Nr. 16. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit tufrierter Sonntagss Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 1,10 Mart prr Monat. Eingetragen in der Poft Beitungs Preisliste für 1902 unter Mr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich aufer Montage. Vorwärts Berliner Volksblatt. sa 19. Jahrg. Die Insertions- Gebaye beträgt für die sechsgespaltene Rolonet. zeile oder beren Raum 40 fg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Big. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pig. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der& rpedition abgegeben werden. Die Erpcdition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. 15 7513 TE Sonntag, den 19. Januar 1902. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Das ,, Stieffind" des Staates.lich. Die Abwehr der Viehsenchen, der Reblausgefahr usw. wird liberalen, und mit ihr vor Betreffs Bayern fagt das Handbuch u. a.: 1895 291/2 Millionen. Der Landwirt findet nun überall rasch, billig à und VOIT Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. fond perdu gandesinipettor für die Tier Reich und die Einzelstaaten au, daß sie nicht längst plan* wendungen der land- und forstwirtschaftlichen Verivaltung Preußens Bubeil hatte gestern auf die Arbeiterentlassungen des Ende der achtziger Jahre auf 4, iegt auf 7,25 Millionen jährsächsischen Eisenbahnfiskus hingewiesen. Der sächsische Gesandte Graf v. ohenthal hatte sich telegraphisch eine Berichtigung ohne alle Rücksicht auf die Kosten betrieben." 3001 beim sächsischen Finanzminister bestellt, die er verlas. Aber Im Jahre 1897 gaben die Nationalliberalen oder, wie Sigl sie nannte, die Nationalmiserablen ein offizielles die Berichtigung best a tigte im wesentlichen die Behauptung unfres Redners. ,, Handbuch" heraus, dessen Existenz ihnen jetzt, wo sie fast Der Darlehenstassen Verband( Landesverband) ist Eine höchst merkwürdige Rede hielt der Oberagrarier ausnahmslos in das Lager der Brotwucherer abgeschwenkt begründet worden, für die Reviston und Begründung hat der Gamp, der neben Kardorff jetzt das Stummsche Häuschen sind, sehr unangenehm sein dürfte. Das Handbuch springt Staat einen Zuschuß geleistet. Der Verband umfaßt 805, führt. Sein verstorbener Freund muß sich während des ersten nämlich mit den jetzigen Bundesgenossen der National die Centraldarlehenskasse 669 Darlehensvereine; ihr Umjag betrug Zeits dieser Rede im Grabe umgedreht haben, aber der zweite den Agrariern, gar nicht zimperlich um, und meist an seinem Wohnorte selbst Personalkredit je nach seiner Teil wird ihm wieder zur richtigen Lage verholfen haben. es sagt ihnen berflucht unangenehme Wahrheiten ins Gesicht Leistungsfähigkeit. Für die neubegründete Biehversicherung hat der Herr Gamp entwickelte seine persönlichen Anschauungen und bringt eine stattliche Reihe von gewichtigen Argumenten Staat bedeutende Zuschüsse gegeben, eine Million einmalig, wie er ausdrücklich betonte- über die Arbeitslosigkeit und gegen die Erhöhung der Getreidezölle. Ganz besonders aber 40000 Mart jährlich. Die Landeskultur- Renten- thre Bekämpfung. Er setzte sofort damit ein, unfrem Genossen nimmt es die agrarische Unverschämtheit und Unersättlichkeit an st a lt hat über 2 Millionen Mark Darlehen zu Meliorations- Zubeil unverlangtes Lob zu spenden und von dem wohlmit einer Energie auf das Korn, die man dem lendenlahmen zwecken gegeben und setzt den Zinsfuß von 4/2 auf 33% herab. thuenden Gegensatz seiner ruhigen und fachlichen Art zu den Nationalliberalismus gar nicht zutrauen sollte. Dabei stellte Das Kriegsministerium hat mit Erfolg die Proviantämter Reden andrer Socialdemokraten zu sprechen. Dann öffnete es unter anderm alle die ist a atlichen Hilfen, die der zum diretten Einkauf von den Landwirten angehalten. Landwirtschaft schon bis 1897 sowohl vom Reiche, wie Demnächst wird überhaupt nur noch von den Genossenschaften bezw. er fein focialreformerisches Herz. Welche Wendung! Vertreter den Korn Lagerhäusern gekauft. Für Errichtung aus der verhaßten Arbeiterorganisationen sind Herrn Gamp bei der auch von der preußischen und bayrischen Regierung solchen Lagerhäusern, deren das rechtsrheinische Bayern Feststellung des Umfanges der Arbeitslosigkeit genehni. Selbst nach und nach zu teil wurden, zusammen. Wir wollen hier anfangs 1896 schon acht, zur Zeit elf hat entstehen sehen, die Gewerkschaften sind berechtigt, wenn sie Arbeitslosen. mit den wichtigeren Teil dieser schier endlosen Liste find vont Staat je nach Bedürfnis Buschüsse Versicherung treiben. Für Herrn Gamp steht es fest, daß wiedergeben. unverzinsliche Darlehen Arbeitslosigkeit in großem Unifange besteht, und er klagt das Hinsichtlich des Reiches und Preußen heißt es im gegeben Ein Handbuch: zucht ist angestellt, er hat 1895 über 30 Vorträge gehalten Dem ungünstigen Einfluß der Börsen auf die Preisbildung und 181 Reisen im Lande unternommen; außerdem find( Bezirks-) mäßig gegen die Arbeitslosigkeit vorgegangen find. Besonders Dem ungünstigen Einfluß der Börsen auf die Preisbildung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse ist gesteuert- Die Reform des Inipettoren für die Genossenschaftsbezirke Allgäu und Miesbach scharfe Worte fand er gegen das Verhalten der freisinnigei Branntweinsteuer- Gesetzes hat den Brennereibetrieb als angestellt, desgleichen im Anschluß an den milchwirtschaftlichen Verein Mehrheit in der Gemeindevertretung von Frankfurt a. M.: Nebengewerbe des landwirtschaftlichen Betriebes gegenüber ein stonfulent für Moltereiwesen. Unter Dr. Baumanus Leitung nur ihre Pflichtversäumnis habe zu Strawallen geführt. So dem rein gewerblichen Betrieb begünstigt, die Brennerei selbst ist die Moorkultur Kommission in voller Arbeit. Es weit, so gut. Als wollte er die Zustimmung von sich abschütteln, die seine Bemerkungen über die Frankfurter Blutoallem den Kartoffelbau der weiten werden in Landshut, Weihenstephan und Triesdorf BaumSandfläche des Ostens nach Möglichkeit auf dem Niveau der warterkurse abgehalten, in den andern Kreisen hat das tratie auch in unsern Reihen gefunden hatte, ging Herr Gamp Institut der Wanderlehrer für Obst- und Rentabilität erhalten und die Ausfuhr erleichtert. Garten nun ins Beug, um seiner Empörung über die Socialreform Luft Ingleichen ist durch Kontingentierung und Steuerftala in revidierten bau sich bewährt und soll mit 10 000 22. mehr unterzu machen. Jeden Fabrikinspektor betrachtet er als persönlichen im m. Budersteuergesetz der Rübenbau geschützt und die Konkurrenz- ft übt werden." drop spa bid dus Gegner des Unternehmers, die Arbeiterschutz- Gesetzgebung ist fähigkeit des Rübenzuckers am Auslandsmarkt durch Prämien gewährleistet. Der Indentitätsnachweis ist beseitigt. So sieht also die stiefmütterliche Behandlung, die der ihm ein Dorn im Auge. An der Krisis trägt die Ablösung Der Often genießt seitdem etwa denselben höheren Preis am Juland- Landwirtschaft vom Staat zu teil wird, aus! Die Gesetz durch Aftiengesellschaften die Hauptschuld. So enthüllte Herr marlt wie der Westen. Der Zolltredit für den Getreide Jm por gebung, der Verkehr, die Steuern, furz alles wird zu Gunsten Gamp sein positives Programm, das in dem Vorschlag austeur ist auf die Hälfte eingeschränkt, die gemischten Transit dieses sonderbaren Stieffindes zurechtgeschnitten, die Millionen lang, die Konzentration der Arbeiter in den Großstädten läger find, wo fie nicht werden ihm in dienten, wieder beseitigt. Die Novelle vom 12. März 1894 Steuernachlaß allein, der der Landwirtschaft in Preußen müsse berhindert und die Arbeiter wieder seßhaft gemacht hat den Unterstützungswohnsitz nach dem Wunsche des platten Landes anderweitig geregelt. Die Gewerbe- gewährt wurde, beträgt 20 Millionen und kommt der Summe feiner Weisheit legter Schluß. novelle bon 1896 berbietet den Haufierhandel mit gleich, die das gesamte Reich z. B. 1896 für die Arbeiter- feiner Weisheit lezter Schluß. Es sieht wirklich so aus, als wenn in den Kreisen der Bäumen, Sträuchern, Blumen- und Gemüsesamen usw. und läßt versicherung verwendete. Aber die Millionen und Millionen zu, daß der Haufierhandel mit Vieh und Geflügel beschränkt die den Agrariern aus dem Sädel der Allgemeinheit geschenkt Regierung die Frage einer Beschränkung der Freizügigkeit, oder verboten wird, wenn Seucheneinschleppung zu befürchten werden, genügen den Junkern und Junkergenossen doch nicht. worauf die agrarische Mehrheit geordnetenhauses seit Jahren hinarbeitet, den. Gegen ist. Die Arbeiter aus Russisch- Polen werden zu vorübergehender Auch der höchste Brotwucher wird ihr Schreien nicht zum ftand heftiger Erörterungen abgiebt. Zivei Richtungen Beschäftigung wieder zugelassen, damit der Arbeitermangel im Osten Schweigen bringen. Sie werden weiter fordern, fordern, überwunden werden kann. Für die Versorgung der Kundschaft mit Molkereiprodukten an Sonn- und Feiertagen sind die Vor- fordern! Und die Nationalliberalen sind heute die Hörigen ganz den Anschein, als wenn die Fronie der Geschichte gerade schriften über Sonntagsruhegemildert.- Ein Margarine- der Junker. den Grafen Posadowsky zum Bannerträger einer antipoligeleg war dem Reichstag vorgelegt, das den berechtigten Wünschen zistischen Auffassung gekrönt hätte. Nur so läßt sich die auffällige nach schärferen Mitteln gegen den unlauteren Wettbewerb auf diesem Schärfe und Energie der Polemit erklären, die der StaatsGebiete entsprach. Die Steuerreform in Preußen hat den sekretär des Innern gegen Herrn Gamp für nötig hielt. Er ländlichen Besiz um eine Leistung von insgesamt wandelte ihn ab, wie einen Schulbuben und erklärte mit 20 Millionen Mark jährlich entlastet. Die Kommunalftenter- Reform hat überdies Gelegenheit geboten, die Lasten daselbst höchst erfreulicher Deutlichkeit, daß eine Reform der Armenso weit zu verschieben, daß immerhin manches Steuer- fette am Sonnabend vor noch schlechter als am Freitag begejezgebung von den Verbündeten Regierungen niemals prozent auf den Gewerbebetrieb, auf Fabriten zc. abfeßten Bänken die Verhandlungen über die Notstands mittelbar oder unmittelbar dazu benutzt werden würde, um gewälzt werden konnte, welches bis dahin den Grund und Boden nterpellation fort. Die Debatte trug einige sehr die Freizügigkeit zu beschränken. Der Arbeiter müsse unbecharakteristische Züge. Eine Rede des Grafen Kanit leitete schränkt sein in seiner freien Bewegung. Unsere Fraktion Die neue Stempelsteuer hat gerade die Grundbuchsie ein, die den Beweis erbrachte, daß dieser Agrarphilosoph unterstrich diese Bemerkung, die im Widerspruch zu so manchen Gebühren ermäßigt, die auf und Lieferungsverträge in der Beurteilung der Arbeiterfrage über den Standpunkt Thaten des Grafen Posadowsky steht, gern durch über eigne Produtte des Verkäufers befreit. Der ihren Staat trägt zu den Boltsschullasten infolge der Gesetze von 1888 ff. der bürgerlichen Kinderfibel- Weisheit noch nicht hinaus- Beifall. Die weitere Debatte trat an Interesse wesentlich zurück. jährlich 28,8 Millionen bei, wovon rund 19,6 Millionen auf das gekommen ist. Er bekam es fertig, den Arbeitern als Mittel platte Land entfallen! Widerrufliche Beihilfen an leiftungs- gegen die Wirkungen der Arbeitslosigkeit erhöhte Sparsamkeit Herr Leuz mann von der freisinnigen Volkspartei benutte unfähige Schulverbände gewährt der Staat seit 1891/92; fie betragen in den Zeiten der Hochkonjunktur zu empfehlen. Vermehrte seine Fähigkeit im Augenblick über alle Dinge und einige andres nichts 5,8 Millionen und fließen natürlich ganz allein dem platten Lande Sparsamkeit würde natürlich bedeuten andre zu reden dazu, für seinen verhinderten Kollegen FischEinschränkung zu. Außerdem werden dem platten Lande 11,5 bis 12 Millionen als und Ronjums damit Be- beck einzuspringen. Munter plätscherte er in allen Gewässern, jährlich zur Lehrerbesoldung, zu Voltsschulbauten 2c. zugewendet. fchleunigung der Absazstockung. Der Teufel würde durch besonders aber im Mittellandkanal umber. Zur Sache selbst Von den 517 Millionen, die seit 1887 zu neuen Eisenbahn Beelzebub vertrieben werden. Ebenso einsichtslos war die fonnte er nur mit einigen unerlaubt flachen Bemerkungen bauten bewilligt wurden, kommen 206 Millionen auf die oft Gegnerschaft des Redners gegen eine Arbeitslosen- Versicherung beitragen. Die Industriellen sind durchaus nicht herzlos. elbischen Provinzen. Billige Eisenbahntarife find find dem platten Lande gewährt für den Bezug feiner Wege- mit Unternehmerbeiträgen. Er gab dem Geschrei unsrer Die Arbeitslosen bestehen zum Teil auch aus Leuten, die bau- Materialien und für die Ausfuhr von Getreide und Mehl, wie Industriebarone über die unerhörten socialpolitischen Lasten, nicht arbeiten wollen; eine wundervolle Harmonie vereinigt von Spiritus und Stärkefabrikaten nach den Seehäfen, für die Aus- die sie jetzt schon zu tragen haben, recht und stellte die kühne Unternehmer und Arbeiter. Was aber gegen die Arbeitsfuhr von Zucker und Spiritus nach der Schweiz und der unteren Behauptung auf, daß die Landwirtschaft, die doch in ihrer losigkeit gethan werden könnte, das, meinte Herr LenzDonau 2c.; der sogenannte Rohstoff- Tarif, also überhaupt der vorgeschrittensten Form immer mehr zum Saisonbetrieb wird, mann, sei schiver zu sagen. belastete. Politische ebericht. Berlin, den 18. Januar. Der Reichsfag. des B scheinen sich Dabei zu Mehrheit des preußischen Abund bekämpfen, es hat Am Montag geht die Debatte weiter. Vorher soll der Antrag Arendt, der die Regierung ersucht, im Nachtragsetat die Mittel für die Kriegsinvaliden bereit zu stellen, seine kurze Erledigung finden. billigste, gilt für seine Massenerzeugnisse( Kartoffeln, Rüben, Arbeitslosigkeit überhaupt nicht kenne. Selbst die bescheidene Die Rede des agrarischen Dr. Hahn stand auf gleicher Rübenschnigel); 20 Broz. Ermäßigung genießen alle Düngemittel; der Staffeltarif gilt für den Viehtransport der öftlichen Forderung einer Centralisation der Arbeitsnachweise ging ihm Höhe. Nur sagte er immer dort Bismarck, wo Lenzmann Brovinzen über Berlin hinaus. Das Stalishudikat, dem auch die zu weit. Staatshilfe durch das Reich oder die Einzelstaaten Caprivi gesagt hatte. Anerkennenswert war nur die Offen staatlichen Gruben angehören, hat, auf Drängen der Regierung will er ausschließlich auf die notleidenden Landwirte beschränkt heit, mit der er als Ergänzung der Arbeitslosen- Versicherung für Rotstandszeiten den Preis für salidünger herabgesetzt und wissen: für die Arbeitslosen Arbeiter reichen ihm die Bettel- den zwangsweisen Transport der Arbeitslosen in die Gefilde ermäßigt den Preis mit der Entfernung des Bezugsortes. Der pfennige der kommunalen Armenpflege völlig aus. Sonst Ostelbiens verlangte. Landtag hat 3 Millionen bewilligt, damit auf fiskalischen Boden brachte die Rede noch ein Plaidoyer für den neuen Zolltarif, Kornhäuser( Silos) errichtet werden. Alle Behörden, namentlich für Kampfzölle gegen Amerika und für Maßnahmen gegen die Heeresverwaltung, sehen darauf, daß Getreide, Hen, die Syndikate. Stroh usw. im direkten Ankauf von den Produzenten Für die Nationalliberalen sprach thre Autorität in Fragen erworben werden. Im Bürgerlichen Gesetzbuch find nach der socialen Versicherungs- Gesetzgebung, Herr Hofmannden Vorschlägen des Landes- Defonomiekollegiums zahlreiche Einzelbestimmungen im Interesse der Landwirtschaft auf- Dillenburg. Er war ehrlich genug, die Machtlosigkeit der genommen. Zur Untersuchung der Wasserverhältnisse in den der bürgerlichen Gesellschaft gegen die Strifen einzugestehen. Für Ueberschwemmung ausgefeßten Flußgebieten ist seit 1892 ein hoch eine Centralisation der Arbeitsnachweise war er zu haben und waffer- Ausschuß bestellt. Behufs Förderung von Meliorationen wenn er auch erst genaue statistische Unterlagen verlangte, so find seit 1891( nach Ausscheidung der Ausgaben für das Personal) ist er doch kein absoluter Gegner einer Arbeitslosen- Versicherung, 27,1 Millionen Mart aufgewendet worden, davon 20,1 für die die er sich in Anlehnung an die Berufsgenossenschaften auf oftelbischen Provinzen.- Die Zuwendungen an die land gebaut denkt. Vérunziert wurde die Rede durch einige thörichte wirtichaftlichen Vereine für Schulen, Ausstellungswesen usw., für die Pferdezucht, Viehzucht, das Molkereiwesen, Bemerkungen über die angebliche Animosität der Social Garten-, Obst- und Weinbau und für die Landeskultur im all- demokratie gegen die Frauenarbeit. Gegen ein Arbeitsgemeinen, für die Fischerei usw. find in außerordentlicher ministerium führte der Redner den merkwürdigen Grund ins Weise verstärkt. Alles in allem bezifferten sich diese Auf- Feld, daß es mit der Verfassung im Widerspruch stünde. Die Altenbekener Eisenbahn- Katastrophe vor dem Landtage. Jm Abgeordnetenhause stand am Sonnabend die Interpellation v. Savigny( Ctr.) zur Besprechung: Welche Ursachen haben zu dem so beklagenswerten Eisenbahnunglück am 20. Dezember v. J. bei Altenbeken geführt, und welche Maßnahmen sind getroffen oder geplant, um die Wiederkehr solcher Vorkommnisse thunlichst zu verhüten? Wer etwa erwartete, die Interpellation würde zu einer Kritik der Thielenschen Eisenbahnpolitik, insbesondere seines Sparsystems führen, der wurde bitter enttäuscht. Wenn irgend Die Abfertigung Bülows. " äußerten sich in ähnlichem Sinn wie der Interpellant; nur Feststellung, daß Chamberlain nichts Beleidigendes in bas politisch verbündet herpolitik führt also bereits dazu, daß sich einer, so kann der Minister mit dem Gang der Debatte zuVersuch möglich ist, und in welchem Maße die Industrie dabei gcfrieden fein, und fast tönnte es den Anschein ge- Die Abfertigung, die die englische Regierung durch Lord schädigt werden würde. Oder wollen die„ Obstruttions"-Entrüsteten winnen, als fei die Interpellation nur aus dem Balfour am Freitag dem deutschen Reichskanzler erteilt hat, ihre Gegner schrecken, daß die Regierung überhaupt nicht zu nenen Grunde eingebracht, weil einige Herren das Be- überrascht durch ihre außerordentliche Schärfe. Handelsvertrags- Verhandlungen schreiten könnte und eine Zeit des dürfnis fühlen, der Regierung wieder ihr Vertrauen Lord Balfour erklärte nicht nur, daß das englische Kabinett fich handelspolitischen Chaos anbrechen würde? Das wäre freilich eine auszudrücken. Der Begründer der Interpellation, Herr von mit den Reden Chamberlains vollständig solidarisch fühle, gar zu lächerliche Zumutung an die Zollerhöhungsgeguer. Es kann Sabigny, gab zwar zu, daß die Blockwärter zu überlastet sondern sie versetzte Herrn v. Bülow noch obendrein einen selbstverständlich eine Regierung die Verantwortung der Aufund infolge des niedrigen Gehalts auf Nebenbeschäftigung empfindlichen Nasenstüber. Der englische Minister stellte lösung aller handelspolitischen Ordnung auf sich nehmen, am mit Landwirtschaft angewiesen seien; auch warnte er davor, nämlich ausdrücklich fest, daß Chamberlains Rede, deretwegen Bülow wenigsten aber kann sie es deshalb, weil die Opposition auf eine an den nötigen Einrichtungen für die Betriebssicherheit zu Chamberlain von oben herab schuhriegeln zu müssen geglaubt hatte, gründliche Beratung des neuen Tarifentwurfes besteht. sparen, aber im großen und ganzen glich seine Rede einem nicht nur nicht jede Absicht habe vermissen lassen, die deutsche Drohungen des Auslands. Zwischen der russischen und Loblied auf die Eisenbahnverwaltung. Armee zu beleidigen, sondern daß von Chamberlain überhaupt östreich ungrischen Regierung findet ein eifriger AusAn Stelle des ernstlich erkrankten Ministers Thielen be- teine Beschuldigungen gegen die deutsche oder tausch bezüglich handelspolitischer Vereinbarungen antwortete Unterstaatssekretär Fleck die Interpellation. irgend eine anbre Armee erhoben worden seien. gegenüber dem deutschen Bolltarif statt. Nach der offiziöſen Natürlich trifft die Verwaltung kein Vorwurf; alles ist in Diese Thatsache sei dem deutschen Botschafter gegen Wiener Polit. Korrefp." haben diese Besprechungen vorläufig nur befter Ordnung, verantwortlich ist nur der Blockwärter, gegen über in einer nichtamtlichen Unterredung vom Marquis of informatorischen Charakter und es handelt sich zur Stunde den den ein gerichtliches Verfahren schwebt. Im übrigen werde ansdowne, dem Staatsfetretär des answärtigen, feſtgeſtelle Kabinetten von Wien und Petersburg hur une printereffex um die Orientierung über der beiden zum die Regierung nach wie vor alles zur Sicherung des reisenden worden. Publikums thun. Dem deutschen Reichskanzler wird also hier von dem englischen gegebenenfalls einzuschlagende Nichtung". Die Bülowsche Die meiſten Rebner, die zu der Interpellation sprachen, Kabinett nichts Geringeres vorgeworfen, als daß es ſich, troß der nicht zu einer wirtschaftlichen Koalition gegen Deutschland vereinigt. der konservative Abg. v. Arnim glaubte noch ein übriges feiner Nede gesagt habe, nicht habe vertneifen können, an einem eng thun und die Verwaltung gegen den von dem Abg. Funk lischen Minister um mit den Times" zusprechen- parlamen Faziler Ein Centrumsgeiftlicher gegen den Brotincher. ( frs. 2p.) gegen sie erhobenen Borwurf unangebrachter Spar- tarij ben Stiefel abauwiiden a Aus Zülpich im Regierungsbezirk Köln wird uns berichtet: samkeit in Schuh nehmen zu müssen. Im einzelnen schlug Herr v. Billow ist nunmehr vor dem englischen Parla Bekanntlich versucht der Volksverein für das tatholische DentichAbg. Humann( C.) die Besetzung der Blockstationen mit mente von dem Vertreter der englischen Gesamtregierung land in der letzten Zeit durch Flugschriften und Versammlungen die zwet Beamten vor, während Abg. Osthaus( natl.) eine des völlig unmotivierten gröblichen Angriffs auf Arbeiter über die volksverräterische Haltung des Centrums in der schärfere Kontrolle der Blockwärter, Bahnwärter und Loko- den Vertreter der Regierung einer befreundeten Großmacht Bollfrage hinwegzufäuschen. Auch im hiesigen zum Teil agrarischen motivführer empfahl und eine Verkürzung des Dienstes für geziehen worden. Kreise fand eine solche Versammlung statt, Blockwärter anregte. die Klerikalen wohl wenig Es ist ausgeschlossen, daß Graf Bülow diese Anschuldigung auf Verlauf aber Am Montag steht die Interpellation betreffend die un- fich figen lassen kann. Die parlamentarische Integrität der deutschen haben. Nachdem Set stellvertretende Geschäftsführer des Boltsgerechtfertigte Verhaffung des Kaufmanns Kuhlenkampf und Regierung verlangt es, daß Graf Bülow sich ebenfalls im vereins Dr. Hohn aus M. Gladbach sein Sprüchlein über die lex Adides auf der Tagesordnung. Barlamente verantwortet. Für den inneren Bülow mag Köln fanatisch für die katholische Presse eingetreten war, erhob sich ben Bolltarif hergesagt und Rechtsanwalt v. Koellen ja die verfassungswidrige Entschuldigung ausreichen, nur der Hand- der, zu seinen Lobe iei es gejagt, als wahrer Arbeiterfreund bekannte Zwei Wahlreden. langer einer höheren Macht zu sein; der äußere Bülow vermag Pfarrer Küppers aus Sievernich bei Zülpich. Er führte aus, Paris, 15. Jamuar.( Eig. Ber.) Die von Walded sich aus naheliegenden Gründen hinter einer solchen Selbstpreis- dag die Arbeiterfreundlichte it unires zum Centrum fich Walded- fich Rousseau und Millerand gehaltenen Tischreden verfolgen, gabe nicht zu verschanzen. dun moni o fim dan bekennenden Großgrundbefizes nichts andres als eine elende jede auf ihre Weise, den gleichen 8wed im Beginn des Wahl- Auch file einen Rotan hinter berschlossenen Thüren Heuchelet fei, daß unsre rheinischen nicht nur die Großgrundbesiger, Rittergutsbesitzer und wie tampfes die Stellung der Redner vor dem Lande beziv. vor ihrer ist es jetzt zu spät. Nachdem die Angelegenheit im englischen oftelbischen Barteirichtung zu präcifieren. Parlament zur Sprache gebracht, nachdem dort Billow die denkbar die Herren sich nennen mögen, sich nicht scheuen, ihre Arbeiter Und siehe da! Der Ministerpräsident hat nichts weiter zu derbste Abfertigung zu teil geworden ist, kann Bülow etwaige Er- im Winter vor die Thüre zu weifen und ihnen im Sommer Hungerlöhne zu zahlen. Hungerlöhne zahlen und Sekt trinken, das Bieten als eine Verherrlichung seiner 2½ jährigen Regierung. flärungen nur noch an derselben Stelle abgeben im Parlament. fet die Lofung unsrer Gutsbesitzer. Mit lautem Jubel nahm Keine Silbe, bie einem Wahlprogramm gewidmet wäre Unser regierungsfreundlicher Barlamentsflügel wird auch zweifel- bie bei weitem größte Wehrzahl der Erschienenen die Wahrheit der Nur ein taktischer Appell an die Disciplin der Republikaner, los an Feinfühligkeit hinter den englischen Parlamentariert nicht Darlegungen des mutigen Pfarrers an. Verzweifelt fah der Führer um aus den Neuwahlen eine republikanische Mehrheit hervorgehen zurückstehen wollen und seinem Kanzler so bald als möglich Gelegen- der hiesigen Reletitalen Rittergutsbefizer Heufer aus Dürffenthat zu laffen, die von jeglichen verdächtigen Gönnerschaften" frei iväre. heit geben, fich über die Beschuldigungen der englischen Regierung diesem erwarteten Vorgehen zu, nicht minder erregt waren Was aber diese konzentrierte" Mehrheit zu thun haben wird, davon zu äußern. die zahlreichen Geistlichen über diese Bockspringe eines der Ihrigen und alle schwiegen! Weder peufer, übrigens schweigt des Redners Diplomatie oder Skepticismus. Mit Recht ein Bruder des Centrumsagrariers Heuser aus dem preußischen Landtage noch einer aus seinem schwarzen Generalstabe wagte geschlossen, während unsere edlen Großgrundbesizer ihrer Wut durch etwas zu erwidern. Schleunigst wurde vielmehr die Versammlung Schimpfen Ausdruck gaben. geschlossen, während unsere edlen Großgrundbefizer ihrer Wut durch wird daher Waldeck- Rousseaus Rede als ein politisches Testament" bezeichnet: das altersmüde Ministerium scheint bestimmt mit dem mag. Für das Programm der neuen Mehrheit sollen also die Tobe zu rechnen, welches auch der Ausgang der Neuwahlen fein Nachfolger forgen. die englische Preffe und die deutsche Socialdemokratie. London, 16. Januar.( Eig. Ber.) " D gehabt Die Haltung der englischen Bresse gegenüber den Reben Bebels und Graduauers zeigt, daß unsre Genossen den einzig richtigen Standpunkt in den anglo- deutschen Wirren eingenommen haben. Die Bestenernug des Hungers. Wir haben wiederholt Im Gegensatz zur Rede des Ministerpräsidenten, an der das Weber Bebel noch Gradnauer wurden von der darauf hingewiesen, Verschwiegene am intereffantesten ist. interessiert Mille- englischen Preffe gelobt. Eine Ausnahme machte noch neulich gegenüber Herrn Rheinbaben rands Rede durch das von ihm Ausgesprochene. Es ist eine die„ Daily News". Dieses Blatt, das von den englischen daß die Belastung des Proletariats durch indirekte Steuern noch weit im Solde Krügers zu stehen, höher ist, als es nach den Zöllen und Verbrauchssteuern des Reichs regelrechte theoretische Begründung des Ministeria Bülows beschuldigt wird. im Solde Krügers zu Iis mus vom Standpunkte eines ganz eigenartigen Socialismus", bemerkte vor einigen Tagen, daß die einzige gute Rebe, die in der erscheint, da auch die Einzelstaaten und namentlich die Kommunen Nach der vom Reichs Echagamit der Bolltarif Rommiffion mit dem der Begriff des selaffenkampfes und was daraus folgt, völlig Debatte gehalten wurde, vom Socialisten Bebel stamme". Am besten die Nahrungsmittel besteuern. fremd ist. Demgegenüber klingt es wie unfreiwillige Fronie, wenn wird die Sachlage vom Genoffen Hyndman in der heutigen Justice" geteilten Statistik beträgt die städtische Fleisch- und Geflügelftener in Millerand seine Bereitschaft erklärt, sich jederzeit den„ Entscheidungen der gekennzeichnet. Er sagt:" Sowohl als Socialdemokraten wie als Breslau 1 900 000 m. jährlich. Danach tommt Dresden mit focialistischen Partei" zu fügen. Hat er doch an dieser Bereitschaft fehlen Engländer danken wir ihnen( den deutschen Genoffen) für die Stellung, 914 000 m. städtischer Steuer auf Fleisch und Fische und 640 000 m. Lassen schon seit dem Pariser Internationalen Kongreß, der aller- die sie unter sehr schwierigen Verhältniffen eingenommen haben. Nichts ist städtischer Steuer auf Brot und sonstige Nahrungsmittel. Hohe dings indirekt, aber deutlich gemung sein Verbleiben im Minifterium leichter als in die Hände der Chauvinisten zu spielen; entiveder durch Fleischsteuern haben weiter: Aachen mit 640 000 m., Staffet migbilligt hat. t., Und selbst der Lyoner Kongreß hat ja erklärt, daß übereifrige und wilde Angriffe gegen fremde Bölker, oder durch den mit 316 000 m., Main3 332 000 m., Straßburg mit 632 000 wt., W in chen mit 332 000, Straßburg mit Millerand in keinem Augenblick den Socialismus in der Regierung ungezügelten Ausdruck antipatriotischer Gefühle über das schlechte 530 000 Wt. 23iesbaden mit 295 000 W., Pots bain nüt vertreten hat". Nicht minder bezeichnend ist ferner, daß die schlimmen Betragen der eignen Regierung. Unfre deutschen Genossen hielten fich 307 000 w, ofen uit 332 000 M. Brotsteuern in größerem Erfahrungen seiner Ministerschaft ganz wirkungslos an Millerands von beiden Extremen fern und erwarben sich dadurch die größtmög- unfange erheben: Augsburg 135 000 22., Karlsruhe " Socialismus" abgeprallt find. Alles bas, was bürgerliche Links- lichen Verdienste um die Sache des Friedens und der Civilisation. 107 000 W. 9 ii ru berg 433 000 m., 2 ft it the it 266 000.. radikale, wie Belletan und Clemenceau, dem Ministerium als offen wir, daß es auch uns gelingen möge, mit gleicher Würzburg 113 000 m., Sajiel 63 000 M. In Bezug auf Vernimft und Anteil Fähigkeit unfren einen Verrat an der Demokratie, an der bürgerlichen Demokratie, der großen Erhebung solcher städtischen Abgaben auf notwendige Nahrungsmittel tommen aber auch eine Reihe kleinerer Städte in vorwerfen, nimmt Millerand namens feines Socialismns" rubig in den Arbeit zu leisten." Kauf!... Danach ist nicht zu verwundern, daß ihm die neuliche Im übrigen ist der Vorwurf des deutschen Reichskanzlers gegen Betracht, welche Fleisch- und Brotſtenern eingeführt haben, herbe Stritit feines früheren Freundes, des socialistischen Abgeord- Bebel nicht" fo tragisch zu nehmen; er ist nichts weiter als eine die fich allmählich zu recht bedeutenden Einnahmequellen entwickelt neten Viviani, der ihn bereits mit err" anrebet, ganz falt Wiederholung der Klage Lord Salisburys gegen den Führer der haben. Die vorliegende Statiftit erstreckt sich lediglich auf die GeNach dieser Statistit muß zum Beispiel in Dresden ette läßt, oder vielmehr ihn nur dazu mit angefpornt hat, fein zähes liberalen Partei, Campbell- Bannerman, der in öffentlichen Ver- meinden mit mehr als 50 000 Einwohnern. Verbleiben im Minifterium durch theoretisch- taktische Erwägungen zu ſammlungen die südafrikanische Kriegsführung als methods Arbeiterfamilie jährlich allein 20 m. an indirekten städtischen of barbarism" brandmarkte. Detrancheſter Ghats ont entrichten außerdem hat sie an das Reich und die Junter rechtfertigen. Nichts macht so blind gegen die handgreiflichsten Thatsachen, wie dian", die Daily News" 2c., die diesen Ausspruch wieder- 35 M. allein für Getreidezölle zu entrichten. Dazu kommen die eine faliche Dottrin. Daraus allein ist zu erklären, daß Jaurès bolten und erweiterten, wurden indeß nicht angeklagt. 8ölle auch Fleisch, Staffee, Reis, Bucker, Sala, Petroleum usw., usw. Ohne die schwer gut berechnende Fleischsteuer( infolge " " an 9 die legten Reden von Walded- Rouffeau und Millerand in überaus Reine Summen. dno ma stast der Grenzsperre noch erhöht) betragen diese indirekten Steuern günftigem Lichte fiebt. Der erstere foll nach Jaurès gezeigt haben, Bräsident Roosevelt verfügte, wie der Dalh Telegraph für die fünftöpfige Familie 38 m., so daß für die Dresdener daß er nicht daran denke, feine Linksmehrheit durch eine zweideutige", Der Kanalvogel. Der Post"-geblis ist jetzt glüdlich so weit, daß er das Interesse am Mittelland- Kanal als Folge einer geistigen Störung betrachtet. Er meint, daß der Kanalvogel" das Urteil auch sonst verständiger Männer tribe. teils aus„ renigen Meliniften" bestehende Mehrheit zu erseyen. aus Washington meldet, die Rüdzahlung von 870 000 Doll. und ohne die Fleischvertheuerung durch das Reich bereits die Gewiß red et Waldeck- Roussean sehr nach links, aber seine reaktionären an China als Erstattung des Wertes der von ameri- Belastung jährlich 93 M. beträgt. In a che u machte die tommunale Fleischstetter pro Kopf Handlungen haben ja nichtsdestoweniger einen Teil der Meliniften tanischen Seeleuten aus Zientfin mitgenommenen 5 M. aus. reuig" gemacht. Millerand aber soll nach Jaurès noch niemals Silbersachen. sich als Minister so„ dentlich" zum Socialismus bekannt haben, Und diefe furchtbare Laft, die gerade auf die Aermsten drfidt, Frankreich hat wenigstens einen Teil des in China gewie in feiner letzten Rede:„ Am Vorabend der Neuwahlen legt er raubten Gutes an China zurückerstattet. Italien befigt die foll durch den golltarif ins Ungemessene gesteigert werden. Zeugnis ab für die Grundsätze und die Aktion unfrer Partei. Er Schamlosigkeit, die geraubten Gegenstände öffentlich auszustellen. Der Mecklenburger. Der Großherzog von Mecklen verkündigt, daß unser Ziel darin besteht, alle Bürger durch ihre Deutschland wird natürlich nicht zögern, die irrtümlich nach burg Schwerin stattete dem Reichskanzler Grafen v. Billow Beteiligung am gesellschaftlichen Eigentum mit der ökonomischen Deutschland verschickten und interimistisch in Sanssouci aufgestellten einen Besuch ab. Wollte der Großherzog ihm bloß banken für seine Lob. Macht zu verleihen, ohne welche es keine Freiheit giebt". Das astronomischen Instrumente demnächst auf eigne Roften heißt ja wohl sich zum Stollektivismus bekennen," so schreibt Jaurès nach Peking zurfidzuschicken. Für die den Gegenständen zugefügten rebe auf Mecklenburg oder hat er ihm etwa einen Ministerposten in der Petite République". Nun mag es ja fehr nett von Beschädigungen wird es zweifellos in generösester Weise Ersatz leisten. in diesem gefegneten Lande angeboten? Millerand fein, daß er am Ende seiner ministeriellen Laufbahn Daß ihm Amerika, das ja jetzt zu den Jntimen Deutschlands ge( und selbstverständlich mit der Erlaubnis des Ministerpräsidenten, bört, zuvorgekommen ist, wird es durch nunmehrige doppelte Bewenn auch in dessen Abwesenheit 1) und am Vorabend seiner Wahl- fchleunigung der Angelegenheit wieder gut zu machen suchen. campagne fich so„ deutlich", wenn auch in sehr vorsichtiger Form, and sid Herr v. Bedlig muß sehr sicher sein, daß in der Regierung des gesellschaftlichen Eigentums" entfonnen hat. Wenn er aber in driut disodium Deutsches Reich. gegenwärtig tein Mensch für den Kanal eintritt, sonst würde er nicht bas große Kulturwerk als Verrücktheit zu behandeln wagen. die„ socialistische Partei" nur noch zu einem Bestandteil der„ re- Durch die Kündigung der Handelsverträge soll die ReDurch die Kündigung der Handelsverträge foll die Re- Die schweifwedelude Bestle. Während der ernster strebende publikanischen Partei" herabfintt, mit der sie in einem fort die gierung die Obstruftion Obstruktion" bezwingen bezwingen so bettelu die socialwissenschaftliche Studentenverein aufgelöst worden, weil er ans shiveren gouvernementalen Verantwortlichkeiten" innerhalb der Junkerblätter und auch die„ Kölnische Volkszeitung" bekundet einige nahm, daß man auch von Frauen etwas lernen fönne, darf der tapitalistischen Gesellschaft zu teilen hat, wo bleibt bann der Neigung für dieses vorgebliche Radifalmittel gegen die Zolloppofition. Verein deutscher Studenten in ausschweifendster Weise niedrigster Socialismus, wie ihn die internationale Socialdemokratie ver- Wenn so meinen die Befürworter dieses Mittels die Re- Reaktionspolitik frönen. steht?. gierung die Handelsverträge vor dem Zustandekommen eines neuen Beim letzten Staiserkommters der deutschen Studenten" sprach Für die inneren Verhältnisse des franzöfifchen Socialismus be- Tarifs tündigt, so tritt der bisherige Gesetzentwurf in Kraft und die der Studiofus Sevin die Hoffnung aus, daß recht bald ein Ers deutet Millerands Rede und besonders deren Billigung burch Jaurès daraus für Handel und Industrie sich ergebenden llebel müssen die oberungszug nach dem Osten beginnen möchte; er meinte, eine Vertiefung der Kluft, die die beiden socialistischen Opposition zum Weichen nötigen. die Niederwerfung der Polen des Deutschen Reichs. Lager trennt, wenn nämlich der Kongreß zu Tours sich nicht dazu aufrafft, rücksichtslos mit dem verbürgerlichten Auch- Socialismus au brechen. der gleichen Rede des Klassenkampfes so gründlich vergißt, daß ihm 黃 營 " si i " Wenn die Sündigung der Handelsverträge vor Fertigstellung eines neuen Tarifs die einzige Hoffnung der Wucherparteien ist, so steht es schlimm um ihre Sache. Es ist nicht abzusehen, warum die Opposition in eine schwierige Lage gelangen sollte, wenn die P. S. Ju meiner legten Korrespondenz( Nr. 9. des Bortvärts") Regierung auf Grund des jetzigen Tarifs anstatt auf Grund der Zolliäße ist der Schluß des allemanistischen Manifestes( Seite 2, britte Spalte, der neuen Vorlage in Handelsvertrags- Verhandlungen eintreten würde. oben) wie folgt richtig zu stellen:„ Triumph unsrer socialistischen Der bisherige Tarif zeichnet sich immerhin erheblich vor dem neuen Ideen auf dem Wege der in den autonomeu Föderationen zusammen aus, er enthält vielfach niedrigere Bollsäge und vor allem fehlen ihm gefaßten gewerkschaftlichen, politischen und genossen die Minimalfäße für die Getreidearten. Würde nun die Regierung schaftlichen Organisation." Die Worte, politischen und genossen die Handelsverträge vorzeitig fündigen, so tönnte sie wohl den schaftlichen" find infolge eines Druckfehlers fortgeblieben. Versuch machen, neue Verträge, die für die Junker günstiger find, labzuschließen. Es würde sich dann herausstellen, ob ein solcher Der Hof- und Domprediger Ohly forderte " um Kampfe gegen den Materialismus auf, der leider auch von einer Partei gepredigt wird, die sich Arbeiterpartei nennt wohl deshalb, weil sie nach der Pfeife eines Großkapitalisten aus dem Orient tanzt! Wie lange wird es sich die deutsche Volksfeele gefallen laffen, baß Haß und Zwietracht ste vergiften? Aber Gott sei Dant, wir haben auch einen Imperator, der es versteht, der schweifwedeluden Bestic den Fuß auf den Nacken zu setzen. Durch Selbstzucht wollen wir die Selbstfucht bekämpfen. Stolz sind wir auch auf unfre unvergleichliche Armee, stolzer, feit sich englische Bescheidenheit mit ihr befaßt hat, seit man am Granit unsres Heeres herun gebissen hat. Wir freuen uns der Lektion nach Bismarckschem Rezept, die darauf gegeben ist! Aber eines muß auch dem Blödesten Auge babei flar geworden sein: daß unser Schwert auf dem Wasser dem Schwerte auf dem Lande entsprechen soll!" = In seinem Schlußwort versuchte nith Herr v. Gerlach die Bes die ungeduldige Socialdemokratie und die berrückten" hauptung aufzustellen, ich hätte gesagt, daß die Arbeiterschaft viel Erscheinungen der amtlichen Socialreform sorgte, mag daran Man könnte denken, daß der Prediger christlicher Nächstenliebe leicht augenblicklich mehr erreichen könne, wenn sie die nationalfociale erinnert werden, daß dieser oberelsässische Fabrikmagnat in einer im gegen den Materialismus gesprochen habe, der die Parteien des Politit mitmachen würden. Ich protestierte sofort durch Brotwuchers beherrscht, die aus gemeinster Selbstfucht die armen Zwischenruf und wurde durch den stürmischen Widerspruch Oktober des vorigen Jahres vor seinen Wählern gehaltenen Nede Arbeiter tributpflichtig machen aber nein, er beschimpft die Opfer der Versammlung gegen v. Gerlach unterstügt. So fpielte sich dieser auch die Einführung der Gewerbe- Ordnung in Elfaßdes Brotwuchers. Man möchte meinen, unter der schweifwedelnden Vorfall ab, welcher der Beit" Beranlassung giebt, mir zu unter- Lothringen für einen schweren Fehler erklärte. Er ging damals so Bestie sei der etle Byzantinismus verstanden, der sich, wenns' oben schieben, ich hätte die nationalsociale Politit, die ich stets in Ber- weit zu sagen, die Fabrifinspekt oren seien in der ersten Beit ihres gewünscht wird, selbst für die den Konservativen gräßliche Flotte fammlungen Naumann, Damafchte, Maurenbrecher, Auftretens in Elsaß Lothringen eher die Vertreter der Socialbegeistert weit gefehlt; der Hofprediger schmäht die socialistische Gerlach 11. a. gegenüber entschieden bekämpft habe, nun auf demokraten, als die unparteiischen Diener des Gesetzes" gelvefen; Arbeiterschaft als eine schweifivedelnde Bestie. einmal als für die Arbeiter vorteilhaft anerkannt. Was die Zeit" durch ihr ungeschicktes Borgehen hätten diese Beamten sehr dazu gezu meinem Lobe fagt, muß ich ebeit fiber mich ergehen laffent, nur holfen, Ordnungssinn, Bucht und Pflichtgefühl in fei noch bemerkt, daß ich nie ein Gehl daraus gemacht habe, daß ich der Arbeiterschaft zu untergraben". heute noch ein Anhänger des seiner Zeit in Breslau von mir unterstützten Agrarprogramms bin. Herr Kommerzienrat Schlumberger beschränkt sich aber nicht ba 08* 29 darauf, ein theoretischer Gegner der offiziellen Socialreform zu fein, inducteer bekämpft diefe lettere auch in der Praxis. Fit einer feiner Granitbeißer in Uniform. 000 38 25 industriellen Unternehmungen, den Vereinigten Glanzstofffabriken, Daß auch Offiziere und nicht nur vaterlandslose Gesellen an attiengesellschaft in Niedermorschweiler bei Mülhausen, ließ er im Nachdem dies geschehen, telegraphierten die Herren den Grafen Billow wegen feines Bolenfurors an. Der Verein ist aber trotz der rüden Beschimpfungen des in der Arbeiterschaft am edelsten vertörperten deutschen Volkes bisher nicht aufgelöst worden. Freifinniger Katzenjammer. So lange die deutschen Freifimigen glauben, daß ein Minister ihre Geschäfte betreiben könnte, fie 11117 119 " = " mind blowing in ata Söhne, bochachtbarer Eltern". der verzichten auf jedes kritische Urteil und korrumpieren insofern die gwift zwischen dem bekannten Militärschriftsteller Hauptmann vergangenen Sommer annähernd zwei Monate hindurch täglich öffentliche Meinung. Das ist gewiß weder edel noch auch mir an von Hoenig und den preußischen Generalmajor von Bern dreizehn Stunden arbeiten, wobei in die sieben Nachmittagsstunden ſtändig. Schlimmer aber noch ist die ungeheuerliche Dummheit, mit hardi. Herr Hoenig hatte im„ Tag" den verstorbenen General von 1 bis 8 Uhr keinerlei Unterbrechung fiel. Dabei thaten nicht nur ber sie sich über Personen und Möglichkeiten der Politik täuschen. Der Kavallerie von Bernhardi bezüglich seines Verhaltens im die erwachsenen weiblichen Arbeiter mit, sondern öfter bis 7 Uhr Wemt sie dann freilich eingesehen, daß sie sich geirrt haben, daß sie Gefechte bei Villepion wie folgt fritifiert: G8 interliegt abends Burschen und Mädchen unter 16 Jahren, teilvon dem Minister nichts zu erwarten haben, so wird das süß- lockende feinem Zweifel, daß die 4. Kavallerie- Division am 1. De weife in Unterstützung der älteren Arbeiterinnen auch bis 8 Uhr. Geflöt jäh derbstes Rohrspaßengeschimpf. D Einst war Graf Bülow der vergötterte Liebling der liberalen ember 1870 bei Villepion wiederum hohen strategischen und Während an Sonnabenden in den anderen Fabriken zu MülBresse. Selbst seine diplomatischen Thorheiten der legten Zeit von Bernhardi, an deffen Thätigkeit schlechthin alles hing, nicht abends die abril verlassen müssen die Mittagspause beträgt in Beitaktischen Ruhm erworben haben würde, wenn der General Hausen die un 6 1hr früh antretenden weiblichen Arbeiter um 5 Uhr ( Chamberlain, Dreibund) pries man noch in höchster Verzücktheit. aus Thorheit oder Unfähigkeit oder wohl sonstigen Seit seiner Landtagsrede über den Kanal aber giebt man den Mann Gründen so völlig versagt hätte, daß ein bayrischer Offizier einem den Spinnereien und Webercien fast durchgängig nur eine Stunde endgültig auf. Die Bosnische Zeitung" glaubt, daß Graf Bülow preußischen zutief, als der General von Bernhardi in höchster entließ die Fabrit des Herrn Reichstags- Abgeordneten in dem abseits gevielleicht seit einigen Monaten unter einer förperlichen Berstimmung Gefahr abzog:„ Aber Hert Kamerad, ist das das Verhalten legenen Niedernforschweiler die Arbeiterinnen am Sonnabend erst imm leide, die auf seine Beredsamkeit drücke. Und in dieser Annahme eines preußischen Generals?" bad widmet sie dem Kranken folgende schonende Liebenswürdigkeiten: 5 Uhr, beschäftigte fie alfo an den Vorabenden der Sonn- und Der schon erwähnte Generalmajor von Bernhardi, der jetzt die Festtage 10/2 Stunden. Dies Verhalten hörte erst auf, als es in Je weiter der Schleier fällt, um so allgemeiner wird das preußische 31. Kavalleriebrigade kommandiert, war als naher Ver- der socialdemokratischen Presse dem Herrn Reichstags Abgeordneten Ropfichütteln. Graf Bülows Reden fließen ölglatt dahin, aber am wandter des Getadelten wegen obiger Stritit sehr entrüftet. Aber persönlich vorgeworfen wurde. Ein Wort der Entschuldigung oder Schluß bleibt wenig mehr zurück als ein paar Fettaugen auf der mm will es der Zufall, daß eben dieser Herr Generalmajor Erklärung daffir hatten die ihm ergebenen Blätter nicht. AndrerWasserfuppe. Er ergeht sich in den greifbarsten Allgemeinheiten; von Bernhardi vor nicht fatiger Zeit einen großen Teil der preußis feits macht es diefer Breßzwischenfall vielleicht psychologisch verüberall fehlt es an festen Konturen im Bilde; er macht Worte, schen Stavallerie von 1870 ganz ungeschminkt der Feigfeits macht es dieser Preßzwischenfall vielleicht pſychologiſch ver immer Worte, ohne das man erkennt, was er will und ob er heit bezichtigte. Der Herr General schrieb nämlich in einem Aufständlich, warum der Herr Abgeordnete bei dieser Etatsberatung so will... Da muß man sagen, Männer wie die Eulenburgs oder Butt- fat, der in Nr. 71 und 72 des Militär- Wochenblattes" 1900 verumvermittelt feinem Groll gegen die Arbeitszeitbeschränkung für famer oder Köller waren festere Gestalten; und Graf Caprivi, Freiherr öffentlicht ist und Waffen- oder Teilführung der Kavallerie" be- Kinder und junge Leute Luft machte. v. Marschall, Herr v. Miquel, sie verstanden sich auf die fachliche titelt war, auf Seite 1718 über die Besetzung Forbachs durch die Zurüdweisung ihrer Gegner ganz anders als der Reichstanzler Breußen folgendes: ses von heute. Sone Dichterworte, frostige Scherze, glatte " Forbach war zunächst überhaupt nicht vom Feinde besetzt, uma a Werregenheit bitweg. als ob ber Stubenfondern diefer war längst abgezogen, als die in strowallprogeß, ber au Bernteiden Es scheint, als ob der Glaube au Savallerie fic immer noch nicht hineinivante uns göbtau und Köstin zwingt, fand vor dem Landgericht die Dauerhaftigkeit der Kanglerschaft des Grafen Bülow die Avantgarde der 13. Division aufgefordert wurde, den geräumten wida u statt. Angeklagt waren, wie wir dem zusammenfassenden so bedenklicher schwindet, je häufigerer spricht. Ort zu nehmen." Bericht der Sächs. Arbeiter- Zeitung" entnehmen, sieben Kaufleute, Seine gestrige Rede hat diese Zweifel verstärkt. Und Wir möchteit einmal das Geschrei hören, wenn ein Social Volontäre 20. ans Crimmitschaut im Alter von 17-37 Jahren und allgeinach wird man auf allen Seiten die Frage stellen, ob demokrat behaupten würde, ein preußischer General fei 1870 im sämtlich, wie in der Verhandlung oft betont wurde,„ Söhne hochnicht der leitende Staatsmann in sein geliebtes. Land Moment der höchsten Gefahr abgezogen und habe seine bedrängten achtbarer, vermögender Eltern" wegen Widerstands gegen die StaatsMedlenburg zurüdkehrt, ehe man Gelegenheit gehabt Stameraden in Stich gelaffen oder die deutsche Kavallerie habe sich gewalt, Hausfriedensbruchs, Gefangenenbefreiung ze. Die Bürschchen hat, ihn nach seiner Meinung ganz keinen zu lernen." in einen Ort nicht hineingewagt. Sämtliche nationale" Blätter battent in Crimmitschau am 6. Juni v. J. nachts furchtbaren Radan Das ist alles sehr richtig. Nur hat sich nicht Graf Bülow ge- würden wochenlang wüten, im Reichstag würden„ nationale" Abgemacht, eine Laterne ausgeriffen und allerlei geräuschvollen Unfug geändert, der ist seit dem ersten Tage der gleiche geblieben, und es ist geordnete sich den Stehlkopf wind reden, und vom Regierungstischrieben. Einen Schumann, der Ruhe gebot, verhönte man, und als er auch nicht gerade fein törperlicher Zustand, der auf ihn drückt. würden der Reichskanzler, der Kriegsminister und vielleicht noch einige einen der Lärmenden verhaftete, wurde er von einem Komplizen Die Tante Voß ist es, die sich gewandelt, feitdem sie von dem Generale fich furchtbar entrüsten. Aber si duo idem faciunt, idem des Arreiferten derart angere melt, daß er, da derselbe mit vorMann nichts mehr erwartet. Jegt darf der geistreiche, geniale Mann non est idem! gebeugtem Oberkörper mit Wucht auf den Schutzmann zugerannt von gefterit itach Medlenburg gehen die Voffin mag ihn nicht fam, von der Verhaftung abfehen mußte. Einem audren Schutzmehr. Recht unzuverlässig, diefe liberale Treue! Das Gottesgericht in Hannover hat wieder einmal einen mann hat man die Kleidung befchädigt, ins Gesicht geAuch die demokratische Frankfurter Beitung", die vor- wumberfamen Ausgang gehabt. Der Veleidigte, Landrat schlagen, an Boden geworfen und dort gemeindem in ihrem Optimismus Herrn Bülow als einen besonders v. Bennigsen, ist seiner Wunde erlegen, während der schaftlich auf ihn eingebauen! Die Beweisaufnahme strahlenden Lichtpunkt der Menschheit bewunderte, bemerkt jetzt Verführer seiner Frau unverletzt aus der Affaire hervorgegangen ist. ergab die völlige Schuld von sechs der Angeklagten. Der Staatsboshaft: leber das Duell felbft meldet noch ein Berliner Blatt:„ Der anwalt erlärte die Rüppeleien für eine Roheit, bie Graf Billow hat die Verfassung, wie er behauptet, Landrat war als guter Schlige auf weite Entfernungen idlinumer betragen als der rüpelhaftester Fabrikarbeiter. Die ihres Gleichen fuche. Die Angeflagten hätten sich immer in der Tasche, aber nicht im Kopf. Seine bekannt, ist aber sehr furzsichtig. Sein Gegner soll Erklärungen stehen im direkten Gegensatz zu dem Geist der schon beim Kommando„ eins geschossen haben, Berteidiger plaidierten troydem auf milde Geldstrafen, da die Verfassung. Die Verfaffung sucht die Krone durch die Ver- worauf der Landrat zusammenbrach. Wennigsen Angeklagten„ Söhne hochachtbarer, vermögender Eltern" selen, denen antwortlichkeit des Ministerpräsidenten zu schützen, Graf Bülow hat überhaupt nicht geschoffen." cine Freiheitsstrafe üble Folgen bringe. Das Gericht verurteilte die verkehrt dieses Verhältnis in sein gerades Gegenteil, indem er Burichen zu 25-400 Gelbstrafe und bob in der Begründung feinerseits De dung hinter der Krone fucht. Nicht der König, führt die„ Dentiche Lages 31g.". Unfre Notig über den der angesehenen Stellung, in welcher fich die Angeklagten beEinen Beweis für die Notwendigkeit des Socialismus ausdrücklich ervor, daß man von einer Freiheitsstrafe angesichts fondern der Ministerpräsident Hat Rede und Antwort zu stehen über Bauperismus" in London giebt ihr Anlaß zu weitläufigen Betrach- fänden und des Umstandes, daß fie Söhne hochachtbarer Tages- 31g.". die Behandlung der Kanalvorlage und des Landtags. Die lavaliermäßige Behandlung der Politif, wie sie hier zur Elend noch in erschreckendem Umfange vorhanden ist. Das Blatt tungen über die traurige Thatsache, daß auch in England sociales Eltern feien, abgesehen habe. Methode erhoben werden soll, muß fich sehr schnell ab tommt au folgendem Schluß: wirtschaften, wahrscheinlich schneller, als viele Leute vermuten. In diefer Art lassen sich die bevorstehenden großen Aufgaben gauz höchfter Blüte tein Anheilmittel gegen bittere Not in weiten Man sieht, Freihandel und Welthandel sind selbst in entschieden nicht lösen und Graf Bülow wird wohl oder übelum- 23o1tstreifen, sie bieten immer den Steichen bequeme lernen müssen." Mittel und Wege, ihre Reichtümer schnell zu ver mehren." Wandelbar ist die Mensajenkenntnis der staatsmännischen Beitungsdemokraten. feien? In demselveit Crimmitschau, in dem sich obiger Rabau ab= gespielt, ereignete sich vor nunmehr 2 Jahren ein ähnlicher Fall, bei verurteilte das Landgericht Zwickau die Beteiligten zu Strafen von dem aber Arbeiter mit der blanken Klinge trattiert wurden. Damals zwei Jahren Gefänguts bis drei Jahren Zuchthaus! and not that Ausland. Frankreich, ilja in 19 Das Wenn das auch für uns Socialisten eine nichts weniger als neute Entdeckung ist, so ist es doch ein ganz acceptables Zugeständnis. Nationalsociale Phantasien. Nachdem jüngst Dr. Mauren Daß der Agrarsta at nicht gegen die Verelendung ungeheurer brecher in einem fulminanten Artikel in der Hilfe die Nufähigkeit Bollsmaffen ichlist, beweist Rusland; wenn nun auch der höchst minister hat der Samuter foeben einen Gefegentivurf zugeben laffen, Eine Erweiterung der Gewerbeaufsicht. Der Handelsder Socialdemokratie, an neue Aufgaben heranzutreten, nachge- entwickelte Industriestaat das Waffenelend nicht aufzuheben vermag, minister hat der Kamuter soeben einen Gefezentivurf zugehen lassen, wiefen" hat, schlägt sein Herr und Meister Naumann jetzt andere obichon Englands industrielle Entwicklung immerhin eine gewisie welcher eine Abänderung des Gefeges von 1893( Fabrikaufsicht) Wege ein, die zu einer Ehrenrettung der nationalsocialen Sefte Linderung des socialen Elends herbeizuführen vermocht hat, so bleibt herbeiführen soll. Die Novelle bezweat, die Bestimmungen über die führen sollen. In der letzten Nummer der Beit" lesen wir: nur der Ausweg, es mit einer dritten Staats- reip. Gesellschafts- ygiene und die Sicherheit in den Fabritbetrieben auszudehnen auf Ein socialdemokratisches Bugeständnis. In form zu versuchen, eben der socialistische u. die Klein Industrien der Nahrungsmittelbranche, die Verkaufstäden, einer Versammlung in Kabla( Sachsen- Altenburg), in der Herr Magazine, Bureaus und andre ähnliche Etablissements. v. Gerlach im Namen des Handelsvertragsvereins sprach, polemisierte Unternehmer Patriotismus. Unser Kieler Bruberorgan Gesez von 1893 ist vielfach auf Ladungsplätze, auf öffentliche Arder socialdemokratische Redner, Redacteur Sticklen aus Altenburg, auch berichtet:" Auf der Germania werft erhielten am Donnerstag beiten usw. nicht angewandt worden, weil es in dieser Beziehung ein wenig gegen die Nationalsocialen. Herr Stückten ist bekannt als nachmittag die Vertreter der Arbeiter bei der Werftkrankenkasse die Nullarbeiten enthält. Diese sollen durch den gegenwärtigen Entwurf ein Vertreter der gemäßigten Richtung. Er war es, der auf dem Order, sich nach Feierabend beim Direktor Rauchfuß einzufinden. beseitigt werden; die Bestimmungen sollen Anwendung finden auf Lübeder Parteitag das föstliche Wort prägte, Grunwald fei„ die Die Vertreter; ettva 40 an der Zahl, stellten sich um 6½ Uhr beim alle derartige Unternehmen, öffentliche wie private, Laien Unterverunglückte männliche Ausgabe der Rosa Luxemburg". Auch in Bureau des Direktors ein und Harrten der Dinge, die da kommen nehmen und religiöse, selbst wenn sie den Charakter einer GrStahla gab er sich als ein Mann nach dem Herzen Vollmars, ins follten. Zunächst frug der Herr, ob das sämtliche Vertreter ziehungsanstalt oder eines Inftituts für gewerblichen Unterricht besondere bekannte er sich als Anhänger des Agrarprogramms. Einer der Erichienenen erwiderte darauf, daß freilich tragen. Schließlich werden Etablissements für öffentliche Schaus Besonders wichtig war jedoch ein Gay in seiner Rede. Er erklärte mehr Vertreter vorhanden sein müßten, entsprechend der Zahl stellungen, Cirken, Theatern usw. dem Gesetze unterstellt. nämlich: Buzugeben ist, daß mit der Politit der National der auf der Werft beschäftigten Arbeiter. Es sei aber feit 2 Jahren England. jocialen augenblicklich vielleicht mehr für den feine Neuwahl erfolgt. Der Direktor schien diesen Einwand jedoch Arbeiter zu erreichen ist. überhört zu haben, denn er sagte:„ Man immer herein!" Codann Die Verurteilung Dr. Krauses. Dr. Krause ist vom ZuchtHierzu schreibt uns Genoffe Stüdten: Die Nationalsocialen fragte er die Leute, ob die Arbeiter willens feien, am 27. Jannar, volizeigericht für schuldig befunden und zu zwei Jahren machen seit Jahren Bemühungen im Herzogtum Altenburg Boden dem Geburtstage Wilhelms II., zu feiern. Wancher werde doch wohl Gefängnis verurteilt worden. leber den Werlauf des Prozesses zu gewinnen, allerdings bisher so ziemlich ohne Erfolg. Nun war morgens gern am Stirchengang der Kriegervereine teilnehmen liegt einstweilen nur folgender telegraphischer Bericht vor: in dem altenburgischen Industrie- Städtchen Stahla von dem national- wollen. Als sich niemand fand, der der Ansicht des Direktors Im Laufe der gestrigen Verhandlung hatte der Verteidiger focialen Verein Jena eine öffentliche Bersammlung gegen den Zoff- beistimmte, fragte dieser weiter, wer von den Erschienenen denn Dr. Krauses darauf hingewiesen, daß die Anklagebehörde nicht Erst auf wiederholtes Fragen den Beweis erbracht habe, daß die Briefe Seraufes vereins, Herrn v. Gerlach als Referenten. Es war mir flar, daß melbeten sich 2 Mann. Doch auch diese zeigten sich nicht 6. August 1901, in denen er Brocksmas sagt, Forster müsse auf tarif einberufen, mit dem derzeitigen Sekretär des Handelsvertrags- Mitglied eines Kriegervereins sei. hier unter der Flagge des Handelsvertragsvereins die Geschäfte der geneigt, den Arbeitstag zu opfern. Von den übrigen Leuten irgend eine gefegliche Weise erschossen oder sonstwie aus dem nationalfocialen Bartei besorgt werden sollten, und diefer llistand erklärte einer, daß man wegen der drei Festtage fchon eine Wege geräumt werden, jemals in die Hände Broelmas gelangt feien. veranlaßte mich, einen Rufe der dortigen Parteigenoffen Folge chlechte Zahlung gehabt habe, und daß mancher Arbeiter Bei Auflagen wegen Aufreizung zum Morde sei es aber durchaus Teiftend, die betreffende Versammlung zu besuchen. Herr v. Gerlach ber Werft nichts zu leben haben werde, wenn er wieder einen Tage- nötig, daß irgend eine Berson thatsächlich zu dem Verbrechen aus vermied es, in seinem Referat auch nur mit einer Silve der Belohn einofißen müßte. Der Direktor meinte erstaunt:„ Na nu, gestiftet worden sei. In der Sonnabend- Sigung trat der Lordstrebungen der Nationalsocialen, die alle Tische mit Agitations Ieben!" Hierauf ließ er darüber abstimmen, ob am hinzu, trotzdem werde der Fall vor die Geschworenen kommen, und na nu? Wer bei uns arbeitet, bat immer was zu Oberrichter diesen Ausführungen des Verteidigers bei, fügte aber material belegt hatten, Erwähnung zu thun und deshalb schnitt ich felbft bie nationalfociale Politik an. Herr v. Gerlach erhob dann 27 der auf der er be arbeit ruben folle. Die Ver- zwar auf Grund der Beschuldigung, daß Krause versucht habe, den bekannten Vorwurf, daß die ablehnende Haltung der Social- treter erklärten sich jedoch einstimmig gegen diesen Broeksma zur Ermordung Forsters zu überreden. demokratie in Weltmachts- und Flottenfragen die Regierung Antrag. gezwungen habe, sich den Juntern zu verschreiben, denn in der Politik gelte der Grundsatz, eine Hand wäscht die andre. Nun sagte ich dem Sinne nach: In der That eine ganz unverfrorene Zumuting an die Taufende fast ausschließlich socialdemokratischer Arbeiter, durch eine Arbeits rube am Geburtstage des Kaisers der„ Germaniawerft" den empfehlenden Anstrich eines besonderen Patriotismas" zu verleiben. Wenn die Arbeiterschaft die Bahn beschreiten würde, die ihr die wenn Herr Krupp, der Pächter der" Germaniawerft, durch eine Nationalsocialen vorschreiben wollen, damt müßte sie erst ganze Demonstration seine Loyalität nach oben hin bekunden wollte, so Brote hingeben, um dann dafür mit Brosamen bedacht zu werden. hätte er den Arbeitern den Lohn für den ausgefallenen Arbeitstag Es sei möglich, daß die Arbeiterschaft, wenn sie Mittel für Welt- able u follen, er hat's ja dazu. Aber soweit geht der Patriotismus politit, Schiffe und Kanonen bewilligen würde, von der Regierung felbft des Herrn Krupp nicht sogar die Kosten für die patriotische momentan lleine, auf den Augenblid berechnete Bugeständnisse er Unternehmer- Reklame sollen die Arbeiter zahlen! halten würde, die aber in gar feinem Berhältnis stehen, tönnten zu den Opfern, welche die Arbeiterschaft sich aufbürden müßte. Die Gerechtigkeit habe die Grundlage des Staates zu sein, nicht aber der von dem Vorredner Herrn v. Gerlach vertretene SchacherGrundsatz: Eine Hand wäscht die andre. Das machen wir nicht mit. Der Kämpfer gegen die ,, Ungeduld". Belgien. vom Die Rammer beschäftigte sich in den letzten Tagen mit dem Dotationsbudget mid der Freifahrt der Deputierten. E3 tam fort gesetzt zu heftigen Scenen zwischen der Regierung und der Rechten einerseits und der Linken andrerseits. Herr Woeste, der Führer der lerifalen, versuchte vergebens, die einfache Tagesordnung zu Gunsten der Regierung zur Aimahme zu bringen. Die Socialisten verlangten namentliche Abstimmung, es stimmten nur 69, das Haus war also beschlußunfähig. 1 Ausscheidung anarchistischer Elemente aus der socialdemokratischen Partei. Lüttich ist stets ein beliebter Sammel punkt für anarchistische Elemente gewefen, wirkliche aufrichtige Aus Milhausen im Elsaß wird uns geschrieben: Anarchisten und Polizei- Anarchisten, Agents provocateurs haben das große Industriecentrum von Lüttich stets gern zu ihrem TuminelBum besseren Verständnis des heiteren Zwischenspiele, für welches play gewählt. Die Lütticher Socialdemokraten haben seit Jahren der Reichstags- Abgeordnete Th. Schlumberger bei der ersten gegen diese Elemente gekämpft, denn sie suchten sich vielfach in ihren Beratung des Etats durch seinen nervösen Ausfall gegen Reihen einzunisten. Jetzt hat ein Komitee bes socialistischen Bundes on Lüttich mit 29 gegen 16 Stimmen bei 6 Stimmenthaltungen den Ausschluß des Dr. Lucien Hénauld beschlossen. Weitere Ausschlüsse sollen erfolgen, um eine vollkommene Reinigung der Partei zu erreichen. Italien. Deutsches Reich. Zum Apotheken- Boykott. = Die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter beider Welten. Nach einer Zusammenstellung des Arbeitsamtes von New- York ist Die Einigungsverhandlungen zwischen den Apothekern und die Zahl der in den Industriestaaten organisierten Arbeiter folgende: den Krankenkassen- Vertretern wurden gestern, Sonnabendabend, England tommt an erster Stelle mit 1 905 116; sodann kommen die unter dem Vorsitz des Gewerbegerichts- Direktors Herrn v. Schulz Bei Eröffnung der Der Senat gegen den Arbeitsrat. In der Deputierten- Vereinigten Staaten Nord- Amerikas mit Canada mit 1 600 000. im Bürgerfaale des Rathauses fortgesezt. fammer hatte die äußerste socialistische Linte durchgesetzt, daß der Sodann folgt Deutschland mit 995 435, Frankreich mit 538 832, Verhandlungen verweist der Vorsitzende darauf, daß die Parteien Arbeitsrat derartig zusammengesetzt werden sollte, daß in das Oestreich mit 157 773, Dänemark mit 101 000, Ungarn mit 64 000, bereits zum fünftenmale zusammengekommen, und er bittet die BarArbeitsamt auch 6 Repräsentanten der Arbeiter eintreten sollten, die Schweden mit 58 340, die Schweiz mit 49 034 und endlich Spanien teien nichts unversucht zu lassen, um bei den heutigen Verhandlungen direkt von den Industriearbeitern, den Landarbeitern und den Schiffs mit 31 558. eine beide Teile befriedigende Einigung zu erzielen. arbeitern zu wählen seien. Der Senat hat nun diese demokratische Der Centralverein der Bildhauer hat unter der gegenNamens der Kassenvertreter berichtet sodann Simanowati, Bestimmung verworfen und die Regierung hat diesen Beschluß wärtigen Krise ganz außerordentliche Aufwendungen für die arbeits- daß die Versammlung der Krankenkassen- Borstände erst nach längerer acceptiert, ohne sich zu rühren. Die neue Einrichtung würde da- losen Mitglieder zu machen. Im ersten Quartal 1901 betrug die Debatte den von den Kassenvertretern bei den vorigen Verhandlungen durch allen Wert verlieren und eine Dupierung der Arbeiter be- Summe der Unterstützungen für Arbeitslose am Orte gemachten Vorschlägen ihre Zustimmung gegeben hat, und daß die deuten. Es ist zweifelhaft, ob die Deputiertenkammer es auf einen 28 730 Mart, für das laufende Quartal schäßt der Kaffen zu weiteren Konzessionen nicht geneigt sind. Demzufolge lauten Konflikt mit dem Senat ankommen lassen wird, es ist vielmehr Vorstand die notwendig werdende Summe sogar auf nicht die Vorschläge: 10 Pro 3. Sconto für 1902 und 12½ Pro nahezu gewiß, daß der Senatsbeschluß das Proletariat vor die unter 35 000 Mark. Der Vorstand schlägt nun den Ver- für 1903. Revision des schwarzen Buches" und Frage der Beseitigung dieser veralteten und nur der Verschleppung waltungsstellen, um auch bei eventuellen Abwebrstreiks gerüstet zu Aenderung des gelben( Droguisten-) Rezeptformulars fortschrittlicher Reformen dienenden Institution stellen wird. Die fein, vor, von der 7. Woche d. J. an auf vorläufig 13 Wochen einen durch Streichung der Worte, wonach die betreffende Verordnung den Agitation wird demnächst mit Energie einsetzen. Extrabeitrag von 10 Pf. pro Woche zu erheben. Wenn sich die Apotheken nicht honoriert wird. Mehrzahl der Verwaitungsstellen für den Antrag erklärt, gilt Von den Apothekern wird hierauf folgende Erklärung schriftlich derselbe nach§ 23 des Statuts als angenommen. abgegeben: Aus Industrie und Handel. " Die vereinigten Apotheker Berlins und der Umgegend eröffnen Die Aussperrung der Glasarbeiter, die an der Spize ihrer ben" Krankenkassen unmittelbar nach Aufhebung des Boykotts Der Ausbau des Schiffahrtstruftes. Wie der hiesige Ver- fämpfenden Kollegen standen, soll nach dem Fachgenoffen" noch wiederum Stredit und gewähren bei Begleich der Rechnungen Interessant dürfte die innerhalb 30 Tagen nach Empfang an treter des Burean Laffan" aus bester Quelle erfährt, befinden sich einige zeitlang aufrecht erhalten werden. die Vertreter mehrerer großen britischen Dampfschiffahrts- Gesellschaften, Mitteilung sein, daß auch der„ bekannte" Graf Arnim Glashütten- tezeptur- Rabatt ein Rasia Sconto von 7 Broz. Die ge darunter die der White Star und der Leyland- Linie, befizer ist. Ob und inwieweit er an der Aussperrung sich beteiligt, auf den Gesamtbetrag der Lieferung. auf dem Wege nach New York, wo sie mit Bierpont Morgan, der ist allerdings unbekannt. jamte Lieferung für die Krankenkassen, entsprechend außer dem Stahltrust auch mehrere bedeutende industrielle Unter- Gewerkschaftspresse. Vor einiger Zeit brachten wir eine den bis zum 1. Mai 1901 in Geltung gewesenen Vereinbarungen, ha t nehmungen vertritt, eine Busammenkunft haben werden. Notiz über den„ Correspondent" der Buchdrucker, in der wir denselben ausschließlich durch die Apotheken zu erfolgen, jede Der Zweck der Beratung ist, zu einer dauernden Ver aus Anlaß feines Eintritts in den 40. Jahrgang als das älteste Beeinflussung der Kassenpatienten von seiten der Kaffen direkt ständigung über die Frachtraten zu gelangen. deutsche Gewerkschaftsblatt bezeichneten. Es dürfte intereffieren, oder durch Bermittelung der Aerzte indirekt in andrer Nichtung ist Das geplante Abkommen bezieht sich nicht auf den Ber- bei dieser Gelegenheit auch das Alter einiger andrer Gewerkschafts- unstatthaft." sonenverkehr. Es gelang Morgan, die Interessen der Exportindustrie blätter fennen zu lernen. Der Handschuhmacher" erscheint seit Nach diesen Erklärungen ziehen sich der Vorfigende und die mit denen der transatlantischen Transportgesellschaften in Ueberein- 33 Jahren, der„ Correspondent für die Arbeiter und Arbeiterinnen der Vertrauensmänner zur Beratung zurück und unterbreiteten den Verstimmung zu bringen. Diese neue Vereinbarung soll eine weitgehende Hut- und Filzwaren- Industrie" sieht im 31. Jahrgang. Die Ameise", tretern schließlich folgende Einigungsbedingungen: Wirkung auf die Unterbringung der amerikanischen das Organ des Verbandes der Porzellan- und verwandten Berufs- 1. a) 10 Broz. Sconto bei 30tägiger Regulierung ohne Produktion im europäischen Markte ausüben. Wie arbeiter beiderlei Geschlechts, ist in den 29. Jahrgang feines Er- Steigerung. weiter berichtet wird, beabsichtigte Morgan im Fall der Nichtannahme scheinens getreten, die Deutsche Metallarbeiter- 8tg. b) Gleichstellung der Droguisten und sonstigen Abnahmestellen seiner Vorschläge die Gründung einer großen unabhängigen Flotte 20. Lebensjahr eingetreten, von der Buchbinderztg." erscheint der mit den Apothekern bezüglich der Lieferungen der dem freien von Frachtdampfern. Die Annahme seiner Vorschläge macht indes 18. Jahrgang, vom„ Vereins- Anzeiger", Organ der Vereinigung der Verkehr überlassenen Mittel unter der Bedingung, daß von seiten Schritte in dieser Richtung unnötig. Die Mitteilung muß sehr überraschen, da erst im Dezember v. J. Maler, der 16. Jahrgang und eine Reihe andrer Gewerkschafts- der Kaffen zu Gunsten bestimmter Abnahmestellen weder eine direkte noch blätter haben ihren 15. Jahrgang begonnen. indirekte Beeinflussung ausgeübt wird. c) Aufhebung der Selbstdispensation der Kaffent. 2. Die von den Parteien abzugebenden Erklärungen sind vors behaltlich der Genehmigung ihrer Auftraggeber aufzufaffen und sollten die Vertreter gehalten sein, im Sinne ihrer Erklärungen bei ihren Auftraggebern zu wirken. Ausland. -W " " berichtet wurde, daß die konkurrierenden englischen, amerikanischen und deutschen Schiffahrtsgesellschaften auf Anregung des Herrn Ballin von der Hamburg- Amerika- Linie Vereinbarungen getroffen haben, Kein Maurer nach Stockholm! Die Bauunternehmer Stod die ein gleiches Ziel verfolgten. Zwar ist über diese Vereinbarungen holms wollen die Löhne der Maurer um 10 Broz. herabsezen. Die nichts Bestimmtes bekannt geworden, aber man nahm nach den An- Verhandlungen, die zwischen den Vertretern der beiderseitiben deutungen, die in die Presse gelangten, allgemein an, daß die Organisationen stattfanden, haben bis jetzt zu keiner Einigung Konferenz der Schiffahrtsinteressenten in Köln kein andres Ergebnis geführt. haben konnte, wenn ihre Verhandlungen von Erfolg begleitet waren. Das„ Berl. Tagebl." berichtete am 13. Dezember 1901: Aus der Frauenbewegung. Die Kinder der Armut. Nach einem uns aus Hamburg zugehenden Privat- Telegramm bestätigt Herr Ballin von der Hamburg- Amerita- Linie die Nachricht unsrer jüngsten Barlaments- Ausgabe über die Kölner Ver Ein Artikel der" Post", der sich mit der Thätigkeit der handlungen durch die Mitteilung, daß der Abschluß einer Ver- von der Berliner Polizei angestellten Aufsichtsdamen für das Pflegeeinbarung deutscher, englischer und amerikanischer Gesellschaften finderwesen beschäftigt, enthält ein interessantes Bugeständnis. Es erreicht werden soll, wonach der Betrieb der beteiligten handelt sich in dem Artitel um eine Verteidigung der EinGesellschaften nach gewissen einheitlichen Gesichtspunkten geregelt, richtung der besoldeten Aufsichtsdamen, deren vorläufig 10 mit ein planmäßiges Zusammenwirten herbeigeführt und eine wirt- einem Jahresgehalt von 500 m. auf Monatstündigung angestellt schaftliche Ausnutzung des vorhandenen Schiffsmaterials erreicht sind. Berschiedene Leute scheinen sich über die neuen„ weiblichen werden soll." Bolizeibeamten" entrüstet zu haben, und diese zu beruhigen, ist der Artikel bestimmt. So heißt es darin unter anderm: . = an Stelle 0011 Herr Dr. Freudenberg wendet sich gegen die Art der Vorschläge, die von den Apothekern gemacht wurden, und führt namens der Kassenvertreter aus, daß die versöhnenden Worte des Vorsigenden durchaus den Wünschen und Hoffnungen der Kassen entsprochen haben, daß die Erklärung der Apotheker aber diese Stimmung vollständig zerstört hat; denn unter solchen Bedingungen sei eine der reine Einigung einfach unmöglich. Diese Erklärung sei Sohn. Das Verlangen, daß die Apotheker in Zukunft wieder die alleinigen Lieferanten der Stassen sein sollen, heißt den Staffen eine ehrlose Handlung gegenüber den Droguisten zuzumuten. Wenn die Apotheker auf diesem Standpunkt verharren, so ist das eine Provofation und beweist, daß sie den Frieden überhaupt nicht wollen. Beide Parteien ziehen sich hierauf zur Beratung zurüd. Herr Apotheker Marggraff teilt sodann mit, daß er und seine Kollegen den Absatz la der vom Einigungsamt gemachten Vorschläge ablehnten, nur höchstens einen Sconto von 71/2 Proz anerkennen, und Absatz 1b nur mit dem Zusaß, daß nur eine Art Rezeptformulare statthaft ist, zustimmen werden. Mit dieser Er flärung haben die Apotheker auch alle wesentlichen Bedingungen, die vom Einigungsamt vorgeschlagen find, abgelehnt. Als die Verständigung mit den englischen, amerikanischen und deutschen Gesellschaften zu stande tam, nahm man allgemein an, Während die freiwilligen Helferinnen, die sich bisher daß auch Morgan dabei seine Hände im Spiel hatte," da auf die der Beaufsichtigung der Wartefrauen widmeten, sich nicht immer Zustimmung von jener Seite schon damals Wert gelegt wurde. ganz in die mannigfachen Verhältnisse und Beziehungen, die nicht Galt doch der amerikanische Gründer als der Besizer stets die besten und erfreulichsten waren, einpassen fonnten und der White Star- und der Leyland- Linie, oder mindestens war er fich häufig über Dinge fittlich entrüsteten, die bemüht, durch Attienankäufe einen Einfluß zu gewinnen. Mit der nun einmal, ohne die Moral der Kinder schädigend zu Demgegenüber erklärt für die Strankenkassen Herr Dr. Freudens englisch- amerikanischen Vereinbarung wäre die Spitze gegen die beeinflussen, von den beschränkten Wohnungsverhältnissen, von der berg: Absay la wird anerkannt, trotzdem daß die von den Kassen deutschen Gesellschaften gerichtet, da von hier ein sehr starker Fracht materiellen Lage und von der ganzen Anschauungswelt geforderte Steigerung fehlt. Absatz 1b ist in der vorgeschlagenen verkehr nach Amerita unterhalten wird. Was demgegenüber das der Armut unzertrennlich sind, ist den nunmehr ange- Form für die Kaffen aus den vorher angegebenen Gründen uns Abkommen in Köln noch für einen Wert hat, vorausgesetzt, daß es stellten Damen streng zur Pflicht gemacht worden, ohne über annehmbar. Die Kassenvertreter sind aber auch bereit, auf ente überhaupt ein beachtenswertes Resultat zeitigte, ist nicht zu erkennen. triebene Prüderie forgjam mud objektiv zu prüfen, ob die Vermehrung der den Droguisten überlassenen Mittel zu verzichten. An der Börse tauchte das Gerücht auf, daß auch die Herren Ballin Kinder in guter Obhut sind." Ferner wollen fie die Aenderung der gelben Rezept Formulare und Wiegandt an dieser Konferenz teilnehmen werden. In Die bisherigen freiwilligen in Außerdem Das ist wirklich sehr nett! der mitgeteilten Weise vornehmen. machen diesem Fall handelte es sich also um einen Trust der großen Helferinnen, das waren natürlich zumeist Damen aus wirtschaftlich fie eine weitere Konzession und zwar die Ausscheidung Schiffahrts Gesellschaften einschließlich derjenigen einschließlich derjenigen in Deutsch verhältnismäßig gut gestellten Streifen; sie brachten ihre Anschaumgen einer Anzahl differenter Mittel aus der Droguistenliste, und find land. Mit dieser Ergänzung erscheint das Unternehmen in fiber Sittlichkeit und über genügende Fürsorge für die armen mit der Entfernung der juristisch zweifelhaften Mittel einverstanden. anderm Licht. Es würde eine Ausdehnung und Befestigung der Würmchen mit und legten ihren Maßstab an bei den Forderungen für Dr. Freudenberg feilt noch mit, daß sich die Kassenvertreter mit ersten Vereinbarung bedeuten. Als solche ist es auch von der Börse die gute Obhut der Pflegekinder. Sie mögen da wohl manchmal die Hände dieser Erklärung nur für die heutigen Verhandlungen gebunden ers aufgefaßt, die auf jene Meldung sofort eine Sturssteigerung der über dem Kopf zusammengeschlagen haben über das Elend, das sie achten, zumal die Apotheker sich an ihre früheren Erklärungen ebens Schifffahrtsaktien eintreten ließ. Sicher find die amerikanischen vorfanden, dem sie ihre Kinder niemals ausgesetzt sehen möchten. falls nicht gehalten. Denn sie haben ihre Angebote, unter andren Interessenten der in Trusts vereinigten Industrie- Unternehmungen und sie brachten auch„ Geschichten in die Oeffentlichkeit", wie der die Gleichstellung der Apotheker mit den Droguisten bei der schon jetzt eifrig bemüht, für den Fall eines Rückgangs der Industrie Polizei- Offiziofus ausplaudert; Geschichten, die die Polizei nachher Lieferung der freigegebenen Mittel, wieder zurückgezogen. durch billige Frachten und prattische Ausnügung des Schiffahrts- immer als un w'a hr" befand. Bei der Armut ist das nun einmal Staffen haben umso mehr ihre Ursache hierzu, da, falls eine Einigung verkehrs mit ihren Fabrikaten den Weltmarkt zu überschwemmen. so; ein physisches und sittliches Elend, das halbwegs gut fituierte nicht zu stande kommt, der bisherige Waffenstillstand beendet und Die Ermäßigung des Bankdiskonte. Die Reichsbant bat und deshalb gefittete Leute mit Entfegen erfüllt, das kann die Moral der der Stampf in möglichst energischer Weise von den Stassen weiter geführt den Diskont von 4 auf 3%, Proz. und den Lombardzinsfuß von Kinder der Armut weiter nicht schädigend beeinflussen. Man müsse werden wird. Besonders dann, wenn sie zur Abwehr gezwungen, 5 auf 4 Proz. herabgesetzt. Der Bankdirektor begründet die Maß- doch bedenken, so heißt es weiter in dem netten Artikel, daß es sich und wenn, wie gerüchtweise verlautet, der Herr Oberpräsident die hauptsächlich um die unehelichen Kinder von Dienstmädchen, Ammen von ihm erlassenen Verfügungen gegenüber der Kaufmanustasse und regel wie folgt: und dergleichen handelt; deshalb haben die neuen befoldeten Pflege- der für die gewerblichen Arbeiter in Kraft treten läßt. Nach einer Der Rüdfluß von Mitteln ist neuerdings sehr stark, so daß rinnen strenge Anweisung, in dem Punkte ja nicht prüde zu sein kurzen Erwiderung des Herrn Marggraff giebt der Vorsitzende bedie Anlagen in Wechseln und Lombards bereits nennenswert unter und der Polizei nicht wieder mit dem Maßstabe wohl fituierter, in kannt, daß beide Obmänner der Meinung sind, daß eine erneute die Ziffern der letzten Jahre gesunken find. In der zweiten Januar- anständigen Verhältnissen lebender Menschen zu kommen! Beratung zwedlos und daß nun die Verhandlungen resultatlos verlaufen feien. Bevor der Vorsitzende die Sigung aufhebt, giebt er noch eine Erklärung bezüglich des von den Apothekern seiner Zeit fritisierten Verhaltens der Betriebskrankenkaffe der Stadt Berlin ab, die etwa folgendermaßen lautete: Die woche wurden das Lombard- und das Wechselconto zusammen 11117 mehr als 113 Millionen Mart erleichtert( gegen 127 Millionen in 1901 und 133 Millionen in 1900), wodurch die Genoffinnen! Nur zu gut wißt Ihr alle, daß das entGesamtanlage nunmehr auf 869,5 Mill. gefallen ist, während in der schwundene Jahr für die arbeitenden Frauen eine Zeit schwerer gleichen Zeit des Vorjahres noch 941,6 mill. und 1900 934 Mill. M. Sorgen, harten Ringens um das tägliche Brot gewesen, und auch daß mit dem neuen Jahr feine sichtbare Besserung der traurigen Verhältnisse Es ist behauptet worden, daß die Betriebskrankenkasse der in Wechseln und Lombard angelegt waren. Als günstiger Umstand fällt ferner die beständige Steigerung des Metallbestandes ins Ge- Knochenhand an manches Fenster; der nahende Brotwucher wird nur durch die Vertreter des Magistrats im Vorſtande dieser Staffe dabei den Ausfällt ferner die beständige Steigerung des Metallbestandes ins Ge- erſchien. Das Gespenst der Arbeitslosigkeit klopft nach wie vor mit der Stadt Berlin eine führende Rolle im Boykott gespielt habe, und daß wicht, der in der letzten Woche allein um 57,5 Will. gegen 51,7 die äußerste Anstrengung, durch unermüdliche Agitation, durch die schlag gegeben hätten, zum mindesten im stande gewesen wäre, die Stellungbeziehungsweise 45 Will, in den beiden Vorjabren stieg und jetzt gewaltige Bewegung des Bolles abgewendet werden können. Stampfnahme der Kaffe zu verhindern. Allerdings seien diese Vertreter auch der 960,4 Mill. gegen 812,7 Mill. und 775,8 Mill. in den vor- ist die Losung des Tages auf dem weiten Gebiet socialpolitischer Ansicht gewesen, daß die Apotheker den Kaffen gewisse Vorteile gewähren angegangenen Jahren beträgt. Die Notencirkulation nahm dem Thätigkeit. Und mit gerechtem Stolze kann die Proletarierin von könnten, fie sind aber im Vorstande nur drei, die Vertreter der entsprechend in der letzten Woche um 103,5 mill. ab gegen fich sagen, daß sie in diesem Kampfe ihren Mann stellt, soweit sie Staffen sechs. Auch hielten sich die Arbeitgeber- Vertreter im Vorstande 104,1 und 111,24 Mill. in den Vorjahren. Der Gesamtumlauf tann und darf. der Kasse nicht für berechtigt, die Arbeitnehmer bezüglich der Ausift auf 1257 Mill. gefunken, in 1901 betrug er 1205, in 1900 Ihre freiwillige Mitarbeit ist nicht leicht. Muß doch die opfer- übung ihres Selbstverwaltungsrechts bei so wichtigen Dingen zu 1154 Millionen Mart. Die steuerfreie Notenreserve beläuft sich jezt freudige kämpferin auf Schritt und Tritt erfahren, daß ihr der beeinfluſſen." auf 199,5 Millionen Mark gegenüber einer solchen von 94 Millionen Weg versperrt wird durch die Geseze, welche ihre Arbeit hemmen Hierauf wurde die Sigung, die nicht zu der erwarteten Einigung im Vorjahre; vor zwei Jahren waren zur gleichen Zeit noch und Schwierigkeiten vor ihr auftürmen, weil sie eine Frau ist geführt, gefchloffen. Namens der Kaffenvertreter dankte Simanowsti 47,7 Millionen Mark steuerpflichtig. Alle diese Umstände sind einer Das Vereinsgesetz stempelt sie zur Ünmündigen; als Staats- dem Borsigenden für seine unparteiische Leitung und die gehabten Diskontermäßigung günstig; hinzu tritt die außerordentliche Flüssig bürgerin genießt sie der vollkommenen Rechtlosigkeit. Pflichten zwar Bemühungen. feit des offenen Geldmarktes, die in dem niedrigen Privatdiskont werden ihr gnädig auferlegt; sie darf Steuern zahlen, sei es auch von 2 Broz. zum Ausdruck kommt, sowie die weichende Tendenz der ausländischen Wechselkurse. Immerhin gebiete doch die Vorsicht, vorläufig nur um 1/2 Broz. mit dem Diskont herabzugeben, zumal der englische Geldmarkt immer noch eine relative Knappheit zeigt. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. nur von dürftigem Erwerb. Die Eintreibung der Steuer wird nicht mit Rücksicht auf ihr Geschlecht verboten; hier wird fie ganz so be- Tehke handelt, als sei sie ein Mann. Nur wenn es sich um die tech te des Staatsbürgers handelt, da erinnert man sich ihres Geschlechts, um sie als Wesen zweiter Klasse hinzustellen. ti Nachrichten und Depelihen. Leipzig, 18. Januar.( W. T. B. Die Leipziger Neuesten Die Partei, welche als die einzige die Jutereffen der Frauen Nachrichten" melden aus Eisleben: Jufolge der Krisis auf nach allen Richtungen hin wahrnimmt, die socialdemokratische, tritt dem Kupfermarkt ließ die Mansfelder Kupferschiefer bauende auch für ihre politischen Rechte im weitesten Umfange ein. Aber es Gewerkschaft eine Ermäßigung der Normalschichtlöhne Not, daß auch die Frauen selbst beweisen, wie sehr es ihnen Ernst vom 1. Februar ab eintreten, die sowohl die Arbeiter, als die Achtung, Holzarbeiter! In der Tischlerei von Sizler, ist mit der Forderung nach staatsbürgerlichen Rechten. Zu Ende dieses Beamten betrifft. Die Gedingsäge wurden schon vor einigen Laufizer Blaz, bestehen Differenzen zwischen dem Arbeitgeber Monats, den 27. oder 28. Januar, wird in einer öffentlichen Ver- Wochen herabgesetzt, man hofft dadurch Arbeiterentlassungen zu vers und unfren Kollegen wegen Lohnabzügen. Da Herr Hizler in der fammlung Genoffin Bettin über die politische Rechtlosigkeit der Frau meiden. Bolts- Zeitung" Tischler sucht, verweisen wir die Kollegen auf die sprechen. Es steht zu hoffen, daß die zahlreiche Beteiligung gerade des daß Differenzen in den betreffenden Wertstellen nach Abänderung der jetzigen ungerechten und unhaltbar Arbeit nicht angenommen werden soll. In den WerkDifferenzen in den während der Dauer von der Frauen Zeugnis ablegen werde von dem lebendigen Verlangen Graz gemeldet wird, ist der Schädel Hamerlings heute auf Die Vertrauensperson. Wien, 18. Januar.( W. T. B.) Wie den Abendblättern aus dem St. Leonharder Friedhof beigesetzt worden. Eine Gerichtss stellen von Weinland, Geisler und Ziehe find die Diffe- Die Plätterinnen Charlottenburge werden besonders einstellen, Die Ortsverivaltung. Die Plätterinnen Charlottenburge werden besonders ein fonmmiffion ließ erst durch Zeugen die Identität des Schädels fest renzen noch nicht beigelegt. geladen zu einer Versammlung, die der Verein der Wäschebranche ftellen, worauf letterer in den Sarg Hamerlings gelegt wurde. Achtung, Schraubendreher! Der Streit bei der Firma Montag, den 20. Januar, abends 81/2 Uhr bei Wernike, Charlotten- Rom, 10. Januar.( B. H.) Die Mailänder Socia Stelzner dauert fort. Zuzug fernhalten. Deutscher Metallarbeitersburg, Vismarckstr. 34, abhält. In dieser Versammlung wird listen beschlossen auf Borschlag Ferris ein Voltshaus nach Verband. Ortsverwaltung Berlin Frl. Lüders einen Vortrag über Fabritinspektion halten. Muster desjenigen in Brüssel zu errichten. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Berlag von Mar Bading in BerlinHierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. r. 16. 19. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. • Reichstag. 121. Sigung vom Sonnabend, 18. Januar 1902, nachmittags 1 Uhr. Am Bundesratstisch: Graf v. Posadowsky. Die Besprechung der Interpellation Albrecht( Soc.) betr. Maßregeln gegen die Arbeitslosigkeit wird fortgesetzt. Abg. Graf v. Kanik( kons.) = V 610 zu begegnen. Sonntag, 19. Januar 1902. Ich muß meinen Freund Schlumberger gegen die lichen Arbeiten( Sehr richtig! rechts). Sehr gewundert habe ich mich Beschuldigung in Schutz nehmen, die gestern der Abg. Zubeil gegen übrigens über eine Aeußerung des Herrn Gothein, der sagte: in ihn erhob. Nichts liegt meinem Parteifreunde ferner, als eine Aus einer großen Zahl schlesischer Kreise seien die Chauffeen überbeutung der Kinderarbeit.( Lachen bei den Socialdemokraten.) flüssig.( hört! hört! rechts. ( hört! hört! rechts. Widerspruch des Abg. Gothein.) Ich bin der Meinung, daß Krisen immer wiederkehren werden, und Das haben Sie nicht gesagt? Na hören Sie mal, ich habe es mir ja daß wir gegen dieselben machtlos sind. Arten Wir müssen zweierlei sofort notiert. Das sind ja ganz antediluvianische Ansichten. Aber ich bon Arbeitslosen unterscheiden, erstens die periodi- gebe zu, daß viele Chausseen überflüssig werden, wenn die Kanäle schen, zweitens diejenigen, die durch die herrschende Krisis gebaut werden.( Sehr richtig! rechts.)- Ich komme noch kurz auf arbeitslos geworden sind. Eine gewisse Verpflichtung des Staates die landwirtschaftliche Frage. Die Landwirtschaft erkennt das Recht dafür zu sorgen, daß die lettere Kategorie von Arbeitern Arbeit ihrer Arbeiter auf dauernde Arbeit an. Sie schließt Jahreskontratte Der Herr Abg. Gothein hat gestern auf die verminderte Einfuhr finden, erkennen wir an. Zunächst müssen natürlich die ausländischen mit ihren Arbeitern ab, bei ihr trägt also der Arbeitgeber die an Gisen hingewiesen und damit beweisen wollen, daß die Lage der Arbeiter zu Gunsten der deutschen zurücktreten. Auch auf Seiten Lasten der Konjunktur.( Burufe bei den Socialdemokraten.) Eiſenindustrie doch eine ganz gute seien müsse. Er hat aber nicht der internationalen Socialdemokratie macht sich ja eine etwas feindberidsichtigt, daß diese verminderte Einfuhr auf eine verminderte liche Stimmung gegen die ausländischen Arbeiter bemerkbar. Herr störenden Zwischenrufe zu unterlassen. Vicepräsident Graf Stolberg- Wernigerode: Ich bitte die Aufnahmefähigkeit bestehen kann, und daß die Eifenindustrie außer Zubeil bezeichnete sie als Lohndrücker, in vielen Fällen trifft dieser störenden Zwischenrufe zu unterlaſſen. dem vielfach mit Verlust exportiert. Die Haupteinfuhr von Eisen Vorwurf aber nicht zu. Auch gegen die Frauenarbeit besteht innerAbg. Gamp( fortfahrend): und Maschinen stammt übrigens aus Amerika. Demgegenüber halb der Socialdemokratie eine gewisse Animosität. Anders Mich stören die Zwischenrufe nicht.( Große Heiterkeit.) Bielleicht freue ich mich, mich, daß in der Bolltarif Kommission die kann ich die Ausführungen des Herrn Interpellanten nicht verstehen. ließe sich auch für das gewerbliche Arbeitsverhältnis wenigstens eine Herren Freiherr Heyl zu Herrnsheim, Münch Ferber und Ein Arbeitsministerium steht mit der Verfassung in Widerspruch. dreimonatliche Kündigungsfrist einführen. Graf Oriola fich für eine genügende Schußz30llpolitik Dagegen halte auch ich eine fortlaufende Statistik über die VerZur Verminderung der Arbeiterkonzentration in den großen gegenüber Amerila ausgesprochen haben. Der Umfang hältnisse des Arbeitsmarktes und der Arbeiter für sehr wünschens- Städten sollte die Eisenbahn- Verwaltung ihre Werkstätten nicht alle Derjenigen Arbeitslosigkeit wird ganz tolossal ivert. Ebenso befinde ich mich mit Herrn Hize in der Forderung in den großen Städten zusammenziehen, sondern auch in den kleinen übertrieben. Die Korrespondenz„ Der Arbeitsmarkt" schägt eines centralisierten Arbeitsnachweises mit Vermittelungsstellen über Städten und auf dem platten Lande Werkstätten errichten. Es die Zahl der Arbeitslosen im Dezember auf 385 000. Jm De ganz Deutschland unter Benutzung der Telegraphenämter in Ueber- handelt sich um die Seßhaftmachung der Arbeiter auf dem Lande ember 1895, also in 8eiten der aufsteigenden Koneinstimmung. Der Frage der Arbeitslosen- Unterstützung durch und um die Parzellierung des Grundbesitzes. Vor allen Dingen junttur wurden 771000 Arbeitslose gezählt, nicht 500 000, das Reich können wir erst näher treten, wenn die bis jetzt fehlenden aber müssen, um den Arbeitern bessere Löhne gewähren zu können, wie Herr Zubeil fagte. Sehr schwierig ist es auch, die Zahl der statistischen Unterlagen beschafft sind. Der Gedanke einer obliga- die Produktionsverhältnisse der Arbeitgeber geschützt werden. Nur ein Streifenden festzustellen. 1900 wurden 1462 Streits ge- torischen Arbeitslosenunterstützung in Anlehnung an die Berufs- Echuß der nationalen Produktion vor der ausländischen Schleudera zählt; an manchen derselben nahmen 100 bis 1000 Personen teil. genossenschaften ist mir durchaus sympatisch.( Im einzelnen bleiben fonkurrenz vermag Abhilfe zu bringen. Handelsverträge sind leicht Die Herren Socialdemokraten werden doch nicht verlangen, daß die die Ausführungen des Redners auf der Tribüne unverständlich.) abzuschließen, wenn man dem Ausland alles concidiert. Es kommt taatliche Fürforge fich auch auf die Streitenden er Sächsischer Bundesbevollmächtigter Graf v. Hohenthal: an auf den Abschluß von Handelsverträgen, die die Mehrheit des stredt( Abg. Singer: Jawohl). Nun, die Verlangen müssen Sie noch näher begründen. Unter den Arbeitsscheuen befinden Der Herr Abg. Zubeil hat gestern behauptet, daß von der Reichstags für fich haben. In diesem Sinne sage ich: bis dat, qui cito dat!( Beifall rechts.) sich weiter auch eine große Menge solcher, die über: fächsischen Eisenbahndirektion eine große Anzahl Entlassungen vorStaatssekretär Graf Posadowsky: haupt nie arbeiten. Man schätzt die Bahl der vaga genommen habe. Da ich gestern nicht genügend über diese Anbonden in Deutschland auf ca. 200000. gelegenheit informiert war, konnte ich dem Abg. Zubeil nicht Ich bitte mir die Bestimmung der Reichsverfassung zu zeigen, Wichtiger ist die Frage, welche Maßregeln zur Beseitigung erwidern. Ich erhalte nun heute von dem fächsischen Finanzminister auf Grund deren das Reich positiv mit Notstands- Darlehen der Arbeitslosigkeit zu ergreifen sein werden, denn ich gebe durchaus v. Walzdorf ein Telegramm, das ich wörtlich verlesen will:„ Der einschreiten könnte. Das Reich fann mur innerhalb seines zu, daß es ein bedauerlicher Zustand ist, wenn so viele menschliche gl. fächsischen Staatsregierung ist nichts davon bekannt, Ressorts beschleunigte Anfwendungen machen. Wenn das Arbeitskräfte brach liegen. Eine Verpflichtung des Reichs oder daß Leute, die dauernd im Eisenbahndienste beschäftigt hohe Hans geneigt ist, sofort eine wesentliche Reichsobe, der Einzelstaaten, für die Arbeitslosen au sorgen, find, entlassen worden sind. Anders verhält es sich Verstärkung unserer Flotte durchzuführen( Lachen kann ich nicht anerkennen. Der jezige Zustand ist herbeigeführt mit fogenannten sogenannten Gelegenheitsarbeitern, die links) und uns gleichzeitig die Steuern zu präsen worden durch die Entwickelung der Großindustrie auf Kosten der in Zeiten Zeiten der günstigen Konjunktur angenommen wurden. tieren, aus denen diese Flottenverstärkung zu bezahlen ist, damm Kleinindustrie und der Landwirtschaft. Die Kommunen, die von dieser Bon diesen ist allerdings eine Anzahl ent fönnen wir uns vielleicht überlegen, ob wir einem solchen Entwicklung den größten Vorteil gehabt haben, werden daher auch lassen worden; dieselben find aber nach Möglich- Antrage stattgeben könnten. Aber solche Anträge, die zur hier in erster Linie einzugreifen haben. Anders stehe ich natürlich teit bei staatlichen Bauten untergebracht worden." gez. Buständigkeit der Einzelstaaten gehören, dem Reiche zuzumuten, ift zu der Frage, ob der Staat nicht zur Vermehrung der Arbeits- v. Wazdorf." Bei dieser Gelegenheit will ich erwähnen, daß einer vollkommen unverständlich.( Abg. Ganip: Habe ich nicht gethan.) gelegenheit beitragen tönnte durch Erteilung größerer Aufträge zur großen fächsischen Fabrik, Gebr. Hartmann, von der Regierung ein Ja, das haben Sie gethan, Herr Abg. Gamp, und ein Abgeordneter Befriedigung wirklich vorhandener Bedürfnisse. So habe ich es großer Auftrag in Lokomotiven erst erteilt wurde, nachdem dieselbe ist verantwortlich für das, was er vorschlägt. Wollen wir Mittel mit Freuden begrüßt, daß der preußische Eisenbahnminister sich bereit erklärt hatte, jämtliche entlaffenen Arbeiter wieder ein- verwenden, für die wir gar nicht die Verwaltungsorgane haben? gerade in neuester Zeit den Bau von 4000 Eisenbahn zustellen.( Bravo! rechts.) int id Die Wohlfahrtspolizei liegt nicht in den Händen des Reiches. Benn Wagen und 500-800 Lokomotiven noch in Auftrag gegeben hat. Abg. Gamp( Rp.): man der Neichsregierung solche Vorwürfe macht, muß man sie beffer Lebhaft zu bedauern ist, daß deutsche Kapitalien so viel Ich habe mich gefreut über die rubige und fachliche Art, mit der begründen, als der Abg. Gamp.( Sehr richtig! lints.) Die fach ins Ausland gehen. Dadurch muß naturgemäß die Herr Zubeil die Interpellation begründete. Er fand sogar ein Wortenbahnen in Elsaß- Lothringen werden mit Krisis noch verschärft werden. Auf keinen Fall sollte aber diefes zu Gunsten der Arbeitgeber, wenn auch nur für die Minorität der äußerster Beschleunigung gebaut, gerade um dem Notstand möglichst Streben noch amtlich unterstützt werden. Leider ist dies in felben. Seine Ausführungen in dieser Beziehung standen in woh!= neuester Beit erst dadurch geschehen, daß der Botschafter in Konstanti thuenden Kontrast zu der gehässigen Art. mit der sonst die befindet sich Herr Gamp vollständig im Irrtum. Es wird Auch mit feiner Besprechung der Armengefeßgebungs- Reform nopel angewiesen worden ist, nach Kräften dafür zu wirken, daß die Herren Socialdemokraten über die Arbeitgeber sprechen. Konzession für die anatolische Eisenbahn den be- Von vornherein möchte ich betonen, daß ich hier zum größten Reform der Armengefeggebung verhandelt. innerhalb des preußischen Ministeriums des Innern über die teiligten deutschen Bauten erteilt werde. Herr Teil nur meine persönlichen Anschauungen vertreten verständlich, daß eine solche Reform dem Haufe in dieser überlasteten Es ist aber selbstBubeil hat gestern von dem die Krisis verschärfenden Gebahren werde. Ich bin mit Herrn Zubeil durchaus darin einverstanden, Session nicht mehr vorgelegt wird. Wenn Herr Gamp aber glaubt, der Syndikate gesprochen, leider nur sehr nebenbei. Ich daß bei der Feststellung des Umfangs der Arbeitslosigkeit auch Verkonstatiere, daß das Kohlensyndikat in Zeiten der Kohlennot die treter der Arbeiterorganisationen hätten gehört werden müssen. daß dadurch die Freizügigkeit beschränkt werden könne, so ist er vollPreise nicht herabgesetzt, ja die Produktion noch eingeschränkt Daß die Arbeitslosigkeit thatsächlich in großem tommen im Irrtum. Es handelt sich nur darum, die Großstädte hat.( hört, hört!) Das Kohlensyndikat faßte obendrein noch den Umfange vorhanden ist, leugnet auch die preußische Staats- gegenüber dem platten Lande in gerechter Weise zu den Armenlaften Beschluß, den Zechen, die freiwillig weniger producierten, eine Ent- regierung nicht. Die Thatsache hätte allerdings genügen müffen, um heranzuziehen, aber der Arbeiter muß in seiner freien Bewegung schädigung von 1 m. pro Tonne zu zahlen. 36 000 m. erhalten für Reich und Einzelstaaten zur Unterlage für ein plan gierungen vorgelegt werden wird, wird nie mittelbar oder unmittel unbeschräuft sein. Ein Armengesetz, das von den verbündeten Re beschränkt sein. Ein Armengefeß, das von den verbündeten ReDie Bechen aus der Syndikatštaise für 36 000 Tonnen mäßiges Vorgehen gegen die Arbeitslosigkeit zu dienen. weniger Förderung und zwar jährlich bis zum Jahre 1905. Herr Bubeil wies auf die Zustände in Frankfurt a. M. hin und bar den Zweck verfolgen, die Freizügigkeit zu beschränken. Das ( Hört, hört) Die hohen Dividenden von 11-25 Broz, welche die erivähnte die Weschwerden über das Vorgehen der Polizei bei den berträgt sich nicht mit unfren socialpolitischen Auffassungen und wäre Kohlenzechen zahlen, stehen auch mit den Klagen über die Arbeits- Strawallen. Wenn aber die freifinnige Mehrheit im Frank Mitteln.( Beifall bei den Socialdemokraten.) Man muß vielmehr ein ganz geeigneter Versuch mit vollkommen untauglichen Tofigkeit in auffälligem Kontrast.( Sehr richtig! bei den Social furter Stadtparlament ihre Pflicht gethan und für gedie Landwirtschaft in die Lage versetzen, ihre Arbeiter besser zu bedemokraten.) nügende Beschäftigung für die Arbeitslosen gesorgt hätte, Ich komme nun zu den Coatssyndikaten. Auch diese wäre es zu den Krawallen nicht gekommen.( Sehr zahlen. Shnditate haben ihre Produktion eingeschränkt, teilweise richtig! bei den Socialdemokraten.)- Die Handelskammern halte Nach einem mir vorgelegten Bericht des Oberpräsidenten von um 43 Broz, Daher kommt es, daß der Absatz von westfälischem ich nicht für die geeigneten Vertreter der Arbeiterinteressen. Am Westpreußen ist dort der Verfuch, industrielle Arbeiter dauernd oder Coats in diesem Jahre um 12 Broz. niedriger ist als im Vorjahr. geeignetsten find für die Interessenvertretung der einzelnen Berufe vorübergehend auf dem Lande unterzubringen, infolge der Abneigung Auch die Eiſenindustrie verkauft nach dem Auslande bedeutend die Berufsgenossenschaften. Gegenüber Herrn Zubeil muß ich be- einer Fabrit gearbeitet hat, ist für das platte Land verloren. So der Unternehmer völlig gescheitert. Ein Arbeiter, der einmal in billiger als im Inlande. Meine Stellung zu den Syndikaten habe merken, daß bei den Handwerkerkammern allerdings durch Gesellen ich an dieser Stelle schon des öfteren klar gelegt. Ich halte es aber für ausschüsse auch für eine Vertretung der Arbeiter gesorgt ist. Wenn bei lange man der Landwirtschaft die Möglichkeit, bessere Löhne zu ganz verkehrt, wenn dieselben noch vom Staate unterstützt den Berufsgenossenschaften das Glement der Arbeitnehmer verstärkt wird, zahlen, versagt, werden sich die Uebelstände zum Schaden der werden. So war 1893, als das Stohlensyudifat gegründet wurde, dann erwarte ich in ihnen ein wirksames Zusammenwirken beider Faktoren städtischen Arbeiter denn schließlich muß ein ganz ungesunder der preußische Eisenbahnminister der erste, der es als souverän an- für die Erfüllung der Aufgabe, der Arbeitslosigkeit entgegenzutreten. Lohnbruck eintreten- fortgesetzt vermehren. erkannte. Während bis dahin der Kohlenbedarf auf dem Wege der Das das statistische Bureau ausgebaut wird, ist sehr zu Gewerbe- Ordnung. Wir fönnen aber Geseze nicht chilanös ausHerr Gamp fordert eine schärfere Auslegung des§ 16 der Liquidation ausgefchrieben wurde, wurde 1893 der Bedarf für die begrüßen. Die erste Aufgabe ist natürlich die Fürsorge für die legen. Außerdem können manche industrielle Betriebe, die früher rheinisch- westfälischen Eisenbahnen beim Syngegenwärtig ziemlich zahlreichen Arbeitslofen. Ob man gut bitat abgeschlossen. Der Minister hatte einen Preis von thun wird, jetzt alle vorhandenen Aufträge der Industrie zuzuweisen, störend wirkten für die Anwohner, jetzt ohne solche Störung arbeiten. 7,50 M. per Tonne festgelegt. Das Syndikat forderte 8 M., was auf die Gefahr hin, daß im nächsten Jahre keine Aufträge mehr präsident von Wiesbaden hat mir unter dem 16. Januar einen Be der Minister dann auch bezahlte; heute ist der Preis vorhanden sind, halte ich für sehr zweifelhaft. Herr Gothein hat richt erstattet, in dem es heißt: In den Arbeiterverhältnissen ist keine auf 10,82 m. per Tonne heraufgetrieben. auch von dem Kanal gesprochen. Zum Bau der Kanäle wird ( Hört! hört! rechts.) Weshalb bezieht der Minister den man aber doch Italiener verwenden müssen, das hat der Minister der Beränderung eingetreten. Die milde Witterung ermöglicht den Fort Kohlenbedarf nicht bei nichtsyudicierten Bechen? mich nun zu den Vorschlägen zur Beseitigung der Arbeitsarbeitervereine für die Arbeitslosen erkenne ich arbeiten bewillige, ist von den beiden städtischen KörperIchwende öffentlichen Arbeiten wiederholt erklärt. Die Leistungen der gang aller Bauarbeiten. Das Verlangen der Socialdemokraten, daß die Stadt sofort größere Summen für Notstands Tofigkeit. Wan sprach von der Verbesserung des Arbeitsnachweises. durchaus an. Aber auf diesem Wege kann die Frage nicht ge- fchaften fast einstimmig zurüdgewiesen worden Eine Centralisierung der Arbeitsnachweise über ganz Deutschland löst werden. Ueberhaupt ist die Frage der Arbeitslosen- Unterstützung mit Rücksicht auf die außerordentlich vermehrte Bauthätigkeit innerdie Arbeitskräfte von dem platten Lande in die Industriezentren Stommune eine solche Unterstügung einzuführen, gescheitert. Dagegen eine möglichst fürsorgliche Beobachtung der Arbeitsverhältnisse in halte ich nicht für richtig. Sie würde noch mehr dazu führen, daß eine sehr schwierige. In Köln sind die Versuche, mit Hilfe der mit Rücksicht auf die außerordentlich vermehrte Bauthätigkeit innerhalb der städtischen Verwaltung. Die ganze Lage erfordert nur gezogen werden. Ich würde wünschen, daß man vielmehr auf fönnte vielleicht etwas für die Organisation des ArbeiterDas Agentenunivefen fein Augenmert richtete. Die Agenten ver tredits gethan werden. Wir haben keine öffentlichen Anlaß. Dasselbe hat auch der Oberpräsident von Westpreußen beFrankfurt a. M., giebt aber zu ernsten Besorgnissen zur Zeit feinen schweigen sehr oft den Arbeitern, daß sie auf der neuen Arbeitsstätte Kreditinstitute, die den Arbeitern Gelegenheit geben, zeitweise richtet. Die badische Regierung berichtet mir, daß trotz der Verin der Stadt viele Lebensbedürfnisse sehr teuer bezahlen müssen, die Stredit in Anspruch zu nehmen. Das ist eine unberechtigte Disparität. schlechterung in einzelnen Industriezweigen zu besonderen Be sie bei der bisherigen Beschäftigung auf dem Lande fast oder ganz Bis jetzt haben wir in Berlin und an ein oder zwei andren Orten fürchtungen wegen zu erwartender Arbeitslosigkeit kein Anlaß gegeben umsonst erhielten. Eine Arbeitslosen- Versicherung, für die auch die öffentliche Leihhäuser. Die Inanspruchnahme derselben beweift ist und auch jetzt von einem Notstand nicht gesprochen werden kann. Unternehmer zahlen müssen, wäre kaum durchführbar. Man schon die Notwendigkeit solcher Kreditinstitute. Was die Ursachen Was die Ursachen Abg. Gamp hat bezweifelt, daß nach der bestehenden Armentann weder von dem landwirtschaftlichen Unternehmer noch der Arbeitslosigteit aulangt, so steht zweifellos die Entwickelung der Gesetzgebung Arbeitslose unterstützt werden können. Eine richterliche bon Sem landwirtschaftlichen Arbeiter verlangen, daß er Juduſtrie dabei in erster Linie. Auf dem platten Lande giebt es keine solche Entscheidung vom Jahre 1877 aber bestimmt ausdrücklich:„ Auch für eine folche Versicherung, die für ihn gar feinan Strifen. Die Hauptschuld an der lleberproduktion trägt zweifellos diellm arbeitsfähige Personen find unter Umständen wegen augenblicklicher Wert hat, Beiträge zahlt. Unfre Industrie andrerfeits seufzt heute wandlung der meisten industriellen Unternehmungen in Aktiengesell- Erwerbslosigkeit als hilfsbedürftig zu betrachten."" In einem Kulturschon unter den Lasten, die ihr die socialpolitische Gesetzgebung auf- fchaften. Solche Gesellschaften dürften nur dann zur Notierung an der Börse staat darf man niemand deswegen verhungern lassen, weil er feine erlegt. Viel annehmbarer erscheint mir dagegen, daß man die zugelaffen werden, wenn sie über ein genügend großes Aktienkapital Arbeit findet. Wollte man einem Arbeitsfähigen die Armenpflege Arbeiter auf vermehrte Sparsamkeit in den Zeiten des wirtverfügen. Die Aktiengesellschaften haben mir ein Interesse an dauernd versagen, so würde er und seine Familie bald frank und schaftlichen Aufschwunge hinweist. Wir wollen gerne das möglichst hohen Dividenden, wenn auch nur für ein Jahr.- Eine dauernd arbeitsunfähig. Ich halte es für ganz unzweifelhaft, daß unsrige thun, um der Arbeitslosigkeit zu begegnen. Das wirksamste weitere Schuld an der industriellen Krisis trägt die Drang salierung der Arbeitslose unter Umständen als hilfsbedürftig anzusehen sind. Mittel erblicken wir in der Ausgestaltung unsrer Handelspolitik, in Arbeitgeber. Gerade die tüchtigsten Arbeitgeber haben sich allmählich der Sicherung der deutschen Arbeit gegen die ausländische Kon vom Geschäfte zurüdgezogen, da sie die ewigen Redensarten von Verhältnisse nicht normal sind und daß sowohl die Reichsa Man muß zugestehen, daß in einer Reihe von Industrien die Lurrenz. Deshalb legen wir auch hier das Schwergewicht auf Ausbeutern" usw. gründlich satt waren. Auch die vielen Bestimmungen behörden innerhalb ihrer Ressorts wie auch die Staatsbehörde ben neuen Zolltarif.( Sehr richtig! rechts.) Ich weiß, daß der Arbeiterschuß Gesezgebung machen den Arbeit- und die Komnumen die volle Verpflichtung haben, alles an Arbeitsdie Wünsche unsrer Industriellen fast durchweg auf verstärkten 3oll- gebern häufig die Existenz ganz unmöglich. Wenn schutz gehen. Wird daher die Beratung des neuen Zolltarifs ver- ein Unternehmer eine Fabrit errichtet, kommt hente gleich der gelegenheit zu beschaffen, was sich nach Maßgabe der vorschleppt und bleibt der bisherige weiter bestehen, so wäre das ein Fabrikinspektor und verlangt so und so viel Kubikmeter Luft, Pflicht herantreten kann, Arbeiten zur Beit auszuführen, die sonst handenen Mittel beschaffen läßt, und daß auch an die Kommunen die Unglück für unsre Industrie und für Hunderttausende von Arbeitern, Baschräume für die Arbeiter und was noch sonst alles. die mit ihrem Wohlergeben lediglich von dem Prosperieren der Da muß der Unternehmer natürlich die Bude zumachen.( Lachen och verschoben würden. Aber nach allen bei mir aus ganz Deutsch industriellen Betriebe abhängen. Der französische und amerikanische bei den Socialdemokraten.) Herr Zubeil gab die Schuld an der Not stand nicht die Rede sein. Alle Barteien werden im land eingegangenen Berichten kann von einem allgemeinent Arbeiter weiß auch bereits sehr genau, was der Schuß der ein- Krisis der Anarchie der Produktion. Eine gewisse Anarchie Interesse der Arbeiter selbst, um die Arbeiter nicht zu entmutigen Heimischen Produktion für ihn zu bedeuten hat. Wir wollen diesen besteht auf diesem Gebiete gewiß und muß beſtehen. Der Bedarf und um nicht schlaffe Naturen zu ermutigen, fich als arbeitslos zu Schutz und sind daher die besten Freunde der Arbeiter.( Lachen bei wechselt doch toloffal, denten Sie nur an den Einfluß der betrachten, wohl daran thun, nicht unnüz die Zustände düsterer darden Socialdemokraten.) Diejenigen, die den Bolltarif zu Fall bringen Mode auf den Bedarf. Die Regelung der Produktion muß zustellen, als sie wirklich sind.( Beifall.) wollen, sägen den Ast ab, auf dem sie sitzen.( Lachen links. Sache der Kartelle sein. Daß diese arg gefündigt haben, Bravo! rechts.) Abg. Lenzmann( frs. p.): ich durchaus ein energisches Einschreiten des preußischen Verkehrsministers hatte aber die Herren vom Shu- Abg. Fischbeck wird am Montag auf die gegen ihn erhobenen ditat sofort zur Vernunft gebracht. Wenn allerdings erst die Kanäle Angriffe antworten. Auch meine Partei erkennt an, daß in vielen gebaut find, dann pfeifen die Synditate auf den Minister der öffent- Teilen unsres Vaterlandes ein bebauerlicher Zustand der Arbeitsbis Abg. Hoffmann- Dillenburg( natl.): Wir erkennen das Bestehen eines Notstandes an. Dieser beschränkt sich aber auf bestimmte Industriezweige und einzelne Orte, " erkenne D alt, M Hierauf wird ein Vertagungsantrag angenommen. Abg. Singer( Soc.): Herr Präsident, ich bin eben dabei, ein Mißverständnis dessen, was ich gejagt habe, aufzuklären. Präfident Graf Ballestrem: Aber was Sie unberechtigterweise gesagt haben.( Stürmische Heiterkeit.) Sie dürfen nur aufklären, was Sie berechtigterweise gesagt haben. Abg. Singer verzichtet unter erneuter Heiterkeit auf weitere Bemerkungen und setzt sich nieder. Abg. Lenzmann( persönlich): Ich will nur erklären, daß meine Bemerkungen gegen den Grafen Posadowsky ebenso scherzhaft gemeint waren, wie seine Worte über die Flottenverstärkung. Präsident Graf Ballestrem schlägt vor, die nächste Sigung abzuhalten Montag i Uhr und die heutige Beratung fortzusetzen. Auf Antrag des Abg. Arendt( Rp.) wird vorher noch der Antrag Arendt, die Regierung zu ersuchen, in einem Nachtrags- Etat die Mittel für die Kriegsinvaliden bereit zu stellen, auf die Tagesordnung gesetzt. Schluß 6 Uhr. werden, 111tr dent Tofigkeit besteht. Aber daran haben Momente mitgewirkt, vor denen Inicht billigere slavische Arbeiter beschäftigen tann, ohne ruiniert zu und Laufdienst eigner Kinder. Durch Beschluß des Bundesrats und, wir seit langem gewarnt haben. Die Krise begann mit den großen werden. Eine richtige Wirtschaftspolitik wird die Socialdemokratie soweit ein solcher nicht vorliegt, durch Anordnung der Landess Banttrachs. Diese Fallissements sind zum Teil auch darauf zurück- in Deutschland machtlos machen. Centralbehörden oder der zuständigen Verwaltungsbehörden soll die zuführen, daß man unfren gegen die rasche Konvertierung der Was die Arbeitslosen Versicherung anlangt, so Beschäftigung von Kindern, die noch zum Besuch der Volksschulen Reichs- und Staatspapiere gerichteten Mahnungen nicht gefolgt wird sie nicht durchführbar sein, ohne daß die Arbeiter von verpflichtet sind, abweichend von den erlassenen Bestimmungen noch ist. Auch die Syndikate haben zur Verschärfung der Krise den Orten, wo feine Arbeit ist, nach den Orten gebracht werden, weiter eingeschränft werden können, auch für bestimmte Bezirke, sowie beigetragen, besonders das Kohlen- und Eisensyndikat. Das Syndikat wo Arbeit vorhanden ifi.( Abg. Singer ruft: Die Arbeiter für bestimmte Erwerbszweige. 3wvang die fleinen Eisenindustriellen, die Rohstoffe zu teuren Preisen sollen in Fesseln aufs Land geschleppt werden.) Jch Ausgeschlossen soll von den neuen Vorschriften allgemein diejenige einzukaufen und trogdem billig zu verkaufen. Es bemuste also feine bitte Sie, sich diesen Zwischenruf des Abg. Singer zu merken. Für Kinderarbeit bleiben, die sich auf häusliche Dienstleistungen oder auf Uebermacht, um arbeitswilligen Fabrikanten die Arbeitsgelegenheit alles Wohlwollen, was wir den Arbeitern zuwenden wollen, haben die Landwirtschaft erstreckt. zu nehmen, that also dasselbe, wofür Arbeiter seiner Zeit mit Zucht- die Herren da drüben nichts weiter als Hohn und Spott. Auf furze Nach diesen Mitteilungen ist der Gesezentwurf so mangelhaft Haus bestraft werden sollten. Die hauptsächlichste Ursache der Zeit mag Ihnen das ja noch Früchte in Ihrer Agitation bringen. wie nur irgend möglich, ein fennzeichnendes Beispiel der Halbheit, Krisis ist die schwankende Politik der Regierung. Der Bidzadfurs Auf die Dauer wird der gesunde Sinn des Volkes über Sie an der unsre Socialpolitik überhaupt tranft. Es ist nicht abzusehen, hat das Vertrauen zu der Regierung in den Kreisen der Industriellen, triumphieren.( Beifall rechts, Lachen links.) warum nicht die erwerbende Thätigkeit von Kindern, die die Volksschul des Handels und des Publikums untergraben. Wir würden pflicht noch nicht erfüllt haben, überhaupt verboten wird. Werden Kinder, eine feste, wenn auch gegnerische Politik der Regierung einer solchen Zu einer persönlichen Bemerkung erhält das Wort die noch die Schule zu besuchen haben, 4 Stunden täglich mit Eriverbs schwankenden Politik gegenüber mit Freuden begrüßen. Dann Abg. Singer( Soc.): Als Herr Gamp vorhin ausführte, daß arbeit beschäftigt, so ergiebt das für sie mit Schulunterricht und wüßten wir doch wenigstens, woran wir wären. Eine Probe von der landwirtschaftliche Arbeitgeber, nicht der Arbeiter, die Lasten der häuslichen Schularbeiten zusammen täglich 9 bis 10 Stunden Arbeit, der schwankenden Politik haben wir ja erst wieder bei der Kanal- Konjunktur zu tragen habe, rief ich ihm zu:„ Natürlich!" Wenn also eine Leistung, die für den erwachsenen Arbeiter schon zu viel ist, vorlage erlebt. Es war klar, die Fronde wollte den Kanal nicht, der stenographische Bericht den Ton wiedergeben könnte.( Glocke Welche verheerenden Wirkungen solche Schinderei auf den Gesund aber anstatt in Ausübung einer kräftigen Politik der Fronde zu des Präsidenten). heitszustand und auf die Schulleistungen dieser Kinder ausübt, isf sagen: wir können Euch entbehren( Lachen rechts), anstatt den Landtag Präs. Graf Ballestrem: Herr Abg. Singer, Zwischenrufe sind erst vor kurzer Zeit wieder vom Schuldirektor Tippmann und meinetwegen auch den Reichstag aufzulösen, greift etwas so durchaus Unberechtigtes, daß ich unmöglich zugeben kann, in Chemnitz auf Grund dortiger Erhebungen geschildert Ein unfre in der Regierung die Junker mit Glaceehandschuhen wirklicher Kinderschutz kann an, daß Sie einen solchen völlig unberechtigten Zwischenruf jetzt noch worden. und läßt sich auf Bitten ein, um daß Kinder, Forderung gefunden mur ja nicht mit der zum Gegenstand einer persönlichen Bemerkung machen.( Heiterkeit.) Erfüllung der Forderung Linken paktieren zu müssen. Mit einer solchen Politit lockt man Sie dürfen nur richtig stellen, wenn Herr Gamp Ihre die noch die Volksschule zu besuchen haben, überhaupt nicht feinen Hund vom Ofen.( Sehr richtig! links.). Die Socialdemo- Ausführungen mißverstanden hat. erwerbend thätig sein dürfen. Die Beschränkung auf besonders gesund fraten thun so, als wenn die Industriellen namentlich im Westen so heitsschädliche Betriebe ist ganz ungenügend. Dazu gehört auch das herzlos wären, die Arbeiter ohne weiteres auf die Straße zu werfen. Verbot der Beschäftigung bei der Heimarbeit, das anscheinend durch Das ist nicht wahr. Ich ersuche die Herren, zu mir in meine den Gesezentwurf, der nur von Werkstätten" redet, auch nicht festGegend zu kommen. Ich kenne dort große Betriebe, die in diesem gefegt werden soll. Gerade in der Heimarbeit, z. B. in der Spiel, Augenblick ohne lohnende Aufträge noch Tausende von Arbeitern bewaren, Textilindustrie und andren, wird die Gesundheit Tausender schäftigen, um sie nicht brotlos machen zu müssen. Die Herren von Kindern untergraben. Und dazu gehört natürlich auch vor allen der äußersten Linken( Heiterkeit) versündigen sich an der ArbeiterDingen das Verbot der Beschäftigung in der Landwirtschaft. Daß man diese ausnehmen würde, jchaft, wenn Sie einen Gegensatz konstruieren zwischen Arbeitgebern war ja schon von vornherein nachdem man und Arbeitnehmern, der in meiner Gegend nicht vorhanden ist. sicher, die Landwirtschaft schon mit Dank der vielleicht interessierten, aber doch vorhandenen Arbeiterfamosen„ Erhebungen" über die Kinderarbeit verschont hatte. Bon fürsorge merken auch unsere Arbeiter fast nichts von Standpunkt eines bentegierigen Agrariers mag das gut sein; vom der Krise. Die Fabrikanten verkürzen die Arbeitszeit, legen Standpunkt jedes andren Menschen ist es eine Barbarei, die so oft Feierschichten ein. Ich bin gewiß mehr ein Freund der Arbeiter in herzzerreißender Weise geschilderte Kinderquälerei z. B. beim als der Arbeitgeber, aber das Rechtlichkeitsgefühl gebietet mir, Rübenverziehen und ähnlichen landwirtschaftlichen Beschäftigungen dies hier zu fonstatieren.- Welche Maßregeln sind nun ruhig weiter zu dulden. Kommt der Entwurf an den Reichstag, zur Aufhebung der Arbeitslosigkeit zu ergreifen. Es sind dann wird sich noch Gelegenheit finden, diese Barbarei gebührend an ja eine ganze Menge Rezepte von den verschiedensten Rednern den Pranger zu stellen. geschrieben. Wenn man sie alle zusammen einnimmt, ist schließlich der Krante tot, wenn man sie einzeln einnimmt, helfen sie nichts. Das Reich kann in der That nichts Durch greifendes thun, aber ich glaube, die Antworten, die Graf Bosadowsky von den einzelnen Ressorts bekommen hat, entsprechen doch nicht ganz den Thatsachen. Ich erinnere nur daran, daß unbestrittenerweise seitens der Eisenbahnverwaltung zur Zeit der Arbeitslosigkeit Arbeiterentlassungen vorgenommen worden sind. Heute wird im preußischen Landtag das Altenbekener Unglück verhandelt. Es ist festgestellt, daß zwischen Altenbeken und Paderborn die Zahl der Blodwärter von 23 auf 16 aus Sparsamteits- Rücksichten vermindert worden ist. Gerade an der Stelle, wo das Unglück passiert ist, wurde vor kurzem ein Blockwärter eingezogen. Am Tage vor dem Unglück fuhr der Kronprinz dieselbe Strecke und da wurde die Zahl der Blockwärter auf 23 vermehrt.( Hört! hört! links.) Das Leben des Kronprinzen wird doch aber auch die Eisenbahnverwaltung nicht für wertvoller halten, als das Leben jedes andren Menschen. Wenn die 23 Blockwärter also hier nötig waren, Die Fizierung des vertragsmäßigen Rechts zum Eriverb des dann schreit die Sparsamkeit zum Himmel, die diese Leute zur Unzeit Sochbahnunternehmens durch Eintragung in das Bahn- Der Höchstand der Mitgliederzahl, der stets im September od. Oktober weggenommen hat. Es ist dann auch von einer Arbeitslosen grundbuch soll bewirkt werden. Der Polizeipräsident teilt mit, daß erreicht wird, weist, gerechnet auf 1000 männliche Einwohner, folgende bersicherung die Rede gewesen. Die Frage ist sehr schwierig zu der Idee der städtischen Körperschaften, eine Unterpflaster- Bahlen auf: 1892: 316, 1893: 332, 1894: 327, 1895: 343, 1896: 354, 1897: lösen, denn die Arbeitslosen bestehen doch zum Teil auch bahu vom Norden nach dem Süden der Stadt zu 364, 1898: 377, 1899: 383, 1900: 397, 1901: 384. Der Abfall im Jahre aus Leuten, die nicht arbeiten wollen. Für diese wäre erbauen, grundsätzliche Bedenken nicht entgegenstehen. 1901 ist ersichtlich und was besonders bemerkenswert ist: die dann die Arbeitslosenversicherung eine Prämie für Faulenzerei. Anders steht es mit den Arbeitsnachweisen, namentlich Kommissare hat sich herausgestellt, daß die für die Höhe der Durch reicht, der Rückgang ist schon im Bei der Abnahme der Hochbahn durch die städtischen Höchst zahl des Jahres 1901 it on im April erg eingetreten, ganz ähnlich wenn sie den Kommunen angegliedert werden. Die Frage der fahrten durch den Bahnkörper vorgeschriebenen Maße nicht eingehalten wie im Jahre 1894 oder vielmehr die Krisis noch schärfer kennInterpellanten nach den zu ergreifenden Maßregeln ist schwer zu worden sind. Die Deputation hat befchloffen, die Bauabnahme nur mit der zeichnend wie im Jahre 1894. Denn in dieſem gleichfalls einen beantworten. Maßregeln im einzelnen giebt es außer dem Maßgabe zu genehmigen, daß 1. etwa durch die zu geringe Höhe wirtschaftlichen Tiefstand anzeigenden Jahre war immerhin Arbeitsnachweis nicht, im allgemeinen muß die Antwort lauten: Renderung unsrer jegigen Handelspolitik. Wäre ich Reichs- der Durchfahrten nach dem Ermessen der städtischen Behörden not- noch bis in den Juli ein Aufsteigen der Verhältniszahlen Reichs- wendig werdenden Straßenfenkungen auf Kosten der Hoch- beobachten, fanzler( Rufe: Olo! Heiterkeit), ich würde den Interpellanten ant- ban- Gesellschaft hergestellt werden, und daß 2. die Gesell- steigen mehr zul verzeichnen ist. 爸 者 ist also zu worten: Wir wollen eine neue Handelspolitik machen, die unfren Arbeitern das Ausland erschließt, die unsre Arbeiter in der Industrie schaft sich und ihre Rechtsnachfolger verpflichtet, jeden materiellen einer Jahreszeit, die in den Jahren des wirtunterkommen läßt.( Ohorufe rechts.) Zu den Arbeitern, auch zu Schaden, welcher der Stadt aus den nicht nach Borschrift angelegten fchaftlichen Aufschwunges eine energije 8uzu ersetzen. Durchfahrten etwa entsteht, Die von der nahme der bersicherten Arbeiterbevölkerung den socialdemokratischen Arbeitern habe ich das Vertrauen, daß auch Berliner elektrischen Straßenbahn- Gesellschaft beantragte Einsetzung bringt, 1901 schon Stillstand und Rückgang ein. sie dieses Mittel für das beste halten.( Beifall links.) zweier weiterer Geleise in der Badstraße zwischen Prinzen- Allee und Staatssekretär Graf v. Posadowsky: Stettinerstraße wurde genehmigt. Den tiefsten Mitgliederstand weisen die Monate Januar und Die Errichtung von Warteräumen an Endstationen und Februar auf, mit einziger Ausnahme des Winters 1892/93, wo der Haltestellen der Großen Berliner Straßenbahn- Gesellschaft ist durch Tiefstand schon im Dezember erreicht wurde und bereits der die Veränderung der Haltestellen und den kontinuierlichen Betrieb Fannar einen sehr energischen Aufschwung zeigt. Da die Aufauf den Endstationen sehr erheblich erschwert worden. Die Depu- stellung aber nur bis Dezember 1901 reicht, so sei hier nur der tation beschloß, die Angelegenheit vorläufig nicht weiter zu ver- Dezeniberstand verglichen. Dieser war in den zehn Jahren, gerechnet wieder auf 1000 männliche Einwohner: 1892: 292, 1893: 311, Die städtische Verkehrsdeputation hat gestern unter Vorsiz des Stadtrats Dr. Weigert in dreistündiger Sigung u. a. folgende Beschlüsse gefaßt. Ein Gradmesser der Arbeitslosigkeit in Berlin. Das statistische Amt der Stadt Berlin hat eine graphische Dars. stellung( Kurven) der monatlichen Mitgliederbewegung bei den Krankenkassen der Stadt herausgegeben, in der mur die freien und Das in Aussicht genommene städtische Straßenbahn- die beiden staatlichen Krankenkassen fehlen. Da diese zur net soll um eine Linie Warschauer- Danziger- Gerichtstraße ver Beit der männ etwa 111 Proz. der Gesamtheit der nur mehrt, und deren Genehmigung beim Polizeipräsidium nachgesucht lichen und 71/2 Proz. der weiblichen in Berlin gegen werden. Ueber die, durch Bedenken des Polizeipräsidiums notwendig Strankheit versicherten Personen enthalten, so ist die Darstellung für gewordenen Aenderungen der von der Stadt zur Genehmigung be- die Bewegung des Arbeitsmarktes in Berlin ein ziemlich sicheres antragten Linien wurde berichtet, und beschlossen, die abgeänderten Stennzeichen. Die Darstellung bezieht sich auf die letzten 10 Jahre. Tracen dem Polizeipräsidenten einzureichen, und den Antrag Es ergiebt sich daraus zunächst, daß die Zahl der männlichen zu stellen, die keine Bedenken hervorrufenden Linien vorweg zu Kaffenmitglieder in diesen 10 Jahren im allgemeinen, Verhältnis zur männlichen genehmigen, damit die Stadt endlich mit dem Bau sowohl absolut als auch im Verhältnis eigner Straßenbahnen beginnen tönne. Ein Antrag Bevölkerung Berlins im Bunehmen begriffen ist. Einen auf Errichtung einer Straßenbahn, in dem das Institut für Gäh- Rückgang weist nur das Jahr 1894 auf, doch ist auch da der Stand rungsgewerbe( Seestraße) berührenden Straßenzügen soll nach Mög- von 1892 immer noch überschritten. Man kann daraus den Schluß lichkeit berücksichtigt werden. ziehen, daß die Arbeiterschaft der Bevölkerung Berlins immer mehr ihr Gepräge aufdrückt. Nur ein paar Worte, da Mitglieder des Bundesrats nicht zu persönlichen Bemerkungen zugelassen werden. Wenn ich vorhin gejagt habe, wir können den Einzelstaaten tein Notstands- Darlehen geben, damit diese weil wir keinen Verwaltungsapparat haben, Notstandsarbeiten ausführen, und wenn ich weiter gesagt habe, daß, wenn Sie uns durch neue Steuern etiva die Mittel bewilligen folgen. wollten, daß wir über die jetzigen etatsmäßigen Grenzen hinaus die Flotte verstärken könnten, so war das weiter nichts, als eine scherzhafte tattische Wendung, um die Zumutung des Abg. Gamp an das Reich, so weitgehende Maßregeln zu ergreifen, ad absurdum zu führen. Herr Lenzmann hätte das doch verstehen sollen. würde zu getreten. 1901 während ſeit April tein AufDem von der Großen Berliner Straßenbahn und Südlichen 1894: 308, 1895: 330, 1896: 339, 1897: 350, 1898: 366, 1899: Borortbahn vorgelegte Entwurf eines Anschluß- Fahrplanes und 368, 1900: 380, 1901: 360. Es ist also der Dezemberſtand bereits Tarifs für die Linie Demminer- General Bapestraße beschloß hinter den des Jahres 1898 zurückgegangen, und die Differenz die Deputation a bzulehnen weil der Fahrpreis 15 Pf. be- zwischen Höchststand und Dezemberſtand war nur im Jahre 1892 tragen soll, und die Deputation den vertragsmäßig festgesezten ebenso groß, sonst stets und meist wesentlich geringer als 1901. Einheitspreis von 10 Pf. für jede Linie vom Anfangs- bis Endpunkt nicht durchlöchern lassen will. Sociales. Kinderschuh. Die gleichen Erscheinungen weisen die absoluten Mitgliederzahlen auf und dadurch wird die Darstellung ganz unzweifelhaft au einem Abbilde der wirtschaftlichen Krisis. Eine ständige, mur durch einen Rückgang im Jahre 1894 unterbrochene Aufwärtsbewegung bis zum Jahre 1900; 1892: 243 000 Mitglieder( Höchststand des Jahres), 1893: 257 000, 1894: 254 000, 1895: 270 000 und so fort ständig steigend bis auf 357 000 Ende Oktober 1900. Jm Jahre 1901 geht der Fall der Mitgliederzahl, der sonst mit Ende Januar schon aufhört und im Februar schon wieder der steigenden Tendenz weicht, bis Ende Februar; die Mitgliederzahl fällt von 357 000 auf 335 000, alfo um 22 000, ein Sturz, wie er in den ganzen 10 Jahren nicht ein einziges Malda. gewesen ist. Dann März und April eine Aufwärtsbewegung bis auf 345 000, Mai- Juni Stillstand, wo sonst noch immer Fort fchritt, Juli und August schon wieder Rückgang, dann noch ein schivaches Aufflackern bis 347 000 im Oktober, und dann herunter bis auf 330 000 am Ende des Jahres 1901. Abg. Dr. Hahn( Bund d. Landw.): polemiffert gegen den Abg. Lenzmann. Wenn wir im Jahre 1879 nicht die Wirtschaftspolitik des Fürsten Bismarck gemacht hätten, würden wir viel weniger industrielle Arbeitsgelegenheit in Deutschland haben als jetzt.( Sehr richtig! rechts.) Hunderttausende deutscher Industriearbeiter verdauten ihre Arbeit dem Fürsten Bismard. ( Lachen bei den Socialdemokraten.) Wenn wir Lenzmann als Reichs- Der angekündigte Gesetzentwurf, der die gewerbliche Beschäftigung fanzler hätten, würden wir politisch ja keinen Zickzackkurs haben, von Kindern außerhalb der Fabriken regeln soll, ist dem Bundesrat sondern energisch nach links steuern. Aber wirtschaftlich zugegangen. Ueber seinen Inhalt wird offiziös das folgende mit fich unsre Lage fo verschlechtern, wir würden geteilt: solche Arbeitslosigkeit haben, daß die Socialdemokraten die ersten Die Vorschriften sollen sich nur auf solche Kinder beziehen, die noch wären, die den Sturz des Reichskanzlers Lenzmann forderten. zum Besuch der Volksschulen verpflichtet oder wegen ihres jugendlichen ( Heiterkeit.) Die Ursache der Krisis liegt tiefer, fie liegt in der Alters noch nicht schulpflichtig sind. Unter dieser Voraussetzung soll die Ueberproduktion, in der Unmöglichkeit für die toloffal gesteigerte Beschäftigung fremder Kinder, abgesehen vom Austragen von Waren, fowie Produktion Absatz zu finden. Die Bankfrachs sind nicht die Ursache, als Laufbursche oder Laufmädchen verboten sein: bei Bauten aller Art, fosondern das Sympton der Krisis. Die Freisinnigen Herren haben wie im Betriebe der Ziegeleien und über Tage betriebenen Brüche und immer möglichste Freiheit für die Hypothekenbanken gefordert, Gruben, ferner bei einer großen Reihe von Werkstätten, in denen Angesichts dieser auf dem amtlichen Material beruhenden Darselbst ihre Pfandbriefe wollten fie mündelsicher machen. gesundheitlich schädliche Stein- und Metallarbeiten gefertigt werden, Das Publikum Bublifum fann fich bei der Rechten und beim fowie in Werkstätten für Spielwaren aus Gummi, in Buch- stellung sollte doch niemand wagen, das Bestehen eines ernsthaften Centrum bedanken, wenn einige Gesetze über die Hypotheken- druckereien usw. In den andren Werkstätten soll die Beschäftigung Notstandes in Berlin, der zu schleunigen Gegenmaßregeln Verbanken gemacht worden sind. Wenn es dabei nach den Wünschen von Kindern unter 12 Jahren verboten und für Kinder von 12 bis anlaffung, gegen müßte, zu leugnen. Herr Stadtrat Fischbeck hat es der Freifinnigen und Socialdemokraten gegangen wäre, würde das 14 Jahren der Regel nach auf die alltägliche Höchstdauer von vier dennoch in der Stadtverordnetenfizung am 19. Dezember unterBublifum noch viel härtere Verluste erlitten haben.( Lachen bei den Stunden zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends beschränkt werden. nommen, obwohl ihm das uns jezt vorliegende Socialdemokraten.) Die Grundtendenz der Synditate, Dieselben Vorschriften sollen für das Handels- und Verkehrsgewerbe, Material anscheinend schon damals nicht unRegelung der Produktion, ist gut, ich gebe aber zu, daß einige sowie für öffentliche Theatervorstellungen und Schaustellungen, bei bekannt war. Er sprach von einer Arbeit des statistischen Amtes Syndikale Ausschreitungen begangen haben. Möge der Staat die denen ein höheres Interesse der Kunst oder Wissenschaft nicht ob- für die Jahre 1892 bis 1901, die beweise, daß noch niemals so viel Regelung des Syndikats- und Kartellwesens in die Hand nehmen waltet, gelten. Für Gast- und Schankwirtschaften soll die Ver- Arbeiterinnen in Berlin beschäftigt waren wie jezt. Damit und sich selbst daran beteiligen, um eine Entwicklung wie wendung schulpflichtiger Mädchen ganz untersagt, für Knaben so, wie kann nur die uns vorliegende Arbeit gemeint sein, auf der unfre in Amerika zum Schaden der Konsumenten und Produzenten zu vorn angegeben, gehalten werden. Gewisse Ausnahmen sollen zu- Darstellung beruht. Was Herr Fischbeck von den Arbeiterinnen verhüten. Herr Lenzmann hat von der Kanalfronde gesprochen. gelaffen werden. Für die Beschäftigung beim Austragen, sowie als gesagt, ist nicht gerade unrichtig; aber warum hat er denn die Feststellungen über die männ Nun die Beamten sind von der Regierung ja falt gestellt worden. Laufbursche oder Laufmädchen soll, da es sich im allgemeinen um Die männe ( Zuruf: Die Treppe hinaufgeworfen!) Nun, dann ist leichtere Arbeiten handelt, die Altersgrenze auf das zehnte Lebens- lichen Arbeiter unerwähnt gelaffen? lichen Arbeiter bilden die Mehrzahl( die Höchstzahl der das Unrecht eben zum Teil wieder gut gemacht worden. Ich freue jahr festgesetzt werden. mich, daß der Mittelland Kanal nicht gebaut worden Was die Beschäftigung eigner Kinder anbelangt, so soll deren Frauen erreichte 159 000 gegen 357 060 Männer), sie find i ft. Er sollte gebaut werden, um die Industrie zu fördern. Wäre Verwendung in allen den Betrieben verboten sein, in denen auch zumeist die Ernährer der Familien und bei ihnen ist eine ers es geschehen, so hätten wir nun noch größere Ueberproduktion und fremde Kinder nicht verwendet werden dürfen. In Handels- und chreckende Arbeitslosigkeit durch die Arbeitslosigkeit. An der Krise ist die Richtausführung des Börsen- Verkehrsgewerben, sowie bei Theatervorstellungen und Schan- uchungen des statistischen Amtes der Stadt Berlin gefeges auch nicht unschuldig. Wäre dies Gesez ordentlich ausgeführt stellungen ohne höheres Jutereffe der Kunst und Wissenschaft dürfen festgestellt. Was veranlaßte wohl den freifimigen Herrn Behntausend Männer worden, die Börse wäre überwacht worden und manche Krachs wären auch eigne Kinder unter zehn Jahren überhaupt nicht, eigne Kinder Fischbeck, davon nicht zu reden? vermieden worden. Der Termin handel ist trop des Berbotes über zehn Jahre, welche noch zum Besuche der Volksschulen ver- waren im Oktober 1901 weniger beschäftigt, wie im Oftober 1900; im Contocorrentverkehr nicht aufgehoben worden. pflichtet sind, nur zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends das wird verschwiegen; einige Hundert Arbeiterinnen, die mehr be= Eine richtige Wirtschaftspolitit, die den Arbeitern dauernde höchstens vier Stunden täglich beschäftigt werden. Die Regelung der schäftigt waren, müssen zur Ableugung des Notstandes dienen. Das Arbeit verspricht, wird die Arbeitslosenversicherung nicht nötig Beschäftigung eigner Kinder in Gast- und Schankwirtschaften soll den heißt freisinnige Socialpolitik: machen. Sorgen Sie dafür, daß die Landwirtschaft deutsche und Ortspolizeibehörden überlassen bleiben, desgleichen der AustrageUnters Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, 19. Januar. Freie Volksbühne. Carl Weiß: Theater. 2. Abteilung und 3. Abteilung: Dantons Tod. Anfang 234 Uhr. = Bessing Theater. 10. Ab: teilung und 11. Abteilung: Die Medaille. Der eingebildete Kerante. Anfang 234 Uhr. Schiller Theater Urania.ww ( Wallner- Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Heimat. Schauspiel in 4 Aften von Sudermann. Sonntagabend 8 Uhr: Der Revisor. Lustspiel in 5 Atten von Nikolay Gogol. Deutsch von E. v. Schabelsky. Montagabend 8 Uhr: Der Revisor. Dienstagabend 8 Uhr: Einsame Menschen. Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Frühlingstage an der Riviera Invalidenstr. 57/62. Lese- und Diskutier- Klub„ Süd- Ost". Am Sonntag, den 19. Januar 1902, in den Gesamträumen des Gewerkschaftshauses: XI. STIFTUNGS- FEST bestehend in Künstler- Konzert, Tagl. Sternwarte. ausgef. v. Mitgl. des Berl. Sinfonie- Orchesters unter Leitung des Kapellmeisters Herrn M. Fischer. Berliner Aquarium Unter den Linden 68 a. Chernhaus. Carmen. Anf. 7% Uhr. Carl Weiss- Theater. Eingang Schadowstr. 14. Montag: Die Meistersinger von Nürnberg. Schauspielhaus. Wie die Alten fungen. Anfang 72 Uhr. Große Frankfurterstr. 132. Anfang 72 Uhr: Heute Sonntag Eintrittspreis: 50 Pf. Reichhaltigste Ausstellung chess Borstellung, beg Das Jungfernstift. der Welt an lebenden Seetieren, # schiedsVorstellung des Mr. Coquelin aîné. Gringoire. Monologues. Le Médecin malgré lui. Montag: Das große Licht. Nenes Opern Theater( Kroll). Das große Licht. Anfang 72 Uhr. Schiller. Der Revisor. Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Heimat. Montag: Der Revisor. Deutsches. Lebendige Stunden. Anfang 72 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Nora. Montag: Lebendige Stunden. Berliner. Alt- Heidelberg. Anfang 71 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Die beiden Leonoren. Montag: Alt- Heidelberg. Lessing. Amphitryon. Hierauf: Der Kranke. Anfang eingebildete 7 Uhr. Montag: Das schwarze Schäflein. Residenz. Die japanische Vase. Vorher: Chassez- Croisez. Anfang 71 Uhr. Operette in 4 Atten nach einer Idee bes Paul de stock von Ernest Guinot. Musik von Jean Gilbert. Comtesse Marie Minna Michetti als Gast. Morgen Anfang 8 Uhr: Das Jungfernftift. Thalia- Theater. Dresdenerstraße 72/73. Mit vollständig neuer Ausstattung zum zweitenmal: Seine Kleine. Große Berliner Ausstattungspoffe mit Gesang und Tanz in 3 Atten. Paula Worm a. G., Guido Thielscher, Helmerding, Junkermann, Paulmüller. Gerda Walde, Bojé, Wannovius, Junker- Schatz. Anfang 72 Uhr. Morgen u. folg. Tage: Seine Kleine. Central- Theater. Castans Panopticum Friedrich- Strasse 165. Neu!! Der bedeutendste Kraftturner der Welt, der Berliner Alex Meyer Phänomenale Muskulatur! Passage- Theater. Anf. Sonnt. 3, Wochent. 5, Ende 11. Damen- Luftkampf**** ausgeführt von 12 jungen Damen. Nachm. 3 Uhr: Leontinens Ehe: Sonntag, 19. Januar, nachm. 3 Uhr, männer. Montag: Die japanische Base. Borher: Chassez- Croisez. halbe Preise, neu einstudiert, in erster Neu! Der Gesangs- Amon Neues. Coralie u. Co. Anfang 72 Uhr. Besetzung: Der Zigeunerbaron. Abends 72 Uhr: Nachm. 3 Uhr: Der Bellchen: Das füße Mädel. freffer. Montag: Coralie u. Co. Westen. Wiener Blut. Anfang 72 Uhr. Nachmittags zu halben Preisen: Der Troubadour. Montag( Schüler- Vorstellung): Die weiße Dame. Secessionsbühne. Detlev LilienOperette in 3 Atten von H. Reinhardt. Montag und folgende Tage: Das füße Mädel. Metropol- Theater crons Buntes Brettl. Anfang Thomas, Anfang Thomas, Bender, Josephi. 8 Uhr. Montag: Diefelbe Vorstellung. E. v. Wolzogens Buntes Theater ( Ueberbrettl). Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schall und Rauch. Vorstellung bor Serenissimus. Anf. 81/2 Uhr. Nachmittags 3/2 Uhr: Borstellung zu ermäßigten Preisen: In Vormundschaftssachen. Die Deta denten. Dichterschule. Die Weber bor Sereniffimus. Montag: Borstellung vor Sere: niffimus. Trianon. Lebende Lieder. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central. Das füße Mädel. Anfang 7 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Der Bigeuner: baron. Montag: Das füße Mädel. Thalia. Seine Kleine. Anfang 71 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Luisen. Der Walzertönig. Anfang 8 uhr. Mit vollständig neuer prachtvoller Ausstattung: ' ne feine Nummer! Burleske Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in I Vorspiel und 4 Bildern von Julius Freund. Im 4. Bilde: Frauchens Weihnachtstisch. Anfang 72 Uhr. Rauchen überall gestattet. Humorist in seinen Zwerchfell erschütternden Bauerntypen. Neu! Schindler, der phänomenale Mundharmonika- Virtuose. Michel Mayer, der stärkste Mann der Welt, zahlt 1000 Mk. dem, der seine Hanteln nachhebt. 16 erstkl. Nummern. Palast- Theater ( früher Feen- Palast) Burgstr. 22. Direktion: Winkler u. Fröbel. Heute Sonntag, den 19. Januar: Jubiläums- Vorstellung. Um 83/4 Uhr zum 75. Male: Die humorvolle stets neue Ausstattungs- Gesangs- Burleske Großstadtzauber. Hugo Lustig: Dir. N. Winkler. Dazu das wunderbare Cirkus A. Schumann. an Sonntag, den 19. Januar 1902: 2 große außerordentliche 2 Gala- Vorstellungen. Nachmittags 3/2 Uhr: Ganz besonders Januar- Programm. Anfang 7 Uhr. Ermäßigte Preise. Entree 30 Bf. Reserv. Plaz 75 Pf. Freitag, den 31. Januar: gewähltes hervorragendes Programm Sommerfeld- Benefiz. und abends 72 Uhr. In beiden Vorstellungen, nachm. und abends: Die großartigen Januar- Specialitäten. Die Sensation des neuen Jahrhunderts Nachmittags 3 Uhr: Othello, ber Troupe Mirza Golem. Mohr von Venedig. Montag: Der Walzerkönig. Carl Weiß. Das Jungfernftift. Anfang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der rote Kosat. Anfang 72 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Der Zigeuner: baron. Montag: Der rote Kosat. Belle Alliance. Die Dame aus Neu! Ein Märchen aus 1001 Nacht. Neu! Persisch- kaukasische Karawane. Die süßen Mädel. Operette. Apollo- Theater. Sensationeller Erfolg: Neu! Das lebende Karussell. Granto u. Maud Neu! Dle phänomenalen BycicleRennfahrer. Höchst In beiden Vorstellungen: spannende Wettfahrten, abends: Entscheidungs- Rennen. Neu! Die befien muſikaliſchen Ctowns der Gegenwart: Bim- Bom. Willi Walden Stack u. Milton D' O' Loisachthaler Mitwirkende: Konzertsängerin Frau Weinberg- Götze.. Gesangs- Abteilung ,, Fackel". Opernsänger Herr Hans Weinberg. Berliner ,, Ulk- Trio". Festrede Paul Singer. In den unteren Sälen TANZ. Herren, die daran teilnehmen, von 5 Uhr ab: Kasseneröffnung 3½ Uhr. Anfang 4 Uhr. Liedertexte an der Kasse gratis. zahlen 50 Pfennig nach. Entree 30 Pfennig. Es wird gebeten, pünktlich zu erscheinen, da während der einzelnen Piecen die Saalthüren geschlossen werden. Billets an der Abendkasse. Wo amüsiert man sich grossartig? In Schnegelsbergs Festsalen Bekanntmachung Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Juh.: Max Schindler. Heute: Grosser Ball der Orts Krankenkasse verbunden mit Cigarren, Bonbon- Negen und diversen für den GewerbeUeberraschungen. 27178* Entree: Mittwochs frei, Sonntags 15 Pf. Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Heute: Plünderung des Weihnachtsbaums. betrieb der Kanflente, Handelsleute und Apotheker. DelegiertenCirkus Renz- Konzert- Tunnel Ergänzungswahlen Wochentags 7 Uhr. Karlstrasse. Nur erstklassige Direktion: Sonntags 5 Uhr. Specialitäten. J. M. Hütt. Jeden Sonnabend nach der Vorstellung: Tanz ohne Nachzahlung Grosse Indische Menagerie im Exerzierhaus Behufs Vornahme der Ergänzungs wahlen, welche auf Grund des§ 49a des Kaffenstatuts vom 30. Dezember 1898 für die im Laufe des Jahres 1901 ausgeschiedenen Vertreter stattzufinden haben, machen wir hierdurch Trianon Theater befannt, daß 36 Vertreter der Kaffenam Bahnhof Friedrichstrasse zw. Charlotten- u. Universitätsstr. Lebende Lieder. Anfang abends 8 Uhr. mitglieder und 3 Vertreter der Arbeit: geber zu wählen sind. Die Wahlen der Arbeitnehmer finden in zwei Abteilungen Dienstag, den 28. Januar cr. statt. Abteilung I ( am Prenzlauer Thor) WANDEL- PANORAMA umfaßt alle Staffenmitglieder, die in Lothringerstraße 1-7. Täglich 3 große Vorstellungen. 4, 6 und 8 Uhr. Dressur mit Löwen, Tigern, Wölfen u. Syänen, sowie Löwen- Ringkampf und Fütterung um 4 u. 812 Uhr. Entree: I. Play 1 M., II. BI. 50 93f., III. BI. 25 Pf., Kinder unter 10 Jahren und Militär ohne Charge zahlen auf 1. u. 2. Bl. die Hälfte, dem 3. BI. 15 Pf. Die Direktion: Froese. Reichshallen. Täglich: LEIPZIGER STR.73/ 14 AM BOYSPLATZ Orient- fieise mit der Lustyacht ,, Prinzessin Victoria Luise Borst. täglich 12, 3, 5, 7, 9 Uhr. Eintritt 50 Pr. Alb. Scheruchs Festsäle, Rüdersdorferstrasse 45. Im neuerbauten Theatersaal: Betrieben beschäftigt sind, welche rechts der Spree liegen, sowie alle freiwilligen Mitglieder, die rechts von der Spree wohnen.( Also die Bostbezirke O., NO., N. sowie einen Teil von C. und NW.) Das Wahllokal befindet sich Englischer Garten, Alexanderstr. 27 c. Abteilung II umfaßt alle Kassenmitglieder, die in Betrieben beschäftigt sind, welche Tints der Spree liegen, sowie alle freiwilligen Mitglieder, die links der Spree wohnen.( Also die PostTeil von C. und NW.) Stettiner Sänger. Wohlthätigkeits- Vorstellung begiete SO, S., SW, W., fowie ein Anfang Wochent. 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Cirkus Busch Sonntag, 19. Jan.: 2 gr. Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr: Berliner Landpartien. beiden Vorstellung. Comtesse X, ein Rätsel. Trouxide. Hierauf: Er. Anfang Dir. Alb. Schumanns netteste Original Georg Kaiser Ilka Paulet bends 7 lor: Klondike. In 71 Uhr. Dreſsuren. Jeden Montag: Großze גי Das Wahllokal befindet sich in den humorist. Familien Soiree, Arminhallen", = der beliebten Kummerschen Quartettsänger und Humoristen. Herren: Kummer, Probst, Muhs, Wegner, Kappel, Regelsky u.Schneider. Entree 30 PF. Anfang 8 Uhr. Vorzugskarten zu halben Kaffen preisen haben Gültigkeit. 26135 Nach jeder Soiree: Gemütliches Tanzkränzchen. Gesellschaftshaus Swinemünderstr. 42. Tägl. Theater: u. Specialitäten Vorstellung. Jeden Sonntag: Ball. foulant zu vergeben. Säle für Gesellschaften, Vereine, 131892* ( Großer Saal) Kommandantenstr. 20 Die Wahlversammlungen bes ginnen um 5 Uhr nachmittags und werden 11 1hr abends gefchloffen. Um Zweifeln vorzubeugen, machen wir darauf aufmerksam, daß die Ge famtzahl der Delegierten in beiden Wahllofalen zu wählen ist. Wahlberechtigt find alle großfährigen Kassenmitglieder, welche im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind. Bur Legitimation dient das Mit gliedsbuch oder bei denjenigen Kaffenmitgliedern, welche noch nicht im Besit eines solchen sind, eine Bescheinigung des Arbeitgebers, daß sie in bers Beschäftigung sicherungspflichtiger ſtehen.( Datum, Unterschrift der Freiwillige Mitglieder, welche ihre Wohnung anzugeben haben, legitimiert das Mitgliedsbuch. Nachmittags 3 Uhr: Das Ge Nachmittags auf allen Plägen ohne Konia Aqua Schall und aucil, Großer Extra- Ball bei doppelt be: Firma bezw. Stempel.) heimnis der alten Mamsell. Montag: Die Dame aus Trouville. Hierauf: Er. Orpheus. Specialitäten Vorstellung. Anfang 8 Uhr. Charivari- Brettl. Täglich Vor Ausnahme ein Kind frei. Jedes weitere Kind halbe Preise( außer Galerie), abends jedoch volle Preise. In beiden Vorstellungen, nachni. und abends: Der Schlager der Saison: Anfang 71/2 Uhr. fung Enteng the Quer durch Paris. Charivaristellung. Anfang 8 Uhr. Metropol. feine Nummer. Specialitäten Vorstellung. Anfang 712 Uhr Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Specialitäten Vorstellung. Sanssouci Kottbuserstr. 4 a König Aqua. Anfang 7 Uhr. Jeden Sonntag, Montag Montag: Dieselbe Vorstellung. Casino Theater. Weihnachten. Mädchenjäger. Specialitäten- Bor stellung. Anfang 72 Uhr. Nachu. 4 Uhr: Mutterſegen. Montag: Weihnachten. Mädchen: jäger. Specialitäten. Passage Theater. Specialitäten: und Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Neu! Die Zillerthaler. Neu! Borstellung. Anfang nachmittags Die Polkaschüßen. 3 Uhr. Passage Panoptifum. Speciali: Nach jeder Vorstellung: TANZ. Entree 50 und 75 Pf. Wochentags täten Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr, Entree 30 u. 50 Pf. Anjang 7 1hr. Wochentags Vereinsbillets gültig und Palast. Specialitäten- Borstellung. Tanz frei. Alle andern Tage bleiben Großstadtzauber. Auf. 7 Uhr. die Säle zu Festlichkeiten und Ber Montag: Dieselbe Vorstellung. Urania. Taubenstr. 48/19.( Im Theatersaal.) 16ends 89: Frühlingstage an der Riviera. Montag: Dieselbe Vorstellung. Invalidenstraße 57/62. Täglich: Sternwarte. E. von Wolzogens Buntes Theater( Ueberbrett!) Köpnickerstr. 68. Heute Sonntag, den 19. Januar: Lina Abarbanell. 1. Wiederauftreten Bozena Bradsky u. Oskar Strauss. Die beiden Pierrots. Nora- Parodie.- Der Nachbar. Morgen: Novitäten- Abend. sammlungen frei. Deutsche Konzerthallen. An der Spandauer Brücke 3. Grösst.Vergnügungslokal Berlins Internationale Konzerte n. Specialitäten- Vorstellung Ausschank: Berliner Bock- Brauerei. Bürgerl. Diner, 5 Gänge. Tägl. Matinee von 12-2 Uhr. Oekonom: Gustav Prellipper. Brett'l Alte Jakobstr. 37. Pepi Weiss Helena Dyas Stella Ruth Albert Kühne Preise 1,00, 2,00, 3,00 Mk. ( Kleines Theater) Unter den Linden 44. Sonntag, den 19. Januar 1902, nachm. 312 Uhr, bei halben Preisen Alhambra Wallnertheater- Strasse 15 Jeden Sonntag und Dienstag: settem großen Orchester. Anfang 5 Uhr. A. Zameitat. Johannisthal. In Vormundschaftssachen. Die Deka- Raus Park- Restaurant. Beber finden statt am denten. Dichterschule. Die Weber Serenissimus. Preise der Plätze: Jeden Sonntag: Grosser Ball. Parkett 3, 2, 1 M. Abends 8 Uhr: Kaffeeküche.Kegelbahn.Ausspannung. Vorstellung vor Serenissimus. Saal für Vereine u. Versammlungen. Familienidyll etc. Freunden und Genossen zur Nachricht, daß ich das Lokal Abendpreise: Parkett 5, 4, 3, 2 M. Casino- Theater. Bolfsgarten, Badstr. 56, Lothringerstr. 37, Debüt der reizenden Schwedinnen Geschw. Lirée. Nur noch kurze Zeit Weihnachten", Günther 2c. Uhr, W. Noacks Theater Anfang Wochent. 8 119r, Sonnt.7% Uhr. Brunnenstraße 16. Unter Liebling oder: Mensch ärgere Dich nicht. Posse mit Gefang in 4 Atten von Leon Treptow. Muſit von G. Steffens. Heute: Tanzkränzchen. Montag: Die Ehre eines armen Mädchens. Die Wahlen seitens der Arbeits Mittwoch, 29. Januar 1902, abends von 8 bis 10 Uhr, im Kaffenlofale, Georgenkirchstrasse 40, Hof 2 Treppen. Es werden die Arbeitgeber mit dem Bemerken eingeladen, daß der Wahlatt um 8 Uhr beginnt und um 10 Uhr Boltsgarten, Badftr. 56, die Listen geschloffen werden. früher Fritz Wilke, übernommen habe. Wahlberechtigt sind alle Arbeit: Bitte um gütige Inanspruchnahme. geber, welche für die bei ihnen bes Saal, 300 Personen faffend, schäftigten Personen Beiträge aus für Vereine u. Versammlungen zc. eignen Mitteln zu obengenannter Sonnabend n. Sonntag Familien Kasse zahlen. unterhaltung. Entree frei. 32819* W. Brinkmann. Nachmittags 4 Uhr: Mutteriegen. Berliner Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagsäulen. Empfehle mein Lokal zu Feſtlichkeiten und Versammlungen. C. F. Walter. Belle- Alliance- Theater. 186 Nachmittag 3 Uhr zu billigen Preisen: Das Geheimnis der alten Mamsell. Abends 72 Uhr: 21176 Der Vorstand. Aug. Werner, H. Philipspha. Schriftführer. U Felix Scheuer K- Trio. Borsitzender. Stralsunderstr. 1. W. Krügers Restaurant, Vereinslokal, Naunynstraße 6. Sonntags: Familien- Abend. Achtung! Klempner. Bollständige Klempnerei- Einrichtung billig zu verkaufen. Sirauten- u. Sterbekasse aller gewerblichen Arbeiter für Schöneberg und Berlin ( Eingeschr. Hilfsfaffe 9r.[ 115] 132). Sonntag, den 26. Januar 1902, bormittags 10 Uhr, im Saale des Herrn Krüger, Grunewaldstr. 110: 21475 General- Versammlung. Prinzenstr. 17, Sof IV. rechts. Tages- Ordnung: 285/ 10% Buss' Salon und Stehbierhalle, Gr. Frankfurterstr. 85. Jeden Sonntag, Dienstag, Donners: Schwant m. Gesang u. Tanz i. 3 Akten. Saal nebst Garten an Vereine zu Sierauf: Er. Bariser Lebensbild Festlichkeiten an Sonnabenden. in einem Aufzug. 31882* Otto Theel. Die Dame ans Trouville. tog dreitag: Ball. Empfehle meinen früice. und Mittagstisch, Neue 4. Berschiedene stafsenangelegenheiten. Freunden und Bekannten zur 1. Jährlicher Kaffenbericht. Kenntnis, daß ich mein Weiss- u. 2. Bericht des Vorstandes. Bayrisch- Bierlokal mit Früh 3. Neuwahl des Gesamtvorstandes. Jakobstr. 16, wieder über- Mitgliedsbuch legitimiert. nommen habe. 25 Pünktliches Erscheinen ist unbedingt Karl Engel, Tischler. notwendig. Der Vorstand. Socialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( i). Bauhandwerker- Krankenkasse Sterbefoffe echem. Slugfer ( Südost). Versammlung sor Arbeiter( Hetzelsche Kasse). Sonntag, 26. Januar 1902, vormt. 10 Uhr, in Nümanns Saal, Brunnen straße 188: 20066 für Berlin und Umgegend.( Eingeschriebene Hilfskasse Nr. 118.) am Dienstag, den 21. Januar, abends 8½ Uhr, bei Brüder, Mittwoch, den 5. Februar 1902, abends Punkt 8 Uhr, General- Versammlung Waldemarstr. 75. Tages Ordnung: 1, Vortrag des Genossen Obst über: Die socialen Zustände der Gegenwartenbetter. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen erwartet im Saale des Herrn Hoffmann, Alexanderftr. 27a: 242/4 Ordentl. General- Versammlung Der Vorstand. 5. Wahlkreis. = Tages Ordnung: 1. Rechenschaftsbericht des Kaffierers sowie Revisionsbericht. 2. Bericht des Vorstandes und Ausschusses. 3. Regelung der Entschädigung für die Kaffenverwaltung. 4. Erfazwahl des Vorstandes( 1 Vorsitzenden, 2 Kaffierer, Mittwoch, den 22. Januar cr., abends 8 Uhr: 1 Beisitzer und 4 Ersatzmänner). 5. Wahl des Ausschusses und 4 Ersaßmänner. 6. Innere Angelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Die Versammlung wird Punkt 8 Uhr eröffnet. erwartet Der Vorstand. J. A.: Heinrich Metzke. 38/1 Tagesordnung: 1. Verlesung des Protokolls der Generalversammlung vom 28. Juli 1901. 2. Saffenbericht des Rendanten pro 1901 und Bericht der Revisoren. 3. Verschiedene Kassenangelegenheiten. 4. Wahl des zweiten Vorsitzenden und des ersten Schriftführers. 5. Wahl von drei Revisoren. Der Vorstand. J. A.: Otto Winkler. Das Mitgliedsbuch legitimiert. Volks- Versammlung Rabatt- Sparverein ,, Süd- Ost", Achtung! Vereine. Tages Ordnung: Vortrag. Diskussion. Oeffentliche Partei Angelegenheiten. Verschiedenes. Referent, Thema und Versammlungslokal werden in der DienstagNummer des„ Vorwärts" bekannt gegeben. 245/ 1* Die Frauen des 5. Kreises werden zu dieser Versammlung besonders eingeladen. Die Vertrauenslente. Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 21. Januar 1902, abends 8/2 Uhr: Versammlung in den ,, Arminius- Hallen", Bremerstraße 70/71( Moabit). Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genoffen Ledebour über: Die Mera Bülow. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bahlreichen Besuch erwartet Vereinsbureau: Rottbuser Ufer 44a. März sind noch Sonn32850* SchulMittwoch, den 22. Januar 1902, abends 8 Uhr: abende frei. General- Versammlung im Konzerthaus, Sanssouci", Rottbuserstraße 4a. Tagesordnung: Wedding- Kasino, traße 29. heilt mit Frauenleiden gutem Erfolge Frau Grundmann, praft. Naturanstalt, Köpenickerstr. 72, Sprechst.: Dienstags und Freitags, nackm. 4-8. 1. Rechenschaftsbericht des Vorstandes. 2. Rechnungslegung. 3. Bericht der Revisoren. 4. Decharge. 5. Er- heilkundige, Leiterin der Frauen- Heilgänzungswahlen des Vorstandes und der Revisoren. 6. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. 95 anted to[ 105/3] Vierter Wahlkreis SO. Die Parteigenossen, die noch in Besitz von unverkanften Billets zur Urania- Borstellung( am 26. b. M. und 2. Februar) find, werden ersucht, selbige 8 Tage vor der Vorstellung in der Parteispedition Lausizer Platz abzugeben, widrigenfalls dieselben als verkauft betrachtet werden. Die Parteispedition ist wöchentlich bis 8 Uhr geöffnet, Der Vorstand. Der Vorstand. Verband d. Graveure u. Ciseleure Deutschl. ( Filiale Berlin.) Dienstag, 21. Januar, abends 8 1hr, im Dresdener Garten, Dresdenerstraße 45: General- Versammlung. Tages Ordnung: Lemundethandi Socialdemokratischer Wahlverein für den Bezirk Rummelsburg.euwahl des gesamten Filialvorstandes. 4. Berſchiedenes. Der Vorstand. Mittwoch, den 22. Januar 1902, abends 8½½ Uhr bei Für die in der Schönhauser Vorstadt eigel, Zürichmidt- und Goethefer. Ede wohnenden Mitglieder zur Nachricht, daß in folgenden Lokalen Zahlstellen eröffnet sind: R. Augustin, Schönhauser Allee 74. A. Otto, Tresckowstraße 22. F. Behrens, Chorinerstraße 7. General- Versammlung Tages Ordnung: = 1. Kaffenbericht. 2. Bericht des Bibliothekars und Wahl desselben. 3. Kommunales. 4. Vereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Um zahlreichen Besuch ersucht Der Vorstand. 8/1 Achtung, Händler und Händlerinnen! 1. Bericht bes Borstandes und der Revisoren. 2. Antrag auf Erhebung von 5 Pf. Ortszuschlag. 3. Ergänzungswahlen zum Centralvorstand und 74/1 Der äußerst wichtigen Tagesordning wegen ist es Pflicht eines jeden Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Die Ortsleitung. Achtung! Achtung! Cementierer. Mittwoch, den 22. Januar 1902, abends 8 Uhr, bei Nümann, Brunnenstraße 188: General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Situationsbericht der Zahlstelle Berlin IV. 2. Jahres- und vierte Dienstag, den 21. Januar, abends 9 Uhr Quartalsabrechnung von 1901. 3. Gesamt: Neuwahl des Vorstandes. 246/11 in Englischen Garten, Alexanderstr. 27c( großer Saal): 4. Gewerkschaftsangelegenheiten. 5. Diskussion und Verschiedenes. 57/1 Der Vorstand. In diesen drei Zahlstellen können die neuen Mitgliedsbücher abgeholt werden; desgleichen findet dort Aufnahme neuer Mitglieder als auch Entgegennahme von Beiträgen statt. Der Vorstand. J. A.: W. Freythaler, Gartenplak 1. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Dienstag, 21. Januar, abends 84 Uhr, int Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Vertrauensmänner- Versammlung für sämtliche Bezirke. Tages Ordnung: " Weitere Aussperrungsbeschlüsse der Unternehmer und die Zukunftspläne der Innung". Werkstatt- Streits und Differenzen. Es ist Pflicht der Kollegen, aus jeder Werkstatt Delegierte zu entfenden. Note Vertrauensmännerkarte nebst Mitgliedsbuch legitimiert. Zur Beachtung! Diejenigen Bertrauensmänner, welche sich noch feine rote Karte haben ausstellen lassen, werden ersucht, dies bei den Ob: männern des Bezirks zu thun. Die Ortsverwaltung. Branchen- Versammlung der Musikinstrumenten- Arbeiter am Montag, den 20. Jannar, abends 8 1hr, im, Gewerk. schaftshause", Engel- fer 15( Saal IV). Tages Ordnung: Große öffentliche Versammlung. Achtung! Tages Ordnung: 1. Ist das Glend unter den Händlern noch nicht groß genug? Referent: Waldeck Manasse. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 88/1 Achtung! Konfektionsarbeiter und Händler, Händlerinnen! Es ist Gure Pflicht, in dieser Versammlung Arbeiterinnen der Damenkonfektion! zahlreich zu erscheinen und zu protestieren gegen jede weitere Unterdrückung in Gurem Beruf. Bur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Die Agitations- Kommission der Händler und Händlerinnen Berlins und Umgegend. Steinarbeiter! Montag, den 20. Jaunar 1902, abends 81/2 Uhr, Zwei öffentliche Versammlungen. Für den Südosten bei Graumann, Naunynstr. 27. Für den Norden Dienstag, den 21. Januar 1902, abends 7 1hr, im ,, Englischen im„ Swinemünder Gesellschaftshaus", Swinemünderftr. 42. Garten, Aleganderstr. 27 c: Innungsgesellen- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Neuwahl der Beisitzer zum Innungs- Schiedsgericht. 2. Die Arbeitslosen- Bählung und die Lage in unfrem Gewerbe. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Gesellenausschuss. Achtung, Rabizputer! 172/2 Tages Ordnung: Die dem Bundesrat und Reichstag überreichte Denkschrift„ Schut ben Heimarbeitern", und welche Konsequenzen haben die Arbeiter und Arbetterinnen der Damenkonfektion aus diesen Darlegungen zu ziehen. Referentinnen: Frau E. Ihrer und Fräulein Fanny Imle. Um zahlreiches Erscheinen der Kollegen und Kolleginnen ersuchen Die Einberufer. 162/2 Deutsch. Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- fer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Mittwoch, den 22. Januar, abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Sonntag, den 19. Januar 1902, vorm. 10 Uhr: Versammlung der Metallschleifer Kommandantenstraße 20: Mitglieder Versammlung 261/1 1. Unfre Stellung zur Einführung d. Arbeitslosen Unterstügung. der Filiale Berlin III des Centralverbands der Maurer Referent: Kollege Exner. 2. Bericht der Werkstatt Kontrollkommission. 3. Bericht vom 4. Gautag des 6. Gaues. 4. Branchen- Angelegenheiten und Verschiedenes. Gäste find willkommen. Bu zahlreichem Besuch ladet alle Kollegen freundlichst ein Die Kommission. Deutschlands. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom 4. Quartal 1901. 4. Verschiedenes. Die Ortsverwaltung. in den Arminhallen, Rommandantenstr. 20. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Max Schütte über:„ Die Todesstrafe." 2. Distuffion. 3. Verbandsangelegenheiten. 110/13 Montag, den 20. Januar 1902, abends 8 Uhr: Centralverband d. Stuccateure Deutschl. Berfammlung der Klempner n. Drüder Filiale Berlin.) NB. Billets vom Weihnachtsvergnügen müssen in der Versammlung Montag, den 20. Jannar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, abgerechnet werden. Engel Ufer 15( Saal VII): Tages Ordnung: Adtung! Parkettbodenleger. Atung! General- Versammlung. Mittwoch, den 22. Januar, abends 8 1hr, im, Gewerkschafts- fämtlicher Stommifitonen. 3. Distuffion. 4. Wahl der geſamten Berwaltung. hause", Engel- lifer 15( Saal V): Versammlung. Tages- Ordnung: Verbands- Angelegenheiten und Verschiedenes. 173/2 1. Raffenbericht vom 4. Quartal. 2. Bericht des Vorstandes sowie Bahlreiches und pünktliches Erscheinen der Mitglieder ist Pflicht. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Borstand. Die Kollegen der Firma Bendig u. Söhne werden hiermit eingeladen. Achtung! Portefeuiller. Achtung! Abrechnung Weihnachts- Vergnügen. Montag, den 20. Jan., abends 8 Uhr, Kommissions- Sitzung mit der Verhandlungs- Kommission. Der Obmann. Verband der Portefeuiller u. Ledergalanterie1916 Arbeiter und Arbeiterinnen. im Märkischen Hof, Admiralstr. 18 e: Tages Ordnung: 1. Der Streit bei der Firma Tschauer. Ref.: Cohen. 2. Disfuffion. Zahlreiches Erscheinen erwartet Die Ortsverwaltung. Schöneberg. Socialdemokratischer Wahlverein. Dienstag, den 21. Januar, abends 8½½ Uhr, im Obst schen Lokale, Meiningerstraße 8: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Emil Rosenow: Die Arbeitslosigkeit, ihre Ursachen und ihre Bekämpfung. 2. Diskussion. Modell- u. Fabrik- Tischler sowie Modell- Drechsler. Dienstag, den 21. Jannar, abends 8½ the, in Granmanns angelegenheiten, 3. Abrechnung vom letzten Quartal. 4. Vereins Branchen- Versammlung Festfälen, Naunynstraße 27: am Mittwoch, den 22. Jan., im Wedding- Park, Wülferft. 178. General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht der Werkstatt- Kontrollkommission und Neuwahl derselben. Tages Ordnung: erscheinen. 15/1 Pflicht eines jeden Mitgliedes ist es, in dieser Versammlung zu Der Vorstand. Verband der Tapezierer. 1. Bericht der Konferenz zu Frankfurt a. M. Referent: C. Helndtke. Mittwoch, den 22. Jannar, abends 1/29 1hr, bei Simonis, 2. Bericht des Vorstandes, des Kassierers, der Agitations- und Arbeits: 1818awei- Kommifion. Wahl ver Ortsverwaltung und zweier Revisoren. 2. Berbandsangelegenheiten, u. a. Arbeitslosen- Unterstützung. 3. Verschiedenes. Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 77/17 Der Obmann. Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen beschäftigten Arbeiter Berlins u. Umg. Freitag, den 24. Januar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel Ufer 15( Saal 1): Ausserordentliche Generalversammlung. Tages Ordnung: 1. Fortsetzung der Wahlen. 2. Gewerkschaftliches. Angelegenheiten vorliegen, erwarten wir zahlreichen Besuch. Mitgliedsbuch legitimiert. Da wichtige Der Vorstand. 75/2 NB. Die Kollegen werden dringend ersucht, sich an der Arbeitslosen: Zählung am 26. Januar recht zahlreich zu beteiligen, leider haben sich bis jezt sehr wenig gemeldet. Näheres in der Versammlung. 4. Aussprache über die Anstellung eines Beitragfammlers. 5. Anträge zur Urabstimmung. 6. Verbandsangelegenheit und Verschiedenes. Der außergewöhnlich wichtigen und reichhaltigen Tagesordnung wegen notwendig.one Beuthstraße 21: Sektions- Bersammlung der Kleber. Tages Ordnung: 1. Jahresbericht der Sefiionsleitung. 2. Neuwahl derselben. 3. Die i bas bestimmte und ſehr pünktliche Erscheinen aller Kollegen unbedingt ständigung brs Tarifes. Mitgliedsbuch legitimiert. Die Ortsverwaltung. 109/1 Sonntag, den 26. Januar, im ge. Saat des Gewerkschaftshauses. zur Feier des I. Stiftungs- Festes : " reichhaltiges Konzert- Programm, ausgeführt vom Berliner Sinfonie Orchester, unter Leitung des Dirigenten Herrn M. Fischer, unter Mitwirkung des Männer Gesangvereins Borar", M. d. A.-S.-B., unter Leitung des Dir. Herrn Lange. Auftreten des viel beliebten Berliner Ulf Trio. Kaffeneröffnung 4 Uhr. Billet Vorverkauf 30 Pf., an Nach dem Konzert: Grosser Ball. Schluß 2 Uhr. zahlen 50 Pf. nach. Um recht zahlreichen Besuch bittet Mittwoch, den 22. Januar, abends 1/29 1hr: Sektions- Versammlung der Näherinnen bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Kaliske. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Voranzeige. Anfang des Konzerts 5 Uhr. Mittwoch, den 22. Januar, abends 19 he, im Gewerkschaftshaus, Engel- fer Nr. 15: der Kaffe 35 Pf. Gerren, bie daran teilnehmen, Die Ortsverwaltung. Quartals- Versammlung. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. 選 eri Die Verbandsleitung. Nr. 16. 19. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 19. Januar 1902. Die Parteigenossen der Vororte wollen den persönlichen Verhältnisse betreffen, wahrheitsgemäß beantwortet. Es widersprechbar festgestellt ist, und es sich dabei, wenn der heutigen Sonntag, wo dies angängig, zur Ein- gilt also, solche Leute über den Zweck der Arbeitslosenzählung zu Minifter die Auffassung des Beschwerdeführers teilt, eventuell um unterrichten, womöglich noch bevor ihnen die Zählkarte zugestellt eine Gesetzesverletzung handelt, die im Strafgesetzbuch mit 3uchtfichtnahme in die Wählerliste benutzen. Auch wird. Die Zählung hat mir einzig und allein den Zweck, festa is bedroht ist. Auch die Bitte um Rückgabe der Verfügung beachte man das Adreffenverzeichnis in der zustellen, wie groß die Arbeitslosigkeit gegenwärtig ist. Niemand des Herrn Oberstaatsanwalts ist bis jetzt noch nicht erfüllt worden. vierten Beilage hat durch die Beantwortung der an ihn gerichteten Fragen, irgend Das Vertrauen in die Polizei und deren höchste lleberwachungswelchen Nachteil zu befürchten. Instanz wird durch solche Gründlichkeit bei Untersuchung von Mögen also unsre Leser und Parteigenoffen dafür Sorge tragen, Beschwerden gegen polizeiliche Gesegesverlegung so gesteigert, daß die Verständnislosen belehrt werden, damit die Zähler nicht bei daß auch eine raschere Entscheidung fie fanm noch erhöhen könnte. der Ausführung ihrer Arbeit auf Mißtrauen oder Widerstand im Bublikum stoßzen. Wenn so jeder Arbeiter zum Zustandekommen des schwierigen Werkes beiträgt, dann wird es gelingen, und die focialpolitische Arbeit, welche durch die Zählung geleistet werden soll, wird nicht vergeblich sein. Berliner Partei- Angelegenheiten. Der Ranbmörder Jänicke. Der am Dienstag vom SchwurErster Wahlkreis. Heute Sonntag, mittags 12 Uhr, findet im gericht des Landgerichts 11 zum Tode verurteilte Raubmörder Feenpalast, Burgstr. 22, eine öffentliche Versammlung statt, in änide hat sich gestern bei dem Gerichtsschreiber vorführen laffen welcher Reichstags- Abgeordneter August Bebel über„ Stehendes Heer und dort zu Protokoll erklärt, daß er auf Einlegung eines Rechtsoder Volkswehr mit besonderer Berücksichtigung des Boerenkrieges" mittels verzichte. Es dürfte ein in den Annalen der Justiz wohl referiert. noch nie oder doch höchst selten vorgekommener Fall sein, daß ein Die Polizei und das Versammlungsrecht. Unser Partei zum Tode verurteilter Verbrecher nicht versucht, die ihm noch übrig Schöneberg. Dienstag, im 6 st schen Lokale, Meiningerstraße 8: General- Versammlung des Wahlvereins. Auf genoffe Beimer hatte sich in einer Eingabe an den Oberpräsidenten gelassene Spanne Lebenszeit durch Einlegung einer, wenn auch der Tagesordnung steht ein Vortrag des Gen. Emil Rosenow: der Provinz Brandenburg darüber beschwert, daß ihm im Widerspruch fruchtlosen, Revision etwas zu verlängern. Für den zu 6 Jahren Die Arbeitslosigkeit, ihre Ursache und ihre Bekämpfung." mit dem auch in der gestrigen Nummer unsres Blattes erwähnten Buchthaus verurteilten Steinte hat R.-A. Dr. Heimann II Revision Wilmersdorf. Montag, den 20. d. Mts., abends 8 Uhr, findet Entscheid des Kammergerichts die Abhaltung einer Versammlung am angemeldet.. in Wittes Volksgarten, Berlinerstraße Nr. 40 eine öffentliche Brotests Sonntagvormittag nicht gestattet worden sei. Hierauf erhielt Beimer versammlung statt. Tagesordnung: 1. Die Nichteinführung der vom Oberpräsidenten folgende Zuschrift: neugewählten Gemeindevertreter. Nef.: Stadtverordneter RiegerSpandau. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Genossen werden ersucht, zu dieser Versammlung rege zu agitieren. 17 Die Stadtverordneten Versammlung hatte den Magiftrat erfucht, für die Unfallversicherung der Treiber der Vichkommissionäre auf dem städtischen Vieh- und Schlachthofe zu sorgen. Das Kuratorium des Viehhofes hatte schon früher auf eine Anfrage an die Fleischer- Berufsgenossenschaft wegen der Versicherung eine abs lehnende Antwort erhalten, mit der Begründung, daß die Obertreiber als selbständige Gewerbetreibende nicht versicherungspflichtig seien. Das Reichs- Versicherungsamt hat auf die eingelegte Be" Die in der Bescheinigung des föniglichen Polizeipräsidiums zu Berlin vom 16. November d. J. enthaltene Mitteilung, daß die für Sonntag, den 17. b. M., vormittags 10 Uhr, angemeldete BerFriedrichsfelde. Ueber die Aufgaben der Socialdemokratie in sammlung zu der angegebenen Zeit nicht abgehalten werden könne, der Gemeindevertretung, wird in der am Montagabend weil nach den Vorschriften der Polizeiverordnung vom 19. März 1898 81 Uhr bei Bube stattfindenden Volksversammlung referiert öffentliche Versammlungen erst nach Beendigung des Hauptgottes- schwerde der Gewerbedeputation sich dahin ausgesprochen, daß die werden. Auch erfolgt dort die Wahl des Wahlkomitees, sowie die dienstes stattfinden dürfen, steht zwar mit dem in Ihrer Obertreiber nicht versicherungspflichtig sind und daß die Treiber Erörterung der Arbeitslosenzählung. Heute, Sonntag früh 8 1hr Beschwerde erwähnten Urteile Urteile des Kammer- städtischerseits nicht zu versichern sind, weil sie Angestellte der Oberfindet eine Flugblattverteilung statt. Treffpunkt bei Losse, Luisen- gerichts nicht in Gintlang. Nichtsdestoweniger ist die als treiber find. mullen Straße 20. ein polizeiliches Verbot anzusehende Mitteilung gerechtfertigt, Die Macht des Kapitalismus. Eine eigentümliche MassenRummelsburg. Eine Versammlung des Wahlvereins findet am Mittwochabend 8 Uhr, bei Weigel, Ecke der Türrschmidt weil die dem Gebote zu Grunde liegende Vorschrift in§ 10 der er bewegung" wird jetzt zu Gunsten des Bankiers Sternberg enta und Goethestraße, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. die wähnten Polizeiverordnung und die dieser Vorschrift entsprechenden faltet. Nachdem wir fürzlich mitgeteilt haben, daß die hiesigen Beratung fommunaler Angelegenheiten. Siehe Anzeige in der Bestimmungen in gleichartigen, sonst erlaffenen Bolizeiverordnungen Unternehmungen dieses Herrn ihre Arbeiter zum Unterschreiben eines heutigen Nummer. durch mehrfache Entscheidungen des föniglichen Ober- Verwaltungs- Gnadengefuchs veranlaßt haben, wird jetzt aus Breslau berichtet: gerichts und auch des königlichen Kammergerichts für gültig erklärt In den Scaffaer Briquett- Fabriken bei Wittichenau werden Unterworden sind." schriften zu einem Bittgefuch an den Kaiser um Begnadigung des Banfiers Sternberg gesammelt und ebenso in den andern Sternfchriften vorhanden sein. bergschen Werken. Es sollen schon ungefähr etwa 10000 Unter Wähler, welche teine Zeit haben, die Listen zur Gemeindewahl nachzusehen, wollen sich bei M. Bitterhof, Türrschmidtstr. 12, Emil Malle, Türrschmidtstr. 33, p., Paul Hennig, Schillerstr. 26, Rudolf Müller, Türrschmidistr. 37 und bei Frank, Neue Prinz Albrechtstr. 10 mehreren Entscheidungen für ungesetzlich und verfassungswidrig Das Kammergericht hat die Verfrommungs- Verordnung in melden. Den legten Steuerzettel wolle man mitbringen. erklärt. Trotzdem verbietet der Polizeipräsident im Einverständnis Köpenick. Dienstagabend 81/2 Uhr hält der Wahlverein bei mit seinem Vorgesezten weiter darauf los. Für ihn existiert der Scheer( Wilhelmsgarten) eine Versammlung ab, in der das Re- deutliche Wille der höchsten preußischen Gerichtsinstanz nicht. fultat der Stadtverordnetenwahl bekannt gegeben wird die Achtung vor Necht und Gesez von Polizei wegen praktisch bethätigt. wird. Treptow- Baumschulenweg. Die Wählerliste zu den Gemeinderats: Wahlen wird auf Wunsch von folgenden Parteigenoffen eingesehen: M. Mickley, Marienthalerstr. 13, I; F. Karow, Kiefholzstraße, Ecke Baumschulenstraße, part.; O. Noad, Baumschulenftr. 36 im Geschäft. Grünau. Die Listen zu den Gemeindevertreter- Wahlen liegen noch bis zum 30. d. M. während der Geschäftszeit von 3-9 Uhr aus. Der Gastwirt Paul Gerte hat sich bereit erklärt, für die jenigen die Listen einzusehen, welche daran verhindert sind. Die Wähler müssen den letzten Steuerzettel mitbringen. Johannisthal. Dienstagabend 8 Uhr hält der Wahlverein bei Mertins, Roonstr. 2, eine Versammlung ab, in der die Gemeinderatswahl auf der Tagesordnung steht. Referent: Gemeindevertreter Mann. Lokales. Die Arbeitslosenzählung, welche auf Veranlassung der Gewerkschaftskommission durch die Berliner Arbeiterschaft vorgenommen wird, nimmt ihren Anfang mit der Verteilung der Zählfarten am Sonntag, den 26. Januar. Am darauffolgenden Sonntag, den 2. Februar, werden die vom Publikum ausgefüllten Zählkarten wieder eingesammelt. " beobachten, nämlich ein birefter Berkauf von Breßtohlen durch Eine neue Erscheinung ist jetzt im Berliner Kohlenhandel zu Rottbuser- lifer ein Kahn mit ca. 3500 Centner Breßkohlen in vier den Schiffer vom Kahn aus. Nachdem vor einiger Zeit ant Tagen nur in ganz fleinen Bosten verkauft wurde, ist derselbe UnterOeffentliche Hygiene: Vorträge der Centralkommission der nehmer jetzt wieder mit givei Stahnladungen am Engelufer 10 und Krankenkassen Berlins und der Vororte. Der diesjährige Friedrichsgracht 82 eingetroffen. Der Verkauf findet auf den Stähnen, Vortrags- Cyklus beginnt am Donnerstag, den 23. Jannar, und entgegen dem hiesigen Handelsgebrauch, nicht nach Stückzahl, sondern Freitag, den 24. Jannar, und zwar werden die Vorträge gleich nach Gewicht statt. Es haben sich auch schon heftige Fehden zwischen Der Centner Preeine in Schöneberg gehalten. zeitig in acht Schul- Aulen in Berlin, zwei in Charlottenburg und den Kleinhändlern und dem Schiffer ereignet. Bei der großen Bedeutung, die fohlen, enthaltend ca. 138 Stiid Breßfohlen, wird für 85 f. vereine hygienische Belehrung der breiten Boltsmassen befigt, ist tauft, während die Händler für 100 Stück 80-95 Pf. nehmen. Die zu wünschen, daß auch in diesem Jahre sich die Vorträge Händler haben bereits die zuständigen Behörden wegen Juhibierung wieder eines lebhaften Befuches erfreuen werden. Nach dem Bericht des Herrn Dr. Lennhoff, auffder lezten Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte in Hamburg erstattet, wurden die Vorträge im vorigen Jahre von insgesamt 10 000 Personen besucht, das ist die höchste Biffer, die jemals eine derartige Veranstaltung aufzuweisen hatte. Einzelne Borträge wiefen eine Besuchsziffer von ungefähr 400 Zuhörern auf. Es ist zu erwarten, daß in diesem Jahre der Besuch ein noch weit regerer sein wird. Zutritt zu den Vorträgen für jedermann unentgeltlich ohne Legitimation. " des Kahnhandels ersucht. Was das wohl nützen soll? bracht. Schwere Einbrecher sind in legter Nacht von der Berliner Kriminalpolizei dingfest gemacht worden. Schon seit geraumer Zeit wurden in Berlin, in Weißensee, in Nixdorf und andren Vororten Einbrüche und Diebstähle in Schanklokalen und Barenhäusern verübt, die scheinbar sämtlich von einer gemeinsam arbeitenden Diebes bande ausgeführt sein mußten. Als Führer der Einbrechergesellschaft waren unter anderen ein gewisser Hennig und Echerner der Polizei bekannt. Bisher war es jedoch nicht möglich, der Bande habhaft zu der Arbeiten in der ersten Hälfte des Monats Februar zu erwarten. ihr Absteigequartier in der Rüdersdorferstraße hatten, hinter Schloß Die Eröffnung der Hochbahn ist nach dem jetzigen Stande werden, und auch ein Steckbrief blieb erfolglos. Erst in der vergangenen Nacht gelang es, die Rädelsführer und ihre Stumpane, die 2ann dann die Eröffnung" wirklich vor sich geht, wird in der und Riegel zu bringen. Die gestohlenen Waren hatten sie seit Jahren Korrespondenz, die diese Neuigkeit bringt, nicht gefagt. Auf Grund zu Schleuderpreisen in übelberüchtigten Lokalen an den Mann ge der durch die Genehmigungsurkunde zugelassenen Meistgeschwindig- Schleuderpreisen in übelberüchtigten Lokalen an den Mann ge feit von 50 Kilometer in der Stunde haben die Fahrversuche eine Gefunden. Am 20. Dezember 1901, nachmittags gegen 5 Uhr, Die Arbeitslosenzählung ist ein Wert von großer socialpolitischer durchschnittliche Geschwindigkeit von 33 Kilometer in der Stunde erBedeutung. Sowohl von Wortführern der Kapitalistentlasse als auch geben. Für jede Haltestelle ist nach den Erfahrungen der Stadt ist vor dem Hause Müllerstr. 3a auf dem Bürgersteige von einer bahn ein Aufenthalt von 1/4 Minute vorgeschrieben. Die Strecke Frau ein mittelgroßes schwarzledernes Klapp- Portemonaie mit Juhalt von Vertretern staatlicher und städtischer Behörden ist bisher hart- Botsdamer Platz- Stralauer Thor werden die Hochbahnzüge fahr- gefunden und als Fundsache abgegeben worden. Der Verlierer hat näckig bestritten worden, daß die Arbeitslosigkeit einen ungewöhnlich planmäßig in 18 Minuten zurücklegen. In den beiden ersten sich bis jetzt noch nicht gemeldet. Rekognescenten wollen sich im großen Umfang angenommen hat. Man bestreitet das Vorhanden Morgenstunden verkehrt nach dem Vertrage mit der Stadt Berlin Polizeipräsidium, Zimmer 331 II, in den Vormittagsstunden von sein eines Notstandes, um auf diese bequeme Weise die alle 10 Minuten ein Zug. Bon 7 Uhr 22 ab Potsdamer Platz und 9-11 Uhr einfinden resp. Nachricht zu Nr. 9074 II/ 18 072 geben. berufenen Vertreter der heutigen Gesellschaftsordnung der 7 Uhr 15 ab Stralaner Thor beginnt der Fünfminuten- Verkehr, der Dem Museum für deutsche Volketrachten und Erzeugnisse. Pflicht, den Notleidenden Hilfe zu bringen, zu entziehen. Un während des ganzen Tages bis 10 Uhr abends durchgeführt wird. des Hausgewerbes, Klosterstraße 36, sind neuerdings wieder verfchieso sicherer glauben Unternehmer und Bureaukraten den Notstand ab- Bon 10 Uhr an tritt wieder zehnminuten- Verkehr ein. Die letzten bene Geschenke zugegangen. Unter diesen befindet sich eine Schiffel Teugnen zu können, als ja eine amtliche Statistik, aus der die Aus: Züge verkehren von beiden Endpunkten Potsdamer Platz und aus dem Schwarzwalde mit einer fulturgeschichtlich sehr bemerkense dehnung der Arbeitslosigkeit ersichtlich wäre, nicht vorhanden ist. Zwar giebt es offizielle Erhebungen über Handel, Verkehr und alle mög- Antisemitische Gaffenbuben. Der Staatsbürger Zeitung" feinen mit einem Schwein gekrönten Wunderwagen zieht. Bisher lichen Zweige des Erwerbslebens, aber zu einer amtlichen Statistit ist die bitterernste Reichstagsdebatte über die Arbeitslosigteit fannte man solche Beitbilder nur in graphischen Darstellungen. Auch über die Lage des Arbeitsmarktes haben wir es noch nicht gebracht, gerade gut genug zum-Wigereißen. Die Wize sind allerdings aus der Mark Brandenburg sind verschiedene Geräte aus dem dank der socialpolitischen Einsichtslosigkeit derer, die hent das Heft danach. Wir können es uns nicht versagen, vom antisemitischen 16. Jahrhundert eingegangen, vie aus einem alten Strofter stammen. In der Deutschen Gesellschaft für volkstümliche Naturkunde der Staatsverwaltung und die Klinke der Gesetzgebung in der Hand Geist eine Probe zu geben; ein Artikel im gestrigen Abendblatt foll ein Situationsbild aus dem Reichstag darstellen: spricht am Montag, den 20. Januar, abends 8 Uhr, int großen Hörsaale " Herr Paul Singer ist noch nicht anwesend; er feiert als bes tönigl. Museums für Völkerkunde. Königgrägerstr. 120, Herr Dr. Heins orthodoxer Jude jedenfalls den Schabbes. An einem solchen roth, eines der Mitglieder der verunglückten Mence Expedition, über das Tage fümmert sich Herr Singer nicht um so profane Dinge, wie Theina:" Eine Forschungsreise nach dem Bismarck Archipel" unter Vorführung zahlreicher Lichtbilder. Eben betritt zitni um Maßregeln gegen die Arbeitslosigkeit. Schrecken aller Herr Stadthagen mit einem riesigen Attenbündel SendFenerbericht. Sonnabend früh kurz nach 4 Uhr wurde die Sigungssaal, nun kann der Rummel losgehen. Hoffentlich vergißt Wehr nach der Eljafferstr. 29 gerufen, wo in einer Schneiderwerkstatt Herr Stadthagen in seinem Vortrage nicht, die Rechts- Feuer ausgebrochen war. Die Gefahr fonnte zwar leicht befeitigt anwälte zu erwähnen und deren Verhalten gebührend zu geißeln, die armen Arbeitern zu hohe Kosten auf die Rechnung setzten. Ueber solche Diuge fann Herr Stabhagen jedenfalls am besten reden, weil er darüber ein kompetentes Urteil haben dürfte, während er über die eigentliche Arbeiterfrage wenig oder gar nichts verstehen dürfte." haben. Durch die von den Berliner Arbeitern selbst vorzunehmende Arbeitslosenzählung soll nun wenigstens in einem Punkte eine Pflicht, der sich die Vertreter der heutigen Gesellschaft bisher entzogen haben, erfüllt werden. Es gilt durch gewiffenhafte, streng objektive Erhebungen festzustellen, wie groß die Zahl derer ist, die zur Zeit ohne ihr Verschulden arbeitslos sind. Wenn der Umfang der Arbeitslosigfeit durch möglichst genante Zahlen festgestellt wird, dann kann niemand mehr die Größe des Notstandes leugnen. Ausgerüstet mit unanfechtbarem Zahlenmaterial tönnen die Vertreter der Arbeiter mit um so größerem Nachdruck verlangen, daß Staat und Gemeinde, soweit es im Namen der heutigen Verhältnisse möglich ist, etwas zur Linderung des Notstandes thun. Stralauer Thor Punkt 12 Uhr nachts. ata werten Darstellung: einen Charlatan des 15. Jahrhunderts, der So das Organ des Dreschgrafen. Man könnte dem Blatt gegen über die bekannten Worte wiederholen, die der alte Frig bei Zorndorf sprach, wenn es solchem Gesindel nicht zuviel Ehre anthun hieße, sich damit herumzuschlagen. い werden, doch sind Thüren, Fenster und Möbel durch Feuer beschädigt. Freitagabend 11 Uhr hatten in der Badstr. 39 in einer Bäderei Regale Feuer gefangen, während in der Rykestr. 39 ein Brand ab= gelöscht werden mußte, der den Fußboden und die Valkenlage er griffen hatte. Sturz vorher hatte die Wehr in der Markgrafenstr. 60 längere Zeit zu thun, wo in einer Wohnung Betten, Teppiche, Möbel und Kleidungsstücke in Brand geraten waren. Nachmittags erfolgte eine Alarmierung nach dem Tiergarten. Hier brannte in der Nähe der Rousseau- Insel auf dem fogenannten Großen Weg, jeden= falls durch Unachtsamkeit, ein Schußschirm für Neiter. Gleichzeitig mußte in der Lüßowstr. 97 ein Brand abgelöscht werden, der Hauptsächlich Küchenmöbel beschädigte. Außerdem erfolgten Marmierungen nach der Kirchbachstr. 5, Potsdamerstr. 98 und Templinerstr. 3, bei denen es sich jedoch um geringfügige Anlässe handelte. Aus den Nachbarorten. Es ist ein äußerst schwieriges Wert, welches die Berliner Arbeiter auszuführen beabsichtigen. Wenn es gelingen soll, wenn die Arbeitslofenzählung wirklich brauchbare Resultate liefern soll, so ist die verständnisvolle Unterstügung und Förderung des Werkes durch alle Beschwerden an den Minister des Junern über Gefehes Berliner Arbeiter durchaus notwendig. Zunächst ist erforderlich, daß verletzungen der Polizei sind sehr empfehlenswert, wenn es sich sich für die Verteilung und Einsammlung der Zählfarten Arbeits nicht um Dinge handelt, bei denen rasche Erledigung erwartet Iräfte in genügender Zahl zur Verfügung stellen. Kein Barteigenosse, wird. Der Minister scheint rasche Entscheidung und gründliche fein Gewerkschaftsmitglied darf bei dieser wichtigen Arbeit fehlen! Prüfung für unvereinbare Gegensäge zu halten. Bor ca. 4 Wochen Jeder muß helfen, auf daß das schwierige Werk gelingt! Wo sich wurden an den Minister aus Anlaß der Beschlagnahme der gefährdie Hilfskräfte zur Verfügung zu stellen haben, das wird im Laufe lichen Weihnachts- Beitung" zwei Beschwerden gegen die Die Zahl der socialdemokratischen Vertreter in den Ortsdieser Woche im Vorwärts" angezeigt werden. Polizei durch besonderen Boten eingereicht, von denen die parlamenten der Berliner Vorortsgemeinden ist durchaus Von den Lesern unsres Blattes dürfen wir wohl ohne weiteres eine gegen die Haussuchung in den Geschäftsräumen und gegen die nicht so groß, wie man annehmen sollte, wenn man die starke erwarten, daß sie der Arbeitslosenzählung das nötige Verständnis Beschlagnahme der Geschäftsbücher der Buchhandlung Vorwärts bez. Arbeiterbevölkerung vieler Gemeinden in Betracht zicht. In den entgegenbringen, und für ihre Person das Unternehmen nach Kräften gegen Nichtauslieferung der Bücher an die Staatsanwaltschaft städtischen Gemeinden in. Charlottenburg, Schöneberg und Niydorf fördern. " 11 Aber wir möchten noch ein weitergehendes Ersuchen an innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist fich richtete, freilich haben die letzten Wahlen die Zahl der socialdemokratischen unsre Leser und Parteigenossen richten: Klärt Eure Nachbarn, Eure die andre gegen die gesetzwidrige Erbrechung der Mandate beträchtlich vermehrt; in Rigdorf wäre, wie es fich normaler Arbeitskollegen, Eure Bekannten, die der Arbeiterbewegung fremd Siegel durch durch die Polizei. Bis heute ist seitens weise gebührte, die gauze dritte Abteilung durch Socialdemokraten gegenüberstehen, über die bevorstehende Arbeitslosenzählung auf. des Ministers dem Beschwerdeführer auf diese Beschwerden vertreten, wenn nicht das bekannte Urteil des Ober- VerwaltungsSo mancher, der fich nicht fümmert um das, was in der Arbeiter noch nicht eine Silbe erwidert worden; dieses Schweigen gerichts die unerfüllbaren Forderungen in Bezug auf die Hausbesizers bewegung vorgeht, wird dem Zähler vielleicht mit Mißtrauen be- ist um so unbegreiflicher, als der Thatbestand der Gesekes- Qualität anfgestellt hätte. gegnen. Nur zu häufig ist es ja der Fall, daß jemand glaubt, verlegung bei der Siegelerbrechung bereits durch die der Be- Es giebt nur einen einzigen Vorort mit Landgemeinde- Verer lönne irgend einen Nachteil haben, wenn er Fragen, die seine schwerde beigelegte Entscheidung des Herrn Oberstaatsanwalts un- faffung, der ein gleiches Verhältnis aufweist wie Rigdorf, nämlich die Hoffentlich gelingt es unsren Parteigenossen, bei den zum März in Aussicht stehenden Gemeindewahlen ihre bisherige Position zu stärken und auch an Orten, wo sie bisher unvertreten waren, Arbeitervertreter ins Ortsparlament zu entfenden. Es giebt keinen Berliner Vorort, wo die kommunalen Zustände solches nicht bitter notwendig machten. " Etablissement Moriz, wird zum dirigierenden Arzt den bekannten Das neu erbaute städtische Krankenhaus in Westend, vis- a- vis Chirurg Professor Dr. med. Bethel Hagen erhalten. " 1 Die Kosten der Kanalisierungsuni 1899 haben die Eigen- Fraktion der Stadtv. Pieper( Soc.) vorgeschlagen wurde. Dieser Jahr ausgesprochen. leben können und Während einige Gemeindevertreter den Bertrag, als einen solchen being, verließ die Geduld unire Eudlich um 3/48 Uhr, nach mehr als dreistündiger unterlaufen zu sein, denn er hat später entdeckt, daß noch ein Bruch" 1 aquil no Der focial Lichtenberg. Dort find sämtliche acht Mandate der britten Abteilung| Kanalbauverwaltung von einigen Nudower Spekulanten unentgeltlich| fälscht hätte. Wäre bas lettere eriviefen worden, fo hätte der Angeklagte vor in den Händen der Socialdemokratie. Land zur Verfügung gestellt worden, forderte die Verwaltung von das Schwurgericht gestellt werden müssen. Die Untersuchung hat aber erIn den übrigen Vororten mit starker Arbeiterbevölkerung hindert der Gemeinde Johannisthal den Betrag von 80 000 m., welchen fie geben, daß Urkundenfälschungen nicht vorlagen und die Unterschlagungen Landgemeinde- Ordnung vielfach unsre Parteigenoffen, sich die später auf 15 000 m. ermäßigte. Auch dies wurde abgelehnt, nur durch den Mangel einer ausreichenden Kontrolle will bekanntlich nicht da der Hafen für Johannisthal schwerlich einen solchen Nuhen haben möglich wurden. Ueber seine Verhältnisse erzählte der Angeklagte, dritte Klasse völlig zu erobern. fte, sondern zwei Drittel der Kanal jetzt mehrere hundert Meter entfernt von Johannisthal Civilversorgungsscheines angestellt gewesen sei. Am 1. Juli sei er nur wie die Städte- Ordnung die Hälfte, sondern zwei Drittel dürfte, um die Ausgabe einer solchen Sumne zu rechtfertigen, zumal daß er früher in Selow als Gemeindediener auf Grund seines der Vertreter aus den Kreisen der Hausbesiger entnommen geführt wird, als ursprünglich geplant war. Jezt hat nun ein Rentier auf seine Bewerbung in Tegel angestellt worden. Um die Untoften wissen und daher scheitert eine entsprechende Vertretung der Kunze aus Rudow die Vermittlerrolle bei dem Vertreter Kahlenberg über zu decken, die ihm durch seine lebersiedelung entstanden, habe er sich Arbeiterschaft meist am Kandidatenmangel. Immerhin mühen sich nommen, um die Gemeinde Johannisthal zur Zahlung einer noch ge- 60 Mart als geben laffen. Sein Gehalt unsre Parteigenossen neuerdings vielfach mit Erfolg, auch diese große ringeren Summe, als wie die zuletzt geforderte, zu veranlaffen. Die Ver habe 100 Mark beiragen, wovon er die nicht geringe Miete Schwierigkeit zu überwinden. Zur Beit zählen socialdemokratische tretung war sich aber flar, daß durch die Zahlung auch einer noch so zu bezahlen und Frau und fünf Kinder zit zu ernähren Vertreter: Adlershof 2, Brig 2, Friedrichshagen 3, Johannisthal 1, geringen Summe die Gemeinde nur zu den späteren Unterhaltungs: hatte. Am nächsten Gehaltstage feien ihm 40 Mark auf den Lichtenberg 8, Nowawes 2, Pankow 1, Reinickendorf 1, Rummels- fosten herangezogen werden solle, und lehnte es wiederum ab, eine erhalten Vorschuß abgezogen worden, so daß ihm nur sechszig Mark Bethilfe zu leisten. Etwas andres wäre es indes, wenn das Ru blieben. Davon habe er mit seiner Familie burg 1, Steglitz 1, Weißensee 3, Wilmersdorf 1. Ohne focial- dower Gebiet zwischen Johannisthal und dem kanal in Johannis. Da habe er die Gelder angegriffen, die er im Auftrage der Gemeinde demokratische Vertretung sind die Gemeinden Baumschulenweg- thal eingemeindet würde. Eine Kommission wurde beauftragt, eingezogen habe. Der Staatsanwalt bemerkte hierbei, daß es in Treptow, Friedrichsfelde, Lichterfelde, Mariendorf, Marienfelde, mit dem Landrat in dieser Sache und wegen der Verlegung des Tegel eiwas eigentümlich zuzugehen scheine, denn es schwebe neuerSchmargendorf und Zehlendorf. Hafens zu verhandeln. dings wieder ein Verfahren, weil Amts- und Gemeindediener eine veranstaltet und statt auf Die Gemeindediener Häusler und Dzendrid gaben bezfiglich gemeinschaftliche Kneiperei Ordnung zu sehen einen harmlosen Gast verprügelt hätten. der Sprizfahrt an, daß sie sich mit dem Angeklagten verabredet Obstruktion auch in der Spandauer Stadtverordneten hätten, eine Partie nach Treptow zu machen, nachdem dieser erklärt Versammlung! In der Donnerstag- Sigung der hiesigen Stadt hatte, daß er außer dem Fahrgelde fämtliche Kosten tragen wolle. verordneten, so wird uns aus Spandau gefchrieben, übten unsre Woher er das Geld habe, gehe sie nichts an. In Treptow habe er Tempelhof. Die Gemeindevertretung hat, wie dies bereits in Bentoffen zur Abwehr gegen die an ihnen immer deutlicher versuchte die ganze Beche bezahlt und in der Nacht seien fie mit einer Droschte andern Orten geschehen, eine Wenderung der 2 u ft barfeits. Bergewaltigung durch die gesamte bürgerliche Mehrheit während der von Treptow nach Tegel gefahren, wofür der Angeklagte steuer in der Weise vorgenommen, daß patriotische Festlichkeiten ganzen Sigung Obstruktion. 15 bis 20 Mart bezahlt habe. Jusgesamt habe derselbe 35 bis an gewissen Tagen von der Steuer befreit sind. Festlichkeiten, die Die Neuwahl eines Abgeordneten für den Provinzial- Landtag 40 Mart ausgegeben. Daß das Geld aus amtlichen Mitteln stammte, Wohlthätigkeitszivecken dienen, tann die Stener ebenfalls erlaffen hatte stattgefunden, ebenso die Wahl des Bürgermeisters hätten sie nicht ahnen fönnen. Unterwegs habe der Angeklagte noch werden. So weit ganz gut! Es bleibt nur noch der fromme oIf an Stelle des bekannten Stadtverordneten Sturm, der dieses ein Mädchen in die Droschte aufgenommen, doch habe er sich, um Wunsch bestehen, andre Festlichkeiten" ohne Eingreifen Mandat so lange bekleidet, jetzt aber niedergelegt hatte und sich zur Platz zu machen, auf den Bock gesetzt und das Mädchen" dem der Polizeiorgane ihrem natürlichen Ende entgegengehen zu laffen. Wiederwahl stellte( wobei unfre Genoffen für Herrn Wolf Schutze" der Zeugen fiberlaffen. Der Staatsanwalt beantragte Ein Zusatz zur Umsatzsteuer- Ordnung, wonach der erste stimmten). Sierauf wurde in die Tagesordnung eingetreten, ein Jahr Gefängnis und Aberfenmung der Beamtenqualität auf drei Verkäufer und der letzte Stäufer die Steuer gemeinfam tragen follen, auf welcher fast ausschließlich Nenwahlen für die einzelnen Ausschüsse Jahre, der Verteidiger Dr. Werthaner führte jedoch so viel Milderungswird einer Kommiffion zur Beratung überwiesen. Ein weiterer Antrag und Deputationen standen. Gleich bei dem 1. Punkt„ Neuwahl von gründe an, daß der Gerichtshof sich veranlaßt sah, nur auf fes des Gemeindevorstandes, bei staatlichen Bauten nur die Hälfte der 9 Mitgliedern für den Etatsausschuß" gab die Mehrheit zu er Monate Gefängnis zu erkennen, wovon zwei Monate als Baugebühren zu erheben, fand mit vollem Recht keine Zustimmung. fennen, daß es ihr Ernst damit war, uns ihre Uebermacht verbüßt erachtet wurden. Außerdem wurde die Aberkemming der Terrainviertels betragen fühlen zu lassen, indem von dem Referenten aus unsrer Befähigung zur Bekleidung eines öffentlichen Amtes nur auf ein 140 000 8. tümer für die Entwässerungsanlage einen Beitrag von 25 Mt. pro verzichtete feinerseits und empfahl namens unsrer Fraktion den Die neunte Straffammer wird sich demnächst mit einer ErLaufenden Meter Straßenfront zu entrichten, so daß von dieser Stadtv. Rieger( Soc.) Gegen diesen kehrt sich aber augenblicklich preffungs- Affaire zu beschäftigen haben, die eines gewiffen romanti Summe 110 000 mt. in Abrechnung kommen. Der Rest von 80 000 ber ganze blindwütige Haß der bürgerlichen Stadtväter. fchen Hintergrundes nicht enthehrt. Der der versuchten Expreffung Mark soll durch ein Darlehn von der Teltower Kreisspartasse auf- Natürlich nicht ohne guten Grund. Es ist bereits wiederholt an beschuldigte Schriftsteller Alfred Schulze war in den achtziger gebracht werden. Ein Antrag des Socialdemokratischen Wahlvereins, Mitglieder der focialdemokratischen Fraktion von den Gegnern das Jahren Hanslehrer in der Familie eines Mitgliedes der haute finance, im Erweiterungsbau der zweiten Gemeindeschule einen Bade mehr als naive Anfinnen gerichtet worden, Rieger auszumerzen, der inzwischen Stommerzienrat und Leiter eines großen Bankinftituts raum einzurichten, geht an die Baukommission, welche bei Beratung sonst sei ein einträchtiges Zusammenarbeiten mit den Socialdemo- geworden ist. Die Gatlin des Finanzmannes fand Gefallen an dem der Specialprojekte auf den Antrag Bezug nimmt. traten im Stadthause nicht mehr möglich. Namens unsrer Fraktion auslehrer und es foll sich zwifchen beiden ein freundſchaftlicher erklärte darum Stadtv. Scholz, daß er in dem Widerstande der Verkehr entwickelt haben, in dessen Verlauf der Angeklagte eine Reihe Die Gemeindevertretung zu Groß- Lichterfelde beschloß in Herren gegen die Wahl Riegers die bloße Angst vor diesem von Briefen der jetzigen Frau Kommerzienrätin in Befiz belam. Schließ ihrer legten Sigung, die sogen. Zwischengeschäfte" bei Grundstücke erblide! Es mußte mum, da verschiedene Vorschläge vor- lich trat der Gatte der letteren als Jupiter tonans auf, es tam zu berkäufen zur Umsatzsteuer heranzuziehen und die Bildung eines Tagen, 8ettelwahr stattfinden; zum nicht geringen Vereiner heftigen Auseinandersetzung und der Angeklagte verstand sich Teltow- Kanal- Rostenfonds". Der Vertrag mit dem Eisenbahnfistus druß der Mehrheit mußte diefe Bettelwahl auch bei allen dazu, die in seinem Besize befindlichen Briefe unter gewiffen Bewegen Durchführung des Drudrohres für die Kanalisation unter den übrigen Wahlen( mit einer einzigen Ausnahme) vorgenommen dingungen berauszugeben. Es scheint ihm dabei ein Heiner Irrtum ein werden. Gegner vollens; flugs wurde die teil der Briefe in seinem Befiz verblieben iſt. Er hat sich dann zeichneten, den fein vernünftiger Mensch" unterschreibe, stellte sich Sigung vertagt. Es bleiben noch 49 Wahlen zu erledigen, die sicher längere Zeit im Auslande aufgehalten und ist nach seiner Rückkehr Die Majorität( 11 gegen 10 Stimmen) auf den Standpunkt der Kom mindestens noch eine Sigung ausfüllen dürften. Deffen dürfen die mit Forderungen gegen den Kommerzienrat aufgetreten, die er dann mission und genehmigte denselben. Auch der Brennkalender" bürgerlichen Stadtväter Spandaus aber gewiß sein, daß unsre Ge- im Wege des Civilprozesses geltend machte. Er behauptet, daß der gab Anlaß zu einer leider wenig lichtvollen Diskussion. Da die noffen so lange ihre Obstruktionstaltik, verbunden mit der aller Sommerzienrat ihm versprochen und sich bei 8urüidgabe der Briefe Laternen wegen des späteren Nachtzuges auf Bahnhof Lichter schärfsten Kritit, fortsegen werden, bis sich die Herren der nötigen geradezu verpflichtet habe, für ihn zu sorgen und ihn zu unterstügen, felde Oft etwas länger brennen müssen, ist eine Nachforderung Einsicht zugänglich zeigen wollen! bon 383 m. für das letzte Bierteljahr nötig geworden, wenn er feinen ausreichenden Erwerb habe. Der Prozeß ist zu M. feinen Ungumsten ausgefallen. Der Angeklagte soll sich später gu die genehmigt wird. Gemeindevertreter Brause wünscht, daß auch Handlungen baben hinreißen lassen, die ihm als versuchte Eran den Abenden die Laternen brennen sollten, wenn Mondschein im Gerichts- Beitung. Kalender stände. Um aber der Gemeinde möglichst Mehrkosten zu Eine unanfechtbare Vaterlandsrettung. preffungen ausgelegt werden. Er versuchte einerseits einen Artikel ersparen, entwickelte er folgende Beleuchtungs- Theorie: glaubt der in eine biefige Zeitung zu lancieren und darin im Anschluß an die Laternen- Anzünder, daß der Himmel an den bewußten Abenden hell demokratische Wahlverein für Stralan Rummelsburg wollte im noch in seinem Befit befindlichen Briefe den Kommerzieurat und seine und klar bleibe, so soll er nicht anzünden; glaube er aber, daß Juli 1901 einen Sommernachts- Ball abhalten. Der Vorsitzende, Gattin bloßzustellen; den gleichen Zweck verfolgte er mit einer Broschüre, dies nicht der Fall sein werde, so folle er anzünden. Gemeinde- Genoffe A. Debiting in Nummelsburg, zeigte dies dem Amtsvorsteher die er einer biefigen Buchhandlung zum Verlage anbot. In beiden bertreter Dr. Willenweber wünschte ebenfalls, daß an dunklen an und erhielt darauf eine Bescheinigung des Amtsvorstehers über Fällen fam er nicht zum Ziele, vielmehr erhielt der Kommerzienrat Tagen" alle Laternen angezündet werden. Gemeindevertrefer die Anmeldung einer Versammlung", der hinzugefügt worden war, die Kenntnis von dem Verhalten des Angeklagten und stellte nunmehr Raupert ist der Meinung, daß dies jedenfalls zu viel koste. Wir Versammlung dürfe nur stattfinden, wenn die Beteiligung den Strafantrag. Inzwischen hatte übrigens auch der Angeklagte find auch der Meiming, daß der Etat unter der Last zusammen- von Frauensperfonen, Echülern und Lehrlingen aus schon eine Strafanzeige, die auf andrem Gebiete liegt, gegen die brechen müsse, wenn an allen dunklen Tagen in Lichterfelde die geschlossen sei. Das Vergnügen unterblieb am fraglichen Tage. Frau Rommerzienrätin erstattet. Die Hauptverhandlung gegen ihn Straßenlaternen brennen würden. Dehlfing beschwerte sich aber beim Landrat und später, als die Be- wird noch in diesem Monat stattfinden. Seine Verteidigung hat schwerde fruchtlos blieb, beim Regierungspräsidenten in Potsdam, Rechtsanwalt Morris übernommen. Aus Schöneberg schreibt man uns: Bekanntlich findet am der ihn ebenfalls abwvies. Nunmehr flagte er beim Ober- VerDonnerstag, den 23. Januar, im 9. Bezirk für die für waltungsgericht. Sein Vertreter, Rechtsanwalt Dr. Karl Lieb ungültig erklärten Mandate des Genossen Obst und des Ober- necht, nahm sich der Sache mit großem Eifer an. In dreiviertel- le lehrers a. D. Dr. Richter eine Neuwahl statt. Ueber die Ursache der stündiger Nede suchte er den ersten Senat des Gerichts Das Grubenunglück in Brig. Aus Brlig liegt vom Sonn Ungültigkeitserklärung und die von den Vätern des Proteftes viel davon zu überzeugen, daß sich ein Verbot der Teil- abend folgende Nachricht vor: Im Jupiterschacht hat sich seit gestern leicht nicht erwartete Nebenwirkung haben wir schon an andrer nahme von Freunden an einem Ballvergnügen in feiner nichts Bemerkenswertes ereignet. Die Verdämmungs- und BergungsStelle berichtet. Wir können jedoch nicht unterlaffen, nochmals unire Beziehung rechtfertigen laffe. Unter anderm machte er arbeiten gehen langsam vor sich, da auch weiterhin die größte BorBarteigenoffen auf die Neuwahl zu verweisen. Wir haben unfre geltend: Der§ 8 des Vereinsgesetzes, auf den sich der Regierungs- fict gchoten ift. Keine Leiche wurde seit gestern geborgen. Der ganze Kraft einzuseßen nicht bloß für die Wiedergewvimmung des präsident unter Bezugnahme auf Entscheidungen des Ober- Wasserstand ist gegen gestern unverändert. Die Güterschächte find Obst schen Mandates, sondern es muß uns auch das Mandat des Berwaltungsgerichts berufe, fei insoweit verfaffungswidrig, als er in den Füllorten wafferfrei. Das Wasser in den Bingen ist tros Nichteingesessenen, welches bon unfrer Seite dem Genoſſen die grauen 2. von der Zeilnahme an politiſchen Vereinen aus- unausgelegten Bumpens über Nacht um 90 Centimeter gestiegen, da der Wollermann übertragen worden ist, unbedingt zu schließe. Artikel 30 der preußischen Verfaffung rechtfertige einen Bielaflus mehrfach ausgetreten ist und das umliegende Terrain über Hoffentlich werden die Parteigenoffen und Wähler des folchen Ausschluß bestimmter Gruppen von Personen vom freien flutet hat. Die obertägigen Verdämmungsarbeiten werden durch die neunten Bezirts sich bemühen, das Versäumte nachzuholen. Vereinsrecht nicht. Wenn er von Beschränkungen politischer Vereine schlechte, nasse Witterung sehr erschwert und verzögert. Weiter Unfre Gegner werden natürlich alles mögliche versuchen, den bis- spreche, dann wären damit lediglich fachliche Beschränkungen wird noch gemeldet: Bei dem Vordringen im Jupiterschacht herigen Vertreter wieder ins Stadtparlament zu senden; und was gemeint. Ferner fei§ 8 des Vereinsgefezzes als Verbots- wurden drei Pferdekadaver gefunden. Der hier anwesende Staatsin puncto Wahlmache von dieser Seite geleistet werden kann, das gefeß einschränkend dahin auszulegen, daß die Frauen 2c. Bautecnifer erfärte, daß seitens der sogenannten Schilfgraben Gehaben uns die legten Stichwahlen, sowohl im 4. als auch im nicht von jeglicher Berührung mit politischen Vereinen fahr drohe, weshalb die nötigen Sicherungsarbeiten vorgenommen 8. Bezirk, gezeigt. Die Parteigenossen dürfen fich auf keinen Fall im Sinnte dieses Paragraphen ferngehalten werden sollten, sondern wurden. in Sicherheit wiegen, sondern müssen zur Wahl mit dem Aufgebot nur von solcher Berührung, die sie in ihre politischen Bestrebungen Eisenbahnunglück. Eisenbahnunglück. Auf der Flensburger- Leeker- Bahn stieß aller Kräfte agitieren. hineinziehe, ihre politische Beeinflussung ermögliche. Danach erstrecke Sonnabend früh ein Personenzug auf einen Güterzug, der auf Lichtenberg. Die Gemeindevertretung beschloß am Donnerstag, sich das Verbot der Teilnahme von Frauen 2c. an Versammlungen einem Nebengeleise hielt. Ein Lokomotivführer und zwei Heizer den Bersuch einiger Grundbefizer abzulehnen, wonach der Gemeinde und Sigungen politischer Vereine nicht auf rein gesellige, wurden getötet. auf dem Wege eines Vergleichs die Pflicht aufzuerlegen ist, den den Tanz, dem Amusement gewidmete Veranstaltungen. Und Aus Kopenhagen wird berichtet: Eine ungeheure Feuers Herren Hausbefizern auch die Bürgersteige auf Kosten der Gemeinde ichließlich ließen der Wortlaut und die Fassung des§ 8( die der brunst, die bei dem starten Sturme einen großen Teil der Stadt zu reinigen. Bezüglich des Gesezentwurfes über den Servistarif Anwalt eingehend zergliedert) nur die Deutung zu, daß er stets ernstlich gefährdete, brach in der vergangenen Nacht in einem Holzund Wohnungsgeld- Buſchuß wurde befchloffen, bei den gesetzgebenden nur, auch in seinem Absatz 3, Bersammlungen und Sizungen im lager der Vorstadt Sundvh aus. Der aufopfernden Thätigkeit der Körperschaften wegen Einbeziehung Lichtenbergs in die Servis beschränktem Sinne des Wortes meine, daß nur an solche geHlasse A. vorstellig zu werden. Die Hundesteuer wurde von 12 M. dacht worden sei, in denen politische Gegenstände erörtert werden auf 16 M. erhöht. Eine Interpellation über den Stand der sollten. soddate and m Berhandlungen mit der Regierung über die Annahme der Der Senat wies die Klage mit folgender Begründung ab: Der Städteverfassung rief eine stellenweise recht lebhafte Debatte Senat habe mit Interesse von den eingehenden Darlegungen des hervor, die zu erkennen gab, daß trotzdem der wiederholte Beschluß Herrn Anwalts Kenntnis genommen. Er habe aber nicht darauf ein fchon 9 Monate alt ist, in der Sache so gut wie gar nichts gethan gehen können, da sich die Sache schon anderweitig erledige. Die Klage Ueber ein Grubenunglück wird aus Meiderich gemeldet: In würde. Eine neuerliche Zuschrift der Regierung giebt als Grund müsse schon deshalb abgewiesen werden, weil eine durch die Klage an der Beche Neumühl wurden gestern drei Gesteinshäuer und der die der Verzögerung an, daß die Verhandlungen Lichtenbergs mit der fechtbare polizeiliche Verbotsverfügung überhaupt nicht vorliege. Aufsicht führende Obersteiger durch herabstürzendes Geftein ver Stadt Berlin wegen Einverleibung des Ortes aus Anlaß der Offerte Denn ein positives Verbot sei darin nicht zu finden, wenn der schüttet. Wie die„ Nene Meidericher Beitung" meldet, gelang es, des Fürsten Hendel von Donnersmart abgewartet werden müßten. Amtsvorsteher der Anmeldebescheinigung hinzufügte, die Versamm die Verunglückten, die schwer verlegt sind, zu befreien. Beschlossen wurde, den Minister um Beschleunigung anzugehen und lung" dürfe nicht stattfinden, wenn Frauenspersonen, Schüler und Tötung eines Försters. Wie der Bromberger„ Ostdeutsche den Versuch zu machen, die Sache in Geftait einer Anfrage im preußischen Lehrlinge teilnahmen. Es wäre dies vielmehr lediglich ein Hinweis Rundschau" meldet, it der Förster 3atrze wsti aus Beefig Abgeordnetenhause zu erörtern. Eine Anfrage über den Verbleib der auf eine nach Meinung des Amtsvorstehers hier in Betracht kommende im Walde mit zerschlagenem Schädel tot aufgefunden worden. Der Kommission für die Revision der Grundwertsteuer rief eine gefeßliche Vorschrift. Die Klage sei darum als unzulässig abrege Unterhaltung unter der Grund- und Hausbefizer- Majorität zuweisen, ohne daß das Gericht in eine materielle Nachprüfung der Förster ist wahrscheinlich das Opfer eines Wilderers geworden. hervor, deren Leitmotiv die Frage war, wie man die Steuerleistungen Sache eingehe und die Klagegründe materiell würdigen brauchte. Der große deutsche Dampfer ,, Offenbach" der australischen am besten zum Nutzen der Besigenden gestalten könne. Mit den Dazu würde sich ja ein nächstes Mal Gelegenheit Dampfschiff- Gesellschaft" ist auf der Fahrt von Auftralien und Java Vorarbeiten zur Errichtung eines Elektricitäts- Werkes für Rechnung bieten. nach Amfterdam gestern in der Nähe von Noordwijk gestrandet. der Gemeinde wurde das Gasanstalts- Kuratorium beauftragt. Auch Die Schlepper Bollzee, Nordzee und Zuiderzee aus Hoed van Holland bei dieser Angelegenheit hat sich die Majorität den Gründen der die gestern die erste Straflammer am Landgericht II beschäftigte, Schleppdampfer aus muiden sind nach der linglidsstelle abgefahren Eine Droschkenfahrt sämtlicher Gemeindediener von Tegel, und die Schlepper Cyklop und Simson sowie noch einige kleinere Socialdemokraten im Princip anschließen müssen. trug wesentlich bei aur Illustration der Verhältnisse, wie die Ges in der Hoffnung, den gestrandeten Dampfer heute bei Hochwasser Johannisthal. Zu dem bereits veröffentlichten anali- meindebeamten in Tegel leben und wirken. Auf der Anklagebant wieder flott machen zu können. fations Projekt für die Orte Treptow, Nieder- Schöneweide, stand der frühere Gemeindediener Gustav Trezinski, der beschuldigt Adlershof, Grünau und Alt- Glienicke hat auch die Gemeinde- war, in seiner Eigenschaft als Gemeinde- Bollziehungsbeamter während In der Catalonischen Stadt Hanresa, die ungefähr 55 Kilobertretung von Johannisthal ihre 8ustimmung gegeben, der Monate Auguft und September in 46 Fällen Steuerbeträge in der Höhe meter nordwestlich von Barcelona gelegen ist, explodierte in Die Verhandlungen hierüber fanden in nichtöffentlicher Sigung von 150 Vet. und darüber unterschlagen zu haben. Der Angeflagte hat einem Fabrikgebäude der Haupttessel und zerstörte die statt. Die Gemeindevertretung hatte in einer früheren nach Entdeckung der That nahezu vier Monate in Untersuchungshaft sämtlichen Anlagen. Zahlreiche Arbeiter wurden uuter den Trümmern Sigung die Zahlung eines Barbeitrages zu dem geplanten zubringen müffen, weil er einmal seine Amtsgenossen bezichtigte, begraben, viele Tote und Verwundete sind bis jetzt festgestestellt, andre Hafen für Johannisthal abgelehnt, da ja der Hafen für daß sie ihn zu unsinnigen Ausgaben gelegentlich einer Eprigtour werden vermißt. Der Direktor, der sich zur Zeit in der Fabrik beJohannisthal in dem Entwurf bereits festgelegt war und die Land- verleitet hätten und andrerseits von der Amtsanwaltschaft an fand, wurde ebenfalls ein Opfer der Explosion, und sein Leichnam verkäufe der Johannisthaler Grundbesizer an die Kanalban genommen wurde, daß die Unterschlagungen nur möglich gewesen wurde durch den Luftdruck bis in die Mitte des Markplatzes geverwaltung unter dieser Voraussetzung erfolgt waren. Nachdem der seien, wenn der Angeklagte Bücher und Register oder Urkunden geschleudert und blieb dort zerfekt und als unförmige Masse liegen. fallen. = " Vermischkes. stads si Feuerwehr, die durch Militär unterſtügt wurde, gelang es nach zehnfündiger anstrengender Arbeit, heute in der elften Stunde das Fener nicht übersehen läßt, aber durch Versicherung gedeckt sein soll, bitifte auf seinen Herd zu beschränken. Der Schaden, der sich noch gar nicht übersehen läßt, aber durch Versicherung gedeckt sein soll, dürfte mehr, als 300 000 M. betragen. tisuse Wochen Spielplan. Der Verein für Frauenstudium veranstaltet burch seine Borsigende, Dr. jur. Anita Augspurg, am 23. b. Mts. im großen Saale der Berliner Dieffource, Kommandantenstr. 57, eine öffentliche Verfammlung, in welcher die schon im vorigen Winter in mehreren Versammlungen behandelte Kritik Gegen die höhere Mädchenschule" fortgesetzt werden soll. Der bevorstehende Opernhans Abend soll speciell das Unzureichende der seminaristischen Lehrerinnenbildung beleuchten. Als Referenten sind Herr Reichstags- Abgeordneter Dr. Wedekamp und Dr. phil. Helene Stöder gewonnen worden. Berliner Kranken Unterstütungs- und Begräbnis Verein für Frauen und Mädchen.( Gegr. 1892.) Heute abend 9 Uhr im Fürstenhof", Köpenickerstr. 138, Versammlung. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Dr. Bernstein: Die Hygiene des Schullindes. Statuten änderung. Geselliges Beisammenfein. Gäste willkommen. Samariterfurfus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen, Montag, abends 9 Uhr, Uebungsstunde in der Centrale, Dresdenerstr. 45: Vortrag über Vergiftungen. Nachher praktische Uebungen.- Gäste will: tommen. Neue Teilnehmer fönnen jederzeit eintreten. Witterungsübersicht vom 18. Januar 1902, morgens 8 1hr. Schauspielh. Sonntag 19. Montag 20. Carmen Wie die Alten fungen Mitt. Matinee Die Meistersinger von Nürnberg Dienstag 21. Mittwoch 22. Donnerstag 23. Freitag 24. Hafchisch. Bajazzi Die Sibylle von Aschenbrödel Tivolt. Coppelta Sonnabend 25. Evangelimann Sonntag 26. Mignon Tannhäuser Carmen Das große Licht König Richard III. Schiller: Theater Der Revisor Der Revisor Einfame Menschen Einfame Menschen Nathan der Weise Das große Licht Der Kaufmann von Venedig Der Jongleur Der Jongleur Phantasien im N.- Kindervorstell. Bremt. Ratskeller Die Puppenfee. Wilhelm Tell Das große Licht Der Revisor Deutsches Theater Lebendige Stunden Lebendige Stunden Rosenmontag Lebendige Stunden Lebendige Stunden Ein Boltsfeind Lebendige Stunden Amphitryon Leffing. Der eingebildete Theater Kranke. Schäflein Das schwarze Der eingebildete Amphitryon Kranke Die Fee Caprice Das schwarze Schäflein Amphitryon Der eingebildete Krante Das schwarze Schäflein Einsame Menschen N.: Die Mütter Lebendige Stunden N.: Der Biberpelz Die Fee Caprice Berliner Theater. Alt Heidelberg Alt- Heidelberg Stationen Barometer stand mm Windrichtung Windstärte Wetter Temp. n. C 5° 4° R. Stationen stand mm Barometer Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. C. 5° C.= 4° R. Ueber unsre Kraft I Alt- Heidelberg Die rote Robe Alt- Heidelberg Alt- Heidelberg Die rote Nobe Wiener Blut Theater des Westens Wiener Blut Die weiße Dame Wiener Blut Die Fledermaus Der Maskenball Wiener Blut Figaros Hochzeit Nu: Bar und PP LuifenTheater Lowood Der Walzerkönig Schröder u. Co. Die Waise von Der Walzerkönig Dorf und Stadt Die Räuber Dorf und Stadt Zimmermann Walzertönig Nachu.: Dorf und Stadt Swinemde 762 MNW 76723 4 Regen 5 paparanda 759 N 2wolfen!-17 5 Petersburg 750 WNW 1Schnee 5 Cort 772 S 3 bedeckt 3 bedeckt 5'bedeckt 2 bedeckt 4 Aberdeen 770 Still Nebel 0 Paris 771 NNO 2 bedeckt 76823 2 bedeckt. 5 Hamburg Berlin 765 NA Brantf/ M. 770 SW Wind en Wich Wetter- Prognose für Sonntag, den 19. Januar 1902. 708 = V Neues königliches Opern Theater( Krom). Diesen Sonntag: Das große Licht. Nächsten Sonntag: Ein Sommernachtstraum. 0 Residenz- Theater. Alle Abende:. Die japanische Base. Vorher: Chassé- Croisé. Nenes Theater. Alle Abende: Coralie 1. Co. Nächten Sonntagmitag: Die tote Stadt. Friedrich Wilhelmstädtisches Theater. Alle Abende: Der rote Stofat. Central Theater. Alle Abende: Das füße Mädel. Belle Alliance Theater. Alle Abende: Die Dame aus Trouville. Hierauf: Thalia Theater. Alle Abende: Seine Kleine. Er! Trianon Theater. Alle Abende: Lebende Lieder und kleine Spiele. Ernst v. Walzogens Buntes Theater. Alle Abende: Wechselnde Aufführungen. Secessions Theater. Alle Abende: Detle v. Liliencrons Buntes Brettl. Carl Weiss Theater. Alle Abende: Das Jungfernstift. Apollo Theater. Alle Abende: König Aqua. Specialitäten. Casino. Theater. Alle Abende: Weihnachten. Specialitäten. Ein wenig fühler, zeitweise aufilarend, vorwiegend trübe mit geringen Niederschlägen und ziemlich frischen nordwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Am 17. Jannar früh starb nach längerem Leiden unser lieber Kollege, der Drucker Ferdinand Stauff ans Greifswald im Alter von 57 Jahren. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 19. cr., nachmittags 312 Uhr, von der Leichenhalle des Thomas Kirchhofes, Nixdorf, Hermanns straße statt. 21386 Das Personal der Firma H. S. Hermann. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß meine innig: geliebte Frau, unsre Mutter, Schwieger: und Großmutter 214186 Frau C. Pfitzner am 17. Januar nach schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet am Montag, nachmittags 3 Uhr, von der LeichenHalle des Heil. Kreuz- Kirchhofs, Mariendorf, aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. Für die mir anläßlich des Hin fcheidens meiner geliebten Frau bewiesene zahlreiche Teilnahme bei der Beerdigung und die schönen und vielen Kranzipenden sage ich den Kollegen des Hauptvorstandes Gesucht ein Verschollener! Musikinstrumenten- Arbeiter. Atung! Moabit. Achtung! Fachverein. Der am 26. Februar 1876 zu" Montag, den 20: Januar, aber Berein für Gesundheitspflege des Volkes, Berlin- Moabit. Uelzen Maler abends 8 1hr, bet Graumann. Graum Nannynstraße Nr. 27: General Bersammlung. Tages Ordnung: Montag, den 20. Januar 1302, abends 8 1hr, im großen Saal von Ahrendts Brauerei, Turmstr. 25/26: Großer öffentlicher Vortrag esie für Männer u. Frauen. August Klunker, welcher fich zuletzt im August 1901 in Wilhelmshaven aufgehalten hat und seit jener Zeit verschollen ist, wird hierdurch aufgefordert, fich schleunigst bei dem Unter: zeichneten zwecks Entgegennahme Borstellung und vom Weihnachtsvergnügen. 3. Bericht des Vorstandes. feiner Erbschaft zu melden. Ver 4. Bercinsangelegenheiten. fouen, welche Auskunft über den Verschollenen geben können, werden gebeten, dieses dem Unterzeichneten mitteilen 1. Abrechnung vom vierten Quartal. 2. Abrechnung von der Urania, Die Darwinsche Lehre" von der Abstammung des Menschen. wollen. tönnen. Zur Beachtung. Uelzen in Hannover, den 17. Januar 1902. Der Klunkersche Nachlaßpfleger. Meyer. Schleuniger 32919 Ausverkauf wegen Auflösung meines seit 43 Jahren bestehenden Geschäfts. Die noch bedeutenden Restbestände und der Ortsverwaltung Berlin Teppiche des Central Verbandes der Handelss, Transport und Ver tehrs- Arbeiter Deutschlands, sowie dem Vorstand und besonders den Beamten der Ortstaffe für den Gewerbebetrieb der Kaufleute, Handels Ieute und Apotheker, aber auch allen Freunden und Bekannten, sowie dem Gesangverein St. Urban meinen tiefgefühltesten und herzlichen Tant. 67/2 August Werner. Für die innige Teilnahme und Kranzspende bei der Beerdigung meines lieben Mannes und Baters Ernst Henze Tischdecken 1 141/1 In der Versammlung gelangt der gedruckte Jahres bericht zur Ausgabe. Das Erscheinen sämtlicher Mitglieder ist unbedingt notwendig. Mitgliedsbuch legitimiert. Schnegelsbergs Festsäle,( Inh.: Nax Schindler). Sonnabend, den 15. Februar cr.: Grosser Wiener Masken- Ball. Anfang 8 Uhr. Billets 50 Pf. 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Der erste fich Mann für Mann an der Zählarbeit zu beteiligen. Sarpen freien. M. N. 14. 1. Die Frage ist zu bejahen, falls nicht der Vertrag Vorsitzende Lammé gab der gut besuchten Versammlung den Vor- tiel als Obmann der Kommission erstattete dann den Bericht für ausdrücklich aufgehoben ist. 2. Ju vier Jahren nach Fälligkeit der Miete. standsbericht über das vierte Quartal 1901. Er führte aus, daß das Halbjahr Juli- Dezember. Aus den Ausführungen des Ob- 3. Arbeiterrecht" S. 359-362. A. P., Bensfelstrasse 44b. Die die gegenwärige ungünstige Konjunktur fich natürlich auch der Ar- mamies ging hervor, daß die Organisation der Rohrleger einen Auf- Adresse lautet: An das Kuratorium des Nationaldant für Veteranen, beiter- Bildungsschule bemerkbar mache, trotzdem fönne man mit dem schwung genommen hat. Leider lassen die Werkstattberichte er- Berlin, Kriegsministerium, Versorgungs- Abteilung. Alter Abonnent 100. Besuche und der Entwicklung der Schule auch unter diesen schwierigen kennen, daß bei vielen Firmen noch die denkbar traurigsten Zustände Der Anspruch ist an die Post- Versicherungs- Kommission, Berlin, zu richten. Verhältnissen zufrieden seien. Die Mitgliederzahl betrug im letzten berrschen. Ficius nahm Veranlassung, die Kollegen zu ermahnen, daß die dritte Starte verloren gegangen ist und daß auf dieser dritten Karte A. B. 1. Die Frau soll den Anspruch erheben. Wenn sie nachweist, Vierteljahre 373 und zwar 324 Herren und 49 Damen. Es fich alt den Werkstattversammlungen reger als bisher zu bis Ablauf des Jahres 1899 geklebt war, so würde eine Verjährung als nahmen davon an einem Unterrichtsfach 208, an zweien beteiligen, indem er ausführte, daß doch die Unter ausgeschloffen erachtet werden können: für die Zeit bis zum 1. Januar 1900 53, an dreien sieben und an allen vier Unterrichtsfächern vier nehmer uns in betreff des 8nsammenhaltens mit gutem betrug die Verjährungsfrist vier, nicht zwei Jahre. 2. An das PolizeiPersonen teil, während 101 Mitglieder keinen Kursus besuchten. Beispiel vorangingen. Dieses zeige in fich verstärktem präsidium. A. 2 Friedenstraße. 1. Zunächst muß zum Sühnetermin Gemäß den gemachten Angaben waren organisiert nur politisch 21, Maße wieder jetzt, wo die Firmen versuchen, wieder Abzüge zu( Amtsgericht, Grunerstraße 1, Anmeldestube) geladen werden. Nach fruchtmir gewerkschaftlich 135, politisch und gewerkschaftlich 128 Teilnehmer. machen. Bei dem Punkt„ Neuwahl der Agitationskommission" ent- ofem Ausfall des Sühneversuchs läßt sich die Ehefrau vom Amtsvorsteher Der Vorsitzende bat auch diesmal um genauere Angaben auf den spann sich eine längere Debatte über die Mitgliederzahl der neuen tragen. Dann legt sie dem Landgericht unter Ueberreichung des vont bescheinigen, daß fie außer stande ist, die Kosten des Scheidungsprozesses zu ausliegenden Aufnahmescheinen. Die einzelnen Fächer wurden wie Kommission. Da die vorige Kommission aus 13 Mitgliedern bestand, Armenkommissions- Vorstehers erhaltenen Attestes dar, aus welchen Gründen folgt belegt: 1. Geschichte, eingeschrieben 84( 24 Damen, entschied sich die Versammlung dahin, die neue Kommission in der sie die Scheidung begehren und wie sie ihre Behauptungen beweisen will 60 Herren), durchschnittlicher Besuch 50 Personen; 2. Naturfelben Zahl bestehen zu lassen. Ebenso blieb es bei dem Beschluß und beantragt Bewilligung des Armenrechts. 2. Die Dauer eines Ehe erkenntnis, eingeschrieben 39( 4 Damen, 35 Herren), durch vom vorigen Jahr, daß die Mitglieder der Kommission auch An- scheidungs- Prozesses läßt sich nicht voraussagen. Die geringste Zeitdauer schnittlicher Besuch 25 Personen; 3. Nationalökonomie, gehörige derjenigen Partei seien müssen, welcher für die moderne ist etwa ein Biertel- bis ein Halbjahr. Eine Scheidung auf Grund gegen eingeschrieben 5 Damen, 77 Herren, durchschnittlicher Besuch 60; Arbeiterbewegung eintritt. Bis auf 2 Kollegen, welche ablehnten, feitiger abneigung findet nicht statt. H. Gi. Ja, Sie können wählen. 4. Rede- lebung, eingeschrieben 147 Personen, mit einem wurde die alte Kommission, welche am Schluffe des Jahres nur noch diejenige Rente, die die höchste ist. Welche die höhere ist, läßt sich nicht Alter 48er, Moabit. Das können Sie thun. Sie erhalten dann Durchschnittsbesuch von 85. Den Kassenbericht giebt Genosse aus 10 Mitgliedern bestand, wiedergewählt. Außerdem wurden noch allgemein sagen. E. E. 27. In der Regel bis ein Sechstel Sehschärfe. Königs. Danach betrug betrug die Einnahme pro Oftober 5 Kollegen gewählt. Die Kommission besteht nunmehr aus F. S. 1. Nein. 2. Gine Anfechtung wäre völlig aussichtslos. Dezember 916,70 m., die Ausgabe 963,62 M., so daß von 5 Heizungs- und 5 Gas- und Wasserrohrlegern, dazu fommen G. G. 76. 1. Ja, das Obervormundschaftsgericht kann aber anders entdem Bestand vom 1. Oktober von 2655,35 M. für den 3 Helfer. scheiden. Die Betreffenden tönnen sich an dasselbe wenden. 2. Das zu 1. Januar 1902 ein Bestand von 2608,43 m. verbleibt. Dem ständige Amtsgericht, also, wenn der Vater in T. wohnt, das Amtsgericht, Bibliotheksbericht des Genossen Engel zufolge umfaßte die Der Zweigverein Berlin des Centralverbandes deutscher Hallesches Ufer 29/30, wenn er in Berln wohnt, das Amtsgericht I, Neue B. 99. 1. Nein: eine Genehmigung des Vaters zur Bibliothet am 1. Januar 1257 Bände, im letzten Quartal tamen Brauer hielt am 12. d. M. seine regelmäßige, diesmal sehr gut Friedrichstr. 13. 116 Bände hinzu, ausgeliehen wurden 420 Bände. Den Bericht des besuchte Monatsversammlung im Gewerkschaftshause ab. Die Ver- Chefcheidung ist für den Sohn überhaupt nicht erforderlich. 2. Dafür giebt M. KR. 99. Lehrerkollegiums giebt für Geschichte, Rede- lebung, National- fammlung hörte zunächst einen mit lebhaftem Beifall aufgenommenen es teine bestimmten Säße: es ist das Erforderliche zu leisten. 1. und 2. Nein. 3. Ja. 4. Nein. Streitende. 1. Weil außer demt ökonomie Genoffe Dr. Steiner, während für Naturerkenntniß Vortrag des Genossen W. Manasse über das Thema„ Zertrümmerte Morbe noch andre Straftaten begangen sind. 2. Das gewerbsder Vortragende Herr D. Hasse seinen Erfahrungen Ausdruck Götter". mäßige Glücksspiel ist strafbar. Alle Spiele, deren Erfolg allein Nachdem gab der Kassierer H. Gärtner den nach Monaten vom Zufall abhängen, sind strafbar. giebt. Die Herren erklären sich im allgemeinen von dem Interesse M., Forsterftrake. Ja. und der Teilnahme der Schüler an den verschiedenen Fächern getrennten, specialisierten Kassenbericht der Verbandskasse und der 1999. G. R. 1. und 2. In der Regel: nein. Klara 3. 50, 6. St. Nein. H. S. 1. und 2. Wir können Auskunft über die Verbefriedigt. Dr. Saffe weift besonders auf die Schwierig. Lokaltasse. feiten hin, Beide ergaben entsprechend der stetig steigenden Mitgliederzahl mögensverhältnisse einer Privatgesellschaft nicht erteilen. Zum Beitritt zu die den Erklären ohne Experimente entgegen ein erfreuliches Anwachsen der Einnahmen, aber auch infolge der der betreffenden Gesellschaft perinögen wir nicht zu raten. 3. Die Gefell ständen. Von einer Anivendung der letzteren könne dem gegenwärtigen Verhältnisse der Schule nicht die Rede sein. größeren und längeren Arbeitslosigkeit einzelner Mitglieder vermehrte schaft ist als freie Hilfskaffe in Gemäßheit des Gesetzes vom 7. April 1876 errichtet. St. 28. 1. Ja. 2. Wenn die freie Hilfskaffe den Anforderungen In der folgenden Diskussion wird besonders der Mangel an guten Ausgaben. Einnahmen und Ausgaben schließen mit 5663,- W. ab, bes§ 75 K.-V.-G. genügt ob das der Fall, geht aus dem Statut hervor Borträgen für die Sonntagsversammlungen erwähnt. Die Schwierig wovon 2264,12 M. an die Hauptkaffe abgeliefert wurden. Nunmehr so kann ein Mitglied der freien Hilfskaffe zum Beitritt einer Junungss teit, geeignete Referenten zu finden, wird vom Vorstand und den gaben der Vorsitzende und der Gewerkschaftsdelegierte Aufklärung oder Orts- Krantentasse nicht gezwungen werden. J. W. 122. Das Diskussionsrednern hervorgehoben und besonders bedauert, daß so über die Arbeitslosenzählung. Hierzu wurde beschlossen, einige Nicht sängt von den Alter des Betreffenden ab. Das Nähere finden Sie biele der besten Redner so wenig geneigt seien, den an sie heran- organisierte, die sich zur Zählung gemeldet hatten, von der Lifte zu Seite 324, 325 des Arbeitrrechts, das in den öffentlichen Bibliotheken aus2 2ettende. 1. Ja. 2. Das hängt von der Höhe der Strafe ab. tretenden Aufforderungen zu entsprechen und oft unter recht nichtigen streichen und den arbeitslosen Zählern pro Tag 2,50 M. Vergütung liegt. Oranienburg 1. 1. Die Beantwortung Ihrer Frage hängt von dem Vorwänden ablehnten. Nach längerer Diskussion wird die vom zu gewähren. Nachdem noch einige innere Vereinsangelegenheiten Inhalt des uns nicht bekannten Innungsstatuts ab. gragen Sie bei ber Genossen Jul. Lammé beantragte Decharge- Erteilung für erledigt waren, wurde unter„ Berschiedenes" die Frage der Bichels Bolizeibehörde des Ortes an. 2. Das nüßt nur, so lange nicht bemerkt wird, Raffierer und Bibliothekar einstimmig angenommen. Ein Antrag dorfer Kollegen bezüglich Hergabe ihrer Unterschrift zum Gnaden- daß die Bezeichnung gedoch fann nicht der Wert des Weihnachtsgeschents, eine falsche ist. = einer Tvfel, auf bei Briefkaffen der Redaktion. E. MII er betreffend Aushang der gesuch für ihren Direktor Sternberg angeschnitten. Die Verum Zuridbringen der benugten Zeitungen gebeten wird, fammlung erklärte sich mit dem Verhalten derselben nicht einverwird gegen eine Stimme angenommen. Ein zweiter Antrag desselben standen. Genossen, betreffend Neu- Ordnung und Neu- Ratalogifierung der Bibliothek, wird durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt, nachdem der Vorsitzende bekannt gegeben, daß die Bibliothekare schon mit den Vorarbeiten zu einer Neu- Ordnung beschäftigt seien. Der Vorsitzende weist noch darauf hin, daß Genosse Georg Bernhard erst am 23. Jaunar in der Lage sei, feine Vorträge begimen zufährlich gegen eine Gebühr von 50 Pf. erneuert werden. Taffen, bittet unt guten Besuch des Stiftungsfestes am 18. Januar und fordert zu einer lebhaften Agitation für die neu beginnenden Kurse auf, worauf die Versammlung geschlossen wird. Sonnabends von 7 bis 9½ 1hr abends statt. Die juriftliche Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des 3. B., Köpenick. In Friedrichshagen müssen die Radfahrkarten all3. 2. I. 1. Bom Staat" nichts. 2. Die Entschädigungsgelber veden höchstens Auslagen und Unfosten. 3. Zur Berbesserung des Blattes, sowie für allgemeine Barteizwecke. 4. Wozu so sehr neugierig? 2. O. L., Fürstenwalderstr. 6. Ja. sondern nur dies selbst soweit es noch vorhanden ist, begehrt werden, und das auch nur dann, wenn der Dienst vom Mädchen oder durch Schuld des Mädchens vor Ablauf des Dienstjahres gekündigt ist. K. 5. 33. 1. Ja. 2. Ihnen erwachsen feine Nachteile, aber die Rücksicht auf das Kind, dem Scherereien gemacht würden, sollte Sie veranlassen, das erforderliche Leinens zeug zu faufen. A. 23. Der alte Vertrag läuft weiter. Egerländer. Das ist unmöglich. G. T. Sie tönnen Vollmacht ausstellen, müssen aber der Mutter vorher Nachricht geben. G.. 01. Welche Chefcheidungsgründe bestehen, finden Sie S. 72 bis 76 des dem Arbeiterrecht beigefügteu Führer. Das Buch liegt in den öffentlichen Bibliotheken aus. Friseur 225. Sie sind ersatzpflichtig. Vor ähnlichen Vorkommnissen fönnen Sie sich nur durch Aufmerksamkeit schützen. Ob es eine Bera ficherung hiergegen giebt, ist uns nicht bekannt, auch unwahrscheinlich. Warenhaus A.Wertheim Extra- Preise Porzellan Ein grosser Posten weiss Porzellan, darunter befinden sich: Speiseteller flach 12 PL, Dessertteller debe Bratenschüsseln Saucièren 45 Pf. tief 15 Pf. 9 Pf. 8 Gröss. 18 18 bis 40 PL. Mit Goldlinien oder Blumenmuster: Kuchenteller Salatschüsseln 13 PL. 27 PL. Leipzigerstr. 132-135( Versand- Abteilung). Rosenthalerstr. 27-29. - Oranienstr, 52-56. Montag, Dienstag, Mittwoch Glas 14 PL. Likörgläser gepresst 5 PL 5 Pf. mit 6 Pf. 10 u. 13 Pf. 22 Pf. 35 Pf. m. Goldr. u. 15 Pf. Kaffeekannen Milchtöpfe Tassen 33, 57, 78, 95 Pf. 15, 25, 40, 63 Pf. 25 u. 27 Pf. Aus diesen Artikeln zusammengestellt: Kaffeeservices 2.75 u. 3 Mk. Mit blauem Muster unter Glasur: Salz- u.Mehlmesten kleine 25, er. 40 Pt. Essig- u. Oelflaschen 18 PL. Vorratstonnen Kaffeekannen 20 Pf. 50 PL. 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Drud und Verlag von May Bading in Berlin Br. 16. 19. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Zu den Gemeindewahlen! In vielen Orten liegen die Listen zur Gemeindewahl auch am Sonntag im Amtsbureau zur Einsicht aus. Wo folches geschieht, bietet sich den Parteigenossen besondere Gelegenheit, die Wähler auf diesen Umstand aufmerksam zu machen und sie aufzufordern, die freie Zeit am Sonntag zu einem Gang aufs Amtsbureau zu bemuzen. Benuze daher jeder Parteigenosse den heutigen Tag zu fleißiger Agitation! Sonntag, 19. Januar 1902. boit der bezüglichen, von unsren Genossen Wulschleger vertretenen Auffassung, stalten, da ja ein mittelbares oder unmittelbares daß man auf die Einführung der Krankenversicherung vor 8 ichtigungsrecht nur auf dem Gebiet des Gesinderechts läufig verzichten wolle, dagegen das Haftpflichtgesetz bestehe. Dem gegenüber wurde betont, daß ja auch See im Sinne der Erweiterung seines Geltungsbereiches re- Leuten gegenüber auf Grund Bestimmungen vidieren gehen werde. Für die Revision des Haftpflichtgefeges erflärte von und an die Einführung der Unfall Versicherung Seemannsordnung Schläge als„ berechtigte Aufmunterungen" einem Gericht ausgelegt, also auch hier unmittelsich vor einiger Zeit der schweizerische Touristenverein auf seiner bares Büchtigungsrecht konstruiert sei. Dem wurde erwidert, daß Jahres Versammlung und zwar im Sinne der Ausdehnung eine Revision der Seemannsordnung bald zu erwarten sei und es der Haftpflicht, der Einführung der Versicherungspflicht der fraglich sei, ob ohne ausdrückliche Bestimmung im Bürgerlichen GeſetzUnternehmer, sowie der Abschaffung des Entschädigungsmaximums, buch eine Specialbestimmung der Seemannsordnung getroffen würde. das jezt 6000 Fr. beträgt und daher viel zu niedrig ist. Der Widerspruch wurde hierauf zurückgezogen und die jetzige Fassung Da die Für Wähler, welche verhindert sind, die Wählerliste ein Von der kantonalen Gefeßgebung ist nicht viel, genehmigt. Bei der Beratung im Plenumn des Reichstags wurde zusehen, haben an verschiedenen Vororten sich Parteigenossen bereit aber immerhin einiges von Bedeutung zu erwähnen. Da ist im wiederholt( in den Sigungen vom 22. und vom 30. Juni 1896, erklärt, sich dieser Mühe zu unterziehen. Es empfiehlt sich, die letzte Kanton Zürich noch gegen den Schluß des Jahres zu in stenographische Berichte Seite 2806 und 3048) ohne Widerspruch bea Steuerquittung mitzubringen. Wir geben nachstehend die Adressen der Boltsabstimmung das fortschrittliche Wasserbau- tont, daß das direkte und indirekte Züchtigungsrecht" durch das derjenigen Personen bekannt, an die man sich im Verhinderungs- Gesetz angenommen worden; im Kanton St. Gallen ein Gefeß, Einführungsgefes gestrichen ist. mung bes stet. fall wenden wolle: betreffend die Erhöhung der Besoldungen der Volts= Die auffällig verkehrte Auslegung des Art. 95 durch den preuBrit: Drechsler A. Gau, Chausseestr. 40. Cigarrenhändler schullehrer; im Kanton Tessin ein Gesez über die ßischen Polizeiminister gab wiederholt Veranlassung, im Reichstage A. Ninge, Bürgerstr. 68. Restaurateur Weniger, Werderstr. 27. Die unentgeltliche Geburtshilfe und im Kanton Genf larzustellen, daß der preußische Minister in seinem Erlaß das ReichsListen liegen von vormittags 8 bis nachmittags 3 Uhr im Gemeinde- ein Gesez über die Erleichterung der Einrecht verletze. Am 17. Januar 1899 interpellierte der Abgeordnete hause, Zimmer 1 zur Einsicht aus. bürgerung. Aus der Gemeindepolitik ist die verv. Dziembowski den Staatssekretär des Junern, am 22. Februar Rummelsburg: Gebauer, Neue Prinz Albertstr. 17; Walle, ständigere Behandlung der Arbeitslojenfrage 1899 ich den Staatssekretär des Reichsjustizanites über den gesetzTürrschmidtstr. 83, part.; Gastwirt Bendling, Goethestr. und Stant- au erwähnen, indem immer mehr die Pflicht zur Fürsorge für die widrigen Erlaß. Kein Mitglied der Regierung, kein Mitglied des straßen- Ecke; Gastwirt Henning, Schillerstr. 26; Gastwirt Müller, Arbeitslosen anerkannt wird, die früher allgemein bestritten war. Neichstags unternahm den Versuch, die ministerielle Frrlehre zu verTürschmidtstr. 37; Gastwirt Burgenger, Stantstr. 44. Die Liften liegen Aus der Anerkennung dieser Pflicht folgt sodann die Gewährung teidigen. vom 15. bis 30. Januar im Rathaus aus. von Arbeit oder Unterstüßung, wobei letztere nicht als als AlmosenNach allebem ergiebt Wortlaut, Zwed, Entstehungsgeschichte des Friedrichsfelde: Restaurateur J. Loße, Luisenstr. 20. Die genöffigkeit qualifiziert wird. Die Städte Zürich, Basel und Bern Art. 95 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch flar, Liste liegt aus im Gemeindebureau, Schloßstr. 24, von 9-1 Uhr und gehen auf diesem Gebiete mit der modernen Auffassung voran. daß auch das mittelbare" Züchtigungsrecht der altpreußischen von 3-5 Uhr. Im Vordergrude der Politik des neuen Jahres steht die 8 oll. Gefinde- Ordnung seit dem 1. Januar 1900 beseitigt ist. 1804 Friedrichshagen: Otto Barth, Ahorn- Allee 19; Paul Buhn, politik, deren weitere Gestaltung unverkennbar von den Rüd Wilhelmstr. 65. wirkungen der bezüglichen Vorgänge in Deutschland stark beeinflußt Lichtenberg: Die Wählerlisten liegen Wochentags von 8-3 Uhr wird. Im Herbste finden die Nationalrats Wahlen statt, und Sonntags von 9-12 1hr im Rathause aus. Die Einsichtnahme voraussichtlich auf Grundlage der Ergebnisse der Volkszählung ist um so mehr notwendig, als nach den neuen Listen von 1900, wonach die bisherige Zahl von 147 Abgeordneten die Ersazwahlen erfolgen. Folgende Personen werden für um 19 auf 166 erhöht wird. Hoffentlich erhält auch die Wähler, die behindert sind, die Listen nachsehen: I. Bezirk: Krause, Socialdemokratie den ihr gebührenden Anteil an den 19 neuen Sitzen, Wilhelmsberg, Berlinerstraße; Bastian, Hagen- und Gudrunstraßen- die ja ausschließlich auf die Städte und Industriegegenden entfallen, Ede, II. Bezirk: Frante, Wilhelm und Frenestraßen Ede; Schulz, also auf die Zunahme der Arbeiterbevölkerung. Eine Vervielfachung Prinzenallee 6.4 III. Bezirk: Weißpflud, Wartenbergstr. 68; Grauer, der heutigen Zahl von 4 socialdemokratischen Abgeordneten wäre sehr Frankfurter Allee 197. IV. Bezirk: Lutterbüfe, Friedrich Karlstr. 11; wünschenswert, um den Einfluß der Arbeiterschaft auf die eidDadke, Friedrich Karlstr. 26. Steuerzettel ist als Legitimation er genössische Gesetzgebung und Berivaltung zu stärken. wünscht. Die Gestaltung der seit längerer Zeit ungünstigen wirts schaftlichen Verhältnisse der Schweiz im neuen Jahre steht im engsten Zusammenhang mit deren Gestaltung in Deutschland. Tritt hier eine Besserung ein, so wirkt sie auch auf die Schweiz belebend; dauert die Krise aber ungeschwächt fort oder erfährt sie gar noch eine weitere Verschärfung, so wird es in der Eine Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse wäre dringend zu zukommen, so ungern ich auch den Naum des Vorwärts" für der Eine Beſſerung der wirtschaftlichen Verhältnisse peiz ebenso fein, Borwärts" zwingt mich, nochmals auf seine Antikritik zurüdwünschen, leider ist aber für ihren Eintritt wenig Aussicht vor- artige Bolemiten in Anspruch nehme. handen. Auf Bernhards Einleitung zu antworten, verzichte ich; bemerken will ich aber, daß, wenn er es empörend" findet, daß ich Calwers Ausführungen über Zonfragen für nicht minder tonfus dürften noch manche andre Genossen sein es noch weit empörender finde, wenn ein Genosse in exponierter Stellung zu derselben Zeit, wo unsre Partei in Presse und Versammlungen mit Aufbietung aller Straft gegen den Bollwucher fämpft, mit einer Schrift hervortritt, in der er sich die Argumente der Hochschuzzzöllner aneignet und dadurch der gegnerischen Presse die willkommene Gelegenheit zu Anzapfungen und Verdächtigungen bietet. Groß- Lichterfelde: K. Wenzel, Lankwizerstr. 6 I, für die Genoffen auf der Anhalter Seite( östlich der Bäte), Restaurateur Ernst Richter, Chausseestr. 104, für die Genossen auf der Potsdamer Seite( westlich der Bäle). Die Wählerlisten liegen von 8-8 Uhr im Rathause aus. sbia Lankwitz: Garbrecht, Kaiser Wilhelmstr. 45. Ferner im Ferner im Restaurant Jägerheim, Victoriastr. 33. Die Listen liegen im Amtshause aus. Nowawes: Die Wählerliste ist beim Restaurateur R. Gruhl, Priesterstraße, einzusehen. Zur Auskunfterteilung ist Grubl sowie der Genoffe N. Lange, Wallstr. 62, jederzeit bereit. Bankow. Die Wählerlisten zu den bevorstehenden Gemeinderats- Wahlen find an folgenden Stellen einzusehen: H. Klingenberg, Kaiser Friedrichstr. 12; J. Mirte, Berliner- und Mühlenstraßen- Ecke; C. Hoffmann, Mühlenftr. 25; Clemen, Wollant- und Görschstraßen Ede; Rögner, Cigarrengeschäft, Brehmestr. 60; Richter, Wollantstr. 92; Löse, Wollantstr. 59, d Reinickendorf. Die Wählerlisten zu den Gemeindewahlen liegen von 10 bis 8 Uhr im Rathause aus. Wähler, die verhindert find, die Listen einzusehen, mögen ihre legte Steuerquittung für Often beim Restaurateur H. Puzierer, Provinz- und Granatenstraßen- Ede, sowie beim Restaurateur Händel, Gesellschaftsfiraße 33, abgeben; für den Westen bei A. Engel, EichbornStraße 78-74. = Nieder Schönewveide: Christian Hofmann, Hasselwerberstr. 4. Steglitz: Schellhase, Ahornstr. 15 a. Stable, Cigarrenladen, Herderstr. 31. Ost, Cigarrenladen, Dippelstr. 29. Struse, Cigarren laden, Schloßstr. 118. Cramer, Marksteinstr. 1. Lewandowski, Düppelstr. 7. Bolf, Schildhornstr. 78. W. Krüger, Heesestr. 1. Tempelhof:. Flieg, Berlinerstr. 33. M. Müller, BerlinerStraße 41. M. Schmidt, Berlinerstr. 43 a. A. Thiel, Friedrich Wilhelmstr. 17. E. Ladewig, Restaurant, Neueftr. 1, Ede der Dorf straße. Die Annahme von Aufträgen erfolgt wochentags von 712 s: bis 81/2 Uhr abends, Sonntage von 11 bis 1 Uhr mittags. Mariendorf: Herm. Lehmann, Bergstr. 81. Serm. Schüttetop, Chauffeestr. 17. Damit ist freilich dem Interesse des Gefindes noch lange nicht genügt. Von einer wirklichen Beseitigung des Züchtigungsrechts kam man erst sprechen, wenn jede Thätlichkeit und grobe Beleidigung ( wie z. B. in Baden und Hessen und wie gegenüber den gewerblichen Arbeitern) zum sofortigen Dienstaustrift berechtigt." Gesindeordnungen des preußischen Staates solche Vorschrift nicht enthalten, so läßt sich nur raten, solchen Austrittsgrund ausdrücklich ein Rat, der von Eltern und Vormündern zur zu vereinbaren Leider hat die Beit eines Gefindemangels befolgt werden kann. Dienstbotenbewegung" in Berlin, die m. E. außerordentlich überfchägt wird, soviel mir bekannt, bislang nichts zur Verwirklichung dieses Rechts durch Koalierung gethan. Berlin, Januar 1902, Arthur Stadthagen. 008 " Ein letztes Wort der Entgegnung. Die Erividerung des Herrn Georg Bernhard in Nr. 13 des " Besteht der Prügelparagraph der altpreußischen Gesinde- halte als die des Professors Ruhland, ich und derselben Aufsicht Ordnung noch zu Recht? In der Besprechung des Stillichschen Buches über die weiblichen Dienstboten( Vorwärts" Nr. 6) wird angeführt, daß auch Stiller die Ansicht vertritt, die Prügelparagraphen seien trop des§ 95 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gefeßbuch aufrechterhalten. Diese irrige Annahme Stillichs deckt sich mit den Ausführungen des preußischen Polizeiministers in seinem Erlaß vom 11. August 1898. Bei der großen Wichtigkeit dieser Frage erscheint es insbesondere mit Rücksicht auf die nicht unerhebliche Verbreitung der ministeriellen Irrlehre angebracht, etwas ausführlicher die Frage zu behandeln. § 95 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch schreibt vor: Gin 8ichtigungsrecht steht dem Dienstberechtigten. dem Gefinde gegenüber nicht gut." Nun zur Sache selbst: s I. Bernhard bestreitet, daß er mich hat sagen lassen, nach Calwers Ansicht würde stets der Zoll vom Ausland getragen. Zum Beweise genügt es, folgenden Saz Bernhards zu wiederholen: Was zunächst den ersten Teil dieses Gedankenganges betrifft, so glaubt Calwer selbstverständlich nicht, daß stets jeder Zoll voni Auslande getragen wird. Er hat nicht annehmen können, daß irgend ein Stritifer ihn für solchen Ignorauten halten willich sage absichtlich nicht: tann. Nachdem er jedoch aus der Cumowschen Keritit eines Besseren belehrt worden ist, hat.. " Wovon soll denn Genosse Calwer durch meine Kritik belehrt worden sein? Doch nur davon, daß ich ihm unterstellt hätte, es würde stets jeder 8oll" vom Auslande getragen. Daß nun, nachdem Bernhard auch nicht einen einzigen Satz aus meiner Kritik für seine Unterstellung beizubringen vermag, er den Rückzug antritt, finde ich ganz begreiflich, weniger begreiflich aber, daß er sich einfach auf das Abstreiten verlegt, obgleich ein Blick auf seine Antikritik zum Bewese des Gegenteils genügt. Bis zum Erlaß des Bürgerlichen Gesetzbuches ließen eine Reihe Gefinde- Ordnungen ein Büchtigungsrecht zu: ein Teil unmittelbar, ein Teil mittelbar, wie§§ 77-79 der altpreußischen Gefinde- Ordnung nämlich durch Gewäbrung der Straflosigkeit leichter, seitens der Herrschaft begangener Mißhandlungen. Beide Sorten Prügelrecht sind bereits durch§2 des Einführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch und Artikel 2 der Reichsverfassung beseitigt. Denn fie betreffen eine Materie( Beleidigung und Körperverlegung und die Art ihrer Verfolgung), welche durch das Reichs- Strafgesetzbuch und die Strafprozeßordnung geregelt find. Indes hat sich die gelehrte Rechtsprechung( Reichsgerichts- Ent scheidung Band II S. 7) der Sorte mittelbares Prügelrecht" durch eine zwar nicht richtige, auch nicht logische, aber doch angewendete Auslegung liebevoll angenommen. Es konstruierte": das Gesetz( die Auch, daß ich an entscheidender Stelle Calivers eignen Ausdruc altpreußische Gesindeordnung) räumt der Dienstherrschaft ein Büch in der Regel" gebrauche, vermag Bernhard nicht zu leugnen; nur bleibt aber, meint er, tigungs- und Strafrecht gegen das Gesinde nicht ein an einer andren Stelle spräche ich doch von die Herrschaft wegen der in§§ 77-79 umgrenzten Beleidigungen regelmäßiger" Bezahlung des Zolles durch das Ausland. habe und Mißhandlungen von gerichtlicher Ahndung befreit". So die Das ist richtig. Nur muß ich gestehen, bisher und" bon das um шиб Rechtslage bis zum Bürgerlichen Gesetzbuch. stets" nicht für identisch gehalten, sondern für„ regelmäßig" das gehalten, was der Regel entspricht. Nebrigens gebraucht Caliver selbst nicht überall die Einschränkung in der Regel", sondern sagt in dem zweiten von mir angezogenen Beispiel ganz allgemein:" Wie aus dem früher Gesagten hervorgeht, zahlt aber bei industriellen Waren den Zoll Weißensee: Emil Schumann, Lehderstr. 118. Julius Schiffert, König- Chaussee 39a. Helmte, Heinersdorfer Weg 38. Wilhelm Reste, Rölfeftr. 186, II. Albert Taubmann, Elsaßftr. 15, II. H. Sorrer, Straßburgftr. 56. Wilmersdorf: Natusch, Uhlandstr. 71. Kraft, Pariserstr. 51. Witte, Berlinerftr. 40. Stubloff, Bruchsalstr. 14. Rubloff, Bruchsalstr. 14. Nidel, UhlandStraße 108, Saleusee( zu Wilmersdorf gehörig): Hilpert, Kurfürstendamm Rr. 126. Meyer, Georg Wilhelmstr. 20. Zehlendorf: Aug. Wirth, Auguststr. 6. G. Semmler, Beeren ftraße 3. H. Böhm, Grunewaldstr. 4a. O. Bielice, Potsdamerstraße 8. H. Koester, Neuestr. 3. E. Krausen Mittelstr. 10. D. Jätel, bon morgens 8 bis nachmittags 3 Uhr im Zimmer 2 des Gemeindehauses aus. ngdorf Spandauerstr. 26. 2. Baulif, Düppelstr. 12. Die Wählerliste liegt Umstand, daß ja mindestens das unmittelbare Züchtigungsrecht bereits heutzutage das einführende Ausland einen einzigen Satz beizu II. Ebenso wenig vermag Bernhard einen bringen, in dem ich Calwer sagen lasse, es würde nur mit Ber lust" exportiert. An der Stelle, die Bernhard anzieht, spreche ich lediglich von den andauernden und regelmäßigen Ber Inften einer Exportfirma. Bernhard versteht anscheinend unter dem Export einer Firma den Gesamtexport; für diese Ber wechslung bin aber nicht ich verantwortlich. III. Bernhard behauptet, daß Caltver gar nicht daran denkt, voller daß wir bei unsrem Export nach Amerika den Zoll in Höhe" bezahlen. Mag sein, daß Genosse Calier das nicht denkt. Darum handelt es sich jedoch gar nicht, sondern lediglich darum, was Calwer gejagt hat. In dieser Hinsicht aber steht fest, daß er, wie die Citate in Nr. 8 zeigen, einmal von einer Zahlung des Zolles ,, fast in seiner ganzen Höhe" durch das Exportland, and das andre Mal einfach von einer Bezahlung des Bolles auf industrielle Waren durch das einführende Ausland spricht. Wenn Bernhard weiter auf Calwers Schrift über die Meistbegünstigung der Vereinigten Staaten" hinweist, so vergißt er hinzu zufügen, daß dieses Buch ersten a ch Veröffentlichung meiner Kritit der Calwerschen Broschüre über den Arbeitsmarkt" erschienen ist. Die Gabe, vorauszuwissen, was in Büchern stehen wird, die erst geschrieben oder gedrudt werden, besige ich nicht. Nach dem Sprachgebrauch ist unter dem Ausdruck Züchtigungsrecht im§ 95 des Einf. Gesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch sowohl das unmittelbare wies die mittelbare, durch Gewährung von Straflosigkeit eingeräumte Büchtigungsrecht zu verstehen und sollte darunter verstanden werden. Das zeigt einmal der durch das Reichs Strafgesetzbuch obsolet geworden war. Es wird das aber auch durch die Entstehungsgeschichte des§ 95 erwiesen. Diese muß eingehender dargelegt werden, weil der Bericht der Kommission nur einen kleinen Teil derselben enthält. Zur Lage in der Schweiz. Die Oberflächlichkeit des Kommissionsberichts hat der völlig ver tehrte Ansicht des Polizeiministers Nahrung gegeben. Zürich, 13. Januar.( Eig. Ber.) Aus den Rückblicken der Presse Wie entstand die Vorschrift bes Artikels§ 95? auf das verflossene Jahr ist als ein schäzbarer socialer Fortschritt In der Reichstagskommission zur Vorberatung des B. G. B. die Einführung der Militärversicherung zu erwähnen. wurde von 2 Seiten, seitens eines Centrummitgliedes( Gröber) und Dieselbe wvar seiner Zeit mit der Kranken- und Unfall seitens der Socialdemokraten( Frohme und mir) beantragt, den Art. versicherung verbunden und so mit derselben auch verworfen 95 des Einführungsgesetzes zum B. G. zu streichen( Drucksachen worden, trotzdem gegen sie von leiner Geite etwas vorgebracht der Kommiſſion 38 Nr. 5 und 42 Nr. 15). Diese Anträge wurden worden war. Es wurde dann die Militärversicherung allein wieder abgelehnt. Ferner war von denselben Seiten bezüglich des Büchtiaufgenommen und da gegen das Gesetz das Referendum nicht er- gungsrechts beantragt: griffen wurde, ist es bereits in Kraft getreten. Das Gesetzt schafft 1. seitens des Abgeord. Gröber( Drudi. 35 Nr. 8) hinter§ 610" cine flare Grundlage für die Entschädigungsansprüche aus Strankheit( d. i. jetzt§ 618) nachstehende Vorschrift als§ 610 a folgen zu lassen: und Unfall, die im Militärdienste zugezogen wurden und es ergiebt Eine Züchtigung des zur Dienstleistung Berpflichteten steht dem Dienstferner die zu zahlenden Entschädigungen. Danach erhält der im berechtigten nicht zu"; 2. von unsrer Seite( Druds. der Komm. 44 Nr. 17): als§ 610e tägliche Unterstützung von 5 Fr., während sie für Unteroffiziere einzuschalten:„ Eine Strafgewalt oder ein Züchtigungsrecht steht dem und Soldaten gleichermaßen 3 Fr. beträgt. Dauert die Erwerbs Arbeitgeber gegenüber dem Arbeiter und dem Arbeiter gegenüber dem unfähigkeit länger als 30 Tage, so wird für jeden folgenden Tag Arbeitgeber nicht zu"; eine Entschädigung nach Maßgabe des Tagesverdienstes der Ve 3. seitens der konservativen Kommissionsmitglieder: hinter IV. Ferner bestreitet Bernhard, daß bei Calwer etwas davon troffenen vergütet. Bei gänzlicher Erwerbsunfähigkeit werden§ 610 folgenden§ 610a anzunehmen: Dienstverpflichtete unter stehe der Zoll, den die Vereinigten Staaten von dem deutschen 70 Proz. des Tagesverdienstes vergütet, bei mir teilweiser entsprechend 16 Jahren sind der elterlichen Zucht des Dienstberechtigten unter- Export nach dort erheben, würde, von deutscher Seite weniger, wobei aber Tagesverdienste von über 7,50 Frant worfen, wenn sie in die häusliche Gemeinschaft des Dienstberechtigten bezahlt das sei mur meine Erfindung. Demgegenüber außer Betracht bleiben. Bei gänzlicher Hilflosigkeit und gleich aufgenommen sind. Eine Züchtigung der zur Dienstleistung ver- sei nochmals festgestellt, was Calier sagt: zeitigem Rotbedarf kam dieſe Entſchädigung in der vollen Höhe des pflichteten Berfonten, welche das 10. Lebensjahr vollendet haben, anrechnungsfähigen Tagesverdienstes gewährt werden. Im Todes steht dem Dienstberechtigten nicht zu"( Drudi. 51 der Reichstagsfalle leiftet die Versicherung 40 Frank an die Bestattungskosten, 40 Broz. kommission). liminde siwoz des Jahresverdienstes des Verstorbenen an die hinterlassene Witwe In der Debatte wurde auf die oben erivähnte Entscheidung des und 65 Proz. desselben, wenn auchpensionsberechtigte, d. h. nicht über Reichsgerichts hingewiesen, aber allseitig anerkannt, daß 18 Jahre alte Kinder da sind. Bemerkenswert ist, daß auch adoptierte, auch dies mittelbare 3üchtigungsrecht bejeitigt legitimierte, außer eheliche oder Brustkinder in gleicher werden soll, das befagen auch die Anträge zu 2 und 3, eventuell Weise wie ehelich geborene Kinder unterstützt werden. Die Kosten möge die Redaktionstommission eine dies ausdrüdende Form den 250 Millionen Mart Bollerhoben. Diesen Zoll aber trägt, der ganzen Versicherung trägt der Bund. Man darf also mit allem Anträgen geben. Bei der Abstimmung wurde der oben zu 8 mit- wie Calwer versichert, das die Waren einführende Ausland. Wer ist Recht diese neue Einrichtung als einen bedeutsamen socialen Fort- geteilte Antrag abgelehnt, der zu 1 erwähnte angenommen. Nachdem nun aber dieses Ausland", das die deutschen Waren einführt, doch schritt anerkennen. später die Anträge auf Streichung des Artikels 95 des Einführungs- wohl Deutschland. Sollte aber Bernhard den Nachdruck darauf legen, In Bezug auf die Wiederaufnahme der beiden bürgerlichen gefeßes abgelehnt waren, beantragte die Redaktionsfommission einige daß Calier nur von industriellen 28aren" spricht, fo Versicherungen erklärte in der letzten Dezembersession der Bundes- Tage später, den angenommenen§ 610a von dort zu entfernen und möchte ich ihn ersuchen, sich anzusehen, was wir in den letzten Jahren versammlung Bundesrath Deucher in Zustimmung zu der in der jezigen Fafjuna als Abjay 8 bes Artitels 95 zu ge nach Amerita ausgeführt haben, und von welchem unires. eine den Bon den circa 866 Millionen Mart 3olleinnahmen, die in wurden aus der deutschen Einfuhr circa 200-250 Millionen, also annäherud 25 Proz. derselben, aufgebracht. Wie aus dem früher Gesagten hervorgeht, zahlt aber bei industriellen Waren den Zoll heutzutage das einführende Ausland... Also von der deutschen Einfuhr werden in Amerika 200 bis Ausfuhrartikel dort vornehmlich Zoll erhoben wird, Unter den Docenten der Freien Hochschule" hält der Ingenieur wird finden, daß thatsächlich fast ausschließlich Textilfabrikate Leo Gilbert vom 22. d. Mts. ab jeden Mittwoch eine Reihe von Vorträgen über internationale Ergebnisse der Wissenschaft, so über„ Energie und Leben", aller Art, Metallwaren, Zucker, Lederwaren, Lederwaren, Spielzeug, „ Elektrische Schnellbahnen"," Telegraphie ohne Draht" usw. Die Vorträge Porzellan- und Glaswaren, feine Papierwaren, Kautschuck- finden abends von 9-10 im Schulmuseum, Stallschreiberstr. 54, statt. Anund Guttaperchawaren, chemische Fabrikate c. in Betracht kommen. meldungen werden in verschiedenen Buchhandlungen, sowie auch bei der Was Deutschland an Rohstoffen nach den Vereinigten Staaten aus Leitung der Freien Hochschule", Streuzbergstr. 50, entgegen genommen. führt, ist völlig unbedeutend und trägt zu der Zollsumme von 200 bis 250 Millionen so gut wie nichts bei. Ueber Feinfühligkeit" mit Bernhard zu distulieren, lehne ich ab. Es ist eine allbekannte Sache, daß, wenn in einer Polemit der einen Seite die fachlichen Gründe ausgehen, fie oft aufängt, auf der andern Seite Mangel an irgend einem Gefühl zu entdecken: an Taft-, Fein-, Verantwortlichkeits-, Nationalgefühl usw. Heinrich Cunow. Das beliebteste aller Hustenmittel Schriften- Eingang. Berlag H. Walther. 114 Seiten. A. Hüger, Militär- Rechtspflege, aftenmäßige Darstellung. Berlin, Bom Socialismus zum Liberalismus. Wandlungen der Na: tionalsocialen. Von Paul Göhre. Berlin, Verlag der„ Socialistischen Monatshefte". find infolge des angenehmen Geschmacks und Der Socialismus in der Schiveiz. Bon Otto Bang in Zürich. Berlin, Verlag der Socialistischen Monatshefte". Nömischer Glaube und freie Wissenschaft. Von Dr. Mar Lenz, Professor der Geschichte an der Universität Berlin. Berlin 1902, Hermant Walthers Verlagsbuchhandlung. Preis 0,50 M. Die Gesehentwürfe zur Sicherung der Bauforderungen. Vorschläge zur Abänderung und Gesezentwurf. Von Amtsgerichtsrat a. D. Herm. Schneider in Berlin. J. Guttentags Verlag, Berlin. Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft. Herausgegeben und mit einer Einleitung, sowie einem Personen- und Sachregister versehen von Dr. Karl Vorländer. Dritte Aufl. Leipzig 1902, Dürrsche Buchhandlung( Philosophische Bibliothet, Band 39). Preis 3,50 M. Ethik und Volkswirtschaft in der Geschichte. Refloratsrede, ge halten am 23. November 1901 von Dr. Lugo Brentano. München 1902 ( Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung). 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Dieser Standpunkt ist aber irrig, da die Farbabweichungen des Deckblattes dadurch hervorgerufen werden, dass das Tabakblatt, wenn es nach einem Regen sofort von der tropischen Sonne beschienen, hierdurch gefleckt wird. So gefleckte Cigarren beeinträchtigen jedoch die Qualität durchaus nicht. 90 Prozent der dunklen Cigarren sind nicht kräftig; und die der hellen nicht leicht, nur die Einlage und Geschmack sind entscheidend, so dass das Aeussere absolut nichts sagen will. Ausschuss- Cigarren verkaufe nur in Düten von 10 Stück, unsortirt, diverse Formate, Farben- u. Tabakmischungen pro Düte zum Preise von 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70, 75, 80, 85, 90 Pf., 1,-, 1,20, 1,35, 1,50 u. 2,- Mk. Diese Ausschuss- Cigarren zu 60-65 Mk. entsprechen in Qualität meiner 100 Mk.- Cigarre reiner Farben; bei den höheren Preislagen ist der Unterschied noch grösser. Kenner, die mit Zunge und Nase den Tabak beurtheilen, sollten gemischtem Ausschuss den Vorzug geben. Um diese Preisermässigung auch bei importirten Cigarren zu erzielen, wies ich meinen Havana- Vertreter an, für mich Fehlfarben oder Ausschuss, dort Segundas genannt, aufzukaufen. Ein Posten davon ist stets am Lager und offeriere ich hiervon verzollt pro Mille zum Preise von 80, 85, 95, 105, 110, 115, 125, 130, 135, 140, 100, 170, 185, 190, 195, 200 Mk. resp. der Fabrikanten versehen, in Original100 Stück- Packung( Cuba- Cedernkisten) normal gross, mit dem echten Exportlabel( Banderolle)-Stempel und Schutzmarke der Union de Fabricantes de Tabacos( U. F. T.) Havana beklebt, so dass eine Fälschung oder Unterschiebung nicht echter Havana- Cigarren vollkommen ausgeschlossen ist. Weil Ausschuss- Cigarren Fehlfarben sind, also nur Schönheitsfehler haben, wodurch die Qualität nicht im Geringsten beeinträchtigt wird, bietet sich hier für Import- Raucher eine besonders günstige Gelegenheit, echte Havana- Cigarren zu billigen Preisen zu kaufen. 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