Nr. 298. = Abonnements Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mir illustrierter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pr Monat, Gingetragen in der Post Beitungss Breisliste für 1901 unter Mr. 7671. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. = Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 18. Jahrg. te Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgefpaltene Kotonet geile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinss und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Bleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Sonnabend, den 21. Dezember 1901. Zur Entwicklung der Agrarverhältnisse arbeiter drüben beziehen, ist es den Energischeren unter ihnen in den Vereinigten Staaten. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Politische tebericht. jetzt möglich ist, für ihre arbeitslos gewordenen Mitglieder forgen können. Eine Gemeinde, die dieser Forderung nicht nach tommt, verstößt gegen ihre elementarsten Pflichten. lvas der Acre oder 12 Schilling der Hektar. Das bedeutet über 53 000 neue Bauerngüter. Bei den Löhnen, welche die LandBerlin, den 20. Dezember. möglich, im Laufe einer gewissen Zeit genügend Mittel zu erArbeitslosigkeit und Stadtverwaltung. übrigen, um selbst ein ein Gut übernehmen zu können. Nach den Aeußerungen der Magistratsmitglieder in der Und die Masse der Güter ist wiederum groß genug, Donnerstags- Sigung der Berliner Stadtverordneten ist Die Vereinigten Staaten von Amerika sind zur Zeit das die Anwendung von Maschinen bezahlt zu machen, für es ausgeschloffen, daß die Stadt Berlin etwas Wesentliches zur Haupt- Weizenerzeugungsland der Welten und ihre Erzeugungs- die der deutsche Zwerg- und Kleinbauer keine Verwendung Linderung der Arbeitslosigkeit thun wird. Leute, die ihr Wohlwollen bedingungen sind daher für die Bildung des Weltmarktpreises hat. Zumal die Bodenzerstückelung, wie sie sich im Laufe der für die Arbeiter dadurch bekunden, daß sie eine amtlich anerkannte für Weizen von größter Bedeutung, wenn sie auch nicht aus Beit bei uns vielfach eingenistet hat, drüben fast unbekannt Arbeitslosigkeit von 40- bis 50 000 arbeitsfähigen Personen noch nicht schließlich für seine Höhe in Betracht kommen. Spielt doch ist. Das amerikanische Bauerngut ist in der übergroßen fonderlich aufregend finden, von solchen Personen ist nichts zu er Argentinien, dessen Weizengebiete sehr nahe seinen Ausfuhr Mehrheit der Fälle ein einheitlich umgrenztes Ganze, was warten. Es wird also beim Schneeschippen bleiben und, wenn häfen liegen und über große klimatische Vorzüge verfügen, den Wirtschaftsbetrieb ungemein vereinfacht und damit auch sich die Verhältnisse zuspißen, wird die entrechtende Armenuntereine immer größere Rolle auf dem Weltmarkt, so daß z. B. relativ verbilligt. stügung Platz greifen. Daß die freifinnige Mehrheit der Stadt im lezten Jahre Deutschland aus Argentinien noch einige Allerdings, die menschliche Arbeitskraft ist drüben teurer verordneten socialpolitischer" sein könnte als der Magistrat, ist hunderttausend Doppelcentner Weizen mehr einführte wie hier, der amerikanische Landarbeiter ist nur zu Preisen ebenso ausgeschlossen. wie aus den Vereinigten Staaten. Aber im Ver- zu haben, bei denen unsren Agrariern die Haare zu Berge Was von Berlin gilt, gilt von den meisten andren Gemeinden. hältnis zur Weizenerzeugung der letzteren ist die Argen- stehen würden. Unter 4-5 Mark Tagelohn ist ein leistungsEs fragt sich nun, welche präcisen Forderungen wir zu stellen tiniens noch immer gering, und jedenfalls ist die der fähiger Landarbeiter nicht zu bekommen. Aber dieser relativ haben, wo die Stadtverwaltungen es ablehnen, in der ArbeitslosenBereinigten Staaten noch einer ungeheuren Ausdehnung hohe Preis der menschlichen Arbeitskraft ist ein Segen frage Socialpolitik größeren Stils zu treiben. Und da meinen wir, fähig. Zunächst durch Inanspruchnahme von Boden, der für die amerikanische Bodenbewirtschaftung. Dant feiner muß die Socialdemokratie unter allen Umständen darauf dringen, bisher den Pflug überhaupt nicht gekannt hatte, dann aber findet man bei ihr jene hochentwickelte Verwendung daß die Arbeitslosigkeit nicht zu einer Frage der städtischen auch durch intensivere Bearbeitung des schon für den Ackerbau von Maschinen und vervollkommneten Arbeitsprozessen, Armenverwaltung werde. Und damit dieser Weg nicht beschritten benutzten Bodens. die jedem europäischen Fachmann, der Amerika bereist, Be- werde, müssen die socialdemokratischen Kommunalvertreter mit aller Das lettere iſt ein Prozeß, der ohnehin in den Verwunderung abnötigt, geht dort, auch wo der Boden längst Entschiedenheit fordern, daß die Stadt sofort den Gewerkschaften einigten Staaten in steigendem Maße vor sich geht. Die nicht mehr jungfräulich ist, in dieselbe Menge Weizen ein viel größere Summen zur Verfügung stellt, damit diese aus ihren außerordentliche Reserve, über welche die Vereinigten Staaten geringeres Quantum menschlicher Arbeitskraft hinein, als in interstützungsfonds in ausgiebigerem Make, als es ihnen in dieser Hinsicht verfügen, wird durch die große und stetig Europa beztv. Deutschland. wachsende Zahl ihrer Kleinbauern illustriert. Während die Trotzdem würde, weil eben die Arbeitskraft teurer ist, der Zahl ihrer Landarbeiter zurückgeht, wächst die ihrer Bauern amerikanische Weizen dem deutschen doch auf die Dauer ununablässig. Im Jahre 1870 waren 48,9 Proz. der landwirt gefährlich werden, wenn nicht in ihn auch ein viel geringerer Gerade eine Stadt wie Berlin, die für höfische Zwecke, für die schaftlich thätigen Bevölkerung der Vereinigten Staaten Lohn- Bosten Rente einginge wie in letzteren. Die Bodenrente Flitterdekorationen bei fürstlichen Besuchen, leichtherzig Hunderts arbeiter, im Jahre 1880 war das Verhältnis nur noch besteht in den Vereinigten Staaten teils überhaupt nur erst tausende vergendet hat, die für wissenschaftliche Kongreffe 43,6 Proz., im Jahre 1890 aber auf 35,8 Proz. gefallen. nominell, teils aber jedenfalls in sehr viel schwächerer Gestalt wir im übrigen nicht beanstanden wollen große Summen her= Von 8 395 634 Personen über zehn Jahren, die in der als in Deutschland. Nach dem Census von 1890 waren nahezu giebt, die für Verteilung wertloser patriotischer Schulschriften bes Landwirtschaft thätig waren, waren 3 004 061 Personen Lohn- die Hälfte der Farmen in den Vereinigten Staaten, näm- deutende Aufwendungen macht, kann und muß auch den Arbeiterarbeiter. lich 47,32 Proz. schuldenfrei, 34,08 Proz. waren Pacht- organisationen mit der That helfen, um das Schlimmste von den Dagegen war im Jahrzehnt von 1880 bis 1890 die Zahl land mit meist nur niedrigen Pachtsägen, und nur 18,60 Proz. Arbeitslosen in etwas fernzuhalten. der Güter, die von ihren Eigentümern bewirtet wurden, von der Farmer waren Eigentümer mit Schulden auf ihren Farmen. Wir erinnern auch daran, daß als in Sachsen der Krach eine 2.984 306 auf 3 269 726, die der Pachtgüter von 1024 601 auf Die Verschuldung dieser Farmen betrug aber im Durchschnitt größere Anzahl Mittelstandsexistenzen traf, sofort in Dresden und, 1 294 918 gestiegen eine Vermehrung um über eine nur 8,31 Dollar auf den Acre, was einer Belastung von irren wir nicht, auch in Leipzig, umfangreiche Stredite aus städtischen halbe Million, nämlich 555 734, Bauernstellen. 88 M. auf den Hektar entspricht. Selbst bei einer Verzinsung Mitteln bereit gestellt wurden, um die Folgen des Zusammenbruches Diese Entwicklung hat im abgelaufenen Jahrzehnt in mit 6 Prozent hatten die betreffenden Farmer auf die Hektare zu mildern. noch erheblich verstärktem Maße angedauert. Bei der Zählung Land jährlich nur wenig über 5 Mark zu zahlen. Was Leuten, die immer noch etwas auf der Bant" hatten, bes vom Jahre 1900 wurden insgesamt 5 786 907 Zählbogen von Es sind vornehmlich zwei Faktoren, welche den Preis für willigt wurde, muß den befizlosen Proletariern mit hundertfach Landgütern aufgenommen, wonach, da ein gewisser Prozent- landwirtschaftlich benutzten Boden in den Vereinigten Staaten größerem Recht zugestanden werden. faz der Güter bei der endgültigen Feststellung als Teilgüter 2c. auf mäßiger Höhe, die Bodenrente niedrig halten. Der eine Arbeitslosigkeit ist eine von den Betroffenen unverschuldete Katain Wegfall zu kommen pflegen, diese etwa 5 700 000 landwirt besteht darin, daß noch gewaltige Gebiete Landes der Erstrophe wie Hochwasser und Mißernte. Und wie in diesen Fällen, so schaftliche Betriebe ergeben würde, eine Zunahme von über schließung offen stehen. Nicht nur sind noch über tausend muß auch bei Arbeitslosigkeit die Unterstützung aus öffentlichen Mitteln einer Million Betriebe gegen 1890. Millionen Acres vermessenes Regierungsland noch unvergeben, eingreifen. Als im Frühjahr ein Teil der Landwirte durch den Bemerkenswert ist, daß in den Nordoststaaten der Union auch ein großer Teil des in Privateigentum übergegangenen Mißwachs der Wintersaat geschädigt wurden, da verlangten fie und das Pachtwesen stark zunimmt. Von denjenigen, die von Bodens, insbesondere der Riefenbefizungen in den Weststaaten, erhielten sie erhebliche Staatsunterstützungen. Wir haben nichts 1890 bis 1900 aus der Lage von Lohnarbeitern in die von ist noch unbeackert. Das macht die Bildung einer absoluten davon gehört, daß man sie auf das Armenrecht verwiesen hätte. Bauerngutsbesizern oder Pächtern aufrückten, kann mit Sicher Bodenrente zu einem ungemein langsamen, unsicheren, in Die 8uweisung der Mittel geschah an die Organi heit gesagt werden, schreibt der leitende Statistiker der Land- vielen Fällen sogar ganz unmöglichen Prozeß. Das zweite fationen der Landwirte! wirtschafts- Abteilung des Censusamts der Vereinigten Hindernis des Auffommens bezw. Aufsteigens der Rente ist Staaten, Mr. L. G. Powers,„ daß eine absolut und relativ der schon erwähnte hohe Preis der menschlichen Arbeitskraft, der größere Anzahl Gutspächter geworden sind, als in die unab- zum Teil freilich selbst wieder darinwurzelt, daß billiger Boden ohne hängigere Lage von Gutseignern gerückt sind. Unter diesen große Schwierigkeit zu erlangen ist. Hier findet ein gegen Umständen fann mit einem hohen Grade von Gewißheit be- feitiger ursächlicher Zusammenhang, eine Wechselwirkung hauptet werden, daß, wenn alle Zählangaben analysiert sind, statt: niedrige Rente bedeutet hohe ArbeitsWird man es wagen, den schuldlosen Opfern der wirtschaftlichen cs sich herausstellen wird, daß das Verhältnis der von Päch löhne und hohe Arbeitslöhne bedeuten Krisis, den Arbeitern, die Unterstützung zu versagen? Die tern bearbeiteten Güter in den nordatlantischen Staaten niedrige Renten. Beide im Verein aber bedeuten hohe Organisationen der Arbeiter haben ein Recht, absolut und relativ größer ist als vor zehn oder Entwicklung der landwirtschaftlichen Technit. zwanzig Jahren. 1880 war der Prozentsatz der von Pächtern bewirteten Betriebe in jenen Staaten 16 Proz. 1890 war er 18,4 Proz., und wir können zuversichtlich erwarten, daß er für 1900 über 20 Proz. sein wird." es Gerade jetzt verlangen die Besitzenden der Landwirtschaft, wegen ihres angeblichen Notstandes, Milliarden von Zollunterstützungen vom Neiche und vom Volke. Sie werden nicht aufs Schneeschippen in den Städten, auch nicht auf entehrende Almosen hingewiesen. Nein, fie fordern und erhalten. die 8uweisung von kommunalen Geldern zu ver langen und sie werden dieses Recht nachdrücklich geltend machen. Bollbriefe. Es ist absolut utopistisch, auf ein baldiges Steigen des Weizenpreises in den Vereinigten Staaten zu rechnen. Die Weizenproduktion der Union ist noch einer gewaltigeu Steigerung fähig. Und selbst wenn der Weizen der VerSo Mr. Powers. Wenn aber im Verhältnis die Zahl einigten Staaten auf dem europäischen Markt von dem noch Einem unsrer Abgeordneten sind eine Anzahl Briefe betreffs der Pachtgüter stärker zunimmt, als die der Eigenbetriebe, fo billigeren Weizen Argentiniens und ähnlich gelegener Länder der Getreide- und Viehzölle zugegangen, deren teilweise Vers ist doch auch die Zunahme dieser eine sehr bedeutende. Was völlig verdrängt würde, so bliebe doch die Weizen öffentlichung sich empfiehlt. dagegen abnimmt, ist der Durchschnittsumfang der landwirt- produktion der ersteren ein Faktor von größter Wichtigkeit Aus Nigdorf schreibt eine Parteigenosfin: schaftlichen Betriebe. Er belief sich im Jahre 1890 auf für die europäische Volkswirtschaft. Judirekt würde sie" Der Abg. Heim hat behauptet, daß fleine Bauern mit geringem 138 Acres oder etwas über 55 Heftare, und ist heute jeden doch den Weltmarktpreis auf einen Satz halten helfen, teilen, wie das möglich gemacht wird. Ich bin aus Bayern Besi schon Getreide verkaufen können. Ich will Ihnen nun mit falls um etliche Acres Kleiner. Daß sich die einst so an- gegenüber dem die Länder mit hoher Bodenrente viel zu und stamme von Kleinbauern ab. Oft find die Kleinbauern geftaunten Riesen- Getreidefarmen nicht bewährt haben, ist be- teuer produzierten, um der Konkurrenz gewachsen zu sein. arg verschuldet und um die Zinsen zu bezahlen, müssen Schützten diese Länder sich oder richtiger ihre Rente be fie fast jedes Getreidekorn verkaufen; fie leben dann nur ziehenden Klassen durch hohe Zölle, so verteuern fie um soviel von Startoffeln. Andern mahlt der kleine Müller das Getreide nicht ihre Produktion und werden doch auf industriellem Gebiet gut genug, diefe verkaufen es und kaufen sich das schöne Dampfimmer mehr von den Vereinigten Staaten bedrängt. Es mühlenmehl. war nicht zum wenigsten der niedrige Preis ihres land- die Obsternte bezahlen wollte, num ist aber wie dieses Jahr das wirtschaftlichen Bodens und das damit verbundene un- Obst mißraten und er muß jetzt das letzte Getreideforn verlaufen, ausgefeßte Wachstum ihres heimischen Marktes, was die Ist im Frühjahr die Aussaat vorüber, dann ist bei dem Kleinbauern fein Korn mehr zu finden, dann muß er selbst für hohen Preis Vereinigten Staaten die Schutzöllnerei ohne größeren Schaden Getreide kaufen oder beim Bäcker Brot borgen. Von den Klein ertragen half. Wo diese Bedingungen nicht eriftieren, bauern geht es denen im Fichtelgebirge am schlechtesten. Dort wächst ist, nachdem jene sich zu einem Industrieland ersten Ranges nichts als ein bißchen schlechter Hafer und Roggen, sowie Kartoffeln; entwickelt haben, nichts widerfinniger, als durch Agrarzölle ihre tägliche Nahrung ist Franzenbrei; geriebene Kartoffeln werden fannt. Im Jahre 1890 wurden in den Vereinigten Staaten geIm Jahre 1890 wurden in den Vereinigten Staaten gezählt: Farmen von 20 Acres und darunter 415 744 902 777 1 121 485 2008 694 # 20 bis 50 Acres •. 50 " 100 。 500 100 500 1000 e D 1000 und darüber " Insgesamt 4564 641 84 895 31 546 Der dritte hat Schulden beim Händler, die er durch Aus diesen Zahlen geht schon hervor, daß die Masse der die Renten und Bodenpreise künstlich auf einer Höhe halten mit tochendem Wasser gebrüht und Salz daran gethan, das wird amerikanischen Kleinbauernstellen durchaus nicht mit unfren zu wollen, die mit den Weltmarktsbedingungen der Agrar- gegeffen. Was kann all diesen Kleinbauern der Zoll nügen? Sie deutschen Klein- und Zwerggütern zu verwechseln sind. Der produktion in schreienden Widerspruch geraten find. Ganz haben nicht Vorteil, sondern Schaden davon." Landarbeiter, der drüben ein Gut als Käufer oder in Pacht abgesehen von der Versündigung an den deutschen Arbeitern, übernimmt, will sich verbessern und würde sich daher sehr welche die Agrarzölle bedeuten, bedeuten sie in faft noch energisch dafür bedanken, das Leben eines deutschen Büdners höherem Maße eine Verfündigung an der deutschen Volks oder Kossäthen zu führen. Im Jahre 1900 wurden nicht wirtschaft. weniger als rund acht und eine halbe Million Acres Land in Stücken von 160 Acres(= 64 Hektare) von der Bundesregierung an Ansiedler vergeben, zum Preise von 5 Schilling Ed, B. von Jugend auf Landwirt gewefen. Bei der Greifswald- Grimmener Aus Stralsund schreibt ein gewesener Landmann:„ Ich bin Reichstagswahl wurde von konservativer Seite behauptet, daß ein Befizer von 8 Magdeburger Morgen Vorteil vom Getreidezoll habe. Das soll ein Profeffor ausgerechnet haben. Wer das behauptet, ist nicht zurechnungsfähig. Wirtschaften von 20-30 Morgen( 5 bis 7/2 Heftar) haben noch keinen Gewinn vom Zoll nettes Sümmchen heraus, welches von dem Notleidenden" zi dieser standesgemäßen" Feier verausgabt worden ist. Erezdem wird behauptet, daß die Landwirtschaft ohne Einführung ces Wuchertarifs nicht existieren kann. In der„ Ostpreußischen Zeitung", dem Blatt für Brotwucher in Wie steht es überhaupt mit dem Zoll? Würde heute der für die sechsköpfige Familie 12 Doppelcentner Korn gebraucht Centner Weizen mit 15 M. und der Centner Roggen mit 10 m. werden, antwortet das Blatt in holder Naivetät, demnach festgesetzt, so hat der Besitzer einer Wirtschaft den Vorteil, aber müßte also die Familie 24 Centner Weizenmehl verder Pächter oder der Käufer muß für die Wirtschaft mehr zahlen und ehren. Das mit seiner Sachverständigkeit renommierende die Not der Landwirtschaft geht von neuem an. Hat ein Gutsbesitzer oder Bauer das nötige Vermögen, dann Klopffechtertum weiß noch nicht mal, daß beim Verönigsberg, findet sich die Schilderung der Einweihung eines haben sie keine Not. Aber hier ist's so, daß man den Bauer nicht mahlen Verstaubung stattfindet und ferner Kleie und Futter- sonzertsaales, den sich ein rotleidender Gutsherr auf mehr vom Edelmann unterscheiden kann, fast alle gehen über ihre mehl abfällt, also 12 Doppelcentner Weizen bestenfalls feinem Schloffe erbaut hat. Der Verfasser schildert, wie am letzten Verhältnisse hinaus. Kaufe ich oder pachte ich zu teuer, warum soll neun Doppelcentner Mehl für den Haushalt er Sonntag nach der Wachtparade die Militärmusifer in Eile nach dem derjenige darben, der sein Brot kaufen und unter Umständen mit geben. feinen Kindern hungern muß? Auch mit der Leutenot ist's eine genommen, daß diese 9 Doppelcentner mur in der Form von fährt fort: Nebenbei bemerkt, haben wir keineswegs an- Bahnhof fuhren, um zum Ort der Einweihung zu gelangen. Es eigue Sache. Die meisten Herrschaften wissen die Dienstboten nicht Brot genossen werden; es soll davon auch das Mehl für zu behandeln. Was eine gute Herrschaft ist, die hat keine Leutenot." Klöße, Mehlsuppen, für die Zuthaten zu den verschieden * Aus Krailsheim in Württemberg schreibt ein Kaufmann; artigsten Speisen, für Kuchen und Gebäck zu Festtagen 2c. 2c. Er besize 81/2 Heftar Garten-, Acker- und Wiesenland, er könne bestritten werden. Außerdem aber ist, wie die Fortsegung nicht flagen; er habe schon manche Tausend Mart aus seinem Befiz zeigt, angenommen, daß der Haushalt so geführt wird, Herausgezogen. Seine Angehörigen seien meist Großgrundbesizer, daß von seinen Abfällen auch noch auch noch zwei Schweine aber feiner litte Not, alle befänden sich in guten Verhältnissen; eine gemästet werden, so daß für deren Futterbedarf nichts Erhöhung der Getreide und Viehzölle sei überflüssig. Allerdings lassen ja die Herren weder die Reichsstatistik, gerechnet wird. Ob in solchem Fall 9 Doppelcentner Aus der Braunschweiger Gegend schreibt ein Landwirt Michl für den Haushalt von sechs Personen pro Jahr zu viel ist, können wir getrost dem Urteil wirklicher Sachverständiger gegen den Maiszoll: Die Maiszollerhöhung sei ein Verbrechen. Schon jetzt sei der überlassen; nach der Reichsstatistik( vergl.„ Die deutsche Volksna jei ein Berbreden. Schon jest fet ber Mais teurer geworden noch unter dem alten Zoll. Die kleinen Leute, wirtschaft am Schlusse des 19. Jahrhunderts", S. 198) hat die Vieh hielten, könnten den Mais nicht entbehren. Auch sei die nach Abzug des für Viehfutter und zu gewerblichen Zwecken Erhöhung der Viehzölle nicht gerechtfertigt. Schweine kosteten per benußten Getreides der Verbrauch an Brotgetreide 100 Pfund Lebendgewicht 50-52 M., 1900: 42-45 M., 1899 ur pro Kopf der Bevölkerung 1898/99= 201 Kilo36-41 M. Die Preise seien also immer höhere geworden und ge- gramm betragen. währten dem Landmann auskömmlichen Verdienst. Auch die Landarbeiter bekämen es trotz des hohen Zolls nicht besser. Wie die große Mehrheit der Landwirte ihre Arbeiter behandelten, davon noch die Berechnungen wissenschaftlicher Autoritäten gelten, mache sich der Städter keinen Begriff. seien es auch bekannte Professoren der Landwirtschaft an landwirtschaftlichen Hochschulen. Für sie gilt nur, was derartige Autoritäten, wie der Bankarchivar Hahn, der Gymnasiallehrer und lyrischer Dichter Oertel oder Graf von SchwerinLöwitz verkünden, mögen deren Berechnungen- erinnert sei nur an die Graf Schwerinsche Ernte Ausfall- und Schadenberechnung im Sommer- auch durch die Thatsachen glänzend widerlegt sein, mag ihre Sachverständigkeit auch so weit reichen, daß sie auf einen Centner Korn einen Centner Meht rechnen. Ein alter Müllergeselle aus der Gegend von Frankfurt a. M. schreibt:„ Die Agrarier behaupten, sie wollen mit Hilfe des höheren Bolles den Getreidebedarf ins Juland ziehen, fie vergessen, daß das dem Müller und dem Bäcker nichts hilft. Wir bedürfen z. B. des ausländischen Weizens zur Mischung weil der deutsche Weizen einen zu geringen Klebergehalt hat und der Müller aus demselben fein gutes kräftiges Mehl herstellen kann. Ausländischer Weizen läßt sich zu allen Mehlspeisen gut verwenden, der deutsche nicht. Fragt man: warum man früher mit deutschem Weizen ausgekommen sei, so ist die Ursache, daß man früher den sogenannten Kronenoder Rotweizen in Deutschland baute. Diese Sorte Weizen ist aber heute so gut wie verschwunden und wird an seiner Stelle der glatte oder englische Weizen gebaut, der ertragreicher ist und deshalb dem Landmann mehr Geld einbringt. Man hat versucht, den fremden ( amerikanischen) Weizen in Deutschland zu bauen, aber sobald der Winter etwas strenge ist, erfriert er, auch artet er in zwei bis drei Jahren auf deutschem Boden aus." Und fast noch seltsamer, wie die Sachverständigkeit, welche das agrarische Klopffechtertum für sich beansprucht, sind seine statistischen Mäßchen. Der Leser wird sich erinnern, daß wir in Nr. 289 die Herren aufgefordert haben, uns die Reichsstatistik und jene private Statistik zu nennen, aus der hervorgehen soll, daß seit 1875 die Viehpreise gefallen find. Was antwortet darauf die„ Korrespondenz des Bundes der Landwirte"? andUnfre Aufforderung, die von ihr angezogene ReichsAus der Gegend von Burckhardtsdorf in Sachsen statistik" näher zu bezeichnen, läßt sie unbeantwortet, schreibt ein ehemaliger Landwirt: weil die von ihr mitgeteilten Angaben einfach erfunden sin d; betreffs der privaten Statistik aber sagt sie: Ich habe 35 Jahre ein Grundstück von 31/3 hektar betvirtschaftet, fann aber nur bestätigen, daß wenn die Viehzucht rentabel sein soll, die Wirtschaft ihren Körnerertrag verbraucht, ja noch zukaufen muß. Selbst Wirtschaften mit 20 bis 25 hektar verbrauchen ihren Körnerertrag, wenn fie Viehzucht betreiben. Ich sprach fürzlich mit einem Besizer, der 25 Hektar besitzt und Milchverkauf hat, auch dieser erklärte, daß ihm der Getreidezoll nichts nüße, in ungünstigen Jahren sogar schade, da er alsdann Futtermittel zufaufen müsse. Eben wegen des traurigen Zustandes dieser amtlichen Statistik hat der Bund der Landwirte bereits im Epätherbst des Jahres 1898 Erhebungen über die loko Hof erzielten Vichpreise in allen Teilen des preußischen und andrer deutscher Bundesstaaten angestellt. Die Ergebnisse dieser auf ca. 20 000 buchmäßig belegten Preisangaben beruhenden Statistik sind dann bereits im Februar des Jahres 1899 der Deffentlichkeit übergeben worden. Auf diese selbe Statistit stigen sich die in unsrem früheren Artikel gemachten Angaben über Vieh- und Schweinepreise von 1875-1898." Die Futtermittelpreise gehen jetzt schon nicht parallel mit den Getreidepreisen, bei der großen Nachfrage nach Futtermitteln find diese fast so teuer wie die Körner. Nun haben wir die Gutsbesizer und Bauern aus ihren Wirtschafts- und NotizAlso die Statistik beruht auf Notizen, die nach 25 Jahren auch Gutsbesizer, die ihren Körnerertrag verkaufen und überseeische Futtermittel wie Baumwollensaatmehl und Balm- büchern herausgesucht haben, d. h. auf Eintragungen, die fernmehl beziehen, aber sie haben große Verluste erlitten, ieder nach seinem subjektiven Belieben vorgenommen hat, indem die tragenden Kühe vorkalbten, also die Kälber verloren ohne daß vorher irgend welche Normen für die Abschäßung gingen. Der hohe Zoll wirkt daher schädlich für solche Landwirte, der Qualität des Viehes, für die Gewichtsfeststellung 2c. festdie jetzt schon ihren Viehstand knapp mit Straftfutter versorgen; sie verkaufen die Körner, weil das, wie sie glauben, ihnen mehr nüße. Der Nachteil aber, den sie von dieser Praris haben, ist sehr groß. fie haben geringes Vieh, also schlechten Preis, und wenig Dünger. Sie find gezwungen, chemischen Dünger zuzukaufen; fie müssen also Geld ausgeben und ihr Land wird geringer. Wir brauchen die fremden Körner auch, weil Müller und Bäder mit dem Kleber in unseren Körnern nicht auskommen, und unfre Körner werden immer fleberärmer, wenn, wie es vielfach vorkommt, auf ein und demselben Boden dreis und viermal hintereinander Halmfrüchte gebaut werden." Man sieht, so einfach, wie unsre Agrarier die Zustände in der Landwirtschaft darstellen, sind sie nicht. Die Rebellion gegen die Getreidezölle geht weit über die Arbeiter- und städtische Bevölkerung hinaus. Also: Nieder mit dem Tarif! " gesetzt worden sind: Eintragungen, die man nirgends kontrollieren kann, von denen man nicht weiß, wie weit sie vollständig sind oder wo die fehlenden Eintragungen abhanden gekommener Bücher einfach nach Gutdünken ergänzt sind. Und einer solchen Statistik" mutet uns das Organ zu, sollten wir mehr Vertrauen schenken, als den amtlichen Notierungen! Das ist wirklich eine Unverfrorenheit höchster Potenz. " Deutsches Reich. Agrarische Obstruktion. Die Mitteilung, daß eine Börsen gesek Novelle dem Bundesrat unterbreitet sei und bald dem Reichstag zugeben solle, erregt den ganzen Zorn der Deutschen Tageszeitung". Das Agrarierblatt vermutet nicht mit Unrecht, daß die Regierung mit der Einbringung des Antrages gewissen Herren ein Pflästerchen auf die Wunde legen wolle, die ihnen durch den Zolltarif geschlagen worden ist". Die Deutsche Entwurf also an: Tageszeitung" fündigt mun ihre Haltung zu diesem ihr verhaßten " " " Nach Groß- Lindenau ging die Fahrt, wo am Bahnhof eine große Anzahl von Schlitten und Wagen Harrten. Die fleine Station mag wohl niemals zuvor solch große Fülle der Gesichte gesehen haben. Denn nicht nur die mobilisierte Militärkapelle es waren die Pioniere unter Leitung ihres wackeren Dirigenten Stüver-, sondern auch eine ganze Anzahl der distinguiertesten Civil personen, Damen und Herren der Königsberger Gesellschaft trafen mit dem Mittagszuge ein. Die Fuhrwerke führten all die fremden Gäste dem nahen Schlosse Kapfeim zu, allwo ein merkwürdiges Geschehuis bevorstand: Kapkeim hat feit Sonntag ein Ziel erreicht, deni die Musikfreunde unsrer guten Stadt seit Jahren zustreben und entgegenseufzen, es besigt jetzt einen Konzertsaal mit einer prächtigen großen Konzertorgel, und diesem Saale die künstlerische Weihe zu geben, hatten der Schloßherr, Rittergutsbesitzer Henbach, und seine liebreizende Gattin ihre„ kunstgewogenen" Freunde zu sich entboten. Der hohe stattliche Saal, dessen Einweihung es galt, mißt un gefähr 20 Meter in der Länge und 11 Meter in der Breite und bietet etwa 300 Personen Platz. Beherrscht wird der Raum von der schönen, in gotischem Stil ausgestatteten Orgel, die 23 flingende Stimmen, Rollschweller und alle Errungenschaften der modernen Orgelbaukunst besitzt. Sehr geschmackvoll ist die dekorative Ausschmückung des von Herrn Baumeister Richard Bolten errichteten Saales; blaßgrün und rosa sind die Tönungen der Wandflächen, wodurch der Raum eine warme, freundliche und doch feierliche Stimmung erhält. Die Formen der Thüren und Fenster, die in einen mächtigen Wintergarten gehen, lehnen sich stilistisch in diskreter Weise an die Gotik des Orgelprospettes au, ebenso ijt die ornamentale Malerei der Wände ohne Strenge gotisch gehalten. Die innere Längswand des Saales ist in ihren Feldern zur Unterbringung einer stattlichen Nehgehörn- Sammlung verwandt, deren Anordnung so geschmackvoll ist, daß sie ohne jede Aufdringlichkeit wie ein ornamentales Motiv wirkt. Die der Orgel gegenüber befindliche Rückwand, die den Zugang zum Saale von den Wohnungen her enthält, ist mit einer großen Darstellung der Wartburg geschmückt. Die Weihe des Saales wurde durch ein Orchesterkonzert vollzogen, zu dessen Ausführung ein Teil der Bläser ans der Stüverschen Kapelle mit dem Orchester des Königsberger Konservatoriums kombiniert waren." Und weiter ist in der„ Ostpr. 3tg." zu lesen: „ Nach dem Konzert konnte man die vielseitige Verwendbarkeit des schönen, akustisch sehr günstigen Saales noch erproben. Sowohl seine Brauchbarkeit als Speisesaal, wie als Tanzsaal wurde auf das glänzendste erwiesen.“ Damit ist ein weiterer, unwiderleglicher Beweis für die unab weisbare Notwendigkeit der Kornzollerhöhung erbracht! opinio Der Bürgermeister gegen das Koalitionsrecht. Auf einen neuen Trick der Tänenbekämpfung ist ob mit oder ohne höhere Inspiration, bleibe dahingestellt der Herr Bürgermeister von Alpenrade verfallen. Er hat an alle Filialen der dortigen Gewerkschaften folgendes Schreiben geschickt: Nach dem Vereinsgesetz vom 11. März 1850 find alle Breußen berechtigt, sich zu versammeln und sich zu Vereinen zusammenzuschließen. Ein gleiches Recht steht den Ausländern nicht zu. Sie werden deshalb aufgefordert, die in Ihrem Verband als Mitglieder etwa vorhandenen Ausländer von der Mitgliedschaft auszuschließen und innerhalb acht Tagen neben der vorschriftsmäßigen Anzeige hinsichtlich der ausgetretenen Mitglieder in Gemäßheit des Schlußjayes des§ 21 des Vereinsgesezes Auskunft darüber zu erteilen, ob dann Ausländer im Verband als Mitglieder vorhanden sind. Rickmers. Der neue Text wäre, wenn er gefeßlich zulässig wäre, in der That eine hübsche Waffe gegen die dänischen Arbeiter sowohl, wie gegen die Gewerkschaftsfilialen des nordschleswigschen Grenzbezirks, zu deren Mitgliedschaft die dänischen Arbeiter erfreulicherweise einen nicht unerheblichen Prozentsaz stellen. Leider nur hat den Herrn Bürgermeister im Eiser des heiligen Doppelkampfes gegen den äußeren und inneren Feind die Gesetzeskenntnis im Stiche gelassen, worüber ihn unser Kieler Bruderorgan eingehend belehrt. Im Vereinsgesetz befindet sich nirgends die Bestimmung, daß nur Preußen das Recht hätten, öffentliche Versammlungen zu besuchen oder Vereinen anzugehören. Die Artikel 29 und 30 der Verfassung sofern der Herr Bürgermeister das Vereinsgefeß mit der Verfassung verwechselt haben Wie wir uns zur Sache verhalten werden, haben wir schon sollte sprechen allerdings davon, daß die Preußen" das Recht früher angedeutet. Sobald der Gefdtentwurf dem Reichstage befizen, sich in geschlossenen Räumen zu versammeln und in Gesellzugegangen sein wird, werden wir Anträge vorbereiten, durch schaften, die den Strafgesezen nicht zuwider laufen, zu vereinigen. die eine gründliche Reform des Börsengesches in unfrem Nirgends ist aber in der Verfassung davon die Nede, daß Ausländern Sinne herbeigeführt wird. Selbstverständlich wird die Be: dies Recht nicht zustehe, vielmehr ist bezüglich der Einzelheiten auf ratung einer so wichtigen und weitschichtigen Frage un- das Gesetz, eben das Vereinsgejey, hingewiesen. Bis jetzt ist es gemein viel Zeit beanspruchen. Daran, daß der Reichstag in denn auch keiner der durch scharfsinnigste Gesetzesauslegungen sich in dieser ohnehin so belasteten Tagung die Angelegenheit erledigen auszeichnenden behördlichen oder richterlichen Instanz eingefallen, fönne, ist vorläufig nicht zu denken." dies gute Recht der Ausländer anzuzweifeln. Dem Herrn Bürgers meister von Apenrade bleibt der freilich noch strittige Ruhm des Bahnbrechers. Zur Charakteristik des agrarischen Klopffechtertums. Der Leitartikel Kleinbauern und Zölle" in Nr. 295 des„ Vorwärts" hat die„ Deutsche Tageszeitung" schwer aufgebracht. Sie fällt in einer Notiz über den in der Redaktionsstube des Vorwärts" entstandenen Papierbauern" her, der sich anders auszusehen erlaubt, als die Oertelschen Phantasiebauern. Irgendwelche Gründe weiß allerdings das bündlerische Blatt nicht anzuführen; es wiederholt einfach seine Behauptung, daß selbst Bauern, die nur 2 oder 3 Hektar unter dem Pfluge haben, schon Getreide verkaufen, und fügt nur hinzu, daß 1896 ein sächsischer Bauer an die Leipziger Volkszeitung" geschrieben habe, er habe nur 5 Hektar unter dem Pfluge und vertaufe Die Pläne der Deutschen Tageszeitung" sind durchaus bedavon doch durchschnittlich jährlich für 600 Mark Getreide. rechtigt und wir versprechen ihr mag nun das Börsengesetz vor Darauf fönnen wir einfach erwidern, daß, wie wir in oder nach der 2. Lesung des Zolltarifes zur Beratung gelangen, unfrem Leitartikel zu Anfang selbst hervorgehoben haben, ihr gutes Recht eifrig zu unterstützen. Eine gründliche Behandlung Aber die Verfügung des Herrn Bürgermeisters ist noch aus es thatsächlich sogen. Bauern giebt, die, obgleich sie nur eine der so wichtigen und weitschichtigen Frage der Börsengesetz- Reform einem andren Grunde gesetzwidrig. Selbst wenn das preußische Ackerfläche von fünf Hektaren haben, doch schon ansehnliche wird eine vortreffliche Vorbereitung für die gründliche Behandlung Vereinsgesetz den Ausländern das Recht, Vereinen anzugehören, der so wichtigen und weitschichtigen Frage des Bolltarifs sein. ftreitig madhe, so würde dies Hindernis durch den§ 152 der Reichs Mengen von Getreide zu verkaufen vermögen, nur wären das Ausnahmefälle, und zwar zumeist Wirtschaften ohne eigent Der Zollwncher. In einer Versammlung des Volksvereins Gewerbe- Ordnung hinweggeräumt werden, der alle Verbote und liche Viehhaltung. Wenn also der betreffende Bauer der für das fatholische Deutschland erklärte der Reichstags- Abgeordnete Strafbestimmungen gegen Gewerbetreibende, gewerbliche Gehilfen 2c. Leipziger Volkszeitung" wirklich jährlich für ungefähr 600 m. rigen, einflußreiches Mitglied des Centrums, daß Zölle von wegen Verabredungen und Vereinigungen zum Behufe der ErGetreide verkauft hat, würde das 72 M. auf Getreide, wie sie der Bund der Landwirte und die langung günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen auf hebt! noch gar nichts Banernvereine verlangten, nicht bewilligt werden würden, da die beweisen; als Beweis Unser Kieler Bruderorgan fordert deshalb die Gewerkschaften könnte dieser Fall höchstens Regierung fie nicht acceptieren werde; andrerseits sei eine große in Apenrade auf, das bürgermeisterliche Schreiben einfach zu dann gelten, wenn zugleich nachgewiesen würde, daß und einschneidende Mehrheit für einen Zollschuß nach ignorieren. Die Rechtsbelehrung des Blattes wird jedenfalls dieser Bauer einen entsprechenden Viehbestand hat und der Regierungsvorlage oder etwas darüber hinaus vorhanden". daß er nicht bei dem Zukauf von Futtermitteln oder andren In der„ Deutschen Tageszeitung" wird von neuem Provozieren einer richterlichen Entscheidung sein originelles Vorgehen genügen, den Herrn Bürgermeister davon zu überzeugen, daß das Produkten wieder verliert, was er infolge der Zollsteigerung auch ein Kartoffelzoll verlangt.nur verschlimmern könnte. Der Versuch des Stadtoberhanptes Beim Verkauf von Getreide gewinnt. Zudem aber ist der Bauer der, Leipz. Volfs- 3tg", wie das bündlerische Organ ververdient nichtsdestoweniger gebucht zu werden. schweigt, nicht Besizer von 5 hektaren, sondern teilte der Nedner auch folgende Episode mit: Die Not des Volkes In einer Arbeitslosen- Versammlung der Baubranche in Görlitz er befitt, ganz abgesehen vom Hofraum, führen die Junker a la Arnim auf das„ Saufen" des Volkes zurück. der Gartenfläche usw., eine Ackerfläche bonehuliche Fälle wie der Kölner passieren auch hier. Am Montag 5 Hettaren, eine Wiesenfläche von 2 Hettaren früh weinte in der hiesigen Hoheschule, Selasse 3b, ein Kind, und außerdem ungefähr 1 Hettar Wald, also weil es seit Sonntag früh nichts gegeffen hatte, feiner Aussage 8 Hettar. Daß aber 8 Hettar nußbarer Fläche mehr sind nach. Der Lehrer faufte dem Kinde für sein Geld Milch und als 4 Hektar, und daß, was für erstere möglicherweise unter eine Schnitte!" besonderen Umständen zutrifft, deshalb noch nicht ohne weiteres für lettere gilt, dürften auch die sonderbaren Agrarökonomen der Deutschen Tageszeitung" wissen. Charakteristisch für die famose Sachkenntnis der Redaktion des ehrsamen Blattes ist übrigens, daß sie der Meinung ist, zwölf Doppelcentner Weizentorn ergeben auch zwölf Doppelcentner Weizenmehl. Auf unfre Berechnung, wonach Die Not. Notleidende Landwirte. Die Kunft der Siegesallee. Presse in eifrige Bewegung. Es giebt keinen, der sich mit ihm einDie Kunstrede des Kaisers setzt die, Kunstkritiker der bürgerlichen verstanden erklärt. Und da einmal die Frage so gestellt worden ist: Siegesallee oder Rinnstein so erklärt man einmütig, den Rinnstein vorzuziehen. Entzückt ist nur die katholische„ Germania", die sich auch in Kunstdingen als Organ der regierenden Partei fühlt. Das geistreiche Blatt denkt sofort an das ehrentverte Ehepaar Heinze. Vielleicht wird mun Graf Bülow, der ja alles macht, demnächst auch wieder das Gesez gegen naďte unit einbringen. Aus Bergedorf wird dem„ Hamb. Echo" berichtet: Bor kurzem fand im Lokal des Herrn Elvers, Bergedorfer Schleuse, eine Baueruhochzeit statt, zu welcher nicht weniger Freilich mit der reklamegefeiten Siegesallee- Stulptur ist auch die als 224 Personen eingeladen waren, für deren Bewirtung Germania" nicht ganz einverstanden, obwohl die Gruppen doch dem Lokalinhaber allein über 2000 M. ausbezahlt über und über bekleidet sind. Hingegen ist das Blatt, dessen Partei wurden. Berechnet man ferner, daß zu dieser Summe noch be- in der Kunst lediglich eine Konfektionsfrage sieht, über deutende Nebenausgaben hinzukommen, dann kommt ein ganz die allgemeinen Ansichten Wilhelms I hoffnungsvoll begeistert: " " die hauer neben seinem finstlerischen Können im wesentlichen durch von Einwohnern der Nachbarorte wohnten den Strafvollstreckungen feine Ehrlichkeit. Er hatte den Wut, auf jede byzantinische Ver- bei. Das Verbrechen hat damit seine gerechte Sühne gefunden. herrlichung seiner Vorbilder zu verzichten und den Wahrscheinlichkeitsdrang, den faulen Otto eben fant und den genußfreudigen Donnerstag, den 23. Januar anberaunit worden. Die Reichstags- Ersatzwahl in Schaumburg- Lippe ist auf Dicken Wilhelm" eben genußfreudig darzustellen." = Erfreulich ist, daß der Kaiser die sogenannten modernen Richtungen und Strömungen" in der Kunst nicht billigt, besonders erfreulich aber, daß er von der Kunst verlangt, sie solle mit= helfen, erzieherisch auf das Volk einzuwirken", sie solle„ auch den unteren Ständen nach harter Mühe und Arbeit die Möglichkeit geben, sich an den Idealen Das Vogesenloch. Französischen Blättern wird aus Bern ges wieder aufzurichten". Diese Worte des Kaisers enthalten Interessanter als diese gedruckten Meinungsäußerungen sind meldet, daß der schweizerische Bundesrat bei der deutschen eine ernste Mahnung an die ganze deutsche Kunst und mündlichen, in der Färbung, aber nicht in der Richtung Regierung Einwand erheben will gegen die Errichtung einer auch an alle Streise, die berufen sind, mit zu helfen, daß die verschiedenen Urteile, die man allenthalben über die Sieges- Affee- Festung in der Nähe von Basel. Der Bundesrat ſtützt sich dabei Kunst erzieherisch auf das Volk einvirke, aber auch zu verhindern, Rede hört. Doch wir verzichten darauf, Proben von diesen Urteilen auf den Vertrag vom 20. November 1815, auf Grund dessen Frank daß die Kunst in den innstein" der sittlichen Gemeinheit reich, das damals das linke Rheinufer in Besitz hatte, sich vers niedersteige. Die Erinnerung an die„ lex Heinze" mitzuteilen, weil uns der Raum zu eng werden würde. pflichtete, die Festung von Häningen zu schleifen und drei Meilen in drängt sich hier unwillkürlich auf, und die weitere Diskussion über Seit 1871 ist dieser Vertrag auf Deutschland übergegangen. Die der Umgegend von Basel keine Befestigungen wieder aufzurichten. diese Kaiserred wird wohl noch hinreichende Gelegenheit bieten, diese Gedanken weiter zu erörtern." Frage wird nur die sein, ob der Vertrag auch Geltung für das rechte Rheinfer hat; formell vielleicht nicht, dem Geiste des Vertrags entsprechend jedoch wohl. Ausland. la Also wird wohl demnächst wieder das Wasserweib mit den nadten Brüsten umgehen! Nur noch die Bruhn und Bachler von der ,, StaatsbürgerZeitung", deren Kunstideal die antisemitischen Bilderbogen und die Ritualmord Ansichtskarten sind, schließen sich der„ Germania" an, während selbst der pastorale Reichsbote" sich ein paar Ein wendungen gestattet: V " Der statistische Rheinbaben. Die Berliner Neuesten Nachrichten" geben es jetzt auf, den Minister Rheinbaben gegen unsre Feststellungen seiner groben Schnitzer zu verteidigen. Aber so ein armer Wicht von der Centralverbandspresse darf ja niemals zugeben, daß die Socialdemokratie recht habe, und so muß er irgend etwas bei Strafe der Entlassung Sinnloses schwagen er muß man so thun" und mechanisch Worte aneinanderreihen, obwohl jedes deutlich verrät, daß der Schreiber selbst fühlt, daß nichts mehr zu retten ist.it lautet: Der China- Schweinburg, " " Er Die anglo- dentfchen Beziehungen. London, 16. Dezember( Eig. Ver.) leber die fünstlerische Bedeutung der 32 in ihrer Anordnung Die automatische Verlegenheits- Entgegnung der Berliner Der deutsche Zolltarif und die alldeutsche Agitation gegen Enge völlig gleichartigen Bidnischen und den specifischen Kunstwert der Neuesten Nachrichten" bedarf deshalb keiner weiteren Zurid Tand scheinen bestimmt zu sein, eine Wenderung in den angloeinzelnen Bildsäulen sind die Ansichten verschieden; einige der weisung. Nun ein Satz des Gefasels sei wiedergegeben. selben, wie Otto der Faule und der Große Kurfürst haben wirklich deutschen Beziehungen hervorzurufen. Die Alldeutschen geben den fünstlerische Bedeutung, bei andren tritt der Kunstwert manchmal Natürlich ist auch möglich, daß in einer Periode de Anlaß, die Junker schaffen die Basis zu einer anglo- russischen Anerheblich in den Hintergrund.... Die neuere Richtung der steigerten 3ollschußes die Preisbewegung des Ge- näherung. Malerei hatte aber auch ihre große Berechtigung bei der Erstarring treides rapid in die Höhe schnellt. Gerade eine solche Die alldeutsche Agitation hat auf die öffentliche Meinung Engin traditionellen Manieren der damaligen Kunst; sie gerade wollte Periode hat der Vorwärts" zu unsrer Widerlegung gewählt." lands einen tiefen Eindruck gemacht. Freilich nicht in dem Sinne, das wieder thun, was der Kaiser von der rechten Kunst fordert: Also die von uns gewählte" Periode war zugestandenermaßen wie die Andeutschen es meinen. Der alte Verdacht Englands aus dem Born der Natur schöpfen, sich an ihr wahrhaft eine Zeit rapid steigender Getreidepreise. Nun, diese Periode, die gegen, die deutsche Weltpolitik erhebt sich gegenwärtig in seiner begeistern.... Der Vorwurf, die Kunst zur Marktware zu machen, wir wählten", war die Periode des Fünf- Mart- 3olles. ganzen Macht und wird zusehends zu einem politischen Faktor. Bes trifft die neueren Künstler nicht, wenigstens nicht mehr als andre. In ihr so wird jetzt zugegeben find die Getreidepreise rapid Vielfach ist im Gegenteil gerade der Umstand, daß man diese gestiegen, während die Rheinbaben, Heim und die„ B. N. N." deytende Politiker mahnen zu einem Nevereinfommen mit Rußland Marktgefinmung, welche die Kunstausstellungen nur als Kunstmärkte behauptet hatten, sie seien in dieser Periode; gesunken. Wir in Bezug auf die asiatischen Konfliktsgebiete. Andrerseits sieht sich betrachtete, bekämpfte, der Anlaß zur Trennung oder tönnen nicht mehr verlangen vie dieses Eingeständnis. Rußland durch den deutschen Zolltarif geziungen, in GroßSecession gewesen, der dann die aufwärtsstrebenden Künstler britamien einen sicheren, steten Markt für seine Ackerbau- Produkte fich zuwendeten. Uebrigens sind natürlich die Maler mit ihrer Eristenz zu suchen. Die 32 Delegierten des russischen Agrifulturvereins, die von dem Verkauf ihrer Bilder abhängig, und wenn man... fieht. Hauptmann a. D. Dannhauer, der als Berichterstatter des gegenwärtig in London weilen, wurden letzten Sonnabend vom wie namentlich der preußische Staat seit Jahren so gut wie gar nichts Lokal- Anzeigers" die deutsche Expedition gegen China begleitete Lord- Mayor der inneren Stadt Londons mit großer Parade em gekauft und die neuere Richtung geradezu boykottiert und im Gefolge des Generalfeldmarschalls Grafen Walderfee zurück- pfangen und bewirtet. Die Delegation hat an ihrer Spitze den hat, so darf man es den Malern nicht allzu sehr verargen, fehrte, ist vom Kaiser durch Verleihung des Roten Adlerordens russischen Ackerbauminister und seine Mission hat wohl keinen aus wenn sie mit ihren Bildern hervortreten, damit sie gesehen vierter Klasse mit Schivertern ausgezeichnet worden. Diese Ver- schließlich wirtschaftlichen Charakter. Die englische Presse widmet dieſent werden; sie müssen zum Publikum kommen, weil das Publikum leihung wurde Herrn Hauptmann Dannhauer in einem vom Grafen Ereignis große Beachtung und läßt sich über die steigende antideutsche nicht zu ihnen kommt. Das gilt aber von allen Richtungen Walersee unterzeichneten Schreiben bekannt gegeben, in dem Stimmung in Rußland lange Berichte erstatten. In den großen gleichermaßen. Ein Künstler, der heute wartet, bis man ihn auf der Generalfeldmarschall hervorhebt, daß er Herrn Dannhauer Revuen:" Fortnightly" und" National" wird Deutschland als der fucht, kann auf seinem Atelier verhungern." für diese Auszeichnung in Vorschlag gebracht Die stramm byzantinernde, will fagen freifinnige Voffische habe zur Erinnerung an die China- Expedition, bei der er Erzfeind Englands bezeichnet. Die deutschen Flottenrüstungen seien Zeitung" spricht ihre tiefe Ueberzeugung aus, daß die künstlerische sich wiederholt in Gefecht befunden und durch taftvolles mur gegen Großbritannien gerichtet. Die alldeutschen Ausbrüche Thronrede"" zweifellos" in einem großen geschichtlichen Moment" Auftreten und angemessene Berichterstattung feien mir Symptome der Feindschaft. Deutschlands Weltgehalten sei, auch meint fie eine liberale Stilprobe: hervorgethan habe." politik tömme mur durch ein anglo- russisches Einverständnis ,, Viele Millionen, die im deutschen Kaiserthron das ragende Der Herr Hauptmann a. D. hat sich durch den geradezu thali gezügelt werden. Die„ Fortnightly" schlägt deshalb vor, Zeichen und den lebendigen Ausdruck der schwererworbenen natio- offiziösen Charakter seiner Berichterstattung den Orden auch redlich England folle 13 Nußland gestatten, sich ant Persischen nalen Einheit erblicken, werden mit Stolz und Genugthuung den Worten verdient. Daß Waldersee an dieser Art Berichterstatter ungetrübtes Meerbusen festzusetzen:" Bunder Abbas muß ebenso russisch werden lauschen, in denen der höchstgestellte Vertreter geeinigter Macht wohlgefallen haben konnte, bedürfte nicht der brieflichen Versicherung wie Port- Arthur." Ueberhaupt lägen keine wirtschaftlichen Gegensätze den entscheidenden Kulturwert der Kunst, ihren beglückenden Vielleicht empfiehlt es sich in fünftigen Fällen, der Kriegsbericht: und veredelnden Einfluß auf das Leben des ganzen Volkes rück- erstattung für die Presse einen halbamtlichen Charakter zu geben, zwischen England und Rußland vor und die politischen ist hier haltlos anerkannte und der deutschen Nation kraft ihres Wollens von den journalistischen Anwärtern einen Gesinnungsnachweis zu ließen sich auf dem Wege einer aufrichtigen Politik be und Könnens, kraft ihrer Schöpfungen und ihres gegenwärtigen verlangen, und die Berichte einer Präventivcensur zu unterwerfen. feitigen, während die Feindschaft Deutschlands mur ntit Schaffens den Beruf zusprach, an erster Stelle die großen Ideen Die paar Orden, die dann mehr verteilt werden müffen, werden durch der Vernichtung Englands aufhören würde. zu hüten und die Ideale als große Güter dauernd zu erhalten. die Unterdrückung unliebfamer Indiskretionen reichlich aufgewogen deutsche Zolltarif, der die Existenz des russischen Ackerbaues von In diefem nationalen Vollbewußtsein liegt eine anregende Straft werden. von grenzenloser Bedeutung, und erhebend ist es, den deutschen Kaifer als Sprecher dieses Bewußtseins vor aller Welt zu vernehmen." " " Nach solchem Rotau aber reckt sich der Mannesmut vor Königsthronen und das honette Blatt erklärt: " In der Erweckung des fünstlerischen Selbstgefühls und der nationalen Genugthung über die schaffenden Kräfte des Volkes waren es große fönigliche Worte, die lange nachhallen werden; in der Vorschrift der Richtung, in der sich die Kunst fortan aus schließlich bewegen soll, waren es keine legten Worte und konnten es feine legten sein." luheimlich tapfer! 100 ser Jm ,, Berliner Tageblatt" schreibt Fris StabI: " Ganz abgesehen davon, wie die Kunst ist, die der Kaiser will, es ist eine Verarmung des Volkes, wenn es nur eine Stunft giebt. Es kommt hinzu, daß grade gegen die Kunst. die der Kaiser will, fast alle seunst menschen, auch zum großen Teil die Künstler, die der Kaiser beschäftigt, einig sind. Nun fann man über die Sieges- Allee als patriotisch= erzieherisches Unternehmen urteilen, wie man will. Aber, mit wenigen Ausnahmen sind die Gruppen doch nicht schön" im Sinne alter Kunst und nicht einmal gut. Und ihre Urheber haben, immer wieder mit wenigen Ausnahmen, von der ewigen Natur nichts andres vor Augen und im Sinn gehabt als ein in falsche Tracht gestecktes posierendes Berufsmodell." Steine Kunst fei, so meint dieser Kritiker, mehr Fabritarbeit und Gewerbe als diese Denkmalskunst. : " = Die Ernennung des Paritäts Philosophen Prof. Müller, die auch von der„ Germania" als mit Bestimmtheit in Aussicht stehend bezeichnet wird, hat die" Post" in Aufregung verjetzt. 421 Der englischen Absaßgebieten abhängig macht, ist also ganz danach aus gethan, eine anglo- ruffische Annäherung herbeizuführen und Deutschland in seiner Weltpolitik zu isolieren. Frankreich. „ Diese Ernenntung", so schreibt das freifonservative Blatt, würde, wenn sie sich bewahrheiten sollte, in UniDer Achtstundentag in den franzöfifchen Bergwerken. versitätskreisen und darüber hinaus nicht weniger und nicht Odilon Barrot hat seinen Bericht über die Untersuchungen der freudigeres Aufsehen erregen, wie die Berufung des Professors Arbeitskommission, betreffend die Regelung der Arbeitszeit in den Spahn. Daß fleritale Philosophie teine Wissen- Bergiverken, mumehr beendet, derselbe wird demnächst der schaft mehr ist, braucht man gar nicht weiter Kammer zugehen. Die Petite Republique" ist in der Lage, Aushervorzuheben." züge daraus zu veröffentlichen. Der Bericht wendet sich gegen den " D Die Germania" wirft demgegenüber die neugierige Frage auf, Einwand der Unternehmer, daß die Verkürzung der ArbeitsDer Berichterstatter stellt was die" Post" wohl von den christlich gläubigen prozeit die Produktion vermindere. te stantischen Philosophen halte. Wird die" Post" ant- sich ganz auf den Standpunkt der Arbeitervertreter, indem worten, daß es christlich- gläubige protestantische: Philosophen über er sagt, daß die Arbeiter, wenn sie sich 2 bis 3 Stunden haupt nicht gäbe, oder aber, daß diese Species, soweit sie vorhanden weniger in der Grube aufhalten, aber inter, beſſeren Arbeitssei, ebensowenig die Wissenschaft repräsentiere? Das wäre zwar nur bedingungen, besonders bei beſſerer Luft thätig sind, doch genau so logisch, aber doch zu gefährlich für ein Blatt, das doch dem Wolke viel schaffen werden, als unter den heutigen Verhältnissen. Nach die Religion erhalten wissen will! gewiesen wird dies an den Resultaten, die in den Arbeiter- Genossen schafts- Bergwerken von Monthieing erzielt wurden. Da die Verglente: in Accord arbeiten, werde infolge deffen auch keine Herabsetzung des Verdienstes eintreten. Der Verichterstatter erörtert sodann auch das Recht des Staates, in die Arbeitsbedingungen der industriellen Unter nehmungen einzugreifen.. Major Endell, der extrem- agrarische Herr, dem von der„ Tägl. Rundschau" ehrenrührige Dinge nachgejagt worden waren, die troz einer Berichtigung Endells an das Blatt von demselben aufrecht erhalten werden, soll den lage weg beschritten haben. Endell ist trop der gegen ihn gerichteten Beschuldigungen wiederum in die Posener Landwirtschaftskammer gewählt worden, doch soll die Neuwahl aus formalen Gründen" angefochten worden sein. Ueber diese formalen Gründe wird der National Zeitung" aus Bosen geschrieben: 31 " Der Kommissionsvorschlag geht dahin, die Arbeitszeit in Kohlengruben im Princip nicht über acht Stunden auszudehnen. Die Arbeitszeit soll gerechnet werden von der Ankunft des letzten Förders forbes( gefüllt mit Arbeitern) auf dem Boden des Schachtes bis zu dem Augenblick, wo die ersten Bergleute heraufbefördert werden. „ Die Künstler, der Sieges- Allee haben einen Auftrag bequem„ Die Enthüllungen über Vorkommnisse und angebiiche Baslys Antrag, die Arbeitszeit von dem Moment, wo der Arbeiter ausgeführt, einige gut, einige mindestens anständig, viele aber schwere Mißbräuche bei der Landwirtschaftskammer der Provinz die Oberfläche verläßt. bis zu dem Moment, wo er wieder aus auch in bis dahin unerhörter Flüchtigkeit; sie Posen haben, wie wir zuverlässig erfahren, 311 einem Tageslicht fommt, zu rechten, wurde bekanntlich abgelehnt. Im waren des Lohnes und äußerer Ehren sicher. Die Modernen sofortigen energischen Eingreifen und erneuter Untersuchung der an- Bericht wird dieser letztere Antrag als der richtigere ge aber, wenigstens ihre Führer, haben aus Eignem Werke ge- gegebenten Fälle geführt und zwar seitens der Civilbehörden nicht balten, denn der Arbeiter sei schon von dem Augenblick an, schaffen, auf deren augenblicklichen Erfolg gar nicht zu rechnen minder, als der militärischen. Tas Ergebnis dieser Untersuchungen wo er den Betrieb betrete, nicht mehr sein freier Herr, und bei war. So mancher hat gehungert und gelitten, um sich tren zu bleibt abzuwarten. Uebrigens hat eine solche Untersuchung bereits Unfall müsse er ja auch dann entschädigt werden, sofern bleiben, andre, die reich waren, haben bewußt auf alle Ehren ver- nach dem ersten, gegen die Geschäftsführung des Majors a. D. er sich innerhalb des Betriebes befände. Hier hat man also wohl zichtet. Muß man sagen, welches Schaffen ethisch höher steht?! Gudell erhobenen öffentlichen Angriff auf Anordnung des den Unternehmern entgegenkommen wollen. Der Achtstundentag Das Wort von der„ Fabrikfarbeit" wird auch in dieser Hinſtai Overpräsidenten von Posen sofort stattgefunden und zu umfaßt nur Arbeiter, die unterirdisch thätig sind in Steinkohlen-, von den Thatsachen nicht bestätigt. Leider ist der Kaiser auch im energischen Maßnahmen gegen alle Beteiligten geführt. Die Anthracit- und Braunkohlen- Schächten. Irrtum über die Wirkung der Sieges- Allee. Fremde, wenn sie mit der Leitung dieser ersten Untersuchung betrant gewesenen Im die Schädigung der französischen Unternehmer seitens der höflich sind, vermeiden ein Urteil, andre kritisieren sehr scharf." Personen boten nach ihrer Persönlichkeit und ihrem Charakter ausländischen Konkurrenz zu vermeiden, müsse ersteren Zeit gelaffent Das Urteil über die Verliner Bildhauerkunst sei infolge der Gewähr dafür, daß das vorliegende Material eindringlich und ernst- werden, ihre Werkzeuge und Maschinen zu verbessern, neue Siegesallee Gruppen nicht gestiegen, sondern gefallen. haft geprüft werden würde. Die neuerdings behaupteten, schwereren Schächte anzulegen und sonstige Neu Einrichtungen zu treffen. Getviß seien die großen Werte der Vergangenheit durch die Zu- Fälle sind damals nicht zur Kenntnis gelangt, was sich aus den Deshalb ist vom 1. Juli 1902 ab der neunstündige, zwei sammenarbeit eines Auftraggebers und eines Künstlers entstanden. eigenartigen Verhältnissen der Landwirtschaftskammer erklären läßt. Jahre später der 81/2 stündige und wiederum zlvei Jahre Aber beide standen immer auf dem Boden einer großen Kunst- fonnten deshalb auch nicht Gegenstand der amtlichen Untersuchung später der achtstündige Arbeitstag festgesetzt. Wo jetzt schon tradition, die uns fehlt, beide hatten viel mehr Muße, als sie bilden. Jedenfalls aber fann nicht bezweifelt werden, daß diefe geringere Arbeitszeiten eingeführt sind, dürfen diese nicht verunfre Zeit ihren Kindern, auch ihren Fürsten, giebt." schwere und ernste Angelegenheit vom Aubeginn an von allen belängert werden. Pausen, wenn sie nicht über 1/2 Stunde betragen, Die Rheinisch- Westfälische Zeitung" urteilt: teiligten amtlichen Stellen mit dem erforderlichen Ernst und werden als solche nicht gezählt. Ausnahmen sind gestattet bei Ein" Diese Charakterisierung der„ Berliner Bildhauerschule" muß Nachdruck betrieben worden ist und weiter betrieben werden treten der force majeure, bei Unglücksfällen, durch den Bergnach ruhiger Betrachtung der numehr fertigen Sieges- Allee mit wird." Juspettor. Neu ist die Bestimmung, daß der Unternehmer bei einaller Entschiedenheit zurückgewiesen werden. Schon als der Planu tretender oder drohender Gefahr selbst die eberarbeit verfügen Taut wurde, kamen die Aesthetiker mit ihrem unumstößlichen Gesetz Bestrafung einer chinesischen Räuberbande. fam, er hat aber sofort den Ober- Berg- Juspektor davon in Kenntnis der Variation und sagten auf Grund dieser Regel eine ungemein Die Nordd. Allg. 3tg." schreibt: Im August d. J. ist ein zu setzen. Die Kontrolle wird ausgeübt durch Inspektoren, Controleure eintönige Wirkung des Doppelspaliers von in sich auch wieder Deutscher Namens Frizz Lahr aus Hobbach von einer mit europäischen und die Delegierten der Arbeiter. Strafen sind vorgesehen in der gleicheriveise angeordneten monumentalen Anlagen voraus. Die Feuerwaffen versehenen chinesischen Räuberbande überfallen und Höhe von 20-50 Fr., im Wiederholungsfalle 100-500 Fr. ästhetische Reihe a- a- a- a ergiebt als Princip die Ein- ermordet worden. Der Beweggrund dafür dürfte darin zu suchen förmigkeit. Sie ist künstlerisch minderwertig. Brauchbar allein sein, daß Lahr auf einer Ziegelei unveit von Pefing eine Art Schutz- Gegenvifite Loubets in Rußland. Dem„ Echo de Paris" zu ist die Reihe a- b- c- d- e- Sie hat ein a und verlangt wache eingerichtet und dazu etwa ein halbes Dugend Chinesen folge wird ein französisches Geschwader in Brest zusammengestellt nach einem z, hat einen künstlerisch natürlichen Anfang und ein mit Gewehren versehen und für Polizeidienste einerergiert werden, welches den Präsidenten. Loubet zum Gegenbesuch beim fünstlerisch natürliches Ende. Dies ästhetische Grundgesez wurde hatte. Deshalb lauerten die Räuber der Umgegend darauf, Baven nach Rußland begleiten wird. bei der Siegesallee- Anordnung nicht beobachtet, und deshalb ist ihn aus dein Wege zu schaffen; am 9. August ist es ihnen die Anlage als Gesamtkunstwerk verfehlt." Weiter heißt es: desdeutschen Gesandten in Peking hat die chinesische Aeußerung eines Kabinettsmitgliedes über Roseberys Kritik " Unter einer ganzen Anzahl mittelmäßiger, wenn auch immer- te gierung Nachforschungen nach den Thätern eingeleitet, der Regierung. hin noch ganz annehmbare, stehen künstlerisch- gleichgültige, ja sogar die bald zu deren Ergreifung geführt haben. Die Mörder waren In einer Rede, die Lord Balfour of Burleigh, direkt wertlose Arbeiten. Die unbegreifliche Figur Joachim Friedrichs unter dem Namen" Assekuranzräuber" bekannt; man konnte sich Sekretär für Schottland, in Stirling hielt, äußerte er, von Norbert Pfretschner mit ihrer erstaunlichen Beinstellung und nämlich bei ihnen durch freiwillige Zahlungen gegen Räuberei ver- nach dem„ Standard“, sich über Lord Rosebery unter anderm wie ihrer verrenkten Körperhaltung bedeutet so ungefähr das Un- fichern. Fünfzehn Mitglieder dieser Bande darunter folgt: von den zwei am Morde des Lahr unmittelbar beteiligte glaublichste, was man in Marmor sehen kann find zum Diefer Edelmann sei eine Art politischer aurora borealis, die Geschmacklosigkeiten vieler Hermen ganz zu schweigen. Wirklich Tode verurteilt und hingerichtet worden. Die Hin- fchmutziges Wetter anzeige, und er werde keineswegs erstaunt fein, Geniales hat eigentlich nur Adolf Brütt in feinem Standbild richtungen fanden am 2. und 16. Oktober in Gegenwart eines wenn Lord Roseberys Rede ein Anzeichen dafür wäre, daß die Ottos des Faulen und Friedrich Wilhelms II. ge- Beamten der kaiserlichen Gesandtschaft am Ort der That stalt; politische Welt, in der die liberale Partei lebe, vor schlechtem Wetter schaffen.... Die Wirkung seiner Schöpfungen erzielte der Bild- chinesische Truppen waren hierbei zugezogen, und viele Hunderte stünde. Würde die Partei Lord Roseberys guten Ratschlag annehmen? gelungen, Lahr abzufangen und zu erschießen. Auf Antrag England. Asquith über Roseberys Programm. In Wolmaranstown erklärte Asquith in einer Volksversammlung, er nehme die Politif Roseberys ohne Vorbehalt an. Bezüglich der zukünftigen Lage in Südafrika erklärte der Redner, was für Kanada möglich war, sei auch für Südafrika möglich. " Er habe feine Zweifel. Lord Rosebery habe die Regierungspolitik der Jungünstigere Lage gerüdt, aus der zu befreien die sonderbarsten die Bedienung. Nach und nach wurden indessen die Gehilfen, die legten wenigen Jahre angegriffen. Jedes Wort, was in betreff auf Brojekte jegt wieder im Umlauf sind. Der Zuckertrust will den an dem Lohntarif festhielten, entlassen. Schon während der Lohnunire Politik von Lord Roseberys Lippen falle, müsse mit größter Auf- Anbau der Zuckerrüben einschränken, um die Ueberproduktion bewegung wetteiferten die Arbeitsnachweise, Kommissionäre 2c. im merksamkeit betrachtet werden; aber im ganzen genommen, sei das, was zu hemmen. Ein andres Mittel empfiehlt jetzt die Deutsche Anbieten von billigeren Arbeitskräften. Ziffernmäßig läßt sich nach er gesagt habe, pharifäische Politit gewesen. Er habe sich Zuckerindustrie", sie fordert, daß ein Teil des produzierten weisen, daß die zu dem neuen Tarif Arbeitenden entlassen und dafür so gestellt, als sei er der Mann, der alles besser arran- Buckers denaturiert wird, also für die menschliche Nahrung uns billigere, von außerhalb herangezogene Kräfte eingestellt wurden. giert haben würde, wäre er nur im Amte gewesen. Der brauchbar gemacht wird. Das Organ der Zuckerinteressenten be- Jedoch die Preiserhöhung blieb. Die Vertrauensleute der Barbiers Borwurf der Taktlosigkeit gegen die Regierung sei unbegründet, wie gründet diese Forderung wie folgt: gehilfen haben nun in ihrer letzten Sigung beschlossen, die von den der Vertrag mit den Vereinigten Staaten beweise. Lord Rosebery„ Es wundert uns, daß zur gründlichen Heilung der Krisis, in Arbeitgebern eingeführten Platate, die besagen, daß der Inhaber habe auch die Redseligkeit des Ministers für die Kolonien verurteilt. welcher die Zuckerindustrie sich gegenwärtig befindet, nicht längst der dieser den Lohntarif bewilligt hat, nicht mehr anzuerkennen. Es ist Dieser Herr sei vollständig befähigt für sich selbst zu sorgen, aber Vorschlag aufgetaucht ist, daß ein internationales Bankentonsortium ermittelt, daß diese Plakate an Geschäfte gegeben wurden, die wohl er, Lord Balfour, müsse denn doch sagen, daß Mr. Chamberlain in den Zuckerfabriken in Deutschland, Oestreich Ungarn, Frankreich zc. die Preiserhöhung, nicht aber die Lohnerhöhung einführten. Um der folge einer zufälligen Anspielung in seiner Edinburger Rede sehr un- den noch in ihren Händen befindlichen Zucker zum Marktpreis ab- Arbeiterschaft indessen die Möglichkeit zu geben, zu wissen, wo die gerecht behandelt worden sei. Lord Rosebery habe gesagt, England kauft, dann die Hälfte davon vernichtet, zu den sich darauf natur- Forderungen der Gehilfen beivilligt sind, haben wir für diesen fei auf dem Kontinent mißverstanden worden und deshalb notwendig einstellenden Haussepreisen die Ware abstößt und den Ge- Monat gelbe Kontrollfarten ausgegeben. Wir ersuchen die Arbeitersei es nötig gewesen, unser Verhalten den Höfen von Europa zu er- wim mit den Fabriken teilt. Die Idee findet kein technisches schaft, nach der Karte zu fragen und so die Gehilfen in ihrem Kampf flären. England sei für seine Handlungen den fremden Mächten Hindernis, denn nichts ist leichter, als Buder zu zerstören, man für die Organisation moralisch zu unterstützen. gegenüber aber durchaus nicht verantwortlich, und er braucht nur die Läger unter Wasser zu setzen; und daß das ZerDie Lohntommission der Barbiere. erinnere an das alte Sprichwort, daß sich der anklage, der sich ent- störungswert auf den Markt sehr günstig wirken würde, liegt auf der J. A.: Paul Liere, Aderstr. 64. schuldige. Hand. Aber wie würde man alle Schlagworte ,. wie Verlust Der Spott, mit dem Lord Balfour Roseberys Rede glossierte, am Nationalvermögen"," mutwillige Bernichtung volkswirtschaftlicher Der Fachverein der Tischler Berlins und Umgegend giebt ist in der That nicht so unverdient. Werte" 2c. 2c. gegen den Vorschlag loslassen, und, nebenbei gesagt, hierdurch bekannt, daß zum 1. Januar 1902 an sämtliche Mitglieder ist es ja auch noch nicht einmal ganz sicher, daß der Preis so hoch die neuen Mitgliedsbücher ausgegeben werden, und müssen die Beis steigen würde, um nicht nur den Wert des beseitigten Zuckers zu er- träge bis Ende Dezember bezahlt sein. Die alten Bücher sind zwecks fegen, fondern auch noch einen Gewinn an dem übrig bleibenden zu Ausstellung der neuen Bücher auf den Zahlstellen abzugeben. Der Vorstand. liefern, ganz abgesehen davon, daß die Zuckerfabriken in Oestreich, Deutsches Reich. Frankreich 2c. mit denjenigen in Deutschland das gemein haben, daß sich schwer zwei oder drei von ihnen auf einen gemeinsamen Plan verArbeiter- Organisation oder Desorganisation? Ein neues einigen, noch schwerer jedoch ein internationales Abkommen mit Gewerkschaftsorgan herauszugeben, haben die neutralen" Industries ihnen zu erzielen sein würde. Wenn man aber einen Weg gehen arbeiter Vereine von Iserlohn- Lüdenscheid beschlossen. Gleichzeitig könnte, die Idee der Zuckerbeseitigung, praktisch durchzuführen, der wurde auch an Stelle des ausscheidenden Arbeitersekretärs Dr. Leyds bestreitet die Ermordung Eingeborener. die angedeuteten Mängel vermeidet, so würde die Lage vielleicht Märtens Müller Leipzig zum Sekretär gewählt. Arbeiter des Kreises Jierlohn Lüdenscheid haben sich Die" Times" melden aus Brüffel: Dr. Leyds erklärte in einer auch ohne radikale Maßnahmen gebeffert werden. Es handelt sich Unterredung, Roseberys Hinweis auf Hinmordungen von Ein- ja nicht eigentlich darum, den überflüssigen Zucker aus der Welt nicht den Central- Verbänden der Gewerkschaften angeschlossen, geborenen durch die Boeren sei ungeheuerlich und ab= 3 schaffen, sondern nur darum, ihn dem menschlichen Genuß sondern find in einem„ neutralen" Industriearbeiter- Vereine organisiert, zu entziehen und aus dem Angebot auf dem Zuckermarkt geschmadt. Ferner erklärte Leyds, daß kein Friedens auszuscheiden, mit anderen Worten: aus dem Zucker Vieh- hält. Jest beginnt man nun mit der Agitation für der in sich völlig abgeschlossen ist und auch das Sekretariat unterunterhändler gepeitscht oder getötet worden sei. Ein futter zu machen, ihn der Denaturierung zu unterwerfen; dann den Verein über die Grenzen des Kreises hinaus jeder, der als Friedensunterhändler von den englischen Befehlhabern würde der Wert erhalten bleiben(!!!), die Ware noch eine vorzügliche beglaubigt gewesen sei, sei freundlich behandelt worden. Morgen Verwendung finden, der Zuckermartt aber entlastet werden. Aber zum Dortmunder Wahlkreis gehört, gebildet worden. Solchen gehen. So ist bereits ein Zweig- Berein in Schwerte, das daahl, der auf Befehl Dewets erschossen worden sei, sei kein Friedens da nicht zu erhoffen, daß sich die Fabriken auf allgemeine Denaturie fich neutral" gebehrdenden Arbeiter Vereinigungen, die statt zu Denaturie- zum Dortmunder Wahlkreis gehört, gebildet worden. unterhändler gewesen. rung eines Teiles ihrer Vorräte einigen werden, müßte das Gesetz vereinigen, 8ersplitterung in die Reihen der Arbeiterschaft Der Prozeß gegen Scheepers. eingreifen und die Maßnahme obligatorisch machen ähnlich wie tragen, sollte man durch energische Gegenagitation das Handwerk es für die Branntweinsteuer- Gesetzgebung angestrebt wird." Tegen. Der Arbeiterschaft ist nicht gedient mit der äußerlichen Natürlich verlangt nun weiter die Deutsche Zuckerindustrie", daß für den denaturierten Zucker die Ausfuhrvergütung von der Zusammenfaffung einer möglichst großen Zahl von Indifferenten, sondern die Organisation kann ihre Aufgaben nur erfüllen, wenn sie Regierung gezahlt wird. Also auf Kosten der Konsumenten billiges ihre Angehörigen gleicherzeit in die Forderungen der modernen Viehfutter geschaffen wird. Man weiß nicht, ob man die eingangs empfohlene Bernichtung Arbeiterbewegung einführt und zu zuverlässigen Kämpfern für diedes Zuckers ernst nehmen soll, neu wäre der Vorschlag in dem unBei den Gewerbegerichtswahlen in Freiberg( Sachsen) finnigen Getriebe der kapitalistischen Welt nicht, ein Reichtum an Nahrungs- und Genußmitteln ist wiederholt schon von gewinnsüchtigen wurde die Liste des Gewerkschaftskartells glatt und mit erheblicher Juteressenten als ein Uebel empfunden. So hat man in Griechenland die Mehrheit gewählt. Es wurden 345 Stimmzettel für die vom Ges Korinten vernichtet, um die Preise nicht so tief finken zu lassen. werkschaftskartell aufgestellten Kandidaten abgegeben, während die Das Gleiche wiederholt sich in Südamerika, wenn gute Kaffee- Ernten von einem fich stolz Wahlkomitee nennenden, unter der Führung die Preisbildung zu ungünstig beeinflussen. Also warum sollen unsre eines Werkführers Anhalt gegen uns aufgestellten windelweichen Agrarier nicht zu demselben Mittel greifen? Aber bezeichnend für Auch- Arbeitervertreter nur 58 Stimmzettel erhielten. An eindie Gesinnung in diesen Kreisen ist es, daß hier von einer zelnen Stimmen vereinigten unsre Kandidaten 2070, die Auchagrarischen Interessengruppe die Vernichtung von Nahrungsmitteln Arbeiter 351 auf sich. Ausland. verlangt wird, während Tausende in bitterster Entbehrung leben. Der Boeren- Krieg. Am Mittwoch begann der Prozeß gegen den Boerent̃omman danten Scheepers, der unter anderm der Ermordung des Engländers Arfon, der Zugzerstörung und der Grausamkeit gegen Gefangene befchuldigt wird. Die Gesamtzahl der gegen Scheepers schwebenden Auflagen beläuft sich auf 30. Neue englische Nachschübe. Weitere 2000 Mann Yeomanry sollen laut Befehl fofort einberufen und im Laufe der Monat Januar und Februar nach Südafrita gesandt werden. Ein heute abend erlassener Armeebefehl verfügt die Aufstellung sechs weiterer Milizbataillone. Partei- Nachrichten Ge meindewahlen. Unfre gestrige telegraphische Meldung aus Beiß, wonach bei der Stichwahl 2 Parteigenoffen gewählt sein sollten, hat sich leider nicht bestätigt; unsre Kandidaten blieben um Hundert Stimmen hinter den Gegnern zurück. Es bleibt also bei dem einen und ersten in der Hauptwahl errungenen Mandat. felbe erzieht. " Die noch Aber auch die Denaturierung, die schließlich von der Gesetz- Ein Schneeschaufler- Streik ist an der Eisenbahn bei Glostrup gebung verlangt wird, bedeutet eine Begünstigung der Zuckerindustrie, in Dänemark ausgebrochen. Die Verwaltung der Staatsbahnen will der jede Berechtigung fehlt, sie belastet aufs neue in unerhörter nicht den zwischen den privaten Arbeitgebern und dem ArbeitsWeise die Konsumenten, die heute schon infolge einer verkehrten männer- Verband" tariflich festgelegten Lohn von 33 Dere, resp. 40 Steuerpolitit die schwersten Lasten trage. Schließlich ist auch die und 50 Dere für Ueberstunden, sondern nur 20 Dere zahlen. Mehrere Denaturierung nichts anderes als die Vernichtung eines Nahrungs- Bige fonnten der Schneemaffen wegen nicht weiter fahren. mittels und die Regierung, die hierzu die Hand bietet, würde sich Die streikenden Bandweber in Saint Etienne sprachen sich zum Träger einer der unverschämtesten Anforderungen kapitalistischer in einem vom Genossenschaftsausschuß veranstalteten Referendum mit 2272 gegen 853 Stimmen für die Wiederaufnahme der Angst vor der Socialdemokratie. Unfre Parteigenossen in Forst haben bekanntlich bei den Stadtverordnetenwahlen recht erfreuliche Erfolge erzielt. Darum hat es das Forster Fabrikantentum mit der Angst gekriegt, und schleunigst hat man das Wahlrecht etwas verschlechtert. Es ist in der Sizung am Mittwoch ein neues Wahlstatut beschlossen worden, durch das der 1/2 fache Durchschnitt eingeführt wird, d. h. es rücken erst diejenigen Wähler in Brofitgier machen. die höhere Klasse, die δας 11/2 fache des auf einen Die Novelle zum Börsengesetz, die jetzt dem Bundesrat Arbeit aus. Wähler der unteren Klasse durchschnittlich entfallenden Steuer- unterbreitet ist, soll im wesentlichen die Rechtsunsicherheit beseitigen, fazes bezahlen, während bisher der einfache Durchschnitt ge- die durch das Verbot des Terminhandels und vor allem durch die Klasse wählten, in die dritte hinuntergedrückt und da dies Leute mit höherem Einkommen sind, hofft man, daß sie zur Erschwerung oder Berhinderung socialdemokratischer Wahlen in der dritten Klasse beitragen werden. Mehr Geist vermag die Bourgeoisie zur Bekämpfung der Socialdemokratie nicht aufzubringen. Polizeiliches, Gerichtliches uŢiv. nügte. Dadurch werden etwa 200 Wähler, die bisher in der zweiten Entscheidung des Reichsgerichts in der Frage herbeigeführt ist. Der Reichstags- Ersatzwahl in Wittenberg. Begriff des Vörsentermingeschäfts soll enger begrenzt und schon das mit die Möglichkeit zur Erhebung des Differenzeinwandes beschränkt Wittenberg, 20. Dezember 1901, 9 Uhr 55 Minuten nachts. werden. In diesem Sinne wurde unter anderm für Zeitgeschäfte in Waren Privat Telegramm. In der heute stattgefundenen Ersatzwahl festgestellt, daß diejenigen, die Waren aus eigner Herstellung für den Reichstags- Wahlkreis Wittenberg- Schweinitz erhielten bisher auf Zeit umseßen, in das Börsenregister nicht eingetragen zu Dr. Barth( fri. Vg.) 5561, Rittergutsbefizer v. Leipziger werden brauchen. Ebenso bedürfen Genossenschaften nicht der Ein-( kons. Kartell der reichstreuen Parteien) 5327, Rohrlad( Soc.) tragung. Für die Anfechtung von Zahlungserkenntnissen wird ein 2111 Stimmen. wesentlich fürzerer Zeitraum als die vom Börsenausschuß befürStich wahl zwischen v. Leipziger( f.) und Barth( frs. Bg.) wortete Frist von sechs Monaten normiert. Bei der Erhebung des Differenzeinwandes soll die Verrechnung von Gewinnen und Ver- ficher. In der Hauptwahl 1898 fielen auf Rittergutsbesiger lusten möglich sein. Aber auch da soll eine Grenze gesetzt werden, indem Beträge, für die ein Zahlungsanerkenntnis stattgefunden v. Leipziger 7231 und auf Dr. v. Siemens( frf.) 6594 Stimmen. hat, in die Verrechnung von Gewinn und Verlust nicht einzu Auf Rohrlack( Soc.) vereinigten sich 1736 Stimmen. In der Stichwahl siegte der freisinnige Kandidat mit 8713 Stimmen. Eine große Staatsaktion hat man offenbar mit der Befchlagnahme der Weihnachtszeitung der Buchhandlung Vorwärts vor. Auf Grund der beschlagnahmten Geschäftsbücher hat man die auswärtigen Empfänger der bereits versandten Posten ermittelt und nach allen Orten sofort telegraphische Anweisung gegeben, die Zeitung auch dort mit Beschlag zu belegen. " eingestellt. Der Mitinhaber Hermann Paul Hempel iſt nach Hinter: Lehte Nachrichten und Depeschen. laffung von 140 000 Mark Wechselschulden flüchtig geworden. VerEisenbahnunglück. bindlichkeiten der Firma gegenüber der Leipziger Bank sollen Schuld am Zusammenbruch sein. Die Passiven sind noch unbekannt. Paderborn, 20. Dezember.( W. T. B.) Das Westfälische Zunahme der Konkurse. Nach den vorläufigen Mitteilungen Boltsblatt" meldet: Bei Altenbeden fuhr heute mittag im des Statistischen Amtes gelangten im dritten Quartal 1901 im Nebel ein Personenzug auf den D- 8ug nach Berlin auf, Deutschen Reiche 2337 neue Konkurse zur Zählung gegen 1765 im welcher infolge eines Unfalls auf freier Strecke hielt. Wie es heißt, dritten Quartal des Vorjahres. 6 Tote seien geborgen. find über 20 Berfonen verlegt. Andre Tote sollen sich noch unter den Trümmern befinden. Nach einem andren Telegramm soll sich die Zahl der Getöteten auf mindestens 15 belaufen. In Magdeburg, Braunschweig, Essen und Röln beziehen sind. twurde die ganze Sendung noch in der Verpackung vorgefunden Fallissement. Wie die Chemnitzer Allgemeine Zeitung" meldet, und mitgenommen. In Königsberg fand man noch hat die bekannte Eisengießerei von Hermann Hempel die Zahlungen 189 Exemplare; in Hamburg erschienen zwei Polizeibeamte in den Geschäftsräumen des Hamburger Echo", um sich bei dem Genoffen Dubber nach dem Verbleib zweier Ballen mit WeihnachtsBeitungen, die von Berlin an seine Adresse gesandt worden sind, zu erfundigen. Da Dubber nicht anwesend war, warteten die Beamten auf sein Erscheinen. Inzwischen wurde bei den Filial Expeditionen des" Hamb. Echo" in den verschiedenen Stadtteilen nach Exemplaren der Weihnachts- Beitung" gesucht, und zwar ohne Erfolg. Da Dubber nicht in den Geschäftsräumen erschien, begaben die Polizeibeamten sich nach dessen Wohnung, wo sie ihn ebenfalls nicht antrafen. Im Laufe des Nach mittags wurde dann in Dubbers Wohnung im Hammerbrook und in den Geschäftsräumen von Auer u. Co. in der Fehlandstraße nach Weihnachts- Beitungen, insbesondere nach den verschwundenen zwei Ballen, gehaussucht, ohne jeden Erfolg. In Leipzig fand die In Zwickau erschien Mittwoch Polizei noch 39 Egemplare vor. früh 8 Uhr ein Kriminalbeamter in der Expedition unseres Parteiblattes und machte dem Expedienten in liebenswürdigster Weise die Mitteilung, daß die Weihnachts- Beitung der Buchhandlung Vorwärts in Berlin beschlagnahmt worden sei. Der Expedient dankte ihm für die Mühe mit dem Bemerken, daß er die Neuigkeit auch schon erfahren habe. Auch in der Expedition unfres Parteiblattes in Gotha fuchen, Sie mußte fich aber sagen lassen, daß nach Gotha über erschien am Freitag die Polizei, um nach der Weihnachtszeitung zu haupt keine solche Zeitung gekommen ist. Die Konkurrenz des Petroleumtrufts. Dem Journal of Commerce" zufolge sollen englische Kapitalisten einen wesentlichen Anteil an den Petroleumfeldern von Texas erworben haben. Es besteht die Absicht, bedeutende Quantitäten Petroleum nach Rouen, Havre, Middelsborough und London zu verschiffen. Man spricht von 6 Millionen Dollar, die für die Erwerbung gezahlt worden seien. Zum Apotheken- Boykott. W Saarbrücken, 20. Dezember.( B. H.) Die hiesige Straf tammer verurteilte heute den taufmännischen Direttor der Cementfabrit Boeding b. Die zich, den Prokuristen Pfaff, wegen fortgesetter Unterschlagungen in einer Gesamthöhe von 140 000 m. zu 3 Jahren Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte 3 Jahre beantragt. Die Krankenkassen Vorstände und Verwaltungsbeamten hielten gestern, Freitag, im großen Saale des„ Gewerkschaftshauses" eine Paris, 20. Dezember.( B. H.) Sechshundert Kesselarbeiter, Bersammlung ab, in der Dr. Freudenberg über die Einigungs- welche von dem Begräbnis eines Kameraden zurückkehrten, stießen Hochrufe auf die Anarchie und Bereatrufe auf Frankreich aus, eine lange Distuifion, in der von mehreren Kaffenvertretern bes tam zu einem Konflikt mit der Polizei, wobei mehrere Bersonen Berhandlungen mit den Apothekern berichtete. Den Bericht folgte welche von dem Begräbnis eines Kameraden zurückkehrten, stießen mängelt, daß die Kommission den Apothefern au schwer verlegt wurden. Zwanzig Personen wurden verhaftet. weitgehende Konzessionen gemacht und für die AufEinem groben Schwindel find die Nedacteure der Sächfi rechterhaltung des Kampfes plädiert wurde. Auch von allen strandeten Dampfers, Kleber", welcher sich aus Land Marseille, 20. Dezember.( W. T. B.) Der Kapitän des schen Arbeiterzeitung", Fleißner und Nizsche, zum Opfer übrigen Rednern wurde unzweideutig ausgesprochen, daß die gefallen. Im August dieses Jahres sollte die Frau des Bürsten- Kommission an der äußersten Grenze ihres Entgegenkommens den binders Simon unter der Beschuldigung des Kindesmordes verhaftet, dabei untersucht und ihr die Leibesfrucht bei der Untersuchung zer- Apothekern gegenüber angelangt ist und ein niedrigeres Angebot stört worden sein. Der Ehemann hatte das mit allen Zeichen des unter keinen Umständen machen darf. Insbesondere soll auch dafür gesorgt werden, daß die Droguisten bei dem Friedensschluß feinen Entsetzens auch der Redaktion vorgetragen und die Frau, die man Ein Antrag, nur Frieden zu schließen, wenn dann aufgesucht und auf die Folgen aufmerksam gemacht, wenn die Apotheker im ersten Jahre 15 Proz., im zweiten Jahre 20 Broz. etwas an der Sache nicht wahr wäre, bestätigte alles. Es stellte Stabatt bewilligen und eine Abänderung der Droguisten- Rezepte stattsich aber, leider zu spät, heraus, daß die Frau die ganze Geschichte findet, wurde schließlich mit großer Majorität abgelehnt und dann erfunden hatte, weil sie ihren Mann nicht wissen lassen wollte, beschlossen, daß die Kommission das von ihr bei den letzten Ber- Stritschewsky für Rußland, Bandervelde und Anfeele für Belgien. daß sie wegen Diebstahls polizeilich vernommen worden war. handlungen gemachte Angebot, 10 Broz. für das erste und 15 Proz. Durch die Veröffentlichung der Erzählung der Frau Simon ist Sconto für das zweite Jahr neben den übrigen Bedingungen auf die Polizeidirektion in Dresden, sowie Gerichtsbeamte und Gerichtsrecht erhalten soll, aber weiteren Konzessionen nicht zustimmen ärzte beleidigt worden. Die Verurteilung der beiden Genossen zu darf. aufammen 2400 M. Geldstrafe haben wir gestern bereits telegraphisch gemeldet. Näheres über die Verhandlung liegt noch nicht vor. Schaden erleiden. Vertreten waren insgesamt 70 Krankenkassen. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. An die organisierte Arbeiterschaft Berling und der Umgegend. begeben hatte, versuchte heute mit vier Matrofen auf einer fleinen Bart nochmals an das Schiff zu gelangen. Die Bart Brüffel, 20. Dezember.( S. P. V.) Die internationale lug um, der Kapitän und ein Matrose ertranken. socialistische Vereinigung wird am 30. Dezember in 3rüffel im Voltshaufe tagen. In dieser ersten Sigung des internationalen Bureaus werden die socialistischen Delegierten der verschiedenen Länder die Lage in ihren Ländern und zwar: Baillant für Frankreich, Quelsch für England, van Kol und Troelstra für Holland, die beiden Delegierten des Königs Leopold bei der Brüffel, 20. Dezember.( B. H.) Wie der„ Soir" berichtet, haben amerikanischen Gesellschaft, die mit dem Bau der Eisenbahn Santau Canton beauftragt ist, durchgesetzt, daß die Hälfte aller Lieferungen für den Bau der Eisen= bahn belgischen Firmen übertragen wird. Die Summe, welche der belgischen Industrie hierdurch aufließt, beläuft fich auf 400-500 Millionen Frant. Der König konnte dies durchfezen, weil er Hauptaktionär der Bahu ist. Pittsburg, 20. Dezember.( W. T. B.) In den Stahlwerfen Blad Diamond fand heute früh eine Explosion statt, bei welcher Aus Industrie und Handel. Agrarische Unverschämtheiten. Die Zuderindustrie, die sich Im Hinweis auf die Lohnbewegung der Barbiergehilfen beeiner unausgefeßten Protektion der Agrarier erfreut, ist bekanntlich trog aller Begünstigung seitens der Gesetzgebung in eine immer gründeten die Arbeitgeber seiner Zeit die Erhöhung der Preise für fünf Mann getötet und zwanzig verwundet wurden. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Bertin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin Hierzu 2 Beilagen. Nr. 298. 18. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 21. Dezember 1901. Tokales. 6. Wahlkreis( Wedding und Oranienburger Vorstadt). Die von den Genoffen am Donnerstag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, im Eisteller, Chauffeestraße 88, arrangierte Matinee lohnt den Besuch, denn die Mitwirkung des Gesangvereins Nordwacht sowie des Blobelschen Musikkonservatoriums bieten Gewähr dafür, daß die Besucher auf ihre Rechnung kommen. Zur Aufführung gelangen u. a.: Eine lustige Schlittenfahrt"," Sechs Wochen nach der Hochzeit"," Das Heiratsbureau"," Robert und Bertram, die luftigen Vagabunden im Gesangverein"," Die rostige Stimmgabel". Eintritt 25 Pf. Um zahlreichen Besuch bittet Das Komitee. den deutschen Kommilitonen das Urteil darüber, ob der ganze Ton die Pferde seines Fuhrwerks umgeworfen wurden, flog Tonn vom der Vorlesung, besonders aber gewisse Redewendungen nicht geeignet Wagen und geriet unter den elektrischen Wagen. Er erlitt einen waren, uns in unfren eigensten Gefühlen zu verlegen. Wir bitten Unterschenkelbruch und eine schwere Handquetschung und wurde, fie, dabei zu beachten, daß wir Nationalgefühl und Nationalehre für nachdem man ihn mit Mühe aus seiner Lage befreit hatte, durch die uns auch in Anspruch zu nehmen haben. Unfallstation am Zoologischen Garten nach der Charité gebracht. Das Fuhrwert führte die Polizei dem Eigentümer zu. ad 2. Es ist uns rätselhaft, warum die zweite Resolution ihre Spize gegen alle Ausländer richtet, während sie doch durch eine, mur von uns Polen unternommene Kundgebung veranlaßt ist. Was die Die Barbier: und Friseurgeschäfte haben, worauf wir beResolution selbst anbetrifft, so gehen wir über einen derartigen Besonders hinweisen, auch am kommenden Sonntag ihre Läden zu schluß zur Tagesordmmg über. fchließen. Sie werden zu den Gewerbebetrieben gerechnet und unterstehen nicht den für offene Verkaufsstellen festgesetzten Bestimmungen. Berlin, den 19. Dezember 1901. Die polnischen Studenten der Berliner Hochschulen. Die Redewendungen des Herrn Professors werden von den polnischen Studenten nicht wiedergegeben. Im ganzen meinen wir, daß die polnischen Studenten die Demonstration hätten lieber unter lassen sollen. Eine Entschuldigung für die von ihnen herbeigeführten Lärmscenen haben sie vielleicht in dem bekannten Beispiel der antifemitischen Studenten, die sich nicht schämten, bei Erwähmung der Ermordung des Justizrats Lewy ihrer Genugthuung über solche Unthat Ausdruck zu geben. Die Bestätigung der Wiederwahlen der Stadträte Siller, Hübner, Marggraff, Dr. Straßmann und Struve ist im Rathause eingegangen. Ueberfall auf einen Bahnwärter. Der Bahnwärter Günther, welcher auf der Strecke III der Görlizer Bahn in Treptow bedienstet ist, bemerkte vorgestern In einem Heuschober mehrere dort in verdächtiger Weise sich aufhaltende Männer und vertrieb sie. In der gestrigen Nacht, nachdem G. seine Strecke abgegangen und das Eintreffen des nächsten Zuges in feiner Wärterbude erwartete, wurden plöglich die Fenster derfelben eingeworfen und gleichzeitig ein Res volverfchuß auf den Beamten abgegeben, der jedoch zum Glück nicht traf. Günther telegraphierte sofort nach den benachbarten Wärterbuden und als aus diesen Hilfe herbeieilte, ergriffen die Angreifer die Flucht und enttamen auch leider in der Dunkelheit. Stadtrat Fischbeck und die Arbeitslosen. Von einem Mitglied des Kuratoriums für Arbeitsnachweis erhalten wir folgende Buschrift: Herr Stadtrat Fischbeck erklärte in der Sigung der Stadtverordneten- Versammlung vom letzten Donnerstag, daß die am Anfang diefer Woche zum Schneeschippen benötigten 1250 Personen nur mit Mühe und Rot hätten zusammengebracht werden können. Dieser Mitteilung des Herrn Stadtrats gegenüber halten wir es für notwendig, festzustellen, daß vom Centralverein für Arbeitsnachweis, mit welchem für derartige Ein Gemütsmensch ist der 43 Jahre alte Drechsler Ernst Arbeiten gewisse Vereinbarungen getroffen find, nur acht Personen O, dn fröhliche... Die Weihnachts Censur der Schröder, der früher in der Wasserthorstr. 40 wohnte. Schröder hatte eingestellt wurden. In den Räumen des Centralvereins weilten zur Polizei ist gegenwärtig außerordentlich in Anspruch genommen, da in drei Monaten seiner Selbständigkeit so viel Schulden gemacht, daß er erwähnten Zeit wie sonst jetzt täglich Hunderte von Arbeitslosen; den Inhabern der Variétés und Specialitätenbühnen mitgeteilt sich nicht mehr halten konnte. Nachdem er sie vor sechs Wochen im Stich gelassen hatte, brachte seine Frau ihre beiden Kinder im doch ist von keinem Bureau wegen Einstellung von Arbeitskräften worden ist, daß für die Weihnachts- Feiertage nur besonders decente Alter von 5 und 7 Jahren zu Verwandten und erhängte sich. Nun Brogramme" zugelassen werden. Sämtliche Inhaber derartiger Nachfrage gehalten worden, trotzdem sehr viele gern zu dieser Bes Etablissements haben Abschriften aller Vorträge, Borstellungen usw. fpielte Schröder mit mehreren Drechslern, die früher seine Arbeitsschäftigung gegriffen hätten. Mit der Gründlichkeit scheint es, soweit welche am ersten und zweiten Feiertag zur Aufführung gelangen genoffen in einer Schirmfabrik in der Ritterstraße waren, zuſammen die Bearbeitung des Materials in Betracht kommt, in Magistrats- follen, bis zum 18. d. M. einreichen müssen. Da der Censorstift zwei Zehntel der sächsischen Lotterie. Als er aus einer Ziehungsliste treifen also auch zuweilen zu hapern. eifrig waltet, so soll den Variété- Inhabern Gelegenheit gegeben war, forderte er von Hamburg aus seinen Anteil. Die Arbeitsgenossen fah, daß ein Zehntel mit einem kleinen Gewinn herausgekommen Die hiesige Ortsverwaltung des deutschen Metall- werden, für die gestrichenen noch Erfagnummern einzureichen, dagegen ersuchten ihn, ihnen erst seine Schulden zu bezahlen. Dieser welche ebenfalls vor Weihnachten erledigt und zurückgegeben werden. Herr Stadtrat Fischbeck hat in der am 19. d. M. stattgefundenen Im vergangenen Jahre wurde bekanntlich für die Weihnachtsabende Mahnbrief hatte zur Folge, daß Schröder seine Mitspieler wegen. Sigung der Berliner Stadtverordneten- Versammlung das seiner Zeit das Auftreten bestimmter Specialitäten verboten, da die Programme berbotenen Spiekens anzeigte. Die Striminalpolizei hat sie bereits im Vorwärts" veröffentlichte Material über den Umfang der 3 spät eingereicht wurden und eine Aenderung nicht mehr vorArbeitslosigkeit in der Metallindustrie als mangelhaft be- genommen werden konnte. Im Theater der Urania findet die erste Borführung des bea zeichnet. Es soll nicht richtig sein, daß in einem Betriebe die ArbeiterIndem die Polizei die Weihnachtsaufführungen der Specialitäten reits angekündigten Vortrags Frühlingstage an der Riviera" am zahl von 300 auf 45 zurückgegangen ist. Das thatsächliche Verhältnis Theater möglichst langweilig zu gestalten sucht, thut sie ihr mög- Sonntag statt. sei 191 zu 102. liches, um die alte Sitte, daß Weihnacht ein Familienfest sei, wieder zur Geltung zu bringen. Und so wird denn jeder, der sich's irgend leisten kann, vom Kreise seiner Lieben umgeben, den Abend des ersten Festtages nicht im Variété sondern im Wirtshaus zu bringen. arbeiter Verbandes schreibt uns: Gemeint tann nur sein der Betrieb von G. Kärger. Wir haben heute sofort recherchiert und dabei festgestellt, daß zur Zeit bei heute fofort recherchiert und dabei festgestellt, daß zur Zeit bei der Firma Kärger beschäftigt sind: 38 erwachsene Arbeiter, 44 Lehrlinge und 2 Volontäre; insgesamt 84 Personen. Es sind nun jedenfalls seiner Zeit vom Zähler die 44 Lehr- Mittelstandspolitik des Milchringed. Die Läden der Linge nicht mit angeführt worden. Diesen Irrtum geben wir zu. Centrale für Milchverwertung werden allmählich zu Bithialien Gleichzeitig steht aber fest, daß die Zahl der erwachsenen Arbeiter handlungen umgewandelt, nachdem alle bisherigen Bemühungen bei genannter Firma seit Oktober um weitere 7 Personen ver- durch Vergrößerung der Einnahmen die Mietsuntosten zu decken, mindert ist. fich als vergeblich erwiesen haben. Außer dem Verkauf von AnsichtsWir geben weiter zu, daß möglicherweise zwischen der von uns farten haben die Filial- Berwalter nunmehr auch den Vertrieb von angegebenen, und der thatsächlichen Zahl der in diesem Jahre weniger Bier, Selterwasser und Stärke übernommen und hiermit ist die Lifte Beschäftigten eine Differenz von einigen Hundert sein kann. Dies der einzuführenden Handverkaufsartitel noch nicht erschöpft. Wie wird erklärlich, wenn man bedenkt, daß uns nicht in allen wir erfahren, wird die Centrale auch noch andre, für den HausFällen so gute Quellen zur Verfügung stehen, wie den Behörden. bedarf erforderliche Gebrauchsgegenstände allmählich einführen und Was ändert es aber an der Thatsache der bestehenden großen fo die Milchverkaufsstellen nach und nach in Viktualien- BorkostArbeitslosigkeit, wenn nachgewiesen wird, daß unsre ermittelte Bahl handlungen verwandeln. von 13 073 um einige Hundert höher ist, als die von der Behörde ermittelte Zahl? Größere Fehler wird man uns nicht nachweisen können, denn sonst hätte das schon Herr Kühnemann gethan, der uns seiner Zeit berichtigen wollte und doch nur einige untergeordnete Schreib und Rechenfehler nachgewiesen hat. Möge Herr Fischbeck uns einmal aus der am schwersten von der Krise betroffenen elektrischen Industrie nennenswerte Fehler nach weisen. Das wird der Herr Stadtrat wohl unterlassen, denn wenn in dieser Branche heute eine Feststellung vorgenommen würde, so wäre das Ergebnis zweifellos, daß seit Oktober dieses Jahres eine weitere Einschränkung der Betriebe zu verzeichnen ist. Beweis dafür ist, daß, trotzdem in der Bronze- Industrie infolge des Weihnachtsgeschäftes ein kleiner Aufschwung eingetreten ist, wir in den Monaten Oktober und November mehrere Tausend Mark mehr an Arbeitslosen Unterstützung ausgezahlt haben, als in den Monaten August und September. Mögen nun wirklich einige Angaben aus der Maschinenindustrie sich als zu hoch herausgestellt haben, so find doch andrerseits eine Anzahl von Betrieben vorhanden, in denen die Zahl der weniger Beschäftigten größer ist, als von uns angegeben wurde. Damit wird abermals Feindschaft gefät werden zwischen der Centrale und der Staatsbürger Zeitung, welcher die von den Ringgenossen betriebene Art von Mittelstandspolitik schon lange nicht recht ist. Das Pergamon- Museum, welches gestern eröffnet worden ist, hatte sich an diesem ersten Tage eines außerordentlichen regen Be ſuches zu erfreuen. Namentlich besichtigten die Kunstschätze viele Angehörige der Gelehrtenwelt. Prof. Kekulé von Stradowiß, der derzeitige Rektor der Universität, versammelte gegen 10 Uhr feine Hörer im Museum, um sie in 1/ 2stündigem Vortrage auf die ein zelnen Schönheiten der Humannschen Ausgrabungen aufmerksam zu machen. vernommen. " Die Freie Voltsbühne bringt am Sonntag, den 22. Dezember, " Die Medaille" von Ludwig Thoma, inscenirt von Dr. Wehlisch, fchen Ueberfegung, infceniert vom Oberregisseur Willi Peters, in und Molières Der eingebildete Kranke" in der Fuldas Leffing- Theater zur Aufführung. Die Hauptrollen liegen in Händen von Jenny Groß, Schönfeld, Waldow, Batry und Klein. 12. Januar beginnen die Aufführungen von Georg Büchners Dantons Tod" unter der artistischen Leitung Alfred Halms. " Amt Ein Konzert von Künstlerischer Bedeutung veranstalten die Gefangvereine Serenzberger Harmonie"," Norddeutsche Schleife" und Sorgenfrei" am Freitag, 27. Dezember, im Konzertsaal der Aktiens brauerei Friedrichshain. Es wird u. a. das Oratorium Frithjof von Mag Bruch aufgeführt. Namhafte Solokräfte wirken mit. Ju der Rudolf Moffefchen Erziehungsanstalt in Deutsch Wilmersdorf bei Berlin sind zu Ostern 1902 wieder einige Freistellen zu besetzen. Aufnahmegesuche für Kinder ohne Unterschied des Glaubens sind schriftlich an den Stifter, Herrn Rudolf Mofie, Berlin W., Leipzigerplatz 15, zu richten. Doch können nur sechsjährige Senaben oder Mädchen, deren Schulunterricht Ostern 1902 beginnt, berücksichtigt werden. 5 Im Metropol Theater geht die angekündigte neue Berliner Ausstattungspoffe mit Gefang und Tanz' Ne feine Nummer" von: Julins Freund, Mufit von Leo Fall und Victor Holländer, am zweiten Weihnachtsfeiertage zum erstenmal in Scene. Die Herren Thomas, Josephi, Bender, die Damen Frid- Frid, de Veré und die neue Soubrette Fel. Engelfe spielen mit. Fenerbericht. Die Alarmierungen haben wieder etwas nach gelaffen. Freitag früh 71/2 11hr wurde die Wehr nach Grünthalers Ueber zwei Todesfälle infolge von Verbrennung wird bestraße 79 a gerufen, wo ein Wohnungsbrand zu beseitigen war. In berichtet: Die unverheiratete Wirtschafterin Luise Hahn, die feit der Nacht zum Freitag mußte Hochstr. 3 ein Brand abgelöscht, vier Jahren für sich allein in der Greifswalderstr. 217 wohnt, war werden, der Kartons und eine Bretterwand einäscherte. Kurz vorher trotz ihrer 74 Jahre noch sehr rüstig und las jeden Abend im Bette wurde von Neue Friedrichstr. 38/40 Mittelfeuer" gemeldet. Es liegend ihre Zeitung. Diese Unfitte wurde ihr verhängnisvoll. Am ver- brannten aber nur Gardinen, weshalb, die Wehr sofort wieder abrücken gangenen Sonnabend warf fie die Petroleumlampe, die vor dem Bett auf konnte. Kirchstr. 19 brannte der Fußboden und die Balkenlage, dem Tische stand, um, so daß das Bettzeng in Brand gerict. Eine während Lothringerstr. 81 Preßtohlen in einem Laden Feuer Zur Frage der gelegentlichen Beschäftigung Arbeits- Nachbarsfrau, die auf den Hilferuf herbeieilte, erstickte zwar das verursacht hatten. Eine Alarmierung nach Kochstraße 2 betraf einen loser durch die Kommune Tefen wir in der vom Stadtrat Feuer in kurzer Zeit durch leberwerfen von Decken, die Greifin Brand, der in einer Druckerei durch einen Gasmotor hervorgerufen Dr. Jastrow herausgegebenen Arbeitsmarkt- Korrespondenz": hatte sich aber am Kopf und an den Armen schon so schwer ver- war. Gardinenbrände waren Thomafiusstraße 29 und ReichenbergerDie Verwendung von Arbeitslosen beim Schneeschippen stößt in brannt, daß ihr Zustand bei ihrem Alter sofort Bedenken erregte. der Ausführung vielfach auf Schwierigkeiten; gerade nach einem Troß der forgfamsten Pflege starb sie denn auch im Krankenhaus an schweren nächtlichen Schneefall, wo der Bedarf an Arbeitskräften am den Folgen dieser Verlegungen. Die Frau des Metalldrückers Hahn dringendsten ist, muß die Wegschaffung zu einer Zeit beginnen, wo aus der Wallnertheaterstraße, die die Hausreinigung besorgt, fegte vor alle Verwaltungsstellen 2c., die sich mit der Zuweisung von Arbeit- acht Tagen nachmittags den Hof. Unterdeffen sollte die fünfjährige fuchenden befaffen, ihre Räume noch nicht geöffnet haben. Um Tochter Gertrud auf ihren 21/4 Jahre alten Bruder Erich acht geben. diesen Schwierigkeiten zu begegnen, sind neuerdings in den Das Mädchen ging aber spielen und ließ den Knaben allein. Dieser Stadtverwaltungen von Berlin und Charlottenburg zwei ver- wollte nun mit Feuer spielen. Als er ein Stück Papier im Ofen schiedene, aber in gleicher Weise zum Biel führende angezündet hatte und es wieder herauszog, tam er zu Fall und das Anordnungen getroffen worden. Die Berliner Straßenreinigung hat Feuer fiel nach und auf ihn. Bis man den Unglücklichen in seiner den Asylen für Obdachlose bekannt gegeben, daß die Insassen bei hilflosen Lage fand, war er schon am ganzen Körper verbrannt. Auch frischem Schneefall sofort vom Asyl aus sich zum Schneeschippen er starb im Strautenhause. melden können. Am legten Montag früh war in dieser Art für Straße 120 zu beseitigen. Um 12 Uhr erfolgte ein Ausrücken der. Wehr nach Ritterstraße 21, wo der Fußboden am Kachelofen Fener gefangen hatte. Außerdem waren noch Alarmierungen von Thurmtraße 72 und Wienerstraße 57 zu verzeichnen, die jedoch auf„ blinden Lärm" zurückzuführen waren. Aus den Nachbarorten. der Die Arbeitsnot und das Rigdorfer Stadtparlament. Der Nixdorfer Stadtverordneten- Versammlung lag in ihrer Sigung vom 19. Dezember ein Magistratsantrag vor, der, anknüpfend an einen Beschluß der Baudeputation, beziveckt, die alsbaldige In8400 Srbeitslose Beschäftigung vorhanden. In Charlottenburg, wo legten Sigungen Thefen zur öffentlichen Fürsorge für Trunksüchtige" in ben Köllnischen Wiesen zu ermöglichen. Ferner wurde Die Berliner Gesellschaft abftinenter Aerzte hat in ihren angriffnahme des Baues des Schiffahrts Kanals für sämtliche städtische Verwaltungsstellen die Vorschrift besteht, daß aufgestellt und den zuständigen Ministerien zur Kenntnisnahme ein beantragt, die Baudeputation zu ermächtigen, diesen fie ihre Arbeitskräfte in der Regel durch Vermittelung des gereicht. städtischen Arbeitsnachweises zu beziehen haben, ist durch VereinBau, soweit sie es für zweckmäßig erachtet, im Sonntagsruhe. Nach einer Bekanntmachung des Polizei Negiebetrieb der Stadtgemeinde ausführen zu lassen. barung zwischen der Straßenreinigungs- und Arbeitsnachweis- Verwaltung angeordnet, daß in Zukunft im Arbeitsnachweis jedem, der präsidenten hat§ 15 der landespolizeilichen Verordnung vom 9. No- In leyterer Hinsicht sagt die Begründung, der sofortige Befich einschreiben läßt, gleichzeitig mitgeteilt wird, er könne sich bei vember d. I. über die äußere Heilighaltung der Sonn- und Feier- ginn des Baues und seine Ausführung zunächst im ReSchneefall morgens um 51/2 lir im Amtsgebäude am Lüßowplay tage, wie zur Bermeidung von Mißverständnisfen zur öffent- giebetriebe sei deshalb ins Auge gefaßt worden, den noch melden. Hier werden in erster Linie diejenigen eingestellt, die dem lichen Kenntnis gebracht wird, in den bisherigen, auf Grund während des Winters arbeitslosen Einwohnern Rixdorfs eine Arbeitsentsprochen und auf dem Arbeitsnachweise sich einen Vormerkzettel des§ 105 b Abj. 2 der Gewerbe- Ordnung getroffenen Festsetzungen gelegenheit zu verschaffen. haben geben lassen; nur insoweit fernerer Bedarf vorhanden ist, über die Zeit des Hauptgottesdienstes und die dementspechend zu Bunächst nahm Stadtverordneter Mischke von wird auf andere zurückgegriffen. Wenn auf diese Art auch keine gewährende Arbeitspause eine Aenderung nicht herbeigeführt. Die großen Fraktion der Rechten das Wort, um den Regiebau dauernde Arbeitsgelegenheit beschafft wird, so wird doch wenigstens in dem bezeichneten Paragraphen aufgenommene Bemerkung gegen zu betämpfen, weil dieser der Stadt angeblich außer dafür gesorgt, daß die vorübergehende Arbeit denen zufällt, die fich wärtig 10-12 Uhr bezieht sich auf die im allgemeinen üblichen, in ordentlich viel viel teurer käme, als ein Unternehmerbau. ernstlich um Arbeit bemüht haben. Berlin, Charlottenburg und Sigdorf getroffenen Bestimmungen. In Der Gedanke, Arbeitslosen Arbeitsgelegenheit zu geben, wäre ja Schöneberg ist für den Hauptgottesdienst und die dadurch bedingte ganz human. Aber besser wäre es doch, wenn unsre Arbeiter Arbeitspause die Zeit von 91/2 bis 11/2 Uhr festgelegt. es machten, wie unsre Vorfahren. Die hätten, strebsam wie im Winter bei Arbeitsmangel ein paar Wochen fie waren, immer im Sommer dafür gesorgt, daß sie uanse bleiben tonnten. Statt aber im Sommer, wenn biel zu thun sei, den schönen Verdienst milzunehmen und zu sparen, komme es vielen gar nicht darauf an, längere Zeit zu streiten. Stadtv. Ostermann( Soc.) leuchtete Herrn Wilschke heim und teilte dann die Zahlen mit, die das Gewerkschaftskartell am legten Sonntag durch eine Umfrage von Haus zu Haus festgestellt hat. Danach seien nicht 760 Rigdorfer Arbeiter ohne Arbeit, sondern 2362, darunter 1766 verheiratete mit 3554 Kindern unter 14 Jahren. Länger als einen Monat feien allein 1195 arbeitslos. Redner wird beim Vortrag der einzelnen Zahlen aus den verschiedenen Berufen ( auf die wir noch zurückkommen) von den Vertretern von Besiz und Bildung unterbrochen, was ihn zu energischer Abwehr veranlaßt. Den Standpunkt der fatten Moral fennzeichneten noch die Ausführungen des Stadtverordneten Bel ß, der da meinte, für Notstandsarbeiten müßten auch Notstandslöhne gezahlt werden, das heißt soviel, daß sich die Leute man gerade über Waffer halten" tönnten. Erster Bürgermeister Boddin suchte die Eimvände gegen die Magistratsvorlage zu entkräften. Nach der Vorlage selbst solle Vou unfrem Parteigenossen Stadtverordneten Dupont er halten wir folgende Buschrift: In der Wiedergabe meiner Ausführungen in der gestrigen Stadtverordnetenversammlung ist wohl alte Arzt Dr. August Klein aus Bremerhaven, der fich seit längerer An einer Morphiumvergiftung gestorben ist der 82 Jahre in der 19. Beile von oben ein Lapsus unterlaufen: es muß nicht nur etwas über 11 000 mehr männliche Krankenkassen- Mit- Beit in Berlin aufhielt und in einem Hotel in der Nähe des Anhalter glieder", sondern weniger heißen. Infolge der Arbeitslosigkeit sind Bahnhofes wohnte. Dr. Klein nahm gestern abend eine zu starke Ein11 000 mehr abgemeldet worden. spritzung und erlag trotz ärztlicher Hilfe den Wirkungen des Giftes. Die Revierpolizei beschlagnahmte die Leiche. Zu den Demonstrationen im Baracken Anditorium der Universität geht uns folgende Zuschrift zu: Die verehrte Redaktion des Vorwärts" ersuchen wir ergebenst um gefälligen Abdruck des Folgenden: Durch die Resolutionen, die in der von den alten Herren des 2. D. St. einberufenen allgemeinen Akademiker Versammlung am 18. b. Mis. gefaßt wurden, sehen sich die Studenten der Berliner Hochschulen polnischer Nation zu folgender Erklärung und Antwort beranlaßt: W Einen tödlichen Ausgang hat jegt ein Straßenbahnunfall genommen, der sich am 29. Oktober an der Ecke des Kurfürstendammes und der Nürnbergerstr. zutrug. Der 63 Jahre alte Händler Karl Schmidt vom Grünen Weg 31, der hier seit 6 Jahren seinen Stand hatte, reichte abends um 81/2 Uhr zwei Herren Zeitungen auf die vordere Plattform eines Wagens hinauf, der von Wilmersdorf gefahren fam. Als er dann nach dem Bürgersteig zurüdtrat, stieß ihn ein Wagen derselben Linie, den er nicht gesehen hatte, aus der entgegengesetzten Richtung tommend, um. Der Verunglückte erlitt schiere innere Verlegungen und starb jetzt daran im Krankenhaus am Urban. ad 1. Wir stellen es hiermit fest, daß die am 13. b. Mts. im Barackenauditorium entstandene Kundgebung absolut kein Ausdruck unfrer etwaigen deutschfeindlichen Gefühle war, noch es auch sein sollte. Sie war lediglich gegen die vom docierenden Professor be- Bei einem Zusammenstoß auf der Straßenbahn ist gestern liebte Vortragsweise gerichtet, und war ein Protest gegen dessen abend um 7 Uhr in der Hardenbergstraße der 28 Jahre alte Kutscher vielfache, uns aufs tiefste beleidigenden Ausdrücke. Wir überlassen Julius Tonn aus der Langestraße 106 schwer verunglückt. Während 17 ja die Baudeputation die Arbeit nur in Regiebetrieb ausführen Taffen, fotveit sie es für zwedmäßig erachte. Damit wäre jeder Gefahr für die Stadt vorgebeugt. Der Magiftrat sei der Meinung, daß der Antrag mit Rücksicht auf die Not der Bevölkerung nicht nur unbedenklich, sondern sogar angebracht sei. Es handle sich nur um Erdarbeiten und zunächst auch nur um einen Teil derselben. Bisher habe die Stadt bei der Regiearbeit keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Gemeinde müsse helfend eingreifen, foweit es möglich sei. werden würde. Gerichts- Beifung. 4. die Wolfsjittliteit infolge mangelhafter Er- bares Material zum Vergleich mit den Ergebnissen der von der nährung und dadurch bedingter geringerer Widerstands Behörde vorzunehmenden Zählung herbeigeschafft werde. Die gewerk fähigkeit eines großen Teils der Bevölkerung gefährdet schaftliche Arbeitslosenzählung soll sich über Berlin und die Vororte ( Groß- Berlin) erstrecken. Sie soll von Haus zu Haus mittels Die Versammlung bedauert daher, daß es ihr durch§ 36 3ählfarten ausgeführt werden, welche welche am 30. Januar int der Städte Ordnung unmöglich gemacht ist, diese Befürchtungen den einzelnen Haushaltungen abzugeben und ant 2. Fe in einer Petition an den Reichstag eingehend zu begründen und bruar wieder einzusammeln sind.& 3 ist das eine sehr die Volksvertretung um Ablehnung der Zolltarif Vorlage zu er- große Arbeit, die die Gewerkschaften allein nicht ausführen fuchen." fönnen. Deshalb ist die politische Organisation um Mithilfe bei In ihrer Art bedeutet diese Resolution nicht nur einen ge- diesem Werte angegangen worden. Sie hat auch die Unterstützung Von unsrer Seite sprachen noch die Stadtverordneten Conrad harnischten Protest gegen die volksfeindlichen Zollwucher Pläne, des Planes durch Stellung von Arbeitskräften zugesagt. Aber auch und Preßler. Letzterer wies darauf hin, daß bei der Uebergabe sondern vor allem auch, wvenit auch ungewollt, gegen die die Gewerkschaften müssen, wenn das Werk gelingen soll, ihre Kräfte der Arbeit an Privatunternehmer gerade wie beim Teltow Städte- Ordnung, die den Gemeinden gerade in den aller- für dasselbe einsetzen. Es wird erwartet, daß die gewerkschaftlicher Kanal wahrscheinlich nur Polen beschäftigt würden, denen man die wichtigsten Fragen einen Maultorb anlegt. Unfre Genossen Organisationen, welche der Kommission angeschlossen sind, etiva elendesten Bedingungen stellte. werden hierauf weiter bauen und auch bei jeder Gelegenheit dem 10 Proz. ihrer Mitglieder für die Arbeit des Zählens zur Verfügung Die namentliche Abstimmung, die die Socialdemokraten Spandauer Magistrat sein verständnisloses Berhalten in dieser Frage stellen. Unter Siefen Umständen ist anzunehmen, daß die schwierige beantragt hatten, ergab die Annahme der Magistrats- ins Gedächtnis rufen. Arbeit durchgeführt werden kann. Was die Erhebung selbst betrifft, vorlage mit 32 gegen 6 Stimmen, nachdem ein Zusatzantrag o radut so hat dieselbe nur den Zweck, festzustellen, wie viele Personen ar angenommen worden war, wonach die Regie- Arbeit zunächst nur bis beitslos find. Die Zählkarte stellt die Frage nach Namen, Wohnung. Ende März dauern und die Versammlung dann von neuem darüber Alter, ob verheiratet, wie viel Kinder, Beruf, ob arbeitslos und beschließen solle. Gegen die Vorlage stimmten Otto, Belẞ, Von einem Abenteuer im Tiergarten erzählte eine Verhand- wie lange, ob verkürzte Zeit gearbeitet wird und um wie viel Stunden., Gentsch, Kope. 3och und Mischke. fung, die gestern vor der 13. Abteilung des Schöffengerichts statt enn auch im ſocialpolitischen Interesse noch manche andre Fragen Ueber die Arbeitsnot in Schöneberg hat der dortige machte am Vormittage des 22. Juni ihren täglichen Spaziergang Arbeit so einfach wie möglich zu machen, und die Befragten nicht fand. Freifrau v. F., eine in glänzenden Verhältnissen lebende Dame, gestellt werden könnten, so hat man dech darauf verzichtet, um die Magistrat aus Anlaß einer Verfügung des Regierungspräsidenten im Tiergarten. Sie ließ fich für kurze Zeit auf einer Bank nieder. zu Antworten zu veranlassen, die sie nicht gern erteilen. Die Koſten Ermittelungen anstellen lassen, die zu dem Ergebnis geführt haben, ilmeit von ihr, auf einer zweiten Bant, jaß der Kaufmann 2. der Zählung werden nach einem ungefähren lleberschlag etwa 1500 Dr. daß, da in Schöneberg industrielle Betriebe und Fabriken nur in Dieser bemerkte, daß Frau v. F. etwas von der Erde aufhob, legte betragen, die nach Ansicht der Gewerkschaftssekretäre auf die einzelnen geringem Maße vorhanden sind, die Beschäftigungslosigkeit weniger dem Ilmstande aber kein Gewicht bei. Gleich darauf erschien eine Gewerkschaften im Verhältnis ihrer Mitgliederzahl verteilt werden Die Arbeiterkreise(?) als die am Orte zahlreich vorhandenen un junge Dame, Frl. Sch., welche ihre Augen suchend gegen den Erdkönnten. felbständigen Kaufleute( Comptoiristen) betroffen hat, für die boden richtete und dem Herrn T. auf Befragen erklärte, daß sie gehenden Erörterung unterzogen. Hendrischke, Vorsitzender des Die Darlegungen Körstens wurden in der Diskussion einer ein städtischerseits nichts gethan werden kann. Was die einzelnen vor kurzem ihre goldene Uhr nebst schwarzer Kette verloren irdorfer Gewerkschaftskartells, teilte die bei der Arbeitslosenzählung Gewerbebetriebe betrifft, so ist eine teilweise Arbeitsnot haupt habe. fächlich in der Metallindustrie, dem Baugewerbe, der Leder- und baul gefeffen hatte, erzählte, daß er ebenfalls gesehen habe, wie die in Rigdorf gemachten Erfahrungen mit. Ein hinzukommender Arbeiter, der auf einer NebenHolzindustrie eingetreten. Durchschnittlich hat in diesen vier Betrieben feingekleidete Dame etwas vom Boden aufgehoben habe. Herr T. die Einzelheiten der Zählarbeit und über die Gestaltung der Zähl Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde hauptsächlich über das Arbeiterpersonal nach Aufstellung des Magistrats gegenüber dem beauftragte den Arbeiter, der Dame, welche bereits weiter gegangen, farte gesprochen. Mehrere Redner bezeichneten es als notwendig, Vorjahre um rund 50 Prozent verringert werden aber noch in Gicht war, zu folgen und sie feststellen zu laffen, falls müssen. Einige wenige Betriebe haben weiteren Entlassungen sie den Fund ableugnen jolle. Der Arbeiter famt nach einiger Zeit daß auch die Frage gestellt werde, ob strankheit oder Invalidität die dadurch vorgebeugt, daß fie die Arbeitszeit verkürzt haben. Seitens zurüd mit dem Bemerken, daß die Verfolgung vergeblich gewesen Ursache der Arbeitslosigkeit ſei. Ohne die Beautwortung dieser der Stadt werden arbeitslose Leute, so lange nicht Frost eintritt, sei, die Dame fei, bevor er sie habe erreichen können, am Frage werde sich kein richtiges Bild ergeben; es tomme bei der Herstellung öffentlicher Platz- und Straßenanlagen be- Brandenburger Thor in einen Wagen der Straßenbahn gestiegen. volle Arbeit geleistet werde. aber vor allem darauf an, daß eine socialpolitisch wert schäftigt. Jm größeren Maße wird dies im Frühjahr der Fall sein Fünf Tage später begegnete Herr T. der Dame wiederum im Tiergarten. Alle Redner waren darin einig, können beim Bau des Krankenhauses, des Notauslaß fanals und Er redete sie an mit der Frage, ob sie nicht vor einigen Tagen eine daß die Arbeitslosenzählung vorgenommen werden soll, da sie somehrerer neuer Straßen. Aus Wilmersdorf schreibt man ums: In die Gemeindevertretung nach ihrem Namen und ihrer Wohnung. Frau v. F. gab beides darüber diskutieren solle, ob die geplante Erhebung durch die Ge Uhr gefunden habe. Auf die verneinende Antwort fragte Herr T. wohl ein gewerkschaftliches wie ein allgemein socialpolitisches Jutereffe habe. Döblin war dagegen der Meinung, daß man zunächst ist gelegentlich der letzten Sitzung der neue Schöffe Regierungs- Ban- richtig an. Herr T. wollte sich hierbei nicht beruhigen, er verlangte, werkschaften angebracht und durchführbar sei. Ihm komme die ganze meister Ramps eingeführt worden. Zur Erweiterung der Ge- daß fie ihm zum nächsten Posten stehenden Schußmann begleiten Angelegenheit überraschend. Er habe bis jetzt nur gehört, daß die meinde Kassenräume bewilligte man die Summe von 3157 folle, um fich dem gegenüber auszuweisen. Die bestürzte Dame war Mark. Dann beschäftigte sich die Gemeidevertretung mit den An- im Begriff, der Aufforderung Folge zu leisten, als ein fein ge- Ergebnisse der Zählung veröffentlicht werden sollen, und es frage ſich gelegenheiten der Gemeindeschule und beschloß, daß am fleideter Herr des Weges kam.„ Der Herr tennt mich, fragen Sie doch, ob die Gewerkschaften daran ein so großes Interesse hätten, 1. April fieben neue Lehrerstellen besetzt werden sollen; für drei zu ihn, wer ich bin", erklärte sie tiefaufatmend. Sie sind Freifrau daß sich für sie die Arbeit lohne. Auch Tischendörfer hielt errichtende Schulklassen wurden 4075 M. 80 Pf. bewilligt. Zur Er- v. F. aus der K. straße, gnädige Frau," erwiderte der Gefragte. Nun diese Anregung für berechtigt. Er zweifelte auch, ob die Erhebung haltung einer Uebungsschule für Seminaristen wurden ferner 3603 begnügte fich Herr L. Fran v. F. erhielt eine Anklage wegen sich nur mit freiwilligen Arbeitskräften durchführen lasse und schlug Mark eingestellt. Das alles geschah, wie sehr schön hervorgehoben und unterschlagung. Im Zermin beteuerte sie ihre un- vor, bezahlte Kräfte aus den Reihen der Arbeitslosen damit zu wurde, zur ordnungsmäßigen Fortentwicklung des Ortes. Leider schuld. Möglich sei es ja, daß fie irgend etwas vom Boden auf- betranen. Die Kosten veranschlagte der Redner auf etwa 18 000 M. ſcheint man zu vergessen, daß die ordnungsmäßige Fortentwidlung gehoben habe, fie wiffe es nicht, aber eine Uhr sei es sicher nicht Dieser Vorschlag fand jedoch bei keinem der nachfolgenden Redner eines jetzt schon 35 500 Einwohner zählenden Ortes auch die genügende gewesen. Da die Zeugen dabei blieben, daß eine Personen Anklang. Man hielt vielmehr die Durchführung der Zählung nach Zahl von Gemeindevertretern notwendig macht. dem vom Ausschuß vorgelegten Plan für möglich. verivechslung ausgeschlossen sei, hielt der Staatsanwalt die VerdachtsDurch die Abstimmung entschied sich die Versammlung einstimmig Das Volksschulwesen Charlottenburgs ist in den letzten Jahren gründe für ausreichend, um zu einer Verurteilung zu gelangen; er dafür, daß die Arbeitslosenzählung vorgenommen werden soll. Das; hinsichtlich seiner äußeren Gestaltung in ein Stadium beantragte gegen die Angeklagte eine Geldstrafe von 150 M. Der ruhigerer Entwicklung eingetreten. Die Vermehrung der Gerichtshof war mit dem Verteidiger Rechtsanwalt Gotthelf andrer nähere soll in einer im Januar stattfindenden Delegierten VerSammlung beschlossen werden, zu der auch die Vorstände der Gewert Schulkinder, die besonders um die Mitte der 90er Jahre in recht Ansicht und fällte ein freisprechendes Urteil. schaften eingeladen werden sollen. raschem Tempo erfolgt war, hat sich seit 1898 bedeutend verlangsamt. Das Verschwinden eines Tausendmarkscheins spielte cine Es fehlten die Delegierten der Brauereihilfsarbeiter, MarmorDie Oktoberfrequenz der Charlottenburger Gemeindeschulen war in den Rolle in einer Verhandlung, die gestern vor dem Schöffengericht arbeiter, Maschinisten und Heizer, Mühlenarbeiter, Rabizputer, Jahren 1891 bis 1901: 7114, 7714, 8647, 9720, 10 993, 12 551, gegen den Hausdiener Nicolaus Glowna wegen inter- Städtischen Arbeiter, Steinhauer, Bühnenarbeiter, Fensterputzer, 13 968, 15 065, 15 862, 16 646, 17 520; die Zunahme im Laufe der Jahre faylagung stattfand. Der Angeklagte war früher Kassenbote beim Formenstecher. 1892 bis 1901 betrug demnach: 600, 933, 1073, 1273, 1558, 1417. Kommerzienrat Jul. Bögow. Am Vormittage des 19. Juli wurde 1097, 797, 784, 874. Den Höhepunkt bilden hier die Jahre 1896 er mit ettvas über 14 000 m. nach der Dresdener Bank geschickt. Köpenick. Am 17. Dezember hielt der hiesige socialdemokratische und 1897 mit einem Mehr von 1558 bezw. 1417 Kindern. Hinter Der Direktor der Brauerei zählte ihm das Geld in Papier, Gold Wahlverein eine Versammlung im Lokal des Herrn Stippekohl der Zunahme von 1897 blieb diejenige von 1898 gleich um 320 und Silber vor, der Angeklagte zählte es nach und that es in seine ab, in der Genosse Koke- Berlin über„ Zoll und Handelswefen" zurück, und das Jahr 1899 brachte einen Ausfall von weiteren 300. Tasche, die er umschnürte und dann für kurze Zeit im Comptoir sprach. Unter Vereinsaugelegenheiten nahm die Versammlung den Eine erneute Zunahme ist erst wieder im Jahre 1901 eingetreten, stehen ließ, um eine Droschke zu holen. Im Bureau der Dresdener Bericht vom Central- Wahlverein entgegen und entwickelte sich hierauf doch ist sie vorläufig noch wenig bedeutend. Unter den Ürsachen Bant stellte sich heraus, daß ein Tausendmarkschein fehlte. noch eine rege Debatte über die hiesige Lokalfrage. dieser Verlangsamung des Zuwachses an Volks- Der Angeklagte wurde Thäterschaft beschuldigt, weil Berichtigung. Der socialdemokratische Verein für den fünften schulkindern dürfte au erster Stelle zu nennen sein die Ver- festgestellt wurde, daß seine Lebensweise mit der Höhe seines Ein- Reichstags- Wahlkreis zählt nicht 617 Mitglieder, wie gestern irrtümlich minderung des Arbeiterzuzuges, die durch den in tommens nicht in Einklang zu bringen war. Dieser Verdachtsgrund mitgeteilt, fondern 670. Wir stellen dies richtig, weil uns aus Charlottenburg um zwei Jahre früher als in Berlin aufgetretenen schrumpfte durch die Beweisaufnahme im gestrigen Termin bedeutend dem fünften Wahlkreise eine bittere Beschwerde über die NuterMangel an kleinen Wohnungen herbeigeführt worden ist. zusammen, es erwies sich nur, daß er einige unwesentliche Schulden schlagung von 53 Mitgliedern zugegangen ist. Vermischtes. Der Gemeindevorstand von Tempelhof schreibt uns: Jn gemacht hatte. Troß eingehender Zeugenvernehmung ließ sich über In Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, 22. Dezember, vormittags 83% 11hr, der ersten Beilage zu Nr. 292 Ihrer Zeitung vom 14. Dezember cr., Den Verbleib des Tausendmarkscheins nichts Bestimmtes ermitteln, in der Aula der 69. Gemeindeschule, teine rautfurterstraße 6: welche uns heute erst zu Gesicht fam, befindet sich in Spalte 1 eine so daß der Gerichtshof zu einem freisprechenden Er- Bersammlung: Freireligiöse Vorlesung. Um 103 Uhr vormittags ebenMitteilung über die Straßenbahnlinie Tempelhof, Lankwiz, Groß- fenntnis kam, während der Staatsanwalt sechs Monate Ge- daselbst: Vortrag des Herrn Dr. Bruno Wille: Das ewige Leben". Vor und Nachspiel auf dem Pariser Mustel Lichterfelde, welche wesentliche Unrichtigkeiten enthält. Die Gemeinden fängnis beantragt hatte. Harmonium. Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. Tempelhof und Lankwiz haben mit der Südlichen Vorortbahn Ver- Ein sonderbarer Exceß hat eine Auflage wegen Unfugs, Allgemeine Kraufen und Sterbekasse der Metallarbeiter trag wegen Einrichtung einer elektrischen Straßenbahnlinie Lankwig, Beleidigung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt veranlaßt.( G. S. 29 Hamburg), Filiale Berlin 3: Sonnabend, den 21. Dezember, Tempelhof, Schöneberg, Potsdamer Platz geschlossen. die gestern gegen den Militäranwärter Kasten vor dem Schöffen- abends 9 Uhr, bei Bergener, Reichenbergerstr. 157: Mitgliederversammlung. Die Wagen sollen von Lankwitz alle 24 Minuten, von Tempel- gericht verhandelt wurde. Der Angeklagte war als Erziehungsgehilfe Filiale Berlin 4: Sonnabend, abends 9 Uhr, bei Werkowski, Andreas: hof alle 12 Minuten nach Potsdamer Platz verkehren. Nach Ver- von dem Inspektor des Luisenstifts in der Hollmannstraße angestellt Sonnabend, abends 8½½ Uhr, bei Rudolf Müller, Türrschmidtstr. 37: Mitstraße 26: Mitgliederversammlung. Filiale Rummelsburg: legung des Vororts verkehrs der Anhalter Bahn vom Anhalter worden, er hatte als solcher die dem Institut zugeteilten Knaben zu gliederversammlung. Bahnhof nach Potsdamer Bahnhof hat jedoch Laufwitz an der Linie beaufsichtigen, sie auf Spaziergängen zu leiten, ihre Turnübungen nach dem Potsdamer Platz nicht mehr das frühere Jutereffe, zu beaufsichtigen 2c. 2c. Er machte einen durchaus guten und sondern wünscht durch Tempelhof über Tempelhofer Feld nach würdigen Eindruck und versah sein Amt mit Ernst und Eifer. Nach Dönhoffplatz oder Behrenstraße zu fahren. Hiergegen hat Tempels dreiwöchiger Thätigkeit ließ er sich eines Tages im April d. J. Die Not. Aus Leipzig wird über eine Familiens hof nichts einzuwenden, will aber auf die für den Ort wichtige Linie vom Inspektor 10 Mark Vorschuß geben und ging seinem Privat- Tragödie berichtet: Die Frau des Buchhalters Vogel, welcher über Schöneberg nach dem Potsdamer Platz mit 12 Minuten vergnügen nach. Er scheint dem Alkohol etwas zugesprochen zu hier in der Moltkestraße wohnte, hat sich und ihre drei Knaben im verkehr nicht definitiv verzichten. Im Einverständnis mit einem haben, denn nur so ist die Scene zu erklären, die er am Abend des- Alter von 12, 8 und 4 Jahren Donnerstagabend durch aus Oberbeamten der Großen Straßenbahu war verabredet worden, auf felben Tages aufführte. Als der Polizeilieutenant Ebel II an jenem strömendes Gas erstickt. Ihr Ehemann war, wie die Morgenblätter der Hauptlinie Tempelhof, Berlin, Behrenstraße den Sechsminuten Abend mit seiner Ehefrau durch die Linienstraße ging. merkte er, melden, seit mehreren Tagen verschwunden und hatte brieflich die Verkehr, welcher während des Sommers bereits eingerichtet war und daß ihm der Angeklagte auf Schritt und Tritt folgte. Er ließ ihn an sich Absicht fundgegeben, sich das Leben zu nehmen, da ihn schwere den die Direktion bei Abschluß des Hauptvertrages brieflich in Aus- vorübergehen, der Angeklagte blieb aber sofort stehen und ließ das Sorgen bedrückten. sicht gestellt hatte, unter Anrechnung der Lankwiger 8üge, Baar an sich vorbeigehen. Lezteres ging auf die andre Seite, der versuchsweise auf einige Jahre einzurichten und während dieses Angeklagte folgte auch dorthin, und als er es fich sogar In Wien hat die Gattin des Schriftfezers Morawizzch nachts Zeitraumes die Einrichtung der Linie Tempelhof- Potsdamer Platz noch einfallen ließ, hämische Bemerkungen über die Dame in einem Anfall von Geistesstörung ihre drei Kinder im Hinauszuschieben. Dieses Abkommen hat die Direktion zu machen, berbat sich Lieutenant G. solche Belästigungen Alter von 1-4 Jahren aus ihrer im dritten Stockwerk gelegenen der Straßenbahn nicht genehmigt. Sie will eine Verpflichtung fehr energisch. Der Angeklagte machte daraufhin großen Wohnung auf die Straße geworfen und sich dann nachgestürzt. Zwei zur Einrichtung des Sechsminuten- Verkehrs nicht übernehmen. Es Lärm und mußte von zwei Schuyleuten gewaltsam nach der Polizei- Kinder find bereits tot, das dritte liegt im Sterben. Die Frau iſt find deshalb die Verhandlungen abgebrochen worden, weil Tempel- wache in der Schönhauserstraße gebracht werden. Auf dem Hofe weniger schwer verlegt. hof auf ein vertragliches Recht ohne gesicherte Gegen zog er fich plötzlich den Rock aus und stürzte sich auf den PolizeiLeistung nicht verzichten kann und will. Eine Entschädigung von lieutenant, der seinen Degen zog und dem Angeklagten einen Hieb melden, wurde gestern früh 81/2 Uhr der 19 jährige Arbeiter Ruehmann, Abermals eine Hinrichtung. Wie die Braunschw. N. N." 30 000 m. ist niemals gefordert oder während der Verhandlungen über den Kopf gab. Blutüberströmt mußte der Verwundete nach der am 13. August d. J. die Schaffnersfrau Nebelung in Neu- Delsauch nur erwähnt worden. der Unfallstation gebracht und dort verbunden werden. Am nächsten Tage erschien er im Quisenstift ganz verstört und burg ermordet und beraubt hatte, im Braunschweiger Strafgefängnis durch den Scharfrichter Reindel hingerichtet. mit allen Anzeichen von Trunkenheit. Ihm wurden vom Inspektor ernste Vorhaltungen gemacht und ihm erst nach- In Malaga brach Donnerstag im Industrieviertel ein Brand Spandau und der Brotwucher. Wir berichteten bereits mittags gestattet, die Knaben bei den Spielen zu beaufsichtigen. aus, der großen Schaden anrichtete. Zwei Personen kamen dabei wiederholt über den eigentümlichen Standpunkt, den der Magistrat Mitten in dieser Beschäftigung fiel er plötzlich zu Boden und wurde um, mehrere erlitten Verletzungen. in Spandau gegenüber dem Beschluffe der dortigen Stadt von starten epileptischen Strämpfen heimgesucht. Da sich auf diese Ringkämpfe. Aus Paris wird berichtet: Gestern abend war daß er Epileptifer ist, verordneten- Versammlung betr. Absendung einer Betition gegen die Weise feines fand im Kasino de Paris der Schluß des Weltrekords der Ringkämpfe Erhöhung der Lebensmittelzölle eingenommen hatte. Bleibens in der Anstalt nicht länger. Er ist jetzt außerhalb statt. Champion der Welt wurde Hackenschmidt, genannt der Die Stadtverordneten haben nun insofern einen Ausweg gefunden, Berlins als Kanzlist thätig. Da der Verdacht rege wurde, daß viel- russische Löwe. Er warf beim vierten Gange seinen Gegner, den als sie nach dem Antrage des kürzlich eingesetzten Ausschusses in der leicht auch jener Grceß eine Folge seines Krankheitszustandes sein Belgier Conftans le Bonger in 8 Minuten à Sefunden. Donnerstag- Sitzung die folgende Resolution, ohne jeden Wider- fönnte, sind zwei Aerzte befragt worden, die aber nicht der Ansicht spruch, mit allen gegen eine Stinine annahmen: waren, daß er im Zustande der Unzurechnungsfähigkeit gehandelt. Das " Die Versammlung erblickt in dem zur Zeit dem Reichstage Schöffengericht trug gestern trozdem Bedenken, zu einem Schuldigvorliegenden 3olltarif Entwurf eine Gefahr für die spruch zu kommen und beschloß deshalb zunächst noch weitere ErStadtgemeinde Spandau infofern, als, wenn dieser Tarif Gefez bebungen an autoritativer Stelle anzustellen. werden sollte, durch die dann unvermeidliche Vertenerung des Getreides und damit des Brotes, sowie sonstiger unentbehrlicher Nahrungsmittel Wir hatten die Mitteilung, die mit Ausnahme der Nachricht von der Entschädigung wesentliche Unrichtigkeiten eigentlich nicht enthielt, einer Korrespondenz entnommen. 1. die Lebenshaltung weiter Kreise, insonderheit der minderbemittelten Klassen, die in Spandau die Mehrheit der Einwohnerschaft ausmachen, nicht unwesentlich erschwert, 2. infolgedessen die Steuerkraft dieser Streise ge schwächt, 3. die Gemeindeverwaltung außerdem durch erhöhte Aufwendungen für Armen- und Krankenpflege in Mitleidenschaft gezogen, und herausstellte. Versammlungen. Petroleumquellen bei Suez. Dem„ Daily Telegraph" wird aus Kairo gemeldet: Die von dem Petroleum- Syndikat angestellten Techniker stießen nach zweijähriger Arbeit bei Gelelgeit in der Nähe von Suez bei Tiefbohrungen bis zu 2115 Fuß auf Petroleum. Mit furchtbarem Getöse erfolgte eine Gasausströmung, danach eine Explosion, durch welche die ganze Bohranlage zertrümmert wurde. Wan schließt hieraus auf das Vorhandensein außerordentlicher Mengen von Petroleum und hält die Entdeckung für sehr bes deutsam. Die Berliner Gewerkschaftskommission hielt am Donnerstag eine Delegiertenversammlung ab. In derselben wurde der Plan Wertvolles Manuskript. Die Amberg. Volfsztg." meldet: einer von Haus zu Haus vorzunehmenden Zählung der Arbeitslosen Seminarpräfekt Dr. Beck fand in der Amberger Provinzialbibliothek besprochen. Wie Körsten ausführte, ist die Angelegenheit bereits den größeren Teil eines Manuskripts des Epos, Parsival" von im Ausschuß behandelt worden. Man hält nach dem befriedigenden Wolfram v. Eschenbach. Das Manuskript diente seither als BuchErgebnis der ersten Arbeitslosenzählung eine zweite, und zwar umschlag und entstammt wahrscheinlich dem zweiten Viertel des möglichst genaue, für notwendig, schon um deswillen, damit brauch- 18. Jahrhunderts. Martpreise von Werlin am 19. Dezember 1901 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. Welgen, gut D.-tr. 17,30 17,28 Geiste, gut pofer, qut Schweinefleisch Witterungsübersicht vom 20. Dezember 1901, morgen3 8 Uhr. Wetter Stationen Wetter 2 bedeckt 3 heiter " mittel gering 17,26 17,24 " Kartoffeln, nette, D- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg 6 4 1,70 17,22 17,29 dv. Bauch. " 120 1.40 1.Stationen * Noggen, gut 14,40 14,38 1,70 1.30 " " mittel 14,36 14,34 " " Kalbfleisch 1,80 " gering 14,32 14,30 " Hammelselsch 1,80 14,50 13,90 Butter 2,80 mittel Fier 60 Stüt 580 2,80 gering Karpfen Aale Karpfen 1kg Swinembe 749 ONO Hamburg 7480 Berlin 1 Regen 3 Nebel 7470 0 2 bedeckt 2 Haparanda 766 1 Petersburg 765 SO 2 Cort 7579 2 bedeckt 2,20 2.50 1,40 mittel Bander 2.50 1,20 Vien ranks./M. 747 NO München 1 bedeckt -0 Aberdeen 746 SA 5 wolfig-1 Baris 748 SO 1 heiter 6 gering 15,60 15, Hechte Nichtstroh Heu Erbsen 40, 25, Speiset ohnen 4 50, 25, Barsche Schleie Bleie Krebse Linsen . 65,-20, 13,80 13,20 13,10 12,50 17,- 16,40 16.30 15,70 *) ab Bahn. frei Wagen und ab Bahn. 750 NW 2 bedeckt Temp. n. T. 5° C.= 4° N. die Vermögenssteuer ist, ist in der Nummer vom 19. 6. M. unter P. S. 16 ausführlich dargelegt. H. 236. So viel uns bekannt, nein. In aller Eisenbahnfragen ist es das geratensie, sich direkt an eine der amtlicher Auskunftsstellen( Alexanderplatz oder Anhalter Bahnhof) zu wenden. Irania. Das Gerücht ist völlig falsch. B. N. B. Wenn Sie nach 11 Uhr nichts ausgeschänkt haben, so hätte Ihr Einspruch Aussicht auf Erfolg. A. M. 25. Leider ja. C. St. 1. Sie müssen einen besonderent Ein Beispiel finden Sie Antrag auf Festsetzung der Koften stellen. -12 S. 437 r. 78 des Arbeiterrechts. 2. Nur auf Antrag erhalten Sie Ab Denunziant. 1. Gin Widerspruch gegen einen schrift des Urteils. Strafbefehl wäre nach Lage der Sache zwecklos. 2. Beide Arten Hecken find möglich. C. B. 32. Eine Anzeige wegen Betrugs fönnie feinen Erfolg haben. Es ist bedauerlich, daß Sie von Ihrem Pfandrecht keinen Gebrauch gemacht haben. Ihr Zahlungsbefehl ist 30 Jahre lang vollstreckbar. 7630 2-1- metler- Prognose für Sonnabend, den 21. Dezember 1901. 1.80 0,80 2,80 1,40 Zunächst ziemlich frübe mit Niederschlägen, mäßigen noröstlichen Winden 1,40 0,80 und wenig veränderter Temperatur; später Abnahme der Bewölkung. Berliner Wetterbureau. per Syot 15,- 3, Produktenmarkt vom 20. Dezember. Getreide. Bei stillem Verkehr de. Bei ſtiller maren die Preise für Weizen und Roggen kaum verändert. Bemerkenswert erlangen, entschieben ablehnt. Die ametitaniſchen Weizenvorräte ſollen ſtatt in der Abnahme begriffen sein, da die Mühlen aug gänjer auftreten. Argentinien meldet, daß seine Ernte, deren Qualität durchaus befriedige, in verschiedenen Provinzen unter günstigen Bedingungen eingebracht sei. In London liegen bereits Laplata Offerten für Januar- Februar vor. Mehr und Futterfrüchte blieben gleichfalls ſiill. Rumänischer Reumais ist für prompte Abladung in 8-10 Tagen reichlich angeboten. Mixed bei guter Frage knapp zu haben. Rüböl war fest aus denselben Gründen wie gestern. Am Spiritusmarkte ist der Locopreis gestern noch nach träglich um 10 Pf. erhöht worden, ging jedoch heute auf sein vorgestrig es Niveau zurück; 70er loco wurde nit 31,20 M. in bedeutenden Posten umgesetzt. Schluß für Getreide leicht befestigt. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonnabend, 21. Dezember. Opernhaus. Die Meistersinger von Nürnberg. Anfang 7 1hr. Schauspielhaus. Das große Licht. Anfang 72 Uhr. Neues Opern Theater( Kroll). Wie Klein Else das Christkind fuchen ging. Anfang 3 Uhr. Schiller. Die schöne Melusine. Anfang 8 11hr. Deutsches. Der Biberpelz. Anfang 71 11hr. Berliner. Die rote Robe. Anfang 7 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Frau Holle. Leffing. Die lieben Feinde. Anfang 7 116r. Residenz. Sein Doppelgänger. Vorher: English spoken. fang 7 Uhr. Neues. 71/2 11r. and sl Briefkasten der Redaktion. O. Jander. Sie mitssen schleunigst unter Darlegung des Sach verhalts und unter Glaubhaftmachung der Abrede( durch Ueberreichung einer eidesstattlichen Versicherung eines der Zeugen) Einstellung der Zwangsvollstreckung beantragen. Abel. Zu 1. und 2. wenden Sie sich am rat: samsten an die Centralkommission. 3. Die Kaffe ist nur im Notfall ver pflichtet, die Arztkosten, die bei einem andren als dem Kassenarzt, entstanden find, zu zahlen oder zu ersetzen. G. R. 11. 1. Wenn aus dem Gesamtverhalten anzunehmen ist, daß Sie für alle Selassen sich verpflichtet hatten und daß Ihnen nur gestundet war: ja, sonst nein. 2. Nein. 3. J. 4. Nein. 5. Musenroß. 6. Soviel uns bekannt: nein: A. M. Neiu. 2. R. 100. Das Testament entspricht den gesetzlichen Anforderungen, tag und Freitag von 7-9 Uhr abends statt. Die juristische Sprechstunde findet am Dienstag, Donners: G. P. 100. Die Meldung zum freiwilligen Dienst ist vom 17. Jahre að ſtatthaft.-. K. 26. keineswegs. Die zweite Hypothek rückt min falls der erſie Teil( Berlin bis bant an die Stelle ber erſten, wenn diese gelöscht oder wenn der zweiten( von„ biefes" au) allein von der Ghefrau geſchieden tit. Judes tönnen Ste der Vorrang vor der ersten eingeräumt wird. F. W. 156. Ihre Ihr Kind nicht unbedacht lassen. Sie thun deshalb besser, das Beispiel Nr. 57 Alimentationspflicht reicht bis zum vollendeten 16. Lebensjahre des Kindes. auf Seite 238 des dem Arbeiterrecht beigefügten Führers zu wählen.- W.K.38. als angemessene Alimente werden monatlich zwischen 18 und 25 Mart Wenn Sie Erbin geworden sind, ia; sonst nein... 30. Gin solches erachtet. Das Ihrerseits Geschenkte können Sie nicht zurücverlangen. Gesez existiert nicht; Ihr Neffe kann dort lernen, wo sein Bormund und er will. Sind Sie grundlos bom Verlöbnis zurückgetreten und war 2. 3. Der Vormund( d. i. in Ihrem Fall der Großvater des Kindes) Ihre Braut unbescholten, so hat ſte das Recht, eine an fann noch die Alimente für die ersten 4 Jahre des Kindes einklagen, zu gemessene Entschädigung von Ihnen zu verlangen. H. K. 9. Nein. ständig ist das Gericht, in dessen Bezirk der Vater des Kindes wohnt. Die W. H. Erben. 1.- 4. Falls der verwitwete Vater ohne Errichtung Klage fann ohne Anwalt erhoben werden.$. B. 15. Der Wirt wäre eines Testaments verstirbt, wird er allein von seinen vier Kindern zu je 14 zu einem Schadensersatz nicht verpflichtet. Sie thäten daher gut, während beerbt. An Stelle eines vor ihm verstorbenen Kindes treten dessen eheliche der Töpferarbeit das Zimmer ausgeräumt zu halten. A. E.. 46, 34. Kinder. Schwiegerfinder erben nicht mit. Ein Testament wird allein von Die Mutter hat für die Schulden der Tochter nicht aufzukommen. dem Testamentserrichter gemacht; diejenigen, die als Erben eingesetzt werden. S. 17. Sie können mit Aussicht auf Erfolg beim Gewerbegericht Klage sollen, geht die Errichtung des Testaments nichts an. 5. und 6. Wie hoch erheben. Urania. Central Theater. Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Heute Anfang 4 ( feder Erwachsene hat ein Kind frei): Schneewittchen bei den sieben Zwergen. Ueber den Wolken Bildern). Invalidenstr. 57/62. Tägl. Sternwarte. Castans Panopticum Friedrich- Strasse 165. Grosse Weihnachts- Ausstellung Eine Reise ins Schlaraffenland Marionetten- Theater für die Kinderwelt. Coralie u. Co. Anfang Passage- Panopticum. Neu! Der indische Neu! Westen. Zar und Zimmermann. Anfang 72 Uhr. Nachu. 3 Uhr: Dornröschen. Seceffionsbühne. Detlev Liliencrons Buntes Brettl. Anfang 8 Ubr. E. v. Wolzogens Buntes Theater ( Ueberbrettl). Anfang 8 1hr. Doppelmensch! 4 Arme, 4 Beine, 1 Kopf, lebend. Schall und Nauch. Vorstellung Carl Anfang 812 Uhr. Central. Das füße Mädel. Anfang 72 Uhr. Weihnachtsmärchen in 5 Aften Einlagen: Lebendes Schachspiel, Die Puppe( 2. Bild), Freche Natte. Abends Anfang 7 Uhr: Das süsse Mädel. Operette in 3 Atten von H. Reinhardt. Apollo- Theater. Sensationeller Erfolg d. Burleske König Aqua König mit Willy Walden, Georg Kaiser, Emil Richard, Arnold Rieck, Martin Kettner, Emmy Kröchert und Siegm. Lieban, dazu die vorzüglichen DezemberSpecialitäten. Anfang 8 Uhr. Thalia- Theater. Dresdenerstr. 72/73. Täglich und die Weihnachtsfeiertage, Anfang 72 Uhr: Die Badepuppe. Wochentags 7 1hr. Karlstrasse. Nur erstklassige: Direktion: Sonntags 5 Uhr. Specialitäten. J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung. Die richtige, wirkliche, grosse Weihnachts- Messe u. Ausstellung Luisenhof, Dresdenerstr. 34/35. ist eröffnet!! Im prachtvollen, weihnachtlich dekorierten Ausstellungs- Palast kauft jedermann billigst und amüsiert sich köstlich! Hört! Seht! 6 intern. 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Anfang 72 Uhr. Belle Alliance. Geschlossent. Casino Theater. Weihnachten. Mädchenjäger. Specialitäten. Anfang 8 1hr. Kleine Preise. Sueewittchen u. die 7 Zwerge. Kindermärchen mit Gesang v. W. Lang. Abends 8 Uhr: Volksvorstellung. Kleine Preise. Am Altar. Schauspiel in 5 Akten nach dem Roman in der Gartenlaube. Sonntag: Anfang 61/2 Uhr: DoppelVorstellung zu tleinen Breisen: Der Rattenfänger von Hameln. Hierauf: Der Märchenbrunnen. Jeder Er wachsene fann ein Kind frei einführen. Mittwoch, den 25. Dezember: Zum erstenmal: Beiertag: ofbelfe. 2. Feiertag: Das Geheimnis der alten Mamsell. 3. Feiertag: Lumpenmüllers Lieschen. Orpheus- Theater. Das neue Friedrichstr. 236. Dezember- Programm. 26 internationale Künstler ersten Ranges. Anf. wochent. 8, Sonnt. 72 Uhr. Casino- Theater. Neu! Das Volksstück: Lothringerstr. 37. Weihnachten". Neu! Die Gesangsposse:„ Mädchen: jäger". Senf. Spec. Progr. Corradini. Orphens. Specialitäten Vorstellung. Das Jungfernftift.uf. Woch. 8 Uhr. Sonut. 7½ Uhr. Anfang 7 Uhr. Metropol. Schön war's doch. An fang S hr. Apollo. Specialitäten Borstellung. König Aqua. Luftballett Grigo: Tatis". Anfang 8 Uhr. Passage Theater. Specialitäten Vorstellung. Anfang nachmittags 5 Uhr. Baffage Panoptikum. = täten Borstellung. " Specialis Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Palaft. Specialitäten- Vorstellung. Großstadtzauber. Anf. 8 Uhr. Operette in 4 Aften von Ernest Guinot. Musik von Jean Gilbert. E. von Wolzogens Sonntag, Nachmittag 3 Uhr: Der Mädchenjäger. Cirkus A. Schumann. Buntes Theater( Ueberbrett1) Heute, 21.Dezember, abbs.präc.7/ 2Uhr: Köpnickerstr. 68. Grosse Gastspiel Loie Fuller. Wohlthätigkeits- Vorstellung Vorstellung des Bunten Theaters. zum Besten des fünften Lokal 1. a.: Das tote Eichhorn; Die Kommissariats des Nationalbank Juliheren; Brunnenzauber. für Veteranen. Anfang 8 Uhr. Gala- Programm. U. a.: Sensationell! Zum 1. Male in Deutschland Urania. Taubenfir, 48/19. GSchall und Rauch, Theatersaal.) Abends 8 Uhr: ,, Ueber den Wolfen." Invalidenstraße 57/62. Täglich: Sternwarte. Schiller Theater ( Walluer Theater). Sonnabendabend 8 Uhr: Die schöne Melusine. Märchendrama in 4 Aufz. v. G. Reide. Sonntagabend 8 Uhr: Die Mütter. Montagabend 8 Uhr: Die Mütter. Passage- Theater. Anfang: Sonntags 3, Wochentags 5 Uhr. Ende 11 Uhr. Grosses Festprogramm des Weihnachtsmonats. Mme. Jourda in ihrer grossartig. Imitation der Sada Yacco. Die Harrison- Truppe. Hella v. Schmidt. Lotte Sebus. Sisters Pontelli. ,, Mascagni" etc. etc. 16 neue erstklass. Nummern. Unter den Linden 44. Sonnabend, den 21. Dezember 1901: Vorstellung vor Serenissimus. Anfang 8 Uhr. Morgen und folgende Tage: Dieselbe Vorstellung. Metropol- Theater. Zum vorletztenmal: Schön war's doch. Gr. Berliner Ausstattungsposse mit Gesang u. Tanz in 5 Bildern. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Montag, den 23., Dienstag, den 24. Dezbr.: Wegen Vorbereitung: Geschlossen. Mittwoch, 25. Dezember: Einmalige Aufführung Der Raub der Sabinerinnen Striese. Emil Thomas. Donnerstag, 26. Dezbr.: Zum erstenmal: Eine feine Nummer! Eine feine Nummer! Burlesque Berliner Ausstattungsposse in 5 Bildern von Julius Freund. Musik von Victor Holländer und Leo Fall. Neu! eu! Brunnenstraße 16. Heute: Geschlossen. Sonntag: Mit vollen Segeln. Palast- Theater ( früher Feen- Palast) Burgstr. 22. Direktion: Winkler 11. Fröbel. Bis Weihnachten Geschlossen! Wiederöffnung am 1., 2. u. 3. Weihnachtstag Gr. Fest- Vorstellung. SensationsProgramm. Billet Vorverkauf zu den Fest: tagen täglich vormittag von 11-1 Uhr. Sanssouci Kottbuserstr. 4 a. Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag Hoffmanns Norddeutsche Sänger Orig.- Bycicle- Renu- Truppe Rach jeder Soiree: Tanz. voni Alhambra- Theater in London. Neu! Neu! Neu! Sochintereffant! Wett- und Kunst Lehmanns Heimkehr. fahren auf einer eigens in der Manege errichteten Rennbahn mit 65° Steigung. Neu! Allabendlich stürmischer Beifall! 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Dez.. abends 8½ 1hr, bei Fischer, Waldstr. 8: Konferenz der Vertrauensleute für Moabit. Sonntag, 22. Dez., vorm. 10 1hr, bei Wetzel, Wrangelstr. 136: Morgensprache der Schraubendreher. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Deutscher Buchbinder- Verband. Zahlstelle Berlin. Unfre nächste Mitglieder- Versammlung findet am Mitt woch, den 8. Januar 1902 im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, statt. ( Tages- Ordnung siehe Buchbinder- Zeitung"). 26/19 Am 24. und 31. Dezember wird unser Bureau nachmittags 3 Uhr, am dritten Feiertag mittags 1 Uhr geschlossen. Am Dienstag, den 31. Dezember, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15( großer Saal): Große Sylvesterfeier. Sylvester- Scherze. Neujahrs- Post. Grosser Ball. ♥♥♥ Billet für Herren 50 Pfennig, für Damen 30 Pfennig. Anfang 82 Uhr. Abendkasse findet nicht statt. Billets find in allen Zahlstellen, bei den Vertrauenspersonen, sowie in unfrem Bureau, Engel- Ufer 15, II. zu haben. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Verband der Möbelpolierer. Die Kollegen, welche noch Schulden an den Verband haben und nicht wollen, daß ihr Name im Jahresbericht veröffentlicht wird, mögen heute Abend in den 8ahlstellen oder Montag, den 23. Dezember, abends 8 Uhr Blumenstraße 38 bezahlen. Daselbst Abrechnung von sämtlichen ZahlstellenKassierern und Ausgabe der„ Urania"-Billets. Der Delegiertentag beginnt am 29. Dezember, nachmittags 2 Uhr EngelUfer 15. Die Mitglieder, welche ihr Buch an der Kontrolle vorzeigen, haben Butritt. Da die Bibliothek geregelt und vergrößert werden soll, so werden hier: mit die Kollegen, welche Bücher entnommen haben, gebeten, dieselben heute retour zu geben. 148/12 Siehe die Bekanntmachung in den Zahlstellen. Der Vorstand. Ponsum- Verein Berlin- Dord Konsu Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. N., Willdenowftr. 30. Fernsprecher: Amt II, 2639. Im Anschluß an die Veröffentlichung unsrer Bilanz in Nr. 236 des Borwärts" vom 9. Oktober 1901 geben wir folgendes bekannt: Mitglieder- Bewegung. Bestand am 1. Juli 1900 Neu eingetreten bis 30. Juni 1901. Es schieden aus: freiwillig und durch Tod Mitgliederbestand am 30. Juni 1901 386 Mitglieder 850 1236 Mitglieder 18 1218 Mitglieder . Die Mitglieder- Guthaben betrugen am 30. Juni 1900 Die Mitglieder- Guthaben betrugen am 30. Juni 1901 Mithin Vermehrung der Mitglieder- Guthaben während des Geschäftsjahres 1900/1901 um Die Haftsumme der Mitglieder betrug am 30. Juni 1900 Die Haftsumme der Mitglieder betrug am 30. Juni 1901 Mithin Vermehrung der Haftsumme während des Geschäfts jahres 1900/1901 um Berlin, 18. September 1901. Der Vorstand. 3 861,- M. 10 633,42 " 6 772,42 M. 11 580,-. 86 540, " 24 960,- m. Grashold. F. Walther. Schaefer. Blumenthal. Neitzke, Für den Aufsichtsrat: F. Lietzke, Vorsitzender. SCHUTZ- MARKE 268/17 Zum Weihnachtsfest: 10 Wurm gefällig? Ltrfl. M. 3 ,, Orgfl. M. 1,50 in den Restaurationen und conc. Ladengeschäften. Wurms Generaldepot: Berlin NO., Neue Königstr. 74. Uhren Berlin SO. Aug. Stein Gold- und Silberwaren 177 Oranien- Strasse 177 Ringe Ecke Adalbertstr. Weihnachts- Geschenke Lange Damen- Uhrketten, Herren- Uhrketten von 2 M. an. Boutons, Broschen, Herzchen, Halsketten, Berlocks. Trauringe, gefeßlich gestempelt 900, 1 Dutaten 10 M., 2 Dutaten 20 M. Löffel. Alfenidewaren vom billigsten bis feinsten Genre. Reber Gegenstand ist mit deutlich lesbarem Preise ausgezeichnet.[ 28822* Telephon Amt IV 447 Weihnachts- Prämie für die Abonnenten des„ Vorwärts". Wir liefern zum Vorzugspreise von 3 Mark: Hauff's illuftrierte Werke in zwei Prachtbänden. Ebenso liefern wir unseren Abonnenten das neu erschienene herrliche Kunstblatt in Kupfergravüre: Die Freiheit führt das Volk an ( nach dem Gemälde von E. Delacroix. 95/72 Ctm. groß) zum Vorzugspreise von 5 Mark. Ferner: Portraits von Marx und Engels. Zwei Kunstblätter in Kupfer- Radierung( Größe 85/65 Ctm.) zum Vorzugspreise von 5,- Mk. statt 8,- Mk. Die Partei- Spediteure: -AU Berlin vierter Wahlkreis 0.: Robert Wengels, Große Frankfurterstr. 133, Hof part. SO.: Paul Böhm, Lausißerplaz 14/15( Baden). Sechster Wahlkreis( Moabit): Karl Anders, Salzwedelerstr. 8, part. im Laden. Wedding und Oranienburger Vorstadt: Emil Stolzenburg, Wiesenstraße 41/42. Gesundbrunnen: Hermann Raschte, Grünthalerstraße 65. Rosenthaler Vorstadt und Schönhauser Vorstadt: Rart Mars, Kastanien- Allee 95/96. Charlottenburg: Gustav Scharnberg, Sesenheimerstr. 1, Ecke Goethe: straße, v. I. Wilmersdorf: W. Nidel, Uhlandstraße 108, parterre. FriedrichsbergFriedrichsfelde: Oswald Grauer, Berlin O., Frankfurter Allee 197. Rixdorf: Oster: mann, Erfstraße 6. Schöneberg: Wilh. Bäumler, Apostel Paulusstr. 13, Quergeb. Hochp. Köpenick: Friedrich Woid, Grünstraße 29. Neu- Weissensee: H. Bachmann, Lehderstr. 1. Begründung des Geschäfts 1878. M. Schulmeister en gros Schneidermeister en detail Dresdenerte. 4, Taupfftraße 143, am Kottbuser Thor. | Schöneberg. Herbst- u. 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Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Bergolder Adolf Fitting im Alter von 21 Jahren an Proletarierkrankheit verstorben ist. ber Die Beerdigung findet am Sonns tag, den 22. 6. M., mittags 112 Uhr,'" von der Halle des St. Markus- Kirchhofes in Wilhelmsberg aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht 226/12 Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter Verband. = Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege, Tischler August Fechner am Mittwoch, den 18. b. verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonn tag, den 22. b. M., nachm. 2 Uhr, von der Leichenhalle der Bartholomäuss Gemeinde, Faltenberger Allee in Weißenfee aus statt. 132/17 Um rege Beteiligung bittet Die Ortsverwaltung. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß unser Kollege, der Klavierarbeiter 26836 August Fechner am 18. d. M. im Alter von 60 Jahren verstorben ist. Seine Kollegen werden ihm ein dauerndes Andenken bewahren. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 22. d. M., nachmittags 2 Uhr, auf dem Kirchhofe der St. Bartholo mäus Gemeinde in Falkenberg von der Leichenhalle aus statt. Die Kollegen der Pianoforte: fabrik von J. Pfeiffer. Danksagung. Allen Freunden und Bekannten, fo wie den Vertretern des 2. Berliner Wahlkreises, dem Verein der Kellner Berlins u. Umg. fagen herzl. Dant für die Teilnahme bei der Beerdigung meiner lieben unvergeßlichen Frau Die Hinterbliebenen. Wilhelm Prüfert. Danksagung. 26816 Für die rege Beteiligung bei, der Beerdigung meiner inniggeliebten Frau sage allen meinen Verwandten und Bekannten, sowie meinen Kollegen meinen tiefgefühlten Dank. 26786 Hermann Weiß nebst Kindern. Danksagung.[ 30892 Sage hiermit allen Verwandten, Genoffen, Freunden und Bekannten für die zahlreiche Beteiligung und reichen Kranzspenden bei der Beerdigung. meines lieben Mannes Ernst Fleischfresser insbesondere dem Gesangverein Nordwacht, den Genoffen des 556. Bezirks des 6. 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Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Tb. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. Nr. 298. 18. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 21. Dezember 1901. sie denn ein weiteres Jahrtausend vor dem nagenden Zahn der Zeit Donnerteile schleudert. Sie alle erscheinen also auch an dem Altars dem Vandalismus der Menschen geschügt waren. So fries, solveit ihre Figuren die Jahrhunderte überdauert haben, und und Vor Satans Thron im Pergamon- haben denn die von der preußischen Regierung in den Jahren ihnen gegenüber die Giganten, teils rein menschliche Gestalten, Museum. „ Eure Tempel lachten gleich Palästen. Euch verherrlichte das Heldenspiel An des Isthmus fronenreichen Festen, Und die Wagen donnerten zum Ziel. Schön geschlungne, seelenvolle Tänze Kreisten um den prangenden Altar, Eure Schläfe schmückten Siegesfränze, Kronen ener duftend Haar..." ant 1878 bis 1886 unter der Leitung von Humann, Bohn und teils Phantasiegeschöpfe mit Flügeln, Stiernacken oder andren vorgenommenen Ausgrabungen in Bergamum zu häufigsten- Beinen, die in Schlangenleiber auslaufen. Unverkennbar ist mal von dem Reliefschmuck des großen, gegen 180 vor auf den ersten Blick, daß wir es nicht mit Skulpturen der älteren, klassiDes Grafen Bülow Prophezeiung vom Siege der Engel und Christi angelegten Beusaltars so stattliche Trümmer zu Tage schen Zeit der griechischen Kunst, sondern mit Erzeugnissen der dem Unterliegen Mephistos steht unter einem üblen Vorzeichen, denn gefördert, daß es möglich war, aus den scheinbar zusammenhanglosen hellenistischen Periode zu thun haben. Die„ edle Einfalt und stille in der frommen Reichshauptstadt Berlin, die der christlichen Gottes- Stücken den ursprünglichen Aufbau des Ganzen systematisch wieder Größe", die Winkelmann für jene charakteristisch findet, geht den häuser so viele, aber immer noch nicht genug hat, ist neuerdings herzustellen. Dazu bedurfte es des mühsamen Zusehens der zahl- Gruppen der pergamenischen Künstler vielfach ab. Und neben allzu auf Betreiben höchster Staatsbehörden Satans Thron triumphierend lofen, größeren und kleineren Stücke: einer ungemein schwierigen gewaltsamer Bewegung fehlt es nicht an übertrieben fraftvoller wieder aufgerichtet worden und wird seit gestern von zahl- Arbeit, die von dem Bienenfleiß der Conze, Buchstein und Winnefeldt Ausgestaltung des Körperlichen, dessen Beseelung dagegen reichen Scharen andächtiger Verehrer bewundert. Als nichts in Zeit von zwanzig Jahren mit vollstem Erfolge bewältigt worden manchmal zu wünschen übrig läßt. Der Gesamteindruck Geringeres stellt sich nämlich die Hauptanziehung des seit ist. Das prächtige Ergebnis bewundern wir jetzt im Pergamon- der überaus mannigfaltigen, sich nirgendwo wiederholenden dem heutigen Tage allgemein zugänglichen nenen Bergamon- Museums Museum, das vor allem von dem Zeusaltar, dessen Frag- und darum nicht eintönigen Gruppen ist aber doch ein solcher, daß hinter der Nationalgalerie dar, wofern wir dem biblischen Schrift- mente früher im alten Museum verstreut waren, ohne einen man der Bewunderung diefer unübertroffenen Kunst voll ist und sie steller Glauben schenken, der sich im 2. Kapitel der" Offenbarung machtvollen Eindruck hervorzurufen, dem Beschauer einen imposanten in sich wieder lebendig werden fühlt, jene bunte Götterwelt Johannis" also über das verruchte Teufelswert ausläßt:" Und dem Abglanz ehemaliger Herrlichkeit vor die Seele zaubert. Im großen Griechenlands, von der Schiller fingt: Engel der Gemeinde zu Pergamon schreibe: Dieses spricht, der das Mittelsaale ist der Unterbau des Altars, der eine Länge von rund zweischneidige, scharfe Schwert hält. Ich kenne deine Werke, und 38 Meter, eine Breite von beinahe 35 Meter hatte, in den ursprüngdaß du wohnst, wo Satans Thron ist, und hältst fest an meinem lichen Dimensionen nachgebildet worden, um daran den rund Namen und hast den Glauben an mich nicht verlenguet auch in 120 Meter langen und über 2 Meter hohen, fortlaufenden Streifen den Tagen, als Antipas, mein treuer Blutzenge, getötet wurde der antiken Reliefs anbringen zu können. Nur die Freitreppe, die zum bei euch, wo der Satan seinen Wohnsig hat." Das weit in Oberbau und zum eigentlichen Brandaltar emporführte, und die im alle Lande hinausschauende Prachtwert des großen Zensaltars auf Original 25 Meter breit war, ist aus Raumrücksichten zusammengezogen der ragenden Burghöhe von Pergamum, der Kleinasiatischen Griechen worden, wodurch dann freilich die Nachbildung bei weitem nicht den stadt gegenüber der Insel Lesbos, ungefähr gleich weit entfernt von überwältigenden Eindruck des ursprünglichen Bauwerks weckt. Troja und Smyrna, dieser schimmernde Marmorbau mit seinen der jonischen Säulenballe des Oberbaucs ist nur die Vorderseite Darstellungen der ganzen heidnischen Götterwelt und feinen nachgebildet; es genügt das aber: denn nachdem man die Front Bis einem das störende Dröhnen der allzu nabe vorbeiroflenden phantastischen Riesengestalten, die zum Teil in Schlangenleiber aus auf sich hat wirken lassen, wird man alsbald gefeffelt von Stadtbahnzüge den Träumen entreißt und in die Gegenwart zurücklaufen, galt der heiligen Einfalt der ersten Christen als die ver- dem Glanzstück des Altars, von dem Gigantenfries, das den Mittel- ruft. Wir werfen noch einen flüchtigen Blick auf die übrigen Teile fluchte Stätte, wo der Gottseibeiuns leibhaftig hauste. Solch ein punkt des Juteresses darstellt. Dessen Betrachtung beginnt man zweck der Sammlung: da ist vor allem das Telephosfries, mit dem die höllischer Sput konnte vor den Augen der Christen, als sie erst mäßig an der rechten Treppenvange der Ostseite, umwandelt die Rückwand der jonischen Säulenhalle des Altars einstmals geschmückt felber zur Herrschaft gelangt waren, begreiflicherweise nicht viel Süd-, sodann die Ost- und die Nordseite und endigt bei der linken war, und auch, was sonst an Ausgrabungen von Pergamum, von Gnade finden, und so würde uns davon nicht viel mehr geblieben Treppenwange. In einer Reihe von Einzelscenen läßt dies Relief Priene und Magnesia in bunter Fülle sich ausgestellt findet, ist ansein, als die fümmerlichen Reste, die sich im Schutt der pergameni- band vor dem Auge den Entscheidungskampf zwischen Göttern und dächtiger Betrachtung wohl wert. Aber, um sie ruhig zu genießen, fehlt schen Ruinen hier und da gefunden haben, wenn nicht ein glücklicher Giganten vorbeiziehen. Die Giganten( Riesen) waren Kinder der uns die nötige Sammlung: der Zeusaltar mit seinem Gigantenfries läßt Umstand erhebliche Teile von Satans Thron vor der Zerstörung ge- Erde und vermaßen sich, der griechischen Sage zufolge, den Götter- bei erstmaliger Betrachtung keine andren Eindrücke neben sich aufschüßt hätte. Gegen das Ende des ersten nachchristlichen Jahr- sitz auf dem Verg Olympus von den phlegräischen Gefilden kommen. So verlassen wir das in Form eines griechischen Tempels tausends benötigten nämlich die derzeitigen byzantinischen in Thessalien aus zu erstürmen. Zu dem Zweck türmten sie gehaltene Gebäude, das in feiner vornehmen Einfachheit vorteilhaft Machthaber von Pergamon massenhafte Baumaterialien zu den Pelion auf den Offa, wurden aber bezwungen von absticht von dem barbarischen Pomp, wie er sonst bei unsren öffenteiner Festungsmauer, die den andringenden Muselmännern der gemeinsamen Abwehr der sämtlichen Himmlischen. Alle lichen Gebäuden neuerdings Mode geworden ist. Tadeln müßte man wehren sollte, und da ihnen irgend welche Pietät gegen Gottheiten des Olymps, des gestirnten Himmels, des freilich, daß das Glasdach allzu niedrig auf dem Zeusaltar ruht, die künstlerische Hinterlassenschaft ihrer Vorfahren völlig ab- Meeres und der Unterwelt nahmen an dem Stampf teil unter wodurch dieser etwas gedrückt erscheint. Aber man hält gern mit ging, so fügten sie ganz ungeniert antike Reste, vor allem Führung des Göttervaters 8eus, der mit der einen Hand die ver- solchen Ausstellungen zurück, wenn man sich sattgesehen hat an Satans auch des Zeusaltars und seiner Bildwerke, in das Gemäuer ein, wo derbenbringende Aegis schüttelt und mit der anderen die furchtbaren Thron. Von Prächtige Auswahl, Untbertroff. grossart. Auswahl. Mk 50 8 x 50 Schlafröcke. 30.-, 24., 15., 12., 30.- 24.-, 8 Warm Herren- Grösse. Winter- Joppen. 8., 15., 12., 10.-, Durchweg mit Pelzfutter. 6 27.-, 25 Pelz- Joppen. 45, 36, 33.-, 27.-, Winter- Paletots. 60.-, 40.-, 30.-, 21., 15.-, Mk. 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