Mr. 3. Abonnements Bedingungen: Abonnements Prets pränumerando: Wierteljährl. 3,30 mt., monatl. 1,10 wt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Ginzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags: 9lummer mit illuftrierter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Postbonnement: 1,10 Mart pre Monat. Gingetragen in der Post Beitungs Preisliste für 1002 unter Dr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich aufer Montage. Vorwärts Berliner Dolksblatt. 19. Jahrg. te Insertions- Gebnye beträgt für die sechsgespaltene Kolonets zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Bleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuf- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, str. 1508. Frankreich im Jahre 1901. Baris, Ende Dezember. Sonnabend, den 4. Januar 1902. B Expedition: SW. 19, Bently- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Tage, um bei der nächsten Interpellation( Südbahn- Standal) die bittere Pille zu verzuckern durch Hinzufügung und Durch gestürzt zu werden. Die Perter, Ribot und Dupuy segung neuer Forderungen, aber diese waren auch danach: hatten eben gegen eine geschlossene und leidenschaftliche der französische Einfluß" soll im Orient gestärkt werden Opposition der Linken und besonders der socialistisch en durch die Wiederaufrichtung von Schulgebäuden der im Zum drittenmal hält das französische Parlament seine äußersten Linken zu kämpfen, ohne sich auf eine ebenso ge- Innern bekämpften Mönchsorden. Hingegen durfte Frankreich Neujahrsferien unter demselben Ministerium eine in der schlossene Mehrheit stüßen zu können. Jegt aber liegen die nicht die schöne Insel nach bewährten Wustern in der Form dritten Republik noch nie dagewesene Erscheinung. Waldeck Dinge umgefehrt. Um das Ministerium Walded- Millerand eines Fauftpfandes" anneftieren. Rousseau scheint das ministerielle Lebenselirir entdeckt schaart sich ein blind getreues Wiederwahl Konsortium, Dem französischen Socialismus brachte die zu haben in einem Lande, wo die berufsmäßigen Politiker des während der buntscheckigen Opposition der Rechten jede An- Fortdauer bezw. die Rückwärtsentwicklung des Ministeriums, Uebels letzte Wurzel in den häufigen Ministerkrisen zu erblicken griffstraft fehlt. Ja, in der letzten Herbstfession hat die Ne- je nachdem man die Sache betrachtet, großen Schaden und pflegten. Aber ach! die glückliche Entdeckung hat nur der gierung zweimal eine eminente Sturzgefahr mit Hilfe eines großen Nugen. Schaden, indem sie in abgelaufenen Jahre Entdecker und seine Getreuen beglückt. Das alte Teils der Opposition überstanden, in der Debatte über den auf dem Lyoner Kongreß zur vollendeten Spaltung zwischen parlamentarische Uebel der Unfruchtbarkeit tritt gerade unter Antrag Basly betreffs des Lohnminimums für die Bergarbeiter den streitenden Lagern geführt hat. Nußen, indem sie das Der Regierung, die den Rekord der Lebensdauer geschlagen und in der China- Anleihe- Debatte! ministerialistische Experiment mit der Wucht handgreiflicher hat, desto greller zu Tage. Ja, je länger die Re- Unter diesen Umständen sind die socialistischen Inter- Thatsachen ad absurdum geführt hat. Und ich glaube, daß gierung der weiland republikanischen Verteidigung" und pellationen, namentlich die der antiministeriellen Socialisten, der Nußen auf die Dauer den Schaden mehr als der weiland republikanischen Aktion" fortdauert, desto un über die Ordnungsthaten der Regierung für die Existenz der wettmachen wird. Man darf nunmehr sagen, daß verhüllter wird sie zur Regierung den allergewöhnlichsten und letzteren ganz ungefährlich. Die militärische Einschüchterung diejenigen, die durch die Millerandsche Ministerschaft zuweilen allergemeinſten bourgeoisen Fortwursteins. der Streifenden von Montceau und anderwärts( Anfang noch immer nicht eines Bessern belehrt worden sind, Die reformerische Jahresbilanz für 1901 schließt mit 1901); die provokatorische militärische Besetzung der Sohlen jedes Verständnis für den proletarischeit Befreiungskampf einem wahren Bankrott- Deficit. Außer dem Palliativ- becken zur Zeit der Bergarbeiter Bewegung, nachdem die den verloren haben. Das vom Generalfomitee angeordnete Gesez gegen die Mönchs orden( dem Vereinsgesetz), Bergarbeitern von der Regierung besonders in Bezug auf Referendum über Millerand, trotzdem der Lyoner welches obendrein bedenkliche Bestimmungen enthält, die den Achtstundentag gemachten Versprechungen schnöde ge Kongreß den Handelsminister außerhalb der Parteikontrolle" eventuell unter einer reaktionären Regierung gegen die brochen waren; der polizeiliche Ueberfall auf die gestellt hat, zeugt von dem tiefen Bedürfnis des socialistischen socialistischen Organisationen ausgeschlachtet werden könnten, Pariser Arbeitsbörse( Juli 1901) wegen des Aus- Gewissens, mit dem Ministerialismus gründliche Abrechnung außer jener heroischen" Hauptleistung des Kabinetts hängens derselben roten Fahnen, die im November zu halten. Hierher gehören auch das Tadelsvotum und die; ist nichts Neumenswertes an Reformen zu stande gekommen. 1899, in den Flittermonaten des Ministeriums, im weiteren eventuellen Beschlüsse des Komitees gegen die nichtsDie zweite Hauptreform des Ministeriums, die Alters- Feftzug des„ Triumphes der Republik" unter offenem Himmel als- ministeriellen socialistischen Abgeordneten, die die Chinabersicherung, ist mitten in der Diskussion von der Tages- flattern durften; die Maßregelung der socialistischen Lehrer Expeditionstruppen„ beglückwünscht" haben. Die Ministerialisten ordnung der Deputiertenkammer abgesetzt worden, nachdem& r adet und Hervé und des Pariser Professors Lapicque; bilden nun im Generalkomitee eine winzige und einflußlose die von der Kammer gegen den Wunsch der Regierung an die Maßregelung des socialistischen Bürgermeisters von Bourges, Minderheit. geordnete Umfrage bei den Unternehmer- und Arbeiter- Vaillandet, und jüngst des socialistischen Arsenalarbeiters Damit aber ist Dainit aber ist wenigstens objettiv der Weg Organisationen eine nahezu einstimmige Zurückweisung des von Bourges, Lebrun, wegen Beteiligung an einer geebnet zu einer Verständigung mit dem' andren socialistischen Entwurfes ergeben hatte. Daß es aber noch vor Ende dieser antimilitaristischen Versammlung; die gerichtlichen Ver- Lager, den Guesdisten und Blanquisten, die sich ihrerseits im Legislatur zur Beratung und gar erst zur Annahme eines folgungen socialistischer Zeitungen wegen antimilitari- November, von einigen provisorischen Uebergangsbestimmungen abgeänderten Entwurfes kommt, ist ganz ausgeschlossen. Es stischer Artikel( Pioupion de l'Yonne" Nr. 1 im Fall abgesehen, zur Socialistischen Partei Frankreichs"( Refehlt ja an Zeit: im März schon muß das Parlament Hervé und jetzt wieder die Nr. 2, die aber nicht mehr vor volutionär Socialistische Einigkeit") geeinigt haben. Und auseinander gehen wegen der Campagne für die Stammer- das freisprechende Schwurgericht, sondern vor das sicher ver- zwar geht der Verschmelzungsprozeß der beiden wahlen. Die Zwischenzeit aber wird mit der Beratung des urteilende Zuchtpolizeigericht verwiesen ist, und Droit du Sonderorganisationen in den einzelnen Departements Budgets für 1902 so gut wie ausgefüllt werden. Und selbst das Peuple" von Grenoble), diese und mehrere andre, eines gedeihlich vor sich. Am bedeutendsten ist die soeben von der Kammer neulich votierte Eisenbahner Schutzgesez Meline und Dupuy würdigen Ordnungsthaten tosten zu stande gekommene Verschmelzung der guesdistischen und ( Behnstundentag, ununterbrochene Ruhe von mindestens zehn dem Ministerium Waldeck Millerand höchstens die zur Beant- blanquistischen Organisationen zu einer einzigen Föderation im Stunden zwischen zwei Arbeitsperioden, proportionale Arbeits- wortung einer Interpellation nötige Zeit. Die Maß- Departement Allier, einer Stätte langjähriger Fehde zwischen pension im Falle der Entlassung vor dem pensionsberechtigten regelung Hervés nebst den gesetzwidrigen„ Geheimdokumenten" den zwei Richtungen. Alter u. a. m.) ist bloß eine Reform auf dem Papier. Denn brachte dem Unterrichtsminister die höchste parlamentarische Subjektiv genommen, find freilich zur Zeit die zwei die Regierung hatte den Verhunzungstert des Senats in Ehre des Maueranschlags seiner militaristischen Baute ein. socialistischen Parteien von einer Verständigung so entfernt der Kammer befürwortet und so wird sie keinen Finger So hat denn das Ministerium auf die Dauer auch die wie nur je. In den heranrückenden Kammerwahlen werden rühren, um die Reform im Senat durchzusetzen, ungeachtet höchste patriotische Ehre verdient, die seit dem Beginn der sie nicht nur getrennt, sondern auch vielfach in direkter Feindder von der Kammer extra votierten dahingehenden„ Ein- russischen Freundschaft einem französischen Ministerium über- fchaft gegen einander kämpfen. Man kann daher nur die ladung" an die Regierung. haupt zu teil werden kann den Zarenbesuch. Nur schüchterne Neujahrshoffnung ausdrücken, daß das GesamtNun, die Eisenbahner können ja warten, sie warten schon noch das Kabinett Meline ist von dem russischen interesse des französischen Socialismus unter dem Bruderkrieg auf den guten Willen des Senats seit 1897, wo die Kammer Despotismus mit dieser Ehre" gewürdigt worden. Freilich im Wahlkampfe nicht allzu hart leiden möge. zum erstenmal jenes Schutzgesetz votierte. Dafür haben die hat sie in den Augen der gewerbsmäßigen Patrioten Deputierten den Vorteil, im Wahlkampf von 1902 zum zweiten- viel an Wert verloren, seitdem sie vom Ministerium mal, wie schon im Wahlkampf von 1898, ihre Eisenbahner des Landesverrates" ats als ein Zeugnis feines PatrioFreundlichkeit in stimmenfängerischem Lichte erstrahlen zu tismus verwertet werden kann. Aber auch sonst hat lassen. Denselben Dienst werden übrigens den linksstehenden gerade der letzte Zarenbesuch deutlich gezeigt, daß Die Möglichkeit des Eides. Kandidaten zum rtenmal leisten die gescheiterte Alters- die franko ruffische Alliance auch in den Augen der Alle Kritiken, die über die„ Gibessenche" in der Oeffentlichkeit versicherungs- Reform, die vor lauter republikanischer Aktion" Franzosen sich aus einem schwärmerischen Liebesverhältnis zu feit Jahren laut geworden sind eine Eidessenche, die notwendig ganz vergessene Einkommensteuer, die vor lauter republikani einer fühlen Vernunft und Geldheirat entzaubert hat. So zur Meineidsseuche werden muß-, haben nicht vermocht, den Ges scher Verteidigung" auf die lange Bank geschobenen Entwürfe, sehr, daß die Regierung des gekrönten Geschäftsreisenden" schäftsbetrieb in unfren Gerichtsfälen zu ändern. Noch immer müssen betreffend die zweijährige militärische Dienstzeit und die Re- in Staatsanleihen diesmal nicht gewagt hat, die Zarenreise Zeugen beschwören, daß sie vor einem Jahre um 8 Uhr 34 Minuten form der Militärjuftig, u. a. m. in französisches Gold umzumünzen, trotz der in Rußland abends in der Lindenstraße an dem Hause Nr. 81 einen fremden Ich habe gelebt", antwortete der Abbé Sièyes auf die wütenden Hungersnot und Krise und trotz des Ueberflusses an Mann gesehen haben, der einen grünen Schlips trug und einen ängstFrage, was er während der Schreckens" Periode der großen anlagesuchendem Kapital in Frankreich- siehe die 22 mal über- lichen Eindruck machte. Jeder über sich selbst flare Mensch müßte es Revolution gethan habe. Ungefähr das gleiche kann das zeichnete französische China- Anleihe von 265 Millionen Frant ablehnen, auf solch ein Gedächtniswunder sich überhaupt einzulassen, Stabinett Waldeck- Rousseau- Millerand von seiner bereits dritt Narren sprechen oft die Wahrheit aus: der nationalistische und jeder einfichtige Richter müßte es verhindern, daß derartige halbjährigen Regiererei fagen. Mit dem Unterschiede, daß Abg. Massabuau hat wenige Wochen nach dem Zaren Gide geschworen werden. der Abbé sein liebes Leben vor dem Schrecken" zu be- besuch das Geheimnis der gegenwärtigen franto- russischen Gerade das Gegenteil geschieht täglich. Diese psychologisch wahren hatte, während die derzeitigen Minister von dem Stimmungen ausgeplaudert, als er in der Kammer bon unmöglichen Eide werden tausendfach geschworen, auf Grund Schrecken lebten, von der Furcht der demokratischen Elemente einer Verständigung mit Deutschland sprach, wenn auch frei- folcher Aussagen werden Menschen für Jahre ins Buchthaus gesperrt vor der ehemaligen flerital- militaristischen Gefahr. Später aber, lich zum Zwecke der Ersetzung des deutschen Erbfeindes" oder gar wie im& cofigtprozeß zum Tode verurteilt. als diese Gefahr verschwunden war, fand das Ministerium durch den englischen. In der That, die auf die Baren So famen jene fürchterlichen Meineidsprozesse zu stande, deren eine andre Lebensquelle in der Hoffnung der Ministermehrheit, freundschaft gesetzten Revanche Hoffnungen sind endlich Opfer insbesondre unsre Parteigenoffen wurden. Noch heute muß mit Hilfe des langlebigen Ministeriums ihre Wiederivahl am selbst in den Augen der blödesten Chauvinisten wie eine unser Barteigenosse Holst auf Grund der Beeidigung einer flüchtigsten besten sichern zu können. Seifenblase, die sie stets waren, geplagt. Man vergleiche die Sinneswahrnehmung auf nächtlicher Straße im Buchthaus schmachten. " " " " Politische Uebersicht. Berlin, den 3. Januar. Und diese Wahlrücksichten sind es eben hauptsächlich, die sich überpurzelnden Revanche Aeußerungen des drauf- Noch immer muß der arme Roschemann feine ganze Jugend im die rapide Abrutschung der unentwegt treuen" Mehrheit im gängerischen Teils der französischen Presse während des Kerker zerstören lassen, weil Zeugen den Mut hatten, zu beschwören, Gefolge des Minifteriums besonders im verflossenen Jahre Barenbefuches von 1896 und die Worte Massabuaus in der daß sie ihn, den Unbekannten, irgendwo einmal vorübergehen gesehen verursacht haben. Da die Mehrheit mir den einen leitenden Stammer nach dem Zarenbesuch von 1901. hätten. " Grundsatz" im Auge hatte, ja doch das Ministerium bis zu Der franto- türkische Konflikt hat seinerseits Angesichts dieses furchtbaren Eides- und Indizien- Unwesens ist den Neuwahlen am Ruder zu erhalten, so gab es für sie auf den Franzosen wieder einmal aum Bewußtsein ge- es verdienstlich, daß einzelne Kriminalisten sich jetzt bemühen, deit der schiefen Ebene der Kompromisselei, der Berleugnung aller bracht, wie wenig die russische Allianz wie wenig die russische Allianz den Ansehen zwingenden experimentellen Nachiveis zu führen, daß kein Grundsätze, keinen Halt mehr. Schließlich hat sie es dazu ge- Frankreichs genutzt hat. Es bedurfte der Besetzung Durchschnittsmensch im stande ist, Wahrnehmungen mehr oder minder bracht, in der Frage der Entschädigung" der plündernden von Mytilene, unt die schäbigen Geldforderungen tomplizierter, schnell sich abspielender Vorgänge objektiv völlig genau Chinamissionare sogar ihr schönstes principielles Paradestück, von Wucherkapitalisten eintreiben zu können, nachdem der wiederzugeben. den Antiklerikalismus, preiszugeben. Bruch der diplomatischen Beziehungen nichts gefruchtet hatte. Der Breslauer Privatdozent der Philosophie Dr. Stern hat Danach versteht es sich ganz von selbst, daß die Re- Das Vasallenverhältnis Frankreichs zu Rußland, das für die unlängst mit Studenten derartige Versuche angestellt, deren wichtige gferung unbesorgt mit der Arbeiterklasse unspringen durfte. Pforte besonders traß in der armenischen Frage hervortrat, Ergebnisse er in einem demnächst erscheinenden Vortrag der breiteren In der früheren Legislatur fiel ein Stabinett Casimir als Frankreich keinen Finger zu Gunsten feiner Schuß Oeffentlichkeit bekannt gab. Dadurch angeregt hat der Berliner Berier wegen des Verbots der Teilnahme von Staats- befohlenen", der niedergemeßelten Armenier rührte, jenes etrafrechtslehrer v. Liszt ähnliche Experimente unternommen, die eisenbahn- Arbeitern an einem Eisenbahner- Kongreß, und alle Verhältnis mußte die Pforte gegenüber jeder französischen fürzlich im kriminalistischen Seminar zu einem sehr bemerkenswerten andren opportunistisch- reaktionären Kabinette mußte wegen Forderung bockbeinig machen, weil und so lange fie nicht 8wischenfall" führten. um # 1 ordnungsretterischer Behandlung von Streifenden hart von dem russischen Verbündeten unterstützt wurde. Daher Jm Seminar, unter deffen Teilnehmern sich u. a. auch ein ihre Eristenz fämpfen: ein Rabinett, Ribot über das fächerliche und bor den Franzosen als eine Landgerichtsrat befand, war ein Vortrag über Tarde soeben lehte die ihm in der Interpellation über den Streit von Schmach empfundene Mißverhältnis zwischen Anlaß und Aus- beendigt worden. Unmittelbar nach den letzten Worten des Referats griff Carmaux beigebrachten schweren Wunden nur um ein paar fechtung des franto- türkischen Konflikts. Die Regierung suchte Prof. v. Liszt nach dem Hut und entschuldigte sich, er müsse jetzt fort infolge einer zwingenden Verabredung, die Diskussion über den Izierten Waren den von ihnen vorgeschlagenen Bollschutz" zu er Vortrag müsse auf das nächste Mal verschoben werden. Da begehrt wirken. einer der Teilnehmer zu wissen, in welchem Verhältnis Tarde zum Christentum stünde. " Das fehlte uns noch gerade", bemerkte auf diese Aeußerung hin frech und laut ein andrer Herr. " Sie haben gar nichts zu sagen", erwiderte der erste scharf. ,, Unverschämtheit!" ruft der zweite. wütend springt der erste Herr auf, stürzt sich auf den andren, packt ihn, ein Revolver wird sichtbar... Oder sollte Graf Posadowsky die Kunst vollendet sich angeeignet haben, auch die unausgesprochensten Zollwünsche von den Augen abzulesen? Aber die Zollint der Posadowsky und Genossen war so groß. daß sie schlechterdings sich nicht dabei beruhigen konnten, daß irgend Zolltarif- Petitionen. Die Vorarbeiten zur Zusammenstellung ein Produkt ohne erhöhten Zollschutz bliebe. So haben sie die 8ölle auch da gesteigert, wo sie ausdrücklich erklären mußten, der zum Entivurfe des Zolltarifs im Reichstage eingegangenen daß aus den Kreisen der Interessenten teine Anträge gekommen seien. Nach bestimmten Gesichtspunkten wird diese Arbeit gruppiert; un Petitionen werden im Reichstags- Bureau emsig gefördert. Ein geradezu unglaubliches Beispiel für diesen blinden Zolleifer die Uebersichtlichkeit zu fördern, wird sogar eine alphabetische Ord bieten die Lederzölle. In der Begründung des Tarifs erkennt mung der Untergruppen angebahnt. Es ist beabsichtigt, der ZollSie Regierung an, daß die Lederzölle überhaupt bedenklich seien, da tariffommission bezw. dem Reichstage selbst am 8. Januar d. J. die Lederverarbeitungs- Gewerbe ihre Erzeugnisse zum großen Teil das wichtige Material zugehen lassen zu können. Noch immer laufen nach dem Ausland abfegen und in ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf Eingaben ein; namentlich von socialdemokratischer den ausländischen Märkten durch eine wesentliche Verteuerung ihres Seite wird der Reichstag bestürmt, es werden vielfach Proteste wichtigsten Rohstoffs beeinträchtigt werden würden". Aber die Ver- gegen den Tarif sogar auf offenen Postkarten eingereicht.faffer der Begründung berufen sich mit dem gleichen Wohlwollen auf die berechtigten Bestrebungen der beteiligten Lederproduzenten um Gewährung eines wirksameren Bollschutzes. " Der Antrag Gamp, der die Getreidepreise auf bestimmter, den Agrariern erwünschter Höhe festlegen und den Zoll je nach der Differenz zwischen diesem festgelegten Preis und Weltmarktpreis steigend und fallend gestalten will, findet selbst bei den intimsten Freunden des freikonservativen Abgeordneten fühle Aufnahme. Die Deutsche Tagesztg." fürchtet, daß die Einbringung derartiger Anträge beim gegenwärtigen Stand der Bollberatungen Verivirrung anrichten und das Zustandekommen eines einigermaßen befriedigenden Bolltarifs erschweren werde. Aehnlich äußert sich die„ Post". " Erschreckt erheben sich die Teilnehmer, es entsteht eine große Aufregung, die unerhörte Scene wird tumultuarisch- da ertönt mitten in dem Wirrivarr die Stimme des Prof. v. Liszt: Meine Herren, sie haben den Vorfall, der soeben sich abspielte, alle gefehen. Schreiten wir also zur Vernehmung der 8eugen. Herr v. Liszt hatte die hübsche Scene mit seinen beiden Helfers Helfern in allen Einzelheiten sorgfältig vorbereitet, die Nachdem die Erhöhung der Lederzölle auf diese Weise benun auf die andren Uneingeweihten als sensationelle Ueberraschung gründet" worden ist, obwohl sie die Lederverarbeitungs Industrie wirkte. Einige Beugen" wurden sofort vernommen, die andren im zugestandenermaßen schädigt, wird num umgekehrt wieder die ErLaufe der nächsten Tage. Die Aussagen wurden protokolliert. Das höhung der Zölle für Lederwaren damit„ begründet", daß das die Ergebnis war verblüffend. Nur ein einziger" Beuge"( der aber nicht Folge der Erhöhung der Lederzölle sein müssen, obwohl die-der Landgerichtsrat war) erstattete einen forretten Bericht, die Lederwaren- Industrie tein Interesse an solchen Erhöhungen habe. Im Abgeordnetenhause wird am Mittwoch nach bisherigem audren waren sämtlich voll von Irrtümern, zum Teil gröbster Art. Die ausgleichende Gerechtigkeit verlangt es eben, daß ein Zoll den der So hatten z. B. einige statt des Revolvers einen Stod gesehen" andren in die Höhe treibt. Wie ein Starnevalsspaß liest sich der Brauch der Finanzminister den Staatshaushalts- Etat vorlegen. Die und waren natürlich bereit, die Wahrheit ihrer Aussage zu be- folgende Satz der Begründung:„ Wenngleich die Lederwarenindustrie Beratung wird in einigen Tage beginnen. leber die Arbeiten des Landtags sagt eine parlamentarische schwören.... das kein Intereffe an einem erhöhten Bollschutz hat, weil sie sehr korrespondenz: Die Aufgaben für die bevorstehende Session des Dieser künstlich herbeigeführte Zwischenfall und die darüber leistungssig ist und ihre Erzeugnisse in großem Umfange aus- vreußischen Landtags werden, wie man glaubt, sich noch in höherem gelvonnenen Zeugenaussagen sollten allen Richtern, Staatsanwalten, führt, so erscheint die Beibehaltung der jezigen Sätze wegen Maßstabe, als bisher angenommen wurde, verändern. Neben dem Zeugen und Geschwornen vor jeder Gerichtsverhandlung in einem der in Aussicht genommenen Erhöhung der Lederzölle dennoch nicht Etat und den wichtigeren Vorlagen werden verschiedene InterInappen Bericht vorgetragen werden. Vielleicht wird dann der Mut, thunlich." pellationen und Initiativanträge das Abgeordneten zu schwören, ein wenig gemindert und der Zwang, in solchen Fällen Die Industrie ist sehr leistungsfähig, sie hat kein Interesse au haus bezw. Herrenhaus beschäftigen. Im Abgeordnetenhause werden zu schwören, beseitigt. Man bedenke, daß hier juristisch Gebildete einem erhöhten Zollschutz- thut nichts: auch die Lederwaren- Industrie in erster Linie in dieser Beziehung die zu erwartenden Interpellationen über die Wreschener Vorgänge, das Altenbekener in Frage kommen, deren Berufspflicht es ist, genau zu beobachten; triegt ihren Löffel aus dem überschwappenden Bollnapf. daß der Vorfall sich in einem hell erleuchteten, kleineren Raum abDamit sind die Merkwürdigkeiten des Lederbezirks aber noch als zweiter Bürgermeister von Berlin stehen. Eisenbahn- Unglück, die Nichtbestätigung aufmanus spielte; daß die Protokollierung der Wahrnehmungen un nicht erschöpft. Num kommt das Allertoniste: mittelbar oder doch bald nach dem Geschehnis vorgenommen würde; Zu Nr. 557 heißt es in Treibriemen aus Leder... liegen gespannte Aufmerksamkeit erregende Aktion handelte und man wird nicht vor. Gleichwohl wird eine Zollerhöhung... nicht zu um ermessen, welche Zuverlässigkeit die üblichen Zeugenaussagen gehen sein." Dieser Widerspruch wird dann u. a. damit zu rechthaben können, die bekunden, daß vor Wochen, Monaten, Jahren fertigen gesucht:" Für die vorgeschlagene Erhöhung des jezigen Zollirgend ein an sich gleichgültiger, flüchtiger Vorgang, nach der Minute fazes ist ferner anzuführen, daß in neuerer Zeit Triebriemen aus genau, in allen Einzelheiten getreu so geschehen sei und chromgarem Leder hergestellt werden, die besonders hochwertig und nicht anders; daß irgend eine unbekannte Person in einem gewissen dabei von leichtem Gewicht sind." fleinsten Zeitpunkte in einer bestimmten Kleidung mit bestimmten äußeren Eigentümlichkeiten oder gar bestimmten seelischen Qualitäten an einem bestimmten Orte gesehen sei, diese Person und keine andre. Die Meldung der Deutschen Reichszeitung", daß auch eine neue daß es sich endlich um eine sensationell wirkende nervenreizende höhung des Zolles für der Begründung: ,, Anträge auf Er- Kanalvorlage zu erwarten sei, erscheint vorläufig nicht glaubSein Antrag auf Bollerhöhung die Regierung aber ist verschwenderisch genug, aus eigner Gnade auch die Treibriemen- Fabrifanten zu beglücken. Und diese willkürliche, gar nicht verlangte Zollerhöhung ist in den Tarif gekommen, obwohl in der Regierung Mit Recht führt Profeffor v. Liszt in der„ Deutschen Juristen- gerade für die Treibriemen- Industrie ein Hauptsachverständiger Beitung" in einer Abhandlung über Strafrecht und Psycho- sigt, der also allen seinen Einfluß hätte aufbieten müssen, um die Logie aus, es sei, nach diesen Experimenten, wohl manchem von Erhöhung dieser Zolljäße zu verhindern, die janach der von niemandem bes unfern trimi: talistischen Praktikern die bange Frage aufgetaucht: Versicherung der Verfasser des Bollentwurfs Was soll aus unsrer ganzen Strafrechtspflege werden, wenn ihre antragt worden ist. ficherste Grundlage, die Aussage unverdächtiger Thatzeugen, durch exakte Bor uns liegt ein Inserat der Firma ,, Fr. Möller, G. m. b. H., wissenschaftliche Forschung erschüttert, wenn der Glaube an die Zu- Chromgerberei, Brackwede, Westfalen". Dieses Inserat preist verlässigkeit unsres wertvollsten Beweismaterials untergraben wird?... als Specialität der Firma: Wissenschaft reißt nicht nieder, sie baut auf. Sie zerstört den blinden Glauben, aber sie setzt ein Besseres an die Stelle. Unsere Strafrechtspflege fann nur gewinnen, nie verlieren, wenn die auf ThatsachenBeobachtung gestützte Forschung die kriminalistischen Probleme unter die kritische Lupe nimmt... Es scheint mir heute schon zweifellos, daß durch solche planmäßig unternommene und fortgesetzte Untersuchungen eine Reihe von Erfahrungs- Der Inhaber dieser Fabrik des so vorzüglichen Chromriemen fägen gewonnen werden wird, die es dem von Sachverständigen leders ist niemand anders als der- ,, lange Möller", zur Zeit unterstützten Richter möglich machen werden, den Wert preußischer Handelsminister, Verteidiger desselben Zollentwurfs, in einer Aussage ungleich sicherer zu beurteilen, als das heute möglich ist. Die Psychologie wird sich auch in dieser Frage als der wertvollste und zuverlässigste Bundesgenosse der Strafrechtspflege erweisen". Unser garantiert unbeschwertes Chromriemenleder hat die doppelte Festigkeit, viel größere Geschmeidigkeit, Elasticität, Adhäsion und Widerstandsfähigkeit gegen ägende Stoffe und Hige als lohgares Leder. Es reckt sich nicht in normalem Betriebe, Chronriemen ersparen Kraft... usw. usw. dem der Zoll für Treibriemen, ob wohl kein Antrag vorlag, gerade mit Rücksicht auf jenes vorzügliche Chromriemenleder erhöht worden ist, das zufällig auch die Firma Möller- Brackwede fabriziert, aus der übrigens wohl Herr Möller bei seinem Umzug ins Ministerium Die psychologische Unmöglichkeit gewisser Eide muß all- formell ausgetreten ist. gemein erkannt und anerkannt werden, und folglich auf dieses bequeme aber meuchlerische gemeingefährliche Instrument der strafrechtlichen Ermittelung verzichtet werden. Deutsches Reich. würdig. Der Dreschgraf scheint Mitarbeiter der parteiamtlichen, on servativen Korrespondenz" geworden zu sein; denn also beginnt eine Auslassung des Organs:" Die größte politische Lüge der Gegenwart ist die Socialdemokratie; und der politische Mord, der im Anarchismus organisiert ist, ist ihr Zwillingsbruder. Darüber dürfte wohl kein Zweifel mehr sein. Wie sollen wir uns dieser beiden Ausgeburten der Hölle erwehren?" Die Herkunft von Klein Tschirie ist unverkennbar. Auch das Folgende ist Bücklersche Nationalökonomie: = „ Der Brotwucher ist eine Lüge, wie alles, was aus socialdemokratischem Munde geht. Denn diejenigen, die sich um dieses Stichwort scharen, wissen ebenso gut wie wir, daß steigende Preise, namentlich der landwirtschaftlichen Produkte, die Löhne fast in quadratischem Verhältnis heben, und daß daher, wo das Brot tener ist, der Arbeiter auch das nötige Zubrot hat, 100 aber das Brot billig ist, der Arbeiter nicht einmal am trockenen Brote sich jättigen kann." Lohne so hoch und die Getreidepreise jo niedrig seien, daß also die Und dabei klagen die Agrarier zur Zeit so herbewegend, daß die fallenden Preise für landwirtschaftliche Produkte höhere Löhne zur Folge gehabt haben. Aber der Dreschgraf der„ Kons. Korresp." ist überhaupt ein Fanatiker für höhere Löhne: Auch die stellenweise noch schivankende Haltung der Industrie erklärt sich nicht aus Wohlwollen für ihre Arbeiter, sondern im Gegenteil aus Furcht vor steigenden Löhnen, obwohl sie, wenn sie etwas weitsichtiger wäre, wissen müßte, daß sie nur da gedeiht, wo die Löhne steigen, und daß sie nur in Gegenden blüht, wo die Löhne höher find als anderwärts, weil die Arbeiter den Grundstock der Konsumenten bilden, und allerlei Bequemlichkeiten des Lebens, die von der Industrie befriedigt werden, sich erst gestatten können, wenn sie etwas mehr verdienen, als färgliche Nahrung und Kleidung." " Damit find wir ganz einverstanden. Auch Narren finden, wie man sieht, bisweilen die Wahrheit. Hoffen wir, daß es der eberredungskunst des Dreschgrafen mun gelingt, die Unternehmer der Industrie, aber auch der Landwirtschaft zur Gewährung höchster Löhne zu veranlassen. Auch Herr Möller hat keinen Antrag auf Bollerhöhung für Riemenleder gestellt denn die Begründung hebt ja ausdrücklich hervor, daß Anträge nicht vorlagen. Dennoch hat der preußische Minister Möller nicht verhindern können, daß der Zoll mit Rücksicht Unmittelbar nach diesem lichten Augenblick bricht freilich die auf ein Specialprodukt erhöht wurde, das die Chromgerberei Raserei wieder aus und der Unglückliche behauptet, die Social: Möller herstellt, ohne daß sie einen erhöhten Zollschutz für ge- demokratie wolle deshalb die Arbeiter vor der Verelendung durch verelenden und die Der Zolltarif und Herr Möller. 896 boten gehalten und beantragt hätte. Herr Möller als Leder- den Brotwucher bewahren, um sie zu Gewiß, eine solche Der Bolltarif ist in der Hauptsache so zu stande gekommen, daß fabrikant hält einen verstärkten Bollschutz für sein Produkt für Unzufriedenheit der Masse zu steigern. man die einzelnen Interessenten der agrarischen und industriellen Unter- unnötig, Herr Möller als Minister ignoriert mit einer erstaunerelendung" durch höhere Löhne und niedrigere Lebensmittelpreise wir in der That an. nehmerklasse nach ihren Zollwünschen befragte und daß die Regierung lichen Selbstverleugnung den Verzicht seiner Firma und läßt ihr ſtreben wir in der That an. Sollte die Redaktion der„ Kons. Korresp." mit ihrem gestörten dann die gewünschten Zollsäge vielleicht mit einem kleinen Ab- ruhig den nicht gewünschten gesteigerten Zollschutz dennoch zu Mitarbeiter persönlich verkehren, so mag sie ein paar handfeste schlag in den Tarif einsetzte. Nicht selten haben ein paar Fabri- fommen, obendrein unter Berufung auf die von der Helfer im Hintergrunde bereit halten. Der Mitarbeiter könnte ihr fanten eines bestimmten Artikels vermocht, den von ihnen produ- Firma gepflegte Specialität! leicht gefährlich werden. Verbotene Schriften. In einer Zeit, da man im Volke der Dichter und Denker fich anschickt, dem Centrum, der regierenden Partei, zu Liebe die Universitäten zu fleritalisieren, ist es ganz nüglich, daran zu erinnern, wie die katholische Kirche das Recht der Geistesfreiheit handhabt. die der sogenannten Bibelgesellschaften, werden ganz verboten; die von Katholiken veranstalteten nur dann erlaubt, wenn sie vom Papit approbiert oder mit geeigneten Anmerkungen versehen und zugleich von dem zuständigen Bischof genehmigt find. Die Bücher, in denen neue Erscheinungen, Offenbarungen, Bisionen, Prophezeiungen, Wunder erzählt werden. Die Bücher, die sich auf den Kultus der Kirche und den Religionsunterricht im weitesten Sinne des Wortes beziehen. Endlich, das Wichtigste: die Bücher, welche sich beziehen auf die Bibel, die Theologie, die Kirchengeschichte, das kanonische Recht, die Ethit oder andre derartige Religions- oder Moral- Disciplinen; überhaupt alle Schriften, in denen die Interessen der Religion und der Sittlichkeit speciell berührt werden". Schou hieraus ergiebt sich, daß es ein Frrtum ist, anzunehmen, sämtliche verbotene Schriften feien in dem Index librorum prohibitorum enthalten. Die Kurie läßt ihn zwar durchaus nicht fallen, im Gegenteil: er ist im Jahre 1900 neu bearbeitet worden Im Januarheft der„ Preußischen Jahrbücher" veröffentlicht der und bildet den zweiten Hauptbestandteil der päpstlichen Publikation, Göttinger Historifer May Lehmann einen nicht unbedeutsamen von der wir ausgingen. Aber das kirchliche Bücherverbot reicht viel Ein besonderes Verbot betrifft die Geistlichkeit. Kein Welt. Artikel über die römisch fatholische Censur zu Anfang weiter. Es werden von ihm betroffen: Die bis zum Jahre 1600 geistlicher darf ein Buch über irgend einen Gegens des 20. Jahrhunderts, der nachstehend mit einigen Kürzungen von den Päpsten oder den ökumenischen Konzilen verdammten stand veröffentlichen, ohne vorher den Bischof zu wiedergegeben sei. Bücher. Die Schriften, welche die Häresie( Segerei) oder das Rate gezogen zu haben. Schisma( Rechtgläubigkeit, die aber die Obergewalt des Papstes Die Censur ist abgeschafft:" so verkünden in der einen oder nicht anerkennt, Stirchenspaltung) verteidigen, oder die Grundlagen in Wer biblische und theologische Studien treibt, ist ein Von den Censurbestimmungen ist niemand befreit. Von dem Bücherverbot giebt es Befreiungen, die jedoch sehr bes andern Fassung die Grundgeseze aller Stulturvölker. Ist sie es der Religion selbst irgendwie erschüttern. Die Bücher nicht schränkt sind. wirklich? Mit nichten; sie dauert fort für die Gläubigen der römisch- katholischer Autoren, die eigens von der Religion handeln, es für allemal befugt, verbotene Ausgaben und Uebersetzungen der fatholischen Kirche. sei denn bekannt, daß in ihnen nichts gegen den katholischen Bibel zu gebrauchen und aufzubewahren, jedoch unter der VorausDas wird bewiesen durch die offizielle Publikation der Kurie, Glauben Verstoßendes enthalten ist. Die Bücher, die es darauf ab- setzung, daß diese Ausgaben weder in den Einleitungen noch in die den Titel trägt: Index librorum prohibitorum. Romae legen, lascive und obscöne Dinge zu behandeln, zu erzählen oder zu den Kommentaren Angriffe auf die Dogmen der Kirche enthalten. typis Vaticanis 1900( Liste verbotener Bücher. Rom, Vatikanische lehren. Die Werke der alten und neueren Klassiker, welche lascive Die im Lehrfach Thätigen oder die sonst amtlich dazu Veranlaßten Druckerei). und obscöne Dinge enthalten, es wären denn die anstößigen Stellen dürfen solche Werke der alten und neuen Klassiker lesen, welche in der betreffenden Ausgabe unterdrückt. Die Bücher, in denen Gott, Obscönes enthalten. Weiter nichts. Vollkommen treffend sagt ein die Jungfrau Maria, die Heiligen, die katholische Kirche, ihr Kultus, von klerikaler Seite veröffentlichter Kommentar zur päpstlichen ihre Sakramente oder der apostolische Stuhl berabgesetzt wird. Die Konstitution:" Im allgemeinen sind Professoren Bücher, in denen der Begriff der Inspiration( des göttlichen nicht und für sich zur Lettüre verbotener Ursprungs) der Bibel aufgehoben oder zu sehr eingeschränkt wird. Bücher befugt, auch wenn sie dieselben benötigen oder die Die Bücher, welche die Tendenz haben, die kirchliche Hierarchie, den Abficht haben, sie zu widerlegen, fie bedürfen vielmehr einer eignen Aus den verbotenen Büchern lassen sich vorweg ausscheiden die Klerus oder den Ordensstand zu schmähen. Die Bücher, in denen Erlaubnis."" Kompetent zur Erteilung dieser Erlaubnis", fährt der= jenigen, welche die Bibel betreffen. Verboten sind: die nicht von Wahrsagerei, Zauberei, Spiritismus und ähnlich abergläubische selbe Autor fort, ist an sich nur der heilige Stuhl. Durch die sogen. Katholiken, wenn auch treu und vollständig besorgten Ausgaben des Dinge gelehrt oder empfohlen werden. Die Bücher, welche das Quinquennal- Fakultäten sind die Bischöfe befugt, auf Zeit, also nicht Urtertes oder der alten Uebersetzungen der Bibel; die Duell, Sen Selbstmord, die Ehescheidung als erlaubt dar auf Lebensdauer, die Vollmacht zur Lektüre und Aufbewahrung ver und ähnliche nicht von Katholiken besorgten Ausgaben der späteren Ueberstellen oder über die Freimaurerei gebotener Bücher zu geben; jene ausgenommen, welche obscönen Juheime Gesellschaften handeln und sie als nüßlich und nicht halts oder welche ihrem ganzen Inhalt nach darauf angelegt sind, *) Eine offizielle Uebersetzung der Konstitution giebt es nicht. für Kirche und Staat verderblich hinstellen. Die Bücher, die katholische Glaubenslehre zu bekämpfen, also religiöse Bolemik Kirchlicherseits wird verwiesen auf die Schrift: Das tirchliche welche Irrtümer verteidigen, die der apostolische apostolische Stuhl treiben". Der Autor zeigt, daß er in den Geist der Konstitution einges Bücherverbot. Ein Kommentar zur Konstitution Leos XIII. geächtet hat. Endlich alle Zeitungen, periodisch en drungen ist, wenn er weiter schreibt:„ Sie ermahnt die Bischöfe, von den Officiorum ac munerum. Von Dr. Joseph Hollweck, Professor des Blätter und Zeitschriften, welche eine der erhaltenen Fakultäten nur mit Auswahl, und da nur aus gerechtKirchenrechts und der Kirchengeschichte am Bischöflichen Lyceum in Religion oder der Sittlichkeit feindliche Tendenz fertigten Gründen, welche im Gesuch hervorgehoben oder sonst klar - ein Beweis, daß Eichstätt. am Tag liegen müssen, Gebrauch zu machen, 2. Auflage. Mit Bischöflicher Approbation. Mainz, haben. Fr. Kirchheim. 1897." G. dort S. 74. Der zweite Teil der Konstitution handelt von der Censur. die Erlaubnis nicht gern gegeben wird." fegungen der Bibel. Bei den Uebersetzungent in die Volfssprache Bei der kirchlichen Censurbehörde sind einzureichen: lleber- Die zuständige Behörde für die Ausübung der Censur ist mit wird unterschieden. Die von Nichtkatholiken veranstalteten. befondere fekungen der Bibel, Kommentare oder Anmerkungen zur Bibel. wenigen Ausnahmen der Bischof. Die Richtschnur, welche die Hier finden wir zunächst die Constitutio de prohibitione et censura librorum( Grundsäge über Verbot und Censur der Bücher), die Leo XIII. am 25. Januar 1897*) erlassen hat. Ihre Bestimmungen sind zwiefach. Sie richten sich gegen die schon erschienenen gefährlichen Bücher und suchen das Erscheinen gefährlicher Bücher zu verhindern. " an " Der Krofigk- Prozeß vor dem Reichs- Militärgericht. Die mehrere andre Generale fowie 300 Freiwillige befunden haben sollen. Marinefreisen als feststehend angenommen werde, daß am 26. Dea Revision des Todesurteils, welches das Ober- Kriegs- Falls die Nachricht von der geglüdten Landung sich bestätigt, ist es zember drei Kreuzer und zwei Panzerschiffe aus dem russischen Ges gericht in Gumbinnen am 20. August vorigen Jahres gegen den dem Liberator" gelungen, mehreren zu seinem Empfang an der schwader des Stillen Ozeans nach Koreit abgegangen seien, soll Unteroffizier Ernst Marten gefällt hat, wird am 11. d. M. den Küste stationierten Kanonenbooten der Regierung ein Schnippchen zu zwar sofort offiziös dementiert werden; nichtsdestoweniger ist durch Reichs- Militärgerichtshof in Berlin beschäftigen. schlagen. während der legten 24 Stunden teine neuere Meldung ein- gegangen, daß die britischen Kreuzer" Perseus" und" Fox" mit der Ueber den Verlauf des deutsch venezolanischen Konfliktes ist den indo- europäischen Telegraphen in London die Nachricht eingegangen. Ordre nach Muscat unterivegs seien, von dort nach Koweit zu gehen. Italien. Die Haupträdelsführer" in der Verbannung". Das Zur Verurteilung Todeschinis. Todeschini ist der uns Bureau Laffan meldet aus Beting: Bring Tsching stellte in erschrockene socialistische Advokat von Verona, der in seinem Organ, einer Unterredung nicht in Abrede, daß Tuan und Tungden Mord an seiner Geliebten vorzuwerfen. Wir haben über diese Unruhen vorkamen, die den Leiden Boxerführern zur Last gelegt 100 kürzlich wieder „ Das Volk von Verona", nicht aufhörte, dem Lieutenant Trivulzio fuhsiang sich in Ninghsia befinden, blutige Standalgeschichte mehrfach berichtet, es sei fura rekapituliert: werden. In der Etsch wurde Anfang vorigen Jahres der Leichnam eines in Stücke geschnitten und in einen Sack eingenäht, Das freisprechende Urteil gegen den zweiten Angeklagten im Krosigk- Prozesse, den Sergeanten Gustav Hickel, ist inzwischen rechtskräftig geworden, da bekanntlich der Staatsanwalt die zunächst angemeldet gewesene Revision nicht begründet hat. Das Althoff Effen. Nach der„ Schlesischen Zeitung" ver: lautet, daß lebhafte Bemühungen im Gange find, von auswärtigen Professoren, die an der persönlichen Teilnahme am AlthoffSchmoller Effen verhindert sind, wenigstens möglichst zahlan dieser imposanten Demonstration = = Amerika. " nimehe bem, der en heer in poraben und meinje ter preußlichen aufgefunden. Der That verdächtig war der Geliebte des Mädchens, aus Annahme des Friedensprotokolla hiert, vacation 3 Wissenschaft! und = " ein Lieutenant Trivulzio. Derselbe wurde aber freigesprochen, da Wer nicht mitißt, oder die Essenden antelegraphiert, der sei die Zengen vielfach versagten, allem Anschein nach von dem guter Quelle, daß das von dem Gesandten Portela persönlich nach militärischen Klingel beeinflußt einge Buenos Aires überbrachte Protokoll von der argentinischen Regierung ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Guten, verflucht und der große ih tert, auch die Untersuchung war sehr läilig angenommen und die Einberufung der chilenischen Reserven vertagt Bann komme über ihn. geführt worden. Die Socialisten von Verona, vor allem worden sei. Ein wahres Inquisitionsdiner! aderen Organ, fuhren aber fort, den Lieutenant Trivulzio des Mordes Agrarischer Boykott. Die Bittaner Morgenzeitung" ver- zu bezichtigen. Dies führte zu einer Klage des Lieutenants gegen öffentlicht folgende Vertrauliche Mitteilung an die Todeschini, den Redacteur des socialistischen Blattes. Der Prozeß Mitglieder des Bundes der Landwirte": dauert schon seit Monaten. " " Der Boeren- Krieg. Augebliches Attentat auf Milner. Abgeschlagener Boerenangriff. Gegen die Getreidezölle und somit gegen die Auf- Anfangs Dezember war der Prozeß so weit gediehen, daß der Aus Bloemfontein wird gemeldet: Am Montagabend versuchten besserung des landwirtschaftlichen Gewerbes haben folgende Staatsanwalt Masotti sein Plaidoyer beginnen sollte. Am be die Boeren, die Eisenbahn zwischen Springfontein Zittauer Herren öffentlich Stellung genommen: Herr Gestimmten Tage erschien der Staatsanwalt aber nicht im Gerichtssaal und Kniefontein in der Richtung nach Bethulie zu übertreidehändler M. Gläser, Herr Stadtrat und Kaufmann E. Eiselt, worauf man ihn fuchte und ihn in seiner Wohnung tot vorfand. Er schreiten, wurden aber von den Besagungen der Blockhäuser zurückam Markt, Herr Uhrmacher Klimet, am Markt, Herr Glaser- hatte sich durch eine Revolverkugel ins rechte Ohr das Leben ge- geworfen. meister Jeratsch, am Rathaus, Herr Kaufmann Neumann nommen. Zweifellos war der Jurist von der Schuld Trivulzios ( Alfier), Baußenerstraße. Wir teilen Ihnen dies mit dem Be- überzeugt worden und war nur zu schwach, dies öffentlich zu bemerken mit, daß vorgenannte Geschäftslente ihre landwirtschaftliche kennen und die furchtbare Anklage des Mordes gegen den Sprößling Geschäftskundschaft sehr niedrig zu achten scheinen. Der Bundes- einer mächtigen Familie zu schlendern. borstand im gittauer Wahlkreis. Jul. Förster." Wenn Socialdemokraten in Sachsen einen Saalbefizer boykottieren, um ihr politisches Recht der Versammlungsfreiheit gegen Saalabtreibung zu schüßen, dann wurden sie beharrlich wegen " Groben Unfugs" angeklagt und bestraft! Knebelung des Landproletariats. Aus Weimar wird der Voff. 8tg." gemeldet: In einer Versammlung des landwirtschaftlichen Gauverbandes Weimar erklärte Regierungsrat Dr. Heydenreich, daß ein Gesetz zur Bestrafung kontraktbrüchiger landwirtschaftlicher Arbeiter fertig vorliege und daß die weimarische Regierung vor 1 Jahren den Versuch gemacht habe, ein gemeinsames Vorgehen der thüringischen Staaten herbeizuführen. " = Der Prozeß ist nun noch den ganzen Monat Dezember weitergeführt worden. Alle Behauptungen Todeschini erwiesen fid) als wahr, und der Verteidiger, wie er selbst sprachen in ihren Verteidigungsreden offen und unter großem Beifall des Publikums ihre Ueberzeugung von der Schuld Trivulzios aus. Trogdem ist das Unglaubliche geschehen: Todeschini ist verurteilt worden. Die Affaire wird damit taum beendet sein, denn die socialistische Partei wird den Kampf weiterführen und nicht eher ruhen, bis sie auch die militaristische Camorra überwunden hat. angebliche Privatmeldungen, deren Quelle nicht festzustellen ist, uach In der Londoner City und an der Börse erhalten sich hartnäckig denen in Kapstadt ein Attentat auf Lord Milner verübt wäre, der nur durch ein Wunder dem Ermorden entgangen sei. Der Lordmayor erhielt zahllose Anfragen, konnte aber die umlaufenden Gerüchte weder bestätigen, noch dementieren. Das Kriegsamt erklärte, keinerlei Nachrichten über ein derartiges Attentat erhalten zu haben. Da es sich nicht um eine englische Niederlage handelt, würde das Kriegsamt zu allererst Auskunft gegeben haben, Eine Unterredung Snymans mit Roosevelt. Das frühere Mitglied des Generalstabs De Wets Snyman Kundgebung für Todeschini. In Verona veranstalteten am hatte am Donnerstag eine Unterredung mit dem Präsidenten Silvesterabend die Eisenbahnarbeiter, als sie von der Arbeit heim- Roosevelt, in der er erklärte, die Boeren würden sich an den tehrten, eine improvisierte Kundgebung für den verurteilten Todeschini. Sie zogen die Straßen entlang, fangen Arbeiterlieder Kongreß wenden, damit derselbe seiner Meinung über den Krieg und riefen:„ Nieder mit der Camorra!" Hunderte schlossen sich dem vention annehmen, welche ihnen erlauben würde, den Krieg zu Ausdruck geben könne. Die Engländer würden gern eine InterBuge an; einige Verhaftungen wurden vorgenommen. Todeschini beenden. Die Boeren seien ihrerseits bereit, Konzessionen zu erhält zahlreiche Telegramme und Zustimmungserklärungen. wenn, an dem Gerücht etwas Wahres wäre. machen. Partei- Nachrichten. Das Arbeitersekretariat in Gotha, das für das ganze Kulturmethode. Weil lästig gefallen" find laut Bekanntmachung des Regierungspräsidenten im Jahre 1901 aus Schleswig- Holstein 188 Personen ausgewiesen worden. Rußlands Fürsorge für die Opfer der preußischen Polenpolitik. Der Berliner Volks 3tg." wird gemeldet: Russische Ferri im Süden. Wie wenig der ganze Entrüstungsrummet, Blätter melden: Maßgebende Petersburger Kreise be- den die Reaktionäre in und außerhalb des Parlaments gegen die schloffen die Gründung einer slavischen akademischen Stipendien bekannte Rede Ferris in Scene gesetzt haben, dem Empfinden der Mehrheit des Volkes entspricht, zeigt der Empfang Ferris im Süden. kaffe. Man will die in Brenzen politisch verfolgten Ferri begab sich dieser Tage nach Neapel, um dort in einer Ver- Herzogtum bestimmt ist und einen Staatsbeitrag erhält, ist aut polnischen Gymnafiaften und Akademiker ohne Prüfungen an den russischen Gymnasien und Hochschulen auf gleicher Stufe auf- fammlung seine Haltung im Barlament zu rechtfertigen. Er wurde 1. Januar eröffnet worden. Das Bureau steht jedermann offen. nehmen und später staatlich in Rußland anstellen." am Bahnhof von einer ungeheuren Menschenmenge empfangen und Auskünfte werden unentgeltlich erteilt und auch die nötigen Schrifts Es entspräche ganz der durchtriebenen Politik Rußlands, wenn im Zuge, der etwa 15000 Personen umfaßte, nach dem Versammlungs- säge unentgeltlich angefertigt. cs auf diese Weise die Polen seine eigne Unterdrückungspolitik ver- lofal geleitet. Ueberall auf dem Wege brachte man dem mutigen Die Wahlrechts- Bewegung in Niederland. Am 21. Januar geffen zu machen fuchte. Gleichzeitig wäre ein solcher Aft eine Parlamentarier Ovationen dar. Das Bersammlungslokal war überfüllt, wird in den Niederlanden eine großartige Demonstration zu Gunsten liebenswürdige Quittung für gewisse temperamentvolle Freundschafts- erklärte, fand einstimmige Annahme. Die Darstellung der italie- auf einer Konferenz der provinzialen Bertrauensmänner der social eine Resolution, die sich ganz mit der Haltung Ferris einverstanden des allgemeinen Wahlrechts stattfinden. Nach den Mitteilungen, die Kundgebungen des deutschen Kaisers gegenüber dem Beherrscher nischen Regierungspreise, die auch in einen Teil der deutschen demokratischen Partei gemacht wurden, sind schon aus mehr als aller Reußen. Bourgeoispresse überging, daß Ferri von den herbeigeeilten Menschen- 30 Orten Zusagen auf Abhaltung von Demonstrationsversammlungen massen bedroht und mit knapper Not von Polizeibeamten gegen eingelaufen. Mißhandlungen beschützt worden sei, ist nichts als eine ungeheuerliche Lige. Selbst das" Berl. Tagebl." hat einräumen müffen, daß die Mengen Ferri begeisterte Ovationen bereiteten und die Camorristen sich damit begnügen mußten, aus den Fenstern zu pfeifen. Landtags- Erfahwahlen in Baden. Nach einem Wolfffchen Telegramm aus Karlsruhe wurde bei den am Freitag stattgehabten Landtags- Ersatzwahlen im Wahlbezirk Karlsruhe Land v. Stockhorner( f.) mit 76 Stimmen wieder gewählt; 2u3( Soc.) erhielt 71 Stimmen. In Pforzheim wurde Geck( Soc.) mit 90 Stimmen gewählt. Gsell( natl.) erhielt 67 Stimmen. Ausland. Die Lage in Venezuela. Während es dem Präsidenten Castro gelungen zu sein scheint, mehrere der Insurgentenführer unschädlich zu machen, scheint in einem andren Distrift die Rebellion der Klerikalen von neuem emporzulodern. Durch ein aus Caracas datiertes Telegramım erhielt der venezolanische Konsul in New York die Weldung, daß Fernandez geschlagen und Pietri gefangen worden sei, daß Castro damit die Nevolution unterdrückt habe. " Ferri fetzt seine Reise weiter fort. Rußland. Ein fürstlicher Defraudant. Aus Odessa wird gemeldet: Das Militärgericht hat den Fürsten Dolgorocti, welcher augeklagt war, in der Marineverwaltung Unterschleife freigesprochen. Kaiser Nicolaus ordnete jedoch an, daß der Fürst, in Höhe von 2 Millionen Rubel verübt zu haben, ein Neffe der morganatischen Gemahlin Kaiser Alexanders II., Rußland sofort zu verlassen habe. Diesem Befehl hat der Fürst Folge geleistet und sich nach Wien begeben. in the old mon Bulgarien. Asien. Aus Industrie und Handel. Der Reichsbank- Präsident über die Krise. Die Wiener N. Fr. Pr." veröffentlicht ein längeres Interview, das einer ihrer Mitarbeiter mit dem Präsidenten der deutschen Reichsbank, dem Geheinmrat Dr. Koch, über die gegenwärtige Krise gehabt hat. Der Rede und tönt sie auch etwas ab in Bezug auf seine damals Leiter der Bank ergänzt hier seine vor Wochen in München gehaltene geäußerte Ansicht, als ob wir am Ende der Krise uns befinden. Propheist das Urteil eines Mannes, der an der Spiße eines Instituts steht, unterworfen, die sich später als irrig herausstellen können. Innerhin zeiungen über Beginn und Dauer der Krise sind ja immer Schäßungen in dem so viele Fäden des Getriebes auf dem Geldmarkt zusammenlaufen, nicht ohne Bedeutung. Börse und Bankenverkehr stehen mit der Industrie in inniger Wechselwirkung. Wir heben aus den längeren Betrachtungen nur einige der wichtigeren hervor: Die Situation ist heute jedenfalls besser, als sie vor fünf Monaten gewesen. In einigen induſtriellen Branchen, namentlich in der Textilindustrie, aber auch in der Seidenfabrikation und verwandten Fabrikationsarten, beginnt ein neuer Aufschwung. Auch habe ich, als ich vor einiger Zeit in Süddeutschland war, in Ulm, Augsburg 2c., mehrere Fabriken besucht und habe von deren Leitern gehört, daß fie feine Arbeiter zu entlaffen gedenken und überhaupt zufrieden find. Aehnliches habe ich in den großen Messingwerken in Württemberg gefunden. In der Eisens und KohlenEine Extra- Ausgabe des New York Herald" meldet jedoch Mis Stone freigelaffen? Blättermeldungen aus Sofia zu gleichzeitig, daß die Aufständischen bei Coro in Guyana 15 000 Mauser folge wurde die von den Räubern gefangene Miß Stone bereits gewehre und 2 Millionen Patronen gelandet hätten; die Coro freigelaffen. besezibehaltenden Regierungstruppen Venezuelas hätten gemeutert und sich, 560 Mann stark, dem in der Nähe stehenden Rebellengenerale Urbina angeschlossen. Die Landung Flottenzusammenziehungen bei Koweit. Eifersüchteleien um soll von dem Dampfer Banrigh", oder, wie er von den Koweit, das England sowohl wie Rußland dem Sultan gar zu Stleritalen umgetauft worden ist, Liberator"( Befreier) bewerkstelligt gern abnehmen möchten, führen zu immer neuen Intriguen und worden sein, an dessen Bord sich angeblich der General Matos, Demonstrationen. Eine Meldung, daß es in russischen höheren Konstitution ihm giebt, lautet: ausschließlich im Auge zu behalten psychologischem Gebiete, ihn zu Folgerungen führen, von denen er Sanssouci( die Werke Friedrichs des Großen); Kants Kritik der reinen die Dogmen der heiligen Kirche und die gemeinsame katholische Lehre, fürchten muß, daß seine Kirche sie als pantheistisch, atheistisch, Vernunft; Rankes Geschichte der Päpste. welche enthalten sind in den Beschlüssen der allgemeinen Stonzilien, materialistisch oder die Grundlagen der Neligion erschütternd be berbie Alle diejenigen, die ihr Leben der Forschung und der Lehre den Konstitutionen der römischen Bischöfe und der Uebereinstimmung zeichnen werde? Er wird sie für sich behalten oder einen un- geweiht haben, find berufen, all einem Kampfe teil der Gelehrten". gewöhnlichen Grad diplomatischer Begabung nötig haben, um nicht in zu nehmen, der freilich zur einen Hälfte ein Streit Die Strafen, welche die Konstitution verhängt, steigern sich bis Gestalt einer unlöblichen Unterwerfung fläglich zu Fall zu kommen. der Geister, zur andern ein Kampf um die Macht ist. Nichts ist für zu der ohne weiteres eintretenden, dem Bapst zur Absolution vor- Nicht anders steht es mit der Geschichte. Durch die Bestimmung sie wichtiger, als das Heiligtum der Wissenschaft rein zu halten. behaltenen Eykommunikation. Sie trifft diejenigen, welche Lesen, der Stonstitution, welche die Kirchengeschichte censurpflichtig macht, Freiheit und Voraussetzungslosigkeit sind in einem solchen Maße Voraufbewahren, irgendwie verteidigen oder druden wird zunächst das gesamte Mittelalter betroffen. Auf dem Judex bedingung für das Gelingen jeder wissenschaftlichen Forschung, daß Lassen die Schriften von Apostaten und Häretifern( Keßern), welche steht sowohl Gibbons Werk wie Renaus Marc Aurel. Auf ein Censor als Mitglied einer Akademie auf jeden Sachkundigen wirken die Häresie( Seßerei) verteidigen. dem Inder steht Renans Geschichte des Voltes Israel. Das müßte wie eine Verhöhmung der Wissenschaft. Sollte sich wirklich eine Unübertrefflich fennzeichnet schließlich die Konstitution selber den ganze 17. Jahrhundert ist erfüllt mit religiösen Impulsen; gelehrte Gesellschaft Deutschlands finden, welche sich durch Oppor Geist, aus dem sie hervorgegangen ist, durch ihre Bestimmungen noch wer den Sturz des Hauses Stuart begreifen will, muß funitätsgründe irgend welcher Art, mögen fie noch so gleißend fein, über die Denunziationspflicht. Sie legt allen Katholiken die Staat und Kirche gleichmäßig kennen, und der Inder hat denn verleiten ließe, einen römisch- katholischen Bischof oder einen andern Pflicht auf, verderbliche Bücher zu denunzieren, besonders aber auch Burnets History of his own times proffribiert. Wenn Kleriker dieser Kirche, der das verfassungswidrige Handwerk der den Nuntien, den päpstlichen Delegaten, den Bischöfen und den im 18. Jahrhundert die religiöse Idee zurückweicht, so machen Censur an unfren katholischen Volksgenossen oder das schändliche Rettoren der Universitäten. Der Denunziant ist sicher, sich dafür Motive Bahn, die von der römischen Kirche als Gewerbe der Denunziation betreibt, in ihre Mitte aufzunehmen, so daß sein Name nicht dem Demunzierten oder sonst jemanden pantheistisch oder materialistisch oder schismatisch oder antikirchlich würde sie alsbald durch den Jubel der Ultramontanen darüber bemitgeteilt wird; die Empfänger der Denunziation werden in diesem gebrandmarkt werden: Voltaire und Rousseau, Hume und lehrt werden, welchen verhängnisvollen Mißgriff sie begangen. Sinne von der Konstitution instruiert. Wem steigt da nicht die ebronius stehen auf dem Inder. Echamröte ins Geficht? Der römisch- katholische Kommentator dieser Ist damit der Kreis der censurpflichtigen Disciplinen ganz be= So May Lehumann, dessen Ausführungen in diesem Fall Bapsturtunde erörtert faltblütig, daß es gar keinen Sinn habe, dem schlossen? Beachte man wohl die Bestimmung der Konstitution, deshalb nicht an Wert verlieren, weil sie nationalliberal- kulturDenunzierten den Namen des Denunzianten mitzuteilen. Das welche den Gläubigen gebietet, zur Censur einzureichen alle Schriften, fämpferischer Herkunft sind. Freilich mit Journalartikeln ist es „ tömite und müßte" dem Denzianten„ höchstens Unannehmlichkeiten in denen die Interessen der Religion und der Sittlichkeit speciell nicht gethan, zumal wenn die Nufer im Streit über die halbheit bereiten und würde nur andre abschrecken, ihre Pflicht zu thun". berührt werden". Darunter kann je nachdem viel oder wenig ver- des Kampfes gegen den katholischen Seleritalismus nicht Das Denunziantentum, ermutigt durch die Feigheit. standen sein. Zum Glück haben wir nicht nötig, uns den Kopf hier hinauskommen. Es giebt auch einen politischen, natio Dies der Inhalt der Konstitution. über zu zerbrechen: der Jnder erteilt eine prompte Antwort. Er nalen, monarchischen und kapitalistischen KleriEs bedarf nur einer geringen Einbildungskraft, um sich aus- verdammt z. B. das Wert von Beccaria: Dei delitti e delle falismus, der ebenfalls die Andersdenkenden verfolgt, verbietet, zumnalen, wie eng der geistige Horizont der überwältigenden Mehr- pene; man stelle sich einen Lehrer des Strafrechts vor ohne dieses cenfiert und denunziert. Klerikale Sklaverei ist schließlich die ganze zahl der„ Gebildeten" innerhalb der ultramontanen Welt bleiben Buch. Ferner stehen auf dem Index: Erasmus Darwin: fapitalistische Gesellschaft. wird. Zeitungen und Zeitschriften mit„ religionsfeindlicher" Tendenz Zoonomia or the of organic life; Renan, de Will man den Kampf um die Geistesfreiheit ernsthaft führen, dürfen sie nicht lefen, und was die übrige Litteratur betrifft, so l'origine du langage; Burdach, die Physiologie als Er- so muß man seine Kraft der Befreiung des Proletariats widmen. wird die bloße Thatsache, daß beim Lesen gewisser Bücher die fahrungswissenschaft. So ist auch und die Sprachdie Die Tyrannei des heutigen Universitätsbetriebs würde sofort ewige Seligkeit auf dem Spiele steht, sie von der Lektüre alles Naturwissenschaft nicht sicher vor dieser Papstkirche. Unfehlbar will sie gemildert, wenn nicht beseitigt werden, wenn das demokratische dessen abhalten, was nicht ausdrücklich kirchlich approbiert und fein, alles will sie ihren Gläubigen erseyen, auch die Wissenschaft, Wahlrecht in den Einzelstaaten eingeführt, und damit empfohlen ist. auch die Nationalität. der Socialdemokratie eine Möglichkeit gegeben würde, ihren Einfluß Auf das stärkste beengt bleibt ferner der ultramontane Philosoph. Sie beleidigt im Grunde alle Nationen. Sie proftribiert den auf Schule und Forschungsfreiheit zu üben. Koryphäen seiner Wissenschaft, wie Descartes, Spinoza, Franzosen ihren Voltaire und Rousseau, den Italienern ihren Deflamationen über den Klerikalismus find unnütz, denn er ist Hume, Kant und Comte, stehen auf dem Index. Von dem, Guicciardini und Giordano Bruno, den Engländern ihren Hobbes thatsächlich eine Machtfrage: Man erweitere die politischen Rechte was er selbst schreibt, muß er nach der für ihn günstigsten Auslegung und Gibbon, den Niederländern ihren Hugo Grotius: am ärgsten des Proletariats, befreie ihre Agitation in Schrift und Wort von der Konstitution alles, was die Ethik und die Religionsphilosophie aber spielt sie doch den Deutschen mit. Der Index librorum den gesetzlichen Fesseln und polizeilich- kriminellen Chifanen, und der betrifft, seinem Bischof zur Censur vorlegen. Und was thut er, prohibitorum in seiner durch den gegenwärtigen Papst im Jahre 1900 Huttengeist, der in der Socialdemokratie lebt, wird die Dunkelwenn seine Forschungen, sei es auf metaphysischem, sei es auf festgestellten Faffung ächtet: die Oeuvres du philosophe de männer bändigen. Industrie steht es freilich zur 8eit noch weniger wie das folgende Berichten wir gern: In gern: In Flens| Verlegung dieser Bestimmung unter Strafe zu stellen. Der Absatz 3 günstig a 11 8. Es ist fraglich, ob es den rheinischen burg ist der Schneider Heinrich Wahlte als Staffierer des§ 184, der erst in der Kommission geschaffen wurde, sprach anEisen Jndustriellen gelingen wird, wird, den weiteren Nieder des Kranken Unterstützungsbundes der Schneider thätig. Im fangs von Lohnbüchern. Lohnbücher giebt es auch nach§ 114a fir gang der Preise zu verhindern. Was die Kohle anlangt, so sollen Dezember waren es 25 Jahre, daß er diesen Posten imunter die Gewerbe, die unter dem Schwitzsystem zu leiden haben. Obgroße Mengen unverkauft in Schlesien lagern. brochen auf das treneſte verwaltet hat. 2 Mahlte ist seinen wohl die Lohnbücher nach§ 134 Absatz 3 begrifflich etwas Aber, wie gesagt, es zeigt sich da und dort, daß die deutsche Kollegen und namentlich den Mitgliedern des Schneiderverbandes andres vorstellen wie die Lohnbücher nach§ 114a, hatte die Industrie guten Mutes weiter arbeitet, und das ist das beste Mittel, zum großen Teil noch als Hauptfaffieret des Verbandes in Er Stommiffion dennoch die Verlegung der Vorschriften fiber beide Die Strists zu überwinden. Wir in der Reichsbank merken das vor innerung, während der Zeit, wo dieser in Flensburg feinen Siz Arten von Lohnbüchern unter diesem Namen unter Strafe gestellt allem daran, daß die Ueberfüllung unfres Portefeuilles mit Wechseln hatte, wie er denn auch mit vielen auf den Kongressen und Ver- burch§ 1502 der Geiverbe- Ordnung: nachläßt. Das beweist, daß die andern Banken wieder bandstagen persönlich bekannt geworden ist. Wir wünschen ihm Stredit zu geben anfangen. Man darf wohl die Ansicht noch eine recht lange fegensreiche Thätigkeit im Dienste der Arbeiter aussprechen, daß so bedeutende Fallimente, ivie wir sie im bewegung. Sommer erlebt haben, nicht mehr vorkommen werden. jenen Unternehmungen, die immer neue Unternehmungen in die Lederarbeiter findet am 31. März und den darauffolgenden Tagest Witte 11. Generalversammlung des Verbandes deutscher Welt setzen, mit den Gesellschaften, welche Tochtergesellschaften begründen, die ihrerseits womöglich wieder Filialen einrichten, dürfte in Magdeburg statt. es für alle Zeiten vorbei sein. werden. Mit Geldstrafe bis zu zwanzig Mark und im Unvermögens fall mit Haft bis drei Tagen... wird bestraft: 2. wer außer dem in§ 146 Biffer 3 vorgesehenen Fall den Bestimmungen dieses Gesetzes in Ansehung der Arbeitsbücher, Lohnbücher oder Arbeitszettel zuwiderhandelt." Daß die Kommission damit auch die Lohnbücher nach§ 134 Abs. 3 nieinte, geht schon daraus hervor, daß anfänglich die auf Schwerfte Strafe dem, der seinen Mitmenschen an frei Einführung dieser neuen Art Lohnbücher gerichtete Bestimmung beDaß die Krisis eine dauernde Schwächung der deutschen Spar- williger Arbeit hindert! Dasselbe Unternehmertum, das bei gann:„ Die Auslöhming Minderjähriger hat auf Grund eines Lohnund Stapitalskraft zur Folge haben wird, möchte ich faum amiehmen. jenem Kaiserwort feiner Zeit in Jubel ausbrach und jedes im Sinne budjes(§ 114a) zu erfolgen." Diese Einschaltung() wurde damt Natürlich ist in den kritischen Zeiten, die wir durchgemacht haben, dieser Aeußerung ausgefallene Gerichtsurteil gegen Streifende mit weggelassen. Dennoch nimmt der§ 134 Abfaz 3 auf§ 114a Bezug, viel Geld verloren worden, und das will erst wieder eingebracht einem Frendengehent begrüßt, geniert sich in keiner Weise, ihm miß indem er die Einführung des Lohnzahlungsbuches für minderjährige liebige Arbeiter fortgesetzt durch Verhinderung an der Arbeit bis Arbeiter überall dort vorschreibt, wo es nicht schon nach§ 114a einDer Staat wird wie bisher die Industrie sich selbst überlassen aufs Blut zu peinigen. Das neueste Beispiel dafür, wie hochgeführt ist. und wird in die Entwickelung nicht eingreifen. Nur für den Norden patriotische Arbeitgeber Kaiserworte mißachten, bieten die Glasbarone find gewiſſe ſtaatliche Subventionen in Ausficac Auch in der jetzigen Fassung könnte die Sache nicht zweifelhaft genommen, die aller- in ihrem Verhalten den ihrer Rache verfallenen Glasarbeitern gegen fein, wenn nicht durch das Plenum auf Antrag Stumins das Wort dings den verhältnismäßig geringen Betrag von einer Million nicht über. Einem vor dem Streit auf dem Siemensschen Hüttenwert zu Lohnbuch in§ 134 Absatz 3 umgeändert worden wäre in Lohns übersteigen werden. Diese Subventionen sind aber auch weniger Dresden beschäftigt gewefenen Flaschenmacher, der nach dem un- ahlungs buch. Herr v. Stumm machte für seinen Antrag geltend, Durch die Krise veranlaßt, als vielmehr durch das seit längerer Zeit glüdlichen Ausgang des Streits ebenfalls mit zu den Ausgesperrten baß es sich um zwei, begrifflich verschiedene Arten von Lohnbüchern vorhandene Bestreben des Staates, bei der Industrialisierung jener gehörte, war es endlich gelungen, in Westerhüsen Arbeit zu erhalten handle und der Reichstag stimmte dem zu. An eine entsprechende Landesteile mitzuhelfen." durch die Fürsprache von dort ebenfalls in der Hütte be- Abänderung der Strafbestimmung dachte man aber nicht. Die Schuckert Gesellschaft hat wieder eine derjenigen einigten Flaschenfabriken von den Glasarbeitern mit Recht Maß fraglichen Bestimmung berficfichtigt hat, ist uns unbekannt. Wenn schäftigten Berwandten. Da wurde vom Arbeitsnachweis der ver Ob das Gericht in Frankenthal diese Entstehungsgeschichte der Gründungen, die ihr das Leben schwer machten, abgestoßen. Bie berichtet wird, find die Attien der italienischen Gesellschaft Società regelungsbureau genannt der Mann als Aufwiegler" denunziert fein Standpunkt die Billigung der vermutlich angerufenen Revisions. berichtet wird, find die Aktien der italienischen Gesellschaft Società und seine Entlaffung gefordert. Die Verwaltung der Westerhüser instanz findet, so ist das kein Schade. Lombarda por Distribuzione di Energia Elettrica, die im Besiz Hütte, die mit dem tüchtigen und soliden Arbeiter sehr zufrieden war, an den Bestehen der Bestimmung; sie hat vom Standpunkte des der Nürnberger Kontinentalen Gesellschaft für elektrische Unterwandte fich nun an Herrn Liebig, Direktor und Teilhaber der ernsthaften Socialpolitikers gar feinen Wert. Wünschen möchten wir nehmungen waren, an ein Finanztonfortium in Mailand abgegeben. Siemensichen Werke, mit dem Ersuchen, zu gestatten, daß der aber, daß die Gerichte fich auch dann von ausdehnender Juter Was die Nürnberger Gesellschaft, die eine Tochtergesellschaft der Iaschenmacher bei ihr in Arbeit bleiben dürfe. pretation gefeglicher Bestimmungen fernhalten, wenn es ſich nicht Schuckert- Gesellschaft ist, bei der Transaktion zugefeßt hat, blieb Doch, sollte man ein derartiges Berhalten für möglich halten, mit um Vorschriften handelt, die den Unternehmern Unbequemlichkeiten bisher unbekannt. Die Börse beantwortete den Abschluß mit einer Erhöhung der Schuckert- Attien um 412 Broz. negativem Erfolge. Die Firma mußte den Arbeiter, der verursachen. verheiratet und Bater von bier Kindern ist, Die üble Lage der Etfenindustrie. Wie stark gerade die wie der entlassen! An diesem Vorgange ist nicht nur interEiſenindustrie und innerhalb derselben besonders diejenigen Werke, effant, wie unerbittlich das rächende Unternehmertum einen„ Unbot- Frauen- und Kinderarbeit. Am 7. Januar findet in Maiwelche sich vorwiegend mit der Herstellung von Produktionsmitteln mäßigen zu verfolgen weiß, sondern er wirft auch ein bezeichnendes and eine Sigung des Bundeskomitees der italienischen Arbeitstammern statt. Es handelt sich darum, die Agitation für ein Gesez befaffen, zu leiden haben, zeigt deutlich wieder das Beispiel des Licht auf den Terrorismus der Kapitalisten gegeneinander. Ein mit fammern statt. Es handelt sich darum, die Agitation für ein Gesetz vorzubereiten, das der Ausbeutung der Frauen und Kinderarbeit größten oberschlesischen Röhrenwalzwerks, das, wie wir hören, binnen einem tüchtigen Arbeiter recht zufriedenes Wert wird einfach ge vorzubereiten, das der Ausbeutung der Frauen- und Kinderarbeit Jahresfrist von seiner damals etwas über 3000 betragenden Belegungen, sich desselben zu entledigen und ihn auf die Straße zu bereits vor längerer Zeit der Kammer unterbreitet. Schranken setzt. Die socialistische Fraktion hat ein solches Projekt fchaft über 1000 Arbeiter entlassen hat, während gleichzeitig die setzen. Durch Ver Beschäftigungsdauer der übrig gebliebenen verkürzt und die Accord fammlungen und durch die Presse soll die Agitation für dieses fäge durchschnittlich um 20 Proz. verringert worden sind. Projekt in energischer Weise so lange betrieben werden, bis Kamnier und Regierung dem Drängen des Boltes nachgeben. Eine traurige Neujahrsüberraschung wurde einigen 70 Arbeitern des Schaderschachtes in 8 widau bereitet. Sie wurden am Dienstag entlassen, jedenfalls, weil der Schacht nach und nach eingeht. Drahtftift Syndikat. Am 1. Januar haben die meisten füddeutschen Drahtstift- Fabrikanten ihren Beitritt zum Drahtstift Syndikat angemeldet. Das Syndikat erklärte sich, dem" Breslauer Gen.- Anz." zufolge, zur nachträglichen Aufnahme bereit, wenn alle ausstehenden Werte eintreten. Diese Bedingung wird schon darum erfüllt werden, weil die füddeutschen Werke, welche als Führer des geplanten füddeutschen Sonderkartells gedacht waren, ebenfalls die Aufnahme nachgesucht haben. Bei der Gewerbegerichts- Wahl in Bauten siegte die Liste des Gewerkschaftskartells mit überwältigender Majorität. Die Sirsch- Dunderschen erlebten einen vollendeten Reinfall; einige ihrer Kandidaten erhielten nur je eine Stimme. Ausland. Wir haben kein Interesse Der Bund der niederländischen Lehrer hielt am 28. und 29. Dezember feinen Kongreß zu Hertogenbosch ab. 184 Delegierte, die 145 Abteilungen vertraten, waren anwesend. Der Bund zählt jetzt 185 Abteilungen. Die Zahl seiner Mitglieder ist von 5989 im Vorjahre auf 6322 gestiegen, worunter ungefähr 1400 gebre rinnen. Als Gäste waren u. a. ein Vertreter der niederländischen Lehrerorganisation und ein solcher des Belgischen Allgemeinen Lehrer bundes anwesend. In der Möbelfabrik in Buczkowice( Galizien) ist wegen einer angekündigten zehnprozentigen Lohnherabfegung ein Streit ausgebrochen. In der Fabrit find 500 Arbeiter thätig, außerdem schaffen für fie 1500 Männer und Frauen in Privat räumen. Die schwedischen Buchdrucker und der Socialismus. Ju Die Hauptpunkte der Verhandlungen bildeten die freie Schule" den Weihnachtsfeiertagen wurden die Resultate der Wahlen der und das Verhältnis des Bundes zur Arbeiterbewegung". Für Bertrauenspersonen des Schwedischen Typographen- Verbandes" beide Themata waren Referenten und Storreferenten bestimmt. Ein veit zusammengestellt. Sie haben zu einem vollen Sieg der social- Antrag der Abteilung Amsterdam, daß der Bund sich gegen die freie latoren Werte, Att.- Ges., verzeichnen in ihrer Bilanz einen Berluft Verbandsorgans, hat 758 Stimmen erhalten, sein liberaler Gegen- ob der Bund sich der allgemeinen Arbeiterbewegung anschließen, Geschäftsberichte der Aktiengesellschaften. Watt, Accumu- demokratischen Kandidaten geführt. Nits Wessel, als Redacteur des Schule erklären solle, wurde verworfen. Ueber den zweiten Punkt, bei dem es sich um die Frage handelt, von 1 250 000 m. Die Beseitigung der Unterbilanz soll durch Herab- tandidat 685. segung des Aktienkapitals von 1 500 000 auf 250 000 erzielt werden. Kandidat 716, der liberale 1081; vor vier Jahren erhielt jener nur des Bundes weiter diskutiert werden. Der Referent, der für die Vor zwei Jahren erhielt der socialdemokratische oder neutral bleiben solle, wird innerhalb der örtlichen Abteilungen Elektrische Licht und Kraftanlagen Att.- Ges. in 503, dieser 992 Stimmen. Wie man sieht, hat sich das Stimmen Berlin verteilt 5 Proz. Dividende. Die Aktiengesellschaft Ludwig verhältnis beständig zu Gunsten der socialdemokratischen Nichtung Neutralität eintrat, erkannte wohl an, daß die Frage der Ernährung Löwe schätzt ihre Dividende auf 12 Broz.( i. V. 24 Proz.). Die geändert. Als Vertrauensmann des Verbandes wurde der social- und Bekleidung der Schulkinder, sowie die Wohnungsfrage, der Deutschen Waffen und Munitionfabriken berechnen die Dividende demokratische Kandidat G. Didriksson mit 737 Stimmen, gegen 657, Wogimal Arbeitstag, der Minimallohn und die Sonntagsruhe der auf 7 Proz.( 11 Proz.). Die Mechanische Weberei in die auf den liberalen fielen, gewählt. Ebenso siegten die social- Arbeiter von ganz hervorragendem Interesse für die Lehrer und Sorau hatte einen Reingewinn von 270 187 M.( 376 803 M.) demokratischen Kandidaten bei den Wahlen der Mitglieder des von größter Bedeutung für die Erfprießlichkeit des Schulunterrichts Dividende 15 Proz.( 16 Proz.) feien, wollte aber die Lösung dieser ökonomischen Fragen den poli tischen Parteien überlassen. Dagegen trat der Korreferent, Ban Zadel hoff, für das Zusammenwirken mit den Arbeiterorganisationen ein. Ihren( der Arbeiter) Kampf", sagte er, müssen wir als den unsren ansehen, dann erst wird unser Stampf auch der ihre. Die Kirchengemeinschaften haben die freie Schule zu einer großen Macht gestaltet. Das organisierte Proletariat muß für die öffentliche Schule dasselbe thun, von andern Parteien ist für die öffentliche Schule nichts zu erwarten." Der Betrieb der Wiener Straßenbahnen ist, wie das „ Eisenbahnblatt" meldet, bereits von der Firma Siemens u. Halste im Vollmachtsnamen der Kommune übernommen worden. Auch die Frage der Verstadtlichung der Neuen Wiener Tramway wird mun aktuell. Nachdem die Länderbank die Aktien des Unternehmens befizzt, dürfte die Verstadtlichung sich wahrscheinlich in derselben Form vollziehen, wie bei der Bau- und Betriebsgesellschaft. Die Ausarbeitung der Grundlagen für die Verstadtlichung des Netzes der Neuen Wiener Tramway ist bereits in Angriff genommen, und die Berhandlungen zwischen der Gemeinde und der Gesellschaft sind in der allernächsten Zeit zu gewärtigen. Der Bericht der englischen Grekeinkaufs- Gesellschaft für das dritte Quartal 1901 weist einen Umsatz von 90 531 720 m. auf, der um 5 587 300 m. oder 61/2 Proz. höher ist als der der entfprechenden Periode des Vorjahres. Die Produktion brachte Werte in Höhe von 13 814 520 m., 1 628 160 M. oder 131/4 Broz mehr als im dritten Quartal des Jahres 1900. Der Gesellschaft gehören die Stonsumbereine und Produktivgenossenschaften an. Verbandsvorstandes, der Revisoren und der Ersagmänner. Die Steinhauer der Provinz Blekinge( Schweden) haben die bestehenden Lohntarife auf den 1. Februar gekündigt und verlangen eine 20 prozentige Lohnerhöhung. Die Unternehmer wollen dagegen die Löhne herabsetzen. In Coffato( Lombardei) streiken die Weber, weil man ihnen Lohnabzüge machen wollte. An dem Streik in Barcelona haben sich vorübergehend auch Der Bund der niederländischen Lehrer" steht übrigens, trotzdem die Lastwagenführer beteiligt. Dieselben haben aber die Arbeit nach Angehörige der verschiedensten politischen Parteien dort vertreten einer Verständigung mit den Arbeitgebern wieder aufgenommen. find, auf einem modern gewerkschaftlichen Standpunkt und lämpft Die Zahl der Ausständigen wird von einer Seite auf 20 000, von hauptsächlich für eine Berbesserung der wirtschaftlichen Lage der andrer jogar auf 50 000 geschätzt. Junterhalb der Stadt sowie rings Lehrer, für Hebung und Wahrung ihren Selbständigkeit und für um dieselbe sind Truppen zusammengezogen. Die Censur läßt nur eine Verbesserung des Unterrichtswesens im allgemeinen. wenige Nachrichten passieren. Sociales. hom Moderne Gefehedmacheret. der Tehte Mathvidten und Depelihen. Arbeiterrifiko. Dresden, 8. Januar.( Privatdepesche des Vorwärts.") Von einem vierstöckigen Gerüst des städtischen Neubaues am Freis berger Plaz stürzten die verheirateten Arbeiter Heder und Seliger ab. Beide waren sofort tot. geführt gegen 1 332 056 000 Dollar im Vorjahr, dem eine Einfuhr ausnahmsweisen Beschäftigung von Arbeiterinnen über sechzehn Bei der am 30. Dezember stattgehabten Reichstags- Stichwahl im von 800 425 000 Dollar gegen 760 452 000 Dollar gegenübersteht. Der Ueberschuß des Exports über den Import beläuft sich somit auf 528 066 000 Dollar gegen 571 604 000 Dollar in 1900. an Sonnabenden über die sonst Der Außenhandel der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Die Ausfuhr im November betrug 136 512 000 Dollar Durch die Novelle zur Gewerbe Ordnung vom 30. Juni 1900 gegen 136 702 000 Dollar im Vorjahr, also 190 000 Dollar weniger; ist bekanntlich ein Versehen des Reichstags beseitigt worden, das Die Einfuhr 72 497 000 Dollar gegen 65 354 000 Dollar, mithin war nicht zum Nachteile der Arbeiter untergelaufen war, das aber 7 143 000 Dollar mehr. In den ersten 11 Monaten des laufenden die Gewissenhaftigkeit, mit der bei uns im Punkte der socialJahres wurden Waren im Werte von 1328 493 000 Dollar aus- politischen Gesetzgebung verfahren wird, nicht gerade in hellem die Zulässigkeit Lichte erstrahlen läßt. Wir meinen stunde hinaus. Die Absicht war gewesen, folche Ausnahmen für gültige Schluß Biffer 3 und 4 des§ 105c der Gewerbe- Ordnung zu gestatten; durch ein Versehen war aber giffer 2 und 3 beschlossen und auch gefeßlich publiziert worden. Dies führte bekanntlich dazu, daß seiner Zeit im Reichs- Anzeiger" eine anonyme Richtigstellung" dieses Versehens veröffentlicht wurde, womit man ein rechtsgültig beschlossenes und publiziertes Gesetz forrigieren zu können glaubte. Die Novelle bom 30. 6. 00 hat dies mun, hat dies mun, wie gefagt, beseitigt und die ursprünglich beabsichtigten Biffern 8 und 4 in den § 188a eingestellt, womit die Möglichkeit der ausnahmsweisen Längerbeschäftigung der Arbeiterinnen wesentlich erweitert wurde. Beispiel der Liederlichkeit, mit der socialpolitische Geseze bei uns Die neue Gewerbe- Ordnung zeigt aber trotzdem abermals ein gemacht werden. Der amerikanische Stahltruft pachtete ein Gebiet von 50 000 Acres, um die für seine Betriebe nötigen Kohlen selbst zu produzieren. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Achtung, Töpfer! Wegen Maßregelung zweier Kollegen haben bei dem Töpfermeister E. Bruds, Tempelherrenstr. 23, unfre Kollegen, 28 an der Zahl, die Arbeit eingestellt. Wir ersuchen, dies zu beachten und die Firma streng zu weiden. Der Vorstand der Filiale Berlin. Deutsches Reich. " : Wittenberg, 3. Januar.( W. T. B.)[ Amtliches Wahlresultat.] Wahlkreise Schweinig Wittenberg Merseburg Landtags Abgeordneter Dr. Barth in Berlin( freifinnige Ber wurden im ganzen 18 387 Stimmen abgegeben. Davon erhielten einigung) 9462 und Landtags- Abgeordneter v. Leipziger- Kropstädt ( deutsch- konservativ) 8875 Stimmen. Ersterer ist mithin gewählt. Frankenthal, 3. Januar.( B. H.) Heute morgen wurde in der Beranda bei der hiesigen Zuckerfabrik die in den 50er Jahren stehende Kindergärtnerin Belser durch 5 Messerstiche ermordet aufgefunden. Die Ermordete, welche als Kindergärtnerin für die Arbeiterkinder der Zuckerfabrit seit vielen Jahren angestellt ist, hatte au Neujahr von der Fabrit eine größere Gratifitation empfangen und man nimmt an, daß es sich um einen Raubmord handelt. bruderei, Ballas", Ludwig Georve ist nach Unterschlagung von Budapest, 8. Januar.( B. H.) Der Direktor der Aktien- Buch200 000 Fronen geflüchtet. Die Straffammer in Frankenthal in Bayern hatte sich, wie fürzlich berichtet wurde, mit einer Verlegung des§ 134 Abs. 3 Barcelona, 18. Januar.( B. S.) Infolge einer zwischen dem Die Arbeitsniederlegung in der Fernauschen Fabrik zu der Gewerbe- Ordnung zu beschäftigen. Diefer Paragraph ver Gouverneur und den Delegierten der Ausständi Brandenburg, welche ihren Anlaß in einem Schnapsverbot hatte, pflichtet die Unternehmer von Fabriten zur Einrichtung eines fchen stattgehabten Konferenz soll eine Verständigung Lohnzahlungs Buches für minderjährige Arbeiter. Die zwischen den Direktoren und den Streifenden bevor ist nach der„ Brandenburger Zeitung" von Arbeitern insceniert, die Bestimmung ist ein Rind jener bürgerlichen Socialpolitiker, die stehen. Ueberall macht sich eine Beruhigung der Gemiter bemerk bisher die Arbeitsverhältnisse in der Fabrit immer so rosig fanden, sociale Schäden durch Wohlmeinenheit und Polizei heilen möchten. bar; trotzdem werden die militärischen Maßregeln noch immer streng daß sie nicht nötig hatten, sich an ihre Organisation zu wenden. Sie soll der Stärkung der elterlichen Autorität über die per- aufrecht erhalten. Das haben wir für selbstverständlich gehalten. Es dürfte schwerlich lotterten" jugendlichen Arbeiter dienen und ist die Erweiterung einer irgend eine Organisationsleitung geben, die einen aus folchen Ur- fchon früher bestandenen, aber vollständig wirkungslos gebliebenen wird dem Reuterschen Bureau vom 28. Dezember gemetdet, General London, 3. Januar.( W. T. B.) Aus Johannesburg fachen unternommenen Streit gutheißt. Die Begeisterung der Streifenden" ist denn in der That auch schon verrauscht und sie Borschrift, daß der Lohn jugendlicher Arbeiter an die Eltern gezahlt Botha habe in einer Mitteilung an sämtliche Boerenkommandanten, beginnen, einzeln in die Fabrit zurückzukehren. Ein Unternehmer im Bezirk des genannten Gerichts hatte ent. Diese zur Fortsetzung des Kampfes aufgefordert, denn Anfang Ein Arbeiter- Jubiläum. Von den Jubiläen treuer, fleißiger gegen dem Geseze die Einrichtung dieser Bücher unterlassen und war Bewilligung neuer Mittel zur Fortführung des Krieges aufgefordert Januar werde das englische Barlament zusammentreten und zur Arbeiter", die 25 Jahre und länger im Dienste eines Unternehmers baffir vom Schöffengericht zu 3 M. Geldstrafe verurteilt worden. werden; das aber würde das englische Bolt nicht zugeben und daher standen, pflegt der„ Borwärts" nicht Kenntnis zu nehmen. Solchen Die Straftammer sprach ihn frei mit der Begründung, daß es würden die Truppen aus Transvaal zurückgezogen werden. Jubiläen, durch die man in interessierten Kreisen geflissentlich den in der Gewerbe Ordnung an einer Strafbestimmung Anschein einer Harmonie zwischen Kapital und Arbeit zu erwecken mangele, die auf Verlegung des§ 184 Abja z 3 an New York, 3. Januar.( B. H.) Bei Lynchburg( Virginia) auf versucht, folgt in wenigen Jahren gewöhnlich die erbarmungslose wendbar sei. der Chesapeake Eisenbahnlinie wurde ein mit Fahrgästen dicht Entlassung der im Joche des Kapitals abgeraderten, unbrauchbar" Streng formalistisch genommen, mag das Gericht recht haben, befegter gpre Baug durch herabfallende Erdmassen teilweise gewordenen Arbeiter. Aber über ein„ Arbeiter Jubiläum" obwohl die Absicht des Gesetzgebers darauf gerichtet war, auch die verschüttet. 25 Personen wurden getötet und zahlreiche verletzt. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Mar Badina in Berlin Hierzu 1 Beilage. werden könne, Nr. 3. 19. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 4. Jaunar 1902. Angeklagter und moralisch Verurteilter. Der Sachverhalt, der Angesichts dieser durch die Beweisaufnahme festgestellten That- scheinung zu äußern. Ende der 80er Jahre war einmal in einem So Erster Delegiertentag des Verbandes der Möbelpolierer Deutschlands. " Aufnahmen tamen bei den Männern 1899/00 nur 4-5 Vorführungen, 1900/01 aber 10-11 Vorführungen. Hiernach muß man annehmen, daß wie im Familienobdach, so auch im nächtlichen Oddach die strengere Sandhabung der Hausordnung als Zum Kapitel der ,, Vertrauensärzte". sachen ist das Reichs- Versicherungsamt zu der leber- Bericht rühmend hervorgehoben worden, daß die Frauen so spärlich Der Berufsgenossenschafts- Vertrauensarzt, Sanitätsrat Dr. zeugung gelangt, daß Frenkel in folge der durch seinen Un- unter den nächtlich Obdachlosen vertreten seien. So ist es auch seitBlasius aus Berlin, stand dieser Tage vor den Schranken des Amts- all vom 22. März 1893 notwendig gewordenen ber die ganzen Jahre hindurch geblieben, bis ganz plöglich das Jahr Untersuchung bei Dr. Blasius vom 26. Dezember gerichts zu Hannover, formell als Kläger, thatsächlich als 1894 in einen Bustand seelischer Erregung verfekt 1900 eine geradezu ungeheuerliche Zunahme der Frequenz der diesen Herrn, dessen Gutachten weit über die Kreise der Arbeiter- orden ist, der in seiner weiteren Entwidlung Frauenabteilung gebracht hat. Die Zunahme dürfte, wie wir schaft und Gerichte hinaus schon häufig Kopfschütteln erregt haben, einer Geistes verwirrung geführt hat, welche wiederholt dargelegt haben, größtenteils daraus zu erklären sein, schließlich feine freie Willensbestimmung ausschloß. Wenn daß im vorigen Winter zahlreiche Frauen aus dem infolge der nach Hannover führte, ist folgender. Der Ziegelei- Arbeiter Schäfer aber Dr. Rothenburg zu Berlin( Auch ein Vertrauensarzt. D. Neb.) Wohnungsnot überfüllten Familienobdach ausgewiesen und in: war in seinem Beruf verunglückt. Ein Finger der rechten Hand in dem Gutachten vom 15. Juni 1898 den Verdacht des Alkohol- Baraden des nächtlichen Obdachs untergebracht worden sind. mußte ihm abgenommen werden, außerdem war die Bewegliteit mißbranches gegen Frentel aussprach und in dem Gutachten vom des kleinen Fingers beeinträchtigt. Profeffor Dr. Sprengel. 22. Juli 1894 darauf zurüdtam, so konnte dieser Berdacht doch nicht Obdachs gethan hat, wird in dem Bericht nicht gesagt. Einen Was die Verwaltung zur Entlastung" des nächtlichen der den Arbeiter im herzoglichen Krankenhause zu Braunschweig be- als soweit thatsächlich begründet angesehen werden, daß ihm bei handelte, begutachtete e Affistenzarzt in dem an die Berufsgenossenschaft eingesandten Beurteilung der Beweggründe des Selbstmordes entscheidende Be- Fingerzeig bietet aber der Umstand, daß 1899/00 nur 1609 Männer und 72 Frauen, 1900/01 dagegen 3981 Männer und 160 Frauen wegen zu Attest, daß die Erwerbsfähigkeit um 40 Broz. beeinträchtigt fei. Dies deutung hätte zugemeffen werden können." Gutachten übersendete die Berufsgenossenschaft ihrem Vertrauensarzt", Blasius, konservativem Stadtverordneten- Kandidaten a. D., gebührt vorgeführt wurden. Bei den Männern ist die Zahl der Vordas Reichs- Versicherungsamt. Herrn Sanitätsrat Dr. häufigen Kommens dem Amtsanwalt zur Bestrafung Dr. med. Blasius. Blasius begutachtete, ohne den Kranten unter Dr. med. Blasius. Blasius begutachtete, ohne den Kranten unter das Verdienst, durch sein Verhalten abermals die Ungerechtigkeit der geführten mit einem Schlage um 2372, d. h. um annäherud 150 Proz. sucht zu haben, daß eine Rente von 20-25 Proz. genügend fei. Die Berufsgenossenschaft billigte dem verunglückten Arbeiter gefeglichen Vorschrift demonstriert zu haben, daß den unglücklichen der Bahl von 1899/00 gestiegen, während hier die Steigerung der Hierauf nur 25 Proz. zu. Als Profeffor Dr. Sprengel, der als Opfern ihres Berufs nicht wie jedem sonst Berlegten die Aufnahmen, wie oben angegeben, nur 6 Proz. betrug. Auf je 1000 außerordentlich gewissenhaft gerühmt wird, dies erfuhr, kritisierte er Wahl seines Arztes freisteht. in einem Schreiben an die Berufsgenossenschaft scharf das Vorgehen des Dr. Blafius. Er legte dar, den Arbeiter sei sch veres Unrecht zugefügt; ein Arzt, der wie Dr. Blasius ein Gutachten über die Erwerbsfähigkeit eines Kranten abgebe, den er gar nicht gesehen, begehe einen fchweren Vertrauensbruch gegen die Am Sonntag, den 29., und Montag, den 80. Dezember, hat im bas geeignetste Mittel zur Herbeiführung einer Entlastung" humanen Pflichten, die ein jeber Arzt auf fich Gewerkschaftshaufe der Erfie Delegiertentag des Berbandes der Möbel- angesehen worden ist. Um den Obdachlosen die Anstalt nehme; dies Unrecht sei um so schlimmer, als es polierer Deutschlands stattgefunden. Derfelbe war von 10 Delegierten zu verleiden, werden die häufigeren Gäste rascher als sonst Nahmen wende. Durch diese Darlegung und durch scharfe Aeußerungen denken der verstorbenen Kollegen Bieg, Lauschte und Behold getroffenen Bestimmungen geschehen sein, und die Maßragel mag möglichen Juſtanzen wurden gegen den ehrlichen Arzt, der seine teilte Schulz unter anderm mit, in der Kritik fühlte sich Dr. Blasius beleidigt! Alle wurde in der üblichen Weise geehrt. Bum Bericht des Vorstandes auch bis zu einem gewissen Grade notivendig sein. Es ist aber das jetzige beschämend für die Berliner Kommunalverwaltung Pflicht im Interesse des Aerzteftandes und des Verunglückten fo Statut besteht, 12 Sigungen stattgefunden haben. Bon den und kennzeichnet den Freisimm, daß zur Berringerung der durch die brav erfüllte, mobil gemacht. Da tam zunächst: Boytott Startellen außerhalb hat ein Teil geantwortet. Die Kollegen wachsende Arbeitsnot gesteigerten Obdachlosigkeit weiter fein andres, seitens der 8iegelei Berufsgenossenschaft. Die aus Dresden und Burg find gewillt, eine Bahlstelle feite bem herzoglichen Krankenhauſe mit, daß fie diesem gründen. Auch teilte Schulz Näheres über die Verhandlungen besseres und wirksameres Mittel angewendet wird, als die Anrufung Stranke nicht mehr überweisen werde. Dr. Blafius denunzierte seinen zwischen den beteiligten Organisationen und den Möbelpolierern in von Polizei und Gericht und die gesetzlich vorgeschriebene Bepflichttreuen Kollegen sodann bei der Aerztekammer in betreff des Anschluffes an die Generalfommission in Hamburg mit. ftrafung der Obdachlosigkeit. Braunschweig mit dem Antrag Antrag auf Einleitung des Diefelben haben mit einer Ablehnung geendet. Auch verschiedene Disciplinarverfahrens. Die Kammer lehnte diese Bumtung ab, da Rechtssachen feien zu erledigen gewesen. Die Arbeitsvermittelung Aus der Magistratsfihung vom Freitag. Die Beratung Brofeffor Sprengel durch die scharfe Rüge feine fei in diesem Jahre bedeutend zurückgegangen, was wohl auf die der Eingeletats wurde fortgesetzt. Beim Etat des Krankenhauses Standeschre und Standespflicht keineswegs verschlechte Geschäftslage zurückzuführen ist. Friedrichshain ist nach Fertigstellung der beiden neu erbauten legt habe. Im Gegenteil applizierte sie, so weit dies ihr mög In der sehr lebhaften Distusfion wurde der Wunsch ausgesprochen, Bavillons für das Etatsjahr 1902 eine durchschnittliche tägliche Be lich, dem Dr. Blafius noch eine fleine moralische Ohrfeige. Sie er daß die Aushilfestellen für einige Tage auf den Nachweisen beffer legung mit 1900 Stranken zu erwarten. Zu Einnahme gestellt, klärte: auch sie stehe auf dem Standpunkt, daß eine Herabfegung besetzt würden, damit einige Kollegen nicht gezwungen würden, wurden 383 300 M., in Ausgabe 963 000 M. bei einem Zuschuß von Der Rente ohne persönliche Untersuchung nie Ueberfinnden zu machen. 0. Demi Etat des Krankenhauses Moabit ist eine Seleti teilte mit, daß Erwägungen 580 000 mals gebilligt werden fönne. Nut ging der wegen einer Centralisation schon seit März im Gauge feien. Der tägliche Velegung mit 925 Seraufen zu Grunde gelegt worden. Die Sanitätsrat zuin Kadi. Er reichte bei dem Schöffen Staffenbericht, welcher bis zum 25. Dezember gedruckt vorlag und Einnahme ift mit 400 000 20. angenommen, die Ausgaben mit, gericht zu Hannover eine Beleidigungsklage gegen Dr. Sprengel auch noch im Jahresbericht besonders erscheint, twurde dahin er- 992 000. und der Zuschuß mit 552 000 M. Für Beein. Im Termin, der kurz vor Weihnachten stattfand, erklärte der gänzt, daß der Bestand am 29. Dezember schon 10 008 m. erreicht handlung der Kranten find 123 340 Mark eingestellt. Beklagte, Prof. Sprengel, daß er lediglich eine Pflicht ausgeübt hat. Dem Kassierer wurde Decharge erteilt. Bei den Anträgen Etat des Krankenhauses am Urban ist eine Belegung von habe. Lediglich auf Grund einer schematischen Tabelle ein Gutachten wurde angenommen§ 4 Abs. 3, folgende Worte Außer nach durchschnittlich 600 Kranten zu Grunde gelegt. Die Einnahme ist abzugeben, verstoße gegen die fundamentalsten Grundsäge der medi-§ 2 Abs. a zuzusetzen und bei§ 8 als Abs. d zu stellen:„ Mitglieder, mit 308 475 m., die Ausgabe mit 692 466 W. und der Zuschuß mit zinischen Wissenschaft. Solcher Modus entspreche lediglich der Gewohn- welche mit ihren Beiträgen länger als 8 Wochen 388 991 M. eingestellt. Die Behandlung der Kranken erfordert beit abhängiger Vertrauensärzte, die Rente au restieren und dieselben 100 730 9. Für das Hilfs- Krankenhaus in der Gitschinerstraße nachzahlen wollen, drücken, widerspreche aber aufs schärfste der ärztlichen Gewiffen erhalten für die nächsten 8 Wochen teine muß auch in Zukunft mit der vollständigen Belegung der Austalt haftigkeit. Das System der Vertrauensärzte sei aivar Unterstützung nach§ 2 Abs. a." In Einnahme find 68 786 W., in Ausgabe Ferner beschloß gerechnet werden. gesetzlich zulässig, aber unmoralisch. Der Kläger, Dr. Blasius, man, dem§ 20 Abs. 2 folgende Fassung zu geben: Der 143 181. und der Zuschuß mit 74 445 W. eingestellt. Der Etat ift entgegengejetter Ansicht. Er sei nach den für die Bemeffung von or stand ist verpflichtet, die Anträge den Filialen für das Staiser Friedrich- Kinderkrankenhaus erscheint zum erstemmal. Renten feitens der Berufsgenossenschaften angefertigten Tabellen vier Wochen vorher zur Diskussion vorzulegen." Die Einnahme ist auf 285 000 M., die Ausgabe auf 273 500 W. vorgegangen.( Wiederholt ist das Unzulässige solcher Schematisierung Der§ 7 Abs. 5 der Streitbestimmung soll in Zukunft heißen: und der Zuschuß auf 245 000 W. festgestellt. Der bisherige städtische seitens des Reichs- Versicherungsamts, seitens der Regierung und Der Ortsverwaltung steht das Recht zu, eine Extraftener zu er- Buschuß betrug 50 000 m. feitens Abgeordneter im Reichstag betont. D. Red.) Die Angriffe heben, jedoch untersteht dieselbe nicht der Kontrolle der Central- Ueber die nervösen Erkrankungen in Lehrerkreisen will feien persönlich, ihn beleidigend gewesen. Habe doch der Kranke leitung." Bei den nun vollzogenen Wahlen wurden St. 13 ein Speciafarzt für Rervenleiden eingehende Untersuchungen anstellen. übrigens fich mit der Rente begnügt.( Beider verzichten Kranke und K. Wehrmuth zum ersten und zweiten Borfizenden, Er will zu diesem Zweck Fragebogen an die Lehrerschaft versenden infolge des umständlichen Verfahrens häufig auf die Be- O. Miller und 23. Nietschte zum ersten und zweiten Schrift und hat sich mit der Bitte um Unterstigung an den geschäfts schreitung des Rechtsweges. D. Neb.) Der Sachverständige, fübrer, W. Strobach und A. Soldner zum ersten und zweiten Staffierer führenden Ausschuß des Deutschen Lehrervereins gewendet. Für die Dr. med. Se rebel( Hannover) fiellt fich auf den Standpuntt und A. Sochta, 23. Meier und W. We al chow zu Revisoren Berliner Volksschullehrerschaft liegt in den Ermittelungen der Des Profeffors Sprengel: es sei das der ideale gewählt. Unter Verschiedenem wurde beschlossen, den Jahresbericht städtischen Schuldeputation bereits ein Material vor, das wenigstens Standpunkt, dem jeder Arzt nach streben müsse. ivie bisher herauszugeben. Bei Streits soll eine Unterstützung von darüber Aufschluß giebt, wie oft nervöse Störungen den Allerdings sei der Ton des inkriminierten Briefs bedauerlich. Das 2 M. pro Arbeitstag und für jedes Kind 1 M. pro Woche gegeben Anlaß zur Gewährung von Urlaub bilden. Die Zahl dieser Gericht erkannte dahin: zweifellos hat Professor Dr. Sprengel in werden. Den Hilfskaffiererit wird 2 Broz. ihrer Einnahme bewilligt. Fälle ist überraschend groß. Im Schuljahre 1900/01 erhielten Wahrnehmung durchaus berechtigter Interessen gehandelt. Aber die Zum Schluß hielt Stollege Wehrmuth einen beifällig auf Urlaub von 2744 Lehrern( einschließlich Rettoren) 604, von scharfen Ausdrücke ließen erkennen, daß er den Dr. Blasius habe be- genommenen Vortrag über:" Die gegenwärtige Krise und unfre 1407 wissenschaftlichen Lehrerinnen 504, bon 441 Fach- und! Teidigen wollen; Professor Dr. Sprengel wird deshalb zu 150 M. Stellung dazu." Nach einem Hoch auf das fernere Gedeihen des technischen Lehrerinnen 109. Unter den Gründen der Beurlaubung Geldstrafe eventuell 15 Tage Gefängnis verurteilt. Verbandes schloß der Vorsigende den 1. Delegiertentag. war die Gruppe„ Nevenkrankheiten"( zumeist Nervosität“ und Neurasthenie") vertreten: bei den Lehrern 75 mal, bei den wissenschaftlichen Lehrerinnen 77 mal, bei den technischen Lehrerinnen 15 mal. Es mußten also wegen nervöser Störungen beurlaubt werden: von den Lehrern etwa jeder 37., von den wissenschaftlichen Lehrerinnen jede 18., von den Fach- und technischen Lehrerinnen jede 29., im besonderen von den beurlaubten Lehrern etwa jeder 8., den wissenschaftlichen Lehrerinnen jede 7., den Fach- und technischen Lehrerinnen jede 7. " Lokales. Arbeitsnot und Obdach. jadust812 Dem Hoffentlich hat Profeffor Dr. Sprengel gegen dies Urteil/ Berufung eingelegt. Wie steht es aber nun mit der Einleitung eines Disciplinarverfahrens gegen den Sanitätsrat Dr. Blasius, deffen Gewissenhaftigkeit" durch diesen Prozeß fonmentlar illustriert wurde? Verträgt sich die Begutachtung ohne Untersuchung des Kranken insbesondere Während im städtischen Obdach die Familienabteilung in diesem dann, wenn das Gutachten dem des behandelnden Arztes wider- inter erfreulicherweise bereits wieder viel weniger stark besetzt ist spricht, mit der ärztlichen Standesebre? Wie denkt die Branden als in dem vorigen, der infolge des Wohnungsmangels und der burger Aerztekammer hierüber? Und was gedenkt das Reichs- Wohnungsteuerung einen gewaltigen Ansturm von obdachlosen Versicherungsamt in Ausübung seines ihm durch die Unfall- Familien gebracht hatte, hat die Besuchsziffer der AbDie Schwimmhallen der städtischen Volks- Badeanstalten Novelle gegebenen Aufsichtsrechts gegen die Berufsgenossenschaft zu teilung für nächtlich Obdachlose in dem in dem eben werden an einem Abend in der Woche von 61/2 Uhr ab zur Bethun, um solche„ Gutachten ohne Untersuchung" fürderhin zu hindern? 811 Das Reichs- Versicherungsamt hat schon einmal die Thätigkeit des hat namentlich Ende gegangenen Jahre weiter zugenommen und zung für Damen offen gehalten und zwar in den Volksbädern! Moabit und Schillingsbrücke am Montag, Bärwaldstraße am Mitte: in den Tegten Monaten Dr. Blasins amtlich in auffälliger Weise tritifieren müffen. In eine ganz außerordentliche Göhe erreicht. und Wochen woch, Dennewigstraße am Donnerstag und in der in nächster Zeit: feinem Urteil vom 15 Juni 1895 fagt es wörtlich: Die zu eröffnenden Anstalt Oberbergerstraße am Dienstagabend. Die; Ob der Dr. Blasins dem verstorbenen Ehemanne der Frequenz dieser Abteilung wird erfahrungsgemäß sehr wesent Deputation für das städtische Turne und Badewesen hat jegt be Klägerin, wie diese behauptet, bei der Untersuchung vom 26. De- lich beeinflußt durch den größeren oder geringeren Umfang schlossen, an den genannten Abenden vom 1. Januar 1902 ab die; zember 1894 ftarfe Schmerzen durch Drehen und Herren an dem der Arbeitslosigkeit. Auch die gegenwärtige Frequenz Anstaltstassen bis 81/2 Uhr abends offen zu halten, um den bis verlegten Arm bereitet hat, ob er ihn hart angelassen und zunahme ist zweifellos in der Hauptsache eine Folge des in dem 8 Uhr beschäftigten weiblichen Personen ebenfalls Gelegenheit zur während es sich bei der Untersuchung doch nur um die Feststellung und der zahlreichen Arbeiterentlassungen, die in den letzten Monaten bat, it fast beispiellos. In den letzten 54 Jahren, für die genaue ihm fogar gedroht hat, er solle gar teine Rente mehr erhalten, abgelaufenen Jahre immer fühlbarer gewordenen Arbeitsmangels Beigung der Schwimmbäder zu geben. Das warme Wetter, mit dem das alte Jahr abgeschlossen handelte, ob die Erwerbsfähigkeit Frentels auf fünfzig Prozent oder stattgefunden haben. mehr zu schägen sei, kann dahingestellt bleiben. Denn mag die Behandlung, welche Frenkel bei der bezeichneten Gelegenheit von Anzeichen des beginnenden Umschwungs hatten sich im städtischen meteorologische Angaben vorliegen, war, wie das„ Berliner Tagebl." Dr. Blafius erfuhr, angemeffen gewesen sein oder nicht soviel Obdach schon in der zweiten Hälfte des Jahres 1900 bentlich schreibt, der Silvestertag des Jahres 1878 mit einer Mitteltemperatur soviel Obdach schon in der zweiten Hälfte des Jahres 1900 deutlich von 9,6 Grad am wärmsten gewefen. Diese Temperatur ist von der hat die Beweisaufnahme als unzweifelhaft genug bemerkbar gemacht. Schon im Winter 1900/1 waren des letzten Silvesters übertroffen worden. Die Wetterbeobachtungen ergeben, daß Frentel durch diese Behandlung in der Abteilung für nächtlich Obdachlose Besuchsziffern vor verzeichnen für den legten 31. Dezember ein Tagesmittel von feelife auf das tiefste erregt worden ist und sein gekommen, wie man sie hier feit langem nicht mehr ge10,8 Grad Celsius( höchste Temperatur 12,4, niedrigfte 5,1). Der Verhalten von da an bis zu seinem Tode auftaunt hat. In dem ganzen Etatsjahr 1899/00 batten in diefer Normalfilvester" würde 0,4 Grad Celsius haben. Den kältesten fällige Veränderungen gezeigt hat. Er ist weinend abteilung 859 590 männliche, 12 061 weibliche, zusammen 871 651 Silvester hatte das Jahr 1870 mit 12,5 Grad. Im Jahre 1900 und über heftige Schmerzen in dem verletzten Arme Berionen genächtigt. Im Etatsjahr 1900/01 dagegen nächtigten hier betrug die Mitteltemperatur des 31. Dezember-5,5 Grad, lag klagend aus dem Hanse des Dr. Blasius heraus 380 480 männliche, 36 477 weibliche, zusammen 416 957 Personen. Der alfo etwa 16 Grad unter der diesjährigen. gekommen, und weinend über dieselben Schmerzen klagend Zu der Familientragödie in der Oranienstraße wird uns hat ihn der Ehemann Ruble nach seiner Rückkehr in seine Wohnung Januar 1901 hatte allein eine Frequenz von 67 474 männlichen, gefunden; Kuhles Zuspruch gegenüber hat er sich unzugänglich 5886 weiblichen, zusammen 72 810 Personen, während der Januar mitgeteilt, daß der Zustand des Knaben Erwin Pleß zu Besorgnissen gezeigt und die Aufforderung, er möge doch zum Schieds- 1900 eine solche von 55 154 männlichen, 1841 weiblichen, zusammen feinerlei Anlaß giebt und der Wundprozeß seinen normalen Verlauf gericht gehen, mit der Bemerkung abgewehrt, das niiße ihm nichts 56 995 Personen gehabt hatte. Im Winter 1899/00 hatte die Bes nimmt. Da edlere Organe nicht verlegt worden und die Revolvermehr, der Arzt habe ihm ja gefagt, daß er nun gar suchsziffer nur an neun Tagen die 2000 überschritten und hatte am fugel nur das Backenfleisch durchschlagen hat, dürfte der Knabe in teine Rente mehr haben solle. Von da an ist er immer 25. Dezember 1899 mit 2094 thren höchsten Stand erreicht. Im wenigen Tagen wiederhergestellt sein. Er wird nach seiner Ents schweigsamer und in fich gelehrter geworden, hat keinerlei Teil Winter 1900/1901 dagegen ging fie an 79 Tagen über 2000 hinaus laffung aus dem Krankenhause der städtischen Waisenanstalt über nahme mehr gezeigt, auf freundliches Zureden des Ehemannes Der Uhrmacher Pleß war nach Ausspruch der Kuhle i berhaupt nicht mehr geantwortet, ja ihn sogar trotz der und erreichte ihren höchsten Stand am 24. Februar 1901 mit 2794. wiesen werden. ihm bewiesenen Teilnahme nicht mehr gegrüßt. Am 28. Dezember Bollends in dem laufenden Winter 1901/1902, zumal im Dezember, Aerzte, die ihn behandelten, lungenfrant. Er selbst glaubte zwar, 1894 hat er alsdann im Plänterwalde bei Treptow einen Selbst- find trotz der bisher milden Witterung Besuchsziffern von über 2500 baß seine Lunge gefund sei, er vielmehr mit einem andern Leiden mordversuch unternommen. Vom Parkwächter Lepsti dabei gestört so häufig geworden, daß sie schon nicht mehr als Ausnahme gelten behaftet wäre, von dem auch seine Familienangehörigen ergriffen und zum Amtsbureau gebracht, hat er diesem geflagt, er habe teine tönnen, und selbst die 3000 ist schon überschritten worden. feien. Dies war aber in Wirklichkeit nicht der Fall; seine Frau und Arbeit, und die Unterstützung sei ihm abgeschlagen. Auf dem Amts- Auffallen muß die im Jahre 1900/1901 eingetretene starke Ver- feine Kinder waren vollständig gesund. Ob die Frau mit ihrer bureau hat er alsbald einen giveiten Selbstmordverfuch mehrung der in der Abteilung für nächtlich Obdachlose beherbergten Tötung einverstanden war, ist noch nicht festgestellt. Erwiesen ist, gemacht und dann dem Amtsdiener Grape, der ihn seinen Aurau e it. Von mir 12 061 in 1899/1900 gleich auf 36 477 in daß fie im Schlafe erschossen wurde. Den Revolver hat Bles erst gehörigen zuführte, nur davon gesprochen, daß er in einer Unfall 1900/01- das ist eine Zunahme um 24 416, d. 5. um über am Tage vor der That gekauft. Unfall- 1900/ 01 fache verschiedene Termine gehabt habe und an einem der nächsten 200 Broz. der Zahl von 1899/1900, während andrerseits die MännerTage wieder einen haben solle, und fügt Grape hinzudies schien ihn in große Erregung zu versetzen. Zurückgeführt zu seinen aufnahmen nur um 20 890, b. h. um 6 Proz. der Zahl von Angehörigen, ist er ihnen alsbald wieder entwichen und hat 1899/1900 zugenommen haben. Die Obbachverwaltung hat es nicht fich getötet. für nötig gehalten, sich in ihrem Bericht über die Ursachen dieser Er Der fromme Kasper mit den Simmelsbräuten. Die„ Potsd. Storrefp." berichtet: Gin Pferdefne ct als Berliner Stadtmissionar hat in der Umgegend Berlins verschiedene Schwindeleien verfibt und ist jetzt in Wittenberg festgenommen worden. Der talentvolle Mann, Schwindler war. Während die Baul Casper mit Namen, ist verheiratet und Bater von 2 Kindern, Feuerbericht. Gelegentlich des Brandes in der Großen Frank der Zeit von 4 bis 8 Uhr nachmittags. Bu wählen sind je 18 Be die mit der Mutter in dem Dorfe Klezen wohnen. Casper, der schon furterstr. 60/61 erlitten die Feuerwehrmänner Büttner, Teidel und figer aus dem Kreise der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. mehrfach vorbestraft ist, ließ sich nach Verbüßung feiner Strafen Roth von der ersten, sowie Dunsky und Rothe von der zweiten Infre Barteigenossen werden Hoffentlich durch Aufstellung und Visitenkarten mit dem Titel Stadtmissionar anfertigen, verschaffte Stompagnie so schivere Rauchvergiftungen, daß sie besinnungslos Wahl geeigneter Kandidaten ihr Interesse für dieses Institut be fich den Talar und das Barett eines Geistlichen sowie Abendmahls- wurden. Nachdem ihnen Sauerstoff eingeflößt war und sie sich kunden, welches nur dann fegensreich wirken kann, wenn die gerät und ging nun mit Schriften der Berliner Stadt- etwas erholt hatten, wurden sie nach ihren Wohnungen geschafft. organisierte Arbeiterschaft ihren Einfluß auf dasselbe ausmission hausteren, wobei er auf den Dörfern den Landleuten das Freitagmittag wurde die Wehr nach der Potsdamerstr. 76a ge- zuüben im stande ist. Zur Einleitung der Agitation findet in den Abendmahl erteilte, sich auch überall junge Mädchen als„ Himmelsrufen, wo eine Frau Kluth durch Einatmen von Kohlen- nächsten Tagen eine öffentliche Versammlung statt, in welcher Ge bräute" fuchte, mit denen er sich verlobte. Schließlich tam der gas bewußtlos geworden war. Die Feuerwehr beseitigte noffe Schubert über die Bestimmungen der neuen Gewerbedreiste Schwindler, der es stets auf die Geldmittel der Bräute ab- die Explosionsgefahr und brachte die Frau durch Einflößen gerichts- Novelle sprechen wird; auch soll die Aufstellung unfrer gesehen hatte, auch nach Wittenberg, wo er sich am 2. Weihnachts- von Sauerstoff wieder ins Bewußtsein. Donnerstagabend Kandidaten erfolgen. feiertag mit der 19jährigen Tochter eines Arbeiters feierlichst unter gegen 9 Uhr erfolgte eine Alarmierung nach Gartenstr. 160, wo in Austeilung des Abendmahles verloben wollte. Durch den Umstand, der Fabrik von Rössemann u. Kühnemann die Dachkonstruktion Aus Friedrichsfelde schreibt man uns: Sehr vermißt wird graphischen Fehlern wimmelten, schöpfte man Verdacht und forschte stand furz darauf Staligerstr. 122 ein fleiner Brand, der noch im Innenräume im hellen Licht erstrahlen, find Eingang und Uhr in daß Casper Einladungen zu der Feierlichkeit verschickte, die von ortho- Feuer gefangen hatte. Durch Umfallen eines Spirituskochers ent- am Eingange des seit drei Monaten dem Betrieb übergebenen Bahnhofs Karlshorst die Beleuchtung. nach, was es mit dem frommen Stadtmissionar für Bewandtnis Entstehen erstickt werden konnte. Ju der Neuen Schönhauserstr. 9 Innenräume im hellen Licht erstrahlen, sind Eingang und Uhr in habe, wobei sich herausstellte, daß er ein schon längere Zeit gesuchter brannte in einer Küche der Fußboden und die Ballenlage unter der völliges Dunkel gehüllt. Eine Beschwerde hat bis jetzt noch feinen Kochmaschine. Ein Ausrücken der Wehr nach Feldzeugmeiſterſtr. Straßenhydranten für den Verkehr, weil sie etwa 10 bis 8 Rugen gehabt.- Sehr gefährlich sind an unfrem Orte die Die Ueberfüllung der Eisenbahnwagen bespricht jezt Re- betraf einen Bodenbrand, der Gerümpel, Stroh und Lumpen ein- 15 Centimeter über das sie umgebende Erdreich hervorragen. Auf gierungsrat Dr. Eger- Berlin in der„ Deutschen Juristen- Zeitung". äscherte. Außerdem wurden noch kleinere Brände von Morstr. 25, eine Beschwerde hin hat man etwas Sand gegen die Hydranten Er weist nach, daß das landgerichtliche Urteil in Sachen des Justiz- Wittstockerstr. 24 und Friedrichstr. 100 gemeldet. werfen lassen, welcher natürlich vom nächsten Regen fortgespült wird. rats Wagner gegen den Eisenbahnfiskus vom juristischen StandSelbstmord beging gestern ein 22 Jahre alter Buchhalter Rudolf Vielleicht wird erst nach einem größeren Unglück dieser Zustand bes punkte aus gerechtfertigt erscheint. Der Fall beweise aber, daß die Ohrenberger in seiner Wohnung in der Mauerstraße, indem er seitigt werden. Die nächsten Gemeindewahlen fezen bereits Vorschriften der Verkehrsordnung eine vollständige Regelung des fich eine Kugel durch den Kopf jagte. Der junge Mann hatte an die Gemüter in Bewegung. Der Bürgerverein hat sich sehr lebhaft Eisenbahntransportwesens nicht zu ersetzen vermögen. Die rechtliche Montag bei einer Witwe S. ein möbliertes Zimmer gemietet mit mit der Kandidatenfrage beschäftigt; einem Vertreter wurde Wort Festsetzung des letzteren, sei es durch das Handelsgesetzbuch oder der Angabe, daß er aus Wien komme und sich in Berlin um eine bruch vorgeworfen, weil er seinem Versprechen entgegen seine Stimme auch durch eine mit Rücksicht auf die Zunahme des Verkehrs ver- neue Stellung umsehen wolle. Gestern abend gegen 9 Uhr hörte gegen die Einführung der Grundwertsteuer abgegeben hatte. Bu änderte Verkehrsordnung, sei ein immer dringender hervortretendes Frau S. in dem Zimmer einen Schuß fallen und fand ihren Mieter unfrem letzten Bericht ist zu bemerken, daß nicht ein Unternehmer Bedürfnis. Wie für die Straßenbahnen, Omnibuſſe uſw, so müſſe blutüberströmt tot auf dem Sofa liegen. Ein Arzt konnte ihm nicht sondern der Gemeindevorsteher Streits für höhere Gewalt auch für die Eisenbahnwagen eine Höchstziffer der Besetzung im Ver- mehr helfen, eine Kugel, die der junge Mann sich in die rechte Schläfe erklärt hat. ordnungswege vorgeschrieben werden, aus Rücksichten der Gesundheit, geschossen hatte, war an der linten Schläfe aus dem Kopfe wieder Sicherheit, Sittlichkeit und Bequemlichkeit. Im heutigen Eisenbahn- herausgetreten und hatte sofort den Tod herbeigeführt. Ueber die Transportrecht seien die Menschen schlechter gestellt, als die Tiere Veranlassung zum Selbstmord hatte Ohrenberger nichts angegeben: und Güter, wie aus den Vorschriften über Tragfähigkeit und Lade- Auf einem Bettel bat er die Wirtin, zwei an seine Verwandten gegewicht der Wagen erhelle. Ob das etwas nügen wird? richtete Briefe auf die Post zu beforgen. gerichts Abteilung 1 niedergelegt. Statistisches vom Neujahrsverkehr. Der Verkehr an Neujahrsbriefen hat diesmal in Berlin fast 12 Millionen erreicht. Hierbei sind lediglich die bei den Berliner Postämtern aufgegebenen Stadtbriefe gezählt. Der Fern- und Durchgangsverkehr ist gar nicht in Betracht gezogen. Der Neujahrsverkehr auf der Großen Berliner Straßenbahu und der mit ihr vereinigten Gesellschaften betrug diesmal nahezu 1 900 000. In Betracht gezogen ist hier der ununterbrochene Verkehr vom Morgen des Silvestertages, in der Neujahrsnacht und am Neujahrstage selbst. Die Große hat an den beiden Tagen allein 1 648 820 3chupfennig- Fahrfcheine abgesetzt. Einschließlich der Zeit-, Schüler, Polizeifarten 2c. ergiebt der Gesamtverkehr der zwei Tage und einen Nacht genau 1 858 820. " G. Meyer: 10 " " Gerichts- Beitung. fich Der vors Wie den wird, vor einigen Tagen auf dem Bahnhofe zu Erkner beim Ein schwerer Unfall trug sich, wie erst nachträglich bekannt Rangieren zu. schreiten eines Schienenstranges mit einem Stiefelabsag in einer Der Weichensteller Krawunder blieb beim NeberNille zwischen Schienen und Weichenzunge stecken, als gerade ent Vom Konkurs des frommen Sanden. In dem Konkurs Das Friedrich Werdersche Gymnasium wird von der Rangierzug angedampft fam. Umsonst bemühte sich der Unglückliche, verfahren über das Vermögen des ehemaligen Bankdirektors Dorotheenstraße nach Moabit in das neue Gebäude am Schleswiger feinen Fuß zu befreien. Den Stiefel auszuziehen, daran dachte er Kommerzienrat Eduard Sanden- Potsdam hat der Gemein- Ufer 9 verlegt werden. Die Verlegung erfolgt allmählich, so daß wohl in der Verwirrung nicht. Ebenso vergebliche Anstrengungen schuldner einen Antrag auf Aufhebung des Verfahrens gestellt. zunächst Ostern die dritte Vorschultlaffe in Moabit eröffnet wird. aber machte der Maschinenführer, der den Weichensteller an das Ges Dieser Antrag und die zustimmenden Erklärungen der Konkursgläubiger find auf der Gerichtsschreiberei des Potsdamer kgl. Amts- Theater 2 Vorstellungen statt und zwar: Nachmittag 4 Uhr zu halben Die Maschine ging über Krawunder hinweg, zermalmte ihm ein Bein Theater und Vergnügungen. Heute, Sonnabend, finden im Central- leise gebannt vor sich sah, den Zug noch zum Stehen zu bringen. Preisen: Schneewittchen bei den 7 3 wergen. Abends 7/2 Uhr: und verlegte ihn schwer an den Armen und am Kopfe. Der VerDas füße Mädel. Jm Cirkus Schumann tritt die Truppe Mirza unglückte wurde nach Neu- Rahnsdorf in die Heilanstalt der Holz Golem zur Zeit in itarischen Spielen auf. Im Schiller Theater berufsgenossenschaft gebracht, wo ihm die Aerzte das zermalmte Bein beginnt heute, Sonnabend, die Ausgabe der festen, d. H. an den Tag ge abnehmen mußten. bundenen Abonnements für das aut 1. Februar beginnende 3. Quartal. Die Abonnementshefte enthalten 6 Eintrittskarten, gültig für einen beliebig zu wählenden Wochentag in 14 tägigem Turnus, für 6 verschiedene Vorftellungen. Die erste Aufführung von Gerhart Hauptmanns Drama Einsame Menschen" ist für Sonnabend, den 11. Januar, festgesetzt. Ein netter Schuhmann. Mangel an Selbstbeherrschung hat; Der Verein Berliner Presse hält heute abend 9 Uhr im dem Schußmann Julius Ismer eine Anklage wegen Bedrohung Reichstagsgebäude sein Festkonzert mit künstlerischem Programm ab. zugezogen, die gestern vor dem Schöffengericht wider ihn zur VerVerein für volkstümliche Kurse von Berliner Hochschullehrern. handlung gelangte. Als der Angeklagte in der Nacht zum 2. Seps Die zweite Serie der Vortragskurse findet im Januar bis März statt und tember seinen dienstlichen Rundgang vornahm, sah er in der Thürumfaßt 10 kurie von je 6 Vorträgen, die alle um 82 Uhr abends beginnen. nische eines Hauses in der Königsbergerstraße ein Liebespaar stehen, Das Programm lautet: 1. Montags: Professor Dr. Paulsen:„ Er das sich durchaus anständig benahm. Troßdem wies er es in ziehung und Unterricht" in der Aula des Franz. Gymnasiums, Reichstags: schroffer Weise und unter beleidigenden Ausdrücken fort. Der Landerwerbs- und Bauverein der Berliner Lauben üfer 6; Anfang: 3. Februar. 2. Montags: Privatdocent Dr. Adolf übergehende Handwerksmeister Kade ärgerte fich über das Benehmen kolonisten entfaltet, wie man uns schreibt, fortgesetzt eine rege Marcufe: Die Himmelskunde in ihrer Bedeutung für das praktische des Schußmannes, er ließ die Aeußerung fallen: Thätigkeit. Auch im Osten und Norden der Umgebung Berlins hat eben" in Theaterraum der alten Urania, Invalidenstr. 57/62; Anfang: tönnen Sie anständigen Leuten gegenüber fo auftreten?" er Interhandlungen mit Landbesitzern angeknüpft, die dem Abschluß 3. Februar. 3. Dienstags: Privatdocent Dr. Helm:„ Einführung in die 111 beleidigender Weise Lateinische Sprache" in der Aula des Franz. Gymnasiums," Reichstags- Ufer 6; Der Angeklagte wandte nahe sind. Da auf der ersten Ansiedelung bei Dabendorf- Bossen Anfang: 14. Januar. 4. Dienstags: Geh. Reg.- Rat Prof. Konrad Hart gegen Kade und die Folge des Wortwechsels war, daß beide schon binnen kurzer Zeit mit dem Bau von Häusern begonnen mann:„ Unfallverhütung" in der Aula des Friedrich- Werderschen Gymnasiums, zur Wache gingen. Hier wollte der Schußmann den Sistierten werden wird, die nicht sofort bauenden Mitglieder aber ihr Land Dorotheenstr. 13/14; Anfang: 28. Januar. 5. Mittwochs: Geh. Regierungswegen Verübung groben Unfugs zur Anzeige bringen, der bestellen werden und darum ein reger Verkehr zwischen Berlin und der rat Dr. jur. Stephan:" Die gewerblichen Urheberrechte" in der Aula leytere dagegen sich über den Schuhmann beschweren. Dieser saß neuen Kolonie stattfinden wird, so hat der Vorstand Schritte gethan, die die des Granzöfiftente ou bois Regione: auf einer Bank, während Stade dem Telegraphiſten ſeine Beschwerde Verbilligung der Fahrpreise herbeiführen sollen. Eine Monatskarte 6. Mittwochs: Privatdocent Dr. du„ AbBlöglich sprang der Angeklagte auf, faßte mit bis Dabendorf kostet jegt etwa 16 M. Auf eine Anfrage an zu schule, Invalidenstr. 42; Anfang: 15. Januar. 7. Donnerstags: Profeſſor der Rechten kühlung und Erkältung" in Hörsaal Nr. 1 der Landwirtschaftlichen Hoch- zu Protokoll gab. an den Griff seines Säbels und rief dem ständiger Stelle ist dem Vorstand bekannt geworden, daß auf Antrag Ostertag:„ Die Verhütung der auf den übertragbaren Kade die Worte" Wenn Sie jest night machen, des Vereins Arbeiterwochenkarten ausgegeben werden würden, sowie Dierwaltheiten mit Deſonderer Berücksichtigung ber vielschbeſchän und Milch, daß Sie hinaustommen, steche ich Sie tot!" Der er für seine nach Dabendorf übersiedelnden Mitglieder das Bedürfnis fontrolle" im Hörsaal des Hygienischen Instituts der Tierärztlichen Hoch- Telegraphist beruhigte den Angeklagten und veranlaßte nachweise. Die Karten würden 2,60 m. kosten. Es sei auch zu er- schule, Luisenstr. 56; Anfang: 16. Januar. 8. Donnerstags: Privatdocent Beschwerdeführer, am folgenden Tage wiederzukommen, um warten, daß die jetzt verkehrenden 12 Züge jeder Richtung vermehrt Dr. Gottschalt nur für Frauen" Die Hygiene der Frau" in dann seine Anzeige zu machen. Kade hatte uur Strafantrag und die Fahrpreise überhaupt verbilligt würden. Der Landerwerbs- der Aula des Französischen Gymnasiums, Reichstagsufer 6;( Karten ver verein wird seinen sofort übersiedelnden Mitgliedern Fahrgeldzuschüsse griffen.) Anfang: 23. Januar. 9. Freitags: Professor Dr. Alfred wegen Beleidigung stellen wollen, die vorgesezte Behörde des An Das moderne Kunstgewerbe" in der Aula des Andreas: geklagten hatte aber darauf bestanden, daß derselbe wegen Be bewilligen. Real- Gymnasiums, Langestr. 31; Anfang: 24. Januar. 10. Freitags: drohung zur Verantwortung gezogen wurde. Der Staatsanwalt „ Wegen Diebstahls geschlossen. Wiedereröffnung Freitag, Professor Dr. Richard M. Meyer: Lessings Leben und Werte" im wünichte im eignen Interesse des Angeklagten, daß derselbe dem den 3. Januar". So tonnte man gestern auf einem Plakat an dem Bürgersaal des Rathauses; Anfang: 24. Januar. Ausführliche Programme Außendienst entzogen würde und im Bureau Verwendung finde, denn Fenster des im Kellergeschoß des Hauses Schmidtstr. 11a ge- sowie Eintrittstarten zum Preise von 1 M. für 6 Abende sind zu haben so schwer auch der Dienst eines Schußmannes sei, so dürfe derselbe legenen Geflügelgeschäftes von Jacobi lesen. bei: Georg Belling, W., Leipzigerstr. 136; A. Schütz, O., Holzmarktstr. 60; doch unter keinen Umständen im Verkehr mit dem Publikum die waren in der Nacht in den Steller eingedrungen und hatten mit Chr. Tiſchendörfer, C., Sophtenſtr. 20; F. E. Lederer, Buchhandlung, W. Selbstbeherrschung verlieren. Er beantragte gegen ihn eine GeldSurfürstenstr. 70; Bernhard Staar, Buchhandlung, SW., Friedrichstr. 250; geradezu beispiellofer Frechheit fast den gesamten Bestand im Centralftrelle für Arbeiter- Wohlfahrtseinrichtungen, W., Köthenerstr. 23. Bumi strafe von 20 M. Der Gerichtshof ging über den Antrag hinaus Werte von mehr als 1000 m. entwendet. Sie waren vom Hofe Rurfus 8 sind die Eintrittskarten vergriffen. und erkannte auf 50 M. Geldstrafe event. 10 Tage Gefängnis. aus durch eine mit zwei eisernen Schutzstangen versehene Vom Regen in die Traufe sind die Schankwirte, Destillateure Thür eingedrungen, hatten dann namentlich die im Geschäft vorAus den Nachbarorten. handenen zahlreichen Gänse, dazu noch einige Enten, ge= und deren Lieferanten gekommen, seitdem ein zweiter Polizei. pökelte Gänsebrüste und Keulen, einen großen tupfernen Kessel Lichtenberg. Die Mitglieder des Socialdemokratischen Wahl- chemiker in der Person des Dr. Juckenad ernannt worden ist. Selbst mit Gänseschmalz, eine Wiegeschale, verschiedene Kleidungsstücke und vereins" find dringend eingeladen, am Montag, 6. Januar. in den Fällen, in denen das Schöffengericht bei Verhandlungen noch einige andre Sachen herausgeschleppt und in aller Gemütsruhe abends, in ihren Bezirkslokalen zum Zahlabend zu erscheinen. wegen Bergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz freisprechende auf einen vor der Hausthür auf dem Fahrdamm haltenden Wagen Die Mitgliedsbücher gelten als Legitimation zu der am Dienstag, Urteile fällte, erfolgt auf Grund des Gutachtens des Dr. Juckenad geladen, was von einem gegenüberliegenden Schlächtermeister bemerkt den 7. Januar bei höflich stattfindenden außerordentlichen eine Verurteilung, wenn der Staatsanwalt, was in der Regel geavorden ist. Dann fuhren die Spitzbuben, unter denen sich auch eine Generalversammlung. Neben der Besprechung über die Arbeitslosen- schieht, Berufung einlegt. Dies war auch in der Verhandlung der Frau befand, an zwei Schußleuten und einem Nachtwächter vorüber zählung soll Beschluß gefaßt werden über die eventuelle Beteiligung Fall, die gestern vor der fünften Berufungs- Straftammer des Landgerichte I stattfand. Die Firma Dr. Bauer u. Baum hatte dem von dannen. Dabei schimpfte die Frau weidlich auf den Schmiere- an den Ersatzwahlen zur Gemeindevertretung. steher, der nach dem neuesten Diebestrick einen Betrunkenen martierte, Waidmannsluft. Die Genossen werden auf die am Sonntag geliefert, welches aus 25 Broz. reinen Himbeerfaft, im übrigen ans Schantwirt Heinrich unter der Bezeichnung Himbeer" ein Erzeugnis und lamentierte, daß sie des betrunkenen Kerts" wegen nicht früh stattfindende Volksversammlung aufmerkjar gemacht. Bor- wasser bestand, das mit Raffinade verfügt und zwecks feiner besseren zeitig genug in der Markthalle sein könne. trag des Genossen Dr. Karl Liebknecht über" Die politische Haltbarkeit mit einem kleinen Zufaß von Salicylsäure versetzt war. Im Arbeitskeller seines Meisters erhängte sich in der ver. Lage". Die Schankwirte benutzen diese Flüssigkeit zur Herstellung des ortsgangenen Nacht der 21 Jahre alte aus dem Kreise Schlochan Die Rigdorfer Stadtverordneten Versammlung hielt am üblichen Getränks Weiße mit Himbeer". Da das Publikum sich stammende Schuhmachergeselle Friedrich Franke, der bis vor einigen Donnerstag ihre erste Sigung im nenen Jahr ab. Zum Stadt mit dem Aroma des Himbeerzuſages nicht begnügt, sondern Tagen in der Fidicinstraße 10 wohnte. Der junge Mann, der seit verordneten- Vorsteher wurde Herr Sander einstimmig wieder das Weißbier auch angenehm gefärbt wünscht, der reine einem halben Jahre Lungenkrank war, zog zu einem Schuhmacher- gewählt. Bei der Wahl des stellvertretenden Vorstehers, die auf Himbeersaft eine ausgiebige Farbkraft aber nicht besitzt, meister in der Linkſtraße, bei dem er zugleich arbeiten follte. Am Herrn Vögelte fiel, stimmiten die Socialdemokraten für Ostermann. so hat sich der allgemeine Gebrauch eingebürgert, den„ Himbeer" Donnerstagmorgen fand ihn der Meister als Leiche in der Werkstatt Zum Schriftführer wählte man wieder den Ober- Sekretär Mier durch Zusaz eines unschädlichen Farbstoffes künstlich zu färben. Dies Hängen. Wahrscheinlich hat ihn die Verzweiflung über sein Leiden und zu dessen Stellvertreter den Sekretär Merker. Mit hatte auch die Firma Dr. Bauer u. Baum gethan, ihrem Abnehmer in den Tod getrieben. den Vorbereitungen für die Wahl eines unbesoldeten Heinrich aber ausdrücklich hiervon Anzeige machen lassen. Sowohl Schon wieder hat das leichtfertige Abspringen von einem Stadtrats wurde der Wahlausschuß betraut. Die Ver- Heinrich wie Dr. Bauer erhielten eine Auflage wegen Fälschung von in der Fahrt befindlichen Straßenbahnwagen, ein Opfer gefordert. sammlung stimunte dem Magistratsantrage zu, daß das alte Genußmitteln. Ihr Einwand vor dem Schöffengericht, daß zwischen Der Glaser Gustav Spiesbach, Weißenburgerstr. 80 wohnhaft, be- Ratswaagehäuschen auf der Promenade der Kaiser Friedrich dem Himbeer" zu erwähntem Zwecke und dem soust als" Himbeerugte gestern vormittag gegen 10 Uhr den Motorwagen 2104 der straße zweds Abbruch verkauft werde. Die Neubesetzung der faft" befannten Erzeugnisse ein großer Unterschied sei und daß von Straßenbahnlinie Müllerstraße- Winterfeldplag und wollte ihn vor Verwaltungs Deputationen und ständigen Ausschüsse erfolgte einer Täuschung des Publikums feine Rede sein könne, fand durch die dem Hause Rosenthalerstr. 20 verlassen. Er sprang von der Hinter- Bersonenfragen halber" in etwa zweistündiger nichtöffentlicher Gutachten des Gerichtschemikers Dr. Bischoff, sowie des kaufmännischen plattform des Waggons, etwa 70 Meter von der Haltestelle entfernt, Sigung. Sachverständigen le Bret Unterstügung. während Dr. Judenad von Die tam jedoch nicht sofort zum Stehen, sondern mußte noch infolge des Socialdemokraten die delegierten in Bau einem Unterschied zwischen beiden Produkten nichts wissen wollte, den Rudes einige Schritte neben dem Wagen herlaufen. Hierbei glitt deputation Breßler und Ostermann, in die Verkehrsdeputation Busaz von Farbstoff für unzulässig und den der Salicylsäure sogar S. aus und stürzte so unglücklich zu Boden, daß er einen Dr. Silberstein und Keller, in die Deputation für die für gesundheitsschädlich erklärte. Dr. Bischof hielt auch im gestrigen komplizierten Bruch des rechten Schienbeines erlitt. Im jüdischen städtischen Beleuchtungsanstalten kourad, Pärschke, Preßler, Termine sein früheres Gutachten aufrecht, er stehe auf den tole Krankenhause in der Auguststraße, wohin der Berunglüdte gebracht sowie G. Müller als Bürgerdeputierten, in die Deputation für ranteren Standpunkt, daß beide Zusäße, insofern sie des wurde, mußte sofort ein operativer Eingriff vorgenommen werden. die Begräbnispläge Karl Hennig, in die Gewerbedeputation flariert würden, eine Täuschung nicht hervorrufen tönnten. Sachverständige le Bret bezeichnete Wach, Wuyty, sowie als Bürgerdeputierten Klempner 2 urbs, Der es als eine Ein gefährlicher Kellerbrand fam Freitagnachmittag in der in die Stassendeputation Conrad, in die Deputation für die höheren Schädigung in nationalökonomischer Beziehung, wenn der GerichtsStargarderstr. 14 durch unvorsichtigkeit zum Ausbruch. Der Commis Lehranstalten Dr. Silberstein, sowie als Bürgerdeputierten hof den Standpunkt des Dr. Juckenack zu seinem eigenen machen des Kaufmanns Julius Hoffmann wollte in dem mit allerhand G. Müller, in die Deputation für das Schulmuseum Kennig, in die follte. Der Gerichtshof that dies und verurteilte den Angeklagten Kolonialwaren und Delen angefüllten Lagerkeller Petroleum von Gesundheitskommiffion Dr. Silberstein, in den Rechnungsausschuß Heinrich zu zehn, Dr. Bauer zu 50 M. Geldstrafe. Unter der Be= einem Faß abziehen, als die Lampe umfiel und im Nu die Waren- Herrmann, Ostermann, Sy, in den Wahlausschuß Conrad, zeichnung Himbeer" verstehe das Publikum einen reinen Saft aus vorräte in Brand setzte. Als die Feuerwehr in Stärke von 4 Zügen Ostermann, Wach. Der Armendeputation, die zugleich die kranten der betreffenden Frucht und fein künstlich gefärbtes und mit Salicylheranrückte, war nicht nur der Keller total verqualmt, sondern es mußte auch jeden Augenblick mit einer Explosion gerechnet werden, anstalten zu verwalten hat, gehören die Genossen Stadt- säure versetztes Produkt. verordneten Wuzky, Pärschte und als Bürgerdeputierter da sich zwei gefüllte große Petroleumfäffer inmitten der Flammen Jäger an. Der Wunsch der Socialdemokraten, statt Pärschke den Harmsen hatte seine privilegierte Apotheke verkauft und war Apothekenprivilegium und Umsatzsteuer. Der Apotheker befanden. Brandmeister Bliesener ließ daher zunächst mit zwei Sachverständigen Dr. Silberstein in diese Deputation aufzunehmen, gleich dem Käufer mit 374,50 M. zur Umsatzsteuer herangezogen Dampfiprizenrohren von der Straße aus den Keller teilweise unter Waffer setzen. Trotz der gefährlichen Lage drangen dann Feuerwehr wurde nicht berücksichtigt.( Letteres spricht gerade nicht für den worden, wobei das Apotheken- Nealprivilegium mit 80 000 22. berücksichtigt worden war. Leute zum Brandherde vor und brachten die schon stark angekohlten parlamentarischen Anstand der Mehrheit. Der Berichterstatter.) H. flagte im Verwaltungsstreit Da mit Schöneberger Gewerbegerichtswahlen. dem Verfahren und beantragte, Petroleumfässer in Sicherheit. Wenn auch das Feuer innerhalb die auf ihn entfallende Hälfte Er machte einer halben Stunde abgelöscht wurde, so ist doch der verursachte 31. März d. J. die Wahlperiode der vor zwei Jahren gewählten der Umsatzsteuer auf 34,50 M. zu ermäßigen. Materialschaden beträchtlich, da nicht mur die gesamten Waren im Beisiger zum hiesigen Gewerbegericht abläuft, so geltend, daß der Preis für das Privileg nicht der Besteuerung Lagerfeller, sondern auch in dem darüber liegenden Verkaufsladen erfolgen die Neuwahlen Sonnabend, den 25. Januar, im Saale der unterliege. Der Bezirksausschuß wies indessen die Klage mit zerstört oder entwertet sind. Schloßbrauerei, und zwar für die Wahl der Arbeitnehmer- Beisiger in folgender Begründung ab: Das Privilegium sei ohne weiteres durch " " " den Verkauf des Grundstücks auf den Käufer übergegangen. Es offeriert. Mehl blieb gleichfalls still, Safer bei knappem Angebot gut be livenn eine Vermittelungsgebühr vereinbart war oder wenn aus den Ummüsse deshalb zur Umsatzsteuer auch die Summe herangezogen hauptet, Mais unverändert; Rüböl leicht abgeschwächt.- Am Spirituständen erhellt, daß die Vermittelung nur gegen eine Vergütung zu er-? War über die Höhe werden, welche neben dem Kaufpreis für das Grundstück als martte überwog die Nachfrage bedeutend, so daß der Locopreis 30 Pf. warten war, ist eine Vermittelungsgebühr zu zahlen. Wie solches auf das mit verkaufte, dem Grundstück anklebende anziehen konnte; 70er loco wurde mit 31,20 m. bezahlt. Schluß für Ge- nichts vereinbart, so ist die übliche oder die angemessene zu zahlen. treide etwas schwächer. groß diese ist, hat der Richter unter Würdigung aller Umstände im: Realprivilegium angerechnet worden sei. Auf die Ne Einzelfall festzusetzen. A. B. V. Nein. G. W. Ja. vision des Klägers hob das Ober- Verwaltungsgericht M. B. Die Gesellschaft ist im Recht.§ 5 Nr. 4 trifft zu. Schließen die Vorentscheidung auf und setzte die Umsatzstener gemäß dem Sie, falls mündliche Rücksprache nicht zu einer Verlängerung des Vertrages Klage- Autrage auf 34,50 M. herab, indem es ausführte, das die 6-14- führt, mit einer andren Versicherungsgesellschaft einen Versicherungsvertrag.. Apothekengerechtigkeit bei den sogenannten privilegierten Apotheken, 1,70 1.20 Julius, Friedrishagen. 1. u. 2. Den Vorfall sollte Ihre Schwägerin die auf jeden Erwerber übergehe, nicht ein Nealbestandteil des 1.. ihrer Gewerkschaft unterbreiten. Ist nicht etwa im Vertrage- wie oft Grundstücks, sondern nur ein Zubehör desselben bilde. 1,30 foll die Warnung wiederholt werden, teinen Vertrag The be zu unterschreiben, von dem man nicht Abschrift oder als Monatsgehalt genaueste Kenntnis genommen hat! Marripreise von Berlin am 2. Januar 1902 nach Ermittlungen des fal. Polizeipräsidiums. Welzen, gut D.tr. 17,35| 17,33 Startoffeln, uene, D- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg " milfel gering * Noggen, gut mittel teiste, gut " Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 5. Januar, vormittags 83% 11hr, in der Aula der 69. Gemeindeschule, Kleine Frankfurter: straße 6: Versammlung Freireligiöse Vorlesung". Um 10 Uhr vormittags, ebendaselbst: Bortrag des Herrn Dr. Bruno Wille: Lebenstpafer, gut Tunst". Bor: und Nachspiel auf dem Parifer Mustel: Harmonium. Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. do. Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter Eier 1,40 " " 1,70 1,80 " " Geißte, gering mittel gering 17,31 17,29 17,27 17,25 14,50 14,48 14,46 14,44 14,42 14,40 14,50 13,90 13,80 13,20 13,10 12,60 60 Stüt mittel gering 17,- 16,40 16,30 15,60 15, Karpfen Aale 1 kg 15,70 Bander 40, 25, 50, 25, 65,-20, Hechte Barsche Schleie Bleie Krebse Verein der Buchdrucker und Schrifigieser für Rigdorf Brik. Rich froh Soinitag, den 5. Januar 1902, nachmittags 1 Uhr, im Apollo Theater, peu Sermannstraße 48/50( leiner Saal): Vereins Versammlung. Grbfen Tagesordnung: Besprechung über den abgeänderten Tarif und die Ein- Speisebohnen führung desselben in Rirdorf- Briz. Vereinsmitteilungen. Jahres Vinsen abrechnung. Verschiedenes. Es ist Pflicht der verehrten Kollegen, insbesondere der in hiesigen Druckereien beschäftigten, in der Versammlung zu erscheinen. Hilfskaffe der Graveure, Ciseleure und verwandter Berufs: genojien tagt jeden 1. Montag im Monat abends 8-10 Uhr im Restaurant Elge, Louisen- lifer 1. Vermischtes. Rettung aus Seenot. Nach einer Meldung der„ Daily Mail" ans Hongkong berichtete der dort gestern eingetroffene Dampfer Thales", daß sich in dem in Hoihau eingetroffenen Boote der Clara" auch der Kapitän ulderup und sämtliche Passagiere befunden hätten. Ju drei Jahrhunderten gelebt hat der älteste Bürger von Trier, der Rentner Mendel Schö mann. Der förperlich außerordentlich rüſtige Greis wußte sein Alter niemals richtig anzugeben, bis es in den letzten Tagen amtlich festgestellt wurde. Da nämlich sein Schwiegersohn mit seiner Tochter im Januar nächsten Jahres ihre goldene Hochzeit feiern und deshalb die Verleihung der goldenen Ehejubiläums- Medaille beantragt wurde, ergab sich aus Ben hierzu notwendigen amtlichen Papieren, daß Schömann im Jahre 1797 geboren ist und mithin jetzt ein Alter von 104 Jahren erreicht hat. Dreifachen Mordes verdächtig ist jetzt schon der Tischler Tehnow, der sich in Osnabrück in Untersuchungshaft befindet. Er ist, wie uns von dort geschrieben wird, sowohl der Thäterschaft des Lechtinger Kindesmordes( 1897), als auch des Rügener Knabenmordes( Göhren, 1900) auf das dringendste verdächtig, und wird jezt nach Altona geschafft, weil man ihn auch mit einem dritten Kindesmord in Verbindung bringt. Produktenmarkt vom 3. Januar 1902. Auch heute war der Verkehr auf dem Getreidemarkte ruhig. Leicht gebesserte Schlußpreise an den amerikanischen Börsen vermochten nur vorübergehend eine stimulierende Wirkung hervorzurufen. Die hierdurch erzielten fleinen Breisbesserungen gingen bald wieder verloren, da das unverändert milde Wetter jegliche Unternehmungsluft unterdrückt. Das Geschäft blieb infolgedessen belanglos bei nominell schwach behaupteten Preisen für Weizen und Roggen. Amerikanische Weizenofferten sind nach wie vor zu hoch gehalten, dagegen war einiger Ruffenroggen zu rentablen Preisen vom Schwarzen Meer Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Thrakrv. Sonnabend, 4. Januar. Opernhaus. Samson und Dalila. Aufang 71/2 Uhr. Schauspielhaus. König Richard der Dritte. Anfang 71/2 Uhr. Nenes Opern Theater( Kroll). Geschlossen. Schiller. 8.11hr. T *) ab Bahn. † fret Wagen und ab Bahn. midn . 1, 1,60 1, 2,80 2, 50 M. angegeben, so soll Ihre Schwägerin den an 60 M. fehlenden Rest 580 2,80 verlangen, eventuell beim Amtsgericht Berlin I, Grunerstraße, einklagen.: 2,20 1,20 Sonst kann sie nur den dadurch entstehenden Rest einklagen, daß 50 statt 1,40 60. zur Berechnung zu Grunde gelegt sind. 3. Das wäre nur durch 23. 99. Falls nicht etwa aus 2.50 1,20 Nachfrage bei den Beteiligten möglich. 2,50 2, 1,- mündlichen Vereinbarungen etwas andres erhellen sollte, so steht Ihnen die 1,80 0,80 Sündigung mit einhalbmonatlicher Frift zu. Sie hätte ich sein. Das fann möglich 2,80 1.40 bis zum 1. Februar zu zahlen. 1,40 0,80 A. Sp. 62. Haben beide Eheleute gemietet, so muß allerdings, rein per Shot 15,- 3,- formell betrachtet, beiden die Kündigung zugehen. Indes wird es kaum eint Gericht geben, das sich auf diesen rein formellen Standpunkt stellt. Es wird vielmehr angenommen, die dem Ehemann gegenüber ausgesprochene Kündigung sei auch der Ehefrau gegenüber gültig. Eine andre Auslegung verstoße, falls nicht besondre Umstände vorliegen, gegen Tren und Glauben.) Sie müssen also ziehen. Charlottenburg, alter Abonnent. Der Ersteher des im Oktober 1901 subhaftierten Hauses hat bis am 3. Januar das Recht, den auf längere Zeit abgeschlossenen Mietsvertrag zum 1. April zu bliebenenrente zu. Der Antrag ist an die Berufsgenossenschaft zu richten. tündigen. B. V. Der Witwe und deren Kindern steht die HinterEin Beispiel für solchen Antrag finden Sie S. 94, 103 des ersten Nachtrags zum Arbeiterrecht". Die Höhe der Unfallrente richtet sich nach dem Jahres- Arbeitsverdienst Der Briefkasten der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Zahl anzugeben, unter der die Antwort erteilt werden soll, und die Icgte Abonnementsquittung beizulegen. Fragen ohne solche werden nicht beant: wortet und schriftliche Antwort wird nicht erteilt. Die juristliche Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends von 7 bis 9½ Uhr abends statt. Sprechstunde. Es lag ein bedauerliches Mißverständnis vor. Die Nummern I- 31 sind abgefertigt. Die Bereitschaft, alle besonders entfernt Wohnenden jedenfalls abzufertigen, war erklärt. F. K. Die auf den Weihnachtsmarkt gebrachten Bäume sind zumeist Fichten und keine Tannen. " -Shares arbeitsverbier stehen 20 Prozent des Jahres- Arbeitsverdienſtes im Sinne des Unfallversicherungs- Gesetzes zu.- Rigdorf. Nein., C. O. 3. Den Wortlaut des seitenlangen Erkenntnisses anzuführen, geht nicht an. Es ist im Vorwärts" ausführlich wiederholt; über den editoisurideproge gerichts im Oktober und November 1901, referiert. Lesen Sie eventuell die betreffenden Nummern in der Erpedition nach. Wahlberechtigt Raum hat, über den er selbständig und ausschließlich verfügen taunt iſt danach nicht- weil nicht selbständig ein Schlafbursche, ber einer aber ein Chambregarnist, der für sich allein oder mit andren einen mit Möbeln usw. eingerichteten Raum miethet, über den er selbständig und ausschließlich verfügen fann. J. K. S. Lassen Sie den Lohn Ihres, Mannes mit Beschlag belegen und klagen Sie schon jetzt auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung gegen Ihren Mann. Suchen sie ferner durch den ArmenKommissionsvorsteher eine Bescheinigung behufs Aufnahme in das Krankenhaus nach. Witterungsübersicht vom 3. Januar 1902, morgens 8 1hr. Stationen mäßige Verteilung von Druckschriften in geschloffenen Räumen ist von einer Guft. Klein. 1. Sie müssen freigesprochen werden. Die nichtgewerbe. polizeilichen Erlaubnis unabhängig. Das steht in§ 43 Absatz 5 der Gewerbe- Ordnung. Zu den geschlossenen Räumen gehören auch Wirtshaus fäle. So ist stets entschieden worden, z. B. vom Kammergericht unter dem 26. Oftober, 16. November 1893, 22. Oftober 1896. Beantragen Sie, auch die Ihnen erwachsenen Auslagen der Staatskasse aufzulegen. 2. Die zum Erwerb dienende Strickmaschine ist unpfändbar. Wird sie dennoch gepfändet, so müssen Sie Freigabe beim Amtsgericht beantragen. C. B. 68. 1. Nein. 2. Ja. 3. Nein. 4. Ja. 6 Wochen zum Quartalsersten. Kreidekünstler Ch. Die Entscheidung darüber, ob die Kreidezeichnung gelungen ist, wird vom Künstler" stets bejaht, im Streitfalle in der Regel nach Vernehmung eines Sachverständigen vom Richter entschieden. Wie? 30 Mart betragenden Kosten zu tragen. Deshalb empfiehlt es sich in der läßt sich niemals voraussagen. Der unterliegende Teil hat die felten unter Regel, zu zahlen und das künstlerische" Porträt mit dem Namen des Künstlers" und des vermeintlich Getroffenen zu versehen und es als Warnung gegen Rückfälle in die Ansicht aufzuhängen, daß„ künstlerische" oder auch nur gute" Zeichnungen billig ausgeführt werden könnten. Swinemde W. S. 2. Leider ist das, was Ihnen über die Üngültigkeit der Vertrags: Hamburg. bestimmungen mitgeteilt ist, völlig unrichtig: Die Vorschriften Ihres Berlin Mietsvertrages find gültig. Nur wenn feine Vertragsbestimmungen Franff./M. getroffen sind, treten in Ergänzung des Mietsvertrages die gesetz München lichen Vorschriften in Kraft, die übrigens auch anders lanten als Wien Ihnen angegeben ist. X. 95. Sie sind völlig in Ihrem Recht. A. S. Der Vater, eines nach dem 31. Dezember 1899 außer der Che geborenen Kindes ist auch dann zur Alimentation verpflichtet, wenn die Mutter bereits früher ein Kind geboren hatte. Ebenso liegt ihm die Verpflichtung ob, die Entbindungskosten usw. zu zahlen. C. F. Lediglich Barometerstand mm Wind: richtung Windstärte Better 747 WNW 2 Regen 749 NW 748 W 3 Regen Temp. n. 6. 5° C.= 4th R. Stationen Barometerstand mm Windrichtung Windstärke paranda 760 Still 6 Betersburg 754ONO 7 Cort Wetter wolfig 1bedeckt 761 WSW 2Regen Temp. n. 6. 16° C.= 4° R. ידו 24 16 4 bedeckt 10 6 bedeckt 8 Aberdeen 6 Baris 764 WNW 3bedeckt 10 756 SW 757 SW 7 bedeckt 752 23 5 wolkig Wetter- Prognose für Sonnabend, den 4. Januar 1902. Etwas fälter, zeitweise heiter, aber noch veränderlich mit geringen Niederschlägen und ziemlich frischen nordwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Schiller Theater Urania. Belle- Alliance- Theater. Schall und Rauch, Trianon- Theater ( Wallner- Theater). Sonnabendabend 8 Uhr: Der Revisor. Luftspiel in 5 Aften von Nikolay Gogol. Deutsch von E. v. Schabelsky. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Hans Huckebein. Sonntagabend 8 Uhr: Die Mütter. Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Frühlingstage an der Riviera. Nachm. 4 Uhr zu kleinen Preisen: Ueber den Wolken. Invalidenstr. 57/62. Montagabend 8 ur: Tägl. Sternwarte. Die schöne Melusine. Der Reviſor. Anfaya Central Theater. Castans Panopticum Deutsches. Lebendige Stunden. Anfang 72 Uhr. Berliner. Die rote Robe. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Frau Holle. Heute Sonnabend: 2 Borstellungen. Nachmittags 4 Uhr: halbe Preise, jeder Erwachsene hat ein Kind frei. Schneewittchen bei den 73wergen. Abends 72 Uhr: Lessing. Die Fee Caprice. Anfang Das füße Mädel. 7 Uhr. Residenz. Sein Doppelgänger. Vorher: English spoken. An fang 71/2 Uhr. Operette in 3 Att. v. Heinrich Reinhardt. Sonntagnachmittag 3 Uhr bei halben Preisen: Der Bettelstudent." Neues. Coralie u. Co. Anfang Abds. 71/2 Uhr:„ Das füße Mädel." 72 116r. Westen. Fatiniza. Anfang Uhr. Friedrich- Strasse 165. Grosse Weihnachts- Ausstellung Eine Reise ins Schlaraffenland Marionetten- Theater für die Kinderwelt. erin Petersons 7, the Carl Weiss- Theater Apollo- Theater. Nachm. 3 Uhr: Dornröschen. Secessionsbühne. Detlev Lilien: crons Buntes Brettl. Anfang 8 1hr. E. v. Wolzogens Buntes Theater ( lleberbrettl). Anfang 8 Uhr. Schall und Rauch. Vorstellung vor Sereniffimus. Anf. 81% Uhr. Trianon. Geschlossen. Große Frankfurterstr. 132. Nachmittag 4 Uhr: Kindervorstellung ( fleine Preise): Aschenbrödel. Kindermärchen m. Gesang in 5 Bildern. Abends 8 Uhr: Gastspiel von Minna Michetti. Kolossaler Erfolg der neuen Specialitäten! Ilka Paulet Stach u. Milton Granto u. Maud Georg Kaiser d' Loisachthaler Central. Das jüße Mädel. Anfang Das Jungfernftift. Willi Walden 71/2 11hr. Nachi 4 Uhr: Schneewittchen bei den sieben Zwergen. Lebendes Schachspiel Die Puppe. Die freche Ratte. Nachm. 4 Uhr: May und Moris. Thalia. Die Badepuppe. Anfang 7/2 Uhr. Zuisen. Schröder u. Co. Anfang 8 1hr. Carl Weiß. Das Jungfernstift. Anfang 72 Uhr. Nachm. 4 Uhr: Kindervorstellung: Aschenbrödel. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der rote Kosat. Anfang 71/2 Uhr. Belle Alliance. Die Dame aus Trouville. Hierauf: Er. Anfang 712 Uhr. Drpheus. Specialitäten Vorstellung. Anfang 7 Uhr. Apollo. Specialitäten Vorstellung. König Aqua. Anfang 8 Uhr. Casino: Theater. Weihnachten. Mädchenjäger. Specialitäten. Au: fang 8 Uhr. Passage Theater. Specialitäten Vorstellung. Anfang nachmittags 5 11hr. Speciali Passage Panoptikum. täten- Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Palast. Operette in 4 Aften nach Paul de Kock v. Ernest Guinot. Musik v. JeanGilbert. Morgen nachmittag 3 Uhr: Maria Stuart.( Kleine Preise.) Abends 72 Uhr: Das Jungfernftift. Palast- Theater ( früher Feen- Valaft) Burgstr. 22. Direktion: Winkler ut. Fröbel. Freitag, den 3. Januar: Wiederholung der großen Neujahrs- Vorstellung. Durchweg neu engagierte Kunst- Specialitäten. Nur noch kurze Zeit! Die erfolgreiche Ausstattungs- Gesangs- Burleske Großstadtzauber. Hugo Luftig- Direkt. R. Winkler. Anfang Uhr. Entree 50 Pf. Billet Vorverkauf von 11-1 Uhr. In Vorbereitung: ,, Die süßen Mädels." Hauptrolle: Direkt. Wilh. Fröbel. mit ihren sensationellen Schlagern! Der Kosmograph etc. etc. etc. Um 8 Uhr: König Aqua. Anfang 8 Uhr. Preise der Plätze: Fremd.- Log. 5,00| 1. Parkett. 2,50 Procs.- Loge 5,00 2. Parkett. 2,00 Orchester- 5,00 Rang- Faut. 2,00 Parkett- 4,00 Tribüne.. 2,00 Rangloge Mitte 4,00 Reserv. Pl. 1,50 Rangloge Seite 3,00 Entree... 1,00 Orch.- Fauteuil 3,00 Thalia- Theater. Dresdenerstr. 72/73. 7/2 Uhr. Heute u. folg. Tage. 72 Uhr: Die Badepuppe. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 3 Aften. Baula Worm a. G., Guido Thielscher, Helmerding, Juntermann, Paulmüller, Wannovius, Junter- Schat. Sonntagnachm. 3 Uhr( fleine Breife): Für fremde Schuld. E. von Wolzogens Specialitäten- Borfieffung Casino- Theater. Buntes Theater( Ueberbrett!) Großstadtzauber. Anf. 8. Uhr. Urania. Taubenstr. 48/49.( m Theatersaal.) Abends 8 Uhr: Frühlingstage an der Riviera. Lothringerstr. 37. Vollständig neues Programm. Hewig Günther.- Concordia- Trio etc. Köpnickerstr. 68. Täglich wechselndes Programm. U. a.„ Die beiden Pierots", Pantomime von C. v. Levetzow, Musik von Wendland. Drei Striche", Nachm, 4 Uhr: zu kleinen Preiſen: Mädchenjäger- Weihnachten. Groteske von Schanzer." SatiriUeber den Wolfen" Invalidenstraße 57/62. Täglich: Sternwarte. Anfang Wochent. 8 Uhr, Sonnt.72 Uhr. sches Schatten- Bänkel" v. Wolter, Sonnt. nachu.:,,Verlorene Ebre. Musik v. Wendland. Anfang 8 Uhr, Die Dame aus Trouville. Schwant m. Gefang u. Tanz'i. 3 Aften. Hierauf: Unter den Linden 44. Sonnabend, den 4. Januar: Vorstellung vor Serenissimus. Schiffbrüchig. Anfang 82 Uhr. Er Bariser Lebensbild in Familienidyll. Herbstzauber. 1 Aufzug. Adele Hartwig, Mizzi Birkner, Rosa Marten, Emil Sondermann, Herd. Worms, Leopold Thurner, meister, Kettner, Olfers, Köhlmezz. Anfang 72 Uhr. Wert: Metropol- Theater Heute Sonnabend, 4. Januar: Erster grosser Metropol-Theater- Ball Ballmusik: Die vollständige Kapelle des Musikdirektors Julius Einödshofer unter dessen persönlicher Leitung. Vollständige Kapelle des 2. GardeUlanen- Regiments unter Leitung des Kgl. Musikdirektors Neese. Glänzende Illumination! Grosse Ueberraschungen! Brillante Ball- Arrangements! Exquisite Weine und Buffett. Rauchen gestattet. Herren- Billets im Vorverkauf 7 M., an der Abendkasse 10 M. Damen- Billets im Vorverkauf 5 M., an der Abendkasse 8 M. Personen Passage- Theater. Das sensationelle Januar- Programm. Damenbleibt wegen baulicher Veränderungen einstweilen geschlossen. Wiedereröffnung wird bekannt gegeben. Cirkus Busch Sonnabend, 4. Januar, abds. 71/2 Uhr Große Vorstellung. ,, Klondike". Original- Pantomime des Cirkus Busch. Luftringkampf. Cirkus A. Schumann. Der neueste Damensport, ausgeführt von 12 unübertreff lichen Luftringerinnen. Michel Mayer der stärkste Mann der Welt. Gifford der einbeinige Amerikaner. 17 erstkl. Nummern. Orpheus- Theater. Friedrichstr. 236. Heute, 4. Januar, abds. präc. 71/2 Uhr:. XIV. Grande Soirée High- Life. Gala Programm. Auftreten sämt ficher neu engagierten Specialitäten. U. a.: Sensationelle Neuheit: Mirza Golem- Truppe. Neu! Jeux icarleus auf Kamele. Neu! Persisch- kaukasische Karawane. Neu! Original Bim- Bom, musikalische Clowns. Neu! Die phänomenalen Bycicle: Rennfahrer. Direktor Albert Schumanns anerkannt unerreicht dasteh. Originaldreſsuren. Herr Grust Renz. 28 internat. Specialitäten abame Renz I. Ranges, 1. a.: Veldemanns Hunde- u. Affen- Cirkus. Anfang 7 Uhr. Frl. Dora Schumann. Mons. Joe Hodgini 2c. 2c. Zum Schluß zum 88. Male: Der Schlager der Saison: das größte u. glänzendste Manegenschaustüict: 16 M. inkl. Ballbillets. Rang" Sanssouci Quer durch Paris. 36 Logen für 6 Personen 20 M. inkl. Ballbillets. Morgen Sonntag: ' ne feine Nummer! Deutsche Konzerthallen. An der Spandauer Brücke 3. Grösst.Vergnügungslokal Berlins Internationale Konzerte u. Specialitäten- Vorstellung Ausschank: Berliner Bock- Brauerei. Bürgerl. Diner, 5 Gänge. Tägl. Matinée von 12-2 Uhr. Oekonom: Gustav Preilipper. W. Noacks Theater. Brunnenstraße 16. Die Ehre eines armen Mädchens. Drama in 5 Atten von E. Clefeld. Heute: Tanzkränzchen. Sonntag: Der tolle Wenzel. Kottbuserstr. 4 a Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger New! Die Zillerthaler. Neu! Die Polkaschützen. Nach jeder Vorstellung: TANZ. Entree 50 und 75 Pf. Wochentags Anfang 8 Uhr, Entree 30 u. 50 Pf. Wochentags Vereinsbillets gültig und Tanz frei. Alle andern Tage bleiben die Säle zu Festlichkeiten und Ver sammlungen frei. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang Wochent. 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Sonntag: 2 große Vorstellungen. In beiden Vorstellungen: das großartige Januar- Programm und Quer durch Paris. Nachmittags 1 Kind frei. CharivariBrettl ( Alb. Kühne) Alte Jakobstrasse 37. Eröffnung 8. Januar 1902. 36 M. elegante WinterPaletots. 30 Mt. bochfeine HerrenAnzüge. 12 Mr. Schwere WinterBeinkleider. Anfertigung nur nach Maß. Guter Stoff, tadellofer Siz.[ 3177L* 14 Krausenstr. 14, 1 r., kein Laden, 1 Tr. Sonntag, den 5. Januar 1902, mittag8 1 1hr, Im großen Saale der Arminhallen, Kommandantenstraße 20:[ Gentral- Kranken- u. Sterbe- Gentral- Kranken- u. Sterbe- Orts- Krankenkasse Militär- Sattler- Versammlung. Kasse der Tischler n. audrer gewerblicher Arbeiter Zahlstelle Steglitz. Am 31. Dezember 1901 verstarb der stelle, der Tischlermeister Tages- Ordnung: Der Ablauf unsres Tarifs und das Verhalten Mitbegründer unsrer hiesigen Bahlder Firmen Hoffmann und Loh Söhne. 156/1 Die Lohnkommission. Achtung! Marmorarbeiter, Atung! Wilhelm Brabant. Sonntag, den 5. Januar, nachmittags 2 Uhr: Oeffentliche Versammlung im Lokale Englischer Garten, Berlin, Alexanderstr. 27c. Tages Ordnung: 1. Vierteljahres: Abrechnung und Bericht des Vertrauensmannes. 2. Neuwahl des Vertrauensmannes und der Revisoren. 3. Stellungnahme zu unsrem Tarif. 4. Gewerkschaftliches. 172/1 Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Kollegen, Der Vertrauensmann. n der Versammlung zu erscheinen. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonn: von der Leichenhalle des Stegliger tag, den 5. Januar, nachmittag 2 uor, Die Ortsverwaltung Kirchhofes aus statt. [ 184/1. Socialdemokratischer | E. H. 36. Filiale Berlin III. Nachruf! am 30. Dezember starb das Mitglied, der Tapezierer Arthur Ebzel im 32. Lebensjahre. Ehre seinem Andenken! 177/1 der Drechsler und verwandter Gewerbe. An der Stralauer Brücke 4. Montag, den 13. Januar 1902, abends 81/2 Uhr, tut Englischen Garten, Alexanderstr. 27a: Außerordentliche | Jeder Arbeiter Jeder Handwerker Sollte zur Arbeit Die Ortsverwaltung: General- Versammlung die Lederhose Herkules tragen. Begräbniskasse der LederKranken- Unterstügungs- und zurichter Berlins( s. 5. Nr. 50). Sonntag, den 19. Januar, vormitt. 10 Uhr, bei Feind, Weinstr. 11: Wahlverein für den 6. Berl. General- Versammlung Reichstags- Wahlkreis.. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß unser Mitglied, 1901. der Schriftgießer Central- Berband der Maurer 2c. Emil Schulz, Bezirk Moabit. Sonntag, d. 5. Jannar, vorm. 10 Uhr, bet Fischer, Waldstr. 8 Mitglieder Versammlung. Tagesordnung: 136/1 1. Berichterstattung des Obmannes. 2. Neuwahl. 3. Verbandsangelegenheiten. Guten Besuch erwartet Die Verbandsleitung. Verband der Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschlands. Verwaltungsstelle Berlin und Umgegend. Sonntag, den 5. Januar, nachm. 5 Uhr, in Cohns Festsälen, Beuthstraße 20: Versammlung. 138/11 Tagesordnung: 1. Bericht der Fünfer- Kommission. 2. Beratung über den Entwurf des Verbands- Statuts. Die Ortsverwaltung. Verband der Möbelpolierer. Montag, den 6. Jan., abends 8 Uhr, Hermannstr. 197: General- Versammlung. Fehrbellinerstr. 31, am 31. Dezember v. J. verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 5. d. Wis., nachmittags 2 Uhr, von der Leichenhalle des St. GeorgenKirchhofes in Weißensee aus statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter Verband. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege, Tischler = Wilhelm Eisert am 31. Dezember verstorben ist. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 4. Quartal 2. Bericht der Revisoren. 3. Wahl des Vorstands: a) Wahl eines 1. Vorsitzenden; b) Wahl eines Schriftführers; c) Wahl eines Beisizers. 4. Wahl der Ersaßmänner. 5. Antrag des Vorstands betr.§ 8 Abf. 8 des Statuts. 6. Geſchäft: liches. Der Vorstand. J. A.: Gust. Busse. 1995 28916 Ist das billig? 100 Stüd 6 31. lang. 100 " 100 " 0,60, 7 Riesentohle. 0,70, " Ilse 7 0,80, " 1 Ctr. Henkels Werke, bas Beste Tagesordnung: 1. Aufnahme ber selbständigen Hausgewerbetreibenden als verfiche: rungspflichtige Mitglieder. 2. Statutenänderung§§ 2, 5, 7, 12, 20( Siebente Abänderung), 21, 29 ( 28926 Der Vorstand. und 30. A.: 6. Brüssow, Vorsitzender. Die Einladungskarte dient als Legitimation. Bekanntmachung der Orts Krankenkasse für den Gemeinde- Bezirk Lichtenberg. Rafsenvorstandes in der Nr. 1 dieser Nachdem laut Bekanntmachung des Beitung vom 1. Januar 1902 der durchschnittliche Tagelohn für die Mitglieder hiesiger Orts: Krantentasse auf 3 M., bez. 1,50 M., bez. 1,25 m., bez. 1 M. durch den Allein Verkauf. Sehr starke Ware in praktischen grauen u. braunen Streifen. Hinten u. vorn am Bund aus einem Stück gearbeitet. Nietknöpfe u. Kapp: nähte. Fefte Leber Pilot: Taschen, Große Flicken umsonst. Die Hose 4 Mt. 50 bei Entnahme von 6 Stück 26 Mr. Echt blaues Monteur- Jadett 1 M. 90 1 M. 50 Echt blaue Monteur- Hose Echt blaues Monteur- Jackett Prima Röper- Gewebe..2 M. 50 Echt blaue Monteur- Hose Prima Köper- Gewebe..2 m. 10 Prima Manchester Hose 9,-, 5,50, 4,25 Gefüttert. Manchest.- Jackett 14,-9, Operations- Mantel f. Aerzte 4,35, 3,60, 3 m. 40 Maler- Kittel. 3,-, 2,50, 2 m. 2 M. 40 Mechaniker- Kittel( braun) 3,-, Weißes Leder- Jackett, 2reihig gefüttert. 7.50 Weiße Lederhose, Prima Ware 3 M. 75 Ferru Regierungs- Präsidenten zu Baer Sohn Potsdam erhöht worden ist, wird hierdurch den Arbeitgebern und Arbeitnehmern zur Kenntnis gebracht, auf dem Wartte, ungepact daß diese Erhöhung des durchschnitt: lichen Tagelohnes, welche die vor: Induſtrie Briquetts a Ctr... 0,65. stehende Alenderung des§ 12 hiesigen Josef Fischer, Oftbahnhof, Statuts bedingt, folgende Wenderungen Mitte Brombergerſtr. 19-21.[ in den§§ 13, 19, 20, 30 und 31 bes 0,75. Statuts zur Folge hat und diese Aenderungen mit der ersten Beitragswoche des Januar, also vom 6. Ja. § 13. Die Beerdigung findet am Sonn Dr. Simmel, Prinzenstr. 59. nuar 1902 in Kraft treten: abend, den 4. Januar, nachmittags um 3 Uhr, von der Leichenhalle des Städtischen Friedhofes in Friedrichs: felde aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 77/3 Die Ortsverwaltung. Specialarzt für 3/ 18* Hant- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12, 2-4. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Die Krankengelder betragen nach Absatz 1 Nr. 3 per Tag sieben Zehntel bez. fünf Behntel der oben aufgeführten durchschnittlichen Tagelöhne, nämlich für die I. Klaffe a 2,10 m. und b= 1,50 m. II. a= 1,05 b= 0,75 III. a= 0,872 b= 0,622" b= 0,50 a= 0,70 ( NB. Der Vorstand hatte der General Tages Ordnung: 1. Bericht der Ortsverwaltung und des Dele- Montag, den 6. Januar, abends 8 Uhr, bei Wöhlmann, Engel- Ufer 16: IV. gierten. 2. Wahl. 3. Verschiedenes. Die Mitglieder von Nixdorf werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. Mittwoch, den 8. Januar, abends 7 Uhr: Sigung der Vertrauensmänner und Kontrollkommission. Für Ost: Friedrichsbergerstr. 11. Für Süd- Ost: Staligerstr. 59. Für Nord: Brunnenstr. 96. Der Vorstand. Kommissionssihung der Bürstenmacher. " Grösste Heizkraft zkra Central- Verein der Bildhauer Geringster Aschengehalt Deutschlands.( Verwaltungsstelle Berlin.) Sonntag, den 5. Jaunar 1902, abends punkt 6½ Uhr, in Stecherts Andreas- Festsälen, Andreasstr. 21: Lichtbilder- Vortrag der Kunstschaubühne( Dr. Alfr. Köppen) über ,, Venedig und seine Kunstschätze.' Billets für Mitglieder und deren Angehörige a 30 Pf., inklusive Tanz, find im Bureau Engel- Ufer 15, I und beim Koll. Greier, Köpnickerstr. 1, 2. Aufg., IV zu haben. 12 Jahren frei. Zahlreichen Besuch erwartet Kinder unter 21/ 15* Der Vorstand. Kein Schlacken- Rückstand! sind die von altersher bewährten Vorzüge * MARIE HENCKEL'S WERKE Daher stellen sich diese echt Senftenberger 263 Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Henckels Brikets Wochentags 7 Uhr. Sonntags 5 Uhr. Karlstrasse. Direktion: Nur erstklassige Specialitäten. J. M. IIütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung Kufeke's BESTE NAHRUNG FÜR gesunde& darmkranke Kinder Kindermehl Jedes Wort: 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. 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Klaffe 54 Pf. II. IIL IV. 27 " 24 18. Diese Bekanntmachung wird als eine zwingende Folge der Verfügung der Kaffen- Aufsichtsbehörden erlassen, unt zunächst alle Beteiligten vor Nachteil zu bewahren und bleibt so lange in Kraft, bis die diesbezüglichen Statutenänderungen von der Generalversammlung ordnungsmäßig be: fchloffen oder von der höheren Ver waltungsbehörde zwangsweise verfügt und als Nachtrag zum Statut publi ziert find. 270/3 Lichtenberg, den 2. Januar 1902. Der Vorstand der Orts- Kranken tasse: Paul Levyn, Vorsitzender. Klavier, Bioline, Gefang für Kinder und Er: wachsene, beste Methode, 3 Mart an, Schmidt, Hochstr. 41, I.[ 28946 Kleine Anzeigen. Gasglühlichtlyren mit Tulpenzugsquelle, ohueAnzahlung, Woche 1,00, aloden 4,15 Wart an, Doppelante, Vermischte Anzeigen. Herrenanzüge, Paletots, elegante straße 40. Ausführung, geringe Teilzahlung. Cigarrentonfurs( Schneider, Kurzberg, Landsbergerstraße 13. 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Hutmachermeister G. Groß hier: selbst, Frankfurter Allee 163, 2. Tischlermeister H. Meyer hier: felbst, Stummelsburgerfir. 3, B. als Arbeitnehmer: 3. Tischler Paul Levyn hierselbst, Frankfurter Chauffee 24, 4. Uhrmacher P. Wielicke hierselbst, Kronprinzenstr. 12, 5. Möbelpolierer St. Clement hier: selbst, Friedrich Karlstr. 18, 6. Kutscher E. Laue hierselbst, Frant furter Allee 186. Bei Konstituierung des Borstandes sind in der Vorstandssigung vom 31. Dezember 1901 gewählt: der unter 3 genannte Tischler Levyn als 1. Vorsitzender, der unter 2 genannte Tischler: meister Meyer als 1. Schriftführer, der unter 4 genannte Uhrmacher Mielici als 2. Schriftführer und ber unter 1 genannte Hutmachers meister G. Groß als Ersazmann für den sein Amt niedergelegt habenden Destillateur Otto Gensler ffir den Rest von dessen Wahlperiode bis 31. Dezember 1902 als 2. Vorsitzender. Lichtenberg, den 2. Januar 1902. Für den Vorstand der Orts- Krankenkasse Lichtenberg der Generalbevollmächtigte Rauffmann. 270/4 Mein Saal, 500 Personen faffend, ist am 1. März 1902 Umstände halber noch zu ver geben. W. Möhring, Admiral straße 18c( Märkischer Hof").[ 28956 für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Beuthstr.3 bis 4 Uhr angenommen. Meyerlerikon, Brockhaus und Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Bahuatelier C. Gedide Star: alle andren Bücher fauft, beleibt garderstraße 3. + 139* Hannemann Stochstraße 56 I. Bücheraufauf zu höchsten Preisen. Amt VI, 3397. 982K Epstein, Markgrafenstraße 101.[ 130/ 1* Cigarren, Brillanten, Bücher, Warenposten, sowie alles Brauchbare beleiht fabelhaft hoch Deutsches Leihhaus( Lombardabth.), Rosenthaler + 121* ftraße 11/12. 110/ 19* Restauration habe eröffnet. Karl 9599* Schmidt, Beuffelstraße 37. Vereinszimmer und fleiner Saal Suche Donnerstag oder Mittwoch zu vergeben. 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