Nr. 236. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mt., wöchentlich 28 fg. fret ins Haus. Cinzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mir illuftrierter Sonntagss Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Poft BeitungsPreisliste für 1901 unter Mr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglicht aufer Montags. Vorwärts ૭ Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebage beträgt für die fechsgespaltene Rotonet zeile oder beren Raum 40 Pfg., für polittsche und gewertschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Big. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pig. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Gonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Die Ausschaltung der Krone. Der Reihe nach find in dem letzten Jahrzehnt im Deutschen Reich und in Preußen die staatsrechtlich zur Regierung berufenen Instanzen ausgeschaltet worden. Wir haben die Ausschaltung des Bundesrats, des Reichskanzlers, der Minister, des Reichstags erlebt. Daß aber ein Tag kommen würde, an dem auch einmal die Krone ausgeschaltet werden könnte, dies Wunder der Wunder hätte man denn doch für unmöglich halten sollen. " Mittwoch, den 9. Oktober 1901. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: 2mt I, Nr. 5121. tion zu erheben. Es ist ein Bild von erschütternder Bossen- nahme zum Minimaltarif beharrlich ausgetvichen sind. Dennoch wäre haftigkeit, daß der bürgerliche Freifinn in dem Augenblick, wo das es verfehlt, vom Bundesrat mit einiger Sicherheit zu erwarten, daß Recht der Selbstverwaltung mit gebrochentem Rückgrat am Boden er wenigstens diesen handelspolitischen Wahnivit ablehnen werde. liegt, statt endlich Ernst mit der Selbstverwaltung zu machen, mit Vorläufig ist eher zu vermuten, daß der Bundesrat auch diese dem Aufgebot juristischer Seelenqualen für eine Erweiterung agrarische Pille schlucken wird. der Kronrete ficht! Erst im Reichstag wird das gollumgetüm auf ernsthaften Damit sind wir zum Kern des ganzen Konflikts zwischen Stadt Widerstand stoßen und dort kann es sein Ende finden, wenn das und Krone gelangt, eines Konflikts, der in aller Schärfe ausbrechen arbeitende Volt treu und tapfer zu den Bekämpfern des Brotmußte, sobald es einem Inhaber der preußischen Krone beliebte, die wuchers steht. ihm verliehenen Machtvollkommenheiten der reaktionärsten aller * europäischen Verfassungen von Rußland und der Türkei ab- München, 8. Oftober. Bei der heute in der Kammer der AbStadt Berlin seit dem Jahre 1888 im wachsenden Maße un- bund), v. Bollmar( Socialdemokrat) und Steininger( Centrum), gesehen wirklich voll auszunüßen. Daher wurde die Lage der geordneten fortgefeyten Besprechung der Interpellation über die Stellung der Regierung zum Bolltarif sprachen Hilpert( Bauern= erträglich statt der papierenen Selbstverwaltung wurde ihr eine welche nochmals alle Gründe für bezw. gegen den Entwurf be politit schlimmster Demütigungen und zahlloser Verlegenheiten leuchteten. Nach kurzen Erklärungen der Minister Freiherr v. Riedel beschert. und Freiherr v. Feilizsch wurde, obwohl noch eine größere Zahl Redner vorgemerkt war, ein Antrag auf Schluß der Debatte angenommen. Damit ist die Interpellation erledigt. Aus Halle a. S. wird uns berichtet: Wir habent schon gestern darauf hingewiesen, daß die Entscheidung des Oberpräsidenten von Berlin zweifellos thatsächlich auf die Krone zurückzuführen ist. Indem man aber an maßgebender Stelle die Krone zurückzuführen ist. Indem man aber an maßgebender Stelle die Form der scheinbaren Uebergehung der Krone wählte, um die Burückweisung des städtischen freisinnigen Jacob inertums" so scharf wie möglich au gestalten, fing man sich in der eignen Schlinge. Alles Recht, auch das Verfassungsrecht, ist eben nur Die preußische Verfassung stammt aus der Zeit der tiefsten formaler Natur, und die formalen Fiktionen sind zwingendes politischen Erniedrigung; fie bedeutete die Ueberwältigung und die Recht, die allen Diskussionen und Handlungen zu Grunde gelegt Verhöhnung der März- Revolution. Ein halbes Jahrhundert ist werden müssen. seitdem verstrichen, fünfzig Jahre größter politischer und socialer Die württembergische Centralstelle für Landwirtschaft hat In der That ist seit langer Zeit kein solcher Fortschritt gelvagt Umwälzungen, in Preußen herrscht noch immer die absolutistisch- in Anwesenheit des Ministers v. Pischek über den Tarifentwurf worden, als die staatsrechtliche Auffassung, auf der die oberpräsidiale bureaukratische Bormärzzeit, die lediglich als Narrenkappe eine Wer- beraten. Die Körperschaft, welche die Wohlhabenden der Landwirtfassung aus Flittergespinust trägt. In dem halben Jahrhundert hat diese Ausschaltung der Krone, als diese Verfügung, die endlich die das preußische Verfassungsleben feinen Fortschritt, im einzelnen sogar gengnisse höheren Boll zu fordern als der Tarifentwurf vor greifbare Regierung an die Stelle der unverleblichen Rückschritte, zu verzeichnen gehabt, können doch sogar selbst Kabinetts- versteht sich der ländliche Grundbesitz ebenso auf die agrarische Tollschlägt und zwar als Minimalzölle. Also in Württemberg we ajestät setzt. Man sollte meinen, daß auch unser Bürger orders aus dem 18. Jahrhundert gelegentlich tief in das moderne heit wie in andern Staaten. freifinn mit solcher Veränderung der Sachlage sehr zufrieden Leben Preußens eingreifen. Ein solches Beispiel politischer Starre sein tönnte. Aber nein: Unser braber Freifinn hat in diesen bietet sich in dem civilifierten Europa nicht zum zweitenmal. Zeiten des innerlich schärfsten Konflikts keine wichtigere Sorge, als Niemand wird glauben, daß unsre Bourgeoisie, und heiße sie Nachdem der tapfere Magistrat von Halle fich feit Februar d. J. sich um die Rechte der Strone zu sorgen, sie zu schützen gegen fich noch so freifinnig, berufen sein tönnte, eine Aenderung dieses in der Kommission zur Vorberatung einer etwaigen Petition gegen die" Thrannei" des Oberpräsidenten, als Logik in die Monstrositäten entwürdigenden Zustandes zu erkämpfen. Unser Bürgertum hat un- die Erhöhung der Getreidezölle über die Kompetenzfrage den Kopf In einer freifinnigen Bezirksversammlung hat bereits ein Rechts- widerruflich die Zeit, da es Geschichte zu machen befähigt war, ber- gerbrochen hat, ersucht er jetzt die Stadtverordneten, von der In einer freisinnigen Bezirksversammlung hat bereits ein Rechtsfäumt. Eingeteilt zwischen der atavistisch herrschenden Feudalklasse Stadtverordneten Kollegium lehnte aber am Montag das Gesuch Einreichung einer Petition absehen zu wollen. Das anwalt in einem Referat über die„ Nechte des Königs in Berlin" und dem gewaltig aufwärts strebenden Proletariat, ist es zu einer des Magistrats einstimmig ab und nahm folgende vom ausgeführt, der Oberpräsident hätte wohl das Recht, bei Wiederwahl lächerlichen Ohnmacht verurteilt. eines vom Könige nicht bestätigten kommunalen Funktionärs, sofort Stadtverordneten Vorsteher Prof. Dittenberger entworfene einen kommissarischen Verwalter einzuseßen, dagegen fei seine Stimme an: Resolution in namentlicher Abstimmung mit 45 Stimmen gegen eine Weigerung, das Wahlprotokoll abermals dem Könige vorzulegen, völlig ungefeglich, ja ein Eingriff in die Nechte der Strone, ber dadurch die Möglichkeit einer Bestätigung des Wiedergewählten genommen werde. Ein Ver waltungsstreit- Verfahren sei in diesem Falle unzulässig, dagegen bornierter Engherzigkeit vertretend, wurzelt die Macht des FreiDie Interessen enger Gruppen des mobilen Kapitals in stände einer Beschwerde an den Minister des Innern finns in eben jenen politischen Zuständen, in denen seine Ohn= sowie einer diesbezüglichen Interpellation nichts int Wege. macht gegenüber den Zumutungen des alten zähen Feudalismus Und in der Debatte empfand es der freifinnige Stadtverordnete begründet ist. Ohne eine Aenderung der Verfassung, ohne eine Rosenow als eine besondere Kränkung der Stadt, daß jezt nicht demokratische Reform des Wahlrechts in Staat und Gemeinde ist die der König höchstselbst geruht habe, die in Ehrfurcht ersterbenden Durchsetzung einer wirklichen Selbstverivaltung undenkbar. Die tommunalen Bittsteller die Schloßtreppe hinunter zu befördern, Bourgeoisie tann niemals unter dem jezigen System eine Ausfondern daß vielmehr mit dieser Aufgabe bloß ein einfacher Oberschaltung der Krone und der Regierung aus der Gemeindeverwaltung präsident betraut sei; der freifinnige Mann gestand vermutlich mit thränenden Augen das hätten die Stadtverordneten nicht durchsetzen. Sie kann aber auch nicht jene Voraussetzungen der Vererwartet, schon so weit in derachtung der Regierung des Wahlrechts und die Herrschaft des Freisinns in den Komfassung ändern wollen, von deren Gnaden fie lebt. Eine Aenderung behörden gefunten au sein, daß diese es nicht munen ist gewesen; das Proletariat ergreift dann die Macht! mehr für nötig halten, die Beschlüsse weiter zu Ohne Aenderung des Wahlrechts aber bleibt die Selbstverwaltung geben. In ähnlicher Trübsal fordert die Vossische 8eitung" auf, mannhaft ums Recht der Strone zu kämpfen. Das Blatt, das die Komit des ernsthaften Philisters repräsentiert, schreibt: das Recht der städtischen Selbstverwaltung, die Emancipation der So hat auch der bürgerliche Freifinn nicht mehr die Möglichkeit, Kommune von Absolutismus und Bureaukratie zu erkämpfen. Der Augenblick, wo mit der Selbstverwaltung Ernst gemacht werden würde, wäre seine Todesstunde. eine leere Utopie. 0 " Im Hinblick auf die blühende Exportindustrie unster Stadt und auf die zahlreiche Arbeiterbevölkerung, beren Existenz von dem Gedeihen dieser Jndustrie abhängt, erkennt die Stadtverordneten Versammlung in dem erneuten Abschluß langfristiger Handelsverträge ein Lebensinteresse des städtischen Gemeinwesens. Das Zustandekommen folcher Verträge erscheint aber ernstlich gefährdet durch den Entwurf eines Bolltarifs bezw. die Festlegung von Minimalsägen für die Getreidezölle, welche die Verhandlungen erheblich zu erschweren, wenn nicht unmöglich zu machen drohen. Dazu kommt die Gefahr einer bedeutenden Erhöhung der Lebensmittelpreise mit ihren verhängnisvollen Folgen für das materielle und sittliche Wohl der ärmeren Bevölkerungsklassen. Die Versammlung spricht die Erwartung aus, daß der Zolltarif- Entwurf nicht in seiner vorliegenden Gestalt zum Gesetz erhoben und daß namentlich im Interesse des Allgemeinwohls und der Gerechtigkeit von einer Erhöhung der bestehenden Getreidezölle gänzlich abgefehen werde." Seitens der socialdemokratischen Stadtverordneten war beantragt worden, den Magistrat trop feines ablehnenden Standpunktes zur Absendung einer Petition zu veranlassen. Die bürgerlichen Stadtberordneten stimmten aber dagegen, um einem Konflikt mit dem Magistrat begw. dem Bezirksausschusse aus dem Wege zu gehen. " Die russische Bresse und der Buchertarif. Aus Petersburg wird uns berichtet: " Das ist der tiefe Grund, warum die Bourgeois- Kommune wehrlos allen Eingriffen des Feudalregiments überliefert ist. Die " Daß der Oberpräsident nicht an den Minister zu berichten würde sich gegen sie selbst tehren; der Freifimm würde an der Beeinzige Waffe, mit der sie wirksam die Angriffe zurückweisen könnte, und der Minister nicht die Entscheidung der Krone einzuholen brauche, fiegung des Absolutismus felber zu Grunde gehen. Daher muß die steht weder in§ 33 noch in einer andren Bestimmung des Geseges. liberale Oppofition es beim zahnlosen Beißen, beim wirkungslosen o woje wremia" in scharfer Ausführung. Das offigiöse Gegen die deutsche Bolltarif- Politik wendet sich neuerdings die Hätte der Oberpräsident dieses Recht, den Bericht zu unterlassen, Schelten bewenden lassen, darum muß fie friechen und betteln, sich Organ beginnt seinen letzten Leitartikel mit den Worten: Es ist so stände ihm, nicht aber dem Könige die Entscheidung zu. Demütigen und Lächerlichkeiten aller Art begehen. Darum kann die unglaublich, daß die deutschen Staatsmänner, in offensichtlichem Das widerspricht dem obersten Satz des§ 33, daß der König in Städten von mehr als 10 000 Einwohnern die Bourgeoisie niemals den konflikt gegen die feudale Oberherrschaft durch- Größenwahn, tief davon durchdrungen sind, daß, wie DeutschKönig in Städten von mehr als 10 000 Einwohnern die führen, kaum daß sie ihn in Gedankenfünden zu beginnen wagen land auch bestrebt sein mag, die andern Staaten zu übers Bestätigung der Bürgermeister und Beigeordneten zu erteilen vorteilen und git diese darf. gerrätten, Tetzteren es nichtsoder zu versagen hat. Ein andres ist die Bestellung eines Kommissars, ein andres die Versagung der Bestätigung. Es ist nur die Socialdemokratie ist fähig, die bürgerliche Selbstverwaltung den pommerschen Grenadieren zu gehen, welches auch die Folgen destoweniger immer für eine besondere Gunst und für eine So ist auch diese liberale Reform dem Proletariat überantwortet. Ehre halten werden, Schulter an Schulter und Fuß an Fuß mit das unanfechtbare Recht der Strone, einen Beigeordneten, dem zuerst die Bestätigung versagt war, nach der Wiederwahl zu kommunale Wahlkampf beginnt, so wird man nicht verfehlen, eine mögen." Die weiteren Ausführungen der„ Nowoje Wremja" decken zur Durchführung zu bringen. Wenn in diesen Tagen in Berlin der eines solchen Marsches für die Interessen der Verbündeten sein bestätigen, auch wenn seine Stelle inzwischen kommissarisch besetzt energische Agitation für die endliche Erreichung einer wirklichen sich dann im wesentlichen mit den gleichzeitigen der gleichfalls war. Hat aber die Krone dieses Recht, so müssen ihr füglich von war. Hat aber die Krone dieses Recht, so müssen ihr füglich von Selbstverwaltung zu entfalten, und man wird zugleich zeigen, wie einflußreichen" Rossija", welche das Ende des Dreidem verantwortlichen Minister die thatsächlichen Unterlagen für der Freifinn, seiner ganzen geschichtlichen Situation nach, unfähig ist, bunde gekommen sieht und meint:" In jedem Falle ist es, ihre erneute Entscheidung geliefert werden. Within ist der Bericht diese Aufgabe zu übernehmen. über die Wiederwahl von dem Oberpräsidenten an den Minister und von diesem an die Krone zu leiten. Einstweilen tann daher nicht die Nede davon sein, daß der Wiederwahl Kauffmanns die Es wird Sache der städtischen Bestätigung bersagt sei. Behörden sein, diejenigen Schritte zu thun, die geeignet erscheinen, die gesetzlich erforderliche Entscheidung der Krone selbst herbei zuführen." Politische tebericht. Bollwucher. Berlin, den 8. Oktober. zweifellos, daß weder Oestreich- Ungarn noch Italien auf dem Boden des von Deutschland projektierten Tarifs den Dreibund erneuern werden. Es ist ja lächerlich, einen Vertrag über einen Bollfrieg himveg zu schließen, denn auf den deutschen Tarifentivurf fönnen Oestreich Ungarn fowohl vie Italien nur mit einem Boykott der deutschen Einfuhr antworten. Wenn aber Deutschland seinen Verbündeten nachgeben wird, so wird es wohl oder übel auch Rußland nachgeben müssen. Andernfalls wird Rußland durch seine Bollsäge den Produkten der deutschen Industrie die Grenze sperren." Die Sprache der über die Politik der russischen Regierung gut unterrichteten Blätter wird bezüglich der deutscherseits beabsichtigten Zollpolitik eine stets schroffere. Der Spiritusring in der Klemme. Der Bundesrat hat heute die Beratung des Bolltarif GefeßDiese besorgten staatsrechtlichen Debuktionen der freifinnig- frei- entwurfs begonnen. Es ist ausgeschlossen, daß der Bundesrat den willigen Kronjuristen mögen richtig sein und sie müssen richtig in der Reichsregierung ausgearbeiteten Entwurf seines hochschutzsein, sofern der Verfassung eine Spur von Logit, wenn auch nur zöldnerischen und agrarischen Wesens entkleiden könnte. Von Preußen reaktionärer Logik innewohnen soll. ist dies nicht zu erivarten, da die preußischen Stimmen im BundesAber welches Interesse hat der Liberalismus daran, den rat von derselben Stelle abgegen werden, unter deren Namen der " Irrtum" des Oberpräsidenten zu korrigieren, ihn sogar auf dem Reichsregierungs- Entwurf geht. Die bayrische Regierung hat Beschwerdeweg anzufechten. Auch für den schwächlichsten Liberalen soeben in der Abgeordneten- Kammer ihre Bereitwilligkeit bekundet, So haben ihnen also doch alle großsprecherischen Nedereien und sollte doch der„ Irrtum" des Oberpräsidenten ein freudig begrüßtes den Grundlagen des Entwurfes zuzustimmen, ja fie hat den alle Drohungen nichts genugt der Spiritusring muß die affen Ereignis sein. Nicht den„ Irrtum" eines Regierungsorgans zu ver- Interessenten Anträge auf weitere Erhöhung des Hopfen und Tabat- strecken, die Luft geht ihm aus! Seit 1. Oktober ist seitens der bessern sollte liberale Aufgabe sein, sondern vielmehr mitßte die zolles zugesagt. Das Sträuben der Hansastädte und einiger flein- Centrale der Abschlagspreis pro hektoliter Spiritus von 89 M. auf ungeschickte oberpräsidiale formale Anwendung einer tonstitutionellen industrieller Staaten wird daher keinerlei irgendwie beträchtliche Er- 35 M. herabgesezt worden! Damit ist die Aufgabe der Fittion den Liberalismus veranlassen, die Fiftion allgemein zur folge erzielen können. Centrale, die Preise in die Höhe zu schrauben, als gescheitert rechtsgültigen Wahrheit zu machen, die Ausschaltung der 8 weifelhaft kann höchstens sein, ob der Minimal- anzusehen! Das Organ der Centrale, die Zeitschrift für SpiritusKrone und in der Konsequenz auch der Regierung tarif für die Getreide Arten beibehalten werden wird. Es Industrie", hofft zwar, daß diese Preiserniedrigung nur vorüberaus der kommunalen Selbstverwaltung endlich war jedenfalls auffällig, daß die Regierungsvertreter in Bayern gehend sein wird, aber sie macht sich auch bereits mit dem Gedanken zur Programm forderung einer energischen Agita den ungestümen Fragen der Centrumsagrarier über ihre Stellung- I vertraut, daß die ganze Ringherrlichkeit zu Ende geht. P 4 Und zwar haben das mit ihren Reden die bösen Sozi gethan!) Industrielle Ueberzöllner. in unzugängliche Dickichte, während die im Gefühl ihrer Unschuld Die Zeitschr. F. Sp." gesteht jetzt ein, was sie im Frühjahr heftig Einige industrielle Intereffentenvereinigungen sind in letzter Zeit Burüdgebliebenen die Nache trifft. Gleichviel ein Erempel muß bestritt, daß durch das Nichtzustandekommen des Notgesetzes sich mit Erfolg bestrebt, die Leiter des Bundes der Landwirte in ihren statuiert werden. " schon im Frühjahr jeder sagen konnte, es werde dadurch eine wesent- Bollwünschen noch um ein Erkleckliches zu übertreffen. An der Börsenschwindler und...!? Die Breslauer 3tg." liche Verschlechterung in der Lage des Brennereigewerbes eintreten". Spize dieser Genügsamen, die dem Grundsatz huldigen, daß wenn meldet: Im Konkursnachlaß des als Selbstmörder gestorbenen „ Verschlechterung" heißt aus dem Agrarischen ins ehrliche Deutsch es einmal an das Fordern geht, es auf eine Handvoll mehr nicht Direktors Schostag von der Reederei Vereinigter Schiffer wurden übersetzt: Unmöglichkeit willkürlicher, ungerechtfertiger Brei sankommen kann, steht der Verein deutscher Maschinenbau- Schmuckfachen gefunden, die Aehnlichkeit mit den Juwelen besigen, Preis- Anstalten, der hier kürzlich unter dem Vorsitz des Geheimen die der am 6. November 1894 hier von unbekannten steigerung! Das Notgesetz wurde bekanntlich verhindert, da kommerzienrats H. Lueg- Düsseldorf tagte. In der einstimmig zur Händen ermordeten vornehmen halbweltsdame unfre Fraktion seine gründliche Beratung forderte und dieser Forde Annahme gelangten Resolution heißt es nach einer Erklärung zu Else Groß, genannt Goldelse, gehörten. Zu ihren rung gegenüber dem Durchpeitschungsversuch der Spiritusparteien Gunsten langfristiger Handelsverträge und gegen die Festsetzung von Berehrern gehörte auch Schostag. durch Anwendung aller geschäftsordnungsgemäßen Mittel Nachdruck Minimaltariffäßen für Getreide wörtlich: gab! Viele Agrarier hatten es nicht für notwendig gehalten, so lange in Berlin zu bleiben, bis sie ihre Beute in Sicherheit gebracht, und infolgedessen konnte der Reichstag durch unsre Fraktion beschlußunfähig gemacht werden. Entgegen der damals vom Abg. Wurm bertretenen Ansicht, daß das Notgesetz nutr den Zwed habe, der Centrale ein Monopol zu schaffen, erklärte damals Herr von Kardorff, daß auch ohne dieses Gesetz die Centrale„ das Monopol, das heute ein sehr unvollkommenes ist, vollkommen ausgestalten werde. Sie braucht dann überhaupt keine Gesetze mehr; sie kann selbst den Preis für den Trint- und den denaturierten denaturierten Spiritus machen wie sie will. Deshalb liegt mir an dem Zustandefommen des Gesetzes an sich nicht sehr viel." werden. # Weiter kann man die Generosität = " Mit einer argen Brüsewißerei gegen harmlose Bürger beWas den Tarifentwurf betrifft, so erkennt der Verein an, daß in seiner Anordnung der heutigen Bedeutung des deutschen schäftigte sich am Montag das Kriegsgericht der 11. Division Maschinenbaues durch Schaffung eines besonderen Abschnitts und zu Breslau. Angeklagt waren 5 Musketiere vom 10. InfanterieSpecialisierung der einzelnen Bofitionen mehr Rechnung getragen tegiment in Schweidnitz wegen vorfäßlicher, gefährlicher Störperworden ist, als dies früher der Fall war. Andrerseits weist der verlegung von Civilisten unter rechtswidrigem Gebrauch der Waffe. Verein jedoch darauf hin, daß die für Maschinen und verwandte Die Angeklagten hatten sich entgegen einem Befehl vom lebungsFabrikate vorgesehenen Zölle nicht in richtigem Verhältnis zu plaz Lamsdorf entfernt und sich nach einem benachbarten Dorf beden Zöllen für Guß- und Walzeisen sowie der andren Halb- geben. Dort betranken sie sich und fingen mit Civilisten Streit an, fabrikate stehen, indem sie unter Berücksichtigung des bei der lauerten dann abends diesen mit gezogenen Seitengewehren auf. Zwei Verarbeitung sich ergebenden Abfalls in vielen Fällen nicht ganz unbeteiligte wurden ergriffen und von den Soldaten barbarisch einmal die Bölle für die Baustoffe decken und auf die Lasten, geschlagen und an Kopf und Armen verletzt. Die tapferen Krieger die durch die sociale Gefezgebung auf den Löhnen ruhen, feine Rückwurden jeder zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. ficht genommen ist. Der Verein spricht daher die Erwartung aus, Unter ,, Kameraden". Man schreibt uns aus Offenbach a. M.: daß diesen Verhältnissen vor endgültiger Festsetzung des Tarifes In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag gab es in der hiesigen Rechnung getragen atird. Kaserne des 168. Infanterie- Regiments einen blutigen Erzeß. Der Herr v. Kardorff hat sich aber hier wie ihm das schon so oft Endlich weist der Verein darauf hin, daß viele Auslandsstaaten seit dem 1. Oktober als Einjährig Freiwilliger eingetretene jüdische passierte als ein sehr schlechter Prophet erwiesen! Gerade da- Maschinenzölle von einer außerordentlichen, häufig ein vielfaches Kaufmann Gabriel war seit seiner Einkleidung der Gegenstand der durch, daß das Gesetz nicht zu stande kam, wurde es der unsrer eignen Zollsäge betragenden Höhe erheben und daß, auf deren mannigfachsten Hänseleien von seiten der alten Leute", die schließlich Centrale unmöglich, eine Monopolstellung zu er Herabsetzung im Interesse der deutschen Ausfuhr hinzuwirken eine in der Androhung gipfelten, daß an G. in Kürze das Schäften" ringen. Die noch ringfreien Brennereien und Händler konnten wesentliche Aufgabe der Unterhändler bei den Handelsvertrags- vorgenommen werden sollte. Als daher in der erwähnten Nacht die sich der erstickenden Umklammerung durch den Ring erwehren und Verhandlungen sein dürfte." Musketiere Wolf und Mehl in die Stube drangen, in der G. schlief, im Fordern kaum treiben. glaubte letzterer, daß nunmehr die angedrohten militärischen Zärtlichwenn es in der kommenden Session gelingt, abermals den Beute- Die notleidenden Herren Kommerzienräte fordern nicht nur eine weit feiten ausgeführt werden sollten und er stach mit einem zur Abwehr zug der Liebesgaben- Empfänger zurückzuschlagen, dann müßten, stärkere Erhöhung der Maschinenzölle, als sie schon der neue Zoll- bereitgehaltenen Meffer derart um sich, daß er den Wolf schwer und wie die Zeitschrift f. Spiritusindustrie" wehtlagend zugesteht, die tarifentwurf enthält, sondern auch, die Regierung solle dahin wirken, den Mehl leichter verlegte. Das Ende war, daß die Verletzten in das Bestrebungen auf dem Gebiete des denaturierten Spiritus als daß die Auslandsstaaten zu Gunsten der deutschen Konkurrenz Lazarett überführt werden mußten. Ueber die speciellen Einzelheiten gescheitert betrachtet und alle weiteren mit großen ihre Maschinenzölle herabsetzen; es fehlt nur noch, daß schweigt man sich noch aus. Opfern verbundenen Bemühungen eingestellt die Herren nebenbei eine recht ansehnliche Exportprämie fordern. Dabei muß man in Betracht ziehen, daß die Maschinen- Unwesen der ,, Aufsichtsräte". Zu dem Artikel in der vierten ,, Etwas über das Univesen der aölle im neuen Tarifentwurf mehrfach um das Drei- und Vierfache Beilage unserer Nummer 222 höher angesetzt sind, als im jezt gültigen Zolltarif, obgleich unter Aufsichtsräte" fordert das Oberbergamt in Dortmund auf Grund des diesem die deutschen Maschinenfabriken seit 1892 ihren Erport nach Breßgefezes eine Berichtigung. zu deren Aufnahme wir, da sie den dem Auslande von Jahr zu Jahr ausgedehnt haben, und erst im Anforderungen des Preßgefezes nicht entspricht, nicht verpflichtet laufenden Jahre unter der Einwirtung der allgemeinen Wirtschaftskrise sich find, deren Inhalt wir dennoch mitteilen. Es wurde in unserm ein gewisser Rückgang bemerkbar macht. Artikel unter den Finanznotabeln im rheinisch- westfälischen IndustrieDer Hinweis auf die billigen Materialpreise der amerikanischen gebiet, die sich dem mühevollen Berufe vielfachen Aufsichtsratstums unterMaschinenindustrie bejagt gar nichts; denn die Thatsache, daß in ziehen, auch einige Herren aufgezählt, die als Angehörige der BergBennsylvanien sich der Doppelcentner Roheisen durchschnittlich um behörde bezeichnet waren. Die Berichtigung erklärt mun, daß etwa 50 oder 55 f. billiger stellt, als im Rheinland und in Weft mittelbaren Staatsbeamten durch Gesez verboten sei, Aufsichtsratsfalen, kommt bei der Art des amerikanischen Maschinenerports nach posten zu bekleiden und daß die bezeichneten Bergbeamten bereits Deutschland, der zum weitaus größten Teil aus kompli aus dem Staatsdienste ausgeschieden seien; auch der Geh. Bergrat zierten landwirtschaftlichen Maschinen, feinen Werkzeugmaschinen, Dr. Schulz zu Bochum gehöre als Direktor der Bochumer Bergsteht, kaum in Betracht. Die etwas größere Billigkeit der amerikaSchreibmaschinen, Segmaschinen, Nähmaschinen, Fahrrädern 2c. beschule nicht mehr zu den unmittelbaren Staatsbeamten. An dem gesamten Inhalt des Artikels, an der Charakteristik des nischen Noh- und Halbstoffe fällt bei solchen Maschinen kaum ins Aufsichtsratsunwesens wird durch die Mitteilung des Oberbergamtes Gewicht und wird durch die höheren Transportkosten überreichlich nichts geändert und nichts gemildert. ausgeglichen. In Wirklichkeit stellen sich denn auch die amerikanischen Maschinen keineswegs billiger, als ähnliche deutsche Fabrikate, sondern vielfach teurer; das Publikum trotzdem die ersteren vorzieht, liegt das an der sinnreicheren KonDer Tod des Emirs von Afghanistan. amerikanischen Maschinen, die ihrerseits wieder struktion, der größeren Präcision und Leistungsfähigkeit der Abdur- Rahman, der regierende Emir von Afghanistan, ist am die ihrerseits wieder zum großen vergangenen Donnerstag morgens 3 Uhr nach kurzer Krankheit Teil darin ihren Grund hat, daß in Amerika die Maschinen- gestorben. bau- Anstalten sich meist auf die Fabrikation einzelner bestimmter Abdur- Rahman war im Jahre 1845 als Sohn des Afsal Chan Specialitäten beschränken. geboren, der sich im Jahre 1866 gegen den Emir Scher Ali erhob Bollerhöhungen versagen hier völlig; sie würden nur den Nach- und diesen verdrängte. Nach dem Tode Afsals mußte Abdur- Rahman teil haben, einer Reihe von deutschen Industriezweigen die von ihnen aus Afghanistan flüchten und begab sich zu den Ruſſen nach wo er mit offenen Armen aufgenommen gebrauchten Maschinen zu verteuern, sie von der Anschaffung neuer Samarkand, Konstruktionen zurückzuhalten und andrerseits der Maschinen- wurde. Im Jahre 1878 geriet Scher Ali mit England fabrikation selbst den Ansporn nehmen, sich die amerikanischen Erin Streit, starb jedoch noch vor Ausgang des Krieges und sein Sohn Hoffentlich gehen die trüben Befürchtungen der Spiritusritter in Erfüllung und die Bevölkerung bleibt von dem Tribut an diesem Ring verschont. Wohin die Ringwirtschaft führt, zeigt ja der Zuckerwucher deutlich genug! * * Deutsches Reich. Es ist erreicht! Der Kaiser hat den Oberbürgermeister Kirschner zur Audienz nach Hubertusstock befohlen. Im Beisein des Herrn v. Lucanus wurde Herr Kirschner empfangen und mit ihm Stadtbaurat Hoffmann. War die Anwesenheit des Stadtbaurats erforderlich, wenn die Frage der Ueberführung der Linden besprochen werden sollte, um deren willen Herr Kirschner die Audienz beim Kaiſer nach gesucht hatte, die ihm wegen bereits getroffenen Reisedispositionen früher abgeschlagen worden war? Ebenso schließt die Herbeirufung des Stadtbaurats aus, daß der Kaiser die Angelegenheit des zweiten Bürgermeisters mit dem Oberbürgermeister zu besprechen sich gedrängt fühlte. wenn Also wird der Empfang dem Märchenbrunnen gegelten haben, wegen dessen Herr Kirschner zwar niemals eine Audienz begehrt hat, dessen Umgestaltung aber der kaiserliche Kunstgeschmack fordert. Der Erfolg der Audienz dürfte die Zusicherung des Oberbürgermeisters sein, er werde sich mühen, daß die Stadt Berlin den Märchenbrunnen nach den Wünschen des Monarchen erbauen lasse. Damit wäre in diesem Rattenkönig von Streitigkeiten zwischen Krone und Stadt der einzige Streit gütlich beseitigt, in dem die Stadt hoffen konnte, Recht bei den Gerichten zu finden! Wie mag der Freifinn den Jubel des neuen Erfolges erfindungen und Fabrikationsweisen anzueignen. tragen?. gründung: Eine dringliche Aufgabe. Ausland. Jakub Chan schloß ohne weiteren wesentlichen Widerstand Frieden. Allerdings gegen den Willen seiner Großen, wie die am 8. September 1879, also nach dem Friedensschluß erfolgte Ermordung der englischen Friedensgesandtschaft in Kabul bewies. Lord Roberts rückte in Eilmärschen aufs neue in Afghanistan ein und schlug die Afghanen in mehreren Gefechten. Jakub Chan hatte sich zwar den Engländern sofort angeschlossen, wurde von Stelle wurde im Einverständnis mit Rußland AbdurRahman berufen. Mit Hilfe russischen Geldes und englischer Truppen vermochte er sich unter den aufrührerischen Häuptlingen zunächst einen größeren Anhang zu verſchaffen, es dauerte aber doch zwei Jahre, bis er sich gegen seinen Hauptrivalen Ejjab Chan, den Bruder Jakub Chans, die Oberherrschaft sichern konnte. Die China- Medaille ist durch den Kaiser dem Zaren, dem Präsidenten Loubet sowie den übrigen Souveränen der am chinesifchen Feldzuge beteiligt gewesenen Mächte überfandt worden. Gin 1897 wegen einer moralischen Verfehlung und wegen Der Vorgang scheint zu zeigen, daß der Kaiser über den VerMajestätsbeleidigung in Hannover mit zwei Jahren Gefängniß be- lauf und den Ausgang der Chinafahrt noch durchaus Befriedigung strafter Kaufmann. kam, als er die Strafe verbüßt hatte, nach empfindet, denn andernfalls würde er kaum eifrig bemüht sein, die diesen aber doch nicht mehr als ganz zuverlässig alt= Berlin, fand hier Stellung bei einer Versicherungsgesellschaft und Erinnerung an diese Fahrt durch reichliche Verteilung der China- gesehen und demgemäß nach Indien verbannt. An seine schuf sich so eine Eristenz. Er wurde jedoch alsbald durch den Medaille zu erhalten. Polizeipräsidenten auf Grund der ihm im Gesetz vom 31. Dezember 1842 gegebenen Befugnisse aus Berlin und den Vororten ausgewiesen. Wie in China geplündert wurde, Beschwerde bei der oberen Verwaltungsbehörde und Klage beim Ober- erzählen jetzt mit großem Behagen die enragiertesten Khatiblätter. Verwaltungsgericht blieben fruchtlos; beim Ober- Verwaltungsgericht Gie, die bisher die Blätter, die die Chinakreuzfahrer des Hunnen beantragte der Oberpräsident die Abweisung der Klage mit der Be- Sie, beantragte der Oberpräsident die Abweisung der Klage mit der Be- tums bezichtigten, der dreiften Verleumdung antlagten, können mit einem Mal selbst nicht Material genug für dies Hunnentum der KhakiSeine Stellung zwischen Rußland und England war von An Bestrafung wegen Majestätsbeleidigung zu einer Per der Belinger Sternwarte gethan! Abgesehen von seiner unmoralischen Neigung stempele ihn die mächte zusammentragen. Und das hat alles die mysteriöse Herkunft fang an nicht beneidenswert, gleichwohl hat er sehr gut verstanden, sich mit beiden abzufinden, ohne einen vor den Kopf zu stoßen. sönlichkeit, welche die öffentliche Sicherheit und Moral im hohen Grade bedrohe, namentlich unter So lesen wir zum Beispiel in den„ Berliner Neuesten Nach- Allerdings wollte diese Kunst gelernt sein und Lehrgeld mußte Abdur Rahman auch zunächst wiederholt zahlen. richten": Berücksichtigung der Thatsache, daß zahlreiche Mitglieder der unteren Schichten Gegenüber der tendenziösen Aufbauschung der Sache aber und Streitigkeiten mit Rußland( 1885), in deren Verlauf er trotz britischer der Berliner Bevölkerung jeder Aufreizung gegen den Thron besonders gegenüber den Verfuchen, uns ein angeblich besseres Unterstützung sich Rußlands Wünschen fügen mußte. In gleicher Weise verlor er 1892 Pamir, dafür schloß er aber mit England einen Verhalten des Auslandes als Must er hinzustellen, und den Träger der Krone gern ein williges Ohrleihen." möchten wir doch auf einige Thatsachen aufmerksam machen, die Vertrag, der von geheimen, für Abdur Rahman günstigen Klaufeln jezt Pariser und Wiener Blätter berichten. Es wurde seiner Beit abgesehen, ihm zur Erweiterung seines Gebietes die Distrikte von als recht lobenswert bezeichnet, daß die französische Regierung Wachau am Hindukusch und ganz Kafiristan überließ. Außerdem 40 Risten in Marseille angekommene chinesische Striegsbeute zurüderhielt er von der indischen Regierung eine jährliche Rente von zubefördern befahl. Es scheinen jedoch immerhin noch recht wertvolle Sachen in Frankreich geblieben zu sein. Die Leitung des Armee Museums in Paris richtet seit einigen Wochen mehrere neue Säle her; unter den dort aufzustellenden Gegen ständen ist ein prachtvolles Belt der Kaiserin von Das Ober- Verwaltungsgericht schloß sich den Aeußerungen des Oberpräsidenten an, der Kaufmann N. muß Berlin verlassen. Zunächst ist unrichtig, daß die unteren Schichten der Berliner Bevölkerung in besonderem Maße Majestätsbeleidigungen zugängig feien. Im Gegenteil ist gerade die aufgeklärte Bevölkerung Berlins, so scharfe Worte auch der preußische König gegen fie gerichtet hat, von der Ueberzeugung durchdrungen, daß weder Ueberschätzung noch Mißachtung einer einzelnen Berson für die Förderung ihrer politi schen und kommunalen Interessen förderlich sein föme. Die Sriminalstatistik widerlegt zudem bündig die Behauptungen des Oberpräsidenten. Mit einer Begründung, wie sie das Ober- Verwaltungsgericht gegeben, ist jeder, der sich einmal gegen den zwar überaus unnützen, aber bestehenden und darum zu respektierenden MajestätsbeleidigungsParagraphen vergangen hat, der Ausweisung aus dem Orte ausgesetzt, an dem er sich eine neue Eristenz begründen will. Es wäre ebenso bequem, in Kreisen, wo eine gut konservative und monarchische Bevölkerung sigt, den Majestätsbeleidiger mit der Begründung fortzujagen: Weil hier die unteren Schichten noch frei von Neigungen der Majestätsbeleidigungen geblieben sind, darf der gefährliche Eindringling sich nicht niederlassen; er muß hinaus, damit Ansteckung verhütet werde! diese AusChina. " = 3 464 152 Mart. 4 So bei den Abdur- Rahman hinterläßt fünf Kinder: Habib ullah, Nasr Ullah, denen der älteste Habib Ullah Chan Thronerbe ist. Ueber den LeztFath Ullah. Mohammed Umar und einen dreijährigen Knaben, von genannten weiß man, davon abgesehen, daß seine Erziehung in englischen Händen gelegen hat, zu wenig, als daß man schon jett Ferner finden wir in einem großen Wiener Blatt unter ein Urteil darüber abgeben könnte, auf wessen Seite er sich stellen der Stichmarke„ Kriegsbeute aus China" einen Bericht aus wird oder was sonst von ihm zu erwarten ist. Afghanistan ist 558 000 Quadratkilometer groß und hat etiva Pola, in welchem es heißt: Die aus den chinesischen Gewässern zurückgekehrten Kriegsschiffe sind mit der Ausladung der fünf Millionen Einwohner, von denen aber nur die Hälfte aus von ihnen mitgebrachten, vielfach sehr interessanten Objekte be- Afghanen besteht. Das Heer ist europäisch ausgebildet, jeder achte schäftigt. Darunter befinden sich eine Anzahl Kanonen, Fahnen, Mann der Bevölkerung ist wehrpflichtig. Zur Zeit besteht das Heer Feuerwaffen. Verschiedene interessante chinesische Kunstaus etiva 40 000 Mann Infanterie, 7000 Mann Kavallerie und 360 Geschüßen. Die Kriegsstärke beträgt 10 000 Mann reguläres gegenstände, welche sich gleichfalls an Bord der Schiffe be- Militär und ebensoviel Irreguläre, wovon etwa 30 000 auf Reiterei finden, sollen im Museum zu Pola untergebracht werden. entfallen. Auf dem Kriegsschiffe Kaiserin Elisabeth" befinden sich auch Die Nachricht von dem Tod des Emirs hat in London, namentawei fostbare Bronzetische mit reichen fünft le lich auch an der Börse, eine gedrückte Stimmung hervorgerufen. rischen Verzierungen." So verdienstlich diese Beiträge zum Kapitel des Hunnentums Man befürchtet, daß ein Streit um die Throufolge entstehen könne, der Kreuzfahrer an und für sich auch find, so vermögen wir doch dessen Konsequenzen sich bei der Rivalität Rußlands und Englands Man empfindet die Situation um so Doch ganz abgesehen von der Begründung weisungsbefugnis der Polizei ist an jich ein weisungsbefugnis der Polizei ist an sich ein nicht abzusehen, inwiefern das Kruppblatt diefe Plünderungen der nicht absehen ließen. schweres Uebel, dessen Beseitigung erstrebt werden muß. andren Mächte für die Verteidigung der Annexion der Pekinger daß man zur Entfaltung energischer militärischer Operationen unangenehmer, als man in Südafrika derartig engagiert ist, Sternwarte fruftifizieren will. Daß Delinquenten vor Gericht Diese Befugnis bedeutet in vielen Fällen nichts Ge= den Denunzianten ihrer Spießgesellen spielen, ist ja keine feltene in Asien außer ftande ist. Die Presse, die den Ernst der Lage ringeres, als eine Anstiftung zu neuen Erscheinung, aber daß das Gericht ihnen aus diesem Grunde mildernde durchaus nicht verkennt, rät deshalb, eventuell durch diplomatisches gehen und Verbrechen. Die Gefängnisdirektionen und Geschick den Mangel des militärischen Prestiges auszugleichen. Die „ Times" drücken die Hoffnung aus, daß der, von dem verstorbenen die Vereine für entlassene Sträflinge wissen davon zu be- Unistände zubilligt, ist uns nicht befannt. richten, daß häufig Personen in das Gefängnis zurückkehrten, Emir von Afghanistan in seiner von ihm vor einiger Zeit verfaßten die mit den besten Hoffnungen entlassen waren, die aber durch die Rache. Das Bureau Dalziel teilt mit, daß Nachrichten aus Lebensgeschichte, ausgesprochene Argwohn gegen Rußland völlig polizeiliche Ausweisung furchtbarer Not überantwortet und so zu neuen dem südlichen Stillen Ocean zufolge die Insel St. Mathias von unbegründet jei, und fügen binzu:„ Ünfre Pflicht ist klar. Wir haben Gefeßesübertretungen getrieben wurden. Insbesondere die Rubrik der dem deutschen Kreuzer, Cormoran" bombardiert wurde, wobei Afghanistan unfre Hilfe im Falle eines Angriffs zugesagt und wenn Rückfalls- Diebstähle in der Kriminalstatistik würde erheblich zusammen- 56 Gingeborene getötet worden sind. Die Einwohner der wir dem rechtmäßigen Thronerben prompte Unters schrumpfen, wenn jene Polizeibefugnis beseitigt würde, die zu der Jusel hatten den jungen deutschen Gelehrten Bruno Monde, der stü yung gewähren, so ist dies der beste Weg, um die Versuchung berbüßten Strafe die neue, vielleicht desto schwerere der Eristenz- Sort legtes Frühjahr Forschungen anstellte, ermordet. zu Angriff und Intrigue fernzuhalten." Das Blatt bezeichnet es vernichtung hinzufügt. Sechsundfünfzig für einen das ist jedenfalls eine als ein Glück, daß Lord Curzon an der Spizze der indischen Reausreichende Sühne. Es fragt sich freilich, wie viel Unschuldige gierung jetzt stehe, denn er besige eine ausnahmsweise Kenntnis von sich unter den 56 zur Strede Gebrachten befunden haben mögen, Afghanistan. Ver= Der oben erzählte Fall ist nicht der einzige dieser Art und es ist dringlichst geboten, ein verderbliches Gesez, das derartige Folgen herbeiführt, endlich zu kassieren. oder präciser noch, wie viel Schuldige. Denn erfahrungs- Der„ Daily Telegraph" ermahnt die Regierung dagegen, gemäß treibt in solchen Fällen die Schuldigen das schlechte Gewissen sich jeder Beeinflussung der Afghanen bei der Ernennung des Wenn Rußlands Finanzen nicht so total zerrüttet wären, wäre in der That die Gefahr, daß Rußland Afghanistan annettierte, außer ordentlich groß. Gering ist freilich auch so die Gefahr nicht, daß Rußland in Afghanistan Ünruhe und Verwirrung anzuzetteln sucht. Oestreich Ungarn. " Nachfolgers von Abdul- Rahman zu enthalten, ihre Wahl an Deutsche Tageszeitung" schildert, nicht gut heißen, denn nicht juristische Beirat der Hütten, Herr Justizraf Bigge- Siegen, prozuerkennen und die Unabhängigkeit von Afghanistan aufrecht zu immer geht die Spekulation auf niedere, sondern sehr oft testierte gegen eine Verschleppung der Sache und machte geltend, daß erhalten, womit Großbritannien sich dessen Freundschaft erhalte. auch umgekehrt auf hohe Preise hinaus, schließlich dieselbe so rasch wie möglich ihrem Ende zugeführt werden müsse, Das Blatt befürchtet, daß sonst die russischen Agenten im soll im Handel und Verkehr nicht der Betrug Trumpf sein. um die erregten Gemüter zu beruhigen. Lande sich mit den afganischen Verschwörern vereinigen könnten, Soviel scheint nun sicher, daß wenn diese Spekulationen der beiden 2: 117 friegerische Unruhen in Mittelasien anzustiften. Die Vereinigte Kammerichsche Werke Aktiengesellschaft in „ Daily News" sagen, die ernste Situation erfordere die Firmen stattgefunden haben, sie nicht die einzige Erklärung für den Berlin. Der Revisionsbericht der in der letzten Generalversammweifeste und feinste Diplomatie. Was Afghanistan und niederen Preisstand des Getreides in Deutschland abgeben können; es lung gewählten Kommission giebt der Ansicht Ausdruck, daß das Großbritannien zu fürchten haben, sei eine Wiederholung der haben andre Faktoren mitgewirkt. Unternehmen in die gegenwärtige, mißliche Lage hauptsächlich das Wirren, wie solche dem Tode von Dost Mahomed im Jahre 1863 Zunächst ist die irrige Einschätzung der deutschen Ernte- Aus- durch geraten ist, daß in einem verhältnismäßig schnellen Zeitmaß folgten, mit der Möglichkeit, ja vielleicht mit der Gewißheit einer fichten, die im Frühjahr gegeben wurde, der Anlaß zu großen Liefer- erheblichem Umfange aufgenommen wurden, die mit dem eigentlichen neue Geschäftszweige, und zwar im Vergleich zum Gesamtkapital in russischen Intervention. Der Daily Chronicle" bemerkt, Großbritannien sei durch die" Berwidelungen in Süd- aufträgen an das Ausland gewesen. Es ist dabei von der Handels- Hauptbetrieb in nur losem Zusammenhang standen. Nach Ansicht der afrika in der Behandlung der Situation behindert, hat aber in presse frohlockend darauf hingewiesen, daß die Landwirtschaftskammern, Revisoren sind weitere Abschreibungen in Höhe von ca. 350 000 m. notLord Curzon, dem Vicefönig von Indien, das Zutrauen, daß er die doch die Interessen der Landwirtschaft wahrnehmen sollen, dazu wendig. Der Vorstand der Gesellschaft, Herr Kammerich, hat erklärt, daß er die Krisis mit Geschick handhaben werde. Das Blatt ersucht die beigetragen haben, die Anbaufläche für Weizen und Roggen viel zu die vorgeschlagenen Abschreibungen nicht für gerechtfertigt erachte. Regierung, den status quo in Afghanistan als ein Bollwerk gegen niedrig anzugeben. Natürlich mußte die falsche Angabe auf dem Die dem Revisionsbericht beigegebene Bilanz zeigt an Waren den ununterbrochenen hinterlistigen Vormarsch Ruß- Markt eine Verwirrung hervorrufen. Die Händler rechneten auf eine 671 668 M., an Debitoren 706 676 M., sowie Kassa, Wechsel und Iands aufrecht zu erhalten. starke Deckung des inländischen Bedarfs vom Ausland und schlossen Effekten im Betrage von 121 284 M. Belastet ist das Unternehmen große Lieferverträge mit Amerika ab. Jetzt stellt sich heraus, daß Die Kommission empfiehlt die Zusammenlegung der Berliner Be mit Kreditoren von 754 445 M., darunter 315 000 M. Bankschulden. unsre Ernte viel ertragreicher ist, als angenommen wurde, die triebe. Anbauflächen des erfrorenen Wintergetreides sind vielfach mit Der Hörder Bergwerks- und Hüttenvercin tonstatiert in Sommergetreide bestellt ein Umstand, der von der amtlichen seinem Jahresbericht eine ungünstige Geschäftslage. Der Rückgang Statistit erst in Berechnung gezogen wurde, als die Kaufabschlüsse der Konjunktur habe eine allgemeine Betriebs- Einschränkung mit sich im Ausland schon perfekt geworden waren.. Die nun herein- gebracht, zunächst wurde das Dortmunder Hochofenwerk stillgelegt, tommenden Getreidemengen, noch mehr aber die Lieferverträge, die ab- während im übrigen die Betriebe ohne erhebliche Störung gearbeitet geschlossen sind, drücken nun auf den Markt und bringen die Preis- haben. Die Walzwerke konnten durch Hereinnahme größerer Auslage abwärts. So haben wir in Deutschland gegenwärtig Preise, lands- Aufträge, allerdings zu wenig lohnenden Preisen, größtenteils die zu dem Londoner Markt als überaus niedrig bezeichnet werden Steinfohlen- Bergbau mit 403 333 Tonnen( i. V. 406 675 Tonnen) in vollem Betrieb erhalten werden. Die Produktion hielt sich im müssen. Dabei ist die Lagerung des Getreides gegenwärtig mit auf annähernd vorjähriger Höhe. Die Eisenstein Förderung auf besondren Schwierigkeiten verknüpft. dem Felde Reichsland ist noch nicht aufgenommen, doch seien die Die Getreidemengen, die auf dem Speicher lagern, find für den Vorbereitungen hierfür jetzt im Gange. Die Produktion des Hörder Händler totes Kapital. Er versucht deshalb, diese Waren zu be- Hochofenwerks erhöhte sich von 274 099 auf 279 444 Tonnen, das leihen, das geschieht natürlich nur bis zu einer gewissen Grenze und Dortmunder Wert stellte 34 614 Tommen her, bis es am 28. Februar diese ist bei dem allgemeinen Mißtrauen auf dem Geldmarkt ziemlich stillgelegt wurde. Auf dem Stahlwerk ist die Herstellung von tief gestellt. Der Händler bemüht sich deshalb, sein Getreide 436 259 auf 364 898 Tonnen zurückgegangen, womit sie hinter der möglichst abzustoßen, um diesen Schwierigkeiten zu entgehen, und Produktion der letzten vier Jahre zurückgeblieben ist. Dasselbe gilt auch bon der Walzwerk Produktion, die sich von „ Die englische und die amerikanische Regierung Schwindel der Reederei- Gesellschaft muß durch Preisnachlaß den Markt aufnahmefähiger machen. Der 374 329 Tonnen auf 301 621 Tonnen ermäßigt hat. Die Ausgaben der Reederei Gesellschaft mit ihren gefälschten betrugen für Kohlen 3 169 104 M.( im Vorjahre 3 729 241 m.) und haben sich über die Bedingungen des neuen Vertrages betreffend den mittelamerikanischen Kanal geeinigt. Konnoſſements hat auch die Beleihung von Schiffsladungen, für Coats 332 926 M.( 454 144 m.). Die Zahl der Arbeiter, die Danach tritt der Clayton- Bulwer- Vertrag außer Kraft und wie sie im Getreidehandel vielfach üblich ist, erschwert und die sich im Vorjahr von 4333 auf 4866 erhöht hatte, ist nur auf 4715 Amerika erhält das alleinige Recht, den Kanal zu Banken zurückhaltender gemacht. Alle diese Umstände drängen zu zurückgegangen, der durchschnittliche Lohn pro Mann und Schicht bauen. Der Kanal foll der Schiffahrt aller Nationen zu gleichen einem schnellen Umsatz des Getreides und bei den vorhandenen beträgt 4,16 M. gegen 4,27 M. im Vorjahr und 4,10 M. vor zwei Bedingungen offen stehen, aber nur zu Friedenszeiten neutral fein, Mengen ist so der Tiefstand des Preises erklärlich. Ob, wie auf der Jahren. Der Reingewinn betrug 3 169 162 M. gegen 4 660 501 W. andern Seite behauptet wird, in diesem Fall auch die Aufhebung des im Vorjahre. An Dividende war 10 Proz., im Vorjahre 14 Proz. Terminhandels einen großen Teil der Schuld trägt, erscheint mehr als fraglich. Wahlunruhen. Anläßlich der Wahlen fam es in Fiume gestern zu heftigen Kundgebungen, so daß die Polizei eingreifen mußte. Es wurden 124 Personen verhaftet, jedoch von diesen 47 sofort wieder freigelassen. Ein Polizeibeamter wurde schwer verletzt. Das Militär blieb die ganze Nacht konsigniert, doch kamen keine weiteren Ruhestörungen vor. Das Budget für 1902. Ministerpräsident von Körber hat bereits das Budget pro 1902 dem Kaiser zur Genehmigung unterbreitet. Dasselbe soll einen Ueberschuß von 600 000 Stronen aufweisen. Der Finanzminister wird sein Exposé bereits in den ersten Sigungen des Abgeordnetenhauses halten. Amerika. Amerikanischer Sieg in der Nicaragua- Kanalfrage. Dem " Daily Chronicle" wird aus Washington gemeldet: da Amerika allein dessen Neutralität garantieren und die Befugnis haben soll, in Kriegszeiten alle zum Schuße seiner Intereffen nötigen Schritte zu thun. Präsident Roosevelt wird für baldige Genehmigung des Vertrages durch den Senat wirken." Es wäre nun nicht ausgeschlossen, daß die beiden Getreidefirmen verteilt. A = Die Schuckert Gesellschaft in Nürnberg hat ihren Arbeitern mitgeteilt, daß weitere Entlassungen erfolgen müssen. Amerikanische Kohle für Deutschland. Wie die Industrie" Diese Fassung des Vertrages bedeutet einen vollen Sieg Amerikas nach dem zweijährigen diplomatischen Krieg über den stanal zwischen durch die von der„ Deutschen Tageszeitung" geschilderte Manipulation mitteilt, ist die erste Schiffsladung amerikanischer Anthracittohle nach der Union und England. England, das durch den Clayton- Bulwer- die Lage verschlimmert haben; so ganz unbekannt sind solche Triks Stettin unterwegs. Die Lieferung ist für Berlin bestimmt und soll Vertrag noch das Recht eingeräumt erhalten hatte, sich an dem Bau nicht, auch sind uns die Getreidespekulanten nicht als so unschulds- der Preis um ungefähr 2 M. die Tonne billiger stellen. Der des Stanals beteiligen zu dürfen, hatte nach dem spanisch- amerikanischen volle Lämmer bekannt, wie sie die Börsenpresse hinzustellen beliebt. günstige Breis konnte bei den äußerst niedrigen Frachtsägen erzielt Kriege auf dies Recht verzichtet und lediglich auf der Bedingung bestanden, Nun hat der Verein der Berliner Getreide und werden. daß die Vereinigten Staaten an der Wasserstraße teine Befestigungen Produktenhändler den Vorwurf gegen die beiden Spekuanlegen durften. Der Senat verwarf jedoch diese Einschränkung tationsfirmen untersucht und sein Urteil abgegeben. Wir vermiffen die amerikanische Gründung im Entstehen begriffen sein. Für die Ein spanisch- englischer Stahltrust foll als Gegengewicht gegen und die Verhandlungen mit England begannen von neuem, bis dann England auch auf diese Klausel verzichtete in seiner Veröffentlichung eine flare Darstellung oder Widerlegung Gründung sind vier spanische und zwei englische Gesellschaften interund Amerika durch den neuen Vertrag auch das Recht der Be- der Behauptungen der Deutschen Tageszeitung". Das scheint uns essiert, das Kapital ist auf 120 Millionen Mart festgesezt. festigung des Kanals einräumte. Englands Schwächung durch den viel wichtiger, als die Erklärung der Marktlage, weil, wenn die AnBoerenkrieg ist zweifellos auch schuld an dieser Niederlage Eng- gaben der Agrarpresse unrichtig sind, ihr Vorwurf in sich zusammen. lands, die einen neuen Triumph des amerikanischen Imperialismus fällt. Der Verein der Getreide- und Produktenhändler geht aber über den Fall mit folgender Bemerkung hinweg: bedeutet. Der Boeren- Krieg. Kitchener über die Lage. Lord Kitchener telegraphiert vom Montag: Die Operationen an der Grenze von Natal haben etwas an Bedeutung ver= loren. Die dort im Felde stehenden britischen Heeresteile und die an andern Stellen verwendeten Truppen haben in der vergangenen Woche 50 Boeren getötet, 26 verwundet und 244 ge= fangen genommen. 60 Boeren haben sich ergeben. Ami 6. d. Mts. waren General Kitcheners Truppen 15 Meilen nordöstlich von Vrhheid im Kampf mit dem Feinde, der nach Norden auszuweichen suchte. In den Inhalazate- Bergen hatte General Hamilton mit den Boeren zu kämpfen. Die Generale Featherstonehaugh und Methuen haben fich gegen Delarey und Kemp gewandt, deren Kommandos sich nach ihrem Angriff auf das Lager des Obersten Kekewich zerstreut haben. Relewich ist von seinen Wunden wiederhergestellt und übernimmt heute wieder sein Kommando. Die englischen Verlufte. " Partei- Nachrichten. Der socialdemokratische Parteitag für Ostpreußen hat Sonntag, den 6. Oktober, in Tilsit in dem dortigen Lotal getagt, das sich die Genossen mit vieler Mühe und Opfern geschaffen haben, um endlich eine Stätte zu haben, an der sie ihre AngelegenDer Besitz der Tilsiter Genossen besteht heiten erledigen können. aus einem in abgelegener Straße am Memelstrom liegenden Gärtchen, in dem sich der niedrige Bau erhebt, der nur aus einent Raum besteht, in dem 200-300 Menschen Platz finden können. Am Sonntag waren Garten und Haus tüchtig herausgeputzt. leber dem Hause flatterte an hoher Stange eine mächtige rote Fahne. Die Polizei scheint einzusehen, daß sie es nicht mehr hindern kann, daß auch in Ostpreußen die socialdemokratischen Banner entfaltet werden, deshalb ließ sie die weithin sichtbare Fahne unbehelligt. " Was nun die Beschuldigung betrifft, daß hier durch künstlich erzeugte Knappheit von Bodenräumen die Situation in unlauterer Weise erschwert sei, so beruht auch dies nicht auf Thatsachen. Die Berliner Speicherräume sind allerdings knapp. Die früheren besonders begehrten Aktienspeicher, der alte königliche Backhof sind eingegangen, der Schickleriche Speicher in der Alexanderstraße ebenfalls, während der Schickler- Speicher in der Holzmarktstraße und das Norddeutsche Lagerhaus nur partiell dem Getreidehandel zur Verfügung stehen. Von den wenig noch übrig gebliebenen Speichern hat der große Riedeliche Speicher seit dem 1. Oktober leider ebenfalls seine Pforten geschlossen, und so sieht Berlin einen Vorratsraum nach dem andern fallen, ohne den so durchaus notwendigen Central speicher zu erhalten. Angesichts dieser Sachlage ist es somit schwer, hier für die in flauen Zeiten andrängende Ware Lagerräume zu erhalten. Unter solchen Umständen wollte ein hiesiger Lieferer, der seinen Bodenraum für einige schon unterwegs befindliche Kähne brauchte, die Forderung stellen, etwa 1000 Tonnen Weizen vom Boden herunterzunehmen. Da es hier üblich ist, daß das angediente Getreide als zur endgültigen Verwendung auf dem ursprünglichen Raum verbleibt, so hat sich der Vorstand ins Mittel gelegt; es wurde die Angelegenheit schon vor der erfolgten Abnahme zur vollkommenen Zufriedenheit aller Teile erledigt." Damit können wir uns nicht begnügen, daß die Angelegenheit den Verein der Getreide- und Produktenhändler zur Zufriedenheit erledigt sei; es fragt sich wie sie erledigt ist, damit man selbst einmal nachprüfen kann, wieweit die Beschuldigungen zu recht bestanden. Der Aufklärung bedurfte, ob die beiden Firmen über ihren Bedarf Nach einem Referat des Reichstags- Abgeordneten Haase, in Speicherräume mieteten und ob sie in illoyaler Weise einer andren Aus der Rechtfertigungsschrift des Firma dieselben vorenthielten. Vereins der Getreide- und Produktenhändler läßt sich vermuten, daß es erst von irgend einer Seite eines Druckes bedurfte, um die Firmen zum Nachgeben zu zwingen. Seit dem 20. Oftober 1899, dem Tage des Beginnes des Krieges in Südafrika, der mit dem Kampf bei Elandslaagte eröffnet wurde, betragen die gesamten Verluste nach einer Mitteilung des Kriegsamtes, bis zum 30. September d. J. 75 562 Mann, von denen 837 Offiziere und 17 876 Mann in den Gefechten gefür fallen resp. ihren Wunden erlegen find. Während des Monats September wurde die Effektivstärke des Heeres in Südafrika um 98 Offiziere und 2710 Mann reduciert, wovon 24 Offiziere und 383 Mann getötet wurden oder an Krank heiten starben. Diese Berluste waren um 500 höher, als die während des August. Es geht aus dem Bericht für September nicht flar hervor, ob die Verluste Kekewichs in dem Gefecht mit Delarey darin eingeschlossen sind. Getreidespekulationen. Wie dem auch sei, schließlich läßt sich der Vorgang im Sinne der Agrarier nicht gegen den Terminhandel ausmußen, noch tann Vor kurzem erschien in der„ Deutschen Tageszeitung" die er die einzige Ursache des Preisdruckes sein; dazu bedurfte es einer fensationelle Mitteilung, daß seitens einer hiesigen großen Getreide- größeren Aftion, um auf dem gesamten Julandsmarkt den Preis zu firma Manipulationen im Gange sind, die einen fünstlichen Preis. drüden. Daß aber solche Aktionen zu einem größeren Einfluß an druck ausüben sollten. Ueber die Einzelheiten gab das Blatt folgende der Börse auswachsen können, ist klar. Dabei ist nur zu beDarstellung: rüdfichtigen, daß auch ohne Börse, ohne Terminhandel solche Vor„ Eine neue Attion, ähnlich der berüchtigten und elend ver- fommnisse möglich wären, und nicht nur das, sie wären viel umfrachten Baisse- Operation von Cohn u. Rosenberg unseligen An- fangreicher, weil sie ganz unter Ausschluß der öffentlichen Kontrolle gedenkens treibt gegenwärtig an der Berliner Produktenbörse ihre passieren könnten. Blüten und erregt die Entrüstung der soliden Händler des Plazzes. Es liegen hier eben Erscheinungen der kapitalistischen Welt vor, und Zwei Firmen, eine Berliner und eine Hamburger, haben große in der Sucht nach Gewinn scheuen die Spekulanten nicht zurück, auch auf Mengen Brotgetreides ungefähr 20 000 Wispel Weizen und frummem Wege zuni Ziel zu gelangen. Welchen Wust von Schmutz 15 000-18 000 Tonnen Roggen vom Auslande herbeigeschafft und bringen es hier zur Anfündigung für Oktober. Die Abnehmer und gemeiner Spekulationssucht hat uns nicht der Krach der Banken werden von den beiden Spekulationsfirmen gezwungen, die für offenbart, wie könnte man da mit Sicherheit( behaupten, daß man fontraftlich befundene Ware möglichst sofort abzunehmen, indem nicht an andrer Stelle auf denselben fumpfigen Boden tritt? fie erklären, daß die Speicher und Lagerräume anderweitig ver- Anderseits irrt sich die Deutsche Tageszeitung", wenn sie glaubt, mietet seien. Zugleich mieten sie alle Lagerräume, die sie irgend durch Aufdeckung der Verfehlungen andrer die öffentliche Aufmerkbefommen tönnen, und nötigen so die Käufer, die das getaufte famteit von ihren eignen Versündigungen ablenten zu Getreide nicht unterbringen können, die Ware schleunigst auf den tönnen. Wenn an der Börse auf unrechtmäßigen Gewinn spekuliert Markt zu werfen. Dies ist der Hauptgrund des scharfen, schier wird, so werden deshalb die Spekulationen des agrarischen Zollunaufhaltsamen Nüdganges der Weizen- und Roggenpreise. Also genau dasselbe Manöver der Cohn u. Rosenberg; das ist inter- wuchers nicht um das mindeste weniger gemeingefährlich. essantes Material für die Börsenreform und für den Herrn Handelsminifter." Da die Bahnverbindungen in der Provinz noch immer sehr schlecht sind, waren mehrere der westlichen Wahlkreise nur schwach oder gar nicht vertreten. Dafür hatten die Kreise mit littauischer Bevölkerung diesmal die Beschichung des Parteitags leichter und hatten das auch ausgenügt. Neben Vollblutlittauern saß auch ein masurischer Instmann aus dem Kreise Johannisburg. Vertreten waren durch 35 Delegierte die folgenden zehn Kreise: Königsberg( Stadt), Königsberg( Land)-Fischhausen, Labiau- Wehlau, Tilsit- Niederung, Memel- Heydekrug, Insterburg- Gumbinnen, NaguitBillfallen, Stallupönen- Goldap, Friedland Gerdauen- Rastenburg, Oletko Lyck Johannisburg, Sensburg- Ortelsburg. Mit Ausnahme der Vertreter von Könisberg, Tilsit, Gumbinnen und Memel und des Gutsbesitzers Hofer Groß- Staisgirren waren alle Delegierte Landarbeiter oder Handwerker vom Lande. d dem besonders betont wurde, daß das deutsche Volk bereit sein müsse, neben dem Brotwucher auch gewisse immer deutlicher zu Tage tretende absolutistische Bestrebungen zu bekämpfen und sein Wahlrecht zu verteidigen, wurde einstimmig in einer Resolution gegen den Zolltarif der Regierung protestiert und die Abschaffung aller Zölle und indirekten Steuern auf Lebens- und Genußmittel verlangt. Die agitatorische Thätigkeit ist nach dem Bericht des ProvinzVertrauensmanns Linde im verflossenen Jahre eine umfangreichere gewesen wie im Jahre vorher. Die Nachwahl in Memel- Heydekrug und die Protestbewegung gegen den Brotwucher heischten erhöhte Thätigkeit. Um intensiver arbeiten zu können, ist in Königsberg der über 1000 Mitglieder starke socialdemokratische Verein in sechs Bezirke geteilt. Organisationen find sonst nur in Tilfit und Memel vorhanden. Auf dem Lande konnte eine feste Organisation noch nicht geschaffent werden, weil es vollständig an Zusammenkunftsräumen und vielfach auch an Leuten mit dem nötigen Geschick fehlt. Jede Art von Zufammenkunft von Parteigenossen, sei es zum Plaudern oder einer Geburtstagsfeier oder zu sonst einem Zwed, wird als Versammlung angesehen und hat Bestrafungen zur Folge. Versammlungen, die in Privatwohnungen stattfinden sollen, werden ausnahmslos aus„ baupolizeilichen" Gründen verboten. Zusammenkünfte von Angehörigen der religiösen Sekten werden in ganz eben solchen Räumen ruhig geduldet. In den kleinen Landstädten geht es mit der Bewegung weniger vorwärts wie auf dem Lande selbst, tveil dort weniger Leute offen für die Partei wirken, da sie geschäftliche Nachteile fürchten. Als ein ausgezeichnetes Agitations mittel bewährt sich nach wie vor unsre Landarbeiter- Zeitung Ostpreußischer Landbote". An 800 Adressen wird das Blatt monatlich zweimal geschickt. In diesen Verbreitern des Blattes hat die Partei in fast allen Streisen einen festen Stamm von Leuten, auf die Berlaß ist. Mit ihrer Hilfe wurden glatt 40 000 Agitations falender verbreitet und durch sie sind in wenigen Wochen auf unsren Betitionsbogen gegen die Zollerhöhungin 11 000 bis 12 000 UnterDie Angelegenheit hat viel Staub aufgewirbelt und wurde von schriften von Landarbeitern gesammelt. Unterschrieben sind die Bogen der Gegenseite sofort bestritten. Aus dem Für und Wider in der Der Prozeß des Roheisen- Syndikats gegen die Walz- auch von vielen Kleinbauern; in einigen Fällen haben sämtliche Angelegenheit ist nicht recht zu ermitteln, ob die Deutsche werke, der am Sonnabend vor der Kammer für Handelssachen in erwachsenen Einwohner des Ortes unterzeichnet. Der Agitations: Tageszeitung" gegen die kleinen Reformen, die den Börsenleuten Siegen stattfand, hat mit einer Vertagung bis zum 19. Oktober talender ist in diesem Jahre zum ersten Male nicht beschlagnahmit. find allerlei Mittel angewendet, um dent vom Handelsminister zugestanden sind, Stimmung machen wollte, oder geendet. Bekanntlich haben die Walzwerke die ihnen durch Liefer- Trotzdem Um uns entgegen verträge zu hohen Preisen aufgehalsten Rohmaterialien des Rob- Leuten die Kalender wieder abzunehmen. aber ob man auf der andern Seite das Vorkommnis abzuschwächen eisen- Syndikate nicht abgenommen, worauf das Syndikat die Walz- zu arbeiten, werden neben einem Wochenblatt, dem oftgenannten versucht in der entgegengesetzten Absicht, die Stimmung oben nicht werke auf Abnahme der Bestellungen verklagte. Im Termin erklärte„ Voltsfreund", jetzt auch Kalender mit teilweise behördlicher zu verderben. Wir sind weder für die eine noch die andre Seite Rechtsanwalt Coßmann- Siegen, daß er einen Schriftfak gegen die Unterſtügung verteilt, die ganz im Stile der Hülleschen Flugschriften engagiert. Vom Standpunkt der Konsumenten sind niedere Getreide slage noch nicht habe einreichen können, da ihm das entsprechende gehalten sind. Der schließliche Erfolg aller Bemühungen der Be preije fein Unglück, dennoch können wir Manipulationen, wie sie die Material erst vor einigen Tagen zugängig gemacht worden sei. Der hörden und der Gegner ist, daß die uns noch fernstehenden Leute " Aus Industrie und Handel. auf die Socialdemokratie aufmerksam gemacht werden. Daß sich[ laute:" Sämtliche Gesetze der einzelnen Bundesstaaten über das unfre Anhänger nicht durch Nadelstiche einschüchtern lassen, das ging Vereins- und Versammlungswesen sind aufgehoben".( Stürmischer, aus den zum Teil recht drastischen Ausführungen der Delegierten minutenlanger Beifall.) hervor. Alle Redner fügten an die Mitteilung von allerlei Drangfalierungen die Zusicherung, daß in Zukunft nur noch eifriger gearbeitet werden wird. Ausland. Der Glasarbeiter- Ausstand in Dänemark ist nun durch Verhandlungen einer gemeinsamen Kommission beigelegt worden. Reichstags- Abgeordneter Justizrat Träger, der einer Gin Es wurde beschlossen, daß in Zukunft auch in solchen Fällen die ladung gefolgt war, betonte nach einer Sympathieerklärung, daß vierzehntägige Kündigungsfrist innezuhalten ist, wo aus Anlaß von es ja eine Forderung der fortgeschritteneren Frau fei, nicht Streits oder Aussperrungen im Inland oder Ausland eine ArbeitsAus dem Bericht über die Presse ist hervorzuheben, daß im galant, sondern nach gleichem Recht behandelt zu werden. niederlegung oder Aussperrung beabsichtigt wird. Gegensatz zu früheren Jahren nicht von Gefängnisstrafen Mit Dies gleiche Recht mit den Männern sei ihnen jegt eigentlich vollDie Pariser Konfektionstürschner streifen um den Acht= teilung gemacht zu werden brauchte. Das Königsberger Blatt tam ständig geworden.( Heiterkeit. Lebhaftes Händeflatschen.) Redner im letzten Jahre mit 40 M. Geldstrafe davon; der" Landbote" er- verbreitet sich dann über die Bestimmungen des Vereinsgefeßes, stundentag. Vor Jahresfrist hatten die Unternehmer bereits diese hielt als erste Strafe seit seinem Bestehen 100 M. kennzeichnete dieses als ein reaktionäres Polizeigesez, dessen An- Forderung bewilligen müssen; sobald die flaue Zeit tam, führten Geldstrafe. Von der Landwirtschaftskammer für Ostpreußen wendung wie die jedes Polizeigesetzes vom Ermessen der Polizei ab- fie aber die neunstündige Arbeitszeit wieder ein. Jetzt wird jeder ist ein besonderer Pressedienst eingerichtet, der darin besteht, hänge, und stellte in Aussicht, daß seine Freunde bei passender Ge- Unternehmer im einzelnen durch Unterschrift verpflichtet, für die Landwirte, über die in den beiden Blättern etwas geschrieben ist. legenheit im Reichstage gegen die Landes- Vereinsgefeße Stellung nächsten 5 Jahre die achtstündige Arbeitszeit aufrecht zu erhalten. in Betracht zur Stellung von Strafanträgen oder Einsendung von Berichtigungen nehmen würden.( Großer Beifall.) Die Auslegung des Begriffs Da es sich hier um Qualitätsarbeiter handelt zu veranlassen. Der Landbote" wird sicher von 20 000 Menschenöffentliche Angelegenheiten" durch die Referentin werde von den kommen nur etliche hundert Mann, von denen manche bis zu gelesen, da die einzelnen Exemplare auf den Gütern und in den Gerichten wohl nicht geteilt werden. Redner stimmt Fräulein 12 M. pro Tag verdienen so ist ein Sieg sicher. In der That Dörfern weiter gegeben werden. Augspurg darin bei, daß der Schuß des Reichstagsgebäudes gegen hat ein großer Teil der Meister bereits bewilligt. Für sehr wünschenswert wurde es von den Delegierten aus die preußische Polizei sich auch auf die erstrecke, die mit Genehmigung Zum Lütticher Kohlenarbeiterstreik wird heute aus Brüssel Littauen und Masuren bezeichnet, daß Blätter und Kalender in ihrer des zuständigen Beamten darin tagen. gemeldet: Heute vormittag befaßte sich der Generalrat der sociaSprache herausgegeben werden. Der Ausführung stehen aber, wie Reichstags- Abgeordneter Rettor Kopf( ebenfalls eingeladen) listischen Arbeiter mit dem Grubenarbeiter- Ausstand. Es wurde be= betont wurde, große Schwierigkeiten entgegen, erstens wegen der sprach von einem Schrei der Entrüstung, der ob des Vorgehens des fchloffen, einen Aufruf an alle Grubenarbeiter Belgiens zu hohen Kosten, zweitens weil es schwer halten wird, die abfolute Berliner Polizeipräsidenten überall in Deutschland ertönt sei, und richten, worin dieselben ersucht werden, die Ausständischen des Gewißheit zu erlangen, daß die Uebersetzung durchaus forrett erfuhr noch eine Weile fort, in dieser Weise mit schönem Bathos den Lütticher folgt. In Bezug auf den„ Landboten" wurde beschlossen, die fortschrittlichen Frauen seine Anteilnahme zu bekunden. Aus seinen stüßen. Der Vorschlag des allgemeinen Ausstandes wurde verBezirksmeich Parteileitung in Königsberg möge in Gemeinschaft mit dem Partei- Ausführungen sprach, wie aus denen der Borredner, ein kräftiger worfen. Ferner wurde beschlossen, eine Versammlung von Delevorstand für die Herausgabe einer monatlich erscheinenden Ausgabe Polizeihaß. gierten des Generalrates und des Grubenarbeiter- Syndikats Sorge tragen. Ferner wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß Herr v. Gerlach, der dritte eingeladene Redner, gab Er bes Lütticher Bezirts einzuberufen. Der Abgeordnete ab und zu ein tüchtiger Redner aus dem Westen nach Oststpreußen fahrungen der Nationalsocialen mit dem Vereinsgefez zum besten nfe ele, welcher ein Gegner des allgemeinen Ausstandes ist, ergeschickt werden möge. Der nächste Parteitag wird wieder in Königs- und hob hervor, daß die proletarische Frauenbewegung flärte fich zur Uebernahme der Vermittlerrolle bereit berg stattfinden. schon längst das Vereinsgesetz nach dem„ freien Ermessen" der und wurde ihm dieses Amt übertragen. In der heute abend stattAls nach 6½stündiger Verhandlung die Beratungen zu Ende Polizei zu kosten bekommen habe. Mit Genug thuung müßte findenden zweiten Sigung wird der Wortlaut des Aufrufs an die waren und die Delegierten einen Vers der Arbeiter Marseillaise es die bürgerliche Frauenbewegung erfüllen, wenn die Bergarbeiter Belgiens festgestellt werden. fangen, sorgte der überwachende Polizei Inspektor für einen ver- Bolizei sage, ste wolle das Gesetz so scharf, als jemals gegen die gnügten Abschluß. Er verbot das Singen, weil die Versammlung Proletarierinnen, auch gegen sie anwenden. Die bürgerlichen fein Gesangverein sei. Wennt ein Mann singe, habe er nichts da Frauen könnten aus dem Vorgehen der Polizei ersehen, daß gegen. Genosse Haase ließ dem Beamten in humorvoller Weise, zum sie ein gut Stück vorwärts geschritten seien. Und mit Freuden größten Vergnügen besonders der Landleute, eine Belehrung darüber sei zu begrüßen, daß infolge des Verhaltens der zu teil werden, daß keine Neigung vorhanden sei, noch singend weitere Bolizei der Gedanke in den bürgerlichen Frauen wach werde, den Erörterungen vorzunehmen, daß er sich um das Singen nichts zu die Proletarierinnen schon lange verträten: Fort mit unstem fümmern habe und daß etwaigen Uebergriffen ganz energisch entgegen- Vereinsgesetz!( Lebhafte Zustimmung.) getreten werde. es Von einer Distuffion wurde durch Beschluß der Versammlung Abstand genommen, um den guten Eindruck nicht abzuschwächen. Der Volkszorn gegen den Brotwucher kommt zu wuchtigem Gegen zwei männliche Stimmen wurde darauf eine scharfe Proteft. Ausdrud durch die zahlreichen Unterschriften, die unsre Petition resolution gegen das Vorgehen der Polizei angenommen, worin die namentlich in den ärmeren Bezirken des Reiches findet, wo die Bereichsgefegliche Regelung des Vereinsrechtes in der Weise gefordert völkerung ohnehin am Hungertuche nagt und der Arbeiterhaushalt wird, daß einfach alle landesrechtlichen Vorschriften über Vereinsdurch jeden Pfennig Neubelastung irritiert wird. Den mehrfachen und Versammlungswesen aufgehoben werden. Mitteilungen über solche allgemeine Empörung ganzer Einwohners schaften tönnen wir heute eine neue hinzufügen. In den in der Zwidauer Gegend gelegenen Dörfern Riederhaßlau, Oberhaßlan, Bielau, Mülsen, St. Niklas und Rosenthal fand unsre Petition rund 31/2 Tausend Unterschriften. Das bedeutet, daß ein Viertel der Einwohnerschaft unterschrieben hat. Bei der Nachwahl zum lippischen Landtag, die am Dienstag stattfand, tam, wie uns ein Privattelegramm aus Detmold meldet, unser Genoffe Domscheit in die Stichwahl mit dem freisinnigen Kandidaten Wißmann. Die Nachwahl war notwendig geworden, weil der Landtag die Wahl des Nationalsocialen Neumann- Hofer für ungültig erklärt hatte. Ob wir Aussicht haben, das Mandat zu erlangen, vermögen wir nicht zu beurteilen, da uns noch nähere Nachrichten fehlen. Gemeindewahlen in Hessen. In Griesheim wurden 5 socialdemokratische Kandidaten und 2 Gegner gewählt, während in Michelstadt unter 6 Gewählten zum erstenmal ein Socialdemokrat in das Gemeindekollegium eintritt. Die Parteigenossen des Regierungsbezirks Merseburg, die am Sonntag in einer Konferenz in Halbe zusammengefommen waren, nahmen eine Resolution an, worin die Gründung von socialdemokratischen Vereinen als für die Weiterentwicklung der Partei im Bezirke dringend notwendig empfohlen wird. Zur Förderung unsres Einflusses in den Gemeindeverwaltungen soll eine Gemeindevertreter- Konferenz dienen, deren baldige Einberufung der Agitationskommission aufgetragen wurde. Als Reichstagskandidat für die Nachwahl im 2. naffauischen Wahlkreise( Wiesbaden) wurde von einer Streiskonferenz, die am Sonntag in Biebrich tagte, Genosse Quard wieder einstimmig proflamiert. Arbeitersekretariate. Zu der Liste der gestern mitgeteilten Arbeitersekretariate wird uns aus Wolgast in Pommern geschrieben, daß auch dort ein Arbeiterfekretariat errichtet worden ist, das sich Stronwiefstr. 4 befindet. Das Frauenstimmrecht in Belgien. Man schreibt uns aus Brüssel: Der Allgemeine Rat der socialdemokratischen Partei bereinigte sich am Sonntag, um die Frage des Frauenstimmrechts zu be sprechen, das zu fordern von einigen Parteigenossen augenblicklich nicht für opportun gehalten wird. Die Sache steht so: Kämpfen wir für das allgemeine Stimmrecht für Männer und Frauen, so machen die andren demokratischen ( Bürger-) Parteien nicht mit, und wir laufen Gefahr weder das eine noch das andre zu bekommen. Sehen nun die Klerikalen die Unmöglichkeit, unfrer Bewegung zu widerstehen, und führen Sie mit uns das Frauen- Stimmrecht ein, so find wir auch sicher, noch ein Viertel Jahrhundert unfre flerikale tonjervative Regierung zu behalten. Verzichten wir momentan auf das Frauen- Stimmrecht ohne es aus unsrem Programm zu entfern, so unterstüßen uns die demokratischen Bürgerparteien und wir sind sicher, das allgemeine, nicht- plurale Stimmrecht zu erhalten oder zu erzwingen. Der Bund der socialdemokratischen Frauen hat selbst diese lette Lösung durch Frau Bandervelde vorschlagen lassen, und ihre Tagesordnung, in diesem Sinne verfaßt, wurde einstimmig angenommen. Gewerkschaftliches. und durch Geld Die Berliner Parteigenossen unters besprachen gestern abend in gut besuchten Versammlungen die Ergebnisse der Verhandlungen des Parteitages, nachdem die Berichterstattung über die Konferenz für die Provinz Brandenburg vorausgegangen war und die Vertrauensleute sowie die Mitglieder der Lokal-, Preß- und Agitationstommission über ihre Thätigkeit Rechenschaft abgelegt hatten. Im Nachfolgenden bringen wir vorläufig kurze Berichte über die Parteiversammlungen: Die Parteigenossen des ersten Kreises, die in den „ Arminhallen" tagten, wählten nach erfolgter Berichts erstattung G. Oppel und G. Weinacht als Vertrauensmämter. In die Preßfommission wurden Fr. Fellgentreff und Saliste, in die Lokalkommission 2ucht und Schmoll und in die Agitationskommission der Provinz Brandenburg W. Man affe delegiert. Zu Revisoren wurde die Genossen Woldt, Strelow und Fischer wiedergewählt. In der Parteiversammlung für den zweiten Wahlkreis, die unter Vorsitz von Woldersky stattfand, wurden die bisberigen Vertrauensleute Scholz und Schmidt und die bisherigen Mitglieder der Breßkommission Fülle und Köderig einstimmig wiedergewählt; ebenso einstimmig in die Lokalkommission Mews und Palinske. An den Bericht über den Lübecker Parteitag, den Fülle erstattete, schloß sich eine angeregte Distuffion, an der sich Meyer, Hensel, Fischer, Scholz, Fritsch, Stadthagen, Auer 2c. beteiligten und die erst nach Mitternacht ihren Abschluß fand. Die Versammlung des dritten Wahlkreises, die in der Berliner Ressource tagte, war nur schwach besucht. Die Wahlen hatten folgendes Ergebnis: zum Vertrauensmann wurde Hoch gewählt, in die Preßkommission Albold und Wahle, in die Lokalkommission in und Schulz, in die Agitationsfommission für die Provinz Brandenburg Dimmid, git Eine lebhafte Revisoren Voß, Schmidt und Tschernig. Im sechsten Wahlkreise wurden die Wahlen sowie die An die Arbeiterschaft Berlins! Wie Euch bekannt sein wird, waren wir gezwungen, den Streit der Bauanschläger Debatte rief der Bericht der Delegierten vom Lübecker Parteitag Berlins aufzuheben. Nicht allein, daß sich aus anderen Berufen hervor. Albold, der sich mit dem Ergebnis desselben eine große Zahl von Streitbrechern gefunden hat, auch ein Teil der nicht einverstanden erklärte, beantragte zwei Resolutionen. Die eigenen Berufskollegen hat den Arbeitgebern in dem Kampf gegen unsre eine fordert die Genossen des dritten Streises auf, von der Organisation Vorspanndienste geleistet, um denselben hierdurch end- Ablieferung von Geldern an die Parteikasse so lange Abstand zu gültig zu unsren Ungimften zu entscheiden. Genossen! Haben wir Euch zur Zeit ersucht, zur Zeit ersucht, uns innehmen, bis die von Gerisch in seinem Staffenbericht erwähnten, aber diesem Kampfe moralisch zu unterstüßen, so sind wir jetzt nicht mit Namen aufgeführten 13 Wahlkreise ihren Verpflichtungen leider gezwungen, auch Gure petuniäre Unterstützung der Partei gegenüber nachgekommen sind. Die atveite wendet sich zu erbitten, welche infolge gegen die Resolution Bernstein in der Angelegenheit der Accorddiejenigen Kollegen, welche des Streits arbeitslos geworden sind und, weil sie treu maurer. Beide wurden abgelehnt. Aus der Frauenbewegung. zur Sache gehalten haben, vorläufig talt gestellt sind, über Wasser Unfre eignen Mittel sind vollkommen erschöpft, Die zahlreich besuchte Versammlung für den 4. Wahlkreis halten zu können. Die bürgerlichen Franen gegen das Vereinsgesch. Die Anwendung des Vereinsgesetzes auf dem Kongreß der fort im Intereſſe unsrer Organisation liegt es aber, daß wir diese wählte als Vertrauensleute für den Often die Genossen Frante Die Anwendung des Vereinsgesetzes auf dem Kongreß der fort als schrittlichen Frauenvereine, wodurch dessen Tagung im Reichstags Kollegen, welche sich nfs unsre Kerntruppen bewährt haben, vor noch und Paul Schneider und für den Südosten die Genoffent Emil Vogt und R. Hadelbusch. Jn die Preßkommission wurden delegiert gebäude unmöglich gemacht und eine weitere Sigung wegen nicht größerer wirtschaftlicher Schädigung bewahren. Genossen! Wenn wir diesen Appell an Euch richten, so wiffen die Genossen Büchner( Often) und Rich. Weise( Südosten). Bu Lokalrechtzeitiger Anmeldung verhindert wurde, hat unter den Anhängerinnen der bürgerlichen Frauenbewegung heftige Erregung hervor- wir, derselbe wird nicht ungehört verhallen. Hinweisen möchten wir kommissions- Mitgliedern bestimmte man für den Osten die Genossen hängerinnen der bürgerlichen Frauenbewegung heftige Erregung hervor noch darauf, daß schnelle Silfe nötig ist. Ferner appellieren Blume und Otto Galle, für den Südosten die Genossen gerufen. Was die Arbeiter und Arbeiterinnen längst gewöhnt sind, war Sedler, Bär und Hauschild. Die Genossen Wase wit ihnen neu. Diese ihnen aufgezwungene Kenntnisnahme einiger Schön- wir an Guch, stellt immer wieder an jeden arbeitenden Anschläger die Frage, ob er eine von uns ausgestellte Arbeitsberechtigungs. heiten unsres Vereins- und Versammlungs-" Rechts" hat die Damen aufs arte hat; ist dies der Fall, so achtet darauf, daß in dieser Karte( Often) und Jöchel( Südosten) wurden in die Brandenburger gerüttelt und zur Einberufung einer rotest- Versammlung bis Sonnabend, den 5. Oftober, der 36. Tag mit einer 50 Pfennig- Agitationskommission gewählt. Revisoren wurden die Genossen Stunert, veranlaßt, welche am Montag in der Berliner Ressource tagte. Saal Marke geklebt resp. abgestempelt sein muß. Kandale, Ostar Zimmermann und Barenthin( Often), fotvie und Galerien waren überfüllt, die Frauen aus dem Bürgertum in Alle Sendungen bitten wir zu richten an Aug. Krüdmann, Erbe, Berlin und Hermann Vogt( Südosten). Der Beder Mehrheit. Fräulein Dr. jur. Augspurg referierte. Sie fündigte an, daß man sich über das Vorgehen der Polizei, worin sie Borſizenden der Lohnkommiffion, Grenadierstr. 33 bei richterstattung über den Parteitag folgte eine Debatte, in der die Buste, oder an die Gewerkschaftskommission, Engel- ilfer 15. meisten Redner sich mit dem Ergebnis des Parteitags einverstanden eine leberschreitung der Amtsgewalt erblickt, beim OberDie Lohnkommission der Bauanschläger Präsidenten beschweren erklärten. Eine in diesem Sinne gehaltene Resolution fand fast und eventuell im VerwaltungsBerlins und Umgegend. Streitverfahren llagen werde. Das Berlangen der preußieinstimmig Annahme. Deutsches Reich. fchen Polizei, die Verhandlungen eines im Reichstagsgebäude tagenden Kongresses auf Grund des preußischen Ein Central- Verband der Kürschner Deutschlands ist auf Vereinsgefeßes durch uniformierte Beamte überwachen zu dem Kongreß der Kürschner, Zurichter und Mügenmacher, der am Berichte der Vertrauensleute und Kommissionen von der Tageslaffen,( durch Bolizeibeamte in Civilkleidung sind die Ver Sonntag und Montag in Leipzig tagte, gegründet worden. Der ordnung abgefeßt und nur die Berichte von der Brandenburger Handlungen der Damen im Reichstage schon früher überwacht worden), Kongreß war besucht von 18 Delegierten aus Hamburg, Weißenfels, Provinzialtonferenz und vom Lübecker Parteitag entgegengenommen. sei schon deshalb unberechtigt, weil das Reichs Schleudig, Rötha, Markranstädt, Berlin, Leipzig und Lindenau. tags Gebäude dem Reiche überantwortet fei und Außerdem war ein Vertreter des Centralverbandes der Schneider damit aus dem preußischen Staatsgebiete aus- und als Vertreter der Generalfommission Genosse Sabath anwesend. geschieden wäre. Und im Reichstage übe Bureaudirektor Knad Für die genannten Branchen bestanden bisher Anzahl Liebenswürdigkeit man die Vergünstigung, im Reichstagsgebäude zu Centralverband aufgehen werden, dessen Gründung der Kongreß gegen Memel, 8. Oktober.( B. S.) Auf dem Gute Warupönen bei tagen, zum wiederholten Male zu verdanken hatte. Sie bestreite zwei Stimmen beschloß. Zur Vorberatung der Statuten wurde eine Bilkallen wurde ein zweijähriges Kind von einem achtjährigen Herrn von Windheim( der als Urheber jener Verfügung ermittelt Stommission eingefeßt. Als internationales Fachargan soll die in Mädchen gräßlich verstümmelt. Die eine Hand wurde ihm vom fei) aber auch das materielle Recht, in die meisten der Sizungen des Brüssel erscheinende Zeitung Der Kürschner" beibehalten werden. Handgelenk rund umschnitten, während die andre Hand total abKongresses Polizeibeamte zu senden, denn es habe sich, abgesehen von Ferner beschloß der Kongreß, daß das in Hamburg bestehende inter- geschnitten wurde. der Dienstbotenfrage, nicht um öffentliche Angelegenheiten gehandelt. nationale Sekretariat der Kirschner neben dem Verbande bestehen Wilhelmshaven, 8. Oktober.( B. H.) Die 10 000 m. entAuch die Verhandlung über die politische Erziehung der Frau habe bleibe, und daß es von den Lokalverwaltungen zu unterstützen sei. haltende Schiffstaffe des Torpedobootes D 2", welche heutzutage nur die Bedeutung einer akademischen Auseinandersetzung, Achtung, Steinarbeiter! Bei der Firma H. A. Kloß in Ende August auf unaufgeklärte Weise verschwunden, ist heute morgen ebenso diene ein Vortrag über Strantentassenwesen nur der Be- Löbau( Granitfabrit) wurde im Laufe der vergangenen Woche fämt auf dem Torpedo- Ererzierplay versteckt wiedergefunden lehrung. Rednerin stellte ohne jede Begründung die BeHauptung auf, daß die Socialistin Clara Bettin in der„ Gleichheit" lichen Arbeitern eine Lohnreduktion angekündigt. Die Firma be- worden. Es fehlten nur wenige Mart. Oldenburg, 8. Oktober.( W. T. B.) Bei einer in offenem ben Frauentongreß denunciert und so Herrn v. Windheim aus gründete" ihre Maßnahme damit, sie sei unter den jetzigen Verhält dem Gleichgewicht gebracht habe.( Hierauf wird ja Genoffin Zetkin niffen nicht mehr im stande, auf dem Weltmarkte zu konkurrieren. Segelboot auf der Weser unternommenen Fahrt von Hammelwarden Es ist für die gesamte schwarze schwedische Grabsteinbranche Deutsch- nach Rönnebed verunglückten die Insassen, der Schiffsbaumeister selbst die entsprechende Antwort geben. St. d.„ V.") Was Fräulein lands, besonders aber für die Laufig, von außerordentlicher Bedeutung, Schierloh, beffen Sohn und der Schiffszimmermann Schweers, durch Augspurg noch allgemein über Polizeiwirtschaft und Polizeigeist daß diese Lohnreduktion abgewehrt wird, weshalb Arbeitsangebote Kentern des Bootes und ertranken. fagte, war aum Teil recht treffend. Grodno, 8. Oktober.( W. T. B.) Jm Dorfe Stornph im Bejedoch von den scharfen Worten der Kritik der unverhüllt nach Löbau zu vermeiden sind. ausgesprochene Wunsch ab, die Polizei sollte coulanter sein, wie Der Centralverein deutscher Schuhmacher soll durchaus airt Bjeloftot find 126 Gebäude und die ganze Ernte durch eine fie ja schon häufig ulang gezeigt habe. Der Vortrag eine Versicherungsanstalt sein. Diese Ansicht bertritt Fenersbrunst vernichtet worden. Petrofawodsk, 8. Oktober.( W. T. B.) Gestern brach im flang dann aber aus in einem energischen Kampfruf gegen alle das wenigstens die Staatsanwaltschaft in Magdeburg, welche Berufung Vereins- und Versammlungsrecht beschränkenden Landesgesetze, ins- eingelegt hat gegen das Urteil des dortigen Schöffengerichts, wodurch Wirtschaftsgebäude der hiesigen Branntwein- Niederlage Feuer aus, besondere gegen das preußische Vereinsgesetz. Vom Reichstage müsse die Magdeburger Zahlstelle der genannten Gewerkschaft nicht als welches mit Ausnahme des Gebäudes der Niederlage und der Spiritusabteilung alles zerstörte. eber Reichsbürger ein Gesetz verlangen, dessen einziger Paragraph Versicherungsanstalt anzusehen ist. als Vertreter des Reichs die Reichspolizei aus, derselbe Herr, dessen lokaler Organisationen, die also nummehr in dem neugeschaffen Tehte Nachrichten und Depelthen. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt. Nr. 236. 18. Jahrgang. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mittwoch, 9. Oktober 1901. Kommunales. Der Milchkrieg wird auch die Staatsanwaltschaft und will fich der Dieb nicht mehr entsinnen können. Die Betreffenden Gerichte in nächster Zeit beschäftigen, da seitens der Milchhändler werden ersucht, um sich Weiterungen zu ersparen, sich in den Vorund Bächter in zahlreichen Fällen Klagen erhoben worden sind oder mittagsstunden werktäglich zwischen 9 und 12 Uhr im königlichen Die socialdemokratische Fraktion der Stadtverordneten- Ver- noch erhoben werden. Eine größere Zahl von Produzenten, welche Polizeipräsidium, Zinimer 97, mit dem verpfändeten Gegenstand fammlung hat folgenden dringlichen Antrag eingebracht: sich vertraglich verpflichtet hatten, ihre Milch vom 1. Oktober ab nach einzufinden. Die Versammlung wolle beschließen, den Magistrat um Auskunft darüber zu ersuchen, ob es wahr ist, daß der Magistratskommissar für die Orts- und Betriebs- Krankenkassen den Herrn Bolizeipräsidenten um Vollstreckung einer zehntägigen Haftstrafe, deren Vollstreckung rechtswidrig sein soll, gegen das Vorstandsmitglied der Neuen Maschinenbauer Krankenkasse, den Dreher Herrn Gries, ersucht hat." Der zur Vorbereitung der Magistratsvorlage wegen Nichterhebung der zweiten Steuerstufe eingesetzte Ausschuß der Stadtverordneten Versammlung hat in seiner gestern abgehaltenen Sitzung den Antrag des Magistrats mit einer Stimme Majorität angenommen. Tokales. Zum 6. November. V " Berlin zu liefern, sind dem nicht nachgekommen, sondern haben, an- Berichtigung. In dem Artikel„ Der Sport des Gesundbetens" geblich gezwungen durch Mitglieder der Centrale, die Milch in muß es auf Beile 2 heißen:" In den Reihen der Geburts- und andrer Weise verwertet. Gegen die Betreffenden wird auf Finanzaristokratie". Es war gesetzt worden: In den Augen 2c. Erfüllung des Vertrages, sowie auf Schadensersatz geklagt. Gine Rollektivflage der Milchhändler Berlins ist gegen den Ober- Rettungswesen am Kurfürstendamm werden jetzt abgebrochen, nach Die Banlichkeiten der Ausstellung für Feuerschutz- und amtmann Ring, sowie gegen die Leitung der Milchcentrale dem die Versuche, die Bauten für eine zweite Ausstellung im anhängig gemacht worden. Es handelt sich hierbei um die be= tannte Veröffentlichung über die angeblichen Milchverfälschungen nächsten Jahre zu verwenden, an der Aussichtslosigkeit einer solchen durch die Händler Berlins, welche auf dem Gerichtswege den Beweis Ausstellung gescheitert sind. der Unrichtigkeit jener Angaben erbringen wollen. Gegen die Milch- und Fleischvertenerung gerichtet ist eine zu Aus den Kreisen der Milchhändler geht uns übrigens die Klage heute abend nach dem Lokal von Peters, Alt- Moabit 80/81, zu, daß das rote Platat Ring freie Milch" von den Milch- einberufene öffentliche Versammlung. Ganz besonders die Frauen händler- Vereinen nur denjenigen Händlern überlassen wird, die sind zu recht zahlreichem Besuch eingeladen. einen Bachtvertrag zu den von den Vereinen festgesezten Bedingungen vorweisen können, nicht auch denjenigen, die die ringfreie Milch erst Unterrichtskurse für stotternde Schulkinder werden versuchsaus zweiter Hand von einem Händler beziehen. Vielleicht läßt weise vom 10. Oktober d. J. in Berliner Gemeindeschulen eingerichtet Die Nachklänge vom Parteitag sind in den gestrigen Ver: fich ein Modus finden, der es ermöglicht, diesem Uebelstand abzu- werden. Die Stadtverordneten- Versammlung hat im letzten Etat helfen. 2000 Mark zur versuchsweisen Einrichtung von Heilfurfen für stotternde fammlungen verhallt. Die Bahn ist frei, frei zu neuem Schaffen. Schulkinder bewilligt. Die Zahl der Unterrichtsturse für stotternde Denn bereits harrt der Parteigenossen und Genossinnen in der Auf der Tagesordnung für die Situng der Stadt. Kinder beläuft sich vorläufig auf sechs, von denen fünf unter der Agitation für die heute über vier Wochen, am 6. November, er- verordneten- Verfammlung am Donnerstag, den 10. Oftober d. J., Leitung von städtischen Lehrern und einer unter Leitung eines folgenden Stadtverordneten Wahlen ein wohlbemessen nachmittags 5 Uhr, stehen u. a. folgende Gegenstände: Vorschläge praktischen Arztes steht. Zwei Kurse werden im Norden eingerichtet, Stück Arbeit. Nachdem die Frage, wie am besten und sichersten des Ausschusses für die Wahlen von unbesoldeten Gemeindebeamten, ie einer im Often, Süden, Südosten und Westen der Stadt Berlin. unser Ziel zu erreichen, die Gemüter innerhalb der Socialdemokratie fowie Ausschuffes für Petitionen. Vorlage, betreffend Mietung Jeder Stursus zerfällt in einen Haupt- und in einen Neben- oder oft im leidenschaftlichen Wortstreit beschäftigt hat, heißt es nun- und Ausbau des Stadtbahnbogens 184 in der Georgenkirchstraße für Wiederholungskursus. Der Hauptkurjus dauert 10 Wochen, der Nebenmehr, unter den indifferenten Massen der Berliner Einwohner- die Zwecke der Straßenreinigung. Antrag von Mitgliedern der oder Wiederholungskursus dient durch zweckmäßige lebungen der Versammlung, betreffend die Vollendung und Aufstellung der von Befestigung des Gelernten. Jeden Tag soll eine Stunde schaft zu wirken, in jenen Kreisen, welche die lähmende Sorge ums der städtischen Kunstdeputation zur Ausschmückung des mit den stotternden Kindern geübt werden. Die Die Zahl liebe Brot noch nicht zu der Erkenntnis von der Notwendigkeit einer Friedrichshains bestimmten Märchenbrunnen. Bericht der Teilnehmer für jeden Unterrichtskursus ist wie bei den politischen Organisation des Proletariats hat tommen lassen. Diese erstattung über die Vorlage, betreffend die Abtretung von Vorgarten- Nebenklaffen auf zwölf festgesetzt worden. In erster Linie kommen Kreise, Arbeiter wie Kleinbürger, sollen aufgerüttelt werden, um die land vor dem Gasbehältergrundstück an der Augsburgerstraße an die mit Rücksicht auf den baldigen Austritt aus der Schule durch das Dreiklassen- Wahlsystem spärlich bemessenen und doch so Stadtgemeine Charlottenburg. Vorlagen, betreffend den Jahres- Knaben im Alter von 12 bis 14 Jahren in Betracht, damit diese in überaus wichtigen Rechte der Beteiligung am kommunalen Leben abschluß der städtischen Werte für die Kassenverwaltung ihrem späteren Berufe durch das leidige Uebel des Stotterns nicht und den wahrzunehmen. Schwer und leicht ist hier die Arbeit, die unser Gesamt Jahresabschluß dieser Kasse für das behindert werden. Vorläufig werden nur Kurse für stotternde Jahr 1900, das Vermächtnis des verstorbenen Herrn Knaben abgehalten. Später soll eine dem Bedürfnisse entsprechende harrt. Schwer insoweit, als die Judifferenz der Massen, die leidige Jakob Plaut für Dienstboten.- Berichterstattung, betreffend die Zahl von Stotterkursen- auch für Mädchen eingerichtet werden. Trägheit sich gerade bei den Stadtverordneten Wahlen immer Wahl eines Bürgerbeputierten in die Deputation für die städtischen Die Zahl der stotternden Kinder in den Berliner Schulen beläuft noch am festesten behauptet. Leicht aber ist uns die Kanalisationswerke und Riefelfelder, sowie eines Tagators für die sich auf ungefähr 11/2 Proz. Agitation durch unsre Gegner, durch den im Noten Hause Pferde- Aushebungs- Kommiffion IV. Außerdem finden in dieser herrschenden Kommunalliberalismus gemacht. Wenn irgendwie das Sigung, und zwar von 6 Uhr ab, folgende Wahlen statt: 1. Wahl Wort Geltung hat, daß unsre Feinde für uns schaffen, so im tom- eines Stadtschulrats, 2. Wahl eines unbefoldeten Stadtrats an Stelle munalen Leben der Reichshauptstadt, wo die Froschmollusken- des Herrn Bail auf die Zeit bis Ende d. J., 3. Wahl von 7 unBreinatur des Freisinns jedem, dem noch nicht ganz der Sinn für besoldeten Stadträten für die Stellen der Herren Fischbeck, Hübner, festes Rüdgrat verloren gegangen ist, das Blut ins Gesicht treiben Marggraff, Dr. Münsterberg, Dr. Straßmann und Struwe, deren Wahlzeit mit Ende d. J. abläuft. muß. Hundertfältig hat jene Gesellschaft, die weder Fleisch noch Fisch A Zwei Fenerwehrlente verunglückten bei einem Dachstuhlbrande, der am Montagabend 9 Uhr in der Schulstraße 102 zum Ausbruch kam. Das im Dachboden des zweiten Quergebäudes entstandene Feuer verursachte anfangs eine starke Berqualmung, so daß die zahlreichen kleinen Mieter stark belästigt wurden. Als dann die Feuerwehr eine Bodenthür öffnete, schlugen ihr starke Stichflammen entgegen, von denen die Feuermänner Obst und Zeppernick hart beist, bewiesen, daß sie sich ihrer Aufgabe nicht gewachsen fühlt. 8 wie wissereits mitteilten, Anhängewagen im Straßenbahnverkehr so schwere Brandwunden davon, daß er nach Anlegung eines NotLeipzigerstraße und Linden. Nachdem die Polizeibehörde, troffen wurden. Namentlich trug Obst im Gesicht und an den Händen ängstlich um seine Privilegien, um seinen Geldsack besorgt, als daß in der Leipzigerstraße zugelassen und diese Erlaubnis nunmehr für verbandes nach der Charité gebracht werden mußte, während Zepperer durch eine weitschauende kommunale Socialpolitik sich das Ver- alle Zinien erteilt hat, sind außer den bereits von uns ge- nick nach dem Augusta- Hospital überführt wurde, da seine Wunden trauen und die Unterstützung der breiten Massen des Volkes zu nannten Strecken Frankfurter Allee- Schöneberg und Königsberger- weniger gefährlich waren. Das Feuer wurde mit zwei Rohren aberwerben trachtete; zu geriffen, zu steptisch wiederum, um an dem straße- Wilmersdorf auch die Linien Schlesischer Bahnhof- Char- gelöscht und ist ein erheblicher Teil des Dachstuhls eingeäschert. frömmelnd- feudalen Hokuspokus, wie er in hohen Regionen ernsthaft lottenburg( Amtsgericht) und Treptow- Großgörschenstraße mit beliebt wird, Gefallen zu finden, stößt der Berliner Liberalismus Anhängern ausgerüstet worden. Durch Polizeibeamte find Aus den Nachbarorten. überall an und bleibt, dant seinem ängstlichen Lavieren, doch der Beobachtungen des Verkehrs in der Leipzigerstraße, speciell Treptow- Baumschulenweg. Das Ergebnis der gestern statt Achtung bar, die auch der ernsthafte, tonsequente Gegner fordern darf. am Botsdamer Platz, vorgenommen worden, 11111 festBu frisch ist noch das flägliche Verhalten der Stadtverordneten- zustellen, ob aus der Benutzung von Anhängewagen größere gefundenen Stichwahlen war, wie vorauszusehen, durch die Abgabe Mehrheit vom letzten Donnerstag her in Erinnerung, als daß seiner Berkehrsschwierigkeiten entstehen. Eine derartige Befürchtung erwies von circa 70 Forensenstimmen seitens der Gegner ein für die socialsich jedoch als hinfällig. demokratischen Kandidaten ungünstiges. hier abermals gedacht zu werden brauchte. In langer Stette schließen fich die byzantinischen Sünden aus früheren Tagen den Verfehlungen in der letzten Sigung an. Das Verhalten der Regierung in der Angelegenheit des Dentmals für die Märztämpfer wird damit beautwortet, daß die Stadt hunderttausend Mart zum Empfang des in privater Angelegenheit beim preußischen Hofe erschienenen Kaisers von Oestreich hergiebt; das Schreiben des Oberhofmeisters bahn hinweggeführt werden. von Mirbach findet gewissermaßen darin seine Erledigung, daß Zur Angelegenheit des Straßenhandels. Ueber den Empfang Ein einzulegender Protest wird erst feststellen müssen, inwieweit ein wertvoller Streifen des Schloßplazes zur Ausschmückung des beim Oberbürgermeister und beim Polizeipräsidenten wird die aus unbeglaubigte Bollmachten zu Wahlzwecken gültig sind und inStönigschlosses unentgeltlich abgetreten wird. Und so ließen sich bis fünf Witgliedern zufammengefeßte Kommiffion in einer Donnerstag wieweit die Gegner durch Bezahlung der Stempelsteuer am Wahlzur Centenarfeier und zu den Tagen des Fordenbeckens zurück die abend 91/2 Uhr im Gewerkschaftshaus stattfindenden Versammlung tisch das Recht haben, das Wahlergebnis nach vorheriger Kalkulation servilen Reverenzen weiter aufzählen, von denen der Freifinn aller Bericht erstatten. Das Referat hat Genosse Zubeil übernommen. Zeichen der Mißachtung zum Troß nicht abließ. Dem unwürdigen Ein Preis von 12000 m. wird vom Deutschen Tier- umzuändern und sie nur dann erst die Steuern zahlen, wenn das Verhältnis zum Hohn, in das der Freifinn durch eigne Schuld hinein- uz- Verein ausgesetzt für die Konstruktion eines allgemein Ergebnis der Wahl dadurch umzuändern iſt. befriedigenden Tötungsapparates für Schlachttiere. Nigdorf. Den Mitgliedern des Wahlvereins zur Nachricht, daß geraten ist, steht als Pendant gegenüber seine offensichtliche Unluft Anmeldungen zur Preisbewerbung sollen schriftlich mit Angabe der in der, heute, Mittwoch, abends 81/2 Uhr bei Lauckner, Bergzu jeder Reform auf kommunalpolitischem Gebiet. In seiner Steuer- Preise der Apparate bis 31. Dezember d. J. bei der Prüfungsstraße 151/152, stattfindenden Generalversammlung auch die politit, in seinem Verhalten zur Straßenbahn- Gesellschaft, in der tommission erfolgen. Wahl der Delegierten zu der am 27. Oftober stattfindenden Generalversammlung des Central Wahlvereins stattfindet. Der migachtet. Ueber dieses freifinnige Parteiregiment hat die Wählerschaft der dritten Klasse am 6. November zu Gericht zu figen. Sache unsrer Genoffen iſt es, dafür zu sorgen, daß das Urteil an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lasse. Vom Milchkrieg. " Dies neue Denfmal behördlichen Entgegenkommens, mit dem Trotz einem Vorsprung von 45 wirklich abgegebenen Stimmen hier eine Privatgesellschaft beglückt wird, sticht merklich ab gegen die schlugen die erst am Wahltisch durch Bezahlung der Haltung der Behörde in Sachen der städtischen Straßenbahnen. Stempelsteuer Gültigkeit erlangenden Bettelſtimmen, welche Durch die vom Menschengewühl wimmelnde Leipzigerstraße dürfen von dem stellvertretenden Amtsvorsteher präsentiert wurden, Sinhängewagen fahren, über die auch nicht entfernt so start belebten für die Gegner günstig aus; das Endresultat ist folgendes: Linden darf nicht einmal eine einzige Linie der städtischen Straßen- Gerisch 249, Karow 248, Ridel 271, Bettmann 270, ungültig 4 Stimmen. Ueber die lehte Schöneberger Stadtverordneten Sihung in Berlin besonders brennenden Wohnungsfrage, in den Mängeln des Schulwefens, in den Krankenhausfragen, bei der Kohlennot bei dem Goldschmied Wiltius in der Baffage Unter den Linden, Reiche Bente fanden Einbrecher in der Nacht zum Montag Vorstand. und sonst bei zahllojen Gelegenheiten hat der Freisinn der Reichs- Laden Nr. 41. Sie müssen mit großer Vorsicht zu Werke gegangen hauptstadt sich den Ruf zu verschaffen gewußt, daß er, weit entfernt, fein, um nicht überrascht zu werden. Die Passage wird nachts an wird uns berichtet: Auf der Tagesordnung stand u. a. die Magiſtrat auf dem Boden soeialer Kommunalpolitik bahnbrechend vorzugehen, beiden Enden durch ziemlich hohe Eisenthore verschlossen gehalten. vorlage, betreffend die provisorische Pflasterung der Belzigerstraße auch die bescheidensten Forderungen der ärmeren Bevölkerungsschichten Außerdem sorgen zwei Wächter für ihre Sicherheit. Dennoch gelang und die Regulierung der Mühlenstraße. Diese beiden schon oft den Spizzbuben ihr Beutezug. Nachdem sie ein Thor entweder über- erörterten Gegenstände, die wohl mit schuld daran sind, daß die stiegen oder mit einem Nachschlüssel geöffnet hatten, fahen sie sich an Bebauung in diesem westlichen Stadtteile fo langsam fortschreitet, dem Laden von Wiltius wieder einer eifernen Sicherheitsthür gegen konnten wiederum nur teilweise erledigt werden. Im ersteren Fall über. Diese deckt jedoch nicht die Luftklappe in der Ladenthür. So wurde die Angelegenheit nochmals einem Ausschuß überwiesen, da gelang es ihnen, durch die Klappe hindurch die Ladenthür zu öffnen die Entschädigungen der betreffenden Besitzer Lulay und Griſe, die im und dann über die eiserne Thür hinweg in das Geschäft einzusteigen. Fall einer definitiven Pflasterung ihre Grundstücke abtreten müßten, Im Laden gingen sie sehr behutsam zu Werke, um nicht zu hohe seien, trotzdem Stadtverordneten- Vorsteher Müller wünschte, durch ein Geräusch die Aufmerksamkeit der Wächter, die auf ihren daß diese Arbeiten im Interesse der Arbeitslosigkeit noch in diesem Was die Verbreiterung der Die Leiter der agrarischen Milchcentrale müssen mit den felt- Gängen ab und zu vorbeikommen mußten, zu erregen. Daher Herbst vorgenommen werden sollten. samsten Mitteln versuchen, die wachsende Losfagung der eignen Ge- richteten fie auch teine große Verwirrung an, sondern ließen alles, Mühlenstraße betrifft, wo die Verhandlungen mit dem Befizer des nossen zu hemmen. Dazu sollen offenbar die in der Deutschen was sie nicht mitnahmen, so weit als möglich auf seinem Platze Eckgrundstücks, Frau Bergemann, schon seit Jahren im Gange sind, Tageszeitung" täglich publizierten Siegesmeldungen dienen. liegen. Zur Auswahl ließen sie fich Zeit. So entwendeten fie nur so einigte sich die Versammlung endlich auf einen mit Frau diefer für die Während nun die weniger erfahrene bäuerliche Gefolgschaft der die besten goldenen, silbernen und andre Schmuckfachen im Werte Bergemann abgeschlossenen Vertrag und als Beihilfe zur Er " Deutschen Tageszeitung" noch eher Glauben zu schenken geneigt ist, von rund 9000 M. Auf demselben Wege, auf dem sie gekommen Abtretung eines Landstreifens gezahlt werden. Dem haben verschiedene größere Gutsbefizer durch Reisen nad) Berlin waren, verschwanden fie ungehört und ungesehen. Der Bestohlene richtung einer Mauer 28 200 M. mit eignen Augen feststellen können, was es mit dem angeblich hat auf die Ergreifung der Diebe und die Wiederherbeischaffung des bereits bestehenden Ausschnß überwiesen wurde der Entwurf eines reißenden Abjaz" der Ringmilch auf den Bahnhöfen und in den gestohlenen Gutes eine Belohnung von 500 M. ausgesetzt. Ortsstatuts für das hiesige Gewerbegericht, welcher nach dem Verkaufsgeschäften der Milchcentrale auf sich hat. Daraufhin wurden neuen Gewerbegerichts- Gesetz ausgearbeitet und nach dem auch die die Herren mit dem Hinweis beruhigt, daß der riesige Verkauf eben für ethische stultur schreibt uns:" Der frühere Pferdebahnschaffner Betitions ausschuß überwiesen wurde ferner die Eingabe der Feine Familie. Die Auskunftstelle der Deutschen Gesellschaft Entschädigung für die Beifizer auf 6 M. vorgesehen ist.- Dem in der Nacht und hinten herum" von der Ringmolkerei aus erfolge. Seinrich B. fchickt unter Beilegung von Zeugnisabschriften zahllofe legten Kommunalwähler- Bersammlung, die Wahlzeit für die dritte Die ständige Kontrolle der vereinigten Milchhändler- Verbände und der Molkerei Bolle ergiebt aber die überraschende Thatsache, daß die Bittbriefe aus, in denen er seine Not in beweglichen Worten schildert. Abteilung bis 9 Uhr abends zu verlängern, womit sich erst die Ringmilchbauern" an die Milchcentrale thatfächlich längst nicht mehr das durch den er Stellung und habe verloren, flagt über unverschuldete Wähler dieser Abteilung wäre dringend zu wünschen, daß die Er nimmt Bezug auf seinen Sensationsprozeß mit einem Pastor S., nächste Sitzung zu beschäftigen haben wird. Im Jnteresse der vertragliche Quantum von 100 000 Litern täglich nach Berlin ein Arbeitslosigkeit und bittet senden, vielmehr auch hiervon schon den größten Teil entweder direkt auf seine fünf Stinder ohne Mutter, die noch alle unversorgt bittet um Unterstützung unter Hinweis städtische Körperschaft diesem Antrage zustimmte. an die Milchhändler liefern oder mangels Sannen einfach weggießen sind". B. ist wegen der gegen den Pastor S. verübten Expressung Fürsten Hendel von Donnersmark gehörenden Terrains hat die KomLichtenberg. Zur Frage der Ausgemeindung des dem müffen. Es gingen nämlich an die Milchcentrale überhaupt nur mit 9 Monaten, wegen eines an seiner eigenen Tochter begangenen mission, die sich mit der Vorbereitung der Angelegenheit zu benoch ein: Am 4. Oftober 40 000 Liter, am 5. Oftober 41 500 Liter, Sittlichkeitsverbrechens mit anderthalb Jahren Zuchthaus bestraft. schäftigen hatte, beschlossen, der Gemeindevertreter- Sigung am am 6. Oftober 40 600 Liter. Davon wurden abgesezt am 4. Oktober etwa 8000 Liter, am 5. Oftober 8000 Liter, am 6. Oftober 7000 Liter. Seine Stinder stehen im Alter von 26-18 Jahren, drei Töchter 10. d. Mts. vorzuschlagen, in die Ausgemeindung des 200 Morgen Die Kellerräume der Ringmolkerei in der Schillingstraße sind seit wohnen mit ihm zusammen, treiben großen Stleideraufwand, ihr großen Terrains unter folgenden Bedingungen zu willigen: Zahlung zwei Tagen nicht mehr in der Lage, die neuen überständigen Milch fittlicher Ruf ist der denkbar schlechteste. B. lebt nur vom Ertrage einer Entschädigung von 600 000 M.( angeboten waren 500 000 m.); des Bettelbriefschreibens, ist auch als gewerbsmäßiger Bettler an den Anschluß des zweiten Teiles der Gemeinde Lichtenberg an die BerWas mun speciell die in der Nacht" Ningmilch beziehenden tann nur auf das dringendste vor der Unterstützung dieses Menschen der Straßenregulierungskosten der Straße 64, der Beleuchtungskosten verschiedensten Stellen bekannt geworden. Die Privatwohlthätigkeit liner Kanalisation( der westliche Teil ist angeschlossen); Uebernahme Kunden der Milchcentrale anlangt, so ergeben die übereinstimmenden Berichte der Controleure, daß dies lediglich seitens eines Bäcker- gewarnt werden." dieser und der Röderstraße durch Berlin; Verzicht auf die Beihilfe von meisters und durch 21 hiesige Molkereibefizer geschehen ist und ge- Das Polizeipräsidium teilt mit: Am 7. d. Mts. ist ein 1500 M. zum Umbau der Schwarzen Brücke; Zurücknahme der vom Fürsten schieht, die die Ringmilch bei ihren Kunden als frisches Molkerei- Baletot, Stock- und Schirmmarder der königlichen Staatsanwaltschaft gegen die Gemeinde angestrengten Prozesse wegen Zurückzahlung von produkt abjezen wollen. Diese Täuschung wird hierbei teilweise in vorgeführt. Derselbe räumte ein, in etwa 10 Fällen derartige Dieb- 22 000 W. angeblich zu viel erhobener Pflasterkosten. Auf der Tageseiner sehr originellen und drolligen Weise dadurch unterstützt, daß stäble in besseren Restaurants und Wiener Cafés der Friedrichsstadt ordnung der öffentlichen Sizung am Donnerstag stehen außerdem die betreffenden Molkereibefizer die von außen gekommene Ning- ausgeführt und seine Beute an Stellner und Angestellte von Hotels die Bewilligung von 100 000 W. zur Erbauung einer evangelijchen milch künstlich anwärmen, damit fie so die Temperatur der frisch unter dem Vorgeben, er befinde sich in Geldverlegenheit, verpfändet ir che, sowie der Antrag Grauer und Genossen auf Errichtung gemoltenen warmen Stuhmilch bekommt. zu haben. Auf einzelne zotale und Hotels, in denen dies geschehen, leines Gewerbegerichts und Schaffung eines Zweckverbandes vorräte aufzunehmen. in dieser Sache mit den Gemeinden Rummelsburg, Stralau und Gewerbe) zerfallen, fonnten 20 toustituiert werden, und von 94 zu 1 gangenen Jahre 56 152,60 M. Betrug, während in der Gräfeftr. 40 Friedrichsfelde. wählenden Vertretern wurden 79 gewählt. den Wahlen beteiligt; von 118 579 wählten 81 310. Die Arbeiter haben sich selbstverständlich in höherem Maße an Agitation, die auch in den Kreisen der Arbeiter gegen diese Institution Nach der betrieben worden war, muß diese Beteiligungsziffer als eine sehr Versammlungen. Eine feltsame Geschichte meldet eine Lokalforrespondenz aus Steglig. Danach wurde der 27jährige Hausdiener Otto Linke, der in Berlin, Ackerstr. 45, wohnte, in dem Augenblick verhaftet, als er in einem Privathause eine kirchliche Andachtsübung abhalten wollte. Er hatte sich als Hilfsprediger Müller von der Zionskirche" hohe bezeichnet werden. mit einer Reihe von Einwohnern von Steglig bekannt gemacht und hatte von ihnen die Erlaubnis erhalten, in einem dortigen PrivatHause am Sonntagnachmittag einen Gottesdienst abzuhalten. Der Verhaftete, über dessen Beweggründe feinerlei Anhaltspunkte bestehen, hatte einen Talar, einen Kelch und Wein sowie Oblaten in einer Handtasche bei sich, da er mit den Stegliter Herren und Damen vereinbart hatte, ihnen das Abendmahl zu spenden. Auch eine Anzahl Gesangbücher fand man bei ihm vor. Gerichts- Beitung. es, den Marktpreise von Berlin am 7. Oftober 1901 nach Ermittlungen des fgl. Polizeipräsidiums. D. Ctr. Welzen, gut " mittel gering " " mittel || Hammelselsch Butter Fier Kartoffeln, neue, D- Ctr. 8Rindfleisch, Keule 1 kg dv. Bauch 51,70 1,20 1,80 1" " Schweinefleisch Kalbfleisch 1,60 1,30 " 1,80 1,10 " gering " 1,60 1,10 " 14,40 13,70 2,80 2, " " mittel " " " gering 13,60 12,90 12,80 12,20 60 Stit 4,40 2,40 Starpfen 1 kg 2,20 1,20 * pafer, gut 16,10 15,20 2,50 1,20 " " mittel gering 15,10 14,30 Bander 2,60 1,20 " 14,20 13,40 Hechte 2,- 1,20 " 7,16 6,82 Barsche 1,80 0,80 8, 6,10 Schleie 2,60 1,20 40, 25, Bleie 1,40 0,80 . 50,- 25, 60,- 30, Krebse per Sajot 16- 2,50 Nichtstroh Male 28 520,80 m. eingenommen wurden. Der erzielte Reingewinn bes trug 5284,57 M. und konnten 6 Proz. vom Umsatz an die Mitglieder des Jahres eröffnet. Die Mitgliederzahl betrug am 1. Juli 1900 zurückgezahlt werden. Lettere Verkaufsstelle wurde erst im Laufe 302, am 1. Juli 1901 604. Im neuen Geschäftsjahre iſt der Berrin auch in der Lage, die Mitglieder mit guter, billiger Preßkohle zu versorgen und sind schon über dreiviertel Million Stück umgesetzt. Die vorgeschlagene Eröffnung von drei weiteren Verkaufsstellen wurde gutgeheißen. Die ausgeloften Aufsichtsratsmitglieder Mewes, Bersammlung im Die Parteigenossen von Weißensee hielten am Montag eine ide und Pape wurden einstimmig wiedergewählt und als Abgeordneter Stadthagen über den Parteitag in Lübeck und Frau Wagner neugewählt. Prälaten" ab, in der Reichstags- Ersatzpersonen wurden die Herren Hohnwald, Lichtenberg Bernstein- Frage einen außerordentlich großen Raum in den Ver berichtete. Der Redner verwies darauf, daß die sogenamite handlungen des Parteitages eingenommen und daß aber auch der Verlauf derselben ein recht günstiges Resultat gezeitigt habe. An dem guten Willen, der Partei zu dienen, habe es Bernstein, der auf eine langjährige Thätigkeit zurückblicken könne, nicht gefehlt. Er Der Hunger vor Gericht. Die Thatsache, daß in jetziger konnte sich nur so verhalten, wie er es gethan, weil er durch seinen Roggen, gut Beit auch im taufmännischen Gewerbe das Angebot von Arbeits- langen Aufenthalt im Auslande mit den deutschen Verhältnissen nicht fräften in einem argen Mißverhältnis zum herrschenden Bedarf steht, genügend vertraut war. Die thatsächlichen politischen und wirtschaft- Gerßte, gutt fand eine trübe Illustration durch eine Verhandlung, welche gestern fichen Zustände beweisen, daß die von Bernstein und seinen geistig vor der neunten Straffammer des Landgerichts I unter dem Vor- zumeist minderbegabten Anhängern vertretene Auffassung eine irrige size des Landgerichtsdirektors Müller stattfand. Aus der Unter- ist. Durch die Annahme der Resolution Nr. 109 mit einer so befuchungshaft wurde der 30jährige Kaufmann Emil Nowarra deutenden Majorität, habe der Parteitag ohne persönliche Spite und vorgeführt, welcher der vorsätzlichen Sachbeschädigung in einer den Genossen Bernstein nicht verlegenden Form ſeinen angeklagt war. In den Laden des Kaufmanns Woyda, Standpunkt flar Königstr. 53/54, wurde am Abend des 7. September eines in gekennzeichnet und die völlige Einigkeit Hel der großen Schaufenster im Werte von 500 m. durch einen SteinGrundanschauungen bewiesen. Sehr erfreulich sei Erbsen wurf von außen zertrümmert. Als Herr Woyda zur Thür es auch einzelne Genossen glaubten, sondern die Erklärung abgab, Linjen daß fich Bernstein nicht starrköpfig absonderte, wie Speisebohnen hinauseilte, sah er einen Mann auf der Straße stehen, der daß er sich dem Willen des Parteitages fügen und für die Partei einen Stein aufhob und damit auch die zweite große Scheibe des gemeinsam mit den übrigen Genossen arbeiten werde. * frei Wagen und ab Bahn. Woydaschen Geschäftes zertrümmerte. Der Thäter blieb ruhig der die persönlichen, gehässigen Auseinandersetzungen, die im An- etwas lebhafteren Verkehr. Die Preise zogen für Weizen 1 M., für Roggen Produktenmarkt vom 8. Oftober. Der Getreideverkehr zeigte heute stehen, wartete bis ein Schußmann erschien und ließ sich schluß an die Bernstein- Debatte folgten, sehr bedauerte, verwies so- etwa 12 W. weiter an. zur Wache führen. Im Termine Die Gründe für die festere Tendenzentwicklung trug der bis dahin dann darauf, daß die Gegner, die vordem fortgesezt von einer waren dieselben, wie gestern. Amerika meldete höhere Preise und das rauhe unbescholtene Angeklagte eine wahre Leidensgeschichte vor. Er sei Spaltung der Socialdemokratie orakelten und daß insbesondere die winterliche Wetter veranlaßt umfangreiche Deckungen. Ausländische Offertent längere Zeit als Buchhalter bei der Dresdner Bank angestellt gewesen, nationalsocialen Herrchen, nachdem sie eingesehen, daß ihr ganzes waren nach wie vor knapp gehalten. Mehl wurde 5 Pf. beſſer bezahlt. aber zum 1. Juli gekündigt worden, weil das Beamtenpersonal ein heißes Liebesmühen umsonst gewesen, alle Ursache haben, mit dem Späterhin stellten sich die Getreidepreise noch eine Kleinigkeit höher und geschränkt werden sollte. Obgleich er über Sprachkenntnisse verfügte Verlauf der Verhandlungen unzufrieden zu sein und daß man es Futtermartte blieb dafer schwach, Mais war loco unverändert, Lieferungen zwar im Anschlusse an feste Meldungen aus Pest und Liverpool. Am und mit jeder Stellung zufrieden gewesen wäre, sei es ihm nicht ihnen nicht verdenken könne, wenn sie jetzt über die deutliche Kund auf Amerita anziehend. Rüböl feſter. möglich gewesen, Beschäftigung zu finden. Nur zwei Tage habe er gebung des Parteitages und die wirklich männliche Erklärung des aushilfsweise bei einer Zeitung als Stenograph gearbeitet und dafür Genossen Bernstein geterten. täglich 2,50 m. verdient. So seien 13 Wochen verflossen, seine Mittel waren bis auf den legten Pfennig verausgabt, zum Versetzen besaß durchaus zufriedenstellende Lösung gefunden. Die Schädlichkeit der Auch in der Accordmaurer- Angelegenheit habe der Parteilag eine er nichts mehr. Vom Hunger gepeinigt sei er durch die Straßen Accordarbeit, insbesondere aber im Baugewerbe sei allgiein angetauft. Er habe erwogen, ob er zum Verbrechen greifen solle. erkannt, andrerseits müsse aber zugegeben werden, daß eine gänzliche BeDa sei ihm der Gedanke gekommen, ein Schaufenster ein- feitigung derselben in der privatkapitalistischen Gesellschaftsordnung un- Europa schlimme Nachrichten vor. In Leerort verursachte die Ueber das Unwetter der letzten Tage liegen aus fast ganz zuwerfen, dann finde er im Gefängnis ein Unterfommen. möglich ist. Bei der Debatte sei die Grenze ja allerdings überschritten Sturmflut eine große Ueberschwemmung. Warum er gleich zwei Scheiben eingeworfen habe, vermöge worden, aber auf beiden Seiten war das Bestreben vorhanden, der Sache Meiderich stürzte ein dreistödiger Neubau teilweise ein. Bei Zu der Nähe von er nicht anzugeben. Der Kaufmann Woyda hat keinen erheblichen zu nüßen und im Princip herrschte volles Einverständnis. Jeder auf- Styrum wurde das Bahngeleise durch abgedeckte Hausdächer verSchaden erlitten, da die Scheiben in Höhe von 1000 m. versichert geklärte Arbeiter ist ganz selbstverständlich verpflichtet sich der schüttet, wodurch der Eisenbahn- Verkehr stundenlang unterbrochen ivaren. Der Staatsanwalt beantragte gegen den Angeklagten politischen und gewerkschaftlichen Organisation anzuschließen; die war. Bei Mör 3 wurden mehrere Scheunen vollständig umgeweht. drei Monate Gefängnis, der Gerichtshof erkannte aber, beiden Organisationen dürfen aber nicht so weit verquickt und eine Bei Duisburg wurde ein 6000 Quadratmeter großes Holzlager was bezeichnend für die Würdigung ist, die die bürgerliche Justiz Einmischung in die Zwistigkeiten der einen von der andern Organizerstört; sämtliche Schuppen stürzten ein und bedeckten das Hafens dem socialen Elend entgegenbringt, auf neun Monate Gefation unter allen Umständen vermieden werden. fängnis, da einem derartigen gemeingefährlichen Bor- warten, daß die Hamburger Accordmaurer, nachdem der Parteitag einem niederstürzenden Baume erschlagen. Es ist zu erbahngeleise. Bei Speldorf wurde ein zwölfjähriger Knabe von gehen energisch entgegengetreten werden müsse. Der Verurteilte gesprochen und seine Meinung klar beruhigte sich bei dem Erkenntnisse. zum Ausdruck gebracht Die Mosel bei Trier stieg gestern auf 2,75 Meter, also in 48 Stunden um 2,02 Meter. Mezz und Saarbrücken melden Steigen des Wassers. Der Rheinwasserstand bei Köln betrug gestern 11 Ür 2,88 Meter gegen 2,43 Sonnabendabend. Der Redner, Spiritus stellte sich 20 Pf. niedriger als gestern; 70 er loco wurde mit 38.80 M. gehandelt. Schluß für Getreide unverändert fest. Vermischtes. hat, daraus die notwendigen Konsequenzen ziehen werden. Die nach Ein Betrugsprozeßt, der sich auf dem Gebiete der trägliche Annahme der Bernsteinschen Resolution zu dieser Sache sei Kautionsschwindelei bewegte, beschäftigte gestern die vierte allerdings ein Fehler. Denn wenn sie wörtlich aufgefaßt werden Strafkammer des Landgerichts I in längerer Verhandlung. Auf der soll, dann wäre sie überflüssig, weil sie nur eine ganz selbstverständIm Teutoburgerwald und in dem an die Provinz Anklagebank befanden sich der Buchhändler Hermann Hoffmann, liche Thatsache konstatiert. Sie läßt aber eine andre Auslegung zu Hannover angrenzenden Gebiete herrscht großes Unwetter mit Geder Dr. phil. Joh. Ackermann und der Buchhändler Alfred und es ist zu befürchten, daß die Verbände den in der Resolution wittern. Neubner. Während Hoffmann und Neubner bisher un- enthaltenen Satz von der Sonderbündelei zu ihren Gunsten aus- Im Riesengebirge wütete der Sturm seit Sonnabend bescholten sind, blickt Dr. Ackermann auf eine böse legen und dann die Kämpfe über die Organisationsform von neuem ungebrochen. Die Bäche führen schon bedeutende Wassermengen Vergangenheit zurüd. Er ist in Cassel, Erfurt, Dresden, beginnen. Diese gegenseitige Bekämpfung sei höchst bedauerlich und bei Fortdauer des gegenwärtigen Wetters ist Hochwasser zu Leipzig und Berlin wegen Betruges vorbestraft worden, und es wäre wünschenswert, daß Genosse Bernstein, der eine solche befürchten. Der Luftdruck ist noch im Sinken, die Temperatur in darunter mit drei Jahren Gefängnis, anderthalb Jahren Auslegung selbst nicht wollte, entsprechende Erklärungen veröffent- 500 Meter Höhe auf+10 Grad Celsius gefallen. Zuchthaus und vier Jahren Zuchthaus. Hoffmann gründete lichte. Nachdem Genoffe Stadthagen über die Erledigung der Im ganzen AI pengebiete ist nach einer Grazer Nachricht im Jahre 1900 im Hause Oranienburgerstr. 66 ein Buchhandlungs- weiteren Tagesordnung des Parteitages in eingehender Weise be- die Temperatur rapide gesunken, alle Berge sind bis zur Thalsohle geschäft mit geringen Mitteln. Er vertrieb besonders die Werke, die richtet hatte, wies er noch darauf hin, daß in der gegenwärtigen in Schnee eingehüllt. im Verlage des Hofbuchhändlers Schall in Schöneberg erscheinen. Strisis es erst recht notwendig ist, daß jeder Arbeiter der politischen Furchtbare Sirocco stürme und Springfluten richteten längs Bald darauf trat er mit dem Dr. Ackermann in Verbindung, der erst und gewerkschaftlichen Organisation angehört und er ersuchte die Ver- der Riviera großen Schaden an. Viele Fischervarken sind unterals„ Ober- Neisender" angenommen wurde, sich aber bald vermöge sammelten, sich mit den Beschlüssen des Parteitags einverstanden zu gegangen. Auf der Schiffswerft in St. Andreas stürzte ein im Bau seiner höheren Bildung und seines gewandten Auftretens zu erklären und in diesem Sinne für die Partei zu wirken. begriffenes Kesselhaus ein; ein Arbeiter wurde dabei getötet, sieben einer Art Geschäftsteilhaber emporschwang. Das Geschäft ging schlecht In der Diskussion führte Genosse Gerstenberger an, daß schwer verletzt. und die Inhaber verfielen auf die unglückliche Idee, sich durch die Behauptung, die Anhänger Bernsteins beständen aus geistig Infolge des Sturmes wurden in Ostende sämtliche Fenster Kautionsschwindeleien Mittel zu verschaffen. Es wurde durch die minderbegabten Genossen, nicht zutreffen könne, da ja die Minder- des Kurhaussaales eingedrückt, auch ist großer Schaden an mehreren Zeitung ein fautionsfähiger Expedient gesucht. Die Bewerber heit, die auf dem Parteitag die Ansichten Bernsteins ver- Villen und Häusern verursacht worden. Ein im Bau begriffenes erhielten Aufforderung zum Erscheinen auf reichlich be- trat, sich fast ausschließlich aus Akademikern zusammen- Haus stürzte ein, eine Kirche wurde vollständig abgedeckt. Ein brudten Briefbogen, auf denen besonders der Bermert jette. Es soll fein Unterschied zwischen Arbeitern und Akademikern Fischerboot wurde an den Strand geworfen und die Mannschaft Generaldebit des militärischen Monumentalwerts Die Heere gemacht werden, aber diese sollen es unterlassen, Ver- fonnte nur mit großer Mühe gerettet werden. und Flotten der Gegenwart" auffiel. Der erste Bewerber wirrung hervorzurufen und lieber praktisch mitarbeiten, Der Sturm hat in den letzten Tagen in ganz England biß schon auf die ausgeworfene Angel an. Er sollte 1500 M. Gehalt um die Verhältnisse in der Praxis kemen zu lernen. Die großen Schaden angerichtet. Zahlreiche Verletzungen sind vorerhalten, aber 1000 M. Kaution hinterlegen. Dieser Betrag follte beschlossene Resolution Nr. 110, die von der Budgetbewilligung bei der Deutschen Bank auf den Namen des Angeklagten Hoffmann handelt, sei nicht weitgehend genug, da es darin heißt, daß das hinterlegt werden, zur Sicherheit des Bewerbers sollte dieser aber Budget verweigert werden müsse, weil der Arbeiterschaft keine Gleich das Hinterlegungsbuch in Händen behalten. Dieser wurde dadurch in berechtigung eingeräumt ist. Es müßte darin klipp und klar ausSicherheit gewiegt, daß die Angeklagten ihm versicherten, nur der gesprochen werden, daß die Socialdemokratie dem gegenwärtigen Vorzeiger des Buches könne etwas von dem Gelde abheben. Kaum Klaffenstaat niemals die Mittel zur weiteren Aufrechterhaltung der war die Einzahlung aber erfolgt, als Hoffmann sich durch Checks in Klaffenherrschaft bewilligen wird. Der Hinweis auf die Entzichung Auf der Reise von Sundswall nach Lübeck ist der größte Lübecker den Besiz des Geldes ſetzte. Dem ersten unglücklichen Angestellten des Wahlrechts in Sachsen bei diesen Verhandlungen sei ganz unangebracht Dampfer, Rußland", Kapitän Ruppel, bei stürmischem Wetter folgten noch zwei andre, die um 1500 und 1000 m. betrogen wurden. gewesen und stehe mit der Frage der Budgetbewilligung in keinem unweit Björnlund- Quarken gestrandet. Die Schiffsbesaßung Dann brach das auf so unfolider Grundlage ruhende Geschäft zusammen Busammenhang. Nachdem Genosse Schumann noch der Meinung wurde nach fiebenstündiger, gefahrvoller Meeresbootfahrt gerettet. und Hoffmann wie Dr. Ackermann würden verhaftet. Der dritte Ausdruck gegeben, daß Stadthagen in seinem Bericht zu rosig gefärbt Das Schiff ist verloren. Angeklagte Neubner, der zuletzt Mitteilhaber des Geschäfts geworden habe und nach einem furzen Schlußwort Stadthagens wurde einwar, beteiligte sich nur in einem Fall an dem Kautionsschwindel. stimmig folgende Resolution beschlossen: Das Urteil lautete gegen Hoffmann auf ein Jahr, gegen Neubner auf 3 Monate Gefängnis, gegen Dr. A der mann, der die Seele der Betrügereien gewesen sei, auf zwei Jahre Zuchthaus, 600 M. Geldstrafe und fünfjährigen Ehrverlust. " # gekommen, darunter viele mit tödlichem Ausgange. In StockwellRoad wurde ein kleiner Knabe durch herabfallende Ziegel getötet. Die Jfolierbarade in einem Strankenhause, in der sich 20 Kinder befanden, hat der Sturm teilweise umgeworfen. Der Feuerwehr gelang es mit Mühe, sämtliche Kinder zu retten, die alle unverlegt geblieben sind. Auch aus Spanien kommen Berichte über schlimmes Unwetter. Bei einem Sturm in der Bai von Beniche sant, wie aus Liffabon berichtet wird, ein Fischerboot, 19 Mann der Besatzung find ertrunken. " Die Versammlung erklärt sich mit den Beschlüssen des Parteitages einverstanden und hofft, daß der Antrag 102 in der Praxis nicht mißverständlich ausgelegt und Anlaß zu Zwistigkeiten geben wird. Die Versammlung hält es gerade angesichts der schweren Wetter: Prognose für Mittwoch, den 9. Oktober 1901. Krise für notwendig, daß die gewerkschaftliche und politische Organi- Etwas wärmer, zunächst ziemlich heiter, bei frischen südwestlichen gewonnen werden." sation gestärkt wird und neue Kämpfer für die Socialdemokratie Winden; später neue Trübung und Regen. Berliner Wetterbureau. 17 Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet am Dienstag, Donners: tag und Freitag von 7-9 1hr abends statt. 23. M. 20. Das Bureau der Elektrischen Hochbahn ist LindenStraße 29. Prinz Engenstraße. Wir caten Ihnen, den parteigenössischen Gemeindevertretern am Orte das uns überwiesene Material zur Verfügung zu stellen, falls Sie nicht vorziehen, die Angelegenheit Ihrer Gewerkschaft zu unterbreiten. julehnen, weil die Braut außerehelich geboren ist. Rechtlich ist die kirchliche Ed. G. 100. Ein Geistlicher ist nicht berechtigt, die Trauung abTrauung genau so bedeutungslos wie der Regen am Hochzeitstage. Lediglich durch standesamtliche Trauung wird eine Ghe geschlossen. Gothen straße 51. Solche Untersuchung könnten Sie lediglich mit Einwilligung Ihrer Frau vornehmen lassen. Auch eine Behörde hat kein Recht, Ihre Frau zur Vornahme zu zwingen. Friedrich B. Der Landrat des Teltower reises wohnt in dem aus Kreismitteln erbauten palastartigen Hause Berlin, Victoriajir. 18, der Niederbarnimer Friedrich Carl- Ufer 5... 45, 2. 9, Moabit. Zu spät. Der Prozeß gegen den internationalen Juwelendieb Winke und Genossen wird am 16. d. M. die achte Straffammer des Landgerichts I beschäftigen. Die Strafsache rubrizierte zunächst hierauf der Schluß der Versammlung. Mit einem kräftigen Hoch auf die Socialdemokratie erfolgte als gegen Ende und Genossen", weil der Hauptangeklagte sich an fänglich diesen Namen beigelegt hatte. Die Anklage richtet sich Eine öffentliche Schuhmacher- Versammlung fand am Montag gegen den Bäcker Erust Richard Binke, den Uhrmacher Albert bei Cohn, Beuthstraße, statt. Es wurde über den Minimallohn Paul Wolff und den Uhrmacher Franz Wollermann. Dem tarif und dessen Durchführung verhandelt, wozu der Altgeselle ersteren werden die im Monat Mai bei den Juwelieren Augustes das einleitende Referat hielt. Nachdem die Immung bei der Brinner und Hilscher verübten Einbruchsdiebstähle zur Last gelegt, Lohnbewegung in diesem Frühjahr dem Minimaltarif ihre Zustimmung außerdem hat er sich wegen eines thätlichen Angriffs auf einen gegeben hatte, hat sie es den Gehilfen überlassen, für dessen allgemeine Polizeibeamten zu verantworten, Wolff ist der gewerbs- und ge- Einführung zu sorgen. Das ist diesen nun bisher nicht im wünschens wohnheitsmäßigen Hehlerei und eines Betrugsversuchs gegen eine werten Maße gelungen. Viele Gehilfen fordern sich nicht einmal Versicherungs- Gesellschaft beschuldigt, Wollermann ist in unter den Minimaltarif auf dem Arbeitsnachweis; manche ziehen es vor, geordnetem Maße der Begünstigung und der Hehlerei angeklagt. in den Besoblanstalten für geringere Preise zu arbeiten. Um mun Winke ist nach den bisherigen Ermittelungen anscheinend Mitglied eine allgemeine Anerkennung des Tarifs herbeizuführen, wird bei einer internationalen Einbrecherbande, die es auf Goldwaren und der Innung die Wahl einer paritätischen Kommission beantragt, Juwelengeschäfte abgesehen hat. bestehend aus 7 Meistern und 7 Gesellen. Diese sollen, mit Legitimationen versehen, bei den Arbeitgebern nachforschen, ob der Tarif innegehalten wird. Sociales. An das Referat schloß sich eine lebhafte Aussprache. Von mehreren Rednern wurde auf die Die Wahlen zum Pariser Arbeitsrat, die mit dem 24. Sepes für unbedingt notwendig erklärt, daß man sich zum nächsten( abgesehen von der Abfindung der Witwen bei Wiederverheiratung und bet erbärmlichen Verhältnisse im Schuhmachergewerbe hingewiesen und tember ihren Anfang genommen haben, sind nunmehr beendet. Die Frühjahr zu einer Lohnbewegung vorbereite. Die Innung hätte, Ausländern) bei Renten unter 15 Proz. 2.„ Der Gehalt des Betreffenden Unternehmer hatten bekanntlich damit gedroht, sich an den Wahlen wenn es ihr wirklich ernst sei mit der Hebung des Handwerks, ihren wird verschieden, aber nicht hoch tariert. Das Gehalt des Reichskanzlers nicht zu beteiligen. Diese Drohung ist nur zum Teil wahr gemacht vollen Einfluß zur Durchführung des Tarifs aufwenden müssen. beträgt 36 000 Mr. Sinzu treten 64 000 Mr. Repräsentationskosten und freie worden und zwar vornehmlich in der Gruppe Baugewerbe; die Die Frage, wieviel ein Direttor einer Brivatgesellschaft Unternehmer diefer Gruppe waren es auch vor allem, welche die Der Vorsitzende Hermann wies den Vorwurf des Obermeisters. die Diensiwohnung. A. M. 23. 1. Lassen Sie sich von Agitation gegen die Arbeitsräte betrieben hatten. Es waren 462 Zeitung der Gehilfenorganisation hätte sich schlapp gezeigt bei der erhält, läßt sich nicht beantworten. Lohnbewegung, zurück. Wenn Fehler vorgekommen seien, müsse man teile, die durch den Unfall entstanden sind oder noch entstehen werden, Ihnen dem fahrlässigen Rosselenter schriftlich bescheinigen, daß er sämtliche Nach Unternehmersyndikate eingetragen, welche bei gliederbestande in Betracht ziehen, daß die Leitung damals außerordentlich durch und Ihrer Frau zu ersetzen verpflichtet ist und verspricht, diese Nachteile zu voit 56 898 insgesamt 5926 fich vereinigen. Davon haben fich 92 den Fabrikschuhmacher- Ausstand in Anspruch genommen worden sei. ersetzen. 2. Gin Strafantrag fann innerhalb drei Monaten gestellt werden. einer Mitgliederzahl Jm nächsten Jahre solle um so energischer vorgegangen werden. In Ihrem Fall hätte er aus zwei Gründen feinen Zweck. Erstlich nüßt Ihnen und Ihrer Frau doch eine Bestrafung des sein Unrecht durch Zahlung bereuenden Sünders nichts. Ueberfahren von Amts wegen ohne Antrag verfolgt werden. Ihr Recht Zweitens fann aber fahrlässiges auf Schadensersatz geht durch Unterlaffen des Strafantrages nicht verloren. von 27 449, die einem MitStimmen auf --Syndikate mit zusammen über 2793 Stimmen verfügen, beteiligt. Von den 29 Seftionen, in welche Der Konsumverein Berlin Süd hielt am Montag seine die 5 Kammern( Baugewerbe, Handel und Transport, Metall- ordentliche Generalversammlung ab. Im Geschäftsbericht wurde die industrie, Konfektions- und Bekleidungsindustrie, Nahrungsmittel- Mitteilung gemacht, daß in der Arndtstr. 5 der Umsatz im verwenden Sie sich an die Eisenbahndirektion. E. B. 100. 1. Nein. Eine Unfallrenten Abfindung ist nur zulässig Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Mittwoch, 9. Oktober. Opernhaus. Die Entführung aus dent Serail. Bremer 7½ Uhr. Phantasien im Urania. W. Noacks Theater. Meissner DombauTauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Ueber den Wolken Im Hörsaal: Dr. G. Nass " Die chemischen Urstoffe". Invalidenstr. 57/62. Ratsteller. Anfang Tagl. Sternwarte. Schauspielhaus. König Lear. An fang 7% Uhr. Brunnenstraße 16. Die Else vom Erlenhof. Volksstück in 5 Aufz. v. Conr. Staack. Donnerstag: Die wilde Rate. Casino- Theater Lothringerstrasse 37. Mary Ellys Fritz Steidl und das übrige sensationelle Specialitätenprogramm. Dazu der Schlager Berlin Overn: N. Superbeater( ron). Castans Panopticum. Geschlossen. Schiller. Figaros Hochzeit oder: Ein toller Tag. Anfang 8 Uhr. Deutsches. Einsame Menschen. Anfang 7 Uhr. Verliner. Nacht und Morgen. Anfang 7 Uhr. Lessing. Die Fee Caprice. Anfang 7½ 11hr. Residenz. Sein Doppelgänger. Vorher: Im Coupé. Anfang 71/2 Uhr. Neues. Das Ewig- Weibliche. Anfang 7 Uhr. Westen. Der Troubadour. Anfang 712 Uhr. Secessionsbühne. Detlev Liliencrons Buntes Brettl. Anfang 8 Uhr. Central. S 11hr Thalia. Ein tolles Geschäft. An: fang 7 Uhr. Lose Blätter. Anfang Luifen. Der Goldbauer. Anfang 8 11hr, Carl Weiß. Berliner Rangen. Anfang 8 Uhr. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Die Landstreicher. Anf. 72 Uhr. Belle- Alliance. Talolo. Anfang 8 11hr. Casino Theater. Berlin WBerlin N. Specialitäten..Anfang 8 Uhr. Metropol. Specialitätenvorstellung. Schön war's doch. Aufang S Uhr. Apollo. Specialitäten Borstellung. Frau Luna. Anfang 8 Uhr. Palast. Specialitäten- Vorstellung. Weibliche Barbierc. 7 11hr. Anfang Friedrichstr. 165. Horwarths wunderbare 6 Liliputaner mit ihren kleinsten Pferden der Welt und Pracht- Equipage! Passage- Theater. Ant. wochent, 5, Sonntags 12, Ende 11 Uhr. Beginn des Abendprogramms 8 Uhr. Adelina Sozo Prima ballerina assoluta. Trandchen Hundgeburth, die Kuhmagd aus dem Rheinlando. Hiast und Franzl, die bayrischen Juxbrüder und Schuhplattler. 17 erstkl. Nummern. N. Berlin W. Unf. wochent. 8, Sonntags 7% Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Herrliches Programm, 99 11. a. Bosco". Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Cirkus Busch. Mittwoch, den 9. Oftober, 7 Uhr: Elite- Gala- Abend. ,, Hie guet Brandenburg allewege." Großes Ritter- und Schaustück zu Wasser und zu Lande. Besonders hervorzuheben: Der Amerikaner Gifford als einbeiniger Hochspringer auf seinem Rad. Außer: dem: Gala- Programmnummern. Cirkus Albert Schumann. Renz- Gebäude. Karlstrasse. Carl Weiss- Theater. Mittwoch, den 9. October 1901, Große Frankfurterstr. 132. Anfang 8 Uhr! Pajlage Theater. Specialitäten: Anfang 8 Uhr! Vorstellung. Anfang nachmittags 5 Uhr. Vajsage Panoptikum. Speciali täten Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Urania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal.) Abends 8 Uhr: Ueber den Wolken. Ju Hörsaal: Dr. G. Naß: Die chemischen Urstoffe". Anfang 8 Uhr. Juvalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Schiller Theater ( Wallner- Theater). 902 ittwoch abend 8 Uhr: Bum erstenmal: Ein toller Tag oder: Figaros Hochzeit. Luftspiel in 5 Aufzügen Berliner Nangen! Große Ausstattungspoffe mit Gesang in 5 Aften und 7 Bildern v. G. Albert. Musik von R. Leonard. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Metropol- Theater. Schön war's doch! Gr. Berliner Ausstattungsposse mit Gesang u. Tanz in 5 Bildern. Emil Thomas a. G. Joseph Josephi a. D. G. Kaiser. von Beaumarchais für die beutfche H. Bender. G. Kaiser. Bühne neu übersetzt und bearbeitet von Franz Dingelstedt. Donnerstagabend 8 Uhr: Else de Veré a. D. Ein toller Tag oder: Figaros Hochzeit Frid- Frid. F. Georgette. Freitagabend 8 Uhr: Die Kronprätendenten. Central- Theater. Heute Anfang 8 Uhr. Zum 2. Male: Lose Blätter. Ein Kunterbunt in 3 Abteilungen. 1. Abteilung: Vorspiel auf dem Theater. 2. Abteil.: Lose Blätter. 3. Abteilung: Diogenes. Operette in cinem Aft von Julius Freund. Musik von Dr. Bogumil Zepler. Morgen und folgende Tage: Lose Blätter. Sonntagnachmittag 3 Uhr zu halben Preisen: Die Geisha. Abends: Rose Blätter. Thalia- Theater. Dresdenerstr. 72. Heute u. folg. Tage: Ein tolles Geschäft. Große Ausstattungspoffe mit Gesang und Tanz in 4 Bildern. Paula Worm in 8 Verwandlungen. Guido Thielscher in 11 Verwandlungen Fritz Helmerding als Wolzogen. Junkermann, Bojé. Anfang 72 Uhr. Gastspiel: Saharet! Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Palast- Theater ( früher Feen- Balaft) Burgstr. 22. Direttion: Winkler u. Fröbel. Einen durchschlagenden Erfolg hat das neue Oktober- Programm. 15 Sensations- Nummern. Nur vom Besten das Beste. Um 82 Uhr Direttor W. Fröbel als Schlächtermstr. in der Operette Weibliche Barbiere. Neueste Tagesereignisse. Die drei Silbersterne. Der Musik- Sport- Akt. Lebende Riesen- Photographien. Anf. 7 Uhr. Kaffeneröffn. 6 Uhr. Billetvorverkauf von 11-1 Uhr. pollo- Theater. Schall und Rauch, Nur noch bis zum 15. Oktober: Unter den Linden 44. Hente: Eröffnungs- Vorstellung. FrauLuna Prolog. Narrenlied. Rex. KulturLuftballett Grigolatis". fangene. Die Jongleuse. Brettmit dem karrikaturen. Tragödie. Die Geleiters Höllenfahrt. Pierette. Der Anfang 29 Uhr. • Wallno u. Mariette deutsche Jüngling. Der Verliebte. Rob. Steidl Lucie Verdier und die vorzüglichen Specialitäten. Kasseneröffnung Uhr. Anfang 8 Uhr. Deutsche Konzerthallen, An der Spandauer Brücke 3. Vornehmst. Vergnügungslokal! Täglich: Internationale Konzerte. Specialität.- Doppel- Vorstellung von nur erstklassigen Kräften.. Special- Ausschank der Berliner Bock- Brauerei. Vorzügliche Küche. Gut gepflegte Biere. Sanssouci Kottbuserstr. 4 a. Wiederauftreten von Adolf Hoffmann. Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag Hoffmanns Norddeutsche Sänger Nach jeder Soiree: Tanz. Anfang Sonntags 7 Uhr, von 5-7 1hr Konzert Entree 50 und 75 Pf. Wochentags Anfang 8 Uhr, Entree 30 u. 50 Pf. Wochentags Vereinsbillets gültig und Tanz frei. Alle andern Tage bleiben die Säle zu Festlichkeiten und Ver: sammlungen frei. präc. Extra- Gala- Vorstellung. Allabendlich: Stürmischer Beifalt fämtl. neu engagierten Specialitäten. Mons. und Mad. Marquis. Cottrell. 8 Eugens. 120 Gr. Ballettbivertiffement, 120 getanzt von 120 Damen Das Schulpferd in Fener u. Flammen. Neueste Erfindung des Direktors Alb. Schumann. Die phänomenalen 5 Amerif. John: sons. Klub- Jugglers. Orig.- Clown Bojanowski, der urtomische Berliner. Mad. Mathilde Renz. Herr Ernst Renz. Die einzigen eriftierenden dress. Meharas. Mlle. Blanche. Male. Rita Alarty und Mons. Saubet. Ein Stündchen in der Arche Noahs. Dir. Albert Schumann. Clown Adolph, der Unverwüstliche. Carry u, Moria. Miß Victoria. Miß Daisey. Miß Mabel O'Brien 2c. Engl. Garten. zauderstraße 27 c. Säle im November, sowie der Totensonntag und 1., 2. WeihnachtsFeiertag zu Festlichkeiten noch zu vergeben. 22038* Fernspr. Bayrisch Malzextraktbier. VII, 87. Bestes und billigstes all. biätetischen Dealz. biere. Unübertroffen. Nährmittel für Blutarme, Schwächliche und Lungenleidende. Vielfach ärztlich empfohlen. Mehr. fach prämiirt. 20 Fl. 3 M. fr. Haus od.fr.Bahn.Berlin. Brauerei Bavaria Malz- Exitace Bier Berlin NO., Wassmannstr, 28a, Berliner Bock- Ale 30 Flaschen 3 Mart. Berliner Porter 15 Flaschen 3 Mart. Versand nach allen Bahnstationen. Kein Flaschenpfand. GeldLotterie Ziehung schon 28. October er. 43160 Goldgewinne baar ohne jeden Abzug zahlbar rob Mk. 375000 Die Hauptgewinne sind: 100000 60000 40000 20000 Wegen drohenden Abbruchs des Hauses Breite Strasse 20, gegenüber dem Köllnischen Fischmarkt, löse ich mein seit 43 Jahren bestehendes Geschäft auf. Gänzlicher= Ausverkauf Teppiden Veinone der grossen Läger von Gardinen Portieren Steppdenten 10000d19-19119 Schlafdeckens ete. etc. ete. Originalloose à 3 Mk. Für Porto und Liste 30 Pf. extra. Oscar Bräuer& Co.Nachf Rank- Geschäft Berlin W.. Friedrichstr. 181 Filialen: NW.: Wilsnackerstr. 63. 0.: Andreasstr. 46 a. Brauerei Germania Aktien- Gesellschaft Berlin O. 34 Frankfurter Allee 53 Teleph. Amt VII 2645 empfiehlt für 1,50 frei Haus 18 Fl. 10 Lagerbier[ 2316215 Fl. 1/2 Lagerbier 15 Fl. 4/10 Pilsener Art 15 Fl. 4/10 Münchener Art 15 Fl. 00 Weissbier 20 Fl. Doppel- Weissbier. Dr. med. Schaper homöop. Arzt u. Spez.- Arzt f. Haut- u. Harnleiden, Frauenkrankheiten. Königgrätzerstr. 27. Spr. 9-1.4-7. 36 Mark elegante Winter- Paletots. 2472L* 30 Mark hochfeine Herren- Anzüge. 12 Mark schwere Winter- Beinkleider. Anfertigung nur nach Mak. Guter Stoff, tadelloser Sit. 14 Krausenstr. 14, 1 Tr. kein Taden 1 Tr. Möbel einzeln sowie ganze Wirtschaften in großer Auswahl zu billigen Preisen. Berliner Möbel- Halle ,, Norden" 24242* Ackerstr. 120( am Gartenpl.) Zahn- Klinik, beliebige eil. Preise* zahlung. InvalidenOlga Jacobson, strasse 145 Wo amüsiert man sich grossartig? in Schnegelsbergs Festsälen Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Juh.: Max Schindler. Heute: Grosser Ball und Thaler- Regen verbunden mit Cigarren, Bonbon- Negen und diversen Ueberraschungen. 24448* Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Wochentags 7 Uhr. Sonntags 5 Uhr. Karlstrasse. Nur erstklassige Direktion: Specialitäten. J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung. Meueste Nachricht! Sofas Vollständige Wohnungs- Einrichtung für Mark 250.( 2468* Bettstellen mit Federboden und Kissen Plüschgarnituren. bon Mart 30 an 30 • . " " " 100 . " " " 90 " " " Eberhardts Möbelfabrik, Holzmarktstr. 21. Berlin 0., Baneelfofas Läuferstoffen etc. etc. Verkauf von morgens 8 Uhr bis abends 8 Uhr nur gegen Kasse. Der Ausverkaufspreis ist auf jedem Gegenstand neben dem alten Preise mit Blaustift vermerkt. A. Löwenthal IX. Breite Strasse 20 Ecke Scharrenstrasse. IX. Berliner Pferde- Lotterie. Ziehung in Berlin im Kaiserhof am 11. Oktober 1901. 3333 Gewinne Wert Mark 100000 Hauptgewinn: M. 10 000, 8000 etc. Lose à 1 Mark, Il Lose= 10 Mark Porto u. Liste 20 Pf., versendet gegen Briefmarken oder Nachnahme Carl Heintze, Berlin W. Unter den Linden 3. Ausverkauf a. d. [ 2371L* Schlesinger'schen Konkursmasse Erste Berliner Patent- Schlafmöbelfabrik Spandauer Straße 48, am moltenmarkt. Patent- Sofas, ein- u. zweischläfrig, Bett- Stühle, Bett- Chaise longue, Metallbettstellen mit Matratzen fowie komplette Betten follen zum billigsten Preise verkauft werden. Der Verkauf findet ſtatt [ 2387L vormittags 8-12 Uhr, nachmittags 2-8 Uhr. Gr. Meissner Geld- Lotterie. Ziehung bestimmt 26. Oktober bis 2. Novbr. d. J. 13 160 Geldgewinne und 1 Prämie, zusammen 375000 Mark baar. Die Hauptgewinne sind im glücklichsten Fall ev. 100 000, 60 000, 40000, 20000, 10000 M. etc. Original- Lose a 3 M.( Porto und Liste 30 Pf. extra) empfehlen und versenden auch gegen Nachnahme, Coupons und Briefmarken[ 2462L Berlin W.. BankFriedrichstrasse 198/199, Neubauer& Co. Geschaff Geschäft Ecke Krausenstr. Telegr.- Adr.: Millionenecke. Grosses Mobel Kaufhaus für complete Wohnungseinrichtungen u. einzelne Stücke auf !! Credit!! bei kleiner Anzahlung u.aufJahre hinaus vertellten Raten Kompl.Einrichtungen von Mk300 bis Mk5000 und mehr auf Teilzahlung entral- Möbel- Halle S.Kommandantenstr. 51 Ecke Alexandrinensi Teilzahlung Bitte die grossen Schaufenster zu beachten monatlich 10 M. liefert elegante " Herren- Garderobe nach Maß, auch bar Kaffe allerbilligste Breise. Fert. Garderobe stets vorrätig. Garant. unverfälscht. Honig! Bienenhanig versendet Bfb. netto zu 6,50 M., 5 Pfd. netto Nordloh, 4 M. Garat. fr. Nückn. E. Reil, Bahnhof Augustfehn, Tomporowski, Sneidermeister, 24642*) Neanderstr. 16. II. Oldenburg. Socialdemokratischer Socialdemokratischer Verein Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer Wahlverein für den 4. Berl. für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Berlins und der Umgegend. Reichstags- Wahlkreis. Freitag, den 11. Oftober 1901, abends 8½ 1hr, im Lokale von Süd- Ost. Den Parteigenossen zur Nachricht, meister Mittwoch, 9. Oktober, abends 8 Uhr, in Cohns Festfälen, Beuthstr. 20: daß unser Mitglied, der Maschinen General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1901. 2. Bericht der Delegierten vom 5. Kongreß. 3. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Arbeiter- Bildungsschule. Donnerstag, den 10. Oktober, abends 18 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Saal 8: 130/7 Der Vorstand. Maler! Central- Krankenkasse der Maler ( Eig. Hilfst. 71, Filiale I, N.) Freitag, den 11. Oktober, abends 9 Uhr, im Kaffenlotal bei Rosin: General- Versammlung. Mitglieder- Bersamminng. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes und der Revisoren. 2. Wahl zweier Revisoren. 3. Schulangelegenheiten und Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. 5/1 Tages Ordnung: 1. Kaffenbericht. 2. Rassenangelegenheiten. 10086 Die Verwaltung. Deutscher Holzarbeiter- Verband tranfenfaffe Morgen, Donnerstag, den 10. Oftober 1901, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Combinierte Sitzung der Werkstatt- Kontrollkommission u. Ortsverwaltung. Donnerstag, den 10. Oktober cr., abends 8 Uhr, bei Bauer, Rosenthalerstraße 57: Branchenversammlung der Stellmacher. Tages Ordnung: V 109/10 1. Vortrag des Kollegen Nusche über:" Der wirtschaftliche Niedergang und dessen Einwirkung auf unire Branche". 2. Disfuffion. 3. Verbands: angelegenheiten und Verschiedenes. Die Kommission. Centralverband der Löpfer. Mittwoch, den 9. Oktober 1901, abends 62 Uhr, bei Keller, Koppenstraße( großer Saal): Mitglieder Versammlung Tages- Ordnung: Orts- Krankenkasse Lichtenberg. Die unter dem 3. d. Mts. in den Nummern 234 der„ Volkszeitung für die Kreise Nieder: und Oberbarnim" und 232 des Vorwärts" einberufenen Wahlen von 3 Arbeiter Delegierten zur Generalversammlung finden nicht im großen Saale, sondern in der Glashalle im Garten des Schwarzen Adlers" hierselbst, Frankfurter Chaussee 120 statt. Lichtenberg, den 7. Oftober 1901. Der Vorstand 274/10 der Orts Krankenkasse. St. Clement, Vorsitzender. Steppdecken am [ 266/8 Buske( Seefeld), Grenadierstraße 33: Außerordentliche Adolf Kirchhofer General- Versammlung. im Stadtbez. 109 verstorben ist. Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet am Mittwoch: nachmittag 3 Uhr vom Trauerhause, Lübbenerstr. 20, aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. J. A.: A. Runge. Tages Ordnung: 1. Beratung über die Einzel- Paragraphen des neuen Statuts. 2. Diskussion und Beschlußfassung. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Mitgliedsbuch legitimiert. 245/14 Der Vorstand. Konsum- Verein Berlin- Nord. Danksagung. Für die zahlreiche Beteiligung und Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Tettnahme an der Beerdigung meines lieben Mannes Paul Werner sage ich dem Wahlverein Südosten, den ehemaligen Kollegen und dem Holzarbeiter- Berbande, sowie allen An Verwandten und Bekannten den herzlichsten Dank. 2543L Wwe. Werner. Herzlichen Dank allen für die pielen Beweise inniger Teilnahme bei der Beerdigung meinesOntels Alexander Felkeneier. Berlin, 6. Oktober 1901. 115/15 Arthur Naujoks, im Namen der Hinterbliebenen. Danksagung. [ 10156 Für die zahlreiche Beteiligung bei der Beerdigung meines lieben Mannes sage ich hiermit allen meinen herzlichen Dant. Witwe Bertha Schmidt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und Blumenspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes besten und billigstent fage ich allen Betannten, insbesondere nur direkt in der Fabrik B. Strohmandel, Berlin S., Bilanz 191 für das Geschäftsjahr 1900-1901. Gewinn und Verlust- Konto per 30. Juni 1901. Debet. Drucksachen Mart 13 044,84 Per Waren. Kredit. Mark Unkoſten 25 872,80 " " " Abschreib. auf Inventar " Zinsen 236,89 nicht auszahlbare Divi 552,10 dende 171,19 O 2,13 " Reingewinn 11 869,91 Summa Mt. 25 874,93 Aktiva. An Kaffa- Konto ·• Mart 8159,09 Per Geschäftsanteil: Ronto 10 633,42 21 711,79 Summa Mt. Passiva. 25 874,93 Mart Waren- Konto " 11 Reservefonds- Konto. " Inventar Konto nach " Lieferanten- Konto " 10 Broz. Abschreibung 4969,64 " Kautions- Konto 糖 Gasanstalt- Konto, Bor " schuß 120, 17 Zinsen, dem aufgenom 17 Großeinkaufs Gesellschaft, StammanteilKonto. " Fastagen- Konto Lieferanten- Konto 11 Debitoren- Konto 858,50 . • 6 511,17 750, 6 127,24 189,04 165,59 Darlehen- Konto menen Kapital zu: geschrieben. 394,35» Dispositionsfondskonto 412,30 verfügbar. Reingewinn 11 869,91 " 6,90 1 330,80 Summa Mt. 37 104,87 Mitglieder- Bewegung. Bestand am 1. Juli 1900 Neu eingetreten bis 30. Juni 1901. Summa Mr. 37 104,87 386 Mitglieder 850 . . " 1236 Mitglieder 18 1218 Mitglieder 10 633,42 m. 36 540, Es schieden aus: freiwillig und durch Tod den Kollegen der Firma August WerkMitgliederbestand am 30. Juni 1901 meister, dem Rauchflub Blaue Die Mitglieder- Guthaben betrugen am 30. Juni 1901 Wolfe IV", sowie dem Arbeiter: Die Haftſumme der Mitglieder betrug am 30. Juni 1901 Die Auszahlung der Dividende beginnt am 1. Dezember 1901 im 10106 Comptoir, Willdenowstraße 30. 265/1 Berlin, den 18. September 1901. 1. Unser Tarif nach den Berhandlungen des Innungsvorstandes mit 72, Wall- Strasse 72, uerbund meinen tiefgefühltesten dem Gesellenausschuß. 2. Gewerkschaftliches. 196/16 Bur besseren Information ersuchen wir die Kollegen, den alten Tarif wo auch alte Decken aufgearbeitet Dant. nebst Vorlage mit zur Stelle zu bringen, sowie zahlreich zu erscheinen. Achtung! Der Vorstand. Achtung! Militär- Sattler. Mittwoch, 9. Oktober, abends 7 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel Ufer 15, Saal VIII, findet die vom Centralvorstand festgesetzte Urabstimmung über die Höhe der Beiträge statt. 157/19 Es ist Pflicht eines jeden Kollegen, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Gleichzeitig wird den Kollegen das Resultat der gemeinsamen Konferenz mitgeteilt. Der Vorstand der Filiale IV Berlin. Charlottenburg. werden. 24072* Frau Wolff nebst Kindern. Große öffentliche Versammlung der Händler und Händlerinnen Berlins und Umgegend am Donnerstag, den 10. Oftober, abends 9½ Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15. Tages Ordnung: 1. Unser Kampf gegen die drohende Polizeiverordnung. Referent: Reichstags: Abg. und Stadtv. Fritz Zubeil. 2. Bericht der Fünfer: Kommission über den Empfang beint Herrn Oberbürgermeister Kirschner und dem Bolizeipräsidenten v. Windheim. 3. Diskussion. 88/3 Der Vorstand. Grashold. F. Walther. Schaefer. Blumenthal. Neitzke. Für den Aufsichtsrat: F. Lietzke, Vorsitzender. Die Mitglieder werden ersucht, die Mitgliedsbücher von 1 bis 1242 bis spätestens 15. Oktober 1901 in den Bertaufstellen abzugeben. Eröffnung drei neuer Verkaufsstellen 4. Verkaufsstelle: Willdenowstraße 30, 5. Verkaufsstelle: Gartenstraße 3. 6. Verkaufsstelle: Wiclefstraße 31. in diefer Bersammlung Mann für Mann zu erscheinen, damit diese geplante find bereits eröffnet: die in der Gartenstr. 3 wird bestimmt Freitag, Händler und Händlerinnen, in Eurem Interesse fordern wir Euch auf, Die Verkaufsstellen in der Willdenowstr. 30 und Wiclefftr. 31 Polizeiverordnung nicht in Straft tritt. Die Agitationskommission der Händler nnd Händlerinnen Berlins den 11. Oktober, aufgemacht. und Umgegend. J. A.: Siegfried Arnim, Dunderstr. 14. Verein abstinenter Arbeiter Volks- Versammlung und Arbeiterinnen Berlins. Donnerstag, den 10. Oktober, abends 8% Uhr, in der Gambrinus. Donnerstag, den 10. Oktober, abends 8 Uhr, im Brauerei, Wallstraße 94: Garten", Alexanderstr. 27 c: ,, Englischen Außerordentl. Bersammlung Großer Projektions- Vortrag des Socialdemokratischen Wahlvereins. Tagesordnung: des Naturheilkundigen Herrn 0. Grundmann:„ Der Altohol im Blutkreislauf". Diskussion und Fragebeantwortung. Bahlreichen Besuch erwartet Buchen- u. Eichenholz 1. Vortrag des Genoffen Stadtverordneten Paul Hirsch: ie betreiben wir die Agitation zu ben bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen 2. Diskussion. 3. Aufstellung der Kandidaten. 4. Vereinsangelegenheiten. ist als Ofenfeuerung besser wie Kohlen. Die umgezogenen Mitglieder werden ersucht, ihre neue Wohnung dem Zu den billigsten Preisen liefert das: Rafsterer Henschte, Goethestr. 13, anzumelden. felbe ofenrecht zerkleinert[ 24089 250/15 Der Vorstand. W. Jonentz, Bärwaldstr. 64. und Der Vorstand. Dr. Schünemann, Specialarzt für Haut, Harn- und Frauenleiden, Seydelstr. 9. Sprechstunden: 1/ 212-1/ 23, 1/ 26-1/ 28. Das beliebteste aller Hustenmittel sind infolge des angenehmen Geschmach Spitzwegerichsaft- Bonbons. der durchaus sicheren Wirkung meine echten Freitag, den 11. Oktober, abends 8 Uhr, im Gesellschaftshaus Wedding( Milbrodt), Müllerstraße 7. Tages Ordnung: 1. Wie schützen wir uns gegen den Lebensmittel Wucher? Referent: Genoffe Dr. Leo Arons. 2. Diskussion. Zahlreiches Erscheinen der Männer und Frauen erwartet Der Einberufer: F. Walther. NB. Bu diefer Versammlung werden am Donnerstagabend vont Restaurant Krause, Müllerstraße 7a aus, Flugblätter verbreitet und bitten wir die Genossen, recht zahlreich sich einzufinden. 265/2 Möbel- u. Polsterwaren- Fabrik von A. Schulz, Reidenbergerstr. 5, empfiehlt Einrichtungen von 250 bis 10 000 M. 22079* Nur allein zu haben bei Gustav Behm. Berlin O., Frankfurter Allee 120. G. R. Prenzel, Prinz Handjerystr. 47. G. N. Brenzel, Hermannstr. 227. Anerkannt gediegene Arbeit, billige Preise, coulanteste Zahlungsbedingungen, Jedes Wort: 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Restauration verkauft WrangelStraße 68. 9595 Gardinenhaus Große Frankfurter: straße 9, parterre. + 37* Herrengarderobe, auffallende Er sparnis, Maßabteilung Engrosfirma Fabisch Laband, Spandauerstraße 76. Borjährige elegante Herren- Winter: paletots und Anzüge aus feinsten Nr. 37, I. Kleine Anzeigen. + 87* Nähmaschinenlager sämtlicher Systeme ohne Anzahlung, Woche 1,00 Lieferung nach allen Stadtteilen fa: fort. Landsbergerstraße 82. Gutgehendes Kolonialwarengeschäft mit Obst und Gemüse zu verkaufen. 9896* S. Sachse, Koppenstraße 57.+40 Große Betten, 11 Mart an, echt| Stieglite, Zeifige, Rottelchen, chinesische Mandarinendaunen Pfund sprechende Stare, Gichter, gut ein 1,90. Fabriflager Landsberger Allee gefütterte Tiere, billig, und gutes 842K Futter, Weinast, Wienerstraße 1-6.[* Reinettenäpfel, Biertelcentner frei Haus drei Mark. August Heine, Halberstadt. Möbelsuchende kaufen horrend billig bei folossaler Auswahl, garán: tiert reell und gediegen gearbeitete Möbel, Muschelschränke 28, echt fournierte Säulenspinde 50, Trumeaux mit Stufe 45, Plüschtaschensofa, hoch: elegant, 65. Küchenmöbel, alle Arten. Gigne Wertstätten.' Hirschowiz, Ma riannenstraße 7a. Saarfärbemittel, unübertroffen, Obst, Gemüsehandlung, Kolonial Ueberzeugungshalber Fünfzig Pfennig waren, Rolle, gangbar, Umstände Probeflaschen, Charlottenstraße 3.* halber billig verkäuflich. Näheres Steppdecken billigst Fabrik Große Charlottenburg, Friedbergstraße 14 + 37* Jungbierverlag. +138 Frankfurterstraße 9, parterre. 862* Graphophon mit Walzen verkauft Roste, Liebenwalderstraße 31.[ 10246 Nußbaummöbel, schöne, gediegene Wirtschaft spottbillig Gartenstraße 148, Stoffen 25-40 Mart. Verkauf Sonn abend und Sonntag. Versandhaus vorn I lints. Germania, Unter den Linden 21, II. Weiche Herrenhüte, gute Qualität, Fabritniederlage Große Frankfurter: Mart( nur jo lange ber Borrat reicht) für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Beuthstr.3 bis 4 Uhr angenommen. Rechtsbureau, Rechtshilfe, Rat: erteilung, Andreasstraße dreiundsechzig Vereinszimmer, geräumig. Simeon straße 23. Schlafstellen. 8458* Schlafstelle. Dresdenerstraße 38. * Witwe Bierente, 10236 Arbeitsmarkt. Vereinszimmer mit Piano zu vergeben, passend für Bahlstelle. Rudolf Jurran, Naunynstraße 86. Rechtsbureau, Civilflagen, Straf fachen, Gnadengefuche Steuerfachen, Schanterlaubnis, Rat, Rechtsange: legenheiten. Julius, Elsasserstraße 55. Elektrotechnik. Ausbildung zum Elettromonteur. Neuer Abendturins 14. Oftober. Jadson, Alte Jakob Arbeit. straße 24. Metallbruch Stellengesuche. Vermischte Anzeigen. Broderid, Oppelnerftraße 16.[ 10135fe * Blinder Stuhlflechter bittet um Stühle werden zu den [ 10166* billigsten Preisen geflochten, werden abgeholt und unentgeltlich zurüc aller Art fauft geliefert. Adresse: Mulachstraße 27, Gläser. Jeden Bosten Tuchabfälle tauft Broderick, Oppelnerstraße 16.[ 10145* Patentanwalt Dammann, MoRechtsbureau, Schuldeninkasso, risplay 57, Auskunft bis abends Unfallsachen, Chefcheidungs-, Jujurtenneum. 767 fachen billigst, Raterteilung, Stellungs gefuche Linienstraße 36. Gelegenheitsfauf. Ein Baun einsturz auf meinem Lagerplatz zwingt mich, die dort lagernden 6" Marie[+ 136* Briketts ab Plaz pro 100 Stüd Teppiche mit Farbenfehlern, 75 Pfennig, frei Haus pro 1000 acht straße 9, parterre. + 37* zu verkaufen. Bruchfohlen und sämt Kinderwagen, Sportwagen, liche Brennmaterialien billigst. Carl Riesenauswahl, Bazar Baby, Inva- Schulz, Urbanstraße 171. lidenstraße 160, Frankfurterstraße 115, Seifen und Vorfostgeschäft billig Oranienstraße 31, Belle Alliance: ftraße 107, Reinickendorferstraße 2d, e, Rönigsbergerstraße 14. au verkaufen. Näheres Pauling, Unfallsachen, Klagen, Eingaben, Charlottenburg, Wilmersdorferstraße 1021b [ 10186* Nr. 55. Teilzahlung gestattet. 7228* Knabenanzüge Stnabenjoppen, Fahrräder, Jahresgarantie, 80,00. Knabenpaletots, spottbillig, RiesenSchädel, Schmidstraße 8. [ 79/ 5* auswahl. Rosenberg, Rottbuser bamm 93. Nähmaschinen und Feuer- Versicherung vermittelt Gustav Schmi Solmsstraße 43, Hof Keller. 857b Rosenberg, Kottbuserdamm 93. Mädchenfleider, Mädchenjacken, Mäd: chenmäntel, enorme Auswahl. Rosen berg, Rottbuserdamm 93. Reflamationen. Butger, Steglizers straße 65. 934b Rechtsbureau Teltowerstraße fünfundvierzig. Eingabengefuche, Rats erteilung. 8178* Kunststopferei von Frau Kotosty, Steinmezstraße 48, Quergebäude hochparterre. Stellenangebote. Bilderrahmen- Fabrik besseren [ 10196 Genres sucht einen tüchtigen perfeften Platina, Gold, Silber, Gebisse, Buschneider. Adressen erbeten unter fünstliche Bähne, alte Uhren fauft D. 4 Expedition dieses Blattes. Blumenstraße 67, parterre. 115/14 Bildhauer- Lehrling sucht Genz, Koppenstraße 60. + 40* Uniform- Stickerin nen bei dauernder und lohnender Beschäftigung verlangt Hoppe, Eisenbahnstraße 39. 9886* Geübte Arbeiterinnen auf Sealsfin Fabian, Rosenstraße 18/19. borlagen verlangen Schmoller und 79/15 Jackett- Arbeiterin verlangt Bruch, Söpnickerstraße 8, 3 Treppen.[ 10126 Vermietungen. Stüd 95 Pfennig. Beffere Sachen enorm billig. Sutfabrit, Comptoir Raiserstraße 25A, früher Barnim: straße 4 und 5. [ 808* Spottbillig. Teppiche Betten, Steppdecken, Gardinen, Remontoir: uhren, Regulatoren verkauft Leibhaus Neanderstraße 6. ( 791* Tennigkeits Möbelfabrit, Oranien ftraße 173, aut Oranienplay. Wenn Sie gute und gediegene Möbel billig Taufen wollen, so besichtigen Sie meine bedeutenden Lagerräume, denn ich Liefere schon geschmackvolle Einrichtung von 200-300, elegante 400 bis 5000, Nähmaschinen, sämtliche besseren zum Beispiel Muschelschrank, Bertito Systeme. Ohne Anzahlung, wöchent 45,00, Herrenschreibtisch 60,00, ele lich 1,00, fünfjährige Garantie. Turm gantes Büffett 150,00, Ruhebett 30,00, ftraße 39. 2. Geschäft: BernauerMuschelbettstelle 48,00, Taschendiwan straße 47b. 8635* 80,00, Trumeau 45,00, Spiegelspind: chen 28,00, verliehene und zurückgesezte Nähmaschinen sämtlicher Systeme, Möbel billigst. Auch Teilzahlung. ohne Anzahlung, wöchentlich 1,00, fünfjährige Garantie. Weißensee, Borjährige elegante Herrenhofen Königchauffee 40. Rosenberg, Rottbuserdamm 93. Achtung! Empfehle meine Restau 10066* aus feinsten Stoffen 9-12 Mart. Billigste Einkaufsquelle. Damen: ration zur freundlichen Benuzung. Verkauf Sonnabend und Sonntag. Kronen für Gas und Petroleum, jacketts, Sadpaletots, Damencapes, Bereinszimmer mit Bianino nech Leeres großes Zimmer sofort zu Bersandhaus Germania, Unter den sowie Gastocher, Teilzahlung, em Röde, Strimmerfragen. Spottbillige einige Tage in der Woche fret. Paul vermieten. Härtel, Bödiderstraße 6. Weberei Janssen& Co., TuchLinden 21, II. 8488* pfiehlt Böttcher, Frankfurterstraße 92. Preise. 877* Kobus, Andreasstraße 33[ 805* I. rerne. ( 10116 fabrit, Oldenburg i. Gr., bei. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag ten May Bading in Berlin. Läden für jedes Geschäft passend ( Kolonial, Möbel, Herrengarderobe 2c.), große Schaufenster, Kellereien eventuel Wohnung, Stallung, billig Schwedter: Malerarbeiten, Küchenmöbel, Laden- Einrichtungen, streicht, laciert Neftehandlung. Stoffe zu Damenjacketts, Capesstoffe, Strimmer, Plüsche, billigst Pawlowski, Planufer 89--90, Hof rechts. +120 Astrachan, Pelz, Belzbefäße in enormer Auswahl. Reste zu Knabenanzügen, Augustabad, Köpnickerstraße 60 straße 247. Baletots, Kindermäntel; Buschnitt Bäder jeder Art für sämtliche Krankengratis. Rosenberg, Rottbuferdamm 93. faffen. 7368* Zimmer. 852* Für die Bojt- Abonnenten unsrer Zeitung liegt der heutigen Nummer ein Prospekt der Zeteler