Mr. 222. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mr., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illuftrierter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1901 unter Br. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebinyr beträgt für die fechsgespaltene Rolonet. zeile oder deren Raum 40 fg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pig. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Grpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Lübeck. Die socialdemokratische Woche, die alljährlich die Erwählten der deutschen Socialdemokratie zu ernster Arbeit vereinigt, beginnt an diesem Sonntag in der ehrwürdigen Hansestadt Lübeck auf republikanischem Boden, den die bürgerlich kapitalistische Entwicklung längst zu einem heiß umstrittenen Feld des Klassenkampfes gestaltet hat, der gerade hier die schärfsten Formen angenommen hat. Es ist in aller Erinnerung, daß Lübeck sich um den Ruhm bemüht hat, jenem berworfenen Zuchthausgesetz ein illegitimes Asyl zu bereiten, nach dem sich selbst der deutsche Reichstag für zu gut gehalten, um dieser Spottgeburt kapitalistischen Wahnvizes zum Leben zu verhelfen. An diesem Sonntag ziehen die Vertrauensleute des aufgeklärten Proletariats als freudig von den Genossen der Arbeit begrüßte Gäste in die Stadt ein und für eine Woche bilden ihre Verhandlungen den Gegenstand der angstvollen Aufmerksamkeit der bürgerlichen Welt, deren schlechtes Gewissen entweder mühsam die Grimasse der Gleichgültigkeit zur Schau trägt, oder, sich an Aeußerlichkeiten flammernd, dem Wahne gierig fröhnt, es möchte diese neue entsetzliche Macht sich selber entkräften, an sich selbst zu Grunde gehen. Sonntag, den 22. September 1901. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. lehnt, über diese inmere Angelegenheit der Gewerkschaften ein bersten müßten, als sie ohnehin durch die inneren InteressenUrteil abzugeben. Nach unsrem Organisationsstatut kann die Partei gegensäge schon zerklüftet sind. gar nicht die Zuständigkeit ablehnen, wenn von irgend einer partei- Zählen wir mithin die litterarischen Diskussionen der letzten genössischen Seite aus irgend einem Grunde ein Antrag auf Ausschluß an Beit nicht eben unter die besonders wichtigen Parteifragen, die sie gerichtet wird. Freilich dürfte das Gefühl allgemein sein, daß die in unbedingt nach einer Entscheidung verlangten, so halten wir die Mainz beschlossene Centralisation der Ausschlußregelung nichts weniger tattische Frage der Budgetabstimmung allerdings für zu als eine glückliche Lösung war, und der Parteitag wird vielleicht Anlaß bedeutsam, als daß der Parteitag an ihr vorübergehen könnte. nehmen, die Bestimmung des Organisationsstatuts in der Weise zu pier scheint uns bei einigen Parteigenossen eine sonderbar gemitändern, daß die Hineinziehung der Gesamtpartei durch ihren Vor- liche Auffassung Wurzel gefaßt zu haben. Wir sind die letzten, stand gleich in erster Instanz beseitigt wird. Dagegen ist, wie auch die eine ceremonielle Formalpolitik über sachliche Arbeit stellen. vorgeschlagen wurde, eine Aenderung der Ausschlußbestimmung Wir wissen auch, daß es staatsrechtliche Zwangslagen und politische in der Richtung, daß sie die Verfehlungsgründe noch verallgemeinert, Sonstellationen geben kann, in denen nach der Marime des klejneren nicht empfehlenswert. Nichts wäre verkehrter, als der Versuch, den Uebels auf die Budgetverweigerung verzichtet werden muß, ohne Hamburger Fall dadurch aus der Welt zu schaffen, daß man neue je de Not und ohne jeden Gewinn aber einer Regierung principielle Grundsätze in das Organisationsstatut hineinbringt, die ein Vertrauensvotum auszustellen, deren Politik durch eine Welt von den Ausschluß aus der Partei rechtfertigen sollen. Treten derlei der socialistischen Anschauung getrennt ist, das ist eine Abirrung nicht peinliche Probleme an die Partei heran, so haben wir allen Anlaß, nur von jeder grundsätzlichen, sondern auch von jeder flugen Politik. in jedem einzelnen Fall je nach den Umständen eine individuelle Wenn auch im Süden und Westen des Reichs die geselligen Entschließung möglich zu machen. Es bedeutete eine verhängnisvolle Gegensäge minder schroff sind als etwa in Preußen und SachsenErschwerung, wenn man es unternehmen wollte, statt den Konflikt an der in immer stärkerem Maße fortschreitenden zu isolieren, ihn zu generalisieren, indem man für alle denkbaren politischen Reaktion eine Erscheinung, über die uns die socialMöglichkeiten eine allgemeine Regel aufstellt. politische Reformiererei und die Abwendung vom Manchestertum nicht täuschen sollte sind die Einzelstaaten ziemlich gleichmäßig mitschuldig. Es ist auch nicht der Schein eines triftigen Grundes anzuführen, warum man etwa in Baden anders verfahren soll als im Reich. Jede ernsthafte bürgerliche Opposition verweigert der Regierung die Stredite, geschweige denn die Socialdemokratie, die die kapitalistische liche Freischärler den sonderbaren darwinistischen Ehrgeiz hat, durchaus das missing link, das fehlende Zwischenglied zwischen der Socialdemokratie und den bürgerlichen Parteien in seiner Person darzubieten, so hat die Socialdemokratie, wie immer die Nuance ihrer Opposition verschieden und ein zeitweises Zusammengehen in Einzelfragen mit bürgerlichen Parteien unvermeidbar sein mag, das ernsteste Interesse, das Bewußtsein scharf und klar zu erhalten, daß selbst zwischen der entgegenkommendsten" bürgerlichen Partei und uns eine unüberbrückbare Kluft gähnt. Zwischen uns und ihnen steht scheidend das Erfurter Programm. Die Socialdemokratie hat keine Zeit zu verlieren. Nicht erst fernen Generationen dürfen wir die Hoffnung auf den Sieg unsrer Sache überlassen, wir selbst haben das Recht und die Pflicht, zum Siege in aller möglichen Beschleunigung zu drängen. Wir schmachten nach Befreiung von Druck und Not. Die Arbeit der Vertreter des Proletariats, die wir in Lübeck grüßen, kann nur dem einen Zweck dienen, die Zuversicht unsres Sieges zu mehren, die Waffen des Kampfes zu schärfen, die politische Striegskunst zu verfeinern. Mag uns auch Lübeck den Weg zum Ziele kürzen! Der Parteitag in Lübeck wird kein Kongreß grundlegender Alles in allem sehen wir keine ernsthaftere Schwierigkeit, einen Wendungen und neuer Gestaltungen sein. Wenn auch an der Ausgleich zu finden, der dem Maurerverband sein gutes Recht Peripherie Meinungen auseinandergehen mögen, im Wesen und werden läßt, ohne daß doch die Partei einen Präcedenzfall schafft, Stern ist die Partei flar über sich selbst, und in durchaus der zu unabsehbaren Konsequenzen führen muß. einheitlicher Erfassung der Aufgaben und Ziele, der Mittel und Wege Vor einem Jahre in Mainz manifestierte der Parteitag wider arbeitet sie an der steten Erweiterung ihres Machtbereichs. Und den verwüstenden, ruchlosen Chinazug und die Barbarei der Gesellschaftsordnung selbst negiert. Wenn dieser oder jener bürgerwenn es den bürgerlichen Parteien gefällt, sich dadurch über das imperialistischen Weltpolitik im allgemeinen. Inzwischen ist das in trostlose Gefühl ihrer Zerrissenheit und ihres unabwendbaren Nieder- der Geschichte beispiellose Abenteuer, das nicht nur die Unkultur, gangs hinwegzutäuschen, daß sie mit scharfen Ferngläsern nach sondern auch die intellektuelle Verblödung des herrschenden Systems schweren Gewittern in der Socialdemokratie spähen wir wollen blutig bloßgestellt hat, in Schimpf und Gelächter jammervoll versie nicht in ihrem Zeitvertreib hindern, daß sie luftfrischendes junken. Wetterleuchten am Horizont für Anzeichen vernichtender Katastrophen Ju Lübeck wird die Socialdemokratie eine eindrucksvolle Demonhalten. Wir lachen über den Wahn und arbeiten. stration gegen den inneren hunnenkurs unternehmen, gegen die agrarisch- industrielle Beutepolitit, die es immitten einer das Reich in den Tiefen erschütternden wirtschaftlichen Krisis wagt, das durch den industriellen Niedergang ohnehin als Produzent niedergedrückte Proletariat nun auch als Konsumenten auszuplündern. Den Tollheiten und Tobsüchte der schlimmsten Rückständigkeit gegenüber wird der Parteitag die flare, schöpferische Politik des Socialismus in schneidendem Kontrast aufs neue verkünden und bekennen. Und eine schwere Fülle von bedeutsamer Arbeit ist auch diesem Parteitag auferlegt. Einmal gilt es, die inneren Angelegenheiten, die das verflossene Jahr zur Aussprache vor der höchsten Parteiinstanz gedrängt hat, zu erledigen, diese und jene Differenzen zu schlichten. Dann haben wir die socialdemokratische Anschauung der herrschenden Politik demonstrativ gegenüberzustellen. Endlich werden wir ein überaus wichtiges Gebiet unserer praktischen Thätigkeit erörtern und zu festen, unmittelbar zu verwirklichenden Vorschlägen flären. Politische Mebericht. Sachlich am wichtigsten ist auf diesem Parteitag die Beschäftigung mit der Wohnungsfrag2. Wenn es auch für ihre völlige Von den inneren Fragen stehen zwei im Vordergrund, die eine Lösung in der kapitalistischen der kapitalistischen Gesellschaft keine Möglichkeit rein geschäftlicher Natur, die andere berührt die innere Politik unsrer giebt, so ist es doch auch eine unaufschiebbare Aufgabe, mit allen Partei. Wir werden in Lübeck Gelegenheit nehmen, langjährige Er- Kräften und Mitteln die Beseitigung der schlimmsten Notstände von fahrungen, die unser Preß- und Buchhandlungswesen ge- Reich, Staat und Kommune zu erzwingen. Hier bietet sich den zeitigt, in allgemeinem Gedankenaustausch nußbringend zu ver- Socialdemokraten vielleicht das fruchtbarste Feld praktischer Arbeit werten. Je mehr sich die Socialdemokratie mit geschäftlichen Unter- und unmittelbarer Reformen. Nicht minder wie gegen den Brotnehmungen befassen mußte, um so dringender wurde es, die in dieser wucher hat die Partei gegen den infamen Wohnungswucher zu Berlin, den 21. September. Hinsicht auftauchenden Fragen einmal gründlich zu diskutieren, hängt Felde zu ziehen. Der Lübecker Parteitag wird unsrer längst geübten doch von dem Gedeihen der Parteigeschäfte nicht nur die materielle, Thätigkeit, die auf Milderung, wenn nicht Beseitigung der Wohnungs- fürwortet der Gewerbe- Aufsichtsbeamte für Unter Elsaß, Dr. Wolff, Die Beseitigung der Nachtarbeit in den Bäckereien bes sondern auch die ideale Leistungsfähigkeit der Partei sehr wesentlich ab. not abzielt, neue Anregung bringen. in sehr beachtenswerter Weise. Die große Mehrzahl der BäckerEine zweckmäßige, weitreichende Verbreitung unsrer Litteratur ist eine Unser diesjähriger Parteitag entbehrt nicht der Weihe einer meister und ihrer Frauen in Stadt und Land und erst recht die Lebensfrage für die Socialdemokratie, und die große, erfolgreiche Jubiläumserinnerung. Wir dürfen den zehnjährigen Gedenktag des große Mehrzahl der Bäder gesellen werden es mit Freuden beEntwicklung, die wir auf diesem Gebiete zu verzeichnen haben, ist Erfurter Programms feiern, das in unverwelfter Kraft grüßen, wenn der Bundesrat die Nachtarbeit in den uns nur ein Anfporn zu weiterer Steigerung in Tiefe und Breite. während dieses Jahrzehnts unsere Propaganda und parlamentarische Bäckereien untersagen wollte! Meister wie Ge= Einen größeren Raum wird voraussichtlich in den Beratungen Thätigkeit, unsere principiellen Entscheidungen und praktische Arbeit sellen sind der Ansicht, daß erst dadurch für das Gewerbe der Schiedsspruch in Sachen der Hamburger Accord bestimmt hat, das uns den unbeirrbaren Führer in den großen menschenwürdige" 8ust än de geschaffen werden würden. maurer einnehmen. Die vorausgehende Diskussion hat die Aufgaben unseres weltpolitischen und welthistorischen Berufs Jest jei der Meister schwer geplagt und ohne jede Nachtruhe, infolge dessen übellaunig, tranthaff oder kränkGemüter zum Teil stark erhitzt, und das Für und Wider ist bisher wie in den kleinsten Entscheidungen, die der Tag fordert, lich und außer stande, seinen Bürger- und Familienpflichten zu zu keiner befriedigenden Lösung gediehen. Wir zweifeln aber gab. Gewiß, auch das Erfurter Programm ist nur Menschenwert, genügen wie eine Bädersfran es ausdrückte: die Kinder keinen Augenblick, daß eine solche Verständigung in Lübeck nicht allzu es mag diese oder jene mißverständliche oder unklare Wendung ent- werden nicht erzogen, sondern berprügelt, weil der schwer werden wird. Wir sind der Meimmg, daß nach Lage der Ver- halten, auch den Bedürfnissen knapper agitatorischer Schlagkraft nicht Mann unruhig, nervös, abgespannt, schlafbedürftig ist und hältnisse und nach der vorjährigen Gestaltung unfres Organisations- völlig entsprechen ebenso gewiß aber ist, daß wir in ihm das für jede Störung seines Tagesschlafes Frau und Kinder büßen statuts der Schiedsspruch weder verweigert werden noch anders lauten eherne Gedankengefüge einer wissenschaftlich gegründeten Welt- müffen. Dabei werde nachts schlechter und weniger ge foute. Der Parteitag wird einig darin sein, daß seine Sympathien anschauung besitzen, das uns in unserem Stampf ficher leitet, uns leistet als am Tage. Das Nachtverbot werde, sobald man sich durchaus auf der Seite des Maurerverbandes stehen, dem es gedarauf eingerichtet habe, bessere Geschäftsleistungen und Ergebnisse, vor allem aber gesundere Lebens- und Familienzustände herbeiführen lungen ist, nach harten Kämpfen die Abschaffung der Accordarbeit und es ermöglichen, allmählich einen wirklich guten und leistungsdurchzusetzen. Daraus folgt, daß man die Absplitterung der Accordfähigen Gesellenstand zu schaffen. Wenn jetzt unter den Gesellen maurer und ihr Verhalten durchaus mißbilligen muß. Dennoch viele unbefriedigende und unzufriedene seien, könne man es ihnen scheint uns eine allzu intime Vermischung der politischen Partei und Das Erfurter Programm ist auch an den reichlichen theoretischen nicht anrechnen, sondern nur die Nachtarbeit dafür ber der gewerkschaftlichen Bewegung für beide Teile verhängnisvoll zu Diskussionen nicht zu Schaden gekommen, die uns die letzten Jahre antwortlich machen." au fein. Die Partei fann durch ihren Einfluß, der durch die teil- beschert haben. Wir sind der vielleicht fegerischen Meinung, daß Der Gewerbe- Aufsichtsbeamte geht ja hier allerdings zu weit; er selber konstatiert, daß außer der Nachtarbeit noch andre Mißweise Personalunion der auf beiden Gebieten thätigen Ber- diese Auseinandersetzungen zwar notwendig sind, um uns vor stände vorhanden sind, die den Gesellen das Leben verleiden jonen verstärkt wird, dahin zu wirken suchen, daß die unseligen dem Nosten zu bewahren sie sind eine Art gymnastischer können und müssen. So berichtet Dr. Wolff, daß in der Hälfte Spaltungen innerhalb der Gewerkschaftsbewegung beseitigt werden, lebungen zur Belebung des Parteigeistes daß aber in der von ihm revidierten Bäckereien nicht jeder Arbeiter fie hat aber kein Recht, durch positive Maßnahmen in die inneren diesem besondren Fall ihr Ertrag verzweifelt gering war. Bir ein Bett hatte, mehrere Gesellen also gemeinsam in einem Bett Stämpfe der Gewerkschaftler einzugreifen. Den Ausschluß aus der Partei leiden weder an der publizistischen Nervosität, die in jeder schlafen mußten. Schon dies allein und nicht auch noch die Nachtüber Genossen zu verhängen, die zweifellos objektiv sich schwer ver- Meinungsverschiedenheit gleich den Untergang der Welt fürchtet, arbeit bewirken, daß, wie Wolff schreibt, tein anständiger gangen haben, deren Handlungsweise aber doch legten Endes auf noch laffen wir uns beeinflussen durch die lieben Leute, die uns gern junger Mensch aus guter Familie heute noch BäckerMeinungsverschiedenheiten innerhalb der Gewerkschaftsbewegung beerben wollen und den Erbschleicher in der Weise spielen, daß sie lehrling werden wolle! Auch die Unsan berkeit, die zurückzuführen ist dazu konnte sich die zum Schiedsspruch genötigte die eine Meinung gegen die andre faritierend ausspielen und das in den Backstuben herrscht, die schlechte Verpflegung der Gefellen, die Partei nicht entschließen, und wir glauben, daß auch der Parteitag durch in der Socialdemokratie selbst das Gefühl hervorzurufen suchen, rohe Behandlung der Lehrlinge seitens der Meister, die ebenso wie ihre Kinder auch die Lehrlinge verprügeln die Verantwortung für solche in ihren Konsequenzen überaus als ob in ihr centrifugale, auseinandertreibende Sträfte am Werke trägt dazu bei, den Bäckerberuf unleidlich zu machen. Daß aber die gefährlichen Maßnahmen nicht übernehmen kann. Wohl aber seien. Nachtarbeit ebenfalls ein arges Uebel ist, darin stimmen wir dem wird es nicht ohne Eindruck bleiben, Wei der Parteitag Wer die innere Geschichte der Partei nur einigermaßen kennt, Gewerbe- Aufsichtsbeamten bei und glauben ihm sehr gern, daß sich es find freilich nur wenige die die Nachtarbeit mit aller Entschiedenheit seine Meinung dahin ausspricht, daß von weiß, daß sie stetig an einheitlicher Geschlossenheit gewachsen die Meister den Hamburger Accordmaurern erwartet wird, daß sie ihren Disciplin ist. Principielle und taktische Fragen, an deren Lösung unsre bereits beseitigten, sich deshalb glücklich schätzten und die Gesellen bruch chestens gut machen und sich ihren fämpfenden Genossen an schließen. Wir meinen, daß sich dem moralischen Gewicht eines solchen Beschlusses, wie er ja auch schon im Schiedsspruch selbst enthalten war, kein Parteigenoffe entziehen wird, und es bedarf weiter teines juristischen Verdikts. Nicht angängig scheint es zu sein, daß der Parteitag, wie von einzelnen geraten wird, den Schiedsspruch aufhebt, indem sie er a b vor dem Abirren in kleinliche Augenblicksrücksichten behütet und uns die gewaltigen Ziele weist, indem es uns zugleich eine Fülle praktischer Arbeitsmöglichkeit erschließt, die wir auf dem Wege zur Gestaltung unsrer Welt zu leisten haben. Führer vor ein, zwei, drei Jahrzehnten pessimistisch verzweifelten, find uns zu unbestrittenen Besitz geworden, über den niemand mehr verschiedener Meinung ist. Und wir haben eigentlich nur noch so viel Differenzen unter uns, wie gerade notwendig sind, um ein frisches geistiges Leben anzuregen. Die Partei ist in ihrem Handeln von solcher geschlossenen Einheitlichkeit, daß die bürgerlichen Parteien und Parteichen, die bei uns Spaltpilze entdecken, vor Neid noch weiter derselben Meinung waren. all' das dem Verbote der Nachtarbeit stehe technisch nichts entgegen. Sehr wichtig ist nun aber, daß Meister und Gesellen erklärten, „ Die Behauptung, daß das Morgenbrötchen unter dem Nachtarbeitsverbot nicht frisch geliefert werden könne, sei falic. Jezt schon kämen in den wegen ihrer Brötchenware gerühmten Nachtbäckereien die Brötchen in der Zeit zwischen 12 und 1 Uhr nachts aus den Defen; sie bleiben also 7-8 Stunden Liegen, che sie zum Verzehr gelangen. Beim Nachtarbeits- 1 Herr Richter belehrt uns darüber, daß eine Kommunalisierungshalb drei Monaten tot gemacht haben. Wenn einer der berbot tämen sie um 9 oder 10 1hr abends aus dem des Grundeigentums am letzten Ende auch die Aufhebung der britischen Generale in Afrika solche Thorheiten begangen hätte, würde Ofen und ihre Knusprigkeit und Frische werde nicht beeinträchtigt, reizügigkeit bebinge. Denn wenn der socialistische Zukunfts- ganz Europa sich einen Monat lang frant gelacht wenn sie, ordentlich verwahrt, die 2 bis 3 Stunden länger staat sich für verpflichtet halte, jedem Einwohner eine Wohnung haben." Die" Post" nimmt nun diese Reiterattaden in folgender erigiauf den Verzehr warten müßten. Für den Mittags-, Nachmittags- und Abendbedarf könne aber jeder Tagbäder besser sorgen als der Nacht nachzuweisen, so müsse auch von Obrigkeits wegen angeordnet werden, nellen Beise in Schug: bäder." Dr. Wolff fügt hinzu, daß er nach den vergleichenden wo jedes Individuum wohne. Für diese verblüffende Entdeckung Versuchen, die er mit der Brötchenware von Tage und von erspart sich die Freis. 8tg." jede Begründung, man müßte denn Nachtbäderu angestellt habe, diesen Angaben nur beitreten tönne. folgende Darlegung dafür nehmen: Auf dem Wege beruflicher Uebereinkunft lasse sich aber die Nachtarbeit nicht beseitigen, wie alle befragten Bäckermeister erklärten: Weil die Stonkurrenzverhältnisse im Gewerbe dem entgegenstehen." Selbstverständlich! Und deshalb ist eben eine gesetzliche Regelung der Angelegenheit erforderlich. Würde der Bundesrat zum Verbot der Nachtarbeit schreiten, dann wäre auch der ganze jezige Streit um die Bäckereiverordnung aus der Welt geschafft und den Gesellen wie den Meistern eine Wohlthat erwiesen. Das Publikum wird darunter nicht Schaden leiden, und wenn der Bundesrat will, kann er dies noch durch ärztliche Gutachten bestätigen lassen, die gern besagen werden, daß es gerade das frische Gebäck ist, das zu Magenerkrankungen Anlaß geben kann, weil es schlechter verdaut wird als älteres Gebäck. ,, Beim Fortbestand der Freizügigkeit als Grundlage unires Wirtschaftsleben aber wirkt jede künstliche Ber wohlfeilerung der Wohnungen in industriellen Orten zugleich als Prämie auf den Zuzug von außerhalb und die Anlage weiterer industrieller Betriebe. Wir sind ebenso gegen künstliche Prämiierung eines solchen Zuzugs, wie gegen die künstliche Er schwerung durch Einzugsgeld und ähnliches. Die Vermehrung der Bevölkerung durch Zuzug bewirkt eine verstärkte Nachfrage nach Wohnungen und neutralisiert dadurch vollständig die Wirkung eines durch die Kommunen herbeigeführten Angebots von billigeren Wohnungen." Wie durch den Zuzug neuer Arbeitskräfte bei einer om= munalisierung des Grund und Bodens die Mietspreise gefetzt doch gerade das Privateigentum am Boden und das steigert werden könnten, ist uns ein Nätsel. Der Wohnungswucher Uebrigens tritt Dr. Wolff auch dafür ein, daß dieses Verbot, wie überhaupt alle Bestimmungen der Bäckereiverordnung, nicht auf Orte über 8000 Einwohner beschränkt bleiben, sondern allge- Bauspekulantenunwesen voraus! meine Anwendung finden, denn, fagt er, die Besichtigung von Bädereien in leineren Orten, für welche die Verordnung nicht gilt, habe gezeigt, daß deren Einrichtungen ebenso häufig gesundheitlich mangelhaft find, als in den Orten mit mehr als 8000 Einwohnern". Etwas andres war auch nicht zu erivarten! Würden die Bäckermeister freiwillig auf Sauberkeit sehen, so bedürfte es ja der ganzen Bädereiverordnung nicht, und da diese notwendig wurde, muß fie auch in Orten mit weniger als 8000 Einwohnern gelten! Schmuz bleibt Schmutz! Der Schlußakt der Friedenspoffe. Die Abschiedstoaste des Barenbesuches beteuerten nochmals den wiederholt hervorgehobenen friedlichen Charakter des Zweibundes. Loubet sagte: Aber auch, wenn unter den heutigen Verhältnissen lediglich durch eine vernünftige kommunale Wohnungspolitit eine Linderung der Wohnungsnot erzielt worden wäre, würde ein Bevölkerungszuwachs doch nur dann die alte Misere wieder herbeiführen, wenn diese kommunale Wohnungspolitik sich in einer einzigen Hilfsaktion erschöpft hätte und sich alsbald für alle Zukunft wieder schlafen legte. " Bei der Kavallerie- Attade vergißt der Herr nun allerdings, daß der allerhöchste Kriegsherr der deutschen Armee gelegentlich solche Attacken reiten läßt, lediglich, um den Reitergeist feiner Kavallerie zu erproben und zu beleben. Die Führer werden bei solchen Gelegenheiten nicht darüber im untlaren gelassen, welchem Zwecke die viel leicht als Mittel zur Erreichung des Sieges unbrauchbare Attade eigentlich gedient hat. Aber gerade von alles diesem Reitergeist, der wagt und nichts scheut, auch das scheinbar Tolle und Unmögliche nicht, hat man im britischen Heere in Südafrika nichts vernommen. Dem großartigen Patrouillenritt des Grafen v. Zeppelin zu Beginn des deutsch- französischen Krieges weit in den Rücken der feindlichen Armee hinein hat die britische Reiterei aus ihren südafrikanischen Erlebnissen nichts an die Seite zu stellen." Ernstfall unsinniger Attaden die Kavallerie an die Lösung mög Wäre es nicht doch vielleicht vernünftiger, statt derartiger im schleierhaft ist, inwiefern derartige unblutige Manöver licher Aufgaben zu gewöhnen? Namentlich da es uns völlig attaden geeignet sein sollten, den Reitergeist der Kavallerie zu erproben." Gegen Platzpatronenfeuer anzureiten, stählt schwerlich die Nerven, eine ernsthafte Probe auf den„ Neitergeist" würde doch ein wenig zu gewagt sein. # M Ein Chinakrieger, der Kanonier Friedrich Domke von der zweiten Batterie des Ostasiatischen schweren Feldhaubizen- Regiments, wurde am Sonnabend in Berlin vom Kriegsgericht der ersten Garde Infanterie Division wegen Vergewaltigung eines zwölfjährigen Mädchens zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angefchuldigte beruhigte sich bei diesem Urteil, obwohl er ganz entschieden in Abrede stellte, die ihm zur Last gelegte That in der Nacht zum Gericht billigte mildernde Umstände zu, weil es dem ihn belastenden 23. August in dem kleinen Tiergarten begangen zu haben. Das Mädchen Neigung zum Herumtreiben beimaß. Der Verurteilte ist in China wegen Diebstahls vorbestraft worden. Gegen die Herstellung von Wohnungen in fommunaler Regie wendet sich Herr Richter mit dem Einwand, daß der billige Mietspreis eines Teils der Wohnungen noch keineswegs regulierend auf den Durchschnitts- Mietspreis einwirke. Die Kommune begünstige also nur einen Teil der Mieter und gebe die Mehrzahl nach wie vor dem Wohnungswucher der Hausagrarier preis. Und das Uebel, daß nur ein Teil des Publikums gegen die Ausbeutung der Hausagrarier geschützt werde, erscheint Herrn Richter größer, als der gegen- Der Mann kann jetzt auch Hunnenbriefe aus Berlin schreiben. Sire, indem ich Eurer Majestät und Ihrer Majestät der wärtige Zustand, der den Ausgewucherten wenigstens den Trost läßt, Kaiserin in Namen der französischen Republik den Dank aus daß sie alle über einen Kamm geschoren werden. Alles oder Revision des Börsengesetzes. Aus den Verhandlungen der spreche dafür, daß Sie geruht haben, den erhebenden Schauspielen nichts ist seltsamerweise die Parole des wackeren Eugenius. brehte sich um die Frage des Börsenvereinsregisters( hier Börsenkonferenz erfährt die Boss. 8tg.": Die Hauptdebatte diefer Tage beizuwohnen, lenkt sich mein Gedanke auf den Ebensowenig mag die Freifinnige Zeitung" von der Gewurden die Erweiterung, andrerseits Beschränkung bezw. Befeitigung großen politischen Vorgang zurück, der diesen vorangegangen ist, und der ihnen ihre ganze Bedeutung verleiht. Vorbereitet und währung von Darlehen an Baugenossenschaften desselben befürwortet), die Deklaration des§ 50 des geschlossen von Ihrem erlauchten Vater, dem Kaiser Alexander III., wiffen. Die Baugenossenschaften seien zwar an sich ein vor- Börsengefezes in seiner Rechtswirksamkeit( die Untlagund von dem Präsidenten Carnot, feierlich kundgegeben an Bord zügliches Mittel der Selbsthilfe, allein durch eine barkeit des Geschäfts wurde erörtert und die Frage aufgeworfen, des„ Pothuau" durch Eure Majestät und den Präsidenten Felig Subvention gingen sie dieses Charakters verluftig. was sich der Reichstag bei Beratung und Beschlußfaffung ge Faure, hat das Bündnis Rußlands und Frankreichs Zeit gehabt, So thut das Freisinnsblatt der Reihe nach alle Vorschläge ab, dacht habe), die Frage der Rückforderung der Depots feinen Charakter zu bekräftigen und seine Früchte zu fragen. ohne doch selbst den geringsten Vorschlag zu machen, wie das( hier wurde die Revision des Bürgerlichen Gesetzbuches hinsichtlich Wenn niemand an der wesentlich friedlichen Idee, aus Wohnungselend denn sonst zu bekämpfen wäre. Doch nein: ein zurückgewiesen), sowie die Sicherstellung der Produktendes§ 762 verlangt, von andrer Seite jedoch als unzeitgemäß der es hervorgegangen ist, zweifeln kann, so kann auch niemand Mittel findet auch die Anerkennung des unerbittlichen Eugen. Man börse in ihren Transaktionen( man fordert für die Effektene verkennen, daß es in hohem Maße beigetragen hat zur Auf- verbillige und vermehre die Verkehrsmittel, um die börse dasselbe wie für die Produktenbörse.) Minister Möller er rechterhaltung des Gleichgewichts zwischen den europäischen Mächten der notwendigen Be Bevölkerung der großen Städe zu decentralisieren, und der klärte, daß die Abstimmung über die gestellten zahlreichen Anträge Einzelne Neichstags- Abgeordnete behielten fich bingung eines Friedens, der, um fruchtbringend zu Wohnungsnot wird ein Riegel vorgeschoben sein. Die minder bes nicht ratiam fei. fein, nicht unsicher bleiben konnte. Das Bündnis hat sich mit mittelten Schichten werden dann billige Vorortwohnungen beziehen ihre Stellungnahme zu den Anträgen mit Rücksicht auf ihre ben Jahren entwickelt und die Fragen, die aufgetaucht sind, fanden können. Als ob nicht auch in den Vororten die Wohnungsnot vielfach Stellung in den Fraktionen vor und wollten sich zur Beit nicht es wachfam, entschloffen, feine eignen Intereffen und die allgeunerträglich geworden wäre und in dem Maße unerträglicher werden binden. Zum Schlusse der Verhandlungen gab Geh. Regierungs. meinen Intereffen der Welt verföhnend; sie fanden müßte, als die Einwohnerzahl deffelben wächst. Gewiß wäre es aus derselben, betonte, daß er nur die Sentiments der Versammlung rat Wendelstadt aus dem Handelsministerium ein Resumé es ferner gemäßigt, weil es start war, und im voraus für die Lösungen gewonnen, die von der Gerechtigkeit und Menschlichkeit hygienischen und manchen andern Gründen nur zu begrüßen, wenn zum Ausdruck bringe, und wies darauf hin, daß dieselben zum Teil eingegeben waren. Das Gute, was es gestiftet hat, ist ein Unter- eine derartige Centralisation einträte, allein eine bloße Verbesserung fehr abschwächender Art, zum Teil nahezu übereinstimmend waren, pfand des Guten, was es noch stiften wird, und im vollen Ver- der Verkehrsmittel böte nichts weniger als einen ausreichenden und die Konferenz bei dem Stimmenverhältnis der Freunde der tranen darauf und, der edlen Begründer des Werkes pietätvoll Schuß gegen den Wohnungswucher. Die Milderung der Kalamität Radikalreform des Börsengesetzes und der Anhänger dieses Gesetzes nicht zur Abstimmung schreiten tönne. Die Unters gedenkend, dem der heutige Tag eine herrliche Weihe verleiht, er- wäre dann nur den kommunen der Vororte zugeschoben Hebe ich mein Glas auf den Ruhm und das Glück Eurer Majestät, voilà tout! tommission wird am Freitag, 27. d. Mts., zusammentreten und das Ihrer Majestät der Kaiserin und der ganzen Familie, auf die Resumé feststellen. Größe und das Gedeihen des Frankreich befreundeten und verbündeten Rußlands." Die Antwort des 3aren Nikolaus auf den Trinkspruch des Präsidenten lautete folgendermaßen: Herr Nichter kann freilich nicht anders, als auch auf diesem Gebiet den Standpunkt des ödesten Manchestertums herauszukehren. mit der proletarischen Bevölkerung hat sein Freiſinn" so wie so nicht zu rechnen, da gilt es wenigstens, sich des Spießeruums, der biederen Zunft der Hausagrarier warmen Herzens anzunehmen.Gegen den Brotwucher. Mitteilungen zu: Ueber weitere Brotwucher- Proteste gehen uns folgende Ju Freiburg faub am legten Dienstag, den 17. September, eine start besuchte Protestversammlung gegen den Brotwucher statt. Nach einstündigem Referat des Gen. Engler wurde eine Protestresolution gegen die Bollpolitik einstimmig angenommen. Die Oeffentlichkeit der Militärgerichte. Wie es mit dem erfahren der Oeffentlichkeit der Militärgerichte bestellt ist, zeigte wieder einmal eine Verhandlung vor dem Ober- Kriegsgericht des VI. Armeecorps in Breslau am Freitag. Herr Präsident, in dem Augenblid, wo wir Frankreich verUnser Korrespondent konnte aus den Worten des Vorsitzenden, Oberst Iaffen, wo wir wiederum eine so herzliche und warme Aufnahme v. Kropf, mur entnehmen, daß der Angeklagte, Lieutenant Rudolf genoffen haben, liegt es mir am Herzen, Ihnen unfre aufrichtige Störich vom Jufanterie- Regiment 68 in Oppeln der Mißhandlung Dankbarkeit und lebhafte Bewegung zum Ausdruck zu bringen. Wir, die Kaiferin und ich, werden stets die kostbaren Erinnerungen eines untergebenen angeklagt sei. Gleich nach Verlesung des Richterpersonals beantragte der Vertreter der Anklage, dieser wenigen Tage bewahren, die von so tief in unsrer Herzen Referendar Ausschluß der Oeffentlichteit eingegrabenen Erinnerungen erfüllt sind und werden nach wie vor, wegen Gefährdung der militärdienstlichen Inter aus der Ferne und der Nähe an allem teilnehmen, was das effen. Das Ober- Kriegsgericht beschloß demgemäß, weil eine befreundete Frankreich betrifft. Die Bande, welche unsre Länder öffentliche Behandlung die dienstlichen Inter vereinigen, haben sich soeben noch mehr gefestigt und haben eine effen gefährden könnte. Die Vertreter der Presse neuerliche Weihe durch die Beweise gegenseitiger Sympathie er- Eine in Nürnberg am 20. September abgehaltene, von mußten infolge dieses Beschlusses den Saal ver. halten, die sich hier so beredt kundgaben und in Ruß- mindestens 5000 Berionen besuchte Voltsversammlung gegen den lassen. Bei der Urteilsverkündigung wurde die Oeffentlichkeit land ein fo warmes Echo fanden. Die innige Bereinigung Bolltarif- Entwurf faßte nach außerordentlich beifällig aufgenommenen wieder hergestellt. Das Urteil lautete: Die Berufung des Anber beiden großen Mächte, welche von den friedlichsten Referaten der Landtags- Abgeordneten Dr. Barth- Berlin und Müller- geklagten und des Gerichtsherrn gegen das triegsgerichtliche Urteil Absichten beseelt find und welche, obgleich fie vom 14. August wird verworfen; die des Angeklagten, weil sie nicht in ihren echten Achtung zu verschaffen wiffen, Meiningen einstimmig nachstehende Resolution: Die heute von der deutsch- freifinnigen Bartei gemeinsam mit der vorgeschriebenen Frist von 7 Tagen eingelegt, die des Gerichtsherrn, nicht die Rechte der andren irgendwie zu der Ortsgruppe Nürnberg- Fürth des Handelsvertrags- Vereins ein weil sie nicht durch einen Militär- Justizbeamten zu dent Atten beeinträchtigen fuchen, ist ein wertvolles berufene, von Tausenden besuchte öffentliche Voltsversammlung beurkundet ist. 28 as der Herr Lieutenant sich hatte aut Element der Beruhigung für die gesamte spricht die Ueberzeugung aus, daß bei Annahme des kürzlich verschulden kommen lassen, wird also geheim geMenschheit. Ich trinke auf das Wohl Frankreichs, der öffentlichten Bolltarif- Entwurfs das Zustandekommen neuer wert- halten, ebenso ging aus dem öffentlichen Teil der Verhandlung befreundeten und verbündeten Nation, des tapferen Heeres und voller Handelsverträge unmöglich gemacht wird, und daß dadurch nicht hervor, welche Strafe der Lieutenant für die der schönen französischen Flotte. Lassen sie mich Ihnen, Herr die hochentwickelte Industrie und der blühende Exporthandel der Mißhandlung eines Untergebenen erhielt.Präsident, gegenüber nochmals unsren Dant aussprechen und Städte Nürnberg- Fürth im höchsten Grade gefährdet sind. Eine Ihnen zu Ehren mein Glas erheben. So flang in rauschenden Accorden die Friedenssinfonie aus, beren Begleitung der tiefe Brummbaß der Marine- Artillerie und das heißere Gefnatter der Schnellfeuergeschütze gebildet hatte. Der Friedenszar, der in seinem Friedensmanifest die social zerrüttenden und den kriegerischen Bündstoff bis zur höchsten Explosionsgefahr häufenden Folgen des wahnsinnigen Wettrüstens der Mächte vers nichtend tritisiert hatte, kam nach Frankreich um sich als peinlicher Generalinspektor durch den Augenschein davon zu überzeugen, daß das verbündete Frankreich auch alle Fortschritte der mit Sieben meilenstiefeln fortstürmenden Mordtechnik sich zu eigen gemacht habe. Beruhigt kehrt er nun wieder hein, um die eignen Rüstungen fortaufegen und etwa eine Neuauflage des Friedensmanifeftes vorzubereiten. Eine weltgeschichtliche Bosse von grandioser Lächerlichkeit! Deutsches Reich. Die Wohnungsnot und der Freifinn. Gumbinnen. der Soldatenmishandlung. Ein gar liebliches Bild folche Schädigung und die gleichzeitig drohende ungeheuerliche Ver teuerung fast aller notwendigen Lebensmittel würde die gesamte aus dem Leben eines Vaterlands- Verteidigers Lebenshaltung aller Minderbemittelten herabdrücken und insbesondre enthüllte eine Ober- Kriegsgerichtsverhandlung am Freitag in die Lebensinteressen von Millionen deutscher Arbeiter auf das Breslau. Der Unteroffizier Reinhold Martinell vom zweiten empfindlichste treffen. Die Bürgerschaft von Nürnberg- Fürth Schlesischen Hufaren Regiment Nr. 6 in Leobschütz war protestiert deshalb mit aller Entschiedenheit gegen das geplante Mißhandlung eines untergebenen angeflagt. Wegen 15. August vont agrarisch- schutzzöllnerische Attentat und verlangt von der Reichs- dieses Deliktes war der Angeklagte am regierung und der Boltsvertretung, daß sie von jeder schuß- Striegsgericht der 12. Division zu Neiffe zu sechs Wochen worden. Gegen dieses Urteil zölnerischen Belastung der notwendigen Lebensbedürfnisse Abstand Mittelarrest verurteilt Während die nehmen und alles aufbieten, um das bisher bewährte System der hatte der Gerichtsherr Berufung eingelegt. erste Justanz eine fortgesetzte Mißhandlung annahm, jah der Handelsverträge zu erhalten. Gerichtsherr zwei einzelne Handlungen und wollte diese mit Ge fängnis bestraft wiffen. Die Verhandlung vor dem Ober- Kriegsgericht ergab folgenden Thatbestand: Am 30. Mai nachfah der Angeklagte im Stall und Zum Gumbinner Mordprozeß wird der National- Beitung" ge- mittags befand sich bei einem fein Sattelzeug puzenden Husaren, daß am schrieben: „ Die Militärbehörden scheinen wegen der Maßregelung 8aumzeug die Stinntette fehle. Er stellte ihn zur Rede. der Gumbinner Unteroffiziere einlenten zu wollen, Als der Mann nicht schnell genug antwortete, gab ihm der Ge- Soldatenpädagoge in roher Weise einen Stoß ins Genid, Das Organ des Herrn Eugen Nichter behandelt in einem Leit- um den üblen Eindruck ihrer früheren Schritte abzuschwächen. artikel die so aktuelle Frage der Wohnungsnot in einer Weise, die rüchtweise verlautet, der Unteroffizier Domning folle in ein andres daß der Husar hinfiel. Da schrie ein Unteroffizier dem die abfolute Unfähigkeit des Führers der Freifinnigen Volkspartei Regiment vom 1. Oktober 1901 bersegt werden. Mit dem Vice- Soldatenschiuder zu, der Husar verstelle sich nur. Nun befahl der verrät, sich von dem vorsündflutlichen Manchestertum, das seine Bachtmeister Schneider soll weiter tapituliert werden. Wacht- Angeklagte dem Gemißhandelten, zu traben, und um ihn dazu zu socialpolitischen Anschauungen beherrscht, auch nur um Haaresbreite meister udpe ich soll bei seinem Ausscheiden am 1. Oktober eine ermuntern, verfeßte er ihn mit einem in einer abgebrochenen Invalidenpension erhalten." Lauze steckenden Besen einen Schlag vor die Brust. Der zu entfernen. Wenn man ein so brennendes Themta, wie die Die civile Kritik scheint danach von der Militärgewalt, die sonst Sufar brach bewußtlos zusammen, er tonnte nicht sprechen, er bekam Krämpfe, Wohnungsnot, behandelt, sollte man doch mindestens den schüchternen für dergleichen Einflüsse unzugänglich ist, diesmal als berechtigt em- Schaum trat aus dem Munde, und ins Lazarett aufgenommen Versuch eines Vorschlags machen, wie der skandalöse Wohnungs- pfunden zu werden. Eine einfache Korrektur der geschehenen Miß- muß te fortgetragen wucher bekämpft werden könnte. Herr Richter begnügt sich griffe in diesem Specialfall vermag natürlich die Erregung der werden, wo er 14 Tage an Herz und Gehirnerschütterung jedoch damit, alle Miitel, die man bis jetzt zu einer Linderung der Oeffentlichkeit nicht zu beschwichtigen, die durch die krasse Beleuchtung behandelt ward. An der Brust hatte er infolge des Stoßes nnt Wohnungsnot zur Anwendung resp. in Vorschlag gebracht hat, als des System 3 der Militärgerichtsbarkeit und der unhaltbaren Ju- der Lanze eine 3 Centimeter lange und 11/2 Centimeter breite Wunde. Der Staatsanwalt beantragt das Strafmaß der ersten unwirksam und verkehrt darzustellen. Die vollständige Nat- stitution des„ Gerichtsherren" hervorgerufen worden ist. Justanz, der Verteidiger milde Bestrafung. Das Ober- Kriegsgericht Tofigkeit, der absolute Fatalismus, mit der die Freij. Ztg." der Kavallerie Attacken im Krieg und im Manöver. Ueber verwarf die Berufung des Gerichtsherrn, es nahm nur eine fortfurchtbaren Wohnungskalamität gegenübersteht, hindert das Blatt 6 Wochen Mittelarrest. freilich nicht, nicht nur die bürgerlichen Socialpolitiker, die wenigstens die Kavallerie- Attaden in dem legten Staiser- Manöver" fällt ein gefegte Mizhandlung an und bestätigte das Urteil des Kriegsgerichts: englischer Berichterstatter ein wenig schmeichelhaftes Urteil. So urteilt allerhand Balliativmittel in Vorschlag bringen, dreifter Oberflächlicher unter anderm:„ Die Kavallerie von Blau hätte bei der Attacke Eine Kolonialaktion großen Stils scheint sich trotz aller feit" zu zeihen, fondern auch die Socialdemokratie, die die Pferde schon ermüdet gehabt, ehe fie in den Beschwichtigungsversuche im Hinterland von Kamerun vordurch Vergesellschaftlichung des Grund und Bodens eine radikale Bereich der ruhig und gebedt feuernden Gegner zubereiten. Am Tschadsee hat sich bereits England, das zu diesem Lösung des Problems erstrebt, im Stile feiner Zukunftsbilder wissen getommen wäre. Danach zu urteilen, würde jeder Boeren wed 2500 Mann auf die Beine gebracht hat, festzusetzen verincht schaftlich zu vernichten. führer sämtliche deutschen Kavalleriepferde inner- und unsre Kolonialfegen agitieren nun für einen mit ähnlichen .. Weitteln zu unternehmenden„ Erschließungsversuch" des angrenzenden| tnöcherten Prof. Straumer oder andern Konservativen. Und die nicht und Koltonowsky starb, lurz bevor er aus dem Gefängnis deutschen Hinterlandes von Kamerun. Man macht der deutschen Lobpreisung der bekannten Nadelstichpolitik der Regierung und Behörden entlassen werden sollte. Kolonialverwaltung bereits Vorwürfe, daß es England den ersten gegen die Socialdemokratie verstand der Nationalliberale Georgi Am 7. September ist im Gefängnis von Kiew ein neuer Schritt hat thun lassen. Das ist min nicht mehr zu ändern, Deutsch- mindestens eben so gut bei den zuhörenden Ministern anzubringen, Sungerstreit der politischen Gefangenen nach einer Dauer von land solle nun aber wenigstens ebenso energisch zugreifen. wie der streberische Konservative Mehnert. neun bis zehn Tagen beendigt worden. Wie bekannt, kämpfen die In der soeben erschienenen Nummer des ,, D. Kolonialblattes" All ihre füßlichen, widerlichen Auvettereien aber wurden in politischen Gefangenen in Rußland gegen allzu unerträgliche Mißhebt Konsul Vohsen hervor, nachdem Barth und Overweg das Ada- Schatten gestellt durch die von ihnen echt jesuitisch mitbetriebene stände im Gefängnis- und Voruntersuchungswesen durch gemeinsam maualand zuerst erforscht hatten, wäre es Pflicht der Deutschen ge- Wahl entrechtung. Herrschten bei dem ersten Borstoß der verabredete Verweigerung der Annahme von Nahrung. Die wesen, als die Ersten dort kolonisatorisch vorzugehen, anstatt den Konservativen gegen das Wahlrecht angeblich in der nationalliberalen geheime Unterstüßungstaffe für aus politischen Gründen Franzosen und Briten den Vorrang zu lassen. Fraktion schwere Bedenken gegen diese Boltsentrechtung, so war in Berfolgte in Siew wendet sich ant die Gesellschaft mit " Dort, zwischen Benue und Tschad ist die Stätte, wo deutsche den entscheidenden Momenten nicht das mindeste davon in den deni folgenden Appell:„ Die durch lange Gefängnishaft Verwaltung und deutscher Unternehmungsgeist ihren Einzug Stammerverhandlungen zu spüren. Ja, der einzige nationalliberale und Verhöre gequälten Inhaftierten leiden noch jetzt unter den halten müssen, und es ist von unsrer Regierung zu erwarten, daß Abg. Preibisch, der gegen diesen Rechtsraub sich tehrte, wurde von seinen Folgen des Hungerns, dem fie sich ausgesezt habent. Die der Expedition des Lieutenants Dominik die Begründung einer Fraktionsgenossen förmlich verfemt. Und nur schwer fonnten diese Pflicht der Gesellschaft ist, ihnen zu Hilfe zu kommen, da Gelddeutschen Station in Garua auf dem Fuße folgt, und somit heuchlerischen Geschäftspolitiker ihre Freude an dem Gelingen dieses unterstügung für sie zugleich eine moralische Unterstützung ist." thatsächlichen Besizergreifung Englands und Frankreich im Westen Attentats verbergen, wenn sie auch feig und scheu eine offene Auf- In Odessa sind vor 14 Tagen aus politischen Gründen gegen und Often unseres Schußgebietes die deutsche sich anschließt. Geht munterung der fonservativen Reaktionäre vermieden. 120 Personen, zumeist Arbeiter, verhaftet worden. Zahlreiche Verdann endlich auch die lang geplante deutsche Expedition den der Warum sollten sie sich auch gegen diesen Anschlag wenden? haftungen haben auch in Nikolajew stattgefunden. Niger Benue stromaufwärts, und schließt sich der Begründung Hatten denn nicht die in der nationalliberalen Partei tonangebenden Amerika. einer deutschen Station in Garua die deutsche Handelsthätigkeit Leipziger bereits früher für die Stadtvertretung Leipzigs das Dreian, so wird die Prophezeiung Barths nach einem halben tlajsenivahl- System aus Furcht vor der Socialdemokratie eingeführt? Zum Prozek Czolgodz. Ein Blatt läßt sich aus New York Jahrhundert sich endlich verwirklichen, durch das kraftvolle Ein- und stammte nicht die einzige Petition, die dem Landtag zur Ein- melden: Nach Auffassung der anarchistischen Breffe werde den dem setzen von drei großen nordischen Nationen, Deutschlands, führung des„ elendesten aller Wahlsysteme" riet, von ihrem würdigen Caolgosz zu stellende Verteidiger gegen die Anklage Englands und Frankreichs, zur Erschließung Centralafrikas an den Gesinnungsgenossen, dem Stadtrat Ludwig Wolf in Leipzig? auf Word Einspruch erheben, da nach dem ärztlichen Ufern des Tschads, des Niger- Venues und Scharis, auf einem Das schlechte Gewissen hieß sie also schweigen. Befund Mc Kinley nicht an der ihm beigebrachten Verwundung, Arbeitsfeld, das vor ihm der Mythe angehörte. Es ist eine groß Heimlich gaben sie sich aber dabei der Hoffnung hin, die sondern an Nitotin Vergiftung gestorben sei. Lunge, artige, des neuen Jahrhunderts würdige Aufgabe, die Mandate der socialdemokratischen Abgeordneten später für sich ein Herz und Magen hätten bereits infolge der Nikotine den Nationen dort gestellt ist, die seit Jahrtausenden schlummernden zuheimsen und dann als ebenbürtige Partei mit ihren tonservativen Bergiftung in ganz anorntaler Weise funktioniert und die Naturkräfte für die Allgemeinbeit(!) zu erwecken und muß. Kartellgenoffen im Landtage sich in die Herrschaft teilen zu können. dem Präsidenten beigebrachte Wunde habe den sicheren Tod bar zu machen, die latenten Menschenkräfte aus dem Bann der Darin haben sie sich schmählich verrechnet, denn ihre Kartellbrüder nur beschleunigt. Deshalb könne gegen den anarchistischen Attentäter Sklaverei zu befreien( 1) und die dortigen Völker zu Mitkämpfern handeln nach der Bismardichen Methodesie drücken die National- nur die Anklage wegen schwerer körperverlegung erhoben für die großen Menschheitsaufgaben( 1) zu erziehen. Ein freund- liberalen bei den Wahlen an die Wand, bis sie quietschen. Aber werden. nachbarliches Verhältnis der drei Nationen muß die Gewähr diese quietschen nicht einmal, sondern lassen sich hundedemütig ein Das New Yorker Medical Journal" sagt, daß obwohl die dafür bieten, daß das hohe Ziel auch gemeinsam verfolgt und Mandat nach dem andern abnehmen. Operation McKinleys und die nachherige Behandlung in strenger erreicht wird und nicht an den Jutriguen der früheren ein- Was haben denn auch Nationalliberale noch für Ansprüche auf Uebereinstimmung mit der besten Pragis ftanden, die Aerzte sich inheimischen Machthaber zwischen den interessierten Staaten eine besondere Vertretung im Landtage? Wenn eine Partei, fo sofern geirrt hätten, als sie angesichts der unheilvollen Bedeutung scheitert." hat sich die ihrige überlebt, das mag wohl Miquel gespürt des hohen Pulses und der beschleunigten Atmung immer noch an Die Heranziehung der innerafrikanischen Völkerschaft für die haben. Höchstens in Leipzig spielt der verlotterte Ueberreft der ihrer hoffnungsvollen Auffassung des Zustandes des Präsidenten feſtgroßen Menschheitsaufgaben" würde natürlich im Stile des Kongo- ehemaligen großen Partei noch eine Rolle, die aber der reaktionären hielten. staates und nach dem Kulturrecht der Leist, Wehlan, konservativen Wirtschaft gleichkommt. Es sind nur mehr streberische Der„ Medical Record" sagt, die Operation verdiene Lob bis zu Flaschen Schröder, Arenberg und Konsorten erfolgen. Aspiranten, die mit der Unterstügung der Vertreter des mobilen einem gewissen Grade, später aber sei über den Zustand des PrästUnd für diese koloniale Kulturarbeit wären jährlich so und so viel Sapitals sich in die Höhe bringen wollen. Ihre Zahl wird aber denten zu viel gemutmaßt worden. Das Blatt ta delt, daß die Millionen mehr in den Kolonialetat einzustellen! immer fleiner und die Zeit ist sicher nicht mehr fern, wo von einem Aerzte unterließen, durch Anwendung Ein Bekenntnis aus agrarischem Munde. Das Centrum Auftreten der Nationalliberalen in Sachsen keine Nede mehr fein Röntgenstrahlen den Siz der Kugel festzustellen. sucht die katholischen Arbeiter außer mit der nebelhaften Witwen- wird. Sie verhalten sich in der Wahlbewegung sehr still, sie mögen Es habe thatsächlich den Anschein, als ob sie es für beffer gehalten hätten, zu vermuten anstatt sich zu vergewisseru. Der Verfasser und Waisenversorgung auch mit dem Hinweis zu födern, daß durch wohl nichts Gutes ahnen. einen erhöhten Zoll mit den Getreidepreisen die Löhne der Landfragt, welche Erklärung geboten werde für die Thatsache, daß die arbeiter steigen würden. Daß das Schwindel ist, weiß der simpelste Kugel felbft nicht bei der Autopsie der Leiche gefunden worden sei. Die demokratische gelbe"( Sensations-) Presse organisierte Arbeiter. Das Unternehmertum mag noch so hohe Gewinne friegt übrigens auch etwas ab, indem ihr vorgeworfen wird, daß einheimſenes fällt ihm nie und nimmer ein, den Lohn freiwillig fie durch ihre blutigen" Wige über Mc Kinley und sonstige Leuchten auch nur um einen Pfennig zu erhöhen. Und die begehrlichen der republikanischen Partei gegen dieselben gehegt" habe. Dies Agrarier würden das erst recht nicht thun. Ueberdies können sich die landwirtschaftlichen Arbeiter infolge der Gesinde- Ordnung nicht bezieht sich besonders auf das hiesige Journal", welches auf seiner humoristischen" Seite fast täglich illustrierte Satiren über Willy, mal einen höheren Lohn erringen. Zu allem Ueberfluß hat fürzlich feinen Bapa( Trust- Personifikation), seine wärterin( Mark Hanna) in einer Versammlung in Bonn der ultramontan- agrarische Wortführer, Gutspächter Biger, öffentlich zugestanden: Die Landwirte und sein Brüderchen Teddy"( Vicepräsident Roosevelt) brachte. Diese sind jetzt natürlich eingestellt und das Blatt bringt nun den blödzahlen aus gutem Herzen nicht einen Pfennig der Mitarbeiter, wie die anarchistischen Attentäter sorgfältig ausfinnigsten Tratsch über die bösen Anarchisten". Eo schildert einer gewählt, monatelang trainiert" und den schwersten Proben unterworfen werden, um sie auf ihre Nervenfestigkeit hin zu prüfen. höheren Lohn; das thut niemand; jeder nimmt das billigste, was sich ihm bietet!- Dieses Eingeständnis verdient registriert zu werden. " Vom Dreiklaffenwahlrecht erhofften sie eine Auffrischung ihrer Partei, mun sehen sie als betrogene Betrüger auch diese Hoffnung schwinden. Von Achtung des Volkes gegenüber diesen Handlangern der Reaktion ist nicht eine Spur zu finden. Mögen sie bald den verdienteu Gnadenstoß erhalten, damit wir diese volksverräterische Sorte Liberaler aus der Liste der Parteien streichen können. An der Grenze zweier chriftlicher ,, Kulturstaaten". Aus a ales, einem Grenzorte in den unterelsässischen Vogesen, berichtet die gouvernementale„ Straßburger Post" vom 16. September das skandalöse Vorkommis: " Partei- Machrichten. deutsche Gendarmerieposten von St. Blaise eine aus sechs Köpfen Ju den Vormittagsstunden des letzten Montag geleitete der bestehende 8igeunerfamilie an die französische Grenze bei Saales, um sie nach Frankreich abzuschieben. Die braunen ErdenChriftliche Arbeiter und Lebensmittel- Bollwucher. Ueber bürger hatten, von Frankreich kommend, in der Umgebung von Gebiet betreten, wurden die Versammlung der Kölner Ortsgruppe des christlichen Metall- Saarburg unbemerkt das deutsche arbeiterverbandes, aus der die„ Kölnische Volkszeitung" so viel wieder an die nächste Grenze geschafft. Doch auch jenseits des aber bald von der deutschen Polizei aufgegriffen und Wesens machte, wird uns aus Köln noch geschrieben: Es hat sich Grenzpfahls wacht das Auge des Gefeyes; die französische Verein in Mannheim verhandelte man über die Stellung der Zur Frage der Budgetbewilligung. Im socialdemokratischen nachträglich herausgestellt, daß die Versammlung nur von 35 bis Gendarmerie brachte die Gesellschaft schleunigst badischen Landtagsfraktion zur Budgetbewilligung. Nach einem 40 Personen besucht war, und von diesen waren nur 15 stimmberech wieder zur Grenze zurück. Da nun feines der beiden Referat Katzensteins wurde die folgende, vom Referenten vortigte Mitglieder der Kölner Ortsgruppe. In der Centrumspresse Länder die Familie aufnehmen wollte, wurde der Wagen an der geschlagene Resolution mit großer Mehrheit angenommen: werden natürlich die schönsten Lügenberichte über die Versammlung Straße von Saales nach La Grandfosse so über einen Grenz I. Die Budgetabstimmung ist der Prüfstein für die grundsätzberbreitet. So schreibt eins der dem Zeitungskaplan Das- it ein gestellt, daß das eine Rad auf deutschem, das liche Stellung der Parteien zu dem herrschenden Staats- und Gebach gehörenden Blätter: der Kölner christliche Metallarbeiter die internationale Familie zwischen givei Reichen, fich einstweilen die fapitalistische Gesellschaft und den bürgerlichen Staat grundsäglich andre auf französischem Gebiete stand. So saß denn fellſchaftssystem. Da die Socialdemokratie als revolutionäre Bartei verband habe nach einem Vortrage, der sich für die Notwendigkeit still vergnügt des Daseins freuend; denn in der Hoffnung auf bekämpft, so beschließt der Parteitag: der Getreidezölle aussprach, eine diesbezügliche Resolution" an die Rüderstattung der Kosten durch den Bezirk versorgte die genommen. Das ist vollständig falsch. Auch die Kölnische Bolts Gemeindeverwaltung Saales dieselbe mit dem nötigen Lebens- Staaten find verpflichtet, das Budget zu verweigern. Die focialdemokratischen Fraftionen der Parlamente dentscher zeitung" stellt in ihrem Leitartikel das Wesen der Versammlung unterhalt. Dem alten stockblinden Schimmel vurde die Eine andere Stellung fann zulässig sein in Ausnahmefällen, in durchaus verkehrt dar. Sie schreibt beispielsweise: Allerdings find Freiheit belassen, er weidete bald diesseits, bald jenseits denen die Ablehnung eines bestimmten Budgets die Annahme eines in der Kölner Versammlung auch( 1) Gegner der Getreidezölle über- der Grenzlinie. Um das Eindringen der Nomadenhorde in das eine noch ungünstigeren herbeiführen würde. haupt aufgetreten." Dieses auch" muß auf den Wissenden be- oder das andre Land zu verhüten, sah man auf französischer Seite II. Die Mitglieder der socialdemokratischen Fraktionen haben sich lustigend wirken. In Wirklichkeit hat sich außer dem Hauptredner, gewöhnlich einen Gendarmen und zwei Grenzauffeher, auf deutscher der Teilnahme an höfifchen Deputationen und Veranstaltungen zu einem völlig kenntnislosen jungen Manne, nur noch ein Redner direkt Saales. Käppi und Helm standen oft nahe beisammen; denn durch Seite zwei Wächter und von Zeit zu Zeit die Gendarmen von enthalten." für den Zoll ausgesprochen; zwei enthielten sich der Stellungnahme und die beiderseitigen Gendarmen wurden in den ersten Tagen die UnterZur Angelegenheit der Accordmaurer faßte der socialmeinten, man möge diese Streitfrage nicht in die christliche Gewerkschafts- handlungen der Behörden vermittelt. Bis heute haben diefelben jedoch demokratische Verein in Kiel folgenden einstimmigen Beschluß:" Die bewegung hineintragen. Die übrigen sieben Redner aber zu keinem Resultat geführt. Die Präfektur von Epinal verweigert heute, am 19. September, im" Elysium" tagende Versammlung des äußerten sich gegen die Bollerhöhungen. Ueber die Zollfrage hat die Annahme aus dem Grunde, weil die Familie nicht aus ihrem Socialdemokratischen Vereins von Kiel erklärt den Schiedsspruch in die Versammlung überhaupt nicht abgestimmt; sondern sie hat nur Bezirk, sondern aus dem Departement Meurthe- et- Moselle aus Sachen der Hamburger Accordmaurer für einen verfehlten und erklärt, daß der Verbandsvorsitzende Wieber, der auch Redacteur des gewandert sei. Seit Dienstag ist die Familie in teiner erwartet von dem Parteitage in Lübeck, daß im Intereffe der ge" Chriftlichen Metallarbeiter" ist, sich nicht mehr im Verbandsorgan Regen bringt durch die Wagenbede, iobaß die In- Versammlung erwartet von dem Parteitag, daß der§ 2 des beneidenswerten Lage. Der unaufhörlich dichte samten Arbeiterbewegung der Schiedsspruch aufgehoben wird. Die gegen den Zoll äußern möge. Dieser Beschluß kam mit acht gegen faffen pudelnaß sind. Am meisten bedauernswert waren Organisationsstatuts in dem Sinne geändert wird, den Ausschluß von fieben Stimmen zu stande. Die zollfeindliche Minderheit zwei Kinder von etwa 6 und 8 Jahren, die dünne Genoffen aus der Partei- Organisaton den einzelnen örtlichen Verbestand aus gesetzten Leuten, Familienvätern, die täglich des Lebens eleidung gewährt teinen Schuz mehr. Die deutichenwaltungen zu überlassen." Not ins Auge blicken; die Mehrheit" aber aus Gefellenvereins- Gendarmen machten ihren französischen Kollegen den Vorschlag, Eine Berichtigung zu dem Bericht fiber den Parteitag jünglingen, deren Lippen kaum ein wenig Flaum zierte. Uebrigens den drei weiblichen Insassen des Wagens den Eintritt in die nabe- e stpreußen in Nr. 218 des„ Vorwärts" erhalten wir heut sei noch festgestellt, daß die Centrumspresse die Protestversammlung gelegene Farm Hong zu gestatten, woraufhin die drei männlichen auch vom Genossen Schwarz- Hamburg. Darin erklärt er, daß sein in Mülheim a. Rh., wo der christliche Gewerkschafter Gödde sich so Mitglieder der Familie in das Ortsgewahrsam in Saales verbracht Antrag, die Vertretung der Proving auf dem Parteitage in Lübeck entschieden gegen den Brotwucher ausließ, vollständig tot- worden wären. Allein die französischen Gendarmen erklärten sich dem Genoffen Stamningt zu übertragen, völlig lauteren Motiven ohne zu einem folchen Schritte nicht ermächtigt. Heute nachmittag er jegliche Rebenabficht entsprungen und besonders von der Ergeschwiegen hat. barmte sich die deutsche Verwaltung sämtlicher Wagen Jufaffen und wägung ausgegangen sei, der Provinz die Kosten zu ersparen. verbrachte sie nach Saales in einen trodenen, geheizten Raum, bis der Himmel wieder ein heiteres Aussehen haben oder die Angelegenheit zum endgültigen Austrag gekommen sein werde. " Sächsische, Landtagswahlen. Am 25., 26. und 27. September finden in Sachsen die Wahlmänner- Wahlen für den Landtag statt. Die 31 jegt frei werdenden Es ist doch etwas Herrliches um die christliche Moral unfrer Mandate waren von 15 Konservativen, 9 Nationalliberalen, Besten aller Welten", in der man die ärmsten und hilfsbedürftigsten 4 Socialdemokraten und 3 Fortschrittlern besetzt; jetzt sind für diese unter den„ Ebenbildern Gottes" wie Ausfägige von sich stößt und 31 Mandate 22 Socialdemokraten, 21 Konservative, 10 National- felbft Kinder im zartesten Alter auf dem Zwangsweg den schlimmsten liberale, 2 Anhänger der freisinnigen Volkspartei und 1 sog. Stammer- Witterungsunbilden ausfegt! fortschrittler in den Wahlkampf eingetreten und haben sich als Standidaten aufstellen lassen. Ausland. Frankreich. Die Protestversammlung der Socialdemokratischen Föderation gegen die Entscheide der Lords fand Mittwochabend in der Memorial Hall in London statt und war von den englischen Arbeitern Londons stark besucht. Die Redner waren: H. Duelch. Stedacteur der Justice"; W. C. Steadman, Mitglied des Londoner Grafschaftsrates und des Parlamentarischen Komitees; J. Macdonald, Sekretär bes Lonboner Gewerkschaftsrates; W. Thorne, Sekretär der Gas- und allgemeinen Arbeiter; 2. F. Holmes, Mitglied der Londoner Buchdrucker; Rabey, Bertreter der Postbeamten; Mrs. Despard, eine Schwester des südafrikanischen Reitergenerals French. Die socialdemokratischen Kandidaturen haben bekanntlich bei dem sächsischen Dreiklassen- Wahlsystem kaum irgend welche AusBete Curran, Georg Barnes, Frederic Harrison, Dr. Clifford, ficht auf Mandatserfolg. Es sind Protesttandidaturen. meldet: In amtlichen Streifen eingelaufene Telegramme aus beiwohnen fonnten, brüdten brieflich ihre Sympathien aus. Curran Paris, 21. September. Dem Siècle" wird aus London ge- w. Coffey( Sekretär der Buchbinder) 2c., die der Versammlung nicht Der angestrebte Erfolg für unsre Partei beruht darin: zu Konstantinopel, sowie Nachrichten aus dem Stabinett berichten, daß. fchrieb:„ Die Delegierten des Stongreffes schienen feinen richtigen erweisen, daß die Abgeordneten nicht die Vertreter des Volks, wenn die Türkei bis Ende dieses Monats nicht sämtliche Angelegen Begriff von der Sachlage gehabt zu haben." In ähnlichem Sinne dessen Massen in der dritten Wählerklasse stecken, sondern unr Ver- beiten mit Frankreich geregelt habe, Frankreich energische Maßregeln schrieben Barnes und Coffey. Harrison glaubt, die Gewerkschaften treter der Wohlhabenden und Reichen und Ausbeuter find, ergreifen werde. Die Telegramme aus Paris besagen, Graf Lambs- feien der Gefahr der Vernichtung ausgesetzt; der Geistliche Cr. Clifford die in der ersten und zweiten Klasse wählen. dorff habe Delcassé versichert, Frankreich könne bet einem eventuellen energischen Vorgehen gegen die Türkei auf die Unterstügung Nuß- betrachtet die Entscheidungen als Siege des Kapitalismus. Nach einer Einleitung von Quelch stellte Steadman folgenden lands rechnen. Antrag: Die Versammlung betrachtet die Lage, die durch die Ents scheide der Lords in Sachen der Taff Thalbahn und Quinn gegen diese Entscheide als einen Schlag gegen das Bereinigungsrecht, das Leatham geschaffen wurde, als eine gefahrdrohende; fie betrachtet Wir hoffen, daß es unsren sächsischen Genoffen gelingen wird, in einer großen Zahl von Wahlkreisen diesen moralischen Triumph über die Parteien der Wahlentrechtung zu erringen. Unfre Genossen kämpfen einen schweren Kampf, möge Erfolg fie belohnen! Aus Sachsen wird uns über den unwürdigen Niedergang des Handlanger der Neattion. Nationalliberalismus noch geschrieben: Nußland. des garismus ist uns Mitteilung zugegangen. Vor 16 Monaten Aus dem Lande des Friedenszaren. Ueber ein neues Opfer wurde der Student Soltonowsty aus einem geringfügigen die Arbeiter seit dreißig Jahren besessen haben. Die Ents Anlaß verhaftet. Als nach Verlauf von einer halbjährigen Einzel- fcheide find darauf gerichtet, die wichtigste Grundlage der haft seine Nerven außerordentlich angegriffen waren, was zum Teil Gewerkschaften zu untergraben und der Arbeiterklasse die auch durch die schlechte Gefängniskost verursacht war, wurde er wirkiamste Waffe zu nehmen, die sie in ihrem Kampfe für nach der Gefängnisabteilung der Jrrenanstalt des St. Nikolaus wirtschaftliche und sociale Berbesserungen gebrauchen fonnte." Die traurigste Rolle bei den sächsischen Landtags übergeführt. entwickelte sich bei ihm die Schwind Steadman sprach als strifter Gewerkschafter, der Glauben in seine wahlen spielen die Nationalliberalen. Wenn die Kon- sucht." Trotzdem ließ die Regierung ihr Opfer nicht Organisation hat. Der Trades- Unionismus, der in den letzten servativen für ihre reaktionären Pläne eines Vorspanns bedurften, los. Die Eltern des Unglücklichen, von seinen Kameraden be- Jahren ungeheure Opfer gebracht habe, werde auch den neuen fanden sie bei den Nationalliberalen bewegliches Entgegenkommen. nachrichtigt, reisten aus Barnaul( in Sibirien) nach Petersburg, Schlag überleben. Nur müsse er gur politischen Aktion Die mucerischen Einwände gegen die Hebung des Voltsschulwesens jedoch ihr Flehen half nichts, die Gendarmen erklärten, die Vor- greifen. Vom jezigen Parlament sei nichts zu erwarten. wurden in der zweiten Stammer von dem nationalliberalen Betbruder untersuchung gegen ihren Sohn sei noch nicht abgeschlossen, erst nach Und vom nächsten? Das hänge von den Arbeitern ah Niethammer mit demselben Elan erhoben, wie von dem ver- 3-4 Wochen würde er entlassen werden. Aber die Krankheit wartetel Sie müssen einsehen, daß es unlogisch sei, einen Ar Holmes unterstützte den Antrag. Ich bin Gewerkschafter und Socialdemokrat. Hätten die Gewerkschaften dem Rate meiner Genossen gefolgt, so wären die Entscheide der Lords jetzt unmöglich gewesen. Parlamentarische Arbeitervertreter genügen nicht. Sie müssen ein bestimmtes Programm haben." " Deutsches Reich. beiter zum Kongreß zu schicken und einen Unternehmer ins Auch aus mehreren Filialen des Verbandes liegen in der mittelgesetz gefehlt zu haben und suchte unter Darlegung der chemis Barlament. Er wünsche ein Zusammengehen mit den Socialdemo- Allgemeinen Steinfeger- Beitung" Vertrauenstundgebungen für Knoll schen Zusammensetzung seines Fabrikats den Nachweis zu führen, daß traten und würde für socialdemokratische Kandidaten stimmen, nur vor, der ersucht wird, wenigstens noch bis zum nächsten Verbands- fein Präparat infolge des Zusages von Hämatogen und Hämoglobin ein müßten die Socialisten wiederum für Arbeiterkandidaten stimmen, tage sein Amt zu verwalten. ganz eigenartiges, wahrhaft diätetisches Mittel sei. Gerichtschemiker auch wenn diese dem socialdemokratischen Programm nicht folgen Dr. Bischoff hielt die gewählte Bezeichnung für eine unzutreffende tönnten. Wenn es zu wirklichen Verhandlungen zwischen socialistiund das Publikum irreführende und suchte nachzuweisen, daß der Eine gemeinsame Konferenz der Militäreffekten- Fabrikanten Nährstoff, der in dem Präparat des Angeklagten durch den Zujaz schen und gewerkschaftlichen Körperschaften fommen sollte, so würde er vorschlagen, daß die Kandidaten sich auf die Trades- Unions- Deutschlands und der bei thuen beschäftigten Sattler tritt am von Zucker verloren gehe, nicht ersetzt werde durch den Nährstoff, Beschlüsse verpflichteten. Schließen wir unsre Reihen, treten wir Montag, den 7. Oktober, in Berlin zusammen. Es handelt sich der in dem hinzugesezten Hämoglobin enthalten sei. Von diesem stets für die Interessen der Arbeiter ein, heute, morgen und immer- darum, einen für ganz Deutschland geltenden, auf längere Zeit fest Gutachten wichen diejenigen der Chemiker Dr. Aufrecht, dar, und bei den nächsten Wahlen werden wir das ganze Land zulegenden Tarif zu vereinbaren. Dr. Lohmann und Dr. Bein wesentlich ab. Lekterer erklärte, stürmen." Von den 38 Firmen, die in Deutschland Militärausrüstungen daß es sich bei dem fraglichen Präparat um ein ganz neues diäteanfertigen, haben 28 ihre Beteiligung zugesagt, 3 erklären, feinen tisches Mittel handele, welches begrifflich ganz etwas andres darVertreter zu entfenden, übernehmen aber die Verpflichtung, sich den stelle, als der gewöhnliche Kakao. Staatsanwalt Ellendt folgte gefaßten Beschlüssen zu fügen. Abgelehnt hat nur eine ziemlich un- dem Gutachten des Dr. Bischoff und beantragte unter Aufbedeutende Firma aus Karlsruhe; von 11 Firmen steht die Antwort hebung des ersten Urteils den Angeklagten zu 300 M. Geldstrafe event!. noch aus, darunter befindet sich auch die des Berliner antisemitischen 20 Tagen Gefängnis zu verurteilen.- R.- A. Sonnenfeld hielt dagegen Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Stadtverordneten Bregel. Da sämtliche Firmen von Bedeutung ver- eine Freisprechung des Angeklagten ohne Rücksichtnahme auf ein W. Thorne stellte folgenden Antrag:„ Die Versammlung betreten sein werden, so hat die Stellungnahme der ablehnenden und Gutachten schon aus rechtlichen Gründen für geboten. Der Antrachtet die Entscheide der Lords als die Ausdrücke der allgemeinen mit ihren Antworten noch ausstehenden Firmen keinen Einfluß auf geklagte, der die Bestandteile seines Fabritats in allen Anzeigen Reaktion, die die herrschenden Klassen Englands leitet. Sie fordert die Arbeiten der Konferenz. mitteilte, fönne das Publikum nicht getäuscht haben, er habe auch die gewerkschaftlichen Arbeiter auf, sich als eine tlar begrenzte, Der Zuſammentritt dieser vom Verbande der Sattler vorbereiteten fein Präparat verfälscht", denn dasjenige, um welches es sich hier tlassenbewußte politische Partei zu organisieren, um die politische Konferenz ist von großer Bedeutung für den betreffenden Beruf; handele, sei seine ureigenste Erfindung. In der Anvendung des Gewalt zu erlangen und die Vergesellschaftung der Produktions- sowohl Unternehmer wie Arbeiter haben unter den bisher herrschenden Wortes Kakao könne doch kein Moment der Fälschung liegen. Der mittel herbeizuführen." Thorne sagte: Die Beschlüsse des ungerechten Verhältnissen zu leiden gehabt, und sie können sich Verteidiger erinnerte an den Kneipp- Kaffee", der feine Spur Kaffee Trades- Unions- Kongresses betreffend die Entscheide sind ganz freuen, wenn endlich eine gewisse Ordnung geschaffen wird. Es enthalte, an den Stollwerckschen„ Eichel- Katao", zu dem nur Kakaoungenügend. Ich halte die Sicherstellung unsrer Fonds durch An- fann festgestellt werden, daß die meisten in Betracht kommenden schalen verwendet würden, an die„ Asthma- Cigaretten", in denen kein lagen im Auslande für eine Feigheit. Socialisten und ehrliche Ar- Unternehmer der Frage ein großes Verständnis entgegengebracht Tabak enthalten sei, an die„ Gloria- Seide" 2c. 2c. Der Gerichtshof beiter ins Parlament schicken, ist die einzig richtige Antwort an die haben, und daß sie sich sofort zur Teilnahme an der Konferenz bereit beschloß nach längerer Beratung, die Sache zu vertagen und zu erklärten unter der Voraussetzung, daß es gelingen würde, alle be- einem nächsten Termine noch das Gutachten eines Mediziners über Macdonald unterstützte den Antrag in einer längeren Rede. deutenden Firmen zur Teilnahme zu bewegen. Das ist möglich ge- den Nährwert des Präparates des Angeklagten einzuholen. Unfre Gewerkschaften sind respektabel" geworden. Sie lesen und wesen und so konnte denn zwischen einer größeren Berliner Firma denken nicht. Und wenn sie lesen, so ist es die Jingo- Presse:„ Daily als Vertreter der Arbeiter der Zusammentritt der Konferenz vereinbart als Beauftragter der Unternehmer und dem Verbande der Sattler Der frühere Kriminalkommissar und ehemalige Besizer des Mail“ und„ Daily Expreß". Ihre freie Zeit wird ausgefüllt Verbüßung seiner Strafe seit furzem wieder auf freiem Fuß. mit Wetten und Spekulationen über Pferderennen und Spiele wie werden. Crickett und Football. Die herrschenden Klassen Englands haben Bedrohung eines Arbeitswilligen erkannte das Gericht in Grüßmacher stand am 13. Januar 1899 vor dem hiesigen Schwur gericht, um sich wegen Meineids zu verantworten. Mit ihm war unter diesen Umständen gar keine Ursache, von Arbeiterwünschen der Handlung eines Maurers in Wismar, der einen Streifbrecher eine Frau Roſa Wehr auch und eine unverehelichte Clara Beck e r Notiz zu nehmen. Unfre Arbeiter wünschen überhaupt nichts. Aber zur Niederlegung der Arbeit und zum Anschluß an die Organisation Es handelte sich um einen Tric, den die drei gemeindie Zeit kommt, wo sie aus ihrem Schlafe gerissen werden. Aus- zu bewegen fuchte. Das Schöffengericht hatte gegen den angeklagt. wärtige Konkurrenz, Trusts, die kommende Krisis und die Folgen Angeklagten eine Gefängnisstrafe von schaftlich in einer Ehescheidungsfache ausgeführt haben, um einen des südafrikanischen Krieges werden sie denken lehren." hängt, das Landgericht in Schwerin setzte die Strafe auf in Lübeck wohnenden Konsul des Ehebruchs zu überführen. Grüßmacher war damals zu 22 Jahren Zuchthaus, die Rabey ergriff sodann das Wort im Namen von 40 000 Post- zwei Wochen herab. Immerhin eine hohe Strafe für eine beamten. Ich komme hier als Gewerkschafter, Steadman zu unter- vielleicht nicht gerade höfliche Aufforderung, der Solidarität der Wehrauch zu einem Jahr vier Wochen Gefängnis und die Becker zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Grügmacher hat nun stützen, der uns in der letzten Legislaturperiode im Parlament große Arbeiter Rechnung zu tragen. Dienste geleistet hat. Aber ich erscheine hier auch als Socialdemokrat. Besser tamen fünf Maurer davon, die, weil sie einen Kollegen, reitet einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens vor, mit feine Strafe in der Strafanstalt Sonnenburg voll abgebißt und bes Unfre Regierung, die nach Südafrika ging, um Ausländern Bürger- der auf einem gesperrten Bau anfangen wollte, davon abzureden dessen Begründung Rechtsanwalt Dr. Heimann I beschäftigt ist. rechte zu verschaffen, hat zwei unfrer besten Genossen gemaß versuchten, vom Schöffengericht in Dresden zu Gefängnisstrafen von deffen Begründung Rechtsanwalt Dr. Heimann I beschäftigt ist. regelt, da sie ihre Rechte als Bürger ausübten und das einer bis drei Wochen verurteilt, von der Straffammer aber freiVereinigungsrecht in Anspruch nahmen. Es ist unsre teuer gesprochen wurden. In der Urteilsbegründung wurde der selbsterkaufte Erfahrung, daß Trades- Unionismus ohne Socialismus ein verständliche, in der Praxis leider nicht immer beachtete Satz ausKörper ohne Seele ist." gesprochen, die Arbeiter müßten doch das Recht haben, ihre Kollegen im guten zu überreden, wenn nicht der§ 152 der Gewerbe- Ordnung hinfällig werden solle. Lords." Zum Schluß sprach Mrs. Despard:" Ich bin seit vielen Jahren eine eifrige Anhängerin des Trades- Unionismus und Leserin feiner großen Geschichte. Wir wären Verräter an der Arbeiterfache, einem Monat ver= Ausstand getreten, da die Innung nicht ihre Forderungen bewilligen Die Küfergesellen von Heilbronn sind am Montag in den venn wir den Entscheid der Lords ruhig annähmen. Gedenkt Gurer Vorfahren, die zusammen tämpften und litten für die Rechte, die Ihr wollte. bis jetzt hattet. Seid Ihrer nicht unwürdig. Aber gedenkt auch, daß Trades- Unionismus nicht das Ziel, sondern ein Mittel zum Ziele ist, wie die Vorredner schon ausgeführt haben." Ausland. Der socialistische Antrag wurde sodann einstimmig angenommen. Brünn ausgebrochen. Die Ursache sind Lohndifferenzen. Polizeiliches, Gerichtliches usw. Aus der Frauenbewegung. Frauenausbeutung und Franenorganisation. Detektiv- Instituts„ Greif", Egon Grühmacher, befindet sich nach Der Herr„ Konzertdirektor". Unter der Anklage des vollendeten und versuchten Betruges in je zwei Fällen wurde gesteri der 26jährige Kaufmann Georg Christoph der zweiten Strafkammer des Landgerichts I aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Der bereits mehrfach vorbestrafte Angeklagte hatte wieder einen argen Schwindel ausgeführt. Am 1. August d. J. hatte er in einer fich als„ Konzertdirektor" vorgestellt und angegeben, daß er soeben von hiesigen Zeitung bekannt machen lassen, daß er einen Kassierer suche. Gleichzeitig hatte er bei einer Wittwe zwei möblierte Stuben gemietet, Heringsdorf komme. Sein Gepäck werde am folgenden Tage eintreffen. Als dies nicht der Fall war, wurde die Wirtin ängstlich, sie verlangte Ein Kohlenarbeiter- Streit ist im Revier von Zschebbe bei Borausbezahlung. Der Angeklagte füllte ein Quittungsformular über 75 M. aus und gab es der Wirtin mit der Weisung, es unter: schrieben bei der Deutschen Bank vorzulegen, sie werde dort auf Grund seines Guthabens Zahlung erhalten. Inzwischen hatten sich Wegen Beleidigung eines Rechtsanwalts wurde der auf die Annonce des Angeklagten zwei Bersonen gemeldet. Er erRedacteur des„ Sächsischen Voltsblattes", Genosse St. Albert in zählte den Bewerbern, daß er im Beethoven-, im Bechsteinsaale und in 8 widau vom Schöffengericht zu 8 Tagen Gefängnis verurteilt. der Philharmonie Konzerte geben wolle und dazu zwei Stassierer ge= die zwar würden, anständig bezahlt aber Er hatte dem Rechtsanwalt in dem Bericht über eine Gerichtsje In großer Anzahl hatten sich am Mittwoch den 18. d. M. alle brauche, Kaution verhandlung vorgeworfen, daß er sich unberechtigte Eingriffe in die in der Blumen- und Pußfedern Fabrikation be- 200 Mark stellen hätten. BeDie lettere Sie blieben Zeugenvernehmung erlaubt. Die Behauptung wurde als nicht schäftigten Arbeiterinnen volt und dingung konnte feiner der Bewerber erfüllen. Friedrichshagen erwiesen angesehen, obwohl ein Zeuge sie bestätigte und die andren Umgegend im Restaurant Lerche, Friedrichshagen, versammelt. deshalb vor Schaden bewahrt. Der Angeklagte mußte dann sein fich des Vorgangs nicht mehr entfinnen konnten. Auf Gefängnis- Frau Ihrer- Berlin hatte das Referat übernommen: Die Lage der Logis Heimlich verlassen, da er befürchten mußte, daß der Schwindel strafe wurde deshalb anerkannt, weil, wie der Vorsitzende bei der Butzfedern- und Blumenarbeiterinnen und wie verbessern wir dieselbe. mit der Quittung entdeckt würde. Obgleich er mittellos war, Begründung ausführte, bei dem mehrfach vorbestraften Angeklagten Mit flaren, zu Herzen gehenden Worten schilderte sie die traurige quartierte er sich in einem Hotel ein und verschwand von hier eine Geldstrafe nichts mehr fruchtete. Lage der Federarbeiterinnen. Da in Friedrichshagen fast nur wieder, ohne seine Schuld zu bezahlen. Im Termine behauptete der Diese Begründung zeigt deutlich den Tiefstand geistiger Kultur Hausindustrie in Betracht komnit, in Betracht komnit, so besteht der größte Angeklagte, daß er wirklich die Absicht gehabt habe, Stonzerte zu in Deutschland, der die Presse in ihrer Aufgabe öffentlicher Kritit Teil der Arbeiterinnen aus verheirateten Frauen. In fast jedem veranstalten, wie er dies auch in Amerika gethan habe. Der Staatsmit einem unfolgfamen Schulbuben auf eine Stufe stellt. Selbst Hause werden Federn gearbeitet. Da sagen sich die meisten Frauen, anwalt war der Ansicht, daß der Angeklagte es lediglich auf die Kautionen der Bewerber abgesehen habe, es müsse ihm wenn die Feststellungen des Gerichts als unanfechtbar anzusehen mein Mann verdient ja den größten Teil von dem, was wir zum wären und der Angeklagte in seiner Stritit zu weit gegangen wäre, Leben brauchen, so brauche ich ja nicht so viel zu verdienen. Dies endlich das Handwerk gelegt werden und beantrage er gegen so kann es sich doch nicht darum handeln, durch die Strafe irgend ist eine richtige sociale Krankheit der Frauen und diese nutzt der ihn eine Zuchthausstrafe von anderthalb Jahren. Dem Verteidiger eine fruchtbare Wirkung auf ihn zu erreichen, sondern nur darum, Unternehmer aus. Tag und Nacht muß sie für den fümmerlichen Lohn Rechtsanwalt Dr. Davidsohn gelang es, dem Angeklagten noch durch eine Sühne die Ehre des zu Unrecht Angegriffenen wieder arbeiten. Hauptsächlich jezt in der niedergehenden Geschäftsperiode einmal mildernde Umstände zu erwirken. herzustellen. Der Herr Amtsrichter oder Assessor ist nicht zum Er- ist es, wo die Frauen noch mehr zu leiden haben. Viele, viele anderthalb Jahre Gefängnis. zieher der Bresse berufen. Männer sind arbeitslos. Die Kinder schreien nach Brot. Da heißt es denn: Mutter, Du mußt schen, daß die Kinder was zu essen bekommen. Gewerkschaftliches. An die Arbeiterschaft Deutschlands, insbesondre an die Arbeiter Berlins! Angesichts der Niederlage, welche die um ihr Koalitionsrecht kämpfenden deutschen Glasarbeiter erlitten, ist es wohl angebracht, auf die im gleichen Stampfe sich befindenden Tabatarbeiter Nordhausens hinzuweisen. Arbeiter allerorts! Betreffs des Boykotts richten wir an alle Händler, Vereine, Gastwirte die dringende Aufforderung, mur bontott freie Waren führen zu wollen und ihren Konsumenten, der deutschen Arbeiterschaft, mit gutem Beispiel voranzugehen. Arbeiter Deutschlands! Helft Euren Nordhäuser Brüdern zum Siege! Sämtliche Arbeiterblätter werden um Abdruck beten.( Siehe Inserat.) Die Kommission der Tabatarbeiter Berlins. Das Urteil lautete auf Sie arbeitet und schuftet und muß mit den paar Pfennigen, die ihr Lehte Machrichten und Depelthen. Arbeiterentlassungen. der Unternehmer giebt, zufrieden sein. Bu sagen traut sie sich nichts, weil sie fürchtet, daß sie dann keine Arbeit mehr bekommt. Wenn die vielen Hundert Arbeiterinnen von Friedrichshagen Gießen, 21. September.( B. H.) Wie die„ Gießener N. N." und Umgegend sich zusammenschließen würden und zur kommenden melden, sollen heute auf dem Braunstein- Bergwerk vorm. Fernie Saison dem Unternehmer oder Zwischenmeister sagen würden: Wir größere Arbeiterentlaffungen wegen Mangel an Beschäftigung selben wohl unbedingt nachgeben müssen. wollen für unsre Arbeit mehr verdienen! so werden die- vergenommen werden. Man spricht von 100 Entlassungen. brauchen doch nicht den einen Unternehmer, aber der eine Unternehmer braucht die vielen fleißigen Arbeiterhände. Auch keine genommen. Die Arbeiterinnen Ban- Unglück. Branche leidet wohl in der Saison so an Arbeiterinnen- Mangel, Worms, 21. September.( B. H.) Die ,, Frankfurter Zeitung" meldet: Es ist jest noch eit als gerade die Blumen- und Buyfedern- Industrie. Es ist darum Kurz nach 4 Uhr stürzte das Haus der Gebrüder Harpenbach, denselben hilfreich zur Seite zu stehen; einerseits durch den von der Berliner Gewerkschaftstommission unbedingt notwendig, daß sich die Arbeiterinnen zusammenschließen das bereits unter Dach stand, ein. Fünf Personen wurden Reicher Beifall verschüttet. Die beiden Gebrüder Harpenbach, ein Verwandter am 13. Juni cr. verhängten Boykott, andrerseits durch und der Organisation ihrer Branche beitreten. von ihnen und ein Maurer wurden alsbald mit schiveren Verlohnte die Neferentin. Entnahme der von derselben von derselben Kommission ausgegebenen Sammellisten, sowie durch regelrecht betriebene Da sich trotz mehrfacher Aufforderung feiner von den anlegungen aus den Trümmern hervorgezogen. Ein Manver mußte, wesenden Zwischenmeistern zum Wort meldeten, so sprach zuerst schwer verletzt, ins Krankenhaus gebracht werden. Zeichnung auf denselben. Frau Reißner. Es ist bedauerlich, wie es hier um die Frauenbelegung dies am besten beſtellt ist. Unfre Flugblattverteiler haben Boun a. Rh., 21. September.( B. H.) Ein Doppelmord ist erfahren. Die Handzettel wurden ihnen aus den Händen ge- in vergangener Nacht auf einem Gute bei Brühl verübt worden. schlagen, und gejagt: Wir verdienen genug. Ja, sie verdienen 10-12 M. die Woche. Dafür geht die älteste Schwester ins Ge- Der Gärtner des Gutes schlich sich in das Schlafzimmer der Wirtschäft und vier Geschwister arbeiten zu Hause. Nachdem noch Frau entleibte er sich selbst durch einen Schuß in den Mund. Der Gründ schafterin und tötete diese durch einen Schuß in den Kopf. Dannt Rönsch und Baazz gesprochen hatten, wurde eine Resolution an ge= In dieser einstimmig angenommenen Resolution ist Eisersucht. erklären sich die Anwesenden mit den Ausführungen Frau Leipzig, 21. September.( W. T. B.) Wie dem Leipziger Ihrers voll und ganz einverstanden. Sie verpflichten fich, Tageblatt" aus Chemnitz von gestern gemeldet wird, sind auf den der Vereinigung der Blumen, Blätter= und füdlichen Höhen des Erzgebirges bei einer Temperatur Puzfedern Arbeiterinnen Berlins beizutreten. Sie von 0 Grad in der Nacht Schneefälle eingetreten. Berlin und Umgegend. sind der Ueberzeugung, daß nur durch den Beitritt zu dieser Leipzig, 21. September.( B. H.) Die„ Leipziger N. N." erDer Vorsitzende des Centralverbandes der Steinsetzer, Organisation die wirtschaftliche Lage der Buzfedern- Arbeiterinnen halten von unterrichteter Seite die Mitteilung, daß die ebung Der Vorsitzende des Centralverbandes der Steinsetzer, gebessert wird. Nachdem 35 Frauen ihren Beitritt vollzogen, wurde des Kreuzers Wacht" unmöglich ist, da der Rumpf Genosse A. Knoll in Berlin, hatte vor kurzem sein Amt nieder- bekannt gegeben, daß vorläufig Frau Tobias Beiträge entgegen des Schiffes in zu großer Tiefe liegt und außerdem zu stark be gelegt. Die Veranlaffung hierzu boten eine Reihe unglaublich verschädigt ist. Nur die Geschützrohre sind bis jetzt von dem Wrack gewerflicher Machinationen, die ein Vorstandsmitglied, der sich als borgen worden. Anarchist bekennende Steinfeger Alwin Koch, gegen Knoll ausgeübt hat. Diese Angelegenheit ist vor dem Forum eines aus dem Haag, 21. September.( W. T. B.) Die am hiesigen Hofe be Verbandsvorstand und Ausschuß bestehenden Schiedsgericht be= glaubigten Gesandten und die Mitglieder des ständigen Verwaltungs handelt worden. Aus dem Urteil desselben, welches in der letzten Eine chemisch- pharmaceutische Streitfrage unterlag gestern rats des internationalen Schiedsgerichtshofs habent Nummer der Allg. Steinfeger- Zeitung" bekannt gegeben wird, ist der Prüfung der 5. Straffammer, vor welcher sich der Apotheker von dem Präsidenten, dem Minister des Auswärtigen, Baron Melvil ersichtlich, daß der Anarchist Koch, in der Absicht, Knoll von seinem Friedrich Sauer wegen Vergehens gegen das Nahrungsmittel- van Lynden, eine Abschrift des Ansuchens der Boeren um einen Posten zu verdrängen, um dann selber diese Stelle einnehmen zu Gesetz zu verantworten hatte. Der Angeklagte, Befiger des Schiedsspruch mit der Mitteilung erhalten, daß er beabsichtige, das fönnen, zunächst versucht hat, die Geschäftsführung Knolls zu ver- Medizinisch- chemischen Instituts Sicco", hat ein neues diätetisches Ansuchen in der nächsten Sigung des Verwaltungsrats vorzulegen. dächtigen. Als ihm dies nicht gelang, hat Stoch wie es in dem Mittel in den Handel gebracht, welches er unter Darlegung Ueber das Datum der Zusammenberufung dieser nächsten Sigung unter Bestandteile dem Namen Urteil heißt durch einen bodenlos gemeinen Vertrauensbruch" seiner Hämatogen ist jedoch noch nichts bestimmt. Knoll in seiner Eigenschaft als Gatte und Vater steht in Nähr Satao" anpreist. Die Auflagebehörde auf Wien, 21. September.( W. T. B.) Ueber das Eisenbahnbrutaler Weise verlegt, 11111 ihn als Verbands: dem Standpunkt, daß durch diese Bezeichnung das Publikum unglid, das sich in der Nacht zum Freitag bei Balota( Rumänien) Wir haben es hier also irre geführt werde, in dem vorsigenden unmöglich zu machen. es zu dem Glauben komme, ereignet hat, wird der Nenen Freien Presse" noch folgendes ges Das mit dem Attentat eines Anarchisten zu thun, bei welchem Mittel daß dieser Kakao einen größeren Nährwert habe, als andrer Kakao. meldet: Von den 38 Passagieren wurden 32 getötet. angewandt wurden, die in ihrer Wirkung weit gefährlicher sind als Dies sei aber nicht der Fall. Die Anklagebehörde stüßte sich dabei Unglück ereignete sich dadurch, daß die Bremse eines Petroleumzuges Dolch und Revolver, denn sie treffen einen Ehrenmann thatsächlich auf das Gutachten des Gerichtschemikers Dr. Bischoff. Das auf scharfem Gefälle versagte, der Zug infolgedessen eine Strecke ins Herz. Der Spruch des Schiedsgerichts ist ein glänzendes Schöffengericht hatte seiner Zeit auf Freisprechung erkannt, der von 48 Minuten in 7 Minuten zurücklegte und in einen SchnellVertrauensvotum für Knoll, während Koch durch das Ürteil aus Staatsanwalt hatte aber Berufung eingelegt. In der gestrigen Verzug hineinfuhr, dessen Führer überdies die Notfignale des nachs dem Verbande ausgestoßen wird. handlung bestritt der Angeklagte, irgendwie gegen das Nahrungs- fahrenden Zuges mißverstand und seinen Zug zum Stehen brachte. 〃 so nimmt. = Gerichts- Beitung. " Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Br. 222. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 22. September 1901. Vom Kampfe gegen die Wohnungsuot baß in den Häusern der Improved Industrial Dewellings Company, Angabe, daß er nur vorübergehend nach Gütergos verzogen war, in London. Eine der wenigen Großstädte, deren Vertretung fich bisher bazu aufgeschwungen hat, an die Minderung der Wohnungsnot ber uns bemittelten lassen selbst Hand anzulegen, ist London. Freilich das, was bis jetzt dort auf diesem Gebiete von kommunaler Seite geleistet worden ist, ist im Verhältnis zur Größe des Uebels, bas es zu bekämpfen gilt, immer noch herzlich wenig. Auf Grund vor liegender amtlicher Erhebungen kann man die Zahl der Bewohner Londons, die in zu enger Behausung leben, auf rund 900 000 schäzen. Diefer, man möchte sagen, undenkbaren Zahl gegen über ist es nur erst ein schwacher Anfang, wenn der Londoner Grafschaftsrat gegenwärtig für ungefähr 40 000 Personen Wohnräume teils hergestellt, teils ihren Bau in Angriff genommen hat. Aber selbst dies geringe Verhältnis von Abhilfe zur zu beseitigenden Not geht noch erheblich über das hinaus, was andre Großstädte auf dem gleichen Gebiet geleistet haben, obgleich das Bedürfnis nach Abhilfe der Wohnungsnot an der Seine, Spree 2c. relativ nicht ge ringer ist, als an der Themse. Dagegen sind die Schwierigkeiten einer eriprießlichen kommunalen Fürsorge für Volkswohnungen kaum irgendwo so groß wie in London. Die zivet Hauptursachen der Wohnungsnot in Großstädten find die hohen Preise des Bodens und die sich auftürmenden Verkehrsfchivierigkeiten. Sie stehen in engem Busammenhang miteinander: je größer die Verkehrsschwierigkeiten, um so höher die Bodenpreise in den Geschäfts- 2c. Centren. Wäre es möglich, die Menschen mit einem Mindestaufwand von Kosten und Zeit liberallhin zu befördern, so würde es in den Städten zwar immer noch Vorzugsrenten für Boden in gewissen Vierteln oder Straßen geben, aber sie würden sich im ganzen in mäßigen Grenzen halten. Je teurer und umständlicher die Menschenbeförderung, um so teurer wird der Boden in all den Stadtvierteln, wo oder in deren Nähe eine größere Anzahl Menschen ihren Erwerb finden oder sich sonst viel aufzuhalten haben. Ganz richtig ist das nicht, wenn gleich festgestellt worden ist, Redlich). Der Maurer Hübner war nicht aufgenommen, weil ohne einer gemeinmügigen Gesellschaft, die eine Verbesserung der Volks- seine Abmeldung von Berlin erfolgt ist; sein Einspruch ist für bewohnungen erstrebt, trotz einer Bevölkerung von 740 Personen pro rechtigt erachtet. Der Tischler Ertel endlich foll gleichfalls in die Acre die Sterblichkeitsrate, einschließlich ber in Hofpitälern ver- Liste aufgenommen werden. Hier war versehentlich von der Staatsstorbenen Bewohner, nur 10 vom Tausend im Jahr beträgt, ein anwaltschaft die Mitteilung unterlassen, daß eine Untersuchung gegen Verhältnis, wie man es sonst nur in den allergesundesten Villen den Beschwerdeführer vor Aufstellung der Liste erledigt war. In quartieren der vornehmen Welt vorfindet. Es kommen da eben noch drei weiteren Fällen ist Beweiserhebung befchloffen. In einem viele andre Faktoren in Betracht Charakter des gangen Bezirks, dieser Fälle( Tischler Ziemann) handelt es sich um nochmalige FestStraßenweite, Nähe oder Entfernung von Parks oder Garten- stellung, ob steuerfreie Veranlagung vorliegt. In dem Fall des plätzen, Rekrutierungsart der Mieter usw. usw. Und schließlich ist Zimmermanns Stockmar soll erniert werden, ob in der That eine die Fürsorge für die sanitäre Beschaffenheit der Wohnungen Pfändung wegen einer Monats quote ergebnislos erfolgt ist; alle awar eine der allerwichtigsten, aber nicht die einzige Aufgabe einer andren Steuern sind stets pünktlich gezahlt. In einem dritten Fall guten Wohnungspolitit. In ersten Wohnplätzen des( Schlosser Otto Dreßler) ist noch festzustellen, ob Reklament, der als Grafschaftsrats war der Flächenraum der Wohnzimmer auf 160, Schlafbursche gemeldet ist, thatsächlich Schlafbursche oder ob er der der Schlafzimmer auf 110 englische Geviertfuß berechnet. Chambregarnist ist. In 17 Fällen ist Buriidweisung der EintventIn Clerkenwaell werden die betreffenden Zahlen nur 144 und 96 sein. bungen beschlossen. Die meisten dieser Fälle betreffen Personen, und eine entsprechende Berkleinerung erfahren die Nebenräume. Die welche die hier für die Zeit vom 1. Juli 1900 bis 1. Juli 1901 treffenden Bahl der Stockwerke wird vermehrt und der Umfang der Wohnungen Steuern nicht gezahlt haben oder unter einem Satz von 4 Mark Steuern verringert. Man kann das nicht lesen, ohne die Entrüstung der veranlagt waren. Andere Zurückweisungen sind erfolgt, weil die Gegner des Plans mitzufühlen. Reklamanten zur Zeit der Offenlegung der Wählerlisten noch nicht " D Konnte aber der Grafschaftsrat anders handeln als er gethan? ein Jahr in Berlin gewohnt haben.§ 5 der Städte- Ordnung er Bei dem heutigen Stand der Gesetzgebung scheint dies zweifelhaft. achtet den selbständigen Preußen" für wahlberechtigt, der seit Der Vorgang kennzeichnet vor allem die ganzen Zustände, um einem Jahre 1. Einwohner des Stadtbezirks ist, 2. feine deren Bekämpfung es sich handelt. Die Frage der städtischen Armenunterstüßung empfangen hat, 3. die ihn betreffenden GemeindeWohnungsnot besteht aus einem Rattenkönig von Einzelfragen, Abgaben gezahlt hat und 4. usw.". Aus der Unmöglichkeit zur Zeit deren Mittelpunkt das Problem der städtischen Bodenrente bildet. der Offenlegung der Wählerliste( 15. bis 30. Juli) festzustellen, ob hm gegenüber find aber die Vollmachten der städtischen Ver- der Betreffende zum Beispiel im August Armen- Unterstützungen waltungen noch sehr beschränkt. Der Kampf gegen den städtischen empfangen hat, ist dem Wortlaut dieser gesetzlichen VorBodenwucher erfordert, wie Lord Rosebery einmal fagte, einen schrift entsprechend stets vom Ober- Verwaltungsgericht anCromwell, d. h. die rücksichtslose Energie und Machtvollkommenheit genommen, das Jahr rechne für die Zeit der Offenlegung des Puritanerführers. Daß fie die letztere nicht befitt, lähmt der Liste( ob der 15. oder ob der 30. Juli der entscheidende Tag ist, offenbar auch die Energie der demokratischen Vertretung Londons. ist streitig). Diese Ansicht ist auch stets von der StadtverordnetenJudes muß anerkannt werden, daß sie wenigstens den Kampf Versammlung gebilligt. Nur ein eigenartig gearteter Fall hat im gegen das lebel nicht aufgegeben hat, sondern unablässig an seiner Jahre 1899 die Stadtverordneten- Bersammlung zu einer Aufnahme Beseitigung arbeitet. Der Bau neuer Boltswohnungen bildet eine in die Wählerliste geführt, nämlich der Fall, in dem ein Berliner ständige Rubrik im Haushalte des Londoner Grafschaftsrats. Jm alle 4 in Absatz 2 des§ 5 der Städte Ordnung aufgeführten London hat ungeheure Berkehrsmittel, aber fie reichen entfernt vorigen Jahre erwarb er ein Grundstück in einem Vorort Londons, Voraussetzungen erfüllt hat, aber erst zwischen der Offenlegung nicht aus, eine bequeme, billige und schnelle Verbindung zwischen auf dem Kottagewohnungen für 12 000 Personen errichtet werden und dem 1. Oktober 24 Jahre alt wird. Die Stadtverordnetenallen Teilen dieses Städte- Ungeheuers herzustellen. Infolgedessen hat sollen, das Grundstück in Clerkenwell wird neben 28 Läden Woh- Versammlung hat mit Recht angenommen: Die Wahlen finden nach ſein Wachstum an den äußeren Grenzen, das Entstehen von Vorort nungen für 2660 Personen bieten. Es ist das aber durchaus nicht der der Städte- Ordnung im November" statt. Mithin läßt sich bereits im Juli über Vorort, keine wirkliche Entlastung der inneren Stadtviertel vom einzige Hausungsplan, der zur Zeit auf der Liste des Grafschaftsrats steht. übersehen, daß bis am 31. Oktober Geborene zur Zeit der Wahl Druck auf die Wohnungsgelegenheiten zur Folge. Allerdings nimmt, Ferner kommen dem Grafschaftsrat neuerdings auch verschiedene 24 Jahre alt find. Entgegen dieser mit der Aufstellung der Reichswie die diesjährige Boltszählung wieder gezeigt hat, die Einwohner Distriktsvertretungen in und um London zu Hilfe. So hat der tags- Wählerliste übereinstimmenden Praxis hat der Ausschuß mit zahl verschiedener innerer Stadtviertel ab. Aber dies nur infolge Distriktsrat von Berting( Arbeiterviertel im Osten von Stimmengleichheit die Einwendungen zweier Berliner, die im der Umwandlung von Wohnhäusern in Geschäftslokale, Fabriken, London) im Mai dieses Jahres die erste Gruppe von Arbeiter- Oftober 24 Jahre alt werden, mit Stimmengleichheit Amtsgebäude, Unterkunftsstätten für Sammlungen oder Lehr häusern vergeben, die er auf einem speciell dazu angekauften Grund- zurüdgewiesen. Hoffentlich schafft die Stadtverordnetenanstalten 2c., wozu noch Freilegung von Gebäuden, Straßendurchstück errichtet. Jedes Haus enthält je fünf Räume, Badevorrichtung, Versammlung in diesen beiden Fällen Remedur. Der Einwand, brüche, Straßenerweiterungen, Erweiterung von Bahnhöfen und Bahn- eignen Hof bezw. Gärtchen, und wird zu 6 Schilling 6 Pence( etwa daß ja möglicherweise in der Zeit vom August bis November törpern, sowie die schärfere Kontrolle der Wohnhöhlen und die Lichtung 6,65 M.) Miete die Woche vermietet, worin schon alle Steuern und Ergänzungswahlen stattfinden könnten, für die die Wählerliste des von Höhlenquartieren kommen. All dies vermindert die Wohn- sonstigen Abgaben eingeschlossen sind. Die Mieter können gegen eine Juli maßgebend sein würden, trifft nicht zu. Die Städte- Ordnung gelegenheit und treibt viele Lente mit Gewalt in andre Stadtviertel. entsprechende Gebühr elektrische Beleuchtung haben. Für die ersten hat bei der Aufstellung der Wählerliste die Novemberwahlen als Aber weil die Verbindungen noch im großen und ganzen um- zwanzig Häuser fanden sich nicht weniger als 228 Bewerber. Richtschnur genommen. Auch träfe ja das Bedenken, daß unter ständlich und teuer sind, können die Massen der Ausgemieteten gar Da das Wahlrecht zum Grafschaftsrat und den Distrikts- feltenen Umständen in einer neuen Wählerlifte nicht Aufnahmefähige nicht daran denken, in die neuen Stadtviertel zu ziehen, sondern vertretungen allen Mietern abgegrenzter Wohnräume zusteht und wahlberechtigt find, ebenso auf die in der Zeit vom 30. Juli bis müssen um jeden Preis in der Nachbarschaft der berlassenen teine Klaffenvertretung fennt, haben es die Arbeiter und fleinen Leute nächsten 30. Juli vorzunehmenden Wahlen zu: bei allen diesen Wohnung eine neue Unterkunft aufzutreiben suchen. Wo in der Hand, eine lebhafte Bauthätigkeit dieser Körperschaften durch- Wahlen find zweifellos auch diejenigen wahlberechtigt, die in der aus Gründen der öffentlichen Gesundheitspflege verseuchte zusetzen. Wird so von allen Seiten her gegen das Uebel vor- Beit vom Abschluß der Liste bis zur Neuaufstellung z. B. ArmenWohnquartiere niedergerissen werden, steigen daher erfahrungsgemäß gegangen, so muß sich mit der Zeit die Wirkung auf dem großen unterstügungen erhalten haben. Wer im August unterstützt wird, ist in der näheren Umgebung die Mieten und bilden sich durch Ueber- Wohnungsmarkt doch geltend machen. So fehlt es denn auch nicht tros dieser Unterstützung zweifellos wahlberechtigt, falls er in der füllung der Wohnungen neue Höhlenquartiere aus. In der äußeren an Angstrufen der Unheil witternden Bodeninteressenten. Auf Juliliste aufgenommen war. Umgebung Londons find die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Ein- der am 4. Juli ds. Js. in London abgehaltenen Jahres- Eine andre, der bisherigen Braris entgegenstehende Entscheidung familienhäuser, die auf langfristig verpachtetem Boden stehen, billiger tonferenz des Vereins der Eigentümer und Stenerzahler ward hat der Ausschuß zu Gunsten der Aufnahmefähigkeit als auf dem Festlande, wohnen selbst die Arbeiter erträglich. Ju zur Bildung einer starken centralisierten Organisation mit einfluß über die Frage eingeführt: wann ein Einspruch als vers dem Ring von Stadtvierteln aber, die sich um die Cith herumlagern, reichen Lofalausschüssen aufgefordert, damit man die Agitatoren" spätet eingelegt au erachten ist. Nach Absatz 3 des§ 5 müssen für erbärmliche Löcher unglaublich hohe Mieten bezahlt wirksam bekämpfen könne, von deren unbegründeten Vorurteilen, der Städte- Ordnung müssen die Einwendungen, so lange diese Frist werden, steigt der Boden unausgesezt im Wert. Kapitalwert wahrzunehmen haben, die größte Gefahr drohe." Dieser Offenlegung der Wählerliste( 15. bis 30. Juli) erhoben sein. Alle Herrich und Verfolgungssucht denjenigen, die Interessen von größtem nicht durch statutarische Vorschriften geändert ist, in der Zeit der Angstruf zeigt, daß der Grafschaftsrat und die ihm nacheifernden erst nach dem 30. Juli bei dem Magistrat erhobenen Einivendungen Körperschaften wenigstens anfangen, den Mietsherren gefährlich zu find also verspätet. Die Städte Ordnung schreibt aber nicht werden. Insofern sind sie, trotz der geschilderten Abstriche des vor, daß in schriftlicher oder portokollarischer Londoner Grafschaftsrats von seinem ersten Brogramm, den meisten Form die Einwendung zu erheben ist. Within ist auch, wie der festländischen Kommunalvertretungen immer um Meilen voraus. Ausschuß angenommen hat, eine mündliche, nicht protokollierte, GinEd. B. wendung zulässig. Ob eine mündliche Einwendung erfolgt ist, der eine schriftliche dann folgt, hat der Ausschuß in freier Beweiswürdigung des Inhalts der schriftlichen Einwendung und unter Berücksichtigung des Umstandes beantwortet, daß der Magistrat in feiner Bekanntmachung irrtümlich erkannt hatte, daß mir schriftliche oder protokollarische Einwendungen zulässig feien. In vier von sechs nach dem 30. Juli bei dem Magistrat eingelaufenen Einsprüchen wurde deshalb die Frage, ob der Einspruch rechtzeitig erhoben sei, bejaht. Infolgedessen ist an eine einheitliche, nach einem bestimmten Plan gehaltene systematische Wohnungspolitik der Londoner Gemeinde berwaltung bezt. Verwaltungen vorerst noch gar nicht zu denken. Ihre Wohnungspolitik ist lid arbeit. Es wird hier ein Loch zugestopft und da ein Flick angesetzt mehr ist bei dem heutigen Enteignungsverfahren und den begrenzten Steuer 2c. Bollmachten der Gemeinden nicht durchzusetzen. Ohne die Macht, der Rente direkt an den Leib zu gehen, ist da keine radikale Wohnungsfürsorge möglich. Im Gegenteil, bis zu einem gewissen Grade hat der Grafschaftsrat fogar von seinen früher ziemlich hoch- Berliner Partei- Angelegenheiten. geftedten Plänen ein gutes Stüd ablassen müssen. Natürlich war es von Anfang an ausgeschlossen, daß der Rat a 4 Tokales. Arbeitslos. Am Dienstag, 8. Oktober, finden in allen sechs Berliner in den mehr inneren, dichtbewohnten Stadtteilen Einfamilienhäuser Reichstags Wahlkreisen wichtige Parteibersammlungen errichtete. Hier war nur der Bau von großen mehrstöckigen Ge- statt. bäuden am Platz, die vielen Familien verschiedener Größe der Die Gewerkschaftsvorstände werden gebeten, zu Kopfzahl und des Einkommens Unterkunft boten. Aber nach den diesem Tage keine Versammlungen einzuberufen. ersten Plänen des Grafschaftsrates sollen diese Häuser wenigstens Die Vertrauensleute. in ihrer Art Muster sein. Seine ersten Bauten sind auch in diesem Bur Lokalliste. Den Mitgliedern der Lokalkommission Berlins Sinne aufgeführt worden. Bald hat sich jedoch herausgestellt, daß sowie besonders der Lokalkommissionen der Umgegend zur Kenntnis, die betreffenden Wohnungen für diejenigen Schichten der Bevölte daß am Sonntag, den 29. September, die nächste Lokalli ste er- Früher waren es Pest und Hungersnot, die das Bolt in bes rung, die in den niedergelegten Höhlenquartieren gewohnt hatten, scheint. Wir ersuchen die Parteigenoffen, Aenderungen resp. Neu- stimmten Beitabständen dezimierten. Die Plagen wurden hin viel zu teuer tamen, daß statt Arbeitern Kleinbürgerliche Elemente aufnahmen bis spätestens Dienstagabend, den 24. September, an genommen als eine Strafe des Himmels, und apathisch ertrug die fie befesten, für die Maffe der Arbeiter dagegen die Wohnungsnot folgende Genoffen einsenden zu wollen: Für Teltow Beeskow: dumpfe Masse das Elend, welches Mißwachs, Krieg und Unfauberkeit burch fie statt verringert noch vergrößert wurde. Um dies zu ver- R. Preßler, Rigdorf, Biethenstr. 69; für Nieder- Barnim: Paul verschuldet hatten. Heutzutage rühmt man an der bestehenden Ord. meiden, hat der Grafschaftsrat immer mehr von seinen ursprünglichen Stette, Friedrichsfelde, Lichtenberger Brinzen- Allee 20a; für Pot nung der Dinge, daß periodische Seuchen durch die hygienischen Plänen zurückgehen müssen. dam Osthavelland: Albert Neue, Spandau, Jagowstr. 9; Bis zu welchem Grade es geschehen, hat sich fürzlich aus Anlaß diverse Orte: Gustav Stein, Former, Wriezen a. O.; für Berlin an den Einrichtungen der Neuzeit fast zur Unmöglichkeit geworden seien; eines Hausungsplans gezeigt, der auf einem bisher von einer Obmann Karl Scholz, Wrangelstr. 110. Spätere Einsendungen und daß es dank der modernen Verkehrsmittel teine Hungersnot Brauerei besetzten Grundstid in Clerkenwell( ein dichtbevölfertes tönnen nicht berücksichtigt werden, da Nachveröffentlichungen nicht mehr in der Kulturwelt geben kann, steht für jeden einigermaßen Stadtviertel im Nordwesten der City) zur Ausführung gelangen mehr stattfinden. Wir ersuchen die Genossen, hiervon Notiz zu nehmen. beschlagenen Nationalökonomen bombenfeft. Die braven Leute haben foll. Als der Grafschaftsrat vor etwa acht Jahren im Die Lokalkommission. ja auch alle Ursache, sich insoweit beruhigt zu fühlen, als ihre, die Nordosten der City, zwischen Shoreditch und Bethnal Green, J. A.: Karl Scholz, Wrangelstr. 110, part. herrschende Gesellschaftsschicht immerhin von den erwähnten einen Hausungsplan ins Werk sette, den sogenannten Boundary Schmargendorf. Montagabend 81/2 Uhr hält der Wahlverein lebeln verschont bleibt. Street Plan, δα ward bestimmt, daß daß auf Es ist eine der Segnungen der Acre eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Lokal göttlichen" Weltordnung, daß Boden( ein Acre gleich 40 Ar) auf keinen Fall mehr als bei den Würgengeln Genoffe Brille hält einen Vortrag über Lebens- Menschheit der Geschmack degeneriert ist, daß fie nicht mehr, wie der Sanssouci ab. 318 Personen wohnen sollten. Wie aber die Häuser fertig waren mittelzölle. Gäste willkommen. und sich die oben berührte Wirkung einstellte, wurde die Vorschrift dereinst der schwarze Tod, unterschiedslos nach Fetten und Magern abgeändert, und so find es jetzt 507 Personen pro Acre geworden. Köpenick. Dienstagabend 8 Uhr spricht Dr. Alfred Bernstein greifen, sondern sich fast ausschließlich auf Jammergestalten kapriziert Bei der Beratung über den Hausungsplan in Clerkenwell am 30. Juli in der im Kaiserhof stattfindenden Wahlvereins- Versammhaben. So ist die Lungenschwindsucht mit Fug als die Proletarierstellte nun ein neugewähltes Mitglied des Grafschaftsrats, Mr. Robert lung über unsre Heilwissenschaft. frankheit stizziert worden, und gar das Elend der Arbeitslosigkeit, Williams, den Antrag, wenigstens 500 Personen pro Acre die HöchstDer Wahlverein von Johannisthal hält seine Mitglieder- das den Menschen nicht, wie früher die Hungersnot, aus Mangel grenze sein zu lassen. Aber er fand dafür nur eine einzige Stimme versammlung Dienstagabend 8 1hr bei Rau ab. Unterſtügung. Mit erbrückender Mehrheit ging vielmehr der Voran Waren und Werten, sondern aus Ueberfluß solcher zugefügt wird, schlag des Haufungs- Ausschusses durch, wonach das Grundstück so be übt die Erklusivität gegenüber den Besitzenden mit derselben Strenge, baut werden soll, daß 720 Einwohner auf den Acre mit der die Offiziercorps der preußischen Garde- Kavallerieregimenter tommen tönnen. 720 Menschen auf 40 Ar Boden! sich gegen die Roture abschließen. den Socialdemokratischer Wahlverein Bezirk Pankow. Die Vereins- Versammlung am Dienstag in Niederschönhausen fällt wegen der am gleichen Tage in Pankow bei Blaurod stattfindenden öffentlichen Versammlung aus. Pflicht jedes Mitgliedes ist es nun, dorthin zu gehen. o Kommunales. Sichtbar für jeden, der sehen will, schreitet die Arbeitslosigkeit heute wieder durch die Neihen des Proletariats. Die Arbeiter, denen die Beteiligung an den Segnungen des gewerblichen Aufschwungs der letzten Jahre verwehrt war, die jede fünf Pfennige Lohnerhöhung, Darüber hat sich mun eine ziemlich lebhafte Bolemit in der Breffe entsponnen. Dem Mr. Williams traten nicht nur der Vorfizende des Hausungs- Ausschusses des Londoner Grafschaftsrats, Mr. David S. Waterlow, sondern auch John Burns, der der Arbeitergruppe Führer im Grafschaftsrat, entgegen. Nur ein Mitglied dieser Gruppe hatte den Williams Prüfung der Gemeinde Wählerliste. Gegen die Richtigkeit iebe Verkürzung der Arbeitszeit sich erst unter erbitterten schen Antrag unterstützt. Die andren versagten ihm ihre der Gemeinde- Wählerliste 1901 von Berlin waren insgesamt 33 Gin- Kämpfen mit dem Kapital erobern mußten, die Arbeiter Bustimmung nicht, weil sie es principiell für falsch hielten, sondern wendungen erhoben. Der zur Vorprüfung dieser Einwendungen ein- find erbarmungslos allen Schlägen der niedergehenden Konjunktur weil es praktisch auf Verschleppung hinausgelaufen wäre. Angesichts gesezte Ausschuß tam in seiner Sigung zu folgendem Ergebnis. preisgegeben. Keine Fabrit, die nicht von Entlassungen zu melden der drückenden Wohnungsnot gerade der ärmsten Mieter erschien ihnen Von den 33 Einwendungen kommen zwei in Fortfall( Behling und wüßte, keine Mietstaserne in den Vorstädten, wo nicht die Frauen das Abweichen von dem ursprünglich normierten Höchstsaz als das Schmidt), weil die Reklamanten thatsächlich in der Wählerliste stehen. einander die Not der Verdienstlosigkeit flagten. Fast alle Berufe fleinere Uebel. Burns behauptet, daß bei alledem die Wohnungen Die Einwendungen von 11 dieser Beschwerdeführer sind vom Aus- find von der Krisis ergriffen; aber ganz besonders ist es in Berlin des Grafschaftsrats in Clarkenwell besser und billiger sein werden schuß als berechtigt erachtet. Bei drei Personen( Schriftfeßer Münzer, die Metall- und die Elektricitäts- Industrie, die Opfer über Opfer als sonst in jenem Distrikt. Dazu gehört nun allerdings wenig Vergolder Oehlert, Schuhmacher Fetting) war die Nichtaufnahme in fordert. Die Allgemeine Elettricitäts- Gesellschaft hat, un nur ein genug. Weiter erklärt er, daß wenn der Grafschaftsrat die folge Verwechslung mit andren Personen zu Unrecht erfolgt. Bei Einwohnermaffen pro Acre Boden heraufgesetzt habe, er dafür um sechs Personen handelt es sich um solche, die als Schlafburschen Beispiel zu nennen, in den letzten Wochen von den 12 000 Arbeitern, so strenger darauf halte, daß die Wohnräume nicht überfüllt seien. gemeldet waren, thatsächlich aber freies Verfügungsrecht über die sie beschäftigte, etwa den fünften Teil entlassen, und bis dahin Die Stopfzahl pro Raum, und nicht die Bewohnerzahl pro Acre bilde einen möblierten Raum haben( Maurer Brettschneider, Bote Schäpe, war schon so sehr auf Lager gearbeitet worden, daß eine kürzlich aber das Merkmal der Ueberfüllung. Leberarbeiter Methner, Tischler Gräz, Drechsler Bierwagen, Schmied I aus dem Auslande eingetroffene Bestellung in Höhe von 11/2 Millionen 9 der " 0 Durch einen elektrischen Strom schwer gefährdet wurde Mark ohne besonders große Lücken zu hinterlassen, vom Lager- Iwarten, nach allem, was die Obdachverwaltung im Abstreiten griffen und später als Bäder Otto", als jener Otto Oelze erkannt, bestande aus effektuiert werden konnte. Von einer altrenommierten bisher geleistet hat. der zweimal aus der Untersuchungshaft entlassen worden war; der Maschinenbau- Aktiengesellschaft geht, um noch ein Beispiel zu zweite Einbrecher entkami, nur einen Hut ließ er am Thatorte zurück. nennen, das Gerücht, daß die Direktion bereits die völlige Stiftungs Deputation einmalige Unterstützungen im Betrage von nach der Festnahme seiner Komplicen auf eigne Faust weiter arbeitete, Aus der ,, Stiftung eines Ungenannten" hat die städtischen der vergangenen Nacht erwischte die Polizei den Burschen, der Schließung aller Arbeitssäle auf ein Vierteljahr in Erwägung ges je wenigstens 30 M. an solche Weber und Stublarbeiter( das heißt als er in der Schwarzkopffstraße einen Einbruch versuchte. Der Ver zogen habe. Und ähnliche Hiobsbotschaften kommen von allen Weber, Birker, Rüschmacher, Zeugmacher, Tuchmacher, Strumpf- und haftete ist ein junger Bursche Namens Thiele. Seiten. Täuscht nicht alles, so hat die Berliner Arbeiterschaft einen Seidenwirker), Meister und Gesellen zu vergeben, welche zwar Winter vor sich, wie er grauenhafter selbst nicht in den schlimmen öffentlichen Armenpflege nicht anheimgefallen sind, aber sich in GeldZeiten zu Anfang der Neunziger erlebt worden ist. Was der verlegenheit, nämlich was die Zahlung der Wohnungsmiete betrifft, gestern, Sonnabendvormittag, der Arbeiter Bielte aus der WilmersStaat der Socialreform dem Elend gegenüber thun will, sehen befinden. Bewerber müssen sich seit mindestens 2 Jahren in Berlin dorferstraße 26 zu Charlottenburg. In dem Hause Berlinerstraße 46 Staat der Socialreform dem Elend gegenüber thun will, ſehen niedergelassen haben. In erster Linie sollen diejenigen berücksichtigt zu Charlottenburg, an der Ecke der Cauerstraße, werden Bodenräume wir in dem Korniouchertarif und in den Verordnungen des Eisenbahn- werden, welche mehr als 4 Kinder unter 14 Jahren haben. Ge zu einer Wohnung umgearbeitet. Aus dem Keller sollte nun ein ministers Thielen, in welchen nicht allein Arbeiterentlassungen, sondern suche mit Angaben über die Dauer des Aufenthalts in Berlin und Leitungsdraht des Fahrstuhls, der elektrisch betrieben wird, an einer auch systematische Lohukürzungen den Direktionen zur Pflicht gemacht über die Zahl der am Leben befindlichen Kinder unter 14 Jahren Schnur emporgezogen werden. Bielke, der hiermit beschäftigt war, werden. Ob die Gemeinde durch Vornahme von Notstandsarbeiten sind bis 1. Oktober d. J. an die städtische Stiftungs- Deputation, faßte jedoch nicht die Schnur, sondern den Draht selbst an etwas zum Schuße ihrer Bürger thun wird, muß sich herausstellen. Poststr. 16, 2 Treppen zu richten. und erhielt, da der Strom nicht abgestellt war, Heftige Viel ist auch hier, nach früheren Erfahrungen zu rechnen, nicht zu Schläge. er In der Aufregung verschlimmerte feine Lage Von den Kommunalsteuern. Die Gemeinde- Grundsteuer, die noch dadurch, daß er mit der rechten Hand eine Stange des eisernen Hoffen. Wie immer, ist der Arbeiter auch im Zeichen der Arbeits- mit 18 360 000 m. in den Etat von 1900 eingestellt war, ergab eine Borgartengitters faßte, während er mit der Linken den Draht festlosigkeit auf sich selber angewiesen. Er soll, wo er das Elend unter Mehreinnahme von 235 228 M., infolge eines höheren Nußertrags hielt. Laut schreiend und sich vor Schmerzen krümmend stand er der heutigen Ordnung nicht aus der Welt schaffen kann, für kommende bei der Veranlagung der steuerpflichtigen Grundstücke. Die Gewerbe- nun hilflos da. Niemand wußte ihm zu helfen, bis der StraßenTage einen Gesellschaftszustand anstreben, der allen, die arbeiten steuer, mit 8 640 000 M. in den Etat eingestellt, brachte, weil im bahnarbeiter Biermann und der Straßenreiniger Ludwig ihm beiwollen, ein auskömmliches Dasein sichert. Er soll aber auch sich Laufe des Jahres neue Gewerbe hinzugetreten find, eine Mehrsprangen. Diese faßten ihn und riffen ihn von der Leitung und einnahme von 516 557 M. und größere Rückzahlungen, als dem Elend von heute gegenüber wappnen, und das kann er, indem im Etat vorgesehen worden. Die Betriebssteuer überſtieg um Schlag, blieben aber unversehrt. Bielke brach zunächst zusammen, dem Gartenzaun los. Sie erhielten dabei einen starken elektrischen er der Gewerkschaftsorganisation, die ihn bis dahin gegen die leber- 12 537 M. den Etatsansatz von 286 000 m. Die Gemeinde- konnte sich aber bald wieder erheben. Er hat sich beide Hände vergriffe des Kapitals geschügt hat, auch im Zeichen des geschäftlichen Einkommensteuer brachte einen Mehrüberschuß von 973 206. brannt und flagt über Schmerzen im Kreuz. Niedergangs treu bleibt. Er bedarf heute dieser Schuhwehr mehr gegenüber dem Ansatz von 29 380 000 m. nach dem Etat, denn je. weil zahlreiche Steuerpflichtige mit Einkommen über 3000 M. Das Berliner Aquarium, dessen Tierbestände sich jetzt durch außerinfolge Beanstandung der Steuer- Erklärungen höher veranlagt ordentliche Reichhaltigkeit und Seltenheiten auszeichnen, wurde dieser Tage auch vom Prinzen Tschun besucht. Der ostasiatische Gast machte kein Hehl wurden. Auch die Rückzahlungen find hinter dem Etatsdaraus, daß ihn unter allen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt das Aquarium ansatz zurückgeblieben. Die Hundesteuer, mit 559 500 M. angesetzt, ganz besonders interessiere. Neben dem herrlichen. 1. 3. durch den genialen ergab 23 936 M. mehr, weil die Zahl der steuerpflichtigen Hunde Meister W. Lüer geschaffenen Bauwerk an sich fesselten den hohen Besucher weiter zugenommen hat. Der Braumalzsteuer- Buschlag brachte statt in erster Linie die in solcher vielgestaltigen und farbenbunten Besetzung und der Prinz 750 000 20. 757 834 M. und die Wanderlager Steuer statt 1000 m. nirgendwo anders zu findenden Seewasserbecken, von ihrem Anblick nicht eher trennen, als bis seine rund 1500 M. Nur die Umsatzsteuer, mit 1 848 573 M. in den Etat konnte fich бав die eingestellt, blieb mit 68 355 M. hinter dem Ansatz zurück, weil die Begleiter ihn wiederholt darauf aufmerksam machten, anderweitig getroffenen Dispositionen ein längeres Verweilen nicht Bahl der Auflaffungen geringer als im Vorjahre war. Die Ausgaben gestatteten. Betreffs der neu eingetroffenen Meeresbewohner sei heute nur waren nur bei der Gewerbesteuer um 55 643 M. und bei der Ge- breierlei hervorgehoben: Zunächst ist die„ Lummen- kolonie" um zwei Stück meinde Grundsteuer um 8912 M. höher als veranschlagt, dagegen dieses für ein binnenländisches Aquarium höchst wertvollen Tauchervogels bei der Gemeinde Einkommensteuer um 153 846 M. und bei der bereichert worden, sodann hat die Firma G. A. Rady- Berlin durch Ueberweisung einer beträchtlichen Anzahl Austern aus drei verschiedenen Stämmen Umsatzsteuer um 8985 M. weniger als im Etat angesetzt. die„ Austernbank" des Aquariums erweitert und endlich ist eine Sammlung prächtiger Quallen angekommen. $ Daß es bei der Bürgermeisterwahl darauf ankommt, sich nicht ins Bodshorn jagen zu lassen, haben wir schon neulich in der Erinnerung an die Affaire des Wiener Bürgermeister 2ueger dargelegt. Dies war im Auslande, in Oestreich, mag man sagen, und da die Geographie den staatserhaltenden Elementen hierin recht giebt, so ist vielleicht aus diesem Grunde der wunderliche Umstand erklärlich, daß die konservativ- antisemitische Presse die in Berlin im Falle Kauffmann bewiesene Beharrlichkeit als eine Art Majestätsverbrechen denunziert, während sie doch in der Luegerschen Sache die schließliche Befehrung des Monarchen als den Gipfel staatsmännischer Einsicht pries. Aber auch aus frommen reichsdeutschen Gauen ist ein Beispiel dafür beizubringen, daß auch bei Bürgermeister- Wahlen Der Ausschuß zur Vorberatung der Vorlage über die Fest Beharrlichkeit zum Ziele führen kann. Der Fall hat sich in der jegung einer neuen Fluchtlinie für die Südseite der Alten mitteldeutschen Residenzstadt Rudolstadt zugetragen. Mit stattato b straße zwischen der Sebastian- und Dresdenerstraße unter Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin teilen uns licher Mehrheit wählte dort vor einigen Jahren die Bürgerschaft dem Vorsiz des Stadtv. Rosenow und im Beisein des Stadt: mit, daß die neue, sechste kaufmännische Fortbildungsschule ihren zweiten Bürgermeister zum Oberbürgermeister. Als nach der baurats Strause lehnte gestern den Antrag des Magistrats, der am 8. Oktober in den Räumen der dritten Realschule, SteglitzerNichtbestätigung wiederum An diesem Tage beginnt das Winterdie Wahl des Oberbürger- dahin geht für die Südseite der Alten Jakobstraße zwischen straße 8a, eröffnet wird. meisters in= der Stadtverordneten Versammlung vorgenommen Sebastian- und Dresdenerstraße eine neue Baufluchtlinie mit einer weisen bei dieser Gelegenheit darauf hin, daß die Lehrherren bei semester auch an den übrigen Fortbildungsschulen. Die Aeltesten wurde, erhielt der nicht bestätigte Bürgermeister noch Straßenbreite von 18 Metern festzusetzen, ab und beschloß der Stadtmehr Stimmen als bei der ersten Wahl. Hierauf verordneten- Versammlung zu empfehlen, den Magistrat zu ersuchen, 150 M. Geldstrafe verpflichtet find, ihre Angestellten unter 18 Jahren fab sich die Regierung nach einiger Zeit veranlaßt, die unter Zurückziehung der durch den Beschluß vom 28. Juni v. J. er- zum Besuch der Fortbildungsschule anzuhalten. Gründe der Nichtbestätigung des Gewählten amtlich bekannt zu folgten Festsetzung einer neuen Baufluchtlinie für die Südseite der In der zahnärztlichen Klinik der Schönhauser Vorstadt. werden geben. Alle diese Gründe konnten sofort vollkommen widerlegt Alten Jakobstraße zwischen Ritter- und Dresdenerstraße während des kommenden Wintersemesters die Sprechstunden wochentäglich werden bis auf einen, der den Gewählten von der Ste- neue Baufluchtlinien mit einer Straßenbreite von 19 Metern zur werden unentgeltlich behandelt, für andre Verrichtungen werden nur von 10-4 Uhr abgehalten. Unbemittelte Zahn- und Mundkranke präsentation bei Hof ausschließen sollte. Nunmehr Festsetzung zu bringen. beantragte der Gewählte als Landwehrhauptmann bei der zudie Auslagen berechnet. Die Klinik befindet sich in den bisherigen Räumen, ständigen Militärbehörde die Einleitung eines ehrengericht- Bauarbeiterschutz in Berlin. Die neue Polizeiverordnung Schönhauser- Allee 177, I. Hof Seitenflügel. lichen Verfahrens gegen seine eigne Person, aus welchem über die Arbeiterfürsorge auf Bauten, über die der Magistrat bereits Arbeiter- Bildungsschule, Gewerkschaftshaus, Engelufer 15. er in jeder Weise gerechtfertigt hervorging. hatte gehört worden ist, ist jetzt von dem Polizeipräsidenten für den Heute abend 7 Uhr im großen Saal des Gewerkschaftshauses, Engeldie Verlegenheit der Regierung ihren Höhepunkt erreicht. Sie Geltungsbereich der Baupolizei- Ordnung für den Stadtkreis Berlin üfer 15, Vortrag des Schriftstellers Dr. Steiner über: Wie schwieg sich zunächst aus und schwieg immer weiter; es wurde erlassen worden. Die Verordnung tritt am 1. Oktober in Straft.ist wissenschaftlicher Socialismus möglich? Der Winter und Sommer und der„ gewählte Nichtbestätigte" versah als Die neuen Bestimmungen finden Anwendung auf Hochbauten, Unterricht beginnt mitte Ottober. 14. Oktober Geschichte. 15. Oktober Stellvertreter sein Amt mit ungeschwächtem Eifer weiter, bis eines bei denen, einschließlich der Poliere und Lehrlinge, zur Zeit Naturerkenntnis. 17. Oftober Nationalökonomie. 18. Oktober RedeTages das Amtsblatt meldete, daß Seine Durchlaucht der der Ausführung des Rohbaues mehr als zehn Personen gleichzeitig übung.( Näheres siehe im Lehrplan unter Inseraten in gestriger Fürst eine längere Erholungsreife angetreten beschäftigt sind. Während der Rohbau- Ausführung vorübergehend Nummer.) Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. habe. Einige Zeilen weiter unten erfolgte die Meldung von der so beschäftigte Arbeiter, wie Zimmerleute und Staater, werden nicht in lange hartnäckig verweigerten Bestätigung. diese Zahl eingerechnet. Auf Tiefbauten werden die Bestimmungen Aus den Nachbarorten. angewandt, wenn die Bauten von Unternehmern ausgeführt und Unser Parteigenosse Karl Masche ist gestorben. Die Arbeiter- wenn die Arbeiter mehr als eine Woche an einer bestimmten Stelle Aus Lichtenberg wird uns berichtet: Die Klage gegen die fchaft des Südostens tannte ihn als einen Mann von hervorragendem gleichzeitig beschäftigt werden. Zur Unterkunft der Arbeiter müssen Beanstandung des Beschlusses vom 25. April d. J. wegen Absendung Opfermut, als einen Mitkämpfer, den sein drückendes Proletarierlos bei den Bauten Räume bereit gehalten werden, welche die Arbeiter einer Petition gegen die Erhöhung der Kornzölle wurde von bei ungünstiger Witterung und in Ruhepausen benußen können. Die der Gemeindevertretung im August beschlossen. Der Gemeindenie hinderte, für die Verwirklichung unsrer Ideen, für die Ver- Räume müssen ausreichend Licht- und Luftzufuhr und einen trocknen vorsteher teilt der Vertretung mun mit, daß die„ Friſt" verstrichen breitung unsrer Litteratur sein Bestes zu thun. Ihm wird ein festen Fußboden haben, sowie auf Erfordern der Polizei vom und der Beschluß dadurch gegenstandslos geworden sei!! Auf Anehrendes Andenken bewahrt werden. Die Beerdigung unsres toten 1. November bis 1. April heizbar sein. Für die dauernd beschäftigten regung aus der Mitte der Bertretung wird demnächst eine Betition Genoffen erfolgt Montagnachmittag 4 Uhr vom Sterbebause, Arbeiter müssen Sigpläße vorhanden sein. Für die Anlage der an Reichstag und Bundesrat, gerichtet auf Abschluß langfristiger Reichenbergerstraße 84, aus. Aborte ist besondere Fürsorge getroffen. Vom 1. November bis handelsperträge, Gegenstand der Verhandlung sein. Bur mechanischen Leiter für die 1. April dürfen Stuccateur, Buzzer- und Töpferarbeiten in Neubauten Beschaffung einer freiwillige Fernsprechdienst bei Nacht. Die schon einige Beit erwarteten nur dann ausgeführt werden, wenn die Räume, in denen gearbeitet Feuerwehr sind 4000 m. bewilligt, zuzüglich des Ertrages einer neuen Bestimmungen über die Benutzung der Fernsprechleitungen wird, durch Thüren und Fenster geschlossen sind. In Räumen, in Kollette", die im Kreise der Fabrikbefizer und Versicherungsbei Nacht sind jetzt erschienen. Danach können Fernsprechver- denen Coatsfeuer ohne Ableitung der Gase brennen, darf nicht ge- gesellschaften vorgenommen war und etwa 3000 M. ergeben hat. bindungen zwischen Orten, wo Nacht Fernsprechdienst abgehalten arbeitet werden. Buwiderhandlungen gegen die Verordnung werden Giner Anregung der Socialdemokraten, den Kindern, die wird, von den Fernsprech- Teilnehmern in der Zeit von 9 Uhr nach mit 30 M. Geldstrafe oder entsprechender Haft bedroht. aus der Kolonie Wilhelmsberg die Lichtenberger Gemeindeschule mittags bis 7 Uhr vormittags im Sommer und bis 8 Uhr vormittags im Winter sowohl zu Einzelgesprächen wie auch zu Gesprächen im Auch die Schornsteinfegermeister haben ihre Preise erhöht, besuchen müssen, während der Schulstunden trodenes SchuhAbonnement benutzt werden. Gewöhnliche und dringende Einzel- soweit die dreijährigen Verträge abgelaufen sind. Die neuen Verwert auf Kosten der Gemeinde zur Verfügung zu stellen, wurde nicht widersprochen, und diese Anregung wird demnächst, ebenso wie gespräche sind unter denselben Bedingungen wie am Tage zulässig. träge, die wieder auf drei Jahre lauten, sehen einen Preisaufschlag die Frage der Herstellung eines gesicherten Fahrweges von WilhelmsSie können indes nur zu den durch Abonnements nicht belegten Zeiten von 25 Proz. des bisherigen Sazes vor. berg nach Lichtenberg, Gegenstand der Verhandlung sein, abgewickelt werden. Abonnementsgespräche sind für solche Gesprächs- Ein Aufsehen erregender Vorfall, der noch der näheren Die Regierung hat auch dem Gemeindevorstand von Lichtenverbindungen zulässig, welche täglich zwischen denselben Teil- Aufklärung bedarf, ereignete sich am Freitag in einem Borortzugeberg den bekannten Erlaß zugehen lassen, wonach laufende nehmern zu denselben Zeiten hergestellt werden. Jedes Abonnement Berlin- Spandau. Als dieser eben von Charlottenburg abgefahren Beihilfe zu den Schullasten an die Vorortsgemeinde nicht unfaßt mindestens die Dauer eines Monats. Für Abonnements- war, vernahm ein Passagier der zweiten Klasse, der praktische Arzt mehr gewährt werden. Im Hinblick auf die großen Aufwendungen, gespräche ist die Hälfte der Gebühren gleich langer gewöhnlicher Dr. Löwenberg aus Berlin, vom Nebenabteil her Röcheln; er fah die Lichtenberg machen muß, wurden aber 10 000 m. als einmalige Tagesgespräche zu entrichten. Die Gebühr ist im voraus fällig. Dann einen Herrn, der in einer Blutlache fast regungslos dalag und Beihilfe zur Verfügung gestellt. Die Mindestdauer eines Gespräches beträgt 6, die Höchstdauer nur schwache Lebenszeichen von sich gab. Er bemühte sich um den In Zukunft sollen erkrankte Gemeinde- Angehörige nicht mehr 12 Minuten. Abonnementsgespräche dürfen nur in Angelegenheiten Batienten und machte Wiederbelebungsversuche, die er bei der An- durch einen Möbelwagen den Berliner Krankenhäusern zudes Teilnehmers oder der zu seinem Hausstand oder Geschäft ge- funft in Spandan fortsette. Seine Bemühungen waren auch von geführt werden, vielmehr soll ein durch ein Privat- Institut gestellter hörigen Personen geführt werden. Nach Maßgabe dieser Be: einigem Erfolg begleitet, indes mußte der augenscheinlich schwer Strantenwagen dazu benutzt werden. Wie diese Sache, so regten stimmungen wird vom 1. Oktober ab der Nachtdienst im Fernsprech- franke Passagier doch in das Spandauer Krankenhaus gebracht die Socialdemokraten auch die Krankenhausbaufrage verkehr zwischen Berlin und München, Berlin und Nürnberg, Frant werden. Dem Vernehmen nach ist dieser gleichfalls ein Berliner wieder an. Ein geeignetes Desinfektionsverfahren im furt( Main) und München, Frankfurt und Nürnberg eingerichtet Arzt; er soll an einer akuten Cocaïnvergiftung infolge zweier Ein- größeren Maße soll demnächst zur Anwendung kommen. werden. sprigungen erkrankt sein, die er sich wegen einer sehr schmerzhaften. Handwunde beigebracht hatte. bestehen würden. Ein Mädchen- Realgymnafium für Schöneberg. Die Schöne Das städtische Obdach hat einen neuen Verteidiger gefunden. berger Schuldeputation beschäftigt sich gegenwärtig mit einem AnAls solcher tritt jezt mit einem Male der freisinnige Bezirks- Die ermordete Dachdeckerfrau Clara Rühlicke aus der trage des Leiters der Schöneberger städtischen höheren Mädchenschule, berein Königsviertel" auf, der aus Neugier oder Wissens- Gleditschstr. 7 ist gestern, Sonnabend, nachmittag auf dem Schöne Prof. Dr. Schmidt, in Verbindung mit dieser Schule ein Real durst die Anstalt gerade an jenem Abend besichtigt hat, an welchem berger Friedhof an der Marstraße zur letzten Ruhe bestattet worden. gymnasium für Mädchen zu errichten. Die Schulform soll sich dem System der aus Gymnasium und Realschule bestehenden HohenGenosse Stadtverordneter Hoffmann in die Lage tam, Feuermelder. Das Polizeipräsidium ersucht uns, darauf hinzollernschule( Reformgymnasium) insofern anschließen, als vorgeschlagen die hier herrschende Prügelwirtschaft endlich einmal mit Sicherheit weisen zu wollen, daß das beste Mittel zur Berhinderung gefähr wird, auf einem gemeinschaftlichen Unterbau von vier oder fünf festzustellen. Nach einer Mitteilung, die wir im„ Berliner Börsen- licher Ausdehnung eines Schadenfeuers das sofortige Courier" finden, waren die 45 Herren, die sich an der Besichtigung Herbeirufen der Feuerwehr ist. Zu diesem Zwecke sind zahlreiche laffen eine Gabelung eintreten zu lassen, so daß in der Oberstufe Beteiligten, sämtlich bon den Einrichtungen der Anstalt offentliche Feuermelder in Berlin aufgestellt und an den neben den Klassen der höheren Mädchenschule Gymnasialflaffen fehr befriedigt und des Lobes boll. Wir glauben das Straßenkandelabern der Straßenecken weiße Richtungspfeile angebracht worden, die den nächsten Weg zu ihnen weisen. Außer Aus Steglitz wird uns gemeldet: Gestern zeigten wir, wie feft ohne weiteres. Solche Besichtigungen sind noch stets zur vollsten Biesen Straßen- Feuermeldern befinden sich in einzelnen Gebäuden die Hausbefizermehrheit in der Gemeindevertretung der Regierung Zufriedenheit der Teilnehmer verlaufen, und die Obdachlosen sind Privat- Feuermelder, die bei Gefahr ebenfalls von jeder entgegentritt, wenn diese sich geftatet, der Gemeinde in der Grund- und in der Regel gleichfalls sehr erbaut davon. Wenn Besuch da ist, mann benugt werden dürfen. Ferner bietet jedes Polizei- Bodenfrage sowie in Sachen der Wohnungsnot gesunde Bahnen zu dann klappt nämlich alles vortrefflich, und es wird dann auch nicht revier Bureau die Möglichkeit zur telegraphischen Heranrufung weisen. Weniger steifuadig gegenüber der Regierung hat sich jedoch die geschimpft oder geprügelt alles Dinge, die auch ein Obdachloser der Feuerwehr, endlich kann die Feuerwehr auch durch das Gemeindeverwaltung in Sachen des Einspruchs der Ge= zu schäßen weiß. Der„ Berliner Börsen Courier" hebt befonders Telephon benachrichtigt werden, die dafür erforderlichen Angaben me inde gegen einzelne Punkte des Teltowfanal- Projetts Hervor, daß die Herren vom Bezirksverein um 7 Uhr abends auch findet man in dem amtlichen Verzeichnis der Teilnehmer an den erwiesen. Es handelt sich um die Forderung der Fortsetzung der im Männerbade gewesen seien, wo man nicht eine Spur von Fernsprechneßen. Jeder Einwohner Berlins wird gut thun, sich unterbrochenen Straßenzüge durch Anlage von Parallelstraßen längs Bugluft bemerkt, sondern es sehr mollig, sowie peinlich sauber rechtzeitig vorher darüber Klarheit zu verschaffen, auf welchem Wege des Kanals, Anlage der Brücken in Straßenbreite, wo das Projekt and praktisch eingerichtet gefunden habe. Gleich darauf habe er im Falle der Not die Feuerwehr am schnellsten herbeirufen kann nur eine Breite von 7,6 Meter für den Fahrdamm vorsieht, Verflachung der steilen Anrampungen zu den Brücken u. a. m. sich der Auftritt mit Hoffmann ereignet. Damit soll Hoffmanns Der Schriftsteller M. Harden wurde, nachdem er die ihm Einwendungen der Gemeinde hat die Regierung, zum Teil ohne sie Qingabe entkräftet werden, daß die Obdachlosen sich wegen der von der Berliner Straffammer wegen Majestätsbeleidigung zu einer Begründung zu würdigen, in Bausch und Bogen ab. Herrschenden Zugluft geweigert haben, sich zu entkleiden. Der Festung Weichselmünde entlassen. Mit ihm zugleich hat Justizrat Jahresfrist mit flammenden Protesten und Eingaben gegen das erkannte sechsmonatige Festungshaft verbüßt hat, gestern aus der erkannte sechsmonatige Festungshaft verbüßt hat, gestern aus der gelehnt und die freisinnigen Mannesseelen, die noch vor Auftritt ereignete sich aber bekanntlich erst zwischen 8 und 9 Uhr Dr. Gello nach Verbüßung der ihm wegen Herausforderung des Jahresfrist mit flammenden Protesten und Eingaben gegen das Kanalprojekt zu Felde zogen, ducken sich, weil der Kampf ( Hoffmann hatte sich ja erst um 8 Uhr vor dem Obdach eingefunden) Staatsanwaltschaftsrates Braut zum Zweikampfe auferlegten Festungs- doch von vornherein aussichtslos fei". amd nicht im Baderaum, sondern an ganz andrer Stelle in einem haft von vier Wochen Weichselmünde verlassen. An ein Schildbürgerstü dchen erinnert ein Vorkommnis, Gaal, in dem die zum Baden bestimmten Personen einstweilen Von der Mord- und Einbrecherbande Stern und Genoffen das allerdings der früheren Gemeindevertretung zur Last fällt. Zum untergebracht worden waren. Unfre Angaben über den Mangel ist in der Nacht zu gestern ein viertes Mitglied festgenommen Zweck der Müllabfuhr für die Gemeinde wurde von einem an Handtüchern, über die Entziehung des Essens usw. worden. Wie wir mitteilten, wurden am 9. d. M. zwei Einbrecher findigen Kopf ein besonderer Wagen konstruiert, von einer werden von dem„ B.-B.-C." auf Grund der von der Obdachverwaltung überrascht, als sie in der Niederwallstr. 27 den Cigarettenladen von Kommission begutachtet und seiner Zeit von der Gemeinde für den gemachten Mitteilungen als unwahr bezeichnet. Das war zu er- Brundzky ausplünderten. Einer der Spizbuben wurde sofort er Preis von 700 M. in Auftrag gegeben. Als jedoch der Wagen " Alle fertig war, entdeckten die Gemeindeväter, die ihr Mandat offenbar hin, daß der Bürgermeister, der nicht lesen und nicht nur ihrer Weisheit, sondern, entsprechend der Klassenwahl, auch schreiben könne, von dem man daher keine Gesezestenntnisse ihrem Besiz verdankten, daß der Wagen für den bevorausetzen dürfe, sich durch den Auftrag des Gendarmerie- Wachtabsichtigten 8wed unbrauchbar war, weil er schon in meisters für gebunden erachten mußte. Die Bauern auf dem Lande leerem Zustand für eine gewöhnliche Bespannung zu schwer stehen unter dem Druck der Gendarmerie und gehorchen ihr blindwar! Neuerdings ist es erst gelungen, das Monstrum für 250 M. lings. Ju der That verneinten die Geschworenen die Schuldfragen, anderweitig unterzubringen. so daß die Angeklagten freigesprochen wurden. Aus Friedrichsfelde schreibt man uns: Laut Verfügung des Von einem großartigen Naturereignisse, das leider große Landrats wurde auch hier von der Gemeindevertretung eine GeOpfer an Menschenleben und Werten forderte, ist kürzlich die sundheitskommission gewählt, bestehend aus einem Arzt, russische Stadt Nowo- Alexandrowskaja in der Nordebene des Kaukasus einem Bausachverständigen und sechs andren Mitgliedern. So leicht heimgesucht worden. Zu abendlicher Stunde näherte sich dem Orte wie bei der Wahl über diese Sache hinweggegangen wurde, so leicht eine ungeheure Wasserhofe, einer riesigen vorwärtsschreitenden Wand scheinen es auch die Mitglieder mit ihrem Amt zu nehmen. Bisher vergleichbar. Die Inhaber der Verkaufsläden begannen entsegt die hat man nämlich noch nichts von irgend welchen Revisionen oder Thüren zu schließen und ihre Waren zu bergen, als auch schon die Maßnahmen vernommen. Die Mitglieder der Kommission sind durch- Riesenwoge alles, was sich ihr in den Weg stellte, unter sich beweg Hausbesitzer und Rentiers, also kann man von ihren Werken grabend, mit donnerähnlichem Krachen über sie hereinbrach. Der Verbesserung in gesundheitlicher Beziehung kaum erwarten. Einen Strom des Wassers riß sofort mehrere Magazine um und erreichte Mieter in diese Kommission zu wählen hat man wohlweislich unter- Manneshöhe. Eine Armenierin wurde samt dem Dache, auf dem lassen. Während in Karlshorst infolge der enorm hohen Mieten sie sich befand, eine ganze Meile mit fortgeschwemmt und fam in not wie noch nie vorher. Um die Obdachlosen am 1. Oktober unter- fortgerissen. Der angerichtete Schaden ist ungeheuer; viele Einnoch viele Wohnungen leer stehen, herrscht hier eine Wohnungs- den Fluten um. Die steinerne Brücke wurde in wenigen Minuten aubringen, hat die Gemeindeverwaltung bisherigen Insassen des Armen- wohner des Ortes sind an den Bettelstab gebracht worden. hauses mit dem Strafgesetz gedroht, falls sie sich keine anderweitige Wohnung beschaffen. Ein billigeres Mittel, der Wohnungsnot ab zuhelfen, tann es wahrlich nicht geben; geholfen soll es aber auch noch nicht haben. Der Mangel an Lungenheilstätten hat unsrer Gemeindefasse eine Ausgabe erspart. Wurde da vor gut drei Monaten einent hiesigen Gemeindebeamten ein Zuschuß bewilligt, damit er seine lungenfranke Frau in eine Heilanstalt schaffe. Troß aller Bemühungen erhielt der Mann überall ablehnenden oder gar teinen Bescheid. Ueber großen Wildschaden klagen die Landbesitzer und Bächter; einige beabsichtigen gegen den jagdberechtigten Rittergutsbesitzer Landrat v. Tresckow flagbar zu werden. Die allgemeine Einführung des Haushaltungsunterrichts an den Charlottenburger Gemeindeschulen ist von dem dortigen Magistrat beschlossen worden. Haushaltungsunterrricht wird feit anderthalb Jahren in Charlottenburg an mehreren Mädchenschulen erteilt, doch handelte es sich bisher nur 11111 einen Versuch. Nunmehr sollen sämtliche Schülerinnen der höheren Klassen der Gemeindeschulen an dem Haushaltungsunterricht teilnehmen. Hierzu ist die Bereitstellung besonderer Räume erforderlich. Die Bewilligung der Mittel ist vom Magistrat zum Gegenstand einer besonderen Vorlage gemacht worden, die der Stadtverordneten- Versammlung in einer der nächsten Sigungen zugehen wird. Marktpreise von Berlin am 20. September 1901 nach Ermittlungen des fgl. Polizeipräsidiums. Welzen, gut " Roggen, gut " gering erste, gut 60 Sint 1 kg 4,40 Thaler. Ist uns leider unbekannt. Zimmermann. Für Sie dürfte sich die Fachschule für Maurer und Bimmerer, Stallschreiberstr. 54a, empfehlen. Meldungen beim Rektor Horst daselbst. Für die Ausbildung von Bauhandwerkern und Bauhandwerks meistern in der Theorie, im Zeichnen und Projektieren besteht ferner die mit halbjährigem Kursus. Das Schulgeld beträgt halbjährlich 100 M. Es Baugewerkschule, Kurfürstenstr. 141. Die Schule hat vier aufsteigende Klassen find halbe und ganze Freistellen vorhanden. angaben, die Ihren Zwecken dienlich sein könnten, finden Sie außer in den 3. II. Gine deutsche Lohnstatistik existiert leider noch nicht. Einzelvon Ihnen bereits genannten Schriften noch in dem umfangreichen vier bändigen Wert Hausindustrie und Heimarbeit in Deutschland und Oestreich", das als ein Teil der Schriften des Vereins für Socialpolitik im Verlage von Dunder u. Humblot in Leipzig erschienen ist. Dann nennen wir Ihnen noch die Broschüren: 1. Die Lage der Arbeiter in der Sächsischen OberLausitz. Von Edmund Fischer. Verlag von Otto Burkholdt in Zittau. Arbeiterbibliothek VI. 3. Das Sweatingssystem in der deutschen Kon2. Die Hausindustrie in Deutschland. Von Paul Kampffmeyer, Berliner fektionsindustrie. Von Johann Timm. Verlag von Fr. Holzhäußer in Flensburg. 4. Bebel, Hofgängerleben in Mecklenburg. Die Schriften können Sie wahrscheinlich noch durch die Buchhandlung Vorwärts beziehen, eventuell in der Bibliothek Alexandrinenstr. 26. Die deutsche Kriminalvon der Gefängnisverwaltung angegebenen Beit zulässig. In der Regel statistit existiert seit 1882. Reinickendorf. 1. und 2. Besuch ist nur auf vorheriges Gesuch zu der wird nur einmal monatlich Besuch bewilligt. 3. Nein. 4. Das läßt sich nicht im voraus sagen. J. St. 99. 1. Schlafstelleninhaber, Chambregarnisten usw. find bis am Fünfzehnten zum Ersten, nicht umgekehrt zu fündigen und haben auch das gleiche Kündigungsrecht. Sind andre Ver einbarungen getroffen, so gelten diese. 2. Von Hohenzollern.. 1039. 51. Nur was vereinbart ist, gilt. 2. Teilen Sie dem Wirt mit, daß Sie mit 1,20 der Aenderung des Vertrages nicht einverstanden sind. Er hat kein Recht, einseitig den Vertrag zu ändern. Noth. Aber! Wie überall an die 1,30 Druderet, also an die Firma W. W., Dresdenerstraße. Nein. D.- Ctr. mittel gering " Kartoffeln, neue, D- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg 8, " dv. Bauch 1,70 1,30 1, " " 13,80 13,78 Schweinefleisch 1,60 " mittel " 13,76 13,74 Kalbfleisch " 1,70 " 13,72 13,70 " 14,80 14,10 " mittel " 14,- 13,30 gering " 13,20 12,50 " 16,10 15,30 mittel . 15,20 14,40 gering 14,30 13,60 " 7,16 6,82 Barsche " 8,- 5,80 Schleie 1,80 2,40 " 40, 25, Bleie Krebse 1,40 0,80 per Shot 16, 2,50 * afer, gut " Nichtstroh Hent Erbsen Speisebohnen Linsen " 50, 25, 60,- 30, Hammelfleisch Butter Gier Karpfen Aale Bander Hechte . 1,10.. 1. Die Verjährungsfrist richtet sich danach, woraus die Forderung 1,60 1,20 entstanden ist( aus Darlehn? aus einem Wietsvertrag? aus einem Arbeits2,80 2, vertrag? und dergleichen). Eine Angabe hierüber fehlt Ihrer Anfrage. 2,40 2. Sie müssen am Ersten die Wohnung geräumt haben. O. Ehlert. 2,20 1,20 Der Wirt ist im Recht: Sie müssen das aus Versehen Mitgenommene zurückbringen. K. H. 59. Bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr 2,60 1,20 oder Not muß ein von der Polizeibehörde oder deren Stellvertreter Auf2,20 1, geforderter Hilfe leisten, wenn er der Aufforderung ohne erheblicher eigner 0,80 Gefahr genügen kann. Sonst fann er mit Geldstrafe bis 150 M. oder Haft 1,20 bis 6 Wochen bestraft werden. W. Hä., Kopenhagenerstraße. Nein. 2,60 1,20 2. 14. Wenden Sie sich an einen hiesigen Kutscher 5. S. 100., A. Sch. Nein. H. Sch. 1901. Sie haben fein Recht auf Zahlung, weil Sie den Vertrag mit einem Minderjährigen geschlossen haben. † ab Bahn. M. H. Nixdorf. Die zur Begründung und Abwickelung der Rechts* frei Wagen und ab Bahn. verhältnisse zwischen den Versicherungsanstalten und den Versicherten nothierher gehört auch die HeiratsProduktenmarkt vom 21. September. Getreide war heute im ganzen wendigen Verhandlungen und Urkunden und großen behauptet. Amerika fandte eine Kleinigkeit höhere Preise; auch urkunde bei den Anträgen auf Rückerstattung sind gebühren und Verlorene Konsummarken. Der Arbeiter Schmoldt verlor auf dem Destreich- Ungarn zeigte eine Befferung um 1-2 Heller. Der Berkehr war stempelfrei. Heiratsurkunden zu andren Zwecken tosten 50 Pf. Das Gesich Wege von Karlsgartenstraße bis Biethenstraße, Rixdorf, beim Stohlenabfahren bei uns ein sehr kleiner, und das Angebot fehlte aus dem Inlande fast um Rückerstattung findet in der Regel vor zwei Monaten nicht seine Er Quittungsmarten im Werte von 121,55 M. Da dieselben für den eventl. gänzlich. Für Weizen waren die Lieferungspreise etwas beffer und 2 bis ledigung: die Versicherungsanstalt hat die von der Antragstellerin an3/4 M. höher. Finder wertlos find, so wird ersucht, dieselben gegen Erstattung von Unkosten niedriger als gestern. Wie in der letzten Zeit fehlte nordrussisches Angebot fräftiger Entscheidung über ihren Anspruch zurückgeben. Die für die VerDagegen stellten sich die Notierungen für Roggen etwas geführten Thatsachen zu prüfen und kann ihr die Urkunden nach rechtsjan den Konsum- Verein Berlin- Nixdorf abzuliefern. und die Preise für füdrussischen Roggen sind immer noch unrentabel. Weht sicherungsanstalt ausgestellten Urkunden sind für andre Zwecke nicht zu Schwer verunglückt ist auf dem Bahnhof Charlotten- war gut behauptet.. Von Futterartikeln lag Safer sehr still, Mais unver- verwenden. Empor. 1. und 2.: Nein. P. K. Unbedeutende förper: burg der Magazin- Assistent bei der städtischen Gasanſtalts- ändert; notiert wurde amerikanischer Mired 142-143 M., La Plata 126 bis liche Fehler. A. E. 9. Sie müssen Ihren Anspruch gegen den Luft: Verwaltung in Charlottenburg, Bernhard Scheibig. Er war in 127 M. Rüböl unverändert und sehr still. fchiffer im Civilwege beim Amtsgericht, und wenn Ihr Schaden 300 Mart einem Nordringzuge auf dem genannten Bahnhof angekommen. übersteigt, beim Landgericht einklagen. Greifenhagenerstraße. Nein. Städtischer Schlachtviehmarkt. Berlin, 21. September 1901. Amt: Pfandrecht. 1. Sie können die Sachen öffentlich versteigern laffen. Während der Zug noch in der Fahrt war, öffnete er aus Versehen licher Bericht der Direktion. Zum Verkauf standen: 4614 Rinder, Lohnt der Wert der Sachen dies nicht, so hätten Sie die Sachen nicht in die dem Bahnsteig entgegengesetzte Wagenthür und sprang vom 915 Kälber, 11 501 Schafe, 7564 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Bfund Pfand nehmen oder ausmachen sollen, daß Sie ohne öffentliche VersteigeTrittbrett ab. Er prallte gegen das die Schienengeleise trennende oder 50 Kilogramm Schlachtgewicht in Mark( beziehungsweise für 1 Pfund rung die Sachen verkaufen dürfen. Der Weg, wie sie ohne Klage die Sachen Drahtgitter, fam zu Fall und der noch nicht ganz zum Stehen gehele are aft 64-68, junge fleischige, nicht aus: Bürgerliche Gesegbuch, der bent„ ürbeiterecht beigefügt ist, angegeben. Das in Pf.): Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht öffentlich versteigern lassen können, ist S. 205, 206 des Führers durch das brachte Zug fuhr ihm am Unterschenkel den linken Fuß ab. Der gemäßtete und ältere ausgemästete 58-63; c) mäßig genährte junge und gut Buch liegt in den öffentlichen Besehallen aus. Unfall war von niemand bemerkt worden und erst als der Zug genährte ältere 51-54; d) gering genährte jeden Alters 49-50.N. St. 23. 1. In jedent Bullen: Fall von Krankheit fann Steuererlaß beantragt werden. wieder abgefahren war, sah man den Schwerverletzten. Herr Scheibig a) vollfleischige höchsten Schlachtwerts 58-62; b) mäßig genährte jüngere früheren Wochen sind verfallen, weil zwei Jahre lang nichts geklebt war. 2. Ja, aber die wurde in das städtische Krankenhaus in Charlottenburg gebracht, und gut genährte ältere 53-57; c) gering genährte 45-52. Färsen und Selbstversicherung ist für die noch nicht 40 Jahre alten Hausgewerbewo die Aerzte zu einer Amputation des zerschmetterten Unterschenkels Bilbes a) pollfleischige, ausgemäßtete Kärfen höchſten Schlachtwerts 00-00; tretbenden zuläffig:( S. 303 bes„ Arbeiterrechts")- M. G. 27. So schreiten b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren lange Jhrerseits eine Austrittserklärung nicht erfolgt ist, gelten Sie als 52-54; c) altere ausgemäftete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Mitglied der Religionsgemeinschaft, der Ihr Vater durch Geburt zugerechnet Kühe und Färsen 49-50; d) mäßig genährte Kühe und Färsen 44-48; wurde. Die Austrittserklärung Ihres Vaters ändert hieran nichts. e) gering genährte Kühe und Färsen 38-42. Kälber: a) feinste Mast: Alex H. Ist im Vertrage nichts Gegenteiliges vereinbart, so ist der tälber( Vollmilchmast) und beste Saugfälber 70-72, b) mittlere Mast Wirt und nicht der Mieter verpflichtet, die Mietsräume während, der Miets: Auf dem Gebiete der billigen Unterhaltungslitteratur zeigen und gute Saugfälber 66-68, c) geringe Saugfälber 58-62, d) ältere, gering zeit in einem dem vertragsmäßigen Gebrauch entsprechenden Zustand zu er die uns eben zugegangenen Behnpfennig- hefte 34-38 der von der genährte( Fresser) 35-42. Schafe: a) Maftlämmer und jüngere Mast halten, beispielsweise also zerrissene Jalousien in Ordnung bringen zu laffen. Buchhandlung Vorwärts in Berlin herausgegebenen Jllustrierten Sammel und Schafe( Merzschafe) 51-57, d) Holsteiner Niederungs- oder war schleunige Reparatur erforderlich und durch den Mieter herbei: hammel 65-68, b) ältere Masthammel 60-64, c) mäßig genährte Lehnt er dies, auch nachdem ihm eine Frist zur Herstellung gestellt ist, ab Romanbibliothet In Freien Stunden" wiederum, daß schafe( Lebendgewicht) 24-32. fie sowohl in Bezug auf Inhalt wie Illustration für Ar- Raffen und deren Streuzungen im Alter bis zu 14 Jahren 220-280 Pfund Abzug von der Miete ist in der Regel nicht zu raten, weil in der Regel in Schweine: a) vollfleischige, der feineren geführt, so fann der Mieter den verauslagten Betrag einklagen. Zum beitertreise bestens empfohlen werden können. Sie enthalten schwer, 61-62; b) schwere, 280 Pfund und darüber( Stäſer) 63-64; c) fleischige den Mietsverträgen das Anfrechnungsrecht aufgehoben und für den Fall die Fortsetzung der Romane Die Jslandfischer" und 57-60; d) gering entwickelte 54-56; e) Sauen 57-59. Für 100 Pfund nicht vollständiger Mietszahlung Ermission vereinbart ist. Konkurs. Dombey und Sohn" und wir raten unsren Lesern, Probe- mit 20 Broz. Tara. Ja. Die Klage ist gegen den Kontursverwalter zu richten. Was Sie bis hefte, die zum Zweck des Nachbezuges durch jeden Kolporteur zu Wenden Sie sich an das Bezirkskommando. zum 1. Oftober verdient haben, ist abzuziehen. D. M. 68. beziehen sind, zu verlangen und sich selbst von der Güte dieser Romanbibliothek zu überzeugen. Alle Hefte des laufenden Jahr ganges von 1 an mit dem Beginn des Dickensschen Romans " Dombey" tönnen noch nachbezogen werden, ebenso von Heft 27 an, worin die„ Jslandfischer" ihren Anfang nehmen. Titterarisches. Vermischtes. bei ganz guter Ware gedrückt und schleppend ab und hinterläßt Ueberstand. Verlauf und Tendenz. Das Rindergeschäft wickelte sich außer Der Kälberhandel gestaltete sich fest, aber langjam. Bei den Schafen war der Geschäftsgang langsam, es bleibt erheblicher Ueberstand, hauptsächlich in geringer Ware. Der Schweinemarkt verlief ruhig und wird voraussichtlich geräumt. Briefkasten der Redaktion. Stationen Wetter Temp. n. T. Stationen Barometerſtand mm M. W. 77. Nein Winds richtung Windstärke Wetter Die Klage tönnen Sie Grunerstr. 1, Anmeldesinbe, zu Brotokoll erklären. J. K. S. Sie können auf Alimentation gegen Ihren Mann flagen. Eine Chefcheidungsklage wäre nicht ohne Aussicht auf Erfolg. Ihr muß ein Sühnetermin, dessen Vornahme Sie gleichfalls auf der Anmeldestube zu erklären können, vorausgehen. J. 3. Altona. Nein. Aber es tann die Ausweisung eines Ausländers ohne Grund, weil der Ausländer, läftig" gefallen fei, verfügt werden. Reklamationen auf Ausweisung in den Fällen, in denen die Militärpflicht nicht erfüllt ist, erfolgen in der Regel nicht. Die juristische Sprechstunde findet am Dienstag, Donners: Nechtswissenschaft. Die von Ihnen erwähnte Zeitschrift ist nicht em Die Gründe des Unterganges der ,, Cobra", des englischen tag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. pfehlenswert. Erhalten tönnen Sie dieselbe durch jede Buchhandlung. Torpedozerstörers, bilden den Gegenstand eines umfangreichen A. O. Um in Berlin Hebamme zu werden, meldet man sich Streites unter den Fachleuten. Nach den Aussagen von Zeugen ist beim Bezirksphysikus Schulz am Tempelhofer Ufer 29; Frauen aus dem Witterungsübersicht vom 21. September 1901, morgens 8 1hr. das Schiff nicht aufgelaufen, es hatte vielmehr zwölf Faden Wasser. Regierungsbezirk Potsdam melden sich bei ihrem Kreisphysikus. Diese erste Auch eine Explosion hat nicht stattgefunden. Vielmehr ist das Schiff Meldung geschieht zum Zwecke der Vorprüfung und Untersuchung. Hierauf bei mittlerer Fahrgeschwindigkeit anscheinend mitten entzwei- haben die Frauen beim Polizeipräsidenten und die aus dem Regierungsbezirk Potsdam beim Regierungspräsidenten ein Gesuch um Zulassung zur gebrochen. Man ist in London empört, daß bei der sechsunddreißig Ausbildung einzureichen. Sodann erhalten sie Bescheid, ob sie angenommen stündigen Ueberfahrt nur ein Offizier und kein Lotse an Bord war. find oder nicht, und werden im ersteren Fall zu dem Kursus einberufen, Ueber die Eisenbahn- Katastrophe in Rumänien meldet man der jährlich vom 1. Oftober bis 31. März in der Charité abgehalten wird. noch aus Bukarest: Bezüglich des Zusammenstoßes des Verciorovaer während der Zeit ihrer Ausbildung müssen die Frauen in der Charité wohnen. Die Kosten für Ausbildung, Wohnung, Berpflegung und InstruSchnellzuges mit dem Petroleumgüterzug bei der Station Palota, mente stellen sich auf etwa 300 m. Frauen im Alter von über 30 Jahren nächst Turnuseverin, konnte die genaue Todesliste noch nicht figiert werden in Preußen zur Ausbildung nicht zugelassen. werden. Bisher sind neun Tote und fünf Verwundete ermittelt. Man vermutet, daß noch weitere Tote unter den Trümmern liegen. Alle Waggons des Schnellzugs, sieben an der Zahl, entgleisten. Der Güterzug, der aus 14 Waggons bestand, ist gleichfalls entgleist. Der Schnellzug wurde durch das ausgelaufene Petroleum, das Feuer fing, in Brand gesetzt. Ein Teil der Post ist gerettet. Der Schaden wird auf eine Viertelmillion Kronen geschätzt. " P. S., Rigdorf. Die Civilliste des Königs von Preußen beträgt 16 Millionen Mark jährlich, als Deutscher Kaiser erhält er fein Gehalt. Ueber den Gesundheitszustand der Kinder des Kaisers und des Prinzen Heinrich sind wir nicht unterrichtet. bei der Post, sie kostet 50 Pf. pro Quartal. P. 2. 75. Die" Vatanzenliste für Militäranwärter" abonniert man Wochen: Spielplan. Swinembe Hamburg Berlin Franff./M. München Temp. n. G. SI56° E.= 4° N. 761 GSO 4 wolfent 13 paparanda 761 Stin hlb.bed. 11 757 OSO 3 volfig 14 Petersburg 765 2 760 SO 2hvolfen! 13 Cort 744-23 756 ONO 1 wolten! 15 Aberdeen 759 SO 3hvolfen! 13 Baris 761 SSO 1 Hlb.bed. 13 1 Nebel 13 3 heiter 15 752 SO 2bedeckt 16 Wien Wetter Prognose für Sonntag, den 22. September 1901. Nachts etwas fühler und nebelig, am Tage warm, meist heiter unt trocken bei mäßigen östlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Sonntag 22. Montag 23. Dienstag 24. Mittwoch 25. Donnerstag 26. Freitag 27. Sonnabend Sonntag 28. 29. Samson und Dalila Der Ring des Nibelungen Siegfried Das Leben Figaros Hochzeit ein Traum Weh' dem, der lügt D. Ring d. Nibel. Götter dämmerung Mädel sei schlau Hochzeitstag Aida Weh' dem, ber lügt Der Barbier von Bagdad Aschenbrödel Der Revisor Die Zauberflöte Die verlaufte Braut Aschenbrödel Ein öftliches Kulturbild. Wegen eines Aftes mittelalterlicher Justiz, so schreibt die Wiener Arb. 3tg.", hatten sich am Montag der Bürgermeister von Arbora( Bukowina), Theodor Fremescu, und die beiden Gemeindediener Todosi Rustic und Wasilie Jaliessi unter der Anklage des Verbrechens des Mißbrauches der Amtsgewalt vor dem Schwurgericht in Suezawa zu verantworten. Die beiden Bauernburschen Damian und Wafilie Buliga waren nämlich beim Diebstahl einer Gaus betreten worden. Sie wurden in die Gemeindekaserne gebracht, wo der Wachtmeister Königliches Die Fledermaus Die Fledermaus Die Fledermaus Mamsell Angot Mamsel Angot Die Fledermaus Die Fledermaus Mamsell Angot = Opernhaus Königl. Schauspielh. Neues Opern Th. Schiller: Theater Deutsches Theater Berliner Theater. Der Revisor Heimat Nora Die Kron prätendenten Der kommende Mann Jugend Der kommende Mann Heimat Nachm.: Wilhelm Tell Die Hoffnung Die Goldgrube Die Goldgrube Heimat Heimat Heimat Jugend Rosenmontag Die Weber Rosenmontag Johannes. Die Goldgrube Ueber unfre Kraft I Die Debutantin Westens Haus Rosenhagen Der Waffen: schmied Die Goldgrube Die Zwillingsschwester Ueber, unfre Kraft II Die Goldgrube Die Macht der Finsternis Ueber unsre Kraft II Die Hoffnung Nm.: Cyrano von Bergerac Die Debutantin Luisen Theater Der Mann Der Mann im im Monde Monde Maria Stuart Haus Rosenhagen Bar und Zimmermann Die Leibrente Der Mann im Haus Rosenhagen Haus Rosenhagen Flachsmann als Erzieher Martha Monde Der Verschwender Der Goldbauer Leffing Theater Haus Rosenhagen Haus Rosenhagen Sawu den Auftrag gab, die beiden Burschen in der ganzen Stadt an den Pranger zu stellen, nämlich in der Weise, daß die beiden aneinander gebunden und an einem Seile unter Trommelschlag durch alle Gassen geführt und auf den öffentlichen Blägen mit lauter Stimme als Diebe ausgerufen werden sollten. Mit der Ausführung dieses Auftrages wurde der Bürgermeister betraut, der wieder die beiden Gemeindediener anwies, den Auftrag des Gendarmerie- Wachtmeisters gewissenhaft auszuführen. So wurden denn die beiden Burschen aneinander gefesselt und an einem langen Seile von einem der Gemeindediener durch die Straßen gezogen, während der andre Gemeindediener den Trommelschlag und das„ Ausrufen" besorgte. Gendarmerie Wachtmeister Sawu wurde wegen dieser feiner Brangerjustiz zu sechs Wochen verschärften Kerkers verurteilt. Theater des Die Debutantin Der Bürgermeister aber und seine beiden Gemeindediener hatten Nm.: Undine fich, weil sie den Auftrag des Gendarmerie- Wachtmeisters ausgeführt hatten, vor dem Kriegsgericht Suczawa als Schwurgericht wegen D. Verschwender Mißbrauchs der Amtsgewalt zu verantworten. Der Bürgermeister Nachm.: Der Goldbauer crklärte, er habe den Auftrag ausgeführt, weil er der Gendarmerie gehorchen müsse; die Gemeinde Ständiges Repertoire: Neues Königl. Opern Theater( Kroll).( Im Trianon Theater): Alle Abende: Lebende Lieder. Residenz Diener erklärten, Theater. Alle Abende: Sein Doppelgänger. Vorher: Jm Coupé. Bürgermeister Gehorsam schuldig zu Neues Theater. Alle Abende: Das ewig Weibliche. Nur Dienstag: Der Staatsanwalt beantragte die Bestrafung der An- Thalia- Theater. Alle Abende: Ein tolles Geschäft. Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater. Alle Abende: Die Landstreicher. Central Theater. Alle Abende: Giroflé- Giroflá. Metropol Theater. Alle Abende: Schön war's doch! Secessionsbühne. Alle geklagten, da eine solche Prangerſtellung, die nur in China, aber Abende: Detlev von Liliencrons Buntes Brettl. Belle Alliance Theater. Alle Abende: Talolo. Carl Weiß Theater. Alle Abende: nicht bei uns im 20. Jahrhundert für möglich gehalten werden Berliner Rangen. Urania, Taubenftr. 48/49. Sonntag: Mittelmeerfahrten. Von Montag an alle Abende: Ueber den Wolfen. Apollo Theater. follte, nicht ungefühnt bleiben dürfe. Die Verteidiger wiesen darauf Grau Buna. Specialitäten.- Casino Theater. Berlin N- Berlin W. Specialitäten. sein. dem Gespenster. Der Bettelstudent Die Debutantin dru d for Waarenhaus Hermann Tietz. 6013 usserordentliche usnahme- Preise für den ohnungsechsel! Beginn dieses Sonder- Verkaufs Dienstag, den 24. September, da Montag, den 23. September, geschlossen. Wir stellen in unseren Abtheilungen: Teppiche, Möbelstoffe, Betten und Bettfedern, Einrichtungsund Wirthschafts- Artikel besondere Gelegenheitsposten in hervorragend schönen Sortimenten zum Verkauf. Die ganz bedeutend reducirten Preise sind neben den früheren Preisen in deutlich sichtbarer Schrift auf jedem einzelnen Stücke vermerkt. 1976 Auf Wunsch bleiben die gekauften Waaren bis nach erfolgtem Umzug bei uns liegen. CARL ZOBEL Berlin SO., Köpnickerstrasse 121, Ecke Michaelkirchstrasse. Eleganteste Massanfertigung. Beste Herren- und Knaben- Moden der Gegenwart. Auch für sehr korpulente Figuren die reichste Auswahl. 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Der Arbeit den Großgewerbetreibenden, den eigentlichen Arbeitgebern, und nehmer solle immer mehr entlastet, der Arbeitgeber immer mehr den Hausgewerbetreibenden übernehmen, nicht selbst HansOrtsstatuts über die Krankenversicherung der in der Hausindustrie denen Derartige Fälle, in die be= beschäftigten Personen erfolgt sein. Damit wäre denn eine Frage belastet werden, man könne fragen, wer eigentlich den Arbeitgeber gewerbetreibende sind. zum Abschluß gebracht, die über ein Jahrzehnt die Behörden wie die versichere? Theoretisch möge alles ganz gut sein, praktisch bewähre treffenden Zwischenmeister gleichzeitig unter 1500 Mark gewerb sich's nicht, die Ware werde dadurch verteuert. liches Einkommen besißen, werden aber voraussichtlich nicht interessierten Schichten der Bevölkerung beschäftigt hat. Als in den infolge des großen Berliner Konfektionsarbeiter- Streits veranlaßten Troy dieser kapitalistischen Jeremiaden beschloß der Ausschuß, häufig sein. Es soll die Frage der Heranziehung der Arbeitgeber Verhandlungen vor dem Gewerbegericht die ganze Tiefe des entsetz- und das Plenum der Versammlung schloß sich dem an, den Magistrat schäftigte Hilfspersonal unselbständiger Arbeiter und Heimarbeiter der Hausgewerbetreibenden zu Beiträgen für das von diesen belichen Notstands in der Hausindustrie an das Tageslicht kam, da um Einsetzung einer gemischten Deputation zur weiteren Beratung nochmals städtischerseits geprüft und geeignetenfalls das Ortsstatut schwelgte die Masse des großen Publikums in Mitleid mit den der Frage zu ersuchen. danach revidiert und ergänzt werden. Aermsten der Enterbten. Ein preußischer Minister erklärte am 7. Mai 1900 hatte die Deputation ihre Arbeit beendet. EndDamit hätte sich der Oberpräsident im wesentlichen der Aufvon der Tribüne des Reichstags herab den Streif für gerechtfertigt; das lich am 3. Dezember legte der Magistrat den Entwurf der StadtCentrum fündigte gesetzgeberische Maßnahmen an, um das Elend zu verordneten- Versammlung vor. Diese neue Vorlage deckte sich in uns will es nicht recht einleuchten, inwiefern eine„ vorläufige" Befassung der„ Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft" angeschlossen. beseitigen, und sogar der„ Berliner Lokal- Anzeiger" ſchwang sich haltlich vollkommen mit dem Entwurf der Gewerbe- Deputation". Auch stätigung gesetzlich zulässig ist. Der Oberpräsident" kann ein Ortsdazu auf, hin und wieder seine Spalten den Schilderungen des vor- jetzt noch machte sich in der Stadtverordneten- Versammlung Widerspruch statut genehmigen oder nicht, er kann auch Wünsche an die Gehandenen Elends zu öffnen. Seitdem haben sich die aufgeregten geltend. Der Stadtverordnete Wallach beantragte abermalige Beratung Gemüter längst wieder beruhigt. Natürlich ist nichts geschehen, durch einen Ausschuß, ein Antrag, der nach Lage der Verhältnisse nehmigung knüpfen; dagegen scheint uns eine vorläufige Gewas die Lage der in der Hausindustrie Beschäftigten bessern könnte, nichts weiter als eine nochmalige Verschleppung bedeuten nehmigung rechtlich nicht zulässig. Jedenfalls wird es sich empfehlen, und selbst ein so winziges Reförmchen, wie die Zwangsversicherung, fonnte. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt und das Ortsstatut daß die interessierten Arbeiter die weitere Entwicklung der Frage aufmerksam verfolgen. bat zu ihrer Durchführung fast eines Jahrzehnts bedurft, troßdem angenommen. Allerdings waren die städtischen Behörden nicht mehr diese Maßregel von den meisten Kennern der Verhältnisse als not- 1o ganz frei in ihrem Entschluß. wendig seit langem gefordert wurde. Durch die Novelle zum Krankenversicherungs- Gesetz vom Schon im Jahre 1895 beantragten die Berliner Armendirektion Jahre 1900 war dem Bundesrat die Ermächtigung erteilt, seinerund 27 Jnnungs- und Ortskrankenkassen die Ausdehnung der Zwangs- feits die Ausdehmung der Zwangsversicherung auf bestimmte versicherung auf die Hausindustriellen auf Grund der Novelle zum Gewerbszweige und für bestimmte örtliche Bezirke auszusprechen, Krankenversicherungs- Gefeß vom Jahre 1892; die Armendirektion und es mußte die Befürchtung nahe liegen, daß der Bundesrat ging bei ihrem Antrag von der Erwägung aus, daß bei den schlechten Berlin gegenüber recht bald von dieser Befugnis Gebrauch machen wirtschaftlichen Verhältnissen des größten Teils der Hansindustriellen würde. Unter diesen Umständen mußte denn die Stadtverordnetendiese oftmals gezwungen seien, die Hilfe der Armenverwaltung in Bersammlung, wenn auch widerstrebend, in den sauren Apfel beißen. Anspruch zu nehmen. Die dadurch herbeigeführte nicht un- Mit schneidendem Hohne hatte schon bei den ersten Verschleppungserhebliche Belastung der Stadtgemeinde würde zweifellos durch vorlagen des Magistrats unser Parteigenosse Borgmann darauf eine Zwangsversicherung bedeutend verringert werden. Die hingewiesen, wie die auf ihre Selbstverwaltung so stolze Gemeinde Krankenkassen wurden bei ihrem Antrag durch die Rücksicht auf die auch hier wieder warten werde, bis das Reich sie zwingen würde, finanziellen Nachteile geleitet, die ihnen durch die einander wider- die vorgeschlagene Maßregel zu ergreifen. sprechenden Rechtsauffassungen des Bezirksausschusses und des OberBerwaltungsgerichts erwuchsen. Die vorgetragenen Gründe veranlaßten den Magiftrat, der Gewerbedeputation den Auftrag zu erteilen, ein Ortsstatut für die Zwangsversicherung der Hausindustriellen auszuarbeiten. Artikel VI. des angenommenen Ortsstatuts bestimmte, daß dasselbe am 1. April 1901 in Straft treten sollte. Dieser Termin konnte nicht innegehalten werden, weil die erforderliche Zustimmung des Oberpräsidenten nicht eingetroffen war. Vielleicht hätte unser verehrter Magistrat sich schon längst einmal bei seinem" Chef" nach dem Schicksal der bedeutungsvollen Vorlage, von deren schleuniger Erledigung das Wohlergehen von Tausenden Berliner Bürger abhing, erkundigen können. Die Verzögerung der Angelegenheit ist umso unbegreiflicher, als auch die Gesetzgebung die Ausdehnung der Zwangsversicherung für notwendig gehalten hat. Die Gewerbedeputation hat nach Einholung einer großen Anzahl von Gutachten aus den beteiligten Streifen in einer aus führlichen, 1896 verfaßten Denkschrift die Notwendigkeit dieser Maßregel dargelegt und auch ein Ortsstatut ausgearbeitet. Sowohl gegen die Zwangsversicherung selbst, wie auch namentlich gegen die darin ausgesprochene Beitragspflicht der Arbeitgeber, die ein Drittel Es ist selbstverständlich, daß der großkapitalistische Klingel die der Beiträge zahlen sollten, erhob der größte Teil der Groß- Zwischenzeit weidlich ausgenutzt hat, um das verhaßte Ortsstatut zu tonfektionäre Widerspruch. Magistrat und Stadtverordnete Falle zu bringen, oder wenigstens eine andre Verteilung der Beiträge wurden mit Petitionen der einflußreichen Vertreter der verschiedenen zu erwirken. Im Bericht der Aeltesten der KaufmannBranchen der Konfektion überschüttet und um Ablehnung des Ortschaft wird zwar die Zwangsversicherung mit süßsauren Worten statuts ersucht. Am 30. Mai 1899 teilte denn auch der Magistrat als notwendig anerkannt, dann aber die Hoffnung ausgesprochen, der Stadtverordneten- Bersammlung mit, daß er beschlossen habe, das daß der Oberpräsident das Ortsstatut zur nochmaligen Beratung vorgelegte Statut abzulehnen, die Frage aber nach Ablauf von etwa unter Hinzuziehung von Interessenten an den Magistrat zurückgeben zwei Jahren wieder in Erwägung zu ziehen. Maßgebend für diesen werde. Beschluß war dem Magistrat die heftige Gegnerschaft gegen den Entwurf; Diese Wünsche scheinen ein geneigtes Ohr beim Oberpräsidenten in die widerstreitenden Interessen der beteiligten Kreise wolle er gefunden zu haben, wenn es richtig ist, was eine Korrespondenz zu umsoweniger eingreifen, als demnächst eine anderweite gesetzliche berichten weiß. Negelung der Materie in Aussicht genommen sei. Die der Wer- Nachdem in dieser Mitteilung ausgeführt ist, daß die Bestätigung fammlung zur Kenntnisnahme überreichte Vorlage wurde auf zu dem Ortsstatut mir vorläufig" erfolgt sei, heißt es weiter: In EMERYTON Schriften- Eingang. Natgeber in militärischen Angelegenheiten für angehende Ginfährig Freiwillige 2c.; von Hartmann, Hauptmann, Verlag von Jul. Bagel in Mülheim a. d. Nuhr. Breis 1 M. Die Arbeitsleistung und ihr Lohn nach neuem deutschen Reichsrecht, mit Klage- Entwürfen 2c.; von Amtsgerichtsrat Gerson. Verlag von Jul. Bagel in Mülheim a. d. Ruhr. Preis 1 M. Der praktische Stellensucher. Ein Handbuch zur erfolgreichen Bewerbung um offene Stellen, nebst vielen Mustern zu Bewerbungsbriefen 2c. von Eduard Bösken, Bücherrevisor und Handelslehrer. 2. Auflage. Berlag von Jul. Bagel in Mülheim a. d. Ruhr. Preis 1 M. Gemeinverständliche Darwinistische Vorträge und Abhandlungen. Heft I. " Die Abstammungslehre". Von Prof. Dr. L. Plate, Berlin. Oden firchen. Preis 1 M. Verlag von Dr. W. Breitenbach). 1901. Heft II.„ Die Biologie im 19. Jahrhundert". Von Dr. Wilhelm Breitenbach. Preis 75 Pf. Verlag ebendaselbst. Elektrische Schnellbahn Hamburg Berlin. Von A. Petzenbürger. Preis 50 Pf. Fr. Grabows Verlagshandlung, Hamburg. Deutsche Alpenzeitung. Illustrierte Wochenschrift. Preis eines Seftes 50 Pf. Leipzig, München, Wien. Verlag von Kastner u. Lossen, InHaber: Sulzig Lossen. Die Sociologie. Ihre Aufgabe, ihre Schulen und ihre neuesten Fortschritte, von Achille Loria. Vorträge gehalten an der Universität Badua im Januar bis Mai 1900. Autorisierte und vom Verfasser durchgesehene deutsche Uebersetzung aus dem Italienischen von Dr. Clemens Heiß. Verlag von Gustav Fischer in Jena 1901.( Preis 1 M.) Das historische Geset. Zur Kritik der materialistischen GeschichtsReißner 1901. auffassung von Jakob Hollitscher. Dresden und Leipzig. Berlag von Carl männische Unterrichtsbriefe von Johannes Rudolf Gutheil, Praktischer ,, Das Ganze der Buchführung".( Methode Gutheil.) 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Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Dienstag, den 24. September, abends 8 Uhr: Engelufer 15: Tages- Ordnung: 6816 1. Bortrag der Genoffin Martha Tietz über: Die willkürliche Milch und FleischVertenerung, ein neuer Raubzug gegen die Befihlosen. 2. Distuffion. Frauen, erscheint zahlreich in dieser Versammlung. Konsumverein Berlin- Nord. Branchen- Versammlung der Küchenmöbel- Tischlerotag, 30. September, abends 81½ 1hr, in Ballschmieders it ,, Gewerkschaftshaus"( Saal VIII), Engel- Ufer 15. Tages Ordnung: 1. Die Lage der Küchenmöbel- Tischler unter jetziger Krise. 2. Verschiedenes. Es ist Pflicht jedes Kollegen, für den Besuch der Versammlung zu agitieren. 109/2 Parkettbodenleger! Dienstag, den 24. Sept., abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Saal V.: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Schlegel. 2. Neuwahl von 4 Kommissions: Mitgliedern. 3. Branchenangelegenheit. 4. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden organisierten Parkettbodenlegers, in dieser Versammlung zu erscheinen. Die Kollegen werden ersucht, ihre Mitgliedsbücher mitzubringen. Branchen- Versammlung der Näh- und Damenschreibtischmacher am Mittwoch, den 25. September, abends 8 Uhr, bei Mann, Straußbergerstraße 3. Tages Ordnung: 1. Die gegenwärtige Lage in unsrer Branche. 2. Werkstatt- Angelegenheit. Es ist Pflicht, daß sämtliche Tischler dieser Branche in der Versammlung erscheinen. Modell- und Fabriktischler fowie Modelldrechsler. Mittwoch, den 25. September: Branchen- Derlammlung im Wedding- Park, Müllerstraße 178. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Wollheim über: Staatshilfe und Selbst: hilfe. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Branchen- Versammlung Badstraße 16: General- Verfammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht über die stattgefundene gerichtliche Revision. 2. Bericht des Vorstandes über das zweite Geschäftsjahr. 3. Genehmigung der Bilanz und Entlastung des Vorstandes. 4. Verteilung des Reingewinns. 5. Ergänzungswahl des Vorstandes. 6. Ergänzungswahl des Aufsichtsrates und breier Ersatzmänner. 7. Anträge der Mitglieder. Nur Mitglieder haben Zutritt. Der Aufsichtsrat. F. Lietzke. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. Grashold. F. Walther. Eröffnung drei neuer Verkaufsstellen 4. Verkaufsstelle: Wildenowstraße 30. 5. Verkaufsstelle: Gartenstraße 3. 6. Verkaufsstelle: Wiclefstraße 31. Die erstere wird Dienstag, den 24. September, die beiden letzteren am 1. Oktober eröffnet. Mitglieder werden in Moabit aufgenommen bei A. Werth, Wiclef straße 38, und Otto Fischer, Beusselstr. 66. Konsum- Verein Berlin- Süd 264/11 Die Vertrauensperson. Wünsche meinem lieben Bruder Emil Kluge zum 37. Wiegenfeste ein dreimal bonnerndes Hoch. Gruß aus Mätſen- St. Jacos. General- Verfammlung Außerordentliche d. Orts- Krankenkasse für das Barbiergewerbe Montag, den 30. b. M., abends 8 1hr, in Wendts Clubhaus, Sönigs: graben 14a. Ergänzungswahl von 11 Arbeit: gebern zu Vertretern zur Generalbersammlung. General- Versammlung d. Delegiert. d. genannten Kaffe 91 Uhr ebendaselbst. Tagesordnung: 1. Protokollverlesung. 2. Statuten: abänberung einiger Paragraphen. 3. Erhöhung der Beiträge. 4. Ver: fchiedenes. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Kassenbuch legitimiert. Der Vorstand. J. A. Kitschmann, Borsigender. Ich bin von Blücherstr. 7 nach Blücherstraße 9 Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. berzogen. Dr. S. Rahmer, Arat. Bilanz für das Geschäftsjahr 1900-1901. Aktiva. " An Kaffenbestand Warenbestand " " " Inventar nach 10 Proz. Abschreibung Kautionskonto( Gas- Anſtalt) Anteilfonto bei der GroßEinkaufs Gesellschaft Hamburg. der Büffett- u. Herrenschreibtisch- Tischler Debitorenkonto am Donnerstag, den 26. September, abends 8½ Uhr, bet Louis Keller, Koppenstraße 29. Tages Ordnung: 1. Die Wirkung der geschäftlichen Krise auf unsre Branche. Referent: Kollege Stufche. 2. Diskussion. Es ist Pflicht, daß sämtliche Kollegen aus dieser Branche in der Ver sammlung erscheinen. Branchen- Versammlung 1 Passiva. Mart 6388,52 Mart 443,74 Mitglieber- Guthaben. 9111,38 Refervefonds. Krebitorenkonto. 4698,10 Darlehnkonto Reingewinn • 60, • 323,35 553,80 D. 15 190,37 Mitglieder- Bewegung. Bestand am 30. Juni 1900. Eingetreten 189,42 3077,86 250, 5284,57 m. 15 190,37 302 Mitylieber 334 636 Mitglieder Es schieden aus durch Tod, Verzug usw.. Bleibt Bestand am 30. Juni 1901 32 . . 604 Mitglieder " Die Mitglieder- Guthaben betrugen am 30. Juni 1901 6388,52 m. Die Haftſumme der Mitglieder betrug am 30. Juni 1901 18 120, Die Auszahlung der Dividende beginnt am 30. Oftober 1901 tut Berlin, den 22. September 1901. der Musikinstrumenten- Arbeiter Comptoir, Gräfeſtraße 40. am Donnerstag, den 26. September, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus( Saal VII), Engel- Ufer 15. Tages Ordnung: 1. Vortrag über: Naturerkenntnis und Weltfortschritt"; Referent: Dr. Wollheim. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheit. Zahlreichen Besuch erwartet Die Kommission. Dienstag, den 24. September, abends 84 Uhr, im Lokale des Herrn Gold, Gr. Frankfurterstr. 133: Branchenversammlung der Kammmacher und aller in dieser Industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Tages Ordnung: 1. Unfre augenblickliche Lage. 2. Verbandsangelegenheit. 3. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Die Kommission. Brauche der Korbmacher. Montag, den 23. September, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Branchenangelegenheit. 3. Verschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen bittet Die Kommission. Achtung! Bauauschläger! Dienstag, den 24. September, abends 7%, Uhr, in Andreas Festsälen( Inh. Stechert), Andreasstr. 21: Der Vorstand. Paul Müller. Hugo Schmidt. Emil Welt. Für den Aufsichtsrat: Rarl Mucke, Vorsitzender. IX. IX. 264/12 Elektra. Großer Eröffnungs- Kursus 3. Beginn d. Wintersemesters am 3. 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September cr., nachmittags 5 Uhr, auf dem Kirchhofe der Heilig KreuzGemeinde in Mariendorf von der Leichenhalle aus statt. Berlin, 21. September 1901. 6835 Die Kollegen d. Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt. Typographia. Den Mitgliedern hierdurch die traurige Nachricht, daß unser langjähriges Mitglied, Kollege Gustav Schneider Donnerstag verstorben ist. Ehre seinem Andenken. Vollzähliges Erscheinen der Mitglieder bei dem Begräbnis ( siehe oben) erwartet Der Vorstand. Charlottenburg. Allen Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Nachricht, daß am Freitag mein lieber Mann, unser guter Vater, der Bimmermann Otto Storbeck nach langen Leiden sanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet am Sonn tag, nachmittags 6 Uhr, von der Halle des Neuen Luisen- Kirchhofs aus statt. Die trauernde Witwe 6586 nebst Kindern. Socialdemokrat. Wahlverein Charlottenburg. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß am 20. b. Mts. unser Mitglied, der Zimmermann 250/14 Otto Storbeck verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 22. d. Wits., nachm. 6 Uhr, von der Halle des neuen Luisen- Kirchhofes aus statt. Der Vorstand. Allen Verwandten und Freunden bie traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, unser guter Sohn und Bruder, der Cementarbeiter 16665 50,000 Ludwig Hahn 20,000 Berliner Pferde- Lotterie. 5000-5000 Ziehung in Berlin im Kaiserhof am 11. Oktober 1901. 3333 Gewinne Wert Mark 100000 Hauptgewinn: M. 10 000, 8000 etc. I Lose à Mark, Il Lose= 10 Mark Außerordentliche Generalversammlung Porto u. Liste 20 Pf., versendet gegen Briefmarken oder Nachnahme des Vereins der Bauauschläger Berlins u. Umgegend. Tages Ordnung: 1. Unser Streit. 2. Verschiedenes. EF Die Mitgliedskarte legitimiert! 34/7 Der Vorstand. Tapezierer. Montag, den 23. September, abends 29 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- llfer 15: Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die Zustände in unfrem Berufe in der letzten Saison vor Ablauf des Vergleichs- Vertrages. 2. Diskussion. Carl Heintze, Berlin W. Unter den Linden 3. Zahnärztl. Institut 83 1. Wrangelstrasse 83 1. Für Kinder Zahnziehen gratis. Zahnersat, Plomben Klinikpreise. Spec.: Völlig schmerzloses Zahnziehen. 178/16 SINGER J. A.: Leo Schmidt. Künstl. Zähne ohne Entfernung der Wurzel Schmerzloses Zahnziehen. Plomben sowie sämtliche Zahnoperationen schmerzlos. Teilzahlung per Woche 1 Mk. Meine 15 jährige Thätigkeit im Beruf bürgt für exakte und gewissenhafte Ausführung. 23482* Franz Steffens, Rosenthalerstr. 61, Ecke Steinstrasse. Möbel- u. Bolsterwaren- Fabritelt- Mustellung [ 2371L* 21978* 1a3000-3000 2a2000-4000 4a1000-4000 10 a 500-5000 40 à 300-12000 60 à 200-12000 120 100-12000 200 à 50-10000 800& 38= 19000 5000-34000 Loos- Versand durch General- Debit Lud. Müller& Co. Berlin, Breitestr. 5. Telegr.- Adr.: Glücksmüller. I am 18. b. M. im Alter von 33 Jahren plöglich verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 22. b. M., nachmittags 4 Uhr, von der Charité aus nach dem Johanniskirchhof in Plögensee statt. Die trauernden Hinterbliebenen. Witwe Marie Hahn geb. Moldenhauer nebst Mutter und Geschwistern. Danksagung. Anläßlich des Hinscheidens meines geliebten Mannes, des Feilenhauers Julius Liepold find mir so viele Beweife inniger Teilnahme geworden, daß es mir unmöglich ist, jedem einzelnen zu danken. Sage nun auf diesem Wege Herrn Manasse für seine trostreichen Worte am Sarge des Dahingeschiedenen, sowie dem Metallarbeiter: Verband und Kollegen, und allen übrigen Freunden und Bekannten meinen 6286 innigsten Dant. Die trauernde Witwe Agnes Liepold. Bruch- u. Saloubriketts sowie sämtliche andren Brennmaterialien sind billig zu haben bei Carl Schultz, Urbanstr. 171. 664b] Singer Nähmaschinen find unentbehrlich für Hausgebrauch und Industrie. Singer Nähmaschinen sind mustergültig in Konstruktion und Ausführung. Singer Nähmaschinen find in den Fabrikbetrieben die meist verbreiteten. 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Neibereiter, Rixdorf, Richardstr. 116, Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Injeratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. am Denkmal. Br. 222. 18. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 22. September 1901. Wohnungszustände. I. fo nimalist Bur Wohnungsfrage. II. völterte, gegen 114 069 normale, in Charlottenburg im gleichen Jabre 4258 übervölferte gegenüber 5430 normalen, in Dresden 13 787 überbölferte gegenüber 24 310 normalen. Für das gleiche Jahr und für die Wohnungen mit zwei heizbaren Zimmern ftellte er fest für Berlin 26 132 überbölferte und 85 641 normale Wohnungen, für die dreizimmerigen 2675 übervölferte, 42 371 nora male Wohnungen und nicht viel abweichende Verhältnisse in Charlottenburg und in Dresden. Es tamen somit fast die Hälfte der Wohnungen mit einem heizbaren Zimmer, über 1/5 der mit 2 Heizbaren Zimmern und ca. 6 auf 100 der Wohnungen mit 3 heizbaren Zimmern auf die übervölkerten Wohnungen. So ergiebt sich eine erschreckende Ausdehnung der Uebervölkerung, felbft nach der modernen Wohnungsstatistik. Nach einem Maß ftabe, den Lindemann auch aus amtlichen Statistiken entnimmt, der aber schärfer als üblich das Problem der Uebervölkerung zu erfassen sucht, waren unter den einzimmerigen Wohnungen 831 bis 867 unter je 1000 Wohnungen mit einem und zwei heizbaren Zimmern in Berlin, Charlottenburg und Dresden übervölkert. Wie notwendig ein tieferes Eindringen in die doch immer an Schablonen haftigkeit leidende Wohnungsstatistik ist, geht daraus hervor, daß die Wohnungen mit einem heizbaren Zimmer eine verhältnismäßig günstige Stellung einnehmen, weil diese Wohnungsflafie den absolut und relativ größten Anteil an der Zahl der Wohngemeinschaften mit bloß einem Bewohner hat. Scheidet man mit Lindemann diese Gruppe aus, so gilt im allgemeinen die Regel, daß auch innerhalb derselben Wohnungsklasse die Ausdehmung der Bevölkerung mit der Größe der Wohnung abnimmit. vierten und fünften Stockwerklagen, sehr in den Vordergrund ge- der Belegung durch Aftermieter und Schlafgänger. Von den gleich treten, indem nun auf sie 4513 von je 10 000 aller Wohnungen ent- ungünstigen socialen Folgen ist die Ausbreitung der Kochstube befallen. Der ungünstige Charakter dieser Bauentwidelung tritt noch flarer gleitet. Noch nie war das Interesse für die Wohnungsfrage ein so all- dadurch hervor, daß Lindemann die Bevölkerungsziffern der nach den gemeines im Deutschen Reiche, wie gegenwärtig. Im vorigen Stockwerklagen flassifizierten Wohnungen heranzieht. Der BeJahre beschäftigte sich die Hauptversammlung des die Hauptversammlung des Vereins völkerungsanteil der Wohnungen im Erdgeschosse fiel von 233 im Bis zum Jahre 1895 hat sich im allgemeinen eine Entwicklung für öffentliche Gesundheitspflege mit ihr, bor wenigen Jahre 1861 auf 141 unter je 1000 im Jahre 1890; der Wohnungen im zum Besieren gezeigt, die übervölferten einzimmerigen Wohnungen Tagen hat die Jahresversammlung der Orts- Krankenkassen ersten Stock mit Einschluß des Zwischenstocks von 2670 auf 1715, der sind in allen Städten in der Abnahme begriffen, am stärksten in Deutschland zur Wohnungsfrage Stellung genommen, in wenigen im zweiten Stock von 2190 auf 1941, ein Totalverlust der drei Frankfurt a. M. Hier waren von 5999 einzimmerigen Wohnungen Tagen wird der socialdemokratische Parteitag und der Verein für Klassen von 2174 unter je 10 000 Wohnungen, dagegen wuchs die nur 258 im Jahre 1895, d. h. nur 43 auf 1000, übervölfert. Sehr Socialpolitik diese brennende Frage einer Erörterung unterziehen. Bevölkerung im dritten Stock von 76 975 Bewohnern im Jahre 1861 start und gleichmäßig ist die Abnahme in Berlin, wo die Zahl der überAuch andre Parteien und Korporationen haben im Laufe dieses auf 308 598 im Jahre 1890, die in vierten und höheren Stockwerken völferten Wohnungen von 1955 im Jahre 1875 auf 1342 unter je 10 000 Jahres zur Wohnungsfrage Stellung genommen. Ein un- Wohnenden stieg an Zahl von 18 437 auf 314494 Bewohner. Auf die drei im Jahre 1895 sant. Lindemann hält es aber für sehr fraglich, ob diese günstiges Busammentreffen mit der heute die gesamte Bevölkerung ungünstigsten Wohnungsklassen( Keller, dritte und höhere Stock günstige Entwicklung dauernd sein wird, da von 1895 an in den aufs tiefste berührenden Agitation gegen den Brotwucher, die werke) entfielen 4837 unter je 10 000 Einwohner, d. h. nicht viel meisten Großstädten sich eine steigende akute Wohnungsnot eingestellt Konzentration des gesamten Interesses der Bevölkerung und der weniger als die Hälfte der gesamten Wohnungsbevölkerung. hat, die ihren Ausdruck natürlich in dem Anwachsen der überparlamentarischen Körperschaften auf die zollpolitischen Fragen, läßt Die Behausungsziffer, das ist die Anzahl der Bewohner eines völferten Wohnungen finden muß. Lindemann führt auch sehr leider befürchten, daß die vielen Erörterungen über die Hauses, stieg fast ununterbrochen in den deutschen Städten, so in deutlich vor Augen, daß der Begriff der übervölkerten Wohnung Wohnungsfrage kaum einen praktischen Nutzen haben werden. Berlin von 50 im Jahre 1864 auf fast 73 im Jahre erstens fein gleichmäßiger und zweitens ein ungenügender sei, in Unfrer Meinung nach, die, wie der Verein Reichs- Wohnungsgesetz 1890, dann auf 72 im Jahre 1895 zu finken, Wirklichkeit müßte man viel mehr Wohnungen als übervölkert bebeweist, auch von Vertretern vieler andren Parteien geteilt wird, in Breslau war die Steigerung eine nicht so starte, aber eine zeichnen als dies feitens der deutschen Städtestatistik geschieht. Auf muß das Schwergewicht einer Wohnungsreform in das Reich und ununterbrochene von 46 im Jahre 1871 auf 51,2 im Jahre 1895, diese sehr bemerkenswerten Ausführungen können wir aber hier nicht damit in den Reichstag gelegt werden. Nun ist schon mehrfach in Dresden stieg fie ununterbrochen von 31,53 im Jahre 1880 weiter eingehen. Nach Lindemann stehen unter den einzimmerigen offiziös dargelegt worden, daß bis zur Erledigung des Zolltarifs der auf 36,33 im Jahre 1895, in Frankfurt a. M. von 16,52 im Jahre Wohnungen in Berlin im Jahre 1895 88 985 überReichstag nur mit dem allerdringlichsten Beratungsmaterial befaßt 1875 auf 19,56 im Jahre 1890. Jn München von 25,8 im Jahre werden soll; daß zu diesem die Wohnungs- Gesetzgebung gehört, 1875 auf 33,5 im Jahre 1895, in Charlottenburg von 29,19 im ist nach dem socialpolitischen Kurse des Reichsamts des Innern und Jahre 1885 auf 49,02 im Jahre 1895. nach der Erklärung des Reichskanzlers, daß die Wohnungsfrage Eine der auffallendsten Erscheinungen in der Entwicklung unfres Gegenstand der Fürsorge der Einzelstaaten und nicht des Reiches zu Wohnungswesens ist die Abnahme der einzimmerigen bei gleichsein habe, wohl nicht anzunehmen. Es wird unfre Aufgabe sein, zeitiger Zunahme der zwei- und breizimmerigen Wohnungen; auf den so bald dies irgendwie angeht, die Frage der Wohnungsgesetzgebung ersten Anblick hin, eine der erfreulichsten und beruhigendsten Erin Fluß zu bringen, die Massen dafür zu interessieren und sie über scheinungen, die man sich denken kann, ein offenkundig klarer Beweis die vielen hier in Betracht kommenden Fragen zu informieren. gegen die Verelendung der Arbeiterbevölkerung in Bezug auf das Reichliches Material wird von allen Seiten beigebracht, in erster Wohnungswesen. Aus diesen Zahlenreihen aber eine optimistische Linie steht da das, was der Verein für Socialpolitik in diesen Legende zu schaffen, verhindert Lindemann, indem er die Ursachen Wochen veröffentlicht hat. Es ist zum zweitenmale, daß der Verein dieser merkwürdigen Erscheinung flarlegt. Am energischten hat sich für Socialpolitik sich mit diesen Fragen befaßt. Im Jahre 1886 diese Entwicklung in den drei Städten Frankfurt a. M., Hamburg hat derselbe, hauptsächlich unter dem Einfluß des damaligen Ober- und Leipzig abgespielt; an der Spize steht Leipzig, wo sich der bürgermeisters von Frankfurt a. M., der damals noch nicht Herr Abnahmeprozeß auch bereits auf die zweizimmerigen Wohnungen bon Miquel war, eine Reihe bon Darstellungen über ausgedehnt hat. Seit 1867 nimmt die Zahl der Wohnungen mit das Wohnungselend und die Wohnungsnot in deutschen Städten einem heizbaren Zimmer relativ ab, von 1885 an haben wir eine veröffentlicht. Herr Miquel hatte damals auch ein recht weit aus- absolut und relativ schnelle Abnahme. Nicht nur in Alt- Leipzig, schauendes, wenn auch in vielen Einzelheiten recht unflares Pro- sondern auch in Neu- Leipzig läßt sich diese Entwicklung beobachten, gramm für die Lösung der Wohnungsfrage aufgestellt, in großen gegenüber dieser Abnahme der kleinen Wohnungen mit einem und Worten hat er damals diese Frage als eine der wichtigsten und dring- zwei heizbaren Zimmern nehmen die Wohnungen mit drei und vier heizlichsten Aufgaben charakterisiert; aber als er an die Macht kam, hat er baren Zimmern, vor allem aber die mit drei heizbaren Zimmern zu nicht den Finger gerührt, um irgend etwas von dem auszuführen, Absolut hat sich die Zahl der Wohnungen mit drei heizbaren Zimmern seit was er damals als brennende Frage dargestellt hat, war doch seine 1875 verdoppelt, relativ ist sie von 16 auf 1/4 der Gesamt ganze Ministerthätigkeit von einem antisocialen Geiste beherrscht. zahl der Wohnungen gestiegen. Bei den Wohnungen mit Selbst seine Ruhmredner werden den Bau von einigen Hundert 4 heizbaren Zimmern hat gleichfalls fast eine Berdoppelung der abBeamten und Arbeiterhäusern in Preußen als einen erheblichen soluten Zahl und eine Erhöhung der relativen von 1/10 auf 1/8 ftattBeitrag zur Lösung der Wohnungsfrage nicht ansehen können. In gefunden. Lindemann erklärt nun, diese auch in den anderen Groß- Erhebungen amtlicher Natur der Art, wie wir fie aus der kurzen Spanne Zeit zwischen dem Rücktritt und Tode des städten zu Tage tretende Entwicklung treffend folgendermaßen: schweizerischen Städten besitzen, mit Ausmessung der Bodenfläche und warmen Befürworters einer Wohnungsreform vom Jahre 1886 ließ Das besonders schnelle Sinken der Zahl der Wohnungen mit einem des Subitinhalts der Wohnungen fehlen leider in Deutschland fast der Verein für Socialpolitit neue Untersuchungen heizbaren Zimmer erklärt sich zum Teil wohl dadurch, daß das Zubehör- vollständig; die erste größere Erhebung dieser Art ist eben für Nürn über die Wohnungsfrage in Deutschland und zimmer in sehr vielen Fällen in ein heizbares Zimmer verivandelt wurde. berg im Gange. Ein leiner Versuch, der in Breslau gemacht wurde, im Ausland e" erscheinen, fast 1400 Seiten. Diese Arbeit Dadurch wurde zugleich das schnellere Siufen der Zahl der zwei bewies, daß 44 Proz. der untersuchten Wohnungen den allerunterscheidet sich ganz wesentlich von ihrer Vorgängerin; zimmerigen Wohnungen aufgehalten. Allgemein beweist die Ab- bescheidensten Anforderungen einer Bodenfläche von 4 Quadrats war diese eine Feststellung des Wefens und eine Illustrierung nahme der ein- und zweizimmerigen Wohnungen, die sowohl in metern und einem Luftraum von 10 Rubikmetern in einem der Wohnungsfrage durch Einzelbarstellungen, suchen Alt wie in Neu- Leipzig gilt, aufs deutlichste, daß die Abneigung oder dem andern Stücke oder in beiden Bunkten entsprachen. die neuen Untersuchungen die Wege zur Lösung derselben abzustecken, der Bauunternehmer gegen den Bau von kleinen Wohnungen in Lindemann macht noch aufmerksam, daß es sehr notwendig wäre, die gefeglichen und polizeilichen Maßregeln zur Verbesserung der stetem Steigen begriffen ist. Mehr und mehr setzt sich die Tendenz statistisch in die Wohnungsverhältnisse dadurch näher einzubringen, Wohnungsverhältnisse und die Maßnahmen zur Herstellung und zur durch, die Zahl der Mieter, mit denen zu verhandeln daß man der nächtlichen lebervölkerung der Wohnungen, die Förderung des Baues gesunder und billiger kleiner Wohnungen darzu ist, durch Einrichtung größerer Wohnungen zu natürlich in den Wohnungen der Arbeiterklasse die Hauptrolle spielt, stellen und zu bewerten. Eingehend geschieht dies für das Deutsche Reich verkleinern und das Risiko auf den sich all besondere Aufmerksamkeit schente. Man käme da zu tieferen Einund für Oestreich, in fürzerer Weise für die Schweiz, England, mählich zum gewerblichen 8immervermieter entbliden in das gesamte Schlafgängerwesen. Freilich werden dann die Frankreich, Belgien, die Vereinigten Staaten, Rußland, Nor- widelnden Mieter abzuwälzen. Wir haben hier Bewohner nach Geschlecht, Alter, Verwandtschaft, Haushaltungswegen, Schweden und Dänemark. In einem Punft gleichen offenbar den Ausdruck einer neuen Entwicklung vor uns. 8wischen angehörigkeit 2c. und ihre Verteilung auf die einzelnen Schlafräume sich die Veröffentlichungen von 1886 und 1901, in beiden die Hausbefizer und die eigentliche se lasse der eingehend zu berücksichtigen sein. Nur ein Beispiel, um die Wichtig findet sich eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Wohnungs- Mieter schiebt sich ein Mittelsmann ein, der feit derartiger Erhebungen darzulegen: Ein heizbares Zimmer und statislit, turz zusammengefaßt 1886 von dem Breslauer Städtestatistiker Bimmervermieter, der natürlich seinerseits zur Steigerung drei Bewohner! Was kann in dieser so harmlos klingenden Feststellung Neefe, diesmal ausführlich und in das Material wie in die Erhebungs- der Mietspreise beiträgt. Auf ihn wälzt der Hausbesiger das ganze Risiko der Statistik alles stecken, ebenso gut eine Mutter mit zwei kleinen methoden tief eindringend, von unsrem Parteigenossen Dr. Linde- oder einen Teil desselben, auf ihn die Verantwortlichkeit ab; diese Kindern, wie ein erwachsener Mann und zwei Schlafgängerinnen. mann( C. Hugo). Auf 123 Seiten erhalten wir von Lindemann Mietstente haben eine große Aehnlichkeit mit den Schon die Feststellung in Breslau über das Verhältnis von Personen eine Zusammenfassung des vielen in mannigfachen Zahlenwerken ver- 3wischenmeistern der Hausindustrien, die, häufig und von Betten in einer Wohnung ist bedeutsam, es stellte sich fireuten und leider nicht unter einheitlichen Gesichtspunkten aufgenom- elber ausgebeutet zu Werkzeugen der Ausbeutung werden. heraus, daß von 3206 Schlafräumen bloß 25 mehr Betten als Bera menen Materials über die Wohnungsverhältnisse in deutschen Großstädten. Für derartige Mittelsleute ist es selbstverständlich auch sonen hatten, 783 gleich viel Betten und Personen, und 2898, also Nur wer das Urmaterial fennt, das Lindemann verarbeitet hat, lohnender, größere Wohnungen mit 3 bis 4 Zimmern fast 3/4 aller Schlafräume, weniger Betten als Personen besaßen, daß wird die außerordentliche Leistung bewerten können. Das, was er zu mieten. Die größere räumliche Ausdehnung der Wohnungen ferner, eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Personen auf die uns bietet, wäre die Aufgabe einer statistischen Centralstelle gewesen, giebt ihnen Gelegenheit, den Betrieb nicht nur extensiver, sondern vorhandenen Betten vorausgesezt, von je 10 000 Einwohnern nur die mit dem nötigen Personal zu arbeiten in der Lage ist; auch intensiver zu betreiben. In den Wohnungen von einem Heiz- 251 und von den Bewohnern in den übervölkerten Wohnungen bloß hier haben wir vor uns die Leistung eines Privatstatistikers, baren Zimmer mit Zubehör war das nicht möglich; so wurde zu- 171 unter je 10.000 den Genuß eines eignen Bettes hatten. Wir der von der Kalkulatorenarbeit bis zur wissenschaftlichen Durch nächst in sehr vielen Fällen das Zubehör Heizbar gemacht. Das finden da Schlafräume mit 4 Personen und einem Bett, mit 9 Per leuchtung des Materials alles selbst besorgen mußte. Seine Arbeit Bedürfnis nach Betriebsraum trieb dann aber weiter von der Woh- fonen und 2 Betten, mit 10 Personen und 3 Betten, mit enthält so vieles, daß fie für jeden Wohnungspolitiker fünftig un- nung mit zwei zu der mit drei und vier heizbaren Zimmern. Dazu 11 Personen und 4 Betten, mit 12 Personen und 5 Betten, mit entbehrlich sein wird; bei der Uumasse des Stoffes, die in ihr kon- fani dann noch der begünftigende Umstand, daß der Durchschnitts- 13 Personen und 6 Betten. Wenn dies auch die Extreme sind, so zentriert ist, fann selbstverständlich ein Beitungsartikel nur ein preis für ein heizbares Zimmer bei den Wohnungen von einem Heiz- verbirgt sich hinter diesen doch einte Unmaffe ähnlichen tiefsten schwaches Bild ihres Reichtumes geben. baren Zimmer mit Zubehör ganz unverhältnismäßig viel höher ist, Wohnungsjammers. Das fürchterlichste hieran ist der Anteil voll Lindemann geht von der Gebäudestatistik als der Grundlage als bei den Wohnungen mit 2-4 heizbaren Zimmern". Selbstständig familien- fremder Personen an den gemeinsamen Schlafjeder Wohnungsstatistik aus. Für die letzten vier Jahrzehnte fon- verständlich entspricht dieser Entwicklung eine steigende Zahl der After- räumen, ja an den gemeinsamen Betten. Man halte sich doch bei statierte er die Tendenz nach Steigerung der Höhe der Häufer, also mieter, Schlafgänger ze. Daß dieses Verhältnis zu dem räumlichen diefen Erwägungen vor Augen, daß im Jahre 1890 in Berlin von nach Bermehrung der Zahl der Stockwerke in den gezählten Gebäuden. Wohnungselend noch eine ganze Reihe weiterer Schädigungen socialer 52 140 Haushaltungen 41 485 neben Familienmitgliedern SchlafAm schärfsten ist diese Entwicklung in Berlin zum Durchbruch gekommen. und moralischer Art hinzufügt, braucht nicht weiter auseinander gänger beherbergten, und zwar unter je 10 000 Wohnungen mit Während im Jahre 1864 die Gebäude, die höchstens Erdgeschoß und gesetzt zu werden; wer sich übrigens hierfür mehr interessiert, findet einem bis 2 heizbaren Zimmern ohne nichtheizbare Gelasse drei Stockwerke umfassen, zu jener Beit für Berlin als normal eine beachtenswerte Schilderung in der Schrift von Dr. Aurella über 7956 Wohnungen dieser Art; dazu kommen noch weitere Wohnungen, zu bezeichnen waren, 848 von je 1000 umfaßten, während auf die die Wohnungsnot( Fankfurt a. M., 1899). die außerdem Gewerksgehilfen und andre Hausgenossen enthielten. Selaffe mit vier und mehr Stockwerken nur 152 auf je 1000 entfielen, Die Vermehrung der Bahl von Wohmmgen mit zwei beiz In überwiegender Mehrzahl sind es gerade die Familien mit hat sich in den folgenden 31 Jahren das Verhältnis geradezu um baren Zimmern ist zum Teil auch auf eine bedentende Ver- Kindern, welche Schlafleute in ihre Wohngemeinschaft aufnehmen. gekehrt. Im Jahre 1895 ist der Anteil der Mietstaserne mit 4 und schlechterung des Wohnungstypus zurückzuführen, den ums Einfach erklärt sich diese betrübende Erscheimmg, die zu den vielen mehr Stockwerfen auf 671 von je 1000 gewachsen, während der der die Statistit als einzimmerige Wohnung vorführt. Die Henmniffen einer guten Kindererziehung im Proletarierhaushalte früher normalen Häuser- Klassen auf 329 von je 1000 gefunken ist. Wohnung mit einem heizbaren Zimmer in den Wohnungsaufnahmen ein weiteres bringt, aus der wirtschaftlichen Not der Familien. In So die Häuser, die nur Erdgeschoß haben, von 79 auf 36 unter früherer Jahrzehnte befaß oft noch außerdem ein nicht heizbares den Familien ohne Kinder kann die Frau häufig auf Arbeit gehen, je 1000, die mit Erdgeschoß und erstem Stockwerk von 154 auf 52 Bimmer; nummehr ist der Prozentsaz derjenigen Wohnungen, die als so daß der gemeinsame Lohn es ermöglicht, die Wohnungsmiete ohne inter je 1000, die mit Erdgeschoß und zwei Stockwerken von 253 auf 65 einzimmerige aufgeführt werden, aber daneben noch ein nicht heiz- die Aufnahme von Schlafgängern zu erschwingen. In Familien mit unter je 1000; am rapidesten gewachsen ist die Klasse der Gebäude bares Zimmer befizen, bedeutend gesunken. In Berlin z. B. wuchs Kindern, vor allem mit kleinen Kindern, ist dies trop Strippen mit 5 und mehr Stockwerken, sie hat sich in der Zeit von 1875 bis 1895 die Klasse der einzimmerigen Wohnungen ohne nicht heizbare schwerer möglich und nur dann dem mütterlichen Herzen erleichtert, mehr als verachtzigfacht. Diefer doppelte Prozeß des Verschwindens Zimmer von 3350 im Jahre 1875 auf 4277 im Jahre 1895, also wenn Verwandte, wie z. B. die Großmutter, die Aufsicht über die der kleinen, ein-, höchstens zweistöckigen Gebäude und des Entstehens um 927 unter je 10 000 2ohnungen, während die Zahl der ein Kinder übernehmen könnten. Diese Fälle sind aber nicht häufig. der fünfstöckigen Mietstafernen spielt sich natürlich in erster Linie zimmerigen" Wohnungen mit einem heizbaren und einem nicht Heiz- Wo die Ehefrau aus diesen Gründen nichts verdient, ist gleichzeitig an den äußeren Grenzen der Großstadt ab, wie dies Lindemann baren Zimmer in der gleichen Periode von 1650 auf 639, das ist um das Einkommen der Familie geschmälert und infolge der größeren an Beispielen für einzelne Berliner Stadtbezirke nachweist. 1011 unter je 10 000 Wohnungen abnahm. Dieselbe Beobachtung Kopfzahl der Familie das Bedürfnis nach der Wohnung vergrößert. Ganz ähnlich, wenn auch nicht gleich start, ging die ergab sich bei den zwei- und breizimmerigen Wohmmgen. Die Wohnungen Der allein nicht zu erschwingende Ausgabeposten für die Wohnung Entwicklung in den übrigen deutschen Großstädten vor sich, nur mit ohne Zubehör nehmen zu: die zweizimmerigen um 469, die dreizimmerigen soll durch die Aufnahme von Schlafgängern ermöglicht werden. dem Unterschied, daß die Stelle der fünften Stockwerke von den um 174 unter je 10 000. Dieser Zunahme steht die Abnahme der Die Hauptmasse der Schlafräume drängt sich in den Wohnungen dritten und vierten Stockwerken eingenommen wird. Wohnungen mit Zubehör gegenüber: um 272 beziehentlich 140 unter mit zwei Wohnräumen mit Stüche und mit drei Wohnräumen mit oder Es ist klar, daß in dem Maße, wie die Häuser, die mir ein Erd- je 10 000. Den stärksten Rückgang weisen also die einzimmerigen ohne Küche zusammen. Von 10 775 Dresdener Haushaltungen mit geschoß enthalten und nur mit 1 bezw. 2 Stockwerken versehen sind, Wohnungen mit einem nicht heizbaren Zimmer auf. Sie find auch Schlafleuten entfallen auf sie allein 8529 oder auf 10 000 berechnet von den vielstöckigen Mirtskafernen verdrängt werden, auch die rela- abfolut 1895 an Zahl geringer als 1875, 26 189 gegen 34 996 im 7515. Die Wohnungen mit gleichen Räumlichkeitsklassen, die von tive Zahl der im Erdgeschoß, ersten und zweiten Stock gelegenen legteren Jahre, also eine Differenz von 8807 zu ihren Ungunsten, Haushaltungen mit Schlafleuten belegt sind, erscheinen beWohnungen abnehmen muß. Von 1861 bis 1890 beträgt diese Ab- während sich die Zahl der Wohnungen ohne Zubehör verdoppelt bis deutend stärker bevölkert, als die Wohnungen mit Haushaltungen nahme bei der Klasse der Erdgeschoßwohnungen 711, bei der Klasse verdreifacht hat. Auch die Wohnungen mit 2, 3 und mehr nicht heiz- ohne Schlafleute. Mit der größeren Dichtigkeit der Wohnungen verder Wohnungen im ersten Stod 800, und bei der im zweiten Stock baren Zimmern zeigen absolute Abnahme. Man mag geneigt sein, schärfen sich natürlich all' die Uebelstände, mit denen das Schlafstellen235 von je 10 000. Während noch 1871 mehr als 6/10 aller in diefer Nuzbarmachung des nicht heizbaren Zimmers eine Ver- wefen an und für sich verknüpft ist. Wohnungen im Erdgeschoß, ersten und zweiten Stock belegen waren, befferung der Wohnungen zu sehen, thatsächlich bedeutet sie aber Die Statistit der Mietspreise ist leider für die deutschen Städte find seitdem die ungünstigsten Stockwerklagen: die Keller, dritten, zugleich eine nicht unbedeutende Preissteigerung und eine Verdichtung fast gar nicht vergleichbar, weil sie nach den verschiedensten Methoden Eine andauernde Preissteigerung der Mietswohnungen gerade für den ärmsten Teil der Bevölkerung kann nicht ohne verhängnis volle Wirkungen auf ihre ganze Lebenslage fein; entweder geschieht die Befriedigung des Wohnungsbedürfnisses durch Verkleinerung und Verschlechterung der Wohnung oder durch Aufnahme von Schlafgängern oder durch eine Verringerung der sonstigen Lebenshaltung. Dies ist nur eine der vielen zum Teil schon geschilderten bedenklichen socialen Folgen des Wohnungswuchers auf die ganze Lebenslage der arbeitenden Klassen. b) Beschaffung von Bautapitalien für die gemeinnützige Bauthätigkeit. c) Förderung der gemeinnüßigen Bauthätigkeit durch die Ges meinden( inkl. Fragen der Bestenerung). d) Förderung des Baues kleiner Wohnungen durch private Bauthätigkeit. aufgenommen wird; das geht aber aus den meisten dieser Er- Ilasse das noch nicht vollständig abgeftumpfte Auge, Ohr und Nase es also an, nur die Forderungen in Bezug auf vernünftige Stadt. hebungen hervor, daß die unteren Mietsstufen ganz beträchtlich ab- beleidigt, daß diese Erscheinungen durch die beste Statistit nicht erweiterungspläne und Bauordnungen festzulegen, sondern die Macht genommen haben, daß man also zu dem billigen Preis, zu dem man wiedergegeben werden können. Aber gerade diejenigen, die das zu erringen, diese auch durchzusezen. Ohne politische Macht der bor einem Vierteljahrhundert bescheidene Wohnungsbedürfnisse noch Wohnungselend lediglich aus einigen statistischen Zahlen kennen, Arbeiterklasse wird die Wohnungspolitik auch fünftig abhängig sein befriedigen konnte, heute feine Wohnung erhält, in Dresden z. B. glauben, daß wohlgemeinte Reformvorschläge leicht Besserung herbei- von den Entschließungen der Geheimräte, der Hausbesitzer und der ist der Anteil der Mietsstufe bis 250 M. von 6550 auf 4798 unter je führen können. ostelbischen Junker. 10 000 Wohnungen in den zehn Jahren von 1885 bis 1895 ge Die Bemühunden der Wohnungsreformer teilen sich in zwei Aber Bauordnung und Stadterweiterungsplan find doch nur in funten, während die Mietsstufe von 251 bis 500 W. von 2129 auf Gruppen: die eine bezieht sich auf gesetzliche und polizeiliche Maß gesundheitlicher Beziehung von Bedeutung, dem Wohnungswucher 3460 unter je 10 000 Wohnungen gewachsen ist. Ebenso wird für regeln zur Verbesserung der Wohnungsverhältnisse, die andre auf und der Wohnungsnot können sie selbst indirekt nicht erheblich AbHamburg festgestellt die stärkste Abnahme bei den beiden untersten Maßnahmen zur Erstellung und zur Förderung des Baues gesunder bruch thun. Doch auch hier fehlt es den Wohnungsreformern nicht Mietsstufen und die stärkste Zunahme bei den Wohnungen in Preis- und billiger kleiner Wohnungen. Die gefeßlichen und polizeilichen an Vorschlägen; so stellt z. B. der Verein für Socialpolitik in den lagen von 270 bis 420 M. Die Gründe für diese Erscheinung sind Maßregeln haben unzweifelhaft die große Bedeutung, daß sie die Leitfäßen für seine Untersuchungen über die Wohnungsfrage das nach Lindemann außer der alten und überall gleichen Ab- Größe des Wohnungselends, die Bedeutung und den Umfang der folgende Programm auf: neigung der Kapitalisten gegen den Bau von Zinshäusern Aufgabe abgrenzen. In schwierigen Fällen, aber immer nur in a) Bau von kleinen Wohnungen durch private Arbeitgeber, mit fleinen und kleinsten Wohnungen die Erschwerung und Einzelfällen, wird eine kräftige Kommunalverwaltung manche Stiftungen, gemeinnügige Baugesellschaften, Baugenossenschaften Verteuerung des Baues solcher Häuser durch die neueren Bau- Befferung schaffen können. Die Wohnungsinspektionen, und in eigner Regie der Gemeinden 2c. polizei- Gefeße und den Abbruch zahlreicher kleiner Wohnungen in die Wohnungskommissionen sind Einrichtungen, die aufs folge der gewaltigen Umgestaltungen der Städte. In München erstreckt lebhafteste zu befürworten sind, wenn sie nicht bureaukratisch einsich die Abnahme auch nur auf die Mietsstufen bis 500 M.; die gerichtet, wenn die zu schüßenden Personen in Gemeinschaft mit technischen, Klaffe bis 250 M. hat von 4956 im Jahre 1885 auf 4213 im Jahre ärztlichen und andren Fachmännern die Kommissionen bilden, die 1895, d. h. um 743 unter je 10 000 Wohnungen abgenommen. Bei Juspektionen vornehmen. Wir haben, gerade vor Jahresfrist, an der der Klasse 251 bis 500 M. fant diese Gruppe von Wohnungen von Hand des vortrefflichen Buches des Straßburger Beigeordneten 2776 im Jahre 1890 auf 2456, d. h. um 320 unter je 10 000 im v. d. Golz auf die große Bedeutung der Wohnungsinspektion hinMan sieht, daß hier große Gesichtspunkte nicht als maßgebend Jahre 1895. Bloß Frankfurt a. M. zeigt die entgegengesezte Gut- getviesen. Der unsrer Partei durchaus fernstehende Straßburger betrachtet werden, daß man mit einem Neze kleiner Mittelchen auf vidlung, eine stärkere Zunahme der kleineren Wohnungen. In Ham- Magistratsbeamte hält die Beteiligung der Arbeiterschaft in den die Schmetterlingsjagd gegen das Mastodon Wohnungsspekulantenburg sind die einzimmerigen Wohnungen in den 5 Jahren von 1885 Wohnungskommissionen bei der Wohnungsinspektion für erforderlich. tum auf die Jagd ziehen will. Angenommen selbst, all' diese bis 1890 um 30 M., die zweizimmerigen um 24 M. gestiegen, Hiergegen wendet sich in den Schriften des Vereins für Social- Mittelchen würden aus Vorschlägen zur That werden, so dürfte doch während in dem Zeitraum von 1890-1895 ein allgemeines Sinten politit mit Aufwand vieler Energie der Ober- Bürgermeister von nichts Erhebliches geändert werden. Was erstrebt wird, ist doch eine des Mietspreises zu verzeichnen ist. In Dresden ist der Mietswert Essen, Herr Zweigert. Weil die Socialdemokratie mit vielem Mißtrauen Konkurrenz der organisierten Mieter, der Gemeinden und öffentlich der Wohnungen mit einem heizbaren Zimmer von 1885 bis 1895 der städtischen Wohnungsstatistik und der bürgerlichen Wohnungs- rechtlicher und privater Wohlfahrtseinrichtungen mit den Wohnungsvon 147 auf 205, demnach um 58 M. oder fast um 2/5 gestiegen, bei reformerei gegenüber stehe, deswegen fönne man mit ihr nicht befizern und den Eignern des unbebauten und zu Spekulationsden zweizimmerigen Wohnungen beträgt dort die Steigering 51 M. zusammenarbeiten. Daß Herr Zweigert, der sonst ein ernster Mann zwecken zurückgehaltenen Grund und Bodens. Es würde sich empfehlen, oder 17,3 Proz. des Mietswertes. In Berlin betrug die Steigerung ist, so tomisch werden kann, hätten wir fast für unmöglich gehalten; zu berechnen, was alles unter den denkbar günstigsten Umständen, der einzimmerigen Wohnungsmiete in 15 Jahren 38 M., der zwei- foll etwa die Socialdemokratie im Gegensatz zu allen fachkundigen aber freilich nicht unter phantastischen Voraussetzungen mit den zimmerigen 55 M. in der Zeit 1880 bis 1895. J Leipzig ist allein Statistikern die Maßstäbe der deutschen Wohnungsstatistik in Hinsicht vorgeschlagenen Mitteln des Vereins für Socialpolitik geleistet der Mietspreis der Wohnungen mit einem heizbaren Zimmer von auf die Ueberfüllung der Wohnungen, die Ungleichheit der Wohnungs- werden könnte; das Ergebnis einer solchen Berechnung sollte man 1867 an ununterbrochen im Steigen und diese Steigerung hält auch aufnahme, das falsche Princip, sich bloß auf ungenügende Wohnungs- in nüchterner Weise gegenüberstellen den Ergebnissen der Wohnungsdann an, wenn die Preise der andren Wohnungen fallen. erhebungen in Verbindung mit den Volkszählungen zu beschränken, statistik, wie wir sie in zwei vorausgegangenen Artikeln geschildert als ein mustergültiges System bezeichnen, soll man etwa den Hut haben, und dem Zuftrom eines Bevölkerungszuwachses von jährlich abnehmen vor der Unterstützung des Spekulantenvesens durch 800 000 Personen, die zum allergrößten Teil die Volkszahl der die in den Gemeindevertretungen, vielfach auf Grund des Gesetzes, Städte vermehren. Dies wäre eine Methode, die sehr nüchtern. fast immer thatsächlich herrschenden Hausagrarier? Herr Zweigert ist machen würde, die am meisten vor Ueberschätzung des unter den aber sicherlich nicht der engherzigfte unter seinen Berufsgenossen; heutigen wirtschaftlichen und politischen Machtverhältnissen Erreicherklärt er sich schon gegen die Mitarbeit der aufgeklärtesten Gruppen baren bewahren würde. derjenigen Bevölkerungsklasse, in deren Interessen vor allem die Aber es fann auch gar keine Rede sein, daß dieses EammelWohnungsinspektion durchzuführen ist, so beweist dies für uns, daß surium von Vorschlägen in feiner Gesamtheit angewandt oder auch wir bei aller Zustimmung zu dem Gedanken der Wohnungsinspektion nur bei einer größeren Gruppe von Menschen Beifall finden tann. Es bedarf keines besonderen Beweises, daß die Lohnarbeiter die- uns mit der Einführung derselben nicht unter allen Umständen Daß weit über die Kreise der Socialdemokratie der Bau von kleinen jenigen sind, die am schwersten unter dem unfeligen Stand unsrer befriedigt erklären können, daß wir Garantien fordern müssen, Wohnungen durch Arbeitgeber als eine unerwünschte Verschärfung Wohnungsverhältnisse leiden, wenn auch nicht übersehen werden darf, damit diese Wohmungsinspektion unparteiisch im Interesse der des Abhängigkeitsverhältnisses der Arbeiter betrachtet wird, ist be daß die Wohnungsmisère bis in die Mittelschichten des Bürgertums Mieter und nicht durch beamtete oder gar uniformierte fannt; Erfahrungen haben uns gelehrt, daß wir selbst beim Bau schwer empfunden wird. Soweit das vollständig ungenügende Polizei- Organe vorgenommen werde. Wir haben weiter zu fordern, von Arbeiterwohnungen durch Staat und Gemeinde Garantien nötig statistische Material überhaupt verwertbar ist, hat Bindemann eine daß das Brincip der vollen Oeffentlichkeit für die Verhandlungen der haben gegen eine Vermehrung des Abhängigkeitsverhältnisses bei EinBerufsgliederung in Beziehung gebracht mit den verschiedenen Typen Wohnungskommissionen durchgeführt werde, wie es sich in Straß- mietung in Häujer dieser Art. Bei der Verwendung von Stiftungsvermögen der kleinen Wohnungen. Es würde zu weit führen, wenn wir mehr burg i. E. vorzüglich bewährt hat. Die Vorschläge des Orts- für ähnliche Zwecke wird es auch in erheblichem Maße darauf ankommen, als einige Beispiele aus aus diesem Zahlenmaterial hervorheben Krankenkassen- Verbandes auf seiner diesjährigen Generalversammlung, wer die Verwalter dieser Stiftungen sind; in der Regel sind es nicht wollten. In Frankfurt a. M. bewohnen unter je 1000 Arbeitern die Krankenkassen, deren Aerzte und Krankenkontrolleure zu den Vertreter der Mieterinteressen. Für die Baugenossenschaften wird und Tagelöhnern 534 einzimmerige Wohnungen, 455 zwei bis drei Wohnungskommissionen und Wohnungsinspektionen heranzuziehen, nun wieder bis in die Reihen der Socialdemokratie hinein lebhaft zimmerige und 114 vier- und mehrzimmerige. Im Bekleidungs- und erscheint uns sehr erwägenswert. Stimmung gemacht. Aber es scheint uns auch hier nicht das Mittel Reinigungsgewerbe bewohnen von je 1000 317 einzimmerige, 534 Bei der Frage der Wohnungspolizei zeigt es sich wieder flar, zu einer beachtenswerten Einengung der Wohnungsnot gegeben. zwei bis dreizimmerige und 149 vier- und mehrzimmerige. In daß selbst die besten Vorschläge an sich allein nicht genügen, um zu Es ist merkwürdig, daß gerade bei Beurteilung dieser Frage die München bewohnen unter je 1000 zur Landwirtschaft gehörigen befriedigen; wir müssen die Garantie für eine sachgemäße unparteiische, die Deutschen sonst auszeichnende Gewohnheit, sich um die ErBersonen 345 einzimmerige Wohnungen, unter den Gewerbegehilfen unter der Kontrolle der Oeffentlichkeit stehende Durchführung erhalten. fahrungen des Auslandes zu fümmern, vollständig außer acht 470, unter den unständigen Lohnarbeitern 666, und zwar 270 eine Selbstverständlich muß jeder Wohnungspolitiker dafür eintreten, daß gelassen wird und doch haben England und Frankreich eine einzimmerige Wohnung ohne Küche und Nebenraum, 362 mit Küche, die Erweiterung der Städte nicht der Willkür der Boden mehr als fünfzigjährige Erfahrung, daß die Baugenossenschaften aber ohne Nebenraum, und bloß 34 die einzimmmrige Wohnung mit eigner überantwortet wird. Die Richtung der Ausdehnung der Städte, das Wohnungselend, vor allem das der Proletarier, nicht einengen. Küchen- und Nebenraum, dagegen ist für 7 diese einzimurige die Entwicklung und Breite der Verkehrslinien, die Zahl der Straßen Nun fann man ja sicherlich gegen die Nebertragung englischer und Wohnung nicht einmal heizbar. und Plätze, die Bestimmungen von Räumen für Gärten, Erholungs- französischer Erfahrungen auf diesem Gebiete auf unsre Verhältnisse Zum Schluß noch einige Zahlen aus Berlin. Bon 2974 stätten, Spielplätze, für öffentliche Gebäude, Schulen 2c. ist im öffent einwenden, daß uns nun die Mittel unsrer Arbeiterversicherung zur Wohnungen ohne heizbare Zimmer entfallen 428 auf die eigentlich lichen Interesse festzulegen. Nücksichten auf rajche Verbindungen der Unterstützung der Baugenossenschaften zur Verfügung stehen. Es gewerblichen Arbeiter, 349 auf das Handelsgewerbe, 155 auf die entfernten Stadtteile, auf Garantien für die Gesundheit der Be- soll dies feineswegs als ein unbedeutender Fortschritt charakterisiert von persönlichen Dienstleistungen Lebenden, 786 auf die Arbeiter völkerung, für die künstlerische Ausgestaltung der Straßenzüge müssen werden, aber vor einer Ueberschätzung dieser Leistungen ist doch zu In Betracht kommen da nicht die Reserven ohne Gewerbsangabe und 198 auf Berufslose. Unter je 10 000 hier maßgebend sein. Wieviel hier gefehlt wurde, lehrt uns jeder warnen. Krankentassen, obgleich obgleich ja bezügliche ja bezügliche Vorschläge erst Wohnungen der betreffenden Gruppe entfallen auf die gelernten Ge- Gang durch die modernen Viertel unsrer Großstädte; fast überall der furzem auf der Jahresversammlung der deutschen tverbsgehilfen 2693 auf die Wohnungen mit einem heizbaren herrscht die äußerste Nüchternheit, die Straßen und die Häuser stehen vor gemacht wurden. Die Reserven bieler Bimmer, 1682 auf die Wohnungen mit zwei heizbaren Zimmern von außen fast so traurig und poesielos da, wie sie sich dem Kenner Orts- Krankenkassen und 306 auf die Wohnungen mit drei heizbaren Zimmern; mit der ihres Innern darstellen. Unendliche schnurgerade Straßenzüge ohne Sasseneinrichtungen sind ungenügend; wo dies nicht der Fall ist, Zahl der heizbaren Zimmer fällt also der Anteil der gelernten die geringste Unterbrechung, ohne die Möglichkeit, das Auge rasten haben die Stassen in ihrem engsten Wirkungskreise noch so vieles im gewerblichen Arbeiter ganz rapide; die gleiche Erscheinung zu lassen, stellen sich uns meist dar. Mit Lineal und Rechteck ohne Interesse der Versicherten zu leisten, daß eine Verwendung der verist bei den Arbeitern ohne Gewerbe- Angabe zu beobachten, jede Rücksicht auf die Bevölkerung sind diese Straßenbaupläne viel wendbaren Mittel im Interesse des Wohnungsbaues nicht befiirdas ungünstige Verhältnis tritt da noch schärfer hervor. Beide fach entstanden, die Häusermeere werden fast nie von einem Baume, wortet werden kann. Die Unfallversicherung ist wegen des im Juteresse Klaffen zusammen besetzen mehr als die Hälfte aller einzimmerigen einem Blumenbeet oder einer Anlage unterbrochen. Die Häujer- der Unternehmer eingeführten Umlageverfahrens nicht in der Lage, Wohnungen. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß in der Gruppe fassaden ähneln sich wie ein Ei dem andern. Nüchtern wie die über viele flüssige Mittel zu verfügen, ihre ausschließliche Verwaltung Bekleidung und Reinigung die große Mehrheit der Heimarbeiter Straße ist jedes einzelne Haus. Bon ganz geringen Ausnahmen durch Vertreter des Unternehmertums macht sich ungeeignet zu focialen offenbar nicht unter die Gehilfen gezählt wurde. abgesehen, werden fast nirgends den Grundbefizern Auflagen über Aufgaben, macht die Arbeiter mit Recht mißtrauisch gegen ihr Eingreifen in die Wohnungspolitik. Beim organisierten Unternehmertum Auch in Hinsicht auf die Stockwerkslage der Wohnungen kommt die künstlerische Ausgestaltung der Bauten gemacht. der sociale und philantropische Zug Einzelner Für die ausgebauten Teile einer Stadt wurden, soweit be- tritt der ungünstige Charakter der Wohnverhältnisse der behandelten Be So bleibt 11112 rufstlaffen zu flarem Ausdruck; am ungünstigsten ist wiederum die deutendere Leistungen dieser Art vorliegen, bestenfalls Anforderungen ständig zuriid hinter ihr Klasseninteresse. Lage der Arbeiter ohne Gewerbsangabe, fie bleiben in den untersten der Aesthetik und des Verkehrs und der Hygiene befriedigt, aber zu- die Invalidenversicherung übrig, aus der mit der Zeit einige Stockwerkslagen bedeutend unter dem allgemeinen Durchschnitt, meist auch die Wohnungsnot gesteigert. Bieles hätte aber durch hundert Millionen Mark zur Bekämpfung der Wohnungsnot aus übertreffen denselben dagegen ganz beträchtlich in den höheren( 4. social und fünstlerisch weitsichtige Stadterweiterungspläne geleistet gegeben werden können, aber auch hier wird eine Berechnung bald und 5.) Stockwerken sowie in der ungünstigen Kellerlage. Nicht viel werden können, wenn unsre Stadtverwaltungen eben nicht Organi- lar machen, daß damit im Laufe von 20 Jahren kaum dem besser sind die gelernten Gehilfen in dieser Beziehung fationen der Hausbesizer, sondern Interessenvertretungen der ge- Wohnungsbedürfnis der in einem Jahr zuwachsenden Bevölkerung Wir haben gar nichts gegen eine vorsichtige gestellt, mit der Ausnahme, daß bei ihnen die Kellerwohnungen noch famten Stadtbevölkerung auf Grund des gleichen und allgemeinen genügt werden kann. unter dem allgemeinen Durchschnitt bleiben. Die Mehrzahl der Wahlrechts gewesen wären. flug abwägende, von wahrem socialen Sinne geleitete Verwendung Wohnungen find im zweiten und dritten Stod, dann im vierten und Was in den letzten Jahrzenten, gerade in der Epoche der von Mitteln der Invaliditätsanstalten für die Linderung des Wohnungsfünften. Aehnlich liegen die Verhältnisse bei den niederen Beamten. Großstadtentwicklung Deutschlands, verabsäumt wurde, würde in elends einzuwenden, aber man behalte dabei doch den Kopf fühl und Unter je 10000 28ohnungen, die gelernte Gewerbsgehilfen einnehmen, Jahrzehnten beim besten Willen nicht geändert werden fönnen. Vor- sei sich immer bewußt, daß diese Leistungen außer jedem Verhältnisse find 999 im Erdgeschoß und Halbstock, 1521 im ersten Stock, 4343 fichtig wie gewandte Geschäftsleute nun sind, haben die Eigner des stehen zu dem was wir fordern müssen, um auch nur die gröbsten im zweiten und dritten Stock, 2438 im vierten und fünften Stock Grund und Bodens für erhebliche Teile unbebauten städtischen Schäden aus unsrem Wohnungswesen zu entfernen. und 708 im Keller; bei den Arbeitern ohne Gewerbe Angabe find Terrains Garantien erhalten, daß Erhebliches an den bisherigen inter je 10 000 Wohnungen 1138 im Erdgeschoß und Halbstock, 1480 Baubedingungen für ihren Besitz nicht geändert werden kann. im ersten Stod, 3813 im zweiten und dritten Stock, 2437 im vierten So sehr wir für die Anlage von Stadterweiterungsplänen sind, so und fünften Stock und 1132 im Keller. halten wir diese doch nur dann für erfprießlich, wenn die VetternWer aus den vorstehenden Ausführungen und aus den zahlen- wirtschaft auf den Rathäusern aufhört, wenn nicht das Jutereffe der mäßigen Belegen des Wohnungsjammers, unter dem die weitaus Hausbesizer sondern das der Mieter, nicht das der Reichsten sondern überwiegende Mehrzahl der in Lohn arbeitenden Bevölkerung und das der breiten Schichten der Bevölkerung in den Magistraten und der in ihren Erwerbsverhältnissen gleich gestellten Klassen leidet, sich Stadtverordneten- Versammlungen maßgebend wird. Das gleiche ein Bild gemacht hat von der Größe des socialen Elends, der wird gilt für die Bauordnung. Was hier gefehlt wurde, das zeigt auch die Ansicht teilen, daß hier zu bessern auch ein socialer Herkules jeder Hof, das lehrt das Geruchsorgan nicht weniger wie das Auge, nicht vermögen wird. Bei den vielen Bestrebungen, die Wohnungs- mangelhafter Luftzutritt in die Höfe, ungenügende Ventilation der not zu lindern, übersieht man leider nur zu häufig den raschen Treppenhäuser, Mangel jeder Ventilationsmöglichkeit in vielen WohZuwachs unfrer Bevölkerung, vor allem in den Großstädten, deren nungen, Sparsamkeit bei der Anlage von Korridoren, Aborte für Wohnungselend am meisten besprochen wird, weil es am meisten in mehrere Familien, Wohnungen ohne Küchen, Fehlen von Einrichdie Augen springt. Welch' großer Straftleistung würde es in unsren tungen für den Abguß. Fehlen von Abständen zwischen den Häusern, antisocial regierten Staaten und Städten bedürfen, wollte man sich zu hohe Häuser, zu niedrige Zimmer, keine Beziehungen zwischen der bloß das eine Ziel setzen: der zuwachsenden Bevölkerung günstigere Anzahl der Bewohner und dem Luftraum der Wohnungen oder Noch immer Wohnungsverhältnisse zu schaffen und dabei vollkommen verzichten gar der Möglichkeit des regelmäßigen Luftwechsels. auf eine Besserung der heute schon unsre Städte bis auf den letzten werden Häuser mit Kellerwohnungen, mit Mansardenstock verborgenen Winkel füllenden Massen. Der sociale Optimismus werken erbaut, obgleich die Nachteile dieses Systems ausnahmslos unsrer Lage hält aber in Rahmen unsrer heutigen von allen Fachleuten verurteilt werden. Man ersieht hieraus, daß Wirtschaftsordnung eine erhebliche Besserung der Wohnungs- durch gute Bauordnungen, wenn auch nicht viel für die gegemvärtige So stellen sich all' die von den bürgerlichen Wohnungsreformern verhältnisse für möglich. So weit diese Bestrebungen ehrlich Boltszahl in den Städten, so doch für die nachdrängenden Massen und ohne Nebenzwed unternommen werden, verdienen sie alle noch Erhebliches geschehen fönnte. Aber diejenigen, die für den aufgestellten Forderungen als an sich wenig Erfolg versprechend dar, Sympathie, aber es kann uns dies nicht hindern, ihnen feine Erfolge Erlaß der allgemeinen Grundsäge für Bauordnungen die Befugnisse überdies unter den heutigen wirtschaftlichen und politischen Machtverhält vorauszusagen. Die Aufgabe, die zu lösen ist, ist für die haben, sind bar jeden socialen Sims, sie haben sich fast immer nur niffen in Staat und Gemeinde als fromme Wünsche. Bloß die tapitalistische Gesellschaft zu groß; zu mächtig sind die Widerstände, als die Vertreter ihrer eigensten Interessen gefühlt. Die Hoffnungen organisierte Arbeiterschaft hat ein lebhaftes Interesse an einem wirkdie diesen Bestrebungen heute schon entgegenstehen und sich fünftig auf ein reichsgesetzliches Eingreifen sind zu vertagen, hat doch der famen Kampfe gegen die Wohmungsnot und das Wohnungselend, noch verstärken werden. Reichskanzler in der letzten Sigungsperiode des Reichstags durch den bloß sie hat sich zum Ziele gefeßt, als Voraussetzung jeder durchStaatssekretär für das Reichsamt des Innern erklären lassen, daß er greifenden socialen Reform, die politische Macht in Staat und die Wohnungsfrage als eine Aufgabe der Gesetzgebung und Gemeinde zu erobern. Solange dies nicht geschehen ist, werden Verwaltung der Einzelstaaten betrachtet. In Preußen haben die wohl noch viele Bücher über die Wohnungsfrage geschrieben, viele großen Junker im Herrenhause und die kleineren im Abgeordneten- Enqueten vorgenommen, biele Vorschläge ausgedacht werden. Aber Hause zwar durch die Geburt schon die Anlage zum Gesetzgeber ge- dies schätzbare Material wird doch noch einigermaßen bereichert wonnen, aber wie die Schicksale des mehr als harmlosen Adifesschen werden müssen, wenn die politischen Voraussetzungen zur gegeben Wohnungswitchers sein Gesezentwurfs beweisen, ist die Wohnungspolitik nicht die Specialität Bekämpfung des dann gegen das Bodenmonopol zu der Herren von und woßzu. Und mum gar unsre preußischen Gemeinden, Der Stampf wird sich wird sich nicht begnügen mit der in über die ist kein weiteres Wort zu verlieren! Nicht darauf kommt richten haben, manWohnungsreform. III. D In zivei vorangegangenen Artikeln haben wir an der Hand der Statistik das Wohnungselend in Deutschland darzustellen gesucht; der Kenner weiß wohl, daß diese Zahlen nicht genügen. Ein bürgerlicher Socialreformer, der Breslauer Arzt Dr. Surella, hat erst unlängst darauf hingewiesen, daß das Wohnungselend der Arbeiter voll= Als wir auf der Höhe der Prosperitätsperiode im letzten Jahre angelangt waren, gedichen üppig all die Hoffnungen, die Lage der Arbeiterklasse durch Selbsthilfe zu bessern. So haben auch die Baugenossenschaften eifrige Anwälte bei den Arbeitern gefunden. Wir erwarten von ihnen keine Linderung des Wohnungselends, wir sind überzeugt, daß sie sich bei dem ungeheuren Umfang unsrer Städte, bei der geringen Anzahl von Arbeitern, die mit dem Wechsel der Arbeitsstätte nicht zu rechnen haben, nicht als ein irgend wie ins Gewicht fallendes Mittel zur Verminderung des Wohnungselends erweisen werden. Durch Steuernachlässe, die Bauthätigkeit anzuregen, ist ja oft gelungen, dagegen hat sich die erhoffte Wirkung, einen Druck auf die Mieten herbeizuführen nicht eingestellt. Der Vorteil des Steuererlasses wird bei dem ersten Verkaufe des Hauses kapitalisiert, so daß sich die Steuerermäßigungen ebenso als ein Geschent an die Hausagrarier darstellen, wie die Steigung der Grundrente durch Erhöhung der Getreidezölle als ein Geschenk an die Junker. An eine Förderung der gemeinnügigen Bauthätigkeit durch die Gemeinden ist so lange nicht zu denken, so lange eben die Hausbefizer das Heft in den Händen haben. Man vergesse dabei auch nicht, daß der für Zwecke dieser Art verfügbare Boden in den un günstigsten Lagen fich befindet. werden. Bayern z. B. noch nicht erfüllten Forderung des Enteignungsrechtes| einer vollständigen Umgestaltung der Städte- Ordnung im Intereffe| mitteln in den Gemeindebesiß zusammenfallen dürfte, wird an Stelle der Gemeinden für Straßenland, man wird das Enteignungsrecht der Gesamtheit der Bewohner wird die Wohnungspolizei, werden des Wohmungselends, der Wohnungsnot, an Stelle des Wohnungs, ausdehnen auf allen für Wohnzwede verwendbaren oder verwendeten die Wohnungsordnungen und die Stadterweiterungs- Pläne, die Bau- jammers und der Wohnungsgrenel menschenwürdige Zustände schaffen. Grund und Boden. Man wird das Enteignungsverfahren so zu Ordnungen der Gesamtheit förderlich werden. Das Mißverhältnis Diese Erkenntnis muß uns scheiden in unjrer Auffassung der gestalten haben, daß bei der Festsetzung der Entschädigungssummen der Zahl der leerstehenden Wohnungen und der Obdachlosigkeit Wohnungsfrage von den Wohnungsreformern aller Richtungen, die nicht bloß wie heute die Gesichtspunkte der Hausbesizer sondern die könnte dann durch zwangsweise Vermietung von Wohnungen, die jetzt an der Arbeit sind, von dem Verein für Socialpolitik ebenso der Allgemeinheit in Betracht kommen. Man wird zu erwägen aus Spekulationsrücksichten leer gelassen werden, durch die Gemeinden wie von den Nationalsocialen und der deutschen Volkspartei. Mögen haben, ob der unverdiente Wertzuwachs des Grund und Bodens beschränkt werden. wir auch denjenigen, die auf ihre Nüchternheit so stolz sind, als nicht den Gemeinden in einer Weise gesichert werden könnte, daß das Dies scheinen uns die Wege zu sein, auf denen man versuchen Utopisten erscheinen, wir haben die festbegründete Ueberzeugung, daß Interesse an der Wohnungsspekulation erlahmt. Erst unter diesen Voraus- fann, im Rahmen der kapitalistischen Wirtschaftsordnung gegen das es teine größere Utopie geben könne, als innerhalb des Nahmens setzungen wird sich eine wirksame Thätigkeit der Gemeinden auf dem Ge- Wohnungselend mit einiger Aussicht auf Erfolg vorzugehen. Aber der heutigen Wirtschaftsordnung die Wohnungsfrage lösen zu wollen. biete der Wohnungspolitik entwickeln können, wird mit dem systematischen auch hier wird es sich zeigen, daß die im engsten Zusammenhange Die Wohnungsfrage ist der Prüfstein des socialen Unvermögens der Bau von Wohnungen durch die Gemeinden vorgegangen werden mit dem Privateigentum au den Produktionsmitteln stehenden heute herrschenden Ordnung, gerade sie ist für jeden Kenner der können. Dann wird eine Wohnungspolitik mit der Verkehrspolitik Wohnungsschäden nicht auszurotten sind. Daß wir uns flar sein beste Beweis, daß menschenwürdige Zustände für die breiten Boltsverknüpft werden können; werden die Verkehrsmittel im Gebiete der müssen, eine Lösung der Wohnungsfrage innerhalb des Rahmens schichten nur herbeigeführt werden können in einer socialistischen Stadt im Interesse derselben übernommen, ausgebaut und betrieben, der heutigen Ordnung nicht erhoffen zu können. Erst die Ab Wirtschaftsordnung auf demokratischer Grundlage. dann kann erst von einer wirkungsvollen Decentralisation des Städte schaffung des Privateigentums an Grund und Boden, die zeitlich baues gesprochen werden. Erst unter den politischen Voraussetzungen wohl mit der Ueberführung des Privateigentums an ProduktionsAn die Arbeiterschaft Deutschlands! br. Am 13. Juni d. J. hat die Berliner Gewerkschafts- Kommission den Boykott über die Nordhäuser Kantabatfabrikate verhängt. Den Knebelrevers( Verſagung des Rechts auf Koalitionsfreiheit) verlangen folgende Nordhäuſer Kantabakfirmen: C. A. Kneiff, G. Reddersen, H. A. Hanewacker, Berlin& Bona, H.& R. Wittig, Rothhard& Comp., F. C. Lerche, Salfeld& Stein. Wir ersuchen, den Tabak obiger Firmen so lange zu meiden, bis die Juhaber das Koalitionsrecht ihrer Arbeiter anerkannt haben. Die Kommission der Tabakarbeiter. 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Etwas über das Unwesen der Mufsichtsräte� f?' » stattet, vorausgesetzt, der Herr ist in seinem„Haupterwerb" Aufsicht� rat. Ist der betreffende Herr aber gar im Hauptamte selbst Eigentümer eines industriellen Werkes oder vollbesoldeter staat- licher oder kommunaler Beamter, so können wir uns gar nicht vor- stellen, wie er im N e b e n a m t e mehr als einfacher Aufsichts- rat sein kann. Denn man bedenke, daß dessen Gratifikation sich häufig auf 10—20 000 M. und mehr beläuft' Solche Summen werden doch nicht ausgegeben ohne entsprechende Gegenleistung! Oder doch? Dies vorausgeschickt, wollen wir jetzt einige Umschau halten in den Anfsichtsräten und Verwaltungsvorständen der industriellen An lagen im rheinisch-westfälischen Jndustriebezirk. Wir werden zur befferen Beranschaulichung der unvergleichlichen köAierlichen und geistigen Leistungsfähigkeit unsrer Finanznotabein �zunächst ihre Namen hierher setzen und anfügen die Gruben, Hütten und Banken, deren Aufsichts- oder BerwaltungSräte sie sind. Beginnen wir: Justizrat Robert Esser-Köln: Friedrich Wilhelms hütte-Mühlheim, Gußstahlwerk Witten, Hüttenwerk Phönix. Ober-Bergrat a. D. Weidtmann-Dortmund Dannenbanm- Differdingen, Baker Mulde, Friedlicher Nachbar, Rheinische Bank. Bankier Leo Hanau- Mühlheim: Dannenbauml Differdingen, Baker Mulde, Konkordia, Friedlicher Nachbar. Kaiser Friedrich, Massen, Moni Cenis, Mühlheinier Bergwerksverein, Nord steru. Phönix. Rheinische Bank, Westfälische Kohlenwerke. Fabrikbesitzer Thyssen-Mühlheim: Baker Mulde, Aktien-Gesellschast für Montanindustrie, Deutscher Kaiser, Deutscher Kronprinz. Friedlicher Nachbar, Gladbeck, Nordstern, Rheinische Bank, Schalter Gruben und Hüttenverein, Victor. Gewerke August Waldhausen: Altendorf, Eintracht Tiefbau, Essener Bankverein, Friedrich der Große, Magdeburger Berg. Berein. Neuessen, Unser Fritz. Hugo Waldhausen: Altendorf. Steingatt. Bergrat Lindner-Dortmund: Aplerbecker B. u. H.-V., Bochumer B.-A.-G., Freien Vogel Unverhofft. Oskar Waldhausen: Arenberg, Essener Kreditanstalt, Victor. Gustav Waldhausen: Arenberg, Essener Kreditanstalt, Magdeburger L. G., Victor, Westfälische Stahlwerke. Bergwerks- Direktor Hilbck- Berlin: Auguste Victoria, Blankenburg, Georg Marienhlltte, Sprockhövel. Gewerke Wi'nneS-Mühlheim: Baker Mulde, Karolus Magnus. Friedlicher Nachbar. Friedrich Ernestine, Graf Beust, Mühlheiiner Bank, Mühlheimer Bergwerks-Verein, Victoria Mathias. Generaldirektor Müser- Dortmund: Kannegießer A.- G., Bochumer Berein. Scharnhorst, Schürbank und Char« lottenburg. Kommerzienrat Klönne-Berlin: Bochumer Verein, Kannegießer A.-G., Dorstfeld, Essener Bankverein. König Wilhelm, Essener Kreditanstalt, Harpen, Königsborn, Schalker Gr. u. H. B. Stadtrat Kleine-Dortmund: Bickefeld Tiefbau, Dort- nunider Bankverein. Hamburg u. Franziska, Siebenplaneten. Stadtrat Grimberg- Bochum: Bochumer Bank. Bochumer B. A. G., Essener Kreditanstalt, Gelsenkirchcn, General Blunreuthal, Graf Schwerin, Lothringen. Geh. Bergrat, Bergschuldirektor Dr. Schulz- Bochum: Bochumer B. A. G., Bochumer Verein, Charlotte, Fröhliche Morgensonne. Gelseukirchen, Hamburg und Franziska, Johann Deimelslech. Märkisch-Wcstfälischer Bergwerks-Verein, Neu- mühl. Westfälische Drahtindustrie Hamm, Zollverein. Gewerke Hilgenberg-Essen: Bochumer Coaks- und Kohlcnwerke. Karoline, Louise Tiefbau, Essener Bankverein, König Wilhelm. König Ludwig, Königsborn. Heinrich Waldhausen: Bochumer Verein. Borussia, Koiisolidation, Essener Kreditanstalt, Nordstern. Unser Fritz. K o m m e r z j e n r a t F u n k e- E s s e n: Karl Wilhelm, Karoline. Dahlhanser Tiefbau, Dorstfeld, Eisenberg, Essener Bankverein, König Wilhelm, Graf Schwerin, Herkules, König Ludwig, Lothringen, Pörtingsiepen, Anthracitwerke Knpfcrdreh, Richradt. Kaufmann K ü ch e»- M ü h l h e i m: KaroluS Magnus, Friedrich Ernestine, Graf Beust, Victoria Mathias. K o m m e r z i e n r a t L u e'n q: Könkordia, Gußstahlwerl Witten, GutehoffnungS-Hütte. Lintorfer Erzbergwerke. Ober-Bergrat Harz- Dortmund: Deutscher Krön- prinz. Louise Tiefbau. Eintracht Tiefbau, Hibernia, Wiendahlsbank. Landgerichtsrat a. D. Schmieding-Dortmund: Iclsenkirchen, Union-Dortmund. Apotheker Grevel-Essen: Ewald. Neuessen, Nordstern. Kommerzienrat Haniel: Gute Hoffnungshütte. Hibernia. Li>, torfer Erzbergiverke, Neumühl. Zollverein. Bergasse ssorTilmann-Dortm und: JuliuZ Philipp. Konigin Elisabeth, Mafien, Tremonia. Das wären etwa die Hauptvertreter des hiesigen Jndustrieadels> wir könnten noch eine Anzahl nennen, z. B. die Herren Hanse- mann, Bleichröder, Rüssel, sämtlich in Berlin; oder Finanzleute aus Köln, Aachen, Frankfurt a. M. Aber die von uns genannten Herren fast alle sind dem Industriegebiet„eigentümlich", sie üben auf sein gesellschaftliches Leben direkten Einfluß aus in mehr- facher Hinsicht. Nun mustere der freundliche Leser die obige Liste! Mutz uns nicht ordentlich bange werden vor der gigantischen Arbeitskraft dieser Aussichtsräte? Vor allen die Mammuts unter den Aufsichtsräten, die Herren Funke, Schulz, Hanau, Thyssen, Stinnes, Wald- hausen. Sie beaufsichtigen gleich ein Dutzend und mehr Werke, darunter Riesenanlagen wie Hibernia, Bochumer Verein, Harpen, Gelsenkirchen, Gutehoffnungshütte usw. Nehmen wir Harpen heraus; diese Gesellschaft hat einen Gesamtumsatz von über 50 Mill. Mark. beschäftigt über 20 000 Arbeiter. Jeder Unterbeamte hat vollaus zu thun in seinem engbegrenzten Wirkungskreis, der Herr Aufsichts- rat Klönne aber bewältigt nicht nur die Kontrolle dieses Riesen- Werks, sondern kontrolliert noch acht andre Unternehmungen dazu, darunter Bankinstitute wie die Essener Kreditanstalt mit einem Jahresumsatz von nahezu 2000 Millionen Mark. Herr Klönne hat aber nun noch ein eignes Bankhaus in Berlin zu leiten. Welche wunderbare Arbeitsleistung I Die Herren Funke und Waldhausen beanfsichtigcn gleich ein Dutzend großer Werke und Banken. Sie haben Geschäfts- gebahren zu überwachen, die über Milliarden Rechenschaft ab- legen. Und welche Entlohnung heimsen die Herren Aufsichts- räte ein! Der eine Bochumer Verein verteilte laut Statut 4 Proz. des 4 536 682 Mark betragenden Reingewinns an die neun Ver- waltungsräte, worunter die Herren Waldhausen, Schulz, Klönne� Müser. Die andren Werke zahlen häufig noch höhere„Entschädigungen",»Tantiemen",„Gratifikationen". Königsborn zahlt vom Reingewinn erst 5 Proz. zun, Reserve- fonds, dann 4 Proz. Dividende und nun erhalten die Aufsichtsräte 10 Proz. des verbleibenden Betrags; dasselbe leistet der A p l e r- becker Verein.„C o n c o r d i a- Oberhausen zahlt 7 Proz. vom Reingewinn an den Aufsichtsrat; Massen giebt nach Ausschüttung der Dividende 7 Proz. an den Aufsichtsrat; Hibernia giebt unter derselben Voraussetzung 8 Proz.(es sind 10 AufsichtSräte vorhanden, an denen im Vorjahre 237 499 Mark Tantiemen, also pro Kopf über 23 999 Mark ausgezahlt wurden I l I), an die 17 Aufsichtsräte der Gelsenkirchen er Ge- sellschaft wurden 1S7 894 Mark bezahlt, Nordstern warf 234 229 Mark an Tantiemen aus, Dahlbusch gab dem Auf- sichtsrat 81 999 Mark(9 Personen). Solche enorme Summen werden doch nicht für nichts und wieder nichts ausgezahlt! Ihre Empfänger haben dafür doch sicher entsprechendes zu leisten. Und wenn ein Lohnarbeiter im ganzen Jahre bei steliger, sehr anstrengender Arbeit mit 1000 bis 1200 M.„sehr gut entlohnt" ist, wie sehr muß dann ein Aufsichtsrat der Hibernia sich abmühten für 23 000 M. Und doch ist ein solcher Herr noch im Aufsichtsrat eines ganzen Dutzend andrer großer Werke. Nach einem ungefähren Ueberschlag nehmen die Mammut- Aufsichtsräte pro Jahr nur für ihre beaussichtigeude Thätigkeit zwischen 299 999—999 999 Mark ein! Das ist eher zu wenig denn zu viel berechnet. Manche Werke lassen aus ihren Geschäfts- berickten gar keine Berechnung der Aufsichtsratseinnahmen zu. Wir fragen nochmals: Ist die Arbeit des Aufsichtsrats eine so leichte, daß sie in einem Dutzend und mehr Werke ausgeübt werden kann? Ist sie wirklich so leicht, wie kann man solche enorme „Löhne" für Bagatellen abgeben?! Die Werke werden dadurch schwer geschädigt. Aber es komint noch manches Hinz»! Die Herren haben vielfach auch eigne Geschäfte, die ihnen Hunderttausende einbringen Schon dieser„Mühepreis" muß doch ihre ganze Kraft in Anspruch nehmen, sie müßten denn zugeben, dieser Eutbehrungslohii sei gleich geschenkt. Sodann sind viele der Aufsichtsräte auch engagiert als Stadtverordnete, Landtags-, Reichstags-, Provinzialtags Abgeordnete, auch hier gehen manche Wochen verloren, die sie ihrer geldbringeuden Thätigkeit nicht widmen können. Und noch dazu sind die Herren alljährlich monatelang in Bädern und Kurorten, wo sie sich ganz dem süßen Nichts- thun hingeben. Um alles in der Welt, wo nehmen sie ihre Zeit her zur w i r'k s a m e n, gesetzlich vorgeschriebenen Kontrolle der ihrer Obhut anvertraute» Werksanlagen!? Da ist z.B. der zwölfsache Aussichtsrat Schulz-Bochum. Er ist im Hauptamte Bergschul-Direktor, wofür er volles, an- ständiges Gehalt bezieht. Schon dieses Amt muß einen normalen Menschen vollauf in Anspruch nehmen. Aber Schulz ist auch Herrscher im Stadtparlament, er ist eifrigster Wortführer der Grubenbesitzer im preußischen Landtage, wo er stets pro domo spricht, er gehört einer ganzen Reihe von staatlichen und kommunalen Körperschaften an, er ist auch noch an andren als den genannten Werken hervorragend beteiligt(z. B. in der Kali-Jndustrie), sein Einkommen muß in die Millionen gehen. Um Himmels willen, Ivo nimmt der Herr die Zeit her, um seinen Pflichten gewissenhaft nachzukommen? I Das ist ja ein wahrer Herkules an Arbeitsleistiing und— Geldeinnahmen! Da sind ferner die parlamentarischen Wcrksvertreter Hilbck (der als Generaldirektor der Montaugesellschaft 120 OVO M. Gehalt bezieht, und doch allein ini Ruhrgebiet vierfacher Aufsichtsrat ist), Herr Laudgerichtsrat Schmieding, Herr v. Eynern. Sie alle leisten wunderbares als Aufsichtsräte. Ferner sind da die Mitglieder der Bergbehörde, die Herren Harz und L i n d n e r. Daß ihre intime Verwandtschaft mit den Grubengewinnen nicht gerade zur Forlführung des Bergarbeiterschutzes dienlich ist,' muß menschlich erklärlich werde». Wo nehmen sie, die vollbesoldeten Staatsbeamten. aber nur ihre Zeit her zum großartigen Nebenerwerb? Wir stehen vor grandiosen Arbeitsmensche», die dabei ei» stattliches Aussehen haben und ein weit über den Durchschnitt hinanSreichendeS Lebensalter erreichen, während der Berg- und Hüttenarbeiter in seinem engen Arbeitsfeld sich rasch zu Tode schuftet ür einen Lohn, der für die Herren nur als Frühstücksgeld in Be- tracht komnit. Wie erklären wir uns diese einfach phänomenale Anhäufung von Arbeitskraft und Intelligenz bei Leuten, die sonst gar nichts von„königlichen Kaufleuten" an sich haben? Mögen Berufene uns darüber Aufklärung geben. Nicht ohne Nutzen ist auch,' einige Streiflichter zu werfen auf die politische Stellung der Herren Aufsichtsräte. Daß sie ast ausnahmslos„alldeutsch" sind, versteht sich schon aus ihrer Heranholung von Scharen ausländischer, fremdsprachiger Arbeiter. Aber die Geldfürstc» beherrschen auch die Gemeindeverwaltungen, die Kreis- und Provinzialtage. Mehr noch: Zahlreiche aktive Justiz Personen und sonstige Staatsbeamte sitzen in den Anfsichtsräten. Herr Ober-Bergrat Harz(fünffacher Aufsichtsrat) hat als Specialität das Präsidium der hiesigen Kriegervereine gewählt, die er denn auch häufig siegreich gegen die vaterlandslose Rotte führte. Obwohl viele Krieger wissen, ivas Herr Harz damit der„heimischen Industrie" für einen Dienst leistet? Hochintcrefiant ist aber auch, daß sich immer mehr k a t h o- l i s ch e s Kapital" an der Werksansbeute beteiligt. Herr Thyssen (zehnfacher Anfsichtsrat) ist bekannt als Förderer der ultra- montanen Bewegung. Herr Tillmann« Dortmund(vier- facher AufsichtSrat) gehört zu den christlich-katholischcn Stimm- sührern(nimmt an den Katholikentagen teil). Herr Rechts- a n w a l t Stock- Dortmund(Dortmunder Handelsbank) vertritt mit großem Eifer angeklagte Grubendirigenten(„Bornssiaprozeß") und ist in Aussicht genommen als C e n t r u m s k a n d i d a t für den Reichstags- Wahlkreis Dortmund. Bei der Gewerk- schaft Thälburg ftmgiert ein Aufsichtsrat, der auf den nicht mehr unbekannten Nanien Rechtsanwalt Dr. Julius Trimborn-Köln hört! Wir sehen, das Centrnm ist eng liiert mit dem Grubenadel und sind demnach manche Er- eignisse in der Arbeiterbewegung des Industriegebiets(„christliche" Verhetzung der Bergarbeiter!) wohl zu erklären. Einträchtig sitzen die Centrumsapologeten zusammen mit den„Kulturkämpfern" und den jüdischen Großkapitalisten, unter denen Herr Leo Hanau (zwölffacher Aufsichtsrat) allmählich beginnt, eine interessante Persön- lichkeit zu werden. Siehe die unheimlichen Transaktionen der Rheinischen Bank. Also finden wir unter den Anfsichtsräten Wundermenschen an Kraft und Weisheit, Rechtspfleger, staatliche und kommunale Ver- waltungsbeamte, Führer der Kriegervereine, Knltnrkämpfer, Juden, Centrumsführer— aber keine Socialdemokraten. Aber tüchtige Pioniere des Socialismus finden wir unter ihnen: Die Firma Waldhausen-Funke-Thysfeu-Stinnes-Müser-Schulz- Küche» ist emsig am Werke, die Konzentration des Kapitals zu vollenden, wofür die Affaire Scharnhorst-Harpen schönen Beweis ablegt. Diese Firma sorgt für Expropiiernng der kleinen Kapitalisten und Anfachung dumpfer Erregung in der Bevölkerung auf das vortrefflichste. Der Himmel halte sie bei», Werke. Ob aber die Herren Mammut- Aufsichtsräte auch wirklich ihre Rieseneinkommen verdienen, vielleicht giebt uns darüber jemand Auskunft, der hinreichend Geschäfts- und Gesetzeskenntnis hat und dabei glücklicher Besitzer einiger Aktien der genannten Werke ist. So ein kleiner Aktionär kann oft wirklich dramatische Scenen ans den Generalversammlungen der Aktionäre erzählen. Nus Indufkvie und Hsndel. Aus der Montanindustrie. Die Auflösung des östreichisch-ungrischen Eisenkartells, die wegen innerer Differenzen bevorsteht, verschafit der oberschlestschen Eisen- industrie eine scharfe Konkurrenz. Das östreickiisch-ungrische Kartell gebot über eine Organisation, die den innere» Markt ziemlich beherrschte, dann aber auch die Abmachungen mit gleichen Unternehmungen in Deutschland traf, die sich auf den gegenseitigen Wettbewerb in Oestreich und Deutschland bezogen. Die Ursache des Zusanimenbruchs des östreichischc» Kartells ist ein Streit um die Höhe der Be- teiligung des Eisenwerks Stima-Muranger. Dieses Werk hat das durch die Konkurrenz des Syndikats nahezu vollständig ruinierte Werk ternadthal angekauft und verlangt nun eine dem entsprechende hohe inschätzung seiner Beteiligungsziffer. In Syndikatskreisen wollte man dem Oudsider, dem Hernadthaler Werk, wohl am liebsten gänzlich den Todesstoß geben, weshalb nian über den Ankauf und die Neubelebung des Werkes in Syndikatskreisen sehr ungehalten ist und schließlich das ganze Syndikat zusammenkrachen läßt, ehe man den Eintritt des verhaßten Gegners gestatten will. Für den ober- schlesischen Markt ist diese Wendung der Dinge nicht bedeutungslos. die benachbarten Witkowitzer und Teschener Hütten werden sich bald mit ihrem unangenehmen Wettbewerb bemerkbar machen, wie überhaupt die böhmische Konkurrenz fühlbarer in Mitteldeutsch- land auftreten dürste. In Deutschland ist die Lage der Eisenindustrie»och immer eine sehr bedrängte. Die Klagen der Puddel- und Walzwerke über die hohe» Roheisen- Preise, die ihnen das Syndikat auferlegt. werden immer beweglicher, da die Werke durch die Konkurrenz der großen Betriebe, die ihr eigenes Roheisen fabrizieren, zu Preisnachlässen gezwungen werden. Das Syuaikatstreibcn bedeutet eine Bedrängnis der kleinere» Werke, denen man wohl glauben kann, daß sie bei ihren teuren Abschlüssen für Roheisen heute mit Verlust arbeiten. Die Folge dieser Syndikatspolitik muß in einer Vernichtung der kleinen Betriebe auslaufen und eine Begünstigung des Großbetriebes zur Folge haben. Schon längst wären die reinen Walziverke von der Kon- kurrenz der Großen, die ihr eignes Roheisen herstellen, eigne Köhlen- und Erzgruben haben, erdrückt, wenn nicht in diesen Betrieben so zahlreiche Parasiten zu ernähren wären, die als Direktoren, Auf- sichtsräte einen übermäßigen Beamtenapparat konstruieren, der die Geschäftsunkosten ungeheuer anschwellen läßt. Die überlegenen Kräfte dieser Betriebe kommen in der Konkurrenz nicht ungehindert zur Entfaltung. Wer die Entwicklung der Eisenindustrie beobachtet hat, weiß, daß die Syndikate viel dazu beigetragen haben, die Gründungen zu fördern, die auf ein Zusammenfassen der eignen Produttion der Roh- Materialien(Eisenerz, Köhlen, Coaks, Roheisen) bis zur Verarbeitung der verschiedenen Halbfabrikate im Maschinen-, Brücken- und Wagen- bau gerichtet waren. Die gewaltige Äönzentration der Kapitalien in solchen Bettieben muß natürlich die Syndikatsbildung befestigen— ein Ziel, dem die Leiter dieser großen Trustbildungen planvoll zu- streben. Mit dieser Aufgabe haben sich die großen Trusts aber nicht begnügt, ihr Machtbereich geht weiter. Die Abhängigkeit einiger Specialbranchen von dem Kohlen- und Roheisensyndikat benützten sie. nnr diese Berufe gleichfalls der Syndikatsbildung geneigt zu machen. Daß das Roheisen- Syndikat auf seine hohen Preise und Erfüllung der Lieferverträge besteht, soll für diejenigen Berufe, die sich der Syndikatsbildung verschlossen zeigen, ein deutlich fühlbarer Denkzettel, sein, daß sie ihre Preise gleichfalls durch Syndikatsgründuugen festhalten. Der Halbzcugvcrband hat dies den Walzdrahtwerken erst vor kurzem ivieder deutlich zu ver- stehen gegeben und angedroht, daß die Exportbonifikation, die der Verband an die Walzdrahtwerke austeilt, künftig nur noch den Werken zu gntc kommen wird, die dem Syndikate angehören. Wollen also die übrigen Werke nicht des Vorteils verlustig gehen, dann müssen sie sich dem Syndikat anschließen. So drängen diese Untemihmuugen fortgesetzt zur Konzentration des Kapitals, Riesenbetriebe entstehrn, die in technischer Beziehung alle Vorteile in sich vereinigen, die aber auch in sich den Todeskeim der heutigen Gesellschaft enthalten. Der Verband deutscher Linolcumfabrike» ist in der Auf- lösung begriffen; es dürfte nunmehr in diesem Industriezweig eine scharfe Konkurrenz cutstehen. Rückgang im Eisenbahn- Güterverkehr. Aehnlich wie die sächsischen, weisen auch die preußischen Bahnen einen erheblichen Rückgang im Güterverkehr auf. Im Monat August ist gegen den gleichen Monat des Vorjahres eine Mindereinnahme von 1 777 000 M. u verzeichnen. Für die Periode vom 1. April bis 30. August brachte >er Personenverkehr gegen das Vorjahr eine Mehreinnahme von 1 130 000 M., sodaß der Schluß nicht unberechtigt ist, daß der Reise- verkehr von der augenblicklichen wirtschaftlichen Stockung bisher un- berührt ist.— Die Mindereinnahmen im Güterverkehr gegenüber dem Vorjahr betrugen vom 1. April bis 31. August 9174 000 M. Ein großer Teil der Mindereinnahmen fällt auf das rheinisch-west- fälische Kohlengebiet. Ter große amerikanische Trust, an dessen Spitze der bekannte Millionär Morgan steht, dehnt sein Herrschaftsgebiet immer weiter aus. Die neueste Transaktion ist, daß das Konsortium die Dampfer- gesellschaft White Star-Linic angekauft hat. Dadurch wird eine der bedeutendsten amerikanischen Dnmpferlinien von dem obengenannten Syndikat kontrolliert. Die White Star-Linie besteht aus 24 Dampfern, zu denen die besten und größten Schnelldanipfcr des Atlantischen Oceans gehören. Der„Oceanic",„Tentonic",„Majestic" und „Britannic" befinden sicki unter den Ricsendampfern dieser Flotte, zu welcher auch der erst vor kurzem eingestellte Dampfer„Celtic" gehört, welcher als der größte Dampfer der Welt angesehen wird. DaS sogenannte Morgau-Syndikat kontrolliert jetzt die drei Danipfer- gescllschaften, die Leyland-Gesellschast. die sogenannte American- Linie und die White Star-Linie. 0 Der Zweck des Unternehmens fann natürlich nur der sein, die einen fast überflüssigen dritten folgen ließen, und daß im Verlauf sich sogar im„ Echo" durch Inserat beschwert, daß er nicht auf Frachtgebühren für die Erzeugnisse des Stahltrustes je nach Bedarf des Ganzen das Musitspiel immer mehr und mehr vom Sprechspiel der Liste der Ausschluß Kandidaten stehe. Und fueint herabzusetzen, um die Ausfuhr nach den überseeischen Ländern zu verdrängt wird. Im ersten Att ein musikalisches Meisterwerk die Leute weiter offen erklären, daß sie um weniger Pfennige scheinbegünstigen. nach dem andern: Ninas Brautlied vom dunkeln Unbekannten", baren Mehrverdienstes willen Solidaritätsgefühl, Nächstenliebe, Ueber die Lage des englischen Arbeitsmarktes im Monat ein Terzett über einen falschen Grafen( wie schade, daß dies ohne Disciplin und Organisation zum Teufel gehen lassen, so kann auch Zusammenhang da steht!), und ein fräftiges Finale. Im zweiten an der Ehrlosigkeit dieser Anschauungs- und Handlungsweise kein Auguſt giebt die Septembernummer der„ Labour Gazette" folgende Att: ein Bangigkeitslied Ninas von der Bühne( sollte mir da eine Zweifel bestehen. Im Falle Baumgart liegen die Verhältnisse noch Austunft: 124 Gewerkschaften, mit einer Gesamtmitgliedschaft von Gegensäglichkeit in der Charakterisierung entgangen sein?); ungünstiger für die Accordmaurer, als sie in der Broschüre des Hams 543 971, sandten statistische Aufstellungen an das Arbeitsamt. Sie hatten 3,9 Proz. Arbeitslose gegen 3 Proz. im Monat August dann eine Unterweisung Ninas im Cancan durch die theater burger Gewerkschaftskartells dargestellt sind. Soubrette Sylvia blütigere ( fie tann Ian' Cancan" Die späteren Ausführungen des Genossen Auer in der Sache Die Lohnänderungen im Berichtsmonate betrafen ,, i fann fan' Cancan"); endlich wieder ein gutes, doch durch die bis- zeigen, daß das Schiedsgericht den wirtschaftlichen Verhältnissen 103 419 Arbeiter; 101 354 Arbeitern wurde der durchschnittliche Herige Verschleppung wirkungsloseres Finale. Im dritten Aft ein ziemlich entrückt gewesen sein muß. Solche Anschauungen werden Wochenlohn um 2,24 M. reduziert; 2065 um 1,50 M. erhöht. Im Vereinigungsduett der Gatten, vielleicht das musikalisch bedeutendste in den Kreisen der Arbeiter, die täglich den wirtschaftlichen Kampf Monat August 1900 hatten 333 680 Arbeiter eine Lohnerhöhung von Stüd. Ueberhaupt zeigt der Komponist jedesmal, wenn er zu Worte zu führen haben, nicht begriffen werden. Es läßt sich dem Schieds2,80 M. die Woche zu verzeichnen. Ueber die allgemeine tommt, seinen entschieden künstlerischen Beruf von den ersten spruch sogar grobe Fahrlässigkeit nachweisen, indem einige Fälle mit Geschäftslage sagt der Bericht:„ Ein Vergleich mit dem Takten der Ouverture an. Frren wir nicht, so ist er identisch einander vermengt worden sind. Ebenso ist die Darstellung Auers vorigen Jahre zeigt, daß die große Mehrheit der wichtigen Industrien mit dem Kammervirtuosen und Geiger in der Wiener Hofkapelle und über den Fall Hüttmann unzutreffend. im Rüdgang begriffen ist." 1900. Theater. " Lehrer der Harfe am Wiener Konservatorium( an dem ein Professor Die Thatsache, daß das Schiedsgericht so offen zu Tage liegende Anton Zamara ebenfalls Harfe lehrt). Herr C. M. Ziehrer ist Dinge mit so geringem Verständnis behandelt habe, laffe die Frage unsers Wissens den Wienern längst bekannt als Dirigent einer gerechtfertigt erscheinen, ob daran vielleicht das Getrennt- Marschieren unterhaltlichen Kapelle. Unterhaltlich, wie eine lustige Fanfare, schuld trage. ohne künstlerischen Ehrgeiz, setzt denn auch setzt denn auch seine„ Land- Jedenfalls stehe fest, daß der Schiedsspruch eine schwere Schädigung Residenz Theater. Tragödie der Seelen von streicher" Ouverture ein. Und dann ein alter Singfang der gesamten Arbeiterbewegung bedeute. Nicht bloß der GewerkschaftsBracco. Das Residenz- Theater hat manche litterarische Erfolge nach dem andern, alles die bekannten Wiener Tanz bewegung, sondern auch der Partei wird durch denselben unabsehbarer gesehen. Wenn jetzt die Direktion den Willen hat, neben den leichten und Liedspiel- Weisen, mit dem ewigen Hinaufschlagen in die Serte Schaden erwachsen, weil beide nur auf der Grundlage strengster französischen Schwänken auch der Litteratur ihre Aufmerksamkeit oder Septime, mit den falschen Betonungen und den Sentimentali- Disciplin aufgebaut sind und bestehen können und diese Disciplin zuzuwenden, darf man das als einen höchst erfreulichen Rückfall" täten, die, wie in dem Sang zu einer goldenen Hochzeit( Wenn im durch den Schiedsspruch untergraben wird. bezeichnen. Um so mehr als das Engagement 8idels beweist, Lenz die jungen Rosen") so lang über sich hinwegtäuschen, bis ein Es ist für uns als Parteigenossen keine angenehme Pflicht, daß daß es sich nicht um eine flüchtige Laune, nicht um einen tugend- Dacapo diese Einförmigkeit unerträglich macht. Im Laufe des wir den Führern dieser Partei, die sonst unser volles Vertrauen behaften Entschluß handelt, der schnell gefaßt auch schnell vergessen ist. Stückes erhebt sich die Musik immerhin zu manchem hübschen Walzer- fizen, sagen müssen, daß sie in einer der wichtigsten Fragen des Es liegt offenbar ein Plan vor und hinter dem Plan steht offenbar duett und dergleichen, und merkwürdigerweise zu einer nicht üblen Klassenkampfes mit uns in Widerspruch geraten sind. Aber das ein Wille, den man loben muß, wie nun auch immer im Laufe der Instrumentierung. Hier hat vielleicht Herrn Ziehrer seine Dirigenten- darf auch nicht unausgesprochen bleiben. Es trifft ganz gewiß Saison die Resultate sich gestalten mögen. thätigkeit, wenigstens relativ, mehr genügt, als Herrn Bamara seine auch die Gewerkschaften ein Teil der Schuld, daß in In dem dreiaftigen Schauspiel des Italieners handelt es sich Solistenthätigkeit nügte. Parteifreisen solche Ansichten, wie sie der Schiedsspruch offenbart, um das Glück einer Ehe. Der Mann ist ein Schriftsteller, ein Im Friedrich Wilhelmstädtischen Theater gab's gute schau- möglich werden konnten. Es sollte in den Gewerkschaften dafür Philanthrop, der das Gesetzbuch bekämpft, weil es ein finstres Buch spielerische und Regieleistungen; man ahnt faum, was zum Ein- gesorgt werden, daß den Mitgliedern derselben jede Woche ein bis ist, das die Begriffe Vergeben und Vergessen nicht kennt. Er ist studieren eines solchen Massenaufgebots gehört. Gesungen wurde zwei Abende für die Partei übrig bleiben. ein Manu, den ein erfahrener, allzu erfahrener Freund zum Teil unerträglich. Anna Calice als die Landstreicherin Bei der Aufregung, die der Schiedsspruch hervorgerufen, sei es als einen„ Gläubiger der Humanität“ bezeichnet, weil die fang und spielte wohl am besten. Sigmund Steiner, der aber auch nicht zu wünschen, daß derselbe auf dem Parteitage furzerHumanität ihn nie zurückzahlt, was er in ihren Diensten selbst schon ein Stück Geschichte der Operette verkörpert, ist einer der hand abgethan wird. Im Gegenteil sei nur zu wünschen, daß verbraucht. Von seiner Frau wird er schwärmerisch ge- stimmträftigsten Tenore, leider mit einer manchmal bis zum Rohen möglichst Klarheit geschaffen wird. Hoffentlich wird die Frage iir liebt, mit jener Liebe, in der Verehrung stedt. Er steht auf dem flachen Tongebung. Der neue Tenor des Theaters des Westens, einer Weise geregelt, die beide Teile befriedigt. Gipfel meiner Gedanken, sagt sie selbst. Da trifft es sich einmal, Siegfried Abler, hatte Gelegenheit, seine Vorzüge, zumal Buchdrucker Döblin: Es liegt in der Natur der Sache, daß nach daß er lange abwesend ist, während sein erfahrener, allzu erfahrener ebenfalls eine Stimmfülle, zu verwerten, verriet aber auch den Maurern die Buchdrucker zu Worte kommen, wenn auch nicht gesagt Freund im Hause ein- und ausgeht. Er stellt der Frau nach und sie wieder seinen Mangel an der richtigen Bildung höherer Töne. werden kann, daß es sich bei den Vorgängen in der Leipziger Volksfällt vor seinen Nachstellungen. Vielleicht fällt sie, eben weil sie Was hier die Trägerinnen der weiblichen Hauptrollen, zeitung" in der Arbeiterschaft so geregt habe, wie jetzt in der Angelegen ihren Mann verehrt. Bielleicht war in ihrer Liebe zu viel Lina Doninger als Nina und Margarethe Liebant- heit der Maurer. Im übrigen ist es durchaus kein neuer StandVerehrung und sie sehnte sich, wenn auch unbewußt, nach einem Groß als Soubrette Sylvia, geleistet haben, ist gefangstechnisch punkt, den das Schiedsgericht in der Sache eingenommen hat. Das brutalen rücksichtslosen Mann. Wie das Sehnen gestillt ist, folgt die und schauspielerisch aller Ehren wert. Schade, daß die Erstgenannte Verhältnis von Partei zur Gewerkschaft jei schon auf dem Kölner graue Ernüchterung, folgen Scham, Neue, Verzweiflung, Thränen. ihre Stunft nicht auch für eine solche Charakteristik verwenden konnte, Barteitage 1893 so aufgefaßt und beurteilt worden. Das fündige Vergehen hat ein Kind zur Folge und wie wir sie in dieser Rolle vermißten. Die Legtgenannte scheint wohl in der socialdemokratischen Partei die Vertretung der Arbeiter, nim erbebt die Frau jedesmal, wenn ihr Mann sich dem uns eine ebenjolche Theaterblütigkeit und Bretterroutine zu be- aber ob man in der Partei auch die nötige Beachtung für die GeKind in Liebe nähert. Das Verhältnis zwischen den Eheleuten wird figen wie die köstliche Figur, die sie darzustellen hatte. Unter den werkschaften habe, das müsse leider bezweifelt werden. Wir untergetrübt und verbittert. Als schließlich die Spannung nicht mehr zu Vertretern kleinerer Partien fielen uns im Theater des Westens schätzen die Notwendigkeit und Mithilfe der politischen Bewegung ertragen ist, nimmt die Frau das schwere Kreuz auf sich und be- Friedrich Alberti und im Friedrich- Wilhelmstädtischen Theater feineswegs, aber wir müssen auch von der Partei be= tennt ihre Schuld. Der Mann ist zunächst starr vor Entseßen, will Gustav Kaitan insbesondere durch ihre guten Stimmen auf. anspruchen, daß man die Notwendigkeit der Gewerkschaften dann aber doch vergeben, wenn sie sich von dem Kind trennt. Aber Die Regie in Charlottenburger Operntheater( Jacques rückhaltlos anerkennt. Daß das noch nicht geschieht, liegt die Frau bleibt bei dem Kind Goldberg) giebt sich Mühe, auf der alten Höhe zu bleiben. vielfach auch an dem Verhalten der Gewerkschaftsführer, die Der Mann verläßt nun das Haus und flieht in die Allein im zweiten Att scheiterte sie an einer Unfertigkeit der Einstudierung zwischen Partei und Gewerkschaften fortwährend hin und her Einsamkeit des Dorfes. Unterdessen muß die Frau, die in dem und an der Weitschweifigkeit des Textes. So langsam tann pendeln, ängstlich bemüht, nirgends anzustoßen. verödeten Heim zurückbleibt, einen schweren Kampf durchfechten. es hinter den Coulissen nicht hergehen, und so darf es nicht herDas Kind, das dem Ehebruch entsprossen ist, ist frant, trant von gehen, wenn einem Komponisten die Entfaltung einer solchen dramaGeburt an, frank durch die zerrüttéte Lebemannskonstitution seines fischen Sturmbewegung ermöglicht werden soll, wie sie Bamara Erzeugers. Es stirbt schließlich. Damit ist eine neue schwere Buße unter günstigeren Umständen leisten könnte. An Reinhold auf die Frau gelegt, das Hindernis der Versöhnung ist beseitigt e Ilhof. dem vielseitigen Theaterdirektor Mondefir, wird es und Mann und Frau finden sich im letzten Aft in einem melancholi- jedenfalls nicht fehlen, wenn das Ensemble mindestens zu rascherem schen Wiedersehen. Beitmaß gebracht werden soll.Derlammlungen. SZ. Eine politische Partei fann weit eher eine abweichende Meinung vertragen, als die Gewerkschaftsbewegung. In der Praxis ist es aber so, daß man in der Partei zwar den Bertretern abweichender Meinungen zu Leibe gehen will, dagegen den Sonderbündlern in den Gewerkschaften alles durch die Finger sieht. Wir wissen aber, daß beide Richtungen zusammen wirken müssen, folglich verlangen wir für beide auch gleiches Recht. Kaufmann Maaß: Nach dem Regulativ der Berliner Gewerkschaftskommission haben sich die derselben angeschlossenen Ge daß sich die Gewerkschaften um Schuß an die Partei wenden. Redner ist für Aufhebung des Schiedsspruchs, weil es Sache der Gewerkschaften sein müßte, allein mit ihren renitenten Mitgliedern fertig zu werden. Es seien ja schließlich auch schon Fälle vorgekommen, daß die Gewerkschaften gegen die Partei gesündigt hätten, ohne von dieser zur Rechenschaft gezogen worden zu sein. Schuhmacher Herrmann und Schneider Schulz wenden Und die Tragödie? Die Tragödie der Seelen? Es kann nicht befremden, wenn diese Frage erhoben wird, wie sie erhoben worden ist. Nichtsdestoweniger ist die Tragödie vorhanden, nur daß das tragische Moment im letzten Akte stärker hätte betont werden müssen. Nie kann ich das bleiche Kindergesicht vergessen, sagt die Frau, und immer wird Mit der Hamburger Accordmaurerei in mir die bange Frage aufsteigen, ob ich seinen Tod nicht viel beschäftigte sich eine Sigung der Delegierten der Berliner leicht gewünscht habe. Und der Mann hätte hinzufügen tönnen: Gewerffchaftskommission, zu welcher auch die GewerkImmer wenn ich Deine stumme Trauer seh', wird ein Schatten schafts- Vorstände geladen waren. Die Versammlung fand am durch unsre neue Ehe huschen, denn ich weiß, daß diese Trauer dem Freitagabend im Gewerkschaftshause statt. Vor Eintritt in die Kinde eines fremden Mannes gilt." So ist die Tragödie Tagesordnung gab Genoffe Schulti folgende Erklärung ab: allerdings vorhanden und da es keine Tragödie ist, die mit Gift" Infolge der von den Tabalarbeitern gegen den Konjumverein sich ebenfalls namens ihrer Gewerkschaften gegen den Schiedsspruch. und Dolch durchgefochten wird, da es vielmehr am Schluß ein Berlin- Nixdorf sowie gegen den Lagerhalter desselben, Genossen Es stehe nicht im Organisationsstatut, daß die ehrlose Handlung, tragisches Wiederfinden giebt, darf man auch von einer Tragödie der Emil Voigt, Vertrauensmann des vierten Wahlkreises, erhobenen Be- wegen deren der Ausschluß erfolgen könne, sich gegen die Partei Seele sprechen. Schade nur, daß im letzten Aft die tragischen schuldigungen haben die Genossen des Kreises nach eingehender richten müsse. Und ehrlos sind die in Rede stehenden Handlungen. Töne nicht fester flangen; sie wären dann nicht so vielen ent- Prüfung der Sache nichts gefunden, was den Genossen Boigt Es sprachen weiter für die Aufhebung des Schiedsspruchs Frig gangen. in irgend einer Weise belastet. Ferner wurde nach Einsicht der( Kupferschmied), Hübsch( Textilarbeiter) und Fritsch( Maurer). Die Ausführung des vorhandenen tragischen Motivs ist im ersten Bücher und Belege festgestellt daß die letzte Anschaffung von Hanes Hierauf gelangte folgende von Silberschmidt empfohlene Aft fein und geschickt. Es fällt da manches nachdenkliche Wort, wacker- Kautabat am 3. Mai, also fieben Wochen vor dem Boykott, in Resolution gegen eine Stimme zur Anahme. dessen man sich gern erinnert. Im zweiten Aft müssen wir einige Höhe von 6,50 M. stattgefunden habe. Die Genossen sind deshalb von den bösen Effekten mit in den Kauf nehmen, die von den der Ansicht, daß in ähnlichen Fällen die Gewerkschaften sich erst mit Theaterarbeiten der Italiener nun einmal unzertreinlich scheinen. den maßgebenden Faktoren in Verbindung zu setzen haben, ehe sie Der dritte Att endlich ist zu blaß, hält sich aber von theatralischer in der Weise, wie geschehen, solche Dinge in die Oeffentlichkeit bringen Unnatur fern. Welche Töne wir hier im Schlußaccord gerne hätten und dadurch die Allgemeinheit schädigen." stärker flingen hören, haben wir bereits gesagt. W E. S. " Die Delegierten. der Berliner Gewerkschafts- Kommission betrachten den Schiedsspruch in Sachen der Hamburger Accordmaurer als einen Fehlspruch ärgster Art, der geeignet ist, die Arbeiter= bewegung( Gewerkschaft und Partei) auf das schwerste zu schädigen. Die Berliner Gewerkschafts- Kommission erwartet deshalb vom Parteitag in Lübeck die Aufhebung des Schiedsspruchs." Börner als Vertreter der Tabatarbeiter gab die Erklärung ab, daß die Kommission der Tabatarbeiter obige Erklärung Alsdann berichtete Girbig über den Verlauf des Glaspriifen werde und sich ihre weitere Stellungnahme der Oeffentlich- arbeiterstreiks. Derselbe erhob den Vorwurf, daß die Gewerkfeit gegenüber vorbehalte. schaften durch ungenügende Unterstüßung den ungünstigen Verlauf des Stampfes verschuldet haben. Das sei ein Fehler, der sich an den Gewerkschaften selber bitter rächen würde. Man hätte den Streik noch vier Wochen unterstützen sollen, dann wäre ein Sieg wahrich einlich gewesen. Troydem aber haben die Glasarbeiter den Mut nicht verloren. Fast allenthalben lehnen dieselben es ab, dent Verlangen der Unternehmer, sich einzeln zu melden, nachzukommen. Redner wiederholte dann die Bitte, die Glasarbeiter noch eine Zeitlang zu unterstützen, da dieselben erst in vier Wochen den ersten Lohn erhalten. Im Vordergrund der Darstellung stand wohl eigentlich Bagay, ob er gleich nur eine einzige bescheidene Scene spielte. Frl. of 111 a 11 11 war als Gattin prächtig, natürlich und dabei echt und start im Ton. Wir haben sie früher nie gesehen, aber Sodann referierte Maurer Silberschmidt über oben anwir hoffen, daß die Zukunft uns Gelegenheit bietet, die gegebenes Thema. Derselbe gab in erster Linie einen historischen interessante Bekanntschaft noch recht oft zu erneuern. Ueberblick über die Agitation der Hamburger Maurer gegen die Herr Gerhard, der den allzu erfahrenen Freund spielte, bekundete Accordarbeit. Daraus ist hervor zu heben, daß dieje Agitation beentschiedenes Talent, nur daß ein gewisses unelegantes Etwas in reits im Jahre 1890 eingesetzt hat, was zur Folge hatte, daß die dieser eleganten Theaterarbeit störte. Fast dasselbe läßt sich von Accordarbeit bis zum Jahre 1900 bis auf einige wenige Bauten Herrn Waldemar sagen, nur daß sein Talent uns schwächer verschwunden war. Es ist nun in der Preffe fast immer so darscheinen will, als das seines Partners. gestellt worden, als habe es sich bei den Sperren um die Abschaffung bereits vorhandener Accordarbeit gehandelt. Es könne aber nicht Operettenwoche. Das„ Lämmchen, Lämmchen meeh, Lämmchen, nachgewiesen werden, daß auch nur in einem einzigen Körsten und Link wandten sich scharf gegen den Vorwurf, Lämmchen beeh", das sich vorgestern im Theater des Westens Falle die Entlaffung von Accordmaurern seitens der daß die Arbeiterschaft, speciell die Berliner, ihre Schuldigkeit nicht eingeschmeichelt hat, scheint einem flüchtigen Blick nicht höher Verbandsmaurer verlangt worden fei. Immer habe es gethan hätten. Daß der Streit nicht gewonnen werden könne, das über altem Operettenult 311 stehen als„ Der Lieutenant sich darum gehandelt, daß die letzteren von den Unternehmern die habe man den Glasarbeitern vorher gesagt. Wenn während des Rudi Muggenhain Und Fähnrich Mucki Rodenstein", die Aufführung der Bauten nach den Bedingungen des vereinbarten Kampfes geschwiegen worden sei, so sei es aus Tattgefühl geschehen. tags zuvor im Friedrich Wilhelmstädtischen Theater Tarifs, also in Tagelohn, verlangt hätten. Nicht die Accord- Wie aussichtslos die Situation gewesen sei, gehe u. a. daraus hervor, als Hofenrollen das Publikum entzückten. Und doch ist Adolf maurer seien die Drangialierten gewesen, sondern weil die Accord daß selbst der Generaldirektor Röfice auf ein ungemein vorsichtig Zamara's, Debütantin" ein fritikwürdiges Stück musikalischer maurer fast stets in einem gewissen Stadium des Baues an die abgefaßtes Vermittelungsangebot von den Glasbaronen nicht einmal Dramatik und C. M. Ziehrer's, Die Landstreicher" nicht Unternehmer mit dem Anerbieten herangetreten seien, den Bau in eine Antwort erhalten habe. mehr als eine Vorstadtposse mit Gesang und Ausstattung. Daß Accord zu vollenden, und weil dann die Verbandsmaurer vor die Glasarbeiter eutel schiebt die Schuld an dem ungünstigen aber diese einen ausverkauften Bombenerfolg" erzielte und jene 3wangslage gestellt worden seien, ebenfalls in Accord mitzuarbeiten, Verlauf auf die Centralvorstände, welche vielfach entgegen dem Willen mehr nur die ruhigere Wirkung auf Kenner auszuüben also den bestehenden Tarif zu durchbrechen und Ver der Mitglieder gehandelt hätten. schien, dürfte in der Hauptsache auf die traurige Thatfache zurück- rätern an ihren Kollegen und ihrer Organisation ชน Unentschuldigt sehlten die Vertreter der Brauer, Dachdecker, gehen, daß in weiten Kreisen das Gefühl für die grundsägliche Ver- werden oder aber die Arbeit zu verlassen: deshalb Asphalteure, Maschinisten und Heizer, Musiker, Nabigpuzer und schiedenheit zwischen Leistungen fünstlerischen Wertes und solchen von sei es Stets zu Konflikten gekommen. Man habe den Schlächter. anderweitigem Wert fehlt. Insbesondere durchzieht die Verwechslung Verbandsmaurern wiederholt offen gesagt: Wenn Euer Verband einer geschickten Brettermache mit einem litterarisch wahrhaften Euch die Accordarbeit nicht gestattet, dann tretet doch aus. Also Bühnenspiel einen großen Teil unsres Kunstlebens und speciell auch man habe sich nicht gescheut, die tariftreuen und die Sabungen der Pflege der Operette. Die bekannten französischen Theaterdichter ihrer Organisation befolgenden Arbeiter offen zum Disciplinbruch war das Thema, worüber Reichstags- Abgeordneter Wolfgang Meilhac und Halévy( Neffe des gleichnamigen Stomponisten) aufzufordern. Heine am Freitagabend in einer namentlich von Frauen stait be= hatten im Jahre 1878 ein Stück geschrieben:„ Der Mann der Debütantin." Das Schiedsgericht habe die Frage: Ist Streifbruch eine ehr- fuchten Volksversammlung in der Moabiter Kronenbrauerei referierte. Der Grundgedanke ist die Doppelstellung Ninas als junge Frau und lose Handlung? ziemlich verdunkelt. Die zweite Frage des Schieds: Einleitend bemerkte der Redner, daß das Interesse der Konsumenten als angehende Operettensängerin. Ueber ihn sind nun zwei Librettisten gerichts: Haben die Accordmaurer Streit- und Sperrebruch be- mit dem der Berliner Milchhändler gegen die geplante Milchcentrale gekommen, H. v. Waldberg und A. M. Willner; sie haben da einen gangen? ist ganz falsch gestellt. Die Frage mußte sich decke. Da man ihm( Redner) leicht entgegnen könne, daß Operettentert geschaffen, der einen so vernünftigen Aufbau aus jener lauten: Haben die Accordmaurer ihre Hand dazu geboten, die er als Jurist in solchen Dingen keine Sachkenntnis besize, Grundsituation ergiebt, daß im wesentlichen nur noch die Hauptsache Bauten zu nichttarifmäßigen Bedingungen fertig zu stellen? wolle er bemerken, daß er mit dem eigentlichen Leiter fehlt: die Begründung alles Weiteren aus einer Doppelnatur der Dann hätte die Antwort anders lauten müssen, denn dies haben die des Milchringes, dem Dekonomierat Ring- Düppel, eine persönführenden Person. Was hätte ein Komponist von dem Können und Accordmaurer bewußt und abfichtlich gethan. Das Bewußtsein ihrer liche Unterhaltung vor einigen Tagen gepflogen und sich gleichzeitig dem Geschmack Alfred Zamara's aus einer solchen Vertiefung zu schädlichen Handlungsweise haben dieselben schon dadurch gehabt, von der überaus großen Menschenfreundlichkeit" dieses Herrn übermachen vermocht! So aber muß sich seine Kunst der Charakterisierung daß die Frage der Accordarbeit seit zehn Jahren nicht von der zeugt habe. Herr Ring habe versichert, daß man bei der Milchbeschränken auf den Gegensatz zwischen einer Musik, die das gewöhn Tagesordnung verschwunden ist und alle Beschlüsse, denen ja auch lieferung vom 1. Oftober ab nicht unter 13/2 Pf. pro viter jener Geite light widersprochen worden ist, die schädlichkeit liefern herbe, ba bet diesem Breite ein Gewin? zielt werden liche Menschenleben, und einer, die das Theaterleben kennzeichnet zwischen Ihrischen Erhebungen einerseits und Lämmchencouplets andrers dieses Systems hervorgehoben haben. Es seien aber auch Beweise tönne. Man wolle sogar in Zukunft möglichst" beffere Qualität feits. Dazu tommt nun der Umstand, daß seine Librettisten einem fubjettiver Natur vorhanden, daß es an dem Bewußtsein der Schäd- liefern, als sie jest polizeilich, das heißt mit 2,7 Broz, Fettgehalt famos dramatischen ersten Att einen verschleppten zweiten und lichkeit bei den Accordmaurern nicht gefehlt hat. Einer derfelben hat verlangt werde! Das scheine aber genau dieselbe MenschenfreundDer Milchring und die Milchvertenerung da " 1 4 lichkeit zu sein, wie man sie seiner Zeit beim Fleischbeschaut- Gesetz| hat nach dem allgemeinen Urteil der Kassenverwaltungen für die einem Grunde nicht eintrat. Außerdem wurde ber unbefeitens der Agrarier vorgab! Das heißt: zum Nußen der Kassen beträchtliche Vorteile, für die Apotheker große Nachteile gewiesene, aber auch unwidersprochen gebliebene Vorwurf erhoben, Agrarier! Und dabei angeblich alles im Interesse der Mittel- zeitigt. Durch die bisherigen Maßnahmen ist bees fei, obwohl am 1. Mai ds. Js. in der Bockbrauerei für 2 M. stands- Parteien." Ja, für diese Mittelstands- Parteien, die gerade wirkt, daß die Kassen an Arzneitosten ganz beserviert wurde, am 2. Mai eine fingierte Rechnung über 3 M. pro im Moabiter Stadtteil noch verhältnismäßig stark vertreten sind, deutende Ersparnisse erzielt haben. So hat die Al- Mann vorgelegt worden. Hiernach beschließt die Delegierten Vers dürfte nunmehr wieder einmal die Zeit zur inneren Einkehr gekommen gemeine Orts- Krankenkasse für Charlottenburg im 2. Quartal nur fammlung des Berliner Gewerkschaftskartells: Die Delegierten sein, um zu erkennen, bei welcher politischen Partei am besten ihre 7965 M., davon 6878 M. an die Apotheken, für Arzneimittel veraus- sprechen ihr Bedauern über die unwahren Angaben der Vertreter Interessen gewahrt sind! Nachdem Redner alle schon bekannten Momente gabt und im Verhältnis zum Vorjahre 900 M. erspart. Im des Vereins der Kellner Berlins und Umgegend aus und verurteilen bezüglich der Milchverteuerung ausführlich erörtert, verweist er noch 3. Quartal, das hauptsächlich in Betracht kommt, sind bis die Handlungsweise betreffs der Lohmunterbietung auf das entschiedenste. auf den geplanten großen Nachteil für die Berliner Händler, welcher zum 18. September 1111r 4626 M. für Medikamente ber- Sie machen die weitere Zugehörigkeit des Vereins zum Gewerkschaftsdarin besteht, daß in Zukunft nicht mehr Berlin, sondern der ausgabt, so daß ca. 5000 M. erspart sind. Für die Apotheker be- kartell von der strengen Innehaltung des von der Fachkommission Stall des betreffenden Gutes als„ Erfüllungsort" gelten deutet dies aber eine Mindereinnahme von etwa 8000 M., da ihnen der Gastwirtsgehilfen Deutschlands im Mai 1900 aufgestellten Lohn= foll! Das heißt, daß der Milchhändler bis jetzt schlechte oder schlecht nur etwas über 2000 M. zugeflossen sind. Wenn auch bei den tarifs abhängig." gewordene Milch noch auf dem Bahnhof 2c. zurückiveisen konnte, wo andern Kassen die Ersparnis nicht ganz so hoch sein wird, so ist doch Bolter als Vertreter des angeschuldigten Vereins verteidigte ein Nahrungsmittel Untersuchungsamt vorhanden ist. Dagegen bereits festgestellt, daß die Ausgaben für Arzneien allgemein geringer diesen und meinte u. a., er wolle auch die Löhne hochhalten. müssen in Zufunft die Händler, um gegen Nachteile geschützt zu geworden sind. Die Befürchtung, daß die Kassen während des Kampfes Zwei in der Versammlung erschienene Vertreter des Verbandes fein, auf ihre Kosten einen Untersuchungs- Bevollmächtigten zur bedeutende Striegskosten zahlen müßten, ist nicht eingetroffen; das deutscher Gastwirtsgehilfen traten dem Vorredner entgegen und beRevision aller Ställe unterhalten, da die„ Centrale" noch Ablieferung ist um so bemerkenswerter, als die Apotheker bekanntlich den Kassen tonten, daß die erhobenen Vorwürfe voll und ganz der Wahrheit vom Stall keine Rüge mehr entgegennimmt. Welche Unzuträglich die vordem angeblich gewährten Vergünstigungen entzogen und entsprächen. keiten daraus erwachsen, ist gar nicht abzusehen. Da die Milch- ihnen die höchsten, zulässigen Preise berechnet haben. Die Apotheker Reuter, Th. Fischer und Arendsee sprachen für die Händler, deren Existenz durchaus nicht glänzend, sondern eher prole- befinden sich im Gegensatz hierzu in einer recht üblen Lage. Sie Resolution. Dieselbe wurde gegen eine Stimme angenommen. tariermäßig sei, die Milch von der„ Centrale" zwar teurer bezahlen, haben bisher schon eine sehr erhebliche Einbuße erlitten und neue Ueber den Ausgang des Generalstreits der aber an die Kunden nicht teurer verkaufen sollen, so scheint es eben nur Zwangsmittel gegen die Kassen stehen ihnen nicht mehr zur Ver- Flaschenmacher berichtete Glasarbeiter Dörwald. Durch darauf abgesehen zu sein, erst die Kleinhändler zu ruinieren, fügung. Es ist deshalb fast gar nicht begreiflich, daß sich ins- den von den Fabrikanten in Flugblättern ausgenutzten bekannten um alsdann die Preise dem Publikum selbst zu bestimmen. besondere die weniger gut fituierten Apotheker, die am meisten unter Artikel der„ Holzarbeiter- Zeitung" sei der aussichtsvolle Streit einer Möge das Publikum zu geeigneter Zeit die nachdrückliche Antwort diesem Kampf zu leiden haben, von ihren unverständigen Führern jämmerlichen Niederlage zugeführt worden. Heftige Angriffe richtete geben durch den Boytott gegen den Milch ring, auch wenn noch nicht losgesagt haben. Trotzdem verschiedene Kassenvertretungen Redner auch gegen die großen Verbände, die durch bessere Derselbe ähnliche verwerfliche Mittel, wie seine Kollegen seinerzeit in mit dem gegenwärtigen Zustand zufrieden sind, und erklärt haben, Unterstützung den Glasarbeitern leicht München, anwendet, wo man in besonderen Läden die Milch zu daß das finanzielle Verhältnis für die Staffen jetzt besser sei, verhelfen können. zum Siege hätten Die größte Schuld treffe die General Schlenderpreisen verkaufte, um die Händler zum Nachgeben zu als es der eventuell zu gewährende Rezeptur- Rabatt schaffen fommission in Hamburg. Dörwald und fast alle nachzwingen. Wenn aber die kurze Zeit bis zum 1. Oktober gründlich könne, so sind doch noch verschiedene Mittel in Aussicht genommen, folgenden Redner führten den Artikel in der„ Holzarbeiterausgenutzt wird, dann dürften die Absichten des Herrn Ring- Düppel um die Apotheker zur Anerkennung der Forderung zu zwingen. Beitung" auf die Generalfommission zurück, deren ausführendes gründlich vereitelt werden.( Stürmischer Beifall.) Unter anderm wird zur Zeit die Gründung einer Art Organ Nöste nur gewesen wäre. Piesker teilte mit, daß durch das Es entwickelt sich nunmehr eine recht lebhafte Aussprache, an oniumgenossenschaft erwogen, durch die es ermöglicht Kartell bereits 3871 M. für die Glasarbeiter aufgebracht worden welcher ein Gegner troß mehrfacher Aufforderung sich indessen nicht werden soll, daß sich die Kassenmitglieder die von den Kassen direkt seien. Eine Anzahl Listen stehen noch aus. Die Sammlungen jollen beteiligte. Ein Redner bemerkte, es sei ihm versichert worden, daß zu beziehenden Medikamente nicht nur von einer Stelle, sondern von zu Gunsten der noch auf längere Zeit beschäftigungslosen GlasHerr Ring Dippel bereits bei der Polizeibehörde beantragt und der ihnen zunächst liegenden Geschäftsstelle einer der beteiligten Kaffen arbeiter fortgesetzt werden. auch schon die Zusage erhalten habe, daß der bisherige Fettgehalt besorgen können. Außerdem wird die Einführung von Bons In der Sitzung fehlten die Vertreter der Bäcker, Maler und von 2,7 Proz. herabgesetzt werde. Wolfgang Heine spricht( Gutscheinen) geplant, den der Arzt bei Verordnung von Hand- Polsterer( Tapeziere). daraufhin seine Verwunderung aus, daß Herr Ring ihm( Redner) verkaufsmitteln an Stelle des Rezeptes benutzt. Bisher wurde jedes gegenüber davon nichts geäußert, sondern gerade das Gegenteil Mittel auf einem Rezept verordnet, und dadurch war es möglich, Im Wahlverein für den 1. Reichstags Wahlkreis sprach gefagt habe! eine stellt nunmehr öffentlich an Herrn daß die Kaffen z. B. für Ricinußöl, daß den Privatpatienten 10 Bf. am Freitag Genosse Stadtv. Heimann über das Thema:„ Einiges Ring Düppel die Frage: Warum haben Sie in Ihrer fostete, 25 Pf. bezahlen mußten. Auf diesem geplanten Bon soll von dem, was die Stadtgemeinde für die Gesundheit ihrer MitUnterredung mit mir dieses Ihr Vorhaben mir der Arzt lediglich die Ware und den Preis vermerken. Der Bon bürger an Körper und Geist thun könnte". Der Vortragende schilderte, gegenüber verschwiegen? Redner wünschte zum Schluß, wird an den Apotheker nicht abgeführt, sondern das Kassenmitglied nachdem er einleitend auf den Mangel an Selbstverwaltung als auf daß während des Kampfes sich die Frauen in den Familien auch verlangt mündlich das ihm verschriebene Mittel und bezahlt es die Grundursache der vielen Mißstände auf dem Gebiete der Kom einige Einschränkungen auferlegen, damit der Kampf gegen die und erhält vont der Kasse das Geld für den Bon munalverwaltung hinwies, eingehend die Nebelstände, die im SchulAgrarier siegreich durchgeführt werde. Die Milchhändler selbst sollten ersetzt, event. kann der Betrag schon vorher von einer wesen, im Wohnungs- und im Krankenhausivesen herrschen, und alsbald in allen Zeitungen einen Aufruf veröffentlichen; später aber der in Betracht kommenden Droguenhandlungen erhoben werden. zeigte, wie durch leicht durchführbare Reformen auf den bei Reichstags- und Gemeindewahlen nur der Partei ihre Stimme Die Central Kommission wird den Kassen zur geeigneten Zeit verschiedenen Gebieten wesentliche Verbesserungen der troſtgeben, durch welche sie zum Siege gelangen! Hierauf wurde nach- die entsprechenden Vorschläge unterbreiten. losen Zustände herbeigeführt werden könnten, wie sich aber stehende, vom Vorsigenden Schumann verlesene Resolution Dem Referat folgte eine längere Diskussion, in der allgemein die bürgerlichen Vertreter jeder durchgreifenden Reform enteinstimmig angenommen: die Situation als günstig geschildert wurde und aus der zu entgegenstellen und diesbezügliche Anträge mit den nichtigsten VorDie Volksversammlung erklärt einmütig die wucherischen und nehmen war, daß die Kassenverwaltungen sowohl als auch die wänden zurüchiveisen. Aber wenn auch, führte der Redner zum gemeingefährlichen Pläne zur Milchverteuerung mit allen zulässigen Kassenmitglieder sich den Verhältnissen völlig angepaßt und der Schluß aus, die socialdemokratischen Vertreter in der GemeindeMitteln befänipfen, namentlich auch dafür sorgen zu wollen, Kampf ohne besondere Schwierigkeiten noch auf lange Zeit fort vertretung nichts Bedeutendes erreichen könnten, so stellten sie doch daß die Frauen des arbeitenden Volkes die Milchhändler im gesetzt werden kann. Herr Dr. Friedeberg berichtete über die vom gewiffermaßen das Gewissen der Stadtverordneten- Versammlung Stampfe gegen die Verteuerung der für Kranke und Kinder unentbehr- Verbandstag der Orts- Krankenkassen Deutschlands gefaßten Beschlüsse dar, und dadurch, daß sie die Motive, von denen die Mehrheit gelichen Nahrungsmittel mit allem Nachdruck unterstützen und die den Arzneiwucher betreffend und teilte mit, daß auch ein Teil der leitet werde, aufdeckten, würde diese zu manchen Zugeständnissen jenigen Geschäfte meiden, in denen Ring- Milch verabfolgt wird. Der beteiligten Behörden der Frage näher treten und hoffentlich die so gezwungen. Mit der Kleinarbeit des Tages, die hier geleistet Ueberschuß der Tellersammlung wurde den Glasarbeitern über- sehr berechtigten Wünsche der Kassen nicht unberücksichtigt laffen werde, misse man die weltumspannende Idee des Socialismus verwiesen. werden. Dr. Friedeberg empfiehlt den freien Hilfskassen, Jungs- binden. Hieraus schöpfe das Proletariat seine sittliche Kraft, und tassen 2c., die an dieser Frage genan so wie die Orts: um das Ziel zu erreichen, müsse auf allen Gebieten gekämpft Eine gut besuchte Versammlung der Krankenkassen- Krankenkassen interessiert interessiert sind, ebenfalls im Sinne der werden. An den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag Vorstände und Verwaltungsbeamten tagte am Freitag im Beschlüsse zu wirken. Von einem Vertreter der Schöneberger fuüpfte sich eine rege Diskussion, in der noch mehrere Beiträge zur großen Saale des Gewerkschaftshauses. Zunächst referierte Herr Kasse wurde mitgeteilt, daß dem Apotheker Herrn 2utter D. Staller über die Abgabe von Medikamenten auch anscheinend seitens der Behörden allerlei Schwierigkeiten beseitens der Krantentassen. Wie der Referent ausführte, reitet werden. Nachdem es den Apothekern nicht gelungen ist, Herrn hat sich die Centralkommission eingehend mit dieser Frage be- Lutter von den Vereinbarungen mit den Kassen abzubringen, ist er schäftigt und ist daraufhin zu dem Resultat gelangt, den Kranken- verschiedentlich denunziert und ihm darauf hin auch der bei ihm betassen zu empfehlen, mit der Einführung einiger Präparate schäftigte Lehrling entzogen worden. Außerdem hat die Behörde in den ersten Versuch zu machen. Seitens der Stasse sollen vorläufig allernächster Nähe eine neue Apotheke konzessioniert und ihm eine Aromatische Eisentinttur, Russischer Spiritus und Santalfapfeln in empfindliche Konkurrenz geschaffen. Die Kassen werden bemüht sein, den geeigneten Mengen angeschafft und direkt an die Kassenmitglieder daß eine Schädigung nicht eintritt. lant ärztlicher Verordnung abgegeben werden. Die Centralkommission hat aus verschiedenen, wohlerwogenen Gründen gerade diese Medifamente als zur Einführung geeignet erachtet. Unter anderm ist berücksichtigt worden, daß diese Mittel ganz besonders häufig verordnet werden und daß durch die direkte Abgabe derselben von der Kaffe Kasse an die Mitglieder eine ganz bedeutende Er sparnis erzielt wird. So 3. B. berechnen die Apotheker jezt für 500 Gramm Eisenpräparat 3,40 m., während sie der OrtsStrankenkasse, die diese Präparate selbst beschafft und an ihre Mit glieder abgiebt, nur 90 Pf. tosten. Rechtlich dürfte es kaum zweifelHaft sein, daß die Kassen zu diesem Verfahren berechtigt sind und Das Verliner Gewerkschaftskartell hielt am 20. September nur der§ 367 des Strafgesetzbuches, der den Verkauf und die Zu- in der Dragonerstraße 15 eine Sigung ab. Kleinlein als Rebereitung von Gift und Arznei und das Ueberlassen der Arznei an visor gab die Abrechnung für die Zeit vom 16. Mai bis zum andre 2c. verbietet, auf die Kassen keine Anwendung finden kann. 26. August 1901. Die Gesamteinnahme betrug 2433,80 M., die Wenn auch das Oberlandesgericht in Breslau vor zwei Jahren ein Gesamtausgabe 2147,68 m., wovon 1662,75 M. den streikenden Urteil gefällt hat, nach welchem die Kaffen zu der Abgabe von Glasarbeitern zuflossen. Am 26. August verblieben einschließlich Medikamenten nicht berechtigt wären, so haben die Ober- des Bestandes vom Mai 491,57 M. in der Kasse. Dem Kassierer Landesgerichte in Frankfurt und Halle und auch das Kammer- Piester wurde Decharge erteilt. gericht in Berlin entgegengesett entschieden und der Ansicht der Nachdem an die Stassenrendanten noch das Ersuchen gerichtet, eine Aufstellung über die Arzneiausgaben vom 2. und 3. Quartal dieses Jahres und auch vom vorigen Jahre an die Centralkommission recht bald einzusenden, wurde bekannt gegeben, daß Herr Dr. Sommerfeld an die Kaffen Fragebogen versenden wird, deren sorgfältige Ausfüllung in Rücksicht auf den beabsichtigten Zweck sehr zu empfehlen ist. In der Versammlung waren vertreten: 35 Orts, 33 Hilfs, 3 Jnnungs-, 4 Vororts- und 4 Betriebskrankenkassen. Kritik der Verhältnisse geliefert wurden. Der Vorsitzende machte auf die am 29. September stattfindende Urania- Borstellung aufmerksam. zu der noch Billets zu haben sind. " Im socialdemokratischen Verein für den 5. ReichstagsWahlkreis sprach am 20. d. M. Robert Schmidt über das Thema: Welche Reformen erstrebt die Socialdemokratie innerhalb der fapitalistischen Gesellschaft?" Redner erörterte sein Thema an der Hand des socialdemokratischen Programms, soweit die Forde rungen im zweiten Abschnitt festgelegt sind. Er wies aber darauf hin, wie durch das Eindringen der Socialdemokraten in Landtagen und Gemeinden sich neben dem Erfurter Programm für bestimmte praktische Aufgaben auf diesen Gebieten der Verwaltung und Gesetzgebung die Zusammenfassung neuer Aufgaben und Forderungen notwendig geworden sei. Die Aufgaben sind hier so verschieden, müssen sich so sehr ant die örtlichen und besonderen politischen Verhältnisse der Einzelstaaten anlehnen, daß eine Verallgemeinerung schwer möglich ist. Redner besprach dann eingehend, wie weit die Demokratie in einem großen Staatsivesen durchführbar ist, wie ihre Einwirkung auf Gesetzgebung und Vers waltung sich gestalten müsse. Er betonte die wichtige Aufgabe der Schule für ein wirklich gut geleitetes demokratisches Staatswefen und kam zum Schluß auf das Milizsystem und auf die freie ärztliche Hilfeleistung zu sprechen. In der Diskussion nahmen B abiel und Glutowsty im zustimmenden Sinne zu dem Referat das Wort. Die Mitglieder seinen darauf aufmerksam gemacht, daß am Mittwoch, den 25. d. M., in allen Abteilungen des Vereins Sigungen stattfinden, die sich mit dem Reorganisationsplan beschäftigen werden. Oeffentliche Bibliothek und Resehalle zu unentgeltlicher Be: nuhung für jedermann, Alexandrinenstr. 26, Gartenhaus. Geöffnet werftäglich von 5-10 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 9-1 und 3-6 Uhr. Reichhaltige Bibliothek und 436 Zeitungen und Zeitschriften jeder Art und Richtung. Allgemeine Familien- Sterbe- Kaffe. Heute Zahltag: Ackerstr. 123 Dann nahm man zu den Vorwürfen Stellung, die dem Apotheker nicht zugestimmt. Jedenfalls sollen die Kassen den Versuch Verein der Kellner Berlins und Umgegend, machen, und wenn damit gute Erfahrungen gemacht werden, was dem sogenannten Bolterschen Verein, welcher fich dem ganz sicher erscheint, so kann die Zahl der von den Kassen an die Kartell angeschlossen hat, seitens der Leitung der Berliner Mitglieder direkt abzugebenden Medikamente vergrößert werden. Filiale des Verbandes deutscher Gastwirtsgehilfen gemacht In der hierauf folgenden Diskussion erklärten sich sämtliche worden sind. Arendsee referierte namens des Ausschusses und Redner im Princip für den Vorschlag der Centralkommission. schlug folgende Resolution vor: Während aber von einigen Vertretern die Einführung bereits am" Der Anschluß des Vereins der Kellner an das Gewerkschafts1. Oktober gewünscht wurde, wurde andrerseits empfohlen, den Termin Kartell hat dem Vorstand der Berliner Filiale des Verbandes Anlaß bei Diefe und Mariannenstr. 48 bet Liebehenschel von 3-6 Uhr. noch nicht festzusetzen, um den einzelnen Kassenverwaltungen die gegeben, dem Verein der Kellner Judifferentismus, Solidaritäts- Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen Gelegenheit zu geben, in Ruhe die notwendigen Vorbereitungen zu mangel, Durchbruch der allgemein aufgestellten Lohn- und Montag, abends präcise 82 Uhr, in der Centrale Dresdenerstr. 45: treffen. Es wurde schließlich beschlossen, die endgültige Beschlußfassung Arbeitsbedingungen und Täuschung betreffs der Löhne vor Ordentliche Generalversammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorbis zu einer anfangs Oftober von der Centralfommission einzuzuwerfen. In der am 6. September abgehaltenen Ausschuß- ſizenden. 2. Bericht des Kassierers und der Revisoren. 3. Anträge. berufenden Versammlung zu vertagen. 4. Verschiedenes. sizung, zu der die Vertreter beider Vorstände eingeladen und Tegitimiert. Hierauf referierte Herr Dr. C. Freudenberg über den erschienen waren, wurde folgendes festgestellt: Bei Cohn- Lichten Treffpunkt: Restaurant Sandhagen. Heute nachmittag legter Familien- Ausflug nach Reinickendorf. Stand des Apothekenboykotts. Nach den Ausführungen berg, Bockbrauerei, Happold ist vom Verein der Kellner an Sonndes Referenten, der auch über die von der Centralfommission ge- tagen und bei Nachtgeschäften an Sonnabenden, d. h. nach 12 Uhr troffenen Maßnahmen, sowie über die verschiedenen, den Lesern des nachts für 2 M. anstatt für 8 M. placiert worden. Bei CohnVorwärts" bereits bekannten Entscheidungen der einzelnen Aufsichts- Lichtenberg haben sich die vom Kellnerverein vermittelten behörden berichtete, ist die ganze Situation für die Kassen eine durchaus Kellner mit einem Fahrgeld bont 20 Pf. begnügt, ohne günstige. Die von den Apothekern vorgenommene Kreditentziehung Lohnansprüche zu erheben, wenn Beschäftigung aus irgend Reste Um rechtzeitiges Erscheinen wird gebeten. Mitgliedsbuch Bildungsverein der Barbiere Macht ist Wissen und Wissen ist Wacht". Montag, den 23. d. M., abends 10 Uhr, bei Bauer, Nosenthaler straße 57: Sizung. Gäste willkommen. Montag, den 23., Dienstag, den 24., und Mittwoch, den 25. d. M., für Kleider, Blusen, Kleiderröcke und Kinderkleider, in schwarzen, farbigen und gemusterten Kleiderstoffen, enorm billig. Ültzensche Wollenweberei Berlin W. 8, Leipziger Strasse 96, Ecke Charlottenstrasse. Feuersteins Festsäle Luifenftädtisches Klubhaus A. Goldbach, O., Richthofenstrasse 8, Alte Jacobstrasse 75. 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