Nr. 198. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftrierter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Posts Abonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Poft- Beitungss Preisliste für 1901 unter Er. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Solonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Entscheidungskampf. Mit der Reichsgründung begann die Züchtung der Millionäre, mit der Bismarckschen Getreidezollpolitik die Schmarozerei des Junkertums. Durch Verhängung des Socialistengefeßes sollte das murrende Bolt niedergeschlagen werden und unter dem Schand gesetz wurde Deutschland das Reich des kapitalistischen Neichtums und der arbeitenden Armut. Die Armen und Arbeitenden aber rebellierten gegen das Unterdrückungsgesetz und sprengten schließlich seine Fesseln. Mächtiger von Jahr zu Jahr erhob sich die Partei der Arbeiter, die Socialdemokratie. Jm legten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wurde die Arbeiterklasse Sonntag, den 25. August 1901. Bollwucher. Sie müssen weiter von Haus zu Hütte getragen werden in unermüdlicher Arbeit. Sie bieten Gelegenheit zu viel facher Aussprache, zur Aufrüttelung des Entlegensten, zur Erweckung des Müdesten. Immer feuriger soll der Volkszorn lodern. Immer ge waltiger und unwiderstehlicher soll die Bewegung werden. Jede Form der Agitation hat hier ihr Recht, unausgesetztes Wirken ist hier Pflicht. Fort mit den Kornzöllen! Fort mit dem wuchertarif! Fort mit dem Juntertum! Expedition: SW. 19, Beutli- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Gefährliche Körperverlegung in den außerpreußischen Reichsgebieten: 1. Königreich Bayern 2. Großherzogtum Baden 293,6 221,5 3. Großherzogtum Hessen 211,6 4. Elsaß- Lothringen 174,6 5. Königreich Württemberg 164,7 6. Die 11 norddeutschen Staaten. 110,4 7. Die 8 thüringischen Staaten 108,4 72,4 165,4 8. Königreich Sachsen. Deutsches Reich Ordnungsnummer der socialistischen Stimmabgabe 87451231 start genug, daß alle ferneren Versuche neuer Umſturz- und Zucht- Das Verbrechen als sociale Erscheinung. Seffen, Elsaß: da herrschen mit Ausnahme von Hessen die hausgeseze scheitern mußten. Mit dem neuen Jahrhundert marschiert die Arbeiterklasse aus der Zeit vorwiegender Abwehr in ganzer Kraft an Arbeiterstaat. II. Ueber dem Durchschnitt des Reiches stehen Bayern, Bader, Hessen, Klerifalen. In Preußen sind es Posen, Westpreußen, Schlesien, die Zeit machtvoller Offensive gegen den weichenden Feind, geht mit Greift man einzelne Delikte aus der Gesamtzahl der Ostpreußen, Pommern und Rheinland, die über dem Durchdie Verwirklichung ihres großen Werkes: Verbrechen und Vergehen heraus, so wird der Zusammenhang schnitt des Staates stehen; da herrschen Konservative, Landdie Umgestaltung des Ausbeuterstaates in den mit Not und Elend, mit geistiger und sittlicher Verfümmerung wirtsbündler, Centrum und Polen, untermischt zum Teil mit noch klarer. Bei der ungesonderten Betrachtung aller straf In dieser kritischen Epoche wollen die bisher herrschenbaren Handlungen kann das nicht so zu Tage treten, weil Antisemiten. Von hundert gültigen Stimmen erhielten bei der Reichstagswahl 1898: den Klassen nochmals alles aufbieten, um durch politisch eine ganze Reihe derselben, die zum Teil einen recht breiten organisierten Raub sich neu und maßlos zu bereichern und also die Raum in der Kriminalstatistik einnehmen, weder mit wirtpolitische Vorherrschaft ihrer winzigen Minderheit auf weitere schaftlicher, noch mit sittlicher Not etwas zu thun haben. Man muß deshalb auf Einzelheiten eingehen. So wurden im Jahrzehnte zu bewahren. Jahre 1898 wegen einfachen und schweren Dieb. ft a h 13") auf je 100 000 Einwohner verurteilt( Personen, gezählt am Orte der That), in den preußischen Landesteilen: 1. Provinz Ostpreußen Posen Westpreußen Die Frage ist flar gestellt: Siegt der 3ollwucher, so bleibt Deutschland das Land der Junkerknute, der hösischen und militaristischen Privilegienwirtschaft, der kapitalistischen Ausbeutung; fo bleibt alle Rückständigkeit auf allen kulturellen Gebieten, die flägliche Volksschule, die Muckerei und die Büttelei, der Stillstand der socialen Reform. Wird der Bollwucher verhindert, so endet das Barafitendasein der Junkerkaste, so wird die Bahn frei für besseres Schulwesen, für gründliche Socialpolitik, für Beseitigung des Militarismus, für Entfesselung des ländlichen Proletariats, für den Aufstieg der gesamten Arbeiterklasse, für Freiheit und Kultur. Dauernde Auswucherung oder wirtschaftliche Erhöhung! Boli tische Knechtung oder politische Gleichberechtigung! um nichts weniger geht der große Kampf, in dem das deutsche Volk jezt steht. Die Entscheidung über den Zollwucher entscheidet die Zukunft Deutschland 3. Sie entscheidet nicht nur über unsre wirtfchaftliche Zukunft, sie entscheidet über unsre politische Zu tunft; sie entscheidet, ob Deutschland ein Staat der Junter und der Großbourgeoisie bleiben, oder ob es beginnen soll ein Kulturstaat zu werden. Die Feinde des Volts sezen all ihre Mittel, all ihre Macht ein in diesen Kampf um ihre Herrschaft, der zugleich ihr Verzweiflungsfampf ist. Sie drohen die Ordnung des Reichstags zu stürzen und die Grundlagen der Reichsverfassung zu zerstören, um die Fortdauer ihrer Vorrechte und ihrer Ausbeutung zu sichern. Wohl sind sie untereinander nicht gänzlich einig. Die Sammelpolitit, die nach Bismarckschem Rezepte und den Feudalismus des grundbesizes mit dem Feudalismus der Fabrit im Zeichen gemein schaftlicher Ausbeutung einen soll, stößt auf Schwierigkeiten. Miquelscher Diplomatie Groß Die Großindustrie fordert Ausschluß der Auslandskonkurrenz, damit ihre Wucher- Ninge und Wucher- Syndikate fich ungehemmt entfalten. Die Junter verlangen statt der Brot vertenerung durch den 32 Mt.- Boll die Aushungerung durch den 7 Mart- 801L Die Großindustrie flagt über agrarische Ueberbegehrlichfeit, die den nötigen Abschluß von Handelsverträgen gänzlich ver• • • 2. 3. " 4. " Brandenburg mit Berlin " Schlesien 253,1 251,0 243,5 234,6 223,6 6. " Brandenburg ohne Berlin 192,1 7. Sachsen 176,7 " 8. Pommern 174,5 " 9. " Hannover 136,4 10. Schleswig- Holstein 134.0 " 7 11. Westfalen 122,2 Rheinland 117,4 Hessen- Nassau 116,1 180,0 12. 13. Königreich Preußen Provinz Posen.. Kons., Bund d. L. und Antisemiten 28,6 Centrum und Polen 59,5 Westpreußen. Schlesien. 29,0 51,5 26,4 32,6 " Ostpreußen. 48,8 13,2 54,0 0,6 " 11,8 55,7 Pommern Rheinland Wo die Socialdemokratie eine ausschlaggebende Stellung in der Bevölkerung hat, dort sind die Noheitsvergehen nur in geringfügiger Zahl zu finden. Bayern und. Baden haben die geringsten socialdemokratischen Stimmenzahlen, weniger als die Hälfte von Sachsen, Norddeutschland und Thüringen, Die sie haben mehr als das Doppelte an Roheitsvergehen. Behauptung, die Socialdemokratie befördere die Roheit, widerspricht direkt der Wahrheit. Will man überhaupt politische Parteien für die Roheit der Volksmassen verantwortlich machen, dann trifft die Verantwortung weit eher die Konservativen und das Centrum. Die Hetze gegen die Socialdemokratie macht aber bei dem In den nichtpreußischen Reichsgebieten ist die Reihenfolge Vorwurf, sie verschulde die Roheitsvergehen, noch nicht halt; diese: 1. Königreich Bayern 2. die 8 thüringischen Staaten 3. die 11 norddeutschen Staaten 4. Königreich Sachsen 5. Großherzogtum Baden 6. Königreich Württemberg 7. Großherzogtum Hessen 8. Elsaß- Lothringen Deutsches Reich . 204,4 202,8 188,5 184,8 150,7 137,1 120.0 104,0 176,6 Beide Reihen bedürfen weiter feiner Erläuterung. Sie lassen die Thatsache ganz klar hervortreten, daß in den Gegenden des Reiches mit günstigen Erwerbsverhältnissen weit weniger Diebstähle vorkommen, wie in denen mit ungünstigen Erwerbsverhältnissen. Auf die besonderen Verhältnisse Berlins ist schon in dem vorhergehenden Artikel verwiesen worden. Es sei hier nur noch besonders hervorgehoben, wie ansammlungen bei den zahlreichen öffentlichen Festlichkeiten, beispielsweise der riesige Verkehr, gesteigert durch Massenden gewerbsmäßigen Taschendiebstahl begünstigt. sie geht so weit, die Socialdemokratie der Protektion des Meineids zu bezichtigen. Auch diese verlogene Behauptung wird durch die amtlichen Zahlen der Kriminalstatistik aufs schlagendste widerlegt. Auf 100 000 Einwohner wurden im Jahre 1898 wegen erlegungen der Eidespflicht*) verurteilt( Personen, gezählt am Orte der That) in den preußischen Landesteilen: hindert. Die Junker flagen über allzu hohe Industriezölle, die gebende Rolle, so giebt es andrerseits ein Delift, bei dem die Königreiche. 1. Provinz Cstpreußen. Westpreußen 6,2 2. 4,9 8. " Sachsen 4,0 4. Bojen. 8,3 " P 5. Schlesien 8,3 6. Brandenburg ohne Berlin 3,1 7. Pommern 2,8 8. Brandenburg mit Berlin 2,7 9. Hannover 2,0 10. Westfalen 1,7 11. " Hessen- Nassau 1,2 12. Rheinland 1,0 " 18. Schleswig- Holstein . 1,0 Königreich Prenken. $ 2,6 In den außerpreußischen Reichsgebieten ergeben sich für genannten Gidesdelifte folgende Zahlen: 1. Königreich Bayern. 2. die 8 thüringischen Staaten 3. Großherzogtum Baden 4. Königreich Württemberg. 5. Großherzogtum Hessen 6. die 11 norddeutschen Staaten. 7. Königreich Sachsen.. 8. Elsaß- Lothringen 2113 4,2 3,1 2,9 2,3 2,2 1,9 1,5 . 1,5 2,5 Spielt bei Diebstahl der Erwerbsfaktor die ausschlagder Bildungsfaktor als besonders maßgebend bezeichnet die Landwirtschaft schwer belasten und schädigen. werden muß. Das ist die gefährliche Körper. Doch die Reichsregierung ist die Regierung der ausgleichenden Gerechtigkeit. Jebem werde sein Teil, niemand erlegung, die allgemein als kennzeichnendstes Noheitsdelikt behandelt wird. In der kapitalistischen Hekpresse werde benachteiligt! Auf gleicher Wage werde gemessen für Ostelbien wird besonders gern die Socialdemokratie mit den und für Westelbien! Dem Junter sein gerechtes Teil, dem Industries Roheitsvergehen in Zusammenhang gebracht. Dieser syndikat sein gerechtes Teil. Gerechtigkeit ist das Fundament der Zusammenhang soll auch nicht bestritten werden; er beDie Regierung geht die mittlere Linie. Sie eint in steht, aber in umgekehrter Weise, als wie die Unternehmerdie Junker-, die Pfaffenpresse behauptet. Die Social. staatsmännischer Weisheit die Streitenden auf der Diagonale demokratie sorgt für Aufklärung und übt da Es sind also nicht die Herrschaftsgebiete der Socialdemoder Wuchersolidarität. durch einen sittigenden Einfluß auf die Bolts. fratie, die die größte Zahl der Eidesdelikte aufweisen, sondern Und die Parteien? Sie vertreten die Interessen ihrer Klassen; massen aus. Hier die Zahlen. Es wurden im Jahre an der Spize marschieren wiederum Ostpreußen, Westpreußen die Konservativen ihr Junkertum, die Nationalliberalen ihre Schlot: 1898 auf je 100 000 Einwohner verurteilt wegen gefahr- und Bayern; weit dahinter kommt erst Berlin, und Nordbarone; das Centrum, die neue Regierungspartei und regierende licher Körperlegung**)( Personen, gezählt am Orte deutschland und Sachsen kommen fast ganz zuletzt mit den Partei, die Interessen aller Schichten und Klassen, die an der Er der That) in den preußischen Landesteilen: geringsten Zahlen. haltung des Gegenwartsunrechts beteiligt sind und das Neue, Befreiende fürchten. Das ist die Mehrheit des Reichstage, welche 1898 gewählt wurde durch Betrug der Wähler und durch selbstmörderische Thorheit der Wähler, die Mehrheit, welche jetzt Metzger ist der Schäflein, die sie vertrauensselig zum Hüter ihrer Wohlfahrt bestellten. Der Sammelpolitik der Wucherparteien aber tritt in den Weg die Sammelpolitik der Bewucherten. Der Fabritarbeiter und der Tagelöhner, der Handwerker und der kleine Bauer, der Gewerbetreibende und der Beamte sie alle müssen sich sammeln. Denn sie alle, diese übergroße Mehrheit des Voltes, sind schwer bedroht durch den gollwucher und die vermittelst dieses Bollwuchers erstrebte Fortdauer des unwürdigen, tulturschänderischen Junkerregiments. Außerordentliches steht auf dem Spiel. Und nicht im Parlament liegt die eigentliche Entscheidung über die deutsche Zukunft. Das Bolt selbst hat die Entscheidung! Schon bedecken sich mit Zehntausenden, mit vielen Hunderttausenden von Namenszügen die Petitionen gegen den Ordnungsnummer der socialistischen Stimmabgabe BATROLA349572 1. Provinz Bosen. 232,3 13 2. 3. Westpreußen Schlesien 223,0 12 200,4 4. " Ostpreußen 193,6 8 5. " Bommern. 6. Rheinland. 178,1 160,1 10 11 " 7.0 Westfalen 141,5 3. " Brandenburg ohne Berlin 136,0 9. " Sachsen 133,8 10. " Brandenburg mit Berlin 126,8 11. " Hessen- Nassau 119,3 12. " Hannover 108,5 18. Schleswig- Holstein • Königreich Preußen 80,3 157,2 Deutsches Reich. • Werfen wir noch einen Blick in die tiefsten Tiefen sittlichen und wirtschaftlichen Elends: Blutschande ist ein Verbrechen, das einen besonders hohen Grad sittlicher Verwilderung anzeigt, es ist aber zugleich dasjenige Sittenverbrechen, das wohl am direktesten mit materieller Not zusammenhängt. Es kommt im allgemeinen nicht häufig vor; im ganzen Reiche wurden im Jahre 1898 nur 397 Personen deswegen bestraft, das sind 7,2 auf eine Million Einwohner. Nach Gebietsabschnitten betrachtet, zeigen aber auch bei diesem Verbrechen die höchsten Zahlen( auf eine Million Einwohner) Baden 17,2, Württemberg 14,8, Bayern 12, Ostpreußen 10, Rheinland 8,5, Westpreußen und Großherzogtum Hessen 7,8, während die übrigen Gebiete unter dem Reichsdurchschnitte bleiben; Berlin zum Beispiel nur 4,4, Brandenburg 4,3, Provinz Sachsen 4 usw. Wir machen nicht politische Parteien für Verbrechen verantwortlich; diese liebliche Methode des politischen Kampfes *) Nr. 16a, b, c und d des abgekürzten Verzeichnisses der ist erst von der kapitalistischen Hezpresse und von einigen Kriminalstatistit. **) Nr. 14 b des abgekürzten Verzeichnisses der Kriminalstatistik. *) Nr. 6 a, b, c des abgekürzten Verzeichnisses. übereifrigen Staatsanwälten aufs Tapet gebracht worden. Berantwortlich machen wir in der Hauptsache die gesellschaftlichen Zustände und darin als Hauptfaktoren die Not md die mangelhafte Bildung und Erziehung. Das sind Umstände, bei denen von einer Schuld im gewöhnlichen Sinne nicht gesprochen werden kann; weder in Beziehung auf Einzelne, noch auf Parteien, noch auf Klassen. Sie können auch nicht von heut auf morgen geändert werden. Soweit jedoch politische Parteien herrschende Klassen repräsentieren, und soweit diese es verabsäumen, ihre Macht nach Möglichkeit zur Hebung der Volksmassen in materieller und geistiger Beziehung anzuwenden, soweit können auch politische Parteien von einer Mitschuld nicht freigesprochen werden. Und diese Mitschuld wird noch größer, wenn Dann spottet der Artikelschreiber nochmals über die Demagogen, herrschende Klassen ihre Macht mißbrauchen, um die eignen welche mit der Phrase von der ausgleichenden Gerechtigkeit auf den Bemühungen der arbeitenden Klasse zur Erhebung aus wirt- Gimpelfang ausgehen und fährt dann fort, die Lage also zu soll" nun nach§ 336 binnen drei Tagen nach der Ver schaftlicher und sittlicher Not zu verhindern, oder wenn sie zeichnen: gar eine Politik der direkten Auswucherung der arbeitenden Klasse durch wucherische Besteuerung des Brotes( im weitesten Sinne) zu ihrem eigenen Gunsten treiben. diefelben gelten nach wie vor folgende idyllische Bestimmungen aus gelegt und binnen einer weiteren Woche nach Ablauf dieser dem Jahre 1854: Frist begründet werden muß, bestimmt der§ 398 der Militär„ Gesinde, Schiffsknechte, ländliche Dienstleute( sog. Inft Strafgerichts Ordnung: Die Revision muß binnen einer leute) und solche Handarbeiter, welche sich zu bestimmten Woche nach Verkündung des Urteils eingelegt und nach land- und forstwirtschaftlichen Arbeiten verdungen haben, werden Maßgabe der folgenden Bestimmungen gerechtfertigt werden." mit Gefängnis bis zu einem Jahre bestraft, wenn sie Der Gesetzgeber scheint selbst das Gefühl gehabt zu haben, daß die Arbeitgeber oder die Obrigkeit zu gewissen Handlungen diese Frist für den einfachen Soldaten eine oder Zugeständnissen dadurch zu bestimmen suchen, daß sie die zu turz bemessene ist; es ist daher im§ 404 nachEinstellung der Arbeit oder die Verhinderung derselben bei gelassen worden, daß der Angeklagte, falls er nach Ablauf jener einzelnen oder mehreren Arbeitgebern verabreden, oder zu Woche einen begründeten Revisionsantrag noch nicht eingereicht hat, einer solchen Verabredung andre auffordern." durch einen Kriegsgerichtsrat über seine Anträge und deren Im Fall Marten Begründung zu Protokoll zu vernehmen ist. wird dies nicht eintreten, weil derselbe einen Verteidiger hat, der ihm den vorgeschriebenen Schriftsag anfertigt. Wie viel Zeit hat hierzu nun der Verteidiger? Ohne das schrift lich figierte Urteil in Händen zu haben, kann der Verteidiger natürlich kaum etwas beginnen. Das" Urteil mit den Gründen" fündung Millionen und Milliarden für militaristische Zwecke wegwerfen und dafür alle Kulturaufgaben vernachlässigen, Rachefriege in China zu führen und dabei die Verrohung systematisch zu fördern, während daheim an allen Ecken und Enden Kulturbedürfnisse nach Befriedigung schreien, mit allen Machtmitteln des Staates die Koalitionsbestrebungen der Arbeiterklasse unterdrücken, statt dessen durch Hungerzölle die Not noch vergrößern: das heißt allerdings eine Mitschuld am Verbrechen auf sich laden, die groß genug ist, um von der Geschichte dereinst gerichtet zu werden. Andrerseits konnte der sittigende und bessernde Einfluß der Socialdemokratie: bisher nur in sehr bescheidenem Maße zur Geltung kommen. Sie konnte bisher nur propagandistisch wirken; wenn sie einmal start genug sein wird, das gemeinschädliche Treiben der Parteien der herrschenden Klasse zu verhindern, wenn sie einmal in der Lage sein wird, die Gesetzgebung in den Dienst des arbeitenden Volkes zu stellen, Zustände zu schaffen, unter denen das gesamte Volk der Segnungen einer wahren Kultur teilhaftig werden kann, dann erst wird man ermessen können, welchen bedeutenden Einfluß zur Verminderung der Verbrechen sie ausübt. Politische Neberlicht. Berlin, den 24. Auguft. Der Zollwucher. Der Landrat im Dienste des Wuchertarifs. Uns wird aus Schlesien gemeldet: Wie von seiten der Behörden für den Hungertarif agitiert wird, beweist folgendes Schreiben des Magistrats in Landeshut an einen Fabrikbefizer: " Der Magistrat. Landeshut, den 6. August 1901. Von dem Herrn Landrat sind wir ersucht worden, eine Anzahl Flugblätter von der Art der beiliegenden unter der hiesigen erwachsenen Arbeiterbevölkerung zu verteilen. Wir stellen Ihnen daher ergebenst anheim, die beiliegenden Flugblätter unter den Arbeitern Ihrer Fabrik verteilen zu lassen, falls Sie das für angemessen halten. es nicht. .. Daß unter folchen Umständen ein dreimal höherer Zoll diesen armen Lohnsflaven keine Besserung bringt oder bringen kann, ist selbstverständlich, denn die Herren Großgrundbefizer geben jedenfalls nur, was sie geben müssen." " " u den Akten gebracht" werden, falls nicht Was muzt den Arbeitern der fortgesette Kampf mit es bereits vollständig in das Protokoll aufge= den Arbeitgebern, wenn ihnen das Errungene wieder entnommen worden ist; dann ist es auch noch von den Richtern, zogen wird durch unnatürliche Verteuerung der Lebens- welche bei der Entscheidung mitgewirkt haben, zu unterschreiben. mittel? Tritt dann die Krise ein, fallen die Löhne rapide Alsdann wird mindestens auch noch der vierte Tag vergehen, ehe schnell, um 25 und noch mehr Prozent auf einmal. Die Lebens- das Urteil ausgefertigt und zugestellt ist. Eine leichte Arbeit mittel fallen nicht mit, so daß nachher die Lage der Arbeiter wird auch der Richter nicht haben, denn er muß( nach§ 326)„ die schlechter ist, als sie vorher gewefen. Der Kampf war umsonst, für erwiesen erachteten Thatsachen angeben, in welchen ja fie haben eigentlich nur für andre gekämpft... die gesetzlichen Merkmale der strafbaren Handlung gefunden worden", Mögen die christlichen Arbeiter hieraus die Konsequenzen näher" darlegen, weshalb diese Thatsachen für erziehen! Dem Aermsten die Hilfe zuerst" ist oberster wiesen erachtet worden sind", ja, selbst die„ Umchristlicher Grundsatz." stände" anführen, welche für die Zumessung der Strafe bestimmend gewesen bei find dem Gumbinner Indicienbeweis fürwahr ein schwieriges Werk! wir an, daß in den vier Tagen alles glatt abgegangen ist, so würden dem Verteidiger zur Ausarbeitung der Revisions rechtfertigung noch ganze drei Tage bleiben! Die Urteils ausfertigung dürfte gestern bereits in die Hände Martens und feines Verteidigers Burghardt gelangt sein; denn§§ 398, 381 schreiben vor, daß Die Protestäußerungen der socialistischen Presse beider Rich dem Angeklagten das Urteil sofort zuzustellen ist und, für ungen habe ich bereits gemeldet. Heute schließt sich ihnen zum den Fall, daß er sich in Haft' befindet, daß es auch dem Verstärkeren Mißbehagen der Bourgeoispresse die verantwortungsvollere teidiger zugestellt werden muß. Mit Einreichung der RevisionsKundgebung des Generalkomitees der socialistischen rechtfertigung an den Gerichtsherrn der Berufungsinstanz ist der Fall Partei an. Hier dessen„ Manifest an das socialistische dann für die lettere erledigt: die Revisionsanträge gehen mit den Aften unverzüglich an den Präsidenten des Reichs- Militärgerichts in Berlin. dieser Schutzbefohlene des Wie gefällt der„ Germania" Centrums? Wie werden die Mitglieder dieses katholischen Arbeiter verbandes sich verhalten, wenn Reichstags- Neuwahlen unter der Losung des Wuchertarifs stattfinden sollten? Socialistische Kundgebung gegen den Zarenbesuch. Proletariat": Paris, 23. August. welches auch ihre Schattierung sein mag. Sie bleiben stets und " Jm kapitalistischen Regime sind alle Regierungen ähnlich, notwendig die Verteidiger der Interessen und Bestrebungen der von ihnen vertretenen Klasse. Nach der Regierung Melines ist es das Ministerium der republikanischen Verteidigung, das seinerseits unmittelbar nach den greuelhaften Unterdrückungsmaßregeln, die das manuelle und intellektuelle Proletariat decimiert haben, den Zaren einladet, eine Revue von Menschen zu passieren, die man für die künftigen Mezzeleien eindrillt. Chnisch der Haager Versprechungen vergessend, hat der Bar gern eingewilligt, in dieser Apotheose des Krieges zu figurieren. Im Augenblick, da diese Schmach dem republitanischen Frankreich bevorsteht, erachtet es das Generalfomitee für seine Pflicht, seinen Protest vernehmen zu laffen gegen das, was er als eine Herausforderung der Ideen des Fortschritts und der Menschlichkeit betrachtet, die dereinst die Völker in einer brüderlichen Union vereinigen werden. Druckfehler- Berichtigung. In der gestrigen Notiz Das Todesurteil" ist der Sinn des dritten Absages durch einen Druds fehler entstellt. Es ist dort in der vierten Zeile nicht, oder die Umstände", sondern, aber..." zu lesen. gegen den Druck Zur Lage der Eisen- und Kohlenindustrie. Aus Rheinland- Westfalen kommt die Nachricht, daß dortige Buddelwerke, getrieben durch die sich immer mehr verschlechternde Wirtschaftslage, sich des Roheisen= Syndikats zu empören beginnen. Die Werke wissen nicht wohin mit den Noheisen- Mengen, die sie in guten Jahren abgeschlossen haben, und da das Syndikat fich weder zu Preisnachlässen, noch zu weiteren Prolongationen verstehen will, so be streiten jegt die Puddelwerke die Gültigkeit der gesamten für das Jahr 1901 gethätigten Roheisenabschlüsse und weigern die Annahme weiterer Lieferungen. Sollten sie damit durchkommen, so würde die Preispolitik des Syndikats einen vollständigen Zusammenbruch er Das Komitee bekräftigt faut seine Solidaritäsgefühle gegenüber leiden. Die Buddelwerte behaupten, daß sie durch arglistige allen Opfern der verhaßten zarischen Tyrannei und fordert die Täuschung" seitens des Syndikats zu ihren Bestellungen veranlagt worden seien. Letzteres habe nämlich denjenigen Puddel- und StahlEiner Rückgabe der etwa nicht verteilten Exemplare bedarf Genossen auf, sich abseits von allen erniedrigenden werken, die anfangs 1900 nur für das erste Halbjahr 1901 kaufen wollten, Kundgebungen zu halten, die gelegentlich des Besuchs des geschrieben, daß seine Abnehmer für das ganze Jahr 1901 bestellt hätten An die Firma( Name) russischen Despoten, stattfinden werden. Das Komitee fordert die und es somit nur noch Raten anbieten könne. In der Sorge, später Hier. Burkhardt." Erwählten, die sich zu den socialistischen Principien bekennen, auf, tein Rohmaterial mehr zu erhalten, haben darauf die Werke weit Dasselbe und ähnliche Schreiben sind unter Beifügung zahl- je den Kredit für den 3aren empfang zu verüber den nunmehrigen Bedarf abgeschlossen. So hatte ein Werk reichen Flugblattmaterials durch die Magistrate und die Ortsweigern unter Strafe der Entwürdigung( sous peine de déchoir) 6000 Tonnen Roheisen bestellt; es verdoppelte die Bestellung auf Grund der Syndikatsmitteilung auf 12 000 Tonnen. So erklärt sich vorsteher des ganzen Kreises berbreitet worden. Die Flugblätter in den Augen des revolutionären Proletariats." find erzeugt in der berüchtigten Schriftenfabrik der Pastor Hülleschen Auch die antiministerielle Organisation, die Revolutionär- also die gute Beschäftigung" der Syndikatswerke aus solchen Nachfolger. Sie schließen sich nach ihrem Gehalt den einst viel socialistische Union, wird eine Protestkundgebung gegen den zaren schlimmern. Das Bekanntwerden solcher Vorfälle zeigt, daß die Baren- Manövern, die die wirkliche Lage des Marktes nur noch verbesprochenen Beiträgen desselben Verlages zur Zuchthausvorlage besuch erlassen. Die Kommission und das Bureau des Centralrats Lage innerlich noch weit ungesunder ist, als sie äußerlich erscheint. würdig an. der Union haben den Entwurf eines Manifestes verfaßt zum Protest Dabei aber ist die Roheisenproduktion gegen das Vorjahr bereits Ueber die gütigen Spender, die diesmal die Kosten dieser gegen den Empfang, den die Vertreter der kapitalistischen Klasse bedeutend zurückgegangen. Sie stellte sich auf: Agitation tragen, wird sicherlich Graf Posadowsky gern Auskunft namens des republikanischen Frankreich dem russischen Selbstherrscher, Der Entwurf wird erteilen. dem Totschläger seines Volfes. vorbereiten." nächstens dem Centralrat unterbreitet werden. Katholische Arbeiter wider den Wuchertarif. Die socialistischen Parteiproteste sind desto bedeutsamer und Der christliche Metallarbeiter Verband, von seinen erfreulicher, als 1896, beim ersten Barenbesuch, der verstorbene eignen Leitern wiederholt demonstrativ als tatholische GePeter Lawroff in feinem socialistischen Organ die Aufnahme werkschaft bezeichnet, verurteilt den Wuchertarif. Allen pfäffischen eines Protestes namens der russischen Revolutionäre erwirken konnte. Lockungen zum Trotz tritt das Organ des Verbandes auf die Seite Damals hat nur das Revolutionäre Centralkomitce( Vaillants der Brotwuchergegner. Es schreibt: " Bislang wurde viel über die Getreidezollfrage debattiert, in Organisation) einen Protest erlassen. Vereinen, Versammlungen, in der Presse usw. Wer seither der Meinung gewesen, es handle sich hierbei nur um das ,, bißchen" Getreidezoll, dürfte jezt unangenehm überrascht sein." * Dann wird auseinandergesezt, daß der jetzt veröffentlichte Tarif thatsächlich nicht mehr und nicht weniger bedeutet als eine Aushungerung des Boltes, zum Vorteil der Großgrundbesitzer und des Großfapitals. Es heißt da: Deutsches Reich. Gumbinnen. = März · April Mai Juni Juli 1900 1901 · 694 650 To. 688 059 722 212 691 117 703 113 " 672 595 To. 651 944 676 774 " " " " 633 046 649 539 " " Die Roheisenerzeugung bewegt sich also gegen das Vorjahr völlig in absteigender Nichtung. Der allgemeine Rückgang zeigt sich auch in den Ziffern über den deutschen Außenhandel. Der Rüdgang der Ausfuhr var im ersten Halbjahr bereits ein ganz beträchtlicher. Nach den soeben veröffentlichten Mitteilungen des Statistischen Amtes betrug die deutsche Ausfuhr Januar- Juli 1901: 178 630 870 Doppelcentner gegen 185 487 210 Doppelcentner im gleichen Zeitraum 1900. Die Biffer der Ausfuhr würde noch weit geringer fein, wenn nicht die Unternehmer der Eisen- und Kohlenindustrie ihre Ueberproduktion mit Berlusten auf den ausländischen Markt geworfen hätten, wodurch also die Ausfuhr künstlich und nicht nach dem wirklichen Bedarf gesteigert worden ist. Am stärksten hat überhaupt die Ausfuhr der Kohlen zugenommen, und zwar fast in der Höhe der gesamten Ausfuhrsteigerung; sie erreichte 1 298 180 DoppelDie Meldung, daß die Mitglieder des Ober Kriegsgerichts ein Gnadengesuch für den von ihnen Verurteilten eingelegt haben, ist bisher weder amtlich bestätigt noch bestritten worden. Nach dem neuen Zolltarif ist nicht mehr als alles höher geschraubt. Nicht nur allein die gesamten Produkte der Landwirt- Ebenso besteht keinerlei Klarheit über die mannigfach aufschaft: Getreide, Fleisch ,. Butter, Eier, Käse, Obst aller Art, teilweise um das zwei und dreifache des seitherigen Betrages, auch getauchten Gerüchte einer neuen Spur zur Entdeckung des wirkdie Industrie bekommt ihren Löwenanteil mit; Großgrundbesitz lichen Thäters. Vielmehr werden diese Gerüchte nur um weitere centner. Außer den Kohlen sind Eisen- und Eisenwaren stark an der und Großkapital Hand in Hand, so gemeinschaftlich bedacht auf gleichfalls unbestätigte vermehrt. Das Wolffsche Bureau meldet aus Ausfuhrsteigerung beteiligt( 694 530 Doppelcentner), Chemikalien und den Schutz der nationalen Arbeit", das heißt sie teilen fich den Justerburg: Gewinn. Wir verstehen jetzt schon die Aussprüche der industriell Vereinigungen, welche seiner Zeit erklärten, die Industrie kann den Getreidezoll tragen. Nicht die Industrie trägt ihn, sondern die armen Arbeiter, fie. werden einfach in ihrer Lebenshaltung so viel tiefer heruntergedrückt, das ist das ganze Geheimnis Farbwaren, deren heimischer Markt ebenfalls der tollen Produktion Die Ostdeutsche Volkszeitung" meldet, eine Kommission sich nicht anzupassen vermochte( 104 400 Doppelcentner) usw. So des Divisionsgerichts habe sich heute morgen nach Gum- eigen alle bekannt werdenden Ziffern die sich andauernd verschlechternde Marktlage. binnen begeben, um wegen Ermordung des Rittmeisters v. Krosigk Auch was soust an Thatsachen aus der Industrie bekannt wird, eine neue Untersuchung anzustellen. Der Zeuge Skobed sei telegraphisch von Allenstein geladen worden. Das Wolffiche Telegraphen- Bureau bemerkt aber selbst zu dieser nehmen mit Berufung darauf die katholischen Arbeiter für die Meldung: Weder in Allenſtein noch in Gumbinnen war über obige Die neutralen" christlichen Gewerkschafter wie Gisberts und Brust stellen sich in den Dienst der Brotwucherer, und die Agrarier * ver: zeigt die fortschreitende Verschlechterung. Das westfälische Coatssyndikat wird von seinen Abnehmern, von denen sich viele in ernsten Verlegenheiten befinden, bestürmt, auf die alten Abschlüsse Preisnachläffe zu bewilligen. Das Kohlensyndikat wil hierein jedoch nicht willigen, weil es sich auch von einem Preisnachlaß teine Steigerung der Nachfrage Hungerpolitik in Anspruch; aber die ausgesprochen katholische Meldung Authentisches zu erfahren. Gewerkschaft erklärt sich feierlichst gegen den junkerlichen Raubzug. spricht und seine Lage nicht ohne Not verschlechtern Einen durchschlagenden Revisionsgrund soll der Verteidiger will. Coatsmarft Dabei fährt das Organ des Verbandes katholischer Gewerkschaftler Auf dem oberschlesischen ist feine den Demagogen, welche in dieser Frage mit der Phrase:" Aus- des Verurteilten gefunden haben. Er will, so verlautet, das Re- ebenfalls Besserung eingetreten. In Oberschlesicit gleichende Gerechtigkeit" Unfug treiben, mächtig in die Flanke. Man visionsgesuch besonders auf§ 68 der Militär- Strafgerichts- Ordnung find jezt von 35 Hochöfen nur noch 27 in Betrieb und die durch das liest da weiter: .. Daß eine solch allgemeine Steigerung der Lebensmittelstützen, wonach die militärischen Mitglieder des Ober- Kriegsgerichts Stillliegen freigewordenen Coatsmengen drücken auf den Markt. ein Ausgleich der christlichen Gerechtigkeit sein soll, wie vielfach vom Gerichtsherrn alljährlich vor Beginn des Ge- Die Oberschlesische Eisenindustrie Attiengesellschaft hat jest ibre Die Bochumer Bergwerks hervorgehoben wird, in einem Augenblid, wo das ganze Erwerbs- fchäftsjahres zu bestellen find. Es soll dies bei einem Tarnowiger Hütte stillseyen müssen. leben darniederliegt und noch weiter sinken wird, wo Tausende von militärischen Betsizer, und zwar bei demjenigen, der Gesellschaft, die im Juli 1900 einen Nettoüberschuß von 30 665 M. erzielte, brachte es in diesem Juli nur auf 11 046 m. Ueberall Arbeitern nur halbe Beschäftigung finden und die Löhne im all- durch Fragen am meisten in die Verhandlungen eingegriffen hat, Ridgang, der sich an der Börse in dauernd niedrigen Kursen und gemeinen, namentlich in der Eisenindustrie, mehr als ein nicht zutreffen. der Aengstlichkeit, überhaupt Geschäfte abzuschließen, kennzeichnet. Drittel gefallen sind, wird niemand ernstlich zu behaupten wagen." Ist aber diese Nachricht zutreffend, so ist die Zurückverweisung des ganzen Prozesses durch das Reichs- Militärgericht an das OberKriegsgericht zu nochmaliger Verhandlung gesichert. Zu dem Artikel wird aber auch das andre Centrumsmärchen von dem Segen der Brotverteuerung abgethan, nämlich der Schwindel von den steigenden Löhnen landwirtschaft= seien die Notleidenden, sondern die Arbeiter; dann heißt es wörtlich Militär- Strafprozeß- Verfahrens eingelebt haben. licher Arbeiter. Nicht diejenigen, welche die Wucherzölle fordern, China- Trophäen. Die Kölnische Zeitung", die unsre Bemerkungen über ChinaTrophäen als socialdemokratische Verleumdungen" abzuthun ver sucht hatte, sieht sich nach unsrer legten Ausführung über dieſen Zugleich würde dadurch von neuem bestätigt sein, wie wenig die Herren Militärs sich bisher in die einfachsten Vorschriften des neuen Gegenstand jetzt genötigt, einen andern Ton anzuschlagen. Statt Militärische Kürze. Eine Korrespondenz führt aus: Infocialdemokratische Verleumdungen" muß sie nun unter der Aufschrift ... Die Behauptung, die ländlichen Arbeiter durch die Zölle dem Gumbinner Mordprozeß läuft die Frist zur Einreichung der 8 weifelhafte riegsbeute schreiben: von der Industrie fernzuhalten, kann doch niemand ernst Revisions Rechtfertigungsschrift schon mit dem nächsten Dienstag ab. Während nämlich im bürgerlichen nehmen. weiter: Womit wollen denn die ländlichen Arbeiter, Dienstleute, Ge- Strafprozeß nach§§ 381 und 385 der Strafprozeß- Ordnung die sinde usw. sich bessere Lohn- und Arbeitsverhältnisse erringen? Für Revision binnen einer Woche nach Verkündigung des Urteils ein13 " Der Vorwärts" bittet uns um Auskunft darüber, ob die astronomischen Instrumente, die bis zur Besetzung Betings durch die fremden Truppen in der berühmten Sternwarte auf der Stadtmauer ihren Plaz hatten und die jetzt an Bord der " " Balatia" in Deutschland eingetroffen sein sollen, um gutes Geld Die Führer träumen schon von eigenen Bädereien und Streits, als eines äußersten Machtmittels zur Erringung dieses Rechts, erstanden worden seien. Zu unserm Bedauern fönnen wir die Mezgereien. Während bis jetzt die Centrumspresse nur vertraut zu machen. Frage nicht bejahen; wir wissen überhaupt nicht, was leife warnend ihre Stimme erhob gegen eine derartige Der Kongreß empfiehlt den Organisationen, noch vor Jahresschluß aus diesen Instrumenten geworden ist und ob sie sich„ Schädigung des Mittelstandes", wird nun schon stärkeres Geschüß durch Einsammlung eines Tagelohns von jedem Mitglied einen wirklich an Bord der Palatia" befinden. Sind sie aber als Kriegsbeute nach Deutschland geschafft worden, aufgefahren. Besonders einige Zeitungen in den Landorten schreien Generalstreit- Fonds zu bilden, der indes erst dann verwandt werden so können wir nur die Ansicht wiederholen, die wir bereits an die Beter und Mordio über eine solche Ignorierung des Programms foll, wenn die Halsstarrigkeit der Machthaber es unumgänglich notwendig machen sollte. Nachricht von ihrer Entfernung von der Pekinger Stadtmauer der Centrumspartei, während die Presse in den Großstädten es mehr Des weiteren soll sich der Parteiausschuß Aufklärung darüber fuüpften, daß nämlich ihre Wegnahme nicht gerechtfertigt in Güte versuchen will. Allen diesen Belehrungen zum Trotz verschaffen, wie weit die organisierten Arbeiter geneigt sind, in erſcheine und zu mißbilligen wäre. Ist der Fehler einmal agitieren die Führer der christlichen Gewerkschaften weiter für ihre einen allgemeinen Streit zwecks Erringung des Wahlrechts eingemacht, so wäre er am besten dadurch auszugleichen, daß man Jdee. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird es in der nächsten zutreten. dem Beispiel der Franzosen folgte und den Chinesen mit wendender Post" ihr Eigentum zurüdschidte." " China. Die Neuregelung der chinesischen Seezölle. Beit zu einem gehörigen Krach kommen, denn die Kleinkrämer, Es ist interessant, daß die Kölnische Beitung" jest plöglich am Vereinen lauten Lärm über das unchristliche Gebahren welche Anhänger des Centrums find, erheben schon jetzt in ihren Ende ihres Wissens ist, während sie zuvor ganz sicher wußte, daß die von den Angehörigen des Expeditionscorps heimgebrachten China- der christlichen Gewerkschaften; von einer ausgleichen„ Erinnerungen" durchaus einwandsfrei seien. den Gerechtigkeit könne hier keine Rede sein, denn es wäre beschreibt zu dieser Frage: Die„ Centralstelle für Vorbereitung von Handelsverträgen Zur weiteren Aufklärung der Kölnischen Zeitung" sci darauf absichtigt, genau wie bei den Socialdemokraten," Nach Artikel 6 des den chinesischen Bevollmächtigten überverwiesen, daß jest, freilich erst nach langem, auffälligem gaudern, den Mittelstand zu vernichten." Auf jeden Fall werden mittelten Protokolls soll die Berzinsung und Tilgung der von China auch die gut chinaloyale„ Nordwestdeutsche Zeitung" in Bremerhaven die christlichen Gewerkschaften wieder einen harten Stoß auszuhalten als Entschädigung zu zahlenden 450 Millionen Taels sichergestellt meldet: „ Der Globus und andre Sachen von der Stern- baben, und man kann gespannt sein, ob sie diesem Angriff gewarte in Peking sind mit der„ Palatia" hier angekommen und gelöscht worden. Sie sind im Zollschuppen Nr. 2 untergebracht. Es find alte herrliche Sachen aus Bronze und größtenteils ohne Verpackung; abgesehen von den Instrumenten wiegen sie ca. 15 Tonnen. Die Sachen bleiben vorläufig hier bis auf weitere Bestimmung aus Berlin." Wir sind gespannt, wo das chinesische Eigentum verbleiben wird. Vielleicht findet man den Ausweg, daß man es sich von Tschun, dem Sühneprinzen, als Friedensgabe verehren läßt. des wachsen sind. genommen werden. Nach den bers werden durch den Ueberschuß der Seezölle, der sich ergiebt aus der Erhöhung dieser Zölle auf 5 Proz.( einschließlich der zur Zeit zollfreien Artikel mit Ausnahme bon Reis, ausländischen Milde Strafe. Wegen Mißhandlung Untergebener] und Gerealien, Mehl, geprägtem und ungeprägtem Gold und Silber). Mißbrauch der Dienstgewalt hatte sich vor dem Ober- Kriegsgericht Der Erhöhung der Zölle stimmen die Mächte unter der Bedingung Roßruder vom 13. Jufanterie- Regiment zu Ingolstadt zu ver- werden; als Basis der Wertbestimmung soll der Durchschnittswert des bayrischen III. Armeecorps in Nürnberg der Unteroffizier zu, daß die Zölle als feste Zölle, nicht als Wertzölle erhoben antworten. Roßruder hatte im vorigen Winter die Rekruten aus der Jahre 1897, 1898, 1899 angenommen werden. Die Zollerhöhung zubilden. Hierbei soll er einige ungeschickte Leute teils mit der tritt zwei Monate nach Unterzeichnung des Protokolls in Wirksamkeit Flachseite des gezogenen Seitengewehrs, teils mit dem Seitengewehr in mit einer Ausnahme zu Gunsten der innerhalb zehn Tagen nach der der Scheide auf die Finger geklopft haben. Dem Rekruten Rengert unterzeichnung auf See befindlichen Waren. soll er den Helm mit solcher Gewalt auf den Kopf getrieben haben, Ein Tarif mit festen 3öllen bestand schon bisher sowohl daß jener längere Zeit Kopfschmerzen hatte. Bei einer Zimmer für die Einfuhr als für die Ausfuhr. Die Panzerflottenpatrioten an der Arbeit. übung verlegte er u. a. dem Rengert einen derartigen Stoß tragsmäßig festgelegten Handelsbestimmungen hatten Artikel, Trotz der für das China- Abenteuer vergendeten Viertelmilliarde, vor die Brust, daß er zurückfiel und mit dem Kopf auf welche in dem Einfuhrtarif nicht aufgeführt sind, sich aber in dem Trotz der für das China- Abenteuer vergendeten Viertelmilliarde, der Eisenstange einer Bettstelle aufschlug. Mit infolge dieser Ausfuhrtarif aufgezählt finden, bei der Einfuhr dieselben Zölle wie trok der schweren Depression, die über unser Wirtschaftsleben herein- Behandlung wurde Rengert schwer trant und erlitt einen bei der Ausfuhr zu zahlen. Ein Wertzoll von 5 Broz. wurde von gebrochen ist und breite Schichten des Proletariats bereits in Mit- Tobsuchtsanfall. Nach seiner Heilung mußte er zur Dis- denjenigen Waren erhoben, die weder im Ein- und Ausfuhrtarif noch leidenschaft gezogen hat, trotz der verminderten Reichseinnahmen position beurlaubt werden. Roßrucker war wegen dieser Bergehen auch in der besonderen Liste der zollfreien Waren verzeichnet standen. bemühen sich einige Marineblätter bereits wieder, Stimmung für vor einiger Zeit vom Kriegsgericht in Ingolstadt zu einer Gefängnis- Bezüglich der Wertverzollung bestimmten die Verträge, daß, wenn neue Flottenpläne zu machen. Trotzdem sich nicht weniger strafe von einem Monat und zwanzig Tagen verurteilt worden. Er der Importeur mit dem chinesischen Beamten sich nicht einigen könne, als 15 deutsche Kriegsschiffe, 8 Linienschiffe, 2 große, 4 fleine Kreuzer legte gegen dieses Urteil Berufung ein, die er damit begründete, daß jede Partei zwei oder drei Staufleute zuzuziehen habe, welche die und 1 Kanonenboot, im Bau befinden und, das auf der Werft er den Soldaten teine Schmerzen bereitet habe". Das Ober- Ware untersuchen sollten. Der höchste Preis, zu welchem einer dieser „ Vulkan" im Bau begriffene Linienschiff, das im Herbst von Kriegsgericht hob das erste Urteil auf und verurteilte den Unter- Staufleute sie zu faufen willens wäre, sollte als Wert derselben anStapel gelassen werden wird, eingerechnet, im Laufe eines einzigen Dienstgewalt, verübt unter Mißbrauch der Dienstwaffe und unter offizier wegen eines fortgesetzten Verbrechens des Mißbrauchs der Jahres nicht weniger als vier Linienschiffe fertiggestellt sein werden, Annahme eines minder schweren Falles zu einundzwanzig Tagen einem Boll von 5 Broz. des Wertes unterliegen, die ausbedungene Auf Grund der neuen Uebereinkunft werden künftig alle waren geht den Weltmachtsschwärmern und Flotteninteressenten doch das Arrest. Zollfreiheit der in der Freiliste verzeichneten Waren wird aufgehoben, Tempo der Flottenvergrößerung bereits viel zu langsam. Die " Post" sowohl wie die„ Berl. Neuest. Nachr." machen nämlich Generalversammlung der Katholiken Deutschlands. Aus 80lfrei bleiben künftig nur Reis, ausländische Cerealien, Mehl, darauf aufmerksam, daß in sämtlichen drei Reichswerften in Kiel, Osnabrüd wird berichtet: Hier wird zum Empfang der Teil- geprägtes und ungeprägtes Gold und Silber. Der Wertz011 ist jedoch nur ein nomineller, die Erhebung finde in Form von Wilhelmshaven und Danzig zur Zeit kein Schiff auf dem nehmer der am Sonntag hierselbst beginnenden Generalversamme sten Zöllen statt, die auf 5 pct. des Durchschnittswertes der Stapel liege, da die Neubauten des Marine- Etats 1901 ausnahmslos lung der Katholiken Deutschlands gerüstet. Bereits ist eine große Waren in den Jahren 1897, 1898 und 1899 normiert an die Privatindustrie vergeben worden seien. Und es werde noch der Anmeldungen ist außerordentlich groß. Schr groß wird die Zahl Anzahl Teilnehmer zur Generalversammlung eingetroffen. Die Zahl werden. volle fieben Monate dauern, bevor auf Grund des Flotten- Etats für der Parlamentarier bei der diesmaligen Generalversammlung fein, Erleichterung des Zollverfahrens, die das Importgeschäft mit Freude Die Einführung fester Zölle bedeutet eine Vereinfachung und 1902 diese Reichswerften mit Bauaufträgen bedacht werden könnten. Die in diesem Jahre den Charakter eines Parteitags der begrüßen wird. Weniger angenehm ist natürlich der Fortfall der Denn um den Dienstbetrieb auf den kaiserlichen Werften aufrecht Centrumspartei annehmen dürfte. Denn die General- bisherigen Freiliste, der eine Neubelastung für folgende Waren bes erhalten zu können, würde man ihnen diesmal einen Teil der versammlung wird sich beschäftigen mit dem Abschluß deutet: Bräserviertes Fleisch, präserviertes Gemüse, Käse, Butter, Neubauten zutveisen müssen. von Handelsverträgen, der socialen Frage, der Lage Buckerwaren, Kleidungsstücke, Gold- und Silberwaren, Parfümerien, der Landwirtschaft, dem Religionsunterricht in den Volksschulen, den Seife, Holzkohlen, Brennholz, Kerzen, Tabak, Cigarren, Wein, Bier, Bestrebungen zur Förderung der öffentlichen Sittlichkeit uſw. Es find Spirituosen, Hausgerät, Papier und Schreibmaterialien, Tapisseriedie konfessionelle Schule, die volle Freiheit der Kirche, die Aufbereits Beschlüsse vorbereitet, in denen die Weltherrschaft des Papstes, waren, Messerschmiedewaren, Medikamente, Glas- und Krystallhebung des Jejuitengesetzes usw. gefordert wird. Die Verhandlungen finden in einer eigens, erbauten großen Festhalle statt. Ferner wird die Generalversammlung des Vereins für das fatholische Deutschland, sowie Versammlungen fatholischer Edelleute, des Verbandes der katholischen Studentenvereine usw. stattfinden. Die Verhandlungen werden bis einschließlich Donnerstag dauern. Ausland. Schweiz. 1 waren. Chinesische Rüstungen? Die„ Time3" melden nach dem Bureau affan aus Beling, daß ungeheure Mengen von Waffen und Munition in chinesischen Arsenalen angefertigt und hauptsächlich auf dem Wege des Yangtseflusses eingeführt würden. Die Unterzeichnung des Protokolls. Der Boeren- Krieg. Das Krupp- Organ befürchtet also offenbar, daß durch diese Berücksichtigung der Staatswerften den Privatwerften die Aufträge geschmälert werden könnten. Das wäre natürlich der Firma Krupp, die die von ihr käuflich erworbene Kieler Germaniawerft" im größten Stile reorganisiert und 2000 neue Arbeiter eingestellt hat, außerordentlich unangenehm. Man begreift also, daß den Panzerplatten Patrioten nichts erwünschter sein würde, als eine Durchbrechung des Flottengesetzes und die Einbringung einer neuen Flottenvorlage. Zum Ueberfluß weist das Krupp- Organ auch noch darauf hin, daß die technischen Bedenken, welche eine Begrenzung des FlottenvergrößerungsNach einer Pekinger Meldung glaubt man, daß es sich Blanes hätten nötig erscheinen lassen, heute nicht mehr ins Ge bei der Verschiebung der Unterzeichnung des Friedensprotokolls durch fecht geführt werden könnten: die Beschäftigungslosigkeit der Polizeispiel in der Schweiz. Der mehrfach erwähnte die chinesischen Bevollmächtigten nur um wenige Tage handelt und drei Staatswerften beweise, wie sehr sich die Bauthätig- Bolizeispigel Heilmann in Zürich, der den Italiener nimmt an, daß der Aufschub durch die Notwendigkeit veranlaßt sei, teit einer jeden Werft steigern lasse, wenn ihr nur Galliotti, der nun ausgeliefen und ausgeliefert wurde, denunzierte, vor der Unterzeichnung des Protokolls die Dekrete zu erlassen, durch das nötige Arbeitsquantum zugewiesen werde. Giles ist von der Mitgliedschaft östreichischer und ungrischer Socialisten in welche die über die schuldigen Beamten verhängten Strafen bekannt Man sieht, die Wünsche sind deutlich. Die Herren Flotten- Zürich ausgeschlossen worden. Der im„ Boltsrecht" veröffentlichte gegeben und die Prüfungen in gewissen Städten einstweilen ausinteressenten und Werftbefizer verlangen dafür, daß sie im Interesse Beschluß lautet: Stephan Heilmann, früher Friseur, jezt Liegen- gejetzt werden. der vaterländischen Wehrkraft ihre Betriebe entsprechend vergrößert ist wegen Principienverlegung aus unsrer Mitgliedschaft ausgeschlossen schaftenagent, geboren 1863, heimatberechtigt in Effeg( Slavonien), haben, auch dauernde und lohnende Beschäftigung. Das ihnen bisher worden. Derselbe ist überwiesen worden: 1. ein Polizeispigel zu zugewiesene Arbeitspensum ist zu gering, es müssen mehr Neubauten sein, 2. schmutzige Handelsgeschäfte zu treiben und 3. einen liederauf Stapel gelegt werden. Eine Beschleunigung der durch das lichen Lebenswandel zu führen. Die Neue Zür. 8tg." fordert die urteilt über die militärische Lage in Südafrika der bes Flottengesetz bewilligten Neubauten gewährt nur für kurze Zeit die Polizei auf, den Heilmann aus der Schweiz auszuweisen. fannte Striegsschriftsteller Charles Williams im Morning Leader". erforderliche Beschäftigung, gründliche Abhilfe böte nur ein neues In Luzern lassen unsre Genossen die Affaire Normann Er sagt, die Lage habe sich sicherlich nicht gebessert; Flottengese. Nach dem Flottengefeg von 1898 trieb die nämliche Schumann nicht ruhen. Die socialdemokratische Fraktion des Kruizinger sei zwar mit einer fleinen Streitkraft aus der Kapkolonie Bresse das gleiche Spiel. Die Verdoppelung der Schlachtflotte Großen Stadtrates hat deffen Präsidenten folgende Interpellation vertrieben worden, aber man wisie nicht, was aus dem folgte ihr auf dem Fuße. Wie wäre es jetzt mit einer Vereingereicht: Besigt der bekannte Polizei- Agent Normann- Schumann Gros seines starten Stommandos geworden fei. die im deutsch- schweizerischen Niederlassungsvertrag vorgesehenen Kommando müsse bereits das Meer erreicht haben und Ausweisschriften, event. warum wird demselben der Aufenthalt in es würde nicht überraschend sein, zu hören, daß De Wet Luzern gestattet?" Das Vorgehen unsrer Genossen ist sehr berechtigt wieder die Kaptolonie betreten habe. Es sei mehr als je tlar, und darf man auf die Beantwortung der Anfrage durch den Ver- daß England die Republiken im praktischen Sinne des Wortes treter der Polizeibehörde gespannt sein. Ob wohl die deutsche nicht besize, und daß der Feind thatsächlich ebenso viel von Gesandtschaft in Bern dem Normann- Schumann das erforderliche der alten Kolonie inne habe, wie England von seinem Gebiet gute Leumundszeugnis ausgestellt hat? befize. Die Boeren bedrohen ernstlich die Verbindungen und England sei außer stande, selbst die eignen Solonisten zu beschützen. Der ganze Feldzug entbehre der einheitlichen Leitung. Die Times" besprechen Die Lage hoffnungsvoller, aber sie dringen auf härtere Bedrängung der Boeren, damit Kitcheners Proklamation die gewünschte Wirkung habe. Der schließliche Erfolg hänge mehr als je von der Beweglichkeit der britischen Truppen ab, und deshalb empfehlen die Times", die müden regulären Truppen durch britische Regimenter aus Indien abzulösen. vierfachung? Dazu macht jetzt ja auch der Land militarismus seine Ansprüche geltend. Neben der Kolonialarmee und der Neubewaffnung der Artillerie muntelt man von der Forderung der dritten Bataillone für die Regimenter, die sich bisher mit zwei Bataillonen begnügen mußten. Die Einnahmen des Reichs gehen zwar zurück, aber man rechnet ja mit den Mehreinnahmen durch die Brotwucherzölle! Bülow und der Zarenbesuch. In der„ Nordd. Allg. Ztg." lefen wir: Wie wir gegenüber anderweitigen Blättermeldungen hören, wird Reichskanzler Graf von Bülow der Begegnung Seiner Majestät des Kaisers mit dem garen bei wohnen, was nach den uns zugehenden Nachrichten den Wünschen auch Seiner Majestät des Kaisers von Rußland entspricht." " Frankreich. Friedliche Beilegung des franzöfifch- türkischen Konflikts. Die„ Agence Havas" meldet:" Infolge einer Erklärung, welche auf Anweisung des französischen Ministers des Auswärtigen der frans öfische Botschafter in Konstantinopel der Pforte gegeben hat, ordnet ein kaiserliches Frade an, daß die Quai- Gesellschaft an der unbehinderten Ausübung der aus dem Konzessions- Firman herrührenden Rechte nicht Bülow hatte bereits früher einmal die Absicht, dem Zaren eine gehindert werden solle." Visite, und zwar in Rußland, zu machen. Da dies Reiseprojekt ins Danach scheint also Frankreich auf den profitablen Zwangs folge Abwinkens nicht zur Ausführung gelangte, bietet sich jetzt für ankauf der Quai- Anlagen durch die Türkei verzichten und sich mit ihn die ersehnte Gelegenheit, von dem Herrscher des Landes empfangen der Gewährung neuer Privilegien begnügen zu wollen. Constans zu werden, das er mit dem Zollkrieg bedroht. Eine politische Bedeutung wird man der Zusammenkunft trog der Anwesenheit des foll die abgebrochenen diplomatischen Beziehungen bereits wieder Reichskanzlers nicht beimessen dürfen. angeknüpft haben und im Palais des Sultans wieder aus und eingehen. Den Ansprüchen der drei Privatgläubiger soll ebenfalls von Ein koloniales Abenteuer? Nach der„ Deutsch. Kolonial- 3tg." der Türkei Genüge gethan werden. Der Sultan habe einen beist Oberlieutenant Dominik damit beauftragt worden, in Garua, stimmten baldigen Termin für die ersten Zahlungen bestimmt. Es im Hinterlande von Kamerun, einen Beobachtungspo sten" zu errichten. Verschiedene Blätter deuten diese Expedition iſt demnach zweifelhaft, ob sich der Sultan zur Aufnahme der jo, als ob Dominik von Garua aus in das Tschadjee- Gebiet ein- Huntertmillionen- Anleihe an Frankreich nötigen lassen wird. Bieldringen solle, in eine Region, in der die deutsche Herrschaft bis jetzt leicht macht eine andre Nation das Geschäft. nur dem Namen nach besteht und wo Frankreich irog eines starken Machtaufgebots sehr bösartige Erfahrungen hat machen müssen. " Schweden. Sehr pessimistisch Der jüngste englische Befehl, der die Bevölkerung des Distrikts Queensland in der Kapkolonie wie die Bevölkerung eines occupierten feindlichen Gebietes behandelt, giebt nur zu fehr der pessimistischen Auffassung des Morning Leader" recht. In einem Bericht über die Thätigkeit der englischen Truppen vom 8. Mai bis zum 8. Juli beziffert Kitchener selbst die Zahl der noch im Felde stehenden Boeren auf 13 500! * Die„ Times" berichten aus dem Haag, in dortigen diplomatischen Kreisen sei von einer Protestuote des Präsidenten Krüger gegen die Proklamation Kitcheners nichts bekannt. Wie aus Pietermarigburg gemeldet wird, haben die Behörden den Forderungen der geflüchteten Engländer teilweise nachgegeben und ihnen erlaubt, nach Johannesburg zurüdzukehren. Die Liste über die Verluste der englischen Truppen auf dem südafrikanischen Kriegsschauplage umfaßt für den 23. Auguft 9 Tote, 29 Verwundete, 2 Vermißte und 20 au Krankheiten Berstorbene. Partei- Nachrichten. Soll etwa durch den negativen Ausgang einer solchen Expedition Die schwedische Socialdemokratie und das Wahlrecht. der Beweis geliefert werden, daß die deutsche Schußtruppe thatfäch- Auf dem Wahlrechtstongreß in Malmö wurde nach etwa 7 stündiger lich verdoppelt werden muß, wie die Kolonialpresse seit einiger Zeit Debatte eine Resolution angenommen, worin ausgesprochen wird, immer wieder fordert? daß die Wahlrechtsfrage nicht eher als gelöst zu betrachten ist, als das allgemeine und gleiche Wahlrecht eingeführt ist. Der Kongreß Neuer Streit im Centrumslager. Aus Krefeld wird uns stellt es dem skandinavischen Arbeiterkongreß in Kopenhagen anheim, geschrieben: Die christlichen Gewerkschaftsführer am Niederrhein find den schwedischen Arbeitern im Wahlrechtstampf, falls es notwendig fleißig dabei, Konsumgenossenschaften zu gründen. An allen werden sollte, moralische und petuniäre Unterstützung zuzusagen. Orten, wo sie nur irgendwie Einfluß haben, soll eine Filiale er- Der Partei- Ausschuß wurde beauftragt, den Parteitag 1902, forichtet werden, oder aber, handelt es sich um einen größeren Ort, bald der Wahlrechts- Entwurf der Regierung dem Reichstag vorgelegt so wird eine selbstständige Genossenschaft gegründet. Alle diese worden ist, einzuberufen. Zu diesem Parteitag sollen auch solche Hleineren oder größeren Konsumvereine wollen den Einkauf ihrer Organisationen und Zeitungen, die nicht der Partei angehören, aber kleineren oder größeren Konsumvereine wollen den Einkauf ihrer für die Einführung des allgemeinen Wahlrechts wirken, eingeladen Waren gemeinschaftlich besorgen. Der Kleinhandel soll werden. gänzlich ausgeschlossen werden, denn nicht allein mit Des weiteren werden alle der Partei angehörenden Organisa- Grundform für die gewerkschaftliche Organisation der das ganze Land um dem Verkauf von Kolonialwaren sollen die Genossenschaften sich be- tionen aufgefordert, eine energische Agitation für das Wahlrecht zu fassende Centralverband bilden solle und daß diese Centralverbände sowie faffen, sondern auch mit Kohlen, Kartoffeln, Kleidungsstücken usw. entfalten und dabei die Arbeiter mit dem Gedanken eines allgemeinen folche Fachvereine, die keinen Centralverband bilden können, sich Der skandinavische Arbeiterkongrek. Kopenhagen, den 22. August 1901. In dem mit vielen Fahnen festlich geschmückten großen Saal im Volkshause auf dem Enghavevej wurde heute vormittag der sechste skandinavische Arbeiter fongreß eröffnet. Auf dem letzten Kongreß, der 1897 in Stockholm stattfand, wurde es als Hauptaufgabe der Berhandlungen bezeichnet, eine Grundlage für das Zusammenarbeiten der Organisationen der 3 nordischen Länder zu schaffen. In einer Resolution hieß es, daß„ die Gewerkschaftliches. zusammenschließen sollten in eine Landesorganisation mit einem da besucht daher bei Ausflügen 2c. nur foldje 2otalitäten, welche gemeinsamen Sekretariat für jedes Land. Weiter heißt es in der auf der Liste verzeichnet stehen. Vor allen Dingen Resolution: Die drei Landesorganisationen find verpflichtet, einander An die Arbeiterschaft Berlins und der Umgegend. ertvächst aber den Vorständen von Arbeitervereinen die Pflicht, bei großen gewerkschaftlichen Kämpfen, wenn die betreffende Landes- Der Kampf, den die Tabakarbeiter in Nordhausen gegen die beim Abschluß von Festlichkeiten und Partien auf das strengste organisation die Ausgaben nicht zu tragen vermag, zu unterſtügen." hartnädigen und unnachgiebigen Fabrikanten führen, dauert fort, ja, die neue of alliste zu beachten. Die Vorstände wollen in solchen J. Jensen, der Vorsitzende des Gesamtverbandes der Gewerf wie die Dinge jetzt liegen, ist das Ende des Kampfes noch gar nicht Fällen auch darauf sehen, daß in den Verträgen mit dem Wirt eine schaften Dänemarks", der den Kongreß eröffnet, nimmt in feiner abzusehen. Es ist bekannt, daß die Versuche der Ausständigen, einen laufel Platz findet, wonach für den Fall, daß das Lokal für ArbeiterBegrüßungsrede auf dieſe Reſolution Bezug und zeigt wie sich diese ehrenvollen Frieden herbeizuführen, scheiterten, und zwar Haupt- Klausel Platz findet, wonach für den Fall, daß das Lokal für Arbeiterwirtschaftliche Verbrüderung der nordischen Arbeiter, die in legter In- sächlich aus dem Grunde, weil die acht gesperrten Fabrikanten Be- Bersammlungen später verweigert werden sollte, der Vertrag seine stanz auch einen politischen Zusammenschluß derselben bedeute, in den dingungen stellten, die auf eine Vernichtung der Arbeiterorganisation Gültigkeit verliert. Verschiedene Vorkommnisse der legten Zeit laſſen großen Kämpfen der Holzarbeiter Schwedens mit den Wald- abzielten. Jeder, der für die Organisation thätig ist, oder während eine Bestimmung dieser Art dringend ratsam erscheinen. Ebenso ist eigentümern, sowie während der großen Aussperrung in Dänemark des Streiks die Interessen seiner Kollegen verfochten hat, sollte es Pflicht der Vorstände und Komitees, dafür nach Möglichkeit zu bewährt hat. Die Hauptaufgabe des gegenwärtigen Kongresses gemaßregelt werden. Für alle Zeit wollte man diesen Kollegen, die sorgen, daß bei Mehrbedarf an Bedienungspersonal der Stellenfei es, auf der geschaffenen Grundlage weiter zu bauen, das sich in der Organisation bewährt haben, die Thore der Fabriken nachweis der Freien Vereinigung der Gastwirtsgehilfen Berücksichtigung Busammenarbeiten der skandinavischen Organisation zu fördern verschließen, ihnen die Existenz unmöglich machen, also sie dem findet. Thut ein jeder seine Pflicht, so kann der Erfolg nicht ausund Verbindungen mit den Organisationen der andern langsamen Verhungern preisgeben. Länder anzubahnen. Die Kämpfe der letzten Jahre hätten gezeigt, Die Ausständigen haben sich unter diesen Umständen, obwohl bleiben. Lokale, die teine Säle haben, sind für den Verkehr frei. Die Lokalkommission. Die Juhaber von Plakaten, die Lokalliste betreffend, werden ersucht, die Lokalliften unverzüglich bei den Mitgliedern der Lokal Kommission abzuholen. Die Lokalfommiffion. Erster Wahlkreis. Heute Sonntag, den 25. August, findet ein Ausflug mit Familie nach Schmargendorf statt. Treffpunkt 10 Uhr, Restaurant Sanssouci, Nuhlaerstr. 20/21. Bahlreiche Beteiligung erwartet Der Vorstand. daß das Unternehmertum international organisiert fei. Das leite auch sie gern einen Friedensschluß herbeigeführt hätten, gezwungen auch die Arbeiter dazu, fich national und international immer fefter gesehen, den schweren Stampf fortzusetzen. Jegt gilt es, auszuharren, zusammenzuschließen. Der Redner schließt mit dem Wunsche, daß bis die Fabrikanten den Arbeitern das Recht der Vereinigung nicht der Kongreß dazu beitragen möge, die Arbeiterschaft zu den Kämpfen, länger streitig zu machen wagen. Die Nordhäuser Tabalarbeiter die ihr bevorstehen, zu stärken, und auch schließlich dazu, einen find entschloffen, diesen Kampf durchzufechten und nicht eher zu ruhen, glücklicheren und schöneren Zustand der menschlichen Gesellschaft als bis der frebelhafte Uebermut des siegesgewissen Unternehmertums Herbeizuführen. Anwesend sind als Vertreter der Arbeiterschaft gebrochen ist. A Schwedens: H. Lindquist, Norwegens: Chr. Knudsen, Neuerdings ist der Kampf der Ausständigen noch dadurch erDeutschlands: Legien, Englands: Mitchell, Belgiens schwert, daß sie sich nicht nur gegen die Hartnäckigkeit der Fas Octors und Finnlands: Drochila. brikanten, sondern auch gegen die böswilligen Verleumdungen der Delegierte haben entjandt Schweden 114, die insgesamt Nordhäuser Ordnungsstüßen" und der diesen ergebenen Presse zu wird unser Parteigenosse Rechtsanwalt Dr. Liebknecht Montag Ueber das Urteil des Ober- Kriegsgerichts zu Gumbinnen 59 684 Mitglieder gewerkschaftlicher und politischer Organisationen wehren haben. Man sucht bekanntlich den Streikenden die Schuld vertreten, Norwegen 24 für insgesamt 36 314 Mitglieder, und Däne- aufzubürden für die Straßentumulte, die eine durch das unbedachte abend in Kellers Festsälen, Koppenstr. 29, einen Vortrag halten. mark 216 für insgesamt 119 441 Mitglieder; zusammen 354 Dele- Eingreifen der Sicherheitsorgane gereizte Menge begangen hat, Die ungeheure Bedeutung, welche der bekannte Rechtsspruch der gierte für 215 439 Mitglieder gewerkschaftlicher und politischer Arbeiter unter der sich aber, wie nachgewiesen ist, die Streifenden nicht Militärjuftiz erlangt hat, wird die Parteigenossen und Genoſſinnen organisationen. befanden. zu reger Beteiligung veranlassen. Zu Punkt I der Tagesordnung: Bericht über den Stand der Aus alledem erhellt, daß der Kampf, den die Nordhäuser TabakArbeiterbewegung in den drei nordischen Ländern", spricht zunächst arbeiter für die Anerkennung ihrer gerechten Forderungen zu führen in der am Mittwoch bei Bickel, Hasenheide, stattfindenden Wahl= Unfre praktische Agitation gegen die Zollerhöhungen wird der Vorfizzende der Landesorganisation der schwedischen Gewerk gezwungen sind, ein besonders schwerer ist. Sie können ihn deshalb vereins- Versammlung des zweiten Streises erörtert werden. schaften, Lindquist. Gegenwärtig bestehen in Schweden auch nicht aus eigener Kraft durchführen, sondern sie bedürfen der 33 Centralverbände mit insgesamt ca. 63 000 Mitgliedern; daneben Hilfe und der thatkräftigen Unterstützung der gesamten klassenca. 100 einzelne lokale Fachvereine mit ca. 4000 Mitgliedern, bewußten Arbeiterschaft. So wichtig und so notwendig es auch ist, so daß also etwa 67 000 Arbeiter gewerkschaftlich organisiert daß die Geldsammlungen für die Streifenden eifrig betrieben werden, Der Landesorganisation gehören 24 Centralverbände und so kommt es doch in diesem Kampfe ganz besonders darauf an, daß 2 Fachvereine, insgesamt 41 006 Mitglieder an. Außerhalb der Boykott, der über die Nordhäuser Fabrikanten, welche die der Landesorganisation stehen neun Verbände, darunter die der Forderungen der Arbeiter nicht anerkennen, verhängt ist, stritte Metallarbeiter und der Buchdrucker. Die schwedischen Gewerkschaften durchgeführt wird. haben in den letzten Jahren große Kämpfe durchzumachen gehabt. Dazu kommt noch, daß im letzten Winter außerordentlich große Arbeitslosigkeit im Lande herrschte. Die Gesamtsumme, die vom 1. Juli 1900 bis zum 1. Juli 1901 für gewerkschaftliche Kämpfe aufgewendet wurde, beträgt ungefähr 500 000 kronen. Troß diefer großen Straftanstrengung sind die Organisationen bereit, wieder in den Kampf zu treten, sobald es das Interesse der Arbeiter notwendig machen sollte.indd find. D " Näheres im Anzeigenteil. Arbeiter und Parteigenossen Schönebergs! Noch einmal wenden wir uns an die Einsicht und das Pflichtgefühl der Schöneberger Arbeiter in Bezug auf die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Wer für sich in Anspruch nimmt, als braver Arbeiter, als pflichtgetreuer Genosse zu gelten, der hat alles zu thun, um diesen Ehrennamen zu rechtfertigen. Die Wählerlisten zu den Stadtverordnetenwahlen liegen mir noch bis zum 31. August im Feuer wehrgebäude, Feurigstraße, 2 Treppen, aus. Wenige der Schöneberger Arbeiter haben bis jetzt Einsicht in dieselben genommen. Deshalb ergeht an Euch der Appell, das bisher Versäumte nachzuholen, schleunigst Einſicht zu nehmen und alle Freunde und Bekannte daran zu erinnern, ein Gleiches zu thun. Nachstehende Genossen sind bereit, für diejenigen, welche daran verhindert, die Einsicht zu besorgen: Hoppe, Konzert, Tanz und Kinderbelustigung. Das Entree ist auf 15 Pf., Kinder frei, festgesetzt. Arbeiter Berlins! Den unnachgiebigen Fabrikanten den Absatz ihrer Ware unmöglich zu machen und sie dadurch an der Stelle zu treffen, wo sie am empfindlichsten sind: am Geld beutel, das ist es, was die Ausständigen im Interesse ihres Kampfes verlangen. Es ist doch ganz gewiß kein Opfer, wenn von den Rautabak- Konsumenten gefordert wird, feinen Tabak aus den boykottierten Fabriken zu kaufen. Gleichwohl werden uns Fälle mitgeteilt, aus denen hervorgeht, daß Schankwirte, bei denen aus Ueber den Stand der politischen Bewegung in Schiveden berichtet schließlich Arbeiter verkehren, boykottierten Kautabat führen, und Ständer, Hohenstaufenstraße 80. Schilling, Kyffhäuserstr. 16. der Reichstags- Abgeordnete Hjalmar Branting. Die schwedische daß die Arbeiterkundschaft es nicht der Mühe wert hält, solche Ge- Hoffmann, Golzftr. 9, Hof I. Strüger, Grunewaldstr. 110. Rüter, socialdemokratische Arbeiterpartei zählte 1897 21 261 Mitglieder, jezt schäftsleute darauf aufmerksam zu machen, daß für jeden klassen- Apostel Paulusstr. 27. Bäumler, Apostel Paulusstr. 13. 44 100; seit dem letzten skandinavischen Arbeiterkongreß hat sich also bewußten Arbeiter nur bontottfreier Tabat genießbar ist. Merseburgerstr. 7. Obst, Meiningerstr. 8. Lade, Siegfriedstr. 9. die Mitgliederzahl verdoppelt. Diese Mitglieder gehören 75„ Arbeiter- Arbeiter Berlins! Eure Vertreter in der Gewerkschafts- Wollermann, Gothenstr. 1. Hauser, Sedanstr. 31. Weingarth, Gustab Kommunen" und 522 Vereinen an. Die Zahlen gelten für Ende Kommission haben seinerzeit den Boykott des Nordhäuser Freytagstr. 7. Büschel, Guzkowstr. 8. Dezember 1900; seitdem haben sich mehrere Organisationen der Kautabaks beschlossen, es ist schon aus diesem Grunde Eure Das Wahlkomitee. Partei angeschlossen und sind weitere Arbeiter- Kommunen"( Kartelle Pflicht, für strengste Durchführung des Boykotts Sorge zu tragen. Rigdorf. Den Genossen zur Nachricht, daß die Auslegung der der Organisationen an den einzelnen Orten) gegründet worden. Laßt Euch nicht nachsagen, daß unsolidarisches Verhalten in einer Wählerlisten zur Stadtverordnetenwahl nur noch bis zum Der Redner weist noch besonders auf die Wahlrechtsfrage der Angelegenheit, die für Euch gar kein Opfer bedeutet, dazu beiträgt. 30. August stattfindet. Es werden deshalb speciell die Genossen des Schweden hin, mit der sich der Kongreß befaffen wird, und auf daß der Kampf Eurer Arbeitsbrüder erschwert, ihr Sieg hinaus 2. und 14. Bezirks ersucht, ihrer Pflicht nachzukommen. Des weiteren die diesbezügliche auf dem Malmöer Wahlrechts- Kongreß gefaßte geschoben, oder gar was wir nicht annehmen wollen ver- sei darauf hingewiesen, daß unsre Gedenkfeier am 1. September im Resolution. hindert wird. Apollo- Theater stattfindet. Die zum 11. Auguft ausgegebenen Billets Aus Norwegen berichten der Vorsitzende der Landesorganisation Eure Losung sei: Solange in Nordhausen der behalten zum 1. September Gültigkeit. Billets sind nur bei den der Gewerkschaften, Maler Pedersen und der Vorsitzende der Kampf nicht beendet ist, darf kein Arbeiter die Bezirksführern und den Vorstandsmitgliedern zu haben. Deffentliche socialdemokratischen Arbeiter Partei", Buchdrucker Christian Fabritate der gesperrten Firmen( siehe Inserat in der Kasse findet nicht statt. Der Vorstand des Wahlvereins. Knudsen. Die auf dem Boden der modernen Arbeiter- heutigen Nummer) faufen oder genießen, auch auf die bewegung stehenden Vereine gehören der Arbeiterpartei an. Die Händler muß dahingehend eingewirkt werden, daß sie nur boykott- Lichtenberg. Die Parteigenossen von Lichtenberg und Um freien Stautabat führen. Wenn in dieser Hinsicht jeder gegend begehen heute Sonntagnachmittag 4 Uhr ihre affalle geographischen Verhältnisse des Landes, die schwierigen Verkehrs- feine Pflicht thut, dann muß es gelingen, den starren Sinn der feier im Konkordia- Garten, Landsberger Chaussee 1. Die Festlichverhältnisse, find ein Hindernis für die Agitation. Trogdem ist auch Fabrikanten zu brechen und den Ausständigen zum Siege zu verfeit, an der auch die Gefangvereine des Ortes mitwirken, besteht in hier die Bewegung in beständigem Fortschritt begriffen. Durch das helfen. Die Kommission der Tabakarbeiter Berlins. neue fommunale Wahlrecht kann sich die norwegische Arbeiterschaft in den Gemeindeverwaltungen großen Einfluß verschaffen. Im Generalftreik der Flaschenarbeiter Charlottenburg. Am Dienstagabend 81/2 Uhr findet bei Bauer, Ueber den Stand der Arbeiterbewegung in Dänemark berichtet ist eine Aenderung noch nicht eingetreten. Die Unterhandlung des Berlinerstr. 86a, die Generalversammlung des Konsumvereins statt. J. Jensen. Der Redner weist auf eine den Delegierten vor- Fabrikanten von Brunshausen konnte zu feinem Resultat führen, In derselben wird von Herrn Häntschle ein Referat über die gelegte, 329 Seiten umfassende Druckschrift hin, in der eine um- weil sich derselbe entschieden weigerte, Arbeiter von Nienburg ein- Bedeutung der Großeinkaufsgesellschaften gehalten sowie von Fräulein fassende Uebersicht über die Gewerkschaftsbewegung in Dänemark vom auſtellen. Es sei hierzu bemerkt, daß der Beamte ausdrücklich erklärte, mle über die Konsumvereins- Bewegung in Berlin und Umgegend Jahre 1871 bis zum Jahre 1900 gegeben wird, sowie auf die Verhandlungen des letzten Parteitags und die politischen Ereignisse der 25 Arbeitspläge frei seien, jedoch fönne von der Einstellung Nien- Frage neuer Verkaufsstellen gründlich erörtert werden; die nächſte daß, wenn alle dortigen Arbeiter eingestellt würden, trotzdem noch berichtet werden. Bei der Berichterstattung der Verwaltung muß die legten Zeit, die von der wachsenden Macht der organisierten Arbeiter burger Arbeiter keine Rede sein. Es ist jedoch die Hauptbedingung, wird am 1. Oktober jenseits der Spree in der Tauroggenerftr. 10 Die Gesamtzahl der den socialdemokratischen Organisationen angehörenden Arbeiter dieses Landes beträgt weit an die der Organisation festhalten muß, daß die Nienburger und eröffnet werden. Wir machen die Arbeiter auf diese Versammlung Der Vorstand des Wahlvereins. Schauensteiner eingestellt werden, denn gerade deshalb ist der Kampf besonders aufmerksam. Nieder- Schönhausen. Socialdemokratischer Wahlverein Die Haltung der Streifenden ist an allen Orten fest, Bezirk Pankow. Dienstag, abends 81/2 Uhr, Vereins- Vers Bergmann Schürholt, seit langer Zeit im Berg- und Hütten es gelingt den Fabrikanten trotz Aufbietung aller Mittel nicht, die fammlung bei Settekorn, Lindenstraße. Bortrag des Genossen arbeiter- Berband als Angestellter thätig, hat durch Selbstmord Kämpfenden wantelmütig zu machen. Von den Streitenden ist Riesel Berlin: Weltmarkts- Strach und Hunnenpolitik. geendet. Unser Bochumer Parteiorgan schreibt über das tief bis jeßt, nach vier Wochen währendem Kampf, noch nicht ein traurige Schicksal des Unglücklichen: Kollege abgefallen. Ganz besonders bewunderungswürdig ist Schmargendorf. Am Montag, abends 81/2 Uhr, hält der Wahlir teilten fürzlich mit, daß Genosse Schürholt sich von die Haltung der Arbeiter in Gerresheim, denn in der verein eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Lokal feiner Wohnung entfernt hatte, ohne daß man über seinen Verbleib dortigen Fabrit waren Angehörige verschiedener Nationen be- Sanssouci ab. Tagesordnung lautet: Bericht der Delegierten von etwas wußte. Da Genosse Schürholt schon seit längerer Zeit beschäftigt, und es war deshalb schwer, allen die allgemeine Lage ver- der Generalversammlung und Kreiskonferenz. Aufnahme neuer Mitdenkliche Zeichen ernster Schwermut gezeigt hatte, so war die Beständlich zu machen. Eine feste Haltung nehmen die Kollegen in glieder. Die Parteigenossen, welche noch keine Broschüre erhalten fürchtung naheliegend, daß er sich ein Leid angethan habe. Diese Befürchtung hat sich nunmehr in trauriger Weise bestätigt. der Fabrik von Porta- Westphalifa, ebenfalls Hehe gehörig, ein. Die haben, können sie in der Bersammlung in Empfang nehmen. Unser wackerer Genoffe, der sich am 6. d. M. von Hause entfernt hatte, ist arbeiter beschäftigt werden, liegen lassen will, wurde in der Ver- des Herrn Bagel, Chausseestr. 104, eine öffentliche Versammlung Bekanntgabe, daß Hehe den dortigen Betrieb, in dem 380 Glas- Groß- Lichterfelde. Heute nachmittag 2 Uhr findet im Saale am 7. in dem Bodelschwingher Walde erhängt aufgefunden fammlung mit allgemeiner Heiterfeit aufgenommen. Die Ein- statt, in welcher Stadtverordneter Genoffe E. Bußkh- Rirdorf über worden. Ohne daß er rekognosziert worden wäre, ist er mütigkeit der Kämpfenden ist also nicht zu stören. Das die Genossenschaftsbewegung und die Arbeiter referieren wird. dann als unbekannter Selbstmörder" auf dem Friedhof Unternehmertum ist deshalb nach dem Ausland gegangen, zu Bodelschwingh( Amt Mengede) beigefekt worden. Durch Zufall um sich Flaschen anfertigen zu lassen. Die Herren haben erst fiellte sich dieser Tage heraus, daß der„ unbekannte Selbst aber die Rechnung ohne die beutschen Glasarbeiter gemacht. Lehte Nachrichten und Depeschen. mörder" kein andrer als unser Schürholt gewesen sei. Am Dienstag wurde Grab und Sarg geöffnet und aufs tiefste er Elberfeld nach Klein- Aujezd in Böhmen, um Flaschen anfertigen zu berg in den Alfterarkaden wurde in der letzten Nacht durch Erbrechen Die Firma in Brackwede sandte 10 Formen der Brauerei Küper in Hamburg, 24.August.( W. T. B.) Bei dem Juvelier Silberschüttert erkannten Verwandte und Freunde in der Leiche den schmerz laffen. Mit der größten Einmütigkeit verweigerten die dortigen eines Schautastens ein größerer Diebstahl verübt. Es wurden lich Bermißten. Schürholt, der im Anfang der Vierziger stand, hat in der Ar- Kollegen die Arbeit und so mußten die Formen zurückgeschickt werden. Schmucksachen im Werte von 16000 bis 18000 Mart ge Die Schultheiß- Brauerei hat größere Aufträge an eine Fabrit abbeiterbewegung stets voll und ganz seine Pflicht gethan. Er war längere Zeit in Vertretung des Genossen Meyer, der im berüchtigten gegeben, die nicht dem Ring der Fabrikanten angehört und in der bie Forderungen der Arbeiter bewilligt sind. Es wäre jedoch der Eſſener Prozeß zu schwerer Zuchthausstrafe verurteilt worden war, genannten Brauerei zu empfehlen, darauf hinzuwirken, daß der Kassierer des Bergarbeiter- Berbandes, und war bis zuletzt mit Streit durch Einstellung von Nienburger Arbeitern in Ninghütten bei schriftlichen Arbeiten auf dem Bureau des Verbandes beschäftigt ge= wefen. Sein tragisches Ende wird unter seinen zahlreichen Freunden gelegt wird. tiefe Trauer hervorrufen." Dänemarks zeugen. über 100 000. Polizeiliches, Gerichtliches uŢiv. entbrannt. Borstand des Glasarbeiter Verbandes. stolen. In dem Schaukasten befanden sich etwa 120 Brillantringe. 24 Tuchnadeln mit Perlen und Diamanten besezt, Saphire, Uhren und Uhrketten. Von den hätern fehlt jede Spur. Buenos Aires von gestern: Etwa 3000 an dem Bau der ZweigLondon, 24. August.( W. T. B.) Die Times" melden aus eisenbahn von Pringles nach Bahia Blanca der„ Great Southern Railway" beschäftigte Arbeiter haben die Arbeit mit der Begründung niedergelegt, daß sie nicht den ihnen zukommenden Lohn voll erhalten hätten. Die meisten von ihnen sind bewaffnet und nehmen eine drohende Haltung ein. Die Regierung hat Befehl ge geben, daß Kavallerie und andere Truppen sich für den Fall von Rubeſtörungen bereit zu halten haben. trugen die Verluste am 20. d. M. bei einem Stampfe in der Nähe London, 24. August.( W. T. B.) Nach amtlicher Meldung bevon Uniondale, 30 Meilen von der Südlüfte der Kapkolonie entfernt, 4 Hufaren tot, 11 verwundet, 4 vermißt, Eine Schwierigkeit für die Streifenden ist noch immer die leidige Wohnungsnot. Am 1. September müssen an verschiedenen Orten wieder Wohnungen geräumt werden, jedoch ist schon Ersatz geschaffen und für die Umzugsfosten ist bereits gesorgt worden. Wenn die unter - Die beleidigte Dresdener Polizei. In einer Versamm- stü zung durch die gesamte Arbeiterschaft nach wie vor eine gute ist, Tung des Dresdener Gewerkschaftskartells hatte der Maurer och dann muß der Glasarbeiterschaft der Sieg werden. Lebhafte Beschwerde geführt, daß die Kränze und Schleifen, die auf hat aber die Organisation den Sieg errungen, dann wird dieselbe es den Gräbern der Märzgefallenen niedergelegt waren, sobald entfernt auch der gesamten Arbeiterschaft nie vergessen, welche Unterſtüßung und beschädigt wurden. Unter anderm batte er gesagt, es wäre ihr zu teil geworden ist. Der Arbeiterpartei werden durch diesen eine Schande, wenn Kollegen von auswärts kämen und fragten, Steg dann Tausende neuer Streiter zugeführt werden. welcher Flegel denn die Kränze so zerpigele". Man sollte die New York, 24. August.( W. T. B.) Aus Colon wird gemeldet: jenigen, die aus geitvertreib die Schleifen zerpigeln, doch gehörig An die Departements Gouverneure ist ein vom 18. Juli aus auf die Finger flopfen". Durch diese Bemerkung fühlte sich die Dresdener Polizei beleidigt und der Polizeipräsident Le Maistre Bogota datierter amtlicher Erlaß gerichtet worden, welcher besagt, da der Krieg sich mit Hilfe von Ausländern, welche die Grenze stellte Strafantrag. Der Angeklagte bestritt, diese Aeußerung in bedrohen, von neuem entfachen scheine, sehe die NeBezug auf die Polizei gebraucht zu haben, fie richte sich gegen Personen, die mutwillig die Beschädigung verübt haben. Das Gericht ist neu herausgegeben und der heutigen Nummer unsres Blattes bei gierung sich gezwungen, erstens die Zahlungen aller schwebenentschied aber im Sinne der Anklage und verurteilte den Angeklagten gefügt worden. Bei der Wichtigkeit der Lokalfrage erwächst den den Rechnungen für Kriegsmaterial borläufig einzustellen, ihre zu 75 M. Geldstrafe oder 15 Tagen Gefängnis. Parteigenossen die dringende Pflicht, die Lokalliste strenge zu Ausgaben auf die Bezahlung der Heeres- und Verwaltungskosten zu beschränken, zweitens alles zum Unterhalt, Ausrüstung und Genoffe Zielowski, Redacteur unfres Partei- Organs in Frank beachten. Den Saalabtreibereien und Verweigerungen gegen Mobilisierung des Heeres Erforderliche zu enteignen und brittens furt a. M., hat als Preßsünder nach Verbüßung einer viermonat- über, die in Berlin teilweise noch versteckt, in den Vororten dagegen Zwangs- und freiwillige Anleihen zu erheben und Kriegslichen Gefängnisstrafe gestern die ungaftliche Stätte verlassen, um offen betrieben werden, bleibt uns kein andres Mittel übrig, als tontributionen aufzuerlegen. Die Gouverneure werden dem an den Ort seines ehemaligen Wirkens zurückzukehren. die Lokalsperre; und diese dort, wo nötig, durchzuführen, entsprechend ermächtigt, nach den Erfordernissen der Lage in diesem muß das Bestreben aller Barteigenossen sein. Arbeiter, Parteigenossen, Sinne vorzugehen. Berliner Partei- Angelegenheiten. Die Lokalliste für Berlin und Umgegend Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Berlag von May Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Br. 198. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 25. Auguſt 1901. Lokales. Die Unparteilichkeit erhob und findige Unternehmer anspornte, die Aus den Nachbarorten. Der frühere Bankier Eduard Mertens in Potsdam, der lautet demgemäß: Unentgeltlichkeit der ärztlichen Hilfeleistung ein- Köpfe und Schädel zweier Giraffenbullen von Dimensionen, wie sie schließlich der Geburtshilfe und der Heilmittel. Unentgeltlichkeit der diese Tiere im Zoloogischen Garten nie auch nur annähernd erTotenbestattung. reichen. Es kann nur empfohlen werden, diese einzig in ihrer Art ist neben dem innig mit ihr verschwisterten Unverstand der Maffen Zur Verhütung einer weiteren Ausbreitung der Ruhr- dastehenden Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, so lange es noch einer der schlimmsten Krebsschäden, welche die Socialdemokratie zu epidemie in Spandau nach der Rückkehr der beiden Garde- Infanterie- möglich ist, da sie wahrscheinlich später nie wieder an die Oeffentlichbekämpfen hat. Aber während der Feind, den wir am schlimmsten Regimenter von Döberitz haben die Behörden Maßnahmen getroffen. feit tommen. hassen", ein alter Gefelle ist, tritt uns die Unparteilichkeit im gang heimgekehrten Truppenteile am Freitag der Besuch sämtlicher Gast Zunächst ist den Unteroffizieren und Mannschaften der von Döberit und gäben Sinne erst als Kind neueren Datums entgegen. Sie wirtschaften im Stadtbezirk Spandau durch Brigadebefehl bis auf darf ihren Ursprung auf das Bismarckische Regiment zurückführen, weiteres untersagt worden. Urlaub nach außerhalb wird nur in den unter dem Spitznamen„ Blechbankier" dortſelbſt eine der stadtdas die Charakterlosigkeit zum gewinnbringenden Geschäft dringendsten Fällen gewährt. Die in den Mannschaftskantinen bar bekanntesten Figuren ist, hat jest wieder eine recht arge Scene mit öffent- gebotenen Speisen und Getränke, sowie auch die Menageküchen sind der Polizei, die ihn verhaften wollte, veranlaßt. Mertens, der einst liche Meinung zu Gunsten der Mächtigen zu forrumpieren. einer ständigen ärztlichen Kontrolle unterworfen. Für sämtliche bessere Tage gesehen hatte, ist noch immer der Besiger des Hauses Das nackte Offiziösentum war zu verrufen, als daß seine un- Truppen der Spandauer Garnison ist durch Kommandanturbefehl die Hadiz- und Charlottenstraßen- Ecke, das er gänzlich verwahrlösen läßt, geschickten Stilproben Abnehmer finden konnten, und wenn je ein Anzeigepflicht beim Auftreten von Ruhr- und andren Darmkrankheiten zumal es fast leer steht, weil kein Mieter bei dem exaltierten Hauswirt aushält. Gerade an dem Tage, wo der Kommerzienrat Ausspruch Bismarcks richtig war, so der, daß anständige Leute nicht angeordnet worden. Auch für die gesamte Stadt Spandau ist eine wurde Sanden verhaftet wurde, auch Mertens Mertens gefänglich für ihn arbeiteten. Da wurde, zu spät eigentlich, als daß der derartige Polizeiverordnung erlassen. eingezogen, da er eine viermonatliche Strafe in Tegel verbüßen Reichsheros selber noch sonderlich davon profitieren konnte, die UnDie große Wertschäßung, deren sich die Berliner Feuerwehr mußte, weil er allerlei fingierte Bestellungen einem damals bei ihm parteilichkeit entdeckt, jene gefällige Dirne, die ihren Namen ungefähr selbst in außereuropäischen Ländern erfreut, hat die japanische wohnenden Glasermeister an die Tafel geschrieben und dadurch mit demselben Recht verdient wie der Zickzackkurs die Lobeshymnen, Regierung bewogen, den ersten Fachmann ihres Landes zum ein- Urkundenfälschungen begangen hatte. Zwangsweise ist nun, während die ihm tagtäglich von geschäftigen Leuten gespendet werden. Denn senden. Es ist dies der Branddirektor S. Matsui, Direktor im restauriert worden, so daß er nach seiner kürzlich erfolgten Entlassung gehenden Studium des Berliner Feuerlöschwesens nach hier zu Mertens seine Strafe verbüßte, sein Haus auf polizeiliche Anordnung weit entfernt davon, in objektiver, gerechter Abwägung die Ansprüche japanischen Polizeipräsidium zu Tokio und Ministerialrat im in bessere Räume einziehen konnte. Mertens hielt aber in der Nachder verschiedenen Parteien und Intereffengruppen zu berücksichtigen, Ministerium des Innern. Herr Matsui ist auf sechs Wochen zur barschaft nicht Frieden und zog sich bald wieder eine Gefängnisstrafe thut die unparteiische Presse vom Schlage des„ Lokal- Anzeigers" Dienstleistung bei der Berliner Wehr kommandiert und bereits hier von drei Wochen zu, die er jetzt antreten sollte. Da er sich nichts, was den herrschenden Klassen, den Behörden und namentlich eingetroffen. aber nicht freiwillig stellte, so wurden am Donnerstag einige Schutzder Polizei wider den Strich gehen könnte. Die Machthaber werden in widerlicher Weise angeschmeichelt, schlimme Ungerechtigkeiten dienst- wurden sechs lästige Ausländer": vier östreichische Staatsangehörige aber leichter befohlen, wie auszuführen, denn Mertens hatte sich in Preußische Gastfreiheit. Aus Preußen ausgewiesen männer beauftragt, ihn in seiner Wohnung zu verhaften. Das war beslissen beschönigt und vertuscht und den Interessen des platten sowie je ein Stuffe und Italiener. Unter den Oestreichern befinden seiner Wohnung verrammelt und öffnete nicht die Thüre. Als man Philistertums Loblieder gesungen. Als Entschädigung aber für diese sich der aus Wien gebürtige Buchhalter insty und die ebendort dieselbe gewaltsam öffnen ließ, fand man Mertens im Bette liegend faden Bettelſuppen erhält das weite Lesepublikum der unparteiischen geborenen Commis Gebrüder Klein.- Im Regierungsbezirt vor. Er fimulierte Krankheit und berief sich auf den Kreisphyfitus, Breffe in Ueberfülle Sensationen aufgetischt, die in sittlicher Hinsicht Potsdam sind in den letzten Monaten nicht weniger wie der aber feine Krankheit nicht bestätigte, so daß er das Bett verauf der Stufe der Schundromane stehen und die allerniedrigsten Bolen stammend, des Landes verwiesen worden; 25 tontratt tommen mußte. Sollte der Sonderling nicht doch, wenn auch nicht 62 Arbeiter und Arbeiterinnen, meist aus Russisch- lassen und unter großem Menschenauflauf mit zum Gefängnis Instinkte wecken. Am verderblichsten und den Machtbrüchige" Saisonarbeiter beiderlei Geschlechts werden förperlich, so doch geistig krank sein? Habern am gefälligsten zeigt sich die unparteiische Presse augenblicklich wieder gesucht, um ihre Ausweisung veranlassen zu jedoch, venn wichtige Tagesfragen auftauchen, die die können. " Bezüglich der Massendiebstähle in der königlichen Pulverfabrik zu Spandau sind die polizeilichen Nachforschungen jetzt insofern Interessen eines jeden, auch des geringsten Staatsbürgers Die Angelegenheit des ,, Bankiers" Opitz beschäftigt immer zum Abschluß gelangt, als sich zur Zeit zu weiterem Vorgehen gegen berühren, wenn, wie gegenwärtig z. B., cin großer Raubzug auf die noch die Behörden. Opig befand sich schon seit länger als einem Berdächtige fein ausreichender Anlaß bietet. Es waren im Laufe Taschen des Volkes unternommen werden soll. Wohl hat die zum Jahr in ständiger Geldverlegenheit, umsomehr als er im Verkehr mit der letzten Tage noch verschiedene anonyme Mitteilungen eingrößten Teil aus Proletariern, aus kleinen Leuten bestehende Leser- weiblichen Personen allem Anschein nach ganz bedeutende Summen gegangen, in denen zahlreiche Pulverarbeiter der Mitthäterschaft schaft der unparteiischen Blätter unter den Folgen des Zollgesez- verbrauchte. Opitz war in verschiedenen hiesigen Juwelengeschäften bezichtigt wurden; solche Anzeigen haben sich aber in keinem wurde bei den vorgenommenen Entwurfs ebenso zu bluten wie die Leser der socialdemokratischen ein guter Kunde. Er kaufte wertvolle Schmucksachen, die er dann Fall bestätigt, wenigstens Allerdings Presse, aber statt der Weckrufe, die die Masse des Volkes auf die drückendsten Schulden zu befreien. Schon vor mehreren Monaten besteht die Gewißheit, daß eine Anzahl Personen, die in der versetzte, um sich so neue Gelder zu verschaffen und von den Haussuchungen nichts Verdächtiges vorgefunden. drohende Gefahr aufmerksam machen sollten, finden wir in den ge- war gegen den Bankier wegen derartiger Verwertung gekaufter Gegen- Pulverfabrik beschäftigt sind, sogleich nachdem die Entdeckung der nannten Blättern lange Berichte über Ehescheidungsprozesse, ein- stände Anzeige erstattet worden, jedoch war es der Behörde nicht Diebstähle bekannt geworden, die in ihrem Besitz befindliche Diebsgehende Beschreibungen von fürstlichen Garderobenstücken und ebenso möglich, gegen Opiz vorzugehen, da er die Waren stets auf Stredit beute fortgeschafft haben; nur in einem Fall gelang es, das bezügliche umfassende Meldungen über Morde und Hinrichtungen. Mit solchen faufte, und so mußten die Geschädigten auf den Weg Versteck ausfindig zu machen, und zwar, wie mitgeteilt, in der untersensationell aufgebauschten Geschichten werden die Massen eingelullt, der Civilflage verwiesen werden. Depotgelder sind Opis nur in ge- irdischen Diebshöhle am Havelufer. Eine Menge gestohlener Fabrik. während das beutehungrige Agrariertum sich auschickt, die ringem Umfange anvertraut worden und diese, hat man in den sachen sind aber von den Spizbuben, damit jede Spur verwischt werde, Preise für die unentbehrlichsten Lebensmittel enormen in die Höhe Untersuchung gegen D. hat nur eine einzige strafbare Handlung er- werden. Bureaus der Bankfirma unangetastet vorgefunden. Die bisherige in die Havel geworfen worden; einiges konnte bereits herausgefischt Mit Hurra wird auf agrarischer Seite der Zollwucher insceniert. Haftung führte, dein Schlächtermeister 3., dem er auf Grund falscher Erhöhung der Getreidezölle, welche die Gemeindevertretung von geben. Sie betrifft den bereits erwähnten Fall, der zu seiner Ber- Lichtenberg und der Brotwucher. Eine Petition gegen die Was bedeutet aber das tölpelhafte Geschrei der Landbündlerpresse Vorspiegelungen nach und nach 500 000 m. abnahm. Die gesamte gegen die unschätzbaren Dienste, die der„ Lokalanzeiger" den Schuldenlast des Bankiers dürfte sich auf weit über 2 Millionen Lichtenberg an den Reichstag beschlossen hatte, war vom Landrat agrarischen Feinden des deutschen Volks durch Stillschweigen und Mark beziffern, denen nur verschwindend wenig Attiva gegenüber mit der seltsamen Begründung beanstandet worden, daß die EigenBertuschen leistet? August der Starke sollte zum Ehrenmitglied des stehen. Auch Frau Opitz ist von dem Untersuchungsrichter ver- schaft Lichtenbergs als Industrieort nicht die Petition rechtfertige Agrarierbundes und zum uckermärkischen Granden befördert werden, nommen worden. Es ist festgestellt, daß sie weder von dem Vor- und die Absendung daher eine Ueberschreitung der Gemeindebefug so verdient macht er sich um die Interessen der modernen Raubritter leben ihres Mannes noch von den Geschäftspraktiken desselben nisse bedeute. dadurch, daß er schweigt, während in der politischen Presse der hef standen, vor seiner Frau die einlaufenden Klagezustellungen zu verirgend welche Kenntnis gehabt hat. Opitz hat es meisterhaft vertigste Rampf tobt. Wenn der Name des Herrgotts im Agrarierblatt bergen. für die Auspowerung des Voltes mißbraucht wird, so läßt sich solcher zu schrauben. einer Vorlage an die Gemeindevertretung, die den Antrag auf Erhebung Gegen diese Auffassung wendet sich der Gemeindevorstand mit der Klage gegen die Maßregel der Beanstandung enthält. Unfug nach Gebühr brandmarken; unendlich viel schwieriger ist es jedoch, Allgem. Fleischer- ẞtg." berichtet, der Schweineverkäufer Robert gesetzt, daß das Brot das wichtigste Nahrungsmittel der Bevölkerung Nach Unterschlagung von über 50 000 Mark ist, wie die In der ausführlichen Begründung der Vorlage wird auseinanderdas Volk auf die Thatsache aufmerksam zu machen, daß es un Behrens flüchtig geworden, der bei einer hiesigen Vieh- Kommissions sei und daß von der durch die Bollerhöhung bewirkten Verteuerung parteiisch eingeschläfert werden soll, damit die Junker ihm das Fell firma auf dem städtischen Viehhof angestellt war. Er hat am Mons nicht allein die zahlreiche Industrie- Arbeiterschaft des Orts, sondern über die Ohren ziehen. Mit Entrüstung würde der proletarische tag für die Vieh- Stommissionsfirma bei verschiedenen Schlächter die Vieh- Stommiſſionsfirma bei verschiedenen Schlächter nicht allein die zahlreiche Induſtrie- Arbeiterschaft des Orts, sondern Leser der unparteiischen Presse bei der Reichstagswahl die An- meistern die genannte Summe eintassiert und soll sich damit nach auch die Gewerbetreibenden schwere Nachteile haben werden. Da schuldigung zurückweisen, daß er konservativ stimme; unempfindlich London begeben haben. Seine Frau und drei erwachsene Töchter nach Annahme der hohen Zölle an den Abschluß langfristiger scheint er gegen den mur zu begründeten Vorwurf, daß er dem sind von ihm hier ohne Mittel zurückgelassen. Handelsverträge nicht zu denken sei, so würde der Industrie Junkertum in die Taschen arbeitet, wenn er auf ein parteilos Schillerndes Sensationsblatt abonniert ist. Und doch muß die socialdemokratisch denkende und handelnde Arbeiterschaft die indifferenten Massen immer von neuem darauf hinweisen, daß ihr schlimmster Feind ihre Presse ist, die unparteiisch geschminkte Dirne der Machthaber und Unterdrücker, die Sensationspresse. Wegen ungebührlichen Betragens vor dem Gewerbe gericht wurde Sonnabend eine junge Dame auf vier Stunden eingesperrt. Sie hatte als Vertreterin der Firma Auerbach vor der Kammer II einen Vergleichstermin wahrzunehmen und that das mit solcher Bravour, daß Gewerbegerichts- Direktor v. Schulz mehrfach Anlaß zu Rügen hatte. Mit Borliebe gebrauchte sie recht schnippisch das Wörtchen bitte!". Herr v. Schulz drohte schließlich mit ihrer Bestrafung. Und wieder entfloh den Lippen der Holden das sonst so gefällige bitte" in der unangenehmen Betonung, die man bei jungen Mädchen nicht recht leiden mag. Vier Stunden Haft waren die Folge. Einen sehr bedenklichen Umfang hat in der Stadt Schwiebus des Ortes die Entwicklungsfähigkeit genommen werden, ja, es die Granuloje angenommen. Schulkinder und deren erwachsene An- würde vielleicht nicht einmal mehr möglich sein, den Standgehörige sind in so großer Anzahl davon befallen, daß besondere punkt aufrecht zu erhalten, den sie bisher errungen hat. Die durch Maßregeln ergriffen werden müssen, um des Uebels Herr zu werden. solchen Niedergang. der Industrie herbeigeführte Verminderung der Da es in Schwiebus selbst an den notwendigen Einrichtungen zu Steuerkraft müsse die Interessen der Gemeinde schwer beeinträchtigen. einer wirksamen Bekämpfung der Krankheit fehlt, so hat sich die Re- Formell. komme noch in Betracht, daß durch Urteil des Obergierung ins Mittel gelegt, um anderweitig Hilfe zu finden, und es Verwaltungsgerichts vom 10. März 1886 in einem ganz gleichen ministeriums sich einzugreifen veranlaßt sieht. Der Regierungsist nicht ausgeschlossen, daß die Medizinalabteilung des Kultus- Falle der Kommune Stettin das Recht zur Absendung einer Petition Der Regierungs präsident von Frankfurt a. D. hat bestimmt, daß vorläufig fünfzig wie der erwähnten ausdrücklich zugesprochen sei. Somit rechtfertige Personen, Erwachsene und Kinder, zur Behandlung nach Berlin in sich der Vorschlag, die Beanstandung im Verwaltungsstreitverfahren eine geeignete Anstalt gebracht werden sollen. Die Kosten hätte die anzufechten. Stadt Schwiebus zu tragen. Der Lankwitzer Grundbesitzer- Verein hatte für gestern Abend An einem Rollmops erstickt ist der frühere Cigarrenmacher eine Versammlung einberufen, um gegen das neue Asyl des Deutschen Hermann Keim, ein Mann von 62 Jahren, der von seinen Renten Tierschutz- Vereins, welches bekanntlich vor zwei Monaten eröffnet lebte und in der Friedenstr. 82 wohnte. Keim besuchte gestern die worden ist, Stellung zu nehmen, da die Beſizer der angrenzenden in demselben Hause gelegene Schantwirtschaft von Scheffer und trant Straßenzüge durch das Gebell der Hunde belästigt und geschädigt zwei Glas Bier. Dann trat er an den Schanktisch und nahm, indem würden. Der Bau des Asyls, gegen welchen ursprünglich durch die Die Zahl der russischen Studenten und Studentinnen an er die Wirtin darauf aufmerksam machte, einen Rollmops. Diesen Gemeinde Widerspruch erhoben wurde, ist nach einem Plane der Berliner Universität beträgt gegenwärtig nach amtlichen russischen steckte er ganz in den Mund und suchte ihn hinunterzuwürgen. Das ausgeführt, der von der Regierung als auch von dem GemeindeMitteilungen etwa 300, während die Zahl der in Berlin und gelang ihm jedoch nicht, er brach vielmehr erstickt zusammen. Zwei Vorstand anerkannt worden ist. Aus diesem Grunde konnte Charlottenburg weilenden russischen Hochschulbesucher sich auf nahezu andre Gäste liefen sofort nach der Rettungswache in der Frankfurter die Gemeinde, wie in der Gemeinderats- Sigung mitgeteilt wurde, 600 beläuft. Besonders viel besucht werden von den Russen die allee, als aber von dort ein Arzt kam, war Reim schon tot. Alle nicht mehr gegen das Asyl Stellung nehmen, vielmehr mußten die Kollegien des Professor Mendel über Nervenkrankheiten. Auch die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der Wirt und die Gäste Grundbesiger auf den Klageweg verwiesen werden. Der Borsigende Berliner Gymnasien und Realschulen weisen in letter trugen die Leiche in die Wohnung des Verstorbenen hinauf. Steim des Deutschen Tierschutz- Vereins, Herr Generalmajor 3. D. Stäring, Zeit ziemlich viel aus Rußland stammende Schüler auf, zumeist sowie der Vorsitzende des Asyls, Herr Fabrikant Rieck, die der Söhne jüdischer Eltern, die wegen der prozentualen Beschränkungen Sigung beiwohnten, machten darauf aufmerksam, daß das Hundegebell doch nur in unmittelbarer Nähe des Asyls zu vernehmen sei. in der Aufnahme jüdischer Schüler in russischen Lehranstalten in den Der Verein werde jedoch Maßregeln treffen, um die Herstellung Schulen ihrer Heimat nicht untergebracht werden konnten. Dies einer vollständigen Ruhe zu ermöglichen. Nach einer kurzen Debatte bezügliche Anfragen wohlhabender russischer Juden an französische beschloß die Versammlung, in dieser Angelegenheit vom Klagewege Schulen sind ablehnend beantwortet worden, wobei darauf hin abzusehen und eine abwartende Stellung einzunehmen. gewiesen wurde, daß in Frankreich ein Gesetz in Vorbereitung jei, das die Aufnahme fremdländischer Schüler in französischen staatlichen Anstalten wesentlich beschränken werde. war Witwer. Von zwei Balken erschlagen wurde der 25 Jahre alte, aus Breslau gebürtige Arbeiter Georg Obuch, der mit seiner Frau und einer vierjährigen Tochter in der Faldensteinstr. 7 wohnte. Auf dem Ostbahnhof ist für die Werkstätten der Eisenbahn- Verwaltung ein neues Gebände errichtet worden. In diesem sollten die Ventilationsvorrichtungen des alten Gebäudes wieder angebracht werden. Um sie von diesem nach jenem hinüber zu schaffen, hat man ein 3 Meter hohes Gerüst errichtet, das auf zwei Böcken einen Flaschenzug trug. Beim Aufziehen eines Exhaustors mun brach am Donnerstagmorgen Gerichts- Beifung. Großen Unannehmlichkeiten war kürzlich ein Arbeiter durch das Gerüst zusammen, da es nicht ordentlich gebaut gewesen zu gefeh. Der Wahlsieg in West- Havelland wurde von unfren Partei Die socialdemokratische Siegesfeier und das Vereinsdas Vorgehen eines Arztes ausgefeyt. Ein Leser schreibt uns dar fein scheint. Zivei schwere Balken fielen Obuch auf den Kopf und genossen im Herbst vorigen Jahres im Lokal von Stockfisch zu über: Durch Umänderung eines Totenscheins erwuchsen dem Arbeiter fügten ihm eine schwere Schädelverlegung zu. Aerzte, die gleich zur Stathenow gefeiert. Der Gewählte, Genoffe Beus, hielt eine furze H. in der Sorauerstraße manche Schwierigkeiten 2c. Ein Arzt hatte Stelle waren, legten dem Verunglückten einen Verband an und Die Ehefrau des genannten Arbeiters wegen Blutarmut behandelt: ließen ihn mit einer Droschke nach seiner Wohnung bringen. Dort Ansprache, es wurden lebende Bilder gestellt und ein Couplet geAls diese nunmehr starb, stellte der Arzt folgendes Attest aus: starb er gestern infolge einer Gehirnerschütterung. Hierduach bescheinige ich, daß Frau H. wahrscheinlich am Herzfungen. Alles bezog sich auf den Wahlkampf und auf den Wahlfieg. Polizei und Staatsanwaltschaft sahen die Veranstaltung als schlage verstorben ist. Ich habe die Leiche besichtigt und nichts Auf- Eine hochinteressante Sonder Ausstellung präparierter eine Versammlung an, die zur Erörterung öffentlicher Angelegenheiten fälliges gefunden." Troydem der Arzt bei der Untersuchung der Objekte ist während des Zoologen Kongresses im Antilopen bestimmt gewesen sei und die deshalb polizeilich hätte angemeldet Leiche in Gegenwart von fünf Beugen Herzschlag als Todesursache hause unsres 8oologischen Gartens veranstaltet worden werden müssen. Das war unterlassen worden. Der Gastwirt festgestellt hatte, begab er sich am andren Morgen nach der Polizei und bleibt noch einige Tage ohne besonderes Eintrittsgeld zu sehen. Stockfisch als derjenige, der den Raum hergegeben hatte, wurde des und beantragte nochmalige Untersuchung durch den Kreisphyfitus. Da ist zunächst der riesenhafte Gorilla, der auf der letzten Bergehens gegen die§§ 1 und 12 des Vereinsgefezes alt= Die Leiche wurde nun beschlagnahmt und nach dem Leichenschau- Geweihausstellung so großes Aufsehen erregt hat. Er ist wohl der geklagt und auch in zweiter Instanz zu einer Geldstrafe hause gebracht. Inzwischen erfolgten durch die Polizei Recherchen größte feiner Art, der je erbeutet worden ist, ein geradezu verurteilt. Das Landgericht nahm ebenfalls an, daß nach dem Vorleben der Eheleute bis in die weiteste Bergangenheit riefenhaftes Ungetim von vier Centner Gewicht, das von in der Versammlung öffentliche Angelegenheiten erörtert zurück. Diese Vernehmungen dauerten noch fort, als die Leiche W. Umlauff vortrefflich ausgestofft, in feiner feiner lebhaften worden feien und von vornherein hätten erörtert werden schon freigegeben und die Todesurfache abermals festgestellt war. Kämpferstellung den Beschauer gruselig" machen kann. Sir sollen. Auf die Revision des Angeklagten hob indessen das Ju welche Stimmung jener Arbeiter versetzt wurde, ist wohl er- Walter Rothschild, der als zünftiger Zoologe und Natur Kammergericht die Vorentscheidung auf und sprach St. frei. flärlich und begreiflich, umſomehr als in jener Gegend allerhand forscher zum Kongreß hierher gekommen war, sah das Prachtstück Bräfident Groschuff führte zur Begründung aus: Der Wahlsieg an Gerüchte durch solchen Zwischenfall geweckt wurden. Solche un- und erwarb es sofort für ſein berühmtes Museum in Tring bei sich sei zwar eine öffentliche Angelegenheit, doch sei hier nicht angenehmen Dinge fönnten vermieden werden, wenn eine geprüfte London. Nicht minderes Intereffe nehmen einige Rekordstücke des erkembar, daß die Erörterung einer öffentlichen Angelegenheit Leichenschau- Kommission bestände. Ein Punkt unfres Programms bekannten Afrikareisenden Schillings in Anspruch; vor allem die stattgefunden habe. Eine Erörterung" setzte voraus eine Au 3. einander fegung einer Angelegenheit nach ihrem Grund und werden gegen 40 Personen ums Leben gekommen sein. Von den Wesen. Eine solche Auseinandersetzung sei aber hier nicht erfolgt, Passagieren und den Weißen unter der Schiffsbesaßung werden 35 denn in den fraglichen Veranstaltungen und in der Rede des vermißt und außer diesen wird vermutet, daß noch mehrere Reger Reichstags- Abgeordneten Beus sei der Wahlsieg lediglich geertrunken find. feiert, nicht aber im Sinne der Begriffsbestimmung des Kammer gerichts erörtert worden. Von einem Vergehen gegen die§§ 1 und 12 des Vereinsgefeges tönne déshalb nicht die Rede sein. Ein betrübender Unglücksfall beschäftigte gestern die zweite Ferien- Straftammer des Landgerichts I. Der fahrlässigen Tötung beschuldigt, befand sich der Buchbinder Robert Drez auf der Antlagebant. Am Abend des 26. Juli hatte der Angeklagte einen Geschäftsgang zu machen und mußte während dieser Zeit seine beiden Kinder, einen 12jährigen Knaben und ein 8 jähriges Mädchen, unbeaufsichtigt zu Hause lassen. Als er zurückkehrte, fand er sein Töchterchen als Leiche vor, der Bruder hatte es erschossen. Nachdem der Vater fortgegangen war, hatte der Knabe das Wäschespind durchsucht und durchsucht und dabei ein altes Tesching ohne Kolben gefunden. Der Knabe erinnerte fich, daß in einem Glase im Küchenschrank noch mehrere Patronen lagen, er Holte eine und brachte sie in den Lauf. Nun bemühte er sich, den etwas verrosteten Hahn zu spannen. Es gelang ihm dies nur zur Hälfte, dann schnappte der Hahn wieder zu und der Schuß ging los. Die Kugel traf die in der Nähe stehende Schwester in den Kopf und drang ins Gehirn. Dem Vater wurde nun der Vorwurf gemacht, daß er die Schußwaffe nicht vorsichtig genug auf bewahrt hatte. Der tief gebeugte Angeklagte erklärte, daß er in feiner fleinen Wohnung ein besseres Versteck für das Tesching nicht habe finden können. Er habe es zuunterst im Schranke unter der Wäsche verborgen, sicher aufbewahrt geglaubt, auch habe er nicht an nehmen können, daß das verrostete Ding überhaupt noch schußfähig fei. Staatsanwalt Liebenow meinte nicht, daß dem ohnehin Schwer U Wetter Prognose für Sonntag, den 25. August 1901. Ziemlich fühl, vorherrschend wolkig mit leichten Regenfällen mäßigen bis frischen nordwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Briefkasten der Redaktion. tag und Freitag von 7-9 1hr abends statt. Die juristische Sprechstunde findet am Dienstag, Donners: -TO beigefügten Führers. Dasselbe liegt in den öffentlichen Lefehalten aus. 1000. D. R. Unverständlich. 2. B. 7. 1. Ihnen, nicht Ihrer Frau: steht das Recht auf Erziehung Ihres findes interchis. Mißbrauch des Erziehungsrechts berechtigt zum Entziehen 2. Der Kläger muß im Sühneverfahren anwesend sein, sonst keiner. W. 23. Das Polizeipräsidium hat das Recht, den Nachweis Ihrer Ein darüber hinausgehendes Recht, Staatsangehörigkeit zu verlangen. und insbesondere das Recht, Führungsatteste von Ihnen zu verlangen, hat das Polizeipräsidium nicht, hat vielmehr Ihrem Antrage auf Aufnahme in den preußischen Staatsverband zu entsprechen, sobald Sie den Staatsangehörigs teitsnachweis geführt haben. Die Staatsangehörigkeit wird bereits durch die Militärpapiere geführt. Die Behörde tann aber einen Staats angehörigkeitsausweis, ausgestellt von der zuständigen Behörde, begehren. Zuständige Behörde ist in Ihrem Fall die Landesregierung zu Neu- Streliz. An diese wenden Sie sich mit dem Antrag, den Staatsangehörigkeitsausweis Ihnen zu erteilen. Fügen Sie Ihre Geburtsurkunde dem Antrag bei. M. N., Große Frankfurterstraße. 1. Nein 2. Ja. St. 100. 1. Der Vertrag, den Sie wohl im Auge haben, war vor 1900 gefchloffen. Seitdem zieht die Landesversicherungs: Anstalt das F. N. Framke. 1. Vom Polizeipräsidium erhalten Sie den auf un: Rranfengeld ein. 2. Die Heilanstaltspflege hat vielen gute Dienste geleistet. beschränkte Beit gültigen Paß. 2. Darüber wollen Sie sich im Kursbuch Pr. Pr. 1. Ja. 2. In solcher Handlung fann strafbarer Betrug er oder an der Eisenbahn- Auskunftsstelle( Alexanderplatz und Anhalter Bahnhof) blickt werden. 100. N. 1. Ja. 2. Die Forderung ist verjährt. unterrichten. 3. Etwa 500 Mart müssen Sie vorzeigen können. 3. Dem Wirt steht das Zurückbehaltungsrecht an allen der Pfändung nicht Gesellschaft. B. B. 000. Die Reichsbank. K. 4. Wenden Sie sich direkt an die entzogenen Sachen zu. 100. 1. Das ist bestritten, wird in der Regel F. K., Birkenstr. 12. Ein Erbschein ist die vom Gericht bejaht. 2. Im Jahre 1937. 3. Nein. Anna, Petersburgerstraße. darüber ausgestellte Urkunde, daß Sie Erbe sind. Einen Antrag auf Er: Wenn Sie volljährig( über 21 Jahre alt) find, sind Sie zur Zahlung verteilung eines Erbscheines finden Sie S. 237 Nr. 53 des dem„ Arbeiterrecht" pflichtet und können auf zahlung verklagt werden.- H. K., Brit. Ja. Mittwoch Donnerstag Sonntag Bei Anfragen juristischer Art ist es praktisch, Zeit sparend und darum sehr zu empfehlen, wenn man adressiert: Redaktion des Vorwärts" Juristischer Brieftast en, Beuthstr. 2, Hof II. Wochen: Spielplan. Opernhaus Sonntag 25. Montag 26. 29. Freitag 30. Sonnabend 31. 1. Dienstag 27. 28. Geschlossen Geschlossen Geschlossen Egmont Geschlossen Geschlossen Geschlossen Carmen geprüften ein Vorwurf zu machen sei, er beantragte dessen Frei Königliches Mamsell Angot Mamfell Angot sprechung. Der Gerichtshof erkannte demgemäß. Königl. Schauspielh. Neues Des Meeres Romeo u. Julia und der Liebe Wellen Die Journalisten Wie die Alten fungen Der Kompagnon Ein Sommer: nachtstraum Der Mikado Opern Th. ( Heinr. Bötel) Der Troubadour ( Heinr. Bötel) Der Wildschütz Der Postillon Rosenmontag Das Lumpengefinder. v. Lonjumeau Rosenmontag Die Weber Rosenmontag Die Macht der Finsternis Mamsell Angot Die Fledermaus Mamsell Angot Mamsell Angot Wilhelm Tell Der Mikado Die schöne Galathee Die Kron prätendenten Ein Volksfeind Rosenmontag Nachm.: Die vers suntene Glocke Der Revisor Die Kron prätendenten Maler. Wander.! Mittelmeerfahrten der Erde der Erde Mittelmeer fahrten Dermischtes. Schiller: Theater Deutsches Theater Acht Personen ertrunken! Die von Stettin aus verbreitete Meldung, daß sämtliche 16 Personen von dem bei Brüsterort gesunkenen Dampfer Libau Packet" gerettet seien, bestätigt Gsp. d. Less.-Th. fich leider nicht; der Hartungschen Zeitung" zufolge ist das eine der beiden Boote bei Sakrau gekentert und acht Personen find ertrunken. Schon wieder eine Schiffskatastrophe. Der auf dem Ohio fluß fahrende Dampfer" City of Golconda" kenterte kürzlich bei Heftigem Winde und sant in zehn Faden Waffer. Als der Unfall fich ereignete, waren viele der Passagiere beim Abendessen in der Kajüte und hatten keine Zeit, an Deck zu eilen. Wahrscheinlich Für den Inhalt der Juferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 25. Auguft. Opernhaus. Geschlossen. Urania Aus d. Tagebuch durch die Mark Aus d. Tagebuch Brandenburg. II Berliner Theater Theater Aus d. Tagebuch Aus d. Tagebuch der Erde der Erde Taubenst. 48/491 Theater. Sonntag: Carmen.( Ottilie Megger.) Montag: Der Prophet. Dienstag: Aleſſandro Stradella. Cavalleria rusticana. Ständiges Repertoire: Neues Königl. Opern Theater( Kroll).( Trianon Theater): Alle Abende: Lebende Lieder. des Westens. Sonntag bis Freitag: Theater Charivari.( Seceffionsbrettl.) Sonnabend: Martha. Sonntag: Der Bettelſtudent. Metropol Theater. Alle Abende: Schön war's doch! Central Theater. Alle Abende: Die Geisha. Friedrich Wilhelmstädtisches Theater. Alle Abende: Der Zigeunerbaron. Secessionsbühne. Alle Abende: Buntes Theater.- Belle- Alliance Theater. Sonntag und folgende Tage: Der Better. Sonntag, den 1. September: Münchener Ueberbrettl. Socialdemokratischer Schiller Theater Urania Castans Panopticum. Apollo- Theater Wahlverein für den 4. Berl. ( Wallner Theater). Morwitz- Oper. Letzte Sonntagsvorstellung, nachm. 3 Uhr, bei halben Preisen: Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Der Barbier von Sevilla. Aus dem Tagebuch der Erde. Komische Oper in 3 Aufz. von Rossini. Abends 72 Uhr: Invalidenstr. 57/62. Schauspielhaus. Romeo und Julia. Gastspiel Heinrich Bötel. Tägl. Sternwarte. Anfang 72 Uhr. Montag: Des Meeres und der Liebe Wellen. Neues Opern Theater( Kroll). Mamsell Angot. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Jm Trianon: Theater: Lebende Lieder". Anfang 8 Uhr. Jm Garten: Täglich großes Konzert. Schiller.( Morivitz Oper.) Der Troubadour. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Barbier von Sevilla. Montag: Der Wildschütz. Deutsches. Rosenmontag. Anfang 71/2 Uhr. Nachin. 22 Uhr: Senschel: Fuhrmann Montag: Das Lumpengesindel. Berliner. Carmen. Anfang 8 Uhr. Montag: Der Prophet. Lessing. Geschlossen. Residenz. Geschlossen. Nenes. Geschlossen. 23eften. Theater Charivari"( Se: ceffions Brettl). Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Secessionsbühne. Buntes Theater: Ueberbrettl. Anf. 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central. Die Geisha. Anfang 8 Uhr. Montag: Diefelbe Borstellung. Thalia: Geschlossen. Cart Weisi. Talolo. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Der Zigeunerbaron. 8 Uhr. Anfang Montag: Dieselbe Vorstellung. Jm Part: Großes Doppelfonzert und Specialitäten. Der Troubadour. Große Oper in 4 Aften von G. Berdi. Montagabend 72 Uhr: Vorletzte Opernvorstellung und Benefiz für das Orchester- und Chorpersonal: Der Wildschütz. Dienstagabend 7/2 11hr: Schluß der Opern Saison. Abschied Heinrich Bötels. Der Postillon von Lonjumeau. V Central- Theater. Heute Anfang 8 Uhr mit ganz neuer Ausstattung an Kostümen, Dekorationen und Requisiten bei ermäßigten Preisen zum 728. Mal: Die Geisha. Operette in 3 Atten v. Sidney Jones. Morgen und folgende Tage: Die Geisha. Internationale Ausstellung für Feuerschutz und Belle- Alliance. Der Better. An Feuer- Rettungswesen fang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Im Garten: Großes Gartentonzert und Lustiges Brettl". Anfang 6 Uhr. Metropol. Specialitätenvorstellung. Schön, war's doch. 8 Uhr. Montag: Dieselbe Berliner Aquarium Unter den Linden 68 a. Eingang Schadowstr. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis: 25 Pf. E Reichhaltigste Ausstellung der Welt an lebenden Seetieren, Reptilien etc. Zoologischer Garten Heute Entree 50 Pf. Kinder die Hälfte. Ab 4 Uhr nachmittags: Grosses Konzert ausgeführt von 3 Kapellen. Metropol- Theater. Heute Sonntag, 25. August: Schön Zum 2. Male: war's doch! Grosse Berliner AusstattungsFeuer- Rettungswesen posse mit Gesang und Tanz in Berlin 1901. Kurfürstendamm 150-156. Heute: Großes Fest Anfang anläßlich des Brandenburgischen Feuerwehrtages. Bon 4 Uhr an: von 5 Bildern mit freier Benutzung von„ O, diese Berliner" Julius Freund. Musik von Victor Holländer. In Scene gesetzt vom Direktor O Richard Schultz. Emil Thomas als Gast. Apollo. Specialitäten Borstellung. Gr. Monstre- Konzert. Joseph Josephy a. D. Frau Luna. Anfang 8 Montag: Dieselbe Vorstellung. Auf dem Versuchs- und UebungsPaffage Theater. Damen Ring- felbe: = fämpfe. Specialitäten- Borſtellung. Lösch- u. Rettungsmanöver H. Bender. G. Kaiser. ber freiwilligen Feuerwehr Elise de Veré a. D. Anfang 12 Montag: Dieselbe Vorstellung. = Tegel Passage Panoptikum. Speciali 3 Uhr, der freiwilligen Feuerwehr Grunewald 512 Uhr, der Berliner Feuerwehr 7 Uhr. täten Borstellung. Reichshall en. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal.) Abends 8 Uhr: Ans dem Tagebuch der Erde". Montag: Dieselbe Vorstellung. Invalidenstraße 57/62. Schauturnen der Lehrlings: abteilungen der Berliner Turnerschaft 42 Uhr. Sanitäts- Nachtübung unter Verwendung des Schuckertschen Be leuchtungswagens 8 Uhr. Täglich abends von 5-10 Uhr: Praktische Vorführungen von Lösch Sternwarte. und Rettungsgeräten, Feuerlösch Frid Frid. F. Georgette. Gastspiel: Saharet. Anfang 28 Uhr. mitteln, Straßenreinigungsmaschinen Rauchen überall gestattet. usw. von 22-5 Uhr. Näheres im Specialprogramm in der offiziellen Ausstellungs- Zeitung. Sanssoucion Im Garten: Täglich: Hoffmanns Nordd. Sänger und Konzert. Donnerstag, Sonntag u. Montag: Tanzkränzchen. Jm Kuppelsaal( Mittelbau der Haupthalle) 4, und 7 Uhr: Elektrische und Ostbahn- Park. andre experimentelle Vorführungen. Am Küstrinerplatz. Rüdersdorferstr. 71. Am Abend festliche Jülumination des gesamten Ausstellungsgeländes unter Mitwirkung der 0. Firmen Hermann Imbs. Täglich: Rümpeler, Sprottau, und Kurt Großes Konzert, Schäfer, Berlin.( 11. a. farbige Theater- u. Fontaine). 9 Uhr: Gr. Bapfen: Specialitäten- Vorstellung. streich der vereinigten Mujit tapelleu. Neu! Friedrichstr. 165. Neu! Nen! Der künstliche Mensch! Die sensationellste Erfindung der Neuzeit! Der Clou" der Pariser WeltAusstellung. Vorstellungen: 12Uhr mittags, 3, 5, 6, 7 Uhr nachmittags. Carl Weiss- Theater Große Frankfurterstr. 132. Direft.: B. Zimmermann& O. Schramm. Lustspiel- Ensemble. Letter Sonntag. Talolo Anfang 8 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Mittwoch bis Sonnabend: OpernVorstellung. Im Garten: Theater, Konzert und Specialitäten Vorstellung. Damen- Ningkampf. Betty Laars, weiblicher Herkules. 4 Uhr. Vom Sonntag, 1. September ab: Berliner Nangen. Gr. Gesangspoffe in 7 Bildern von G. Albert. Musik von Leonard. Konditor Th. Böhm A. Tyrkowski. Frige Wolffram Carl Weiß. Reichshallen. Heute, sowie täglich: Humorist. Soiree der Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Schweizergarten Am Königsthor. Am Friedrichshain Täglich: Theater.- Ball. Neue Specialitäten. Abend 10 Uhr: Robert Steidl als Wolzogen 11, Ueberbrett!-Parodie 10 hervorragende Specialitäten. Ferner: Reichstags- Wahlkreis. ( Süd- Ost.) Todes- Anzeige. Den Mitgliedern hiermit zur Kennt nis, daß am 22. d. M. unser braver Genoffe, der Schloffer. Max Bäthge Bezirk 106, nach kurzer Krankheit vers FrauLuna torben ift. mit dem Luftballett Grigolatis". tag, nachmittags 4 Uhr, von der Konzert 7 Uhr. Die Beerdigung findet heute Sonn Leichenhalle des Emmaus- Kirchhofes Anfang der Vorstellung 72 Uhr. in der Hermannstraße aus statt. Um recht rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Prater- Theater Kastanien- Allee 7/9. Täglich: Auf fremder Erde. Ausstattungsstück mit Gesang u. Tanz in 4 Bildern von Hugo Schulz. Auftreten der Excentric- Chansonnette des Hedwig Döring, Grotesque Komiters Paul Coradini, der Frères Douseck, Gigerl: Afrobaten. The J. A.: R. Weiße, Forsterstraße 39. 10 jähriger Arbeiter- Gesangverein mit guter Staffe und großem Notens schatz sucht stimmbegabte Genossen ( 2. Tenor). Uebungsstunde jeden Donnerstag von 9-11 Uhr abends Weinstraße 11. Karleys, Musifaliſche Stomödianten. Berliner Mr. Bartlings lebende Photographien. Konzert und Ball. Eintritt 30 Pf. Anfang 4 Uhr. Numerierter Platz 50 Pf. Puhlmanns Kalbo. Felix Scheuer U 376 Ik- Trio. Stralsunderstr. 1. Empfehle den Parteigenossen, Freunden und Bekannten mein[ 405 Weiß- u. Bayrisch- Bierlokal Vaudeville- Theater neb Bereinszimmer. Bute Weiße. Schönhauser- Allee 148. Täglich: Große Theater: und Karl Rott, Straßmannstr. 23. Täglich: Große Theater und Johannisthal. Raus Park- Restaurant. Specialitäteu- Vorstellung. Nur Kräfte ersten Ranges. Großer Lacherfolg! Wir Großer Lacherfolg! brauchen keine Männer mehr. Große Ausstattungsposse in 2 Atten von Clefeld. Wochentags 5 Uhr. Sonntags 4 Uhr. F. Lehmann, Direttor. Anfang: W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Täglich Konzert, Theater: und Specialitäten- Vorstellung. Die Veilchenfee. Burleste mit Gesang in 2 Bildern von W. Gerice. Musit von Schmidt. Jm Saale: Tanzkränzchen. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Kaffeeküche.Kegelbahn.Ausspannung. Saal für Vereine u. Versammlungen. Buss' Salon, Gr.FrankfurterStrasse 85. Empfehle meinen Saal und Garten noch einige Sonnabende zu Festlichfeiten, Montag und Mittwoch zu Verfammlungen. Otto Theel.[ 21220* Achtung! Ringfreier Spiritus Politurspiritus 96 Broz. 31 Pf. Brennspiritus 87 Proz. 26 Pf. von 10 Ltr. ab frei Haus Berlin bertauft Otto Kalischer Nachfl., Marfiliusstr: 6. Bei Abnahme größerer Quantität billiger.[* Alhambra Teilzahlung Wallnertheater- Strasse 15 Jeben Berliner Leben. Jeben Sonntag und Dienstag: Großer Extra- Ball bei doppelt be: Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf. feztem großen Orchester. Anfang A. Zameitat. Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagfäulen. 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Daselbst große Spiele für Jung und Alt unter Leitung des Vereins, sowie GROSSES KONZERT. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2 Uhr ab zur Verfügung. Anfang 3 Uhr. Entree 10 Pfg. Hierzu ladet die Arbeiterschaft Berlins freundlichst ein Das Komitee. Lichtenberg. Sonntag, den 25. August, nachmittags 4 Uhr, Im Konkordla- Garten am Wasserwerk, Landsberger Chaussée 1: Ball- Kinderbelustigung. Erbschaft! Person gesucht Namens Seifert, mindestens 60 Jahre alt, kinderlos. Todes- Anzeige. Allen Freunden u. Bekannten zur Adresse A. L., Postamt Mauerstraße. Nachricht, daß meine innig geliebte Frau Vertreter der von+ 120* Elise Kleinert Blüte ihrer Jahre nach furzen aber ansständigen Tabafarbeitern geb. Netebus am 23. Auguſt in der begründeten Tabakfabrik begründeten Tabakfabrik schweren gelden dahingerafft wurde. Nottrodt, Hund& Fricke Konzert- Ball- Kinderbelustigung, Klein- Werther Nordhausen Kaffeeküche. Kegelbahn. Kinder- Fackelpolonaise. Entree 15 Pf. Kinder frei. Stocklaterne gratis. bei Die Beerdigung findet Montag, den 26. August, nachmittags 5 Uhr, von der Leichenhalle des Schöneberger Nordhausen, ße, ſtatt ift Franz Gutschmidt, Berlin S., Damm Nr. 8. 896 Der tiefbetrübte Gatte Linus Kleinert im Namen der Hinterbliebenen. Um zahlreichen Besuch bittet 223/8 Spec.: Nordhäuſer Kantabat. Centralverband der Schmiede. ensman Der Vertrauensmann. Ernte- Dankfest in Baumschulenweg Sonntag, den 25. August: Abschied Nansens und grosser Fackelzug mit bengal, Beleuchtung. Höchst sehenswert. Konzert und Tanz. Kinderfest. Arrangeur Mr. Toni Aug. Ackermann. Seeterrasse Lichtenberg, Röderstr. 6. 276 19 Central- Verband der Zimmerer Deutschlands.( Zahlstelle Berlin.) Sonnabend, den 31. August 1901, in der Aktienbrauerei Friedrichshain( fr. Lipps), Am Königsthor: Heute, Sonntag, den 25. August: Grosses Konzert. 1041 Musit Direktor: Paul Weinhöbel. Grosse Gala- Vorstellung der weltberühmten, bisher unerreichten Turmseil: Künstler The Liepelts Sensationelles Großes Sommer- Fest Tages- und Abend- Vorſtellung. zur Feier des 18. Stiftungs- Festes. Gr. Garten- Konzert ausgeführt vom Neuen Berliner Konzert- Orchester. Dirig. Rud. Tietz. Auftreten der Gesellschaft Strzelewicz. Lebende Photographien. Preiskegeln. Fackelzug. Kinderbeluftigungen aller Art, verbunden mit großartigen Ueberraschungen. Bei eintretender Dunkelheit bengalische Beleuchtung des Gartens. In beiden Großer Sommernachts- Ball. Sälen: Herren, die am Tanz teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 3 Uhr an zur Verfügung. Eintrittskarten 25 Pf. Anfang des Konzerts nachmittags 4 Uhr. Programm am Eingang des Gartens. Um recht regen Besuch wird gebeten. Freunde und Gönner sind ebenfalls ganz ergebenst eingeladen. Das Komitee. Eintrittskarten sind im Bureau, Engelufer 15, 3 Tr., Zimmer 32, in sämtlichen Bezirks- 3ahlstellen, bei allen Bezirkskassierern, sowie bei den Komiteemitgliedern zu haben. 255/4 Vorführung der neuesten Nummern in der modernen Turmseilfunft auf dent 250 Fuß langen und 90 Fuß hohen über den See ge spannten Drahtseil. Unter anderm: Mr. Liepelt als Herrenreiter auf dem Turmseil Achtung! Nordhäuser Kautabak Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege August Krause am Mittwoch gestorben ist. Ehre feinem Andenten. Athenstädt& Bachrodt Die Beerdigung findet heute Sonns Nordhausen überall erhältlich! Generalvertrieb:[ 21320* H. Preuss, N., Swinemünder- Strasse 66, I Roh- Tabak.m tag, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Andreaskirchhofs in Hohen- Schönhausen aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht 162/20 Die Ortsverwaltung. Danksagung. 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Volks Versammlung 214/16 in Kellers Festfälen, Koppenstraße 29. Tages Ordnung: Das Urteil des Ober- Kriegsgerichts gaus taupul in Gumbinnen. iisanil Referent Rechtsanwalt Dr. Karl Liebknecht. Achtung! Diskussion. Der Vertrauensmann. Achtung! Arbeiter! Handwerker! Donnerstag, den 29. August, abends 812 Uhr, in Kellers großem Saal, Koppenstr. 29, Große öffentliche Volksversammlung. Tages Ordnung: ine. Refer 1. Die wirtschaftliche Kraft und sociale Bebentung der Konsumvereine. Referent Eduard Bernstein. 2. Disfussion und Mitglieder- Aufnahme. 3. Verschiedenes. Die Agitationskommission des Ostens. Achtung! Achtung! Herrenkonfektions- Schneider und Schneiderinnen. Montag, den 26. August cr., abends 82 Uhr: Große öffentliche Versammlung im ,, Alten Schützenhaus", Linienſtr. 5. Tages Ordnung: 1. Welche Aufgaben haben die in der Herrenkonfektion beschäftigten Kollegen und Kolleginnen gegenüber dem jüngst erfolgten Zusammenschluß der Konfektionäre Deutschlands? Referent: Kollege Ritter. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. [ 163/1 Kollegen und Kolleginnen! In anbetracht der wichtigen Tagesordnung erscheint zahlreich und agitiert überall für einen guten Besuch der Ver fammlung. Der Vertrauensmann. Achtung! Achtung! des Maurergewerbes. Ausserordentliche Brauche der Korbmacher. General- Versammlung Montag, den 26. August, bei Wilke, Andreasstraße 26: der Vertreter der Kaffenmitglieder und Arbeitgeber Mittwoch, den 28. Auguft d. J.. Jphew abends 812 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engelufer 15, Saal V. Tages Ordnung: 1. Abänderung des Statuts: Versammlung. Tagesordnung: 1. Die augenblickliche Lage in der Kugeltorb Branche. 2. Ersakwahl zum Gesellenausschuß. 3. Branchenangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Die Kommiffion. §. 12. Beschlußfaffung über die Achtung, Stock- und Celluloidarbeiter! vom Oberpräsidenten vom 29. Juli cr. getroffene Erhöhung des durch schnittlichen Tagelohns, und zwar bei Klaffe I( Maurer) auf 3,50 M., Klasse II( Arbeiter) 3,00 M., Klaffe III( Lehrlinge) 1,50 M., Klaffe IV( weibliche Mitglieder) 1,50 M., Klaffe V( jugendliche weib: liche Mitglieder unter 16 Jahren) 1,00 M. Hieraus folgert sich bei § 13 Erhöhung des Krankengeldes. §19 Erhöhung des Sterbegeldes. §§ 28, 29 Abänderung der Eintrittsgebühren und Beiträge. § 49 Abf. II- auf Vorschlag der Aufsichtsbehörde- Streichung des Sakes: Von der Vertretung Gabes: ist dem Kassenvorstande vor Beginn der Generalversammlung Anzeige zu machen." § 66. Abänderung desselben. 2. Verschiedenes. Bericht über den Stand der Apothekerfrage. Berlin, den 17. August 1901. Der Vorstand.[ 2979b A. Daehne, A. Kelpin, Vorsitzender, Schriftführer, Pflugftr. 17. Demminerstr. 25. 776 Charlottenburg. Konsumverein. E.6. m. b.§. im General- Versammlung abends 81/2 Uhr, Orts- Krankenkasse am Dienstag, den 27. Auguſt, der Schneider, Schneiderinnen und verwandter Gewerbe zu Berlin. Die Vertreter der Ortskranken. kaffe der Schneider, Schneider: innen und verwandter Gewerbe u Berlin werden zu der am Dienstag, den 3. September, abends 8 Uhr, in den ,, Arminhallen", Kommandanten straße 20, stattfindenden Ausserordentlichen Verband d. Portefeuiller u. Ledergalanterie- General- Versammlung Arbeiter u. Arbeiterinnen Deutschlands. Dienstag, den 27. August, abends 82 Uhr: hierdurch eingeladen. Tagesordnung: 1. Oberpräsi Lotal von Bauer, Berlinerſtr. 86 a. Tagesordnung: Vortrag über die Bedeutung der Bedeutung der Großeinkaufs: Gesellschaften. Referent: Herr Mittwoch, den 28. August, abends 8 Uhr, im„ Englischen Garten"( oberer Saal), Alexanderstraße 27 c: Branchen- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags: Abgeordneten Genoffen Emanuel Wurm über: Der gewerbliche Gesundheitshschutz." 2. Diskussion. 3. Werkſtattangelegenheiten. 4. Verschiedenes. " Der wichtigen Tagesordnung halber ist es Pflicht eines jeden Kollegen, in der Versammlung zu erscheinen. Der Obmann. Modell- und Fabriktischler. Mittwoch, den 28. Auguft, abends 8%, Uhr, im Weddingpart, Müllerstraße 178: Branchen- Versammlung. Tages- Ordnung: 1088 1. Bericht der Werkstatt Kontrollkommission. 2. Werkstattangelegen heiten. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Obmann. Mittwoch, den 28. Auguft er., abends 8 Uhr, im Märkischen Hof, Admiralstraße Nr. 18 c: Branchen- Versammlung der Galanterie- und Luxusmöbel- Arbeiter ( Tischler, Drechsler, Maschinenarbeiter, Polierer). Tages Ordnung: Wie gestalten sich die gegenwärtigen Lohn- und Arbeitsverhältnisse in der jetzigen wirtschaftlichen Krise? Es ist Pflicht eines jeden in dieser Branche beschäftigten Kollegen, in der Versammlung zu erscheinen. Mittwoch, den 28. August, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Seitenflügel, Saal VII: Häntschke. Bericht über die Branchenversammlung der Musikinstrumenten- Arbeiter. Konsumvereins Bewegung in Berlin und Umgegend. Refe rentin: Frl. Imle. Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat, Vorlegung der Verträge mit den neuen Borstands mitgliedern zur Genehmigung. Ver: schiedenes. Es wird um zahlreiches Erscheinen von Mitgliedern und Gästen ersucht. Vereins. E. G. m. b. H. Dr. B. Borchardt, Vorsitzender. Tages Ordnung: 1. Die Berufsgenossenschaft der Musikinstrumenten Industrie und die Referent: Kollege E. Böske. 2. Dis= Unfallverhütungs- Vorschrift. tussion. 3. Branchen- und Verbandsangelegenheiten. NB. Zu dieser Versammlung sind die Kollegen der Fabriken Knabe it. Thal, Dieffenbachstraße 36; Laurinat, Wasserthorstraße 9; Nösser, Wasserthorstr. 32 sowie sämtliche in Pianofabriken arbeitenden Maschinenarbetter ganz besonders eingeladen. Der Aufsichtsrat des Konfund Achtung! Bauauschläger. Achtung! Orts- Krankenkasse Montag, den 26. d. M., vormittags 9 Uhr, in Louis Kellers Festsälen, Koppenstrasse No. 29: Große öffentliche Versammlung Oeffentl. Dersammlung Versammlungenten, betrefiend die ondervation Kormacher- Gewerbes fämtlicher Bauauschläger Berlins. 99 in, Graumanns Festsälen", Naunynstr. 27. Tages Ordnung: 1. Wohin steuern wir? Referent: Genoffe A. Hoffmann. [ 103/10 Tagelöhne. durchschnittlichen 2. Stand des Apotheker- Boykotts. 3. Verschiedenes. Der Vorstand. zu Berlin. 1. Unser Streik. 2. Verschiedenes. Das Bureau der Lohnkommission befindet sich Andreasstraße 26 Der Einberufer. 34/10 Die am 29. April d. J. beschlossene [ 326 fiebente Abänderung zum Statut ist bei Wilte. Telephon Amt 7 Nr. 945. 2. Distusfion. 3. Verschiedenes. bom Bezirks- Ausschuß genehmigt und Kollegen! In Betracht, welche großen Schäden Euch die neue Zollvorlage Frau Reimann, Vorf., Lübbenerstr. 3. tritt mit dem heutigen Tage in Kraft. bringt, ist Euer Erscheinen unbedingt erforderlich. Der Einberufer. Ernst Jache, Schriftf., Stromstr. 35. 273/19] Karl Schwedler. Achtung! Kistenmacher. Atung! Deutsch. Metallarbeiter- Verband Montag, den 26. August cr., abends 8% thr: ( Verwaltungsstelle Berlin). Gr. öffentl. Versammlung Bureau: Engel- llfer 15, Zimmer 1–5. Fernſprecher: Amt VII, 353. bei Stechert, Andreasstraße Nr. 21. Tages Ordnung: 1. Die wirtschaftlichen Strifen und die Aufgaben der Gewerkschaften. Referent: Reichstags- Abgeordneter Emil Rosenow. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Achtung! Der Einberufer. [ 94/12 Achtung! Dachdecker und Berufsgenossen! Große öffentl. Versammlung Dienstag, den 27. August 1901, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstraße Nr. 27c. Tages Ordnung: 1. Die Arbeitsordnung der Meisterschaft und wie stellen wir uns hierzu? 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom Streitfonds. 54/6 Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Einberufer. Verband der Tapezierer. ( Filiale Berlin.) Montag, den 26. Auguft, abends 1/29 Uhr, im Gewerkschaftshans, Engel- Ufer 15, Kombinierte Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Schriftstellers Herrn Leuss. 2. Diskussion. 3. Ver bandsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. 178/13 Die Verbandsleitung. Dienstag, den 27. August 1901, abends 8/2 Uhr, bei Nümann, Brunnenstr. 188, Versammlung der Bandagisten. Tages Ordnung: 1. Bericht der Lohnkommission über die Antwort der Arbeitgeber. 2. Diskussion und Stellungnahme hierzu. Das Erscheinen aller ist notwendig. Versammlung 2049 118/1 der Gold- und Silberarbeiter und verwandter Berufsgenossen im Dresdener Garten, Dresdenerstraße Nr. 45. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags: Abgeordneten Rosenow über:" Der deutsche Bauernkrieg von 1525". 2. Diskussion. 3. Verbands: Angelegenheiten. Sonnabend, den 31. Auguft, im Etablissement ,, Elysium", Landsberger Allee 40-41: Grosses Herbst- Vergnügen veranstaltet von der Bezirksleitung ,, Often". Garten- Konzert. Specialitäten-Vorstellung. Gr. Im Saal: Grosser Ball. Beginn des Konzerts 4 Uhr, der Vorstellung 6 Uhr. Kaffeeküche von 4 Uhr ab geöffnet. Entree 20 Pf. Herren, die am Tanz teilnehmen, zahlen 30 Pf. nach. Billets sind in allen Zahlstellen des Ostens, beim Bezirkskassierer und 117/18 Da am 1. September der paritätische Arbeitsnachweis in Kraft tritt, im Bureau, Engelufer 15, zu haben. erfolgt im Laufe dieser Woche täglich die Verlesung der im Arbeits: nachweis Beuthstr. 21 eingetragenen Kollegen. Dieselben werden gebeten, täglich zu erscheinen. Achtung! Achtung! Die Ortsverwaltung. Centralverband der Maurer 2. ( Zahlstelle Berlin II). Buchbinder, Galanterie-, Leder- Arbeiter große Mitglieder- Versammlungen: 25/19 und Arbeiterinnen. Für Südost und Oft im Lokale Wrangelstr. 10. Dienstag, den 27. August 1901, abends 1/29 Uhr, im Lokal Für Moabit von Feuerstein, Alte Jakobstr. 75, Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Wolfgang Heine über:„ Die persönliche Freiheit, ihr Schuß und ihre Begründung durch das Gesetz." 2. Der Streit bei Rau. 3. Verschiedenes. Erscheint vollzählig in dieser Versammlung. Achtung! Kollegen und Kolleginnen! Der Einberufer. Achtung! am Dienstag, 27. Auguft, abends 8 Uhr, am Mittwoch, den 28. August, abends 8 Uhr, bei Fischer, Waldstr. 8. Tagesordnung in beiden Versammlangen: Vortrag über:" Der wirtschaft: liche Niedergang und die Aufgaben der Gewerkschaftsorganisation". Um rege Beteiligung aller Verbandsmitglieder ersucht Die Verbandsleitung. 143/ 18* Verein der Lithographen, Steindrucker und Berufsgenossen. Mittwoch, den 28. August, abends 8 Uhr, in den Arminhallen", Kommandantenstr. 20: Verein der Tischler Berlins u. Umgegend. Kombinierte Mitglieder- Versammlung. ( Vertrauensmänner- Centralisation.) Dienstag, 27. August, abends 8½ 1hr, im Freischüh, Fruchtstr. 36a: Versammlung. uwi dan tay Tages Ordnung: 1. Bortrag des Genossen Paul Jahn über: Humanität und Gewaltpolitit. 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. 4. Verschiedenes. Freunde und Kollegen als Gäste sind willkommen. Zahlreichen Besuch erwartet 186/ 16* Tages Ordnung: 1. Berichterstattung über die General- Versammlung in Halle. Ref.: Kollegen Dübelt, Borisch und Tischendörfer. 2. Diskussion. 3. Neuwahl des Hauptvorstandes. J.B Elegante Gesellschafts- und Jackett- Anzüge J. Baer, BERLIN N.[ 19232 26, Badstraße 26, Ecke Prinzen- Allee, u. 37 Schliemannstrasse 37 empfiehlt, wie bekannt, in reellster Ausführung und allerbinigsten streng festen Breisen: Herren- u. KnabenGarderobe. Arbeitssachen. Grosses Stofflager zur Anfertigung nach Mass. Neueste Nachricht! Vollständige Wohnungs- Einrichtung Sofas für Mark Bettstellen mit Federboden und Kissen. Plüschgarnituren. Paneelfofas . 250.[ 21348* von Mart 30 an 30 " " " 100 " " " 90 " " Berlin O., Eberhardts Möbelfabrik, Holzmarktstr. 21. Tabakarbeiter- Genossenschaft HAMBURG. 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Die Kollegen find zu dieſer wichtigen Bersammlung besonders Max Kliems Festsäle, Hasenheide 18-15. eingeladen und gebeten, recht pünktlich zu erscheinen.- Die für den gleichen Tag angesezte Mitglieder- Bersammlung der Filiale I fällt aus. 3. A.: M. Sahm, Ch. Tischendörfer, C. Borisch. Zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art angelegentlichst empfohlen. Der neue große Saal, circa 1200 Personen fassend, steht während der Winter18582* monate auch Sonntags den geehrten Vereinen zur Verfügung. Der Vorstand. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Berlag von Max Bading in Berlin. r. 198. 18. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 25. Auguf 1901. Versammlungen. ( tidig jedoch sein: Wenn das Schiedsgericht auf Grund des Materials eutel vom Centralvorsland gab eine Uebersicht über den angennicht zu einem ausschließenden Urteil gelangen fonnte, so wäre es blicklichen Stand des Generalstreite. Er führte an, daß sich bis jetzt Zu den Berichten über die Parteiversammlungen gehen wenn es zum zweitenmale vorkommen sollte und sie sich wieder haben sich noch auf einigen Stellen Kollegen den Streikenden angedoch angebracht gewesen, die betreffenden Maurer zu warnen, daß, noch kein Streitbrecher aus unsren Reihen gefunden hat, sondern es uns folgende Berichtigungen zu: In dem Bericht über die Partei- Versammlung für den ersten Princip der modernen Arbeiterbewvegung zu Schulden kommen ließen, wir hoffen, daß wir nicht wegen Mangels an Unterstützung die Arbeit solcher unehrenhaften Handlung gegen ihre Organisation oder das schlossen. Die Unterstügung läuft auch etivas besser ein, und wollen Wahlkreis heißt es, ich hätte am Schluß meiner Ausführungen Saß sie dann als aus der Partei ausgeschlossen zu betrachten feien. wieder aufnehmen müssen. Deshalb ist es notwendig, daß jeder gesagt, wenn der Schiedsspruch in Sachen der Hamburger Accordmaurer nicht aufgehoben würde, habe die ganze gewerkschaft- falsch ausgedrückt haben, so wollte ich dies hiermit berichtigen. Sollte der Sinn meiner Worte falsch verstanden oder ich mich Arbeiter sein Scherflein dazu beiträgt. In der Debatte herrschte liche wie politische Bewegung keinen Zwed mehr. Diese Darstellung volle Einmütigkeit darüber, daß, wenn auch nur die sehr minimale Albert Utheß. ist nicht richtig. Thatsächlich habe ich gesagt, wenn der SchiedsUnterstüßung für Ledige 7 M., für Verheiratete 9 M. und jedes M. In dem Versammlungsbericht vom zweiten Wahlkreise ist be- tind 1 m. weitergezahlt werden kann, die Streifenden fest und spruch nicht aufgehoben würde, würde manche Errungenschaft der richtet, daß mein Antrag, die Alkoholfrage betreffend, an- geschlossen im Kampfe verharren werden. Es wurde noch angeregt, Gewerkschaften in Frage gestellt und hätten für die Zukunft die Kämpfe der Gewerkschaften in mancher Hinsicht keinen Zwed mehr. genommen sei. Das trifft nicht zu, denn derselbe wurde gegen eine bie Sammellisten fleißiger cirkulieren zu lassen. große Minorität abgelehnt und habe ich denselben nun mit mehreren In dem Versammlungsbericht des zweiten Wahlkreises zweiten Wahlkreises Unterschriften versehen an den Parteivorstand eingereicht. Konrad, Müller, Kottbuser Ufer 60. heißt es in Bezug auf meine Ausführungen: Vielleicht sei angebracht, die betreffenden Accordmaurer erst auszu Mit der Situation des Generalstreiks der Flaschenarbeiter schließen, venn fte sich nochmals in vorgenannter| beschäftigte sich eine am 22. August abgehaltene Versammlung der Weise vergingen. Der Sinn meiner Ausführungen sollte Zahlstelle Stralau des Verbandes der Glasarbeiter Deutschlands. ZUR Einsegnung gewidmet von BAER SONN Fr. Knoop. Allgemeine Familien- Sterbe- Kaffe. Heute Zahltag: Ackerstr. 123 bei Diefe und Mariannenstr. 48 bei Liebehenschel von 3-6 Uhr. Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen, Montag, abends 9 Uhr: Uebungsstunde in der Centrale, Dresdenerstr. 45. Vortrag über Transport verunglückter Personen. Nachher praktische Uebungen. Heut nachmittag: Ausflug nach Friedrichsfelde. Treffpunkt bei Bube, Prinzen- Allee 30. Gäste willkommen. BAER SOHN Chausseestrasse 24a u. 25. 11. Brückenstrasse 11. Gr. 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