Mr. 168. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illuftrierter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PoftAbonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Poft geitungsPreisliste für 1901 unter Mr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. 714 18, 18. Jahrg. Vorwärts Erscheint täglich außer Montags. dunianics Berliner Volksblatt. thin i es diur Die Insertions- Gebaye beträgt für die sechsgespaltene Rolonet geile oder beren Raum 40 Pfg., für polittsche und gewertschaftliche Bereins und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. „ Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Der neue Zolltarif. ist also die Vorlage für den Bundesrat. Sonntag, den 21. Juli 1901. Artikel Minimalsäge angesezt sind, die bei den Vertragsverhandlungen ganz speciell in Betracht kommen. Schon von dem bis jetzt vor= Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. " Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Kornzoll und Socialreform. liegenden Bruchstück des Tarifs läßt sich sagen, daß es die Aussicht auf vor wenigen Tagen erft hat die Schlesische LandwirtDie Mitteilung des Stuttgarter Beobachters" über den Ent- den Abschluß neuer Handelsverträge nach Ablauf der jetzigen fast völlig wurf des neuen Zolltarifs begegnete zuerst einer gewissen Gleich ausschließt, speciell soweit Rußland und Oestreich in Frage schaftskammer eine Petition an das preußische Kultusministerium gültigkeit. Die letzten Monate haben so viele sich gegenseitig wider- kommen. Was Rußland vorwiegend nach Deutschland liefert, sind beschlossen, in der dieses ersucht wurde, auch solche Männer sprechende Angaben über die geplanten Zollerhöhungen gebracht, die Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Gier, Gänse, Pferde, Schweine. auf die preußischen Lehrstühle für Nationalökonomie zu besich nachher als leere Kombinationen herausstellten, daß ein ge- 1898 betrug die Gesamtausfuhr Rußlands nach Deutschland allein rufen, die nicht auf seiten der Terminbörse" stehen, sondern wiffer Skepticismus gegenüber neuauftauchenden Nachrichten in diesen Artikeln ungefähr 351 Millionen Mart, 1899 infolge der bereit sind, mit vollem Herzen auf Grund ihrer wissenschaftnur allzu erklärlich ist. Mit der Mitteilung des Mit der Mitteilung des württem- schlechten Ernte allerdings nur 244 Millionen Mart. Ebenso liefert lichen Ueberzeugung und ihrer Forschungen an der Lösung bergischen Blatts steht es aber anders; wie auch uns jetzt von Oestreich vornehmlich Gerste, Eier, Gerstenmalz. Ochsen, Kühe, der Agrarfrage im Sinne der Landwirtschaft mitzuarbeiten." genau unterrichteter Seite bestätigt wird, bilden die von diesem Pferde, Jungvieh, Schweine und Butter nach Deutschland. In 1898 Der Beschluß ist, wenn man die Haltung der Wagner Blatt genannten Zollfäge thatsächlich einen Teil des Entwurfs, der betrug der Wert dieses Exports 155, in 1899 aber 184 Millionen Paasche, Sering, v. d. Goltz, Oldenberg usw. betrachtet. am 4. und 5. Juni der unter dem Vorsitz des Grafen v. Bülow Mark commis stand aty dhe divinedit etwas unverständlich. Die Plaidoyers der Junker für erhöhte tagenden Ministerkonferenz vorgelegen hat und von dieser wenn Welches Interesse haben diese Länder noch an dem Abschluß Agrarzölle haben in den letzten Jahren von den preußischen auch teilweise in halbem Zwang-angenommen worden ist. Das eines Vertrages mit Deutschland, wenn dieses seine sämtlichen vor Lehrstühlen manche Förderung erfahren, wenn nicht aus um der spezifischstehenden Ausfuhrartikel mit Zollerhöhungen von 50 bis boltswirtschaftlichen Gründen, dann 300 Prozent bedenkt, und zudem noch die wichtigsten Artikel durch preußischen Staatsraison willen oder der Volkshygiene wegen, Minimalsäge bindet, die höher sind, wie die Säge des jetzigen 8. B. weil der mit den Traditionen des preußischen Herrscherautonomen Tarifs? Es genügt, die heutigen Vertragszölle den ge- hauses eng verwachsene Landadel, wenn man ihm nicht Zollplanten Zöllen des neuen Tarifs gegenüberzustellen, um sofort zu erhöhungen zugestände, verarmen würde und dann die erkennen, welche Zunnitung darin liegt, daß beide Länder gegen diese preußische Regierung genötigt sein könnte, den Offizier neuen Zousätze sich zu weitgehenden Zugeständnissen an die deutsche und höheren Beamtenstand aus nichtadeligen, minderExportindustrie bereitfinden lassen sollen. wertigen bürgerlichen Elementen zu ergänzen, oder weil der Bauernstand erhalten bleiben müsse, um seine vornehmste Aufgabe, die Lieferung der preußischen Grenadiere, erfüllen zu fönnen usw. Selbst Professor Conrad, obgleich in der agrarischen Presse als Typus professoraler Kurzsichtigkeit berhöhnt, hält einstweilen die Beseitigung der bestehenden land, wirtschaftlichen Zölle für unthunlich" und plädiert für Zollerhöhungen auf Gerste, Vieh, Butter und Käse. Allerdings an Gelehrten" von der eminenten Begabung der Herren 2,008,00Dade und. Ruhland, die alles wissenschaftlich beweisen, was der Der Doppeltarif ist beschlossene Sache. Es zeigt sich nun, wie verfehlt es war, den seit einigen Wochen durch die Presse laufenden offiziösen Nachrichten von einem Fallenlassen des Doppeltarifs irgend welchen Wert beizumessen. Jene Nachrichten waren nichts als eine durch taktische Gründe veranlaßte bewußte Irre leitung der öffentlichen Meinung, ein ähnliches Manöver wie jenes, das gegen Schluß des vorigen Jahres der„ Centralverband deutscher Industrieller" aufführte, als er seinen Geschäftsführer, den als wohlthätigen Gönner des Grafen Posadowsky bekannten Herrn Bued eine Broschüre gegen das Doppeltarifsystem schreibenließ, während gleichzeitig seine Vertreter im Wirtschaftlichen Ausschuß, die Herren Vopelius, König, Krafft, Frey, ang und Nippel für den Doppeltarif oder vielmehr für die Festsetzung von Minimalzollsägen stimmten, natürlich, wie es bei der Profitmoral jener Weizen pro 100 kg Herren selbstverständlich ist, nicht ohne entsprechende Entschädigungen Roggen Gerste seitens der Vertreter des Junkertums. Der damalige Coup hatte einen gewissen Erfolg. Vielfach wurde thatsächlich die Buecksche Schrift als eine Wendung des Central Verbandes gegen den Doppeltarif aufgefaßt, bis die Frankfurter Beitung" das schnöde Spiel aufdeckte. Der gelungene Streich hat die Macher der beteiligten Interesseneliquen zu einer Wiederholung ihres Täuschungsspiels veranlaßt, das leider noch größeren Erfolg gehabt hat. Obgleich die Koalition zwischen den Führern des " " 119d Bisherige Neuer Bolltarif Vertragszölle Allgemeiner Minimal Tarifiaße 02. 5,50 5,00 ij5,00 Tarif Wr. 3,50 3,50 Wt. 6,50 16,00 " " " 1 " " " Hafer 2,80 6,00 " " Stiere und Kühe pro Stück Jungvich Schweine Gänse Schweinefleisch pro 100 kg Andres Fleisch 9,00 25,00 0330 5,00 " 15.00 5,00 10,00 " frei 0,70 17,00 30,00 15,00 30,00 " 13,00 35,00 2,00 $ 6,00 13,00 45,00 16,00 15,00 30,00 Fier " 30,00 Bund der Landwirte verlangt, ist vorläufig noch immer Mangel an den Universitäten. Eine gewisse Rücksicht auf wissenschaftliche Reputation hält trotz aller Vorliebe für das Agrariertum die Herren noch zurück, die letzten Leitsätze der Agrar- Logik zu acceptieren. Den Professoren, die wohl die landwirtschaftlichen Zollbestrebungen unterstüßen möchten, die es in ihrer Rücksicht auf eine gewisse Wissenschaftlichkeit" aber doch nur zu halben, hinter den Ruhlandschen Leistungen weit zurückbleibenden Verfuchen bringen, hat sich nun auch Dr. Karl Diehl, Profeffor der Staatswissenschaften an der Universität Königsberg, mit einer Broschüre Korngoll und Socialreform" ( 57 S., Verlag von Gustav Fischer, Jena) angeschlossen. Er wählt dazu die Form einer Polemik gegen die gleichnamige Schrift des Professors Diesel in Bonn. Agrariertums und des Centralverbands fortbestand, und es ganz Wurst zweifellos ist, daß ihnen die Ergebnisse der Ministerkonferenz, speciell Butter so weit sie sich auf den Doppeltarif bezogen, genau bekannt waren, Räje. mußte noch am selben Tage, an dem die Ministerkonferenz endete, werden diese Zollsäge Gesez, dann ist der 3olltrieg das bekannte Organ des Schlotjunker- Klingels, die Berliner mit den Vereinigten Staaten sicher. Die Zoll Neuesten Nachrichten", eine Meldung bringen, in der es hieß: Seit dem Rücktritt des Ministers v. Miquel find die Doppel- erhöhungen auf Weizen, Fleisch, Speck, Burst richten fich in erster Seit dem Rücktritt des Ministers v. Miquel find die Doppel- Linie gegen ihren Export nach Deutschland. Anzunehmen, daß die tarifbestrebungen in den maßgebenden Kreisen in den Hintergrund getreten. Man verspricht Bereinigten Staaten diese Bollbelastungen mit aller Gemütsruhe sich davon nicht mehr die Vorteile, die man früher einstecken werden, heißt annehmen, daß die Amerikaner schwachNach der kassischen englischen Nationalökonomie, speciell zu erreichen glaubte. Im Gegensatz hierzu ist die Neigung zum finnig sind. Sie werden unbedingt mit Repreſſivmaßregeln ant Adam Smith und Nicardo, besteht zwischen den GetreideEinheitstarif stark gewachsen, und es ist zu erwarten, daß auch warten, und sie sind im Vorteil; die von Deutschland bezogenen bezw. Brotpreisen und der Lohnhöhe eine Parallelität. die Regierungen der größeren deutschen Bundesstaaten dieselbe Industriewaren tönnen ihnen auch England, Frankreich, Belgien Stellung einnehmen werden." entsprechen niedrige Löhne, nd liefern; dagegen ist die deutsche Industrie auf die amerikanischen Niedrigen Getreidepreisen hohe hohen Getreidepreisen Löhne; denn, so sagt. Die Mitteilung fand, was bei den nahen Beziehungen der Leiter Rohstoffe, vornehmlich Baumwolle, Stupfer, feine Hölzer, angewiesen. Ricardo, der Marktpreis der Arbeitskraft grabitiert. der Koalition zu nationalliberalen und fonservativen Blättern nicht zudem befizen sie in dem Gesetz vom 30. Juni 1864 eine schneidige die der Arbeiter gewohnWunder nehmen kann, so bercitwillige Aufnahme, daß schon am Waffe gegen die deutsche Schiffahrt. Eine Belegung der auf deutschen um die Unterhaltungskosten, 12. Juni der Hamb. Correfpendent" für nötig fand, im Anschluß Schiffen eingehenden Waren, auch der nicht aus Deutschland heitsmäßig für sich und seine Familie gebraucht, und an einen Berliner Artikel der Südd. Reichstorrespondenz vor allzu stammenden, mit Zuschlagszöllen, würde sofort die Hamburger und da unter allen Bedürfnissen des Arbeiterhaushalts das Brot großer Vertrauensseligkeit zu warnen, doch hielt auch dieses Blatt Bremer Schiffahrt zum großen Teil lahm legen. illum das wichtigste ist, so ist auch die Höhe des Brotpreises im damals noch den„ Doppeltarifgedanken für eine gefallene Größe". Es ist eine für unsre politischen Verhältnisse recht bezeichnende wesentlichen entscheidend für die Höhe des Arbeitslohns. Dieser Doch schon am 15. Juni hieß es in einem vom Vorwärts" sofort Fronie, die speciell den für das sociale Kaisertum schwärmenden Lehre, der sog. Parallel- Theorie, steht eine andre, die Konträrzum größten Teil reproduzierten Warnungsruf" desselben Nationalsocialen zu denken geben sollte, daß während der Kaiser sich Theorie, gegenüber, die besagt, daß Getreidepreis und Lohnhöhe Organs, der ersichtlich von einem in den Gang der Zollverhandlungen für Schiffahrt und Weltpolitik begeistert, den Hanseatischen Geist in umgekehrtem Verhältnis zu einander stehen. Hohe GetreideEingeweihten herrührte: preist und die Maxime verkündet: Deutschlands Zukunft liegt auf preise bedingen niedrige Arbeitslöhne, niedrige Getreidepreise " Ich möchte mir aber gestatten, noch auf eine weitere Folge den Wasser, das Ministerium einen Zolltarif vorbereitet, der die dagegen hohe Löhne. Der Gedankengang ist furz stizziert, dieser Geheimniskrämerei hinzuweisen, die mir nicht minder ver Welt- Wasserpolitik rücksichtslos dementiert und der Entfaltung der etwa folgender: Wenn der Arbeiter von seinem Lohn einen derblich erscheint. Bei dem abfoluten Stillschweigen", das sich Schiffahrt und des Außenhandels die Grundlagen entzieht, ist größeren Teil für Brot aufwenden muß, als bisher, dann die Teilnehmer an der Konferenz auferlegt haben, ist der Jagd nach Schiffahrt und des Außenhandels die Grundlagen entzieht. Mutmaßungen Thür und Thor geöffnet. Es ist nun bezeichnend, und während einerseits der neue Tarif heftige Zollfriege mit muß er notwendig seine Ausgaben für andre Bedürfnisse eindaß mit wenigen Ausnahmen lauter Meldungen auftauchten, die ihrem Gefolge von Arbeitslosigkeit und Lohndrud in Aussicht stellt, schränken, daraus ergiebt sich ein verminderter Konsum der angeblich günstig für die Handelsverträge lauteten. Der Doppel- legt er andrerseits der großen Masse neue drückende Lasten auf. zur Deckung dieser Bedürfnisse bestimmten Artikel, der, indem tarif sei endgültig gefallen, die Agrarzölle bewegten sich in mäßigen Nehmen wir entsprechend der Reichsstatistit an, daß der Stonjum er eine Abnahme; der Produktion und der Nachfrage nach Grenzen usw. Darob große Freude in vielen vertragsfreund an Brotgetreide 200 kg pro Kopf der Bevölkerung beträgt, jo be- Arbeitskraft hervorruft, auf die Lohnhöhe drückt. lichen Blättern, als ob wir nun schon den Sieg in der Tasche deutet schon eine Getreidezollerhöhung von 3,50 auf 6 Mart Diese lettere Theorie vertritt in seiner schon erwähnten Wer aber verbürgt uns denn die Wahrheit dieser pro Doppelcentner für eine fünftöpfige Arbeiterfamilie allein eine Schrift Profeffor Diesel und kommt auf Grund derselben Gerüchte? Wer steht uns dafür, daß sie nicht mit jährliche Mehrbelastung von 25 Mart. zu der Folgerung, daß die geplante Erhöhung der GetreideGeschick und Lift ausgestreut werden, um eine trügerische Sicherheit zu erzeugen? Ist es nicht Dazu kommen noch die Fleischzölle. Nechnen wir, daß die obige zölle mit einer Weiterführung der Socialreform unverträglich auffallend, mit welcher fühlen Ruhe die agrarischen Blätter diese Arbeiterfamilie an Fleisch täglich nur 1/2 Pfund incl. Bubrot( Spec fet, Kornzoll und Socialreform wären unMeldungen hinnehmen, die sie doch eigentlich in helle Wut ver- und Wurst 2c.) gebraucht, so ergiebt sich, niedrig gerechnet, eine bereinbare Gegensäge. Gegen solche Folgerung fehen müßten?" weitere Mehrbelastung von 12 M. pro Jahr. wendet sich Diehl. Er sucht nachzuweisen, daß Diezel den Stampf um die Anteile am Bodenertrag auf einen Kampf zwischen Lohn und Rente reduciert, während Ricardo schon den Pächter mithineinzieht und den Kampf zwischen Lohn, Profit und Rente sich abspielen läßt, zudem aber seien auch die industriellen und kommerziellen Klassen dabei stark beteiligt". Er weist dann Es ist nötig, auf dieses frevelhafte Spiel hinzuweisen, einmal, sichtigt. weiter darauf hin, wie sowohl unter den steigenden Kornda weitere derartige Tricks nicht unwahrscheinlich sind, und andrer- Und warum soll der deutsche Arbeiter diese Verteuerung seines preisen der fünfziger, sechziger Jahre, als unter den sinkenden feits da es die Geschäftsmoral der Macher der Koalition und die notdürftigen Lebensunterhalts auf sich nehmen, warum soll er die der letzten Jahrzehnte die Löhne gestiegen sind, und zwar Qualität ihrer Breise treffend charakterisiert. höchsten Brotwucher- Zölle in ganz Europa zahlen, höhere, nicht minder in den Ländern mit hohen Getreidezöllen, wie Vielleicht wird auch jetzt noch jene Preffe mit dem Ein wie fie der französische, der italienische, der spanische z. B. in Deutschland und Frankreich, als im Freihandelsland tommen, die Festlegung Um Minimal Arbeiter zu zahlen gezwungen ist? Anzahl einer reichen, England. Im besonderen zeigt er an der englischen Gebon lebenden Klasse zollsäge neben dem allgemeinen Tarif bedeute noch immer größtenteils in Lurus lebenden. Groß- Grund- treidepreis- und Lohnstatistik, daß während zu gewissen Zeiten teinen Doppeltarif, besonders, wenn die Minimaljäße nicht direkt befizern noch höhere Einkünfte zu sichern; einer Kafte, die die Löhne fast genau den Getreidepreisschwankungen folgten, in den Tarif aufgenommen würden, sondern die Regierung fich mit Berachtung auf ihn herabsicht, die seinem Streben, auch für in andren Perioden trotz großer Verschiebungen der mur zu ihrer Innehaltung durch eine für sie bindende Erklärung ver- sich und die Seinen einen etwas größeren Anteil an den Kultur- Getreidepreise die Löhne konstant blieben. Er folgert daraus, pflichte. Der äußeren Form nach mag das etwas Verschiedenes gütern zu erlangen, am liebsten mit brutaler Gewalt entgegenträte! daß es ganz unmöglich sei, über die Zusammenhänge zwischen fein; für die Verwendbarkeit des Tarifs als Basis für den Abschluß Deshalb rücksichtsloser Kampf dem neuen Getreidepreis und Arbeitslohn irgend eine feste Regel aufaustellen.. neuer Handelsverträge ist es absolut einerlei, zumal für jene Brot und Fleischwuchertarifl Die Mahnungen des Artikels, dem eine ähnliche Warnung in der„ Korrespondenz des Handelsvertragsvereins" folgte, blieben jedoch, obgleich die heftigen Angriffe einiger konservativer Blätter ihn sofort als„ Treffer" tennzeichneten, im Ganzen unbeachtet; zu meist wurde das Doppeltarif- System für aufgegeben gehalten. wand einer Allein die beabsichtigten Brot- und Fleischzollerhöhungen legen also der Arbeiterfamilie einen neuen Tribut von ca. 37 M. auf, in Wirklichkeit noch um etwas mehr, da noch die Aufschläge des Mehl händlers, Bäckers, Schlächters 2c. hinzukommen. Und hierbei sind die erhöhten Ausgaben für Butter, Käse, Eier usw. noch nicht berückür Butter, Käse, Eier " 3 Politische Uebersicht. Abrechnung. dem Berlin, den 20. Juli. " GONO -Die nationalökonomische Wissenschaft", sagt er S. 56,1 Schweinburgs gegen unsre Zahlen purer Schwindel. Wir hatten die nach dem ges Tann über das Problem, wie eine Erhöhung oder Erniedritrassen Thatsachen gegenübergestellt, daß planten Wuchertarif eine Arbeiterfamilie, die 800 Mark gung des Getreidepreises auf die Lohnhöhe einwirken wird, nichts Einkommen bezieht, ant indirekten Steuern genau so viel Bestimmtes aussagen; sie muß offen ihr Ignoramus eingestehen. in bezahlen muß, wie Preußen ein Einkommen von Nur das ist sicher, daß eine nennenswerte Er- Unfre gestrige Annahme bestätigt sich: es wird in dem Wahl- 8000 M. dirett besteuert wird. Jezt belehrt uns die Krupphöhung des Zolls auch eine Erhöhung des Ge freise Sr. Excellenz des Generalfeldmarschalls Grafen MoItte zur Bresse, daß ja auch Gemeindeſtenern bezahlt werden. Das ist aber treidepreises bewirken wird, und das ist auch die Stichwahl zwischen dem Kandidaten der Socialdemokratie, dem für unsre Frage deshalb belanglos, weil in den meisten preußischen Absicht des Zolles; wie aber diese Erhöhung des Getreide- Genossen Braun, und Kandidaten des Brotwucher- Gemeinden auch Einkommen unter 900 M. für die Kommunalpreises auf die Lohnverhältnisse einwirken wird, ist nicht vor- Kartells, der littauisch verbrämten Konservativen, dem Ritter- steuer herangezogen werden, so daß sich dieser Stenerposten gegen auszusagen; nichts aber spricht dafür, daß eine eventuelle guts- Besizers Mattschull, kommen. Das definitive Wahlresultat des seitig aufhebt. Aber selbst wenn man alle direkten Steuern zusammenErhöhung des Getreidepreises unbedingt eine Erniedri- überwiegend ländlichen, Wahlkreises liegt zwar zur Stunde noch nicht nimmt, so kommt bei dem wohlhabenden Mann immer nur eine gung des Lohnes nach sich ziehen müsse. In der Erhöhung vor, doch haben die beiden gegen den Brotwucher kämpfenden Bar Steuerquote von höchstens 10 Proz. heraus, während die indirekte des Getreidepreises zahlt die ganze Volkswirtschaft teien bereits einen derartigen Vorsprung vor dem konservativen Belastung der ärmisten Familie 25 Proz. erreicht. einen Tribut für die Landwirtschaft welche Standidaten, daß derselbe schwerlich noch eingeholt werden dürfte. Ein Der Staatssekretär der Reichslande, Herr v. Buttkamer, Klassen aber speciell diesen Tribut tragen müssen, ist nicht Privattelegrammt aus Memel meldet uns: Das Endresultat bis auf der feit 1872 bereits in der Verwaltung von Elsaß- Lothringen vorher zu bestimmen: jedenfalls haben die weitesten Kreise 2 ländliche Bezirke ergab für Braun( foz.) 4935, für Sch a at( freis.) thätig gewesen ist, hat seinen Rücktritt genommen, wie man sagt, gemeinsam dies Opfer zu tragen und es ist nicht abzusehen, 2954, für Mattich u II( t.) 7098 Stinimen. Danach wären bisher 7889 nicht freiwillig. Die Reichslande könnten froh sein, den Dittaturminister los zu warum nicht durch eine Verminderung des Kapitalprofits gegen 7098 tonservativ- littauische Stimmen abgegeben worden, ein und der Unternehmergetpinne zum Teil dieser Tribut auf Plus also von annähernd 800 Stimmen, die aus den beiden werden, wenn sie Aussicht hätten, einen besseren Nachfolger zu begebracht werden soll." href restierenden Wahlbezirken nicht mehr herauszuholen sein werden. kommen. Aber das ist ausgeschlossen! Dieser Folgerung kann man im wesentlichen zustimmen; Eine vom Wolffichen Bureau verbreitete Meldung der„ Königsberger Die Krifis. Privatmeldungen der„ Frff. 3tg." aus dem RuhrKann man im wenn auch die Beweisführung auf die hier nicht näher Hartungschen Zeitung" giebt allerdings hiervon wesentlich abgebiet bestätigen, daß sich den Bergleuten traurige Aus für die Stichwahlaussichten jedoch nutr noch fichten eröffnen. Außer zahlreichen Feierfchichten folgen eingegangen werden kann zum Teil seltsame Auffassungen weichende, nunmehr verrät, speciell in Bezug auf den Zusammenhang zwischen günstigere Ziffern. Danach wären bisher für Braun 5677, für entlassungen: Auf der Zeche Präsident", Bochum, wurde era bjegungen sowie ArbeiterGrundrente und Produktionskosten. Beide, die Parellel- wie haat 2915 und für Mattschull 6528 Stimmen gezählt durch Anschlag eine Lohnfürzung ab 1. August von 20 Pfennig auf die Konträrtheorie, sind unter gewissen engen Voraussetzungen worden, so daß der Vorsprung vor dem Konservativen gar über den Schichtlohn bekannt gemacht. Ferner wurde 98 Arbeitern gerichtig, die aber im heutigen komplicierten Wirtschafts- 2000 Stimmen betrüge. Aber auch wenn man das erste, uns fündigt, während 118 freiwillig geben. Desgleichen wurden auf der mechanismus fast nie ,, rein" anzutreffen sind; sie werden durch richtiger erscheinende Stimmenverhältnis zu Grunde legt, darf man Beche des Steeler Reviers Lohntherabfegungen angekündigt. In eindzelnen Werkstätten des Bochumer Vereins wurden gleichfalls Arbeiterandre Tendenzen mehr oder weniger paralysiert oder in ihrer Wir mit ziemlicher Bestimmtheit auf eine Stichwahl rechnen. fung verändert. So ist z. B. ganz richtig, daß in einem agrarischen, Dieser Wahlausfall ist für die Socialdemokratie ein über Er- entlassungen vorgenommen. vorwiegend Getreide bauenden Land der Rückgang des Ge- warten glänzender. Mit einem Stimmenzuwachs von 2000 Stimmen, Ernteaussichten. Der Saatenstand in Preußen treidepreises und der Verlust auswärtiger Kornabsazmärkte also von 66 Broz., können wir vollauf zufrieden sein. Giebt uns war um die Mitte Juli 1901:( Nr. 2 gut, Nr. 3 mittel( Durchschnitt), eine Herabdrückung der Arbeitslöhne und Arbeitslosigkeit zur doch dieses Wahlresultat eine neue freudige Bürgschaft, daß die Tage Nr. 4 gering): Winterweizen 3,7, Sommerweizen 2,9, Winterroggen Folge haben wird; die Wirkung des Preisfalls in den der Junterherrschaft gezählt find, daß das Vordringen der Social 3,1, Sommerroggen 3,1, Gerfte 2,8, Hafer 3,0, Kartoffeln 2,7, fiebziger, achtziger Jahren auf die Balkanländer und große demokratie auch in jenen Wahlkreisen ein unaufhaltsames ist, wo Klee 3,8, Wiesenbeu 8,4. In den Bemerkungen der Statistischen Korrespondenz" heißt Teile Rußlands lehrt das zur Genüge. Aber anders liegt die das feudale Junkerregiment nicht zu entwurzeln schien. Sache, wenn, wie damals in Deutschland, neben der Land- Weniger gut hat der Freisimm abgeschnitten. Er wird nicht ein- es, wo nicht schwerer oder in Niederungen und Moorfulturen wirtschaft eine in raschem Aufschwung begriffene Industrie mal die Stimmenzahl von 1898 3226 erreichen. Geradezu belegener Boden Widerstand zu leisten vermag, würden die Ernteaussichten mitunter als troftlos bezeichnet. Das Futter ſei vorhanden ist, welche nicht nur die in der Landwirtschaft über vernichtend ist aber die Niederlage der Brotwucherer, die es diesmal schon knapp; aus einzelnen Gegenden werde sogar über Futternot flüssig werdenden Arbeitskräfte absorbiert, sondern auch noch nur auf siebentausend und etliche hundert Stimmen bringen werden, berichtet. Der Stand des Winterweizens habe sich nicht darüber hinaus Arbeiter an sich zieht. In diesem Fall können während 1898 für die Konservativen und den littauischen Kandidaten geändert; denn der spärlich und spät spät gekommene Regen selbst bei fallenden Getreidepreisen und sinkender Grundrente zusammen 9061 Stimmen entfallen waren. habe nichts mehr zu beffern vermocht. Der Winterroggen habe die Löhne, auch jene der Landarbeiter, andauernd steigen. Die Blätter der Rechten befinden sich denn auch in überaus gedrückter der Dürre noch fräftig Stand gehalten. Der Körnerertrag werde, Die wirtschaftliche Entwicklung wird eben von verschiedenen, Stimmung. Die Deutsche Tages- 8tg., der das Boltsgericht wenn die Aust teine Störung erleide, einer guten Mittelernte ent mannigfach einander widerstrebenden Tendenzen beherrscht, über die agrarische Liebesgaben, Brot- und Fleischwucher Politit sprechen. Für die Sommerhalmfrüchte seien, die Dürre, der Wind und die oft falten Nächte geradezu verderbenbringend, wo nicht die unter gewissen Umständen sich gegenseitig aufheben; wie äußerst unangenehm ist, befolgt die Taktik des bekannten intelligenten Regenfälle ihre erquickende Wirkung ausübten oder bald bringen. fich denn auch für England während gewisser älterer Vogels: fie bringt an ganz verborgener Stelle ein paar dürre Auch die Kartoffeln kämen nicht zu Kräften. Klee- und LuzernePerioden eine unverkennbare Parallelität zwischen Lohn und Zahlen über den Wahlausfall, ohne jeden kommentar. Die" Post" felder, sowie Wiesen seien überall nach der Ernte infolge der Dürre Weizenpreis, in andren dagegen wieder eine zunehmende macht ihrem Schmerze über den Rückgang der schutzöllnerischen mehr oder weniger ausgebrannt. Divergenz nachweisen läßt. disid minds Parteien wenigstens durch ein Leider" Luft, während sie sich vorbehält. Die Ein abgekarteter Ringkampf. Als der„ Vortvärts" die MitDiese Annahme obiger Folgerung Diehls zwingt jedoch eine Würdigung der Stimmziffern" noch keineswegs dazu, auch die von ihm daran geknüpfte Be- Berliner Neuesten Nachrichten" tönnen der Hoffnung teilung brachte, daß der Bund der Landwirte wie in andren Parteien so auch im Centrum subventionierte Geheimagenten unterhalte, überhauptung mit in den Kauf zu nehmen, daß auch der auf die Wahl Mattschulls einstweilen noch nicht entsagen, fielen katholische Blätter, wie die" Germania", uns mit allen ehrlichste und aufrichtigste Anhänger einer fie rechnen noch auf die so oft bewährte Wahlmache in den noch möglichen Schimpfereien, man sprach von Verleumdungen und Weiterführung der deutschen Socialreform fehlenden fleinen Ortschaften. Die National Beitung" faßt forderte Beweise. Jetzt nun hat die Centrumspresse einen heftigen der geplanten Erhöhung der Getreidezölle, hingegen ihr Urteil in das Bekenntnis zuſammen:„ Die Antwort Stampf gegen die Landwirtsbündler eröffnet, die am Rhein in die foweit sie sich in mäßigen Grenzen halte, der am russischen Handelsvertrag so lebhaft intereffierten lerifalen Jagdreviere eingedrungen find, und als Hauptkampfmitt feine Zustimmung geben tönne: eine Ansicht, die Bevölkerung war ein scharfer Rud nach lints", der über dient in diesen hitzigen Artikeln jene Enthüllung des Vorwärts". die freisinnige Boltspartei hinaus führte und der Social wenn wir nicht annehmen müßten, daß die Centrumspresse dieser Bekehrung zufrieden sein, Diehl folgendermaßen motiviert: demokratie den Sieg in die Hände zu spielen scheint." von Anfang an von der Richtigkeit unsrer Behauptung in uns " V " Wir können nun mit = " Es ist um so weniger wahrscheinlich, daß die Arbeiterklasse die Kosten der Vertenrung des Getreides oder, richtiger gesagt, der bereits weiter, als es selbst uns zulässig zu sein scheint überzeugt war und nur aus taktischen Gründen sie bezweifelte und Verhinderung des noch weiteren Preissturzes tragen wird, als. Gewiß, wenn es den Herren um Eugen Richter Ernst ist mit ihrer Wenn plötzlich aber die Schwarzen und die Grünen sich in den wie ich oben schon sagte, die Höhe des Arbeitslohnes wesentlich bedingt ist durch die wirtschaftlichen Konjunkturen und die Macht Bekämpfung der agrarischen Beutepolitiker, so bietet sich ihnen jetzt Haaren: liegen, so ist auch das offenbar eine forgfältige arrangierte der Arbeiterklasse. Nach beiden Richtungen ist aber nicht zu die beste Gelegenheit, den Brotwucherern eine schmerzliche Komödie, um die Aufmerksamkeit davon abzulenken, daß Centrum erwarten, daß die Lage der Arbeiterschaft sich Niederlage zu bereiten und damit so manche alte und neue Schmach und Bund ein Herz und eine Seele sind im Brotwucher. Um verfchlimmert... Was die Macht der Arbeiterklasse dem zwar nicht abzuwaschen aber doch wenigstens ein wenig ver- diesen Thatbestand vor den Centrumsarbeitern zu verschleiern, hat man die Scheinfehde gegen die Landwirtsbündler entfesselt. Unternehmertum gegenüber anlangt, so ist diese ebenfalls in neuerer geffen zu machen. Wenn man sich die Heldenpose vergegenIn Wahrheit würde es nur dem wirklichen Stand der Dinge Zeit durch ihre Verbände und Vereinigungen aller Art so gestärkt, daß wärtigt, in der der Freifinn weiblicher wie männlicher entsprechen, wenn die rheinischen katholischen Agrarier einfach zum bei einer beträchtlichen Erhöhung des Brotpreises sicher von den Richtung den Brotivucherern den Stampf bis aufs Messer ankündigte, Bund der Landwirte übergingen und damit offen zugestehen würden, Arbeitern eine Lohnerhöhung erkämpft würde, wenn die wirt fo tönnte es als verruchteste Zweifelsucht erscheinen, dem Freifinn daß auch das Centrum nichts ist als eine Filiale des Bundes. Der schaftlichen Konjunkturen günstige find." in einem so gelagerten Falle die Fähigkeit schmählichsten Verrates anscheinend so fürchterliche Konkurrenzkampf zwischen Centrum und Ja, wenn sie günstige sind. Vorläufig aber zuzutrauen. Ein flammendes Menetetel in unsrer Bund ist nur Mache, um das gemeinsame Geschäft in seinem hat es damit gute Wege. Die Geschäfte liegen danieder, bald Zeit der Brotverteuerung" nennt selbst die sanftmütige Profit vor wirklichen Konkurrenten zu schützen. wird in dieser, bald in jener Fabrik die Arbeit eingeschränkt ante Voß den Wahlausfall in Memel. Welcher Metapher sollte Der Gumbinner Militärprozeß. Die„ Ostdeutsche Volts. und ein Teil der Arbeiter entlassen oder auf fürzere Arbeits- sie sich da erst bedienen, wenn der Freifinn durch jämmerliche Fahnen- zeitung" meldet zum Gumbinner Mordprozeß, gegen den Dragoners zeit und dementsprechend geringeren Lohn gesezt. Selbst an flucht dem Brotwucherer zum Siege verhülfe! doit d Bicewachtmeister Schneider und den Gendarmerie- Wachtmeister mannigfachen Versuchen der Lohndrückerei seitens der Unternehmer und wie müßte Eugen Nichter selbst erst in flammendster Entfehlt es nicht. Aber auch, wenn sich den Arbeitern wirklich die rüstung explodieren, wenn seine Mannen dem grimmig befehdeten Aussicht böte, die Zollbelastung durch Erkämpfung höherer agrarier in schmachvoller Deroute das Feld räumten. Zwar hat Löhne auszugleichen, haben weder sie, noch jene, die sein es die Freisinnige Zeitung" ihrer Gewohnheit gemäß bitter Interesse vertreten, den geringsten Anlaß, für Getreidezölle beklagt, daß die Socialdemokratie im heiligen Kampfe gegen die Brot zu stimmen, denn solche Lohnkämpfe erfordern nicht nur wucherer im Wahlkreis ihr eignes Banner entfaltete. Die verblüffende materielle Mittel, fie legen auch dem Arbeiter noch sonst die Werbekraft, die dies Banner ausgeübt, wird das Leiborgan des Mittelalterliches aus dem Militärgerichtsverfahren. Das größten Opfer auf. Warum soll er diese auf sich nehmen, Freifinusgewaltigen entschieden eines andern belehrt haben. Einstweilen Ober- Kriegsgericht hat jetzt auf die Entdeckung des Mörders des nur um dem Großgrundbesitz reichere Einkünfte zu sichern, freilich hat das Blatt noch nicht Zeit gefunden, sich von dieser Ueber- v. Strofigt eine Belohnung von 1000 M. ausgesetzt, und dies, nachdemselben Junkertum, das stets rücksichtslos für Gefeze ein- raschung zu erholen. Im Gegenteil: statt nunmehr die Losung dem die Angeklagten in erster Instanz freigesprochen sind und obgetreten ist, die ihm die Erfämpfung höherer Löhne auszugeben: Nieder mit dem Brotwucher! schmäht es in der wohl die Gerichtsherren von der Schuld der Freigesprochenen übererschweren, dessen Presse jeden Streit in rohester Weise ver- heutigen Abendansgabe über die ,, nichtsnuhige Kampfesweife" zeugt sind. Solche Bra höhnt, demselben Junkertum, das dahin strebt, den Arbeiter der Socialdemokratie während des Wahlkampfes! politisch zu entrechten, das stets bemüht gewesen ist, die Löhne Nichtsdestoweniger nehmen wir heute noch an, daß Herrn Eugen der Arbeiterschaft so tief wie möglich herabzudrücken. Erklärt Richters Intellett nur vorübergehend getrübt ist, daß er sich morgen doch Diehl selbst S. 33, daß der Aufschwung der Löhne in in um so imposanterer Principienfestigkeit aufre den den letzten Jahrzehnten dem Aufschwung der Industrie zu wird. Oder sollte dieser traurige Schimpfartikel schen das erste danken ist; selbst in den Jahren 1820-60, als in Signal zur kläglichsten Retirade vor dem angeblich gemein Preußen die Getreidepreise und Grundrente beständig stiegen famen Todfeinde sein?! Wir können an eine solche über die Falle den Angeklagten als Thäter in Untersuchungshaft zu behalten und dem oſtelbischen Großgrundbesitz goldene Zeiten des Maßen große Jämmerlichkeit und noch bodenlosere Dummheit einst- und doch noch auf seine Ermittelung 1000 Mark als Belohnung ausUeberflusses lachten, suchte er jede Lohnaufbesserung zuweilen noch nicht glauben. Immerhin, wenn Herr Eugen Richter zusetzen? " Melzer ſei Untersuchung eingeleitet, weil sie verdächtig seien, vers Aussagen über die Angeklagten Hickel und Marten zu deren Gunsten sucht zu haben, den Hauptbelastungszeugen Stopet in feinen zu beeinflussen. Der Verhandlungstermin im Prozeß wegen Ers mordung des Rittmeisters v. Krosigk finde keinesfalls vor Ende August statt. Eine solche Praxis ist wohl in der neueren Zeit von einem deutschen bürgerlichen Gericht niemals gewagt worden, iwe allerdings in die Zeiten der Kronzeugenschaft und ähnlicher jetzt überwundener Ermittelungsmethoden zurückführen. In einer Zuſchrift des B. T. wirdüber dies Verfahren gesagt: Welchen Grund könnte wohl die Behörde haben, in einem folchen hintertreiben; wie denn auch z. B. von 1819-59 die Tage sich vollends unmöglich machen und seine Partei Ein„ bürgerlicher" Staatsanwalt würde so etwas nicht thun, Jöhne in dem Regierungsbezirk Marienwerder nur um total in Grund und Boden hinein ruinieren will: weil er nicht würde den Anschein erwecken wollen, als ob er durch 17 Proz., Bromberg um 18 Proz. und Gumbinnen um wir wollen ihn nicht daran hindern! lodie Belohnung auf die Zeugen einen Einfluß dahin ausüben 35 Proz. gestiegen sind. Es muß eine Socialreform Die erste Wahlschlacht ist geliefert, wir rüsten zum entscheidenden wolle, daß sie" positiver" aussagten, als dies ohne die Belohnung recht sonderbaren Kalibers sein, welche die Waffengange. Mag die Entscheidung ausfallen, wie sie will, die der Fall sein würde. Bereicherung und Stärkung dieser Rafte auf Socialdemokratie wird sich ihres moralischen Sieges freuen Selbstverständlich soll auch der Militärbehörde, welche die BeKosten der Belastung der Arbeiterschichten fönnen, auch wenn die freisinnigen Kohorten das Mandat den lohnung ausgesetzt hat, nicht eine solche Absicht imputiert werden. propagiert. Agrariern, wie so oft, in die Hände spielen. Die Brotwucherer Aber was hat sie sich eigentlich bei der Ausjezung der Belohning Aber zudem ist die ganze Fragestellung Diehls falsch. find gerichtet; mag der Freifinn sich, wenn es ihm beliebt, noch gedacht? hat sie diese Beeinflussung der Zeugen durch das Es handelt sich für den Arbeiter wie für den ernsthaften mit neuer Schmach beladen.- adom zounia mut gleißende Gold nicht auch befürchtet? Socialpolitiker nicht darunt, ob der Arbeiter den ihm durch sid den Brotzoll auferlegten Tribut" möglicherweise abhin hocija zuwälzen vermag, sondern o b er mit oder ohne jene " am shota sid Deutsches Reich. randon adGläubige des Unfiuns. Upitan Jatin( Ein Sittenbild aus dem schwärzesten Berlin.) Bollbelastung seine Lage leichter verbessern Die amtliche Veröffentlichung des Zolltarifs soll- dem Als die„ Berliner Korrespondenz" ihren Ulkartikel über den kann. Die Antwort kann nicht zweifelhaft sein. Ist die„ Hamb. Korresp." zufolge unmittelbar bevorstehen. Nachdem das Luzerner Commis B., der Humenbriefe zu fälschen erfolglos Konjunktur eine ungünstige, ist es auch mit der Abwälzung Geheimnis einmal enthüllt, läßt auch die Regierung die Maste veriucht hat, mitteilte, hätte man glauben sollen, daß die Khakis nichts; ist sie aber eine günstige, dann ist es jedenfalls vor- fallen. Das Spiel ist ja doch aufgedeckt und nicht mehr zu presse ob solcher possenhaften Blamierung ihrer Sache das offiziöse Erzeugnis mit mitleidiger Schamhaftigkeit verschwiegen hätte... teilhafter für den Arbeiter, wenn er nicht erst seine Sträfte an retten! Das Gegenteil ist der Fall gewesen. Mit einer einzigen Ausnahme die Ausgleichung der durch die Zollerhöhung bewirkten VerDie Belastung durch indirekte Stenern, die wir gestern der Berliner Volkszeitung" hat die gesamte Berliner schlechterung seiner Wirtschaftslage zu seßen braucht, sondern nachgewiesen haben, mißfällt naturgemäß den Schwein bürgerliche Preise von der Staatsbürger Beitung" über die Ents direkt für deren Besserstellung in den Kampf gehen kann; burgichen Organen, die den Ruhm beanspruchen dürfen, in der färbungsfabriken Scherls hinweg bis zur auch- demokratischen„ Berl. ganz abgesehen davon, daß eine Erhöhung der Getreidezölle schamlosen, bewußt lügenhaften Campagne zur Frreführung über den Zeitung" den Unsinn entweder gläubig und kritiklos nachgedruckt oder keineswegs die Aussichten auf eine günstigere Gestaltung der wahren Inhalt des Tarifentwurfs die Führung gehabt zu haben. fogar fie ihrer Zustimmung ausdrücklich versichert. Das liebe freisinnige Konjunktur verbessert, da durch sie die deutschen Handels- In der Inscenierung jeden Schwindels besigt eben Schweinburg die Berl. Tageblatt", das erst Nachrichten erfindet und dann, wenn beziehungen zum Auslande sicherlich nicht gefördert werden. unbestrittene Meisterschaft. Natürlich sind auch die Einwendungen sie sich als falsch erweisen, socialdemokratische Blätter als Quelle an Oestreich- Ungarn. Das giebt, erklärt feiner frankhaften Gewohnheit gemäß:„ Das haben kehren oder in ihrer Thätigkeit für die Partei erlahmen. wir ja gleich gesagt!" Die Berliner Zeitung" freute sich der amtDer auswärtige Handel Ceftreich- Ungarns stellte sich im Die heutige Versammlung spricht die Erwartung und Ueberzeugung lichen Feststellung und trat damit in wirksame Konkurrenz mit der Monat Juni wie folgt: Der Wert der Einfuhr betrug 137,7 Min. aus, daß die im Verband organisierten Maurer nach wie vor oder Staatsbürger- Zeitung", die bramarbasierte:„ Es ist wirklich schmach Kronen( gegen das Vorjahr mehr 2,6 millionen), der Wert der auch mehr als bisher für die ſocialdemokratische Partei wirken in würdelosem Kriechen vor dem Ausland durch Ausbeutung solcher Aktivum der Handelsbilanz beträgt somit 10,4 millionen Seronen, Weise mit den als Streitbrecher gekennzeichneten Maurern in den falschen Hunnenbriefe bemüht ist, das Vaterland vor dem Auslande herabzuseßen und unsre Armee, den Stolz Deutschlands, zu dis- bis einschließlich Juni bezifferte sich der Wert der Einfuhr auf gegen 30 Millionen im Vorjahre. Während der Monate Januar Parteiorganisationen zu verkehren." In der Frankfurter Volfsstimme" erklärt sich ein Genosse g. h. kreditieren." Das letztgenannte Organ hat allerdings auch einen regelrechten der Wert der Ausfuhr auf 894,3 Millionen( weniger 27,5 Millionen). hätten gegen die Grundsäge unsres Parteiprogramms verstoßen, 842,6 Millionen Kronen( gegen das Vorjahr weniger 14,1 Millionen), gegen den Schiedsspruch mit der Begründung, die Accordmaurer Ritualmord in dem gestern veröffentlichten parlamentarischen Bericht Das Attivum der Handelsbilanz beträgt demnach 51,7 gegen indem sie die Disciplin ihrer Gewerkschaftsorganisation gebrochen unserer Fraktion entdeckt, da aus ihm die Hummenbriefe vollständig 65,1 Millionen Kronen im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. ausgemerzt seien. Die Bemerkung des Berichts genügt ihr also nicht, in der es heißt:„ Der chinesische Aufstand ist entfacht, ja provoziert durch das Verhalten der Gesandtschaften und Missionare, ganz besonders aber durch die Annektierungen chinesischer Gebietsteile. Und diejenigen, die nach Na che schreien, find verantwortlich für das wahrhaft hummische Gebahren so zahlreicher Soldaten, wie es sich in den von Zeitungen aller Parteien veröffentlichten Sunnenbriefen" widerspiegelt." 1 nahmen " 1 Frankreich. Die Budgetkommission hat mit allen gegen zwei Stimmen befchloffen, den Posten„ Gesandtschaft beim Vatikan", für welchen 131000 Frant ausgeworfen sind, zu streichen. 131000 Frank ausgeworfen find, zu streichen. Belgien. wandte. Belgien und der Kongoftaat. hätten. Parteipresse. Wir brachten nach einem andren Parteiblatte die Nachricht, daß die Gründung eines deutschen socialdemokratischen Parteiblatts für Posen schon beschlossene Sache sei. Wie jezt die Breslauer Volkswacht" mitteilt, befindet sich die Angelegenheit zunächst noch im Stadium der Erwägungen. " Genosse Motteler stellte sich am Mittwoch den Parteigenossen in der Versaminlung des Wahlvereins für den 12. sächsischen Reichs. tagswahlkreis( Leipzig Stadt) vor. Der Vorsitzende, Genosse Beyer, begrüßte ihn und sprach den Wunsch aus, daß der aus dem Eril Zurückgekehrte noch lange in geistiger und körperlicher Frische der Partei als Berater und Kämpfer dienen möchte. Genosse Motteler dankte für die Bewillkommnung und bemerkte dazu, daß er sich nach zweiundzwanzigjähriger Abwesenheit wieder zum Regiment zurückmelde und genau wie vorher in Neih und Glied weiter mitkämpfen werde. Der Parteitag der Socialdemokratie Dänemarks. Donnerstagvormittag 10 Uhr im Versammlungshaus, Römersgade Der 9. Kongreß des socialdemokratischen Verbands wurde ant Nr. 22, eröffnet. Anwesend find 201 Delegierte, die 114 Abteilungen des Verbandes vertreten. Zu Vorsitzenden des Kongresses werden K. der Landsthings- Abgeordnete R. R. Andersen und Redacteur Marot gewählt. Zwei Blätter sind aber nicht einmal durch unfre Verspottung des offiziösen Spaßes belehrt worden. Die„ Tägliche Rund In der belgischen Kammer ist dieser Tage die Debatte über die chau", Schweinburgs Freundin, spricht unter dem thut sie es Kongofrage zu Ende geführt worden. Das Projekt der Regierung nicht von„ Vorwärts"-Lügen. Im Echerl-„ Tag", in dem nicht erhielt 71 Stimmen gegen 31 oppositionelle und 5 Stimmen nur verschiedene Leute gegeneinander schreiben, sondern in dem auch enthaltungen. Die Socialisten waren neben einigen Radikalen die derfelbe Mitarbeiter verschiedener Meinung mit sich selbst ist, mußte einzige Bartei, die sich entschieden gegen die Regierungsvorlage man sich erstlich von der Beweiskraft des kriegsministeriellen Commis B. aufs tiefste überzeugen und zweitens mußte der Mitarbeiter in demselben Atemzug die Zuverlässigkeit der Hunnenbriefe politit überhaupt zu sprechen.„ Wir bleiben," so fagte er.„ Gegner Van der Velde nahm Gelegenheit, gegen die Kolonialbestreiten weil deutsche Soldaten nun einmal trog der zivingenden Weisung keine Hunnenthaten verrichten und zus der Kolonialpolitik in der Form, wie sie heute betrieben wird. Wir gleich beteuern, daß man gegenüber einem solchen Feinde" ver- bekämpfen sie in ihrer heutigen kapitalistischen Form, welche nur die mutlich wegen seiner absoluten Wehrlosigkeit und Ungefährlichkeit Ausbeutung der Eingeborenen zum Zweck hat, und die in ihrer mm einmal nicht glimpflich verfahren dürfe, d. H. hunnisch vor- Wirkung dahingeht, die Völker, welche sie ausüben, zu demoralisieren. zugehen habe. In der ganzen bürgerlichen Bresse- mit einer oder zwei Aug. Bir bringen den Völkern, die wir zu civilifieren behaupten, den Aus- Altohol, die Krankheiten, den Diebstahl, den Raub ist das deutsche Publikum seit Beginn des Rachezugs mit und den Krieg. Auch am Kongo find die Belgier nicht anders Stadtverordneter P. Knudsen erstattet Bericht über die Thätigso tollen Albernheiten, Lügen, tobsüchtigen Wallungen des Kathitums, mit so verblüffender Urteilslosigkeit und solcher Unkenntnis verfahren und hier in der Kammer hört man nichts mehr von keit der Partei innerhalb und außerhalb des Reichstags während der aller Verhältnisse gefüttert worden, daß man billig von diesen Organen Moral, von Civilisation, von Christentum usw., sondern man spricht legten drei Jahre. Es wurden während dieser Zeit von der socialnicht verlangen kann, daß sie sich jetzt untreu werden und Vernunft nur noch von den wirtschaftlichen, von den Handels- demokratischen Fraktion 11 Gesezentwürfe dem Reichstag vorgelegt, folgende Gegenstände betreffend: 1. die Verbesserung des Altersund Anstand zeigen sollen. In den Hunnenrettungen verebben interessen." versorgungs- Gesezes; 2. die Errichtung von Staatssanatorien für die letzten Zudungen der unsäglich blamierten Khatipreise, die ihre viel- Wenn er sich auf diesen rein wirtschaftlichen Standpunkt stelle, Brustkraute; 3. die Durchführung des 8stündigen Arbeitstags in leicht rebellierenden flügeren Leser jetzt über die böse Thatsache hinweg so führte Van der Velde weiter aus, so tomme er erst recht zu Industrie und Handwerk und nach Möglichkeit auch in der Landschwindeln müssen, daß ihre Leibblätter sie die ganze Zeit einer Ablehnung, denn der Handel Belgiens mit dem Kongo- wirtschaft, im Seewesen und in der Fischerei; 4. Staatsüber schmählich in die Frre geführt haben, während die socialdemokratische Kritik, die sofort mit dem Beginn des Abenteuers ein- staat ſei äußerst gering: er betrage nur 0,7 Broz. des Außenhandels. zuschuß zu den bestehenden Unterstützungsfassen für Arbeitssezte und damit gänzlich isoliert war, durch die Thatsachen Zug für Wir könnten anstatt dessen mit andren überseeischen Ländern Ver- lose; 6. Speisung der Kinder der Volksschulen; 7. Beschränkung Bug gerechtfertigt worden ist. In allen übrigen Punkten faut heute bindung anknüpfen, ohne die Kosten und Schwierigkeiten der Koloni- der Arbeitszeit in den Bädereien; 8. Verteilung von Aderland an auch die Khatipresse die socialistische Kritik nach; nur im Hunnen- fation auf uns zu nehmen; aber freilich, wir wissen es wohl, die andarbeiter; 9. Einführung des allgemeinen Wahlrechts zu den Gemeindevertretungen für Männer und Frauen; 10. Aufhebung der wesen retten sie sich ein Stück des alten Chinakollers. Wie lange Profite find dort größer für manche als anderswo. Kopenhagener Bürgerwehr, und 11. Erbauung von Arbeiterwohnungen noch? Haben doch die Aktien der ,, Société Anversoise", welche hauptsächlich durch die Gemeinden. im Kongostaat Geschäfte macht, einen Wert von 500 Fr. pro Aktie von 100 Fr. und selbst von 1500 Fr. Ausland. Der spanische Klerus. In Saragossa dauern die aus Anlaß der Jubelfeier der Kirche des heiligen Philipp entstandenen Unruhen fort. Ein Volks haufe bombardierte vorgestern den Palast des Erzbischofs, das Priesterseminar und mehrere Kirchen mit Steinen. Die Polizei mußte einschreiten, sie wurde gleichfalls mit Steinwürfen empfangen. Mehrere wurden verwundet, darunter auch Frauen. Alle Kirchen wurden geschlossen, auch die bekannte Stathedrale Nuestra Senora del Pilar. Viele von den Geistlichen verlassen vertleidet die Stadt unter dem Vorwand, in die Sommerfrische zu gehen. Der Bischofspalast, das Seminar, die Kirchen und Klöster werden militärisch bewacht. Jm weiteren Verlauf seiner Rede läßt Van der Velde die Brutalitäten Revue passieren, die in den letzten Jahren von den Europäern in ihren übersceischen Kolonien verübt, worden sind Seine Rede wurde vielfach durch stürmische Zwischenrufe von der Rechten unterbrochen. Erreicht ist von diesen Forderungen: 1. eine nicht unbedeutende Verbesserung des Altersversorgungs- Gefeges; 2. ein Fabrikgesetz, durch das u. a. die Gewerkschaften staatlich anerkannt werden; 3. eine Reform des kommunalen Wahlrechts, die mit Hilfe der Linken durchgeführt wurde, und die dadurch noch besondere Bedeutung erlangt, daß die Linke nun, wo sie wahrscheinlich zur Macht gelangt, verpflichtet ist, das allgemeine kommunale Wahlrecht einzuführen. Das obige Ergebnis der Abstimmung war wohl zum großen Außerdem wurde die geheime Stimmabgabe für die ReichstagsTeil eine Folge des persönlichen Eintretens des Königswahlen eingeführt, die von der Socialdemokratie bereits 1895 und eopold für die Regierungsvorlage, denn bei seinem Erscheinen 1898 beantragt wurde. hatte der Entwurf weit weniger Freunde als jetzt. Bekanntlich ist König Leopold der Souverain des Kongostaats, und, wie man sagt, soll er auch finanziell start an dem Unternehmen interessiert fein. England. Des weiteren ist ein Entwurf zur Reform der Steuergeseße eingebracht worden, worin u. a. verlangt wird: eine Reform der indirekten Besteuerung; eine stärker steigende Stala für die Einkommensteuer von 1/8 bis zu 31/2 Broz. und der Vermögenssteuer von 1/5 bis zu 1/2 pro Mille; gleitende Stalen für diese beiden Besteuerungsformen, so daß der Reichstag jedes Jahr bestimmt, wie viel diese Steuern ergeben sollen; Einschätzung der Mitglieder des Königshauses nach den allgemeinen Regeln( bis jetzt bestimmt der König, wie viel Steuern die einzelnen Glieder seiner Familie zahlen sollen); eine Erbschaftssteuer mit steigender Skala, nach Der Größe des Erbguts und dem Grade der Verwandtschaft; gefeßliche Festlegung, daß die hierdurch erzielten Mehreinnahmen zur Verbesserung des Schulwesens, der Krankenpflege und der Altersverforgung verwandt werden usw. Ueber den sich aus dem Angriff auf die Prozession entwickelnden Straßenkampf bringt die Köln. 8tg." noch folgende Einzelheiten: Das zu Ehren Asquiths veranstaltete Diner hat am „ Die Zahl der vom Roten Kreuz aufgelesenen Verwundeten in Freitag stattgefunden. Asquith hielt eine Rede, in der er seinen durch Phrasen gemilderten Imperialismus nach dem Bericht des Saragossa beträgt über fünfzig, darunter zwölf Schwerverwundete. Wolffichen Depeschenbureaus folgendermaßen formulierte: ZweifelDie ersten Schüsse gingen von den Carliſten aus, die in fester los sehe man aus Südafrika sich ein neues Stana da entwickeln. Masse an der Spize der Prozession marschierten und anstatt Kerzen Aufgabe der Staatskunst sei es, das Imperium so zu geRevolver und Stockdegen trugen. Auch die Geistlichen gebrauchten stalten, daß es sich verlohne, in ihm zu leben. Die den Revolver. Die Klerikalen verschanzten sich in der Kirche San liberale Politik müsse das Imperium nicht nur als vorhan Felipe und schossen vom Kirchturm, wobei ein Knabe getötet bene Thatsache anerkennen, sondern auch freudig bewurde. Die Gendarmerie fand 20 Revolver Bezüglich der Thätigkeit außerhalb des Reichstags verhinderte die Gegner der Klerikalen, Stirche. Sie grüßen, denn das müsse, wie er sicher glaube, das Volk über- wird folgendes berichtet:" In den sieben Agitationsdistrikten, in die in Brand 811 stecken. Unter dem Rufe:„ Nieder mit den Jesuiten und dem Kleri- zeugen, daß die liberale Partei eine nationale sei, der es das Land eingeteilt wurde, sind in den Jahren 1899/1900 1100 öffentliche Versammlungen abgehalten worden; dazu kommen aber talismus!" fand eine Kundgebung vor dem Jesuitenkolleg statt. Die getrost die Zukunft des Reiches anvertrauen könne. Lord Rosebery hat sich ebenfalls veranlaßt gefühlt, feiner noch Wählerversammlungen und andere Versammlungen, die ohne Leute warfen mit Steinen nach dem Kloster. Sie zündeteir ferner kürzlichen brieflichen Kundgebung nunmehr eine mündliche folgen Mitwirken der Agitationskommission veranstaltet wurden, und außer die Thore des Klosters Santa Jnes an. Die Nonnen riefen durch Eturmläuten die Gendarmerie herbei. Die Menge bewarf auch die zu laſſen, in der er sich unumwunden zum Imperialismus dem 65 Versammlungen, in denen für die Errichtung von Volksund Chamberlains Südafrita Bolitit bekannte, wohin sanatorien für Lungenkranke demonstriert wurde. Die Partei hat Geschäftsräume des klerikalen Blattes Noticiero" mit Steinen, drang gegen er der Regierung ihre fehlerhafte innere Politik vorwarf. jetzt 15 Tageszeitungen, ein Wochenblatt„ Laudarbejderen", dann in die Räume ein, richtete dort großen Schaden an und ver- Bur Zeit müsse er auf ein Eingreifen in das Parteileben verzichten ein satirisches Wochenblatt" Ravnen", und ein allgemeines Geund seinen Weg allein gehen, doch hoffe er, bevor allzu lange Zeit werkschaftsblatt Samarbejdet"; dazu kommen dann noch die Fachverstrichen sei, nicht mehr allein zu sein. blätter der einzelnen Gewerkschaften. legte den Leiter des Blattes." Angesichts der Herrschsucht und der Intolerenz des spanischen Klerus find solche sich stetig wiederholenden Vorgänge nur allzu Am Ende des Jahres 1900 hatte die Partei 556 Vertreter begreiflich. Weit mehr noch als in Frankreich führt Gott( d. h. der ni madado Rußland. mi in den Gemeindeverwaltungen. Bei den StadtratsKlerus) in Spanien ein herrliches Leben. Die fürzlich in Frankreich Aeußerst troftlos sollen nach einer Petersburger Meldung die Wahlen im Anfang vorigen Jahres wurden 56 Socialdemokraten mit auläßlich des Gesezes gegen die nicht anerkannten Kongre- nenesten aus vielen Teilen Rußlands eingegangenen Berichte über insgesamt 24 303 Stimmen gewählt; bei den SteuerkommissionsDie chronische Hungersnot, Wahlen im selben Jahre 74 Socialdemokraten, und bei den gationen veranstaltete Untersuchung der Vermögensverhältnisse der das Resultat der Ernte lauten. an der Rußland nun schon seit mehreren Jahren laboriert, würde ländlichen Kommunalwahlen Ende des Jahres 170 Socials Orden in Frankreich hat ganz überraschende Resultate geliefert dadurch eine Verschärfung erfahren. Statt energische, durchgreifende demokraten, und schließlich wurden bei den Stadtverordneten würde auch in Spanien eine ähnliche Enquete vorgenommen, es Hilfsaktionen für die von Mißernten betroffenen Distrikte in Angriff Wahlen in Kopenhagen, im März 1901, zwei Socialdemokraten ge würde sich noch eine weit enormere Anhäufung von Reichtümern in zu nehmen, macht die Regierung des Friedenszaren Anleihen wählt, wodurch die Zahl unsrer Vertreter in der Stadtverwaltung der Hand der Orden ergeben. Nicht nur ein großer Teil des Bodens über Anleihen, um ehrgeizigen weltpolitischenden Expansions- Kopenhagens auf 17 stieg, von denen einer dem Magistrat an befindet sich im Besitz der Kirchen und Klöster, auch ganze Straßen projekten nachzujagen. Die hungernde Vandbevölkerung aber verfällt, gehört. in den Städten gehören ihnen, ebenso viele Bergiverte statt durch die Hungersnot zum Widerstand gegen die absolutistische Für den Wahlfonds wurden an einem Tag- man hatte die und Fabriken, die sie nach allen Regeln der Stunft ausbeuten. Mißwirtschaft aufgerüttelt zu werden, immer mehr einem Zustand Parole ausgegeben, daß jeder Parteigenosse an diesem Tage 25 Dere zur Bestreitung der Unkosten der Folkethingswahl Agitation zahlen Gerade diese wirtschaftliche Erwerbsthätigkeit hat in manchen der Lethargie. follte 10 725 Kronen gesammelt; das reichte jedoch nicht zu, die Gegenden den Widerwillen des aufgeklärteren Teils der Nation Wahlen kosteten 16 000 Kronen. gegen die klerikale Herrschaft zum Ueberlaufen gebracht.nodig Die Meldung über einen Aufstand der Drufen, wobei eine Spanien hat allein an 40 000 Mönche und Nommen, abgesehen türkische Garnison niedergemeßelt, mehrere türkische Dörfer aus von allen andren Geistlichen. Welches Vermögen diese haben, konnte geplündert und aus Tamastus abgesandte Truppen unter schweren leider bisher ebenso wenig ermittelt werden wie das Einkommen der Verlusten zurückgeschlagen worden seien, werden von zuständiger höheren Geistlichkeit, die neben ihren Bezügen aus der Staatskasse türkischer Seite als unrichtig bezeichnet und auf die von den noch die verschiedenartigsten Rebensporteln aus der Verwaltung firch- türkischen Truppen von Zeit zu Zeit im Drufengebiet unternommenen licher Aemter, Stiftungen, Kirchengefällen und Vergütungen für Streifzüge zurüdgeführt, die den Zweck haben, das von Drufen geraubte Vieh den rechtmäßigen Befizern zurück zu erstatten. firchliche Handlungen bezieht. Nur das etatsmäßige Einkommen läßt sich feststellen, schon dieses allein aber liefert recht ansehnliche Summen. Betrachten wir nur den höheren Klerus. Dieser besteht in Spanien aus: 9 Erzbischöfen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 35 000 bis 40 000 Pejetas, 51 Bischöfen mit einem Gehalt von 20 000-27 500 pesetas, 13 Dechanten mit einem Gehalt von 4500-5000 pesetas, 6 Aebten mit einem Gehalt von 3750 Pesetas, ne Türkei. Partei- Nachrichten. Ein den Bericht schloß sich eine eingehende Diskussion, die bis zum Schluß des ersten Verhandlungstags dauerte. Der Kongreß erklärte sich dann einstimmig mit der Thätigkeit der Partei einverstanden. Eine Wahlrechtsaktion veranstalteten die Parteigenossen in Oestreichisch- Schlesien. Sie richteten an den Landtag eine mit 10 000 Unterschriften auf 55 Seiten bedeckte Petition, in der das allgemeine, gleiche, directe und geheime Wahlrecht für Landtag und Gemeindevertretung gefordert wird. Die gleiche Forderung wurde in einer stattlichen Reihe von Versammlungen erhoben. Socialisten in der Gemeinde. Der„ Wiener Arbeiterzeitung" wird aus Italien berichtet: Der Hamburger Schiedsspruch. Der Spruch des Schiedsgerichts in Sachen der Hamburger Accordmaurer ist ausgefallen, In San Remo haben bei den am Sonntag vorgenommenen Billigung der übergroßen Mehrheit der Parteigenoffen finden. die Vereinigung aller andren Parteien ihre ganze Lifte mit großer wie er nicht anders zu erwarten war und er wird sicher die städtischen Wahlen die Socialisten den Sieg davongetragen und gegen Ebenso sicher war auch zu erwarten, daß sich die Veranlasser des Mehrheit durchgebracht. Damit ist die Stadtverwaltung von neuem Ausschlußantrages nicht dabei beruhigen würden. Es hat sich denn von den Socialisten erobert, die schon einmal zwei Jahre hindurch 458 Dom- und Stiftsherren 2c. im Amt mit einem Gehalt von auch bereits eine Versammlung der Zahlstelle Hamburg fie in Händen hatten. Damals, als Genosse Mombello Bürger3500-4000 Befetas, les of to 12 Domherren mit einem Gehalt von 2000 Pesetas, 489 Stanonikern ohne Amt( sogen. Canónigos de gracia) mit einem Gehalt von 3000-3500 Pejetas, des Maurerverbandes mit dem Spruche beschäftigt und schließlich meister war, haben die Socialisten viel für die Stadt gethan und hfolgende, von Bae plow eingebrachte Resolution angenommen: noch mehr in Angriff genommen. Sie haben alle fleinen EinDie am 18. Juli 1901 zu Hamburg tagende Mitgliederversamm- kommen von der kommunalen Haus- und Herdsteuer befreit und lung des Centralverbandes der Maurer nimmt Kenntnis von dem diese für die höchsten Einkommen bis auf die Summe von 1000 Lire 48 Stanonikern mit einem Gehalt von 1650 Pesetas. Schiedsspruch in Sachen der Accordmaurer und spricht ihr tiefstes jährlich erhöht, fie haben trefflich funktionierende Schultantinen einDie Gesamtausgaben für diesen höheren Klerus allein beliefen Bedauern über den Ausfall des Spruches aus. Die Versammlung gerichtet und gingen an die Kommunalisierung des Sanitätsdienstes, sich im vorigen Jahr auf 5 315.200. Pejetas. Dabei muß in Betracht hält den Schiedsspruch für einen groben Fehlspruch. Die Mitglieder als der Stadtrat aufgelöst wurde. gezogen werden, daß Spanien ein sehr armes Land ist und Geld Partei sind, werden verpflichtet, in den Partei- Organisationen fach einen hohen Wert hat. Ein guter Arbeiter( Handwerker) verdient bienliche Schritte zu unternehmen, damit der Schiedsspruch alsbald selbst in den großen Städten, z. B. Madrid, nur etwva 15 Pesetas tassiert und ein Spruch im Sinne der Antragsteller gefällt werde. ( 12 Mark) pro Woche.-. Aus der jezigen Lage tann aber durchaus kein Grund hergeleitet werden, daß Kollegen der der Partei den Rücken folgten, erlag die socialistische Liste. Jezt, nach drei Jahren, nehmen Bei den Neuwahlen, die auf die blutigen Ereignisse von 1898 die Socialisten die unterbrochene Arbeit wieder auf. Gewerkschaftliches. An die Arbeiterschaft Deutschlands, insbesondere an die Berliner Arbeiter! Am 13. Juni d. Js. hat die Berliner Gewerkschaftskommission den Boykott über die Fabritate der Nordhäuser Kautabat Fabrikanten, welche ihren Arbeitern das Recht auf die gesetzlich gewährleistete Stoalitionsfreiheit Igestiegen. Derselbe betrug im Mai 1900 durchschnittlich 19,72 m. pro Woche, heute aber 20,06 m. Die Länge der täglichen Arbeitszeit ist unverändert geblieben. Sie beträgt mit einigen Ausnahmen 91/2 Stunden. Woche erhielt. Die Zahl der Lehrlinge beträgt 166, deren wöchentlicher Durchschnittslohn 5,12 M., jedoch sind auch Fälle verzeichnet, wo der Lehrling 4 Jahre lang nicht mehr als 1,93, 2,30, 2,40, 2,50 M. pro Aus dem Wurmkohlenrevier. Auf der Zeche Orange- Nassau gelegt. Die Grube liegt auf holländischem Gebiet, gehört aber Der Boeren- Krieg. Eine englische Stimme über die Boeren. Das Geschrei über die angeblichen Grausamkeiten der Boerent in der englischen Presse dürfte nun bald ganz verstummen müssen. auf eine diesbezügliche Anfrage des Daily Telegraph" erhielt diefes Blatt von seinem Korrespondent B'e meet Burleigh cin Telegramm, in welchem die Fabel von der Erschießung Verwundeter Das Zeugnis feitens der Boeren strikte widerlegt wird. wehren wollen, beschlossen, und doch wird noch ein großer Teil der haben dreißig Schlepper wegen Lohnkürzung die Arbeit nieder Burleigh's ist, wie„ Daily News" hervorhebt, von ganz bes Kautabate von diesen Fabrikanten nach Berlin gesandt. In der in vergangener Woche abgehaltenen Versammlung der Kautabathändler wurde von verschiedenen dieser Händler mitgeteilt, daß sie die Ware von Kneiff, von Hanewader usw. schon längst nicht mehr führen würden, wenn nicht die Arbeiter immer noch ausdrücklich diese Tabake fordern würden. Sollte man es glauben, daß immer noch nicht so viel Solidaritätsgefühl vorhanden ist, daß man sich entschließen könnte, solch kleines, winziges Opfer zu bringen, um einer großen und wichtigen Sache, dem Recht auf Koalitionsfreiheit zum Siege zu verHelfen? Arbeiter aller Orts! An Euch liegt es! Weiset einmütig den Tabat dieser Herren zurück und der Sieg ist unser! Unser Sieg ist auch Euer Sieg! Hoch das Recht auf Koalitionsfreiheit! Siehe auch Inserat! Die Kommission der Tabatarbeiter. Berlin und Umgegend. Achtung! Former und Gießerei- Arbeiter! In der Gießerei der Union E. G. haben die Former, Kernmacher und Gießerei- Arbeiter die Arbeit niedergelegt, nachdem der lezte Versuch des Vertreters der Organisation, eine Verständigung herbeizuführen, seitens des Herrn Direktor Köhler zurückgewiesen war. Zuzug streng fernhalten! Deutscher Metallarbeiter Verband. Ortsverwaltung Berlin. deutschen Unternehmern. Der Gewerkverein der Deutschen Cigarren- und Tabakarbeiter( Hirsch- Duncker) hat soeben auf seinem in Heidelberg tagenvon Socialdemokraten gerichteten Reverses beschlossen, mit der Beden Verbandstag die Abschaffung des bekannten gegen den Eintritt gründung, daß die Beibehaltung des Reserves den Anschein erwecke, als sei der Gewerkverein eine politische Organisation. Im übrigen biete δας Statut Handhaben genug, um alle dem Gewerkverein feindlichen Elemente von sich fernzuhalten. Wenn auch dieser Beschluß insofern bezeichnend ist, als wieder einer der Gewerkvereine sich der unbedingten Vormundschaft des Dr. Max Hirsch entzieht, so hat er doch für die Entwicklung des betreffenden Vereins teine weitere Bedeutung, denn unter den feindlichen Elementen", die man auf Grund des Statuts fern halten tann, sind zweifellos solche zu verstehen, die versuchen sollten, einen modernen Geist in die Organisation zu tragen. Aus den chriftlichen Gewerkschaften. Der Gesamtverband der christlichen Gewerkschaften Deutschlands steht mit dem bayrischen und württembergischen Kartell christlicher Gewerkschaften wegen des Anschlusses dieser beiden Korporationen an den Gesamtverband in Unterhandlung. Der christliche Holzarbeiter- Verband ist im Begriff, jonderem Gewicht, weil dieser der korrespondent eines tonservativen Blattes sei und weil er während des ganzen Krieges Fühlung behalten habe mit der englischen Armee; seine Worte, dessen könne mau sicher sein, gäben die Meinung der englischen Offiziere und Kommandeure wieder. Der Brief, den wir schon kurz erwähnt hatten, hat folgenden Wortlaut: Pretoria, 16. Juli 1901. Die Blatfontein Geschichten von der Niedermezelung von Verwundeten seitens der Boeren sind nicht erwiesen, und wenn Gewaltthätigkeiten vorgekommen sein sollten, so waren diese das Werk von ein oder zwei Boeren. = Meine eigene Meinung und die anderer, mit welchen ich darüber Rücksprache genommen habe, ist, daß, ausgenommen allgemeiner ,, slimness"( slim schlimm, also allgemeiner mit dem Krieg zusammenhängender Härten) und gewisser Borkommnisse mit die der weißen Flagge, Boeren sich im ganzen sehr mutig, ehrenvoll und gütig gezeigt haben. Selten haben fie ihre Gefangenen mißhandelt, taum jemals, wenn ein Offizier anwesend war. Gegen die Verwundeten haben sie sich in der Regel großmütig und hilfsbereit erwiesen. Gewiß ist es möglich, daß auch einzelne Dinge vorgekommen sind, die zu verurteilen sind, aber das sind nur Ausnahmen." Der Brief des Staatssekretärs Reik, mit den chriftlichen Holzarbeitern der Schweiz einen Kartellvertrag den das englische Kriegsamt veröffentlichte, verursacht nach einer abzuschließen. Ausland. Meldung aus Antwerpen in der Umgebung des Präsidenten Krüger große Aufregung. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß Krüger, um die Hoffnung der Boeren- Delegierten Wolmarans und Fischer zu rechtfertigen, einen Aufruf an die Mitbürger erlassen wird. Dr. Leyds, der sich seit einigen Tagen in Paris aufhält, ist in aller Gile aus Paris zurückberufen worden. * In Montceau les Mines, das im vergangenen Winter monatelang der Schauplatz eines von beiden Seiten mit groß Hartnäckigkeit geführten Streits gewesen ist, kann es leicht zu nenen wirtschaftlichen Kämpfen, kommen. Die Direktion hatte beim Abschluß des Friedens versprochen, außer den 450 während des Streits dauernd Entlassenen teine weiteren Entlassungen vorzunehmen. 800 Aus Southerland wird berichtet, daß 50 Boeren eine engasahe Arbeiter blieben allerdings bei Wiederaufnahme der Arbeit zunächst Patrouille, bestehend aus acht Mann, 12 Meilen von Southerland die Direktion arbeitslos; dieselben borläufig zu weil ihr durch den langen angegriffen haben. Die Engländer verteidigten sich fünf Stunden gleich zu stande gekommen, der Friede aber ist noch keineswegs Streik die Aufträge verloren gegangen feien. Jetzt aber lang. Als englische Berstärkung eintraf, zogen sich die Boeren zurück. # 0 Von den Bermudas- Inseln wird gemeldet, der Transportdampfer Ranee" sei daselbst mit 518 an Bord eingetroffen. Der Ge fundheitszustand der Gefangenen läßt nichts zu wünschen übrig. Die Boeren erklären sich von der Behandlung seitens der Engländer befriedigt. Deutsches Reich. Im Cunewalder Weberstreit ist zwar nach langen Berhandlungen ein für die Arbeiter vorteilhafter und sehr ehrenvoller Vergesichert. Die Arbeit ist zwar zum Teil auf Grund der Vereinbarungen erklärt die Direktion auch diese 800 für endgültig entlassen. bereits wieder aufgenommen worden. Die Mehrzahl der Fabrikanten Die Organisation der Bergarbeiter, deren Kassen durch den langen tommt den Bedingungen auch nach und zeigt sich bemüht, das Ge- Streik erschöpft sind, hat sich an die französische Arbeiterschaft um schehene vergessen zu machen. Einige aber machen dem Groll über ihre Unterstützung für die Ausgesperrten gewandt. In vier größeren Niederlage durch allerhand unnötige Maßnahmen Luft, die die Arbeiter Versammlungen, welche dieser Tage in Montceau stattfanden, be Boerengefangenen verlegen und von neuem Erbitterung wachrufen müssen. Die Streitschlossen die Bergleute, die Ausgesperrten durch Naturalien zu unterbrecher werden bevorzugt, die eingestellten Leute bekommen jetzt schmale stügen. Es sollen, wie zur Zeit des Streits, wieder Bcote und Stücke, während fie früher breite gemacht haben, und verdienen daher andre Lebensmittel an die Arbeitslosen zur Verteilung kommen. viel weniger, außerdem erfolgt auch die Einstellung nicht in der zu gesagten Weise. Bei Große war es vorgestern wieder soweit, daß And der Gewerkschaftsbewegung in Norwegen. alle Arbeiterinnen aufhören wollten und das Streiftomitee mußte Die norwegischen Hafen- und Transport alles aufbieten, die über unnötige Maßnahmen und Verzögerungen Arbeiter hielten fürzlich ihren sechsten Verbandstag ab. Dem Erbitterten wieder zu beruhigen und die Differenzen auszugleichen. Statut wurde ein Bassus eingeschaltet, wonach der Verband sich in Konflikte solcher Art sind jetzt häufig und das Streiffomitee muß seinem Wirken an die norwegische Arbeiterpartei" ständig den Vermittler machen. ( Socialdemokratie) anschließt und nach besten Kräften für die Be* Die tägliche Verluftliste der Engländer in Südafrika umfaßt für den 19. Juli 6 Tote, 24 Verwundete, 1 Vermißten und 1 an Strankheiten Verstorbenen. Durch diese Borgänge hat sich der Bevölkerung von Cunewalde, förderung der Mäßigkeit innerhalb der Organisation sorgen soll. Die Beratungen über den besonders aber der Weber, wieder eine Erregung bemächtigt; die Leute fühlen sich zum Teil hintergangen und fürchten, die Fabrikanten wollten die Bedingungen überhaupt nicht einhalten. Wenn einzelne Fabrikanten in dieser Weise weiter operieren, kann der Ausstand jeden Tag von neuem mit verstärkter Heftigkeit losbrechen. Die Cunewalder Weber rechnen für jeden Fall auf die weitere Unterstüßung der Arbeiterschaft Deutschlands. Auch wenn es zum Frieden kommt, sind noch Opfer nötig, denn ein Teil der Ausständigen muß auch dann noch unterstützt werden, weil die Einstellung nur nach und nach erfolgt. Die Mittel sind aber völlig erschöpft, deshalb thut baldige Hilfe not. Sendungen find an Baul Erbe, Borsigenden des Gewerkschaftsfartells in Löbau i. S., Heidestr. 5, zu richten. Für Böttcher sind wie die Lohnkommiffion der Böttcher und Brauereiarbeiter von 8 wi dau bekannt girt die Wert stätten sämtlicher Innungs- Böttchermeister in Zwickau, sowie die dortige Faßfabrik von Konrad Pensel gesperrt. Das Arbeiter- Sekretariat Hannover, welches seit dem 1. August 1898 besteht, hat vor einigen Tagen seinen ersten Geschäftsbericht in Broschürenform erscheinen lassen. Wie es in dem Vorwort heißt, hat sich die Herausgabe des Berichts nicht eher ermöglichen lassen, und zwar sowohl aus finanziellen Gründen, als auch wegen der überaus starken Beschäftigung des Sekretärs. Ueber die Thätigkeit des Sekretariats ist dem Bericht zu entnehmen, daß dasselbe in der Zeit vom 1. August 1898 bis 31. Dezember 1899 von 10 969 Personen in Anspruch genommen wurde, während vom 1. Januar bis 81. Dezember 8992 Personen das Bureau aufsuchten. Die Bedeutung des Arbeiter- Sekretariats sagt der Bericht bringt in immer weitere Kreise und können wir die erfreuliche That fache tonstatieren, daß selbst behördlicherseits, wenn es sich um irgend eine Sache handelt, welche die Anfertigung eines Schriftstückes notwendig machte, die Partei an das Arbeiter- Sekretariat verwiesen wurde, damit der Schriftsatz vom Sekretariat formgerecht aufgesetzt wurde. die manchmal Kopfschütteln erregen müssen. In den Verhandlungen kam auch eine große Unzufriedenheit mit der Thätigkeit der Neichs- Versicherungsanstalt gegenüber den Hafenarbeitern zum Ausdruck und es wurde ein Komitee gewählt, das versuchen soll, eine bessere Ordnung in diese Verhältnisse zu bringen. Besonders wurde auch die Forderung erhoben, daß die Ersatzpflicht schon 14 Tage nach einem Unfall und nicht erst, wie gegenwärtig, nach vier Wochen eintreten soll. Zolltarif, chinesischen diesen Stein des Anstoßes für die Engländer, wird nach einer Pekinger Man diskutiert Meldung des Reuterschen Bureaus fortgesetzt. darüber, wie weit der jetzt geltende Zolltarif mit Rücksicht auf die Berzinsung der Entschädigungssumme erhöht werden kann. Die Verhandlungen über die Anleihen schreiten vorwärts". Der norwegische Typographenbund hielt anfang Man hofft, daß man, in nicht allzu ferner Zeit" zu einer dieses Monats feinen Verbandstag in Bergen ab. Ein Antrag der Regelung der Angelegenheit gelangen wird. Was die Zölle betrifft, Minorität der Centralleitung auf Anmeldung des Verbands in die so wird darauf hingewiesen, daß diese nicht bedeutend erhöht Landesorganisation der Gewerkschaften" wurde mit 22 gegen werden fönnen, wenn nicht gleichzeitig von China ents 4 Stimmen abgelehnt. Dagegen wurde eine Erweiterung des Ver- prechende kommerzielle Erleichterungen gewähr sicherungswesens beschlossen. Die Versicherung erstreckt sich jetzt auf leistet werden, um die durch eine Erhöhung der Zölle den in Krankheit, Invalidität, Sterbegeld und Hinterbliebenemunterſtügung. China handeltreibenden erwachsende Last ausIn Röros( Norwegen) befinden sich die Arbeiter der zugleichen. Kupferwerte( 600 an der Bahl) noch immer im Ausstand, weil Ban deutscher Kasernen in Peking. der Stundenlohn von 20 Dere auf 18 Dere herabgesetzt werden Die Deutschen beginnen hier mit dem Bau massiver follte. Verhandlungen, welche fürzlich zwischen den Vertretern beider St a fernen. Es ist endgültig beschlossen worden, die Parteien stattfanden, führten zu feinem Resultat, provisorische Regierung zum wenigsten noch ein Jahr bestehen zu lassen. Die Möbeltischler in Cristiania befinden sich mm fast seit einem Jahre im Ausstand. Neuerliche Verhandlungen mit den Arbeitgebern sind daran gescheitert, daß diese nicht auf die Es Forderung, die Streifbrecher zu entlassen, eingehen wollten. fommen übrigens hier nur 3 oder 4 Streifbrecher in Betracht. Zum Streik in den Bergwerken in Pennsylvanien wird gemeldet: " Tehte Nachrichten und Depeschen. Stichwahl in Memel. Die Vereinigten Grubenarbeiter von Amerika" haben einen Beschlußantrag angenommen, durch den ihr Präsident ermächtigt der Reichstags- Erfazwahl im Wahlkreise Memel- Heydekrug gezählt wird, alle Heizer, welche Mitglieder ihrer Organisation sind, wieder an die Arbeit zu beordern. Defienungeachtet nimmt, wie eine neuere Meldung besagt, der Streit an Ausdehnung zu. In mehreren Gruben befinden sich alle Maschinenleute im Ausstand. Sociale Rechtspflege. Memel, 20. Juli, abends 8 Uhr.( W. T. B.) Bisher sind bei worden für Mattschull( Litthauer) 7181 Stimmen, für Braun( Soc.) 4970 Stimmen für Schaat( freis. Volkspartei) 2955 Stimmen. Demnach dürfte Stichwahl zwischen Mattschull und Braun erforderlich sein. Es fehlt nur noch das Ergebnis aus einem ganz kleinen Bezirk des Memeler- Kreises. Berlin, Gegen die neue Bäckereiverordnung. 20. Juli( B. H.). Der Erlaß der neuen BäckereiVerordnung wird von den Bäckermeistern und Hausbesitzern weiter bekämpft. nachdrücklich Neuerdings hat der Ver In den Streitfachen, die sich auf die Socialgesete bezogen, führte das Arbeiter- Sekretariat eine Anzahl wichtiger Entscheidungen Der Verdacht der Simulation spielt bei vielen Unfall herbei, namentlich auf dem Gebiete der Unfall- und Krankenver- streitigkeiten eine große Rolle und erweist sich dann häufig als sicherung. Während im großen und allgemeinen der Verkehr mit den gänzlich unbegründet. In dieser Beziehung ist auch der Verlauf band deutscher Bäcker Jnnungen Germania" abermals eines Rechtsstreits bezeichnend, den der ehemalige WurstBehörden selbst ein ziemlich guter zu nennen ist, wollen und Fleischwarenhändler Windisch gegen die Fleischerei- Berufs- eine Petition an den Bundesrat gelangen laffen, in welcher verjedoch die Berufsgenossenschaften die Thätigkeit des genossenschaft führte.. hatte sein Geschäft wegen Unrentabilität fchiedene Vorschläge, welche die Bestimmungen der Verordnung mildern Arbeiter- Sekretariats nicht so recht anerkennen, und oft aufgegeben und war zur Aushilfe bei dem ihm befreundeten sollen, gemacht werden. Obermeister Gemeinhardt- Berlin hatte kürz Verkehr mit den Parteien Aeußerungen über das Arbeiter- Sekretariat, Unfallrente und machte geltend, er habe sich gleich am ersten Tage daß die Regierung die gegen die Verordnung geltend gemachten Be und da den einzelnen Beamten im Fleischermeister Staafe in Arbeit getreten. Er verlangte dann eine ich in dieser Angelegenheit eine Audienz im Reichsamt des Innern, wo ihm vom Geheimen Ober- Regierungsrat Dr. Sprenger bedeutet wurde, im Betriebe Staates beim Aufhängen eines schweren Rinderviertels benten in Erwägung ziehen werde; jedoch möchte er darauf Außer den geschäftlichen Mitteilungen enthält die Broschüre eine die Schulter ausgerentt. Die Ausrentung sei zwar erst acht ganze Reihe der wichtigsten Bestimmungen aus der auf das Arbeits- Tage später vom Arzt festgestellt werden, er habe aber schon sofort aufmerksam machen, daß die Verordnung bald auf der Bildverhältnis bezüglichen Gefeßgebung, welche an Beispielen aus der nach jener Thätigkeit Schmerzen verspürt. Die Fleischerei Berufs- fläche erscheinen werde. Wirksamkeit des Sekretariats näher erläutert werden. genossenschaft lehnte es ab, ihm eine Rente zu gewähren, worauf Ungrische Ministerkrise. it h Kein öffentliches Intereffe. Wie unfre Leser wissen, sind aus W. Berufung einlegte. Der Vertreter der Beklagten behauptete Budapest, 20. Juli.( B. H.) Durch Bekanntwerden der That Anlaß des Streits in der Harburger Gummifabrik zahlreiche Be- gegenüber den Angaben des Klägers, daß hier augenscheinlich eine strafungen solcher Personen erfolgt, die Arbeitswilligen in irgend Simulation vorliege. Stläger habe sich die Schulter sicher schon sache, daß der ehemalige Ministerpräsident Baron Banffy im Eins früher ausgerenkt und sei bei St. nur in Arbeit getreten, um verständnis mit den übrigen Ministern die Sistierung der einer Weise zu nahe getreten waren. Polizei und Staatsanwalt find bekanntlich gegen solche Frebler mit möglichster Schärfe vor- Rentenansprüche erheben zu können. Das Schiedsgericht veranstaltete ungrischen Verfassung geplant batte, ist die Stellung gegangen. Stürzlich ging nun bei der Staatsanwaltschaft in Harburg eine umfangreiche Beweiserhebung und wies dann die Berufung ab, mehrerer Minister, welche auch dem Ministerium Banffy angehört eine Anzeige ein gegen einen Fabritarbeiter, der als Arbeitsweil ein Betriebsunfall nicht nachgewiesen sei. W. legte Rekurs ein. Sein haben, erschüttert. williger thätig war, und während des Streits eine streifende Vertreter, Schriftsteller J. Fränkel, ſepte beim Reichs- Bersicherungsamt Albanefifche Mekeleien in Serbien. Arbeiterin gemißhandelt haben soll. Der Staatsanwalt einen andern Beweisbeschluß durch. Und zwar wurden die Zeugen von schritt aber in diesem Falle nicht ein, weil fein öffentliches den zuständigen ordentlichen Gerichten jetzt eiblich vernommen. Belgrad, 20. Juli.( W. T. B.) Von amtlicher Seite wird Einer derselben bekundete mumehr bestimmt, W. habe sofort über gemeldet: Solaichin ist ganz verlassen. Die völlig wehrlose Interesse vorliege. Schmerzen geflagt, nachdem er das Rinderviertel hoch gehoben Bevölkerung flüchtete ins Gebirge. Albanesen unter Führung eines und aufgehängt gehabt habe. Er müsse bei seiner früheren Aus- gewissen ffa Boljetinaß überfielen munmehr die Serben in fage falsch verstanden worden sein. In dem neuen Termin Mitrowiza, wo gestern auch der russische Konsul Maschtow aus vor dem Rekursgericht gab sich der Vertreter der Berufs- lestüb eingetroffen ist. Sowohl in Mitrowiza selbst als auch in genossenschaft trop der Bestimmtheit der Aussage große Mühe, die der Umgebung wurden zahlreiche Serben mißhandelt und verwundet. Wahrheit der eidlichen Bekundung des Zeugen anzuzweifeln. Das Die Lage ist verzweifelt. Reichs- Versicherungsamt verurteilte jedoch die Genossenschaft, dent Kläger die Unfallrente zu zahlen. Es erachtete einen BetriebsDer Höchstlohn ist im allgemeinen nicht auf der Höhe geblieben, unfall für dargethan und stüßte fich unter anderm auch auf Gutwie im vorigen Jahre; derfelbe betrug im Mai 1900 für ganz Deutsch achten des behandelnden Arztes und des Professors Körte, die auf Land durchschnittlich 28,971/ 2 M. pro Woche. Heute beträgt derselbe Grund der Zeugenaussagen ebenfalls das Vorliegen eines Unfalls nur noch 27,89 M. Demgegenüber ist der niedrigste Lohn um etwas für wahrscheinlich erklärt hatten. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Ueber die Lage der Formftecher hat die Organisation dieses Berufs im Mai eine Erhebung veranstaltet, deren Ergebnis jetzt vorliegt. Demselben ist folgendes zu entnehmen: Die Zahl der Gehilfen ist faft diefelbe wie im Vorjahre, es sind in Deutschland circa 560-580 Formftecher- Gehilfen zu verzeichnen. Hiervon find im Centralverein der Formstecher organisiert, laut der Statistik 378, das sind 65 Proz. Leipzig, 20. Juli.( W. T. B.) Eine Arbeiterfrau in LeipzigBolkmarsdorf warf heute anscheinend in einem Anfall von Geistesftörung ihre beiden 21/2 und 1 Jahr alte Kinder zum Fenster hinaus auf die Straße. Das jüngere kind war sofort tot, das andre wurde fchwer verlegt. Hierzu 2 Beilagen u. Interhaltungsblatt, r. 168. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Parteigenoffen Berlins und der Provinz Brandenburg! = Sonntag, 21. Juli 1901. Aus den Nachbarorten. Belle Alliance Theater. Alle Abende: Fritz Reuter". Eine Bande gewerbsmäßiger Fahrraddiebe mitsamt den Hehlern zusammen 18 Köpfe Secessionsbühne. wurden von der Kriminalpolizei Alle Abende: Buntes Theater. hinter Schloß und Riegel gebracht. Seit längerer Zeit wurden an Metropol Theater:„ Der Zauberer am Nil". Apollo Theater:" Frau Luna". allen Ecken und Enden Räder gestohlen, ohne daß die Ermittelung Die diesjährige Partei- Konferenz für die Provinz der Diebe gelingen wollte. Da wurde der 22 Jahre Schlosser Brandenburg findet am 8. September in Berlin im Gutgesell abgefaßt, als er in der Frankfurterstraße ein Rad verGewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, mit folgender faufen wollte, das erst eine Stunde vorher dem Kaufmann v. W. Blitzschlag im Rathaus zu Groß- Lichterfelde. Bei dem Tagesordnung statt: 1. Geschäftsbericht der Agitations G. wollte die Umarbeitung zuerst selbst vorgenommen haben, nannte berniederging, kam es in Groß- Lichterfelde zu einer elektrischen Entin der Köpnickerstraße gestohlen und schon umgeändert worden war. heftigen Gewitter, welches Freitagmittag über die westlichen Vororte tommission. Referent: Mag Kiesel 2. Diskussion. 3. Wie dann aber die im Keller des Quergebäudes auf dem Grundstück ladung von außergewöhnlicher Intensität. Mit furchtbarer Behemenz 2. können wir uns an den preußischen Landtags Gollnowstr. 32 belegene Werkstatt des Kaufmanns Oskar Wolter. fuhr ein Blitzstrahl den Blizableiter des Nathauses hernieder, diesen wahlen beteiligen? Referent: Arthur Stadthagen. Eine bei dem nicht verheirateten Mann sofort vorgenommene Haus teilweise beschädigend und das ganze große Gebäude erschütternd. 4. Diskussion. 5. Die Brotwucherpläne. Referent: Arthur suchung hatte ein überraschendes Ergebnis; man fand ein voll- In mehreren Bureauräumen wurden die Bureau- Utensilien umberStadthagen. 6. Die Lokalfrage. 7. Anträge. Wir ersuchen ständiges Lager gestohlener Räder; 20 solcher waren 20 solcher waren durch geworfen. Im Ratskeller, wo die Gäste gerade zu Mittag speisten, Euch mumehr, Partei- Konferenzen resp. Versammlungen einzu- eine veränderte Zuſammensetzung unkenntlich gemacht worden; gab es große Verwirrung. Das elementare Ereignis vollzog sich berufen, um dort die Wahl der Delegierten vorzunehmen, die Alles wurde von gewohnheitsmäßigen Dieben zusammengetragen, gegen das Buffett geschleudert wurde und einen starken Schlag gegen auch eine große Menge einzelner Teile war vorhanden. mit solcher Wucht, daß der Dekonom des Ratskellers, Herr Kuhlisch. Tagesordnung und etwaige Anträge zu beraten. dann geändert und schließlich in den Zeitungen teils als neue, teils die Wange verspürte. Ernsthaft verletzt wurde zum Glück niemand. Die Agitations Rommission als gebrauchte Ware zum Verkauf ausgeboten. Das Lager Wolters Mit welcher Heftigkeit das Gewitter den Ort durchraste, geht daraus für die Provinz Brandenburg. wurde mit der Zeit so umfangreich, daß er neue Ware nicht mehr hervor, daß nicht weniger als 30 beschädigte Fernsprechstellen seitens annehmen konnte, sich vielmehr darauf beschränken mußte, die Räder der Postverwaltung repariert werden mußten. Achtung, Kommunalwähler des 79. Stadtbezirks. Durch schleunigst umzuändern, und die Spitzbuben selbst damit auf den Versehen ist in dem am Montag, den 15. Juli, verbreiteten Flug- Handel zu schicken. Fortgesetzte Verhöre führten dazu, daß Gut- Auf dem Gute Dahlem, welches bekanntlich am 1. Juli d. I. blatt der 79. Stadtbezirk nicht mit aufgeführt worden. Die Wähler gesell und Wolter nach und nach ihre Mitschuldigen angaben, bis aus der Hand des Domänenpächters in die des Fiskus übergegangen dieses Bezirks sind im Herbst wahlberechtigt( 12. Kommunal- Wahl- die ganze Gesellschaft feftiaß. Wolter hat auch teilweise eingestanden, ist, werden augenblicklich einige bauliche Erweiterungen und technische bezirk) und haben als solche die Pflicht, die Wählerliste jezt einzu- wohin er die Räder verkauft hat. Das Zimmer 38 der Kriminal- Verbesserungen und Veränderungen vorgenommen, da vor der Hand fehen, eventuell sich eintragen zu lassen. Für diejenigen, welchen polizei gleicht einer Fahrradhandlung. Dort werden die Räder den der landwirtschaftliche Betrieb auf der Dahlemer Feldmark noch nicht die Zeit fehlt, ſelbſt die Liſten einzuſchen, sind nachstehende Genossen Bestohlenen vorgeführt, damit sie ihr Eigentum heraussuchen können. eingestellt werden und die Aufteilung derselben zu Villen- Terrains bereit dies zu thun: Wilhelm Börner, Ritterstr. 15; Herrmann Schnieber, Admiralstr. 21; May Schönemann, Skaligerstr. 7; Franz Krüger, Naunhustr. 54; Gottfried Schulz, Admiralstr. 40a am Stott bujer Thor. Weißenfee. Montag, den 22. Juli, abends 81/2 Uhr, findet im Prälaten, Lehderstraße 122, eine Volksversammlung statt, wozu hiermit eingeladen wird.( Alles Nähere siehe Inserat.) Der Vertrauensmann. Pankow- Nieder- Schönhausen. Heute, Sonntag, findet in Nieder- Schönhausen bei Thiele, Bismarckstr. 44 und Kaiserin Augustastraße 1, ein von unsren Parteigenossen der genannten Orte veranstaltetes Bolts- Sominerfest statt, bestehend aus Konzert, Gesangsaufführungen, lebenden Bildern, Kasperletheater, Feuerwerk, Kinderbeluftigungen aller Art und Tanz. Entree 20 Pf. Das Komitee. Zehlendorf. Die Genossen werden darauf aufmerksam gemacht, daß das Lokal von Hellenbrandt an der Krummen Lanke uns nicht mehr zur Verfügung steht. Alle Anfragen sind bis auf weiteres in Sachen der Lokalfrage an den Vorsitzenden H. Köster, Neuestr. 3, zu richten. Spandau. Dienstag, abends 81/2 Uhr, findet bei Wehe, Pichelsdorferstr. 39, die Generalversammlung des socialdemokratischen Arbeitervereins statt. 11. a. soll die Wahl der Delegierten für die Kreiskonferenz vorgenommen werden. Tokales. Zur Erinnerung an das französische Waisenhaus, das sich einst auf dem Grundstück Ecke König- und Poststraße befand, hat der von der französischen Gemeinde an dieser Stelle errichtete, zu Geschäftszweden bestimmte Neubau, der jetzt bis auf die innere Einrichtung fertig dasteht, einen besonderen Schmuck erhalten. An der Ede ist unter dem Erfer ein Sandsteinrelief angebracht worden, das einen seine Jungen mit dem eigenen Blut nährenden Pelikan, das Symbol der aufopfernden Liebe, darstellt. Zu beiden Seiten des Reliefs find Wappenschilder in die Wand eingelassen worden, rechts die drei Lilien der Könige von Frankreich, links der Bär der Stadt Berlin. Das im vorigen Jahre abgebrochene alte Gebäude trug keinen derartigen Schmuck und verriet überhaupt durch nichts in feinem Aeußerit, in welcher Beziehung es zur französischen Kolonie stand. Artisten- Schicksal. In die städtische Irrenanstalt Dalldorf eingeliefert wurde dieser Tage der Komiker Chigo, der einem großen Teil der hiesigen Bevölkerung durch seine langjährige Thätigkeit auf fleineren Berliner Specialitäten- Bühnen bekannt sein dürfte. Chigo hat sich vor vier Jahren mit der Tochter eines hiesigen Kaufmanns, mit der er mehrere Jahre gegen den Willen der Eltern des Mädchens ein Liebesverhältnis unterhalten hatte, verheiratet. Die Frau war jedoch nicht geneigt, dem Haushalte vorzustehen, sondern wollte auch auf die, die Welt bedeutenden Bretter und suchte ein Engagement ale Sängerin, welches sie auch fand, da sie über vorzügliche Stimmmittel verfügte. Zwischen ihr und einen an demselben Etablissement angestellten Artisten entwickelte sich nun ein Liebesverhältnis, und als Chigo davon erfuhr, zog es das Pärchen vor, aus Berlin zu verschwinden. Bergeblich bemühte sich der Komiker, den Aufenthalt der Ungetreuen und ihres Verführers zu ermitteln. Der verlassene Ehemann wurde tiefsinnig und mußte sein Engagement aufgeben. Später artete seine Krantheit so aus, daß er häufig von Tobsuchtsaufällen ergriffen wurde, die dann schließlich zu vollständigem Wahnsinn führten. Da der Zustand des früheren Artisten ein gemeingefährlicher wurde, mußte der Unglückliche nach der Frrenanstalt in Dalldorf überführt werden. Nach ärztlichen Aussprüchen ist die Krankheit des Aermsten unheilbar. und zur Anlage staatlicher Gebäude nach und nach vorgenommen Weil sie ihrem Bräutigam zu alt war, hat sich die 27 Jahre werden wird. Dies wird bekanntlich durch den Staat selbst geschehen, dem alte Arbeiterin Bertha Wollenberg aus der Fliederstraße 3 das Leben zur Ausführung der erforderlichen Arbeiten, zur Herstellung von genommen. Seit drei Jahren unterhielt sie ein Liebesverhältnis Straßenbeleuchtungs- und Entwässerungs- Anlagen neun Millionen mit dem 20 Jahre alten Droguisten Erich Göttert, ohne daß sie an- bewilligt worden sind, die sich auf die Jahre 1901 bis 1903 vergeblich um den Altersunterschied gewußt hat. Schließlich drängte teilen. Auf einem Teil der Dahlemer Feldmark wird allerdings sie auf die Verheiratung und erhielt num vor etwa drei Wochen die bereits in vollem Gange befindliche Ernte in diesem Jahre zum von ihrem Geliebten einen Brief mit der bündigen Erklärung, lezten Male stattfinden, da mit dem geplanten Bau der staatlichen daß er ein um 7 Jahre älteres Mädchen nicht heiraten könne. Bertha W. Jnstitute, und zwar zunächst mit dem der mechanisch- technischen war völlig niedergeschlagen und trug sich mit Selbstmordgedanken, Versuchsanstalt alsbald begonnen werden wird. Daran wird sich wurde aber von ihrer Mutter getröstet und auch scheinbar beruhigt. die Errichtung der Gärtner- Lehranstalt und der biologischen VersuchsDies war aber nicht der Fall. Am Mittwochabend verließ sie die anstalt schließen. Man wird sich also noch eine ganze Zeitlang der Wohnung und teilte im Vorübergehen der Hausverwalterin mit, daß ländlichen Schönheit und Stille des Dahlemer Geländes erfreuen sie sich das Leben genommen habe, wenn sie bis zum nächsten können. Morgen nicht zurückgekehrt sei. Am Freitagmorgen wurde ihre Leiche nicht fehl in der Annahme, daß sie am Mittwoch zuerst ihren am Schiffbauerdamm aus dem Wasser gelandet. Man geht wohl Bräutigam aufgesucht und erst, nachdem sie eine endgültige Abweisung erfahren, den Tod im Wasser gesucht habe. Zehlendorf. In der Gemeindevertreter- Sigung am Donnerstag Amt etwas gewissenhafter ausüben möge als bisher. Wie berichtet wurde an den Vertreter Herrig das Verlangen gerichtet, daß er sein wird, soll der genannte Herr in den letzten drei Jahren etwa sechsmal an den Sizungen teilgenommen haben. Ueber den Bau des Gym Seine Aufklärung gefunden hat der Leichenfund, der am nasiums scheint noch keine Klarheit zu herrschen, man will an einige Es handelt sich um den 28 Jahre alten Buchhalter Robert Sommer würfen vorzunehmen. Bisher sind bereits 7000 M. für die EntMittwoch in Stralau durch den Dampfer Wessel" gemacht wurde. Architekten das Verlangen stellen, gewisse Aenderungen in ihren Entaus der Langestraße 2, wo er mit Mutter und Schwester zusammen- würfe verausgabt. Im Jahre 1894 hatten sich die Ver wohnte. Seit Moutag hatte er sich von den Angehörigen und aus handlungen mit der Groß- Lichterfelder Terraingesellschaft wegen dem Geschäft in der Charlottenstraße 76 entfernt, ohne daß über Erschließung ihres an der südlichen Wannseebahn an der Dahlemer feine Absichten etwas bekannt geworden war. In dem Geschäft hat Chauffee gelegenen Besizes zerschlagen. Die Gesellschaft soll jetzt er sich nichts zu Schulden kommen lassen, und seine Verwandten aufgefordert werden, einen gültigen Vertrag vorzulegen, der eine kennen angeblich keinen Grund zum Selbstmord. Regelung der Entwässerung vorsicht. Die BeamtenwohnungsGenossenschaft, die 550 Wohnhäuser auf dem südlich der Wannseebahn nach Malchow gelegenen Terrain erbauen wollte, ist in einige Verlegenheit geraten. Die 300 000 m., die der Genossenschaft vom Minister Miquel in Aussicht gestellt waren, werden ihr jetzt vorenthalten mit dem Hinweis, die Gemeinde möge die Summe leihweise schießen. hergeben. 3 Millionen wollte die Landesversicherungsanstalt zu forderungen gegenüber ablehnend. Die Gemeindevertretung verhielt sich aber den AnAuf dem Bahnhof wahnsinnig geworden ist vorgestern das 18 Jahre alte Dienstmädchen Luise Hentschel, das seiner Herrschaft aus der Christstraße zu Charlottenburg entlaufen war und nach Rathenow zu seinen Eltern zu fahren im Begriff stand. Plößlich riß es sich auf dem Lehrter Bahnhof die Kleider auf und zog sie aus. Dann spazierte das junge Mädchen völlig nackend auf dem Bahnsteig umher. Mit Mühe gelang es einem Schußmann, die Unzurechnungsfähige einzufangen und in eine Droschte nach einer Anstalt zu bringen. Schwere Brandwunden erlitt Sonnabend früh der 32jährige Schlächter A. Neumann, der bei der Firma Listmann( Schlächterutensilien) an der Stadtbahn 39 beschäftigt ist. Neumann wollte früh 62 Uhr im Geschäftsteller eine Aetherlampe füllen, als die selbe explodierte und ihn in Nu in Flammen hüllte. Trotzdem dem Unglüdlichen bald Hilfe zu teil wurde, trug er doch erhebliche Brandwunden davon, die seine Ueberführung in ein Krankenhaus not wendig machten. Im wissenschaftlichen Theater der Urania werden die Vorträge: hause " Ein frecher Lügner fabriziert gegen die Spandauer Wohnungslofen unausgesezt die gemeinsten Verleumdungen. In verschiedenen bürgerlichen Blättern machte dieser Schmock schon seit längerer Zeit in schamlosester Weise gegen die Obdachlosen Stimmung, indem er unter Beziehung auf einen, nicht im geringsten erwiesenen Fall die vom Spandauer Magistrat in einem städtischen Gebäude untergebrachten Obdachlosen samt und sonders nach berühmten Mustern als arbeitsschen, liederlich, kurz als Taugenichtje erster Güte hinzustellen versucht, die kein Hausbesitzer wegen ihrer schlechten Eigenschaften aufnehmen mochte. Wir haben diese Charakterschilderung der Malerische Wanderungen durch die Mart Brandenburg“ und„ Charakter: bdachlosen Familien bereits des öfteren als das charakterisiert, was bilder aus der Mart" am Sonntag, Dienstag und Freitag wiederholt. Am fie in Wirklichkeit sind: gemeine Verleumdungen, Berdrehungen und Montag und Donnerstag gelangen Die Höhlen des Harzes und ihre Um Entstellungen, denen Absicht und Methode zu Grunde liegt. gebung" und am Mittwoch und Sonnabend„ Mittelmeerfahrten" zur Dar: Schmock sest jedoch sein unsauberes Handwerk ungestört fort, obwohl stellung. es ihm schon einmal im Jahre 1898 für einige Beit gelegt worden Im Berliner Aquarium, und zwar als Bewohner eines der großen ist, als er mit edler Frechheit, die ihn ziert, die ausgesperrten unteren Seewasserbecken, ist ein ebenso seltener wie interessanter Bast ein Bauarbeiter der Word brennerei bezichtigte. Die„ Bergekehrt, der seine Heimat im Antillenmeere hat. Der neue Anfömmling liner Morgenzeitung", das Moffe- Organ, veröffentlicht in ihrer Eigentümlichkeit, daß der Schwertschwanz", wie man dieses zu der Klasse nimmt eine Ausnahmestellung unter all seinen Verwandten ein. Durch die Donnerstag- Nummer die folgende Notiz: der Krebstiere gestellte abenteuerliche Lebewesen nennt, statt der zwei vor ,, Ueber das Treiben eines Spandauer Obdachslosen geben wir dem Munde stehenden Fühlerpaare aller übrigen Krufter hier bloß ein als Illustration zu den von uns fürzlich gemachten Mitteilungen einziges Paar von Anhängen befigt, und daß diese beiden Anhänge( die über die dortige Wohnungsnot folgende erbauliche Geschichte wieder: sogenannten Kieferfühler) in Form von Scherenfüßen auftreten, befundet zu denjenigen Personen, welche die Stadt am 1. April nebst Familie dieser Repräsentant der Riesentruſter( Gigantostraca) eine entschiedene auf öffentliche Kosten unterbringen mußte, weil sie wegen Weigerung Verwandtschaft mit den Spinnen, insonderheit mit den Storpionen, doch der Mietszahlung ermittiert worden waren und angeblich eine entfernt er sich andrerseits wieder durch seine gewaltige Größe und innere andre Wohnung nicht finden konnten, gehört auch der Kohlenträger 2. Dieser jegt allen Mahnungen des Magistrats, sich Eigenheiten weit von den letzteren. Im Zoologischen Garten fann man im kleinen Raubtier: 11m ein ordnungsmäßiges Unterkommen zu bemühen, die jezt reizende Familien Scenen beobachten. Drei junge Eine Schuhwarendiebin wurde am Freitagnachmittag in der Serval kazen sind am 16. Mai hier zur Welt gekommen. empörendste Gleichgültigkeit gegenüber. Er wohnt seit 3/2 Monaten in einem städtischen Hause, ohne einen Pfennig Miete Berfon der 21 Jahre alten Stellnerin Agnes Schumann festgenommen. Bater und Mutter ſtammen aus Deutsch- Ostafrita; ersteren schenkte Dabei hat er ein Einkommen von durchschnitt Sie ging in der Weise zu Werk, daß sie in Schuhwarengeschäften Herr Lazarett- nipettor Sübner, leztere Herr Apotheker zu bezahlen. anfragte, ob ihre zur Ausbesserung gegebenen Stiefel fertig feien. items, beide in Dar es Salaam. Die jungen Tiere, ein Männchen lich 8 M. täglich. Am legten Sonnabend unternahm er eine Biers Die Zeit des Alleinseins, während der Geschäftsinhaber oder die und zwei Weibchen, sind jetzt ungefähr so groß wie Hauskatzen; in der reise mittels Droschke, wobei er zahlreiche Schanklokale besuchte. Färbung ähneln sie schon den ausgewachsenen Servals; die Zeichnung ist Zum Schluß tam er es war morgens 4 Uhr- mit der Polizei Verkäuferin in der Werkstätte nachfragten, benutzte sie zur Aus- aber noch nicht so klar ausgeprägt, weil die langen Grannenhaare die Fleckung infolge von Ruhestörung in Konflikt und muß noch eine Strafe führung von Diebstählen. Freitag hatte sie es auf einen Geschäfts- teilweise verdecken. Höchst sonderbar wirken die großen, mit einem schnee: wegen groben Unfugs entrichten. Die etwa achtstündige Droschkenmann in der Belle- Alliancestraße abgefehe. Dieser aber beobachtete weißen Flecke gezierten Ohren. Das Trio ist sehr lustig und jedes der die Schumann, wie sie ein Paar Stiefel in einen Armforb ver- Stäschen zeigt schon ein hohes Maß von Selbständigkeit. Ein lustiger Krieg fahrt hat dem„ Obdachlosen" 17 M. gekostet, die er anstandslos beschwinden ließ. Jetzt wurde sie der Polizei überantwortet, wo sie ist stets an der Tagesordnung, mit wohlgezielten Schlägen erwehren sie sich zahlte. Ebenso viel hat er in den Sucipen verausgabt. Und diesem zwei Fälle eingeräumt hat. Das trifft natürlich nicht zu. Ueber die der gegenseitigen Lieblosungen und oft ist sogar die Mutter Angriffsgegen-" Obdachlosen" muß die Stadt Wohnung geben, einfach weil er' keine mittelgroße, blonde und schlanke Persönlichkeit wird bestohlenen Per- der Steppen; er plündert auch häufig die Hühner: und Ziegenställe in den lassen!" ſtand für die unternehmungsluftigen Kleinen. Der Serval ist ein Bewohner Miete bezahlen will und sich mit den Seinen hat ermittieren jonen nähere Auskunft bei der Kriminalpolizei im Zimmer 97 erteilt. Ansiedlungen. Er lebt nur in Afrika. Der freisinnige"" Anz. für das avelland", das Blait, Zivei berüchtigte Abhängediebe, der 18 Jahre alte„ Arbeiter" Die Feuerschuh- Ausstellung am Kurfürstendamm 150-156 wird am das sich am wirkungsvollsten dem Prozentum und jeglicher wirt Otto Schulz und der 20jährige„ Laufbursche" Willi Paul wurden Sonntag um einen neuen Anziehungspunkt bereichert werden: Eine eigens schaftlicher und politischer Ungerechtigkeit dienstbar und förderlich am Freitag in der Frankfurter Allee in den Augenblick abgefaßt, gebildete Gesellschaft führt von heute an täglich auf dem Gelände der Ausals sie sich zu einem vor einigen Tagen gestohlenen den zweiten stellung eine große Pantomime vor, die in vier Abteilungen die vier Epochen zeigt, nimmt diese Notiz begierig auf und fügt ihr noch folgenden Stiefel holen wollten. Von einer den Schuhgeschäft gegenüber- in der Entwicklungsgeschichte des Feuerschutzes behandelt. Den scenischen Busaz bei:" Der Droschkenbefizer, der erst bei der Nachhauses liegenden Schneiderwerkstatt aus waren die beiden Burschen am intergund der Darbietung bildet der auf einem 3000 Quadratmeter fahrt seines Fahrgastes merkte, mit wem er es zu großen Terrain errichtete Marktplatz einer alten deutschen Stadt; hier thun gehabt, brachte am nächsten Sonntag mitleidigen Herzens 15. d. Wt. bei dem Abhängen eines Stiefels beobachtet und jetzt spielen sich die einzelnen Bilder ab, die vom Mittelalter in die Zeit des 8 M. des Fahrgeldes der Frau des" Obdachslosen" zurück. wiedererkannt, als sie sich vor dem Laden zu schaffen machten. dreißigjährigen Kriegs und über die Periode des Rokoko zum 19. Jahr Immerhin mögen" die Kosten dieser Spazierfahrt und Senciperei Während sie den Diebstahl ausführten, waren mehrere Schneider hundert führen. Was der Veranſtaltung einen besonderen Reig gewähren etwa 25 M. betragen haben." Unser Spandauer Korrespondent hat herbeigeeilt, die sie gehörig durchprügelten und dann an die Polizei dürfte, iſt der Umstand, daß es gelungen ift, wirklich echte Geräte aus der sich eingehend nach dem Sachverhalt erkundigt und folgendes erAnfangszeit des Feuerlöschwesens aufzutreiben, die hier in Thätigkeit gezeigt werden sollen. handelt sich nicht um einen Kohlenträger " L", sondern 11111 einen solchen Namens 3ybell; dieser verdient nicht ,, durchschnittlich Mark täglich", sondern sein Verdienst kann diese Höhe erreichen, wenn er Arbeit hat; dieses ist aber bei der gegenwärtigen Arbeitslosigkeit nicht oft der Fall. Erst fürzlich war er wieder 14 Tage lang ohne jeden Verdienst, seit 1/2 Wochen ist er bei dem Löschen einer Kahnladung Kohlen beschäftigt. Der Mann hat vier Kinder, für die er nach besten Kräften sorgt. Am Sonnabend voriger Woche lud ihn ein Die Arbeitskollege, der ohne Familie ist, und der sich in einer „ Spendierlaime" befand, zu einer Kneiptour ein. Später be= stellte der Freund auch eine Droschke, für die 2 Mark Fahreine hat 3. Mark beigetragen, Die lustigen Weiber von geld bezahlt wurden, dazu Windsor." Montag: Die Afrikanerin". Dienstag:" Der Barbier von da die Zeche ausschließlich sein Freund sein Freund beglichen hatte. Sevilla" Mittwoch:" Die Zauberflöte". Die übrigen Tage:" Madame Von einem Rencontre des 3. mit der Polizei ist weder diesem noch dem Droschtenbefizer irgend etwas bekannt; dieser hat nur einen ablieferten. Bei Eine vielnamige Taschendiebin, die erst vor zwei Tagen aus Inowrazlaw in Berlin eingetroffen sein will und bei einer Familie in der Kaiserstraße Wohnung genommen hatte, wurde am Freitag= nachmittag im Staufhaus von W. in der Leipzigerstraße abgefaßt, als sie ihre Hände in die Taschen von Käuferinnen versenkte. ihrer Festnahme gab sie sich für eine Verkäuferin Lisser aus; später nannte sie sich auf der Polizei Wolff und in der Wohnung endlich wurden Quittungskarten gefunden, die auf den Namen Paula Rafael lanten. Die Diebin erklärt die Angabe der verschiedenen Namen mit der Behauptung, daß man doch nicht nötig habe, jedem seinen richtigen Namen zu sagen. Bei der Kriminalpolizei besteht die Bermutung, daß es sich um eine internationale Taschendiebin handele, die den richtigen Namen noch nicht genannt habe. Es soll versucht werden, ihre Persönlichkeit im Wege des Erkennungsdienstes festzustellen. い Wochenspielplan der Berliner Theater: Neue königliche Oper( Trianon Theater). Alle Abende Lebende Lieder". Schiller Theater( Wallner- Theater). Sonntagnachmittag: Die Zauberflöte". Abends:„ Der Postillon von Lonjumeau". Montag:" Don Juan". Dienstag:„ Martha". Mittwoch: Joseph in Egypten". Donners tag: Die weiße Dame". Neues Theater. Mittwoch, Freitag und nächsten Sonntag: goldene Brücke". Alle andren Abende:" Die Hoffnung auf Segen". Residenz Theater. Alle Abende: Das blaue Kabinett". Theater des Westeus. Alle Abende: Theater Charivari". Carl Weiß Theater. Sonntag: Bonivard". V mittelt: E 8 Vermischtes. In der Bremen- Besigheimer Delfabrik am Holzhafen in Bremen brach Sonnabend früh gegen 5 Uhr Feuer aus, das einen Teil der Fabrit zerstörte. Das Feuer ist durch die Thätigkeit der Feuerwehr jetzt auf seinen Herd beschränkt. Polizeibeamten zum Echutz gegen fünf fremde junge Leute anrufen andren Fischhändler auf dem Markte stußig machte und der schließlich müssen, die in der Zwischenzeit die Droschke mit Beschlag belegt auch den Gendarmen Kußke auzog. Diefer fab sofort, daß der lange hatten. Die Behauptung von den bezahlten„ 17 M." und den Verkaufstisch des Daubitz mit verdorbenen Stinten bedeckt war und zurückgebrachten 8 M." ist danach ein recht plump erfundenes daneben stand auch noch ein Korb mit größeren Fischen, die nicht Märchen. Diese Sachdarstellung wurde unsrem Korrespondenten aus- minder stanken. Der Gendarm entfernte sich zunächst, um sich Beidrücklich von dem beteiligten Droschtenbefizer in Gegenwart stand zu holen. Als er wiederkam, waren die faulen Fische vervon Zeugen gegeben. Schmock hat sich danach als ein Meister in schwunden. Es wurde aber ermittelt, daß Daubitz dieselben schleunigst Die tropische Hitze in London danert an, das Thermometer der Lügen und Berleumdungstumst erwiesen. Den sittlich entrüfteten in einem Gasthofe untergestellt hatte. Dort wurden ein Centner zeigt 89 Grad Fahrenheit im Schatten, 128 Grad in der Sonne. „ Anz. f. d. Havelland" möchten wir aber bei dieser Gelegenheit Stinte und 1/2 Centner Kaulbarsche beschlagnahmt. Trotz aller Aus- Viele Todesfälle an Higschlag find zu verzeichnen. fragen, weshalb er noch nie über die Trunkenheitsercesse gewisser Ber- reden wurde der Angeklagte wegen schwerer Gefährdung der Gesund- Englands gingen schwere Gewitter nieder. sonen, die im öffentlichen Leben Spandaus eine Rolle spielen und heit seiner Mitmenschen zu einem Monat Gefängnis veribm sehr nahe stehen oder gestanden haben sollen, berichtet hat. urteilt.us sozitu Wo es sich aber um die Arbeiter handelt, da ist diesem freisinnigen" Blatt fein Mittel schlecht genug! Bedauerlich ist es, daß solche Blätter noch von Arbeitern gelejen werden. Gerichts- Beitung. D modom Bociales. n = Im Norden Der Kampf gegen die Schleppe wird allmählich in die Pragis übersetzt. Der Gemeindevorstand von Herrnskretschen hat am Eins gange des Ortes eine Tafel anbringen lassen, welche die Inschrift trägt:„ Das Schleppen von Damenkleidern ist bei einer Strafe von 20 Stronen verboten." So sieht man oft Danten beim Lesen dieser Warmungstafel unwillkürlich nach dem Rocke fassen, um ohne Staubaufwirbeln dahinzuwandeln. Marktpreise von Berlin am 19. Juli 1901 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. D.-tr. Welzen, gut mittel gering " " mittel " " " gering Roggen, gut * Berste, gut Kartoffeln, nene, D- Ctr.| 12, Rindfleisch, Keule 1 kg Hammelfleisch 7. 1,60 1,20 do. Bauch 1,30 1" Schweinefleisch 1,60 1,20 " Kalbfleisch 1,69 1,10 " " 1,60 1,10 " mittel gering * Safer, gut " " mittel gering " 16,- 14,90 14,80 13,70 13,60 12,50 16,40 15,70 15,60 14,90 14,80 14,10 6,82 6,32 6,80 40, 45, 25, Butter 2,60 2, Eier Karpfen Aale CO Stit 4. 240 1kg 2, 3. 1,40 " Bander " Hechte 2,60 1,20 2,40 1,20 Barsche 5,70 Schleie 25,- Bleie Krebse 1,80 0,80 240 1.1,20 0,80 3, 65, 30, Nitrob en Grbfen dieser Linien per Shot 16, Die Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsumberetne macht sehr erfreuliche Fortschritte. Während der Umsatz im ersten Halb. jahr 1899 2,6 Millionen Mart betrug, stieg er in demselben Beitraum dieses Jahres auf 5,3 Millionen Mark, er verdoppelte sich also Ein nichtsnutziger Denunziant. Ein Soldat stand dieser Tage in dem Zeitraum von 2 Jahren. unter schwerer Auflage der Majestätsbeleidigung vor dem Militär- Ueber die Bleiweiß, Quecksilber und Phosphor- Vergericht. Es war dies der als Freiwilliger beim Garde- Husaren- giftungen wird seitens der englischen Regierung genaue Statistik geRegiment in Potsdam dienende Otto Schmidt. Legte Pfingsten führt und das Ergebnis jeden Monat in der Labour Gazette" hielt sich der junge Mann bei seinen in Nixdorf wohnenden Eltern veröffentlicht. Von den 64 Fällen von Bleiweiß- Vergiftungen, die auf Urlaub auf. Am Heiligabend machte er mit einigen Freunden, jim Monat Juni gemeldet wurden, kamen 20 auf Bleiweiß- Werke darunter auch einem Soldaten, eine leine Bierreise", wobei gegen 25 Fälle im Juni 1900. Sieben Personen sind im Monat die jungen Leute auch das Lokal von Schoel, an der Ecke der Juni den Vergiftungen von Bleiweiß 2c. erlegen. Außer den obigen Falk und Prinz Handjerystraße, besuchten. Schmidt schwärmte im wurden noch 18 weitere Fälle von Bleiweiß- Bergiftungen inkl. sieben Gespräch von seinem Regiment, an dem er, wie man zu fagen Todesfälle von Hausmalern und Blei- Arbeitern gemeldet. pflegt, mit Leib und Seele hängt. Als sich der Schankwirt Die Arbeitsbedingungen der französischen Post- und Schoel wiederholt in das Gespräch mischte, verbat fich Schmidt das Telegraphenarbeiter haben durch eine neue Verordnung des in etwas derber Weise, was Schoel ihm augenscheinlich sehr übel andelsministeriums eine weitere Regelung erfahren. nahm. Kurz nachdem Schmidt von seinem Pfingsturlaub nach Potsdam Danach werden von mun an Festangestellte und diätarisch beschäftigte zurückgekehrt war, wurde er zu seinem Schreck wegen Majestäts- Arbeiter unterschieden. Das Gehalt der letzteren beträgt für eine beleidigung in Haft genommen, und zwar auf Grund einer achtstündige Arbeitszeit 5, 6, 7 und 8 Fr. je nach ihrer Speise ohnen Denunziation des Schankwirts Schoel in Rigdorf. Angeblich sollte Befähigung. Angeblich sollte Befähigung. Die Urlaubs- und Festtage werden Schmidt die Majestätsbeleidigung im Lokal des Schoel begangen Kategorie nicht bezahlt, es sei denn, daß dies in be=*) Frei Wagen und ab Bahn. haben. Der junge Mann hatte sich jetzt daher vor dem Militär- sonderen Fällen durch einen Beschluß des Unterstaatssekretärs Produktenmarkt vom 20. Juli. Am heutigen Getreidemarkt stand. gericht der Gardekavallerie- Division zu verantworten. Seine Ver- bewilligt wird. Die Gehälter der andren Kategorie variieren zwischen Weizen im Vordergrund. Dieser Artikel war fest, im Preise namentlich für teidigung lag in den Händen des Rechtsanwalts Hoffmann- 4,50-10 Franken. Von diesen Gehältern wird ein Abzug von 4 Proz. Amerita und England, sowie Nachrichten aus Braila, daß die Ernte spätere Sichten bis eine Mart anziehend auf höhere Meldungen aus Berlin. Der Angeklagte bestritt entschieden jede Schuld. gemacht, welcher in die Pensionskasse fließt, aus der die Pensionen Rumäniens durch Niederschläge gefährdet ist. Dagegen kommt am Roggen: Zeuge Schankwirt Schoel blieb dagegen bei seiner nach dem zurückgelegten 60. Lebensjahre bezahlt werden. Die fest Ange- markte das Geschäft gänzlich in Stockung da die Beteiligung fehlt. Russische Bezichtigung, die bon einem Musiker Gille imterstüt stellten haben noch einen weiteren Vorteil, indem ihnen die Sonn- und Offerten sind nicht vorhanden, amerikanische vor der Hand unrentabel; aber wurde, wobei letzterer sich freilich wiederholt in Widersprüche Festtage und auch die Tage der Krankheit bezahlt werden. Sind auch der Bedarf hält sich zurück und es ist vor der Hand feine Neigung zur verwickelte. Eine Reihe von Zeugen, darunter ein Polizeibeamter, fie ausnahmsweise verpflichtet, an einem Sonntage zu arbeiten, so Bewilligung von höheren Preisforderungen zu bemerken. Die heutigen gaben dem Schmidt das beste Leumundszeugnis; schon seine erhalten sie einen höheren Stundenlohn; die Höhe dieses Lohnes Notierungen waren nominell, wie gestern. Auch Mehl blieb ſtill und un Begeisterung für das Militär und sein Stolz auf die Uniform, darf nicht geringer sein als 1/2 Tagelohn. Fest angestellt werden meldungen aus Amerika durch stärkeres Warenangebot einer Hamburger verändert. Am Futtermartte wurde die Wirkung der strammen Maisdie er trage, bürgten dafür, daß Schmidt einer Majestäts- fönnen alle die Arbeiter, die das 25. Lebensjahr erreicht haben, und Firma einigermaßen gehemmt; trozdem waren Hafer und Mais ziemlich beleidigung nicht fähig fei. Sämtliche Zeugen, welche am fraglichen sich ein Jahr im Dienste der Post befinden. immunodi fest, ersterer Artifel von Konsumenten gesucht. Rüböl recht schwach auf Abend mit Schmidt im Schoel'schen Lokal gewesen, bekundeten, Aus den Monatsberichten des englischen Arbeitsamtes mattes Paris und billigere Saatenpreise. Schluß für Getreide fest, auch nichts von der dem Angeklagten zur Last gelegten Aeußerung( Abteilung des Handelsministeriums), die sich auf die Mitteilungen Roggen etwas höher. gehört zu haben und bestritten, daß der Kaiser überhaupt an jenem Abend auch nur erwähnt worden sei. Die Glaubwürdigkeit von Unternehmer- Vereinigungen und Trade- Unions stützen, ist die 3 Gewerkschaften des Zeugen Schoel wurde durch andre Beugen schwer erschüttert, so absteigende Konjunktur recht ersichtlich. Von den 143 ie im Juni an das Arbeitsmit einer Mitgliedschaft von 541 651, die im daß der Gerichtshof beschloß, weder Scho el noch den anscheinend amt Berichte einsandien, wurden in diesem Monat 18 605 oder Die furiftliche Sprechstunde findet am Montag, Dienstag, unter dessen Einfluß stehenden Gille zu vereidigen. Trozdem bes antragte der Auditeur gegen den Angeklagten 1 Jahr Gefängnis 3,4 Proz. Arbeitslose gezählt, gegen 2,6 Proz. im gleichen Tonnerstag und Freitag von 7-9 1hr abends statt. Monat des Vorjahres. g und Ausstoßung aus dem Regiment. Der Gerichtshof erkannte jedoch auf Freisprechung, da den beiden Belastungszeugen tein Glauben geschenkt werden könne. Die ganze Demunziation zeugt von einer so niederen Gefimmung: daß nur zu wünschen wäre, das Gericht hätte den Spieß umgedreht und den sauberen Herrn Schoel gepackt. Für anständige Leute muß es geradezu eine Mahnung sein, die Restaurationsräume dieses Mannes nicht zu betreten. Faule Fische! Einen recht fühlbaren Denkzettel erhielt der Fischhändler Otto Daubig aus Berlin wegen eines ganz gewiffenlosen Vergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz gestern vor der zweiten Ferienstraftammer am Landgericht II. Der Angeklagte, der erst im August v. J. wegen desselben Bergehens bestraft worden ist, stand am 22. Dezember auf dem Wochenmarkte in Lichtenberg. Troß der Herrschenden Stälte verbreitete seine Ware einen Geftant, der alle Für den Juhalt der Jujerate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 21. Juli. Opernhaus. Geschlossen. Schauspielhaus. Geschlossen. Neues Opern Theater( Kroll). Jm Trianon Theater:" Lebende Lieder". Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Junt Garten: Täglich großes Konzert. Schiller.( Morwitz Oper.) Der Postillon von Lonjumeau. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Die Zauberflöte. Montag: Don Juan oder: Der steinerne Gast. Deutsches. Geschlossen. Leffing. Die dritte Eskadron. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Berliner. Geschlossen. Residenz. Das blaue Kabinett. Anfang 8 Uhr. Montag: Diefelbe Vorstellung. Nenes. Gastspiel des Meßthaler: Ensembles. Die Hoffnung auf Segen. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Westen. ,, Theater Charivari"( Se: cessions Brettl). Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central. Die Geisha. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thalia. Geschlossen. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal) Abends 8 Uhr: Malerische Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Erster Teil." " Invalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte.bjonde Schiller Theater ( Wallner Theater). Morwit- Oper. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Bei halben Preisen: Die Zauberflöte. Oper in 3 Atten von W. A. Mozart. Sonntagabend 72 Uhr: Gastspiel Heinrich Bötel. Der Postillon von Lonjumeau. Komische Oper in 3 Aften von Adam. Montagabend 72 Uhr: Populäre Opernvorstellung bei halben Preisen: Don Juan oder: Der steinerne Gast. Dienstagabend 72 Uhr: Gastspiel Heinrich Bötel. Martha, ober: Der Markt zu Richmond. Metropol- Theater. W., Behrenstrasse 55-57. fans Der Zauberer am Nil. Carl Weiß. Die lustigen Weiber Ausstattungsoperette in 3 Bildern und das sensationelle Julivon Windfor. Anfang 8 Uhr. Specialitäten- Programm Montag: Die Afrikanerin. Friedrich Wilhelmstädtisches. Specialitäten im Garten. Belle Alliance. Friz Reuter. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Im Garten: Großes Gartenkonzert Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Gossmann Konzertgarten und Luftiges Brettl". Anfang Streuzbergstr. 48, an der Kazbachstraße. 6 Uhr. Metropol. Specialitätenvorstellung. Der Zauberer am Nil. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Specialitäten Vorstellung. Frau Luna. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Passage Theater. Damen RingV fämpfe. Specialitäten Vorstellung. Anfang mittags 12 Uhr. E Jeden Sonntag Frei- Konzert und Ball. Montag und Briefkasten der Redaktion. Abonnent Imperl. 1891= 4232 118; jest circa 5 Millionen. Schillingstraße. Wir können Ihrem Wunsche leider nicht nach Bibliothek. Fragen Sie in dem großen Geschäft von Nikolai an der Auch in der Sohlen Industrie hat die Produktion nachgelaffen. Die 476 589 Personen, die in den Kohlen- Bergwerken bekommen. schäftigt waren, arbeiteten im Juni dieses Jahres im Durchschnitt 4,71 Lage pro Woche, verglichen mit 5,18 Tage in denselben Wochen des Vorjahres. Die Krisis tritt auch zu Tage in den Aenderungen der 2ohn höhe; für 24 560 Personen trat im Juni eine Aenderung der Lohnhöhe ein; von denselben erlangten aber nur 3540 Personen eine Erhöhung von 1,95 M. im Durchschnitt pro Woche. Dagegen mußten fich 21 020 eine erabseßung des Lohnes von durchschnittlich 1,80 m. gefallen lassen. Schon im Mai war für 375 756 Personen eine Herabsetzung des Wochenlohns von durchschnittlich 1,40 m. zu verzeichnen gewesen. Der Juni 1900 hatte noch für 35 000 Personen eine Erhöhung des Wochenlohns um durchschnittlich 1,05 2. gebracht. mail add Potsdamer Brücke nach. Ch. 5. 25. Der Fall Kriese, den Sie meinen, ist am 20. Februar, 2., 3. und 21. März 1899. und am 22. Februar 1900 im Reichstag zur Sprache gebracht. Eine Entschädigung ist an Striese nicht gezahlt, der friegsministerielle Erlaß ist nicht aufgehoben worden. Laterne. Das dies: bezügliche Material ist uns nicht zur Hand. Eine im letzten Winter eingegangene Petition der Betreffenden um Gehaltserhöhung wurde abgelehnt. M. V. 20. Nein. 8. N. 85. 1. Auf dem Attest wird in der Regel die Religion nicht vermerkt. 2. Die falsche Angabe wäre nicht strafbar. 2. Sch. Wenn Sie beweisen können, daß die Abrede so getroffen ist, wie Sie sie angeben, so wird voraussichtlich Ihr Recht, bis zum 1. April 1902 wohnen zu bleiben, anerkannt werden. M. K. 5. 1. Solcher Schein verpflichtet rechtlich zu nichts: die katholische Kirche ist andrer Ansicht. 2. Beide Gemeinden, nicht aber die politische Gemeinde, könnten die Beerdigung ablehnen. Urania Sanssouci Apollo- Theater Carl Weiss- Theate Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Im Garten: Täglich: Hoffmanns ,, Malerische Wanderungen durch Nordd. Sänger die Mark Brandenburg", I. Invalidenstr. 57/62. Tägl. Sternwarte. Central- Theater. Heute Anfang 8 Uhr. Bum 701. Mal: Die Geisha. Operette in 3 Akten v. Sidney Jones. Morgen und folgende Tage: Die Geisha. Zoologischer Garten Heute Sonntag: Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Ab 4 Uhr nachmittags: Grosses Konzert ausgeführt von 3 Kapellen. Abschieds- Konzert der Badenser. Musik- Direktor Boettge. Entree 50 Pf. und Konzert. Anfang d. Konzerts 5 Uhr, der Soiree 7 Uhr, Wochentags 6 Uhr, d. Soiree 8 Uhr. Entree 30 Pf. Sonntag, Montag und Donnerstag: Tanzkränzchen. Wochentags Vereinsbillets gültig, Tanz frei. Reichshallen Heute und folgende Tage: Gastsp. des altberühmten NeumannBliemchen mit seiner Gesellschaft. ( Herren Bllemchen, Horvath, Gipner, Tieck, Zimmermann, Feldow und Ledermann.) Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Am 1. August: Wiederbeginn der Soireen der Stettiner Sänger. Schweizergarten Am Königsthor. Am Friedrichshain Täglich: Castans Panopticum. Konzert, Theater, SpecialiFriedrichstr. 165. Nen! Neu! Neu! Der künstliche Mensch! 9001 Die sensationellste Erfindung der Neuzeit! Der, Clou" der Pariser WeltAusstellung. Vorstellungen: 12Uhr mittags, 3, 5, 6, 7 Uhr nachmittags. Puhlmanns Donnerstag: Vaudeville- Theater Hamburger Schönhauser- Allee 148. Sänger. Täglich: Große Theater: und Specialitäten- Vorstellung. Nur Kräfte ersten Ranges. Jeden Freitag: Grosser Erfolg! Grosser Erfolg! Specialt Norddeutsche Sänger. Montag: Dieselbe Vorstellung. täten Vorstellung. Passage Panoptikum. Reichshallen. Neumann- Bliemchen Entree 20 Pr. Borzugskarten 10 Pf. mit seiner Gesellschaft. Anfang Bei ungünstiger Witterung im Saal. 7 uhr. Nachher: Kränzchen. Susanne im Bade. Große Ausstattungsoperette. Wochentags 5 Uhr. Anfang: Sonntags 4 Uhr. F. Lehmann, Direttor. täten Vorstellung und Ball. Volksbelustigungen aller Art. Jeden Abend 10 Uhr: Moderne Don Juans. Prater- Theater Kastanien- Allee 7/9. Täglich: Auf fremder Erde. Ausstattungsstück mit Gesang und Tanz in 4 Bildern von Hugo Schulz. Auftreten der Excentric- Chansonnette Grotesque Hedwig Döring, des Somiters Paul Coradini, der Gebrüder Damm, Afrobaten. The Garays, Rad fahrer. Mr. Bartlings lebende Photo: graphien. Konzert und Ball. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Numerierter Plaz 50 Pf. Kalbo. Vollständig neues Große Frankfurterstr. 132. Letzter Opernsonntag. Die lustigen Weiber von Windsor. Anfang 8 Uhr. Montag: Die Afrikanerin. Specialitäten- Programm! Frau Luna Im Garten: Theater, Konzert FrauLuna Luftballett Grigolatis. Anfang 8 Uhr, Sonntags 72 Uhr. und Specialitäten Vorstellung. Anfang 4 Uhr. W. Noacks Theater. Ostbahn- Park. Brunnenstraße 16. Täglich: Konzert, Theater- u. Am Küstrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71. Hermann Imbs. Täglich: Specialitäten- Borstellung. Großes Konzert, Theater- 1. Novität! Onkel Falstaff. Novität: Operetten- Burleste in einem Aft von Bolten Bäckers. Musik von R. Thiele. Jm Saale: Tanzkränzchen. Specialitäten- Borstellung. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15.- Artistische Leitung: Paul Milbltz. Täglich: [ 16490* Gr. Konzert, Theater- u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Montag: Sommerfest. Jeden Mittwoch: Die beliebten Kinderfeste. Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 1hr ab geöffnet. 2 hochelegante Kegelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. Sonntag, Montag und Donnerstag in den Sälen: Familien- Kränzchen. Wo amüsiert man sich grossartig? In Schnegelsbergs Festsälen, Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Heute: Grosser Ball und Thaler- Regen verbunden mit Cigarren, Bonbon- Negen und 14819* diversen Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Empfehle meine Säle, 300 und 1200 Personen fassend( mit Bühne), den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabriken 2c. zu Versammlungen Max Schindler. und Festlichkeiten jeder Art. Safenheide Neue Welt. beide 108-114. Täglich: Hasenheide 108-114. Konzert u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Sonntag und Donnerstag: Im Bal champêtre: Grosser Festball. Anfang 4 Uhr. Jeden Mittwoch: Grosses Kinderfest mit Gratisverlosung. Jeden Donnerstag: Grosses Fenerwerk. Raffeeküche, Karuffells, Marionettentheater zc. täglich geöffnet. [ 17300* Alles Nähere durch die Tagesanschläge an den Säulen. A. Fröhlich. mar Achtung! Heute, Sonntag, d. 21. Juli, bei Thiele, Nieder- Schönhausen, Bismarckstr. 44- Kaiserin Augustastr. 1: Grosses Volksfest der Socialdemokraten von Pankow, Nieder- Schönhausen Eintritt 20 Pf. und Umgegend. Für Unterhaltung ist gesorgt. 223/2 Das Komitee. Seeterrasse Lichtenberg, Röderstr. 6. Heute, Sonntag, den 21. Jull: 00er air Grosses Konzert. Vorlegtes Auftreten der weltberühmten Turmseilfünstler Mr. Cronje- Boston und Donna Eroina vor ihrer Ab: reise nach Rußland in ihren überraschenden Aufführungen auf dem 250 Fuß langen und 90 Fuß hohen Turmseil über dem See. 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Ein Heilmittel ohne Gleichen, sehr oft wirksamer, als die theuren Badereisen, ist der von mir präparirte ..Berliner Stahlbrunnen" Berlin 1896. Maunelfoll Goldene Medaille: Ausstellung für Volhsernährung u. Sesundheitspflege Berlin 1896. Goldene Medaille: Exposition internationale de l'industrie Paris 1900. Im Eisen ist etwas Göttliches enthalten. ( D. R. M. G. ( Nr. 45485. mit hohem, garantirtem Gehalte an nicht ausscheidendem, sondern unverändert gelöst und wirksam bleibendem Eisenoxydul, während die aus den Badeorten versandten natürlichen Brunnen faft ausnahmslos das Eisen als Dryd abgeschieden und damit ihre Wirkung verloren haben. Die vielseitig günstige Wirkung des Berliner Stahlbrunnen" beruht darauf, daß derselbe beste: Appetit erzeugt, den Stoffwechsel, die Verdauung und den Stuhlgang fördert, die Verwerthung der Speisen verbessert, mit seinem reichen Eisengehalte die Blutbildung mehrt, das Blut selbst verbeffert und dies bei seiner steten. Circulation den leidenden Organen gesunde Zufuhr bringt, wodurch dieselben allmählich regenerirt, gefund werden. Aus diesem Grunde bewährt sich derselbe ganz besonders gegen Blutarmuth, Bleichsucht, Nervenleiden aller Art, Schwäche, Kopfschmerz, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Magen, Lebers, Gallenstein, Nieren, Darms und Blasenleiden selbst allerschwerster Art, Abmagerung, Hals-, Kehlkopf und Luftröhren- Verschleimung, Rheumatismus, Gicht, Ischias, Seropheln, Drüsenanschwellungen, leichten Lungenkatarrh, Athembeschwerden( Asthma), Schlaflosigkeit, Rafenbluten, Lähmungen, Rückenmarksleiden, un reines Blut, Flechten, Fettleibigkeit, Herzverfettung, Sterilität, Unterleibsleiden aller Art, Leiden der Wechseljahre, Hysterie, Hypochondrie, Epilepsie, lymphatische Affektionen, Schwächezustände, Schwäche nach Malariafieber, Herenschußz. Die Trinfeur fann jederzeit, auch im Winter, ohne Berufsstörung, ohne strenge Diät und ohne besondere Brunnenpromenade vorgenommen werden. Mr. 15. Preis für Berlin: Füllung von 30 Ft. Mt. 10 prän.( abonnementsweise). Fortsetzung im Anschluß Mt. 8. Für 2 Personen in einer Familie 60 Ft. Mt. 18. Fortsetzung im Anschluß Zustellung der Flaschen einzeln stets frisch präparirt frei ins Haus, volle Flasche hin, leere zurück. Nach den Vororten liefere zu demselben Preise frei Haus gleich 30 Fl. zuzüglich 10- Pf. Pfand pro Flasche. Nach auswärts Rifte mit 30 Flaschen frei zur Bahn Mt. 15,-, 2 Kisten zugleich Mt. 28,-, gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages. Bei Fortsetzung im Anschluß 1 Aiste Mt. 13,-. Riſte und Flaschen, frankirt zurückgesandt, werden mit Mt. 4, angenommen. A. W. Kumbier, approbirter vereidigter Apotheker, Berlin NW., Marienstr. 30. Atteste und Dankschreiben. Sehr geehrter Herr Kumbier! hr Berliner Stahlbrunnen" thut hier Wunderdinge gegen ein veraltetes Magenleiden und es wollen ihn noch 2 Patienten in meinem Hauſe trinten, weshalb ich Sie bitte, so schnell als möglich noch 2 Kisten à 30 Fl. unter Nachnahme des Betrages zu senden. Ihr dankbarer Abraham Did, Tiege, deutsche Kolonie bei Feodorowka, Gouvernement Taurien( Krim), Südrußland 29. 3. 1901. 0281 Sehr geehrter Herr Kumbier! Ueber die Wirtung Ihres Stahlbrunnens bei meiner Frau fann ich Ihnen jept Folgendes bestätigen: Sehr geehrter Herr Kumbier!, habe denselben dann noch weiter getrunken, im Ganzen bis jetzt 90 Flaschen, da ich Erst jetzt tomme ich dazu, Ihnen meinen herzlichsten Dank zu sagen für die Hilfe, auch an Rheumatismus litt, von dem ich ebenfalls dadurch geheilt bin. Grit icht welche mir durch den Gebrauch Ihres Stahlbrunnens bereitet ist.Ich kann daher allen Leidenden Ihren Stahlbrunnen nur empfehlen, weil er mir Ich bin dadurch nun von meiner schrecklichen Gallenstein- Kolik be- felbft so gute Dienste geleistet hat. Empfangen Sie daher, hiermit meinen auffreit, mit welcher ich schon viele Jahre heftig geplagt wurde; ich kann richtigsten Dank. Jetzt wieder alle Speisen vertragen und meine Arbeit wieder machen und verde Ihren Stahlbrunnen jedermann empfehlen, wie sich auch schon Bekannte von mir haben fchicken lassen. Nochmals besten Dank von Ihrer Frau Schmiedemeister Auguste Dribbusch. Sabrodt b. Trebatsch, 20. 11. 99. Frieda Müller. Mühlau bei Burgstädt i. S., den 3. 2. 98. Hochachtungsvoll Frau Martha Seifert. 2016 Sehr geehrter Herr Rumbier! OMET Seit einem Jahre litt ich an einem Magen- und Darmkatarrh mit Diarrhoe und gleichzeitiger Nierenaffection. Alle Aerzte, die ich konsultirte, darunter auch Homöopathen, sagten mir, die Strantjeit wäre sehr langwierig und schwer zu beseitigen. Ich mußte sehr diät leben, kam dabei aber so herunter und Sehr geehrter Herr Kumbier! nahm an Körpergewicht derart ab, dass ich kaum noch laufen konnte und, obgleich Ihr Stahlbrunnen hat, nachdem ich 30 FI. verbraucht, bei mir ausgezeichnete erſt 47 Jahr alt, am Leben keine Freude mehr hatte. Als dann Ihre Broschüre Hilfe hervorgerufen. Meine rheumatischen Schmerzen in den Händen, uns zuging, orangen meine Frau und meine Kinder darauf, Ihren Stahlbrunnen zu ver Meine Frau litt feit einer Reihe von Jahren an den verschiedenartigften Strant- Armen, Beinen und im Rücken, sowie auch die Stiche in der Herzgegend fuchen. Ich bestellte mir den Brunnen und nach Gebrauch von 30 Flaschen fühlte ich heiten: hartnäckigem Bronchialkatarrh, Geschwüren im Kehlkopf, Magen- sind nach dem Stahlbrunnen ganz verschwunden, so daß ich mich veranlaßt mich schon wohler. Bei Weitergebrauch desselben bekam ich einen derartigen geschwüren, Blutarmut, Nervosität, Migräne, Unterleibskrankheit etc. fühle, Shnen dafür hierdurch meinen wärmsten Dant auszusprechen. Sobald die Appetit, dass ich immerzu hätte essen mögen, und ist mit der gesunden Aerztliche, Kunst und Bäder( Reinerz, Kolberg. Karlsbad) wurden jedes Jahr versucht. Witterung wärmer wird, werde ich die Kur noch wiederholen. Verdauung und Ernährung auch die frühere Lebensfreudigkeit wieder bei Im folgenden Jahre stellte sich immer wieder ein neues Uebel ein. Seit einer Mit der größten Hochachtung grüßt ergebenst Ihre mir eingekehrt. Auch an Gewicht habe ich neben Kraft und Lebenslust Reihe von Jahren( wohl an 6 Jahren) trinkt sie jährlich Ihren Stahlbrunnen. Dieser Berlin, Andreasstr. 35, d. 23. 3. 1901. wieder zugenommen. Brunnen hat stets eine gute, sofort bemerkbare Wirkung auf sie ausgeübt. Seit ein Paar Jahren leidet sie an obigen Krankheiten gar nicht mehr und Geehrter Herr Rumbier! Seit 4 Jahren litt ich an einem schweren Nerven- und Magenleiden, das ich schreibe dies hauptsächlich der Wirkung des Stahlbrunnens zu. Diefelbe besteht nach meiner Beobachtung wesentlich in der Förderung der Bildung gesunden sich in letzter Zeit derart verschlimmerte, dass ich weder essen noch Blutes, in der Steigerung des Appetits, einer vollkommeneren Ver- trinken, noch schlafen konnte und dabei körperlich herunterkam, sehr abdauung, in der Beförderung der Ausscheidung krankhafter magerte. Auf Empfehlung Bekannter gebrauchte ich dann 60 Fl. von Ihrem Berliner Stoffe, Verbesserung der Gesichtsfarbe, und in Verbindung mit Stahlbrunnen, der mir so gut bekam, dass ich schon nach einiger Zeit Appetit biefem allen in allmähliger Beseitigung der Nervosität, im Erwachen neuer und Schlaf bekam, auch an Körpergewicht wieder zunahm und das Nerven Jahren, als ich noch verw. Frau Schreiber in Berlin war, nach mündlicher Rücksprache Lebenslust und frischen Lebensmuthes. Den Arzt gebrauche ich jest fast gar leiden sich verlor. Ich fühle mich jetzt wieder ganz kräftig und gesund mit Ihnen Ihren Berliner Stahlbrunnen". Da ich von demselben aber einige nicht. Meine Frau trinkt den Brunnen alljährlich im Sommer jetzt noch, trotzdem sie und spreche Ihnen hiermit meinen besten Dank aus für die mir durch Ihren Brunnen Flaschen in Berlin, einige wieder nach einer Pause in Hermsdorf i. Schl., einige gar sich gesund fühlt, lediglich als Vorbeugungsmittel und ich kann auch eine nennens- gewordene Heilung. bie an d werthe Zunahme des Körpergewichtes bestätigen. Auch bin ich gern bereit, allen denen, die an ähnlichen Uebeln leiben, mündliche Auskunft zu geben. Hochachtungsvoll Berlin, Unter den Linden 59a, den 14. 2. 1900. Otto Bowik, Gastwirth. Geehrter Herr Kumbier! Nach meiner Beobachtung kommt es besonders darauf an, daß eine Kur mit dem Stahlbrunnen namentlich bei sehr geschwächten Individuen jahrelang wiederholt werden muß, daß man nicht Mißtrauen in die Wirkung fegt, wenn nicht sofort alle Leiden beseitigt sind, daß man erst mit geringeren Mengen anfängt( jest trinkt meine Frau Monate hindurch täglich/ Flasche, und sie trintt ihn gern) und daß man es während der Sur an Bewegung, möglichst in frischer Luft, nicht fehlen läßt, wodurch offenbar die Wirkung des Brunnens erhöht wird. Hochachtungsvoll F. Sperling, Lehrer, Berlin, Urbanstr. 27. Ich danke Gott dafür, daß ich in den Besitz Ihres Stahlbrunnens gelangt bin und fann denselben allen Leidenden auf das Angelegentlichste empfehlen. Mit bestem Dant und Gruß Berlin, Wöhlertstr. 4, den 24. 1. 99. Hochgeehrter Herr Kumbier! hochachtungsvoll Carl Gehrke, Werkmeister. Ich weiß nicht, ob Sie sich meiner noch erinnern. Ich gebrauchte vor mehreren Diese Pünktlichkeit vernicht trant, so hatte ich damals nicht rechten Erfolg zu verzeichnen. Im vorigen Jahre meines Leidens wegen( Lähmung Ischias, daneben noch andere Leiden) in Oeynhausen weilend, hatte ich Gelegenheit zu beobachten, dass Ihr Brunnen bei Patienten, welche ihn dort and in Rehme gebrauchten, auffallend günstig wirkte. Ich bezog dann, wie Sie wissen, 30 Fl. davon nach Oeynhausen, und da mir derselbe gut bekam, weitere 30 F1. nach Zwischenahn, wohin ich geIndem ich Ihnen anzeige, daß ich die Stifte mit den leeren Flaschen abgeschicht gangen war, und hatte jetzt den besten Erfolg. Meine Leiden vergingen, habe, kann ich Ihnen über die Wirkung des Stahlbrunnens folgendes mitteilen: ich nahm erheblich an Gewicht zu und fühlte mich äusserst wohl, frisch, Meine Frau ist 74 Jahre alt und hat Jhren Stahlbrunnen besonders gegen kräftig, sodass ich mich dahin entschliessen konnte, mich wieder zu verAsthma, Rheumatismus und Gicht getrunken. Der gute Erfolg ist auch heiraten, wie Sie aus der Unterschrift ersehen. Daben Sie noch viel Dank für nicht ausgeblieben. Die Gesichtsfarbe wurde bald eine bessere, die Athem- 3hre damaligen Zeilen und für den Rat, mit Energie gleichmäßig weiter zu trinken; wenn noth verschwand nach und nach, so daß sie wieder Gänge besorgen und die ich manchmal Anwandlungen bekam, nicht weiter trinken zu wollen, las ich jedesmal Jhren Speisen bereiten faun. Als meine Frau 10 Flaschen getrunken hatte, schwollen ihr die Brief, und das hat geholfen. Interessieren wird es Sie zu erfahren, dass die KataSehr geehrter Herr Kumbier! Im vor. Jahre litt meine 20 jährige Tochter an hochgradiger Blutarmut und Beine an, aber nach einigen Tagen verschwand die Geschwulst und damit zu- menien, welche sich vordem bei mir alle 20 Tage einstellten, sich auch Bleichsucht; sie war sehr blass, fühlte sich stets müde, matt, hatte gleich auch Gicht und Rheumatismus. Ganz besonders bemerkbar war die genau auf 28 Tage Zwischenzeit geordnet haben. schlechten Appetit, schlechte Verdauung, keinen erquickenden Schlaf, war günstige Wirkung auf die Nieren, indem der vorher dunkle und trübe Urin bald danke ich auch Ihrem Brunnen. Eine dritte Kiste, die ich für mein Mädchen nach Sie hat dann 30 Fl. von Ihrem flar und rein wurde. Ich kann Ihren Stahlbrunnen daher allen ähnlich Leidenden Zwischenahn bezog, das auch mit dem leßtgenannten Leiden zu kämpfen hatte, stets verdriesslich und sehr nervös- reizbar. Berliner der Stahlbrunnen" getrunken, ihr ausserordentlich gut be: nur empfehlen. kommen ist. Verdauung regelte Der Appetit besserte sich, die sich, sie bekam ein gesundes, frisches Aussehen, gewann wieder Kraft, Rührigkeit und Arbeitslust, fühlte sich im Ganzen sehr wohl und an Stelle der nervösen Reizbarkeit trat heltere Gemütsstimmung bis zur Ausgelassenheit, so dass sich alle. ihre Bekannten wanderten über die VerDa ich so die änderung; auch an Gewicht hatte sie 8 Pfund zugenommen. gute Wirkung Ihres Stahlbrunnens selbst beobachtet habe, so will ich und meine andere Tochter, weil wir uns auch etwas angegriffen und nervös fühlen, jetzt den Stahlbrunnen auch trinten und die jüngere Tochter soll die Stur ebenfalls noch wieder hoben, weshalb ich Sie bitte, uns von morgen ab für 3 Personen zu senden. Soviel mix bekannt, gewähren Sie bei 3 Trintern in einer Familie zugleich eine Ermäßigung im Preise, die Sie mir dann wohl auch zukommen lassen. Boller Dankbarkeit für die schöne Wirkung Ihres Stahlbrunnens bei meiner Tochter zeichne Hochachtungsvoll Berlin, Belforterstr. 1, den 30. 5. 1901. Frau Anna Stiller. Schwedt, a. D., den 5. 4. 1901. Hochachtungsvoll C. Müller, Lehrer a. D. Danksagung. hat bei demselben ebenfalls Wunder gethan. Um nun meine Gesundheit und mich träftig zu erhalten, möchte ich auch hier in Amerika, wohin ich mich verheiratet habe, die wohlthätige Wirkung Ihres Stahlbrunnens kennend, denselben noch wieder gebrauchen und bitte ich Sie daher hiermit, mir sobald als möglich in Eilfracht 60 Fl. zu senden, da der Transport nach hier länger dauert und ich die Kur gern noch während der wärmereit Jahreszeit zu Ende führen möchte. Betrag folgt per Postanweisung. Mit freundlichem Gruß Cleveland( Ohio) U. St. Nordamerika. Frau Doctor 2. A. Dryfood. Bereits 63 Jahre alt, hatte ich seit 6 Monaten an einem schweren Magenleiden entsetzlich zu leiden, wegen dessen ich 13 Aerzte consultirte, ohne Heilung oder Besserung erlangen zu können. Mein Magen ver rug keine feste Nahrung mehr, ich lebte nur von Mehlsuppen, Milch und Wein. Mein Körpergewicht nahm um 49 Pfd. ab. Da nun alle Mittel nichts halfen und ich mich bereits selbst aufgegeben hatte ,, wurde mir von einem alten Pharmaceuten der Berliner Stahlbrunnen des Herrn Apotheker Kumbier hier, Marienstraße 30, sehr empfohlen. Nachdem ich nach Verordnung des Herrn Kumbier, zunächst nur 2 Flasche Da ich bei meinent Magen-, Leber-, Gallenstein- und Hämorrhoidalleiden pro Tag in fleinen Dosen, 10 Ft. getrunken hatte, sing ich schon ant, fefte Speisen zu mit dem Gefühl steten Vollseins und arger Nervosität in Folge schlechter Blutgenießen und nach Verbrauch von 30 Fl. war mein Magen in der alten guten mischung mit Ihrem Stahlbrunnen bessere Erfolge erzielte als mit zweimaliger Verfassung, so dass ich alle Speisen in doppelter Ration zu mir nehmen Kur in Karlsbad, so bitte ich wiederum um Zusendung von 30 Fl. konnte, um meine gesunkenen Körperkräfte wieder herzustellen, habe auch Das verlorene Gewicht nahezu wieder eingeholt und bin heute gesund und fräftig. Indem ich hierdurch Herrn Kumbier meinen tiefgefühltesten Dant ausspreche, fann ich den Stahlbrunnen desselben allen schwer leidenden Magentranten aufs Dringendste empfehlen, fie werden dadurch am ersten gesund werden. Berlin, Stralsunderstr. 29, den 1. Januar 1898. Geehrter Herr Rumbier! A. Robsa sen., Vertreter. Sehr geehrter Herr Kumbier! Zugleich fann ich Ihnen mittheilen, daß Bekannte, denen ich Ihren Stahlbrunnen empfohlen, ebenfalls guten Erfolg gehabt haben. Hochachtungsvoll Jul. Scheibe, Special- Schlosserei. Britz b. Berlin, den 10. 2. 1900( früher Berlin). Sehr geehrter Herr Kumbier! Nachdem ich nunmehr 3 Monate Ihren Stahlbrunnen getrunken habe, fühle auch ich mich verpflichtet, Ihnen für die auffallende Wirkung desselben meinen Dant ausJept 34 Jahr alt, wurde ich vor 4 Jahren im Wochenbett vor Schreck von einem Sehr geehrter Herr Kumbier! Indem ich Ihnen anzeige, daß ich eine Stifte mit leeren Flaschen zurücksende, bemurhe ich diese Gelegenheit, um Ihnen mitzutheilen, daß ich bei dem wiederholten Gebrauch Ihres Stahlbrunnens stets die besten Erfolge erzielt habe. Als ich im Jahre 1892 durch angestrengte Arbeit in einer überfüllten Klasse schon nervös ges worben war, bekam ich einen Unfall von Cholera nostras. Wochenlang litt ich derart an Diarrhoe ,, dass mein Körpergewicht von 130 auf 100 Pfund herunter ging, während zugleich meine Nervosität in erschreckender Weise Ich fandte heute eine Stifte mit leeren Flaschen an Sie zurück und theile Ihnen zusprechen. zunahm. Die Schlaflosigkeit war nur durch Schlafpulver zu vertreiben, dazu gleichzeitig mit, daß ich durch Ihren Stahlbrunnen von meinem heftigen während die Diarrhoe weder durch Rotwein noch Opium zu beseitigen war. chronischen Blasenleiden befrelt bin. Ich hatte zuvor schon mehrere Aerzte in nervösen Leiden befallen, das von Tag zu Tag schlimmer wurde. Ich bekam Auf den Rat eines Kollegen schrieb ich damals an Sie und Sie waren so freundlich, Anspruch genonimen, auch wohl etwas Linderung der Schmerzen, aber feine Heilung furchtbare Brust- und Rückenschmerzen, ein Stechen und Bohren, als wenn mir Jure Anficht ausführlich klar zu legen in dem Sinne, dass der Brunnen, erlangt. 3war traten die brennenden Schmerzen zuerst heftiger auf, aber ich wurde ein Krebs in meinem Rücken säge, und nachdem ich mehrere Aerzte und Kliniten wenn auch langsam, helfen würde. Mit 2 Stiften von Ihrem Stahlbrunnen als nicht ängstlich, da dies bei Brannen ja meist der Fall sein soll, und trant ruhig zu Rathe gezogen, wurde ich endlich von einem Professor für rückenmarkleidend erReisegepäck trat ich meinen Urlaub an und ging aufs Land. Bei der 4. Flasche weiter, etnine Zeit nur ½ pro Tag, dann mehr, und wurde nach und nach von flärt. Die angewendeten Mittel halfen nichts, vielmehr stellten sich weiter KopfBrunnen liess die Diarrhoe schon nach, nach einer Woche war sie ver- meinem schweren Leiden befreit. Darum, Herr Stumbler, hiermit meinen herzlichsten sehmerzen, gänzliche Schlaflosigkeit, gänzliche Appetitlosigkeit, VerHochachtungsvoll Ihre schwunden. Mit 99 Pfund Gewicht begann ich die Kur und nach 8 Wochen Dank! wog ich schon 122 Pfund. Mit dem Appetit wuchs auch die Körperkraft, das Selbstvertrauen kam wieder und immer mehr schwand dis Nervosität mit all' ihren Nebenerschwie bei ben meisten Da die Nervosität bei mir, wie bei den meisten meiner Kollegen, Stammgast ist, so rüd' ich ihr immer wieder mit dem Stahlbrunnen zu Leibe und ich kann meinen Amtsgenossen dieses Mittel nicht genug empfehlen. Ihr ergebenster Wittenberge, Bez. Potsdam, d. 1. März 1899. Dottie Sehr geehrter Herr Sumbier! Alwin Röhr, Lehrer. Starpel bei Liebenau( N.-M.), den 15. 12. 1900. Sehr geehrter Herr Kumbier! Frau Emma Schröter. Ich bitte Sie, mir 2 Riften à 30 FI. von Ihrem Berliner Stahlbrunnen" per Nachnahme zu senden. Derselbe hat mir vor etwa 8 Jahren sehr gute Dienste geleistet gegen Blutarmut und Nervosität und ich möchte jest uit meiner Tochter denselben wieder, trinken. Hochachtungsvoll Frau Marie Kukhauer. Stettin, Stoltingstr. 94, d. 14. 9. 99. Geehrter Herr Kumbier! Hochachtungsvoll Fran Fleischermeister Flohr. stopfung, Athembeschwerden, Herzklopfen ein, und ich wurde so schwach, dass ich kaum gehen konnte, bei der geringsten Aufregung bekam ich ein Zittern am ganzen Körper und eine Angst, als wenn ich etwas Grosses verbrochen hätte, so daß ich oft zu meinem Manne jagte, wenn ich nicht die 5. Heinen Kinder bedächte, hätte ich mir schon ein Leid angethan; nirgends fand ich Ruhe, um die Wirthschaft konnte ich mich gar nicht mehr kümmern, die kleinsten Kinder musste mein Mann in Pflege geben, des Nachts sprang ich aus dem Bette und rannte herum, um Ruhe zu suchen, immer bat ich den lieben Gott, mich nicht auf schlechte Gedanken kommen zu lassen, dass ich noch etwas begehe, und ich dachte immer, ich werde in einer Irrenanstalt sterben. Dazu stellten sich weiter furchtbare Schmerzen im Halse und Kehlkopf ein, ich bekam, einen heisern Husten und beim Husten lief mir das Blut aus Erlauben Sie, daß ich Ihnen meinen herzlichsten Dant ausspreche für die gross- Möchte Sie bitten, mir auch in diesem Frühjahr wieder 30 FI. von 3hrem Stahl- dem Munde, so dass ich täglich eine Halsklinik besuchen musste, wo die artige Wirkung Ihres Berliner Stahlbrunnen", nicht nur weil er mir als brunnen per Nachnahme zu senden. Jmmer im Frühjahr tritt bei mir Blutarmuth Aerzte chronischen Magenkatarrh und Magenbluten constatirten, Hülfe fand regelmässige jährliche Frühjahrskur vorzügliche Dienste leistet, sondern und Bleichsucht auf, wenn ich Ihren Brunnen dann getrunken habe, bin ich aber auch dort nicht. vor allem, weil er meinem Bruder so ausserordentlich und überraschend ge- ich wie neugeboren. Bestens dankend schließt holfen hat. Wie Sie wissen, hat sich mein Bruder aus deutschen Kolonien SüdAmeritas ein lästiges Wechselfieber und Rheumatismus mitgebracht. Fast ein Jahr litt er daran und hatte schon so viel Chinin geschluckt, dass er kurzathmig geworden war. Da befragte ich Sie um Ihren Stahlbrunnen, und fiehe, schon nach 8 Tagen verspürte er, wie die Fiebererscheinungen wichen, und nun ist es ganz weg. Er ist frisch und gesund, wie nur ein junger Mann von 25 Jahren sein kann, ohne irgend welche Beschwerden. Also nochmals herzlichen Dank, das Mittel ist probat! Es grüßt Berlin, Friedenstraße 100, den 24. 6. 1901. Sehr geehrter Herr Kumbier! M. Herde, städt. Lehrerin, Schulenburg b. Baruten, den 4. 4. 1901. Schr geehrter Herr Kumbier! Zu diesem schweren Leiden lam dann noch ein Blasenkatarrh und Hämorrhoidalleiden, das so schlimm wurde, dass ich eine Hämorrhoidal- oder Mastdarmflstel bekam, ich wurde so schwach, dass ich das Bett nicht mehr verlassen konnte, ich hatte Schmerzen im Leibe und in den Seiten, dass ich hätte Wände reizen können, dass ich mir vor Angst Hände und Gesicht zerkratzt habe. Ich dachte immer, ich müsste verbrennen, wir zogen mehrere Aerzte zu Rathe, aber von allen erfuhr ich, daß ich Fistel kam, zur Operation aber war ich schon zu schwach, nachdem ich Mit Freude bestätige ich hiermit, daß Ihr Stahlbrunnen meiner an schwerer ohne Operation nicht gefund werde, weil mir der Stuhlgang immer aus der Bleichsucht leidenden Tochter endlich wirklich geholfen hat, während die Konsultation zweier hiesiger Aerzte ohne Erfolg gewesen. Nachdem ineine Tochter schon zweimal an einem Tage einen Blutsturz bekommen. allerdings 2 Kisten von Ihrem Stahlbrunnen verbraucht hatte, stellte sich das lange Zeit fortgebliebene Unwohlsein wieder ein und nachdem sie noch eine dritte Stifte als Nachtur getrunten ist sie völlig wieder hergestellt. Ich danke Ihnen daher nächst Gott für diese Hülfe und werde nicht verfehlen, Ihren Stahlbrunnen bestens zu empfehlen. Hochachtungsvoll Poppau b. Bandau, d. 10. 11. 1900. Geehrter Herr Sumbier! A. Furian, Besizer. am Als leptes Mittel wandten wir dann Ihren Stahlbrunnen an, von dem ich zuerst immer nur ein Schnapsgläschen voll trinken fonnte. Nach Verbrauch von 30 Flaschen verloren sich die Schmerzen im Leibe, ich bekam leichten, weichen Stuhlgang und nach Verbrauch von 60 Fl. war ich Magenbluten und Husten los, ich bekam gesunden Appetit, auch das Bohren im Rücken liess nach, ich bekam ganz anderen Lebensmuth und wurde allmählich Nach Beendigung der Kur mit Ihrem Stahlbrunnen fann ich Ihnen die freudige ganz gesund. Nachdem ich nunmehr 90 Fl. verbraucht habe, ist auch zu Mittheilung machen, dass sich derselbe bei meiner Blutarmut und der damit meiner grössten Freude und Erstaunen meine Hämorrhoidal- und Mastdarmzusammenhängenden Nervosität aufs beste bewährt hat. Bereits nach dem fistel geheilt, verschwunden. Während ich früher nicht ein Glied Gebrauche einiger Flaschen stellte fich wesentliche Besserung ein. Ich bekam ganzen Körper hatte, das mir nicht wehe that, bin ich jetzt, Gott sei Bor zwei Jahren wurde ich von einer Krankheit befallen, von welcher der mich be- Dank, von allen Schmerzen befreit, und wenn ich meine ganzen Leiden beschreiben guten Appetit und meine Verdauung wurde eine bessere, der Stuhlgang regelte sich. Das müde und matte Gefühl verliess mich und die zuletz handelnde Arzt selbst simächst nicht wußte, was mir fehle. Derfelbe fagte, von meiner wollte, würde dies zu viel werden. Ihrem Stahlbrunnen nächst Gott verdante ich unerträglich gewordenen nervösen Kopfschmerzen verschwanden ganz. Ich Lunge wäre nur noch eine kleine Spitze da, so dass ich selbst glaubte, meine Heilung von meinem schweren Leiden, wir haben den hohen Werth Ihres fühle mich jetzt wieder frisch und gestärkt und kann meinen häuslichen Be- ich hätte die Lungenschwindsucht und müsse sterben. Da das Leiden trotz Brunnens fennen gelernt: ich und mein Mann wissen nicht, wie wir Ihnen danken schäftigungen, ohne müde zu werden, wieder nachgehen. Ich werde daher auch nicht der angewandten Mittel immer schlimmer wurde, gebrauchte ich zuletzt gar sollen. Nehmen Sie daher, geehrtester Herr Kumbier, diese wahrheitsgetreuen Mitunterlassen, Ihren Stahlbrunnen allen ähnlich Leidenden aufs angelegentlichste zu nichts mehr. Da brachte mir ein uns befannter Herr Ihren Stahlbrunnen, ich gebrauchte theilungen über die wunderbare Wirkung Ihres Stahlbrunnens zu Ihrer freien Berdenselben, und als ich 12 Flaschen davon getrunken batte, bekam ich nicht allein Appetit, fügung. empfehlen. Indem ich Ihnen hiermit meinen herzlichsten Dant ausspreche, zeichne ich sondern Hunger und gewann nach und nach auch wieder Kräfte. Während ich Hochachtungsvoll vordem jo trant war, daß mir der Arzt das Leben schon abgesagt hatte, war ich nach Frau Anna Müller. Rathenowerstr. 31, den 7. 4. 1901. Frau Obermonteur E. Ritschel. Verbrauch von 60 Flaschen Ihres Rrunnens fast wieder ganz gesund. Ich Hingewiesen jet noch darauf, paß mein ,, Berliner Stahlbrunnen sich besonders auch bei Nierenleiden bewährt, woran jehr viele Wienschen leiden, ohne es zu wissen, während es mit Witteln dagegen schlecht aushebt. Analyse: Natriumchlorid 1,202, Natriumsulfat 2,920, Kaliumsulfat 0,172, Magnesiumsulfat 1,160, Mangansulfat 0,140, Eisencarbonat 2.197 in 10,000 Theilen. Wo es angeht, persönliche Rücksprache zu empfehlen. Mit tausendfältigem Dank Berlin, Liebenwalderstr. 49. Ihre Von Aerzten vielfach verordnet. Nr. 168. 18. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 21. Juli 1901. zu entwickeln, um so auf der nächsten Generalversammlung des Ver- Stock: und Celluloid- Arbeiter. Mittwoch, den 24. Juli, abends Versammlungen.( babes eine zwedentſprechende Wenderung ber beſchloſſenen Diaz- 8 Uhr, bet Weörschel, Zäbenſtr. 36-36. Steung der Branchentommiſsion, nahmen im Sinne der Berliner Töpfer zu erzielen." Nach Einsicht- Deffentliche Bibliothek und Lesehalle zu unentgeltlicher Be Der Centralverband der Töpfer( Verwaltungsstelle Berlin) nahme in das Protokoll erklärt sich die Versammlung mit der werttäglich von 5-10 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 9–1 nukung für jedermann, Alexandrinenftr. 26, Gartenhaus. Geöffnet hielt am Donnerstag eine starkbesuchte Versammlung im Gewerk- Thätigkeit der Berliner Delegierten auf der Generalversammlung und 3-6 Uhr. Reichhaltige Bibliothek und 430 Zeitungen und Zeitschriften schaftshaus ab. Zunächst ehrte die Versammlung das Andenken der einverstanden. and add iddiam Verstorbenen in der üblichen Weise. Hierauf erstattet Herm. John den Kassenbericht für das 2. Quartal 1901. Derselbe weist Die Dekateure hielten am 17. Juli eine Generalversammlung eine Einnahme von 10 010,05 M. auf, demgegenüber steht eine Aus- ab. Der Vorsitzende berichtete, daß die am 1. Mai ausgesperrten gabe von 4659,23 M. Das Vereinsvermögen beträgt incl. eines Be- Kollegen der Firmen Tack, Blumenthal und Kleyer bis auf 4 Mann Bestandes vom 1. Quartal 11 885,37 M. Der Kaffierer wird ent- in Arbeit und meistenteils wieder in der Defatur beschäftigt sind. lastet. Hierauf wird die Debatte über den Bericht der Delegierten Sämtliche Betriebe der Dekaturbesizer von der Magdeburger Generalversammlung fort- Firmen sind mit den besten Arbeitskräften auf obengenannte drei jeder Art und Richtung. thairs 1160 Witterungsübersicht vom 20. Juli 1901, morgens 8 1hr. Stationen Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Wetter 2 bedeckt 766 NO 7640 winemde 766 NO Hamburg Berlin Branch 764 GD versehen und kann die gesetzt. An der Debatte beteiligen sich Herm. John, Hoffmann, Filiale stolz sein, daß sämtliche Kollegen bis auf den letzten Arnold, Drunsel, Lothar, Krohnfeld, Babiel u. a. Nach langem Debattieren Mann ausgehalten haben und nicht wieder bei den drei genannten wird dann folgende Resolution gegen einige Stimmen angenommen: Firmen in Arbeit getreten find. Trotzdem der Streit von jedem Die Versammlung erklärt: Obwohl durch die Beschlüsse der in einzelnen Mitglied große Geldopfer erfordert hat, haben die Chefs Magdeburg tagenden Generalversammlung des Verbandes den der drei Firmen wohl noch größeren Schaden gehabt. Nach dem Wünschen der Berliner Kollegen nur in sehr beschränktem Maße Bericht des Kassierers hat die Filialkasse einen Bestand von Rechnung getragen ist, erklären sich dennoch die Töpfer Berlins mit 47,28 m., die Arbeitslosen- Unterstützungstaffe 59,06 M., die Krankendenselben einverstanden, um den deutschen Kollegen den Beweis der Zuschußkasse 682,05 m., der Streiffonds einen solchen von 69,40 M. Solidarität zu erbringen. Die Berliner Kollegen behalten sich jedoch Sämtliche Kassen waren revidiert und wurde den Kassierern Ent- Neigung zu Gewitter, das Recht vor, für ihre berechtigten Forderungen eine lebhafte Agitation lastung erteilt. Achtung! 6. Wahlkreis. Achtung! Am Dienstag, den 23. Juli, abends 82 Uhr, im Lokal des Herrn Hübner, winemünderstraße Nr. 42: Volks- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Weyl über: Die Kommunalwahl im 36. Wahlbezirk". 2. Diskussion. 219/ 17* Der Einberufer. Arbeiter- Bildungsschule. Dienstag, den 23. Juli, abends 8 Uhr, im ,, Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer 15, Saal 8: General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstands, der Revisoren und des LehrerKollegiums. 2. Anträge. 3. Schulangelegenheiten und Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Beiträge werden entgegengenommen. Sonntag, den 11. August 1901: Sidelig 5° 4° 9. Temp. n. Stationen Barometerſtand mm Windrichtung 20 aparanda 771 1 hrb.bed. 21 Petersburg 21 Cort 5 beiter 2 heiter Windstärke Wetter Temp. 1. C. 1600 2wolfen! 21 763 OSO 4h1b.bed. 18 765 NO 1 heiter 21 19 Aberdeen München 3 bedeckt 15 Baris Wien 763 Still wolfen! 20 Wetter Prognose für Sonntag, den 21. Juli 1901. Sehr warm, vielfach heiter bei mäßigen östlichen Winden und etwas MATI Berliner Wetterbureau. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Aut Hizschlag starb am 3. Jul mein Vater, der Tischler Heinrich Schildbach in New York, 53 Jahr alt. Richard Schildbach. Uhr, 249 Sontag, den 28. Juli, vormittags präcije 11 lljr, in der„ Brauerei Friedrichshain": Uebungsstunde. Es werden geübt: Sommersonnenwende. Empor zum Licht. Marseillaise. Bundeskarte legitimiert. Da außer dieser Uebungsstunde nur noch die Generalprobe stattfindet, welche am Donnerstag, den 1. August, abends 8% Uhr, ist, so muß jeder Sänger die Uebungsstunde auch besuchen. Die Generalprobe ist ebenfalls in der Brauerei Friedrichshain". [ 16/11] Der Vorstand. " Deutscher Textilarbeiterund Arbeiterinnen- Verband. Filiale Köpenick. Am Donnerstag, den 18. Juli starb unser Mitglied August Fiedler. Sein trenes Verhalten zu unsrer Andenken bewahren. Berliner Sache wird ihm stets ein ehrendes Genossenschafts- Bäckerei. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Bei Branche der Korbmacher. Montag, 22. Juli, abends 8 1hr, bei Wilke, Andreasstr. 26: tek Versammlung Tages Ordnung: 1. Bericht von der Konferenz. 2. Branchenangelegenheiten. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Die Kommission. Dampferpartie mit Musikinsta nach dem herrlich am Dämeritz- See gelegenen Hessenwinkel( Lokal Rapmund). Konzert im Garten. Tanz im Saal. Rundfahrt auf dem Dämeritz- und Flakensee. Spiele im Walde mit vielen Ueberraschungen. Billets a 1,25( Kinder unter 14 Jahren frei) sind in den mit Plakaten belegten Handlungen, ebenfalls in der Generalversammlung, sowie in der Bibliothekstunde Donnerstagabend von 8-9 Uhr und bei den Vorstandsmitgliedern zu haben.hiph Abfahrt früh präcise 7 Uhr von der Stralauer Brücke 5. Zu zahlreicher Beteiligung ladet ein Der Vorstand. 4/ 17* Achtung! Achtung! Achtung, Parkettbodenleger! Dienstag, den 23. Juli, abends 8½ Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel Ufer 15, Saal V: Versammlung. I Tages Ordnung: 1. Branchenangelegenheit. 2. Verschiedenes. 106/16 Die Kollegen Heinrich Pätsch, Robert Herrmann und Buckwiz sind hiermit eingeladen. Die Vertrauensleute werden ersucht, eine Stunde vor der Versammlung die Billetts von der Dampferpartie abzurechnen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Kommiffion. Musikinstrumenten- Arbeiter" ( Fachverein). Verband der Portefeuiller u. Ledergalanterie- Montag, den 22. Juli, abends 8% Uhr, bel Graumann, Arbeiter und-Arbeiterinnen.h Dienstag, 23. Juli, abends 8½ Uhr, in Graumanns Festsälen, Naunynstr. 27: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht des Vorstands und des Kassierers. 2. Entschädigungsfrage der Haustassierer. 3. Durchberatung des Streikreglements. 4. Verbands: angelegenheit und Verschiedenes. 103/8 Mitgliedskarte legitimiert. Die Kollegen, welche ihre Mitgliedskarte abgegeben haben, erhalten am Eingang ihr neues Mitgliedsbuch. Naunyn- Strasse 27: G. G. m. b. H. Ausserordentliche General- Versammlung. am 3. August 1901, abends 8/2 im Comptoir, Neue Hochstraße 18. Tages- Ordnung: Ersatzwahl des VorBorzeiger Dieses hat 4 M. Ermäßigung bei Bestellung v. 20 M. an, unt. 20 nur 2 M standes. Der Aufsichtsrat. J. V.: Herm. Eichelhardt. erst bei Abholung vorzeigen! Schönheit der Zähne ist eine Zierde. um Mißtrauen' zu vermeiden, Delegierten Versammlung. Max Guckel, Pintz No. 2, Tages Ordnung: Lausitzer Bestrenom. und wohlbekannt. Künstl. Zähne, tabellose 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Wie verhalten sich die Delegierten des Ausführ. v. 3 M. an, Plomb. v. 2 M. an. Fachvereins zur letzten öffentlichen Musikinstrumentenarbeiter- Bersammlung. Keine Extraberechn. Schmerzt. Bahn4. Werkstattangelegenheiten. 141/19 ziehen. Ratenz. gestattet, Woche 1. M. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ersuchen wir die Delegierten, monatlich vollzählig und pünktlich zu erscheinen. 10 M. liefert elegante Das Sommerfest findet am Sonnabend, den 27. Juli, in Imbs Ostbahnpark, Rüdersdorferstr. 71, statt. Billets a 25 Pf. find zu haben beim Kollegen Nißner, Mariannenplag 15, Q. IV. r., bet samtlichen Vorstandsmitgliedern, sowie in der Bahlstelle des Ostens, Restauration Der Vorstand. Orts- Krankenkasse f. d. Buchdruckgewerbe warzer, Frankfurter Allee 99. zu Berlin. Sonntag, 4. August, vorm, 1012 Uhr, im Louisenstädtischen Konzerthaus, Alte Jakobstr. 37: Ausserordentliche General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht über den Vermögensstand unsrer Kasse. 2. Abänderungen des Kassenstatuts. 3. Verschiedenes. Berlin, 18. Juli 1901. Der Vorstand. 2482b Joh. Blenz, Vorsitzender. Gust. Lehmann, Schriftführer. Achtung! Radfahrer. Achtung! Dienstag, den 23. Juli er., abends 82 Uhr, fit ,, Höflichs Schwarzem Adler", Frankfurter Chauffee 120: Oeffentl. Radfahrer- Verfammlung für Friedrichsberg- Lichtenberg. Tagesordnung: I 1. Bortrag über:„ Zweck und Ziele des Arbeiter Radfahrer Bundes " Solidarität" und warum ist jeder Arbeiter Radfahrer verpflichtet, fich dem Bunde anzuschließen?" 2. Distussion. Um recht zahlreiche Beteiligung ersucht ( 288/7 Carl Fischer. Steinarbeiter! Dienstag, den 23. Juli, abends 8 1hr, im Englischen Garten, Alexanderstraße 27 c: Deffentliche Versammlung. Tages Ordnung: Teilzahlung Herren- Garderobe nach Maß, auch bar Kasse allerbilligste Die Beerdigung erfolgt heute, Sonntag, den 21. Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause. Die Beteiligung sämtlicher Mit glieder ist Ehrenpflicht. 197/10 Der Vorstand. Nachruf! Unser Genosse Aug. Fiedler, welcher seit mehreren Jahren Mitglied unserer Fraktion war, ist am 19. Juli im Alter von 60 Jahren verstorben. Wir verlieren in ihm einen erfahrenen, und uns jederzeit durch Rat und That unterstützenden Kollegen, und werden sein Andenken stets in Ehren halten. Die socialdemokratische Fraktion der Stadtverordneten in Köpenick. Danksagung. [ 203/2 Allen Freunden, Bekannten und Ver: wandten, sowie den Parteigenoffen des 5. Berl. Wahlkreises für die herzliche Teilnahme und vielen Krenzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes und Vaters Ferd. Scholz 24836 meinen innigsten Dant. Witwe Scholz nebst Kindern. Kinderwagen8-90M., m Gummirädern 12 M., vernickelt 16 M., Kinderbettstellen 7-60 W., Sportwag.6M., Puppenwagen, verstellbar. Stühle.Groß.Lag. Bst.Fabrit. Schußvorricht. Ideal" berhind. Herausa fallen d. Kind., 3,50 M. Verf. n. außerh. ab Fabrik. Muft. gr. Teilz. nur i. Berlin und Vororten gestattet. Woche 1 M. Andreasstr. 53 Breife. Fert. Garderobe stets vorrätig. F.Bergmann& Sohn, part. u. 1. Etg. Tomporowski, Schneidermeister, Neanderstr. 16. II. Aelt. Geschäft Berlins. Amit VIIa, 7228, Centralverb. d. Stuccateure Deutschlands Centralverband der Maurer 2c. ( Filiale Berlin.) Montag, 22. Juli, abends 8 1hr, bei Buske, Grenadierstr. 33: General- Derlammlung Tages Ordnung: 1. Abrechnung vom 2. Quartal. 2. Das Resultat der Urabstimmung. 3. Beschlußfassung über den Antrag des Hauptvorstandes. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen der Mitglieder ist erforderlich. Gäste haben Zutritt. 173/18 Der Vorstand. Dienstag, den 23. Juli, abends 29 Uhr, in Gebauers Lokal, Tiedstraße 46: Volks- Versammlung. Tages Ordnung: 263/15 " Haben die Arbeiter wirtschaftliche Vorteile von den Konsum- Vereinen?" Referentin: Fräulein Fanny Imle. Der Einberufer: Franz Walther. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Verband der Tapezierer. Dienstag, den 23. Juli cr., abends 81/2 Uhr, in den Arminhallen, Rommandantenstr. 20, Kombinierte Versammlung. Tage& Ordnung: 1. Bericht der Ortsverwaltung und der Revisoren. 2. Ergänzungswahlen zur 18er Kommission und dem Gauvorstand. Mitgliedsbuch legitimiert. ( Zahlstelle Berlin II.) Mittwoch, 24. Juli, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshens, Engel- Ufer 15: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1.„ Die Reichspolitik und die Arbeiter". Referent Kollege Herm. Silberschmidt. 2. Abrechnung des Kassierers vom 1. Halbjahr 1901. 8. Verschiedenes. 143/ 11* Die Verbandsleitung. Guten Besuch erwartet Achtung! Weissensee. Achtung! Montag, den 22. Juli, abends 8½ Uhr: Volksversammlung im Lokale ,, Zum Prälaten", Lehderstr. 122. Tages- Ordnung: 1. Erläuterungen zum Landtagswahl- Gesetz. Referent: Genosse HirschCharlottenburg. 2. Bericht aus den Gemeindevertreter- Sizungen. 3. Distusfion. Bahlreichen Befuch erwartet [ 223/1 Der Vertrauensmann. Friedrichsfelde, Friedrichsberg und Rummelsburg. 178/10 Dienstag, den 23. Juli, abends 8%, Uhr, im Café Soppegarten, Friedrichsfelde, Berlinerstr. 18: Die Bertrauensleute werden ersucht, von den Kassierern Billets zu dem 1. Vortrag des Kollegen P. Oswald. 2. Bierteljahres- Abrechnung und am 3. August in der Neuen Welt stattfindenden Sommerfeft, entgegenzunehmen. Abrechnung vom Sommerfest. 3. Verschiedenes. Die Verbandsleitung. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht 172/19 Der Vertrauensmann. Verein der Bauanschläger Berlins und der Umgegend. Dienstag, den 23. Juli, abends 7, Uhr, im Gewerkschaftshaus, 0 Engel Ufer 15, Saal IV: Charlottenburg. Hente, Sonntag, den 21. Juli, in ,, Hoffmanns Volksgarten", Kastanien- Allee 1( Westenb): Großes Sänger- Fest Oeffentliche Gewerkschaftsversammlung. Tages Ordnung: „ Tarifverträge, Tarifgemeinschaften." Distusfion. Referent Genosse Arendsee. Alle Arbeiter werden hierzu höflichst eingeladen. 288/6 Der Einberufer. Socialdemokratischer Wahlverein für Britz und Umgegend. Heute, Sonntag, den 21. Juli, in 20 A. Bethges Konzertpark, Britz, Chausseestrasse 39: Außerordentliche General- Versammlung. der Arbeiter- Gefangvereine Charlottenburgs Gr. Sommerfest Tages Ordnung: 1. Bericht der Fünfer- Kommission über die Tarifverhandlungen mit den Meistern. 2. Neuwahl der 21er Kommission. 3. Wahl der Revisoren. 4. Verschiedenes. Mitgliedskarte legitimiert. Die Firmen Franke, Admiralstr. 18d, Düsterbed, Weberstr. 6 and Moll u. Sturmhebel sind bis auf weiteres für organisierte Kollegen gesperrt. Der Vorstand. [ 84/1] ( Mitgl. des A.-S.-B.) Verschiedenartige Bolts- und Kinderbeluftigungen. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr an geöffnet. verbunden mit Konzert, Gesang, Tanz, Lebenden Bildern, homoristischen Vorträgen, turnerischen u. TheaterProgramm 30 Pf. Aufführungen. Bei eintretender Dunkelheit: Fackel- Polonaise, wozu jedes Kind eine Stocklaterne gratis erhält. Jm Saale Grosser Ball. Die Kaffeekliche ist von 2 Uhr an geöffnet. Anfang 4 Uhr. 203/1 Entree 20 Pf. Um zahlreichen Besuch bittet Das Komitee. 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