Nr. 228. Abonnements Bedingungen: Abonnements Prets pränumerando: Bierteljährt. 3,30 Mt., monatt. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Gonntagss Nummer mit illuftrierte Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Bfg. Boftbonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post- Beitungs Preisliste für 1901 unter Dr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. te Insertions. Gebuye beträgt für die fechsgefpaltene Rolonel zeile oder beren Raum 40 Pfg., für polttische und gewerkschaftliche Bereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 fg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ne( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müffen bis 4 Uhr nachmittags in der Erpedition abgegeben berben. Die Erpcbition tft an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Zelegramm- Abrenes Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Der Ertrag. Am Sonnabendnachmittag ist nach einer Woche Harter Arbeit, nach erregten Stürmen und fruchtbaren Entschlüssen der Lübecker Parteitag der deutschen Socialdemokratie beendigt. Die Kampfgefährten gingen in Frieden und Einheit, hochgemut und zukunftsstolz, auseinander, um, jeder an seinem Teil, weiter zu schaffen an dem Gedeihen der Partei, die im Verein mit den Brüdern der civilisierten Erde, die Gesellschaft neu gestalten wird. Auf festem Boden stehend, Menschen nur, die auch menschlich fehlen und irren, teine Arbeit verschmähend, auch die geringste nicht, feinem Stampf ausweichend, und wäre er noch so schwer so läßt doch die große Sache diese winzigen Menschen gewaltig empor wachsen zu Trägern einer geschichtlichen Mission. Mögen die Feinde draußen zetern und rafen, mögen sie uns tot zu schlagen oder tot zu schwagen suchen, verlästern oder verhöhnen, was schiert das uns! Wir treiben unsre Sache, so wie wir unter dem ehernen Zwang unsrer Erkenntnis und Einsicht handeln müssen. Vielleicht flarer wie jeder frühere Parteitag bewies der von Lübec, welchen großen fachlichen Wert unsre Kongresse für die Weiterentwicklung der Partei haben. Während die ähnlichen Veranstaltungen der bürgerlichen Parteien bloße nuglofe Schaufstellungen sind, werden hier wirkliche ernste Aufgaben bewältigt, Schwierigkeiten gelöst, Erkenntnisse geklärt und Erfahrungen fruchtbar gemacht. Was das Jahr über von Zeitung zu Zeitung, in Bersammlungen und Organisationen an Diskussionsstoff in ganz Deutschland zusammengetragen ist, was an Problemen und Meinungsverschiedenheiten aufgetaucht, das findet in der persönlicher Aussprache der erwählten Vertreter der Gesamtpartei Erledigung und Ausgleich. Innere Parteidiskussionen entstehen nicht nur, wenn die Anschauungen auseinandergehen, sondern ebenso werden durch die Diskussionen erst Differenzen geschaffen. Jm Ungestüm des täglichen Kampfes, in der Erregung des Augenblicks, die Ungeduld und Mißverständnis der Stürmer und Dränger leicht verschärfen, und bei der Vereinzelung der Beteiligten geschieht es nur zu oft, daß die Debatte die Fragen nicht zur Erledigung, sondern zur Verwirrung bringt, daß die Differenzen wachsen, der unbeträchtliche Riß scheinbar zum flaffenden Spalt wird. Auf dem Parteitag löst sich dann wohl zunächst die Spannung in jenen leidenschaftlichen Auseinandersetzungen aus, für die unsre Gegner so gar kein Verständnis zeigen wollen, und, ist das Gewitter vorüber, so zeigt es sich plöglich, daß die Gegenfäge weit geringfügiger gewesen als man wähnte, und daß es leicht sei, sie völlig zu berföhnen. Und die Entscheidungen, in denen man sich einigt, bedeuten dann fast immer einen inneren Fortschritt der Partei. Gerade in Lübed, wo die Köpfe und Temperamente nicht selten mit übergroßer Leidenschaft aneinander gerieten, war schließlich der bedeutsame Ertrag, daß alle wichtigen Beschlüsse mit überwältigend großen Majoritäten gefaßt wurden. Links und rechts gelegentlich ein paar Diffidenten, im ganzen aber eine feste und kraftvolle Einheit in Princip und Taktik. 4 Sonntag, den 29. September 1901. Der Lübecker Tag ist zu Ende! Sein Ertrag ist, daß er die Partei, durch die glückliche Lösung zeitlicher Schwierigkeiten, gefräftigt entläßt zu neuer, rüstiger Arbeit! Politiste Mebericht. Expedition: SW. 19, Benfl- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Die Auch das schier unfaßbare Urteil der Gumbinner Militärjusti a tönnen. Zweitens muß es uns zur Genugthnung gereichen wurde vor dem Gericht dieser freien Voltsvertretung in schlichten, den Gegnern, die die Situation so gestaltet haben, keine Ruhe zu appen Worten verworfen. Daß dieses Urteil der Gerechtigkeit laffent. Sie müssen bis zur Abgeordnetenwahl aufgescheucht und nicht ungehört verhallen möge! einem fortdauernden Spießrutenlauf überantwortet werden. veränderte Situation erfordert neue Mittel wir müssen uns in die neuen Verhältnisse hineinleben. Das Facit der sächsischen Wahlmänner- Wahlen ist also das folgende: Die socialdemokratischen Mandate gehen verloren, der nächste Landtag wird keinen socialdemokratischen Abgeordneten haben. Die Konservativen, die ihre nationalliberalen Kartellbrüder übers Ohr schlugen, haben nun die überwiegende Majorität im Landtag und können ihre Naubpolitik, ohne Widerspruch im Landtag zu finden, fortsetzen. Dafür hat die Socialdemokratie den großen moralischen Erfolg errungen, daß die gewählten Abgeordneten gebrandmarkt find mit dem Schandmal, Vertreter nur der geringen Bahl von Wohlhabenden und Reichen zu sein, nicht aber Anspruch haben, sich Boltsvertreter zu nennen. Das Volk der dritten Wählerklasse, die überwiegende Mehrheit der Wähler, spricht in stets schärferem Protest sein Urteil gegen das Dreillassen- Wahlverbrechen, gegen die Parteien und die Regierung, die sich dieses politischen Verbrechens schuldig machen. asdod Berlin, den 28. September. Die fächsischen Wahlen. Aus Sachsen wird uns geschrieben: Trotz des verzweifelnden Grolles vieler Wähler gegen das Dreiflaffen- Wahlsystem hat doch das Gros der Wählerschaft 3. Klaffe seine Pflicht gethan und die Wahl zu einem gewichtigen Protest gegen die Regierung und die wahlrechtsräuberischen Startellparteien gestaltet. Wenn unter den gegebenen Umständen 50 Proz. der Wähler 3. Klasse an die Wahlurne treten, obwohl die Menge weiß, daß sie von den Geldsacks wählern 1. und 2. Klasse überstimmt wird, so ist das geradezu a Is eine heroische Willenstundgebung zu betrachten, tein Mittel unversucht zu lassen, das die Bewegung gegen die Ver gewaltigungs- und Ausbeuterpolitik der herrschenden Klassen in Fluß erhält. Traten doch unter dem früheren Wahlsystem oft weit weniger als 50 Proz. der Wähler an die Wahlurne. Desto bedeutsamer ist die jetzige Beteiligungsziffer. Charakteristisch ist die an manchen Orten zu Tage getretene Furcht der Gegner, es könnte der Socialdemokratie gelingen, die 2. Wählerflasse zu erobern. In einzelnen Orten ist das ja erfreulicherweise der Fall gewesen, aber ein Mandat war nicht zu erringen. Es sei hier bemerkt, daß alle zwei Jahre ein Drittel der Abgeordneten der 2. Stammer gewählt wird und das diesmal zur Wahl stehende Drittel der Wahlkreise von je das ungünstigste für die Social demokratie war, abgesehen von einigen Wahlkreisen, wie Leipzig IV, Chemniz Il und Dresden Land, links der Elbe. Auch unter dem früheren Wahlrecht mußte die Partei schwer um dieses Drittel tämpfen. Zum Schweigen verurteilt! Wenn man die bürgerliche Presse in diesen Tagen liest, so muß man erstaunen, wie besorgt sie insgesamt um die Socialdemokratie ist. Nichts ist ihr offenbar wichtiger und heiliger, als die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß ja unfre Partei nichts von ihrer geistigen und sittlichen Größe einbüße. Darum klagen sie so wehleidig darüber, daß durch das Lübecker Keßergericht die Freiheit der Kritik und der Wissenschaft in der Socialdemokratie vernichtet sei. Was für ein unfägliches Wohlwollen für uns! Man will uns davor bewahren, daß die Grundlage jede registenzberechtigten Partei, die Freiheit des Forschens und Denkens, erschüttert werde. Wir danken mit Thränen der Rührung für so viel zärtliche Liebe. und In denselben Tagen aber zeigt es sich, daß fast die gefamte bürgerliche Presse stillschweigend sich darein fügt, nicht nur die Kritik; sondern auch die bloße Erwähnung von Thatsachen zu unterlassen. Wir nehmen an, daß sich doch auch Errangen wir jetzt in diesem Drittel überwiegende Stimmen in der bürgerlichen Presse ein paar anständige Leute finden, zahlen, so ist dies ein Maßstab für das Vordringen der Partei. Speciell die das Bedürfnis fühlen, ihren Beruf vor dem Verdacht die in der 2. Wählerklasse für uns abgegebenen Stimmen geben zu schützen, daß er durchweg den Dresdner Redacteurseinen Einblick, wie unsre Anhängerzahl auch in den Kreisen sitten huldige. Aber kein Verleger gestattet eine derdieser Wähler wächst. So haben wir z. B. im 4. Leipziger Wahl- artige Meinungsäußerung. Ist der Journalist ehrlich, so kann treise ein Viertel aller abgegebenen Stimmen der 2. Wählerklasse er natürlich nicht die ,, Dresdner Ausnahmefälle" damit abthun, erhalten. Dieses Resultat ist in Anbetracht des Umstandes, daß daß er pharifäisch die Tugend der Unternehmer preift, die gerade in Leipzig der Groll gegen die Wahlbeteiligung immer noch diese, Gott lob feltene, Korruption sofort mit Stumpf und nachwirkt und jetzt zum erstenmal unter dem Dreiflafsensystem ge- Stil ausrotteten. Nein, er müßte vielmehr zugestehen, wählt wurde, gewiß günstig für uns. Es unterliegt leinem Zweifel, daß schon auf Grund des amtlichen Materials der Börsendaß in solchen Krcisen später ein Mandat für uns zu haben enqute- Kommission stünde dies fest leider das Uebel weitDie Bernstein Debatten, über die wir bereits das Not- ist. Uebrigens haben die Leipziger Genossen brav gewirkt und den verbreitet sei und tief darin wurzle, daß die Presse ein wendige gefagt haben, geben in ihrem glücklichen Ausgang denen Spalt zwischen ihnen und den Befürwortern der Wahlbeteiligung bloßes Geldgeschäft geworden sei. Das aber erlaubt der recht, die von Anfang an, unbeirrt durch die litterarischen Zu- überbrückt. Verleger nicht, der es nicht dulden kann, daß das spigungen, die Meinung hatten, daß ihre Bedeutung bei weitem nicht Ferner dürfen wir mit großer Befriedigung auf den Ausfall der abonnierende und inserierende Publikum kopfschen gemacht so groß wäre, als daß sie notwendig zu ernstlichen Differenzen führen Wahl im Wahlkreise Krimmitschau- Werdau blicken, wo ein wird, so müssen sich sich auch die ehrenwerten müßten. Jetzt ist der Frieden geschlossen, den Schwarzseher eben noch lebergewicht der socialdemokratischen Stimmen in der 3. Wähler- Journalisten, die ein hartes Geschid in die StnochenDie Kritik wird und soll weiter tlaffe erzielt wurde, das die frühere Wahlenthaltung als verfehlt er- mühle der kapitalistischen Zeitungsmacherei verbannte, seufzend gehen, aber sie wird in einer Weise geführt werden, daß sie scheinen läßt. Und in Chemnitz wie Chemnitz- Land können sich die in das Schweigen schicken, das auch sie zu Mitschuldigen der nicht durch Unklarheiten, verfrühte, halb ausgereifte Zweifeleien und Genossen rühmen, durch den erzielten Erfolg in einigen Land- Korruption macht. In ihrer moralischen Not schmieren sie persönliche Herabsetzungen das theoretische Interesse ersticken und bezirken fielen uns die Wahlmänner der 2. Klaffe zu dem Drei- denn über das Lübecker Rezergericht, das in der Socialstatt Förderung Verwirrung stiften. Daß Bebel eine Revision des Klassensystem einen schweren Stoß versetzt zu haben. demokratie die Freiheit der Meinungsäußerung ausgerottet Erfurter Programms anfündigte, ist die schlagendste Widerlegung Der Ausgang der Wahlmännerwahlen beweist also, daß die habe! des Geredes, daß die Socialdemokratrie in Dogmen erstarrt sei. Socialdemokratie selbst bei der gegenwärtigen Unmöglichkeit, ein Der glückliche Kapitalismus! Er bedarf nicht einmal der Freilich sind die guten Leute sehr im Irrtum, die bei einer solchen Mandat zu erringen, die Wahlbewegung agitatorisch ausnüßen und Mühewaltung, ein Keßergericht einzusetzen. Die von ihnen Revision auf eine Verwässerung des Socialismus hoffen. Das der Regierung mitsamt ihrem Startelltroß schwere Verlegenheiten ausgehaltenen Meinungs- Automaten spärliche Ausnahmen Gegenteil wird der Fall sein. Die Socialdemokratie bildet sich fort, bereiten fann. Die Regierung sieht zu ihrem Leidwesen die Massen abgerechnet funktionieren von selbst; wohl wissend, was weil sie lebt. in gährender Bewegung und selbst bürgerliche Kreise im Widerstand sich ziemt, enthalten sie sich instinktiv jeder gefährlichen Daß die Partei über gelegentliche Abirrungen von unsren er- gegen die Regierungspolitik immer schärfer hervortreten. Meinung, die dem Geschäftsinteresse des Unternehmertums probten Grundfäßen schnell und leicht hinwegkommt, zeigt der Aus- Aber mit den Wahlmännerwahlen ist die Wahlbewegun noch nicht widerspricht. gang der Debatte über die Badenser Budgetbewilligung. Genau zu Ende. Nun treten die Wahlmänner in Aktion. Ist es auch Ist es auch and Die Verurteilung zum Schweigen ist die grausamste in der Richtung, die wir vor acht Tagen hier andeuteten, kam der schwer oder unmöglich, die Wahlmänner ber Gegner Strafe, die selbst der religiöse Fanatismus zu ersinnen wußte. Parteitag fast einstimmig zu einem Beschluß, der die Pflicht grund- ihren Parteien abtrünnig zu machen, so hat unsre Partei nunmehr sätzlicher Budgetverweigerung feststellt, indem er zugleich für Zwangs- die Aufgabe, diese Handlanger der herrschenden Klassen den entlagen den notwendigen Spielraum zuläßt. Dieser Beschluß beweist, rechteten Massen im rechten Lichte zu zeigen. Sie sind die Stüzen daß die Socialdemokratie durchaus nicht Gegenfäße verkleistert. Wo der reaktionären Macher, die erst die Ungerechtigkeit des Wahlrechts- Ein niedergeschlagener Hunnenprozeß?. Die„ Köln. 8tg." wirklich ein Verstoß gegen unsre Principien greifbar ist, da wird raubes und der Rechtlosmachung der Bevölkerungsmehrheit voll- eifert zornmutig gegen die württembergische Regierung, weil diedeutliches Wort gesprochen, und dem Appell au ziehen müffen. Und darunter befinden sich viele, die in ihrer Existenz unter ihre schirmenden Fittige genommen habe. Das Blatt erzählt: felbe einen argen Preßbeleidiger unsres China- Expeditionstorps die vernünftige Einsicht entzieht sich niemand. Was in Frankfurt lediglich von den Massen abhängen. Heute hat eben die Wahl Man hat es daher in Württemberg als eine wahre Erlösung formell unabgeschlossen blieb, ist in Lübeck endgültig erledigt: in einen andren Charakter, als unter dem früheren Wahlrecht. Die von schwerem Druce empfunden, daß vor einigen Monaten das den deutschen Parlamenten wird hinfort von der Einheit des social- freche Vergewaltigung seitens der Wahlrechtsräuber muß den Haß preußische Kriegsministerium Strafantrag gegen den Beobachter" demokratischen Handelns nicht mehr abgewichen werden. gegen sie verstärken und es wäre sentimentale Harmoniedujelei, stellte, weil dieser in seiner Neujahrsnummer die deutschen Truppen Fast wider Erwarten einheitlich gelang auch die Lösung der wollte man dem strupellosen Gegner, der unser Recht mit Füßen in China des Raubes, der Plünderung, des Hinmordens friedlicher heiklen Angelegenheit des Schiedsspruchs in Sachen der Ham- tritt, irgendwie Schonung angedeihen lassen. Durch ihr Eintreten Einwohner beschuldigt hatte, und weil er die Hinrichtung des Mörders burger Accordmaurer. Die entscheidende Resolution wurde mit allen gegen für die Wahlentrechtung denunzieren sich die Wahlmänner unsrer des deutschen Gesandten für eine vor der Geschichte schimpfliche drei Stimmen zum Beschluß erhoben. Den Schiedsrichtern wie der Gegner selbst vor allem Volke. Haben sie etwa Anspruch auf unsre Beobachters" Dr. Schmidt ist zugleich Abgeordneter, und Handlung erklärte. Der angeschuldigte Redacteur des Partei wurde ihr Recht, zugleich aber den Gewerkschaften wertvolle Achtung und Schomung? Wer sich zur Rechtlosmachung der werk- obgleich ihn diese Eigenschaft niemals davon abgehalten hat, Beihilfe geleistet. thätigen Bevölkerung hergiebt, ist auch fähig, mehr am Volfe verüben das Heer und den Staiser herabzusetzen und anzugreifen, so Die Erledigung der inneren Angelegenheiten beanspruchte den zu helfen. Kampf, ununterbrochener Kampf gegen diese Helfer der hat er sich doch bei Einleitung des Strafverfahrens hinter weitaus größten Teil der Zeit. Der Vorstandsbericht" gelangte Reaktion! den Schild der Abgeordneten- Immunität gesteckt, und erst am Freitagmittag zur Erledigung. So blieb für die wichtigen Unsre Wahlmänner haben sich in erster Linie dieser Aufgabe Kammer hat die Genehmigung der Strafverfolgung während andren Fragen nur eine bescheidene Zeit übrig. Dennoch gewannen anzunehmen. Sie müssen bis zum Wahltage der Ageordnetenwahl ihre der Sigung der Kammer nicht gegeben. Jetzt endlich soll diee nuch die Kundgebung zur 8ollfrage durch Bebels flammenden agitarische Fähigkeiten überall erproben und die Situtation für uns Sache zur Verhandlung kommen, allein nun bringt der Schwäbische Protest und das Referat über die Wohnungsnot in dem gehaltvoll ausnügen. Das ist die Folge des fich lange hinschleppenden Drei- württembergische Regierung geneigt sei, den Strafantrag fallen zu Drei- Merfur" am 21. September die fast unglaubliche Nachricht, daß die erschöpfenden Vortrag des Genossen Südetum den Wert eindruds- laffenwahl- Verfahrens, daß ruhelos die Agitation hingezogen wird. Lassen, wenn der Redacteur Abbitte leiste. Wenn sich dieses Gerücht reichster Manifestationen. Die Anklage Bebels gegen die Ein doppelter Vorteil für uns! Unfre eignen Kräfte werden erprobt bewahrheiten sollte, so würde hierdurch die Schwäche der württemWucherpolitik wird den regierenden Leuten hart in den Ohren flingen und gestählt, denn unsre Wahlmänner find nur unsre bergischen Regierung bewiesen, weil sie mit Rücksicht auf die demo- s und das bedrohte Volk zu immer wachsendem Widerstand aufrütteln. Agitatoren, die viel lernen und viel für die Partei thun tratische Partei im Lande es nicht wagt, einen der demokratischen fofort ein # * Deutsches Reich. bie Gegen den Brotwucher. " Adolf Hoffmann- Berlin Abgeordneten, der in schwerster Weise das deutsche Heer beschimpft| Schreiber dieses aus der allgemeinen Stimmung wahrnahm, daß es p hat, zur Rechenschaft zu ziehen, und weil sie vielleicht glaubt, hier wirklich ein Bedürfnis für die Berliner Katholiken war, Tanz begründet den Antrag 95, welcher lautet: 1. Der Parteitag möge mit die demokratischen Gegner für sich gewinnen zu fönnen." und Anstandsstudium unter katholischer Aufsicht entscheiden, wie weit die gewerkschaftlichen Centralverbände berechtigt Sollte sich die thatioffiziöse Köln. 8tg." nicht vielleicht in ihren und Leitung einzuführen. sind, die Beschlüsse der internationalen Kongresse betreffend die Maifeier der württembergischen Regierung untergeschobenen Motiven irren? Die Katholisierung der Tingeltangel und Amorfäle dürfte das zu hintertreiben resp. sich den aus diesen Beschlüssen entstehenden Sollte nicht vielleicht die württembergische Regierung etwa verhindern nach auch has been thier Tang, Ronſequenzen zu entziehen, wie es im vorigen Jahre der Metallwollen, daß auch nur ein Teil des Wahrheitsbeweises von und Anstandsstudium unter der Leitung der Reichstagskapläne denkt, arbeiter- Verband, in diesem Jahre der Buchdruckerverband und dem Angeklagten erbracht würde? Bei längerer Ueberlegung dürfte verrät es einstweilen nicht. einige andre Verbände durch Bekanntmachung an die Vorstände gedie Köln. 3tg." der württembergischen Regierung also vielleicht noch Der Fall Lungwis", die feiner Beit eingehend erörterte than haben. gar dankbar sein. Soldatenmißhandlungs- Affaire bei der 8. Compagnie des Diese Resolution ist in der Versammlung, in der die Delegierten 177. sächsischen Infanterie- Regiments in Königstein, beschäftigte zum zum Parteitag gewählt wurden, angenommen worden; ich glaube, zweitenmale das Ober Kriegsgericht des 12. Armeecorps, da der es wäre nicht geschehen, wenn durch einen Schlußantrag das Wort wäre. abgeschnitten worden Eine von fämtlichen Gewerbetreibenden der Lebensmittelbranche Gerichtsherr auch gegen die zweite Verurteilung von drei An- dagegen nicht Wir Delegierten einberufene, von über 400 Personen besuchte Versammlung in geklagten wegen zu milder Strafe Berufung eingelegt hatte. des vierten Berliner Wahlkreises sind nun in der angenehmen Lage, Nürnberg beschloß, nachdem Vertreter des Bäcker- und Konditor: Die erneute Verhandlung hatte zur Folge, daß der vom dieſe Resolution hier begründen zu müssen.( Heiterkeit.) Ich gewerbes, sowie des Fleischergewerbes und des Gastwirtsgewerbes Striegsgericht zu fünf Monaten Gefängnis verurteilte Unter- stehe auf dem Standpunkte Megners; wir können die Gewerkim einzelnen die Interessen der betreffenden Erwerbszweige an den offizier Herschel, der in über 100 Fällen seine schaften nicht zwingen. Wir werden also nicht anders können als, Handelsverträgen dargelegt hatten und Herr Dr. Kayser in untergebenen und insbesondere den geistig be- obgleich ich sie bitten muß, die Resolution anzunehmen, sie abzuzusammenfassendem Referat zum gemeinsamen Kampf gegen den schränkten Soldaten Lungwig schwer mishandelt lehnen.( Heiterkeit.) Ja, es ist ein eigentümliches Verhältnis: Aber Bolltarif Entwurf aufgefordert hatte, einstimmig folgende Resolution: hatte, auch zur Degradation verurteilt wurde, die beiden ich glaube, Sie werden zufrieden sein, wenn wir anstandshalber die Die heute, den 27. September, im Industrie und Kulturverein andren von der Berufung betroffenen Angeklagten Vicefeldwebel Begräbniskosten tragen.( Heiterkeit und Beifall.) tagende Versammlung der Nürnberger Gewerbetreibenden der Schaller und Unteroffizier Rothe, die vom feriegsgericht zu acht Tagen Röske- Hamburg: Nahrungsmittel Branche erblickt in der Annahme des neuen Zoll- bezw. drei Wochen Arrest verurteilt sind, fanden dagegen wiederum Ich halte es für ganz selbstverständlich, daß die Maifeier wie in tarif- Entwurfs eine schwere Schädigung ihrer Interessen und milde Richter. Die gegen Rother erkannte Gesamtstrafe erfuhr nur den vergangenen Jahren gefeiert werden muß. Ich kann den Ander Interessen ihrer Abnehmer. Durch Annahme dieses Entwurfs in den Einzelstrafen eine andre Zusammensetzung, während hinsicht- trag der Berliner verstehen. Auch in unsrer Organisation ist es würden sämtliche Nahrungs- und Genußmittel künstlich verteuert lich Schallers die Berufung gänzlich abgewiesen wurde. Schaller hatte an verschiedenen Orten vorgekommen, daß die Mitglieder erklärt werden. Insbesondre würden durch dessen Annahme durch dessen Annahme die dem Rother befohlen, sechs Soldaten, deren Leistungen nicht befriedigten, hatten, der Vorstand habe ihnen angeraten, nicht zu feiern. In der Ernährungsverhältnisse aller Minderbemittelten eine außer fräftig und mit Steinen in den Tornistern eger heutigen Strife wird man es aber den Vorständen der einzelnen Centralordentlich schwerwiegende Herabseßung erfahren. Die Ver- cieren zu lassen. Rothe hatte diesen Befehl derart ausgeführt, organisationen überlassen müssen, wie sie den geschäftlichen Versammlung bittet auf Grund dieser Thatsachen das hohe Staats- daß die Soldaten bis zur völligen Erschöpfung übten, sich zum Teil hältnissen nach in ihrem Berufe glauben eine Maifeier durchführen ministerium, die Vertreter Bayerns im Bundesrat zu beauftragen, die Knöchel geschunden hatten, und daß Lungwig liegen blieb.- zu können. Die moralische Verpflichtung wird hoffentlich wirkungsgegen jede Zollerhöhung auf notwendige Ernährungsmittel zu Schwere Soldatenmishandlung, Zu der niedrigsten Festungsvoll sein. Gerisch: Som strafe 6 Wochen und 1 Tag wurde von dem Kriegsgericht in Nach der Begründung des Antrages durch Hoffmann brauche ich Bäuerliche Proteste. In Hinterpommern hat der Bauern Chemnitz ein Sergeant G. verurteilt, der sich eine schwere Mißhandlung verein Nordost" in den letzten Wochen in rein bäuerlichen eines Untergebenen hatte zu Schulden kommen lassen. Der Sergeant Sie nicht erst um die Ablehnung des Berliner Antrages zu bitten. Ortschaften des Kösliner Kreises etwa ein Dugend Versammlungen wollte an einem Vergnügen teilnehmen und befahl, da sein Buzer nicht Der Vorwurf, der den Metallarbeitern gemacht ist, ist absolut unabgehalten, in denen Redacteur Brandt- Berlin Vorträge über da war, zweien seiner Untergebenen, ihm die Sachen zu putzen. Der begründet. Allerdings hat der Vorstand ein Cirkular erlassen, in dem Handelsverträge und Landwirtschaft" hielt. Diese Versammlungen Soldat. war nicht gleich dazu bereit; deshalb ging G. auf er vor der Begehung der Maifeier warnt. Man kann aber mit der waren für ländliche Verhältnisse zum Teil ganz bedeutende Kund- ihn zu, faßte ihn au der Schulter und schlug ihu, weil er einen Stellungnahme der Generalversammlung hierzu durchaus zufrieden Haibu," weil er gebungen, in dem Dorfe Thunow waren über 100, in Schweffin verächtlichen Gesichtsausdrud zeigte", heftig an den Kopf. feien. In Berlin, wo mindestens 3/5 der Metallarbeiter organisiert gegen 200, in Cordeshagen weit über 300 Landbewohner erschienen, Rajenbluten, Kopfschmerzen und eine unruhige find, hat sie die Mitglieder sogar verpflichtet, zu feiern. Weiter zu alle ohne Ausnahme Bauern, Kleine Besiger und Eigentümer, teil- acht waren die ersten Folgen; sein Zustand verschlimmerte sich gehen, fann man von dem Verband unter feinen Umständen verweise auch ländliche Handwerker und Arbeiter. In sämtlichen Ver- und der Berlegte kam ins Lazarett, woselbst er als Urheber seiner langen, und es ist sehr fraglich, ob der Metallarbeiter Verband in ſammlungen wurden ohne Ausnahme und überwiegend ohne Wider- Leiden den Vorgesetzten nannte. Es zeigten sich bei V. bald der Lage sein wird, diese Verpflichtung in dem nächsten Jahre zu spruch Beschlüsse gefaßt, die sich im allgemeinen gegen den Bund Spuren von Geistes gestörtheit. Zunächst glaubte erfüllen. der Landwirte" richteten und sich ganz entschieden gegen jede an Simulation, doch mußte schließlich von den ärztlichen Erhöhung der 8ölle auf Getreide und Futtermittel Sachverständigen nicht nur das Vorliegen der Geistesgestörtheit, aussprachen. sondern auch der ursächliche Zusammenhang mit den Mißhandlungen zugegeben werden. Das Gericht nahm denn auch diesen Zusammen hang als erwiesen an. Gleichwohl erkannte das Gericht gegen den Angeklagten wegen der bisherigen guten Führung nur auf das obige Strafmaß. wirken." Auch die Wiesbadener Handelskammer sprach sich energisch gegen Mindestaölle und gegen die Erhöhung der Landwirtschaftszölle aus. Gegen den Doppeltarif und die allzuhohen Leben 3mittel und Rohprodukten zölle erklärte fich auch der von acht Handelskammern beschickte, zu Stuttgart tagende württem bergische Handelskammertag. Leiters der man Ausland. Asien. Raith- München: = Die Artikel der„ Metallarbeiter- Zeitung" haben zur Folge gehabt, daß selbst solche Arbeiter, deren Arbeitgeber an feine Maßregelung gedacht hätten, den 1. Mai nicht gefeiert haben. Man darf nicht den Standpunkt vertreten, daß die Maifeier eine leere Demonstration ist. wir haben eine Unmenge von Betrieben, wo gefeiert werden kann, ohne daß den Leuten auch nur das geringste passiert, wo aber die Arbeiter sich auf Gewerkschaftsblätter berufen und nicht feiern. Die Debatte wird geschlossen. Im Schlußwort bemerkt Mehner: Verkauf chinesischer Kriegsschiffe au Rußland. Aus Shanghai wird gemeldet: Bei der chinesischen Regierung findet das Angebot Auch ich stehe auf dem Standpunkt, man soll die Art der Maidas kommt ja auch in Rußlands günstige Aufnahme, das Peijang- Geschwader für fünf feier den Verbänden überlassen, Millionen Rubel, die von der an Rußland zu zahlenden Entschädigung meiner Resolution zum Ausdruck. Gerade weil die Geiverk Elite der Arbeiterschaft bilden sollen, erwarte abgezogen werden sollen, anzukaufen. Das Geschwader besteht aus schaften die daß sie unserm Beschluß Beachtung schenken. Auch 3 schnellen Kreuzern, 4 Torpedoboots- Zerstörern und etlichen Kreuzern ich, ich könnte einen Fall nachweisen, wo politisch und gewerkschaftlich dritter Klasse. Amerika. organisierte Arbeiter selbst an die Unternehmer herangetreten find und gefagt haben, wir wollen arbeiten, obwohl ihnen keine Nachteile aus der Maifeier erwachsen wären. Wir müssen agitatorisch wirken und jedem die Pflicht, die er als klassenbewußter Arbeiter bat, vor Augen führen. Das ist der Zweck meiner Reſolution, um deren Annahme ich. Sie nochmals bitte.( Beifall.) Die Resolution 95 wird abgelehnt, die Resolution Meguer gelangt einstimmig zur Annahme. Der nächste Bunft der Tagesordnung ist die Wohnungsfrage. Agrarisch- industrielle Tarifplänkeleien. Gegen die Minimalzölle sprach sich am Freitag eine in Essen tagende Versammlung der Vereinigung der Handelskammern des niederrheinisch- westfälischen Industriebezirks aus. Im Sinne eines Referats des Geh. Finanzrats Jende, Kruppschen Werke und Vorstandsmitglieds des Centralverbandes Versuchte Lhuchung des Czolgodz. Wie die Blätter aus deutscher Industrieller, erklärte sich die Versammlung gegen New York melden, wurde Czolgosz Donnerstagabend spät, au die gesetzliche Festlegung irgend welcher Mindest Händen gefefielt und von der Polizei begleitet, nach dem New zollsäge im Tarifentwurf, da dieselben geeignet seien, Yorker Staatsgefängnis in Auburn abgeführt. Als er am Freitag 3 11hr den Abschluß von Handelsverträgen ernstlich zu ge- morgens in Auburn antam, machte die Volksmenge einen Angriff fährden. Die Vereinigung verwarf demgemäß die in§ 1 auf die Polizeiwache und versuchte, Ezolgosz zu Ihnchen. Abjaz 2 des Entwurfs vorgesehene gefegliche Festlegung von Es entstand ein heftiger se ampf. Die Polizei zog Revolver und Mindestzöllen für die vier Hauptgetreidearten mit dem Hinzufügen, schlug mit Knütteln auf die Angreifer. Endlich gelang es der Polizei, daß in dieser Festlegung eine einseitige Bevorzugung der landwirt- Czolgosz in Sicherheit zu bringen; er ist jetzt im Gefängnis. schaftlichen Erzeugnisse vor denen der Industrie zu finden sei. Ezolgosz zeigte große Feigheit und schrie vor Schrecken über das Die Kreuz- 3eitung" polemisiert natürlich lebhaft gegen diefe Kundgebung. Die Herren Industriellen trieften platonisch von feindselige Vorgehen der Volksmenge. Auf dem Wege zum GeWohlwollen für die Landwirtschaft, nur dürfe ihnen dies Wohl- fängnis sagte Czolgosz den Polizisten, er bedaure sein Ver- Nr. wollen nichts fosten. Die Landwirtschaft verlange aber entschieden brechen und bemitleide Frau Mc Kinley. eine gefeßliche Festlegung der Minimalgrenze, darum drehe sich alles. Dieser viehische Roheitsausbruch gegen einen Menschen, der zum Die Industrie, die sich 400 prozentige Erhöhungen der Eisenzölle gern Tode verurteilt ist und binnen furzem den gräßlichen Tod durch gefallen laffe, habe nicht das mindeste Recht, der Landwirtschaft ihre Elektricität erleiden wird, ist noch ekelhafter, als die That des Lebensmittelzölle zu mißgönnen. Mörders selbst. Solange dieser Geist ungebändigter Bestialität aus Man darf, wozu die pfiffige liberale Presse jedesmal geneigt ist. Amerika nicht verschwunden sein wird, solange man noch das Lynchen diesen häuslichen Zwist der Herren Schutzöllner ja nicht überschäßen. Agrarier und Centrumsverbändler werden sich schon noch auf einer an Niggern oder weißen Verbrechern als Voltssport ausübt, wird " mittleren Linie" in schönster Zollwucher- Harmonie zusammenfinden. trotz der raffinierten Anarchistengesetzgebung das Leben an exponierter Und diese mittlere Linie ist das gefährlichste, nicht die extremen Stelle stehender Politiker nicht gesichert sein. Forderungen der Agrarier, an deren Realisierung die Kreuz- 8tg." selbst nicht glaubt. " nd init ned tun 3 ma Parteitag der deutschen Socialdemokratie. op Gesammelte Ueberzeugungen. Die Sammelpolitik, deren beredter Prediger Miquel war, ist zwar durchaus keine Erfindung des Ergenoffen. Sie ist stets das Lockwort jeder bürgerlichen Bereicherungspolitik gewesen, in der sich die Koalition der Ausbeuter gegen die Maffen der Ausgebeuteten in der Weise rüstete, daß sie unter sich den Beuteanteil forgfältig abmaß. Aber selbst das Princip der Sammlung, das so tief im Wesen Miquels zu fizen schien, war nur eine vorübergehende Ueberzeugung. Die Nation" veröffentlicht wozu die Resolution 35 vorliegt. aus dem Nachlaß Laskers Briefe. ( Schluß aus der 2. Beilage.) ,, Maifeier" Es folgt der Punkt Den Bericht erstattet Am 13. Februar 1879 also nicht mehr als Jugendsünder Mehner- Berlin; Nachdem uns verschiedene Angelegenheiten schreibt Miquel, der als Agrarier starb, an seinen Freund: Meines Erachtens müßten wir suchen, die Bismard- Koalition fehr lange beschäftigt haben, werden Sie mir gestatten, auch diese der Industrie und der Landwirtschaft zu sprengen, indem wir Angelegenheit nicht lange auszudehnen. Die Berichte erweisen, daß vorab durch eigne Initiative den dringendsten Fall aus der die Maifeier an den verschiedenen Orten in verschiedener Weise beersteren befriedigten oder wenigstens den guten Willen dazu zeigten." Diefes Beutelartell zwischen Industrie und Landwirtschaft, das 1879 Miquel zu sprengen riet, wurde dann sein ministerieller Grundgebante. Wir Hierzu liegen vor die Anträge 17, 111 und das Amendement 119. Die Resolution 111, von Südefum beantragt, haben wir in 225 abgedruckt. Das Referat Südekums müssen wir Raummangels wegen bis zur nächsten Nummer zurückstellen. Wir beginnen mit der Diskussion. Auf eine von Singer modifizierte Anregung Thielhorns hin wird beschlossen, die Mittagspause auf 11/2 Stunden zu beschränken. Die Vorschlagliste für die Wahl des Vorstandes und der Controleure liegt vor. Es werden vorgeschlagen für den Vorstand: Bebel, Singer, Auer, Pfannkuch, Gerisch; als Controleure: Bartels- Lübeck, Bock- Gotha, Brecour- Kiel, Brühne, David, Diebber, Eberle Barmen, Emmel, Ehrhart. Große- Hamburg, Kaden, Käppler, Könen, Meister, Megner, Nietsch- Magdeburg, Pfarr- Berlin, Raith- München, Noßkopf- Nürnberg, Scheidemann- Nürnberg, Silberschmidt- Berlin, Zetkin. Silberschmidt giebt die schriftliche Erklärung ab, daß er eine Wahl zum Controleur ablehnen müsse. Scholz- Berlin: Die Berliner Genossen haben Pfarr und Megner vorgeschlagen. Die Diskussion über die Wohnungsfrage wird eröffnet. Zur Berhandlung stehen die Anträge 17, 72 und 119. Miller Hamburg zieht nach dem ausführlichen und vorzüglichen Referat Antrag 17 zurüd. Antrag 72 lautet: Parteigenossen in Barmen: Die Fraktion wird beauftragt, im Reichstage ein Reichs Wohnungsgesetz einzubringen mit Berücksichtigung folgender Punkte: 1. Schaffung eines Reichs- Wohnungsamtes; 2. Schaffung einer Wohnungsinspektion in Städten und Kreisen; 3. die Gemeinden, Städte, Kreise und der Staat sind verpflichtet, verkäuflichen Grund und Boden anzukaufen, anstatt denselben der Baufpetulation zu überlassen; 4. die Mietss kontrakte dürfen nicht mit den Arbeitsverträgen in Verbindung gebracht werden; 5. die Riefentapitalien der Arbeiterversicherung find hierzu mugbar anzulegen. 119. Beantrage in der Resolution 111 unter 1 d: Verbesserung der Bauordnungen anzufügen: und rechtzeitige Ausdehmung ders Stolten. felben auf die noch unbebauten Grundstüde". Die rechts gangen worden ist. Leider darf nicht verschwiegen werden, daß verschiedentlich Genossen, politisch und gewerkschaftlich organisiert, selbst da, wo ihnen von den Unternehmern teine Hindernisse in den Weg gelegt wurden, die Maifeier nicht begangen haben. Ihnen brauche ich nicht vorzutragen, welche Bedeutung die Maifeier hat. demonstrieren damit für die Verkürzung der Arbeitszeit. Die un Eine vielbegehrte Person muß der Kaiser sein, wenigstens günstigen wirtschaftlichen Verhältnisse dieses Jahres haben ja scheinen an seine Augegenwart Ansprüche gestellt zu werden, die er Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten gebracht; die Unternehmer Eberle Barmen bittet, Antrag 72 mit der Aenderung anim physischen Sinne nachgerade als unerfüllbar schmerzlich haben vielfach die Feiernden ausgesperrt. Aber wir stehen im zunehmen, daß er der Fraktion zur Erwägung überwiesen wird. zu empfinden beginnt. Wie gemeldet wird, hat nämlich der Kaiser an- Stampf und haben Opfer zu bringen; und in dieser Erkenntnis von besonderer Wichtigkeit ist Punkt 4: Die Mietskontrakte dürfen fäßlich der in letzter Zeit eingetretenen Häufung der Gesuche von Städten, fordere ich Sie auf, sich zu vereinigen in folgender Resolution: nicht mit den Arbeitsverträgen in Verbindung gebracht werden. Das Gemeinden und Kirchengemeinschaften um persönliche Teilnahme an Ein- Ju Uebereinstimmung mit den Beschlüssen der internationalen muß die Fraktion bei einem Antrag zur Wohnungsfrage besonders weihungsfeiern bestimmt, daß diese Gesuche und Einladungen fünftig Arbeiterkongresie zu Paris 1889, Brüssel 1891, Zürich 1893, London berücksichtigen. Redner verweist auf den Glasarbeiterstreit. zunächst an die Oberpräsidenten eingereicht und von diesen an die 1896 und Paris 1900 feiert die deutsche Socialdemokratie den Stolten begründet 119. Die Wohnungsfrage hätte wohl eine Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal- Angelegenheiten 1. Mai als das Weihefest der Arbeit, gewidmet den Klassenforderungen gründliche Distusfion verdient, leider ist dies bei der vorgeschrittenen oder des Inneri, je nach der ressortmäßigen Zuständigkeit, zur Prüfung des Proletariats und dem Weltfrieden. Als die würdigste Feier des Beit eine bare Unmöglichkeit.. bare Unmöglichkeit.. Mein Antrag ist eine notweiter gegeben werden sollen. 1. Mai betrachtet die Partei die allgemeine Arbeitsruhe. Der wendige Ergänzung zu der Resolution Südefum. Die 45 tägigen Rückfahrkarten erweisen sich mehr und mehr Parteitag macht es daher den Arbeitern und Arbeiterorganisationen zeitige Ausdehnung der Baubeschränkung auf noch unbebaute zur Pflicht, neben den andren Kundgebungen für die allgemeine Grundstücke muß gefordert werden, weil unsre Gegner stets sagen: als eine verkehrspolitische Halbheit, die den Eisenbahnbudgets finan- Arbeitsruhe am 1. Mai einzutreten und überall da, wo die Möglich ihr verlangt eine Verbesserung der Bauordnungen und überseht, daß zielle Ausfälle bringt, ohne doch den viel weiter gehenden berechtigten teit zur Arbeitsruhe vorhanden ist, die Arbeit am 1. Mai ruhen zu jede Verbesserung die Wohnungen verteuert; diese Verteuerung tritt Wünschen des reisenden Bublikums auch nur einigermaßen entgegenzu laſſen." aber nur dann ein, wenn die Beschränkungen nur für bebauteit tommen. So hat die neue Einrichtung Bayern im August troß einer MehrOpfer, die vermieden werden können, sollen vermieden werden, Boden gelten. Wird rechtzeitig auch der unbebaute getroffen, so beförderung von 200000 Personen noch eine, wenn auch nur geringfügige aber der Pflicht zur Feier wollen wir uns darüber hinaus nicht ent- wird jeder neue Eigentümer von vornherein damit rechnen, daß er Mindereinnahme von 27 200 m. gebracht. Eine allgemeine erhebliche ziehen. Den Antrag 95 von Berlin IV. bitte ich abzulehnen. Wir in der Ausnutzung des Bodens beschränkt ist und nicht so viel zahlen. Herabsetzung des Tarifs würde durch eine ungleich bedeutendere tönnen den Gewerkschaftsverbänden keine Vorschriften machen. Die Gine derartige rechtzeitige Beschränkung übt einen sehr notwendigen Steigerung des Personenverkehres zugleich den Interessen des Publi- Aufforderung, die der Vorstand des Metallarbeiterverbandes erlassen hat, Breisbrud aus, legt also der Spekulation Beschränkungen auf.( Sehr tums und den Finanzen des Eisenbahn- Fiskus gedient haben. Abgesehen davon, daß die einseitige Begünstigung der besser fituierten hat in der Generalversammlung ja schon die erforderliche Storrettur er richtig!) fahren. Wir fassen unsre Beschlüsse, geben damit eine moralische Direktive Auf Antrag Zubeils wird beschlossen, von einer weiteren Dis Baffagiere III. Klasse ein Unrecht den Reisenden der IV. Stlaffe und erwarten, daß ihr Folge geleistet wird. Mehr sind wir aber fussion abzusehen. gegenüber darstellt. nicht im stande, wenn wir nicht Dinge erleben wollen, wie wir sie In seinem Schlußwort betont Katholische Tanzschulen. Die Germania" berichtet über in unangenehmer Weise auf diesem Parteitag schon erfahren haben. einen Tangfurjus: Der erste Tag dieses Unterrichts geigte, wie( Beifall.) Südekum, daß fein Bedenken vorliege, das Amendement Stolten anzunehmen. Bei seiner Resolution sei er von vornherein davon ausgegangen, daß die Beschränkung auch auf das unbebaute Land ausgedehnt wird. Antrag 72 fei in der jetzigen Form annehmbar. Für die Frage, ob die Wohlthätigkeitsbestrebungen auf dem Gebiete der Wohnungsfrage zu fördern sind, ist das Geständnis des Professors Albrecht in Lichterfelde sehr interessant in der neuesten Publikation des„ Bereins für Socialpolitik". Er sagt darin: Nachdem er drei Jahrzehnte lang mit der gemeinnüßigen Thätigkeit an der Wohnungsfrage herumgedoktort habe, erkenne er ihm volle Nutz lojigkeit an. Der Antrag Zubeils fei gerechtfertigt gewesen nach Lage der Geschäfte, nicht aber wegen der Unwichtigkeit des Gegenstandes, der vielmehr dauernd in der Partei auf der Tagesordnung bleiben müsse. Echließlich genüge es, allgemeine Anregungen auf dem Parteitag zu geben, deren Ausführung an, andren Orten zu erfolgen habe. Antrag 72 wird angenommen. Die Resolution Südekum mit dem Amendement Stolten findet cinstimmige Annahme. Sindermann- Dresden beantragt, den Parteivorstand zu beauf fragen, das Referat über die Wohnungsfrage eventuell erweitert als besondere Broschüre herauszugeben. Fischer- Berlin bittet, es der persönlichen Verständigung zwischen ihm und Südekum zu überlassen, ob neben dem Protokoll noch eine solche Broschüre notwendig ist. Auf Grund dieser Erklärung Fischers wird der Antrag Sinder manu, abgelehnt. 21/2 Uhr. * Nachmittags Sigung. = Der Antrag 32 ist für den Fall der Aufhebung des Schiedsipruchs über die Hamburger Accordmaurer gestellt. Singer: Da der Hamburger Schiedsspruch nicht aufgehoben worden ist, ist dieser Antrag gegenstandelos geworden.( Zustimmung.) Der Antrag 54 von D. Baader und Genossinnen fordert, daß die Genossen die von den Genossinnen für die nächste Zeit vorbereiteten Frauenversammlungen in jeder Weise zu unterstügen haben. Singer: Ich glaube, daß wir ettvas Selbstverständliches nicht erst beschließen brauchen. Mit dieser Erklärung kann der Gegenstand wohl als erledigt angefehen werden.( Zustimmung.) adin Den Antrag 68( Genosse Walt in Berlin IV, SO.: Bei der Aufstellung von Kandidaten zur Reichstagswahl so viel wie möglich Männer aus Arbeitertreisen zu nehmen.) begründet zu Ad. Hoffmann- Berlin: Dem Wunsch, bei der Aufstellung von Kandidaten zur Reichstagswahl soviel wie möglich Männer aus Arbeiterkreisen zu nehmen, wird ja von der großen Mehrzahl der Genossen zugestimmt werden. Leider kann der Parteitag darüber nicht beschließen, sondern es muß den Genossen in den Wahlkreisen selbst überlassen werden.( Sehr richtig!) Berlin selbst hat ja in dieser Beziehung leider ein schlechtes Beispiel gegeben. Der Parteitag wird den Antrag nicht dem Vorstand, sondern denen, die Wahlmandate zu vergeben haben, zur Berüdfichtigung über weisen müssen. Ami Singer: Haben Sie den Antrag gestellt, den Antrag 68 den Wahlkreisen zur Berücksichtigung zu überweisen?( Heiterfeit.) Hoffmann: Ja. Der Parteitag beschließt mit Mehrheit demgemäß.( Heiterfeit.) Die Anträge 69 und 96 werden nicht genügend unterstüßt. Den Antrag 107: schaffung der Todesstrafe und die Beseitigung der Militärjustiz außer für Disciplinarfälle eintreten wird. Es folgen die Anträge, die sich auf die Tagesordnung des nächsten Parteitages beziehen( Anträge 55--58 und folgender Antrag: Der Parteitag nächsten Parteitages gesezt wird: Die Stellung der social möge den Wunsch aussprechen, daß auf die Tagesordnung des demokratischen Partei zur Arbeiterversicherung).. Alkoholfrage. Sie werden gemeiniam verhandelt. Die Anträge 55, 56 und 57 verlangen die Behandlung der fannkuch erklärt, daß die Genossen des dritten Berliner Wahlkreises Wert darauf legen, festzustellen, daß sie den Antrag 55 nicht unterstügt haben.( Stiefel: Die Genossen von Berlin VI auch nicht.) Doch einzeln wenigstens. lng mint dif Die Begründung der Anträge giebt om i upr 89 day Marchwald- Halberstadt: gandit Nachdem es uns gelungen ist, diesen Antrag vor dem bethle hemitischen Kindermord zu retten, der in der letzten Sigung des Parteitages stattzufinden pflegt, muß ich ihn kurz begründen. Kurz nach dem Mainzer Parteitage fand die Generalversammlung des Evange lischen Bundes statt und da wurde gesagt, die Socialdemokratie habe nicht den Wut gehabt, zur Alkoholfrage Stellung zu nehmen. Die Socialdemokratie hat die Pflicht, das Volk zu erziehen, sie darf nicht davor zurückschrecken, ihren Parteigenofien die Wahrheit zu sagen. Das Gesundheitsbüchlein, das das Reichs- Gesundheitsamt zum Preise von 1 M. herausgegeben hat, ist auch von unirem Standpunkt außerordentlich wertvoll. Der Trinkzwang, der in Studenten und Offizierstreisen besteht, besteht ganz genau so in Arbeiterkreisen und beschämenderweise auch in den Der Parteitag möge beschließen, ein Flugblatt zum nächsten Parteifreifen.( Unruhe.) Wir haben manche häßliche Gewohnheit schon Winter herauszugeben und unter der Landbevölkerung zu ver- beseitigt, weshalb soll die Partei nicht auch diese abschaffen können. Man teilen, welches die Landdienstboten über die Schmach der Gesinde hält uns entgegen, der Alkoholismus sei verursacht durch die elende Ordnungen aufklärt und wie dieselben zu beseitigen sind.- Gleich- Lage der Proletarier. die schlechten Löhne. Umgekehrt aber sind zeitig müsse darauf gesehen werden. daß das Erfurter Programm auch vielfach die Löhne so schlecht, die Lage der Arbeiter so traurig darauf gedrudt würde, begründet. wegen des Alkoholismus. In Halberstadt giebt es Maurer, die Siebeneicher Westenbrügge: Wir haben den Antrag gestellt, 60 Pf. täglich für schlechten Schnaps ausgeben, zum Vorteil der weil, solange die Dienstboten nicht wissen, daß fie unter einer Ge- Fuseljunker, und die Socialdemokratie hat auch noch nicht ein Wort findeordnung stehen. fie nicht aufgeflärt sind. Es geht ihnen da dafür. Die Polizei muß Genossen, welche den Weltfeiertag der wie den Ochien, die Hörner haben, aber nicht wissen, daß sie sich Arbeiter besudein, festnehmen, und die Partei sieht das ruhig an! damit gegen den Feind wehren können. Auf dem Flugblatt muß( Große Unruhe. Frohme ruft: Wenn man den Mann da hört, auch das Erfurter Programm abgedruckt werden. sollte man glauben, die Partei besteht aus lauter Säufern!) Singer: Wir wollen uns doch nicht die letzten Stunden des Parteitags durch überflüssige Unruhe erschweren! 4 Der Fall Lange. Böhle- Straßburg berichtet namens der Neuner- Kommission über die Beschwerde von Lange- Berlin V. Lange war Vertrauensmann und hatte Verkehr mit einem Beamten der politischen Polizei. Das ist nachgewiesen, wenn auch nicht, daß er materiellen Vorteil aus diesem Verkehr gezogen hat. Ein Schiedsgericht unter dem Vorsitz von Pfannkuch hat mit 6 gegen 1 Stimme seinen Ausschluß beschlossen. Er führt in seiner Beschwerde zu seiner Entschuldigung an, er habe nicht gewußt, daß er von dem Verkehr mit dem Polizeispigel seinen Genossen hätte Mitteilung machen müssen und auch nicht, welche Nachteile der Verkehr mit einem Spizzel für ihn haben müsse; er sei noch zu jung in der Parteibewegung. Die Neuner- Kommission hat nun festgestellt, daß Herr Lange in der That ein etwas beschränkter Mensch ist, der für die Stadthagen: Ich beantrage. den Antrag der mecklenburgischen Angelegenheiten der Partei wenig Verständnis hat. Die Neuner: Genossen dem Vorstand zur Berücksichtigung zu überweisen. Ein Kommission spricht daher ihr Befremden darüber aus, daß der einheitliches Flugblatt geht nicht an, weil wir in den verschiedenen fünfte Berliner Wahlkreis einen solchen Menschen zum Vertrauens- Staaten ja verschiedene Gesinde- Ordnungen haben. mann machen fonnte. Die Beschwerde des Herrn Lange Bartels- Lübed: So gut der Antrag gemeint ist und so sehr über den Ausschluß hat die Kommission zurückgewiesen und beantragt: auch wir bestrebt find, die ländlichen Arbeiter in dem Obotriten„ Es ist durch Zeugen und Eingeständnis des Angeschuldigten fest- lande über die Gesinde- Ordnung aufzuklären, fo wird der Antrag in gestellt, daß der am 31. August 1900 als Spigel entlarvte Freund seiner gegenwärtigen Form seinen Zived nicht erfüllen. Es muß das Langes in dessen Wirtschaft vordem bereits über ein halbes Jahr Aufgabe der einzelnen Landesorganisationen iein. Die Form eines verkehrte. Von diesem Verkehr gab Lange weder den Genoffen noch Flugblattes ist hierfür auch nicht geeignet. Ein Flugblatt wird seinem andren Vertrauensmann des Kreises Kenntnis. Ja, Lange wenig oder gar nicht geleien. Ganz anders ist es mit einem Staförderte sogar den Verkehr des Spizels in der Wirtschaft des lender; ein solcher wird von der Landbevölkerung mit Freude auf Genossen Drescher und die gemeinsamen Aktionen des Spigels mit genommen, aufbewahrt, und auch, wenn der ländliche Arbeiter eine dem in dem Hause Dreschers wohnenden Photographen. Die freie Stunde hat, geleien. Berheimlichung des Verkehrs Langes mit dem Spitzel sah das Schiedsgericht, welches unter dent Borsiz des Genossen Pfannkuch tagte, sowie auch die Neunerfommission als einen so groben Vertrauensbruch an, daß ein folcher mit der Ehre eines Parteigenossen unvereinbar sei und den Ausschluß Langes aus der Partei rechtfertigt. Es wird beantragt, den Rekurs des Herru Karl Lange als unbegründet zu verwerfen. Die Anträge 35 und 36 beschäftigen sich mit den Parteigeschäften bezw. der Parteiprefe.. Antrag 35 wird nicht unterstützt. Den Antrag 36: Es sind in der Partei durch die Parteileitung in Berlin aus den Reihen der Parteicontroleure fachmännisch gebildete Genossen als Breßrevisoren anzustellen, denen die alleinige Aufgabe zu teil wird, von zu 1/2 Jahr die gefamte deutsche Parteipreffe in Bezug auf deren geschäftliche Angelegenheiten bezw. Leitung zu revidieren, begründet Windhoff- Düsseldorf: Man muß staunen, wie viel Geld 311 10 Meister ruft: Aber auch nicht durch unnüße Reden!( Beifall.) Marchwald: Daß die Partei aus lauter Säufern besteht, habe ich nicht gesagt; dazu gehört eine starte Phantaste. Wenn's sogar Leute giebt, die in der Partei eine gewisse Rolle spielen und der Trunksucht fröhnen, schadet das der Partei viel mehr, als irgend welche theoretischen Vorträge. Halten wir uns in dieser Frage die Worte Lassalles vor Augen:" Es ziemen Euch nicht mehr die Laster der Unterdrückten, noch die müßigen Berstreuungen der Gedankenlosen, noch selbst der harmlose Leichtsinn der Unbedeutenden. Arbeiter sind der Fels, auf welchem die Kirche der Gegenwart gebaut werden soll."( Beifall und Unruhe.) Es wird Schluß der Debatte beantragt. Kiesel- Berlin widerspricht dem Schlußantrag, da die Worte des Vorredners, die eine Auflage gegen die Partei bedeuten, nicht unwidersprochen bleiben dürften. Die Der Schlußantrag wird angenommen, die Anträge 55-57 selbst werden abgelehnt. Den Antrag 58, auf die Tagesordnung des nächsten Parteis tages zu setzen: Die Aufgaben der socialdemokratischen Partei auf dem Gebiete des Kommunalwesens," begründet. Albrecht- Halle: da Neul- Berlin: Den gegen die Genoffen des 5. Berliner Wahlfreises gerichteten Vorwurf muß ich zurückweisen. Infolge von Streitigkeiten, die dazu führten, daß die beiden Vertrauensmänner im legten Augenblic ablehnten, wurde er sozusagen als Notnagel umire Bresse verschlungen hat, es find in den letzten 10 Jahren gewählt und zwar mit Rücksicht darauf, daß er schon 11 oder mehr als eine Million Mark. Oft wird einfachen Arbeitern, die Sehr häufig find sich unsre Vertreter in städtischen Körperes fehlt uns 12 Jahre eine hervorragende Stelle in der Schuhmachergewerkschaft keine Buchführung kennen, die geschäftliche Leitung der Presse über- schaften über ihre Haltung nicht ganz flar, eingenommen hatte; man hielt ihn daher für das Amt eines Vertragen und dadurch reißt die Mizwirtschaft ein. Es wird gesagt, die an einer bestimmten Richtschnur, auf diesem Gebiete tranensmannes für geeignet. Ich selber, der ihn kannte, habe ihm Blätter. die keinen Zuschuß brauchen, brauchen nicht revidiert häufig Fehler vorkommen. Hätten wir eine Aufstellung der Stegsolche Dummheit oder Schlechtigkeit nicht zugetraut. werden, aber wer garantiert uns denn, daß diese Blätter immer jo müllereien in Gemeindevertretungen, Sie würden Ihr blaues Wunder Frau Steinbach: Barteigenosse fann er natürlich nicht sein; florieren? Nehmen Sie den Antrag au! In allen Fragen fann natürlich keine Einheit erzielt aber ich halte ihn für mehr dumm als schlecht. werden, wohl aber müssen wir uns über wichtige principielle Fragen einig werden.ut Ohne weitere Debatte wird der Antrag angenommen. Den Antrag, auf die Tagesordnung des nächsten Parteitages die Frage zu setzen„ Die Socialdemokratie und die Arbeiterversicherung" begründet Hinte- Berlin: Er ist zu uns mit dem Spizel in öffentliche Versammlungen gekommen, wo man im Gespräch das Wort ja nicht immer auf die Goldwage legt. Dumm sein meinetwegen; aber wer in seiner Dummheit zum Verräter an der Partei wird, hat bei uns nichts zu suchen. Der Parteitag befchließt gemäß dem Antrag der Neuner- Kommission. Eine Annonce. Böhle berichtet hierauf über die Beschwerde von Dreher aus Kaffel darüber, daß der Vorwärts" eine Annonce von ihm nicht Dokument nicht mit eingesandt hat, beantragt die Kommission. über wichtigste die Beschwerde zur Tagesordnung überzugehen. Thöne- Kassel: Das wichtigste Dokument" ist eine Annonce, worin sich Dreyer beschwert, daß die Baugenossenschaft ihn nicht als Mitglied haben will. Diese Annonce wollte er auch im Vorwärts" veröffentlichen, aber der Vorwärts" nahm fie, ich weiß nicht aus welchen Gründen, nicht auf. war Jahre aufgenommen hat. Da der Beschwerdeführer das " Pfannkuch: Ich kenne den Gen. Dreyer, er Yang mein Hauswirt, und ich bin ihm zu besonderem Dant verpflichtet, da ich eine Zeit lang, ohne Miete zu zahlen, bei ihm gewohnt habe.( Heiterkeit.) Es handelt sich um eine reine Privatangelegenheit, die die Partei nichts angeht. Hiermit schließt die Debatte. Nach einem Schlußwort des Referenten Böhle geht der Parteitag entsprechend dem Antrag der Beschwerdekommission zur Lages: ordnung üben. 3 Damit ist der Bericht der Beschwerde Kommission erledigt. Zu Punkt 7 der Tagesordnung( Anträge zum Programm) liegt nur der Antrag 17 vor, der bereits durch frühere Beschlüsse erledigt ist. Es folgt die Beratung der Anträge. Von diesen beziehen sich die Anträge 19-26, 30, 31, 100, 101, 33 und 34 auf die Organisation. Singer: Mit Ausnahme der Anträge 33 und 34 bezwecken alle diese Anträge eine Aenderung des§ 2 unfres Organisationsstatuts. Ich schlage vor, alle diese Anträge von der Tagesordnung abzusetzen ( Sehr richtig!), indem ich der Hoffnung Ausdruck gebe, daß unsre Partei bis zum nächsten Jahre wohl noch leben und bestehen wird und daß wir dann bei einer günstigeren Geschäftslage darüber verhandeln können. Kiesel- Berlin: Der Antarg bürdet dem Parteivorstand eine große Last auf, er stellt ferner den geschäftlichen Leitern von lokalen Organen das Zeugnis der Unfähigkeit aus, es wird, wenn er angenommen wird. nötig sein, Sefoldete Preßrevisoren anzustellen, die immer auf Reisen sind. Der Antrag ist also praktisch ganz undurch führbar, ich bitte ihn abzulehnen. vorliegenden Form tönne er allerdings nicht angenommen werden, Thiele- Halle bittet den Antrag nicht strikte abzulehnen. In der wohl aber fann er ganz unverbindlich der neuen Parteileitung zur Erwägung überwiesen werden. auch gefaßt wird. Wir haben 74 Parteiblätter. Soll jedes halbjährlich Frohme: Der Antrag ist ganz unannehmbar, in welcher Form er etwa gerechnet, dann müßten wir erst dafür sorgen, daß das Jahr einmal kontrolliert werden und werden für jede Kontrolle vier Tage 2-300 Tage mehr als jezt hat und außerdem müßte die Kommission um etwaige Mißstände zu beseitigen. Die Genossen in den einzelnen ständig auf Reisen sein. Auf diesem Wege ist nichts zu erreichen, Orten müssen selber für Kontrolle sorgen und nur im Notfall haben fie sich der Kontrolle des Vorstands zu unterwerfen. Pfannkuch: Auch ich halte den Antrag für unannehmbar, aber daß er gestellt werden konnte, ist ein Symptom dafür, daß etwas lebel jedoch nicht beizukommen. Die Genossen sollten nicht erst, in der Presse nicht ganz in Ordnung ist. Auf diese Weise ist dem wenn die Starre verfahren ist, an den Parteivorstand gehen, sondern eingedent des Spruches, daß Vorsicht die Mutter der Weisheit ist, den Parteivorstand vorher um Rat fragen und die Ratschläge auch befolgen. Hoffentlich wird diese Mahnung ihre Wirkung nicht verfehlen. Damit schließt die Debatte. erleben. Molkenbuhr: Die Stellung unsrer Partei zur Arbeiterversicherung haben wir bisher noch niemals präcisiert, wir haben vielmehr stets der Fraktion überlassen, wie sie sich zu den einzelnen Vorlagen verhalten will. und der Partei eine Marschroute zu geben. Das ist um so notEs ist nun einmal nötig, diese Frage etwas eingehender zu diskutieren dieser Frage beschäftigen und eine Stellungnahme der Arbeiter Deutschwendiger, als die Regierungen andrer vänder sich gegenwärtig mit lands würde von Einfluß auch auf die Lage der Arbeiter andrer Länder sein eingehend diskutiert wird, so wird sie auf dem nächsten Parteitage fönnen. Wenn die Frage, die eine sehr umfassende ist, im Laufe des Jahres vielleicht nach furzer Verhandlung in einer einfachen Resolution erledigt werden fönnen; sollten sich aber tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten ergeben, ist es erst recht nötig, in eingehender Disfuffion Klärung zu schaffen. Es ist ein wichtiges Stück praktischer ( Beifall.) Socialpolitik und verdient auch eine theoretische Behandlung. Der Antrag wird angenommen. Singer teilt nunmehr das Resultat der Wahl der Partei9. leitung mit. Abgegeben sind 212 Stimmzettel, von denen 4 für die Kontrollkommission ungültig waren, weil mehr als 9 Namen darauf standen. Für die Vorstandsmitglieder wurden abgegeben: Für Bebel als Vorsitzenden 211, für Singer als Vorfizenden 209, für Nach einem Schlußwort von Windhoff wird der Antrag Pfannkuch als Sekretär 210, für Auer als Sekretär 202, für Gerisch abgelehnt. Das Gumbinner Urteil. Singer: Wir kommen zum Antrag 90. Bevor ich die Interstüßungsfrage stelle, glaube ich im Namen des gesamten Parteitages feststellen zu können, daß wir alle einig sind in der Entrüstung darüber, daß in Deutschland in der Militärjustiz ein derartiges Urteil möglich ist.( Lebhafte Zustimmung.) Der Schrei der Entrüstung, der durch ganz Deutschland hallte, als das Todesurteil bekannt wurde, die Entrüftung, die wiederhalte durch die Blätter aller politischen Parteien, ist ein dentliches Zeichen dafür, daß durch diesen Urteilsspruch das Rechtsbewußtsein des gesamten Boltes auf das gröblichste verletzt ist.( Erneute lebhafte Zustimmung). Daß es nötig ist, einen Protest gegen diese Art der Justiz auszusprechen, daß es nötig ist, die Heimlichkeit des Verfahrens in der Militärjustiz zu verurteilen, ist, glaube ich, die Meinung aller hier Anwesenden. Dies aus Orb- Offenbach: Ich bitte, die Anträge der neuen Parteileitung zusprechen halte ich für meine Pflicht, um so mehr, da ja schon als Material zu überiveisen, damit sie uns auf dem nächsten Partei ein Teil dessen, was hier beantragt ist, der Fraktion überwiesen ist. tag Vorschläge zwecks Aenderung des Organisationsstatuts machen( Beifall.) tanut... Marcwald: Halberstadt: Nach den treffenden Ausführungen Singer: Wenn die Parteileitung dem nächsten Parteitag Vor- Singers ist der Zweck der Antragsteller vollständig erfüllt. Der Zwed schläge auf Aenderung des Statuts machen soll, dann müssen wir war einzig ein flammender Protest des Parteitages gegen die undoch über die Anträge debattieren. Was ich will, ist etwas andres, erhörten Zustände auf dem Gebiete des Militär- Strafverfahrens. ich will die ganze Angelegenheit dem nächsten Parteitag überweisen. Nachdem die treffenden Worte Singers den Beifall des gesamten Orb: Nein. Durch die leberweisung an die Parteileitung Parteitages der Socialdemokratie gefunden haben, ziehe ich den Anberpflichten wir dicie zu nichts; wir geben ihr damit nicht die bindende trag zurüd Marschronte, daß sie unbedingt im Sinne der Anträge uns Vorschläge machen muß. Singer: Ju dieser Form bin ich mit dem Antrage ein verstanden; denn dann existiert ja teine Differenz mehr zwischen uns. Der Parteitag beschließt dem Antrage Singers entsprechend. Die Anträge 19-26, 30, 31, 100 und 101 find also von der Tagesordnung abgesetzt. Die Anträge 33 und 34 werden nicht unterstützt. Der zur Tattit gestellte Antrag 18 wird nicht genügend unterstützt. als Stajsierer 210 Stimmen.( Metzger und Dr. Braun erhalten je eine Stimme). Als Controleure wurden gewählt: Megner- Verlin mit 179, Meister mit 178, Frau Bettin mit 171, Kaden mit 158, Stönen mit 143. Ehrhart mit 135, Brühme mit 134, David mit 108 und Bock mit 70 Stimmen. Außerdem erhielten Dubbar 60, Pfarr 56, Emmel 50, Scheides mann 44, Raith 42, Bartels 39, Ewald 41, Käppler 40, Große 36, Roßkopf 20 Stimmen. Singer ersucht die neugewählten Controleure, sich zur Wahl der beiden Beisitzer zur Ergänzung des Vorstandes zurückzuziehen. Der Antrag 59( Abhaltung des Parteitages givischen Weihnachten und Nenjahr) wird nicht genügend unterstützt. Es folgt die Wahl des Ortes für den nächstjährigen Parteitag. Der Antrag 60 wünscht eine Verlegung des nächstjährigen Parteitages derart, daß auch die Wahlkreise der östlichsten Provinzen ihn beschicken können. Singer: Bei der allgemeinen, unbestimmten Faffung dieses Antrages ist jein Zwed wohl durch seine Verlesung erfüllt.( Zuſtimmung.) Die Unterstützung für die Vorschläge Düsseldorf, Halberstadt, Mannheim und Bremen reicht nicht aus. Der Antrag Leipzig- Stadt und Land wird zu Gunsten von Dresden zurückgezogen. Im Uebrigen verbleiben zur Wahl noch die Anträge: Magdeburg und München. ( Telegraphischer Bericht.) Antrag 90 Ibutet: Parteigenossen in Halberstadt und dem Kreise Calbe- Aschersleben: Der Parteitag erklärt, daß er das vom Ober- Kriegsgericht in Gumbinnen gefällte Todesurteil wider den Unteroffizier Marten für einen der schwersten Justizirrtümer hält, welchen die Geschichte kennt. Der Parteitag sieht auch nicht annähernd einen Beweis dafür erbracht, daß der Verurteilte sich des ihm zur Last gelegten Mordes schuldig gemawi hat. Der Parteitag erwartet von der socialdemokratischen Reichstagsfraktion, daß diefelbe unter ausdrücklicher Bezugnahme auf das Gumbinner Urteil in geeigneter Form im Reichstage für die Ab- lichen Brovinzen erleichtern will. Den Antrag Dresdens begründet Sindermann: Die sächsische Landesversammlung hat zu Ostern einstimmig beschlossen, um die Abhaltung des nächstjährigen Parteitages in Sachsen, und zwar in Dresden, zu bitten. Polizeiliche Schwierigkeiten brauchen Sie nicht zu befürchten. Auch unjre Landesversammlungen werden nicht gestört. Die Wahl Dresdens tommt auch dem Antrage entgegen, der die Beschichung aus den öst janukuch: Als Abgeordneter von Wragdeburg negt mir die Die Delegierten erheben sich von den Pläßen, stimmen dreimal Verpflichtung ob, für meinen Wahlkreis eine Lanze einzulegen. begeistert in das Hoch ein und fingen den ersten Vers der ArbeiterGewiß ist es nicht Elbflorenz, aber an der Elbe liegt es auch, und Marseillaise. zwar im Herzen Deutschlands. Raith München: Das Bedenken wegen Nichtzulassung der Frauen, das bisher gegen die Abhaltung des Parteitages in München bestand, ist fortgefallen. Und da der Alkoholantrag von der Tagesordnung des nächsten Parteitages abgesezt ist, fönnen Sie ruhig nach München kommen.( Große Heiterkeit und Beifall.) Eine Diskussion wird nicht beliebt. Es stimmen 58 Delegierte für Dresden, 52 für Magdeburg, Singer: Der Parteitag ist geschlossen. Schluß 434 Uhr. Partei- Nachrichten. is Aus der Frauenbewegung. Im Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse wird Frau Ihrer am 7. Oktober einen Vortrag über Wesen und Schäden der Hausindustrie" halten. Wir bitten unsre Mitglieder, die ihnen zugefandten Fragebogen baldigst auszufüllen und an eine der folgenden Zahlstellen zu senden: Frau Banzéram, Bappel- Allee 128, Frau Slotsch. Stoppenstr. 81, Frau Steintopf, Schwedterstr. 34, Frau Bauschke, Rostockerstr. 46, Frau Socialdemokratisches Reichstags Handbuch, ein Führer Seeger, Kolbergerstr. 26, im Schuhwarenladen. Ferner machen wir darauf aufmerksam, daß der Verein am 97 für München. Der nächste Barteitag findet also in München staff. durch die Zeit- und Streitfragen der Reichspolitik. Von Mar 10. November in der Urania eine Vorstellung mit daran anschließendem Dieses von den Parteigenossen seit Jahren gewünschte Hilfs- geselligen Abend in den Arminhallen veranstaltet. Billets sind im mittel für die Agitation, deffen Herausgabe schon von mehreren Verein und in den Zahlstellen zu haben. Parteitagen beschlossen wurde, erscheint nunmehr im Verlag der Buchhandlung Vorwärts. Die Verkündigung des Resultats wird mit Beifall aufgenommen. Sämtliche Anträge sind nun erledigt. Singer teilt mit, daß die Kontrollkommission Meister zum Vor fizenden, und als Beifizer für den Vorstand Eberhardt und Wengels gewählt hat.( Der bisherige Beisitzer Ernst hat, wie Meister mitfeilt, eine Wiederwahl mit Rücksicht darauf, daß er Firmenträger der neuen von den Berlinern zu errichtenden Parteidruckerei wird, abgelehnt). Singer: Schippel. Das Buch stellt in eingehendster Weise dar, unter welchen parlamentarischen Kämpfen und mit welchen Erfolgen und Mißerfolgen die Reichsgesetzgebung über die wichtigsten, vor allem die Arbeiter berührenden Fragen sich allmählich entwickelt hat. miscos Derlammlungen. Der Vorstand. Der Centralverband der Fleischer und Berufsgenossen Im Mittelpunkt stehen dabei die eigentlichen Fragen der Social- Deutschlands, Verwaltungsstelle Berlin und Umgegend, hielt am reform und des Arbeiterschutes. Das langsame Zurückweichen des Donnerstag eine recht gut besuchte außerordentliche GeneralParteigenoffen! Wir haben unsre Arbeiten erledigt. Ich glaube tapitalistischen Manchestertums, das zähe und siegreiche Vordringen Bersammlung ab, um die notwendig gewordenen Ergänzungswahlen im Sinne des gesamten Parteitages zu handeln, wenn ich zunächst der Arbeiterforderungen auf den verschiedenen Gebieten, aber auch für die Ortsverwaltung vorzunehmen. Gewählt wurden: P. Nagel, unfren Lübecker Genossen unsren herzlichen Dank ausspreche( Beifall) die immer wiederkehrenden Reaktionsversuche der großkapitalistischen Roßstr. 8, Hof part. als Vorsitzender; Ostar John als SchriftBiedermann als Beisiger, und Kopp, für die treue, rastlose Arbeit, mit der sie die Vorbereitung des Scharfmacher und des kleingewerblich- zünstlerischen Meistertums führer, Knopp und Außerdem fam in der Parteitages getroffen haben, mit der sie während der Tagung ihre werden auf das Ausführlichste geschildert und zwar in zusammen- Nedel und Lange als Revisoren. Hilfe in so ausgezeichneter Weise gewährt haben.( Beifall.) fassenden Uebersichten( wie: Geschichte der Arbeiterschutz- Versammlung das Thema:" Vieh- und Fleischzölle und ihre Ich danke Ihnen auch für die beiden Veranstaltungen, die Gesetzgebung in Deutschland Entwicklung des Arbeiter- Berfiche Wirkungen" zu Verhandlung. Der Referent betonte besonders, daß es uns ermöglicht haben, in den harten Tagen der Arbeit doch rungswesens Koalitionsrecht, Vereins- und Versammlungsrecht, durch weitere Bollerhöhungen das Fleischergewerbe und vor allem Berufsvereine Gewerbegerichte, Einigungsämter), in Special- sein Gesellenstand start geschädigt werden, da höhere Bölle Preisauch schöne Erholungsstunden zu finden. Der Kommers sowohl wie artikeln für Einzelfragen( wie: Fabritinspektion, Frauenarbeit, steigerungen der Produkte bedingen und legtere wieder zur Ver die Dampferfahrt wird den Teilnehmern dieses Parteitages lange tinderarbeit, Sonntagsarbeit, Hausindustrie, Lohnbeschlagnahme, ringerung des Konsums führen. Die letzte Folge solcher Maßnahmen Zeit in freundlicher Erinnerung bleiben, und Lübecks Genossen für Trudsystem- Kontrattbruch- Bestrafung, Socialistengefeß. Zuchthaus sei aber auch für das Fleischergewerbe die Verwendung minderund die Verminderung der Arbeitsalles was sie geleistet haben, herzlich zu danken, war mir eine Freude vorlage, Umsturzvorlage- Arbeitsbuch, Arbeitsamt, Arbeitskammern, wertigen Materials gelegenheit. Man müsse sich deshalb gegen und ist dem Parteitag gewiß eine Pflicht.( Beifall.) Ich möchte Arbeitsnachweis uff.). die Ursachen wenden und Auch auf die Schutzgesetzgebung für einzelne Arbeitszweige, mit- folcher Erscheinungen Protest erheben gegen diesen Dank aber auch ausdehnen auf die Mitglieder der Mandatprüfungskommission und der Neunerkommission, die dem Parteitage unter nur Truz- und keine Schutzgesetzgebung, ist stets besonders die geplanten Zollerhöhungen. Der gleichen Ansicht waren auch die einen großen Dienst dadurch geleistet haben, daß sie sich das Opfer eingegangen( so in Artikeln wie: Bäckereiverordnung, Bauarbeiter übrigen Bersammlungsteilnehmer. Ein weiterer Punkt der Tages schutz, Binnenschiffahrt, Bergarbeiter, Gastwirtsgehilfen, Gesinde, ordnung, die Verschmelzung der Berliner Gesellenforporationen, auferlegt haben, auf die Teilnahme an den Verhandlungen zu ver- Safenarbeiter und Seeleute, Handlungsgehilfen u. f. f.). wurde dahin erledigt, daß den betreffenden Vereinen der Uebertritt zichten und dafür ihre Arbeit geleistet haben. Parteigenoffen! Größte Aufmerksamkeit ist den gewerbepolitischen in den Centralverband empfohlen und die Berücksichtigung verUnfre diesjährige Parteitagswoche war reich an lebendigen, ja Streitfragen gewidmet: der Geschichte und den Abänderungen schiedener Wünsche dieser Vereine für spätere Beit in Aussicht gestellt leidenschaftlichen Ausführungen. Aber das eine darf ich doch der Gewerbeordnung, den Innungsbestrebungen und der Mittel- wurde. mit Sicherheit aussprechen, daß bei aller Leidenschaftlichkeit und bei standsretterei, dem Kampfe gegen Genossenschaften und Konsum allen Erregungen doch jeder Einzelne zu seinen Ausführungen veranlaßt und in seinen Ausführungen getragen worden ist von der Treue zu den Parteigrundsägen, die es ihm zur Pflicht machen, wenn auch vielleicht einmal in scharfen Worten, so doch seine Ueberzeugung im Interesse der Partei, zum Wohle der Partei zum Ausdruck zu bringen.( Beifall.) Parteigenossen! Das was jetzt schon die gegnerische Presse über unsre Verhandlungen schreibt, das Indianergeheul, in das sie ausbricht, der Jubel über die Streiterei und Bänkerei auf unfrem Parteitag, es läßt uns dieses ebenso talt, wie uns falt läßt das Lob unsrer Gegner. ( Beifall.) Wir wissen, wie wir zu handeln haben, und wir wissen, daß in unsrer Partei es schon öfter Situationen gab, in denen die Geister hart auf einander geplagt sind; wir wissen aber auch, daß nach diesen Ausbrüchen das treue Zusammenhalten für die gemeinsame Sache um so fester gefittet ist.( Lebhafter Beifall.) vereine. Auch die augenblicklich im Vordergrunde des Interesses stehenden handelspolitischen Fragen find durch orientierende Artikel eingehend behandelt. Weiter findet der Leser reiches Material über die Steuerfragen, über Militarismus, Flotten- und Kolonialpolitit. Eine ihrer politischen Bedeutung entsprechende Würdigung erfahren endlich auch die Verfassungs- und ähnlichen Fragen. Das Buch, das in 35 Lieferungen a 20 Pf. erscheint, soll einen dauernden Wert behalten; deshalb werden jedesmal nach Schlug der parlamentarischen Legislaturperioden Nachträge zum SocialBesizer über alle Zeit- und Streitfragen der Reichspolitit stets auf demokratischen Reichstags- Handbuch ausgegeben werden, so daß jeder dem Laufenden erhalten bleibt. Der billige Preis wird jedem Arbeiter die Anschaffung ermöglichen. Polizeiliches, Gerichtliches usw. Der Boeren- Krieg. Zum Konflikt Kitcheners mit dem Kriegsamt. Die Pall Mall Gazette" meldet in ihrer letzten Ausgabe von heute, sie erfahre aus vertrauenswürdiger Quelle, Lord Kitchener finde seine Hände mehr oder weniger gebunden und mache, da ihm nicht gestattet werde, jedes zweckzur Beendigung des Krieges zu versuchen, mäßige Mittel feine Stellung zum Gegenstande ernstlicher Erwägung. Kitchener anstatt Gefängnisstrafen von geringer Dauer, welche nur zur Erwünsche die Verhängung der Todesstrafe über Rebellen munterung des Aufstandes dienen; auch verlange er neue, ausund die Verkündigung des gebildete Truppen und die Standrechts in Kapstadt und an andren Orten. Das Blatt meldet im Anschluß hieran, der König habe eine ernste Unterredung mit dem Kriegsminister Brodrick den Stand der Dinge auf dem Kriegsschauplaze, auch im Hinblick auf die Frage der Rekrutierung und der Verwendung der Yeomanry gehabt. Es sprächen Andeutungen dafür, daß bald durchgreifende, das Heer betreffende Reformen, bekannt gegeben werden; die Arbeit des jeßigen Augenblics sei die Vorbereitung umfassender. Verstärkungen für den Fall des Bedürfnisses. über Angriff auf die englische Fortifikationslinte. Kitchener meldet vom 27. September: Die Forts Itala und Wir haben wichtige Fragen in dieser Arbeitswoche behandelt. Redacteurfreuden. Am 26. September hatte sich vor der Ich spreche es mit besondrer Befriedigung aus, daß die hoch- Straffammer in Dortmund der frühere Redacteur der Rh.- Westf. gespannten Erwartungen, welche die bürgerlichen Socialreformer von Arb.- 8tg.", Genosse Anton Bredenbed, wegen zweifachen Breßver Naumann über Stöder bis Berlepsch auf unsre Verhandlungen gehens zu verantworten. Bredenbeck, der aus dem Gefängnis, wo gesezt haben, kläglich zu Schanden geworden sind.( Lebhafter Beifall.) felbst er zur Zeit eine viermonatige Gefängnisstrafe wegen Breß Ich halte das für ein wichtiges Ergebnis und ich knüpfe den Wunsch fünderei verbüßt, borgeführt wurde, soll einmal die Polizei, ferner sämtliche Einfahrer beleidigt haben. Wegen der andaran, daß diesen Leuten endlich einmal die Augen darüber aufgeblichen Beleidigung, verbrochen wider die Polizei, beantragte gehen, daß ihre Umschmeichelungen nichts nußen und daß der Staatsanwalt 6 Monate Gefängnis. Das Urteil soll erst am die Socialdemokratie nicht um des Zuckerbrotes socialer Reformen 1. Oktober verkündet werden. Die Beleidigung der Einfahrer, die Willen ihre großen Biele aufgiebt, ebenso wenig wie sie sich durch darin gefunden wurde, weil der Angeklagte im Anschluß an einen Prospect an der Grenze des Zululandes wurden gestern von den die Peitsche des Socialistengefeges veranlaßt gesehen hat, von der Bericht über eine Gerichtsverhandlung, welche sich mit Uebertretung Forts schlugen nach heftigem Widerstande die Boeren zurück und Propagierung ihrer Grundsäße Abstand zu nehmen.( Bravo!) Die bergpolizeilicher Vorschriften beschäftigte, behauptet hat, das System brachten ihnen große Verluste bei. Verhandlungen über die Anträge der Hamburger Genossen haben der Einfahrer sei verfehlt, die Einfahrer seien mehr dafür, der brachten ihnen große Verluste bei. Die englischen Verluste betrugen 1 Toten und 9 Verwundete. durch den mit übergroßer Majorität gefaßten Beschluß wiederum Stohlenförderung zu dienen, als die Arbeiter zu schüßen, brachte unsrem bewiesen, daß wir uns bewußt find, daß wir mit den Gewerkschaften frem Genossen eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten ein. Wie aus Johannesburg gemeldet wird, nahm eine Abteilung zu arbeiten haben, nicht gegen einander, sondern mit einander.-Wegen Vergehend gegen das Prekgesetz und Aufforderung berittener Infanterie 30 Mann vom Kommando Cornelius ( Stürmischer Beifall!) In voller Wertschätzung der Gewerkschaften, an zur Begehung strafbarer Handlungen ist Genosse Legien in Hamburg Strüger gefangen und erbeutete zahlreiches Vieh, Proviant und der es die Partei niemals hat fehlen lassen, ist in den Verhandlungen zu 100 m. Geldstrafe verurteilt worden. auch von den gewerkschaftlich thätigen Genossen anerkannt worden, gangen sein in einem Artikel des von der Generalkommission Nach einer Meldung aus Rustenburg hat Kommandant Delarey Gewehre. * Die Strafthat soll beherausgegebenen und von Legien verantwortlich gezeichneten daß die politische Partei ein wesentliches Moment im Kampf um die italienischen Blattes" L'Operaio"." Darin war von einem Streik die feine Vereinigung mit den Kommandos Camps und van Heeren vollzogen. Das auf diese Weise erweiterte Befreiung der Arbeiterklasse ist. Parteigenossen! Vergessen wir, die Rede und es sollen die Arbeiter dadurch zur Mißhandlung von Kommando befindet sich 25 Meilen südwestlich der Stadt. Vertreter der politisch organisierten Arbeiterklasse Deutschlands, nicht, Streitbrechern aufgefordert worden sein. In der Verhandlung entdaß es Aufgabe der politischen Partei ist, das, was die Gewert- wickelte sich ein Streit um die Uebersetzung des Wortes sentita, das schaften in günstigen Konjunkturen den Unternehmern abgerungen die Polizei mit fühlbar, Legien und ein zugezogener Dolmetscher haben, gesetzlich festzulegen, damit es ihnen in Zeiten ungünstiger aber mit empfindlich überfesten. Das Gericht machte sich die PolizeiKonjunktur der Uebermut der Unternehmer nicht wieder entreißen übersetzung zu eigen und kam so zu der Bestrafung. tann.( Erneuter lebhafter Beifall.) Die Stellung, die der Parteiin seinen Resolutionen eingenommen tag in hat über die Haltung der Abgeordneten in den Parlamenten, wird, wie ich überzeugt bin, die Meinungsverschiedenheiten, die auf diesem Gebiete vorhanden gewesen sind, ausgleichen. Ich habe das feste Vertrauen zu unsren Genossen in allen Landesteilen, soweit fie in Gewerkschaftliches. Deutsches Reich. Tehte Nachrichten und Depeschen. Berlin, 28, September.( W. Z. B.) Der Tarifausschuß T. Deutscher Buchdrucker hat heute nachmittag feine Beratungen be endet. Die Gültigkeitsdauer des neuen Tarifs ist wieder auf fünf Jahre festgesezt. Bochum, 28. September. Der Regierungs- und Medizinalrat a. D. Dr. Tenholt erklärt in einer Zufchrift an den Märkischen Sprecher" deutschen Landtagen thätig sind, daß fie den Beschluß des Parteitags Gewerkschaftskartell Nordhausen hat versucht, mit den Fabrikanten, gefunden, für unzutreffend; weder er noch andre hätten solche ges Zum Ausstand der Tabakarbeiter in Nordhausen. Das die Meldung. im Gelsenkirchener Leitungswaffer feien Typhusbazillen zur Nichtschnur für ihr Verhalten Mit zur Nichtschnur für ihr Verhalten nehmen. Mit diesen großen Partei die den Schiedsspruch bisher nicht anerkannten, Verbindungen an- Beränderung des Waffers, welche auf eine Verunreinigung schließen funden. In bakteriologischer und chemischer Beziehung sei feine fragen haben wir Proteste verbunden gegen den Wuchertarif, Proteste gegen den Versuch, die Arbeiterklasse auszuhungern durch zuknüpfen, um erneute Einigungs- Verhandlungen in die Wege zu ließe, wahrgenommen und eine auf diesem Wege stattgehabte Juleiten. Die Antwort der Fabrikanten ist für nächsten Dienstag feftion des Leitungswaffers sei nicht nachzuweisen. Berteuerung der notwendigsten Lebensbedürfnisse, und wir haben zugesagt. Gelsenkirchen, 28. September.( B. H.) Die Zahl der protestiert gegen die Militärjustiz, wie sie in dem Gumbinner Urteil Inzwischen führen die Ausständigen den Kampf in der bisherigen Typhuskranken in den infizierten Bezirken wird auf 1200 ge fich zeigte.( Bravo!) Wir dürfen zufrieden sein mit unsren Weise fort. Wankend ist noch keiner von ihnen geworden. Sie erschäßt. In den ferantenhäusern sind alle Räume und Flure mit Verhandlungen. Wir haben fleißig gearbeitet, wir haben, hart warten, daß an ihrem unerschütterlichen, opferfreudigen Kampfesmut Betten belegt. Andre Kranke mußten entlassen werden, um Raum gestritten. Wir haben aber auch erreicht, was auf unfren Parteitagen der hartnäckige Widerstand der Fabrikanten endlich scheitern wird, für Typhustranke zu schaffen. Der Generalfommandant Münster immer erreicht wird, daß uns für die Thätigkeit der Genossen in und daß ihnen zugeständnisse gemacht werden, auf deren Grundlage sowie die umliegenden industriellen Werte sind um Lieferung von ein ehrlicher Friede geschlossen werden kann. Möge sich diese Betten ersucht worden. Die Kleinkinderschulen und Armenhäuser der Agitation und in der Propagierung unfrer Ziele eine Marsch- Hoffnung erfüllen. Solange aber der Kampf noch geführt werden sollen zu Spitälern hergerichtet werden. Das Leitungswasser wird route gesteckt ist zu weiterem Vorgehen. Diejenigen, die durch das muß, ist es Pflicht aller Arbeiter, denselben zu unterstützen, sowohl Ausland. Vertrauen der Genossen an Pläge gestellt sind, an denen sie gesetz durch Geldmittel als auch durch strenge Beachtung des heute desinfiziert. Rom, 27. September.( W. T. B.) Die Agenzia Stefani" geberisch mitzuwirken haben, diejenigen, die agitatorisch thätig sind, Boykotts, der über die Nordhäuser Firmen, welche fich nicht teilt folgendes mit: Die bakteriologische Untersuchung im Lazarett biejenigen, denen die Leitung des wichtigsten Agitationsmittels, die Preise, mit den Arbeitern geeinigt haben, verhängt ist. Die Zurückweisung von Nisida, welche sich auf alle dort befindlichen Kranken erstrecte, anvertraut ist, sie alle sehen harter und schwerer Arbeit entgegen. der Fabrikate dieser Firmen ist eines der wirksamsten Mittel, um bestätigt, daß es sich um Pest handelt. Jedoch ist weder auf Wir werden in den nächsten Monaten im Reichstage Gelegenheit den Fabrikanten beizukommen. Darum muß die Losung eines jeden Nijida, noch in Neapel oder anderswo ein neuer ErkrankungsDie Ansteckung bleibt mithin auf die im bekommen, das was hier vorbereitet ist, für die Partei zu vertreten, flaffenbewußten Arbeiters lauten: Stein bontottierter Nordfall vorgekommen. ersten Augenblic festgestellten 12 Fälle beschränkt. Bei den drei und wie unsre Genossen in der Agitation und der Presse nichts äuser Sautabat! gestern als verdächtig zur Anzeige gebrachten Fällen ist es ausunterlassen werden, unseren Beschlüssen gemäß zu handeln, so wird auch die Reichstagsfraktion bemüht sein, dem, was sie Bergarbeiterstreik in Belgien. Aus Brüssel melbet uns ein gefchloffen, daß es sich um Best handelt. Trotzdem wird der Ueberihr hier als Richtschnur gegeben haben, im vollsten Umfange nach- Privattelegramm, daß die provinziale Vereinigung der Berg- wachungsdienst und die Anwendung der schärfsten Maßregeln vorzukommen. Ich will feine großen Worte machen, aber das Eine darf arbeiter von Lüttich am Freitagabend den allgemeinen Aus- beugender Natur mit größter Sorgfalt fortgefeßt. Die Waren im ich sagen, Sie werden in ihren Vertretern im Reichstage diejenigen stand beschloß. Die Vereinigung zählt 10 500 Mitglieder. Der Aus- Freihafen werden der Desinfektion unterworfen und teilweise vernichtet. Die Ratten werden vertilgt. Die Stadt ist zum Männer finden, die fest entschlossen sind, alles aufzubieten, um jenes stand soll am Montag beginnen. Zweck der Reinigung und prompten Anwendung gesundheitlicher Maß Die Glasarbeiter- Organisation in Italien schreibt der nahmen in Zonen geteilt. Die Bevölkerung bleibt fortdauernd ruhig. Gesetz, das einen Raubzug auf die Taschen des arbeitenden Volkes schreitet rüstig vorwärts. Vom 7. bis 10. Juli Die Nachrichten, welche die Regierung namentlich aus den Seehäfen darstellt, zu Schanden zu machen.( Lebhafter Beifall.) Wenn wir Fachgenosse" jezt auseinandergehen, jeder an die Stelle, wo er zu arbeiten hat, dieses Jahres fand in Sesto Calende der zweite Kongreß der Fede erhielt, zeigen, daß die Bevölkerung zu diesen Hilfsmitteln, welche so thun wir das in dem Bewußtsein, daß wir bemüht gewesen sind, ration der italienischen Glasarbeiter statt, auf dem auch die Heraus- die Wissenschaft für die Bekämpfung der Ausbreitung der Seuche gabe eines Fachblattes beschlossen wurde. Die erste Nummer ist bietet, volles Vertrauen hat. auch die Parteiwoche für unsre Partei zu einer lebensvollen, zu einer bereits am 10. September erschienen und ist betitelt:„ La Cofenza, 28. September.( W. T. B.) Infolge Explosion erfolgreichen zu gestalten. Wir werden weiter arbeiten in diesem Bottiglia". Sinne alle miteinander, und zur Bekräftigung dessen rufen wir aus, Zum Fischerstreik in Grimsby meldet Wolffs Bureau: Die wie immer, wenn wir auseinandergehen, als Schwurzeichen für die von den Fischereiunternehmern den mit ihnen in Streit liegenden Arbeiterklasse Deutschlands und als Sturmruf für unsre Gegner: Fischern gestellten Bedingungen sind von den Fischern mit 1846 Hoch die deutsche Socialdemokratie!"( Stürmischer Beifall.) gegen 3 Stimmen zurückgewiesen worden. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glode in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin. eines Bulverdepots im inneren Teile der Stadt Cosenza brach eine große Feuersbrunft aus. 50 Personen find verwundet, darunter der Waffenfabrikant selbst und seine Frau, die sehr schwere Verlegungen davongetragen haben. Das Feuer dauerte um 5 Uhr nachmittags noch an. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. r. 228. 18. Jahrgang. 1. Beilage des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 29. September 1901. Parteitag der deutschen Socialdemokratie. wohl die Lübed, den 27. September. Schluß der Freitags- Sigung. ( Ausführlicher Bericht.) Parlamentarischer Bericht. Wurm -OO Blos- Stuttgart: fein Ausnahmegejez bestehe, lasse sich gegen die Budgetbewilligung denen ich darüber sprach, gutgeheißen. Handelt es sich denn nichts einwenden. Er will die Budgetbewilligung zur Regel, und um etwas so ganz Neues? Hat nicht in einer viel die Ablehnung zur Ausnahme machen. Sie soll erst dann eintreten, schlimmeren Zeit, unter dem Socialistengesetz, selbst Liebknecht in wenn wir mit der Hundepeitsche trattiert werden.( Sehr gut!) Sachsen das Budget bewilligt? In Frankfurt a. M. haben die SüdIch muß sagen, speciell die badische Regierung hat da mehr Charakter deutschen in ihrer Resolution die Frage als eine reine Zweckmäßigbewiesen als der Betreffende, der diesen Grundsatz vertritt. Minister feitsfrage bezeichnet. Damals sollte festgelegt werden, daß die Frage Eisenlohr als Klassenstaatsminister hat 1897 erklärt, die Aufgabe der keine taktische, sondern eine principielle ist, und deshalb sind wir mit Regierung sei, die Socialdemokratie zu bekämpfen eine runde und der heutigen Resolution Bebel, wenn das Amendement Baudert dazu nette Erklärung und Dreesbach stimmte denn auch gegen den angenommen wird, einverstanden. Es kommt vor allem darauf an, Etat. Das nächste Jahr aber stimmte er schon für den Etat( Hört! eine gewisse Einigkeit zu erzielen, und da die Resolution Bebel die hört!), und 1901 macht Fendrich daraus schon ein System; die Frage als taftische bezeichnet, fönnen wir für dieselbe in ( als Berichterstatter über parlamentarische Thätigkeit fährt, fort): Politit der reinen Negation müsse abgelehnt werden. Das ist auch Verbindung mit dem Amendement Baudert ruhig stimmen. Der hygienische Magimalarbeitstag für die gesundheitsschädlichen so ein Gespenst, das bei gewissen Leuten immer wieder auftaucht. Das Amendement ist nötig, weil wir nach der Verfassung keine Betriebe bringt gar nichts Neues, er steht ja schon in der GewerbeWenn die Zustände so sind, daß wir immer nein sagen müssen, Instruktionen über unsre Abstimmung von irgend jemand ordnung, und es ist nur der Rücksichtslosigkeit und Nachlässigkeit der weil das, was uns geboten wird, viel zu wenig ist, wäre das dann entgegennehmen dürfen. Ich soll nun unsre badischen Verhältnisse bürgerlichen Parteien zu danken, daß diese Forderung nicht längst eine principiell negative Thätigteit? Ist die Abwehr von Feinden fo rofig geschildert haben; aber in Wirklichkeit wird auch hier wieder verwirklicht ist. Also, es ist ein Irrtum, an glauben, daß wir hinter nicht genau so ein Teil des Kampfes wie jeder andre? Wenn wir nein ein ungeschickter Ausdruck benutzt, um dem, von dem er stammt, einen dem Centrum zurückbleiben. Nein, wir haben den Antrag gestellt, sagen, so ist das eine ebenso positive Thätigkeit, wie wenn wir ja sagen. Knippel zwischen die Beine zu werfen. Die französischen Genossen um das Centrum zu entlarven. Nur diejenigen, die meinen, man müsse den Parteien, die sich fürSocial- haben schon wiederholt für das Budget gestimmt, ebenso die itaVon andrer Seite ist der Fraktion kein Vorwurf gemacht worden, reformer ausgeben, es nicht so schwer machen, mit uns gemeinsam lienischen, während die dänischen Genossen sich entweder der Abein Beweis, daß wir auf dem richtigen Wege sind. Die Vorgänge im zu gehen, fkönnen für die Budgetbewilligung sein. Daß mitunter ftimmung enthalten oder auch dafür, keinesfalls aber dagegen stimmen. Barlament haben gezeigt, wie richtig der Satz unsres Programms einzelne Fälle eintreten können, wo die Bewilligung des Budgets Daß die Frage eine taktische ist, beweist auch das in Frankfurt von ist, daß die Arbeiterklasse sich selbst befreien muß. Nicht durch das erfolgen muß, weil wir das kleinere von zwei lebeln zu wählen Stadthagen gestellte Amendement. Unfre Stellung zur Regierung Wohlwollen der herrschenden Klassen erringen wir etwas, sondern haben, das gebe ich zu, das kommt ja auch in der Resolution Bebel fam in Baden in den Einzelabstimmungen zu Tage, wo wir dem nur durch fortgesetzten Kampf. Vor allem gilt es, dem Militarismus zum Ausdruck. Ich erinnere an Hessen, das nur eine Gesamt- Minister Eisenlohr das Gehalt verweigerten. Wurm spricht von einer und Marinismus den Strieg zu erklären. Seit 1890/91 sind die Aus- abstimmung über die Einnahmen, nicht über die Ausgaben hat. Der Procentualbewilligung, aberstunert und auch Bebel haben das in Frankfurt gaben für Heer und Flotte um 250 Millionen gestiegen. Dazu Landtag kann, wenn er will, einen geringeren Steuersatz beschließen als begreiflich gezeichnet. Bei uns in Baden verhalten sich die Ausgaben, die tommt unsre Solonialpolitit, die uns einen jährlichen Zuschuß tostet, als die Regierung beantragt. Ein solcher Fall ist eingetreten, und wir bewilligen fönnen, zu denen, die wir nicht bewilligen konnten, wie der fast doppelt so viel, wie der gesamte Handel für unsre Kolonien da haben unsre Genossen gemäß unsrer alten Taktik das kleinere 9 zu 1. In der„ Neuen Zeit" wurde die ganze Frage als Charakterbeträgt. Und Sie wissen, zu welchen Experimenten diese Zustände Uebel gewählt und dem Budget zugestimmt, aber fie frage bezeichnet. Dieser Ansicht bin ich auch, aber ich glaube, man geführt haben. Sie kennen die Expansionspolitik, die der Kapitalis- haben fein Princip daraus gemacht; fie haben, wie muß so viel Fond von einem Charakter, besitzen, um nicht auf der mus treibt, um sich neue Absatzwege zu eröffnen. Sie kennen die mir Sachkenner, 3. B. Ulrich, privatim mitteilte, mur in schiefen Ebene abzugleiten. China- Expedition, die außer den Vorschuß- Lorbeeren nichts gebracht dieſem einzelnen Fall, nicht aber principiell für das Budget gestimmt. hat als ein paar Orden für diejenigen, die an der Spize standen, Fendrich aber macht die Ausnahme zur Regel und die Regel zur wohl Ich gehe nicht ganz so weit, wie der Vorredner, aber auch ich aber dem Volke neue Lasten auferlegt und ein Ausnahme. Wohin es führt, wenn man qute Miene, zum bösen stimme der Resolution Bebel zu. Wird die dort vorgeschriebene Tattit Defizit verursacht hat, wie wir es bisher nicht kannten. Spiel macht, das zeigt uns der Orden, der Millerand nun doch zu inne gehalten, so fürchte ich weder Korruption noch Prostitution. Uns Die Folgen werden neue Steuern fein. Und das, ob- geflogen ist( Sehr gut!), das zeigen uns die Fabians in England, durch eine Resolution festzulegen, wie es Rosa Luxemburg will, halte indirekten Steuern schon in den letzten Jahren die für den Imperialismus eintreten. Es hat mal geheißen Stanonen ich für falsch. Daß wir das Reichsbudget wegen des Militäretats folossal gestiegen sind! Dabei weigert sich die herrschende Klaffe, für Volksrechte, jetzt heiße es Budgetbewilligung für Volksrechte, nicht bewilligen können, ist selbstverständlich, aber es sind schon eine Reichseinkommensteuer, die einzig richtige Steuer einzuführen. und nächstens wird es noch anders heißen. Man verkauft für das Linfen- Fälle dagewesen, wo wir Forderungen zwar nicht bewilligen, aber Leicht erklärlich, denn dann müßten die reichsten Einkommen gericht des bißchen Socialpolitik die Erstgeburt der Opposition, der be= mindestens mit 1/2 Broz. besteuert werden. Den Millionären würde wußten Opposition gegen das System, das uns gegenübersteht. Wir auch nicht direkt verweigern konnten. Ich erinnere an die Mittel zur also eine Steuer auferlegt von mindestens 15 000 m. zu Gunsten müssen uns auf diesem Parteitag gründlich damit befassen. Striegsführung 1870/71. Die Laffalleaner haben die Mittel bewilligt, des Reiches, und dafür sind die Herren nicht zu haben. So weit es ist, wie ich gehört habe, ein Plan, die Sache zu verschieben aus vollem Recht, und eine motivierte Erklärung abgegeben. Es ist doch reicht ihr Patriotismus nicht. Mangel an Zeit, und sie im nächsten Jahre als besonderen Bunft Während so die Lasten sich immer vermehren, steht die Social- auf die Tagesordnung zu setzen. Ich warne auf das entschiedenste auch möglich, daß es Regierungen giebt, die einmal etwas so Berreform unter dem 12 000 Mart- Grafen völlig still. Die Regierung davor, wir dürfen solche Krebskrankheiten nicht weiter um sich greifen nünftiges vorschlagen, daß wir es acceptieren können, Rosa Luxem burg sagt, unsre ganze Kritik wird zur Phrase, wenn wir ist abhängig bom Central Berband deutscher Industrieller. lassen; böse Beispiele verderben gute Sitten. Wir brauchen nicht in nachher das Denten Budget bewilligen. Sie mal, eine Namentlich das Centrum, daß sich draußen so schr seiner das Ausland zu gehen, auch im Lande haben wir schon sonderbare Regierung würde eine vernünftige Eisenbahnpolitik betreiben. Arbeiterfreundlichkeit rühmt, ist es, das hemmend, bremsend Blüten erlebt. Jm Bergwerks- Revier einen Namen will ich jetzt wir alle find der Meinung, daß das Verkehrswesen ein wichtiges bernichtend auf die Socialreform einwirkt. Auf der nicht nennen wurde ein Reichstags- Kandidat aufgefordert, revolutionäres und unsre Bewegung, förderndes Element darstellt. andren Seite sehen wir, wie sich ein patriarchalisches Bürger- am 18. März eine Rede zu halten; er sagte: nein, das kann wenn wir nun im Landtage durch unsre Stimmen eine solche Reform tum breit macht, das nicht nur die Schädigung der Arbeiter herbei- ich nicht, denn dann bekomme ich keine Stimmen von führt, sondern eine große Korruption. Es ist die höchste Zeit, ein- Sen indifferenten Bergleuten.( Hört! hört!) Sehen Sie, das ist die zu Fall bringen, dann kann der Spieß umgekehrt und uns mit mal die Wohlfahrtseinrichtungen des Herrn Krupp zu beleuchten. Konsequenz der Rechnungsträgerei, daß man die Grundlage unires sei eine leere Phrase. Eine Festlegung auf die Budgetverweigerung vollem Recht gesagt werden, unser Eintreten für Eisenbahnreformen Zu seinem Pensionsstatut findet sich unter andrem die Bestimmung, Seins aufgiebt, daß aus elender Mandatshascherei man einfach die dsß die Beiträge der entlassenen oder freiwillig abgehenden Arbeiter Principien auf Lumpenbaufen wirft.( Sehr gut!) Nein wir find ist auf keinen Fall angebracht. Ich wüßte feinen Genossen, der aus purem Mutwillen für das Budget stimmen würde. Parteigenossen! der Stasse verfallen. Es werden aber jährlich 8000 Arbeiter aus nicht dazu da, mit allen Mitteln nach Wählern zu fischen, und wir wir sind etwas eigentümlich geartet: viel zu viel Zeit verbringen dem Kruppschen Betriebe entlassen und 200 000 M. Beiträge gehen danken für solche Wähler! Wir wollen mit offenem Vister kämpfen, auf diese Weise den Arbeitern verloren und kommen in den großen als die Socialdemokraten, die wir sind, wir wollen uns nicht in ein wir mit akademischen Diskussionen. Je größer unsre Partei wird, desto mehr wächst auch die Eigenartigkeit. Bei einer Bewegung Fonds; dann wird nachher so großen Rühmens gemacht von der Lammfell hüllen und sagen: Verehrtes Publikum fürchte von zwei Millionen läßt sich nicht alles unter einen Hut bringen. Wohlfahrtsthätigkeit Krupps, die aus den Taschen der Arbeiter be- Dich nicht, bin Schnock, der Schonist gesagt worden, es sei nicht gut, daß wir so groß geworden find, diesem Treiben ein Ende zu machen. es sei besser, wir würden wieder eine kleinere Partei. Leute haben nun dreißig Jahre lang alles gethan, um die Bewegung vorwärts zu treiben. Und wir sind groß geworden. Wenn wir von unsrer ungeheuren Macht feinen Gebrauch zu machen verstehen. jetzt wieder klein werden wollten, so würde das heißen, daß wir wir sollten nicht so viel spintisieren. Ich muß dabei immer an Miquel denken, der 1848 einem Freunde, der einem Bettler ein Almosen gab, zurief: Halten Sie doch die Krisis nicht auf!( Heiterfeit.) Je mehr wir uns mit praktischen Dingen befassen, desto mehr wird die Gefahr schwinden, daß eine andre Machtströmung kommt und uns beiseite wirft. Wir sind bisher immer der Hammer gewesen, lassen Sie uns nicht in Gefahr tommen, vielleicht untergeordneter Dinge wegen zum Ambos zu werden. und zahlt wird. Leider bieten uns die Geseze noch keine Handhabe, Schreiner! bin ja tein 2öwe, ich Nein diese Methode wollen wir ( Sehr gut!). Liebknecht und Bebel haben sich der Abstimmung enthalten, mit Wir alten nicht mitmachen. Wir sind, was wir waren, und wenn wir es nicht Die Fraktion hat einmütig gegen das Budget gestimmt, nicht mehr sind, dann werden wir überhaupt nicht mehr sein. Wir wollen nur weil die Reichseinnahmen hauptsächlich auf den indirekten den Protest, mit dem wir geworden sind, pas vir jetzt Steuern beruhen, die vorzugsweise den ärmeren Teil der Be- find, nicht aufgeben, vielleicht bloß um ein gnädiges Lächeln zu völkerung belasten, und nicht nur, weil die Social erreichen; dafür danken wir. Bebel hat die höfifchen Demonstrationen demokraten dem fulturfeindlichen Militarismus jeden Mann aus der Resolution gestrichen, weil es ganz selbstverständlich ist, daß und jeden Groschen verweigern, sondern auch weil wir durch die Socialdemokraten sich daran nicht beteiligen; wenn es aber doch Ablehnung des Budgets den grundsätzlichen Gegensatz zum Ausdruck geschieht, dann ist es Sache der Genossen am Ort, das bringen, in dem sich die Arbeiterklasse gegenüber dem kapitalistischen Nötige zu veranlassen. Wir, die Vertreter der so wie bisher Slaffenstaate und feiner Regierung befindet. Das ist der Stand revolutionären Socialdemokratie sind, die gegenüber dem Klassen punkt, den die Socialdemokratie im Reichstag immer eingenommen staat, gegenüber der kapitalistischen Wirtschaftsordnung ein unver bat, leider aber nicht überall in den Einzelstaaten, und ich bedauere föhnliches Nein haben, werden nicht wanken und weichen von unsrem das auf das tiefste. Ich bin genötigt, darauf näher einzugehen, Eudziel, das darauf hinausgeht, die kapitalistische Wirtschaftsordnung umsomehr, als in den Socialistischen Monatsheften", die man ruhig umzugestalten in eine socialistische. als Socialistische Mauserungshefte" bezeichnen fann( Sehr wahr!), Von diesem Standputt aus bitte ich die Anträge zu betrachten, Es ist mir unerfindlich, wer unter uns wünschen könnte, wir wieder einmal ein Artikel gestanden hat, in dem einer das Be- die zu der parlamentarischen Thätigkeit gestellt sind. Ich kann nicht follten wieder eine kleinere Partei werden. Ein so abjurder Gedanke dürfnis fühlt, fich in seiner ganzen Mauferung zu zeigen. vorschlagen, fie der Fraktion zur Erwägung zu überweisen; nicht weit ist öffentlich überhaupt nicht ausgesprochen worden. Es ist auch nicht In diesem Artikel hat Fendrich, Mitglied des badischen Landtages, iene Anträge nicht wert sind, daß wir sie erwägen, sondern, weil die Lust am Spintisieren, an theoretischen Erörterungen, wenn wir eine neue Theorie der Budgetbewilligung aufgestellt, die alles auf sie einfach von der Fraktion zu thun, uns fiber diese Frage unterhalten. Diese Debatte haben wir nicht verlangen, etivas Bebel: ben Stopf stellt, was bisher nicht socialdemokratische, nein einfach was sie bereits gethan hat. Es ist doch etwas blamabel für uns gesucht, sie ist uns aufgezwungen worden. Aber nachdem unfre demokratische Auffassung war. Er kennt nicht das Abe der Demo- gegenüber denjenigen, die unsre Thätigkeit im Reichstage nicht badischen Abgeordneten eine andre Stellung zum Budget eintratie. Er meint, wir müßten das Budget nach dem Prozentsaz kennen, wenn sie sagen: da wird auf dem Parteitag ein Antrag genommen haben, als die Sachsen, Bayern und Württemberger, da von Gut und Böse betrachten, der darin enthalten ist. Er erfindet gestellt, die socialdemokratische Fraktion soll darauf hinarbeiten, die ist es doch im Interesse der Partei geboten, derartige Widereine Art Prozent- Budgetbewilligung( Heiterkeit), wie sie bei den Kinderarbeit zu verbieten, die Wöchnerinnen zu schüßen in Elber- sprüche zu beseitigen und einen Standpunkt zu suchen, von dem aus Liberalen, Centrum und Konservativen gilt, Parteien, die auf dem feld hat man sogar verlangt, die Fraktion solle einen Maximal vir alle gemeinsam arbeiten können. Jendrich hat die Dinge so darBoden der heutigen Gesellschaftsordnung stehen. Die Social- arbeitstag beantragen, ohne Grenze! Wir sollen das Koalitionsrecht gestellt, als handele es sich bei der Budgetbewilligung gar nicht um demokratie aber sagt im ersten Teil des Programms, daß sie schüßen, fordert sogar ein Berliner Wahlkreis. Ja, was denkt sich ein Princip sondern um eine taktische Frage. Bei dieser Gelegenheit die heutige Gesellschaftsordnung für ein Unglück hält.( Sehr eigentlich der 5. Berliner Wahlkreis von der Reichtagsfraktion? Hat muß ich die Unverfrorenheit abweisen, die in einem badischen Parteirichtig!) Durch unsre Budget- Verweigerung erklären wir, fie nicht durch alles, was sie gethan hat, das Koalitionsrecht ge- blatt begangen worden ist. Das Blatt schreibt, ich weiß nicht, ob daß wir mit dem herrschenden System nicht einverstanden schüßt? Oder glauben Sie, daß, wenn man noch ein paar Anträge Fendrich der Verfasser ist,( Fendrich bestreitet es) ich habe find. Fendrich stellt die Dinge geradezu auf den Kopf. Er sagt in mehr formuliert, die nachher doch nicht zur Verhandlung kommen, es noch nicht behauptet: Die badische Budgetdebatte den„ Socialistischen Monatsheften":„ Werde die Budgetverweigerung das die positivste Thätigkeit wäre? Nein, unsre positive Thätigkeit werde nicht schlimm ausfallen, denn Bebel hat sich gegenüber allen Regierungen von Klaffenstaaten auf Grund des besteht darin, daß wir fortgesetzt bei jeder Gelegenheit Kritik üben. schon genötigt gefehen, feine Resolution zurückzuziehen." Daß wir bei Besprechung des Gumbinner Prozesses die Zu Es ist eine Tattlosigkeit allerersten Ranges, so etwas zu schreiben. zur Pflicht gemacht, dann wird der ganze zweite Teil des Pro- stände in unsrem Militärstrafverfahren geißeln werden, ist selbst- Ich habe mich nicht genötigt gesehen, die Resolution zurückzuziehen, gramms zur Phrase, zur Komödie. Es sei dann höchstens, daß wir verständlich, dazu bedarf es keiner Anträge. Aber es ist ein Fehler, sondern die hier auf dem Parteitag anwesenden Genossen, die in uns einbildeten, die Regierungen würden so liebenswürdig sein, von wenn man glaubt, daß durch die Beseitigung der Militär- Straf der Hamburger und Bremer Bürgerschaft figen, find zusammenuns im Programm aufgestellte und in den Parlamenten beantragte prozeßordnung allein schon diese Zustände in Ordnung gebracht sind. getreten, haben die Resolution beraten und den Wunsch ausgesprochen, Forderungen mit gegen unsre Stimmen bewilligten Mitteln so lange Sie sind eine Konsequenz des ganzen militaristischen Syſtems. daß eine Form gefunden wird, der sie alle zustimmen könnten. Ich burchzuführen, bis die ganze Regierungspolitit durch die Selbst-( Sehr wahr!) Dieses Zu Befehl, Herr Richter!" ist des Pudels habe dann mit Genossen aus den Landtagen einiger Einzelstaaten losigkeit der bürgerlichen Parteien und unfre unentwegte Nicht- Kern; diese Einschüchterung, die sich bis in das Civilleben des gesprochen, und speciell unser Veteran Löwenstein war es, der es für bewilligung von Mitteln schließlich einen focialistischen Charakter er Soldaten erstreckt; unsre Redacteure können aus ihren Prozessen von nötig hielt, eine principielle Resolution abzufassen. Dann haben bielte, der es uns ermöglichte, ohne principielle Bedenken für den den Soldaten- Zeugen ein Lied erzählen. Das System müssen wir wir uns auf eine Fassung auf eine Faffung geeinigt, die in ihren ersten Etat zu stimmen. Das ist natürlich ein roh zugehauenes und zu ändern suchen, nicht an Symptomen herumdoktern. beiden Absätzen durchaus principiell ist und keinen Zweifel larifiertes Schema, aber es tennzeichnet in groben Zügen den Gang, Ich kann im Namen der Fraktion versichern, daß unter uns läßt, tvie unsre Genossen zu stimmen haben.( Redner welchen die Dinge nach den Jllusionen der geschworenen Budget- niemals ein Zwiespalt war über das, was wir zu thun haben. verliest die beiden Absätze seiner Resolution.) Das ist ein berweigerer nehmen müßten." Meinungsverschiedenheiten des Einzelnen, gewiß; aber getreu unsrem durchaus principieller Standpunkt, der sich von dem meiner Programm gehen wir einig vorwärts auf der alten Bahn und werden ersten Resolution nur dadurch unterscheidet, daß die erste Resolution das weiterthun, bis wir das Ziel erreichen.( Lebhafter Beifall.) die Gründe des breiteren auseinandersetzt, weshalb sie so stinumen sollen, während ich mich jetzt mit der principiellen Fassung begnüge. Gegen den dritten Saz hatte ich Bedenken, aber ich habe dann in der Auseinandersetzung den Eindruck gewonnen, daß es allerdings Fälle und Möglichkeiten gebe, wo unsre Genoffen in den Landtagen in die Lage versezt werden können, eine Ausnahme von der Regel zu machen. Er meint also, daß wir alle Bugeständnisse des zweiten Teils nur dann zu fordern berechtigt sind, wenn wir das Budget bewilligen. Offenbar tennt Fendrich die Geschichte der Partei nicht. Wenn wir Es ist ein Antrag eingegangen, sämtliche Anträge der Reichstagsdas Budget auch immer abgelehnt haben, so haben wir doch trotz Fraktion zur Erwägung zu überweisen, soweit sie nicht mit der dem Jahr für Jahr Bugeständnisse auf dem Gebiet der Socialreform Budgetbewilligung im Zusammenhang stehen. erzielt. Glauben Sie denn, daß uns mehr gegeben würde, wenn Böhle- Straßburg begründet den Antrag. Wir können uns die wir uns freiwillig beugten, wenn wir den Kotau vor der Regierung Beit der Debatte sparen. machten.( Heiterfeit und Zustimmung.) Wohin es tommt, wenn Vorfizender Schwark: Wer will gegen den Antrag sprechen. man nachgiebig ist, wenn man Rechnungsträgerei übt, das haben Bebel: Ich protestiere dagegen, daß dieser Antrag jetzt schon Es steht von vornherein fest, daß die badischen Genossen fraft wir an dem meist auf seine Opposition so stolzen Centrum gefehen, zur Abstimmung tommt; es fann dies erst nach Schluß der Diskussion der in der Resolution ausgesprochenen Grundfäße gegen das das jetzt eine reine Jasagemaschine ist. Die Budgetverweigerung mit den andren Anträgen zusammen geschehen.( gustimmung.) Budget stimmen mußten, also einen Verstoß begangen haben. Nach ist ein integrierender Bestandteil unsrer gesamten programmatischen Die Debatte wird eröffnet. meiner Auffassung sind es nur einige wenige Vertretungen, für die Forderungen. Es ist ein bedauerlicher Mangel an Kenntnis der Von den vorliegenden Anträgen werden nur die beiden Resolu- einmal der letzte Saz der Resolution in Frage kommen könnte. Barteigeschichte vorhanden. Fendrich behauptet, und Artikel in den tionen 104 und 110 genügend unterstützt. Die übrigen Anträge Da man sich doch, wenn man einen solchen Satz vorschlägt, fragen Monatsheften haben es auch behauptet und dadurch große Ver- werden also nicht mit zur Debatte gestellt. muß, wann könnte das sein, so will ich Ihnen die zwei Fälle an wirrung gestiftet, der auch Jaurès zum Opfer gefallen ist, daß es führen, die dabei für mich in Betracht kommen könnten. Der eine ein absolut neuer Vorgang war, als die Fraktion dem abgeänderten Fall, der infolge der eigentümlichen Budgettechnik, die ja nicht überall Invalidengesetz ihre Zustimmung gab. Das ist ein Unsinn. Schon gleich ist, eintreten kann, und der auch in Hessen bereits eingetreten 1869 hat die Fraktion einem Lohnbeschlagnahmegesetz als dem Es handelt sich bei der Frage der Budgetbewilligung nicht um ist, ist der, daß ein für die Steuerzahler günstiges Budget gefallen, Kleineren Uebel ihre Zustimmung gegeben. Wenn wir während des eine Mauferung, sondern um das Verfahren der badischen Fraktion und ihnen ein ungünstiges aufgehalst wäre, wenn unsre Genossen Socialistengeseges dem Gewerbegesetz nicht zugestimmt haben, so seit 1891. Der Beschluß, das Budget zu bewilligen, ist einstimmig nicht dafür gestimmt hätten. Man zieht dann das kleinere Uebel hatte das fachliche Gründe. Fendrich meint dann weiter, solange gefaßt, meine Begründung wurde von fünf der Kollegen, mit dem größeren vor. Der andre Fall ist folgender: Jm Gothaer Budgetdebatte. Fendrich Durlach: Landtag sitzen 9 Genossen von uns und tv Gegner. Nehmen wir an, nach der nächsten Wahl ist cS umgekehrt I Dann verlangen wir doch selbstverständlich, daß nnsre' Genossen in Anbetracht ihrer Majorität das Budget nach ihrer Auffassung gestalten, und dann niüssen sie doch auch dem Budget zustimmen,(Sehr richtig I) Das ist selbstredend. Unsre Genossen in Gotha sind ja auch insofern in einer günstigeren Lage, als die Eivilliste aus dem Budget eliminiert ist. Das sind also die beiden Fälle, und da habe ich mir allerdings sagen müssen: So weit können wir nicht gehen daß wir unsren Leuten unter allen Untständen einen Knüppel zwischen die Beine werfen. Ich erinnere an meine Ausführungen in Frank- furt a. M., wo Vollmar und Grillenbcrger sagten, ichstvollte meiner persönlichen Gegnerschaft Ausdruck geben und eS auf einen Bruch ankommen lassen. Da erklärte ich: Das ist nicht wahr. Meine Rcsolution ist so milde wie möglich und deshalb habe ich mich auch gegen die Resolution Luxemburg erklärt. Nun wäre ja die ganze Frage niemals auf einem deutschen Parteitage zur Erörterung gekommen, wenn wir einen deutschen Einheitsstaat besäßen. Den haben wir unglücklicherweise nicht, wir haben ein paar Dutzend Einzelstaaten und freie Städte mit selb ständigem Leben, und für diese ganz verschiedenen Verhältnisse suchen wir einen gemeinsamen Boden zu schaffen. DaS ist aber notwendig. denn unsre Partei soll ja eine einheitliche sein, sie mutz also auch einheitlich handeln. Nun hat Fendrich die Abstimmung im badischen Landtage als sehr harmlos hinzustellen beliebt. Vor allem weiß ich nicht— daS ist weder aus seinen heutigen Ausführungen, noch aus seinem Artikel in den „Monatsheften', noch aus den von ihm im Auftrage der Laudtagsfraktion bearbeiteten Handbuch für socialdemokratische Landtagswähler hervorgegangen— warum die Genossen im badischen Landtag diesmal anders als früher gehandelt haben. Wenn in irgend einem Lande die ausschlaggebendsten Gründe maßgebend sein müßten, gegen das Budget zn stimmen, so vor allem in Baden.(Sehr richtig I) Fendrich sagt selbst in seiner Broschüre, es sei die badische Regierung, die fortgesetzt dagegen ankämpft, das Landtagswahlrecht zu verbessern und das allgemeine Wahlrecht einzuführen. Eine Haupt- und Kardinalforderuug I Und ich behaupte, so lange diese Forderung nicht erfüllt ist. können wir niemals ein Budget be- willigen. I» Bezug auf das Vereins- und Versammlungsrecht sind die Zustände in Baden so schlecht wie in irgend einem andren Lande. Das giebt auch die Broschüre von Fendrich zu. Ohne jeden gesetzlichen Grund sind dort 100 000 Maiflugblätter konfisziert, werden Versammlungen verboten, wird eine ganze Reihe von Maß- nahmen gegen unsere Leute unternommen, werden Gedächtnisfeiern für die Kämpfer von 1848/49 verboten und dergleichen mehr. Mir selbst ist vor einigen Jahren bei Neumühle auf badischem Boden eine Versammlung nicht nur untersagt, sondern es ist auch ein ganzes Heer von Gendarmen aufgeboten, die mit geladenem Gewehr vorgehe» sollten, falls sie auf Widerstand stießen.(Zuruf: Ist schon lange Herl) Ja. aber der Geist ist noch derselbe. Geradezu unerhört ist eS. daß Fendrich den VerfaffungSeid als Grund nngiebt, weshalb man für das Budget stimmen müßte.(Bewegung.) Wenn so etwa» maßgebend sein soll, denn hört allerdings alles auf. Wir haben im sächsischen Landtag erklärt: Wir leisten den Eid. wir betrachten ihn als leere Form, wir sind Republikaner und werden uns in unsrer Abstimmung nicht dadurch gebunden halten. «Sehr wahr I) Der VerfassungSeid ist ein altes Jnventarstück aus den vierziger Jahren, den die Regierungen nach den Revolutionen eingeführt haben, um ihre Existenz sicher zu stellen. Die Reichs- Verfassung kennt ihn nicht, und wenn heute in einem Staate eine neue Verfassung beschlossen würde, würde niemand mehr solchen Eid fordern, weil man weiß, daß er zwecklos und nutzlos ist. Und da kommt man socialdemokratischerseits und sagt: wir haben den Eid geleistet und sind deshalb gezwungen, für das Budget zu stimmen, obwohl man früher dagegen gestimmt hat.(Hört! hört) I Aus der Fendrichschen Broschüre geht hervor, wie sehr das Volksschulwesen in Baden vernachlässigt wird. Aber eS geht auch noch ein andres daraus hervor, und deshalb habe ich in meiner Resolution gesagt, daß die socialdemokratischen Vertreter in den gesetzgebenden Körperschaften der Einzelstaaten sich bei ihren Ab- stimmungen nicht in Widerspruch mit dem Parteiprogramm setzen dürfen. Wenn eS ein Budget giebt, daß mit unsrem Partei- Programm im Widerspruch steht, so ist eS dss badische Kultus- Budget, und da erklärt Fendrich in seiner Broschüre, sie hätten ihrem prinripiellen Standpunkt dadurch Ausdruck gegeben, daß sie sich der Abstimmung enthalten hätten.(Rufe: Unerhört!) Das steht wörtlich darin. Sie haben nicht mal den Mut gehabt, dagegen zu stimmen. Durch die Enthaltsamkeit dieser Herren im badischen Landtage find verschiedene Kirchenfordeningen angenommen, die selbst die Liberalen für bedenklich hielten. Sonst wären sie abgelehnt worden. Das ist unerhört. Es ist konstatiert, daß die badische Regierung sich für die Flotteuvorlage erklärt, daß daS Ministerium i"r die Umsturzvorlage gestimmt hat. und trotz dieser Erklärungen vom Rcgierungstisch aus bewilligen unsre Genolsen das Budget. � Interessant ist. was Fendrich in seiner Broschüre über die Land- Wirtschaft sagt. ES ist das das Kläglichste, was ich jemals von einem Socialdemokraten gelesen habe. Sie erklären, daß Sie mit dem Zweck der bewilligten Mittel nicht einverstanden sind, stimmen aber doch datür. Weiter ist gesagt, iver gegen das Budget stimmt, der treibe BlanquiSnius.(Heiterkeit.) Vollmar wird sich sehr gewundert haben, wenn er das gelesen hat.(Erneute Heiterkeit.) In welcher Weise überhaupt der einfachste demokratische Geist bei unsren badischen Genossen in die Brüche gegangen ist, das zeigt folgende Thatsache. Das offizielle badischc Partei-Organ hat direkt verlangt, daß von oben herunter dem Frl. Luxemburg entgegengetreten werde, es sei hohe Zeit, den Stänkereien ein Ende zu machen. Das ist die Prcßfreiheit und die Meinungsfreiheit, wie man sie in Baden auffaßt. Würde der böseste Nationalliberale das fordern, so würde er ver- höhnt, aber ei» Parteiblatt darf das schreibe», ohne daß ihm die gebührende Antwort zu teil wird. Das ivar keine Dummheit, das war mehr, das war eine Perfidie und Gemeinheit.(Lebhaste Zu« stimmuug.) Es ist weiter Thatsache, daß unsere badischen Genoffen auch auf andren Gebieten die eigentümlichsten Seitensprünge gemacht haben. Der Oberbürgermeister von Karlsruhe, Schnetzler, ist kein Mann, der sich den Haß unsrer Genossen durch seine Maßnahmen zugezogen hat. Und als vor einigen Jahren die Frage der Gehaltserhöhung aufkam für diesen Mann, dem man nicht � einen Pfennig bewilligen sollte, da stimmten unsre Genossen für die Gehaltserhöhung.(Unruhe.) Noch mehr I Dieser Herr feierte im Laufe des Sommers sein LSjährigcs Jubiläum durch ein Bankett, und unter denen, die auffordern, an der Feier teilzunehmen, findet sich unser Genoffe Schreier, Schreiner und Stadtverordneter.(Hört! hört!) Wie man sonst noch in Bezug auf die principiellen Fragen in Baden denkt, zeige folgendes: Auf dem da bischen Parteitag im Februar d. I. äußerte Fendrich:„Wir müssen die Ideale in den Hintergrund stellen, nicht einmal das Wünschenswerte, sondern nur das Erreichbare erstreben." Der PossibiliSmus in feiner schrecklichsten Gestalt!(Sehr wahr!) Und der Genosse, der jetzt für den Landtag kandidiert, Kolb, sagte:„Innerhalb der nächsten zehn Jahre werden ivir noch ganz andren Programmballast über Bord werfen: das Wahlrecht der Frauen, die Minimalgrenze des Wahl- rechts für männliche Arbeiter." Dieser Genosse iveitz also nicht ein- mal, daß die Frage des Frauenwahlrechts in der ganzen Kulturwelt'jctzt seinen Umzug hält und in einer ganzen Reihe von Staaten zur Geltung kommt. Er weiß nicht mal, daß in seinem Nachbarstaat Bayern für die Landtagswahlen das 21. Jahr gilt, er ivciß nicht, daß für die Kommunalwahlen in Baden selbst das 21. Jahr gilt. Ja, wenn eine solche Rückständigkeit in den selbstverständ- lichstcn Forderungen herrscht, über die zu diskutieren keinem Menschen bei irgend einer Programmdebatte eingefallen ist, wenn wir hören, daß unsre Genossen sich solche Blößen geben und derartige Meinungen vor versammeltem Parteitag äußern, dann haben wir allerdings alle Ursache. sie einmal zu zwingen, künftig den Weg zu wandeln, den zn wandeln>vir für absolut notwendig halten. Roch eins: Es ist unter den deutschen Fürsten neben dem Kaiser der Großherzog von Baden, der bei jeder Gelegenheit in der schärfsten Weise sich bei Festlichkeiten gegen die Socialdemokratie ausspricht. (Sehr richtig l) Ich nehme diesem Herrn natürlich nicht das Recht, das zu thiin, ich konstatiere einfach die Thatsache; aber wenn selbst der Landesfürst von diesem Geist gegen uns beseelt ist, wenn die Re gierung durch eine ganze Reihe von Maßnahmen das gleiche dokumentiert, dann ist es nicht nur eine Pflicht, nein, eine Anstands Pflicht der socialdemokratischen Abgeordneten, einer solchen Regierung das Budget zn verweigern.(Sehr richtig!) Es entsteht die Frage Was soll dann werden? Zerbrecht Ihr Euch doch nicht den Kop darüber, Ihr fünf, sechs Männer im Landtag I Da haben Eure Vor> fahren, die badischen Liberalen, in den dreißiger und vierziger Jahren eine viel radikalere Haltung bewahrt, sie haben unter Rotteck und Welcker die Fahne des Liberalismus für ganz Deutschland auf gerollt. Bei uns ist es umgekehrt, in Baden kam es gar nicht rasch genug rückwärts gehen durch unsre Parteigenossen.(Die Rede zeit ist abgelaufen.) Es fallen mir noch einige andre kompro mittierende Dinge ein, ich höre eben, daß die Redezeit abgelaufen ist, und bitte Sie, unter allen Umständen für meine Resolution zu stimmen, aber das Amendement Bandert abzulehnen, daS nur eine Hinterthnr offen läßt. Von Baudert habe ich das am wenigsten er- wartet. Ja, Sie haben auch für daS Budget gestimmt. Wer so viel Prügel von der weimarischen Regierung kriegt, die heute noch alle Versammlungen verbietet, und hinterher für das Budget stimmt, der besitzt allerdings«ine Charaktereigenschaft, die ich nicht verstehe. (Stürmischer Beifall. Händeklatschen). Baudert: Zu den Schlußworten Bebels? habe ich zu erklären, daß in den früheren Jahren, wo ich das zweifelhafte Vergnügen hatte, allein im Landtage zu sitzen, ich stets gegen das Budget gestimmt habe. Dies mal trat em eigentümlicher Fall ein, der mich mit meinem Kollegen veranlaßte, wenn ein bestimmter Antrag von dem Landtage ange nommen werden würde, wir das Budget betvilligen würden, ohne damit der Regierung irgendwie ein Vertrauensvotum zu erteilen. Wi> kamen nicht in diese Lage, da der betreffende Ausschuß schon umfiel. Man kommt in eine schwierigere Lage, wenn nian in größerer Zahl in der Körperschaft sitzt, als wie vorher in geringerer Zahl; in Gemeindevertretungen hat schon mancher die Erfahrung gemacht. Ich sehe eine viel schärfere Opposition und ein stärkeres Mißtrauensvotum darin, daß man bei der Einzel- beratung die einzelnen Positionen in scharfer Weise angreift. Ich habe die Diäten deS Bundesbevollmächtigten abgelehnt, weil auf meine ausdrückliche Frage, welche Instruktionen die Regierung ihrem Vertreter gegenüber der Diätenforderung des Reichstages er- teilt habe, Schweigen erfolgte. Auf die Begründung der Ablehnung einer Etatsposition kommt eS an, in ihr liegt meiner Ansicht nach der Protest. Ginger: Ueber das Amendement Baudert werde ich nicht sprechen; eS kann nicht besser beurteilt werden als es durch Bebel geschehen ist. Ich spreche zur Resolution Bebel und schließe mich in ihren ersten beiden Sätzen durchaus seiner Meinung an. Die Frage der Gesamtbewilligung des Budgets müssen wir ans deni Gesichtspunkt deS Vertrauens zu der Regierung betrachten; allgemein gilt sie als Vertrauensvotum für die Regierung, und daß wir keiner Regierung in Deutschland,' mag sie sein wo sie wolle, ein Vertrauensvotum zu erteilen Ursache haben, darüber in diesem Saale ein Wort zu verlieren, wäre ganz über- flüssig.(Sehr wahr!) Aber ich spreche gegen den Schlußsatz der Bebelschen Resolution; er will eine Zustimmimg zu dem Budget dann gestatte», wenn ausnahmsweise zwingende Gründe bczw. be- 'andere Verhältnisse vorliegen. Alle» den Schäden und Nachteilen. die Bebel Ihnen so beredt und richtig vorgehalten hat, wird durch den Schlußsatz Thür und Thor geöffnet.(Bebel: Ist gar kein Gc- danke!)— Gewiß, Genosse Bebel! Wer entscheidet denn, Ivas be- 'andere Verhältnisse, was zwingende Gründe find? Das entfcheidcn dann diejenigen, die die Abstimmung vorgenommen haben.(Sehr richtig I) Ich bestreite gar nicht, daß einmal ein Fall vorkommen kann, in dein eine Abweichung von der Regel angebracht ist; aber, Genossen, ich denke, wir Socialdemokraten haben oft genug be- wiesen, daß wenn Genosse» eines Landes oder Landesteils uns ihre zureichenden Gründe für ihr Verhalten dargelegt haben, wir sie nicht getadelt oder verurteilt haben. Man warte also ab, ob besondere Verhältnisse vorliegen, ob zwingende Gründe sich ergeben, aber man hat es nicht nötig, vorher bereits festzustellen, daß in solchen Fällen die Budgctbcwilligung eintreten kann, gerade weil darin die Gefahr liegt, daß, was wir principiell wollen, dann praktisch mit zwingenden Gründen verteidigt wird, die die Gesamt- Partei als solche nicht ansehen kann. Fch bin also der Meinung, daß dieser Zustand eine Gefahr ist für die klare principielle Stellung, die in den Vordersätzen der Resolution ausgesprochen ist und weil ich wünsche, daß der Parteitag durch eine solche Resolution den Gc- nosscn in den Eiuzclstaaten die Ratschläge giebt, deren Ausführung Ivir im Interesse der Partei für notwendig halten. Deshalb ivünsche ich, daß der dritte Teil der Resolution abgelehnt wird. Ich beantrage also getrennte Abstimmung. Keil-Stuttgart: Ich hätte gewünscht, Ivir hätten einen Teil der Zeit, die wir in der Literatendebatte vergeudet haben, die den Betreffenden selbst einen Genuß bereitet hat, für uns aber wenig Erhebendes hatte, für die gegenwärtige Frage verwendet. ES handelt sich um eine Frage der Taktik, nicht bloß um die der Theorie. Wir in Württemberg sind Baden benachbart. Die Verhältnisse bei unS liegen ähnlich, in Württemberg stcherlich nicht reaktionärer als in Baden.(Sehr richtig!) Wir haben gegen, die badischeu Genossen für daS Budget gestimmt, und ihre Abstimmung ist uns schon sehr hinderlich gewesen, noch mehr aber die Begründung, die Fendrich zuerst in dem Handbuch und nachher ausführlicher in den„Socialistilchcn Monatsheften' gegeben hat. Wir könnten es uns ersparen, uns' selber Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Citate aus Fendrichs Artikeln werden von unsren Gegner» ausgenutzt. In unsrem Blatt haben wir noch keine Stellung genommen zu Fendrich, wir hätten sonst vielleicht auch so eine wider- liche Debatte hermifbeschworen. Was hat Fendrich nicht alles ge- ägt. Er bat in seinem Artikel von der Bndgetvcttveigerung gc- 'prochen als von einem formalistischen Modus, jvon einer rcvolutio- närcn Cercmouie. von einem konventionellen und völlig wirkuugs- losen Lufthicb. Von der Justiz sagt Fendrich, daß seit' dem Ablauf des Socialistengesetzcs von klasscnstaatlichen Auswüchsen der Justiz in Baden keine Rede sein kau».(Fendrich: Das habe ich gar nicht gesagt.) Redner verliest das Citat aus den„Social. Monatsheften" und fährt fort: Fendrich hat das Unglück, daß die badilche Justiz in diesen Togen gerade das Urteil gegen Opificius gefällt hat. denn eine subjektive Schuld soll ihm erft nachgewiesen werden,«Sehr richtig!) und trotzdem hat man ihm— ein unerhörte' Fall— sein Mandat aberkannt. Und da lobt Fendrich die badisch Justiz. Und weiter, er lobt, daß unsre badischen Abgeordneten ab gleichberechtigt behandelt würde». Das ist doch wirklich der Gipfe der Bescheidenheit für einen Socialdemokraten. Seit wann soller wir denn Bezahlung leisten dafür, daß uns das natürlichste Roch' wird. Das sind etwa die kräftigsten Wendungen, die in dem Fendrich chen Artikel stehen. Sie werde» begreifen, daß unsre Gegner sich aus solch Stellen stürzen, um sie uns vorzuhalten, die wir bei unirer verneinende» Stellung beharren. Wir haben unsre Justiz. Verwaltung, Steuer ivesen, Kullusetat, ja auch nnsre Eisenbahnverwaltnng auf das heftigste kritisiert. Und wir haben mit unsrer Kritik der Einzel- ordernngen Erfolg im Volke gehabt: überall haben wir Zustimmung geenitet' und die Sympathie.' die uns das Volk entgegenbringl, ist gewachsen. Diese Sympathie würde schwinden, ivenn wir durch die 'chließliche Zustimmung zum Budget unsrer eignen Kritik ins Gesicht chlagen wollten.(Zustiinmug.) Nun sagt Fendrich: Die Verfassung verbietet es, gegen das Budget zu stimmen, da dürste er sich überhaupt auf kein Programni wählen lassen, dann könnte ja auch die Regierung darauf verweisen: Du bist mit einem bestimmten Auftrag hierher gekommen.(Sehr richtig!) Singer erschwert es uns durch seine Bedenken, einen ein« heitlichen Standpunkt zu gewinnen. Ich bitte ihn, seinen Widerspruch zurückzuziehen.(Beifall.) Stötten: DaS meiste ist durch Bebel erledigt, aber einiges möchte ich zu dieser Frage bemerken, bei der auch ich der Meinung bin, datz es nebensächlich ist, ob wir aus principiellen oder tattischen Gründen als normalen Standpunkt für uns den betrachten, daß das Budget verweigert wird, an der Hand einer sicheren Richtschnur. Ich halte die Ablehnung für das normale Verhalten, weil damit bekundet wird, daß der Staat Klassencharakter trägt. Nicht aber deshalb, weil ich unter allen Umständen in der Budget- bewilligung eine VertrauenSlundgebung sehe. Wenn bei der Budgetberatung unser Standpunkt genügend zum Ausdruck ge- bracht wird, dann braucht in der Budgetbewilligung keine Vertrauenskundgebung gesehen werden. Ich bin dafür, daß'nur aus zwingenden Gründen' der normale Standpunkt verlassen wird. Es giebt aber Notfälle, wo das Budget angenommen werden muß. und in diesen Fall werden vielleicht in kurzer Zeit unsre gothaischen Ge- nossen hineingeraten. Wenn unsre Vertreter in Gotha die Mehrheit erlangen, dann können sie daS Budget �war nicht vollständig, aber doch zum großen Teil nach unsren Wünschen gestalten. Eine Revolution könnten sie nicht machen, auch wenn sie die Mehrheit haben und eS wollten, weil rund herum preußische Bajonette starren. Wir müssen also mit Verhältnissen rechnen, wo wir für das Budget stimmen müssen. Diese Notwendigkeit war aber in Baden nicht vorhanden, und auch Fendrich hat sie nicht durch den Hinweis auf die Ver- fassling bewiesen, wonach die Abgeordneten keine Instruktionen an- nehmen dürfen. Dem Antrag Baudert bitte ich nicht zuzustimmen, weil er alle dem. was geschehen ist, wieder Thür und Thor öffnet. Die That- sacke, daß Fendrich für die Resolution Bebel eingetreten ist, tonnte bedenklich erscheinen. Aber ich habe den Eindruck, als wollte er durch sein Eintreten die Resolution Bebel zu Fall bringen. Dadurch könnten einzelne Genossen zu dem Eindruck kommen, die Bebclsche Resolution käme zu sehr dem Standpunkt Fendrichs entgegen. Sollte rniS diesem Grunde die Resolution Bebel ab- gelehnt werden, dann müßte eine schärfere angenommen werden. Mir genügt sie. Deshalb kaim ich auch nicht dem Antrag Singer zustimmeii. Singer meint, der Absatz im Antrag Bebel, dessen Streichung er beantragt, würde alles Ucbel wieder zulassen. Ich muß das entschieden bestreiten. Singer kann nicht bestreiten, daß Fälle eintreten lönnen, wo das Budget von uns bewilligt werden muß. Wenn man das aber voraussieht, so muß man solche Fälle von vornherein mit berücksichtigen. ES geht nicht erst abzuwarten und nachher zu reden. Denn dann haben wir den Streit nachher. (Zuktlnimuiig.) Ulrich: Die Resolution Bebel ist zu stände gekommen, nachdem auch ich im Verein mit David und Stötten die Frage besprochen habe. Ich bitte Sie für diese Resolution zu stimmen und gegen den Antrag Singer zu votieren, Stoltcns Gründe sind durchschlagend. Wenn Sie'eine so positive Feststellung, wie Singer will, treffe» Ivollten, dann würde unzweifelhaft das entstehen, was wir jahrelang erlebt haben. Denken Sie an unser Verhalte» bei den Stich- wählen. Da lag auch ein Parteilagsbeschluß gegen die Beteiligung vor, und er wurde fortgesetzt übertreten. � Die Landtags- Abgeordneten der einzelnen Bezirke wären thatsächlich darauf angewiesen, mit den Genossen des Landes über diese Frage zu diskutieren und nach dem Beschlüsse zu handeln. WaS die Flage selbst anlangt, so scheint sie mir ohne jeden Grund von der einen Seite absichtlich unteischätzt, von der andern Seite absichtlich auf- gebauscht zu sei». Bei den Budgets der Kleinstaaten handelt es sich in der Hauptsache um nichts andres, als uiu die Bewilligung von Geldern, die zur Verwaltung und Organisation notwendig werden. Ich muß Singer wirklich bitten, wen» er so radikal auftritt, auch in der BerlinerStadtverordneten-Versammlung das Budget zu verweigern. (Zuruf: Wir haben gar kein Budgetrecht.) Wenn wir auf den merlwürdigen Abstimmuiigsmodus hinweise» wollten, der eS bei uns in Hessen bewirkt, daß wir eine eigentliche Budgetabstimmimg nicht haben, dann würde man mir sage»: Ja, alter Freund, daS liegt ja in Eurem Finanzgesetz bari», dahinter kannst Du dich nicht verstecken. Dasselbe gilt auch in Berlin.(Widerspruch.) Wir müssen uns wirk- lich einmal darüber unterhalten, was die Kollegen in den Gemeinden und besonders in Berlin thuii. Wenn wir allzumal Sünder sind »nd des Ruhmes ermangeln, dann ist auch Singer ein Sünder und (zu Wurni) auch Sie, edler Freund.(Heiterleit.) Kommt mir nur nicht mit Sophismen.(Rufe: Gehalt für den Großherzog I) Na, und Ihr Berliner, Ihr betvilligt das Gehalt für den Polizeipräsidemen und daS Gehalt für die Achtgroschenjungen.(Lebhafter Widerspruch.) Das alles müssen die Berliner bewilligen. preußischen Verwaltungsgesetze nicht.) Ich daß in solchen Abstinmiungen wie bei stimniung zum Budget liegt. Unsre„. 10 merkwürdig vor sich, daß ich in den 17 Jahren. wo ich Mit- glied des hessischen Landtages bin, nur einmal Stellung zum Budget genommen habe. Unser Budget wird Position um Position erledigt. Eine Gesamtabstimmung giebt eS bei unS überhaupt nicht. (Ruf:' Ihr Glücklichen!) Nachher heißt eS im Finanzgesetz: Wir brauchen so und so viel Stenern, und der Koefficient der verschiedenen Steuern wird berechnet. Das ist das reine Rechenexempel. Das eine Mal, wo wir Wert darauf legten, daß die von der Negierung beantragte Steigerung des Steuerkoefficienten abgelehnt würde, haben ivir bewußt für den Etat gestimmt. Was die Eivilliste be- trifft, so ist sie durch Vertrag festgelegt. Das frühere Pnvatvcrmögen der Fürsten ist in de» Besitz des Staates übergegangen. Geyer: Zunächst erkläre ich meine Uebereinstimmung mit der Auffassung Singers über den Schlußsatz in der Resolution Bebel. Er ist mir zu dehnbar; die Genossen in den Einzelstaate», die das Budget be- willigen wollen, werden immer besondere Verhältnisse und zwingende Gi'üiide vorhanden glaube», besonders da Bebel das Wort von dem kleineren Uebel hat fallen lassen.(Bebel: DaS war speciell auf die hessischen Verhältnisse gemünzt!) Wir haben mit der einen einzigen Ausnahme stets gegen das Budget gestimmt. Man bat uns die größere Reaktion der Re- gienmg und Parteien und auf der andren Seite den größeren Ein- luß der Genossen in andren Einzelstaaten entgcgengehalle». man müsse die Gegensätze zu mildern suchen. Dies Argument ist das alleruiigünstigste. daS man sich denken kann; ivir leben im Klassenkampf. Die Eisenbahnausgaben, von denen Blas sprach, sind Etatskapitel; dafür haben wir je nach ihrer Art gestimmt oder sie abgelehnt, Hernack aber jedenfalls das Gesamtbudget abgelehnt. Ja, aber wenn z. B. in Gotha die Genossen die Mehrheit haben, dann werden sie doch jedenfalls den Etat in unsrem Sinne zu ge- stalten slichen, und wenn die Regierung ihn nachher ablehnt, dann tragen nicht wir. sondern die Regierung die Verantwortung. Wir haben solange in den Landtagen mitgewirkt, daß es eigent- lich erstaunlich ist. daß diese Frage trotz deS Frankfurter Beschlusses immer wieder an den Parteitag herantritt. Die badischen Genossen cheinen die Partei von ihren Grundsätzen verdrängen zu wollen. (Beifall.) JooS- Goiha: Ich stehe auf dem Standpunkt, daß die Bewilligung dcS Etats keine principielle, sondern eine taktische Frage ist. Da» hat Singer ebenso wie die andren zugegeben. Wenn, was das nächste Mal hoffentlich der Fall sein ivird, wir in Gotha die Mehrheit haben iverden, ist iins die Bewilligung de« Etat«, den wir dann ge« stalten werden, von den Redneni hier gestattet worden. Wenn wir daS nicht thun wollten, dann bliebe n»s ja nichts übrig, als zn erklären. wir lehnen die Be- triligung an der Budgetberatung ad; das wäre aber— verzeihen Sie den Ausdruck— Priucipienrcitcrei. Uns hat noch nie ein Genosse gefragt, ob wir das Budget bewilligt haben oder nicht. Ein Fall aus unsrer jüngsten Erfahning wird Ihnen zeigen, daß man auck ohne die Majorität zu haben, unier Umständen den Etat bewilligen muß. Wir haben eine neue Regierung, die versucht sich mir>mS auf einen gute» Fuß zu stellen— natürlich nicht um unsrer schönen Augen willen, sondern (Ruf: Sie kennen ja die verivahre mich dagegen, uns irgend welche Zu- Budgetabstimmung jjeht Steuergesetz in Vorbereitung ist. Benn wir nun zu unsren Wählern ist eine Vorbedingung von Reformen abzwingen wollen, 19 Ehrharts( Heiterkeit) sind alle Wünsche erfüllt. Ich bin auch dafür, daß mwas Budget ablehnt in Fällen wie in Baden oder Weimar; aber ur Umständen geht es nicht. Wenn man hinterher um Indemnität bn müßte, so würde das eine klägliche Rolle spielen. wieder her. G: unter weil Fischer- Weimar beantragt Schluß der Diskussion. Vorher wurde der Schluß abgelehnt, um den Süddeutschen Gelegenheit zur Antwort zu geben. Nach der außerordentlich gehaltreichen Rede Pfeiffle- Mannheim spricht gegen den Schluß. Die schwer angegriffenen Badenfer müßten noch sprechen. Der Schlußantrag wird angenommen. Es folgen persönliche Bemerkungen. tveil wir 9 unter 19 Abgeordnetfind. Wir hatten wohl auch dies- und Tattit nicht eftvas durch eine tiefe, unüberbrüdbare Kluft| Erntezeit 18 Stunden arbeiten um einen Spottlohn, 1 M. pro Tag mal den Etat zu Fall bringen men, weil bei der Haltung des Geschiedenes. Unfre Grundsäge hängen nicht hoch oben in den außer Kleinigkeiten, 50 Pf. der Scharwerker, 70-80 Pf. die Frau. Minifteriums in der Frageber Getreidezölle die Agrarier Wolfen einer Theorie, während unsre Taktit auf dem Boden der Und die Kinder verdienen in 18 Stunden 30-40 Pf. Wir fordern ein vielleicht gegen bas Budg mitgestimmt hätten. Aber Thatsachen stehen soll. Nein, umgekehrt, unsre Taktik wird durch Verbot der Kinderarbeit und ein Verbot der Frauenarbeit 6 Wochen was hätten wir damit erg. Ich will Ihnen einmal unsre Grundfäße bedingt und gegeben.( Sehr richtig 1) Unire Tattit vor und nach der Entbindung; die Großstädter werden ja oft auf das vorführen, was wir bisher it unfrer Stärke erreicht haben: ist nicht die Möglichkeit, der Anwendung unsrer Grundsäße aus dem Felde in der Erntezeit die schwere Arbeit der Frauen die Entschädigung unschuldig Vereilter nicht nur, sondern auch der kneifen und sie jeder Zeit unter einem mehr oder minder plausiblen Vorgesehen haben, wie fie 40-50 Pfd. schwere Garben hoch aufladen unschuldig Berhafteten, eins Gabe- Aufsichts- Aftſtentin; eine Er walls über Bere weißen zu töten. Nein, unire Zatrit bebingt die huisfen, und in solchem Zustande. An Sonnabenden und an Lagen höhung der Löhne der Domänebeiter von 1,20 auf 3 M., die in möglichst strenge Anwendung unsrer Brincipien. Das Wesen unsrer vor den Festen wollen wir um 5 Uhr Feierabend haben: die fremden den Etat eingestellt sind; die Billigung von 2000 M. für das Partei- Auffassung givingt uns im allgemeinen, in normalen Fällen Arbeiter, die stundenweit nach Hause haben, haben am Sonntag ihre Arbeitersekretariat ohne jede andBedingung als der Ueberwachung das Budget als eine Vertrauenstundgebung zu der Politik der Zwergwirtschaft zu besorgen. Meine Wähler haben mich gebeten, der unparteilichen Auskunftserteig durch einen Regierungsvertreter. jeweiligen Regierung abzulehnen. Blos meint, der Frage tomme diese Wünsche vorzutragen. Wir Landarbeiter in Mecklenburg denken Wir haben den zum mindesten malischen Erfolg erreicht, daß unser keine große Bedeutung bei, es sei eine reine Frage nicht daran, daß der socialistische Staat auf einmal hereinbricht; Bock. Vicepräsident geworden und zugleich auch in den der Theorie.Nein, ich will gerade auf Grund der Praxis, wir wollen durch praktische Reformen allmählich das Biel erreichen. Verwaltungsgerichtshof, den hsten Gerichtshof, auch über nicht auf Grund der Theorie, das Budget verweigern.( Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) die Regierung, gewählt und fot bestätigt worden ist. Nicht eine Die Pragis nötigt uns, eine möglichst einheitliche Marschroute zu einzige Versammlung wird mehrn der Polizei überwacht, alles suchen, sie zwingt uns aber noch zu etwas andrem. Gerade wenn Zugeständnisse, weil man mußte eil wir eine so starke Macht sind. wir praktische Politiker sein, wenn wir dem kapitalistischen Staat ist Etat worden, gekommen wären und ihnen agt hätten, das alles haben wir den Massen zu weden und außerhalb der Parlamente erreicht, aber dann den Gescetat verweigert, glauben Sie, durch die organisierten Massen uns die Macht zu schaffen, unire Wähler hätten ein solches rhalten begriffen? Bergeffen Sie die allein im stande ist, den bürgerlichen Staat unfren nicht, daß wir es nicht mit auflärten und zielbewußten Berliner Willen aufzuzwingen. Deshalb müssen wir an allem festhalten, oder Hamburger Genossen zu th haben, sondern mit einer Land- was geeignet ist, den tiefen, unüberbrüdbaren Gegensatz zwischen uns bevölkerung, der solche Widerspri unbegreiflich wären. und der gesamten bürgerlichen Gesellschaft aufzudecken, die ReibungsFendrich: Es ist unrichtig, daß ich irgendwo die Budgetfläche zwischen der Socialdemokratie und dem kapitalistischen Staat zu vergrößern. Mit Rücksicht darauf müssen wir in normalen Fällen verweigerung als Blanquismus bezeichnet habe. Die einzige Stelle, die da in Betracht kommen könnte, findet sich in meinem Handbuch. das Budget ablehnen. Noch einige Worte über die Verhältnisse in Baden. Fendrich Ansicht ist, daß der Staatstarren nicht laufen muß"; daß es am Es heißt da: Anders steht natürlich die Sache, wenn man der und seine Freunde machen sich einer Spiegelfechterei schuldig besten wäre, die ganze heutige Staats- und Gesellschaftseinrichtung Ich unterstütze vollkommen dAusführungen und die Resolution wenn sie sagen, man konnte das Budget annehmen, so rasch als möglich zum Zusammenbruch zu bringen, um dann darin enthalten große Zahl von Kulturforderungen Bebel, ich kann das, weil ich h ein unschuldiges Kindlein in eine mit dem Aufbau des socialistischen Staatswesens zu beginnen. Ueber Ganz gleich, ob Sachen Butgetbewilligung bin hatte Krankheitsurlaub. Namens find. ob man nachrechnet, ein wenig Wie kann der badischen Socialdemokratie fich versichern, daß sie keine mehr oder weniger Kultur in diesen Forderungen liegt, das eine diese blanquistische Auffassung streiten wir aber nicht. Neigung hat für diese moderne Cheinung der Budgetbewilligung; haben wir festzuhalten, daß jeder einzelne Etat des Budgets ein man also sagen, ich hätte die Budgetverweigerung Blanquismus Baden ist ja das Probierlär, nicht für die Re- Spiegelbild der kapitalistischen Stultur ist, und diese tapitalistische genannt? Ebenso muß ich mich gegen den Vorwurf Stoltens gierung. In Frankfurt kontich für die Resolution von Kultur bedeutet die Unfultur, die Knechtung und Fesselung der verwahren, als wollte ich durch die Annahme des Amendements Baudert die Resolution Bebel zu Falle bringen. Unwahr ist es Samals stimmen; damals stani wir unter dem geschärften Ein- Massen.( Lebhafter Beifall.) In dem angeblichen Kulturbudget auch, daß ich auf dem badischen Parteitag gejagt haben soll, man druck des Socialistengesetzes, untem Ministerium Gisenlohr konnte spielt die Volksschule die Rolle des Aschenbrödels.( Sehr wahr) müiffe die Ideale in den Hintergrund stellen. Bebel stützt sich da man wahrhaftig kein Budget billigen. Die badische Regierung Fendrich fagt, in Baden könne man das Budget bewilligen, denn hat feine Begründung dafür beamen, weshalb die socialdemos dort herrsche fein Ausnahmegesez. Aber ist uns denn nicht das auf einen Bericht, der von einem unfähigen jungen Mann herfratische Fraktion damals so und eute so stimmte. Man hat fich allgemeine gleiche Wahlrecht vorenthalten? Und wenn dieſes Aus- stammt und den ich nicht berichtigen konnte, da ich unmittelbar nach dem Parteitage meines Gesundheitszustandes wegen in die Schweiz damit begnügt, gegen die Aparenerhöhung für den notleidenden nahmerecht den Charakter des gemeingültigen trägt, um so schlimmer, reiste. Es ist ferner nicht richtig, daß unsre Enthaltung bei der AbHof zu stimmen; dies allei hätte mich gezwungen, das denn dann kommt ganz unverhüllt der Klassencharakter des badischen Budget abzulehnen. Dazu hat n die Petitionen der Eisenbahner Staates darin zum Ausdruck. und mehr noch, durch die Wahlkreis- Stimmung über den Kultusetat dazu geführt hätte, daß Kirchenforderungen der Alt- Katholiken bewilligt wurden. Diese Behauptung stammt von statt sie empfehlend der Regierunu überweisen, sie in Gemeinschaft geometrie der Regierung wird dies Wahlrecht zum gemeinsten Unrecht bem Centrumsblatt in Karlsruhe, ist aber später zurüdgenommen. mit den bürgerlichen Parteien mzur Kenntnisnahme überwiesen, dem Volke gegenüber.( Sehr gut!) ein Begräbnis erster Klasse. bin überzeugt, die badischen Nehmen Sie den Antrag Bebel einstimmig an ohne die Auf die Parteistreitigkeiten in Baden bin ich absichtlich nicht einGenossen werden mit dem Beschl des Parteitages durchaus ein- Singersche Streichung. Wir müssen mit bestimmten Ausnahmen gegangen, ich beschränke mich auch jetzt auf die Mitteilung, daß der verstanden sein. Man hat mir ine Erklärung auf dem Mainzer rechnen. Ich befürchte tein Hinterthürchen, teine Sophisterei, ich Beschluß, dem Budget zuzustimmen, in der Fraktion einstimmig gefaßt ift( hört! hört!, und zwar bei Anwesenheit aller FraktionsParteitag in Sachen der Wahlit verübelt; es war das nur glaube an die Loyalität der Genossen; gegen Jlloyalität schüßt uns mitglieder. Dreesbach teilt mit, daß auch Adolf Geck nicht ein Wint mit dem Baumpfahl, ei Mahnung an die Konsuln, daß auch die feinstgeschliffene Resolution nicht. Und sollte es doch solche widersprochen hat. Warum werden solche Vorwürfe hier und nicht etwas faul ist in Baden. Stm wir die früheren Zustände Genossen geben, so ist der Parteitag dazu da, ihnen den Kopf gründ- auf dem badischen Parteitag erhoben? gründ- widersprochen lich zu waschen. Zeigen Sie, daß wir nicht nur die ungemauferte, sondern auch war am 28. Mai und Adolf Geck befand sich vom 3. April bis 10. Juli gar Haverkamp- helmshaven: Geck: Der Vorredner ist im Irrtum. Die Budgetabstimmung Ich verstehe es nicht, wie Baigenoffen es fiber fich gewinnen die einige Socialdemokratie sind.( Lebhafter Beifall.) nicht in der Kammer, sondern als Einsiedler im Schwarzwald und konnte können, trog der von Bebel konstatten Thatsachen den Regierungen daher nicht an der Abstimmung teilnehmen. Ich halte also meine Jungferns Vertrauensvoten zu erteilen durchle Etatsbewilligung. Es war mir noch selten schwerer, das Wort zu ergreifen, wie zu schaft in der Beziehung aufrecht. Auf dem badischen Parteitag habe Einzelregierung ist ja ein Teil ai der deutschen Gesamtregierung diefem Punkt der Tagesordnung. Ich bedauere, daß Vollmar und ich gegen die Ausführungen des Fraktionsredners principiell Stellung und mit verantwortlich für den zigen Hunnenkurs. Unfre Ab- Dreesbach verhindert sind, hier zu sein. Gerade Wurm sollte nicht genommen und erklärt, ich bin mit der Taktik nicht einverstanden. solcher Schärfe der Resolution, wie tann gehen und Kniehosen anziehen werden. Leider habe ich nur die Lloyddampfer aus China gmmen sind. Wir follten man da einen Unterschied machen zwischen Gemeinde und Staat? Bustimmung eines Redners gefunden. Mit Rücksicht auf die bevoruns mehr mit theoretischen ragen beschäftigen, die Ge- Die Gemeinden sind nicht minder ein Fundament des heutigen stehende badische Landtagswahl kann ich hier nicht alles sagen, was werkschaftsfragen, die 11113 Tage beschäftigt haben, selafienstaates, und wenn Sie ihr Budget zu ihrer weiteren Existenz ich sonst sagen würde. Es ist unrichtig, daß ich mich der Verpflichtung gehören auf den Gewerkschaftsforeß. Den Genoffen in den votieren, so halten Sie auch den heutigen Klassenstaat in seinen entzogen habe, in den badischen Landtag einzutreten. Ich habe mich Ginzelstaaten muß das Gewissen chärft werden, damit sie nicht Wurzeln in der Gemeindevertretung. Die Berliner Genossen und bereit erklärt zu kandidieren, wenn ich die moderne Revisionsbewegung auf die abschüssige Bahu geraten. hmen Sie die Resolution Bebel speciell Singer, der, wenn es gegen uns geht, der Radikalfte der nicht mitzumachen, keine Kniehosen anzuziehen und nicht für das einstimmig an. Wie man im Klaffeaat den Landesetat socialistisch Radikalen ist, was thut er in seinem Berlin; hat er nicht sogar die Budget zu stimmen brauche. Was darauf erfolgt ist, kann ich hier gestalten kann, begreife ich nicht. Kosten für den Einzug des östreichischen Kaisers bewilligt?( Lebhafter nicht auseinandersetzen. Ich habe das Mandat angenommen, nachher Widerspruch und Heiterfeit.) aber meine Kandidatur zurückgezogen. Der Fall Rüdt, den Ehrhart Bebel hat zwei Fälle genannt, wo wir für das Budget stimmen in die Debatte wirft, hat nicht zwischen mir, sondern zwischen fönnen. Zunächst um Unglücklicheres zu vermeiden; wo bleibt da Dreesbach und Rüdt gespielt. In dem Augenblick, wo der Parteitag die Konsequenz. im Klassenstaat! 8weitens, wenn wir das Budget erklärte, daß Rüdt gegen die Principien verstoßen hat, brach ich mit nach unfren Ansichten gestaltet haben; ich glaube, derjenige, der das ihm, aber so lange jemand noch nicht in der Partei begraben ist, Ehrhart: Lehnen Sie den hlußantrag auf jeden Fall ab. in absehbarer Zeit erwartet, der wird im Parlament im Mond zu hat er das Recht wie jeder andre Genosse. Es find so gravierende Dinge vorgelcht worden, daß es beschämend Hause sein, aber nicht bei uns. Wenn wir zu drei- Bebel: Daß meine Auffassung, die Ablehnung des Budgets be wäre, wollte man den Betreffenden cht die Möglichkeit geben, sie vierteln in der Landesvertretung ſizen, es wird uns ird uns nicht trachte Fendrich als Blanquismus, richtig ist, beweist die von zurückzuweisen. wir es wollen; ihm verlesene Stelle und vor allem die nachfolgenden Säße:„ Die Röske- Haturg: and henn wir es ablehnen, wind on uns die Klappe vor der Maje Mitglieder der socialdemokratischen Landtagsfraktion in Baden anIch stehe auf dem Standpunktdaß die Socialdemokraten in zumachen, das Wahlrecht einfach beseitigen. erkennen, abgesehen von einigen triftigen anderen Gründen, mit allen Störperschaften, in denen sie itreten sind, das socialistische Ich bin tein Kleber und feiner meiner Parteigenossen im Land- ihrem Eintritt in den Landtag und mit Ablegung des VerfassungsBrincip nicht verlegen dürfen, und 28 würde geschehen durch Betag, Annehmlichkeiten haben wir da nicht; aber wenn fie auf dem eides die heutige Verfaſſung, deren Abänderung, ſhe aluar, en, aller sie zwar mit willigung des Budgets an die ntisocialistischen Regierungen. Standpunkt stehen, diefe Arbeiten gereichen der Partei zum Vorteil, gefeßlichen Mitteln anstreben, die sich aber durch einfaches, wenn Nehmen Sie die Resolution Bebel ihrem ganzen Umfange an. so müssen Sie sie dort arbeiten lassen.! auch noch so oft wiederholtes Negieren nicht aus der Welt schaffen 1903 le mediello Ich stimme für den Autrag Baudert und im Notfall für den läßt." Von den Altkatholiken habe ich kein Wort gesagt; sondern - Auz: David- Anz: wie es erwähnt, daß die badischen Genossen nicht, Antrag Bebel um Schlimmeres zu verhüten.( Heiterkeit). Beurteilen nur alle Ged hat Ihnen mitgeteilt, daßr in Bezug auf die Budget- Sie die Thätigkeit der Abgeordneten in den Einzellandtagen nicht das Programm vorschreibt, gegen Forderungen für und Geistlichkeit betvilligung sich noch im Stande delluschuld befindet; aber 1894 nach ihrer Endabstimmung über das Budget. Kirche stimmten, sondern sich sondern sich der Abwar er in Grantfurt bereit, ſeine ſchulb aufzugeben. Auch für hätte ja noch auf manches einzugehen, ich kann ja es aber nicht ſtimmung enthielten. Ich Das steht auch in der Fendrichschen ihn ist die Unschuld zweckmäßigkeits ge( Heiterkeit), ausnahmsweise wegen unsres Großglockners.( Heiterfeit.) Ged sagt, die Zustände Broschüre.( Hört! hört!) Ich habe dann allerdings hinzugefügt, daß hält er es für gestattet, aus der Stande der Unschuld auszu- in Baden sind zurückzuführen auf die Bernsteinerei; o nein, Adolph, in einem Fall ihre Abstimmung dazu beigetragen hat, daß eine treten. Aber die ganz ausnahmeise schräg abfallende schiefe daran ist der persönliche Strafehl schuld, an dem Du nicht Bofition genehmigt wurde. Das ist die Position für den AltkatholiEbene in Baden hat ihn kopfsch gemacht. Da ist es doch unbeteiligt bist; das war schon beim Fall Rüdt. Leute, cismus, bei der es sich um einige Tausend Mark handelte. Das merkwürdig, daß der it Jahren Mitglied der die so alt in der Partei sind wie Dreesbach, follten stand in der Zeitung und wenn es nicht richtig ist, so bedauere ich, badischen Landtagsfraktion war undie Fraktionsbeschlüsse wissen vor solchen Beschuldigungen, wie die von Bebel, geschüßt sein, daß ich die Entgegnung nicht gelesen habe. Bei meinen weiteren mußte, nicht die Alarmglode schon läit in Bewegung gefeßt, sondern ebenso seine Stollegen im Landtag, Das sieht ja so aus, als ob die Ausführungen habe ich mich auf das Protokoll über den badischen Es ist bedauerlich, daß die Genossen nicht erst des Klöppels Bebel bedarf, unwarum lehnt er ein Landtags- Sieben die Stegmüller in einer schärferen Ausgabe wären.( Bebel: Parteitag geſtügt. wenn Unfinn im mandat ab und sieht dort nicht den pportunisten auf die Finger? Jawohl!) Ich bedauere, daß Bebel hier solche Anschuldigungen vor für ein richtiges Protokoll forgen, aber steht, so fann doch der, der sich darauf Auch für die württembergischen Genen ist die Budgetverweigerung dem ganzen Parteitag erhebt; in die badische Landesversammlung Brotokoll nur eine Frage der Taftit; ihrer Stimmung über das Budget hätte er gehen sollen, aber hier blamieren wir die ganze Partei. bezieht, nichts dafür.( Sehr wahr!) Daß mir Ehrhardt zumutet, fügen sie ja auch eine Reihe von Guden bei.( Hört! hört!) Ich protestiere gegen diese Art, lang verdiente Parteigenossen herab- auf den badischen Parteitag zu gehen und dort meine Rede zu Die Gestaltung der Verhältnisser Gotha wird Ihnen ja allen zusetzen. halten, hat mich am meisten überrascht, ich kann doch unmöglich alle Landesversammlungen besuchen. Das geht nur, wenn ich eingeladen oder vom Vorstand delegiert werde. Beides ist nicht der Fall ge= wesen. Ich kann auch nicht voraus wissen, was da gesagt wird. wäre ich erschienen, so hätte man mir vorgeworfen, der Bebel mischt sich wieder ein. Ich werde aber in Zukunft anders verfahren, Ihr werdet Euer blaues Wunder erleben.( Heiterkeit.) Eine jede Ehrhardt: after Befall. geordneten sollten die Regierung iMeichstag auch wegen der Sie doch den gegen die Budgetbewilliger sprechen. Lesen Ich habe auch ausgeführt, daß wir in Zukunft wohl noch weiter Emmel- Mülhausen begründetinen Schlußantrag. Die Beschlüsse werden durch die weiteredebatte nicht mehr beeinflußt werden. Wir wollen heute Abend h das Referat Bebels über die Handelsverträge hören. er, zu denken gegeben haben. Wenn disothaer Genossen Reihe von im Landtag auch die Mehrheit erhalten, sie irden doch = Happe Bömelburg- Hamburg beantragt Schluß der Diskussion. Groth Rostock spricht gegen den Schluß. Irrtümlich ist auch Positionen nicht ändern können, e gegen die Interessen des der Antrag 106 für nicht genügend unterstüßt erklärt, obgleich er Proletariats und gegen unsre rderungen find, weil sie schon 20 unterschriften hatte. Es ist das der Landarbeiter- Antrag. verfassungsrechtlich festgelegt sind. Ein socialistisches Budget Der Antragsteller, der mecklenburgische Hofgänger Genoffe Sieben fönnen fie also nicht machen, stemüssen auch dann für ein Klaffenstaats- Budget stimmen. Der ersuch eines Konflikte würde eicher, steht als nächster Redner auf der Rednerliste. in seiner Konsequenz zu einer Wahlerechtung führen, gerade wie Der Schlußantrag wird hierauf abgelehnt. in Sachsen. heilisme Zur Landarbeiterfrage. Siebeneicher- Westenbrügge: fieilliams mɔ 82 Fendrich: Wir waren alle der Meinung, daß Geck in der Fraktionsfigung, wo wir über die Stellung zum Budget beschlossen, anwesend war. Trotz der Erklärung von Ged fann ich meine Behauptung nicht zurücknehmen, ich halte daran fest, verspreche aber, Sache Presse zu denn 28 Bir medfenburgiften Kanarbeiter bones mit infrem Antrage bie Eddie in her preſe au erörtern, dem Ged wird ſelbſtverſtändlich Wurm: Ein Mißtrauensvotum bringt m zum Ausdruck bei dem Gehalt des Bundesratsvertreters, der Wäster, besonders des Staats ministers. Die Parteigenossen und ler wissen es meistens gar nicht, tein Mensch fümmert sich um ie formale Frage. Die Ver- der Reichstagsfraktion fein Mißtrauensvotum erteilen, sondern wollen durch Beweise zu entkräften. hältnisse in der Berliner Stadtverdneten- Bersammlung liegen nur auf unfre so sehr gedrückte Lage aufmerksam machen. Die Das Schlußwort hat insofern ganz gleich, als auch die Bener am Schluß der Budget- meisten unsrer Forderungen sind ja in dem Erfurter Programm beratung sich über die Steuersumme tüssig machen müssen, in der viel besser ausgesprochen, als in unfrem Antrage, aber wir möchten Ich bin in der angenehmen Lage festzustellen, daß die Thätig. sich gewissermaßen das Finanzbewvillungsrecht für alle Einzel- gern, daß die Frattion im Reichstage bei gegebener Gelegen- feit der Reichstagsfraktion von teiner Seite beanstandet worden ist. forderungen befindet; da müßten Sie ritte mit Rein stimmen. heit für uns eintritt. Wir fordern erstens eine wirkliche Stranfen- Der Antrag des Genossen Siebeneicher, der als erster Landarbeiter Einen Fortschritt zeigt piese Dette: Wie hat both eine Ent- versicherung. Bei uns ist fie den Ritterschaften ſelbſt überlaſſen auf unjren Parteitagen hier erschienen ist, wird in Erwägung ges widlung zu verständigeren Ansichtengemacht als in Frankfurt. worden. Der Gutsbesizer giebt Arzt und Apotheker. Wird nun ein zogen werden. Es sind sehr dankenswerte Mitteilungen, die er über Damals wollte Bebel auch die Anahmefälle, die ein Antrag Tagelöhner frant oder seine Frau oder das Kind, dann muß er erft die traurige Lage der Hofgänger gemacht hat.( Lebhafte Bu Stadthagen im Auge hatte, nicht zulait.( Beifall.) auf den Hof gehen und um Erlaubnis fragen, ob der Dottor ge- stimmung.) Frau Betki: holt werden darf, und erst wenn der Herr meint, daß es wirklich Krank- Auf die Angriffe gegen unsre Thätigkeit in der Berliner Stadtheit ist, wird der Arzt geholt; wenn er aber meint, daß der Arbeiter verordneten- Versammlung erwidere ich: 1. Es ist ein Grundirrtum, Ich möchte zunächst zu den Bemerngen Davids das eine fagen: nur aus Faulheit trant ist, dann muß er ohne Arzt bleiben. Auf dem daß wir für den Etat der Stadt Berlin jemals gestimmt haben; In der Erklärung unsrer württembergchen Landtags- Abgeordneten Domanium liegt die Sache so, daß die Freihäusler und Gütler, die 2. es ist nicht richtig, daß die Verhältnisse einer Stadt und eines zur Budgetver: veigerung war ganz flip und klar ausgesprochen, daß außerhalb auf Arbeit gehen, von der Dorf- Krankenkasse nicht auf Staates dieselben sind. Ein Staat ist autonom, macht sich die Gedas Budget sowohl in seinen einzelnerteilen, wie in seiner Gesamt- genommen werden, wenn sie nicht auf dem Domanium selbst arbeiten seze selbst, nach denen er sich verwaltet. Eine Stadt aber verwaltet heit der Ausdruck des Klassencharatters s württembergischen Staates und von der Ritterschaft auch nicht. Dann fordern wir die fich nach den Gesetzen, die ihr der Staat vorschreibt. Wenn wir ist. Ich glaube, durch diese Erklärus war die Stellung unsrer Abschaffung der Gesinde- Ordnung, freies Koalitions- und Versamm über die Stellung in den Gemeinden einmal gesondert diskutieren, Genossen genügend gekennzeichnet. lebrins ist es ein ziemlich mäßiger lungsrecht. Bei uns in Mecklenburg dürfen Bersammlungen über jo wird das auch sehr nüßlich sein, denn erfreulicherweise nimmt ja Wortstreit, sich darüber zu unterhalter ob die Frage der Budget- haupt nicht abgehalten werden ohne ministerielle Erlaubnis. Wir die Zahl unsrer Vertreter in den Gemeinden immer mehr zu, bewilligung eine grundsägliche oder ne taktische ist, und zwar fordern den Zehnstundentag. Im Erfurter Programm steht ja der und es tommen Fälle vor, in denen sie nicht wissen, wie sie aus einem bestimmten Grunde. Nach mner Auffassung sind Brincip Achtstundentag, aber wir Landarbeiter müssen noch heut in der sich zu verhalten haben. Was Ehrhardt über die Berliner gesagt hat, stimmt leider nicht, fo angenehm es Ihnen auch wäre, wenn Sie in die Seemannsordnung. uns etwas am Zeuge flicken könnten. Ehrhardt ist ja schon belehrt worden, daß er über die Bewilligung der Mittel für den Einzug des östreichischen Staisers falsch unterrichtet ist. Im Gegenteil, das hat unfrem Singer Gelegenheit gegeben zu einer sehr guten Oppositions rede. Wir haben keinen Pfennig bewilligt. Die Befürchtung, die Opposition gegen das Budget fönne zur Wahlentrechtung führen, unter Hinweis auf Sachsen, ist ganz bertehrt. In Sachsen hat man das Wahlrecht genommen nicht wegen der Budgetverweigerung, sondern die Macht dazu hatte; sie wird Den anwesenden Mitglied der Breßlommission auf dem Organisation gegenüber den unbegründeten Angriffen der Reder und Verein gepflogenen Erörterung durchaus nicht entfallen gewesen, Müller- Hamburg: Ich habe als Führer der seemännischen Parteitag sind die Einzelheiten seiner Beit in der Breßtommiffion über den Bernſteinſchen Vortrag Berliner Socialwissenschaftlichen ihrer Preise auf unsre Reichstagsfraktion eine Erklärung abzugeben. Die es bestand aber für sie nach: Geschäftsordnung des Parteitags Reeder behaupten, daß die Fraktion bei derRevision der Seemannsordnung nicht die Möglichkeit, zur Kläg des Sachverhaltes das Wort zu und unfrieden in der seemännischen Bevölkerung stiften zu können. weitgehende Anträge stellte, um mit ihrer Ablehnung hausieren gehen ergreifen. Ich erkläre, daß die Fraktion bisher im vollen Einvernehmen mit Lübed, 27. September 1901 der organisierten seemännischen Bevölkerung gehandelt hat. Ja, ihr es jedesmal so machen, luftreten geht uns noch nicht weit genug. ob wir für das Budget stimmen oder nicht. Das Amendement Baudert bitte ich abzulehnen. Der Antrag Singer sieht sehr bestechend aus; er sieht aus, wie eine Verschärfung der Resolution Bebel; in Wirklichkeit aber ist er eine Abschwächung. Es heißt in der Resolution: Normalerweise wird das Budget abgelehnt. Wenn nun nichts dahinter kommt, dann ist für nicht normale" Fälle Thür und Thor geöffnet. Wenn es aber ausdrücklich heißt: Nur ausnahmsweise aus zwingenden Gründen, dann wird die Erlaubnis, das Budget anzunehmen, abgeschwächt.und der Protest gegen das Budget selber verschärft. Wir können jegt, glaube ich, zu einer Entscheidung über diese Frage tommen, hoffentlich werden wir ein mal dazu kommen, daß sachliche Dinge sachlich entschieden werden und nicht mehr eine persönliche Spize bekommen.( Bravo!) Es wird abgestimmt. * Albrecht Fülle. Um den vielen Anfragen c den Reihen der Genossen gerecht Baudert nicht genügend unterstützt. Die Resolution Luremburg ist zurückgezogen, das Amendement zu werden, bin ich gezwungen, if die Ausführungen des Genossen Auer auf dem Lübecker Parteit der gestrigen Nummer des„ VorStreichung des letzten Sages der Resolution Bebel wird abgelehnt wird, in ihrer Mehrheit Lokalistsein," folgendes zu erwidern: Der Antrag Singers aufwärts" zufolge: ja, die Zimme sollen sogar, wie mir versichert und die Resolution Bebel in allen ihren Teilen angenommen. Schluß 8 Uhr. Erklärungen. Mit Bezug auf die in heutiger Nummer des Vorwärts" enthaltene Erklärung des Genossen Ströbel bitte ich folgendes zu ber öffentlichen: Genosse Auer ist falsch urrichtet worden, und will ich der Kürze halber nur die Mitgliezahl der 2 letzten Jahre beider Organisationen anführen. Nadem Bericht des Geschäftsleiters der Lokalorganisation vom Je 1900 zählte der Verein der Zimmerer Berlins und der Vore im Jahre 1899 1450 Mitglieder, 1900 1530 Mitglieder. Die liederzahl der Zahlstellen Berlins und der Vororte des Centralvendes betrug im Jahre 1899 2054, 1900 2529. H. knüpfer. Dieses zur Steuer der Waeit. A.Jandorf& Co. Spittelmarkt 16-17 Ecke Leipzigerstrasse Belle- Alliancestrasse 1-2* Gr. Frankfurtertrasse 113 Am Blücherplatz. Ecke Andreassasse. Borstenwaren Wirtschaftsartikel Eisnwaren Borstenbesen Handfeger Oese o Stack 45,70,90,1.10 M Stück 28,38,45,48 PL. Stick 98Pf. 1.60 M.2,50 M. M. Mauerhaken für Zug- Gardinenstang mit Stift 7 Pt. Rolleneisen für Zug- Gardinen. Rosshaarhandfeger Stück 45, 90 PL., 1.25 M. Ringe. Schrubber. Rosshaarbesen. 1 Länge ca. 100 Zuggardinenstangen Stück 12 Paar Paar 11 Pf. 140 160 180 cm 18 20 22 Pf. 25 Stück klein Pf. gross 5 Porzellan- Ringe 1 Loch 1 Pt. 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Die Liste würde dann vormittags gedruckt und verteilt werden, damit die Mandatsprüfungs- Kommission nachmittags die Stimmzettel abnehmen und das Resultat feststellen könne. Auch den Ort des nächsten Parteitages würde es sich empfehlen, mit auf die Liste zu setzen. Pfannkuch teilt im Anschluß hieran mit, daß unter den Orten, die sich um die Abhaltung des nächsten Parteitags bewarben, auch Bremen sei. Der Antrag jei rechtzeitig eingereicht und nur durch ein Versehen nicht in die Vorlage aufgenommen. Die Zollpolitik. Bebel: Es wird also dreierlei eintreten: eine sehr erhebliche Verteuerung der Hauptrepräsentant der Schußzollpolitik, wenige Tage vor seinem notwendigen Lebensmittel, eine Schädigung der Arbeiterschaft durch die Schädigung der Exportindustrie und eine politische Jiolierung Deutschlands. Ich verweise auf die Aeußerungen Rudinis. Der Drei bund wird durch eine solche Bollpolitik erschüttert. Werden die Dreibundstaaten in ihren wirtschaftlichen Verhältnissen schwer geschädigt, dann erkalten auch die politischen Beziehungen. Aber Tode erklärte, die Schutzzollpolitik sei in Amerika nicht mehr nötig, die Industrie habe dort eine solche Entwicklung erlebt, daß man diese Schutzollpolitit aufgeben tömne. Das ist gewissermaßen das Testament Mc Kinleys; der schutzöllnerischte Staat der Welt ist durch die Schutzzollpolitik übersättigt und muß seinem Expansionsbedürfnis jetzt Rechnung tragen. Die Agrarier thun nun freilich so, als tönnten sie auch mit Die gegenwärtige Strise mit ihrer Einschränkung der Konsum den vorgeschlagenen Erhöhungen noch nicht auskommen. Sie fähigkeit der Bevölkerung und dem größeren Bedürfnis nach Absatz verlangen noch höhere Getreidezölle, noch höhere Viehzölle. Auch für die Produktion macht Handelsverträge jetzt noch notwendiger als die agrarischen Produkte, die bisher mit Zöllen nicht belegt sonst. Unfre Großindustrie nimmt jetzt eine andre Stellung ein als waren, weil sie höchstens einige Meilen weit transportiert werden noch vor einem Jahr, sie erklärt sich jetzt scharf gegen den Doppelkönnen, da sie sonst verderben, bei denen also eine Konkurrenz des tarif, weil dieser das Zustandekommen von Handelsverträgen geAuslandes ausgeschlossen ist, sollen, das verlangen die Agrarier, mit fährdet. hohen Zönen belegt werden. Der Milchzoll soll mit 5 M. pro Doppel- Nicht nur die Großindustriellen, sondern auch die Arbeiter centner bemessen werden. Der Rahmzoll auf 12 M. festgelegt werden, brauchen Handelsverträge. Vor einigen Wochen ging durch die während diese Zölle im Tarifentwurf der Regierung nicht vorgesehen waren. Bresse die Nachricht, daß der preußische Handelsminister, der lange Obst, Kartoffeln usw. sollen entweder mit bedeutenden Zöllen neu be- Möller", wie man ihn scherzweise nennt, in einer Rede ausgeführt legt oder die bestehenden Zölle erheblich erhöht werden. Man kommt habe, die deutsche Industrie könne ohne mächtigen Export nicht zu diesen schamlosen, exorbitanten Forderungen, um den gegenwärtigen leben, denn sie ernähre 10 Millionen Arbeiter das ist nicht wahr, Tarif durchzusehen. Diese Taktik ist durchsichtig; ich bin überzeugt, ich bin auch überzeugt, er hat das nicht gesagt, dazu kennt er die sie werden schließlich für den gegenwärtig vorgelegten Tarif stimmen. Verhältnisse zu genau. Wir haben ja überhaupt keine 10 Millionen Das beweist aber, was erst zu erwarten ist, wenn die Agrarier in Industriearbeiter, sondern nur 8-81/ 2 Millionen. Aber zweifellos noch höherem Maße als bisher die Macht bekommen haben werden. ist, daß 11/ 2-2 Millionen Industrie- Arbeiter von der Ausfuhr leben In Rücksicht auf die weit vorgeschrittene Zeit werde ich mir BeNun begründen die Agrarier ihre Forderungen damit, daß sie und daß, wenn diese in der gegenwärtigen Krisis auch noch durch schränkungen auferlegen. Ich kann das um so mehr, als ja Neues behaupten, unter der Herrschaft der gegenwärtigen Handelsverträge eine verkehrte Handelspolitik zum Teil arbeitslos gemacht werden, nicht viel zu sagen ist und der Gegenstand in der nächsten Beit ja babe sich die Lage der Landwirtschaft bis zur Existenzunmöglichkeit während der andre Teil infolge der Konkurrenz ihrer noch viel erörtert werden wird. Für die neuen Handelsvertrags- verschlechtert. Den Beweis dafür sind sie schuldig geblieben. Die eignen Kollegen, die doch leben wollen und sich deshalb zu Verhandlungen ist ein neuer Generaltarif aufgestellt worden. Seit Bahl der Subhastationen auf ländliche Grundstücke hat in den letzten niedrigeren Löhnen anbieten, aufs schwerste gefährdet wird, dann mehr als zwei Jahrzehnten hat die agrarische Agitation eingesetzt Jahren nicht zu-, sondern abgenommen. Die Bodenpreise sind überall, für den inneren Markt in der nächsten Zeit die Absatzund durch ihre Organisation im Bunde der Landwirte und die füd- mit Ausnahme ganz verlorener Gegenden, gestiegen, es ist also, wenn nicht verhältnisse so ungünstig wie mur möglich werden.( Sehr wahr) deutschen Bauernbünde einen immenſen Einfluß auf die Reichs- eine Verbesserung, zum mindesten doch keine Verschlechterung eingetreten. Und wir brauchen nicht bloß Handelsverträge, wir brauchen auch regierung und die Regierungen der Einzelstaaten erlangt. Andrerseits Ich behaupte aber, es ist eine Verbesserung eingetreten; einmal durch die langfristige Handelsverträge. Stein Unternehmer, kein Kaufhaben die Forderungen der großindustriellen Interessenvertretungen Schutzzoll- Gesetzgebung an sich, und zweitens durch die großartige Unter- mann tann seine geschäftlichen Dispositionen treffen, wenn er auf größeren Schutz Beachtung gefunden. Das Zusammenarbeiten stigung, die der Landwirtschaft in den letzten Jahren in einer Weise der Gefahr ausgesetzt ist, daß nach 2, 3 Jahren die Handelspolitik dieser beiden Schichten der Bevölkerung hat das ermöglicht. Bei zu teil geworden ist, wie feiner andren Klasse der Bevölkerung. eine andre wird, und alle seine Erfolge in Frage gestellt werden. der Festsetzung des jetzt geltenden Zolltarifes von 1879 bot das( Sehr richtig!) Man spricht so viel von der Hilfe, die die Arbeiter Jusofern sind zweifellos die Intereffen der Unternehmer und Arbeiter Foyer des Reichstages das Bild einer Börse, einer Stelle, an der flasse durch die Socialreform erfahren hat; wie wir darüber in gewisser Beziehung solidarisch. Wir brauchen langfristige HandelsHandelsgeschäfte gemacht wurden. Aber damals wagte Fürst Bismard denken, brauche ich auch nicht zu sagen. zweifellos verträge sowohl mit Rücksicht auf die sociale Lage der Arbeiter, als nur einen Zoll von 50 Pf. für Roggen einzubringen, und erklärte übersteigt das, was der Landwirtschaft namentlich in Preußen auch insbesondere, weil sonst die agrarische Agitation gar kein Ende den, der 3 M. Zoll verlangen würde, für verrückt. Nun, dieser Grad zugewiesen ist an materiellen Vorteilen weit weit das, nimmt, weil immer und immer wieder von neuem die ganze von Verrücktheit wurde sehr bald erreicht. Die agrarische Strömung was den Arbeitern zugewiesen ist.( Sehr wahr.!) Es ist die Agitation darauf gerichtet werden wird, erhöhte Lebensmittelzölle wurde immer stärker; und wenn 1892 noch der Führer des Centrums Grundsteuer für das platte vand erlaffen, es find dem Lande große durchzuführen. Darunter aber leidet das ganze wirtschaftliche Leben Peter Reichensperger die Aufrechterhaltung eines Roggenzolls von Buschüsse zu den Voltsschullaften in weit höherem Maße als den im höchsten Grade. 5 M. für unmöglich erklärte und das Centrum nur einen Zoll von 3,50 m. Städten zugewiesen, es sind Zuschüsse für Schulneubauten, Zuschüsse Von diesen Gesichtspunkten aus, die gar nicht bestritten werden bewilligte, so hat jetzt der Centrumsführer Dr. Spahn einen Zoll für Lehrer und Lehrerinnen auf dem Lande, Pensionszuschüsse für fönnen, die jeder Staatsmann als selbstverständlich anerkennen muß, von 6 M. für angemessen erklärt. Das Centrum ist nicht nur ge- Lehrer und Lehrerinnen auf dem Lande gewährt, das Eisen- ist es geradezu unbegreiflich, wie der jetzt uns vorliegende Tarif zwungen, einen socialpolitischen Eiertanz aufzuführen, sondern hat bahnnetz in den verlorenen Provinzen ist in ganz bedeutendem entwurf überhaupt hat gemacht werden können." Die Zukunft auf seine ländlichen Wähler Rücksicht zu nehmen unter dem Druck Maße erweitert worden. Die Frachttarife der landwirtschaftlichen Deutschlands liegt auf dem Wasser!" Das ist ein Ausspruch, des Bundes der Landwirte. Auf der andren Seite fordern die Groß- Produkte, finsbesondere für Dünger, sind ermäßigt, Hilfeleistungen der von keinem Socialdemokraten stammt.( Sehr gut!) Dieser industriellen einen erhöhten Schutzzoll. Zweifellos aber beweist gerade für Meliorationen sind eingetreten, es ist die Central- Genossen- Ausspruch besagt aber, wir haben den freien Verkehr mit fremden der großartige industrielle Aufschwung Deutschlands, daß die In- schaftstaffe mit einem Staatskredit von 50 Millionen gegründet, das Völkern, der durch das Meer gefördert wird, nötig, weil wir sonst dustrie nicht nur überhaupt keines Schutzzolls bedarf, sondern daß landwirtschaftliche Bildungswesen ist gefördert worden. Es ist ferner als große industrielle Nation auf die Dauer nicht existieren können. eher eine Ermäßigung der Bölle eintreten muß. Die Großindustriellen bestimmt worden, daß, soweit die Staatsbehörden Lebensmittel ein- Wenn diese Ansicht in den höchsten Stellen, und zwar in einem wollen einen erhöhten Schußzzoll, um mit seiner Hilfe den deutschen zukaufen haben, sie möglichst den Handel umgehen und direkt Maße, wie ich es gar nicht teile, vorhanden ist, denn so steht es Markt möglichst gegen tonfurrierende Industrieprodukte des Auslandes bei den landwirtschaftlichen Genossenschaften und Großgrund nicht, daß von der See- oder Wasserherrschaft die Zukunft Deutschlands abzuschließen und vermöge der Syndikate und Trusts eine Preis- befißern einkaufen sollen, um diesen den Vorteil zuzuwenden. allein zu erwarten ist aber wenn man diese Ansicht hat, wenn ich fo der Mann wäre, der fte hat, bildung auf dem deutschen Markte zu erzeugen, die ihnen so riesige Es sind das also ganz gewaltige Summen, die da flüssig gemacht und Profite in die Tasche fließen läßt, daß sie auf der andren Seite die worden find für die Agrarier. In Sachsen hat das ländliche und die nötige Macht befäße, wißt Jhr, was ich thäte? Ich würde deutschen Produkte zu Schleuderpreisen ins Ausland werfen tönnen. Genossenschaftswesen einen Staatstredit von 5 Millionen erhalten, die Verfasser dieses Tarifentwurfs ohne weiteres mit einem FußWir haben das ja in den letzten Jahren nach den verschiedensten in einem Lande, in dem die landwirtschaftliche Bevölkerung nur tritt zur Thür hinauswerfen.( Sehr gut!) Denn das Ansehen Richtungen erlebt; durch den Schußzoll auf Eisenbahnschienen ist es 15 Broz. beträgt, und wo die Arbeiter- Konfumvereine durch Umsatz- Deutschlands, die Intereffen Deutschlands, die inneren wie die gelungen, den Preis für den deutschen Bedarf auf eine ganz steuern getroffen werden. äußeren, werden dadurch in geradezu unerhörter Weise bloßgestellt. exorbitante Höhe zu bringen, auf 120 bis 130 M. die Tonne, ( Sehr wahr) Ich behaupte, daß wir in den ganzen 30 Jahren seit während das Ausland nur 80 bis 90 M. zu zahlen hat. Aehnlich Gründung des Reiches noch niemals einen gesetzgeberischen Aft vor ist es ja mit dem Zucker usw. Die Agrarier behaupten nun, bei Abschluß uns gehabt haben, der in solchem Maße alle Klaſſen der Gesellschaft, der Handelsverträge 1892 feien sie von den Industriellen übers Ohr alle Intereffenschichten so gegen einander bringt und aufregt, wie gehauen worden; um das für diesmal zu verhüten, haben sie einen dieser Entwurf. Es ist eine Fülle von Aufregung, Erregung, Haß Minimaltarif gefordert und zu allgemeiner Ueberraschung hat das und Bitterkeit in weiten Kreisen des Volkes durch den Entwurf ent Reichsamt des Junern diesem Verlangen nachgegeben. So ist denn standen, und man kann wohl sagen, wenn es die Absicht war, von in dem neuen Tarif ein Minimaltarif von 5 W. für Roggen und von Grund aus die Grundlagen des ganzen Reichs zu erschüttern, dann 5,50 M. für Weizen zu stande gekommen; d. h. unter diese Säße hat es dieser Entwurf fertig gebracht, nicht allein nach innen, sondern sollen die betreffenden Zölle in den Handelsverträgen nicht herunterauch nach außen. gesezt werden können. Man beruft sich auf den Vorgang Frankreichs; dieses war aber genötigt, unter seinem Minimaltarif Kon zeffionen zu machen, da sonst ein Vertrag mit einzelnen Staaten nicht zu stande gekommen wäre. und Gewerbe der Dazu kommit, was das Reich für die Agrarier gethan hat. Da stoßen wir auf eine lange Reihe solcher Maßnahmen: Die Branntwein- und Buderliebesgabe, das Margarine- und das FleischschauGesetz, die Aufhebung des Identitätsnachweises, für Getreide die Beschränkung der Bollkredite für Getreidemühlen, die Aufhebung der Transitläger. Kurz, es sind Maßregeln der einschneidendsten Art, die auf die materielle Lage der Landwirtschaft fördernd gewirkt haben: so daß es eine unverschämte Behauptung ist, die Lage der Landwirtschaft habe sich verschlechtert und zwar in solchem Grade, daß, wenn Handelsverträge auf derselben Basis abgeschlossen werden sollten, die Landwirtschaft notwendig dem Ruin entgegengehe. Lesen Sie einmal die ausländischen Zeitungen. Mit England Unire Gegner werfen der Socialdemokratie vor, daß sie viel haben wir einen Handelsverkehr von 1600 Millionen jährlich. In fach übertreibe. Mary hat bereits in der Vorrede zum Kapital" England ist seit Jahren wie das made in Germany beweist darauf hingewiesen, daß eine genaue Untersuchung den Beweis er die Erregung in industriellen Kreisen gegen die deutsche Konkurrenz Wie in Deutschland die Verhältnisse liegen, wo Rußland der bringen würde, daß die Lage unsrer Arbeiterschaft in weitem Maße sehr groß. Kommt nun dazu die Zollerhöhung bei uns, dann muß Hauptlieferant an Roggen für Deutschland ist, steht fest, daß die unter der der englischen steht. Die Untersuchungen der Kommission die schutzöllnerische Strömung in England einflußreicher werden, und russische Regierung unter feinen Umständen auf diesen Bollfaß ein für Arbeiterstatistit haben, so sehr man ihre Thätigkeit eingeschränkt hat, hat sie die Macht, dann ist das ein Schlag für unsre wirtschaftlichen gehen wird. Selbst wenn es aber nachgeben sollte, weil es sich ergeben, daß in allen Berufen, in denen Ermittelungen stattgefunden Verhältnisse, wie er schwerer nicht gedacht werden kann. Freuen thut fagt, es ist ganz gleich, wie ihr den Zollfaz bemeßt, unfren Roggen haben, unsre Angaben sich noch als zu rofig herausgestellt haben. fich Frankreich über unsren 8ontarif, denn es hofft, unter der Herrbraucht ihr doch, so würde es doch auf jeden Fall die Konzessionen, Reine Agitation ist so demagogisch, aufreizend, übertreibend, wie schaft desselben den von uns ihm abgenommenen Markt wieder zu die es unsren Industrieprodukten gegenüber gemacht hat, zurück die der Agrarier. Dazu kommen die erheblichen Vorteile, die durch gewinnen. ziehen. Also auf jeden Fall eine Schädigung. Auch die andren Associationen und Trusts erzielt worden sind, durch den der Schädigungen für die Arbeiterklasse bringt, dann aber auch für den Zuder- Diese Politit, die künftig maßgebend sein soll, die die schwersten Staaten werden eine ähnliche Stellung wie Rußland ring, den Spiritusring. Ein Gebiet nach dem andern wird einnehmen. In Deftreich- Ungarn, Italien 2c. erhebt sich die aller- in den nächsten Jahren von der Ringbildung erobert werden. größeren Teil unfrer Bevölkerung überhaupt, der ja bekanntlich Industrie energischte Opposition gegen die exorbitante Erhöhung der Bolljäße Alle die kleinen Vorteile, die die Konsumvereine für die Arbeiter von Handel, und nicht von auf Agrarprodukte. Die Getreidezölle sind gewissermaßen das Rückgrat. bevölkerung haben, werden aufgehoben durch die landwirtschaftlichen Landwirtschaft lebt, steht in dem schneidendsten Widerspruch zu unsrer Die übrigen agrarischen Bölle gliedern sich an. Entsprechend Genossenschaften und die damit verbundene Ringbildung. Ich habe See- und Weltpolitit, unsrer Flotten- und Kolonialpolitit, zu unsrerder Erhöhung der Getreidezölle ist bei allen übrigen land gewiß nichts gegen die Genossenschaften. Aber wenn sich die Agrarier Chinapolitik, deren eigentlicher Zweck doch war, China unfrem wirtschaftlichen Erzeugnissen eine starke Steigerung der Zoll- mit ihrer ganzen wirtschaftlichen Macht auf dieses Gebiet werfen, dann Handel zu verschließen. Und während wir diesen Feldzug gegen sätze im Entwurf des neuen Zolltarifs vorgesehen. Jetzt werden wir Dinge erleben, Parteigenossen, daß uns die Augen übergehen. China gemacht haben, werden wir selber zu Chinesen, errichten wir soll der allgemeine Tarif für Weizen 6,50 M., der Minimaltarif( Lebhafte Zustimmung.) Der Milchring hat die maßlose Unver- eine chinesische Mauer um uns. Die Boll und Handelspolitik 5,50 M. betragen, der für Roggen 6 beziv. 5 M. Für Vich sollen schämtheit besessen, einen Aufruf an die Landwirte mit den beruht auf Gegenseitigkeit. Gewiß, niemals fann es eine Zolldie Zölle enorm gesteigert werden, für Stiere und Kühe soll er von Worten zu schließen: Gott wird uns weiter helfen.( Sört! hört!) und Handelspolitik geben, die nicht für irgend eine Schicht der Be 9 auf 25 M. pro Stück, für Schweine von 5 auf 10 M. steigen. Wenn jemals von Leuten, die auf ihren Glauben sich berufen, völkerung ungünstig ist; das muß man in den Kauf nehmen. Worauf Für Gänse, die bisher völlig frei waren, foll in Bu eine Blasphemie begangen worden ist, dann ist es diese.( Leb- es aber anfommt, ist, daß die ungeheure Mehrheit der Nation Vorfunft der Zoll 70 Bf. pro Stüd betragen. Und dabei hafte Zustimmung.) Ich kann mir nichts Schlimmeres denten, teil von dieser Handelspolitik hat. Den Industriellen glaubte man ist es namentlich für uns Nord- und Ostdeutsche eine als wenn diese Leute sich auf Gott berufen, als wenn einem jeden das Glück mit den Zollfäßen des Tarifs ins Haus zu bekannte Thatsache, daß unsre Hausfrauen mit Sehnsucht der Herbst- sie das arme Volt noch mehr ausbeuten wollen.( Lebhafte bringen, und aus allen Branchen kommen jegt die Kundgebungen gegen zeit entgegensehen, wo sie Gänsefleisch kaufen können, weil infolge Bustimmung.) Etwas unverschämteres, Schamlojeres, Nieder diesen Tarif, weil auch diese Unternehmer schwer geschädigt werden würden. der Gestaltung des Fleischmarktes in den letzten Jahren das Gänse- trächtigeres giebt es nicht. Aber diese Berufung zeigt uns deutlich, Das Centrum wird mit seiner Mittelstandspolitik sein blaues Wunder fleisch noch das billigste ist.( Sehr richtig!) Infolgedeffen ist der wozu diese Leute die Religion gebrauchen, wozu sie ihnen dienen soll erleben. Der Bachem hat schon gesagt, der 8Zolltarif wird als Konsum von Gänsefleisch in den Großstädten ein ganz toloffaler.( Lebhafter Beifall.) Sprengpulver wirken, und er wird recht haben. Das Centrum Nehmen wir an, daß die marktfähig gewordenen Gänse durchschnitt- Aber nicht nur die Arbeiterklasse, auch die Arbeiterklasse, auch der Mittelstand wird mit seiner spiegelfechterischen Bolitik in die Brüche gehen, denn lich 6-8 Pfund wiegen, so bedeutet der Zoll von 70 Pfennig eine wird diese agrarische Agitation zu tosten befommen. Hat der ideelle Interessen haben ausgespielt, es tommen nur die nackten Verteuerung um 10-12 Pfennig pro Pfund. Hierbei muß man aber Löwe einmal Blut geleckt, dann frißt er weiter. Man wird nicht materiellen Interessen in Frage. festhalten, daß es bei der bloßen Erhöhung der Preise durch den nur den Milchhandel, sondern auch den Milch-, Butter- und Käse Geschädigt werden also in erster Linie die Arbeiter werden. Die Boll nicht bleibt; der Kaufmann, der mit einem bestimmten Umsatz handel zu monopolifieren trachten.( Sehr richtig.) Man wird Konsumartikel werden verteuert, die Löhne gedrückt; und wie der in den verzollten Artikeln zu rechnen hat, sagt sich: Dadurch, Genossenschaftsmühlen und Bäckereien gründen. Das ist alles ganz Staat, der die Musterbetriebe bekanntlich schaffen wollte, darüber daß die Preise gestiegen sind und mein Kapitalaufwand schön, aber diese genossenschaftlichen Organisationen werden nicht denkt, das beweist der Erlaß des Ministers v. Thielen, der seine fich gesteigert hat, hat, muß ich eine entsprechende Verzinjung etwa dazu dienen, dem Volfe billigere Lebensmittel zu verschaffen, Behörden ausdrücklich anweist, dem infolge der Krise entstehenden des Kapitals und eine entsprechende Erhöhung des Gewinnes haben. nein, fie werden die Lebensmittel verteuern.( Lebhafte Zu- ueberangebot der Arbeiter durch Herabsetzung der Löhne Es kann ja sein, daß der Zollfaz für gewisse Artikel so exorbitant ſtimmung.) Rechnung zu tragen; wenn das Der Vater Staat thut, ist, daß der Händler das nicht tann, weil sonst der Konsum zu sehr Wenn die Agrarier von ihrer Notlage sprechen, dann muß man werden die Industriellen natürlich nicht zurückbleiben. Das zurückgehen würde, er würde dann, wo es angeht, geringere fich einmal ihren äußeren Habitus ansehen. Gehen Sie einmal in Kapital wird in letter Linie nicht geschädigt. Wenn die GroßQualitäten liefern; aber die Wahrscheinlichkeit dieser Verteuerung eine Voltsversammlung bei Keller und sehen Sie sich dann einmal industrie unter den fünftigen Handelsverträgen nicht profperiert, ist vorhanden. Ebenso ist es mit der Verteuerung aller andren die Generalversammlung des Bundes der Landwirte bei Busch an. dann wandert das Kapital aus und gründet im Auslande KonkurrenzAgrarprodukte, z. B. für Vieh, Eier, Käse. Soweit also unfre Ver- Dort meistens schmale und ausgehungerte Gestalten, hier Leute, von fabriken. Das ist schon früher so gemacht worden. So hat sich die tragsstaaten nicht für die Einfuhr von Roggen und Weizen in Frage benen feiner unter 200 fund wiegt!( Große Heiterkeit.) Ich deutsche Textilindustrie in Russisch- Polen angesiedelt. Deutsche Werkkommen, tommen fie für diese Agrarprodukte in Frage und hierfür beson- habe mir die Gesellschaft beim Ausgang aus dem Zirkus Busch führer find hinübergenommen worden und sie haben die fremden ders Desterreich- Ungarn. Dieses würde sich auf das entschiedenste gegen baraufhin einmal besonders angesehen. Jeder von ihnen strogt von Arbeiter dressiert. folche Zollerhöhungen sträuben und die dortigen agrarischen Interessenten Gesundheit und nimmt es an Straft mit zwei, drei Proletariern auf. Die gewaltige Zunahme unsres Handelsverkehrs in den Jahren ihre Regierung zwingen, einen Handelsvertrag mit Deutschland dann Dieser Einfluß der Agrarier wäre unmöglich, wenn sie nicht von 1894-1901 zeigt den Nußen der Handelsverträge: die Einfuhr nur unter Bedingungen zu schließen, durch die Deutschland auf begünstigt würden durch die Wahlgesetze bei den Landtagswahlen, ist um 1500 Millionen, die Ausfuhr um 1500 Millionen Mart gea andrem Gebiete, insbesondere auf industriellem, geschädigt wird. durch ihren socialen Einfluß und durch die Unterstüßung der Regie- wachsen, zusammen also um die gewatige Summe von 3000 Mill. Mark. Da kommt vor allem auch der Eierzoll in Frage, ebenso wie bei rung bei den Reichstagswahlen. Wir werden durch die agrarische Ich kann auf diese Dinge jest nicht weiter eingehen. Soviel steht Italien; man denke nicht, der geringe Boll auf das einzelne Gefahr aufs äußerste bedroht. Doch giebt es die Möglichkeit, daß fest: es fann teinem Zweifel unterliegen, welche Stellung wir dieser Ei falle nicht so sehr ins Gewicht; dazu tommen noch die be- wir vor dem Aeußersten bewahrt bleiben. ganzen Sachlage gegenüber einnehmen müssen. Alle unsre Kräfte deutenden Kosten der Emballage in Betracht. Die Schweiz ist Wie die extreme Schutzollpolitik auf die andern Staaten wirkt, müssen aufgeboten werden für die Agitation gegen die Getreidezölle mit der Ausfuhr von Käse und Butter ungeheuer interessiert. sehen wir in Nordamerita. Es ist tennzeichnend, daß Mc Kinley, der und Aufregung, ja ich sage das Wort: Aufheizung in die Massen zu bringen. Denn das verdient dieser Entwurf. Bis ins entferntefte[ nun ersucht, sich mit dem Erwerb einverstanden zu erklären und die Inimmt, ihre Position der Gemeinde gegenüber günstiger zu Dorf, bis in die legte Familie muß die Agitation getragen werden, Entschädigungen für die Baulichkeiten, die abgerissen und ersetzt gestalten. Der Einführung des Einheitspreises wollte die um diesem ungeheuerlichen Attentat gegen das deutiche werden müssen, zu bewilligen. Gesellschaft zustimmen, wenn im Vertrage mit der Gemeinde eint Volt zu begegnen!( Lebhafte Zustimmung!) Ganz besonders aber müssen wir neuer Paragraph folgenden Inhalts Aufnahme finden würde:„ Die Bei den Verhandlungen über den Ankauf des forstfiskalischen Gemeinde verpflichtet sich, die Entwicklung der es 11115 zur Aufgabe machen, die uns noch fernstehenden Arbeiter, die christlichen Arbeiter, die Anhänger nicker Forst war die Größe von etwa 45 Hettar angenommen worden. bemerkte ganz richtig, daß durch Annahme eines solchen Antrages Geländes( Wuhlheide) an der Oberspree im Gutsbezirk Röpe- Gesellschaft fördern zu helfen." Der Referent hierzu des Centrums aufzuklären über den Entwurf und die Haltung des Bei der Vermessung hat sich herausgestellt, daß der Flächeninhalt Centrums.( Sehr richtig!) Wir müssen hinweisen auf die Mehrder Lebensmittel entstehen durch die Belastung der Budgets für 41/2 Millionen Mark natürlich weit überschritten werden. Durch neue Die hiesige katholische Kirchengemeinde hat das Sterbeausgaben, die dem Reich und den Kommunen durch die Verteuerung annährend 55 Hektar beträgt. Da der Preis auf 10 Mt. pro Ge- ich die Gemeinde der Geſellſchaft mit Haut und Haaren überviertenmeter bemessen worden ist, so würde der Kaufpreis von liefere; niemals könne die Gemeinde später daran denken, selb= selbständig auf diesem Gebiete etwas zu unternehmen. die Krankenhäuser, Siechenanstalten, Gefängnisse, die Ber- Verhandlungen mit dem Fiskus hat sich dieser bereit erklärt, nur pflegung des Militärs usw. Daß es gerade das christliche rund 50 Hektar abzutreten. Der Magistrat ersucht nun die Stadt- geld eines Verstorbenen in ihren Säckel gesteckt, die Kosten für ist, das den Brotwucher macht, jene Partei, die auf dem Boden des neuen Testaments stehen will, das die verordneten, sich damit einverstanden zu erklären, den höheren Preis Neu- Weißensee bezahlen lassen. Die Vertretung beschloß Centrum schärfsten Worte gegen den Wucher enthält, jene Partei, die, wenn Christus jetzt wieder käme, zuerst von ihm aus dem Tempel gejagt würde als Zöllner und Sünder( Lebhafter Beifall), das ist die Fronie der Geschichte. Thun wir unsre Pflicht. Unfre Stimmen fallen ins Gewicht. Wenn wir alle unsre Schuldigkeit thun, dann hoffe ich, daß es uns gelingt, dieses schamlose Attentat auf das Volt beiseite zu werfen. ( Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Kiefel- Berlin beantragt, von einer Diskussion abzusehen. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen. Die Resolution Bebel( fiche Nr. 223 des Vorwärts") gelangt hierauf zur einmütigen Annahme. ( Schluß im Hauptblatt.) Tokales. " Die unschuldigen Milchbauern". alles das wird von bis zu rund 5 Millionen Mark zu zahlen. die Beerdigung desselben aber die politische Gemeinde Eine Genossenschafts: Schlächterei soll in nächster Zeit in gegen die Kirchengemeinde auf Herausgabe des Sterbegeldes zu flagen. Die Kosten für die Vergrößerung der Siechen Berlin errichtet werden. Praktisch geschulte Personen, die auch Barade( in der Schönstraße betragen nach einem Voranschlage gleichzeitig Mitglieder der Gesellenorganisation sind, haben hierzu 23 000 M. Zur Prüfung des Voranschlages sowie zum Ankauf eines Die Initiative ergriffen. Man glaubt auf diese Weise noch im Beruf Grundstücks hierzu wurde eine besondere Kommission eingesezt. thätige Kollegen, die sich in unabhängiger Eristenz befinden, für die Gesellenbewegung besser engagieren zu können. Auch soll das fürzlich in Beelitz bei Potsdam zugetragen. Der gjährige Sohn Ein Vorfall, der dringend der Aufklärung bedarf, hat sich Unternehmen unter Umständen gemaßregelten Kollegen wieder des Buyers Schielide wurde von einem beladenen, vom EigenArbeitsgelegenheit bieten. Die Vorarbeiten zu dieser Gründung sind tümer selbst geführten Wagen des Aderbürgers Ka az aus Beelig jedoch bis zur Zeit noch nicht zum Abschluß gebracht, so daß man überfahren und starb an den Folgen dieses Unfalles. Nach der Festerst noch abwarten muß, was die fernere Entwicklung dieser An- setzung des Termins zur Beerdigung ließ die Staatsanwaltschaft die Die Leiche zur gerichtsärztlichen Oeffnung beschlagnahmen. gelegenheit bringt. Eltern widersetzten sich in teiner Weise, weil sie ein Und noch ein Konflikt mit der Krone? Das Berliner Interesse daran hatten, bie Todesursache festgestellt zu Tageblatt" schreibt:" Der Einspruch des Kaisers gegen die Auf- fehen. Zwei Tage darauf erhielt der Vater die Benachrichtigung, stellung des Märchenbrunnens ist um so bemerkenswerter, als gleich- daß die Leiche freigegeben sei und der Beerdigung nichts mehr im zeitig gemeldet wird, daß der Kaiser auch die Genehmigung zu den Wege stehe. Die Leidtragenden, welche die Leiche wieder aufgebahrt Plänen für den Neubau der Manteuffel Brücke abgelehnt hat. Wie wähnten, waren entrüstet, als sie diese in einem Zustande fanden, verlautet, sollen auch verschiedene andre Neubauten, die die Stadt den man als standalös bezeichnen muß. Das Kind lag noch auf Berlin plant, auf ähnliche Schwierigkeiten gestoßen sein." der Bohle, auf der die Obduktion vorgenommen worden war, Die Krankenküche Brüderstraße 10, die wegen notwendiger nur mit dem blutigen Hemd bekleidet, vont unten bis Ausbesserungen während sechs Wochen geschlossen war, hat jetzt ihren oben mit Blut und Unrat besudelt. Bei dem Beginnen, Betrieb wieder eröffnet. der Leiche ein reines Hemd anzuziehen, mußte sie ein und hochgehoben werden δα ſtellte 3um Milchkriege. In unsre gestrige Entgegnung auf die An- wenig hochgehoben sich heraus, zapfungen des Herrn Ernst Ring Düppel hat sich ein Versehen ein- daß diese wohl wieder zugenäht worden war, doch hatte gefallen sein dürfte. Nach den Mitteilungen eines Milchhändlers in zuverleiben. Man kann sich denken, daß unter diesen Umgeschlichen, das sachkundigen Lesern wohl schon als solches auf- man vergessen, die Eingeweide dem Körper einder Versammlung in Moabit soll Herr Ring erklärt haben, er wolle ständen die Stimmung der Trauergefolgschaft äußerst gedrückt war. eine Herabjegung des polizeilich vorgeschriebenen Minimalfettgehalts Der Vater hat Beschwerde beim Bürgermeister erhoben, und die einvon 2,7 auf 2,5 Broz.( nicht wie gedruckt war auf 2,7 Broz.) geleitete Untersuchung wird ergeben, ob an diesem Vorfalle der beantragen. Unser Ersuchen um Aufklärung an Herrn Ring bleibt Arzt oder der bei der Obduktion beschäftigte Hilfsarbeiter die Schuld hierdurch unberührt. trägt. " Wilmersdorf. Ueber das Thema Wohin steuern wir?" spricht Genosse Adolf Hoffmann Mittwochabend in einer vom Wahlberein bei Witte, Berlinerstr. 40, veranstalteten Vereinsversammlung. Gäste sind willkommen. eintrat. Milchbauern, die Milchhändler Berlins zur Unterwerfung zu bringen brochen, den Schlüssel zum Silberschrank daraus entnommen, eine Fürstenwalde im Kreise Lebus der von ksmeister ist in Die Stadt Je näher der Zeitpunkt heranrückt, an dem der Milchkrieg zu offenem Ausbruch kommen muß, desto heißer wird von den in der Berliner Milchcentrale geeinigten märkischen„ Milchbauern" um die Gunst der Berliner Bevölkerung gerungen. Auf den Herrgott allein das weiß auch ein„ Milchbauer" ist in einer so heiflen Sache doch am Ende kein rechter Verlaß. Diese Milchverteurer würden auf dessen Bundesgenossenschaft gern verzichten, wenn es ihnen gelänge, die Hausfrauen Berlins für sich zu gewinnen. Durch die Veröffentlichungen, die von der Milchcentrale aus gehen, durch alle Aufrufe, mit denen sie sich an das konsumierende Bublikum wenden, flingt als Grundton immer wieder die Versicherung hindurch: Wir märkischen Milchbauern sind die unschuldigsten Leute von der Welt, wir wollen keine Verteuerung der Milch; Märkische Bauern, wollt Ihr Euch das gefallen lassen? Und die wahren Milchverteuerer sind die Berliner Milchhändler. Um das wird die tonjervative Partei einen solchen Mann noch Bublifum gegen die Milchhändler einzunehmen, hat ferner in ihren Reihen dulden? Diese schwerwiegende Frage wird man dreist behauptet, daß die 132 Pf., die die„ Milchbauern" sich staunt werden die Leser fragen, ob etwa ein neuer Hammerstein die von berufener Seite, nämlich von der Staatsb. 8tg." erhoben. Erfortan für das Liter von den Händlern bezahlen lassen wollen, heiligsten Gefühle der mit Gott" für Vaterland und LebensmittelPankow. Hinter verschlossenen Thüren, das heißt in geheimer gerade nur die Selbstkosten der Milchproduktion decken würden, hat wucher kämpfenden Partei verletzt hat. Ganz so schlimm ist die Sigung, wurde in letzter Gemeindevertreter- Sigung nochmals über man andrerseits den Eindruck zu erwecken gesucht, daß der Auf- Sache zwar nicht, aber immer noch schlimm genug. Denn der Mann, den Antrag verhandelt, der die Abholung sämtlicher direkten Staatsschlag von 62 Pf., der sich bei einem Ladenpreis von der aus der konservativen Partei fliegen soll, ist kein andrer als der und Kommunalsteuern durch Gemeindebeamte fordert. Der Ge20 Pf. pro Liter ergiebt, ungeschmälert als Stein gewinn Oberanführer des Milchringes, Herr Oberamtmann Ning und das meindevorstand hob hervor, daß fast sämtliche Vorortgemeinden die in die Taschen des Händlers fließe. Daß der Händler noch Verbrechen, das ihm vorgeworfen wird, besteht darin, daß er im Steuern aus den Wohnungen der Steuerzahler abholen lassen. mancherlei nicht unbeträchtliche Geschäftsuntoften hat, lafsen hat. Es wäre allerdings die einfachste Lösung der Milchkriegs- und großer räumlicher Ausdehnung seinen Steuerzahlern das Opfer Vorwärts und nicht in der Staatsbürger- Zeitung eine Annonce er- Bankow ist der einzige Ort, welcher trotz seiner 23 000 Einwohner daß er einen Laden bezahlen muß, für den Transport der Milch wirren, wenn die„ märkischen Bauern" nach dem Rezept des Anti- auferlegt, die Steuern an beſtimmten Tagen nach dem Amte zu von Bahnhof sorgen muß, daß überdies bei dem üblichen Zugabes semitenblattes ihren eigenen Führer an die frische Luft setzen bringen. Genosse Klingenberg beantragte, bei Ab: wesen für 20 Pfg. nicht 1 Liter, sondern etwa 11/8 Liter, also 1 Liter würden! lehnung des Antrages auf Abholung der Steuern eine für inapp 18 Pfennig gegeben werden muß und den Leuten, welche stundenden„ Milchbauern" wohlweislich verschwiegen. Eine unliebsame Ueberraschung wurde dem Redacteur Robert heizbare Halle zu bauen Es ist möglich, daß sich unter den Konsumenten vereinzelt Dunime mann", bei seiner Rückkehr aus der Sommerfrische bereitet. Austerlig, dem Herausgeber der Zeitschrift Der deutsche Stauf- lang auf dem Hofe warten müßten, einen Schutz im Winter Der Fabrikant Wienice gefiel sich in allerhand GeEr zu bieten. finden, die auf diese echt agrarische Beweisführung hineinfallen und beschäftigte feit zwei Jahren einen 26 Jahre alten Oskar Löw, der Steuern bezahlten. Der Herr scheint zu vergessen, daß seine Arbeiter schimpfe auf die Arbeiter, welche die wenigsten oder überhaupt keine sie gläubig nachbeten. Die Mehrzahl der Berliner Bevölkerung sich Journalist und Specialberichterstatter der„ Neuen freien Presse" Steuern bezahlten. Der Herr scheint zu vergessen, daß seine Arbeiter aber, und vor allem die Arbeiterbevölkerung, wird wissen, was davon nannte. Da er sich bisher bewährt hatte, so" übertrug ihm A. die ihn erst in Stand ſezen, höhere Steuern zahlen zu können. Nach zu halten ist. Sie wird auch die Versicherung, daß die Milch- Leitung seines Blattes, als er am 1. Juli in die Sommerfrische ging. einer heftigen Debatte wurde in namentlicher Abstimmung bei centrale teine Verteuerung der Milch beab Als Austerlitz vor einigen Tagen nach Verlin zurückkehrte, überraschte ihn gleichem Stimmenverhältnis der Antrag angenommen, da der Amtssichtige, au würdigen wissen. Wir haben bereits mehrfach ein Liebesverhältnis unterhalten hatte, mit der Nachricht, daß ihr Geein bei Verwandten von ihm angestelltes junges Mädchen, das mit Löw vorsteher als Ausschlaggebender für die Abholung der Steuern gezeigt, daß die vertraulich geäußerten Absichten der Milchringführer liebter sich seit einigen Tagen nicht mehr habe sehen lassen. Nichts Gutes Von welcher grauenhaften Rückständigkeit das Zünftlerin trasfestem Gegensatz zu dem stehen, was von dieser Seite aus ahnend, machte er sich nun an die Durchsicht seiner Wohnung und tum beſcelt ist, lehrt eine Meldung der„ Spandauer Korrespondenz": öffentlich erklärt und versprochen wird. Gelingt es den märkischen fand seine Befürchtung bestätigt. Löw hatte den Schreibtisch er- An der unverständlichen Haltung der der Behörde verfolgte oder mit den eignen Verkaufsstellen der Milchcentrale in Berlin Bimmerthür mit einem Nachschlüssel und dann den Schrank mit dem Blan, daselbst die Errichtung einer gewerblichen Fort festen Fuß zu fassen und so den Zwischenhandel auszuschalten, so waren ein halbes Dußend filberne Meffer, Gabeln und Löffel, ein verordneten- Versammlung, in welcher der Handwerkerstand stark verrichtigen Schlüssel geöffnet. Mit dem sauberen Vertrauensmann bildungsschule zu bewerkstelligen, gescheitert. wird, wie man zu sagen pflegt, das dickste Ende sehr bald Stästchen mit dem Schmuck der Frau A. und Wertpapiere ver- treten ist, hat sich in ihrer Mehrheit mit großer Entschiedenheit nachkommen. Wir haben sonst für den Zwischenhandel nicht viel schwunden. Wie die Ermittelungen ergeben, hatte Löw die Wert- gegen die Fortbildungsschule ausgesprochen und die Sache zu Sympathien übrig, aber in diesem Falle würde seine Beseitigung papiere schon am 9. d. Mts. zu Geld gemacht. Austerlitz ist im Falle gebracht. Man erklärte unter anderm, daß der achtjährige Beder Berliner Bevölkerung nicht Nugen, sondern Schaden bringen, ganzen um 12 000 m. geschädigt worden. Von dem Flüchtigen hat such der Volksschule für die Bildung eines Lehrlings ausreichen müſſe, weil sie den„ Milchbauern" das erstrebte einseitige Preisbestimmungs- man noch keine Spur gefunden. und daß man am besten auf die Einstellung eines Knaben verrecht sicherte und ihnen die Konsumenten auf Gnade oder Ungnade Die Fabrikarbeiterfrau Marie Hendrys geb. Soczivirezad zichte, der während der Schulzeit nicht genügend für sein Handwerk auslieferte. 3 aus Rüdersdorf, die dort, wie wir mitteilten, im Bahnsinn gelernt habe. Hinter der unschuldigen Miene, mit der die märkischen den alten Rentner Docheritz durch einen Messerstich in den Rücken Natürlich wird hier wie immer bei den Zünftlern außer der Milchbauern" vor die Berliner hintreten, verbergen sich dieselben tötete, ist gestern nach Berlin gebracht und in der Neuen Charité Feindschaft gegen die Fortbildung an sich die Angst, daß ein paar Arbeitsstunden in der Woche verloren gehen könnten, das maßBuchergeliste, die wir aus den Brotverteuerungsbestrebungen untergebracht worden. der Agrarier ja hinreichend kennen. Der Milch verteuerung Durch einen schrecklichen Unfall find die Schneider Kupke- gebende Motiv gewesen sein. Leider können die Herren sich auch kann die Berliner Bevölkerung auf eigene Faust wehren, wenn sie en Eheleute, Neue Hochstr. 18. eines Kindes beraubt worden. auf die Reichshauptstadt berufen. Auf dem dritten allgemeinen feſt zuſammenſteht, keinen Tropfen Ring milch kauft und Shre beiben Kinder Klara und Marie, 3 und 1 Jahr alt, waren bei die Vertreter Berlins, natürlich mit Ausnahme unfres Parteigenoffert Frau Kupte war am Donnerstagnachmittag mit Waschen beschäftigt. Städtetage, der hier Ende Januar d. J. abgehalten wurde, waren bei etwa eintretendem Milchmangel lieber ihren Milchverbrauch ihr. Als sie einen Sessel mit tochendem Wasser vom Feuer nahm, Singer, die einzigen, die der proletarischen Jugend das Recht auf eine Beit lang einschränkt, als daß sie in die Läden der sah sie, daß die kleine Marie auf einen Stuhl zu flettern versuchte, Fortbildung nicht sichern wollten und sich durch ihre Gegnerschaft Milchcentrale läuft. stellte daher den Kessel rasch auf den Fußboden und lief nach dem gegen die obligatorische Fortbildungsschule blamierten. Fenster. Im selben Augenblick aber kam die dreijährige Klara au Aus der Spandauer Stadtverordneten- Versammlung. Vor Was wird der Oktoberumzug bringen? den Kessel, stürzte rücklings hinein und fiel mit ihm um. An Rücken Eintritt in die Tagesordnung giebt der Stadtverordneten- Vorsteher, Die Tage des Umzuges find wieder da, des großen Oktober- und Brust entfeßlich verbrüht, wurde die Kleine mit einer Droschke Herr Sturm, in der bekannten Kohlenlieferungs umzuges, der alljährlich in Berlin eine Viertelmillion Menschen aus nach dem Kaiser und Kaiserin Friedrich- Krankenhauje gebracht. Hier Angelegenheit eine längere Erklärung ab, die sich gegen den ihrem bisherigen Heim aufscheucht. Was wird uns diesmal der starb fic. Stadtverordneten Rupfe richtet und dahin austönt, daß Fehler in Oftoberumzug bringen? Werden sich die traurigen Zustände wieder- Straßensperrung. Die Straßburgerstraße von der Meter: bis allen Geschäften vorkommen. Stadtv. Rieger( Soc.) führt aus, holen, die wir im Oktober vorigen Jahres erlebt haben, jener ge- zur Belforterstraße wird behufs Umpflasterung vom 3. t. M. bis auf daß Herr Sturm diese ganze unerquickliche Angelegenheit verschuldet habe; er als Stadtverordneten- Vorsteher hätte auf alle Geschäfte mit waltige Ansturm wohnungslos gewordener Familien weiteres für Fuhrwerke und Reiter gesperrt. der Stadtgemeinde von vornherein verzichten müssen, wollte er sich derauf das städtische Obdach, der noch in der Erinnerung ist? Feuerbericht. Sonnabendnachmittag tam Kurfürstenstraße 45 Oder wird, wie im April dieses Jahres, so auch jetzt die Obdach Leitung ein Schadenfeuer aus, welches Werkzeuge und Maschinen- ein schlechtes Zeugnis ausstellen, wollten sie alle diese Konsequenz in der Glühlampenfabrik von Herre durch Kurzschluß der elektrischenartige Verdächtigungen ersparen. Herr Sturm hält dies für falsch; die Stadtverordneten, soweit sie Geschäftsleute sind, würden sich selbst Tofigkeit auf einem kleineren Streis als damals beschränkt bleiben? apparate einäscherte und die Wehr längere Zeit beschäftigte. Eine In dem einen wie in dem andren Falle wird zweifellos auch Betriebsstörung findet nicht statt. Vorher hatte die Wehr in der ziehen! Der Magistrat teilte mit, daß Herr Kämmerer Förstemann diesmal wieder der Versuch gemacht werden, das Vorhanden Liegmannstraße 1 zu thun, wo in der Räucherkammer einer Schläch- am 1. Oktober den städtischen Dienst quittiert. In die Kommiſſion fein einer eigentlichen Wohnungsnotabzuleugnen. terei ein Brand entstanden war, der mit einem Rohr abgelöscht für die Wiederbefezung dieses Postens wird Stadtverordneter Radke( Soc.), in die Kommission betreffend Hausbesizer und städtische Verwaltung gehen in dieser Beziehung werden mußte. Ein größerer Posten Fleisch- und Wurstwaren wurde Umwandlung des Nachtwachtwesens Stadtverordneter Nieger( Soc.), Hand in Hand. Beide haben ja auch ein gleich lebhaftes Jutereffe erstört. und in die gentischte Kommission zur Beratung eines Statuts daran, daß die Bevölkerung über den Umfang der Wohnungsnot betreffend die Zusammensetzung der Verwaltungsdeputationen möglichst im Untlaren bleibt. Die städtischen Behörden, Stadtv. Scholz( Soc.) gewählt. Des ferneren wurde der Wahlder Magistrat wie die freisinnige Mehrheit der Stadtverordneten- Eine Matinee zum Besten der Glas- und Tabatarbeiter ver- vorstand für die kommenden Stadtverordnetenwahlen, bestehend aus Bersammlung, wollen eine Verpflichtung der Stadtgemeinde, in anstaltet das Gewerkschaftskartell heute mittag in Lantners Festfälen, 16 Mitgliedern und 16 Stellvertretern( darunter unser Genosse wirklich durchgreifender Weise für Beseitigung des Wohnungs. Bergstr. 151/152. Des guten Zwedes halber wird auf zahlreichen Stable) gebildet. Hierbei teilte der Oberbürgermeister mit, daß die Besuch dieser inter essanten Veranstaltung gerechnet. diesjährigen Wahlen für die III. Abteilung wieder in ver mangels und Besserung der Wohnungsverhältnisse zu sorgen, nicht Neu- Weißensee. Die Gemeindevertretung beschäftigte sich in schiedenen Lokalen, nach Buchstaben getrennt, stattfinden werden. anerkennen. Die Hausbesizer aber erklären sich gegen eine ihrer letzten Sigung mit der Regulierung der Bürgersteige an der Die ganze III. Abteilung wählt in Spandau in einem solche Forderung, schon mit Rücksicht auf ihren Vorteil, und sie sönig- Chauffee. In Ermangelung einer gefeglichen Hand- Bezirk Stadto. Rieger ersuchte, die Wahldauer auch für die zweite wissen den Einfluß auf die Gemeindeverwaltung, den sie auf Grund habe, die störrischen Hause und Grundbesiger dieser Straße zur Abteilung bis 8 Uhr abends auszudehnen. Der Vorsteher teilte mit, eines längst veralteten Vorrechts immer noch besigen, in diesem Zustandsetzung der Fußwege heranzuziehen, wurde die Herstellung daß die Stadtv. Ducich, Pied und untel( Soc.) schriftlich die Es geschah dies aus Sinne auszunuzen. auf Kosten der Gemeinde beschlossen, die Adjazenten sollen nur die Niederlegung ihres. Mandats angezeigt haben. Hälfte der Kosten hierzu beitragen. Zur Errichtung einer Anlaß der bekannten Auseinandersetzung mit Ducksch; die Mandate Der Magistrat beabsichtigt, die Borhagenerstraße elettrischen Kraftstation feitens der Gemeinde soll wären ohnehin am 1. Januar abgelaufen. Es folgte eine geheime zwischen Frankfurter Allee und Warschauerstraße, die alte zunächst Material über den Umfang des Verbrauchs von Sigung. Landstraße zwischen Berlin und Rummelsburg, zu verbreitern und zu elektrischer Kraft gesammelt werden. Die hierzu eingesezte Kommission Elf von soll in Gemeinschaft mit der Beleuchtungskommission arbeiten. Macht. Montag, den 30. d. M., abends 10 Uhr, bei Bauer, Rosenthaler Bildungsverein der Barbiere. Macht ist Wissen und Wissen ist diesem Zweck fünfzehn verschiedene Flächen zu erwerben. diesen Flächen liegen auf der nordöstlichen und der Rest auf der Letzterer gehört von unsrer Seite der Genosse Taubmann an. straße 57: Sigung. Gäste willkommen. südwestlichen Seite der Straße, die eine durchgehende Breite von An die Einführung eines Einheitspreises für Gas fann 17,3 Meter befigt und auf 22,6 Meter verbreitert werden soll. Die zur Zeit nicht gedacht werden, da die Gemeinde an den bis 1938 Flächen sollen freihändig zu einem Durchschnittspreise von 25 M. laufenden Vertrag mit der Imperial Gas Association gepro Geviertmeter erworben werden. Die Stadtverordneten werden bunden ist, und diese Gesellschaft jede Gelegenheit wahrAus den Nachbarorten. 0 = unter andern Wetter: Prognose für Sonntag, den 29. September 1901. Etwas wärmer, vielfach heiter bei schwachen südwestlichen Winden, keine Berliner Wetterbureau. oder unerhebliche Niederschläge. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, 29. September. Freie Volksbühne. Berliner Theater. 9. Abteilung( gelbe Central- Theater. Urania teater Lese- und Diskutier- Klub„ Süd- Ost". Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Heute 2 Borstellungen: Nachm. 3 Uhr: Boltstümliche Vorstellung zu halben Preifen. Die Geisha. Abends 7/2 Uhr mit neuer glänzender Ausstattung: Ueber den Wolken Giroflé- Giroflá. Sonntag, den 29. d. M., nachmittags 5 Uhr, im grossen Saale des Invalidenstr. 57/62. Starten) und 10. Abteilung( gelb Tagl. Sternwarte. grüne Karten): Othello, der Mohr von Venedig. Anfang 24 Uhr. Lessing Theater. 2. Abteilung ( rot- blaue Starten) und 3. Abteilung( blaue Karten): Ge: spenster. Anfang 234 Uhr. Opernhaus. Die verkaufte Braut Aschenbrödel. Anfang 7½ Uhr. Montag: Die Meistersinger bon Nürnberg. Schauspielhaus. Der tommende Mann. Anfang 72 Uhr. Montag: Der Bibliothekar. Nenes Opern Theater( Kroll). Die Fledermaus. Anfang 72 Uhr. Schiller. Heimat. Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Wilhelm Tell. Montag: Jugend. Deutsches. Die Hoffnung. Anfang 712 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Chrano von Bergerac. Montag: Die versunkene Glode. Berliner. Die Goldgrube. Anfang 712 Uhr. unsre Kraft. Montag: Ueber ( 2. Teil.) Leffing. Haus Rosenhagen. An fang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz. Sein Doppelgänger. Vor her: Jm Coupé. Anfang 71/2 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Das blaue Kabinett. Montag: Sein Doppelgänger. Vor her: Jm Coupé. Neues. Das Ewig- Weibliche. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Leibalte. Montag: Das Ewig- Weibliche. Westen. Die Debütantin. Anfang 72 11hr. Nachmittags: Undine. Montag: Bar und Zimmermann. Secessionsbühne. Castans Panopticum. Friedrichstr. 165. Heute, Sonntag: Letztes Auftreten des ,, Homunculus" ( der künstliche Mensch). Grosses Konzert. Präsident Mc Kinley. Graf Waldersee. Botha und Dewet. Berliner Aquarium Unter den Linden 68a. Eingang Schadowstr. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis: 25 Pf. Reichhaltigste Ausstellung der Welt an lebenden Seetieren, Reptilien etc. Rom. Operette in 3 Aften von Lecocq. Hauptdarsteller: Mia Werber, Sigmund Kunstadt, Carl Schulz, Emil Sondermann. Montag und folgende Tage An: fang 8 Uhr, nur noch 5 Aufführungen: Giroflé- Giroflá. Sonnabend, den 5. Oftober: Novität! Zum erstenmal: ,, Lose Blätter." 1. Aft: Die Probe. 2. Att: Lose Blätter. 3. Att: Diogenes. Passage- Theater. Anfang 3- Ende 11 Uhr. Letzter Sonntag: des glänzenden September- Programms: Traudchen Hundgeburth, die Kuhmagd aus dem Rheinlande. 17 erstklassige Nummern. Montag letzter Tag des glänzenden SeptemberProgramms. Zoologischer Schweizer- Garten Heute Sonntag Entree: 50 Pfennig. Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Ab 4 Uhr nachmittags: Grosses Konzert. Detlev Lilien: Morgen Montag und folgende Tage ab 4 Uhr: Gr. Konzert. crons Buntes Brettl. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central. Giroflé- Giroflá. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Die Geisha. Montag: Giroflé- Giroflá. Thalia. Ein tolles Geschäft. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Luisen. Der Verschwender. Anfang 8 11hr. Nachm. 3 Uhr: Der Goldbauer. Carl Weiß. Berliner Rangen. Anfang 72 Uhr. Apollo- Theater. Letzter Sonntag mit: Almasio Trio. Der Kosmograph. Les 4 Dames Provenciales. Robert Steidl als Wolzogen II. Nach. 3 Uhr: Liane, die zweite Osrani- Truppe Frau. Montag: Berliner Rangen. Friedrich Wilhelmstädtisches. Die Landstreicher. Anf. 71/2 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Bettelstudent. Montag: Die Landstreicher. Belle Alliance. Talolo. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Casino Theater. Berlin W.= Berlin N. Specialitäten. An fang 7 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Nathan der Weise. Marcelle- Grandet. Ferner: Zum 284. Male: Frau Luna Luftballett ,, Gregolatis". Kasseneröffnung 6 Uhr. Anfang 72 Uhr. Dienstag, den 1. Oktober 1901: Vollständig neues Montag: Berlin W- Berlin N. Specialitätenprogramm. Metropol. Specialitätenvorstellung. Schön war's doch. Anfang 72 Uhr. Montag: Diefelbe Vorstellung. Apollo. Specialitäten Borstellung: Fran Lima. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Passage Theater. Damen Ringfämpfe. Specialitäten- Vorstellung. Anfang nachmittags 3 Uhr. 8 Debüts. Mme. Delbosq. Metropol- Theater. Paffage Panoptikum. Special Schön täten Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. Palast. Specialitäten- Vorstellung. Rofensonntag. Anfang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstelling. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal.) Abends 8 Uhr: leber den Wolfen. Montag: Dieselbe Vorstelling. Juvalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Am Königsthor. Am Friedrichshain. Heute: Gr.Extra- SpecialitätenVorstellung und Ball. Volfsbeluftigungen all. Art. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf. Cirkus Busch. Sonntag, den 29. September: Vorstellungen. 3wei große auferordentliche Rachmittags 4 Uhr hat feber Erwachſene 4 Uhr u. abends 7½½ Uhr. 1 Kind frei; weit. Kinder zahl. d. Hälfte. Mr. Krasucki mt. Affen. Gigerl- Clown Daniels. Clown Ghezzi mt. ſein. breſſ. Tieren. Die neuen Freiheitsdressuren. ,, Hie gut Brandenburg allewege." Morgen: Große Vorstellung. ,, Gewerkschaftshauses", Engel- Ufer 15: Unterhaltungs- Abend. Zur Aufführung gelangen: Recitation, Gesangsvorträge, Zither- Konzert. Aus dem sorgfältig gewählten Programm heben wir besonders hervor: Enoch Arden. Gedicht von Alfred Tennyson. Musik von Richard Strauss. Kasseneröffnung 4 Uhr. Recitator: Emil Walcotte. Nachdem Tanz. Herren zahlen 30 Pf. nach. E Anfang pünktlich 5 Uhr. Programme an der Kasse gratis. Freie Volksbühne. Sonnabend, den 12. Oktober, 8 Uhr in den glänzend neu renovierten gesamten Festsälen der Brauerei Friedrichshain: Herbstfest. Aus dem sorgfältig gewählten Programm heben wir besonders hervor: Die Hasenpfote. Kanzleikomödie von Hans Brennert mit Marcell Salzer als Gast. 1019 Recitation: Herr Ernst Pittschau vom Berliner Theater. Gesang: Frl. Laura Detschy u. G. Birkholz vom Theater des Westens. Festmarken a 50 Pf. sind für Mitglieder in den Zahlstellen zu haben. Heute nachmittag 2 Uhr im Berliner Theater: Othello. 9. und 10. Abteilung( gelbe und gelbgrüne Karten). ( rotblaue und blaue Karten): Gleichzeitig im Lessing- Theater: II. Serie. 2./3. Abteilung by 1920 Gespenster. Um pünktliches Erscheinen ersucht dringend 231/21] Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. Cirkus Cirkus Renz' Riesen- Tunnel. Albert Schumann. Renz- Gebäude. Karlstrasse. Sonntag, den 29. September, nachmittags 31 Uhru. abends 71 Uhr: 2 große außerordentliche Gala- Vorstellungen. 2 famt für Berlin vollständig neuen In beiden Vorstellungen: Auftret. fämtl. Specialitäten. 1. a. Die phänomenalen 5 Amerikaner Johnsons. Josefine Delcliseur Die grösste Attraction Berlins mit ihren unübertroffenen Schlagern. Zum Totlachen. Ferner das vorzügliche September- Programm. Gute Küche. Heute Sonntag Anfang 5 Uhr. GAME[ 2336L, Billige Preise. Die Chineſen Carry und Moria. Die Cirkus Renz' Riesen- Tunnel. Französinnen Mlle. Blanche u. Mlle. Rita Alarty mit ihren dressierten Mécharas. 8 Eugens. Clown Adolph der unverwüstliche 2c. 2c. Ferner: Mad. Mathilde Renz. Herr E. Renz. Dir. Alb. Schumann neueste Orig. Dreſsuren. Wei- hei- wei- Marsch. 100 Danten 2c. 20. Nachmittags 312 Uhr auf allen Blägen ohne Ausnahme ein Kind frei. war's Jebes weitere Rind halbe Breife doch! Gr. Berliner Ausstattungsposse mit Gesang u. Tanz in 5 Bildern. Emil Thomas a. G. Joseph Josephi a. D. ( außer Galerie), abends jedoch volle Preise. Bum 4. Male: Dir. Alb. Schu pferd in manns neueste Erfindung: Das SchulFeuer und Flammen und Serpentin- Tanz. Schiller Theater. Bender, G. Kaiser. Sanssouci ( Wallner- Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Wilhelm Tell. Schauspiel in 5 Aften von Friedrich Schiller. Sonntagabend 8 Uhr: Heimat. Echauspiel in 4 Aften von Hermann Sudermann. Montagabend 8 Uhr: Jugend. Dienstagabend 8 Uhr: Jugend: Thalia- Theater. Else Veré D. Frid- Frid. F. Georgette. Gastspiel: Saharet! Kottbuserstr. 4 a. Wiederauftreten von Adolf Hoffmann. Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag Hoffmanns Anfang 18 Uhr. Norddeutsche Sänger Rauchen überall gestattet. Nach jeder Soiree: Tanz. Carl Weiss- Theater Anfang Sonntags 7 Uhr, Große Frankfurterstr. 132. bon 5-7 Uhr Konzert. Nachmittag 3 Uhr bei fleinen Preisen 30, 60 f.: Liane, die zweite Frau. Rom. Schauspiel in 5 Aften nach dem Roman in der Gartenlaube" von E. Marlitt. Roman in ber Gartenlaube von Dresdenerstr. 72. Heute u. folg. Tage: Abends 71 Uhr! Abends 7/2 Uhr! Ein tolles Geschäft. Große Ausstattungspoffe Berliner Rangen! Große Ausstattungspoffe mit Gesang mit Gesang und Tanz in 4 Bildern. in 5 Aften und 7 Bildern v. G. Albert. Paula Worm in 8 Verwandlungen. Guido Thielscher in 11 Verwandlungen Fritz Helmerding als Wolzogen. Junkermann, Bojé. Anfang 7 Uhr. Musik von R. Leonard. Montag& libr: Dieselbe Vorstell. Montag, zum 25. Male: Dieselbe Casino- Theater Borstellung Lothringerstrasse 37. W. Noacks Theater.!! Glänzender Erfolg der Saison!! Brunnenstraße 16. Die wilde Kate. Bosse mit Gesang in vier Aften von Mannstädt und Weller. Mujit von G. Steffens. Nach der Borstellung: Montag: Schuldig. Lanzkränzchen. Steidl, an Berlin N.- Berlin W. Anf. wochent. 8, Sonntags 71/2 Uhr. Sonntag, den 29. September, nachmittags 3 Uhr, zu kleinen Preisen, Studierende und Schüler halbe Breise: Nathan der Weise von Lessing, unter Mitwirkung her vorragender Kräfte. Entree 50 und 75 Pf. Wochentags Anfang 8 Uhr, Entree 30 u. 50 Bf. Wochentags Vereinsbillets gültig und Tanz frei. Alle andern Tage bleiben die Säle zu Festlichkeiten und Ver fammlungen frei. Palast- Theater. Burgstr. 22. Direktion: Winkler u. Fröbel. Sonntag, 29. September: Große Extra- Borstellung. Borlegtes Auftreten der so erfolgreichen sensationellen Kunst- Specialitäten. Zum vorletzten Male: Dir. Wilh. Fröbel als Dienstmann Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Wochentags 7 Uhr. Karlstrasse. Nur erstklassige Direktion: Sonntags 5 Uhr. Specialitäten. J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung. Hasenheide 108-114. Wo amüsiert man sich grossartig? in Schnegelsbergs Festsälen Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Juh. Max Schindler. Heute: Grosser Ball und Thaler- Regen berbunden mit Cigarren, Bonbon- Negen und diversen Ueberraschungen. 21069* Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Neue Welt. Täglich: Hafenheide 108-114. Konzert u. Specialitäten- Vorstellung. Jeden Sonntag und Donnerstag: Im Bal champêtre: Grosser Festball. Anfang 4 Uhr. Jeden Mittwoch: Grosses Kinderfest mit Gratisverlosung. Jeden Donnerstag: Grosses Feuerwerk. Raffeeküche, Karuffells, Marionettentheater 2c. täglich geöffnet. Alles Nähere durch die Tagesauschläge an den Säulen. A. Fröhlich. 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Tifferavisches. 240 Quartseiten umfaßt, ist nichts andres, als ein Katalog des auf wir nur einzelne des Beispiels wegen hervor: Anschauungen über die die Frauenbewegung sich beziehenden Teils der Privatbibliothek Frau, die Frau in der Familie, die Beziehungen zwischen den Geder Herausgeber. Man kann deshalb nicht den Maßstab der Kritik schlechtern, die gesetzlichen Verhältnisse, die Frauenfrage, die Erziehung, La femme et le féminisme. Collection des livres, périodiques an das Buch legen, man fann sich die leichte Arbeit ersparen, darauf die Berufssthätigkeit zc. Man findet das Material für jedes einzelne Land etc sur la condition sociale de la femme et le mouvement aufmerksam zu machen, daß dies oder jenes mehr oder minder besonders geordnet, der Inhalt der wichtigsten Zeitschriften ist ausféministe. Faisant partie de la bibliothèque de M. A. Mme. wichtige Buch nicht zu finden sei, denn eine Privatbibliothek fann gezogen und in die bezüglichen Rubriken verteilt. Ein sehr ein C. V. Gerritsen( Dr. Aletta H. Jacobs) à Amsterdam. Paris felbst bei den reichsten Leuten nie den Anspruch auf Voll- gehendes alphabetisches Register erleichtert die Orientierung in den 1900 V. Giard. E. Brière Libraires- Editeurs 16, 240 und ständigkeit erheben. Aber man kann füglich behaupten, daß es kaum reichen Schäzen des Katalogs. Die Sammlerin Frau Dr. CIV S. 4º. irgendwo eine Privatbibliothek giebt, die so reichlich das Aletta H. Jacobs in Amsterdam erhofft durch den Troß des französischen Titels ist dies Buch kein franzöfifches, es Material über die Frauenfrage befizt wie die der Amsterdamer Katalog von Schriftstellern auf dem Gebiete der Frauenist aber auch kein deutsches, feines auf das irgend eine Nation allein Aerztin. Die Bibliothek ist so reich, daß ihr Katalog sich frage durch Zusendung nicht aufgenommener oder fünftig zu verAnspruch erheben könnte; es ist ein im wahrsten Sinne des Wortes als ein überaus wertvolles Hilfsmittel für jedermann darstellt, öffentlichender Schriften einen Ausbau und eine Ergänzung ihrer internationales Buch, denn in allen Kultursprachen kann man darin lesen. der auf dem Gebiete der Frauenfrage oder in den Nachbargebieten Bibliothek. Dürfen wir sicher sein, daß dieser Katalog eine FortDas Buch ist ein Katalog von Büchern, Broschüren, Zeitschriften und litterarisch oder politisch thätig ist, oder sich zu orientieren sucht. fetzung erfahren wird, so tönnen wir auch im allgemeinen Interesse Zeitungen über die sociale Lage der Frau und über die Frauen- Der Katalog teilt sich in 14 Abschnitte, von denen einzelne wieder eine vielseitige Erfüllung dieses Wunsches nur für erfreulich halten. bewegung, Dieses Buch, das, abgesehen von den Registern, in zahlreiche Kapitel, 30 und mehr zerfallen, von den Abschnitten heben Wer ein Cigarren- Geschäft eröffnen will, wende sich zuvor an Adolf Adler, Belforterstrasse 25. Verkauf nur an Cigarren- Händler und Grossisten.[ 2381L* An die Arbeiterschaft Deutschlands! Am 13. Juni d. J. hat die Berliner Gewerkschafts- Kommission den Boykott über die Nordhäuser Kantabakfabrikate verhängt. 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Bei der Wichtigkeit der Lokalfrage erwächst den Parteigenossen die dringende Pflicht, die Lokalliste strenge zu beachten. Den Saalabtreibereien und Verweigerungen gegenüber, die in Berlin teilweise noch versteckt, in den Vororten dagegen offen betrieben werden, bleibt uns tein andres Mittel übrig. als die Lokalsperre; und diese dort, wo nötig, durchzuführen, muß das Bestreben aller Parteigenossen sein. Arbeiter, Parteigenossen, besucht daher bei Ausflügen 2c. nur solche Lokalitäten, welche auf der Liste verzeichnet stehen. Vor allen Dingen erwächst aber den Vorständen von Arbeitervereinen die Pflicht, beim Abschluß von Festlichkeiten und Partien auf das strengste die neue Lotalli ste zu beachten. Die Vorstände wollen in solchen Fällen auch darauf sehen, daß in den Verträgen mit dem Wirt eine Klausel Platz findet, wonach für den Fall, daß das Lokal für Arbeiter Versammlungen später verweigert werden sollte, der Vertrag seine Gültigkeit verliert. Verschiedene Vorkommnisse der legten Zeit lassen eine Bestimmung dieser Art dringend ratsam erscheinen. Ebenso ist es Pflicht der Vorstände und Komitees, dafür nach Möglichkeit zu sorgen, daß bei Mehrbedarf an Bedienungspersonal der Stellennachweis der Freien Vereinigung der Gastwirtsgehilfen Berücksichtigung findet. Thut ein jeder seine Pflicht, so kann der Erfolg nicht aus bleiben. Lokale, die feine Säle haben, sind für den Verkehr frei. Die Lokalkommission. Ueber die Arbeiterbewegung in Oestreich wird unser Parteigenosse Dr. E. Pernerstorfer auf der Rückreise von Lübeck am Dienstag in einer vom zweiten Wahlkreise nach dem„ Bock" cin berufenen Volksversammlung einen Vortrag halten. Wir bitten, für zahlreichen Besuch agitieren zu wollen. Die Vertrauensleute. Zur Lokalliste. Aus Versehen ist das Lokal von Hollwi Tempelhof dieses Mal noch auf die Lokalliste gekommen. Die Partei genossen werden darauf aufmerksam gemacht, daß dies Lokal nicht mehr existiert, weil der Inhaber räumen mußte. J. A.: Die Lokaltommission für Tempelhof. Der Lese- und Diskutierklub ,, Süd- Ost" veranstaltet heute im Gewerkschaftshaus einen Unterhaltungsabend. Vom Programm, welches einen äußerst genußreichen Abend verspricht, sei besonders die Recitation hervorgehoben. Siehe Inserat! Mühlenbeck. Socialdemokratischer Wahlberein Bezirk Pantow. Heute, Sonntagnachmittag 4 Uhr: Mit glieder Versammlung im Gasthof" Zur Sonne". Referent Genosse Stolpe aus Schlesien. Gäste willkommen. Derlammlungen. Eine Sonderorganisation im sechsten Wahlkreise. Das ist das Ergebnis einer am Freitagabend im Berliner Prater stattgehabten startbesuchten Voltsversammlung, die der Vertrauensmann für die Schönhauser Vorstadt einberufen hatte. Der Referent, Bertrauensmann Wünsch, führte aus: Die Aussprache über die beschlossene Neu- Organisation habe ein Resultat gezeitigt, mit dem viele Parteigenossen nicht einverstanden sind. Es sei nun beschlossene Sache, für die Schönhauser Vorstadt eine eigene Organisation auf der bisherigen Grundlage zu errichten, die sich jedoch im übrigen dem Parteigetriebe durchaus einfügen will. Es handelt sich eben mir darum, daß die meisten Genossen unter dem neuen System nicht mitmachen wollen. Sogar die meist en Bezirksführer haben erklärt, unter den neuen Bestimmungen nicht mehr mitarbeiten zu können. Wenn von einer Sonderorganisation gesprochen werden tönne, so könne nur der Wahlverein auf Grund der jetzigen Neuorganisation als solche bezeichnet werden. durch diese Beschlüsse sowohl den Frauen, als auch den Genossen sodann noch Kloie für und Steiniger gegen die Sonderorganidenen es ihre wirtschaftliche Stellung unmöglich macht, dem Wahl- fatien. Legterer erflärt, es sei von führenden Genossen der Sonderverein anzugehören, das Recht der Mitbestimmung in vielen Fällen bewegung geiagt worden: Wir befinden uns jetzt im Kampf und genommen wird. Die Versammlung erklärt ferner am bisherigen da ist jedes Mittel recht. Kluge ist der Meinung, daß die Bes Vertrauensmänner- System festzuhalten. Dem Vertrauensmann wird schlüsse der Majorität nicht zu recht bestehen, darauf stüße sich ja anheim gegeben, die einleitenden Schritte zu veranlassen." das Vorgehen der Schönhauser Vorstadt. Jedenfalls wird die Die Bezirksführer der Schönhauser Vorstadt. fernere Stellung derselben davon abhängen, wie sich in Zukunft In der Diskussion wendet sich Freythaler gegen die Aus das Vertrauensmännersystem gestalten wird. Es gelangt dann folführungen des Referenten. Dieselben hätten ihn geradezu verblüfft. gende Resolution zur Abstimmung: Wenn bisher und noch bis vor wenigen Tagen hier und da die" Die heutige Volksversammlung kann sich mit den Ausführungen Aeußerung fiel, daß die Gründung einer Sonderorganisation geplant des" Referenten nicht einverstanden erklären, fie sieht in der einsei, so habe er sich berechtigt geglaubt, das mit aller Entschiedenheit gebrachten Resolution einen Disciplinbruch und geht über dieselbe zur zurückzuweisen. Auch er( Redner) ist nicht von der Reorgani- Tagesordnung über." fation in allen ihren. Teilen erbaut. Aber wir sind Sauerweyer. H. Riez. Kaiser. Fahrow. Behrend. Guttmann. doch nicht bloß Socialisten, wir find zugleich SocialRaschke. Steiniger. de motraten, und als solche haben wir uns den Beschlüssen der Diese Resolution wird mit erheblicher Majorität abgelehnt, Mehrheit zu fügen. Die Gründung dieser Sonderorganisation ist ein dagegen die von Wünsch empfohlene mit derselben Majorität anSchlag ins Gesicht der Demokratie: Gewiß sind auch die Genossen genommen. von der Reorganisation; aber Persönlich erklärt sich Genosse Borgmann auf eine Ausandrer Kreise nicht erbaut von der Errichtung einer Sonderorganisation werden sie noch führung Steinigers dagegen, gefagt zu haben, es sollen befoldete weniger erbaut sein. Es mag thatsächlich ehrlich gemeint Bosten geschaffen werden. Er habe nur gesagt, daß die jetzt gesein, wenn man sagt, man will getrennt marschieren und vereint schaffene Einrichtung dahin drängen würde, daß die leitenden Berschlagen. Aber in sehr kurzer Zeit wird sich zwischen den beiden fonen überlastet werden und folgedessen befoldet werden müßten. Organisationen des Kreises mit Naturnotwendigkeit eine scharfe Das aber sollte gerade durch die Anträge der Schönhauser Vorstadt Rivalität herausstellen, da überall Reibungsflächen vorhanden sind. verhindert werden. Auch der Vergleich mit dem 4. Berliner Wahlkreis trifft nicht zu. Da liegen Aus dem Bericht könnte der Uneingeweihte den Eindruck die Verhältnisse ganz anders. Wie stellen sich denn die Genofien gewinnen, als bestände in Bezug auf die Neuorganisation, wie sie hier das Zusammenarbeiten mit den übrigen Genossen vor? Unfre die Parteigenoffen mit großer Mehrheit im sechsten Wahlkreis ganze Partei- Organisation ist doch auf der Kreiseinteilung aufgebaut. beschlossen haben, und dem, wie die Organisation bisher geleitet Wie wollen Sie mit der Organisation zusammen arbeiten, der Sie Kon- wurde, ein großer Unterschied. Das ist durchaus nicht der Fall. furrenz bereiten wollen? Sie schaffen ein zweites Solingen. Im wesentlichen will die Neuorganisation nach wie vor die Die weiteren, durchaus sachlichen und ruhigen Ausführungen des Vertrauensmänner in öffentlicher Versammlung wählen, nur im Redners, in welchen derselbe zum einmütigen und einigen Zusammen- Gegensatz zu dem bisherigen Zustand die übrigen Posten innerhalb gehen auffordert, wurden fortgesetzt durch lebhafte Zwischenrufe des Wahlvereins bestimmen. Wir möchten hierbei betonen, daß diefe unterbrochen.„ Wenn Sie diese Sonderorganisation zur That werden Organisationsform nach dem Parteistatut zulässig ist, sogar dem nichts lassen, fährt der Redner fort dann sind Sie die ersten, die die entgegensteht, wenn die Vertrauenslente gleichfalls im Wahlverein bisherige Schlagfertigkeit des sechsten Wahlkreises in Frage stellen!" gewählt werden. Eine ähnliche Einrichtung haben z. B. die HamGenosse Tauschel spricht im selben Sinne. Mars führt burger Parteigenossen seit Jahren, da sie nie mit dem§ 8 des aus, daß er als Mitglied der Revisionskommission stets betont preußischen Vereinsgesetzes beschwert waren. Das Vorhaben der habe, es müsse mehr Rücksicht auf die Stimmung der Parteigenossen, eine Sonderorganisation zu gründen, muß deshalb auf Parteigenossen genommen werden. Diese seien es und nicht die das entschiedenste mißbilligt werden und wir bedauern es, daß sich nicht Bezirksführer und sonstigen führenden Genossen, welche unzufrieden mehr einflußreiche Parteigenoffen des Kreises gegen diese Bestrebungen, feien. Das neue Statut sei ein Hemmschuh für die Agitation und denen jede Berechtigung verjagt werden muß, gewandt haben, schon um Organisation. den üblen Eindruck zu verwischen, den solche Vorgänge nach außen hervorrufen. Genosse Guttmann wendet sich ebenfalls gegen die Gründung einer Sonderorganisation. Die ganze Bewegung mache den Eindruck des Lokalpatriotismus und der Vereinsmeierei. Genosse Münzer als Mitglied der Schönhauser Vorstadt kann sich mit dem Vorgehen der Genossen nicht einverstanden erklären, obwohl auch er die Objektivität der Generalversammlung bezweifeln müsse. Man habe bis zum letzten Augenblick verschwiegen resp. bestritten, daß man eine Sonderorganisation erstrebe, trotzdem bei den Leitern der Bewegung diese Absicht schon längere Zeit festgestanden haben müsse. Namentlich habe der Vertrauensmann Wünsch seine Um so sonderbarer ist das Verhalten der Parteigenossen, da sie wissen, daß mehrere der Wortführer der Reorganisation auf dem Parteitag sind und somit hier ihre Sache nicht vertreten fönnen. Wir hoffen, daß sich noch nachträglich die Parteigenossen der Schädlichkeit ihres Vorgehens bewußt werden und von ihrem gefaßten Beschluß zurücktreten. Die Redaktion. Gentralverband Bflicht nicht gethan, als zum erstenmal der Antrag auf Gründung der Stuccateure, Gipser einer Sonderorganisation gestellt worden sei. Genosse Pfeiffer glaubt den Eindruck gewonnen zu haben, daß es sich bei der Neuorganisation bloß darum handelt, für einzelne Personen besoldete Posten zu schaffen. Es seien ja auch schon Namen genannt worden. sprechen weiter die Genoffen öhnisch und Gippe im Sinne des Referats. Vom Abgeordneten des Kreises, Genossen Ledebour, ist folgendes Telegramm aus Lübeck eingelaufen: Protestiere gegen Gründung einer Sonderorganisation für Schönhauser Vorstadt, ohne daß mir als Vertreter des Kreises Gelegenheit gegeben wird, an der Versammlung teilzunehmen." Grunow bezeichnet dieses Telegramm als Machination der jenigen Personen, die das Heft in Händen haben" und ersucht, darüber zur Tagesordnung überzugehen. " Gipser u. verw. Berufsgenossen. Bahlstelle: Vom 1. Oftober Duncker: straße 83 bei G. Grobler. Central- Krankenkasse der Zimmerer Ortsverwaltung Schöneberg. Den Mitgliedern zur Kenntnis, meine Wohnung ist jetzt Hohen friedbergstr. 26, Quergeb. 4 Tr. C. Sommer, Kassierer. 850b Zum Ausverkauf gelangt von heute ab ein großer Posten eppiche, Gardinen, Genosse luge erhebt ebenfalls lebhafte Vorwürfe gegen die Leitung des Wahlvereins, aber vielleicht lassen sich die vorStets haben die Genossen der übrigen Kreise auf den sechsten gekommenen Fehler doch noch beseitigen, ohne daß gleich zu dem Kreis als auf eine Musterorganisation hingewiesen. Es sind auch außerordentlichen Mittel der Gründung einer Sonderorganisation thatsächlich vorzügliche und vorbildliche Erfolge erzielt worden. Wenn geschritten wird. Es muß die Majorität in andrer und einwandin einer Notiz im Vorwärts" gesagt werde, man habe sein Wort freier Weise ermittelt werden. Suchen wir noch im letzten verpfändet, keine Sonderorganisation zu gründen, solomite zur Zeit dieses Augenblick einen Weg der Verständigung, so handeln wir Wilhelm einer Sonderorganisation gedacht habe. Erst durch die Behandlung, Liebknecht! Fahrow, Vorsitzender des Wahlvereins, weist die gegen die man den Genossen der Schönhauser Vorstadt fortgesetzt habe die Geschäftsführung und die Generalversammlung erhobenen Vorangedeihen lassen, seien dieselben dazu gedrängt worden. Redner würfe energisch zurück. Dieselben beruhen zum größten Teil auf empfiehlt nachstehende Resolution: Unvahrheit und Entstellung. Derselbe wendet sich auch sehr scharf dagegen, daß durch die Reorganisation befoldete Posten geschaffen werden sollen. Braun bezeichnet die Befürworter der Neorganisation als Gegner", die nicht mehr mit den Genossen der Schönhauser Vorstadt zusammen arbeiten Es sprechen Versprechen gegeben werden, da damals noch kein Mensch an die Gründung im Sinne unfrer großen Toten: Starl Marg und Biel Portieren- Tischdecken Die heutige Boltsversammlung erklärt, daß es nach den in der Generalversammlung des 6. Wahlvereins gefaßten Beschlüssen, die gegen das Parteiprogramm und die Parteitagsbeschlüsse verstoßen, nicht möglich ist, im Interesse der Partei gedeihlich zu arbeiten, da BERLIN C. Spandauerstrasse 26-30 " zu fabelhaft billigen Preisen. Es versäume niemand, diese für den Einkauf so felten günstige Gelegen: heit wahrzunehmen. LandsA. Rosenberg, bergerstr. 82. N. JSRAEL Eröffnung f des Neubaues ams- to 30. September + Herren- Vortrag➡ mittw., den 2. Oktob., abends 19 Uhr, in der Anhalter Ressource, Möckernstraße 114, über: Sogenannte unheilNur Herren! Eintritt frei! Damen- Vortrag Freitag, d. 4. Okt., abends 8 Uhr, in Graumanns Festfälen, Naunynstr. 27, über: Moderne Frauenleiden. bare Männerleiden". Carl Bruckhoff, Friedrichstr. 10. Nur Damien. Eintritt frei. 18116 Dr. med. Schaper homöop. Arzt u. Spez.- Arzt f. Haut- u. Harnleiden, Frauenkrankheiten. Königgrätzerstr. 27. Spr. 9-1.4-7. Oldenb. Bienenhonig, beste Qualität, nerfendet 9 Pfd. netto zu 6,75 M., 5 fd. netto zu 4,20 M. fr. 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Oktober cr., abends 82 Uhr, im Aten Schüßenhause, Linienstraße Nr. 5: Ausserordentl. Mitglieder- Versammlung im Cirkus Schumann, Karlstraße. Tages Ordnung: 3 Unserm Gentoffen Sally Wolf zu seinem heutigen Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch. 7546 Die Genossen vom 461. und 462. Bezirk. Socialdemokratischer Wahlverein für den 2. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Am Mittwoch, den 25. d. M., verstarb unser Mitglied Emil Haberland. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 29. d. M., nachm. 32 Uhr, auf dem Friedhof der Gemeinde Bum heiligen Kreuz" in Mariendorf statt. Um rege Beteiligung ersucht 238/12 Der Vorstand. Achtung! Gesangverein Kreuzberger Harmonie. Treffpunkt der Sänger 1. Berichterstattung der Tarif- Vertreter über den 3 Uhr auf dem Hl. Kreuz- Kirchhof. Ausserordentliche General- Versammlung. Berlauf der Tarifverhandlungen. Tages Ordnung: non 1. Die Reorganisation und das neue Statut des Vereins. Referent Gen. Leopold Liepmann. 2. Discussion. 3. Verschiedenes. Unbedingtes und pünktliches Erscheinen der Mitglieder ist notwendig. Nur Mitgliedsbuch legitimiert. 245/13 Der Vorstand. Achtung! 6. Wahlkreis. Achtung! Montag, den 30. September 1901, abends 8 Uhr, im Eisteller", Chausseestr. 88( Sommer- Eingang): Volks- Versammlung Tages Ordnung: Die Socialdemokratie Oestreichs." Adler: Wien. Bahlreichen Besuch erwartet Referent: Dr. Victor 219/20 Der Vertrauensmann. Centralverband der Maurer 2c. Zahlstelle Berlin I( Putzer). Mittwoch, den 2. Oktober 1901, abends 7 Uhr, in den ,, Armin- Hallen", Kommandantenstr. 20: 2. Diskussion. ( Siehe obige Annonce.) 7536 Am 26. d. M. starb nach schwerem Leiden meine liebe Frau, unsre gute Mutter, Schwieger- und Großmutter Werte Kollegen! In Erwägung, daß die Bedeutung dieser Versammlung von jedem Mitgliebe Karoline Rheden. erkannt wird, nahm der Vorstand Veranlaffung, den größten Saal Berlins zur Abhaltung dieser Versammlung 8u mieten, um somit jedem Mitgliede Gelegenheit zu geben, an diefer hochwichtigen Versammlung teilnehmen zu fönnen. Der Borstand erwartet daher nicht nur, daß alle Mitglieder zur Stelle sind, sondern ersucht auch um äußerst pünktliches Erscheinen, damit die Verhandlungen durch Nachzügler nicht gestört werden. Die Vertrauenslente nehmen in der Manege Plak. Mit tollegialem Gruß Der Vorstand: Albert Massini, Vorsitzender. [ 35/11 Centralverband der Maurer etc. ( Zahlstelle Berlin II). Am Dienstag, den 1. Oktober, abends 8 Uhr, im„ Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer Nr. 15: Außerordentliche Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 144/8 1. Bortrag des Genossen Waldek Manasse über:" Socialdemokratie und Militarismus". Um regen Besuch bittet Mitglieder- Versammlung. 2. Regelung einiger Bereinsangelegenheiten. ad dan Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Sommerfeld über Bauarbeiterschutz und Gewerbe- Hygiene". 2. Verschiedenes. 3. Verbandsangelenheiten. 135/2 Für die örtliche Verwaltung: Franz Schultz. Lackierer. 316 Dienstag, 1. Oktober, abends 81/2 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag unseres Verbandsvorsitzenden Kollegen Tobler aus Hamburg. 2. Abrechnung vom 3. Quartal. 3. Berschiedenes. 104/8 Der Vorstand. Verband deutscher Mühlenarbeiter ( Zahlstelle Berlin). Sonntag, den 6. Oktober, nachmittags 3 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstraße Nr. 27c: Versammlung Tages Ordnung: Vortrag des Hauptvorsigenden Kollegen Käppler- Altenburg über: Die Wucherzölle und die Lage der Mühlen- Industrie". Nachdem: Geselliges Beisammensein und Tanz. Um zahlreiches Erscheinen der Kollegen mit ihren Damen ersucht Die Lokalverwaltung. Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 30. September 1901, abends 8 Uhr, in den Johannisjälen, Johannisstr. 20: Versammlung der Schoßschuhmacher. [ 170/9 Tagesordnung wird in der Versammlung befannt gegeben. Bahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet Die Ortsverwaltung. Verband der Tapezierer. ( Filiale Berlin.) Sonnabend, 5. Oktober, in den Festfälen des Gewerkschaftshauses, Engelufer 15: 5. Stiftungs- Fest. Großes Konzert unter gütiger Mitwirkung von Frl. Runge- Schröder( Sopran) sowie des Berliner Männerquartetts Harmonie". Anfang präcise 9 Uhr. 178/17 Entree inkl. Tanz 50 Pf. Das Komitee. Rixdorf! Gr. Matinee, Rixdorf! Hente! Sonntag, den 29. September in Lankners Festsälen, Bergstr. 151/52 tsälen, Heute! zum Besten der Glas- und Tabakarbeiter, arrangiert vom Rixdorfer Gewerkschaftskartell, unter Mitwirkung des Gesangvereins ,, Rixdorfer Männerchor" ( M. b. A.-S.), der Gesangs- Duettisten Neubert und Hoffmann sowie des ,, Rixdorfer Konzert- Orchesters"( Mitgl. der Vereinigung der Civil Berufsmusiker). 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M., nachmittags 21, Uhr, starb nach schweren Leiden unser Kollege, der Tischler Adolf Bonk. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 29. d. M., nachmittags 2 Uhr, auf dem Begräbnisplatz der Lazarus und Andreas- Gemeinde in Wilhelms: berg statt. Zahlreiche Beteiligung erwünscht Der Vorstand. 199/17 Verein der Frauen u. Mädchen der Arbeiterklasse. der deutschen Böttcher. Den Mitgliedern zur Nachricht, ( Filiale Berlin.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege 39/6 Rudolf Just ant 26. September an der Proletarier: frankheit gestorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 29. September, nachmittags 3 Uhr, vom Krankenhause Moabit, Birkenstraße, aus nach dem Neuen Zions Kirchhof in Nieder- Schönhausen statt. Um rege Teilnahine bittet Der Vorstand. Verband der Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschlands ( Ortsverwaltung Berlin. Todes- Anzeige. Am 26. d. m. verstarb das Mitglied Karl Strehmel im 48. Lebensjahre. Die Beerdigung findet am Sonn tag, den 29. d. M., nachm. 51/2 Uhr, von der Leichenhalle des Friedhofes bay optim Götsch 55/15 am 26. d. M. im Krankenhause am Urban gestorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 29. d. M., nachmittags 4 Uhr, dorf statt. auf dem Heilig Kreuz- Kirchhof, MarienUm rege Beteiligung bittet Der Vorstand. Todes- Anzeige. Allen Bekannten und Verwandten die traurige Nachricht, daß unser lieber Bater, Schwiegervater und Großvater, der Dreher 768b Joseph Klose, nach langem, schwerem Leiden am Freitag, vormittags 10 Uhr, im Alter von 60 Jahren sanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet heute nachmittag 4 Uhr vom Trauerhause, Reichenbergerstraße 17, aus nach dem Michaelis- Kirchhof, Rixdorf, Mariendorfer Weg statt. Die trauernden Hinterbliebenen. Deutscher der Heiligen Kreuz- Gemeinde in Metallarbeiter- Verband. 138/17 Mariendorf aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Die Verwaltung. Danksagung. Sage hiermit allen Verwandten und Bekannten für die zahlreiche Beteili gung bei der Beerdigung meines lieben Mannes, sowie für die Kranzspenden meinen tiefgefühltesten Dant. Insbesondre den Genossen des 643. und 644. Bezirks des Wahlvereins vom 6. Berliner Reichstags Wahl: freis. V 24282 Ww. Agnes Meyer nebst Tochter. Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Am Freitag, den 27. b. Mts., starb unser Mitglied, der Schraubendreher Joseph Klose im Alter von 60 Jahren. [ 119/6 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet ſtatt am Sonntag, den 29. 5. Mets., nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause, Reichenbergerstr. 17 aus, nach dem katholischen Friedhof, Mariendorfer Weg. Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Berlin, den 28. September 1901. Achtung! Bezugsquelle. Verein der Rohrer Berlins u. Umgegend. Zithern. 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