Nr. 266. Abonnements- Bedingungen: = Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mir illustrierter SonntagsBeilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post BeitungsPreisliste für 1901 unter Br. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts سو Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. te Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Rotonets geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 fg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der& xpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: * Borialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beutli- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Zu den Hunnenprozessen. Für die Hunnenprozesse, die gegen den„ Vorwärts" schweben, ist nunmehr der Termin am 2. Dezember vor der siebenten Straftammer des Landgerichts angesezt. Unter Anklage steht zunächst eine im November vorigen Jahres in unsrem Blatte veröffentlichte turze Notiz, in der mitgeteilt wurde, daß bei der Expedition des Corps des Generalmajors v. Ketteler von Peking nach Baotingfu 40 gefangene Borer erschossen wurden. Die Thatsache selbst wird nicht bestritten, nur soll Generalmajor v. Ketteler nicht an dieser Expedition beteiligt gewesen sein. Sodann stehen einige Hunnenbriefe unter Anklage, darunter derjenige, welcher der Anklage in Frankfurt a. M. gegen Dr. Quard als Grundlage diente. Die übrigen Briefe sind der Parteipresse entnommen, ein andrer dem„ Egelner Tageblatt". Angeklagt sind die Redacteure Schmidt, Schröder und John. Als Zeuge ist Generalmajor v. Ketteler geladen, der wegen der oben bezeichneten Angelegenheit Strafantrag gestellt hat, dann Major Gayer, der den Zug nach Paotingfu begleitet hat, endlich Oberlieutenant v. Stolzenburg. Kanonier Deiter war vom " Egelner Tageblatt" als Briefschreiber genannt und wird man von der Staatsanwaltschaft als Zeuge geladen. Ferner ist unser Redacteur Eisner als Zeuge geladen worden. Alle von der Verteidigung angebotenen Belveisanträge sind als unerheblich abgelehnt worden. Diese Beweisanträge bezweckten, dic Wahrheit der von uns erhobenen Behauptungen festzustellen. Ueber diese höchst befremdliche Ablehnung unsrer Beweisanträge feitens des Gerichts ist das legte Wort noch nicht gesprochen. Mittwoch, den 13. November 1901. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Normann- Schumann. Ursprung der Bezeichnung ist bekannt, und der Angeklagte darf sie Und da will man denen, die sich daran noch halten, und die gebrauchen, nachdem sie milliardenfach von deutschen Zungen wieder- in Brosa und Poesie aufschreien gegen die Grenel holt worden ist. Sengen"? Brennen"? Ist gesengt, gebrannt eines Krieges, nicht zugestehen, daß sie in Wahrung berechtigter worden? Wer hat die Stirne, das zu leugnen? Statt Interessen, daß sie in gutem Glauben, daß sie in sittlichem Empfinden Dußenden von Kriegsberichten, die ich vor mir habe, will ich das ihre Feder ergriffen haben? jenige Blatt citieren, das die t. Staatsanwaltschaft sonst gegen die Redacteure anspornte, den Schwäbischen Merkur". Was dieses Blatt sich in Briefen vom Kriegsschauplaz" von seinem Berichterstatter über thatsächliche Vorkommnisse melden läßt, wird doch als„ thatsächlich" vorgekommen Beweiswert für die richterliche Ueberzeugung haben. Herr Rudolf Zabel schrieb im Mittagsblatt vom 3. Juni: Als wir in Szchaifon eintrafen, fanden wir den Ort faft völlig verlassen, nebenbei bemerkt, ein ganz elendes, verwahrlostes „ Die gerichtlichen und„ disciplinarischen Prozeduren gegen NorNest, in dem wir die schenßlichsten Quartiere des ganzen Mariches mann- Schumann haben alle einen Geburtsfehler, an dem sie sterben, hatten. Als der Ort am nächsten Morgen nach dem Verlassen ehe sie auch nur eine mäßige Entwicklung erlangt haben. Dieselben zur Strafe angezündet wurde, dürften nicht allzu große Schäße Nachweise, die Abg. Bebel nach dem Tauschprozeß der Staatsanwaltverbrannt sein. Auf dem Rückmarsch, den wir früh morgens an- schaft auf deren Wunsch unterbreitet hat, sind einige Jahre früher traten, wurden noch die in der Umgegend gelegenen Dörfer von andrer Seite dem jezigen Gesandten v. Kiderlenniedergebrannt." Mädler, damals Dezernenten im Auswärtigen Zu dem gestrigen Aufsatz von Bebel wird uns über den bes rüchtigten und gefährlichen Polizei- Agenten Normann- Schumann von einer Seite, die ihn kennt, geschrieben: Daß die Einwohner dieser Dörfer noch lange an diese Brand- Amt, geliefert worden, um eine Kaltstellung des Nichtgentleman mission denken werden, ist allerdings anzunehmen, wenigstens haben zu bewirken. Normann- Schumann hatte die einträgliche Schriftdie schwäbischen Bauern im Remsthal noch nach Jahr- stellerei mit Majestätsbeleidigungen im Auslande früher auch in hunderten an die hunnische Mißwirtschaft unter Melac gedacht. Ich halte demnach den Beweis für die Worte amerikanischen Blättern betrieben. Normann- Schumann ist auch der „ Sengen und Brennen" so erbracht. daß auch die richterliche Ueber- Verfasser jener Broschüre über den Xantener Prozeß, deretwegen der zeugung nicht daran zweifeln kann; sonst müßte ich mich auf Herrn Verleger zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Es Babel und den„ Schwäbischen Merkur" beziehen! fiel hernach auf, daß diese lange Strafe in eine mäßige Geldstrafe Was das Wort„ Morden" anlangt, so weiß jeder Leser, daß er im Gnadenwege umgewandelt wurde neben andren Motiven in der pathetischen und gar in der poetischen Sprache für jede hatte dabei der Nachweis der Autorschaft des Polizeispigels mitTötung vorfäßliche wird. gebraucht Sonst hätte gewirkt. Napoleon gegen Schiller Strafantrag stellen können, der sich Alle Nachweise dieser und der oben bezeichneten Art, die Herrn vermaß, zu dichten: „ Das Jahrhundert ist im Sturm geschieden, von Kiderlen geliefert wurden, genügten aber nicht, die Kaltstellung Der Stuttgarter, Beobachter" veröffentlicht einen Teil der Und das neue kündet sich mit Mord!" des Nichtgentleman Normann zn bewirken. War er„ brauchbar"? Verteidigungsrede, die Rechtsanwalt Friedrich Haußmann für unsren Parteigenossen Heymann, den Redacteur des Wahren der Quäfer und der heutigen Tolstojaner Es giebt philosophische Sonderlinge auch außerhalb der Bahl War er" furchtbar"? War er beides? Man kann es schon glauben, die den Krieg als wenn man weiß, daß Normann- Schumann sich rühmt, in vier Jakob", vor dem Stuttgarter Landgericht hielt. Da die China- Massenmord bezeichnen. Georg Herwegh gehörte zu dieser Sprachen an 80 Zeitungen des In- und Auslandes mitzuarbeiten ereignisse demnächst auch in Berlin ihr Nachspiel vor den Schranken Kategorie; denn er richtete im Jahre 1871 ein sehnsüchtiges und nicht nur bei einigen Regierungen wohl accreditiert zu sein, des Gerichts haben werden und somit die Erinnerung an die Ge- Friedensgedicht an sein Vaterland, worin die Kriegstötung folgender- sondern sogar zu Herren des heiligen Kollegs in Rom, zu Kardinälen schehnisse des Sommers 1900 erneuert zu werden verdient, geben wir maßen umschrieben ist: gute Beziehungen zu haben. die trefflichen Ausführungen Haußmanns hier wieder. Der Ver„ Du bist im ruhmgekrönten Morden teidiger führte aus: Das erste Volk der Welt geworden!" raden!" und Brennen etikettiert * " M Die ,, Hunnenbrief- Fabrik". Das, Berliner Tageblatt" schickt einer ausführlichen Citierung der gestrigen Ausführungen Bebels über die Hunnenbriefe. folgende Bemerkungen voraus: ebels lock of Als während der China- Expedition plöglich von allen Seiten sogenannte" Hummenbriefe" auftauchten, welche den deutschen Soldaten in China Word, Raub und Plünderung vorwarfen, da gaben wir sofort unsern Zweifeln an der: Authenticität solcher folcher angeblich bon deutschen Soldaten in China herrührenden Briefe Ausdruck. Die HunnenbriefProzesse in Stuttgart und Frankfurt a. M. haben unsren 8 weifeln Recht gegeben und zugleich einen Fingerzeig dafür geliefert, wo der ursprung dieser Hunnen briefe zu suchen sei. Es hat danach eine förmliche Hunnenbrief- Fabrit in der Schweiz bestanden, deren spiritus rector fein Geringerer gewefen zu sein scheint als der berüchtigte ehemalige Berliner Polizei- Agent Normann Schumann alias Mac Hung. Bebel veröffentlicht im Vorwärts" Nun hätte man meinen sollen, daß wenigstens nach den TauschLeckert- Lügow- Prozessen der Eifer der Behörden gegen Normann" Ich meine, daß diese Strafantrags- Campagne gegen Daß chinesisches Blut geflossen ist, wird auch der Herr Obereinige Redacteure ein seltsamer Anblid ist. Man sollte sie staatsanwalt nicht bestreiten und das Gericht als Thatsache an- Schumann eine Herzstärkung erfahren hätte. Es scheint aber nicht, von einer höheren Warte aus betrachten. Art. 64 der Reichs- nehmen. Jede der verbündeten Großmächte that ihr Bestes, um daß das der Fall ist; Herr Abg. Bebel irrt sich, wenn er meint, daß berfaffung bestimmit: Alle deutschen Truppen sind verpflichtet, den nicht hinter den andern zurückzubleiben. Dabei ist für den Ver Herrn Normann Schumann die Thore des Deutschen Befehlen des Kaisers unbedingt Folge zu leisten." Nun aber wurden lust an Menschenleben zu beachten, daß keine Feld- Reiches verschlossen wären; vielmehr ist der Mann im die abziehenden Truppen zu einer Ansprache versammelt, worin die schlachten geschlagen wurden, daß also die Tötung nicht Laufe des lezten Jahres wiederholt in Berlin gewesen, Worte vortamen: Schlachtentod war, sondern daß das viele Blut im wesentlichen ent- und er selber rühmt sich, daß er sich hier ohne Scheu bewege. " Pardon wird nicht gegeben. Wie vor tausend Jahren die weder den Füsilladen eines ad hoc gezimmerten Kriegsrechts oder Man darf ihm glauben, daß er auch in Luzern, in Zürich deutschen Humen sich einen Namen gemacht. Dafür steht Ihr mir bei der Niederknallung flüchtiger Haufen entsprungen sein muß; wie oft Polizeibehörden gute" Dienste leistet, und weil bei ihm derartige Eurem Fahneneid. Und nun glückliche Reise. Adieu, Kame- wurde gemeldet, auf unsrer Seite sei niemand gefallen, von den Dienſte immer einen vieldeutigen, vielseitigen Charakter annehmen, Chinesen 200 oder 800! Den Beweis, daß keine Feldschlachten ge= Auch wurden die Soldaten aufgefordert, einen Eindruck hervorschlagen wurden, entnehme ich auch dem gestern veröffent- mögen ihm einige Hunnenbriefe sehr wohl geraten sein. Es ist doch höchst sonderbar, daß die betreffenden Polizeibehörden zubringen, der bei den Chinesen tausend Jahre vorhalten müsse. Was lichten Armee befehl Sr. Majestät, worin sich die Worte sind die Mittel, um sich einen solchen Namen zu machen? Doch wohl, finden: so gänzlich ohne Kenntnis sind von dem Strafverfahren, durch welches Blut zu vergießen und Wohnstätten zu versengen! Kein denkender Und wenn es dem Expeditionscorps auch nicht beschieden die Justizbehörde den gewandtesten aller Polizeiagenten verfolgt. Mensch vermag dies zu bestreiten, auch der Herr Oberstaatsanwalt gewesen war, in großen Schlachten seine Kriegstüchtigkeit opfernicht. So konnte also die Annahme, daß die Truppen bestrebt freudig zu erweisen.. gewesen sein werden, im Sinne der Ansprache ein Exempel Ich erlaube mir zugleich, auf das Bedauern auf= zu statuieren, an welches die Chinesen mit Schrecken denken merksam zu machen, welches in diesen Worten durchklingt, würden, doch nicht als unberechtigt erscheinen. Und wenn nicht minder als in den folgenden: oann ein Gegner der in jener Ansprache vertretenen Auffassung, Daß trop der friedlichen Beiten das deutsche Heer wenn ein Boet in dieser Annahme die Rache- Aktion, die Blutmission seinen friegerischen Geist nach dem Vorbild der Väter bewahrt hat. just mit den Mitteln, welche einer nachhaltigen Schreckensmission Aber es genügt hier die festgestellte Bethätigung des kriege allein zu Gebote stehen, dem fließenden Blut und den brennenden rischen Geistes. Zweitens ist es eine unabweisbare Folgerung, daß Hütten, bezeichnet und dies von seinem Standpunkt aus als Morden der kriegerische Geist, wenn eine Feldschlachten geschlagen werden, dann kommt der von der sondern wenn man ein Volt befriegt, das in seinen Heimstätten selben Stelle ernannte preußische Kriegsfigt, eine Form annimmt, welche das harte Wort eines granminister und stellt gegen den Redacteur, der das Gedicht ver- famen Charakters rechtfertigt. Für diesen Vorwurf will ich öffentlichte, weil auch er überzeugt war, es habe sich die das denkbar klassischte Zeugnis beibringen durch das sa ch verSchreckensfunktion, welche er und die Soldaten aus den ständige 8eugnis des Strafantragstellers selbst. Worten des obersten Befehlshabers heraushören mußten, that Am 19. November gab Seine Excellenz der preußische Kriegsminister sächlich vollzogen, Strafantrag. Jedermann fühlt diesen klaffen im Reichstag flipp und klar zu: den Widerspruch: rechter Hand, linker Hand, alles vertauscht! Was die von Herrn Bebel erwähnten Grausamkeiten betrifft, Der Kriegsminister hat es furchtbar einfach! Jetzt heißt es so habe ich ihm bereits vorgehalten, daß durch den Volks. nach dem juristischen Formalismus: es sei eine Beleidigung, wenn krieg der Krieg einen grausamen Charakter annimmt. man behaupte, die Truppen hätten, soweit sich Gelegenheit bot, im Dieser grausame Charakter, die Entsetzlichkeit der blutenden Sinne des Abschiedsbefehls gehandelt! Die Redacteure seien zu Chinesenleichen mit abgeschnittenen göpfen und ohne, der Schmerz verurteilen, wenn sie nicht den Beweis führen, daß das geschehen des Todes für die Sterbenden und für ihre Kinder wird dadurch Das„ Berliner Tageblatt" vollführt eine ganz ungeheuerliche fei. Den Beweis"? Den Soldaten ist der Mund durch nicht anders, daß sich die Deutschen für ihr schneidiges Vorgehen strengen Befehl geschlossen; sie durften selbst über Fälle, wo auf eine kaiserliche Verordnung berufen können. Da mußten Verdrehung der Darlegungen Bebels. Diesem ist es natürlich nicht über das Maß des Kriegsbrauchs gesündigt wurde, niemand, nicht alle Buschauer zu einem Aufschrei gelangen! Ich eingefallen, durch seine Hinweise auf Normann- Schumann als wahreinmal ihren Angehörigen Mitteilung machen. So bleiben nur die will mur mit einer Einzelheit noch belegen, was der kriegerische scheinlichen Urheber der angeblichen Hunnenbrief- Fabrik die EchtAngaben der Offiziere und der Armeeleitung. Sie bestätigen, daß Geist" in Ostasien für Blüten getrieben hat. Ich greife einen Bericht heit der in der deutschen Preffe veröffent nicht das Geringste vorgekommen ist, daß im Gegensaß zur aus dem Stuttgarter Neuen Tagblatt" vom 10. August 1901 lichten hunnenbriefe bezweifeln zu wollen. Das„ Berl. Abschiedsrede nur der gewöhnliche Ordnungs- aus dem Chinatagebuch eines württembergischen Gefreiten heraus, Tageblatt" tann aus den Spizelversuchen Normann- Schumanns weil hier der Einzelheit hinzugefügt ist, daß sie keine Selten auf die Unechtheit der Humenbriefe nur schließen, weil es dienst ausgeübt worden ist. Hohes Gericht! Wenn eine oppofitionelle oder Arbeiter Zeitung beit sei: Englands bei der Ankunft eines Transports aus Afrika schriebe: Meine Compagnie schlug am Ufer des Peiho die Belte auf. gänzlich das Geständnis der offiziellen Berl. Korrespondenz" „ Unfre Helden tehren wieder, schlapp Ich besah mir die Trümmerhaufen. Unterwegs stieß ich auf vergessen hat, daß jener Spigelverfuch eben nur Versuch geblieben eines der gar nicht seltenen Kriegserempel. Am russischen ist. Die„ Berl. Korr." hat im Juli d. J. mitgeteilt, daß die bes Sengen, Brennen, Morden", und wenn der englische Kriegsminister Strafantrag stellen würde, so zweifle ich Kriegslagarett wurde ein gefallener Offizier beerdigt. Ein Stuli treffenden Briefe, die aus Luzern an einen Unteroffizier in China nicht, daß der als Kronzeuge gestellte General bezeugen warf das Grab aus. Die Leiche wurde hinabgesenkt. Der mit dem Ersuchen, sie an Verwandte und Freunde des Absenders würde, es sei nichts Unrechtes vorgekommen. Der StaatsPfarrer hält eine Predigt, wozu der Kuli lacht. Ergrimmt zurückzusenden, abgeschickt worden waren, thatsächlich überhaupt anwalt würde dann unter dem Beifall der englischen hierüber nimmt ein neben ihm stehender Kosak die am Boden nicht zur Zurücksendung gelangt sind. Gegen die verliegende Schaufel und haut den Kuli auf den Kopf, daß öffentlichten Hunnenbriefe ist also nicht das mindeste durch die Chauvinistenpresse gegen den Redacteur Gefängnisstrafe beantragen, und die englischen Richter wären in der Lage, wegen er lautlos zusammenbricht. Durch einen Fußtritt wird mangelnden Beweises und auf Grund der Aussagen des Generals er dann, ob tot oder lebendig, in die Grube befördert, Aufdeckung der angeblichen schweizer Hunnenbrief- Fabrit bewiesen. und Offizier und Kuli werden zugedeckt. Bei der Gelegenheit sei wiederholt erinnert, daß die Regie den Mann zu verurteilen. Aber doch würde durch unsre Das ist ein Stillleben aus dem Kriege. Auch der Deutsche Briefe und über die Namen der Personen, an welche der Unterrung auf unsre dringliche Befragung über den Absender jener Seele ein schmerzliches Empfinden gehen, ein Bewußtsein der Diffonanz zwischen dem Menschenrecht der ehrlichen hatte triegerischen Geist" genug, um sich eines Hilfeversuches zu Meinungsäußerung und dem Paragraphenrecht! enthalten, bevor das Opfer lebendig begraben wurde, das bei offizier die Briefe zurücksenden sollte, sich in dauerndes, höchst feltDer Herr Oberstaatsanwalt hat sich nicht darüber ausgesprochen, der fremden Sprache und Tracht des Popen sein Gesicht verzogen fames Schweigen gehüllt hat. Die Regierung ist es, welche die ob der Ausdruck„ Hunnen" eine Beleidigung ist; dabei ist auch hatte! Das Luder ist wohl hin," diese Reflexion gewinnt die Ober- Wege verschließt, die zur Aufdeckung jener unsauberen Machenschaften zu berücksichtigen, daß die Worte des inkriminierten Gedichtes" Egels hand über das Gebot des Herzens: Du sollst nicht töten!", das führen. Söhne, Hunnenhelden", nicht unter Anklage gestellt sind. Der andren vorschwebt! " bom " # " pun Politische Neberlicht. Berlin, den 12. November. Ein Hilferuf aus China. Wir haben die Zurüdlassung eines Teiles der nach China, entfandten Truppen nach Beendigung der sogenannten chinesischen Wirren unter dem Namen einer ostasiatischen Besagungsbrigade wiederholt als Gesetz- und Verfassungswidrigkeit nachgewiesen, ob deren mindestens der Reichskanzler erneute Indemnität beim Reichstage nachzusuchen verpflichtet ist. Bisher hat nichts davon verlautet, daß der Reichskanzler dies thun werde. Vielleicht nimmt er an, durch die im vorigen Jahre ihm erteilte Jndemnität zugleich einen Wechsel der Verzeihung für allen zukünftigen China- Absolutismus erhalten zu haben. V Beim Nebertritt in die Besatzungsbrigade machte sich eine nüchterne Abwägen der thatsächlichen Machtverhältnisse im Orient. nochmalige Unterschrift der Leute nötig, dabei sind die Be- Das sachkundige Blatt weiß insbesondre ganz genan, daß Frankreich hörden jedoch auf solchen Widerstand gestoßen, daß man diese ohne die Zustimmung seines teuren" Bundesgenossen keinen Mühe aufgegeben hat, die Soldaten erklären einfach, daß Schritt wagen darf, was die meisten Beitungs- Diplomaten fie fich nicht nochmals anführen lassen wollen, daß sie überhaupt nichts mehr mit ihrem Namen unterzeichnen, daran halten sie auch von rechts und links bewußt oder unbewußt außer acht laffen. " In Uebereinstimmung mit der russischen Regierung", meint der bei den harmlosesten Sachen fest. " Temps" in einem diskreten Beifah, habe die Regierung so und nicht anders im Orient gehandelt. Die Anstrengungen des offiziösen Auslegers der Regierungspolitik gelten dem Nachweis, daß es Frankeich 1111möglich gewesen wäre, aus eigner Initiative die armenische Frage aufzurollen, ohne die Gefahr eines Konflikts mit europäischen Mächten heraufzubeschwören. Diese nüchternen Erwägungen finden indes wenig Auflang. Einen neuen... att giebt es in nächster Zeit, wenn das atveite Jahr beginnt und die 50 M. Handgeld fällig werden. Man hat uns im Frühjahr bereits 100 m. versprochen und 16,50 W. Löhnung für die Dekade, in der Erwartung, es würden sich das durch so viel Leute verblenden laffen, als wie man für die Be fazung braucht. Die Behörden müssen aber recht enttäuscht gewesen sein, als diese Lockspeise so gut wie keinen Erfolg hatte, dank der guten Behandlung, die man den Soldaten in Merkwürdigerweise begegnet sich die äußerste Linke mit der China zu teil werden ließ. Wir sind uns zum großen Teil dar über einig, daß wir die Annahme des Kapitulationshandgeldes äußersten Rechten in dem Gedanken, daß Frankreich einen ganz beverweigern, daß wir auf dieses.... geld ganz entschieden ver- sonderen humanitären Beruf habe, die Armenier in Schutz zu nehmen. zichten. Das giebt sicher einen großen Sturm und wir freuen Die historischen Ueberlieferungen" Frankreichs sollen jenen Beruf uns darauf, sowie überhaupt jede Gelegenheit benugt wird, unfern begründen. Man kann nun jene Ueberlieferungen" dahin gestellt sein. Borgesezten merken zu lassen, daß wir nicht mehr wollen, daß tassen- fest steht jedenfalls, daß auch Frankreich ebenso in Kolonialwir hintergangen worden sind. Ja, lieber Richard, raub und Unterdrückung der eroberten Völkerschaften macht, wie jeder a- Du wirst fiber mich den Kopf schütteln und sagen, waruni az andre kapitalistische Staat. Dennoch aber haben selbst die fran Jetzt scheint sich herauszustellen, daß die Aufstellung der oftasiatischen Besatzungsbrigade nicht nur verfassungsrechtlich unzulässig gewesen ist, sondern auch ein schweres Unrecht gegen die Chinafreiwilligen bedeutet, die jetzt wider ihre ursprüngliche Absicht und entgegen den ihnen gemachten Zusagen als Angehörige jener Brigade in China zurückgehalten werden. Babe in China wet Der Fränk. Tagespost" liegt der Originalbrief eines Chinafriegers aus Tientsin vom 27. August 1901 vor, in dem lebhaft Beschwerde gegen unberechtigte Zurückhaltung in China erhoben wird. Der Brief ist an einen Berufskollegen gerber Briefschreiber| war der Kerl so dumm. Ich würde aber nie bereut haben, geschickt. * Deutsches Reich. mit hierher gegangen zu fein, wenn man uns hätte Gerechtigkeit zöfifchen Socialisten aller Richtungen noch nicht mit der Legende widerfahren lassen, und es ist höchst traurig, daß all des besonderen humanitären Berufs Frankreichs gebrochen. Nachdem diese Soldaten, die vielleicht einst große Batrioten der antiministerielle socialistische Abg. Sembat die Regierung zur hat sich in der deutschen Heimat von Politit stets ferngehalten und waren, so socialdemokratische Gesinnung zeigen Aufrollung der armenischen Frage aufgefordert hatte, wird der war nichts weniger als Socialdemokrat. In dem Briefe ist zu müssen und ich sage sie müssen es wirklich und werden es ministerielle Socialist Rouanet dieser Tage die Regierung speciell Tut nd dull immer deutlicher thin, man verlangt eine zu unnatürliche Probe über diese Frage interpellieren. Tefen: ... Das deutsche Bolt muß erfahren, was es für eine Be- von Vaterlandsliebe von ihnen." Bei dieser Gelegenheit wird dann gewiß die vorherrschende Un wandtnis mit uns„ Befagungstruppen" hat. Ju mehreren Zeitungen Die Beschwerde des Chinakriegers erscheint feineswegs ohne zufriedenheit mit dem Ausgang der Flottendemonstration zu stürmischem habe ich z. B. gelesen, es feien nur noch solche Leute in China, Begründung. Es wird Aufgabe des Kriegsministers sein, Ausdruck kommen. die sich länger wie bis Herbst 1901 verpflichteten; das ist gelogen. Auskunft zu erteilen, ob der Inhalt des vom Briefschreiber Die Besagungsbrigade besteht fast nur aus te= serve und Landwehr, nur zu einem kleinen Teil aus An- bezeichneten Anwerbevertrages oder sonstige zwischen der Militärgehörigen des attiven Heeres, welche noch ein Jahr kapituliert haben, verwaltung und den Chinafreiwilligen eingegangenen Vereinbarungen Graf Hahfeldt, der deutsche Botschafter in London, ist seines einige hundert Mann wurden bei der Neuformierung noch dazu die Beschwerde als unberechtigt erweisen kann. Kann das Kriegstommandiert, für dieselben kommt aber dieser Tage Ablösung. ministerium diesen Beweis nicht erbringen, so ist es verpflichtet, die Bostens enthoben worden. Er war seit langer Zeit frant und arbeitssunfähig; wenn er trotzdem in seinem Amte bleiben konnte, so beweist Wir haben voriges Jahr einen Auwerbevertrag unterschrieben, beklagte Ungefeglichkeit ohne Säumen zu beseitigen. odies, daß diese tener bezahlten diplomatischen Posten wenig Be in welchem wir uns für die Dauer des Krieges bis deutung haben. längstens zwei Jahre verpflichteten. Diesen Wortlaut ents, Die Juteressen und die Ehre". hielten auch die plafate, welche in Berlin angeschlagen waren, Paris, 11. November.( Eig. Ber.) Der Kaiser hat dem Grafen ein rühmendes Handschreiben damit wir uns durch die zivei Jahre nicht abschrecken ließen, er- In der der vollendeten That nachhinkenden Debatte über die Für die Socialdemokratie ist der Name dieses Grafen von cr klärte uns in München ein Oberst, daß wir also nach Flottendemonstration wurde die Regierung von der Kammer Beendigung des Feldzuges fofort zurückbefördert werden müßten, was ja nach diesem Kontraft beauftragt, die Interessen und die Ehre" Frankreichs zu wahren. innerungsvoller Beziehung. Er ist der Sohn der Gräfin Hayfeldt, der feinen jüngeren Jahren Beziehungen gehabt hat. selbstverständlich war. Damals war gerade Peking entfegt worden, wie aber die Boltsvertretung von der Flottendemonstration erst Freundin Lassalles, mit dem auch der jegt pensionierte Botschafter in Graf Hazzfeldt ist der Erbe und Besizer des unschäzbaren Nachund so konnte uns dieser Herr damit trösten, daß wir wohl nachträglich erfahren hat, fo wird sie auch erst nachträglich erfahren, nur turze Zeit in China fein würden, daß also an was die Regierung unter den Interessen und der Ehre des Landes laffes unfres großen Vorfämpfers; auf ihm ruht die schwere Ver zwei Jahre gar nicht zu denken sei.... Als wir dann in China versteht. Die ersteren sind die Wucherzinsen der Lorando und Tubini, antwortung, daß uns und der gesamten Oeffentlichkeit eine der wertwaren, versuchte man allmählich, uns begreiflich zu die letztere besteht vornehmlich in der Wahrnehmung der Interessen vollsten Geschichtsquellen darunter Briefe von Karl Marg- vormachen, daß wir für alle Fälle zwei Jahre kapituliert der mönchischen Schulen bezw. der Mönchsorden überhaupt, die im enthalten wird. hätten. Niemand glaubte an den Ernst dieses Gerüchtes; als Orient den„ französischen Einfluß" vertreten sollen, auch den Einfluß Chriftliche Arbeiter gegen den Zollwncher. man aber die aktiven Leute nach Hause schickte und man aus uns der antiklerikalen Republik unter einer Regierung, die zu Hause Besatzungstruppen bildete, da wußten wir, wie schwer man uns die Bekämpfung der Mönchsorden zu einem Pfeiler ihrer Politit ge- fanden in der Kölner Gegend wieder drei bemerkenswerte ProtestAus dem Rheinland wird uns geschrieben: Dieser Tage be-- hatte, und eine furchtbare Erbitterung kam unter diese alten Soldaten. Wir mußten so zusehen, wie die heiligen Gefeße macht hat. versammlungen christlich organisierter Arbeiter statt. Die erste war „ Der Antiklerikalismus ist kein Aufruhrartikel", diefes von eine öffentliche Versammlung der christlichen Metall. umgeworfen wurden, wie Verbannte tamen wir uns vor, und das sind wir auch heute noch und so lange, wie man uns wider- Gambetta geschmiedete Wort mit dem doppelten Boden gilt auch arbeiter in Köln- Nippes. Neben dem Hauptborstzenden rechtlich hier festhält, so lohut Deutschland die Opfer für die Regierung Walded Millerand, diefe 8weiachfelieber trat auch der Kölner Bezirksleiter des Verbandes, Herr be as fupfer freudigteit seiner Soldaten, die alles für dieses Regierung par excellenz. Im gegebenen Falle wird es aber der Döring, als Redner auf. Diefer war bisher Befürworter eines aweifelhafte Unternehmen hingaben, die es aber gern hingaben, Regierung besonders unangenehm werden, den Fußstapfen Gambettas mäßigen Bolles. Diesmal erklärte er: Heute müsse er sagen, daß in der Meinung, einer guten Sache zu dienen.( Ich habe allerdings früh genug eingesehen, daß dieses China nicht einen Tropfen gefolgt zu sein. Die Budgetkommission der Kammer, die zum ersten der Arbeiter durchaus teine Erhöhung der Lebens: deutschen Blutes wert sei, nein, zu spät sind mir die Augen auf- mal eine radikal- socialistische Mehrheit aufweist, hat nämlich nicht mittelpreije bertragen könne. Es werde auch behauptet: erkläre; demgegenüber sage er als christlicher Arbeiter: unmöglich gegangen.) Nachdem der Friede schon lange abgeschloffen ist, ist mir das Kultusbudget gestrichen, sondern auch die Kredite für die es lönne tein guter Christ sein, wer sich gegen die Getreidezölle es doch natürlich, daß man das Soldatenjoch wieder abschütteln Subvention an die Mönchsorden im Ausland, eine Unterſtügung, die könne der ein guter Christ sein, wer bei dem heutigen wirtschaftlichen Es tann doch niemand verlangen, daß längst von 300 000 Fr. unter dem frommen zweiten Kaiserreich auf 850 000 Niedergang und den ohnedies hohen Lebensmittelpreisen noch für ausgediente Soldaten ans Baterlandsliebe Frant unter der antiflerifalen Republit. gestiegen ist. Und nun eine Erhöhung der Getreidezölle und damit für eine Preissteigerung 1 bis 1/2 Jahr in China zum Beitvertreib mutet das Ministerium seiner antiklerikalen Mehrheit zu, unter der der Lebensmittel eintrete. Ebensowenig fönne er als katholischer Garnisonsdienst bei einer Besaßungstruppe" Ehre" Frankreichs oder, wie Waldeck- Rousseau sich ausdrückte, unter Arbeiter darin erblicken, „ ausgleichende Gerechtigkeit" floppen wollen und doch zwingt man uns dazu. Wären der„ moralischen Erbschaft" Frankreichs weiter nichts zu verstehen, daß dem einen Stande geholfen werde auf Kosten des Außer andren Rednern wir aber wirklich zu längerem Berbleiben verpflichtet, so meine als den Schutz der Mönchsorden im Orient und noch etwa die An- so sehr gedrückten Arbeiterstandes. traten noch ich, es müßte den Gefühlen der Menschlichkeit mehrere Wortführer der Kölner christlichen Gewerkschaften auf, die aus 8pllfreunden ent= entsprechen, auch uns zu erlösen, wir haben es sicher mehr vererkennung des faldäischen Patriarchen durch die Pforte!... Man begreift nun, daß der Verlauf und der Ausgang der schiedene Gegner geworden sind. Einer von diesen dient, wie die jüngeren Kameraden, die schon zu Hause sind, die hier nur dem Stest ihrer Dienstzeit genügten, während wir Flottendemonstration nur einen kleinen Teil des Regierungslagers hat sich mit den Kleinbauern besprochen und ist zu der Neber ans unfren Civilstellungen herausgingen, befriedigt haben. Von dem Oppofitionslager brauche ich natürlich schon zeugung gekommen, daß diese keinen Vorteil von der Zollerhöhung unfre Existenz aufs Spiel fegten, um auch dem Vaterland gar nicht zu sprechen, denn die gegenwärtige Opposition fennt noch haben. Ein andrer Redner hat festgestellt, daß sich die Bauern au bienen zu können. Ich meine, die Friedhöfe, die überfüllten weniger als jebe frühere französische Opposition andre Rücksichten der Ahr, einem Nebenfluß des Rheins, nichts von einer GetreidezollLazarette, die stumpfsinnigen Gesichter der alten Soldaten, müßten als die des Ministersturzes. Die ridhaltlose Billigung, die der erhöhung versprechen; man habe dort allgemein die Ueberausgesprochen, daß lediglich die Großbauern den unsern Behörden deutlich genug sagen, daß es Zeit ist, das Ver Nuzen von dem Zoll haben würden. Das Juaussichtstellen fprechen zu halten, uns endlich zu erlösen. Es scheint aber auf" Temps" der Diplomatie des Ministeriums angedeihen läßt, kommt geugung all diese Menschenleben wenig anzukommen, fie tosten doch nichts. für die Oeffentlichkeit destoweniger in Betracht, als dieses Blatt in der Witwen- und Waisenversorgung aus dem Erlös der BollDer Grund, warum wir hier bleiben milffen, ist wohl der, diplomatischen Dingen ganz besonders treu offiziös ist. Ich sage: erhöhung bezeichnete dieser christliche Arbeiter als Lodipeise daß die Freiwilligen, die Dummen, allmählich abgenommen haben, desto weniger", denn trog der allseits anerkannten diplomatischen für die Arbeiter. Auch Herr Wieber betonte, daß die Rollwir fönnen nun dafür büßen... Sachkunde des" Temps" spricht aus seinen Betrachtungen das freunde mit falschen Gründen operieren, um den Arbeitern den Zonmöchte. Das Parlament ***** des Unparlamentarischen. # schimpfen, schreien, pfeifen, prügeln, flappern, schleudern, springen, balgen, aber just nicht reden. Dieses Parlament ist schon durch den Baumeister auf das Unparlamentarische angewiesen. Die Wesenheit diefes Barlamentarismus ist in der That eine akustische Frage. eine vom deutschen Reichstage, Herr v. Frege. Er kann keine Dumm heiten machen, weil es seine höchste Aufgabe ist, sich um die Vorgänge im Saale beileibe nicht zu fümmern. Er träumt, schläft oder unterhält sich mit einem zu Besuch kommenden Abgeordneten. 19 dusplat Der Reichsrat kennt keine Rednertribüne. Jeder Abgeordnete Zur Zeit ist seine Stellung ja auch einigermaßen sicher. Seit Wien, im November. spricht vom Platz aus. Beginnt er zu sprechen, so werden die ihm jenem denkwürdigen Tage, da das Präsidium erstürmt und dadurch Der östreichische Parlamentarismus, der durch seine hinter- zunächst liegenden Size geräumt und es lassen sich auf ihnen, dicht der Sturz des Kabinetts Badeni herbeigeführt wurde, ist der Sitz wäldlerischen Sitten den an die freilich allzu zahme reichsdeutsche neben dem Redner, die Stenographen nieder, die also ihr Gewerbe des Präsidenten befestigt; neuerdings hat allerdings Herr v. Körber, Barlamentsart Gewöhnten eine monftröse Unbegreiflichkeit scheint, ist im Umherziehen treiben müssen. Diese fortwährende Dislokation ist der Ministerpräsident des unerschöpflichen Ausgleichs, als Friedenszu erheblichem Teil eine akustische Frage. Man muß einmal notwendig, weil nur in der unmittelbaren Nähe des Redners seine zeichen die Festungswälle wieder teilweise geschleift, immerhin bietet die Luft des Wiener Reichsrats geatmet haben, um Verständnis Worte verstanden werden. Um den Redner scharen sich seine engeren die noch vorhandene Verschanzung dem Präsidenten einige Gewähr für die Möglichkeiten und Bedingungen dieser Institution zu Barteigenoffen und muntern ihn reichlich durch Beifallskundgebungen gegen parlamentarische Ueberfälle, die in Oestreich zu Beiten nicht isur gewinnen, in deren germanisch slavisch romanischer Biel- und Wahrheitszeugnisse wie: So ist es!" auf. Die nächsten nur notwendig, sondern auch sehr nüßlich find. Allerdings ist die Festung des Präsidialsessels nicht so sturm sprachigkeit das geniale Bolapit des Schimpfens die verfeindlichen Nachbaren stellen sich gegenüber in Schlachtordnung bindende Einheit bildet; neben dem dynastischen Gedanken auf und belustigen sich an mörderischen Zwischenrufen, die sich zu sicher, daß es der Better vom Lande wagen tönnte, jemals die stellt weifellos in diesem ohne Liebe zusammengeheirateten Lande förmlichen Zwischenreden auswachsen. Nicht selten sprechen ein halb Konsequenzen der Geschäftsordnung zu ziehen. Die Tugend eines die Sehnsucht nach neuen, originalen, urfräftigen Schimpfwörtern Dugend Menschen nebeneinander, ohne daß die verschiedenen Präsidenten des östreichischen Abgeordnetenhauses ist die Geduld und das übervölkische Bindemittel dar. Stimmen sich den Gefeßen eines parlamentarischen Kontrapunktes die Unaufmerksamkeit. Da wird beispielsweise über eine Inter Der Reicherat, der außer dem Abgeordnetenhause auch das Herren- fügen. Ju ganzen übrigen Saal hört man überhaupt nicht, was pellation verhandelt. Der Jnterpellant beantragt die Besprechung. Im Haus beherbergt, ist architektonisch ein griechischer Tempel edelster sich in dem einen Winkel abspielt. Das Haus ist in Gruppen auf Nach der Geschäftsordnung darf- wenn ich richtig unterrichtet binForm, zu dem ein machtvoller Borbau in tihn und groß steigender gelöst, völlig decentralisiert, jeder thut, was ihm beliebt. Man glaubt ein solcher Antrag nur gestellt aber nicht begründet werden. Aber Linie emporführt. Wer hinein will, muß an den Marmorbildern nicht in einem Parlament, sondern auf einem Stirmeß zu sein. Ein der Antragsteller weiß sehr wohl, daß die Besprechung der Juterder griechischen Weisen vorüber, die in ihren Seffeln über die Theaterregisseur, der Wallensteins Lager wirksam inscenieren will, pellation abgelehnt wird, er hält es also für geboten, gleich bei der Stellung des Antrags zu sagen, was er sonst auf dem Herzen hat. tiefsten Nätsel der Menschen und Dinge sinnen. Man kommt dann findet im Wiener Reichsrat ein prächtiges Modell. unmittelbar von Thuzydides zu den Geßmann und Schneider, In der Zerstreutheit des weiten Raumes verlieren die Einzel- Er beginnt demnach eine Nede, als ob die Besprechung bereits Lueger, Frefil, Schönerer und Karl Wolff als den Heroen der feenen an Kraft und Eindruck. Der anarchische Zustand wird durch beschlossen wäre. Der Präsident hört zwar nicht, was der Mann modernen Zeit. die Unmöglichkeit, sich zu verständigen, begreiflich und natürlich. Und redet, aber er sieht doch, daß er redet, und er weiß, daß Auch der Sizungssaal des östreichischen Abgeordnetenhauses ist die Beitungsberichte, deren stenographierende Urheber immer den je er nach der Geschäftsordnung in diesem Augenblick überhaupt nicht in seiner Fächerform von reiner, vornehmer Schönheit. Insonderheit weiligen Aftionscentren nachziehen, wirken schärfer als die Wirklichkeit, reden darf. Er wagt es, die Glocke zu schwingen und macht den ist die Präsidialfeite, eine fäulenragende, von einem Giebelfrieß ge- weil sie die verschiedenen Rede- und Lärmgruppen fouzentrieren; fie Antragsteller darauf aufmerksam, daß es nicht gestattet sei, den Au frönte, marmorne Tempelwand, von einer überwältigenden ge- geben gleichsam immer hundertprozentige Lösungen, während sie that trag zu begründen. Der Redner begnügt sich, dem Präsidenten zu läuterten Harmonie. Zwei Galerien erwidern, daß das außerordentlich wichtig und interessant sei, was für Journalisten und fächlichur in starker Wässerung vorkomunen. Nach einiger Zeit Bublifum- kränzen übereinander das Halbrund des von ver- Es ist erklärlich, daß unter solchen Umständen der Begriff einer er zu sagen habe, und er fährt feelenruhig fort. schleiertem Oberlicht magisch erfüllten Saales, der die sonst präsidialen Disciplin im Reichsrat unbekannt ist. Auch der Präsident unterbricht ihn der Präsident zum zweitenmal. Der Redner beharrt, üblichen Dimensionen eines parlamentarischen Sigungssaales weit vermag ja den Rednern nicht zu folgen, und die Geschäftsordnung ist ein wenig ungehalten, darauf, seine Auseinandersegungen weiter zu nur dazu da, um die Mittel für Tegitime Obstruktionen zu gewähren. führen. Der Präsident Klingelt zum drittenmal, mit dem Erfolg, daß überschreitet. man der Redner nun außerordentlich energisch seine Darlegungen fortDer Berliner Wallotbau hält in seiner gequälten talten Bracht Man kümmert sich nur um die Geschäftsordnung, wenn teinen Vergleich mit der levendigen Schönheit des Wiener Neichsrats Obstruktion treibt, sonst sezt man sich nach Gefallen über sie hinweg. Die fetzt. Da giebt der Präsident den Kampf auf, er setzt sich nieder Der Abgeordnete aber bringt aus, in deffen Marmoradern das warme Blut griechischer Kunst zu Geschäftsordnung wird lediglich zur Zerstörung des Parlamentarismus und versinkt in seine Tränme. zum Schluß. Er schenkt sich kein rinnen scheint. Aber es ist eine Schönheit der Unzwedmäßigkeit. angewandt, wenn das Haus arbeiten will, läßt es sich durch die feine Rede gemütlich zum Wort von dem, was er hätte sagen wollen und dürfen, wenn Die Nebenräume sind von der Enge und Dürftigkeit einer Zwirnsfäden der gesetzlichen Ordnung nicht im mindesten stören. Kleinbürgerlichen Mietswohnung. Aus den Marmorhallen ge- Einsam throut auf seinem Sessel der Präsident Graf Better die Besprechung der Interpellation beschlossen worden wäre. - im Volksmund der Vetter vom Lande genannt Die Besprechung wird dann in der That abgelehnt, aber die Rede rät man unvermutet in eine Kolonie von Hängeböden". von der Lilie Und bor allem: In dem Sigungssaal kann man zwar eine hochfeudale Mittelmäßigkeit. Er ist glücklicher als sein Kollege ist ja schon gehalten, tarif schmackhaft zu machen. Ein Zollfreund trat in der Versammlung überhaupt nicht auf. Die zweite Bersammlung war in Köln- Sülz. Es redete der nationalsociale Pastor a. D. Közschke. Ihm traten mehrere Zollfreunde, Sendboten des Kölner Windthorst- Bundes, entgegen: ein Landwirt, ein Lehrer und Kaufleute. Ihre Ausführungen waren matt und zeugten von äußerst mangelhafter Sachfenntnis. Unser Parteigenosse Dr. Erdmann trat den Herren entgegen, wobei er scharf mit dem Brotwucher- Centrum ins Gericht ging. Es redeten noch einige Arbeiter, die sich sämtlich entschieden gegen die Rollerhöhungen wendeten. Die von mehreren Hundert Personen besuchte Versammlung nahm mit allen gegen sieben Stimmen eine Resolution an, die sich gegen die Erhöhung der Lebensmittelzölle ausspricht und dem Vertreter von Köln- Land im Reichstag, dem Centrums- Abgeordneten Bingen, überreicht werden soll. das und meldet Staats- und Gemeindes, sondern auch bas Kron- durch eine Steigerung der Ausfuhr. Die Leinen und Wäsche das Adelseinkommen in verhüllter Weise Industrie ist daher, gleich vielen andren deutschen Industrien, direkt bermehren. Diese Thatsache würde mehr und angewiesen auf die Fortführung der Handelsvertrags- Politit, die mehr in das öffentliche Bewußtsein eindringen. Heute denkt durch die agrarische Begehrlichkeit und das Entgegenkommen der an verdeckte Vermehrung der fürstlichen Einkünfte wahrscheinlich Regierung ihr gegenüber in schwerer Weise gefährdet wird. tein einziges Haupt einer regierenden Familie. Auch die Gegen den Zolltarif nahm die Handelskammer für die Kreise Domänenräte, Dekonomieräte, Forsträte, Güterdirettoren, Mühlhausen, Worbis und Heiligenstadt eine Resolution an. Sie erwelche in der Agitation für den Tarif mitwirken, haben dienenden Produkte sowie gegen die beabsichtigte Ausschließung der lärt sich gegen jede Erhöhung der Zölle aller der Voltsernährung schwerlich an die politische Gehässigkeit für ihre Herren ge- Bollgefälle für Getreide, Hülsenfrüchte, Raps und Rüben von der dacht, welchen sie als gute Verwalter und treue Haushalter zinsfreien Stundung. Die Einführung neuer, oder die Erhöhung höhere Domanialrenten herauswirtschaften möchten. Die leitenden bestehender Bölle auf Rohstoffe hält die Kammer als nicht im JuterStaatsmänner aber werden sich nicht verhehlen dürfen, daß die esse der Industrie liegend. künstlichen Erhöhungen der Grundrenten für regierende Häuser in Für die Leitung des statistischen Amtes an Stelle des vers Die dritte Versammlung, die in Mülheim a. Shein statt. politischer Hinsicht etwas sehr Gehässiges an sich haben, was viel storbenen Direktors v. Scheel ist Ober- Regierungsrat Dr. fand, war die interessanteste von den dreien. Sie war einberufen widerwärtiger werden mag, als direkte und offene Erhöhung Wilhelmi aus dem Reichsamt des Innern ausersehen. von der Sartellkommission der dortigen christlichen Gewerkschaften. der Civillifte. Auf die regierenden Kreise hauptsächlich wird das Der Justerburger Duellheld, der den Lieutenant Blaskowitz Als Redner wurden nur christliche Arbeiter zugelassen. Der HauptOdium fallen, während den Hauptnußen der nicht regierende erschossen hat, Oberlieutenant ildebrand, ist so wird geredner, ein christlicher Gewerkschafter, bezeichnete es als eine Un Adel haben wird." um seine Versegung in ein andres Regiment eingekommen. verschämtheit, in der heutigen Zeit der Arbeiterentlassungen, der Lohnfürzungen und der tostspieligen Lebenshaltung noch eine Neber die Leinen- und Wäsche Industrie und die Saudels. Einstweilen hat er einen Urlaub angetreten und sich zu seinem weitere Lebensmittel- Bertenerung herbeiführen zu wollen. Wenn verträge giebt soeben der Handelsvertragsverein eine Bublikation Schwager nach der Oberförsterei Lindenberg begeben. Andre Leute, die einen Menschen töten, pflegen alsbald in das es der Landwirtschaft schlecht gehe, so fage er: fein Stand, und heraus, deren Verfasser Dr. Botthoff- Bielefeld ist. Sie bringt ein Intersuchungsgefängnis geführt zu werden. Der stehe er noch so schlecht, habe das Recht, auf Kosten eines reiches und umfassendes Material für diese Industrie. Die Leinen- Lieutenant- Totschläger geht auf-rlaub! So wird feitens andren Standes, dem es womöglich noch schlechter ache, feine industrie befindet sich heute im Uebergangsstadium vom Kleinbetrieb der Militärbehörde das Duell bekämpft. Lage verbessern zu wollen. In der Diskussion wandten sich alle zum Großbetrieb, vom Berlage( Hausindustrie) zur Fabrik, zur AusRedner gegen die Bollerhöhung. Ein Mitglied des christlichen Holz- nutzung von Naturkräften als Betriebsmitteln. Flachsbereitung, Salle a. S. Eine Antwort auf die Kompetenz arbeiterverbandes erklärte: Es sei sehr wichtig für die Gewerk- Spinnerei, Weberei, Bleicherei beschäftigten im Jahre 1895 in bedenken des Magistrats in Sachen der Erhöhung der schaften, Stellung zur Zollfrage zu nehmen, denn diese sei von 36 581 Hauptbetrieben 96 392 Personen. Die feit 1882 zu beobachtende Getreidezölle gab heute das Stadtverordneten- Kollegium bei höchster wirtschaftlicher Bedeutung; er sei vom Lande, kenne die starke Verminderung der Klein- und Zunahme der Groß- der Vorlage bezüglich der Erhöhung der Magistratsgehälter. Seitens Verhältnisse und müsse sich entschieden gegen den Zoll aussprechen. betriebe tennzeichnet deutlich die Richtung der Entwicklung der der unbejoldeten Stadträte war beantragt worden, dem Oberbürger Er schließe sich feiner Partei an; bei der Wahl aber gebe er dem Industrie, die immer bedeutender für uns wird durch die größere meister 1000 m., dem Bürgermeister v. Hölth 750 M. und den beAbgeordneten die Stimme, der am wirksamsten für die traurig ge- Heranziehung von Arbeitskräften. Neben obigen Hauptbetrieben foldeten Stadträten je 500 m. pro Jahr zuzulegen. Unire Genossen stellten Arbeiter eintrete. Der als ultramontaner Parteimann bestehen noch 16 516 Nebenbetriebe für Spinnerei, Weberei und traten ganz energisch gegen die Erhöhung der Gehälter bekannte christliche Gewerkschafter Gödde wandte sich scharf Bleicherei; die Leinen Näherei beschäftigt 211 501 Bersonen, die auf, zumal der Magistrat nicht einmal den Mut gehabt habe, eine gegen das Centrum, das zivar den Arbeitern ge- Schneiderci 445 347, die Kleider- und Wäschekonfettion 56 516, Betition gegen die Erhöhung der Getreidezölle an den Reichstag zu statte, bei der Wahl für den Centrumskandidaten zu stimmen, Striderei und Wirferei 80 688, Sätelei und Stickerei 14 599, Spigen senden. Der Stimmenzuwachs unsrer Partei bei den Stadtverordnetensonst aber habe der Arbeiter fich ruhig zu ver- anfertigung und Weißzengstiderei 29075, Posamentenfabrikation 32511, wahlen mag auch den Liberalen ein Warnungszeichen gewesen sein halten. Die Frage der Zollerhöhungen müsse schon um des- Wäscherei und Plätterei 100 399, Handel mit Manufaktur( Schnittwaren und so tam es denn, daß die Anträge auf Erhöhung der Magistratswillen in den christlichen Gewerkschaften erörtert werden, weil es 183 024 Personen. So ist ein beträchtlicher Teil der Arbeiterklasse vom gehälter abgelehnt wurden. den Arbeitern nicht möglich sei, in den Verfamm Wohl und Wehe der Leinenindustrie abhängig. Einen Maßstab für die Die Frage der Eisenbahnreform. Die socialdemo Jungen der Centrumspartei gegen den Zoll zu Bedeutung der Juduſtrie ergiebt auch die Zahl der Kraftmaschinen.tratischen Abgeordneten der süddeutschen Landsprechen. Bei allen Wahlen bewerbe man sich um die Stimme In Bezug auf die Zahl der Spindeln in der Spinnerei wurde 1897 tage hielten am letzten Sonntag in Stuttgart im Gewerkschaftshaus bes Arbeiters; aber mit raten lassen wolle man ihn Deutschland nur von England und Frankreich übertroffen, in der eine Konferenz ab, an welcher 8 Mitglieder der bayerischen, 5 der nicht. Kürzlich hat in Mülheim eine große Versammlung des Weberei stand es in Bezug auf die Straftstühle ebenfalls an dritter württembergischen, 4 der badischen und 3 der Hessischen Fraktion katholischen Volksvereins stattgefunden, wozu als Reduer die Stelle. Die Industrie verteilt sich über ganz Deutschland; ihre teilnahmen. Den wichtigsten Gegenstand der Beratung bildeten die Abgeordneten de Witt, Fuchs und Dr. Beder angekündigt waren. Sanpisike sind Schlesien, die Nieder Laufis, Königreich Sachfen, gegenwärtig schwebenden Fragen der Eisenbahnreform. An der einDer Redner beklagte bitter die Behandlung, die bei dieser Westfalen, Württemberg und Elsaß Gegenden mit der ärmsten gehenden Erörterung derselben nahmen Mitglieder aller Fraktionen Gelegenheit den katholischen Arbeitern zu teil wurde. Vor der Bevölkerung, für die eine weitere Verschlechterung ihrer Existenz feil und zum Schluß fanden die folgenden Leitfäße die Zustimmung Versammlung feien einige zur Partei gehörige buchstäblichen Hunger bedeuten würde. der Konferenz: Arbeiter an den Leiter der Versammlung heran Diese Industrie ist sowohl in Bezug auf ihre Rohstoffe wie auf Das Eisenbahn- und Transportwesen ist von entscheidendem getreten, damit man auch bei der Beratung der ihre Fertigfabritate auf das Ausland angewiesen. Die gesamte Einfluß auf den Stand von Produktion und Austausch und seine Bollfragen zwei Arbeiter zum Wort fommen lasse; Wehreinfuhr von Flachs, Hauf und Werg betrug im Durchschnitt rationelle Gestaltung bildet eine der wichtigsten Aufgaben der Wirtdieses gewiß nicht unbillige Verlangen fei ihnen der Jahre 1886-90 jährlich 57 000 Tonnen, 1896-99 jährlich schafts- und Finanzpolitik der nächsten Zeit. Das Eisenbahnwesen abgeschlagen worden. Der Vorsitzende habe erklärt: es sei 79 000 Tonnen. Ihre Fertigfabrikate schafft die Weberei zu einem darf nicht zum Mittel einer indirekten Besteuerung gemacht werden, nicht üblich, außer den vorher bestimmten Rednern noch jemand großen Teile ins Ausland( 1897: 83,4 Millionen Mark). Nord- sondern ist ausschließlich im Sinne der Förderung des Verkehrs und sprechen zu laffen. 16 Amerita nimmt über ein Drittel der Gesamtausfuhr in gebleichter des Erwerbslebens zu leiten. Die Kölnische Boltszeitung" bemängelte es fürzlich, daß der und gefärbter Leinwand und Damast, 5/6 von verarbeitetem Bett, Borwärts" nach der großartigen Kundgebung der Versammlung Tisch- und Handtücherzeug. Ebenso gehen bedeutende Mengen nach des christlichen Metallarbeiter- Verbandes gegen die Lebensmittelzölle Großbritannien, Dänemark, Schweden, Schweiz. Ausländische von einer Rebellion der Centrumsarbeiter" redete. Und doch war Steifende machen alljährlich in Deutschland große Einkäufe und nach die Versammlung nichts andres als ein Aufstand katholischer Arbeiter den Schätzungen Berliner Industriefler beträgt die jährliche Ausfuhr gegen die Centrumspolitik. Die Centrumspartei wird an den christ- an Herrenwäiche allein 4-5 Millionen Mark. lichen Gewerkschaften, die sie aus purem Partei- Juteresse ins Leben rief, noch ihr blaues Wunder erleben. Die katholischen Arbeiter wollen fich die Leithammelung durch die ultramontane Demagogie nicht länger bieten lassen. Und da man ihnen in der Partei den Mund verbietet, gehen sie einfach selbständig vor.D Die einheitliche Gestaltung des Eisenbahnwesens innerhalb des deutschen Wirtschaftsgebietes wird durch die Entwicklung des Verkehrs bedingt und muß das zu erstrebende Biel bilden. Diese Einheitlichkeit kann jedoch erst dann von allseitigem Borteil und annehmbar sein, wenn den Landesneßen unbeschadet der notwendigen Zusammenfassung und im Rahmen allgemeiner Normen Gehen die agrarischen Wünsche durch, so steht die bedeutende eine bestimmte Selbständigkeit und den Landtagen die Erhaltung Industrie vor schweren Schädigungen. Neuerdings gehen die agrarischen ihres Kontrollrechts gesichert wird. Nur dadurch wird eine wirksame Bestrebungen auf die Einführung eines Flachszolles. Dadurch Verantwortung geschaffen, das örtliche Interesse gewahrt und dent würde aber die Produktion derart verteuert werden, daß der Export Antrieb zu Fortschritten der erforderliche Spielraum gegeben. Des unmöglich gemacht wäre. Auch der inländische Verbrauch würde in weiteren muß das Tarifwesen, das heute thatsächlich in den Händen folge der Verteuerung zurückgehen, weil weite Bevölkerungsschichten der Regierung liegt, dem parlamentarischen Bestimmungsrecht untervon den groben Leinenwaren dann zum Gebrauch baumwollener stellt werden. Außerdem müßte der Zoll den deutschen übergehen müßten. Erregung von Klaffen, Adels- und Fürstenhaft. In einer Artikelfolge, die Professor Schäffle in der Frank. Ohue diese Voraussetzungen würde eine Vereinheitlichung Beitung" gegen den Zolltarif veröffentlicht, wird daran erinnert, daß wischenhandel mit russischem Flachs unmöglich machen und gleichviel unter welchen Formen- die Herrschaft der preußischen bei dem hohen Interesse Rißlands, an feiner Flachs- Eisenbahn Verwaltung mit ihrer rein fistalischen Wirtschaft, ihrer notwendigerweise der Haß, den die ungeheuerliche Brotzollerhöhung ausfuhr den Abschluß eines Handelsvertrages mit ihm er Feindschaft gegen jede einschneidende Verkehrsreform, ihrer Unter gegen seine Nutznießer heraufbeschwört, auch die regierenden fchiveren. Die Erhöhung des Garnzolles entspricht ebenfalls drückung des Personals und ihren politischen Sonderzwecken, mur Häuser treffen muß. Schäffle führt u. a. aus: nicht den Interessen der Industrie, wie die Handelskammern der beiden wichtigsten Bezirke Bielefeld und Sorau in ihren Protesten bewiefen haben. Nur durch möglichste Tiefhaltung der Produktionsfosten kann sich die Industrie gegenüber ihren mächtigen Witbewerbern Baumwolle und Jute behaupten. " Sehr ungern berühre ich die politische Gehäffigkeit, womit der neue Tarif die regierenden Schichten bedroht. Dennoch halte ich es für Pflicht, auch darauf hinzuweisen. Diese Schichten find am sogenannten festen Großgrundbesis, welchem der Vorteil vom Agrartarif für einige Zeit am Der Abschluß von Handelsverträgen ist für die Juduſtrie eine meisten zufallen werde, mitbeteiligt. Der feste Großg tiberty Notwendigkeit. Den drohenden Verlust des ausländischen Marktes liegt nicht bloß in den Händen des Staates und der Gemeinden, durch Zollfriege und Zollerhöhungen kann der inländische Markt nicht sondern auch im ewigen Fideitommiß der regierenden Die Leinen- und Wäsche- Industrie ist ein wichtiger Zweig des Häuser und des alten Adels. Nun bedeuten die Preis- deutschen Wirtschaftslebens mit Rücksicht sowohl auf die Zahl der erhöhungen, welche dem befestigten Großgrundbesitz höhere Betriebe und der darin beschäftigten Arbeiter, die auf den Wert Bodenrente vermitteln, Brotsteuern, welche nicht bloß der Erzeugnisse. Eine Entwicklung der Juduſtrie kann nur erfolgen erjegen. och weiter ausdehnen und ihre verderblichen Folgen noch verfe Deshalb ist jede Anbahnung von Eisenbahn- Gemeinschaften mit Preußen aus wirtschaftlichen und politischen Gründen mit allen Mitteln entschieden zu bekämpfen. Aber auch die llebertragung der Eisenbahnen auf das Neich- die ohnehin infolge der Weigerung Preußens ausfichtslos iſt- würde zur Zeit und unter den gegebenen umständen mehr Vorteile als Nachteile bieten. Als Vorstufe zu einer späteren Vereinheitlichung und zur Anbahnung einer entschiedenen Tarifreform soll in allen Landtagen nachdrücklichst auf ein möglichst weitgehendes Zusammenwirken der füddeutschen Länder, vor allem auf die Herstellung einer Tarifs gemeinschaft zum Zwecke einer einschneidenden Vereinfachung und Verbilligung der Personen- und Gütertarife hingewirkt werden, durch die zugleich auch ein Einfluß auf die Tarifpolitit der preußziBolkes an einer fortschrittlichen Entwicklung des Verkehrswesens ge= dient würde. Selbstverständlich ist in jedem Lande für sich auch fernerhin auf jede erreichbare Berbesserung der Verhältnisse des Verkehrs wie des Beamten- und Arbeiterpersonals hinzuwirken. Schenkliche Soldatenmishandlungen. Jim Frühjahr d. J. hatte die Bergische Arbeiterstimme" fiber Der Wiener Abgeordnetensaal, in dem keiner den andern ver- interpelliere das Werk, dann wird ihr Wortlaut in deutscher amtlicher stehen tann, ist ein getreuliches Abbild dieses östreichischen Staaten- lebertragung zur Verlesung gebracht. Ist ein Artikel oder ein Buch gemenges, in dem keiner den andern verstehen will. Obwohl nur tonfisciert, nichts leichter, als dem Erzeugnis zur allgemeinen, strafdie deutsche Sprache protofollfähig ist, wird doch auch im Reichsrat freien Verbreitung zu verhelfen: man braucht es nur durch Ein in allen Sprachen der Monarchie geredet. Ein Redner beginnt fügung in eine Interpellation zugleich zu veröffentlichen und zu imslovenisch, nach einer halben Stunde fährt er deutsch fort, und geht munifieren. Wenn es jemand gefiele, das ganze Meyersche Konverdann wieder zu seiner Heimatsprache über. Natürlich find nur ein fations: Legifon zu interpellieren, sämtliche Bände müßten zur Verpaar Leute fähig, dem Nedner zu folgen. Das Haus ist infolgedessen lejung gelangen. gezwungen, sich auf eigne Hand zu vergnügen. Die Stenographen Die Obstruktion ist eine berechtigte und pflichtgemäße Notwehr, aber freuen sich der willkommenen Muße, erscheint doch im amtlichen wenn es gilt, die Minderheit vor Vergewaltigung zu schützen oder ganz scheußliche Soldatenmißhandlungen berichtet, die im Jahre 1898 Bericht nur der Vermert: Abg. Soundso hält eine Rede in slovenischer dem Willen der Mehrheit des Volfes gegenüber einer parlamentari- bezw. 1899 bei der 2. Kompagnie des 17. Jufanterie- Regiments in Sprache. Die Vertreter der kleineren Völkerschaften geben dem ichen Mehrheit, die gegen die Mehrheit der Wähler arbeitet, Geltung Mörchingen vorgekommen. Als Thäter waren der ehemalige Sergeant Reichsrat das erotische Gepräge einer ethnographischen Bildertafel. zu verschaffen. In Oestreich aber ist die Obstruktion der Normal und jezige Schugmann Reiners in Aachen und der jetzt in JusterAm charakteristischten wirkt wohl die große Gestalt eines alten zustand eines Barlamentes, das innerlich unmöglich ist. Nue burg dienende Unteroffizier Stalweit bezeichnet. Die Mißhandlungen ruthenischen Bopen in seiner geistlichen Tracht. Auf dem maffigen das allgemeine Wahlrecht und die Socialdemokratie fann einen trieb bestanden u. a. darin, daß die beiden einem Untergebenen mit brennenden Streichhölzern die Barthaare aus Haupt thront ein eigentümlicher Cylinderhut, dem unten die Krempe träftigen östreichischen Parlamentarismus schaffen. Die gewaltige fehlt, die dafür am oberen Rande, wie der Ring eines Kochtopfes, pofitive Produktivkraft der socialistischen Gedankenvelt bewährt dem Gesicht, rasierten", ferner einen andren Soldaten zwangen, angebracht ist. Der Hut hat einmal in der Geschichte des fich wunderbar auch in Oestreich. Nicht nur, daß innerhalb der einen langen Priem kautabat, den der Sergeant sich aus dem Mund nahm, hinunterzuschlude it. östreichischen Parlamentarismus eine bedeutsame Rolle gespielt. Bei Partei selbst der Socialismus die Nationalitätenfrage gelöst hat, einem Skandal wollte der geistliche Herr kraft seiner Amtspflicht daß für die östreichische Socialdemokratie die nationale Biel- Derfelbe Soldat hatte zuvor beim Turnen eine Stunde auf christlicher Liebesbethätigung Frieden stiften; es bekam ihm aber fältigkeit nur ein Element der individuellen Bereicherung ist die alsbald eingeleitet wurde, dauerte über ein halbes Jahr. Die dem Querbaum zubringen müssen. Die Untersuchung, ſchlecht, Ehrwürden wurde der Cylinder bis übe bis über die Nase ein- auch im Reichsrat bilden die zehn Socialdemokraten den Krystallisationspunkt, von dem aus das Chaos sich ordnet. beiden Soldatenschinder wurden vor das Kriegsgericht in Köln geBunt wie die Sprachen sind auch die Wahlziffern, die den Ab- Ju stellt, wo die Beweisaufnahme ihre volle Schuld ergab. Der Verdem die gegenseitige persönliche einem Parlament, in dem geordneten zur Teilnahme an der Gesetzgebung verholfen haben. Mißachtung die Grundlage des parlamentarischen Verkehrs ist, haben treter der Auflage beantragte neun bezw. acht Monate Gefängnis. Neben den Männern der allgemeinen Kurie. hinter denen Behn- es die socialdemokratischen Führer traft ihres Charakters und ihres Der Gerichtshof billigte jedoch beiden mildernde Umstände tausende von Wählern stehen, giebt es Boltsvertreter, die ihre zwölf Wissens, ihrer Fähigkeit und ihres idealistischen Ernstes, bewaffnet 34, weil er ihr Vergehen mehr als einen schlechten Scherz Wähler zum Diner einladen tonnten und bei dieser Gelegenheit den mit der Unüberwindlichkeit und Schöpferfraft unfres Programms, ansah, und verurteilte Saltveit zu vier Monaten Gefängnis und Wahlatt vollziehen ließen. Wie foll aus solchem Wahlsystem ein erreicht, daß sie allein die Aufmerkjaniteit und Achtung des Hauses Degradation, Neiners zu fünf Wochen Mittelarrest. arbeitsfähiges Parlament entstehen? wie der Minister finden. Es ist ein Bug von symbolischer Be: getrieben. Die Arbeitsfähigkeit des Abgeordnetenhauses, die in der deutung, daß unsre Redner selbst die akustischen Schwierigkeiten zu Yetzten Zeit plötzlich herangebrochen ist, beruht denn auch bloß auf überwinden verstehen, die sonst jede Disciplinierung der Anarchie einer Laune. Jeden Augenblick kann sie wieder versiegen, und als vereitelit. Ausland. Der Boykott Englands. Erwiderung. " hätte, als gegen den Inhalt meines Artikels„ Utopien werden Realität", fachliche Einivendungen zu machen, so würde ich eine eventuelle Erwiderung Paul Müllers erwartet haben, bevor ich ein weites Schreiben schickte. in den ersten Novembertagen die Czechen drohten, die zum ersten- Unfre Parteigenossen haben eben auf ihrem Parteitag, dessen Wenn die Redaktion des Vorwärts" nichts andres gethan male seit Jahren, ermöglichte Budgetberatung durch Obstruktion zu schöner Verlauf geradezu vorbildlich für alle Bruderparteien sein stören, hätte niemand in der Welt es hindern können, wenn die fann, gezeigt, wie ein gesitteter und intelligenter Parlamentarismus Drohung ausgeführt worden wäre. Die Geschäftsordnung des Ab- zu einem Mittel der Verständigung und Klärung, der Arbeit und geordnetenhauses ist nichts als ein Arsenal für Obstruktionswaffen. des schaffenden Fortschritte werben kann- nur die Socialdemokratie Auf die einfachste Weise kann jede Weiterberatung verhindert werden. vermag es auch, das halb komische, halb widerwärtige Barlament Es gehört nichts dazu wie die Fabrikation von Interpellationen, die des Unparlamentarischen seinem höheren Beruf zuzuführen. Dazu zur Verlesung gelangen müssen. Man famn hundert, aber auch tausend aber bedarf es des reinigenden und rettenden Wahlrechts, das für Interpellationen auf einem Haufen herstellen. Will man, daß kostenlos Oestreich das Mittel der Staatserhaltung ist. eine Schrift aus dem Polnischen ins Deutsche übersetzt werde, manl Aber die Bemerkung der Redaktion" auf meinen Artikel ist auf jo vollständig irrigen Voraussetzungen aufgebaut, daß ich auf diese Weise der Diskussion nicht ohne Eingreifen kann weiter gehen laffen. Ihre Bemerkung" fangt an mit einer Stonstatierung, daß ich den Boykott des englischen Seehandels zusammenschmiede mit die Lahmlegung der englischen Schiffahrt. Aber, werte Redaktion, woher holen Sie das? Jah rede in Jin übrigen aber wird man nach den Erfläningen Vliegens, die meinem Artikel nirgends, in teiner geile und mit feinem dem Projekt das Gefährliche seines Charakters zum guten Teil 28 ort von einem Boykott des englischen Handels. Mein ganzer genommen haben, die Diskussion der Boykottmöglichkeiten den an Artikel handelt von nichts anderm als von einem Boykott der eng- der Sache zunächst interessierten Kreisen der Arbeiterschaft selbst lischen Schiffahrt. überlassen dürfen. Die Gewerkschaften der Hafenarbeiter von Bordeaux in Frankreich haben sich für den Boykott der englischen Schiffe Und doch widmen Sie 3/4 Ihrer Bemerkung diesem Boykott des englischen Handels, über den ich kein einziges Wort geschrieben habe. Ich habe mich vergebens bemüht, aus meinem Artikel herauszufinden, was Sie zu dieser Meinung, ich verteidige einen Boykott erklärt. des englischen Handels, oder selbst einen Boykott englischer Waren veranlaßt haben kann. Ich finde nur einmal das Wort„ Englischer Handel" im ganzen Artikel, das ist, wo ich sage: Dänemark. kamat Amerika. Zum Ankauf der Antillen. Nach einer Meldung aus Washington ist der Ankauf der dänischen Antillen durch die Vereinigten Staaten bereits vollzogen. Dänemark erhält vier Millionen Dollars. Der Freihandel mit den Unionsstaaten soll baldigst ins Leben treten. Bom füdamerikanischen Kriegsschauplak. Der„ New York Herald" meldet aus Bogota: Columbien hat die vom hiesigen chilenischen Gesandten angebotene Vermittlung Chiles angenommen. Präsident Castro erwiderte auf das ihm telegraphisch über mittelte Angebot des chilenischen Gesandten, er nehme dasselbe an unter der Bedingung, daß Columbien genügende Vollmachten Das Budget der Stadt Kopenhagen für 1902 weist eine giebt und die Antwort Castros an den merikanischen Kongreß „ Es kann darauf gerechnet werden, daß auch die durch und Unterbilanz von 2 400 000 kr. auf. Die ordentlichen Ausgaben find nicht vergißt, in welcher er sich Genugthuung und Bezahlung für die von englischen Schiffen herbeigebrachten Waren im auf ca. 16 Millionen veranschlagt, wogegen sie im Jahre 1900 auf der durch den Einfall verursachten Schäden ausbedingt. Der täglichen Verkehr durch den Boykott getroffen werden, und im nur 13,4 Millionen festgesezt waren. Diese enorme Steigerung der Präfident von Columbien Marroquin erwiderte auf den Verallgemeinen denke man sich den größten Schaden für die englische Städtischen Ausgaben ist hauptsächlich eine Folge der seit 1900 statt- mittelungsvorschlag des Panamerikanischen Kongresses, Columbien Schiffahrt noch nicht darin, daß beladene Schiffe keine Löscher findenden Eingemeindung der Vorstädte, die am 1. Januar mit der wünsche eine freundschaftliche Erledigung seiner Beschwerden, die sich finden, sondern darin, daß der kontinentale Handel und selbst der Gingemeindung der Sundvorstädte ihren vorläufigen Abschluß finden lediglich gegen die Regierung Castros richteten. Columbien hat englische vorsichtshalber nichtenglische Schiffe benutzen wird, um wird. Die bürgerlichen Vertreter in der Stadtverordneten 16 000 türzlich eingestellte Soldaten als Schutz an der venezolanischen englische vorsichtshalber nichtenglische Schiffe benutzen wird, um Versammlung wollen das Deficit durch eine Zuschlagsteuer von Grenze stehen. vor Verspätungen und anderm Schaden gesichert zu fein." Ich gebe zu, daß der erste Sazz dieser Stelle zu einem Mig- 2 oder 1 Proz., wogegen die Socialdemokraten für einen progressiven verständnis Anlaß geben konnte. Ich meinte jedoch nur, daß, wie 8uschlag auf die höheren Einkommen eintreten. H Noch etwas iſt in Ihrer Bemerkung, das mich wundert. Mein Artikel handelt nur über den Artikel von Baul Müller. Ich habe nichts andres besprochen, als was Müller vorgetragen hat. Wenn mein Artikel also nach Ihrer Ansicht voraussetzt, daß auch über den mein Artikel also nach Ihrer Ansicht voraussetzt, daß auch über den englischen Handel ein Boykott verhängt werden sollte, dann müßte auch der Artikel Paul Müllers über diesen Handelsboykott gehandelt haben. Und dann wäre es wohl angebracht gewesen, den Irrtum Das ist aber nicht geschehen und das konnte auch nicht geschehen. Denn sowohl Müller als ich haben nur über den Boykott der englischen Schiffahrt geschrieben. Nun, werte Genossen, bei Nachlesung meines Artikels sehen Sie wohl selbst ein, wie vollständig ihre Bemerkung fehl schlägt. Sie schleppen einen statistischen Band über den Warenhandel herbei, der mit der Frage ganz und gar nichts zu thun hat. Müllers bei seinem Artikel zu bemerken. Schweden. Der Boeren- Krieg. Die Verlufte bei dem Gefecht bei Bethel aus wären. es z. B. in Holland ganz gewiß geschehen wird, die Rhein- oder andren Binnenschiffer sich weigern werden, die auf englischen Schiffen herbeigebrachten Waren weiter zu befördern. Im täglichen" letzten Wochen in den drei Universitätsstädten Schwedens mit großer stellen sich nachträglich noch als bedeutender heraus, als seiner Beft Der Kampf um die Freiheit der Wissenschaft wurde in den Verkehr hätte eigentlich im„ inneren" Berkehr heißen sollen. Das weitere aber in diesem Alinea ist doch tagesdeutlich, und nationalökonomische Profeffur an der südschwedischen Universität amtes meldet jetzt, daß die Gesamtverluste in dem Gefecht bei Bethel Energie und mit dem gewünschten Erfolge durchgeführt. Für die von Kitchener zugegeben wurde. Eine amtliche Meldung des Kriegsdoch haben Sie es vollständig mißverstanden. Während Genosse Vliegen auf der einen Seite so weit geht, Lund hatte sich als einziger Bewerber der Docent Knut Wicksell ge- auf englischer Seite sich auf 86 Tote und 214 Verwundete beden Boykott der englischen Waren mehr noch als von dem Nicht- anerkannt ist und dem in dieser Hinsicht sowohl vom akademischen 78 Tote und 100 Verwundete angegeben. meldet, ein Gelehrter, dessen wissenschaftliche Tüchtigkeit allgemein laufen. Die Verluste der Boeren werden von Kitchener auf entlöschen der englischen Schiffe von dem Boykott englischer Waren Konsistorium als auch von der Fakultät das beste Zeugnis aus durch die Konsumenten zu erwarten" usw. Ob diese Verlustliste der Wahrheit entspricht, ist ja noch immer Aber noch einmal, Genosse Redacteur, wo holen Sie es her? gestellt wurde. Trotzdem nach dem klaren Wortlaut der Universitäts- fraglich, immerhin beweist die jetzige Bezifferung des Verlustes Ich sage, daß der größte Schaden der englischen Schiffahrt dadurch statuten die wissenschaftliche Befähigung einzig und allein für die circa 300 Tote und Verwundete, wie schwer die englische Niederzugefügt werden soll, daß der Handel, selbst der englische, sich, um Beförderung maßgebend sein soll, lehnte das Konsistorium und der lage war, bei der bekanntlich auch zwei Geschütze in die Hände der fich vor Schaden zu hüten, nicht- englischer Schiffe bedienen soll. Mit Prokanzler der Universität, der Bischof Billing, die Wahl Wicksells Boeren fielen. Die Verluste der Boeren beruhen natürlich nur auf feinem Wort rede ich von einem Boykott der Waren durch den Kon- ab. Der Grund für die ablehnende Haltung dieser maßgebenden einer ganz vagen Schätzung, aber selbst wenn fie annähernd fumenten, und die Frage, woran man einen englischen Hering, den Behörden ist darin zu suchen, daß Wicksell socialistischen An richtig angegeben wären, bewiesen fie, daß die Engländer weitaus man leider nicht an seinem Accent erkennt, von einem andern unter- chauungen huldigt und außerdem für den Neu- Malthufianismus den größten Verlust hatten und die Besiegten waren. Wie erinnerlich, scheiden soll, brauche ich also nicht zu beantworten. eingetreten sein soll. Diese offenbare Kränkung der wissenschaft suchte es Kitchener feinerzeit so darzustellen, als ob der Ueberfall foot, wie in lipiala in bathelm, umb, nicht nur bei rabitat de Boeren mißlungen fet und die Engländer ſchließlich als bie Gefecht hervorgegangen sowohl wie in Upsala und Stockholm, und nicht nur bei den radikal Sieger und liberal gesinnten, sondern selbst bei konservativen Studenten Schilderung der kitchenerschen Depeschen hat übrigens auch in Engund Universitätslehrern hervorgerufen, der in energischen Protesten zum land bereits den gebührenden Spott hervorgerufen, einzelne Blätter Ausdrud tam. In der großen Protestversammlung der Akademiker glauben geradezu auf eine auffallende Geistesschwäche des Oberst in Upsala, die von 600 Personen besucht war, wurde besonders auch kommandierenden schließen zu sollen. auf den Fall Arons Bezug genommen und hervorgehoben, daß man in Hinsicht auf die Freiheit der Wissenschaft in Schweden nicht auf Einer neuen englischen Schlappe, resolution der Studenten von Upsala war von 776 Personen unter- Berlustliste Erwähnung. die Stufe der Berliner Universität hinabsinken wolle. Eine Protest- die bisher nicht bekannt geworden war, thut die letzte amtliche Es handelt sich um ein Gefecht bei fchrieben. 25 Professoren und 37 Docenten und andre Universitätslehrer, Bietersclof in der Nähe von Harrysmith, wobei drei enggetötet wurden. Drei Mann feien darunter sämtliche Professoren und Docenten der juristischen Fakultätische Offiziere erlegen, während e If Maun in von Upsala sandten dem Kanzler der Universität, der sich trotz ab- ferner ihren Wunden In Wirklichkeit weichender Ansichten für die Wahl Wicksells ausgesprochen hatte, eine die Gefangenschaft der Boeren geraten seien. Sympathic- Adresse. In einer allgemeinen Versammlung des dürften auch bei dieser Schlappe die englischen Verluste erheblich be Studentencorps von Lund wurden 293 Stimmen für und 156 gegen trächtlicher gewesen sein, als diese Zahlen zugeben. Neben den drei weiterhin so vollständig abschweift. Ich schreibe ihnen dies jofort, um zu verhindern, daß die Diskussion eine Protestäußerung abgegeben. Hier scheint das Strebertum unter gefallenen Offizieren dürften wohl auch eine Anzahl von Offizieren Jetzt noch ein Wort über dasjenige in ihrer Bemerkung, was die der Studentenschaft ziemlich ſtart zu sein. Welcher Geist aber bei verwundet worden sein. Ferner läßt die Meldung, daß drei Sache, um die es sich handelt, betrifft. Leider ist es nicht viel, denn der Mehrheit der akademisch Gebildeten Schwedens herrscht, das zeigt Mann nachträglich ihren Wunden erlegen seien, darauf schließen, daß faft Ihre ganze Bemerkung ist mit der falschen Voraussetzung des folgende Stelle aus der Protestresolution der Mediziner Stockholms: eine Anzahl andrer Mannschaften in dem Gefecht direkt geblieben Warenboykotts verknüpft. " Jede Einmischung in akademische Beförderungsfragen aus Rücksicht sind, von den Verwundeten, die ihren Verlegungen nicht erlegen Jusgesamt umfaßt die betreffende Sie reden von Englands Schiffahrtsmonopol. England hat auf das für die Gesellschaft Nüpliche oder Schädliche in den wissen- find, gar nicht zu reden. 55 Proz. der Welthandelsflotte inne. 55 Broz, ist halt noch nicht schaftlich begründeten Ansichten eines Forschers trägt eine ernstliche Verlustliste 12 Tote, 23 Verwundete, 150 au Krankheit Berdas Ganze und von einem Monopol ist also noch keine Rede. Aber erscheint uns als eine umumgänglich notwendige Bedingung einer Gefährdung der Forschungsfreiheit in sich. Die Forschungsfreiheit ftorbene und 12 Gefangene. Diese Mitteilungen bezogen sich auf Gefechte, die bereits um von diesen 55 Broz. geht noch sehr viel ab. Sie sprechen von der ganzen Flotte, aber der Boykott wird sich nur mit dem Teil davon fruchtbaren Forschung an den Universitäten, und vor allem ist es ochen zurückliegen; über die Ereignisse der letzten Woche hat beschäftigen, welcher die Häfen des Kontinents und womöglich Nord- der Weg des freien Dentens und nicht der des privi- Mitchener sich wieder einmal ausgeschwiegen. Erfolge konnte und Daß die Lage amerikas betrifft. Ich gab in meinem Artikel die Ziffern. Von der Legierten Autoritätsglaubens, der zur Heranbildung Mißerfolge mochte er wahrscheinlich nicht melden. englischen Flotte ist ein sehr großer Teil beschäftigt mit der Fahrt felbständiger Männer führt." In Lund wurde eine Protestresolution für die Engländer eine sehr trübe ist, scheint die Meldung au zwischen England und seinen Kolonien, und England hat eine auch äußerung der Studenten Schwedens für die Freiheit der Forschung Dienst einberufen ist. Gerüchtweise verlautet noch, es habe ein der Studenten von 320 Personen unterschrieben.„ Die Meinungs- beweisen, daß die Stadtgarde in Kapstadt wieder zum verhältnismäßig viel größere Flotte für die Küstenfahrt. Von der Schiffahrt in den Häfen des Kontinents entfallen auf und gegen alle Arten gesellschaftbewahrender Censur", schreibt heftiges Gefecht bei Vryheid stattgefunden. England nur gegen 40 Broz., und Fachleute, auch die Hamburger, liches Ereignis für alle, die eine von Katastrophen und gewaltsamen Hi. Branting im„ Socialdemokraten" ist ein erfreu Abkommen der Boeren mit den Zulus. haben es mir versichert, daß fast immer im Winter, aber ganz ficher Rückschlägen freie Entwicklung wünschen. In Upsala, Lund und Abkommen mit den Eingeborenen des Zululandes abgeschloffen, Nach einer Meldung aus Pietermaritzburg haben die Boeren ein in diesem Winter, 40 Proz. des Schiffsraums unbenutzt und also Stockholm hat eine überwiegende Mehrheit der Akademiker das Be- wonach diese ihnen erlauben, einen Teil ihres Gebietes zu bebauen. zur Ersehung englischer Schiffe vorhanden seien. Es thut mir leid, daß ich Ihnen eine so lange Zuschrift senden dürfnis gefühlt, auf Grund eines konkreten Falles sich dafür ausAngebliche Friedensbedingungen der Boeren. muß, wovon nur diese legten Zeilen zur Sache gehören, es ist aber, zusprechen, daß die Freiheit der Wissenschaft ein dies werden Sie mir gestehen, nicht meine Schuld. Palladium sein soll, dem teine jesuitischen Hände unter irgend-" Daily Mail" berichtet, Präsident Krüger sei bereit, Amsterdam, den 9. November 1901. W. H. Vliegen. welchen Einwendungen zu nahe kommen sollen." Branting warnt folgende Friedensbedingungen zu erwägen: Völlige und uns aber davor. hieran irgendwelche Hoffnung in politischer Hinsicht zu bedingte Amnestie für die Kaprebellen; sofortige Zurückschaffung ihre Heimat, ebenso der Das Mißverständnis, das" Genosse Vliegen beklagt, wäre fuüpfen. Dieselben Leute, meint er, die hier für die Freiheit der sämtlicher Kriegsgefangenen int Forschung eintreten, würde man, wenn es sich um andre, nicht den Konzentrationslagern versammelten Boeren; Zurückzweifellos vermieden worden, wenn die Initiatoren der Boykott minder berechtigte Freiheitsbestrebungen handelte, als die entziehung der englischen Truppen aus den beiden Republiken; Idee rechtzeitig Aufschluß darüber gegeben hätten, wie sie sich die schiedensten Gegner wiederfinden, möge mum ihr Widerstand in Wiederaufbau der zerstörten Farmen und Auszahlung einer feftAusführung des Projektes denken. Da etwas Authentisches darüber Klassenvorurteilen wurzeln oder ihr Blick durch angelernte Theorien zustellenden Entschädigung für den Materialverlust, eine Konvention, nicht mitgeteilt wurde, sondern immer nur in unbestimmten getrübt sein. garantiert durch Rußland und Frankreich, welche den Republiken Wendungen von einem Boykott Englands die Rede war, ist das Miß- Die Proteste der Akademiker haben ihre Wirkung nicht verfehlt, völlige Autonomie verleiht; Abtretung des Geverständnis nur zu erklärlich. Wicksell wurde trotz des Protestes zum außerordentlichen Professor der bietes Suedwatersrand an England. Diese Abtretung Daß in dem Artikel des Genossen Vliegen fast ausschließlich Nationalökonomie und Finanzwissenschaften ernannt. Branting und würde als die einzige Entschädigung seitens der Boeren- Republiken viele liberale Reichstags- Abgeordnete, sowie viele im öffentlichen gelten. Die Unterhandlungen müßte Krüger in seiner Eigenschaft von dem Boykott der englischen Schiffahrt. gesprochen wurde, ist Leben stehende Personen haben Wicksell zu diesem Sieg über die als Oberhaupt der Boerenregierungen führen. richtig. Dieser Umstand ist uns auch sehr wohl aufgefallen, wie denn Reaktion ihre Glückwünsche übersandt. in unserer Anmerkung auch gesagt wurde, daß Genosse Vliegen die Ein Telegramm Lord Kitcheners aus Pretoria vom MonFrage des Boykotts des Seehandels nur in sehr unbestimmten AnFrankreich. tag meldet: Seit dem Bericht der verschiedenen Abteilungen vom deutungen" streife. Daß diese Andeutungen obendrein etwas ganz 4. d. M. find 68 Boeren getötet, 105 verwundet und 104 gefangen andres bedeuten sollten, hat uns Genosse Vliegen ja nunmehr Im Ministerrat gab am Dienstag der Minister des Aus- genommen, 45 ergaben sich. Im westlichen Teile von Transvaal erklärt, daß sie jedoch in dem von uns ihnen beigelegten Sinne wärtigen Delcassé nähere Erläuterungen über den Ausgang des operiert Lord Methuen gegen Delarey und Kemp. Im Nordaufgefaßt werden konnten, hat er ebenfalls zugeftanden. französisch- türkischen Konflikts. Delcassé bestätigte, daß der Sultan osten des Oranje Freistaates haben die Boeren unter Wenn Genoffe Vliegen ferner erklärt, daß auch in dem Artikel die Forderungen Frankreichs hinsichtlich der gesetzlichen Anerkennung De Wet sich wieder gesammelt, britische Abteilungen sind gegen vorgegangen und haben haben sie nach sie nach dem Süden des Genossen Paul Müller absolut nichts enthalten gewesen sei, das der französischen Anstalten in der Türkei angenommen habe und dieselben Freistaates hin hin zerstreut. Der Oranje Freistaat ist unfrer irrtümlichen Auffassung habe Vorschub leisten können, so ist daß die diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen feien.des Am Montag wurde auf der französischen Botschaft in fo gut wie vom Feinde gesäubert.(?) Aus der Kapkolonie das nicht ganz zutreffend. In Müllers Artikel findet sich 1. Spalte Konstantinopel zum erstenmal seit dem 26. August wieder die meldet French, daß Fouché und Myburg sich noch im Nordosten verZeile 15 die Wendung, daß der Boykott gegen den englischen Flagge gehißt. Die Frage der Entschädigung des franzöfifchen bergen, kleine Trupps von Nachzüglern werden nach Westen verfolgt. Außenhandel" in Scene gesetzt werden solle, ferner auf der Staatsangehörigen Vavreal, des Konzessionärs der Sümpfe von Theron und Mariz find südlich von unsren Abteilungen in westlicher felben Spalte die Bemerkung, daß eine Brachlegung der Ada- Bazar, ist in den Frankreich gemachten Bugeständnissen nicht Richtung auf Clanivilliam abgeridt. Marig griff am 7. d. M. Piquetenglischen Schiffahrt noch keineswegs gleichbedeutend sei mit der enthalten, da ein Uebereinkommen in dieser Frage zwischen der Pforte berg an, wurde aber mit Leichtigkeit zurüdgeschlagen. Die Scharen Brachlegung des englischen Handels, dann auf der zweiten Spalte und Vavreal vor Abbruch der Beziehungen zwischen der Türkei und des Feindes, welche vom Centrum des Bezirks vertrieben sind, der Hinweis darauf, daß bei einem Boykott der englischen Schiffe Frankreich getroffen worden war. Die Quaigesellschaft wurde end- sammeln sich bei Calvinia. gültig in den Befit ihrer Rechte gesetzt. Was das zwischen der Der Bericht, sonst sehr belanglos, bringt wenigstens die interin Holland die entlöschten Waren per Bahn dorthin gelangen könnten Pforte und der Gesellschaft direkt getroffene Abkommen betreffend effante Meldung, daß der zum so und so vielten Male totgesagte und dergl. mehr. Möglich, daß auch Genosse Müller die aus diesen den Rücklauf der Quais durch die türkische Regierung innerhalb De Wet im Oranje- Freistaat gegen die Engländer operiert. Bemerkungen von uns gezogenen Schlußfolgerungen gar nicht ge- eines Zeitraumes von einem Jahr anlangt, so bildete dieses Ueberzogen wissen wollte, sicher aber auch, daß sie in unsrem Sinne sehr einkommen in keiner Weise einen Gegenstand des Konflikts. Die wohl aufgefaßt werden konnten. Daß Genosse Müller als Vor- Schuldforderung Lorandos im Betrage von 344 445 türkischen Pfund Lehte Mashvishhken und Depeschen. figender des Seemanns- Verbandes die ihm speciell naheliegende wird in Monatsraten von 21 000 türkischen Pfund vom April nächsten Frage des Boykotts der englischen Schiffahrt behandelte, konnte uns Jahres angefangen, die Schuldforderung Tubinis im Betrage von Zehn Socialisten in die städtische Verwaltung in Neapel 160 000 türkischen Pfund gleichfalls in Monatsraten von 10 000 gewählt. nicht weiter auffallen. Rom, 12. November.( W. T. B.) Nach den ziemlich vollständig türkischen Pfund durch Anweisung auf Zölle bezahlt werden. * * * " Zur Beilegung des Konflikts mit der Türkei. in Doch das ist nebensächlich, wichtig ist, daß man in Holland nicht in den Blättern vorliegenden Ergebnissen der Wahlen für an einen Boykott des englischen Warenhandels mit dem Kontinent Sipido. Der socialistische Abgeordnete Sembat wird in der die städtische Verwaltung in Neapel sind dort von der denke, sondern nur an einen Boykoit der englischen Schiffahrt. Wir Kammer den Antrag stellen, auf Grund einer diplomatischen von den Senatoren und Deputierten aufgestellten Liste alle 64 Kandidaten geben zu, daß die ernstesten Bedenken damit allerdings fallen, Einigung zwischen Frankreich und Belgien den jugendlichen belgischen und von den zwölf socialistischen Kandidaten zehn freilich, wie uns scheinen will, auch die Hoffnungen, die man möglicher Anarchisten Sipido, der bekanntlich seiner Zeit in Baris verhaftet und von den zwölf focialistischen Kandidaten zehn weise an die Boykottidee knüpfen konnte. Selbst im günstigsten Falle und nach Belgien zurüdbefördert worden war, aus der Besserungs- gewählt worden. Die Liste der früheren, durch die Untersuchung würde ja nicht Englands Handel ein merklicher Schaden zugefügt, anstalt in Belgien zu entlassen und ihm die Rüdtehr nach Frankreich bloßgestellten Verwaltung ist vollständig unterlegen. sondern nur einer Minderheit seiner Needer. Ein Schaden, der, freizustellen. selbst wenn sich der Ausfall des Transportgewinns auf Hunderte von Millionen beziffern sollte, von England, dem der Krieg bereits vierthalb Milliarden gekostet hat, auch wohl noch getragen werden könnte. Der Boykott der englischen Schiffe würde ja auch nur ein ,, vorübergehendes Uebel" sein, da sich im Frühjahr, bei der Zunahme des allgemeinen Schiffsverkehrs, der Boykott aus Mangel au Schiffsraum schwerlich noch in dem erforderlichen Umfange würde durch führen lassen. Asien. Rückkehr des Hofes nach Peking. Das chinesische Auswärtige Amt giebt bekannt, der kaiserliche Hof werde etwa in einem Monat in Beking eintreffen. Prinz Tsching und die auswärtigen Gesandten haben sich dahin geeinigt, daß fremde Kaufleute in Peking vom 11. November ab Ottroi- Abgaben zu entrichten haben. Dies ist das Datum, welches für die Ablösung der einheimischen von kaiserlichen Zöllen zieds Zahlung der Kriegsentschädigung festgesetzt ist. Berlin, 12. November.( W. T. V.) Der Reichstags- Abgeordnete Dr. Lehr ist heute nachmittag hier gestorben. München, 12. November.( B. H.) Die Abgeordneten fammer nahm heute einen vom Centrum eingebrachten Antrag an, in dem die Staatsregierung ersucht wird, die Bensionierung von Offizieren fünftig nur aus dienste Lichen Gründen eintreten zu lassen und vor allem den Grundsatz aufzugeben, daß ein Offizier wegen Nichtvorrüdens zu penfionieren fei. Verantwortlicher Rebacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Nr. 266. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mittwoch, 13. November 1901, Oktober. Unterm neuesten Kurs. only po 1. Dortmund. Genosse Bredenbed wegen Beleidigung von Bolizeibeamt. 3 Monate Gefängnis. Deffau. 30 M. Geldstrafe Genosse Günther wegen BeLeidigung eines Redacteurs. 2. Gräfenroda. Ein Arbeiter 3 Wochen Gefängnis wegen thätlicher Beleidigung eines Streitbrechers. Rinteln. Ebenfalls wegen Beleidigung eines Streitbrechers ein Glasarbeiter 2 Wochen Gefängnis. 3. Gotha. In der Berufungsinstanz der Genoffe Brells aus Gräfenroda 2 Monate Gefängnis wegen Körperverlegung es seines Streifbrechers. malaik Stegmüller, der vor einigen Jahren aus der Partei aus- geschehe. Daß Morgan die Fahrt Amerika- Europa beherrschen will, geschlossene rehemalige Landtagsabgeordnete, foll, wie bürgerliche steht außer Frage; daß er, nachdem er die aufstrebendste Linie Eng Blätter melden, wieder der Partei beitreten wollen. Er soll erklärt lands sich gesichert, nun an die bedeutendste des europäischen Festhaben, daß er nunmehr vollständig auf dem Boden des social- landes herangeht, ist naheliegend. Mr. Ellemer und deren Leylanddemokratischen Parteiprogramms Linie konnte er mit einem glänzenden Gebot im Bausch und Bogen laufen; dieser Weg ist bei der Hamburg- Amerika Linie ausgeschlossen. Um ihrer Stellung willen zu Kaiser und Reich können die Herren Ballin und Genoffen einen Antrag auf Verkauf des Unternehmens nach Amerika ihren Aktionären nicht vorlegen. An sich wäre daran nichts weiter Bemerkenswertes. Es ist wohl denkbar, daß der Mann in den vergangenen Jahren seine politischen Anschauungen so weit geflärt haben könnte, um mun ein brauchbares Mitglied der socialdemokratischen Partei zu werden. Judessen erstrebt" er eben erst seine Wiederaufnahme und das ist immerhin überraschend, da Stegmüller, wie uns berichtet wird, bisher im christlichsocial- antisemitischen Lager war und in feiner Weise für die Socialdemokratie eingetreten ist. Der belgische Parteigenoffe Defuiffean, Mitglied der Halle. Die Maurer Deege, Koch und Scheibe je Deputiertentammer, ist nach einer Herold"-Meldung am Montag og 30 M. Geldstrafe ivegen Verübung groben Unfugs. Außerdem abend gestorben. luegen Vergehens gegen§ 153 der Gewerbe- Ordnung bezw. Beleidigung Dee ge 2 Monate und Koch 1 Woche Gefängnis. Markneukirchen. Wegen Beleidigung der Polizeibehörde ein Genosse 4 Wochen Gefängnis. Halle. In der Berufungsinstanz der Maurer Oswald Ot- in eine Woche Gefängnis wegen Vergehens gegen§ 153 der Gewerbe- Ordnung. 7. Leipzig. In der Revisionsinstanz Genosse Schirmer: Erfurt 150 M. Geldstrafe wegen Beleidigung der Militärbehörden. Lübeck. 100 M. Geldstrafe Genosse Kasch wegen Beleidigung eines Warenhausbesizers. ikke i sl. Krefeld. Je 30 M. zwei und 3 M. ein Arbeiter wegen Teil" " nahme an einem Auflauf. Aber ein andrer Weg ist offen. Für die Stahl- und Eisenbahn syndikate in Amerika spielen 10 Millionen Dollar keine zu große Rolle, eine desto and Art. 243.-.-. größere in Hamburg- Amerika- Attien. Nach kann jeder Aufsichtsrat jeder Zeit abgesetzt Wie viele deutsche Aktionäre würden wohl aus ihrem Stumpffin werden mit 3/4 der in der Hauptversammlung anwesenden Stimmen. sich aufraffen, wenn ihnen nur" eine andre Zusammensetzung des Aufsichtsrats droht? Und würden sie überhaupt Widerstand leisten Die Polemik zwischen französischen Socialisten, wollen, wenn ihnen bündig erklärt wird, amerikanischer Wettbewerb würde sie sonst in die Euge treiben?" Es ist eine bekannte traurige Thatsache, daß die verschiedenen Wir glauben auch, daß unsre Kapitalisten so gut international 5. Naumburg. In der Berufungsinstanz der Arbeiter Uthul Fraktionen des französischen Socialismus sich nach jedem„ Einigungs- find, daß sie sich auf die Seite schlagen, wo ihnen der Profit ge15 M. Geldstrafe wegen Beleidigung eines Gemeindevorstehers. fämpfen sich die Führer mit einer Heftigkeit, die eine Verständigung Uthutongreß" nur immer weiter von einander entfernten. Zur Zeit be fichert ist. Rigdorf. 200 m. Geldstrafe Genosse Schmidt wegen immer mehr zu einer Unmöglichkeit macht. Dieses gegenseitige Zer Sannoversche Straßenbahn. Was alles aufgeboten wird, M. Beleidigung eines Werkführers. fleischen hat den belgischen Genoffen Vandervelde veranlaßt, fich in wenn die Intereffen der hohen Bank in Frage kommen, das beweist Briefe, der in der letzten Nummer des Mouvement Socialiste" zum der Generalversammlung, in der ein Teil der Aktionäre den Plan cinem Briefe an die französischen Socialisten zu wenden. Diesem der Verlauf der Affairen bei der Hannoverschen Straßenbahn. Fir Abdruck gelangte, entnehmen wir folgende Stellen: einer leberrumpelung der Aktionäre zustande brachte, wurde ein République" und den Petit Son"( die beiden Hauptblätter der Provinz Hannover ein Mitglied der„ Oppofition", Herr Rentner Mit blutendem Herzen öffne ich jeden Morgen die" Petite Revisionsausschuß gewählt, dem neben sechs Herren aus der franzöfifchen Socialisten). Ich weiß nicht, ob Ihr, die Ihr an Ort Dahl aus Düsseldorf angehörten. Dieser Ausschuß hat sich beeilt, und Stelle seid, Euch über die bedanernswerten Folgen klar seid, einen Bericht zu erstatten, einen Bericht, der sich taum welche diese wilden Polemiken hervorrufen müssen, die durchaus in einigen Worten mit der Revision beschäftigt, nichts nügen, die nichts respektieren, welche die Freunde von gestern die dem Ausschuß obliegt, dafür aber desto eingehender plädiert für mit mehr Härte behandelu als die Gegner... Hoffen die französischen die Zuzahlung und die Rückzahlung der zwei Millionen an die Genossen die Macht des Socialismus zu erhöhen, indem sie Dresdener Vant. Daß Herr Rentner Dahl dieser Art von Revision Männern, welche unfrer Sache so große Dienste geleistet haben, die feinen Geschmack abgewinnen konnte, ist kein Wunder; die 6 übrigen nie vergessen werden können, die Eigenschaft eines Socialisten Herren Revisoren suchen ihren oppositionellen Kollegen damit zu diskredi absprechen? tieren, daß sie am Schluß ihres vom 8. November datierten Berichts erIhr wißt z. B. und Jaurès weiß es ebenfalls, daß ich in Bezug flären, Herr Dahl habe sich nur wenig an den Arbeiten der KomSolingen. Maurer Jurich wegen Vergebens gegen§ 153 auf die wichtigen Fragen der Taktik mit ihm nicht einverstanden bin, mission betheiligt und sei am 7. November aus der letzteren über6g der Gewerbe- Ordnung 1 Woche Gefängnis. daß ich vielmehr auf Seite von Guesde und Vaillant stehe. Aber Haupt ausgetreten. Die Aktionäre aber müßten rechte Esel sein, Beuthen( Oberscht.). 150 M. Geldstrafe Genoſſe Winter wenn ich sehe, in welcher Weise dieſer Mant angegriffen wird, wie wenn diese Notiz des Berichts nicht ganz anders auf sie wirkte, als wir unfre ärgsten Feinde nicht angreifen, so macht sich in mir eine die Urheber meineu. 17. Gera. In der Verufungsinstanz Genosse Seifarth eine starke Reaktion fühlbar, und wenn überhaupt möglich, wachsen meine Die Kommission macht eine Rentabilitätsrechnung, einen Haus17. Gera. In der Verufungsinstanz Genosse Seifarth eine Sympathien für den bewundernswerten Mann, der sich irren fann, haltsplan für das laufende und für das nächste Jahr auf. Sie Woche Gefängnis wegen Pastorenbeleidigung. und wer von uns tönnte sich nicht irren? 19. Stuttgart. Genosse Hertlein 20. Geldstrafe wegen Güte, feine Offenheit und seine unzweifelhafte Loyalität jeden Haß für das nächste 748 000, schlägt aber selbst vor, daß von diesent aber der durch seine rechnet in diesem Jahr über 800 000 M. Reingewinn heraus, Beleidigung eines Schultheißen. Augsburg. 4 Tage Haft Genosse No II wagen wegen Be- entwaffen müßte. Summen nichts als Dividende verteilt, sondern alles in Reserve geleidigung eines Herrn Knopf. Andre Länder, andre Temperamente und andre Moral: stellt wird für den Fall, daß ein größerer Teil der Aktionäre die ZuKrefeld. 2 Wochen Gefängnis ein Weber wegen Beleidigung Sautsky und Bernstein polemifteren bis in das Unabsehbare zahlung nicht leisten sollte. Es fällt sehr auf, daß die Revisionshinein, aber sie bleiben in derselben Partei. Alle Motive fommission in ihren Rechnungen noch zu günstigeren Resultaten 21. Magdeburg. In der Berufungsinstanz Genosse Vater der Trennung, die in Frankreich vorhanden sind, finden sich tommt, als die schon viel zu günstigen Berechnungen der Verwaltung auch unter andren Formen in Belgien. Wein Freund 20 M. Geldstrafe wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz. aus der legten Generalversammlung. 22. Halle. Die Maurer Harre und Freher zu i bezw. Eduard Anseele z. B. ist ebenso„ Ministerialist", als ich es nicht 1 bir 2 Wochen Gefängnis wegen Beleidigung eines Maurerpoliers. Bernstein und Stautsfy und Jaurès und Jules Guesde. In der theoretisch sind wir ebenso weit von einander entfernt als Nürnberg. 5 bezw. 10 M. Geldstrafe Genossin Rudolph Praxis find wir einig und unterstellen uns von vornherein den und Genosse Bohl wegen Verstoßes gegen das VereinsBeschlüssen des organisierten Proletariats, das in legter Linie zu gejezz. entscheiden hat." Dresden. Wegen Beleidigung und lebertretung der Verfehrsordnung der Sattler Nagel 2 Wochen Gefängnis und zösischen Parteigenoffen, sich zu verständigen. Vandervelde schließt mit dem dringenden Wunsch an die franwegen 8. Freiwaldau. Drei Genossen wegen Verstoßes gegen das Vereinsgefez je 15 M. Geldstrafe. Halle. Bier Monate und eine Woche Gefängnis der Maurer Saalmann wegen Körperverlegung. 15. Elberfeld. Wegen Beleidigung eines Doktors Genosse ( gulf Gräser 250 M. Geldstrafe. 169 29 eines Streifbrechers. 1 Woche Haft. J 23. Breslau. 1 Monat Gefängnis Genosse lüß wegen Beleidigung eines Vereinsvorstandes. M and Polizeiliches, Gerichtliches ufiv. -Georg Haafe von der polnisch socialistischen Bartei wird Heilbronn. Wegen Beleidigung der Schuhleute Genosse fich, wie die Breslauer Volkswacht" berichtet, am 30. November vor Hertlein Stuttgart 30 M. Geldstrafe. dem Schwurgericht Beuthen wegen Meineids zu verantworten haben. 24. Ghemnitz. 75 bezw. 25 M. Geldstrafe die Genossen Krause Die Auflage stigt sich auf eine Aussage Haases bei einer Vernehmung Rachstedt. Genosse Bokorny 40 M. Geldstrafe wegen Ber- wegen Verbreitung des polnischen Maiaufrufs. stoßes gegen das Vereinsgesetz. Raguhn. Wegen des gleichen Delifts ein Genosse 15 M. Geldstrafe. " und Kurze wegen Beleidigung eines Fabrikanten.. Delifte 25. Bremen. In der Revisionsinstanz Genoffe Iawitter 100 M. Geldstrafe wegen Beleidigung einer Inhaberin eines Nähgeschäfts. 3 " Döhlen. 1 Monat Gefängnis ein Glasmacher wegen Vergehens gegen§ 153 der Gewerbe- Ordnung. 26. Hamburg. Die Genossen Krause und abersih je 300 M. Geldstrafe wegen Beleidigung von Polizeibeamten. Krefeld. Wegen Vergehens gegen§ 130 des Strafgesetzbuchs Genosse Paulsen 2 Monate Gefängnis. 28. Hannover. Je 20 M. Geldstrafe die Genossen Lohrberg, Graeger und Fenste wegen Berübung groben Unfugs. Flensburg. Die Genoffen Adler und Ewald je 100 und die Genossen Petersen und To ft je 30 M. Geldstrafe wegen Beleidigung eines Kaufmanns. 81. Krefeld. Wegen Beleidigung von Streitbrechern 2 Weber je 2 Wochen und 4 andre je 1 Woche Gefängnis. Insgesamt wurde erkannt auf 1 Jahr, 9 Monate, 4 Wochen und 4 Tage Gefängnis und 2353 M. Geldstrafe. Berlin, den 9. November 1901. Der Parteivorstand. Partei- Machrichten. Aus Industrie und Handel. 390 111111 Als weiteres Lockmittel für die Aktionäre stellt die Kommission Geld erspart werden soll. die Einführung des Oberleitungsbetriebes in Aussicht, bei der viel Taube auf einem sehr hohen Dache; denn bekanntlich will der Einstweilen ist das aber eine Magistrat die Oberleitung in der der Stadt nicht genehmigen. Die Kommission operiert in einer für sie charakte ristischen Weise mit diesem Verhalten des Magistrats, indem jie auf die Gerüchte eingeht, nach welchen der Magistrat mit seiner Weigerung die Straßenbahn in Konkurs treiben, dann billig erstehen und danach die jetzt verweigerte Oberleitung selbst einführen wolle. Die Kommission findet, daß man einer so angesehenen Behörde solch' einen Sachwucher" nicht zutrauen könne, aber sie behandelt die ganze Sache doch so, daß die Aktionäre vor dem Plan des Magistrats gewarnt werden. " Man darf in der That gespannt sein, die ob Bankpläne in Hannover am Donnerstag in der neuen Generalversammlung siegen werden, und wie man diese Pläne vertreten wird, um die Aktionäre zu übertölpelu. 9 Die Lage der deutschen Schiffahrtsgesellschaften. 196 Betriebseinschränkungen. In Harburg ist in den EisenDer starke Rückgang der Schiffsfrachten und die damit aufs bahn- Werkstätten nach Einführung der Altonaer Accordsäge eine Lohnstärkste angeregte Konkurrenz unter den großen Schiffahrtsgesellschaften fürzung eingetreten und mehr auch eine Betriebseinschränkung hat Anlaß zu allen möglichen Gerüchten über die von den Gesell- angekündigt. Durch Anschlag wurde bekannt gemacht, daß die Arschaften unternommene Aftion zur Abwehr finanzieller Nachteile beiter an den Sonnabenden einen halben Tag feiern müssen. Die gegeben. Wir haben in der vorigen Nummer die Mitteilung über Serabsetzung der Accordfäße und die Betriebseinschränkung bedeutet den Rückgang der Preise für Passagierbillets, den Ankauf der Aktien für die Arbeiter eine erhebliche Mindereinnahme. durch die Morgangruppe und den Verkauf deutscher Dampfer an Das Lüneburger Eisenwert schränkte seinen Betrieb auf englische Gesellschaften erwähnt. Ueber diese Dinge äußerte sich nun Dreiviertel- Tagarbeit ein. der Generaldirektor Ballin in einer Unterredung, die der Ham- d burger Korrespondent veröffentlicht, ausführlich. " Staatsaufträge. Der preußische Minister der öffentlichen Der Leiter Hamburg- Amerikanischen Paket- Arbeiten hat, wie die Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahnfahrt Aktiengesellschaft bezeichnete die Lage des Frachten- Berwaltungen" erfährt, neuerdings eine Vermehrung der Personenmarktes als eine ungünstige. Das könne aber niemand überraschen, und Gepäckwagen in Aussicht genommen. Es sollen demnächst benn noch jahrelanger Hochkonjunktur fonnte man einen Rückschlag er 724 Personen- und Gepäckwagen zur Vergebung gelangen, die einer warten. In Voraussicht des Rückganges der nordamerikanischen Ge- Summe von etwa 10 500 000 m. entsprechen würden. schäfte habe die„ Hamburg- Amerika- Linie" ihre Verkehrsbeziehungen nach allen Richtungen ausgedehnt. Die unerfreuliche Lage des Ge- wird die 20 Millionen- Anleihe, über die wir gestern berichteten, zur Die Germania Schiffs- und Maschinenbau- Aktiengesellschaft schäfts sollte die am nordamerikanischen Verkehr beteiligten sieben Anlage eines neuen Docks und dem Ankauf der dazu gehörigen großen Gesellschaften zu lebereinkünften in Betreff des Passagier Grundstücke verwenden. verkehrs veranlassen. Jetzt gingen in der Woche fieben Schnelldampfer und mehrere New York; Der Verein deutscher Pflugscharfabrikanten beschloß eine dabei werde mir ein Achtel des Rammes ausgenutzt. Es Ermäßigung des Grundpreises für Pflugscharen um 2 M. pro Proteft gegen den Hungerzoll. Im Wahlkreise Teltow- würde leicht sein, durch Uebereinkunft, ohne Trustbildung, 100 Kilogrammi, die Verlängerung des Verbandes bis Juli 1904 und Beestow- Charlottenburg wurden 100 724 Unterschriften auf während der Wintermonate ohne Benachteiligung des Ber die Aufnahme Luxemburgs in das Vereinsgebiet. In der Versammunsre Petition gegeben. Der Kreis Wanzleben gab 7706 Unter- fehrs insgesamt 50 Millionen Mark zu sparen. Die Gerüchte fung wurde der Frankf. 8tg." zufolge lebhaft darüber geklagt, daß schriften, Göttingen 6525, der 4. Hamnöversche( Osnabrüd) 8180 über den Verkauf von 18 Dampfern bezeichnete er als absurd. Von der Halbzeugverband auf der Abnahme des den Hammerwerten aufdem Eintritt der Morgangruppe in den nordamerikanischen Reederei genötigten teuren Materials bestehe und jedes Entgegenkommen stritt bei 3429 Wahlstimmen im Jahre 1898, Cassel- Melsungen 10 714 betrieb verspreche er sich in Bezug auf die Lösung dieser Fragen ablehne. bei 5087 Wahlstimmen, Bunzlau 3140. Aus Essen sind bis jetzt viel. Daß Morgan die deutschen Gesellschaften benachteiligen wolle, 10 031 Unterschriften gezählt. Ein besonders bemerkens- glaube er nicht. Im jeder Gefahr vorzubeugen, würden demnächst einen Rückgang. Die Einfuhr betrug 44 351 403 Pfd. Sterl. gegen Der englische Außenhandel zeigt auch im Monat Oktober wwertes Resultat ergab die Sammlung int 2. fächſiſchen Bie deutſchen Geſellſchaften in ihren Generalversammlungen eine Reichstags- Wahlkreise. Dieser Kreis gab 1898 nur 5745 Wahl- Menderung der Statuten vorschlagen, derart, daß mir Deutsche und 48 495 608 Pfd. Sterl. im gleichen Monate des Vorjahres. Die Ausfuhr verzeichnet 23 988 636 Pfd. Sterl. gegen 24 742 930 Pfd. fonen. Jin 3. fächsischen Kreise wurden 7191 Unterschriften gegeben, gewählt werden können, und ebenso dafür Sorge tragen, daß nicht terl, im Vorjahre. In den ersten zehn Monaten d. J. betrug die Einfuhr 428 745 im 14. sächsischen 8340, im 17. sächsischen 24 727, im 22. die Nationalität oder die Geschäftsgebahrung einen im nationalen eine zufällige Majorität Beschlüsse fassen könne, die auf den Charakter, im Vorjahre. Die Ausfuhr erreichte 233 342 676 Pfd. Stert. fächsischen 22 061. Jm 4. Hessischen Streise( Darmstadt) unter Sinne ungünstigen Einfluß ausübten. gegen 243 214 685 Pfd. Sterl. im Vorjahre. daß die Preise für die zeichneten 14398 Berfonen, im 1. weimarischen 10 331, im Also nicht dem Verkauf einiger Schiffe galt die Reise des gleichen ist zu berücksichtigen, 2. anhaltischen 14 135. Direktors, sondern der Anknüpfung einer Verständigung mit den Waren erheblich zurückgegangen sind, so daß die Warenmasse nicht Die bisherigen Busammenstellungen machen natürlich nicht englischen Gesellschaften, um die in Gefahr geratene Prosperität des den erheblichen Rückgang aufweist, als die Bergleichung annehmen läßt. Bei dem Rückgang in der Ausfuhr in Höhe von 9872000 fd. den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit, da es vielfach nur Unternehmens zu stützen. Trotz des Ableugnens bedentet es nichts Sterl. fommen allein auf Kohlen und andre Feuerungsstoffe 6174 206 vorläufige Resultate sind, die noch fortwährend ergänzt werden. andres, als den ersten Schritt zu einem Schiffahrtstrust. Die übrige Bfd. Sterl. Dieser Rückgang ist auf den von England eingeführten AusSo hatten wir aus dem Herzogtum Altenburg( von 20 000 Unter- Witteilung entbehre nicht ihres inneren Gehalts, mur erscheine sie in Pfd. Sterl. Dieser Rückgang ist auf den von England eingeführten Aus-, den Augen des Herrn Ballin harmloser. Von andrer Seite legt fubrzoll auf Kohlen zurückzuführen. Immerhin ergiebt die Geschriften berichtet; nach genauer Zählung ergiebt sich jetzt, daß man der Morganaktion größere Bedeutung bei, denn die„ Frankf. famtübersicht einen bedeutsamen Rückgang des Außenhandels, der 28 438 Unterschriften abgegeben wurden, also reichlich doppelt so 8tg." giebt aus Reederkreisen folgende Buschrift bekannt: auf einen Niedergang der Industrie, des Handels und Verkehrs viel, als wir 1898 Wahlstimmen hatten. Auch aus Mecklenburg Nachdem die Aftien des Lloyd und der Hamburg- Amerika- Linie schließen läßt. werden noch 1800 Unterschriften nachgetragen. Wir zählen danach längere Zeit fast gleich in Börsenpreise gestanden, weisen sie jetzt Geschäftsberichte der Aktiengesellschaften. Die Spandauer in vorläufiger Zusammenstellung aus 93 Reichstags- Wahlkreisen mit eine Spannung von 5 Proz. zu Ungunsten des Lloyd auf, obwohl Berg- Brauerei wird den Aftionären eine Dividende von rund 950 000 Stimmen 1675 000 Unterschriften, abil ons dieser durch Hinausichieben der Abnahmefrist für einige Dampfer 8 Proz. vorschlagen. Die Gothaer Waggonfabrik schließt nach an Dame Die Stadt Berlin wird voraussichtlich mindestens eine halbe beim Bulkan seinen Geldbedarf erleichtert haben soll und auf die Aufzehren des Reservefonds mit einem Verlust von 229 345 M. Ju Million Unterschriften abgeben; das bedeutet ein sehr starkes Viertel ungünstige Amerikafahrt verhältnismäßig weniger angewiesen ist, Borjahre betrug der Gewinn 82 146 W. Die Gladbacher als die Hamburg- Amerika. Auch die Erwartung, daß die letztere für Wollindustrie Aktiengesellschaft schließt mit einem Fehlbetrag der Einwohnerschaft. 1901 sehr viel weniger als im Vorjahr verteilen werde, hat den von 89 136 M., der sich nach Heranziehung des gesetzlichen ReserveGemeindewahlen. In dem Villenorte oschwitz bei Dresden Kurs nicht start gedrückt. Das Angebot war wohl für beide Aftien fonds auf 70 063 m. ermäßigt. Die Humboldtmühle in Berlin wurden in der Klasse der Unansässigen zwei Parteigenoffen gewählt, gleich groß; aber die Aktien der Hamburg- Amerika wurden hier verzeichnet einen Verlust von 170 775 M., so daß dadurch die aus dem während bisher nur ein Socialdemokrat im Gemeinderate faß. von starter Hand aufgenommen. Der Name des hiesigen Vorjahr übernommene Unterbilanz von 329 225 M. auf 500.000. M. an Zu Langewiesen( Schwarzburg- Sondershausen) wurde ein Stäufers läßt kaum zweifeln, daß er für Amerika kauft und wächst, wobei aber eine Specialreserve von 50 000 m. geschaffen Parteigenosse gewählt. stimmen für uns ab; unsre Petition unterzeichneten 15500 Per: im Deutschen Reiche Wohnende in den Aufsichtsrat und Vorstand Sterl, im Vorjahre.fd. Sterl. gegen 427 646 786 Pfd. Sterl Unter- Mitteilung Bei den Vers drängt zu der Vermutung, daß dies für die Morgangruppe wird. Die Unterbilanz wird gedeckt durch eine Reduzierung des Aktienkapitals von 1 Million Mark auf 500 000 m. . Das Rheinische von 28.( 18978 in Briare). Dividende ogenin 200125 m.( 18978 in Berjabre), who die im Botjobre eine Dividende von 14 Prozent verteilen. Von der Brauerei Germania schlägt der Aufsichtsrat 5% Prozent Dividende vor. Die Vereins Bierbrauerei in Leipzig erzielte 126 001 Reingewinn. Dividende 15 Proz. Die Schlesischen Kohlen und Coatswerte in Gottesberg verzeichnen einen Verlust von 51 776 M. 1600 000 m. Acceptenverbindlichkeiten sollen in Händen einer Berliner Bank sein. Der Hörder Bergwert and Hüttenverein gewährt eine Dividende von 10 Proz., die aber bei der Knappheit der Mittel erst am 2. Januar 1902 ausgezahlt wird. Das Münchener Brauhaus in Berlin bringt 4 Proz. Dividende in Vorschlag. Gewinn 179 489 M. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Kongreß der Civil- Berufsmusiker Deutschlands. Im Gewerkschaftshaus beginnt heute ein Kongreß der CivilBerufsmusiker. Für denselben ist folgende Tagesordnung festgesetzt: 1. Situationsbericht der Delegierten. 2. Die Mißstände im Mufiter beruf und deren Beseitigung. Referent: G. Schonert. 3. Welches ist die zweckmäßigste Form der Organisation? Referent: Genosse C. Legien- Hamburg. 4. Beschlußfaffung über die Gründung des Centralverbandes. 5. Event. Statutenberatung. 6. Presse. 7. Siz des Centralverbandes. 8. Wahl des Vorstandes. 9. Verschiedenes. Deutsches Reich. Gewerkschaftliche Arbeitslosen- Unterſtügung. Wieder hat einer der deutschen Gewerkschaftsverbände die Einführung der Arbeitslosen Unterstützung beschlossen. Es ist der Verband der Bäcker und Berufsgenossen Deutschlands, der auf Grund eines Beschlusses des letzten Verbandstages im Monat Oktober eine namentliche Urabstimmung über die Einführung dieses Unterstützungszweiges vorgenommen hat. Das Resultat der Abstimmungen ist folgendes: Es haben sich an der Abstimmung beteiligt 2424 Mitglieder; davon stimmten 1623 Mitglieder mit ja, 801 Mitglieder mit nein. Die Arbeitslosen- Unterstützung, verbunden mit Krankenzuschuß und Sterbegeld, wurde also mit 7 Stimmen über die 2/ 3- Majorität beschlossen. Der Verbandsbeitrag wird am 1. Jan. 1902 40 Pf. pro Mitglied und Woche betragen. Dezember 1 M., per Mai 1/2 M. schwächer. Es ist gestern ein Segler Aus der Frauenbewegung. Walla Walla nach hier gehandelt worden; darauf hin waren heute Liefe: und umgegen hatt hent, Mittwochabend, ſeine regelmäßige pitchell emporten er oft mung bei allgemeiner Zuſtlofigkeit feinen Der Verein für Frauen und Mädchen in Schöneberg rungen angeboten. Roggen gab heute vorn 4 M. nach, spätere Sichten blieben unverändert. Höhere den ausländischen Versammlung bei Obst, Meiningerstr. 8, ab. Fräulein Fanny Imle Anreiz zu bieten. Von Futterfrüchten war Hafer auf gesteigertes An Rüböl lag schwach wird über die wirtschaftliche Lage der Frauen und Mädchen sowie gebot 1/2 M. billiger zu haben; Mais unverändert. auf Paris. über Vorteile der Konsumvereine sprechen. Spiritus unverändert; 70er tolo 33,20 m. Die Versammlungen des Vereins finden jedesmal Mittwochs vor dem 15. des Monats statt. Versammlungen. SOUP Briefkasten der Redaktion. oduli Die juristische Sprechstunde findet am Dienstag, Donnerss tag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. Rosenbruder. Wir halten die von Ihnen erwähnte Kaffe nicht für leistungsfähig und warnen Sie vor dem Beitritt. 1 A. B. C. Sie machen die Mitteilung zweckmäßig vor dem Gestellungs: tage und wiederholen sie an demselben Tage. Auf dem Schein wird nichts E. H. Sie müßten innerhalb sechs für Laien Erkennbares vermerkt. Wochen nach erlangter Kenntnis Klage auf Anfechtung der Ehe durch einen Tegel 96. Innerhalb des ersten Jahres nach Anwalt erheben laffen. F. N. 29. der Seirat müßten Sie mit mindestens 200 vor der Heirat geklebten Marken sich an die Invaliditätsanſtalt, Matthäikirchstr. 19, wenden, Ihre Schwägerin könnte mit Aussicht auf Erfolg ihren Lohn beim Gewerbegericht einklagen, falls sie nicht etwa schon dort geklagt Urteil abgewiesen ist. hat und durch 23. 23. Nein. Witterungsübersicht vom 12. November 1901, morgens 8 11he. Stationen Barometer stand mm richtung Wind Windstärke Wetter 1 bedeckt 752SW 753 S 3 bedeckt Ewinembe 752 23 Hamburg Berlin Frankf./M. 758 SO München 1759 23 3 Regen 4wolfig 760 SO 2 heiter 5 heiter Todes- Anzeige. Temp. n. 6. 5° 4° R. Stationen tand mm Barometer Winds richtung 6 paparanda 753 Still 8 Cort Windstärke Wetter Temp. n. 6. 16° C.-4° R. -wolfen!-10 1 bedeckt 5 wolfig 11 -8 8 Petersburg 745 NNW 735 SW 758SS 3 bedeckt Aberdeen -2 Baris 7 Allen Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, unser guter Vater, der Gastwirt Emil Richter Berliner Wetterbureau. 15 Verband d. Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Dentschl. ( Verwaltungsstelle Berlin und Umg.) Todes- Anzeige. Am 11. d. m. verstarb unser Mitglied Karl Haase an der Lungenschwindsucht. Die Barbiergehilfen hielten Montag nachts eine von etwa 150 Bersonen besuchte öffentliche Versammlung ab. Der Referent Kaiser begann mit dem Hinweis darauf, daß die Freie Vereinigung selbständiger Barbiere den paritätischen Arbeitsnachweis, der infolge der Verhandlungen vor dem Einigungsamt, die im Juni stattfanden, eingerichtet worden ist, jest gekündigt hat, um am 15. Dezember einen eignen Arbeitsnachweis zu errichten. Diese Handlungsweise der Freien Vereinigung bezeichnete der Referent als einen Vertragsbruch, durch den die Organisation der Gehilfen lahm gelegt werden solle. Ferner meinte der Redner, der Vorsitzende der Freien Vereinigung, Herr Klarbaum, folle fürzlich in einer Verfammlung der Selbständigen gesagt haben, man wolle die Preis erhöhung beibehalten, die organisierten Gehilfen aber entlassen. Nach diesem Vorgehen der Freien Vereinigung sei die Gehilfen- Organisation nicht mehr in der Lage, die Geschäfte auf Innehaltung der festgelegten Bedingungen zu kontrollieren, sie werde deshalb die Unterschrift der Lohukommission unter die in den Geschäften ausgehängten Plakate zurückziehen und die Kontrollkarten nur an solche Gehilfen verabfolgen, die durch ihren Arbeitsnachweis eingestellt werden. Im übrigen solle das Einigungsamt in dieser Sache angerufen werden. Wenn jetzt unter der Begründung, daß sich die Preiserhöhung nicht aufrecht erhalten laffe, den Gehilfen Lohnabzüge gemacht werden, fo müsse bemerkt werden, daß die Gehilfenforderungen auf den Preisen des alten Tarifs aufgebaut seien. Dent Referat folgte eine ausgedehnte Diskussion. Die meisten Redner stimmten mit den Ausien führungen Kaisers überein. Wetter Prognose für Mittwoch, den 13. November 1901. Eine abweichende Meinung vertrat das frühere Lohnkommissionsmitglied Lubert. Er meinte, als ziemlich warm, veränderlich, vorwiegend trübe mit Regenfällen und Vertragsbruch könne man die Kündigung des Arbeitsnachweises nicht frischen südwestlichen Winden. bezeichnen, denn die Freie Bereinigung habe sich nur unter Vorbehalt für den paritätischen Arbeitsnachweis erklärt. Es sei auch nicht richtig, daß die Gehilfenforderungen auf dem alten Preistarif aufgebaut feien, sie hätten vielmehr eine Preiserhöhung bedingt. Das Vorgehen gegen die Freie Vereinigung hält Redner nicht für angebracht. Link, Tarifberatung der Buchdrucker. Am Sonntagmittag fand in Breslau die Sigung des Kreisamts für den Tarifkreis IX, um- der als Vertreter der Gewerkschaftskommission anwesend war, gab fassend die Provinzen Schlesien, Posen, Pommern, Ost- und West- 8 bedenken, daß Angelegenheiten wie die vorliegenden nicht in öffent preußen, statt. Zur Verhandlung stand die Neufestsetzung resp. Er- lichen Versammlungen geregelt werden könnten. Dazu sei die höhung der Lokalzuschläge. Nach sechsstündiger Beratung wurde für Organisation da, an deren Ausbau die Barbiergehilfen in erster folgende Orte der Lokalzuschlag erhöht resp. neu festgesetzt: Beuthen wieder zurückgehen, so liege das zum großen Teil an der Leitung 41. Lebensjahre durch den Tod entLinie denken müßten. Wenn die Erfolge der Lohnbewegung, jegt uns plötzlich und unerwartet im 5 Broz.( bisher 21/2), Gleiwit 5 Proz.( bisher). Kattowiz 5 Broz. derselben. Mit der Verhängung der Sperren sei oft recht unflug rissen wurde. ( bisher 21/2), Königshütte 5 Proz.( bisher), Bromberg 71/2 Proz. Dies zeigen tiefbetrübt an ( bisher 5), Thorn 5 Broz.( bisher), Stettin 121/2 Proz.( bisher 10), verfahren worden, so daß der Bekanntgabe derselben in der Regel In einer Konferenz mit Vertretern Die trauernde Witwe nebst Kindern. Swinemünde 2½ Proz.( bisher). Die von den Orten Görlig, der Freien Vereinigung würde sich wohl eine Verständigung Klara Richter geb. Rupschick. Gemeinde, Berlinerſtraße( Tegeler Hirschberg, Liegnis, Posen, Snowrazlaw, Stralsund, Danzig, Wenn Bankow, den 12. November 1901. Die Beerdigung findet am Donners: Königsberg, Tiljit beantragte Neuregelung der Lokalzuschläge wurde bezüglich des vorliegenden Streitfalles erzielen lassen. die Gehilfen eine solche wünschen, dann sei die Gewerk tag, den 14. 5. M., nachmittags 3 1hr abgelehnt. schafts- Kommission bereit, eine Konferenz herbeizuführen. Im von Trauerhause aus nach dem dieDer Streik der Hutmacher in Breslau greift nun auch auf übrigen könne Redner den Barbiergehilfen raten, nicht nur gegen neuen Pankower Friedhof( Kommu andere Firmen über. So haben am Sonnabend fämtliche männ- jenige Organisation, mit deren Hilfe sie ihre Forderungen durch nikationsweg) statt. lichen Hutarbeiter der Firma Gebr. Heymann die Kündigung eingesetzt haben, zu kämpfen, sondern erforderlichenfalls gegen alle gereicht. Auch dort will man das für die Arbeiter unannehmbare fluternehmer vorzugeben.- endrischte, Vertreter des Nixdorfer Abrechnungssystem einführen, dessen Ankündigung den Streit bei Gewerkschaftskartells, erklärte, daß er den Ausführungen inte Rabat und Guttmann verursachte. Uebrigens befinden sich nicht zustimmen könne. In seinem Schlußwort sagte der Referent bereits Agenten auf der Reise, die, arbeitswillige" Hutmacher suchen. Kaiser, es sei unmöglich, nochmals mit der Freien Vereinigung In Dresden ist es einem solchen gelungen, fünf solcher edlen Hand in Hand zu gehen. Luberts Standpunkt lasse sich wohl Seelen anzuwverben. Hoffentlich verlaffen dieselben Breslau wieder, dadurch erklären, daß er, nachdem ihn die Gehilfen- Organisation glied, Kollege wenn sie über die Ursachen der Streits Aufklärung erhalten haben. ausgeschlossen hat, mit den Arbeitgebern Fühlung fuche. Die Die Dreiviertel- Konzeffion für das Gewerkschaftshaus in Versammlung beschloß, daß die Unterschrift der Lohnkommission unter den Plakaten zurückgezogen und Kontrollfarten vom 1. Dezember Breslau ist in Frage gestellt. Die Polizei hat gegen das zu ab mir da verabfolgt werden sollen, wo die Forderungen schriftlich stimmende Erkenntnis des Stadtausschusses Berufung eingelegt. anerkannt sind. Demnach wird sich der Bezirksausschuß mit der Sache zu befassen haben. Dabei wird allerdings die Ablehnung des Konzessions- Der Centralverband der deutschen Schmiede hielt am Mongefuches herausfommen. Die Existenz des Gewerkschaftshauses, für tag, den 4. November, eine Mitgliederversammlung ab. Zu Ehren die zehntausend Arbeiter eintreten, ist auch durch die Ablehnung der der verstorbenen Kollegen Zehner und Wilke und des Genossen Konzession nicht in Frage gestellt. Dr. Schoenlant erhoben sich die Anwesenden von den Plätzen. Die Abrechnung der Hauptkasse ergab Einnahme 2650,69 M., an die Hauptkasse gesandt wurden 1800 M., am Orte behalten 73,88 m. Der Refervefonds hatte eine Einnahme von 471.76 M., eine Ausgabe von 426,20 M. und einen Bestand von 45,56 M. zu verzeichnen. Sodann wurde nach lebhafter Debatte gegen 2 Stimmen der Antrag Den Mitgliedern zur Nachricht, daß angenommen, daß vom 1. Januar 1902 eine Eriramarte von unser langjähriges treues Mitglied monatlich 20 Pf. pro Mitglied zu leben ist. Den Charlottenburger Kollegen wurden zum Dispositionsfonds des dortigen Gewerkschafts. Hauses 100 m. überwiesen. Aus dem Bericht des Arbeitsvermittlers am 11. November plöglich gestorben ist. ist zu ersehen, daß im legten Halbjahr 1404 Kollegen eingeschrieben wurden, Arbeitskräfte verlangt wurden 1107, besetzt 1055 Stellen. Der Durchschnittslohn betrug 23,78 M. Die Beschwerdekommiſſion erledigte ihre Arbeiten in drei Sigungen. In der auf die Diskussion folgenden Neuwahl wurden die Kollegen Basner, Helm und Bösche gewählt. Wegen einer Lohuherabsehung von 25 Proz. streiten seit Montag sämtliche Arbeiter, Vorarbeiter und Meister der Aluminium- Fahrradwerte von Gebr. Prese u. Co. in Offenbach a. Main. Alle Metallarbeiter, werden gebeten, Offenbach zu meiden. Ausland. Zum Generalftreit der franzöfifchen Berglente. Bei GeTegenheit einer Sigung des Komitees der Loire- Föderation, die am vergangenen Sonntag in St. Etienne stattfand, wurden dem Generalsekretär Cotte Vorwürfe gemacht wegen seiner angeblichen Unentschlossenheit. Cotte erklärte, daß, wenn nicht in Bezug auf den Achtstundentag und bezüglich der Pension eine befriedigende Antwort einlaufe, er den Generalstreit erklären werde. Als wahrscheinlichen Termin des Ausbruchs des Generalstreits stellte Cotte Montag, den 18. November in Aussicht.; # Verein socialdemokr. Gast- und Schankwirte Berlins und lingegend. Am 11: d. Mts. verstarb unser Mit70/3 Emil Richter. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 14. d. Mts., nachmittags 23 Uhr, vom Trauerhause, Wollantstraße 91, Pautow, aus auf dem neuen Friedhof in der Florastraße( Pankow) statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Central- Verband deutscher Steinsetzer und Berufsgenossen, Filiale Berlin I. Todes- Anzeige! Emil Richter Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Donners tag, den 14. November, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Wollant fraße 91( Bankow) nach dem neuen Pantower Friedhof statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Die Beerdigung findet am Donners tag, den 14. d. M., nachmittags, vom Trauerhause, Prinz Eugenstraße 22, aus nach dein Friedhof der NazarethChaussee) statt. Um rege Beteiligung ersucht Die Verwaltung. 139/1 Wer Darlehen oder Hypothek sucht, ver: lange Prospett von Geld! 5. Bittner u. Co., Hannover B. 1 Millionen Mk. sind mit einem Los zu gewinnen. Jedes Los mindestens ein Gewinn. Der kleinste Treffer beträgt mehr wie der Einsatz, daher kein Risiko. Keine Klassenlotterie, keine Serien- oder Ratenlose. Gesetzl. erlaubt! Kein Schwindel! Jeder überzeuge sich und verlange Prospekt. P. Seidenfaden, Mühlhausen 181( Thüringen). * Wer liefert Sturzgußformen, Gußformen für für Figuren, alle zum Gicken Schließen als anch Gußformen aus Zinn? 18526 Hoffmanns Volksgarten Westend find Säle für Sonnabende zu Fests lichkeiten unter coulanten Bedingungen zu vergeben. 26218* Salon- Teppiche 18376 Stores, Ober Schöneweide. Am 5. November fand im Schloßpart 174/7 Im Lütticher Kohlenbecken tam es zu einem Zusammenstoß Wilhelminenhof eine öffentliche Metallarbeiter- Versammlung statt, in Allgem. Kranken- und Sterbezwischen Gendarmen und streifenden Berglenten. Etwa 200 der welcher Reichstags- Abgeordneter E. Rosenow einen mit lebhaftem große Prachteremplare, zurückgesetzte p. legteren hatten sich in der Nähe eines Schachtes aufgestellt, um die Beifall aufgenommenen Vortrag über„ Die wirtschaftliche Strife" hielt. fasse der deutschen Drechsler wuster, v. Std. 15, 18, 20-60 D., elegante Wohn- und SpeiseArbeitswilligen am Einfahren zu verhindern. Eine Abteilung Nach ihm sprach Wiesenthal über das Thema:" Sind die Lohn- und deren Berufsgenossen ( G. H. 86 Hamburg). zimmer- Teppiche p. Sid. 6, Gendarmerie, welche die Menge zerstreuen wollte, wurde mit Stein- und Arbeitsbedingungen der Metallarbeiter von Ober Schöneweide Verwaltungsstelle Berlin B. 8, 10-25 Mt. Ferner reichbestickte würfen empfangen. Schließlich gelang es der Gendarmerie, zehn so glänzend, daß sie sich nicht zu organisieren brauchen?" Redner Werhaftungen vorzunehmen. geißelte die in den einzelnen Fabriken am Orte bestehenden Am 10. November nachmittags Portieren, reizende Spachtel, Mißstände und wies darauf hin, daß die Arbeiter allen Grund hätten, die verstarb nach kurzem Strantenlager Erbs u. engl. Tüll- Gardinen u. Organisation hochzuhalten. Folgende Resolution fand einstimmige unser Mitglied Annahme:„ Die heute in Ober- Schöneweide tagende öffentliche Gustav Schmidt. Metallarbeiter- Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Ehre seinem Andenken! Referenten einverstanden und wirft dem Unternehmertum sowie der Die Beerdigung findet am Mitt: ganzen bürgerlichen Gesellschaft vor, in der unverantwortlichsten woch, den 13. November, nachmittage Weise den Rückgang der Industrie verschuldet zu haben. Die Ver- 4 1hr von der Leich nhalle des St. sammlung erklärt den Zusammenschluß in dem Deutschen Metall- Thomastirchhofs in der Hermann arbeiter- Verband als einziges Mittel zur Erhaltung einer menschen- ftraße aus statt. würdigen Erisienz." Bis zur nächsten Versammlung soll Material gesammelt werden über die Arbeitslosigkeit und Arbeiterentlaffungen. Gentralverband der Schmiede Die italienischen Landarbeiter- Organisationen sind jetzt in eine Bewegung zur Erringung von ländlichen Schiedsgerichten eingetreten. Bahlreiche Versammlungen finden 3. 3. überall statt; die Betitionsbogen, welche dem Parlament eingereicht werden sollen, find bereits mit Tausenden von Unterschriften bedeckt. Auf dem Kongresse der Landarbeiter, der demnächst stattfindet, wird auch über diesen Punkt beraten werden, es liegen bereits mehrere Gesetzesentwürfe bor. Sociales. Die Forderungen der sächsischen Berglente an den Landtag. Auf Befchluß mehrerer öffentlicher Bergarbeiter- Versammlungen wird dem sächsischen Landtage eine Petition überreicht werden, die 19 Forderungen enthält. Die wesentlichsten sind: " Das allgemeine Berggesetz für das Königreich Sachsen soll dahin abgeändert werden, daß 1. die achtstündige Schichtzeit für alle Bergarbeiter unter und über Tage festgesetzt werde. 2. Daß die Beschäftigung von Frauen und Mädchen, sowie die der jugendlichen Arbeiter unter 16 Jahre vollständig verboten tverde. 3. Das getrennte Gedinge( Accordsystem) soll untersagt sein. 4. Der$ 80 foll so gefaßt sein, daß er das reichsgesetzlich gewährleistete Streifrecht nicht mehr illusorisch macht. 5. Arbeitsbücher sollen abgeschafft werden, 6. Die achttägige Lohnzahlung und 7. die Bejeitigung des Straffystems wird gefordert, 8. Sollen Brausebäder errichtet und 9. sollen Beamte mit mehr als 2000 m. Gehalt nicht Mitglieder der Pensions- und Krankenkassen 2c. fein. Und schließlich soll eine Berufungsinstanz gegen die Urteile der Bergschiedsgerichte geschaffen werden und zwar entweder in der Art, wie sie das Gewerbegerichts- Gesetz oder wie es die preußische ReAuch einige wichtige Be gierung bereits vorgesehen haben. stimmungen betr. der Kassenbeiträge zur Pensionstasse enthält die Betition, sowie eine Regelung der letzteren überhaupt. MarTipreise von Berlin am 11. November 1901 111 1.20 1,40 1.Welgen, gut nach Ermittlungen des fgl. Polizeipräsidimus. D.- Ctr. mittel gering Noggen, gut 14,10 Kartoffeln, nene, D- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg dv. Bauch Schweinefleisch 7-14 1,70 " 1,60 1,30 " 14,40 13 80 13,70 13,10 " 13,-12,50 mittel gering Beißte, gut mittel gering * hafer, gut mittel gering Richistroh Hen Erbsen Speifebohnen Vinsen * ab Bahn. 16,20 15,60 Kalbfleisch Hammelsfelsch Butter Fier Karpfen Male Bander 1,80 1, 1,60 60 St 1 kg 2,80 2, 540 2,40 2,20 1,20 " 15,50 15, " 2,50 1,20 2,50 1,20 14,90 14,40 Hechte 2,00 7,32 8,90 7, 6,30 40, 50, 60, 25, 25, 30, Barsche Schleie Bleie Krebse 1.80 2,80 0,80 120 per Syot 163, J. A.: August Holefleisch. Zahlstelle Berlin. Unfren Mitgliedern zur Nachricht, daß am Sonntag, den 10. November, der Kollege Julius Kaiser im Alter von 59 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Steppdecken, Divans decken, p. Stc. 6 u. 8 MI., wunder: schöne bestickte Plüschtischdecken in allen Farben mit Secessionsborte p. Stat. 7 Mt. Ferner Sofabezüge in Moquett, Gobelin, Brocat, Wolle u. 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Die Mühlenbesizer erklären, daß nicht nur der Mehlabsatz stockt, sondern auch das Geschäft in Kleie, die bisher verbältnismäßig gut abging, neuerdings viel zu wünschen übrig läßt. Der hohe Wasserstand und die Verbillung der Stromfrachten haben bereits eine Steigerung der Inlandszufuhren von Getreide veranlaßt. Das Fehlen russischer Offerten blieb infolge dessen ohne Einfluß. Weizen notierte per die rege Beteiligung bei der Beerdigung meines lieben Mannes Robert mit allen Daunen, ungeriffen 1,30 bis [ 27242* Gursch meinen herzlichen Dank. 1,50, geriffen, 2,00-3,50. Wriezen Wwe. Gursch nebst Riubern. Dr. med. Schaper homöop. Arzt u. Spez.- Arzt f. Haut- u. Harnleiden, Frauenkrankheiten. Königgrätzerstr. 27. Spr. 9-1.4-7. Paul Pagelow,( Oberbrich). Buchen- u. Eichenholz ist als Ofenfeuerung beffer wie Kohlen. Zu den billigsten Preisen liefert das [ 24082* felbe ofenrecht zerkleinert W. Jonentz, Bärwaldstr. 64. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Mittwoch, 13. November. Opernhaus. Samson und Dalila. Anfang 72 Uhr. Schauspielhaus. Der kommende Mann. Anfang 7% 11hr. Urania. W. Noacks Theater. Achtung! Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Ueber den Wolken Im Hörsaal: Die Leicht- Metalle. Invalidenstr. 57/62. Nenes Opern Theater( ron). Tägl. Sternwarte. Luther. Anfang 72 Uhr. Schiller. Lysanders Mädchen. Die Komödie der Jrrungen Anfang 8 Uhr. Deutsches. Die Hoffnung. Anfang 71 Uhr. Berliner. Ueber unsre Kraft.( 1. Teil.) Anfang 72 Uhr. Lessing. La Robe rouge. Anfang 72 11hr. Residenz. Sein Doppelgänger. Im Coupé. Anfang 7 Uhr. Neues. Das Ewig- Weibliche. An fang 7 11hr. Westen. Der Zigeunerbaron. Anfang 7½ 11hr. Secessionsbühne. Detlev Liliencrons Buntes Brettl. Anfang 1198 11hr. Central. Der Seefadett. Anfang 72 116r. Castans Panopticum. Friedrichstr. 165. 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Tanz in 5 Bildern. Borstellung. Anfang nachmittags E. Thomas a. G. J. Josephi. 5 Uhr. Baffage Panoptikum. = täten- Borstellung. Specialis Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. H. Bender. G. Kaiser. E. de Veré. Frid- Frid. Palast. Specialitäten Borstellung.!! Bender als Saharet!! Großstadtzauber. Anfang 8 Uhr. Urania. Taubenstr. 48/49. m Abends 8 Uhr: Theatersaal.) Ueber den Wolten. gm Hörsaal:" Die Lichtmetalle". Anfang 8 Uhr. Invalidenstraße 57/62, Täglich: Sternwarte. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Apollo- Theater. Brunnenstraße 16. Achtung! Achtung! Socialdemokratischer Verein im 5. Berliner Reichstags- Wahlkreise. Philippine Welfer. Am Sonnabend, 16. November, abends präc. 8 Uhr, in den Räumen Schauspiel in 5 Aften von O. v. Redwiz. Heute Tanzkränzchen. Donnerstag: Der Deutsche Konzerthallen. An der Span dauer Brücke 3. Vornehmst. Vergnügungslokal! Täglich: Internationale Konzerte. Specialität.- Doppel- Vorstellung von nur erstklassigen Kräften. 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Anfang 8 Uhr. Passage- Theater. Anfang Wochentags 5 Uhr, Sonntags 2 Uhr. Ende 11 Uhr. Lotte Sebus der neue Stern der Variétébühne. Auftreten 10 Uhr. ,, Mascagni" Italienisches Opern- Trio. Auftreten 9 Uhr 30 Min. Die 24 Togomädchen mit ihren Kriegstänzen und Gesängen um 10 Uhr 30 Min. 16 erstkl. Nummern! Amerifaner 10 Mr. Chester Johnstone mit seinem vollständig neuen Aft. Cirkus Busch Mittwoch, 13. Novbr., abds. 71/2 Uhr: Große Borstellung. Broses Elefanten und Brandenburg. WohlfahrtsLotterie zu Zwecken der Deutschen Schutzgebieta. Ziehung vom 29.Nov.-4.Decb.er. 16570 Geldgewinne baar ohne jeden Abzug zahlbar von Mk. Beckett abd Hate Casino- Theater. 575000 Der Vorverkauf findet täglich zwischen 10 und 2 Uhr statt. Thalia- Theater. Ein tolles Geschäft. Große Ausstattungspoffe mit Gesang und Tanz in 4 Bildern. Paula Worm in 8 Verwandlungen. 3 Lothringerstr. 37. 10 Uhr Berlin N. Berlin W. 10 Uhr. Gr. Erfolg Atlas; reiz. Sylvia 2c. Auf: Woch. 8 Uhr. Sommt. 72 Uhr. Guldo Thielscher in 112erwandlungen Sanssouci Fritz Helmerding als Wolzogen. Junkermann, Bojé. Anfang 712 Uhr. Sonntag, 17. November, nachmittags 3 Uhr: Kleine Preise: Liane, die zweite Frau. Palast- Theater ( früher Feen- Palast) Burgstr. 22. Direktion: Winkler 11. Fröbel. Mittwoch, 13. November 1901: Ganz Berlin staunt über das durchweg neue Sternen- Programm. Um 9 Uhr. Novität. Um 9 Uhr. Die allabendlich mit jubelndem Beifall aufgenommene große Ausstattungsburleske Grossstadtzauber Hugo Luftig- Dir. Rich. Winkler. Anfang Bunft 8 Uhr. Entree 50 Pf. Vorverkauf von 11--1 Uhr. Theater Schall und Rauch, Unter den Linden 44. Mittwoch, den 13. November 1901, abends 82 Uhr: Die Weber. Don Carlos. Kasperle- Theater. Freitag, 15. Novbr.: Premiere. Kottbuserstr. 4a. Wiederauftreten von Adolf Hoffmann. Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag Hoffmanns Norddeutsche Sänger Nach jeder Soiree: Tanz. Anfang Sonntags 7 1hr, von 5-7 Uhr Konzert. Entree 50 und 75 Pf. Wochentags Anfang 8 Uhr, Entree 30 it. 50 Pf. Wochentags Vereinsbillets gültig und Tanz frei. Alle andern Tage bleiben die Säle zu Festlichkeiten und Ver: ſammlungen frei. Mark Koppenstr. 29: Großes Mustel- Harmonium- Konzert ausgeführt auf zwei Harmonien( eins mit Celesta) von den Herren A. Mustel und J. Bizet aus Paris tara und Gesangsvorträge von Frl. Resi Stein. Programme, mit Berechtigung zum Eintritt, find für 30 Pf. außer an den für die Mitglieder bekannten Bahlstellen bei Herrn Christens, Mühlenstr. 49, und abends am Eingang zum Festsaal auch für Nichtmitglieder zu haben. 62/5 Wir laden zu diesem hier selten gebotenen Genuß alle Musitfreunde ergebenst ein. Der Vorstand. ( su) ennculoten op at and dun symbios est alories 1 os milaks Bitte ausschneiden! Telorinesis AMIRAM pulmmax C dok jong Gun( huldufutch) Wir sind durch folgende Telephon- Nummern zu erreichen: all fours 20 his 100% 1. Centrale und Fabrik: Sw. Alte Jakobstrasse 139 Ecke Hollmannstr. 2. Filiale Norden: N. Brunnenstrasse 57 3. Filiale Moabit: NW. Perlebergerstrasse 11 084. Filiale Charlottenburg: Schlüterstrasse 16 5. Filiale Westen: W. Genthinerstrasse 19 6. Filiale Süden: SW. Yorkstrasse 89 a 7. Filiale Südost: s. Plan- Ufer 89/90 8. Filiale Osten: 0. Weidenweg 72 чей • • • Amt IV, Amt IV, 2754. 2755. Amt IVa, 8367. Amt IVa, 8368. Amt III, 6556. Amt II, 4030. Amt Chtbg., 2318. Amt VIa, 12 075. Amt VIa, 12076. Amt IVa, 8116. Amt VIIa, 8257. 100000 11 Fernsprech Anschlüsse 100000 50000 25000 etc. etc. etc. Originalloose à 3.30 K. Für Porto und Liste 30 Pf. extra. Oscar Bräuer& Co.Nachf. Bank- Geschäft Berlin W., Friedrichstr.181. Filialen: NW., Wilsnackerstr. 63, 0., Andreasstr. 46a. Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Wochentags 7 1hr. Karlstrasse. Nur erstklassige Direktion: Sonntags 5 Uhr. Specialitäten. J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung. Wo amüsiert man sich grossartig? in Schnegelsbergs Festsälen curs Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. 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November, abends 8 Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Freitag, 15. Novbr., abends Punft 82 Uhr, im Marienbad, Versammlung. Tages Ordnung: Engelufer 15:90 Mitglieder- Versammlung 1. Vortrag des Genoffen Richard Welsse liber: Der Apotheken- Bontott, aller zum Lohngebiete Berlin u. Umg. gehörigen Verbands- Zahlstellen. 19177 Sattler u. verwandter Gewerbe zu Berlin. Mittwoch( Bußtag), den 2 20. Nobember 1901, mittags 12 Uhr: 3 Ordentlichenie feine Ursachen und welches Interesse haben die Mitglieder? Die Arztfrage. T.- D.: Stellungnahme zu den diesjährigen Verhandlungen über die Verlängerung des Arbeitsvertrages. General- Versammlung legitimiert ohne dasselbe tein Eintritt. Berschiedenes Verschiedenes. 2. Diskussion. Ju Jutereffe jedes Mitgliedes muß es liegen, für pünktlichen und zahl reichen Besuch zu sorgen. Die Agitationskommission. 3. Gewertschaftliches und U1834but regen Befuch ersucht Deutscher Solzarbeiter Verband. Orts- Krankenkasse für das Gewerbe der Donnerstag, den 15. November, abends 8% Uhr, bei Bauer, General der Tages Ordnung: 4. Berschiedentes. 18366 Achtung! 1. Bericht des Vorstandes. 2. Wahl von 5 Vorstandsmitgliedern der Arbeitgeber. Rosenthalerstr. 57:00 19106/20 Verbandsangelegenheiten. Landsleute 292/10 Die Verbandsleitung. Einladung 144/ 5* ordentl. Generalversammlung der gewählten Vertreter der Drts- Krankenkasse der in den Wahlversammlungen vom 13. und 15. Oftober 1900 bezw. 30. Oftober 1901 ge= wählten Vertreter der Kaffenmitglieder und Arbeitgeber Gewerkschaftshaus", Saal I, Engel- Ufer 15. int gipin Tagesordnung: Tischler u. Pianoforte- Arbeiter zu Berlin. Branchen- Versammlung der Stellmacher. für den Gemeindebezirk Lichtenberg Nov.d.J., Tagesordning: 1. Bortrag des Genofen Wiesenthal fiber: Die Ge- Sonnabend, den 23. Nov. Donnerstag, 21. Nov., abends 8 Uhr, in den Arminhallen, schichte der Gewerkschaften. 2. Diskuſſion. 1. Jn getrennter Wahlverfammt: 8 Uhr, lung: Ergänzungswahl von 2 MitKommandantenstr. 20: Die Kommiffion. im großen Saale des Schwarzen gliedern der Arbeitgeber zum Vor: Adlers" hierselbst, Frankfurter stand, Ergänzungswahl von 6 Mite Achtung! Chauffee 120. gliedern der Arbeitnehmer zum Vorstand. nov. Tagesordnung: Vertreter der Kaffenmitglieder und Arbeitgeber. des Wahlkreises Wittenberg- Schweinitz. I. Neuwahl 2. In gemeinschaftlicher General: Donnerstag, 14. November, abends 8 Uhr, Anhalt. Ressource, aus der Bahl der Arbeitgeber ausschusses; 2. Beschlußfaſſung über a) von zwei Vorstandsmitgliedern versammlung: 1. Wahl des Rechnungs Möckernftr. 114: durch die Delegierten der Arbeit den mit den Aerzten abzuschließenden geber auf die Wahlperiode 1901 Bertrag für 1902; 3. Antrag des bis 31. Dezember 1904 und Vorstandes auf Erhöhung der Beib) von vier Vorstandsmitgliedern träge; 4. Nenderung der§§ 2, 4 und aus der Zahl der Arbeitnehmer 29 des Statuts; 5. Anträge zu dem durch die Delegierten der Arbeit- ant 8. Dezember 1900 gefaßten Be nehmer für die oben genannte schluß betreffend Aufhebung oder AbWahlperiode. schließung des Dienstvertrages mit II. Wahl des aus dret Mit den Beamten; 6. Verschiedenes. gliedern bestehenden Ausschusses zur Nur die mit Legitimation 98,86 Prüfung der Rechnung des laufenden event. Mitgliedsbuch ver7297,43 Jahres sehenen Vertreter haben Zu8. Wahl von 3 3. Arbeitnehmer, abban ag gefumitgliedern berubefchen ( offolo time 2) Der Vorstand. Versammlung. Tagesordnung: 1. Die Agitation zum 20. Dezember. 2. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Konsum- Verein Charlottenburg. Der Einberufer: P. Grohmann, Nollendorfstr. 27. Mittwoch, 13. Nov., abends 8% Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15: Oeffentlicher Vortrag Raffenbeftand banter des Herrn Dr. med. Knips- Hasse über? Sexual Hygiene. ( Nur für Herren.) Eintritt 20 Pf. Billets nebst Broschüre sind von 128 Uhr am Saaleingang sowie vorher im Reformbad, Dessauerstr. 31, erhältlich. Der Ueberschuß ist für die notleidenden Boeren beſtimmt. порно Naturheilmethode! Donnerstag, den 14. November, abends 82 Uhr, in Rixdorf bei Gröpler, Bergstr. 144: Deffentliche Versammlung. 1849b Die Lungentuberkulose( Schwindsucht) und Prof. Robert Noch auf dem Londoner Tuberkulose- Kongreß. IT shagglo Referent: Herr E. Köhler, An der Lungenschwindsucht leiden etwa 1 200 000 Menschen. Es empfiehlt sich deshalb, das Wesen, Verhütung und Heilung dieser Krankheit kennen zu lernen. ETS GEI 9aacadoL A 2 Deutsch.Metallarbeiter- Verband 08 Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- lifer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Donnerstag, den 14. November, abends 8%, Uhr: Aktiva. Bilanz. boll 6625,87| Dispositionsfonds Warenbestand Inventar- Conto. Einrichtungs- Conto Debitoren. Lagerhalter I, Manto. 5662,20 Geschäftsanteile- Conto 2165,30 Refervefonds. Passiva. • 882,01 Dividenden, nicht abgehobene 1289,88 65, Rautions- Conto. 6,02 Debitoren Reingewinn Summa 14 906,40 mg of d Summa 31 III. Mitteilungen des Borstandes 99,34 über die Verwaltung der Kasse und 900, die Wahrnehmung der Interessen der 1561,50 Staffenmitglieder. Der Inte 3669,39 14 906,40 Es sollen 4 Prozent Einkaufs- Dividende verteilt werden. Die Bilanz und Abrechnung liegen im Geschäftslokal aus. 265/16 Der Vorstand. Patzenhofer MARINE BRAU Bes Friedrichshöhe Fürstenwalde Spandau Branchen- Versammlung der Gürtler u. Drücker Briquetts Marie im Gewerkschaftshause( Saal 1), Engel- fer 15. Tages Ordnung: 1. Bortrag bes Genossen Robert Schmidt über: Die foctal politischen Aufgaben der Gewerkschaften." 2. Diskussion. 3. Verbands: angelegenheiten. Zahlreichen Besuch erwartet. Achtung! Die Ortsverwaltung. # 88 Former. Achtung! Am 15. November d. J. muß der Uebertritt der Mitglieder des Central: Vereins der Former und Berufsgenossen zum Deutschen Metallarbeiter Verband erfolgt fein. Die Kollegen werden ersucht, den Termin nicht borübergehen zu lassen, da sonst alle Rechte gegenüber dem Verband ver genommen werden. 122/4 Das Agitations- Komitee der Former. Der Aufsichtsrat. Patzenhofer Marine- Bräu, ist ein vollmundiges Bier, aus feinstem Hopfen und edelstem Malz, von ausgezeichneter Bekömmlichkeit.[ 2345L Preis frei Hans: 30 Fl. 1/8 To. 1/10 To.. M. 3, M. 3,25 M. 2,65 Patzenhofer Brauerei ⭑ NO., Landsberger Allee 24/27. NW., Strom- Strasse 11/16. teppdecken kauft man am besten und billigsten prima Qualität. November- Preise. GrossFormat 7" 1000 Stok. 8,50 M. Bei Abnahme von 3000 Std. frei Steller, Boden 25 Pf. per 1000 Std. mehr. Bei ganzen Waggons billigste Preise in Salon und Industrie Briquetts. mur direkt in der Fabrik Würfelbriquetts per Ceniner ebenfalls B. Strohmandel, Berlin S. [ 138/4 G. Schönherr u. Co., Grosse Frankfurterstr. 92. Abt. Kohlen- Engr.- Teleph. 7a, 6475. bilight. billigetts IV. Vorlegung des mit dem Ren danten abgeschlossenen AnstellungsVertrages und dessen Nachträge. V. Aenderung des Statuts. Die jedem Delegierten noch zu gehende besondere Einladung ist als Legitimation zur Generalversammlung mitzubringen. 860 275/14 Lichtenberg, den 11. Nov. 1901. Der Vorstand der Ortskrankenkasse. R. Clement, Borsigender. Orts- Krankenkaffe 38 glittritt Sollte die Tagesordnung in dieser Versammlung nicht erledigt werden, dann findet die Fortsetzung am Sonnabend, den 23. November, im Gewerkschaftshaus" statt. Um pünktliches und zahlreiches Er scheinen ersucht Der Vorstand der Orts- Krankenkasse der Sattler und verwandter Gewerbe zu Berlin. J. A.: 275/13 Gustav Schillmann, Vorsitzender, S. 42, Prinzenstr. 38, vorn II. Paul Jenner, Schriftführer, N. 28, Swinemünderstr. 4, born II der Stellmacher. Charlottenburg. Mittwoch, den 20. November, vormittags 91/2 Uhr, im Lokal des Herrn Nümann, Brunnenstraße Nr. 188: dabad Ordentlicheeled! IM Konsum- Verein. General: Versammlung am Mittwoch, 20. November, nachmittags 3 Uhr, General- Versammlung in der Gambrinus- Brauerei, Tagesordnung: 1. Wahl von 3 Vorstandsmitgliedern, 1 Arbeitgeber, 2 Arbeitnehmer. 2. Er fazwahl eines Vorstandsmitgliedes ( Arbeitgeber). 3. Wahl von 3 Revi: foren für das Jahr 1901. 4. Sta tutenänderung. 5. Beschlußfassung über Erhöhung des Arzthonorars. 6. Antrag des Vorstandes über Auf: hebung der Kaffe. 7. Jnnere Kassenangelegenheiten. Der Vorstand. J. A.: F. Josewski, Vorsitzender. 18476 Paletot Anzüge nach Maß von 25,- M. an, wer selbst Stoff hat, von 17 M. an, mit ff. Buthaten, liefert 24492 Schneidermeister, Wallstraße 94. Tagesordnung: 1. Berichte des Vorstandes und Aufsichtsrates. 2. Anträge und Be schlußfassung über die Verteilung des Reingewinus. 3. Antrag auf Gehalts4. Wahl eines Vorstandsmitgliedes. erhöhung für den Geschäftsführer. 5. Wahl von vier Aufsichtsrats- Mitgliedern. 6. Allgemeine Mitteilungen. Nur Mitglieder haben Zutritt. Mit gliedstarte legitimiert. 265/15 Der Aufsichtsrat des Konsum Vereins. E. G. m. b. H. Dr. B. Borchardt, Vorsitzender. + Herren- Vortrag+ Carl Bruckhoff, Friedrichstr. 10, über:" Sogenannte unheilbare Männerleiden". Mittwoch, den 13. Novemb., wo auch alte Decken aufgearbeitet werben. 18436 26689* Bei teureren Anzügen von 50 M. an, Restaurant, Küstriner- Plaz. Teilzahlung monatl. 10 M. gestattet. Nur für Herren! Eintritt frei! 72, Wall- Strasse 72, Tomporowski, Neanderstr. 16. II. abends 8 Uhr, im Ostbahnhofloren gehen. Später fich Weldende können nur als neue Mitglieder auf: Das beliebteste aller Husten mittel inferent Wirkung nicine echten Spitzwegerichsaft- Bonbons. 5 Pfennig. Jedes Wort: Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. durchaus Nur allein zu haben bei Gustav Behm, Berlin O, Frankfurter Allee 120. G. 9. 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Der Graf, der einen in dienst unterschob, ist selbstverständlich und interessiert hier nicht, aber lichem Auftrag kommenden Beamten in den Keller zu den Ratten feineswegs darf der Deffentlichkeit vorenthalten werden, und Mäusen sperren will, stammt in gerader Linie von den raub- der Herr Anonymus sich und seine Kollegen vor weiteren Er empfiehlt, in Zukunft ritterlichen Ahnen ab, die in derlei Scherzen ihr höchstes Verfolgungen zu schützen gedenkt. Vergnügen fanden. Insofern verrät der verdrehte Mann doch nur die Rezepte einfach nicht mehr abzustempeln, d. h. so den Justinkt seiner Raffe und Klasse. den Krankenkassen die kontrolle, in welchen Apotheken die Rezepte angefertigt wären, zu nehmen. Man darf die Bes deutung dieses Vorschlages nicht unterschätzen. Wenn in Zukunft bei einem nicht abgestempelten Rezept eine Tarüberschreitung fests, gestellt wird, so wird man unbedingt auch den Dolus voraussetzen die strafrechtliche müssen und dann bliebe wirklich nur ein Weg Verfolgung. Daß andrerseits den Krankenkassen für den Fall, daß dieser Vorschlag realisiert würde, geeignete Maßnahmen zu treffen in der Lage sind, liegt auf der Hand. Einmal find die Apotheker gesetzlich gezwungen, auf der Signatur eines jeden Medikaments die Firma zu vermerken, so daß die Droguisten, welche die Vorschüsse gewähren, nur eine entsprechende Notiz auf dem Rezept zu machen hätten. Vor allem würde aber jeder Patient für eine angefertigte Arznei unbedingt eine Quittung zu verlangen haben, so daß mit etwas mehr Arbeit des Apothekers der gleiche Effekt erzielt würde. Man kann also ruhig abwarten, welchen Erfolg der neueste Apothekervorschlag zeitigen wird. Daß die tollen Reden des Grafen aufreizend wirken können, glauben wir auch nicht, obwohl es genug Jdioten giebt, die seinen flobigen Späßen zujubeln. Bemerkenswert aber ist doch die Schomung, die der Rittergutsbesiger, Graf und Aristokrat genießt. Ein social demokratischer Ehrenmann, der dem Preßgesez zum Opfer fiel, wird gefesselt über die Straße geschleppt. Der Graf, der sich weigert, an Gerichtsstelle zu erscheinen, fährt erster Klasse und zwingt seinen vor Angst zitternden Transporteuren dritter Klasse zu reisen! Wir haben gar nichts dagegen, daß man auch dem Narren Freiheit gewährt, nur wäre zu wünschen, daß man auch ein wenig von der Freiheit, die einem Bückler zu teil wird, vernünftigen Bestrebungen gönnt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Graf Pickler, der am Sonnabend zu 300 M. Geldstrafe wegen Aufreizung zum Klassenhaß verurteilte Antisemitenführer, trat am Montagabend nach längerer Zeit zum erstenmal wieder in einer öffentlichen Volksversammlung auf. Ein Polizei- Aufgebot von etwa 30 Schußleuten hielt die Zugänge zu dem Versammlungslokal, den Kontordia Festfälen", besetzt. Als Redner waren Graf Püdler, der über„ Die Macht des Judentums", und Redacteur Bachler von der Staatsbürger Zeitung". der über„ Die Chamberlainschen Beschimpfungen der deutschen Krieger von 1870/71" sprechen sollte, angekündigt. Mit stürmischem Beifall empfangen, führte Graf Büdler etwa aus: Er begrüße seine lieben Berliner nach langer Abwesenheit von der Reichshauptstadt, in der er schon oft über die Macht des Judentums habe sprechen und darlegen dürfen, wie heilig und ernst der Kampf gegen das Judentum sei, und wie man nicht ruhen dürfe, bis das ganze fremde Judengesindel erschlagen am Boden liegt".( Stürmischer Beifall.) In der Zwischenzeit sei ihm eine höchst merkwürdige Geschichte passiert. Er habe nämlich in Sachsen eine Rede gehalten und in dieser habe die Dresdener Staatsanwaltschaft eine Anreizung zu Gewaltthätigkeiten gegen das jüdische Gesindel" erblickt und die Folge sei eine Auflage gegen ihn gewesen. Er habe sich nun dem Gericht aber nicht gestellt und da habe man ihn denn vor einigen Wochen verhaftet.( Hört! hört!) Und das ging so zu! Es fam der Amtsvorsteher von Klein- 13. Tschirne und ein Dresdener Gerichtsdiener morgens früh um 7 Uhr zu mir und sie sagten, fie müßten mich verhaften, ich sollte doch ja mitkommen und feine Schwierigkeiten machen, sonst müßten sie GeDie Fraktion der Linten zählt jetzt 64 Mitglieder. Neit walt anwenden. Ich war baf f.( Heiterkeit!) Man wollte mich, einen preußischen Rittergutsbesiger und Grafen treten hinzu die Stadtverordneten Berger, Bitterhof, Dove, mir nichts, dir nichts verhaften. Na ich ging aber doch mit und Dr. Landau, Runge, Solmüß und Thieme. Die Neue Fraktion der Linken beträgt 29 Mitglieder, sagte zu dem Gerichtsdiener: Hären Se, mei Stutester, det ihr wird sich der neu gewählte Stadtverordnete Gemeinhardt an= is doch eine folossale Inverschämtheit, det Sie Ober- Schöneweide. Heute, Mittwoch, abend 81/2 Uhr, findet bei schließen. mich, mich den Grafen Pickler, verhaften wollen, Reichstags- Die socialdemokratische Fraktion, welche 27 Mann Eigentlich müßte ich Sie jezt nehmen und in John eine Versammlung des Wahlvereins statt. den Schloßkeller von Klein- Tschirne sperren! Abgeordneter Rosenow hält einen Vortrag über:„ Der deutsche start ist, nimmt als neue Mitglieder Dr. Bernstein, Friedeberg, ( Heiterfeit.) Da erbleichte der Mann.( Erneute Heiterfeit.) Bauernfrieg". Die Mitglieder werden ersucht, Mitglieds- und Liebknecht, Wehl, Metzner und Ramlow auf. ( Seiterteit) Da erbleichte der Mann.( Erneute Seiterkeit.) Bibliothekbücher mitzubringen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Die Freie Fraktion besteht nach wie vor aus 20 Mitgliedern i did außerdem sind als Wilde" die Herren Prof. Dr. Virchow, Dr. Neumann und Fabrikant Prezel zu bezeichnen. Die Fraktion der Linken ist seit dem 1. Januar 1900 von 59 quf al 64 Mitglieder gestiegen. Die Neue Fraktion der Linken hat in dieser Beit um 5 Mitglieder und die Freie Fraktion um 4 Mitglieder ab. genommen. Ebenso hat sich die Zahl der„ Wilden" von 5 auf 3 herabgemindert. Die Zahl der Socialdemokraten betrug am 1. Januar 1900: 20 und hat somit gegen heute um 7 zugenommen. Ein Mandat und zwar im 32. Wahlbezirk III. Abteilung ist durch die Doppelwahl Dr. Liebknechts zur Zeit uuerledigt. acht Tage bei meinen Mäusen und Ratten brummen. Da würde Ihnen wohl denn die Lust bergehen, einen preußischen Rittergutsbesiger verhaften zu wollen.( Großeheiterkeit) Der Mann erbleichte immer mehr und sagte: Ach nee, Herr Graf, des November ab Barutherstr. 22, vorn parterre, Ede Zweiter Wahlkreis. Meine Wohnung befindet sich vom der Bossenerstraße. Paul Scholz, Vertrauensmann. Nigdorf. Der Socialdemokratische Wahlverein hält hente abend 8/2 1hr seine Mitglieder Versammlung bei Thomas, Hermannstr. 49, ab. Da auf der Tagesordnung die Handelsverträge stehen, so werden die Mitglieder ersucht, recht pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Lokales. Die Stärke der einzelnen Fraktionen der Stadtverordneten. Versammlung stellt sich, wie ein Berichterstatter meldet, nach den vollendeten Neuwahlen wie folgt: Der städtische Kampf gegen die Ratten. Die Rattenplage ist in den verschiedensten Zweigen der städtischen hätten Se wohl doch nich gedahn. Wat, sagte ich, nich jethan? Verwaltung arg fühlvar geworden. In erster Neige die MarktMänneten, Sie dhun mir bloß leid.( Anhaltende hallenverwaltung, dann aber auch das städtische Obdach und eine Heiterkeit.) Na nu denn ließ ich anspannen und denn jondelten Reihe andrer Verwaltungen führen feit längerer Zeit einen lebhaften, vir los zum Bahnhof. Uff'en Bahnhof sage ich rund heraus: Gerichts- aber fast aussichtslosen Kampf gegen die Ratten. Insbesondere seitdiener, ick fahre erster, selbstverständlich und Sie werden dem die hungrigen Ratten als Träger einer Reihe Krankheiten denatürlich Dritter fahren, sonst fabreid überhaupt munziert sind, ist der Kampf gegen sie ein recht lebendiger geworden. Eine Reihe von Feuerwehr- Juvaliden soll auf Antrag des nich mit.( Heiterkeit.) Aber häruse, sagt er da, des geht doch gar Kammerjäger, Hunde und Fallen sind in angestrengtester Thätigkeit. Polizeipräsidenten in den wohlverdienten Ruhestand treten. Die nich, Herr Graf! Ach wat, ſage id, ob det jeht. Allerlei Mittel wurden versucht und an Geld wurde nicht gespart. meisten der Leute stehen im besten Mannesalter, der älteste zählt Denten Sie, id werde mit Ihnen Dritter Beträgt doch beispielsweise die einem Kammerjäger gewährte 55, der jüngste erst 42 Jahre. Die bureaukratisch ausgerechneten fahren? Na denn fahre ich ähm ooch Erschter, sagt der Mann. Extra vergütung für seine vermehrte Jagdarbeit so viel, daß Kopf Jahrespensionen schwanken zwischen 756 und 1164 M. Den MaximalNa da lache ich natürlich un sage: Det jiebt et nich, Mann, und Schwanz der von ihm eingefangenen Thiere auf mehr als betrag 97 M. pro Monat erhält z. B. ein 50jähriger Feuerick werde doch nich mit Ihnen zusammen Erster eine Mark extra 811 stehen tommt. Die Ratten wehrinam, der bei einem Alarm durch Ausgleiten beim Ansträngen fahren als preußischer Ritterjutsbesizer. 280 plage bildete auch einen der Beschwerdepunkte, der in der der Pferde eine Verlegung der Kniescheibe erlitten hat, infolge deren denten Sie hin? Na, er stieg dann Dritter ein(), ich mit der Untersuchung des Falls Hoffmann- Schulze betranten er zur Fortsetzung des Dienstes in der Feuerwehr dauernd unfähig Erster(!) 1) and ſo jondelten wir los. Auf dem Bahnhof in Jörlitz, Kommission der Obdachsverwaltung vorgetragen ist. Seit einiger iſt. Andre leiden an rheumatischen oder sich ein, w wo wir um eins antamen, holte ich mir denn den Mann und sagte Beit ist dem ärgsten Uebelstand im Obdach auf diesem Gebiete da- armut oder förperlichen Gebrechen. Der 42jährige Feuermann N. iſt ihm, ich würde jegt einen ganz energischen Flucht durch etwas abgeholfen, daß die in die Schlafsäle führenden Lei- feit zwei Jahren dienstunfähig und befindet sich gegenwärtig in der versuch machen.( Stürmische Heiterkeit.) Na, da schrie er tungen mit fest angeschraubten Deckeln versehen sind; bislang Jrrenanstalt Dalldorf. Der Aermste soll monatlich 63 M. wieder Ach und eh, er würde seine Stellung verlieren und wurden die leicht abnehmbaren Deckel häufig in unbefugter Weise erhalten, das ist ungefähr das vielgenannte„ Existenzna und da bin ich denn wieder mitjefahren. entfernt. Ferner ersuchte der Vorsitzende der Obdachsverwaltung Minimum", das natürlich auch für die Familie ausAls wir in Dresden antamen, nahm id ne Droschte und jondelte sowohl die Bauverwaltung wie das Reichs Gesund reichen muß. mit ihm zum„ Europäischen Hof"( dem ersten Hotel in heits- Amt um Angabe geeigneter Abhilfeniittel. Die Dresden). Da verfehre id immer un wie nu der Ober- erstere schlug eine fein ausgeflügelte Vergitterung der KanaliEine große Aufregung bemächtigte sich gestern der Eltern, fellner tommt, fage id: Ober, ic hier steht der Mann, der mich verhaftet hat. Und der Mann und schließlich wohl lediglich zu einer Einengung der Bewegungs- hatten das Brausebad in der Schule benutzt. Unmittelbar nach dem bin verhaftet und fationszugänge vor, die die Kleinigkeit von 40 000 Mark gekostet deren Kinder die zweite Klasse der 224. Gemeindeschule in der Christianiastraße auf dem Gesundbrunnen besuchen, erblaßte zum drittenmal.( Heiterkeit.) Is das nich freiheit der Natten, nicht aber zu ihrer Vernichtung geführt hätte. ne riesenhafte Frechheit, was? Mich, einen schlesischen Ein weit erfreulicheres Resultat hatte die Anfrage bei dem Reichs- Baden wurden sie von heftigem Unwohlsein befallen, welches sich Vier besonders Rittergutsbesitzer zu verhaften! Nachdem ich mich dann erholt hatte, Gesundheitsamt. Das Antwortschreiben des Reichs- Gesundheitsamts durch Erbrechen und Sch: vindelanfälle äußerte. ging ich mit meinem Gerichtsdiener zum Landgericht. Na, die Ver- ist uns zur Verfügung gestellt. Es ist von so großem, über den schwer mitgenommene Schüler brachte man in einer Droschte nach handlung hat mir jar nich jefallen. Der Präsident fragt jleich: Rahmen der städtischen Verwaltung weit hinausgehendem Interesse, der Unfallstation, andre wurden von Kameraden der ersten Klasse in die elterliche Wohnung geführt. Ueber die Ursache dieser Ers Geben Sie zu, daß Sie gesagt haben: Jeder Jude soll Dresche daß seine wörtliche Wiedergabe angebracht erscheint. Es lautet: friegen? Ja woll! jage id. Geben Sie auch zu, daß Sie gefrankungen ist man nur auf Vermutungen angelviesen. Nach Aussage fagt haben: Man soll die Juden mit Keulen und Dreschflegeln tot- des Kaiserlichen Gesundheitsamtes. von Schülern soll in der Badeanstalt ein stärkerer Gas geruch schlagen, wo man sie trifft? Jawoll! sage ic. Und geben Sie wahrnehmbar gewesen sein. Hoffentlich bemüht sich die Leitung der auch zu, gesagt zu haben: Wir wollen ja die Juden nicht totschlagen, Schule, die Ursachen der Erkrankungen zu erforschen, damit möglichst bald der Deffentlichkeit über die befremdlichen Vorfälle Aufklärung gegeben werden kann. fo Der Präsident Nr. 8621. Berlin, den 19. Oftober 1901. Die Knaben aber Haue müssen sie haben, Keile müssen sie triegen, ganz unbändige Dem Magistrat teile ich auf die gefällige Anfrage vom 4. d. M. Keile, daß ihnen die Schwarte fnact? Jawoll! jage id.( 2290 St. O. I 01) ergebenst mit, daß zur Vertilgung von Ratten, Na, det jenügt! ſagte er. Und es jenügte ooch.( Heiterkeit.) Mäusen u. dergl. alvei bei gewöhnlicher Temperatur leicht in Gas- Aufsehen erregt die kürzlich erfolgte Verhaftung des Denn wie se wieder raustamen, war ich zu 100 m. Geldstrafe ver- form übergehende Flüssigkeiten: Schwefelfohlenstoff und Bittolin mit Hauptmanns S. und des Agenten E. wegen Verdachts der Urkundenurteilt. Na, ich wollte dann noch fleich wieder nochmal ne Ver- Erfolg Anwendung gefunden haben. Der Schwefeltohlenstoff hat fälschung und des Betruges. Die Verhafteten hatten erfahren, daß sammlung in Dresden abhalten. Aber die Dresdener hatten Angst fich nach praktischen Versuchen im Gesundheitsamte und an andrer ein bei Steglitz gelegenes Terrain vom Eisenbahnfiskus in Anspruch getriegt und wollten keine Versammlung mehr machen. Da bin ich Stelle zur Bekämpfung von Ratten, Mäusen, Hamstern im freien genommen werden sollte, um darauf einen Schienenstrang herzudenn losjejondelt, denn mit Leuten, die Angst kriegen, will ich nischt Lande bewährt.( Vergl. Anlage.) Der Feuersgefahr wegen eignet stellen, der die Potsdamer mit der Anhalter Bahn verbinden sollte. zu thun haben.( Beifall.) Wer inmer feige hinterm Ofen sigt, wird er sich nicht zur Anwendung in Stallungen und Wohnräumen. In Sie wandten sich an den Besizer, Rittmeister v. Kramsta, und erniemals was erreichen. Als der mutige„ preußische Rittergutsbefizer, geschloffenen Räumen empfiehlt sich vielmehr die Benutzung von wirkten von ihm einen Schlußschein, wonach der Verkauf des Graf und Patriot" aber zum zweitenmal verhaftet werden follte, Biktolin, eine Mischung von flüssiger Kohlensäure und schwefeliger Terrains zu einem bestimmten Preise und bis zu einem bestimmten um nach Berlin überführt zu werden, drückte er sich doch zur rechten Säure, die von der Aktiengesellschaft für flüssige Gase( Naoul Pictet Zeitpunkt in ihren Händen bleiben sollte. Sodann wandten Beit und fand sich zum Termin selber ein. Er beklagte sich bitter u. Co.), Berlin N., Wattstr. 3 und 4, in den Handel gebracht wird. fie fich ant einen bekannten Geldmann in Charlottenburg, über die Behandlung, die ihm der Präsident zu teil werden ließ: Die Anwendung bietet keinerlei Gefahr für die Gesundheit, sofern den sie besonders dadurch für das Unternehmen zu erwärmen vers Die wissen ja nicht mal, meinte er, wie sie die Leute behandeln die betreffenden Räume nicht betreten und vor der Wiederbeugung standen, daß sie ihm Zeichnungen von dem neu einzurichtenden sollen. Ich verlange als preußischer Ritterguts- in ausreichender Weise gelüftet werden. Vor der Einleitung des Schienenstrang sowie das Schreiben eines hohen Eisenbahnbeamten besizer, Graf und Patriot Respett und Achtung Gasees müssen Pflanzen und Tiere, z. B. Vögel, aus den Räumen verlegten, wonach das Projekt mit ziemlicher Sicherheit zur Ausund der Deubel soll mir den holen, der mir diese entfernt werden. Die Einzelheiten der Anwendung( die erforderliche führung gelangen sollte. Hierdurch ließ der Geldmann sich bewegen, Achtung nicht entjejen bringt.( Stürm. Beifall!) Menge des Pittolins, die Dauer der Einwirkung usw.) werden am fofort 10 000 m. Provision zu zahlen und auch noch kleinere BorIch stehe jetzt auf dem Standpunkte, daß man unfren Behörden und besten an Ort und Stelle durch die Lieferanten des Bittolins an- schüsse zu geben, während die Ankaufsverhandlungen wegen des namentlich den Herren am grünen Tisch energisch und barbarisch die gegeben. Wenn es feststeht, daß die Ratten und Mäuse von den in Terrains in der Schwebe waren. Die Unterhandlungen zerschlugen Wahrheit geigen muß, so geigen, daß die Kerle auf den Rücken der Nähe befindlichen unbebauten Ackerflächen einwandern, so ist es sich. Der Geldmann erfuhr, daß die ihm vorgelegten Zeichnungen fallen.( Heiterkeit und Beifall.) Nicht wahr, das wäre ein famoser zweckmäßig, die Baue auf dem freien Felde aufzusuchen und dort sowie der Brief gefälscht seien und erstattete Anzeige. Die Ver Anblid, wenn die Leute da in Moabit unterm Tische lägen und ich nach Anweisung der Anlage mit Schwefeltohlenstoff zu beschicken. hafteten haben Rechtsanwalt Walter Bahn zum Verteidiger anstolz wie ein Spanier den Saal verließe?( Donnernde heiter gez. Köhler. genommen. teit) In diesem Augenblick erhebt sich der überwachende Polizei- Die in diesem Antwortschreiben in Bezug genommene Anlage lieutenant und bemerkt dem Redner: Ich muß dringend ersuchen, ist das Flugblatt Nr. 10( bom September 1901) der biologischen Verhaftung der Frau Rittergutsbesitzer P. wegen Verdachtes ber Einen romantischen Hintergrund hat die fürzlich erfolgte eine andre Tonart anzuschlagen. Ich habe lange genug Geduld ge- Abteilung des kaiserl. Gesundheitsamtes. In demselben wird in aus Blutschande. Vor reichlich drei Jahren ging der damals 70jährige babt! Graf Büdler( fortfahrend): Ja, so ist es mir also in führlicher Weise von Dr. Arnold Jakobi dargelegt, in welcher Weise Herr P. mit der Verhafteten, die erft 22 Jahre zählte, seine vierte Moabit ergangen. Und weshalb? Bloß weil ich hier in Berlin in der in hohem Grade feuergefährliche Schwefelfohlenstoff einer Versammlung wie dieser gesagt habe, man sollte die ganze in von Hamstern bewohnte Baue eingebracht wird. Auf Anregung The ein, weil das Liebesverhältnis, das er zu dem jungen Mädchen fie abjeben, daß sie wie die Hafen davonlaufen. Na, das war doch fundheitsamtes allen städtischen Verwaltungen zur Kenntnis gegeben. angestellter Postbeamter, besuchsweise nach dem väterlichen Gute. Judenbande aus dem Lande schmeißen und einige Salven auf der Obdachsverwaltung ist Abschrift des Gutachtens des faiserl. Ge- unterhalten hatte, nicht ohne Folgen geblieben war. Etwa nach Jahresfrist kam ein Sohn zweiter The des Herrn P., ein in Amerika selbstverständlich nur humoristisch gemeint. Das kann ich Ihnen Hoffentlich gelingt es nun endlich, der ekelerregenden und höchst angestellter Postbeamter, besuchsweise nach dem väterlichen Gute. fagen, wenn ich in Klein- Tschirne zu befehlen hätte, so würde ich gesundheitsschädlichen Rattenplage ein Ende zu bereiten und den Er verliebte sich in seine jugendliche Stiefmutter und eines dekretieren:§ 1. Jeder Jude kann durchgehauen werden.( Heiterkeit.) Ruhmestranz des kaiserl. Gesundheitsamtes um ein Blatt mit der schönen Tages brannten beide nach Berlin durch. Auf Veranlaffung des Herrn P. tehrte feine Ehefrau § 2. Jeder Jude tanu rausjeschmissen und mit Dreschflegeln ver Aufschrift zu vermehren:" Triumph der Wissenschaft über die zurück, während sein Sohn die Rückreise nach Amerita antrat. ชน droschen werden.( Heiterfeit.)§ 3. Jeder sehr freche Jude fann so- Natten." Herr B. verzieh seiner Frau. Später tam es aber zwischen ihnen jar aufjehangen werden.( Donnernde Heiterkeit.) Na sehen Sie, zu Bermögensstreitigkeiten, die gerichtlich ausgefochten wurden und bei denen Herr P. unterlag. Seine Frau hatte sich wieder von ihm getrennt und in Berlin eine möblierte Wohnung gemietet. Zu ihrem Schrecken wurde sie durch einen Kriminalbeamten verhaftet und ins indem er die alte Geschichte wieder ausgegraben und sie wegen Blutschande angezeigt hatte. Der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Schwindt, hat ihre Haftentlassung gegen Stellung einer Bürgschaft von 10 000 m. beantragt. ihm das faffen Sie doch auch scherzhaft auf. Eigentlich müßte man auch Wie schützen sich die Krankenkassen gegen Tag Ueber so über mein Urteil lachen, wenn es nicht so traurig wäre, daß sich schreitungen der Apotheker? Das einfachste Mittel wäre, die darin wieder die Furcht vor den Juden zeigt. Infre Behörden Apotheker wegen des Mehrbetrages civilrechtlich zu verklagen und sie Laufen eben wie doll und verrüdt hinter den außerdem wegen Tarüberschreitung der Staatsanwaltschaft untersuchungsgefängnis übergeführt. Ihr Ehemann hatte sich gerächt, Juden her und...( der überwachende Bolizeilieutenant setzt zu übergeben. Eine hiesige Krankenkasse, die durch Nachrevision der den Helm auf, ruft: Silentium! und erklärt die Versammlung für Rezepte von den 70 zugelassenen Apotheken bei 65 solche Mehraufgelöst). Die Versammelten stimmen Deutschland, Deutschland berechnungen feststellen fonnte, wollte aber nicht gleich so weitgehen über alles!" an und verlassen den Saal. und benachrichtigte daher zuvor die betreffenden Apotheker von den Tarüberschreitungen, ihnen anheimgebend, in Gegenwart des Rezeptrevisors die betreffenden Rezepte auf dem Kassentotal Beim Abrüften verunglückte gestern Nachmittag auf dem Neu einzusehen. Die Mehrzahl der Herren war auch erschienen und bau des Maurermeisters Gräfe in der Danckelmannstraße der Arbeiter der Erfolg war ganz nach Erwarten. Die Tarüber Emil Rüdow aus der Bismarckstraße 28. zu Charlottenburg. Eine schreitungen wurden bestritten, man schimpfte weidlich- und schwere Latte fiel aus dem dritten Stock herab, traf Müdow an * " Es ist ja zweifellos, daß der humoristische Dreschgraf, Patriot und Rittergutsbesiger, übergeschnappt ist. Gleich wohl bethätigen sich auch in diesem verwirrten Hiru noch sehr scharf und charakteristisch die feudalen Eigenschaften eines preußischen Edelsten, der über die Frech Hinterkopf und verlegte ihn so schwer, daß man ihn nach der, das Bedürfnis an Ileinen Wohnungen in feinem Maße gedeckt. 1 zuerst an den Zeugen herangetreten sei. Bu ihrer Entschuldigung Rettungswache in der Wilmersdorferstraße bringen mußte. Nachdem Und dann wird an höherer Stelle gesagt:" Es giebt in Schöneberg| fonnte sie nur angeben, daß sie unter dem Zwange einer höheren er hier wieder zur Besinnung gekommen war und einen Verband ere keine Wohnungsnot!" Gewalt gestanden. Ein einziger Trost in dieser traurigen Geschichte ist halten hatte, erholte er sich wieder soweit, daß man ihn auf seinen Die Konsum Genossenschaft von Adlershof und Umgegend dem Angeklagten geblieben: beide Hauptfiguren dieser Liebesfarce Wunsch in seine Wohnung entlassen konnte, da er das Strankenhaus erzielte in den fünf Monaten ihres Bestehens einen Umsatz von beschworen, daß sie über Liebkosungen nicht hinausgegangen jeien. nicht aufsuchen wollte. 20 936,94 m. und einen Reingewinn von 957,37 M., wovon 5 Broz. Die Verhandlung, welcher auch der Vorsitzende des Ehrenrats beiDie Parkdeputation hat in ihrer letzten Sizung befchloffen, der Reservefonds erhält, 4a Broz. zur Verteilung an die Mitglieder wohnte, endete mit der Verurteilung des Angeklagten zu 20 M. Gelddie im Plänterwald zu Treptow belegenen sogenannten Schöneberger gelangen und 9,09 m. einem Fonds für frant und invalid ge- ftrafe. Staatsanwalt Kanzo w hatte selbst ein möglichst niedriges Bauernwiesen anzukaufen. Der Wrangelbrunnen wordenes Personal überwiesen wurden. Die Genossenschaft Strafmaß empfohlen. 500 Mr. " 79 Die Int Anregung der socialdemokratischen Gemeindevertreter angesichts der politischer Gegenstände und sie als Mitglied geduldet habe. Gerichts- Beitung. auf dem Kemperplatz foll befanntlich dem Rolandbrunnen Platz hat von Eröffnung der Verkaufsstelle an eine dreistündige Milde Bestrafung einer unmenschlichen Noheit. Migmachen; er wird am südlichen Ende der Grimmstraße zur Aufstellung Mittagspause eingeführt, während welcher das Geschäft ge- handlungen eines Dienstboten führten gestern den Inhaber des gelangen. Nach Bewilligung einiger Unterstügungsgesuche wurde schlossen bleibt, und dadurch einen Ausgleich für die zwei- Pschorrbräu- Ausschautes an der Behren- und Friedrichzur Beratung des Etats geschritten; derselbe schließt in der Ein- ftündige Thätigkeit des Personals Stat des Personals an den Sonntagen zu straßen- Ecke, Restaurateur Philipp Nig sowie dessen Ehefrau vor nahme mit 19 300 M., in der Ausgabe mit 884 210 M. ab. Unter schaffen gesucht. Die Mitgliederzahl, welche bei Beginn 142 betrug, das Schöffengericht. Die Werlegte, Dienstmagd Bertha Nenenfeld, andrem wurde in den Etat neu eingestellt die Herstellung einer Bu- ist in den ersten fünf Monaten auf 192 und seit dem 1. September die als Nebenklägerin zugelassen und vom Rechtsanwalt Henschke und Ableitung für die beiden Teiche im Friedrichshain mit auf 210 Mitglieder gestiegen. Der Geschäftsanteil, welcher 20 m. vertreten wurde, gab eine Darstellung von dem Sachverhalt, wonach 30 000 M., die Herstellung einer Bewässerungseinrichtung im beträgt, ist von 65 Mitgliedern voll eingezahlt, während der Durch die Ehefrau Nig der bei weitem schuldigere Teil gewesen wäre. Die Schlesischen Busch mit 19 500 M. und die Herstellung eines Kinder- schnitt der eingezahlten Geschäftsanteile 18,25 m. pro Mitglied Bengin erzählte, daß fie am 19. April einen arg entzündeten Spielplatzes auf dem südöstlichen Teile des Oranienplages mit beträgt. Finger gehabt habe, sodaß sie ihren Dienst als Aufwäscherin Totgefahren wurde, wie wir schon mitteilten, vorgestern morgen nicht habe nachkommen fönnen. Sie habe deshalb ihre Dienstherrin Der erste Fall, in welchem der Bantier" Opis eine in Charlottenburg am Kaiser Friedrich- Platz der Kaufmann Fritz gebeten, sie für diesen Tag anderweitig zu beschäftigen. Dies Rolle spielt, wird am 18. d. Mets. vor dem Schwurgericht des Land- Fuhrmann aus Danzig. Der Unfall ist auch heute noch nicht auf sei ihr schroff abgelehnt worden. Nun habe sie gebeten, zum Arzt gerichts I. zur Verhandlung kommen und zwar in der Straffache geklärt. Die Ermittelungen sprechen aber gegen die ursprüngliche gehen zu dürfen. Hierüber sei Frau Nig dermaßen in Wut geraten, gegen Stock und Genoffen wegen Verbrechens gegen feimendes Leben Annahme, daß Fuhrmann bei dem Versuche, durchgehende Pferde daß fie fofort auf fie eingeschlagen habe. Die Bengin habe eine bezw. Anstiftung dazu. Mit Frl. Stod, der Stieftochter eines anzuhalten, verunglückt wäre, und stellen das Verhalten einiger ganze Anzahl Fauftschläge erhalten. Sie habe nun ihre Papiere vers hiesigen Schlächtermeisters, hat Opitz seit Jahren ein Verhältnis Personen in ein eigentümliches Licht. Vorgestern nachmittag meldete langt und ein herzugerufener Schutzmann habe dies Verlangen als imterhalten. Außer Opig, der durch Rechtsanwalt Dr. Paul fich bei der Charlottenburger Polizei ein Stutscher Weber von berechtigt bezeichnet. Nachdem der Schutzmann sich entfernt hatte, Rosenfeld verteidigt wird, ist auch die Hebamme Betschora der Spandauer Bergbrauerei mit der Angabe, daß der Ber- babe Frau Nig die Beugin wiederumi, aber ärger als zuvor, der Angeklagte Nix sei hinzugekommen mit angeflagt, welche ihre verbrecherische Thätigkeit auf Anftiftung unglüdte unter seinem Wagen gelegen habe. Er sei lang- mißhandelt. Auch an den habe sich des Opis ausgeübt haben soll. Sie wird durch Rechtsanwalt fam gefahren und habe plöglich wahrgenommen, daß der und Mißhandlungen beteiligt. fei ohnmächtig geworden. schließlich halb ohnmächtig Dr. Schwindt verteidigt. Schon diese Verhandlung wird jeden Wagen schwer ging. Nach der Ursache forschend, habe er vor einem Bengin falls die Entscheidung darüber bringen, ob Opis wegen Geistes- Hinterrad einen Mann gefunden, der so gelegen habe, daß das Nad diesem Zustande babe man sie in den Klosettraum geworfen, wo fie krankheit zu beobachten ist oder nicht. Wegen der i.origen zahlreichen gerade seinen Hals berührte. In diefer Lage sei der Mann etwa mehrere Stunden habe verweilen müssen. Als sie dann erlöst Verfehlungen des Opitz ist die Voruntersuchung noch nicht beendet. 13 Schritte weit geschleift worden. Er habe den leblosen Körper worden sei, habe sie in einem Koppschen Krankenvagen nach dem Lebensrettung. Mit eigner Lebensgefahr rettete gestern abend nicht anfaffen mögen und ihn daher einfach liegen laffen, um weiter Strankenhause gebracht werden müssen. Nach dem ärztlichen Attest um 9 Uhr der 57 Jahre alte Seilermeister Helm, der in der Straße 15 zu fahren. Etivas später kamen dann, wie weiter festgestellt wurde, hatte die Mißhandelte mehrere Verlegungen erlitten, fie mußte vier zu Charlottenburg im Kraazichen Hause wohnt, den 40 Jahre alten zwei Mann von der Kaiserbrauerei, die noch nicht weiter bekannt Monate in der Charité zubringen und wird wahrscheinlich dauerndes Seiler Johann Klosterreit, der sich zu Besuch in Charlottenburg auf- find. Diefe legten den Körper auf den Bürgersteig und fümmerten Siechtum davontragen. Die Angeklagten, die vom Rechtsanwalt Morris hält, vom Tode des Ertrinkens. Klosterreit befuchte Bekannte, die fich auch nicht weiter darum, Nach ärztlichem Gutachten ist Fuhr- verteidigt wurden, gaben die Büchtigung" au, stellten aber unter Beweis, in der Nähe der Elektricitätswerke mit Baggern beschäftigt find, mann die Lunge zerquetscht worden. Diese Verlegung führte zum daß das Mädchen impertinent und boshaft gewesen und sie schwer gereist ftürzte infolge eines Fehltritts in die Spree, die dort zwei bis Tode. Wie er unter seinen Wagen geraten ist, will Weber nicht habe. Der Staatsanwalt beantragte gegen die Ehefrau 50, gegen den Ehemann 80 M. Geldstrafe. Rechtsantvalt Henschke erflärte, drei Meter tief ist, und geriet unter einen Brahm. Auf die Hilfe- wissen. daß er von der Beantragung einer Geldbuße an die Nebenklägerin rufe eilten mehrere Personen herbei. Alle standen aber ratlos da, Lichtenberg. Der Erlaß eines Ortsstatuts für die Errichtung Abstand nehme; er werde auf dem Wege der Civilflage für deren nur der alte Helm sprang ungeachtet seiner Jahre und der Dunkel- von Fortbildungsschulen ist von den socialdemokratischen Gemeindeheit, die die Gefahr erhöhte, kurz entschlossen in die kalten Fluten. verordneten in der Gemeindevertretung beantragt worden. Obwohl Ansprüche eintreten. Der Gerichtshof verurteilte die Angeklagten zu as gelang ihm auch, den Verunglückten zu faffen und mit Hilfe unter den bürgerlichen Parteien die Meinungen über die obligatorische, ie 100 m. Geldstrafe. Auf wie lange wohl wäre ein Arbeiter ins andrer, besonders eines Schlossers Krieg, ans Land zu bringen. Der wie sie von unsren Parteigenossen angeregt ist, und die fakultative Gefängnis gesperrt worden, wenn er einen Unternehmer oder Streikbrecher ähnlich roh behandelt hätte. Gerettete wurde ins Leben zurückgerufen und nach der Helmschen Schule noch weit auseinandergehen, wurde der Sache selbst Entgegen- brecher ähnlich roh behandelt hätte. Wohnung gebracht, wo er sich bald wieder erholte. Aus dem Polizeikampfe gegen die Arbeiterorganisationen. tommen gezeigt und wird das Ortsstatut voraussichtlich bald zu Unter den Personen, welche wegen des sogenannten Schönes stande kommen. Der Justizfistus verlangt von der Gemeinde die Wegen Wergehens gegen§8 des Vereinsgesetzes war der Genosse: berger Mordes( Ermordung des Arbeiters Gabriel in der Lauben Verlängerung des auf 25 Jahre abgeschlossenen Mietsvertrages und Göde als Vorsitzender der Bahlstelle Groß Ottersleben des Kolonie auf Wilmersdorfer Revier) als verdächtig verhaftet worden das Recht des Ankaufes des von der Gemeinde nach den Bauplänen des Verbandes der Fabrik-, Land- und Hilfsarbeiter vom Landgericht waren, befand sich auch der Schaufwirt Jung. Diefer ist auf Fistus zu errichtenden Amtsgerichtsgebäudes. Die Gemeindevertretung Magdeburg zu 50 M. Geldstrafe verurteilt worden. Es wurde ihm Antrag des Rechtsanwalts Dr. Werthauer aus der Haft entlassen stimmte dem Verlangen zu mit der Maßgabe, daß auf Grund einer zur Laft gelegt, daß er in einen Verein, der die Erörterung in Versammlungen bezwecke, eine worden, nachdem sich herausgestellt hat, daß die gegen ihn vorliegenden Verdachtsmomente hinfällig find. Cegen ihn wird nur großen Arbeitslosigkeit der Fiskus aufzufordern ist, mit dem Bau rau aufgenommen Daß die Zahlstelle ein politischer Verein im Sinne des noch eine Anklage wegen Uebertretung schankpolizeilicher Vorschriften endlich zu beginnen. § 8 des Vereinsgesetzes sei, begründete das Landgericht zu stande kommen. In dem Diebesneft in der alten Heinersdorfer Mühle folgendermaßen: Nach dem Statut und auf Grund der Verhand Durch Ueberfahren schwer verletzt wurde gestern nachmittag hinter Neu- Weißensee wurden, wie man uns berichtet, auch die gelungen in den Mitgliederversammlungen der Bahlstelle könne diese der 13 jährige Schüler Otto Oswald aus Reinickendorf, der für ein stohlenen Gold- und Silberwaren aus dem Einbruch bei dem Uhr allerdings nicht für einen politischen Verein erklärt werden, denn das Geschäft in der Bernauerstraße Laufburschendienste verrichtet. Ein macher Wappler in Landsberg a. W. noch zum Teil vorgefunden. Statut sehe nur wirtschaftliche Aufgaben vor und in den MitgliederDestillationstutscher hatte den Knaben, der ein schweres Paket Der Diebstahl wurde in der Nacht zum 8. September d. J. austrug, auf seinem Wagen mitgenommen. Als er nun an der Ecke geführt. Von dem gesamten Staub, der einen Wert von 6000 Mart versammlungen feien auch fast ausschließlich wirtschaftliche Fragen erörtert worden. Es wären aber auch die öffentlichen Versammlungen. der Brunnen- und Anklamerstraße trotz der Warnung des Kutschers hatte, wurden noch Sachen für etwas über 1000 m. geborgen. zu berücksichtigen, die der Vorsigende Görcke einberufen und meist gevcreilig absprang, brach er sich einen Oberschenkel und geriet dann leitet habe, ohne daß ein Bureau gebildet worden sei. Diese Bera noch unter die Räder, die ihm beide Unterschenkel schwer beschädigten. sammlungen feien als vom Verein ausgehend zu betrachten, und da in Der Verunglückte mußte nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden. Aus der Berliner Skandalchronik. Unter Ausschluß der ihnen stets Gegenstände rein politischen Charakters in Vorträgen und Zeugen gesucht. Am 2. November, abends 71/2 Uhr, ist an Oeffentlichkeit hatte die zweite Straffammer des Landgerichts I Debatten erörtert worden wären, so sei die Zahlstelle als Berein der Ecke der Wasserthorstraße und Brandenburgstraße meine Frau diefer Tage ein Sittenbild aus der sogenannten„ besseren" Gesell- im Sinne des§ 8 des Vereinsgefezes zu behandeln. Die Der Verurteilte legte Revision beim Absteigen von der elektrischen Straßenbahn abgestürzt und schaft zu verhandeln, deffen Einzelheiten einen vollen Roman dar- Frau hätte deshalb nicht in den Verein aufgenommen werden dürfen. bewußtlos zur Unfallstation gebracht worden. Personen, welche diesen stellen. Auf der Auklagebank saß ein geachteter und achtungswerter ein und betonte unter anderm, daß die öffentlichen Versammlungen Borgang beobachtet haben oder bei dem Transport der Frau nach Kaufmann unter der Anklage der Beleidigung und versuchten mit der Zahlstelle gar nichts zu thun hätten. Der Straffenat des der Unfallstation behilflich waren, werden gebeten, ihre Adresse Herrn Nötigung, gegen ihn trat ein in voller Uniform erschienener Stabs- Kammergerichts verwarf indessen das Rechtsmittel mit der Stuez, Morigstr. 4, zukommen zu lassen. arzt auf. Der Angeklagte wurde von dem Justizrat Dr. v. Gordon Feuerbericht. In der Nacht zum Dienstag tamen fast gleich- verteidigt, der Stabsarzt als Nebentläger von dem Rechtsanwalt Begründung, daß das Landgericht mit Recht die§§ 8 und 16 des Dr. Davidjohn vertreten. Das erste Kapitel des Romans be- Vereinsgefeges angewendet habe. zeitig zwei Fälle vor, in denen Unfug am öffentlichen Wielder zu Die Synagogen- Brandstiftung in Konik am 7. Juni 1900 einer Alarmierung der Wehr führte. Es war bei den Meldern in ginnt auf einem Casino- Ball, an welchem der Angeklagte als Verder Koppenstraße und Behmstraße. Die Thäter sind leider nicht wandter des Majors und Bataillonskommandeurs mit feiner beschäftigte gestern das Konizer Schwurgericht. Angeklagt war der der Mutter seiner 4 Kinder, teil Arbeiter Dähnert, geboren 1866, der damals bei dem Kaufmann ermittelt. Um dieselbe Zeit brannten Frankfurter Allee 51 Möbel lebensluftigen Ehefrau, im Zimmer. Auch Marienstraße 1 und Raupachstraße 13 mußten mit seiner Ehefrau auf dem Ball; er nehmen Gelegenheit hatte. Auch der Stabsarzt war Stedefeld beschäftigt war und kurz vor dem Brande dem Barbierwar als feicher Lehrling Giede an der Ecke der Konviktstraße und des Marktplages kleine Wohnungsbrände beseitigt werden. In der Stephanſtr. 48 Tiroler totiimiert und machte sofort beim Eintritt in den Saat( die Konviktstraße führt nach der Shitagoge) ein Fläschheit bet und Prenzlauerstr. 56 brannten Küchenmöbel, während Franſedi- einen fascinierenden Eindruck auf die Frau des Angeklagten, die, wie Benzin entriffen haben und mit den Worten:" Damit werde ich ber von höherer Gewalt getrieben, ihre Blicke mit verzehrender Glut Tempel anstecken", nach der Synagoge zugeeilt sein soll. immer wieder auf die schlanke Gestalt des flotten Tirolers richtete. Anzahl Zeugen bekundeten, daß sie bestimmt Giede mit einem Arbeiter Er hatte es ihr unbewußt angethan und sie dankte es dem Zufall, an der Ecke und auch später von dem Mönchssce kommend in der der es so fügte, daß die beiden Ehepaare noch an jenem Abend be- Friedrichstraße gesehen haben. Giede hat alles das vergessen, er erfannt mit einander wurden. Die Bekanntschaft wurde intimer, ob- innert sich nur bestimmt daran, daß der Angeklagte der Arbeiter war, gleich die Frau des Angeklagten diesem schon am Tage nach dem der ihm das Benzinfläschchen entriß. Er selbst hat sich wiederBalle zu verstehen gegeben hatte, daß der Stabsarzt einen unge- holt durch die Worte:" Schweig' still" einigen Beugen gegenüber wöhnlich tiefen Eindruck auf sie gemacht habe. Man besuchte sich verdächtig gemacht, lengnet aber, jemals diefe Worte gesprochen zu aber in der Folge haben. Giede wird als der Thäterschaft oder Teilnahme verdächtig gegenseitig, die Kaufmannsfrau fand recht häufig Gelegenheit, ohne Begleitung ihres Ehemannes dem be- nicht vereidet. Der Erste Staatsanwalt Schweigger beantragte das Der Verteidiger, Rechtsanwalt Hunrath, plaidierte für freundeten Ehepaare Beinche abzustatten, und so kam es, daß das zuerst in Schuldig. einem kleinen Winkel ihres Herzens glimmende Fener der Liebe zu mildernde Umstände, da Dähnert, wenn er der Brandstifter gewefen, heller Flamme emporloderte. Eines Abends tam es zur Katastrophe. doch nur einen Schuppen und nicht die Synagoge selbst angezündet Sie war etwas lange zum Besuch bei dem Nebenkläger gewesen und und offenbar unter dem Einflusse des Alkohols gehandelt habe. Die diefer übernahm es auf Wunsch seiner Frau, den Besuch nach Hause Geschworenen verneinten die Schuldfragen und Dähnert wurde zu begleiten. Sie winkte einem vorüberfahrenden Kutscher, beide freigesprochen. Gegen Giede konnte nach Aussage des Ersten bestiegen die Droschke und als es durch den dunklen Tiergarten ging. Staatsanwalts wegen mangelnder Beweise keine Auflage erhoben Die Verhandlung dauerte von vormittags 10 Uhr bis da offenbarte die Fran ihrem Begleiter ihr ganzes Herz und flüsterte werden. so seltsam von heimlicher Liebe, daß es dem völlig lleberraschten abends 61/2 Uhr. fiebenbheiß wurde und er nach dem Muster des Bettelstudenten" feine Begleiterin anflehte: Schau mir nicht ins Aug' so lange, schau mich nicht so innig an, vor dem Zauber wird mir bange, dem ich Ueber das Grubenunglück in Staßfurt liegen bis zur Stunde Die Stadtverordneten Wahl der giveiten Abteilung in nicht entzieh'n mich fann!" Und als die Fahrt beendet war, da amtliche Berichte noch nicht vor; nicht ausgeschlossen scheint, daß die mit der Charlottenburg hatte gestern folgendes Resultat: 1. Rom tonnte sie Bronislava Gräfin fagen: Die fernen Erdbeben am Gardasee und bei Erzerum Veranlassung zit munal- Wahlbezirk: Gewählt Prof. Heyne( Eigentümer). Blumen werden's verraten, mit denen ich geschmückt; da Du dem Einsturz gegeben haben. Derselbe verursachte eine derartige 2. Kommunal: Wahlbezirk: Gewählt Architekt Jaster umarmt mich hieltest, hast Du sie arg zerdrückt." Jenem schönen Erschütterung, daß man sie noch in entfernten Orten wahrnehmen ( Eigentümer), Verlagsbuchhändler Müller- Grothe( Mieter). Abende folgten viele andre voll verschwiegener Liebeslust. tonte. Wie verlautet, sind zwei Abbausohlen, das sind zwei Stock4. Kommunal- Wahlbezirk: Gewählt Hofdekorateur Gutsche Zufall machte dem Traum ein Ende. Die Frau des Angeklagten werfe im Bergwerksbau, in einer Länge von ungefähr 200 Metern ( Eigentümer), Architekt Gansow( Mieter). 6. Kommunalbefand sich außerhalb in einem Badeorte. In ihrer Abwesenheit werte in Bergwerksbau, in einer Länge von ungefähr 200 Metern Bahlbezirk: Gewählt Stadtv. Ernst Rudolph( Eigen öffnete ihr Ehemann zufällig ein kleines Nähkästchen und fand darin niedergegangen, gerade, als zahlreiche Arbeiter die Schicht beendet. tümer). 7. Kommunalwahlbezirk: Gewählt Ober- einige Stripturen, die ihm plötzlich die Augen öffneten. Madame, hatten und den Schacht verlassen wollten. Ungefähr 70 bis 80 Mann wurden von dem Unfall betroffen. Sofort lehrer Seele. 9. Kommunal. Wahlbezirk: Gewählt die fiber das plögliche Ausbleiben jeglicher Nachricht ihres Ebemannes stellte man umfangreiche Rettungsarbeiten an, an, und es ge stellte man umfangreiche Rettungsarbeiten Justizrat Reinbacher( Mieter). 10. Sommunalwahl in Angst und luruhe verfekt worden war, erschien eines Tages in lang, etwa sechzig Personen lebend zu Tage zu bringen, wenn bezirt: Gewählt Stadtv. Sentier Hecht( Eigentümer), Oberst ihrer Wohnung und hier entwickelte fich eine furchtbare Ehestands- auch eine große Zahl von ihnen teils schwer, teils leicht verlegt war. lieutenant a. D. Gremmler( Mieter). scene, die damit endete, daß die Frau als reuige Sünderin dem in seinem Die bermißten 16 befinden sich zur Zeit noch unter oder hinter den Schöneberg. Bedeutende Mehrerträge an Realsteuern hat Stolze und Ehrgefühl tief verletzten Ehemanne zu Füßen lag und feine niedergegangenen Waffen; ihr Schicksal tennt man noch nicht, doch unfre Stadtfasse im laufenden Etatsjahre zu erwarten. Die Grund- Verzeihung erflehte. Wit Rücksicht auf die 4 Kinder wurde sie ihr auch ist damit nicht gesagt, daß sie alle tot find. 8wei Berglente sind in wertsteuer wird, wie sich schon jetzt übersehen läßt, den Voranschlag zu teil und so blieb fie im Haufe des Mannes, den fie so schwer der Nacht gestorben. An der Unfallstelle find vier Aerzte thätig. erheblich übersteigen. Namentlich aber steht ein bedeutendes Mehr gefränkt hatte. Aber mit dem Stabsarzt, der den Sirenentlängen In Staßfurt herrscht außerordentlich große Aufregung und Trauer. aus der Umsatzstener in Aussicht. Diese für das ganze Etatsjahr nicht zu widerstehen vermocht hatte, mußte der Angeklagte sich ausDie Gewerkschaft des Salzbergwerks Ludwig II. bei Staßfurt straße 20 Fußboden und Balkenlage Feuer gefangen hatten. Orgelkonzert. Mittwoch, den 13. November, mittags 12 Uhr, hält Herr Musikdirektor Otto Dienel unter Mitwirkung von Frl. Clara und Olga Müller, Frl. Edith Xaver, Herrn Hans Groth, Violinist, und Herrn Otto Conrad, in der Marienkirche den letzten Mittagsvortrag dieser Saison. Vom 18. November ab werden die Orgelvorträge auf Montag abeud 7 Uhr gelegt. Aus den Nachbarorten. Stadtverordnetenwahl in Spaudan. Die gestern statt gefundenen Stadtverordnetenwahlen hatten folgendes Ergebnis. Es wurden gewählt: die Genoffen Alb. Neue mit 1013 Stimmen, Schellenberg mit 994 Stimmen, Staar mit 998 Stimmen, und Wehe mit 1013 Stimmen. Die Gegner vereinigten auf ihre Kandidaten 899-912 Stimmen. Als Fünfter wurde ein Gegner, der Oberlehrer Grube als Hausbesiker gewählt, da es unsren Genoffen nicht möglich war, einen solchen zu finden. Die Wahlbeteiligung war eine regere als das letzte Mal; es wählten 900 Wahlberechtigte mehr. Wir haben ein Mandat gewonnen und find nunmehr mit neun Mann im Spandauer Stadtparlament vertreten. " Ein Vermischtes. als Mitglied Eine mit 480 000 m. veranschlagte Stener hat in den ersten sieben Mo- einandersetzen. Er schrieb ihm einen von innerer Erregung diktierten naten bereits mehr als 400 000 m. Ertrag geliefert, so daß, da zur Brief, in welchem er ihn einen Schurken" nannte und aufforderte,( früher Riebeck u. Co.) gehört zu den ältesten Werken der deutschen Kali- Industrie. An demselben ist zu zwei Dritteln die AftiengesellBeit viele Terrainverläufe dem Abschluß nahe sind, mit Sicherheit binnen 8 Tagen des Königs Rock auszuziehen und aus Berlin zu schaft Vereinigte Chemische Fabriken zu Leopoldshall und zu einem auf ein Mehr von über 100 000 m. gegen den Voranschlag zu verschwinden, widrigenfalls er ihn auf offener Straße züchtigen rechnen ist. Das günstige Ergebnis ist eingetreten durch die Ver- würde. Die Antwort auf den Brief war eine Forderung zum Zwei- Drittel die Aktiengesellschaft Staßfurter Chemische Fabrik, vormals äußerung und Erschließung mehrerer umfangreicher Gelände für die fampfe und als dies abgelehnt wurde, ging der Stabsarzt an seinen Forstel u. Grüneberg, beteiligt. Den Grubenfeldern der Gewerk Bebauung. Erwähnt sei hierbei, daß dieser Tage unire Stadt den ersten Ehrenrat und beantragte gegen sich selbst eine Disciplinar- Unter- fchaft Ludwig II. ist das Bergwerk des preußischen Fiskus benach Hausverkauf im Betrage von einer Million Mark zu verzeichnen hatte. fuchung. Dadurch kam das Rad ins Rollen. Der Stabsarzt über- bart. Auch die Werke des anhaltischen Fiskus und die Gewerkschaft Das Haus Victoria Luise Play 8, am Treffpunkt der Mog- und reichte den Brief des Angeklagten der Staatsanwaltschaft und so fam Neustaßfurt grenzen unter der Erde an die Felder des Werkes Regensburgerstraße, wurde für eine runde Million veräußert. Und es, daß der in seiner Ehre so schwer Verlegte auch noch auf die Ludwig II. trobem Baläfte auf Paläste gebaut werden, die eine fortwährende anklagebant mußte. Els geugin wurde u. a. auch die Ehefrau des Aus Teplit wird berichtet: Bei einem Erbsturz im AustriaBreissteigerung erfahren, troßdem eine große Anzahl fogen. Herr Angeklagten vernommen, die unter den Zeichen wirklicher Reue ihre schacht wurden mehrer Bergleute verschüttet und als gräß schaftlicher Wohnungen" monatelang leer und unbenutzt stehen, wird Sünden offen eingestand und auch zugab, daß sie als Berführerin lich verstümmelte Leichen hervorgezogen. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Berlaa von Max Bading in Berlin