Nr. 180. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mr., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. SonntagsNummer mit illuftrierter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 1,10 Mart pre Monat, Eingetragen in der Poft 8eitungs Preisliste für 1901 unter Br. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonets zeile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg.. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Zelegramm Adresse: " Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Arbeiter! Parteigenossen! Nützt die Zeit aus, die uns zum Kampf gegen den Wuchertarif gegeben ist! Kein Tag darf in der Aufklärungsarbeit versäumt werden! Sonntag, den 4. August 1901. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. sid Verwaltungsbestimmungen festzustellen, ob und in welcher in einer Resolution die Erwartung aussprach, daß diese Weise ein Eingreifen des Reichs zur Beseitigung der Wohnungs- Summen nur Verwendung finden, wenn bei Festsetzung der not angezeigt ist. Mietspreise der mit Mithilfe des Reichs errichteten WohAber selbst diesem Beschluß, der an Bescheidenheit gewiß nungen nur die landesübliche Verzinsung und Amortisation nichts zu wünschen übrig läßt, leistete die Regierung feine Folge, des zum Bau der Häuser aufgewendeten Kapitals, sowie die obwohl die Wohnungsnot sich von Jahr zu Jahr steigerte und Kosten der Verwaltung und Instandhaltung in Anrechnung heute einen geradezu erschreckenden Umfang angenommen hat. gebracht werden, und daß die Häuser späterhin keinem andren Der jetzige Reichskanzler Graf Bülow ließ am 23. Januar d. J. Zweck dienen dürfen. Der Wuchertarif verteuert die notwendigsten Lebens- durch den Staatssekretär Graf Posadowsky die Erklärung abgeben, Auf diesem Wege wird das Reich nie zum Ziel kommen. mittel, macht Brot und Fleisch zu Luxusartikeln, entfeffelt er erfenne zwar an, daß sich auf dem Gebiete des Wohnungs- Soll wirklich die Wohnungsnot, soweit das in der kapitalistischen mit aller Welt Zollfriege und führt dadurch den Ruin ganzer wesens, insbesondere in den großen Industrie- und Verkehrs- Gesellschaft überhaupt möglich ist, gemildert werden, so ist unIndustriezweige, Arbeitslosigkeit und Elend aller Art herbei. centren, Mißstände entwickelt haben, welche sich nur auf ge- bedingt der Erlaß eines Reichs Wohngefeges erforderlich, Der geplante Zolltarif ist eine neue Zuchthausvorlage, fehlicher Grundlage beseitigen lassen und beseitigt werden das vor allem dem Wohnungswucher, müssen; er verspreche sich aber eine erfolgreiche Lösung nur Wohnungselends, ein Ende Ende macht. Die Forderung die durch den Hunger die Massen niederzwingen will. auf dem Gebiete der einzelstaatlichen Gesetzgebung und Ver- auf Erlaß eines Reichs- Wohngesezes, die ja bekanntlich Verbreitet und unterschreibt die Petitionen! waltung. Das Reich erblicke seine Aufgabe auf dem Gebiete auch von bürgerlichen Socialpolitikern nachdrücklichst vertreten Klärt durch Flugblätter das ganze Land auf! des Wohnungswesens zunächst darin, den eigenen Angestellten, wird, kann und wird nicht wieder von der Tagesordnung Nieder mit dem Wuchertarif und denen, die ihn uns soweit ein Bedürfnis hierzu vorliegt, ausreichende, zweck verschwinden, umsomehr, da von den Einzellandtagen infolge aufzwingen wollen! entsprechende und preiswerte Wohnungen zu beschaffen. ihrer reaktionären Zusammenſegung, abgesehen von den VerTrotz dieser durchaus ablehnenden Haltung der tretungen einiger Kleinstaaten, noch weniger zu erwarten ist, Regierung nahm der Reichstag dennoch den von national- als von dein aus allgemeinen, direkten, gleichen und geheimen liberaler Seite gestellten Antrag auf Berufung einer Wahlen hervorgegangenen Reichstag. Kommission an, deren Aufgabe es fein sollte, 1. durch Iotalen Wohnungsverhältnisse im Reiche zu untersuchen und festzula cine Wohnungsenquete die allgemeinen und stellen, 2. die in der Bewegung für allgemeine Wohnungs reform aufgetretenen Vorschläge zu prüfen und über ausführder Quelle des Politische Mebericht. Berlin, den 3. August. Durch Brotwucher zur Syndikatsherrschaft. Die Wohnungsfrage und das Reich. Mehr als irgend ein andrer Kulturstaat hat das Deutsche Reich bisher seine Pflicht, die Mißstände auf dem Gebiete des Wohnungswesens zu beseitigen, vernachlässigt. So oft sich der Reichstag mit der Wohnungsfrage befaßt hat, haben die bare Maßregeln Gutachten abzugeben, 3. insbesondere über Vertreter der Regierung ihre Unterlassungssünden durch den die zweckmäßige Organisation der öffentlichen Wohnungs- Der Zolltarif ist das Herrschaftszeichen der zwei verbündeten Hinweis auf die Verschiedenheit der Verhältnisse in den fürsorge und über staatliche und kommunale Vermittelung Erwerbsgruppen, die in Deutschland am Ruder find: des Großeinzelnen Bundesstaaten zu rechtfertigen gesucht, eine Aus- des erforderlichen Kredits für gemeinnügige Baugesellschaften grundbesiges und der Syndikate des Großgewerbes. rede, deren Haltlosigkeit kein geringerer als der frühere Minister und Baugenossenschaften Vorschläge zu machen. Abgelehnt Diese beiden Gruppen haben den Tarifentwurf bestimmt. Es Dr. v. Miquel schlagend nachgewiesen hat. Im Dezember 1885 dagegen wurde der socialdemokratische Antrag, der die Ne- wäre leicht, an Einzelnem nachzuweisen, daß die Industrie- Schutzzölle vertrat Miquel, damals noch Oberbürgermeister von Frankfurt a. M., in der Einleitung zu den Veröffentlichungen des Ver- gierung um Vorlegung eines Gefeßentwurfs betreffend die überall die Einwirkung der industriellen Trusts verraten; ihnen und furt a. M., in der Einleitung zu den Veröffentlichungen des Ver- Regelung des Wohnungswesens ersucht. Natürlich wird die dem Großgrundbesitz soll das Wirtschaftsleben Deutschlands so geeins für Socialpolitik über die Wohnungsnot der ärmeren Klaſſen, Regierung in absehbarer Zeit nicht einmal dem zahmen schnützt und gebunden zu Füßen gelegt werden, wie die amerikaniſche den Standpunkt, daß wir dringend eines Reichsgefeßes über nationalliberalen Antrage Folge leisten. Volkswirtschaft durch den Mac Kinley Tarif eine Beute des Trusts das ungesunde Wohnen bedürfen. Er wies nach, daß das Reich hierzu auf Grund der Verfassung kompetent sei, und Thätigkeit der Reichsregierung auf dem Gebiete der Es wäre aber ein Irrtuin, anzunehmen, daß die ganze geworden ist. Bekannt genug ist, wie gerade diese Ringe einen friege fügte, gleichsam die Einwendungen seiner späteren Minister Wohnungsfürsorge sich darin erschöpfte, auf den Weg tischen Charakter auf allen Seiten annehmen, wie follegen voraus ahnend, hinzu:„ Auch sind auf diesem Gebiete der Landesgesetzgebung zu verweisen und Beschlüsse des sie, gestützt auf ihre Organisation und den Schutzzoll, dem Juland die Zustände in den deutschen Staaten so gleichartig, sowohl Reichstags dem Papierkorb zu überliefern. Nein, der hohe unverschämte Preise abnehmen, um dem Auslande eine ruinöse Konin ihrer Uebereinstimmung, als in ihrer Verschiedenheit, daß Bundesrat hat auch Positives geleistet. Ist doch auf furrenz auf Kosten der inländischen Verbraucher zu machen. Eine einer Regelung für das ganze Reich keine Bedenken seine Veranlassung fast- eine halbe Million ganz neue Art von Geschäftsführung hat sich durch diese Zwickmühle entgegenstehen. Die Grenzen der einzelnen Staaten berühren für Wohnungen der Beamten der Reichs- Eisenbahn flüssig ge- herausgebildet, die, wie man leicht sicht, mit der ganzen fich so nahe und laufen so vielfach durcheinander, daß macht und sind doch bei den Marinaverkstätten in Stiel und welt in einem komplizierten Kriegszustand lebt und durch ihre mit einer landesgesetzlichen Regelung nicht viel gewonnen sein Wilhelmshaven ebenfalls einige Arbeiterwohnungen aus Natur gedrängt wird, diesen Zustand nach allen würde." Auch im Reichstag ist Miquel als Abgeordneter für Reichsmitteln errichtet! Und nicht genug damit. Im laufenden Seiten hin zu verschärfen, also die Juländer immer mehr ein Reichs- Wohngesetz eingetreten, und wenn er auch ein Etat findet sich ein Posten von 2 Millionen Mark zur Förde- zu schröpfen, um dem Auslande immer schärfere, billiger anbietende Jahrzehnt später als Minister sich für bekehrt erklärte, auf rung der Herstellung geeigneter Kleinwohnungen für Arbeiter Stonkurrenz zu machen. reichsgefeglichen Regelung dieser Materie hinwies und dem des Reichs durch Gewährung von Beihilfen an private sowie an ge auf eine unverschämte Weise, um mit Hilfe dieses Naubes den engdie" großen, fast unüberwindlichen Schwierigkeiten" einer und gering befoldete Beamte in den Betrieben und Verwaltungen Auf der Grundlage der Zuckerprämien und des Zolles schröpft bekanntlich auf diese Weise der Zuckerring die deutschen Verbraucher Erlaß von Polizeiverordnungen das Wort redete, so hindert meinnüßige Unternehmungen. In einer besonderen, dent uns das doch nicht, anzuerkennen, daß die von ihm dar Etat beigegebenen Denkschrift wird die vom Reich als Arbeit- lischen und amerikanischen Verbrauchern das wichtige Nahrungsgelegten Grundzüge eines Reichs- Wohngefehes wohl geeignet geber zu bethätigende Wohnungsfürsorge des näheren er mittel zu um jo billigeren Preisen zu liefern; der deutsche Verwären, die schlimmsten Auswüchse zu beseitigen.läutert. Diese Denkschrift ist sehr charakteristisch. Es heißt braucher ist es im Grunde, der den englischen Zuderzoll Die Regierung hat sich allerdings von jeher der reichsgeseh- in ihr: und mit ihm die Kriegstosten für den südafrikanischen lichen Regelung der Wohnungsfrage gegenüber ablehnend verhalten. Als 1881 Herr Dr. Kunze- Leipzig dem Reichstag in Form einer Petition Vorschläge gegen das durch Baugrundspekulation und Wucher verursachte ungesunde Wohnen, in erster Linie gegen das Mietstasernentum, unterbreitete, wandte sich der Reichskanzler Fürst Bismarck gegen ein solches Gesetz, dá die Frage, bis zu welchem Grade der Staat befugt fei, im Interesse der öffentlichen Gesundheit in die Privatrechte der einzelnen einzugreifen, in Deutschland kaum zum Bewußtsein der gebildeten Klassen gekommen und deshalb zu einer geseglichen Regelung noch nicht reif sei. Einige Jahre später richtete der Verband der evangelischen Arbeitervereine von Rheinland und Westfalen an die Regierung eine auf die gesetzliche Regelung des Wohnungselends bezügliche Petition. Der Staatssekretär v. Boetticher erwiderte, daß er bei aller Anerkennung der socialen Bedeutung der Wohnungsfrage Bedenken trage, von Reichs wegen eine durchgreifende Enquete über die Beschaffenheit der Arbeiterwohnungen in den einzelnen Bundesstaaten anzuregen. Ein derartiger Schritt würde nur dann gerechtfertigt sein, wenn in Aussicht genommen werden könnte, zur Bekämpfung der durch die Enquete ermittelten Mißstände den Weg der Reichs- Gesetzgebung zu betreten." Diese Möglichkeit aber verneinte der Staatssekretär in Uebereinstimmung mit feiner im Reichstag abgegebenen Erklärung, daß er es bei der Verschiedenartigkeit der zu berücksichtigenden Verhältnisse kaum für möglich halte, in der Wohnungsfrage zur Aufstellung übereinstimmender, für das ganze Reich geltender Grundsäge zu gelangen. Fast mit denselben Worten, wie Herr v. Boetticher bekämpfte auch vor zwei Jahren der Regierungsvertreter den Plan eines Reichs- Wohngesezes. Der Reichstag felbst war verständig genug, sich diesen Bedenken nicht anzuschließen; er beschloß vielmehr am 14. November 1899 auf Antrag Schrader, die Petition betr. Erlaß eines Reichs- Wohnungsgesetzes dem Reichskanzler mit dem Ersuchen zu überweisen, eine Kommission zu berufen, an welcher auch Mitglieder des Reichstags beteiligt find, mit der Aufgabe, durch Untersuchung der bestehenden Wohmungsverhältnisse und der auf dieselben bezüglichen Gesetzes- und " In Anbetracht der hohen Bedeutung, welche die Wohnungs-& eldzug bestreitet. pflege für die wirtschaftliche und sociale Lage der beteiligten Auf dieselbe Weise hat der deutsche Kohlenring Arbeiter und Beamtenkreise sowie für die Volksgesundheit und seine parasitäre Rolle mitten im Ruin der übrigen Großgewerbe Volkssittlichkeit überhaupt besigt, erscheint es dringend ge- etabliert und so nicht wenig zur Bertiefung und Verschärfung der boten, daß fünftighin die Reichsverwaltung, soweit das Reich als rise beigetragen. Man muß sich wahrhaftig wundern, daß nicht Arbeitgeber in Frage kommt, in erweitertem Umfange Mittel zur auch noch Kohle verzollt werden soll; der Kohlenring ist wohl Verfügung gestellt werden, um der in neuerer Zeit immer schärfer ziemlich der einzige, der auf den Zolltarif- Entwurf keinen Einfluß hervorgetretenen Wohnungsnot planvoll und thatkräftig steuern zu fönnen. Soweit nach den örtlichen Verhältnissen und nach gehabt hat; wahrscheinlich haben ihm die Brandartikel im Wege ge= den Bedürfnissen der einzelnen Betriebsverwaltungen sich die standen, mit denen die agrarische Presse im letzten Jahre den Erbauung reichsfiskalischer Wohngebäude empfiehlt, mag Kohlen wucher bekämpft hat. vorerst bei dem seitherigen Verfahren bewenden, Aber mit den übrigen Startellen der Großindustrie hat dieselbe wonach die hierfür im Bereich eines jeden Einzelrefforts agrarische Presse einen innigen Bund zum gemeinsamen Raube ge= erforderlichen Mittel durch die Specialetats dieser Refforts fest- schlossen. gejezt werden. Neben dem Eigenbaue von Kleinwohnungen muß Am 3. September 1900, als die Kohlennot auf der Tagesaber der Reichsverwaltung auch die Möglichkeit gegeben sein, unter Aufwendung öffentlicher Wittel die Herstellung geeigneter Wohnungen Ordnung war, schrieben die„ Schlesische Zeitung" und" Deutsche Groß zu Gunsten von Arbeitern und Beamten des Reichs durch andere, Tageszeitung" vereint gegen das Monopol des insbesondere durch gemeinnützige Bauvereine, Baugenossen- Handels":" Der Großhandel, der zum Monopol auswächst, schaften usw. anzuregen und zu erleichtern. Gerade für verwirkt das Recht auf Anerkennung; er saugt das nationale diese Art der Wohnungsfürsorge sprechen mannigfache Wirtschaftsleben aus." gewichtige Gründe.... Unzweifelhaft wird diese genossenschaftliche Dieselbe Presse, die vor 3/4 Jahren so schrieb, erscheint Reformthätigkeit durch das beabfichtigte Vorgehen des Reiches jetzt auf dem Plan als Verbündete der Großkartelle, eine nene fräftige Anregung erhalten. Soweit es sich nicht um diesen ein Monopol zu schaffen, das nationale um den Eigenbau von Wohnhäusern durch das Reich, sondern um 23irtschaftsleben zu Gunsten des Exports auszu die Unterstützung Dritter bei Beschaffung billiger und gesunder Wohnungsgelegenheit für die Bediensteten des Reiches handelt, augen. muß naturgemäß ein einheitliches, die verschiedenen Reichsressorts Jeder verständige Beurteiler sieht ein, muß einsehen, daß diese umfassendes Vorgehen ins Auge gefaßt werden.... Der zunächst ganze Geschäftspolitik ihren eignen Ruin in sich trägt, daß ebenso wohl in Aussicht genommene Fonds hält sich nur in mäßiger Höhe. die Kornzölle, wie die Exportpolitik der schutzöllnerischen Ringe sich Er soll die erste thatkräftige Jnangriffnahme einer praktischen selbst ruinieren müssen, weil beide auch darin eins sind, daß Wohnungsfürsorge innerhalb des bezeichneten Rahmens ermög- sie zu immer weiterer Steigerung ihrer selbst drängen. Kornlichen. Immerhin wird der Fonds für die erste Zeit ausreichen, zoll und die gekennzeichnete Ringpolitik find beide alten Säuferng leich, die um im Zusammenwirken mit privater, gemeinnützig- genossenschaft- nach immer größeren und schärferen Mengen ihres Reizmittels verlangen, licher und kommunaler Fürsorge cine planmäßige, nach gefunden focialen Gesichtspunkten geleitete Reformthätigkeit für diejenigen Orte, an denen eine Wohnungsnot besonders scharf hervorgetreten ist, in Fluß zu bringen und für zahlreiche Familien fegensreich zu wirken." eine wirtschaft, die auf Kosten der Konstitution geführt wird und den Busammenbruch unfehlbar ankündigt. Unter dem Beifall der agrarischen Presse, insbesondere der Deutschen Tageszeitung" hat der Freiherr Heyl im Reichstage Also, die Regierung erkennt die sociale Bedeutung der eine Staatsaufsicht über monopolistische Syn Wohnungsfrage an, sie schreckt aber vor durchgreifenden ditate beantragt. Und derselbe Freiherr und dieselbe Presse Reformen zurück und begnügt sich mit einigen Palliativmitteln, erhigen sich aufs äußerste für die Industriezölle, die von denselben die kaum wie der Tropfen auf den heißen Stein wirken dürften. monopolistischen Syndikaten vorgeschrieben worden sind mit Der Reichstag bewilligte die Forderung, indem er gleichzeitig der Absicht, das Monopol so zu befestigen, daß die nationale Wirtschaft zu Gunsten eines billigen, gegen andre Länder aggressiven Exports gefchröpft, ausgesaugt werden kann. Und der kitt dieses Hindernisses ist der Raub, der Wucher, die Aushungerung der Massen. 3000- analtrain eine Armee bon neun Uhr feldmarschmäßig sich anzuziehen, worauf er Nichts ist jämmerlicher, als daß man heute nicht einmal mehr ihm nochmals die Sachen zerschnitt und zum zweiten- den Mut hat, sich zu dem Humentum zu bekennen, das man doch mal feldmarschmäßig antreten ließ. Dann mußte der Rekrut geübt hat und das die Khakipresse im Anfang des Nachezuges jo alles zusammennähen und nachts 12 Uhr dem im Bett liegenden ungestüm gefordert hat, daß man sogar nicht vor der wahnwißigen Korporal zeigen. Am 9. Juli hatte$. in der Mittags- Anregung zurückschreckte, daß von Rechtswegen gegen die Langzöpfe Verbrechern entfandt werden müßte.g Die Duisburger Reichstagswahl. stunde mangels Beit bie Stube noch nicht ausgekehrt, Nun, Krieg und Kultur sind unversöhnliche Widersprüche, und Es wird uns geschrieben: Bei der am Freitag erfolgten Reichs. dafür gab es iebe mit dem Koppel. Der Solbat Golbatesla und Sunnentum gehören ebenso untrennbar zusammen. mehrere Monate Auch im 1870/ 71er Kriege ist man feineswegs unhunnisch verfahren. tags- Stichwahl erhielten Stimmen: Dr. Beumer( nationalliberal batte fich geduldig wie ein Lamm Gerade zur rechten Zeit erinnern Parteiblätter gegenüber den 38 584, intelen( Centrum) 27 728. Griterer bat fomit eine die Mißhandlungen gefallen laffen, mun ward es ihm doch zu Majorität von ca. 6000 Stimmen erzielt. Es wurden bei der Stich starker Tabak. Er zeigte den Unteroffizier an. Als dieser es erfuhr, Khaki- Tartüffes an die Feldbriefe, die von dem 1883 als Unterwahl 11 000 Stimmen mehr abgegeben, als bei der Hauptwahl versuchte er den Rekruten zu beschwichtigen. Er versprach ihm alles staatssekretär gestorbenen Heinrich Rindfleisch stammen. die bürgerlichen Kandidaten auf sich bereinigten Da noch Gute, Geld usw. Der Rekrut sagte, der Hauptmann wüßte es schon Die Briefe sind in Buchform erschienen. Ein paar Citate werden Da drohte ihm sein dieses Sunuentum charakterisieren. 15 000 Stimmen Reserven vorhanden waren und beide Parteien und er könne nichts mehr zurücknehmen. Gleich nach seinem Eintreffen mit dem Nachersatz vor Mezz das Aeußerste aufboten, alle Wähler zur Wahlurne Beiniger: Wenn ich bestraft werde, murds ich Dich ab, den schreibt der ehemalige preußische Staatssekretär unter Maizieres, schleppen, so kann geschlossen werden, daß der unsrerseits aus: ersten Tag mußt Du sterben, Du Hund, ich erschlag Dich den 2. September: der Anklage beantragte gegebenen Wahlparole auf Stimmenthaltung fast ausnahmlos Folge auf der Stube." Der Vertreter sechs Monate Gefängnis. zu geleistet wurde. Damit ist das Gerede über zufällige Mitläufer, Degradation und Der Verteidiger, Rechtsanwalt Gröger- Dels bat, die Deganis die durch socialistische Stimmabgabe nur einer momentanen Unzufriedenheit Ausdruck Dabei tion nicht auszusprechen, der Angeklagte hätte sich im noch berüdfſichtigt werben, baß eine. ftritte Durchführung 3ntereffe des Dienstes() als foneidiger( 8) UnterDiensterf der ausgegebenen Parole nicht leicht zu erreichen war. Die offizier gezeigt, er soll und darf nicht degradiert werden, Wähler stehen unter dem Druck, daß Stimmenthaltung er tann noch weiter Unteroffizier sein. Das Kriegsunter den obwaltenden Umständen, den Unternehmer darauf hin- gericht sprach auch keine Degradation aus, weil der Angeklagte lenkt, wer bei der Hauptwahl socialistisch wählte. Um nicht in feine ehrlose Gesinnung an den Tag gelegt. diesen Verdacht au tommen, gleichzeitig aber doch die Parole zu befolgen, haben 1905 Wähler ungültige Stimmen ab gegeben! 2017 Es dürfte wohl noch niemals vorgekommen sein, daß bei einer Stichwahl faft 2000 ungültige Stimmen abgegeben worden find! Diese eine Thatsache beweist den ungeheuerlichen Wahldruck, der in dem Kreise ausgeübt worden sein muß. So erklärt es sich auch, daß die Indifferenten, die beim ersten Wahlgang nicht wählten, jetzt in Massen zur Urne strömten, um nicht den Verdacht zu er weden, fie feien Socialdemokraten. dalot Dennoch hat die Socialdemokratie gegen 1898 ihre Stimmenzahl auf 15 000 verdoppelt. Bald wird auch in diesem Kreis die Socialdemokratie so start sein, daß keine Beeinflussung durch Unternehmer und Pfaffen mehr den Sieg des Socialismus hindern wird. Selbstmörder und Socialdemokraten. Die fromine " Germania" verschafft sich troß der Hundstagshize noch eine besondere Emotion durch die unerträgliche Borstellung, daß die sterblichen Ueberreste frommgläubiger Katholiken infolge einer Begräbuisverordnung der Düsseldorfer Regierung zu der Schmach verurteilt sein sollen, auf dem Todtenacker in einer Reibe mit selbst mördern und Socialdemokraten zusammen au liegen§ 15 der Allgemeinen Begräbnisordnung der DüffelNach dem dorfer Regierung habe der Gemeinderat zu beschließen, ob der Stommunal- Friedhof fonfeffionell, paritätisch oder simultan fein solle. Beschließe er einen fonfeffionellen Friedhof, der erst durch die Weihe zu einer rituell vorschriftsmäßigen christlich- katholischen Begräbnisstelle werbe, so sei es zugleich die Pflicht des Gemeindevorstands, bei der Anlage des Friedhofs eine Schädelstätte für solche armen Sünder abzugrenzen, denen nach den Gesetzen der Kirche der geweihte Boden versagt werden müsse. So geschehe es denn Deutsches Reich. auch in unzähligen Fällen im Regierungsbezirk Düsseldorf, und wo Ueber die Verhökerung des Zolltarifs verbreitet eine es gefchehe, da herrsche Friede. Korrespondenz allerlei Einzelheiten. So sollen einige Beamte bereits fuspendiert worden sein. Das Interessanteste an dieser Korrespondenz ist ihr entrüsteter Ton; id. fra Aber die böse Düsseldorfer Regierung habe es sich nimmehr zur Aufgabe gemacht, diese schöne Friedhofsruhe schnöde zu stören. Sie genehmige zwar in ihrem Bezirk konfessionelle Friedhöfe, mache aber die Benutzung derfelben als fonfessioneller Be aufgebedten Piraten unwesen ein für Schwanz, ab" In allen Regierungstreifen zeigt sich feste Entschloffenheit, dem gräbnisstätten dadurch unmöglich, daß fie fordere, daß auch Selbstallemal den Gar- mörder und Socialdemokraten", wofern dieselben nur noch äußerlich aus zu machen und dem Drachen den Schwanz abzum Verbande der betreffenden Kirchengemeinde gehörten, genau in zubeißen. Die Haussuchungen und die sich daranknüpfenden der Reihenfolge der laufenden Grabnummern in Nachforschungen bieten die unverrüdbare Handhabe einen die Erde gebettet würden. gründlichen Reinigungsprozeß vollziehen zu lassen. Einen Hohn auf den gefur en Menschenverstand" nemnt es die Die Jutegrität unfres Beamtentums ſteht zu stark in Germania", bewußte Selbstmörder und hartnäckige Opponenten Frage, als daß gezögert werden sollte, den Augias ſt all aufzuräumen. Wie zuverlässig verlautet, find infolge von Ge- gegen ihre Kirche auf dem geweihten Leichenfelde in der Reihe ihrer ständnissen und Ueberführungen bereits die Suspensionen von zwei Man sieht, die" Germania" hat es sehr eilig damit, daß die Beamten verfügt worden. Weitere Maßregelungen von Beamteu find zu gewärtigen." " Konfessionsgenossen zu begraben". erst im Jenseits erfolgende Scheidung zwischen Schafen und Böcken borgenommen wird. Ob man durch die saubere Scheidung der Begräbnisstätten dem fünftigen Richter bereits die Trennung erleichtern zu fönnen glaubt? Man wird den Wert dieser tropischen Entrüstung gebührend würdigen, wenn man sich vergegenwärtigt, daß ihr Verfasser dem Korrespondentenzeichen nach zu schließen Inhaber einer KonkurrenzVom socialdemokratischen Standpunkt aus hat die Kommune firma ist, die in dieser Weise ihre Freude über das Mißgeschick der teine tonfessionellen, sondern tonfessionslose FriedFirma Hamburger äußert. höfe zu schaffen. Drängt es die religiösen Gemeinschaften, sich trotz Sollten wirklich Beamte bei dem Handel beber sprichwörtlichen Gleichmacherarbeit des großen Demokraten Tod teiligt sein, so erklärt das sich offenbar daraus, in pharisäischer Ueberhebung zu separieren, so mögen sie, sofern daß ihre Anschauungen durch das vorbildliche Beispiel teine Bedenken hygienischer Art vorliegen, konfessionelle Friedhöfe der gwölftausendmart Affaire beeinflußt worden auf ihre stosten anlegen. find. Herr Martin Hildebrand giebt uns Kenntnis von der folgenden Berichtigung, die er dem Lokal- Anzeiger" eingefandt hat: " Originell ist in dem Artikel der Germania" die Gleichstellung der Socialdemokraten mit Selbstmördern. Es dürfte aber von Socialdemokraten weniger unangenehm empfunden werden, neben Selbstmördern genannt zu werden als neben den widerwärtigen Selbstgerechten katholischer Unduldsamfelt. and salt 102 Unser Abendessen besteht heute aus gestohlenen Hühnern, die mein Bursche in den durchzogenen Dörfern aufgegriffen hat" 2c. Und einige Tage später: Bivouac Maizieres, den 6. September: Ich habe übrigens einen Burschen, der ausgezeichnet stiehlt 2c." ſlie hit und focht ze. Burschen, der 16. September: Was gefällt, ift erlaubt. Man hebt auch die Thüren aus, wenn es geschehen n kann, ohne daß es die Nachbarn direkt dem General melden." 28. September: Gestern war großes Wehllagen mehrerer Weiber. Eine kannte ich und fragte nach der Ursache, und es war weiter nichts, als daß einer fehr feifen da im want, auf dem Kirchhofe, daß der Befestigung im Wege gewesen war, von dem Grabe ihres Neffen heruntergerissen war." 2. Dezember: und Wir prügeln jetzt Vornehm und Gering frischweg auf der Gaffe, wenn sie uns, wie üblich, unhöfliche oder unzuVerlogenheit, mit der uns unsre Wirtin versicherte, daß sie unsren Soldaten keine Decken und fein Stroh geben tönne, aus meinem höchst feinen Bette die feinsten Stücke in die dreckige Küche und auf die Erde schmeißen lassen, damit sich unsre Burschen frisch voir der Landstraße weg darauf wälzen sollen 2c." 6. Dezember: • alto Herr Gott, was wird aus Einem, wenn man so wochenlang in Feindes Land aus fremden Taschen lebt! Wer an Lebensmitteln nichts mehr zu haben behauptet, wird so lange bedroht, bis er, doch noch schafft. stand So lernt man sich schließlich gegen das ganze Pack" verbittern und straft im einzelnen ohne Mitleid, was doch nur die Gesamtheit verbrochen hat." . Ein bayrischer Offizier, den ich gestern erquickte, hat mir Geschichten aus seinen Erlebnissen erzählt, und ich kann Dich versichern, daß es auch im Interesse der Civilisation unsres Boltes ist, daß ein solcher Rassentrieg bald beendet wird. Man rächt fich für grenelhafte Angriffe durch Greuelthaten, die an den 30jährigen Krieg erinnern, und es giebt Orte, die nicht weniger erlitten haben, als was einem in den Schauergeschichten aus jener Zeit eine Gänsehaut macht." ... Erst vorgestern habe ich mit meiner Compagnie ein solches unglückliches Haus mit genauer Not dem Feuertode entriffen, aber es geben sich nicht alle so viel Mühe mit der Schweinenation, wie sie jegt allgemein nur heißt!" von Sehr bezeichnend ist auch ein Brief von Schloß Bellair" aus, wo der Genannte das Weihnachtsfest schildert. Es heißt da unter anderm: Ich hatte mich halb und halb auf eine nächtliche Christmesse gespigt. Aber der Curé hatte nach der Erzählung der Leute einige Tage vorher von den Ulanen solche Prügel bekommen, daß er mit seinem laternenartig angeschwollenen Kopfe nicht die Messe celebrieren konnte." 18. Januar: Wer sich beschwert, daß er nichts zu effen gehabt hat, den schmeiße ich hinaus." 22. Januar: .. Jeder in der Armee ist um ein paar tüchtige Stufen in der Humanität gesunken." Es ist unrichtig, daß sich meine Erklärung im Vorwärts" gegen den Polizei- Offiziofus" des Berliner Lokal- Anzeiger" wendet. Es ist darin nur behauptet, daß durch diesen, d. h. durch den mit der Recherche bei der Kriminalpolizei betrauten Berichterstatter mein Name in der Angelegenheit der Zolltarifberhöferung" in die Oeffentlichkeit gebracht worden ist, also in Absichten, welche die Kriminalpolizei damit verfolgte. Daß es dieses Umstandes nicht bedurft hätte, um der Redaktion des„ B. L.-A." zu Kritiken werden durch Ausweisungen nicht widerlegt. Wie viele verraten, daß ich von der Sache eine gewisse Kenntnis hatte, fept mich beutiche Journalisten würden wohl in London bleiben dürfen, allerdings in das maßloseste Erstaunen, da mir von den beiden wenn die Engländer dem Berliner Beispiel folgen und alle aus Kollegen in der Revattion des„ B. 2.-A.", denen ich weisen würden, die Schmähartikel" über König& d ward und die privatim von meiner Kenntnis zu dem Zwecke Mitteilung Boerenpolitik veröffentlichen! machte, fie eventuell im Nutzen ihres Blattes zu verwenden, in Bezug auf die Neunung meines Namens der Redaktion des ,, B. 2.-" gegenüber in aller Form volle Verschwiegenheit zugefichert worden ist. Von einem Angebot an den B. L.-A." meinerseits kann daher nicht die Rede sein. Von den giffern mäßigen Angaben, die ich gemacht haben soll, ist nur richtig, daß ich Tausend Mark als den Betrag bezeichnet habe, den die Beschaffung des Materials das nicht mir zur Verfügung stehe erfordere." Das war 1870/71. Daß der damalige Feind eine Kulturnation war, wird niemand bestreiten, haben die Deutschen doch eben als Ausweisung eines Journalisten. Herr Wolf v. Schier- vereinigte Civilisation" Schulter an Schulter gegen die chinesische brand, ein amerikanischer Journalist, soll aus dem Deutschen Reich Schweinenation" gefämpft. Damals war freilich die Kulturausgewiefen werden, weil er angeblich, Schmähartikel" über Wilhelm 11. nation von heute selbst eine Schweinenation", ganz wie jetzt die Chinesen. in der New Yorker Evening Post" veröffentlicht hat. " Ausweisungen find stets ein Zeichen der Schwäche! Der Militäranwärter als Gemeindevorsteher. Die Wiederwahl des nicht bestätigten Zimmergesellen Lehmann zum Gemeindevorsteher in Slamen veranlaßt die„ Oder- Zeitung" zu der folgenden Drohnote: " Man kann sich da ungefähr vorstellen, wie man gegenüber den Chinesen verfahren ist, deren fremdartige Kultur niemand tannte und die überhaupt nicht als Menschen eingeschäzt wurden. Ausland. Chamberlain kündet den füdafrikanischen Hunnenkrieg an. Bei der gestrigen Kolonialdebatte im Unterhaus richtete Campbell Bannerman eine Reihe von Fragen an die ReSelbstverständlich wird diese Wahl von der Königl. Regierung gierung über die gegenwärtige Lage in Südafrika. Er tabelte das in Frankfurt a. O., der die Entscheidung nunmehr zusteht, dort verfolgte System, das Land zu verwüsten und ebenfalls nicht bestätigt werden. Der Gemeinde Slamen dürfte Flüchtlingslager zu bilden. Vom militärischen Gesichtsvielmehr jetzt von der föniglichen Regierung ein Oberhaupt in der punkte möge vieles dafür sprechen, vom politischen GesichtsPerson eines Militäranwärters gegeben werden." puntte sei ein solches Vorgehen verwerflich, verwerflich, da dies Da der Unteroffizier bekanntlich der Stellvertreter Gottes auf auf feiten der Boeren einen unauslöschlichen Бав er Erden ist, so befigt er vermutlich stellvertretend auch die göttliche rege. Chamberlain erwiderte hierauf, daß es sich bei Allwissenheit. Er wird also in allen Gesezen ausgezeichnet Bescheid der Schaffung von Flüchtlingslagern um eine Maßregel der wissen, die die Behörde emem schlichten Arbeiter nicht zutraut. werden sollte, auch hier einen Militäranwärter als Staatskommissar so fönne doch mohl niemand dazu raten, daß die Engländer BorVermutlich wird man, falls in Berlin Kauffmann wiedergewählt Humanität handele. Was die Verwüstung des Landes betreffe, räte zurücklassen, damit diese dann in die Hände des Feindes fallen. Der Krieg fei jeßt in seine dritte den Ueber das skandalöse denunziatorische Verhalten des„ LokalAnzeigers", das selbst in der Geschichte bürgerlicher Breßtorruption wohl beispiellos ist, wird an audrer Stelle dieser Nummer das Nötige gesagt! ang si Standalöfe Soldatenmishandlungen. Zu neun Monaten Gefängnis verurteilt wurde vom Kriegsgericht der 11. Division zu Brestau der Unteroffizier Karl Tourbier wegen 63 Fällen von einfegen.Mißhandlung eines Untergebenen und Sachbeschädigung. Die kaiserliche Waldersee- Einholung abgesagt. Der Kaiser Das unglückliche Opfer dieses Soldatenschinders war während der hat wegen der Erkrankung seiner Mutter, der Kaiserin Friedrich, Periode eingetreten und zwar in eine Periode der Räuberei Zeit vom 15. Oktober 1900 bis zum 9. Juli 1901 unzählige Male feine persönliche Mitwirkung bei den Waldersee zugedachten Empfangs- und des Verbrechertums( Einspruch seitens der Fren). förperlich mißhandelt worden, so daß es worden, so daß es ein Wunder feierlichkeiten abgejagt. Er hat jedoch seinen ältesten Sohn, den Dieser Wechsel in der Kriegführung der Boeeen mache einen ist, daß der so systematisch Gequälte nicht selbstmord Kronprinzen, mit seiner Vertretung betraut. Seinem früberen Brojekt Wechsel im System der militärischen Operationen begangen hat. Die Zahl der empfangenen Ohrfeigen giebt zufolge wollte Wilhelm II. an den Festivitäten in Emden, Cur- und in der Haltung der Briten gegenüber den noch im der Mißhandelte allein auf 200 an. Außerdem erhielt haven, hamburg und Wilhelmshaven teilnehmen. Felde stehenden Boeren notwendig. Es sei Unsinn, von In dem Telegramm an den Hamburger Senat, in dem er von Friedensunterhandlungen zu reden, wenn teine bon der Mann zahlreiche Schläge mit dem gezogenen Seiten gewehr, so daß er Beulen am Kopf und im Gesicht, der Menderung seines Programs Mitteilung macht, erklärt er Bedingungen, die England stellen könne, von dem im Felde stehenden gelbe, blaue und grüne Flede am Körper davontrug. gleichzeitig, nicht unterlassen zu wollen, dem Senat und der Stadt Feinde angenommen werde. Der Feind sage, der Krieg müsse ein Hamburg für den Waldersee zugedachten großartigen Empfang feinen müffe ein Am 5. Juni hatte der Gemißhandelte den Nachttopf seines Peinigers Dant auszusprechen. Die Stadt Hamburg bei Bethätigung deutsch- Entscheidungskampf fein; das sei auch die Ansicht der gereinigt. Dem Angeklagten roch der Topf noch. Er warf mit patriotischen Geistes stets im Vordergrunde zu sehen, gewähre ihm Stegierung. Die Regierung unterscheide jest zwischen Burghers, dem Nachtgeschirr nach dem Rekruten und der besondre Genugthuung. die im Felde stehen und Aufständischen der Kapkolonie, Soldat hätte es auch an den Kopf bekommen, wenn Noch ein Opfer des Leipziger Vankfrache. Der Erfurter 100 der Stand der Dinge sich geändert habe, weil die Aufständifich nicht bückte. Am andern Tage beim Gewehrreinigen Tribüne" nach ist aus Blum infolge von finanziellen Verlusten, en die Rebellion als ein billiges Vergnügen fagte der Unteroffizier zu dem Gemeinen: Du hast noch eine die er durch den Leipziger Banttrach erlitten, gestern derartig anfähen. Die Politit mißberstandener Milde fei Auflage von gestern gut, bücke Dich. Und der arme affiziert worden, daß er in eine heilanstalt überführt werden jezt zu Ende. Die Lage der Dinge in der Kapkolonie sei nicht zufriedenstellend, wegen der dort umherstreifenden Rekrut erhielt 10 träftige Schläge mit einer Klopf mußte.peitsche, die mächtige blaue und gelbe Striemen zurüdBanden von rohen Gesellen, wie sie Milner nannte( Einspruch ließen. Am 8. Juli war Appell. S. fam mit fe blendem Knopf, seitens der Jren). Großbritannien sei durchaus nicht ver weil er feine Zeit zum Annähen hatte. Der Drill- Wenn es nicht so beschämend und tief traurig wäre, fürwahr pflichtet, feine Eingeborenen einzustellen, aber Unteroffizier ging mit ihm auf die Stube, und um dem man müßte lachen über die armseligen Versuche der Khatipresse, der unter den besonderen Umständen in Südafrika würde das eine schlechte Rekruten mehr Arbeit zu machen, schnitt er dem Welt aufreden zu wollen, als könnten die Grausamkeiten, von denen Politik sein. Schließlich kommt Chamberlain nochmals auf Struisingers Mann die Knöpfe vom Nod und wirtschaftete die Summenbriefe übereinstimmend aus China erzählten, unmöglich Drohungen zu sprechen und erklärt, die Regierung habe seitchener mit dessen Sachen wie blödsinnig herum. Er rib in diefem herrlichen europäischen Heere geschehen sein. Zwar das sicht angewiesen, Struiginger darauf aufmerksam zu machen, daß Atte, wie ihm hose und Hosenträger vom Leibe, sowie alle fest, Bardon iſt den gelben Bestien" nicht gegeben und Gefangene die angedrohten und wie die, welche, wie berichtet wurde, gegen sind nicht gemacht worden. Aber sonst ist alles äußerst human beandern Sachen, daß der Rekrut im Adamskostüm dastand trieben worden; die christliche Nächstenliebe feierte die herrlichsten einen e o man und gegen eingeborene Schüßen begangen hieb ihm die Hose um den Kopf, gab ihm mehrere Ohr Triumphe und es war sicher nur ein Zufall, daß Zehntausende worden seien, gegen die Kriegsgebräuche civilifierter Völker verfeigen, zerschnitt ihm in der Wut das Hemd und schnitt wehrloser Chinesen daran nämlich an dieses Christentum stoßen und daß alle Perfonen, welche solche Atte be. das Nockfutter auf. Dann befahl er ihm abends um glauben mußten. gehen oder die Ermächtigung dazu erteilen, bor er R Die Schweinenation und die Sunuen 1870/71. wo Gewerkschaftliches. mented ein riegsgericht gestellt und, wenn überführt, 1 Nochmals die Parteiverhältnisse in Pforzheim. Auf die p mit dem Tode bestraft werden würden.( Beifall.) von uns wiedergegebene Darstellung der Mannheimer BoltsDiese Erklärung des englischen Kolonialministers ist nicht nur ſtimme" über die Unterstützung des freisinuigen Blattes in Pforz- Berlin und Umgegend. eine schamlose Rechtfertigung aller bisherigen Barbareien heim durch die dortigen Parteigenossen antwortet jetzt der Bolts- Lohubewegung der Charlottenburger Barbiere. Zu der der englischen Kriegsführung, sondern auch die Broklamierung eines freund" in Karlsruhe, von dem die erste Darstellung des Sach gestern bekannt gegebenen Liste der die Forderungen der Gehilfen verhalts ausgegangen war. Er bezeichnet die Angaben der Volts bewilligenden Barbiergeschäfte ist Laser, Potsdamerstr. 28, nachkünftigen hunnentums, wie es zwifchen civilisierten stimme" als unrichtig und konstatiert": zutragen. Die Lohntommiffion. Geguern in der Geschichte der Kriege des lezten Jahrhunderts 1. Das feit Jahren sowohl auf den badischen Parteitagen als Deutsches Reich. bisher unerhört war. auch sonst schwere Klage darüber geführt wurde, daß in der Industriestadt Pforzheim und Umgebung jede Agitation für den Zum Generalftreit der Flaschenarbeiter. Voltsfreund" lahmgelegt wurde, weil( sogar in Versammlungen Auch in den beiden noch fehlenden Ortschaften Stabthagen des focialdemokratischen Vereins) nicht nur für das freifinnige und Flensburg haben die Kollegen die Arbeit fast einmittig einTagblatt" in aller Form Propaganda gemacht wurde, und zwar gestellt. Ju Stadthagen legten 222 Kollegen( 114 verheiratet, mit mit der Begründung, daß dieses" Tagblatt" für die Bartei bei den 280 Kindern, 108 ledig), in Flensburg 105 Kollegen( 55 verheiratet, Wahlen unentbehrlich sei, sondern auch darüber, daß Parteigenoffen, mit 142 Kindern, 50 ledig) die Arbeit nieder. die an erster Stelle in der Pforzheimer Bewegung standen, gegen Alle Berichte, die gegnerische Zeitungen verbreiten, find also Bezahlung Leitartikel und Korrespondenzen für dieses freifinnige weiter nichts als Lügen. Alles mögliche wird versucht, um die Organ schrieben. Streifenden in die Fabriken zurückzuholen. Man vergegenwärtige sich schon den bisherigen Charakter der englischen Kriegsführung. Aus Aerger darüber, daß man dem behenden Gegner nicht allzuviel anzuhaben vermochte, raubte man die schußlosen Farmen aus, um sie nachher in Brand zu stecken. Alle bewegliche Habe, namentlich alles Vieh, wurde räuberisch fort geschleppt. Bestialitäten, die von Chamberlain als durchaus zulässige Handlungen gerechtfertigt wurden! Die obdachlos gemachten, an den Bettelstab gebrachten Weiber und Kinder wurden dann aus Humanität! in Konzentrations. lager" eingepfercht, wo Hunger und Seuchen sie dezi mierten. Je mehr von dieser halsstarrigen Brut ins Jenseits befördert wurden, desto besser! In ihr Stauben und Sengen suchten befördert wurden, desto besser! In ihr Rauben und Sengen suchten die Khakis durch Weiberschändungen und Grausamkeiten andrer Art ein wenig Abwechselung zu bringen. 〃 Tids werden. 2. Daß infolge dieser notorischen Verhältnisse in Pforzheim die So erscheinen die Fabrikanten in den Versammlungen der Arlezte Landesversammlung es für notwendig befand, mit einer Re- beiter, nehmen das Wort und versprechen alles mögliche. Das solution den Pforzheimer Parteigenoffen ihre Parteipflicht zum Stoalitionsrecht versichern sie, nicht antasten zu wollen, jedoch von der Bewußtsein zu bringen. Die Resolution machte es dem Landes Einstellung einiger Nienburger Arbeiter fann keine Rede sein. Auf vorstand und der Kontrollkommission zur Aufgabe, durch ihr Ein- eine andre Art Hehe zum Nachgeben zu veranlassen, ist jedoch nicht greifen eine Aenderung in den Pforzheimer Partei und Breß möglich, so muß auf diesem Punkt unbedingt stehen geblieben verhältnissen herbeizuführen. Aber es sollte noch besser kommen. Nicht zufrieden damit, die 3. Daß es durchaus unrichtig ist, wenn die Voltsstimme" glaubt, In Gerresheim hat der Umzug der Streifenden ganz Eingebornen gegen den Rest der schutzlosen Bevölkerung aufzubezen, daß nur Versammlungsanzeigen, Wahlaufrufe und Burüdweisungen bedeutende Schwierigteiten bereitet. Die Beamten dieser ſtedte man die Eingebornen in die Khati- uniform, gegnerischer Angriffe außer im Parteiblatt" auch in dem frei- Fabrik, von Heye beauftragt, machten sich an die Arbeit, die um fie den Boeren zwecks Schonung der werten eignen Persönlich finnigen Organ gebracht werden. Es ist eine nicht zu be- Wohnungen den Streifenden abzutreiben. Kaum war für einen der feit im Stampfe entgegenzustellen. Und wenn die kapholländer streitende Thatsache, daß der Wahlkampf von der socialdemokratischen Streikenden ein Unterkommen gefunden, als auch die Hegeschen derjenigen Distrikte, die von den Boeren besett und annettiert freund" geführt wurde; polemische Artikel gegen gegnerische Parteien Breise zahlten. Ganz besonders gelang ihnen diefer Streich in derjenigen Distrikte, die von den Boeren besett und annettiert Partei Pforzheims mit fast vollständiger Umgehung des Volts- Agenten auf dem Plan erschienen und dem Vermieter ganz horrende waren, sich den Boeren anschloffen, so wurden sie von den Engländern wurden ausschließlich nur im freifinnigen Tagblatt" gebracht. In der Gerresheim, wo die fleinen Hausbesizer alle unter dem Druck des für, Rebellen" erklärt und im Falle der Gefangenahme stand geit vom 1. September 1899 bis zum Wahltag am 4. Novbr. 1899 Heye stehen. rechtlich niebergeknallt. So schauderhaft die Akte der wurden an Pforzheimer Korrespondenzen, die sich auf die Wahl beBoerenrache sein mögen: fann man es den seit vielen Monaten zogen, im ganzen sieben mit durchschnittlich 15 Zeilen( im ganzen berartig hunnenmäßig Behandelten verargen, wenn ihnen endlich also etwa 100 Beilen) an den Volksfreund" aus Pforzheim gedie Geduld reißt und sie nach dem Gesetz handeln: Auge um Spur von Bolemit, von Wahlaufrufen 2c. im Barteiblatt. Das alles schrieben. Dazu kamen zwei Versammlungs- Anzeigen. Also keine Auge, Zahn um 8ahn? wurde durch das freisinnige" Tagblatt" besorgt." Noch eins übrigens: Noch sind die angehlichen Racheakte der Boeren nicht bewiesen. Daß die englische Heeresführung aus Südafrika, die so oft gelogen hat, fte behauptet, ist noch lange kein Beweis. Es ist vielmehr gar nicht ausgeschlossen, daß man den Boeren die Hunnenthaten nur andichtet, um selbst noch viel hunnischer alle Kriegs- und Sittengefege in diesem gemeinen Raubfrieg mit Füßen treten zu tönnen. Frankreich. Annegion der chinesischen Provinz Yünnan? Aus Marseille wird gemeldet: Wie in folonialen Kreisen verlautet, geht " " Der skandinavische Arbeiterkongreß. Die Tagesordnung des am 22.- 24. August in Kopenha gen stattfindenden Kongresses ist fürzlich an die Teilnehmer versandt worden und lautet wie folgt: I. Bericht über den Stand der Arbeiterbewegung in den drei nordischen Ländern. II. Das Ziel der modernen Arbeiterbewegung( Einleitungsbortrag.) III. Die Mittel der modernen Arbeiterbewegung. A. Gewerkschaftliche Mittel Organisation, national und international. 1. Die Arbeiter in Industrie, Handel und im Transportwesen. der nach Indochina zurückgekehrte Gouverneur Doumer mit 2. Die Landarbeiter. 3. Die weiblichen Arbeiter. 4. Die Andem geheimen Plane um, eine Annettion der wendung der gewerkschaftlichen Kampfmittel; Streifs, Aussperrungen chinesischen Provinz günnan in die Wege zu und Boylotts. 5. Die Abschaffung der industriellen Heimarbeit. leiten. Die französische Regierung sei im Princip gegen 6. Die Anwendung der gewerblichen Schiedsgerichte. 7. Der diesen Plan, würde sich aber im gegebenen Augenblicke den That- Normalarbeitstag und die Maidemonstration. 8. Die Lehrlings fachen fügen. Die Regierung dürfte jedoch noch die Ansicht des ausbildung die Bedeutung der Fachschulen. aus Beting zurückgekehrten Gesandten Pichon einholen, ber fich gelegentlich gegen jene Annektionsgelüfte ausgesprochen hat. Italien. Bur Ministerkrise. Baccelli hat bas Aderbau ministerium angenommen. Spanien. Streifende Arbeiter gefoltert. Ueber einen GefängnisStandal, der fich den Enthüllungen über die schauerlichen Geheimnisse von Montjuich würdig anreiht, wird der Frif. 8tg." aus San Sebastian telegraphiert: Jufolge der Denunziation eines Blattes, daß im Gefängnis zu Bich in Katalonien verhaftete Streiter gefoltert worden seien, ordnete die Regierung eine Untersuchung an, die ergab, daß die Denunziation begründet sei. Die Arbeiterkreise B. Politische Mittel. 2. Abschaffung des Militarismus. 3. Abänderung und Verbesserung 1. Einführung des algemeinen, gleichen und direkten Wahlrechts. der das Seewesen betreffenden Gefeßgebung. 4. Aufhebung der Ausnahme- Gejezgebung für Dienstboten. IV. Die Bedeutung der Genossenschaften und ihre Stellung innerhalb der modernen Arbeiterbewegung. V. Mittel, um der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken und ihre Folgen zu mildern. VI. Die Bedeutung der Arbeiterpresse und ihre Aufgaben. VII. Die Frage der Abhaltung zukünftiger standinavischer Kongresse. Die von den Organisationen der verschiedenen Länder eingebrachten Anträge werden bei den betreffenden Punkten der TagesOrdnung eingefügt. In den umliegenden Ortschaften hatten sie weniger Glück damit. Ein großer Teil der Streifenden hat bis nach Elberfeld ziehen müssen. Fabritsleitung darin ihr möglichstes geleistet, daß sie den Streifenden, In Kreuznach, ebenfalls der Firma Heye gehörig, hat die die in andren Betrieben bei Landwirten usw. Arbeit gefunden hatten, die Unternehmer veranlaßten, diese Arbeiter zu entlassen. Die Beamten verfuhren im Abtreiben der Arbeit mit größtem Geichick, indem sie erklärten, daß Heye aus denjenigen Betrieben, die Glasarbeiter beschäftigen, nichts mehr kaufen würde. Die Folge war stets, daß die Glasarbeiter sofort die Entlassung erhielten. In Dresden bietet die Polizei die Polizei alles mögliche auf, den Streifenden Schwierigkeiten in den Weg zu legen. Fast sämt liche in den Ausstand getretenen Ausländer haben bekanntlich die Ausweisung erhalten. Lente, die schon 5, 6 und mehr Jahre in der Fabrik gearbeitet haben, sind davon betroffen worden. Die Aintshauptmannschaft hat, wie ebenfalls bekannt, ein Verbot des Streifpoſtenstehens erlassen. Das Streitkomitee hat ein telegraphisches Gesuch um Aufhebung dieses Verbots an den Reichstanzler gerichtet. Es lautet: „ Ener Excellenz ersuchen wir, die tgl. sächsische Staatsregierung veranlaffen zu wollen, das durch Amtshauptmann Schmidt in Dresden am 27. Juli 1901 erlassene generelle Verbot des Streifpostenitebens zurückzuziehen, da es den§§ 152 und 153 der Reichs Gewerbe Ordnung und dem Reichsgerichtsurteil vom 4 4. Februar 1901 widerspricht und uns in der Ausübung verfassungsmäßiger Staatsbürgerrechte hindert." Ob die Aufhebung dieses Verbots des Streikpostenstehens eintreten wird, bezweifeln wir, denn selbst in dem für uns schweren Kampfe scheinen Behörden und Unternehmer alles aufzubieten, um die Streikenden zur Rückkehr zu bewegen. In Stralau verlassen heute die legten Arbeiter die Wohnungen. Dede und verlassen stehen die 3 großen Wohnhäuser der Aftiengesellschaft gehörig. da. Es war auch hier eine schwere Arbeit, für Sie Streitenden Unterkommen zu finden. Die Beschaffung von 226 Wohnungen in der Zeit der Wohnungsnot veruriachte eine tolossale Arbeit, es mußten eine Reihe von Familien bis nach Köpenick geschafft werden. Bedenkt man, wie hoch allein die Umzugstosten find, so kann man sich ein Bild von dem Opfermut ber Streifenden machen. O, herrlichste der Welten! Auf der einen Seite sieht man, daß Hunderte von Wohnungen leer stehen, auf der andren Seite müssen Wie schon in der letzten Nummer des Vorwärts" berichtet Die gegnerischen Zeitungen verbreiten die Lüge, daß schon ein Daß die pfäffischte unter den christlichsten„ Kultur" nationen wurde, find die Einigungsverhandlungen mit den großer Teil der Streifenden abtrünnig geworden sei. Nach den bei die Tortur bis ins zwanzigste Jahrhundert hinübergerettet hat, Nordhäuser autabat- Fabrikanten im Sande verrichten ist dies nicht der Fall. Im Gegenteil hat ein großer Teil der Verbandsleitung bis zum letzten Augenblick eingegangenen Nachist sicher kein 8ufall! laufen, trog aller Bemühungen des Syndikus, Herrn Schloß- Arbeiter in der Glasfabrik Uich, der Firma Siemens in Dresden gemacher, den die Fabrikanten sich eigens aus Frankfurt a. M. 81 find aufs höchfte erregt, fie wollen morgen ein Protest An die Arbeiterschaft Deutschlands, insbesondere Berlins! found so viele in elenden Löchern Plaz nehmen. meeting abhalten. Wenn die Schuldigen unbestraft bleiben, dürften Unruhen zu erwarten sein. Afien. diesem Zwed verschrieben hatten. Sie haben hierdurch gezeigt, daß börig, ebenfalls die Kündigung eingereicht. Der Streit nimmt also immer Reorganisation des Tsung- li- Yamen. Der chinesische Ge- es ihnen nicht Ernst damit gewesen ist; fie beharren nach wie vor größere Dimensionen an. fandte übermittelte der deutschen Regierung folgendes Telegramm auf der Forderung, fich die Leute, die sie wieder auftellen wollen, aus- Wir ersuchen deshalb die Arbeiterschaft, uns in des Prinzen Tsching: suchen zu können und damit die Führer und Leiter, die unserem Kampfe nach besten Kräften zu unterstützen. Nach einer telegraphischen Mitteilung vom Staatsrat( Kitu fi chu) Bevollmächtigten und Redner des Verbandes, Sollte es uns gelingen, die Streikenden nur einigermaßen zu unterhat der Kaifer am 9. Tage des 6. Mondes( 24. Juli 1901) furz alle, welche noch etwas Rückgrat gezeigt haben, von ihren füßen, dann muß der Sieg für die Glasarbeiter eintreten. durch ein Editt die Umwandlung des Tsung- li- Yamen in ein Fabriken fern zu balten; mit den übrigen glauben sie nachher Verband der Glasarbeiter. Ministerium für die Auswärtigen Angelegen leichtes Spiel zu haben und den berüchtigten Revers dann anheiten" befohlen, und zwar mit dem Vorrang vor dem Liu Pu standslos durchdrücken zu können. Der Cunewalder Weberstreik hat die Gründung einer ( Sechs höchsten Verwaltungsämtern). Die Arbeiter Nordhausens sind den Fabrikanten soweit wie mur Genossenschaftsweberei zur Folge gehabt, in der die am Durch dasselbe Edikt ist Prinz Tiching zum Oberpräsidenten irgend möglich bei diesen Einigungsverhandlungen entgegengekommen, Streit beteiligt gewesenen Weber, die bis jezt von den Fabrikanten des Amis für die äußeren Angelegenheiten ernannt um die Sache endlich zum Abschluß zu bringen; jie erklärten sich noch nicht eingestellt worden sind und allemi Anschein nach auch nicht worden, der Großfekretär Wangwenchao sowie der Minister Kübereit, zu warten bis alle wieder untergebracht werden konnten, wieder eingestellt werden, ein Unterkommen zu schaffen. Es handelt hung ti zu Präsidenten und die Herren Hsü- Shew- peng und Lienfang müßten jedoch auf der Forderung bestehen, ehe irgendwie fich um etwa 100 Weber. Eine Firma, die lediglich Exportgeschäfte zu Senior- resp. Junior- Vicepräsidenten dieses Amtes. Der faiser- sonstige Fremde oder Zugereifte untergebracht macht und deshalb die konkurrenz der Genossenschaft nicht zu liche Gesandte Lü hai hwan ist angewiesen, das obige Edikt dem würden, erst die vorhandenen Lüden mit den von fürchten hat, hat derselben eine Anzahl Webstühle verpachtet. Der kaiserlich deutschen Auswärtigen Amte zur Mitteilung zu bringen. ihnen Ausgesperrten zu bejegen. Genossenschaft gehören die besten und leistungsfähigsten Arbeitsfräfte au. Sie will bessere Waren als die Großfabrikanten liefern und ihren Absatz hauptsächlich in den Konsumvereinen suchen, die bisher die Hauptabnehmer der Tunewalder Fabrikanten waren. Afrika. Boerenkrieg. Meldungen aus Kimberley bejagen, Boeren- und Aufständische rückten in den Distrikt Barkly West ein. Außerdem sollen Boeren in den Cedar Bergen in der Nähe von Clanwilliam stehen. Die tägliche Liste über die Verluste der englischen Truppen umfaßt für den 2. August 11 Tote, 22 Verwundete, 15 an Strantheiten Berstorbene. Amerika. Alles, alles vergeblich! Herr Syndikus Schloßmacher ist unverrichteter Sache wieder abgereift und der Kampf geht weiter. Arbeiter allerorts! Eure Sache ist es mm, den Ausgesperrten beizustehen. Hier kann nur die Solidarität aller Arbeiter helfen! Beigt diesen Herren, daß Ihr gewillt seid, den Schimpf zu Unternehmer Terrorismus. Aus Aulaß eines Konflikts auf fühnen, den sie ihren Arbeitern anthun, indem sie diefelben zu willen den Stolleschen Werken in Weißenfels hatte ein Teil der dort belojen Werkzeugen degradieren wollen, trop dem sie selbst in fchäftigten Metallarbeiter gekündigt. Auf ein Ersuchen an die Werkseiner starten Vereinigung verbunden sind, daß sie leitung, mit den Arbeitern wegen Beilegung des Konflikts zu unterdem Arbeiter das ihm gefeßlich zustehende Recht auf handeln, erließ die Werksleitung einen Ufas, in welchem u. a. den Roalitionsfreiheit gänzlich abschneiden wollten. Arbeitern zur Bedingung ihrer weiteren Beschäftigung gemacht wird, Also für sich verlangen die Fabrikanten das daß sie, soweit sie Mitglieder des Deutschen MetallarbeiterRecht, von dem Arbeiter aber willenlose Unter- Verbandes sind, aus demselben austreten und sich verZum panamerikanischen Kongreß. Den" Times" wird auswerfung und Unterordnung unter den Willen des pflichten, diesem oder einem ähnlichen Verbande nicht wieder Buenos Aires telegraphiert: Nachdem die merikanische Regierung Starteren. beizutreten, so lange fie in der genannten Fabrik beschäftigt amtlich mitgeteilt hat, daß an dem ursprünglichen Programm des im Arbeiter Deutschlands! Faßt diese Herren an der sind, und diese Verpflichtung auch noch schriftlich zu vollziehen. Oktober stattfindenden panamerikanischen Kongresses teine Aenderung Stelle, wo sie sterblich find! Meidet die Ware dieser Der größte Teil der Arbeiter, welche gekündigt hatten, fügte sich vorgenommen und der freien Erörterung aller schwebenden und erren und verhelft Euren Arbeitsbrüdern zum Siege! Es ist ja leider diesem unverschämten Verlangen. 16 Arbeiter, die ihre Untertünftigen Schiedsgerichtsfälle nichts im Wege stehen wird, werden kaum ein Opfer, wenn Ihr diesen Tabak mit andrem, eben- schrift nicht gaben, mußten den Betrieb sofort verlassen, obwohl sie die Regierungen von Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay bürtigen Tabat vertauscht. die Kündigung zurüdgenommen hatten. und Bolivia ihre Vertreter zu dem Kongreß entsenden. Sollten Fordert von Euren Tabakhändlern boykottfreien Tabak! jedoch später Vorgänge eine Abänderung des Programms herbei- Es giebt e benio guten Nordhäuser Tavak, der in boykott- werke das Ausgehverbot in den Frühstückspausen aufgehoben hat, führen und die Beratung eine den Ansprüchen Chiles entsprechende freien Fabriken hergestellt ist, als auch andern Tabat, z. B. Magde herrscht wieder Ruhe. Die Arbeiter können ungehindert, wie es Gleiwik. Nachdem die Verwaltung der Huldschinskyschen HüttenEinschränkung erfahren, so werden die genannten Regierungen sich burger, dänischen, Berliner und auch noch aus den früher der Fall war, die beiden werkthore passieren. Auch die unter Einspruch vom Kongreß zurückziehen. verschiedensten Orten, welcher dem Tabak dieser Herren sicher nicht polizeiliche Verfügung betr. die Schließung der Branntweinschänken nachsteht. Aroeiter! Brüder! Der Boytott der Fabriken dieser ist wieder zurüdgenommen worden. acht herren muß die Losung des Arbeiters sein. Boykott auf der ganzen Linie! Bergarbeiterstreik in Böhmen. Das Bureau Herold" Kreiskonferenzen in der Provinz Brandenburg. Sonntag, Tabakbändler! Gast und Schantwirte! In meldet: Auf den Plutoschächten des Brüger Kohlenwerkvereins ist den 11. August, haiten sowohl die Genossen des Kreiſes Sora u obigen Mitteilungen über den Ausfall der Einigungsverhandlungen ein Streit ausgebrochen. Die Arbeiter verlangen eine achtstündige Forst sowie die des Streifes Frankfurt Rebus ihre Kreis- habt auch Ihr die Antwort auf die Eurerfeits in einer Arbeitszeit. fonferenzen ab. Die erste finder im„ Feldschlößchen" in Forst statt Versammlung angenommene Resolution! Auch an Der schwedische Buchbinder- Verband hielt vom 25. bis zum und beginnt 11 Uhr vormittags, die zweite in Neu- Langsow mit der Euch ergeht nunmehr die Aufforderung, der von Eurer Seite ver- 29. Juli in Stockholm seinen 3. Verbandstag ab. Der Verband hat Anfangszeit 12 Uhr mittags. sprochenen Busage gerecht zu werden! jeit 1898 bedeutende Fortschritte gemacht. Die Zahl seiner MitProtest gegen die Wucherzölle. In Dresden und Umgegend Helft den Arbeitern von Nordhausen zum haben veranstalten die Barteigenossen am 31. Auguſt 22 Volksversammlungen, Sieg, indem Ihr nur bontottfreien Zabat vertauft. glieder ist von 386 auf 869 gestiegen; in verschiedenen Städten erfolgreiche Lohnbewegungen stattgefunden. in denen der Zolltaris- Entwurf besprochen werden soll. Es dürfte( Siehe heutiges Inferat.) Verbandstag faßte mehrere wichtige Beschlüsse. Partei- Nachrichten. dabei zu einer imposanten Demonstration der arbeitenden Bevölke Sämtliche Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. rung Dresdens gegen das Aushungerungssystem kommen. Kommiffion der Tabakarbeiter Berlins. Ansland. Der Es wurde ein Lohnprogramm aufgestellt, wonach der Mindestlohn für Imännliche Arbeiter 20 Kronen und für weibliche 18 Kronen pro Zum Stahlarbeiterstreik in Amerika. Wie heute telegraphiert wird, haben die Beamten der Stahlvereinigung das Ersuchen der Vertreter der vereinigten Stahlarbeiter um eine neue Konferenz nicht zurückgewiesen, sondern für heute eine Stunde für eine Zusammenkunft mit dem ausführenden Ausschuß der vereinigten Stahlarbeiter in New Yort festgesetzt. Sociales. Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1900 gab cs, tvie die„ Statistische Korrespondenz" mitteilt, in Preußen 52 122 Gemeinden, wovon 1266 Städte find. In den Stadtgemeinden wohnten 14 844 221 Personen und in den Landgemeinden 19 624 086 Personen. Doch giebt diese formal- rechtliche Unterscheidung der Gemeinden nach Stadt und Land noch kein richtiges Bild von der Verteilung der Bevölkerung, denn unter den„ Landgemeinden" gab es 1004, die über 2000 bis zu 50 000 Einwohnern aufwiesen und in ihnen wohnten fast 5 Millionen Menschen. Ueberhaupt wohnten in Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern 19 152 756 Menschen. Aus der Frauenbewegung. Als Vertrauensperson für Treptow- Banmischulenweg wurde in einer meist von Frauen besuchten Versammlung in Baum: schulenweg Frau Mie klei gewählt. Vorher hatte Genoffin Ida Altmann einen Vortrag über Frauenleben und Frauenstreben gehalten, der zu einer lebhaften Diskussion Anlaß gab. 5. Wahlkreis. Am Montag, den 5. August, abends 81/2 Uhr, findet im Saal der Bözow- Brauerei eine öffentliche Versammlung statt. Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag des Genossen Ströbel über: Volkswille und Volkswehr." Um zahlreichen Besuch bitten Die Vertrauenspersonen. Sechster Wahlkreis. Den Parteigenoffen zur Nachricht, daß am Donnerstag, den 8. August, abends 71/2 Uhr, eine FlugblattVerbreitung stattfindet. Die Genossen haben sich in folgenden Lokalen einzufinden: Schönhauser Vorstadt: Schönfeld, Fehrbellinerstraße 9, Ecke Chriſtinenstraße; außerdem in den bekannten Stellen. Rosenthaler Borstadt und Gesundbrunnen: Hoppe, Aderstr. 21; Rofin, Ruppinerstr. 42; Bachgänger, Swinemünderstr. 34; Hermann, Butbuferstr. 45; Brinkmann, Prinzen- Allee 21; außerdem in den bekannten Lokalen. Wedding und Oranienburger Vorstadt: Schulz, Pflugstr. 6; Krause, Müllerstr. 7; außerdem in den bekannten Lokalen. Für Moabit: Johann Pfarr, Putligstr. 10. Die Vertrauensleute. " Versammlungen. und Woche betragen soll, mit entsprechenden Lokalzuschlägen an Orten Der noch sehr jugendliche Winkelfonfulent Walter Deter geschlossen, da auch sie nach den gemachten Erfahrungen zu der mit teueren Lebensverhältnissen und Lohnzuschlägen von 50-100 Pro3. wurde gestern der zweiten Ferienstraftammer des Landgerichts I Ansicht gelangt ist, daß eine Zwischenpartei in diesem Kampfe und für Ueberzeitarbeit. Mit der Einführung von Arbeitslosenunter- vorgeführt, um sich wegen versuchten Betruges zu verantworten. unter den gegebenen Umständen nicht nüglich wirken kann. Von der ftüßung erflärten sich die Delegierten im Princip einverstanden, die Gegen die Ehefrau des Aderbürgers Sch. in Schwerin schwebte ein Aufhebung des Boykotts vor Eintritt in die Verhandlungen, wie es Entscheidung foll aber Urabstimmung herbeigeführt Strafverfahren. Ihr Ehemannm holte fich Rat bei dem Angeklagten. von den Apothekern gefordert wird, könne gar feine Rede sein.werden. Mit dem dänischen und dem norwegischen Buchbinder- Dieser schrieb ihm dann, daß er für einen tüchtigen Verteidiger Nachdem Dr. Becher darauf hingewiesen, daß die Vereinigung zur verband wurde ein Uebereinkommen zivecs gegenseitiger Unterstützung Sorge tragen werde, da die Sache aber schwer" sei, so müsse er Einführung der freien Arztwahl redlich bemüht war, eine Einibei Streits getroffen. Den einzelnen Verbandsvereinen empfiehlt 150 M. opfern. Als der Adressat sich schweigend verhielt, schrieb gung zu schaffen und daß diese Bereinigung deshalb nicht der Verbandstag den Anschluß an die Arbeiterkommunen"( Kartelle Deter noch einmal, wies darauf hin, daß der Termin bereits von vornherein zurückgewiesen werden solle, abgesehen dader politischen und gewerkschaftlichen Arbeitervereine der einzelnen angesetzt sei und forderte jetzt vorläufig fofort 100 M. Es wurde von, ob sie nach den gemachten Erfahrungen überhaupt Städte). Mit dem Schwedischen Typographen- Verband" soll die angenommen, daß Deter garnicht die Absicht gehabt hatte, einen noch die Hand zu neuen Einigungsverhandlungen bieten würde, Verbandsleitung ein lebereinkommen zwecks gemeinsamen Auftretens Verteidiger anzunehmen. Er behauptete im Termine, daß dies doch wurde von Dr. Friedeberg und andern Rednern wiederholt bein allen Fragen herbeizuführen suchen. Ferner wurde ein voll- der Fall gewesen sei, er habe bereits mit einem Anwalt Rücksprache tont, daß sich die Resolution feineswegs auch gegen die Aerzte richtet. befoldeter Vertrauensmann für die Organisation angestellt und ein genommen gehabt und mit ihm vereinbart, daß dieser 50 M. er- Im Gegenteil, es seien die Bestrebungen dieser Aerztevereiniging Vertreter zum standinavischen Arbeiterkongreß, der bekanntlich vom halten, der Rest von 100 m. aber in seine eigene Tasche fließen von den Kassenvertretern allseitig anerkannt worden, aber es hat sich 22.- 24. August in Kopenhagen stattfindet, gewählt. sollte. Vergebens hielt der Vorsitzende dem Angeklagten vor, daß erwiesen, daß nur im Sinne der Resolution in Zukunft verfahren wohl kein Anwalt auf ein derartiges Abkommen eingehen würde, der werden könne. Angeklagte bestand auf Vernehmung des von ihm genannten An- In der Versammlung waren vertreten: 37 Orts-, 23 Hilfs-, walts und da dieser zur Zeit nicht in Berlin weilt, mußte die Ver- 6 Jnnungs-, 6 Betriebs- und 6 Vororts-, insgesamt 78 Krankentassen. Handlung vertagt werden. Einimit großer Verschmitztheit begangener Pferdedicbstahl, Die Diskussion über die Freigabe von Lokalen an der beziv. Hehlerei, beschäftigte gestern die vierte Straftammer des Land Oberspree( Hasselwerder und Sedan) wurde am Freitag gerichts I. Auf der Anklagebank befanden sich der Kohlenhändler in einer Volksversammlung fortgesetzt, die gleich der VerAlexander K., dessen Vater, der Weinhändler August K., der Pferde- sammlung vom 12. Juli von der Lokalkommission des Kreises Der große händler Adolf G. und dessen Stallmann Friedrich R. Der erstgenannte Teltow- Beeskow- Storkow einberufen worden war. des Gewerkschaftshauses war ziemlich gefüllt. Die sollte den Diebstahl ausgeführt haben, die drei übrigen Angeklagten Saal von der vorigen Versammlung her noch sollten sich der Hehlerei bezw. der Beihilfe schuldig gemacht haben. Rednerliste enthielt Jahres der erhielt Am 27. März dieses John Ober- Schöneweide führte nach Erant Schiff 15 Namen. Bei der bauerdamm wohnende Fouragehändler Eduard Heidepriem örterung einiger persönlichen Angelegenheiten aus: von einem Unbekannten durch Telephon den Auftrag, gegen 2 Uhr Freigabe von Hasselwerder und Sedan handele es sich um eine Es frage sich, ob es im Princip richtig sei, solche nachmittags sechs Centner Hafer und einen Centner Weizenkleie mit Principienfrage. quittierter Rechnung zu Krüger, Neue Hochstr. 31, zu schicken. Der Lokale frei zu geben, deren Inhaber, wie hier, ihre Säle für VerEr müsse die Frage Auftrag wurde pünktlich ausgeführt. Als der Kutscher mit dem mit fammlungen nicht zur Verfügung stellen. Auf keinen Fall dürften Lokale, deren zwei Pferden bespannten Wagen vor dem bezeichneten Hause hielt, entschieden verneinen. in der zu haben feien, in Lokalliste geführt ließ er denselben für furze Zeit unbeaufsichtigt stehen, um sich nach Säle nicht Etivas anders wäre jener frühere Beschluß, dem dritten Stockwerke zu begeben, wo nach der im Flur angebrachten werden. Wohnungstafel ein Herr Krüger wohnte. Dieser war höchst verwundert gewisse Lokale für den persönlichen Verkehr freizugeben, fie aber über die Bestellung, die nicht von ihm ausgegangen war, er hatte nicht in der Liste zu führen, zu beurteilen. Stehe ein Lokal in auch keinen Bedarf für Futtermittel. Als der Kutscher sich darauf der Liste, dann gingen auch die Korporationen hin. Ueberhaupt wieder auf die Straße begab, fand er sein Fuhrwerk nicht mehr vor. müßte jeder Ort, jeder Kreis selbständig verfügen können, wie es Augenscheinlich war ein geplanter Diebstahl ausgeführt worden. mit den für ihn in Betracht kommenden Lokalen zu halten sei.. An demselben Tage wurde das Fuhrwerk mit einem der davor ge- Redner wandte sich auch dagegen, daß alle Lokale, die keinen spannt gewesenen Pferde in der Badstraße führerlos aufgefunden, eigentlichen Saal haben, frei sein sollen. Dieser Beschluß während ein brauner Wallach zum Wert von etwa 900 M. fehlte. fei für ländliche Verhältnisse geradezu schädlich Dieser Wallach, wurde am 3. April bei dem Angeklagten G. ermittelt, auf die Verhältnisse in der Stadt zugeschnitten. Friz- Berlin III Berliner Partei- Angelegenheiten. welcher angab, daß er denselben Tags zuvor von Alexander St. verteidigte die Maßnahmen der Lokalkommiſſion und der Vertrauensin Gegenwart dessen Baters für 250 M. gekauft habe. St. gab leute und betonte, daß die Genossen aus den Vororten dem ErDer Wahlverein für den 4. Berliner Reichstags- Wahl- dies zu, behauptete aber, daß er das Pferd am 26. März in Westend holungsbedürfnis der Berliner Arbeiter entgegenkommen müßten. der beiden Lokale auf freis( Osten) hält am Dienstag, den 6. August, abends 8 Uhr, am Eingange des Pferdebahn- Depots von einem Manne, der sich Ebenso berechtigt, wie die Freigabe Große Frankfurterstr. 117 eine Bersammlung ab.-Tagesordnung: durch seinen Militärpaß als Pferdehändler Theuerkauf ausgewiesen der Südseite der Oberspree, sei der Beschluß, daß Lokale Es handle sich Vortrag des Abgeordneten Genossen Ledebour über„ Die Social habe, für 300 M. gekauft habe, welche Angaben wiederum von ohne Säle nicht gesperrt werden dürften. 11117 die Beseitigung eines wunden Punktes, int demokratie im Kampf gegen Scharfmacherei und Flaumacherei". St. sen. bestätigt wurden. Dieser angebliche Theuerkauf hat sich hierbei Gleichfalls ersucht der Vorstand die Genossen, am Donnerstag, den nicht ermitteln lassen. Der Angeklagte G. soll den Umständen die Ausmerzung der üblen Gewohnheit der Genossen mancher Vor8. d. M., abends 1/28 Uhr, zivecs Flugblattverbreitung pünktlich in nach haven annehmen müssen, daß K. das Pferd nicht auf orte, Budiker zu sperren, die ihnen aus irgend einem Grunde nicht den bekannten Bezirks- Zahlstellen sich einzufinden. redliche Weise erworben haben könne und ebenso der vierte An- genehm seien. Berlin mache da nicht mit, es wolle eine Lokalgeklagte R., der sich an dem Handel beteiligte. Die Schuld der kommission, die die Saalfrage löse, und würde sich an einer Budikerbeiden letzteren Angeklagten konnte nicht nachgewiesen werden, sie kommission niemals beteiligen. Mann Johannisthal sprach wurden freigesprochen. Die beiden K. wurden dagegen für sich im Sinne des ersten Redners aus. Durch den Beschluß überführt erachtet und der Sohn zu anderthalb Jahren, der der Lokalkommission werde die Agitation in den Vororten lahmgelegt. Water zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Boigt Berlin IV( Südost) erflärte es für ganz falsch, die Ans gelegenheit vor das Forum einer Berliner Volksversammlung zu bringen. Die maßgebenden Korporationen hätten die Sache schon längst selbständig entscheiden können, wenn dies nicht in den legten vier Jahren mehr als einmal an der Hartnäckigfeit der Genossen bont Teltow- Beeskow gescheitert wäre. Die Krankenkassen Vorstände und Verwaltungsbeamten hielten am Freitag eine Versammlung in der Berliner Ressource, Uebrigens müsse der Vorwurf, die Berliner wären über die Köpfe der Kommandantenstraße, ab, in der Dr. C. Freudenberg über: auswärtigen Genossen hinweggegangen, zurückgewiesen werden. Die Die Kampfesweise der vereinigten Apotheker" referierte. Der strittigen Beschlüsse seien unter Hinzuziehung der befugten Vertreter aus den Nachbarorten gefaßt worden. Fritz 8ubeil machte noch Redner wandte sich namentlich gegen das von den Apothekern einmal geltend, daß die Beschlüsse der Vorortstreife auf jeden herausgegebene, mit der Ueberschrift„ Der Wahrheit die Ehre!" ausgestattete Flugblatt und die Fall von den Berlinern beachtet werden müßten, und das sei hier nach, daß von den Verfassern der nicht geschehen. darin aufgestellten Behauptungen Die Diskussion wurde nunmehr abgebrochen und mit erheblicher Wahrheit durchaus nicht entsprechen und der ganze Inhalt des Flugblatts im stritten Gegensatz zu der schönen Ueberschrift steht. Majorität beschlossen, die Sache zu nochmaliger Erörterung der So wie in dem Flugblatt, so werden von den Leitern der Apotheker- Lokalkommission für Berlin und Umgegend nebst allen bedeutsamen Vereinigung auch in der Tages- und Fachpresse gänzlich falsche Be- Bertretern der Partei- Organisation zu überweisen. Und zwar soll richte über die Ursachen und den Verlauf des Kampfes verbreitet. Sie binnen vierzehn Tagen erledigt werden. Vor dem Eintritt in die Tagesordnung hatte der Glasarbeiter Insbesondere werden in der Apotheker- Zeitung" die Mitglieder der Centralkommission fortgesetzt in der unerhörtesten Weise angegriffen, bert einige Worte zu Gunsten der im Generalstreit befindlichen aber die Aufnahme jedweder noch so sachlichen Berichtigung der An- Flaschenmacher an die Versammelten gerichtet. gegriffenen verweigert und nicht mal als Jujerat veröffentlicht. Aus den weiteren Ausführungen des Referenten war ebenfalls zu entnehmen, daß die von den Apotheken beliebte Stampfesieiie eine Lehte Nachrichten und Depelien. höchst unschöne und keineswegs geeignet ist, einen baldigen Frieden Waldersces Lohn! herbeizuführen. Die Krankenkassen von Schöneberg und Friedenau haben jetzt Straßburg i. Elf. Wie der„ Elsässer" von gut unterrichteter gleichfalls beschlossen, sowie die Charlottenburger Kasse die Arzneien Seite erfährt, soll der Rücktritt des Statthalters von Hohenfür ihre Mitglieder aus einer Apotheke in Potsdam zu be lohe- Langenburg befchloffene Sache sein. Fürst Hohenlohe wird ziehen. Von der Vereinigung der Apotheker bezw. deren Zeitung Graf Waldersee sei zu ist bisher vergebens versucht worden, den Inhaber dieser Apotheke, bon seinem Urlaub nicht mehr als Statthalter nach Herrn Lutter, zum Rücktritt von den mit den betreffenden Kaffen ab- Straßburg zurüdtehren. geschlossenen Vertrage zu veranlassen. Von einer Deputation aus feinem Nachfolger ausersehen. Wie verlautet, wird der Fall Stietencron Mitte August vor dem Borstandsmitgliedern ist ihm, wie mitgeteilt wurde, ein Rechtsanwalt zur Verfügung gestellt und voller Ersatz für den finanziellen Ausfall Kriegsgericht zur Verhandlung kommen. augesichert worden. In einem Schreiben des 2. Borsigenden, Herrn Schade, an den Apothekenbefizer in Potsdam ist folgender hübsche Baffus enthalten: Geben Sie der schoflen SocialWilmersdorf. Am 7. August hält der socialdemokratische Wahl- demokratie einen Fußtritt und werden Sie wieder infolge Austretens des kleinen Gebirgsflujies Ostrach im Allgäu München, 3. August.( W. T. B.) Ueber Hochwasserschäden berein in Wittes Volksgarten eine Versammlung ab. Auf der Tages- einer der Unfrigen!" Nachdem auch diese liebenswürdige laufen aus ganz Südbayern Weldungen ein. Bon Binsordnung steht:" Die Gewerbegerichtsnovelle". Ju Anbetracht der Aufforderung keinen Erfolg hatte, wurde insgeheim ein Flugblatt wangen bis Sonthofen find alle Fabriken und die anderen wichtigen Tagesordnung erwarten wir einen guten Besuch. unter den Apothekengehilfen verbreitet, in dem die verschiedensten Gebäude ganz unter Wasser gefeßt. Gebäude ganz unter Wasser gesetzt. Das Elektricitätswert in Der Vorstand. Beschuldigungen gegen Herrn Lutter erhoben und die Gehilfen Sonthofen sowie andre Industrie- Betriebe stellten den Betrieb ein. Köpenick. Der socialdemokratische Wahlverein hält am Montag, schließlich direkt zum Streit aufgefordert werden. ben 5. 5. M., im Lokal des Herrn Zeidler, Müggelheimerstraße, eine Bon verschiedenen Rednern wurde noch mitgeteilt, daß die Durch einen Bergrutsch bei Thalkirchdorf wurde Bahnbetrieb zwischen Stempten und Lindau zeitweise gestört. Versammlung ab. Auf der Tagesordnung steht: 1. Bortrag. Apotheker die Kaffenmitglieder in jeder Weise zu chicanieren suchen, ist aber jetzt wieder offen. Die Iller führt bei Kempten das seit 2. Diskussion. 8. Wahl von Delegierten zur Generalversammlung insbesondere durch ungebührlich langes Wartenlaffen auf die Medi- dem Jahre 1871 höchste Hochwasser. Zahlreiche Häuser in der des Centralwahlvereins und Anträge zu derselben. 4. Aufnahme famente oder aber auch durch Verweigerung einzelner vom Arzt Nähe des Flusses stehen unter Wasser. Auch die Jiar zeigt neuer Mitglieder. 5. Vereinsangelegenheiten. Der wichtigen und verordneter Mittel, und daß von den Apothekern immer wieder, wieder hohen Wasserstand und hat die Auen bei München reichhaltigen Tagesordnung wegen bitten wir die Mitglieder recht wenn auch zumeist vergebens, der Versuch gemacht wird, die Kaffen- überschwemmt. Nach Meldungen aus Traunstein und Marquarts pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. mitglieder gegen die Kaffenverwaltungen und Aerzte aufzubezen. stein richteten die Traun und die Achen Schaden an, indem Nach kurzer Diskussion wird hierauf nach dem Vorschlage der fie teilweise die Straßen und die Felder überschwemmten und Centralfommission beschlossen, jede etwaige Mehrforderung der die Hochwasserdämne durchbrachen. Außer den Lokalbahnen Sout Apotheken für Arzneien, die nach dem 1. Mai angefertigt worden hofen- Oberstdorf und Murnau- Partenkirchen ist auch die LokalWegen Unterschlagung der Vereinsgelder stand der sind, zurückzuweisen und hierfür nur die vor dem 1. Mai geltenden Zimmermann Friedrich Schönhoff auf der Auflagebant. Im Oftober Säge zu bezahlen. Die zur Lieferung zugelassenen Apotheken hätten bahnstrecke Traunstein- Ruhpolding gestört. vorigen Jahres wurde der Zimmermann Kassierer des Verbandes die Verpflichtung gehabt, wenn andre als die bis dahin geltenden Preise der Fabrik-, Land- und Hilfsarbeiterinnen- Kasse Deutschlands, Zahl- in Kraft treten sollen, die Stassen davon zu unterrichten, und da stelle Charlottenburg. Sein einnehmendes Wesen hatte ihm zu dieser dies nicht geschehen ist, so müßte jede Mehrforderung verweigert Stellung verholfen; doch bald erkannte man, daß man den werden, auch auf die Gefahr hin, daß die Kassen von jedem einzelnen Bock zum Gärtner gemacht hatte. Im Mai dieses Jahres Apotheker verklagt werden. eine Revision sollte der Kasse stattfinden. doch wurde Außerdem wurde folgende Resolution einstimmig angedieselbe durch Entschuldigungen des Kassierers vereitelt. Dieser nommen: Die Versammlung erklärt, daß nach dem schnöden Ver machte Ausflüchte und, als er damit nicht mehr durchkam, trauensbruch, den die Apotheker durch die Kreditentziehung während schützte er Krankheit vor und legte sich ins Bett. Endlich trat er der Einigungsverhandlungen sowohl gegen die Krankenkassen wie mit der Behauptung hervor, daß ihm die Kaffe, in der sich 486 m. gegen die Aerzte begangen haben, vor Zurücknahme dieser Maß feinerlei Einigungsbefanden, gestohlen worden sei. Er erstattete am 6. Mai d. J. An- regel feitens der Centralfommission in Neapel, 3. Auguft.( W. T. B.) Das heute Nachmittag über zeige und wies darauf hin, daß ein Gerüst vor seinem Hause, welches verhandlungen eingetreten werden darf. Auch ist die Verzur Vornahme von Reparaturen aufgebaut worden sei, einem Diebe fammlung der Meinung, daß die bisherigen Bermittler bei solchem das Befinden Crispis ausgegebene Bulletin besagt: Die nervöse leicht Eintritt in feine Wohnräume gestattet hätte. Die Behörde Mißbrauch ihrer auf Herbeiführung des Friedens gerichteten Be Erschöpfung und die der Muskeln dauert an, das Bewußsein ist flar, stellte fest, daß sich Sch. in zwei Fällen Geld geliehen hatte, dies strebungen es unter ihrer Würde erachten müssen, dent perfiden die herzthätigkeit weist leichte Störungen auf. jedoch schon am nächsten Tage zurückgegeben habe. Er behauptete, Vorgehen der Apotheker weiter Borschub zu leisten." London, 3. Auguft.( B. H.) Chamberlain ist plötzlich erBom Vorsigenden Simanowski wurde mitgeteilt, daß tranft. Er leidet wahrscheinlich infolge von lleberarbeitung an Diese Summe eigentlich nur als Mankogelder betrachtet zu haben. Die Kasse selbst wurde auf einem Klosettraum einer unteren Etage bereits am 17. Juli die Vereinigung der Krankenkassen mit freier Nervosität. Sein Zustand soll Anlaß zu Besorgnissen geben. gefunden jedoch leer. Die Beweisaufnahme ergab die Schuld Arztwahl beschlossen hat, der Centralfommission aufzugeben, mir Ses Angeklagten. Der Gerichtshof diktierte ihm eine Gefängnisstrafe dann erst wieder in Einigungsverhandlungen einzutreten, wenn New York, 3. August.( Meldung des„ Reuterschen Bureaus.") von 5 Monaten wegen Unterschlagung zu. Der Amtsanwalt hatte von den Apothekern selbst ein entsprechender Antrag gestellt Bei der heutigen Konferenz der Vertreter des Stahltrust und der wird. Die Centralfommission hat sich diesem Beschluß aut vereinigten Arbeiter wurde keine Einigung erzielt. 8 Monate beantragt. Tempelhof- Mariendorf- Marienfelde. Den Parteigenoffen hierdurch die Mitteilung, daß der Gastwirt Herr Hollwitz, Tempel hof, Berlinerstr. 80, der Arbeiterschaft sein Lokal zu allen Verſammlungen und Festlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung stellt, indem er den darauf bezüglichen Revers unterzeichnet hat. Parteigenossen! Es ist dies seit Jahrzehnten das erste Lokal, welches der Arbeiterschaft zur Verfügung steht. Wir ersuchen die Genoffen obiger Ortschaften, sowie die Berliner, dieses Lokal zu besuchen. Im Auftrage für die Lokalkommission: A. Thiel. Mariendorf- Tempelhof. Dienstag, den 6. August, abends 81/2 Uhr, findet in Tempelhof im Restaurant Adel eine Vereins- Verfammlung des Wahlvereins statt, in welcher Herr Dr. Munding über: Wohnungsfrage und Arbeiter Baugenossen fchaften" sprechen wird. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Broschüre Die Knebelung der Arbeiterklasse" an die Mitglieder, welche eine solche noch nicht bekommeu haben, zur Abgabe gelangt. Der Vorstand. Steglitz- Friedenau. Die Parteigenossen werden ersucht, in der am Dienstag, den 6. August, abends 812 Uhr, bei Schelhase stattfindenden Versammlung des socialdemokratischen Wahlvereins zahl reich zu erscheinen. Genosse Paul Hirsch- Charlottenburg spricht über .Das Landtagswahlrecht in Preußen". " Gerichts- Beitung. = " wies Hochwasser in Oberbayern. auch der Krefeld, 3. August.( W. T. B.) Der Vorsitzende der städtischen focialen Kommission versuchte hente avischen den ausständigen Sammetscherern und den Fabrikanten zu vermitteln. Die Aus= ständigen lehnten aber eine Vermittelung entschieden ab und bes stehen weiter auf ihren Forderungen. Mannheim, 3. August.( Frankfurter 3tg.") In einer Versammlung von Arbeitern der Maschinenfabrik von Heinrich Lanz wurde mitgeteilt, daß seit dem Rüdgang der Konjunktur ettva 1000 Mann entlassen worden seien. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berim. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Kr. 180. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. pawnslude Tokates. Jaatat " Gemeinde den BeSonntag, 4. August 1901. am Kreiskrankenhause zwischen den Interessenten eine Eini Infolge von Ueberschwemmungen durch Wolkenbrüche find worden erzielt fei und die Brißer Kiesgruben die Lokalbahnstrecken Sonthofen Oberstdorf im Allgäu, Geſellſchaft zur unentgeltlichen Auflaffung des erforderlichen Murnau- Garmisch feit hente früh unterbrochen. Auch in UnterZum Schutz der Märkischen Forsten erläßt jetzt auch der Straßengeländes bereit sei.- Ein Anerbieten des Abfuhrunter- franken, namentlich in der Gegend um Hammelburg, richtete das Geschäftsführer des Ausschuffes der Berliner Turngaue eine Barnung nehmers Friedrich in Rigdorf, betreffend die Abfuhr des Brizer Unwetter großen Schaden an Weinbergen und Feldern and und Kompostierung beffelben auf dem Ge Polizisten als Mörder. Aus Klausenburg wird dem„ Wiener Wälder, die von uns besucht werden, Privateigentum und nur durch meinde- Abladeplage wird abgelehnt. Die vom Regierungs Tageblatt" gemeldet: 8wei betrunkene Bolizisten verübten in der rub diefe wo das Entgegenkommen der Besizer zugänglich. Leider wird diese präsidenten angeregte Bermehrung der Ortspolizeibeamten wird ab Nacht zum Mittwoch einen Mord. As fie aus dem Wirtshause, wo Erlaubnis sehr oft durch Abbrechen von Laub und Zweigen, Treiben gelehnt, da inzwischen zwei Berliner Kriminalbeamte ständig in Brig fie fich bezecht hatten, nach Hause zurückkehrten, verfolgten sie zuerst von Wild, Schießen, Lärmen, Fortwerfen von Papier, Flaschen usw. tationiert worden sind. Die Gemarkung der Gemeinde Briß mehrere Baffanten und überfielen sodann den Honved Wachtmeister gemißbraucht, und schließlich sehen sich die Befiger genötigt, das ist vor einigen Jahren durch Regierungsbeamte neu bermessen Alexander Goldrig, warfen ihn zu Boden und versetzten ihm einen Betreten des Forstes zu untersagen. Ich bitte im eigenen Interesse worden. Es handelte sich dabei gleichzeitig um die Erprobung eines Stich in die Brust. Goldrig, der Vater von sechs Kindern, ist am darauf zu halten, daß diese Mißbräuche vermieden werden, damit neuen Vermessungssystems. Die Kosten für die Vermessung hatte Donnerstag früh, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, geuns die herrlichen Gegenden der Mark zur Benuzung offen bleiben." die Gemeinde Briz übernommen. Schließlich ist der Kostenanschlag storben. Die beiden Polizisten wurden verhaftet und zum wachtEin Totschlag ist Freitagmittag am Görliger Ufer verübt um ca. 5000 m. überschritten worden, und die Gemeinde weigerte habenden Polizeikommissar geführt, den sie gleichfalls überfielen und worden und hat bei der Bevölkerung des Schlesischen Thorviertels fich zunächst, diesen Betrag zu bezahlen. Alle Proteste haben ihr prügelten. Endlich gelang es, sie zu überwältigen. großes Aufsehen hervorgerufen. In dem Hause Nr. 6 des genannten jedoch nichts genugt, doch hat sich die Regierung jezt Im Gebirge abgestürzt. Aus Wien wird berichtet: Bon Straßenzuges wohnte in der dritten Etage des Quergebäudes mit damit einverstanden erklärt, daß die Frau und Lochter der 58 Jahre alte Arbeiter Hermann Schulz, ein dem trag in jährlichen Raten abzahlt. Die bereits ausgeschachtete der Samhauer Alpe stürzte der Bildhauer Josef Weißmann ab und Trute ergebener Main, per schon zweimal wegen delirium tremens Gemeinde Sandgrube an der Marienfelderstraße foll verkauft Eine ausgeraubte Regimentskaffe. Von bisher unbekannten Gemeinde- Sandgrube wurde der berfest in der Charité behandelt wurde. Frau Sch. suchte den täglichen werden. Der Sentier Reese hat für das 14 Ar große Grundstück n. Der Kentier Reeſe hat für das 14 Ar große Gru über. Thäter wurde mit seltener Frechheit ein Einbruch in die Kanzlei Interhalt durch Naharbeiten zu deden, haite aber, trøgdem fie 2000 m. geboten. Die Angelegenheit wird einer Kommiffion über- Thätern wurde mit feltener Frechheit ein Einbruch in die Kanzlei für den Mann sorgte, doch unter den Wutanfällen des Trunkenboldes, wiesen. Die Brizer Barbier, Friseur und Perrficken- des ungrischen 46. Jufanterie- Regiments verübt. Am 31. Juli war einen Zuschuß für ihre Fach der monatliche Löhnungstag; als der die Regimentstaffe verwaltende der, um sich Geld zu Schnaps zu verschaffen, Wohnungsgegenstände macher Innung bittet um Das Gesuch findet sin der Gemeindevertretung Offizier die Staffe öffnete, fab er mit Schrecken, daß sie ihres Inhalts verlaufte, sehr zu leiden. Auch vorgestern mittag um i Uhr tam es schule. doch wird schließlich eine einmalige beraubt war. Der Boden der Stasse wies ein riesiges Loch auf; wieder zu einem ehelichen Auftritt und bald wurden die Nachbarn wenig Sympathie, durch gellende Hilferufe der Frau Sch. alarmiert. Gine Grhöhung unterhalb der Kaffe war der Fußboden des Kaſſenzimmers durchAls erster eilte Unterstützung im Betrage von 25 M. beivilligt. Eine Erhöhung unterhalb der Kaffe war der Fußboden des Kassenzimmers durchder Arbeiter Dreher nach der Wohnung des Trunkenboldes; er der Prämienfäge für die Sprizen- Bespannung bei Bränden wird gebrochen. Die Thäter waren durch den Steller ins Stassenzimmer ergriff fofort einen Feldstuhl und verfette bamit dem Sch. hinterrüds genehmigt. Der Antrag auf Anschaffung einer Ratsivaage wird eingedrungen, und alle Umstände weisen darauf hin, daß die Einbrecher mit den Lokalverhältnissen gründ'ich vertraut sein mußten. einen wuchtigen Hieb über den Kopf. Der Getroffene brach besinnungs- behufs Einholung von Preisofferten vertagt. Bolizeilich zu einem Streit gezwungen erklärt sich die Ios zusammen; er hatte nach Ausspruch des hinzugerufenen Arztes Redaktion der Lauenburger Zeitung": Sie berichtet darüber an der Dr. Ledemann aus der Cubrystraße einen Schädelbruch erlitten und Spige des Blattes in Fettdruck also:„ Einen Jahrmarktsbericht zu mußte nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden. schreiben, war uns heute nicht möglich, denn die Polizei hatte direkt Hier wurde, da Knochensplitter in das Gehirn gedrungen waren, vor unsrem Redaktionslokal den Juhaber sogenannter Morithaten 9 Schwere Gewitter gingen am gestrigen Nachmittag und Abend in den nördlichen und südöstlichen Vororten Berlins nieder und haben dort bedeutenden Schaden verursacht. In Lesnig traf ein Bligstrahl die elektrische öffentliche Beleuchtungsanlage, zerteilte sich 17 eine Operation vorgenommen, trotzdem aber verstarb Sch. drei und ein Strahl drang in das Königsche Restaurant. Wiewoich Frauen- und Männerstimmen placiert. Wer eine Ahnung hat, was Stunden nach der der nommen wurde, giebt an, in der Notwehr gehandelt zu haben. Taschenmesser Stiche im und " 20 Alle Abende: Wochenspielplan der Berliner Theater: Neue königliche Oper( Trianon Theater). Lebende Lieder" Deutsches Theater: Sonntagnachmittag:„ Der Probefandidat". Abends: Rosenmontag". Montag:" Gespenster". Dienstag:„ Rosen: montag". Mittwoch:„ Die versunkene Glode". Donnerstag:„ Rosenmontag". Freitag: Die Weber". Sonnabend: Rosenmontag". Sonntag:„ Das kumpengefinder". Schiller Theater( Wallner Theater). Sonntagnachmittag: Schlosser". Dienstag: Martha" " " = " Berliner Theater( Soumeroper). Montag:" Die Hochzeit des Figaro"( Theobor Bertran- Wien). Dienstag:„ Die Sugenotten"( Werner Albertt). Mittwoch: Bar und Zimmermann"( Theodor Bertram). Donnerstag: Mehrmals Tell".( Werner Alberti). Freitag und Sonnabend: Gast spiel Theodor Bertrams. Leffing Theater. Gastspiel von Hansi Niese mit dem Ensemble des Josephstädtischen Theaters. Residenz- Theater. Afte Abende:„ Das blaue Kabinett". Theater des Westens. Alle Abende:" Theater Charivari". ( Seceffionsbrettl.) Neues Theater. Alle Abende: Die goldene Brücke". Friedrich Wilhelmstädtisches Theater. " Der Zigeunerbaron". scheint die Juhaberin des Restaurants Frau K. doch von dem Blik bas bedeutet, wird die Redaktion entschuldigen. Der Abwechslung Durch elf Mefferstiche in den Kopf wurde am Freitagabend getroffen zu sein, da fich bei ihr rechtsfeitige Lähmungserscheinungen wegen aber machen wir schon heute den Vorschlag, das nächste Mat Durch die wolkenbruchartigen Regenmaffen der Arbeiter Joseph Bohlus aus der Memelerstraße 68 schwer ver- bemerkbar machten. amtlichen Bureaus Plätze anzuweisen denn bekanntlich geht wundet. Pohlus lernte vor einiger Zeit, auf dem Küftriner Platz wurden ebenfalls zahlreiche Schäden, ganz besonders auf den Feldern, diesen Bildern mit den obligaten Zugaben vor viel beschäftigten auf einer Rubebant figend, zwei Landsleute kennen, den 46jährigen herbeigeführt. An verschiedenen Stellen wurden Getreide- Garbenamtlichen Bureaus Plätze anzuweisen denn bekanntlich geht probieren über studieren. Invaliden Joseph Schimezad und den 28 Jahre alten Arbeiter Roman auseinander geriffen, ja selbst durch abfließende Negenmassen, die Ruzarsky, und traf fich feitdem öfter mit ihnen. Am Donnerstag Startoffeln freigelegt. Der Fahrdamm der Treptower Chaussee war erfuhr er, daß Kuzarsty am Tage vorher in der Trunkenheit den Invaliden infolge Ueberschwemmung längere Zeit umpaffierbar. Durch die bis geschlagen hatte, und stellte ihn zur Stede. Der Getadelte fah sein Unrecht gegen 7 Uhr anhaltenden Regengüsse stand der tiefer gelegene Teil nicht ein, fündigte vielmehr seinem Landsmann an, daß er es auch ihm der Waltherstraße in Rigdorf stundenlang unter Waffer; die Straßennoch besorgen werde. Als nun Bohlus am Abend um 7½ Uhr bahnwagen, an denen die Fluten bis zum Trittbrett heranreichten, von Oberschönewveide von der Arbeit kam und vom Schlesischen vermochten weder Passagiere aufzunehmen noch abzusehen. onas Bahnhofe her über den Küstriner Play ging, sprang Suzarsky, der Zu dem Gattenmorde in Ober- Schöneweide wird uns noch jeinem Lagenmeſſer elf Gtidje in ben Kopf." Bier Männer sprangen gemeldet. Der restaurat einen Bubilerfeller befaß, ift 52 Jahre alt. udine. Abends; er bare( einrich Bôtel. mittwoch: dem Ueberfallenen bei, konnten aber den Wüterich nicht bändigen. Er verzog vor etwa sechs Jahren nach Ober- Schöneweide und be-" Figaros Hochzeit" Donnerstag: Der Postillon von Lonjumeau"( HeinDas gelang erst einem Schutzmann, der ihn dann nach der Revier- gründete hier in der Wilhelminenhofstraße Nr. 16 eine Schankwirt- rich Bötel). Freitag, Sonnabend, Sonntag: Unbestimmt. wache in der Münchebergerſtraße brachte, von wo er ber Strintinal fault, the ben samen„ Bur Seuchttuger" fülhtte. Die gleichaltrige Frau polizei zugeführt wurde. Der Raufbold ist wegen Körperverlegung des E. war die Geele bes gut gehenden Geschäfts, hatte jepoch viel mit einem Jahr Gefängnis vorbestraft. Der arg augerichtete Pohlus unter den rohen Rebensarten des Mannes zu leiden, der, sobald erhielt auf der Rettungswache in der Frankfurter Allee die erſte er angetrunken war, seine Frau mißhandelte. Hilfe. Man brauchte zwei Stunden, um alle seine Verlegungen zu mußten die Gäste sich der verzagenden Frau annehmen verbinden. den Brutalitäten des Trunkenen schüßen, der Durch einen Sturz vom Gerüst ist am Freitagnachmittag um im nüchternen Zustande der Mißhandelten dann Abbitte leistete 5 Uhr der Fassadenpuzer Heinrich Raschke aus der Pappelallee Nr. 100 und seine Häßliche Handlungsweise durch Zärtlichkeiten wieder gut schwer verunglüdt. Raschte war an dem Hause seines Wirts mit zu machen versuchte. Am Freitagvormittag war E. nach Köpenick Ausbesserungsarbeiten beschäftigt, trat auf dem Gerüst in der Höhe gefahren, um in einer Beleidigungssache auf dem dortigen Amts des zweiten Stocks fehl, stürzte herab und zog sich eine schwere Ge- gericht vernommen zu werden. Betrunken kehrte der Schankwirt hirnerschütterung zu. Mit einem Lückschen Rettungswagen brachte gegen i Uhr mittags uach seiner Wohnung zurück und mißhandelte man ihn nach dem Krankenhaus am Friedrichshain. gewohnheitsgemäß seine Frau. Der von der letzteren hinzugerufene Von einem Zuhälter überfallen ist nach seiner Darstellung Hauswirt beruhigte den aufgeregten Mann. G. verließ sein Lokal in der vergangenen Nacht um 22 Uhr in der Landsberger Allee ein und kehrte gegen 1/27 Uhr abends in dasselbe zurück. Der Schankwirt, der in der Zwischenzeit noch eine Anzahl Kneipen besucht Buschneider Mag Damsch aus der Friedenstraße 62. Er mußte sich haben muß, war wiederum start angetrunken. Er setzte sich in den auf der Rettungswache in der Frankfurter Allee eine 31/2 Centimeter Borgarten des Restaurants und forderte von seiner Frau, daß ste lange Kopftvunde, die von einem Schlag mit einem gefährlichen Werk ihm eine Flasche Cognac herausbringe. Da Frau E. dies verzeug herrühren soll, verbinden lassen. weigerte und ihn aufforderte, sich doch lieber seinen Rausch ausDen Tod im Waffer suchte gestern in der ersten Morgenstunde zuschlafen, stürzte der Unhold in das Schanklokal und versetzte der der 20jährige Buchdrucker Hugo Hammer, indem er am Schiffbauer Frau mit der geballten Faust einen Hieb gegen den Magen. Halb damm in die Spree sprang. Ein Schutzmann und ein Schiffer betäubt flüchtete die Mißhandelte in das an das RestaurationsWetter Prognose für Sonntag, den 4. August 1901. retteten ihn mit einem Kahn und brachten ihn in ein Krankenhaus. zimmer anschließende Schlafgemach. Als sie mit zitternden Händen Vorwiegend heiter und troden bei mäßigen westlichen Winden, ziemlich Beim Spielen ertrunken ist der vier Jahre alte Sohn des die Thür verschließen wollte, trat sie E. gegen den Unterleib, fühler Nacht, aber höherer Tagestemperatur. Berliner Wetterbureau. Schlossers Bollad aus der Scharnhorststr. 2. Der Knabe tummelte so daß die Wermste bewußtlos zu Boden stürzte. Jest nur noch leise Rächelnde fich mit vielen Spielgenoffen am Hafen in der Rielerstraße, rutschte warf sich der Unbold auf die Dann fetzte sich der Todes- Anzeige. auf der Böschung aus, fiel ins Wasser und ging gleich unter. Erst und würgte sie mit beiden Händen. Ins Am 1. d. M., abends nach längerer Beit fand man ihn wieder und brachte ihn in das Mörder vor Der vor die Hausthür und trant ein Glas Bier. Garnisonlazarett in der Scharnhorststraße. Wiederbelebungsversuche zwischen war die That von Hausbewohnern gefehen worden; mit farb mein lieber Mann, der Tischler der Zeitungs- Spediteure und dem Hauswirt an der Spize fielen sie über den Mörder, der sich hatten aber keinen Erfolg. berzweifelt wehrte, her, banden ihn und schafften ihn nach dem Sprizenhause. Währenddessen starb das unglückliche Opfer des im Alter von 70 Jahren. Die BeTrunkenboldes in den Armen des Dienstmädchens, das bald nach erdigung findet am Dienstag, den der That zurückgekehrt ihre Herrin auf dem Fußboden liegend auf 6. Auguft, nachmittags 4 Uhr, vom gefunden hatte. Der Thäter wurde noch am späten Abend nach dem städtischen Krankenhause Friedrichshain aus nach dem städtischen Fried: Köpenicker Amtsgerichtsgefängnis übergeführt. hof in Friedrichsfelde statt. Durch Ueberfahren getötet wurde gestern nachmittag der zwei Jahre alte Sohn Georg des Weinhändlers Philipfohn aus der Petersburgerstraße 27. Der Stnabe hatte mit ſeinem dreijährigen Bruder seinen Bater im Geschäft, Petersburgerstr. 28, besucht. Auf dem Rückwege wurde er mit seinem Wägelchen, das der Bruder über den Damm schob, von einem Flaschenbierwagen überfahren und so schwer verlegt, daß er trosz ärztlicher Hilfe nach wenigen Stunden starb. Einem Hitschlag scheint eine Frau erlegen zu sein, die von Berfönlichkeit noch nicht festgestellt ist. Die Unbekannte flopfte vor gestern, Freitag, vormittag um 10% Uhr bei der Postschaffnersfrau Scherger im zweiten Stod des Hauses 9tostoderstr. 8 an und bat um ein Glas Waffer. Während Frau Scherger das Gewünschte holte, brach sie in der Thür zusammen und starb auf der Stelle. Die Leiche wurde nach dem Schauhaufe gebracht. flebelung Waldburg im Amtsbezirk Tegel berichtet wurde, wird noch Zu der Blutthat, über die vor einigen Tagen aus der Anfolgendes gemeldet: Der 54 Jahre alte Gelbgießermeister Gustav Willert aus der Adalbertstr. 75, der auf„ Konradshöhe von feinem Bächter, dem Gastwirt Weiland, über den Kopf geschlagen wurde, befindet sich in der königlichen Klinik außer Lebensgefahr. Der Berlauf der Wundheilung ist normal. Von einem tieftraurigen Schicksalsschlag ist die Familie Baudach zu Steglitz heimgesucht worden. Die Kinder, zwei Töchter Im Apollo- Theater erweist sich Frau Luna" noch immer im Alter von 11 und 14 Jahren, weilten zur Beit in Cladow. In als zugträftiges Repertoirstüd, dem selbst die hohe Temperatur, die dem Cladowsee nimmt Jung und Alt sein Bad und auch die beiden Mädchen beteiligten fich an dem fröhlichen Getummel der anderen. gegenwärtig zum Besuch der Theater nicht gerade einladet, nichts Aber die Fröhlichkeit der Babenben sollte nur zu schnell in tieffte anhaben kann, wenigstens ließ die zahlreiche Besucherschaar, die am Traurigkeit umschlagen. Wahrscheinlich infolge der Unkenntnis der Freitag sich bei dem neuen Auguſtprogramm einstellte, darauf Tiefen des Sees geriet das 14 jährige Mädchen in eine Strömung schließen. Und es barf gesagt werden, trozdem die fröhlichen Weifen außerhalb des für Kinder abgeteilten Badeplages und ertrant. der humorvollen Posse in Berlin schon längst Gemeingut von Jung Das andre Mädchen war ebenfalls dem Ertrinken nahe, als eine und Alt geworden sind, an dieser Stätte ihres ersten Auffladerns ebenfalls badende Dame noch rasch mit einem Sonnenschirm zueilen hört man sie gern noch einmal wiederholen. In dem übrigen konnte; das Kind ergriff den Schirm und konnte dadurch noch den Specialitätenprogramm ist die Hundedressur des Clow Harry Wellen' entrissen werden eine ganz außergewöhnliche Leiftung. So überrascht uns ein fleiner Terrier durch ein Schellenspiel, das er mit den Borderpfoten in Be wegung fett, während sein Kumpan, der gelehrige Pudel, den tomischen Teil der Unterhaltung trägt. An gefanglichen Sträften ist reiche Auswahl, besonders das Quartett Toulousain ist gut ge schult und verfügt über treffliche Stimmmittel. Leider fehlt der Bühne jezt ein tüchtiger Komiter, was sehr vermißt wird. Im Zoologischen Garten beträgt der Eintrittspreis am heutigen Sonntag nur 25 Pfennig für Erwachsene wie für Kinder. Am Nach mittag fonzertieren im Garten von 4 Uhr ab drei Kapellen. In der Urania wird die ganze Woche hindurch mit Ausnahme von Montag, Mittwoch und Freitag der betorative Bortrag: Aus dem Tage buch der Erde", Bilder aus der Entwicklungsgeschichte unseres eltörpers: Am Montag und Freitag wird der Vortrag: zur Aufführung gelangen. Wetttelmeerfahrten", am Mittwoch:„ Malerische Wanderungen burch die Mart Brandenburg", Teil II, wiederholt. Aus den Nachbarorten. Dermischtes. Waldbrand an der preußisch- holländischen Grenze. Am Freitagvormittag gegen 1/212 Uhr entstand an der preußisch- holländischen Grenze, in der Nähe von Malbeck, ein Waldbrand, welcher in den meilenweit sich ausdehnenden Kiefernforsten in verheerender Weise wütet. Gegen 4 Uhr sprang das Feuer vom Kaldenkirchener Forst auf den Brachter Gemeindewald über, wo es sich unaufhaltsam fortwälzt. Die nach Brüggen führende Bahn wurde vom Feuer erreicht. Die Feuerwehren von Kaldenkirchen und Brüggen sind zur Stelle. Die Einwohner machen unter Führung der Bürgermeister verzweifelte Anstrengungen, des Feuers Herr zu werden, bis jetzt aber ohne Erfolg. Etwa 1200 Morgen find jetzt schon verbrannt. Der anhaltende starke Nordwind läßt befürchten, daß der Brand in das Aachener Gebiet hinübergeht. # Central Theater. Die Geisha". Alle Abende: Belle Alliance- Theater. Alle Abende: Friz Reuter". Carl Weiß Theater. Alle Abende:" Der liebe Onkel". Secessionsbühne. Alle Abende: Buntes Theater( Ueberbrettl). Apollo Theater:" Frau Luna". Metropol Theater:„ Man lebt ja nur einmal". Montag, abends 9 Uhr, in der Filiale Brunnenstr. 150: Bortrag über: Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen, Ertrinken, Ersticken, verschiedene Formen der Bewußtlosigkeit". Nachher praktische Uebungen. Gäfte willkommen. Neue Teilnehmer tönnen eintreten. Uhr, ver Fritz Pickenhagen [ 27836 Die tranerude Familie. Socialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis Osten. Am 1. d. M. verstarb unser altes Mitglied, der Tischler Fritz Pickenhagen im Alter von 70 Jahren. Die re seinem Andenken. tag, den 6. August, nachm. 4 Uhr, vom städtischenstrantenhaus Friedrichs: hain nach dem städtischen Kirchhof in Friedrichsfelde statt. Um rege Beteiligung bittet Der Vorstand. ditu got 39 Beerdigung findet am Diens: Todes- Anzeige. 244/12 Am 2. d. M. starb nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann und Vater, der Zeitungsspediteur Fritz Wedeking 27696 im Alter von 54 Jahren. Die Beerdigung findet mentale Leichenhalle nachm. 3 Uhr, von des Emmaus- Kirchhofs aus statt. Die trauernde Witwe nebst Kind. Todes- Anzeige. Allen lieben Freunden und Ver wandten die traurige Mitteilung, daß mein lieber Mann, der Schankwirt Rudolf Meyer am 1. August, abends 11%, Uhr, nach furzem schweren Leiden verstorben ist. ben 5. August, nachmittags 5 Uhr, Die Beerdigung findet am Montag, 27626] Die trauernde Witwe Franzista Meyer. Schiffsunfall. Aus London wird berichtet: Das Torpedo Die Briger Gemeinde- Vertretung hielt am Freitagnach boot 81" iſt geſtern bei dem Wellenbrecher von Alderney gesunken. vom strankenhaus Bethanien aus statt. mittag Sigung ab, in welcher Gemeinde Vorsteher Sämtliche Geschütze und Borräte sind gerettet. Menschen sind nicht Regling bekanntgab, daß bezüglich des Bebauungsplans umgekommen. Das Boot wird gehoben werden. der Freie Vereinigung -Verkäufer Berlins. Am 2. August starb unser Mitglied, Zeitungs- Spebiteur Herr Fr. Wedeking. Die Beerdigung findet Montag, den 5. d. M., nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Friedhofes aus statt. 27776 Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Todes- Anzeige. Am 2. Auguft d. J. entschlief nach langem schweren Leiden mein innigstgeliebter Gatte, der Schankwirt 27666 Wilhelm Pultz im 61. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bittet Anna Pultz geb. Mendler, Reichenbergerstr. 72a. Die Beerdigung findet am Montag, den 5. August, nachmittags 4 Uhr, von der LeichenHalle des Neuen Jakobi- Kirchhofes, Rirdorf, Hermannstraße, statt. Central- Kranken- und a Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. Berlin II. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied Hermann Finke im 43. Lebensjahr verstorben ist. Die Beerdigung findet Sonntag, ben 4. b. t., mittags 121 Uhr, von Sophienkirchhof in der Fretenwalder der Leichenhalle der Charité nach dem straße statt. Um zahlreichen Besuch ersucht 27546 3019 Der Vorstand. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 4. August. Opernhaus. Geschlossen. Schauspielhaus. Geschlossen. Neues Opern Theater( Kroll). Jm Trianon: Theater:" Lebende Lieder". Anfang 8 Uhr. 1 Montag: Dieselbe Vorstellung. Urania Seeterrasse Lichtenberg. Röderstr. 6. Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Aus dem Tagebuch der Erde. Montag: Mittelmeerfahrten. Kleine Preise. Invalidenstr. 57/62. Im Garten: Täglich großes Tagl. Sternwarte. Konzert. Schiller.( Morwitz Oper.) Der Troubadour. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Undine." Montag: Maurer und Schloffer. Deutsches. Rosenmontag. Anfang 72 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Der Probe: fandidat. Montag: Gespenster. Leffing. Letzte Nacht. Die schlimmen Buben. Die Mondscheinsonate. Steierische Lieder. Anfang 8 Uhr. Montag: Die dritte Eskadron. Berliner. Die Afrikanerin. Anfang 8 Uhr. Montag: Die Hochzeit des Figaro. Residenz. Das blaue Kabinett. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neues. Gastspiel des Meẞthaler: Ensembles. Die goldene Brücke. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Weften." Theater Charivari"( Se ceffions: Brettl). Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 8 Uhr. Montag: Diefelbe Vorstellung. Central. Die Geisha. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thalia. Geschlossen. Carl Weiß. Der liebe Onkel. An fang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Zigeunerbaron. 8 Uhr. Anfang Montag: Dieselbe Borstellung. Im Bart: Großes Doppelfonzert und Specialitäten. Belle Alliance. Friz Reuter Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Im Garten: Großes Gartentonzert und Lustiges Brettl". Anfang 6 Uhr. Metropol. Specialitätenvorstellung. Man lebt ja nur einmal. Anfang Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Specialitäten Borstellung. Frau Luna. Anfang 712 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Passage Theater. Damen RingV fämpfe. Specialitäten- Vorstellung. Anfang mittags 12 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Passage Panoptikum. täten- Borstellung. Speciali Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal) Abends 8 Uhr: " Aus dem Tagebuch der Erde". Zoologischer Garten Heute, erster Sonntag im Monat Entree: 25 Pfennig pro Person. Ab 4 Uhr nachmittags: Grosses Konzert ausgeführt von 3 Kapellen. Castans Panopticum. Neu! Friedrichstr. 165. Neu! Neu! Der künstliche Mensch! Die sensationellste Erfindung der Neuzeit! Der„ Clou" der Pariser WeltAusstellung. Vorstellungen: 12Uhr mittags, 3, 5, 6, 7 Uhr nachmittags. Heute, Sonntag, den 4. August: Grosses Konzert. Erstes Auftreten des neu engagierten Künstlerpaares The Liepelts auf dem neu gespannten 250 Fuß langen und 90 Fuß hohen Turmseil über dem See. Tages- und Nacht- Vorstellung. u. überraschendsten Nummern in der modernen Turmseilkunst. Grosses Monstre- Land- u. Wasserfeuerwerk. Sensationelles Programm. Vorführung der neuesten Neueste pyrotechnische Ausführung. Unter anderem: Lohengrin, der Schwanenritter über den See. Grosses Seegefecht von 2 Kriegsschiffen. Explosion und Untergang eines Kriegsschiffs durch Angriff von Waffer: und Landseite. Im Variété- Theater bei freiem Entree: Auguft- Programm.- Neueste Specialitäten. Gondel- Korso. Vergnügungspark. Grosser Ball Kaffeeküche. unter persönlicher Leitung des Tanzlehrers Herrn Heinrich. Anfang 4 Uhr. Avis! Mittwoch, den 7. August: Großer Fischzug.[ 20729 H. Mentes Volksgarten zwischen Stenerhaus und Seeterrasse Lichtenberg, Röderstr. 35/36. Heute Sonntag: Metropol- Theater. Großes Konzert. Im Riefenfaat: Ball. W., Behrenstrasse 55-57. Um 6 Uhr: Schnegelsbergs Festsäle Hasenheide 21, Jahnstr. 8. [ 20539* Sonnabend, den 19. Oktober d. J., ist der große Festial frei geworden und noch zu vergeben. Max Schindler. Erntefest in Baumschulenweg. 10 Tour b. Görlizer od. Stadtbahn. Grosser Die Gastwirte: Ackermann, Schulz. Sonntag, 11. August. Umzug 2-3 Uhr. 2bb8. Fackelzug burch b. Ort. Konzert und Tanz. Wo Wo gehen wir heute hin??? Nach der Vereinsbrauerei Rixdorf!! Gr. Frei- Konzert, der schönste Garten von Berlin n. Mus Kaffeeküche a Liter 70 Pf. Berliner Kindl Garten und Säle für Vereine kostenlos!! 19352* Martin Berndt, Oekonom. Reichshallen. Heute sowie von nun an wieder täglich: Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. An die Herren Bau- Anschläger Berlins und Umgegend. Die Berliner SchlosserInnung und der Verband Berliner Schlossereien und verwandten Gewerbe haben vom 1. August 1901 ab einen eignen Arbeitsnachweis für BauAnschläger, welche mit dem von der eingesetzten Meisterkommission fest: gesezten Minimal- Lohntarif einber standen sind, in dem Stadtbahnbogen No. 102 ( am Alexanderplatz) errichtet. Prater- Theater anschläger, fich von bort ben MinimalKastanien- Allee 7/9. Täglich: Wir ersuchen die Herren Bau: Lohntarif unentgeltlich abzuheben und daselbst Arbeitsnachweise entgegen 27565 nehmen zu wollen.. Auf fremder Erde. Paul Heinrich, Obermeiſter, angefeht mit retang wang Wiederaufführung Auftreten des berühmten Schnellläufers Mr. Bergoffi, Hedwig Döring, des Grotesquevon 2000 in 5 Ausstattungsstück u. Tanz in 4 Bildern von Hugo Schulz. Auftreten der Excentric- Chansonnette Romiters Paul Coradini, der Freres Douseck, Gigerl: Akrobaten. The Karleys, Musikalische Komödianten. Mr. Bartlings lebende Photographien. Konzert und Ball. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Numerierter Platz 50 Pf. Kalbo. Die Meisterkommission. NW. 7, Neue Wilhelmstr. 12, L Baugelder, Man lebt ja nur einmal! um 8% Uhr: Konkurrenzlaufen zwischen dem Schnell- und als de batabiat bie nach Hertighellung der Bouten in Henry Bender- Georg Kaiser Dauerläufer Mr. Ikardo Holbarde und Bergoffi, Frid Frid- Fritzi Georgette 7500 Meter, eine deutsche Meile, in 22 Minuten. Vorher: August- Specialitäten- Programm. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Apollo- Theater Vollständig neues Specialitäten- Programm! 10 Debuts FrauLuna mit dem berühmten Luftballett Grigolatis. Montag: Zu fleinen Preisen: Anfang 8 Uhr, Sonntags 72 Uhr. ,, Mittelmeer- Fahrten". Juvalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Schiller Theater ( Wallner Theater). Morwit- Oper. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Bei halben Preisen: Undine. Sonntagabend 71/2 Uhr: 104. Gastspiel Heinrich Bötel. Der Troubadour. Montagabend 8 Uhr: Maurer und Schlosser. Sanssouci Im Garten: Täglich: Hoffmanns Nordd. Sänger und Konzert. Anfang d. Konzerts 5 Uhr, der Soiree 7 Uhr, Wochentags 6 Uhr, d. Soiree 8 Uhr. Entree 30 Pf. Sonntag, Montag und Donnerstag: Tanzkränzchen. Wochentags Vereinsbillets gültig, Tanz frei. Central- Theater. Schweizergarten Heute Anfang 8 Uhr. Bum 715. Mal: Die Geisha. Operette in 3 Atten v. Sidney Jones. Morgen und folgende Tage: Die Geisha. Carl Weiss- Theater Große Frankfurterstr. 132. Direkt. B.Zimmermann u.D.Schramm. Lustspiel- Ensemble. Der liebe Onkel. Am Königsthor. Am Friedrichshain Täglich: Konzert, Theater, Specialitäten Borstellung und Ball. Volksbelustigungen aller Art. Jeden Abend 10 Uhr: Moderne Don Juans. Schwant in 4 Atten von 9. Sneiſet. Gossmann Konzertgarten Anfang 8 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. In Borbereitung: Taolalo. Kreuzbergstr. 48, an der Katzbachstraße. ( Samoanisches Liebeswerben.) Im Garten: Konzert, Theater und Specialitäten. Anfang 4 Uhr. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Täglich Konzert, Theater: und Specialitäten Vorstellung. Jeden Sonntag Frei- Konzert und. Ball. Montag und Donnerstag: Hamburger Sänger. Jeden Freitag: Die schöne Galathee. Norddeutsche Sänger. Operette in 1 Att von P. Henrion. Musik von Franz von Suppé. Jm Saale: Tanzkränzchen. Puhlmanns Vaudeville- Theater Schönhauser- Allee 148. Täglich: Große Theater: und Specialitäten Vorstellung. Nur Kräfte ersten Ranges. Grosser Erfolg! Grosser Erfolg! Entree 20 Pf. Borzugskarten 10 Pf. Zum Schluß: tis mt P Großes Feuerwerk und Schlachtmusik. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Anfang 4 Uhr. Eintritt 10 Pf. Kinder frei. Wo amüsiert man sich grossartig? In Schnegelsbergs Festsälen, Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Heute: Grosser Ball und Thaler- Regen verbunden mit Cigarren, Bonbon- Regen und diversen Ueberraschungen. 14819* Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Empfehle meine Säle, 300 und 1200 Personen faffend( mit Bühne), den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabriken 2c. zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art. Max Schindler. W. Noacks Festsäle Brunnen Strasse No. 16. Im September, Oktober und November sind noch Sonnabende an Vereine zu vergeben.[ 19792* Alhambra Wallnertheater- Strasse 15 Jeden Sonntag und Dienstag: Großer Extra- Ball bei doppelt be: feptem großen Orchester. Anfang 5 Uhr. A. Zameitat. Johannisthal. Raus Park- Restaurant. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Saal für Vereine u. Versammlungen. Für Sonnabend, 19. Oktober, ist der große Gaal frei Kaffeeküche.Kegelbahn. Ausspannung. geworden und unter coulanten Bedingungen baldigst zu vergeben. Neues Klub- Haus Kommandantenstraße 72. Sonntags, Mittwochs, Donnerstags: Grosser Ball. NB. Säle an Sonnabenden und Sonntagen noch frei. H. Ebert. Sanssouci- Schmargendorf, Haltestelle: Schüßenhaus- Roseneck. Sonntags: Konzert und Ball. ff. Weiß- u. Bayrisch- Bier- Kaffee:. küche, Kegelbahnen, Spielplätze 2c. 2c. 18162* H. Ebert. Safenheide Neue Welt. 108-114. Täglich: Hasenheide 108-114. Konzert n. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Sonntag und Donnerstag: Im Bal champêtre: Grosser Festball. Anfang 4 Uhr. Jeden Mittwoch: Grosses Kinderfest mit Gratisverlosung. Jeden Donnerstag: Grosses Feuerwerk. Kaffeeküche, Karuffells, Marionettentheater zc. täglich geöffnet. Alles Nähere durch die Tagesanschläge an den Säulen.[ 17302* A. Fröhlich. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. [ 16492* Täglich: Gr. Konzert, Theater- u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Montag: Sommerfest. Kinderfeste. Jeden Mittwoch: Die beliebten Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 Uhr ab geöffnet. hochelegante Regelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstånd 2c. Sonntag, Montag und Donnerstag in den Sälen: Familien- Kränzchen. Neu eröffnet! Julius Mierke empfiehlt sein neu erbautes Restaurations- und Gartenlokal Pankow, Bei ungünstiger Witterung im Gaal. Berliner- u. Mühlenstrassen- Ecke. Nachher: Kränzchen. Ostbahn- Park. Am Küstrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71. Hermann Imbs. Täglich: Haltestelle der elektrischen Straßenbahn. Ernst Konzert- Garten [ 20692* Höflich Ball- Salon Susanne im Bade. Großes Konzert, Theater- u. Friedrichsberg, Frankfurter Chauffee 120. Specialitäten- Borstellung. Jeden Sonntag: Konzert. Ball. Große Ausstattungsoperette. Wochentags 5 Uhr. Anfang: Sonntags 4 Uhr. F. Lehmann, Direftor. -Theater. Kaffeeküche. 3 Kegelbahnen. [* Jed. Mittwoch: Freikonzert, Familienkränzchen. Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Auf. 4 Uhr. Siehe Anschlagfäulen. Empfehle mein Lokal zu Festlichkeiten und Versammlungen. 19372* C. F. Walter. Zum Erntefest Gr. Klickersdorf! den 11. August, Freunde und Ge noffen willkommen. 27796 Her. Geng, Schulstr. 64. Volksgarten vorm Weimanns Volksgarten Badstr. 56. Pankstr. 25. Täglich Theater u. Specialitäten Varstellung. Anfang 4 Uhr Grasstes Garten Etablissement. Gesellschaftshans Swinemünderstr. 42. feste Hypotheken zum Zinsfuß von 4-412 Prozent umgewandelt werden, fönnen unter günstigen Bedingungen in fleineren oder größeren Posten von uns enfliehen werden. Offerten unter F. 1 an die Expedition dieser Zeitung. Max Brinner, Jerufalemerft. 42 Brunnenstr. 6, Großartige Auswahl von Kinders Sports und Puppenwagen, stinderbettstellen, best. Fabrikat, billigst. Teilzahlung gestattet. 20788* ( 20519 Berlins Specialhaus größtes Teppiche Brachtstücke a 3,75, 5, 8, 10-300 m. 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Um zahlreichen Besuch bittet Klempner, Dachdecker! Mittwoch, 7. August, abends 8 Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15 Gr. öffentliche Versammlung der Klempner u. Dachdecker. Tagesordnung: 1. Die Notwendigkeit der Schuhvorrichtung in unseen Berufen. Referent: Reichstags- Abgeordneter Hoch. 2. Diskussion. [ 244/11 117/8 Der Vorstand. V. Wahlkreis. Montag, den 5. Auguft, abends 82 Uhr, bei Böhow, am Prenzlauer Thor: Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Ströbel über: Volkswille und Volkswehr. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vertrauensmann. Achtung! 217/4 Achtung! Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Mittwoch, den 7. August, abends 8½ Uhr, in Ballschmieders Kastanienwäldchen, Badstr. 16: General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes, des Kassierers und der Revisoren. 2. Dis fussion. 3. Beratung über Neu- Organisation des Kreises. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 247/20] Achtung! Der Vorstand. Achtung! In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ersuchen wir die Berufskollegen, vollzählig und pünktlich zu erscheinen. Die Einberufer. Elektra. Gentralverband der Handels-, Transport Neuer Abendkursus und Verkehrsarbeiter Deutschlands. ( Verwaltungsstelle Berlin.) Bureau und Arbeitsnachweis:„ Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer 15, II., Zimmer 16. Telephon: Amt 7, 3348. Haus- und Geschäftsdiener und Packer! HausDienstag, den 6. August 1901, abends 8 Uhr, in den ,, Arminhallen"( gr. Saal), Kommandantenstraße 20: Gr. öffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 67/2 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genoffen Rosenow über: Die geplanten kaufmännischen Schiedsgerichte, die Handelshilfsarbeiterschaft und der Arbeiterschutz im Handelsgewerbe". 2. Diskussion. 3. Auf nahme neuer Witglieber und Gewerkschaftliches. Kollegen! Erscheint in Massen in dieser Versammlung, denn es gilt, einen flammenden Proteft einzulegen gegen die geplanten reaktionären Machenschaften. Kein Kollege darf fehlen! Bringt auch Eure Frauen mit! Die Ortsverwaltung. Centralverband der Maurer Deutschlands. Zahlstelle Berlin I( Putzer). Mittwoch, den 7. August, abends 7 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: 4 Volks- Versammlungen Ausserordentl. Mitglieder- Versammlung. Frankfurter Chaussee 86; am Dienstag, den 6. August, abends 8½ Uhr: für Lichtenberg: Kronprinzen- Garten( H. Gürsch), für Rummelsburg: Weigels Salon, Tarſchmidtstr. 45; für Friedrichsfelde: Bubes Salon, Prinzen- Allee; für Stralan: im Saale der Victoria- Brauerei. Tages Ordnung: 1. Die Bedeutung der Gewerbegerichte, für die werkthätige 2. Anträge an die Gemeindebehörden: Bevölkerung. a) Errichtung von Gewerbegerichten. b) Gründung eines kommunalen Zweckmäßigkeits- Verbands der Gemeinden Lichtenberg, Rummelsburg, Friedrichsfelde und Stralau zum Zwecke des Anschlusses an das Gewerbegericht Lichtenberg. Robert Schmidt. Referenten: Robert Ahrens. Fr. Schlegel. Zahlreichen Besuch erwarten Tages Ordnung: 1. Können die Kollegen, welche unter den vom Arbeitgeber- Bund her ausgegebenen neuen Bedingungen arbeiten, noch Verbandsmitglieder bleiben? 2. Verbandsangelegenheiten. 134/8 Ohne Mitgliedsbuch kein Eintritt. Um rege Beteiligung ersucht Die örtliche Verwaltung. Musikinstrumenten- Arbeiter. ( Fachverein.) Montag, den 5. Auguft, abends 8½½ Uhr, bei Graumann, Naunynstraße 27: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Fris Kater über„ Die deutsche Gewert schaftsbewegung und die socialdemokratische Partei". 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom 2. Quartal. 4. Vereinsangelegenheiten. Karl Koblenzor ur Beachtung! Wir erfuchen bie collegen vollzählig zu erscheinen 223/4 Die Vertrauenspersonen. Die diesjährige Kreiskonferenz für den Wahlkreis Teltow- Beeskow- Storkow- Charlottenburg findet am Sonntag, den 18. August, nachmittags 7 Uhr, in Schöneberg bei Obst, Martin Luther und Meininger: ftraken- Ecke, statt. Jeber Ort hat das Recht, bis zu 3 Delegierte zu entfenden, welche in öffentlichen Partei Versammlungen gewählt und mit Mandaten versehen sein müffen. Als provisorische Tagesordnung ist festgesetzt: Beratung von Anträgen zur Brandenburger Konferenz und zum Parteitag; Wahl von Delegierten zu denselben. 202/4] Anträge find an den Unterzeichneten bis zum 13. August einzusenden. Der Vertrauensmann, August Schnell, Charlottenburg, Bismarckstr. 84. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Parkettbodenleger. Achtung! Achtung! 142/2 und rege für diese Versammlung zu agitieren. Der Vorstand. Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 5. Auguft, abends 82 Uhr, für Elektrotechnik und Montage ab 15. Auguft. Keine Vorkennt: niffe. Anmeldungen schleunigst S. Neander- Strasse 4. Prospekt gratis. A.B.Koch, Kohlen: und Briquetts Großhandlung, Ostbahn, Sönigl. Brombergerstr.15/ 16. Central- Kranken- u. Sterbe- mir, damit jeder Stunde ſelbſt prüfen Kasse der Tischler u. andrer gewerblicher Arbeiter ( Filiale A). Montag, den 5. August 1901, abends 8 Uhr, im Lotale von Wollschläger, Adalbertstr. 21: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Kaffenbericht vom 2. Quartal 1901. 2. Bericht der Delegierten von der Generalversamm lung in Frankfurt a. M. 6. Ver schiedene Sassenangelegenheiten. Die Sprechstunden fallen an diesem Abend aus. Recht regen Besuch erwartet 181/11 Die Ortsverwaltung. Außerordentliche General- Versammlung Der Kranken- u. Begräbniskaffe der Seifenfieder und Berufsgenossen ( E. H. No. 17 zu Berlin.) am Sonntag, 11. Auguft 1901, vormittags 912 Uhr, im Restaur. Wollschläger, Adalbertstr. 21. Tages Ordnung: Um meine werte Kundschaft vor Nachteil zu bewahren, bemerke ich, daß es sich empfiehlt, seinen Bedarf an Kohlen, besonders Preßtohlen, nur nach Gewicht zu decken. Der Verfauf nach Stück ermöglicht es dent Händler, die Kohlen etwas schwächer fabrizieren zu lassen und so bei markt schreierisch billigen Preisen die Kohlen zu verkaufen. Da der Schaden dann nur die Abnehmer trifft, erlaube ich fann, folgendes zur Kenntnis zu bringen: [ 20799* Notiere bis auf weiteres ab meinem Lagerplatz: Senftenberger Marie- Briquetts 6 oder 7 Boll pr. Ctr. 85 Pf. ( gleich 1000 6 Boll ca. 6,00 M.) ( gleich 1000 7 3oll Riesenformat ca. 7,25 M.) Senftenberg., Wilhelminenglück" 6 oder 7 Boll pr. Ctr. 90 Pf. ( gleich 1000 6 Boll ca. 6,40 m.) 1000 7 7,60) Prima Specialmarte Senften berger Marienglück" " 6 oder 7 Zoll pr. Ctr. 95 Pf. ( gleich 1000 6 Boll ca. 6,90 M.) 1000 78,10 Jlje Briquetts 7 Boll pr. Ctr. 1,00 M. ( gleich 1000 St. ca. 8,60 m.) Würfel- Briquetts pr. Ctr. 0,75 M. Prima Oberschl. Steinkohlen ( Stück, Würfel oder Nuß I pr. Ctr. 1,20 M.) Nuß II 1,10 Städtischer Gas Coats zerkleinert pr. Ctr. 1,45 M. ( 1 Settol. wiegt ca. 90 fb.) Gas- Coaks, in Stücken pr.Chr. 1,25 m. Sämtliche andren Brennmaterialien zum billigsten Tagespreise. Bei Waggonbezügen entsprechende Ermäßigung. Anfuhr und Abtragen 1. Aenderung des§ 10 Abs. 2 berechne je pr. Ctr. oder Hektoliter ( Krankengeld). 2. Apothekerfrage. mit 5 Pf. Indem ich bitte, bei ein3. Verschiedenes. Quittungsbuch tretendem Bedarf sich meiner Firma ( 2761b zu bedienen, zeichne Hochachtungsvoll Der Vorstand. in den Johannis Sälen", Johannis Straße Nr. 20: legitimiert. Versammlung der Schoßschuhmacher. Tages Ordnung: 1. Die Beschlüsse der letzten Generalversammlung und die Durchführung derselben. 2. Bericht des Gesellen- Ausschusses über die Einführung eines Kontrollbuches seitens der Innung. 3. Vortrag des Kollegen Gabriel über: Jnnungs- Schiedsgerichte". 4. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 170/6] Die Ortsverwaltung. Verband der Tapezierer, Filiale Berlin. E Bezirks= Versammlungen. Norden: Dienbing, bend. Kaput, abends 10. bei 6. August, 812 Uhr, Nümann, Bruenstr. 188. Referentin: Frl. Fanny Imle. Osten: Witch, den 7. Auguft, abends 81 Uhr, bet Wilke, Mittwoch, 26: Vortrag des Genossen Schlegel über„ Die wirtschaftlichen Um Dienstag, 6. Ang., abbs. 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15 wälzungen und ihr Einfluß auf die Lebenshaltung der Arbeiter". 82 Kommiffionsfikung mit Vertrauensleuten. Süden: Donnerstag, den 8. Auguſt, abends 8½ Uhr, bet Die Verhandlungs- Kommission ist hiermit eingeladen. Wegen ber wichtigen Tages- Ordnung muß jede Firma vertreten sein. 107/1 Die Kommission. Lorenz, Markgrafenstraße 83: Vortrag des Genossen Schlegel über Der gegenwärtige wirtschaft: liche Niedergang und die Aufgaben der Gewerkschaften". Gäste in allen Versammlungen willkommen. 178/12 Die Verbandsleitung. J. A. Carl Geisler, Röpnickerstr. 123. A. B. Koch. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, den 11. August 1901: Dampferpartie mit Musik Hessenwinkel( Lokal Rapmund). nach dem herrlich am Dämeritz- See gelegenen Billet 1,25 M. Abfahrt früh 7 Uhr von der Stralauer Brücke 5. Kinder frei. Konzert. Tanz. Rundfahrt auf dem See. Kaffeetafel. Spiel im Walde und sonstige Ueberraschungen. Billets sind zu haben bei: Gasch, Engel- Ufer 15; Schulz, Kottbuser Platz; Reul. Barnimstr. 42; Krause, Müllerstr. 7a, sowie bei den Vorstandsmitgliedern, und Donnerstagabend von 8-9 Uhr in der Bibliothek, Engel- Ufer 15. Central- Kranken- und Sterbekasse 4/18 der Tischler und andrer gewerbl. Arbeiter ( E. H. Nr. 3, Hamburg) Ortsverwaltungen Berlins. Sonnabend, den 10. Auguft: Sommerfest Adtung! Stock- u. Celluloid- Arbeiter. Atung! Verein d. Tischler Berlins u. Umq. ur Feier des 25 jährigen Bestehens der Kaffe Mittwoch, den 7. August, abends 8 Uhr, in Kellers Festsälen, Roppenstr. 29( oberer Saal): Branchen- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen E. Rosenow über: Die heutige wirtschaftliche Krise und die Aufgabe der Organisation". 2. Diskussion. 3. Werkstatt- Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. ( Vertrauensmänner- Centralisation.) Dienstag, den 6. Auguft, abends 8%, Uhr, bei Franke, Ballisadenstr. 9: Vertrauensmänner-Versammlung. in den Lokalen zum Besten des Invalidenfonds Neue Welt| Schweizergarten Am Königsthor Hasenheide 114 Mitgliedsbuch und starte legitimiert. Die Versammlung wird Moabiter Gesellschaftshaus, Alt- Moabit 80-81. pünktlich eröffnet. Erscheinen unbedingt notwendig. Centralverband d. Zimmerer Deutschlandstung! Lackierer. Zahlstelle Berlin. Mittwoch, den 7. August, abends 8½ Uhr, finden 7 Versammlungen statt: 199/9 Atung! Dienstag, den 6. Auguft. abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- lifer 15: 104/6 Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag der Genoffin Fanny Imle. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Der Vorstand. Großes Konzert. Specialitäten- Vorstellung. Feuerwerk. Kinderbeluftigungen aller Art. Die Kaffeeküchen sind von 3 Uhr an geöffnet. Von 6 Uhr ab:= Groker Ball. Anfang 3 Uhr. Entree 30 Pf. Am Tage der Feier wird auf den Zahlstellen nicht kassiert. für die Bezirke 1, 9, 10 und 18 bet Keller, Koppenstraße 29; Bügler und Mäntel- Näherinnen. Freie Vereinigung selbständiger Barbiere, Friseure und für die Bezirke 2 und 12 im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15; für die Bezirke 3 und 4 im ,, Königshof", Bülowstr. 37; für den Bezirk 5 bei Schössler, Stromstr. 28; für die Bezirke 6 und 8 im Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünderstr. 42; für den Bezirk 7 bei Schumann, Hochstr. 32 a; für den Bezirk 11( Weißensee) bei Gartz, Rehder- u. Friedrichstr.- Ede. Montag, den 5. August, abends 8%, Uhr, int ,, Swinemünder Gesellschaftshaus", Swinemünderstr. 42: Oeffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Wohin steuern wir?" Referent A. Hoffmann. 2. Welchen Lohn können die Bügler und Mäntelnäherinnen verlangen? NB. Der Obermeister der Innung und der Vorsitzende der Freien Ver[ 27076] Der Einberufer. einigung find brieflich eingeladen. Die Urabstimmung über die Einführung der Arbeitslosen Berliner Konsum- Verein. Unterstützung. Mitglieder- Versammlung. Abteilung II.( Osten.) Angesichts der außerordentlich wichtigen Tagesordnung ersuchen wir Dienstag, den 6. August, abends 81% Uhr, im Freischüt", Fruchtstr. 36a: bie Mitglieder, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Reiner darf fehlen! Mitgliedsbuch ist mitzubringen und am Eingang vorzuzeigen Die Versammlungen werden pünktlich eröffnet. Der Vorstand. J. A.: H. Knüpfer. 254/19 Tages- Ordnung: 263/18 1. Vortrag des Genossen Nitschte, Der Kampf ums Dasein". 2. Die Kohlenfrage. 3. Agitation. 4. Verschiedenes. Perrückenmacher Berlins und Umgegend. Wir erklären, daß die von der Lohnkommission gestern veröffentlichten Kollegen unseres Vereins, und zwar Späth, Gubenerstr. 1( Schnorr. Badstr. 67; Schmidt, Badstr. 18; Boehm, Georgentirchstr. 10: Stachowski, Marfiliusstr. 11; Glasow, Hussitenstr. 29; Sommerkorn, Huffitenstr. 38 die Lohn- und Preiserhöhung innehalten. Da bei den maßgebenden Kommissionen gegen diese Stollegen feine Beschwerden vorliegen, so erklären wir die gestrige Veröffentlichung für einen Uebergriff der Lohnkommission 282/11 und werden wir dementsprechend dazu Stellung nehmen. J. A.: Klarbaum, Vorsitzender. 13 Deine Zähne vorzügl. fizend, 10jähr. Garantie, Teilzahl., Plombieren, schmerzlos. An die Arbeitershaft Deutschlands! 10 slant ma and nob Am 18. Juni d. I. hat die Berliner Gewerkschafts- Kommission den Boykott über die Nordhäuser Kantabakfabrikate verhängt. Den Knebelrevers( Versagung des Rechts auf Koalitionsfreiheit) verlangen folgende Nordhäuser Kantabakfirmen: C. A. Kneiff, G. Reddersen, H. A. Hanewacker, Berlin& Bona, H.& R. Wittig, Rothhard& Comp., F. C. Lerche, Salfeld& Stein. 19 2500 ode] Wir ersuchen, den Tabak obiger Firmen so lange zu meiden, bis die Juhaber das Koalitionsrecht ihrer Arbeiter anerkannt haben. sabel] Charlottenburg, Friedbergstr. 19. Wir empfehlen unser neu eröffnetes Weiss- n. Bayrisch- Bier Lokal. Vereinszimmer zu vergeben. 2101L Eine Neu! Reichels Carl Klein. Carl Gieseler. Die Kommission der Tabakarbeiter. Die Max Kliems Festsäle, Hasenheide 13-15. Zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art angelegentlichst empfohlen. monate auch Sonntags den geehrten Vereinen zur Verfügung. Der neue große Saal, circa 1200 Personen faffend, steht während der Winter: 18582* Gesellschaftshaus Wedding, Müllerstr. 7. köfliche Erfrischung!! Saat mit Batine Sonnabends und Sonntags zu vergeben.[ 1932 FruchtextraktEssenzen aus Früchten enthalten das volle natürliche Aroma und Die liebliche Säure der Em Versuch überzeugt! 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Nachahmungen. Man achte genau auf meine Firma. of Nr. 180. 18. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 4. Auguſt 1901. Vereinskalender. Lefe: und Diskutierklub„ Moabit". Montag( außer an den Bahlabenden des Wahlvereins), Bachstein, Salzwedelerstr. 16. Leopold Jacoby", Sigung jeden Montag nach dem 1. und 15. des Monats bei Tabert, Markusstr. 14. Vorwärts II", Wählisch, Adalbertstr. 4. Gemütlichkeit IV", Drüder, Lichtenberg, Dorfstr. 41." Fliederduft II", Beier, Warschauerstr. 7. Blaue Wolfe II", Rienast, Zorndorfer und Löwestraßen- Ede. " Merifaner", Schmat, Landsberger Allee 36. Wasserturm", Wartenberg, Straßburgerstraße 40. ,, Eiserne Stange", Luisenstr. 26.„ Excelsior", Reichenbergerstr. 133. an den Gauvorsitzenden Karl Fischer, Berlin NW., Waldstr. 8. Montag: Radfahrerverein Wanderer", Trebbin, jeden Montag nach dem 15. in Rudolfs Gesellschaftshaus. Arbeiter- Radfahrerverein„ Vorwärts", Slamen bei Spremberg, jeden Montag im Restaurant Bellevue. Konsumgenossenschaften Berlins und der Umgegend. Konsum verein Berlin Rirdorf( E. G. m. b. H.): 1. Verkaufsstelle: Rirdorf, Arbeiter Turnerbund. Sonntag: Turnb. Fichte", Lichtenberg, Biethenstr. 31; 2. Verkaufsstelle: Pücklerstr. 38; 3. Verkaufsstelle: FalckenArbeiter Sängerbund Berlins und der Umgegend. Erster Restaurant Zum Fürsten Wolfgang"( Inhaber P. Müller), Weißenseeer steinstr. 6; 4. Verkaufsstelle: Rirdorf, Hobrechtstr. 82; 5. Bertaufsstelle: Bris, Vorsitzender: Adolf Neumann, Brunnenstraße 150. Erster Kassierer: Weg; jeden Sonntag von 3 Uhr an volksthümliches Turnen. Werderstr. 33; 6. Verkaufsstelle: Ober- Schöneweide, Edisonstr. 4.- Konsum Scikrit, Fidicinstraße 16. Alle Aenderungen im Vereinskalender Montag: Turnb.„ Fichte", Berlin, abends bon 8-10 Uhr, verein Berlin Nord( E. G. m. b. H.): 1. Verkaufsstelle: Vinetaplas; find zu richten an Friedrich Kortum, Lausigerstr. 33. Montag, abends 2. Damen- Abteilung, Ackerstr. 67.; 7. Lehrlings- Abt., Wasserthorstr. 31. 2. Verkaufsstelle: Chorinerstr. 46; 3. Verkaufsstelle: Buttmannstr. 19. 9-11 1hr, lebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder." Butunft I", Turnerschaft des Vereins Nereus", 2. Lehrlings- Abteilung abends 8 bis Außerdem werden Aufnahmen vollzogen bei: Gleinert, Schulstr. 29; Joh. Sfeglis, Kaiserhallen, Albrechtstr. 130.„ Tonblüte", Hentschel, Lübbener: 10 Uhr Dieffenbachstr. 51. Pfarr, Putligstraße 10; Frau Werner, Pantow, Berlinerstraße 78. ftraße 18." Licdesfreiheit II", Strausberg, Magnus, Wilhelmstraße. Arbeiter Schwimmerbund. Montag: Schwimmkl.„ Vorwärts", se oniumverein Berlin Süd( Eingetragene Genossenschaft mit Berliner Damenchor Harmonie", Rosin, Kuppinerstraße 42. abends 71/2 Uhr, Berliner Schwimmschule, Stralauer Allee. beschränkter Haftpflicht): 1. Verkaufsstelle: Arndtstr. 5; 2. VerkaufsConcordia", Lier, Alte Jakobstr. 119. Gesang, Turn: und gesellige Vereine. Sonntag. Berliner stelle: Gräfestraße 40. Konsumverein für Schöneberg Brivat- Theatergesellschaft„ Alpenrose", nachm. 4 Uhr, Brinkmann, Prinzen- und Umgegend( E. G. m. b. S.): 1. Verkaufsstelle: Apostel Konsum Allee 21. 2. Verkaufsstelle: Gothenstraße 1. Vergnügungsverein Allemania", 6 Uhr, Englischer Hof, Neue Paulusstraße 27. Roßstr. 3. Geselliger Verein Reganie", 61/2 Uhr, Schwedterstraße 17. genossenschaft von Friedrichshagen und Umgegend Solidarität", Berliner Freie Sänger- Bereinigung, Kadel"," Tousdorf, Görligerfir. 58,-( G. G. m.§.): 1. Berkaufsſtelle: Friedrichſtr. 98. Berliner Konsum Theaterverein Hand in Hand", Freund, Voltastr. 4. Montag. Gefang verein. Verkaufsstellen: Annenstr. 9, Krantstr. 7, Petersburgerstr. 4a, verein„ Nord- Melodia", J. Mierke, Schönhauser Allee 101. Turnverein Waldstr. 12, Beusselstr. 56, Rostockerstr. 21, Rummelsburg: Türrschmid: „ Osten"( Lehrlings- Abteilung), Gr. Frankfurterstr. 23. straße 6, Lichtenberg: Frankfurter Chaussee 48/49. Aufnahmen werden in obengenannten Verkaufsstellen jederzeit vollzogen außer Sonntags. Aus funft in Genossenschaftsangelegenheiten erteilen die Vorstände der betreffenden Vereine. 1 Borwärts IX", Charlotten burg, Beier, Wallstr. 94. Männerchor Osten", Kobus, Rigaer: ftraße. Frcha I"( gem. Chor) Rofenthalerstraße 57. Männer- Gejang: verein„ Senefelder I", Gieske, Schillingstr. 35." Frisch auf I", Friedrichs: berg, Grockauer, Frankfurter Chaussee 135. Ressource", Stein, Stallschreiberstr. 42. Arbeiter- Nancherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen im Vereinskalender sind zu richten an Albert Liebetrau, Berlin, Putbuser: firaße 44, 4 Treppen. Montag, abds. von 9-11 Uhr: Klub- Abend und Aufnahme neuer Mitglieder: Fidele Kolonisten", Klinge, Koloniestr. 137. Blane Schleife", Dembirki, Görlitzerstr. 52. Grüne Linde", Thulmanu, Prinzen- Allee 19.„ Eintracht II", Fudeus, Petersburgerstr. 25. 21 = Verein der Bierabzieher Berlins. Jeden Sonntag nach dem 1. und 15., nachmittags von 2 Uhr ab bei Ladewig, Kommandantenstr. 65. Arbeiter Radfahrerbund" Solidarität". Gau 9( Prov. Branden: burg). Alle Zuschriften und Anfragen den Bund betreffend find zu richten Indon ded dail@ utonthega afasd bro sidocobalt im Isotungawal Zur Reise. • gefüttert 3 Mk. 3 Mk. 6 Mk. 50 7 Mk. 50 1 Mk. 75 3 Mk. Sommer- Joppen für Herren..90 Pf. Loden- Joppen für Herren Lüster- Jackets für Herren Cachemire- Jackets ganz Litewken blau, gefüttert. Sommer- Hosen für Herren Cheviot- Hosen für Herren Sport- u. Westen- Gürtel Piqué- Westen für Herren • A von Mk. an. 2 Mk. 25 191 Gegen Hitze. Fullofell andar. 9 Mk. Crême, für Sommer- Anzüge für Herren. Papierfaser- Anzüge haltbar 12 Mk. Lawn- Tennis- Anzüge Herren 13 Mk. 50 Crêpe- Anzüge chic und modern 30 Mk. Gehrock- Anzüge elegant und 30 Mk. vollkommen Staub- Mäntel für Reise.. Loden- Havelocks für Herren. 6 Mk. 75 Sommer- Paletots für Herren von 8 Mk. an. Gummi- Paletots echt englisch 18 Mk. 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