Nr. 161. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mr., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftrierter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Postbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Poft 8BeitungsPreisliste für 1902 unter Mr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 19. Jahrg. Die Insertions- Gebüye beträgt für die fechsgespaltene Solonets zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für dte nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpcdition ist an Wochentagen bts 7 Uhr abends, an Sonn- und Befttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet Telegramm: Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508. Moderner Katholicismus. 1. Sonntag, den 13. Juli 1902. " Expedition: SW. 19, Beutl- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121. Socialpolitische Lichtschen Thielens. Eine soeben erschienene Publikation des ,, Vereins für Werkes das öffentliche Interesse. wirkungen seit Karls des des Großen Sachsenbekehrung, den Wie die Freifinnigen thatsächlich sich entschieden haben, läßt sich Albigenserkriegen, der Inquisition und der Gegenreformation ohne Kenntnis der Einzelziffern nicht feststellen; die Reserven gewesen sind, ist, wie wir gesehen haben, dem Klugen historiker haben den Ausschlag gegeben, und es ist ebenso gut möglich, daß in Ehrhard nicht ganz unbekannt geblieben! Daß auch der Pro- dem nationalliberalen Zuwachs der Freisinu steckt wie in dem Seit ein paar Monaten sind die Theologen der katholischen testantismus das materielle Schwert" zu handhaben wußte und socialdemokratischen. Thatsache ist jedenfalls, daß der Kirche in heller Aufregung. Ein Buch trägt daran schuld, das im seine Fürsten bis zu den Knien ins warme Menschenblut hinein Freisinn weder durch seine offiziellen Organe November des vorigen Jahres erschienen ist, und in den seither stiegen, kann die Praxis, die die alleinfeligmachende Kirche schon noch durch einen Wahlaufruf seine Wähler auf= verflossenen acht Monaten nicht bloß zwölf Auflagen crlebt, 3uvor geübt hatte, unmöglich rechtfertigen. gefordert hat, für den Socialdemokraten ein sondern auch eine ganze Litteratur von Angriffs- und Die Auffassung nun, die Professor Ehrhard von dem Wesen und den zutreten. Man hat im Gegenteil gegen ihn Stimmung Verteidigungsschriften hervorgerufen hat. Zu einer Beit, Aufgaben des Katholicismus in unsrer wenn auch nicht freien, so doch gemacht! da katholisch Trumpf ist, und flösterliche Schwärmer hoffen, freieren Zeit theoretisch vertritt, entspricht vollkommen der Stellung, Die Stimmung der Bevölkerung über den Zollwucher bringt die der Kaifer werde mit ,, mit starker Hand" ganz Deutschland welche die Socialdemokratie der religiösen Frage gegenüber Stichwahl noch schärfer zum Ausdruck, als als die Hauptwahl. wieder in die verlangenden Arme der Mutterkirche zurückführen, einnimmt. Die Socialdemokratie betrachtet die Religion als Privat- 1900 hatte der nationalliberale Kandidat 9159, der Socialdemokrat lohnt es sich wohl auch für uns Weltkinder, einen Blick auf das fache, d. H. als Gegenteil einer politischen Sache, sie tritt für die 4737 Stimmen erhalten. Der bürgerliche Kandidat hat also seit Getümmel der gottesgelahrten Streiter zu werfen und auf das Wert, vollkommenste Freiheit der Diskussion ein und schafft so dem 1900 689 Stimmen verloren, der Socialdemokrat 2850 Stimmen wodurch jenes entfacht ward. überzeugten Katholiken die denkbar beste Gelegenheit, der gewonnen! Und dies in einem Wahlkreis, in dem es 10 000 landIn seinem Buche„ Der Statholicismus und das zwanzigste Jahr- Meinung, die er für die richtige hält, die größte Verbreitung wirtschaftliche Betriebe meist mittel- und großbäuerlichen Charakters hundert im Lichte der kirchlichen Entwicklung der Neuzeit"*) hat der zu gewähren. Wenn sie wünscht, daß das„ materielle Schivert" giebt! ehemalige Professor der Theologie an der Universität Wien, Prälat die Eltern nicht zwingen solle, ihre Kinder der kirchlichDr. Albert Ehrhard, offenbar das Ergebnis einer außer religiösen Erziehung zu überliefern, wenn sie die vollkommenste ordentlich fleißigen und gedankenvollen Arbeit niedergelegt, die Freiheit auch für die Meinungsäußerung der Antitheisten" verlangt, naturgemäß auf den Ruhin„ voraussetzungsloser" Forschung so wird der allen Gewaltthätigkeiten abholde Professor Ehrhard nichts Socialpolitik",„ Untersuchungen über die Lage der Angestellten verzichtet und durch das Dogma der katholischen Kirche Ernstliches dawider haben dürfen. Um so beklagenswerter ist es, in den Verkehrsgewerben" wirft auf die socialpolitische Aufin ihrer Freiheit beschränkt wird. Ehrhard aber möchte daß er über die Socialdemokratie, deren religiöses Programm er fassung des verflossenen Eisenbahnministers v. Thielen, wie auf diese Grenzen so weit wie möglich ziehen, und nicht selten streifen eigentlich zu dem seinigen machen müßte, so abgrundfalsche Vor- die preußische Socialpolitik ein überaus bezeichnendes Licht. Auf die Flügelschläge seines Geistes die Gitter feines Dogmentäfigs. Er stellungen hat. Nach seiner Meinung sollen nämlich die Ansichten das Material der Publikation wird noch zurückzukommen sein, für ist von der göttlichen Mission seiner Kirche überzeugt und möchte, der Materialisten Moleschott, Vogt, Büchner und Häckel den" Be heute beansprucht eine Enthüllung über die Vorgeschichte des daß die ganze Welt ihrer Segnungen teilhaftig würde. Ja, wenn gründern des deutschen Socialismus F. Engels und K. Mary" vei anders nicht seine geheimnisvollen Redewendungen von der inneren der Entwicklung ihres wirtschaftlichen Systems als Grundlage gedient Die Untersuchungen füllen zivar einen stattlichen Band, bleiben Herrlichkeit und Seligkeit des katholischen Christentums" als Bierrat haben, während doch die Ideen, denen der Socialismus seine eigent aber doch weit hinter jener umfassenden Ausdehnung zurück, die einer auch sonst überaus formvollendeten Darstellung zu betrachten sind, liche Kraft verdanke, dem Echazze des Christentums ent- ursprünglich geplant war. Der Grund liegt zum Teil wesentlich wird man ihn zu den ehrlichen religiösen Elstatifern( Schwärmern) nonumen feien. Einem so gebildeten Manne und Professor in dem Mangel an Entgegenkommen, auf den der rechnen müssen, denen die Stunden ihrer frommen Verzüdtheit alle sollte es doch nicht unbekannt sein, daß die Socialdemokratie sich auf Verein bei seinen Bemühungen um Gewinnung zuverlässigen Genüsse gewähren, die die Mönche des Berges Athos jemals zu fein philantropisches System festgelegt hat und die Kirche nur wegen Materials an amtlichen Stellen stieß. Da das für die empfinden vermochten. Seit den Tagen der Nomantit hat sich ihrer altüberlieferten Vorliebe für die Anwendung des materiellen preußischen Eisenbahnen gedruckt vorliegende Material, weil es in der schwerlich je so viel Geist und so viel Pietismus in brüderlicher Ge- Schwertes", ihrer geringen theoretischen Wertschätzung alles irdischen Hauptsache nur Durchschnittsziffern enthält, den Vermeinschaft zusammengefunden. Wohles und ihrer einseitigen Stellungnahme im Klaffenkampfe Für die Schwächen und Mängel, die der alleinfeligmachenden fehdet, wegen Erscheinungen also, die nach ihrer Ueberzeugung frei- anstaltern der Untersuchung nicht als ausreichend gelten konnte, wandte sich der Vorsitzende des Vereins, Profeffor Schmoller, und Kirche samt ihrem unfehlbaren Oberhaupte anhaften und in historischer lich mit dem Wesen und dem geschichtlichen Werdegang der Kirche der Vorsitzende des Sonderausschusses, der frühere Handelsminister Beit angehaftet haben, ist Ehrhard deswegen durchaus nicht blind. auf das Engste verwachsen sind. Freiherr v. Berlepsch, in einer gemeinsamen Eingabe an Herrn Ja, er weiß mehr darüber zu sagen, als er der Oeffentlichkeit Es ist bedauerlich, daß Professor Ehrhard selbst einen solchen v. Thielen, den damaligen Eisenbahnminister, in der sie ihn verraten will. Daß das fromme Mittelalter mit seiner Betveis von der Süd ständigkeit des katholischen geistigen Lebens darauf aufmierksam machten, daß im Jntereffe wissenschaftlicher Geunbeschränkten Kirchenherrschaft das Ideal aller Zeiten ge- liefern mußte, dessen Vorhandensein er so bereitwillig eingesteht. nauigkeit die Ermittelung der individuellen Verhältnisse einer wesen und alles, was seit dem und darüber hinaus Wer so viele Wahrheiten zu sagen weiß, wie er, dem sollte es doch größeren Anzahl von Arbeitern durch Ausfüllung von Fragebogen entstanden sei, die Ausgeburt des Gottseibeinns wäre, auf eine Wahrheit mehr nicht mehr ankommen. erforderlich sei, wofür sie hierfür die minisferielle Unterstügung erbaten. diese unter seinen Amtsbrüdern verbreitete und von den Kanzeln Aber je mehr sich unser Reformator des Katholicismus der Sie wiesen darauf hin, daß der kaiserlich östreichische gelehrte Meinung vermag der Wiener Prälat nicht zu teilen. Ihn Gegenwart nähert, desto mehr verläßt ihn das Wissen, und der Eisenbahnminister dem Wiener Ausschußmitgliede, Professor überfällt ein schmerzliches Zucken", wenn er sich an die mittelalter- Glaube übernimmt die Führung. Er ist davon überzeugt, v. Philippovich, die Bereitwilligkeit dazu bereits liche Inquisition erinnert und an das ungeheuere Elend, das dieses daß sich eine Annäherung zwischen der eine Annäherung zwischen der katholischen Kirche ausgesprochen habe, und schlossen mit der BeWort in sich verkörpert". Wie wir sehen werden, ist das kein Wunder; und der modernen Kultur wohl anbahnen lassen werde; merkung, daß sie auf die Zustimmung zu ihrem Andenn der hochwürdige Herr hätte ohne den Schutz der so heftig be- der Kirche fällt dabei mur als Aufgabe zu„ die trage auch mit Rücksicht darauf zu hoffen wagen, daß die fehdeten Aufklärung längst mit den Daumschrauben, den glühenden Abstreifung alles dessen, was in der konkreten Verwirklichung der eingehende Darstellung der Verhältnisse der königlich preußischen Bangen, den ungehöffelten Stachelbrettern, furz, mit dem ganzen katholischen Lebensideale nur innerhalb des Mittelalters eine relative Staatseisenbahnen die Vorteile des Staatsbahn- Systems Requisit, mit dem ehedem seine Brüder in Christo ihre Berechtigung besaß, im Lichte der wesentlichen Ziele der katholischen auch für diese in ein helles Licht stellen wird." Der Nächstenliebe bethätigten, die intimste Bekanntschaft gemacht. Kirche aber betrachtet, sich als eine Unvollkommenheit darstellt." Eisenbahnminister v. Thielen lehnte das Gesuch ohne AnSo ist es nämlich damals allen gegangen, die etwa wie Ehrhard Man dürfe nicht vergessen, daß die moderne Kultur auf ihrem Kleide gabe von Gründen ab. Seinem Beispiel folgten Bayern, heute zu behaupten wagten, daß die berufensten Vertreter der auch echte Perlen trage, daß die Fortschritte des menschlichen Wissens Sachsen, Baden, teils mit, teils ohne Begründung. Während Kirche damals ihre hohe Aufgaben aus dem Auge verloren hätten thatsächlich ungeheuer seien. Andrerseits stehe die moderne Kultur in Desterreich die Arbeiten unter stets zunehmender Unterstützung und unter die Herrschaft der Sinnlichkeit und der Habsucht gefallen mit nichts von alldem im Widerspruche, was der katholischen der Staatsverwaltung fortschritten, mußten sie für Preußen und wären oder die sich gar von„ Giftblüten des Aberglaubens" zu reden Kirche wesentlich sei. Die katholische Kirche müßte sich in Deutschland überhaupt vollständig eingestellt werden. unterstanden, die am Baume der Kirche gewachsen seien. manchem ändern, worüber er nur unter Ausschluß der Oeffent- Die Enquete kam dann schließlich nur dadurch zu stande, daß Professor Ehrhard ist denn auch sehr vergnügt darüber, nicht in lichkeit verhandeln möchte. Sie müßte die lateinische Liturgie der Bearbeiter der Materie, Waldemar Zimmermann, zum Zwede der katholischen Idealzeit zu leben.„ Belehrungen zum Katholicismus aufgeben und die Pflicht zu Andachtsübungen müßte eingeschränkt mit Hilfe des materiellen Schwertes, wie sie im Mittelalter öfter werden. Andrerseits müßten die Katholiken an dem geistigen und eigner Beobachtung im Osten und Westen der Monarchie für längere Beit als Arbeiter in den Bahndienſt trat und hier Bevortamen, sind glücklicherweise heute nicht mehr möglich." künstlerischen Leben der Nation thatkräftigen Anteil nehmen und die obachtungen anstellte und die andrer zu sammeln Gelegenheit Die Beseitigung der Herenprozesse( die letzte Hegenhinrichtung in Ungläubigen von der Richtigkeit ihres alleinfeligmachenden Glaubens obachtungen anstellte und die andrer zu sammeln Gelegenheit Deutschland hat bekanntlich erst im Jahre 1749 stattgefunden, und zu überzeugen versuchen. Jesuiten führten die siebzigjährige" Here" zum Blutgericht) erkennt Ehrhard weist damit der katholischen Kirche eine Rolle zu, die er im wesentlichen als ein Verdienst der Aufklärung. Wer der neuen fie schon einmal gespielt hat, nämlich im Altertum, die Rolle einer Zeit soviel zu verdanken hat, sollte eigentlich auch den bürgerlichen fämpfenden und leidenden Gemeinde. Es ist ein ehrenvolles Zeugnis Revolutionen historische Gerechtigkeit widerfahren lassen. Gleichwohl seiner idealen Sinnesart, daß er seine Kirche so sehen will, wie sie wird die große französische Revolution von Ehrhard verdammt; aber am größten gewesen ist. vom Revolutionsjahr 1848 heißt es bei ihm, die katholische Kirche habe au seinen guten Folgen" teilgenommen. " Aber die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen! Politische Mebericht. Berlin, den 12. Juli. Wer so historisch zu denken versteht, kann sich darüber nicht täuschen, daß für den heutigen geschichtlich überkommenen Ausdehnungskreis der katholischen Kirche unglücklicherweise" das ,, materielle Schwert" von entscheidender Bedeutung gewesen ist. Nichts sei falscher, als daß die Reformation das Princip der Gewissensfreiheit proklamiert habe.„ Die Unterthanen mußten viel Bayreuth. mehr den Religionswechsel der Fürsten vom Katholicismus zum Luthertum, vom Luthertum zum Calvinismus und umgekehrt geDie Reichstags Stichwahl im Kreise Bahrenth hat das treulich mitmachen... Die territorialen Grenzen der Fürstentümer Ergebnis der Hauptwahl bestätigt und verschärft. Zwar hat der und reichsstädtischen Gebiete jener Zeit sind jetzt noch an der That Nationalliberale mit knapper Mehrheit gefiegt, aber die Socialsache erkennbar, daß von zwei nebeneinander liegenden Gemeinden demokratie hat einen großen Erfolg erzielt. Es erhielten Hagen( ul.) die eine katholisch, die andre protestantisch ist. Das ist nicht die 8470 und ugel( Soc.) 7587 Stimmen. Hagen ist somit Folge davon, daß die eine sich nach gründlicher Ueberlegung für die gewählt. Reform, die andre für den alten Glauben entschied; zwischen beiden Der Bund der Landwirte hatte die Wahlparole ausgegeben, für lagen die Grenzen der Territorien, deren Herren sich so entschieden, den Nationalliberalen einzutreten. Bei der Hauptwahl hatte der und zwar in der Regel ohne gründliche Ueberlegung." Sehr Nationalliberale 3911, der Bündler 3286, zusammen 7197 Stimmen wahr, aber auch sehr weltlich gedacht! Und welch sonderbarer erhalten, sie haben also 1273 Stimmen mehr erhalten, etwas mehr Gedankensprung, wenn Professor Ehrhard sonst behauptet, der als die Freisimmigen in der Hauptwvabl befamen: 1164 Stimmen. dauernde Bestand der fatholischen Kirche sei nur durch Der Stimmenzuwachs der Socialdemokraten ist ganz ein Wunder Welcher Art diese Wunder gewaltig; er ist seit der Hauptwahl um 2089 gestiegen; d. h. selbst wenn die Freifinnigen Mann für Mann für uns gestimmt *) 9.- 12. vermehrte und verbesserte Auflage. Stuttgart und hätten, würden wir aus eigner Kraft noch 925 Stimmen mehr aufWien. Jos. Nothsche Verlagsbuchhandlung 1902. gebracht haben. erklären! zu nahm. " Die ohne Angabe von Gründen erfolgte Ablehnung des Ersuchens des Vereins für Socialpolitik" verrät deutlich das böse Gewissen des Eisenbahnministers. Mit Durchschnittsziffern, bei deren Berechnung gewöhnlich noch allerhand verwegene Rechenkunststückchen gemacht werden, läßt sich ja noch allerhand socialpolitischer Wind machen, während die nackte Feststellung des individuellen Lohnes die berühmte Thielensche Sparpolitik unbarmherzig entlarvt hätte. Die Bermutung der Herren Schmoller und Berlepsch, daß eine solche individuelle Lohnstatistik„ die Vorteile des Staatsbahn- Systems auch für diese in helles Licht stellen werde", mutete den Eisenbahnminister wahrscheinlich direkt als beabsichtigte Fronie an, daß er das Gesuch rundweg und ohne jeglichen Entschuldigungsversuch ablehnte. Das Thielensche Verhalten, das dann in den Bundesstaaten eine bedauerliche Nachahmung fand, erregt in der gesamten Presse mehr oder minder ehrlich gemeintes Befremden, nur die„ Berl. Neuesten Nachr." erklären voller Genugthung, daß Thielen es glücklich verstanden habe, der nunmehr vorliegenden Enquete Zimmermanns durch seine Verweigerung offiziellen Materials den Charakter a b= foluter Zuverlässigkeit zu rauben: " Jeder, der nicht von socialer Schwärmerei zu sehr affiziert ist, wird es dem Minister v. Thielen Dank wissen, daß es seinen energischen Maßnahmen gelungen ist, socialdemokratische Einflüsse unter den Eisenbahnern fern wenigstens im Baum zu halten." Also die offizielle Feststellung der wirklichen Lohnverhältnisse würde der Socialdemokratie Einfluß unter den Eisenhahnern vers fchafft haben! Diese Auslegung der Thielenschen Motive ist die denkbar schärfste Brandmarkung der Thiclenschen Sparpolitik und der Thielenschen statistischen Lichtschen! bon Der Sturz des bayrischen Kultusministers. Aus München wird uns geschrieben: Parteien. Für die Socialdemokratie sind solche Tariffragen G.'s Klage gegen den Oberpräsidenten wurde indessen vom und die Wahlen nur Mittel zum Zweck, um für die Ober- Verwaltungsgericht abgewiesen. Dieses führte Partei zu agitieren und dieselbe zu verstärken für die begründend aus: Der Regierungspräsident habe die Vernehmung.'s Verfolgung ihrer eignen Biele. Deshalb tommt es veranlassen dürfen. Es sei für ihn genügender Anlaß vorhanden der Socialdemokratie auch vor allem darauf an, in allen Wahl- gewesen, sich als Aufsichtsbehörde für mittelbare Staatsbeamte Auffreisen durch heftige Bekämpfung aller übrigen Parteien, zumeist flärung zu verschaffen, weshalb Griwahn nicht hinauss der Parteien auf der Linken, eine möglichst große Stimmenzahl gegangen sei, während Spottlieder auf den Landrat ertönten. zu gewinnen, unbekümmert darum, ob durch die Schwächung der Es wäre ganz gleichgültig, daß Griwahn als Privatperson zuin der Mitte stehenden Parteien die Rechtsparteien zum Siege gegen war. gelangen. Die Uebermacht der Konservativen, insbesondere der Agrarier, ist wesentlich nur eine Folge der durch die Socialdemo Socialdemokratie und Streifende als Sündenböcke. Man fratie hervorgerufenen Spaltung des Bürgertums und der ge- fchreibt uns aus Thüringen: Zwei Berhandlungen vor dem Schwurs schilderten socialdemokratischen Taftit." gericht in Weimar warfen bezeichnende Streiflichter auf den Am nächsten Montag soll in der Abgeordnetenkammer die Beratung des Kultusetats fortgesetzt werden, dessen größter Teil noch zu erledigen ist. Auf allen Seiten hatte man darauf gerechnet, daß Herr v. Landmann wenigstens noch so lange im Amte bleiben würde, bis das Stultusbudget unter Dach und Fach gebracht ist. Deshalb kam am heutigen Freitag die von dem offiziösen Depeschenbureau verbreitete Nachricht ziemlich überraschend, daß er jetzt schon, aus Gesundheitsrücksichten" in den Urlaub gehen will, aus dem es für ihn teine Wiedertehr giebt. Wenn er, der so außerordentlich an seinem Portefeuille hängt, wieder alles Erwarten jetzt schon gehen muß, so find opfern müsse, damit der Freisinu Wähler bekäme, beginnt allmählich einige rüde Burschen Radau gemacht, Fensterscheiben eingeworfen Dieser schöne Gedanke, daß die Socialdemokratie sich selbst auf- Ideengang gewiffer Leute. Im März d. J. hatten in Saalfeld außer seinem bekannten Konflikt mit den Würzburger Bro- zu einer firen Idee bei den Führern der Voltspartei zu werden. und Schumann und Polizeikommissar verhauen. Da der Vorgang fessoren, in der That noch andre Vorgänge mit maßgebend gewesen. Diese ewige Wiederholung der Narretei hat kaum mehr ein Interesse bei Eintritt der Polizeistunde( kurz nach 12 Uhr nachts) fich abspielte, Einige Tage nach der Demission des Würzburger Universitäts- für den Politiker, sondern nur noch für den Nervenarzt. als sämtliche Restaurants schlossen, so fehlte es bei dem Vorgang Senats erschien in der gouvernementalen Münch. Allg. 8tg." ein Die Socialdemokratie hat bis her stets gegen die Rechte für natürlich nicht an Gaffern und Johlern. Jetzt stand die Sache nun ziemlich scharfer Artikel, in dem Herrn v. Landmann nahegelegt den Freifinn bei den Stichwahlen gestimmt, was die Freifinnigen zur Aburteilung vor dem Schwurgerichte, weil der Staatsanwalt wurde, seine Entlassung zu nehmen. Der„ Bahr. Kurier", der jetzt nicht abgehalten hat, für die Rechte gegen den Socialdemokraten Anklage wegen Aufruhrs, Auflaufs, Körperverlegung, Beleidigung, offiziöses Organ der Centrumspartei ist, denunzierte als den Ver- den Ausschlag zu geben. Das schlechte Gewissen wegen diefes un Sachbeschädigung usw. erhoben hatte, und dieselbe endete mit der fasser dieses Artikels, der in dem, nachgewiesenermaßen ausgesetzten Berrats hat offenbar jene krankhafte Störung ver- Verurteilung von 6 der im ganzen 11 Angeklagten zu 4 Jahren Zuchthaus, ben andren Ministern unterstützten und anlaßt. 35 Monaten Gefängnis und 10 Jahren Ehrverlust. Da war es nun recht empfohlenen Blatt" erschienen sei, einen hohen, in ist Was an dem Kartell der Linken" richtig und selbstverständlich intereffant zu hören, wie speciell einer der zu Zuchthaus Berurteilten erschienen sei, einen hohen, in ist das Zusammengehen der Linken bei den Stichwahlen hat sich die redlichste Mühe gab, die Schuld am Straßenskandal und das der Geheimfanglei des Prinzregenten thätigen Beamten. Diese die Socialdemokraten bisher stets gethan ohne Barthsche Be- Fenstereinwerfen bei einem Streitbrecher den damals bei der Firma Diese die Socialdemokraten bisher itets gethan- Behauptung wurde jedoch von der„ Angem. 8tg." in der schroffften trachtungen über Mautheldentum und Frankfurter Demokraten- Adam Streifenden in die Schuhe zu schieben. Auch der als Zeuge Form dementiert, und einige Tage später teilte das offiziöse philosophie. Der Freifinn ist es gevesen, der dies Busammen vernommene Polizeikommissar bekundete, er glaube", daß die fünf Depeschenbureau mit, der betr. Beamte sei während eines furzen gehen stets treulos verraten hat. Wir können nur wiederholen: Bei Tage früher stattgehabte Bolksversammlung, welche Stellung zu dem Urlaubes des Chefs der Geheimkanzlei mit dessen Verder wechselnden Unzuverlässigkeit des Freisinns wird es für uns erwähnten Streit nahm,„ die Menge erregt habe"! Nun wurde aber tretung betraut worden. Also eine ostentative Berzweckmäßig sein wird. immer fraglicher, ob unsre bisherige Stichwahltaktit auch in Zukunft nachgewiesen, daß weder einer der so hoch Verurteilten in der Versammlung war, noch sich sonst um den Streik getrauens Rundgebung des Regenten, der im übrigen weckmäßig sein viro. fümmert hatte. Der zweite Fall betraf den wegen Sittlichkeitswegen der ungerechtfertigten Verdächtigung eines seiner Be- Die Wahlangst der freisinnigen Volkspartet. Die Frei- verbrechens angeklagten und solcher Strafthat wegen schon vorbestraften amten durch das führende" Centrumsblatt im höchsten Grade finnige Volkspartei, die mit solchem Lärm in die Zollschlacht zog, Vorarbeiter Ostar Bauer, ebenfalls aus Saalfeld. Derfelbe ver aufgebracht zu sein scheint. Es gab, wie man aus sicherer Quelle giebt jetzt den Kampf bereits auf. Die Freifinnige Beitung" erklärt teidigte sich in der Verhandlung u. a. damit, daß er einen Doppelhört, in diesen Tagen einige sehr heftige Scenen, und die nächste heute, wenn die Mehrheit der Zollwucherer wirklich einig sei, so gänger habe und die ganze Sache nur ein Nache Akt der Folge davon war das Urlaubsgesuch des Kultusministers. So will demokraten erst recht nicht verfangen. Denn im Ernst kann doch blatt" gehezt habe und sich ärgere, daß er nicht zur Partei gehöre. würden die Kunststücke( gemeint sind die fachlichen Reden) der Social Socialdemokratie fei, die fortwährend gegen ihn im„ Boltses also die Fronie des Schicksals, daß Landmanns Sturz beschleunigt niemand glauben, daß einer geschloffenen Mehrheit gegenüber es natürlich ist dies purer Schwindel, da unsre Partei Leute von der wurde durch eine hervorragende Ungeschicklichkeit der ihm jetzt be- möglich ist, einen Gefeßentwurf, auch wenn er die Ausdehnung des Qualität Bauers gern mißt. Man sieht aber, wie manche wenig freundeten Bresse, die ihn mit allen Mitteln zu halten suchte. Boltarifs hat, 11 Monate zu verschleppen.". einwandfreie Person in kritischen Situationen mit Vorliebe an die Um den ganzen Humor der Situation zu begreifen, muß man sich Thatsächlich ist es unmöglich, den Zolltarif in 11 Monaten zu ihrerseits als ganz selbstverständlich vorausgesetzte Antipathie der erinnern, daß es die Cemtrumspresse war, die noch vor 11/2 Jahren stande zu bringen, wenn die Bollopposition darauf besteht, daß die Richter- und Geschwornenkreise gegen die Socialdemokratie appelliert! wegen der Affaire Kirschensteiner Schunk gegen Landmann einzelnen Bolfpofitionen auch nur mit der Gründlichkeit beraten Sturm lief und ihm entgegendonnerte: Abzug Landmann! werden, mit der die Agrarier bei den Agrarzöllen verfahren sind. Volksrechte gegen Barzahlung? Aus Reußä 2. schreibt Damals hielten ihm die Liberalen die Stange. Inzwischen schloß Das ist von freifinniger Seite nie bestritten worden, und ist auch man uns: der Minister mit dem Centrum Frieden und zahlte dafür mit dem selbstverständlich. Bor wenigen Tagen teilten wir mit, daß in unfrem Ländchen Jetzt plöglich vollzieht die freifinnige Volkspartei eine eine Bewegung zweds Erlangung größerer politischer Freiheiten im reaktionären Schuldotations- Gesez. Wenn er aber Schwenkung, die rätfelhaft wäre, wenn nicht die heillose Wahlangst Gange sei. Jezt geht eine Notiz durch die Blätter, wonach dem geglaubt, sich um den Preis seiner politischen Ueberzeugung im Amte dieser aussterbenden Partei die Veranlassung dazu gegeben nächsten Landtage bereits ein Gesetz vorgelegt werden soll, nach halten zu können, so täuschte er sich eben, und die ultramontane hätte. Die freifinnige Wolfspartei sähe am liebsten, wenn welchem den älteren Neußen endlich ein Vereins- und Versammlungs Landtags Mehrheit ist doch nicht stark genug, ihren neuen Ver- der Tarif möglichst bald unter Dach und Fach käme- damit recht garantiert wird. Das ist richtig. In maßgebenden Kreisen bündeten vor dem Sturze zu schützen. Und zum guten er nicht zur Wahlparole wird. Der Freisinu weiß aber sehr ist man jedoch der wohlbegründeten Ansicht, daß diese MelSchluffe spielt der Bufall auch dem offiziösen Centrumsorgan noch wohl, daß seine zollpolitische Halbheit gegenüber der principiellen dung nicht so harmlos ist, wie sie scheint. In Abgeordnetenkreisen einen niedlichen Streich. Die neueste Nummer des„ Bayer. Kurier" Haltung der Socialdemokratie fich bei den Wahlen rächen muß, daß verlautet nämlich ziemlich sicher, daß die Regierung wegen dieses einen niedlichen Streich. Die neueste Nummer des„ Bayer. Kurier" es die Socialdemokratie sein wird, der die Erfolge zufallen werden. einen Gesezes den Landtag, der ordnungsgemäß eigentlich erst 1903 befaßt sich in einem Leitartikel mit der„ liberalen Hezze gegen den Darum accordiert der Freifimm bereits mit den Bellwucherern. Er zusammenzutreten hätte, im Oktober nicht einberufen dürfte. Und Kultusminister" und droht mit großen Worten, daß hinter diesem verdient wirklich, regierungsfähig zu werden. da in letzter Zeit die Erörterungen über die Einführung einer „ geschlossen das katholische Volt steht, welches in der Civilliste( die, wie wir seinerzeit mitteilten, seit 1867 auf Centrumspartei die stattliche Zahl von 84 Abgeordneten in das wilhelm II. am Freitag in Odde den ehemaligen Ministerpräsidenten im Hintergrunde bereits eine solche Vorlage lauert und daß baher die Reise Bekanntschaften. Auf seiner Nordlandsreise empfing gehoben ist) an Umfang zunehmen, so ist es nicht ausgeschlossen, daß Parlament entsandt hat". Diese Majorität sei nicht gealded- Rousseau, der sich gleichfalls auf einer Nordlands- liberale" Gewährung der politischen Freiheiten nur eine Komwillt, einigen unduldsamen Hochschullehrern einen Minister deshalb reise befindet. Eine Nachricht behauptet, daß die Unterhaltung penſation darstellt.ruhig opfern zu lassen, weil er nach Recht und Gerechtigkeit ge- des Kaisers mit Waldeck- Rousseau die Grenzen des Konhandelt habe. In derselben Nummer muß das Blatt aber unter ventionellen überschritten" und wichtige Themata" behandelt Eine Protestkundgebung katholischer Arbeiter fand dieser den letzten Nachrichten die Mitteilung bringen, daß Landmann in habe. Das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich ist Tage in Karlsruhe statt. Man schreibt uns darüber: Am Urlaub geht! Wehmütig fügt es hinzu, die Autorität der glücklicherweise kein so gespanntes, daß derartige Begegnungen an Regierung habe durch diese schwächliche Haltung einen unsagbar sich eine Bedeutung beanspruchen könnten. schweren Stoß erlitten. # Mit der Führung der Geschäfte des Kultusministeriums wurde einstweilen Staatsrat b. Schraut beauftragt, der bisher das Referat über den katholischen Kultus versah nnd vom 1. August ab zum Regierungspräsidenten von Oberbayern ernannt ist. * 營 Deutsches Reich. Ein Steckbrief. Eine weitere Meldung besagt: " " werden. Ausland. Destreich- Ungarn. Unter andrem auch durch einen Umzug, der inMittwoch tagte in der Residenz eine Versammlung des katholischen Männervereins, in der die zahlreich erschienenen Centrums arbeiter gegen die Haltung der klerikalen Landtagsfraktion bei der wieder einmal mit großzer Breite. Ein Münchener Geschäftsführer ihrer Gehalts- und Arbeitsbedingungen, der schärfste Protest erhoben Einen„ polizeilichen Mißgriff" trattiert die bürgerliche Bresse Beratung der Petition der Eisenbahnarbeiter um Verbesserung hat das Pech gehabt, von der Münchener Polizei für einen steck- wurde. Es kam dabei zu äußerst erbitterten Angriffen auf die brieflich verfolgten Verbrecher gehalten zu werden. Obgleich das im Centrumspartei, deren Thaten mit ihren arbeiterfreundlichen Worten Steckbrief gegebene Signalement auf den Berdächtigen keineswegs im grellsten Gegensatz ständen. Man gab schließlich sogar der Absicht zutraf der vermeintliche Verbrecher besaß nämlich zwei normal Ausdrud, sich vom Centrum loszulösen und eine eigne gewachsene gewachsene untere Extremitäten, während während der Stedbrief ein fatholische Arbeiterpartei ins Leben zu rufen. fürzeres Bein feststellte-, wurde der Geschäftsführer auf die Aussage mehrerer Zeugen hin, die seine Photographie als die des Gesuchten agnoscieren zu können glaubten, nach Stade einJm„ Lokal- Anzeiger" lesen wir: geliefert und dort solange im Gefängnis interniert, bis er vor dem Die Prager Polizei ist das Opfer eines bäbischen Streiches Untersuchungsrichter sein Alibi überzeugend nachweisen konnte und geworden, der sich gegen die Person des deutschen Kaisers die Nichtindentität mit dem Gesuchten bestätigt wurde. ihm auch von den nunmehr mit ihm persönlich konfrontierten Zeugen Eine Feier der Schlacht von Tannenberg, in der der richtet. Bermutlich aus polnischen Kreisen, von einer Person, der That scheint aus den Mitteilungen hervorzugehen, daß die polnisch- littauisches Heer eine schwere Niederlage erlitt, In der deutsche Ritterorden im Jahre 1410 durch ein überlegenes es bekannt sein mußte, daß von der Prager Polizei in amtlicher Bolizeibehörde in dem fraglichen Fall durch Anwendung größerer follte anläglich der legten preußischen Polenverfolgungen in Galizien Form abgefaßte Schriftstücke ohne weiteres für den Polizei- Anzeiger" Sorglichkeit das bedauerliche Mißverständnis hätte vermeiden diesmal als nationaler Festtag in den Druck gegeben werden, ist der Redaktion dieses Organs fönnen, allein wenn man bedenkt, wie wenig Federlesens in ähn- diesmal als nationaler Festtag besonders feierlich begangen eine Zuſchrift zugegangen, welche die schwersten Beleidigungen lichen Fällen mit Proletariern gemacht wird, die ihre gesellschaftliche des deutschen Kaisers mit Bezug auf seine Marienburger Rede Stellung nicht von vornherein gegen einen ähnlichen Verdacht schützt, des von den Behörden verboten worden ist. Aus Krakau enthält und unter der Rubrik" Stedbriefe" in der so wird man die Entrüstung über den Mißgriff ein wenig übertrieben wird nunmehr gemeldet: Infolge des behördlichen Verbots gestrigen Abendnummer des Prager Polizei- finden. der morgigen Jahrestags- Feier der Schlacht von Tannen Anzeigers" zur Veröffentlichung gelangte. Der Die Klopfpeitsche als Erzieher! Das Breslauer Oberberg erschien gestern eine Abordnung von Veranstaltern Text ist so ungeheuerlich, daß seine Wiedergabe nicht einmal Kriegsgericht berurteilte den 20 Jahre alten Unter- des beabsichtigten Umzuges bei der Krakauer Polizeidirektion, andeutungsweise zulässig ist. offizier Brellenthin vom Infanterie- Regiment 51 wegen um Einspruch gegen das Verbot zu erheben. Die Abordnung Soldatenmißhandlung( mit klopfpeitsche) zu zen erklärte dem Polizeidirektor, der Umzug werde unter jeder An die Prager Polizeidirektion langte aus einer deutsch- polnischen Gabor vom Infanterie- Regiment 38, lab, die bei einem finden. Tagen Mittelarrest. Ferner die Füseliere Pradel und Bedingung, felbst wenn geschoffen würde, stattGemeinde an der russischen Grenze eine autographierte Postkarte Freibier in der Kaserne ohne Grund einen Civilisten an, in welcher um Veröffentlichung eines Stedbriefes im Bolizei- barbarisch gemißhandelt, zu 14 Tagen bezw. drei Wochen kann sich zu der polnischen Granitbeißerpolitit Preußens gratulieren, Das ohnehin von Nationalitätenkampf durchwühlte Oestreich Anzeiger" ersucht wurde. Die Polizei druckte diese Einsendung ab Gefängnis. und gewahrte erst nach dem Erscheinen des„ Polizei- Anzeigers", daß die die Erbitterung seiner slavischen Bevölkerungselemente erst recht Ein disciplinierter Stadtrat. Der Senator( Stadtrat) der„ Steckbrief" sich auf den deutschen Kaiser beziehe. Sofort Griwahn aus Grimmen( Bommern) mußte fich im Berur Siedehige gesteigert hat! Verwurde telegraphisch von allen Behörden, an welche der Polizei- waltungsstreit- Verfahren gegen eine Disciplinar- Ordnungsstrafe von Die Krakauer Nova Reforma" will erfahren haben, daß Anzeiger" gesendet worden war, die betreffende Nunumer von der 30 M. wehren, die ihm mittelbar die Teilnahme an einer Kaiser- während des Aufenthalts des Grafen Bülow in Wien Polizei zurückverlangt. Von der Prager Polizei sind zugleich auch Geburtstagsfeier eingetragen hatte. Und das tam so: Am Geburts- die alldeutsche Bewegung und die Polenfrage Gegenstand die Berliner Behörden von dem Versehen verständigt worden. Die tage des Staisers hielt der liberale Verein in Grimmen einen eingehendster Erörterungen zwischen dem deutschen strengste Untersuchung wurde eingeleitet. Kommers ab, der zugleich den Charakter einer Sieges- Reichskanzler und dem Grafen Goluchowski gewesen ist. Graf der feier Nach ergänzenden Mitteilungen aus Prag war die betreffende abl Freifinnigen trug. Es bald nach der Bülow habe sich bereit erklärt, die allbeutsche Bewegung Korrespondenzkarte, welche den Steckbrief enthielt, laut Boststempel zum Reichstags- Abgeordneten. Wahl des bekannten freisinnigen Parteimannes Gothein in Oestreich zu desavouteren, dagegen verlangt, daß die in Bodwoloczyska an der galizisch- preußischen Grenze aufgegeben. Am felben Tische saß auch der Stadtrat Griwahn. Das Vergnügen großpolnische Bewegung in Galizien vorgehe Gothein war selber anwesend. öftreichische Regierung strenger als bisher gegen die Adressiert war die Karte an den Prager Magistrat, der sie der wurde erhöht durch den Vortrag von Liedern, die leider zum Teil Die Haltung des Bolenklubs im Reichsrat und Landtag stelle sich als Polizeidirektion übermittelte. Der Prager Polizeidirektor sandte die geheiligte Person des Kreis- Landrats berührten. So soll nach eine ausführliche Eingabe an das Ministerium des Innern in Wien, dem Text des einen das Lokal der Gastwirtin Müller von den auf diese Abmachungen zurückführend bar. in der ausgeführt wird, daß nur infolge des Versehens eines Be- Konservativen auf Veranlassung des Landrats v. Malgan gemieden amten der Stedbrief im Polizei- Anzeiger" abgedruckt wurde. worden sein, weil der freisimmige Verein dort geduldet wurde. Demnächst Diese Prager Telegramme stimmen nicht überein mit einer Mitverfügte der Regierungspräsident zu Stral Stürmische Kammerfitzung. In der Deputiertenkanner er fund, daß Senator Griwahu an einem teilung der Kreuz 8eitung". Dies Blatt hat den Steckbrief im zu einer bestimmten Stunde bestimmten Tage ging fich am Sonnabend Auffray in Schmähreden gegen das im Rathaus zu fein habe, Ministerium. Präsident Guillain verlangt Anwendung der Wortlaut zugesandt erhalten, wie er in der deutsch- nationalen allwo ein Regierungskommissar zu zu feiner verantwortlichen Censur gegen den Redner, das Haus beschließt dem Reichenberger Deutschen Volkszeitung" vom 11. Juli Vernehmung über seine Teilnahme an jenem Kommerse erscheinen gemäß. Ministerpräsident Combes versucht abermals zu sprechen, abgedruckt worden ist. Danach ist der Steckbrief bereits in der werde. Herr Griwahn war aber voll stolzen Trozes, er erschien die Rechte hindert ihn jedoch durch großen Lärm daran. Endlich Nummer des Polizei- Anzeiger" vom 3. Juli abgedruckt. Es ist nicht, sondern beschwerte sich über das Verlangen des Regierungs- gelingt es ihm, sich Gehör zu verschaffen und er erklärt, die Maßalso falsch, wenn beauptet wird, man habe sofort das Versehen präsidenten beim Minister des Junern. Die Folge war, daß der regeln gegen die tongreganistischen Niederlassungen forrigiert. Man hat vielmehr erst Lärm geschlagen, nachdem der Regierungspräsident Herrn Senator Griwahn wegen Gehor- feien durchaus berechtigt. Die Regierung werde dem Gefeße Bresse Böhmens Zeit gelassen worden war, den Steckbrief abzu strafe nahm. Auch setzte er einen neuen Vernehmungstermin an. lassen. Nachdem Aynard geantwortet, beschließt die Kammer mit sams Verweigerung in die erwähnte Disciplinar- Ordnungs- Achtung verschaffen und sich durch Drohungen nicht einschüchtern Der steifnadige pommersche Stadtrat verweigerte auch jetzt jede 328 gegen 218 Stimmen, über die Interpellation Aynard nach Auskunft über die Vorgänge auf dem Feste und hob hervor, der Tagesordnung zu verhandeln. Sodann wird die ,, Das Kartell der Linken". Das Centralorgan der frei daß er als Privatmann dort gewesen sei, nicht als Mitglied des Beratung der Ergänzungskredite wieder aufgenommen. finnigen Volkspartei erklärt gegenüber dem gestern erwähnten Grimmener Magistrats. Er beschwerte sich wegen der Strafe ver- Subbard betont, daß der Senat einige derselben abgelehnt hate Die Barthschen Artikel rundweg, daß es ihr nicht einfalle, sich zu vergeblich beim Oberpräsidenten der Provinz Pommern und flagte dann Sommission beantragt, diejenigen, welche als notwendig erscheinen, pflichten, daß in den Stichwahlen für die Socialdemokraten zu gegen diesen beim Ober- Verwaltungsgericht auf Aufhebung der wieder einzufügen. Finanzminister Rouvier tritt für Annahme stimmen sei: Strafe. Er wäre mit Recht nicht zum Vernehmungstermin er der Vorlage in der vom Senat beschlossenen Fassung ein. Die " Für die Socialdemokratie ist der Zolltarif und der Reichstag schienen. Der Vortrag der fraglichen Lieder ginge ihm nichts an, er Kammer stimmt dem mit 425 gegen 21 Stimmen zu. Hierauf wird überhaupt in keiner Weise von solcher Bedeutung, wie für die andren habe nicht mitgefungen. die Sigung vertagt. brucken. " 11 " " V Frankreich. " Um so seltsamer erscheint es, daß die Generalversammlung es für angebracht hielt, sich für eine baldige Erhöhung der GußwarenPreise auszusprechen, da auch die Preise des Noheisens gestiegen seien. Preiserhöhungen sind sicherlich das untauglichste Mittel, einer Absatzstockung entgegenzuwirken. Holland. geteilte Beschluß gefaßt. Wenn man auch in Parteikreisen sich der Jannahmen. Der bessere Beschäftigungsgrad habe aber seit einigen Kolonialgrenel. Der socialdemokratische Abgeordnete van Erwägung nicht verschließt, daß es kaum gelingen dürfte, gleich bei Wochen bereits wieder einer größeren Stille Blaß gemacht, und es Kol befindet sich bekanntlich gegenwärtig auf einer Reise durch der ersten Aktion einen socialdemokratischen Kandidaten durch- laffe sich 3. 3. schwer sagen, ob die Gesundung der Verhältnisse mun Niederländisch- Ostindien, die er mit der ausgesprochenen Absicht zubringen, so hofft man doch zuversichtlich auf einen Achtungs- auch thatsächlich weitere Fortschritte machen wird. unternommen hat, fich von neuem über die Zustände in den erfolg, der mit der Zeit sich zu einem thatsächlichen Erfolg entKolonien zu informieren. Ab und zu erscheinen nun in der bürger- wickeln wird. lichen Presse Mitteilungen darüber, daß van Kol drüben zu der Polizeiliches, Gerichtliches nsw. Ansicht gekommen sei, daß die Zustände in den von den Vom Kriegsschauplah in Danzig. Holländern unterjochten Gebieten thatsächlich viel besser feien Der verhaftete Genosse Berger ist am Morgen des 10. Juli, und namentlich auch die Pacifitation in Atjeh viel weiter borge- und zwar gefesselt, dem Untersuchungsrichter vorgeführt worden. schritten sei, als er früher geglaubt habe. Nun hat Set Bolt" ein Am gleichen Tage gelang es auch seinem Rechtsbeistand, ihn zu Zeitung" meldet aus Düsseldorf: Die heutige Versammlung des StabErhöhung des Stabeisenpreises. Die„ Rheinisch- Westfälische paar Briefe eines holländischen Kolonialsoldaten aus Judien er sprechen. Er soll sich gelegentlich der Wahlvereinsversammlung vom eisenverbandes war aus allen Revieren stark besucht. Es wurde konstatiert, halten, aus denen hervorgeht, daß man dort überall, wo die An- 3. Juli des Widerstandes gegen die Staatsgewalt dadurch schuldig daß die Weschäftigung in sämtlichen Werken gut sei und die Nachfunft des socialdemokratischen Abgeordneten avisiert wird, alles fein gemacht haben, daß er angeblich, als Sachße die Versammlung frage vom Auslande zugenommen habe. Die Versammlung besäuberlich in Ordnung bringt, so daß, wenn Van Koll erscheint, fein aufgelöst hatte, vor die Thüre gesprungen sei und gerufen habe: schloß, den Stabeifenpreis um 5 M., also auf 115 M. zu Auge nicht durch den Anblick irgend welcher Mißstände beleidigt Hier kommt keiner heraus, ich bin der Mieter; schmeißt die erhöhen. werde, ähnlich wie man es mit Monarchen macht, wenn sie geruhen, Beamten hinaus!" Es wird sich ja vor Gericht erweisen, ob sich in höchst eigener Person von den Zuständen in ihrem sich thatsächlich Leute finden, die, entgegen den wirklichen Vor- schluß der 1900 in Paris gebildeten und unter dem Protektorat der Internationaler Handels- und Industriekongres. Auf BeLande zu informieren. Alles wird im Bivouak gereinigt gängen in der Versammlung diese Ungeheuerlichkeit beschwören. und geordnet, bessere Kleider werden angezogen, die Weiber, die Im Anschluß an diese Auflage ist noch eine zweite gegen Berger französischen Minister des Handels, der auswärtigen Angelegenſonſt überall herumschwärmen, müssen sich streng nach dem Reglement erhoben, welche ein besonderes üttenzeichen führt. Er soll nämlich heiten, der Finanzen und der öffentlichen Arbeiten stehenden richten, wenn van tol kommt. Eine Menge Batrouillen werden auf- in der Mitgliederversammlung des deutschen Metallarbeiter- Verbandes Permanenten Kommission der Internationalen Handelsgeboten, um das Terrain, das van kol passiert, von kriegerischen am 8. Juni die Verfügung des Polizeipräsidenten, durch welche das Industriekongreffe findet vom 26. bis 30. Auguft d. I. in Ostende und schießluftigen Eingeborenen freizuhalten. Van Kol, meint der zum 1. Juni beschlossene Vergnügen des Verbandes wegen der zu ein Internationaler Handels- und Industriekongreß statt. Briefschreiber, muß einen einen ganz andern Eindruck von Atjeh erwartenden Teilnahme von Frauen verboten wurde, abfällig besprochen des belgischen Hauses der Abgeordneten und die drei belgischen Ehrenpräsidenten des Ostender Kongresses sind: der Vorsitzende erhalten haben, als es eigentlich der Fall sein sollte. haben. In seiner Kritik soll er u. a. gesagt haben, daß die Polizei Derselbe Soldat erzählt folgendes aus seinen Erlebnissen: mit dieser Verfügung gegen das direkt entgegenstehende Urteil des Minister der Finanzen und der öffentlichen Arbeiten, der auswärtigen " Dann gingen wir bivouakieren in ein Ladanghans. Dort waren Kammergerichts verstoße und daher ungesetzlich gehandelt habe. Angelegenheiten, der Industrie und der Arbeit; Präsidenten find: auch Menschen drin, die natürlich nach alter Ge- Würde sie auch in Zukunft diese ungefegliche Handlungsweise fort- Gérard Cooremann, Vorsitzender des Conseil supérieur du Travail wohnheit niedergeschossen wurden. Dann sezen, fo müßten wir auch das Recht haben, das dadurch bedrohte l'Industrie et du Commerce in Antwerpen, Graf C. d'Ursel, Gouverneur Gent, Louis Strauß, Vorsitzender des Conseil supérieur de marschierten wir weiter ins Gebirge hinein, stets die Ladangs Gesetz mit allen, unter Umständen auch ungesetzlichen Mitteln zu von Westflandern. Das deutsche Komitee für den Stongreß besteht aus dem überfallend und die Kerls niedermachend und nachts in verteidigen. In diesen ihm zum Vorwurf gemachten Aeußerungen Geh. Kommerzienrat Frenzel, Kommerzienrat Röfide, den Proden Hütten der niedergemachten Atjahers bivouakierend. erblickt die Anklage eine Aufreizung zum Widerstande gegen die fefforen Brentano, Biermer, Dietzel, Lexis, Loy, Wagner usw. Wir marschierten weiter, unterwegs die Ladangs ber- Staatsgewalt me brennend und den Reis vernichtend." Daß übrigens Inzwischen hat der Herr Polizeipräsident durch eine zweite Für die Verhandlungen des Kongresses werden drei Abteilungen Van Kol durch die blind geworden ist für alle die schreienden Mißstände, die in den möglich gemacht. Am 11. Juli erhielt die Wirtin unfres Parteilokals tarif, Meistbegünstigung, Gegenstände der Handelsverträge außer den oben geschilderten Vorkehrungen nicht Verfügung auch die Abhaltung sogenannter Bahlabende un- gebildet werden und über folgende Fragen beraten: Kolonien herrschen, dafür zeugt ein Artikel über die wirtschaftliche folgendes Schreiben: Lage und rechtliche Stellung der Arbeiter in den Kolonialplantagen, den er vor einiger Zeit im Soerabajasch Handelsblad" veröffentlicht Danzig, den 8. Juli 1902. hat und der schwere Antlagen gegen das dort herrschende ruchlose Ausbeutungssystem enthält." " 1 England. Der bevorstehende Trades Unionskongreß. London, 10. Juli. ( Eig. Ber.) Wie bekannt, wird der englische Gewerkschaftskongreß diesmal in London stattfinden. Das Londoner Gewerkschaftskartell ( Trades Council) trifft bereits die nötigen Anstalten und sammelt Gelder zur Deckung der Kongreßkosten. Unter den eingelaufenen Resolutionen find mehrere gegen Trusts gerichtet, in denen eine Gefahr gegen die nationale Wohlfahrt und gegen die Lebenshaltung Der Arbeiter erblickt wird. Lord Kitcheners Empfang. Kgl. Polizei- Präsident. Journal Nr. IV 2654. Unter Bezugnahme auf meine Verfügung vom 5. dieses Monats, wonach Ihnen die fernere Benutzung des Lokales Brodbänkengasse Nr. 11 zu Versammlungszwecken untersagt ist, werden Sie hierdurch in Kenntnis gesetzt, daß in dem Lofal auch sogenannte Kaffenabende bis auf weiteres untersagt sind, so daß das Lokal unter allen Umständen um 8 Uhr zu schließen ist. An Wessel. Frau Julianne Berger geb. Foth Hier. I. Handelsverträge( darunter auch: Maximal- und MinimalZöllen). II. Handelsfirmen( insbesondere: Verkauf und Verpfändung von Handelsfirmen). Internationaler Schutz des gewerblichen EigenIII. Jnvaliden- und Altersversicherung. tums. Für die Verhandlungen ist vorzugsweise die französische Sprache beſtimmt; doch sollen auch die niederländische, die deutsche und die englische Sprache zugelassen und Uebersetzer zugezogen werden. Eine eigentliche wirtschaftspolitische Bedeutung besitzt der Kongreß nicht. Es werden einige akademische Reden gehalten, ans fehnliche Mengen von Wein und Bier vertilgt und einige hübsche Ausflüge zu Lande und zu Wasser unternommen werden und dann gehen die Herren wieder nach Hause, jeder mit derfelben Meinung, mit der er gekommen ist. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Das Diese Verfügung in Verbindung mit den beiden ihr vorangegangenen bedeutet bei dem in der liberalen Hochburg Danzig London, 10. Juli.( Eig. Ber.) Nächsten Sonnabend, genau sechs Versammlungsrechts und die Vernichtung jeder Vereinsthätigkeit gegen uns geübten Saalboykott, einfach die Aufhebung des Wochen seit dem Friedensschluß, wird Lord Kitchener in London eintreffen und als Triumphator empfangen werden. Nach dem offiziellen Danzig ansässige und angeblich noch dominierende Rickertsche Kadaverfeitens der Arbeiterschaft. Charakteristisch ist, daß der in Brogramm soll er um 1 Uhr nachmittags die Paddington- Station liberalismus und seine Bresse gegen diese Entrechtung der Arbeiter dortige Deganisation mitteilt, in einer Tarifbewegung. Sie ersuchen Steinseher. Die Pflasterer in Basel befinden sich, wie uns die ( Weft- London) verlassen und durch den Hyde- Park nach dem St. James- Palast, dem Size des Prinzen von Wales( Kronprinzen) auch nicht ein 23ort der Kritik, geschweige denn des Protestes um Fernhaltung des Zuzuges. fahren, wo ein Festessen zu seinen Ehren stattfinden wird. Die Route mann, da die Partei in der Stadt keinen Versammlungssaal erhält, findet. Bor längerer Zeit wendete sich unser Vertrauenswird mit füdafrikanischen Kriegsveteranen, Kolonial- und indischen mit der Anfrage an den Chefredacteur der liberalen„ Danziger Arbeitgeber es abgelehnt haben, vor dem Einigungsamt zu ver Zum Potsdamer Maurerstreik wird uns mitgeteilt, daß die Truppen besetzt sein. In seiner Dienstag- Sizung nahm der Londoner Graf- Beitung", ob der Saal des freisinnigen Bildungsvereins zu einer handeln, wenn als Beisiger Vertrauensmänner bezeichnet werden, fchaftsrat, der Pionier des berühmten Municipalsocialismus, Versammlung gegen Miete zu haben sei. Obgleich sonst alle welche fich als Führer oder in andrer Weise an der Arbeiterbewegung beteiligt haben." folgende Resolution an:„ Der Grafschaftsrat entbietet dem General Parteien, sogar die Antisemiten, in dem Saale austandslos tagen, fehr nach England und zu seinem erfolgreichen Abschluß des süd- heute, nach fast einem Jahre, noch nicht einmal eine Antwort auf zu verhandeln, von der Mitwirkung im Einigungsamt ausgeschloffen Vicomte Kitchener die Glückwünsche der Hauptstadt zu seiner Rück- hat der Vertrauensmann von dem freisinnigen Chefredacteur bis würde also bedeuten, daß die Organisierten, also diejenigen, welche allein geeignet sind, sachgemäß über den Konflikt afrikanischen Krieges". Die Resolution wurde von der Kommission feine Anfrage erhalten. für allgemeine Angelegenheiten dem Grafschaftsrate empfohlen. Mr. find. Es ist gerade kein kluger Beschluß, den die von blindem Haß J. R. Macdonald beantragte die Zurückverweisung der Resolution gegen die Arbeiterorganisation erfüllten Unternehmer gefaßt haben, an die Kommiffion. Er begründete feinen Antrag mit folgenden Worten: und am allerwenigsten zengt diese Stellungnahme von Friedensliebe. " Ich stehe teinem nach an Bewunderung für Lord Kitchener, der wohl schon vor 18 Monaten den Frieden herbeigeführt haben würde, wenn die Regierung sich nicht eingemischt hätte. Aber es entspricht nicht den Traditionen des Grafschaftsrats, militärische Herren zu begrüßen." Lord Russell unterstützte den Antrag, da es nicht ratsam sei, die Politik in municipale Angelegenheiten zu bringen. Der Antrag wurde jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt. Kurios ist die Begründung des Antragstellers. In ihrer Halbherzigkeit erimmert sie an die Reden der deutschen Liberalen. Das ist derselbe Mr. Macdonald, der den Sekretärposten des Komitees für Arbeiter vertretung inne hat. Die Friedfertigkeit des Schlächters von Omdurman ist selbstredend eine liberale Legende, mit der die Regierung von der Regierung bekämpft wurde. " Das Reichsgericht verwarf die Revision des Genossen hienst in Erfurt, der als Redacteur der Thüringer Tribüne" einmal wegen Beleidigung von Privatpersonen zu 4 Monaten und außerdem wegen Beleidigung des Eisenbahnpräsidenten Todt in Erfurt zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Aus Industrie und Handel. Kapitalisteumoral. In ihrem Bericht über die Lage des Kohlenhandels sagt die Handelskammer zu Potsdam nach einer beweglichen Klage über den Rückgang des Kohlenhandels wörtlich: Aus Spandau wird mitgeteilt, daß ein großer Mist and für Spandau die vielen Gelegenheitsarbeiter find, deren Nichtsthun(!) erleichtert wird durch die vielen kleinen KohlenParlamentarische Erfahwahl in Clitheroe. London, gefchäfte, die mehrere Arbeiter regelmäßig nicht beschäftigen können 10. Juli.( Eig. Ber.) Die Gewerkschaftler und Genossenschaftler von und daher beim Eintreffen einzelner Waggons diese Leute zu ver Clitheroe( Lancashire) lehnten die Kandidatur des Genossen Snowden hältnismäßig hohem Stundenlohn(!) freilich mur ab und beschlossen, Mr. Shackleton, Sekretär der Weber von Dariven, shundenweise beschäftigen. Die Leute verdienen dann in zwei für die bevorstehende parlamentarische Ersatzwahl kandidieren zu laffen. In seinem Wahlaufrufe sagte Shackleton: Judem ich für die Jnteressen der Textilarbeiter des Wahlkreises eintrete, kämpfe ich gleichzeitig für die ganze Klasse, der ich angehöre und deren Wünsche und Hoffnungen ich teile." Der Wahlterinin ist noch nicht festgesetzt.Partei- Machrichten. Wahlkreis Prenzlan- Angermünde. -bis drei Stunden fo viel, daß sie den Tag über zu leben haben.(!) Daß ein leberhandnehmen dieser Leute, die sich und ihre Angehörigen vernachlässigen, die Krankenhauskaffe und das Armemvesen belasten, für die Gemeinde nicht zum Vorteil ist, liegt klar auf der Hand." beziehen." händler also den Gelegenheits- hilfsarbeitern den BerNur wegen des eignen Profits mißgönnen die Herren Stohlendienst, welchen diese bei auswärtigen Stohlenfirmen in redlicher Arbeit erzielen. Deutsches Reich. Nene Kämpfe im Baugewerbe Braunschweigs in Sicht. Gestern batten wir mitgeteilt, daß die Braunschweiger 8immerer ihren Streit, weil die Weiterführung aussichtslos ist, beendet haben. Heut wird uns aus Braunschweig geschrieben, daß die dortige Baugewerts Innung am 10. d. Mts. einen Beschluß gefaßt hat, der schr ernste kämpfe zur Folge haben kann. Um dem Vorgehen der Zimmerer Nachdruck zu geben, hatten auch die Maurer die gleiche Forderung Lohnerhöhung von 50 auf 53 f. gestellt, und nur auf den Bauten gearbeitet, wo diese Forderung bewilligt wurde, was bei ungefähr 50 Maurern der Fall war. Zwar hat die Immung beim Ausbruch des Zimmererstreits den Maurern Verhandlungen zugefagt. Inzwischen find sechs Wochen vergangen, aber die Zusage ist nicht erfüllt worden. Statt dessen hat die Inuung jezt beschlossen: · falls am Dienstag, den 15. Juli, auf den gesperrten Bauten die Arbeit nicht in vollem Umfange aufgenommen ist, mit Ende der Arbeit stehenden Maurer, Zimmerer- und Dachdeckergesellen uur gegenwärtigen Lohnperiode( Mittwoch bezw. Donnerstag) den in noch 45 Pfg. und den Bauarbeitern unter gleichen Vorbedingungen 35 Pfg. für die Stunde gezahlt werden. Daß sich die Jumung zu einem übermütigen Kampf gegen die Es steht den ehrfamen Herren Groß- Kaufleuten wirklich Arbeiter rüstet, beweist auch der Umstand, daß sie möglichst viele Neuer Termin für die Krönungsfeier. Eine amtliche Mit prächtig zu Gesicht, über die Verderbtheit der Gelegenheits- Arbeitsfräfte von außerhalb heranziehen will und sich zu diesem teilung über den Tag der Krönung besagt, die Aerzte des Königs arbeiter zu zetern, thun die Herren Bourgeois doch nichts, um Bwved mit einem bekannten Vermittler aus Halle in Verbindung geteilung über den Tag der Krönung besagt, die Aerzte des Königs den vielen Arbeitslosen, deren Zahl sich durch die Maffenentlaffungen jetzt hat. Der Plan der Innungshelden muß vereitelt werden. Es seien der Ansicht, der König werde in der Zeit zwischen dem 8. und aus den Spandauer Staatsbetrieben ganz bedeutend vermehrt hat, ist deshalb notwendig, daß jeder Zuzug von Maurern, dem 12. August im stande sei, sich den Beschwerden der Krönungs- Arbeit und auskömmlichen Verdienst zu schaffen. ceremonie zu unterziehen, wenn der gegenwärtige Fortschritt in 8immerern und Dachdeckern ferngehalten wird. feinem Befinden anhalte und keine Komplitation eintrete. Die Aerzte folgenden Beilen: Die Gelegenheitsarbeiter, die morgens in großer hütte" in Hamburg, welches an einen auswärtigen Bimmerer gerichtet Worauf es der Handelskammer ankommt, befagten deutlich die Ein frivoles Machwerk ist das Schreiben der Innung„ Vanjagten, daß die Besserung im Befinden des Königs schneller erfolgt und der Verlauf der Krankheit weniger kompliziert gewesen sei, als Bahl auf den Bahnhöfen herumlungern, geben auch vielen Privaten ist. Es lautet: man zunächst angenommen habe. Die ausgezeichnete Konstitution Gelegenheit, durch auswärtige Firmen, die dann Vor- Da von den Gesellen hier über mehrere Banten die Sperre des Königs habe wesentlichen Anteil an diesem Ergebnis. Das zugspreise berechnen, waggonweise Kohlen zu verhängt, so hat der Vier Städte Verband als Antwort die genaue Datum der Krönung werde demnächst bekannt gegeben hiesigen Maurer- und Zimmergesellen entlassen. Es sind nun werden. Die für den Tag der Krönung in Aussicht genommene schon viele Hundert fremde Gefellen in Arbeit genommen Prozession des Königs werde unterbleiben. und werden noch fortwährend mehr fremde zugereiste Manrer und Zimmergesellen angestellt, und zwar zum alten Lohn von 65 Pf. pro geleistete Arbeitsstunde, bei 91/ aftündiger Arbeitszeit Die Kornhaus- Genossenschaft in Halle a. S. hat, wie aus von morgens 61/2 bis abends 6 Uhr. Da die hiesigen GeHalle gemeldet wird, im legten Geschäftsjahr einen buchmäßigen sellen die Sommerfrische genießen, d. 5. anstatt Berluft von 86 400 m. erlitten, obgleich die Bilanz ist nur den zu arbeiten, auf den Straßen herumlaufen, so Genossenschaftern mitgeteilt worden Abschreibungen auf Gebäude, werden fremde Gesellen, die ordentlich arbeiten können, bevorzugt. Maschinen usw., nicht vorgenommen sind. Für die Börsenpreffe ift Es ist hier noch fir eine Anzahl Maurer und für dieses Ergebnis ein gefundenes Fressen, da die agrarische Korn- mehrere Hundert Zimmerlente dauernd Arbeit vorhanden. lagerhaus- Genossenschaft den sächsischen Kornhändlern und Korn Wollen Sie bald tommen und womöglich noch einige fpetulanten scharfe Stonkurrenz macht. Bimmergesellen mitbringen, so haben Sie sich im Innungsbureau Verein deutscher Eisengießereien. Für die Thatsache, daß der Bauhütte zu Hamburg" zu melden. Junungsmeister sind auf entgegen den Meldungen eines Teiles der Börsenpresse die Lage des den Bahnhöfen, auch wird Ihnen jeder Polizist Auskunft Kohlen- und Eisenmarkts sich seit einigen Wochen wesentlich ver Leute von Orten, wo gestreift wird, werden nicht einDie Parteigenossen von Kiel und Gaarden beschlossen in schlechtert hat, lieferte auch der gestern in der Düsseldorfer General- gestellt. Es ist ratsam, nicht im Arbeitsanzug zueiner kombinierten Mitgliederversammlung beider Organisationen, versammlung des Vereins deutscher Eisengießereien vorgelegte aureisen! Hochachtend Baugewverts Innung Banhütte zu sich an den im Herbst stattfindenden Stadtverordnetenwahlen zu be- Jahresbericht einen Beweis. E8 wird nämlich darin aus Hamburg". teiligen. Die Kieler Parteigenossen hatten bereits in dem Beitraum geführt. Die zu Anfang 1902 zum Durchbruch gekommene Anfassung, treffend gekennzeichnet. Man hat ja schon manches von dem proßenDie Gesinnung der Jumungsmeister wird durch dieses Schreiben bon 1889-92 an den Kommunalwahlen teilgenommen und bereits baß der tiefste Stand der allgemeinen Strifis überwunden sei, und treffend gekennzeichnet. Man hat ja schon manches von dem proßen1890 zwei Vertreter in das Stadtverordneten- Kollegium entsandt. die dadurch erwachte Hoffnung auf eine Besserung des Geschäftes haften Uebermut der Unternehmer erlebt, aber eine so frivole Ber1892 wurde daraufhin unter liberaler Führung von dem Stadt- brachten thatsächlich in den ersten Monaten des laufenden Jahres höhnung der Arbeiter, die um eine gerechte Forderung ehrenhaft, kollegium die Erhöhung des Wahleensus von 600 auf 1200 W. be- eine gewiffe Belebung der Nachfrage für verschiedene Guß wenn auch vielleicht vergebens gekämpft haben, dürfte kaum, schlossen und damit den Arbeitern die Wahlbeteiligung unmöglich gemacht. warenartikel mit fich. Der niedrige Preis der Fabritate wenigstens nicht so ungeniert, vorgefommen sein. Das eine Gute Zur Zeit mögen ca. 12 000 Steuerzahlern des kommunalen Wahlrechts bot Anreiz zu stärkeren Eindeckungen, und die in manchen Empfänger eines derartigen Schreibeus wird, wenn er nicht zu den hat die Ausdrucksweise der Hamburger Unternehmer allerdings. Der beraubt sein. Nunmehr wurde mit Rücksicht auf den großen Gegenden in die Erscheinung tretende Bauthätigkeit erzeugte Agitationsstoff, den die socialpolitische Mißwirtschaft der Stadt eine Erhöhung des wirklichen Bedarfs. Aber die infolge dessen hier allerrückständigsten Arbeitern gehört, auf die Annahme von Arbeit verwaltung in den letzten Jahren geliefert und infolge der Erregung, und da angestrebte Erhöhung der Fabrikaterlöse blieb in den be- unter solchen Umständen verzichten. die die immer unerträglicher werdende Wohnungsnot in den scheidensten Grenzen und wurde für die Gießereien um so weniger In Neumünster befinden sich noch die Bauarbeiter im weitesten Kreisen der Bevölkerung geschaffen, einstimmig der mit fühlbar, als zu gleicher Zeit die Roheisenpreise eine steigende Tendenz Streit. Die Maurer und Zimmerer haben zwar die Arbeit wieder Die diesjährige Kreisfonferenz tritt Sonntag, den 17. August, nachmittags 1 Uhr, in Schwedt a. D. im Lokale des Herrn A. Nahn zusammen. Die Parteigenossen werden ersucht, Stellung zu der felben zu nehmen und Anträge zur Tagesordnung bis zum 4. Auguft an den Vertrauensmann R. Günterberg, Schwedt a. O., Vierradenerstraße 148, gelangen zu lassen. erteilen. funden. V " " Gewerk aufgenommen, die Bauarbeiter find jedoch überzeugt, daß die verhältnisse, Bildungsbestreben. das gesamte Leben des böhmischen| Kollege einen Beinbruch erlitt. Die Versammlung beschließt, daß, Situation für sie jest sehr günstig ist und die Weiterführung des Arbeiters zum Ausdruck bringen. wer zivecs Erringung einer ordnungsmäßigen Schußvorrichtung die Streits Aussicht auf Erfolg habe. Die Gruppe„ Graphische Abteilung" wird wohl am reichhaltigsten Arbeit niederlegt, als gemaßregelt betrachtet und demnach unterDer Stuttgarter Maurerstreit scheint sich zu einem Tang- fich gestalten. Um den Besuchern der Ausstellung den Gang der stügt wird. wierigen Kampf zu gestalten. Während die Ausständigen alles Buchdruckerei- Arbeiten flarzulegen, wird dort eine Broschüre gedruckt, Steinfeger. Am Donnerstagabend fand im Nümannschen Lokal gethan haben, um Verhandlungen herbeizuführen, nehmen die nebst andren Arbeiten vorgeführt. Der Laie wird sich aus einer eine vom Gesellenausschuß einberufene Versammlung statt. Wie Maurermeister eine schroff ablehnende Haltung ein. Sie beschlossen Kollektion von Handschriften einen Begriff machen, mit welchen legterer mitteilte, ist der von einer früheren Versammlung beschlossene kürzlich, daß fie teine Veranlassung haben, mit den streifenden Schwierigkeiten oft die Typographen bei ihrer Arbeit zu kämpfen Tarifgemeinschaftsantrag noch nicht zur Verhandlung gekommen. Maurern in Verhandlung einzutreten und daß die Arbeitsstellen jedem haben. Ebenfo lehrreich dürfte eine Sammlung von allen in Es könne jedoch schon jetzt ein Urteil dahin abgegeben werden, daß Beim Bunkt: Arbeitswilligen offenstehen. Letzteres mag schon richtig sein, mur böhmischer Sprache erscheinenden Zeitungen sein; zum erstenmal wird die Aussichten für den Antrag feine günstigen feien. haben sich in Stuttgart bis jetzt nur sehr wenige Arbeitswillige ge- hier auch die böhmische Journalistit Ameritas im vollen Umfange ver- Die Stellungnahme des Gewerkvereins zu dem gemeinsamen Lotaltreten sein. Holzarbeiter errichteten ein Häuschen, welches sie entsprechend streitfonds, fam es zu einer ziemlich gründlichen Abrechnung mit In den Ausstand getreten sind die Former und für einen Arbeiter ausstatteten, wobei besonders den hygienischen genanntem Verein. Während der Verband ſeinen Mitgliedern das Anforderungen Rechnung getragen wurde. Gießerei Arbeiter der Eisengießerei Unterzorge in 3orge ihre Erzeugnisse aus. Bielversprechend ist die Abteilung Plastit, felben Metallarbeiter stellen Bahlen zum lokalen Streiffonds zur Pflicht macht und diestellt der im Weigerungsfalle ausschließt, am Harz, die Schmiede der Firma Wendtu. Habicht in Malerei 2c.", welche sowohl die Werke böhmischer Künstler von Be- verein das Zahlen in das Belieben seiner Mitglieder. Görlitz, die Maurer und Dachdecker in Elberfeld. rufe als auch Leistungen der Autodidakten aus den Arbeiterreihen um- obwohl der Verband ohnedies an seinen Mitgliedern schon dreimal Die Adler Fahrradwerke, vorm. Heinrich Kleher in faffen wird. Was die ersten betrifft, werden so ziemlich alle ver- so hohe Beiträge erhebt wie der Getverkverein. Von den Mitgliedern Frankfurt a. M., suchten in verschiedenen Blättern, unter anderm treten sein, welche jüngst Professor Muther in der Wiener Zeit" des letzteren haben sich in letzter Zeit nur noch wenige an den in lezter Beit auch durch den Vorwärts", tüchtige Lackierer. erwähnt: Profeffor Sucharda, Saloun, der Maler Kupka aus Paris, gemeinsamen Bahlungen beteiligt. Es gelangte ein Antrag zur AnMit dieser Annoncierung so schreibt uns die Frankfurter bekannt als Autor des Chilus L'argent". Die Dilletantenarbeiten nahme, welcher besagt, daß die Zahlungen zum gemeinsamen lokalen Filiale der Vereinigung der Maler- in unfrem Centralorgan be- der zweiten Gruppe werden manches Talent entdecken und eine Streitfonds in der bisherigen Höhe bis zum 1. November fortabsichtigt die Firma offenbar den Eindruck nach außen zu erweden, interessante Beugenschaft ablegen, wie ernst mancher Arbeiter seine geführt werden sollen. Ergiebt sich dann aus der Abrechnung, daß daß in den Adler Fahrradwerken die besten Lohn- und Arbeits- Mußestunden verbringt. nicht wenigstens zwei Drittel der Gewerkvereinsmitglieder an den verhältnisse herrschen. Diejenigen aber, die auf Grund dieser Annonce Die Vergangenheit der böhmischen Arbeiterbewegung wird sich Bahlungen beteiligt sind, dann erfolgt ohne jeden weiteren Beschluß die hierher tamen, waren über die Verhältnisse in den Adler Fahrrad- möglichst genau in der Gruppe„ Litteratur" abspiegeln, da darin alle Schließung des lokalen Streitfonds. Derselbe bleibt dann als eiserner werken sehr enttäuscht, denn die Firma hat furz vor Weihnachten aufbringbaren Zeitschriften seit Beginn der Bewegung, sowie hand- Fonds bestehen und darf nur zu den notwendigen Ausgaben des voriges Jahr die Accord- und Stundenlöhne teilweise bis zu 25 Proz. schriftliche Urfunden und Dokumente ihren Platz finden werden. Gesellenausschusses und bei Lohnbewegungen und Arbeitskämpfen in reduziert, einige Kollegen, die im Interesse der Organisation thätig von dieser Gruppe dürfte auch das Partei- Archiv eine Bereicherung Aufpruch genommen werden, an denen wenigstens hundert Man waren, wurden gemaßregelt. Ferner ist in Betracht zu ziehen, daß erfahren, die dem zukünftigen Geschichtsschreiber der böhmischen beteiligt find. Bei Kämpfen von geringerem Umfange hat dann jede es hier am Orte Leute genug giebt, so daß die Firma gar nicht Arbeiterbewegung zu gute fommen wird. Organisation selber für ihre Mitglieder zu sorgen. Es wurde betont, nötig hätte, nach auswärts zu gehen. Das Bestreben der Firma Für die Arbeiterstatistik wird mittels Fragebogen seit geraumer daß dann die Verbandsmitglieder wahrscheinlich bloß 10 Pf. erira geht dahin, die alten Leute nach und nach durch andre zu ersetzen, Beit Material gesammelt, die Sichtung von 7000 ausgefüllten pro Woche zu zahlen hätten, anstatt 25 Pf. heute. Nur aus Rücklicht weil ihnen die Organisation der Lackierergehilfen eben ein Dorn im Exemplaren wird wertvolle Daten ergeben. Das Ausstellungs- auf den Gewerkverein seien bis heute die größeren Opfer gebracht Auge ist. fomitee lenfte natürlicherweise seine Aufmerksamkeit auch auf die worden. Es folgten dann Ergänzungswahlen zum Gesellenausschuß, Gewerbegerichts- Wahlen. In Königshütte( Oberschleften) Bibliotheken und Vereinsbüchereien und wird das Ergebnis der ein- wobei Brömmler und Paul Schenke gewählt wurden. Bei seiner wurden die Kandidaten des Gewerkschaftskartells mit 635 Stimmen geholten Informationen graphisch darstellen. Neutonstituierung wählte der Gesellenausschuß F. Echwebs als gewählt. Die christlichen Kandidaten erhielten 149 Stimmen. Obmann, P. Schenke als Stellvertreter. Unter Gewerkschaftlichem wurde mitgeteilt, daß die Firma H. Hein Lehrlinge an die Firma J. Hirsch verborgt und lägtere dafür Steinfeger entläßt. Die Verfammlung erhob dagegen energischen Protest und gab dem Gesellenausschuß den Auftrag, mit allen zulässigen Mitteln die Veseitigung dieses Mißstandes anzustreben. Auch gegen mehrere der Stegliger Steinsetzer- Junung angehörige Firmen soll in nächster Zeit energisch vorgegangen werden, da dieselben nicht die ihnen nach dem Tarife obliegenden Pflichten erfüllen. Ausland. " 0 Die Gröffnung wird am 15. August erfolgen. Der Schluß am Versammlungen. Es läßt sich erwarten, daß die Ausstellung ein möglichst genaues Bild des böhmischen Arbeiterlebens bieten wird, so daß die böhmischen Genossen mit Recht in den Ausstellungstagen reichlich in Die niederländische mud die internationale Gewerkschafts- Brag zusammenkommen werden. Es haben schon einige Organi bewegung. Unter diesem Titel bespricht Genosse W. H. Vliegen fationen Massenbesuche in Aussicht gestellt. Erfreulich ist die in Het Bolt" die Situation, die für einen großen Teil auf dem Initiative des Münchener böhmischen Arbeitervereins, anläßlich der Boden der modernen Arbeiterbewegung stehender Gewerkschaften Ausstellung eine Zusammenkunft der böhmischen Genossen aus dem Hollands dadurch geschaffen wurde, daß die im Anschluß an den Auslande zu veranstalten. Gewerkschaftskongreß in Stuttgart abgehaltene internationale Sonfe- Das Komitee giebt sich der Hoffnung hin, daß auch die renz das niederländische Nationale Arbeiterfetretariat" deutschen Genossen wie bei allen Anlässen auch als diejenige Organisation bezeichnete, durch die ausschließlich hier ihre Solidarität mit der böhmischen Social Grenadierstr. 33. Der Staffierer F. Wegner gab die Abrechnung Der Verein der Fliesenleger tagte am 2. Juli bei Schulz, die internationalen Beziehungen der Gewerkschaftsbewegung Holdemokratie bekunden und zahlreich die Aus- vom ersten Halbjahr 1902. Danach hatte der Verein mit Bestand lands geregelt werden sollen. Das ist," schreibt Bliegen, für den stellung besuchen werden. jenigen Teil der Gewerkschaften, den die Internationalisten und vom Jahre 1901 eine Einnahme von 340,78 m. Demgegenüber steht eine Ausgabe von 259,87 M., bleibt 80,94 m. Dazu der Krankenvor allem die Socialdemokraten Einfluß haben, ein unmöglicher 8. September. fonds mit 40 m., ergiebt einen Barbestand von 120,91 m. Ter Zustand, aus dem wir hinaus müssen. Es ist in unfrem eignen öffentliche Fonds weist eine Einnahme von 391,80 M. auf, dazu ter Lande schon traurig genug, daß zwischen einer Bahl von großen, ernsten Organisationen, wie die der Diamantarbeiter, Buchdrucker, alte Bestand von 1901 1458,39 m., ergiebt die Summe von 1850,19 M. Hafenarbeiter, Zimmerer, Cigarrenmacher, Eisenbahn- Angestellten, Die Ausgabe betrug 359,57 M., bleibt ein Bestand von 1490,62 M. Textilarbeiter usw. kein organisiertes festes Busammenwirken besteht, Die statistischen Erhebungen über die Arbeitsverhältniffe An Stelle des bisherigen Staffierers Wegner, welcher zum Vertrauensund es geht nicht an, daß dies nun auch international der Fall sein im Fleischergewerbe, die nunmehr seitens der Reichsregierung vor- mann der Fliesenleger Deutschlands ernannt ist, wurde G. Nitschke, soll und daß der übergroße Teil der niederländischen Gewerkschafts- genommen werden, bildeten den Hauptverhandlungs- Gegenstand als zweiter Schriftführer Michelis gewählt. bewegung von der internationalen Organisation ausgeschlossen bleibt." der am Donnerstagabend in den Arminhallen abgehaltenen gut Rigdorf. Der socialdemokratische Wahlverein hielt am 9. Juli Der Grund, der die Gewerkschaften, die überwiegend aus Social- besuchten Versammlung der Schlächtergesellen. In dieser waren feine ordentliche Generalversammlung ab. Den Bericht des BorBertreter aller Organisationen der Berliner Gesellenschaft zugegen. standes gab. Böste; es haben stattgefunden im Laufe des demokraten bestehen, abhält, sich dem Nationalen Arbeiter- Sekretariat ( N. A. S.) anzuschließen, ist hauptsächlich der Umstand, daß das N. A. S. Reichstags- Abgeordneter Fritz Zubeil hielt hierzu ein Referat, in dem II. Quartals 1 Generalversammlung, 2 Mitgliederversammlungen, die politische Bethätigung der Arbeiterschaft verwirft und deshalb die er vorerst auf die Entstehung dieser Erhebungen durch die fort 1 Wolfsversammlung, 1 öffentliche Versammlung und 10 BorstandsSocialdemokratie belämpft. Nun sagte Bliegen weiter: Ban Erfel währenden Petitionen der organisierten Gefellen verwies, die sigungen. Der Mitgliederbestand betrug am Schlusse des zweiten ( der Vertreter des N. A. S.) hat auf der internationalen Konferenz ihrerseits zur Folge hatten, daß durch das preußische Handels- Quartals 1426. Den Kassenbericht erstattete Stieler. Die Einnahme betrug in Stuttgart beantragt, internationale Gewerkschaftsfongreffe zu halten. ministerium Erhundigungen über die Lage der Fleischergesellen einEin solcher Antrag jetzt natürlich die Absicht voraus, sich den Be- gezogen wurden. Das Resultat derselben war die Bestätigung der 1542,66 M., die Ausgabe am Ort 264,53 W., an den Centralvorstand Die schlüffen der internationalen Kongreffe zu unterwerfen. Nun wohl, von den Gesellen gerügten Mißstände, so daß sich der Minister dazu 1152.34 M., so daß ein Bestand von 125,79 m. verbleibt. mit Ausschluß des N. A. S. und eines Teils der französischen und herbeiließ, den letzteren durch den§ 120 a der Reichs- Gewerbe- Parteispedition, über welche Ostermann berichtete, erzielte einen der englischen Gewerkschaftsbewegung steht die ganze internationale Ordnung auf den Leib zu rücken. Da sich dieses Mittel aber eberschuß von 468,25 M. Dem Kassierer sowie dem Parteispediteur Gewerkschaftsbewegung auf dem Standpunkt, daß sie das Eingreifen nicht als ausreichend erwies, so entschloß sich der Reichs- wurde Decharge erteilt. denn das einmal vor der Gesetzgebung wünscht. Auf anti- politischem Standpunkte steht, fanzler, Erhebungen zu veranstalten, Hierauf hielt Reichstags- Abgeordneter Ed. Bernstein mit Ausnahme des N. A. S., das auf anarchistischem, und der Berg Auch das Berliner Polizeipräsidium hätte auf eben nicht übergangen werden. einen Vortrag über: Die Entwicklung zum Socialismus“. Grund manns Organisationen von Durham und Northumberlan, die auf vielfachen Veröffentlichungen dieser miserablen und gesundheits- Kreis- Generalversammlung wurden als Delegierte Böste, offder Vortrag wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Zur nächsten manchesterlichem Boden stehen, in der ganzen internationalen Gewerkschaftsbewegung wahrscheinlich keine einzige Organisation. Ein widrigen Zustände schon längst einmal energischer eingreifen müssen; mann und Hendrischte gewählt. 69 Mitglieder wurden neu internationaler Gewerkschaftskongreß würde sich also ganz sicher für da dies leider nicht geschehen, so war es Pflicht der im Gewerbe aufgenommen. handene Material fonnte Gewerkschaften des ganzen Landes außer jeder Verbindung und ist deshalb von besonderer Wichtigkeit, daß werden, damit auf Wennungen " Der bilde die gesetzgeberische Maßnahmen erklären, vielleicht auch für einen direkten Beschäftigten, auf Besserung der Verhältnisse zu dringen. Die Der socialdemokratische Wahlverein Groß- Lichterfelde Bund zwischen der ſocialdemokratischen und der Gewerkschafts- schlechte Lage der Schlächtergesellen zeigt sich auch zur Genüge hörte in seiner Mitgliederversammlung vom Mittwoch einen mit bewegung, doch auf jeden Fall für das Betreiben von Arbeiterpolitit. durch Vergleiche mit der Lage andrer Arbeiter, besonders in hörte in seiner Mitgliederversammlung vom Mittwoch einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag des Genossen Theodor Mezuer. Die Teilnahme an einem internationalen Gewerkschaftstongreß durch Bezug auf das Schlafstellenwesen, die lange unregelmäßige Unter Vereinsangelegenheiten berichtete Wenzel über den Ausdas N. A. S. sezt also voraus, daß dieses seine Thätigkeit auch auf alter, die geradezu unerhörten Vorschriften in der Stellenvermittlung der Kommunalwahlen, die seitens der Parteigenossen angeſtrengt, Arbeitszeit, die hohen Unfallziffern, niedriges Durchschnitte gang der Klage vor dem Kreisausschuß auf ungültigkeitserklärung jenes Gebiet ausdehnt." Wenn das geschieht, meint Vliegen, liegt kein Grund mehr vor, sich dem N. A. S. nicht anzuschließen. und dergleichen mehr. Alles dies befundet aber, wie notwendig die vom Kreisausschuß aber unter einer einzigartigen Begründung abEs werde dadurch die Möglichkeit geschaffen, eine Kontrolle für die Erhebungen über die Arbeitsverhältnisse im Fleischergewerbe find. gewiesen worden sei. Redner hegt die Ueberzeugung, daß die Geniederländische Gewerkschaftsbewegung zu bilden. Die einzelnen Begleitumstände bei der Vornahme derselben, wie Anders äußert sich hierzu Genosse Henri Polak, der Vor- Betrauung der Polizeiorgane mit der hierbei erforderlichen Thämeinde diesen Prozeß nach der bisherigen Judikatur des Oberfigende der socialdemokratischen Partei Hollands. Auch er hält es tigkeit, Kontrolle der Gesellenbefragungen durch die Meister und Verwaltungsgerichts verlieren müsse; nach den Entscheidungen dieses Gerichtshofes- die zum Teil verlesen worden für einen ernsten llebelstand, wenn die bedeutendsten und größten ist deshalb von besonderer Wichtigkeit, daß die Fragebogen Wahlen, wobei es nicht darauf ankomme, ob demjenigen der in ähnliche Dinge, find allerdings nicht nach unirem Geschmack, es wählerliste die endgültige una bänderliche Grundlage der außer Kontatt mit dem internationalen organisierten Proletariat der Regierung gewissenhaft ausgefüllt dieser Liste stehe, das Wahlrecht materiell zustehe oder nicht. Grund derselben die Regierung respektive der Beirat des bleiben. Dem muß um jeden Preis zuvorgekommen werden," Sogar in dem Falle, wo ein als wahlberechtigt in der Wähler„ Aber reichsstatistischen Amtes schreibt er."" Aber nicht durch Anschluß an das N. A. S., sondern durchlungen kommt. Die Hauptfache bei all' diesem Vorgehen der angehörigkeit und damit fein Wahlrecht verloren hatte, habe sich zur Anordnung mündlicher Verhandliste aufgeführtes Gemeindemitglied vor der Wahl seine StaatsGründung einer neuen Federation von Gewerkschaften. Gesellen bleibt jedoch die stramme Organisation, denn ohne alle jezt außerhalb dem N. A. S. ſtehenden Gewerkschaften dieselbe ist eben nach feiner Nichtung hin etwas zu machen. Diesem der oberste Gerichtshof auf den Standpunkt gestellt, deh bag hier fich aneinander schließen, bilden sie eine centrale Organisation, die an Mitgliederzahl des N. A. S. ganz sicher weit übertreffen wird. Wenn beifällig aufgenommenen Referate folgte eine lebhafte Distuision, liste maßgebend und demnach Ausübung des Wahlrechts auch hier mit recht erfolgt sei. i: t der noch besonders ersucht wurde, daß die Kollegen solch eine Kombination zu stande kommt, wird die internationale Nach alledem müsse daher die Klage abgewiesen werden. Auf Antrag des Genossen Geisen Kersting wurde beschlossen, Federation fie schwerlich ignorieren können. Es ist doch nicht denkbar, sich ihre Vertrauensleute in den Werkstellen wählen sollen, denen die Fragebogen auszuhändigen sind. Das Resultat daß die internationale Federation sich weigern sollte, den Central- der Verhandlungen lwar verband das größten niederländischen Gewerkschaften anzuerkennen, die Annahme folgender Resolution: gemeinsam mit dem Stegliger Wahlverein ein Vergnügen für den um sich an der N. A. S., das die fleinsten und unbedeutendsten Die Versammlung erwartet von allen Kollegen, die zur Aus- ganzen Kreis Teltow zu veranstalten, das am 17. August im BirkenOrganisationen umfaßt, anzuklammern." füllung der Fragebogen betreffend die Erhebungen über die wäldchen stattfinden soll. Zum Schluß wurden 21 neue Mitglieder aufgenommen. Arbeitsverhältnisse im Fleischergewerbe durch die Behörden heranAus London wird uns geschrieben: Vor einigen Wochen wurde gezogen werden, daß sie eine wahrheitsgetreue Schilderung der air dieser Stelle über einen Streit der Kohlenträger von Bustände geben, wenn auch die Meister versuchen sollten, ihren Gibraltar berichtet, der zur Abwehr gegen eine neue Arbeits- Einfluß hierauf geltend zu machen. Im übrigen find alle Ein- Lehte Nachrichten und Depeschen. ordnung unternommen wurde. Die Ausständigen fandten zwei Ber- mischungen der Meister bei diesen Befragungen durch die Behörden treter, die Genoffen Fernandez und Latin, nach London, um hier ganz energisch zurückzuweisen." Königsberg i. P., 12. Juli.( W. T. B.) Hier eingegangene Gelder zu sammeln und gleichzeitig beim Kolonialsekretär Klage Nachrichten besagen, der Kaiser von Rußland habe den Fürsten darüber zu führen, daß General Georg White, Gouverneur von Dachdecker. Am Mittwochabend tagte eine fombinierte Ber- Wei cht sch ersti, den Besiger des„ Grashdanin", beauftragt, in die Gibraltar, Soldaten und Polizisten an Stelle der sammlung der organisierten Dachdecker Berlins und Umgegend. Die Gouvernements Charkow, Jekaterinoslaw und Poltawa abzureifen, um Streikenden den Unternehmern zur Verfügung Tariffommission berichtete, daß die Meisterschaft bis jetzt noch nicht sich zu überzeugen, ob noch Unruhen daselbst bestehen, stellte. Mr. Chamberlain lehnte den Empfang der Deputation einmal den Brief der Kommission, in welchem um Anbahnung von was die Gründe für dieselben seien und welche Klagen die ab, teilte ihr aber mit, daß er bereit sei, eine schriftliche Eingabe Tarifverhandlungen ersucht wird, beantwortet hat. Nur aus einem Bevölkerung habe, und ihm sofort darüber Vericht zu erstatten. entgegenzunehmen. Artikel im Meisterblatt war zu ersehen, daß die Verhandlung von Fürst Meschtschersti werde heute abreifen. jener Seite abgelehnt wurde. Nach einer lebhaften Debatte wurde folgende Resolution gegen eine Stimme angenommen: lasse. " V am Frankfurt a. M., 12. Juli.( B. H.) Ein in der Küche des hiesigen Hotels Englischer Hof" beschäftigtes, etwa 20jähriges Aus der Frauenbewegung. „ Die Versammelten ersehen aus dem Bericht der Tariffommission, Dienstmädchen stürzte heute mittag in einen großen Kessel Ein Fräulein als Jnnungsmeister. Die Aufsichtsbehörde daß der seiner Zeit von der Meisterschaft geäußerte Wunsch, fochender Bouillon und erlitt schwere Brandwunden am ganzen für die Innungen zu Hamburg macht bekannt, daß Fräulein abermals eine Tarifkommission zu wählen, um mit dieser in Ver- Körper. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. handlung zu treten, nicht ernst gemeint war. Die Kommission wird Mannheim, 12. Juli.( B. 5.) Vor dem hiesigen Marie Lühr vor der Meister- Prüfungskommission die Meister: beauftragt, der Meisterschaft die Forderung zu unterbreiten: den Schwurgericht fand heute die Verhandlung gegen den prüfung als Buchbinder bestanden habe. In der Buchbinderei Stundenlohn von 60 auf 65 Pfg. zu erhöhen und sie zu ersuchen, daß Kaufmann Karl Roschmann auts Hausen Württem werden weibliche Hilfskräfte schon seit Jahren in großem Umfange beschäftigt, die Buchbinderei in ihrem vollen Umfange dürften aber fie bis zum 20. Juli ds. Js. an die Kommission Antwort gelangen berg wegen des Raubmordverfuches statt, den dieser Abend des 25. März dieses Jahres auf den Stations noch wenige Frauen erlernt haben. Sollte bis dahin eine ablehnende oder gar keine Antwort ein vorsteher Meigner in Lautenbach 111 Baden verübt hatte. treffen, so ist die Kommission befugt, die Forderung von 65 Pf., Der Angeklagte ist der Sohu angesehener Eltern, hat sobald sich die Gelegenheit bietet, zur Durchführung zu bringen." eine gute Erziehung genossen, besaß das Einjährig- Freiwilligen Weiter wurde ein Zusagantrag angenommen, die strikte Durch Zeugnis und trat nach Abgang vom Gymnasium in den PostDie erste Arbeiterausstellung in Prag. führung der Schutzvorrichtungen seitens der Meisterschaft zu ver- dienst. In dieser Stellung unterschlug er 500 Mark, weshalb cr Lange genug haben die böhmischen Genossen, wie Genoffen aller langen, und dann auch auf die Abschaffung der Ueberstunden hinzuf. 8. mit einem Jahre Gefängnis bestraft wurde. Der Angeklagte, Länder, dem Bürgertum bei aller Art Ausstellungen unfreiwillige wirken; ebenso die Fahrgeldfrage zu regeln. welcher in allen Punkten geständig war, wurde zu 10 Jahren Zuchts Staffage gemacht, indem sie ihrer Hände Arbeit hergeben mußten, Der Vertreter der christlich organisierten Dachdecker, Kinzel, er- haus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt. um dem Bürgertum zu Triumphen zu verhelfen. Seit geraumer klärte, daß seine Organisation in ihrer letzten Versammlung be Beit treffen fie Vorbereitungen, um selbständig auf einer Ausstellung schlossen habe, ebenfalls für diese Forderung einzutreten. mit ihrer Arbeit aus den mannigfaltigsten Gebieten aufzutreten. Es wird noch mitgeteilt, daß, nachdem am Montag Kuhnert Selbstverständlich werden sie bei dieser Gelegenheit auch die Lohn- laußerordentlich schwer verletzt wurde, am 9. d. M. schon wieder ein Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. Sociales. Antwerpen, 12. Juli.( W. T. B.) Jn Baclen in der Provinz Antwerpen fand in einer Tynamit Fabrik eine große Explosion. statt. Ein Arbeiter und drei Arbeiterinnen wurden getötet. Der Schaden ist beträchtlich. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. r. 161. 19. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. 0 Sonntag, 13. Juli 1902. blicken, liegt die Sache anders und ist daher ein Prinzipal eher Gnadengesuch eingereicht, nach Empfang der Eingangsbescheinigung allein im stande, 20 Lehrlinge auszubilden als 20 Gehilfen einen vom faiserlichen Hofmarschallamt von der Angelegenheit bisher aber Lehrling." nichts mehr gehört. Parteispedition im 2. Berliner Wahlkreis. Wenn sich auch vieles im Handwerk geändert hat, in der Parteigenossen! Heute Sonntag, den 13. d. M., sollen die aus Lehrlingsausbildung ist der Schlendrian derfelbe geblieben; die Wert fellner Herrmann aus der Oranienstraße 135, der seit acht Tagen Als Leiche wiedergefunden wurde der 56 Jahre alte Obergelegten Abonnentenlisten wieder abgeholt werden. Wir richten an stätten find leider die zahlreichsten, wo der Meister auch heute noch vermißt wurde. Was den betagten Mann, dem seine Wirtsleute und die Bezirksführer und Helfer die dringende Aufforderung, sich recht sich um die Ausbildung der Lehrlinge gar nicht fümmert, sondern Hausgenossen das beste Zeugnis ausstellen, in den Tod getrieben zahlreich in den bekannten Lokalen einzufinden. Es ist Pflicht den Gehilfen die Fürsorge überläßt. Aber diese von dem Sach- haben kann, weiß niemand. eines jeden Genossen, bei dieser Arbeit hilfreich e verständigen so hoch geschätzte alte Sitte ist eine große Unfitte, an Hand zu leisten, um nicht den von gegnerischer der die Lehrlingsausbildung bis auf den heutigen Tag frauft. Der Aus der Spree gelandet wurde am Freitagmittag an der Seite im Kreise betriebenen Machinationen gegen Gehilfe, der heut im Accord beschäftigt ist, läßt sich nicht Lutherbrücke ein unbekanntes Mädchen von etwa 20-25 Jahren. die Parteispedition Vorschub zu leisten und das gern die Zeit wegnehmen für die Ausbildung der Lehrlinge, denn Die Ertrunkene trug eine rotweiß- gestreifte Bluse, einen schwarzen so zu schaffende Partei Unternehmen zu ge er erhält in der Regel keine Vergütung dafür. Früher, das sei dem Kleiderrock, einen braunen Gürtel, gelbe Strandschuhe und weiße fährden. Herrn Gutachter zur Vervollständigung seiner dürftigen social- Wäsche ohne Zeichen, einen Ning aus Silberdraht mit zwei blauen Durch Beschluß der am 4. d. M. in der Berliner Bockbrauerei politischen Kenntnisse gesagt, standen die Gehilfen im Wochenlohn, Steinen, ein dritter ist aus der fleeblattförmigen Verzierung tagenden Parteiversammlung tritt am 1. August für den 2. Wahl. da konnte eher den Lehrlingen eine Anleitung gegeben werden, wenn herausgebrochen eine dünne, lange Uhrtette, deren Schieber einige frets die Parteispedition in Straft. Aus praktischen Gründen tamen sie der Meister vernachlässigte. Was soll man aber zu Steinchen schmüden, und eine Brosche mit Similisteinen. mur folgende Straßen in Betracht: Alexandrinenstraße, Am Tempel- einem Gutachten sagen, in dem behauptet wird, ein Meister könne hofer Berg, Arndtstraße, Barutherstraße, Bärwaldstraße, Belle 20 Lehrlinge ausbilden. Ist das in der Mechanikerzunft die allgemeine erhalten wir folgende Berichtigung: Berichtigung. Bu einer Lokalnotiz in Nr. 158 des Vorwärts" Alliancestraße, Bergmannstraße, Blücherstraße, Blücherplay, Boech- Ansicht, dann wäre die Lehrlingsausbeutung noch sehr entwicklungs. erhalten wir folgende Berichtigung: straße, Boppstraße, Brandenburgstr. 1-17 und 64-82, Camphausen- fähig. straße, Chamisso- Platz, Dieffenbachstraße, Fichtestraße, Fidicinstraße, Wir können es deshalb Herrn Steinke nicht verargen, wenn er Friesenstraße, Fürbringerstraße, Geibelstraße, Gitschinerstr. 1-113, hofft, beim Bezirksausschuß, vor dem nun die Klage schwebt, zu der Gneisenaustraße, Golßenerstraße, Gräfestraße, Grimmstraße, Groß- von Hans Heele begutachteten Lehrlingszahl zu kommen. Wenn das beerenstraße 10-85, Hagelsbergerstraße, Hafenheide, Heimstraße, die moderne Handwerker- Gesetzgebung zu stande gebracht hat, dan Hohenstaufen- Platz, Hornstraße, Jahnstraße, Johanniterstraße, tann sie ihr Fiasko nicht beffer beweisen. Johannistisch, Jüterbogerstraße, Stazbachstraße, Kloedenstraße, Kopischstraße, Kottbuser Damm, Kreuzbergstraße, Lachmann- Den Krankenkassen Berlins und der Vororte sowie straße, Lantwigstraße, Lehninerstraße, Lichterfelderstraße, Luisen- deren Mitgliedern zur Kenntnis, daß wir zunächst für Ufer 47 bis Ende, Marheineke- Platz, Mariendorferstraße, Mitten- Berlin N. und Pankow folgende Rezept Sammelstellen errichtet walderstraße, Möckernstraße, Moritzstraße, Müllenhoffstraße, Nostiz- haben: straße, Plan- Ufer, Prinz August von Württembergstraße, Prinzen- Wohlgemuth, Ackerstr. 69; Fischer, Lothringerstr. 26; Schulz, straße 1-16 und 103-119, Schenkendorfstraße, Schleiermacher- Müllerstr. 166 a; Went, Chauffeeftr. 7; Buchmann, Mühlenstr. 17 in straße, Schönleinstraße, Sedan- Ufer, Siboldstraße, Solmsstraße, Pankow; Rosemann, Brehmestr. 65 in Bankow. Teltowerstraße, Tempelherrenstraße, Tempelhofer- Ufer, Am Urban, Urbanstraße, Wartenburgstraße, Waterloo- Ufer, Wasserthorstr. 1-76, Willibald Alexisstraße, Wilmsstraße, Dorfstraße 1-84 und 58-90, Bossenerstraße, Büllichauerstraße. Die Geschäftsführung steht unter der Kontrolle der Genossen, vertreten durch eine fünfgliedrige Beitungs Kommission und die Vertrauensleute. Steinmetz str. 29, of 4. Etage. " Parteigenossen. Die Abonnentenlisten müssen so schnet wie möglich an den unten stehenden Vertrauens- mukt wird. mann abgeliefert werden. Alle bis spätestens Donnerstag, den 17. d. M., nicht abgeholten Listen bitten wir ebenfalls dort abliefern zu wollen. Herr Kaufmann Paul Romeick hat niemals von seinem Angestellten, dem Filialvorsteher Wosorau, Gelbbeträge entlichen, und ist ihm auch weder irgend einen Geldbetrag jemals schuldig gewesen, noch jetzt schuldig. Die Berliner Elektricitätswerke haben, um die Benugung wesentliche Ermäßigung der Mietspreise für elektrische Anlagen zu Licht und Kraftzweden im Innern der Häufer eintreten lassen. Interessenten finden die näheren Bedingungen im Inseratenteil der heutigen Nummer. elektrischer Energie weitesten Kreisen zugängig zu machen, eine # Einschränkung im Straßenbahn- Verkehr. Vom Montag ab wird die Straßenbahn- Linie Stettiner Bahnhof- Charlottenburg ( Stadtbahnhof) der Charlottenburger Straßenbahn- Gesellschaft nur noch bis zum Stuttgarter Platz, Ecke der Wilmersdorferstraße in In nächster Zeit wird auch für Charlottenburg und Berlin NW. Charlottenburg geführt worden. Die Verkürzung wird notwendig neben den bereits bestehenden eine Anzahl neuer Sammelstellen be- durch die Anlegung neuer Geleise für die geplante Straßenbahnfannt gegeben werden. Linie Charlottenburg- Wilmersdorf. Wir ersuchen nun die Mitglieder der Krankenkassen, alle nicht Gesperrt wird die Sommerstraße von ihrem asphaltierten eiligen Rezepte in diesen Sammelstellen abzugeben. Der Betrag Teile an der Dorotheenstraße ab bis zum Blatz vor dem Branden für die Rezepte braucht hier nicht mehr wie bisher burger Thore behufs Asphaltierung vom 14. ds. Mis. ab bis auf von den einzelnen Personen verauslagt oder beweiteres für Fuhrwerke und Neiter. Wir richten an die Parteigenossinnen und Genossen die zahlt zu werden, da Herr Bösenhagen( Prinzen- Apotheke) dringende Aufforderung, eine recht eifrige Agitation für die Partei- Prinzen- Allee 69, den Krankenkassen laut Vertrag wieder den Kredit Fener im Festsaale des Central Theaters. Das frühere' spedition zu betreiben, um Abonnenten für die Partei- Beit- und ebenso 20 Broz. Rabatt gewährt. Die Mebitamente Orpheum des Central- Theaters in der Alten Jakobstraße 32 mit schriften zu gewinnen. Die Parteispedition wird bemüht sein, werden dann tostenlos bem Auftraggeber in die seinen fostbaren Wandgemälden ist gestern früh durch ein großes so frühzeitig und pünktlich wie möglich den Vorivärts" Behausung angestellt. Feuer zerstört, und wird der entstandene Schaden auf mehr als und alle andren Parteischriften in die Hände der Abonnenten Jedes Mitglied weiß, daß bei Benutzung dieser Einrichtung den 100 000 m. geschätzt. Mit knapper Not entging dabei der unmittelbar zu bringen. Die Parteispedition befindet sich vom 1. August an Krankenkaffen bedeutende Ersparnisse an Arzeneitosten zu gute kommen. neben dem Brandherde schlafende Oberkeliner Sturm dem Feuertode. Mittenwalderstr. 30, vorn parterre, beim Genoffen Die Ersparnisse gereichen selbstverständlich auch den Mitgliedern zum Der große, von dem eigentlichen Central- Theater durch einen Hof Hermann Werner. Die jetzige Wohnung ist bis 1. Auguft Vorteil. Daher ersuchen wir nochmals, von dieser Einrichtung recht getrennte Festsaal war längere Zeit nicht benutzt worden, sollte aber wieder als kleines Theater verwandt werden. Heute früh 6 Uhr regen Gebrauch zu machen und auch unter Bekannten dahin zu wirken, daß diese Einrichtung immer mehr, ja möglichst nur be- fan nun das Feuer auf noch nicht ermittelte Weise in dem Festsaale zum Ausbruch. Als die Frau des Verivalters Malagoni Die Centralkommnission der Krankenkassen Berlins von ihrer Wohnung aus das Feuer bemerkte, rief sie sofort die Feuer wehr durch den Melder herbet. Der Hausverwalter König, der auch nebenbei Wächter ist, war kurz vorher heimgekehrt. Da die Schlafftube Ueber die Erholungsstätten vom Roten Kreuz waren in des Oberkellners Sturm dicht neben dem Schnürboden der letzten Zeit verschiedene la gen laut geworden. Die Pfleg lag und der Mann somit in größter Gefahr schwebte, so fletterte linge hatten unter andrem das Essen bemängelt, sich über König über das Dach und weckte den Bedrohten. Der Ausgang durch die Behandlung beschwert usw. In einer Sigung der Ver- die Thür war bereits durch Rauch und Flammen versperrt, so daß kommission der Krankenkassen die einzelnen Beschwerden Auf die Meldung„ Mittelfeuer" rückten ein halbes Dutzend Löschzüge waltung der Erholungsstätten haben die Vertreter der Central- Sturm durch das Fenster flüchten und vom Dach herabsteigen mußte. vorgebracht und nach eingehender Begründung Abhilfe ge- an und traten mit vier Schlauchleitungen in Thätigkeit. Das Feuer fordert. Die Abhilfe ist zugesagt worden und ist im wesentlichen hatte in kurzer Zeit nicht nur den ganzen Festsaal erfaßt, sondern auch bereits erfolgt. Um einer Wiederholung der gerügten Miß- war auch durch den sogenannten Stronenfchacht zum Dachstuhl überstände vorzubeugen, wird die Kontrolle der Erholungs- gesprungen. Ebenso war durch die brennenden Bühnenteile der stätten fünftig von der Gentralkommission der Brand durch den Fußboden und die Balkenlage nach Krantentassen ausgeübt werden. Sämtliche Mitglieder unten in den Tunnel gedrungen. Innerhalb einer Stunde der Centralfommission haben nach einem in jener Sigung ge- wurde nun zwar die Hauptgefahr beseitigt, doch nahmen faßten Beschluß das Recht, die Erholungsstätten zu jeder Beit zu die vollständige Ablöschung und Aufräumung die Wehr noch bis revidieren, und sind zu diesem Zweck mit Legitimationstarten ver- gegen 9 Uhr in Anspruch. Der schöne Saal mit Bühne, Inventar, lehen worden, die von dem Personal respektiert werden müssen. Gemälden, Kronenleuchter usw. ist total zerstört, auch hat der Dach Etwaige Klagen über die Erholungsstätten sind von nun an, soweit stuhl start gelitten. Hart wird der Restaurateur Gräschte be sie nicht direkt an das Bureau der Erholungsstätten( Leipziger- troffen, der bisher das Friedrichstädtische Kasino besaß und erst gestern straße 122) gerichtet werden, bei der Centralkommission an- in das vom Brand heimgesuchte Haus umgezogen war, um den nun zubringen. vernichteten Festsaal zu übernehmen. Ein großer Teil der Saaleinrichtung( Bühne, Pianino, Stühle usw.) ist ihm vernichtet, ohne daß er durch Versicherung gedeckt ist. Die Vertrauensleute. Paul Schola. Boffenerstr. 1, parterre. Dritter Wahlkreis. Heute, den 13. Juli, Ausflug des Wahlvereins nach Tabberts Waldschlößchen an der Oberspree. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. Der Vorstand. VI. Berliner Wahlkreis. Der Wahlverein hält am Dienstag, den 15. b. M., in den Germaniasälen, Chausseestraße, seine Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung steht ein Referat des Genossen Ledebour sowie Geschäftsbericht und Neuwahl des Borstandes. Pankow- Nieder- Schönhausen. Die Genossen der genannten Orte veranstalten am Sonntag, den 20. d. M., ein Sommerfest, bestehend aus Konzert, Gesangsvorträgen, Tanz, Kinderbeluftigungen und Feuerwerk in den Räumen von Thieles Gesellschaftshaus, Schönhausen, Bismarckstr. 44 und Kaiserin Augustastraße. Reinickendorf und Umgegend hält am Mittwoch, den 16. d. Mts., abends 8½ Uhr, im Lokal des Herrn Franz Meinhardt, HauptStraße( Altes Dorf), seine Generalversammlung ab. Tagesordnung: werden Vorstands- und Kassenbericht. Wahl des gesamten Vorstandes. Mit gliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. Die und der Vororte. 4 Johannisthal. Die Generalversammlung des Wahlvereins findet am Dienstag, den 15. Juli, abends 8 Uhr, im Lofal von H. Mertins, Roonstr. 2, statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Kassenbericht. 3. Anträge zum Parteitag. Mit der geplanten Anlegung einer Uferstraße zwischen dem Mühlendamm und der Waisenbrücke wird jedenfalls auch die Reinickendorf. Der socialdemokratische Wahlverein für alte Baddengasse", die jetzige Kleine Stralauerstraße, verschwinden, Dem Berliner Aquarium hat die Ostsee das reizendste, über da an ihrer Stelle nach einem schon seit längerer Zeit bestehenden das ihre Fluten verfügen, geliefert, nämlich eine Anzahl der zartesten Projekte die Klosterstraße bis zur neuen Uferstraße durchgeführt und duftigsten aller Meeresbewohner, der sogenannten Quallen. Die Paddengasse war ursprünglich ein Gang, Sendung ist über Stralsund angekommen und in dem für solche welcher nach den sumpfigen Ufern der Spree führte. Hier erhob feltenen Gäste immer bereit gehaltenen Meerwasser- Becken im oberen fich ein alter Turm, mit welchem die städtische Befestigung ab- Grottengange untergebracht, wo nun die flach halbkugeligen, durch schloß und welcher von den vielen in der Spree befindlichen Fröschen sichtigen Lebewesen durch ihre verschiedene Größe, ihre rötlichden Namen Paddenturm" hatte, eine Bezeichnung, die später auch und bläulich weiße Farbe, ihre zierlichen Formen und die auf die Gasse übertragen wurde. In dieser wurde im Jahre 1544 anmutigen Bewegungen jeden Besucher fesseln. Daß aber auch das erste Haus, das Krankenhaus des Schustergetverts, errichtet. unsre Binnengewässer trotz ihrer vermeintlich gewöhnlichen Bewohner Paddenwirt" genannte Restauration betrieben wird. Dem Turm Fischereibefizer Herrn Wilke in Havelberg dem Aquarium überEs ist dies das Haus Nr. 9, in dessen Erdgeschoß heute eine Bum fchaft immer noch neues bieten können, beweist ein soeben von dem gegenüber wurde im Jahre 1661 ein Schlachthaus erbaut, das heute wiesener Aal, welcher eine bisher noch nicht beobachtete Färbung noch stehende Haus Nr. 6, in dem sich jetzt eine Lederfabrik befindet. besigt. Es ist ja ganz natürlich, daß ein so weit verbreiteter gif Bald darauf wurde auch der Turm abgebrochen und das Material zum wie der Aal in zahlreichen Aborten vorkommt und daß auch seine Bau des Waisenhauses an der Ecke der Stralauer und Neuen Friedrich- Färbung von Grünschwarz oder Bläulich zu hellerem Grün und selbst straße verwandt. Am 1. April 1862 erhielt die Baddengaffe ihre zu Weiß abändert; das hier eingetroffene Eremplar aber zeigt durch heutige Bezeichnung. seine großen leuchtend goldgelben Flecke auf dunklem Grunde eine ganz aparte Färbung, die den Fisch zu einem höchst interessanten macht. Tokales. Lehrwerkstätten sind eine sehr gute Einrichtung, wenn die geeigneten Personen zur Anleitung vorhanden und das Unternehmen nicht auf hohen gewinn bringenden Nuzen gestellt ist. Dafür bieten aber private Einrichtungen selten eine gute Gewähr, weshalb wir gegen derartige Lehrwerkstätten immer ein großes Mißtrauen empfinden. Wiederholt haben wir diese Lehrstätten, wie sie im Mechanikerberuf in den haben wir diese Lehrstätten, wie sie im Mechanikerberuf in den letzten Jahren emporschossen, kritisch behandelt und mußten vor diesen Einrichtungen warnen. Zu den Nichtempfehlenswerten gehörte auch Herr Steinke, Berlin, Wiesenstr. 15 wohnhaft, der eine Lehrwerkstätte für wissenschaftliche Instrumente unterhält. der zu. er Der Vorstand des Bundes der Berliner Grundbefizer: vereine ist bei dem königl. Polizei- Präsidium dahin vorstellig ge= worden, die sechswöchentliche Frist für die Anbringung der Apparate Die Gewerbebeputation des Berliner Magistrats hatte im ver- für die Reinhaltung des Leitungswaffers auf drei Monate zu ver- Donnerstag zu Freitag in Charlottenburg geftorben. Der Otto Siegerift, ein alter Parteigenosse, ist in der Nacht vom gangenen Jahre dem Unternehmen insofern ein Biel gesetzt, als dem längern, weil in der gegenwärtigen Reise- Saison viele Eigentümer Sohn eines alten Barrikadentämpfers, hat Siegerift fein ganzes Lehrmeister Steinte aufgegeben wurde, nicht mehr als drei Lehrlinge nicht in der Lage sind, der neuen Vorschrift sofort nachkommen zu Leben hindurch die Jdeale hochgehalten, für die er sich schon als zu beschäftigen. Später durch Selage beim Stadtausschuß erlangte fönnen. Gleichzeitig ersucht der Vorstand die Polizeibehörde, bei Knabe begeistert hatte. Mehr als einmal erzählte er in engerem Herr Steinke, daß ihm gestattet wurde, 6 Lehrlinge auszubilden. der bezirksweisen Aufforderung zur Anbringung der Apparate Freundeskreise, wie er bei seiner Teilnahme am Begräbnis der Herr Steinke ist über die Besprechung, die wir seinem„ Institut" die Größe der Bezirke möglichst beschränken zu wollen. angedeihen ließen, sehr ungehalten und schickt uns auf unsere letzte Die Herren Hauswirte hatten längst Gelegenheit, die Apparate an und dieses Gelöbnis hat er treu erfüllt. Schon frühzeitig schloß er Märzgefallenen sich gelobte, weiter zu kämpfen im Sinne der Toten, Mitteilung in Nr. 153 des Vorwärts" eine lange Berichtigung, in zubringen und brauchten bis zur Reisezeit gar nicht zu warten. Ein der Socialdemokratie sich ant und wiederholt gog wird, behauptet er habe nie mehr als acht Hinausschieben der Frist wäre nach keiner Richtung zu verantworten, sich im Dienste der Lehrlinge beschäftigt, Freiheit längere Gefängnisstrafen daneben zwei und drei Gehilfen. denn es handelt sich hier um eine wichtige Hygienische Maßnahme, Trotz eines schweren körperlichen Leidens, der Folge Selbst wenn sich die Sache so verhielte, wäre das Verhältnis deren Erfüllung schon viel zu lange auf sich warten ließ. eines Betriebsunfalles, war Siegerist steft einer der auch fein erfreuliches. Ein andres Urteil bekunden allerdings die vom Stadtausschuß eingeforderten Gutachten des Herrn Handte, als Ungebühr bestraft wird, ist ein nicht allgemein bekannter Um- und ganz besonders bei den Wahlen entfaltete er eine unermüdliche Ein Prieschen gefällig? Daß das Schnupfen vor Gericht ersten, wenn es galt, praktische Arbeit für die Partei zu verrichten, Borsitzender des Prüfungsausschusses für Berlin und den Regierungs- stand, dessen Unkenntnis dem Töpfer August Klinger verhängnisvoll Thätigkeit. Wie der Jüngsten einen sah man dann den über 60 Jahre bezirk Potsdam, und des Herrn Hans Heele. Beide Gutachten geworden ist. dienen Herrn Steinke jetzt als Reklame für seine Zwecke. Besonders Schöffengerichte zu verantworten. Nach dem er auf der Anklage- Trepp' ab laufen, um die Säumigen an die Wahlurne zu schleppen. Derselbe hatte sich wegen einer Strafthat vor dem alten Kleinmeister", wie er sich gern selbst nannte, Trepp' auf das Gutachten des Herrn Heele bietet eine so sonderbare Auffassung bant Platz genommen hatte, zog er gewohnheitsmäßig seine und mit welchem Feuereifer wußte er als Diskussionsredner in Verüber Lehrlingsausbildung, daß wir schon deswegen das Thema noch- Schnupftabatdose hervor, nahm eine fräftige Briefe und reichte die fammlungen die Waffen zu begeistern und sie an ihre Pflicht au Wer selbst vom Handwerksbetrieb Kenntnis hat, wird nicht wenig Diener hin. Wegen Ungebühr vor Gericht wurde er infolgedessen in Charlottenburg kandidiert. Mit ihm ist eine echte Stampfesnatur Dose zu dem gleichen 8: vede dem in der Nähe stehenden Gerichts- erinnern! Wiederholt hat Siegerist zu den Stadtverordneten- Wahlen erstaunt sein, folgendes aus dem Gutachten des Herrn Hans vom Gerichtshofe in eine sofort zu vollstreckende Haftstrafe von dahingeschieden; die Arbeiterschaft wird sein Andenken in Ehren Seele zu vernehmen: halten. " Ferner sei mir noch erlaubt, über die Anzahl der Lehrlinge, welche im Verhältnis der Gehilfenzahl dem Prinzipal zu halten Der Raubmörder Albert Jänicke, der im September vorigen gestattet sein soll, zu bemerken, daß es keinen falscheren Grundsatz Jahres in der Gleditschstraße die 23 Jahre alte Dachdeckerfrau Klara giebt als diesen, und jeder selbständige Mechaniker oder Meister Mühlicke vor den Augen ihrer beiden fleinen Kinder tötete und Zur Erweiterung des Güterbahnhofs Nieder- Schöneweide andrer Branche wird mir darin recht geben, wie ich aus eigner beraubte und dafür vom Schwurgericht rechtskräftig zum Tode ver- Johannisthal ist auf dem südlich des jezigen Bahnhofs gelegenen Erfahrung Konstatieren kann, daß von 100 Gehilfen sich vielleicht urteilt wurde, ist im Untersuchungsgefängnis erkrankt. Er hat ein Waldland, das bereits vor Monaten abgeholzt worden war, muns mal einer gelegentlich um einen Lehrling fümmert. Dieser Halsleiden, das im Laufe des Frühjahrs zweimal eine Operation mehr mit den Erdarbeiten begonnen worden. Der zu den Aufs Grundsatz hätte wohl vor 30-40 Jahren, wo zwischen Gehilfen notwendig machte. Nachdem er furze Zeit im Lazarett behandelt schüttungen erforderliche Boden wird bei den Ausschachtungen am und Prinzipal noch ein patriarchalisches Verhältnis bestand, ge- worden war, befindet er sich jetzt wieder in der Mörderzelle, erhält Teltowkanal in der Gegend von Rudow und Glienicke gewonnen golten, aber heute, wo die meisten Gehilfen durch ihre sociale aber noch Lazarettkost. Das Schicksal Jänides ist noch nicht ent- und vermittelst einer langen Feldbahn nach Nieder- Schöneiveide ge Anschauung in dem Brotherrn ihren Todfeind und Ausbeuter er- schieden. Seine Mutter hat für ihn vor einem Vierteljahr ein bracht. mals erörtern möchten. 24 Stunden genommen. Aus den Nachbarorten. Die Tempelhof- Maricudorfer Prachtstraße ist jetzt zur fangetreten. Aber der Angeklagte war, so fährt das Urteil fort, Bergwerksunglück in Pennsylvanien. Nach einer Meldung großen Freude der Anwohner in ihrer ganzen Ausdehnung für den freizusprechen, weil er sich in Wahrnehmung berechtigter Interessen der Frankfurter 3tg." aus New York wird aus Johnstown berichtet, Fuhrwerksverkehr freigegeben worden, nachdem, wie gemeldet, vor befunden hat und das Vorhandensein einer Beleidigung sich weder daß die Zahl der Toten bei dem Bergwerksunglück etwa 175 beträgt. cinigen Tagen auch der elektrische Betrieb der Straßenbahn bis zum aus der Form noch aus den Umständen ergiebt. Der Angeklagte 90 Leichen sind geborgen; die Toten find fast alle Ungarn oder Ende der Prachtstraße, wo die alte Mariendorfer Kirche steht, er hatte ein dringendes Intereffe, feine Darstellung des Sach- Polen. öffnet worden ist. An Stelle des holprigen Pflasters der alten verhalts als die richtige anerkannt zu sehen. War. der Jm Cambria- Bergwerk sind noch 39 Kammern im Herzen des Brovinzialchaufiee breitet sich jegt eine glatte Asphaltdecke aus, über Angeklagte von der Richtigkeit seiner Darstellung über- von den schlagenden Wettern betroffenen Grubenbezirks zu unters die sich besonders die jeden Morgen nach Berlin zu Markte ziehenden zeugt, so mußte er glauben, daß die Beamten gelogen haben. suchen. In jeder Kammer waren drei Mann beschäftigt, so daß noch Landleute freuen, da Wagen und Pferde jetzt viel weniger abgenutzt Dies mußte er fagen dürfen und er tonnte auch kein etwa 100 Leichen zu erwarten sind. Die Katastrophe entstand durch werden und die Fahrt auch viel schneller geht. Neben dem Fahr- andres Wort statt des Wortes lügen anwenden. Benutzung offener Lampen an einer frischen Abbaustelle, die besonders damm liegen zu beiden Seiten auf besonderen Perrons die Geleife Gegen dieses Urteil hatte der Staatsanwalt Revision eingelegt, gefährlich war. der Straßenbahn und daran schließen sich die mit Mosaikpflaster be- welche heute vor dem Reichsgericht zur Verhandlung fam. Gerügt Bergsturz. Bom Allgäu berichtet die„ Augsburger Abendztg.": deckten breiten Bürgersteige, die an die Stelle der alten Feldwege wurde ungenügende Begründung des Urteils; auch wurde behauptet, Aus der Hintersteiner Gegend wird von einem Bergrutsch berichtet, getreten sind. Früher war alles entschieden ländlicher und idyllischer, es sei nicht festgestellt, daß dem Angeklagten das Bewußtsein der der beim sogenannten rauben Weg in der Galtalpe Erzberg niederpraktischer und bequemer ist es aber heute auf jeden Fall. Beleidigung fehlte. Der Reichsanwalt erklärte das Rechtsmittel ging. Es lösten sich gewaltige Blöcke von dem Felsmassiv ab und Tempelhof. Die Gemeindevertretung genehmigte in der letzten für unbegründet, da die Freisprechung aus thatsächlichen Gründen nahmen ihren Weg über einen Grasabhang, auf dem etwa 50 Stück Sigung den Ankauf des zwischen Dorfstraße 4 und 5 gelegenen erfolgt und den Anforderungen des§ 266 St.-P.-Q. genügt ſei. Jungvieh weideten. Ein Stück Vieh wurde von einem Felsblock 23 Quadratruten großen Fußsteiges zum Preise von 300. pro dem Urteil zu ziehen, denn sie dürften schwerlich darauf rechnen Nun muß wegen der großen Steinmassen der Weg verlegt werden, Wir möchten unsren Lesern empfehlen, teine Nuganwendung aus niedergeschlagen und so verdeckt, daß nur noch der Kopf sichtbar war. Quadratrute von der Berlin- Tempelhofer Terrain- Gesellschaft. Die Kosten, rund 7000 M., werden aus der im Stat für 1902 vorgesehenen können, daß abermals ein Gericht entscheidet, für eine unwahre da das Wegräumen und Sprengen der abgestürzten Felsenblöcke viele Anleihe gedeckt. Schilderung, die im guten Glauben gegeben würde, gebe es keine Arbeit verursachen würde. Auf Vorschlag einer Kommission werden an fünf Pächter d. andre Bezeichnung wie Lüge. Der Herr Amtsrichter hat ein Kollegium Neuer Vulkanausbruch. Paris, 12. Juli. Der Minister 1343 M. als Entschädigung für die durch Kanalisationswässer ent- gefunden, daß der Sache eine sehr harmlose Auslegung gab; dagegen für die Kolonien veröffentlicht folgende Mitteilung: Am 11. 5. Mts., standene Schäden bewilligt. Mit dieser Summe belaufen sich die wäre nichts einzuwenden, wenn nicht nach unsrer Erfahrung schon vormittags, fand ein neuer Ausbruch des Mont Pelée statt, welcher viel weniger schwere Vorwürfe gegen Beamte, allerdings von insgesamt zu zahlenden Entschädigungen auf 3343 M. Gänzlich ver- Arbeitern oder Socialdemokraten erhoben, zu harten Berurteilungen ebenso heftig war, wie der vom 9. d. Mts. Es erfolgten ſtarte boten ist in Zukunft der Anbau an solchen Straßen, welche nicht mit unterirdischer Schmußwasserleitung versehen sind. Die Alenderung des Wortlauts der betreffenden Polizeiverordnung von 1893 und des Ortsstatuts werden der Baukommission überwiesen und soll diese in nächster Sigung dem Plenum geeignete Vorschläge unterbreiten. der Angeklagten geführt hätten. Leipziger Bankprozeß. In der gestrigen Verhandlung sagt Erner aus: Im Juni 1901 bestand für unsre Bank meines Er achtens irgend welche Gefahr nicht; denn ich bin damals nach Wien Sie haben' 8 nicht so eilig! Bor nahezu einem halben Jahr gereist, um dort wegen einer 80 Millionen- Anleihe mit der bosnischen Regierung zu verhandeln. Kurz darauf traten bei der Dresdener haben, so wird uns aus Spandan geschrieben, die hiesigen Stadt Kreditanstalt und Kummer die bekannten Schwierigkeiten ein. Die verordneten nach langem Bemühen unsrer Genossen, verschiedene Leipziger Bank hielt es, obwohl sie mit der Kreditanstalt in Dresden Socialdemokratische Anträge angenommen und den Kommissionen nicht direkt in Beziehung stand, für ihre Pflicht, diefer mit einer zur Vorbereitung überwiesen. So z. B. ein Antrag betr. Austellung Hilfsaktion nahezutreten, wie die Leipziger Bank auch der von Schulärzten, Schaffung eines städtischen Arbeits- Allgemeinen Deutschen Kleinbahn- Gesellschaft zu Hilfe kam. Die Notnachweises und eines Wohnungsamtes, fowie be- lage der Kreditanstalt übte dann auf die allgemeinen Kreditverhältnisse treffend Aufnahme einer Wohnungsstatistit. Alle einen höchst ungünstigen Einfluß aus. Die Diskonteure wurden mit diese Materien find aber bis heute noch nicht zum Abschluß ge- der Hereinnahme von Wechseln sehr zurückhaltend, und als weitere kommen, und unsre Genossen sind auch völlig im Unklaren darüber, Folge kam die Mitteilung der Reichsbank an die Leipziger Bank, ob die Erledigung derselben in absehbarer Zeit überhaupt zu feine weiteren Treberwechsel zu senden, sowie eine ähnliche Miterwarten ist. Die Stadtverordneten ruhen gegenwärtig bis zum teilung der Sächsischen Bank. Es folgte darauf eine Aufsichtsrats= 1. September von ihren Strapazen, von solchen kann man in figung, in der eine Kommission ernannt wurde, um in Berlin Hilfe Anbetracht der bekannten Kämpfe zwischen Bürgertum und Social: zu suchen. Erner fährt fort, in Berlin habe man mit Direktor Koch demokratie wirklich sprechen, aus, so daß unsren Genossen zur Zeit von der Deutschen Bank verhandelt, diese habe aber, nachdem ihr jede Handhabe fehlt, um die Mehrheit an ihre Pflicht gegenüber der das Staffeler Obligo von 86 Millionen genannt worden sei, eine werkthätigen Bevölkerung zu mahnen. Hilfsaktion von ihrer Seite allein für unmöglich erklärt. Als man nochmals mit der Deutschen Bant unter Buziehung andrer Banken, der Dresdner Bank usw., verhandelte, sei eine Verständigung überhaupt nicht erzielt und die Hilfsaktion abgelehnt worden. Darauf habe der Aufsichtsrat, beschlossen, vorläufig die Zahlungen der Leipziger Bank einzustellen, worauf das einen Punkt der Anklage bildende Communiqué veröffentlicht wurde. Gerichts- Beitung. " Die Angeklagten Schröder, Wölker und Maher geben zu, daß sie zu dem bei der Zahlungseinstellung veröffentlichten Communiqué ihre Zustimmung gegeben haben. = Detonationen, gefolgt von einem Stein- und Aschenregen, welcher über Basse Pointe, Morne- Rouge und Fond- St. Denis niederging. Die Bevölkerung blieb ruhig. Berluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen. Die wissenschaftliche Expedition, welche, sobald die Meldung von dem Ausbruch nach Guadeloupe gelangt war, von dort nach Martinique aufbrach, ist in Fort de France eingetroffen. Theaterspielplan für die kommende Woche. Neues fönigliches Operntheater. Sonntag und Donnerstag: Das süße Mädel. Montag und Freitag: Die Puppe. Dienstag und Sonnabend: The Silver Slipper. Mittwoch: Die Geisha. Nächsten Sonntag: Die Fledermaus. Theater des Westens. Sonntagnachmittag: Der Waffenschmied. Abends: Fledermaus. Montag: Zigeunerbaron. Dienstag: Der Freischütz. Mittwoch, Donnerstag, Freitag und nächsten Sonntag: Die Brautlotterie. Sonnabend: Martha. Tell. Metropol- Theater.( Morwitz- Oper.) Sonntag: Carmen. Montag: Dienstag und Donnerstag: Die verkaufte Braut. Mittwoch: Traviata. Freitag: Unbestimmt. Sonnabend: Fidelio. Neues Theater. Alle Abende: Ledige Leute. Buntes Theater. Alle Abende: Ueberbrettl. Wintergarten. Specialitäten Vorstellung. Das Mädchen mit dem goldenen Haar. Urania. Täglich: Die deutsche Ostseeküste. Vereinskalender. Wegen Verbreitung einer nuzüchtigen Schrift wurde gestern Lese: und Diskutierklub„ Moabit". Montag( außer an den der Schriftsteller Hans Ostwald und der Nedacteur Mag Ludwig Bahlabenden des Wahlvereins), Bachstein, Salzwedelerstr. 16. Leopold vor der 7. Straffammer des Landgerichts I zur Verantwortung ges Jacoby", Sizung jeden Montag nach dem 1. und 15. des Monats bei zogen. Letzterer ist Feuilletonredacteur der Welt am Montag" und abert, Markusstr. 14 Erster hatte darin am 24. Februar eine von dem ersten Angeklagten verArbeiter Sängerbund Berlins und der Umgegend. Vorsitzender: Julius Meyer, Fichtestraße Nr. 27. Erster Raffierer: faßte Stizze unter dem Titel„ Die Freundin seiner Frau" veröffent- Darauf richtet der Borsigende die Frage an die Sachverständigen, Seitrit, Fidicinstraße 16. Ale Aenderungen im Vereinskalender licht. Der Angeklagte Ostwald bestritt, daß die Stizze als eine- welches die Gründe des Zusammenbruches der Bank seien. find zu richten an Friedrich Kortum, Lausitzerstr. 33. Montag, abends züchtige Schrift zu erachten sei, und Justizrat Friedmann führte „ Tonblüte", Bankdirektor Herrmann- Dresden erklärt, man sei der Leipziger 9-11 Uhr, Uebungsstunde und Aufnahine neuer Mitglieder. aus, daß es sich hier um eine psychologische Studie eines ernsten Bant gegenüber infolge ihrer Verbindung mit Kassel sehr vor- Hentschel, Lübbenerstraße 18.-" Liedesfreiheit II", Strausberg, Magnus, Schriftstellers handle. Der Staatsanwalt glaubte, daß der inkrimi- fichtig und besonders zurückhaltend gegenüber den Kundenwechseln Wilhelinstraße." Berl. Damenchor Harmonie", Rofin, Schönholzerstr. 11. " Freya I"( gem. Chor), Rosennierten Schilderung ein unzüchtiger Charakter innewohne und be- und den Treberwechseln geworden, zumal die Bant noch 29 Millionen Männerchor Osten", Plöger, Rigaerſtraße. thalerstraße 57." Frisch auf. I", Friedrichsberg, Grocauer, Frankfurter antragte je 200 Mark Geldstrafe event. je 20 Tage Gefängnis. Der eigne Wechsel zu laufen hatte. Sachverständiger Sießtind sagt, die VerChaussee 135." Solidarität", Alexandrinenstr. 32." Freie Sänger", Gerichtshof überzeugte sich nicht, daß durch die Stizze die Grenzen bindung mit Stassel sei der Grund des Zusammenbruchs, die Vor- Nixdorf, Hermannstr. 99. Morgenrot II", Charlottenburg, Goethestr. 67a. überschritten feien, jenseits deren das Scham- und Sittlichkeitsgefühl kommnisse in Dresden hätten ihn nur beschleunigt. Sachverständiger Arbeiter- Naucherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen eines Normalmenschen verletzt werde, und sprach deshalb beide An- Plauth sagt, lediglich durch die Verbindung mit Kassel sei schon vor im Vereinstalender sind zu richten an Albert Liebetrau, Berlin, Putbuser= geflagte frei. Montag, abds. von 9-11 nhr: Klub- Abend und cinem Jahre die Lage der Bankt eine so trostlose gewesen, daß irgend straße 44, 4 Treppen. eine wirtschaftliche oder politische Krisis den Zusammenbruch herbei- Aufnahme neuer Mitglieder: Blaue Schleife", Dembirki, Görlitzerstr. 52. Vorwärts", Wählisch, Adalbertstr. 4." Gemütlichkeit IV", Frankfurter führen mußte. Allee 198.- Fliederduft II", Auguſt, Frankfurter Allee 50.- Blaue Wolfe II", Kienast, Borndorfer- u. Löwestraßen- Ecke. Mexikaner", Schmat, Lands: Wasserturm", Wartenberg, Straßburgerstr. 40. berger Affee 36. " Fidelitas", Pantstr. 52a. Sau: „ Excelsior", Reichenbergerstr. 133. " Freie Männer", Stegliz, Martzahn", Fidinger, Butbuserstraße 19. „ Eintracht", Ebelingstr. 4. steinstr. 2.„ Ohne Sorge", Kel. Aleranderstr. 14. Abguß", Höchsteftr. 30.„ Regalia", Drontheimerstr. 1a. 1902", NeuWeißensee, Sedanſtr. 35. Central- Naucherbund. Zuschriften sind an Kleist, Nixdorf, Juliusstraße 26, zu richten. Montag:„ Maiglöckchen", Schöneberg, GleditschStraße 19. Kap der guten Hoffnung", Salzwedelerstr. 15. Heiterfeit", Alpenrose", Schöneberg, Golzftr. 1 Schöneberg, Afaziensfr. 14. Arbeiter Schwimmerbund. Sonntag: Welle", vormitta> Uhr, Panziger, Stralauer Chauffee. Montag, abends 7/2 Uhr:„ B", Panziger, Stralauer Chauffee. Der Sachverständige Lambert hat eine Aufstellung der Bilanz vorgenommen. Danach betrng das Engagement mit der Trebergesellschaft 87 Millionen. Zeuge Hoffmann, Sekretär des Konkurs verwalters Freytag, teilt mit, daß 76 Millionen Forderungen angenteldet seien. Der Kassenbestand betrage 14 Millionen. Es werde eine Konkursdividende von 60 bis 65 Prozent zur Verteilung gelangen. Sachverständiger Blauth bemerkt; die Bant habe Ende Dezember 1900 für 25 Millionen sogenannte Reitwechsel besessen, denen jede wirtschaftliche Unterlage gefehlt habe. Vermischtes. Arbeiter Radfahrerbund" Solidarität“. Gau 9( Prov. Branden burg). Alle Zuſchriften und Anfragen, den Bund betreffend, find zu richten an den Bauvorsitzenden Karl Fischer, Berlin NW., Waldstr. 8. Montag: Verein„ Sette" tagt jeden ersten und dritten Montag im Monat in Tegel tag nach dem 15., Spandau, Frobenstr. 12. bei Krause, Berliner- und Brunowstraßen- Ecke. straße 43. Um die marktschreierischen Reklamen des Dr. phil. Otto Kaplick, welcher die ärztliche Praxis ausübt, handelte es sich in einer Auflage wegen unlauteren Wettbewerbs, die gestern vor der vierten Straffammer des Landgerichts I zur Berhandlung gelangte. Dr. Kaplick hatte durch einige Tagesblätter Beilagen verbreiten Taffen, worin er sich zur Heilung vieler Krankheiten, selbst in den verzweifelsten Fällen, und wenn die Erkrankten bereits von Autoritäten aufgegeben worden seien, erbot. Er empfahl dazu das von ihm erfundene Mittel„ Kaplicin", dessen Zusammensetzung er bekannt gab. In dieser Art der Anpreisung seiner ärztlichen Thätigkeit und der von ihm erzielten Erfolge erblickte die Auflagebehörde den umlauteren Wettbewerb. Der Augeschuldigte hatte zunächst darüber Auskunft zu geben, welche medizinische Vorbildung er genossen und wie er zu Deni Doktortitel gelangt sei. Er gab an, daß er zunächst 12 Jahre hindurch einem Arzte in Chicago zur Hand gegangen sei, der ihn Der aus dem Brandenburger Zuchthaus entflohene Ver schließlich zu ſeinem Assistenten herangebildet habe. Dann habe er brecher, Schuhmacher Papte, hat sich nicht lange der goldenen Freisich bei der Universität in Florida immatrikulieren lassen und dort heit erfreut. Am Donnerstagnachmittag gegen 5 Uhr bemerkten nach drei Semestern das Staatsexamen bestanden, infolgedessen ihm Landarbeiter in der Nähe von Plaue an der Havel einen nur not" Frisch auf!", jeden Monder Doktortitel verliehen worden sei. Später habe er noch in drei dürftig bekleideten Menschen, der sich im Walde zu verbergen suchte. andren Staaten Nordamerikas das Staatsexamen gemacht. Er habe Sie vermuteten sofort, daß es Papte sei und machten sich dabei, Gesang und gesellige Vereine. Montag:" Sängerloge", Große fich dann in Berlin als praktischer Arzt niedergelassen. Bald habe er wegen ihn zu verfolgen. Nach nicht langer Zeit hatten sie den Mann, der Frankfurterstr. 146. ,, Verein der Aquarienfreunde", Bückler- u. Mustauerunbefugter Führung des Doktortitels eine Anklage erhalten, sei aber sehr ermattet war, eingeholt, umzingelt und mühelos dingfest ge- straßen- Ecke. Lotterieverein Bauernglück", Anflamerstr. 8. Gesang: und freigesprochen worden. Er habe darauf der Universität zu Florida macht. Papke, denn dieser war der Gefangene, leistete keinen ges. Verein zur Unterhaltung und Belehrung" Empor", 210 Uhr, Bucklereine von ihm verfaßte wissenschaftliche Arbeit„ Die Grenzen der Widerstand. Dann bat der Gefangene um Effen und Trinken, da Chemie und der Philosophie" eingeschickt, worauf man ihn zum er ganz schanderhaften Hunger habe. Nachdem er sich gesättigt hatte, Doktor der Philosophie honoris causa ernannt habe. Ueber alle wurde er nach dem Planer Gefängnis gebracht und von dort noch diese Auszeichnungen habe er Diplome in Händen. Mit dem von abends durch Brandenburger Zuchthausbeamte abgeholt. ihm erfundenen Kaplicin" habe er thatsächlich überraschende Erfolge Das Unwetter hat in Schlesien großen Schaden angerichtet. erzielt. Dies wurde von dem als Zeugen geladenen Dr. med. Geyer wie aus Breslau berichtet wird, find zahlreiche Bäume entwurzelt bestätigt, während ein andrer Arzt, Dr. med Hartmann, bekundete, und Wagen umgeworfen, viele Häuser abgedeckt, Bedachungen fortdaß der Angeklagte bei der Behandlung einer Patientin, einer Frau Düring, schweres Unheil angerichtet habe. Gerichtsphyfikus getragen und mehrere Menschen vom Bliz getötet worden. Dr. Störmer erklärte, daß er in seiner Eigenschaft als Gerichts- Feinsprechverbindung von Oberschlesien nach Berlin und Breslau ist physikus und Anhänger der Schulmedizin es für unmöglich halten gestört, viele Telegraphenstangen sind gebrochen. In Leobschütz müsse, daß der Angeklagte bei seiner mangelhaften wissenschaftlichen waren mehrere Straßen fußhoch überschwemmt. und technischen Ausbildung die Krankheiten ertennen könne, die heilen Der gestrandete Lloyddampfer. Der„ Daily Expreß" meldet zu wollen, er sich rühme. Das„ Kaplicin" bestehe aus spiritiosen aus Madrid: Der vor La Coruna gestrandete Lloyddampfer" Trier" Auszügen von ihm zum Teil unbekannten erotischen Pflanzen. befindet sich in gefährlicher Lage. Alle Passagiere find an Land Ueber dies Mittel und feine Wirkungen könne am besten gebracht worden. Ein Teil der Ladung ist gerettet, ein Teil wurde der Professor Liebreich, der Special Sachverständige für über Bord geworfen. Das Schiff sinft immer tiefer. Der LloydPharmacognofie und Pharmakologie sein Gutachten abgeben. dampfer„ Aachen" wird heute einen letzten Versuch zur Abschlepping Der Angeklagte erbot fich, dem Physikus Dr. Störmer der Trier" machen, falls der gegenwärtig wütende Sturm das über Cragen auf ärzlichem Gebiete sofort Rede stehen zu wollen, Schiff nicht inzwischen bereits zerstört hat. Dr. Störmer lehnte es aber ab, hierauf einzugehen. Der Staats- Die Verhaftungen wegen Sittlichkeitsvergehen, die sich auf anwalt beantragte die Ladung des Professor Liebreich und vom deutschen Generalkonsul in Florida die Einholung einer Auskunft darüber, welcher Wert dem von der dortigen Universität verliehenen Doktortitel beizulegen sei. Der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Schöps, beantragte die Ladung des Professors Falkenhayn und der er wähnten Frau Düring. 3 Montag bei Karl Fischer, Waldstr. 8. Verein für Gesundheitspflege des Volkes, Moabit. Jeden zweiten Konsumgenossenschaften Berlins und der Umgegend. Konsum: verein Berlin Nixdorf( E. G. ut. b. H.). Verkaufsstellen: 1. Nixdorf, Biethenstr. 31; 2. Pücklerstr. 38; 3. Falckensteinstr. 6; 4. Rixdorf, Hobrecht straße 82; 5. Biz, Werderſtr. 33; 6. Ober- Schöneweide, Ediſonſtr. 4; 7. Rirdorf, Roſenſtr. 4; 8. Berlin, Stralauer Allee 20; 9; geveg 38. Straße 87a; 10. Johannisthal bei Senftleben; 11. Treptow, Baumschulenweg Die 12. Groß- Lichterfelde, Dürerstr. 37; 13. Münchebergerstr. 32. genossenschaft Berlin und Umgegend( E. G. Mitglieder der hochangesehenen Gesellschaft in Greiz erstrecken, erregen in der Stadt berechtigtes Aufsehen. Außer dem Seminar- Oberlehrer Collmann sind nunmehr der Hof- Glasermeister Scheffel und dessen Sohn verhaftet. Beide sollen außerdem noch enorme Wechselfälschungen verübt haben.. Konsum: 111. b. H.): 1. Vinetaplas; 2. Chorinerstr. 46; 3. Buttmannstr. 19; 4. Willdenowstr. 30; It. b. 5.): 3. Garde 1. Wilmers: du, Corps: Konsum 5. Gartenstr. 3; 6. Moabit, Wiclefstr. 31; 7. Ebelingstr. 14; 8. Arndtstr. 5; 9. Gräfeftr. 40; 10. Kreuzbergstr. 36/38; 11. Tempelhof, Berlinerstr. 76; 13. Gothenstraße 1. Konsum: verein. Charlottenburg( E. G. 12. Apostel Paulusstraße 27; Dorferstraße 27; 2. Tauroggenerstraße 10; straße 15. Konsumgenossenschaft von Friedrichshagen und Umgegend( E. G. m. H.): 1. Friedrichstr. 98. Genossenschaft Adlershof( E. G. m. b. H.): 1. Hackenbergstr. 29. Konsumverein Weißensee( E. G. 1. b. H.): 1. Friedrichstr. 12. 2. Langhansstr. 60. Berliner Konsumverein. Verkaufsstellen: Michaelfirchplatz 4, Krautstr. 7, Liebigstr. 7, Zorndorferstr. 59, Eindenerstr. 45, Beusselstr. 56, Rostockerstr. 21;' Rummelsburg: Türrschmidtstraße 6, Stralau, Stralaner Allee 17f, Lichtenberg: Frankfurter Chauffee 48/49, Mainzerstr. 4. Aufnahmen werden in oben genannten Verlaufsstellen jederzeit vollzogen außer Sonntags. Auskunft in Genossenschafts- Angelegenheiten erteilen die Borstände der betreffenden Vereine. Allgemeine Familien- Sterbe- Kaffe. Heute Bahltag: Ackerstr. 123 Heute, Sonntag, nachmittags 32 Uhr, Engel- Ufer 15, Gewerkschaftshaus: Ver Verband deutscher Mühlenarbeiter, Zahlstelle Berlin. fammlung. Tagesordnung: Unfre Lohnbewegung. Briefkasten der Redaktion. Zu der Aufsehen erregenden Verhaftung des Direktors bei Diete von 3-6 hr. Der Gerichtshof gab allen diesen Anträgen statt und vertagte 2. Moraht vom Werk- und Armenhaus in Hamburg wird gedie Verhandlung. meldet, daß die Höhe der unterschlagenen amtlichen Gelder noch Der Hund des Amtsrichters und die berechtigten Inter- nicht feststeht, doch belaufen sich die Defraudationen nach den biseffen. Unter der Anklage der Beamtenbeleidigung hatte sich am herigen Ermittelungen auf etwa 50 000 m. Der Verhaftete, der das 6. März vor dem Landgericht I in Berlin der Amitsrichter volle Vertrauen seiner vorgesezten Behörde genoß, hatte als Direktor Dr. jur. Georg Bergschmidt zu verantworten. Er wurde die selbständige Leitung der Anstalt inne, ihm unterstanden u. a. auch der jedoch kostenlos freigesprochen auf Grund des folgenden Thatbestandes. Landwirtschaftsbetrieb und das Apothekenvesen. In diesen Abteilungen In der Nacht zum 15. Februar d. J. nach 2 ühr wollte der An- sollen die Unregelmäßigkeiten hauptsächlich vorgekommen sein. Morath getlagte mit seinem großen Hunde mit der Stadtbahn fahren und ist bis jetzt geständig, drei Beträge von 8000 und 3000 m. veruntreut stieg mit dem Tiere in ein Coupé dritter Klasse. Der Schaffner zu haben. Ferner hat er Gelder für Inspektionsreisen, die er aber, Sch. ersuchte ihn, den wie er einräumte, gar nicht unternommen hat, seiner Behörde in Hund in das Hundecoupé zu geben. Der Angeklagte stieg mit dem Hunde aus und beschwerte Anrechnung gebracht und sich auszahlen lassen. Die Gesamthöhe fich beim Stationsvorsteher St. Von Charlottenburg aus fandte er der defraudierten Summen muß sich erst aus dem weiteren Gang dann später zwei Beschwerden an die Eisenbahndirektion. In der der Untersuchung ergeben. Morath bezog ein Gehalt von 8000 W. zweiten fagte er, er sei verblüfft gewesen über die Dreistigkeit, mit jährlich. Der Vorsitzende der Sektion für das Werk- und Armenhaus welcher die Beamten die Behörde belogen hätten. Hierdurch hat er ist der Senator Schemmann, dem noch vier weitere Herren zur Seite die beiden erwähnten Beamten beleidigt. Die Aussagen derselben standen. widersprachen sich allerdings, aber daß sie gelogen haben, hält das Ge- Abgestürzt. Bei einer Partie auf die Sittspige stürzte ein richt nicht für erwiesen. Der Angeklagte hat auch nicht den Beweis dafür Student ab und wurde schwer verlegt aufgefunden. " Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends von 7 bis 9 1hr abends statt. C. S. Bernburg. Der Steinarbeiter" erscheint in Leipzig, Große Fleischergasse 14. Herausgeber ist Paul Starke, Redacteur A. Staudinger. M. K. 1. Ja. 2. Nein. 3. Ju der Deputation ist fein socialistischer Stadtverordneter. Vier Wettende. Ebenso wie die Schreibweise ist auch die Aussprache von Eigennamen feiner Regel unterworfen. Gleichlautende Ortsnamen werden oft in verschiedenen Gegenden verschieden ausgesprochen. Maßgebend für die Aussprache ist der allgemeine örtliche Brauch. 2 Wetter Prognose für Sonntag, den 13. Juli 1902. Wärmer, vorwiegend heiter, bei mäßigen füdwestlichen Winden; keine erheblichen Niederschläge Berliner Wetterbureau Deutscher Holzarbeiter- Verband.| Zahlstelle Berlin. Bezirks- Versammlung für Wedding und Gesundbrunnen Montag, 14. Juli, abends 81/2 Uhr, bei Raabe, Kolbergerstr. 23. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Metzner über: Die Gewerkschaftsbewegung in der Arbeiterbewegung." 2. Diskussion. 3. Verbands: und Werkstatt- Angelegenheiten. Die Kollegen von Knoll und Bütter werden ersucht vollzählig zu erscheinen. Bezirk Rummelsburg. Mittwoch, abends 81/2 Uhr, bei Reutling, Kant- u. Goethestr.- Ecke. Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. NB. Die Kollegen werden dringend gebeten, die Urabstimmungszettel fofort im Bureau, Engel- Ufer 15, Zimmer 11, abzugeben. Die Ortsverwaltung. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Achtung! Parkettbodenleger. Dienstag, den 15. Juli, abends 8 1hr, Engel- Ufer 15, Gewerkschaftshans, Saal 3: Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht der bewilligten Firmen Kampfmeier, Leibe& Co. 2. Die nicht bewilligten Firmen Rosenfeld, Bendix& Söhne, Kuhnert& Kühne, Mittag, Wessel& Klassen. 3. Verschiedenes. Die Bodenleger von Reine u. Karlscheidt werden ersucht, in der Versammlung zu erscheinen. Der Obmann. Deutsch. Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5, Telephon Amt 7 Nr. 353. Montag, den 14. Juli, abends 812 Uhr: Bezirks- Versammlung für Rummelsburg im Lokale Türrschmidtstr. 37. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen L. Müller über:„ Der Generalstreit in Belgien". 2. Diskussion. 3. Neuwahl der Bezirksleitung. Dienstag, den 15. Juli 1902, abends 8 Uhr: Versammlung der Drahtarbeiter ( Nadler, Schlosser, Spinner u. Hilfsarbeiter) im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer Nr. 15. Saal 8. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Link über: Die Arbeiterversicherungs: Gefeße". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Dienstag, den 15. Juli 1902, abends 8% Uhr: Socialdemokratischer Wahlverein für den VI. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 15. Juli, abends 81/2 Uhr, in den ,, Germania- Sälen", Chauffeestraße 103: Generalversammlung. 1. Bericht des Vorstandes. 2. Bericht der Kassierer nnd Revisoren. Tagesordnung: 3. Neuwahl des Gesamtvorstandes und der Kommissionen. 4. Vortrag des Reichstags: Abgeordneten Ledebour über: Der Kampf für Volksrechte im Reichstage". 5. Diskussion. Mitgliedsbuch legitimiert. Achtung! Charlottenburg. Charlottenburg. Achtung! Dienstag, den 14. Juli 1902: Oeffentliche Versammlung im großen Saale des Volkshauses, Rosinenſtr. 3. Tages Ordnung: 1. Die Zustände in der Allgemeinen Orts- Krankenkasse Charlottenburgs. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Der Ausschuß 784b der Charlottenburger Gewerkschafts- Kommission. Verband der Sattler. Ortsverwaltung Berlin. Bureau: Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15. Bimmer 30. Fernsprecher: Amt 7 Nr. 1959. Dienstag, den 15. Jult 1902, abends 8, 11hr: Mitglieder- Versammlung in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20( großer Saal). Tages Ordnung: 1. Bericht und Abrechnung der Ortsverwaltung vom 2. Quartal 1902. 2. Diskussion. 3. Bericht der Delegierten der Gewerkschaftskommission und Neuwahl derselben. 4. Bericht des Gesellen Ausschusses. 5. Bericht des Gewerbegerichts- Beisigers. 6. Verschiedenes. 157/4 い Zu dieser Versammlung legitimiert das Mitgliedsbuch. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Achtung! Sonntag, den 20. Juli cr.: Achtung! Grosse Dampfer- Tagespartie mit Musik nach dem herrlich an Wald und Wasser gelegenen Wirtshaus Zur Römer: schanze" in Nedlik bei Potsdam. Abfahrt präc. 7 Uhr vom Schlütersteg am Bahnhof Friedrichstraße. Billets für Hin und Rückfahrt infl. Tanz 1,50 M.; Kinder 0,50 M.; unter 10 Jahren, sobald fie feinen besonderen Sizplaz einnehmen, sind frei. Um recht rege Beteiligung ersucht Das Komitee. J. A.: Willy Tuschke, Sangestr. 103. Verband aller in der Stickerei- Branche beschäftigten Personen Berlins und Umgegend. 248/ 13* Der Vorstand. Sterbe- Kaffe ehemaliger Pflug'scher Arbeiter ( Hegel'sche Kasse). Generalversammlung mittags 10 Uhr, vor: in Nümanus Saal, Brunnenstr. 188. Tagesordnung: 1. Verlesung des Protokolls der Generalversammlung vom 26. Januar 1902. 2. Rassenbericht pro 1. Halbjahr 1902 sowie Bericht der Revisoren. 3. Festsezung der Publikationsorgane pro 1903. 4. Verschiedene Kaffen: Angelegenheiten. 797 b* Otto Winkler, Vorsitzender. Das Mitgliedsbuch legitimiert. 十 Haben Sie Wanzen, Schwaben oder fonftiges Ungeziefer, so werfen Sie nicht Geld fort für nutzlose Pulver u. Tinkturen. Noa's unerreichte Specialmittel befreien Sie sicher und schnell von dieser Plage. Preis p. Bort. 50, 1, 1,75. 3, Mk. Einzig und allein nur echt beim Erfinder u. Fabrikanten[ 44270* Socialdemokr. Wahlverein Groß- Lichterfelde. Am Freitag verstarb an der Proletarier- Krankheit unser treues Mit: glied, der Schmied Christ. Rauhut. Die Beerdigung findet am Montag, den 14. Juli, nachmittags 5 Uhr, vom Trauerhause Hochstraße 16 aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Socialdemokr. Wahlverein Charlottenburg. Den Mitgliedern hiermit zur Nachricht, daß unser altbewährter Genofe, ber edifferuelifter Otto Siegerist am Freitag nach kurzer Krankheit im Alter von 59 Jahren gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 14. d. M., nachmittags 512 Uhr, von der Halle des neuen LuisenKirchhofes aus statt. Treffpunkt bei Wernicke, Bismarckstr. 34. Um rege Beteiligung ersucht 250/12 Der Vorstand. Allen Freunden und Befannten zur Nachricht, daß mein lieber unvergeß: licher Mann, der Maurer Karl Goile [ 8256 nach langem schweren Leiden an der Proletarierkrankheit verstorben ist. Die Beerdigung findet am Dienstag: nachmittag 6 Uhr, von der Leichenhalle des Schöneberger Kirchhofs, Marstraße, aus statt. Ww. Goile geb. Winter. Central- Verband d. Maurer Deutschlands Zahlstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß am 11. d. Mts. unser treues und langjähriges Mitglied Karl Goile, Max Noa, Belzigerſte: 62, im Alter von 46 Jahren Berlin N., 48. Reinickendorferstraße gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Diens: tag, den 15. d. Mts., nachmittags 612 Uhr, von der Leichenhalle des Gesichtshaare Schöneberger Kirchhofes( Marstraße) Haare an Händen und Armen ent: fernt auf chem. Wege- schmerzlos und für immer Depilator'. Zerstört die Haarwurzeln allmählich aber sicher und vollständig. Der aus statt. 140/ 1ẞ Um zahlreiche Beteiligung bittet Die Verbandsleitung. Deutscher = M. 2. Holzarbeiter Verband. Grosse Versammlung der Klempner Berlins Mittwoch, den 16. Juli 1902, abends 8½ Uhr, in den Saut völlig unfäblich. Doſe W. 2 im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15( großer Saal). Tages Ordnung: 1. Die gegenwärtige Lage unsres Berufes und unsre Stellung dazu. Referent Ad. Cohen. 2. Diskussion. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist das Erscheinen eines jeden Kollegen notwendig. Die Mitglieder werden darauf aufmerksam gemacht, dak vom 15. Juli bis auf weiteres die Bibliothek geschlossen ist. Wir erfuchen die Kollegen, die entliehenen Bücher sobald wie möglich wieder abzuliefern. 117/11 Die Ortsverwaltung. Arminhallen, Kommandantenstraße 20: General- Versammlung. Tages Ordnung: Karl Zeuge Für M. 3. Porto Den Mitgliedern zur Nachricht 25 Pf. Nur bei Otto Reichel, daß der Kollege( Tischler) Berlin SO. 31, Eisenbahnstraße 4. Max Brinner Jerusalemerstr.42 Brunnenstr. 6. am 11. Juli, abends 11 Uhr, geGroßartige Auswahl storben ist. Die Beerdigung findet von Kinder-, Sport: heute, Sonntagnachmittag 5 Uhr, vom und Puppenwagen, Trauerhause Prinzen- Allee 14 nach Kinderbettstellen, dem St. Pauls- Kirchhofe statt. est. Fabrikat, billigst. Um rege Beteiligung ersucht Ceilzahlung gestattet. I 86/3 Die Ortsverwaltung. 1. Kassenbericht. 2. Bericht über den Arbeitsnachweis. 3. Antrag des Kollegen Massuthe: Einführung von Fragebogen. 4. Besprechung über eventuelle Einführung von Werstatt Vertrauenspersonen. 5. Verschiedenes. Sonnabend, den 26. Juli: Große Dampfer- Promenadenfahrt nach Wilhelminenhof, verbunden mit Sommernachtsball. Billets in der Versammlung. 299/18 Der Vorstand. Centralverband der Maurer u. Vereinigung der Maler. Konsum- Verein Berlin- Süd ( Sektion der Rabitzputzer.) 2c. Mittwoch, den 16. Juli, abends 8 Uhr, in den ,, Arminhallen", Kommandantenstraße 20: Mitglieder- Versammlung. 252/8 Tagesordnung: 1. Bortrag. 2. Abrechnung vom 2. Quartal 1902. 3. Verschiedenes. Der Vorstand. Filiale Berlin I. Dienstag, den 15. Jult, abend8 8 1hr: Mitglieder Versammlung im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15. Tages Ordnung: 1. Raffenbericht. 2. Vortrag. 3. Vereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Um pünktliches Erscheinen ersucht in Liquidation Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Die General- Versammlungen vom 12. und 25. Juni 1902 haben zwecks Anschlusses an die ,, Konsum- Genossenschaft Berlin und Umgegend" einstimmig die Liquidation unsres Vereins [ 124/12 beschlossen. Auf Grund des§ 82 des Genossenschafts- Gesetzes fordern wir alle diejenigen, welche Ansprüche an obengenannte Genossenschaft zu stellen haben, auf, solche in unsrem Comptoir, Gräfestr. 40, unverzüglich geltend zn machen. Die Liquidatoren: Die Ortsverwaltung. Hasenheide 13/15: Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer Sonnabend, den 19. Jull. in M. Kliems Volksgarten, Berlins und Umgegend. Montag, den 14. Juli, abends 8½ Uhr: Baudeputierten- Versammlung im„ Englischen Garten", Alexanderstr. 27 c. Es ist Pflicht, von jedem Bau einen Kollegen zu entfenden, da sehr wichtige Angelegenheiten zu besprechen und zu regeln find. 129/19 Der Vorstand. Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen beschäftigten Arbeiter Berlins u. Umg. Montag, den 14. Juli, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- llfer 15: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Kassenbericht vom II. Quartal 1902. 2. Halbjahresbericht des Vor: 21. Stiftungsfest bestehend in Paul Müller. Hugo Schmidt. Emil Welt. An unsre Mitglieder! Hiermit ersuchen wir alle, welche ihren Uebertritt noch nicht vollzogen haben, dies baldmöglichst bewerkstelligen zu wollen. Beitritts Erklärungen hierzu liegen in den Verkaufsstellen Arndtstr. 5, straße 76, aus. Konzert, Specialitätenvorstellung, Gesangsaufführungen. Gräfeste. 40, Kreuzbergstr. 36-38 und in Tempelhof. Berliners Anfang des Konzerts: nachm. 4 Uhr. Entree inkl. Tanz 50 Pf. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr an geöffnet. Das Komitee. Frauen u. Mädchen Charlottenburas Dienstag, den 15. Juli, abends 82 Uhr, im Volkshaus, Rosinenstr. 3: Wander- Versammlung des Frauen- u. Mädchenvereins für Schöneberg und Imgegend. 1. Vortrag des Hrn. Kaliski über:„ Die Frau als Eigentum. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste, Männer und Frauen, willkommen. Gesundheit ist Reichtum! 7866 flandes und sämtlicher Kommiſſionen. 3. Neuwahlen. 4. Gewerkschaftides. Dampf- und Heissluft- Bäder 75/20 Das Erscheinen aller Kollegen ist notwendig. Eintritt nur gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuchs. Der Vorstand. Verein deutscher Schuhmacher. wirksamstes, erfolgreichstes und billigstes Mittel gegen Erkältung, Gicht und Rheumatismus. Lieferung an sämtliche Krankenkassen. Bad Frankfurt Ritter- Bad 4488L* Mittwoch, den 16. Juli 1902, abends 8 Uhr, 136 Gr. Frankfurterstr.136 18. Ritter- Strasse 18. im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15( Saal 7): General- Derlammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht pro II. Quartal 1902. 2. Antrag auf obligatorische Einführung des Lokalfonds. 3. Verschiedenes. 169/17 Die Ortsverwaltung. Achtung, Etuisarbeiter! Montag, den 14. Juli, im Gewerkschaftshaus, Engel fer 15: Branchenversammlung. Tagesordnung: 1. Ridblick auf den Stuttgarter Gewerkschaftstongreß. 2. Diskussion. 3. Wertstubenangelegenheiten. 4. Berschiedenes. Der Vertrauensmann. 24/7 SOOL KLEIE SCHWEFEL, FICHTENNADELBADER Specialität: Russ. bezw. Dampfkasten-, Röm. bezw. Heissluft-, Lohtannin-, Soolund Schwefelbäder täglich für Damen und Herren. Roger Wanzenfeind| ,, Mottenfeind| ,, Schwabenfeind| in der Flasche" im Beutel", im Streu- Turm" Preis 50 Pf., 1,00, 1,50. Unfehlbar sicher nur 5 Pf.. Th. Schmiedel 25 Pf., 50 Pf., 1,00 Gesetzlich geschützt! Neue Königstr. 53, I. Fernspr.: Amt 7 a, 6331.( beim Alexanderpl.) Von 1 Mark an frei Haus, auswärts gegen Nachnahme! Allein- Verkauf: Fabrikant Gleichzeitig richten wir an diejenigen, welche ihre Mitgliedsbücher und Dividenden Marken noch nicht abgeliefert haben, in ihrem eigensten Interesse die Bitte, dies umgehend in den genannten Verkaufsstellen zu thun. 126/ 1* J.BR Stettin: Magazinstraße 2. Hohenzollernstraße 3. Elegante Gesellschafts- und Jackett- Anzüge J. Baer ,: BERLIN N.[ 44862* 26, Badstraße 26, Ecke Prinzen- Allee, u. 37 Schliemannstrasse 37 empfiehlt, wie bekannt, in reelster Aus: allerbilligsten führung und streng festen Breisen: Herren- u. KnabenGarderobe. Arbeitssachen. Grosses Stofflager zur Anfertigung nach Mass. Berlin: Elegante Paletots n. Mäntel. Chausseestraße 54. Belle Alliancestr. 98 } Filialen:{ Mass- Anzüge 24 und 30 Mark. Paletots nach Mass 22 Mark. Es liegt in jedem seinem Interesse, mein Angebot zu prüfen und sich von der Reellität zu überzeugen. Ich liefere bon prima Stoffresten die elegantesten haltbarsten Maß- Anzüge zu obigem Preise. Kein Zwang zur Abnahme, wenn der Anzug nicht sitzt. [ 46552 Sonnenschein's Engros- Resterhandlung Belle Alliancestraße 98, 1 Tr., und Chausseestraße 54, 1 r. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Von Aerzten vielfach verordnet. Broschüre gris und franco. In est( Aufbewahren!) in ferro aliquid divini! Dr. Boerhave. Gesetzlich) geschützt!) Ersatz für Badereise. Nur aus gesundem Blute cntsteht ein gesunder Körper!!! ( Aufbewahren!) Im Eisen Es giebt Hunderttausende von Patienten, welche weder in der Behandlung eines allopathischen oder homöopathischen Arztes, noch durch Wafferheilmethode oder Naturheilverfahren, weder in einer theuren Heilanstalt oder im theuren Bade, noch durch Aufenthalt auf dem Lande, an der See, an der Riviera, im Gebirge oder Buftkurort ihre Gesundheit wieder erlangten und doch gerne gesund oder wenigstens besser werden möchten. Allen diesen Leidenden empfehle ich dringend, noch eine Kur mit dem von mir seit Jahren präparierten und von besten, ja auffallenden, oft sogar wunderbaren Erfolgen begleiteten ,, Berliner Stahlbrunnen", ( Soldene Medaille Berlin 1896. Goldene Medaille Faris 1900.) ist etwas Göttliches enthalten. ( D. R. M. G.) Nr. 45485. Sie werden meist noch Heilung, mindestens aber wesentliche Befferung erzielen, bei längerem Gebrauche selbst in veralteten, chronisch gewordenen, vielfach schon als ,, uuheilbar" bezeichneten Fällen. Mittheilungen über gute, beste, vorzügliche Wirkung gehen täglich ein mit Rachbestellung selbst aus hochadligen Kreisen. Der Berliner Stahlbrunnen" hat vor den aus den Badeorten versandten Brunnen den Vorzug, daß er das Eisen nicht als Oxyd( Oder) ausscheidet, wie diese, sondern dasselbe dauernd unverändert als das leicht verdauliche und am leichtesten affimilirbare Eisenoxydul gelöft und wirksam behält; außerdem auch frei ist von den Verunreinigungen der natürlichen Brunnen( Gips, Thonerde, Kiefelsäure) und ist besonders allen denjenigen Leidenden zu empfehlen, welchen es nicht möglich ist, eine Kur im Badeorte an der Quelle vorzunehmen. Der Berliner Stahlbrunnen" ist so präparirt, daß er auf die wettesten Entfernungen versandt werden kann, ohne dem Berderben zu unterliegen oder an Wirkung zu verlieren. Die vielseitig günstige Wirkung des Berliner Stahlbrunnen" beruht darauf, daß derselbe beften appetit erzeugt, den Stoffwechsel, die Verdauung und den Stuhlgang fördert, die Verwerthung der Speisen verbessert, mit seinem reichen Eisengehalte die Blutbildung mehrt, das Blut selbst verbeffert und dies bei seiner steten Circulation den leidenden Organen gesunde Zufuhr bringt, wodurch diefelben allmählich regenerirt, gesund werden. Aus diesem Grunde bewährt sich derselbe ganz besonders gegen Blutarmuth, Bleichsucht, Nervenleiden aller Art, Schwache, Kopfschmerz, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Magens, Leber, Gallenstein, Nieren, Darm- und Blasenteiden selbst allerschwerster Art, Abmagerung, Hals, Rehlkopf- und Luftröhren- Verschleimung, Rheumatismus, Gicht, Ischias, Scropheln, Drüsenanschwellungen, leichten Lungenkatarrh, Athembeschwerden( Asthma), Schlaflosigkeit, Nasenbluten, Lähmungen, Rückenmarksleiden, un reines Blut, Flechten, Fettleibigkeit, Herzverfettung, Sterilität, Unterleibsleiden aller Art, Leiden der Wechseljahre, Hysterie, Hypochondrie, Epilepsie, lymphatische Affektionen, Schwächezustände, Schwäche nach Malariafieber, Herenschuß. Die Trinktur kann jederzeit, auch im Winter, ohne Berufsstörung, ohne strenge Diät und ohne besondere Brunnenpromenade vorgenommen werden. Preis für Berlin: Füllung von 30 Ft. M. 10 prän.( abonnementsweise). Fortsetzung im Anschluß Mr. S. Für 2 Personen in einer Familie 60 FT. Mr. 18. Fortsetzung im Anschluß Mr. 15. Bustellung der Flaschen einzeln stets frisch präparirt frei ins Haus, volle Flasche hin, leere zurück. Nach den Vororten liefere zu demselben Preise frei Haus gleich 80 1. zuzüglich 10 Pf. Pfand pro Flasche. Nach auswärts Riste mit 80 Flaschen frei zur Bahn Mt. 15,-, 2 Riften zugleich Mt. 28,-, gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages. Bei Fortsetzung im Anschluß 1 Rifte Mt. 13,-. Rifte und Flaschen, frankirt zurückgesandt, werden mit Mt. 4,- angenommen. A. W. Kumbier, approbirter vereidigter Apotheker, Berlin NW., Marienstr. 30. Sehr geehrter Herr Kumbler! Sehr geehrter Herr Rumbler! Atteste und Dankschreiben. Erlauben Sie, daß ich Ihnen meinen herzlichsten Dank ausspreche für die gross Mett Freude bestätige ich hiermit, daß Ihr Stahlbrunnen meiner an schwerer artige Wirkung Ihres Berliner Stahlbrunnen", nicht nur weil er mir als Bleichsucht leidenden Tochter endlich wirklich geholfen hat, während die Wir bescheinigen dem Herrn Apotheker A. W. Kambler in regelmässige jährliche Frühjahrskur vorzügliche Dienste leistet, sondern Konsultation zweier hiesiger Aerzte ohne Erfolg gewesen. Nachdem meine Tochter Kemberg, dass die Revisionen der dortigen Apotheke während vor allem, weil er meinem Bruder jo ausserordentlich und überraschend ge- allerdings 2 Stiften von Ihrem Stahlbrunnen verbraucht hatte, stellte sich das lange seines Besitzes stets ein recht günstiges und zufrieden- holfen hat. Wie Sie wissen, hat sich mein Bruder aus deutschen Stolonien Sübe Zelt fortgebliebene Unwohlsein wieder ein und nachdem sie noch eine dritte Rifte stellendes Resultat ergeben haben. Revisionsbescheid: Aus Ameritas ein läftiges Wechselfieber und Rheumatismus mitgebracht. Saft ein Jahr als Nachtur getrunten, ist sie völlig wieder hergestellt. den Revisionsverhandlungen haben wir gerne ersehen, dass litt er baran und hatte schon so viel Chinin geschluckt, dass er kursathmig Ich danke Ihnen daher nächst Gott für diese Hülfe und werde nicht verfehlen, Sie ernstlich bemüht gewesen sind, so manche Mängel der geworden war. Da befragte ich Sie um Ihren Stahlbrunnen, und fiehe, schon Ihren Stahlbrunnen bestens zu empfehlen. dortigen Apotheke, welche gegen Ihre Vorgänger monirt nach 8 Tagen verspürte er, wie die Fiebererscheinungen wichen, und nun Hochachtungsvoll werden mussten, abzustellen. Auch haben uns die Revisionen ist es ganz weg. Er ist frisch und gesund, wie nur ein junger Mann von die Ueberzeugung verschafft, dass Sie Ihrem Berufe mit 25 Jahren sein kann, ohne irgend welche Beschwerden. Also nochmals herzlobenswerthem Eifer, Sachkenntniss und Pflichttrene obliegen. lidhen Dant, das Mittel ist probat! Es grüßt Königliche Regierung, Abtheilung des Innern, gez. von Krosigk. A. Herde, städt. Behrerin. Merseburg, den 4. Juni 1870. Berlin, Friedenstraße 100, ben 24. 6. 1901. Sehr geehrter Herr Stumbler! Herr Dr. med. Kettler, Berlin, bemerkt in einem längeren Gutachten über den Berliner Stahlbrunnen": daß derselbe, von ihm vielfach erprobt, seiner welche mir durch den Gebrauch Ihres Stahlbrunnens bereitet tit Erst jest komme ich dazu, Ihnen meinen herzlichsten Dant su fagen file ble giffe, Billigkeit und seines Wohlgeschmacks wegen verdient, allgemein empfohlen Ich bin dadurch nun von meiner schrecklichen Gallenstein- Kolik bezu werden, daß er außer in Fällen von Blutarmuth, Bleichsucht, Appetitlosig freit, mit welcher ich schon viele Jahre heftig geplagt wurde; ich kann keit, Stuhlverstopfung, Schwäche nach Entbindungen und beim Nähren, Dyspepsie und Trägheit der Unterleibsorgane usw., auch zwei schwere Fälle Jetzt wieder alle Speisen vertragen und meine Arbeit wieder machen unb von Hysterie mit dem ganzen Heere der hysterischen Nebenerscheinungen werbe hren Stahlbrunnen jedermann empfehlen, wie fich auch schon Bekannte von durch mehrmonatliche Anwendung des„ Berliner Stahlbrannen" zur Heilung mir haben schicken lassen. gebracht und daß eine Dame, die bordem als an Carcinoma ventriculi( Magenfrebs) leidend behandelt war, nach mehrmonatlichem Gebrauch des Berliner Stahlbrunnen" gesund und erheblich stärker geworden sei und sich hinterher des besten Wohlseins und eines fast reichlich starken Appetits" erfreue. Nochmals besten Dank von Ihrer Frau Schmiedemeister Anguste Dribbusch. Sabrobt b. Trebatsch, 20. 11. 99. Sehr geehrter Herr Kumbter! Ihr Stahlbrunnen hat, nachdem ich) 80 FT. verbraucht, bei mir ausgezeichnete Herr Dr. med. Ed. Reich, Kiel, bekannter Sygieniter, Director, Vice- Hilfe hervorgerufen. Meine rheumatischen Schmerzen in den Händen, präsident, Mitglied von Akademieen und gelehrten Gesellschaften in Paris Armen, Beinen und im Rücken, sowie auch die Stiche in der Herzgegend u. s. w. fchreibt in seinem ausführlichen Gutachten u. a.: sind nach dem Stahlbrunnen ganz verschwunden, so daß ich mich veranlaßt fühle, Ihnen dafür hierdurch meinen wärmsten Dant auszusprechen. Sobald die Witterung wärmer wird, werde ich die Kur noch wiederholen. Mit der größten Hochachtung grüßt ergebenst Ihre Berlin, Andreasftr. 85, d. 28. 8. 1901. Geehrter Herr Kumbier! Frieda Müller. oppau b. Banban, b. 10. 11. 1900. A. Burian, Befizer. Geehrter Herr Stumbler! Bor svei Jahren wurde ich von einer Strankheit befallen, von welcher der mich beHanbelnde Arzt selbst zunächst nicht wußte, was mir fehle. Derfelbe fagte, von meiner Lunge wäre nur noch eine kleine Spitze da, so dass ich selbst glaubte, ich hätte die Lungenschwindsucht und müsse sterben. Da das Leiden trotz der angewandten Mittel immer schlimmer wurde, gebrauchte ich zuletzt gar nichts mehr. Da brachte mir ein uns bekannter Herr Ihren Stahlbrunnen, ich gebrauchte benselben, und als ich 12 Flaschen davon getrunken hatte, bekam ich nicht alleinAppetit, sondern Hunger und gewann nach und nach auch wieder Kräfte. Während ich borbent so frant war, bas mir der Arzt das Leben schon abgesagt hatte, war ich nach Verbrauch von 60 Flaschen Ihres Brunnens fast wieder ganz gesund. Ich habe denselben dann noch weiter getrunken, im Ganzen bis jest 90 Flaschen, da ich auch an Rheumatismus litt, von dem ich ebenfalls dadurch gehellt bin. Ich kann daher allen Leidenden Ihren Stahlbrunnen nur empfehlen, well er mir felbft fo gute Dienste geleistet hat. Empfangen Sie daher hiermit meinen aufrichtigsten Dant. Mühlau bet Burgstädt i. S., den 3.- 2. 98. Hochachtungsvoll Sehr geehrter Herr Sumbier! Fran Martha Seifert. Selt einem Jahre litt ich an einem Magen- und Darmkatarrh mit In so vielen Fällen werden die Präparate des Eifens in Form von Pulvern, Diarrhoe und gleichzeitiger Nierenaffection. Alle Aerzte, die ich tonfultirte, Pillen u. s. w. verschrieben. Dieselben zeigen oft genug feine rechte Wirkung, weil das darin enthaltene Eisen unlöslich in den Verdauungssäften ist. Daher darunter auch Homöopathen, fagten mir, die Kranfheit wäre sehr langwierig und schwer zu beseitigen. Ich mußte sehr diät leben, fam dabei aber so herunter und nimmt es feinen Augenblick Wunder, daß viele Serante, welche mit den gewöhnlichen nahm an Körpergewicht derart ab, dass ich kaum noch laufen konnte und, obgleich Eisen- Palvern, Eisen- Pillen u. s. w. schlechte Erfahrungen machten, bei Gebrauch erft 47 Jahr alt, am Leben keine Freude mehr hatte. Als dann Ihre Broschüre des„ Berliner Stahlbrunnen" durchaus ihre Rechnung fanden, denn das darin enthaltene Eisen befindet sich im Zustande vollkommener Lösung und ist Seit 4 Jahren litt id) an einem schweren Nerven- und Magenleiden, das fuchen. Ich bestellte mir den Brunnen und nach Gebrauch von 30 Flaschen fühlte leh uns auging, brangen meine Fran und meine Kinder darauf, Ihren Stahlbrunnen git bere den Verdauungsorganen des Menschen durchaus angepasst. Es ist daher das sich in letzter Zeit derart verschlimmerte, dass ich weder essen noch mich schon wohler. Bei eitergebrauch desselben bekam ich einen derartigen Berliner Fabritat, dem wirklich grössere Bedeutung zukommt und dem darum trinken, noch schlafen konnte und dabei körperlich herunterkam, sehr ab- Appetit, dass ich immerzu hätte essen mögen, und ist mit der gesunden auch eine gute Zukunft lenchtet, dem aus Badeorten versandten Brunnen magerte. Auf Empfehlung Bekannter gebrauchte ich dann 60 FL von Ihrem Berliner Verdauung und Ernährung auch die frühere Lebensfreudigkeit wieder bel unbedingt vorzuziehen, weil es seine chemische Zusammensetzung unver- Stahlbrunnen, der mir so gut bekam, dass ich schon nach einiger Zeit Appetit mir eingekehrt. Auch an Gewicht habe ich neben Kraft und Lebenslust ändert belbehält, während letztere Hauptbestandtheile bald nach der und Schlaf bekam, auch an Körpergewicht wieder zunahm und das Nerven- wieder zugenommen. Füllung in die Flaschen ausscheiden und dadurch mehr oder weniger an leiden sich verlor. Ich fühle mich jetzt wieder ganz kräftig und gesund Ich danke Gott dafür, daß ich in den Befih Ihres Stahlbrunnens gelangt bin und Wirksamkeit verlieren. Das Kumbier'sche Erzeugniß ist auch lange haltbar und und spreche Ihnen hiermit meinen besten Dank aus für die mir durch Ihren Brunnen tann denselben allen Beidenden auf bas angelegentlichfte empfehlen. von weit billigerem Preise als die von den Brunnenorten aus versandten Mineral- gewordene Heilung. wasser, und dieser Umstand dürfte auch zu seinem Vortheile sprechen. In der That, Auch bin ich gern bereit, allen denen, die an ähnlichen Nebeln leiden, mündliche ber Stahlbrunnen des Herrn Apotheker 2. 3. Kumbier verdient es, herzlich will- Auskunft zu geben. Hochachtungsvoll kommen geheissen, allgemein empfohlen und den natürlichen, in Flaschen Berlin, Unter den Linden 59a, ben 14. 2. 1900. Otto Bowik, Gastwirth. und Krügen zum Versand nach auswärts gelangenden Mineralwässern vorgezogen zu werden. Sehr geehrter Herr Kumbier! The Berliner Stahlbrunnen" thut bier Wunderdinge gegen ein veraltetes Magenleiden und es wollen ihn noch 2 Battenten in meinem Sause trinken, weshalb ich Sie bitte, ſo ſchnell als möglich noch 2 Stiftet 180 gr. unter Machnahme des Betrages zu senden. Ihr dankbarer. Abraham Did. Tiege, deutsche Kolonie bei Feodorowka, Gouvernement Taurien( Krim), Sübrußland 29. 3. 1901. Sehr geehrter Herr Kumbier! Ueber die Wirfung Ihres Stahlbrunnens bei meiner Frau lann ich Ihnen jett Folgendes bestätigen: Sochachtungsvoll E. Müller, Lehrer a. D. Danksagung. Mit beftem Dank und Gruß Berlin, Wöhlertstr. 4, ben 24. 1. 99. Sehr geehrter Herr Kumbier! Hochachtungsvoll Carl Gehrke, Werkmeister. Geehrter Herr Kumbier! Indem ich Ihnen anzeige, baß ich bie Stifte mit bent leeren lafchen abgefchicht nuge ich diese Gelegenheit, um Ihnen mitzutheilen, daß ich bei bent wiederholten Ge Indem ich Ihnen anzeige, baß ich eine stifte mit leeren afhent surtlefende, Behabe, tann ich Ihnen über die Wirkung des Stahlbrunnens folgendes mittetlen: Meine Frau ist 74 Jahre alt und hat Ihren Stahlbrunnen besonders gegen Jahre 1893 burch angestrengte Arbett in einer überfüllten Klaffe schon nervös gebrauch Ihres Stahlbrunnens stets die besten Erfolge erzielt habe. Als ich im Asthma, Rheumatismus und Gicht getrunken. Der gute Erfolg ist auch worben war, bekam ich einen Anfall von Cholera nostras. Wochenlang lits ich nicht ausgeblieben. Die Gesichtsfarbe wurde bald eine bessere, die Athemnoth verschwand nach und nach, jo baß fie wieber Gänge Besorgen und bie derart an Diarrhoe, dass mein Körpergewicht von 180 auf 100 Prund herSpelfen bereiten fann. As meine Frau 10 Flaschen getrunken hatte, schwollen the die zunahm. Die Schlaflosigkeit war nur durch Schlafpulver zu vertreiben, unter ging, während zugleich meine Nervosität in erschreckender Weise Beine an, aber nach einigen Tagen verschwand die Geschwulst und damit zu während die Diarrhoe weder durch Botwein noch Opium zu beseitigen war. gleich auch Gicht und Rheumatismus. Ganz besonders bemerkbar war die günstige Wirkung auf die Nieren, indem der vorher dunkle und trübe trin bald auf den Stath eines Kollegen schrieb ich damals an Sie und Sie waren so freundlich, flar und rein wurde. Ich kann Ihren Stahlbrunnen daher allen ähnlich Leidenden mir Ihre Ansicht ausführlich klar zu legen in dem Sinne, dass der Brunnen, nur empfehlen. wenn auch langsam, helfen würde. Mit 2 Kisten von Ihrem Stahlbrunnen als Schwedt a. D., ben 5. 4. 1901. Steisegepäd trat ich meinen Urlaub an und ging aufs Land. Bei der 4. Flasche Brunnen less die Diarrhoe schon nach, nach einer Woche war sie verschwunden. Mit 99 Pfund Gewicht begann ich die Kur und nach 8 Wochen Meine Frau litt sett einer Reihe von Jahren an den verschiebenartigsten Krantwog ich schon 122 Pfund. Mit dem Appetit wuchs auch die Körperkraft, heiten: hartnäckigem Bronchialkatarrh, Geschwüren im Kehlkopf, Magendas Selbstvertrauen kam wieder und immer mehr schwand dis Norvosität geschwüren, Blutarmuth, Nervosität, Migräne, Unterleibskrankheit etc. Bereits 68 Jahre alt, hatte ich seit 6 Monaten an einem schweren Magen- mit all' ihren Nebenerscheinungen. Aerztliche Kunst und Bäder( Reinerz, Kolberg, Karlsbad) wurden jedes Jahr versucht. leiden entsetzlich zu leiden, wegen dessen ich 18 Aerzte consultirte, ohne Da die Nervosität bet mir, wie bei den meisten meiner Kollegen, Stammgast ist, Im folgenden Jahre stellte sich immer wieder ein neues Uebel ein. Seit einer Heilung oder Besserung erlangen zu können. Mein Magen vertrag keine so rikt ich ihr immer wieder mit dem Stahlbrunnen zu Leibe und ich fann meinen Reihe von Jahren( wohl an 6 Jahren) trinkt sie jährlich Ihren Stahlbrunnen. Dieser feste Nahrung mehr, ich lebte nur von Mehlsuppen, Milch und Wein. Mein Amtsgenossen dieses Mittel nicht genug empfehlen. Brunnen hat stets eine gute, sofort bemerkbare Wirkung auf sie ausgeübt. Körpergewicht nahm um 49 Pfd. ab. Da nun alle Mittel nichts halfen und ich Wittenberge, Bez. Potsdam, b. 1. März 1899. Seit ein Paar Jahren leidet sie an obigen Krankheiten gar nicht mehr und mich bereits selbst aufgegeben hatte, wurde mir von einem alten Pharmaceuten ber Ihr ergebenster ich schreibe dies hauptsächlich der Wirkung des Stahlbrunnens zu, Diefelbe Berliner Stahlbrunnen des Herrn Apothefer Kumbler hier, Martenstraße 30, febr besteht nach meiner Beobachtung wesentlich in der Förderung der Bildung gesunden empfohlen. Nachdem ich nach Berordnung des Herrn Sumbier, zunächst nur ½½ Flasche Blutes, in der Steigerung des Appetits, einer vollkommeneren Ver- pro Tag in fleinen Dosen, 10 Ft. getrunten hatte, sing ich schon an, feste Speifen zu dauung, in der Beförderung der Ausscheidung krankhafter genießen und nach Verbrauch von 30 Fl. war mein Magen in der alten guten Stoffe, Verbesserung der Gesichtsfarbe, und in Berbindung mit Verfassung, so dass ich alle Speisen in doppelter Ration zu mir nehmen biefem allen in allmähliger Beseitigung der Nervosität, im Erwachen neuer konnte, um meine gesunkenen Körperkräfte wieder herzustellen, habe auch Lebenslust und frischen Lebensmathes. Den Arzt gebrauche ich jetzt fast gar das verlorene Gewicht nahezu wieder eingeholt und bin heute gesund und träftig. nicht. Meine Frau trinkt den Brunnen alljährlich im Sommer jezt noch, trotzdem fie ich den Stahlbrunnen desselben allen schwer leibenden Magentranten aufs Dringendste Indem ich hierdurch Herrn Kumbier meinen tiefgefühltesten Dant ausspreche, tann fich gefund fühlt, lediglich als Vorbeugungsmittel und ich kann auch eine nennens empfehlen, fie werden dadurch am ersten gefund werden. Berlin, Stralsunderstr. 29, den 1. Januar 1898. werthe Zunahme des Körpergewichtes bestätigen. Nach meiner Beobachtung fommt es besonders darauf an, daß eine Sur mit dem Stahlbrunnen namentlich bei sehr geschwächten Individuen jahrelang wiederholt werden muß, daß man nicht Mißtrauen in die Wirkung fegt, wenn nicht sofort alle Leiden beseitigt sind, daß man erst mit geringeren Mengen anfängt( jest trinkt meine Frau Monate hindurch täglich 2 Flasche, und sie trinkt ton gern) und daß man es während der Sur an Bewegung, möglichst in frischer Luft, nicht fehlen läßt, wodurch offenbar die Wirkung des Brunnens erhöht wird. Berlin, Urbanstr. 27. Sehr geehrter Herr Kumbier! Hochachtungsvoll F. Sperling, Lehrer. Geehrter Herr Rumbier! 2. Kobia sen., Bertreter. dazu gleichzeitig mit, daß ich durch Ihren Stahlbrunnen von meinem heftigen Ich fandte heute eine Stifte mit leeren Flaschen an Ste zurück und theile Ihnen chronischen Blasenleiden befreit bin. Ich hatte zuvor schon mehrere Aerzte in Anspruch genommen, auch wohl etwas Linderung der Schmerzen, aber feine Heilung erlangt. Zwar traten die brennenden Schmerzen zuerst heftiger auf, aber ich wurde nicht ängstlich, da dies bei Brunnen ja meist der Fall sein soll, und trant ruhig. weiter, einige Beit nur 2 l. pro Tag, dann mehr, und wurde nach und nach von meinem schweren Leiden befreit. Darum, Herr Kumbier, hiermit meinen herzlichsten Dant! Hochachtungsvoll Thre Frau Emma Schröter. Starpel bei Liebenau( N.-M.), bent 15. 12. 1900. Sehr geehrter Herr Kumbier! Jm vor. Jahre litt meine 20 jährige Tochter an hochgradiger Blutarmuth und Bleichsucht; sie war sehr blass, fühlte sich stets müde, matt, hatte schlechten Appetit, schlechte Verdauung, keinen erquickenden Schlaf, war stets verdriesslich und sehr nervös- reizbar. Sie hat dann 30 Fl. von Ihrem Berliner Stahlbrunnen" getrunken, der ihr ausserordentlich gut be: kommen ist. Der Appetit besserte sich, die Verdauung regelte sich, sie bekam ein gesundes, frisches Aussehen, gewann wieder Kraft, Bührigkeit und Arbeitslust, fühlte sich im Ganzen sehr wohl und Ich bitte Sie, mir 2 stiften à 30 l. von Ihrem Berliner Stahlbrunnen" per an Stelle der nervösen Reizbarkeit trat heitere Gemüthsstimmung bis zur Nachnahme zu senden. Derselbe hat mir vor etwa 8 Jahren sehr gute Dienste Ausgelassenheit, so dass sich alle ihre Bekannten wunderten über die Ver- geleistet gegen Blutarmut und Nervosität und ich möchte jest mit meiner Tochter änderung; auch an Gewicht hatte sie 8 Pfund zugenommen. Da ich so die denselben wieder trinten. Hochachtungsvoll Frau Marie Kukbauer. Geehrter Herr Stumbier! Sehr geehrter Herr Kumbier! Mwin Nöhr, Lehrer. Nach Beendigung her kur mit Ihrem Stahlbrunnen kann ich Ihnen bie freudige Mittheilung machen, dass sich derselbe bei meiner Blutarmuth und der damit zusammenhängenden Nervosität aufs Beste bewährt hat. Bereits nach dem guten Appetit und meine Verdauung wurde eine bessere, der Stuhlgang Gebrauche einiger Flaschen stellte fich wesentliche Besserung ein. Ich bekam regelte sich. Das müde und matte Gefühl verliess mich und die zuletzt unerträglich gewordenen nervösen Kopfschmerzen verschwanden ganz. Ich fühle mich jetzt wieder frisch und gestärkt und fann meinen häuslichen Befchäftigungen, ohne milde zu werden, wieder nachgehen. Ich werde daher auch nicht unterlassen, Ihren Stahlbrunnen allen ähnlich Leidenden aufs Angelegentlichste zu empfehlen. Indem ich Ihnen hiermit meinen herzlichsten Dant ausspreche, zeichne ich Hochachtungsvoll Frau Obermonteur E. Nitschel. Berlin, Rathenowerstr. 81, ben 7. 4. 1901. Sehr geehrter Herr Kumbier! Da ich bei meinen Magen-, Leber-, Gallenstein- und Hämorrhoidalleiden mit dem Gefühl steten Vollseins und arger Nervosität in Folge schlechter Blutmischung mit Ihrem Stahlbrunnen bessere Erfolge erzielte als mit zweimaliger Kur in Karlsbad, fo bitte ich wiederum um Zusendung von 30 Fl. Bugleich tann ich Ihnen mittheilen, daß Bekannte, denen ich Ihren Stahlbrunnen empfohlen, ebenfalls guten Erfolg gehabt haben. Hochachtungsvoll Jul. Scheibe, Special- Schlosserei. Britz b. Berlin, den 10. 2. 1900( früher Berlin). Sehr geehrter Herr Kumbier! Für die von Ihnen bezogenen 30 FL ,, Berliner Stahlbrunnen" fann ich Ihnen schon jest meinen herzlichsten Dant aussprechen, da sich der Zustand meiner Tochter gute Wirkung Ihres Stahlbrunnens selbst beobachtet habe, so will ich und meine Stettin, Stoltingstr. 94, b. 14. 9. 99. andere Tochter, weil wir uns auch etwas angegriffen und nervös fühlen, jezt den Stahlbrunnen auch trinten und die jüngere Tochter soll die Stur ebenfalls noch wiederholen, weshalb ich Sie bitte, uns von morgen ab für 8 Personen zu senden. Soviel Möchte Sie bitten, mir auch in diesem Frühjahr wieder 30 F. von Ihrem Stahl- bereits so gebessert hat, dass sie sich schon ganz gesund fühlt. Wir bitten mir bekannt, gewähren Sie bei 3 Trintern in einer Familie zugleich eine Ermäßigung brunnen per Nachnahme zu senden. Immer im Frühjahr tritt bei mir Blutarmuth Ste baber noch um Sendung weiterer 30 Flaschen. der Preise, die Sie mir dann wohl auch zukommen lassen. und Bleichsucht auf, wenn ich Ihren Brannen dann getrunken habe, bin Boller Dankbarkeit für die schöne Wirkung Ihres Stahlbrunnens bei meiner ich wie neugeboren. Bestens dankend schließt Tochter zeichne Hochachtungsvoll Hochachtungsvoll Berlin, Belforterstr. 1, ben 30. 5. 1901. Frau Anna Stiller. Fran Fleischermeister Flohr. Bugleich bitte ich Sie, sofort auch 30 F. an die uns bekannte Familie des unten mit Adresse näher bezeichneten Bauergutsbesizer in Börnide zu senden, dessen Tochter auch bleichsüchtig ist, und dem wir Ihren Stahlbrunnen empfohlen haben. Hochachtungsvoll Carl Nölte, Kaufmann. Grünefeld, den 19. 8. 1902. Schulenburg b. Baruten, den 4. 4. 1901. Hingewiesen sei noch darauf, daß mein„ Berliner Stahlbrunnen" fich besonders auch bei Nierenleiden bewährt, woran fehr viele Menschen Teiden, ohne es aut wiffen, während es mit Mitteln daaegen schlecht aussieht. Analyse: Natriumchlorid 1,202, Natriumsulfat 2,920, Kaliumsulfat 0,172, Magnesiumsulfat 1,160, Mangansulfat 0,140, Eisencarbonat 2,1971 n 10,000 Theilen. Wo es angeht, persönliche Rücksprache zu empfehlen. r. 161. 19. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 13. Juli 1902. Br. Litterarische Rundschau. so 0 ט 1 Arbeiterstatistik und Reichs- Arbeitsamt. und fortgesetzte Arbeiterstatistik für das ganze Reich. Er Ernst Victor Zenker. Reform des Parlamentarismus. Wien 1902. Berlag der Wage". Als drittes Heft der von Professor Dr. W. Stieda heraus- kommt deshalb in Uebereinstimmung mit uns zu der FordeIn seinem gegenwärtigen Zustande bietet der östreichische Staat gegebenen volkswirtschaftlichen und wirtschaftsgeschichtlichen Ab- rung eines selbständigen Reichs- Arbeitsamtes, dem für jeden höheren Handlungen ist im Verlage von Jäh u. Schunke in Leipzig eine Arbeitsamte sowie den Arbeitsämtern werden Beiräte beigegeben. gemeinsten Nutzen dienstbar gemacht werden könnten. Trotzdem fehlt es Verwaltungsbezirk ein Arbeitsamt unterſtellt ist. Dem Reichs- feinen Politikern sicherlich Gelegenheit zu Beobachtungen, die dem all Schrift von Dr. Rudolf Dreydorff erschienen unter dem Titel Ein deutsches Reichs- Arbeitsamt, Geschichte und Bur Hälfte aus Arbeitern, zur Hälfte aus Unternehmern bestehend bisher durchaus an einer großzügigen Darstellung der östreichischen Frage, Ein deutsches Reichs- Arbeitsamt, Geschichte und und von den Beteiligten in getrennten Wahlhandlungen gewählt für und desto häufiger zeigen sich Beichen eines verschwommenen politischen Organisation der Arbeiterstatistit im In- und die Arbeitsräte; zu je einem Drittel aus wissenschaftlichen Fach- 11topismus, wie er allen Zeiten des Verfalls eigentümlich ist. Auch Auslande", deren Zweck es ist, die Notwendigkeit der Errichtung männern, Arbeitern und Unternehmern bestehend und vom Reichs- Ernst Victor 3 enter gehört zu denen, die der Weltgeschichte gut eines Reichs- Arbeitsamits zu begründen. Ausgehend von dem Gedanken der Notwendigkeit gesetzgeberischer Maßregeln zu Gunsten kanzler ernannt für den Reichs- Arbeitsrat. Es wird durch Gesetz mütig lächelnd den Griffel aus der Hand nehmen, um ihr zu zeigen, der in wirtschaftlicher und socialer Beziehung Schwachen und Be- ein für allemal ein arbeiterstatistisches Programm aufgestellt, dessen wie sie es hätte machen sollen. Dabei verfällt er in den Fehler, am unrechten Platz zu generalisieren und Mittel, deren Wirksamkeit drängten" wird die dazu erforderliche eingehende statistische Er- Ausführung dem Reichs- Arbeitsamite obliegt. forschung der Verhältnisse dieser Bevölkerungskreise begründet und Der Verfasser weist dem Reichs- Arbeitsamte allerdings nur für Oestreich immer noch zweifelhaft bleibt, der ganzen Welt anzudabei Aufgaben und Methode dieser Untersuchungen erörtert. Als statistische Aufgaben zu und hat deswegen gegen die viel weiterempfehlen. Wenn er behauptet, die modernen Parlamente feien Aufgabe des Arbeiterstatistikers im allgemeinen bezeichnet die gehenden Aufgaben, die wir dem Amte weiter zuweisen wollen, wie wahre Infektionsherde für die politische Verrohung der Masse uebernahme der Gewerbe- Inspektion, des Arbeitsnachweises, Grlaß geworden", Schrift: 1. die zahlenmäßige Ermittlung derjenigen Verhältnisse, in von Schußvorschriften und sonstige verwaltungsrechtliche Befugnisse, Ebenso ist trifft das doch nur für Oestreich 811. es mur Oestreich, sich das Majoritätsdenen der Arbeiter als handelndes oder leidendes Subjekt selbst seiner vielerlei Einwendungen zu machen. Wir haben keinen Anlaß, uns princip im parlamentarischen Leben als so völlig unbrauchbar Beobachtung direkt zugänglich ist; 2. die Betrachtung derjenigen mit ihm darüber auseinanderzusetzen. Da handelt es sich um erwiesen hat. In Oestreich leidet das Centralparlament thatsächlich Thatsachen, die uns jene Verhältnisse erklären und 3. derjenigen, die uns zu einem Urteil über die durchforschten Verhältnisse politische Forderungen, die auf Erweiterung der Arbeiterrechte ab- an Ueberbirdung der deutsche Reichstag wird sich kaum über eine gelangen laffen. Es wird dann ein ausführliches Programm der zu zielen und dafür liegt die ausreichende Begründung in unsrem gleiche Laft beklagen fönnen. Auch das„ Abberufungsrecht", für erforschenden Verhältnisse entwickelt, wobei zugleich erörtert wird, Programm. das sich Zenker einsetzt,( das Recht der Wähler, ihren Abgeordneten Dagegen erscheinen mir einige Einwände des Verfassers gegen jederzeit seines Mandates zu entheben) dürfte kaum als ein welche derselben streng wissenschaftlich statistisch erfaßbar sind und die in unfrem Antrage( Antrag Albrecht, Entwurf eines Gesetzes, be- dringendes Bedürfnis empfunden werden. Die Idee einer Wirtschaftswelche nur eine„ außerstatistische Orientierung" durch die Mittel treffend die Errichtung eines Reichs- Arbeitsamtes, von Arbeits- organisation, die sich an der Gesetzgebungsarbeit zu beteiligen hätte, „ der typischen Einzelbeobachtung, der Schägung und vor allem der der typischen Einzelbeobachtung, der Schägung und vor allem der ämtern, Arbeitskammern und Einigungsämtern) gegebene Formulierung ist ein guter alter Ladenhüter des christlichsocialen Programs; aber Enquete" gestatten. der statistischen Aufgaben der zu schaffenden Organisation wohl be- alle Versuche, diese Idee durchzuführen, endeten vorläufig bei jenem Ausreichende Mitteilungen orientieren über die Organisation achtenswert. Er findet, daß die im§ 2 gegebene Formulierung der jämmerlichen System der Zwangsinnungen, das Benker an andrer und die bisherigen Leistungen der Arbeiter- Statistit in arbeiterstatistischen Aufgabe nicht klar erkennen lasse, ob mir je nach Stelle mit Recht ingrimmig verhöhnt. Nun ist es freilich sicher, den Vereinigten Staaten bon Nordamerika, in England, Bedürfnis, d. H. nur gelegentlich Arbeiterstatistik getrieben werden daß der Parlamentarismus in seiner heutigen Gestalt nicht den Frankreich, Belgien, der Schweiz und Destreich. So mangel haft und verbesserungsbedürftig die arbeiterstatistischen Leistungen soll, oder ob, was unbedingt erforderlich ist, an eine fort: Gipfelpunkt aller Entwicklungsmöglichkeiten bedeutet. Seine Reform haft und verbesserungsbedürftig die arbeiterstatistischen Leistungen laufende systematische Pflege der Arbeiterstatistik gedacht ist. läßt sich von keinem klugen Kopfe erfinden, sondern sie ist ein der genannten Staaten auch noch sind, so ergiebt sich doch Gewiß ist diese beabsichtigt, ca aus einer Vergleichung derselben mit der bisherigen Pflege der entwurf auszusprechen, deutlich in dem Gesetz- organischer Anpassungsprozeß, der erst in Zeiten großer Umwälzungen väre aber erwünscht. Der Ver- größere Fortschritte machen kann. Zur Beobachtung dieser großen Arbeiterstatistit in Deutschland, daß Deutschland, etwa von der Schweiz und Oestreich abgesehen, noch weit dahinter zurückbleibt. fasser bemängelt ferner, daß neben dem Reichs- Arbeitsamte Vorgänge dürfte freilich die Warte auf dem Wiener Franzensring Es entbehrt überhaupt noch jeder planmäßigen umfassenden auch die Arbeitskammer das unbeschränkte Recht haben soll, Unter- immer nur mit Vorsicht zu benügen sein. suchungen über Gehälter, Löhne, Arbeitsart und Arbeitsdauer, Arbeiterstatistik und es fehlen ihm auch noch die hierzu geeigneten Lebensmittel- und Mietspreise und dergleichen anzustellen. Er bes Organe. Was die bisherige Kommission für Arbeiterstatistik ge- fürchtet davon nicht nur eine Zersplitterung der für die Zwecke der Leistet hat, waren ja nur sehr mangelhafte Enqueten Arbeiterstatistik verfügbaren Kräfte, sondern auch eine Disparität der und Einzelbefragungen, und wenn auch zugegeben werden kaun, daß die jüngst erfolgte Bildung einer besonderen Abteilung für arbeiterstatistischen Ergebnisse. Das letztere deshalb, weil die Arbeitsfammer dabei an keinerlei Vorschriften von seite des Arbeitsamtes Arbeiterstatistik beim Kaiserlichen Statistischen Amte, der ein Beirat in ähnlicher Form beigegeben ist, wie es die Kommiffion für oder des Reichs- Arbeitsamtes gebunden ist. Es ist natürlich nicht die Absicht der Antragsteller, durch mangelArbeiterstatistik war, einen Fortschritt bedeutet, so kann das doch feineswegs als Erfüllung der Forderungen gelten, die an eine Ein- hafte Organisation den Wert der Erhebungen beeinträchtigen zu richtung zur Pflege systematischer Arbeiterstatistit gestellt werden lassen; daß Differenzen möglich sind, kann nicht bestritten werden und es sollte ihnen vorgebeugt werden durch Einschaltung einer Vormüſſen. Es fehlt dieser Einrichtung vor allem an Selbständigkeit; schrift, daß die Arbeitskammern bei ihren besonderen Erhebungen fie ist durchaus abhängig vom Reichsamt des Innern und dessen im Einverständnis mit dem Reichs- Arbeitsamt verfahren müssen Anweisungen. Und es fehlt an einem Programm für eine plans und daß insbesondere auch einheitliche Grundsätze für die Vermäßige Arbeiterstatistik. fahrungsweise bei den Erhebungen zu beachten sind. Bei aberDer Verfasser des besprochenen Buches läßt auch den statistischen maliger Einbringung des Antrages könnte man diesen Mängeln abLeistungen der gewerkschaftlichen Organisationen wie der Arbeiter- helfen. h. w. sekretariate in Deutschland volle Gerechtigkeit widerfahren, aber mit Necht gelangt er trotzdem zu dem Schluffe, daß alle diese Einzelarbeiten nicht geben und auch nicht geben können: eine systematische Schriften- Eingang. f. S. Prof. Wilhelm Förster, Lebensfragen und Lebensbilder. Socials politische Betrachtungen. Berlin 1902. John Edelheims Verlag. Preis 1,00. Sophie Perowsky, Biographie. Ausgabe des Allgemeinen Jüdischen Gedruckt in London, Arbeiterbundes in Litauen, Bolen und Rußland. Juni 1902, bei A. Nathanson, 13 Brantridgestr., Burdett Rd. Ludolf Camphansens Leben. Nach seinem schriftlichen Nachlaß dargestellt von Anna Caspary. Stuttgart und Berlin 1902( J. G. Cotta). Preis par München. Aug. Schipp. Nadfahrer- Seuche und Automobil- Nufng. Von Dr. Emil Jung. Mein Geschlechtsleben in der Ehe. Von John E. Keidet. Selbst verlag John E. Keidel. Eberswalde. Preis 50 Pf. Der Alkohol, ein großer Feind des Arbeiters. Ein Mahnwort an die klassenbewußten Arbeiter von J. Persis, stud. ac. Vortrag, gehalten in der deutsch- östreichischen socialdemokratischen Partei zu St. Gallen. Preis 20 Cent. Zu beziehen von J. Persiz, St. Gallen, Rosenbergstr. 71. Conrad Cack& Cie, Burg Praktischer Damen- Strand. u. PromenadeuSchuh 2,80 Mk. Damen- Leder- Zug- Stiefel, angenehm und 3,40 Mk. haltbar Damen- Leder- Schnür. Stiefel, bequem 5,50 Mk. solide. bei Mgd. Deutschlands grösste und leistungsfähigste Schuhwaaren- Fabriken. 72 eigene Geschäfte in allen Theilen Deutschlands, davon 15 in Berlin und Vororte. O. Andreasstrasse 50, NW. Beusselstrasse 29, N. Danzigerstrasse 1, Ecke Schönhäuser Alles. SW. Friedrichstrasse 240-241, 0. Grosse Frankfurterstrasse 139.1 N. Müllerstrasse 3, S. Oranienstrasse 65, W. Potsdamerstrasse 50, C. Rosenthalerstrasse 14, C. 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Montag: Der Zigeunerbaron. Metropol.( Morwig- Oper.) Carmen. Anfang 8 Uhr. Montag: Tell. Nenes. Ledige Leute. 72 Uhr. Anfang Montag: Dieselbe Borstellung. Central. Coralie u. Cie. Anfang 8 11hr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Belle Alliance. Die Dame aus Trouville. Hierauf: Er. Anfang 8 Uhr.. Montag: Dieselbe Borstellung. Carl Weiß. Der Dämon. An fang 8 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Die Viper. Montag: Der Dämon. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Der Zerrissene. Anfang 712 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Lysistrata. SpecialitätenVorstellung. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Wintergarten. Specialitäten- Bor stellung. Anfang 72 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Passage Theater. Specialitäten Vorstellung. Anfang nachmittags 5 Uhr. Passage Panoptikum. Specialis täten Vorstellung. Hrania. Taubenstr. 48/49.( Im Theatersaal.) Urania. Tauben- Strasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Die deutsche Ostseeküste. Passage- Theater. Das glänzende Jull- Programm. Willy Prager. ( Prolongiert!) 16 neue erstkl. Nummern. Passage- Panopticum. Moles Pariser Marionetten- Theater. Das Affenweib. Seejungfer. Tigerknabe. CASTANS Panoptikum Friedrich- Strasse 165. Neu! Die Nordlandreise des Kaisers und Wanderungen durch London. Riesen- Projektionsbilder mit erläuterndem Vortrag. OOLOGISCHER CARTEN Abends 8 Uhr: Sonntag 50 Pf., Die deutsche Ostseeküste. Juvalidenstraße 57/62. Täglich: Sternwarte. Montag: Dieselbe Vorstellung. Entree: Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Nachmittags ab 4 Uhr: Central Theater. Grosses Militär- Konzert. Central- Theater. Zum 169. Male: 3 Kapellen. Sonntag, 13. Juli, Anfang 8 Uhr. Belle- Alliance- Theater. Coralie& Cie. Schwank in 3 Atten von A. Balabreque u. M. Hennequin. Montag, 14. Juli: Coralie& Cie. Dienstag, 15. Juli: Leyte Vor: stellung vor den Ferien: Coralie& Cie. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurterstr. 132. Nachmittags 3 Uhr. Parkett 60 Die Viper. Abends 8 Uhr: Der Dämon. Schauspiel in 7 Bildern. Hierauf: Sie. 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Plätze 1 M. Bernhard Rose- Theater Gesundbrunnen. Badstraße Nr. 58. 0 Täglich: Das großartige künstlerische Juli Programm. Clara Antoni vom Apollo Theater. Molly Verch, ber Juftige Kobold. Schmidt Hawkins, der brolligste Komiker der Gegenwart. Willy Agoston, das verrüdte Genie in Berlin auf Stelzen. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pfennig. Kaffeeküche. Jm Saale: Ball. Schweizer Garten Am Königsthor 42020* Am Friedrichshain Täglich: Theater- und SpecialitätenVorstellung. Täglich bis 7 Uhr: Freier Damentanz. Jeden Abend 10 Uhr: Leute von heute. Große Posse mit Gesang und Tanz. Sommertheater Marienbad Badstr. 35/36, Gesundbrunnen. Täglich: Das erstklassige Specialitäten- und Theater- Programm. Größter Er folg! Punkt 10 Uhr: Schlager! Gesellschaftshaus Swinemünderftr. 42. Tägl. Theater. u. Specialitäten. Vorstellung. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Gesellschaften, Vereine coulant zu vergeben. Noch einige Sonnabende frei. ( 31890* Urania Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. 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Wahlkreis( Osten). Sonntag, den 13. Juli 1902, in„ Mentes Volksgarten", RöderStrasse 35-36, Lichtenberg und Landsberger Chaussee: Gr.Sommer- Fest bestehend in ww Grossem Konzert ww ausgeführt von 2 stark besetzten Kapellen. Massen- Gesänge- Radfahrer- Reigenfahren -Grossartige athletische ( ausgeführt vom Volks- und Kinderbelustigungen, Aufführungen Athletenklub Eiche) als: Kasperle- Theater, Sacklaufen, Eselreiten. Bei eintretender Dunkelheit: Feuerwerk und Grosser Kinder- Fackelzug wozu jedes Kind eine Stocklaterné gratis erhält. Grosser BALL. Caps Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von nachmittags 2 Uhr an zur Verfügung. a Liter Milch 60 Pfennig. Eröffnung 2 Uhr. Anfag des Konzerts 32 Uhr. Billet 20 Pf. An der Kasse 25 Pf. Treptow. netog Richters Jägerheim. Beilers Gesellschaftshaus. Joëls VictoriaGarten. Ludwigs Park- Restaurant. Hohlweins Kegler- Schlösschen ( Köpenicker Landstrasse.) Am Sonntag, den 13. Juli 1902: Sommer- Feft arrangiert von den Parteigenossen des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises( Süd- Ost) bestehend in Grossem Konzert bei stark besetzten Kapellen, ausgeführt von Mitgliedern des Central- Verbands der Civilmusiker Deutschlands. Kinder- Belustigungen gratis. Marionetten- Theater. Stoclaternen. Fackelzug. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2 Uhr ab zur Verfügung( 1 Liter 60 Pf., halber Liter 35 Pf.) Bon 4 Uhr ab in allen Sälen: Grosser Tanz( perren, die daran teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach). Eröffnung 2 Uhr. Billet 10 Pfennig. Durch den außerordentlich niedrigen Eintrittspreis wird es jedem Parteigenossen mit feiner Familie möglich sein, dieses Fest zu besuchen. Da wir auch für die Belustigungen der Kinder auf das beste gesorgt haben, sehen wir einem recht zahlreichen Besuch entgegen. 214/ 19*] Concordia- Garten. Landsberger Lichtenberg, Chauffee 1. Jeben Sonntag: Gr. Ball. 3 verdeckte Kegelbahnen. Raffeeküche von 2 Uhr an geöffnet. 45342] H. Paalzow, Gastwirt W. 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Bestellungen werden schon jest täglich, auch Sontags, nachmittags von 1 bis 9 Uhr, im Burean, Andreasstr. 21, entgegen genommen. 44458* Wilhelm Kussin. 001 E Sonntag, den 27. Juli im Restaurant Schloss Weissensee" 33 Gr. Volks- Fest arrangiert von den Parteigenossen des 6. Berl. Wahlkreises. 102 Grosses Früh-, Mittags- und Nachmittags- Konzert von zwei starkbesetzten Kapellen. ( 4 Gesangs- Aufführungen von 20 Gesangvereinen des Arbeiter- Sänger- Bundes unter Leitung des Bundes- Dirigenten Herrn R. Blobel. Auftreten von Mitgliedern des Turnvereins ,, Fichte". Auftreten des Niagara- Trios auf dem 150 Fuss hohen Drahtseil. Im herrlich gelegenen See- Theater: >>> Vorstellung der neu engagierten Specialitäten e bei freiem Entree. Vorstellung eines Kasperle- Theaters bei freiem Entree. Grosses Brillant- Wasser- Feuerwerk. Bei eintretender Dunkelheit: Kinder- Fackel- Polonaise durch den Garten. Jedes Kind erhält am Eingang 2 Bons, einer berechtigt zur Empfangnahme einer Stocklaterne und einer zur einmaligen Benutzung eines Karussells oder einer Schaukel. Von 4 Uhr nachmittags TANZ. in beiden Sälen: Herren, welche daran teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 2-6 Uhr zur Verfügung; a Liter 60 Pt. Anfang des Konzerts früh 8 Uhr. Billets im Vorverkauf 20 Pf., an der Kasse 25 Pf. nollsd Ausführliches Programm an der Kasse gratis. ele 139 Zahlreichen Besuch erwartet Das Komitee. Für hinreichende Fahrverbindung ist Sorge getragen. 248/ 11* VI. Wahlkreis( Schönhauser Vorstadt). Sonntag, den 20. Juli 1902, in den Lokalen: „ Jägerhaus" und Schönhauser Volksgarten", Schönhauser Allee 101-103: Gr. Sommer- Fest veranstaltet von den Parteigenossen der Schönhauser Vorstadt " unter Mitwirkung der Gesangvereine Gleichheit"," Nene Zeit"," Wacht auf I"," Note Nelfe", " Melodia II" und" Borwärts II"( M. d. A.-S.-B.) Gesang. führungen. Konzert. Billet 20 Pfennig. Reigenfahren. Kinderbelustigungen. [ 783] Um recht zahlreiche Beteiligung ersucht Achtung! Erstes Tanz. Allgem. Arbeiter- Sportfest 3. August 1902. 1 Die Genossen erlauben wir uns darauf aufmerksam zu machen, daß es uns gelungen ist, mit einer Dampfschiffs- Gesellschaft einen günstigen Vertrag abzuschließen. Dieselbe wird von früh morgens um 7 Uhr an Dampfer vom Café Affen, vor dem Schlesischen Thor 2 und der Alten Taverne" in Stralau, nach Bedarf abgehen laffen. " Die Hin und Rückfahrt fostet 70 Pf., Kinder unter 10 Jahren sind frei, jedoch müssen die Billets bis zint 28. Juli 1902 abends 7 Uhr gelöst sein. Für die prompte und sichere Rückbeförderung wird Sorge getragen. Die Abfahrtstellen sind mit der Elektrischen, der Hoch- und Untergrundbahn 290/12 sowie der Stadtbahn für 10 Pf. bequem zu erreichen. Das Komitee. Deutsche Metallarbeiter- Gewerkschaft. ( Verwaltungsstelle Berlin.) Sonnabend, den 19. Juli 1902, im Etablissement ,, Waldschlösschen", Müllerstrasse 142: Grosses Sommerfest verbunden mit Konzert Theatervorstellung Specialitäten Kinderbeluftigungen, Fackelpolonaise, wozu jedes Kind eine Stocklaterne gratis erhält. Während und nach der Vorstellung: Grosser Ball. Anfang 5 hr. Billet 20 Pf. Die Kaffeeküche sieht den geehrten Damen von 3 Uhr an zur Verfügung. Bet ungünstiger Witterung findet Konzert und Vorstellung im Saale statt. 280/9 Um zahlreichen Besuch bittet Die Verwaltung. Turnerische AufFenerwerk. Anfang 12 Uhr. Das Komitee. Für Vereine. Jm Juli, August habe meinen Saal und Garten zur Veranstaltung von Sommerfesten noch frei.[ 44939* Frau Ch. Theel. Große Frankfurterstr. 85. 42830* Berlins Specialhaus: grösstes Teppiche Prachtst. a 3,75, 5, 8, 10-300 M. Stets Gelegenheitskäufe in Teppichen, Gardinen, Portieren, Möbelstoffen, Tischdecken etc. Abbildung. Pracht- Katalog mit ca. 450 sowie Extra- Liste f. bes. Gelegenheits- Angebote gratis und franco. 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A) c) für jede Bogenlampe insgesamt jedoch( a+ b+ c) mindestens jährlich d) für Treppen- und Hausnummer- Beleuchtung, sofern die Installation mit besonderen Kosten nicht verknüpft ist, für jede Glüh- oder Nernstlampe( Mod. B.) A): e) für jede grössere Nernstlampe( Mod. A) f) für jede Bogenlampe g) Bogenlampen mit Gehängen in einfacher Ausführung werden auf Wunsch auch leihweise geliefert und beträgt die Miete pro Jahr und Stück für normale Bogenlampen mit 1 offenen Lichtbogen für Bogenlampen mit 2 offenen Lichtbogen ( Doppel- Bogenlampen) oder mit einem abgeschlossenen Lichtbogen ( Dauerbrand- Bogenlampen) Kraftübertragung. M. 4.M. 6.M. 40.M. 4.M. 6.M. 8.M. 10.M. 20.Die Höhe der Beisteuer bei elektrischen Leitungen für Kraftzwecke bleibt jedesmaliger besonderer Vereinbarung vorbehalten. Hausanschlüsse. Für Benutzung der Hausanschlüsse sind die tarifmässigen Gebühren zu zahlen. 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Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 13. Juli 1902. Wirtschaftlicher Wochenbericht. Berlin, den 11. Juli 1902. " " Von den Jahresberichten der größeren deutschen Handelskammern zeigenden Versteifungen und Verstopfungen leidet, der aber einer und andrer kaufmännischer Kooporationen genießen die Berichte der wilden Deroute berfallen dürfte, sobald ein allgemeiner Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft in der Geschäftswelt all: Preisfall eintritt und dann sich viele der neueren großen gemeines Ansehen, und nicht ohne Grund, da sie durchweg ein reich- Trustgründungen als als völlig unrentabel eriveisen werden. haltiges Material zur Beurteilung der Wirtschaftslage beibringen und ein solcher Preisfall erscheint unausbleiblich, da die zunehmende Die leichte Aufwärtsbewegung der Kurse, die in voriger Woche der vorliegende zweite Teil umfaßt nicht weniger als 234 Folio- Monopolisierung der Märkte wie die finanzielle Verkettung der fonstatiert wurde, ist rasch vorübergegangen, ohne auf irgend einem feiten und ihre Charakterisierung geschäftlicher Vorgänge sich bis- Trusts miteinander die Fühlung der Produktion mit dem wirklichen Gebiet nachhaltige Wirkungen zu hinterlassen. Wieder Herrscht die her meist als zutreffend herausgestellt, obgleich der Geist des heiligen Bedarf immermehr einschränkt und an die Stelle der durch den thatfrühere Abspannung, die immer weitere Kreise in ihren Bann zieht. St. Manchester gerade im Berliner Aeltesten- Kollegium eine Heim- sächlichen Bedarf bestimmten Nachfrage eine vorwiegend durch das War schon in den letzten Wochen der Geschäftsverkehr meist ein stätte gefunden hat. Jedenfalls darf der Bericht der Aeltesten" Absag und Beschäftigungsinteresse der großen Trusts diftierte künstäußerst schwerfälliger, so tam er in dieser Woche wiederholt völlig für sich in Anspruch nehmen, daß er früher auf die liche Nachfrage tritt. ins Stocken. An der Neigung, die Kurssteigerung der vorigen Woche drohende Krise hingewiesen und die im Jahre 1900 auf dem deutschen Unverständlich bleibt nur, wie bei einer derartigen Beurteilung fortzufezen, mangelte es der Spekulation nicht, aber sie für sich allein Abſagmarkt eingetretene Stodung in ihrem Verlauf richtiger beurs des amerikanischen Wirtschaftsgetriebes der Bericht in einem Ausblick ist zu schwach, der Gegenströmung Widerstand zu leisten und eine teilt hat, als viele andre derartige Publikationen. Das Urteil des auf die weitere Entwicklung des Geldmarktes zu allerlei frohen Erunterstützende Beteiligung des Publikums fehlt. soeben erschienenen zweiten Teiles des Berichtes für 1901 über die wartungen kommt. Die thatsächliche Lage der Industrie, besonders der rheinisch- Situation des Industrie- und Geldmarktes im letzten Jahre und" Zivar haben," heißt es in der Schlußbetrachtung, nur ganz westfälischen Kohlen- und Eiſenindustrie, rechtfertigt in keiner Weise dessen voraussichtliche weitere Entwicklung verdient deshalb eine ge- vereinzelte Gebiete der Industrie, eigentlich nur die Textilbranche, irgendwelche Kurserhöhungen der Montanwerte; im Gegenteil, statt wisse Beachtung. einen Aufschwung zu verzeichnen, die meisten flagen noch über einer Besserung läßt sich gegenüber dem Stande vom Mai und Das Jahr 1901 wird als ein Jahr der Abrechnung und der schlechte Preise, geringen Absatz und Mangel an Beschäftigung. Anfang Juni eine Verschlechterung konstatieren; und was in Nachprüfung bezeichnet, in welchem die während einer Hoch- Immerhin hat überall eine ruhigere Auffassung Platz gegriffen, die voriger Woche jene Kursavancen veranlaßte, war denn auch konjunktur von ungewöhnlicher Stärke und Dauer vorgekommenen Krise wird für überwunden erachtet, und, ohne an den Wiedernicht eine wirkliche Veränderung der Marktlage, sondern Ausschreitungen ihre Ausgleichung und Sühne fanden." Die beginn einer großen oder gar stürmischen Konjunktur zu denken, Meinungen und Meldunger die, soweit sie nicht zu jener Induſtrie," heißt es dann weiter, hatte auf ein längeres Fortbestehen glaubt man doch, daß Industrie und Handel wieder besseren Gattung von Börsengerüchten gehörten, die einer allzu der günstigen Verhältnisse gerechnet; die meisten Unternehmungen Beiten entgegengehen. Das Publikum gab dieser Zuversicht üppigen Einbildungskraft entspringen, für die Gesamtverhältnisse von haben ihre Produktionsfähigkeit erhöht, ihre Anlagen vergrößert und dadurch Ausdruck, daß es nicht, wie es im vorigen Jahre gethan, nebensächlicher Bedeutung waren. Sobald andre begründetere Mel- dadurch wechselseitig die Nachfrage und Beschäftigung in dem Maße feinen Besitz an Aktien industrieller Unternehmungen zu jedem dungen einliefen, war deshalb ein Zurückſinken der Kurse auf ihren gesteigert, daß die Gesamtlage einen überaus erfreulichen Anstrich Preise losschlug, vielmehr wieder zu Käufen von Anteilen befrüheren Stand als sicher anzunehmen; und thatsächlich bewirkte bekam: wie auch vorher schon sehr häufig, wurden die Anzeichen währter Unternehmungen schritt; so tommt es, daß die denn auch schon am vorigen Freitag, der Bericht über den Düffel- einer nahenden Krise, des drohenden Niederganges zuerst nicht er- ttien von Kohlen Bergwerfen, Hüttengeselldorfer Eisen- und Kohlenmarkt ein Nachgeben der Kurse der fannt oder nicht beachtet und dadurch die Heftigkeit des Rückschlages schaften, Maschinenfabriken und elektrischen Ge= wichtigeren Hütten- und Bergwerksaktien, das in den letzten Tagen noch erhöht." fellschaften heute vielfach einen höheren Stand weitere Fortsetzung fand, als neue ungünstige Nachrichten über Nach der üblichen Klage über das Börsengesetz und die un- leinnehmen als zu jener Beit des vorigen Jahres, Absatzschwierigkeiten auf dem Ruhrkohlen und dem rheinischen erträgliche" Börsensteuer: ein Lamento, das neuerdings zu wo diese Branchen selbst mit dem Geschäftsgang Roheisen Markt einliefen und diese in dem Ausweis einer stehenden Rubrik in den Berichten kaufmännischer Korporationen mehr zufrieden waren als heute.... Da der Frieden des rheinisch- westfälischen Kohlensyndikats, der für den Monat Juni wird, und, da es sich immer in denselben Geleisen der Argumentation Südafrika nun wieder hergestellt ist, auch die zwischen Chile und eine Zunahme der Förderungseinschränkung gegenüber dem Mai um bewegt, hier übergangen werden kann, wird auf die Förderung hin- Argentinien bestandenen Streitfragen eine befriedigende Löfung ge 21/3 Broz. zeigte, eine Bestätigung fanden. gewiesen, die der Absatz deutscher Industrieprodukte auf dem Auslands- funden haben, so würde der Ausblick auf die nächste Zukunft unfres Als ein weiterer ungünstiger Faktor wirkte die schwächliche markte durch das Andauern der Hochkonjunktur in den Vereinigten Wirtschaftslebens nicht unfreundlich sein, wäre er nicht durch die Haltung der Wiener Börse und vor allem des Londoner Minen: Staaten erfahren hat: Eingangs erwähnte Sorge um die Handelsverträge und dadurch marktes. Schon die geringen Zinserträge, welche die Bilanz des Außer an der Londoner Börse fanden die deutschen Märkte getrübt, daß auf eine baldige, zur Gesundung und Erstarkung der Wiener Giro- und Kaffenvereins aufweist, hatten in Wien verstimmt, in den amerikanischen die kräftigste Stütze. Dort hat die günstige Börse unerläßliche Aenderung des Börsen- und Börsensteuer- Gesetzes und dazu kam die beträchtliche Ausfälle verkündende übliche Prophe: Geschäftslage mit geringen Unterbrechungen so ziemlich auf allen nicht mit Sicherheit gerechnet werden kann." zeiung der Neuen Freien Presse" über die zu erwartende Semestral- Gebieten angedauert, und dies hat auf Deutschlands Handel und„ Richtig ist ja, daß von einem großen Teil der Geschäftswelt Bilanz der Destreichischen Kreditanstalt: eine Voraussage, die in An- Industrie nach zwei Seiten vorteilhaft zurückgewirkt. Nicht nur hat die die Krise für überwunden erachtet wird, und nicht minder, betracht der bekannten Beziehungen des Blattes zur Wiener Hochfinanz Befürchtung einer Ueberschwemmung unfres Marktes mit anterikanischen daß heute vielfach Kohlen- und Hüttenaktien beträchtlich höher im und der Nichtigkeit seiner früheren Prophezeiungen" als zutreffend Erzeugnissen sich vorerst als unbegründet erwiesen, der Ausfuhrhandel Kurse stehen, als im vorigen Jahre, obgleich sich der Geschäftsgang angesehen wurde. Die dadurch veranlaßten niedrigeren Wiener Kurse dorthin vielmehr ungestörten Fortgang nehmen tönnen; es ist sogar in der Montanindustrie seitdem als Ganzes genommen durch wirkten auf hier zurück. unsrer Eisenindustrie, die von der rückläufigen Konjunktur und der aus nicht günstiger gestaltet hat. Aber wenn man einen heftigen Nicht minder verstimmte jedoch die durchweg schwache Tendenz plöglich eingetretenen Absatzstockung zuerst und zumeist zu leiden Rückschlag der amerikanischen Konjunktur als bevorstehend annimmt, des Londoner Kaffernmarktes, dem in nächster Zeit, wenn die ge- hatte, möglich gewesen, einen Teil ihrer übergroßen Bestände, freilich können aus diesen Kurssteigerungen sicherlich keine frohen Hoffnungen meldeten Schwierigkeiten der Beschaffung von schwarzen Arbeitern für mit empfindlichen Opfern, dorthin abzustoßen und dadurch Raum abgeleitet werden, da eine amerikanische Industriekrise zweifellos die Minenbetriebe sich bestätigen, noch manche Kursstürze bevorstehen für ihre Abnahmeverpflichtungen und neue Beschäftigung zu schaffen." die deutsche Montanindustrie in empfindlichster Weise treffen wird. dürften, da er nicht nur mit vielen recht faulen Werten belastet ist, Indes auch nach Ansicht des Aeltestenkollegiums mehren sich im Zum Schluß noch eine Stelle über die Wohnungsverhältnisse sondern sich auch ein großer Teil der Werte in wenig kapitalfräftigen amerikanischen Wirtschaftsleben die Anzeichen, die auf einen nicht Berlins, die der Bericht aus dem Jahresrückblick des Vereins Händen befindet, die, sobald sich ernstlich drohende Wolken am fernen, heftigen Rückschlag schließen lassen: Berliner Grundstücks- und Hypothekenmakler" übernimmt, da sie Horizont zeigen, jedenfalls sofort versuchen werden, ihre Anteile ab-" So glänzend die wirtschaftliche Situation der Nordamerikas außerordentlich charakteristisch ist für die Auffassung gewisser wohl zustoßen. Besonders wirkte diese Unsicherheit des Minenmarktes auf nischen Union sich auch darstellt, so können wir doch nicht verschweigen, nach Besiß, weniger aber nach Berstand und Bildung maßgebender die Bankaktien ein, die denn auch durchweg in der Berichtswoche daß dieselbe hier zu Lande nicht überall gleich zuversichtlich beurteilt Berliner Stapitalistenkoterien: fleine Abstriche von 1/2 bis 1 Broz. erlitten haben. wird. In weiten Kreisen werden die immer riesenhafteren Einen breiten Raum in der Beurteilung und Wertbemessung Die letzte Woche hat neben Berichten einiger fleinerer Handels- Umfang annehmenden Trustbildungen mit Aufmerksamkeit über Grundbesitz nahmen wieder die Frage der sogenannten Wohnungsfammern auch den zweiten Teil des von den Aeltesten der Berliner verfolgt, und gerade diejenigen, welche große geschäftliche not und die zur Beseitigung derselben vorgeschlagenen Maßnahmen Kaufmannschaft erstatteten, Berichts über Handel und In Erfahrung und einen weiten Blick besitzen, wollen eine ein; doch sind wirklich praktische Lösungen noch nicht zu verzeichnen dustrie von Berlin" im Jahre 1901 gebracht etwas spät nicht zu unterschätzende Gefahr darin erkennen, daß bei gewesen. Das Bestreben, den social Schwächeren zu stüßen, ist für unsre raschlebige Zeit, in der sonst jeder Tag neue Fragen auf Fortdauer dieser Bewegung schließlich alle wichtigen Artikel von gewiß vollkommen berechtigt, aber dies darf nicht wieder die Bewirft und das, was gestern noch alle Gedanken beschäftigte, heute wenigen Händen beherrscht sein werden; fie befürchten, daß eine günstigung Einzelner herbeiführen, wie zum Beispiel die Bevorzugung schon als veraltet gilt. Indes hat diese verspätete Berichterstattung schließliche Auflehnung gegen solche Monopolbestrebungen die Bildung von Baugesellschaften durch billige Ueberlassung von Grund und Boden auch ihre Vorteile. Nicht nur gestattet sie die Aufnahme einer Reihe von Gegentrusts und einen Kampf aller gegen alle hervor- und Kapitalien, wie fie andren Unternehmern nicht zugänglich sein statistischer Materialien, auf die bei einer Herausgabe des ganzen Berichts rufen und der ganzen wirtschaftlichen Welt großen Schaden zufügen würden. Je weniger Schranken dem freien Verkehr mit Baugleich nach Jahresschluß verzichtet werden müßte, sondern der Rückblick aus tönnte." plägen und deren Bebauung errichtet werden, je eher wird einer weiteren Entfernung auf die Ereignisse des vergangenen Dieser Hinweis auf die Gefahren der amerikanischen Wirtschafts- ein Mangel geeigneten Wohnungen verschwinden. An Jahres ermöglicht zugleich eine entschieden richtigere perspektivische entwickelung ist zivar nicht neu, doch ist es interessant au maßgebenden Stellen gelangte mant ohne Projektion des Wirtschaftsbildes. Von einem zeitlich entfernten Ge- sehen, daß, nachdem noch vor einem Jahre die Wirtschafts- hin immer mehr zu der Ueberzeugung, daß fichtspunkt aus erscheint die Bedeutung der einzelnen Ereignisse meist lage der Vereinigten Staaten fast allgemein als eine durchaus eine eigentliche Wohnungsnot in Berlin und in einem andern, richtigeren Größenverhältnis, als unter dem solide gepriesen wurde, sich nun die Stimmen mehren, die das feinen Vororten nicht existiere, daß solche viel frischen Eindruck des Geschehens; und man darf mit Sicherheit be- Heranziehen eines stürmischen Gewitters verkünden. Weniger scheint mehr nur auf böswillige Bahler, lästige Mieter haupten, daß, wenn der Bericht am Schluß des vorigen Jahres mir allerdings die Gefahr in der Bildung von Gegentrusts und dem und zum großen Teile auf die erschwerteren Gr niedergeschrieben worden wäre, manches Urteil über die wirtschaft- dadurch verschärften Konkurrenzkampf zu liegen, obgleich auch dieser werbsverhältnisse zurückzuführen ist." lichen Vorgänge anders ausgefallen sein würde, als jetzt, nachdem Moment entschieden mitspricht, als in der enormen Ueber- Die sachverständigen" Klugen Herren sollten etwas weniger von sich so viel Besserungsprophezeiungen aus der letzten Woche des tapikalisierung der Trusts und deren Rückwirkung auf den Geld- ihren eignen petuniären Verhältnissen auf die der Arbeiter schließen. alten Jahres als Sylvester- Phantasien erwiesen haben. markt, der schon heute an fortwährenden bald hier, bald dort sich " " kann die Hausfrau bei Verwendung der altbewährten Sparsam u. dod gut kochen MAGGI- WORZE doch Für Berlin und Vororte. 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