz die Arbeit niederzulegen, da dieselbe alle Zuschriften der Lohnkommission, die die Wünsche der Druder enthielten, unbeantwortet ließ. Die Kollegen werden er sucht, hiervon Notiz zu nehmen und Zuzug fernzuhalten. Na, wollt Ihr nicht aufhören? Wenn ich hinaufkomme, schmeiß ich Euch runter". Diese Worte rief ein Arbeiter einigen Maurern zu, die während eines Streits in Haynau auf einem Bau, als Streifbrecher thätig waren. Das Gericht erblickte in dieser Sandlungsweise den Thatbestand der Nötigung und verurteilte den Arbeiter zu 3 Wochen Gefängnis. Ausland. = Der Streik der Budapester Damenkonfektions- Arbeiter ist beendet. Es wurde die 101/2 stündige Arbeitszeit und eine entsprechende Lohnerhöhung erreicht. Zu dem großen amerikanischen Stahlarbeiterstreik meldet das Wolffsche Bureau vom 8. d. M.: In den Verhandlungen betreffend die Beilegung des Stahlarbeiter- Ausstands sind Schwierigkeiten aufgetreten, infolge der am Sonnabend erfolgten plöglichen Entlassung von 12 Mann, welche der Vereinigung der Eisen, Stahl- und Zimmarbeiter angehören. Der Vorsigende dieser Vereinigung hat erklärt, es werde teine Konferenz stattfinden, bis die entlassenen Arbeiter wieder eingestellt feien. Sociales. Die Schmiede von Nixdorf und Brit, die bisher noch unter sehr rückständigen Verhältnissen arbeiteten, haben in letzter Zeit, gleich ihren Berufsgenossen in Berlin und andern Großstädten, bessere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen unternommen. Am Montagabend fand in den Apollosälen in Rigdorf eine stark besuchte Versammlung statt, zu der auch einige geladene Meister erschienen Eine Urabstimmung über die Frage der Nachtarbeit verwaren. Basner als Referent erläuterte in fernigen Worten die anstalten die deutschen Bäckermeister. Seitens der Innungen sollen Forderungen: Einführung der zehn stündigen Arbeitszeit, Ab- zu diesem Zweck Listen an alle selbständigen Bäckermeister verschickt schaffung des Kost- und Logiswesens, Beseitigung der Ueberstunden werden. Das Ergebnis der Urabstimmung soll dem Bundesrat und Sonntagsarbeit, event. 20 Pf. Zuschlag für jede etwa durchaus unterbreitet werden. notwendige Ueberstunde. Der Versuch eines Meisters, diese Die Gesellen werden wohl nicht zögern, die gefeßgebenden Forderungen für undurchführbar zu erklären, wurde von allen nach- Körperschaften auch von ihrer Meinung über die Nachtarbeit in folgenden Rednern widerlegt. Schließlich erklärte sich die Versammi- Kenntnis zu setzen. lung einstimmig für diese Fordernugen, mit der Bedingung, in Tehte Nachrichten und Depelthen. Parteikonferenz der englischen Liberalen. London, 9. Juli.( W. T. B.) Heute hat eine Versammlung der liberalen Partei stattgefunden. Campbell Bannerman erklärte, daß die Zwistigkeiten, die in der liberalen Partei ausgebrochen feien und die von vielen Mitgliedern der Partei bedauert würden, in Wirklichkeit nicht so sehr den Krieg, wie persönliche Fragen beträfen. Es sei Zeit, diesen kleinen Eifersüchteleien ein Ende zu machen, sonst würde die Partei aufhören, zu existieren. Er huldige nicht extremen Ansichten und sei nicht dafür, daß jemand von der Partei ausgeschlossen werde, doch müsse er auf Busammenhalten und Einigkeit bestehen. Was den Krieg betreffe, so müsse dieser zu einemsiegreichen Ende geführt werden, doch sei er der Ansicht, daß die Amnestie eine der Friedensbedingungen sein müsse.„ Wir müssen", so schloß Campbell Bannerman, die einzelnen Bedingungen feststellen, sollten aber das Schwert in der einen, den Olivenzweig in der andern Hand. haben, und uns geneigt zeigen, uns mit dem tapferen Feinde zu einigen." Asquith gab seiner größten Belvunderung für die Eigenschaften Bannermans Ausdruck und leugnete, daß irgend welche Intriguen ins Werk gesetzt worden seien. langte weiter, daß diejenigen Mitglieder der Partei, die der Führer, völlige Freiheit hätten, ihre Ansichten bezüglich des Krieges anderer Meinung seien als und zugeben, und sprach sich schließlich energisch für die Anahme eines Vertrauensvotums für Campbell Bannerman aus. Nach weiteren Neden von Harcourt und Grey wurde die Annahme eines Vertrauensvotums einstimmig beschlossen. Ausbreitung der Peft. Er vers dieselben den Meistern am Dienstag früh( 9. Juli) zur in Kopenhagen eröffnet worden. Die Arbeitsvermittlung ist Ein städtischer Arbeitsnachweis ist in der vorigen Woche sofortigen schriftlichen Anerkennung zu unterbreiten, bei etwaiger für beide Teile volltommen tostenlos. Derjenige, dem Ablehnung aber die Arbeit niederzulegen. Soweit wir Arbeit angewiesen wird, erhält eine Karte, die er, wenn bisher erfahren konnten, hat bereits die Mehrzahl der er 23 Meister sämtliche Forderungen bewilligt. vom Arbeitgeber eingestellt wird, unfrantiert Sofia, 9. Juli.( B. H.) Privatberichten aus Konstantinopel den nächsten Brieffaften zu werfen hat. Der Geschäftsführer zufolge greift die Pest in der bedenklichsten Weise Deutschland gemacht; hat es aber als einen Uebelstand völkerungsfreifen Krankheitsfälle vorgekommen fein. des Arbeitsnachweises hat letzten Winter eine Studienreise nach weiter um sich. Es sollen bereits in den wohlhabenden Be erkannt, daß in vielen städtischen Arbeitsnachweisen, namentlich in Süddeutschland, eine wenn auch nur geringe Gebühr von den Arbeitsuchenden erhoben wird. Bei der Firma Fröhlich, Hollmannstr. 22, haben acht Ausschneiderinnen wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt. Zuzug ist fernzuhalten. Deutsches Reich. " Die streikenden Hamburger Kupferschmiede verbreiteten am Der Arbeitsnachweis ist ein paritätischer. Die Verwaltung Sonnabend ein Flugblatt in 30 000 Exemplaren, in dem der gegen- besteht aus einem Bürgermeister, der als Vorfiyender fungiert, zwei wärtige Stand des Streits beleuchtet und die Arbeiterschaft auf- Stadtverordneten, darunter Genosse P. Knudsen, vier Bergefordert wird, die Kupferschmiede in ihrem Kampfe nach wie vor tretern des Gesamtverbands der Gewerkschaften", zu unterstügen. Die Arbeitgeber geben sich alle erdenkliche Mühe, darunter eine Frau. Arbeitswillige heranzuziehen. In ganz Deutschland ist man be strebt, Kupferschmiede aufzutreiben, um sie nach Hamburg zu schicken. Die Reflettanten müssen einen Nevers unterschreiben, wonach sie sich gegen freie Reise vierter Klasse und 2 M. Behrgeld verpflichten, mindestens sechs Wochen in Hamburg zu arbeiten. Es nügt aber alles nichts. Die Arbeitswilligen bleiben aus. ausbilden wollen. Gerichts- Beitung. Kairo, 9. Juli.( Meldung des Reuterschen Bureau.) Seit dem 7. April find in Aegypten im ganzen 88 Personen an der Pest erkrankt, davon starben 37 und wurden 25 geheilt. Von den 26 Personen, die gegenwärtig noch an Best erkrankt sind, kommen 21 auf Zagazig, 2 auf Alexandria und 2 auf Port Said. Frankfurt a. M., 9. Juli.( B. H.) Die Franff. Zeitung" meldet aus Konstantinopel: Die unerwartete Ankunft des Khedive von Aegypten in Konstantinopel soll in Verbindung stehen mit der angeblich vorgestern abend gleichfalls erfolgten Rückkehr des vor 1/2 Jahren geflüchteten Schwagers des Sultans, Damad Mahmud; Der Zusammenbruch der Aktiengesellschaft ,, Dorotheen- ob lezterer wirklich zurückgekehrt ist, läßt sich nicht feststellen. Der städtische Kreditbank" in Berlin hat deren drei ehemaligen Bor- Khedive bemüht sich seit langem, eine Aussöhnung zwischen dem Aus Hannover find, wie wir seiner Zeit mitgeteilt haben, einige standsmitgliedern und Direktoren, Kaufmann Otto Müller, Sultan und Mahmud zu stande zu bringen.- Die Legationssekretäre Streitbrecher eingetroffen, und zivar Schüler der dortigen Hand- Fabrikant Karl Wahl und Kaufmann Sally Lefeber, eine der italienischen und französischen Botschaft hatten einen Ausflug werkerschule, die, wie bürgerliche Blätter zur Rechtfertigung dieser Anklage wegen Vergehens gegen die Konkursordnung zugezogen, die nach Macedonien via Salonichi unternommen. Der Sultan hat m streitbrechenden Jünglinge sagen, sich während der Ferienzeit ohne gestern unter dem Vorsiz des Landgerichts- Direktors Müller vor der die beiden genannten Botschaften ersucht, die beiden Reisenden zu Rücksicht auf socialdemokratische Theorien" in ihrem Handwerk praktisch neunten Strafkammer des Landgerichts I zur Verhandlung ge- bewegen, die Fortsetzung ihrer Reise wegen der angeblich dort langte. Die Angeklagten sollen die Handelsbücher, deren Führung herrschenden Unsicherheit zu unterlassen. Infolge des Wunsches des Gegen die praktische Bethätigung von Handwerkerschülern hat ihnen oblag, so unordentlich geführt haben, daß fie Sultans wurde den beiden Herren telegraphiert, von der Weiterfahrt gewiß niemand etwas einzuwenden, es ist auch nicht einzusehen, wieso feine Uebersicht des Vermögenszustandes gewährten, und abzustehen. die Rücksicht auf socialdemokratische Theorien jemand abhalten könnte, ferner sollen fie es unterlassen haben, die Bilanzen Köln, 9. Juli.( W. T. B.) Der Petersburger Berichterstatter sich in seinem Beruf weiter zu bilden. Wenn die jungen Leute aber des Vermögens des genannten Instituts in der vorgeschriebenen Zeit der Kölnischen Zeitung" berichtet: Bei Tschemulpo auf der Insel ihren Fortbildungsdrang gerade in solchen Betrieben bethätigen, wo zu ziehen. Der Angeklagte Müller ist außerdem beschuldigt, durch Kanhua machen die Japaner photographische Aufdie Arbeiter im Lohntampf stehen, so ist das trotz aller Recht- eine zweite fortgesette selbständige Handlung wissentlich in seinen nahmen; es geht das Gerücht, die Japaner wollten die Insel fertigungsversuche von bürgerlicher Seite nichts andres als eine Darstellungen und leberſichten über den Vermögensbestand der besetzen und die Koreaner von dort vertreiben. Der oberste planmäßig geübte Streitbrecherei, was auch daraus hervorgeht, daß Gesellschaft oder in den in der Generalversammlung gehaltenen Bor Beamte der Insel berichtete an die koreanische Regierung und erbat die Schüler von ihrem Lehrer veranlaßt worden sind, den Ham- trägen den Stand der Verhältnisse der Gesellschaft unwahr dargestellt weisungen. burger Unternehmern zu Hilfe zu kommen. oder verschleiert zu haben. Die Angeklagten wurden von den Rechtsanwalten Justizrat router, Justizrat Kleinholz und Straßmann ver= Die Bananschläger in Hamburg haben, wie bereits früher teidigt. Die Dorotheenstädtische Kreditbank, die ursprünglich eine Gemitgeteilt, einen neuen Accordtarif aufgestellt, für dessen Durch- nossenschaft war, dann aber in ein Aktienunternehmen umgewandelt führung fie seit dem 25. Juni eintreten. Die Arbeitgeber suchen die wurde, bestand seit dem Jahre 1889. Am 21. Mai 1899 geriet fie in Einführung des Tarifs dadurch zu umgehen, daß sie nur in Lohn Konkurs, die Aktionäre hatten sämtlich ihr Geld verloren. In der arbeiten lassen. Die Anschläger wollen nun der Tarifbewegung Staffe befanden sich nur wenige Mark, dagegen wurde festgestellt, daß größeren Nachdruck verleihen, indem sie überall, wo der Tarif nicht die Bank schließlich mit einem Verlust von 213 243 Mart gearbeitet anerkannt wird, auch die Lohnarbeit verweigern. Dieser Beschluß ist hatte. Nach dem Gutachten des Bücherrevisors Bachmann ist dies am Montag bereits in Kraft getreten. darauf zurückzuführen, daß die Bank gegen 130 faule Schuldner hatte, die ihre Wechsel von Jahr zu Jahr verlängerten, ohne Abzahlungen darauf zu leisten. Diesen Leuten hätte längst der Kredit entzogen werden müssen. Anstatt dessen wurden ihre Schulden in den Jahresbilanzen als Attiva aufgeführt, während sie nach Ansicht der Antlagebehörde als Abschreibungen oder als Reserve hätten gebucht werden müssen. Dadurch sei ein ganz falscher Vermögensstand vor Augen geführt worden, und die Dividendenverteilungen, die sich Algier, 9. Juli.( B. H.) In der Vorstadt St. Eugen stürzte jährlich zwischen 20 und 30 000 m. bewegten, seien nicht gerecht heute ein Baugerüst ein; wobei sechs Arbeiter verfertigt gewesen. Die Angeklagten Wahl und Lefeber gehörten von schüttet wurden; drei erlitten tödliche Verlegungen. Die Zimmerer in Wernigerode befinden sich seit dem 1. April in einer Lohnbewegung. Zum 1. Juli war ihnen seitens der Meister eine Lohnerhöhung zugesagt worden, aber diese Zusage wurde nicht erfüllt und die Zimmerer legten deshalb am Sonnabendabend die Arbeit nieder. Es streifen ungefähr 60 Mann. Das Effener Gewerkschaftskartell hat die Errichtung eines Rechtsbureaus beschlossen. Dasselbe soll am 15. Juli eröffnet werden. Paris, 9. Juli.( B. H.) Nachdem die Vertreter der aus: ständischen Zündholzarbeiter eine Unterredung mit dem Finanzminister gehabt hatten, in welcher derselbe ihnen versprochen hatte, ihre Forderungen in Erivägung zu ziehen, haben die Arbeiter die Fortdauer des Streits beschlossen. St. Etienne, 9. Juli.( W. T. B.) Nahezu 1000 Arbeiter der hiesigen Sammetfabriken sind in den Ausstand getreten, nachdem man ihnen eine Lohnerhöhung verweigert hat. Nom, 9. Juli.( B. H.) Wie verlautet, hat die italienische Regierung die Namen sämtlicher Anarchisten in Erfahrung gebracht, welche an dem Komplott gegen König Humbert teilgenommen haben. Einem englischen Detektiv soll es gelungen sein, die meisten dieser Anarchisten durch einen Vorwand nach Italien zu loden, wo sie verhaftet worden sind. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Hierzu 1 Beilage n. Unterhaltungsblatt. Mr. 158. 18. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mittwoch, 10. Juli 1901. u. 122-136. 88. Rottbuferstr. 1-4b, 6, 6a u. 10a- 22, Reichenbergerstr. 15 Zu den Stadtverordneten- Wahlen bis 25 u. 166-171. 89. Manteufielstr. 44, Mariannenstr. 12 u. 42, Oranienstr. 206 bringen wir hier ein Verzeichnis sämtlicher in diesem Jahre u. 207, Reichenbergerstr. 172-178, Staligerstr. 14-35, 108-120 zur Wahl stehender Wahlbezirke der III. Abteilung mit den dazu gehörigen Stadtbezirken und Straßen. Aus diesem Verzeichnis kann jeder Parteigenosse leicht ersehen, ob er in diesem Jahre wählen kann oder nicht. Wir bringen das Verzeichnis schon jetzt zur Kenntnis der Wähler, um ihnen da mit die Einsichtnahme in die Wählerliste zu erleichtern. Wir erinnern die Berliner Arbeiter nochmals daran, sich die Ausübung ihres Wahlrechts durch Einsichtnahme in die Liste zu sichern. Die Wählerliste liegt aus vom 15. bis 30. Juli, Poststraße 16, im Wahlbureau. 4. Wahlbezirk. Stadtbezirke 31-39, 45, 46. Bisheriger Vertreter: Dr. Virchow, liberal. 31. Bellevueftr. 1-10 u. 11a- 22, Eichhornstr. 1-5 u. 8-12, Königgrägerstr. 1-12, Königin Auguftastr. 6-16, Lennéſtraße, Link straße 46, Margaretenstr. 9-11, Botsdamer Platz 1-2, Potsdamer straße 1a, 1-23 a u. 124-141, Schellingstraße, Victoriaftr. 21-23. 32. Bellevueftr. 11, Kemper Platz( füdliche Seite), Königin Augustastr. 17-29, Margaretenstr. 1-8 u. 12-20, Matthäifirchstraße, Regentenstr. ausschl. 11a, Sigismundstraße, Tiergartenstr. 1-9, Victoriastr. ausschl. 21-23. 33. Bendlerstraße, Hildebrandtsche Privatstraße, Hohenzollernstraße, Kaiserin Augustastr. 54-69, Kemper- Plazz( nördl. Seite), Königin Augustaftr. 30-53a, Regentenstr. 11a, Tiergartenstr. 10-37, der südöstliche Teil des Tiergartens, begrenzt im Norden von der Charlottenburger Chaussee, im Westen von der Hofjäger- Allee, einschl. dieser Allee und der Chaussee. Zu diesem Bezirk gehört das Gärtnergrundstück an der Großen Quer- und Bellevue- Allee. u. 139-152. 90. Kottbuserstr. 9 u. 10, Stottbuser Ufer 45, Mariannenstraße 13-41, Reichenbergerstr. 26-38 11. 153-165. 91. Manteuffelstr. 45-56 u. 73-83, Reichenbergerstr. 39-52 92. Stottbuser Ufer 31-44a, Manteuffelstr. 57-72. 93. Kottbuser Ufer 29 u. 30, Lausigerstr. 7-46, Reichenbergerstraße 53-54 u. 137-138. 94. Laufigerstr. 1-6 u. 47/ 48-52, Manteuffelstr. 84, Staligerstraße 36-40 u. 46-46a, Wienerstr. 1-15 u. 63-69. 22. Wahlbezirk. Stadtbezirke 152-156, 158, 159. Bisheriger Vertreter: Perls, liberal. 152. Blankenfeldestr. 2-14, Gr. Frankfurterstr. 49-69 und 71 bis 89, Markusstr. 30, Marfiliusstr. 1-8 und 16-25, Waßmann Straße 10-34. straße 90-127, Stoppenstr. 35 und 53, Krautstr. 1, Markusstr. 29. 153. Andreasstr. 45 und 46, Blumenstr. 42, Gr. Frankfurter154. Elisabethstr. 1 und 65-66, Pallisadenstr. 1 und 12, Waßmannstr. 31a- 37, Weberstr. 3-35 und 38-63. 88-103, Straußbergerstr. 9-10 und 34-35. 155. Lichtenbergerstr. 10-11, Pallisadenstr. 2-11, 13-29 und 156. Gr. Frankfurterstr. 32-48, Fürstenwalderstr. 2-23, Straußbergerstr. 11-33, Weberstr. 1-2 und 64-66. und 18-27. 158. Friedenstr. 45-49 und 89-95, Friedrichsbergerstr. 1-14 159. Gr. Frankfurterstr. 19-31, Friedrichsbergerstr. 15-17, Fürstenwalderstr. 1 u. 24, Stoppenstr. 36-40 u. 50-52, Lebuserstraße, Pallisadenstr. 30-38 11. 66-87. 4 35. Wahlbezirk. Stadtbezirke 245, 246, 249-253. Bisheriger Vertreter: Wurm, Socialdemokrat. und 34-49. 245. Eberswalderstr. 1-23 u. 25-52, Oderbergerstr. 9-32 Danzigerstraße bis Ringbahn ausschl. Eckgrundstücke an der Danzigers 246a. Danzigerstr. 98, Lettestr. 9, Lychenerstraße von der Straße, Pappel- Allee 1-20 und 119-134, Raumerstr. 1-16 und 52-56, Stargarderstr. 20. 246b. Buchholzerstr. 1-8 u. 10 bis Ende, Gethsemanestraße, Ringbahn, Pappel- Allee 21-45 und 96-118, Stargarderstr. 2-19 Gneiststraße, Greifenhagenerstraße von der Gneiststraße bis zur und 64-81. 249. Behmstraße von Straße 3 bis Straße 9, Platz H., Schönhauser Allee 75-117, Straßen 1 und 2 von Straße 3 bis Schönhauser Allee, Straßen 3, 11, 12, 13, 14 und 15( Abt. XI.), Straße 9 von Ringbahn bis Weichbildgrenze. 250. Buchholzerstr. 9. Exerzier Platz zur einsamen Pappel, Kopenhagenerstraße. Blag N, Bappel Allee 185-140, Schiebter straße 53-221, Schönhauser Allee 46-74 a u. 118-144, Stargarder= straße 1 u. 82, Straße 9 von Eberswalderstraße bis Ringbahn, Straßen 16, 17, 19, 23 u. 24( Abt. XI). 51-83, Brunnen ftraße 50 u. 138, Ruppinerstr. 11-15, Swinemünderstr. 24-25 u. 105-106, Wolgasterstr. 5-7, Wollinerstr. 22. 251. Bernauerstr. 25, 27-49, und 252. Brunnenstr. 51-65 u. 123-137, Ruppinerstr. 32-33, Stralsunderstr. 1-13 u. 60-69, Wolgasterstr. 1-4 u. 8-13. 253. Demminerstr. 16, Ruppinerstr. 16-23, 26-31 u. 34-39, Swinemünderstr. 26-34 u. 96-104, Bineta- Platz, Wollinerstr. 23 bis 37 u. 39-46. 36. Wahlbezirk. Stadtbezirke 254 u. 321. Bisheriger Vertreter: Baumgarten, liberal. 254a. Putbuserstr. 21-38, Ramlerstr. 2-11 u. 29-37, Rügenerstr. 2-13 u. 16-26. 254 b. Demiminerstr. 1-15 u. 17-36, Graunstr. 1 1. 48, orgingstr. 7-12 u. 32-37, Butbuserstr. 1-9 u. 51-57, Ruppiner straße 24 u. 25, Swinemünderstr. 35-40 11. 88-95, Wollinerſtr. 38. bis 33, Namlerstr. 12-28, Rügenerstr. 14 u. 15, Straße 6, Südfcite 254 c. Bahnhof Gesundbrunnen, Gleinstraße, Graunstr. 16 ( Abt. XI), Swinemünderstr. 57-73. 23. Wahlbezirk. Stadtbezirke 168-174. 34. Corneliusstraße, Drakestraße, Friedrich Wilhelmstraße, Bisheriger Vertreter: Dupont, Socialdemokrat. Herkules- Ufer, von der Heydtstraße, Hizigstraße, Kaiserin Augustastraße 168. Breslauerstr. 17, Fruchtstr. 9-15 u. 74-82, Stoppenstr. 70-82, Lichtenſtein- Allee, Rauchstraße, Stülerstraße, Tiergarten- Ufer, bis 9 n. 87-95, Langestr. 36-73, Madaistr. Zu diesem Bezirk geder südwestliche Teil des Tiergartens, begrenzt im Norden von der hört Schlesischer Bahnhof, Empfangsgebäude und Bahnanlagen 2c. Charlottenburger Chaussee, mit Einschluß derselben, und im Osten bis zur Warschauerstraße. bon der Hofjäger- Allee, diese ausgeschlossen. 169. Fiedrichsfelderstr. 2-43, Fruchtstr. 16-19 und 72 bis 73. 39-50. 170. Fruchtstr. 70-71, Koppenstr. 10-12 u. 81-86, Münche= bergerstr. 1-17 u. 19-34. 35. Burggrafenstraße, Garten- lfer, Keithstraße, Kurfürstendamm 1-9 und 246-264, Kurfürstenstr. 72-96, Landgrafenstraße, Lügow- Ufer 20-39, Nürnbergerstr. 70 u. 71, Wichmannstr. 1-20. Zu diesem Bezirke gehören Zoologischer Garten und das Hippodrom ( Wasserwerke) im Tiergarten. 36. Buchenstraße, Derfflingerstr. 2-29, Kurfürstenstr. 49-71, Lützow- Platz ausschl. 1, Maaßenstr. 1-4 u. 31-37, Schillstraße, Ulmenstraße, Wichmannstr. 21. 37. Derfflingerstr. 1 u. 30, Dörnbergstraße, Genthinerstraße ausschl. 31, Kurfürstenstr. 47 u. 48, Lügo: v- Platz 1, Lüßowstr. 33 bis 78, Lützow- Ufer 1-19b. 171. Grüner Weg 45-58 u. 61-74, Koppenstr. 13-22 und 68-80, Münchebergerstr. 18. 172. Friedrichsfelderstr. 1, Fruchtstr. 20-22 11. 67-69, Grüner Weg 59-60, Rüstriner Play, Am Ostbahnhof, Ostbahn- Empfangsgebäude, Ostbahn bis östlich zur Warschauerstraße, Rüdersdorfer Straße 1 u. 41-51. 173. Koppenstr. 23-34 u. 54-67, Rüdersdorferstr. 2-33. 174. Fruchtstr. 23-38 u. 51-66, Stönigsbergerstr. 1 u. 39, Memelerstr. 38, Rüdersdorferstr. 34-40. 29. Wahlbezirk. Stadtbezirke 202-209, 226. Bisheriger Vertreter: A It, liberal. 38. Genthinerstr. 31, Magdeburger Platz, Magdeburgerstr. 9 bis 27, Potsdamerstr. 35-48 11. 104-115a, Stegligerstr. 25-63. 39. Blumeshof, Karlsbald 1, Lützowstr. 24-32 und 79-91a. Magdeburgerstr. 1-8 und 28-36, Potsdamerstr. 24-34, 116-120 und 122-128a, Schöneberger- Ufer 26-48. 202. Alexanderstr. 53-68. Kl. Alexanderstr. 1-32, Bartel45. An der Apostelfirche, Frobenstr. 1-11 und 32-41, Kur- straße 1a- 14, Hirtenstr. 3-5a u. 18-19, Am Königsgraben 2 bis fürstenstr. 29-46 u. 139-152, Potsdamerstr. 49-56 u. 97-103a, 19, Münzstr. 17-19, Prenzlauerstr. 30 u. 31, An der Stadtbahn 23 Bietenstr. 25-28. bis 30, Stadtbahnbogen 118-124, Weydingerstr. 11-22. 203. Kl. Alexanderstr. 33, Amalienſtr. 1 u. 21, Bartelstr. 1 u. 15, Stoblankstr. 18, Linienstr. 13-41 u. 227-239, Lothringerstr. 83 bis 110. Alte Schönhauserstr. 60-61, Weydingerstr. 23. 204. Amalienſtr. 2-20, Füfilierstraße, Grenadierstr. 1-7 u. 40-51, Hirtenstr. 6-11, Koblantstr. 1-17, Linienstr. 224a- 226, Weydingerstr. 1-10. 46. Bülowstr. 8-26 u. 85-100, Frobenstr. 12-18 u. 21-23, Potsdamerstr. 57-67 u. 89-96b, Schiverinerstr. 1-19, Bietenstr. 18 bis 24. 9. Wahlbezirk. Stadtbezirke: 64-66, 75. Bisheriger Vertreter 8ubeil, Socialdemokrat. 64a. Friesenstr. 13 u. 14, Fidicinstr. 2-24 u. 26-44, KlödenStraße 2-7, Kopischstr. 1-9, Schwiebuserstraße. 64b. Arndtstr. 8-35, Chamisso- Platz, Am Chamisso- Platz, Klödenstr. 1 u. 8, Kopischstr. 10, Nostizstr. 29-31, Schenkendorfstraße 4 u. 5, Willibald Alerisstr. 8-35. 65. Bergmannstr. 1-21 u. 88-112, Nostizstr. 26-28 11. 32 bis 36, Schenkendorfstr. 1-3 u. 6-8, Solmsstr. 28-29, Am Tempelhofer Berg( Ostseite), Bossenerstr. 27. 66a. Arndtstr. 3-4, Bergmannstr. 22-32, Friesenstr. 1 1. 27, Heimstr. 1 u. 25, Marheinite- Play, Mittenwalderstr. 23-40, 8offener ftraße 16-19, 22-26 u. 28-36. 66 b. Arndtstr. 1-2, 5-7 u. 36-44, Fidicinstr. 25, Friesenftraße 2-12 u. 17-26, Heimstr. 2-24, Jüterbogstr. 6-10, Willibald- Alexisstr. 1-7 u. 36-43. 75a. Bärwaldstr. 12 bis Gneisenaustr. 46-62, Blücherstr. 25 bis 41 u. 43-60, Fürbringerstr. 18-19, Schleiermacherstr. 1-18, Tempelherrenstr. 13 u. 14, Urbanstr. 1-9 u. 151-184. 205. Grenadierstr. 8-39, Hirtenstr. 11a- 17, Kaiser Wilhelmstraße von Münzstraße bis Hirtenstraße und 16-21, Münzstr. 8 bis 16 und 20-23a, Schendelgaffe 5, An der Stadtbahn 31-39, Stadt bahnbogen Nr. 125-131. 206. Dragonerstr. 7-43, Münzftr. 1-7 u. 24-29, Roch straße 1-6 u. 15-19, Schendelgasse 2-4, Neue Schönhauserstr. 21, An der Stadtbahn 40. 207. Gormannstr. 1-9, Münzstr. 30, Muladstr. 25-41, Schendelgaffe 1, Alte Schönhauserstr. 12-50, Neue Schönhauser Straße 1 u. 1a, Steinstr. 1-17 und 26-38, 2einstr. 1a- 2 und 3 bis 18. 208. Dragonerftr. 1-6a u. 44-50, Gormannstr. 10-17, 20 208. Dragonerstr. 1-6a u. 44-50, Gormannstr. 10-17, 20 bis 24 und zwischen Linien- und Lothringerstraße, Linienſtr. 42 bis 61a u. 209-224, Lothringerstr. 65-82a, Mulackstr. 1-14, Rückerstraße, Schendelgasse 6-8, Alte Schönhauserstr. 1-11 u. 51-59. 209. Auguststr. 41-45, Gipsstr. 18a, Gormannstr. 18-19 11. 25-31, Linienftr. 62-75 u. 202a- 208, Lothringerstr. 52-64, Mulackstraße 15-24, 9tosenthalerstr. 1-24 u. 54-72a, Kleine Rosenthalerstraße, Steinstr. 18-25, Weinmeisterstr. 19. 254 d. Lorgingstr. 2-6 u. 38-42, Putbuserstr. 10-20 und 254 e. Graunstr. 2-15 u. 34-42, Lorgingstr. 13-31, Swine münderstr. 41-56 11. 74-87. 321. Badstr. 1-15a, Behmstraße von Badstraße bis Straße 3, Bellermannstraße von der Grünthalerstraße bis zum Bahnhof GeGrünthalerstraße, Platz J, Straßen 1 u. 2 öftlich bis Straße 3, sundbrunnen( 19-81 mit Einschluß des Johlschen Ziegeleiweges), Straße 6, Nordseite, Straßen 4, 5 u. 10( Abt. XI). 41. Wahlbezirk. Stadtbezirke 216, 217, 279-283, 285, 286. Bisheriger Vertreter: Dr. Gerstenberg, liberal. 216. Am Cirkus 7, Artillerieſtr. 13-18, Auguststr. 1/2 und 89-93, Friedrichstr. 105-113 a, 124-131 d und 133-136, Johannisstraße, Saltscheunenstraße, Linienftr. 136, Oranienburgerstr. 40-63, Schiffbauerdamm 1, Ziegelstr. 1-13 u. 24-32. 217. Artillerieſtr. 1-3 u. 35, Elsasserstr. 41-67, Friedrichstraße 114-123, Hannoverschestr. 27-30, Linienstr. 107-135 und 137-159. nnd 48-67, Philippstraße. 279. Hannoverschestr. 9-26, Luisen- Platz, Luisenstr. 1-12 280. Albrechtstr. 1-22, Am Cirkus 1-6 u. 8-12, Friedrichstraße 132, Karlstr. 9-37, Marienstr. 17, 18 u. 18a, Schiffbaner= damm 2-9, Schumannstr. 5-18. 281. Quisenstr. 17-41, Marienftr. 1-16 u. 19-31, Schiff= bauerdamm 10-38, Stadtbahnbogen 206-251. Invalidenftr. 80-83, Karlstr. 1-8 u. 38-46, Luisenstr. 13-16 und 282. Alexander- Ufer, Charitéstraße, Friedrich- Karl- Ufer 1-6, 42-47, Schiffbauerdamm 39 und 40, Schumannstr. 1-4 und 19 bis 23, Stadtbahnbogen 252-289, Unterbaumstraße. Allee, Herwarthstraße, Hindersinstraße, Königs- Plaz, Kronprinzen- Ufer, 283. Alsenstraße. Beethovenstraße, Bismarckstraße, FriedensAllee und In den Zelten, Reichstags- Ulfer von Hindersinstraße bis Kurfürsten- Platz, Moltkestraße, Große Quer- Allee zwischen ZeltenReichstags- Platz( 1-3), Roonstraße, Richard Wagnerstraße, SiegesAllee nördlich der Charlottenburger Chauffee, Simsonstraße, der nordwestliche Teil des Tiergartens, begrenzt im Süden von der Charlottenburger Chaussee und im Westen vom Spreewege, Zelten Allee, In den Zelten. 285. Friedrich Karl- Ufer von der Moltke- Brücke bis zur Alsenund 130-145, Paulstr. 20a, Wilhelm Ufer, Stadtbahn- Bahnhof Brücke, Invalidenstr. 57-79, Lüneburgerstr. 1-11, Alt- Moabit 1-10 „ Lehrter Bahnhof", Stadtbahnbogen 290-390. 286. Flemmingstraße, Gerhardstraße, Lüneburgerstr. 12-30, Alt- Moabit 121-129, Melanchthonstr. 1 u. 28, Paulstr. 1-20 u. 75 b. Bärwaldstraße von Gneisenau- bis Bergmannstraße, Bergmannstr. 39-76, ausschließlich Nr. 52, Friesenstr. 15 u. 16, Gneisenauftr. 35-53 u. 56-80, Golßenerstraße, Jüterbogerstraße 1-5, 226. Chorinerstr. 1 1. 87, Christinenstr. 40 u. 41, Kaiser Friedrich- Play, Lehninerstraße, Prinz August von Württembergstraße 58-62, Gormannstraße von Lothringerstraße bis Zehdenider- 21-37, Spenerstr. 19 u. 20, Stadtbahnbogen 391-410, Werftstraße. Straße, Schleiermacherstraße von Gneisenaustraße bis Bergmannstraße, Lothringerstr. 28-51, Weinbergsweg ausschl. 11d, Zehdenickerstraße, Siboldstraße, Züllichauerstraße. straße 1-8a u. 10-30. 10. Wahlbezirk. Stadtbezirke 76-78. Bisheriger Vertreter: 2iebenow, liberal. 2 76 a. Camphausenstraße, Fichtestraße, Fontane Promenade, Freiligrathstraße, Gräfestraße 43, Hasenheide 39-60, Urbanstr. 25-30. 76 b. Gräfeſtr. 30-42 1. 44-65 a, Hasenheide 21-38, Schönleinstr. 20 u. 21, Urbanstr. 31-51 u. 109-125 11. 127-137. 76c. Hasenheide 1-20, Jahnstraße, Urbanstr. 52-81 und 84-108. 77. Boechstr. 1-12 u. 45-55, Dieffenbachstr. 1-19 und 57-76, Grimmstraße, Millenhofstr. 1-9 und 12-20, Plan- Ufer 75-94, Am Urban, Urbanstr. 138-150. 78a. Boechstr. 17-20, Dieffenbachstr. 20 u. 27-56, Gräfestraße 12-29 u. 66-81, Müllenhoffstr. 10 u. 11, Schönleinstr. 3 bis 19, Urbanstr. 126. 78b. Boppstraße, Hohenstauffen Plaz, Rottbuser Damm 13 bis 43, Lachmannstraße, Schönleinstr. 22-34, Urbanſtr. 82/83. 78c. Boechstr. 13-16 u. 21-44, Gräfestr, 1-11 u. 82-93, Kottbuser Damm 1-12a, Plan- Ufer 95-97, Schönleinstr. 1 u. 2. 11. Wahlbezirk. Stadtbezirke 80-86. Bisheriger Vertreter: K. Goldschmidt, liberal. 80. Admiralstr. 1, Elisabeth- Ufer 14-26, Reichenbergerstr. 1-14 u. 175-185, Staligerstr. 1-13 u. 137-147a. 32. Wahlbezirk. Stadtbezirke 229-236. Bisheriger Vertreter: Herzfeldt, Socialdemokrat. 229. Auklamerstr. 10-18 u. 39-48, Brunnenstr. 32, 159 u. 160 Fehrbellinerstr. 25-57, Veteranenstr. 15. 230. Antlamerstr. 19-38, gionskirchstr. 1-10 u. 46-55. 231. Griebenoistr. 1-22, 8ionskirch- Platz ausschl. 4, ZionsKirchstr. 11. 232. Granjeeerstraße, Swinemünderstr. 1-10 u. 118-126, Wollinerstr. 1-8 u. 60-71. 233. Bernauerstr. 50, Cremmenerstraße ausschl. 8, Fürsten bergerstraße, Griebenowstr. 23 1. 23a, Kastanien- Allee 36 u. 70, Oderbergerstr. 33, Rheinsbergerstr. 30-45, Schwedterstr. 29-52 und 222-245, Wollinerstr. 8a- 9. 234. Artona- Plag, Cremmenerstr. 8, Rheinsbergerstr. 20-29 u. 46-55, Ruppinerstr. 1 u. 3, Ewinemünderstr. 11-23 u. 107-117, Wollinerstr. 10-21 u. 47-58. 235. Bernauerstr. 26, Rheinsbergerstr. 11-19 u. 56-68, Ruppinerstr. 2, 4-10 u. 40-49, Schönholzerstraße. 236. Brunnenstr. 33-49 u. 139-158, Rheinsbergerstr. 2-10 34. Wahlbezirk. Stadtbezirke 242, 247, 248. Bisheriger Vertreter: Bergemann, liberal. u. 69-79. 81. Dresdenerstr. 6-20 u. 119-136, Elisabeth- Ufer 27-36, 242a. Christburgerstr. 1-3 u. 54, Danzigerstr. 25-31 und Oranienplatz östlicher Teil, Oranienstr. 31-41 und 165a- 175, 65-73, Senefelderstr. 1 u. 43, Franſeckiſtr. 22-40, Prenzlauer Reichenbergerstr. 174. Allee 41-56 u. 195-214, Sykestr. 12-48, Weißenburgerstr. 32 82. Bethanien- Ufer 1-9, Elisabeth- Ufer 37-59, Naunyn- bis 61, Wörtherstr. 25. Straße 34-58, Waldemarstr. 24-46. 242b. Franfeciftr. 9-21 u. 41-54, Hagenauerstr. 1-1b 83. Adalbertstr. 18-23 u. 67-85, Bethanien- Ufer 10- Ende, und 18, Hochmeisterstr. 2-10 u. 23-31, Tresdowstr. 7-15 und Mariannen Platz 1-6, Mariannenstr. 1, Naunynstr. 32-33 u. 41 bis 50. 59-60, Waldemarstr. 23 u. 47-61. 84. Mariannenstr. 2-7 u. 47-50, Naunynstr. 16-31 u. 61 bis 90. 85. Heinrichsplatz, Mariannenſtr. 7a- 11 u. 43-46, Oranien straße 2-23a u. 184-205, Staligerstr. 121. 86. Adalbertstr. 1-17 u. 86-100, Dresdenerstr. 1-5, OranienStraße 24-30 u. 176-183. 12. Wahlbezirk. Stadtbezirke 79, 87-94. Bisheriger Vertreter: G. Schulz, Socialdemokrat. 79. Brigerstr. 1-12 u. 38-47, Elisabeth- Ufer 1-13, Rottbuser Ufer 56-65. 87. Admiralstraße ausschließlich 1, Brizerstr. 13-37, RottbuserStraße 5, 7 u. 8, Kottbuser Ufer 46-55. 242c. Danzigerstr. 2-24 u. 74-97, Dunderstr. 1 u. 91, Hagenauerstr. 2-17a, Hochmeisterstr. 11-22, Lynchenerstr. 1 u. 184, Schliemannstr. 1 u. 48, Tresckowstr. 1 u. 51-60. Schliemannstr. 2-47, Stargarderstr. 21-26 und 57-63. 247a. Helmholz- Play, Lettestr. 2-8, Naumerstr. 17-23, Prenzlauer Allee 57-85 u. 166-194, Raumerstr. 26 bis 51, Senefelderstr. 2-42, Stargarderstr. 28-39 u. 50-55. 247c. Dunderstr. 2-90, Lettestr. 1, Raumerstr. 24 11. 25, Stargarderstr. 27 u. 56. 248. Dunderstr. von der Ringbahn bis Straße 20, Greifenhagenerstraße von der Ringbahn bis Straße 31, Lhchenerstraße von der Ringbahn Sis Weichbildgrenze, Pappel- Allee 46-95, Prenzlauer Allee 86-165, Platz E, Straßen 19 und 20 von Schönhauser Allee bis Prenzlauer Allee, Straße 31( Abt. XII). 44. Wahlbezirk. Stadtbezirke 298-298. Bisheriger Vertreter: Glode, Socialdemokrat. 293. Birkenstr. 31-49, Bredowstr. 14-35, Bremerstr. 20-57, Emdenerstr. 15-38, Quißowstr. 79-108, Siemensstr. 11-42, Straße, 4a( Abt. VIII), Unionplay, Wiclefstr. 1-26 11. 44-69, 28ilhelmshavenerstr. 17-46, sowie die nördl. Fortsetzung von der Birkenstraße bis Quizzowstraße. 294. Emdenerstr. 1-14 u. 39-54, Ottostr. 1-3 11. 20 ,. Thurmstr. 36-54 u. 67-85, Waldenserstr. 2-20 u, 25-42 295. Arminiusplay, Straße am Arminiusplay, Bredowftraße 1-18 11. 86-50, Bremerstr. 1-19 u. 58-76, Buggenhagener straße, Jonasstraße, Thurmistr. 28-35, Waldenserstr. 1 u. 43, Wilhelmshavenerstr. 1-16 it. 47-60. bergerstr. 33, 34, 36, 38, 40 u. 41, Stromstr. 11-16 u. 49-62, 296. Birkenstr. 60 u. 61, Lübeckerstr. 1-21 u. 35-52, Perle Thurmstr. 21-27. 39, Stromstr. 17-33 11. 35-48. 297. Lübeckerstr. 22-24 u. 27-34, Perlebergerstr. 35, 37 und 298. Birkenstr. 17-30 u. 50-59, Havelbergerstr. 1-9 und 30-40, Lübeckerstr. 25 u. 26., Perlebergerstr. 32, Butligstraße, Quizowstr. 109 u. 115, Salzwedelerstraße, Stendalerstr. 11, Stephanstr. 27-45, Stephan- Play, Stromstr. 33a u. 34. 45. Wahlbezirk. Stadtbezirke 299-301, 303, 304. Bisheriger Vertreter: St. Ulrich, Antisemit. 299. Havelbergerstr. 10-29, Perlebergerstr. 51, Quizow Straße 33-78, 110-114 und 116-128, Rathenowerstr. 28-49, Stephanstr. 16-26 und 46-55, Stendalerstr. 1-10 und 12-23. 300. Berlebergerstr. 20-31 und 43-50, Rathenowerstr. 50 bis 63, Stendalerstr. 24, Straße 22a( Verl. Kruppstr.), Wilsnackerstraße 29-45. 301. Bandelstr. 12-31, Birkenstr. 1-16 und 62-78, Perles bergerstr. 42, Rathenowerstr. 64-68, Wilsuaderftr. 18-28 und 46 bis 56. 303. Feldzengmeisterstraße, Invalidenstr. 55 a- 56, Kruppstraße, Lehrterstr. 47-61, Alt- Moabit 10a u. 10b, Perlebergerstr. 1 bis 19 u. 52-60, Quigowstr. 1-32 11. 129-140, Rathenowerftraße 1-49, Seydligstraße, Stephanstr. 1-15 u. 56-67. 304. Heidestraße, Invalidenstr. 50-55, Lehrterstr. 1-46, Am Nordhafen füdw. Teil, Perlebergerstr. 61-63, Straße 30 ( 6t. VIII), Süd- Ufer, Torfftr. 7-14 n. 32-35. 48. Wahlbezirk. Stadtbezirke 319, 320, 322-324. Bisheriger Vertreter: Pfannkuch, Socialdemokrat. 319. Kolbergerstraße, Hochstr. 1-4 u. 37-46, Bankstr. 7-12 u. 46-47, Wiesenstr. 1-18, 21-27 u. 44-46 sowie Brainciersches und Bahnwärterhaus. Lokales. 320a. Badstr. 52-67, Brunnenplag, Hochstr. 21-86, Bant- verden ihren Platz auf den Höfen des Museums und in dessen Itrant anstatt Bier aus Versehen Sublimat aus einer Flasche. Er Straße 12a- 29a u. 33-45e, Straßen 60a u. 63( Abth. X) Wiesen- offenen Hallen finden. Dem Stadtbaurat Hoffmann wurde es fiel um und wurde in die Klinik gebracht. Obgleich augenblicklich Straße 19-20. überlassen, die ausgewählten Gegenstände planmäßig zu verteilen Gegenmaßnahmen getroffen wurden, konnte der Wirkung des Giftes 320b. Badstr. 41a- 51, Buttmannstraße, Gropiusstraße, Pant- und den zur Verfügung stehenden Räumen entsprechend anzuordnen. doch nicht mehr Einhalt gethan werden, so daß N. am Montags Straße 30-32d, Thurneysserstraße. 322. - vor Badstr. 16-25, Bellermannstr. 1-18 u. 82-100, bahnwagen sind gestern fünf in Betrieb gesezt worden. Es sind Von den mit Schuhvorrichtung auszurüftenden Straßen- abend starb. Christianiastraße von Prinzen Allee bis Völkerstraße( Südseite), dies Wagen mit beweglicher Fangvorrichtung und doppeltem Gitter Jahre alte Sohn Arthur des Steuerauffehers Hafenfuß, Berlin, Bermißter Knabe. Seit Montag, 1. Juli, wird der zehn Prinzen- Allee 17-19, Stettinerstraße. system. Zur Zeit sind acht Wagen mit Schußvorrichtungen im Be- Stephanstraße 14, vermißt. Aus Furcht vor Strafe hat sich der 323. Biesenthalerstr. 2-24, Christianiastraße von Prinzen- triebe. Die wegen der häufigen Drahtbrüche aus dem Berkehr ge- Knabe an dem genannten Tage aus der elterlichen Wohnung entAllee bis Völkerstraße( Nordseite), Freienwalderstraße, Soldinerstr. 1 zogenen Anhänge- Deckfigwagen sind zum Teil wieder für den Betrieb fernt. Am Nachmittage desselben Tages wurde er in Steglitz ge= bis 20 11. 87-112, Bölterstraße, Wriezenerstraße. 324. Badstr. 26-41, Biesenthalerstr. 1 u. 25, Christianiastraße find an auswärtige Pferdebahn- Gesellschaften verkauft worden. Aus von schmächtigem Körperbau und hat blasse Gesichtsfarbe, blondes mit Pferden eingerichtet worden. Die übezähligen Waggons jedoch sehen. Seitdem ist seine Spur nicht aufzufinden. Der Knabe ist von der Banke bis zur Prinzen- Allee, Gothenburgerstraße, Prinzen- dem Berliner Straßenleben werden die Decksigwagen somit gänzlich Kopfhaar und graublaue Augen. Seine Kleidung besteht aus Allee 1-16 u. 20-91, Soldinerstr. 21-34 u. 77-86, Stockholmer- verschwinden. straße östlich der Banke. einem runden weißen Strohhut mit Band( schwarz oder dunkelDie Pläne einer Verlegung oder Teilung der kgl. Regierung blau), weiß und rot gestreifter Bluse mit Matrofentragen, brauner Wir bitten die Parteigenoffen dringend diese Zu- in Botsdam können als endgültig abgethan betrachtet werden. Stniehose aus Wollstoff, schwarzen Strümpfen und hohen schwarzen fammenstellung für die Wahlagitation aufzubewahren. Schon seit zehn Jahren sucht man ein geeignetes Grundstück für Schnürschuhen. Nachrichten erbittet der bekümmerte Water auf seine einen Neubau des Dienstgebäudes der Regierung. Im Zusammen- Kosten telegraphisch nach seiner oben bezeichneten Wohnung. hang damit wurde eine Zeit lang der Plan erörtert, den Re- In Untersuchungshaft genommen wurde der Wachtgierungsbezirk Potsdam zu teilen. Die unmittelbar bei Berlin be- meister Delitsch von der ersten Batterie des 3. Garde- Feldlegenen Vororte sollten einen neuen Regierungsbezirk Charlottenburg artillerie- Regiments in der Scharnhorststraße. Er wird beschuldigt, Sind Schlafburschen und Chambregarnisten stadtverordneten- bilden. Auch eine Verlegung der gesamten Regierung von Potsdam Ueberschüsse von Futtergeldern, die einer Sonderkasse zur Verwahlberechtigt? nach Charlottenburg wurde ins Auge gefaßt. Jezt hat Oberbürger- anstaltung besonderer Festlichkeiten aufließen, für sich behalten zu Nach§ 5 Abs. 2 der Städteordnung für die 6 östlichen Provinzen meister Jähne den Potsdamer Stadtverordneten mitgeteilt, daß die haben. Montag wurden viele Fahrer und Pferdepfleger dem Militärbom 30. Mai 1853 erwirbt unter bestimmten Voraussetzungen das Regierung ein geeignetes Grundstück für einen Neubau Spandauer- gericht zur Vernehmung vorgeführt. Der Wachtmeister, der im Bürgerrecht jeder selbständige Preuße. Abfaz 5 dieses§5 straße 33/34 gefunden hat. Es handelt sich um ein Grundstück der 12. Jahre dient und verheiratet ist, will die Gelder unter die Mannerklärt:„ Als selbständig wird nach vollendetem 24 Lebensjahre ein Krone, das Andreefche Grundstück und die Jfflandsche Schule. Als schaft verteilt haben. jeder betrachtet, der einen eigenen ausst and hat, sofern Hinterland soll noch das Wollmersche Grundstück zugeschlagen werden. ihm nicht das Verfügungsrecht über sein Vermögen oder dessen BerIn der Untersuchungsfache gegen Wolf und Genossen, der waltung durch richterliches Erkenntnis entzogen ist". Darüber, was berüchtigten Juwelen- Diebesbande, haben die Haussuchungen in als eigener Hausstand" im Sinne dieser Vorschrift zu erachten ist, den Wolfschen Lagerräumen nicht das erwartete Resultat gehabt. bestehen drei Ansichten: die erste geht dahin, daß mindestens der Die dort beschlagnahmten, aus Diebstählen herrührenden Gegen eigentümliche Besitz von Möbeln verlangt verlangt wird; der stände haben keinen Beweis dafür gegeben, daß W. die Hehlerei weitesten wohl zutreffenden Auslegung genügte die in der fortgefegt gewerbsmäßig betrieb. Nur Waren, die aus zwei in den Nicht zugehörigkeit zu einer fremden Haushaltung erkennbare legten Zeiten verübten Einbrüchen herrühren, tonuten beschlagnahmt wirtschaftliche Unabhängigkeit; in der Mitte zwischen diesen werden, während die übrigen Sachen von dem Juwelenhändler beiden Ansichten steht die, daß zu der Nichtzugehörigkeit zu einem nachweisbar aus Engros- Geschäften gekauft worden sind. Andrer fremden Haushalt zwar nicht der eigentümliche Besitz von Möbeln, seits ist aber nachgewiesen, daß für ca. 15 000 M. Gold- und aber doch ein eignes, wenn auch mit fremden Möbeln ausgestattetes Diamantenwaren, die vermutlich aus Einbrüchen in der Heim hinzutreten muß, über welches der Betreffende die ausschließ- Kommandantenstraße und Schönhauser Allee herrühren, bei freifiche Verfügungsbefugnis gegen jeden Dritten, also auch gegen den willigen Versteigerungen öffentlich zum Verkauf gelangt sind. Hiesige Vermieter hat. Das Oberverwaltungsgericht hat sich in seinem Versicherungsgesellschaften gegen Einbruchsdiebstahl, welche durch Erkenntnis vom 18. Mai 1900 zu dieſer in der Mitte liegenden die Einbrüche in den Juwelengeschäften geschädigt worden sind, Ansicht bekannt und deshalb Schlafburschen, die kein Verfügungsrecht haben einen größeren Geldbetrag, der auf Wolfs Namen bei einem über den Raum, in dem sie wohnen, haben, für nicht wahl Bank- Institut deponiert ist, sowie auch die in dessen Geschäftsräumen berechtigt erachtet. Demnach geht die bei der Aufstellung aufgefundenen Warenbestände mit Arrest belegen lassen, um sich an der Wählerliste für maßgebend erachtete Pragis des obersten diesen schadlos zu halten. preußischen Verwaltungsgerichtshofs dahin: 1. Ein Chambre garnist, der allein oder gemeinsam mit andren einen mit Möbeln und Gerätschaften des wirtschaftlichen Lebens eingerichteten Raum gemietet hat, über den er mit den Mitmietern alleiniger Herr ist, ist wahlberechtigt. 2. Ein Schlafbursche, der nur ein Recht auf eine Schlafstelle in Räumen hat, welche er mit andren, oft ihm unbekannten Personen teilt, und von diesen Räumen Dritte, insbesondere den Vermieter, nicht fernhalten kann, ist nicht wahlberechtigt. Ivar, er nachdem Verhaftung. Der aus Berlin flüchtige Buchhalter Burchardt ist in England verhaftet worden. Er ist bereits in Hamburg eingetroffen und wird von dort nach Berlin weiter befördert. 72 jährige Armenpflegling Ihlo in seiner Schlafftelle HollmannErschoffen hat sich in der Nacht zum Dienstag ein Greis, der straße 37. Ihlo hat einst bessere Tage gesehen. Früher war er Schlächtermeister; durch allerhand Unglücksfälle, sowie durch andauernde Strankheit ist er aber gänzlich verarmt, so daß er von der Stadt Unterstügung annehmen mußte. Da diese Unterstügung zu seinem Unterhalt nicht ausreichte und auch seine Krankheit ihn immer mehr plagte, erschoß er sich mit einem Revolver. Die Leiche wurde einmal einen erfolglosen Selbstmordversuch unternommen. nach dem Schauhause geschafft. Vor drei Jahren hatte Ihlo schon Der fällige Drahtbruch an der Straßenbahn erfolgte Dienstags abend gegen 10 Uhr in der Charlottenstraße, an derfelben Stelle, an welcher vor 14 Tagen bereits der Draht riß und im Herabfallen ein Kind verlegte. Diesmal ging es ohne Personenbeschädigungen ab, doch trat eine längere Verkehrsstörung ein. die aber können Sie beruht auf der BeVorteil anwenden fann, mit derjenige Biel Unheil richtete gestern abend ein durchgehender Gaul der des Direktors Franz Renz ruft auch die Erinnerung daran wach, an Lindenstraße entlang und scheute plötzlich, so daß der Kutscher die Vom alten Cirkus Renz. Das diefer Tage erfolgte Ableben Droschte Nr. 6788 an. Das Gefährt tam vom Belle- Allianceplatz die welchen Stellen in Berlin sein berühmter Vater in früheren Zeiten Herrschaft über das Tier verlor. An der Feilnerstraße kam es jedoch zu Vorstellungen gegeben und sein Institut aus kleinen Anfängen bis zur Fall, wobei eine Deichsel zerbrach. Anstatt nun das Tier zu führen, aus Brettern auf dem Dönhoffplatz an der Ecke Jerufalemer- und durchging, in die Schüßenstraße einbog und hier die Droschke gegen eine Höhe gebracht hat. Der erste Cirkus des Altmeisters Ernst Renz war bestieg der Kutscher von neuem den Bock, worauf jedoch das Tier abermals Leipzigerstraße errichtet worden. Die Ställe für die Pferde befanden sich Straßenlaterne schleuderte, wobei die Stränge riſſen und der auf dem Hofe des gegenüber gelegenen, vor zwei Jahren abgebrochenen Kutscher in weitem Bogen aufs Pflaster flog. Das freigewordene „ Hotels zur StadtLondon" und wurden nach Schluß der Vorstellung dorthin Tier raste dann die Schützenstraße entlang und bog in die belebte Vielfach kommt es vor, daß Chambregarnisten in der irrigen gebracht. Vom Jahre 1849 ab erhob sich der Renzsche Cirkus in der Friedrichstraße ein, verfolgt von einem Radfahrer. Nachdem es an Ansicht, sie würden dann niedriger besteuert, sich als Schlafburschen Charlottenstraße auf derfelben Stelle, wo jezt das Berliner Theater der Dorotheenstraße eine Droschke umgerannt und am Bahnhof anmelden lassen. Wir haben wiederholt auf das Unpraktische dieser steht. Schon nach wenigen Jahren konnie dann Renz mit seiner Friedrichstraße einen Mann umgeworfen hatte, rannte es an der falschen Meldung hingewiesen. Angesichts der Aufstellung der Wählerlisten läßt sich der Rat an Chambregarnisten, die sich als Truppe in den massiven Riesencirkus an der Ecke der Friedrich- und Weidendammer Brücke in eine zweite Droschke Nr. 2067, die start Schlafburschen fälschlich haben anmelden lassen, nur wiederholen: funden hat, bis er dem Bau der Stadtbahn weichen mußte. Der eingefangen. Georgenstraße einziehen, wo er sich über ein Vierteljahrhundert be- beschädigt wurde. Nun erst kam der Ausreißer zu Fall und wurde von dem Vermiether sich bescheinigen zu lassen, daß sie ausschließlich alte Renz ließ dann die verkrachte Markthalle in der Karlstraße zu mit den Mitmietern, die mit ihrem Einverständnis gemeinsam mit einem neuen Cirkus herrichten, dessen Schicksale bekannt sind. Der Rechenkünstler Dr. Ferrol, über dessen Vortrag im dem Vermieter fontrahiert haben, über den gemieteten Verein von Freunden der Treptow- Sternwarte wir vor einigen Raum zu verfügen und die ausschließliche Verfügungsbefugnis Ein falscher Werkmeister wurde in der Person eines Schlaf Tagen berichtet haben, erläuterte am Montag einige Grundlagen über den Mietsraum auch gegen den Vermieter haben. stellendiebes gestern morgen von Kriminalbeamten in dem Augenblick feiner Methoden vor einem geladenen Publikum von Vertretern Wir bemerkten unter den ErFerner mögen diese falsch Gemeldeten ihre Ummeldung ver- verhaftet, als er seine letzte Beute in Sicherheit bringen wollte. In der Wissenschaft und Presse. anlassen. Bei der Einsicht der Wählerliste, die vom 15. bis 30. Juli der letzten Zeit häufte sich Anzeige auf Anzeige von Schlafſchienenen Dr. Witt, den Entdecker des kleinen Planeten Eros, den bekannten ausliegt, ist es zweckmäßig, solche Bescheinigung zur Begründung stellen vermieterinnen, nach denen ein Werkmeister der Dr. Berberich, Berechner der Bahn dieses dann aber eines etwaigen Einspruchs wegen Nichtaufnahme in die Wählerlisten Untergrundbahn sich eingemietet hatte, ber Planeten, Professor Knorre, Observator an der königl. Sternmitzunehmen. Die Bescheinigung fann etwa so lauten: Ich beschwunden und Schlafgenossen Wirtin warte u. a. Den Ausführungen des Vortragenden folgten alle scheinige hiermit, daß Herr Soundso ausschließlich mit dem Herrn um Geld und Wertsachen bestohlen hatte. Die Personals mit sichtlichem Interesse; als Bereicherung der Wissenschaft, Andername über bie Stube, die fie gemeinsam von mir gemietet beschreibung paßte in allen Fällen auf den früheren Kellner die nügliches Gemeingut Gemeingut der Fachleute zu werden bers Die sie jedoch kaum bezeichnet werden. haben, auch mir gegenüber zu verfügen haben. Datum. Namen des und schon mehrfach bestraften Schlafstellendieb Josef Storschewski, dienen, Vermieters. der nun einer scharfen Beobachtung unterzogen wurde. Dabei ergab Multiplikationsmethode mit ihren zahlreichen erleichternden Modisich, daß er sich erst Montag wieder eine neue Schlafstelle in der fikationen kann freilich unmittelbar in den Lehrplan der Schulen aufDie Arznei- Boeren. Die Breßlommission der Apotheken- Bülowstraße gemietet hatte. Als er gestern morgen das Haus ver- genommen werden, und ist sicherlich geeignet, nach einiger Uebung befizer ist in eifrigster Thätigkeit. Da überwiegend oder ausschließ- laffen wollte, wurde er von Kriminalbeamten abgefangen. Eine dem praktischen Rechner viel Zeit, Mühe und Arbeit zu sparen. Aber lich solche Apotheker zu ihr gehören, die zur Kaffenlieferung nicht nähere Untersuchung ergab, daß der alte Verbrecher gleich die ersten die Berechnung trigonometrischer Funktionen und ihrer Logarithmen zugelassen sind, ist das erklärlich: die Herren haben infolge des Stunden seines Wohnes benutzt hatte, um drei Schlafgenossen die im Kopfe, welche die Benutzung der Tabellen überflüssig machen Boykotts eben Beit, darüber nachzudenken", und da sie nun einmal Barschaft und der Wirtin mehrere Gegenstände zu entwenden. An- fönnte, ist doch mehr als eine Virtuofität, wie als wissenBreßkommission find, halten sie sich für verpflichtet, die Produkte gesichts der vorhandenen Beweisstücke konnte er die That nicht schaftliche Leistung anzuschen. ihres Nachdenkens in die Tagespresse zu bringen. Leider legen sie leugnen. Die früheren Fälle werden durch Gegenüberstellung der nugung einiger Formeln( rasch fonvergierender Reihen), aber bei ihren Veröffentlichungen mit Onkel Bräfig mehr Wert auf Geschädigten mit dem Dieb largelegt werden. die Figigkeit" als auf die Richtigkeit". Es verlohnt sich deshalb Ein aufgehobener Zigeunermarkt rief am Montagmittag der eine große Anzahl von Logorithmen auswendig weiß; Dr. Ferrol meist erst gar nicht, auf ihre Preßäußerungen einzugehen. in der Paulstraße einiges Aufsehen hervor. Das Zigeunervolk, dem hat, wie er angiebt, die Logorithmen von etwa 100 Bahlen vorrätig. Wenn wir mit einer Einsendung des Apothekenbesigers Otto der Besuch von Pferdemärkten nicht gestattet ist, weiß sich dadurch 8ur ficheren Einprägung eines solchen Zahlenmaterials mit Hilfe Schade an die National- Beitung" eine Ausnahme machen, so zu helfen, daß es in den Vororten und Außenbezirken Berlins Ge- mnemotechnischer Methoden ist eine so intensive Uebung erforderlich, thun wir dies deshalb, weil es Anerkennung verdient, daß Herr Sch. legenheitsmärkte errichtet. Auf 5 Wagen langte eine zahlreiche daß fie mit dem erreichten Nugen in keinem Verhältnis steht. Der bemüht ist, in dem Ernst des Kampfes auch den Scherz zu seinem Bande in Moabit an, und bald entwickelte sich ein Tauschgeschäft wissenschaftliche Wert dürfte aber nur gering fein, wie z. B. auch Rechte zu verhelfen. Herr Sch. schreibt nämlich am Schluß: mit Pferden zwischen den Zigeunern und fleinen Geschäften. Bon die Leistung eines Schachspielers, der gleichzeitig 20 Partien blind " Das kleine Häufchen der Apotheker eine unabhängige einem Kohlenhändler erstanden die„ Braunen" ein stockblindes Pferd, spielt, nicht als wissenschaftliche Leistung zu bezeichnen ist. Aber Gruppe des das Rückgrat des Staates bildenden Mittelstandes, dem sie durch eine geheimnisvolle Flüssigkeit das Augenlicht wieder interessant sind die Vorführungen jedenfalls, und wer sich an solchem und deshalb der Socialdemokratie verhaßt steht in engem geben zu können erklärten. Dagegen wollten sie von dem Eintausch Spiel des menschlichen Geistes ergößen will, wird bei diesen VorZusammenschluß dem Ansturme einer Partei gegenüber, bei eines alten abgetriebenen Gauls, der einen Eiswagen zieht, nichts trägen am Sonnabend findet wiederum ein solcher in Treptow nahe an der Boeren tapferes ingen gewissen. Das geschäftliche Treiben hatte viele Zuschauer angelodt statt durchaus auf seine Rechnung kommen. mahnend." und auch die Aufmerksamkeit der Polizei erregt. Mehrere Schuß- Sente, Mittwoch, abends 81/2 Uhr, findet in den Auguste Entbehrt es schon nicht des scherzhaften Beigeschmacks, daß männer erschienen bald auf dem Plan und geleiteten das fahrende Victoria- Sälen, Lutherstr. 31, eine öffentliche DienstbotenMonopolisten, die für den Erwerb ihres Monopols bis zu Volt nach Aufhebung des Marktes über die Reviergrenze. Versammlung statt, auf die wir die Genossinnen und Genoffen einer halben Million Mark aufgewendet haben, plöglich zu Gliedern Als Leiche wiedergefunden wurde am Montag die 52 Jahre aufmerksam machen. des das Rückgrat des Staats bildenden Mittelstands" alte Fuhrherruvitwe Emilie Semmler aus der Fennstr. 16. Sie avancieren, so ist es geradezu ein köstlicher Witz, die Apotheker mit war bereits zweimal in einer Heilanstalt gewesen und war Feuerbericht. Dienstagnachmittag hatte die Wehr in der den Boeren zu vergleichen. Oder sollte Herr Sch. im Ernst an Sonntagmorgen entflohen, nachdem sie Sonnabendabend verhindert Kommandantenstr. 29 und Am Johannistisch 4 fleine nehmen, daß die Boeren in ihrem Kampf nur deshalb mit solcher worden war, sich aus dem Fenster auf den Hof zu stürzen. Sie wohnungsbrände abzulöschen. Vormittags wurde sie nach SchöneFestigkeit ausharren, weil jeder einzelne- wie die Herren hatte am Sonntag zunächst die Straßenbahn benutzt, um zu ent- berg gerufen, wo in der Barbarossastraße Koblen auf einem Apotheker durch unterschrift eines Wechsels über fommen, und dann den Tod im Wasser gesucht. Seit ihrem Ver- Lagerplaze in Brand geraten waren. Struppstraße hatte im 5000 Mark gebunden ist? Herr Schade weiß doch ganz genau, schwinden fehlt ein Hundertmarkschein, in dessen Besitz fie vorher Artillerie- Depot Stroh und Papier im Keller gefangen, das In einer Tischlerei in der daß unter den Apothekern genug Abtrünnige sicher schon heute vor- war, der aber bei der Leiche nicht gefunden wurde. Der Verbleib jedoch schnell gedämpft wurde. handen wären, wenn dieser Wechsel nicht wäre, dessen Unter- des Papierscheins ist bisher nicht aufgeklärt. Stettinerstr. 27 brannten Hobelspäne und gleichzeitig wurden viele Apotheker schrift Oberberger str. 48 Möbel und Kleidungsstücke durch Feuer beschon längst bedauern. Nur die Ein Postdefraudant Namens Kriegel, der seit einem Jahr eine schädigt. Ein verflogener Bienenschwarm verursachte die Alarmierung Furcht davor, daß daß die 5000 Mark fällig fällig werden, hält heute noch die wankenden Reihen der Apotheker zusammen, nicht das Postagentur in Schreiberhau in Schlesien verwaltete und während des ersten Zuges nach Greifswalderstr. 201. Außerdem erSolidaritätsgefühl. Haben sich doch trotz des Wechsels 15 Apotheker dieses ganzen Zeitraums fortgesetzt Postanweisungsgelder in beträcht folgten noch Feuermeldungen von Steichenbergerstr. 33 und licher Höhe unterschlagen hatte, ist gestern von der Kriminalpolizei mehnerstr. 23. gefunden, die schon vor Beginn des Kampfes obwohl der Ver= in Berlin festgenommen worden. Kriegel war aus Schreiberhau, trag alle privaten Abkommen mit den Kassen untersagte Heimlich als er durch eine bevorstehende Revision der Aufdeckung seines AmtsAus den Nachbarorten. mündliche Vereinbarungen mit Vertretern der Centralkommission" verbrechens entgegensah, nach Berlin geflüchtet und wurde hier in trafen, um nur in die Liste der zugelassenen Apotheken aufgenommen einem Hotel verhaftet. Die Summe der unterschlagenen Gelder ist Maßnahmen zur Milderung der Wohnungsnot in CharOder sollte Herr Schade die Aehnlichkeit zwischen den Boeren noch nicht festgestellt.. ist geständig und wurde der Staatsanwalt lottenburg. Am 24. Oktober vorigen Jahres beschäftigte sich die Charlottenburger Stadtverordneten Versammlung mit der Inter und den Apothekern vielleicht darin finden, daß beide Gold- schaft beim Landgericht I. Berlin vorgeführt. pellation der Herren Ströhler und Genossen: Hat der Magistrat gruben zu verteidigen haben? Auswanderungsgelüfte haben zwei junge Soldaten von der die Beschaffung von Wohnungen für die minder begüterten Klassen, Den Neubau des Märkischen Provinzialmuseums be- 10. Compagnie des Garde- Fülfilter- Regiments zur Fahnen insbesondere für die städtischen Arbeiter, in Erwägung gezogen und sichtigten gestern unter Führung des Stadtbaurats Hoffmann flucht veranlaßt. Beide, die Füfiliere Dettlow und Rehbock, dienen ist er bereit, mit der Stadtverordneten- Versammlung in gemischter ber Oberbürgermeister Kirschner und der Decernent, Geb. Reg.- im ersten Jahre und waren übereingekommen, gemeinsam nach Deputation hierüber zu beraten?" In der darauf folgenden Sigung Rat Friedel. Bei dieser Gelegenheit fand eine Auswahl der Holland zu fliehen. D., ein Hamburger, eignete fich den Civil unterbreitete der Magistrat der Versammlung eine Vorlage be= jenigen Museumsgegenstände statt, welche teils außen, teils innen anzug eines Reservisten an, R., ein geborener Berliner, beschaffte treffend Einsetzung einer gemischten Kommission. die Stadtverordneten Altgelt, den Gebäudes eingefügt werden sollen, wie Kanonenkugeln und sich kleidung und Geldmittel für beide. Sie kamen nur bis in das lage wurde angenommen und andre feindliche Geschosse, welche man hier in Gebäuden, in der Hannoversche, wo sie fich trennten, nachdem die Gelder aufgezehrt Buta, Dr. Crüger, Gleim, Hirsch, Dr. Jaffé, Mann, Proze, Erde, in den Arsenalen 2c. vorgefunden und dem Märkischen Museum waren. D. wurde bald darauf in Osnabrück, R. später in Celle erüberwiesen hat. Dahin gehören auch die uralten steinernen griffen. Beide waren mehrere Wochen unterwegs. Dettlow befindet Bliden", das sind Geschosse, die durch eine Art von Katapulten ge- fich wegen Diebstahls und Fahnenflucht in Untersuchung, Rehbock hat schleudert wurden. Diese Fundstücke werden durch historische An- sich auf den Fahrten ein Leiden zugezogen und befindet sich als Gegaben über Herkunft, Alter 2c. gekennzeichnet werden. Die Wände fangener im Lazarett. derjenigen Säle, welche die firchengeschichtliche Abteilung aufzunehmen Infolge Verwechselung zweier Flaschen ist der 35 Jahre bestimmt sind, sollen durch einige auserwählte Grabsteine 2c. aus alte Photograph Alfred Noad aus der Gartenstraße 177 an Vergeschmückt werden. Die größeren Bildwerke und Architekturstücke giftung gestorben. Er war in der Chausseestraße beschäftigt und " zu werden. " am Rostock 08 Die Vorund Ströhler in die Kommission delegiert. Als Vertreter des Magistrats gehörten der Kommission an der Oberbürgermeister Schuftehrus, Bürgermeister Matting, Stadtbaurat Bratring, Stadträte Samter und Stendal. Die Deputation beriet zunächst darüber, ob in Charlottenburg eine Wohnungsnot besteht und ob Vorschläge zu ihrer Beseitigung oder Linderung seitens der Stadt erwogen werden sollen. Beide Fragen wurden bejaht. Ueber die Frage, in welcher Richtung fich diese Vorschläge bewegen follen, gingen die Ansichten aus- Inhabern einer Waschanstalt in Charlottenburg, an ben hiesigen gestattet. Die Züge dürfen auf der serbischen Strede weber Waren einander. Ein Teil der Deputation trat für den Bau von Miets- Magistrat gerichtete Beschwerde, daß durch den Boykott der Orts- noch sonstige Gegenstände abgeben. häusern zur Beschaffung von Wohnungen lediglich für städtische Krankenkasse gegen die Apothekenbefizer die Versorgung der KassenArbeiter und Beamte ein, während ein audrer Teil weiter ging und mitglieder mit Arzneien ungebührlich verzögert und erschwert werde, Syracuse( New York) hat dort der an einem Nervenleiden erkrankte Selbstmord. Nach einer Meldung der„ Associated Pres" aus überhaupt den Bau von Arbeiter- Wohnhäusern seitens der Stadt und die sie auch von allen ihren Arbeiterinnen hatten unter- Sohn des amerikanischen Botschafters in Berlin White Selbstmord empfahl. Man beschloß nach längerer Debatte die versuchsweise schreiben laffen, ist vom Oberbürgermeister Schusterus als begangen. Errichtung von Arbeiterwohnungen, in erster Reihe für städtische völlig unbegründet zurückgewiesen worden. Ihre LiebesArbeiter und Beamte. Die nächste Sigung beschloß auf Antrag der mühe war also vergeblich. Die Site. Aus New York wird uns vont 9. Juli gemeldet: Stadtvv. Hirsch, Buka und Dr. Crüger, daß für den Bau von fleinen fagt der Oberbürgermeister, der Magiftrat als Aufsichtsbehörde habe Groß- New Yort 989 Todesfälle an Sigfchlag vorgekommen. Auch In der eingehenden Erwiderung wie amtlich mitgeteilt wird, find während der letzten Woche in Wohnungen Terrains in verschiedenen Gegenden der Stadt in Aus- teine Veranlassung, das bisherige Verfahren der Orts- Krankenkasse ficht genommen werden sollen. Da es an geeigneten Terrains hierzu zu beanstanden. Dieselbe habe sowohl vor wie nach der Kredit- in London herrscht gegenwärtig eine tropische Hize. Bereinzelte fehlt, wurde der Magistrat ersucht, eine öffentliche Ausschreibung zu entziehung durch die Apothekenbefizer alles gethan, was bei der Todesfälle werden gleichfalls bereits bekannt. veranlaffen, um Angebote zum Ankauf geeigneten Geländes zum Zwangslage, in der sie sich befinde, möglich sei, und was den An- Shanghai Ueberschwemmungen in China. Dem„ Standard" wird aus Bau von Häusern mit kleinen Wohnungen zu erlangen. Mit dem sprüchen der Kaffenmitglieder vollkommen genüge. In dringenden Shanghai telegraphiert, daß in der Provinz Kiangfi große UeberErgebnis der Ausschreibung beschäftigte sich die Deputation am 26. März. Fällen können die ärztlich verordneten Arzneien fofort aus jeder schwemmungen eingetreten feien und die Zahl der durch dieselben Am 23. Mai trat sie wieder zusammen, um über die Frage des Charlottenburger Apotheke entnommen werden. Im übrigen werden ums Leben Gekommenen auf 4000 geschätzt werde. Erbbaurechts schlüssig zu werden. Das Ergebnis der Beratung den Patienten die Arzneien, obwohl die Kaffe gezwungen sei, fie in Sturm auf den Antillen. Während der legten 3 Tage hat war, daß man davon absah, die Frage der Errichtung von Arbeiter auswärtigen Apotheken anfertigen zu lassen, in furzer Zeit durch ein heftiger Sturm das südliche Haiti heimgesucht, in Santo Domingo Wohnhäusern auf Grundlage des Erbbaurechts zu erörtern und weiter expresse Boten direkt ins Haus geschickt. Die Beschwerdeführer tamen fünf, in Jacmel neun Personen ums Leben. Bei Las Cayes zu verfolgen, da darüber, ob das Erbbaurecht sich einführen und hätten daher keinerlei Ursache, sich fiber die getroffenen Maßnahmen sind mehrere Segelschiffe gescheitert. bewähren wird, in der Theorie wie in der Praxis die weitgehendsten der Orts- Krankenkasse zu beklagen, zumal von ihren Arbeitern und Bedenken obwalten. Arbeiterinnen felbft in letzter Zeit gar teine erkrankt seien. Diese ganze Sorge der gewesenen zwei Berliner Apothekenbesitzer um ihre vielleicht einmal frankwerdenden Arbeiterinnen hebt sich besonders schön hervor, wenn man sich außer anderm erinnert, daß einer diefer Herren gegen den früheren Gewerbe- Aufsichtsbeamten, jezigen Regierungsrat Dr. Sprenger, bei einer Revision erklärte: Wenn eine von meinen Arbeiterinnen kommt, fie möchte über Mittag 11/2 Stunden Pause haben, so schmeiße ich sie raus!" In der letzten Sizung endlich, die am 3. Juli stattfand, wurde ein positives Resultat erzielt. Es handelte sich um die Frage, ob die Stadt in eigner Regie bauen oder ob sie die Bebauung einer Genossenschaft überlassen soll. Stadtbau- Inspektor Winterstein legte eine Gegenüberstellung der Kosten vor, die für beide Fälle etwa die gleichen sind. Der Oberbürgermeister Schn ste hrus beantragte, den Bau einer Genossenschaft zu übertragen, während die Stadtv. Hirsch und Buka die Errichtung von Häusern in eigner Regie, event. deren Vermietung an Mietergenoffenschaften, beantragen. Zur Annahme gelangte der Antrag Schustehrus. " Welzen, gut " Roggen, gut " " * Gerste, gut Marktpreise von Berlin am 8. Juli 1901 nach Ermittlungen des fgl. Polizeipräsidiums. D.- Ctr. Kartoffeln, nene, D- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg do. Bauch TELE Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter Gier 7, mittel gering " 5, 1,60 1,20 1,30 1, " " 1,60 1,20 " mittel gering " 1,60 1,10 " " 1,60 1,10 " " mittel " 16, 14,90 14,80 13,70 13,60 12,50 2,60 2, 60 Sind 3,60 2,40 1kg 2, 16,20 15,40 2,60 1,20 " 15,30 14,60 Bander 2,80 1,20 gering 14,50 13,80 Hechte 2,40 1,20 " 7, 6,32 Barsche 1,80 0,80 " 6,80 5, Schleie 2,40 1" 1,40 0,80 per Sajot 16,- 3, " gering mittel Karpfen Male 40, 25, Bleie 45, 25,- Krebse 65, 30, * Frei Wagen und ab Bahn. Produktenmarkt vom 9. Juli. Getreide. Aus Amerika wurde heute Donnerstag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. Die juristische Sprechstunde findet am Montag, Dienstag, An furchtbaren Brandwunden verstorben ist in der Nacht zum Dienstag im Kreistrantenhaus Groß- Lichterfelde die Safer, gut Als Terrain für den Bau von Wohnungen ist u. a. das der als Privat- Krantenpflegerin Dienste that und in GroßWitwe eines Musiklehrers, welche dort seit acht Wochen Stadt von der Luisen- Kirchengemeinde angebotene Grundstück am Lichterfelde, Chauffeestraße 68, wohnte. Die 34 Jahre alte Frau, Richfroh Fürstenbrunner Weg in Aussicht genommen. Nach dem von namens Johanna Erbrecht, Mutter zweier Kinder im Alter von gen Dem Stadtbau- Inspektor Winterstein entworfenen Bebauungsplan 31/8 und 9 Jahren, hatte in der Nacht zum Sonntag Nachtwache im Grbsen lassen sich auf diesem Terrainüber 1000 Wohnungen folierhause des Kreiskrankenhauses und machte gegen 1 Uhr nachts Speisebohnen herstellen. Der Preis für eine aus zwei Bimmern bestehende einen„ Sprey- Apparat" zurecht, mittels dessen feuchte Luft im Zimmer Linsen Wohnung dürfte sich auf 310-315 M. belaufen, während nach der hergestellt wird. Der dazu gehörige Spirituskocher wurde von ihr legten Statistit der durchschnittliche Preis für eine solche Wohnung neu aufgestellt und die Flamme angezündet, worauf die Wärterin in Charlottenburg 370 M. im Vorderhaus und 354 M. im Hinter- für einen Augenblick den Saal verließ. Plöglich ertönte ein lauter eine neue wesentliche Preisverslauung gemeldet, bie fich wieder auf alle haus betrug. Nur ein Teil des Grundstücks ist für Wohnungen in knall. Die neben dem Apparat stehen gebliebene Kanne mit europäiſchen Märkte übertrug. Sierbei kommt in Betracht, daß die PreisAussicht genommen; der Rest bietet Raum für die Anlegung eines Spiritus war explodiert. Wahrscheinlich war beim Auffüllen etwas tetigen Rückgang der Börsennotierungen von New York und Chicago folgt. gestaltung für den reichlich offerierten effettiven amerikanischen Weizen dent botanischen Schulgartens, die Errichtung eines Genesungs- Spiritus übergeflossen und die Flamme hatte bis zur Stanne hin- Am hiesigen Markt waren Weizenlieferungen heute bis 2 M. billiger an heims für etwa 100 Genesende, einer Krippenanstalt für 60 bis gezüngelt. Auf die Detonation eilte Frau E. schnell in den Saal, geboten. Roggen, der nach wie vor durch den Mangel an Wareneffekten ge80 Säuglinge, eines Waisenhauses für 200-300 Waisen und einer der zu einem beträchtlichen Teil in Flammen stand. Sie versuchte fügt wird, notierte unter dem Einfluß der Weizenverflauung immerhin 1/2 Bolts- Badeanstalt. vor allem das ihrer Hut anvertraute Kind zu retten. Dabei wurde bis 4 M. niedriger. Die Umfäße waren ohne Belang. Mehl gab 5 Pf. Die Grundlage, auf der zwischen der Stadtgemeinde und der sie von den Flammen erfaßt und im Nu bildete die unglückliche nach. Am Hafermarkt bleibt inländische Ware für baldige Lieferung gefragt, Berliner Baugenossenschaft ein Vertrag zu stande kommen soll, ist eine Feuersäule. So fand sie der auf ihre Hilferufe herbei- Mais war unverändert, Rüböl gut behauptet. folgende: Die Stadt verkauft der Genossenschaft das Gelände, das geeilte Maschinenmeister Steinke. Derfelbe riß mit großer diese mit Kleinwohnungen zu bebauen sich verpflichtet. Der Kauf Geistesgegenwart der Unglücklichen die Kleider vom Leibe und Derfelbe riß mit großer Briefkasten der Redaktion. preis wird der Genossenschaft gestundet und ist von ihr mit 3 Pro3. alarmierte das Personal, worauf der Frau schleunigst ärztliche Hilfe zu verzinsen. Das Kaufgeld wird hypothekarisch eingetragen. zu teil wurde und der Brand gelöscht werden konnte, ohne daß Außerdem gewährt die Stadt der Genossenschaft ein ferneres Batienten in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Frau Erbrecht hypothefarisch einzutragendes Darlehen in Form von Baugeldern hatte furchtbare Wunden fast am ganzen Körper er aufgestellt. Das Objektiv des Fernrohrs faßt 68 Centimeter im DurchW. W. Das Riesen- Fernrohr in Treptow ist seit August 1896 dort ratenweise, je nach Fortschreiten der Bauten. Die Ausleihungs- litten. Ihr Zustand war von vornherein hoffnungslos und messer. bedingungen find die der städtischen Sparkasse. Die Genossenschaft gestern nacht ist sie ihren qualvollen Leiden erlegen. darf das Gelände und die Gebäude ihrem 8wed nicht entfremden lagenswert ist das Schicksal ihrer verwaisten Kinder, denen die arme Blettermann. Dafür giebt es keine Anmeldefrist und keine Anmeldeund ohne Zustimmung des Magistrats nicht belasten; fie wit: ve eine opferwillige Ernährerin gewesen. zufordern und eventuell zu verklagen. Ist noch kein Vormund bestellt, so muß die Subalternen und Unterbeamten sowie Arbeiter der städtischen Verwaltungen und soll die Mutter schleunigst die Bestellung eines solchen beim Amtsgericht Die Resultate der Wahlen zum Kreistage des Kreises beantragen. Sie kann Borschläge machen, z. B. ihren Bruder vorschlagen. Betriebe bei der leberweisung von Wohnungen auf dem Wege der Nieder- Varnim werden nunmehr veröffentlicht. Von den 52 AbVerlosung C. 28. 1. Auf den Mietsthaler hat sie teinen Anspruch. 2. War zum vor andren Mitgliedern der Genossenschaft berücksichtigen, sobald geordneten find 26 im Wahlverbande der Städte einschließlich der 1. Junt gefündigt, so hat sie nur bis dahin Anspruch auf Lohn. 3. War diese Bewerber Mitglieder der Genossenschaft zu werden Landgemeinden mit mehr als 6000 Einwohnern gewählt, während nicht gefündigt, so hat sie Anspruch auf Lohn, kann diesen aber nicht einbereit sind, fie darf den Mietern, so lange ste Mitglieder der ie 13 von den übrigen Landgemeinden und dem größeren ländlichen lagen, weil sie es ablehnt, den Vertrag innezuhalten. Franz K. Genossenschaft sind, nicht kündigen und die Mieten nicht Grundbefiz zu wählen waren. Von Interesse ist die Lebensstellung 1. Gorderungen kann er gegen beide erheben. 2. Setratsvermittler steigern, so lange fie in den zuerst gemieteten Räumen wohnen der Abgeordneten des Kreises". Es finden sich da vertreten: ein lönnen einen Anspruch für die Vermittelung der Ehe oder für den Nachweis der Gelegenheit zur Eingehung einer Ghe auch dann nicht bleiben und nicht für die Genossenschaft ein gesetzlicher oder durch General, ein Landrat, ein Amtsrat, ie ein Zimmermeister, Schorn- gerichtlich mit Erfolg geltend machen, wenn ihnen eine Bergütung berdie Hausordnung begründeter Räumungsanspruch entsteht. Die steinfeger- Obermeister, Architekt, zwei Aerzte, drei Direktoren, viersprochen war. Ebensowenig fann ein Wechsel oder ein Schuldanerkenntnis, Höhe der Mietspreise muß vom Magistrat genehmigt werden. Rentiers, sechs Fabrikbefizer, sechs Ritterguts- und Gutsbefizer, vier burch welches der Maklerlohn flagbar gemacht werden sollte, eingeklagt Weiter darf die Genossenschaft, sofern städtische Beamte und Ar- Bürgermeister und Stadtverordnete, sechs Gemeinde- Vorsteher, drei- werden. Hat aber auf Grund des Versprechens, eine Vermittelungsgebühr zahlen, eine Zahlung stattgefunden, fo fann das Ges beiter oder andre Mitglieder der Genoffenschaft die Wohnung nicht gehn Amts- und Gemeinde- Vorsteher und ein Beitungs- Spediteur. su zahlte nicht mehr zurücverlangt werden. M. Ja. 23. Nein. mieten wollen, dieselbe an Nichtmitglieder nur zu dem Preise auch eine„ Volksvertretung"! G.. 37. em die 2, die eventuell vermacht sind, zufallen, läßt sich bermieten, welchen derartige Wohnungen in Charlottenburg Bei der Tötung ihres soeben heimlich geborenen Kindes ohne Kenntnis des Datums des Testaments und ohne Kenntnis des allgemein haben ein durch nichts begründetes Entgegen wurde die jugendliche Tochter eines Restaurateurs in a felhorst Wortlauts der betreffenden Bestimmung nicht sagen. Berschaffen Sie tommen gegen die Hausagrarier! Auch darf die Ge- von dem Dienstmädchen betroffen. Sie bat dieses um Schweigen sich diese. Soweit ersichtlich, treten an Stelle des Schwiegervater3 nossenschaft Beamten und Arbeitern nicht deswegen, weil sie den und schenkte ihm dafür einen Geldbetrag. Das Dienstmädchen er- dessen Erben( Frau und Kinder). Das von Ihnen erwähnte Schriftstül städtischen Dienst verlassen, die aus der Mitgliedschaft herrührenden stattete aber doch Anzeige beim Amtsvorsteher, worauf die Unter- bes Schwiegervaters" ist rechtlich belanglos. A. 2. 3. Handelt es sich in Rechte nehmen. suchung eingeleitet worden ist. Das lebend zur Welt gekommene der That um eine Zuschußkasse, sind allein die statutarischen und die landesKind war bereits tot, als die Beamten eintrafen. In der Angelegen Silfskaffe, so find wiederum andre Gesetzesvorschriften entscheidend. Ohne oder reichsgesetzlichen Vorschriften maßgebend. Sandelt es sich um eine freie heit verwickelt ist eine„ kluge" Frau, die inzwischen schon verhaftet Durchsicht der Statuten ist es daher unmöglich, Ihre Fragen zu bewurden ist. antworten. Wiederholen Sie Ihre Fragen unter Beifügung der Statuten. Witterungsübersicht vom 9. Juli 1901, morgens 8 1hr. Nach Ablauf von 30 Jahren darf die Stadt das Gelände mit fämtlichen Baulichkeiten zurückerwerben, und zwar das Gelände zu dem ursprünglichen Verkaufspreis und die Baulichkeiten zu einen Tagwert, der von je einem von jeder Partei zu ernennenden Sachverständigen und einem von diesen beiden Sachverständigen zu er nennenden Obmann festzustellen ist. Bereits vor Ablauf von 30 Jahren darf die Stadt von ihrem Rückkaufsrecht Gebrauch machen, sobald die Genossenschaft den Bestimmungen des Vertrags zuwiderhandelt. Die Stadtverordneten Versammlung wird sich fofort nach Beendigung der Ferien über die Anträge der Deputation sowohl wie über den Ankauf des der Luisen- Kirchengemeinde gehörigen Terrains schlüssig zu machen haben. So die Anfänge zur Bekämpfung der Wohnungsnot in Charlottenburg, die zwar schüchtern sind, aber dennoch im Gegensatz zur Hausbefizerfreundlichen Krähwinkelei in Berlin wenigstens etwas Initiative verraten. Be Deutscher Holzarbeiter Verband. Branchen: Versammlung der Stellmacher am Donnerstag, den 11. Juli, abends 8 Uhr, Rosenthalerstr. 57 bei Bauer. Perrückenmacher Berlins und Umgegend. Donnerstag, abends 10 Uhr, Freie Vereinigung selbständiger Barbiere, Friseure und im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45: Ordentliche Generalversammlung. Kollegen als Gäste willkommen. Vermischkes. Aus Zwickau, 9. Juli, wird gemeldet: In einem Zwickauer Schacht wurden zwei Bergarbeiter durch Hereinbrechen von Kohle getötet. Von der Peft. Aus Belgrad kommt folgende Meldung: Aus Vom Apotheken- Boykott. Aus Charlottenburg schreibt Anlaß der in Konstantinopel vorgekommenen Bestfälle ist den von man uns: Die von zwei früheren Berliner Apothekenbefizern, jezigen dort kommenden Orientexpreßzügen nur die Durchfahrt durch Serbien Socialdemokratischer Wahlverein pflicht. Der Vormund hat den Vater zu erforschen, thn zur Zahlung aufStationen Barometers Swinemde 763 NW Hamburg Berlin 765 NA 764 NW Grantf./. 764 NO Winchen Wien Wetter I Stationen Wetter Temp. n. C. 15° C.= 4° N. 765 SO 25lb.beb. 18 2Dunst 17 3 heiter 18 Saparanda 763 9 2 wolfig 15 Petersburg 4 wolfen 18 Cort 2 wolfen! 19 Aberdeen wolkent 19 Baris 762 NNW 2 wolkig 20 766 Still 764 NNO 2 wolfen! 18 Wetter Prognose für Mittwoch, den 10. Juli 1901. Warm und vorwiegend heiter bei schwachen nordöstlichen Winden; Gewitter nicht ausgeschlossen, sonst trocken. für den 2. Berliner Reichstags- Walkereis. Verein der Berliner Buchdrucker Centralverband Mittwoch, den 10. Juli, abends 8 Uhr: in Habels Brauerei, Bergmannstraße Nr. 5-7: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: und Schriftgiesser. Der für heute Mittwoch angekündigte Vortrag Berliner Betterbureaut. der Maurer 2c. Zahlstelle Berlin II( Bezirk Westen und Schöneberg). Donnerstag, den 11. Juli, abends 8 Uhr, im Lokal ,, Königshof", Bülowstrasse 37: fann wegen eingetretener Unpäßlichkeit des Refe Mitglieder- Versammlung. 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil über: Die renten nicht stattfinden. Die übrigen Punkte 238/10 finden ihre Erledigung. Stadtverordneten Wahlen". 2. Diskussion. 3. Parteiangelegenheiten. Bahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Lichtenberg. Friedrichsberg. Wilhelmsberg. 35/9 Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Donnerstag, den 11. Juli, abends S½ Uhr, bei Höflich, Am Donnerstag, den 11. Juli 1901, abends 8 Uhr, im Lokal des Frankfurter Chauffee 120: Volks- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Die Wohnungsfrage im Rathaus von Lichtenberg und Bericht über die Thätigkeit der Gemeindeverordneten der III. Wählerklasse. 2. Diskussion, eventuell Anträge an die Gemeinde- Verwaltung. Um zahlreiches Erscheinen bittet Herrn Bube, Prinzen- Allee 30: Bezirks- Versammlung für Friedrichsfelde. Tages Ordnung: 1. Unsere Aufgaben während der schlechten Geschäftszeit. 2. Distuffion. 3. Interne Verbandsangelegenheiten. Das Erscheinen eines jeden Kollegen ist Pflicht. 222/20 Der Einberufer. Teilzahlung monatlich 10 m. liefert elegante Herren- Garderobe Heute, Mittwoch, den 10. Juli, abends 8½ Uhr, in den" Augusta- nach Maß, auch bar Kasse allerbilligste Victoria- Sälen", Lutherstraße 31: Große Dienstboten- Versammlung. Breise. Fert. Garderobe fiets vorrätig. Tomporowski, Schneidermeiſter, Neanderstr. 16. II. 106/ 7* Die Ortsverwaltung. Maler. Central- Kranken- und Sterbekasse. E.§. 71. Filiale I N. Freitag, den 12. Juli, abends 9 Uhr, im Kassentotal: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vierteljährlicher Kaffenbericht. 2. Raffenangelegenheiten. Tages Ordnung: 1. Der wirtschaftliche Niedergang und die Aufgaben der gewerkschaftlichen Organisation". Referent Genoffe Schlegel. 2. Verbandsangelegenheiten. 143/7 Regen Besuch erwartet Die Verbandsleitung. Patzenhofer 13992* 273/ 6 Die Verwaltung. Zähne Tages- Ordnung: Die Notwendigkeit der Dienstbotenbewegung". Refer. Holzmarktstr. 20. Bäckerei, Herr Tischendörfer. Danach freie Aussprache und Verschiedenes.[ 23116 auch für andre Zwecke zu ver Die Einberuferin. Um zahlreichen Besuch bittet mieten. MARINE BRAU Fatzenhof erlin Furstenwalde Spandau Patzenhofer Marine- Bräu, ist ein vollmundiges Bier, aus feinstem Hopfen und edelstem Malz, von ausgezeichneter Bekömmlichkeit.[ 1869L* Preis frei Haus: 30 Fl. 1/8 To. 1/10 To.. • M. 3, M. 3,25 M. 2,65 Patzenhofer Brauerei NO., Landsberger Allee 24/27. NW., Strom- Strasse 11/16. vorzügl. fizzend, 10jähr. Garantie, Teilzahl., Plombieren, schmerzlos. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Mittwoch, den 10. Juli. Opernhaus. Geschlossen. Schauspielhaus. Geschlossen. Nenes Opern: Theater( Kroll). Mansell Angot. Anfang 8 Uhr. Jm Trianon Theater:" Lebende Lieder". Anfang 8 Uhr. Im Garten: Täglich großes Konzert. = Schiller.( Morwitz Oper.) Don Juan, oder: Der steinerne Gast. Anfang 7 Uhr. Deutsches. Geschlossen. Leffing. Die dritte Eskadron. Anfang 8 Uhr. Berliner. Geschlossen. Residenz. Das blaue Kabinett. Anfang 8 Uhr. Neues. Gastspiel des Meßthaler: Ensembles. Die goldne Brücke. Anfang 8 Uhr. Westen. Der Registrator auf Reisen. Anfang 8 Uhr. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Auf. 8 Uhr. Central. Gastspiel der acht japanischen Geisha aus Tokio. Geisha. Anfang 8 Uhr. Thalia. Geschlossen. Die Carl Weiß. Die Afrikanerin. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Specialitäten im Garten. Belle Alliance. Gastspiel Konzert Thomas Koschats und der Wiener Hof- Opernsänger. Specialitäten im Garten. Metropol. Specialitätenvorstellung. Anfang 8 Uhr. Apollo. Specialitäten Vorstellung. Frau Luna. Anfang 8 Uhr. Passage Theater. Damen: Ringfämpfe. Specialitäten- Borstellung. Anfang nachmittags 3 Uhr. Passage Panoptikum. Speciali täten Vorstellung. . Reichshallen. Neumann- Bliemchen mit Urania Prater- Theater Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: ,, Malerische Wanderungen durch die Mark Brandenburg", I. Im Hörsaal: Franz Goerke:„ Bornholm." Invalidenstr. 57/62. Tägl. Sternwarte. Zoologischer Garten Täglich 5 Uhr nachmittags: Militär- Doppel- Konzert. Gastspiel der Kapelle des Badischen Leib- Grenadier- Regiments Kgl. Musik- A. Boettge. direktor Entree 1 Mark. Von abends 6 Uhr ab 50 Pf., Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Kastanien- Allee 7/9. Täglich: Aus dem Volke. Volksstück mit Gesang und Tanz in 4 Bildern. Hedwig Döring, des Grotesque Ostbahn- Park. Am Küstrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71. Hermann Imbs. Täglich: Bekanntmachung. Orts Krankenkasse der Vergolder Specialitäten- Vorstellung. folgendes hinzuweisen: Nach der Auftreten der Excentric- Chansonnette Großes Konzert, Theater- u. Stomiters Paul Coradini, der Gebrüder Damm, trobaten. The Garays, Radfahrer. Mr. Bartlings lebende Photo: graphien. Konzert und Ball. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Numerierter Platz 50 Pf. Kalbo. Puhlmanns Vaudeville- Theater Schönhauser- Allee 148. Täglich: Große Theater: und Specialitäten- Vorstellung. Grosser Erfolg! Nur Kräfte ersten Ranges. Grosser Erfolg! Susanne im Bade. Große Ausstattungsoperette. Wochentags 5 Uhr. Anfang: Sonntags 4 Uhr. F. Lehmann, Direttor. Schweizergarten Am Königsthor. Am Friedrichshain Täglich: Konzert, Theater, Specialitäten- Borstellung und Ball. Volksbelustigungen aller Art. Jeden Abend 10 Uhr: Moderne Don Juans. Gossmann Konzertgarten Castans Panopticum. Sanssoucieuzbergfir. 48, an der Kaybachstraße. Nen! Neu! Nen! Der Champion aller Billardkünstler Prof. Léon Goffard aus Bruxelles tritt täglich auf um 1/212 Uhr vorm., 5, 7, 8 Uhr nachm. Lebende Photographien, die eiserne Jungfrau usw. Metropol- Theater. W., Behrenstrasse 55-57. ſeiner Gesenschaft. Anfang Der Zauberer am Nil. 8 uhr. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Ausstattungsoperette in 3 Bildern Theatersaal) Abends 8 Uhr: Malerische Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Erster Teil. Ju Hörsaal: Franz Goerte: Bornholm. Jnvalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr. Sternwarte. Schiller Theater ( Wallner Theater). Morwig- Oper. Mittwoch abend 72 Uhr: Don Juan oder: Der steinerne Gast. Große Oper von W. A. Mozart. Donnerstagabend 71/2 Uhr: Gastspiel Heinrich Bötel. Der Postillon von Lonjumeau. Freitagabend 72 Uhr: Der Prophet. und das sensationelle JuliSpecialitäten- Programm Rauchen überall gestattet. Anfang 8 Uhr. Apollo- Theater Vollständig neues Specialitäten- Programm! 10 Debüts! FrauLuna Luftballett Grigolatis. Anfang 8 Uhr, Sonntags 72 Uhr. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Im Garten: Täglich: Hoffmanns Nordd. Sänger und Konzert. Anfang d. Konzerts 5 Uhr, der Soiree 7 Uhr, Wochen: tags 6 Uhr, d. Soiree 8 Uhr. Entree 30 Pf. Sonntag, Montag und Donnerstag: Tanzkränzchen. Wochentags Vereinsbillets gültig, Tanz frei. Jeden Sonntag Frei- Konzert und Ball. Montag und Donnerstag: und Berufsgenossen. Der Vorstand fühlt sich, um Irr: tümer zu vermeiden, veranlaßt, auf achten Abänderung unfres Statuts, § 13 Absatz 1 Nr. 2, wird nach sechs: monatlicher Mitgliedschaft Zahnersatz geleistet, jedoch nach§ 24 unfres Statuts nur auf Grund einer Verordnung eines praktischen Vereins: arztes, und bedarf diese Verordnung der Abstempelung. Zähne, welche von V Am 7. Juli starb unser Kollege, der Steindrucker, 23416 Serr August Sitzmann, im vollendeten 74. Lebensjahre. In redlicher Arbeit hat er 37 Jahre hindurch in unsrer Mitte geweilt. Ein ehrendes Angedenken bewahren ihm die Kollegen der Steindruckerei von Rob. Winckelmann. Beechgung: Donnerstag, den 11. Juli. nachnt. 5 Uhr, vom Trauer: hause, Kastanien- Allee 59, nach dem Bions- Kirchhof in Nieder- Schönhausen. einem Nichtvereins- Bahnarzt Beerdigungs- Verein werden seitens der Kaffe nicht bezahlt. Berliner Zimmerleute. Milch, Bandagen und Brillen haben glied, der Zimmerer oder Zahnkünstler angefertigt sind, Verordnungen von Wein, Cognac, ohne Kaffenstempel Gültigkeit.[ 273/7 Berlin, den 9. Juli 1901. Emil Voges, Johannes Assmann. Vorsitzender. Schriftführer. Anzüge nach Maß für Herren Knaben 11. Größte Auswahl in in- und aus: ländischen Stoffen für Paletots, Anzüge, Beinkleider 3c. werden unter Garantie des guten Sizes Am 8. d. M. verstarb unser Mits Gemmel. 23476 Die Beerdigung findet Donners tag, den 11. Juli, nachm. 4 Uhr, von der Leichenhalle des Krankenhauses am Friedrichshain aus statt. Der Vorstand. Danksagung. Für die zahlreiche Teilnahme bei zu überaus billigen Preifen der Beerdigung meines unvergeßschnellstens angefertigt im Tuchgeschäft lichen Mannes und guten Vaters bet A.Karle, Waldemarstr. 66. Johannes Schwanz sage ich den Hamburger Sänger. Fabri- Räume: Freitag: Norddeutsche Sänger. Während der Ferien ermäßigt. Entree. Entree 20 Pf. Borzugsfarten 10 Pf. Nachzahlung, für alle Soireen gültig. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. [ 16492* Täglich: Gr. Konzert, Theater- u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Montag: Sommerfest. Jeden Mittwoch: Die beliebten Kinderfeste. Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 Uhr ab geöffnet. 2 hochelegante Regelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. Sonntag, Montag und Donnerstag in den Sälen: Familien- Kränzchen. Wo amüsiert man sich grossartig? In Schnegelsbergs Festsälen, Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Heute: Grosser Ball und Thaler- Regen verbunden mit Cigarren, Bonbon- Regen und diversen Ueberraschungen. 14819* Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Empfehle meine Säle, 300 und 1200 Personen fassend( mit Bühne), den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabriken 2c. zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art. Max Schindler. Carl Weiss- Theater Säglid: Ronzert, Theater- u. Beerdigungsverein Berliner Zimmerleute. Große Frankfurterstr. Die Afrikanerin. Oper in 5 Atten von Meyerbeer. Anfang 8 Uhr. Morgen Donnerstag: Martha. Im Garten: Kinderfreudenfest. Konzert, Theater, Specialitäten. Anfang 5 Uhr. Specialitäten- Borstellung. Amor" der macht es. Operetten- Burleste in 1 Aft von W. Gerice. Musik von M. Schmidt. Jm Saale: Tanzkränzchen. Central- Theater. Reichshallen Heute Anfang 8 Uhr. Letzte Woche des Gastspiels der 8 echt japan. Geishas aus Tokio. Bunt 690. Male: Die Geisha. Operette in 3 Aften v. Sidney Jones. Einlagen im 1. und 2. Aft: 1. Feierlicher Tanz. 2. Ballspiel- Tanz. 3. Schmetterlings- Tanz. 4. Pfänder: spiel Tanz. 5. Frühlingsfeier Tanz. 6. Schirm Tanz. 7. Erntefest- Tanz. 8. Siegesfest- Tanz, ausgeführt von den 8 echt japanischen Geishas aus Tokio. Hente und folgende Tage: Gastsp. des altberühmten NeumannBliemchen mit seiner Gesellschaft. ( Herren Bliemchen, Horvath, Gipner, Tieck, Zimmermann, Feldow und Ledermann.) Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Am 1. August: Wiederbeginn der Soireen der Stettiner Sänger. Pfennig. = Sonnabend, den 20. Juli, in den Andreas Festfälen, Audreasstraße 21: Stiftungsfeft Großer Sommernachtsball und Feier des 50 jährigen Gesellen- Jubiläums unfres Mitgliedes Ludwig Sauer wozu wir die Mitglieder, Freunde und Gönner unfres Vereins einladen, recht zahlreich zu erscheinen. In beiden Sälen Tanz bei stark beseztem Orchester unter Leitung des Herrn Raabe. Unt 12 Uhr: Kaffeepause. Anfang 9 Uhr. Billets für Herren a 50 Pf., für Damen a 25 Pf. find vorher bei den unterzeichneten Komiteemitgliedern zu haben: Klebb, 3offenerstr. 22, linter Seitenfl. 2 Tr.; Liebetrau, Neue Königstraße 18; Girke, Waldemarstraße 52, Seitenfl. 1 Tr.; Petermann, Reinickendorferstr. 65, 4 Tr.; Jahn, Usedom: straße 15, Quergeb 3 Tr.; Hagenstein, Solmsstr. 21, Seitenfl. 3 Tr.; Noack, Fruchtstr. 32, Quergeb. 2 Tr.; außerdem bei Herrn Bandelow, Langestr. 13 im Restaurant und Herrn Brunzel, Wilsnackerstr. 61, Seitenfl. 3 Tr. 259/ 12* Das Komitee. J. A.: August Klebb, 3offenerstr. 22. 19402* An der Michaelbrücke 1 bei der Holzmarktstraße noch zu vermieten I. Etage cplt. 325 Meter, 325 115 Meter, 150 II. III. IV. " " " in beliebigen Teilen." Doppellicht, Fahrstuhl, Wasserladestelle. F. Simon, Gerichtl. Bücher- Revisor. An der Michaelbrücke 1. Laubenbesitzern, Freunden und Kollegen und auch dem Verein der Zimmerer von Berlin und Umgegend meinen herzlichen Dank. Die trauernde Witwe 2348b Marie Schwanz nebst Stindern. Verloren Goldene Remontoir- Uhr mit Mono: gramm E. D. und furzer Sette Sonn tag 12 Uhr Kaiserin Augusta- Allee zwischen Wiebestraße und Habsburger Ufer. Gegen gute Belohnung abzugeben Charlottenburg, Schloßstr. 12, I, rechts. Centralverband der Bau-, Erdund gewerbl. Hilfsarbeiter Deutschlands Zahlstelle Berlin II. Sonnabend, 13. Juli, im Moabiter Gesellschaftshaus, Alt- Moabit 80/81: 23496 * Diertes Stiftungsfelt* verbunden mit Konzert, Specialitäten- Vorstellung, Beluftigungen aller Art und großem Ball. Herren, welche am Tanz teilnehmen, zahlen 50 Pfennig nach. Gäste willkommen. Anfang 4 Uhr. Billets 30 Pf. Um zahlreichen Besuch bittet 23466 Ende??? Das Komitee. Agtung! Verein der Former. Adtung! Am Sonnabend, den 13. Juli 1901, in Mag Klieme Festfälen, Hasenheide 13-15: Großes Sommer- Fest verbunden mit Specialitäten- Vorstellung und Ball. Anfang der Vorstellung 612 Uhr. Anfang des Balles im neuerbauten Festsaal 9 Uhr. Entree 20 Pf., Sperrsiz Nachzahlung 20 Pf. Herren, welche am Tanz teilnehmen, zahlen 50 Bf. nach. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2 Uhr ab zur Verfügung. Hierzu ladet Freunde und Gönner unseres Vereins recht freundlich ein Der Vorstand. Das Komitee. 61/4 Brauerei Germania Actien- Gesellschaft Berlin O., Frankfurter Allee 53. Teleph. Amt VII. 2645. 1865 L*] empfiehlt für M. 1,50 frei Haus: 15 Flaschen Tafel- Weissbier dopp. Weissbier 20 5 Kleine Anzeigen. Jedes Wort: Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Steppdecken billigst Fabrik Große Frankfurterstraße 9, parterre.+ 33* Grünframgeschäft wegen Uebernahme eines Grundstücks zu verkaufen 23406* Gitschinerstraße 78. + 33* Seifengeschäft, gut eingerichtet, Spottbillig. Teppiche, Betten, zu verkaufen. 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