nobital Sod can wahitimu mind; maldosad ne Ish tenis spit ng init Nr. 264. ile silofacem oddlu sein d uni@ esd grundo sisi duit made sduir god gu . i eduromediabel sid meet 18. Jahrg. enginio sid siimiménoluit scalier et une si dund publitate Insertions- Gebuye Vorwärts Abonnements Bedingungen: idou je Abonnements-Preis pränumeranbo: el di Bierteljährl. 3,30 Mt., monatt. 1,10 mt., dopo l wöchentlich 28 Pfg. fret ins Saus. and taigne Ginzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: roo Nummer mit illuftrterter Sonntagssjbuitin Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Bostineston Abonnement: 1,10 Mart pr Monat, por Sed Eingetragen in der Poft Beitungsnis Breislifte für 1901 unter Dr. 7671. lite Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. nedod ubiso mhile, Erſcheint täglich außer Montags. 0 sd D 101 som gnd Jun Enors do? 190 stoj dniurbl Berliner Volksblatt. 10190 beträgt für die fechsgespaltene Kolonel geile oder beren Raum 40 Pfg., für ading politische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. thi sand lisi od normal mad bilZelegramm- Adresse: p Nap di sisi tun socialdemokrat Berlin 16#nd lisud tidbiti si istan Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Zwei Hunnenprozesse. Sonntag, den 10. November 1901. 200 finis Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. dpflegung der Expedition obgelegen, sei, dies betone er entgegen den vorsichtigen Redacteur verdächtig erscheinen müssen und er hätte sich Ausführungen des Verteidigers, zur Stellung eines Strafantrags be- fagen können, daß der Brief entweder fabriziert sei oder daß er rechtigt. So manche braven Soldaten oder Offiziere, die an der Er- Renommistereien enthalte. Es sei jüngst durch einen andern Prozeß Wie wir bereits furz mitgeteilt haben, wurde am Donnerstag pedition teilgenommen, haben, wenn auch nicht in der gegnerischen festgestellt worden, daß während des ganzen Chinafeldzuges zwölf Genosse Heymann in Stuttgart wegen Beleidigung des ost- Bresse, so doch vom deutschen Bolle Anerkennung verdient. Wenn der grobe Ausschreitungen deutscher Soldaten vorgekommen seien. Der asiatischen Expeditionscorps zu 200 M. Geldstrafe verurteilt. Wegen Berteidiger schließlich bemerkt habe, daß, um einen Reim auf ge- Seriegsminister habe das Verfahren gegen die beiden Blätter, eindesselben Vergehens, begangen durch Abdruck eines Hunnenbriefes worden" zu haben, der Verfasser vom„ Morden" hätte sprechen geleitet, um den Verfaffer zu ermitteln und seiner Strafe zudesselben Briefes, wegen deffen Veröffentlichung auch gegen den müssen( Heiterkeit), so erwidere er, daß man ja hätte fagen fönnen: zuführen. Das sei nicht gelungen. Mit Rücksicht auf die Schwere „ Eine Viertelmilliarde sind wir dabei Tos geworden, nun den der Beleidigung und die mehrfachen Vorstrafen des Angeklagten beVorwärts" ein Strafverfahren schwebt fand am Freitag in Kriegern ihre Orden!"( Große Heiterkeit.) antrage er eine Gefängnisstrafe von drei Wochen. Gegen Frankfurt a. M. die Fortsetzung der früher vertagten Verhand- Der Verteidiger entgegnete im Sinne seiner obigen Aus- Be bel beantrage er wegen gengnisverweigerung eine Geldstrafe Iung gegen Genossen Dr. Quard statt. Hier beantragte der führungen. Auch strategische Erfordernisse können an den berichteten von 200 Mart. Staatsanwalt eine Gefäng Staatsanwalt eine Gefängnisstrafe von drei Wochen, Thatsachen nichts ändern. list disut adom das Gericht hat die Urteilsverkündigung auf nächsten Mittwoch Der Oberstaatsanwalt bemerkt, er hätte es für nobler angesehen, vertagt. wenn in diesem geringfügigen Falle die Person des Kaisers nicht bereingezogen worden wäre. Wir geben nachfolgend ausführlicheren Bericht von beiden Prozessen.d of bu grid stomis Git 5th Prozeß gegen den„ wahren Jacob". " " Jung Herr Rechtsanwalt Dr. Löwenthal als Verteidiger Quards meinte, der Prozeß sei doch wesentlich verschieden von jenem, der fürzlich in Stuttgart verhandelt wurde. Dort handelte es sich um eine Kritik des Feldzuges, hier um den Abdruck eines Briefes. DesDas Urteil lautete gemäß§ 185 des Strafgesetzbuchs auf halb sei es auch im vorliegenden Falle gleichgültig, ob Greuelthaten, eine Geldstrafe von 200 m.( event. 20 Tage Gefängnis). Dem wie sie in den verschiedenen Hunnenbriefen geschildert wurden, preußischen Kriegsminister wurde die Befugnis zuerkannt, das Urteil vorgekommen feien. Es stehe fest, daß neben denen, die aug innerhalb vier Wochen nach eingetretener Rechtstraft im Wahren reiner Vaterlandsliebe sich an der Expedition beteiligt Jacob" und" Deutschen Reichs- Anzeiger" einmal auf Kosten des haben, auch manche zweifelhaften Elemente aus Abenteurerluft Verurteilten bekamit zu machen. Außerdem wurde die Unbrauchbar nach China gegangen Rolonialfriege. Aber das fei nebensächlich. Die Frage sei nur: Das liegt im Weſen, aller machung der unter Anklage gestellten Nummer verfügt. " n Nr. 390 des Wahren Jacob" enthielt ein Gedicht, dessen legter Vers von den heimkehrenden Hunnen" handelte. Das preußische Striegsministerium stellte wegen dieser Strophe, die eine Beleidigung des ostasiatischen Expeditionscorps enthalten Die von dem Vorsitzenden erläuterten Urteilsgründe ob das Gericht den Brief für echt halte? Bejabe es diese foll, Strafantrag gegen den verantwortlichen Redacteur des ge- fagen, es sei erwiesen, daß die Angehörigen des ostasiatischen Frage, dann müsse der Angeklagte freigesprochen werden. Nach nannten Blattes, Berthold Heymann. Der Angeklagte erklärte, Expeditionscorps vorfäglich und rechtswidrig beleidigt worden der ganzen Sachlage konnte der Angeklagte gar nicht an der Echtheit das Gedicht nicht selbst verfaßt, sondern von einem seit dem zwanzig feien. Der Gesamtinhalt des Gedichts erwecke den Eindrud, als ob des Briefes zweifeln. Und diese Echtheit ist bestätigt worden durch jährigen Bestehen des Blattes thätigen Mitarbeiter, den er nicht es die Tendenz des Corps gewesen sei, zu brennen, jengen und die Aussage Bebels. Wenn dieser die Erkundigungen nach der Vernenne, eingesandt erhalten zu haben. Wegen einer vierwöchigen morden. Auch die Bezeichnung Hunnen" fei, wenn man sie in öffentlichung im Vorwärts" eingezogen hat, so hat er ja den Grund Gefängnisstrafe, die er damals habe antreten müssen, sei er flüchtig diesem Sinne auffaffe, eine Beleidigung. Es sei übrigens nicht dafür angegeben. Daß der Brief nicht in Zürich oder über das Gedicht hinweggegangen. Er übernehme aber die Ver- auf konkrete Vorgänge hingewiesen, sondern ein allgemein verächtlich Luzern fabriziert worden sein kann, geht schon aus antwortung im vollen Umfang. Die in größeren deutschen Blättern machendes Urteil über das Corps abgegeben worden. Ein Beder Thatsache hervor, daß Bebel sich mit dem Bruder des Briefund durch die Telegraphenbureaus verbreiteten Nachrichten aus weis fei nicht erbracht. Daß der Strafantrag rechtmäßig fchreibers ins Benehmen gesetzt hat. Eine Beleidigung des deutschen China habe man für wahr gehalten. Ein Wigblatt biete überdies gestellt sei, unterliege teinem Zweifel; der preußische Kriegsminister Expeditionscorps fanm zweifellos in der Veröffentlichung nicht ges mur einen Refleg der in der Bevölkerung bereits vorhandenen Anfei hierzu befugt. Um die Wahrung berechtigter Interessen handle funden werden, da ja der Angeklagte in seinem Kommentar dazu fhangen. es sich nicht, hierzu sei ein Wigblatt überhaupt nicht das geeignete ausdrücklich die verübten Gräuel tadelt. Aus diesem Grunde bitte Oberstaatsanwalt errschner führte aus, der Angeklagte habe Organ. Bei der Höhe der Strafe tomme die Schwere der Beleidi- er um Freisprechung. zivar durch seine Verteidigung einen günstigen, glaubwürdigen Ein- gung und das„ getrübte Vorleben des Angeklagten erschwerend in In seiner Schlußrechtfertigung erflärte Dr. Quard nochmals, bruck gemacht, allein es müsse ihm tar gemacht werden, daß die Betracht.( Das getrübte Borleben" besteht darin, daß Heymann daß der Brief ein echter sei. Was die Hunnenbriefpoetische Lizenz fogar in einem Wigblatt ihre Grenzen habe, wiederhoff wegen Breßvergehen verurteilt wurde.) Zu seinen Gunsten Fabriken in der Schweiz betreffe, so hätten gerade unsre Genossen denn es sei dem deutschen Expeditionscorps und jedem einzelnen fei zu berücksichtigen, daß es sich nur um ein Witblatt handle, bei dort das möglichste gethan, um dieselben aufzuspüren. Offenbar Teilhaber die Kollektivbeleidigung zugefügt, als ob sie Mordbrenner dem eine Beleidigung keinen so großen Schaden anrichte; es sei dem hingen sie mit dem Spigeltum zusammen. Bezüglich der von gewesen und nur auf Sengen, Brennen, Morden ausgegangen Angeklagten auch nicht zu verwerfen, daß er nicht in der Lage ge- Bebel und andren eingeleiteten Recherchen müsse er gegenüber dem wären. Die Uebertreibungen der sog. Hunnenbriefe haben nicht wesen sei, die genauen Korrekturen an dem Gedicht vorzunehmen, Staatsanwalt betonen, daß sie lange vor der Einleitung des Strafallein in der Presse, sondern auch im Reichstag allzu leichtfertig Aus diesen Gründen habe das Gericht wie mitgeteilt erkannt. verfahrens stattgefunden hätten. Also hat uns nicht erst Glauben gefunden und das Schlimme daran sei gewesen, die Auflage zur Gewissenhaftigkeit zu mahnen brauchen. daß man einzelne Ereeffe, welche thatsächlich bestraft worden In dem von der Frankfurter„ Voltsstimme" veröffentlichten schreiber und feine Helfershelfer; unmöglich könne sich das deutsche i Der Prozeß gegen Dr. Quard. Im übrigen treffe seine Kritik doch nutr den Brieffeien, als straflos geschehen angenommen habe. Hiernach beantrage er eine mäßige Gefängnisstrafe. ns netboot( ofnjadi Briefe erzählt ein Chinakrieger seiner Mutter und seinen übrigen Expeditione corps dadurch beleidigt fühlen. Sonst müßte es ja auch Der Verteidiger Rechtsanwalt Fr. Haußmann wies auf die Berwandten, wie er mit mehreren Kameraden einen Raubzug aus- als Beleidigung des Richter, Anivaltstandes usw. aufgefaßt werden, beim Beginn der China Expedition ausgegebene geführt und dabei fünf Chinesen totgeschoffen und zweien die Köpfe wenn von jemand bei einem Ehrengerichtshof gegen einen Richter, Parole hin, auf den nach dieser den Mannschaften erteilten eingeschlagen habe. Weiter renommiert er darin, wie sie mit den Anwalt, Anträge auf Ausschluß aus dem Stand wegen unwürdigen ftritten Befehl über die Vorkommnisse daselbst sogar ihren chinesischen Mädchen verfahren, und wenn die Männer fie in Schutz Verhaltens eingebracht werden. Jedenfalls habe ihm jeder Dolus Angehörigen gegenüber strengste 3 Stillschweigen zu nehmen wollen, dann werden sie verhauen. Der Brief war über- ferngelegen. Aus den von seinem Verteidiger schon dargelegten beobachten, und verlas einen im Schwäbischen Mert" schrieben:" Deutsche Bestien". In dem Kommentar war dem Gründen bitte er um Freisprechung. veröffentlichten en Bericht feines Kriegs- Berichterstatters Rud. Abschen über solche Grenelthaten Ausdruck gegeben und gesagt, Nach kurzer Beratung verkündete der Gerichtshof: Das Urteil Babel, worin das Abbrennen verschiedener chine die schlimmsten Verbrechen, die in Deutschland mit dem wird am Mittwoch, den 13. November, vormittags 11 Uhr, bekannt fischer Ortschaften durch deutsche Truppen erwähnt ist, Tode bestraft werden, verblaffen neben diesen Kriegsgreueln, gegeben. zum Beweise, daß Sengen und Brennen doch that deren sich der Briefschreiber mit unflätigem Behagen rühmt. In fächlich vorgekommen fein müsse; daß viel Blut in dem Briefe hatte der Kriegsminister eine Beleidigung des Wenn auch das Urteil im Frankfurter Prozeß noch aussteht, so China geflossen sei, bedürfe feiner weiteren Ausführung, das deutschen Expeditionscorps in China erblickt und gegen Dr. Quard wird der preußische Herr Kriegsminister selbst nicht behaupten wollen, rudelweise Zusammenschießen irregulärer Truppen oder als verantwortlichen Redacteur Strafantrag gestellt. Banden, die mitgebrachten chinesischen Zöpfe feien bekannte Quard erklärt zu seiner Rechtfertigung, daß er in dem Briefe daß er durch diese von ihm eingeleiteten Prozesse die von der Thatsachen und zeigen den grausamen Charakter dieses Krieges, eine Beleidigung des Expeditionscorps nicht erblicken könne; der Socialdemokratie gegen den Chinafeldzug erhobenen Anklagen zu bea worüber Friedensfreunde ehrlich, vielleicht übertrieben, empört ge- Kommentar wende sich ausdrücklich gegen das, was in dem Briefe seitigen oder nur abzuschwächen vermocht hat. wesen seien. Auch ein im„ Neuen Tageblatt" veröffentlichter geschrieben stehe. Beim Abdrucke des Briefes habe er im besten Der Stuttgarter Prozeß nahm einen fast heiteren Verlauf Privatbrief aus China habe über das Lebendig begraben Glauben gehandelt. si@ und die Strafzumessung dürfte mindestens nicht nach dem Gefallen zweier Chinesen durch russische Soldaten im Bei- Zeugen in der Sache waren nicht zu vernehmen; nur die Aus- derer sein, die angesichts der socialdemokratischen Kritik des Chinafein deutscher berichtet. Schließlich wolle er noch be- sage des Abg. Bebel wurde verlesen. Er erklärt, er habe erst durch merken, daß esooffenbar die Absicht des Verfassers Absicht des Verfaffers des den Vorwärts" Kenntnis von der Eristenz des Briefes erhalten. zuges ein wildes Toben gegen uns erhoben. Daß überhaupt eine Gedichtes war, auf die Pointe Toszusteuern: Und' ne Später sei ihm von der Vorwärts" redaktion der Originalbrief zu Berurteilung erzielt wurde, war nur möglich, indem man nicht beBiertelmilliarde sind wir dabei los geworden." Aufgeworden" geschickt worden. In einem Begleitschreiben war der Name des achtete, daß ein Wizblatt wie der Wahre Jakob" fich nicht, gleich sei aber schwer ein andrer Neim als Morden" zu finden.( Heiter Bruders des Briefschreibers genannt; den Namen wisse er nicht mehr. einem politischen Blatte, gegen bestimmite Thatsachen, die im einzelnen feit.) Vielleicht hätte der Verfasser sagen tönnen:„ Unfre Hummen Er habe dann bei diesem Bruder weitere Recherchen über die Echt- zu erweisen sind, wenden kann, sondern eine verallgemeinernde Satire kehren wieder aus dem Süden nach dem Norden", aber das wäre heit des Briefes angestellt, ober eine& fport chricht hatten, übt. Wenn man die Strophe de" Wahren Jacob" to auffaßt, als ein geographischer Fehler schlimmster Sorte gewesen, denn China habe er von einem Freunde des Bruders später Nachricht erhalten, ob die Fassung unsre Hunnen" das gesamte Expeditions corps treffen liege ja nicht im Silben, sondern im Osten von uns.( Große daß der Brief von einem Chinatrieger stamme wolle, so unterstellt man eine Absicht, die sicher weder der Verfasser des Heiterfeit.) Der Aufschrei über die berichteten Grausamkeiten sei und von welch em. Dieser babe das Schweigen des Bruders von einem sittlichen Gedanken getragen, eine Freiheitsstrafe ericheine mit Familienrücksichten motiviert. Offenbar sei ihm der Brief vom Gedichts noch irgend jemand sonst in der Socialdemokratie gehegt hat. Wenn also in Stuttgart derart eine Berurteilung erzielt worden unter solchen Umständen zu hart und eine Geldstrafe genügend, Vorwärts" deshalb zugeschickt worden, weil man annahm, daß er wenn nicht, wie er, der Verteidiger beantragt, wegen Wahr- später im Reichstage Gebrauch davon machen werde. Weitere ist, so ist. damit noch nichts für den Chinafeldzug bewiesen nehmung berechtigter Jnteressen auf Freisprechung erfannt Angaben über den Briefireiber verweigere er worden. werden wolle. sudafelbst wenn er seinen S Namen noch wüßtedestrian Zwar hat der Oberstaatsanwalt von neuem und das gleiche Oberstaatsantvalt herrschner entgegnete, er habe diesen Fall Der Staatsanwalt Sommer hält den Brief für eine that der Ankläger in Frankfurt von einer Fabrit von Hunnen nicht als zu hochpolitischen Exkursionen geeignet angesehen: leber grobe Beleidigung des deutschen Expeditionscorps, denn in demselben briefen in der Schweiz gesprochen. Aber er konnte nicht behaupten, die Kaiserrede beim Auszug der Truppen liege teine werde es so dargestellt, als ob derartige Greuelthaten fast etwas daß irgend ein socialdemokratisches Blatt auf die angebliche und offizielle Wiedergabe des Wortlauts vor, der Zweck derselben laffe Alltägliches seien. Es heiße ausdrücklich in der Einleitung: er sei ein noch immer mystisch dunklen Spigelversuche aus der Schweiz einsich aber dadurch erklären, daß die ausziehenden Truppen darauf Zeugnis militaristischer Kultur. Auch die Ueberschrift Deutsche Bestien" hingewiesen werden sollten, daß sie es mit einem nicht nach euro- verrate die Absicht der Beleidigung und die Verächtlichmachung des gegangen wäre und daß auch nur einer der von unsrer Presse päischer Art Krieg führenden, uncivilifierten Gegner zu thun haben deutschen Heeres in China. Ich gebe zu, daß Briefe aus China nach veröffentlichten Hunnenbriefe dort seinen Ursprung habe; hätte er werden, die Kriegführung selbst sei thatsächlich von Deutschland gekommen sind, in denen oft in übertriebener Weise solches behauptet, so würde er die Unwahrheit gesagt haben. Verborbe, lute aus bet, Darlegung des Generallientenants der veröffentlichten find aber auch nicht ech dem höchst tommandierenden in China geleitet Schilderungen über die dortigen Vorgänge enthalten waren. Viele gesien aber hat der Oberstaatsanwalt, daß zahlreiche Amtsblätter 63 gerichts Hunnenbriefe veröffentlicht haben, von denen er, beziehentlich das v. Lefsel im legtwöchentlichen Breßprozeß hervorgehe, der ferner notorisch, daß in der Schweiz eine förmliche preußische Striegsministerium, mit Leichtigkeit hätte in Erfahrung ausgesagt habe, daß die kaiserlichen Anreden nur in engeren Fabrit von Hunnenbriefen existiert hat. Auch die bringen können, daß sie nicht aus der vorgeblichen Schweizer Fabrik militärischen Kreisen gehalten wurden, und daß in Ca auf Echtheit des vorliegenden Briefes fei durch nichts be ftrengste Manneszucht unter den deutschen Truppen gehalten worden wiesen. Die Aussage Bebels lasse erkennen, daß er feiner Sache gekommen find. Irgend ein Beweis für die Unechtheit fei. So lange der Krieg überhaupt nicht aus der Welt geschafft sei, wenig ſicher fei. Er habe nicht einmal vom Bruder des Brief der Sunnenbriefe ist also nicht erbracht worden. werden auch dessen Härten nicht vermieden werden fönnen. In schreibers eine Antwort erhalten. Die ganze Art, wie Bebel sich in Der Stuttgarter Oberstaatsanwalt flagt, daß der Verteidiger China habe es fich thatsächlich um eine Straferpedition zur Wahrung feiner Ausiage um den Kern der Sache herumbrücke, lasse giveifel die Person des Kaisers in die Erörterung gezogen habe, und be der Ehre des deutschen Namens gehandelt. Wenn Dörfer nieder an der Echtheit des Briefes aufkommen. Nach dem resultat hauptete, die bekannten Bremerhavener Kaiserreden liegen nicht im gebrannt worden feien, so sei dies„ aus strategischen Gründen", lofen Ergebnisse seiner Recherchen durfte Herr Bebel nicht offiziellen Wortlaute vor. Demgegenüber ist zu erinnern, daß jene zur Sicherung der deutschen Truppen geschehen, da häufig mehr schlußfolgern, daß der Brief echt seiner durfte Reden: Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht geauch die Einwohner Waffen verborgen gehalten haben. nicht im Reichstage so scharfe Angriffe gegen das deutsche macht! durch das offiziöse Telegraphenbureau verbreitet worden Beitungsberichte und Hunnenbriefe feien gewöhnlich ohne Kennt Expeditions corps richten. Uebrigens sei es bezeichnend, daß sind und daß niemals von offizieller Seite der Versuch gemacht nis der strategischen Erfordernisse veröffentlicht erst nach der Veröffentlichung im Vorwärts" und der Boltsstimme" worden, in 8 rich sei eine förmliche Schmiede für Bebel die Recherchen über die Echtheit des Briefes eingeleitet habe. worden ist, jene Worte des Kaisers abzuleugnen. Daß sie nur in falsche Sunnenbriefe eingerichtet gewesen. Der preußische Es scheine also, als ob der Borivärts" selbst gweifel an der Echt- engeren militärischen Streifen gefallen find, ändert an der Bedeutung, Kriegsminister, dem die Leitung der ganzen Ausrüstung und Verheit gehabt habe. Der ganze Juhalt hätte einem gewissenhaften und Tragweite und Wirkung der Worte natürlich nicht das geringste disit and 11 〃 Reich. Gigabefes " Desgleichen ist in Frankfurt nichts gegen die focialdemo- I worden, um den Sultan zu zwingen, einen Wechsel zu bezahlen; hausen, im wesentlichen um Auslegung des taktischen Reglements handelte fratische Chinafcitit bewiesen worden. das sei ein Vorgehen, das nicht wiederholt werden sollte. Es sollte und alle hierauf bezüglichen Fragen und Darlegungen natur gemäß im Interesse der Landesverteidigung als Wenn der preußische Kriegsminister die Meinung gehabt hat, er da mehr Kaltblütigkeit und richtiges Maß geübt werden. könne den Verfasser des durch die Volksstimme" veröffentlichten Gaulois sagt dagegen, das Ende der Sache sei besser Dienstgeheimnis anzusehen sind". Diese Wahrung des DienstBriefes mit Hilfe socialdemokratischer Beugenaussagen entdeckert, so gewesen, als der Anfang; Frankreich sei ausgezogen, um die Rech- geheimnisses werde auch eine Veröffentlichung der der„ Grünse", welche hat er sich vergeblich bemüht. Es ist seltsam, daß uns zugemutetung zweier Bantiers und eines Industriellen zu begleichen, Bum zu dem Urteil geführt haben, verbieten.detamannad. Schluß habe das tatholische Frankreich fein Prestige Wir fühlen uns zu sehr als Laien, um über das Butreffende wird, Soldaten, deren Angehörige uns derartige Dokumente über im Orient erhöht und den Sultan gezwungen, dieser Begründung ein Urteil abgeben zu können. Wenner die geben haben, den Kriegsgerichten zu überliefern, während der Kriegs- Kirchen und Kultusanstalten zu respektieren offizöse Erklärung behauptet, daß das Kriegsgericht im Falle der minister die amtlichen Blätter, die ähnliche Veröffentlichungen Es fehlt nun noch der Jrade des Sultans, welcher ben Gazelle" deshalb an Bord eines Kriegsschiffes Raumunternommen haben, völlig außer dem Spiel beläßt! Bugeständnissen die Gesetzesform verleiht und damit der französischen mangels( 1) wegen also unter Ausschluß der Deffentlichkeit ftattSo weit es aber möglich war ohne Verlegung der Flotte ben lehten Vorwand nimmt, in den Lesbischen Häfen zu gefunden habe, weil es notwendig gewesen sei, den nicht fachmännischen Mitgliedern des Kriegsgerichts das Herausnehmen ein: publicistischen Pflicht, ist in Frankfurt der Beweis der Echt aufern. Es fehlt zwar nicht an Steptikern, die befürchten, daß zelner Verschlußstücke eines Schnelladegeſchüßes unter den Verhält heit eines der abscheulichsten Hunnenbriefe geführt worden. Frankreich trotzdem noch jede kleinste Lüde des Frade benutzen nissen, wie sie bei der Beseitigung der Geschügteile an Bord der„ Gazelle" Durchaus zu verurteilen ist das Wort des Staatsanwalts, Bebel würde, um feine Stottenzuritekziehung herauszuzögern, immerhin geherrscht hatten, planfibel zu machen so können wir das nur habe sich in seiner Bengenaussage um den Kern der Sache herum- gewinnt es doch den Anschein, als ob diesmal die Orientfrage ebenso als auffallend ungeschicte Ausrede bezeichnen. Auch gedrückt. Bebel hat lediglich den Namen des Briefschreibers zu plöglich wieder von der Bildfläche verschwinden sollte, wie sie auf die bürgerlichen Gerichte haben in unzähligen Fällen derartige nennen abgelehnt. Er hat aber unter seinem Eide Thatsachen mit getaucht war. 2otalbesichtigungen vorzunehmen, daß aber deshalb die heraus und nach dem Orte geteilt, die mit Sicherheit beweisen, daß der Brief von einem Teilnehmer der Expedition in die Heimat gesandt worden ist. dieser Lotalbesichtigung verlegt worden wäre, ist wohl schwerlich schon einmal vorgekommen. Diese Ausrede ist also so faul, daß man fast llebrigens ist auffällig, baß die Staatsanwaltschaft aus der Angabe Arbetten. Die Tages- autz A er habe Wiederaufnahme der Reichstage Arbeiten. Die Tagesaur Amabine gezwungen ist, daß an der Sache selbst etwas faul den Originalbrief feitens der Redaktion des Vorwärts zugestellt erhalten, teinerlei Folgerungen geordnung für die 97. Plenarsizung des Reichstages am 26. November gewesen sein muß. zogen hat. Wir können mitteilen, daß die Berliner Staats- ist von dem Präsidenten des Reichstages, Grafen von Ballestrem, Novelle zur Stran Deutsche Khakikrieger als holländische Reisläufer. wie folgt feſtgeſent: 1. Zweite Beratung der anwaltschaft durch die Polizei in unfrer Redaktion die Anfrage dungs- Ordnung. 2. Zweite Beratung der Seemansordnung mit Wir lesen in einem Blatte: Wie die Deutsche Wochenschrift in gestellt hat, welcher Redacteur den Brief in Händen gehabt und an ihren Nebengefeßen. Dazu liegen eine Reihe von Anträgen der den Niederlanden" zu melden weiß, haben viele unsrer Chinafricaer Bebel überfandt hat. Der betreffende Redacteur des" Vorwärts" Socialdem an dem Leben im Felde solchen Gefallen gefunden, daß sie sich jetzt hat fich der Behörde bereitwilight genannt und darf mit Recht ero anostusjoonis parillatrepidistus Boden werben laffen ofraten vor. polonda moitidour and push in Harderwijk für die holländisch- indische Armee staunt sein, daß der Eifer der Frankfurter Staatsanwaltschaft, die mosi Der Duell Mord in Justerburg pr Echtheit oder Unechtheit des Briefes zu erkunden, vor dieser Zeugen Die frivol- blödsinnige Affaire von Justerburg hat wieder einmal frieger war, sich als Kolonialföldner für Holland zu berdingen? Ob die Lust an Abenteuerei der Hauptgrind für die Chinaaussage erfaltet ist. Bermutete etwa die Staatsanwaltschaft, daß gleich der Offiziers Tragikomödie in Mörchingen, die ganze bürger- Ausgeschlossen wäre es nicht, daß auch die Not die jungen Menschen durch ein weiteres unantastbares Beuguis neben demjenigen Bebels liche Preffe in hochgrabige Aufregung verfest. So sehr man dem zu dem unbesonnenen Schritt veranlagt hätte. Nicht wenige umiror ihr Versuch, die Echtheit des Briefes in Zweifel zu ziehen, vollendsche ihr Versuch, die Echtheit des Briefes in Zweifel zu ziehen, vollends Offiziersstand das Anrecht auf eine besondre Standesebre einräumt, medaillen- geschmückten China- Sieger" durchirren ja arbeitslos die scheitern müßte? aspon bin is begreift man doch nicht, wie zurechnungsfähige Menschen dadurch die Straßen. Ihre ehemaligen Arbeitssteffen sind besetzt und das Finden Es erscheint ausgeschloffen, daß das Frankfurter Gericht nicht ihren Epauletten anhaftende Ehre gekränkt fühlen können, daß ein einer neuen Stelle erschwert die während und zum Teil durch das von der Echtheit überzeugt worden wäre. Ist der Brief aber echt, bis zur Bewußtlosigkeit bezechter„ Kamerad" ihnen einige China- Abenteuer über Deutschland bereingebrochene Strise, fo wäre er nicht weniger belastend für das in China verübte Hunnen- Stöße verfekt, von denen er an andern Morgen nicht das geringstenen falomonischen Bescheid erteilte wie uns aus ant tum, wenn der Schreiber seine Unthaten übertrieben hätte, worüber mehr weiß. Standeseinkapselung umb Standes privilegierung ertrazburg i. E. geschrieben wird interetfäffifche eAufklärung zu erhalten unmöglich bleiben wird.inion gengest eben eine Chineferei, bereit Ehrenkoder einem gewöhnlichen irtsrat auf den Einspruch unsrer dortigen Parteigenoffen gegen Es würde einer veit umfaffenderen eindringlicheren und Beweis- Sterblichen als Gipfel des Un- verständlichen erscheinen muß. Es bie Gültigkeit der jüngsten Straßburger Gemeinderatsaufnahme bedürfen, wenn die Kriegsereignisse in China völlig geklärt ist deshalb ganz verkehrt, derartige Duell Affairen von dem to a blen. Dieser hatte gerligt, die Stimmzettel ber verwerden sollen. In Stuttgart und Frankfurt konnte dafür, nach Lage Offiziersmilien losgelöst zu beurteilen. Das ganze geistige Milien einigten bürgerlichen Barteien seien im Druck so hergestellt worden, des Prozesses, nicht viel geschehen. Es kann aber bei andrer Gebes Offiziersstandes stedt voll sonderbarster Widersprüche. Während daß sie von außen leicht erkenntlich waren und ein VerTegenheit genügend nachgeholt werden. adviledalista sols es gemeiniglich als höchste Ehrenfache gilt, sich das Recht decken des Namens durch Falten bei Abgabe des Bettels faft un study moder I ungshindo berleberzeugung der Urteilsfreiheit zu wahren, möglich wurde. Um alles dies fertig zu bringen, habe das Wahlfomitee der bürgerlichen Parteien mit der Herstellung der eigneu Politische Nebersicht. iſt es das hohe Standesvorrecht der Offiziere, ſich den Be- Bettel so lange zugewartet, bis die ſocialiſtiſchen Zettel ausgegebeit fehlen des es Borgesetzten unbedingt zu unterwerfen. Kein warcus Die leichte Erfenntbarkeit der Bettel gebe 11. a. daraus find Berlin, den 9. November. Wunder, daß man da in Aeußerlichkeiten die sogenannte bervor, daß in einem Wahlbezirke der mit der Feststellung des Der Zoffwucher. Ehre im so peinlicher zu wahren fucht. Weil man teine philofo- tefultates Beauftragte auf die Oeffnung der einzelnen In Krefeld bei der Einweihung eines neuen Handelskammer- phischen Ehrbegriffe tennt, treibt man die Sophistit der Ehre ins Bettel verzichtete mit der Motivierung, mau tenne fie gebäudes hat sich der preußische Handelsminister Herr Möller Abfurde. Und diese Sophistik gebietet vide Mörchingen und auch ohne dies von außen. wieder einmal als Verkündiger des Evangeliums vom Wucher- Justerburg den Betrunkenen niederzuschießen, der in der Bewußt Der Bezirksrat wies den focialistischen Einspruc ausgleich vorgestellt. Herr Möller sagte: lofigkeit der alkoholischen Narkose die Hand wider den Kameraden" furzer Hand to ste ufällig ab mit der flassischen Begründung, Es ist zweifellos wahr, daß einem manchmal angst und bange erhebt! il mio do jalani plorinal Stenntlichkeit der Stimmzettel vom wählen habe abhalten laffen, wenn ein Teil der socialistischen Parteiangehörigen fich durch die werden könnte bei der Frage, wie aus dem Chaos von wiri Das Offiziercorps des Infanterie- Regiments Nr. 147 veröffent- fo fei das ein Irrtum der betreffenden Wähler ge schaftlichen Fragen eine Lösung gefunden werden soll, die unser wesen, dessen Folgen fie allein zu tragen hätten; Baterland auf seinem Machtstandpunkt erhält. Wir dürfen nicht vergessen, was die Grundlage unsrer Kraft gewesen ist: der Bezirtsrat fönne dafür nicht verantwortlich gemacht werden. die Landwirtschaft. Ich betone dies gerade hier in diesem Gegen die feltfante Entscheidung wurde sofort der Rekurs an den Kreise, weil wir unbedingt auf feiten der Industrie das Verständnis kaiserlichen Rat angemeldet. find middle spillane suis purgidistis niet dud south qun VID EDT licht im„ Mil.- Wochenbl." folgendes Juferat: is Sente 81/2 Uhr nachmittags verschied schmerzlos der Lieutenant und Adjutant im Infanterie- Regiment Nr. 147 Herr Kurt Blas fowig. Das Regiment verliert in dem so plötzlich Dahingefchiedenen einen vorzüglichen, höchst befähigten Offizier das Offiziercorps einen hochgeachteten, treuen und geid and adour them Ausland. is tha den England gegangen iſt. Wir dürfen die Landwirtschaft nicht bas Offizier corps erraben. Ehre ſeinem Andenken. Inſterburg, den 4. November 1901." Aber dieser geliebte Kamerad mußte gleichwohl niedergestreckt werden, im Imteresse der Standesehre, wie sie die Koryphäen auf diesem Gebiet, Brigade und Divisions Kommandeur, verstanden. end sond modni jold& Chinabeute. Dem„ Schmöllner Tageblatt" wird aus Crimmitschau berichtet: 190 1100 fallen lassen. Wir müssen ihr die Möglichkeit der Eristenz schaffen und zwar innerhalb der Grenzen, in denen auch Industrie, Handel Der Boykott der englischen Schiffahrt. 39 rind und Gewerbe zu bestehen vermögen. Diese letteren Faftoren haben Wie wir vorausgesagt haben," schreibt het Volt" in einem das Recht umsomehr, auf dieser Bedingung zu bestehen, als sie Artikel über den Stand des Boyfotts, besteht in den maßgebenden heute in der Mehrheit sind. Wir würden einen Fehler machen, tapitalistischen Kreisen ein gräulicher Widerwille gegen den Boykott. wenn wir wie England die Landwirtschaft fallen ließen. England war Die Möglichkeit, daß holländische Agenten englischer Reedereien durch vor etwa 60 Jahren in derselben Lage wie heute wir. Nur 1/6 des englische ersetzt werden sollten, die begreifliche Furcht vor großen Ver Bedarfs brauchte es an Brotgetreide einzuführen, 5/6 baute es noch iusten im Handel und einzelnen Zweigen der Industrie, die enge auf eigner Scholle. England ist seitdem infolge des Kampfes der mit der englischen Schiffahrt zusammenhängen( z. B. die Flachs 40er und 50er Jahre zu dem entgegengesezten Standpunkt ge= tommen. Nur noch 1/6 des Brotgetreides wird gebaut, 5/6 werden Herr Oberlieutenant Stirften, welcher erst vor einigen Wochen industrie) weckten in den betreffenden Kreisen eine But, die sich steigern eingeführt. Dazu darf es bei uns nicht lommen, das verbietet aus bem chinesischen Feldzuge in feine Garnison Grimma zurück wird, je mehr der Plan feiner Berivirklichung entgegengeht." Unser Amfterdie Rücksicht auf ufre nationale Berteidigung, die Rücksicht auf gelehrt ist, hat dem hiesigen städtischen Altertumsmuseum einige damer Bruderorgan zeigt dann, wie diese Stimmung in ber bürgerlichen die Wichtigkeit der landwirtschaftlichen Bevölkerung für die Er- wertvolle Grimmerungszeichen an ben chinefiſchen series geſche Beitungen fucht den Blau direkt totzuſchweigen und weigert fich fogar, Bresse zum Ausdruck kommt. Eine der bedeutendsten Rotterdamer Strieg geschenkt: gänzung unsres Heeres, abgesehen von andern, auch ideellen 2. eine von Herrn Oberlientenant Kirsten selbst eroberte chinefifche irgendwelche Mitteilungen des Komitees aufzunehmen. Im Amsterdamer Gefichtspunkten. Also: Wir müssen den Mittelweg, den Aus Fahne von Seide; „ Handelsblad" bat das Gerede von Recht und Menschlichkeit in Bezug gleich finden." dil 3. einen seidenen und givei wollene Schiffswimpel; auf den Boerenkrieg plöglich der fühlsten Staufmannslogik, bie man Was Herr Möller über England sagt, zeugt von erstaunlicher 4. einen kostbaren seidenen Mantel mit aufgelegter Goldstiderei, mir an der Börse finden kann, Blaß gemacht. Ganz zu schweigen Unkenntnis der englischen Verhältnisse. Doch, fagt, richtig wäre, so ist England immerhin seit 50 Jahren in fort welcher sich durch die fünfzehigen Drachenflauen als aus dem von ben vielen eutriiffeten Reedern und Handelsagenten, einschließlich 19 ihres Organs De Schaepvaart", die im Angesicht des bedrängten dauerndem Aufstieg befindlich gewesen und ist daran zu Grunde ge- kaiserlichen Hofhalte stammend erweist. Der Herr Oberfieutenant dürfte fich besonderer Verdienste um Gelbfads nichts als Spott und Berachtung für den Plan übrig gangen, daß es fem Brotkorn billig aus dem Auslande bezog und die kaiserliche Familie von China schuldig gemacht haben, daß ihm haben, während die Prediger der Hauptstadt die Gefahr zu beschwören feine eigne Arbeitskraft vorwiegend industriell bethätigte. Das eng- ein Scepter des Kaisers und ein kostbarer seidener Mantel aus dem trachten durch einen neuen Protest gegen den Krieg, voll klingender lische Beispiel will also nichts besagen. Phrafen." daist sig schitonight optim sid modun Aber wer will denn in Deutschland„ die Landwirtschaft fallen taiserlichen Hofhalte verehrt worden ist. empidiala suis Des weiteren wird in dem Artikel ausgeführt, daß die solaffen", wie Herr Möller sagt? Uns ist nichts davon bekannt. Uns in mod ni put and open bilbildelt intimo genannten„ freien Socialisten" den Gegnern Borschub leisten, indem ist nur bekannt, daß die Möllersche Ausgleichszollpolitit die Groß- fed Die ,, Menterei" auf der Gazelle". disa fie dem Boykott den Charakter eines Vorspiels zum Generalstreik grundbefizer mühelos bereichern will, während die Arbeitenden Kiel, 8. November.( Eig. Ber.) Die bekannten Vorgänge auf zu geben fuchen oder eine allgemeine Anti- Kriegsbewegung davon der Landwirtschaft völlig leer ausgehen. der Gazelle" standen gesternt vor dem Kriegsgericht des ersten zu machen suchen und allerlei Dinge herbeiholen, die sie im Interesse on territebu inse das, was er lave Wir möchten Herrn Möller auch einen Ausgleich vorschlagen, Geschwaders zur Verhandlung. Wieder fand der Termin nicht, wie der Sache lieber beiseite laffen sollten. Als einen ebenso gefähr den er hoffentlich billigen wird: Herr Möller möge dahin wirken, es bisher die Regel war bei ben Verhandlungen vor dem lichen Frennd bezeichnet Het Volt den Vorstand des Nationalen daß der Gewinn der Getreideverkäufer durch die Stornzölle mindestens Geschwadergericht, im Gerichtslotal am Lande statt, obwohl das Arbeitericfretariats", der offenbar danach trachtet, die Leitung der zur Hälfte den Landarbeitern, die das Feld bebauen, über militärgerichts- Gefängnis, wo ein Teil der Angeklagten in Unter- Sache in die Hand zu kriegen. Diese Storporation set ebensowenig macht werde! Wie denken Sie über diesen Ausgleich, Herr Möller? fuchungshaft faß, init diesem Gerichtslofal in unmittelbarer Ver- dazu geeignet wie der Vorstand der„ Socialdemokratischen Arbeiter Oder wollen Sie es gegenüber den Arbeitenden der Landwirt- bindung steht und die Verhafteten in diesem Falle ohne partei". Man solle die Leitung ruhig dem Komitee fiberlaffen.( tist schaft ebenso halten wie gegenüber den Arbeitenden der Umstände hätten vorgeführt werden können. Es wurde viel and do and distul orde Industrie? S Sagte doch der Minister des gerechten Ausgleichs mehr, wie am Mittwoch gegen den Kommandanten des Kreuzers Wir erhalten folgende Buschrift: His am felben Tage in Krefeld: Wacht"( der übrigens freigesprochen wurde) an Bord des Linien Wir Leiter der gelvertschaftlichen Organisationen müssen uns Wir werden in der focialen Gefeßgebung noch weiter voran- fchiffes Kaiser Wilhelm II" verhandelt und die Angeklagten dorthin ganz energisch gege.t dergleichen Experimente, wie den Boykott fchreiten müffen, allerdings nicht in so großem Maße wie unter scharfer Bewachung geschafft. Wieder war die Qeffent Englands, verwahren, der unter keinen Umständen zu den gelverk anfange, wegen des Risitos, das wir mit der lichkeit ausgeschlossen, und die Vertreter der Presse wurden schaftlichen Aufgaben gerechnet werden kann. Ich sage das nicht aus Belastung unsrer Industrie eingingen.." wegen Mangels an Raum nicht einmal zur Urteils dem Grunde, weil ich auf dem schroffen Standpunkte der gewerkschaft an doubertindigung zugelassen. Angeklagt waren der Wachtlichen Neutralität stehe und aus Furcht mich so dagegen sträubte, Nein, ich Die Annahme der franzöfifchen Bedingungen meisters- Maat Kunge, die Obermatrosen Weiß und Genz, die Matrofen nehme für mich das Recht in Anspruch, ein ebenso guter Socials durch die Pforte hat in Frankreich sehr gemischte Empfindungen Groger und Beite. Es waren 18 gengen geladen, die Verhandlung demokrat zu sein, wie der Genosse Bliegen, und bin auch stets für dauerte den ganzen Tag über und fand abends 9 Uhr ihren Abschluß. die internationale Solidarität eingetreten. Aber Phantastereien hervorgerufen. Während ein Teil der Blätter feine Genugthnung wenn man die verhältnismäßige Geringfügigkeit der in der mache ich nicht mit. Darüber dente ich zu nüchtern, weil ich mitten fiber die rasche Beilegung des Konflittes äußert, giebt sich ein andrer gestrigen Nummer des„ Vorwärts" bereits mitgeteilten Strafen im Arbeiterleben selbst stehe und die Folgen der Krise und die Tell gar keine Mühe, seine Enttäuschung über den raschen, so wenig für solche vom Standpunkt der militärischen Disciplin gewöhnlich Sorgen der Arbeiter an eignen Leben verspüre. Es wäre eine dramatischen und gewimmreichen Abschluß der Affaire zu verhehlen. nicht leicht beurteilten Bergehen berücksichtigt und sich vergegen große Unbesonnenheit, wollte man die Not und das Elend seiner So überschreibt, nach einer Meldung des Berl. Tagebl.". wärtigt, daß in friegsgerichtlichen Verhandlungen gegen Unter Berufsgenossen durch eine derartige Attion noch verschlimmern.ing Figaro" seinen Leitauffag geradezu:" Enttäuschung" und fagt:„ Es offigiere und Matrofen in den feltensten Fällen die Oeffentlichkeit Denn wenn der Genosse Vliegen andeutet, daß auch Englands fchien, daß Frankreich an seine edelsten Ueberlieferungen anfiüpfte. ausgefchloffen wird, so läßt sich die in Kiel allgemein verbreitete Ginfuhr von dem Kontinent boytottiert werden soll, dann wäre Wir wiegten uns in der Hoffnung, die langdauernde Politik der Zu Bermutung, daß außer der offiziellen Anklage noch andre Dinge an es der reine Selbstmord, wollten wir diesem Plane zustimmen. Ist geständnisse, Rüdzüge, Furchtsamkeiten fei zu Ende, mit den Bord des Kaiser Wilhelm II" verhandelt worden find nicht ohne doch gerade aufre Goldleisten- Industrie zum größten Teile von Brachtfesten von Düntirchen und Betheny be weiteres von der Hand weisen. Treffen die umlaufenden Gerüchte dem englischen Export abhängig. Die meisten und größten Golds ginne eine neue Zeitrechnung. Und nun kehrt das nicht das richtige, jo tragen die Marinebehörden mit ihrer Ge- leisten- Fabriken produzieren nur für England. Bicht zwar für den Geschwader schon zurüd. Man glaubt an Frades, Ver- heimnisträmerei selbst die Schuld. Die öffentliche Meinung aber englischen Markt allein, wohl aber für die englischen Exporteure. fprechungen und Busagen, die schon so oft gebrochen wurden. In wird sich mit diesem Abschluß der„ Gazelle"-Affaire so lange Wir haben schon einen schlimmen Stonfurrenten in Amerita, weshalb vier Monaten werden wir von vorn anfangen müffen. Wir be- nicht beruhigen, als fibern die Ursachen, welche die Verurteilten zu wir diesem nicht gar noch in die Hände arbeiten dürfen. Die Folge greifen nichts von alledem, und das Land wird unfre Ver- ihren disciplinwvidrigen Handlungen veranlaßt haben, nicht voll davon wäre, daß auch unsre Organisation dabei halb, zum Tenfel blüffung teilen. Wollten wir an diesem Bunttean tommen reiner Wein eingeschänkt wird. did ginge. Und dabei sollten wir diese Boytottbewegung noch unters langen, so war es hundertmal besser, Constans in Konstantinopel, Die offiziöse Norddeutsche Allgemeine Beitung." ftügen? Munir in Paris und unsre Kriegsschiffe bei ihren Uebungen bestreitet, daß die in der obigen Korrespondenz erwähnten beiden Wie fämen wir gewerkschaftlich organisierten Arbeiter unter folchen mit dem drahtlosen Telegraphen zu lassen." Genau denselben Ge- Verhandlungen des Geschwader- Kriegsgerichts deshalb unter Ausdantengang brüden Siècle", Eclair". Radital" zc. aus. schluß der Oeffentlichkeit stattgefunden hätten, weil es unangenehme Auch der regierungsfreundliche Matin" ist von den Verlauf der Dinge vor der Deffentlichkeit zu verheimlichen gegolten hätte. Bei Flottendemonstration nicht erbaut. Frankreich fei nahe daran ge dem Striegsgericht über den Wacht" lutergang fei die Oeffentlichkeit wesen, eine Rolle im Orient zu spielen, welche seiner nicht würdig während der ganzen Verhandlung ausgeschlossen worden, weil es sich bei gewesen wäre. Die Flottenbelegung sei mur deshalb veranstaltet der Schuldfrage gegen den Kommandanten, Korvettentapitän v. Coz " Umständen dazu, für diesen politischen Kampf die Kosten aufan bringen? Genosse Bliegen fagt zwar, daß die Gewerkschaften die Kosten nicht aufzubringen brauchten; Geld würde genug eingehen, Millionen, wenn es nötig sei. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! Hat Genosse Vliegen die Millionen schon in der Tasche? Ich weiß, was es mit den Millionen auf sich hat, und I Frankreich. polasting dente dabei an die englischen Millionen bei dem verunglüdten General-| fast durchwegs Städtebewohner find, wäre die Eristenz einer eignen deffen einen zweiten verzweifelten Angriff, umd es gelang ihm, den streit der Glasarbeiter. ingum spp 01 italienischen Universität ganz gut möglich. Vorläufig ist freilich nur die Plag zu nehmen. Bidei amerikanische Seefoldaten und 26 Aufständisc Rum zu etwas andrem. Wie kommt man dazu gerade für die Jimisbruder Universität gesperrt worden, wegen der Demonstrationen fielen. Waller zerstörte 70 Häuser, and yuran Boerent diese gewaltige Aktion zu inscenieren? Bei den Holländern sind die Vorlesungen der drei weltlichen Fakultäten sistiert worden. wird es nach verständlich sein, weil sie Staminesverivandte der und andrerseits bereiten die südslavischen Abgeordneten für nächste Bekinger Vertreter den Wortlaut des Mandschurei- Vertrages, welcher Der Mandschurei Vertrag. Die„ Times" erhalten von ihrem Boeren find. sisipag inish 396 mod mind fun stiution Woche einen Dringlichkeitsantrag vor, der die Errichtung einer füd- vier Artikel umfaßt. Dieselben beziehen sich auf die Rückgabe der to Ich bin durchaus kein Feind der Boeren und freue slavischen Universität auregen foll. du 12 mich im Gegenteil jedesmal, wenn die Engländer wieder Mandschurei, welche unter der Bedingung erfolgen soll, daß in 30 einmal eine Niederlage erlitten haben. Troydem: Wie tämen ustin Jouni sodelu sonist ut dit statich zwischen tein Aufstand ausbricht. Nur das Gebiet, auf wir Arbeiter dazu, speciell für die Freiheit der Boeren einzutreten? dni Bur Bergarbeiter- Bewegung.ed dhut matile usdigisi onis dit online welchem die trans- mandschurische Bahn erbaut werden NO Stehen diese uns denn näher wie andre, um ihre nationale Freiheit dials spoused Paris, 7. November.( Eig. Ber.) soll, wird unter russischer Verwaltung bleiben. Der ringende Völker gising sid ni ind mod legte Abschnitt behandelt die Eisenbahnlinie Schantaifiván190 Nein, es ist sogar erwiesen, daß die Boeren ein sehr konservatives Stadium des Abwartens hinaus, welches mit dem Beschluß des Erlaubnis gebaut werden. 190 Nein, es ist sogar erwiesen, daß die Boeren ein sehr konservatives Die Bergarbeiter- Belvegung ist zur Stunde noch nicht über das Nintschwang, Auch Seitenlinien dürfen nur mit russischer Volk sind, das sich lange gegen jede Berührung modernen Geistes abgeschlossen hatte. Auch ein politisches Mitbestimmungsrecht wollten Föderalkomitees auf Bertaging des Generalstreits eingeleitet wurde. Rußland bleibt also Herr in der Mandschurei, wenn es sich auch sie den Eingewanderten nur unter den erschwerendsten Bedingungen Was aber bisher von der Regierung unternommen wurde, um die aus praktischen Gründen eine eigne Verwaltung des occupierten Geeinräumen, trozdem die Ausländer einen so starten Prozentjazz der Forderungen der Arbeiter zu befriedigen, ist wirklich nicht geeignet, bietes erspart. Bevölkerung bildeten. Es wirft beinahe komisch, daß wir Arbeiter diesen das Ausharren leicht zu machen. Hotel a la Amerika. alles für die nationale Freiheit der Boeren einsehen, Not und. Elend Der soeben veröffentlichte zweite Brief albed- Nouffeaus Roosevelt und die Zollpolitik. für dieselben erdulden sollen, trozdem wir doch in erster Linie verandas Föderallomitee unterscheidet sich vom ersten nur durch Die Londoner Daily Chronicle" meldet ans Washington: pflichtet wären, uns selbst frei zu machen. Ich meine natürlich die ökonomische Freiheit, die Befreiung aus den Feffeln des seinen weniger barschen Ton, er enthält aber nichts als allgemein In einer Konferenz zwischen dem Präsidenten Roosevelt und dem Kapitalismus, die Befreiung aus der fluchwürdigen Lohnstlaverei gehaltene Versprechungen, an der raschen gesetzgeberischen Lösung Finanzkomitee des Repräsentantenhauses erklärte der Präsident, er Wir, die wir schmachten in den Fesseln des Kapitalismus, sollen andern der bezüglichen Fragen mitzuhelfen. Und ebensowenig kann die sei ein Gegner der Tarifrevision und werde dieselbe in zur Befreiung verhelfen, die diese Fesseln noch gar nicht kennen? Bergarbeiter der Regierungsentwurf, betreffend die Verbesserung seiner Botschaft nicht empfehlen. Die Aussichten bezüglich der NeRein, erst wollen vir ims selbst befreien, dann tönnen wir auch des Altersverforgungs Gesetzes von 1894 be- ciprocitätsverträge sind ebenso ungünstig. Ein Mitglied des audre befreien. Warum richtet sich die Wucht einzig gegen England? friedigen. Anstatt der geforderten 730 Frant Beusion( 2 Frant Kabinetts, mit dem sich der Präsident wegen seiner Botschaft be Ich will die englische Regierung feineswegs in Schuß nehmen, die pro Tag) für alle Bergarbeiter nach 25 Arbeitsjahren bietet sprochen hat, erklärte nachher, es sei auf zwei Jahre hinaus teine Humen in Afrika sengen, plündern und morden läßt. Aber welcher der Entwurf eine Erhöhung der auf Grund des Gesetzes Tarifänderung zu erwarten. Staat hat denn nicht Aehnliches auf dem Gewissen? protestieren denn die Holländer nicht gegen den verwerf von 1894 gezahlten proportionalen Pension bis zu 300 Fr., eine is l lichen Atjeh Krieg, den die holländische Regierung schon Wohlthat", die etwa 18 000 Arbeitern zu gute täme für die Dauer jabrzehntelang führt? Warum ist man Denn im alld. gemeinen so passiv gegenüber den grausamen Barbareien der ruffischen Barenregierung, die schon die geringfte Regung nach Frei heit mit grausamen Verfolgungen, Folterungen, Verbannmig nach Cotte, der Generalsekretär der Bergarbeiter, hat denn auch in Sibirien und fogar mit dem Tode bestraft? Warum erhebt sich da einer Agitationsversammlung zu Ricamarie die Arbeiter ermahnt, nicht einmütig die ganze internationale Arbeitermasse gegen diese sich zum Streit bereit zu halten:„ Der Streit wird plötz Wir deutschen Arbeiter wissen auch ein Lied zu singen von der lich ausbrechen," sagte er, vielleicht morgen, vielleicht in fünf eignen Berfolgungen unsrer herrschenden Stlaſſe während der zwölf Tagen, aber der Termin ist nicht mehr fern. Der Streit ist nu Jahre Ausnahmegesez. Damoklesschwert eines Zuchthausgefeßes über uns. Und noch hängt jeden Augenblick das vermeidlich." pod dino Wo finden wir dann eine Zufluchtsstätte, die den Gehetzten Die Haltung des Handelsministers Millerand in der und Geächteten ein Unterkommen bietet? Debatte über die Neuregelung der Prämien für die HandelsEs war es nicht gerade England, das uns noch eine Zufluchtsstätte marine hat ihm bereits zwei Glückwunsch- Adreffen eingebracht von bot? Und würde uns diese Zufluchtsstätte noch bleiben, wenn wir seiten der Geschäftsleute, denen die Neuregelung erhöhte Profite England zu Grinde richten liegen? oh bleib Zum Schluß will ich noch hinzufügen, daß es doch nicht nuire verspricht. Nach der Marseiller Gesellschaft für die Verteidigung Schuld ist, wenn sich die Boeren in einen Krieg eingelaffen haben. Minister ihre achtungsvollen Veglückwünschungen" darbringen. Mille unſte des Handels" ist es das Komitee der Exporthändler, die dem in der Erwartung von einer europäischen Macht Unterstützung 3 rand verteidigt allerdings den Gefeßentwurf, der die Handelsmarine erhalten. Bir haben doch keine Depeschen an Krüger geschickt! Den Boeren geht es im schlimmsten Fall so wie und den Erporthandel fördern soll, so feurig, daß es ihm nicht jeder uns allen in der bürgerlich tapitalistischen Ge Bourgeoispolitiker nachmachen könnte, der niemals Socialist gewesen fellschaft, der Große frißt den Kleinen auf. Hunderttausende ist. Er hat also die Glückwunsch- Adressen in vollem Maaße ver Heiner Sandiverter und Geschäftsleute find schon ins Proletariat bient, ebenso wie die diversen Zaren- Orden. mun mod silou hinabgeschleudert worden. Das ist nun einmal der Gang der tapitalistischen Entwicklung. 37 911 Schandwirtschaft? 11900 Warum " " sho : sad siinsto 1912 der Uebergangsperiode, b. h. bis 1925, wo das Gesetz seine volle Wirt- Partei- Nachrichten famkeit haben wird, nachdem sämtliche pensionsberechtigte Vergarbeiter Wem gilt es? Cost 30 Jahresbeiträge geleistet haben. Die Deutsche Bergarbeiter Beitung" fett fhre Auseinandersegungen mit Leuten, die den Bergarbeiter- Verband und feine Leitung angegriffen haben oder angegriffen haben sollen, in einem dritten Artikel( Nr. 44) fort. Soweit sich die Artikel darauf beschränken, wirkliche oder vermeintliche Angriffe auf den Verband gehen sie uns nichts an. Das ist ein Streit, in den wir uns nicht zurückzuweisen und sich nur mit den Angreifern selber beschäftigen, hineinmischen. Darüber hinaus aber befaßt sich der dritte Artikel des parteipolitisch neutralen Blattes mit der socialdemokratischen Partei im allgemeinen in einer Weise, die wir nicht mit Stillschweigen übergehen können. Es heißt in dem Artikel: band nizombobol and moti 51 Belgien. m " Eng zufammen mit der Entmannungspolitit des Verbandes" hängt unire Saalbeschaffung für Naumann. So im Hamburger Echo". Auer hat früher im Vorwärts", später in Lübeck in dieselbe Kerbe gehauen und eine Aufmarschlinie von Im bis Naumann" prophezeit; Bebel sekte hinzu: bis zu Berlepsch Hier wird uns also systematische Versimpelung der Arbeiterschaft, stotettieren mit staatsbekannten Feinden der Arbeiter felbständigkeit vorgeworfen! Das proletarische Gefühl wird uns abgesprochen! shilib ant Was soll man dazu sagen? Es ist doch wirklich schwer, angesichts dieser Anschuldigungen den nötigen Ernst zu bewahren. Am liebsten legten wir uns auf den Rücken und lachten, Die Boeren mögen follten fte unter die Herrschaft der na Engländer und des Kapitalismus kommen brüllten vor Heiterteit! tüchtige Social- Die Heeres- Reform. Die Regierung hat das Gesetz betreffend demokraten werden und zielbewußt gegen ihre Unterdrücker vorgehen. Der Rechten wollte ihrem Führer Woeste nicht folgen, den Gesetzdie Reorganisation des Heeres so gut wie in der Tasche. Ein Teil Wie oft haben wir den graziös tänzelnden Salonschritt Dann werden fie bielleicht der englischen Regierung noch einmal m mancher berarteiführer An diese Geschliffenheit Sangenehmer werden, als wenn sie abgeschloffen für sich bleiben. Sie entwurf nicht in allen Punkten annehmen. Es handelte sich nicht wir mit unfrem bewundert. derben Proletarierknochen sollen an unsrer Seite für die Befreiung des ganzen unterdrückten um bedeutsame Punkte, sondern nur um einige Abstriche vom Heeresnicht heran. Wie oft haben wir gestaunt über Aeußerungen beMenschengeschlechts fämpfen, dann find wir auch dabei, aber nicht Sontingent, im übrigen wollen auch die paar oppositionellen fannter Parteiführer, die prachtvoll in das Gesellschaftszimmer bei dem einseitigen Experiment, wo das Proletariat einem einzelnen Systems aufrecht erhalten wissen. Nachdem nun der KriegsAbgeordneten der Rechten alle ungerechtigkeiten des eines Bourgeois paßten. Man beachte, bitte, daß wir ProBollestanim feine nationale Unabhängigkeit erkämpfen soll und sich minister auf die ftrittigen 4000 Mann verzichtet hat, ist Letarier von Geburt und Erziehung sind, keine dabei voraussichtlich selbst den größten Schaden zufügt. proletarischen Dilettanten. Zerknirscht gestehen wir ein, daß Cin Berlin. for bor ip die Einigkeit der Rechte hergestellt. Am Mittwoch hielt die Klerikale uns noch sehr oft der Bauer in den Nacken schlägt" und daß wir 3560 872 Partei Fraktionssigung ab, in der nunmehr dem Regierungsentwarf endgültig darauf verzichten, in besserer Gesellschaft" repräsentabel gegen nur drei Stimmen bei drei Stimmenthaltungen zugestimmt. gut fein. wurde.djujubi 8. Späthe, ll of Gaid Vorsitzender des Verbandes der Bergolder Deutschlands, l Das Korrespondenzblatt der Generalfomniiffion der Gewerkschaften Deutschlands hat sich in einer Notiz gegen den Bontott ausgesprochen. Die Durchführung des Planes werde Geld mittel erfordern, die in erster Linie von den Gewerkschaftsorganisationen aufzubringen fein würden. Das Blatt bezweifelt die Möglichkeit des Sieges und verwirft den Boykott als politisches Kampfesmittel, adidas tida i olodaghon Deftreich Ungarn. tanding mom lisas konfiscierte Programm. +350 alten bekommt ihre famose Heeresreorganisation. Im Blemm ist die Damit ist das Schicksal der Vorlage entschieden; die Regierung Generaldiskussion bereits beendet und die Diskussion über die einzelnen Artikel hat begonnen. Das neue Gesetz hält, wie schon bemerkt, alle Ungerechtigkeiten des alten Systems aufrecht; das von dem Wolfe so tief gehaßte Vertretungssystem, nach welchem es einem Bemittelten möglich ist sich für ein paar hundert Franks vom Soldatendienst zu befreien, bleibt bestehen. Dasselbe gilt von dem Inftitut der Freiwilligen. Die Herabsetzung der Dienstzeit ist eine scheinbare; sie bedeutet geradezu eine Ver höhnung. Die Mehrkosten werden ganz erhebliche sein, denn es handelt sich darum, eine erhöhte Kriegspräsenzstärke zu schaffen. Dazu kommen die geplanten Befestigungen Antwerpens. Die Rechte hat alle Versprechungen, die sie ehemals in Bezug auf die Heeresreform ihren Wählern gegeben, schnöde gebrochen; es wird Aufgabe der socialistischen und der radikalen Partei sein, das Bolt hiervon zu unterrichten. sthi England. 971 " Gerade die Führer" des Bergarbeiter- Verbandes stehen mitten drin in der Proletariermasse, in ihr sind wir geboren, leben und sterben mit ihr. Tagtäglich haben wir mit der gedrücktesten Arbeitergruppe zu thun, empfinden ihre Leiden, da wir Fleisch von ihrem Fleische sind. Wir figen mit ihnen am färglich gedeckten Tisch, schlafen mit ihnen in enger Kammer, oft in einem Bett, fühlen uns heimisch in diesen Kreisen. Aber wir kennen Leute, die uns proletarisches Gefühl absprechen, denen es nicht einfällt,„ ein Sohn des Volkes" zu sein im Liede wohl, aber nicht in der Praxis. Wunderbare Erfahrungen haben wir schon mit solchen proletarischen Dilettanten gemacht, ein Nachtlager im Arbeiterhause war ihnen nicht genug, aber von der Bühne herab über„ Leisetreterei", Opportunismus"," Verwischen der Klassengegensätze" donnern, das konnten sie. hat man denn schon wirklich proletarisches Gefühl, wenn man eine Mitgliedskarte der socialdemokratischen Partei bezahlt? Aus 13 ratan i wird uns v vom 7. November geschrieben: Die Genossen in Wien haben sich redlich gemüht, das beste Programm au stande zu bringen; als es aber fertig war, ist unser Staats anwalt hergegangen, und hat es tonfisciert. Damit die deutsche Deffentlichkeit über den Grad östreichischer Preßfreiheit einmal gründlich orientiert werde, werden wir die Stelle, die Herr unser berüchtigter Censor, unterdrückt hat, wörtlich Wahlfoften. In England müssen bekanntlich die Kandidaten Hersetzen. In dem Programmi heißt es:" sämtliche Wahltoften selbst aufbringen, ein Umstand, der wesentlich Je mehr aber die Entwicklung des Kapitalismus das Pro- mit dazu beiträgt, daß es Unbemittelten schwer wird, eine Kandidatur mehr wird es gezwungen und anzunehmen. In jüngster Zeit sind es mehr und mehr die Arbeiterbefähigt, den Stampf Immer mehr Organisationen, die politischen sowohl als die Trades- llions, welche macht Organisationen, die politischen sowohl als die Trades- luions, welche gegen ſie gerade, voy useinanderſegungen kommen, bei denen verdie Verdrängung der Einzelproduktion auch den Einzelbesitz über die Kostender flüssig und schädlich, während zugleich für neue Formen genoffen Standidaten tragen. Coeben ist der Bericht über die Wahlfosten in von ihnen aufgestellten und unterstüßten schaftlicher Produktion auf Grund gesellschaftlichen Eigentums au North East Lanart veröffentlicht. Danach hat der eine Nandidat den Produktionsmitteln die notwendigen geistigen und materiellen Harmsworth 35 847 M. gebraucht, um durchzufallen, der andre, Borbedingungen geschaffen werden. Bugleich kommt das Prole- Henry Rattigan, fast ebensoviel, nämlich 88 880 W., un den Siz zu tariat zum Bewußtsein, daß es diese Entwicklung fördern und begewinnen; erheblich weniger brauchte der Arbeiterkandidat Smillie, fchleunigen muß, usw. Tetariat anschwellen gegen ihn aufzunehmen. über die Kosten Diese Stelle ist nun in Deftreich als Herabwürdigung des Eigen fums erklärt worden, ist tonfisciert und wird verboten werden! Galizien liegt allerdings schon im Osten Europas, aber so arg sollte Herr Dolinsti doch Oestreich vor Europa nicht blamieren! angout 6 Etne italienische Universität in Oestreich. nämlich 14 720 M. Die Kandidaten beziehentlich deren Vertrauens. leute müssen den Behörden eine genaue Abrechnung einliefern, auch darüber, woher das Geld gekommen. Daraus ersehen wir, daß millies Wahlfosten in erster Linie durch die große englische Vergarbeiter- Organisation und durch deren Zweigverein von Lanarkshire sowie durch Sammlungen der Unabhängigen Arbeiterpartei getragen worden sind. Rußland. Wir raten den Abgg. Bebel und Auer, nicht immer wieder die Arbeitertritit herauszufordern, in beregter Sache. Die beiden Genannten sind auch Proletarier von Geburt und Erziehung, aber es befinden sich heute viele Wortführer in der socialdemokratischen Partei, denen das Proletarierdasein ein Buch mit sieben Siegeln ist. Leider drücken gerade diese proletarischen Dilettanten der Partei vielfach den Stempel auf, aber hüte man sich, die wirklichen Proletarier zur kritischen Untersuchung der Seite gemachten Vorwürfe aufzureizen. Es könnte da zu schiedene geschniegelte und gebügelte Sousulu Haare laffen. Weit entfernt find wir von der Unterschäßig gründlicher Bildung. Haben wir doch schon öfter ausgesprochen, daß z. B. gerade wir einem Kautsky sehr viel verdanken, wissen wir doch, daß unter den„ Akademikern" Männer sind, die mit hellem Kopf und warmem Herzen für die Befreiung des Volfes eintreten. Was der Akademiker" Dr. Winter Beuthen in der oberschlesischen Wüste au Selbstüberwindung leistet, wird lange nicht genug anerkannt. Aber wie viele solcher Männer wie Kautsky und Winter find noch zu finden? Ju den Großstädten, wo die Arbeiter die Parteiherrschaft begründeten, läßt sich freilich besser leben, als immitten der rückständigen Proletariermassen der großen Industriegebiete. Wir dagegen leben hier, führen einen schweren Kampf gegen übermächtige Feinde, reiben uns auf und werden dafür des Mangels an proletarischer Gesinnung beschuldigt." " -st- 23 i e11, 7. November, Ganz plöglich ist Oestreich zu einer neiten Affaire gekommen. Da die östreichischen Italiener keine eigne Finanzminister v. Witte hat an den Kaiser Nikolaus folgendes Universität besigen, find von der deutschen Universität in Innsbruck Telegramm gerichtet: Am 19./7. Mai 1891 haben Ew. Majestät über die Prüfungsgegenstände der rechtshiftorischen und judiciellen eigenhändig in Wladiwostot das erste Glied der großen fibirischen Um von vornherein Klarheit in die Situation zu bringen, sei Staatsprüfung italienische Vorlesungen eingeführt worden. Als mum Eisenbahn gelegt. Heute am Jahrestage Enrer Thronbesteigung ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß nur Hué der Schreiber dieser Tage ein nach Junsbruck berufener Privatdocent für östreichischen ist die Linie der Ostchinesischen Eisenbahn beendigt. Aus voller dieses Artikels ist, daß nur er es ist, der das Bedürfnis empfindet, Civilprozeß feine talienischen Vorlesungen beginnen wollte, wurde er Herzensfreude wage ich, Eurer Majestät meinen unterthänigen fich das ihm angeblich abgesprochene proletarische Gefühl durch diese von den deutschen Studenten daran gehindert; zwei Tage nach einander Glückwunsch zu diesem historischen Ereignis darzubringen. gefchmackvollen Angriffe auf die proletarischen Dilettanten", wurde die Vorlesung geschwänzt und ist bisher nicht aufgenommen Mit der Schienenlegung in einer Länge von 2400 Werst die der Partei vielfach den Stempel aufdrücken", worden. Dieser Knabenstreich rief mun eine energiſche Gegenbewegung van Transbaitalien bis Wladiwoſtok und Port Arthur iſt unfer zu attestieren. Die Artikel erscheinen ja allerdings redaktionell in dem der italienischen Studentenschaft und der italienischen Abgeordneten Unternehmen in der Mandschurei beendet, wenn auch noch nicht Blatte und sie sind sogar mit der Berufung auf einen ausdrücklichen hervor, die in der präcisen Forderung nach Errichtung etter eignen völlig. Trotz der ausnahmsweise schwierigen Bedingungen und der Auftrag des Verbandsvorstandes, die erfolgten Angriffe abzuwehren, italienischen Universität in Triest gipfelte. Wie der Unterrichts. Berstörung eines großen Teiles der Linie im vorigen Jahre fann eingeleitet. Der Auftrag geht aber sicher nicht soweit, wie er in den minister in Beantwortung einer Interpellation in der heutigen vom heutigen Tage an auf der ganzen Linie ein provisorischer citierten Sägen ausgenugt wird. Niemand, außer Hué, ist an der Sigung des Abgeordnetenhauses andeutete, ist die Regierung nicht Verkehr stattfinden. Ich hoffe, daß binnen zwei Jahren alle noch Saalbeschaffung für Naumann" beteiligt und niemand außer Hué abgeneigt, der Forderung Rechnung zu tragen. Die Regierung, führte übrigen Arbeiten zu Ende geführt werden und die Bahn für den hat einen Anlaß zu solcher eigentümlichen Verteidigung. Herr v. Hartel aus, habe allerdings die Absicht gehabt, den beständigen regelmäßigen Verkehr eröffnet wird. Der Kaiser er wird nichts geändert durch die Wendung:„ Gerade die Führer des italienischen Lehrtörper der juridischen Fakultät auszugestalten und widerte hierauf:„ Ich danke aufrichtig für die freudige Mitteilung Bergarbeiter- Verbandes stehen mitten drin..." 2c. ihn womöglich als selbständige Fakultät im Rahmen der Universität und beglückwünsche Sie zu der Beendigung eines der größten Wer sind nun die berühmten Parteiführer mit dem graziös zu fonftituieren. Da es sich aber nicht erfüllt, daß dadurch nationale Eisenbahn Unternehmen der Welt in so kurzer Frist und inmitten tänzelnden Salonschritt, diese proletarischen Dilettanten, denen das Befürchtungen und Gehässigkeit hintangehalten werden, wird die der unglaublichen Schwierigkeiten. Proletarierdasein ein Buch mit sieben Siegeln ist, die geschniegelten Regierung dafür sorgen, daß den italienischen Studenten die Möglory a th und gebügelten Konsulu, die der Partei vielfach den Stempel auflichkeit verbürgt werde, sich dem Studium in ihrer Muttersprache lumpio unblum Afien. brücken? unbehindert zu widmen; sie wird nicht zögern, dafür erforderlichen Vom Philippinenkrieg. Das„ Reutersche Bureau" meldet aus Es könnte scheinen, als ob Bebel und Auer damit gemeint Falls die verfaffungsmäßige Zustimmung des Reichsrats einzuholen Manila: Einem Telegramm aus Catbalongan zufolge griff Oberst seien, denn auf ihren Aeußerungen ist die ganze Bolemit aufwas doch nur bedeuten kann, daß eine neue Hochſamle Waller die Aufständischen, welche eine feste Stellung innehatten, gebaut, ihnen wird geraten, nicht immer wieder die Urbe i t er fritit errichtet werden soll. Es giebt zwar nur eine halbe Million Donnerstag mit 2 dreizölligen Kanonen an; er beschoß das be- herausfordern. Allerdings wird ihnen auch ausdrücklich attestiert, Italiener in Deftreich, aber angesichts der hohen Kultur der feftigte Lager der Filipinos am ersten Tage, ohne die Aufständischen daß fie Proletarier von Geburt und Erziehung" seien. Sie sollen italienischen Rasse und des Umstandes, daß die öftreichischen Italiener daraus vertreiben zu können. Am folgenden Tage machte er in- also wohl nicht gemeint sein, 19 Im 110 00 panting stal nie # quidni od golasi dan biz@missshole.dilise istutasin od 08 Gemeindewahlen. Bei den Stadtverordneten- Wahlen in Delisch wurde unsre Liste glatt gewählt. Es waren 3 Mandate in der dritten Klasse zu besetzen, alle drei fielen uns zu. Wir haben nunmehr 5 von den 8 Mandaten der dritten Slaſſe. Die legten brei hoffen unsre Genossen auch bald noch zu erobern. = Gewerkschaftliches. Bei der Gemeinde- Ausschußwahl in Semelingen wurde in Raubmörder Matthias Kucißl vor dem Schwurgericht. Ser 6. Wählerklasse unser Kandidat gewählt, so daß wir die bisherigen 3 Size dieser Klasse behalten. hin 16 Augsburg, 9. November. orten, die am Freitag im Lokal„ Königsbant" tagte. an der Wahl. Sie brachten es unter den ungünstigsten Umständen nannt, dem Flecklbauern" Michael Rieger von Jrchenbrunn wegen die ja auch die notwendige Voraussetzung für die Bezahlung auf 970 Stimmen gegen 8250 ultramontane, und 670 Mittelstandsstimmen. " " Karl Bradl er sein vierzigjähriges noch nicht ganz zweieinhalb Jahren hatte 30. November in Frchenbrunn vom Gendarmerie- Kommandanten ete Mantridtten und Develuren. " " Polizeiliches, Gerichtliches usw. Wegen Verteilung von Kalendern, die sie des Sonntags borgenommen haben, sollen vier Parteigenossen in Hagenau in Schlesien je 3 M. Polizeistrafe bezahlen. Aus Industrie und Handel. Die Reichsbank giebt in ihrer Wochenübersicht einen Rückgang det Lombard- und Wechselbestände von 42 253 000 M. an. Der Ge famtbestand dieser Boften betrug 933 337 000 M. An Effekten find 447 000 m., an Aftien 94 991 000 M., an Noten andrer Vanken 8 773 090 m., an Reichskassenscheinen 23 380 000 m. und Metallbestand 904 173 000 m. vorhanden. Während in im Vorjahre die Steuerpflicht um 2 253 000 W. zurückging, ist in diesem Jahre die steuerfreie Notenreserve um 45 030 000 w. auf 148 969 000 W. angewachsen. Handelsminister Möller in Düsseldorf. Düffeldorf, 9. November. In der heute mittag stattgehabten Festfigung der hiesigen Handelskammer, in welcher das neue Geichäftsgebäude durch den Vorsitzenden der Kammer feiner Be ſtimmung übergeben wurde, sagte Handelsminister Möller in einer Ansprache unter andrem folgendes: Wer ist also gemeint? Welcher geschniegelte und gebilgeltesnis hudai famte Klasse. Auch habe der Arbeiter kein Juteresse daran, fich Konsul" und berühmter Barteiführer" soll Haare lassen", wer hat über seine elende Lage hinwegzutäuschen und im Scheinglück zu wirklichen Proletariern das proletarische Gefühl abgesprochen, und der ,, Weckruf der Eisenbahner" warnt in feiner legten leben, fondern wirkliches Empfinden und demnach schnellstes, völliges wer find die wirklichen Proletarier. denen es abgesprochen Nummer vor einem Wagenschreiber W. B. in Dresden- Friedrichstadt, Beseitigen der Uebelſtände seien notwendig. Wachsende Demoworden ist? der sich unter unwahren Angaben als Mitglied des Eisenbahner- fratie erfordert wachsende Inanspruchnahme des Gehirns, darum Wir haben ein großes Jnteresse daran, die Behauptungen der Verbandes gemeldet hat. vorwärts auf dem von der Wissenschaft, Hygiene und praktischen Ers Bergarbeiter- Zeitung" bezw. Hnés zu prüfen und auf ihre Nichtigfeit zu unterfuchen. Wir wünschen die geschmiegelten und gebügelten Bestrafte Streiffünder. Das Krefelder Schöffengericht befahrung uns gewiesenen Weg, nicht als Sonderziel, sondern Konsuln, die proletarischen Dilettanten, die gleichzeitig berühmte schäftigte sich in seiner legten Sigung wieder einmal mit zwei angelehnt an die gewerkschaftliche und politische Organisation. Reicher Streitfündern und einer Streitfünderin. Dieselben sollten während Beifall lohnte die trefflichen Ausführungen. Die Diskussion war Parteiführer find, teunen zu lernen, um sie uns unter Führung des Gammetscherer- Streits„ Arbeitswillige" beleidigt haben. Giner recht lebhaft. Hauptsächlich hervorgehoben wurde, daß die GenossenHués einmal genauer anzusehen. schaft Abstinentenheim" in den nächsten Tagen die Konzession erhielt 5 Tage Gefängnis, die Frau wurde nur wegen Beleidigung Wer sind sie? Was haben sie gethan? Wir bitten um Thats mit 10 M. Geldstrafe bestraft, weil ihr ein Vergehen gegen§ 153 erhalten werde, um dann in die Agitation einzutreten und mit der sachen statt der allgemeinen Redensarten, die die Partei diskreditieren. der Gewerbe Ordnung nicht nachgewiesen werden konnte, und der Eröffnung von abstinenten Lokalen zu beginnen, welche den Arbeitern dritte wurde freigesprochen, weil er nachweisen konnte, daß er u Sitzungen und Versammlungen ohne Trintzwang und unentgeltwährend der Zeit, wo er an der Verspottung der„ Arbeitswilligen" lich zur Verfügung stehen sollen. Ho is using rejatsispos teilgenommen haben sollte, sich an einem andren Ende der Stadt Die Preiserhöhung im Barbiergewerbe bildete den Gegens befand. stand der Erörterungen einer gut besuchten Versammlung selbstständiger Barbiere aus dem Osten Berlins und den östlichen VorDer Referent Stefchte führte aus: Die Preiserhöhung sei im Osten im allgemeinen durchgeführt. Im Hinblick auf die verteuerte Lebenss In Krefeld beteiligten sich unsre Genossen zum erstenmalom 14. bis 16. d. M. wird fich Matthias Sneißl, gewöhnlich haltung, die Steigerung der Mieten, und besonders in Anbetracht im Boltsmunde Kneißlhias" oder auch Schochenmühlhiast" ge der zu erwartenden behördlichen Verordnung über die hygienischen der„ neue bayerische Hiesel", gemeinsam mit einem seiner Maßnahmen im Barbiergewerbe müßten die erhöhten Preise, feiner Raub und Mordthaten vor Gericht zu verantworten haben, der von den Gehilfen errungenen Lohnaufbefferung seien, erhalten In Wernigerode wurde ein Parteigenoffe als Stadt- Matthias Kneißl, der jest in 25. Lebensjahre steht( er ist ant werden. Allerdings gebe es immer noch einzelne Barbiere, die für berordneter gewählt, einer kommt in die Stichwahl und ein dritter 12. Mai 1875 in Unterweitertshofen, Bezirk Dachau, geboren), war 10 Pf. rafieren. Von den Arbeitern, die ja ihre Kollegen, welche die unterlag. bereits als 16 jähriger Bursche wegen zahlreicher mit seinem älteren errungenen Arbeitsbedingungen durchbrechen, scharf verurteilen, mitsfe Totenliste der Partei. In Kleinzschocher bei Leipzig Bruder gemeinschaftlich ausgeübter Räubereien ins Gefängnis ge- erwartet werden, daß fie die Schmukkonkurrenz im Barbiergewerbe starb einer der ältesten Parteigenossen dieses Streises, Stari tommen. Am 25. Oktober vorigen Jahres hatte Kneißl wieder einen nicht dadurch unterstützen, daß fie den Behnpfennig- Barbieren ihre Fleischer, genamit der Moser. Der Verstorbene gehörte größeren Raub begangen und wurde fettdem stedbrieflich verfolgt. Kundschaft zuwenden. In Bezug auf Sauberkeit und Hygiene feit 1869 unfrer Partei an und hat vereint mit dem nach Nunmehr begann er erst sein eigentliches Räuberleben, das ihm den würden schon jetzt, auch ohne daß es die Polizei verlangt, so hohe Amerika ausgewanderten Kürschner Trost bia Ende der Beinamen des zweiten bayerischen Hiest" eintrig. Er durchstreifte Anforderungen an jedes anständige Barbiergeschäft gestellt, daß es fiebziger Jahre für die Ausbreitung der Partei gewirkt. Er fast ganz Oberbayern. Bald hier, bald dort tauchte er auf, in unmöglich sei, die eingeführte Preiserhöhung wieder fallen zu In der Regel feien denn auch in den billiger zählte mit zu den Opfern des fleinen Belagerungszustandes und Altomünster, Bruck, Aichach, überall wurde er gesehen, immer mit laffen. wurde, wie so mancher andre, ausgewiesen. iter gesehen, inng veit arbeitenden Geschäften die Leistungen in Bezug auf Sauberkeit ip: 5 Bedrückende Ver- einer Drillingsflinte unter dem Arm. Teils hältnisse hinderten ihn später daran, seine Anschauungen so wie in die wegen ihrer Raufluft und als Wilderer berüchtigte Bevölkerung Hygiene dem geringeren Preise entsprechend, so daß man früheren Tagen zum Ausdruck zu bringen, aber unisomehr hat der des Dachauer Moos mit ihm start sympathisierte, erhielt er unter Hinweis auf diesen Umstand dem Publikum die Wahl zwischen alte Fleischer" im engeren Streise die Principien der Partei ver- allenthalben Nahrungsmittel und Unterschlupf. Rückte, von seinem beiden Arten von Babiergeschäften getrost selbst überlassen tönne. In fochten. Die Parteigenossen werden sein Andenken in Ehren halten. Aufenthalt benachrichtigt, Gendarmerie heran, so war Kueißl gewiß demfelben Sinne äußerten sich auch sämtliche Diskussionsredner. Die Wiener Arbeiter Beitung", die erst vor furzem längst von einem guten Freunde gewarnt und über alle Berge. Zum Schluß wurde eine mit den Ausführungen des Referenten überden Tod ihres Administrators Stern zu beklagen hatte, erlitt aber Selbst eine auf seine Ergreifung ausgesetzte Belohnung von einstimmende Resolution einstimmig angenommen. mals einen schweren Verlust durch den Tod ihres alten Expedienten 1000 M. übte keine Wirkung aus. Dennoch wurde er endlich am Verlust, but bau het res alten Expedienter 1000 M2. von Berufsjubiläum gefeiert. Schon als vierzehn Brandmaier und dem Gendarm Schindler auf dem Gehöft jähriger Knabe war er bei der alten Preffe" in der aufreibenden des Flecklbauern" überrascht. Als die beiden Beamten, Zeitungsdienst getreten und hatte seither, bis vor wenigen unterſtügt von sechs von ihnen bewaffneten Bauernburschen, Wochen, also durch 43 Jahre, Nacht für Nacht diesem Dienst geopfert. mit angeschlagenem Gewehr gegen das Haus des FlecktBur Arbeiter Beitung" tam er, als sich diese zum Tagblatt gestaltete, bauern vorrüdten, eröffnete Sneißl ein mörderisches Feuer, das und er war einer der treuesten Mitarbeiter. Strenge Pflichterfüllung zunächst Brandmaier tötete, der einen Schuß in die Schlagader des und die denkbar höchste persönliche Liebenswürdigkeit waren die Unterschenkels erhielt. Schindler schoß nun auch in das Dunkle hervorstechenden Eigenschaften des Verstorbenen. aufs Geratewohl hinein; ein zweiter Schuß Kneißls, der aus dem Wir können in der That stolz darauf sein, daß unsre Thatkraft Dunkeln besser auf die im Laternenlicht stehenden Beaniten zielen uns dahin geführt hat, wo wir uns befinden. Wenn wir nach fonnte, zerschmetterte aber Schindler das linke Schienbein. Kneißt einer Periode übergroßen Vertrauens uns jetzt in einer solchen des wollte dem am Boden liegenden schwerverletzten Schindler vollends Rückgangs befinden, so möge uns über die Befürchtungen, die sich daran den Garaus machen, ließ aber auf Bitten der Fleck bäuerin davon fnüpfen, doch der Gedanke hinwegbringen: es ist eben so in dem ab und entfloh in die Wälder. Die Bauernburschen waren schon menschlichen Getriebe, daß auf Berioden großer Anspannung der bei Beginn des Kampfes erschreckt davon gelaufen. Der bedauerns- Kräfte Perioden der Erschlaffung folgen müssen. Ich gehöre nicht werte Beamte ist wenige Tage darauf, nachdem ihm das Bein zu denjenigen, welche unsre jezigen Beitläufe pessimistisch betrachten. amputiert worden war, im Münchener Strankenhaus gestorben; er wir haben einfach in unsrem Wagemut zu viel unternommen während hinterließ eine Frau mit sieben Kindern. on der zweiten Hälfte des letzten Jahrzehnts. Wir haben soviel neue Von nun ab wurde die Verfolgung Kneißls mit noch größerem Werte geschaffen, daß die Ersparnisse, die wir in unfrem Lande Eifer vorgenommen. Das gesamte neißlgebiet" wurde von machten, nicht ausreichten, diese nenen Werte zu bezahlen. Ich schätze einem Cernierungsfordon umgeben. Einige Tage lang seit der Blut- die mehr geschaffenen Werte sehr hoch. Wahrscheinlich werden sie ein bis that fehlte jede Spur von dem Räuber. Ju der Nacht vom 2. zum anderthalb Milliarden übersteigen. Naturgemäß bedürfen 3. Dezember Klopfte Kneißl in dem kleinen Städtchen Bruck bei wir einer Zeit der Ruhe und Sammlung, um den einem wegen Wildern vorbestraften Schreiner, den er im Gefängnis Ausgleich zu schaffen. Es giebt noch viel zu schaffen, und kennen gelernt hatte, an und ließ sich von ihm Speisen und einige da dies so ist, haben wir auch die Zuversicht, daß über kurz oder Maß Bier geben. Als sich der Mann aber unter einem Vorwande lang wieder bessere Zeiten kommen. Und dann noch eins: Es iſt entfernte, um die Polizei zu benachrichtigen, schöpfte der Räuber immer gut, wenn auf eine Beit übermäßiger AnArgwohn und flüchtete schleunigst. spannungen, in denen wir ein gut Teil unvernünftigen UeberAm 6. Dezember überfiel Seneißt den Sattlergesellen Seis auf schätzens und ein gut Teil mangelnden Scharffinus zeigen, der Not tommt, die erzieherisch der Landstraße in der Nähe von Maisach und beraubte ihn seiner eine Periode und die Menschen in ihre Schranken zurückruft, Barschaft von 25 M. In derselben Weise, wie bei dem Schreiner wirkt, in Bruck, machte Kneißl an den verschiedensten Orten Einkehr und die vernünftigerweise nicht hätten überschrittten werden dürfen. erzwang sich, wenn man ihm nicht bereitwillig entgegenkami, mit Die Wechsel dieser Perioden finden wir auch in den ältesten KulturEinmal begegnete er länderu. Greifen wir zu den alten Egyptern zurück. Dort waren die cinem Bostillon, mit dem er sich unterhielt; ein andres Mal sah ihn Wechsel der sieben fetten und sieben mageren Jahre der Flinte in der Hand Lebensmittel. eine Arbeiterfran auf der Landstraße. Als sie ihn fragte, ob er der zu finden. Verzagen wir nicht! Spannen wir alle Muskeln Kueißlhias" sei, erwiderte er:„ Was fragst mi denn, wennst mi an, um zu sehen, wo gefehlt und wo etwas nachzuholen ist. Arbeiten fennst!" Wiederholt wurde er auf einem Rade gesehen. Er war wir, wenn auch, wie zu erwarten ist, für die nächsten Jahre mit wie ein Jäger gekleidet: graue Joppe und ebensolche Gamaschen, geringem Erfolg! Schaffen wir aber Nenes und vor Allem verschwarzer Hut mit Spielhahnfeder und dazu einen Rucksack und lieren wir den Mut. Greifbare Erfolge werden in der Zu das dreiläufige Gewehr. Zeitweise hörte man gar nichts von Kneißl; tunft nicht ansbleiben. man dürfte nicht fehlgehen in der Annahme, daß er alsdann einen Ich muß aber von den Handelskammern verlangen, daß sie genau sicheren Versteck bei guten Freunden bekommen hatte. So 30g prüfen, was sie vertreten. Es ist vielfach gefagt worden, daß die sich die vergebliche Verfolgung den ganzen Winter hin: um Kneißt Vertretung von Handel und Industrie im großen Staatsbetriebe hatte sich schon ein Kreis von Sagen gesponnen. In der Bevölke- nicht den nötigen Einfluß bejize. Das ist nicht richtig. Wer ung, die in gewissen Kreiſen in Kneißt eine Art von Helden erblickte. Interessen vertreten will, fei es eine einzelne Person, jetese ing fagte man sich schadenfroh:„ Den bekommen sie doch nicht!" Bulegt skörperschaft, der muß sich über Sonderinteressen im Interesse des fehlte überhaupt von ihm jede Spur. allgemeinen Wohls himvegfezen. Da wurde die Gendarmerie am 2. März benachrichtigt, daß Kneißl fich auf dem Auerbacher Anwesen in Geisenhofen verborgen Schwere Strafe. In welcher Richtung sich die Verhandlungen mit den Arbeitern halte. Telegraphisch wurde von allen Seiten Gendarmerie hin- Gleiwit, 9. Nov.( W. T. B.) Nach zweitägiger Verhandlung bewegen sollen, darüber läßt die Fachzeitung" folgendes verlauten: beordert und dann das Grundstück von 25 Gendarmen umizingelt, vor dem Schwurgericht wurde heute über 7 Personen das Urteil geWie aber steht es mit dem, durch die nach Beilegung des so daß ein Entrinnen unmöglich war. Da Kneißt nicht freiwillig fällt, welche wegen Beteiligung an den Ausschreitungen verhaftet und Tetten großen Streits mit den Arbeitern getroffenen Verein herauskam, wurde das Gebäude von allen Seiten barungen festgesetzten Lohnminimum? Wäre da nicht eine Revision Furcht vor Kneißl war aber so groß, daß man nicht vorzugehen Suldschinskywerken stattgefunden hatten. Wie der Oberschlesische bazeiten beit offenen angeklagt worden waren, die am 27. Juli dieſes Jahres vor den der bestehenden Vereinbarungen mit Rücksicht auf die anormalen wagte. Erst als sich nichts regte, stürmte man, nach einstündiger Wanderer" meldet, wurden zwei Angeklagte freigesprochen, Berhältnisse im Jnteresse der Arbeitgeber und der Arbeiter geboten? Beschießung, das Gehöft. Man fand Kneißl in einer Ecke eineswegen Aufruhrs wurden wurden ein Angeklagter als Rädelsführer und drei Angeklagte zu einem unter dem Drucke der gegenwärtigen schweren Zeit, sollte da einen Schuß abgab, jedoch ohne zu treffen. Es wurde mun auch auf bis anderthalb Jahren Ge eine friedliche Auseinandersetzung zwischen den beiden, den beiden, in ihn geschossen. Ein Schuß ging ihm in den Unterleib, ein zweiter geklagter wurde wegen Widerstandes zu zwei Monaten Gefängnis gleichem Maße in Mitleidenschaft gezogenen Lagern nicht ein zerschmetterte ihm den rechten Oberarm und ein dritter das linte unumgängliches Erfordernis der bestehenden traurigen Verdienst Handgelenk, so daß er so elend zugerichtet war, daß man ein Aufund Arbeitslosigkeit sein? Beinahe ausnahmslos wurde das kommen für unmöglich hielt. Die Vorgänge haben seiner Beit vielen fegensreiche Walten der Achtzehner- Kommission anerkannt. Sollte Anlaß zur Kritik gegeben und dürften auch in der Verhandlung nicht nicht in ungewöhnlichen Zeiten auch einmal eine außerordentliche unerörtert bleiben. Gunta Aftion der vereinigt beratenden Arbeitgeber und Arbeit Der ärztlichen Kunst ist nehmer einen rettenden Ausweg aus der gemeinsamen Behandlung gelungen, Stueißt wieder so weit herzustellen, daß er buches, wegen Geheimbündelei, den Angeklagten v. Bolewski zu finden? wäre es Sache der beider nun dem Gerichte vorgeführt werden kann. Zunächst hat er am 4 Monaten Gefängnis, von denen 1 Monat als durch die Untersuchungs feitigen Organisationen, Mittel und Wege zu finden, damit Donnerstag und folgende Tage seine Aburteilung wegen zweier haft verbüßt erachtet wird. Ferner einen Angeffagten zu 3, einen ein willkürliches und ungerechtfertigtes her ab- Verbrechen des Mordes und zweier Verbrechen des versuchten Mordes zu 2, einen zu 1 Monat, drei zu 6 Wochen, einen zu 3 Wochen Gedrücken der Löhne nicht stattfindet. Beide Teile, vor dem Augsburger Schwurgericht zu erwarten. Der zweite Ausfängnis. Es wurde ferner beschlossen, gegen vier Angeklagte, die Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, haben ja das allergrößte Interesse geflagte Michael Rieger, der sogenannte Flecklbauer", ist der Teil nicht erschienen waren, wegen Verdachts der Geheimbündelei einen daran, die Absatzfähigkeit der Berliner Tischlerarbeiten zu erhalten, nahmie au zwei Verbrechen des Mordes beschuldigt. Die Ver Berhaftungsbefeht zu erlassen. da hiervon die Existenz von vielen Taufenden abhängt. Die Bor- teidigung Kueißls führt Rechtsanwalt Dr. v. Pannewig, einer der stände der vereinigten Verbände der Holzindustrie und des bekanntesten Verteidiger Münchens. Stand der Typhusepidemie. Tischlerhandwerks haben, der Not gehorchend, eine Hilfsaktion in Gelsenkirchen, 9. November.( W. T. B.) Jn der Zeit vom 2. die gebotenen Wege geleitet. Möge die von ihnen eingesetzte Kombis 9. November hat sich der„ Gelsenkirchener Zeitung" zufolge der mission allseits das nötige Entgegenkommen finden, möge sie mit Bestand der Typhus Erkrankungen im Stadt und Lands den Vertretern des Arbeiterstandes erfolgreich verhandeln, mögen Eine gut besuchte Volksversammlung tagte am Donnerstag, freise Gelsenkirchen von 1363 auf 1191 verringert; es tamen in diefer ihre Vorschläge zum Segen werden in schwerer Not für unser ge- den 7. d. W., im Moabiter Gesellschaftshause. In derselben sprach Zeit 20 Todesfälle vor, 302 Personen wurden als genesen entlassen. jamtes Handivert und Gewerbe!" Genosse Dr. Wlaisat Wien über das Thema„ Brauchen wir den Einer Herabsetzung des Lohnminimums werden sich die Holzarbeiter Alkohol?" Der Referent wies in 1/ 2stündigem Vortrage nach, Oran, 9. November.( V.§.) Ein Soldat des zweiten entschieden widersetzen, fie fann auch den Meistern nicht über die Misere daß der Alkohol in jeder Form und Quantität als Gift, Regiments der Fremdenlegion schoß heute nach einem kurzen hinweghelfen. Richtiger wäre es, wenn die Herren mit den Arbeitern was er doch ist, eine mehr oder weniger schädigende Wirkung Wortwechiel feinem Vorgesezten, einem Sergeanten, eine gemeinsam gegen die Lohnkürzungen vorgingen, die schädigen die ausüben muß. Die Vollsmeimmg, daß alkoholische Getränke Sugel ins Herz, wodurch ein hinter dem Sergeanten stehender anständigen Fabrikanten mehr als ihnen eine allgemeine Lobntürzung nähren, stärken, wärmen, seien von der Wissenschaft und praktischen Unteroffizier gleichfalls getötet wurde. nüßen kann. In dem Sinne wird ihr Vorschlag, willkürlichem und Erfahrung abgethan und beruhe auf Täuschung. Geistige und körper, New York, 8. November.( W. T. V.) Fünf von den Straf ungerechtfertigtem Herabdrücken der Löhne zu begegnen, bei dem liche Fähigkeiten werden beeinträchtigt und wir finden überall die gefangenen, welche im Gefängnis von Leavensworth( Kansas) ge Holzarbeiter- Verband auf eifrige Unterstüßung zu rechnen haben; Thatsache, je mehr Altohol, je mehr Judifferentismus. Insbesondere mentert hatten und auf Pferden, die sie den Farmern gestohlen aber die Herren müffen ihre Aktion nicht mit einer ungerechtleidet die Gesundheit, das einzige Gut des Arbeiters, darunter. hatten, geflohen waren, wurden heute in einer Scheune 25 Meilen fertigten Lohukürzung beginnen, dann hört die Verſtändi- Dieses Gut zu hüten ist für den im Klaffenkampf Stehenden eine von Veavensworth entfernt von Bürgern umzingelt. Da die Ber gung auf. श्री बैं Naturnotwendigkeit, denn nicht nur der einzelne leidet unter brecher sich nicht ergeben wollten, feuerten die Bürger, töteten drei Krankheitserscheinungen und frühen Tod, sondern mit ihm die ge- und verwundeten zivei. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Die Banffirma Ernst Kuznikky in Breslau wird ihren Gläubigern im Konkurs 6 Proz. gewähren können. Den anerkannten Forderungen in Höhe von 2 674 197 2. stehen 161 546 M. Aftien gegenüber. Angemeldet waren 33/4 Millionen Forderungen, darunter 31/2 Millionen Tombardierte Stonnossements von der Seederei vereinigter Schiffer in Breslau. Diese Lombardierungen sind, wie bekannt, durch betrügerische Manipulationen des Direktors Schostag von der Reederei vereinigter Schiffer entstanden. " Die Krise in der Holzindustrie hat, wie die Fachzeitung" der Berliner Holzindustriellen mitteilt, in Berlin zu einer gemeinfamen Besprechung der hier bestehenden Organisationen geführt, in der die wirtschaftliche Notlage allgemein anerkannt wurde. Einzelne Ausnahmen in glückbegünstigten Betrieben können natürlich nicht als Maßstab für die übrigen gelten und so sprach man sich dahin aus, daß ein Eintreten und eine Hilfsaktion für die Bedrängten feinen Aufschub erleiden dürfe. Nach längerer Aussprache einigte man sich dahin, eine Kommission zu wählen, in welche die Verbände je zwei Borstandsmitglieder entfenden, um so die wirtschaftlichen Nebelſtände jeder einzelnen Branche zu erforschen und mit den Devoll mächtigten der Arbeiter in Verbindung zu treten. Ueber das Ergebnis der Bemühungen soll später Bericht erstattet werden. UHA Ganz besonders die Möbeltischler, Meister wie Gesellen, leiden kleinen Zimmers, von wo aus er auf die eindringenden Gendarmen zu anderthalb Jahren Zuchthaus angnis verurteilt; ein Aus verurteilt. dan bod ilahile me Polnischer Geheimbundsprozek. Posen, 9. November.( W.. B.) In Sachen der wegen Geheimbündelei angeklagten polnischen Akademiker wieber ließlich nach monatelanger verurteilte das Gericht auf Grund des§ 128 des Strafgeick" Versammlungen. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Berlag von Mag Bading in Berlin. = r. 264. 18. Sabrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 10. November 1901, versprochen, gerade der Socialdemokratie durch seine Kandis batur Abbruch zu thun. Daß ihm das nicht gelungen ist, das wird ihn wie seinen Hintermännern die ganze Freude über den Stimmenzuwachs verdorben haben. Die Steuerpflicht der Artisten- Hunde ist vom Ober- BerBerliner Partei- Angelegenheiten. waltungsgericht anerkannt worden. Der Artist Scholz war in Berlin Schöneberg. Das Wahltableau finden unfre Partei für drei dressierte Hunde zur Hundesteuer herangezogen worden. Sein Gesuch um Freistellung wurde vom Magistrat abgewiesen. genossen in der zweiten Beilage. Wem es möglich ist, am Tage Scholz erhob Klage auf Freistellung, da seine dressierten Hunde fein der Wahl helfen zu können, möge sich von 10 Uhr vormittags ab im Central- Wahlbureau bei Obst, Meiningerstr. 8, ein- Bu ben Stadtverordnetenwahlen. Gestern fand die Er Sanbivertszeug seien und daher von der Hundestener, die der Regel finden. Wer in den späteren Nachmittags- und Abendstunden helfen nennung der Stadtverordneten erster Abteilung statt. Von nach nur Lugushunde treffen wolle, nicht getroffen werden. Der kann, der finde fich in dem Wahlbureau des nächstliegenden Bezirks einer Wahl fann hier ja nicht gut gesprochen werden. Das traurige Magistrat beantragte aber die Abweisung der Klage und drang ein; es find dies folgende Lokale: Ständer, Hohenstaufenftr. 80; Recht, fich als Mandatare der Reichften zu betrachten und deren damit sowohl beim Bezirksausschuß wie beim Ober- VerwaltungsSchilling, Kyffhäuserstr. 16; oppe, Merseburgerstr. 7; Obst, Interessen in der Stadtverordneten- Versammlung vertreten zu dürfen, gericht durch. Meiningerftr. 8; orlemann, Kaiser Friedrichstr. 8; Donath, haben gestern folgende Herren erlangt: Ebersstr. 81; MoII, Sponholzstr. 34. Am Montagabend findet bei Obst eine öffentliche Ver fammlung statt, in der das Wahlresultat bekannt gegeben wird. Heute mittags 12 Uhr bei Obst, Meiningerstr. 8, öffent liche Wählerversammlung. Tagesordnung: Die Bedeutung der Kommunalwahlen. Referent: August Bebel. Spandau. Die Stadtverordneten Wahl am Dienstag erfordert recht viele Hilfskräfte, wenn es uns gelingen soll, den bereinigten Gegnern die gebührende Niederlage zu bereiten. Niemand, der Interesse für die Arbeiterfache hat, darf sich diefer Mitarbeit ents ziehen; darum werden die organisierten Arbeiter ersucht, sich ani Wahltage zahlreich den Vereinsvorstande zur Verfügung zu stellen und fich rechtzeitig im Propagandabureau, bet Kumke, Bismarckstr. 6, zu meldest. Arbeiter, Handwerker, Parteigenoffen! Strengt alle Gure Kräfte an, auf daß am 12. November der Sieg uns zufällt, daß dem Freistum ein weiteres Sedan bereitet wird. Auf zur Wahl! Bum Kampf und zum Siege! Ritterstr. 12, 1. Stadtv. Fabrikbestyer Lemp( A. L.). 2. Prof. Dr. Leopold Landau, Sommerstr. 2. 3. Stadtv. Bankdirektor Mom mjen( Freie Bereinig.). 4. Stadtv.- Vorsteher- Stellv. Michelet( Freie Vereinig.). 5. Abg. Rentner Streitling( n. 2.). 6. Stadtv. Kommerz.- Rat Friedländer( A. 2.). 7. Stadtv. Bankier NeIte( A. L.). 8. Handelsrichter S. Solmig. 9. Stadtv. Generaldirektor Fr. Goldschmidt( A. L.). 10. Syndikus heint. Dove( A. L.). 11. Stadtv. Maurermeiffer Esmann( A. L.). 12. Stadtv.- Vorsteher Dr. Langerhans( A. 2.). 13. Stadtv. Nentner 8ylicz(. L.). 14. Stadtv. Kaufmann eilmann( A. L.). 15. Stadtv. Rentner Mosch( A. L.). 16. Stadtv. Sachs und Rentier Thieme( A. L.). Arthur Nikisch gab am Freitag mit seinem Philharmonischer Orchester ein Volfskonzert, das den großen Saal der Philharmonie bis auf den letzten Platz füllte. Für den Preis von 40 Pf. war in meisterhafter Ausführung ein Programm gespielt worden, über das ein jeder des Lobes voll tvar. Den Anfang machte die Freischlitz- Ouverture, dann kam Beethovens herrliche C- mollSinfonie und hierauf bas Klavierkonzert in Es- dur, dessen Solopart von Ansorge gespielt wurde. Den Schluß bildete Wagners grandiose Tannhäuser Ouverture. Es war ein Kunstgenuß ersten Ranges, und das zumeist aus Arbeitern bestehende Bubilfum wußte, als ber leyte Ton verklungen war, des Beifalls kein Ende. Arbeiter- Bildungsschule. Heute abend 7 Uhr: Vortrag des Herrn Dr. Brintmann( Bürgermeister a. D.):„ lleber Italien nach dem Orient"( Stulturbilder) in Cohns Festfälen, Beuthstraße 20. Wir laden zu zahlreichem Besuch ein. Frete Volksbühne. Das Programm des am Sonnabend, ben Die höchste Stimmenzahl, die für einen der gewählten" Stadt 16. November stattfindenden Winterfestes ist ein besonders gewähltes. verordneten abgegeben wurde, war 59, die niedrigste 22. Auf Es gelangen nur Mozartsche Tondichtungen zur Aufführung. Das Die Wahl findet am Dienstag, den 12. November d. 3., in der fonfervative Kandidaten fielen bis zu 10 Stimmen; unser Partei- Juftrumentaltonzert wird unter Zeitung des Stapellmeisters Franz von Blon von den Berliner Tonkünftlern( 45 Musiker) ausgeführt, Zeit von 10 bis 1 Uhr und von 5 bie 8 11hr statt; es wählen: Benoffe Singer erhielt im 11. Kommunalwahlbegirt eine Stimme. a) diejenigen, deren guname mit einem der Buchstaben A, Das Museum für deutsche Volketrachten und Erzeugniffe das damit verbundene Bokalkonzert von den Sängerinnen Fran B, C, D und E beginnt, im Saale des Restaurants zur Palme, des Hausgewerbes wird in der Zeit vom 15. bis 18. November eine Martha Wolf- Dreyer, Fräulein Mimi Barmer, Fräulein Mia Sonderausstellung von Schmudfachen veranstalten. Es sollen in Werber und Herrn Frizz Schröder. Festmarfen a 50 Pfennig sind b) diejenigen, deren Buname mit einem der Buchstaben F, G diefer alle jene Sleinkunstwerke zur Ausstellung gelangen, die von nur noch kurze Beit in ben Bahlstellen zu haben. Der Vorstand. J. A.: G. Winkler. und H beginnt nt dem Saale des Nestaurants Beyt, Fischer- bem Museum seit Jahren in der Seichhaltigkeit gesammelt worden dstraße 9 beztv. Linden- Ufer 21, sind, wie sie faum noch einmal vorkommen, ja tahrscheinlich fiberAus den Nachbarorten. haupt nicht mehr zu beschaffen sein dürfte. Die Ausstellung findet in der Aula des tgl. Hygienischen Instituts, Klosterstr. 86, statt. Lichtenberg. Zu dem am Ort zu errichtenden Gewerbes gericht hat der Verein der Grundbesizer der Gemeinde Lichtenberg Stellung genommen. Dieser" unpolitische" Verein gab der Befürchtung Ausdruck, die hiesige Socialdemokratie könnte den c) diejenigen, deren Zuname mit einem der Buchstaben I, J, K und L beginnt, in dem Saale des Restaurants Sawabe, Schönwalderstraße 98/99, d) diejenigen, deren Zuname mit einem der Buchstaben Conrad, Schönwalderstr. 2; # Zur Wohnungsfrage. Die Baugenossenschaft Freie Scholle", M, N, O, P, Q und R beginnt, in dem Saale des Restaurants Potsdamerstraße 2, fendet uns folgende Mitteilung: Während von seiten der städtischen Behörden bis jetzt herzlich wenig zur plane) diejenigen, deren Buname mit dem Buchstaben S bemäßigen Beseitigung der Wohnungstalamitat für die arbeitenden bevorstehenden Wahlen einen politischen Anstrich" geben und ver ginnt, in dem Saale des Restaurants Ties, Botsdamerstr. 35; Stlaffen geschehen ist, können wir mitteilen, daß vom Reichsamt besuchen, nicht nur die Arbeitnehmer- Beisiger, sondern auch die der Arbeitgeber aus den Reihen der Socialdemokraten zu ents f) diejenigen, deren Zuname mit einem der Buchstaben T, U, Innern wirklich thatkräftig diesem Uebelstande abzuhelfen gesucht nehmen. Es empfehle fich schon jetzt Stellung dazu zu nehmen. V, W, X, Y und Z beglunt, in dem fleinen Saal bes Noten wird. Mehrere der gemeinnügigen Bau genossenschaften er offentlich richten sich die Lichtenberger Arbeiter nach den Wünschen Adler", Potsdamerstr. 6; hielten unter solchen Bedingungen Darlehen, welche die Bauthätig des Haus- und Grundbesigervereins und erscheinen massenhaft in teit dieser Genossenschaften bedeutend fördern wird. Unter anderen wurden der Baugenossenschaft Freie Scholle", welche auf ihrem der öffentlichen Gewerkschaftsversammlung am Dienstag, in welcher bie Arbeiter ihr Wahlkomitee wählen wollen. Terrain in Tegel und Marienfelde Einfamilienhäuser auf Garten- die Arbeiter ihr Wahlkomitee wählen wollen. grundstücken herstellt, eine zweite Hypothet zu niedrigem Binssatz ge Ueber die Arbeitslosigkeit schreibt man uns aus Schöne währt, so daß es der Genossenschaft nicht mehr schiver fallen wird, berg: Mit welchen Gefühlen unfre Arbeiterschaft dem kommenden auch anderweitig ein Hypotheken- Darlehen zur ersten Stelle zu erwinter entgegenfieht, tann man ersehen aus dem täglichen Bilde unfres Straßenlebens. Daß der Umfang des Arbeitslosenheeres im In Friedrichshagen war der Fistus, wie wir vorgestern mit fortwährenden Zunehmen begriffen ist, zeigt am besten die Frequenz der verschiedenen Arbeitsnachweise. Wohl am meisten werden teilten, bekanntlich nicht so entgegenfommend. Wilmersdorf. Dienstagabend 8 1hr findet in Struß' Salon", Berlinerstraße, Ecke Augustastraße, eine Voltsversammlung statt, in der Genoffin Fri. Jea Altmann über die Gemeinde wahl spricht. Gleichzeitig werden in dieser Versammlung die Kandidaten zu der am 27. b. M. stattfindenden Gemeindebertreterivahl aufgestellt. Schmargendorf. Dienstagabend 81/2 Uhr hält der Socialbemokratische Wahlverein bei Herrn Borchardt, Warnemünderstr. 6, seine regelmäßige Mitglieder- Versammlung ab. Wahlverein Bezirk Pankow. Dienstag, abends 81/2 Uhr, Vereins Versammlung bei Großfurt, Berlinerstr. 26. Tagesordnung: Das zu errichtende Gewerbegericht und der Pankower Tagesordnung: Das zu errichtenbe Gewerbegericht und der Pankower Gemeinderat. Lokales. Abteilung halten." werden. aber Die Conftant Sala Stiftung", welche vom Magistrat ber- bon dem Elend der Arbeitslosigkeit die gelernten Arbeiter betroffen. waltet wird, hat den Zweck, bedürftigen und fräntlichen Kindern Jeder frägt sich, was die Gemeinde dem Elend gegenüber thum ohne Unterschied der Konfession, welche die Gemeindeschulen Berlins wird. Wohl hat man in der Frage der zwar höheren Orts gebesuchen, einen mindestens vierwöchentlichen Aufenthalt in gesunder, leugneten 23 obnungsnot eine für diesen Monat vorzunehmende frischer Zuft auf dem Lande oder der See zu gewähren. Für das ihre unvermeidlichen Begleiterscheinungen hat man in unfrer fiber die Arbeitslosigkeit, Rechnungsjahr 1901 blieben nach Abzug der aus den ginsen des Stiftungs- Kommunalvertretung noch kein Wörtchen gehört. Bei ihrer tapitals laut teftamentarischer Bestimmung zu zahlenden Jahresrenten durch und durch realtionären Busammensetzung dürfte es fchiver von zusammen 4000 M.. 7190.30 M. zur stiftungsmäßigen Verwendung fallen, hier auch nur das geringste Verständnis für das Elend der verfügbar. Hiervon wurden 1600 M. dem Frauen- Hilfsverein für Kinder- Waffen zu erwarten. An unsrer Arbeiterschaft liegt es daher, Bet den diesjährigen Stadtverordneten- Wahlen dritter heilstätten an den deutschen Seeküsten zum Besten von 16 Kindern; durch thatkräftiges Eingreifen in unfre fommunale Gesetzgebung 8800 M. dem Berliner Verein für Ferienkolonien( E. V.) zur Entsendung einen fühlbaren Druck auf eine solchergestalt zusammengesetzte ist die sogenannte„ Mieterpartei" unter den bürgerlichen von 76 Kindern in Ferienkolonien, und zwar 36 Knaben nach Seebad Gemeindevertretung auszuüben. Die beste Gelegenheit hierzu bieten Barteien die einzige gewesen, die einen Stimmenzuwachs erhalten Bustrowi. W. und 40 Mädchen nach Eldenburg bei Waren i. M. fiberwiesen; Gemeindevertretung auszuüben. Die beste Gelegenheit hierzu bieten die am Montag, den 11. November stattfindenden hat. Allerdings hat sich diese Gruppe nur in einem einzigen Bezirt, 819 M. für kränkliche zu sechswöchentlichem Kurgebrauche nach Stadtverordneten Wahlen, wozu von der organisierten bem 44. Beairt in Moabit, an dem Wahlkampf beteiligt. Sie Salzbrunn zu entfendende Mädchen; 350,44 M. zur Beschaffung Arbeiterschaft fieben standidaten aufgestellt find. Gelingt konnte daher ihre ganze raft, ihre Geldmittel wie ihre Ferienkolonien für eine größere Anzahl armer Kinder und 606 M. Das Stadtparlament zu schicken, so tönnten unsre gerechten fehlender Kleidungsstücke als Ausrüstung behufs Aufnahme in es uns, einen großen Teil der Arbeiterkandidaten in Agitatoren, ausschließlich diesem einen Bezirk zur Verfügung zur Aufnahme von 8 fräntlichen Kindern in das Dr. Roßsche Kinderstellen. Die Agitation, die hier von den aus ganz Berlin heim auf Sylt für die Dauer von fünf Wochen verwendet. Jns. Forderungen und Bestrebungen mit besserem Nachdruck vertreten und Umgegend zufammengetrommelten Hilfskräften entfaltet gesamt sind somit au Stiftungszwecken 7175,44 m. verau sgabt britten Abteilung, bei der Wahl am nächsten Montag unfren wurde, ließ an Intenfttät in der That nichts zu wünschen worden. Kandidaten ihre Stimme zu geben. Auf die am Sonntagmittag bei übrig. Das Ergebnis war zwar fein Sieg der Bezirk Im Gesundbrunnen- Viertel wurde in der legten Beit Häufig O b ft stattfindende Wählerberfammlung, bei der Genosse wurde vielmehr im ersten Ansturm von der Arbeiterpartei ge- fleinen Kindern, die von der Mutter zum Einholen ausgeschidi Auguft Bebel unfre Programmiforderungen noch einmal farlegen wonnen, aber eine Erhöhung der Stimmenzahl von worden waren, auf der Straße das Geld oder die getaufte wird, machen wir hierbei besonders aufmerksam. Februar 1900 bis November 1901 von 316 Stimmen auf 1184, are abgeschwindelt. Gestern gelang es, die Schwindlerin, In Charlottenburg sind gestern bei der Stadtverordnetenwahl während hier in derselben Zeit die Zahl aller abgegebenen Stimmen die alle möglichen Vorwände gebraucht hatte, um die Kinder zu erster Abteilung folgende Kandidaten gewählt" worden: General bon 2624 auf 8855 und die Zahl der eingeschriebenen Wähler von berauben, zu erwischen. Sie ist selbst noch ein Kind, aber schon 7384 auf 8042 ftieg.( Die Mieterpartei" war erst bei der Nach eine bartgefottene Sinderin, eine erst 121/2 Jahre alte Martha Sch., major 3. D. Becker, Baumeister Döbler, Chemiler Dr. Frant, Prof. die ungeratene Tochter einer gut beleumundeten Arbeiterfamilie. Klingenberg, Fabrikbefizer March, Regierungsrat a. D. Seebold, wahl. im 44. Bezirk im Februar 1900 zum erstenmale aufgetaucht.) Das Mädchen hat den Eltern schon viel Kummer bereitet. Zweimal Fabritbesiger Stüdlen, Geheimrat v. Liszt, Fabrikbefizer Weigert, Der Kandidat der„ Mieterpartei" ist also vorgerückt von 12 Broz. ist es bereits wegen Diebstahls mit einem Verweise bestraft. Kürz- Fabrikbefizer Heimann, Kgl. Baurat Heim. aller abgegebenen Stimmen auf 29 Proz. und von 4 Proz. aller lich war die Wißratene wieder vom Hause weggelaufen, trieb sich In Reinickendorf hat die Gemeindevertretung den bei der Aus Wähler auf 14 Proz.( Wir geben überall abgerundete Prozent umher und lebte von dem, was sie den Kindern abnahm. Um auf führung der Kanalisationsarbeiten thätig gewefenen Gemeindezahlen.) diese mehr Eindruck zu machen, hatte sie sich ein langes kleid an beamten die Summe von 2000 Mart überwiesen, weil beim Bau gezogen. Als man sie aufgegriffen hatte, war ste anfangs so ver- der Wasserwerke der Betrag von 11 870 Mart, beim Bau der stockt, daß sie über nichts Auskunft geben wollte. Erst auf gültiges Kanalisationsanlage der Betrag von 183 476 M. erspart worden ist. Bureden gab sie ihren Namen und die elterliche Wohnung an und räumte dann auch die Schwindeleien, die man ihr zur Last legte, ein. Wahrscheinlich hat sie aber, hauptsächlich in der Gegend des Gesundbrunnens, noch mehr verübt, als bisher zur Kenntnis der Kriminalpolizei gekommen sind. " " " Gerichts- Beitung. Wo ist diefer Stimmenzuwachs hergekommen? Da der Kandidat der Socialdemokratie von 1240 Stimmen ( Nachwahl im Februar 1900) auf jegt 2802 Stimmen vorgerückt ist, d. h. von 47 Proz. aller Stimmen auf 60 Proz., von 17 Proz. aller Wähler auf 29 Proz., so ist ohne weiteres flar, daß der Mieterkandidat" von dieser Seite feine Ueberläufer erhalten haben kann. Der neuefte Pücklerprozeß. Eine Anlage wegen Aufreizung Bon wo dem„ Mieterkandidaten" die Hilfe geworden ist, das zeigt ein Blick auf die von der Bürgerpartei" in diesem Bezirk Todessturz vom Treppengeländer. Die Frau des Kutschers verschiedener Bevölkerungstlaffen gegen einander in einer den öffent erreichte Stimmenzahl. Die Bürgerpartei" ging zurück von Schäfer, der mit feiner Familie auf dem Grundstück Brunnenstr. 5 lichen Frieden gefährdenden Weise wurde gestern gegen Graf Walter im dritten Stod des Seitenflügels wohnt, liek vorgestern nachmittag Büdler Kl. Tichirne und den Redacteur Otto Bödler von der 736 Stimmen( Nachwahl im Februar 1900) auf jetzt 309, d. 5. von in der im viert. Stock gelegenen Waschküche waschen. Gegen Staatsbürger Zeitung" vor der zweiten Straffammer des Land28 Proz. aller Stimmen auf 8 Proz., von 10 Proz. aller Wähler auf 42 Uhr schichte sie ihren achtjährigen Sohn Rudolf mit einer Flasche gerichts I verhandelt. Den Vorsiz führte Landgerichtsdirektor 4 Proz. Diese Zahlen lassen von vornherein vermuten, daß Bier zu der Wäscherin hinauf, während sie selbst in der Wohnung Staeller, die Anklagebehörde vertrat Staatsanwalt Kanzow, die Mieterpartei" sich wesentlich auf often blieb. Nicht lange darauf hörten Frau Schäfer und andre Leute die Verteidigung führte Rechtsanwalt Dr. Hahn CharlottenAm 14. Dezember vorigen Jahres fand in den der„ Bürgerpartei" bereichert hat. Eine Durchficht im Hause vom Flur herauf ein Geräusch wie von einem dumpfen burg. eine große antisemitische Voltsversammlung Der Abstimmungslisten bestätigt diese Vermutung. Der Mieter- Fall, achteten aber nicht weiter darauf, da es gleich wieder still Concordiasälen" kandidat" war in der Hauptsache der Auserkorene der Beamten wurde. Erst als ihr Sohn zu lange wegblieb und dann in der statt, nachdem eine solche, die einige Tage zuvor anberaumt gewesen eine Ehre, die sonst dem„ bürgerparteilichen" Kandidaten zu teil Waschküche nicht mehr angetroffen wurde, fiel ihr das Geräusch war, aufgehoben worden war. Graf Bidler hielt eine längere Nede, eine Ehre, die sonst dem„ bürgerparteilichen" Kandidaten zu teil wieder ein. In banger Ahnung ging fie nun die mit einem hölzernen durch die er sich in vorgenannter Weise vergangen haben soll. Er wurde. Aus Arbeiterkreisen sind für ihn sehr wenig Stimmen ab- Geländer versehene Wendeltreppe hinab und fand den Knaben mit foll it. a. gefagt haben:" Ist diese Versammlung vorbei, so machen gegeben worden. Wir haben in unsern Abstimmungslisten nur rund zerschmettertem Schädel im Keller liegen. Da er schon öfter am Ge- Sie eine Bierreise und wenn Sie einen schwarz gelodten 150 Anhänger von ihm gefunden, die nach ihrer Berufsbezeichnung länder gespielt hatte, so wollte er wahrscheinlich vom vierten Judenjüngling treffen, so führen Sie ihn hinaus, und wenn als Handwerksgehilfen oder Arbeiter ohne weitere Angabe gelten nach dem dritten Stod hinabrutschen, verlor dabei das Gleichgewicht der Wirt Standal macht, so ich meißen Sie ihn auch Das Anöden der Juden nügt nichts, die Kerle können. Dagegen haben diesmal für den„ Mieterkandidaten" über und stürzte topfüber in die Tiefe. Die Wucht des Falles war so hinaus. 600 Beamte gestimmt, beispielsweise über 210 Post- und groß, daß der Unglückliche unten im Hausflur das Geländer der müssen mit eiserner Faust angefaßt werden. einmal wieder Amtsvorsteher in KleinTelegraphenbeamte( von den Ober- Poft- und Telegraphenaffiftenten Stellertreppe durchschlug und mit den Trümmern in den Keller hinab- werde ich noch hinab bis zu den Briefträgern und Schaffnern), ferner über stürzte, wo er besinnungslos liegen blieb. Ein leises Röcheln zeigte Tichirne, dort könnten die Anwesenden mich besuchen. Ich habe an, daß der Verunglückte noch lebte, aber trotz ärztlicher Hilfe ver- dort auch einen Juden, den könnten sie, verbimsen" so viel sie 120 Sekretäre aller Art ( ohne Post und Telegraphie), fchied er schon nach einer halben Stunde, da die Schädeldecke zer wollten. Ich werde auch Haubigen gegen die Juden auffahren 76 Schutzleute und Wachtmeister( Wir gratulieren!), 60 Lehrer trümmert und das Gehirn schwer beschädigt war. laffen usw." ( zumeist Gemeindeschullehrer, die zumeist wohl vom FreiDer Angeklagte Graf Büdler gab zu, die beanstandeten Durch Spielen mit einem Revolver schwer verwundet ist Aeußerungen gethan zu haben, aber keineswegs in der Absicht, die finn abgefallen find), etwa 30 Steuerbeamte( einschließlich Steuergestern, Sonnabend, nachmittag der 12 Jahre alte Sohn des Bäcker- Buhörer zu bewegen, alles kurz und klein zu schlagen oder sonstige erheber) usw. usw. meisters Sch. aus der Kastanien- Allee. Der Knabe wußte nicht, daß Ausschreitungen zu begehen, sondern lediglich um seine Rede durch Wenn die„ Mieterpartei" ihren diesmaligen„ Erfolg" näher be- die Waffe geladen war. Plötzlich ging ein Schuß los, und die Kugel derbe scherzhafte Einschaltungen zu würzen, wie es alle Volksredner trachtet, wenn sie mit Hilfe ihrer Abstimmungslisten ihre Getreuen brang ihm in der Herzgegend in die Brust ein. Der Verunglückte wie Stöder, Ahlwardt usw. zu thun pflegten. Der Angeschuldigte sichtet, dann wird ihr, so hoffen wir, endlich klar werden, daß die erhielt auf der Rettungswache III in der Kastanien- Allee den ersten Böckler führte den Nachweis, daß er für den inkriminierten Be Wurzeln ihrer Kraft nicht in der Arbeiterbebölterung Verband und wurde dann in Hoffnungslosem Zustande nach der richt der Staatsbürger Beitung" über jene Bersammlung nicht verantwortlich sei, da dieser Nachtbericht vom Redacteur zu suchen sind. Der Kandidat der Mieterpartei" Hatte gehofft und Klinik in der Ziegelstraße gebracht. " " Vielleicht Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet am Dienstag, Donners. ag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. zu spät kamen. Gruß. Bilberg verfaßt und ohne seine vorherige Kenntnis veröffentlicht nur Haus- und Kirchentolletten versteht( vergl. auch worden sei. Staatsanwalt anzo w änderte infolge deffen die den Plenarbeschluß des Obertribunals vom 8. Mai 1865; Oppenhoff, Anklage gegen Bödler auf fahrlässiges Preßvergehen ab. Rechtsprechung Band 6 Seite 91 ff. bej. 103), endlich aus dem klaren Polizeilieutenant Schirmer, der die Versammlung überwacht Wortlaut und Sinn des§ 11 Nr. 4e, der von einer„ Ausschreibung" hatte, bestätigte den beiden Angeklagten, daß die Kraftausdrücke des von Kollekten spricht, welche bei Tellersammlungen nicht stattfindet; A. M. Der Ankauf der Siemens u. Halsteschen Straßenbahn durch Grafen Bückler von der von gebildeten Leuten besuchten Ver-( ebenso der Erlaß des Ministers des Innern vom 10. Juli 1890, die Stadt ist von der Stadtverordneten Versammlung am 17. Januar d. J. ammlung als heitere, joviale, oratorische Bilder aufgefaßt worden Min.-BI. für die gesamte innere Verwaltung S. 202, bergl. Graf beschloffen worden. and die Versammlung nicht im geringsten aufgeregt worden sei. Hue de Grais, Handb. 14A, S. 343 Anm. 15, S. 335 mm. 36). Die K. W., Offenbach. Sie haben wohl schon bemerkt, daß Sie diesmal Andrer Ansicht über die Zuhörerschaft des Grafen Büdler war von den Angeklagten veranstaltete Tellersammlung ist deshalb auch A. M. In Rigdorf ist uns keine Kleinkinder- Bewahranstalt bekannt. Polizeilieutenant v. Sanden, der eine andre Versammlung über- im Sinne der Polizeiverordnung keine Kollekte und bedurfte deshalb In Britz befindet sich jedoch Wilhelmstr. 8 eine solche. Das Schulgeld kostet wacht und dieselbe aufgelöst hat. In dieser Versammlung hatte Graf teiner polizeilichen Genehmigung. Die Angeklagten waren daher 10 Bf., das Mittageffen 50 Pf. wöchentlich, auch giebt es Freistell eit. Bückler gesagt, daß er soeben von einer Agitationsreise komme und unter Aufhebung des angefochtenen Urteils von Strafe freizusprechen. 10 G. Sie haben begründete Aussicht, den Fahrschein zu erhalten. gehofft hatte, daß sich inzwischen in Berlin etwa 20 bis 30 deutsche Die Kosten des Verfahrens fallen nach§ 499 Straf- Prozeß- Ordnung F. N. 33. Stellen Sie schleunigst unter Darlegung des Sachverhalts den junge Leute zusammen gefunden hätten, um eine Razzia zu unter- der Staatskasse zur Last. Antrag auf Volljährigkeitserklärung bei dem Amtsgericht. Dem Antrag nehmen und die Judenjünglinge gründlich zu ber fügen Sie zweckmäßig eine zustimmende Erklärung Ihres Vaters bei. jauen. Polizeilieutenant v. Sanden bekundete, daß er sehr Witterungsübersicht vom 9. November 1901, morgens 8 Uhr. energisch habe auftreten müssen, ehe der Saal geräumt wurde, auch feien ihm dabei spige und ironische Redensarten zugerufen worden. Angeklagter Böckler ließ sich durch den Verleger Bruhn, den Chefredacteur Dr. Bachler, den Reichstags- Abgeordneten Bin de vald und den kommissarisch vernommenen Abgeordneten Werner bestätigen, daß die Staatsbürger Zeitung" die Lösung der Judenfrage nur auf gesetzlichem Wege und nicht durch Gewalt erstrebe. Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Hahn wurden mehrere Urteile verlesen, durch welche der Angeklagte Graf Püdler wegen noch stärkerer Ausdrücke freigesprochen worden ist. Die höchste Strafe wegen Vergehens gegen das Markenschutz gesetz wurde von der III. Straffammer gestern ausgesprochen. Wegen fortgesetzter Verfehlung gegen das besagte Gesetz standen der Cigarrenfabrikant Franz Lehmann, Straßburgerstr. 54, dessen Ehefrau Stationen Henriette, ferner der Cigarrenarbeiter Chaim eller und der Stadtreisende Siegmund Ballo sowie wegen Hilfeleistung der Cigarettenfabrikant Jsrael Schneemann und zwei Reisende vor der Straffammer. Garbaty Rosenthal und der Kaufmann Julius Barsdorf A13 Nebenkläger war der Cigarettenfabrikant aus Hamburg zugelaffen, deren Fabrikate die Angeklagten nach geahmt hatten. Der Gerichtshof verurteilte Lehmann zu sechs monaten Gefängnis und Zahlung von Bußen in Höhe von 1000 beztv. 500 M., Frau Lehmann zu 400 M. Geldstrafe, Heller, Ballo und Schneemann zu je 300 M. Geldstrafe. Die beiden übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. Wochen: Spielplan. Der Gerichtshof sprach den Angeklagten Bödler frei, verurteilte dagegen den Angeklagten Grafen Püdler zu 300 M. Geldstrafe eventuell 30 Tagen Gefängnis. Der Gerichtshof hielt alle Thatbestandsmerkmale des§ 130 für erfüllt. Der Angeklagte habe nicht nur zu Feindseligkeiten, sondern zu Gewaltthätigkeiten aufgefordert, er habe auch nicht nur bildlich gesprochen oder gescherzt, er habe durch seine Anreizungen den öffentlichen Frieden gefährdet, müsse auch das Bewußtsein hiervon gehabt haben. Bei der Strafzumeffung ist berüdsichtigt worden, daß Graf Pückler noch unbestraft Opernhaus ist und aus ehrlicher Ueberzeugung gehandelt hat, wie ihm geglaubt werden soll. Der Gerichtshof hat feruer auf Unbrauchbarmachung beziehungsweise Einziehung der betreffenden Nummer der Staats- Schauspielh. bürger- Zeitung" sowie der Platten und Formen erkannt. Die feltfante Anschauung, daß die Veranstaltung von Tellersammlungen in Versammlungen einer unerlaubten Rollette gleichkomme, ist bekanntlich vor kurzem vom Kammergericht wieder aufgegeben worden. Unfre Leser wird es intereffieren, dies wichtige Urteil im Wortlaut kennen zu lernen. Es handelt sich um eine am 23. September d. J. abgehaltene Sigung des Kammergerichts; das Urteil trägt das Aktenzeichen 15. S. 700. 01. 20 und lautet: Neues Kgl. Opern: Theater Schiller: Theater Deutsches Theater Berliner Theater. LeffingTheater Auf die Revision der Angeklagten wird das Urteil der vierten Straffammer des Landgerichts II zu Berlin vom 15. Mai 1901 aufgehoben. Die Angeklagten( Arbeiter Karl Bloch und Gustav Wendt zu Tegel) find der Uebertretung der Polizeiverordnung des Regierungspräsidenten zu Potsdam vom 3. August 1892 nicht schuldig und werden freigesprochen. Die Kosten des Verfahrens Theater des fallen der Staatskasse zur Last. Gründe. Die Revision der Angeklagten, welche Verlegung materieller Rechtsvorschriften rügt, ist begründet. Wie das Kammergericht bereits in seinem Urteil vom 20. Mai 1901 wider Vetters- S. 212/ 01- Johann Jahrbuch Band 22 C 93 ausgeführt hat, gehören Tellersammlungen in Versammlungen nicht zu den Kollekten, welche nach§ 11 Nr. 4c der Instruktion für die Oberpräsidenten vom 31. Dezember 1825 der Genehmigung des Oberpräsidenten unterliegen. Dies folgt sowohl aus den Sprachgebrauch des Lebens, als aus den dem erwähnten§ 11 Nr. 4c zu Grunde liegenden Bestimmungen des Allgemeinen Landrechts( vergl. bef.§§ 244 IV 20, außerdem§ 26 IV 19), welche unter" Kollekten" Deutscher Ordentliche Buchbinder- Verband. General- Versammlung Zahlstelle Berlin. der Den Mitgliedern hiermit zur Nach- Vertreter der Arbeitgeber richt, daß unser Kollege, der Buchbinder Max Hesius am Freitagnachmittag 42 Uhr ver ftorben ist. 26/16 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute, Sonntag, nachm. 2 Uhr, vom KrankenHaus Bethanien aus nach demEmmausKirchhof in Brig statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Central- Verband der Löpfer Filiale Berlin. Todes- Anzeige! Den Mitgliedern zur Nachricht, daß inser Mitglied Gustav Gebauer am 9. November cr. plöglich storben ist. und Arbeitnehmer der Orts- Krankenkasse der Maschinenbau- Arbeiter u. verwandten Gewerbe zu Berlin am Dienstag, den 26. d. M., abends 8 Uhr, im Königstadt- Casino, Holzmarktstr. 72( Ecke Alexanderstr.) Tages Ordnung: 1. Antrag der Geisler, Behr und Genossen: Westens LuisenTheater Sonntag 10. Samson und Dalila Schillers Geburtstag Wilhelm Tell Montag 11.. Tristan und Isolde( Thila Reichinger Wintermärchen Die Braut von Messina. 3. Best. d. Ver. Luther- Festspiel Mädchenhort Mamsell Angot Die Braut von Messina Maria Magdalene Nora Die rote Robe Die rote Robe Dienstag 12. Hänsel und Gretel Die Puppenfee Der Revisor Luther- Festspiel Lysanders Mädchen. Die Kom. d. Jrr. Die Wildente Barometerstand mm Winds Bunzpla Windstärke Wetter winemde 756 NW 4hrb.bed. Hamburg 760 NNA BerlinFrankf./M. 764SW München Wien Temp. n. 6. 5° C. 4° R. Stationen Barometerstand mm 4 Haparanda 7509 6 Petersburg 730 N 5 Cort Windrichtung Windstärke 2 bedeckt 7 Aberdeen 3 bedeckt 4wolkig 3 Baris 7 768 NNW 768 Wetter 2 heiter coemp. n. C. 16° 6.= 4° R. 5 2 bedeckt 2 bedeckt 758 WNW 2 bedeckt 1 bedeckt 10 765 1 bedeckt 760, Wetter- Prognose für Sonntag, den 10. November 1901. Zunächst ziemlich heiter, aber fühler bei mäßigen südwestlichen Winden, später neue Erwärmung, Trübung und etwas Regen. Sonnabend 16. Cavalleria rusticana Bajazzi Mittwoch 13. Samson und Dalila Der tommende Mann Donnerstag 14. Freitag 15. Fra Diavolo Phantasien im Brem. Ratsteller Die Walküre Der Widersp. Zähmung Der eing. Krante Abends: Luther- Festspiel Der wilde Reutlingen Sonntag 17. Lohengrin Die Journalisten Torquato Taffo König Lear Mädchen. Die Hans Hudebein Mädchen. Die Hans Hudebein Lysanders Komödie d. Jrr. Die Hoffnung Die rote Robe Die Fee Caprice Rigoletto Haus Rosenhagen Der Waffenschmied Die Fee Caprice Figaros Hochzeit Schiedsmann Hempel Don Carlos Wilhelm Tell Don Carlos Ueber unsre Kraft I ( Mad. Réjane) La Robe rouge Der Zigeunerbaron Carl Weiß: Der Märchen: Der Märchen: Berliner Rangen Berliner Rangen Theater brunnen brunnen Lysanders Komödie d. rr. Maria Magdalene Der Biberpelz Die rote Robe ( Mad. Réjane) Madame sans gêne Figaros Hochzeit Der Verschwender Nacht und Morgen ( Mad. Réjane) Заза Don Juan Schiedsmann Hempel Rosenmontag Die rote Robe Die lieben Feinde Die Braut von Messina Nachm.: Jugend Einsame Menschen Die rote Robe Nachm.: D. beid. Leonoren Die lieben Feinde. Mitt.: Matinee Réjane Der Waffen Der Freischützschmied. Nachm.: Der Verschwender Don Juan Schiedsmann Hempel Rm.: Wilh. Tell Der Märchenbrunnen Das Schloß am Meer Der Märchen brunnen Berliner Rangen V Ständiges Repertoire: Residenz- Theater. Alle Abende: Sein Doppelgänger. Vorher: Jm Coupé. Neues Theater. Alle Abende: Das ewig Weibliche.- Central- Theater. Alle Abende: Der Seekadett. Thalia Theater. Alle Abende: Ein tolles Geschäft. Schall und Rauch. Alle Abende: Künstlervorträge. Secessions Theater. Alle Abende: Detlev v. Lilencrons Buntes Brettl. Friedrich Wilhelms städtisches Theater. Alle Abende: Berichole. Urania, Taubenstr. 48/49. Alle Abende: Ueber den Wolfen. Apollo Theater. Alle Abende: König Aqua. Casino Theater. Specialitäten. Berlin N.- Berlin W. Central- Kranken- u. Sterbe- Orts- Krankenkasse Kasse der Tischler u. Ortsverwaltung Berlin H. Mitglieder- Versammlung am Montag, den 11. November, abends 812 Uhr, im Lokale des Herrn Toitsdorf, Görligerstraße 58. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1901. 2. Aerzte- Angelegenheit. 3. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 184/20 Die Ortsverwaltung. Orts- Krankenkasse Renberung des§ 47 bes Statuts. Beschlußfaſſung über den Antrag Borhagen- Rummelsburg 2. Geisler und Genossen betreffend Er höhung der Unterstützung und der Beiträge( laut Beschluß der General: verfammlung vom 27./6. 1901. 3. 28a von 3 Revisoren zur Prüfung der Jahresrechnung pro 1901. 4. Ber: 18046 verschiedenes. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 12. November, nachm. 2 Uhr, auf dem Neu- Weißenseer Kirchhof statt. Um rege Beteiligung bittet Der Vorstand. Nach Schluß dieser General: versammlung findet in demselben Lokal und in getrennter Wahlversammlung eine Generalversamm lung der Vertreter der arbeitgebenden und arbeitnehmenden Mitglieder be: hufs Vornahme der Wahlen von Vorstandsmitgliedern statt( 1 Arbeit: Drts- Krankenkaffe des Gewerbes geber und 2 Arbeitnehmer. der Lackierer. Ordentliche Generalversammlung am Sonntag, den 17. November 1901, vormittags Punkt 10 Uhr, bei Schulz, Grenadierstraße 33. Tagesordnung: 1. Ersazwahl für ausscheidende Vorstandsmitglieder ( 1 Arbeitgeber, 2 Arbeitnehmer). 2. Wahl des Ausschusses zur Prüfung der Jahresrechnung( 1 Arbeitgeber, 2 Arbeitnehmer). 3. Beschlußfassung über den mit dem Verein der frei gewählten Kassenärzte zu schließenden Bertrage. 4. Verschiedene Staffen: 275/8 angelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. Der Vorstand. J. A. Herm. Runge, Bors. Lager in zu Anfragen und Beschwerden, welchen die Einsicht in die Kaffenbücher notwendig ist, müssen bis zum 24. d. M. mündlich oder schriftlich behufs Beantwortung derselben in der Generalversammlung dem Vorstand mitgeteilt werden. Bahlreiches und pünktliches Er scheinen der Herren Vertreter ist sehr erwünscht. Das Mandat legitimiert. Berlin, den 10. November 1901. Der Vorstand. Aug. Lübke. C. Gutheit. 2762*] fertiger Herrenund Knaben- Konfektion. Buẞtag. Dienstag, den 19. November, abends 82 Uhr: General- Versammlung im Lokale des Herrn Jans, Hauptstr. 87. Tagesordnung: 1. Wahl von drei Vorstandsmit gliedern, 1 Arbeitgeber, 2 Arbeit nehmer. 2. Wahl des Ausschusses zur Prü fung der Jahresrechnung. der Schneider, Schneiderinnen Korbmacher. Montag, den 18. Nov., abds. 8 Uhr, Engel- Ufer 15: Ordentliche und verw. Gewerbe zu Berlin. General- Versammlung Die Arbeitgeber werden hierdurch zu den am Montag, 18. Novbr., abends 7 Uhr, in Cohns Festsälen, Beuthstraße 20, stattfindenden Ver: treterwahlen pro 1902 ergebenst eingeladen. 17846 Tagesordnung: Wahl von 96 Vertretern aus den Reihen der Arbeitgeber,§ 49 des Statuts( Nachtrag). Anmeldeschein der Arbeiter dient als Legitimation. An demselben Abend 81/2 Uhr, finden in demselben Lokal die Ver: treterwahlen derKaffenmitglieder statt, wozu dieselben ergebenſt einge: laden Tagesordnung: 49 Wahl von 232 aus den des Statuts.( Nachtrag.) Retben der Raffenmitglieder,& 40 Nur großjährige Mitglieder, welche das 21. Lebensjahr zurücklegt, haben Zutritt. der Orts- Krankenkasse des Korbmachergewerbes zu Berlin. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Wahl dreier Vorstandsmitglieder( 1 Arbeit: geber, 2 Arbeitnehmer). 3. Wahl einer Kommission zur Prüfung der Jahres: rechnung. 4. Verschiedenes. 275/9 Der Vorstand. J. A.: Carl Schwedler, Pappel- Allee 24. NB. Die Mitglieder werden dringend ersucht, zahlreich und pünktlich zu er scheinen. D. D. Wiederverkäufer für Ansichts- Postkarten: 1776b Reichstags- Abgeordneten Dr. Schoenlanks Leichenbegängnis Das Quittungsbuch dient als Legi- am 3. Novbr. 1901 zu Leipzig gesucht timation. Berlin, 9. November 1901. Der Vorstand. Frau Emma Reimann; Vorsitzende, Lübbenerstr. 3. Jache, Schriftführer, Stromstraße 35. 3. Besprechung der event. Aende: rung der§§ 11, 12 u. 13 des Statuts. Eventuelle Wahl einer Statuten: Ernst beratungs- Kommission. 4. Verschiedenes. 275/10 Der Vorstand. Budde. Achtung, Kürschner! Montag, den 11. b. M., abends 812 Uhr, Durch Ausschaltung des Zwischenhandels 30 Proz. Ersparnis! Niemand sollte vor Einkauf von Stoffen zur Wintergarderobe ver: fäumen, sich die reichhaltige Muster: tollektion der Zetteler Weberei 18076 i. Lokale des Hrn. Feind, Weinstr. 11: anzusehen. Herren- u. Damenstoffe in Cheviots, Mitglieder- Versammlung. Kammgarn, Loden, Estimos und Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Schäfer. Thema: Religion und Arbeit. 2. Disfussion. 3. Verschiedenes. 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Br. 264. 18. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 10. November 1901. 110 Wahllotal: Restaurant zum Bürgerkasino, Nollenjusd An die Arbeiter und Wähler der 3. Abteilung in Schöneberg.dorf- Blag 6. Bum Teztenmale vor den Wahlen wenden wir uns an Euch, Ihr Arbeiter und Wähler der dritten Klaffe, thut bei den Wahlen am Montag Eure Schuldigkeit, damit wir nicht wieder, wie in früheren Jahren, Enttäuschungen erleben müssen. Kandidaten: Karl Wollermann und Ernst Obst. 2. Bezirk, umfassend; Barbarossa, Eisenachers, Franken-, Habsburger, Hohenstaufen-, Kyffhäuser, Luitpold-, Martin Luther( zwischen Moß- und Grunewaldstraße), Münchener, Pallasstraße. Wahllofal: Café Hohenstaufen, Ecke Golz- und Hohen staufenstraße. Kandidat: Ernst Obst. do 6 lat mi 4. 6. Bezirk, umfassend: Bahns, Erdmanns, Großgörschen- und Sauptstr. 1-22b und 136-153, Kaiser Friedrich-, Helm-, Neue Kulm, Steinmeß und Stubenrauchstraße. Wahllotal: Restaurant Lindenpart, Hauptstraße. Kandidat: W. Bäumler. 9. Bezirk, umfassend die Albert, Ebers, Feurigs, Gußlow-, Frizz Reuter-, Gustav Freytag, Herbertstraße, Kaiser Wilhelmplay, Mar, Prinz Georg- und Tempelhoferstraße. Wahllokal: Restaurant, Wilhelmshof", Ebersstr. 80. 10. Bezirk, umfassend: Lasset Euch nicht bethören von den schönen Nedensarten der zu einen Ordnungsbrei vereinigten bürgerlichen Parteien, die wohl vor der Wahl alles Mögliche und Unmögliche in Versprechungen sich leisten, sollald sie aber nur einen Fuß über die Schwelle des Stadt- straße( zwischen Grunewaldstraße und Hauptstraße), Grunewaldparlaments gesetzt haben, sich nicht im geringsten an das ihren straße 17-105, Gothaer-, Klir, Martin Lutherstraße( zwischen Kranachstraße, Dürerplay, Frege-, Friedenauer, Hauff, Hedwig, Wählern gegebene Wort erinnern. Nur die Socialdemokratie Grunewald- und Hauptstraße), Meininger-, Merseburgerstraße, Wart- Holbeins, Knausstraße, Mariendorfer Weg, Menzel, Peter Wischerist im stande, Eure Interessen wahrzunehmen! burgplok. 190 straße, Priesterweg, Rangier- und Werkstätten- Bahnhof Tempelhof, Wahllotal: Restaurant zum Prinzen Heinrich, Rembrandt, Rubens, Sponholzstraße, Tempelhofer Weg und Grunewaldstr. 27. Wielandstraße. 1. Bezirk, umfaſſenb: Alazien-, Apostel Paulus-, Eisenacher ſtandidaten: Guft, Soffahnhof, Beder, Begas», Canova-, Nachstehend geben wir eine Uebersicht der Kandidaten und ihrer Bezirke bekannt und hoffen, daß alle Wähler ihre Pflicht thun werden. 1. Bezirk, umfassend; Augsburger, Bamberger, Bülow-, Geisberg, Gossow, Culmbachers, Maaßen, Moz-, Neue Ansbacher, Neue Bayreuther, Neue Winterfeldtstraße, Nollendorfplatz, Nollendorf, Passauer, Regensburger-, Winterfeldt-, Würzburger-, Ziethenstraße und Victoria Luise- Play. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. outh 5. Bezirk, umfassend: Belzigers, Erfurter, Hauptstraße 23 bis 135, Hehl, Koburger- und Mühlenstraße. adsin b Wahllokal: Schloßbrauerei, Hauptstr. 112/114. Kandidat: Reinhold Küter. Kandidat: Gruft obft. galisa Schiller Theater Urania. Metropol- Theater. ( Wallner Theater). Tauben- Strasse 48/49. Schöne Sonntagnachmittag 3 Uhr: Tauben- Strasse 48/49. Herr Senator. Uhr: Theater.uffviet in 3 Pinfallgen von Franz Ueber den Wolken 19 war's Sonntag, 10. November. Freie Volksbühne. Carl WeißTheater. 6. Abteilung( grau braune Karten) und 7. Abteilung ( braune Karten): Das Friedens: feft. Anfang 234 Uhr. Opernhaus. Samson und Dalila. Anfang 72 Uhr. Montag: Tristan und Isolde. Schauspielhaus. Wilhelm Tell. Anfang 72 Uhr. Montag: Wintermärchen. Nenes Opern Theater( Kroll). Rabale und Liebe. Anfang 7½ Uhr. Nachm. 2 Uhr: Luther- Festspiel. Montag: Luther Festspiel. Meſſina v. Schönthan und Gustav Kadelburg. Sonntagabend 8 Uhr: Die Brant von Messina oder: Die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören von Friedrich Schiller. Montagabend 8 1hr: Die Braut von Messina zid oder: Die feindlichen Brüder. Dienstagabend 8 Uhr: Zum erstenmal: Lysanders Mädchen. Hierauf: Die Komödie der Irrungen. Thalia- Theater. oder: Die feindlichen Brüder. Ein tolles Geschäft. Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 ubr 13 Uhr: Der Herr Senator. Montag: Die Braut von Messina oder: Die feindlichen Brüder. Deutsches. Maria Magdalene. Anfang 72 Uhr. Nachu. 2 Uhr: Die Weber. Montag: Nora. Berliner. Die rote Robe. Anfang 71 Uhr. Nochin, Necm, 22 Uhr: Ueber unfre Straft. Montag: Die ( 2. Teil.) ie rote Robe. Leffing. Die Fee Caprice. Anfang 27 116r. Nachm. 3 Uhr: Nohannisfeuer. Montag: Haus Rosenhagen. Residenz. Sein Doppelgänger. Im Coupé. Anfang 7% Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Der Schlafwagen- Controleur. Montag: Sein Doppelgänger. Vorher: Im Coupé. Neues. Das Ewig- Weibliche. An: fang 712 116r. Nachmi. 3 Uhr: Der Probepfeil. Montag: Das Ewig- Weibliche. Westen. Rigoletto. Anfang 71/ 11hr. Nachmittags: Der Troubadour. Montag: Der Waffenschmied. Secessionsbühne. Detlev Lilien crons Buntes Brettl. 8 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Central. Der Seekadett. Anfang 71/2 Uhr. Anfang Nachm. 3 Uhr: Die Geisha. Montag: Der Seekabett. Thalia. Ein tolles Geschäft. Anfang 7 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Gebannt und erlöst. Montag: Ein tolles Geschäft. Große Ausstattungsposse mit Gefang und Tanz in 4 Bildern. Paula Worm in 8 Verwandlungen. Invalidenstr. 57/62. Aptelbisfe doch! Bedeckungen und Finsternisse. Gr. Berliner Ausstattungsposse mit Gesang u. Tanz in 5 Bildern. Castans Panopticum. E. Thomas a. G. J. Josephi. Friedrichstr. 165. Horwarths wunderbare H. Bender. G. Kaiser. E. de Veré. Frid- Frid. time Urkomische Parodie 6 Liliputaner Bender als Saharet! mit ihren kleinsten Pferden der Welt und Pracht- Equipage! Apollo- Theater. Guido Thielscher in 11 Verwandlungen. 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Lotte Sebus der neue Stern der Variétébühne. ,, Mascagni" Italienisches Opern- Trio, und 16 erstklassige Nummern Neu! Wochentägl. Auftret. d. Togo- Neger u. Singhal do Anfang 28 Uhr. 1 Rauchen überall gestattet. Casino- Theater. 31 Lothringerstr. 37. 10 ur Berlin M.N. Wahllotal: Restaurant Höhring, Sponholaftr. 26/27. Kandidat: Guft. Dännig.öhring, Die Wahlen finden statt von vormittags 11 Uhr bis abends 7 Uhr. Wer bis zum letzteren Zeitpunkt noch im Wahllokal erscheint, fann sein Wahlrecht ausüben. keie Am Volksbühne. Sonnabend, den 16. November, abends 8 Uhr, in der Aktien- Brauerei Friedrichshain": " Mozart- Abend todologifs Mitwirkende: Instrumenta Franz von Blon; Konzertmeister: Alexander Musik: Berliner Tonkünstler- Orchester ( Dirigent: Wittenberg). Vokal- Konzert: Frau Martha Wolf- Dreyer; Fräulein Mim! Parmer; Fräulein Mia Werber; Herr Fritz Schröder. Festmarken a 50 Pf. für Mitglieder in allen Zahlstellen. Durch Generalversammlungs- Beschluss ist es den Festteilnehmern untersagt, Tische u. Stühle zu reservieren. Der Vorstand. I. A.: Gustav Winkler. 231/9 Berlin W. 10 Arbeiter- Bildungsschule. Uhr. Gr. Erfolg Atlas; reiz. Sylvia 2c. Anf. Woch. 8 Uhr. Sonnt. 712 Uhr. Sonntagnachmittag 3 ur zu fleinen Preisen: Die Anne Liefe. Cirkus Busch Sonntag, 10. November. Zwei Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr u. abends 72 Uhr. Nachm. 4 Uhr: 1 Kind frei. Sanssouci Kottbuserstr. 4 a. Wiederauftreten von Adolf Hoffmann. Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag HO ( 43 Pers., dar. 24 junge, schöne Norddeutsche Sänger Togomädchen auf d. Bühne d. gr. Theatersaal., ohne Extra- Entree. Deutsche Konzerthallen, An der Spandauer Brücke 3. Vornehmst. Vergnügungslokal! Täglich: Internationale Konzerte. Luisen. Schiedsmann Hempel. n Schall und Rauch, Specialität- Doppel- Vorstellung fang 8 116r. Nachm. 3 Uhr: Othello, der Mohr von Benedig. Montag: Don Carlos, Infant von Spanien. Carl Weiß. Der Märchenbrunnen. Anfang 7½ Uhr. tion Montag: Diefelbe Vorstellung. Friedrich Wilhelmstädtisches. Offenbach- Cyflus. Perichole, die Straßenfängerin. Anf. 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Zigeunerbaron. Unter den Linden 44. Sonntag, den 10. November 1901, 4 Uhr nachmittags, bei bedeutend ermässigt. Preisen. Brettlleiters Höllenfahrt. Hellseherin etc. Parquet 3, 2, 1 Mark. Abends 8 Uhr: Kasperle- Theater. Unbelauschte Momente. Don Carlos. Die Weber vor Serenissimus. Montag: Perichole, die Straßen Cirkus A. Schumann. fängerin. Belle Alliance. Der Raub der Sabinerinnen. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Cafino Theater. Berlin W Berlin N Specialitäten. An: fang 7 Uhr. = Rachmittags: Die Anne- Life. Montag: Berlin W- Berlin N. Metropol. Specialitätenvorstellung. Schön war's doch. 71 Uhr. Anfang 2 2 große außerordentliche Gala- Vorstellungen. Nachm. 32 Uhr: Ganz besonders gewähltes Gala- Programm und abends 72 Uhr. 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Abends 8 Uhr: Ueber den Wolken. Montag: Dieselbe Borstellung. Invalidenstrafee 57/62. Bedeckungen und Finsternisse. Gesellschaftshans Svinemünderstr. 42. Tägl. Theater: u. Specialitäten Borstellung. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Gesellschaften, Vereine, Toulant zu vergeben. ( 24380* ( A Travers Paris). Größte Ausstattungs- Pantomime der Gegenwart, 8 Afte. Feenhafte Beleuch tungs- und Wasser- Effette. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Der Waldteufel. Boffe mit Gefang in 4 Atten von W. Mannstädt. Musik von G. Steffens. Heute Tanztränzchen. Montag: Der Waldteufel. von nur erstklassigen Kräften. Special- Ausschank der Berliner Bock- Brauerei. Vorzügliche Küche. Gut gepflegte Biere. Reichshallen. Stettiner Sänger. Bosco". Mey'sel. B Britton. Anfang 8 1hr. Sonntags 7 Uhr. .60% Palast- Theater ( früher Feen- Palast) Burgstr. 22. Direktion: Winkler ut. Fröbel. Sonntag, 10. November 1901: Extra- Vorstellung. Ganz Berlin staunt über bag b durchweg neue Sternen- Programm. Ganz Berlin amüstert sich! Um 9 Uhr. Novität. Unt 9 Uhr. Grossstadtzauber Nach jeder Soiree: Tanz. Anfang Sonntags 7 Uhr, bout 5-7 1hr Konzert. Entree 50 und 75 Pf. Wochentags Anfang 8 Uhr, Entree 30 u. 50 Bf. Wochentags Vereinsbillets gültig und Tanz frei. Alle andern Tage bleiben die Säle zu Festlichkeiten und Ver fammlungen frei. Alhambra Wallnertheater- Strasse 15 Jeden Sonntag und Dienstag: Großer Extra- Ball bei doppelt be: segtem großen Orchester. Anfang 5 Uhr. A. Zameitat. Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagsäulen. Empfehle mein Lokal zu Fest: lichkeiten und Bersammlungen. C. F. Walter. 24392* Volksgarten oathsydackvormals Ausstattungsburleste m. Gesang in 2 Aften von W. Gericke, Hugo Luftig Dir. Rich. Winkler. Entree 50 Pf. Anfang 7 Uhr. Numeriert 1 Mart bio Weimanns Volksgarten Badstrasse 56. Sonntag, den 10. November, abends 7 Uhr, in Cohns Festsälen, Beuthstrasse No. 20: Vortrag des Herrn Dr. Brinkmann, Bürgermeister a. D.: ,, Ueber Italien nach dem Orient."( Kulturbilder.) 5/8 Nach dem Vortrage: Gemütliches Beisammensein und Tanz. Eintritt 20 Pfennig. S Garderobe frei. Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Karlstrasse. Direktion: Nur erstklassige Specialitäten. J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung. Wochentags 7 Uhr. Sonntags 5 Uhr. Wo amüsiert man sich grossartig? in Schnegelsbergs Festsälen Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Jnh.: Max Schindler. Hente: Grosser Ball und Thaler- Regen berbunden mit Cigarren, Bonbon- Regen und 27178* Mendiversen Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Cirkus Renz- Tunnel, Karlstrasse, Die größte Sensation der Saison [ 27270* Kalakutta, der Feuerfresser verschluckt Feuer, biegt glühendes Eisen mit bloßen Händen! Geschw. Jeschek, die beliebten Dnettisten. Billing mit der Orgel. Ausserdem das grosse Novemberprogramm. Heute, Sonntag: Grosse Gala- Vorstellung. Cirkus Renz- Tunnel, Karlstrasse. Restaurant Moritz Uhle. 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Auch Nichtmitgliedern und Frauen ist der Zutritt gestattet. bei Herrn Raabe, Wedding und Gesundbrunnen: Kolbergerstraße 23. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Waldeck Manasse über: Der Kampf ums Dasein. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Beitragssammlers. 4. Ver band und Werkstatt- Angelegenheiten. 5. Verschiedenes. Gäste, auch Frauen haben Zutritt. A Rosenthaler und Schönhauser Vorstadt: nigheds bei Wernau, Schwebterstr. 23/24. Tages Ordnung: Norden. Norden. Socialdemokratischer Wahlverein Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse. für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( Südost). Montag, den 11. November cr., abende 8½ 1hr, in Milbrodts 7: Sonnabend, den 16. November, abends präcise 8 Uhr, in Kliems Volksgarten, Hasenheide 13( großer Konzert- Saat): Bortrag des Gen. Dr. Beutler über: Die Alfofoliage". Großes Herbst- Fest. Gr. gun.„ Gäste willkommen. öffentl. 55/20 Der Vorstand. Schuhmacher- Versammlung Montag, den 11. November, abends 8 Uhr, im Lokale der Herrn Cohn, Beuthstr. 19/20( gr. Saal). robosannages Ordnung: 1. Bortrag des Genossen Link über: Die Rechtsverhältnisse zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer" 2. Diskussion. 3. Berichterstattung über 4. Verschiedenes. 191005 und ind Künstler- Konzert, dus mifene ausgeführt von Mitgliedern des Berliner Sinfonie- Orchesters, unter Leitung des Kapellmeisters M. Fischer, und unter Mitwirkung des doar sjá Männer- Gesangvereins Norddeutsche Schleife. den der Junung unterbreiteten Antrag bezüglich des Minimallohn- Tarifes. Nach dem Konzert: Tanz- Kränzchen. ftir 190/14 into Billet 40 Pfis fact sirody Zahlreichen Besuch erwartet Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Achtung! Der Einberufer. Ballschuhmacher. 200/13 Der Vorstand. Achtung! Achtung! Radfahrer. Achtung! Dienstag, den 12. November 1901, abends 8 1hr, in den Brunnenfälen, Brunnenstraße 15: dei Die bereits bekannt gegebene Versammlung der Ballschuhmacher findet nicht bei Haberecht, Gr. Frankfurterstr. 30, sondern int Lokale bes Herrn Merkowski( früher Wilke), Andreasstraße Nr. 26, am Mittwoch, den 13. November, abends 81% Uhr, ffatt. Die Ortsverwaltung. Atung! Lichtenberg! Atung! Dienstag, den 12. November 1901, abends 81/2 Uhr, bei Höflich, Frankfurter Chauffee 120: Oeffentliche Gewerkschafts- Versammlung Tages Ordnung: Oeffentliche Radfahrer- Versammlung. Tages Ordnung Dirobi m 1. Bortrag über:" 8wed und Biel des Arbeiter Radfahrer Bundes Solidarität". Referent: Diesing. 2. Disfuffion. 3. Verschiedenes. 17656 Um zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. ( 1990) Charlottenburg. 26 miildute BATTER reier Verein für Naturheilkunde und Geſundheitspflege. Dienstag, den 12. November, abends 8%, Uhr, Großer Vortrag: 191034 2 1. Bortrag bes Reichstags- Abgeordneten Gen. Tugauer über„ Das im Lokal Türkisches Zelt", Berlinerstraße 53: Gewerbegericht und die Arbeiter. 2. Disfuffion. 3. Wahl eines Wahl 1. Vortrag des Reichstags: Abgeordneten Rosenow über:" Der fomitees und dreier Revisoren. 4. Die Kandidatenfrage. Regen Befuch aller Arbeiter und Arbeiterinnen erwartet deutsche Bauerntrieg von 1525." 2. Disfuffiont. 3. Verband und Wert 223/11 ftatt- Angelegenheiten. Hierzu find alle Kollegen sowie auch Damen eingeladen. 127/12 Achtung, Parkettbodenleger! Dienstag, den 12. November, abends 8 1hr im Gewerk schaftshaus, Engel- llfer 15, Saal II: Kommissions- Sihung mit Vertrauensleuten. Alle Firmen müffen vertreten sein. Kollege Frigge wird hierzu mit dem Verbandsbuch eingeladen. Der Obmann. Der Einberufer. Achtung! Portefeuiller! Achtung! Verband der Portefeuiller und Ledergalanterie1918 Arbeiter und-Arbeiterinnen. Dienstag, ben 12. November, abends 8% Uhr, bei Graumann, Naunynſtr. 27: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: Die Aufklärung des Volkes über die Schäden der Kurpfuscherei. Welche? Der medizinischen oder der Naturheilkunde? Wer giebt dem Volfe die Gesundheit wieder? Referentin: Frt. Minna Kube. Diskussion. Um zahlreichen Besuch bittet( 1) Der Vorstand. Montag, den 11. November 1901, abends 8½ Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: sho 292,9 Oeffentlicher Vortrag Deutsch.Metallarbeiter- Verband weise. Referent Dr. Parow. 2. Disfuffion. 3. Ergänzungswahl der bes Herrn Dr. Knips- Hasse über: Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- fer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Montag, den 11. November, abends 81/2 Uhr: 1. Berhütung von Krautheiten und die naturgemäße Lebens. Agitations. Stommiffion. 4. Berichte hub su bieſer Berſammlung freundlichſt eingeladen. Danien und Herren, sind 103/15 Die Ortsverwaltung. Musikinstrumenten- Arbeiter. Bezirks- Versammlung für Rummelsburg( Fachverein, Bahltelle Riedorf.) Tages Ordnung: Montag, den 11. November, abends 8/2 1hr, stalem bei Mutter, Türrschmidtstraße 37.10 bet Kennewig, Berliner Straße 55, Ede Jägerstraße: Müller, 1. Vortrag des Kollegen Wuschick. 2. Distuffion. 3. Berbandsangelegenheiten. 1911909122/1 Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Verband der Tapezierer. ( Filiale Berlin.) Montag, den 11. November cr., abends 8½ Uhr: Mitglieder- Versammlung. 4. Die La Tages Ordnung: Qu 1. Die Lage in unserm Beruf. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Die Zahlstelle befindet sich für Rixdorf im Restaurant Krufe: mart, Jägerstraße 69. : 7960 apimine Frauen- Hygiene. Eintritt Nur für Damen. titt 20 Pf. Billets nebst Broſchäre am Saaleingang fowie im Reform. bad, 31, Der Ueberschuss ist für die gefangenen Boerenfrauen bestimmt. NB. Mittwoch, den 13. November, abends 81/2 Uhr, ebendaselbst Herren Vortrag über Sexual- Hygiene. über 142/10 17826 michae Wissenschaftliche Vorträge „ Deutsche Wirtschafts- Politik" Sonntag, den 1. Dezember 1901, bei Graumann, Naunhuftr. 27: im großen Beftiaal der Victoriafüle, Leipzigerstr. 136( neben Wertheim), Abend- Unterhaltung Mitglieder- Versammlung verbunden mit Tanz- Kränzchen, arrangiert vom Fachverein der bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75. Tages Orbnung: Pension101/ 9 Musikinstrumenten- Arbeiter, zum Besten zweier kranker von der Krankenkasse ausgesteuerter Kollegen. 1. Bortrag. 2. Disfuffton. 3. Die letzten Vorkommnisse bei der Mitwirkung des ,, Sängerkreises der Musikinstrumenten- Arbeiter", Dirigent Humoristische Vorträge. Anfang 5 Uhr. Billet 25 Pf. Firma J. C. Pfaff. Der Vorstand. Mittwoch, den 13. November cr., abends 81/2 Uhr: ob on hoodsgo? nebst R. Lange, Oeffentliche Kleber Versammlung Achtung! Kistenmacher. Achtung! Gewerkschaftshaus", 15. Tagesordnung: 1. Ist die Abschaffung der Accord- Arbeit notwendig und durchführbar? Ref.: Koll. Otto Pönite. 2. Diskussion. Mittwoch, den 20. November cr., abends 71/2 1hr: Derlammlung der Näherinnen bei Feuersteint, Alte Jakobstr. 75: Avt orthu Deklamatorischer Abend. E Die Verbandsleitung, Engelufer 15. Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen beschäftigten Arbeiter Berlins u. Umg. Montag, 11. Novbr., abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- lfer 15: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. Sonnabend, den 30. November * Erstes Sänger- Felt bes Die Werkstatt- Vertrauensmänner werden von Friedrich Naumann, Pfarrer a. D. Montag, den 11. November: Die Bevölkerungsvermehrung und ihre Folgen. tuo503 Donnerstag, den 14. November Die Bedeutung des Arbeitslohnes in der Boltswirtschaft. 10 montag, den 18. November: Der Kampf um den Brotpreis.@d!! base spidigiui& potita Donnerstag, den 21. November: Wohnungsfrage und Bodenrente. nettsjat undeduar 12: 8nottihost Montag, den 25. November: Die Frau im geistigen und wirtschaftlichen Kampfe. ta Donnerstag, den 28. November: Die Biele der Socialreform in Deutschland. Gem& all 2 Beginn der Vorträge abends 8% Uhr präcis.. Die ersten Stuhlreihen für alle Vorträge 5 M., & those hierdurch nochmals aufgefordert, thre genaue Adresse und wie viel Mitnachweis bis zum Montag, den 11. b. M., anzugeben, ebenfalls die Mitfich feine Beitung, bie, Ginigfelt", ſelbſt vom Arbeitsnachweis öppet. glieber, welche in Fabriten vereinzelt arbeiten. 28er biefes versäumt, muß für alle Vorträge 3 M., für einen Vortrag 1, Mr. giteber in der Werfſtatt arbeiten, bem Borſtande oder auf dem Arbeits: Preise der Bläge: für einen Bortrag 2 W. Entferntere Sippläge Auch werben bie Mitglteber erfucht, welche noch nicht im Befis des P. Siegesmund, buchsam zahlabend in Empfang zu nehmen. Protokolls vom 5. Kongreß find, dasselbe gegen Vorzeigung des Mitglieds: 94/20 Der Vorstand. J..: Karl Juckel, Rummetsburg, Kautstr. 49. Konsum- und ProduktivUhrmacher. 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Ergänzungswahl des Borstandes für die Jahre 1902/1903 für die ausscheidenden Borstandsmitglteber aus der Gruppe der Arbeitgeber, die Herren ginte und Böhmetinis und aus der Gruppe der Kaffenmitglieder, die Herren Kelpin, Buchholz, Linde und Schläffer. 3. Wahl des Rechnungsausschusses. 4. Die definitive Genehmigung des mit dem Verein der freigewählten Staffenärzte ab zuschließenden Vertrags, betreffend die Erhöhung des Honorars. 5. Mit teilungen des Vorstandes. Das Mitgliedsbuch legitimiert. Berlin, den 6. November 1901. Der Vorstand. A. Daehne, Borsigender. 17436* A. Kelpin, Schriftführer. 02 Badstr. 12 Victoria- Garten Badstr.12 Achtung! Vereine! Achtung! Einige Sonnabende im Februar und März großer Saal Umstände halber fret geworden. Verkaufsstellen: Berlin SO.: Bücklerstraße 31. " SO.: Faldensteinstraße 6. 0.: Stralauer Allee 20a. Birdorf: Biethenstraße 31. Toro Hobrechtstraße 82. Roſenſtraße 4. Brih: Werderstraße 33. Treptow: Baumschulenstraße 36. Jasis Ober- Schöneweide: Edisonstraße 4. Johannisthal bei Seuftleben. walter@ Steglitz: Schloßstraße 115.0 Groß- Lichterfelde: Dürerstraße 37,11 Demnächst werden Verkaufsstellen eröffnet in Berlin 0.: Münchebergerstr. 32, am Küstriner jack Platz. 26 Berlin( Moabit): Emdenerstraße 19. m Berlin SO.: Reichenbergerstraße, und in Friedrichsfelde. Aufnahmen werden in allen Verkaufsstellen entgegengenommen. Die Erlegung der Einschreibegebühr von 50 Pf. berechtigt zum Einkauf. Mitglieder- Anteil 30 r. di ✰ prima Qualität. ✰ of November- Preise. GrossFormat 7" 1000 Stck. 8,25 M. Betoname on 2000 5 ft fret Keller, 25 Pf. per mehr. Bei ganzen Waggons billigste Preife in Salon und Judustrie Briquetts. Würfel briquetts per Center ebenfalls billigst. p [ 131/ 17* G. Schönherr u. Co., Grosse Frankfurterstr. 92. Abt. Kohlen- Engr. 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Lotterie, 17114198 309 376.442( 3000) 519 680 788( 500) 831 01 113277 303 404 575 625 709 85 917 74 115369 91 93 592 629 791[ 500] 987 116004 219 45 345 422 546 850 91 919 117112 24 310 404[ 500] 690 913 26 118003 24 41 304 8 15 43 60 405 608 21 61 724 984 119132 61 89 370 586 87 673 928 92[ 500] Nur die Gewinne über 232 t. find den betreffenden Nummern in Slammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 66 393[ 1000] 406 9 500 833 1044 123 200 10 38 353 59 451 93 98 500 772 842 917 34 2122 43 79 372 816 46 3010 251 470 764[ 1000] 926 76 4044 128 233 49 514 60 628 30 51 96[ 1000] 958 5077 99 213.95 326 705 27[ 3000] 810 6047 186 289 346 86 407 16 719 23[ 3000] 62 998 7064 89 110 531 729 8043 47 81 176 552 660812 30 932 9232 69 400[ 1000] 18 79 [ 500] 86 616 725 971 23313 530 604 914 10101 93 264 447 510 55 752 864 11151 95 209 383 420 30 677 809[ 1000] 38 900 62 12041 44 47 273 394 486 542 91 718 847 905 49 13315 14023 244 694 853 923 15352 524 43 709 89 95 960 16024 145 335 84 88 603 737 831[ 3000] 81 17113 25 319 94[ 3000] 413 505[ 3000] 58 727 55 856 983 18047 303 29 61 423 29 76 545 644 751 830 45 924 19179 97 224 84 322 57 421 553 650 803 912 60 63 20018 37 91 199 376 445 59 514 798 812 40 923 21046 209 373 418 42 62 74 623 890 929 22117 206 67 504 23081 82 103 25 299 344 565 655 76( 500) 774 981 24001 32 134 45 73 257 326[ 3000] 408 688 701 911 25137 586 605 53 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November nachmittags lies 77 911 ftatt 77 905 und 114 485 ftatt 140 485 Berichtigung. HO tan A. Jandorf& Co. Spittelmarkt 16-17 Belle Alliancestrasse 1-2 Am Blücherplatz. Ecke Leipzigerstrasse. 1516 Profe Ope Gr. Frankfurterstrasse 113 Ecke Andreasstrasse. fobi stueupl Nur 3 Tage: Montag, Dienstag, Mittwoch.io Ad ubilats so bili su Vorgezeichnet. TAPISSERIE Vorgezeichnet. Stuben- Paradehandtuch mit Lochsaum und reichem Durchbruch Stuben- Paradehandtuch Leinen mit reichem Durchbruch Stuben- Paradehandtuch verschieden sortiert, 20 mit Saum, Franzen und reicher Durchbrucharbeit. Serviertischdecke mit Lochsaum Wandschoner mit 3 Seiten Lochsaum Tischdecke mit 2 mal Lochsaum, ca. 70 cm Tischdecke mit 1 mal Lochsaum, ca. 70 cm Tischdecke mit doppeltem Lochsaum, ca. 70 cm Tischdecke mit verschiedenen Lochsäumen Nachttischdecke mit Saum. Parade- Handtuch mit Durchbrucharbeit und Lochsaum . Stück 70 r. 1,15 Pf. Stück 15 M. wA 1.a Stück 25 M. Stück Stück Stück Stück 65 Pf. 103 20 Pf. Igitubadousuden asmall- net08001do giov Rückenkissen vorgezeichnet, mit Rückwand lot Küchenspinddecke, garniert, blau 08.08.0 oder rot Plätteisenbezug, garniert blau oder rot. Besenvorhang, garniert, blau oder rot. Küchentischdecke, forniert, blau oder Wandschoner für Wasserleitung, garniert, Pf. now swan blau oder rot 85 80 Pt 55 Pl. 95 Stück 1,25 M, Stück 28 118.00 Pf. Stück Stück 95 Pfg. Stück Frühstücksbeutel, vorgezeichnet. Brotbeutel, vorgezeichnet.. Tischläufer, vorgezeichnet, mit Lochsaum Tischläufer mit reichen Lochsäumen. Tischläufer, extra lang, vorgezeichnet. Küchen- Handtuch Stück 200 Stück Inos Stück 36 150 Pf. Stück 35 Pt. Stück 1,35 M. 75 PL. ant Stück 38,55 Pt. Stück 7 FL. Stück 25 Pf Stück 80 Pl. Stück 95 PL. Stück 1.15 M. 48,70,75 Pf. 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Versand nach allen Ländern. 100 In der sich den Verkaufsräumen anschliessenden Fabrik sieht man durch riesige Glaswände das Arbeiten der durch zwei elektrische Kraft- Motoren betriebeGoldwaren Uhren etc. en Maschinen neuester KonEinzelverkauf Eingang A. und B. struktion, welche zur Herstellung von Goldschmuckwaren dienen. Berantwortlicher Redacteur: Carl Zeid in Berlin. Kür den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glode in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Ur. 264. 18. Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 10. November 1901. jährlich rund 400 tirantenhauspflege allen fei. diejenigen davon auszuschließen, deren Wohnungsverhältnisse entschel, Lübbenerstraße 18. gefordert, nethelo.p 3weiter „ Frisch Krankenhauspflege nach Berlin zu ziehen, weil man vielleicht nach zustimmen, und beantragt, die Ausführungen über die finanzielle Wahlrecht, Kranken- Unterstützung und Recht auf zwei Jabren frank wurde, sei doch im Ernst nicht wohl zu reden. Tragweite den Ausschußmitgliedern schriftlich zugehen zu lassen. Der einzige Fall, aus dem folche Befürchtung sich vielleicht recht- Dieser Antrag gelangte zur Annahme. Die nächste Sigung des Ausunentgeltliche Krankenpflege. burch Ausschluß des Nechts beseitigt, eie& tranten fertigen ließe Zuzug von Familien mit geisteskranken Kindern schusses wird in einigen Wochen abgehalten werden. Indiei ja Die Rechtsprechung des Ober- Verwaltungsgerichte hat bekanntlich unentgeltliche Aufnahme zu gewähren. Die möglicherweise eintretende ausgesprochen, die Aufnahme eines Hilfsbedürftigen oder eines der Begünstigung auch Wohlhabender müsse man, wie bei jeder socialen Vereinskalender. houdend alid dod se jenigen seiner Familienangehörigen, welche feinen Unterstützungs- Maßregel, mit in den Kauf nehmen; derfelbe Einwand ließe sich ja Wohnsiz teilen, sei auch dann als Armen- Unterſtügung zu erachten, auch gegen den Fortfall des Schulunterrichts in GemeindeLese und Diskutierklub„ Moabit". Montag( außer an den wenn lediglich eine bloß vorübergehende, allein durch die schulen und gegen die Gewährung von Krankenhauspflege, einschließ- Bahlabenden des Wahlvereins), Bachstein, Salzwedelerstr. 16-„ Leopold Erkrankung herbeigeführte Hilfsbedürftigkeit vorhanden ist, lich Verpflegung, Kur, Operationen uiw. gegen einen Say von Jacoby", Sigung jeden Montag nach dem 1. und 15. des Monats bet und behalte den Charakter einer Armen Unterstützung auch 2 M. 50 Pf. beziehentlich( für Kinder) 2 M. täglich auch für die Tabert, Markusstr. 14. dann, ive der Familienvater die ihm bewilligten Raten Reichsten, die in Privatpflege das zehnfache und hundertfache zu Arbeiter: Sängerbund Berlins und der Umgegend. Umgegend. Bw zahlungen pünktlich leistet. Von socialdemokratischer Seite zahlen hätten, einwenden. Der Andrang der Reichsten in Kranten Seifrit, Fidicinstraße 16. Vorsitzender: 2. Hübner, Wilhelmstraße 134. Erster Stassierer: wurde im Anschluß an diese Entscheidung, deren Nachachtung häusern sei ein leeres Gespenst. Uebrigens stehe es ja doch auch frei, find zu richten an Friedrich Kortum, Laufiberstr. 33. Montag, abends Alle Aenderungen im Vereinskalender das Wahlrecht in Berlin nimmt, in dem Reglement darüber, wer ausaltspflegebedürftig 9-11 Uhr, Uchungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Tonblüte", Liedesfreiheit II", Strausberg, Magnus, Strankenhauspflegebedürftigen zu gewähren. Seit dem Ausgang des und sonstige sociale Lage eine Pflege außerhalb des Kranken- Wilhelmstraße. Berliner Damenchor Harmonie", Rosin, Ruppinerstr. 42.Jahres 1899 ist diese Frage in Ausschüssen der Stadtverordneten hauses ermöglichen. Ein gewisser Zusammenhang zwischen Borwärts IX", Charlottenburg, Beier, Wallstr. 94. Männerchor Osten", Berjammlung, in der Armendirektion, im Magiſteät und im Plenum inſtaltspflegebedürftigkeit und behaverhältnissen tofft manner- Gelangverein„ Senefelder I", Gieste, Schilling fit. 35. Kobus, Rigaerstraße. Freya I"( gem. Chor) Rosenthalerstraße 57. der Stadtverordneten- Versammlung hin und her ventiliert. Die sich nicht verkennen. Trotz der Gleichartigkeit der Krankheit auf I", Friedrichsberg, Grockauer, Frankfurter Chaussee 135. Solidarität“, Stadtverordneten- Versammlung hatte in Februar 1900 den tänne 3. B. ein Schlafburide flats, ein Inhaber von 6 eignen Berliner Reſſource", Stein, Stallschreiberfir. 49, 1 Magistrat ersucht, Borkehrungen zu treffen, um zu ver- Wohnzimmern felten anstaltspflegebedürftig sein. Man solle sich Arbeiter Raucherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen hindern, daß denjenigen, die mit der Zahlung von Kranken- doch auch von der Anschauung loslösen, daß der Reichtum einzelner im Vereinskalender find zu richten an Albert Liebetrau, Berlin, Putbuserhausfur- und Verpflegungskosten im Rückstande find, das ein Hindernis für eine sociale Maßregel sein dürfe, die zu Gunsten straße 44, 4 Treppen. Montag, abds. von 9-11 nhr: Klub Abend und Wab' recht entzogen werde". Der Magistrat hatte im August der Gesamtheit wirte und auf dem G ete der Huniene und der al und der Aufnahme neuer Mitglieder:„ Blaue Schleife", Dembieli, Görlitzerstr. 52. dieses Jahres geantwortet, daß nach sorgfältiger Brüfung der Frage vorbeugenden Armenpflege ein durchaus notwendiger Schritt sei. Grüne Linde", Thulmann, Prinzen Allee 19.„ Eintracht II", Friedrich, Ebelingstr. 4. er zu seinem Bedauern zu keinem andren Ergebnis habe gelangen Das Gespenst des socialdemokratischen Zukunftsstaats sei nicht ernstlich Vorwärts", Wählisch, Adalbertstr. 4. Gemütlichkeit IV", können als dem: daß ein Weg fich nicht habe ermitteln lassen, zu nehmen. Liegt die Verwirklichung des ſocialdemokratischen Endziels in Blaue Wolfe 11", Stienaſt, Bodorfer und Drücker, Lichtenberg, Dorfstr. 41.- Fliederduft II", Stein, Samariterſtr. 36. Löwestraßen- Ecke. durch den verhindert werden könne, daß denjenigen, die mit der dem geschichtlichen Werdegang der Gesellschaft, so fäme man ihm eben Merifaner", Schmat, Landsberger Allee 36. 40, Wasserturm", Wartenberg, Zahlung an Krankenhaus- Verpflegungskosten im Rückstande ſind, jeden Tag 24 Stunden näher. Im übrigen sei die unentgeltlichkeit Straßburgerstraße Excelsior", Reichenbergerstr. 133. Fidelitas" das Wahlrecht entzogen werde. Im September befchloß dann der Krankenpflege, und gar diese jo streng umgrenzte unentgeltlichkeit Thurnepferstraße 2. Sauzahn", Sickinger, Butbuserstraße 19. Freie die Stadtverordneten Bersammlung, diese Antwort des Magistrats wohl eine sociale Maßregel, habe aber mit dem Ziel der Social Männer, Richt, Chauffeeſtr. 104. Stadtverordneten- Bersammlung, und einen von der socialdemokratischen Fraktion zu dieser Frage demokratie teinen hang. Die zielle Trag Sonntags: Ohne Sorge", Trutinat, Gipsstr. 16. Arbeiter Schwimmerbund. gestellten Antrag einem Ausschuß zu überweisen. Der Antrag der weite des Antrages sei sehr gering. Ohne Nebertreibung 10-12 Uhr, städtische Badeanstalt, Bärwaldstraße. Socialdemokraten verlangte, denjenigen, die in Berlin einen inter- fönte man fogar fagen die finanzielle Tragweite des An- Berein der Bierabzieher Berlins. Jeden Sonntag nach dem 1. ſtützungswohnfiß erworben haben, und deren Angehörigen für den trages werde ich als ein finanzieller Effekt au Gunsten und 15, nachmittags von 2 Uhr ab bei Ladewig, kommandantenſtr. 65. Arbeiter Radfahrerbund Solidarität". Gau 9( Prov. BrandenStrankenhauspflege einzuräumen Ausgeschlossen sollten nur die richt der Krankenkassen- Mitglieder für die Dauer der ihnen gewährten Unter- 31. Stadthauptkasse für die Zeit vom 1. April 1900 bis burn). Alle Zuschriften und Anfragen den Bund betreffend sind zu richten März 1901 habe die Erstattung der Krankenhaus Pflegekosten an den Gauvorsißenden Karl Fischer, Berlin NW., Waldstr. 8. Montag: stigungen und Geistestrante sein. folgende Summen aufgewiesen: An Kur- und Verpflegungskosten in Bereinette" tagt jeden ersten und dritten Montag im Monat in Tegel bei Krause, Berliner: und Brunnenstraßen- Ecke: Die Beratung des Ausschusses hat dieser Tage stattgefunden hiesigen städtischen und nicht städtischen Heilanstalten find an die Konsumgenossenschaften Berlins und der Umgegend. Konsum= und nach einer fast dreiſtlindigen Debatte Bertaquing geführt. Stadt erſtattet. vont Krankenkassen 932 471,43 Mark, vom verein Berlin Rirdorf( E. G. 1. b..): 1. Rirdorf, Im Ausschuß wurde dem früher von fast allen Seiten leb- Abonnements-Verein Berliner Dienstherrschaften 101 483,00 Mart. Ziethenſir, 31; 2. Bertauſs ſtelle: Bucklerstr. 38; 3. Bertauſsſtelle: Ba : Falckenhaft bekämpften Antrage der Socialdemokraten lebhafte von Privaten 417 570,55 Mart. Lediglich die lettere Summe steinstr. 6; 4. Berkaufsstelle: Rirdorf, Hobrechtfir. 82; 5. Verfaufsstelle: Bris, Sympathie entgegengebracht. Es wurde anerkannt, falls man fomme in Betracht. in Betracht. Es müsse aber hierbei in Rücksicht Werderstr. 33; 6. Verkaufsstelle: Ober- Schöneweide, Edisonstr. 4; 7. Verkaufswerden, daß in dieser Summe von noch nicht einer halben stelle: Rixdorf, Rosenstr. 4; 8. Verkaufsstelle: Berlin, Stralaner Allee 20a; fem Brundle the spegebedürftig, folt in ben Wilton Mark auch die Erstattungen seitens derjenigen Berſonen tal bei Gentlebent; 1. Berufsforage 873; 10. Serfaustelle: Johannisist trantenhauspfegebe Verkaufsst.: Treptow, Baumschulenweg 36. Konsum Krankenhäusern aufgenommen werden, weil es ſteden, die noch nicht nicht erworben hatten. Gerner fet auch die gerein Berlin- Nord( G. S. m. 5. 5): 1. Bertauſsſtelle: Binetaplatz; frank, nicht weil er arm ist und soll wegen der Auf sei 2. 46; 3. Berkaufsstelle: nahme sein Wahlrecht nicht verlieren, so fönne nach veränderte Rechtslage zu beachten: der Kreis der Alimentations: 4. Verkaufsstelle: Willdenowstr. 30; 5. Verkaufsstelle: Gartenstr. 3; 6. VerLage der Gesetzgebung und Rechtſprechung die absicht allein pflichtigen fei verringerten be wife Gere there( G. Bielefix. 31. Konsumverein Berlin- Süd dadurch erreicht werden, daß die städtische sociale Pflicht, tonimen feit Infrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs überhaupt( Eing. Genossenschaft mit befchr. Haftpflicht): 1. Verkaufsstelle: Arndtstr. 5; für Heilung und Gesundung ihrer 2. Verkaufsstelle: Gräfestr. 40. Bürger zu sorgen, nicht mehr in Betracht, Kinder nur noch, soweit durch die UnterKonsumverein für Schöneberg von der Verpflichtung der Stadt, als Armenverband Hilfsbedürftigeſtügung ihr und ihrer Familie ſtandesmäßiger Unterhalt nicht Baulusstraße 27. und Umgegend( E. G.. b. 5.): 1. Verkaufsstelle: Apostel 2. Verkaufsstelle: Gothenstraße 1. zu unterstügen, völlig losgelöst werde. Allein es sei der vor- beeinträchtigt wird. Bu erwägen fet, daß Hunderte, die Konfum genossenschaft van geschlagene Beg ungangbar, weil er den Zuzug Auswärtiger be- bislang zahlten, damit sie ihr Wahlrecht behielten, nach der jetzigen( G. G. m. 6.): 1. Verlaufsstelle: Friedrichstr. 98. – Konsum- GenollenFriedrichshagen und Umgegend günſtigen, Wohlhabenden eine Wohlthat aufdrängen und die Finanzen Rechtslage nicht mehr zahlen würden, weil die Zahlung ihnen nichtschaft Adlershof( E. G. m. b.): 1. Verkaufsstelle: Hackenbergstr. 29. der Stadt in maßloser Weise belasten würde. Zwischendurch flang nüße und pfändbare Sachen nicht vorhanden seien. Endlich aber Konsumverein Weißensee( E. G. m. b. 5.): 1. Verkaufsstelle: aus den Reden einiger Gegner des focialdemokratischen Antrags noch sei entschieden zu bestreiten, daß seit dem 1. Januar 1900 irgend ein Friedrichstraße 12. Berliner Konsumverein. Verkaufsstellen: der Einwand herans: Der Beginn des focialen Zukunfts- Anspruch auf Rückerstattung verauslagter Armenunterstützungen in Michaeltirchplab 4, Krautstr. 7, Petersburgerstr. 4a, Emdenerstr. 45, Preußen bestehe. Beusselstr. 56, Rostockerstr. 21, Rummelsburg: Türrschmidtstraße 6, Stralau, staats würde durch den Antrag etabliert werden. Stralauer Allee 17 f, Lichtenberg: Frankfurter Chanffee 48/49. werden in obengenannten Bertaufstellen federzeit vollzogen außer outage. Aufnahmen ustunst in Genossenschaftsangelegenheiten erteilen die Vorstände der be: treffenden Vereine. Bon socialdemokratischer Seite wurden diese Ginreden wider legt. Den Unterſtügungswohnsig erwirbt man wohl nach zwei jährigem Aufenthalt in Berlin, von einem Anreiz, wegen unentgeltlicher Franke's Speisehalle Neue Grün- Straße 39( wischen Kommandanten und Seydelstraße). Jeden Tag 12 verschiedene Gerichte| Speisezeit ununterbrochen von vor zum Preise von 10-30 Pf. mittags 8-10 Uhr abends. Bier 10 10 Bf., 10 5 Pf. Kaffee 5 Pf. Milch 5 Pf. 6 Künstl. Zähne ohne Entfernung der Wurzel Schmerzloses Zahnziehen. Plomben sowie sämtliche Zahnoperationen schmerzlos. Teilzahlung per Woche 1 Mk. 23482* Meine 15jährige Thätigkeit im Beruf bürgt für exakte und gewissenhafte Ausführung. Franz Steffens, Rosenthalerstr. 61, Ecke Steinstrasse. RHEUMA Arkonabad Lobtannin34, Auflamerstr.34( väüber der Bäder. 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Versammlungen. 49, Maurer 32, gimmerer 10, Tischler und Gastwirte je 9, Stucca- führer Scheibel, mielte, Gieseler, Sens, Hobed, teure 6, Maler und Schuhmacher je 5, Steinmetzen und Schloffer Böttcher und Felisch. Die Verkündigung der Wahlresultate je 4, Töpfer 3, Schriftseyer, Bodenleger, Dekorateure und Buch- Berlins und Charlottenburgs wurden mit Beifall begrüßt. Dann Wilmersdorf. Eine gut besuchte Generalversammlung des binder je 2, je ein Redacteur, Uhrmacher, Cigarrenmacher, Instru- beschäftigte sich die Versammlung mit der bevorstehenden Gemeinde Socialdemokratischen Wahlvereins tagte am 6. November in Wittes mentenmacher, Licht- und Steindrucker, Bildhauer, Steinfeger, Hut- vertreterivahl, wozu am Sonntag, den 10. d. M., eine Flugblatt,, Volksgarten", Berlinerstr. 40. Genosse Küter- Schöneberg hielt macher und Kutscher. Die Einnahmen betrugen im 3. Quartal| verbreitung und am 12. eine öffentliche Volksversammlung bei Struß einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag über Politik, Gewerk- 146,81 m. An die Centraltasse wurden 97,88 m. abgeführt, die stattfinden. Morgen, Samariterkurfus für Arbeiter und Arbeiterinnen. schaften und Genossenschaftswesen". Die Versammlung ehrte das sonstigen Ausgaben betrugen 39,47 M., so daß der Bestand 9,46 M. Hinscheiden des Genossen Dr. Bruno Schoenlant in üblicher beträgt. Nach dem Bericht des Spediteurs zählt der Ort Montagabend 9 Uhr: Lehrstunde in der Filiale, Brunnenstr. 150. Vortrag Nachher praktische Weise. Dann gab der Vorsigende einen Bericht über seine 270„ Vorwärts"- Abonnenten. Die Wahl des Vorstandes über Verlegungen, Wundbehandlung, Blutstillung. Thätigkeit. Nach diesem Bericht haben in den verfloffenen ergab folgendes Resultat: 1. Vorsitzender M. Giebler, 2. Vor- uebungen. Neue Teilnehmer können noch eintreten. Oeffentliche Versammlung der Barbiergehilfen. Montag, den drei Quartalen 17 Vorstandssitungen, 3 General, 4 Mitglieder- fißender W. Senftleben, Schriftführer F. Preuß, Raffierer 11. November, abends 10 Uhr, Brunnenstr. 15. Tagesordnung: Wird der und 3 öffentliche Versammlungen stattgefunden. Petitionen wurden G. ente, Beisiger G. Hez, Revisoren Köhler, Piester auf dem Einigungsamt vereinbarte Tarif gehalten? 2068 gesammelt. Die Mitgliederzahl des Vereins beträgt 154 und und Köpping, Bibliothekare Winzens und Schäfer. In Allgemeine Familien- Sterbe- Kaffe. setzt sich aus folgenden Berufen zusammen: Ohne besonderen Beruf die Lokalfommission wurden gewählt: Jakobsen; als Bezirks- bei Diefe von 3-6 Uhr. Julius Haack Brunnenstrasse 198 BERLIN N. am Rosenthalerthor. Heute Zahltag: Ackerstr. 123 Manufactur- und Modewaarenhaus größten Styls. Kleiderstoffe. Reinwollene schwarze und einfarbige Kleiderstoffe: 75 Pf., 1.- bis 3.-M. 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