Nr. 10. Abonnements- Bedingungen: 3 Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illuftrierter SonntagsBeilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft= bonnement: 1,10 Mart prr Monat, Eingetragen in der Post- Beitungss Preisliste für 1902 unter Mr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint fäglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblatt. 19. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Bleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Dte Expedition ist an Wochentagen bts 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Bently- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Die Hunnenmoral. Sonntag, den 12. Januar 1902. = Expedition: SW. 19, Bently- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Politische Uebersicht. Berlin, den 11. Januar. als Go die Vorbedingung ist für die Wiederaufrichtung wissen und, obschon Bebel es ihm kurz zuvor vorgehalten hatte, des Völkerrechts und der geschändeten Mensch nichts davon gehört zu haben, daß der Wahrheitsbeweis worden ist. lichkeit. Bebel schilderte nochmals eindringlich die wahren durch das Gericht abgeschnitten Nach den müde schleppenden Verhandlungen der letzten Tage Ursachen der Chinawirren, erinnerte an die Parole: Herr v. Goßler bewahrte auch auf die Frage verständige erhob sich die Etatsberatung des Reichstags am Sonnabend zur Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden zurückhaltung, warum denn, ivenn man Wahrheit wolle, bedeutungsvollen Auseinandersetzung über einige der wichtigsten nicht gemacht!, zog einen beredten Vergleich zwischen China die zahlreichen Veröffentlicher von Hunnenbriefen in Amtsblättern Fragen der deutschen Politik, deren Erörterung in der Bolts- und Transvaal, betonte in einer Besprechung der Chamberlain- und die klassischten Beugen des Humentums, die Kriegskorresponvertretung die Nation schon von Tag zu Tag erwartete. Zu den Angelegenheit die stets zur Verwilderung führenden Wirkungen des denten der bürgerlichen Blätter, nicht zur Aufklärung herbeigezogen wichtigsten Fragen mag der Universitätsstreit, den Krieges, behandelte den Befehl zur Beschlagnahme der astronomischen worden find. Dr. Sattler als Episode in die Etatsberatung schob, nicht gezählt Instrumente, um schließlich nochmals den Fall Feilißsch und die Die Etatsdebatte konnte so nicht, wie beabsichtigt war, werden, obschon er manch helles Licht auf das Dunkel des deutschen Frage der Hummenbriefe in aller Schärfe aufzuklären. am Sonnabend zu Ende geführt werden, sie wird vorausa Wissenschaftslebens warf. Dagegen war die großzügige Abrechnung andauern. Drei Regierungsvertreter bemühten sich, die Anklagen unsres sichtlich noch mehrere Tage Doch bereits Bebels über die allgemeine deutsche Politik und seine abschließende Redners zu widerlegen. Graf Bülow bewährte seine Geistes- Ergebnis der Sonnabend N Debatte ist festzustellen: Beurteilung der China politik eine wahrhaft kulturelle Not- bedeutung in der Auflösung jedes Thatsächlichen in das Gestöber sehr Regierung und bürgerliche Parteien einig sind, zu den wendigkeit gegenüber all dem unsäglichen Lug und Trug und all schillernden Worte. Vebel darf nicht die Weltpolitik gegen den Boll- Völkerrechtswidrigkeiten und Verwahrlosungen des Chinazuges noch die pharisäischen Beschönigungen, durch die das offizielle Deutschland tarif ausspielen, denn eine„ vernünftige Weltpolitit" und eine die nicht weniger schwere Schuld der Beschönigung aller jener Geund im trauten Bündnis mit ihm die bürgerlichen Parteien das vernünftige Heimatpolitik" widersprechen sich nicht! Es liegt kein schehnisse zu tragen, so sehr verbleibt vor der richtenden Geschichte weltpolitische Hunnentum zu entlasten versuchen... Grund vor, feine, des Kanzlers, neuliche Aeußerungen über den die Socialdemokratie der Anwalt der Wahrheit und der MenschMatthias v. Köller war aus Straßburg herbeigeeilt und Dreibund zu kritisieren, denn Oestreich und Italien stimmen lichkeit. wartete seit Tagen auf die etwaige Aufrollung des Spahn- Streits. feinen Aeußerungen zu; Oestreich und Italien sind also so dürfen Dr. Sattler erlöste ihn vom längeren Harren, indem er diese wir schließen auch der Ansicht, daß der Dreibund Frage in die schon mit Einzelheiten überlastete Etatsdebatte zog. als Notwendigkeit in Der Vergangenheit liegt. Wenn Dr. Sattler fröhnte nationalliberaler Specialneigung, indem er den Bebel Minister wäre, würde er nach dem Gesandtenmord Fall Spahn kulturkämpferisch wendete und vor dem Einfluß des auch nicht anders gegenüber China verfahren fein als Kirchenregiments auf die Universitäten warute. Matthias v. Stöller die jetzige Regierung; aber über die Ursachen des Gesandtenmordes hat mit den Jahren viel von der einstigen Burschikosität verloren, fagte der Kanzler kein Wort. Wenn die Orientalen mit Europa in Ve- Die unglaubliche Tapsigkeit des Herrn Lieberntann v. Sontent" die seiner Vertretung von Umsturzvorlagen einen gewiffen oratorischen rührung kommen, so gehe es nicht ohne eine Art Getvitter ab; also berg war in der Freitags- Situng von Herrn v. Bülow sofort als, Reiz bewahrte, er ist nichts mehr geblieben als der Mann des waren alle Geschehnisse in Ostasien unvermeidlich. Im Ausland wie ein sonst in Bülow- Verherrlichung machendes Blatt sich ausRegierungsabsolutismus, der seinen rechten Platz wieder- kritisiert niemand das heimische Heer so wie im Reichstage die drückt, hochwillkommener Anlaß" aufgegriffen worden, um den von gefunden hat als Staatssekretär in den Reichslanden der Socialdemokratie; aber selbst Graf Bülow, so unwillkommen ihm der erzärnten englischen Regierungspreise von ihm Diftatur. Der wesentliche Juhalt der Köllerschen Rede alle wirklichen Thatsachen find, tönnte wissen, daß das Umgekehrte geforderten Kota u mit der ihm so wohlanstehenden Eleganz war denn auch die Ankündigung uneingeschränkter wahr ist. Graf Bülow endete mit der ihm niemals fehlenden Staats- zu eyekutieren. Des Deutschen Reiches Kanzler, der am Mittwoch Dittatur über die Universitäten! Die Fakultäten haben magime, daß seine Regierung nur immer„ friedlich, maßvoll und den von Herrn Chamberlain gebrauchten Vergleich der englischen nur das Recht, gehört zu werden, die Regierung allein hat zu besonnen" sei, und mit Theaterentrüstung wider die vorgeblichen Armee mit der deutschen Armee als eine zwar unbeabsichtigte, entscheiden, wer auf den Universitäten Wissenschaft lehren darf. Herabsetzer des deutschen Heeres. Diese Entrüstung bedeutet die aber darum nicht minder schwere Beleidigung des deutschen Heeres Wenn die Regierung gegen den Willen der Straßburger Fakultät Aufgabe der einzigen Zierde, die auch wir dem Grafen Bülow bisher mit einem ganz ungewohnten Aufwand von Pathos zurückgewieſen den jungen Herrn Spahn, den Sohn des Reichs Gerichtsrats und zuerkannt haben, der Zierde persönlicher Noblesse in der Polemit, hatte, brachte es fertig, achtundvierzig Stunden später mit genau Centrumsführers, in Straßburg angestellt hat, so hat sie es, wie denn sie beruht auf einer zweifellosen Berfälschung der Bebelschen demselben mißbilligenden Runzeln seiner Denkerstien Herrn LieberHerr v. Köller ausführte, in der weisen Absicht gethan, den Katho- Ausführungen, in denen, außer einer Kritik des Krieges, nichts gegen mann von Sonnenberg den Text zu lesen und der englischen Armee liken, die allzu spärlich im Lehrkörper dieser Universität vertreten deutsche Truppen gesagt war; freilich wie sollte in. der Bertretung ein Unbescholtenheits- Attest auszustellen. Daß der find, einen berechtigten Wunsch zu erfüllen. Es ist nur bedauerlich, des Humentums nicht schließlich jegliches Mittel benutzt werden? Gang nach Canossa der Entgleisung so unmittelbar auf dem Fuße daß bei der Octrohierung in Straßburg nicht ein Litteratur- Der Kriegsminister v. Goßler hat den unangenehmsten Teil folgen würde, hatte man sicher auch in England nicht zu hoffen profeffor in Frage stand, in welchem Fall gerade der Staatssekretär der Erwiderung auf Bebels Anklage, Auskunft zu geben über die gewagt. Freilich das schier Unmögliche, bei uns wird's Ereignis! in den Reichslanden höchster Sachkenner gewesen wäre, der sich Entführung der astronomischen Instrumente und über Aber die englische Regierungspresse ist, wie wir ja vermuteten, bereits vor Jahren in der Umsturzdebatte durch unschuldsvolle In- die Einstellung des Hauptmanns von Feiligsch in die preußische nicht so ohne weiteres bereit, den reuigen Sünder Absolution zu berührtheit mit den Schöpfungen des großen Dichters Gottfried erteilen. Sie erklärt in spröder Zurückhaltung den Kotau für nicht Keller auszeichnete. ceremoniös genug, sie verlangt weitere, demütigere Abbitte. So schreiben die" Times": Armee. Der mißglückte Kotan. " Selten, wenn überhaupt jemals, ist eine befreundete Nation in einem fremden Parlament so gröblich beschimpft worden, und niemals hat, so weit wir uns erinnern können, eine Beleidigung eine so milde Zurückweisung von dem Vertreter der fremden Macht erfahren, wie die Zurückweisung war, die Graf Bülow gegenüber dem Abgeordneten v. Liebermann für ausreichend erachtete. Was wir von dem Minister eines befreundeten Staates erwarten können, ist eine bündige Abweisung der Schmähungen, die vor seinen Ohren ausgesprochen wurden, nicht nur mit Rücksicht auf die englischen Soldaten, die gefallen sind, sondern auch auf diejenigen, die noch leben. " Die britische Geduld und Langmut werden erschöpft werden, wenn Graf Bülow sich einbildet, daß er um die Freundschaft Englands buhlen, gleichzeitig aber die Uniform des Königs, die Uniform, in welcher unsre Freunde und Ver wandte gegenwärtig ehrenvoll in Südafrika tämpfen, dazu benutzen kann, seinen parlamentarischen Fuß darauf abzuwischen." Und das offizielle Regierungsorgan," Standard", schließt sich dieser scharfen Kritik durchaus an. In seinen Mitteilungen bezüglich der astronomischen Instrumente Neben Herrn v. Köller hatte sich, den Verlauf der Debatte ab- befleißigte sich der Kriegsminister einer begreiflichen Hurtigkeit und wartend, Ministerialdirektor v. Althoff, des Kaisers Natgeber in gänzlich unmilitärischer Ungenauigkeit. Der Kriegsminister giebt zu, Universitätsangelegenheiten, niedergelassen. Nach der Liebesmahl- daß Graf Waldersee die Beschlagnahine chinesischen StaatsStede des Professors Schmoller durfte man erwartungsvoll dem Er- eigentums anbefohlen habe. Dies ist nun schon an sich ein selts scheinen dieses Universitätenherrschers entgegensehen, der sämtliche famer Befehl gegen einen Staat, mit dessen Regierung man sich menschliche Genialitäten in sich vereint. Aber wie hätte wohl der überhaupt nicht im Striegszustand befand; doch hiervon sei abgesehen; alte Lavater, der Meister der Physiognomik, die geistigen und die Frage bleibt, wer hat denn nun die Beschlagnahme gerade moralischen Wunder des Schmoller- Hymns im Antlitz des Ministerial- der astronomischen Instrumente angeordnet und durchgeführt? direktors wiederzufinden vermocht! In dieses Gesicht hat die Natur Denn diese Beschlagnahme von Gegenständen der Kunst all ihre lose Spötterei geworfen; sie verlieh dem Herrscher im Reiche und Wissenschaft war nicht eine friegsmäßig gestattete, des Wissenschaftsrechtes ein Antlig, wie es die Bilderhauer dem sondern eine völkerrechtswidrige. War Graf Waldersee weinvollen Faun im lauschigen Blättergerank geben. Doch leider der Urheber auch dieses besonderen Beschlagnahme- Aktes? War er blieb der listige Mund dieses Mannes heut geschlossen, anstatt zu es, der die Neberführung der Instrumente nach Deutschland anbefahl, verkünden, daß nimmermehr den deutschen Gelehrten das geringste obschon die Beschlagnahme im Kriegsrecht nur eine vorläufige Maßgemindert werden solle an der unverbrüchlichen Freiheit der Liebes- nahme bedentet und von vornherein auf der Absicht der Zurückgabe mahle. bei der Kriegskoften- Verrechnung beruht? Wie endlich war es mögHerr Bachem beutete sodann nicht ohne Geschick die verfehlte lich, daß, nach der Ausführung des Kriegsministers, die Auffassung des nationalliberalen Redners für eine lebhafte Befür Fortführung der astronomischen Instrumente erst nach ihrer Ankunft wortung der Baritätsforderungen des Centrums aus. Erst Be bel, in Deutschland zur Kenntnis der Regierung gelangte, während der nun das Wort nahm, stellte den Spahnstreit auf die richtige mittlerweile längst in China die Verhandlungen über die Kriegskosten Grundlage. Thöricht ist, so erklärte er, das liberale Gerede von der Entschädigung gepflogen wurden? voraussetzungslosen Wissenschaft, die den Universitäten erhalten Mehr Klarheit ist in die Angelegenheit des Hauptmanns Bülow muß sich also mit Herrn Liebermann oder einem andren werden soll. Die Universitäten sind Staatsinstitute und der heutige v. Feiligsch gekommen. Inaufgeklärt ist geblieben, warum der antisemitischen Seläffer noch einmal ins Bernehmen setzen, damit er Staat duldet keine Lehrer in ihnen, die die Interessen der herrschenden bayrische Kriegsminister, als in der bayrischen Abgeordnetenkammer feinen Gang nach Canofsa noch einmal widerholen kann, aber dies Klasse verlegen, duldet er doch nicht einmal Docenten der Natur- v. Bollmar das Gerücht, v. Feiligzfch sei auch wegen Feigheit prozefstert mal mit gebührend zerknirschter Armesünder- Miene, ganz ohne den wissenschaften, wenn sie außerhalb der Universität politisch oppo- worden, nicht Auskunft erteilt hat. Klar aber ist, daß v. Feiligsch toketten Tänzelschritt des verwöhntesten diplomatischen Causeurs. fitionelle Anschauungen vertreten. Das Kennzeichnende im Falle nicht wieder in die bayrische Armee aufgenommen ist, weil er Wie wir über Herrn Chamberlain und die englische KriegsSpahn lann nicht die Erfüllung von katholischen Ansprüchen sein, wiederholter Soldatenmißhandlung überführt wurde. führung in Südafrika denken, ist hinlänglich bekannt. Aber das denn die Straßburger Fakultät hatte selbst einen fatholischen Pro Klar ist ferner, daß der preußische Kontingentsherr den Hauptmann, müssen wir wiederholt konstatieren: Die englische Regierung bes fessor vorgeschlagen, sondern die Einsetzung gerade des jungen Spahn, der mittlerweile mit dem Noten Adlerorden geehrt war, nach Kenntnis findet sich Herrn Bülow gegenüber völlig im Recht. so schwer es ihm auch fallen dessen wissenschaftliches Verdienst in der Abfassung einer Geschichte der betreffenden Gerichtsaften der Aufnahme in die prenßische Armee Entweder mußte Herr Bülow mit des Großen Kurfürsten im Stile der Skulpturen der Sieges- Allee für würdig erachtet hat. Ueberaus anschaulich beleuchtete der dritte mochte sittlichem Ernste die ernste Anklage des Hunnen= besteht. Bundesratsvertreter, der gegen Bebel auftrat, aber für Bebel tums gegen die englische Kriegsführung erheben, oder der diplomaHatten bereits diese Ausführungen Bebels das Haus und die sprach, diese Situation, indem er die Anschauungen der tische Taft und der gesunde Menschenverstand mußten es ihm verbieten, Tribünen lebhaft erfaßt und die Hand des in stehender Haltung nervös Offiziere zu diesem Fall also wiedergab; Der bayrische dem Stepräsentanten der englischen Südafrika lauschenden Vicepräsidenten Grafen v. Stolberg an die ordnungs- Kriegsminister hat die Sache Feilißich sehr streng an- Politit einen Stich in die Waden zu verseßen, mit rufende Glode gefesselt, so wurden die weiteren Ausführungen zu gesehen, nicht so streng ist sie von Se. Majestät angefehen der gleichzeitigen liebenswürdigen Beteuerung, der Stich gelte nicht einer großen, nachhaltigen Abrechnung mit der Chinapolitit, die alle worden. General v. Enders hat den Beweis geliefert, den er liefern der englischen Regierung, nicht der Südafrika- Politik, ja nicht einmal Herrn Chamberlain selbst, sondern der Gemüter mächtig in ihren Bann zog. Nachdem Bebel die finanzielle will, daß er tein Diplomat ist. entstellten Chamberlain- Rede, zugeben wolle Lage des Reiches, die wirtschaftliche Krise als tapitalistische Er- Hinsichtlich die Hunnenbriefe hatHerr v. Goßler das bis- er die sich der Lärm der Alldeutschen erhoben habe scheinung, die Ausbeutung durch die Syndikate, den Jammer der herige Verfahren fortgesetzt: sie seien teils in Europa fabriziert, gegen Den Beweis für die Das Ivar schwächlich, inkonsequent, unlogisch, Socialpolitit, das Wettrennen der Parteien in der Bewilligung von teils enthalten sie nur Nenommnistereien. Und der pfiffige Rückzug, den militärischen Ausgaben in schlagenden Darlegungen behandelt hatte, Fabrikation in Europa bieten nach wie vor nur die niemals zur Ab- geradezu finnlos. erfüllte er die Ehrenaufgabe der Socialdemokratie, das Humentum fendung aus China gekommenen Normann- Schunnannschen Spigel zwei Tage darauf antreten zu können glaubte, verschlechterte der Weltpolitik vor der Geschichte festzustellen. Die Redner aus fast allen briefe, denen noch dazu das feltsame Unheil widerfahren ist, daß die seine Lage nur noch mehr und giebt der englischen RegierungsParteien hatten in den vorigen Tagen zwar möglichst wenig von China Adressen, an die sie gesendet werden sollten, in China verloren gingen. preffe begründeten Anlaß zu den bösartigsten und boshaftesten Angesprochen, aber doch den erfolgreichen und ehrenvollen. Ausgang" Den Beweis für den angeblich unrichtigen Inhalt der Briefe griffen. darin, findet daß Herr von Goßler bei des Chinazuges gefeiert, und die Umwahrheit von der festgestellten aber Herr v. Bülow wird also nicht umhin können, öffentlich zu era Fälschung der Hunnenbriefe wiederholt. Bebel wandte fich gegen Gerichtsverhandlung der die Richtigkeit des Klären, wodurch eigentlich Chamberlain in seinen Augen die biese chauvinistische Lüge, deren Hinwegräumung selben erbracht sei. Herr v. Goßler that gut, nichts davon zu deutsche Armee beleidigt hat. Durch den bloßen Vergleich? Dann Beweis für feiner wvie er * schenkt er also den inoffiziellen Hunnen- Sekundanten Glauben, Herr Bingen will übrigens in einer lahmen Erklärung seine| kommandanten über eine eventuelle Berständigung mit England einüber die er heute Bebel gegenüber gewißelt hat! Anklage nicht so schlimm gemeint haben. Wir haben schon bemerkt, zuholen. Dann hat er über die Verleihung des Schwarzen daß man mit einer derartigen Beweisführung weit eher die VorDie Verurteilung von Afrikandern. Adlerordens an Lord Roberts seine eignen, unaussprech- Lage des hochschutzöllnerischen Regierungsentwurfs erklären könnte als die Gegnerschaft gegen ihn.-: Eine Depesche aus Kapstadt teilt mit, daß wiederum 7 Einlichen Gedanken! Die Auflösung des Goethe- Bundes soll infolge der Kunst- wohner der Kaptolonie wegen Rebellion verurteilt worden rebe des Kaisers erfolgt sein. In einer Vorstandssizung verständigte sind, 3 andre, welche ebenfalls zum Strang verurteilt worden man sich darfiber, daß eine Versammlung stattfinden möge, in der waren, find zu lebenslänglicher Bivangsarbeit" begnadigt" worden. rednerisch wie fünstlerisch begabte Männer ohne demonstrativen Eine Reihe weiterer Verurteilungen lauten auf mehrjährige Beigeschmad die wahren Aufgaben der Kunst darzulegen gehabt Gefängnisstrafen. hätten. Das Vorhaben unterblieb jedoch, weil solche Männer nicht zu finden waren. Daraufhin erklärten Sudermann und andre Vorstandsmitglieder, aus dem Vorsiz ausscheiden zu wollen. Oder er hält die englische Armee für fo matellos, wie bie englische Regierung: worin liegt denn Herrn Chamberlains Beleidigung?! . Deutsches Reich. Ja, aber warum haben denn Sudermann und die andren Helden nicht selbst sich bereit erklärt, zu reden? Der Arbeitsplan des Reichstags. Nach Beendigung der Etatsberatung im Reichstage wird beabsichtigt, die drei vorliegenden Interpellationen zur Beratung zu stellen, zunächst die Interpellationen Dr. Arendt und Oriola, sodann die social- Sie demokratische Notstandsinterpellation. Die Fort setzung der Poleninterpellation soll erst später stattfinden, nachdem das Abgeordnetenhaus dieselbe Frage behandelt haben wird. Die SeeEnde beraten werden. " # Reichstag. ( Schluß aus der 1. Beilage.) Preußischer Kriegsminister v. Goßler: Sie sind tapfer, die bürgerlichen Mannen der Geistesfreiheit! Es ist eigentlich eine ganz unfruchtbare Arbeit, dem Abg. Bebel raisonnieren insgeheim, aber sie schweigen öffentlich. den Charakter des Krieges verständlich machen zu wollen.( Sehr Eine Bündlerreise. Aus der Provinzialversammlung des richtig! rechts.) Er faßt den Krieg in China so auf, als hätten wir überfallen on täst ruhige Bevölkerung graufam Bundes der Landwirte in Breslau berichtete die konservative Schlef. eine Zahl der von den Bogern ermordeten chinesischen mannsordnung soll nach Beendigung der zweiten Etatslesung 3" wird von Sr. Majestät nach Amerita entsendet, um Christen mehr als 80 000. Nur etwa 21/2 Broz. dieser Christen 3tg." am Mittwoch mit Bezug auf den Frhru. v. Loën: Redner die die dortige Landwirtschaft und ihre Nebenzweige zu studieren, haben ihren Glauben abgeschworen, die übrigen den martervollsten Tod erlitten für ihren Glauben.( hört! hört! rechts.) Von den Zu unfren Zollanträgen. und verabschiedet sich mit dem Hoch auf den Bund." Hierzu schreibt die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung":" Es ist Miffionaren find während der Wirren wahre Heldenthaten vollbracht Graf Bülow äußerte am Sonnabend im Reichstage, die Socialdemokratie habe kein Recht, die( chinesische) Weltpolitik der deutschen Re- uns unerfindlich, wie diese Geschichte hat in Umlauf gefegt werden worden. Abg. Bebel hat mir geraten, die" Hummenbriefe" vor Gericht zu fönnen. Freiherr v. Loën hat für sich und seine Ge gierung gegen ihre ebenso chinesische, agrarischeHeimatpolitif auszuspielen. Nun, die Regierung hat eine unvernünftige Weltpolitik durch eine mahlin durch allerhöchste Huld ein Rundreise billet bringen. Er erklärte am 19. November 1900 wörtlich:„ Die Namen Dann aber fagte er unvernünftige Heimattpolitit abgelöst, und in der Unvernunft mag zur Fahrt nach Westindien und Megito an Bord des Dampfers der Schreiber stehen zur Verfügung". Victoria Luise" erhalten. Irgend ein Auftrag von am 23. November 1900: Ich habe gar keinen Grund, dem der Ausgleich des Widerspruchs von dem Grafen Bülow mit Recht St. Majestät ist aber dem Freiherrn so wenig zu teil ge- Striegsminister die Verfasser der Hummenbriefe zu nennen."( Hört! gefunden werden. Die Socialdemokratie aber ist der Meinung, daß worden, wie andern mit der gleichen Auszeichnung bedachten hört! rechts.) Ich habe daraufhin den von mir beschrittenen Weg eine vernünftige Weltpolitik, die keine Nickelstahl- Panzer- Politif, Privatpersonen." in vollem Bewußtsein beschritten in der Annahme, daß der Herr sondern eine freie Handels- und Kulturpolitik ist, nicht nur der agrarischen Heimmtpolitit stracks widerspricht, sondern daß sie in Das Ehepaar Loën hat also offenbar durch Vernittelung des Abg. Bebel geneigt sein würde, die Gerichte in der Aufklärung der einer vernünftigen Handelspolitik besteht, die zugleich auch die ver- Kaisers von der Dampfergesellschaft ein reibillet erhalten. Thatsachen zu unterstützen.( Buruf des Abg. Bebel.) einer vernünftigen Handelspolitik besteht, die zugleich auch die ver- Auf eigene Kosten zu reisen, verbietet die Not der Landwirtschaft. Brieffchreibers in feiner Weise nennen wollen. Er hat angegeben, Abg. Bebel hat aber als Zeuge den Namen des betreffenden nünftige Heimatpolitik ist. Die Regierung hat aber ihre von uns mit Recht bekämpfte Ein Chinadeserteur. Hart büßen muß der Reservist er hätte den Namen vergessen( hört! hört! rechts), und er könne ihn marinistische Weltpolitit seiner Zeit mit den auch von Schlothauer seine Teilnahme am chinesischen Abenteuer. Er jetzt nicht nennen. Das ist der Wortlaut seiner Aussage.( Abg. uns anerkannten Exportinteressen wesentlich begründet, und wir haben war beim ersten Seebataillon eingestellt und hat mit dieser Truppe e bel ruft: Das ist der Wortlaut nicht!) Wenn es nicht also ein Recht, diese handelspolitische Weltpolitik, die den Vorwand die China- Expedition mitgemacht. Am 18. August sollte die Rück- wahr ist, wird Herr Bebel nicht verfehlen, den richtigen Wortlaut zur für die Marinelieferanten abgab, in Gegensatz zu bringen mit der reise angetreten werden; Sch. schien es jedoch in China zu gefallen. Sprache zu bringen. handelszerstörenden Hochschußzöllnerei, für die sich Graf Bülow jezt er faßte die Absicht, bei der Shang- Tum- Bergbaugesellschaft in Für die Echtheit der„ Hunnenbriefe" ist nirgends ein Beweis begeistern muß. Stellung zu treten und desertierte wenige Tage vor dem erbracht.( Unruhe bei den Socialdemokraten.) Es giebt ziveierlei Wir vertreten eben im Gegenfaz zu der Zidzad- leberzeugung Einschiffen nach der Heimat von seiner Truppe. Vorher Sorten dieser Briefe: solche, die von Europa aus zunächst nach der nur im Unvernünftigen einigen Regierung eine vernünftige hatte er in zwei Fällen ein Pferd und Sattelzeug gestohlen China gefchicht sind, und Lügen, die in China fabriziert worden Heimatpolitik, die genau so identisch mit einer vernünftigen und dies bei einem Bordellwirt verkauft. Er irrte zwei Tage find. Für beide Torten von Briefen habe ich Beweise. Hier habe Weltpolitik ist, wie unser Nationalismus mit unsrer Inter- und Nächte umher, ohne Menschen zu finden und Nahrung ich z. B. derartige Briefe, die in China mit Beschlag belegt worden nationalität. Und da gerade bei dem Zolltarif sich die tollen zu erhalten. Der Flüchtling begab sich nun wieder nach find. Der Absender des einen stammt aus„ Genève, Suisse"( Genf, Widersprüche der heimat- und weltschädigenden Politik der Regierung dem Ufer und suchte durch Schreien die Aufmerksamkeit eines Schweiz). Der Umschlag ist zur Post gegeben in Luzern, die Adressen gipfeln, darum ist es unsre ernste Pflicht, in diesem entscheidenden vorüberfahrenden Bootes zu erregen. Dies gelang ihm, er meldete waren bestimmt an Leute in Zürich und Basel. Diese Adressen Wendepunkt den Versuch zu machen, zu einer socialpolitisch gerecht sich nunmehr wieder bei seinem Truppenteile im Ostlager von Things find in China dauernd verloren gegangen. Wenn fertigten Handelspolitit zu gelangen, in der sich unsre Heimat Tau. Für den Angeklagten lag die Sache insofern recht ungünstig. Abg. Bebel eine in der Schweiz lebende Persönlichkeit für den Verund Weltpolitik glücklich und segensvoll vereinigt. als auf Fahnenflucht im Felde eine Mindeſiſtrafe von fünf Jahren faffer der Hunnenbriefe hält, so würde ich ihm raten, sich doch mit Diesem bedeutsamen Zwecke dienen auch die gestern mitgeteilten Gefängnis steht. Die übrigen Delifte, 3 Diebstähle, 2 BetrugsAnträge, die wir zum Bolltarif einstweilen stellen. Es ist durchaus fälle, 1 Unterschlagung und 1 Fall Preisgabe von Uniformstücken falsch, wenn die„ Deutsche Tageszeitung" unfre Anträge aus dem wollte der Ankläger mit 2 Monaten Gefängnis gefühnt haben Gesichtspunkt der Obstruktion erklärt und sie nicht ernst nehmen will. Das Urteil lautete unserm Erfurter Partei Organ zufolge auf Sie find im Gegenteil eine bitter eruste Notwendigkeit und ihre Ab- 5/2 Jahre Gefängnis und Versetzung in die zweite Klaffe des lehnung durch die Brotwuchermehrheit würde dem Volle draußen nur Soldatenstandes. zeigen, daß eben die Agrarier keine gerechte Heimate und keine fluge Regierungsentwurfs in unfrem Sinne zu verbessern. " noch besonders die die dieser Persönlichkeit auseinander zu setzen. In der Schweiz ist eine Flugschrift verbreitet worden mit der Ueberschrift: Bebels Meineid und die Hunnenbriefe". Es steht darunter:" Luzern, den 24. Degember 1901. W. F. G. Schumann.( Wiederholte laute Zurufe bei den Socialdemokraten: Der Spitzel Normann- Schumann. Glocke des Bräsidenten.) Wenn Herrn Bebel an der Aufklärung der Sache gelegen leber eine staatsretterische That der reich sländischen ist, würde ich ihm raten, vor Schweizer Gerichten zu lagen. Ich Weltpolitit treiben wollen, sondern daß sich hinter den schönen Zwangsgermaniſation berichtet der„ Eliäffische Nurier" das Folgende: lenne dieſen Herrn Normann- Schumann gar nicht persönlich.( Bu Worten nur das nackteste und brutalste Kastenintereffe versteckt. Unfre Pflicht aber ist es, alles zu thun, um zu einer rationellen Gin Greis von 71 Jahren, namens Vogel, stieß am 11. November, rufe bei den Socialdemokraten.) Die einzelnen Ausdrücke der FlugHeimat- und Weltpolitik zu gelangen, und darum müssen wir mit.. in einer Wirtschaft zu Ingersheim in augetrunkenem blätter will ich hier nicht näher darlegen, aber sie sind so gravierend, Zustande den„ hochverräterischen" Ruf:„ Vive la France!" aus daß Herr Bebel doch verpflichtet sein würde, auf Grund dieser Thatallen zulässigen und möglichen Mitteln versuchen, das Monſtrum des und verführte dabei gleichzeitig einigen Radau. Dafür schickte ihm fachen in der Schweiz zu klagen.( Abg. Singer: Nein!) Diesen EinDie National- Zeitung" bemerkt zu unsren Anträgen, wird schon an und für sich die Strafe als zu hoch bezeichnet, so lassen das Amtsgericht einen Strafbefehl auf vier Wochen Haft. druck habe ich doch. Es geht jetzt eine Art Bollsfrankheit, eine Verleumdungssucht cs sei nicht zu bestreiten, daß in ihnen begleitenden Umstände ganze An- durch Deutschland, mant begreift vieles gar nicht. Ein Brief, den " eine Anzahl Streitfragen formuliert sind, welche in engem gelegenheit in einem tragischen Licht erscheinen. Vogel ist zunächst Abg. Bebel auch angeführt hat, ist besonders charakteristisch. Der Busammenhang mit dem Bolltarif stehen, mindestens in ebenso ein Elsässer, sondern Badenser. nahem Zusammenhang mit ihm, wie der zur lleberwindung des ein Elsässer, sondern Badenser. In franzöflicher Beit hatte betreffende Briefschreiber, ein bei den oftafiatischen Feldhaubitzen Widerspruchs gegen die Erhöhung der landwirtschaftlichen Zölle er sich in Ingersheim niedergelassen. Im Jahre 1871 hatte er es stehender Soldat, hat aber nachträglich erklärt, er habe noch feinen nur einigen Freunden zu verdanken, daß er nicht das Opfer seiner Chinesen totgeschlagen. Ueberhaupt habe noch niemand in seiner bestimmte Antrag des Centrums: den in die Reichskaffe ge- deutschen Nationalität wurde. In der Aufregung, die der Krieg ver- Batterie einen Chinesen totgeschlagen. Die von diesem Soldaten zu langenden Ertrag dieser Erhöhung für eine Arbeiter- Witwen- urfacht hatte, umstellten eines Abends eine Anzahl Einwohner sein Protokoll gegebenen Aeußerungen erweisen seinen ganzen Brief als und Waisen- Versicherung zu reservieren.. Die Herren Stadthagen und Genossen werden allem Anschein nach in der Haus, wollten den„ Schwvob" herausholen und ihn zum Dorfe hinaus- erlogen. treiben. Vogel geriet angesichts des gegen ihn ins Werk gesetzten Herr Bebel hat heute auch das Benehmen der Mannschaften bei Zolltarif- Kommiffion die Rolle übernehmen, welche in der Stanal- Augriffs in einen solchen Schrecken, daß er geistes gestört und der Einnahme von Beling gebrandmarkt. Deutsche Truppen haben Commiffion des Abgeordnetenhauses die Herren von Zedlig und dadurch arbeitsunfähig wurde, wenigstens fann er seither nicht mehr an der Einnahme von Beling überhaupt nicht teilgenommen.( bg. Genoffen mit dem Erfolge gespielt haben, der in der Rede zur auf seinem Handwerk ieinen Unterhalt verdienen, hat vielmehr sein Bebel ruft: Das habe ich auch gar nicht behauptet Eröffnung der Landtagsfeifion festgestellt ist. Mit einer Erklärung. Vermögen eingebüßt und stand bereits einmal auf dem Punkte, in Auf den Schiffen sind einzelne Sachen bei den Soldaten gefunden daß seiner Zeit" auf den Zoltarif zurückgekommen werden solle. eine Irrenanstalt gebracht zu werden. Seine geistige Gestört worden; da ist konstatiert, daß fie gekauft waren, die Rechnungen werden die Gegner desselben ebenfalls zufrieden sein." Allgemein ist dabei der Eindruck gewesen, Auch die National 8tg." hat noch nicht das volle Ver- heit wurde er seither nicht los. und sie kommt desonders zum Aus- sind vorgelegt. von den Chinesen furchtbar überteuert sind; ständnis für die fachliche Bedeutsamkeit unsrer Anträge gewonnen. druck nach dem Genuß geistiger Getränke. Aber zuleide thut der Mann daß die Leute niemand etwas. in Berlin hätten sie die Sachen wesentlich billiger kaufen können. ( Heiterkeit rechts.) In allen Fällen, wo die Existenz von Beutestücken hier im Lande behauptet worden ist, ist sofort recherchiert worden. Bei einem Marinesoldaten wurde eine Uhr aufgefunden, die dieser in einem Sommerlager bei Peking aufgefunden hatte. Die Fren und die Erfahwahl in Dewsbury. London,( Lachen bei den Socialdemokraten.) Diese Uhr ist von einem an8. Jamiar.( Eig. Ber.) Die heutigen Blätter veröffentlichen einen geblichen Sachverständigen zunächst auf 2-8000 m. geschägt worden, Auch der Bester Lloyd" kann sich der Bemerkung nicht ent- Aufruf der Homerule Partei an die im Wahlkreise Dewsbury dann ergab sich vor Gericht, daß ein Liebhaber etwa 50 M. dafür halten: wohnenden Irländer, gegen den socialistischen Kandidaten geben kann. Es ist eine Uhr, die nicht geht.( Heiterkeit rechts.) Ich " Man dente fich die Wirkung dieser Alliance aufgehoben und H. Quelch und für den liberalen Imperialisten Runciman verstehe nicht, wie Abg. Bebel bez. der Befinger Instrumente das Militärman braucht sich wahrlich nicht in pessimistische Vor- zu stimmen! Wir werden es wohl noch erleben, daß die Erzfeinde: Strafgesetzbuch citieren konnte. Es handelt sich hier um die Beschlagnahme ftellungen zu versenken, um den Einbruch einer Sünd- Irländer und Engländer in gemeinsamer Furcht vereinigt, gegen die von Sachen, nicht um eine Erbeutung derselben für einen Einzelnen. flut in die europäische Kulturwelt vorherzu wirklichen Revolutionären fämpfen werden. Erst die Stellung zum Man kann ja zweifelhaft sein, ob das nützlich oder richtig war. Der sehen. Und wäre etwa Deutschland das am wenigsten Socialismus ist der wahre Gradmesser der freiheitlichen Gesinnung. Feldmarschall hat überhaupt den Befehl gegeben, um die Kriegsbedrohte Reich? Wer weiß vielleicht stimmt gerade das toften einigermaßen zu decken, Staatseigentum mit Beschlag zu beAmerika. legen. Wort des Grafen Bülow, daß der Dreibund für Deutschland nicht Die ( Abg. Singer ruft: Das nennt man Plündern.) mehr eine absolute Notwendigkeit ist, auch die deutsche Parteien Der Nicaragua- Kanal. Das Haus der Repräsentanten hat am Instrumente wären auch unberührt geblieben, wenn nicht von ein bißchen nachdenklich, die spornstreichs in den wirtschaft- Donnerstag mit 308 gegen 2 Stimmen die Vorlage be- französischer Seite der Antrag gestellt worben wäre, die Instrumente, lichen Krieg mit aller Welt hineinreiten wollen. Sie werden treffend den Nicaraguatanal angenommen. Gin die angeblich aus Paris stammten, mitzunehmen, dazu ist vom sich vielleicht noch besinnen, ob sie sich mit der Verantwortung be- Abänderungsantrag, der dahin lautete, den§ 1 durch einen andren Feldmarschall die Genehmigung erteilt worden. Vom Plündern ist keine laften sollen, diese Notwendigteitsfrage aktuell zu ersetzen, wonach der Präsident ermächtigt wird, auch bezüglich Rede. Sobald der Reichsregierung diese Beschlagnahme bekannt zu machen." der Panamalinie in Verhandlung zu treten, war vorher abgelehnt wurde, ist der chinesischen Regierung angeboten worden, die Man sieht, Bülows saloppe diplomatische Salonrednerei wirkt im worden. Instrumente wieder zurückzunehmen.( Burufe bei den Socialdemo Auslande nachgerade, verblüffend". Busammenziehung einer Flotte des Vereinigten Staaten fraten.) Die chinesische Regierung hat das abgelehnt. Weiter hat Abg. Bebel den Fall des Freiherrn v. Feiliksch Amerikafahrt des Prinzen Heinrich. Der Kaiser hat dem in den venezolanischen Gewäffern. Tem" Reuterschem Bureau" Präsidenten Roosevelt telegraphisch mitgeteilt, daß er seinen Bruder, wird aus Washington gemeldet, wahrscheinlich werde sich Admiral hier besprochen.( Wiederholte Zurufe bei den Socialdemokraten. Glocke des Präsidenten.) den Brinzen Heinrich, zur Feier des Stapellaufes seiner Sigginson mit dem Flaggfchiff earfarge" und einigen andren Präsident v. Ballestrem: Meine Herren, ich bitte um Ruhe. Sporthacht, bei der bekanntlich die Miz Roosevelt die Taufe Schiffen des Nordatlantischen Geschwaders in die venezolanifchen Der Abg. Bebel ist auch nicht unterbrochen worden. Wenn jetzt der vollziehen wird, nach Amerika entsenden werde. Zur feierlichen Gewäffer begeben, doch sei damit nicht die Absicht irgendwelchen Kriegsminister ihm antwortet, so ist es reines Gebot der Höflichkeit Einholung der Rennyacht wird die" Hohenzollern" in Stiel in reise- angriffsweisen Vorgehens gegen Venezuela verbunden, sondern es und der Ordnung des Hauses, auch ihn nicht zu unterbrechen.( Lebfertigen Zustand versetzt.handele sich nur um eine Vorsichtsmaßregel für den Fall, daß bei Die Dreibundrede Bülows hat, wie sich das„ Berliner Tageblatt" aus Wien melden läßt, doch ziemlich verschnupft. Die Erklärung Bülows, der Dreibund sei keine absolute Notwendigkeit" mehr, habe in den Wiener diplomatischen Kreisen befremdend, ja verblüffend gewirkt. Kurzschluß? Der deutsch englische Draht scheint in Unordnung geraten zu sein. Ein Blatt meldet: Wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, ist die Meldung des Londoner, Standard", daß Kaiser Wilhelm Ende dieses oder Anfang nächsten Monats einen Besuch am englischen Hofe abstatten werde, durchaus unwahr. Eben so wenig gedenkt der Monarch an der Feier der Krönung König Eduards teilzunehmen; es ist überhaupt ganz un gebräuchlich, daß bei solchen Gelegenheiten auswärtige Souveräne zugegen find." Das Dementi der" Standard" Meldung erfolgt merkwürdig verspätet. Da der" Standard" das englische Regierungsorgan ist, also der Anschein bestehen mußte, als sei die Nachricht von gut unterrichteter Stelle in das Blatt lanciert worden, hätte das Dementi schon vor acht Tagen erfolgen sollen. So fönnte man glauben, der Zwischenfall der letzten Tage habe vorgesehene Reiseprojekte scheitern lassen. Der Latifundienbefizer in Argentinien, der in der deutschen Regierung figt und deshalb gegen die Hochschußzöllnerei sein soll, ist der Geheimrat Wendelstadt, vortragender Nat im Handelsministerium, Staatskommiffar der Berliner Börse, Ausland. England. einem etwaigen Erfolge der Aufständischen völlig geseglose Zustände hafter Beifall rects.) eintreten sollten. Der Boeren- Krieg. De Wet. Wie der Standard" aus Pretoria vom Freitag meldet, soll De Wet nach Süden vorrüden; man glaubt, daß er versuchen werde, in die Kapkolonie einzubrechen. Ferner wird vom Donnerstag ans Wolvehod gemeldet: De Wet, der über eine starte Streitmacht verfügt, wurde gestern früh von Delisle in ein Gefecht verwickelt. Delisle richtete ein heftiges Geschüßfeuer auf den Feind. Kriegsminister v. Gofler( fortfahrend): Die Vorwürfe, die gegen den Hauptmann Frhrn. v. Feiligich bezüglich seines Mutes und seiner Kriegstüchtigkeit erhoben worden sind, entbehren jeden Grundes. Der bayrische Militärbevollmächtigte hat Ihnen bereits geiagt: Es ist eine positive Lüge, daß Herr v. Feiligich den Ges horsam verweigert habe. Er ist ein vorzüglich qualifizierter Offizier, der seine Compagnie nach jeder Richtung ausgezeichnet geführt hat. Er hat eine der schwersten Campagnen gehabt, die überhaupt in Es ist m China vorgekommen find. am 13. März 1901 in der Münchener Post" der Brief eines Chinakämpfers veröffentlicht worden, in welchem fiber schlechte Behandlung bei der Compagnie des Hauptmanns von Feilizich geklagt worden ist. Dieser Zeitungsausschnitt ist dem Kommando des Expeditionscorps übergeben worden; dieses hat eine Untersuchung eingeleitet. Der Bataillonskommandeur „ Daily Mail" erhielt aus Amsterdam ein Telegramm, welches bat die Compagnie antreten lassen und gefragt, ob irgend jemand Es ist aber belagt, daß thatsächlich Verhandlungen zwischen den in Europa Beschwerde zu führen babe über den Haupimai. weilenden Boerendelegierten und den Boerenführern in Südafrika niemand vorgetreten. Darauf hat der Bataillonskommandeur jeden augenblicklich stattfinden. Eine Depesche des Boerenvertreters in einzelnen Mann im Bataillonsbureau antreten lassen; jeder, Laurenço Marques an einen Boerendelegierten in Europa wurde der keine Beschwerde hatte, mußte eine Erklärung darüber Nun angeblich von den englischen Behörden an Bord eines Dampfers abgeben. sind einzelne über einzelne Beschwerden einzelne beschlagnahmt. Dasselbe scheine zu bestätigen, daß Krüger fich Thatsachen, die gegen den Hauptmann von Feilitsch angeführt .einverstanden erklärt hat, die Meinung der verschiedenen Boeren wurden, vorgebracht worden. Es hat sich nur ergeben, daß in ein Berhandlungen. zelnen Fällen ziemlich herbe Worte von dem Hauptmann gebraucht! Hauses, Dr. Hagemann, beleidigt und stellte Strafantrag; aber nicht neuesten Statistik annähernd 92000. Die Führer der Opposition wollen worden sind. Diese Worte sind zum Teil rein füddeutscher Art. etwa gegen den Briefschreiber, sondern natürlich gegen den Beitungs- aber auch sonstige Reformien in den Gewerkvereinen einführen, sie stellen ( Große Heiterkeit.) In einzelnen Fällen hat Hauptmann von redacteur. fich nämlich auf den Standpunkt, daß man mit den übrigen GewerkFeilipsch die Leute, wie sie selbst angegeben haben, etwas geschüttelt. Man bezweifelte nämlich die Echtheit des Briefes, und diefem fchaften für eine Befferstellung der Arbeiter einzutreten habe, statt Es ist festgestellt worden, daß diefe etwas harten Worte und dieses gweifel gab der Vorsitzende des Gerichts auch im Termin Ausdrud. fich vie bisher feige zu drücken. Aus dem Grunde sei es nötig, fogenannte Schütteln nur erfolgt ist bei sehr groben Ver- Günther hatte mm außer andren Beweiserhebungen auch die fich von der freisimmigen Volkspartei zu emancipieren und die nachlässigungen der Leute. Ich habe die Aften durchgelesen. Es ist Ladung des Briefschreibers, des Dr. Wesche, beantragt, zum Be Gewerkvereine vollständig von jeder politischen Partei umabhängig 11112 bei fehr schweren Bergehen eingeschritten worden. weise dafür, daß er den Brief geschrieben und daß die darin be- zu machen. Als nun aber die Opposition für diese ihre So hatte ein Bosten einen Chinesen laufen laffen, der unbedingt haupteten Thatsachen wahr feien. Diefer anptzenge war Ansicht Propaganda in der Gewerkvereinspresse machen wollte, in Haft behalten werden sollte. Ferner hat man Maultiere laufen aber im Termin nicht erschienen und der Vorsitzende da verschloß man ihr von seiten der Hauptleitung in Berlin die Taffen, lauter Vergehen, die mit strengem Arrest hätten bestraft theilte mit, daß die Regierung dem Zengen die Zeugnis Spalten der Presse und schloß einige der Führer aus. Dies war werden müssen. Das war aber in China, wo man jeden ablegung verboten habe. Tag ein andres Quartier hatte, unmöglich. Trozdem mußte Nach längerem Verhandeln über dieses unbegreifliche Verfahren natürlich gegen den Hauptmann von Feiligsch durch ein kriegs- legte schließlich Ginther das Original des Briefes vor, gerichtliches Urteil erkannt werden.( Abgeordneter Bebel ruft: der vom Borsigenden des Gerichts sofort als echt Aha!) Wenn Herr Bebel das Strafgesetzbuch kennte, müßte anerkannt wurde. er wissen, daß eine gerichtliche Bestrafung erfolgen mußte. Das Gericht beschloß nun die Ladung dieses Zeugen abermals Herr v. Feiligsch ist friegsgerichtlich mit einer und vertagte die Verhandlung. ibuerur sid Freiheitsstrafe belegt worden. In übrigen hat der Aus dem preußischen Staatsgebiet ausgewiesen wurde bayrische Bataillonskommandeur des Herrn v. Feiligsch ihm besonders unser Genosse Haschtowig in Höchst a. M. und zwar aus den beattestiert, daß er bei jeder Gelegenheit seine Schuldigkeit gethan und kannten polizeilichen Gründen. Haichkowitz war Oestreicher und fich bei besonderen Aufträgen besonders ausgezeichnet hätte.( Hört, von Beruf Bürstenmacher; er gehörte dem Socialdemokratischen hört! rechts.) Es ist nun mit dem bayrischen Kriegsminister unter Verein an, hat sich aber sonst in der öffentlichen Agitation wenig handelt worden, wo der Hauptmann v. Feilißsch einzustellen wäre. hervorgethan. Herr v. Feiligsch selbst hat gebeten, in der preußischen Armee eingestellt zu werden. Auf Grund der Vorgänge, die Se. Majestät der Kaiser felbst eingehend geprüft haben, haben Se. Majestät beschlossen, Herrn v. Feiligsch als Hauptmann und Compagniechef im 32. Regiment einzustellen, und wir sind alle der Ueberzeugung, daß er ein treffliches Mitglied unsrer Armee sein wird.( Beifall rechts.) Bayrischer Generalmajor v. Endres: Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Der Konflikt im Holzarbeitergewerbe. Oel ins Fener gegossen, denn die Opposition gründete jetzt in Düsseldorf ein eignes Organ,„ Der Gewerkvereinsbote", und bestellte einen der Ausgeschlossenen, einen Herrn Halstenberg, zum Redacteur. Das Organ besteht nun ein Jahr und scheint die Opposition durch die Schreibweise desselben sehr verstärkt worden zu sein. Schwere Breßfehden hat es schon mit den Organen des Berliner Centralvorstandes ausgefochten, welcher das Düsseldorfer Blatt in Acht und Bann gethan hat. Aus der Abonnementseinladung des„ Gewerkvereinsboten" wollen wir einige Säge wiedergeben, um die Stimmung zu illustrieren, welche in den Lagern der feindlichen Brüder Platz gegriffen. Es heißt da unter anderm: SRE einem Jahre eine Stelle in der Gewerkvereinsorganisation vorhanden Man hat es in den Leitungen noch nicht verwunden, daß seit ist, die den Herren auf die Finger fehen kann und die unerschrocken in der Oeffentlichkeit die unterstützt, die einen freiheitlichen Bug in die Gewerkvereinsbewegung bringen wollen. Nächst den Reformern wird der„ Gewerkvereinsbote" am meisten von den Berlinern und ihrem Anhange gehaßt und gar zu gerne würde man unser Verschwinden sehen. Wir glauben das den Herren gerne, denn Eine Generalversammlung der Berliner Tischlerimmung, die zu in dem Buchthausstaate, den sie zu errichten bestrebt find, das den Größen" in der Organisation Herr v. Feilisich hat niemals das Ersuchen gestellt, wieder derselben Beit tagte, wie die Vertrauensmänner- Versammlung des ist ein Blatt, in die bayrische Armee aufgenommen zu werden. Wenn Ab- Holzarbeiter- Verbandes, über die wir gestern berichteten, beschloß, die ungeschminkt die Wahrheit sagt, nicht zu gebrauchen geordneter Bebel Vorgänge in der bayrischen Abgeordnetenkammer Aussperrung der Holzarbeiter in den nächsten Tagen vor- Gegen die Versuche, eine Stutenpolitik in einer freien Arbeiterhier berührt hat, so kann ich ihm auf Grund der Neichs- zunehmen, wenn die Sperre über die Firmen Weinland, organisation einzuführen, gegen die Versuche, mit zweierlei Maß verfassung auf diesem Gebiete nicht folgen. Die Verhandlungen Geisler, Biehe und Hülsenbeck nicht aufgehoben würde. innerhalb einer freien Berufsorganisation zu messen, muß jeder, der in unsrer Abgeordnetenkammer sind ausschließlich interne Angelegen- Die Junung beschloß sich wegen der Aussperrung mit allen Borständen ehrlich das Fortkommen der Gewerkvereinsbewegung erstrebt, auf heiten.( Lachen bei den Socialdemokraten. Sehr richtig! rechts.) der befreundeten" Berbände in Verbindung zu segen, damit die Aus- das entschiedenste ankämpfen und die unterstügen, die in diesem be Herr Bebel vermutete, ein Artikel der Augsburger Abendzeitung" iperrung von 10 Prozent der Arbeiter über alle Betriebe der Holzrechtigten Stampfe als Führer stehen... Verbandsgenossen, zeigt, daß sei bom bayrischen Kriegsministerium inspiriert worden, um dem Industrie ausgedehnt werde. Die Aussperrung soll ihr mit der brutalen Gewaltpolitit der herrschenden Größen", von der preußischen Kriegsministerium Unannehmlichkeiten zu bereiten. ich lediglich auf die Mitglieder des Holzarbeiter die legten Nummern des Regulators" und des Gewerfvereins" Wenn die beiden Ministerien etwas mit einander zu reden verbandes erstreden. Diese lettere Einschränkung beweist, Beugnis ablegen, nicht einverstanden seid. Protestiert gegen diese haben, so geschieht das auf andrem Wege. Gegen daß es sich in diesem von den Arbeitgebern bewußterweise vom Wirtschaft, indem ihr die Bestrebungen der Reformer unterstützt." Herrn bon Feilitzsch ift Der Generalrat sucht jetzt die Geister dadurch zu baunen, daß auf eine schwere Strafe Baume gebrochenenen Streit lediglich um eine Vernichtung des erkannt worden. Wenn man ihm gesagt hätte, daß er in der Koalitionsrechtes der Arbeiter handelt. Leider er Ortsvereine, in welchen der Vorstand aus Anhängern der Opposition bayrischen Armee nicht wieder angenommen werden könne, so hätte glücklicherweise hat die Rechnung der Herren ein Loch. Be- besteht, auflöst; das Schicksal traf dieser Tage noch den Ortsverein in er außer dem Erleiden der Freiheitsstrafe auch noch seine ge- fauntlich steht es keinem Arbeiter an der Nase geschrieben, ob er Oberbilt bei Düsseldorf, welcher 200 Mitglieder zählte. Die Mitfamte giftena verloren. Ich will feineswege behaupten, Witglied des Holzarbeiter- Verbandes ist oder nicht, zu einem Offen- glieder der aufgelösten Vereine schließen sich gewöhnlich wieder zu daß er ungerecht bestraft worden sei. Aber unser Herr Minister barungseid über diese Frage tönnen die Arbeiter auch nicht ge- sammen, wählen einen neuen Vorstand und treten in ihre alten bat die Sache sehr streng angesehen. Die Einstellung in die pren zwungen werden, und da auch das überzeugteste Verbandsmitglied Rechte wieder ein. Der Oppositionsgeist ist aber der nämliche geBische Armee sollte bewirken, daß für diese schwere Strafe eine auf die Frage: Willst du gemaßregelt werden, dann blieben troz der Auflösung. Die Sache ist soweit gediehen, daß gewisse Remedur eintrat. Bon feiten Preukens wurde die bekenne, daß du Mitglied des Holzarbeiter Verbandes entweder der Centralrat der Opposition Konzessionen machen muß, Sache nicht so sehr streng angesehen. bist?" nicht zu antworten braucht:" Ja, ich bin Mitglied oder aber die Hirsch- Dunckerschen Gewerkvereine gehen in den beiden und bitte um gefällige Maßregelung", fo werden die Herren eben Provinzen zu Grunde, was von unserm Standpunkte nur zu be= ohne Rücksicht auf die Mitgliedschaft oder auf vage grüßen ist. Vermutungen hin maßregeln müssen. Damit erreichen sie aber das Gegenteil von dem, was fie beabsichtigen. Sie givingen die ohne jeden Rückhalt dastehenden Nicht verbändler, die in jedem Augenblick auch eine Maßregelung zu befürchten haben, dem Verbande zu ihrer eigenen Sicherheit beizutreten und füllen ihre Werk stätten ahnungslos mit heimlich Organisierten. Den Vorteil hat dann der Holzarbeiter- Berband, der seine verdeckt stehenden Truppen je nach Gelegenheit und Konjunktur bald da bald dort losschlagen lassen kann. Zum Schluß hat mich Herr Bebel einen Diplomaten geheißen. Ich glaube nicht, daß die Herren aus meiner letzten Rede ben Eindruck gehabt haben, daß ich in diplomatischer Weise meine Gedanken zu verstecken suche.( Seiterkeit.) " " oder vielmehr Hierauf vertagt das Haus die Weiterberatung. Es folgen persönliche Bemerkungen. Abg. Bebel( Soc.): Im Laufe der Debatte werde ich noch Gelegenheit haben, dem Grafen Bülow und Herrn v. Gozler zu antworten. Der Kriegsminister hat heute auf meine Rede vom 23. November 1900 Bezug genommen, in der ich gesagt habe, daß ich die Verfasser der Hunnenbriefe nicht nennen dürfe. Ich hatte deshalb keinen Grund, dies zu thun, weil die Hunnenbriefe in der Presse veröffentlicht waren, weil ich mich nur auf bereits veröffentlichte Der Fachvercin der Tischler Berlins und Umgegend giebt hier bezog und weil ich keine Briefe benutzte, die mir privatim hiermit bekannt, daß von jetzt ab bis auf weiteres jeden Abend von zugegangen waren. Ich habe heute nicht erklärt, daß ich die Echtheit 7-9 hr bei Franke, Pallisadenftr. 9, Hof parterre, die Bureaudes Inhalts für bewiesen halte( Aha! rechts), sondern nur die Echt- stunden stattfinden. heit der Briefe selber. Abg. Dr. Sattler( natl.): Herr Bachem hat mich etwas fagen Tassen, von dem er nur gewünscht hat, daß ich es sagen würde. Abg. Dr. Bachem( Ctr.) bestreitet, falsch citiert zu haben. Herr Bebel hat behauptet, die Berufung Spahns sei wegen feines Buches über den Großen Kurfürsten erfolgt. Das Buch ist aber noch nicht erschienen gewefen, als die Berufung bereits erfolgt fei. Abg. Bebel( Soc.) wiederholt, daß ihm der Sachverhalt so, wie er ihn vorgetragen, mitgeteilt worden sei. Nächste Sigung: Montag 1 Uhr. Fortsetzung der heutigen Beratung. Schluß 6½ Uhr. Partei- Nachrichten. Deutsches Reich. Der Vorstand. Ausland. Subvention für die Gewerkschaften. Im Hinblick auf die starke Inanspruchnahme der Gewerkschaftskaffen durch die Arbeitslofen- Unterstützung, hatten wir seiner Zeit den Vorschlag gemacht, die Gemeinde möge Subventionen an die Gewerkschaften gewähren, um diesen die Lasten bei der gegenwärtig großen Arbeitslosigkeit zu erleichtern. Unser Vorschlag hat in der bürgerlichen Preffe viel ängriffe erfahren, ohne daß wir von Unrechtmäßigkeit unsres Verlangens überzeugt wären. Wenn andre Korporationen oft zu viel weniger nötigen Aufgaben Unterstüßung erhalten, dann wäre das Verlangen der Gewerkschaften gewiß nicht unbillig zu nennen. Auch im Auslande sind unsre Parteigenossen zu gleichen Anfort erungen gekommen. Dr. Adler stellte im öftreichischen Vedtag bei Besprechung des Notstandes in Wien folgenden Antrag: „ Der Landtag wolle beschließen: Dem Landesausschuß wird ein Kredit von 50 000 kronen eingeräumt mit dem Auftrage, aus diesem Kredit den Gewerkschaften und Fachvereinen der Arbeiter in Wien und Niederöstreich zu dem Zwecke Subventionen zu gcwähren, um ihnen zu ermöglichen, jenen arbeitslosen Mitgliedern, die die ihnen statutengemäß gebührende Arbeitslosen- Unterstügung bereits in Anspruch genommen haben, weitere Aushilfen zu gewähren. Diese Subventionen sind auf jedesmaliges Einschreiten der Vereine zu gewähren und von den Vereinen detaillierte Berichte fiber die Verwendung der Summen zu verlangen." Zur Einigung der Maurer. Die Maurer Braunschweigs machten schon vor einiger Zeit den Verfuch, eine Einigung zwischen felben Berufs herbeizuführen. Der Vorschlag wurde einer Fünferdem Centralverband der Maurer und den Lokalorganisationen desStommiffion unterbreitet, von diefer aber abgelehnt. Am 29. Dezember vorigen Jahres beschäftigte sich nun mit derfelben Angelegenheit eine Konferenz der fokalorganisierten Maurer des Herzogtums BrannBlankenburg, Wernigerode, Gifhorn, Schöppenfchweig. Dieselbe war beschickt: aus Braunschweig durch, 4, aus Natürlich wurde der Vorschlag von den Christlichsocialen nieders stedt durch je 2, aus affelfelde, Gr. Veltheim, gebrüllt und nicht einmal zur Abstimmung zugelaffen. Wie schon Thiede, Weltenhof, Ribagshaufen und Broißem berichtet, haben sich auch unsre dänischen Parteigenossen neben durch je 1 Delegierten. Außerdem waren vom Vorstand des Centrals einigen andren Forderungen zu einem ähnlichen Autrage entverbandes Vö melburg und von der Geschäftsleitung der Verschloffen. trauensmänner- Centralisation Kater und Puttlig aus Verlin Die Arbeitslosigkeit nimmt in Kopenhagen erschreckend zu. Am Auf dieser Konferenz wurde folgende Resolution an Mittwoch fanden 4 große Arbeitslosen VersammInngen in der dänischen Hauptstadt im großen Saale des " In Erwägung, daß eine Arbeiterorganisation, deren Aufgabe Guttemplerordens und in den drei größeren Versammlungshäusern der es ist, im Stampfe gegen das Kapital die wirtschaftliche Arbeiterschaft statt. In allen 42otalen standen die Bersammlungsbesucher Lage ihrer Mitglieder zu heben, möglichst alle Arbeiter in fich ver- dicht gedrängt bis auf die Treppen und Gänge, um die Vorträge einigen muß, in weiterer Erwägung, daß die principiellen Gegens der Folkethings- Abgeordneten J. Jesen, Borybjery, Sigwald Offen fäge, welche bisher noch hemmend zwischen den Organisationen und des Stadtverordneten P. Knudsen anzuhören. In den Verder Maurer vorhanden waren, beseitigt find- und in fernerer fammlungen wurde eine Resolution angenommen, in der Regierung Erwägung, daß durch die Verhandlungen der beiden bestehenden und Reichstag aufgefordert werden, so bald wie nur möglich die Maurerorganisationen leider keine Einigung erzielt wurde, be- von der socialdemokratijchen Fraktion eingereichten Gesetzvorschläge schließt die heutige Konferenz: Alle anwesenden Delegierten vers betreffend die Arbeitslosigkeit zur Durchführung zu bringen. pflichten sich, möglichst eingehend in den Versammlungen ihrer Organisation darüber zu diskutieren, ob es zweckmäßig sei, fich dem Centralverband der Deutschen Maurer anzufchließen." anwesend. genommen: Der Krosigk Prozeß Die Parteigenoffen Elfaß- Lothringens hielten in Colmar eine Landeskonferenz ab, deren wichtigste Gegenstände die Reform der Landesorganisation und die Regelung der Breßverhältnisse bildeten. Nach dem Bericht der Straßburger Freien Presse" wurde allfeitig hervorgehoben, daß sich die im Jahre 1897 bei Gründung der nenen Landesorganisation gehegten Erwartungen nicht erfüllt haben. Der Fehler wurde in der allzu straffen Centralisation er blickt, die den einzelnen Bezirken nicht die genügende Aktionsfähigkeit genährte und den so verschiedenartig gestalteten wirtschaftlichen Berhältniffen zu wenig Rechnung trug. Man einigte sich schließlich auf einen Antrag Böhle, laut welchem das Land in drei Bezirke ein geteilt wird, für welche selbständige Agitationskomitees gewählt werden. Ueber die Presse wird berichtet: Sowohl die Mülhanser als auch die Straßburger Genossen einigten sich dabin, vom 1. Januar ab selbständig ein Blatt für sich herauszugeben. Für Mülhausen Die Delegierten aus Blankenburg und aus Wernigerode enterscheint nun feit diesem Tage die in Frankfurt gedruckte Freie hielten sich der Abstimmung. Diefer Tage befaßte fich nun mit Presse", socialdemokratisches Organ für Oberelsaß, während in diesem Beschluß die Freie Vereinigung der Maurer Braunschweigs". Straßburg die" Freie Presse" für Elsaß- Lothringen weiter er mit 198 gegen 50 Stimmen beschlossen die Anwesenden die Aufscheint. Mehrere Redner aus der Provinz tadelten das Vorgehen lösung der„ Freien Vereinigung" und den Anschluß an den daß beide Urteile, sowohl das Todesurteil gegen Marten als der beiden Städte. Beide Blätter wurden jedoch von der Konferenz Centralverband der Maurer. Damit ist zur Einheit der das freisprechende gegen Hickel aufgehoben wurden. Der Prozeß als Parteiblätter anerkannt und es den Genossen der einzelnen Organisation im Maurergewerbe ein bedeutsamer Schritt gethan. wurde in die Vorinstanz zurückgewiefen. Ueber die Verhandlung geht Partei- Orte überlassen, welches Blatt sie in Zukunft beziehen wollen. uns folgender Bericht zu: Die mechanische Segeltuchweberei von Gottschalk u. Co. Der gefesselte Redacteur, Genosse Anton Bredenbeck in in Kassel hat ihren Arbeitern eine 20prozentige ohuherab Dortmund, verließ am Donnerstag das Gefängnis, in dem er fegung, welche am 18. Januar in Kraft treten soll, als Neujahrs51/2 Monate zugebracht. Mehrere hundert Parteigenoffen empfingen gefchent angeboten. Dieselbe betrifft alle gangbaren Qualitäten. Wer ihn am Bahnhofe und bewiesen ihm durch ein freudiges Willkommen nicht zu dem neuen Lohn arbeiten will, soll den Stuhl stehen lassen. ihre Sympathie und Achtung. Lange wird er sich der Freiheit nicht Die Arbeiter sind nicht gewillt, dies gutwillig hinzunehmen und treten erfreuen, da bereits wieder eine Strafe von 3 Monaten gegen ihn in die Lohnbewegung. rechtskräftig geworden ist. vor dem Reichs Militärgericht. Die Verhandlung im Krosigk Prozeß hat gestern dahin geführt, $ gegen den die Der kleine Saal, in welchem gestern vor dem Reichs Militärgericht über den Gumbinner Mordprozeß verhandelt wurde, bietet im Zuhörerraum nur für etwa 40 Personen Platz. Die erſte Playreihe ist für die Bertreter der Preffe bestimmt. Unter den Zuhörern be= Damen wohnen derVerhandlung bei. Pünktlich um 10 1hr erscheint finden sich überwiegend höhere Militärs und Juristen, auch mehrere der Gerichtshof, dem Generalmajor v. Kaltenborn- Stachau vorDie fechfte ordentliche General- Versammlung des Textil- figt. Der Verhandlungsrichter, Senatspräsident Prof. Dr. Weiffenbach, Einen Gantag wird die socialdemokratische Partei Nordbayerns arbeiter- Werbandes findet an beiden Osterfeiertagen im Lokale eröffnet die Verhandlung, indem er den Aufruf der Angeklagten anam 23. Februar in Bayreuth abhalten. " Bum bumten Bock" in Kassel statt. ordnet. Von diesen erscheint nur der Angeklagte Sergeant idel, Totenliste der Partei. Einen ihrer trenesten und ältesten Streit italienischer Lohndrücker. Sämtliche am Thalsperren- in Uniform, und nimmt neben den Verteidigern Rechtsanwalten Mitkämpfer verloren die Parteigenossen in Elingen durch den bau in Martlissa beschäftigten italienischen Arbeiter, etiva 100 Dr. v. Simson( für Marten) und Dr. Bieber( für Hickel) Tod des ehemaligen Spinners Silberhorn. Er hat namentlich an der Bahl, haben wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt inzwischen rechtskräftig gewordene Strafe wegen Fahnenflucht Blaz. Der Dragoner Franz Marten, unter dem Socialistengeset manches schwere Opfer gebracht und und nehmen eine drohende Haltung gegen die nichtansständigen vielfach Proben seiner Charakterfestigkeit abgelegt. Ein Betriebs- deutschen Werkführer und Beamten ein. Die Gendarmerie wurde gegenwärtig vollstreckt wird, ist nicht zur Stelle. Der unfall machte ihn zum Krüppel, was ihm den Kampf um das aus den benachbarten Orten telegraphisch in die Nähe der Bau- eingehende Darstellung der Ergebnisse der beiden früheren VerBerichterstatter Reichs Militärgerichtsrat Menz giebt eine bißchen Brot besonders erschwerte. Die Parteigenossen werden ihm stelle zusammengezogen. ein treues Andenken bewahren. handlungen des Falles vor den Gerichten in Gumbinnen. Das ausZersetzung in den Hirsch- Dunckerschen Gewerkvereinen. gefertigte Urteil des Ober- Kriegsgerichts, durch welches Polizeiliches, Gerichtliches usw. Man schreibt uns aus Krefeld: Bekanntlich drängen schon seit Marten zum Tode verurteilt und Sickel freigesprochen Ein auffälliges Verfahren der anhaltischen Regierung einiger Zeit eine Anzahl Mitglieder der Gewerkvereine darauf, daß wurde, bildet ein ziemlich umfangreiches Aftenstück. Gegen das offenbarte fich in einem Piozefse, der gegen den verantwortlichen der bekannte Revers, wonach Socialdemokraten nicht Mitglieder Urteil ist seitens des Marten sowohl als auch wegen der Redacteur unseres anhaltischen Parteiblattes, den Genossen Günther werden können, aus dem Statut gestrichen werde. Auf dem Freisprechung des Hickel feitens des Gerichtsherrn die Nein Deisau, angestrengt worden ist. Günther veröffentlichte im Kongreß, welcher Pfingsten vorigen Jahres in Köln tagte, ist die vision eingelegt worden. Das Urteil beschäftigt sich in einApril v. J. einen Brief des damaligen Kreisphyfitus Dr. Besche, Opposition zwar in der Minderheit geblieben, weil die alten gehendster Weise mit der Feststellung des Zeitpunktes, in welchem jetzt Dezernent für Medicinalangelegenheiten bei der an Führer mit der Wucht ihrer Autorität fich gegen die das Verbrechen begangen ist und der zeitlichen Möglichkeit, daß $ baltischen Regierung. Der Brief war gerichtet an den Vor- Streichung des Reverses aussprachen, doch war die Minderheit schon Marten der Thäter sei. Aus der Gumbinner Berhandlung, ist bekannt, gänger Dr. Weichen in feiner jetzigen Stellung und enthielt eine ziemlich bedeutende. Ihren Hauptstützpunkt hat die Opposition daß dabei mit wenigen Minuten gerechnet wird. Was den Hauptcine scharfe Kritik der Zustände im Bernburger Krankenhause. in Rheinland und Westfalen, in welchen Bezirken die Hirsch- Duncker- belastungszeugen Stoppet betrifft, so führt das Urteil aus, daß Durch den Inhalt dieses Briefes, dessen Schreiber also Mitglied der schen Gewerkvereine überhaupt wohl ihre meisten Mitglieder haben. dieser dem Ober- Militärgericht durchaus glaubwürdig eranhaltischen Regierung ist, fühlte sich der Direktor des Krankens Beiläufig bemerkt, beträgt die Mitgliederzahl der Gewerkvereine nach der schienen fei. gewiesen. Die eingelegten Rechtsanwalt Burchard- Justerburg Revision -macht. Dies urteilt. Für den Staat der Socialreform ist diese Klage des französischen ein schon Das Ober- Kriegsgericht hat die Verdachtsmomente gegen Sidel Intereffe zu berücksichtigen. Er trete diesem Grundsatze vollkommen Gesindesklaverei. Wie das Gefinde mit sich umspringen lassen nicht für ausreichend erachtet, um seine Schuld festzustellen. Das bei. Nach seiner Kenntnis, die er sich in 30jähriger Pragis erworben, muß, das lehrte eine Gerichtsverhandlung, die dieser Tage vor der Ober- Kriegsgericht habe festgestellt, daß jedenfalls zwei Personen werde dieser Grundsatz auch immer hoch gehalten und es sei auch Justerburger Strafkammer stattfand. Angeklagt war wegen Ver die That im bewußten und gewollten Zusammenwirken verübt kein Anhaltspunkt dafür vorhanden, daß hier in diesem Falle von gehen im Amt der Amtsvorsteher Mathias Lottermoser aus haben. Der Dragoner Stoppet könne nicht der Mitthäter des jenem Grundfaze abgewichen worden sei. Aus den ausführlichen Krenleidßen, Kreis Gumbinnen. Ein im März v. J. bei einem Marten gewesen sein, denn es sei nicht anzunehmen, daß er Gründen, die dem Urteile beigegeben worden, könne man ent: Befizer aus den Dienst gegangenes Mädchen von 16 Jahren wurde seinen verbrecherischen Plan einem Untergebenen anvertrauen werde, nehmen, mit welcher Sorgfalt, Objektivität und Gewissenhaftig von Lottermoser auf Antrag des Dienstherrn unter Androhung einer außerdem sei Marten mit Stopek verfeindet gewesen. Bezüglich des feit das Obergericht die Thatsachen und Ergebnisse der Beweis- 8wangsstrafe von 10 M. oder 2 Tagen Haft zur Rückkehr in den Mitthäters stehe nur fest, daß es ein Unteroffizier gewesen, der, wie aufnahme gewürdigt habe. Dies vorausgeschickt, wolle er von vorn Dienst aufgefordert. Als das Mädchen nicht sofort zurückging, ließ Marten, Mantel und Schirmmüße trug. Marten habe wegen herein erklären, daß er sich dem Antrage des Verteidigers anschließe sie der Amtsvorsteher, trotzdem die Zwangsverfügung gesetzlich erst Mordes verurteilt werden müssen, denn es spreche nichts dafür, und auch beantrage, nach Ablauf von 14 Tagen rechtskräftig wurde, schon am vierten daß er im Affett gehandelt habe, aber es deute alles darauf hin, das Urteil wider Marten aufzuheben Tage durch den Amtsdiener verhaften und sperrte sie, ohne sich daß er mit voller Ueberlegung bei der That vorgegangen sei. Des und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung davon zu überzeugen, ob die Tutter des Mädchens die Strafe bes halb habe das Ober- Kriegsgericht unter Aufhebung des ersten Urteils an die Vorinstanz zurückzuweisen. Auch er sei der Ansicht, daß bei zahlen würde, auf zwei Tage ins Amtsgefängnis und zwar gerade den Angeklagten Marten wegen Mordes und Meuterei zum der Zusammensetzung des Gerichts gegen das Gesetz gefehlt worden während des Osterfeftes. Vor Gericht führte Lottermoſe zu Tode, Ehrverlust und Ausstoßung aus dem Heere verurteilt, die seiner Entschuldigung an, daß auf dem Lande widergegen die Freisprechung Sidels eingelegte Revision dagegen zurüd- fei, aber aus andern Gründen, wie die Verteidigung geltend ge- fpcnftiges Gesinde oft ohne weiteres eingesperrt wird. Mit Der Rüge betr. die unzulässige Beschränkung der Oeffentlichkeit folche Zwangsverfügungen erlassen werden, habe er sich während dem Gesetz über die allgemeine Landesverwaltung, auf Grund dessent trete er voll bei und beantrage auch aus diesem seiner zehnjährigen amtlichen Thätigkeit nicht vollständig ver Verlesung des Erkenntnisses Grunde die Aufhebung des Urteils. Eine weitere nimmt fast zwei Stunden in Anspruch. Im Anschluß daran hebt Rüge betreffe den Umstand, daß den Angeklagten, welche während Bwvangsverfügung nach einer zufällig gelesenen Verfügung eines benach traut machen können, sondern ohne Gesezestenntnis die der Berichterstatter die einzelnen Momente der vom einer Aussage des Beugen Stoppet aus dem Gerichtsjaal hinaus- barten Amtsvorstehers erlassen. Der Gerichtshof betrachtete die Sache geführt worden waren, nicht im vollen Umfang mitgeteilt worden sehr milde. Es wurde Fahrlässigkeit als vorliegend angenommen und fei, was Stoppet ausgefagt habe, sondern nur deffen Aussage protokollarisch festgelegt worden sei. Er über- Lottermoser zu 5 M. Geldstrafe oder 1 Tag Gefängnis verWoher der Dienstbotenmangel auf dem Lande kommt, will und die Gegenerklärungen des Gerichtsherrn hervor. Die Rüge, daß im lasse es dem Senat, zu entscheiden, ob den Angeklagten Widerspruch mit§ 70 der Gerichtsverfassung ein Oberkriegsgerichtsrat etwas Wesentliches nicht bekannt gegeben worden und ob das trotz solcher Vorgänge den Agrariern nicht klar werden. durch einen nicht ständig angestellten richterlichen Beamten vertreten Urteil aus diesem Grunde etwa aufzuheben fei. Alle übrigen Geleges vom 30. März 1900 tritt mit dem 1. April in den frans Französischer und deutscher Arbeiterschutz. Auf Grund des worden sei, wird vom Gerichtsherrn als unzutreffend widerlegt. Die Rügen hält der Ober- Militäranvalt nicht für durchgreifend. Revision rügt ferner, daß die militärischen Mitglieder des GerichtsWas die zösischen Fabriken mit gemischter Arbeiterschaft die 10% stündige Arbeitszeit in Kraft. Wie gegen das Gesetz überhaupt, so machen hofes nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben, vor dem 1. Januar 1901, Revision des Gerichtsherrn sondern erst im Juni 1901 zu stellvertretenden Mitgliedern des betrifft, so läßt der Ober- Militäranivalt und die letzte Rüge des- die Unternehmer jetzt wieder gegen die weitere Einschränkung der Oberkriegsgerichts Arbeitszeit mobil. Die Handelskammer von Elboeuf thut dies, berufen worden seien. Es wird darauf selben gelten. Diese geht dahin: während der Verneh indem sie auf die in Deutschland zulässige, viel längere Arbeitszeit erwidert, daß die Mitwirkung der Offiziere nicht nur für diesen mung des Zengen Stoppet sind die beiden Angeklagten aus hinweist. Für 40 Tage im Jahre erhalten, so heißt es in jenem speciellen Fall, sondern für den ganzen Rest des Geschäftsjahres dem Saale entfernt worden. Der Antrag des Vertreters der Au- Bericht, die deutschen Fabrikanten mit Leichtigkeit die Erlaubnis, die bestimmt worden sei. Solche Stellvertreter seien für Allenstein, Klage, während der Vernehmung Stoppets auch die schon verTilfit und Gumbinnen ernannt worden, da es dem dienstlichen nommenen beiden Zeugen Wachtmeister Melzer und Schneider jungen Leute unter 16 Jahren bis 10 Uhr abends beschäftigen sei nur, zu dürfen; Bedingung dabei daß die regel Interesse nicht entspreche, daß die in Königsberg an- aus dem Saale zu entfernen, ist abgelehnt worden. fäffigen Mitglieder des Ober- Kriegsgerichts in den einzelnen hält der Ober- Militäranwalt für unzulässig und beantragt, fo heißt es dann weiter, danach beurteilen, wie sehr die französische und beantragt, mäßige Arbeitszeit 13 Stunden nicht überschreite. Man könne, Fällen Reisen, die oft mehrere Tage dauern würden, in dem aus diesem Grunde die Aufhebung des Urteils gegen Hickel. Der Industrie und damit natürlich auch die Arbeiter gegenüber den ausausgedehnten Corpsbezirt machen. Wie der Berichterstatter mitteilt, erſte Punkt der Revision fei nicht zutreffend begründet. Der ländischen im Nachteil seien. Die Aufträge gingen deshalb vielfach hat nach einer Auskunft des Generalfommandos eine unbedingte Schlußantrag gehe dahin: Es wolle der hohe Senat nach dem Auslande, namentlich nach Deutschland, wo man den " Verhinderung" der ordentlichen Mitglieder des Ober- Kriegsgerichts auf die Revision des Martens und des tomman Schutz der jugendlichen Arbeiter nicht durch so strenge Geseze durchin der Zeit vom 15.- 20. August 1901 nicht vorgelegen. Ferner dierenden Generals des I. Armeecorps δαξ gesamte rügt die Revision, daß die Deffentlichkeit in dem Verfahren zweiter Urteil nebst den thatsächlichen Feststellungen aufführe, wie in Frankreich. Instanz eine unzulässige Beschränkung erfahren habe, da bei heben und zur anderweitigen burteilung in die Ausbeuters sehr schmeichelhaft. Lokalbesichtigungen in der Reitbahn, in der Kaserne und Berufungsinstanz zurüdverweisen. Es sei in der in den Ställen Civilzuhörer ohne vorherigen Gerichts- Revision angeregt worden, die Entscheidung einem andren OberHolländische Landarbeiter in Deutschland. Alljährlich ziehen beschluß ausgeschlossen gewesen seien. In der Replik wird Kriegsgericht zuzuweisen. Darüber, ob dies zulässig sei, mehrere tausend holländischer Landarbeiter nach Deutschland Hauptzugegeben, daß ein Gerichtsbeschluß in diesen Fällen nicht gefaßt fehle an einer gesetzlichen Bestimmung. Es fönnte sächlich nach der Rheinprovinz und nach Westfalen, um hier Arbeit worden, der Zutritt zu militärischen Gebäuden aber Civilpersonen sich dies ja empfehlen, wenn militärdienstliche Gründe vor und Verdienst zu finden. In den letzten Jahren hat die Zahl dieser an sich verboten sei. Weitere Rügen beziehen sich auf die an- liegen, wozu er auch das Interesse der Rechtspflege rechnen Arbeiter beständig zugenommen, dagegen ist im vorigen Jahre ein geblich unzulässige Vernehmung des Gerichtsherrn als Zeuge in würde. Nach§ 62 der Militärgerichts- Ordnung fönne der Gerichts- bedeutender Rückgang eingetreten. Jedenfalls war in Deutsch felbft erster Instanz, ferner darauf, daß dem Verteidiger die Namen der Herr ein andres Ober- Kriegsgericht ersuchen, die Aburteilung eines land folches Angebot von Arbeitsvorgeladenen Zeugen nicht rechtzeitig mitgeteilt worden seien, auf bestimmten Falles zu übernehmen, es liege aber lediglich in dem kräften vorhanden, daß die Reiſe nicht mehr alvedmäßig unzulässige Verlesung der Aussage eines Beugen 2c. erschien. Ermessen des Gerichtsherrn, ob es geschehen solle oder nicht. Aus den drei nördlichen Provinzen Friesland, Sodann richtet sich die Beschwerde des Rechtsanwalts Burchard Der Verteidiger hidels, Hechtsanwalt Dr. Bieber be- Groningen und Drente liegen uns über diesen Zug nach Deutschgegen die stattgehabte tommissarische Vernehmung einer Reihe von antragt, die Revision des Gerichtsherrn als unzulässig zu ver- land folgende Zahlen vor: Aus Friesland verzogen nach DeutschBeugen, gegen die erfolgte Beeidigung des Zeugen Stoppet, gegen werfen. land 1896 kaum 1000 Arbeiter. Dann aber stieg ihre Zahl 1897 den das Ermittelungsverfahren in dieser Sache geschiebt hatte, aber Nach kurzer Replit des Ober- Militäranwalts zieht sich der Senat auf 1200, 1898 auf 2500, 1899 auf 4500, 1900 auf 5200; 1901 aber eingestellt worden ist. Das Ober- Kriegsgericht hatte die Be- zur Beratung zurück, welche eine Stunde dauert. waren es bis Ende November nur 3796. Diese Leute kamen größten eidigung vorgenommen, weil keine Umstände vorlägen, die den teils als den allerärmsten Gemeinden Frieslands. Aus Stoppek der That oder der Teilnahme verdächtig erscheinen lautet auf Aufhebung des Berufungsurteils fowohl auf Grund der Provinz Groningen verzogen nach Deutschland: 1898: 1435, ließen und weil dessen Aussage nicht unerheblich, 1899: 2567 und 1900: 3794. Für 1901 find die Zahlen sondern der Revision des Gerichtsherrn bezüglich Hickels als auch noch nicht bekannt, doch es kann bereits eine erhebliche Abnahme erheblich gewesen sei. Der Verteidiger beschwert sich ferner auf Grund der Revision des Auklagten Marten. darüber, daß Marten Revision sofort angemeldet habe, es dem Verfonstatiert werden. Der Senat hat sich u. a. dem Ober- Militäranwalt dahin an Für Drente betrugen die Zahlen: 1899: 3496, teidiger aber nicht möglich gewesen sei, innerhalb der geschlossen, daß die Bestimmung, daß die Berufung der Offizier1900: 5238 und 1901: 3902. Im Jahre 1900 verzogen also nach Risionsfrist Protokoll und Urteil zu erhalten, richter vor dem 1. Januar nur eine reglementäre Bedeutung habe; Deutschland allein aus den genannten Provinzen 14 233 Arbeiter, unt so daß er in die Lage gekommen sei, ein Urteil angreifen und die Versäumung der Frist stehe dem Princip der Stetigkeit zeitweilig oder dauernd in Deutschland zu arbeiten. 1901 war ihre zu müssen, welches er nicht taunte. Schließlich rügt des Gerichts nicht entgegen, denn es komme nur darauf an, daß die Anzahl bedeutend geringer, für Friesland und Drente allein um ca. die Revision des Verteidigers, daß das Urteil Meuterei" Richter für eine längere Dauer ernannt werden. Daß hier im vor- 2700, und 1902 wird jedenfalls eine weitere Abnahme stattfinden, da feststellen Llonnte, obgleich nur ein Thäter be- liegenden Falle eine Ernennung ad hoc erfolgt fei, fei nach jest bereits viele aus Deutschland zurückkehren, weil sie dort keine der Auskunft des kommandierenden Generals ausgeschlossen; es liege also in der späteren Einberufung nur eine Ordnungswidrigkeit, nicht eine Gesezwidrigkeit. Der Senat habe num Lehte Nachrichten und Depelihen. vom Kriegsherrn eingelegte Revision gründet sich eigentümlicher- aber den weitergehenden Einwand den weitergehenden Einwand der Verteidigung prüfen Köln, 11. Januar.( W. T. B.) Die Köln. 8tg." erfährt aus weise auch auf die behauptete nicht ordnungsmäßige 8u müssen, welche behauptet, daß hier für den speciellen Fall Da Berlin aus sammenseßung des Ober- Kriegsgericht 3. Sie weist ständige Richter berufen und beeidigt worden feien. ficherer Quelle, der Finanzminister Freiherr darauf hin, daß der hierauf bezügliche Einwand des Verteidigers die in Königsberg bestellten Richter nicht behindert waren, v. Rheinbaben und der Handelsminister Möller hätten bezüglich des Erwerbs der angebotenen Kohlengerechtsame und Gumbinnen unzulässig, nicht unzutreffend sei und als ein dem Gesetze entsprechendes nicht war die Bestellung der Richter in mehr angesehen werden könne, da nach§ 68 der Militär- Strafgerichts- da ste dem Princip der Stetigkeit widersprechen. Das Gesetz Gewerkschaften heute vereinbart, daß über folgende Angebote Ordnung die Bestellung und Beeidigung der Richter und der Stell- kenne unziveifelhaft nur ein Oberkriegsgericht in jedem Corps in Unterhandlungen getreten werden soll: 1. betreffend die Zeche Waltrop, 2. betreffend die sogenannten vertreter schon vor dem 1. Januar stattfinden müsse. Weiter rügt bereich und somit seien durch die Konstituirung eines neuen Oberdie Revision, daß der Vertreter der Anklage bei der zengeneid- friegsgerichts in Gumbinnen wesentliche Gesetzesnormen verlegt. Vohwinkelschen Berggerechtsame und endlich 3. betreffend die im lichen Vernehmung des Unteroffiziers Domning, der ganz besonders Auch die Rüge, betr. die unzulässige Beschränkung der Oeffentlichkeit Kreise Recklinghausen gelegene mit zwei fertiggestellten Doppelüber den Aufenthalt Sickels zur tritifchen Zeit vernommen wurde, bei den Inaugenscheinnahmen hat der Senat für durchgreifend schachtanlagen versehene Beche Vereinigte Gladbec" nebst einer Reihe beschränkt worden sei. Endlich rügt die Revision, daß ein erachtet. Die Augenscheinnahme war ein Bestandteil der Haupt- daran anstoßender Felder. Durch die Aukäufe, heißt es in dem Antrag des Vertreters der Anklage zu Ünrecht abgelehnt worden sei; verhandlung, bei welcher die Oeffentlichkeit nicht be Artikel weiter, die insgesamt etwa 50 Millionen Mark tosten würden, dieser Antrag ging dahin, während der Vernehmung des Zeugen schränkt war, Jedenfalls bedeute der Ausschluß einer würde der Staat 96 Maximalfelder in bester Lage erwerben. Stoppet zwei bereits vernommene Beugen, Wachtmeister Melzer und ganzen Klasse von Personen eine unzulässige Beschränkung der Frankfurt a. M., 11. Januar.( W. T. B.) Die in den letzten Schneider, aus den Saale zu entfernen. Oeffentlichkeit, der dafür vom Vorfizenden geltend gemachte Grund Tagen vorgekommenen Ansammlungen Arbeitsloser haben den sei nicht zutreffend, es hätte zu einem solchen Ausschluß auf alle Fälle Stegierungspräsidenten veranlaßt, mit dem Polizeipräsidenten und auch eines Gerichtsbeschlusses bedurft. Die übrigen Beschwerden dem Magistrat persönlich über die zur Verhütung ähnlicher Vorder Revision des Marten hat der Senat nicht als begründet anerkannt.fommnisse zu ergreifenden Maßnahmen sich zu besprechen. Es ist Was die Revision des Gerichtsherrn betrifft, so hat der Senat dieguläffig- Borkehrung getroffen worden, daß von der Polizei alle Ansammlungen der Revision für Marten das Wort. Er schickt voraus, daß keit desselben anerkannt. Es konnte aus den vom Verteidiger ver- von vornherein unterdrückt werden. Von den städtischen Behörden die große Aufregung, die dieser Fall über die Armee gebrachten Thatsachen Zweifel an der Korrektheit des Verfahrens wird für Schaffung regelmäßiger und vermehrter Arbeitsgelegenheit hinaus überall erzeugt habe, nicht bloß durch die Thatsache nicht hergeleitet werden. Die Beurkundung sei nicht an die weiter gesorgt werden. zu erklären sei, daß innerhalb der Armee ein so jchiveres Verbrechen Frist gebunden, sondern sei ein selbständiger Akt. Es komme verübt werden konnte, sondern auch darauf beruhe, daß der in erster nur darauf an, daß innerhalb der vorgeschriebenen Frist auch eine des Oberstlieutenants v. Hanstein die kriegsgerichtliche Jena, 11. Januar.( W. T. B.) Heute fand hier unter Vorsitz Instanz freigesprochene Marten in zweiter Instanz zum Tode ver- Begründung der Revision stattgefunden habe, die Beurkundungen Verhandlung gegen den Lieutenant Thieme vom urteilt worden und das Ober Kriegsgericht damit noch über den können später stattfinden und es sei unwesentlich, daß irrtümlicher hiesigen Bataillon wegen Zweikampfs und gegen den Hauptmann Antrag des Vertreters der Anklagebehörde hinausgegangen sei. Das weise ein falsches Datum untergelaufen fei. Nicht berechtigt hat v. Seebach wegen Startelltragens statt. Lieutenant Thieme wurde Urteil des Ober- Kriegsgerichts sei öffentlich fritisiert und angegriffen der Senat die Beschwerde über die Beschränkung des Fragerechts unter Annahme mildernder Umstände zu zwei Jahren drei worden. Es sei gewiß richtig, daß die Disciplin im Heere unter allen erachtet, dagegen den letzten Beschwerdepunkt, die Ablehnung Monaten Festungshaft und Hauptmann v. Seebach ebenUmständen eine rasche und strenge Bestrafung solcher schweren Verdes Antrages auf Entfernung aweier geugen während der Ver- falls unter Annahme mildernder Umstände zu 14 Tagen Festungsbrechen erheische, oberster Grundsaz müsse aber doch sein, daß nehmung des Stoppet für durchschlagend erachtet worden. Deshalb haft verurteilt. niemand verurteilt werden dürfe, dessen Schuld nicht klar lautete das Urteil auf Aufhebung des Berufungsurteils erwiesen, über dessen Thäterschaft der geringste 8weifel mit den thatsächlichen Feststellungen und 8urüd bestehe. Der Verteidiger erklärt vorweg ,, daß, wenn er verweisung der Sache in die Berufungsinstan3. das Urteil des Ober- Kriegsgerichts angreifen müsse, ihm jede Animosität fernliege und er nur fachlich vorgehen werde; so werde er am besten den Intereffen des Angeklagten dienen. Dem Angeklagten Marten sei vom Oberkriegsgericht sein Recht nicht geworden. tannt sei. Die gegen das freisprechende Erkenntnis gegen Hickel " Nach Beendigung des Referats tritt eine furze Pause ein. Dann ergreift Rechtsanwalt Dr. v. Simson zur Begründung JahresDas Urteil Sociales. Das Verfahren gegen ihn zeige mancherlei Mängel, das Urteil zweiter über den Brotverbrauch( Brot, Weißbrot, Mehl und Mehlfabrikate) Die Lebenshaltung der Arbeiter. Aus den Aufzeichnungen Instanz beruhe auf einer Reihe offenbarer Gesegesverletzungen, die der 289 Familien in Halle teilt heute das Hallesche Boltsblatt" die entschieden zur Aufhebung des Urteils führen müssen, daneben laufen Ergebnisse mit. Dirette Aufzeichnungen find für 28 Tage im Herbst Gesetzesverlegungen, die zur Begründung der Revision nicht geltend gemacht werden können. Der Verteidiger erflärte es für unguläffig. gemacht worden. Danach berechnet sich der Jahresverbrauch: Daß dem Verteidiger Burchard das Urteil nebst Gründen erst nach Wochen zugestellt worden sei, und führt in längerer Darlegung aus, daß das Oberkriegsgericht zweifellos nicht vorschriftsmäßig zusammengesezt gewesen sei, was allein schon zur Aufhebung des Urteils führen müßte. Der Verteidiger begründet dann ferner eingehend die Rügen der Revision, die sich auf Beschränkung der Oeffentlichkeit, Beschränkung der Verteidigung durch Nicht- Namhaftmachung der für die zweite Instanz vorgeladenen etwa 100 Zeugen und Sachverständigen, auf die kommissarische Ver= nehmung einer Anzahl von Zeugen, auf die Vereidigung des Stoppet und auf die Teilnahme des Gerichtsherrn v. Alten an Untersuchungshandlungen beziehen. Der Verteidiger beantragt die Aufhebung des Urteils gegen Marten. Nach Wiederaufnahme der Sitzung um 3 Uhr nimmt Ober- Militäranwalt Freiherr v. Pechmann das Wort: Der Verteidiger habe im Eingang seines Plaidoyers darauf hingewiesen, daß auch in militärischen Straffachen rein einkommen M. unter 900 900-1000 1000-1100 1100-1200 Verbrauch M. 185,31 pro Kopf Mr. Proz. des Einkommens M. 38,14 22,0 180,82 38,38 19,4 177,66 37,27 16,6 189,47 40,81 16,1 1200-1300 1300-1400 197,79 1400-1500 214,57 1500-1600 202,69 36,30 15,7 35,97 14,5 35,76 14,6 287.56 46,38 17,1 1600-1700 209,50 37,93 12,6 1700-1800 247,00 35,28 13,8 1900-2000 237,10 41,13 12,2 über 2000 250,38 35,77 10,9 Im Durchschnitt 191,57 37,38 17,4 Arbeit mehr finden. ” Karl Held, mit welchem er in der Silvesternacht in einem Café in Bekanntlich hat Lieutenant Thieme am 4. Januar den Studenten Wortwechsel geraten war, im Duell erschossen. Wien, 11. Januar.( W. T. B.) Wie die Blätter aus Graz melden, veröffentlicht der dortige Stadtphysikus Eberstaller in der Angelegenheit des Schädels Hamerlings eine Erklärung, gestrigen Sißung des Grazer Gemeinderats äußerte sich Professor welche der gestrigen des Professors Kratter ähnlich ist. In der Stratter, welcher dem Gemeinderat angehört. über die Angelegenheit im Sinne der von ihm veröffentlichten Erklärung. Bürger meister Dr. Graf verlas sodann eine Erklärung des Stadtphysifats, welcher besagt, der Schädel sei, da in der Totenkammer Gipsabgüsse nicht vorgenonunen werden konnten, dem Professor Kratter mit dem Bemerken übergeben worden, daß er binnen 14 Tagen wiedererstattet werden müsse. Die Frist sei jedoch nachträglich verlängert worden, da die Messungen in 14 Tagen nicht beendet waren. Budapest, 11. Januar.( W. T. B.) Wie hier verlautet, sollen von dem Einbruchsdiebst al bei dem hiesigen Ohrenarzt Samuel Thomka herrührende Kronenrenten im Werte von 80 000 kronen in Wien in der Wechselstube der östreichischen Eskompte Gesellschaft am 7. Jannar eingelöst worden sein. Der Verkäufer der Wertpapiere, ein etiva 40 Jahre alter elegant ge= tleideter Mann, soll sich für einen Budapester Börsenbesucher Namens Blau ausgegeben haben. Reval, 10. Januar.( W. T. B.) Bei der Insel Stenscher riß fich eine Eisscholle los, auf der sich 30 Fischer mit zehn Bferden befanden, nur ein Fischer konnte die Insel noch erreichen. Der EisDer Berechnung ist ein Brotpreis von 10 Pf. für das Pfund zu brecher" Jermak" ist zur Rettung der Verunglückten abgesandt objektiv entschieden werden müsse, ohne irgendwie das militärische Grunde gelegt. worden. Berantwortlicher Nedacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Vading in Berlin. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Sr. 10. 19. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Reichstag. 115. Sigung vom Sonnabend, 11. Januar 1902, nachmittags 1 11 hr. Die erste Beratung des Etats wird fortgesetzt. Abg. Dr. Sattler( natlib.): % Abg. Dr. Bachem( C.) Sonntag, 12. Januar 1902. Zwischenrufer aus dem Centrum ruft wieder mit lauter Stimme: Operationsplan besser überlegen und diese Sache bei der Special Hört! hört! Erneute große Heiterfeit.) Drei Professoren für Ge- beratung des Etats für Elsaß- Lothringen vor schichte sind durchaus nötig. Es handelt sich hier einfach um bringen sollen( Sehr richtig, links), dann hätte die Kulturdie Prüfung einer Bedürfnisfrage. In Bonn sind von 79 fampfdebatte in voller Abrundung dem Reichstage vorgetragen werden Professoren 22 fatholisch, in Halle lehren 8 Katholiken. Dazu treten können. Jegt ist er von Herrn Bachem von dessen Standpunkt Am Bundesratstisch: Reichskanzler Graf Bülow, Frhr. von die gerechten Wünsche des Landesausschusses in Elsaß- Lothringen. aus vermöbelt worden( heiterkeit) und hat einige Tage lang Thielmann, v. Goßler, Graf Bosadowsth. Die zweite Frage ist die: ist denn die die kaiserliche feine Gelegenheit, ihm zu antworten. Sehr interessant war mir Regierung befugt, über die Köpfe der Probei der Debatte nur, wie man sich allgemein die Be fessoren hinweg einen Professor zu berufen? segung der Lehrstühle an unseren Universitäten Das hat den meisten Staub aufgewirbelt. Ich bedaure in Ihrem und meinem Interesse, daß ich nicht noch kommen dabei die Bestimmungen der In Frage denkt. Es handelt sich danach nicht darum, wie ich bisher Stiftungsgeglaubt habe, die tüchtigsten Gelehrten auszuwählen, sondern es gestern zum Wort gelangt bin. Meine Absicht bestand darin, der urskunde der Kaiser Wilhelm Universität in Straßburg vom wird vor allem danach gefragt, welcher Religion der BeRede meines Freundes Bassermanu mur einige furze Ergänzungen 24. Februar 1875. Darin ist ausdrücklich bestimmt, daß der Kaiser treffende angehört. Es ist die Theorie aufgestellt worden, daß die hinzuzufügen. Nun wäre es aber eine Mißachtung, wenn ich die ordentlichen und die Honorarprofessoren Bahl der katholischen Professoren der Zahl der katholischen Studenten nicht auch auf die Redner, die nach nach Herrn Baffermann ernennt; die außerordentlichen Professoren werden zu mindest entsprechen müsse. Auf den Begriff der voraussetzungsgesprochen haben, furz eingehen wollte. Abg. Liebermann von vom Reichstanzler ernannt, an dessen Stelle der losen Wissenschaft will ich nicht länger eingehen. Ich bin über: Sonnenberg hat darin recht, wenn er es verurteilt, daß unverbürgte Statthalter getreten ist. Nur die Aufnahme der zeugt, daß man von einer solchen bei uns überhaupt Aeußerungen von hochstehender Stelle in der Presse und im Barla Brivatdozenten findet durch die Fakultät statt. nicht fprechen tann. Jeder hat heute seinen bestimmtes ment ausführlich diskutiert werden. Dieses Fehlers hat sich Die Fakultät hat also gar kein Recht, darüber ge: Standpunkt und trägt seine Partei- Anschauung vor. gestern auch Abg. Dr. Oertel schuldig gemacht. Herr von Dziem fragt zu werden, wer berufen werden soll. Selbstredend gewiß der richtigste Weg, daß zunächst die Fakultäten das bowski hat meine Ausführungen vom 10. Dezember v. hat die Regierung fast in allen Fällen das Votum der Fakultät ein Vorschlagsrecht haben, aber es ist ausgeschlossen, daß diese unüber die galizischen Verhältnisse nicht zu wiederlegen vermocht. gezogen, aber ein Recht hat sie nicht. Die Stiftungsurkunde be- partetisch eine Auswahl treffen. Wir Socialdemokraten haben Die Aeußerungen, die im galizischen Landtag gefallen find, stimmt weiter ausdrücklich, daß die Zahl der Dozenten teine ge- es ja am eigenen Leibe erfahren müssen. Mehrere unsrer wandten sich mit einer unerhörten Schärfe gegen das Vorgehen der schlossene ist. Die Fakultät hat also auch fein Recht, Einspruch zu Parteifreunde sind entweder zur Universität nicht preußischen Regierung. Es ist dabei besonders zu beachten, daß die erheben und wenn wir 20 Profefforen für Geschichte berufen würden, zugelassen oder von ihr weggewiesen worden. Ich erinnere Mehrheit des galizischen Landtags sich dieser Kritik anschloß; die wenn uns nur der Landesausschuß die Mittel dazu bewilligt.( Heiter nur an den bekannten Fall Arons. Man sollte doch meinen, daß nicht einmal gesellschaftlich qualifizierbaren Aeußerungen, die feitens feit.) Die Regierung war also vollauf befugt, die Lehr- die Chemie wirklich nichts mit der politischen Gesinnung zu thun eines einzelnen deutschen Reichstagsabgeordneten über die Verhältnisse stühle der Geschichte in Straßburg um einen zu vermehren. Die habe( Abg. Singer: Aber Herr Althoff glaubt es, einer fremden Macht gefallen sind, werden allerdings dieser Macht taiserlich Lothringische Regierung glaubt mit ihrer Entscheidung voll und doch hat man Arons von der Universität verwiesen. Aehnlich feinen Anlaß zu irgend welchem Einschreiten geben können. und ganz das Richtige getroffen zu haben. Ich habe das volle Ver- ist es Conrad Schmidt gegangen, einen außerordentlich tüchtigen, Weiter auf die Polenfrage einzugehen, wird sich im Abgeordneten: trauen zu den beiden neuen Professoren, daß sie ihres Amtes mit vorzüglichen Volkswirtschaftler, der verschiedene gute Schriften haus am Montag Gelegenheit bieten. Nachdem ich mich mit diesem voller Pflicht walten werden. veröffentlicht hat. Er hatte die Absicht, sich als PrivatSpahn befaßt habe, tomme ich jetzt zu einem andren Spahn. Nach dieser Darlegung des Falles werden Sie mir zugeben, daß dozent in Leizig niederzulassen, man hat aber man hat aber von seiten ( Heiterkeit.) Die Angelegenheit des Straßburger die Erregung im Lande über den Fall Spahn namentlich durch die der Regierung und mit Erfolg alles baran gesetzt, Professors Spahn hat einen Berlauf genommen, der allen Breffe geschürt worden ist.( Sehr richtig! im Centrum. Widerspruch das zu verhindern. Es ist klar, das bei uns eine Beteiligten wenig Freude bereitet haben wird. Auch Professor bei den Nationalliberalen.) Die Erregung war nicht gerechtfertigt, Boraussetzungslosigkeit der Wissenschaft nicht existieren kann und Wichaelis hat seiner Sache einen schlechten Dienst erwiesen, sondern wie ich mir erlauben möchte zu sagen, eine ungerechtfertigte. darf. Dem Professor sollte es übel gehen, der es bei uns mit als er in diese Erörterung einen andern Fall hinein- Davon, daß an der Universität kirchlich abgestempelte Geschichte aller Rücksichtslosigkeit wagen wollte, z. B. atheistische Angezogen hat. Der Fall Althoff gehört in die preußische gelehrt werden könnte, kann nicht die Rede sein. Das geht doch schauungen zu lehren. Ich bezweifle es auch sehr, daß z. B. Herr Verwaltung, nicht hierher, aber hierher gehört die Thatsache, daß heutzutage nicht mehr. Da hören zu viele Leute an, was gelehrt ädel noch auf einer andren Universität als in Jena cin katholischer und protestantischer Professor der neueren Geschichte wird. an der Universität Straßburg ernannt worden ist. Diese Thatsache alt und hat gar keine Bedeutung gehabt. Das von Herrn Sattler erwähnte Buch von Huber ist sehr seinen darwinistischen Standpunkt in der Schärfe vertreten könnte. Sehr richtig hat Herr Was der Debatte, aber besonderes Jnteresse gegeben hat, ist, wie hat in den Kreisen unsrer Professoren und überhaupt des gebildeten Sattler betont, daß die Profefforen mur vorgetragen haben, was fie Herr Bachem ganz richtig hervorhob, daß, obgleich die Statuten vor Deutschlands eine große Bewegung und Aufregung hervorgerufen. felbft als wahr erkannt haben. Wir haben das Vertrauen zu den schreiben, daß der Kaiser das Recht hat, die ordentlichen Professoren Das bedenkliche liegt darin, daß nebeneinander ein katholischer und Professoren, daß sie das thun. Ich hoffe, daß durch meine Aus- zu ernennen, es dennoch im Laufe der Jahre zur Gewohnheit gecin protestantischer Professor berufen ist, weil man darin eine Anführungen die ungerechtfertigte Aufregung im Lande nunmehr be- worden ist, daß die Fakultäten Vorschläge machen, und zwar werden erkennung der unrichtigen Anschauung erbliden muß, als gäbe es feitigt ist.( Beifall im Centrum.) gewöhnlich drei Kandidaten vorgeschlagen. So ist auch hier vereine katholische und eine protestantische Geschichtswissenschaft., Es giebt aber nur eine einzige nicht konfessionelle Geschichtswissenschaft. fahren worden. Unter den drei vorgeschlagenen Professoren befand sich Die Professoren der Geschichte sind berufen, allein nach ihrer eigenen Ich hätte gewünscht, daß einer der Herren elfäffer Abgeordneten auch ein Katholik, gleichwohl ist diefer nicht ernannt worden, Ueberzeugung das vorzutragen, was sie selbst als richtig erkannt zuerst in dieser Sache das Wort ergriffen hätte, da diese Herren der sondern man hat einen Mann zum Professor ernannt, der bisher in haben.( Sehr richtig! bei den Nationalliberalen.) Fall doch noch näher angeht als uns. Ich meine, auch hierbei zeigt Universitäts- und wissenschaftlichen Kreisen völlig unbekannt Der Reichskanzler meinte gestern gegenüber unsrem Freunde sich in der Beschränkung erst der Meister. Ich werde die Angelegen- war( Oho! im Centrum.) und der nur das einzige Verdienst besessen Baffermann, die deutsche Presse und die öffentliche Meinung bedürften beit sine ira et studio behandeln. Für uns scheidet die Persönlichkeit haben soll, daß er eine im byzantinischen Stil gehaltene Gekeine Leitmotive von oben. Das hat auch Abg. Baffermann feines des neu ernannten Professors Spahn völlig aus; wir fassen schichte des Großen Kurfürsten geschrieben hat.( Buruf im wegs behauptet; er meinte nur, daß die Bewegung des deutschen nur die principielle Bedeutung des Falles ins Auge. Diese Be- Centrum: War noch gar nicht erschienen!) Soweit ich die Urteile Bolles bezüglich des Voerenkrieges um so kräftiger eingefegt hat, deutung wird auch von der elsaß- lothringischen Regierung und an über den neuen Professor in der katholischen Presse, z. B. der weil man über die offizielle Stellung des Reiches nicht klar war. Dem noch höherer Stelle gewürdigt. Herr Sattler hatte nichts dagegen, Kölnischen Volkszeitung", verfolgt habe, ist man in jenen Streisen hätte durch eine rechtzeitige Stellungnahme der Regierung vorgebengt daß in Straßburg die Geschichte von Protestanten und Israeliten über die Ernennung des Herrn Spahn feineswegs erbaut Er soll doch nicht gerade ein vollwertiger, fatholischer werden können. Eine fräftige, deutliche Sprache der Regierung ist auch dociert wurde; nun ein katholischer Professor dort Geschichte lehren gewefen. erforderlich in den schwebenden innerdeutschen Angelegenheiten. Der foll, regt er fich auf einmal auf.( Schr richtig! im Centrum.) Auch Geschichtsprofessor sein, jedenfalls nicht einer im Sinne fordiale Ton, den die Regierung gegenüber den Forderungen des ich meine, daß es feine specielle katholische Geschichts des Herrn Janssen. der Geschichte Was nun den Etat anlangt, so ist hier viel vom Deficit. Dr. Dertel anschlägt, wird kaum zu einer Verständigung beitragen. Wissenschaft giebt; aber die Gesamtauffassung Wir werden stets bereit sein, auf Grund eines Vorgehens auf der ist doch eine verschiedene, je nach dem persönlichen Standpunkt des des Post- Etats gesprochen worden. Herr Sattler hat ausgerechnet, mittleren Linie zur Erreichung der gesteckten Ziele beizutragen.( Bei- überein in der Beurteilung der Reformation? Verfassers. Stimmen wohl zwei Autoren zum Beispiel völlig daß das Deficit noch größer sein würde, wenn die Eisenbahnen der fall bei den Nationalliberalen.) Ju Bonn, Einzelstaaten sich ihre Leistungen für die Post richtig bezahlen lassen Staatssekretär für Elsaß- Lothringen v. Köller: München und Breslau besteht die Einrichtung von würden. Demgegenüber möchte ich hervorheben, daß die Post auch tatholischen Geschichts Professuren schon seit Verpflichtungen übernommen hat, die sie nicht vergütet Ich bin Herrn Sattler dankbar, daß er heute den sogenannten Jahrzehnten. Warum will man an andern Universitäten der erhält. Sie muß sämtliche Staatsforrespondenz Fall Spahn zur Besprechung gebracht hat. Er setzt mich dadurch protestantischen Geschichtsauffaffung ein Monopol gratis befördern. Auch die Fürsten haben das Privilegiunt in die Lage, vor aller Welt offen und klar darzulegen, wie die ganze erteilen und die katholische ganz ausschließen? Dr. Sattler hat die der Portofreiheit, das von ihnen oft in standalöſeſter Angelegenheit entstanden ist und sich entwidelt hat, und ich hoffe, Bresse hat ihn wohl vorher darauf hingewiesen ein Werk entdeckt: Weise ausgebeutet wird. Die gegenwärtige Krife würde daß es mir gelingen wird, die schwarzen Bedenken, welche Herr Geschichte der Einführung des Christentums in auch einen Ausfall in den Einnahmen herbeigeführt haben, wenn Abg. Sattler hatte, zu zerstreuen. Herr Sattler führte aus, daß in Ostdeutschland" von Dr. Aloys Huber. Der Verfasser dieses auch die alten Bortosätze geblieben wären. Graf Stolberg sprach den Kreisen des gebildeten Deutschland große Erregung über den Geschichtswertes, das ein Buch der Wissenschaft ist und geschichtliche von der Wellenbewegung der Krise und der Proſperität. Dieser Fall Spahn geherrscht hat. Einmal glaube ich, daß der Kreis so groß Thatsachen fachlich darstellt, sagt in der Einleitung zu seinem Buch, daß er, Cyklus von Profperität und Strife ist feine Wellenbewegung, die nicht gewesen ist, als es den Anschein nach den ja allerdings falls er nach der theologischen Seite hin einen Fehler begangen immer war und immer sein wird. Die Krise hängt mit der recht reichlichen Breßerzeugnissen über diesen Fall haben könnte, haben sollte, dafür um Berzeihung bitte; das ist lediglich eine Erfapitalistischen Produktionsweise zusammen, sie zweitens giebt es noch eine ganze Menge gebildeter Kreise, die über flärung der persönlichen Bescheidenheit.( Lachen bei den National- wächst in dem Maße, als vorher die Prosperität gestiegen ist. biese Angelegenheit nicht flagen. Herr Sattler behauptet, es wird liberalen.) Es ist schlimm genug, daß der Herr Kollege Sattler die Manchen Leuten, und zu ihnen gehört auch der Reichsbank- Präsident der Schein erivedt, als gäbe es eine katholische und eine protestan Angelegenheit so feicht auffaßt.( Abg. Sattler lacht.) Ihr Lachen Dr. Koch, meine, die Krise habe ihren Höhepunkt jetzt überschritten. tische Wissenschaft. Dieser Say, um den sich ja der ganze Kampf entspringt nur Ihrer Verlegenheit. Der Verfaffer eines Geschichts- Ich glaube das nicht. Wir haben unfre Produktions- und Arbeitsgedreht hat, ist eine Hebertreibung. Davon kann ebensowenig die werkes kann historisch durchaus geschult sein, ohne darum in alle mittel so vermehrt, daß wir bei normaler Arbeitszeit viel mehr Rede sein, wie daß die Regierung daran dachte, die Konfeffionen Geheimnisse der Dogmatik eingeweiht fein zu müssen. Die Erflä- Waren fabrizieren können als etwa nach 1894. Die kapitaauseinanderzureißen. Das werden wir niemals thun. Ich komme nun rung des Professors Huber bedeutet lediglich einen Bor- liftische Produktion ist aber anarchisch, sie kann das Maß auf die Entwicklung der ganzen Angelegenheit. Schon bei Begründung der behalt gegen etwaige religiöfe oder dogmatische der Waren, das gebraucht wird, nicht mehr ermessen. Mangelt Universität Straßburg herrschte die Absicht, neben der protestantisch- Irrtümer. Allerdings ist Professor Huber ein Geist der Absay, so stockt auf einmal die ganze Produktion, theologischen Profeffur gleich eine katholisch- theologische Profeffur zu licher, er ist Erzpriester, das ändert aber an der Sache Eine Einschränkung der Produktion, wie sie durch die begründen, wie das in Bayern, Baden und auch Breußen vielfach gar nichts.( Oho! bei ben Nationalliberalen.) Er fann ein abnehmende Stauffähigkeit der Bevölkerung hervorgerufen wird, beder Fall war. Diesen Projekten stellten sich aber am Anfang der waderer Geistlicher, ein ausgezeichneter Geistlicher sein. ohne doch deutet eine Verkürzung der Arbeitszeit, Ver fiebziger Jahre absolut unüberwindliche Schwierigkeiten entgegen und die ganze Kenntnis eines Professors der Dogmatik oder Philosophie minderung der Löhne und damit Elend und Arbeitsso blieb es zunächst bei der einen Profeffur. 1894 erschien in der besigen zu müssen. losigkeit für Hunderttausende von Familien. So Breffe ein sogenannter offener Brief über diese Angelegenheit. In- Ich komme jetzt zum Falle Spahn. Diese Angelegenheit hat ergreift die Strife wie ein ins Waffer geworfener Stein immer folgedessen kam die Sache im Landesausschusse zur Sprache eine Bewegung für die sogenannte Voraussetzungslosigkeit der Wiffen- größere Streife zieht, immer weitere Kreise und zwingt fie zu einer und zwar von dem Gesichtspunkt aus, daß man eine paritätische schaft veranlaßt. Diese Voraussetzungslosigkeit trägt eine Einschränkung ihrer Stonfumtion, bis endlich der Tiefpunkt Besetzung der Lehrstühle wünsche. In den folgenden Jahren wurde ganz falsche Voraussetzung in fich. Unfre Universitäten find erreicht ist und allmählich wieder ein Aufsteigen erfolgt. die Angelegenheit wiederholt im Landesausschuß behandelt und Staatsanstalten, Straßburg ist eine Reichsanstalt. Man darf Eine Aendernug wird nur möglich sein, wenn sich Produktion man sprach bald bon einer einseitigen Besetzung und von also mit Fug und Recht verlangen, daß in der Auswahl der und Bedarf für jeden einzelnen Artikel statistisch feststellen cinem gewissen Mißtrauen im Lande. Insonderheit wurde Professoren die natürlichen Bedürfnisse eines Reiches oder eines laffen wird. Es wird einmal eine Aufgabe der socialistischen für Geschichte und Philosophie eine katholische Landes ihre Berücksichtigung finden. Die Straßburger Professoren Gesellschaft sein, diesen Zustand herbeizuführen; die heutige Profeffur gewünscht und dieser Wunsch wurde nicht nur von werden teils vom Kaiser, teils von der Regierung von Elsaß- kapitalistische Gesellschaftsordnung mit ihren anarchischen Produktionsfatholischen Mitgliedern des Landesausschusses unterstützt. Die For- Lothringen ernannt. Aus den Ausführungen des Staatssekretärs verhältnissen ist dazu nicht im stande.( Oho! rechts.) eintreten. g Das Die Syn derung wiederholte sich bis zum Jahre 1899 und es wurde vor allem v. Köller glaube ich entnehmen zu dürfen was mir auch schon Kohlensyndikat arbeitet gegenwärtig trotz der Kriſe noch immer barauf hingewiesen, daß die Zahl der katholischen Studierenden vorher versichert war daß die Fakultäten eigentlich darauf hin, die Preise für das Inland möglichst hochin stetem Wachstum begriffen sei, während die Zahl der gar ein Vorschlagsrecht habent. Sie sind aller- 3uhalten, während es dieselben Kohlen zu billigeren Katholischen Professoren nicht in demselben Verhältnis wachse. Bings bisher in weitem Maße befragt worden und haben Preisen auf den ausländischen Markt bringt. Dies Ver Der Landesausschuß beschloß keine Erhöhung des Straßburger sich schließlich eingebildet, ein solches Recht zu besitzen. halten hat bei mir und meinen Freunden schon lange die UeberUniversitäts- Etats, sondern faßte schon wiederholt Resolutionen, bei Durch diese Feststellung, über die ich mich sehr freue, kommt zeugung wachgerufen, daß auf diesem Gebiet die Staatseiner etwaigen Balanz eine Erhöhung des Etats der Universität Klarheit in die Sache. Wenn die Regierung die Fakultäten nicht gewalt einzugreifen hat. Straßburg ins Auge au faffen. So lag die Sache, als 1901 Pro- zu befragen braucht, ist fie allein verantwortlich für die Besetzung Das Bestreben muß darauf gerichtet sein, den gesamten Kohlenfeffor Barrentrapp aus seinem Amte schied. Mit diesem Augenblid der Straßburger Professorenstellen. Wie war es nur möglich, daß bau, die gesamte Koblenproduktion zu verstaatlichen. konnte die Regierung ernstlich in eine Prüfung der Bedürfnisfrage die Verhältnisie in Straßburg sich in der bisherigen Weise entwickeln ditate haben einerseits einen ungemein harten Druck auf die Die Universität Straßburg zählte Mitte Dezember fonnten? Ich verzichte darauf, das System der boraus Arbeiter ausgeübt, ihnen das Koalitionsrecht erschwert vorigen Jahres in allen Fakultäten 1078 Studirende, darunter fehungslosen Wissenschaft hier zu widerlegen. Hier ist nur der Ort oder sogar unmöglich gemacht und auf der andern Seite die 360 Katholiten. In den einzelnen Fakultäten sowohl wie in baß wir uns derartige Auffaffungen durchaus verbitten müssen. So inländischen Konsumenten gezwungen ihre Waren zu teueren Preisen der Gesamtziffer betrugen die Katholiken ein Drittel der gesamten lange wir mitzuzahlen haben, haben wir auch das Recht, zu ver- abzunehmen, als das Ausland. Weiteres zu dieser Frage wird bei Studentenzahl. Die Gesamtzahl der ordentlichen und außerordent langen, daß unsre natürlichen Bedürfnisse. ebenso berücksichtigt werden den wirtschaftlichen Debatten zum Bolltarif gefagt werden müssen. lichen Profefforen betrug 73; darunter befanden sich 4 Statholiken wie die der andren Staatsbürger. Daß angesichts der bestehenden wirtschaftlichen Zustände Reich ( Hört, hört! im Centrum), 61 Protestanten und 6 Jiraeliten.( hört, Ich will Herrn Sattler nur das eine fragen: Wenn ein Katholik und Staat die Pflicht haben, der Arbeitslosigkeit, dem Elend und hört! im Centrum. Große Heiterkeit.) Diese Verhältnisse legten nicht geeignet ist, Geschichtswissenschaft zu lehren, kann denn dann der Not der großen Massen mit allen Kräften entgegenzuarbeiten, der Regierung die Erwägung nahe, об es nicht Boch ein Reformierter zugeben, daß ein Butheraner Geschichtswissenschaft versteht sich ganz von selvst. Hierüber wird die Interpellation meiner richtig sei, die katholischen Professoren mehr zu berücksichtigen. lehren fönne und sind denn dann die Israeliten von vornherein ge- Freunde Gelegenheit bieten zu sprechen. Graf Stolberg meinte, Dazu kommt, daß die Zahl der jungen Studenten in Elsaß Loth- eignet dazu? Ich schließe mit der Hoffnung, daß in Zukunft auch die Gegner von Marinebewilligungen müßten angesichts der ringen von Jahr zu Jahr steigend wächst. Die Reichslande stellen auf der Universität Straßburg ein weitsichtigeres herrschenden Arbeitslosigkeit die Forderungen des gegenwärtigen mehr Studenten als Rheinland und Westfalen.( Lauter Ruf im Vorgehen im Sinne der paritätischen Behand Etats im Interesse der Arbeiter bewilligen. Ich erkläre dema Centeum: Hört! hört! Erneute große Seiterkeit.) Angesichts dieser Iung der Konfeffionen Plas greifen möge.( Beifall gegenüber, daß die Socialdemokratie auch unter den gegenwärtigen Thatsachen lag es nahe für uns, den Wünschen der Katholiken nach- im Centrum.) Umständen für derartige Bewilligungen nicht zu haben sein zukommen und den Fall der Vatanz zu benugen, um wird und zwar in Rücksicht auf die Konsequenzen einer derartigen auch mal einen tatholischen Professor anzustellen. Auf die Polen debatte werde ich nicht eingeben, bei der Bewilligung für unsre gesamte politische Stellung den MarineNun wird uns vorgeworfen, daß wir nicht nur einen katholischen, Fortsetzung der Beratung der Interpellation unsrer polnischen Kollegen und Militärforderungen gegenüber. Warum hat Graf Stolberg sondern auch einen evangelischen Brofessor der Geschichte nach Straß- wird das Notwendige darüber von uns gefagt werden. Ich beab nicht erklärt, daß er unter den gegenwärtigen Verhältnissen burg berufen haben. Nachdem Barrentrapp nicht mehr da war, fichtige auch nicht, auf die eben gehörte Debatte über die Straß- alles aufbieten werde, daß die Kanalvorlage sobald wie blieb in Straßburg nur ein Professor der Geschichte übrig.( Der burger Universität näher einzugehen. Herr Sattler hätte sich seinen möglich im preußischen Abgeordnetenhause zur Verabschiedung Abg. Bebel( Soc.) = ດາ denen fein = des gelangt.( Unruhe rechts, sehr gut bei den Socialdemokraten.)|( Bravo! bei den Socialdemokraten.) Gewiß, wenn man mehr wenn unsre Soldaten auf Befehl auf Vater und Mutter Dabei handelt es sich um mehr als 400 Millionen Mart. Ueber- Ausgaben macht, muß man für mehr Einnahmen sorgen. Wie der schießen.( Sehr gut! bei den Socialdemokraten.) Der Unterhaupt wartet eines wirklich kulturellen Staates eine Schatzsekretär aber ein andres Steuerprogramm ersinnen wird, ist offizier hat sich noch besonders erkundigt, ob der Befehl wirklich so folche Riefenfülle von socialen und Kulturaufgaben, daß eine mir unerfindlich. Er kann sich anstrengen Tag und Nacht, ich gelautet habe. Er ist dann erschossen worden und sein Kopf ist in Milliarde nicht ausreichen würde, um alles das auch nur einiger- glaube faum, daß ihm etwas einfallen wird.( Heiterkeit bei den Spiritus gelegt und nach Deutschland überführt worden. Es wäre maßen zu befriedigen, was ich Ihnen vorschlagen könnte. Damit Socialdemokraten.) Er müßte denn etwa auf den Gedanken fommen, mir interessant, zu erfahren, wer in Deutschland einen so perversen würde Arbeit gefchaffen werden für Hunderttausende Luft und Wasser zu besteuern.( Heiterfeit links. Abg. Dertel: Geschmack hat, den Kopf dieses Mannes in Spiritus fehen zu Don Arbeitern. Klaviersteuer!) Also Herr Oertel entpuppt sich als Finanz- wollen.( Sehr gut! bei den Socialdemokraten.) Er ist nach Berlin In Bezug auf die sociale Reform sind wir auf einen toten mann!( Große Heiterfeit.) Besteuern Sie nur die Klaviere! geschickt worden; vielleicht ist einer der Herren am Regierungstisch Buurt gekommen. Alles, was in den letzten Jahren geschehen ist. Dann werden weniger gekauft und die Arbeitslosigkeit so freundlich, mir über diese Handlungsweise Aufschluß zu geben. Als seiner Zeit der Kopf des Major Schill in Spiritus gelegt ist nur Stückwerk, Flickwerk; keine einzige einschneidende, große der Verfertiger wächst.( Sehr richtig! bei den SocialdemoMaßregel ist getroffen. Es wäre endlich an der Zeit, im Deutschen traten.) Auf dem Gebiet der alten Steuerprogramme wurde, erregte dies Entrüstung in ganz Europa. Jetzt, hundert Reich einen Normalarbeitstag von zunächst zehn Stunden ist die Regierung bankrott. Das einzige Mittel, der Finanz- Jahre später, sollte man annehmen, wäre so etwas unmöglich. Aber wir einzuführen, der dann bis auf acht Stunden herabgehen not des Reiches abzuhelfen, ist eine Reichs- Einkommen und Ver- sind ja bei dieser Expedition überhaupt an wunderbare Dinge gemüßte. Im Jahre 1872 diese Reminiszenz dürfte be mögensstener.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Wer wöhnt worden, vor allem an jene Parole, nach der nach meiner voll und in China sonders ganz fand erhält denn das Reich? Wer stellt denn die Soldaten? Wer trägt Ueberzeugung gehandelt die Herren von der Rechten interessieren in Eisenach eine Konferenz ländlicher Arbeit denn die Reichssteuern? Das ist das Proletariat.( Lärm rechts.) wurde: gebt keinen Pardon, benehmt Euch so, daß auf find die Arbeiter, die fleinen Leute, geber statt, auf der ein Antrag des bekannten konservativen Social- Das die große tausend Jahre Chinese mehr es wagt, einen Nun damit ist es etwas reformers Rudolf Meyer und eines mecklenburgischen Ron Masse der Bevölkerung. Die bringen die Mittel durch die Steuern Deutschen scheel anzusehen. servativen angenommen wurde, in welchem die gesetzliche auf Getreide, Fleisch, Petroleum, Salz, Bier, Zucker 2c. auf. anders gekommen. Wir haben ja das chinesische Prinzlein Einführung einer Normal- Arbeitszeit von wöchentlich Wenn die Reichen nach den Grundsäzen der Gerechtigkeit zu den bei uns gesehen, es hat den Kotau nicht gemacht, den man 561/2 Stunden gefordert wurde,( Hört! hört! bei den Social- Lasten herangezogen würden, sie würden am I a utesten schreien von ihm verlangte. Es hat sich nicht einschüchtern lassen, wohl aber Wollte man nicht vor demokraten), nicht allein für die Industrie, sondern auch und alle republikanisch werden, wenn die Ein hat man sich in Berlin einschüchtern lassen. für die Landwirtschaft. Darauf hat der Geheime tommensteuer auf 5 Prozent erhöht würde. Im der ganzen Welt durch das Scheitern der Sühnemission blamiert Regierungsrat Wagener, der ebenfalls auf jener Konferenz sächsischen Landtage haben die Konservativen den von der sächsischen sein, mußte man dem chinesischen Prinzlein nachgeben und das ist Ich bin anwesend war, dem Fürsten Bismard eine Denkschrift ein Regierung beabsichtigten Gefeßentwurf verhindert, der eine Erhöhung auch zum Gaudium des ganzen Auslandes geschehen. bon der chinesigereicht, in der eine einschneidende sociale Reform als Auf der Vermögenssteuer vorfah.( Widerspruch des Abg. Dr. Oertel.) zufällig in einem Buge mit den Herrn gabe der Reichsregierung bezeichnet wurde, um auf diese Weise die Das wissen Sie nicht, Herr Dr. Oertel. Sie scheinen in sächsischen schen Sühnekommission gefahren aber ich habe nur gesehen, fatholischen Arbeiter dem Centrum abspenstig zu machen. Zu diesem Dingen wenig Bescheid zu wissen.( Heiterfeit.) Die Finanz- daß die Herren ganz liebenswürdige und freundliche Gesichter als ob sie sich ganz Zweck überreichte Geheimrat Wagener der Regierung einen Gesetz- lage ist fo ungünstig wegen der fortwährend steigenden gemacht haben, und so dreinschauten, entwurf, in dem eine wöchentliche Normal Arbeitszeit von Ausgaben für Militärzwecke. Die 7000 Mann aus dem letzten wohl fühlten bei uns. Von einem Scheelansehen war nicht die Rede. 561/2 Stunden gefordert, Ueberstunden ausdrücklich ausgeschlossen Quinquennat, die damals gestrichen wurden, bleiben Ihnen Gefangene find nicht gemacht worden von unsren Truppen in und fir die Frauen Frauen und Kinder weitere Verfürzungen deswegen nicht geschenkt. Wenn der Kriegsminister die Forderung China. Wir haben nur immer gelesen: 200 Chinesen tot, der Arbeitszeit vorgesehen wurden. Für die ländlichen jetzt nicht gestellt hat, so weiß er warum. Die Bewilligung wäre in 600, 800, anders als abgerundete Hundert wurden Arbeiter sollte die Arbeitszeit im Frühjahr und Herbst nicht diesem Augenblicke einfach unmöglich. Vielleicht hat er im Bundesrat überhaupt nicht gezählt; ohne Rücksicht darauf, über 11 Stunden, im Sommer nicht über die 7000 Manu schon gefordert und sie sind ihm schon da gestrichen ob es Männer, Weiber oder Kinder waren, hat 12 Stunden betragen.( hört, hört! bei den Socialdemo- worden.( Heiterkeit.) Nun hat der Kaiser sowohl in Hamburg man sie niedergeschossen. Das sind Thatsachen, die gewiß fraten.) Heute, nach 30 Jahren, ist dieser Gedanke noch eben als auch in Danzig nach der Entrevue mit dem Zaren den euro- nicht dem Ruhme Deutschlands und der europäischen Civilisation sowenig Gefez wie damals. Was würden die Konser- päischen Frieden für lange Zeit als gesichert er förderlich gewesen sind. Die Kriege in China, in Transvaal, auf vativen sagen, wenn wir Ihnen heute diesen Gesezentwurf mit tlärt.( Redner verliest die betreffenden Stellen aus den kaiserlichen den Philippinen sind ein Schandmal für unsre Civilisation; sie sind zeitgemäßen Aenderungen wieder vorlegten? Reden. Der Vicepräsident Graf v. Stolberg hört die ein Zeichen für unsre Zeiten Schande, für die Verwilderung und Wir verlangen auf socialem Gebiete ferner einen Gesetzentwurf Berlesung stehend an.) Wie reimt es sich damit zusammen, daß Verrohung des Völkerrechts.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten, betreffend das Verbot der gewerblichen Kinderarbeit und Be wir von Jahr zu Jahr neue Militärkräfte bewilligen, gleichsam| Unruhe rechts.) Die Wegnahme der Peckinger Instrumente hat auch Herr feitigung der Mißstände der Heimarbeit. Mit den Vorschlägen, als hätten wir nichts Wichtigeres zu thun, als unsre besten Leute die das Reichsamt des Innern uns macht zur Erweiterung der jezt in den bunten Rock zu stecken. Auf der andren Seite wird aus hohem Dr. Bachem auf dem Osnabrücker Katholikentag als einen Raub bestehenden Kommission für Arbeiterstatistit, sind wir in keiner Weise Munde freilich über Weltpolitik gesprochen, es heißt da in einer bezeichnet, den man sich deutscherseits habe zu Schulden kommen zufrieden. Wir verlangen eine vollständige gesetzliche Ver: Rede: Der Punkte werden immer mehr, an denen wir unsre lassen und der Strafrechtslehrer v. Liszt hat die Handtretung der Arbeiterkasse, wie sie für das Unternehmertum Rüstungen aufhängen können. Mit dieser Weltpolitit steht lung Deutschlands als völkerrechtswidrig bezeichnet. Aber in den Landwirtschaftskammern, in den Handels-, den Gewerbe- und wieder die ganze Zolltarif Politit im wider diese Wegnahme ist nach dem Zeugnis des Generallieutenants von Handwerkerkammern besteht. Haben die 13 Millionen Arbeiter spruch. Es ist begreiflich, daß man da zu einem gewissen Lefsel anbefohlen worden.( hört! hört! bei den Socialdemokraten.) weniger Anspruch auf eine gesetzliche Vertretung, wie die Pessimismus wegen des Dreibundes kommt. Ich gebe den Herr v. Lefsel hat im Stuttgarter China Prozeß ausgesagt: Die 51/2 Millionen Unternehmer? Aber freilich, nach der ganzen Kollegen Richter vollkommen recht, der gesagt hat, daß astronomischen Instrumente von Peking sind allerdings als Kriegsbeute Haltung des Reichsamts des Innern sind wir überzeugt, daß es sich, je mehr sich die Punkte mehren, wir beschlagnahmt worden, teils ihres Kunstwertes, teils ihres materiellen auch weiterhin Reformen auf diesem Gebiete hintanzuhalten bestrebt unsre Rüstungen aufhängen können", auch der Konflikts Wertes wegen.( hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Wir hatten Be sein wird. stoff vermehren muß. Es ist mir durchaus erklärlich, daß fehl, solche öffentlichen Gegenstände zu beschlagnahmen, um die Ich bin überzeugt, daß in unsrem Etat auch fernerhin die Aus- die Kontrahenten des Dreibundes von einer gewiffen Sorge er Kriegskosten zu decken.( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) gaben wachsen, die Einnahmen mindestens nicht steigen werden. Sie füllt werden, wenn sie diese Art unsrer Weltpolitik beobachten. Auf Ich frage den Kriegsminister, wer diesen Befehl erteilt hat; das ist haben ja bereits alles besteuert, was überhaupt der andern Seite steht ebenso fest, daß, wenn wir erst die Politik außerordentlich wichtig. Ist er von dem Grafen Waldersee, zu besteuern möglich ist. Welcher Gegenstand soll noch der freien Hand in ganzem Umfange ausführen, wir dann noch viel dem Höchstkommandierenden in China, ausgegangen? Einerlei aber, weiter besteuert werden, der eine nennenswerte Summe einbringen tiefer in unsern Geldbeutel werden greifen müssen. Der Abg. Oertel von welcher Stelle der Befehl ausgegangen ist, gewiß bedeutet diese könnte. Das Centrum hat ja seine Phantasie, um die sogenannte hat über den Dreibund gespöttelt und gesagt, er sei eigent- wegnahme einen Verstoß gegen die§§ 129 und 131 wonach eine Handlungsweise wvie Italien und Oestreich zuliebe geschlossen worden. Militär- Strafgesetzbuches, Lugusstener auszubeuten, nach allen Richtungen angestrengt, trotzdem lich nur hehen sich die Einnahmen nicht vermehrt. Die Herren haben sich Fürst Bismarck war nicht der Mann, irgend einer andern die Wegnahme der Bekinger Instrumente als eine Blin mit ihren Steuerprojekten sehr versehen. Auch die Börsengeschäfte Nation etwas zuliebe zu thun. thun. Nach dem Zusammen- derung angefehen wird, die durch das Kriegsrecht bestraft § 131 des Militär- Strafgesetzbuches sieht für solchen find in einer Weise besteuert worden, die den Börsenverkehr bruche des Dreikaiserbündnisses war der Dreibund eine politische wird. notwendig beeinträchtigen mußte. Wir haben vorher auf das Notwendigkeit. Es versteht sich doch aber nun von selbst, daß, wenn als Plünderung anzusehenden Mißbrauch der militärischen UeberVerkehrte dieser Art von Besteuerung aufmerksam gemacht. wir mit der Möglichkeit eines großen Krieges zu rechnen haben, wir legenheit Gefängnisstrafe bis zu 5 Jahren und Versehung in Die sechs fetten Jahre haben uns immer mehr Ausgaben gebracht; nicht alle unsre Kräfte soweit ausgeben, daß für den Krieg nichts die zweite Klasse des Soldatenstandes vor.( hört! immer höher ist die Schuldenlast des Reiches gewachsen, durch die mehr übrig bleibt. Wenn wir uns nun jetzt schon die Köpfe über hört! bei den Socialdemokraten.) Derjenige, der diese Plünderung Flottenvorlage find dauernde Ausgaben festgelegt worden. Daß da den laufenden Etat zerbrechen müssen, wie soll es dann angeordnet hat, muß auf Grund des Militär- Strafgesetzbuches die Schuldenlast größer geworden ist, wie kann man sich darüber werden, Ivenn ein Krieg ausbricht. Die 120 Millionen im zur Verantwortung gezogen werden.( Sehr richtig! bei den wundern!( Sehr richtig! b. d. Soc.) Im Jahre 1888 hat das Deutsche Julinsturm, die reichen genau gerechnet nur für drei Kriegstage. Socialdemokraten.) Auch das Protokoll der Haager Friedenskonferenz Reich 884 Millionen Schulden; ami 1. Sept. 1901 war diese Schuldenlast Ein Oberst, Edler von der Tann, hat in einer Broschüre die erklärt, daß Gegenstände und Gebäude, die dem Gottesdienste, eines auf 2696 Millionen Mark gewachsen. 110 Millionen Anleihekredit waren Ausgaben tünftigen Krieges berechnet. dem Unterrichte und der Kunst und Wissenschaft zu dienen noch vorhanden und 182 Millionen Mark werden neu gefordert, so Merkivürdigerweise hat er nicht das Jahr 1902, sondern das bestimmt sind, auch wenn sie dem Staate gehören, als Privat daß jezt die Schuldenlast auf 2988 Millionen Mark gestiegen ist. Jahr 1922 als Grundlage genommen. Ich habe mir die Mühe ge- eigentum zu behandeln sind. Eine jede Schädigung solcher GegenDie dritte Milliarde ist voll und im nächsten Jahre marschieren wir nommen, die Rechnung auf den gegenwärtigen Stand unsrer Streit- stände und Denkmäler sei verboten, und müsse geahndet werden. flott in die vierte Milliarde Schulden hinein! Der Schatzsekretär fräfte zurückzuführen. Der Oberst berechnet, daß jeder Mann pro Wo ist in diesem Falle die Ahndung geblieben, wo hat uns versichert, daß die Regierungen alles aufgeboten haben, Tag 6 M. tosten wird. Wir haben 81/2 Millionen aftives Heer, die sind die Herren zur Verantwortung gezogen, die die Betinger die Ausgaben zu beschränken, unt die Einzelstaaten statt täglich 21 Millionen kosten würden. Unser freiwilliges Aufgebot Instrumente hierher gebracht haben? Die chinesische Regierung ist mit 60 nur mit 24 Millionen Mark zu belasten. 36 Millionen von 4 Millionen würde 24 Millionen, die gesamte Wehrkraft ja gutmütig genug gewesen, zu erklären: Ihr habt sie nun einmal Mark Ausgaben sind also gestrichen. In der Oeffentlich also 45 Millionen täglich erfordern. Das ist in 6 Monaten eine gestohlen, behaltet sie, wenn Ihr wollt.( Heiterkeit.) feit ist gesagt worden, daß eigentlich 100 Millionen zu Summe von 8100 Millionen, in 1 Jahre die Summe von 16 200 Ich komme zu den Vorgängen in Südafrika und erkläre decken waren, daß aber in Rücksicht auf die einzelnen Staaten die Millionen.( Lachen rechts.) Ich halte mich doch genau an die Berechnung des offen: Was dort au Brutalität, Gewaltthätigteit Ausgaben entsprechend herabgesetzt worden sind. Wie lange werden Obersten. Ich verstehe also Ihr Lachen nicht. Möglich ist es ja, und Verlegung des Völkerrechts geleistet wurde, läßt denn die Herren von der Regierung noch sparen, wann werden sich daß wir kein Jahr Krieg führen können, denn in den sich nur noch vergleichen mit den Zeiten des 30jährigen denn der Kriegs- und der Marineminister von neuem anmelden? ersten acht Tagen werden eine Anzahl europäischer Krieges. Ich begreife auch, daß der Minister Chamberlain ärgerlich Die war über die Haltung der deutschen und der übrigen europäischen Die 36 Millionen, die jetzt gestrichen sind, bleiben schieben und Großmächte den Bankrott ansagen müssen. werden wahrscheinlich im nächsten Jahre gefordert werden. Wie ist Erfahrungen, die wir in China gemacht haben, die sollten uns doch Breffe diesen Gewaltthaten gegenüber. Ich begreife aber nicht ganz die Aufregung in gewissen Kreisen nicht der Militär- und Marine- Etat gewachsen. Er beträgt zur Vorsicht mahnen. gegenwärtig 1039 Millionen Mark, vor 13 Jahren aber Herr Bachem ist freilich mit dem chinesischen Feldzug ganz des deutschen Volkes über die bekannten Aeußerungen betrug er nur 653 Millionen und darunter befanden sich einverstanden. Herr Bernaerd, der belgische Minister, ein Chamberlains. Man hatte keinen Grund, Chamberlains Urteil über 173 Millionen für außerordentliche Ausgaben für die Kosten katholischer Minister, urteilt ganz anders über die deutsche Kriegsführung zu fürchten. Chamberlain hat auch, soweit die Stelle der Rede femme, nicht nur Deutschland der im Vorjahre bewilligten Heeresverstärkung. In diesem Etat den Chinatrieg. Er sagte: Es sind in China Befehle gegeben ich auch Rußland, Frankreich, die find die einmaligen außerordentlichen Ausgaben vergleichsweise worden von Generalen, die mit den Haager Beschlüssen nicht zu gemeint, sondern direkt bezeichnet. Und niedrig, sonst würden wir einen Militär- und Marine- Etat von rund vereinbaren sind. Unser Jahrhundert ist nur in Worten, nicht in Vorgänge in Kleinafien usw. ganz 1100 Millionen vor uns sehen. Herr Bachem hat nun den National Thaten sehr human.( Sehr gut! links.) Das Völkerrecht ist in es ist doch auch im deutsch französischen Kriege liberalen lebhaft vorgeworfen, daß sie die Mehrausgaben nicht ver- China mißachtet worden( Hört! hört! links), Gewalt geht vor Recht, manches Ungehörige vorgekommen, wie über( Sehr richtig! bei den hindert hätten. Ach, meine Herren vom Centrum, so( Erneutes hört! hört! links.) So sprach ein belgischer Minister, ein haupt in jedem Kriege. Socialdemokraten.) Wollen Sie bestreiten, daß namentlich nach fönnen Sie sich wirklich nicht reinwaschen! Sie Staatsmann der Gegenwart von dem Chinakrieg. tragen die Verantwortlichkeit für die Zustimmung, die Sie gegeben In einer Neujahrsrede 1901 wurde gesagt, es sei notwendig ge- Sedan, als dieser Krieg von französischer Seite aufing, ein Voltskrieg In der zu werden, auch deutscherseits eine ganze Reihe von haben. Die Nationalliberalen gingen voran, und Sie folgten wesen, daß wir uns einmal mit Thaten überhörten. getreulich nach. Besteht nicht zwischen Centrum und Deutschen Welt" erschien weiter ein Artikel von einem Gewaltthaten vorgefommen sind, die man sehr scharf Nationalliberalen ein beständiges Wettrennen um Offizier", in dem ausgeführt wurde, daß unsre militä verurteilen muß? Die Franzosen waren nach Sedan in der Lage die Gunst der Herren von der Regierung?( Lebhafte Burischen Uebungen bedauerlicherweise einem der Transvaaler von heute und der Preußen im Jahre 1813. Gegen stimmung bei den Socialdemokraten.) Wie kann man sich Erempelglichen, auf das die Probe nicht gemacht die Franctireurs wurden von deutscher Seite die strengsten Beaber besser die Gunst der Regierung erwerben, als werden könne. Dreißig Jahre Frieden seien zu allen fehle erlaffen, eine Menge von ihnen wurde niedergeschoffen. durch Bewilligungseifer, als dadurch, daß man mit vollen Händen Beiten ein Verhängnis für ein Volk gewesen, fie bedeuteten ein Ich möchte die deutsche Armee nicht der Gefahr ausschen, giebt, was verlangt wird.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten, Badua für unsre Armee.( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) in ähnlicher Lage, wie jetzt die englische Armee 2 Jahre lang Unruhe im Centrum und bei den Nationalliberalen.) So sind wir in Andrerseits aber betont der Kaiser immer von neuem in seinen einen ähnlichen Krieg führen zu müssen, ohne Aussicht auf die Milliardenausgaben hineingekommen. Man hat der Regierung Reden, der Frieden sei auf Jahre hinaus gesichert. Was sind das Beendigung desselben. Glauben Sie nicht, daß dabei die hier und in den Landtagen Vorwürfe wegen der Ausgabenhöhe ge- für Widersprüche! Gegenüber den Ausführungen der deutschen Truppen auch verrohen würden?( Sehr richtig! bei Einen solchen Charakter nimmt unbedingt macht. Das verstehe ich wirklich nicht. Von der Regierung kann man doch Herren Bassermann und Bachem wäre es sehr verlockend, noch den Socialdemokaten.) nicht verlangen, daß fie spart. Es liegt in der Natur jeder Regierung, daßlfie einmal auf die chronologische Entwickelung der Dinge, wie fie jeder Strieg an, wenn einmal die große Masse des Volkes fich gegen ihre Machtmittel zu stärken sucht. Aber Sie sind als Voltsver zu dem Gesandtenmord in China führten, ausführlich einzugehen. die Eindringlinge empört. Abg. Liebermann v. Sonnenberg hat gestern treter dazu da, diesen Aspirationen zu wieder mit Rücksicht auf die weit vorgerückte Zeit will ich es unterlassen. über die Zusammensetzung der englischen Armee gesprochen. Ich stehen. Ist denn der Reichstag nur eine Jasagemaschine? Aber ich will doch daran erinnern, daß der Aufstand der möchte dabei an eine Aeußerung des Schwäbischen Merkurs" erinnern, die Bildung einer Kolonialarmee ( Sehr gut! bei den Socialdemokraten). Als Vertreter des Volkes, Boger die notwendige Folge des Verhaltens der Mächte und der auch für Deutschland Dieses Blatt schrieb im die Sie mit dem Volke in Verbindung stehen, haben Sie die Pflicht, überhaupt der Fremden in China war. Ich erinnere an die aus ähnlichen Elementen empfiehlt. gegen derartige Forderungen der Regierung zu protestieren wegnahme von Kiautschon, die Besetzung Port Arthurs, von Wei- Jahre 1900, man solle eine starke Kolonialarmee bilden aus der und sie niederzustimmen. Verschonen Sie also die Regierung Hai- Wei usw., an die rücksichtslose Art, wie die Fremden gegen die Hefe des Volkes und die Insassen der Gefängnisse diesen Truppen mit solchen Vorwürfen! Was vom Widerstand des Bundesrats Chinesen im Lande vorgingen, kurz an die ganze Reihe von Maß- einreihen. Verwenden wir Offiziere, die in deutschen Garnisonen zu halten ist, nun, das wissen wir alle. Was hier in regeln, die in jedem andern Volke längst den höchsten Grad der Er als nicht ganz faire erscheinen, zur Führung dieser Kolonialtruppen." Berlin gepfiffen wird, danach tanzt man in Karlsruhe, München bitterung gegen die fremden Eindringlinge hervorrufen mußten. Ich( Hört! hört! links.) Auch hier leuchtet die Absicht vor, solche Kriege und Stuttgart und wenn den Herren die Melodie auch noch so un- erinnere daran, daß am 13. Juni, 6 Tage vor der Ermordung möglichst roh und brutal zu führen. Also auch in Deutschland erheben angenehm ist.( Sehr gut! und Heiterkeit links.) Aber wir Volks- unfres Gesandten, deutsche Soldaten von den Wällen der sich hochangesehene Stimmen zur Bildung einer Armee aus denselben vertreter sind zum Widerstande da. Sagen Sie also nicht: deutschen Gesandtschaft auf friedlich zusammenstehende Chinesen Elementen, aus denen angeblich die englische besteht und zwar böse Regierung! sondern böse Boltsvertretung! geschoffen und 7 bis 8 derselben getötet wurden. Durch all diese speciell zur Führung des Krieges in China. Au den Plünderungen ( Bravo! bei den Socialdemokraten.) Sie haben sich zu bessern. Maßregeln ist das Völkerrecht auf das schwerste verletzt worden. in China haben notorisch auch die Missionare teilgenommen. Der Schatzsekretär hat eine Bier- und Tabatftener angekündigt. Die Ermordung des deutschen Gesandten geschah unter dem Eindruck Die franzöfifche Regierung hat ganze Risten chinesischer Beute in Für seine Interessen hat er den Moment gewiß sehr ungünstig der Erstürmung der Takuforts. An demselben Tage erging in Peking Marseille landen lassen. In Paris ist ein prachtvolles Belt der gewählt. Uns ist aber diese Anfündigung gar nicht so unangenehm. der Befehl an die Truppen, jeden Europäer, der ihnen begegnete, Raiferin von China aufgestellt. Der Bericht des französischen GeneGewiß ist es richtig, daß wir Agitationsstoff in Hülle und Fülle zu erschießen. Das ist in dem Verhör des sogenannten Mörders rals Boyron beschuldigt den franzöfifchen Bischof Favrier, daß er haben. Aber wir können davon gar nicht genug bekommen.( Große des Baron v. Ketteler festgestellt worden. Der betreffende chine- eine Menge von 3-400 eingeborenen Christen, durch französische Heiterfeit und Beifall bei den Socialdemokraten.) Es macht sich ja fische Offizier, der diesem Befehl nachkam, hat damit nichts Soldaten eskortiert, zur Plünderung verwendet habe. In Peking sehr gut, wenn Sie( zur Regierung), die Sie überhaupt kein Lebens- gle than, als nach deutschen Begriffen seine Pflicht seien dabei ganze Wagen mit Silberschätzen im Werte von 3 bis mittel mehr unversteuert gelassen haben, jezt bereits dazu kommen, als getreuer Soldat zu erfüllen.( Sehr richtig! bei 400 000 m. beladen worden. Der Direktor eines New Yorker auf bereits versteuerte Gegenstände abermals höhere Steuern zu legen. den" Socialdemokraten.) Er that nichts anderes, als Museums wies solche chinesische Kriegsbeute zurück. J " Dem = Soweit Museum in Bremerhaven wurden zwei schmiedeeiserne chinesische Soldaten in seinem Rücken fürchtete. Der bahrische Kriegsminister| schlankweg erfunden war und daß namentlich auch die sog. Hunnenbriefe Thore vom Südthor in Beking überwiesen, die jedenfalls auch durch hat ihn nicht mehr in die bayrische Armee aufgenommen. Er ist entweder Schnurrpfeifereien oder bloße Renommage waren. Plünderung erbeutet wurden. Der amerikanische General Chaffee auch wegen der in China verübten Mißhandlungen bestraft worden. Die Humenbriefe nicht doch bestellte Arbeit waren, so schwebte über bezeugt, daß auf einen getöteten Boxer 50 erschlagene Kulis, In Preußen erhält er einen Orden und wird mit dem alten Batent ihnen der Geist des seligen Münchhausen, der gewiß im Himmel Frauen und Kinder kämen. Ein amerikanischer Missionar be- wieder in die Armee eingestellt. Wenn man das in Bayern als seine Freude darüber gehabt hat.( Heiterkeit.) Alle authentischen schuldigt besonders die französischen und deutschen Truppen illoyal empfindet, so hätte man vollständig recht. Der bayrische Be- Nachrichten stimmen überein, daß unsre Truppen sich wie immer so der hervorragenden Beteiligung an den Plünderungen. Wir vollmächtigte wollte das nicht Wort haben. Wenn man am Bundes- auch jetzt in China ausgezeichnet haben durch Bravour und Humanität haben also alle auch über die Vorgänge in China ratstische sitt, ist man Diplomat, und ist man Diplomat, so bat und wie der französische, englische und italienische Kriegsminister fünftig den Mantel der christlichen Liebe zu decken. Der man die Sprache, um die Gedanken zu verbergen.( Große seit langem erklärt haben, haben, daß ihre Truppen sich nichts Bischof Anzer sagt in seinem letzten Neujahrswunsch:" Bo Heiterfeit.) Umwürdiges hätten zu Schulden kommen lassen, so erkläre ich litisch schwankt der Boden, kein Mensch weiß. Nun hat uns Herr v. Kardorff gelegentlich der Bolltarif- Debatte mit mindestens derselben Entschiedenheit dasselbe für die deutschen was aus diesem chinesischen Chaos werden will." unfre französischen Genossen als Muster hingestellt. Die Social Soldaten. Herr Bebel hat dann Bezug genommen auf eine Die Bestimmungen des Schlußprotokolls der Mächte enthalten un- demokraten jedes Landes handeln in der inneren Bolitit ganz nach Aeußerung des Bischofs über die voraussichtliche Weiterentwicklung der streitig die Keime zu neuen Verwicklungen. ihrem jeweiligen Ermessen. Wir fragen nicht die französischen Ge- Dinge in China. Ich habe eine sehr hohe Meinung von Herrn Nun sind auch wieder die Hunnen briefe hier zur Er- nossen, wie wir handeln sollen. Diese würden sich ebenso unsre Ein- Bischof Anzer, glaube aber doch, daß im vorliegenden Falle örterung gekommen. Herr Baffermann hat mit raschem Wort be- mischung verbitten. Frankreichs Agrarverhältnisse, Steuerverhältnisse seine Anschauungen, falls er sie wirklich ausgeführt hat, ein wenig hauptet, die Hunnenbriefe seien gefälscht und Herr Liebermann sind ganz andre wie bei uns. pessimistisch waren. Jedenfalls find gegen die Wiederkehr von Sonnenburg hat gemeint, ich sei getäuscht worden. Daraus erklärt sich die veränderte Haltung unsrer französischen solcher Vorkommnisse, wie wir sie vor einem Jahre erlebt haben, Nein, ich bin nicht getäuscht worden. Wenn jemand in Bezug Parteifreunde. Wir handeln so, wie wir es vor unsern soweit Vorkehrungen getroffen als möglich waren im Hinblick auf die auf die Richtigkeit der Hunnenbriefe getäuscht worden Wählern verantworten können, und wir werden aus den inneren chinesischen Verhältnisse und die ungeheure Ausdehnung ist, dann höchstens die Regierung. Ich halte alles, was ich in Gründen, die wir Ihnen ja bei der Zolldebatte schon Chinas. Ich glaube, daß die Ereignisse der letzten 1/2 Jahre an der Bezug auf die Hunnenbriefe hier gesagt habe, aufrecht und zwar angeführt haben, gegen jede Bollerhöhung stimmen. Interessant war chinesischen Regierung und dem chinesischen Volt nicht spurlos nicht trotz der Prozesse, sondern wegen der Prozesse!( Sehr mir, aus der Nede des Herrn v. Stardorff zu hören, weshalb unsre vorübergegangen sind. Es ist ihnen in einer für fie recht empfindgut! bei den Socialdemokraten. Bewegung.) In Stuttgart, Frank- französischen Genossen für die Getreidezölle gestimmt haben, um lichen Weise flargemacht worden, daß sie sich nicht ungestraft gegen die furt a. M. und Berlin haben diese Hunnenprozesse stattgefunden. In nämlich die Bauern für die Republik zu gewinnen. Wir haben in Europäer vergehen dürfen, und es ist kein Zweifel, daß, wenn es sich um Stuttgart handelte es sich nicht um die Veröffentlichung eines Hummen- Deutschland keine Republik und können uns schon aus diesem Grunde die Bekämpfung der Barbarei handelt, die europäischen Mächte einig sind. briefes, sondern um einen Artikel über die Hunnenbriefe. In diesem nicht für eine Bollerhöhung begeistern. Ich will aber ausdrücklich Gewiß werden die chinesischen Behörden in der nächsten Zeit noch Prozeß hat Generallieutenant v. Lefsel als Beuge gesagt, in Zürich hat erklären, nufre Stellung zur Republik hat mit unsrer Haltung manche Kämpfe mit den Borerhorden auszufechten haben, speciell man eine Fabrik von Hunnenbriefen entdeckt, denen nur noch der zur Agrarfrage nichts zu thun, bestimmend sind für uns die im Norden Chinas wird es nicht an lokalen Unruhen fehlen. Die chinesische Poststempel gefehlt habe. Ja, der wirtschaftlichen, die Arbeiterinteressen, die durch den Tarif auf das Ansicht unsrer Vertreter in China geht aber doch überwiegend chinesische Post stempet ist doch gerade die Hauptsache. schwerste geschädigt werden. Herr Bassermann sucht uns mit der dahin, daß ähnliche Unruhen wie die letzten nach menschlicher ( Heiterkeit links.) Ich frage aber: Hat man den Thäder ent- Opposition gruselig zu machen. Wir werden diese Obstruktion Voraussicht in absehbarer Zeit in China nicht zu erwarten deckt?( Sehr gut! bei den Socialdemokraten) Oder gehört er zu jenen mit allen legalen Mitteln, die Verfassung und sind. Es ist eine alte Erfahrung, daß wenn orientalische dunklen Ehrenmännern, die für 10, 15 Mart zu Geschäftsordnung gewähren, durchführen. Wollen Reiche in Berührung treten mit der europäischen Civilisation, dies haben sind?!( Sehr gut! bei den Sociald.) Wie ungeheuer Sie versuchen, uns daran zu hindern, so wird Ihnen das nicht ge- zunächst zu nationalen Wirtschaftskrisen führt; solche Strifen müssen blamabel ist doch diese Aussage eines General- lingen! Des versichere ich Sie schon heute, daß Sie diesen Bolltarif überwunden werden wie eine Springflut. Es ist aber zu erwarten, lieutenants!( Sehr gut! bei den Sociald.) Irgend ein Lump nicht bekommen werden. Auch die Landarbeiterfrage ist vielfach daß die Erschließung Chinas für die europäische Kultur von jetzt ab legt 10, 12 Briefe hin und dann spricht man von einer Hummenbrief in der Debatte gestreift worden. Im Herrenhause wurde ohne Störungen und Zwischenfälle verlaufen wird. Jedenfalls Fabrik. Zuerst hieß es doch, sie sei in Luzern entdeckt und einem neulich erklärt, daß man die nach den Westen gezogenen haben die Mächte in dieser Beziehung alle die Vors Unteroffizier beim chinesischen Truppenteil seien 7, 8 Humenbriefe Arbeiter nicht mehr nach dem Often zurückhaben wolle, weil fehrungen getroffen, die im Bereich der Möglichkeit und Ver mit der Aufforderung zugegangen, sie zur Post zu geben. Der sie bereits mit der Socialdemokratie im Westen in Verbindung ge- nunft liegen. Was wir in China erreichen wollen, darüber habe Unteroffizier hat die Sache selbstverständlich gemeldet und es tommen seien. Im landwirtschaftlichen Ausschuß der Proving Branden- ich mich seiner Beit wiederholt ausgesprochen und habe es dargelegt ist nichts aus der Sache geworden. Nun hat man ein großes Ge- burg erklärte ein Herr Schrader- Alt- Landsberg, daß der Lohn für zum Beginn der chinesischen Aktion in meinem Rundschreiben an schrei erhoben: jezt sei entdeckt, von wem die Hunnenbriefe her- die Landarbeiter infolge der Rückwanderung von Industriearbeitern die Regierungen. Sie werden zugeben, daß dieses Programm in rührten. Nun, diese Briefe, die man da entdeckt haben will, find bereits beträchtlich gesunken sei. Ich hatte also volkommen recht, allen wesentlichen Punkten erreicht worden ist. Deutschland hat seine ja gar nicht aus China hinübergekommen. Die Dinge wenn ich sagte, auch nach Annahme des Zolltarifs Stellung im fernen Often als große Weltmacht gesichert, wir haben tiegen doch nicht so, daß irgend ein Lodi pitel hier jemandem werden die jeßigen Hungerlöhne weiter bezahlt uns friedlich, maßvoll und besonnen gezeigt, haben keinen Zweifel einen Gunnenbrief in die Hände spielt, der dann zu einer socialdemo- w efr d e n. Das entspricht ja auch ganz der kapitalistischen darüber gelassen, daß wenn wir andre Rechte achten, wir auch unser kratischen Redaktion länft, die den Brief dann veröffentlicht. So einfältig Gesellschaftsordnung; mit dieser haben wir nichts gemein und daher Recht geachtet wissen wollen. Unfre Position in Schantung ist be ist man doch nicht. Das Entscheidende bleibt: In allen diesen verwerfen wir den vorliegenden État.( Lebhafter Beifall bei den hauptet und gefestigt. Deutschland geht aus den Chinawirren mit Prozessen ist der Beweis für die Echtheit der Briefe gar Socialdemokraten.) ungeschwächten Kräften und mit vollen Ehren hervor. nicht zugelassen worden!( Lebhaftes hört! hört! bei den SocialNun hat Herr Bebel auch Bezug genommen auf die Haltung demokraten. Bewegung.) Ich habe ein Zeugnis über die Person des unfrer Truppen im deutsch- französischen Kriege. Wir alle Briefschreiber abgelehnt, weil ich erstens nicht autorisiert war, den Der Herr Vorredner hat auf eine Rede, die Se. Majestät der wissen, daß es nie einen Krieg gegeben hat, in Namen zu nennen und weil zweitens der Brief nicht Kaiser im vorigen Jahre in Curhaven gehalten hat, Bezug genommen. de m nicht Ausschreitungen vorgekommen sind. in meine Hände, sondern in die Hände der„ Vorwärts" Dieser Rede lag jeder annektionistische Gedanke fern, sie war eine Die Frage ist aber die, ob nicht im deutsch- französischen Kriege Redaktion gekommen ist, die den Brief dann veröffentlicht hat. reine Friedensfindgebung. Dann hat sich der Herr Vorredner unser Heer, was' Menschlichkeit angeht, tu allererster Linie gestanden Der Redacteur ist dann überhaupt nicht vernommen worden. Das bemüht, einen Gegensatz zu konstruieren zwischen jener Rede hat.( Sehr richtig! rechts.) Diese Frage bejahe ich auf das allerGericht hat sich damit begnügt, eine formale Beleidigung fest- Sr. Majestät und unfrer Wirtschaftspolitik. Ich habe schon bei entschiedenste.( Lebhafter Beifall rechts.) Weiter werde ich auf die zustellen und während in Frankfurt a. M. auf 3, 4 Wochen erkannt wurde, der Tarifdebatte darauf hingewiesen, daß zwischen einer ver- Anfrage des Abg. Bebel nicht antworten. Wenn unser Heer vom wurde in Berlin die unerhörte Strafe von sechs Monaten über die nünftigen Weltpolitik und nur eine vernünftige Weltpolitik Auslande her angegriffen wird, so werde ich stets dagegen Front angeklagten Redacteure verhängt.( Hört! hört! bei den Socialdemo- werden wir macheit und einer vernünftigen Heimatspolitik denn machen. Aber wenn solche Angriffe traten.) Nein, mit diesen Prozessen tönnen Sie wir werden auch nur eine vernünftige Heimatpolitik machen( Lachen dieses hohen Hauses aus deutschem Munde gegen das teinen Staat machen. Sie können die Unrichtigkeit der bei den Socialdemokraten) es giebt auch eine unvernünftige Verhalten deutscher Krieger in den Jahren 1870-71 gerichtet Hunnenbriefe nicht damit beweisen. Und weshalb hat man Heimatspolitik( Lebhafte Zustimmung bei den Socialdemokraten. werden, so überlasse ich das Urteil darüber dem deutschen Volk und nur socialdemokratische Blätter vertlagt. Ich habe Seiterkeit.), die werden wir aber nicht machen, und ich hoffe, die der öffentlichen Meinung.( Lebhafter Beifall, rechts.) hier eine fleine Liste der Zeitungen, in denen Hunnenbriefe erschienen Mehrheit dieses hohen Hauses wird sie auch nicht machen wollen find; darunter find der Hannoversche Courier", die Frankfurter( Sehr gut! rechts.) also ich sage, zwischen einer vernünftigen Beitung", der„ Nürnberger Courier" und bürgerliche Blätter in Weltpolitit und einer vernünftigen Heimatspolitik besteht keinerlei Würzburg, Wiesbaden, Düsseldorf 2c. Außerdem sind ähnliche That Gegensatz. Uebrigens finde ich es pifant, daß gerade der Herr sachen, wie sie in den Hunnenbriefen stehen, von den Kriegsbericht- Abg. Bebel, der doch ein, ich will nicht sagen fanatischer, aber erstattern der Kölnischen Zeitung", des„ Berliner Lokal- Anzeiger" entschiedener Geguer der Weltpolitik ist, im Namen der Weltpolitik Zweiter Wahlkreis. Am Dienstag findet im Lokale des und bom Maler Rocholl mitgeteilt. Besonders Rocholl, gegen unsre Heimatspolitit polemisiert. Wenn das der Herr Herrn Schnegelsberg, Hafenhaide Nr. 21, eine Versammlung des der im offiziellen Auftrag in China in China war, hat schauder- Abg. Rickert oder Herr Barth thun würde, so würde ich es allenfalls a h Ivereins statt, Genosse Dr. Leo Arons über die techhafte Dinge erzählt. Da aber ist teine Klage geführt worden. verstehen, aber der Herr Abg. Bebel darf sich diesen Lugus nicht ge- nischen Aufgaben, welche uns die Beteiligung an der Landtags· Reichskanzler Graf v. Bülow: - ( Schluß im Hauptblatt.) ווסט der Tribüne Berliner Partei- Angelegenheiten. Die Hunnenbriefe find von Soldaten an ihre Angehörigen in ftatten, das to sei denn, daß er vorher für min- diese Versammlung zu besuchen. Noß der Weltpolitik darf cr uns gegenüber wahl stellt, sprechend. Pflicht eines jeden Parteigenossen ist es, den Socialdemokraten.) D = Deutschland gerichtet worden, und ihre Echtheit fann in feiner Weise nicht tummeln, es bezweifelt werden. Weshalb hat denn die socialdemokratische Breffe destens drei Flottenvorlagen gestimmt hat.( Heiterkeit.) und die Presse der übrigen Parteien überhaupt die Huumenbriefe Weifer Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Herr Abgeordneter Bebel Bebel gesagt, gefagt, daß bei veröffentlicht? Sie wollte aufmerksam machen auf dasunerhörte einer unfren Dreibund Verbündeten Mißtrauen gegen uns bestünde. Ich abend 8½½ 1hr, im„ Berliner Prater", Kastanien- Allee 7-9: Reichstags Wahlkreis( Schönhauser Vorstadt). Dienstagsolchen Kriegsführung, sie wollte warnen. Die socialdemokratische möchte ihn bitten, mir zu sagen, worauf sich diese seine Ansicht Presse hat das gethan, was zu unterlufsen Sie der englischen Presse gründet. Ich kann ihm versichern und ich spreche in diesem Augen- General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags. vorwerfen. Von der englischen Presse behaupten Sie ja immer, daß blicke durchaus nicht als Diplomat in dem Sinne des Herrn Abgeordneten Emil Rosenow:„ Wie die Junker den Bauern helfen." fie die Schandthaten der englischen Armee in Südafrika vertusche. Bebel, sondern mit voller Offenheit ich bin viel ehrlicher, als er 2. Diskussion. 3. Bericht des Vorstandes. 4. Vereinsangelegenheiten Hier aber thun Sie über das Gegenteil empört.( Sehr richtig! bei annimmt also ich sage, daß bei unsren Verbündeten gar kein fowie Besprechung über Anträge der Mitglieder aus den Zahlabenden. Mißtrauen gegen uns besteht. Ich habe gestern ein Telegramm er Mitgliedsbuch legitimiert. Zur Beachtung! Um Irrtümer zu ver Noch auf eine Angelegenheit muß ich eingehen, die in Zusammen- halten, wonach mein verehrter Freund, der italienische Minister des meiden, weisen wir darauf hin, daß die Mitglieder obigen Vereins hang mit China steht. Ich meine den Vorgang mit dem Hauptmann Auswärtigen, Brinetti, unfrem Botschafter gesagt hatte, in der Rede, ihre Mitgliedsbücher nicht bei Bernau erhalten, sondern durch ihre b. Feiligsch. Der Herr Generalmajor v. Endres hat im Tone die ich vor einigen Tagen hier über den Dreibund gehalten habe, wäre Bezirksführer zugestellt bekommen. Es ist Pflicht der Mitglieder, höchster Entrüstung dagegen protestiert, daß der mit dem roten Adler- fein Wort enthalten, das er nicht unterschriebe, und wenn Herr Bebe! zahlreich zu erscheinen. orden dekorierte Hauptmann v. Feilitsch einen Aft der Feigheit einen Blick werfen will auf die Wiener Presse, wird er sich davon Wahlvercin Bezirk Pankow. Dienstag, den 14. Januar, in China begangen habe. Nach den Informationen, die ihm ge- überzeugen, daß auch diese meine damaligen Ausführungen genau in abends 81/2 11hr, öffentliche Versammlung bei W. Buge, worden, war mein Parteigenosse Südekum vollkommen berechtigt, derselben Weise beurteilt. Also ich kann ihn nur bitten, auch in Schulzestraße 28. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genessen P. Hirscheinen derartigen Vorwurf zu erheben, um so mehr, als in der dieser Beziehung, was unsre internationalen Verhältnisse angeht, sich Charlottenburg über:„ Die politischen Parteien und die Zollvorlage." bayrischen Kammer Vollmar den gleichen Vorwurf nicht allzu viel Bären aufbinden zu laffen.( Heiterkeit rechts.) 2. Kommunale Angelegenheiten. erhoben hat, ohne daß der bayrische Kriegsminister Die, weiteren Ausführungen des Herrn Bebel über den v. Asch auch nur ein Wort der Entgegnung darauf chinesischen Krieg waren Schöneberg. Am Montag findet im Restaurant Wilhelmsmir doch wieder ein Beweis hatte.( Lebhaftes hört! hört! bei den Socialdemokraten. dafür.. daß es in Deutschland im Gegensatz zu manchen of. Ebersstraße 83, eine öffentliche Versammlung statt, die Bewegung.) Es handelt sich aber noch um etwas andres. andern Ländern Politiker giebt, jogar hervorragende Politiker, ganze sich mit der Aufstellung der Kandidaten im 9. Bezirk zu beHerr v. Heilißsch ist in der bayrischen Armee nicht wieder aufge- Parteien, die die Fragen der auswärtigen Politik beurteilen mehr schäftigen hat. nommen worden, weil er sich Militärmißhandlungen hat vom Standpunkt ihrer subjektiven Empfindung, von ihrem Partei- Friedrichsfelde Karlshorst. Am Montag, abends 81/2 11hr, zu Schulden kommen lassen.( hört! hört! bei den Socialdemo- standpunkt aus, von der mehr oder weniger, nach meiner Meinung findet im Lokal von Kupsch eine Volksversammlung statt mit fraten.) Was also für die bayrische Armee nicht mehr gut gar nicht berechtigten Abneigung gegenüber der Regierung aus, als folgender Tagesordnung: 1. Welches sind die Aufgaben der Ge= genug ist, ist für die preußische Armee gerade noch gut genug. quf Grund des ruhig und klar verfolgten Staatsinteresses. Wenn meindevertretung in socialpolitischer Hinsicht? Referent: ( Hört hört!) Ein wunderbares Licht fällt durch den Vorgang doch der Herr Abg. Bebel im Sommer 1900 Minister des Aeußern ge- Waldeck Manasse. 2. Wie stellen wir uns zur Gemeindeauf das bundesfreundliche Verhältnis zwischen Bayern und wesen wäre, würde er es auch nicht geduldet haben, daß die vertreter- Wahl? Preußen.( Sehr richtig! bei den Sociuldemokraten.) Kann es eine Chinesen die Deutschen aus China vertreiben wollten, uns schwerere Beleidigung für den bayrischen Kriegsminister geben, als ihre Häfen versperren wollten, die deutschen Waren in China wenn der preußische Kriegsminister den entlassenen Offizier einstellt? nicht mehr hineinlassen wollten und er würde es als Minister ( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Ein offiziöses Blatt, die namentlich nicht geduldet haben, daß die Chinesen unsren Gesandten, Augsburger Abendzeitung", die aus dem bayrischen Kriegs- der übrigens in mutiger Weise gestorben ist, wie ein Soldat auf er würde nicht die schmähliche Ermordung ministerium inspiriert wird, hat hervorgehoben, daß F. in Bayern dem Schlachtfelde niemals mehr daß unsres Gesandten ruhig hingenommen haben und wenn er sie ge= eine Anstellung gefunden hätte der Vorgang im ganzen bayrischen Offiziercorps Befremden duldet hätte, so würde das deutsche Volt ihn als Minister nicht lange errege." Es wird weiter mitgeteilt, daß der preußische geduldet haben.( Sehr gut rechts.) Unire Interessen in China Kriegsminister einem von höherer Stelle an ihn waren und find doch viel größer, als daß wir dieselben als quantité gerichteten Wunsche nach gekommen fei.( hört! hört! negligeable betrachten könnten, als daß wir dieselben bei der ersten bei den Socialdemokraten.) Der Fränt. Courier" hat jetzt auftauchenden Schwierigkeit leinmütig hätten preisgeben können. Im übrigen waren gerade diese Ausführungen des Herrn einen weiten ähnlichen Fall mitgeteilt, wo ein bayrischer Offizier, der nicht mehr in der bayrischen Armee geduldet wurde, in Abg. Bebel ein schlagender Beweis dafür, daß er mit seinen der preußischen Armee Unterkunft fand.( Hört! hört!) Nun, wir Freunden vom ersten bis zum letzten Tage in dieser Frage einen haben unter den preußischen Offizieren Soldatenmishandler Standpunkt eingenommen hat, den die große Mehrheit des deutschen genug, sodaß wir sie nicht noch aus Bayern her importieren brauchen. Volfkes weder teilt, noch begreift. Ich möchte nur einmal erleben, ( Heiterkeit und Beifall links.) Das beweisen die Verhandlungen vor wie es erst werden würde, wenit in Paris oder London ein Abden Militärgerichten, worauf ich beim Militäretat noch zurüdgeordieter über die Politik des eignen Landes und das eigne tommen werde. Der Fall Feiligsch muß geradezu des Seer jo sprechen würde, wie der Abg. Bebel.( Buruf bei den Produktenmarkt vom 11. Januar. Der Getreidemarkt war organisierend auf die Armee wirfen!( Sehr richtig! links.) Socialdemokraten: Geschieht ja!) Bei den Engländern und sehr ruhig. Vom Auslande wurde wenig Anregung geboten. Oestreich Der Generalmajor v. Endres hat uns Danaer genannt, von denen Franzosen giebt es sicher Leute, die es ganz gern sehen Ungarn und Amerifa meldeten unveränderte Preife. In Argentinien soft wenn die Ansichten des Abg. Bebel er feine Geschenfe will. Wir bringen ihm auch teine Geschenke. Jst würden, über unsre einer Drahtnachricht zufolge die bevorstehende Maisernte durch anhaltende ihm das, was wir sagen, angenehm, so haben wir nichts dagegen, Kolonialpolitik bei uns de herrschenden würden, aber wenn Dürre ernstlich gefährdet sein, und bei uns fiellen die Wetterwarten ganz ist es ihm unangenehm, um so beffer.( Heiterfeit!) Mein Freund es sich darum diese Ansichten geltend zu unerwartet baldigen Frost in Aussicht. Obwohl diese beiden Momente den v. Vollmar hat sich im bayrischen Landtage über die Affaire machen in England oder Frankreich, da würde es heißen, ja Bauer, Verkehr nicht zu beleben vermochten, so genügten sie doch, um der Grundv. Feilitzsch in den schärfsten Worten geäußert, ohne daß ihn der das ist ganz was anders.( Widerspruch bei den Sozialdemokraten.) tendenz des Marktes einen festen Charakter zu verleihen. Weizen und Kriegsminister mit einem Wort widerlegt hätte. Vollmar sagte, Herr Bebel hat dann auch gesprochen von Exzessen unfrer Roggen notierten eine Kleinigkeit höher als gestern, Mehl war gut behauptet. Der Regierungsbericht über den Saatenstand in den Bereinigten Staaten v. Feilizich hat in China das fortgesezt, was er schon in Bayern Truppen. Ich darf es dem Herrn Kriegsminister überlassen, hierauf machten gar keinen Eindruck, da er als wesentlich verfrüht angesehen wide. vorher getrieben hat, er hat die Soldaten geschunden. In China im einzelnen zu antworten. Nach meiner Ansicht kann doch darüber Safer blieb bei guter Konsumfrage unverändert fest, Mais behauptete seine wollte als er den Befehl Dorf zu fein Zweifel bestehen, daß alles, was in der Presse gesagt worden ist, Preise. Rüböl war leicht gebeffert. stürmen, nicht mehr er die eignen über Grausamkeiten unfrer Truppen, entweder maßlos übertrieben oder er, mehr vor bekam, ein die Front, weil und handeln würde, Wiartiprelse von Verlin am 10. Januar 1902 nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. Wetzen, gut D.- Gir. mittel gering Schweinefleisch) Kalbfleisch Hammelsletsch Butter " Kartoffeln, neue, D- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg do. Bauch 6. 14 1,60 1,20 1.40 1, Vloggen, gut 14,40 13,38 1,70 1,30 " " mittel 14,36 14,34 " 1,80 1, Beifle, aut gering 14,32 14,30 1,60 " mittel 14,50 18,90 13,80 13,30 2,80 2, " gering Gier Karpfen 60 Stit 5,60 2,80 1 kg 2,20 1,20 * Safer, gut 2,80 1,40 250 1,20 2,20 1, 1,80 0,80 2,80 140 1,40 0,80 " mititel gering liftrob Hell Eibsen Speiset ohnen Linsen 13,20 12,70 17, 16,50 Wale 16,40 15,90 Bauber 15.80 15,30 Hechte 7,66 7,- Barsche 8,80 6,30 Schleie. 25, Bleie 50,- 25, Strebse 65,- 20, 40, * frei Wagen und ab Bahn. Spiritus unverändert; 70er loco 31,80. per Stjot 15,- 3, Kaufhaus Max Mannheim 910 Frankfurter Allee 89. BERLIN. Frankfurter Allee 89. bits Guit niz and se Infolge grösserer Umbauten ist die Firma gezwungen mit einzelnen Lägern umzuziehen und veranstaltet um Raum zu gewinnen bis auf weiteres einen grossen Räumungs- Verkauf und bewilligt 216 og auf alle Waren Kurzwaren. 10% Rabatt. Kurzwaren. Nähnadeln,.... Brief 25 Stück 1 Pf. Schuhknöpfe Stecknadeln, . · . • 2 Brief 5 Pf. Schuh- Senkel, 2 Stück Brief allout ... Kurzwaren. Paar u. weiss Dtz. 1113 bil as stafund pos adora madh maschilisto 2( all tistmalisg lad. 3) Tibid Kurzwaren. 1 Paar Meter 14 11 3 Dtza. 5 Pf. Korsettstangen, doppelt unterlegt, 6 Pf. Strumpfhalter für Damen, mit Gurt 45 Pf. Paar 2 Pf. Taillen- Verschlüsse, a 8 Pf. Kinder- Strumpfhalter mit Gurt 30 Pf. 10 Pf. Druck- Knöpfe, schwarz und weiss 12 Pr. Plüsch- Rollen, in allen Farben Mohair- Besenborte. Meter 7 Pf. Perlmutter- Knöpfe,... 2 Dtz. 8 Pf. Wäsche- Knöpfe, prima Leinen, Dtz. 5 Pf. Kleider- Besatzknöpfe, Gurtband mit Gold, 8 Meter, Stück 45 Pf. Kleider- Aufschürzer, 4teilig 35 Pf. Gurtband prima Satin, 10 Metsr Stück 70 Pf. Kleiderraffer Chic Neuheit) 100 PL Stoss m. Besenborte, Neuheit, Mtr. 42 Pf. Besatztresse, schw. u. erême 3, 4, 5 PE. Paar 7, 12 P Arm- Blätter mit Gummi, Paar 25, 30 Pf. Baumwoll- Band, breit, 8 Meter 12 Pf. Reinleinen- Band... Stück 7, 10 Pf. ro Meter 30 Pf. Sicherheits- Nadeln, im Karton 7 Pf. Arm- Blätter, Tricot Stopfnadeln, Brief sortiert, 25 Stck. 6 Pf. 1 Pf. Hutnadeln, mit schwarzem Knopf, Haarnadeln, Prima Schwabacher, 10 Pf. Locken- Nadeln, Schneiderkreide Fingerhüte..... Schuhknöpfer. • 10 Brief 5 Pf. Stück Pf. Kraus- Gummi- Band • • Stück 1 Pf. Strumpf- Gummi- Band •. tod ust Meter GIEL .. Stück Dtz. 7 Pf. Hot Stück Pf. Moter 7 P. Wasch- Besenborte, baumwollene, 7 P. Taillen- Garnituren mit Perlen 30 PL Meter 2, 4, 6 Pf. Nähseide, in allen Farben, 5 Rollen 10 PL. 2 Stück 1 P. Rock- Aufhänger... 10 Stück 5 P. Wäsche- Borte, Futterstoffe. Strumpf- u. Wollwaren. 790 Weiss- Waren. Jaconet, schwarz, weiss, grau Meter 25 Pi. Damen- Unterjacken, lang Stück 90 Pf. Valencienne- Stoff für Passe Meter 95 Pf. Jaconet, farbig • . 9 Meter 28 Pf. Herren- Unterjacken, Rauschfutter, schwarz Met. 25, 80, 85 P. Rauschfutter, farbig Meter 30, 40 Pf. Taillenfutter- Coper Met. 28, 25, 30, 35 Pf. Taillenfutter zweiseit., Met. 26, 30, 38 Pf. Wattier- Leinen Meter 28 Pf. Kleider- Satin • • Herren- Socken m Arm Stück 40 Pr. Paar 15, 27, 32 Pf. Damen- Strümpfe, dautsch Paar 38, 45 Pf. lang Ein grosser Posten B Meter 60 Pf. Damen- Promenaden- Strümpfe, Camlott, schwarz Meter 33, 38, 45 Pf. • ·. . . ·• 6 cm Stück 55 Pf. Tüll- Châles Spachtel- Kragen Stück 1,25 M. Chantilly- Tüll, 70 cm... Meter 85 Pf. Valencienne- Spitzen, Meter 10 Pf. Schleier- Tüll, farbig Meter 10 Pf. Gazestoff, plissiert. Moire- Ballayeusen Reeller Wert 75 Pf. jetzt.. 45 Pf. Krawatten- Bänder Camlott, farbig... Meter 35, 45 Pf. Strick- Westen für Horren Stück 1,75 M. Krawatten- Bänder, breit Möbel- Stoffe. Fenster Kleider- Stoffe. B • . • breit . • . Meter 68 Pf. Meter 48 Pf. Baumwoll- Waren. Züchen .... Meter 25, 30, 38 PL Inlett, 5/4 rot, rosagestreift, Meter 33, 37 Pf. Inlett, 8/4 rot od Meter 65 Pf., 1,00, 1,20 M. gestreift Piqué, Barchent. Meter 30, 38, 45 Pf. Dimiti für Kopfkissen. Dimiti für Deckbetten Meter 50, 60 Pf. Meter 70, 90 Pf. Hemdentuch Meter 15, 20, 25, 28, 83 Pf. Louisianatuch Meter 25, 30, 38, 45 Pf. .. Meter& Pf. Staubtücher... Stück 6, 8, 10, 15 Pf. Meter 80 Pf. Dimiti für Neglige, Meter 28, 38, 45 Pt. Weiss- Waren. • • Tisch- Wäsche u. Leib- Wäsche. Stück 40 Pf. Damen- Hemden Stück 85 Pf., 1,10, 1,25 M. Stück 95 Pf. Damen- Beinkleider Stück 1,10,1,25,1,50 M. Dtz. Bettvorlagen. Stek. 68 P, 1,20, 1,50 M Hauskleiderstoffe, engl. Noppe, Mtr. 25 P. Cciffon- Schleifen Gardinen abgepasst, 1,10, 2,50, 3,00. Bayrische Lodenstoffe. Mtr. 45 Pr. Chiffon- Jabots. Gardinen mit Languette Mtr. 22, 30, 45 Pf. Winter- Tuche schwer Mtr. 36 Pf. Fichus aus Tüll.... Stück 2,25 M. Damen- Nachtjacken St. 85 P., 1,25, 1,50 M. Steppdecken, reine Wolle Stick 3,00, 4,95 M. Cheviot, schwarz u. farbig Mtr. 48, 60, 75 Pf. Regattes mit Kragen Stück 80 Pf. Küchen- Handtücher Dtzd. 1,45, 1,75 M. Schlafdecken.. Stück 90 P., 1,15, 1,25 M. Alpacca, glatt u gemustert 50, 75 P., 1,00 M. Tändel- Schürzen, bunt... Stück 38 Pf. Stuben- Handtücher. 1,50, 2,00, 2,20 M. Möbel- Krepp Meter 45, 60 Pf. Homespun, neueste Farben.. ...... ... Stück 35, 70 Pf. Mtr. 63 P. Tändel- Schürzen in Seide Stück 2,65 M. Tischtücher. neueste Farben... Möbel- Kattun Meter 25, 30 P. Woll. Satin, hell u. dunk. gestr. 75 Pf. b. 1,50 M. Türkisch seid. Schürzen. Stück 1,10 M. Tischtücher Gr. 115/125 cm, 1,10, 1,50 M. Tischdecken. Stück 1,35, 2,75, 3,25 M. Rock- Spitzen, schwarz m. bunt, Meter 35 Pf. Thee- Gedecke mit 6 Servietten 1,25, 1,65 M. Wachstuchdecken Mtr. 88 Pf., 1,25, 1,40 M. Einsätze dazu passend Meter 20 Pr. Handtuchstoffe.. ... Meter 25, 28, 38 PL. Teppiche Stück 4,50, 7,50, 10,00, 12,50 M. Poston Spitzen u. Band- Reste aussergewöhl. Eine grosse Damast- Servietten 62/ 625.75 M. Konfektion. Eine grosse Partic Barchent- Blusen • Eine grosse Partie Seidene Blusen Eine Partie ... Stück Nouveautes Mtr. Ein Posten vorjähriger Kattune und Organdis.. Ein Posten Mtr. 25-50 Pf. Damen- Unterröcke Stück 1,25-4,50 M. sup Karneval- Artikel. Gesichts- Masken Satin, Stück 8, 11, 15 P. 65 Pf. Gesichts- Masken, Atlas. Stück 22, 28 Pf. Stück 3,75 M. Kopfputz... Stück 55, 65, 85 Pr. Armbänder Stück 13, 18, 25 Pf. Stück 25, 45, 75 Pf. Filigran- Schmetterlinge 25, 30, 35 Pf. Münzen, Flittern, Sterne und Halbmonde Schwarze Cheviot- Blusen ganz auf Stück 3,00 M. Ketten Futter... Eine Partie Costumes- Röcke aus Eine Partie schwerem Coper- Tuch, Stck. 4,45 M. Schwarze Tuch- Röcke, reich besetzt, hervorragend billig, Stek. 11,50 M. Jacketts, Saccos, Paletots, Capes, AbendMäntel bedentend unter Preis. . B • Gröss. in Zink, Gold und Silber, Lahnbänder, Goldspitzen, Goldtressen. Tarlatan mit Gold and Silber, 60 cm. 16 P Ball- Sammet in vielen Farben Meter 58 Pf. Meter Ein . • Tapisserie. . bruch, Stck. billig. Partie m. Fransen • Stück Meter Stück Stück Ball- Artikel. Tischläufer aus Java- Stoff, fertig ge: 2,40 M. Ball- Grêpe in feinen Lichtfarben 45 Pt. Plättbrettbezug, vorgezeichnet, Stck. 90 Pt. Ball- Stoffe weiss, crême, gemustert, 35 Pf. Stuben- Paradehandtuch rich stek 95 Pr. Ball- Echarpes, Wolle mit Sick 1,00 M. Küchen- Paradehandtuch, vorgez Stück 19 Pr. Ball- Echarpes seiden en Chenillen- 1.75 M. Decken, 60/60 cm gross Stück 68: P. Ball- Strümpfe Besen- Handtuch, garniert Stück 1,05 M. Ball- Handschuhe, ganz lang. 25 Pf. Wäsche- Beutel, gezeichnet Stück 90 Pf. Ball- Handschuhe, reine Seide.. 75 Pf. Servier- Tischdecke, vorgez., Stück 68 P. Ball- Fächer Stück 75 Pf., 1,00, 1,25 M. Stück 5,50, 6,50 M. Küchen- Tischdecke gestickt, Stück 1,60 M. Ball- Pelerinen Wasserleitungsschoner Stück 55 Pf. Ball- Blumen in grosser Auswahl. " D 9 Berantwortlicher Redacteur: Carl Zeid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: 26. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. . Stck. 13, 25 Pf. Br. 10. 19. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 12. Januar 1902. erklären. Lokales. Die Viermark- Steuer. 560 000 m. er = der Sobald Für die Neubauten von Gemeinde- Doppelschulen in der schwärmte, der sich auch 80 M. gefpart habe, blieb er am Dienstage Samariter- Greifenhagenerstraße und an der Pappelallee 41/42 und abend aus und gab auch die folgenden Tage kein Lebenszeichen von Lychenerstraße sind der Stadtverordneten- Versammlung mehrere Vor- sich. Die Eltern entdeckien sogleich, daß ihr Sohn seine Sparkasse lagen beufs Genehmigung der Bauten und Koſtenanschläge zu- mit 20 M. mitgenommen hatte, und zeigten ſein Verschwinden der gegangen. Ferner wird sich die Versammlung mit einer Vorlage Polizei an. Die Vermutung, daß der unternehmungsluftige Tertiauer Ate am 31. Oktober 1901 die Berliner Stadverordneten- Ver- zum Neubau eines städtischen Amtes für die Untersuchung von mit dem Primaner auf Reisen gegangen sei, bestätigte sich bald. fammlung dem Vorschlag des Magistrats, die Gemeinde- Einkommen- Nahrungs- und Genußmitteln sowie Gebrauchsgegenständen in der Am Sonnabendvormittag erhielt Sch. von der Behörde aus Prag steuer der zweiten Stufe vom 1. April 1902 nicht mehr zu erheben, Fischerstr. 39/42 und am Mühlendamm beschäftigen, Kostenpunkt die Drahtnachricht, daß sein Sohn mit seinem Begleiter dort auf Bahnhofe festgehalten sei. Die Beiden wollen von Prag aus ihre Zustimmung versagte, da durfte man hoffen, daß die An= gelegenheit damit noch keineswegs endgültig erledigt sei. Diese Die Feuerbestattung im Lichte der Aesthetik. Vor einem Oestreich durchivandern und dann zur See gehen. Die Väter fuhren Hoffnung hat sich sehr bald erfüllt. Die Forderung, daß die Ge- Bublifum, das, anscheinend aus allen Klaffen der Bevölkerung be- aber gestern nach der Hauptstadt Böhmens, um ihre wanderluftigen meinde Berkin sich an dem preußischen Staat ein Beispiel füllt hatte, hielt Dr. Weigt Hannover den angekündigten Vortrag stehend, den Bürgersaal des Rathauses bis auf den letzten Platz ge- Söhne nach Berlin zurückzuholen. Eine Belohnung von 2000 Mark ist auf die Ergreifung nehme und auch ihrerseits auf die Besteuerung der Einkommen über:" Die Feuerbestattung im Lichte der Aesthetit"." In überaus eines Mörders ausgesetzt worden, auf den auch die hiesige von 660-900 Mark verzichte, ist in den letzten Jahren tros fesselnder Weise führte der Redner aus, wie von jeher der Toten- Kriminalpolizei fahndet. Am 3. d. Mis. wurde in der Kleinmehrfacher Abweisung immer von neuem aufgestellt worden; diesmal fultus zu Feierlichkeiten Aulaß geboten habe, die dem ästhetischen finderschule zu Frankenthal in der Pfalz, die Kindergärtnerin Emilie aber ist sie ganz besonders rasch wiedergekehrt. Gerade zehn Wochen Empfinden gerecht zu werden versuchten. Aus eigner Angielser, die in dem Schulgebäude für sich allein in einem Flügel nach jenem ablehnenden Beschluß vom 31. Oktober hat die social- schauung, die als Gehilfe Brugsch- Paschas gewonnen, wohnte, auf der Veranda ermordet aufgefunden. Der Mörder hat demokratische Fraktion der Stadtverordneten- Bersammlung( wie wir und wies nach, daß auch bei allen Völkern, schilderte er die Technik der Munificierung in Aegypten wahrscheinlich bei ihr einbrechen wollen und sie, als sie ihn störte, bereits in der Freitag- Nummer mitteilten) den Antrag eingebracht, Feuerbestattung ihrer Toten vorzogen, allen Völkern, welche die durch mehrere Messerstiche aus dem Wege geräumt. Nach den die Versammlung möge fich für die Beseitigung der Viermart- Steuer tum an die Aesthetik zu ihrem Rechte gekommen sei; das sei Stiefeln den Zann des Gartens übersprungen, diesen aber auf vom grauesten Alter: Spuren, die am Thatort gefunden wurden, hat der Thäter mit den namentlich auch in den modernen Krematorien der Fall; die Trauer- Strümpfen wieder verlassen. Wahrscheinlich hat er sich beim EinZehn Wochen nach dem ablehnenden Beschluß vom 31. Oktober feier in einem solchen, das ganz allmählige Versinken des Sarges brücken einer Scheibe an der rechten Hand verletzt. und eine einzige Woche nach der Neukonstituierung der Ver- unter Orgelflang, mache einen überaus weihevollen Eindruck im Ein falscher Kriminalbeamter ist in der Nacht zit gestern als fammlung! Im Oftober hatten es die freisinnigen Freunde der Gegensatz zu den Schreckensscenen, die nur zu oft am offenen Grabe Biermark- Steuer noch auf 57 Stimmen und die Gegner( die Social- sich abspielen. Mit dem Citieren einer Reihe von Dichtungen von Dieb ergriffen worden. In den verschiedensten Stadtteilen mietete demokratie und ein kleiner Teil der Freifinnigen) auf 56 Stimmen Homer an bis auf die neueste Zeit und einem warmen Appell an die sich in der legten Zeit ein Mann, der sich als Kriminalbeamter vorFrauen, die Kulturaufgabe der Feuerbestattungsvereine zu unterstellte und erzählte, daß er von seiner Behörde mit Nachforschungen gebracht, ſo daß die fernere Beibehaltung dieser Steuer von denen fügen, schloß der Rebner, dem das Publikum in enthusiastischer in einer wichtigen Angelegenheit betraut sei und auf eine um Cassel und Wallach nur noch mit einer äußerst knappen Zufalls- Weise seinen Beifall bezeugte. Ebenso fand die von dem Bureau- gute Wohnung Gewicht legen müſſe, möblierte Zimmer. mehrheit durchgedrückt werden konnte. Noch nicht acht Tage später direktor des Vereins gegebene Erläuterung des Modells eines er dann konnte, beſtahl er die Wirtsleute und verschwand. Als brachten die Stadtverordnetenwahlen der dritten Abteilung dem Freifinn modernen Krematoriums, das die technischen Vorgänge aufs deut- man ihn in vergangenen Nacht festnahm, fand man eine empfindliche Niederlage und der Socialdemokratie einen glänzenden lichste erkennen läßt, reichen Beifall, und nicht minderen die Modell- 22 Hausschlüssel bei ihm, wahrscheinlich hat er aber noch an viel Sieg. Nach der auf Grund dieser Wahlen erfolgten Neukonftitutierung ftizzen zu künstlerischen Aschenurnen vom Bildhauer E. Gomansky, mehr Stellen gestohlen. Der Berhaftete ist ein 35 Jahre alter eheder Stadtverordneten- Bersammlung verfügt die socialdemokratische die mit Plänen und Abbildungen von Krematorien und Urnenhallen maliger Heizer Richard Roland. Mit 8 Jahren will er nach Amerika Fraktion jetzt allein über 28 Size. Da werden die Cassel und ausgestellt waren. Obwohl die Gegner der Feuerbestattung aus gekommen fein und seitdem die ganze Welt durchfahren haben. Da Wallach samt ihrer Gefolgschaft diesmal einen harten und schwerlich Wortes zugesichert worden war, fand sich niemand, der gegen will und auch über seine Thätigkeit auf ausländischen Schiffen tein drücklich zur Versammlung eingeladen und ihnen Freiheit des er merkwürdigerweise nie auf einem deutschen Schiff gewesen sein noch einmal fiegreichen Kampf zu bestehen haben. die Ausführungen der beiden Redner etwas einzuwenden gehabt einziges Ausweispapier besigt, so glaubt die Kriminalpolizei nicht an hätte. seine Weltreisen. Ein Verwaltungsgebände, sowie ein offenes Haus für Nach Bekanntmachung des Polizeipräsidinms ist mit dem Frauen und zwei Aufnahmehäuser beabsichtigt der Magistrat für Regierungspräsidenten zu Potsdam eine Vereinbarung dahin ge die Frrenanstalt Buch auf dem Rieselgut Buch zu erbauen. Die troffen worden, daß Gesuche um Erteilung der Erlaubnis zum Stoften hierfür find auf 1823000 m. veranschlagt, die noch in Angeln während des Sonntags oder während der wöchentlichen der Stadtverordneten- Versammlung genehmigt werden müssen. Schonzeit der Fische in den außerhalb der Berliner Weichbildgrenze Um nichts in den Tod gegangen. In dem Hause Junker- befindlichen Gewässern zunächst dem Polizei- Schiffahrtsbureau zur straße 2 wohnte seit 20 Jahren im dritten Stock der Buchdrucker Prüfung und gutachtlichen Aeußerung vorgelegt werden. Fickert und feit 12 Jahren im zweiten Stock der Tapezierer König Durch das für die hiesige Gegend feltene Schauspiel mit ihren Familien. Die Leute hatten sich immer gut vertragen. eines Bergrutsches sind in dem benachbarten Stallberge- Rüdersdorf Im Oktober vorigen Jahres glaubte Frau Fickert, daß Frau König mehrere Personen in Lebensgefahr geraten und die Tiefbau- Arbeiten Ale Frau König das bestritt, kam es zu einem heftigen Wortwechsel hatte sich schon im vergangenen Jahre ein Teil abgelöst und die Von der Hohen Halde" den Schlüffel zur Waschküche einen Tag zu lange behalten habe. in den Kaltbergen gefährdet worden. und gegenseitigen Beleidigungen. Frau König verklagte ihre am Berge entlang führenden Wege teilweise verschüttet. Gestern Gegnerin und nahm die Klage nicht zurüd, obivohl Frau Fickert vormittag schoben gewaltige Erdmassen, die sich vermutlich Schauergeschichten aus dem städtischen Obdach ihr wiederholt die Hand zur Versöhnung bat und auch der Haus- durch den anhaltenden Regen der letzten Tagen gelodert wirt zwischen seinen alten Mieterinnen zu vermitteln suchte. Zu hatten, den Berg hinunter, zerstörten einen Teil der zum werden von Zeit zu Zeit von der bürgerlichen Preffe veröffentlicht. gestern, Sonnabend, war die Verhandlung vor dem Schöffengericht Schuße des Tiefbaues hergestellten Anschüttungs- Arbeiten und erfaßten Diesmal ist es zur Abwechslung wieder einmal die brave, Ber- in Moabit anberaumit. Je näher der Verhandlungstag herankam, den an dieser Stelle thätigen Gedingnehmer Korn sowie den Arbeiter Iiner Morgenpost", die unter dem Titel Bagabunden- desto aufgeregter wurde die Verklagte, die in ihren 51 Jahren mit Fenninger und ein von diesem geführtes Pferd. Die beiden Ber jagden im städtischen Obdach" über eine solche Geschichte dem Gericht nie etwas zu thun gehabt hatte. Als gestern morgen ionen wie auch das Tier wurden von den Sandmassen bis in die berichtet. Die genannte Beitung schildert in dem ihr eigenen Stil der Bäckerjunge um 634 Uhr das Frühstück brachte, fand er Frau Nähe des Tiefbaues gedrängt und halb verschüttet. Glücklicherweise der Räuberromantik, wie es bei der Festnahme der Verschieber", Fickert mit zerschmettertem Hinterkopf und gebrochenem Bein war der Bergrutsch von einem Schachtmeister der Kalkbrüche beobachtet der wegen zu häufigen Kommens dem Amtsanwalt zur Be- tot auf dem asphaltierten Hofe liegen. Der Junge schlug Lärm worden, und mit Hilfe der Bergleute konnten die arg gefährdeten strafung vorzuführenden Obdachlosen, zugeht. und Hansgenossen trugen die Tote in ihre Wohnung hinauf. Ein Menschen und das Pferd befreit werden, bevor sie ernsteren Schaden Da es schiver Arzt stellte fest, daß der Tod bereits etwa drei Stunden vorher genommen hatten. ist, die Verschieber" aus der großen Schaar der Obdach eingetreten sein mußte. Die bedauernswerte Frau, die für sich losen herauszufinden, so wird zu dem bequemen, aber unires allein in jenem Bimmer schlief, war heimlich aufgestanden und hatte Heute abend 7 1hr, im Königstadt- Kasino, Holzmarktstr. 72: Bor Arbeiter Bildungsschule. Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15:: Erachtens nicht ganz einwandfreien Mittel gegriffen, die ganze Be- fich, ohne daß jemand im Hause es merkte, aus Echen vor der Ge- Heute abend 7 Uhr, im Königstadt- Kasino, Holzmarktstr. 72: VorGetrag des Rechtsanwalts Victor Franti:" Der Teufel". In dieser legschaft einzelner Säle des Morgens vor der Entlassung festzu- richtsverhandlung zum Fenster hinausgestürzt. Woche beginnen die Kurse in Geschichte, Nationalötonomie halten und die Legitimationen der betreffenden Asylisten durch die Der wegen des Sittlichkeitsverbrechens in Schöneberg und Rede- lebung. Bolizei prüfen zu lassen. In der letzten Woche sollen sich nun festgenommene Walter 8a he wird nicht vor Gericht gestellt hierbei turbulente Auftritte ereignet haben. Urania. Frühlingstage an der Riviera, der nene Vortrag der Urania, An einem werden. Der achtzehnjährige junge Mensch, der am Dienstagabend Morgen versuchten die Verschieber", durch die Oberlichter und Luft- die zehnjährige Frieda Kröbel aus der Golzstraße vergewaltigte, ist wird im Wissenschaftlichen Theater in dieser Woche allabendlich wiederholt Jm Hörsaal beginnt am Montag Herr Profeffor Müller einen schächte des Saales, in dem man sie zurückgehalten hatte, zu ent- unzweifelhaft geist es trant und von seinem Vater her erblich aus Borträgen bestehenden Cyflus über Biologie mit den Vortrag:„ Der belastet. Der Vater hat im frankhaften Zustande sich einer ähnlichen Sitz des Lebens und die lebendige Substanz." Am Dienstag hält Herr fliehen. Dabei gelang es einem Ashlisten, zu entkommen, nach- Handlung schuldig gemacht, wie jetzt der junge Babe. Dieser war Dr. Schwahn einen Vortrag Aus den Archiven der Urwelt" und" am dem er das Messer gezogen und gedroht hatte, jeden bereits in 23uhlgarten interniert und ist von dort im Mittwoch Herr Dr. Naß Acetylen und andre moderne Lichtspender". niederzustechen, der ihm in den Weg treten würde. Die„ Morgenpost" Oftober letzten Jahres entlaufen. Nach einem Attest des dortigen Außerdem wird Herr Dr. P. Spieß am Donnerstag einen Experimentals. fügt dieser Darstellung hinzu:" Derlei Vorkommnisse zeigen nur zu Anstaltsdirektors Dr. Seboldt sind die geistigen Kräfte des jungen warte in der Invalidenstraße spricht Herr Dr. Graff am Freitag über„ Die Vortrag Ueber Magnetismus" halten. In Hörsaal der Urania- Stern deutlich, unter welch' außerordentlich schwierigen Babe derart beeinträchtigt, daß er nicht für zurechnungsfähig gehalten Instrumente und Meffungsmethoden der Aftronomie". Verhältnissen die Beamtenschaft des städtischen werden kann; ebenfalls befagt ein von der Charité- Leitung ausObdachs ihre Pflicht erfüllen muß." gestelltes Krankheitszeugnis, daß der Festgenommene wegen epileptischer Anfälle behandelt sei und daß schwere hysterische Störungen erhebliche sei noch, daß die Mutter des Unglücksmenschen mit ihrem EheZweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit aufkommen lassen. mann aus Anlaß der von diesem begangenen Verfehlungen in Scheidung lebt. = Die Stadtverordneten- Versammlung wird sich mit dem Antrag vielleicht schon in ihrer nächsten Sigung zu beschäftigen haben. Wenn fie ihm zustimmt und die Biermark- Steuer endlich beseitigt, so wird sie ein altes Unrecht wieder gut machen, das durch das Verschulden der freisinnigen Mehrheit der Stadtverordneten- Versammlung so lange gegen die unbemittelte Bevölkerung Berlins begangen worden ist. Nach den ausdrücklichen Erklärungen, die im Oktober Herr Cassel als Wortführer dieser Mehrheit abgegeben hat, entspricht es allerdings den„ fortschrittlichen Traditionen", nach wie vor an diesem Unrecht festzuhalten.. Daß die Anschauungsweise dieses sogenannten Fortschrittlers den socialen Aufgaben gegenüber eine durchaus rückschrittliche ist, das hat sich selten so dokumentiert wie in der Frage der Viermark- Steuer. " 1 11 " " Bemerkt Daß die Angestellten des Obdachs solchen Elementen gegenüber keinen leichten Stand haben, das ist leider wahr. Es ist im Princip auch gar nichts dagegen einzuwenden, daß sich die Morgenpost" der Obdachangestellten annimmt. Sie hat das schon im Herbst gethan, als infolge der Veröffentlichungen des Vorwärts" die Zustände des Zwei junge Weltreisende aus Berlin sind in Prag auf dem städtischen Obdachs in der Presse erörtert wurden. Auffällig ist aber der Bahnhofe angehalten worden. Der 14 Jahre alte Sohn Otto des große Eifer, den das Blatt dabei immer wieder an den Tag legt. Bostschaffners Sch. aus der Lübeckerstraße 40, der die Tertia des Wenn sich doch die Morgenpost" mit demselben Eifer der hilf- Wilhelms- Gymnasiums in der Bellevuestraße besuchte, machte vor losen Frauen und Kinder angenommen hätte, über deren rücksichtslose Behandlung durch die Leitung des Obdachs wir im Herbst zu berichten hatten! vierzehn Tagen im kleinen Tiergarten die Bekanntschaft eines 18jährigen Primaners vom Luisen- Gymnasium und las seitdem mit ihm jeden Nachmittag Räuber- und andre Geschichten. Während er sonst immer um 6 Uhr nach Hause kam und von seinem neuen Freunde Wochen: Spielplan. Schärffte Zurüdweisung verdient die Bemerkung der„ Morgenpost", die Verschieber" seien„ jene ungerne gesehenen Gäste, bei denen notorische Arbeitsscheu festgestellt ist". Das ist ganz der Zon, in dem der Inspektor des Obdachs, Herr Ulrich, über die Obdachlosen zu sprechen pflegt. Ach nein, es befinden sich unter Opernhaus den„ Verschiebern" auch recht viele, die keineswegs als„ notorisch arbeitsschen" bezeichnet zu werden verdienen. Auch der„ Morgenpost" tönnte es bekannt sein, daß man im Obdach zu gewiffen Zeiten sehr rasch dazu kommen kann, verschoben" zu werden. Es ist schon mancher Arbeiter wegen Obdachlosigkeit und Neues Kgl. Betteln bestraft worden, aus dem nachher ein ganz angesehener Handwerker geworden ist. Montag 13. Sonntag 12. Carmen Aida Coquelin aîné Schauspielh. Das große Licht Mademoiselle de la Sciglière Wallensteins Lager Die Piccolomini Operntheat. Uriel Acosta Dienstag 14. werden. Der Orgelvortrag in der Marien- Kirche am Montag, den 13. Januar, abends 7 Uhr, wird ausgeführt von Herrn Otto Dienel, Fr. Wilma Bäcker- Bertani, Frl. Marie Lindow, Frl. Anna Bleich, Frl. Marianne Wolff, Organist Reinh. Kurth. Der Eintritt ist frei. der Violinvirtuosin Frl. Coriane Coryn, Herrn Fritz Bäcker und Herrn Amts Städtischer Schlachtviehmarkt. Berlin, 11. Januar 1902. licher Bericht der Direktion. Zum Verkauf standen: 5261 Rinder, 1443 Kälber, 7835 Schafe, 8948 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Bfund ober 50 Kilogramm Schlachtgewicht in Mark( beziehungsweise für 1 Pfund in Pfennigen): Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, höchfiens 7 Jahre alt 61-65, b) junge fleischige, nicht aus gemästete und ältere ausgemäßtete 56-60; c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 52-54; d) gering genährte jeden Alters 49-51.- Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwerts 58-62; b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 53-57; c) gering genährte 48-52. Mittwoch Donnerstag Freitag 15. 16. Haschifch. Bajazzi Lohengrin Cavalleria; rusticana Coquelin aîné Coquelin aîné Molière: Abend L'Aventurière Tartuffe Lajoiefaitp eur Wallensteins Tod Carmen 17. Fidelio Coquelin aîné Gringoire Sappho. Coquelin aîné Tartuffe Les Précieuses rid. Sonnabend 18. Die Sibylle von Tivoli. Coppelia Coquelin aîné Le Gendre de la Poirier Sonntag 19. Carmen Wie die Alten fungen Mitt.: Matinee Das große Licht Lebend. Stunden Nachm.: Nora Amphitryon Das schwarze Der eingebildete Schäflein Kranke. Schiller: Theater Deutsches Theater Einsame Menschen Der Revisor Einsame Menschen. Einsame Menschen Der Revisor Einsame Menschen Einsame Menschen Der Revisor Lebendige Die versunkene Stunden Glocke Lebendige Stunden Faust Lebendige Stunden Lebendige Stunden Lebendige Stunden Leffings Theater Das schwarze Schäflein Die Fee Caprice Flachsmann als Erzieher Das schwarze Schäflein Das schwarze Schäflein Die Fee Caprice Berliner Theater. Theater des Westens Alt: Heidelberg Alt- Heidelberg Waffenschmied Zehn Mädchen und kein Mann Der Barbier Waffenschmied von Sevilla Zehn Mädchen Die Fledermaus und fein Mann Der Hüttenbesitzer Alt- Heidelberg Die rote Robe Alt Heidelberg Alt- Heidelberg Alt Heidelberg Gerade jetzt ist es besonders leicht, im städtischen Obdach als notorisch Arbeitsscheuer" tagiert zu werden. Das Blatt sagt selber, es habe sich die Notwendigkeit herausgestellt, den Besuchern des Obdachs erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden und zur Feststellung von Verschiebern" energischere Maßregeln anzuwenden. Die erhöhte Aufmerksamkeit" und die energischeren Maßregeln" werden von der Leitung des Obdachs lediglich deshalb für nötig gehalten, weil die Frequenz des Obdachs in der letzten Zeit zu erschreckender Höhe angeschwollen ist. Dem Bestreben der ObdachLeitung, durch strengere Handhabung der Hausordnung die Frequenz nach Kräften herabzu drücken, fällt aber auch mancher Obdachloser zum Opfer, der zu andren Zeiten noch lange nicht als„ notorisch arbeitsscheu" behandelt und der Polizei ausgeliefert worden wäre. Der Obdachleitung tann Refidenz Theater. Sonntag, Montag, Dienstag: Sein Doppelgänger. English spoken. Von Mittwoch an: Die japanische Base. tein größerer Dienst erwiesen werden, als wenn durch die von der( M'amour.) Nenes Theater. Alle Abende: Coralie u. Co. Friedrich Wilhelmstädtisches Theater. Alle Abende: Der rote Kofat. Metropol Theater. Alle Abende: Alle Abende: Das süße Mädel. ' ne feine Nummer.-Thalia Theater. Alle Abende: bürgerlichen Presse verbreiteten Darstellungen der Eindruck erweckt Central Theater. Ernst v. Wolzogens Buntes Theater. Täglich: Wechselndes Programm. Schall und Ranch. Alle Abende: Vorwird, daß die„ Verschieber" samt und sonders Vagabunden" seien Die Badepuppe. Secessions Theater. Alle Abende: Detlev stellung vor Serenissimus. Trianon Theater. Von Sonntag an alle Abende: Lebende Lieder. und keinerlei Rücksicht verdienen. LuifenTheater DerVerschwender Schröder u. Co. Maria Stuart Wilhelm Tell Martha Bar und Zimmermann Wiener Blut Nachm.: Dornröschen Wiener Blut Nachm.: Troubadour Der Walzerfönig Der Walzertönig Der Walzerkönig Der Walzerkönig Nm.: Othello, Mohr v. Benedig T v. Liliencrons Buntes Brettl. Belle Alliance Theater. Alle Abende: Die Dame aus Trouville. Hierauf: Gr! Carl Weiß Theater. Alle Abende: Das Jungfernstift. Apollo Theater. Alle Abende: König Aqua. · Casino Theater. Alle Abende: Possen und Specialitäten. Für den Inkelt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Thraker. Socialdemokratischer Urania. Thalia- Theater. Arbeiter- Bildungs- Schule. Wahlverein für den 6. Berl. Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Dresdenerstr. 72/73. 7 Uhr. Heute u. folg. Tage. 71/2 Uhr: Legte Sonntags- Aufführung! Die Badepuppe. Frühlingstage an der Riviera Große Ausstattungspoffe mit Gesang Im Hörsaal um 8 Uhr: Sonntag, 12. Januar. Freie Volksbühne. 1. Abteilung im Carl Weiß- Theater. Der Sitz des Lebens und Dantons Tod. Anfang 234 Uhr. die lebendige Substanz. Lessing Theater. 6. Abteilung und 7. Die Invalidenstr. 57/62. Webailte. Der eingeblibete Stranfe. Tägl. Sternwarte. Anfang Opernhaus. Aïda. Anfang 71/2 Uhr. Montag: Carinen. Schauspielhaus. Das große Licht. Anfang 72 Uhr. Montag: Gastspiel des Pariser Schauspiel Ensemble. Mademoiselle de la Seiglière. H Neues Overn Theater( roll). Uriel Acosta. Anfang 72 Uhr. Montag: Wallenfteins Lager. Die Piccolomini. Schiller. Einfame Menschen. Anfang 8 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Bysanders Mädchen. Irrungen. Passage- Theater. Die neueste Sensation! DamenLuftringkampf und Tanz in 3 Aften. Paula Worm a. G., Guido Thielscher, Selmerding, Junkermann, Baulmüller, Wannovius, Junker- Schatz. Sonntag, den 12. Januar, abends 7 Uhr, im Königstadt- Kasino( Raddatz), Holzmarktstr. 72: Vortrag des Rechtsanwalts Victor Fränkl: ,, Der Teufel 4/3 Nach dem Vortrage: Gemütliches Beisammensein und Tanz. Garderobe frei. Nachmittags 3 Uhr,( tleine Preise): Eintritt 20 Pfennig. Die Waise von Lowood. Central Theater. Cirkus Renz- Konzert- Tunnel Heute Sonntag, nachmittags 3 Uhr, zu halben Preisen, zum 790. Male: Die Geisha. Abends 72 Uhr: Das füße Mädel. Operette in 3 Atten von H. Reinhardt. Montag, 13. Januar, zum 25. Male: Das füße Mädel. Jeder Besucher erhält ein Souvenir. ausgeführt von 12 jungen Carl Weiss- Theater. Die Romobie ber Michel Mayer, Montag: Der Revisor. Deutsches. Lebendige Stunden. Anfang 7 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Der Probe: fandidat. Montag: Die verfunkene Gloce. Berliner. Alt- Heidelberg. Anfang 7 Uhr. Nachm. 21 Uhr: Ueber unsre Kraft. Montag: Alt- Heidelberg. Leffing. Das schwarze Schäflein. Anfang 72 Uhr. Montag: Die Fee Caprice. Residenz. Sein Doppelgänger. Bor her: English spoken. Anfang 72 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Nora. Montag: Sein Doppelgänger. Vorher: English spoken. Пенев. Coralie u. Co. 7½ 11hr. Anfang Nachm. 3 Uhr: Der Veilchen: freffer. Montag: Coralie u. Co. Westen. Der Waffenschmied. Behn Mädchen und fein Mann. An fang 72 Uhr. der stärkste Mann der Welt, zahlt 1000 Mark dem, der seine Hanteln nachhebt. Gifford.- BarsikowTruppe. Jim u. Jam. 16 erstkl. Nummern. Castans Panopticum Friedrich- Strasse 165. Grosse Weihnachts- Ausstellung Eine Reise ins Schlaraffenland Marionetten- Theater für die Kinderwelt. Nachmittags zu halben Preisen: Cirkus A. Schumann. Martha. Montag( Schüler- Vorstellung): Der Barbier von Sevilla. Secessionsbühne. Detlev Biliencrons Buntes Brettl. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. E. v. Wolzogens Buntes Theater ( Ueberbrettl). Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Sonntag, den 12. Januar 1902: 2 große außerordentliche 2 Gala- Vorstellungen. Nachm. 31½ Uhr: Ganz hervorragendes, erquisites Programm i abds. 71/2 Uhr. In beiden Vorstellungen, nachm. und abends: Die großartigen Januar Specialitäten. U. a.: Die Sensation des neuen Jahrhunderts Schall und Rauch. Borstellung Mirza Golem- Truppe. vor Serenissimus. Anf. 81/2 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Trianon. Wiedereröffnung. Anfang 8 Uhr. Central. Das füße Mädel. Anfang 712 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Die Geisha. Montag: Das süße Mädel. Thalia. Die Badepuppe. Anfang 71 Uhr. Nachmittags 8 Uhr: Die Waise von Lowood. Montag: Die Badepuppe. Luisen. Schröder u. Co. Anfang 8 11hr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Carl Weiß. Das Jungfernstift. Anfang 72 Uhr. Montag: Diefelbe Borstellung. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der rote Kosat. Anfang 71/2 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Obersteiger. Montag: Der rote Kosat. Belle Alliance. Die Dame aus Trouville. Hierauf: Er. Anfang 71 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Orpheus. Specialitäten Vorstellung. Anfang 7 Uhr. Metropol.' ne feine Nummer. Specialitäten Vorstellung. Anfang 72 Uhr Apollo. Specialitäten Borstellung. König Aqua. Anfang 72 Uhr. Cafino Theater. = Neu! Ein Märchen aus 1001 Nacht. Neu! Jeux Icarieus auf Kamele. Neu! Die musikal. Scherenschleifer. Neu! Die urkomischen Bim- Bom, musikalische Clowns. Neu! Die phänomenalen Renn- und Kunstfahrer. Dir. Alb. Schumanns neueste Original: Dreſſuren. Nachmittags auf allen Plätzen ohne Ausnahme 1 Kind frei. Jedes weitere Kind halbe Preise ( außer Galerie), abends jedoch volle Breise. In beiden Borstellungen, nachm. und abends: Der Schlager der Saison Quer durch Paris. Montag: Gala- Sport- Borstellung. Palast- Theater ( früher Feen- Valast) Burgstr. 22. Direktion: Winkler 11. Fröbel. Sonntag, den 12. Januar 1902: Extra- Vorstellung. Das mit stürmischem Beifall aufgenommene erstklassige Januar- Programm. Nur noch kurze Zeit! Die ewig neue lachlustige Ausstattungs- Gesangs- Burleske Weihnachten Großstadtzauber. Mädchenjäger. Specialitäten. Anfang 7 Uhr. Paffage Theater. SpecialitätenBorstellung. Anfang nachmittags 3 Uhr. Passage: Panoptikum. Speciali täten Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. Balajt. Specialitäten- Borstellung. Großstadtzauber. Anf. 7 Uhr. Urania. Taubenstr. 48/49. Theatersaal.) Abends 8 Uhr: Frühlingstage an der Riviera ( Im Hörsaal.) Abends 8 Uhr: Der Sitz des Lebens und die lebendige Substanz. Juvalidenstraße 57/62. Täglich: Sternwarte. Hugo Luftig: Dir. R. Winkler. Anfang der Vorstell. Bunft 7 Uhr. Heute ermäßigte Preise. Entree 30 Pf. Reserviert 75 Pf. Apollo- Theater. Ganz Berlin spricht von Willi Walden der modernen Diseuse! Granto u. Maud Stack u. Milton sowie die vorzüglichen Specialitäten ferner: Edhiller Theater König Aqua. ( Wallner Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Lysanders Mädchen. Historisches Lustspiel in einem Att Anfang 72 Uhr. Metropol- Theater Große Frankfurterstr. 132. Novität! Sensationeller Erfolg! Gastspiel von Minna Michetti. Abends 71 Uhr: Wochentags 7 Uhr. Karlstrasse. Nur erstklassige Direktion: Sonntags 5 Uhr. Specialitäten. J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung Cirkus Busch Sonntag, 12. Januar, nachm. 4 Uhr: Hie guet Brandenburg allewege. Abends 71 Uhr: Klondike. Das Jungfernstift. Deutsche Konzerthallen. Operette in 4 Aften von Ernest Guinot. Musik von Jean Gilbert. Morgen: Das Jungfernstift. An der Spandauer Brücke 3. Grösst.Vergnügungslokal Berlins Belle- Alliance- Theater. Internationale Konzerte n. Die Dame aus Trouville. Schwant m. Gesang u. Tanz i. 3 Akten. Emil Sondermann a. G., Mizzi Birkner, Rosa Marton, Ferd. Worms, Wert meister, Kettner. Hierauf: Er. Pariser Lebensbild in einem Aufzug. Adele Hartwig, Leopold Thurner als Gäste. Anfang 72 Uhr. Specialitäten- Vorstellung Ausschank: Berliner Bock- Brauerei. Bürgerl. Diner, 5 Gänge. Tägl. Matinee von 12-2 Uhr. Oekonom: Gustav Preilipper. Grosse Schall und Rauch, Indische Menagerie Unter den Linden 44. Sonntag, 5. Januar, nachmittags 4 Uhr, bei halben Preisen: In Vormundschaftssachen. Dekadenten. Dichterschule. Die Weber vor Serenissimus. Parkett 3, 2, 1 M. im Exerzierhaus ( am Brenzlauer Thor) Lothringerstraße 1-7. Täglich 3 große Borstellungen. 4, 6 Tigern, Wölfen u. Hyänen, sowie Wenn Bolltarife Schmerzen machen, Trint fleißig Wurm, dann fann er Tachen! Verlangen Sie geft. ausdrücklich: Wurms Magendoktor. Vertreter: Generaldepot: Berlin NO., Neue Königstr. 74. Gänzlicher Ausverkauf wegen Aufgabe des Geschäfts in Haus-, Stand- u. Wanduhren jeder Art. Genfer Taschenuhren in Gold, Silber und Stahl. Um Ende März d. J. damit zu räumen, gebe ich dieselben für und 2010b unter dem Kostenpreise ab. P. Michaelis, Uhrmacher, 79, Blumenstr. 79. Reichstags- Wahlkreis. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Maurer Fritz Fandrich, Weißenburgerstr. 34, am 9. d. M. verstorben ist. Die Be erdigung findet heute, Sonntagnach mittag, um 3 Uhr vom Siechenhaus, Prenzlauer Allee, aus statt. Ehre seinem Andenken. Zahlreiche Beteiligung erwünscht Der Vorstand. 246/6 Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, unserSohn, Bruder und Schwager, der Töpfer Rudolf Lüsch am 8. Januar verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntagnachmittag 24 Uhr, vom Trauerhause Swinemünderstraße 63 nach dem Friedhof der französisch- reformierten Ge meinde in Pantow, Wotant 2016b straße, statt. Die trauernden Hinterbliebenen. Central- Verein aller in der Hutbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. ( Filiale Berlin.) Todes- Anzeige. Unfren Mitgliedern zur Kenntnis, daß unser Kollege Robert Strang am Donnerstag, d. 9. d., entschlafen ist. Die Beerdigung findet am Montag, Krautstr. 27, aus nach dem Andreas: Roh- Tabak 3195L ben 13. Januar, vom Trauerhause, . Nauen, emplinerſtr. 3. E. Agentur und Kommission 31942] Lager von and Wakad ayol penberg Markus- Stirchhof, Wilhelmsberg, statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. 87/1 Am 8. d. M. entschlief nach langent Herzleiden unser Kollege Abends 8% Uhr: Zum 52. Male: and 8% Uhr. Dreffur mit owen, Roh- Tabak. Friedrich Lippstreu Vorstellung vor Serenissimus. Montag und folgende Tage: Dicselbe Vorstellung. E. ron Wolzogens Butes Theater( Ueberbrett!) Köpnickerstr. 68. Täglich wechselndes Programm. Lina Abarbanell. Nora- Parodie. Die beiden Pierrots. Satir. Schatten- Bänkel. Anf. 8 Uhr. Sonntag 3 Uhr: Nachm.- Vorstell. zu ungefähr halben Preisen. CharivariBrett'l Alte Jakobstr. 37. Täglich Vorstellung. Anfang 8 Uhr. Mitwirkende: Pepi Weiss Stella Ruth Helena Dyas Alb. Kühne Harfen- Jule Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang Wochent. 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Sanssouci geben Sonntag, Montag Kottbuserstr. 4 a und Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Neu! Neu! Die Zillerthaler. Die Polkaschützen. Nach jeder Vorstellung: TANZ. Entree 50 und 75 Pf. Wochentags Bf. Löwen- Ringkampf und Fütterung um 4 u. 8 Uhr. Hermann Herholz, Berlin, Brunnenstr. 188. Roh- Tabak. Entree: I. Platz 1 M., II. PL. 50 Bf., III. BI. 25 Pf., Stinder unter 10 Jahren und Militär ohne Charge zahlen auf 1. u. 2. Pl. die Hälfte, dem 3. Pl. 15 Pf. Grösste Auswahl. Die Direktion: Froese. W. Krügers Restaurant, Vereinslokal, Naunynstraße 6. Sonntags: Familien Abend. Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Billigste Preise. F. Wienert Nachf. L. Lehmann 23 Nosenthalerstr. 23.[* Roh- Tabak 31988] Max Jacoby, Streligerstr. 52 im Alter von 60 Jahren, und findet die Beerdigung Sonntag, ben 12. Januar, nachmittags 2 ühr, von der Leichenhalle des Emmaus- Kirchhofes aus statt. 2014b Die Kollegen in der Pianoforte- Fabrik von Nieber& Co. Danksagung. Für die äußerst rege Teilnahme bei der Beerdigung unsres unvergeßlichen Bruders und Schwagers Rohtabak reuben Gute Qualitäten. Weißer Brand. Größte Auswahl. Billige Preise. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagfäulen 181 Sebastian Gröbel 181 Empfehle mein Lokal zu Festlichkeiten und Versammlungen. 31862* C. F. Walter. Gesellschaftshans Swinemünderstr. 42. Tägl. Theater: n. Specialitäten Vorstellung. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Gesellschaften, Vereine, foulant zu vergeben. 131892 Alhambra Wallnertheater- Strasse 15 Jeden Sonntag und Dienstag: Großer Extra- Ball bei doppelt be: Anfang setztem großen Orchester. 5 Uhr. A. Zameitat. Alb. Scheruchs Festsäle, Rüdersdorferstrasse 45. Im neuerbauten Theatersaal: Brunnenstraße Rohtabak. Größte Auswahl.- Billigste Preise Guter Brand! Vorzügliche Qualität. Sämtliche[ 31969 Fabrikations- Utensilien. Neue Formen, sehr große Auswahl zu Original Fabrikpreisen. Heinrich Franck, 185 Brunnenstr. 185. Roh- Tabak, fämtliche Utensilien zur Cigarren- Fabrikation offeriert in der größten Auswahl zu den billigsten Preisen Wohlthätigkeits Vorstellung W.Hermann Müller, Jeden Montag: Große humorist. Familien- Soiree der beliebten Kummerschen Quartettsänger und Humoristen. Herren: Kummer, Probst, Muhs, Wegner, Kappel, Regelsky u.Schneider. Entree 30 Bf. Anfang 8 Uhr. Vorzugskarten zu halben Kassen: 26136 preisen haben Gültigkeit. Nach jeder Soiree: Gemütliches Tanzkränzchen. Buss' Salon und Stehbierhalle, Gr. Frankfurterstr. 85. Jeden Sonntag, Dienstag, Donners: tag, Freitag: Ball. Empfehle meinen Saal nebst Garten an Vereine zu Gestlichkeiten an Sonnabenden. 31882* Otto Theel. Anfang 8 Uhr, Entree 30 u. 50 Raabes Festsäle, Wochentags Vereinsbillets gültig und Sierauf: Die komödie der Thomas, Bender, Josephi. ang feet. Alle andern Tage bleiben Irrungen. Lustspiel in drei Aufzügen von W. Shakespeare. Sonntagabend 8 Uhr: Einsame Menschen. Drama in 5 Aften von G. Hauptmann. Montagabend 8 Uhr: Der Revisor. Dienstagabend 8 Uhr: Einsame Menschen. Mit vollständig neuer prachtvoller Ausstattung: ' ne die Säle zu Festlichkeiten und Ver fammlungen frei. Kolbergerstr. 23. Umständehalber ist Sonnabend, der 8. März, frei geworden. feine Nummer! W. Noacks Theater. Englischer Garten, Burleske Ausstattungsposse mit Brunnenstrake 16. Gesang und Tanz in 1 Vorspiel Der tolle Wenzel. und 4 Bildern von Julius Freund. Im 4. Bilde: Casino- Theater. Frauchens Weihnachtstisch. Lothringerstr. 37. Durchschlagender Erfolg! Concordia- Trio Hedwig Günther. Weihnachten. Anfang Wochent. 8 Uhr, Sonut.72 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Mutterſegen. Anfang 7 Uhr. Rauchen überall gestattet. Honig! Poffe mit Gesang in 4 Aften von Mannstädt. Musik von Steffens. Hente: Tanzkränzchen. Montag: Der tolle Wenzel. Unverfälscht. deutschen Trianon Theater Bienenhonig. beste Qual, verf. 9 Bfd. netto 811 6,50 M., 5 fd. 4 M. franto Nachn. zw. Garant. Rüdn. E. Reil, NordIoh, Bahnhof Augustfehn Oldenbg.| am Bahnhof Friedrichstrasse Charlotten- u. Universitätsstr. Lebende Lieder. Anfang abends 8 Uhr. Alexanderfir. 27 c.[ 32618* Saal frei! Saal frei! Sonntag, den 2. Febr., Sonntag, den 9. Febr.( 300 Beri.), 1. u. 2. Ofter: feiertag mit Bühne( 300 Berf.). Elektra, Neuer Abendkursns Für Herren aller Branchen. Theorie und Praktikum. Betchnen und Algebra. Anmeldungen schleunigst. Prospekt gratis. Neanderstr. 4. 22 Alexanderstraße 22. Musik 31262* Adolf Bleschke sprechen wir allen lieben Kollegen und Freunden des Verstorbenen, ins besondere den Herren Kollegen und Chefs der Firma Faul& Mittag, sowie dem Holzarbeiter- Verband unfren tiefgefühltesten Dank aus. 20176 Die trauernden Hinterbliebenen. J. A.: Familie Baumgarten. Danksagung. Für die uns so überaus wohlthuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines geliebten Mannes, unfres unvergeßlichen Baters, des Schiptegervaters, Großvaters, Gastwirts 32652 Fritz Lehmann sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie dem Verein Berliner Restaurateure, dem Gaft: wirtsverein von Schöneberg und Steglizz, dem Central- Raucherbund, dem Rauchklub Maiglöckchen" und sämit lichen Deputationen für die herzliche Teilnahme und herrlichen Kranzspenden unsern innigsten Dant. 231. Wilhelmine Lehmann geb. Hecht nebst Kindern. Blumengeschäft, alte gute Brotstelle, auch für Nichtfachleute, ist wegen Todesfall sofort bei halber Anzahlung zu verkaufen. Näheres Friseurgeschäft Gartenstr. 26. Orts Krankenkasse wechselbaren Noten der Stellmacher. Werke mit aus: scheiben, geringe Teilzahlung. J. Kurzberg, Landsbergerstr. 13, part. Dr. med. Schaper homöop. Arzt u. Spez.- Arzt f Haut- u. Harnleiden, Frauenkrankheiten. Königgrätzerstr. 27. Spr. 9-1.4-7. Teppiche Prachtstücke 3.75, 6, 10, 20 bis 800 Mt. Gardinen, Portieren, Möbelstoffe, Sieppdecken ze. Sonntag, den 19. Januar, vormittags 91 Uhr: Außerordentliche GeneralVersammlung bei Serrn Rümann, Brunnenstr. 185. Tagesordnung: 1. Neuwahl von drei Vorstands: mitgliedern( ein Arbeitgeber, zwei Arbeitnehmer). 2. Ersatzwahl eines Vorstandsmitgliedes( Arbeitgeber). 3. Statuten Aenderung. 4. RassenAngelegenheiten. 19916 Der Vorstand. J. A.: F. Josewski. Ladeneinrichtungen, gebrauchte 11. neue, für jedes Geschäft passend, billigst, ev. Teil: zahlung. Gebrauchte Einrichtung. nehme in Bahlung. R. Obst, Tischlers meister, Reinickendorferstr. 68. Herren Anzüge, Paletots, elegante Aus: führung, geringe Teilzahlung. billigst im Specialhaus J. Kurzberg, ausbergerity. 13 Emil Lefèvre. Berlin Oranien Straße 158. Bradt- Katalog mit ca.450 Jau ftrationen gratis und franco. Dr. Schünemann, Specialarzt für Haut, Harn: nud Frauenleiden, Seydelstr. 9. Sprechstunden: 1212-1/ 23, 16-1/ 28. 8125* Gänsefedern uit allen Daunen, ungeriffen 1,30 bis 1,50, geriffen 2,00-3,50. ( 81432* Wriezen Paul Paegelow, berbruch). 3/ 18* Dr. Simmel, Prinzenstr. 59. Specialarzt für Haut- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12, 2-4 Bekanntmachung. ber gewählten Delegierten für die Jnnungs- Krankenkasse der Töpfer und Cfensetzer( Zwangsinnung) zu Berlin. Wir verweisen auf den Säulenanschlag am 13. Januar 1902. 1983b Der Kassenvorstand. Julius Brillwig, N.Droutheimerstr. 5b. Einladung zur außerordentlichen General- Versammlung der gewählten Vertreter der Orts Krankenkasse für den Gemeinde- Bezirk Lichtenberg zum Montag, d. 20. Jan. d. I.. abends 8 Uhr im kleinen Saale des ,, Schwarzen Adlers" hierselbst Frankfurter Chaussee 120 im Zimmer rechts vom Haupteingang. Tagesordnung: 1. Statuten- enderung. 2. Verschiedenes. Die jedem Delegierten noch zugehende besondere Einladung ist als Legitimation zur Generalversamm Tung mitzubringen und auf Verlangen borzuzeigen. 270/7 Lichtenberg, den 10. Januar 1902. Der Vorstand der Orts- Krankenkasse. P. Levyn Vorsitzender. ! Gute ringfreie Milch! liefert in jedem Quantum an Fabriken, Vergnügungs: Lokale und Haushaltungen 32232* A. Wiesener, 1. Geschäft: Strausbergerstr. 6 a. 2. Geschäft: Petersburgerstr. 4a. Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15. Sonnabend, den 18. Januar 1902: XI. Stiftungsfest 28 des Socialdemokratischen Wahlvereins für den 3. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Gr. Vokal- u. Instrumental- Konzert unter gütiger Mitwirkung der Gefangvereine Freiheitsklänge( Berlin) und Sangesluft( Tempelhof), Dir. E. Thilo, sowie des Berliner Ult- Trios. Xesteede, # gehalten vom Reichstags Abgeordneten Wolfgang Heine. 19 Rachdem TANZ. Herren, die daran teilnehmen, zahlen 30 Pf. nach. 4 240/ 1* ten 30 Pf. nach. Dios Anfang 8 Uhr. Programm 25 Pf. 29220 nelas W- Supite egunA torge- out Der Vorstand. -gnulm Socialdemokratischer Verein für den 2. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 14. Jannar, abends 8½ Uhr; Versammlung im Lokale des Herrn Schnegelsberg, Sajenheide 21. Tages Ordnung: 1. Welche technischen Aufgaben stellt uns die Beteiligung an der Landtagswahl? Referent: Genosse Dr. Leo Arons. 2. Diskussion. Der Vorstand. Bahlreichen Besuch erivartet II. Wahlkreis. 238/1 Mittwoch, 15. Jannar, abends 8½½2 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße Nr. 20: General- Versammlung des Wahlvereins. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstands und Abrechnung des Kassierers. 2. Er: gänzungswahl des Vorstands. 3. Vereinsangelegenheiten.. Mitgliedsbuch legitimiert. Bahlreiches Erscheinen erwünscht. 240/2 Der Vorstand. Die Zahlstellen des Vereins befinden sich bei folgenden Genossen: Gottfried Schulz, Cigarrenhandlung, Admiralstraße 40a; With. Börner, Martin Meicha, Emil Götte, Ritterstr. 15; Adalbertstr. 24, Eing. Engel- Ufer; Fr. Krüger, Restaurateur, Naunynstraße 54; Abolf lick, Ernst Lter, " Brandenburgstraße 18; Simeonstraße 24; Alte Jakobstraße 119. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Achtung, Tischler! Verein für Frauen und Mädchen Bezirks- Bersammlungen. Folgende Werkstätten sind gesperrt: Gebr. Geißler, Brunnenstr. 79. Weinland, Fruchtstr. 25. Ziehe, Schinkestr. 8-9. Hülsenbeck Warschauer: Schönebergs und der Umgegend. Mittwoch, 15. Jannar, abends 8½ 11br, in Obsts Festsälen, Meiningerstraße 8: Sütjenbed n. Kroll, Warſbaner Mitglieder- Versammlung. straße 59. Der Vorstand des Fachvereins der Tischler Berlins und Umgegend. Schöneberg. Montag, den 13. Januar, abends 8 1hr, im Restaurant Wilhelmshof, Ebersstraße 83: Wähler Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehende Nachwahl im 9. Bezirk. Kandidaten. 3. Verschiedenes. [ 202/1] 2. Aufstellung der Das Wahlkomitee. Schlafmöbel- Bazar ,, Baby" Fertige Invalidenstr. 160 Belle Alliancestr. 107 Reinickendorferstr. 2C Frankfurterstr. 115 Betten und Metallbettstellen für Kinder und Erwachsene. Die S Beuffelstr. 18 Tauenzienstr. 7a Oranienstr. 31 Brunnenstr. 92 von Teilzahlung gestattet. Bei größeren Raten Caffapreise. Lieferant des Bost Spar- und Vorschuß Vereins. Jeder sein eigner Destillateur! elbstbereitung Cognac, Rum, Liqueuren, Punschextrakten. Marke Original- Reichel- Essenzen Lichther enthalten die natürlichen Bestandteile tonzentriert und im richtigen Ver hältnis. Die Art der Zusammensetzung ist unnachahmbar und von höchster Vollkommenheit, frei von jedweder schädlichen Beimischung. Vorrätig über 100 Sorten. Vollkommen gebrauchsfertig. Eine Originalflasche mit Gebrauchsvorschrift koftet zu 22 Liter und mehr für: Nordhäuser, Richtenberger, Schlesischer Korn 2c. 40 Pf., Pommeranzen, Getreidekümmel, Ingber zc. 50 Pf., Halb und Halb, Bepermunt 2c. 60 Pf., Cognac, Num. Arrak, Allasch. Curaçao, Kein Misslingen! Ein Versuch überzeugti Die Erfolge überraschen! Benedictiner, Chartreuse, Cacao, Vanille, Giercognac 2c., Ananas: und Kaiser: Punsch, Grog, Glühwein ze. 75 Pf., Cherry Brandy, Hausdoctor 2c. 1 M., Cognac 3 Sterne, u. Rum 3 Kronen 1,25 M. Man prüfe selbst! Ein gutes für 75 Pf.( nach Originalrezept aus Gebirgs Rezept: 1 Originalfl. Echt Stonsdorfer Bitter Effenz fräutern gezogen), 1 Liter Weingeist( 96%), 1 Liter Wasser und 1 Pfund Zucker giebt 2 Liter Stonsdorfer bon größter Reinheit und unerreichtem Wohlgeschmack, der dem in Stonsdorf hergestellten durchaus ebenbürtig ist und sich von demselben in keiner Weise unterscheidet. Seine wohlthnende stärkende Wirkung ist altbekannt. Mehr als doppelte und dreifache Ersparnis! Täglich begeisterte Anerkennungen! Berlin SO., Otto Reichel, Eisenbahnstr. 4. Effenzen Fabrit mit Dampfbetrieb. Fernsprecher: Amt IV 3190 und Amt IV 646. leber 600 Niederlagen in Deutschland. Berlangen Sie Reichel- Essenzen ausdrücklich und nehmen Sie nur Originalflaschen mit meinem Namenszuge und Schuhmarke als Wahrzeichen der Echtheit! Nur dann haben Sie Garantie für vollen Erfolg! Man achte genau auf unverletzten Stapfelverschluß mit meiner Firma. Jeder fordere kostenfrei: Die Destillation im Haushalte. Niederlagen durch meine Blakate kenntlich. Wo teine Niederlagen, hier frei Haus durch meine Gespanne. Bersand nach auswärts gegen Voreinsendung oder Nachnahme. Süten Sie sich vor künstlichen, oft gefundheitsschädlichen Extrakten, die nichts weiter als rohe Imitationen sind. Tagesordnung: " 1. Frauenvortrag. Referentin Frl. Dr. Springer, über: Innere Verblutungen. 2. Diskussion. 3. Verschiedene Vereinsangelegenheiten.[ 285/6 Frauen als Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. Der Verein hält am Sonnabend, 1. Februar. in Obsts Festfalen, Meiningerstr. 8, seinen ersten Wiener Maskenball ab. Vor der Demastierung großer Festzug. Turnier zu Kazenellenbogen. Nitter zu Fuß und zu Pferde. Kofitime zum Feftzug sind zu haben bei Schröder, Passauerstr. 3( im Laden). Montag, den 13. Jannar, abends 81/2 Uhr, Westen- und Südwesten: bet Habel, Bergmannstr. 5/6. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Ahrends über: Gewerblichen Arbeitsvertrag" 2. Wahl eines Beitragssammlers für den Westen. 3. Verschiedenes. Die Kollegen werden ersucht, recht pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Damen haben Zutritt. Wedding und Gesundbrunnen: bei eren Raabe, Kolbergerstraße 23. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Kunze über: Die Krise und ihre Folgen 2. Diskussion. für die Gewerkschaft". 3. Berbands: und Werkstatt: Angelegenheiten, Wahl eines Bezirtsleiters und Ergänzung zur Werkstatt: Kontrollfommission. 4. Verschiedenes. Die Kollegen der Wertstatt Heinemann u. Springborn sind zu dieser Versammlung eingeladen. Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen Often und Nordoften: bei Mann, Strausbergerſtr. 3. beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Steiner über Haeckels Welträtfel". 2. Dis fuffion. 3. Verschiedenes. Dienstag, den 14. Jannar 1902, abends 8½ 1hr, Montag, den 13. Januar 1902, abends Suhr, Branchen- Versammlung im Gewerkschaftshaus( Saat 1) Engelufer 15: General- Versammlung Tages Ordnung: 1. Abrechnung vom IV. Quartal 1901.- 2. Berichte.- 3. Wahlen. 4. Die Arbeitslosenzählung. 5. Gewerkschaftliches. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. 75/1 NB. Den Kollegen teilen wir frühzeitig mit, daß es dem Vorstand gelungen ist, für den diesjährigen Maskenball des Verbandes Kellers eftfäle, Koppenstr. 29. zu gewinnen. Derselbe findet am 1. März statt. Billets sind in der Versammlung und in den Bahlstellen zu haben. Achtung, Kürschner! Montag, den 13. Januar 1902, abends 8 1hr, im Lokale von H. Feind, Weinstraße 11: Mitglieder- Versammlung. Tages: Drdnung: 1. Vortrag des Genossen Grempe über: Technische Fortschritte tnt Beleuchtungswesen". 2. Distusfion. 3. Abrechnung des dritten Quartals des IV. Jahrganges. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. Vereinigung der Maler. 102/1 Dienstag, den 14. Januar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel Ifer 15( Saal IV): $ der Kammmacher und aller in ber Gelluloidhaarschmuckbranche besch. Arbeiter n. Arbeiterinnen im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Saal 5. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Guth. 2. Disfussion. 3. Verbandsangelegens Heiten und Verschiedenes. Kollegen! Da wir auch zu der in Aussicht stehenden ArbeitslosenZählung Stellung nehmen müssen, so ist das Erscheinen affer sehr notwendig. Achtung! Achtung! Stock- und Celluloid- Arbeiter! Mittwoch, den 15. Januar 1902, abends 8 1hr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75, Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Steiner: Die Fortschritte der Naturs wissenschaft im 19. Jahrhundert". 2. Disfuffion. 3. Wertstatt- Angelegen heit. 4. Verschiedenes. Ersuche die Kollegen, rechtzeitig zu erscheinen, da die Versammlung pünktlich eröffnet wird. Die Kommission. General- Versammlung. Berein deutscher Schuhmacher. Tagesordnung: Bericht des Vorstandes. Raffenbericht. Wahl der Verwaltung. Bericht des Delegierten in der Berliner Gewerkschaftskommission und Neuwahl desselben. Mitgliedsbuch legitimiert. Die Ortsverwaltung. Ballschmieders Kastanienwäldchen. Badstr. 16. Gesangverein Nordwacht. M. d. A.-S.:B. 124/1 Badstr. 16. Sonnabend, den 18. Januar 1902: Großer Wiener Maskenball 65/1 Wozu freundlichst einladet Anfang 9 Uhr. Konditoren! Das Komitee. Entree 50 Pf. Montag, den 13. Januar 1902, abends präcise 8½ 1hr, im großen Saale des Herrn Cohn, Beuthstr. 19-20: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht vom 4. Quartal 1901. 2. Neuwahl der Ortsverwaltung und der Brandenburger Kommission. 3. Aufstellung von Kandidaten zum Gesellen- Ausschuß der Zwangsinnung. 4. Wahl von zwei Delegierten zur Brandenburger Konferenz. 5. Anträge zur Generalversammlung in München und Aufstellung der Kandidaten. 6. Verschiedenes. Wir erwarten, daß sich die Mitglieder zahlreich an dieser wichtigen Verfammlung beteiligen. Zur Legitimation ist das Mitgliedsbuch mitzubringen. 168/2 Die Ortsverwaltung. Berliner Konsum- Verein. ( Abteilung Lichtenberg.) Konditoren! Montag, 13. Jannar, abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Höflich, Central- Verband der Konditoren. Zahlstelle Berlin. Frankfurter Chanffee 120: Mitglieder Versammlung. 51/1 105/2 Hente, Sonntag, den 12. Jannar, von nachmittage 41/2 1hr ab, in Lonis Kellers Festfälen, Koppenstr. 29: Tages Ordnung: 1. Bortrag. 2. Distuffion. 3. Abteilungsangelegenheiten. Die Abteilungsleitung. X. STIFTUNGSFEST. Atung! Kistenmacher. Achtung! Festrede, gehalten vom Genossen August Bebel. Auftreten des beliebten Berliner Ulk- Trios. Gesangsvorträge vom Bäder- Gefangverein ,, Morgengrauen", Grosse Ueberraschungen. Tanz. Herren, die am Tanz teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Die Musit wird von der Freien Vereinigung der Civil- Berufsmusiker ausgeführt. Billets a 30 Pf. find im Arbeitsnachweis, Gormannstr. 28, in den 8ahl: stellen sowie für Nachzügler bei den Stollegen Weidler u. Bigusch zu haben. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. im Montag, den 13. d. M., abends 8½ 1hr, Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Saal 8: Versammlung. Tages Ordmmg: 1. Bortrag des Stadtverordneten Th. Metuer über Krifen, ihre Ursachen und Wirkung. 2. Diskussion. 3. Der Streit 103/1 bei Göte. 4. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. NB. Sonnabend, den 15. Februar: Großer Wiener Masken: ball in der Königsbank, Gr. Frankfurterstr. 117. Billets werden' in dieser Versammlung ausgegeben. Socialdemokratischer Wahlverein für den VI. Berliner Reichstags- Wahlkreis Schönhauser Vorstadt. Dienstag, 14. Januar 1902, abends 8% Uhr, im ,, Berliner Prater", Rastanienallee 7-9: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags: Abgeordneten Emil Rosenow:" Wie die Junker den Bauern helfen." 2. Diskussion. 3. Bericht des Vorstandes. 4. Vereinsangelegenheiten, sowie Besprechung über Anträge Der Mitglieder aus den Zahlabenden. Mitgliedsbuch legitimiert. Zur Beachtung! Um Irrtümer zu vermeiden, weisen wir darauf hin, daß die Mitglieder obigen Vereins ihre Mitgliedsbücher nicht bei Weruau erhalten, sondern durch ihre Bezirksführer zugestellt bekommen. Es ist Pflicht der Mitglieder, zahlreich zu erscheinen. 20096 Der Vorstand. J. A.: Karl Mars. Verein für Hauswirtschafts- Genossenschaften. Mittwoch, den 15. Januar 1902, abends 8½ Uhr, in Cohns Festsälen, Beuthstraße 20: Oeffentl. Versammlung. Tagesordnung: 1. Bortrag von Frau Lily Brault über: Wirtschaftsgenoſſenſchaft und Familienleben. 2. Diskussion. Der Vorstand des Vereins für Hauswirtschafts- Genossenschaften. Achtung! Männer Grosse öffentliche 105/1 Für Ball und Gesellschaft. Schwarze Jackett- Anzüge Schwarze Rock- Anzüge. Schwarze Gehrock- Anzüge Schwarze Beinlkeider. Farbige Beinkleider Abend- Havelocks. Gummi- Regenmäntel. 0 • · • von 40,- bis 10 M. von 55,- bis 21 M. " von 65,- bis 27 M. • von 15,- bis 3 M. von 14,- bis 3 M. 50 21.-, 15,-, 12,-, 6 M. 75 33,-, 24,-, 18 M. Raglan- Paletots, dickwoll, moderne Stoffe. Ball- Piqué- Westen . . 30 M. • 4,50, 2,75, 2 M. 25 Crême- Papier- Anzüge für Kostümfeste Lawn- Tennis- Anzüge für Kostümfeste 12 M. 10 M. 0000 Chike Knaben- Anzüge. 10,-, 6,-, 5,-, 4-, 2 M. und Evanen: Baer Sohn Montag, den 13. Januar, abends 8½½ Uhr, Urania", Wrangelstraße 9-10, im Lokal des Herrn Walter, Versammlung für alle in den öffentlichen Lokalen angestellten Toiletten- Frauen u. in den ReinigungsJustituten beschäftigten weiblichen Personen, ferner alle Frühstücks- und ZeitungsAusträgerinnen sowie Waschfrauen und Aufwärterinnen. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Fr. Kater über: Warum haben sich die Arbeiterinnen und Arbeiter zu organisieren?" 2. Diskussion und Anträge. 3. Wie stellen sich die Arbeiterinnen zu den Löhnen der in den öffentlichen Lokalen angestellten Toiletten Frauen, ganz besonders betreffend des Lofals Café Bauer, Treptower Bart. 4. Diverse Angelegenheiten. 285/5 Die Herren Stadtverordneten sind zu dieser Versammlung hiermit eingeladen. Arbeiter und Arbeiterinnen! Sorgt für einen guten Besuch obiger Versammlung. Es gilt, die schreienden Mißstände obiger Institution aufzudecken, es gilt, der dort herrschenden Ausbeutung abzuhelfen. Darum erwartet vollzähliges Erscheinen Die Einberuferin. Centralverband der Manrer etc. Zahlstellen Berlin und Umgegend. Mittwoch, den 15. Januar, abends 8 Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15: General- Versammlung aller zum Lohngebiete Berlin n. Umgegend gehörigen Verbandszahlstellen. Tages Ordnung: Beschlussfassung über das Ortsstatut und die Einheitsmarke. Mitgliedsbuch legitimiert. Ohne Buch kein Eintritt. Guten Besuch erwartet 136/ 8* Die Verbandsleitung. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonntag, den 19. Jannar, vormittags präcise 11 Uhr, in der Brauerei Friedrichshain: Mebungsstunde. Folgende Lieder werden geübt: ,, Völkerfrühlingslied" ,,, Freiheit" und ,, Weckraf". Bundeskarte legitimiert. Jeder Sänger ist verpflichtet, pünktlich zu erscheinen. Im Nebensaale vormittags 10 Uhr: Ausschuss- Sitzung. 16/1 Tages Ordnung: 1. Aufnahme von Vereinen; 2. Abrechnung von Sängerfest; 3. Bundesい angelegenheiten; 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Sterbefase chem. Bilgider Deutsch. Metallarbeiter- Verband Arbeiter( Hetzelsche Kasse). Verwaltungsstelle Berlin. General- Versammlung Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. am Sonntag, 26. Januar 1902, vorm. Sonntag, den 12. Januar, vorm. 11 Uhr, im Gewerkschaftshaus, 10 Uhr, in Nümanns Saal, Brunnen ftraße 188. Tagesordnung: 2006b 1. Berlesung des Protokolls ber Gugel fer 15( Saal II): Versammlung der Silberpolierer. Generalversammlung vom 28. Juli Montag, den 13. Januar 1902, abends 8 1hr, bei Müller, 1901. 2. Raffenbericht des Rendanten pro 1901 und Bericht der Revisoren. 3. Verschiedene Kaffenangelegenheiten. 4. Wahl des zweiten Vorsitzenden und Türrschmidtstraße 37: Bezirksversammlung für Rummelsburg. des ersten Schriftführers. 5. Wahr Dienstag, den 14. Januar 1902, abends 8½ 1hr, bei Mercier, von drei Revisoren. Der Vorstand. J. A.: Otto Winkler. Das Mitgliedsbuch legitimiert. Zahn- Klinik. Preise * beliebige Teil: zahlung. Olga Jacobson, Invaliden, strasse 145 Nixdorf. Steinmetstr. 113: Bezirksversammlung für Nixdorf. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Marcus über: 8ollfragen". 2. Diskussian. 3. Die Arbeitslosenzählung. 4. Verbandsangelegenheiten. Zahlreichen Besuch erwartet in allen Versammlungen Die Ortsverwaltung. Für die noch vorhandenen Restbestände der vor Weihnachten zum Verkauf gestellten 500 Teppiche 110/8 worunter sich noch grosse schwere Exemplare befinden, welche nur als Musterteppiche gebraucht wurden und daher für ca. die Iälfte des sonstigen regulären Listenpreises zum Verkauf gebracht Fabrikation u. Maass- Anfertigung guter Herren- u. Knaben- Bekleidung. Chausseestr.24a u. 25 11 Brückenstr. 11 Gr. Frankfurterstr. 20 Zwisch. Invalidenstr. und Zwisch. Jannowitzbrücke und Ecke Koppenstrasse, am Friedr.- Wilhelmst. Theater Köpnickerstr.( Ecke Rungestr.) Bürger- Hospital. Herren- Hosen nach Maass 20, 18, 15, 12, 9, 6 M. 75 Masken Garderobe von Carl Ernst, Röpniderstr. 126, 1 Tr. Größte Auswahl! Billigste Breise! Borzeiger diefer Annonce erh. 100% Breisermäßigung Grösste Auswahl. Billigste Preise. Baar- Verkauf. Feste Preise. Schöne Kalender 1902 an Kunden umsonst. BEGEN RHEUMA GICHT TISMUS Herren- Anzüge nach Maass 75, 65, 50, 40, 30, 24 M. Bäder. Arkonabad Lohtannin34, Auflamerstr.343ionskirchstraße). ( Schrägüber der Wannen: u. medizinische Bäder sowie russisch- römische u. vorzügliche Raftendampfbäder( Kohlensäure) mit Einpadung, Massage 2c. Annahme ärztlicher Verordnungen für Bäder der Orts, Innungs, Fabrit und freien Hilfs Krautentassen Berlins und Umgegend.[ 32012 3. Ziehung 1. Klaffe 206. Kgl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom 11. Januar 1902. Nur die Gewinne über 60 Mt. find den betreffenden Nummern in Kammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 45 135 59[ 100] 245 351 437 49 650 63 835 933[ 100] 1053 802 99 2024 297 535 91 3045 367 771 915 4375 704 79 886 5090 109 44 81 532 667 807 10 73 991 6026 328 493[ 100] 740 66 855 93 981 7180 310 11 14 429 587 847 916 55 8515 747 814 9071 303 576 86 728 10095 201 92 513 89 614 66 93 772 11021 65 213 15[ 100] 363 470 577 636 737 904 6[ 100] 12018 196 206 302 5 51 96 567 685 13345 90 547 14108 783 15252 55 449 516[ 150] 759 77 16030 31 102 573 689 17694 18283 89 344 55 78 423 537 661 871 919 84 19451 98 618 21 25 44 839 20118 367 80 555 786 843 21087 115 70 331 47 412 [ 100] 699 964 85 22059 89 168 615 846 23238 95 458 24057 1200] 113 552 624[ 300] 54 882 906 54 25214 84 730 51 54 896 911 32 26035 119 613 983 27176 205 30 363 476 915 28066 153 76 510 43 701[ 100] 7 95 926 29446 535 763 869 958[ 300] 71 91 J 30020 161 72 374 411 701 31048[ 150] 120 380 43 796 853 32503 74 698 803 80 33069 286 528 36 859 71 34135 526 720 35079 444 510 44 750 36257 69 432 615 65 83 737 942 37605 83 875 38060 152 58 [ 150] 65 277 382[ 150] 563 647 883 923 39318 80 82 94 759 920 40218 24 403 872 967 41047 55 88 143 76 207 360 77 96 482 586 725 826 42088 247 54 320 497 539 638 67 43050 146 60 251 55 93 369 449 75 44217 99 481 94 573 647 67 744 811 19 45597 784 862 990 46078 145 221 33 568 770 807 47165[ 100] 634 88[ 100] 913 48006 280 320 30[ 200] 47 609 727 49459 849 50016[ 100] 172 83 440 650 88 802 58 926 51130 93 263 68 310 42[ 150] 910 52097 415 525 30 910 53255 509 871[ 100] 968 54008 508 784 843 99 55156[ 100] 558[ 150] 90 776 56007 80 285 87 608 719 998 57200 653 756 810 948 60 58081 791 59132 326 54 91 487 709 884 984 60078 113 65 525 683 792[ 200] 910 61138 303 492 683 760 848 79 918 50 62015 273 504 631 707 58 916 63001 59 600 64419 764 81 814 65073 196 504 600 [ 200] 46 711 901 66058 102 268 421 624 29 43 84 67150 351 507 899 68215 39 677 768 86 69039 119 210 13 437 97 556 78882 375 421 505 672 039 119 210 13 70033 60 82 375 421 595 672 725 64 71058 184 226 304 474 96 742[ 100] 92 957 72109 65 94 664 816 86 902 25 73443 504 67 703 801 74113 269 508 79 628 765 75419( 150) 519 74 75 633[ 300] 55 706 890 76281 336 [ 100] 403 77097 119 286 465 621 732 817 78172 278 324 405 696 79104 241 405 69[ 100] 540 782 882 80159 209 317 498 503 787 857 971 81038[ 100] 132 258 301 662 701 969 82100 241 99 379 610[ 100] 800 83020 81 319 413 937 84310 55 86 420[ 1501 557[ 150] 814 79 959 85081 292 819 86421 78 811 87049 88 270 378 81 473[ 150] 950 88019 174 296 305 13 25 83 402[ 100] 3 609 836 89007 263 325 464 71 509 621 713 821 981 85 90011 220 751 957 91203 347 481 620 827 92023 498 665 89 721 963 93133 59 399 505 23 80 692 713 94213 371 89 407 31 529 680 843 960 95198 248 468 580[ 150] 629 828 76 96141 97089 384 552 806 915 98004 22 136 333 448 512 779 920 99129 75 301 26 88 716 19 821 100109 89 254 393 745 800 30 994 101011 326 452 558 797 102030 40 118 66 490 530 103061 99 142[ 100] 271 90 347 79 607[ 150] 846 907 104043 470 644 841[ 100] 105040 57 98 393 410 623 66[ 200] 747 83 912 106271 564 99 641 866 107014 139 234 452 725 108129 332 109085 215 29 312 517 19 988 110137 98 219 701 821 957 111033 54 61 104 werden, sind die Verkaufstage Montag, d. 13., Dienstag, d. 14., Mittwoch, d. 15. u. Donnerstag, d. 16. Jan. 1902, nachm. v.2-7Uhr, in einem ger Teppich- Fabrik- Lagers Hauptstr.1,225 304 4571 862 112302 537 684 960 113128 300 Berlin- Schöneberg, Hauptstr. 5-6, Treppe festgesetzt. raum des Hof links, 1 533 759 114083 179 206[ 100] 42[ 100] 77 92 321 420 672 743 115340 770 917 116183 201 52 867 938 117069[ 150] 215 404 541 732 996 118013 154 584 94 836[ 100] 99 954 90 119018 215 82 343 420 80 812 987[ 100] 120254 412 570 121021 570 661 122055 89 181 271 333 428 55 610 123038 330 488 503 675 772 124344 659 67 727 890 95 977 125033 272 680 766 126003 15 159 292 325 54 431 511 741 55 865 91 904 127162 550 62 84 753 887 902 128012 269 536 624 56 710 39 43 58 925 28 78 36 239 130019 21 328 418 521 701 905 131186 239 72 327 654 69 82 743 818 132018 89 221 64 365 429 44 69 828 58 92 97 133245 93 538 701 902 134194 336 61 479 652[ 100] 774 841 955 135142 74 362 70 479 563 703 913 36 39 136344 536 65 760 889 922 75 91 137183 387 88 516 19 861 138076 231 91 541 66 675 139294 313[ 100] 140048 195 206 350 470 71 837 141040 716 946 96 142343 519 978 143045 184 277 629 770 869[ 100] 959 144087 232 342 664[ 500] 89 760 809 20 145037 92 265 312 88 410 842 985 146063[ 100] 208 45 584 93 997 147070 138[ 100] 347 56 756 68 148070 182 242 497 571 628 33 48 789 941 58 149027 67 149 213 311 426 32 514 656 704 150018 108 237 436 63 80 594 151072 306 423 631 89[ 100] 813 922 25 153077 315 407[ 100] 514 89 659 89 945 154011 93 343 768 89 869 155158 94 436[ 100] 71 653 66 94 852 156123 291 401[ 150] 573 726 98 157446 651 744[ 100] 96 978 1501 158110 311 573 99 764 894 922 159016 35 60 134 298 355 584 663 757 821 160031 191 796 850 161028 82 122 56 389 612 50 58 785 882 92 97 162026 199 420 627 75 901 163067 156 343 696 757[ 100] 164241 862 98 165094 126 36 206 328 50 446 760 890 166099 169 272 804 167072 180 288 543 660 880 995 168050 67 204 8 319 565 665 744 808 66 987 169084 179 359 787 805 057 170033 151 371 609 713 41 77 876 171494 666 740 172188 220 307 8 524 81[ 100] 609 771 880 990 173026 291 332 68 492 857 978 174101 9 10 245 303 26 555[ 300] 58 671 796 175010 120 274 377 995 176014 58 79 344 435[ 100] 692 736 898 910 89 177117 38 216 17 87 98 372 77 417 619 716 868 178137 379 96 457 626 49 853 940 179209 341 564 673[ 100] 180003 266 76 314 455 779 870 921 77[ 100] 181168 358 500 5 9 711 67 79 97 955 67 81 1001 182655 759 860 908 183454 184260 72 678 905 185060 154 694 700 9 801 26 81 186462 618 822 38 93 917 187116 250 517 87 97 687 903 188023 228 97 511 620 87 189160 67 290 415 551 623 700 851 190031 62 125 94 417 86 581 88 705 191118 40 229 48 346 562 778 855 192011 77 159 578 946 193134 250 335 538 817[ 200] 98 902 9 75 194149 54[ 150] 247 609[ 150] 708 54 195378 89 859 964 196297 336 803 197121 373 94 403 733 817 93 931 34.98 198121 48 259 382 511 768[ 100] 818 955 199132[ 100] 214 65 91 338 591 748 99 200344 59 559 90 643 65 712 62 901 26 201012 133 462 77 95 527 75 801 905 15 29 75[ 100] 202251 376 428 722 847 55 947 203029 104 33[ 300] 42 63 514 783 90[ 100] 937 204075 89 179 96 264 387 519 48 614 837 1001 68 952 205420 33 98 503 685 803 85[ 150] 206053 121 65 323 49 458 564 99 974 207129 390 446 697 717 820 63[ 100] 973 94 208114 266 308 14 451 669 83 209030[ 100] 69 206 77 92 366 505 67 855 947 210063 211079 384[ 100] 576 671 757 212126 401 26 567 714 901 37 57 91 213423 67 809 214235 306 32 531 693 822 215044 541[ 100] 216057 81 [ 100] 155 56[ 300] 205 46 93 355 458 596 651 80 811 217088 282 621 789 218002 93 97 217 32 77 306 402 525 219154 444[ 200] 98[ 100] 623 842 220280 375 443[ 300] 81 736 933 77 221145 309 23 56 62 709 222030 77 103 611 762 876 986 223095 144 242 833 224036 206 368.72 497 556 793 819 67 994 Die Ziehung der zweiten Klasse der 200 Röniglich Pre fen Slajen Lotterie findet statt am 8., 10. und 11. februar d. J. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inferatenteil verantwortlt. 2. Corte in Berlin. Drud- und Berlag von Wax Bading in Berlin. Nr. 10. 19. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Achtung, Gewerkschaften! 2 Arbeitslosenzählung! Der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommnission erlaubt sich noch einmal darauf aufmerksam zu machen, daß bis Donnerstag, den 16. Januar, an welchem Tage eine Versammlung der Delegierten und Vorstände stattfindet, die Namen aller bei der Arbeitslosen zählung am 26. Januar und 2. Februar thätigen Gewertschaftsmitglieder bei uns gemeldet sein müssen. Desgleichen haben alle größeren Gewerkschaften uns mindestens zwei Lokale auzugeben, von welchen eins im Norden, das andre im Süden oder Westen Berlins gelegen sein soll. Am Sonntag, den 26. Januar, morgens 8 Uhr, finden in diesen Lokalen die Zusammenfünfte statt; von da aus werden die Mit arbeitenden in die Bezirkslokale eingeteilt. In dem Bezirkslokal hat jeder sein Mitgliedsbuch vorzuzeigen, worauf er in die dort befindliche Liste eingetragen wird. Sonntag, 12. Jaunar 1902. den Vergleichen ein bedeutender Rückgang der Industrie. Die Einfuhr der Entlassen, A. 2. 64. Ja. E. A. Nachdem die Ehefrau so Metalle ist allein um 2407 989 Bfb. Sterl. und die von Roh: lange gewartet hat, wird die Scheidung schwierig sein. Es würde ein materialien für verschiedene andre Industrien, ausschließlich der Scheidungsgrund vorliegen, wenn der Mann sich ein Jahr lang gegen Textilindustrie, fant um 7 125 181 Pfd. Sterl. Die gleiche Erscheinung den Willen der Fran in böslicher Absicht von häuslicher Gemeinschaft fern gehalten hat nud die Voraussetzungen für eine öffentliche Zustellung seit zeigt sich in der Ausfuhr. Metalle ſind unt 5 933 147 Pfd. Sterl., Jahresfrist gegen ihn bestanden haben. Zunächſt müßte die Frau durch Pfd. Sterl. zurückgegangen. Der Rückgang des Kohlenerports von auffindbar ist. Bid. Det litegang des Stohler 2 410 Nachfrage bei Polizeiätern fernete, has bewegt fich zwischen 1 Tag Maschinen um 1764 449 Aus der Frauenbewegung. M. M. Das Strafmaß 46 098 228 Tonnen im Jahre 1900 auf 43 766 552 Tonnen im Jahre und 5 Jahren. Auch ist Geldstrafe zulässig. Voraussagungen darüber, wie 1901 ist im wesentlichen auf die Einführung des Ausfuhrzolls zurück- hoch jemand in einem bestimmten Fall wohl bestraft wird, sind wertlos. zuführen. Weisel. 1. Nein. 2. Ja. 3. Ja. 4. Klagen Sie beim Rixdorfer Magistrat. gegen die Rixdorfer Kasse auf Anerkennung Ihrer Mitgliedschaft, Gewährung des Statutenmäßigen und Erstattung des notwendig Verauslagten. J. K. 1. So lange er ein entsprechendes Einkommen hat, hat er ohne Rücksicht auf das Alter zu zahlen. 2. Nein, falls ex Auslandspaß hat. Im Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklaffe Der Betreffende thut gut, fich an das Bezirkskommando 3 wenden. 3. Ja. Marim -M. E. Nein. Es ist zweckmäßig, bereits vor der Heirat zu notariellem, Nach dem Vor- Bater des Kindes find. Mit der Heirat erlangt Ihr Kind dann die Rechte trag las der Schriftsteller Herr Porizky zwei Kleine Dichtungen beamten Umschreiben des Namens. eines ehelichen. Sie beantragen sofort nach der Heirat beim Standes P. H. 19. Ja. A. 15. 1. Etwa Gorkis vor. 200 Dollar. 2. Das ist nicht notwendig, aber zweckmäßig.- S. J. Nein. E. G. Der Mann haftet nicht für diese Schulden seiner Frau. Hat Sprach am Montag der Schriftsteller Serr Les Berg fibre standesamtlichem ober gerichtlichen Protokoll anzuerkennen, daß Sie der " einen ausführlichen Artikel nebst Portrait brachte. Das Stiftungsfest des Vereins findet Sonntag, den 9. Februar In der Hauptsache ist darauf zu achten, daß alle am 26. Januar statt. Der Reichstags- Abgeordnete Auguſt Bebel" hält die deſirede. thätigen Personen auch am 2. Februar in demselben Bezirk das Billets find zu haben im Verein und an folgenden Zahlstellen: Einholen der Zählkarten besorgen. Die Zählung, für welche als Frau Panzeram, Bappelallee 128 I, Frau Klotsch, Soppenstr. 81 5. IV, Zähltag der 1. Februar gilt, findet in folgenden Ortschaften statt: Fran Steinkopf, Schwedterstr. 34, Frau Bauschte, Rostockerstr. 46, Frau Berlin, Charlottenburg, Schöneberg, Wilmersdorf, Stegliz, Tempelhof, Seeger, Kolbergerstr. 26. Rigdorf, Briz, Treptowv, Stralau Rummelsburg, LichtenbergFriedrichsberg, Friedrichsfelde, Weißensee, Pankow und Reinickendorf. Alle in Vororten wohnenden Personen haben sich im Wohnort zur Mitarbeit zu melden. Genossen, welche in Vororten wohnen, in welchen nicht gezählt wird, können sich an den ihnen zunächst liegenden Ort zur Mitarbeit wenden. Ortsleitungen, welchen es an genügenden Personen mangelt, haben sich rechtzeitig an unser Bureau, EngelUfer Nr. 15, an A. Körsten zu wenden. Alle weiteren Auskünfte werden dort gegeben und Wünsche von dort geregelt. Gleichzeitig wird noch einmal darauf aufmerksam gemacht, für diese Tage möglichst teine Versammlungen anzuberaumen. acht, für biefe Ja NOW Aus Industrie und Handel. Die mitteldeutschen Kohlengroßhändler hatten ähnlich wie ihre Interessenten vom Rhein die Absicht, eine Vereinigung zu bilden, die über die Preise feste Bedingungen aufstellt. Das Zustande kommen dieser Organisation ist gescheitert. Eine bedeutende Arbeiterentlassung hat die sächsische Maschinenfabrit vorm. A. Hartmann in Chemnih vorgenommen. Es haben am Donnerstag 500 Arbeiter die Kündigung erhalten. Weitere Entlassungen, die in Aussicht genommen waren, werden wahrscheinlich dadurch überflüssig, daß die sächsische Eisenbahnverwaltung einen größeren Auftrag für Lokomotiven an die Firma vergeben hat. Englands Außenhandel im Jahre 1901. Die Einfuhr befrug 522 238 986 Pfd. Sterl., gegen das Vorjahr ein Rückgang von 836 177 Pfd. Sterl. Die Ausfuhr bezifferte sich auf 280 498 889 Bfd. Sterl, gegen das Vorjahr ein Minus von 10 693 107 Pfd. Sterl. Bemerkt, sei, daß im Vergleich zum Jahre 1899 der Außenhandel den damaligen Stand überragt, mir gegen das Jahr 1900 mit seiner außer gewöhnlich hohen Ziffer tritt er zurück. Im einzelnen ergiebt sich aus Allgemeine Familien- Sterbe- Rasse. bet Diefe, bon 3-6 Uhr. Heute Zahltag: Ackerstr. 123 Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen, trag über: Ertrinken, Ersticken, verschiedene Formen der Bewußlosigkeit. Montagabend 9 Uhr: Uebungsstunde in der Filiale Brunnenstr. 150. Vor Nachher praktische Uebungen. Briefkasten der Redaktion. Sonnabends von 7 bis 9½ 1hr abends statt. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des .. 12. Unbedeutend halten wir das Vorkommnis nicht, aber sehr bedauerlich für die Arbeiterbewegung. Deshalb feine Erwähnung. H. M. Auch in der Lungenheilstätte zu Belzig sind Freistellen vor: handen. Nichten Sie unter Darlegung Ihrer Verhältnisse ein Gesuch au die Direktion der Anstalt. L. Jena. Gr. Lichterfelde- Ost, Verl. Wilhelmstr. 25. Die Frau nichts, jo ist nichts au boletbe, eiblich ausgeben, was fie des Offenbarungseides gezwungen werden, eidlich anzugeben, was sie besitzt. Weitere Mittel giebt es nicht. Das Urteil ist 30 Jahre lang, von der letzten Pfändung ab gerechnet, vollstreckbar. Der beste Rat ist deshalb wohl: warten Sie.- O. 8. 1487. 1. und 2. Nein.. F. M. 14. 1. Ja. bis spätestens am 31. Januar. 2. Auskunft für Arbetter in den ihr Arbeitsverhältnis betreffenden Dingen zu erteilen. 3. Das wird in jedem Jahre durch Ermittelung der Gesamtsteuer, durch Feststellung des Durchschnittseinkommens und durch Drittelung festgestellt. Einen Artikel hierüber finden Sie z. B. im Vorwärts" vout 24. Dezember 1900.- 4. Uns un weigerung der 100 Mart oder zur Erhebung einer Widerklage vor. bekannt. Sonrath. Soweit ersichtlich liegt kein Grund zur Ver O. 2. 100. 1. Das Urteil wird erst in einem Monat nach der 8nstellung an Ihre Frau rechtsfräftig. 2. Wartezeit besteht für ge= schiebene Männer nicht. 1000. Nein. Hoffmann. 1. Nein. 2. Ja. H. M. 42. Wenn Sie lediglich unentgeltlich Ihren Gästen etwas M. 10. Die verabreicht haben, so hat Berufung Aussicht auf Erfolg. Auskunft der Kasse ist zutreffend. Man gehört der Zwangskaffe an, zu der der Betrieb des Arbeitgebers gehört. Anders steht es mit einer freien Hilfskaffe. Arbeiterheim 59. 1. Konzession würde erteilt werden fönnen. Zu wenden hätten Sie sich an das Polizeipräsidiumt. 2. Erfolg Kirche. Die Gebühren sind zuhätte solches Unternehmen schwerlich. treffend erhoben. Bis zum 1. Januar 1896 wurde die Dreimark- Gebühr nicht erhoben. RI. 100. Nur die Witive und die minderjährigen Kinder unter 15 Jahren haben einen Anspruch auf die Hälfte H. W. Es wird keine Regierung geben, die auf die unmögliche Er R. R. Nein. können vernünftigen Leuten nur den Rat geben, sich mit dieſem nutzlosen findung des perpetuum mobile einen Preis ausgesetzt hat und wir der für den Verstorbenen geklebten Marken. Problem nicht zu befaffen. A. T. 32. In den städtischen Fortbildungsschulen wird gegen ein halbjährliches Schulgeld von 4 M von tüchtigen Lehrern englischer Unterricht erteilt. Zum Selbstunterricht empfiehlt sich die Methode ToussaintLangenscheidt( tomplett 27 M.; auch in 36 Einzelbriefen a 1 M. in der Buchhandlung Vorwärts erhältlich). Witterungsübersicht vom 11. Januar 1902, morgens 8 1hr. Stationen Aug. 3. 1. Wenn die Klage noch in Schwebe ist, können Sie den Eid zuschieben. Ist die Klage durch Urteil abgewiesen, so ist nichts mehr zu machen. 2. 30 Pf. find zu kleben. Wenden Sie sich an die Versicherungs: anstalt. 3. Klagen Sie beim Gewerbegericht auf Erteilung des Zeugnisses. 5. R. 77. 1. Leider kann das Wiädchen nunmehr einen Anspruch mit Aussicht auf Erfolg nicht erheben. 2. Vom 15. 2. ab war zu fleben. Wenden Sie sich an das Polizeirevier des Bezirks, in dem die Herrschaft wohnt. Paul S. 1., 2. und 3. Sie Inffen sich wieder anmelden. Nicht- An- Wien meldungen oder Nicht- Abmeldungen werden mit Polizeiſtrafe belegt. Die Strafverfolgung verjährt in 3 Monaten. Rigdorf I. 1. Nein. 759W 758 W Wetter Stationen 3 bedeckt 5 paparanda 743 N Windstärke Wetter Temp. 1. C. 5° C.= 4° R. 2516.bed- 15 2 wolfig 5 Betersburg 735 23 -1 8 Cort 764 SSD 1Dunst 9 769 SS 2bedeckt 6 Sminemde 756 23 Hamburg 3 Regen Bertin 4 bedeckt Frautf./M. 767 SSW 4 bedeckt 3 Aberbeen Dünchen wolfent- 2 Baris 3 heiter 5 769 Still 766 28 Wetter Prognose für Sonntag, den 12. Januar 1902. 2. Darüber, ob bestimmte Kapitalsanlagen sicher sind, können wir Etwas tälter, zeitweise heiter, aber noch veränderlich mit geringen feine Auskunft geben. 3. Ein Viertel. 23. M. 22. Wenn Niederschlägen und ziemlich frischen nordwestlichen Winden. Brik 1000. Ja. Berliner Wetterbureau. die Nebenabgaben specialisiert sind: ja, sonst: nein. In böswilliger Absicht asljediso wird der Versuch gemacht, die allgemein anerkannte Vorzüglichkeit und Zuverlässigkeit unseres Adreßbuches herabzusetzen. Solange Adreßbücher erscheinen, solange giebt es Druckfehler darin und Reclamationen nach Erscheinen des Werkes. Müssen doch bei dem Berliner Adreßbuch über 600,000 Adressen, in verschiedensten Handschriften geschrieben, in kürzester Zeit zusammengestellt werden. Bei diesen unvermeidlichen Reclamationen setzen mun einige unserer Gegner mit kleinlichen Nörgeleien ein. Aber man soll von seinen Gegnern lernen. Es hat sich schon längst als fühlbarer Mangel herausgestellt, daß der Zeitraum zwischen dem Erscheinen der Hauptausgabe und dem Nachtrag ein zu langer ist. Dies hat uns in unserem Bestreben, das Adreßbuch immer mehr zu vervollkommnen, auf den Gedanken gebracht, eine Neuerung einzuführen, indem zwei Nachträge fortan statt des bisherigen einen Nachtrags erscheinen sollen. Der erste Nachtrag wird Ende Januar und der zweite Mitte Mai für die Abnehmer der Hauptausgabe unentgeltlich zur Ausgabe gelangen. Im ersten Nachtrag sollen alle Berichtigungen und Aenderungen aufgenommen werden, die nach dem Oktober- Umzug bis Mitte Januar eingetreten find. Anmeldungen für den ersten Nachtrag müssen daher umgehend, spätestens bis zum 16. Jannar an die Redaction des Adreßbuchs, Berlin SW, Zimmerstraße 37-41, eingesandt werden. Insbesondere beliebe man bis zu diesem Termin Mittheilung zu machen von Geschäfts- Eröffnungen und Verlegungen, sotrie von Wohnungs- Veränderungen, die nach dem Oktober- Umzug stattgefunden haben und noch nicht in der Haupt- Ausgabe 1902 berücksichtigt sind. Berlin SW, den 11. Januar 1902. noliosis itse. Verlag des Berliner Adressbuchs. Arbeiter- Bildungs- Schule Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Hof links II. Lehrplan für das I. Quartal 1902. Unterrichtsfach Geschichte Behandelter Lehrstoff UnterLehrer richtsAbend Schriftsteller Dr. Rudolf Dienstag Steiner Geschichte der Litteratur im christlichen Mittelalter Nationalökonomie Ausgewählte Kapitel aus dem Bank- und Börsenwesen Schriftst. Georg Bernhard Donnerstag Uebungen in mündlicher Rede und Schriftsteller Dr.Rudolf Steiner Freitag RedeUebung im schriftlichen Aufsatz Der Unterricht beginnt in Geschichte Dienstag, 14. Januar; Nationalökonomie Donnerstag, 16. Januar; Rede- Uebung Freitag, 17. Januar.. Jeder Kursus erstreckt sich auf zehn Abende und beginnt pünktlich um 9 Uhr und endet pünktlich um 11 Uhr. Die reichhaltige Bibliothek ist an diesen Abenden von 8-9 Uhr geöffnet. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Monat 25 Pf.; das Unterrichtsgeld für jedes Fach beträgt pro Kursus 1 Mark und ist am zweiten Abend zu zahlen. Der erste Abend jedes Kursus steht jedermann zum unentgeltlichen Besuch frei. Die Aufnahme neuer Mitglieder und Schüler erfolgt am besten bei Beginn jedes Kursus im Schullokal Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Hof links 2 Tr., und in nachstehenden Zahlstellen: Gottfr. Schulz, Admiralstrasse 40a; Reul, Barnimstrasse 42; Vogel, Demminerstrasse 32; Krause, Müllerstrasse 7 a. Alle Zuschriften sind an den Vorsitzenden Hermann Lammé, Berlin S. 42, Brandenburgstr. 9, 4 Tr., Geldsendungen an den Kassierer H. Königs, Berlin S. 59, Hasenheide 50, zu senden. 5/13 Der Vorstand. $ Arbeiter- Bildungsschule. Sonnabend, den 18. Januar 1902: Elftes Stiftungs- Fest in den Gesamträumen des Böhmischen Brauhauses, Landsberger Allee 11-13. Kammermusik für Blasinstrumente und Klavier, ausgeführt von der Vereinigung für Kammermusik, den Herren Königl. Kammermusiker E. Prill( Flöte), F. Bundfuss( Oboe), K. Esberger( Klarinette), A. Littmann( Horn), A. Gütler( Fagott) und F. Fuhrmeister( Klavier). Gesang: Frl. Hilda M. Rose( Sopran). Festrede: Herr Heinrich Schulz( Magdeburg). Frühzeitiges Erscheinen notwendig, da die Saalthüren während der Vorträge geschlossen bleiben. Rauchen nicht gestattet. Keine offene Kasse.. Billets a 50 Pf. inkl. Programm, sind in den Zahlstellan der Schule, der " Volksbühne“ und bei den Vorstandsmitgliedern zu haben. Anfang 8 Uhr. Nach dem Konzert: Tanz. Einlage: Reigenfahren des Radfahrer- Vereins Vorwärts. Graumann Festsäle( früher Renz) Frauenleiden la Naunyn- Strasse 27. 3190* Empfehle meine Säle, 900 Personen faffend( auch mit Bühne), zu allen Festlichkeiten und Versammlungen. Sonnabende und Sonntage im April und Mai noch frei und an Vereine zu vergeben. Gustav Graumann. Jedes Wort: 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. heilt mit gutem Erfolge Frau Grundmann, praft. Natur Heilkundige, Leiterin der Frauen- HeilDienstags und Freitags, nachm. 4-8. anstalt, Köpenickerstr. 72, Sprechst.: Max Brinner Jerufalemerstr.42 Brunnenstr. 6. Großartige Auswahl von Kinder, Sportund Puppenwagen, Kinderbettstellen, best. Fabrikat, billigst. Teilzahlung gestattet. 4/2 Empfehle meinen verehrten Freun den und Bekannten mein Lokal. Gute Biere, warme Speisen zu jeder Tageszeit. von Kudrowski, Kleine Anzeigen. F. Dörge, Dresdenerstraße 109. 1 Herren- Garderoben nach Maß, saubere Arbeit, großes Stofflager. Baletot 30,- Anzug 30,-, Hofe von 5 Mart an. Teilzahlung gestattet. 987K* Spottbilliger Möbelverkauf aus der Fabrik. Muschelspinde 28,-, Trumeaux 28,-, Küchenmöbel, Baneel: fofas 85-, Garnituren Taschensofas 65. Matragen: Billigste Bezugs: quelle auch für Wiederverkäufer. Hirschowitz, Mariannenstraße 7a.* Teppiche mit Farbenfehlern, Fabrikniederlage Große Frankfurter straße 9, parterre. + 37* ( von Goldene Kanarienvögel, auch tollige, Heck: baner, Belforterstraße 20. 2000b Kanarienhohl, Knorr, Klingelroller, große Auswahl, Heckweibchen; sprechende Papageien. Restaurant 2015b Kommandantenstraße 52. billig 26146 Kanarienroller und Weibchen verkauft Prinzessinnenstraße 12 III. Kanarienhähne, Weibchen, billig. Lange, Petersburgerstraße 15, Quer: gebäude. Feine Kanarienweibchen Andreasstraße 9, IV rechts. +45 Kanarienhähne, Weibchen ver: fauft Rühl, Schöneberg, Bahnstraße 41, Laden. +124 Kanarienhähne( Weibchen) ver Seifengeschäft( Todesfall) ber: fäuflich. Noad, Pücklerstraße 51, I. Seifengeschäft, gutgehend, um ständehalber sofort verkäuflich. But buferstraße 34. +139 Eswarengeschäft, 1 Mart Miete Tag, verkauft A. Postamt Luckauer: straße. 5/1 Wursthalle und Konditorei ver: fauft Horn, Rostocderstraße 21a. 18 Jahre Geschäft, täglicher Ver: dienst 6 Mart, durch Todesfall zum Einrichtungswert, 800 Marf, ver fäuflich. Näheres Steinmetzstraße 20, Expedition. 5/5 Leschalle eröffnet Chauffeestr. 121. Klavierschule Oranienstraße 118. Orchesterschule Oranienstraße 118. Violinschule, Oranienstr. 118. Instrumentation, Theorie, Ora Solmsstrasse 1. Polyphon Musikwerke Selbstspielende u.zum Drehen mit auswechselbaren MetallNotenscheiben zum Preise v. 20 M. aufwärts gegen Monatsraten v.2 M. an Phonographen Grammophone nur erstklassige tadellos funktionirende Apparate mit Wachswalzen u. Hartgummiplatten PHONOGRAPH zum Preise v. 20M.aufwärts gegen Monatsraten V.2 M.an. Photogr. Apparate aller Systeme sowie sämmtl. Zubehör u. Bestandteile Nur erstklassige Fabrikate gegen mässige Monatsraten. Jllustr. Spezialkataloge über jeden Artikel gratis u. franco. BIAL& FREUND in Breslau I. Anzeigen für die nächste Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Beuthstr.3 bis 4 Uhr angenommen. Mietsgesuche. 20136 Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Rechtsbureau, Teltowerstraße fünfundvierzig. Eingabengesuche, Raterteilung. Sonntags geöffnet. 922* Maskenperrücken verleiht Schrolle, Kleines möbliertes Zimmer zu Landwehrstraße 3. 9958 mieten gesucht. Gefällige Offerten Vereinszimmer frei bei Gustav unter J. 100, Postamt 26. Bareinz, Brückenstraße 7. 967* Anfertigung eleganter Herren: garderobe. Teilzahlung gestattet. Marcus Kleine, Frankfurterstraße 20376 zwanzig. Mehlwürmer fauft Zillmaun, Fichtestraße 2. 2035b Straffachen, Eingaben, Rat und Volkssänger- Gesellschaft LewanSilfe, früherer Gerichtssekretär und bowsky, Sidingenstraße 4.+ 80* Gefängnisinspektor( auch Sonntags) Blinder Stuhlslechter bittet um Oranienburgerstraße 17. 111/ 14* Arbeit. Stühle werden zu den Straffachen, Eingabengesuche, Un billigsten Breifen geflochten, werden ventions, Beleidigungs, Alimenten geliefert. Adresse: Muladstraße 27, flagen. Zahlungsbefehle, Raterteilung A. Gläser. billigst. Rechtsbureau Wulfow, Sta ligerstraße 141. Sprechstunden: abends, 20276 Sonntags. Interventions, Unfallfachen! Soun Rechtsbureau, Ehescheidungs-, Tüchtige Agenten und Vermittler tags, Wochentags. Raterteilung. Linien: lohnende erhalten straße sechunddreißig. Stellungsge eventuell feste Anstellung in der Ver Beschäftigung suche, Eingabengesuche, 0,50. 135/19 ficherungsbranche. Offerten unter Vereinszimmer auch zu zahl: L. 4 an die Expedition dieses Blatts fielle paffend, zu vergeben Münche bergerstraße 4. Mädchen für kleine Landarbeit +45 und Wirtschaft zu einer Gelehrten: Empfehle allen Freunden und Be Familie in nahem Vororte gesucht. tannten mein Bierlokal; sehr großes Meldungen Elisabeth Ulfer 52, 1. Etage Vereinszimmer mit Klavier zu ver- rechts. 1984b geben. E. Krüger, Pintschstraße 22. Dirigenten sucht Freitags ArZähne 1 Mark. Specialität: ohne beiter- Gesangverein, Gleimstraße 17 Platte; 10 Jahre Garantie. Grund- bei Lerche. 19996 fazz: Schonendste, schmerzlose Be: Friseur Lehrling verlangt Laufiberhandlung. Bezahlung erst bei vollhändiger Zufriedenheit. Dresdener: plaz 14/15. +19 straße 105. 5/4 Tüchtige Blendenstepperin im und außerm Hause auf Waschkleider sucht Straffachen, Unfallsachen, Ehe20366 Stellenangebote. Gutgehendes Schankgeschäft ist umständehalber wegen Uebernahme eines andern Geschäfts preiswert zu Berkaufen. Zu erfragen bei Marten, Quißowstraße 89. +69 Restauration, gut gelegen, preis:. wert zu verkaufen. GozkowskyStraße 25. 29636 Restaurant zu verkaufen Zwingli ftraße 26. 29326 Restaurant, gut gehend, umständeDamenuhren halber sofort billig zu verkaufen. 10 Mart an), silberne Remontoir Näheres bei Scharnberg, Charlotten: uhren( von 5 Mark an) Deutsches burg, Sesenheimerstraße 1.+ 144* Reibhaus, Rosenthalerstraße 11/12. tauft Gödde, Reinickendorferstraße 54. Yermischte Anzeigen. fallfachen, Ghefcheidungs, Inter abgeholt und unentgeltlich zurüd Restaurant mit schönem Saal und Abzahlungs Schwindel, ohne Kanarien, gute Zuchthähne, WeibNebenräumen in einer Provinzialstadt über 15 000 Einwohnern, ein solchen verkaufe ebenfalls auf Teilchen. Reißner, Kastanien- Allee 23.* ziges Parteilokal, Verkehrs- und Ver- zahlung Schlagregulator, vierzehn Kanarienroller, Weibchen, ver: fammlungslokal fast sämtlicher Ge- age gehend, achtzehn Mart. Silberne fauft Scholz, Schönleinstraße 20. Remontoiruhr fünfzehn Mart. Ge Restauration umständehalber zu viertel Meter lang, dreißig bis fünfstraße 84, parterre. wichtszug Schlagregulator, fünf verkaufen. Erfragen bei Bort, Naunyn 20286 undvierzig Mart. Uhrmacher, CharTottenstraße fünfzehn. Gegründet 1848 Fredersdorf, 60 Quadratruten 450Martienstraße 118. 29526 Nähmaschinen, sämtliche Syfteme, verkauft Hausverwaltung Brunnen- Zitherlehrerin Frau Huber, straße 151. Besichtigung Sonntag. Gneisenaustraße 115. 2/ 20* Treffpunkt 11 Uhr, Bahnhofs- Restau Rechtsbureau, Rechtshilfe, Ein: ration. 19966 gabengefuche, Raterteilung. Andreas: Schlafsofa, 18 Mart, verkauft straße dreiundsechzig. Gopp, Keibelstraße 38, Hof I.[ 136/1 Unfallsachen, Klagen, Eingaben, mit Stand, ohne Konkurrenz, verkauft straße 65. Würfelbude und Lungenprüfer Reflamationen Puyger, Stegliger 26576 Rixdorf, Mainzerstraße 4, 2 Treppen, Kunststopferei von Frau Kotosty, Drechsler. +133 Steinmetzstraße 48, Quergebäude hoch: Sofatisch, fast neu, verfauft billig| parterre. Bultke, Demminerstraße 15.+58 Vivisektion! Wer sich über diese Baumbach, Oderbergerstraße 21.[+ 58* unterrichten will, verlange die FlugHeckbauer billig zu verkaufen, ruchloseste Grausamkeit unsrer Zeit Parteilokal( 3200 Mart) verfäuf: blätter des Weltbundes gegen Vivi werkschaften, frankheitshalber zu ver faufen. Breis 45 000 Mart. AnzahYung 10 000 Mart. Näheres unter T. 1 an die Expedition des Vor: 946* wärts". Ostbahnvorort. 60 Quadratruten, 450 Mart, verkauft Hausverwaltung Brunnenstraße 151. 29436 Gardinenhaus Große Frankfurter: ftraße 9, parterre. + 37* Vorjährige elegante Herren- Winterpaletots und Anzüge aus feinsten Stoffen 25-40 Mart. Verkauf Sonnabend und Sonntag. Versandhaus Germania, Unter den Linden 21, II. Weiche Herrenhüte, gute Qualität, Stück 95 Pfennig. Bessere Sachen enorm billig. Hutfabrik, Comptoir Kaiserstraße 25A, früher Barnim straße 4 und 5. Sonntags ge: öffnet. [ 985* Zwei Mark Vierteldugend Damen: Hemden, Herrenhemden 3,-. Aus: stattungen sowie elegante Reife muster spottbillig. Wäschefabrit Adolf Salomonsly, Stadtbahn 21, Nähe Polizeipräsidium. 135/20 Teppiche( fehlerhafte) in allen Größen für die Hälfte des Wertes im Teppichlager Brünn, Hackescher Markt 4, Bahnhof Börse. auch ohne Anzahlung, wöchentlich 1,00, fünfjährige Garantie. Befichti gung erwünscht. Schnellste Lieferung, auch durch Postkarte. Turmstraße 39 und Bernauerstraße 47 B. 993* Nähmaschinen und Feuer- Ver ficherung vermittelt Gustav Schmidt, Solmsstraße 43, Hof Keller. 857b Cigarrentonkurs( Schneider, Glaser Kommandantenstraße) wird jest spottbillig ausverkauft Deutsches Leihhaus, Rosenthalerstraße 11/12. Kalonie Baufelde, Ostbahnvorort 29346* farbe, überraschend, 14 Flaschenlich, Vereine vorhanden. Brauerei feftion, welche unentgeltlich versendet scheidungs, Alimentenflagen, Ein isop, Gräfestraße 32 III. verkaufen. 19976 Eisernen Defen, passend für Ge: straße 11. schäftsräume, verkauft Lahmann, Wasserthorstraße 62. 4/18 Cigarren, Brillanten, Bücher, Warenposten, sowie alles Brauchbare beleiht fabelhaft hoch Deutsches Leihhans( Lombardabth.), Rosenthaler ftraße 11/12. 110/19 Restauration habe eröffnet. Karl Stepperinnen im und außerin Sprechstunden: Hanse. Pantow, Kaiser Friedrich 2971b straße 67. Schröder 20086 Geübte Stepperin auf Säumchen blusen, Seide, verlangt Bax, Juva: Tidenstraße 144, 2. Hof, rechts I. Vermietungen. Zimmer. Möbliertes Zimmer Hollmann straße 36, vorn III. 20116 Möbliertes Zimmer an Herren vermietbar Prinzessinnenstraße 12 III. Bücklerstraße 8, Hof III Treppen, möbliertes Bimmer, feparat, sofort 7 Mark. Maschinennäherin, welche Soutach steppen kann, verlangt Tige, 2615b Mariannenstraße 8. Mamsells auf Jacketts verlangt Köpenickerstraße 8 III, Bruch. 20075* Knabenanzüge. Arbeiterin auf beffere Sachent im und außerm Haufe verlangt Gustav Laaser, Betriebswerk 26106 ftätte, Brunnenstraße 84. Jm Arbeitsmarkt durch befonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Pf. pro Zeile Malzkraftbier, blutbildend, für Blutarme, Brustkrante, Schwächliche, Gewichtszunahme, bessere Gesichts3 Mart, 1/16 Tonne 3,50 exflufive. giebt 1000mark zu. ErfragenWaldemar werden von Tierschutzverein Berlin, gabengefuche, Waterteilung. Wulfow, +19 Königgrägerstraße 108. Dafelbst können Staligerstraße 141. Nicht Flaschenzahl, Qualität entstraße 78, Buchhandlung. scheidet. Porterkellerei Ringler, auch Referenten für Vorträge in Abends, Sonntags. Fahrrad, gut erhalten, billig zu Arbeitervereinen über Bivisektion be Bernauerstraße 119. 111/ 6* verlaufen, Schneider, Rheinsberger Um gütigen Abdruck stellt werden. 20326 Haarfärbemittel, unübertroffen, straße 11, I wird gebeten. 161b* überzeugungshalber Fünfzig Pfennig- Halbrenner, fast neu, für jeden Gold, Silber, Uhren fauft Brunnen Probeflaschen, Charlottenstraße 3.* Preis verkauft Brunnenstraße 137, 29586* 20316 traße 137, Uhrmacherladen. Uhrmacherladen. Steppdecken billigst Fabrik Große Fahrrad sucht zu kaufen Brunnen Frankfurterstraße 9, parterre.+ 37* Baustellen mit 15jähriger Laub: straße 137( Uhrmacherladen).[ 2957b* 111/ 7* Heckbauer, große und fleine, ver- und Nadelwaldung, Bauerlaubnis, Spottbillig. fauft Steinte, Grunewaldstraße 120. gepflasterte Straßen, Rute 25-30 Mart, Teppiche, Betten, 15 Minuten von zwei Bahnhöfen Steppdecken, Gardinen, Uhren, Winter: Kanarienhähne, Zuchtweibchen, burch herrlichen Waldweg( ringsum paletots verkauft Leihhaus Neander: Fehrbellinerstraße 6. föniglicher Forst), verkauft Bloßfeld, Straße 6. 4/ 7* Kanarienhähne, Buchtweibchen Villen- Kolonie Stolpe( Nordbahn). Möbel, vier Bimmer, darunter verkauft, Brandt, Holzmarktstraße 9.* Fahrräder, verfallene Opeltäder, Schmidt, Beuffelstraße 37. 959* Muschelkleiderspind Bertito 27,00, Violine, feiner Ton, und eine Dürkoppräder, Brennaborräder 2c., Schlafsofa, Säulentrumeau 35,00 Mandoline frankheitshalber sofort Morgensprache wird abgehalten ergiebige Auswahl feinfeiner Marten: Paneelfofa, Plüschsofa 50,00, Kom: billig Neumann, räder, spottbilliger Verkauf. Fahr- und zum Frühschoppen mit musikali mode 12,00, Spiegel 10,00, Bettstellen Boffenerstraße 39 bei Ehrenreich.( 1985b räder Leihhaus Neue Schönhauser- scher Unterhaltung ladet freundlichst ein Karl Schmidt, Beuffelstraße 37.* 111/15 Bartsch Gesellschaftssäle, Trift: Fahrräder und Zubehörteile kaufen straße 41, Saal mit Bühne, 400 Per Radfahrer am besten und billigsten fonen, ist noch Sonnabend zu ver Strickmaschinen. Steppmaschinen, in dem altrenommierten Fahrrad geben. Jeden Sonntag Tanzlusibar Ringschiffchen, neue, gebrauchte, spott: geschäft von Taefer, Bernauerstraße 21. feiten. Winter Kegelbahnen billig. Liebers, Landsbergerstraße 50. Fahrräder 15,00, 20,00, 25,00, 30,00, Vereinszimmer, einige Tage frei Naumungshalber verkaufe zu Vereinsspinde mit Noten und elegante 35,00, 45,00, 55,00, neue Coulante Bedingung und gute BeSpottpreisen: Kücheneinrichtungen, Zubehör, Jahresgarantie dienung. für Gefangvereine 65,00 bis 100,00. nur Kleiderschränke, Vertikows, Schlaffofas 42, Trumeaus, Taschensofas 50, passend, billig zu verkaufen Schulz, Alte Räder nehme in Zahlung. Saal zu Mastenbällen, Hochzeiten( Artonaplat). +45 Schläuche 2,75, Decken 3,00, AcetylenSchreibtische, Bettstellen mit Feder: Frankfurter Allee 72. Kleine sichere Existenz, matraße, Paneeliofas 80, Gobelin: lampen 1,75 bis 5,00, Dellampen 0,85, und Festlichkeiten jeder Art. Schwedter: Schul: Taschenpumpen 0,35, Lentstangen 2,00, straße 24. † 58* garnituren 100. Plüschgarnituren 85, buchhandlung, Siemensstraße 18. Sättel 1,50, Korfgriffe 0,10.[ 20306 Achtung! Empfehle meine Restau Schlafstellen. nur allein beim Fabrikanten. Händler Singermaschine, billig, Swineration zur freundlichen Benutzung. 5 Prozent Ermäßigung M. Rosen: münderstraße 11, IV, Seidel, nach Bettstellen, Matratzen, Muschel: Vereinszimmer mit Pianino noch Möblierte Schlafstelle für 1, auch tranz. Schönhauser Allee 171.[ 983* 4 Uhr. 26126 fleiderspind 25, Säulentrumeau, Gelegenheit! In meinem großen Lieferwagen, alle Sorten Räder. Wäschespind, Schlaffofa 18,00, Spiegel: einige Tage in der Woche frei. Baul 2 Herren. Buchmann, Arndtstraße 32, Kobus, Andreasstraße 33.[ 9818* vorn II. 26116 spind, Kommode, großer Muschel: 2619b Möbelspeicher mit eigner Tapezier: Pallisadenstraße 101. Vereinszimmer und kleiner Saal Bessere Schlafstelle vermietet Saß, spiegel 10,00, Ausziehtisch, Stühle, werkstatt verkaufe zu spottbilligen Bett, prachtvolles, 17,00. Köpenicker: Regulator, zwei Stand Betten, zu vergeben. Jankowsky, Markus: Naunynstraße 36. Preisen: Trumeaus, Kücheneinrich: straße 26, Michel. + 45* 20126 Teppich, Plüschtischdecke, vollständige straße 18. Möblierte Schlafstelle( Herrn), tungen, Muschelbettstelle mit Feder: Plätterei verkauft billig Sebastian Sücheneinrichtung, sofort spottbillig Vereinszimmer, geräumig. Simeon Weißenburgerstraße 59. +58 matraße 52, Taschensofas 55, Ruhe: 20336( auch einzeln) Waldemarstraße 27, straße 23. straße 70. 9788* Schlafstelle bei Bierente, Dres: betten 18, Schlafsofas 40, Gobelin: Kanarienhähne verkauft Pözich, born I. 5/2 Komplette ZimmerVereinszimmer für 40 Personen denerstraße 38. garnitur 100. 20046 einrichtungen Ladewig, in jeder Preislage. Galdenſteinſtr. 5. Achtschiffige Schaufel mit auch noch einige Tage frei. Schlafstelle für Mädchen Stall Offerten erbeten unter Chiffre Konimandantenstraße 65. M. Rosenkranz, Möbelspeicher, Stall: Kanarienhähne billig Rux, Bar: ohne Plaz billig zu verkaufen. Conrad, schreiberstraße 9, Hof rechts III A. H. 100 niederzulegen Bostamt schreiberstraße 5. 984 nimstraße 3. 20036 Drontheimerstraße 3b. + 69* Trompeterschule Oranienstraße 118. rechts. 20215 Blafewitz bei Dresden. 20026 Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin 15,00, Stühle 1,50, schöner Zimmer: teppich 8,00, Regulator 15,00, Del: gemälde 3,00, Kücheneinrichtung 30,00, mehrere, noch neue Nußbaummöbel verfäuflich. Zimmer vermietbar. Gartenstraße 148, I vorn links.+ 136* A und Vorarbeiter, Separates möbliertes Zimmer, mit Kaffee 12 Mart. Plehn, Adolf+69 ftraße 25, vorn parterre. Einfach möbliertes Zimmer zum Alleinwohnen gesucht, nicht zu weit vom Centrum der Stadt. Offerten V1 Expedition des Blattes.[ 20346 tüchtig und fleißig, mit allen Holz: vorn II links. Leere Stube, Linienstraße 100, bearbeitungs- Maschinen vertraut, +58 wird aufgenommen 1998b Stuben, Küche, Drei und 9658 vorn II, fogleich Wollmerstraße 1 Holzwaren- Fabrik Prassedih 979 15 4/17 20260 bei Teplit in Böhmen. Deutscher Gold- und Silberarbeiter- Nachweis, Engel- fer 15. Für Berlin sofort: 1 Goldpoliererin für feines Juwelengeschäft. 110/7 1 Silberpoliererin, hauptsächlich auf englische Silbersachen. 1 Hammerarbeiter für Berlin. Suche sofort für dauernd einen 5/3 Grundierer auf Goldleisten. Br. 10. 19. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 12. Januar 1902. Litterarische Rundschau. Die Anfänge der großen franzöfifchen Revolution. Vor allem fordern alle Cahiers des dritten Standes, daß Im Vorstehenden geben wir den Lesern eine Probe aus dem Jean Jaurès, La Constituante( 1789-1791) Tome I de l'Histoire in den Generalſtänden nach Köpfen und nicht, wie in den ersten Teil des großen Wertes, das unter der Leitung von Jean Socialiste( 1789-1900) sous la direction de Jean Jaurès. früheren Generalständen, nach Ständen abgestimmt werde: dies ist Nombreuses illustrations d'après des documents de chaque der Schlüssel der Revolution. Bei Abstimmung nach Köpfen époque. Paris, Jules Rouff.et Cie., 756& VII pp. 40,( Die waren die Abgeordneten des dritten Standes sicher," nicht nur der tonstituierende Versammlung. Band 1 der Socialistischen Geschichte Gesamtheit der Abgeordneten der Geistlichkeit und des Adels. zu 1789-1900 unter Leitung von Jean Jaurès. Bahlreiche Flu- fammen die Wage zu halten, sondern auch, dank des eignen Bustrationen nach zeitgenössischen Urkunden.) sammenhalts und der Spaltungen in den beiden andern Ständen, Man kann sagen, daß hier die den Kampf beherrschende Position zu von Hause aus eine Mehrheit im Sinne der Revolution zu bilden. " Während so in der Klasse des Adels die Wahl eine direkte ist und in einem Akt vor sich geht, während sie in der Klasse der Geistlichkeit zum Teil direkt ist und zum Teil zwei Stufen durchläuft, ist sie im dritten Stand eine dreifach abgestufte, und man kann sogar sagen, daß wenigstens in den Städten der dritte Stand bei der Wahl vier Etappen zu durchlaufen hat: zuerst die Sonderversammlungen der verschiedenen Zünfte und Den außerhalb der Zünfte stehenden Einwohner, alsdann die Vollversammlung der Delegierten des dritten Standes der Stadt, hierauf die Vorversammlung des einzelnen Vogtei- Streises(„ baillage") und weiterhin die Generalversammlung des ganzen Systems von Vogteien und aller Klassen. „ Es ist klar, und darin liegt die Bedeutung dieser Einzelheiten, daß, wenn die Gedanken des dritten Standes einen unsicheren oder schüchternen Charakter getragen, der Klarheit oder Schwungkraft entbehrt hätten, sie sich auf dem so gesteckten Wege verloren hätten und aus dem Räderwerk dieses verwickelten Mechanismus nur entstellt oder, wenn ich mich so ausdrücken darf, verfilzt heraus„ Aber da der dritte Stand sowohl in den Landgemeinden wie in den Städten ein sehr flares und sehr lebhaftes Gefühl für seine Interessen hatte, da die Revolution in den Geistern bereits vollzogen war, so erlaubte die Kompliziertheit des Mechanismus, weit entfernt, ihm zum Schaden zu gereichen, ihn im Gegenteil den Kern enifernt, ihm zum Schaden zu gereichen, ihn im Gegenteil den Kern seiner Gedanken um so besser zu formulieren. gekommen wären. finden ist. Jaurès eine Anzahl französischer Socialisten unternommen haben, und das, wenn es vollendet sein wird, die Geschichte Frankreichs von Beginn der großen Revolution an bis zur Gegenwart vom socialistischen Gesichtspunkt aus darstellen wird. Dieser erste Teil, von Jaurès selbst verfaßt, schildert die Anfänge der französischen Revolution bis zum Schluß der tonstituierenden Nationalversammlung der Revolution; 2. die Wahlen und die Cahiers; 3. die Revolutions( September 1791). Er zerfällt in zehn Abschnitte: 1. Die Ursachen tage; 4. die organisatorischen Geseye; 5. das kommunale Leben; daß die Nation das Deficit nicht mehr decken werde, ohne Bürg gemeine Recht; 8. die Föderation; 9. die Parteien und die 3weitens aber proklamieren alle Cahiers des dritten Standes, 6. die Nationalgüter; 7. die Unterstellung des Klerus unter das allschaften zu nehmen, oder besser, die Freiheit zu organisieren. Sie laffen im Jahre 1791, und 10. die Flucht nach Varennes. erklären, daß feine Stener beschloffen, keine Anleihe bewilligt werden Echon aus den Ueberschriften und der Anordnung der solle, bevor nicht die Verfassung fertiggestellt sei. Der dritte Stand Sapital geht hervor, daß hier das Hauptgewicht auf Fragen gelegt hat nach dem wunderbaren Wort Mirabeaus begriffen, daß das wird, die in den landläufigen Darstellungen der französischen Deficit der Schatz der Nation sei", und er ist durchaus entschloffen, Revolution nur nebenbei abgehandelt zu werden pflegen. die finanzielle Notlage der Monarchie gründlich dazu auszumuzen, geben doch nur ein schwaches Bild von der Fülle von Belehrung Aber sie ihr eine nationale Verfassung aufzuerlegen.... sid über die wirtschaftlichen, rechtlichen und geistigen Zustände und Entscheinen. Aus dem Deficit und der Finanzkrise erstanden, darf sie es welche der Leser in diesem Werk vorfindet. „ Diese Verfassung soll nicht als ein bloßes Aushilfsmittel er wicklungen in Frankreich vor und während der großen Revolution, Wir gestehen, daß wir nicht darauf ankommen lassen, wie diese Krise selbst bloß Gelegen nicht ohne einige Befürchtungen an jene Lektüre herangetreten heitserscheinung zu sein. 19 thuitur sind. Eine socialistische Geschichte" schon der Titel scheint wenn möglich, an eine ewige Idee zu heften. Daher verlangen die auf ihren schönsten Titel: Wahrheit“ Anspruch erheben, „ Es gilt daher, die Verfassung an etwas Feststehendes und, einen Widerspruch zu bergen, denn kann die Geschichte noch meisten Cahiers, daß eine Erklärung der unveräußerlichen unverjähr- wenn sie von vornherein in den Dienst einer so ausgeprägten war das Metaphysik? Nein, sondern eine hochfliegende Taktik des focialistischen Bewegung der Gegenwart Ueberlieferungen, die bis baren Menschenrechte der Verfassung zur Grundlage gegeben werde. Tendenz wie der Socialismus gestellt wird? Budem leben in der Gedankens, eine vitale Vorsichtsmaßregel, un dem revolutionären auf die französische Revolution zurückgehen, stellt sie selbst für manche Wort den Stempel des Ewigen zu geben und dem königlichen und Kämpfer der Gegenwart noch immer die Grundtypen, wie groß ist feudalen Recht, die sich auf die leberlieferung und ihr Alter stützten, daher nicht die Verführung, Schilderung der betreffenden Erscheinungen ein noch älteres Recht gegenüber zu stellen. Denjenigen, die fich für oder Vorgänge auf irgend welche Bedürfnisse des Tages in der Beschwerden und Wünsche kamen zu ihrem natürlichen Ausdruck, dritte Stand das zeitgenössische Recht des Menschen und die Mensch so verhindern, ihre eigne Sprache zu sprechen! Ist es nicht genug, die Deckung ihrer Privilegien auf die Jahrhunderte berufen, segt der Weise Rücksicht zu nehmen, daß diese jenen die Farbe geben und sie weil die Bewohner der Landgemeinden ihre Cahiers( zugleich mit heit selbst, die älteste der Institutionen, gegenüber. dem Wahlakt ausgefertigte Protokolle der Klagen und Beschwerden) heit selbst, die älteste der Institutionen, gegenüber. daß der Historiker ohnehin gar nicht anders fan, als ein von seiner sofort selbst aufsetzten und in den Städten die verschiedenen Sonder- Privilegium ans der Festung, in die es sich verschanzen wollte: die er darzustellen unternommen hat, um zu diesem unvermeidlichen noch Bewundernswürdiges instinktives Manöver, welches das Subjektivität beeinflußtes Bild des Geschichtsabschnitts zu geben, den versammlungen offenbar mit der Formulierung von Wünschen an fingen. Auf diese Weise übt die Volksmasse einen kraftvollen Anstoß Beit, ausquartiert, und die Kraft der Jahrhunderte auf die neue einen vermeidlichen Subjektivismus hinzuzufügen? An abschreckenden aus und gleichzeitig awingt die Notwendigkeit, alle diese Einzel- Freiheit überträgt.. Beispielen dafür, was bei Geschichtswerken herauskommt, die ad viinfche, alle diefe fragmentarischen Beschwerdeprotokolle der Blinfte, auf eine furchtbare Schwierigkeit. Grwollte die Achtung vor dem Eigentum alle er auf wollt differ Mit Bezug auf die Frage des Eigentums stieß der dritte Stand usum delphini verfaßt wurden, fehlt es gerade nicht. der Städte, der Landgemeinden, der verschiedenen Vogteien zusammen ficherstellen, und wie hätte er dies nicht wollen sollen, das es die Kraft Weife Lügen geftraft. Es liefert in trefflicher Weise den Beweis, Wert hat zustellen, den dritten Stand zurarbeit des Ausmerzens und Systemas des bürgerlichen Eigentums war, welche die Revolution vorbereitete? daß historische Wahrheit und ausgeprägter politischer Standpunkt Viele urwichfige Schmerzensschreie, in denen das Leiden des Hier hatte, wohlgemerft, die Berteidigung des Eigentums einen sehr wohl mit einander vereinbar find. Schon damit, daß von Volkes, insbesondere das der Bauern zum Ausdruck kommt, find auf Willkür zu Boden zu werfen, die durch ungesetzliche Steuererhebung unter welchem Gesichtswinkel die Dinge betrachtet werden, ist ein revolutionären Charakter, weil es sich darum handelte, die königliche vornherein Farbe bekannt, daß offen zum Ausdruck gebracht wird, diese Wiese übertönt worden, und oft muß der Geschichtschreiber von den Kanälen, in denen der dritte Stand seine Gedanken gleichsam die produktiven Klassen gewaltthätig expropriierte. hoher Grad von innerer Wahrheit gewährleistet. Bedeutungsvoller reguliert hat, zu den lebendigen und stürmischen Quellen der Kirch- und Befestigung des bürgerlichen Eigentums behaupten, ohne gleich historischer Objektivität erlaubt als der des modernen Socialismus. Aber wie das höhere Recht des Eigentums behufs Befreiung aber ist, daß überhaupt kein Parteistandpunkt ein größeres Maß von spiels- Eingaben zurüchsteigen. Dafür aber giebt dieses Wahlverfahren damit, daß es den zeitig das Eigentum der Mönche und der Adligen, die Feudalrechte Keine Partei stellt sich so rückhaltlos auf den Boden des EntwicklungsGeneralstaaten nur die schließlich aus den Cahiers der Bourgeois, Geistlichkeit, und der Adel insbesondere, betonten in ihren Cahiers thun wie fic, weil feine einte classe vertritt, deren Wohl so und die Kirchengüter zu bestätigen? Gerade der Adel und die princips wie die socialistische, feine tann es in gleichem Maße der Handwerker und der Bauern zusammengestellten Wünsche über- laut die absolute Achtung vor dem Eigentum, vor jeder Art völlig mit dem gesellschaftlichen Fortschritt verhunden ist wie die, deren mittelt, den Forderungen des dritten Standes die Kraft unvergleich von Eigentum, und im Namen des Rechtes des Eigentums Träger der Socialismus ist: die Arbeiterklasse. Alle andren Klassen licher Einheit und Beihätigung. Es wäre gefährlich gewesen, wenn die Delegierten des dritten Standes in der allgemeinen und ent- erhoben sie nicht nur den Anspruch auf den Fortbestand ihrer Privi gründen ihr Recht ganz oder zum Teil auf früher Gewordenes, die ſcheidenden( Wahl) Bersammlung das endgültige Cahier gemeinsam mit legien gegen jeden Versuch der Enteigung, sondern wollten sie sich Arbeiterklaffe allein schöpft das ihre ausschließlich aus dem, was ist sowie auch gemeinsam mit den beiden andern Klassen die Ab- formel, um in den Mißbräuchen der Bergangenheit Co fie der Revolution Baubergeordneten zu den Generalständen gewählt hätten. Der dritte verharren. Sie steht so der Vergangenheit, auch ihrer eignen, ganz unbefangen Stand hütete fich wohl, in diese Falle zu gehen. Eollte die Bourgeoisie sich so mit Hilfe ihrer eignen Principien gegenüber, fie braucht für ihren Stampf feine Legenden, und jene „ Die königliche Verordnung überließ es der Generalversammlung eignen Losungswortes der Bourgeoisie bedienen können? Der dritte mit jedem Tage an Bedeutung für sie. Je mehr sich der Socialist Die königliche Verordnung überließ es der Generalversammlung prellen lassen und der Feind sich behufs Erzwingung des Lagers des Ueberlieferungen, auf die oben angespielt wurde, verlieren denn auch der Vogtei, getrennt nach klaffen oder auf Grund gemeinsamen Stand rettete sich durch einen fühnen Streich. Borgehens derselben zu handeln. Sie erklärte, daß die Delegierten deffen bewußt wird, um so beffer wird er befähigt, die Vorzüge der der drei Stände fich vereinigen fönnten, um gemeinsam eine gemein erklärte, daß das Eigentum des Adels und der Kirche, eiuferfeits, bekräftigen. Stann er der Vergangenheit gerecht werden, so schützt " Er rief gleichzeitig das Naturrecht und die Geschichte an, und entwicklungsgesetzlichen Auffassung der Geschichte als Historiker zu schaftliche Eingabe abzufaffen und gemeinsam die Abgeordneten zu weil es gegen das Naturrecht sei, andrerseits weil es seinem ursprüng- ihn zugleich fein Vorwärtsstreben vor romantischer Berklärung der ernennen, fie erklärte aber auch, daß, wenn eine dieser Kelassen sich lichen Zweck nicht mehr entspreche, entweder nie Eigentum gewesen Vergangenheit nach dem Muster der Konservativen und dem ledernen diesem gemeinsamen Vorgehen widersetze, jede Klasse ihr Cahier sei oder aufgehört habe, ein solches zu sein. besonders abfaffen und ihre Abgeordneten zu den Generalständen Positivismus der Parteilojen. besonders ernennen solle. tisierens. " Das Jaurèssches lieferte Been in glänzender den Mitgliedern des Adels und denen der Geistlichkeit redigiert, logar dem obligatorischen Rücklauf der Feudaldienste widerseßen. Stüße, für die Arbeiterklasse ist sie entbehrlich, ja oft ein Hemmmis. gegangen war. fordern. 11 02 nur einen zu erwähnen, so können wir sein bitter absprechendes Dies die ureigne Formel des dritten Standes von Paris über ,, Ueberall oder fast überall berieten und stimmten die Klassen das Eigentum:„ daß alle Gerechtsame, welche, weil sie eine beständige Der Barteicharakter des Jaurèsschen Werkes hindert dieses somit besonders. So heftig der dritte Stand in den Generalſtänden die Verlegung des Naturrechts darstellen, nie hätten Eigentum fein nicht, ein Geschichtswerk im vollen Sinne des Wortes zu sein. Wir Zuſammenwerfung der drei Klaffen und die Abstimmung nach dürfen, zu unterdrücken find, desgleichen diejenigen, die, wenn sie wollen damit nicht sagen, daß die Jaurèssche Darstellung überall Köpfen fordern wird, weil dies System ihm die Mehrheit sicherte, auch ursprünglich ein Eigentumn waren, mit dem thatsächlichen Hin- das Richtige trifft. Es giebt Punkte, wo wir troz gleichen Ausgangs. so sehr beansprucht er bei der Formulierung des Cahiers und der wegfall der Ursache, mit der sie verknüpft waren, hätten aufhören punktes erheblich von seiner Beurteilung der Dinge abweichen. Um stimmung der Klaffen, um seinen Gedanken vor jedem gegnerischen feudalen und firchlichen Eigentum unmöglich, nicht germalmt zu 1791 nicht teilen, fo fehr wir begreifen, daß es den radikaleren Zwischen diefen zwei gwingen des Schraubstocs ist es dem Urteil über das Berhalten Ludwigs XVI. im Frühjahr und Sommer Einfluß oder auch nur jeder Vermischung zu hüten. „ Mehr noch, in den meisten Cahiers der Städte, der Kirchspiele werden. Diese Verknüpfung des Naturrechts mit dem historischen ist Revolutionären der Epoche als feige und verräterisch erschien. Bieloder der Vorversammlungen ward den Delegierten des dritten ein Meisterstfick.... Standes das gebundene Mandat erteilt, zu Abgeordneten für die Rechtfertigung und Begründung des Bourgeois- Eigentums das Nature monarchiiche Regierungsform hint fie als Leute hinstellt, die bis Beklagen wir uns nicht darüber, daß die Bourgeoisie für die mehr will es uns scheinen, als ob Jaurès diese Revolutionäre nicht richtig beurteilt, wenn er auf ihre Erklärungen für bie and dabei selbst von solchen Mitgliedern des dritten Standes abzusehen, recht angerufen hat. Sie hat offenbar eine Phase der Habgier der dahin gute Monarchisten gewesen seien. Selbst angenommen, daß die als herrschaftliche Verwalter, Bächter oder Richter vom Adel Menschheit in das Gebiet des ewigen Rechtes verfeyt. Kraft einer jene Erklärungen aus voller leberzeugung abgegeben wurden oder der Kirche abhängig sein fönnten. Es geschah unter Beiseite merkwürdigen Selbsttäuschung glaubte sie, daß das Bourgeoisverhältnis, und nicht bloß auf dem Abfinden mit einer für zur Zeit segung dieser allgemeinen Vorschriften, daß Mirabeau und Siéyès wo die Besigenden die Lohnarbeiter für ihren Profit arbeiten laffen, der unabweisbar erkannten Sache beruhten, so sah doch die Monarchie, in ihrer Eigenschaft als Revolutionäre vom dritten Stande gewählt endgültige Ausdruck des Menschenrechts, die Vollendung der Natur wie sie sie haben wollten, zehnmal der Republik ähnlicher wie der wurden; aber in Paris war der Klassenrigorismus soweit getrieben, des Menschen fet. hung verleibt ben Revolutionären alten. Die Baie der Revolutionäre dies damals noch nicht erfaunter, Monarais, unforfibied fich von erfierer faft mir nor formell. daß es beim Abbé Siéyès einige Schwierigkeiten und Proteste gab. vor 1789 die Straft, das Feudaleigentum und das Kircheneigentum so mußte es Ludwig XVI, der mit allen Fafern am Alten bing, um „ Aber gerade diese Selbsttäuschung Echließlich befiegte jedoch der außerordentliche Eindruck seiner Bücher abzufchaffen, die vom bürgerlichen Eigentum durch den ganzen fo flarer zum Bewußtiein fommen und ihm die Lage unerträglich alles, und er würde gewählt, troßdem er aus der Stirche hervor Bivischenen getrennt fund, bie beleide Gewalt om Natur machen. Seiner eignen lassenstellung nach war er, und auch dies Bon diesen Ausnahmen abgesehen, die wahrhaftig dem Geist recht trennt. Daher die Bestimmtheit und die Kraft, mit der die wird unfres Erachtens von Jaurès nicht genügend betont, mit all der" Regel nicht widersprechen, sandte der dritte Stand aus- Cahiers die Aufhebung oder mindestens Ablösung der feudalen Rechte seinen Associationen aufs intimste mit den Feudalherren, bezw. dem schließlich seine Leute nach Versailles, die auf Grund seiner Cahiers hohen Adel verbunden, und es war geradezu utopistisch, zu erwarten, gewählt waren. W Daher ferner die außerordentliche Stühnheit einiger Cahiers, daß er dies je werde vergessen tönnen. Sovtel muß man ihm schon Diefe Cahiers find in ihrer Weite, Lebhaftigkeit, Bestimmtheit Stirchengüter verkauft und der Erlös des Verkaufs zur Sicherstellung die Monarchie, wie er sie allenfalls verstehen konnte, ist damit nichts die mit Vorwegnahme des Verlaufs der Revolution erklären, daß die zugeben, will man fein Verhalten geschichtlich richtig beurteilen. Für nicht in bestichtet, bewunderungswürdig. Ich möchte wahrhaften der Zahlungen der Staatsschuld verwendet werden solle. Und man gewonnen, er be, tulee fit to legaler ihre Unvereinbarkeit, mit dem Darlegung mich als auf eine Bolemit mit Taine versessen zeigen. nenen Stand der Dinge veranschaulicht. Ludwig XVI. konnte Aber er hat den neuen Generationen der Reaktion so viele irrige wie" allen kapitalistischen Eigentums, und die Organisierung eines stehenden Elementen regieren, wie Starl I. von England mit den Während heute das Verschwinden des Dienstes der Staatsschuld so wenig mit den Männern der Constituante und den hinter ihnen Formeln geliefert, daß es unmöglich ist, nicht nebenbei seine schwersten ganzen Systems von neuen Bürgschaften und Rechten eine revolutionäre Lavallers und ihrem Anhang hätte regieren können, obwohl auch die iſt, iſt hunderts aus Allgemeinheiten und Abstraktionen bestand und Bankrott hätte die Bourgeoisie ruiniert, ohne das Proletariat zu der Staatsschuld, ein durch und durch revolutionärer Aft. Der und überhaupt nicht radikaler war wie die französische 1791. daß er beim Lesen derselben nicht eine einzige Note zu nehmen fand. Heben; er hätte einfach der monarchistischen Verschwendung und dem als Verräter" zu beurteilen ist oder nicht, ist schließlich sehr unterDie Frage, ob Ludwig XVI. auf Grund feines Fluchtversuchs Er hat behauptet, daß die Revolution aus diesem Geist der Abstraktion hervorgegangen sei. aristokratischen Schmaroßertum die Weihe erteilt und die ganze geordnet; die Hauptsache ist zu erkennen, warum seine Flucht den Bohlan, ich keine nichts Inhaltsvolleres, nichts Solideres, Sub- apitaliſtiſche Ordnung, diese Vorbedingung des Socialismus, in entschiedenen Vertretern der Revolution, den Demokraten der Epoche, ihrem Keim erdrückt.. in diesem Bertretern mußte, und das wird von Jaurès in aus 18. Den Demokraten der Epoche, stantielleres als diese Cahiers des dritten Standes, die gleichsam der höchste Ausdruck der französischen Litteratur des 18. Jahrhunderts Mittel wie das Biel sind vorgezeichnet... Und alle oder fast alle berührt haben, ist nur sozusagen das Nebenprodukt eines der großSo ist die ganze Revolution in den Cahiers enthalten: Die gezeichneter Weise gezeigt. Der kleine Mangel, den wir im Vorstehenden und, wenn ich mich so ausdrüden darf, die großartigste nationale entwerfen mit Genauigkeit den administrativen und politischen Plan artigsten Züge feines Buches: der tiefen, auf eingehenden dokumentarischen Litteratur sind, die irgend ein Bolk besitzt. " Ihre Sprache ist in ihrer Genauigkeit und Mustulainr wunder- Minister gegenüber der Nation, und sie machen die Wahlen für die Epoche, der lebhaften Erfassung und lebensvollen Darstellung ihrer der neuen Gesellschaft; sie organisieren die Verantwortlichkeit der Studien beruhenden Verfenfimg in den Geist der Demokratie der bar: man merkt ihr gleichzeitig die gemessene, abgetönte und zu- Municipalversammlungen wie für die Nationalversammlung zur Hoffnungen und Bestrebungen, ihrer Stämpfe und ihrer Verdienste. gespitzte Manier Montesquiens und die nüchterne, bittere und kräftige Quelle der Macht. Art des Jean- Jacques( Rousseau) vom Contrat social an. Da giebt Alle fordern außerden, als wollten sie bestätigen, daß der die überaus wohlthuend absticht gegen die tühle, sich in Paradoxen es teine leere Phrase, nicht eine Deklamation, nicht eine Aufwallung warme und milde Hauch der Philofophie des achtzehnten Jahr- gütlich thuende Blofiertheit, mit der manche Socialisten ihre NeberEine hinreißende Wärme der Empfindung durchzieht das ganze Buch, mugloser Empfindsamkeit. Man lese nicht nur die bewunderungs- hunderts die alten Barbareien zum Schmelzen gebracht habe, mehr legenheit über die Männer von 1789 darzuthun gesucht haben, ohne würdigen Cahiers des Dupont de Nemours, von denen ich mehr Menschlichkeit selbst in den Strafgefeßen; die Abschaffung der Folter, doch jemals in blinde Bergötterung der Einzelnen oder der Masse einmal gesprochen habe, nicht nur die Cahiers von die Achtung des Angeklagten, die Beschränkung der Todesstrafe auf auszuarten. 198. Boitiers циб Chatellerault, deren Redacteure ich nicht fenne, und die Meisterwerke find, sondern fast sehr seltene Fälle. Manchmal flammit, gleich einem lieblichen Stern, Cahiers als " „ Er hat behauptet, daß die ganze Litteratur des 18. Jahr Rotwendems von 89 die Anerkennung, d. H. die Sicherstellung von den Lavallers ausgearbeitete Verfassung ursprünglich monarchisch alle sich rein bürgerniemals in der Geschichte ein Bolt einen genaueren Sprach Böschungen ein wunderbares und zartes Leuchten von Mitleid und fichen Charakter der Erhebung von 1789. Jn wahrhaft meisterhafter mechanismus in vollerem Maße besessen und mit größerer Sicherheit gehandhabt hat.... Weise führt er in dem ersten Abschnitt„ Die Ursachen der Revolution" den Nachweis, daß es das Bürgertum war, das durch seine Jnteressen Er That fit, big gu deiner end einer überwältigenden gille bon lichen Zohnarbeiter nur eine Winderheit bieten " auf die Revolution gedrängt, durch seine Ausbildung, seine öfono-| Standes nicht nach heutigen Begriffen ziehen. Er umfaßt noch die f Legitimer Erbe der großen französischen Revolution, hat die mische Macht, seinen Einfluß in allen Centren allein befähigt war, große Mafie des arbeitenden Teils der Nation, von der die gewerb Socialdemokratie allen Grund, diese gewaltige, weltbegründende BeSo wenig wegung hochzuhalten und gründlich zu studieren. In diesem Sinne Thatsachen, bis zu welcher Höhe in Städten wie Bordeaux, Grenoble, entspricht der Begriff Bourgeois im Anfang der französischen ist die Jaurèssche Arbeit verfaßt. Bon ihrem dokumentarischen Marseille, Lyon, Nantes, Paris 2c., die Industrie sich entwickelt und Nevolution der modernen Deutung dieses Wortes, daß, während das Reichtum, ihrer gründlichen und doch so fesselnd gehaltenen Schilderung eine Arbeiterschaft von Tausenden und Abertausenden örtlich kon- nach der Julirevolution unter dem Bourgeoistönigtum geltende der socialen Grundlagen und politischen Kämpfe in der Revolution, der zentriert hatte, die aber nach völlig sich als zu ihren Prinzipalen Wahlrecht nur 200 000 Wähler kennt, das von den Bourgeois" vorurteilslosen Würdigung der in ihr handelnden Personen, der zugehörig fühlt, willig ihrer politischen Parole folgt. Aus der Natur Abgeordneten der Constituante beschlossene Wahlrecht 4 298 360 Staats- überaus gedankenreichen, ausdrucksvollen Sprache fönnen die vor der Industrien der einzelnen Städte zeichnet sich schon das verschieden bürger zu Urwählern macht. Und Bourgeois, nicht Arbeiter waren stehenden Ausführungen nur eine schwache Andeutung geben. Es ist artige Verhalten dieser Städte in den späteren Revolutionstämpfen es, die dem gegenüber die Forderungen des allgemeinen Wahlrechts nicht nur einer der philosophisch geschultesten Vertreter des zeitab. Die ganze Untersuchung fußt hier auf den rationellen Grund erhoben. Erst im Verlauf der Revolution selbst entwickelt genössischen französischen Socialismus, sondern es ist auch ein an gedanken der materialistischen Geschichtsauffassung und bewährt sich langsam auch ein Klassenbeivußtsein industrieller Arbeiter, erkannter Meister der französischen Sprache, einer der glänzendsten fich aufs trefflichste. Das Kapitel ist für sich schon ein hervor das fich aber mehr in der Form eines verschärften Redner der Gegenwart, den dieses Werk zum Verfasser hat. An ragendes Stück Geschichtsforschung, deren Studium sich reichlich politischen Radikalismus als in eigenen wirtschaftspolitischen das Wort Redner knüpft sich leicht eine üble Vorstellung von Phrasenbezahlt. Forderungen modernen Charakters geltend macht. In ihren wirt macherei und dergleichen. Man vergesse aber nicht, daß wie die Bemerkenswerterweise ist es ein Vertreter einer der industriell schaftlichen Bestrebungen zeigen sich vielmehr die Arbeiter, ebenso höchsten Grade in der Dichtkunst nur von Lenten erklommen werden, borgeschrittensten Provinzen Frankreichs, Barnave von Grenoble, der wie, ihre Anwälte unter den Männern der äußersten Linken( z. B. die als Denker bedeutend sind, so auch nur der ein wirklich großer in einem 1792 verfaßten Fragment über die französische Revolution Marat) ziemlich unsicher. Sie tasten noch zwischen Forderungen, Redner ist, der über ein außergewöhnliches Wissen und die Gabe der geschichtsphilosophische Ansichten entwickelt, die dem Marrschen die mit reaktionären Tendenzen versezt sind, wie z. B. die auch aus- formvollendeten Bemeisterung dieses Wissens verfügt. Auf den Geschichtsmaterialismus außerordentlich nahe kommen. Die Aus- schließenden Rechte einzelner Gewerbe oder Gewertsgruppen auf be- höchsten Gipfeln seiner Kunst wird der Redner zum Dichter, der züge, die Jaurès auf Seite 98 ff. giebt, sind in dieser Hinsicht im stimmte Arbeiten, und solchen, die mit der Nichtung der Wirtschafts- Dichter zum Propheten, und offenbar in diesem Sinne fagt Jaurès höchsten Grade interessant. Jaurès führt Barnave als einen der entwicklung im Einklang stehen. Dieser Unsicherheit der Arbeiter im Vorwort zu dem Gesamtunternehmen:„ So wird unfre Zeugen dafür an, wie verkehrt die von Taine ausgeschriene Be- steht eine ähnliche Unsicherheit in den Reihen der bürgerlichen Bar- Auslegung der Geschichte gleichzeitig mit Marg materialistisch und hauptung ist, daß sich die führenden Geister der französischen teien und Politiker gegenüber, die in erster Reihe für die wider mit Michelet idealistisch sein. Wohl ist es das Wirtschaftsleben, welches Revolution von der Lektüre der Klassiker hätten den Kopf verdrehen spruchslose Annahme des bekannten Antrags Chapelier gegen die die Grundlage und die treibende Kraft der Menschheitsgeschichte und sich zu unmöglichen Idealen hätten berleiten lassen, gewerblichen Koalitionen verantwortlich zu machen ist. Jaurès bildet, aber über die Aufeinanderfolge der socialen Formen hinweg daß fie ihre Forderungen ans Abstraktionen hergeleitet schildert in anschaulicher Weise, wie dieses Gesetz Chapelier, strebt der Mensch, eine denkende Kraft, nach dem vollen Leben des hätten." Weit entfernt, abstrakt und eitel gewefen zu sein, von dem auch Marx im Kapital"( Band I, Kap. 24, Abschn. 3) Gedankens, nach eifriger Gemeinschaft des unruhigen, einheitsschreibt er, war die französische Revolution die substantiellste, spricht, zu stande tam und nimmt dabei die Kammer gegen den durftigen Geistes mit dem geheimnisvollen Universum... Wir die praktischte, die verständigste, die die Geschichte bis dahin Vorwurf in Schuß, es als ein Gesetz oder einen Staatsstreich" werden in dieser socialistischen Geschichte, die von der Bourgeoisgesehen . Und wenn Mr. Taine, dessen Wert fast unglaubliche gegen die arbeitende Klasse aufgefaßt zu haben. Grade daß das revolution bis zur Epoche der Vorbereitung der proletarischen Infenntnisse verrät, sich so grob über die Revolution getäuscht hat, Gesetz die Schreckenszeit überdauerte, beweise, daß es selbst von den Revolution geht, nichts aus dem ausscheiden, was das menschliche was wird aus seinen Theorien über den klassischen Geist und den radikalsten Revolutionären der Epoche nicht in diesem Lichte be: Leben ausmacht. Wir werden versuchen, die grundlegende ökonomische Taumel der Abstraktion?" trachtet wurde. Es ist überhaupt bezeichnend, wie wenig die Fälle, Entwicklung, welche die Gesellschaften lenkt, das glühende Streben wo wirklich Arbeiterinteresse auf Bourgeoisinteresse stößt, die öffent des Geistes nach voller Wahrheit, und das hochherzige Aufwvallen des liche Meinung in Anspruch nehmen. Sie werden noch, und zwar individuellen Gewissens, das dem Leiden, der Unterdrückung und Wie auf der einen Seite die wirtschaftliche Entwickelung die auf beiden Seiten, völlig als Episoden aufgefaßt, als Zwischenfälle dem Tode trotzt, zu verstehen und darzustellen. Damit, daß es materiellen Vorbedingungen der Revolution geschaffen hatte, so auf ohne tiefere geschichtliche Bedeutung. Allgemein herrscht noch, wie die ökonomische Entwicklung auf ihre Spitze treibt, wird das Pros der andern die philosophische und kritische Litteratur des Jahr- Jaurès zeigt, die Meinung vor, daß die kleinbürgerliche Produktion, letariat sich befreien und Menschheit werden. So muß es denn auch hunderts ihre geistigen Vorbedingungen. Wer geneigt ist, diese lettere die ja in Land und Stadt bei weitem überwiegt, die normale Pro- in Bezug auf die Geschichte zur flaren Erkenntnis sowohl der ökoSeite zu unterschäßen, den belehren die bei den Wahlen am Vorabend duktionsform sei. Wo der Volkszorn sich gegen die Reichen wendet, sind nomischen Bewegung wie der menschlichen Größe gelangen. Auf die der Revolution aufgestellten Cahiers" eines besseren. Mit ihnen es nicht diese als Produktionsleiter, sonder als Müssige oder, im Falle Gefahr hin, unsre Leser einen Augenblick durch den verschiedenartigen und den Vorgängen bei der Wahl beschäftigt sich der zweite Abschnitt der( Korn-) Auffäufer als Ausbeuter der Allgemeinheit, die er trifft. Die Charakter dieser großen Namen zu überraschen, sei es gesagt, daß des Buches und wieder erhalten wir Einblicke in die Gedankenwelt Bourgeoisie als Klasse ist und fühlt sich unangefochten. Daher ihre wir unter der dreifachen Inspiration durch Marg, durch Michelet und und die sonstigen Lebensäußerungen der Nation, wie wir sie in den Straft im Kampf gegen ihre royalistischen und feudalen Gegner, durch Plutarch diese bescheidene Geschichte schreiben möchten, in die meisten Werken über die französische Revolution vergebens fuchen. daher der große Zug in den damals von ihr geschlossenen Gesetzen, jeder der Kampfgenossen, der an ihr mitarbeitete, seine eigne GeWir haben am Eingang dieser Besprechung einige Angaben über daher die humane, ja weltbürgerliche Grundströmung in der Revo- bantennnance, alle aber die gleiche Grundlage und den gleichen die„ Cahiers" mitgeteilt, die erkennen lassen, in wie hohem lution, ihr im weitesten Sinne des Wortes liberaler Charakter, ein Glauben hineintragen werden." Grade die Revolution das Werk dee Nation war. Denn Liberalismus, auf dessen Grundprincipien die Rechtsauffassung des wenn auch da immer nur vom dritten Stand oder der modernen Socialismus erwachsen ist. Bourgeoisie gesprochen wird, so darf man sich die Grenze dieses 2/ 5* Postzeitungs- Katalog No. 2696. gratis in jeder Buchhandlung oder direkt vom Neuen Frankfurter Verlag in Frankfurt am Main Verlangen Sie Nr. 19 Das der Frankfurter Halbmonatsschrift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. beliebteste aller Hustenmittel Rum No. 3 Façon ca. 50 Proz. stark, a Literflasche 1,10 M., 10 Literfl. 10 M. inkl. a l Jamaica Rum echt und echt Verschnitt [ 3185* Ltrfl. 1,60, 2,10, 2,50, 3,10, 4,50. 10 F1. 10 Pf. billiger. Glühwein- Extrakt hochfein im Geschmack a Literfl. M. 1,30. 10 F1. M. 12,- inkl. Deutscher Cognac angenehm, mild im Geschmack . ** *** a Ltrfl. M. 2,10, 2,50, 3, Eugen Neumann& Co. Amt IV. 9676. Belle- Allianceplatz 6 a. Neue Friedrichstr. 81. Genthinerstr. 29. Oranienstr. 190. Grüner Weg 60. Elsasserstr. 71. Putbuserstr. 35. Wilsnackerstr. 25. Schöneberg, Hauptstr. 129. Charlottenburg, Kaiser Friedrichstr. 48. Steglitz, Albrechtstr. 18. Gesundheit ist Reichtum! Dampf- und Heissluft- Bäder wirtoftes, erfolgreichstes und billigstes Mittel gegen Erkältung, Gieht und Rheumatismus. Lieferung an fämtliche Krankenkassen. Bad Frankfurt 136 Gr.Frankfurterstr.136 SOOLKLEIE SCHWEFEL FICHTENNADELBADERA 3192L* Ritter- Bad 18. Ritter- Strasse 18. Specialität: Russ. bezw. Dampfkasten-, Röm. bezw. Heissluft-, Loltannin-, Soolund Schwefelbäder täglich für Damen und Herren. Metzners Korbwaren- Fabrik. Berlin, Andreasstraße 23. II. Gefchäft: Brunnenstr. 95 III. Geschäft: Benffelstr. 67. Puppenwagen, Leiterwagen, TV. Gefch.: Leipzigerst.54/ 55 Sportswagen, V. Geschäft: Stralauerstr.19 Kinderstühle. Teilzahlg. gestattet. Kinderwagen, Grösstes Lager Kinderbettstellen. Berlins. ufters. gratis. 1000 Mark Belohnung zahle ich jebent, der mir in Berlin ein " Das bedeutsame Unternehmen konnte nicht würdiger eingeleitet werden als durch die Jaurèssche Arbeit. Abonnement pro Quartal Mk. 2as freie ort Herausgegeben von Max Henning. find infolge des angenehmen Geschmacks und Spitzwegerichsaft- Bonbons. Aben der durchaus sicheren Wirkung meine echten bei Gustav Behm, Berlin O, Frankfurter Allee 120. G. N. Prenzel, Prinz Handjeryfir. 47 u. Hermannstr. 227, Carl Ehlers. Wiesenstraße 32, und Otto Schulk, Chauffeestraße 84, vis- a- vis der Liesenstraße. Schlafmöbel- Bazar Baby" Fertige Invalidenstr. 160 Belle Alliancestr. 107 Reinickendorferst. 20 Frankfurterstr. 115 Betten und Metall- Bettstellen Beusselstr. 18 Zauenzienstr. 7a Oranienstr. 31 Brunnensir. 92 Theilzahlung gestattet. Bei größeren Raten Casjapreise. Liefer. d. Post- SparSchwache Blutarme, ranke trinken mit größtem Erfolg California- Blutwein Kein Präparat, feurig süßer Kraft- Rotwein Natürlichstes Stärkungsmittel von föstlichem Geschmack. Kräftigt Körper und Geist. 32212* Schafft Mut und Kraft. 1 Flasche 2 M., 12 Flasche 1,25 M. u. Borschuß- Berens. Husten, Heiserkeit, fürKindern. Erwachsene. zkra 交 Grösste Heizkraft Geringster Aschengehalt Kein Schlacken- Rückstand! sind die von altersher bewährten Vorzüge MARIE HENCKEL'S WERKE Daher stellen sich diese echt Senftenberger Henckels Brikets thatsächlich im Gebrauch viel billiger als andere durch Reklame angepriesene Marken. Alleiniger engros Vertrieb der Henckels- Brikets durch Dahlmann& Co., Berlin NW., Holsteiner Ufer No. 8. Zu beziehen durch alle renommierten Kohlengeschäfte. Max Kliems Festsäle Sasenheide 13-15. Verschleimung, Nauheit i. Halfe, Asthma, Reichels rühmlichst bekannte Bonbon- Pectoral Ed. B. Inhaltsangabe von No. 19 Obstruktion und Zolltarif. Von J. J. Jastrow. Student und Studentin. Von Arnold Dodel. Das östreich. Problem. Das zweite Eisen. Von Peregrinus. Theologie n. Wissenschaft. Von Wilhelm Bolin. Nationalismus. Von Georg Brandes.. Was ist das buddhistische Nirwana in Wirklichkeit? Von Arthur Pfungst. Freunden eines wirklich guten und sehr wohlbekömmlichen Traubenweins empfehle garantiert unverfälschten 1899er Rotwein. Derselbe foftet in Fässern v. 30 L. an 58 Pf. per Liter u. in Kisten von 12 Fl. an 60 f. pr. Fl. von ca. 3/4 Litr. einschl. Glas. Probe u. Preisi. umsonst. Zahl reiche Anerkennungen. 100/ 3* Carl Th. Oehmen, Coblenz a. Rh. 311 Weinbergsbefizer u. Weinholg. teppdecken Step kauft ntant am besten und billigsten nur direkt in der Fabrik von großer Lösungskraft, wirken sicher lindernd und beruhigend, wohlthätig B. Strohmandel, Berlin S. für Lunge und als 72, Wall- Strasse 72, 1 Pfund 1,20 W., 4 Bfund 30 Pf. wo auch alte Decken aufgearbeitet wird sofort Keuchhuften gemilbert, die Hustenanfälle werden bedeutend schwächer und seltener und die Dauer des Hustens wesentlich verkürzt durch den unschädlich wirkenden Schwarzen Johannisbeersaft Flasche 50 Pf. und 1,- Mart. Berlin SO., Otto Reichel, Genbahnite.4. Goldene u. Silberne Medaille Paris 1900. Es soll in teiner Familie Georg Pohl's Appetit- Kräuter- MagenBitter- Liquer( Lebensretter) fehlen. Derfelbe ist ein vorzügliches, wohlschmeckendes und kräftigendes, diätisches Genußmittel, für jung u. alt, Gesunde u. Krante. Bestens empfohlen bei Magenbeschwerden. Tausendfach er probtu. anerkannt, à Fl. 1,50 M., Probe glas gratis, bei 6 Fl. die 7.Fl. grat. Nurb. Droguerie, werden. 32282* Teilzahlung monatlich 10 2. liefert elegante Herren- Garderobe nach Maß, auch bar Kaffe allerbilligste Schneidermeister, Breise. Fert. Garderobe stets vorrätig. Tomporowski, Neanderstr. 16. II. Künliche Bähne ohne Wurzel Entfernung! Garantiert schmerzlos! Zahn- u. WurzelOperat., Plomben etc. Langjährige Garantie. Teilzahlung Woche 1 Mark. Georg Pohl, Berlin N., Brunnenst.157 Bruno Steffens, Neanderst. 21 Chronisch Kranke, besonders Haut-, Harn-, Nieren-, Ge schlechts-, Lungen-, Hals-, Herz-, Magen-, Leber-, Darm-, Blut-, Nerven- u. Frauenleiden, Blutarmut, Bleichsucht, Gicht u. Rheumatismus werden mit gutem: Erfolge behandelt in[ 3118L* Remeles Naturheilanstalt ,, Drachenkopf" Eberswalde b. Berlin. Während der Wintermonate sehr billige Preise. Centralheizung. Aerztl. Leitung. Prospekt u. Heilberichte gratis durch die Direktion. Möbel- u. Politerwaren- Fabrik volt A. Schulz, Reidenbergerstr. 5, 31918 größeres Specialgeschäft in der Branche empfiehlt Einrichtungen von 250 bis 10 000 m. als das meinige nachweist. Diese Belohnung biete ich schon seit 15 Jahren Umstände halber find meine Festfäle( auch der große Festsaal) einige Anerkannt gediegene Arbeit, billige Preise, coulanteste Zahlungsbedingunge aus und ist meine Konkurrenz garnicht in der Lage, diefe 1000 Mt. zu verdienen Sonnabende im März und der Palmsonntag frei geworden. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Juferatenteil verantwortlich: 26. Glode in Berlin. Drud und Verlag von Max Vading in Berlin. 32032*