Mr. 263. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1.10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntags: Nummer mu tlluftrierter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post Zeitungs Preisliste für 1901 unter Mr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint fäglich aufer Montage. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. Die Insertions- Gebüge beträgt für die sechsgespaltene Kolonels getle oder beren Raum 40 Pfg., für polttische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 20 fg. Bleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bte nächste Nummer müffen bis 4 Uhr nachmittags in der& rpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: » Socialdemokrat Berlin Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Quiffung. Sonnabend, den 9. November 1901. Expedition: SW. 19, Bently- Straße 3. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 5121. Weiter giebt der Verfasser einen Ueberblick über die das Monatseintommen um 348 Millionen, der finanziellen Aufwendungen der großen euro Jahresbedarf um 4 Milliarden! Ließe man also Im Monat Oktober gingen bei dem Unterzeichneten folgende päischen Nationen für ihre Armeen im Frieben. Dabei ben 46 Millionen Deutschen, die nicht ins Feld rücken, Im Monat Oktober gingen bei dem Unterzeichneten folgende tommt natürlich auch die abgeleierte Melodie, daß der feinen Pfennig von ihrem Einkommen, würde man alles, was Parteibeiträge ein: Alt- Warthau, socialdemokratischer Verein für A. und Umg. 30,- Deutsche für militärische Zwecke viel weniger zu fie erwerben oder an Renten beziehen, der mobilen Armee Berlin, Beiträge der Wahlkreise: 2. Kreis 500,-( darunter Uebersch. bezahlen habe als der Franzose, zum Vorschein. Es ist überliefern, so würde dies für den Moloch man sieht hier, v.„ Wahren Jalob" d. Schröder 4./9. 3,-, Ungenannt d. Leege 1,-, eigentlich unglaublich, daß Männer, die ernst genommen sein wie dieser Ausdruck nur zu sehr gerechtfertigt ist Süd 2,-, Bierprozente Tischlerei v. Book u. Schacht d. Körner 12,-). wollen, mit solchen Taschenspieler- Kunststücken aufzutreten nicht genügen! " noch 3. Kreis 500.-. 4. Streis Südost 1000,-( darunter Statflub nicht verachten. Zunächst wäre es doch überhaupt ein Fünfzig 5, G. 5,-, Bierprozente der Tischlerei Pook und Skandal, wenn der Deutsche, trotzdem sein Land 1871 über Strieg notwendig sind, herschaffen will. Zunächst läßt Hören wir nun, wie Renauld die Schätze, die für den Schacht, Lausitzer Blaz 14/15 12,-. Geburtstagsfeier von Fr. 5 Milliarden Franken von Frankreich erhielt und trotzdem er den 120 Millionen Mark in Gold betragenden Kriegs. Wölisch 6,-) 6. Sereis, Schönhauser Vorstadt( für Sept. 11. Cft.) 1500,-( barunter. B. Mister 2,-) 6. Kreis, Wedding n. Oranien- letzteres weitere 1½ Milliarden aufwenden mußte, um die ihm schatz in Spandau aufmarschieren. 120 Millionen Mark burger Vorstadt 800,-.( darunter Stranz- llebersch. bei dem Begräbnis vom Kriege geschlagenen Wunden notdürftig zu heilen, für seine find gewiß keine Kleinigkeit, aber für die Bedürfnisse einer Mobildes Kollegen Winckel durch F. L. Union 14,-.) 6. Kreis, Rosenthaler Wehrmacht in Durchschnitt so viel zu bezahlen hätte als der maching sind sie heutzutage eine Lumperei. Renauld will Borstadt u. Gesundbrunnen 800,-. 6. Kreis, Moabit 313,51. Franzose. Betrachtet man übrigens die Sache genau, so diese 120 Millionen der Reichsbant überweisen, die, da Berlin diverse Beiträge: M. W. 2,-. Reugeld eines an findet man, daß der Franzose, ungeachtet der folossalen deutsche Notenbanken bis zum Dreifachen ihres Vorrates an gefueipten Genossen, überwiesen durch 8. 100,-. 5. D. 10,-. Die beiden Gracchus 2, M. B. 75,- J. 2. 25, Verhältnis nicht mehr opfern muß als der Deutsche. Mark in Banknoten fabrizieren soll. Mit Hilfe dieser„ Transand Schröpfung von 1870/71, für seine Armee und Marine im Metallgeld Noten Herstellen dürfen, daraus 360 Millionen Cigarrenfabrik R. Schulze, Friedrichsfelderstr. 21, 5, Bon den Nach Renaulds Angaben treffen im Deutschen Reich auf den aktion", meint Renauld, könne die Reichsbank, die zu Beginn Klavierarbeitern durch Rosemann 2,- Vortrag von B. durch K. 7. Die Kontobuch- Arbeiter vom Wedding 5,-. Arbeiter der Stopf 15,7 M. für Militärausgaben, in Frankreich 24,8 M. des Krieges überhaupt zur Reichskriegsbank werden soll, reichNeuen Berliner Genossenschaftsbäckerei 20,- Dr. 2. A. 50,- jährlich. Die Präsenzstärke der deutschen Armee beläuft lich eine Milliarde mehr anbieten als im Frieden. Mit G. K., Parteibetrag 1901/02 10,-.. S. 50,-. A. 2. 50,-. sich gegenwärtig auf 638 842 Stöpfe, jene Frank- dieser einen Milliarde wäre nun zu decken: 1. der Hempel 2, M. G. 2- Mitglieder des Verbandes deutscher reichs auf 649 136 Köpfe, da unsre westlichen Nach- Panikbedarf, das heißt jener toloffale Geldbedarf, der Buchdrucker im Vorwärts" 100,-... 1.-. Gutenberg 200,- barn eine stärkere Flotte als wir besigent. Nun dadurch entsteht, daß die die Leute im ersten KriegsMitglieder der U.-Dr. 5,-. Geftörtes Wurstessen 2,50. Braun ist aber wohl zu bedenken, daß Frankreich nur 38 Millionen schreden die Banken und Sparkassen förmlich stürmen, um schweig, durch O. 150,-. Bayreuth, socialdemokrat. Verein 10,- Einwohner, das Deutsche Reich aber 56 Millionen hat, also ihre Depositen und Einlagen zurückzuziehen, daß Außenstände Bern 50,-. Breslau, focialdem. Verein 50,-. Bant- Wilhelmshaven, 3. Quart. 1901 durch N. 109,- Beuthen( Oberschlesien), um die Hälfte volfreicher als das erstere ist. Da jedoch rücksichtslos eingezogen, Stredite ebenso gekündigt werden. Berg- und Hüttenarbeiter 25,-. iv. P. 1, Bamberg, Soli: die aktive Wehrmacht Frankreichs sogar noch etwas 2. Der volkswirtschaftliche Realbedarf, d. h. der vermehrte tarius 5,- Erfurt, Thüringer Arbeiter- Sängerbund 50,-. Erfurt, größer ist als die deutsche, so ist es selbstverständlich, daß Geldbedarf aller Industrien und Handelszweige, deren ProWahlkreis Erf.- Schleusingen- Biegenr. 50,- Frankfurt a. M., durch in Frankreich die finanzielle Belastung für Wehrzwecke pro dukte und Dienstleistungen zu den Kriegsvorbereitungen geden Vertrauensmann 500,- Frankenberg i. S., v. d. Arbeitern der Kopf um die Hälfte höher sein muß als im Deutschen hören und die daher mit Hochdruck arbeiten müssen. 3. Der Tabalarbeiter- Genossenschaft, Filiale Fr. 100,-. Falkenberg( Ober- Reich. Stellt man die Bevölkerungsziffern der beiden staatliche Realbedar f, d. h. jene Gelder, die der Staat zur schlesien) 2. Großenhain, G. 5,-. Gutschdorf bei Striegau, von Länder und die int ihnen Parteigen. 5.-. Görlig, Rckzhl. 111,-, Barteibeitr. 39,-, Sa. 150,-. zutreffenden Ausgaben Mobilisierung der Armee( Transportkosten, Pferde-, ProviantHohenstein- Ernstthal, T. R.-, 50. Sastedt bei Bremen, von Parteipro Kopf Stopf für Kriegszwecke gegenüber. so leuchtet anfäufe 2c.) nötig hat. genoffen 10,- Hanan, Wahlkreis 100,-. Haßfurt a. M., 2. N. dies sofort ein. Für die Bevölkerungsziffern ergiebt sich die Für diese drei Zwecke dürfte aber eine Milliarde kaum 3.- Hamburg, im Monat Oktober im„ Echo" eingegangen 210,85. Gleichung 56: 39= 1,441, für die Kopfbelastungen mehr sein als ein Tropfen auf einen heißen Stein. Königsberg i. Br., Parteibeitrag 100,- Köln a. h., vom Ver- 15,7: 24,8= 1: 1,57. An diesen beiden Gleichungen fann Ferner schlägt Renauld vor, die 412 Millionen Mark, die trauensmann für Köln- Stadt 120,-. Lößnik, von den Nicht man sehen, daß all' die Behauptungen von der relativ ge- im Invalidenfonds ruhen und in inländischen Werten proletariern am grünen Tisch v. 28. 9. 01 27,30. Lahr i. B., Alt ringen Belastung des Deutschen unrichtig sind. Außerdem angelegt sind, im Auslande lombardieren zu lassen, also sie Lübeck, Uebersch. v. d. Unkosten des Parteitags 266,23, fällt beim Zahlen doch auch die finanzielle Lage des hier zu verpfänden und darauf zu pumpen. Da dieser InBarteibeitrag 200,-, Ga. 466,23. Lichtenstein Callenberg 6- jenigen, der sein Geld hergeben muß, ins Gewicht. Daß validenfonds offenbar als eine Art Striegsschatz angesehen München, Gauverband Südbayern, 3. Quartal 79,80. München, Frankreich aber viel reicher ist socialdemokrat. Berein 300,-. München, Waldläufer 5,-. Nürnbergviel reicher ist als Deutschland, ist wird, ist es auch erklärlich, weshalb die armen KriegsAltdorf, socialdemokr. Verein 20,-. Oberlangenbielan, Arbeiter aus bekannt und außerdem beweist es uns Herr v. Renauld veteranen in solch skandalöser Weise abgefunden werden. dem Eulengeb. 100,- Oberstein, Parteibeitr. 3. Quart. 1901 durch selbst, indem er an einer andren Stelle seines Werkes Man wvill den Fonds wahrscheinlich nicht auf . 4,90. Offenburg i. B., Wahlverein Vorwärts 20,-. Piragen eine statistische Tabelle über das mobile Kapital brauchen, um ihn jederzeit als Kriegsschatz zur Hand zu b. Schirwindt, A. 3. 1,30. Ronsdorf, allgemeiner Arbeiterverein der größeren Nationen Europas um die Mitte des vorigen haben. Somit scheinen sich diejenigen, die das Reich mit 25,- Wolfstuhle bei R. 1,-, Genoffe J. H. 2,-, G. W. 1, Jahrzehnts wiedergiebt. Danach betrug damals im Deutschen ihrem Blute kitteten", in der reizenden Situation zu befinden, Sa. 29,- Schwäbischer Zinsgroschen 250,- Schwarzenbach a. S., Reich das mobile Kapital 92 Mill., in Frankreich 82 Millionen. daß sie im verflossenen Strieg ihre Gesundheit opfern socialdemokratischer Verein 2. Rate 5,-. Stuttgart, G. 11. 10, Somit treffen in Deutschland auf den Kopf 1640 M., in mußten und für den künftigen auch noch zu hungern Solingen, durch den Kreisvertrauensmann 50,-( darunter vom Frankreich hingegen 2100 m. Bollsverein i. Solingen 10,- Parteigenoffen aus Grafrath 10,-) möglich die Beschwerden gegen den Militarismus in DeutschFrankreich hingegen 2100 M. Und schließlich kann man un- haben. „ Vorwärts", 3. Quartal 1901, 14 080,40. Württemberg 100, Weimar, vom Begräbnis am 19. 10. durch E. 5,- Weißwasser land dadurch zurückweisen, daß man feststellt, in einem andren Staate sei ebenfalls und vielleicht noch stärkerer Anlaß zur Beschwerde. Vernünftigerweise wird hierdurch nur bewiesen, daß der Militarismus ein internationales lebel ist und international bekämpft werden muß! 10,. 9. 8. 2000,-. Berlin, den 7. November 1901. Für den Parteivorstand: A. Gerisch, Kreuzbergstr. 30. Es wird uns geschrieben: Alt- ringen " Weiter empfiehlt Renauld die Erhöhung der Steuern, wobei er eine Reihe von Beispielen bringt, wie andre Staaten in früheren Kriegen die Stenerschraube an gezogen hätten. Alle diese Exempel sind aber hinfällig, denn in keinem diefer Feldzüge wurden 12-15 Proz. der Bevölkerung zu den Waffen gerufen. Es tamen höchstens 4 Proz. zur In einem weiteren Abschnitt seiner Schrift bemüht sich Einziehung. Daher ist es klar, daß in keinem dieser Kriege der Verfasser die Kosten. eines zufünftigen die Not unter dem nicht kämpfenden Teil des Krieges zu berechnen, wobei er fich enge an die Voltes auch nur annähernd so groß war, wie Ein Militarist gegen den Militarismus. Soften des des letzten deutsch französischen Krieges hält. sie im Zukunftstrieg werden wird, wo Millionen von Leider passieren ihm dabei zwei Frrtümer, von denen der Familienvätern der Trommel werden folgen müssen und das eine dem Nationalötonomen und der andre dem wirtschaftliche Leben völlig daniederliegen muß. In einer In Bayern lieben es einzelne pensionierte Stabsoffiziere, Oberst en nicht hätte passieren sollen. Zuerst vergißt Renauld folchen furchtbaren Leidenszeit auch noch die Steuern erhöhen zu in ihren alten Tagen noch die Universität zu besuchen, den die Preissteigerung, die feit 1870 auf den meisten Gebieten wollen, wäre ein etwas gewagtes Experiment und zwar umsomehr Doktortitel zu erwerben und dann die eben gewonnene eingetreten ist, und zweitens denkt er nicht daran, daß der als das deutsche Reichssteuersystem auf der Belastung der Weisheit sofort in selbstverfaßten Büchern wieder aus- Seekrieg 1870/71 gar keine Rolle spielte, während un entbehrlichsten Lebensmittel beruht. zutramen. So erscheint jetzt der Pionieroberst Dr. von Re- in eincm fünftigen Kriege auch die Marinen ein Wort mitsprechen Wesentlich sympathischer und auch eher durchführbar ernauld, der an der Münchener Universität Nationalökonomie werden. Und bei den horrenden Summen, die moderne scheint uns der andre Vorschlag, den Renauld von dem absolvierte, mit einer Schrift„ Die finanzielle Mobil- Striegsschiffe vorstellen, dürfte eine einzige Seeschlacht, auch Münchener Universitätsprofessor v. Mayr übernimmt, nämlich machung der deutschen Wehrkraft" auf dem wenn sie nicht übermäßig groß ist, allein einen Material die Einführung einer allgemeinen Einkommensteuer als ReichsPlan. Trotzdem das Werk im Grunde nur ein sehr fleißiges schaden von über 100 Millionen verursachen. Daher muß Kriegssteuer für Einkommen über 3000 M. Wir stehen Sammelsurium von einschlägigen Veröffentlichungen andrer das Resultat, zu dem Renauld gelangt, nämlich daß der nicht an, diese Maßnahme wärmstens zu empfehlen, dieNationalökonomen und Statistiker vorstellt, ist es dennoch ein Zukunftsfrieg pro Kopf der aufgebotenen Wehrmacht und pro weilen sie den Chauvinismus der besitzenden Kreise, ihre gutes Hilfsmittel im politischen Kampf. Denn ohne es zu Tag 6 M. fosten wird, als viel zu niedrig bezeichnet Sucht nach Kolonialabenteuern wesentlich dämpfen würde. wollen, hat Renauld indirekt eine vernichtende Kritik des werden. Aber trotzdem Renauld mit zu geringen Kosten Militarismus geschrieben. Namentlich die Bekämpfer des rechnet, sind die Schlußzahlen, die er findet, genügend hoch, Militarismus finden in dem Buch ein wertvolles Zahlenmaterial. um den Wahnsinn der heutigen Kriegsrüstungen von neuem zu beweisen. Die deutsche Streitmacht verschlingt in mobilisiertem Zustande täglich.. 61,05 Millionen Mart monatlich 1845, jährlich 22 Milliarden Mark. " 7 Eine fernere Goldquelle für das Danaidenfaß des Zukunftstrieges sieht der Verfasser in den freiwilligen Beiträgen. Wer unsre Prozentpatrioten, die dem lieben Vaterland Geschützrohre und Panzerplatten teurer liefern als dem Ausland, fennt, wird sich hier eines Schmunzelns nicht erwehren können. Für den Drei und Zweibund stellen sich die Dinge wie die Anleihe, den Pump. In Betracht kommt hier das Dreibund Zwetbund 120 Millionen 105 Millionen 3100 täglich monatlich jährlich 3600 Als Hauptmittel aber, mit dem die für den Krieg nötigen Milliarden herbeigeschafft werden sollen, preist auch Renauld In- und Ausland. Was das letztere betrifft, so empfiehlt Renauld, da auch die andern friegführenden Staaten den Kredit ihrer Länder beanspruchen werden, sich schon im Frieden sicherzustellen und finanzielle Bündnisse mit Ländern, die voraussichtlich nicht in einen europäischen Strieg verwickelt werden können, abzuschließen. Renauld sagt es zwar nicht, aber es ist selbstverständlich, daß hier hauptsächlich die Vereinigten Staaten ins Gewicht fallen. Wenn fomit die amerikanischen Milliardenprozen nicht wollen, kann Zunächst berechnet Renauld, wie hoch die Kriegs stärken der Armeen des Dreides Drei- und Zweibundes in den Jahren 1920-1922 fein werden. Das Deutsche Reich wird im im Jahre 1922 über 4.884 000 aus. gebildete und über 5 361 000 zum größten Teil unausgebildete Mannschaften verfügen, also in Summa folgt: über 10 245 000 Mann! Dem gesamten Dreibund fiehen zur Verfügung 8 204.000 ausgebildete, 9330 000 zum größten Teil unausgebildete Mannschaften, im ganzen also rund 17 500 000 Köpfe. Die Gesamt- Wehrtraft des Zweibundes beläuft sich an ausgebildeten Soldaten auf 10 495 000, an zum größten Teil nicht ausgebildeten Mannschaften auf 9 660 000 Stöpfen, in Summa 37 Milliarden 43 Milliarden. rund 20 Millionen. Die Zahlen sind durchaus nicht zu Um die für das Deutsche Reich nötigen Summen richtig hoch errechnet, ja sie sind wohl, da bis zum Jahre 1922, zu charakterisieren, sei angeführt, daß Renauld das jährliche eben das großmächtige Deutsche Reich keinen Krieg führen. wenn bis dahin das System der stehenden Heere noch nicht deutsche Volkseinkommen auf 18 Milliarden fchätzt. Somit Daher auch die Liebäugelei mit der großen über abgeschafft ist, gewiß noch etliche Militärvorlagen zu ver- übersteigt der Tagesbedarf der mobilisierten deutschen Wehr feeischen Republik, die dem deutschen Absoluzeichnen sein werden, zu niedrig. Aber immerhin beleuchten sie macht das durchschnittliche tägliche Gesamteinkommen des tismus eigentlich doch im Grunde des Herzens verDie Tollheit des Militarismus vortrefflich. deutschen Volkes um 12 Millionen, der Monatsbedarf haßt sein muß. Aber so rächt sich eben die Tollheit der land. Millionenheere: Man spannt alle Kräfte an, um zwungen, die türkische Regierung durch eine Flottenlundgebung davon segungen für den Bezug der Beihilfe entsprechen, gegenwärtig dem Ausland Trok bieten zu können und zu überzeugen, daß die Anerkennung der französischen Ansprüche eine aber noch nicht in den Genuß derselben gelangen könnten. Erst gerät dabei doch in die größte Abhängigkeit vom Aus- unvermeidliche Notwendigkeit sei. Wenn das Pariser Kabinett diese wenn eine Reihe weiterer Abgänge von Bezugsberechtigten erfolgt Gelegenheit ergreife, von der Pforte gleichzeitig die Erfüllung ihrer sei, könnten auch diese Leute in den Genuß der staatlichen Beihilfe Mag das Werk des Herrn Obersten auch viele Schwächen religiösen Einrichtungen im Orient zu beaufpruchen, so könne dies Verpflichtungen gegenüber Frankreich insbesondere hinsichtlich der gelangen. haben, es giebt doch ein ungefähres Bild von den finanziellen nicht mit Recht als willkürliche Ausbeutung der Situation, Man wird zugeben müssen, daß nach dieser amtlichen Klars Schwierigkeiten des Zukunftskrieges. Und vor allem bietet sondern eher als ein Aft politischer Weisheit betrachtet werden, stellung des hier in Frage stehender Einzelfalles für uns nicht der es, ohne es zu wollen, den Gegnern des Militarismus ein wodurch die Wiederholung peinlicher Auseinandersetzungen mit der mindeste Anlaß vorliegt, von unsren Bemerkungen über das Elend nicht zu verachtendes Rüstzeug. Pforte späterhin vermieden werden dürfte. Schließlich wurden die der deutschen Kriegsinvaliden- Versorgung auch nur das mindeste dentlichsten Versicherungen erteilt, daß Frank- zurückzunehmen. Es ist eines Kulturvolkes, das Millionen und reich sich durch den Berliner Vertrag gebunden Milliarden für Hunnenzüge und uferlose Flottenpläne übrig hat, erachte, woraus gefolgert wird, daß eine dauernde Be- gewiß unwürdig, wenn die einzige Hoffnung seiner erwerbsunfähig segung Mytilenes ausgeschlossen sei." Politische Ueberlicht. Berlin, den 8. November. National Pharifäcr. Zu einer großen Protestbewegung" gegen Chamberlain erregt sich der Studenten und Kriegervereins- Patriotismus. Bereits haben Professor Adolf Wagner, der zu jeglicher Mode Bereite, und Generallieutenant v. Boguslawski, der in allen chauvinistischen Dingen voranlärmende Militärschriftsteller, der Bewegung ihren Segen erteilt und in vielen Orten werden Versammlungen veranstaltet, in denen mit alldeutscher Lungenkraft die Lüge des englischen Ministers zurückgewiesen wird, durch die Deutschlands Ehre schwer betroffen fein foll. et. we Unendlich groß ist die Schmach Englands und tausendmal berechtigt ist zorniger Protest gegen die Missethaten in Südafrika. Jedoch gerade die jetzt laut für die deutsche Ehre Lärmenden haben am wenigsten die Legitimation ihres hohlen Protestes. Hohl und innerlich unwahr ist dieser Protest, denn jene Leute haben bei uns in Deutschland selbst die Politik der kolonialen Eroberungen und imperialistischen Ausdehmung gepflegt, die das Gefühl der Humanität erstickt und die Verachtung von Recht und Menschlichkeit erzeugt. Eine noch bestimmtere Versicherung, daß Frankreich ernstlich gewordenen ehemaligen Krieger in dem möglichst raschen und zahlbeabsichtige, sobald als möglich Mytilene wieder zu räumen, reichen Abgang" ihrer Leidensgenossen besteht, damit sie endlich foll nach dem offiziösen französischen Depeschenbureau der Minister selbst in den Genuß der färglichen Unterstützung gelangen können. des Aeußeren, Delcassé, dem Sultan gegeben haben. Die„ Havas" Meldung besagt: Freges Nachfolger. Noch hat der unerseßliche erste Vicepräsident des Reichstages feine bestimmte Erklärung gegeben, daß er durch Die Pforte teilte mit, sie habe beschlossen, die verschiedenen seinen Rücktritt das Parlamentsleben der durch ihn reichlich gelien, die veridie Forderungen Frankreichs zu erfüllen. Der Minister des Aus- spendeten Komik berauben wolle. Aber die konservative Presse wärtigen, Delcaffé, enviberte, io bald der französischen scheint dieſen Rücktritt Regierung der Befehl des Sultans zugegangen fündigt bereits der für sicher zu halten, denn die„ Schleſ. Ztg." " for Mail" nummehr im Aegäischen Meer konzentriert. Die englische Mittelmeerflotte ist nach einer Meldung der„ Daily Das Kriegsschiff Formidable" ist mit dem Prinzen Battenberg * ain Deutsches Reich. Nachfolger an. Das werde wahrscheinlich der sein werde, durch welchen der Beschluß der Abgeordnete Graf Udo v. Stolberg sein. Pforte ratifiziert wird, werde das französische Chamberlain hatte zur Entschuldigung der völkerrechtswidrigen Geschwader Mytilene berlaffen." Die Reichstags- Ersatzwahl im Wahlkreise Wittenberg= Da nun nach einer weiteren Meldung die Pforte den fran- 20. Dezember angesetzt worden. und unmenschlichen Kriegführung Englands in Südafrika sich zösischen Forderungen in allen Punkten nachgegeben haben soll, Schweinig, dessen Vertreter Dr. v. Siemens war, ist auf den darauf berufen, daß es in andern Kriegen auch nicht nämlich in Sachen Lorandos, Tubinis, in der Quaisfrage, wegen der Die polnische Reichstags- Fraktion gedenkt sofort nach Beginn glimpflich bergegangen sei; neben den Kriegen andrer Staaten Sümpfe von Adabazar, ferner bezüglich der Anerkennung und des der Barlamentssession eine Interpellation einzubringen wegen hatte er den deutsch- französischen Krieg von 1870/71 erwähnt. Aufbaus von Schulen, Spitälern und Wohlthätigkeitsanstalten, so teit in politischen Prozessen, so beim Landgericht Gnesen, des systematischen Ausschließens der Oeffentlich= Nun bedarf es kaum der Erörterung, ob dieser Entschuldigungs- dürfte ja nach den Versicherungen der französischen Regierung die zuletzt beim Prozeß des Geistlichen Storadi wegen Schenkung eines versuch des englischen Blut- und Eisenministers irgendwelche Berechtigung hat. Es mag ohne weiteres als zweifellos gelten, daß zurückziehung der Flottendivifion baldigst bevorstehen. Muttergottesbildes an einen Reservisten usw. dieser Versuch unberechtigt war, daß wirklich die jetzige englische des Protektorats, die vordem nicht den Gegenstand zur Wehr gegen die Verfolgungen ihrer Nationalität ſezen zu Es fragt sich nur, ob Frankreich, das ja auch die Frage Ueberhaupt scheinen die polnischen Ageordneten sich fräftiger Striegführung weit grausamer ist als die deutsche Striegführung eines Notenwechsels mit der Pforte gebildet hatte, unerwartet wollen. Reichstags- Abgeordneter v. Dziembowski hat, wie 1870.71. Wird deshalb die große Protestbewegung". ernster als sie ist und weniger lächerlich als u einem Konfliktspunkte gemacht hatte, nicht noch nene Beschwerde- gemeldet wird, einem Juterviewer des Petersburger Kraj" gegensie ist? punkte entdecken wird, um die Abberufung des Geschwaders zu verder über folgendes geäußert: Die polnische Opposition, zu Die stürmisch Protestierenden bieten ein Schauspiel, das nicht zögern. Versichert wird übrigens, daß wenigstens Millerand der die Fraktion durch die Polenhetze gedrängt werde, müsse energisch und standhaft durchgeführt werden. Von der der Komit entbehrt. Sie entrüsten sich gegen Ausschreitungen des dem Unternehmen unsympathisch gegenüberstehe. bloßen Abwehr sollte zur Angriffspolitik übergegangen Strieges, während sie den Krieg selbst verherrlichen. Sie entwerden. Bei der Budgetdebatte müsse die polnische Frage auf rüsten sich über das besondere Maß von Grausamkeit, das England breitester Grundlage erörtert und, durch Verständigung mit befreundeten in der Unmöglichkeit, die Boeren niederzuzwingen, aufwendet, und Barteien, mindestens ein Tag der Polendebatte gewidmet werden. Die Anträge und Interpellationen in polnischen Angelegen fie schmähen, daß ihr eignes Thun in Vergleich zu diesen Grausam- an Bord in Malta angekommen. heiten sollen häufiger werden. Mit andren Parteien, welche die feiten gesetzt werde; aber sie selbst opfern dem Geist der Unmenschlichkeit und Brutalität, der der Urgrund ist aller Kriege. polenfeindliche Politik der Regierung gleichfalls mißbilligen, foll Fühlung gesucht und den Rednern der verschiedenen Fraktionen reichDas Elend der Kriegsinvaliden: Versorgung. liches Beschwerdematerial zur Verfügung gestellt werden. lleber den Die im Vorwärts" fürzlich erfolgte Veröffentlichung eines vom polnilch provinziellen und nationalen Gesichtspunkt müsse die Ministerium für Elsaß- Lothringen ergangenen Be Welt zu zeigen, daß das allgemeine Gerechtigkeitsgefühl dringend Fraktion hinauskommen. Es gelte, ganz Deutschland, ja der ganzen scheides, in dem einem erwerbsunfähig gewordenen Kriegsteilnehmer erheische, daß mit dem System der Polenverfolgungen gebrochen von 1870/71 auf sein Gesuch hin mitgeteilt wird, daß ihm zur Zeit werde. Den Forderungen des tief erbitterten polnischen Volkes eine Beihilfe aus staatlichen Mitteln nicht geleistet werden könne, müßten feine Abgeordneten Rechnung tragen.d weil die bezüglichen Fonds erschöpft und außerdem vor ihm noch eine Reihe anderer Bewerber vorgemerkt seien, hat einer Reihe von Aus Gelsenkirchen wird gemeldet: In einer auf dem hiesigen Zur Bekämpfung der Tpphusepidemic in Gelsenkirchen. Generallieutenant v. Boguslawski ruft zum Protest gegen regierungsfreundlichen Blättern, darunter der Münchener AII- Landratsamt stattgehabten Konferenz. Düsseldorf, ein Veran welcher u. a. a. die Chamberlain in demselben Blatte auf, das die Bestialitäten eines gemeinen Zeitung" und der Straßburger Post" 2c. Regierungspräsidenten von Arnsberg und Düsseldorf, ein VerPeters geschützt hat. Er entrüstet sich über den Völker- und Kriegs- Anlaß zu allerhand zweifelnden Bemerkungen über die treter des Regierungspräsidenten von Münster, ferner die Landrechtsbruch Englands, nachdem er vor wenigen Tagen den Völker Begründung der von uns aus den thatsächlichen Feststellungen des räte von Gelsenkirchen, Bochum, Essen und Recklinghausen, die und Kriegsrechtsbruch, den Deutschland in China be- behördlichen Schreibens gezogenen Schlüsse gegeben und sie den Bürgermeister voit Gelsenkirchen und Bochum sowie Verging, beschönigte! Wunsch nach einer amtlichen Klarstellung des Falles aussprechen treter der Medizinalbehörde, der Bergbehörde und der Knapplaffen. Die letztere ist jetzt in der regierungsoffiziell bedienten schaft teilnahmen, wurde das Statut für die im hiesigen Bezirk zu Straßburger Korrespondenz" erfolgt, aber keineswegs Beitung" soll sich das Institut über die ganze Bochumer Knapperrichtende Seuchen wache vorberaten. Nach der„ Gelsenkirchener im Sinne der genannten Ordnungsblätter ausgefallen. Der amtschaft erstrecken. Die definitive Erledigung des Statuts ist einer liche Moniteur konstatiert zunächst, daß es sich im vorliegenden Falle späteren Bersammlung der Beitragleistenden vorbehalten. Für das unt einen Teilnehmer am Feldzuge von 1870/71 handle, der erste Jahr sind 30 000 m. veranschlagt, jedoch glaubt man, daß in zwar nicht im Kriege selbst invalide geworden sei, sich aber den folgenden Jahren die Kosten höher sein werden. Keine dauernde Besetzung Mytilenes? zur Zeit vegen dauernder Erwerbsunfähigkeit int unterFrankreich ist lebhaft bemüht, den Argwohn zu zerstören, als stügungsbedürftiger Lage befinde. Aus Sachsen wird uns geschrieben: Die sächsische Regierung Für Invaliden dieser Art hat nach dem Beispiel andrer Bundesstaaten amtliche Erhebungen bedeute seine Besetzung der Häfen und Zollämter der Insel Mesbos feien vom Reich an Elsaß- Lothringen jährlich 81 600 M. über die industrielle Lage Sachsens und die Arbeitslosigkeit aus eine dauernde Occupation der Insel. Wie den übrigen Regierungen, überwiesen, das find die Mittel zur Unterstügung von geordnet. hat sie auch der deutschen Regierung am Donnerstag durch den Bot- 680 Invaliden mit je 120 M. pro Jahr. Da in Elsaß- Lothringen Vielleicht beabsichtigt die sächsische Regierung, das Ergebnis dieser schafter Marquis v. Roailles eine Cirkularnote überreicht, über deren auch solche Striegsteilnehmer zum Bezug dieser Beihilfe berechtigt Erhebungen in dem Strauß zu verwenden, den sie demmächst in Inhalt folgendes mitgeteilt wird: seien, die auf französischer Seite gefochten haben, und über diese der zweiten Kammer gegen die Konservativen wird ausfechten " Das Rundschreiben besagt, daß Frankreich, obwohl es bestrebt keine zuverlässigen Stammlisten beständen, so seien die den Be- müssen. Denn die Regierung wird reichliche Mühe haben, sich gegen ſei, feinen Streit mit der Türkei zum Austrag zu bringen, teine rechnungen für die jährlichen Zugänge zu Grunde gelegten Ziffern die bald nach Eröffnung des Landtags zu erwartende konservativEroberungen im Schilde führe. Die gegenwärtige Aktion agrarische Interpellation zum Bolltarif zu wehren. jei notwendig gemacht worden durch die Haltung der Pforte, welche sehr ungenau. Daher komme es, daß zur Zeit über die offiziösen Erklärung, die dieser Tage durch die sächsische Presse die Langmut und Mäßigung des Pariser Kabinetts als Schwäche etats mäßigen Mittel hinaus allein in Elsaßging, wurde die Politik der Regierung als eine solche beauslegte und es beständig vermied, die Erfüllung der französischen Lothringen nicht weniger als 24 Personen zeichnet, die„ den Abschluß von Handelsverträgen anstrebt, Forderungen rückhaltlos zu versprechen. Frankreich sei pofitiv ge- vorgemerkt feien, die den gesetzlich vorgeschriebenen Voraus- bei denen Industrie und Landwirtschaft gleichmäßigen Schutz Die eifrigen Schergen des Chamberlainismus im eignen Lande haben nicht das moralische Recht, gegen den Chamberlainismus des Auslandes zu protestieren. Nur reine Hand kann unreine Politik züchtigen und sie übt ihr Züchtigungswerk gegen die Chamberlains aller Staaten. Lassalles Briefe an Mary. Teurer Freund! Ich muß endlich dazu übergehen, Dir ausführlichen Bericht zu erstatten. Du weißt, daß wir während Deiner Anwesenheit beide von der Unterstellung ausgingen denn nie vermag man ja die ganze Perfidie der preußischen Regierung im voraus zu berechnen, durch die Anmestie sollte der durch die forcierte zehnjährige Abwesenheit entstandene Verlust des Indigenats ausgeglichen sein. Wir rechneten hierauf so fest, daß wir gerade es für faktisch fanden, in den Briefen an Zedlitz dies als zweifelhaft hinzustellen, um über den speciellen Anstand in unsrem Falle hinwegzukommen. In jener Unterstellung nun hatte ich und konnte ich die gute Hoffnung haben, daß es mir gelingen würde, über den besonderen Haken in Deinem Falle himvegzuhelfen. " " " In einer scher, mindestens nicht royalistischer Natur seien; selben erhalten hatte, ließen es mir als eine Möglichkeit erdaß er fest entschlossen sei, nicht einen Einzigen zu naturalisieren, scheinen, vielleicht den Obertribunalspräsidenten Bornemann, der noch diese Gesinnungen habe, und daß er daher auch in Deinem und Professor Gneist, und mit diesen Unterschriften dann eine Falle teine Ausnahme machen könne. Ich erzählte daher Menge andrer Richter und Profefforen juris sofort Stein 2c., Zedlig habe Dir wegen politischer Bescholtenheit" zu bestimmen, ein juristisches Gutachten zu unterschreiben, die Naturalisation verweigert. Zwei Tage darauf reiste ich nach welches ich meiner Eingabe an Schwerin beifügen wollte, und ihm Breslau, wo ich drei Wochen blieb. Als ich ca. den 20. Mai so noch mehr Schreck und Respekt vor den Folgen einer Publikation wieder zurückkam, fand ich folgende zwei Nova*) vor: 1. hatte einzujagen 2c. 2c. 2c. Stein die Nachricht über Dich mit der politischen Bescholtenheit in Ich sage durchaus nicht, daß dies 3 dies sicher geholfen hä geholfen hätte, daß ich verschiedene Blätter, aus denen sie wieder in andre überging, ver- das legtere die Gutachten zu stande gebracht hätte. Aber es breitet, so daß es ausiah, als habe Zedlig in dem Reskript selbst wäre doch möglich gewesen und ich hätte mich 77 mal auf den Kopf die politische Bescholtenheit als Hindernis angeführt; 2. Hatte Hirse- gestellt und alles in Bewegung gesetzt, und dann wäre die Sache menzel infolge des abschlägigen Bescheides an Stein für eine doch eklig für Schwerin gewesen. Stammerinterpellation agitiert; der Abg. Senfft hatte sich zu dieser Aber einmal in der Kammer in matschiger und elender Weise entschlossen, und hatte infolge jener Zeitungsnachricht der Juter zur Sprache gebracht, war cs flar, daß die Sache dadurch nur ver pellation nun auch das zweite Alinea gegeben: ob die Staatsregies dorben sei, und daß, wenn einmal die Minister in den Kammern rung, falls sie annehme, das Judigenat sei durch zehnjährige Ab- eine Erklärung uns entgegenstehenden Jubalts abzugeben den wesenheit verloren, den Amnestierten für den Fall der von ihnen ver: Mut gefunden hätten, nichts in der Welt sie mehr von derselben langten Naturalisation, Beschottenheit im Sinne des Gesetzes vom herunterfriegen to me. So that ich denn noch was ich konnte, lief 31. Dezember 42 entgegenzusetzen beabsichtige. zu Waldeck, dem Geheimen Oberjustizrat Friedberg und fand mich Diese Interpellation sollte einige Tage nach meiner Rückkunft am Tage der Interpellation mit meinem Cousin Julius in der statthaben. Die Nachricht davon berührte mich mit sehr gemischten Sammer ein. Was ich vorausgesehen hatte, geschah. Die Inter Gefühlen, viel mehr unangenehm als angenehm. Wurde die Juter- pellation war das elende ste und widrigste Schauspiel, das pellation in energischer Weise gemacht, so war klar, daß sie eine ich jemals erlebt. Die- Dir bekannte Erlärung des Justizsehr gute Wirkung haben konnte. Wurde aber nicht gejagt, was zu ministers Vermuth, die es den Verwaltungsbeamten überläßt, fagen Pflicht war, wurde die Sache in der gewöhnlichen labbrigen Bescholtenheit im individuellen Falle zu finden, wo sie Kammerweise behandelt, wie leicht vorauszusehen, so war mir nur wollen, wurde von der Kammer lebhaft beklatscht ich mußte mich dadurch geschadet. Denn so schwer mein Stand auch war, so hatte mit Gewalt zurückhalten, nicht einen benachbarten Tintenspicer ich doch noch große Mittel in der Hand. Ich konnte in der juristisch- den Kerlen an den Kopf zu werfen, und floh, um der Versuchung zweifellosesten Weise nachweisen, daß durch die Amnestie das In- besser zu widerstehen, eiligst aus dem unsauberen Ort, meinen Staub und daß, selbst wenn von den Schuhen schüttelnd. Naturalisationsgesuch den Bescheid, es könne demselben nicht statt dies nicht der Fall, jeder, der wie --*) Interpellation war die Sache gründ gegeben werden, weil es an den Vorbedingungen des Gesetzes vom Naturalisation infolge der Amnestie Hergekommen sei, einlich verfahren, und 31. Dezember 1842 mangle." Ich stürmte zu Zedlitz. wütender als erworbenes( Recht auf Naturalisation habe; daß politische machen. Blieb nun nur noch der Weg der Güte übrig. ich mich in Jahren gewesen zu sein erimere! Diese Scene für die Bescholtenheit gar nicht existiere; daß, existiere sie, sie grade Ich hatte hierauf noch zivei Unterredungen mit Zedlig. Zedliz Götter werde ich Dir einmal gründlich schildern. Es tam io weit, amnestiert sei, und endlich, daß der bescholtene Lebenswandel" des aber blieb dabei, er, mit seinem Willen, werde einen daß Zedlig auf die in das Bureau führende Thür zusprang, sie mehr Gesetzes vom 31. Dezember nur auf den Privatwandel naturalisieren, der keine royalistischen Gesinnungen habe. Sonst würde er wegen eines einzelnen galles nicht so inträtabel ſein unt nachgeben. Aber dann sei ein Präcedenz da, auf das sich alle berufen könnten. Aber kurz nach Deiner Abreise traten zwei Ereignisse ein, welche die Grundlage meines Kaltüls vollständig untergruben. Zuerst der Bescheid an Stein, welcher negativ und ganz entgegengejezt dem war, welchen ihm Verkenfeld im Entwurf vorgelejen. Hier wurde das Princip aufgestellt, daß auch alle bloß zehn Jahre abwesenden Flüchtlinge als Ausländer zu betrachten seien. Dies war ein Todesstoß für meine Hoffnungen. Ging die Regierung so weit in der Juterpretation der Amnestie, so war meiner Hoffnung der Hals gebrochen, meinen Berechnungen die Unterlage entzogen. Dazu kam, daß, wie sich sehr bald in der Folge zeigte, P. nur noch der Schatten der Maria" war, und selbst aufs äußerste bedroht, allen Einfluß zeitweilig verloren hatte. So erhielt ich denn auch Ende April von Zedlig auf Dein digenat eo ipso wiedergegeben je Du, zum Zweck der Durch diese auf dem Wege der Rigueur nichts mehr zu einstieß als öffnete, und den Geheimen Rat Lüdemann zu Hilfe beziehe, und nichts mit politischer Bescholtenheit zu thun habe, die rief. Lüdemann wurde es übrigens auch sehr bald unheimlich, jedenfalls damals noch gar nicht existierte, sondern erst 1847 und er entwich bei der ersten Möglichkeit, die er hatte. Die erfunden worden ist. Ich hatte beschlossen, ein non plus Scene mit Zedlitz dauerte eine Stunde. Sie ging vom ultra**) von flammender Energie und juristischer Schärfe Fortissimo bis wieder in etivas moderatere Tonarten und als Beschwerde an den Minister des Innern zu richten, die ganze schloß endlich ohne Resultat. Ich hatte Zedlitz vorgehalten, daß Lüge und den elenden Verrat so einschneidend und vernichtend alle Bedingungen des Gesetzes vom 31. Dezember 42 in Deinem nachzuweisen, daß Schwerin doch vielleicht noch Angst vor der Falle vollständig erfüllt seien, und daß also er mit jenem Sage Veröffentlichung gehabt hätte. Die Beziehungen, in die ich durch höchstens auf die Nr. 2 des§ 7:„ bescholtenen Lebenswandel" an mein Rechtswerk getreten war und die Briefe, die ich infolge desspielen könne. Zedlig hatte mir sofort eingestanden, daß dies auch sein wahrer und alleiniger Grund sei, daß er diese Bescholtenheit in Deinen Gesinnungen erblicke, welche republikani- l *) Neuigkeiten. ** Aeußerstes Maß. Das einzige Kompromiß. zu dem ich es mit ihmi brachte, war, daß er mich autorisierte, dem Minister zu sagen: sein einziger und alleiniger Grund, Dir die Naturalisation zu ver weigern, sei der, daß Du republifauische, mindestens keine royalistischen Gesinnungen habest, und daß er auf Wort und Loyalität sich verpflichtete, wenn er vom Minister infolge einer Beschwerde zum Bericht aufgefordert *) Ein vom Herausgeber fortgelaffenes Kraftwort. finden". Diesem nichtssagenden Gerede wurde dann für die Am nächsten Morgen, also am Freitag, fuhr Lieutenant Blasto- Jendlich auf der Tribüne erschien, durchbraufte ein mächtiger Jubel Agrarier noch die Drohung hinzugefügt:„ Sollte man vergessen, wiß zu seinem Bolterabend nach Deutsch- Eylan. Man kann es ihm der Begeisterung den Saal, der sich weit hinaus auf die daß Sachsen mit seiner Industrie steht und fällt, so ist dies gewiß glauben, wenn er versicherte, von den Vorgängen des legten Straße und in die Nebengassen fortpflanzte. Kein Eude fehr wertvoll für möglicherweise sich anbahnende Abends am nächsten Morgen nichts gewußt zu haben. In Deutsch wollten die Hochrufe nehmen und der Vorsitzende mußte erst parteipolitische Umwälzungen." Eylan war alles zur Feier des Polterabends vorbereitet, auch lange die Glocke schwingen, ehe Bebel dazu kam, dem Einz Mit Verlaub, das ist zu schlau! Vorausgesetzt, die Landtags: die Gäste waren bereits erschienen, als ein Telegramm agrarier kennten die Stellung der Regierung zu den einzelnen aus Justerburg eintraf, das den Lieutenant Blaskowitz aufdruck ſeiner Persönlichkeit den Eindruck seiner Worte zuzugefellen. Tarifpofitionen genau, wären damit nicht zufrieden und sollten nun forderte, sofort nach Insterburg zu kommen, er sei Je länger er sprach, desto tiefer gerieten die Zuhörer in den zur Mäßigung angehalten werden, dann ist die Drohung mit„ partei- von zwei Offizieren gefordert und müsse wahrscheinlich zauberischen Bann der Worte, die dem Altmeister nur so vom politischen Umwälzungen" geradezu kindisch. Wir segen hinsichtlich den Ehrenhandel sofort ausfechten. Daß Lieutenant Blaskowitz Munde sprühen. Die„ Arbeiter- Zeitung" schildert Bebel als Redner dieser Drohung voraus, daß sie den Nationalliberalen Mut machen zu seiner Hochzeit gefahren, war den Absendern des Telegrammes folgendermaßen: Es ist etwas Urkräftiges in der Beredsamkeit foll zu einer Gegendemonſtration gegen die Agrarier, ſo daß die ſelbſtverſtändlich bekannt. Die Hochzeit wat auf Somabend feſte folgen, nicht nu bas ineffende sort, for the bet Regierung wenigstens Hilfe von einer Seite bekäme, so ist doch an gesetzt. Sie wurde infolge dieses Telegrammes verschoben und zwingende Argument in jedem Augenblick so sicher zur Verfügung eine„ parteipolitische Umivälzung" selbst im äußersten Falle Lieutenant Blaskowitz reiste sofort nach Justerburg. Dort erfuhr er, hat, daß jeder Satz sich tief in das Bewußtsein des proletarischen nicht zu denken. Warum darüber brauchen wir nicht viel zu daß die Lieutenants Hildebrand und Raßmussen den Vorgang gefagen. Die Regierung hat nicht die Führung in den besitzenden meldet und ihn gefordert hätten. Zuhörers einprägt. Was Bebel spricht, ist Socialismus und nichts Klassen, vielmehr die Konservativen. Diese haben darum auch die Nun tagte ein Ehrenrat, ob am Sonnabend oder am Sonntag, als Socialismus. Er preist die praktische Arbeit, den Kampf und die Nationalliberalen an die Wand gedrückt. Die nationalliberalen das ist nicht gewiß, doch ist letzteres wahrscheinlicher. Lieutenant Erfolge der Gegenwart, aber in keinem Augenblick seiner Rede läßt Mollusken sind der konservativen lebermacht gegenüber selbst dann Blaskowitz wollte die Angelegenheit, von der er thatsächlich nichts er den Zuhörer vergessen, daß über all dem das erhabene Eudziel machtlos, wenn sie mit Hilfe einer regierungsseitigen Unterstützung wußte, in der Weise regeln, daß er eine Ehrenerklärung den steht und daß alles mir geschieht um des großen socialistischen eine große liberale Industriepartei austreben würden. Ihre Unfähig beiden Artillerie- Offizieren gegenüber abgab, und die Verletzten Gedankens willen, der die Arbeiterklasse beseelt und ihrem welt feit und Charakterlosigkeit ließe solchen Plan schon in der Entstehung wollten sich damit auch begnügen. Es verlautet sogar, daß einer der geschichtlichen Ringen jenen großen heroischen Zug giebt. Und die scheitern. beiden Artillerie- Offiziere seine Forderung nach richtiger Würdigung Wie denken sich aber die schlauen Offiziösen sonst eine„ partei- der Verhältnisse zurückgenommen hatte oder habe zurücknehmen Wiener Arbeiter verstanden, was Bebel ihnen zu sagen hatte, und politische Umwälzung"? An die zweifellos fortschreitende Kräftigung wollen. Der Ehrenrat entschied jedoch so, dak jauchzten ihm Beifall. Als er geendet hatte, schien es, als ob sie der Socialdemokratie haben sie dabei sicher nicht gedacht. Wenn der Zweikampf unvermeidlich war. Der Brigade die unermeßliche Liebe zur socialistischen Sache, dir in ihren Herzen nicht, wer soll dann die„ parteipolitische Umwälzung" besorgen? Kommandeur, Generalmajor Stamm in Gumbinnen wohnt, auf die Person ihres Verkünders übertragen wollten. Ob er aus dem Krosigt- Prozeß bekannte Divisions- wollte oder nicht, mußte Bebel eine Ausnahme machen und sich, cin tommandeur Von Alten in Justerburg haben von bißchen Personenfultus gefallen lassen. Besonders die Frauen dieser Entscheidung Kenntnis erhalten. Am Sonntagabend kam hatten es auf ihn abgesehen. Eine Genessin überder Pfarrer Blaskowitz mit seiner Frau, ferner die Braut und ein reichte einen mit prächtigen, roter Schleife und GoldInfanterie- Hauptmani, der mit einer Schwester der Braut in Deutsch inschrift geschmückten Blumenstrauß. Die Versammlung war schön Eylau verheiratet ist, nach Justerburg. Süddeutsche Eisenbahntarifreform. Der württembergische und der " Staatsanzeiger" schreibt:„ Zur Herbeiführung einer Verständigung der süddeutschen Bahnverwaltungen über ein gemeinsames Vor gehen in der Frage der Reform der Personentarife sollen noch vor Ablauf dieses Jahres mündliche Verhandlungen stattfinden. Eine Reform der Gütertarife ist von keiner Seite beabsichtigt." Der ,, Gazelle"-Prozeß. " " der Zweikampf stattfinden. Es steht fest, daß von ihnen auch die lange geschlossen, aber Bebel konnte nicht weggehen. Hunderte von Frage erörtert wurde, ob Lieutenant Blastowig nicht feinen Ab- Händen streckten ihm Ansichtskarten entgegen, und wenn sich nicht Kiel, 8. November. Das Urteil im Gazelle"-Prozez wurde chied nehmen solle. Dieser aber, der mit Leib und Seele Soldat schließlich einige Genossen energisch seiner angenommen hätten, wäre gestern abend gegen 9 1hr gefällt. Obermatrose Weiß wurde suchte am Sonntagabend noch durch persönliche Rücksprache eine langsam leerte sich der Saal, es war den Wiener Arbeitern sichtlich war, Ichute diesen Ausweg rundweg ab. Pfarrer Blaskowitz ver er mit dem Unterschreiben lange nicht zu Ende gekommen. Nur von der Anklage des leber Bord Werfens andre Entscheidung herbeizuführen vergeben 3." Geschüßteilen freigesprochen, dagegen dagegen wegen Achtungsschwer, von Bebel Abschied zu nehmen. Auf Wiedersehen!" tönte verlegung, Gehorsamsverweigerung Ist diese Darstellung in der„ National Zeitung" richtig, fo er es ihm aus hunderten Kehlen entgegen, als er sich endlich entschloß, und Beleidigung cines Vorgesetzten zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. scheinen die Offiziere des Ehrenrats sowie insbesondere der aufzubrechen, und mitten durch das Gedränge hindurch den Saal Matrose Groger wurde der Anklage der Bedrohung Brigade- und Divisions- Kommandeur schwer belastet. verließ. mit Begehung eines Verbrechens freigesprochen, wegen Die bürgerliche Presse klagt, wie stets bei derartigen Gelegen Abfassung und Singens eines auf den Kom- heiten, über den Unsinn des Duells. Die Centritmspresse betont mandanten gemünzten Liedes zu sechs Monaten falbungsvoll die Sünde wider die Gebote Gottes. Diese selben Gefängnis verurteilt. Der Obermatrose Genz erhielt wegen Parteien jedoch haben bisher im Reichstag keineswegs das gethan, Achtungsverlegung( Singen des Liedes) drei Monate Gefängnis, was zur Beseitigung des Duells führen würde. Genf, 7. November.( Eig. Ver.) In unfrem Kanton finden während der Wachtmeistermaat Kunze wegen desselben Vergehens mit drei Monaten und Degradation bestraft wurde. Außeram nächsten Sonntag die Wahlen in den Großen Rat Man dringe auf Beseitigung des ungefeylichen Ehrenrates".( Landtag) statt, auf die hin vor kurzer Zeit unfre Genoffen sich ge dem stand noch der Obermatrose Peite unter Anklage, welcher man bestrafe Duellanten als Todschläger, man bestrafe Vorgesetzte, einigt haben. Sie haben 26 socialdemokratische Kandidaten aufdem Matrosen Groger bei der Abfassung des Liedes einige in dem die ein Duell anordnen, als Anstifter zum Verbrechen und das gestellt, von denen die meisten Arbeiter und zwar Angehörige ver Liede dann zur Verwendung gekommene Ausdrücke gesagt hatte. vielbeklagte Uebel ist mit einem Schlage aus der Welt geschafft! Dafür erhielt derselbe drei Wochen Mittelarrest. Wachtmeistermaat Kunze wurde infolge Fluchtverdachts sofort verhaftet. Das Justerburger Duell. leber das Ditell, in dem der Lieutenant Blastowiz das Leben verlor, wird der„ Nat.- 3tg." folgende, wie es heißt, absolut authentische Darstellung gegeben: Ausland. Bebel bei den Wiener Arbeitern. Aus Wien wird uns geschrieben: Schweiz. Wahlen in Genf. schiedener gewerblicher Berufe find; auch ein Privatdocent, Dr. Adrian Wyß, ist darunter, ferner die Arbeitersekretäre Sigg und Schäfer. Die bisherige Zahl der socialdemokratischen Vertreter im Großen Rat betrug 10, insgesamt zählt derselbe 100 Mitglieder, die nach dem Proportionalsystem gewählt werden. Frankreich. 000 008 Zu den Wahlen haben unsre Genossen auch ein besonderes Attionsprogramm aufgestellt, das ungemein wichtig ist und Seit dem Jahre 1894, wo er mit Singer und Gerisch beim viele Intereffen der Arbeiter berührt. Man darf daher deswegen „ Am 1. November sollte in Deutsch- Eylau bei einer Schwester Parteitage weilte, war August Bebel nicht in Wien gewesen. Trosonders gespannt sein auf den Ausgang der Wahlen für unfre wie auch im Hinblick auf die Einigung unsrer Genossen diesmal beseiner Braut die Vermählung des Lieutenants durch einen Bolter dem ist sein Name den Wiener Socialdemokraten ebenso vertraut abend eingeleitet werden. Am Tage vorher gab Lieutenant wie allen im Reiche, und die Herzen der Arbeiter schlagen ihm ebenso Partei. Blaskowitz seinen unverheirateten Kameraden im Kafino die warm entgegen wie überall, wo er sich zeigt, um zu den Arbeitenden übliche Abschiedsbowle. Daß er ſelbſt dabei des Guten zu und Darbenden zu sprechen. Die Mitteilung, Bebel werde nicht bloß man, wie bekannt, mit dem Beschluß auseinander, den Generalstreit Zum Generalstreit der Bergarbeiter. In St. Etienne ging viel gethan hätte, haben seine Kameraden nicht bemerkt; sonst hätten sie ihn nicht allein nach Hause gehen lassen. In am Parteitage sein, sondern auch in einer öffentlichen Versammlung zu vertagen und zunächst nochmals eine flare und deutliche Antwort der frischen Luft scheint jedoch die Bowle ihre Wirkung geübt sprechen, erregte also unter der Wiener Arbeiterschaft begreiflicher- bezüglich der Forderungen der Berglente vom Ministerpräsidenten zu haben, denn als in der Reitbahnstraße die Artillerielieutenants weise Hellen Jubel. Am Kommers hatte Bebels Gefährte, Waldeck- Rousseau zu verlangen. Diese ist beim Generalsekretär Hildebrand und Raßimussen ihren Kameraden Blastowitz trafen, Genoffe Ehrhart aus Ludwigshafen, die Wiener Parteigenossen Cotte eingegangen und ist z. 3. den Provinzial- Föderationen zur ichien er ihnen so schwach auf den Füßen, daß sie beschlossen, ihn der begrüßt und durch seine warmblütige, humorvolle Art die Begutachtung unterbreitet. Die Föderativkomitees befragen wieder Vorsicht halber nach Hause zu bringen. Leider führten sie diese Herzen sofort gewonnen. Bebel aber kennt man, viele erinnern sich die Sektionsvorstände, ob die Antwort als befriedigend, der GeneralAbsicht nicht sofort vollständig aus; sie brachten den kaum seiner noch an die historische Versammlung, wo er mit Friedrich Engelsstreit somit zu unterlassen sei. Die Föderation des Nordens hat die Sinne Mächtigen nur bis in die Nähe seiner Wohnung und glaubten, er würde von dort allein nach Hause finden. Sie waren bereits gesprochen, und so bewirkte die bloße Ankündigung von seiner Rede Umfrage beendet; die Antwort Waldeck- Rousseaus ist als befriedigend nicht anerkannt worden und es ist der formelle Beschluß gefaßt, daß eine nicht unerhebliche Strecke von der Stelle entfernt, an der einen Massenzuzug zum Versammlungslokal, wie ihn Wien, wo man die Berglente des Nord- Departements in den Streif eintreten, sobald sie den Lieutenant Blaskowitz seinem Schicksal überlassen hatten, als in Versammlungen doch Meister ist, schon lange nicht gesehen hatte, derselbe allgemein beschlossen und die Bergleute der übrigen Kohlens ihnen Bedenken aufstiegen, ob sie gut daran gethan hätten, den Wohl kaum ein Drittel der Zuströmenden fand in dem Saale Plag. gebiete die Arbeit verlassen. Kameraden nicht ganz nach Hause zu bringen. Deshalb kehrten der schon zwei Stunden, bevor sich das lebhafte Bild auf der Straße Marseille, 8. November. 1000 Mann. Verstärkung sa fie un und fanden den Lieutenant Blastois faftu berselben entfaltete, fo bicht mit Denschen gefüllt war, daß jeder stel, truppen gehen in der nächsten Zeit nach Tonkin ab, wifi ett Stelle, wo sie ihn verlassen hatten. Augenscheinlich batte er sich ankommende in ein gefährliches Gedränge geriet. Es mußten Lage angesichts des Aufstandes in Laos bedeutend verschlimmert zunächst an ein Haus angelehnt gehabt, und war dann herunter- alle Nebenlokalitäten eröffnet werden, und jedes war sofort, wie die hat. gesunken, so daß ihn die beiden Offiziere in hockender Stellung, Ordner es den Andrängenden preisgaben, auch schon von einer schlafend, an die Mauer gelehnt, antrafen. Sie faßten ihn deshalb Menschenwoge überflutet. Ein Wunsch beseelte die 10 000 Menschen, dampfer Bavarian" ist mit 73 Offizieren und 1223 UnterTruppennachschübe nach Südafrika. Der Transport unter die Arme und suchten ihn emporzuheben. Dabei schlug der Trunkene mit den Armen um sich, ohne im Schlafe zu wissen, wer die da von allen Bezirken Wiens herbeigeströmt waren und nun mit offizieren und Mannschaften nach Südafrika abgegangen. Die Nes ihn angefaßt hatte und gegen wen er sich wehrte. Das ist die Geduld all die Unbilden des Gedränges ertrugen der heiße, gierung beschloß die Entsendung von 16 400 Mann Verstärkung nach Ursache zum Zweifampf! sehnliche Wunsch, den Altmeister Bebel zu hören. Als er dann Südafrika. werde,„ dies, ausdrücklich als seinen einzigen und alleinigen Ver- empfangen, war vom 2. oder 3. September datiert. Ich antwortete weigerungsgrund anzugeben". Dir darauf sofort von Zürich aus, später von Florenz, dann noch Ich ließ mir dies wiederholt und fest versprechen, weil mir dies mals von da durch Albert Mario*)( Hast Du diesen Brief erhalten? doch der unter den Umständen noch beste Boden schien, um bei war Mario bei Dir? warum erwähust Du davon nichts?) endlich Schwerin durchzubringen. zeigte ich Dir von Berlin aus sofort, Mitte Januar, meine RückEhe ich diesem aber schrieb, wollte ich ihn sprechen. Ich fuhr funft, und, woraus Du ersabest, daß ich, und mit Recht, verlegt war, zehnmal zu ihm, ihn verfehlend. Inzwischen Präsidentenwechsel. die Suspension meiner Storrespondenz an, bis ich eine Antwort von Winter wird kommissarischer Präsident. Ich beschließe, es nochmals Dir erhalten. Und trog alledem und afledem, teine mit Winter zu versuchen, ihm aber nicht zu schreiben, um kein Antwort voit Dir. bis zum 28. April. Eine Pause von Novum in die Sache zu triegen, sondern bloß mündlich Rücksprache zu acht Monaten( feit September). Deine Entschuldigungen nehmen. Fahre gmal vergeblich zu ihm. Verspricht mir, die Sache taugen alle nichts! Absoluten Zeitmangel, um einen Brief zu nachzusehen und zu überlegen. Ich komme in acht Tagen wieder, schreiben giebt es überhaupt nicht. Außerdem hatte er bei Dir nicht und er ist zu dem scharfsinnigen Entschlusse gekommen, daß er nicht obgewaltet, denn mein Vetter Friedländer hatte, wie er mir bei den Bescheid von Zedlig umstoßen könnte. meiner Rückfunft aus Italien erzählte, in der Zwischenzeit zwei Briefe von Dir bekommen, und statt deren hättest Du ja besser mir schreiben können. Auf meinen Brief von Mitte Januar mußtest Du ferner, hattest Du noch keine Zeit zu eingehendem Schreiben, sofort mit ein paar Worten antworten, da Du sabest, daß ich mich ärgere. Ebenso wenig taugt Deine von den 10 Pfund hergenommene Entschuldigung etwas. Denn das würde ja auf die Weisheit des Polonius hinanslaufen, daß wir durch das Borgen Geld und Freunde zugleich verlieren, und freilich ist diese Weisheit auch im Allgemeinen sehr richtig. Aber auf uns soll sie doch keine Anwendung finden, old boy**) Nun fahre ich zu Schwerin; erwische ihn endlich. Das war wieder eine Scene für die Götter, die ich Dir mündlich erzählen muß. Resultat: Daß Schwerin mir verspricht, die Sache au den Magistrat zu überweisen. Hält er dies Versprechen, so ist die Sache gewonnen. Denn der Magistrat hat nie etwas dagegen, und in der Ueberweisung liegt schon die Genehmigung der Regierung. Aber ich muß fagen, ich glaube nicht, daß Schwerin sein Versprechen hält andre werden ihn wohl wieder breit schlagen. Nous verrons.*) Dies das Schicksal diefer Angelegenheit. Auf den Paß kannst Du jedenfalls herkommen und wird dies auch auf Deine Naturalisation, wenn sie bis dahin noch nicht entschieden, gut wirken. NB. Natürlich reichte ich nun bei Schiverin vor ein paar Tagen eine schriftliche Eingabe ein, das mündlich Gesagte refapitit lierend. Natürlich werde ich hierauf sobald noch keine Antwort haben. Die Gräfin wollte Dir alle Tage schreiben, ist aber durch Reisevorbereitungen stets verhindert. Sie grüßt Dich und Deine Familie herzlich. Ich dito.. Dein Montag, 1. Juli( 1861) Teurer Freund! * F. Laffalle. Berlin, Bellevuestraße 13, Montag, 2. Juni 62. Wenn ich lenguen wollte, daß ich bis zum Empfang Deines Briefes vom 28. April sehr böse war so müßte ich wirklich gauz unverschämt lügen. Der letzte Bettel( nicht Brief), den ich von Dir *) Wir werden sehen. Juzwischen, wie Dein Brief vom 28. April mun endlich ankam, war auch mein Zorn wieder beseitigt, und unr die eine sehr milde Vergeltung beschloß ich, daß ich nun auch zur Antwort einen Augen blick bequemer Wuße abwarten wollte. So habe ich Dich denn statt 8 Monate 5 Wochen warten lassen müssen. Meinen Julian", meinen Fichte", und meine Verfassungsrede wirst Du inzwischen durch Buchers Vermittlung erhalten haben, die Exemplare an Engels und Wolff hast Du hoffentlich besorgt. Habe die Güte, meine orientalischen Reisebriefe an Bucher zu verabfolgen, damit er sie mir bei seiner Rückkunft nach Berlin mit bringt. Auch die Bücher, die ich Dir mitgab( Rodbertus, Roscher 2c.) mußt Du mir, wenn er sie, wie ich vermute, nicht mitnehmen tann, Anfang Oktober zuschicken, falls ich nicht- was sehr möglich im Juli selbst auf einen Sprung nach London komme. Ich trage mich mit dieser Idee. Aber noch ist nichts entschieden. Nichts steht mehr feft, old boy, als daß ich Dein Buch***) besprechen werde. Auch soll, ob wir gleich ausgemacht haben, daß *) Genosse Mazzini. ** Alter Knabe. **) Alter ***)„ Zur Kritik der Politischen Oekonomie". Im Folgenden ist Rede von der von Marg beabsichtigten Stritit des Lassalleschen juristischen Hauptwertes: Das System der erworbenen Rechte". " Deine Kritik früher erscheinen soll, wenn ich erst so weit bin, es selbstredend ganz egal sein, ob Du schon die Deinige geliefert haft oder nicht. Denn solche Dinge arbeitet man nicht auf Kommando, auch nicht nach dem eignen, sondern man hängt dabei von Zeit, Muße, Sammlung, Ideengang zc. ab. Aber ganz diefelben Umstände walten auch meinerseits ob. Und von vornherein, als ich fagte, Deine Kritik solle früher erscheinen, that ich dies nicht, um ein equivalent zu haben, und gar voraus zu haben, sondern um mir dadurch eine größere Zeit zu reservieren. Ich bin seit Mitte Januar wieder hier. Seitdem habe ich den Julian geschrieben; das Fichtefest, die Rede, Mentoiren, die Verfassungsrede. Nimm hinzu, daß ich etwas politisch- praktische Agitation begonnen, So habe ich den Verfassungsvortrag in vier Vereinen gehalten. Außerdem einen weit längeren Vortrag über den Arbeiter stand geschrieben und in einem Arbeiterverein gehalten.( Ich habe mich jezt auch entschloffen, ihn drucken zu lassen; er ist bereits unter der Presse. Sowie er fertig, sende ich Dir ihn.) Ninum hinzu die entsetz liche Zeit, die mit dem geringsten Agitieren verloren wird, Rücks sprachen 2c. 2c. Nimm hinzu eine täglich anschwellende und w bequem werdende Korrespondenz; und endlich, daß ich diese und jene Bücher, die erscheinen, um notdürftig au fait zu bleiben, in diversen Wissenschaften mitleſen muß und Du wirst Dir sagen, daß ich seit meiner Rückkunft noch keinen Augenblick frei gehabt haben kann. Zudem erinnerst Du Dich, daß ich Dir schon bei Deinem Hier sein sagte: infolge der intensiven Beschäftigung mit andern Dingen in den letzten drei Jahren ist die nationalökonomische Materie in meinem Kopf gleichsam fossil geworden. Ich muß sie erst wieder flüssig machen, um meine ganze Herrschaft darüber zu haben. Freilich ist dies durch eine Lektüre von vier Wochen wieder geschehen. Aber diese müssen eben da sein. Ehe wieder alles in mir ganz flüssig ist, müßt es mir auch nichts, an die zweite Lektüre Deines Buchs zu gehen, weil ich früher auch nicht bei kritischer Vo II fraft bin. Mein Vorsatz ist also der: dieser Tage an den zweiten Teil von Tookes dickem Wert zu gehen, dessen Lektüre ich gleichfalls seit lange verschoben habe. Während dieser Lektüre wird alles wieder flüssig. Dann gehe ich an die zweite Lektüre Deines Buchs, und die Ausführung meines ökonomischen Werts, welches letztere freilich sehr lange dauern wird. Adieu! Gruß Frau und Töchter. Unter meinen Motiven, nach London zu kommen, spielt auch der Wunsch, die eine Tochter zu sehen, die der Ruf so schön malt. Dein F. L. Pr Italien. und der Zettel von dem Fabrikdirektor nicht wieder ausgehändigt worden, sondern sie wären, ohne über feinen Inhalt orientiert zu sein, unverrichteter Sache zum Arbeitsnachweis der Brüderschaft" zurückgekehrt, so hätte man ihnen dort gleich einen neuen Zettel mit derselben Bemerkung ausgefertigt und sie damit zu einem andern Arbeitgeber geschickt, natürlich mit demselben Erfolge. Und so veiter! Und das Resultat? Die drei Arbeiter wären von Fabrik zu Fabrik gelaufen, um sich überall als Leute vorzustellen, die beim Gummistreik mit dabei gewesen find!! größerem Eifer daran gehen müssen, vorhandene Mängel Die Socialdemokratie Neapels ist mit großer Energie und Schäden der Organisation auszubauen und die Partei im Innern mit ebenso großen Hoffnungen in den Wahlkampf zu den Kommunal- zu stärken, um das nächste Mal die Scharte auszuwegen. wahlen eingetreten. Die Versammlung, welche die Wahlkampagne Gemeindewahlen. Einen beachtenswerten Sieg errangen eröffnete und in der Leone und Dr. Labriolo als Redner auftraten, unsre Parteigenossen in Bunzlau in Schlesien. Sie eroberten war von 4000 Personen besucht. Die Redner gingen selbstverständ- alle vier zur Wahl stehenden Mandate gegen die vereinigten bürgerlich auf die neapolitanischen Standale ein und unterzogen die ganze lichen Gegner. Bisher saß kein Socialdemokrat im dortigen StadtKommunalverwaltung einer vernichtenden Kritik. Es wurde eine verordneten- Kollegium. Resolution angenommen, in welcher verlangt wird, daß die Unterfuchung auf die ganze Provinzialverwaltung ausgedehnt werde. Die Totenliste der Partei. Balentin Schröder, ein Kampf socialistische Partei stellt insgesamt 12 Kandidaten auf. England. Sir Harcourt gegen die südafrikanische Kriegsführung. Sir Harcourt, einer der angesehenſten Häupter der Liberalen und frühere Minifter, hat sich in der Presse in schärfster Form gegen die Art der englischen Kriegsführung ausgesprochen. " Die Times" veröffentlichen ein Schreiben Sir William Harcourts, in welchem dieser sich gegen die Politik der Regierung und die Kriegführung besonders während der letzten Zeit wendet. Harcourt erklärt, die Verbannung der Boeren und Konfistation ihres Eigentums seien verfassungswidrig und verderblich und könnten weder durch das Kriegsrecht noch durch das bürgerliche Recht begründet werden. Der unionistische Flügel der Liberalen wird nichtsdestoweniger die neuen Kriegsanleihen bewilligen! Rußland. " Wie diese Brüderschaft" sehen übrigens auch alle andern Brüderschaften" zwischen Arbeitern und Ünternehmern aus. Die Arbeiter werden dabei über die Ohren gehauen; was sie sich an einem tonkreten Beispiel merken mögen! schwacher Beteiligung in der Arbeitnehmerklasse die sechs Kandidaten Bei der Gewerbegerichtswahl in Geestemünde wurden bei der Gewerkschaftstartells ohne Gegenliste gewählt. Ausland. genoffe aus den Reihen der sturmerprobten alten Garde der Socialdemokratie ist dieser Tage in Stuttgart seinen Leiden erlegen. Unire jungen Genoffen haben ihn, wie die Schwäbische Tagwacht" in ihrem Nachruf bemerkt, nicht mehr kennen gelernt, den fleinen alten selbständigen Schuhmacher, der in der Sorge des fleinen Handwerksmeisters nicht mehr die Zeit und die Mittel hatte, fich für die Arbeiterklaffe zu bethätigen. Um fo reger, fleißiger und aufoferungsvoller war der Genosse Schröder aber in den Zeiten des kräftigen Mannesalters, und da diese Zeit zusammenfiel mit der Anfangszeit der socialistischen Bewegung und der Anfangszeit des Socialisten- Die streikenden Arbeiter des Kupferwerks zu Rörod gefeges, so braucht nicht gefagt zu werden, daß er in schwerer Zeit vollen mun selbst ein Rupferwerk begründen. Ein Grubenarbeiter feinen Mann gestellt hat. Alle Kämpfe, welche die Genossen Württem- hat in der Gegend von Röros einen neuen, vielversprechenden Erzbergs um Gründung und Erhaltung ihrer Bresse führten, hat gang aufgefunden. Die Erzprobe, die in Christiania untersucht Schröder mit ausgefochten, er hat sogar in den schwierigsten wurde, wies einen Gehalt von 12,45 Broz. auf, 4 Proz. mehr als Beiten das Stuttgarter Organ als verantwortlicher Re- das Erz der alten Werke. Zur weiteren Untersuchung ist eine Probe dacteur gezeichnet. Defters gehörte er dem Vorstand der nach England geschickt worden. Eine Aktiengesellschaft der streikenden Landes Organisation an und immer that er feine volle Arbeiter ist in Bildung begriffen. Das Attienkapital soll 80 000 Kr. Pflicht. Polizeiliche Verfolgungen, persönliche Opfer, geschäftliche betragen und durch Aktien a 200 Kr. aufgebracht werden. Benachteiligungen hatte er zu erdulden, aber nichts machte den Streifpoften mit Musik. In Blackburn, England, standen Kämpfer für seine gefestigte socialdemokratische Ueberzeugung irre. vor kurzem fünf Streiffünder vor Gericht. Sie sollten in der Nähe Verwarnung der Beamten. Man schreibt uns: Wie ängstlich Er hielt aus, bis er zu entbehren war. Als nach dem einer Weberei, in der gestreift wurde, Streikposten gestanden und und mißtrauisch die Regierung gegenüber den liberalen und focia Fall des Socialistengefeßes die Partei größer wurde, und dabei einen Bladleg( Schwarzbein Streitbrecher) bedroht haben. listischen Tendenzen in der Presse und in den Kreisen der russischen es nicht mehr an arbeitsfähigen Kräften fehlte, da erst Die Angeklagten behaupteten, nur Musit gemacht zu haben; sie Intelligenz geworden ist, beweist ein neuer Ukas, der den Staats- nahm er Rücksicht auf sich. Immer schwieriger wurde bildeten eine Musikbande. In der Verhandlung wurde als festbeamten streng untersagt, publizistisch und journalistisch thätig es ihm als armer Schuster, feine Existenz zu sichern, gestellt erachtet, daß es häufig vorkomme, daß Gewerkschaften zu sein. Nur in Ausnahmefällen darf ein Staatsbeamter mit Ge- und das war ihm Ehrensache; dazu kam das Alter und förperliche Musikbanden als Streitposten engagierten. Der Direktor nehmigung eines Hohen Vorgesetzten, einer Excellenz, der Presse Bei- Beschwerden, die ihm das Ausscheiden aus der aktiven Armee zur der betreffenden Fabrik sagte nämlich aus, daß die Streitbrecher am träge oder Informationen liefern. Ja, selbst mündliche Mitteilungen Notwendigkeit machten. Aber immer lebte und webte er mit dem bon Beamten an die Presse sollen streng geahndet werden. Wenn Gros, ein guter Kamerad und Genosse. man die strenge Bräventivcensur, der die russische Presse fast ausnahmslos unterliegt, in Betracht zieht und weiß, daß jeder russische Beamte, dessen etwaige liberale Gesinnung an die große Glocke tommt, sofort seiner Stellung verlustig geht, kann man sich den Zweck des überflüssigen Utases schwer erklären. Er bedeutet eben nur einen Wink an die Beamtenschaft, sich in jeder Beziehung von „ staatsgefährlichen Bestrebungen" fernzuhalten. Daß gleichzeitig den Beamten verboten wird, sich an industriellen und Handelsunter nehmungen zu beteiligen, sowie vor allem an Aftiengesellschaften, wird hoffentlich bei der bekannten Bestechlichkeit der russischen Beamtenschaft nach dieser Richtung hin segensreich wirken. Partei- Machrichten. In Chemni starb der Feilenhauer Wilhelm Suffer, der sowohl in seiner Gewerkschaft wie als Parteigenosse sich stets thätig und opferwillig gezeigt hat. Eine der Partei zugedachte Erbschaft wird, wie das " Hamburger Echo" berichtet, leider der Hamburgische Staatsfistus einstecken. Am 1. November starb in Hamburg der bejahrte Schuhmacher Sören Mathias Thoresen, ein Däne, der in Parteitreisen so gut wie gar nicht bekannt war. Trotzdem war er einer der Unsern, wie sein letzter Wille beweist. Er bestimmte 2000 m. feines Vermögens einer Witwe, die den kränklichen Mann seit Jahren gepflegt hat, und 2000 m. der socialdemokratischen Partei" unter der Bedingung, daß seine Pflegerin bis an ihr Lebensende auch die Zinsen dieser 2000 m. befomime. Leider wird das Testament nicht ausgeführt werden, da, es nur Nachrichten vor aus Köln( Stadtkreis) mit 23 000 Unterschriften, da er selbst nicht schreiben konnte mit drei Krenzen unterzeichnet Proteft gegen den Hungerzoll. Es liegen heute weitere in Gegenwart von Zengen seinem Ärzte diktiert und dann Röln( Landkreis) 14 000 Unterschriften. Im läbischen Staats- bat. Das Testament entspricht somit nicht den gesetzlichen Vorschriften. gebiete wurden 16 658 Unterschriften gegeben, in beiden Mecklen- Außerdem hätte er auch das Bermächtnis für die Partei an eine burg 36 025, im Reichstags- Wahlkreise Erfurt Schleusingen bestimmte Person geben müssen, da die Partei nicht erben kann. 17 584, Wahlkreis Lieguiz- Goldberg 9215, Wahlkreis Landeshut- Da der Verstorbene keinen gesetzlichen Erben hinterläßt. fällt sein Nachlaß an den Staat. Jauer 5087. Wir gedenken des guten Willens des Verstorbenen trogdem mit Im ganzen zählten wir bis jetzt in 78 Reichstags- Wahlkreisen, freundlichem Erinnern. die uns rund 800 000 Wahlstimmen brachten, rund 1400 000 Unterschriften. @ Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Achtung, Milzbrandgefahr! = meisten fürchteten, wenn eine Musikbande fäme und dabei ein großer Menschenauflauf entstände. Die Angeklagten, sämtlich Weber, mußten zugeben, daß sie für ihr Mufizieren wöchentlich 30 M. befämen, und so wurde angenommen, daß es sich auch hier um Streifposten handele, und wurden dieselben wegen Bedrohung zu 20 M. Geldstrafe verurteilt. Versammlungen. Die deutsche Metallarbeiter- Gewerkschaft hielt am Sonntag, den 8. November, ihre Generalversammlung für das 3. Quartal ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung die in diesem Quartal verstorbenen Kollegen durch Erheben von den Plätzen. Den Bericht des Vorstandes gab der 1. Bevollmächtigte Dannenberger. Streits wurden nicht geführt, ebenso find auch die Gemaßregelten bald anderweitig untergebracht worden. Die Gesamt so daß trotz der ungünstigen Konjunktur immerhin ein befriedigendes einzahne bom 3. Quartal betrug 1706,40 m. die Gesamtausgabe Im Lokalfonds find ungefähr 1000 m. zu verzeichnen, Resultat zu verzeichnen ist. Neuaufnahmen fanden 90 statt, durch Tod verlor die Zahlstelle 3 Mitglieder. Nachdem auf Befragen Kassierer B. Edelmann erklärte, daß in der nächsten Nummer der, Solidarität" eine Abrechnung des Lokalfonds sowie auch der Listen gegeben würde, der Vertrauensmänner- Centralisation gab der Delegierte Edelwurde demselben Decharge erteilt. Den Bericht vom V. Kongreß mann. Er führte aus, daß wir uns mit den dort angenommenen Anträgen einverstanden erklären können und erwartet Redner, daß dem von der Geschäftskommission gegebenen Versprechen, in der Die deutsche„ Bergarbeiter- Zeitung" hatte ohne jeden Grund Agitation alle angeschlossenen Organisationen zu berücksichtigen, die Behauptung aufgestellt, der Vorwärts" hätte den Bergarbeiternachgekommen wird. Nach einer eingehenden Diskussion Verband angegriffen und abfällige Kritik an ihn geübt. Von uns wurde die Thätigkeit der Delegierten gutgeheißen und der gestellt, muß sie nun diese leichtfertige Behauptung zurückziehen. An alle in der Bürsten- und Pinselindustrie, Roß Antrag angenommen, sich die Beschlüsse des Kongresses zu Sie thut es zwar nicht in aller Form, aber indem sie in ihrer jüngsten haarspinnereien, Saar- und Borstenzurichtereien eigen zu machen. Sodann wurden die Ergänzungswahlen zum Ausgabe( Nr. 44) von unsrer Erklärung, daß wir den Verband noch beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen! Hauptvorstand vorgenommen. Gewählt wurden als erster Borniemals angegriffen oder abfällig fritisiert haben, mit Genugthuung Jufolge wiederholter Strantheitsfälle, welche durch die sitzender Kollege A. Dannenberger und als Beifizer Richard Notiz nimmt, erkennt sie das doch in der Sache an. Und darum Berarbeitung von Rohmaterialien, wie Borsten, Biegen- Schon heim. Die bereits amtierenden Kollegen wurden en bloc handelt es sich für uns. haaren, Roßhaaren usw. vorgekommen find, weil diefe Roh bestätigt. Bei der Wahl des Redacteurs der" Solidarität" wurde materialen ungenügend oder gar nicht desinficiert A. Dannenberger bestätigt. Der aus Quedlinburg anwesende waren, also den Bestimmungen der Bundesrats Kollege Schöpfe rigte den anwesenden stellvertretenden zweiten Berordnung vom 1. Juni 1899 nicht entsprechen, hat sich Borfigenden, weil nicht dem Ausschuß Mitteilung gemacht sei, und die unterzeichnete Kommission veranlaßt gefehen, gemeinsam mit verlangte Aufklärung über die Amtsniederlegung des Hauptden ebenfalls interessierten Lederarbeitern( Gerbern) für den 17. No- vorstandes. Schlenker gab dieselbe, womit sich Schöpfe zitvember 1901, vormittags 10 Uhr, nach dem großen Saale des Ge- frieden stellte. Es wurden dann in die Ortsverwaltung gewählt Wir gestatten uns, die" Deutsche Bergarbeiter- Zeitung" darauf werkschaftshauses eine öffentliche Versammlung einzu- ale 1. Bevollmächtigter G. Wiesner, 2. Bevollmächtigter aufmerksam zu machen, daß das Centralorgan der socialdemokratischen berufen. W. Lüning, als Unterkassierer für den Norden Robert Buth, Partei für seine Haltung zu Parteifragen dem parteipolitisch In dieser Versammlung sollen die Wünsche und Forde für den Süden E. Rasenad. neutralen Gewerkschaftsblatte Deutsche Bergarbeiter- Beitung" feinerungen der Arbeiter, welche fie im Interesse ihrer GeRechenschaft schuldig ist. Die Deutsche Bergarbeiter- Beitung", die fundheit stellen, in der Fassung einer Resolution zum Ausdruck ja tein Parteiblatt ist und auch um alles in der Welt nicht als gebracht werden. Diese soll alsdann dem Reichstage, dem Bundesfolches angesehen sein will, mag es ruhig den Berufenen überlassen, rat, sowie der zuständigen Behörde unterbreitet werden. den Vorwärts" für seine Haltung zur Rechenschaft zu ziehen, falls es diesen nötig erscheint. Wir haben uns mit dem Blatte nur beschäftigt, weil es gegen uns felbft unbegründete Beschuldigungen erhob und weil es die Mitglieder unfres Parteitages unter Verdrehung des Thatbestandes angriff. In beiden Fällen vermag es jetzt unsrer Konstatierung des einfachen Thatbestandes nichts Thatsächliches mehr entgegenzuhalten ist: F. Bauer, N., Swinemünderstr. 49, parterre. und damit dürften diese Fälle für uns wohl erledigt sein. Auch gegen den Vorwurf böser Verdrehung" in ihren Angriffen auf den Lübecker Parteitag in Sachen des Hamburger Maurerzwistes fann sie sich nicht mehr wehren. Sie weiß darauf nur noch mit der recht verfehlten Retourtutsche zu antworten, auf dem„ Vorwärts" bliebe figen, daß er gegen offenkundige Schäden in der socialdemokratischen Partei fein kräftig Wörtlein findet. 〃 " Der Zwift in Hamburg. " Wir haben gestern schon telegraphisch gemeldet, daß die Ber bandsmaurer eine Kommission gewählt haben mit dem Auftrage, mit den Vertretern der Freien Vereinigung" und der Parteikommission über die Einigung der Maurer zu verhandeln. Dem ausführlichen Berichte des Hamburger Echo" entnehmen wir, daß die Versammlung von über 1000 Verbandsmaurern besucht war. Molkenbuhr hielt eine Ansprache, in der er zur Einigkeit mahnte. Er erwähnte einen Bericht des" Hamburgischen Fremdenblattes", wonach die Freie Vereinigung" beschlossen haben soll, als Einigungsbedingungen zu fordern, daß aus dem Tarif vertrag die Beitlohnbedingung gestrichen werde, daß der Vorstand der Hamburgischen Verbandszahlstelle zurücktrete und daß der Grundstein" die Verleumdungen der Mitglieder der Freien Vereinigung" zurücknimmt. Molkenbuhr ist der Meinung, daß von der Erfüllung dieser Bedingungen keine Rede sein könne, giebt aber der Hoffnung Ausdruck, daß troßdem eine Einigung zu stande kommit. Namens des Vorstandes des Maurerverbandes gab Kober die Erklärung ab, daß der Verband als Grundbedingung fordere die Aufhebung der Sonderorganisation und Anerkennung des bestehenden Tarifvertrages. Die Versammlung stimmte dem zu. über Gewerblichen Gesundheitsschutz" übernommen. Alle intereffierten Der Reichstags- Abgeordnete Emanuel Wurm hat das Referat Personen sind hierzu freundlichst eingeladen. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird dringend gebeten. Die Branchen Kommission der Bürsten- und Pinselmacher. J. A.: F. Beiner, Engel Ufer 4a. M NB. Die Adresse des Vorsitzenden der Milzbrand Kommission Deutsches Reich. " = Lehte Nachrichten und Depelthen. Köln, 8. November.( W. T. B.) Die Kölnische Zeitung" in legter Stunde infolge Einspruchs eines süddeutschen Werkes als meldet aus Düsseldorf, daß das Gußröhren- Syndikat gescheitert anzusehen sei. Frankfurt a. M., 8. November.( B. H.) Die„ Frankfurter Zeitung" meldet aus New York: Auf der Denverbahn streifen die Weichensteller. über Wien, 8. November.( B. H.) In der hiesigen Universität tam es heute vormittag zwischen slovenischen Studenten, welche für die Errichtung einer slovenischen Universität in Laibach demonstrierten, und deutschnationalen Studenten zu einer argen Schlägeret, so Verbrüderung deutscher Arbeiter" nennt sich eine unter daß die Polizei einschreiten und die Ruhe wieder herstellen mußte. Unternehmerschutz stehende Arbeiter" Organisation in Harburg. Drei Graz, 8. November.( B. H.) Das Pulverwerk in Nudersdortige Arbeiter, welche durch lange Arbeitslosigkeit mürbe gemacht dorf ist heute vormittag in die Luft geflogen. Näheres fehlt noch. waren, ließen sich nach dem Harburger Boltsblatt" als Mitglieder Paris, 8. November.( W. T. B.) Deputiertenkammer. Illaufnehmen in der naiven Hoffnung, dadurch Arbeit zu erhalten. Sie folge einer Interpellation die Arbeit bezahlten also jeder 50 Pf. und waren so zu Mitbrüdern avansiert. Eisenbahn- Bediensteten nahm das Haus mit 330 gegen Da wurde ihnen denn auch ein zusammengelegter Bettel, der durch 116 Stimmen eine Tagesordnung an, durch welche das Vertrauen Stempel versiegelt war, in die Hand gedrückt, mit dem man sie nach zur Regierung ausgesprochen und beschloffen wird, Donnerstag ein einer bekannten Harburger Fabrik schickte. Als sie dort dem Direktor Gesetz zu Gunsten dieser Beamten zu beraten. den Bettel übergeben hatten, sagte er ihnen, daß feine Arbeit für sie vorhanden. Damit gab er ihnen furzer Hand den nunmehr geöffneten Zettel wieder zurück. Dieser hatte folgendes Aussehen: An die " Harburg. der Roubaix, 8. November.( W. T. B.) Bei dem Brande eines Tuchmagazins wurden durch den Einsturz des Daches zwei Feuerwehrleute getötet und viele Personen ber wundet. D 8. H. des Herrn Petersburg, 6. November.( Meldung der Russischen Telegraphen- Agentur.) Ein Telegramm unfres Betinger Korrespondenten Verehrlicher Fabrikleitung gestattet sich die Berbrüderung von gestern besagt: Das Telegramm des Reuterschen Bureaus deutscher Arbeiter" mitzuteilen, daß die nachstehend verzeichneten aus Beting bezüglich der Verhandlungen, welche zwischen dem Mitglieder der Verbrüderung" arbeitslos find. Unter Bezugnahme verstorbenen Bevollmächtigten 2iung Tiang und auf die Tendenz des Vereins bittet der unterzeichnete Vorstand, wenn dem russischen Gesandten Lessar hinsichtlich angängig um baldige Einstellung dieser Mitglieder. Mandschurei eingeleitet worden seien, haben die ThatDer Vorstand. sachen unrichtig berichtet. Seit dem Monat Februar, wo die Verhandlungen mit der russischen Regierung unterbrochen wurden, ist nach hier eingezogenen Erkundigungen den name Bei den Stadtverordneten- Wahlen in Offenbach a. M. sind unsre Genossen, wie schon berichtet, unterlegen. Auf die socialdemokratischen Kandidaten fielen von 2631-2714 Stimmen, auf die Vor- und ZuGegner 3634-3694 Stimmen. Bon 7940 eingeschriebenen Wählern stimmten 6410 ab. Die dortige Wahl beansprucht deshalb erhöhtes Interesse, weil unsre Genossen bisher schon dicht vor einer sichern Mehrheit im Stadtparlament standen; ein Zuwachs von nur zwei Mandaten hätte sie ihnen gebracht. Bisher hatten sie 16 von 35, jetzt haben sie leider zwei Mandate verloren, so daß sie nur noch liber 14 gegen 21 gegnerische verfügen. J. A.:( gez.) Schmidt, Reeseberg 103. Wohnung Alter Beschäftigung Bemerkungen Alter Beschäftigung Bemerkungen der Chinesen seitens Rußlands über die mandschurische Frage kein Vorschlag gemacht worden. Wenn diese Frage wieder aufgenommen worden ist, so ist dies nur dank der Initiative der Chinesen selbst geschehen; irgend welche Vorstellung seitens Lessars hat nicht stattgefunden. = V Peking, 8. November.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Hier ist ein Edift eingetroffen, nach welchem Juanichikai zum Gouverneur von Petschili und das Mitglied des Ueber die Ursachen dieser Niederlage sagt das Offenbacher ParteiKabinetts Wangwen- Tschao zum Nachfolger Li Hung- Tschangs als blatt, daß sich die Gegner diesmal eine Organisation geschaffen Das Formular war entsprechend ausgefüllt. Die Rubrik" Be- Bevollmächtigten ernannt und beiden befohlen wird, sich sofort hatten, die der unfren überlegen war, daß aber auch infolge des mertungen" aber enthielt bei allen drei Arbeitern folgende nach Beling zu begeben. In einem zweiten Edikt wird Li Hungschlechten Geschäftsganges eine große Anzahl Arbeiter mit ihren Worte: Tichang zum Marquis ernannt und ihm der neue Name Li- Weit Steuern im Rückstande geblieben seien und deshalb von der „ Auf der Gummifabrik gestreikt". Tichung gegeben. Wählerliste gestrichen werden mußten. Genosse Ulrich sprach am Welchen Zweck mag wohl diese schöne Bemerkung haben? Soll Rio de Janeiro, 8. November.( W. T. B.) Die brasi Abend der Wahl zu den versammelten Parteigenossen über die fie vielleicht bezwecken, daß die so der brüderschaftlichen Liebe teil- lianische Regierung fündigte, da sie über einen enderlittene Niederlage und hob dabei hervor, daß sich diesmal das haftig Gewordenen bei den Arbeitgebern in ein möglichst günstiges gültigen Handelsvertrag mit Italien unterhandeln will, hente das Kleinbürgertum auf die Seite unsrer Gegner geschlagen habe. Er Licht gestellt werden, damit fie desto leichter Arbeit von ihnen vorläufige Abkommen vom 5. Juli 1900, das infolgediesen Gesetzt den Fall, drei Leuten sprach aber auch aus, daß die Parteigenossen nun sofort mit um so erhalten? wäre dessen am 8. Mai 1902 erlischt. Verantwortlicher Redacteur: Carl Zeid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen. Nr. 263. 18. Jahrgang. L. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt, Sonnabend, 9. November 1901. Zn den Stadtverordneten- Wahlen! Die Parteigenoffen der heute wählenden ersten Abteilung fordern wir auf, in allen Bezirken ihre Stimmen auf den Genoffen Paul Singer zu vereinigen. Es ist notwendig, daß auch die Genossen dieser Wählerklasse Gelegenheit haben, bei der Wahl Protest gegen die freisinnige KommunalMißwirtschaft zu erheben. Aus Induftrie und Handel. Bei dem städtischen Arbeitsnachweis in Kopenhagen mel- Stimmen von 878 auf 1093. Der Freifinn flieg von 61 Proz. deten sich in dem am 30. September beendeten ersten Vierteljahr aller Stimmen auf 68 Proz., von 17 Proz. der Wähler auf 20 Broz. seines Bestehens 9808 Arbeitsuchende( 6514 männliche und 3294 weib- Ob den Freisimmigen der Trost, den ihnen dieser einzige Bezirk liche), und nur 4305( 2269 männlichen und 2039 weiblichen) konnte Betriebseinschränkungen. Der Betriebsdirektor der Königs- Arbeit angewiesen werden. Arbeitgeber wandten sich 3907 an den gewährt, genügen wird? Die Socialdemokratie ist übrigens auch hütte in Schlesien fündigte den Arbeitern an, daß wegen Betriebs- Nachweis, von denen 3269 zufriedengestellt werden konnten. Um hier verhältnismäßig viel stärker vorgerückt als der Freifinn, nämlich einschränkungen die jüngeren Jahrgänge der Arbeiter zur Entlassung die Ermittelung von Arbeitskräften nach außerhalb zu erleichtern, von 125 Stimmen auf 349, d. h. von 9 Proz. aller Stimmen auf gelangen. hat der Nachiveis ein Uebereinkommen mit den dänischen Staats- 22 Broz., von 2 Proz. aller Wähler auf 6 Proz. Jm 22. Bezirt, In Chemniz haben die Holzarbeiter in einer Umfrage fest- bahnen getroffen, wonach den Arbeitern, denen Arbeit nach außer der sich fast ganz mit dem früheren Bezirk 27 deckt, ist die Wählergestellt, daß von 1045 Arbeitern dieses Berufes 704 bei verkürzter halb angewiesen wird, die Fahrkarte auf Legitimation vom Arbeits- zahl von 5432 auf 5548 und die Stimmenzahl von 1872 auf 2219 Arbeitszeit arbeiten, da die Betriebe ihre Leistungen einschränken nachweis ausgehändigt wird und später dem Arbeitgeber in Rech gestiegen, aber der Freifinn ist, obwohl er hier eine äußerst rege missen. Die Verkürzung der Arbeitszeit ist zum Teil eine erhebliche, mung gestellt wird. Es finden Erwägungen statt zur Herbei- Agitation entfaltet hatte, von 818 auf 529 Stimmen zurüc fie schwankt von 3/2 Stunden bis 26 Stunden die Woche. Das Braunschweiger Gewerkschaftskartell hat bei einer hrung eines Uebereinkommens mit den städtischen Arbeitsnachiveijen gegangen, das heißt von 44 Proz. aller Stimmen auf 24 Proz., Arbeitslosenzählung am 4., 5. und 6. November 679 Arbeitslose ermittelt. Ueber die Lage des Eisenmarktes entwirft die Handelsfammer in Ruhrort ein trübes Bild; sie bemerkt am Schluß ihres Jahresberichtes im Hinblick auf die gegenwärtige Geschäftslage folgendes: speciell Norwegens und Schwedens. Berliner Partei- Angelegenheiten. Achtung, sechster Wahlkreis! Den Genossinnen und Genossen zur Nachricht, daß am Sonntag, den 10. d. M., abends 6 Uhr, im „ Der Bedarf des Jnlandes ist infolge der mangelnden Unter- Stolberger Salon, Kolbergerstr. 23. eine Versammlung stattnehmungsluft und der Zurückhaltung fast aller Eisen verbrauchenden findet, in welcher Genosse Salisti über Frauenschicksal sprechen Kreise so gering geworden, daß er das Arbeitsbedürfnis der Werke wird. Nach der Versammlung geselliges Beisammensein. Um rege mur zu einem Bruchteil zu befriedigen im stande ist. Der Auslands- Beteiligung bittet Die Vertrauensperson. markt ist zwar in der Lage, einen Teil der heimischen Erzeugung aufzunehmen, und zur Aufrechterhaltung des Betriebes ist es auch der Zollfrage wird Fran etkin am Dienstag, den 19. November, Ueber den Wucherzoll und die Interessen der Frauen an durchaus erforderlich, daß ein erheblicher Teil der Erzeugung zur in einer bei Lipps Am Friedrichshain stattfindenden Volts Ausfuhr gelangt; die im Ausfuhrgeschäft erzielten Preise sind aber in den meisten Fällen derartig, daß sie die Selbstkosten nicht versammlung sprechen. im entferntesten decken. Die Eisenerzpreise haben, dem Wilmersdorf. Die Parteigenossen werden ersucht, am Sonn allgemeinen Preisrückgange folgend, ebenfalls eine entsprechende Er- tag, den 10. d. M., morgens früh 7 Uhr, zur Flugblatt mäßigung erfahren, so daß die Hochofenwerke, begünstigt durch die verteilung zu den Gemeindewahlen in folgenden Lokalen zu er ungestörte Rheinschiffahrt im Laufe des verflossenen Sommers, ihren scheinen: 1. und 2. Bezirk bei Nohr, Pariserstr. 55; 3., 4., 5. Bezir ferneren Bedarf für spätere Beit unter im allgemeinen günftigen bei Witte, Berlinerstr. 40; 6. Bezirk bei Rudloff, Bruchsalstr. 14; Bedingungen decken konnten. In Schmelzschrott übersteigt das 7. Bezirk Halensee bei Hilpert, Kurfürstendamm 126. Angebot den Bedarf, und die Preise dafür sind auf einem verhältnisvon 15 Broz. Schon 1895 der Wähler auf 10 Broz. konnte der Bezirk von den Freisinnigen nutr int der Stichwahl und zwar mit Hilfe der Antisemiten behauptet werden. Es ist jetzt verdientermaßen von der Arbeiterpartei gewonnen worden, die von 919 Stimmen auf 1645 vorgerückt ist, von 49 Proz. der Stimmen auf 74 Proz., von 17 Proz. der Wähler auf 30 Proz. Trotz cifrigster Agitation verloren hat der Freisinn auch den 11. Bezirk, der ungefähr mit dem alten 15. Bezirk zusammenfällt. Hier stieg die Wählerzahl von 3858 auf 5003, die Stimunenzahl von 1790 auf 2409, dagegen sank die Zahl der frei finn einen Rückgang von 58 Proz. aller Stimmen auf 32 Broz, von finnigen Stimmen von 942 auf 778. Das bedeutet für den Frei24 Proz. der Wähler auf 16 Proz. Die Arbeiterpartei, die diesen Bezirk erobert hat, hat eine Vermehrung von 823 Stimmen auf 1690, von 46 Proz. der Stimmen auf 68 Broz, von 21 Proz. der Wähler auf 34 Proz. er all feine Straft eingefegt hat. Ueber diejenigen BeSo sieht es mit den„ Erfolgen" des Freisinns da aus, wo zirke, in denen er Hoffnungslos und ehrenhalber sich noch einmal er all feine Kraft eingesetzt hat. Ueber diejenigen Beam Wahlkampfe beteiligte, wollen wir weiter kein Wort verlieren. Schweigen wollen wir auch über die konservativ antisemitische Bürgerpartei", die fast überall, wo sie mäßig fehr niedrigen Stande. Die Preise für die meisten übrigen Montag, abends 8 1hr, eine Flugblatt- Verbreitung 8 antisemitische Bürgerpartei", Lichtenberg. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß am Roh- und Betriebsmaterialien folgen mehr und mehr dem Rückgange der Fertigfabrikatpreise, stehen aber für einige Rohstoffe, wie z. B. der am Dienstag stattfindenden öffentlichen Bersammlung ftalt Coats, und soweit es um ältere Abschlüsse sich handelt, deren Ab- finden wird. Zu hoffen ist, daß die Beteiligung an dieser praktischen nicht den Freifinn unterstützt, sondern noch eigne Kandidaten wicklung nach Lage der Dinge eine Verzögerung erfuhr, zu den Arbeit eine etwas regere iſt, wie bei der vorigen Verbreitung. Die aufgeftelt hatte, elend zusammengebrochen ist. Nur im gleichzeitigen Preisen der Fertigerzeugnisse auch jetzt noch in einem feit sowohl für die im Ort wohnenden, als auch für die in Lichten durch freifinnige Ueberläufer, die das für den Freifinn ja doch unTagesordnung der öffentlichen Versammlung ist von höchster Wichtig- 45. Bezirk hat sie noch einen Stimmenzuwachs erhalten, offenbar ausgesprochenen Mißverhältnisse. Ueber die voraussichtliche weitere Es spricht der Reichstags- Abgeordnete erreichbare Mandat wenigstens der Bürgerpartei" erhalten wissen Gestaltung des Marktes läßt ein Urteil nach Lage der Sache nicht berg arbeitenden Arbeiter. mit einiger Sicherheit sich fällen. Leider aber sieht man keine An- uauer über„ Gewerbegerichte". Ferner wird zur nahe bevor- wollten. Der Versuch ist mißglückt; auch dieses Mandat hat die zeichen, die fich auf eine Besserung vor der Hand deuten ließen; ſtehenden Wahl ein Wahlkomitee gewählt; auch soll die Aufstellung Arbeiterpartei erobert. Auf die gleichfalls unterlegene„ Mietereher ist für den Winter noch mit einer Verschärfung der der Kandidaten geregelt werden. partei", die der„ Bürgerpartei" nach Art der Zusammensetzung Zustände zu rechnen." Spandaner Stadtverordnetenwahl. Die Barteigenossen ihrer Anhängerschaft sehr nahe steht, werden wir vielleicht noch werden nochmals dringend ersucht, sich an der morgen stattfindenden Flugblattverbreitung recht zahlreich zu beteiligen und zurückkommen. morgens um 712 hr pünktlich in den bekannten Lokalen sich melden. Es gilt einen heißen Stampf gegen einen verschlagenen Gegner zu führen, der uns mit allen schmuyigen Mitteln bekämpft, da darf tein organisierter Arbeiter seine Mitarbeit an der Flugblatt verbreitung verweigern! Verbrauch von Wein, Bier und Branntwein in den wichtigsten Ländern. Ueber den Konsum von Wein, Bier und Branntwein, pro Kopf der Bevölkerung gerechnet, giebt eine britische Barlamentsdrucksache folgende interessante Uebersicht: Liter Wein Verbrauch auf den Kopf der Bevölkerung: Liter Branntivein Liter Bier 1899 1898 1899 1898 1899 Großbritannien 4,7 5,0 Rußland. • 4,9 1898 144,9 148,6 4,1 1,9 1,9 Norwegen. 2,6 3,3 21,6 22,2 Schweden 8,1 8,6 50,0 Dänemark 14,7 15,4 Deutschland 8,4 • Belgien 8,8 8,6 8,1 • Frankreich. 9,4 9,2 25,0 Schweiz. 6,2 6,1 70,0 Italien. 1,1 1,2 94,6 99,9 124,2 125,0 3,5 4,7 207,0 213,0 27,0 112,0 113,0 70,0 67,0 67,0 92,0 93,0 Destreich. 10,0 • 71,0 Ungarn. .. 11,0 11,0 9,0 72,0 20,0 15,0 9,0 10,0 14,0 Rumänien. 9,6 4,4 Verein. Staaten von Amerifa 4,4 4,9 57,9 121 60,6 1,3 1,5 Weißensee. Die Parteigenossen werden ersucht, am Sonntag zur Kalenderverbreitung früh 7 1hr bei Garz, Lehderstr. 5, zahlreich zu erscheinen. Friedrichsfelde. Allen Genossen zur Nachricht, daß am Sonntag, den 10. d. M., Kalenderverbreitung stattfindet. Wir bitten sich recht zahlreich den Bezirksführern zur Verfügung zu stellen. Die Bezirksführer fönnen die Kalender Sonnabendabend 81/2 1hr bei Lohse, Luisenstraße, in Empfang zu nehmen. Der Vertrauensmann. Lokales. Zur Beleuchtung des Ergebniffes der Stadtverordneten Wahlen. haben gestern unter etwas lebhafterer Beteiligung als in früheren Die Stadtverordneten- Wahlen der zweiten Abteilung Jahren stattgefunden. Einmal erregte die Angelegenheit Jacobi Interesse, und dann mochte auch der imstand, daß unser Barteigenosse Singer als gählfandidat aufgestellt war, ein bißchen Leben in die Gesellschaft gebracht haben. In Sachen Jacobi waren bereits am Morgen Flugblätter an die Wähler gesandt worden. So hatten die umbesoldeten Kommunalbeamten des 1. KommunalWahlbezirkes ein solches herausgegeben, in welchem sie sich in schärfster Form gegen die einschüchternde Wahlmache von gewiffer Seite" verwahren und die Wähler bitten, für den unabhängigen Rechtsanwalt Bieber einzutreten. Beide Parteien waren vorzüglich organisiert und bereits im 11 Uhr vormittags begann von den Propagandabureaus der Schlepperdienst. Außer Rechtsanwalt Bieber und Jacobi war auch von der Bürgerpartei als Kandidat Herr Rechtsanwalt Martin Heimbach aufgestellt, der den Wählern als„ religiös gefinnter Monarchist" empfohlen wurde. Aber Herr Jacobi blieb schließlich Sieger, wenn er auch von seinem Gegner hart bedrängt wurde. Von 1140 Wählern im ersten Kommunal- Wahlbezirk gaben 558 ihre Stimme ab. Es fielen auf Jacobi 298, auf Bieber 202, auf den Monarchisten" Rechtsanwalt Heimbach 57 und auf Singer 3 Stimmen. Die beiden Die den Verbrauch von Branntwein angebenden Mengen beDie Niederlage der bürgerlichen Parteien bei ziehen sich auf Branntwein von 50 Broz. Alkoholgehalt, für Däne- den diesjährigen Stadtverordneten- Wahlen tritt erst in ihrer ganzen mart auf solchen von 80 Im ganzen wurden in allen 16 Wahlbezirken für 47,4 Proz. Alkoholgehalt. Für das Größe hervor, wenn man die von ihnen erzielten Stimmenzahlen Jahr 1900 liegen die folgenden Angaben vor: Großbritannien: mit denjenigen vergleicht, die sie in denselben Bezirken noch 1895 man in Betracht zicht, daß von den 27 484 eingeschriebenen Wählern Singer 83 Stimmen abgegeben. Das ist gewiß wenig, wenn Produktion 59 970 689 hektoliter Bier und 2599 868 Heltoliter bezw. 1899 zu erreichen vermocht hatten. Daß auch das Jahr 1895 der zweiten Klasse 12 784 ihre Stimme abgaben. Aber immerhin Branntwein Verbrauch auf den Kopf der Bevölkerung, 1,8 Liter trotz der inzwischen erfolgten Neueinteilung der Wahlbezirke noch zeigt dies Resultat, daß selbst in der befizenden Klasse eine immerWein, 144,0 Liter Vier und 5,1 Liter Branntwein. Dänemark: Produktion 2 475 388 Hektoliter Bier und 339 874 Heltoliter Brannt zur Vergleichung herangezogen werden kann, haben wir bereits bei bin merkbare Anzahl Parteigenossen vorhanden sind. Im wein. Deutschland: Produktion 3 134 000 Heftoliter Wein und unsrer Besprechung der von der Arbeiterpartei erzielten Stimmen 11. Bezirk brachte Singer es auf 18 Stimmen, im 14. auf 7 336 000 hektoliter Branntwein Verbrauch 6,6 Liter Wein und zahlen gezeigt. Wir werden uns übrigens bezüglich der bürgerlichen 11 Stimmen. Erwähnt sei noch, daß auf die konservativen Kandi8,8 Liter Branntwein. Belgien: Produftion 14 617 000 hektoliter Parteien auf eine Betrachtung nur derjenigen Bezirke beschränken, in daten insgesamt 2184 Stimmen fielen. Bier und 717 000 Hektoliter Branntwein Verbrauch 4,1 Liter Wein, denen sie einen Sieg errungen oder doch ernsthaft um den Bei diesen Wahlen ist der Besitzstand der einzelnen Stadt219 Liter Bier und 9,6 Liter Branntwein. Frankreich: Pro Sieg gekämpft haben. Man wird uns also zugeben, daß Parteien der Linken haben je ein Mandat gewonnen, die Alte Linke verordneten- Fraktionen fast völlig gewahrt worden. buftion 67 353 000 Heftoliter Wein, 10 712 000 hektoliter Bier und wir bestrebt sind, unsren Gegnern volle Gerechtigkeit widerfahren brachte es auf 8, die Neue Linke auf 7 Mandate, während die Freie 5 312 000 hektoliter Branntwein Verbrauch 94 Liter Wein, zu laffen. 28 Liter Bier und 9,2 Liter Branntwein. Italien: Produktion Fraktion von ihren drei zur Wahl gestandenen Mandaten eines, und Die Freisinnigen haben sich nur noch in den Bezirken 4, zwar das Lübensche im 9. Kommunalwahlbezirt, an die Neue Linke 29 900 000 Liter Wein Verbrauch 88 Liter Wein. 29 und 41 behaupten können. Bezirk 4 deckt sich ziemlich mit verlor. Die Fraktion der Neuen Linken gab dagegen den 7. Bezirk, Kohlenbergbau in Preußen. In den ersten drei Vierteljahren dem früheren Bezirk 7. Von 1895 bis 1901 faut die Wählerzahl in welchem Mühlhagen bisher Stadtverordneter gewesen, an die 1901 waren in Breußen 277( i. 2. 273) Steinkohlenwerfe in Betrieb, von 4541 auf 4417, stieg aber die Stimmenzahl von 1104 auf 1149, Alte Linte ab, während sie den 11. Sommunalwahlbezirk, das die 75 761 092 Tonnen( i. 23. 75 826 875 Tonnen) Kohlen förderten. speciell die Zahl der freisinnigen Stimmen von 769 auf 810. Der Gifsoltsche Mandat, an die Neue Linke verlor. Die Wahlbeteiligung Hiervon wurden abgefekt 71 163 568 Tonnen( 71 999 445 Tonnen). Freifinn stieg demnach von 70 Broz. aller Stimmen auf 71 Proz. betrug etwa 45 Proz. der eingeschriebenen Wähler. fich auf 403 054 Mann( i. 23. 368 697). Auf den Ober- Bergamtsbezirk( wir geben überall abgerundete Prozentzahlen, die genauen schon erwähnt Iacobi( Alte Linke), im 2. Bezirk Rechtsanwalt Breslau entfielen hiervon 75( 78) Werke, die 22 411 219 Tonnen sind in dieſem Falle 69,7 Bros. 13 70,5 Broz.) and von gadewig( Nene Linke), im 3. Bezirk Kaufmann& a 8 que 1 9. L.). ( i. 23. 22 080 723 Tonnen) förderten und 20 444 862 Tonnen( i. 2. 17 Proz. aller Wähler auf 18 Proz. Diesem Zuwachs im 4. Bezirk Kaufmann Schulze( A. 2.), im 5. Bezirk Fabrikant 20 507 077 Tonnen) absetzten. Auf den Ober- Vergamtsbezirk Dort- an freifimigen Stimmen steht also gegenüber eine Vermehrung Plischke( N. 2.), im 6. Bezirk Redacteur Peris( N. 2.) mund entfielen 168( 167) Werke mit einer Förderung von 43 818 930 der socialdemokratischen Stimmen von 119 auf 336, d. H. von( mit 511 Stimmen gegen 295 Bürgerparteiliche), im 7. BeTonnen( i. V. 44 233 341 Tonnen), wovon 41 402 663 Tonnen( i. V. 11 Broz. aller Stimmen auf 29 Proz., von 3 Proz. aller Wähler zirk Klempnermeister Berger, im 7. Bezirk( Ersatzwahl) Die Zahl der in Preußen auf 8 Proz. Die Socialdemokratie hat also auch hier begonnen, mann( A. L.), im 9. Bezirk Redacteur Goldschmidt( N. L.), 42 160 512 Tonnen) abgefegt wurden. Kaufmann Liebenow, im 8. Bezirk Fabritbesizer Nei betriebenen Braunkohlemverte betrug 378( i. 2. 380) mit einer dem Freifinn auf den Leib zu rücken. Ausgefallen ist diesmal die( mit 598 Stimmen gegen den Hausbefizer Kandidaten Person, auf Förderung von 27 481 551 Tonment( 24 839 863 Tonnen) und Bürgerpartei", die vor 6 Jahren hier noch über 215 Stimmen den 502 Stimmen fielen), im 10. Bezirk Fabrikant Mentel( A. 2.), 20 691 503 Tonnen( i. V. 18 877 335 Tonnen) Abjatz. Die Beleg verfügte, d. b. 19 Proz. aller Stimmen, 5 Proz. aller Wähler. im 11. Bezirk Bäckermeister Gemeinhardt( N. 2.), im 12. Bezirk schaft stellte sich auf 48 992 Mann( i. V. 41 017). Sie dürfte diesmal zum Teil für den Freifinnigen eingetreten Großdestillateur Max Schulz( N. N.), im 13. Bezirk Kaufmann Kapitalistische Entlohnung.. Die Standard Oil sein, so daß dieser bei Lichte beschen keinen Fortschritt, sondern Runge( l. L.), im 14. Bezirk Rentier Sluth( A. L.), im 15. BeCompany gewährt im letzten Geschäftsjahre eine Dividende von einen Rückschritt gehabt hätte. Der 29. Bezirk deckt sich zirk Dr. Bütow, im 16. Bezirk Ingenieur Buch o w. 48 Proz.; Rockefeller, der im Besitz von 40 Proz. der Aktien ist, erhält fast ganz mit dem alten Bezirk 30. Hier vermehrten sich In Charlottenburg fand ebenfalls die Wahl zweiter Abteilung Mithin ein Minderabsatz von 835 877 Tonnen. Die Belegschaft stellte einen Dividendenanteil von 1.920 000 Dollar. " die Wähler von 5352 auf 5874, die Stimmen bont Es wurden gewählt gestern im 1. Kommunal- Wahlbezirk, wie = ftatt. Die Namen der dort Gewählten lauten: Buka( AltCharlottenburg), Scholz( Kartell), Dr. Bauer( A. Ch.), Cornelius( Freie Vereinigung), Justizrat Rosenberg( F. Bg.), Bernewitz( A.- Ch.), Sommer,(.- Ch.), Gleim( F. Bg.), Bruns( F. Bg.). Ein internationales Kartell der Spiegelglas Erzeugung 1711 auf 2218, die freisinnigen Stimmen von 1118 auf 1192. Tros wird von Nordamerita aus geplant. Der dort bestehende Trust absoluten Stimmenzuwachses Eging thier der Freifinn zurück von erreicht bereits eine Produktion, die den Bedarf Nordamerikas noch 65 Broz aller Stimmen auf 54 Proz., von 21 Broz. aller Wähler um ein Fünftel übersteigt. Der neue Kartellvertrag soll die Spiegel auf 20 Broz.( genauer von 20,9 Proz. auf 20,3 Proz.). Die Arbeiterglas Erzeugung und Verwertung Nordamerikas, Deutschlands, Ruß- partei aber rüdte vor von 316 Stimmen auf 931, d. 5. von 18 Proz offiziosen Nordd. Allg. 8tg.", in der zunächst das Gerichtsurteil beZur Stadtbahnfrage äußert sich eine Mitteilung in der lands, Frankreichs und in weiterer Folge auch Englands regeln. In Belgien ist man dem Plan sehr zugethan. Das Unternehmen aller Stimmen auf 42 Broz.( 1), von 6 Proz. der Wähler auf 16 Proz. handelt wird, das gegen den Eisenbahnfistus auf Nückzahlung des beweist wieder, wie die Amerikaner bemüht find, den Wettbewerb Noch ein solcher" Sieg" und der Freifinn ist auch in diesem Bezirk Fahrgeldes an eine Person erkannt hat, welche in einem überfüllten mit den europäischen Staaten aufzunehmen und wie man von dort verloren! Der 41. Bezirk fällt ziemlich mit dem alten Bezirk 39 Coupé fahren mußte. Das offiziöse Blatt fucht darzulegen, daß den gewagtesten Spekulationen auf dem Gebiete der Trustbildungen zusammen. Er hatte eine Vermehrung der Wähler von 5093 eine Kontrolle zu dem Zweck, nur so viele Personen im Eisenbahnauf 5499, der Stimmen von 1444 auf 1614, der freifinnigen wagen zu befördern, als Plätze vorhanden sind, entweder gar nicht nachgeht. würde. oder doch nur unter ganz erheblichem 3eitverlust, der eine[ zivar starken Windzug, der dem Menschen aber nicht gerade un Eine Gewiffenlosigkeit ohnegleichen muß dem Schlächter Qerabminderung der Leistungsfähigkeit mit sich brächte, im Betriebe erträglich ist; im Innern des Wagens ist davon gar nichts zu Niedbalski in der Rummelsburgerstr. 69 zu Lichtenberg nach der Stadt- und Ningbahn 2c. durchzuführen sei. Wir für unser Teil spüren. Natürlich bieten diese Schnellfahrversuche auch reichlich Ge- gefagt werden. Dieser Tage hat in dem Laden des Niedbalsti die geben gern zu, daß bei dem gegenwärtigen Betriebssystem an Sonn- legenheit zu andern wertvollen Feststellungen, insbesondere über die Gattin eines Fleischbeschauers Rindfleisch und Knochen gekauft. Das und Fefttagen wie auch Wochentags zu gewissen Tagesstunden der leidige Leistungsfähigkeit der Elektromotoren bei Anwendung so hoch auf den ersten Blick als vollständig verdorben erkannte und mit Umstand der Ueberfüllung vom Publikum wohl oder übel mit in den gespannter Ströme und die Wirtschaftlichkeit des elektrischen Schnell- Tuberkeln maffenhaft durchsetzte Fleisch konnte nur von einem hochKauf genommen werden muß und eine Beförderung nach den Prin- betriebes überhaupt, die Abnugung des Materials 2c. Eine gradig franken Rinde stammen. Bei der sofort vorgenommenen cipien des Bökelfasses von recht vielen Lenten immer noch einem weitere Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit dürfte, außerordentlichen Fleischbeschan stellte sich heraus, daß Fleisch Ausschluß von der Beförderung vorgezogen wird. Aus diesem Grunde wie wir hören, vorläufig nicht in Aussicht genommen werden und Knochen im Gesamtgewicht von 150 Pfund zur Wursttrugen wir denn auch sehr oft Bedenken, in die bekannten klagelieder können, da man sich damit immer mehr der Gefahrengrenze nähern bereitung in fleine Stücke gehauen waren, daß dies Fleisch der bürgerlichen Bresse einzustimmen. sulzig und wässrig war und haufenweise Tuberteln aufwies. Das Leider läßt die offiziöse Rechtfertigung sich nicht darüber aus, die Kreditschwindler Joseph und Genossen. Als Vierter im Knochenmark stimmte mit dem von der Daure gekauften überein. Die ob an eine Verbesserung des Betriebssystems gedacht wird. Bunde der bereits genannten drei flüchtigen Kreditschwindler Joseph Polizei ließ den vorgefundenen Vorrat sofort der Abdeckerei überkamen da ja mancherlei Vorschläge aus Licht, n. a. wurde berechnet, und Genossen ist nunmehr auch der Zahnarzt Shariot aus geben, während annähernd 50 Pfd. bereits den Weg ins Publikum daß der elektrische Betrieb die Leistungsfähigkeit der Stadtbahn ganz Berlin verschwunden. Die fortgesette Untersuchung bringt fast täglich gefunden hatten. Durch das rechtzeitige Eintreffen der Revisionserheblich erhöhen würde. nene Enthüllungen über das Treiben der drei Zahnärzte, denn auch beamten konnte festgestellt werden, daß das Rind, welches N. von Vielleicht glaubt der sparsame Herr v. Thielen aber von einer Jakobs und Dr. med. Joseph gehörten diesem Berufe an, und dem Engrosschlächter August Hiller in der Oderſtr. 5 gekauft haben solchen kostspieligen Maßnahme unter Hinweis auf die Thatsache ab- des Arztes Gutermann. Auf den Namen des Dr. Gutermann, will, nicht untersucht und nicht gestempelt war. sehen zu müssen, daß wesentlich infolge des Behnpfennigin dessen Hause Dr. Joseph, der früher Assistent eines hiesigen Hof Der Grundstückswucher. Einen teuren Friedhof muß die Tarifs im Straßenbahnbetriebe die Frequenz der zahnarztes war, wohnte, fauften die Verbündeten alles mögliche auf Vorortgemeinde Nummelsburg erwerben. Sie ist genötigt, Stadt- und Ringbahn im ganzen merklich abgenommen hat. Stredit. Ein hiesiger Teppichhändler lieferte für 1800 W. Ware, einen neuen Kirchhof anzulegen. Ein ihr angebotenes preiswertes Nun läßt sich ja gewiß eine solche Umwälzung im öffentlichen Möbel- und Fahrradhandlungen, Juweliere, Wagenbauer und Pferde- Grundstück erklärte die Regierung für ungeeignet. Da nun der Ges Verkehr nicht aus dem Aermel schütteln. Aber eine ganz wunder händler gehören zu den Opfern des Schwindlerflceblattes und haben meinde keine eignen passenden Ländereien zur Verfügung stehen, ist liche Auffassung gehört dazu, unter den vorliegenden Umständen namhafte Berluste zu verzeichnen. Die gekauften Waren wurden sie jetzt gezwungen, ein 10 Morgen umfassendes Gelände aus Privatgleichzeitig die Forderung auf eine zeitgemäße Berbilligung nach der Klinik des Dr. Gutermann geschickt, von dort aus versetzt händen zu erwerben. Das Grundstück fostete vor zwölf Jahren der Fahrpreise als undistutabel hinzustellen. Bekanntlich oder nach dem Auslande abgeschoben. Diese Schwindeleien wurden 20 000 M., während die Gemeinde heute 100 000 m., also das Fünfs haben wir darauf hingewiesen, daß eine Fahrt in der Stadt- und monatelang durchgeführt, und es konnte dies um so unauffälliger fache, bezahlen muß. Ringbahn oft doppelt und dreifach so teuer kommt wie geschehen, als Wechsel auf den Namen des Dr. Gutermann die etiva die Beförderung mit der Straßenbahn auf einer gleich langen ungeduldigen Gläubiger beruhigten. Da einer der Wechsel jetzt Ein recht wertvoffes Geständnis, das für unsre Genossen Strecke. Eine Ermäßigung der Fahrpreise würde den Rückgang im fällig war, so mußte natürlich der ganze Schwindel entdeckt werden, ein vorzügliches Agitationsmaterial abgiebt, ist dem Spandauer Verkehr bald wieder ausgleichen. Hierauf entgegnet die Erklärung und unter diesen Umständen zogen es die vier Schwindler vor, Freifinn in der Hitze des Gefechts entschlüpft, indem er durch sein in dem offiziöfen Blatt mun folgendes: Auf derartige Wünsche wird, wie wir vermuten, die Eisen- schleunigst aus Berlin zu verschwinden. Um jedoch ihre Reisemittel Leiborgan, den Anz, f. d. Havell." ausdrüdlich zugesteht: daß die Auf derartige Wünsche wird, wie wir vermuten, die Eiſen zu ergänzen, kauften sie vorher in verschiedenen Geschäften Poſten bürgerlichen( freiſsinnigen) Stadtverordneten im Spandaner Stadt. bahn- Verwaltung allerdings schwerlich eingehen. Sie hause deshalb manchmal recht acceptable" Vorschläge, so auch bes würde ihre Aufgabe verkennen, wenn sie mit den sonders in der Wohnungsfrage, haben unter den Tisch fallen lassen, städtischen(!) Verkehrsmitteln, denen die Pflege Durch einen Sturz von der Treppe tödlich verunglückt ist weil sie von jener Seite"( gemeint find unsre Genossen und des örtlichen Verkehrs in erster Linie zukommt, gestern abend der 44 Jahre alte Former Hermann Lubbe aus im besonderen Genosse Rieger) gekommen sind, und weil der Putbuserstr. 25. Lubbe hatte in der letzten Zeit bei dem flauen eine ganze Reihe von Stadtverordneten mit Herrn Rieger"(?) nicht Geschäft in seinem Berufe feine Arbeit mehr und suchte sich als verhandeln wollten! Gegen Rieger, der den besondren Haß des Bauarbeiter so gut als möglich durchzuschlagen. Am Montag hatte biederen Philistertums auf sich geladen hat, richtet sich zur Zeit der er das Unglück, am Halleschen Ufer von einem Laufbrett zu fallen, hauptsächlichste Angriff des freisinnigen" und des konservativen das etwas wacklig auf Cementtonnen lag. Obwohl äußere Verlegungen Lokalblattes. Wäre die Motivierung des absolut unsocialen gar nicht zu sehen waren, klagte er seitdem doch über Ohrenschmerzen und durch und durch arbeiterfeindlichen Verhaltens des Kommunalund Schwindel im Kopf, arbeitete aber weiter. Gestern abend fam er freisinns, der damit nur seinen Klassenstandpunkt und um 10 gr auf eine halbe Stunde in die im Hause Putbuserstr. 25 nacktesten Egoismus zu bemänteln sucht, so bitter ernst, gelegene Restauration von Schöller herunter und trant zwei Glas man fönnte über die verblüffende Beschränktheit in der gegnerischen Bier. Dann verließ er die Wirtschaft, um seine im dritten Stock Kampfesweise lachen. Mit solchen plumpen Mitteln, die den Freisinn gelegene Wohnung aufzusuchen. Als eine Viertelstunde später Frau um den letzten Rest des Ansehens bei jedem denkenden Menschen Schöller auch in ihre im selben Stock liegende Wohnung hinaufgehen bringen müssen und die ihn in seiner vollen Unmännlichkeit und wollte, fand sie Lubbe in einer großen Blutlache unten an der Treppe nehrlichkeit erscheinen lassen, bekämpft man uns. Unfre Genossen im Hausflur liegen. Das Blut war dem Verunglückten aus Mund, werden hieraus sicher keinen Schaden haben. Nase und Ohren hervorgequollen. Lubbe, der wahrscheinlich infolge eines Schwindelanfalles rücklings die Treppe hinabgestürzt war, gab nur noch schwache Lebenszeichen von sich und starb in seiner Wohnung nach furzer Zeit unter den Händen zweier Aerzte. Die Leiche wurde beschlagnahmit. Der Verunglückte war verheiratet und Vater von vier Kindern im Alter von 11 bis 18 Jahren. in Wettbewerb treten wollte. " Ja, so! Wenn der Stadtbahnbetrieb von dem Gesichtspunkte aus geleitet werden soll, daß der Fiskus beileibe der offenbar ins Auge gefaßten Großen Berliner" teine Konkurrenz machen dürfe, dann erklärte sich manches, wozu neuerdings das Publikum den Kopf geschüttelt hat. Dann könnte man ja noch einen Schritt weiter gehen und zu Gunsten der Großen Berliner die Fahrpreise im Stadtbahn- Berkehr ein bißchen erhöhen. Nach Offenbarung eines solchen Grundsatzes müssen wir die anfänglich gehegte Ansicht, daß es sich bei der im offiziösen Blatt veröffent lichten Zuschrift um eine Auslaffung der Eisenbahn Behörde handle, wieder aufgeben. Nicht der Minister Thielen, sondern der Straßenbahn- Direktor Micke wird der Einsender der Zuschrift gewesen sein. M " Wohnungs Polizeiverordnung. Infre Genossen hatten in der legten Stadtverordneten- Sigung zur Wohnungsfrage" auch den Antrag gestellt: „ mit dem föniglichen Polizeipräsidium in Verbindung zu treten, um den Erlaß einer Polizeiverordnung, durch welche hygienische Minimalforderungen für Wohnräume vorgeschrieben werden, und Anstellung von Wohnungsinspektoren herbeizuführen." Auch dieser Antrag fand natürlich bei den liberalen" Hansagrarien keine Gnade; dieselben sahen es vielmehr von ihrem„ liberalen Standpunkte als unverständlich an, daß gerade Socialdemofraten noch mehr Polizei verlangen, und sie waren sehr erstaunt, als ihnen Genoffe Heimann erwiderte, daß leider bei der Polizei bisweilen mehr sociales Verständnis zu finden sei, als bei den freifinnigen" Organen der Selbstverwaltung. Jetzt hat im Auftrage der socialdemokratischen Stadtverordnetenfraktion Genosse Freuden berg, welcher Mitglied der„ Sanitätskommission" ist, den Polizeipräsidenten als Vorsitzenden dieser Kommission um Einberufung einer Sigung ersucht zur Beratung des Antrags: " von zahnärztlichen Apparaten usw., natürlich auf Kredit. den Unter Zuziehung des Landrats v. Stubenrauch und der Ges meindebehörden von Adlershof und Alt- Glienide ver handelten gestern, Donnerstag, etwa zehn Kommissare aus dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten und der Eisenbahn- Direktion Berlin über einen Einspruch der Gemeinde Adlershof gegen die Verschiebung der Linie des Teltower Kanals 111nt Fleischdiebstähle. Eine weit verzweigte Einbrecher und Hehler- 250 Meter nach Süden. Die Eisenbahn- Verwaltung stellt bande, bestehend aus Fleischergesellen, mehreren kleineren Gast- die letztere Forderung, weil die Schienenverbindung zwischen wirten und Händlern, ist von der Kriminalpolizei festgenommen dem dortigen Hafen und dem Bahnhof sonst auf Schwierigkeiten worden. Im Norden und Often Berlins, in Weißensee und Charlotten- ftoßen würde. Die nahezu dreistündigen Verhandlungen, die zur burg waren eine Reihe größerer Einbruchsdiebstähle in Schlächtereien Burückziehung des Adlershofer Protestes führten, waren noch von verübt worden. A13 Thäter konnten nur Schlächter in Betracht besonderer Bedeutung durch die im Auftrage des Miniſters abkommen, die mit den Geschäftsräumen der Bestohlenen und mit dem gegebene Erklärung, daß auf eine Reihe von Jahren an einen AusAbsatz der Waren Bescheid wußten. Die Nachforschungen waren ban sowie an eine Höherlegung der Görliger Bahn nicht zu denken lange ohne Erfolg, bis kürzlich vier Schlächter in Neu- Weißensee sei, da der Finanzminister hierzu feine Mittel bewillige. Lediglich beim Fortschaffen gestohlener Fleischstücke überrascht wurden. die Strecke Görlizer Bahnhof- Johannisthal- Niederschöneweide, für welche die Vorarbeiten bereits ausgeführt seien, folle vorläufig zum Ausbau gelangen. Das sind schlechte Aussichten für die beteiligten Ein größerer Fabrikbrand tam gestern früh in der Seifenfabrik von A. Palis in der Mittenwalderstr. 6 zum Ausbruch. Gegen 4 Uhr nachts merkten Nachbarn, daß Flammen durch die Fenster des einstöckigen Sesselhanics auf dem zweiten Hofe schlugen, die zugleich die ganze Umgebung in dichten Rauch hüllten. Die Feuerwehr war bald in mehreren Zügen zur Stelle und suchte in erster Linie das an den Brandherd anstoßende große Fabrikgebäude zu halten. Nachdem das Dach an mehreren Stellen eingeschlagen war, fonnte der Brand wirksam angegriffen und auf das Kesselhaus beschränkt werden. Gemeinden. " Die Sanitätskommission ersucht den Herrn Polizeipräsidenten, eine Polizeiverordnung über die Beschaffenheit und Benutzung von Mit dem Antrag auf Errichtung eines Gewerbegerichte Wohnungen" nach dem Muster der Düsseldorfer Polizeiverordnung für Nowawes- Nenendorf beschäftigte sich in ihrer letzten Sigung vom 21./XI. 1895/ 25./ V. 1898 zu erlassen." die Gemeindevertretung in Nowawes. Eine sehr gut besuchte VerDie in dem Antrag erwähnte Düsseldorfer Polizeiverordnung sammlung hatte sich vor einiger Zeit mit diesem Thema beschäftigt; hat zum Vater den damaligen Regierungspräsidenten, jezigen Finanz es wurde daselbst von allen Seiten ganz energisch für das Zustande minister v. Rheinbaben. Sie bestimmt in ihrem§ 1, daß kommen eines solchen Gerichts gesprochen, auch wurden die niemand in Wohnungen einziehen oder eine Familie zur Miete oder Gemeindeverordneten beider Orte, Nowawes sowohl wie Neuendorfs Aftermiete aufnehmen darf, sobald diese Wohnungen polizeilich als Ein Familiendrama hat sich in der Nacht zu gestern in aufgefordert, kräftig dafür einzutreten. Die Existenz dieses Gerichts zum Bewohnen ungeeignet, oder als überfüllt bezeichnet worden Reinickendorf in der Wohnung des Arbeiters Fabian, Residenz- wird nur möglich, wenn beide Orte die Notwendigkeit der Gründung find." Schon dadurch, daß diese Verordnung, die bisherigen Bewohner straße 118, abgespielt. Fabian, der in trunkenem Zustande nach Hause eines solchen anerkennen. In der Diskussion wurde vom Amtsaller, auch der ungeeigneten" und überfüllten" Wohnungen unberührt läßt und nur das Weitervermieten solcher Wohnungen verbietet, wird kom, versuchte seine Frau zu erstechen. Sie rettete sich durch einen vorsteher bezweifelt, daß dafür eine Notwendigkeit vorliege, da der häufig gegen Wohnungs- Polizeiverordnungen erhobene Vorwurf ent- Sprung aus dem Fenster, wobei sie sich äußerst schwere Verlegungen in Nowawes nur durchschnittlich 7-9 Klagefälle zur Anzeige gelangt fräftet, daß diefelben nur die Wohnungsnot noch mehr steigern. Ferner zog. Fabian, der sich selbst mehrere Verlegungen beigebracht hatte, wären, während in Potsdam etwa 30 Fälle vorgekommen seien. Es find die in den§§ 2und 3 der Verordnung aufgestellten Forderungen that Amtsgefängnis gebracht. Ueber die Einzelheiten des Vorganges wird fol- läufigkeit, die entsteht, wenn die Parteien sich mit dem Urteil des find die in den§§ 2 und 3 der Verordnung aufgestellten Forderungen that wurde von Hausbewohnern festgenommen und nach dem Reinickendorfer wurde dem Herrn unsrerseits entgegengehalten, daß infolge der Weitfächlich eben höchstens die im Juteresse der Hygiene unabweislichen Mindestforderungen; so wird z. B. im§ 3 Absatz 1 pro Kopf der gendes berichtet: Fabian galt bei den Hausbewohnern als ein ruhiger und Amtsvorstehers nicht zufrieden geben und dann an das Potsdamer fleißiger Mann. Er ist etwa 30 Jahre alt und lebte bisher mit Amtsgericht müssen, die sich benachteiligt fühlenden Arbeiter lieber über 10 Jahre alten Bewohner nur ein Mindeſtluftraum von seiner Frau fiets im Frieden. Als er in der letzten Nacht im an- ven einer Klage Abstand nehmen. Die Klagefälle würden sich ganz 10 Rubikmeter gefordert, während nach den Lehren der Hygiene mindestens 16 Kubikmeter zu verlangen wären usw. Immerhin getrunkenen Zustande nach Hause kam, fing er mit seiner Frau sicher mehren, wenn ein solches Gericht da wäre, außerdem käme die würde selbst eine solche Verordnung unter unsern heutigen Verhält- Streit an und schlug alle Wirtschaftsgegenstände furz und flein. Anzahl der Fälle in Neuendorf ja noch hinzu. Es wurde schließlich niffen schon einen gewissen Fortschritt bedeuten. Darauf ergriff er ein Küchenmesser und ging mit diefem auf seine folgender Beschluß gefaßt:" Unter der Voraussetzung, daß auch Frau los. Frau Fabian öffnete das Hoffenster der im ersten Neuendorf für die Errichtung eines Gewerbegerichts, stimmt, be Erucute Freundschaft. Beim Kommerzienrat Leichner in Stock belegenen Wohnung und stürzte sich hilferufend auf den schließt die Vertretung die Errichtung eines solchen." der Schützenstraße hat wiederum eins jener Feste stattgefunden, über Hof. Hier blieb sie bewußtlos liegen. Sie hatte sich eine die nach erfolgter Abfütterung in einer gewiffen Presse großer schwere Rückgratsverlegung und einen Bruch des rechten Beins zuSchmus erhoben wird. Was diesmal der Aulaß zu der als Reklame gezogen. Der Mann tobte indessen in der Wohnung weiter und benutzten Feier gewesen ist, wissen wir nicht, und es dürfte auch bedrohte auch die beiden vier und fünf Jahre alten Kinder mit dem ziemlich gleichgültig sein. 28ie es aber mit der Berichterstattung Mefier. Inzwischen waren die Nachbarsleute auf das Geschrei der darüber bestellt ist, das möge eine fleine, einem hiesigen Blatt Frau und der Kinder herbeigeeilt. Sie hielten den Wüterich von Sindersinstraße 14. Wintergartensterne leuchteten gestern entnommene Stilprobe zeigen, die noch aus einem besondren Grunde den Kindern zurück. Fabian eilte nun nach dem Hofe, wo seine meteorartig in eine vor dem hiesigen Schöffengericht verhandelte hervorragend interessant ist: Frau blutüberströmt am Boden lag. Sofort wurde ein Arzt aus der Privatbeleidigungsklage hinein, bei welcher die Witwe Seemann Mit auserlesenem Geschmack waren die schönen Empfangs- Nähe geholt. Während er der Frau einen Verband anlegte, versuchte als Klägerin, die Frau goffmann- Baison als Angeklagte räume des Leichnerschen Hauses zur Feier des Tages geschmidt. Fabian ihn davon zurückzuhalten und begann gegen ihn thätlich zu werden. figurierte. Der ersteren stand Rechtsanwalt Gabriel, der Hunderte elektrischer Glühlampen versandten ihr ruhiges mildes Auch auf den Nachtwächter, der zur Hilfe herbeigerufen war, wollte letteren Rechtsanwalt Morris zur Seite. Bei der Klage handelte es Licht durch die feftlichen, in reichem Blumenschmuck prangenden Fabian losgehen. Als er sah, daß er nichts ausrichten konnte, sich um Geheimnisse des Hauses Hindersinstr. 14. Frau Seemann, Räume, wo sich um die 10. Abendstunde eine auserlesene Gefell- brachte er sich mit dem Küchenmesser mehrere Stiche in die Brust die seit dem Jahre 1882 von ihrem Gatten getrennt lebende Eheschaft versammelte. Ernste und heitere Reden würzten das Wahl, bei, die indessen nicht lebensgefährlich sind. Er wurde verbunden frau des bekannten„ ollen ehrlichen Seemann" bewohnte eine im das in dem in eine Laube von Flieder- und Apfel- und Pfirsich und in das Reinickendorfer Amtsgefängnis übergeführt. Die schwer dritten Stock selegene Wohnung des Hauses Hindersinstr. 14 blüten verwandelten Speisesaal eingenommen wurde." verletzte Frau Fabian wurde in das Lazarus- Krankenhaus geschafft. und vermietete vornehm möblierte Logis alt" Ravaliere", Das Blatt, welches diesen von innigem Behagen zengenden Die Wohnung der Fabianschen Eheleute ist geschlossen. Die beiden aber auch alt große und kleine Sterne des WinterBericht bringt, ist die Bossische Zeitung", und besonders intereffant fleinen Rinder sind bei Nachbarsleuten untergebracht worden. gartens. In dem Hause Hindersinstr. 14 wohnten f. 3. ist der Brricht deswegen, weil Herr Leichner es bei früherer Ge- Fabian wird der Staatsanwaltschaft des Landgerichts II vorgeführt die Barrisons, ferner Frl. Valentine Petit, die Duvernois, Tegenheit einmal mit dem Festberichterstatter dieses Blattes werden. Liane de Vries und viele andre mehr oder minder bewunderte gründlich verdorben hat, Damals, im Februar 1897, hatte der Kommerzienrat der Einladung an den Berichterstatter einen Sonntagnachmittag um 5 Uhr über:" Jupiter und Saturn", um 7 1hr Soffmann- Baison, die mit Frau Seemann in Zwist geraten Auf der Treptow: Sternwarte spricht Direktor Archen hold am Damen des Brettl. In demselben Hause wohnte aber auch Frau Tausendmarkschein beigefügt und das war dem Journalisten abends über:„ Die morgige Sonnenfinfternis". Die Treptow Sternwarte war und nun Frau Seemann beleidigt haben soll. Sie soll näm so unangenehm gewesen, daß er das Geld wieder zurückschickte wird schon am Montag, den 11. November, um 7 Uhr morgens geöffnet. lich gesagt haben, daß es in der Wohnung der Frau Seemann nachts und dem Fest fernblieb. Inzwischen muß Herr Leichner fich Nach der Sonnenfinfternis um 19 Uhr findet ein Vortrag über: Sonnen: ein- und ausgehe. Frau Seemann sah darin den Vorwurf der mit dem Mann von der„ Vossischen Zeitung" wohl wieder vertragen und Mondfinsternisse" statt. haben! " Aus den Nachbarorten. " Gerichts- Beitung. Kuppelei, um so mehr, als auch in einem Zeitungsartitel es so dargestellt wurde, als ob die Wohnung der Frau S. einem Taubenschlage gliche, zahlreiche Herren und Damen dort verkehrten, man offenDie ordentlichen Immatrikulationen an der Berliner Universität haben nunmehr ihr Ende erreicht. Es sind im ganzen 2780 Neu- Weißensee. Dem Gemeindevorstand ist der folgende bar dort hazardiere und dort bei schäumendem Sekt manche pifante Schäferstunde gefeiert würde. Einige Hundert tommen Antrag der Gemeindeverordneten Gerstenberger und Genoffen( Soc.) reichen, Wahrheitsbeweis angetreten und so wurden denn gestern Studenten neu eingeschrieben worden. Die Beklagte hatte einen umfangs noch in den außerordentlichen Immatrikulationen hinzu, so daß sich zugegangen:" Der Gemeindevertretung ist baldmöglichst ein Orts- stundenlang vornehme adlige Herren und weniger vors die Gesamtzahl der neuen akademischen Bürger auf mehr als 3000 ftatut zur Beratung resp. Genehmigung vorzulegen, in welchem in nehme junge Damen vernommen, welche die Behauptung der Anbelaufen wird. Gemäßheit des Krankenversicherungs Gesetzes die geklagten bekräftigen sollten, daß seit Jahren Damen, die mit der Die elektrischen Versuchszüge auf der Militärbahn sind jetzt Krankenversicherungspflicht auf alle in der Hausindustrie be- Lebewelt in Verbindung stehen, Artiſtinnen, die möglich von dem bereits zu einer Geschwindigkeit von 150 kilometer in der schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen ausgedehnt wird." Ertrage ihrer Gage ihren Lebensunterhalt bestreiten fönnen 2c. im Stunde übergegangen. Damit ist eine Fahrgeschwindigkeit erreicht, Vorliegender Antrag ist namentlich angesichts der Thatsache, daß Hause Hinderfinstr. 14 zu wohnen und dort auch Kavaliere welche im gesamten Eisenbahnverkehr einzig dasteht. Interessant ist das Unternehmertum Berlins mit Vorliebe Arbeiter und Arbeite- 31 empfangen pflegten. Frau Seemann bestritt dies energisch unter den verschiedenartigen Messungen, welche bei diesem Versuchs: rinnen aus den Vororten in der Hausindustrie beschäftigt, von gekommen sei, wenn auch die Damen hier und da wohl den Besuch und behauptete, daß in ihren Räumen nichts Unrechtes vorbetriebe gemacht werden, die Feststellung, daß der Luftdruck bei der enormen Geschwindigkeit gar nicht so bedeutend ist, wie man der allergrößten Wichtigkeit. Es wird sich zeigen, ob die bürgerliche eines oder mehrerer ihnen näher bekannten Herren empfungen anzunehmen geneigt ist: das am stopfe des Motorwagens an- Mehrheit der Gemeindevertretung durch Ablehnung dieses Antrages und ab und zu in den Boudoirs der Damen wohl auch ein Glas gebrachte Meßinstrimient zeigte nur eine Stärke des Luftdrucks von ihre rückständigen Anschauungen in socialpolitischer Beziehung aufs Wein getrunken sein mag. Einige distinguierte Herren, die längere 134 Kilogramm pro Quadratmeter. Dieser Drud entspricht einem neue zum Ausdruck bringt. Beit bei Frau S. gewohnt haben, gaben derselben das beste Zenguis zu richten. einer sauberen und sorgsamen Wirtin, das vernommene Dienst- Zwangloje Zusammenkünfte mit Damen im Restaurant des Beleidigung. Ist durch Vergleich oder Urteil jedem der Parteien ein personol konnte nur von wiederholten Besuchen junger Herren bei Gewerkschaftshauses. Sonnabend: Buchbinder. Teil der Kosten auferlegt, so erfolgt die Festsetzung des zu zahlenden Be Den„ Sternen", von Rosenbouquets, Lorbeerkränzen und dergleichen Notre- Dame de Nazareth, 3e arrond. Brasserie des 3 Suisses. Jeden stellt, nachdem der Gegner zur Einreichung seiner Kosten aufgefordert iſt. Deutscher socialdemokratischer Leseklub in Paris. 82 rue trages durch das Gericht, sobald eine Partei einen dahingehenden Antrag befunden, von Ungehörigkeiten aber nichts aussagen. Auch Kriminal- Sonnabend öffentliche Versammlung; reiche Bibliothek, Zeitungen, franzöfifcher Die dann festgesetzten Kosten sind sofort vollstreckbar. Auf Teilzahlungen kommissarius v. Tresckow wurde über das Treiben im Hause unterricht. braucht sich der Gegner nicht einzulassen. 55. Der Vormund und die Hindersinstr. 14 vernommen. Er bezeugte, daß einmal eine An- London. Der einzige focialdemokratische Verein Londons, der Mutter können gemeinsam flagen. Die Klage können Sie zu Protokoll des zeige gegen Frau Seemann wegen Kuppelei eingegangen war, daß alte, von Karl Marr und Friedrich Engels 1846 mitbegründete Kom Gerichtsschreibers( Anmeldestube, Grunerstr. 1) oder schriftlich einreichen. Ein bei der Behörde auch wohl die Vermutung vorgeherrscht habe, munistische Arbeiter- Bildungsverein befindet sich untung in 149 ottichat Biel für solche stage finden Sie in bag bem reiterecht beigentlichell Zefe? daß in deren Wohnung intimer Verkehr der Geschlechter statt- Street, Tottenham Court Rd., W. London. Alle Anfragen in gewerkschaft: S. 218, 219, 222, Nr. 9, 10, 14. Das Buch liegt in den öffentlichen Lese2. 3. 171. fände, daß aber keine genügenden Beweise vorlagen, um die Sache weiter lichen und parteigenössischen Angelegenheiten find an vorstehende Adreffe hallen aus. Vor Klageaustellung erwirten Sie Sie Versäunisurteil. In zu verfolgen. Der Polizei war das Haus als ein solches verdächtig, unter Bezeichnung:„ An den 1. Sekretär" zu Händen des Vereinsvorstands, Erscheinen Sie im Termin nicht, so ergeht gegen die Berati der Sache selbst können die Kosten dem Gegner auferlegt werden, wenn Sie in welchem geliebt und gejeut wurde. Auch einige Droschken= Verein Vorwärts, Johannesburg( Transvaal). Vereinslokal sofort nach Specifizierung zahlen. Am ratsamsten ist es, Sie tutscher wurden vernommen. Sie bekundeten mit stillem Gram, daß Progreß- Bierhalle, Corner of Marshall and Small Street. einigen sich bor dem Termin mit dem gegnerischen Anwalt. das Haus unter den Rosselenkern als ein solches bekannt war, wo man Deutscher Arbeiterverein Brüssel. Verkehrs- und Vereinslokal: E. M. 15. Eine Beleidigungsflage hätte Aussicht auf Erfolg. Ver gute Fuhren durch feine Herren und Damen erhielt, diese schöne Maison du peuple. ständiger ist es wohl, von einer solchen Abstand zu nehmen und das Aera aber feit ber Wegzuge Arbeiter Radfahrerbund Solidarität". Gau 9( Prov. Branden: Quartier zu fündigen. R. R. 1. und 2. Die Lohnforderung ist ge: vorbei sei. leber bas Grebnis der Beweisanjungme burg). Alle Zuſchriften und Anfragen den Bund betreffend find zu richten pfändet. Bahlt der Arbeitgeber Ihnen dennoch, so läuft er Gefahr, doppelt waren die beiderseitigen Vertreter natürlich grundverschiedener abend:„ Wanderlust", Nummelsburg, jeden Sonnabend nach dem 1. und genommenen, rechtmäßigen Lohnpfändung nichts zu thun. 3. Derartige an den Gauvorsitzenden Karl Fischer, Berlin NW., Waldstr. 8. Sonn zu zahlen. Der Gerichtsvollzieher hat mit der durch das Gericht vorRechtsanwalt Gabriel war der Ansicht, daß 15. bei Jaje, Prinz Albrechtstr. 13. Verträge sind Scheinverträge( Schiebungen) rechtsungültig. in der Menzerining der Beklagten der schwere Vorwurf der Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, 10. Novbr., bormittags 8% Uhr. Nowaves. 1. Eine in Deutſchland geſchloſsene Giye iſt auch für das vingKuppelei zu finden sei. Für diesen Vorwurf sei aber nicht das ge- in der Aula der 69. Gemeindeschule, kleine Frankfurterstraße 6: land gültig. 2. Bis zum vollendeten 21. Lebensjahre. 9. 100. Ihr ringste erbracht, denn die Beweisaufnahme habe nur ergeben, daß Bersammlung: Freireligiöse Vorlesung. Um 103 Uhr vormittags eben: Sohn ist so weit zu Ihrer Unterstützung verpflichtet, als durch die Unterdort wohnende junge Damen hin und wieder Herrenbesuche daselbst: Vortrag des Herrn Wilhelm Bölsche:„ Neue Forschungen über den stügung weder sein noch seiner Familie standesgemäßer Unterhalt empfangen hätten. auf Ihren Gegen Ihren Mann können Sie Rechtsanwalt Morris verlangte dagegen Bau der Welt". Vor- und Nachspiel auf dem Pariser Muster gefährdet wird. die Freisprechung seiner Klientin. In der bloßen Be- Harmonium. Gäste, Damen und Herren, fehr willkommen. Unterhalt flagen und Beschlagnahme der Rente erwirten.?? Ja. merkung:„ Bei der Frau M. Kolik. Nicht die Omnibus- Gesellschaft. wohl aber die Pferdebahn: Seemann geht. Lagerhalter Verband.( Bezirk Berlin und Umgegend.) Am Sonntag, ein" fönne absolut feine Beleidigung gefunden aus und werden, den 10. November, nachmittags 2 Uhr, im Gewerkschaftshause, Saal 10: Gesellschaft ist für die Folgen des in Ihrem Betriebe Ihrer Mutter zuMitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Zweck und Ziele der Gewerk gestoßenen Unfalls haftbar. S. D. Dornbusch. 1. Ja. 2. Das wäre denn sie sei wahr. Im dortigen Hause habe alles gewohnt, was schaftsbewegung. 2. Diskussion. 3. Unser Verbandsorgan. 4. Unfre Kont glos: die im Gewahrsam des Schuldners befindlichen Gegenstände ist der im Wintergarten viel Geld verdiente und nach dem Theater mit ferenz im Januar 1902. Das Erscheinen sämtlicher Kollegen ist notwendig. Gerichtsvollzieher berechtigt zu pfänden. Dem Dritten, der das Eigentumsjungen Kavalieren noch mehr Geld auszugeben pflege, ferner Gäste willkommen. Die Ortsverwaltung. recht hat, bleibt es überlassen, Interventionsflage und Einstellungsantrag 5. 73, Damen der feinsten Demimonde. zu stellen. Zehn bis zwölf A. Knappe, Charlottenburg 67a. Nein. Lebedamen hätten zehn bis zwölf Lebeberren empfangen Wald 4. Ja. R. 2. 142. 1. Nein, der Mietsvertrag läuft weiter, und sei wohl klar, daß sie diefen nicht Gesang- oder Tanzunterricht 20H- STIE wenn das Haus ohne Subhastation verkauft ist. Der neue Eigentümer übernimmt die Pflichten und Rechte des früheren. 2. Ja. M. H. 100. gaben oder sich über die Vorzüge der französischen oder deutschen Leider ist die Firma im Recht. S. D. 27. Bescheide auf SteuerLitteratur unterhielten. Der Gerichtshof erkannte auf Freireklamationen dauern meist sehr lange. Inzwischen muß die fällige Steuer sprechung. Er hielt es für erwiesen, daß in dem Hause viele *.*. Ja. Herren ein und ausgingen und dort wohnende junge Damen tags und nachts Besuche erhielten. lolola Vereinskalender. " Vermischtes. tor alb cine Depesche weiterbezahlt werden. Ihnen bleibt nichts übrig als warten. Marktpreise von Berlin am 7. November, 1901 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. D.-tr. Kartoffeln, nene, D- Ctr. welgen, gitt mittel gering Roggen, gut Prügelei in der Kirche zum Heiligen Grabe. Eine des Reuterschen Bureau" meldet aus Jerusalem vom 4. d. M.: In der Stirche vom Heiligen Grabe fam es heute zwischen Angehörigen der römisch- katholischen und der griechisch- orthodoxen Kirche zu einer großen Schlägerei, welche auf beiden Seiten Verwundungen zur Folge hatte. Fünf Franciskaner wurden lebensgefährlich verlegt. Die Ursache des Streits ist der Umstand, daß die Katholiken wiederholt einen Teil des die Kirche umgebenden Hofes ausfegen wollten, während die Angehörigen der griechisch- orthodoxen Kirche den Anspruch erhoben, daß dies ihr ausschließliches Recht sei. Schon seit mehreren Tagen waren Truppen an dieser Stelle aufgestellt worden, um einen Zusammen-* Gerste, git stoß zu verhindern, plöglich aber hatte die Zahl der Streitenden so fehr zugenommen, daß die Truppen ihnen nicht gewachsen waren. Derartige Vorfälle sind an den heiligen Stätten" übrigens durchaus nichts Seltenes. Kalbfleisch Hammelfleisch Butter Eier Karpfen Aale Bander 4114Rindfleisch, Keule 1 kg 1,70 1,20 do. Bauch» 1,40 Schweinefleisch 1,60 1,30 mittel gering 1,80 1,60 1, 糖 mittel " gering * pafer, gut mittel gering 14,40 13,70 13,60 13,00 12,90 12,30 16,20 15,50 15,40 14,70 2,80 2, 60 Sint 5.00 2,40 1 kg 2,20 1,20 2,50 1,20 " 2,50 1,20 14,60 13,90 hechte 2,00 1, Nichtstroh pen Barsche 1,80 0,80 Schleie 2,80 1,20 " 40. 25, Bleie 50, 25, Krebse 60. 30, 1,40 0,60 per Shot 16, 3, Arbeiter Sängerbund Berlins und der Umgegend. Zweiter Borfizzender A. Hübner, Wilhelmstraße 134. Erster Kassierer Seifrit, Fidicinstraße 16. Alle Aenderungen im Vereinstalender find zu richten an Friedrich Kortum, Lausitzerstr. 33. Sonnabend, abends 9-11 Uhr: Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Sanges Echo", Krüger, Naunynstr. 6." Jimmergrün", Tegel, Rentner, Spandauerstr. 15. Vorwärts VII", Rummelsburg, Beutling, Goethe: und Kantstr.- Ecke. Weiße Rose II", Weißensee, Sorrer, Straßburgstr. 56. „ Eintracht I", Teltow, Ders, Zehlendorferstr. 6. Sängerluft", Lucenwalde, Schulze, Beelitzerstr. 34. Einigkeit II", Reinickendorf West", Goldbergwerke unter dem Meere. Auf der Höhe von Nome Bethwell, Witteſtraße." Echo II", Markgraſpieske bei Fürstenwalde, an der Küste A lastas hat man bedeutende Goldlager entdeckt. Gibfen Gemischter Chor", Luckenwalde, Gerhart, Haag 5. Ober: Der Meeresboden fällt hier so allmählich ab, daß im Winter alles Speisebohnen Schöneweider Liedertafel". Ober- Schöneweide, Wagener, Ediſonſtr. 5. Wasser auf mehr als einen Kilometer von der Ebbe- Strandlinie des vin en Glück zu", Lörig, Pantstr. 32d. Arbeiter Noucheröund Berlins und der Umgegend. Aenderungen Sommers gefroren ist. Man beabsichtigt darum, die Lager mir* frei Wagen und ab Bahn. im Vereinskalender sind zu richten an Albert Liebetrau, Berlin, Putbuserstr. 44, während des Winters abzubauen. Man braucht nur durchaus Produktenmarkt vom 8. November. Heute erhielt der Getreides 4 Tr. Sonnabend: Havana II", Nowawes- Neuendorf, Bernhardt, Priester nicht zu tiefe Löcher in die Eisfelder zu bohren, um den ma ttt einen Jmpuls durch die strammen Preismeldungen aus New York straße 31. Glück Auf", Rüdersdorf Kaltberge, Greve, Heinigstr. 19. Boden zu erreichen, wo das Gold führende Quarz liegt. und Chicago, die auf den hiesigen Plaz nicht ohne Einwirkung blieben. " Kuba", Spichalle, Bredowstr. 2. Pappel", Dahmke, Buchholzerstr. 5. Die Mining and Scientific Preß" von San Francisko be- Der Frühmarkt eröffnete sehr fest; bei verhältnismäßig lebhaftem Verkehr Havana I", Rixdorf, Pflug, Juliusstr. 59. Blauer Dampf", Doye, merkt dazu, Dies wäre nichts Neues. In Sibirien baut gewannen Weizen 12 bis 13, Roggen 1 M. im Preise. Mehl notierte Müllerstraße 32a." Kommune", Bärsch, Drontheimerstr. 1e.„ Grüne Wiese", Schrader, Stralsunderstr. 63." Einigkeit III", Hentze, Herzfelde, man seit langem jeden Winter Lager an, die im Wasserlauf be- 10 Bf. höher als gestern. Als jedoch mittags matte Tendenzberichte aus Destreich- Ungarn famen, hörte das Geschäft wieder auf und die Preise Hauptstraße 46. deutender Flüsse liegen. Die Flüsse frieren nicht vollständig, aber gingen etwas zurück, erholten sich jedoch später abermals und erreichten Gemütlichkeit Vinter Tabal", Kupsch," Teltow, Hoher Steinweg 41. Henickendorf, Kirchplatz. Klub 1900", Ruppert, wenn man in die Eisdecke immer tiefere Löcher bohrt, kann man ihren früheren Stand wieder. Hafer und Mais waren fest, Nüböl ohne Kochstr. 57. Angler I", Buleger, Zimmerſtr. 60. Gemütlichfeit", leicht allmählich die flüssige Schicht bis zu dem gewünschten Lager Geschäft. Gleize, Charlottenburg, Krummeſtraße 69.-" Guter Zug", Berndt, Buch zum Gefrieren bringen. Man verwirklicht dadurch also das Wunder, Holzerstr. 1. Pfälzer", Hoffmann, Swinemünderstr. 47. Einigkeit IV.", unter dem Wasser" ohne Tauchergurt und Taucherglocke zu arbeiten, Gärisch, Neu- Zittau. Ginigteit V", Waschkuhl, Weißenburgerstr. 48. Weichselduft", Stargardterstr. 18. wobei man eine Ueberschwemmung nicht zu befürchten hat. BekanntArbeiter Turnerbund. Sonnabend: Turnv.„ Fichte", Berlin. lich bedient sich jetzt die moderne Tauchertechnik eines ähnlichen Geabds. 8-10 Uhr: 1. Männer Abt. Friedenstr. 37. 3. Männer- Abt. frierverfahrens, um einen Schacht durch wasserführende Schichten Boechstr. 17/20. 7. Männer Abt. Reichenbergerstr. 131-132. hindurchzubringen. 2. Lehrlings Abt. Stalizer A 8. Männer Abt. Höchsteftr. 36/37. = " fraße 55-56.- 4. Lehrlings- Abt. Siemensfir. 20( Moabit). 5. Berl.- Abt. Briefkasten der Redaktion. Spiritus 10 Pf. gebessert; 70er Toco 33,00 m. Witterungsübersicht vom 8. November 1901, morgens 8 nhe. Stationen Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. 6. 5° 4° R. Ackerstr. 67." Freie Turnerschaft Johannisthat" abds. 9-10 Uhr Senft: leben. Turnerschaft d. V.„ Nereus"( gegründet 1882), 1. Lehrlings: Abteilung 8-10 Uhr abds. Manteuffelstr. 7. Die juristische Sprechstunde findet am Dienstag, Donners Swinembe 757 23SW 5 bedeckt ,, Arb.- Turnv." in Adlershof, tag und Freitag von 7-9 1hr abends statt. Schnaufer, Bismarckstr. 16, 812-102 Uhr abends. Gesang, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Verein ehemaliger Schüler der Electra Mehr Licht", Miegel, Stralauerfir. 57. Sportverein„ Herkules", Wattstr. 3. Vergnügungsverein Mailuft" jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. des Monats, Kubizfy, Kreuzbergstraße. Sängerchor der Maschinisten und Heizer", Rosenthalerstr. 57.- Theaterberein Philadelphia", Bartsch, Triftstr. 41. Heureka". Verein zur Beförderung der Sprechfertigkeit Stotternder. Uebungsabend jeden Sonnabend Niederwallstr. 7, Gemeindeschule. Todes- Anzeige. Freunden und Bekannten die trau rige Mitteilung, daß unser lieber, unvergeßlicher Bruder und Bräutigam Anton Schumann am 5. d. Mr. im 24. Lebensjahre am Typhus verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 10. November, nachm 42 Uhr, auf dem neuen Zwölfapostel- Kirchhof in Schöneberg, Tempelhoferstraße, statt. Im stille Teilnahme bitten im Namen der trauernden sinterbliebenen Fritz Schumann. 17716 Lina Altmann. Todes- Anzeige. Stationen Barometerrichtung Wind Windstärke 7 paparanda 735 Wetter 2 Schnee 2wolfig Hamburg 761 WSW 4 bedeckt Berlin 761W Frants./M. 767SW Winchen Wien 7 Betersburg 740 SS 5 bedeckt 8 Sort 2 bedeckt 6 Aberdeen 767 Still 767 1 -heiter -3 Baris 770 SO 769 NW 1 Dunst 2 bedeckt 2 wolfent 5 100 Bad V. Rund 5000 Einwohner nach der letzten Zählung. 5. 5. 202. Zur Zahlung sind Sie verpflichtet. A. Unwiffend. Der Betreffende kann nur die Forderung stellen, die Ihr Gläubiger gegen Sie hat. M. A. G. 1. Nein. 2. Auch für durch Wahrnehmung von Kontrollversammlungen entgangenen Accordlohn ist Vergütung zu zahlen. 3. Das hängt davon ab, welche Vorschriften die Arbeitsordnung enthält. F. S. An das Rathaus, Stiftungs- Deputation. D. D. 54. Friedrich frischen nordwestlichen Winden. Wilhelmsanstalt für Arbeitsaute, von Biederson- Stiftung. Adresse: Rathaus. Temp. n. 6. 16° C.= 4° R. Wetter Prognose für Sonnabend, den 9. November 1901. Etwas fühler, veränderlich, vorherrschend wolkig mit Niederschlägen und Deutsch. Metallarbeiter- Verband Verband der Möbelpolierer. Verwaltungsstelle Berlin. Burean: Engel- fer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Sonnabend, den 9. November, abends 8% hr: Konferenz der Vertrauensleute des Nordens bei Dieke, Ackerstr. 123. Sonntag, den 10. November, vormittags 10 Uhr: Morgensprache der Schraubendreher bei Wetzel, Wrangelstr. 136. Sonntag, den 10. November, vormittags 10 Uhr: mein vielgeliebter Mann, unjer Sohn Allgemeine Versammlung Hieruit die traurige Nachricht, daß Bruder, Bater, Großvater, der Möbelpolierer Robert Gurseh 17616 Gas-, der Waffer- u. Heizungs- Rohrleger u. Helfer im Gewerkschaftshause, Engel- fer 15. Tages Ordnung: im Alter von 53 Jahren nach schwerem Leiden sauft entschlafen ist. Beerdi: gung findet Sonntag, vorm. 1/12 Uhr, auf dem Markus- Kirchhof, Wilhelms: 1. Bortrag des Genossen G. Link über: Das Unfall. versicherungs- Gesetz. 2. Diskussion. 3. Werkstatt: Die NB. Zu dieser Versammlung sind 121/20 berg, afternden Hinterbliebenen. und Berbands- Angelegenheiten. Die Kollegen der Firmen: Orts- Krankenkasse Matthes& Co., Bacon uno Moses ganz besonders eingeladen. der Buchbinder and verwandten Gewerbe. Die Ortsverwaltung. Mitglieder- Bersammlung Deutsche Metallarbeiter- Gewerkschaft. am Montag, den 11. Nov., abends 8 Uhr, int Gewerkschaftshaus, EngelUfer 15, großer Saal. Tagesordnung: ( Verwaltungsstelle Berlin). 276, Sonntag, den 10. November, nachmittags 6 Uhr, 1. Die Bedeutung der Delegierten wahlen für im Englischen Garten, Alexanderstr. 27 ci die staffenmitglieder. Monats= Monats= Versammlung 2. Diskussion. 3. Aufstellung von Kandidaten. Am Sonntag, den 17. November, findet im Gewerkschaftshaus, Saal III, die Delegiertenwahl für die Arbeitnehmer statt. Die Wahl be: ginnt morgens 10 Uhr und wird um 22 Uhr mittags geschlossen. Zu wählen jind 246 Vertreter. Mitgliedsbuch legitimiert. Am Montag, den 18. November, findet bei Lehmann, Naumunstr. 44, die Delegiertenwahl für die Arbeitgeber statt. Die Wahl be: ginnt um 7 Uhr abends und wird um 9 Uhr geschlossen. Zu wählen find 112 Vertreter. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Borstand. Bernhard Jost, Borsigender.. Georg Bässler. Schriftführer für den Westen, Süden und Osten. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Emil Rosenow:„ Der deutsche Bauernkrieg". 2. Gewerkschaftliches. Nach der Versammlung: Gemütl. Beisammensein mit Tanz. Gäste willkommen. Am Sonntag, den 8. Dezember, vormittags, 9 resp. 10 Uhr: Urania- Vorstellung. 280/15 Billets intl. Garderobe 60 Pf. bei den Kassierern und Vertrauens: lenten erhältlich. Alle Anfragen sind an den ersten Bevollmächtigten: Gustav Wiesner, Stargarderstr. 3 zu richten. Die Ortsverwaltung. CigarrenHeinzelmann& Co., Berlin, Brandenburgstr. 44, Fabrik. Billigste Bezugsquelle für Händler und Wiederverkäufer. Breislagen von 20 M. an. Händlern, welche in Fabriken verkaufen, besond. empfohl. Montag, den 11. November, abends 82 Uhr, Huffitenstraße 40: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Bruckhoff über: Die sogenannten unheilbaren Männerleiden". 2. Diskussion. 3, Anträge und Wahl von Dele gierten. 4. Verschiedenes. 99 Berliner Wetterbureau. Jeder Arbeiter 148/4 Jeder Handwerker Die Kollegen werden ersucht, ihre Mitgliedsbücher mitzubringen. Die Vorstellung in der Urania" findet am 26. Dezember, vormittags 10 Uhr statt. Der Vorstand. follte zur Arbeit die Lederhose Herkules tragen. Allein- Verkauf. Sehr starke Ware in Montag, den 11. November, abends 7 Uhr, bei Graumann, praftischen grauen it, braunen Streifen. Naunynstraße Nr. 27: Oeffentliche Versammlung aller in der Metallschraubendreher- Branche beschäftigten Personen. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Heilmann über:" Die wirtschaftliche Krise und ihre Wirkung auf die arbeitende Klaffe. 2. Diskussion. 3. Werkstatt- Angelegenheiten. 121/19 Die Kollegen der Firmen Sudikatis und Stelzner find besonders eingeladen. Zahlreichen Besuch erwartet Der Einberufer. Verein der Tischler Berlins u. Umgegend. Heute, Sonnabend, den 9. November, im Lokale Königsbank, Große Frankfurterstr. 117: Feier des 3. Stiftungsfestes. Konzert, ausgeführt von der Freien Vereinigung der Civil- Berufsmusiker unter Leitung des Dirigenten Herrn G. Gartmann. Auftreten des Instrumentalisten Herrn Georg Jahn. Berliner Ulk- Trio. Anfang des Konzerts 82 Uhr. Anfang des Tanzes 112 Uhr. Entree inkl. Tanz: Damen 30 Pf., Herren 50 f. Um zahlreichen Besuch bittet Das Komitee. NB. Die Zahlstellen bleiben heute geschlossen. Rixdorf, 186/20 Berlinerstr. 12, Neu eröffnet! Ecke Mainzerstrasse, nahe am Hermannplatz. Weiss- und Bairischbier- Lokal, Destillation und Restauration. Vereinszimmer mit Piano u. Kegelbahn. Freunden u. Bekannten bestens schler.) Sernſprecher: Amt empfohlen. Albert Lorenz, Rigborf r. 218. 25912* Hinten u. vorn am Bund aus einem Stück gearbeitet. Nietknöpfe ut. Kappnähte. Feste Leder Pilot Taschen, Große Flicken umsonst. Die Hose bei Entahme von 4 M. 50 6 Stück 26 Wt. Echt blanes Monteur- Jackett 1 M. 90 1. 50 Echt blaue Monteur- Hose Echt blaues Monteur- Jackett Prima Köper- Gewebe..2 M. 50 Echt blaue Monteur- Hose Prima Köper Gewebe..2 M. 10 Prima Manchester Hose 9,-, 5,50, 4,25 Gefüttert. Manchest.- Jackett 13,-9, Operations Mantel f. Aerzte Maler- Kittel. 4,75-3 m. 40 3,-, 2,50, 2. 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Berlesung der Protokolle. 2. Wahl von 4 Vorstandsmitgliedern ( 1 Arbeitgeber, 3 Arbeitnehmer). 3. Wahl des Rechnungsausschusses. 4. Verschiedenes. 1759b Der Vorstand. Musikwerke, felbstspielend, sowie z. Drehen bei nur gering. Teilz. 26562* J. Kurzberg, Landsbergerstr. 13, part. van enorm billig. Jezt nach beendeter Gits gros- Saison verkauft die Damen- u. Kinder- Mäntel Fabrik alle billig! auch a Heinrich Rackwitz, and Reſte Gelegenheitsrauf: Niederwallstrasse 28-29; Mocquett- Plüsche 5,35 M. I. Etage, gl. a.Spittelmarkt, per Meter( 130 Centimeter breit). 4. Haus rechts, Sonnabend, Mufter bei näher. Angabe franco. Oranienstr. 158. den 9. u. Sonntag, den 10, Emil Lefèvre, Berlin S 8-10 u. 12-2; Montag und Dienstag von vormittags 8 bis abends 9 Uhr folgende Konfettion zu spottbilligen Preisen. 17586 von Mark Eleg. Winter- Jacketts, g.Berarbeit. 5,75 Chike Paletots in schw. u. farbig 8,50 Mod. Volant- Paletots u. Futter 22,50 Kinder- Jacketts u. Palet. in a. 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In sehr lebhafter und fesselnder Weise erläuterte Herr Bab nun einzelne der Andersenschen Dichtungen und versuchte, durch den Vortrag einiger besonders charakteristischer Stellen bei den Anwesenden eine lebendige Anschauung dieser bunten Phantasiewelt zu weden. In allen Andersenschen Märchenbildern lebe die eigen tümliche Weltanschauung des Dichters, die man als geläutertes Christentumt bezeichnen kömie, sein tiefer Glaube an die Macht der Liebe und den Sieg des Guten auf Erden. fennen und verfechten; nicht nur diejenigen der kleinen wohlhabenden Minderheit, welche sich, auf Grund ihres Besizes, so gern als allein berechtigt betrachtet. Die Frauen, wenn sie sich auch nicht direkt be= teiligen tönnen, haben doch an dem Ausfall der Wahlen das nämliche Intereffe. Denn die wichtigen Angelegenheiten, welche im Gemeinderat entschieden werden, betreffen das tägliche Leben der ganzen Familie, bedeuten für ihr Wohl und Wehe nicht weniger als die großen politischen Fragen, welche im Reichstage entschieden werden. Gerade die Frauen müssen den Sieg für jene Bartei ersehnen, welche für das arbeitende Bolt, für die kleinen Leute" eintritt, welche flir deren Forderungen für jene Bartei ersehnen, welche de tämpft und fie auch durchsetzt, wenn ihre Anzahl den Gegneri gegen über den Sieg ermöglicht. Ueber Andersens Märchen sprach am Montag, den 4. Novbr. Herr Julius Bab im Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse." Die großen socialen Kämpfe der Zeit so führte der Vor: An den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Bortrag knüpfte tragende aus haben in ihrem Gefolge auch das Streben gezeitigt, fich eine Diskussion- auch über das Problem der Jugendlitteratur weite Schichten des Volfes mit einer tieferen geistigen und im allgemeinen. Frau Hoffmann hob gegenüber dem Referenten tünstlerischen Bildung zu durchdringen; dazu aber sei es vor allem hervor, daß bei den Andersenschen Märchen schon für das Kind gerade notwendig, schon von Kindheit auf den Geschmack für das künstlerisch in der bloßen Ahuung des tieferen Sinnes, der sich hinter dem Er- Die Frau tann weder wählen, noch gewählt werden. Aber sie Echte heranzubilden, durch die Pflege einer wirklich wertvollen zählten berge, ein ganz besonderer Reiz liegen föune; auch solle man kann durch den Gifer, mit dem fie für die Kandidaten der Arbeiter Jugendlitteratur und die Benutzung dessen, was wahre Dichtkunst auf die" Tendenz" in dem Jugendbuche nicht unbedingt verwerfen; nicht agitiert, zeigen, daß fie Einsicht genug hat, um das Bürgerrecht ausdiesem Gebiete schon geschaffen, von früh an den findlichen Tendenz au sich sei untünstlerisch, sondern nur eine äußerlich und zuüben. Damit sie volle Gelegenheit habe, sich eingehend über die Geist zu befruchten. Für das Kind fei auch in dieser Hinsicht das grob aufgetragene Tendenz, die nicht aus der Dichtung selbst ge- rage zu unterrichten, findet am Sonntagvormittag um 12 Uhr eine Beste gerade gut genug. Nicht d'er dürfe für die Jugend schreiben, boren fei. offentliche Versammlung, bei Obst, Meiningerstr. 8, statt, in welcher der unfähig ist, für Erwachsene ein gutes und ernsthaftes Buch zu schaffen; ein Werk für die Jugend müsse vielmehr fünstlerisch so dieser Worte Ein Redner wandte sich wohl in mißverständlicher Deutung Genosse Bebel über die Stadtverordnetenivahlen sprechen wird. dagegen, das Kind von vornherein durch bestimmte Genoffinnen, besucht die Versammlung! Ob Ihr als wertvoll und geistig so reif sein, daß auch der Erwachsene es mit Anschauungen geistiger, socialer: oder religiöser Natur beeinflussen zu selbständige Arbeiterin Euer Brot verdient, ob Ihr als Hausfrauen Freude lesen mag. Es erübrigt sich zu sagen, daß die meisten unsrer wollen; das Ideal der Jugenderziehung, wie deshalb auch des Euch redlich abmüht, die Ausgaben der Familie von dem schmalen fogenannten Jugendschriften" diesem Jdeal auch nicht im entferntesten Jugendbuches fei es, möglichst nur Thatsachen zu bieten. Einkommen des Mannes zu bestreiten- Ihr alle habt ein großes entsprechen; gewöhnlich sind es litterarisch ganz wertlose Machwerke mit Die Vorsitzende, Frau Stock, wies darauf hin, wie dringend persönliches Interesse an dem Ausgange der Wahlschlacht. Euch allen grob tendenziöser oder„ moralischer" Färbung. Man hat nun zunächst ver- wünschenswert es für alle Frauen, soweit materielle und sonstige ist es von größter Wichtigkeit, Euch darüber zu unterrichten, was fucht, durch geeignete Auswahl der Litteratur für Erwachsene den Kindern Mittel es erlaubten, auch für die Arbeiterfrau sei, fich so viel wie augenblicklich die nächsten Aufgaben der Stadtgemeinde sind; Ihr Besseres zu bieten; aber hier entsteht die Schwierigkeit, das heraus irgend möglich selbst anzusehen, was ihre Kinder lesen und sich mit werdet dann erst ganz erkennen, wie sehr Ihr unmittelbar bejufinden, was auch dem jugendlichen Fassungsvermögen nahe liegt. ber besten Jugendlitteratur vertraut zit machen. Eben jetzt beschäftige teiligt seid. Indes besitzen wir auch heute schon einen unversiegbaren Quell der man sich auch in den Kreisen der Pädagogen vielfach mit dieser Um rasche und günstige Erledigung der Wahlgeschäfte zu er Phantasieanregung für das Kind in unsrer reichen Märchen- Frage. So habe der Hamburger Lehrerverein fürzlich ein Verzeichnis reichen, bedarf es vieler Mitarbeiter. Mögen sich die Genofsinnen, litteratur, deren ewiger Wert für die Befruchtung des jugendlichen der empfehlenswertesten Jugendschriften herausgegeben. Nach welche Zeit und Luft haben, sich zu bethätigen, melden; sie sind Geistes noch lange nicht genug gewürdigt ist. Neben diesem Verzeichnis wolle ein Berliner Herr eine Auswahl der alle willkommen: dem Bollsmärchen, das mit seinen Bauberern, Feeen vorzüglichsten Bücher treffen und die Sammlung hier in , Die Vertrauensperson. und Kobolden direkt aus den alten Heldensagen erwuchs, nächster Zeit im Gewerkschaftshause zur Ausstellung bringen. Verbot polnischer Frauenversammlungen. Bon seiten des steht hier ebenbürtig das reiner Dichterphantasie entsproffene Die Vereinsmitglieder hätten das ernſteſte Juteresse daran, Polenbundes im rheinisch- westfälischen Industriebezirk war eine Kunstmärchen. Die tiefsten und herrlichsten Schöpfungen dieser diese Ausstellung nicht nur selbst rege zu besuchen, sondern Agitation der Frauen für die Ziele der Polenbewegung in Aussicht Art hat uns der dänische Dichter Andersen gegeben, der in seinen auch Freundinnen und Bekannte darauf aufmerksam zu machen. genommen. Die erste dieser Frauenversammlungen sollte in bunten Märchengestalten ein schlichtes, humorvoll naives und doch Der Vorstand werde zur Zeit möglichst auch für geeignete Führung Üeckendorf stattfinden, ihr sollten in den übrigen IndustrieAndersens Märchen sind Schöpfungen echten Dichtergeistes, und Frau Stock bekannt, daß ein Vortragsabend des Vereins für den gelöst. unendlich tiefes und farbenreiches Bild der Welt erstehen läßt und Erläuterung der einzelnen Bücher sorgen. Gleichzeitig machte orten mehrere folgen; jedoch wurde die zu leckendorf aufGegen dieses Verfahren der dortigen Polizeiverwaltung darum kann sich das Kind wie der Erwachsene in gleicher Freude Norden am Montag, den 11. november, in Millbrods legte man Beschwerde bei der Regierung zu Arnsberg ein, Saran erquicken. Der Vortragende ging mum auf die verschiedenen Arten in der Herr Dr. Beutler über die Alkoholfrage" referiert. Gesellschaftshaus, Willerstraße 7 stattfinden werde, die diese aber ablehnte, weil die Versammlung nicht nur tirchliche Zwecke im Auge gehabt habe, sondern sich mit der Erörterung Andersenscher Märchen ein, von den heiteren Geschichten, die alle politischer, nämlich auf die national- polnische Propaganda sich be= Gegenstände um uns her in drollig heiterer Weise lebendig ziehender Gegenstände befaffen wollte. werden lassen bis zu den tiefsinnig allegorischen, die eine dem Genoffinnen von Schöneberg. Ihr wißt, daß am 11. No- Es ist aus dieser Mitteilung, die wir der Rheinisch- westfälischen Kindesgeiste oft noch unverständliche Lebensweisheit bergen. Solche, vember die Stadtverordnetenwahlen in unsrer Gemeinde stattfinden. Arbeiterzeitung" entnehmen, nicht zu ersehen, ob es sich um öffentder jugendlichen Faffungskraft nicht recht angepaßte, wie auch einzelne Seit Wochen stehen die Genoffen in eifriger Agitation; fie wissen liche oder um Vereinsversammlungen handelte. In öffentlichen Berrein dichterisch oder durch ihre tendenziöse Färbung mißlungene unter sehr wohl, wieviel davon abhängt, daß tüchtige Männer im Rate Sammlungen dürfen sich selbst in Preußen die Frauen noch mit den Märchen wünschte der Referent aus den Sammlungen für Kinder sigen, welche die Wünsche und Bedürfnisse der ganzen Gemeinde Politik beschäftigen. " 430881 Mehl- Niederlage: Brunnenstrasse 10. Fernsprecher III, No. 1278. An die geehrten Hausfrauen. 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Wort: Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. 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Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berliy.