Mr. 84. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,50 Mt., monatlich 4,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Bfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags: Betlage Neue Selt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuz band: Deutschland u. Desterreichs Ungarn 2 Mr., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Breistifte für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deres Raum 40 Bfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächsie Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Sernsprech- Anschluß: Amt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Die n 01 Freitag, den 8. April 1892. bezüglich dieser war natürlich immer Ordnung", Expedition: Beuth- Straße 3. Alles in Regierungsvorlage: die Revierbeamten sollen bedeutungsBerginspektion in der Noveller bling", nach den amtlichen Berichten wenigstens, und einflußloſe Dekorationsstücke der„ Neform" sein, bei zum preußischen Berggesek. Diesen jammervollen Zustand will nun der Entwurf leibe keine ernsthaften Vertreter der Arbeiterinteressen! der Regierung in einer höchst lendenlahmen Weise Das ist aber nur die Regierungsweisheit; nun kommt Alle Minen läßt gegenwärtig die Klique der Gruben- reformiren". Es fällt ihm nicht ein, Arbeiterbelegirte, wie der Zynismus der Zechenbefizer! In der neuen Denkschrift befizer in Preußen gegen das elende bischen Reform springen, dies in England und Frankreich der Fall ist, zur Beauf der Herren Kohlenbarone in Rheinland- Westfalen steht das nach unseren bisherigen Ausführungen über die Haupt- fichtigung heranzuziehen. Es giebt ja so hübsche bureau- Folgendes zu diesem Punkte zu lesen:" Der Entwurf... abschnitte der Berggesegnovelle in der letzteren enthalten ist. kratische Blästerchen, die hübsch aussehen und nichts be- übersieht ganz, daß diese mehr patriarchalische Thätigkeit In den Tagen vom 20.- 22. v. M. wurde der Entwurf in deuten. Die Novelle macht die Revierbeamten zu Berg- ganz unklare Verhältnisse schafft, mit einem lästigen der Provinz bekannt, wie die geschwägige Kohlentante von inspektoren, dieselben Revierbeamten, die alltäglich mit den Eindringen in private Verhältnisse verEssen, die Rheinisch- Westfälische Zeitung", kürzlich erzählte. Bechenvertretern amtlich und außeramtlich verkehren und in bunden ist, deren Schlichtung bei eintretenden StreitigBereits am 28. März faßen die Delegirten der Rechenver- dem kapitalistischen Ideen- und Interessenkreis bis an die feiten nicht dem Revierbeamten als Aufsichtsbehörde, sondern waltungen in Essen zusammen, um Front gegen die unend- Ohren stecken, die Revierbeamten, welche mit bergtechnischen den Gewerbegerichten obliegt. Was kann es liche Baghaftigkeit zu machen, mit welcher der Reform Arbeiten so überlastet sind, daß sie gar keine Zeit haben, ihm oder dem öffentlichen Interesse nußen, wenn nach dem minister" Berlepsch an die Reform des Bergarbeiterschutzes sich um sozialpolitische Dinge zu kümmern. Und dieser Entwurf er berechtigt ist, über die Ausführung der Arbeitsherangegangen war; Front selbstverständlich im arbeiter Beamtenklasse wird nicht etwa ein wirksames Inspektions- Ordnung Auskunft zu verlangen, d. h. doch in konfeindlichen Sinne. Natürlich: als die Herren die rührende recht verliehen, wie man bei der eigenen Natur des Berg freten Fällen, sich zu vergewissern, ob die Besorgniß, bei ihnen anzustoßen, bemerkten, welche aus jeder werksbetriebes glauben könnte. Nein, diese Arbeiterschuß- Denunziation irgend eines obskuren Zeile des Entwurfes leuchtet, da schwoll ihnen erst recht der Inspektoren wider Willen sollen nach der Regierungs- sozialdemokratischen Winkelblattes über Kamm. Jetzt gerade zum Abschluß der ersten Lesung des vorlage nur die zahmen Befugnisse der Fabrikinspektoren be- vorgekommene Kündigungen oder Lohnherabsetzungen au Entwurfs in der Landtags- Kommission, mit welcher wir figen, wie dies die Begründung" der Regierung so wunder- diesen oder jenen Gründen geschehen ist uns noch sehr eingehend beschäftigen werden, jeht liegt auch schön umschreibend in folgenden Säßen ausdrückt: Die und er doch nicht im Stande ist, seiner oder seiner Vorbereits eine höchst anspruchsvolle und im Ton beinahe Erwartung ist berechtigt, daß der erhöhte Einfluß, welchen gesetzten vielleicht abweichenden Ansicht zwingende Geltung zynisch- reformfeindlich gehaltene Denkschrift des Vereins der Revierbeamte hierdurch zunächst auf den Gebiete des zu verschaffen? Wenn der Gesetzgeber dieses aber bezweckt, für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamts- Bezirk Arbeiterschußes gewinnt, seine Stellung und sein Ansehen so soll er auch die Konsequenzen ziehen, d. h. der Staat Dortmund" vor, im Organ des Vereins nämlich, im Effener im Allgemeinen kräftigen und ihm in noch erhöhterem soll durch seine Drgane den ganzen Betrieb Uebermuth der Kohlenbarone erkennen läßt. Sie kommt uns Vertrauensstellung sowohl den Arbeitgebern selbst ordnen und selbst verwalten, das bloße gerade recht zur Fortsetzung unserer Besprechung des Re- als den Arbeitern gegenüber zu gewinnen. Hierauf ist um Dareinredenkönnen und sollen in gesetzlich gierungsentwurfes. Denn gerade zu dem Punkt, an dem so größerer Werth zu legen, weil es sich bei der Pflege geordnete private Verhältnisse ist nur ein Uebergriff wir angelangt sind, zur Berginspektion, leistet sich die und Förderung der Arbeiterverhältnisse vielfach auch um und schafft statt Befriedigung nur Mißstimmung, Unternehmerklique in der Denkschrift" eine Aeußerung, folche Aufgaben handelt, bei welchen das etwaige Eingreifen unklarheit und übertriebene nicht zu erfüllende die für die richtige Bergarbeiter- Politik von unbezahlbarem der Aufsichtsbehörde sich nach der Natur der Sache vor Forderungen..... Wir beantragen demgemäß den Werthe ist. zugsweise auf wohlwollend be- Artikel II zu streichen und die Bestimmungen des Die Ueberwachung der Arbeiterschuh- Vorschriften durch rakhende, zwischen den verschiedenen Interessen in un- geltenden Berggefeges bestehen zu lassen." den Staat und durch eigene Beamte desselben ist bekannt parteiischer und lich erst das Heft zum Messer, ohne welches das Lettere, Thätigkeit beschränken muß, zum Beispiel wenn Dieses Betriebsführer- Deutsch verdient in allen Berghier der Arbeiterschutz, gänzlich werthloß sein muß; selbst es fich handelt um die sachgemäße und loyale arbeiter Bezirken an die niedrigste Stelle gehängt zu alle bürgerlichen Dekonomen sind sich hierüber einig. Es Ausführung der auf Grund des Gesetzes erlassenen werden, die nur zu finden ist. Der freche Hohn und Schimpf fann nun als bezeichnend für die bisherige„ Bergarbeiterschutz- Arbeitsordnungen, um die Förderung und den auf jede Wahrnehmung der Arbeiterinteressen und auf den Gesetzgebung" in Preußen betrachtet werden, daß jene Ueber- weiteren Ausbau der zum Besten der Arbeiter bestehenden schwächlichen Staat, der einen elenden Anlauf zur Schaffung wachung so gut wie nicht existirte. Eigentlich sollten sie Wohlfahrtseinrichtungen und dergleichen. eines Schattens von Berginspektion unternimmt, ist klassisch die Fabrikinspektoren mit ausüben, was diesen Herren aber Gerade bei der Behandlung derartiger, für die Anbahnung für den Geist unserer Grubendespoten! Die klägliche Rolle niemals eingefallen ist und was ihnen auch nie die und Erhaltung guter Beziehungen zwischen den der Revierbeamten als Berginspektoren gilt diefen Herren geringste Rüge von Oben eingetragen hat. Die Bergrevier Arbeitgebern und Arbeitern hoch bedeutsamer schon als ein lästiges Eindringen in private Verhältnisse" Beamten aber hatten sich nur um die Sicherheitsmaßregeln Fragen wird die Uebertragung der Befugnisse und Ob- als ein„ Uebergriff, der übertriebene Forderungen schafft". in den Bergwerken ju kümmern, sodaß das Wohl und Wehe liegenheiten des Aufsichtsbeamten nach Maßgabe des Anmuthig ausgeschmückt wird das Betriebsführer- Deutsch durch des preußischen Bergarbeiters auch in dieser Beziehung so§ 139b der Gewerbe- Ordnung dem Revierbeamten eine die freundliche Anspielung auf„ die Denunziation irgend eines gut wie ganz der Willkür der Unternehmer überantwortet förderliche und gedeihliche Wirksamkeit wesentlich erleichtern." obsturen sozialdemokratischen Winkelblattes", und ihren war, und amtliche Berichte auch der schlechtesten Art In diesen Säßen ist die Begründung" doch einmal ganz Gipfel erreicht die„ Mißstimmung" der Selbstherrlichen in barüber, wie die Bergarbeiter lebten, überhaupt nicht ehrlich und offen! Dieses salbungsvolle Reden von Wohl der großartigen Apostrophe an den guten preußischen egistirten. Als Anhang zu den preußischen Fabritinspektions- fahrtseinrichtungen"," Arbeitsordnungen" und ähnlichen Staat, doch lieber die Bergwerke gleich zu monopolifiren, Berichten erschien lediglich eine flüchtige Zusammenstellung„ hochbedeutsamen" Dingen ist in der That der richtige statt die schuldlosen Bechenverwaltungen mit solchen„ maßder auf Bergwerken beschäftigten jugendlichen Arbeiter, Kommentar zu der Reform der Berginspektion in der losen" Reformen weiter in ihrem tiefsten Herzensgrunde zu Feuilleton. Nachdrud verboten.) ( 84 Am Webstuhl der Zeit. Beitgenössischer Roman in 3 Büchern von A. Otto Walster. " eine " vermittelnde Das ist leicht möglich, daß kann ich nicht hindern." Geht Ihnen dann nicht der Vortheil wieder verloren, den Sie durch Herabsehung des Arbeitslohnes zu erzielen hofften?" Auch möglich; dann werde ich auf neue Vortheile sinnen und einstweilen froh sein, so viel errungen zu haben." = " Unsere Antwort ist sehr einfach und leicht, Herr Findfann kein Mangel sein. Ich bin wirklich neugierig zu hören, was Sie gegen diesen Sah anführen tönnen." eisen. Wenn Sie freilich nur die Bedürfnisse eines jungen, gesunden und alleinstehenden Arbeiters ins Auge faffen, dann können Sie ohne Uebertreibung behaupten, daß er mehr an Lohn erhält, als er für seine nothwendigsten Be dürfnisse zur Zeit braucht. Aber der Arbeiter, dem die " Sie werden entschuldigen, Herr Findeisen, wenn wir meisten Freuden des Lebens versagt sind, will wenigstens Ihnen mittheilen, daß wir die Sache von einem anderen die Freuden des Familienlebens genießen, und dieses Recht Gesichtspunkte auffassen. Die Lohnherabsehung, wenn wir wird ihm Niemand bestreiten, Sie selbst nicht, weil Sie sich Mich hat auch nicht der Preis der Lebensmittel zu diesem sie uns gefallen lassen, hat keine andere Wirkung, als die sonst fragen müßten, woher die nachwachsende Arbeitskraft Schritte veranlaßt, sondern der ungünſtige Stand des allgemeine Verschlechterung der Lage der arbeitenden kommen sollte. Der Arbeiter bleibt auch nicht immer gesund Marktes. Ich kann den großen Umsatz, den mein Geschäft Klassen und für Sie nur einen vorübergehenden Vor- und jung. Sehen Sie nun die Lage desjenigen Arbeiters haben muß, nicht erzielen, wenn ich nicht durch Herabsehung theil, da Ihr Beispiel alsbald Nachahmung finden an, der Frau und Kinder zu ernähren hat, und Desjenigen, des Preiſes meine Konkurrenten schlage; wenn ich aber die Preise herabjete, muß ich nothwendigerweise auch den wird. Als letzte Folge stellt sich dann heraus, daß eine der krank oder schwach wird, so werden Sie nicht behaupten. Arbeitslohn herabsehen, sonst müßte ich den Schaden tragen große Menge von Menschen wegen ungenügenden Lohnes nicht wollen, daß diese sich in einer anderen als nothdürftigen und das kann doch billiger Weise Niemand von mir verlangen. mehr kaufen kann, als die dringendsten Bedürfnisse, daß Lage befinden. Und da nun der Arbeitslohn nicht nach MaßDas können Sie freilich, wie Gie sind, nicht beurtheilen, da Sie demzufolge eine große Maffe von Industrieprodukten, die gabe der Bedürfnisse des Einzelnen gezahlt wird, sondern nach wir das Nächste sehen und den Zusammenhang der viel- der Arbeiter bis jetzt kaufen konnte, von ihm dann nicht den Leistungsfähigkeiten desselben, so ergiebt sich als verschlungenen Ursachen und Wirkungen nicht zu erkennen mehr gekauft werden können, woraus wiederum folgt, daß Resultat, daß die Lage der Arbeiter im Allgemeinen eine vermögen. Die Andeutung, welche ich Ihnen gemacht, wird einer großen Zahl von anderen industriellen Arbeitern der gedrückte sein kann, während die Einzelnen sich noch in der aber hoffentlich hinreichen, Ihnen die Nothwendigkeit meiner Nahrungszweig entzogen und große Noth unter ihnen ent- Lage befinden, etwas für ihre bedrückten Mitmenschen thin Maßregel zu erklären, und werden Sie gut thun, Ihre| ſtehen wird. Sollten wir da nicht Alles versuchen, um solche zu können. Uns ruhig und ohne Gegenwehr in eine noch Mitarbeiter in dieser Hinsicht aufzuklären." Folgen abzuwenden?" dürftigere Lage hinabdrücken zu lassen, sind wir nicht ge Gestatten Sie uns bei dieser Gelegenheit, Ihnen Die Sache ist nur," entgegnete Findeisen, daß sonnen; wir sind es allen anderen Arbeitern schuldig, daige Fragen vorzulegen?" fragte Wießner mit derselben Alles übertreiben. Wäre Ihre Ɛage bereits jo" chlingegen anzukämpfen, wie Sie aus dem Borausgeschichten entdaß diese Folgen bei Herabsehung des Arbeitslohnes einnehmen können." treten müßten, so würde eine Herabsetzung nicht beabsichtigt Und folglich wollen Sie sich der angekündigten Lohn werden können. Aber die Sache steht anders; Sie selbst herabfeßung nicht fügen; das ist des Pudels Kern, nicht haben den Beweis geliefert, indem Sie den Beschluß fassen wahr?" fragte Findeisen höhnisch. konnten, eine große Bahl von entlassenen Arbeitern aus" Ja, das ist des Pudels Kern, Herr Findeisen", erklärte Ihrem Ueberflusse zu erhalten. Wo aber Ueberfluß ist, da Wießner bestimmt. " Ruhe wie vorher. " Fragen Sie immerhin, dazu bin ich jetzt da." Die anderen Fabriken lassen noch zum alten Lohnsatz arbeiten. Werden dieselben nicht durch Ihr Beispiel ge wungen werden, ihrerseits billiger zu verkaufen und in folgebeffen gleichfalls den Lohn herabzusetzen?" ränken. " werden, so wenig wie der Reformminister" Berlepsch, der veröffentlichen. rubig zugesehen hat, als ihm die Landtagskommission seine Novelle wie eine Schülerarbeit zusammenforrigirte. Politische Uebersicht. Berlin, den 7. April. M " Der Grubenbaron aus Verzweiflung radikaler| Bergwerks- Vorlage noch nicht abgeschlossen ist in der falls handelt die„ Norddeutsche" nach dem Sprichwort: Den Staatssozialist das ist ein Bild für Götter! heutigen Nummer unseres Blattes veröffentlichen wir den Sad schlägt man, den Esel meint man. Die Entrüftung der Denkschrift" geht an ihrer eigenen vorlegten der ganzen Reihe hat der Reichs An= Lächerlichkeit zu Grunde. So kann nur Jemand denken und zeiger" verschiedene Einwände gegen die von uns verDeutsche Konsuln und russische Aufträge. Deutsche schreiben, der die nackte Brutalität zum Prinzip auftretene Auffaffung in einem längeren Artikel erhoben. Es Konsuln versehen die Interessen Rußlands in Bulgarien, deutsche pflanzt. Und vor dieser Brutalität, vor dieser frechen beweist dies, daß unsere Ausführungen an die richtige Konsuln in Sofia und Rustschuk schützten russische MeuchelSprache preußischer Grubenbesitzer versagt die" Schneidig- Adresse gelangt find; hätte das amtliche Organ oder hätten mörder und sonstige Strolche der zarischen Verschwörerfeit" einer Regierung, die ihre Schneidigkeit sonst, bei dem vielmehr seine Auftraggeber sich in Geduld gefaßt, so wäre gesellschaft vor der gerechten Bestrafung- wir erinnern geringsten Krawall und bei der kleinsten rednerischen Ueber- es ihnen möglich gewesen, auf die Gesammtdarstellung zu an die Subjekte Bollmann und Kalubkow, und dieser treibung eines Sozialdemokraten, so energisch bethätigt. Wir repliziren. Eine fachliche und eingehende Duplik auf die Fall kann bei der munteren Regsamkeit der russischen find überzeugt, daß die Regierungsorgane jenen blutigen Hohn Entgegnung des Reichs- Anzeigers", die im Kultus des Regierungs- Bravi sich noch des Deftern wiederholen. Ift auf das 19. Jahrhundert sammt und sonders abbruden, aber Unternehmerinteresses das Menschenmögliche leistet, die uns dieses Verhalten vereinbar mit dem gefeierten Grundfas kein Wort der Zurückweisung für die Grubendespoten haben in unserer Ketzerei nur bestärkt hat, werden wir demnächst der„ nationalen Ehre"? Mag Rußland sich vertreten lassen von wem es will, Deutschland hat keine Veranlassung, die Geschäfte des Erbfreunds" zu führen. Die Erörterung Der Streit im konservativen Lager. Nachdem dieser Frage im Reichstage thut noth. Aber je brutaler sich die herrschenden Klassen zu den Graf Mirbach im Herrenhause am 7. April dem Herrn Vom Krieg im Frieden. Da jetzt wieder, so wird Arbeiterforderungen stellen, desto früher tommt der Krach von Helldorff Bedra die Fehde angesagt hatte, ihrer Herrlichkeit. Die oben geschilderten Vorgänge bei der war der Anfang zu der von dem Letzteren ersehnten rein- der Bossischen Zeitung" aus Mainz geschrieben, der preußischen Bergarbeiter- Reform" geben unseres Erachtens lichen Scheidung" gethan. Am selben Tage hat die Gebrauch der Schußwaffen seitens der Militärposten erdavon eine noch bessere Vorahnung, als die Verhandlungen konservative Fraktion des Herrenhauses Herrn v. Helldorff örtert wird, so sei daran erinnert, daß in Mainz vor einer bei der Revision der Gewerbe- Ordnung. ausgeschlossen. Die konservative Gruppe des Herren- Reihe von Jahren, ähnlich wie kürzlich in Berlin, zwei hauses ist die typische Vertretung der Kreuz- Zeitungs". Unschuldige von einem militärischen Wachtposten angeschossen Politik, die Blüthe des orthodoxen feudalen Junkerthums. wurden. Derselbe wollte auch einen Arbeiter treffen, der Die Grafen Bühl, Klindowström, von der Schulenburg- ihn geneckt hatte: die Kugel verfehlte aber ihr Ziel und Beetzendorf und wie sie alle heißen, repräsentiren nicht blos traf zwei Unbetheiligte, von denen der Eine der erhaltenen den alten befestigten Grundbesig, sondern auch die zu feinem schweren Verlegung erlag. Ob der Posten auch zum Ge Bugeständniß bereite starrnackige politische und soziale freiten ernannt und belobigt worden ist, darüber wird Reaktion. Sie hat ihm, wie die Kreuz- Zeitung" meldet, nichts gemeldet. Aus dem Abgeordnetenhaufe. Am 7. April hat geschrieben, daß derselbe nach den Vorgängen, speziell den I will mei Ruh' hob'n. Im Münchener das Abgeordnetenhaus sich mit der von uns kürzlich Erklärungen in Nr. 14a des„ Konserv. Wochenblattes" selbstaubtagssumpf ist es den Herren vom Zentrum und behandelten Angelegenheit des Rügenschen Kofsäthen Dand- die Ueberzeugung haben werde, daß er der Fraktion nicht von der Linken so kannibalisch wohl, daß sie beileibe nicht wardt und Genossen beschäftigt. Und es ist endlich Aus- mehr angehöre." Daß dieses Vorgehen der Konservativen das schwerfällige und ungerechte indirekte Wahlsystem aufsicht vorhanden, daß der Rest dinglicher Hörigkeit, des Herrenhauses", heißt es in dem genannten Blatte noch, geben möchten. Schon der Einbruch in die Wahlkreisder im Rechtsstaate" Preußen noch besteht, nunmehr ver- weitere Konsequenzen haben wird, ist nicht zu bezweifeln. schwinden wird. Der erste Antrag Neukirch, auf Annahme Voraussichtlich dürfte indeffen bei der augenblicklichen Ver- geometrie ist verpönt. Gerade so ist es mit dem Gemeindeeines Gefeßentwurfs betreffend eine vorläufige Bestimmung tagung des Landtages während der Osterferien eine Er- wahlrecht, das der Tummelplatz der Geschlechter- und Betterleswirthschaft ist, das Austragsstüberl deutschüber die Regulirung der gutsherrlichen und bäuerlichen öffnung der Leitenden Persönlichkeiten der konservativen freifinniger, nationalliberaler, ultramontaner Profit- und Erklärungen in pommern und Rügen, in Verbindung mit dem dritten Be- bem„ Konservativen Wochenblatte" Nr. 14a an Herrn v. Hell. Gevatterpolitik. So wundern wir uns auch nicht darüber, v. daß der Petitionsausschuß der bayrischen richt der Kommission für die Agrarverhältnisse über die dorff erst nach Wiederzusammentritt des Landtages erfolgen." Abgeordnetenkammer einstimmig beschlossen hat, Petitionen des Kossäthen Danckwardt zu Mönkviz und Darüber, was die konservative Fraktion des Reichstags zu die Betitionen betreffend die Abänderung des Gesetzes über anderer, wegen Einführung des Abschnittes III. des Ab- thun gedenkt, der das ausgestoßene Herrenhausmitglied die Landtagswahlen als zur Erörterung im Plenum nicht Lösungsgesetzes vom 2. März 1850 in Neuvorpommern und gleichfalls angehört, äußert sich die„ Kreuz- Zeitung" nicht. für geeignet zu erklären, in der Erwägung, daß abgesehen Rügen wird in zweiter Berathung im Plenum erledigt und Im Reichstage ſizen eben zu viel unsichere Kantonisten, von dem Bedenken, welches in der Aenderung eines Beroffenbar angenommen werden. Der zweite Antrag Neu- die einschwenken wie die Regierung befiehlt, Gouvernementale, fassungsgesetzes während der Regentschaft liege, die für die tirch auf Annahme eines Gesetzentwurfs, betreffend die Re- teine„ Deklaranten". Wenn die Konservativen einen offenen Abstimmung über eine gefeßlich firirte Wahlkreiseintheilung gulirung der gutsherrlichen und bäuerlichen Verhältnisse in Konflikt hätten haben wollen, hätte der Eulenburgische nöthige Zweidrittelmehrheit nicht erreichbar erscheint. Diese Neuvorpommern und Rügen, ist der Justizkommission über Nachtragsetat die günstigste Gelegenheit geboten. Jedoch zarten Berfassungsbedenken haben die Abderiten der wiesen worden. Sogar die Herren v. Rauchhaupt und der Tapferkeit besseres Theil, die Vorsicht, führte zu der von bayerischen Kammer," Patrioten" und Liberale, nicht abv. Zedlitz und Neukirch sprachen sich für die Anträge aus, uns gewürdigten Aufführung der Landtagskomödie am gehalten, ein verfassungsmäßig festgelegtes Reservatrecht, forderten aber mit konservativer Pfiffigkeit- Ueberweisung 5. April. Eine Auflösung des Abgeordnetenhauses die Branntweinbesteuerung, schlankweg preiszugeben. Troßan eine Kommission. Der erste Antrag, dessen Dringlichkeit wollen die Herren von der Rechten vermeiden. Sie wissen dem werden die Herren Landstände sich vor dem Eindringen es handelte sich um Sein oder Nichtsein einer weshalb. Ohne die Hilfe des amtlichen Wahlapparates, der Sozi" nicht schützen können: 1887 wäre mindestens Reihe Bauernfamilien dem Blödesten klar ist, ent- Präsidenten, Landräthe, Bürgermeister, Dorfschulzen, Nacht ein Münchener Landtagssitz von der Sozialdemokratie erging diefem Schicksal. Der Minister für Landwirth wächter, Küster, Gendarmen, ist ein größerer Wahlerfolg der obert worden der Kandidat hatte das Mehr an Stimmen schaft, Herr von Heyden, erklärte, er wiffe noch nicht, wie Konservativen, abgesehen von einer Anzahl ihnen als erblicher wenn nicht die tapferen Liberalen ihre 4 Wahlmännerzugehöriger Bezirke, fich die königliche Staatsregierung zu den Anträgen Neu- Domäne kirch stellen werde; er für seine Person stimme den An- Als sie einmal mit Bismard sich zu messen unter- Stimmen den angeblich so tiefgehaßten„ Schwarzen" freundunter- nachbarlich in den Stimmtopf geworfen hätten. Diesmal Die Staatsregierung hätte wahrlich in den nahmen, brutalisirte er die selbständige Rechte auf werden München und Nürnberg voraussichtlich die Nüsse, vielen Jahrzehnten übergenug Zeit gehabt, das schreiende ganze vier Abgeordnete herunter. Und diese Kraft an denen sich die bürgerlichen Parteien für den Landtag Unrecht festzustellen und zu beseitigen. Ihr Verfahren ist probe scheut die Weisheit der Feudalen. die Zähne ausbeißen werden. Die Reichstagsmandate sind sonst, wenn es sich um agrarische Interessen handelt, doch schlag zur Güte sei von uns gemacht: man führe für ihnen ja längst entwunden. Die Petitionskommission- und das summarisch genug. Der Antrag der Agrarkommission, die ben preußischen Landtag das allgemeine ist gleichbedeutend mit den Plenarbeschlüffen- will auch nicht, Dandwardt'schen Petitionen insoweit zur Berücksichtigung gleiche geheime direkte Wahlrecht ein, daß die Petitionen, betr. die Abänderung des Gemeindezu überweisen, als dieselben beantragen, 1. die Vorlegung löse das Abgeordnetenhaus wahlrechts im Plenum erörtert werden. Die Sozial eines Gesezentwurfs, betreffend die Regulirung der guts schreibe die Wahlen aus! Als demagogischen demokraten sollen den Gemeinde Byzantinern nicht in die herrlich- bäuerlichen Verhältnisse in Neuvorpommern und Sniff möchte etwelcher Junker wohl ganz gerne dies Experi Suppe spucken, deshalb wird ein Wahlrecht konservirt, das Rügen, so wie derselbe von dem Hause der Abgeordneten ment machen, wenn, ja wenn die Sozialdemokratie nicht einer Hand voll„ Bürger" alle Rechte, den Steuerzahlern unter Zustimmung der Königlichen Staatsregierung in der schon die politische Macht wäre, die ihren triumphirenden in ihrer erdrückenden Mehrheit aber nur Pflichten aufSigung vom 25. Februar 1861 angenommen ist, dem Land- Einzug am Dönhoffsplay hielte, fo gut wie am Leipziger tag wiederum zur verfassungsmäßigen Beschlußnahme vor- Play. So läßt die Reaktion Alles beim Alten, so lange zulegen, und in demselben die Aufhebung des Gesetzes vom es eben geht. Wie lange noch, das ist eine Frage, deren In der That ein Verbrechen. Nun wissen wir's. 1. Mai 1854 vorzusehen, 2. die königliche Staatsregierung Beantwortung wir zur gelegenen Zeit recht energisch heischen Die Kreuz- Zeitung" sagt über die dynamitwüthigen Polizeizu ersuchen, den unter Nr. 1 bezeichneten Gesezentwurf dem werden. anarchisten: Landtag noch in dieser Session vorzulegen, ist angenommen worden. Schnelles Handeln thut noth, schon zu Nuz und Angenehme Temperatur. Bewußte unwahrFrommen der amtlichen- Fürsorge für die Euterbten".- heit" oder in einem Wort ausgedrückt Lüge wird heute von der neukanzlerischen Norddeutschen Allgemeinen Zu unserer Kritik der Bergwerks- Movelle. Ob- Beitung", den altkanzlerischen Hamburger Nachrichten" auf wohl die von uns veröffentlichte Artikelferie zur Kritik der die Stirne, feftgenagelt". Der Anlaß ist gleichgiltig. Jedenträgen zu. " 311 erwarten. Ein Vor auf und Nun, meine Herren, darauf habe ich nur eine Ant- an einem Tage hinaus auf die Promenaden und seht zur wort: ich halte hier Niemanden gegen seinen Willen zurück; ungewohnten Stunde an Werkeltagen ganze Schaaren von wem's nicht gefällt, der tann fann zur geeigneten Beit Arbeitern im Feiertagskleide ernst und ruhig, aber unthätig gehen; ich bekomme Arbeiter, so viel ich will." dahin wandeln, eine stumme Protestation und doch eine furchtbare, eine Appellation an den Geist der Humanität, nicht erhoben von den Gebildetsten und sogenannten Besten der Nation, sondern von der so oft nur als Maschine angesehenen Klasse der Arbeiter. " So ist der Augenblick gekommen, Herr Findeisen, in welchem ich Ihnen im Namen aller Ihrer Arbeiter mitzutheilen haben, daß wir allesammt am nächsten Freitag bie Arbeit bei Ihnen einzustellen beschlossen haben, wofern Sie sich nicht inzwischen eines Andern befinnen." erlegt. M " Nicht geringe Wahrscheinlichkeit spricht auch dafür, daß zum mindesten ein Theil der erschütternden Betriebsunfälle aller Art, wie sie namentlich beim Bergbau immer häufiger werden, sowie die vielen großen Feuerschäden der legten Zeit auf verbrecherische Anschläge dieser Art zurückzuführen sind." Das feudale Organ hat Recht, die Anarchisten sind die zu widerrathen, weil ein allgemeines Steigen der Löhne auch eine allgemeine Vertheuerung der Waaren zur Folge hat und nur den Unternehmergewinn durch höhere Prozente steigert. In für Sie ungünstigen Zeiten aber gehen die auf solchem Wege erzielten Lohnerhöhungen fast ausnahms los wieder zurück. Die vielen Nachtheile, welche eine solche Arbeitseinstellung für die Einzelnen haben kann, beren Interessen zerrüttet werden, den Schaden, welchen das Drängt sich Euch da nicht die Frage auf: Was wird Weltkapital durch dauernde Nichtthätigkeit einer großen Ich werde Sie alle mit Vergnügen gehen sehen, das aus dem Staate mit seinem ganzen kunstvollen Gefüge, Bahl arbeitsfähiger Kräfte erleidet, will ich hier nicht weiter feien Sie so freundlich, Ihren Auftraggebern mitzutheilen. wenn diese Maschine einmal dazu gebracht wird, stille zu erörtern, da Sie sich das nöthige hierüber selbst sagen Und nun wüßte ich nicht, was Sie hier noch zurückhalten stehen, während einer auch noch so kurzen Zeit? können. Das Alles ist in Betracht zu ziehen, wenn man die tönnte. Ich habe die Ehre, mich Ihnen zu empfehlen." Und eines Tages wird sie stille stehen, denn sie ist all- begründetste Aussicht hat, daß der beabsichtigte Streik ge Meine Arbeiter werden einige Wochen von ihren Renten gemach so weit gebracht worden, und alle Finessen der Staats- lingt; es tritt mit doppelter Wucht an Sie heran, wenn leben," bemerkte Findeisen, als die Deputation sich schweigend kunft, alle Lügengewebe der Liberalen werden nicht im er, wie meistens der Fall, mißglückt. Bei willkürlicher entfernt hatte, zu seiner Umgebung; daß sie das können, Stande sein, den Tag der letzten großen, der sozialen Re- Lohnherabsetzung ist der Streik als Schutzmaßregel zwar wird meinem Geschäfte zur Ehre gereichen; und wenn sie volution abzuwenden, wenn nicht bei Zeiten und mit dem immer noch bedenklich, aber jedenfalls nothwendig, nament das Spazierengehen satt haben, werden sie schon zur Fütte- erforderlichen Ernste an die Lösung des Problems gegangen lich in Rücksicht auf Ihre Standesgenossen, welche Gefahr rung in den Stall zurückkommen." wird. Bei allen Gefahren, und so auch bei denen einer heran- laufen, von einer gleichen Schädigung betroffen zu werden, reifenden Revolution, giebt es Leichtgläubige nnd Ungläubige, wenn sie an Ihnen straflos vorübergegangen. Im Allge Gespensterseher und Verstockte; sobald sie gemerkt und be- meinen ist als Ziel des Streiks immer eine Herabsetzung rechnet wird, sagt sie der Leichtgläubige für die nächsten der Arbeitszeit einer Lohnerhöhung vorzuziehen; denn die Das Zusammenwirken einer großen Anzahl von Men Jahre fest an, der Ungläubige leugnet sie je hartnäckiger Unternehmer streben nach Einführung einer möglichst schen hat jeder Zeit etwas Achtung Einflößendes; Geist und weg, je länger sie ausbleibt, und eines Tages ist sie da, langen Arbeitszeit, um möglichst wenig Arbeiter zu und dadurch das Angebot von ArbeitsKörperkraft scheinen verhundertfacht, schon wenn ein Genie Beiden zur Ueberraschung, denn auch der Leichtgläubige verwenden die Hunderte oder Tausende von Kräften leitet. Größer glaubt nie ernstlich an das, was er glaubt. händen zu vermehren. Ihr Streben muß das entgegen noch und gewaltiger erscheint das Wirken dieser vereinten Solche Betrachtungen stellte der Redakteur des Bolts- gesetzte sein, nämlich die Arbeitszeit so lange bei den Eins Kräfte, wenn an der Stelle des einen leitenden Geistes ein blattes" für sich an, als er seinen Weg nach dem Saale zelnen zu verkürzen zu suchen, als nicht alle Arbeitskraft leitendes Gefühl sie führt, und Jeder aus seinem Geiftes zur Bentralhalle" nahm, in welchem, erfolgter Einladung zur geeigneten Verwendung gebracht ist. Ihre Kollegen in schatze etwas hinzubringt. Mittel und Wege werden dann von ihrer Seite gemäß, die feiernden Arbeiter ihn er den anderen Werkstätten haben natürlich ein eigenes so mannigfaltig wie die Formen der Natur. Aber nicht warteten, nm aus seinem Munde eine theoretische Erklärung Interesse dabei und eine moralische Verpflichtung, Sie in blos die gemeinschaftliche That, auch das von einer bestimm- über das zu hören, was sie bereits praktisch gethan. So Ihrem sogenannten passiven Widerstande zu unterstützen, ten Absicht beherrschte Nichthandeln hat einen großartigen sehr drängt es den Arbeiter, der sich am meisten noch als was auch sofort angeregt werden muß. Sie selbst aber Charakter an sich. Wenn Ihr an eine Maschine heran- Glied einer großen Menschengemeinschaft fühlt, sein in- können die Wirkungen Ihres Schrittes sichern, wenn Sie tretet, die Ihr zunächst in ihrer vielfältigen Thätigkeit und dividuelles Thun im Zusammenhange mit dem Allgemeinen so schnell wie möglich auswärts Arbeit suchen oder hier am Blaze eine Arbeit, sie sei, welche sie wolle, denn feine in ihren verschiedenartigen Diensten betrachtet hattet, denkt zu erblicken. Ihr nicht mit einer gewissen Beklommenheit an die Mög" Ein Streit, eine Arbeitseinstellung, meine Herren," schändet für sich ausfindig machen, um die Anzahl der lichkeit einer Störung dieser sich so mannigfach bethätigenden erklärte Lange, ist ein furzbeiniges und furzathmiges Hilfs zu Unterstützenden möglichst zu verringern. Im Uebrigen Maschinerie, wenn nur eines dieser Räder zerbricht, eine mittel, und je furzathmiger, je leerer Ihr Beutel ist. Als Mittel bleiben Sie fest, ruhig und muthig im Bewußtsein einer Schraube sich lockert, ein Ventil schadhaft wird? Nun geht zur Erzwingung eines höheren Lohnjayes ist er fast durchweg guten That!" ( Fortsetzung folgt.) Nach diesem zynischen Wize entließ der Fabrikherr das Beamtenheer und die Leute seines Romptoirs. " * Arheber der meisten jener furchtbaren Bergwerkskatastrophen, Europäers würdigen Dankbarkeit durch Kriegszüge gegen die[ Diese unbewiesene Behauptung diskreditirt ihre Verbreiter selbst bie hunderte und hunderte von Proletariern zu Grunde franzöfifchen Siedelungen. In der Budgetkommission der sowie das von ihnen vertheidigte System. richten, die Anarchisten des Geldsackes, die Nutznießer der Kammer haben der Ministerpräsident Loubet, der Minister anarchischen Wirthschaftsweise, die fapitalistischen Plus des auswärtigen Ribot und der Unterstaatssekretär für die tagte am vergangenen Sonntag in Dessau. Vertreten war Eine sozialdemokratische Parteikonferenz für Auhalt macher, die den Bergmann in den Tod gehen lassen, trok Kolonien Jamais in Betreff der für den Sudan geforderten Dessau mit 6, Zerbst mit 5, Stöthen mit 4, Bernburg mit 2, dem sie gewarnt sind. Wir erinnern nur an das Unglück Kredite erklärt, es handle sich um Befestigung der Stellung Roßlau mit 1, Etteris mit 1, Alten mit 2, Roswig mit 1, Kleinvon Anderlues, dessen Eintritt durch die unwiderlegliche Frankreichs im Sudan, nicht um eine Erweiterung der Kühnau mit í und Nienburg mit 1 Delegirten. Außerdem waren Beweisführung des Barometerstandes vorausgesagt war und dortigen französischen Besitzungen," Frankreich müsse unter zahlreiche Gäste anwesend. Die Verhandlungen betrafen zunächst nicht verhütet wurde, weil der Profit höher steht als allen Umständen seine Stellung in Dahomey wahren und die Preßverhältniffe in Anhalt. Seit Januar ist die AbonnentenMenschenleben, als Arbeiterexistenzen. Und was die Feuer- erhalten. Es würden die erforderlichen Maßregeln zum zahl des„ Boltsblatt" um ca. 700 gestiegen, so daß das bekannt. schäden betrifft, so mögen die Staatsmänner der„ Kreuz- Schuße der französischen Staatsangehörigen ergriffen werden. lich erst seit kurzer Zeit bestehende Blatt sich bald deckt, Man Beitung" irgend einen Inspektor irgend einer Feuer- Ver- Eine Expedition nach Abomey sei gegenwärtig nicht noth- beschloß, eine Beitungskommission zur Aufsicht über das Dessauer ficherungs- Gesellschaft einmal unter vier Augen befragen, wendig, das Ergebniß einer solchen Expedition würde zu den kommen, wie auch ein etwaiges Defizit von dieser zu tragen ist. Boltsblatt" einzusehen. Ueberschüsse sollen der Partei zu gute und sie werden erfahren, wo die Brandstifter in erstaunlich aufgewendeten Mitteln in keinem Verhältniß stehen. Ver- Den Genossen wird zur Pflicht gemacht, in Parteiangelegenheiten hohem Prozentsatz zu suchen sind: der Besitz einer Police ist langt wird ein Kredit von 2 925 000 Franken( 2340 000 M.)( wie Bersammlungen 2c.) nicht mehr in gegnerischen Blättern zu oft genug das Mittel- Geld zu machen. Auch in Tonkin, in dessen Frrsale Ferry die Franzosen inseriren; vielmehr ist von der betreffenden Nummer des Voltshineingejagt, geht es drunter und drüber, trotzdem erst fürz- blatt" eine genügende Anzahl von Exemplaren zu bestellen und Unfälle im Bergwerksbetriebe. Im Jahre 1891 lich von Amtswegen versichert worden war, das Land sei an dem betreffenden Orte zu verbreiten. Sobann wurde in der waren auf den Bergwerken des Deutschen Reiches, bie der pazifizirt". Redakteurfrage Beschluß gefaßt. In Sachen der Agitation ist Knappschafts- Berufsgenossenschaft angehören, 421 137 Arder Breßkommission empfohlen, besondere Agitationsnummern zu beiter thätig gegen 398 380 im Jahre 1890. Von den Be- Fortschritte der Sozialdemokratie in Dänemark. drucken und auf dem Lande zur Verbreitung zu bringen. Als schäftigten sind bei der Ausübung ihres Berufes 980 Mann Am 1. April hat unser dänisches Bruderblatt, eine der ver- Kandidaten für den Anhalter Reichstags- Wahlkreis stellte man oder 2,32 auf 1000 zu Tode gekommen, gegen 824 oder breitetsten dänischen Beitungen, der Kopenhagener Sozial- ben Genoffen S. Peus auf. Bezüglich der Maifeier wurde be2,07 auf 1000 im Jahre vorher. Von den Verletzten demokraten" sein zwanzigjähriges Jubiläum gefeiert und in fomitees wählen zu lassen. Mat- Festzeitungen und Festzeichen sollen schlossen, in allen Orten von öffentlichen Versammlungen Festwurden 1971 dauernd oder theilweise erwerbsunfähig, völlige der Festnummer einen Ueberblick über den Fortgang der gemeinschaftlich bezogen werden. Als nächster Konferenzort wurde Erwerbsfähigkeit trat bei 371 Berlegten ein. Vorübergehend Bewegung in den letzten zwei Jahrzehnten gegeben. Im Bernburg gewählt und der Vertrauensmann von Dessau mit der erwerbsunfähig wurden 632 Mann. Die Zahl der seitens Jahre 1872 gab es in der Hauptstadt Dänemarts 3000 Leitung der Parteiangelegenheiten von Anhalt beauftragt. der Knappschafts- Berufsgenossenschaft entschädigten Unfälle sozialistisch organisirte Arbeiter in der von der Interwar 3954, die Summe der gezahlten Renten bezw. Ent nationalen Arbeiter- Assoziation gegründeten Vereinigung. Auf In Lennep wurde die Gründung eines sozialdemokratischen fchädigungen betrug 3 805 976,87 m. gegen 3 059 619,98 M. dem Kopenhagener Parteifongreß im Jahre 1890 wurde zahlen- Vereins beschlossen. im Jahre 1890. Auf die Sektion 2( Bochum), den Hauptsitzmäßig festgestellt, daß die Arbeiterpartei 109 politische Vereine W " # der rheinisch- westfälischen Rohlenindustrie, den Brennpunkt mit 14 000 Mitgliedern und 281 Fachvereine mit 31 000 Mits ist ein fleines Fabrikstädtchen, welches vorzugsweise Tuch und Aus Neu- Hückeswagen wird uns geschrieben: Unser Drt aller arbeiterfeindlichen Unternehmer Machenschaften, ent- gliedern zähle. Jezt sind über 50 000 Arbeiter in sozia Buckskin produzirt. Diese Waare hatte sich im Laufe mehrerer fallen 461 tödtliche Verunglückungen, an Entschädigungen listischen Vereinen vertreten. Auch bei den Wahlen hat die Jahrzehnte unter dem Namen„ Lenneper Tuch" durch ihre Güte zahlte die Sektion 1744 489,78 m. gegen 1391 849,7 M. gut organisirte Partei große Erfolge errungen. Im einen bedeutenden Ruf erworben und ging größtentheils nach im Jahre 1890. Die nüchternen Zahlen beweisen, welch' Jahre 1872, als die Partei zum ersten Male ihre eigenen Amerika und dem übrigen Ausland. Als die Mac Kinley- Bill gefährlicher Beruf die Grubenarbeit ist. Kandidaten aufstellte, erhielten diese in 5 Kreisen nur in Wirkung trat, fingen die Geschäfte vollständig zu stocken an, 315 Stimmen, bei den Wahlen im Jahre 1884 wurde der und jetzt hat die Arbeitslosigkeit eine wahrhaft bedenkliche Höhe Die Einigung der franzöfifchen Sozialisten. In Sozialist Holm mit 5390 Stimmen gewählt, und 1890 erreicht. Eine Anzahl Arbeitslose werden mit Kommunalarbeiten frischem Gedächtniß ist es, daß im Jahre 1889, als die wurden 10 sozialistische Kandidaten aufgestellt, welche zu ganz arbeitslos, und diejenigen Arbeiter, welche noch in den Fabriken beschäftigt, eine vielleicht noch größere Bahl ist theilweise oder Sozialdemokratie aller Länder ihre Abgeordneten nach Paris sammen über 17 000 Stimmen erhielten, und 3 Sozialisten beschäftigt sind, haben einen so mangelhaften Verdienst, daß sie entsandt hatte, um dem Gedanken der internationalen Versiegten in Kopenhagen: Holm, Hördum und Jensen. Die fich Lebensbedürfnisse, welche zu den nothwendigsten gerechnet brüderung der Arbeiter Ausdruck und praktische Verwirk Regierung hat diesmal den Wahltermin so furz wie mög- werden müssen, nicht mehr beschaffen können. Würde man den lichung zu geben, die Sozialisten Frankreichs in getrennten lich befristet, um eine tiefgehende Agitation der Regierungs- Lohn sämmtlicher männlicher erwachsener Arbeiter fummiren Gruppen einander gegenüberstanden, und daß alle Begegner zu verhindern, vor Allem um der Sozialdemokratie und ben jeden derselben entfallenden Durchschnitt mühungen vergeblich waren, der Arbeiterwelt das beschämende ein Bein zu stellen, welche mit der Reaktion und der klein- ausrechnen, würden auf den einzelnen Arbeiter Schauspiel zweier nebeneinander tagenden internationalen bürgerlich gesinnten Bauerndemokratie einen harten, aber sicherlich noch nicht zehn Mark Wochenverdienst herauskommen. Berbrüderungskongreffe zu ersparen. Das Unnatürliche und voraussichtlich erfolgreichen Strauß ausfechten muß. Herr Ich will nun versuchen, ein wahrheitsgetreues Bild vom hiesigen Schädliche eines solchen Bustandes trat damals so greifbar Estrup, der Duodez- Bismard Dänemarts, agitirt wider Mittelstande zu entwerfen. Noch vielleicht vor einem Jahre, als zu Tage, daß die feindlichen Brüder sich der Pflicht der Willen für die Arbeiterbewegung nach dem leuchtenden wie heute, war das Spießbürgerthum fo wie auch die bäuerliche Versöhnung nicht länger verschließen konnten. Einige Per Vorbilde des Varzinesen. sönlichkeiten setten die alten Fehden zwar noch fort, allein " so der Druck der Verhältnisse nicht so auf der Bevölkerung lastete Bevölkerung noch sehr hochfahrend. Wenn von Sozialdemokraten oder deren Bestrebungen gesprochen wurde, zuckte man verächtlich die große Mehrzahl verzichtete durch stillschweigenden Vertrag Die Schlacht um die Arbeiter." In England die Achseln. Damit war die Sache abgethan; man hielt es nicht auf Fortsegung des Kampfes und, einmal die Waffen wird der bevorstehende Wahlkampf, auf welchen sich alle für der Mühe werth, sich auf dieses Thema einzulaffen, oder niedergelegt, bahnte die Annäherung sich allmälig von selbst Parteien mit gleichem Eifer vorbereiten, nicht wie der legte wurde grob oder machte sich darüber luftig. Heute hat sich das an. In Brüssel waren alle Gruppen der französischen hauptsächlich um die irische Frage sich drehen, sondern um die gewaltig geändert. Hörte man früher fortwährend sagen:" Gure Arbeiterpartei vertreten, und, obgleich unter ihnen nicht foziale Frage was an sich schon ein bedeutsamer Fort- Bestrebungen find Unsinn, bas tommt nie!" so ist heute das in allen Fragen Uebereinstimmung herrschte, so gingen schritt. Es wird in Wahrheit, wie ein englischer Politifer Losungswort: So, wie es jetzt ist, fann es nicht lange mehr sie doch im Großen und Ganzen einträchtig zu- fich ausgedrückt hat, eine Schlacht um die Arbeiter" sein. geklärten Sozialdemokraten sind, fangen sie doch an, sich unserer bleiben." Wenn auch diese Leute natürlich noch lange teine anfsammen und Differenzen irgend erheblicher Art tamen Wer die Arbeiter gewinnt, hat den Sieg. Und Liberale Anschauung immer mehr zuzuneigen. Ein Kleinbauer, dem ich nicht vor. Seitdem hat das Werk der Versöhnung fort wie Ronservative wetteifern darum in Zärtlichkeiten gegen unsere Bestrebungen flar legte, also ihm auch sagte, daß und während Fortschritte gemacht. Die Arbeiterpresse Frankreichs die Arbeiter, und suchen einander mit Versprechungen zu warum er sein Besigthum an die Allgemeinheit abzutreten hätte, ist im letzten Jahr von den persönlichen Bänkereien, durch überbieten. Die Arbeiter sind aber sehr zurückhaltend; sie habe erklärte mir zum Schluß: Wenn das so kommt, wie Du mir da die sie so lange verunziert wurde, ganz frei geblieben. Bur mit den bürgerlichen Parteien nennen sich dieselben nun erklärt hast, dann tönnen fie morgen meinen Hof( Adergut) friegen Feier des 1. Mai, die einen Augenblick ernste Meinungs- liberal oder konservativ oder radikal- schon so bittere Erfah- und zwar ohne daß ich einen Pfennig dafür bekomme." Daß es verschiedenheiten hervorzurufen schien, haben alle Gruppen rungen gemacht, daß sie den alten Gimpelglauben verloren noch viele reaktionäre Elemente unter dem Mittelstande giebt, ift sich brüderlich geeinigt, und jetzt erfahren wir, daß der„ Parti haben. Und mehr denn jemals zuvor tritt in Arbeiter- selbstverständlich. Auch spielt die Muckerei, katholischer wie Ouvrier revolutionnaire" evangelischer Observanz, hier noch eine große Rolle. Was die die revolutionäre Arbeiter Preisen das Bestreben hervor, als selbständige unabhängige zurückgebliebenen, nicht mit dem Zeitgeist fortgeschrittenen welche auf gleichem Programmboden steht, wie Bartei vorzugehen. Sollte die Masse der englischen Elemente anbetrifft, so neigen dieselben häufig der die deutsche Sozialdemokratie, in einer feierlichen von Jules Arbeiter zu dieser Erkenntniß gelangen und dement- Muckerei, besonders der evangelischen, dem sogenannten Guesde und Lafargue unterzeichneten Erklärung ihre voll- sprechend handeln, so wäre das nicht blos von Feinwerden" zu. Warum diese Leute fromm" wurden? Nun, ständige Aussöhnung mit den Possibilisten befundet hat. größter Tragweite für die englische Arbeiterbewegung, fie sind zu unaufgeklärt, um begreifen zu können, daß sie nur Bwei oder drei Führer" werden vielleicht bei Seite stehen sondern auch, in seiner unmittelbaren Wirkung, die beste von sich selbst, von ihrer Mitwirtung an der Besserung der sozialen bleiben, aber die Wannschaften sind einig, und alle tüchtigen Politik. Geben die Arbeiter sich wieder dazu her, einer Verhältnisse, nicht von einem außerweltlichen Wesen das Heil zu Führer" kämpfen in der geeinigten Partei. Die bürger- bürgerlichen Partei- gleichviel welcher Hand- und erwarten haben. Durch die Noth gewungen, irgend einen Salt zu suchen, werfen sie sich in ihrer hoffnungslosen Berzweiflung liche Preffe macht aus ihrer Unzufriedenheit über diesen Spanndienste zu leisten, so werden sie unfehlbar betrogen, der Geistlichkeit in die Arme. Ich habe die feste Ueberzeugung, Schritt kein Hehl; desto mehr Grund zur Befriedigung wo hingegen sie, bei fluger Ausnutzung des Streits der daß der größte Theil der sogenannten Frommen der Geistlichkeit haben wir, und wir freuen uns um so mehr, beiden bürgerlichen Hauptparteien, wichtige Konzessionen, den Rücken fehren würde, wenn wir Verhältnisse hätten, die als die kombinirte Aktion der Polizei- Anarchisten z. B. den Achtstundentag, werden erzwingen fönnen. partei darauf berechnet war, die Stellung bie Stellung der französischen Rapitalistenklasse zu befestigen. Jetzt mag Herr Constans noch hundert Navachols loslassen sie können nicht verderben, was durch die Einigung der französischen Arbeiter gut gemacht worden ist. Die Folgen der Aussöhnung werden bei der Vorbereitung des 1. Mai und bei der Organisation und Agitation im Allgemeinen, namentlich aber auch in der Rammer sich zeigen, wo bisher die ver schiedenen Gruppen einander lahm legten, so daß der französische Sozialismus, trotz der Beredtsamkeit und Prinzipien treue einzelner Abgeordneten, bisher zu keiner würdigen parlamentarischen Vertretung gelangen konnte. Parteinachrichten. " " jedem Gesellschaftsgliede sein genügendes Austommen sicherten. Jm Großen und Ganzen hat auch hier unsere Bewegung Fortfchritte gemacht; nur sind die meisten nicht in der Lage, fich finanzielle Opfer auferlegen zu können, so daß die mit Roften verbundene Betheiligung an Versammlungen, Bereinen, am Zeitungsabonnement etwas zurückgegangen ist. Wenn die Geschäfte sich bessern, wird sich das wieder zu unseren Gunsten ändern. Zur Maifeier. Die Arbeiterschaft von Halle a. G. hält Todtenliste der Partei. In Ronsdorf ist der Textil1. Mai- von der Stadtgrenze ab in geschlossenem Zuge und einer unferer besten dortigen Parteigenoffen, der Schuhmacher am 30. April, Abends, eine Voltsversammlung ab und zieht am arbeiter August Nolzen gestorben. In Wiesbaden ist unter Musikbegleitung nach der Bischofswiese. Abendfeier Jakob Kohlhöfer, 80 Jahre alt, an der Schwindsucht verfindet am 1. Mai nicht statt. Der Chemniner Magistrat torben. Ein nach Hunderten zählendes Leichengefolge erwies ihm hat das Gesuch der Sozialdemokratie, für die Maifeier den Fest- bie legte Ehre." platz am Rüchwald zur Verfügung zu stellen, abgelehnt. " Aus Mainz wird uns geschrieben: Die Polizei ges bietet jetzt in allen öffentlichen Versammlungen um 11 Uhr Feierabend. Bekanntlich besteht in Hessen kein Vereinsgesetz; VerRonssammlungen brauchen nicht angemeldet zu werden. Wir nehmen nun an, daß, wo feine Anmeldepflicht besteht, man auch nicht verpflichtet ist, sich überwachen zu laffen. Der anwesende Bolizeitommiffar wäre danach kein leberwachungsbeamter nach preußischem Muster, sondern nur Besucher der Versammlung wie jeder Andere. Um nun in der Sache Klarheit zu schaffen, ob die Polizei das Recht hat, mit dem Feierabendbieten die Versammlungen zu stören oder ob sich ihre Befugniß höchstens soweit erstreckt, dem Wirthe den Ausschank von Getränken zu verbieten, wird jetzt bis Die Maifeier in Frankreich. Wie wir bereits gePolizeiliches, Gerichtliches 2c. meldet, hat das nationale Arbeiterfekretariat Frankreichs Preußische Landgemeinde Wahlen. In Groß-= Redakteur Ewald von der Brandenburger Zeitung" einen Aufruf für den 1. Mai erlassen, in welchem es u. A. Budow bei Spremberg wurden in der 3. Klaffe die sozial hat am Donnerstag eine breiwöchentliche Gefängnißstrafe anheißt: demokratischen Randidaten gewählt. Zwei derselben waren fürz- getreten. Der 1. Mai ist in der ganzen Welt zur Rundgebung lich ihrer Ueberzeugung wegen aus dem Militärverein ausgestoßen der Arbeit geworden. An diesem Tage müssen die Arbeiter worden. in jedem Lande, ohne Rücksicht auf die Grenzen, ihre Gemeinfamkeit bethätigen. Das müssen sie in ihren gemeinsamen dorf siegten die sozialdemokratischen Kandidaten. Gewerbegerichts. Wahlen. In Barmen und Anforderungen thun. Eine derselben ist bereits allgemein: die Einschränkung des Arbeitstages auf acht Stunden. Aus der sozialdemokratischen Preise: Andere gelten besonders für verschiedene Länder. In Der Leipziger Wähler" über die französischen Frankreich wollen wir die Abschaffung der Stellenbüreaus, Dynamit- Attentate: welche ein Ueberbleibsel des alten Sklavenhandels sind; Auch noch andere Blätter als die Kreuz- Zeitung" geben der ferner die Verpflichtung für die Unternehmer, sich in diese Ansicht, daß Regierungsmänner die intellektuellen Urheber der Bedingungen zu fügen: Annahme des achtstündigen Arbeits- gemeldeten Schandthaten sein könnten, mehr und mehr Raum. Gleichwohl fährt der größte Theil der deutschen Bresse fort, die tages, Gewährung eines Mindestlohnes, Sicherheit und Ge- Sozialdemokratie für die Explosionen mitverantwortlich zu machen, sundheitspflege in den Werkstätten, den Fabriken, den lediglich, um unsere, die sozialdemokratische Partei zu verlästern Bergwerken; endlich die Uebertragung der städtischen und und zu verleumden. ftaatlichen Unternehmungen an die Arbeitergewerte." Das Allein, je gröber dieser Schwindel getrieben wird, um so gelegte Beschwerde hat die Polizeiverwaltung das UngerechtOrganisationskomitee für die Kundgebungen am 1. Mai hat schlimmer wird auch der Zusammenbruch erfolgen und die Gegner am 6. April beschlossen, daß keine Abordnung an die der Sozialdemokratie werden dann um so auffälliger als Lügner öffentlichen Gewalten geschickt werde, ein einziges großes und Berleumder dastehen. internationales Meeting solle an dem betreffenden Tage Behauptung über die Urheberschaft der Bombenattentate absichtDer Schrecken, den man mit der nicht wahrheitsgemäßen abgehalten werden, unbeschadet forporativer Bereinigungen. lich verbreitete, wird hoffentlich schnell verwunden werden, wenn Am Abend solle teine Kundgebung auf der Straße ver- bekannt wird, daß die angeblichen Stützen des Staates Frankreich, die Regierung selbst der Urheberschaft schuldig ist. Und wenn immer von Neuem gemeldete Schreckensnachrichten mit einer verlogenen Darstellung ins Bolt geworfen werden, wird man füglich den Lügnern nichts mehr glauben, der beabsichtigte Schrecken verfehlt seine Wirkung. anstaltet werden. Franzöfifche Kolonialabenteuer. Behanzin, der Regerfürst von Dahomey, ist heuer der Popanz der französi schen Kolonialpolitik. Nachdem ihm Frankreich einen Jahres gehalt von 16 000 m. bewilligt hat, revanchirt er sich, wie wir schon berichtet haben, mit einer des zivilisirtesten Zu ereifern braucht sich die Sozialdemokratie über die Be hauptung, daß sie mit den Anarchisten in Verbindung stehe, nicht. zur letzten Instanz vorgegangen werden. In Gelsenkirchen war eine Versammlung des Arbeiter- Bildungsvereins vom Ueberwachenden aufgelöst worden, weil man die Arbeitermarseillaise gesungen hatte. Auf die einfertigte der Maßregel anerkannt. Ganz schön! Aber an dem Thatbestande, daß die Versanimlung durch den Polizeibeamten folchermaßen gestört wurde, wird dadurch nichts geändert. Soziale Uebersicht. Ein neuer Kutscherstreik ist in Paris ausgebrochen. Es find indeß nur die Kutscher von kleineren Gesellschaften, in Bahl von zirka 1100, daran betheiligt. Der Streit der Berglente von Biscaya( Spanien) endete mit einem vollständigen Sieg der Arbeiter. Theater. Freitag, den 8. April. Opernhaus. Freund Frih. Die Puppenfee. Schauspielhaus. Das Buch Hiob. Die Philosoghin. Meister Andrea. Deutsches Theater. Faust. Feen- Palast. Burg- und St. Wolfgangstrassen- Ecke. Sonntag, den 17. April 1892, Abends 7 Uhr: Großes Teffing- Cheater. Lie Großstadt Vokal-& Instrumental- Konzert Berliner Theater. Rean. Wallner- Theater. Der Löwe des Tages. Residenz- Theater. Der kleine Schwerenöther( Ferdinand le noceur). Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Das Sonntagskind. Thomas- Theater. Reif- Reiflingen. Bellealliance- Theater. Pechschulze. Ostend- Theater. Berlin im Jahre 2000. Adolph Ernst Theater. Tanzteufel. Der zum Besten der Arbeiter- Bildungs- Schule veranstaltet vom Deffentliche General-Versammlung der Zimmerer Berlins und Umgegend. Sonntag, 10. April, Vorm. 10 Uhr, in Hensel's Salon, Juvalidenstr. 1a. Tages Ordnung: 1. Fortsetzung der Diskussion der letzten öffentlichen Versammlung über den Halberstädter Gewerkschafts- Kongreß.. 2. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Zimmermannes in dieser Versammlung zu erscheinen. DEF Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. E Die Lohnkommission. 458/1 J. A.: W. Röhr, Schulzendorferstr. 16. Gesangverein der Steinmetzen u. Unverzagt Verband der Bau- Arbeiter und Berufsgenossen Deutschlands ( Moabit) ( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes) unter Leitung ihres Dirigenten Herrn C. Himml. Nach 12 Uhr: BALL. E Feenpalast. Spezialitäten- Borstellung. Festrede, gehalten vom Stadtverordneten E. Vogtherr. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenBorstellung. Billets à 25 Pf. sind in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. 164/5 Das Komitee. Arbeiter- Bildungs- Schule. Konkordia- Palast- Theater. Spe Sonntag, den 10. April, Vorm. 10 Uhr, im Feen- Palast: zialitäten- Borstellung. American Theater. SpezialitätenVorstellung. Ordentliche Eiskeller. Theater und Spezialitäten- General- Versammlung. Vorstellung. ( Bahlstelle Berlin). Mitglieder- Versammlung am Sonntag, den 10. April, Vormittags 11 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Tages Ordnung: 404/6 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Revisors. 4. Verbandsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Mitglieder werden dort aufgenommen. Die Lokalverwaltung. General- Versammlung des Vereins zur Wahrung der Interessen der Maurer Berlins und Umgegend L.- D.: 1. Bericht des Borstandes. 2. Bericht der Kassen- Revisoren. Sonntag, den 10. d. M., Vorm. 10 Ühr, Sebastianstr. 39. Thenter der Reichshallen. Spe- 3. Neuwahl des Vorstandes und der Kassen- Revisoren. 4. Verschiedenes. zialitäten- Vorstellung. Das Mitgliedsbuch legitimirt. E Der Vorstand. Mittwoch, den 13. ds. Mts., 432/19 J. A.: E. Vogtherr, Stephanstr. 27a. Letzte Vorstellung in dieser Zentral- Verband der Maurer Deutschlands Saison. Circus Renz. Karlstraße. Freitag, den 8. April 1892, Abends 71/4 Uhr: Bum 199. Male: Auf Helgoland" E Filiale Berlin( Putzer). Sonntag, den 10. April 1892: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Christeller über Influenza". 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes. 247/18 427/18 Tagesordnung: 1. Abrechnung des Kassirers vom 1. Quartal. 2. Neuwahl des gesammten Vorstandes. 3. Innere Vereinsangelegenheiten und Fragekasten. Der Wichtigkeit halber ist es Pflicht aller Mitglieder, zu erscheinen. Der Vorstand. Charlottenburg. Oeffentliche Maurer- Versammlung Sonntag, 10. April, Vorm. 10% Uhr, Die Mitglieder, die am 1. April verzogen, werden ersucht, ihre neue im Lokale Bismarck's Höhe, Wilmersdorferstr. 39. Wohnung dem Kassirer anzuzeigen, betreffs Zusendung des Verbands- Organs. Auch werden die Kollegen auf die am ober: Ebbe und Fluth. Große hydrologische Ausstattungs- Pantomime in 2 Abtheilungen vom Direktor E. Renz. National- Tänze( 65 Damen) 2c. Dampfschiff und Bootfahrten, neue über- stattfindende raschende Lichte und Feuereffekte. 80 Fuss hohe Riesenfontaine. 2. Osterfeiertag, Vorm. 12 Uhr, in der Bürger- Ressource Wohlthätigkeits- Matinee Außerdem: Elimar( Strickspringer), aufmerksam gemacht. Billets sind bei allen Vorstands- und Kommissionsvorgeführt von Fräul. Oceana Renz. Mitgliedern zu haben. Colmar, geritten von der beliebten Schulreiterin Fräulein Clotilde Hager. Schulpferd Cyd, ger. v. Herrn Gaberel. Der Bevollmächtigte. Mitglieder- Versammlung Sisters Lawerence am flieg. Erapes der Freien Vereinigung der Bau- Arbeiter Auftreten der Künstlerfamilie Briatore als Afrobaten. Miss Edith, Jockeyreiterin. Mr. Adolf Delbosq, Saltomortalesreiter. Mlle. Rosa, Parforcereiterin 2c. Romische Entrees von fämmtl. Klowns 2c. Morgen: Gala- Fest- Vorstellung zur Feier der 200. Aufführung des Wasserschauspiels Auf Helgoland". Täglich: Auf Helgoland. Sonntag zwei Vorstellungen. Die Direktion. Castan's Panopticum Friedrichstr. 165a, Ece Behrenstr. Interesanteste Völkerschaft Inner- Afrikas: Schuli b. Emin Pascha- Reich. 30 Personen, Männer, 129/20 Berlins Sonntag, 10. April, Vorm. 11 Uhr, in Scheffer's Salon, Inselstraße 10, H. Tages Ordnung: 1. Rassen- Bericht vom ersten Quartal 1892. 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes. Es ist nothwendig, daß alle Mitglieder zur Stelle find. Neue Mitglieder werden aufgenommen. R Der Vorstand. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. große Versammlungen ant Sonntag, den 10. April, Vorm. präz. 10% Uhr. 241/10 Tages- Ordnung: 1. Was lehrt uns der Gewerkschafts- Kongreß zu Halberstadt? Referent: Blaurock- Berlin. 2. Diskussion. Hierzu find alle Gewerkschaften eingeladen. Freireligiöse Gemeinde. Der Einberufer. Danksagung. 23215 Für die vielen und herzlichen Beweise Sonntag, den 10. April, Vormittags der Theilnahme und Kranzspende bei 10 Uhr, Rosenthalerstr. 38, im großen der Beerdigung meines lieben Bruders, Sattergebäude 1 Tr., Vortrag des Buchbinders Arthur Schott, fage des Herrn Waldeck Manasse:„ Der Messiasgedanke." ich allen Kollegen des Fachvereins der 88,18 Buchbinder 2c., sowie dem Verein selbst Gäste, Damen und Herren, sehr will- meinen herzlichsten Dank. fommen. General- Versammlung des Interessen- Vereins der Kisten- u. Koffermacher am Sonnabend, 9. April d. J., Abends 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn Feuerstein, Alte Jakobstr. 75. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom 1. Quartal 1892. 2. Wahl des gesammten Vorstandes. Der Vorstand. Für den Norden in„ Beddingpart", Müllerstraße 178. Zurgefl. Beachtung Tages 1. Dritter Cyclusvortrag des Elektrotechnikers Herrn Prott. 2. Bor legung und Diskussion des von der Fachkommission entworfenen Fragebogens. Frauen, Kinder. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. für ältere Borstellungen: 11, 12 u. 1 Uhr Bor- Für den Süden in den ,, Zentral- Festsälen", Oranienftr. 180. Parteigenossen! mittags, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 Uhr Tachmittags. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 10 Uhr Ab. PassagePanopticum. Riese, 9 Fuß. Zwerg, 25 Zoll. Mann m. Steinkopf. Pigmy v. StanleyZwergvolt. 10-1 Gratweil'sche Bierhallen Kommandantenstr. 77-79. Täglich: Tages- Ordnung: 1. Bortrag über: Werth und Zweck arbeitsstatistischer Aufnahmen". bogens. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. 2. Borlegung und Diskussion des von der Fachkommission entworfenen FrageFerner finden noch folgende Branchen- Versammlungen statt: Am Sonntag, den 10. April, Vormittags 10% Uhr: Bersammlung der Schrauben- und Façondreher bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. Am Montag, den 11. April, Abends 81/2 Uhr, Bersammlung der Schleifer bei Wienecke, Alte Jakobstr. 83. Am Mittwoch, den 13. April, Abends 82 Uhr, Versammlung der Klempner bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75( oberer Saal). Am Mittwoch, den 13. April, Abends 81/2 Uhr, Versammlung der Former, Gießer, Stürzer, Kernmacher etc. bei Gratweil, Kommanbantenstraße 79. Tagesordnung in sämmtlichen Branchen- Versammlungen: 1. Vorlegung und Diskussion des von der Kommission entworfenen Fragebogens. 2. Vor 4-9 Uhr. Schlag von Beisitzern zum Vorstande. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreichen Befuch aller Versammlungen ersucht Konzert mit humoristisch. Vorträgen. Großer Frühstücks- u. Mittagstisch fowie 6 Billards, 3 Regel bahnen und 2 Sale. F. Sodtke. Wächter's Restaurant, 22. Brigerstr. 22. Am Sonnabend, den 9. April, von Abends 7 Uhr ab, findet ein großes Preis- Billardspielen um Gold- und Silbersachen statt. Bedingungen liegen 390/9 Der Vorstand. Allgemeiner deutscher Sattlerverein. Sonnabend, den 9. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Wienecke, Alte Jakobstrasse 83: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Türk. 2. Abrechnung pro 1. Quartal. 3. Wahl des gesammten Ortsvorstandes. 3. Verschiedenes. " NB. Billets zu dem am 1. Osterfeiertag in der Berliner Ressource", Kommandantenstraße 56, stattfindenden Stiftungsfest werden ausgegeben. Der Vorstand. 265/14 Tischler- Verein. für Jedermann im Lofal aus. 28276 Sonnabend, den 9. April, Abends 9 Uhr, Melchiorstraße Nr. 15: E3 ladet dazu ein G. Wächter. Vereinszimmer für Freunde u. Ge noffen für einige Tage zu vergeben. Arthur Ziemer, Nachf. A. Stümke, 2828b Cuvrystr. 17 u. 25. General- Versammlung. Bu taufen gesucht werden alle älteren Brotokolle unserer Parteifongresse vor Wyden, besonders berjenigen, die in den Jahren 1871-74 stattfanden. Geft. Offerten an die VerlagsBuchhandlung des Vorwärts", " Paul Schott. Sage hiermit den Kollegen meines verstorbenen Mannes für die rege Bemeinen herzlichen Dank. heiligung und die bereitwillige Hilfe 2322b Mittwe Minna Heinrich. Bei meiner Abreise nach Philadelphia sage ich allen organisirten Kolleginnen und Kollegen, sowie Freunden und Ge noffen ein herzliches Lebewohl! 2331b Friedrich Hesse, Bigarrenmacher. Die Herrn E. Kluge zugefügte Beleidigung nehme ich zurück und erkläre denselben für einen Ehrenmann. W. Kelm. 23186 Teppiche in allen Arten und Größen kleiner Musterfehler wegen| offeriren sehr billig. Portièren, Gardinen, Berlin SW., Beuthstr. 2, Sof rechte Steppdecken parterre. in den geschmackvollsten Ausführungen zu anerkannt billigen 477M Preisen. Bitte lesen Sie! Reste Jedem, der billig und gut kaufen will, empfehle mein sehr reichhaltiges Lager von circa 1000 Sommer- Paletots, 2000 Anzüge, sowie einzelne Röcke, Jaquetts, Hosen, Westen etc. Ferner Uhren, Ketten, Ringe, Betten, Wäsche, Stiefel, süte, Reise- u. Holzkoffer, Waschkeel 2c. 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Selle beantragt Ausschußberathung und erklärt regierung bereits in früheren Jahren beschäftigt und ich muß den sich gegen die Errichtung einer Dungabladestelle zwischen zwei Das Haus erklärte eine Reihe von Petitionen für zur Be- Vorwurf des Abg. Knebel gegen die Stralsunder Regierung Kinderspielplägen. tathung im Hause nicht geeignet, und genehmigte darauf ohne zurückweisen. Die Aufsaugung des Bauernthums in Neu- Vor- Stadtv. Gericke tritt für die Vorlage ein. Es handle sich Debatte in dritter Berathung den Gefeßentwurf, betreffend die pommern hat sich bereits vor dem Jahre 1850 vollzogen, das nicht um eine Dungabladestelle im gewöhnlichen Sinne des Erweiterung des Unternehmens der Stargard- Rüstriner Eisenbahn- hat auch bei der früheren Behandlung des Gegenstandes der Wortes, sondern um eine Lagerstatt für Laub, Gartenerde und gesellschaft durch den käuflichen Erwerb der Eisenbahn von Provinzial- Landtag von Pommern anerkannt. Derselbe hat sich Dünger. Glasom nach Berlinchen, den Gesezentwurf, betreffend die Be- allerdings jetzt für den Gefeßentwuf ausgesprochen. Ich habe Die Vorlage geht an einen Ausschuß. feitigung der kirchlichen Steuerfreiheit der Angehörigen der Kieler Veranlassung genommen, die zuständigen Behörden noch einmal Zum Preise von 235 000 Mart sollen für städtische Zwecke Universität, den Gefeßentwurf zur Ergänzung des Gesetzes vom zur Aeußerung über diese Angelegenheit aufzufordern. Erst nach die Grundstücke Prinzen- Allee 64 und 65 von der offenen 3. Juni 1876, betreffend die evangelische Kirchenverfassung in den Einholung dieser Gutachten kann die Staatsregierung eine be- Handelsgesellschaft Brauerei Germania David und Martin eracht älteren Provinzen der Monarchie; den Vertrag zwischen stimmte Stellung zu dem Entwurf einnehmen; doch darf voraus- worben werden. Preußen und Bremen wegen Erweiterung des Bremischen Staats- gesetzt werden, daß diese Stellung eine wohlwollende sein wird. gebietes nördlich von Bremerhaven vom 14. März 1892, den Bur Aeußerung sind die Generalkommission in Frankfurt a. D. Gefeßentwurf, betreffend die Abänderung wegepolizeilicher Vor- und das Ober- Landeskultur- Gericht aufgefordert worden. schriften für die Provinz Schleswig- Holstein mit Ausnahme des Kreises Herzogthum Lauenburg. = Abg. Neukirch: Man sollte doch annehmen, daß, nachdem diese Sache, welche schon seit 1850 spielt, in der Agrarkommission durchberathen ist, sie nun endlich erledigt werden kann. Die Verhältnisse sind largestellt und über die Sache nichts weiter zu fagen. Ich sehe also garnicht ein, weshalb sie noch einmal an eine Kommission verwiesen werden soll. Das bedeutet nur eine Verzögerung! es muß schleunigst eine Entscheidung getroffen werden, sonst ist die Sache verloren, da der Betreffende bereits am 1. Juni den Hof verlassen soll. von Die Versammlung beschließt dem Magistratsantrage gemäß. Für die Erwerbung einer fiskalischen Parzelle zur Freilegung der Torfstraße werden 1040 Mark bewilligt. Die Entwürfe und die mit insgesammt 2 149 200 M. abschließenden Kostenanschläge für die Rohrstrecken zur Verbindung der Wasservertheilungsstation Lichtenberg mit der unteren Stadt werden genehmigt; die Summe soll aus Anleihemitteln ent nommen werden. Der Magistrat legt eine Skizze nor für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes, eines Beamtenwohnhauses, eines Operationshauses und eines Badehauses auf dem Grundstück des städtischen Krankenhauses Moabit." Es folgt die erste Berathung des von den Abgg. Neukirch und Drame beantragten Gefeßentwurfs, wonach für den Fall der Einführung des dritten Abschnittes des Gesetzes vom 2. März 1850, betr. die Ablösung der Reallasten in Neuvorpommern und Rügen, daselbst die Regulirungsfähigkeit der bäuerlichen Stellen, beren Umfang, Berechtigungen und Verpflichtungen, sowie die Ansprüche auf Eigenthumsverleihung nach denjenigen Rechtsund Besitzverhältnissen beurtheilt werden sollen, welche am Der Antrag, betreffend die gesetzliche Regelung der Materie, Die Vorlage geht nach längerer Berathung an einen Auss 1. Januar 1892 vorhanden gewesen sind und wonach die hiermit wird darauf der Justizkommission überwiesen; der Antrag, betr. schuß von 15 Mitgliedern. in Widerspruch stehenden, nach dem bezeichneten Zeitpunkte ge- die vorläufige Bestimmung, wird demnächst zur zweiten Be Die mit einem Kostenüberschlag von 808 000 m. vorgelegte troffenen Verfügungen beim Eintritt der Regulirung rechtlich un- rathung im Plenum kommen. Stizze zum Neubau einer dreifachen Schule in der Stephanstraße wirksam, die darauf beruhenden Besitzrechte durch die Regulirung Landestheilen der Monarchie, um Verbesserung ihrer Gehalts- Antragsteller bemängelt, daß die Schule in so großer Ausdehnung Mehrere Petitionen von Gerichtsassistenten aus verschiedenen beantragt Stadtv. Weiß einem Ausschuß zu übergeben. Der ihre Kraft verlieren sollen. Damit verbunden ist der Kommissionsbericht über die verhältnisse respektive um Bewilligung Theuerungs- errichtet und daß innerhalb derselben eine Brausebad- Einrichtung Petitionen des Kossäthen Danckwardt zu Mönkviz u. A.( Den zulagen, werden gemäß dem Antrage des Berichterstatters der für die Schüler getroffen werden soll. Kommissionsantrag siehe unter Politischer Uebersicht. Red. d. Justizkommission, Abg. Eberhard, soweit sie auf Gehaltsver- Stadtschulrath Bertram weist dagegen darauf hin, daß Borw.") befferung der Assistenten gerichtet sind, der Staatsregierung zur fein Stadttheil ein so schnelles Wachsthum zeige wie Moabit und Außerdem wird damit die erste Berathung eines ferneren. Berücksichtigung überwiesen. setzt ausführlich auseinander, wie nothwendig nach den seit 1886 vom Abg. Neukirch beantragten Gefehentwurf verbunden, Es folgt die Berathung der Petition des Direktors der gemachten günstigen Erfahrungen die Einrichtung von Brausebädern nach welchem die betreffenden Verhältnisse dauernd geregelt Flußfahrzeug- Versicherungsgesellschaft Hoff in Sachsenhausen: die sei. Vor dieser Einrichtung als vor einem neuen Sprunge in den werden sollen. Bulaffung von Personen zur selbständigen Führung von Fahr- Sozialismus zu warnen, sei nicht am Blake, event. ließe sich ja Abg. Neukirch( dfr.): Man hat allgemein angenommen, daß zeugen mit mehr als 10 000 Kilogramm Tragfähigkeit und von ein kleines Entgelt von 5 oder 3 Pf. erheben oder das Mitdie Besizer regulirungsfähiger Bauernwirthschaften in Neuvor Dampfern auf Binnengewässern von einem auf Grund einer bringen des Handtuches anordnen. pommern und Rügen ausgestorben wären, es stellt sich aber das Prüfung zu erwerbenden Patent abhängig zu machen. Stadtv. Vogtherr erklärt die Ausstellungen des Stadtv. Gegentheil heraus, und um so nothwendiger ist die endliche ge= Die Petition wird der Staatsregierung als Material über- Weiß ebenfalls für befremdlich. Wo mit so wenig Schwierig segliche Regulirung dieser Angelegenheit und die Ausdehnung wiesen. teiten und Kosten eine Vermehrung der Klaffen zu ermöglichen der Stein Hardenberg'schen Bauerngesetzgebung auf Neuvor- Ueber die Petition des Geh. Kanzleidirektors a. D. Kasch ist, soll man doch mit Freuden zugreifen. Daß früher einmal pommern und Rügen. Der Hauptfehler ist von der Gesetzgebung und anderer Pensionäre in Berlin um Abänderung einiger Be- eine Resolution auf Einrichtung von Brausebädern in den im Jahre 1815 dadurch gemacht, daß, während auf die übrigen ftimmungen des Reglements für die königliche Allgemeine Gemeindeschulen von der Versammlung abgelehnt worden sei, damals neuen Gebietstheile Preußens die Bauerngesetzgebung Wittwenverpflegungs- Anstalt vom 28. Dezember 1775 geht das könne doch den Magistrat nicht ewig hindern, einen Versuch auf Stein- Hardenberg's Ausdehnung fand, dies in Bezug auf Neu- Saus gemäß dem Antrage des Berichterstatters der Petitions diesem Gebiete vorzuschlagen. Das Fünfpfennigstück aber als vorpommern und Rügen nicht geschah. So war z. B. in dem fommission, Abg. v. Bredow, zur Tagesordnung über. Abwender der sozialistischen Gefahr zu benußen, erscheine doch neuerworbenen Posen die Leibeigenschaft für die Bauern viel Den nächsten Gegenstand der Tagesordnung bildet der münd- als zweifelhaftes Auskunftsmittel; jedenfalls würde der Werth drückender, als in Neuvorpommern; aber dort wurde sie bald liche Bericht der Kommission für das Gemeindewesen über die dieses hygienischen Fortschritts durch ein solches Entgelt überhaupt beseitigt, hier blieben die Zustände diefelben, wie sie Petition des Redakteurs Horn und Genossen in Berlin um Auf- wesentlich beeinträchtigt. Der Ausschußberathuug stimme er in den älteren preußischen Landestheilen vor Erlaß der Bauern- hebung derjenigen Bestimmung der Städte- Ordnung von 1853 nur unter der Voraussetzung zu, daß der Anfang des Baues mit gefeße gewesen waren. Diese Verhältnisse der(§ 16), nach welcher die Hausbesißer die Hälfte der Mandate Rücksicht auf die Berliner Arbeitsverhältnisse teine Berzögerung Regierung wohlbekannt und bilden einen dunklen Punkt zur Stadtverordneten- Versammlung inne haben müssen. Die erleide. in unserer gesammten Agrargeſetzgebung. Auf eine in der Gemeindekommission beantragt, über die Petition zur TagesSeffion 1859/60 eingelaufene Petition von Bewohnern jener ordnung überzugehen. Gegend, welche der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen Abg. Weffel( Referent) bittet, sich dem Antrag auf Uebergang wurde, erschien im Jahre 1861 ein Gesetzentwurf, der die Sache zur Tagesordnung anzuschließen. in dem von uns heute vorgeschlagenen Sinne regeln wollte und von der Agrarkommission nur unerheblich amendirt wurde. Die Generalfommission, die die Sache bei jener Gelegenheit prüfte, fand, daß noch viele Höfe einer solchen Regulirung bedürftig find. Es stellte sich heraus, daß die pommersche Bauerngesetzgebung vom 16. Mai 1816 nur für Pommern- Stettin, nicht aber Ueber die Petition des Lehrers Hennig und Genossen in für Bommern- Wolgast galt, da beide Pommern damals unter Potsdam wegen anderweiter Regelung der Versorgung der Lehrerverschiedenen Herrschern standen und erst 1821 in einer Hand wittwen wird auf Antrag des Abg. Seyffardt( Magdeburg), in vereinigt wurden, wodurch aber natürlich die Gesetze des einen Erwägung, da durch das Gesetz vom 27. Juni 1890 die bezügLandestheiles nicht ohne Weiteres für den anderen bindend lichen Verhältnisse provisorisch geordnet und die Verhandlungen wurden. In dieser Bauernordnung stand, daß das„ Legen" über die gesetzliche Regelung beziehungsweise Neuregelung im von Bauern verboten und aufgehoben sei, ausgenommen den Sinne der Resolution des Abgeordnetenhauses vom 26. März 1890 Stadtv. Meyer I befürwortet der Zeitersparniß wegen die Fall, daß der Gutsbesitzer ein Vorwerk errichten wollte, in feitdem weiter geführt worden, aber noch nicht zum Abschluß Wahl eines sofort vom Vorstande zu wählenden Ausschusses. welchem Falle dem von seiner Behausung zu entfernenden gebracht sind, zur Tagesordnung übergegangen. Stadtv. Singer: Wenn dem Magistrate so viel an der Bauern auch eine Entschädigung gezahlt werden mußte. Verschiedene Petitionen von Forst, Steuer- und Eisenbahn- Beitersparniß liegt, hätte er doch die Vorlage entsprechend früher Auch in Neuvorpommern und Rügen finden sich Anklänge an Beamten um Bewilligung höherer Pension beziehungsweise einbringen müssen. Unbeschadet des Zweckes der Vorlagen muß die preußischen Bauern, deren Rechtsverhältnisse durch das All- Wittwengelder werden durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Die Versammlung volle Beit zur gründlichen Prüfung haben. Die gemeine Landrecht geregelt worden sind. Staatsregierung und Eine Petition von Bureaudiätarien um Beschleunigung der acht Tage Aufschub, die erwachsen, wenn der Ausschuß von den Abgeordnetenhaus haben die Nothwendigkeit der Gleichstellung ersten etatsmäßigen Anstellung wird, mit Rücksicht darauf, daß Abtheilungen gewählt wird, fönnen nicht in Betracht kommen. der neuvorpommerschen und Rügenschen Bauern mit den anderen die Staatsregierung die Frage einer generellen Regelung des Im Uebrigen spreche ich meine Befriedigung darüber aus, daß preußischen Bauern wiederholt anerkannt; eine gefeßliche Regelung Diätarienwesens zum Zwecke der Beseitigung der bei demselben jetzt der Magistrat in der Vorlage offiziell uns bekannt giebt, ist aber bisher an dem Widerspruche des Herrenhauses ge: hervorgetretenen Mißstände in Erwägung genommen hat, der daß in mehreren falten Nächten des legten Winters 2000 Obbach scheitert. Im vorigen Jahre wurde auf einstimmigen Beschluß Staatsregierung als Material überwiesen. lose im Asyl gewesen sind. Früher hat man bestritten, daß diese Bahl nur entfernt einmal erreicht worden wäre. Die Thatsache, daß eine für 940 Personen berechnete Anstalt zur Unterbringung von 2000 benutzt worden ist, werden Sie mit den Grundsätzen der Hygiene nicht in Einklang zu bringen vermögen. waren der Agrarkommission die Einführung des dritten Abschnitts des Abg. Nickert( dfr.) beantragt, die Petition zur Erstattung eines schriftlichen Berichtes an die Kommission zurückzuverweisen. Der Antrag Rickert auf Rückverweisung zur schriftlichen Berichterstattung wird abgelehnt und über die Petition zur Tagesordnung übergegangen. Schluß 14 Uhr. Nächste Sigung Dienstag, den 26. April, Gesetzes von 1850 der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen. 12 Uhr.( Erste Lesung der Zertiårbahn- Borlage) Infolge beffen hat die Regierung einen Gefeßentwurf wiederum dem Provinziallandtag zur Begutachtung überwiesen, und dieser hat am 11. März dieses Jahres beschlossen, daß es nothwendig. 1850 vorzugehen. Ich hoffe, daß nunmehr auch das HerrenKommunales. Stadtverordneten- Versammlung. # Nachdem auch Stadt Baurath Blankenstein sich gegen Ausschußberathung ausgesprochen, Stadtv. Schwalbe dagegen für die Frage der Brausebäder erneute Ausschußberathung für bringend nothwendig erklärt hat, wird Antrag Weiß angenommen. Der Erweiterungsbau des städtischen Obdachs soll möglichst beschleunigt werden, damit die neuen Räume schon im Winter in Benutzung genommen werden können. Die Kosten sind überschläglich auf 1 050 000 M. angesetzt. Stadtv. Ha efecte beantragt Ausschußberathung. Stadtrath M a mroth: Die Erweiterungsbauten sollen die für. die einfachen Zwecke der Obdachverwaltung dringend nothwendigen Reſerveräume schaffen, damit wir nicht wie im legten Winter in Schwierigkeiten gerathen und zu unliebsamen Auskunftsmitteln greifen müssen. Eine Ausschußberathung würde die Sache nur verzögern. Die Vorlage geht darauf an einen von den Abtheilungen zu wählenden Ausschuß von 10 Mitgliedern. Zur Verhandlung kommt nunmehr der oben erwähnte Antrag, betreffend den Gebrauch der Schußwaffen durch die militärischen Wachtposten. haus entgegenkommen wird, denn es würde der Gerechtigkeit geradezu ins Gesicht schlagen, wenn die dortigen Bauern aus ihrem seit Jahrhunderten behaupteten Besitz vertrieben würden. Die Grhaltung des fleinbäuerlichen Besitzes Deffentliche Sigung vom Donnerstag, den 7. April, bin, welche das tiefbeklagenswerthe Ereigniß in der WrangelNachmittags 5 Uhr. ge Stadtv. Hellriegel weist auf die hochgradige Erregung in Neuvorpommern und Rügen liegt auch im allgemeinen straße bei der ganzen Berliner Bevölkerung hervorgerufen hat; Interesse; nur 14 pet. des Grundbesizes entfallen dort auf den Stadtv. Tempel zeigt Urlaub bis zum 1. Mai an. man müsse jetzt geradezu Bedenken tragen, über die Straße zu Kleinbesitz. Es ist aber auch die größte Gefahr im Verzuge, denn In der Verwaltungsstreitfache des Schlossermeisters Göbel gehen, wenn man nicht auf 1000 Meter von einer Kugel des es heißt, daß die Leute demnächst ihren Besitz räumen sollen. wider die Versammlung( betr. die Wahl des Stadtv. Hauer) steht fleinkalibrigen Gewehrs getroffen werden wolle. Von der Theorie ( Hört, hört!) Ich möchte deshalb bitten, unseren Gesetzentwurf am 3. Mai Termin an. des praktischen Christenthums schiene man in den Kreisen, die für nicht einer Kommission zu überweisen, sondern ihn gleich in Es ist ein dringlicher Antrag Hellriegel eingelaufen, die die erlassenen Instruktionen maßgebend sind, keine Ahnung zu 3weiter Lesung anzunehmen.( Beifall.) Petitionen an den Reichskanzler wegen des Gebrauchs der Schuß haben. Die Stadtverordneten- Bersammlung habe die Pflicht, Ref. Abg. Drawe empfiehlt namens der Agrarkommission, wassen durch die Militärposten unter Bezugnahme auf das neueste immer und immer wieder über diesen Mißstand Klage zu führen welche die Nothwendigkeit der gesetzlichen Regulirung dieser Sache Vorkommniß in der Wrangelstraße zu erneuern. und seine Abstellung zu verlangen.( Beifall.) anerkannt hat, den Antrag der Kommission. Mit der Umänderung der 22. Gemeindeschule, Kurfürsten- Stadtv. Singer: Vielleicht theilt uns der Magistrat zu Abg. Rauchhaupt( fons.): Wir müßten unsere ganzen bis- ftraße 141, in eine Baugewerkschule hat der niedergesetzte nächst mit, об er unferer vor einigen Monaten geherigen Grundsäße auf diesem Gebiete verleugnen, wenn wir Ausschuß sich einverstanden erklärt; doch soll der Magistrat er- faßten Resolution beigetreten und was aus ihr nach Einführung des Rentengüter- Gesetzes noch ein Bauernlegen sucht werden, schleunigst den Anschlag dahin ergänzen zu lassen, worden ist.( Zwischenrufe.) Wenn es geschehen ist, wäre befürworten wollten. Die Materie ist jedoch sehr schwierig. Ich daß 1. die Kosten einer vollständigen Reparatur der Schulräume dieser Punkt allerdings erledigt. Ich erinnere aber daran, daß beantrage daher, den Gefeßentwurf an die Justizkommission zu eingefügt, 2. die Gasbeleuchtung geändert und 3. der Eingang der es leicht möglich ist, zu einer gegentheiligen Auffassung zu kommen, verweisen. Turnhalle nach dem nördlichen Giebel verlegt werde. Die Kosten denn bekanntlich hat unsere Resolution wegen der Kornzölle neun Monate beim Magistrat gelagert und konnte erst durch einen Die Versammlung tritt dem Ausschußantrage bei. nochmaligen Beschluß der Versammlung wieder lebendig gemacht An Kosten für die Verlegung von 1562 Leichen Erwachsener werden. Der Antrag Hellriegel wird ja wohl einstimmig an und 920 Kinderleichen von dem Bauplaß für die künftige Aufgenommen werden, aber außerordentlich viel Hoffnung habe ich erstehungskirche an der Friedensstraße nach einem anderen Theil nicht, daß dieser erneute Worfall die Anschauungen der Militärdes ehemaligen Armenfriedhofs find 1077,10 m. aufgelaufen. behörde ändern wird. Nach den Erklärungen, die im Reichstage Für die Leitung der betreffenden schwierigen Arbeiten soll außer von den Bertretern der Militärverwaltung abgegeben wurden, dem dem Kirchhofs- In- pektor Lamche eine Vergütung von 500 m. tann man nur zu der Meinung tommen: es wird in Berlin ruhig weiter gefchoffen werden. Der Volksmund dürfte Recht gewährt werden. Ohne Debatte wird der Magistratsantrag auf Bewilligung behalten, der da spricht, daß eine Abänderung wohl dieser Summen genehmigt. erst eintreten wird, wenn ein General oder ein Pring Das städtische Gelände zwischen der verlängerten Waldenser einer solchen abgeirrten Rugel begegnet. Dieser Zustand, bringung seines Gesegentwurfs entschieden ein Verdienst erworben. Abg. v. Beblik( ft.): Der Antragsteller hat sich durch Ein- sind auf 36 000 m. veranschlagt. des Bedürfniß des Gingreifens der Staatsregierung, wenn es sich darum handelt, auch nur einen einzigen Bauern zu befreien. Wegen der nicht ganz leichten Geſtimmungen des Entwurfs ſchließe ich mich dem Antrage auf Verweisung an die Kom die Erfüllung einer Forderung der Gerechtigkeit, mit der Be Abg. Knebel( natl.): Das Inkrafttreten des Gefeßes wäre gründung deffelben bin ich aber nicht einverstanden. preußische Regierung ist überall für die Erhaltung des kleinmiffion an. Die und Bremerstraße nördlich der Markthalle 12, füdlich vom Schul- daß die Posten die Instruktion haben, auf diejenigen, sierung in dieser Beziehung die schwerste Schuld auf sich geladen grundstück soll theils zur Anlegung zweier Spielpläge für kleine welche sich ihren Anordnungen widersehen, zu schießen, ist ein " " " " Ausfluß des Militarismus, unter dessen Macht wir feussen. 1 d. h. das übrige Publikum für eine Attie zum Nominalwerth von an, das im Stil der schwülstigen Schauerroman- Reklamen ges Wenn die Bürgerschaft sich gefallen lassen muß, unter folchen Bu- 100 M. 161 M. bezahlen mußte, brauchte Herr Polte nur halten ist und mit den Worten schließt:„ Der Himmel auf Erden ständen zu leben, dann ist unsere Resignation dem Effekt des 105, also 56 mart weniger pro Stück, zu bezahlen! ist für die Männer geschrieben, nicht für Frauen und junge Antrags gegenüber wohl begreiflich. Die Bürgerschaft hat aber Solche Geschäfte" find an der Börse Usus". Der Ver- Leute!"( Gesperrter Druck und Ausrufungszeichen finden sich auch diese Frage nicht theoretisch zu diskutiren, sondern sie hat die theidiger wenigstens will sämmtliche Sachverständige der Börse auch im Original.) Da weiter oben auch eine Besprechung der swingende Verpflichtung, immer und immer wieder darauf hin- vorladen zum Beweise dafür, daß dem Bankhause, welches das freien Liebe", die die Bourgeoisie ihrer eigenen Unmoral gemäß zuweisen, unter welchen unhaltbaren Zuständen wir zu leben baare Geld auf den Tisch legt, gewisse Vortheile gewährt werden. mit Prostitution verwechselt, als in der Broschüre vorkommend haben. Unzweifelhaft kann der Militärposten sich vertheidigen Bei dem einen Unternehmen, an welchem der Bantier Polfe angegeben ist, so dürften die Kreise, auf die das Inserat berechnet und Ungehörigkeiten abwenden, ohne die Waffe zu gebrauchen, interesfirt" war,( Façonschmiede- Aktiengesellschaft) sollen, nach ist, auf die Vermuthung fommen, daß ihnen eine„ pitante" Die auch Unschuldige verwunden und tödten kann. Wir sehen ja ber Anklage, auch noch Strohmänner ihre segensreiche Thätigkeit Lektüre geboten wird. Sollte das Absicht sein? Wenn ja, dann auch vielfach Posten ohne Schußfbaffe, mit gezücktem Säbel die entfaltet haben. Diese mußten natürlich auch abgefunden werden, dürften die Worte für die Männer" ihre Wirkung auf die antiWache versehen. Wäre der Reichskanzler von der Nothwendig fie erhielten theils Stonfortialgewinne", theils ebenso wie Polfe, semitische Jugend allerdings nicht verfehlen. feit der Aenderung der Instruktion so durchbrungen wie wir, er Aktien zu bedeutend niedrigerem Kurse( 105 anstatt 210!) hätte längst Zeit gefunden, die Aenderung zu veranlassen. Wir Natürlich war es nur möglich, ein Geschäft" zu machen, ,, Einige praktische Winke für unsere Konfektionäre," haben es hier aber mit viel mehr als blos mit der Instruktion zu wenn die Aktien auf ihrer Höhe erhalten blieben und hier nun zufammengestellt auf Grund ergangener Gerichtsentscheidungen", thun, nämlich mit einer hartnäckigen Bertheidigung des militärischen soll der Angeklagte insofern nachgeholfen" haben, als er in bringt das die Interessen der Arbeitgeber vertretende Blatt Der Geistes, der heute in Deutschland herrscht. Ich freue mich, daß die feinem Blatte die Lage der Aktiengesellschaft als eine sehr gute Konfektionär". Darunter findet sich auch folgender" Wint": Berliner Stadtverordneten- Bersammlung in diesem Falle dem bezeichnete und durch Briefkasten- Anworten den Schein erweckte, Man hat nur nöthig, brauchbare Waaren abzunehmen. Sie Militarismus das Recht der Bürgerschaft gegenüberstellt. Aber als ob das Privatpublikum sich für diese Façonschmiede- Aktien müssen also gut ſizen und selbst bei gedrückten() Arbeitslöhnen mit der einfachen Resolution ist es nicht gethan; es muß sich ein sehr lebhaft interessirte. Diese Antworten" wurden aber in der angemessen gearbeitet sein." Das Gegenstück zu dieser„ GerichtsWeg finden lassen, auf dem Volk und Bürgerschaft ihre Meinung Redaktion angefertigt, ohne daß„ Anfragen" vorgelegen hätten. entscheidung" wäre, wenn mit gleichem Maß gemessen würde: energischer zum Ausdruck bringen. Schließlich wird jedes Bolt Für diejenigen Interessenten, welche die Aktien so billig( 105) er- Man hat nur nöthig, auskömmliche Löhne anzunehmen. Sie so behandelt, wie es behandelt zu werden verdient; bei den worben hatten, fam es ja hauptsächlich darauf an, dieselben zu müssen also zur Bestreitung wenigstens der nothwendigsten BeWahlen muß das Volt seiner Ueberzeugung Nachdruck verschaffen, dem Tagesturs( 161) dem Privatpublikum abzuhalsen. War das dürfnisse reichen und dürfen selbst bei weniger forgfältiger Resolutionen helfen nichts. Jebe Strafe muß in einem Ver- gelungen, dann konnte aus der ganzen Gründung werden, was Arbeit nicht gedrückt werden." Ja, Bauer, das ist ganz' was hältniß zur Strafthat stehen, und Niemand wird behaupten, daß da wollte, die Interessenten hatten ihr Geld in der Tasche und das von dem Passanten in der Wrangelstraße begangene Ver- das Privatpublikum war im Besiz werthloser Papierschnitzel. In gehen mit der Todesstrafe belegt werden muß. Ich hoffe aber doch, dem Kurszettel der Börsenblätter vom 6. d. M., der uns gerade daß der in diesem Antrag zum Ausdruck kommende Protest der be- vorliegt, war Façonschmiede überhaupt nur notirt mit leidigten Bürgerschaft über dieses Niederschießen schuldloser Passanten Daß solche Husarenstückchen überhaupt noch gelingen, endlich seine Wirkung thun, daß dem elementaren Andrang der liegt an der Geldgier, welche den fleinen Mann" Bürgerschaft auch die höchste Stelle endlich nachgeben wird. gepackt hat. Er will schnell„ reich" werden um jeden Preis, und wenn da Giner fommt, der ihm goldene Berge verspricht, so Borsteher Langerhans: Der Magistrat hat uns schon fällt er auf diese Versprechungen hinein. Es giebt nichts Demo por längerer Zeit mitgetheilt, daß er unserem früheren Beschlusse ralisirenderes, als den Kapitalismus. Die Begriffe von Moral, beigetreten ist und daß die nöthigen Schritte gethan sind. von Recht und Unrecht sind bei den Börseanern und anderen Mit der Schloßlotterie soll es nach einer Mittheilung Kapitalisten schon derart verschoben, daß keiner derselben etwas der Freis. 8tg." nun doch noch Ernst werden. Das Komitee, Schlimmes darin erblickt, wenn in der oben gekennzeichneten welches das Projekt auf höheren Wunsch betreibt, glaube mit BeWeise der Betrug zur Ausführung gelangt. Im Gegentheil, die stimmtheit zu wissen, daß sowohl der Finanzminister wie der Herren find entzückt über den smarten" Spekulanten, der es ver- Minister des Innern sich diesem Lotterieprojeft gegenüber ebenso steht, ein so feines Geschäft" zu machen. gefügig erweisen würden, wie sie sich bequemt haben, im StaatsDie Börse wird als" Giftbaum" bezeichnet, der Bourgeois ministerium den Schul- Gesezentruf zu unterzeichnen. Denn meint ja überall nur Auswüchse" zu erblicken, die er dann mit Suprema lex regis voluntas. allen möglichen Gefeßesparagraphen zu bekämpfen sucht. Die Börse ist ein Erzeugniß des fapitalistischen Staates, fie fann höchstens als Giftstrauch betrachtet werden unter dem großen Giftbaumriesen des Kapitalismus! ( Beifall.) " anderes! Am Mittwoch haben in Berlin wie die„ National- Zeitung" berichtet, wieder mehrere Haussuchungen nach anarchistischen Unter den Berhafteten befindet sich der jugendliche Kaufmann Schriften und infolge deffen mehrere Berhaftungen stattgefunden. Simonsohn; auch der Buchbinder Engel, welcher Inhaber eines kleinen Geschäfts ist, soll verhaftet worden sein. Von anderer Stelle wird die Verhaftung des Schuhmachers August Adamczak berichtet. Stadtv. 3 u beil: Ich bin der festen Ueberzeugung, daß, wenn der Wagistrat mit seiner Aufgabe, die Bürgerschaft zu schüßen, Ernst gemacht hätte, wir heute nicht wiederum mit einem solchen Vorfall und befassen müßten.( Gelächter.) Mögen Sie lachen; Sie werden zugestehen, daß damit, daß der Soldat, der seiner Instruktion gemäß gehandelt hat, jetzt zum Gefreiten be fördert ist, die Aufregung der Bevölkerung des ganzen Südoftens nicht beschwichtigt ist. Der Magistrat hat die unbedingte Pflicht, dafür einzutreten, daß die Straßen, welche Polizeibericht. Am 5. d. M. Nachmittags goß die der Stadt Berlin gehören, von derartigen Geschossen frei 12 jährige Hermine Liehr in der Wohnung ihrer Eltern, gehalten werden.( Lachen.) Mich läßt Ihr Lachen völlig talt. Mariannenplay 14, aus Unvorsichtigkeit Petroleum auf ihr Kleid. In Zukunft wird nicht eher Abhilfe eintreten, bis irgend ein Sie glaubte die Flecken aus demselben durch Ausbrennen ent hervorragendes Mitglied dieser Versammlung resp. des Magistrats Billige Arbeitskräfte spielen heute für den Arbeitgeber fernen zu tönnen und zündete sie deshalb mittelst eines Streichvon einem derartigen fleinen Kaliber mit durchschossen wird. eine Hauptrolle. Nach ihnen fahndet der Großgrundbesiger eben holzes an. Ihre Kleider geriethen dadurch in Brand und erlitt ( Schallende Heiterkeit.) Da die Kugel nur Arbeiter getroffen hat, so gut wie der Schnapsbrenner, der Fabrikherr eben so gut wie das Mädchen dabei so schwere Brandwunden am Oberkörper, haben Sie auch nur lächelnde Mienen.( Große Unruhe und der Handwerksmeister. Der Letztere ganz besonders muß darauf daß es nach dem Krankenhause Bethanien gebracht werden mußte. Pfuirufe. Stadtv.- Vorsteher Langerhans: Sie haben nicht halten, daß er billiges Arbeitermaterial einstellt, denn sonst kann Auf dem Anhalter Güterbahnhofe wurde zu derselben Zeit das Recht, der Versammlung einen solchen Vorwurf zu machen; er der Konkurrenz der Fabrik gar keinen Widerstand mehr ent- ein Arbeiter beim Rangiren eines Buges von der Lokomotive der geht gegen die Ehre, und das leide ich nicht!) Dann hätte gegenfeßen. Dieser Umstand führt zur Einstellung von möglichst überfahren und am Bein schwer verlegt. Er wurde nach dem die Versammlung nicht in der Weise gelacht.( Bwischenrufe: viel jugendlichen Arbeitern und Lehrlingen, sodaß gar mancher Elifabeth- Krankenhause gebracht. In der Nacht zum 6. b. M. Ueber Sie!) Ich bitte, daß mit diesem Antrage beim Magistrat Meister zu einem Zehrlingszüchter" herabfintt. Wir verweisen wurde ein Arbeiter in seiner Wohnung in der Skaliberstraße auch der nöthige Ernst verbunden werde, sonst ist auch diese nach dieser Hinsicht auf die Statistit, welche die Gehilfen- erhängt vorgefunden. Am 6. b. M. Nachmittags sprang eine Gache blos eine Lächerlichkeit. Die Steuerzahler müssen die organisation der Buchdrucker alljährlich veröffentlicht. Hier finden Frau von der Freiarchenbrücke in den Fluthgraben, wurde jedoch Opfer für den Militarismus bringen; sie können dann auch wir sehr viele sogenannte Druckereien, die mit einem Gehilfen und noch lebend aus dem Wasser gezogen und nach dem Krankenhause fordern, daß die Straßen Berlins von ben durchschlagenden Ge- zehn Lehrlingen arbeiten. In anderen Gewerken sieht es nicht Bethanien gebracht.- An der Ecke der Linien- und Schönhauserschossen freigehalten werden. viel besser aus. Das Publikum ist auf diesen Mißstand schon straße wurde Abends ein Lederarbeiter von einem Postpacketwagen aufmerksam geworden, aber auch die Lehrlingszüchter" haben überfahren und so bedeutend verlegt, daß seine Ueberführung bereits Mittel und Wege gefunden, um das Publikum zu dupiren nach der Charitee erforderlich wurde.- Um 6. d. M. fanden vier Brände statt. und sich so Lehrlingsmaterial zu beschaffen. Stadtv. Bailleu: Wir werden tros dieser letzten beiden Reden für den Antrag stimmen. Der Antrag wird darauf einstimmig angenommen. Schluß 7% Uhr. Tokales. Nun tann ist groß! Gerichts- Beitung. Denunziantenthum. Unter der Antlage einer Beleidi gung der Kaiferin Friedrich stand gestern eine Frau Dieselbe wurde von einer ehemaligen Freundin, die sich mit ihr Emilie Mechler vor der IV. Straflammer des Landgerichts I. Bemerkungen gemacht zu haben. Der Gerichtshof erachtete zwar Raiserin Friedrich in Paris über dieselbe außerordentlich häßliche eine solche nachträgliche, auf schlechte Motive zurückzuführende Angeberei nicht für sehr schön, mußte jedoch aus der Beweisauf die Gröblichkeit der Beleidigung, andererseits mit Rücksicht auf aufnahme die Ueberzeugung schöpfen, daß die beleidigenden Bemerkungen in der That gefallen waren. Mit Rücksicht einerseits auf die Gröblichkeit der Beleidigung, andererseits mit Rücksicht auf ihrer Bunge sind und im Klatscheifer manches hinfafeln, was die bekannte Thatsache, daß Weiber mitunter nicht Herrinnen fie nicht verantworten können, verurtheilte der Gerichtshof die Aus den In einer vor Kurzem stattgehabten Besprechung der Freien Vereinigung der Graveure und Biseleure" wurden mehrere solche " Tricks" mitgetheilt. Die Eltern wünschen natürlich vor Allem, daß ihr Sohn während seiner Lehrjahre auch etwas Tüchtiges lernt. Das ist heute die Hauptsache, denn wer nichts gelernt hat, findet späterhin sehr schwer sein Fortkommen. Es gilt also vor allem, den Eltern: ad oculos zu demonstriren, daß die Lehrlinge schon in furzer Zeit ganz respektable Leistungen vor sich bringen. Es Daß die Beibehaltung der Wiethaftener und die werden also den Eltern oder Vormündern Arbeitsprodukte Daß die Beibehaltung der Mietheftener und die vorgezeigt, deren Fertigstellung den Lehrling zu lehren der Meister Herabsehung der Kommunalftener im Intereffe der hohen Einkommen liegt und für diese eine höhere Entlastung herbei- ich binnen kurzer Zeit verpflichtet. Wird nun neben so ge überworfen hatte, beschuldigt, zu der Zeit des Aufenthalts der führt, während der Wegfall der Miethssteuer verhältnißmäßig boten, so ist der Lehrkontrakt auf vier Jahr bald abgeschlossen. wissenhafter Lehre" noch ein halbwegs anständiges Softgeld ges mehr den Aermeren au Aermeren zu Gute kommt, bei denen die Und wirklich dauert es auch gar nicht lange, da hat der Miethe oft 30 pt. des Einkommens und darüber Junge schon so viel gelernt, daß er freudestrahlend zu Haus verschlingt, während, je je höher Das Ginkommen steigt, erklären kann: Seht, das habe ich selbst hergestellt. Der Jubel einen um so geringeren Prozentjah die Miethe ausmacht, hiergegen führt das Mosse'sche Organ aus, daß die Herabficher nicht mehr fehlen. Aber der hintende Bote kommt nach es dem Jungen für die Zukunft fehung der Einkommensteuer gerade die Aermeren begünstige, mit diesem ersten Erfolge ist nämlich der Lehrling bereits auf denn die Reicheren müßten jetzt höhere Steuer zahlen, weil durch der Höhe seiner gesammten Kenntnisse angekommen, es steht ihm die Selbsteinschätzung es ihnen nicht mehr möglich wäre, die allerdings frei, sich zu„ vervollkommnen", aber hierzu findet er Gemeinde zu bemogeln. Sie bedürften daher einer Entschädigung in dieser Werkstatt gar keine Gelegenheit mebr. Er muß nämdafür, daß ihnen der Profit des Mogelns, der Steuerhinterziehung lich die vollen geschlagenen vier Jahre hindurch immer ein- und Angeklagte zu 2 Monaten Gefängniß. genommen fei. Es ist noch sehr gnädig von den Mosse'schen, denselben Gegenstand herstellen; was der Junge nach vier daß sie nicht noch eine besondere Abfindung, gleich den Standes Monaten schon kannte, das fennt er sehr gut wenn er endlich denden Weise standen gestern der Maurer Wilh. Jezorte Wegen Aufreizung in einer den Frieden gefähr herren, verlangen. Jedenfalls beweisen die Ausführungen des ausgelernt hat, mehr aber auch nicht für einen Groschen. Er und der Zimmermann Karl Geffroy vor der zweiten Straf Moffe'schen Blattes, daß wir in unserem Artikel das Richtige hat thatsächlich nichts weiter gelernt, als die Herstellung irgend fammer des Landgerichts I. Am 7. Mai v. J. fand in einem getroffen haben. eines Maffenartitels, dessen Fabrikation noch nicht der Maschine Lokale in der Sebastianstraße eine Bersammlung der Freien Aus dem Häuschen sind die bürgerlichen Blätter über verfallen ist und die nur einige andrefsirte mechanische Bewegungen Bereinigung der Maurer Berlins statt. Jezorte trat als Stebner den Ausfall der Kommunalwahlen in den Vororten. Aus erfordert. Das Wesen der Herstellung selber ist dem Lehr auf. Er sprach über staatliche und kommunale Bauten mit be Schöneberg bringt der Reichsbote" einen langen Artikel, worin ling vollkommen fremd geblieben. Natürlich ist gar nicht sonderer Berücksichtigung der Berliner Steuerzahler. Er griff jämmerlich gewebtlagt wird. Sogar das Rechnen hat der Ver- daran zu denken, daß er feine Stellung beibehält, dabei auf die Unruhen zurück, welche furz zuvor in Frankreich faffer in seinem wahnsinnigen Schmerz verlernt; er versichert, wenn er ausgelernt hat. hat. Um Um Gehilfen ist es dem und Belgien stattgefunden und gebrauchte dabei folgende daß 267 bezp. 282 etwas mehr als 338 sei. In Ablershof," Meister gar nicht zu thun, der arbeitet nur mit billigen Lehr- Redewendung:" Ich erinnere Sie daran, daß dort die jammert der Artikel weiter, besteht die gesammte Gemeinde- lingen und hat für den Ausgelernten längst wieder Ersatz auf Soldaten auf die Arbeiter geschossen haben. vertretung aus Sozialdemokraten". Das wahrhaft flägliche Lager". Der frischgebackene Gehilfe muß also die Werkstatt ver- Wunden der Getödteten wird ein Same entstehen, der für die Gegner flägliche- Resultat der ersten Gemeinde- lasjen, in welcher er zwar vier Jahre älter, aber um nur wenig die Schüsse auf diejenigen zurückprallen läßt, welche den Befehl wahl giebt zu den ernstesten Besorgnissen- den Gegnern!-flüger geworden ist. Ist er nicht geradezu ein Sonntagstind und zum Schießen gegeben. Auf das Militär muß eingewirkt werden, Anlaß und ist von symptomatischer Bedeutung für die politischen als solches derart vom Glück begünstigt, daß er in einer Fabrit baß, wenn es wieder zum Schießen kommt, die Flinte nicht losWahlen." Mit legterem sind wir ganz einverstanden. In Rix- derselben Branche Unterkommen findet, dann liegt er unweigerlich geht und kein Säbel sich rührt." Diese Aeußerung lag der Andorf schienen es die Gegner darauf abgesehen zu haben, daß die mit seinen vielgerühmten Kenntnissen auf dem Pflaster. Jest bei lage gegen Jezorke zu Grunde. Nach ihm sprach der Angeklagte Sozialdemokraten unter allen Umständen siegen sollten. Deshalb dem herannahenden Osterfest, wo die Lehrlingszüchter reiche Ernte Geffroy, welcher die städtischen Bauten mit Bezug auf die Lohnstellten sie im fünften Bezirk- selbst einen Sozialdemokraten an Arbeitsmaterial zu halten pflegen, ist eine Warnung nach verhältnisse scharf kritisirte. Beide Angeklagte bestritten, daß auf. Die Genoffen hegten zwar einigen Zweifel an der Partei- dieser Richtung hin fehr am Blaze. Wenn Eltern und Vor es ihnen darum zu thun gewesen sei, auf die Zuhörer eine zugehörigkeit des betreffenden Herrn, barob aber wurde er un- münder ganz sicher gehen wollen, dann mögen sie sich an das aufreizende Wirkung auszuüben. Jezorte behauptete, daß die wirsch und erklärte, seit 25 Jahren Sozialdemokrat zu sein, als Arbeitsnachweis Bureau der Freien Vereinigung der Graveure beanstandete Aeußerung auf deutsche Verhältnisse überhaupt keinen Sie noch die ersten Hosen trugen." Bei der Wahl erhielt" der und Biseleure"( bei 3wirt, Staligerstr. 125) wenden, wo ihnen Bezug haben sollte, sondern nur auf französische und belgische. fonderbare Genoffe" und Gegenkandidat 9 Stimmen, unser Kan- bereitivillig Auskunft ertheilt wird. Der Angeklagte Geffroy wollte nur in bildlichem Sinne gesprochen bidat Müller 138. Von diesem lustigen Rigdorfer Stücklein Der Verein Zukunft" und seine Raffen sind von uns haben. Er habe darauf hingewiesen, wie die Maurer wiederholt schweigen die gegnerischen Blätter. schon wiederholt dahin gekennzeichnet worden, daß der Arbeiter an die Stadtverordneten Versammlung eine Petition auf Aufbeffer thut, wenn er dem Verein nicht beitritt. Jest beklagt fich hebung des Submissionswesens gerichtet hätten, ohne Gehör zu Ein Bankierprozek" wird gegenwartig in Moabit ver- wieder einer unserer Leser darüber, daß er nach dem Antrage um finden, später dürften die Arbeiter sich ebenfalls ablehnend verhandelt. Wir haben über den Verlauf der Verhandlung an Aufnahme das Buch zugesandt erhalten habe mit der Aufforde- halten, wenn man ihnen mit Annäherungsversuchen kommen müffe. anderer Stelle berichtet und werden darüber wohl noch des rung, außer dem ftatutengemäßen Eintrittsgeld, Beitrag u. f. w. Der Staatsanwalt hielt beide beanstandete Aeußerungen für angethan, Defteren berichten müssen, denn der Prozeß soll vier Wochen noch 1,70 M. Vermittlungsgebühren" zu bezahlen. Auf seine zu Gewaltthätigkeiten aufzureizen, er beantragte gegen die An lang dauern. Unsere Leser sind also unterrichtet über die Beschwerde fei" ihm mitgetheilt worden, daß gerichtliche Ein- geklagten eine Gefängnißstrafe von je vier Monaten. R.-A. Heine Affäre Polke" und auch darüber, daß der Angeklagte Affäre Polte" und auch darüber, daß der Angeklagte gerabe ein Jahr in Untersuchungshaft figen mußte, ehe der ziehung des Betrages ohne Weiteres erfolgen werde, wenn binnen als Bertheidiger des Angell. Jezorte führte aus, daß die dem gerade ein Jahr in Untersuchungshaft sien mußte, ehe der brei Tagen das Geld nicht bezahlt worden fei. Ob der Verein Letzteren zur Laft gelegte Aeußerung dem Sinne und dem WortTermin stattfinden konnte. Es erübrigt sich an dieser Stelle nur, damit im Recht sei, will der bei seinem Eintritt gleich so Ent- laute nach gar nicht auf deutsche Verhältnisse berechnet war, während der Bertheidiger Geffroys, R.-A. Stadthagen, einen die Beweisaufnahme zu Tage gefördert hat. Die Börse ist die täuschte von uns wiffen? Nach den uns vorliegenden Statuten scheint uns das aller Beweis zu bringen sich erbot, daß die erwähnte Petition der Stätte, an welcher der Kapitalismus seine tollsten Orgien feiert dings nicht der Fall zu sein, da dieselben von Vermittlungs- Arbeiter bei der Stadtverordneten- Bersammlung mit Hohn und und an welcher derjenige König ist, der am schlauften zu operiren gebühren" überhaupt kein Wort enthalten. Es ist aber doch Spott aufgenommen sei. Außerdem sei die Versammlung keine versteht. Schlauheit aber ist hier gleichbedeutend mit Gewissen möglich, daß irgend eine Hinterthüre offen gelassen worden ist, öffentliche im Sinne des Gesetzes gewesen. lofigkeit, denn an der Börse hat nur der Oberwaffer, der es welche die Einziehung dieser Gebühren rechtfertigt. Das Ein- Der Gerichtshof sprach den Angeklagten Jezorte aus juristischen fertig friegt, die übrigen Betrüger noch mehr zu betrügen. Der fachste wäre wohl, die Sache in Ordnung zu bringen, um dann Gründen frei und beschloß in Betreff des Angeklagten Geffroy jezt angeklagte Bolle hatte, um seine Finanzgeschäfte" recht sofort wieder aus dem Verein auszutreten. Diesem ist dann eine eingehendere Beweisaufnahme. wirtfam unterftigen zu tönnen, ein Börsenblatt begründet, baß, wie er selbst angegeben hat, von der höchsten Aristokratie wohl und Ihnen teffer! " " " W Vor der ersten Straffammer des Landgerichts I wurde tumultuarischen Szenen in Charlottenburg betheiligte Ar beiter verhandelt. Am 7. März Morgens hatten, wie die„ Char lottenburger Zeitung" berichtet, sich am Liezow eine Anzahl be und auch vom fleinen Mann" gelesen worden ist. Bolle war Den Himmel auf Erden", daß gegen die Sozialdemo- am Dienstag die Anklage gegen zwei an den Aufläufen und der Macher" bei einer Anzahl Gründungen, 5. h. er gab zu fratie gerichtete Machwerk des mit Herrn Eugen Richter fondenselben baares Geld und erhielt dafür Attien. Natürlich zu furrirenden Herrn Gregorovius, preist die Vaterländische Bereinem unerhört niedrigen Preis. Während die Attien 161 standen, lagsanstalt" in der antisemitischen Presse in einem langen Inferat chäftigungsloser Arbeiter eingefunden. G3 waren etwa 300 Mann, Presse" in Sachen Barnay- Klausner gefällt hatte, veröffentlichte| niedrigen Lebensstellung sei es den Arbeitern und Arbeiterinnen die bei dem städtischen Tiefbau- Amt Arbeit zu finden hofften. Maximilian Harden in der von Stilte herausgegebenen Gegen- Gubens nicht möglich, gegenüber den Unternehmern ihre Rechte Gs konnten jedoch nur eiwa 100 Mann eingestellt werden. Die wart" einen Artikel, welcher den Vorstand ob dieses Spruches vermittelst Rechtsbeistands vor den ordentlichen Gerichten zur Ueberzähligen, die noch keine Arbeit bekommen hatten, marschirten verunglimpfte und lächerlich machte. Infolge der vom Vereins- Geltung zu bringen, zumal die neue Gewerbe- Ordnung in geschlossenem Zuge durch die Berliner- und Spandauerstraße vorstande angestrengten Beleidigungsklage wurde Harden zu genügende Streitigteiten in Aussicht stelle. zum Wasserthurm auf Westend und durch verschiedene Straßen von 300 M., Stilte zu 100 M. Gelb buße verurtheilt. In der Diese Kritik der Gewerbe- Ordnung und des Unternehmerthums Westend. Hier wohnt auch noch ein Jude!" tönte es aus der heutigen Verhandlung vor der Straffammer gab der Vor- ist so furz wie treffend. Rolonne, der hat eine Billa und ich habe teine, wir wollen ihn fizende Landgerichtsrath 3 a c e anheim, ob es nicht zweckmäßig herausholen!" 2c. Als Führer der Kolonne fungirte der Arbeiter fei, durch einen angemessenen Vergleich die Streitagt zu begraben. Anilin- und Sodafabrik in Ludwigshafen hat beschlossen, der am Darbende Aktionäre. Der Aufsichtsrath der badischen Joseph Tomaczyk; dieser wurde festgenommen, als dem Zuge am Rechtsanwalt Dr. Fr. Friedmann als Bertreter der 7. Mai stattfindenden Generalversammlung pro 1891 eine Dividende Spandauer Berg eine starke Schuhmanns Abtheilung entgegen- Kläger, führte hierzu aus, daß der Vorstand des Vereins Berliner trat. Die Theilnehmer des Zuges zerstreuten sich. Die Fest- Presse nur sehr ungern und nothgedrungen gegen einen Berufs- von 22 pCt. vorzuschlagen. nahme des Anführers Tomaczyk war erfolgt, weil er die Menschen- genoffen flagbar geworden sei. Es komme demselben nicht dar- In Böhmen, wo das Volk von Pfaffen, Adel und Groß menge öffentlich zum Standalmachen, Schreien 2c. aufgefordert. auf an, eine hohe Strafe zu erzielen, sondern er verlange nur bürgerthum auf das gründlichste ausgesogen wird, regt es sich Seiner Verhaftung hatte T. außerdem noch Widerstand entgegen die Anerkennung des begangenen Unrechts. Schließlich kam vor- mächtig in der Arbeiterschaft. Keine Woche vergeht, wo nicht gefeßt, fogar die Schuyleute thätlich angegriffen. Wegen Auf- behaltlich der Genehmigung der Kläger ein Vergleich dahin zu von irgend einer Gruppe des dortigen Proletariats ein Streit reizung vor versammelter Menschenmenge, Igroben Unfugs und Stande, daß der Vertheidiger auf sein Honorar erster und zweiter berichtet würde. So haben wieder dieser Tage sämmtliche ArWiderstandes mußte sich Tomaczyk verantworten. Der Angeklagte, Instanz verzichtet, die Angeklagten dagegen die Gerichtskosten beiter der Schahlarer Rohlengewertschaften und ein Bole, bisher fünfmal vom Spandauer Schöffengericht wegen tragen, ihr Unrecht bedauern und 100. zur Kasse des Asyl- 500 Arbeiter der Nacho der Spinnerei von Bärnsdorfer, M. Forstdiebstahls bestraft, ist verheirathet und Vater von 5 Kindern. vereins für Obdachlose zahlen. Benedikt u. Mauthner die Arbeit eingestellt, lettere megen NichtEr war an jenem Morgen auf dem städtischen Tiefbauamt als bewilligung einer 10prozentigen Lohnerhöhung. Ebenso wird aus Arbeiter angenommen worden, also fein Arbeitsloser mehr. Vor Mähren, wo das Proletariat gleichfalls aufs Tiefste in seiner Gericht bestritt T., daß er zu den Theilnehmern der ZusammenLebenshaltung herabgedrückt ist, ein Streit gemeldet. Sämmtliche rottung gehört, oder der Führer gewesen sei. Sierüber ließ die Weber der Brünner Tuchfabrik von Josua Paul Kohn sind Beweisaufnahme feinen Zweifel. Der Antrag des Staatsanwalts wegen Lohnstreitigkeiten ausständig. lautete zunächst auf 6 Wochen Haft, ferner auf 6 Monate Ge fängniß wegen Widerstandes. Das Urtheil des Gerichtshofes lautet auf wei Monate Gefängniß, sowie auf drei Wochen Haft. " Soziale Uebersicht. Die einmaligen Ausgaben für die Einrichtung übernimmt in Höhe von 63 400 Fr. der Munisipalrath der Stadt Paris. Ein fährlicher Zuschuß von 50 000 Fr. für Heizung, Beleuchtung und sonstige Unterhaltungskosten ist gleichfalls bewilligt. In Californien zählt man allein über 10 000 chinesische Schuhmacher. Versammlungen. Der fozialdemokratische Agitationsklub für den Often Wegen Verbreitung unzüchtiger Schriften wurde der Malergehilfe Holwegler vor der ersten Straftammer hiesigen Landgerichts I zur Verantwortung gezogen. Der Angeklagte giebt ein Fachblatt für Maler heraus und hatte aus der Wochenschrift Lichtstrahlen" einen Artikel übernommen, welcher unter dem Titel: Wie sich Fürsten amüsiren" gepfefferte Schilderungen Belgische Eisenwerks. Besizer sollen bei ihren Hochöfen über die Art und Weise brachte, wie der Prinz von Wales bei Chinesen angestellt haben. Falls dies bei ber belgischen feinem Aufenthalt in Paris angeblich die Zeit hinzubringen Bourgeoisie Nachahmung fände, könnte das ihren Untergang nur pflegt. Die intimen Szenen, welche da vorgeführt wurden, über- beschleunigen. Wie man hohe Auflagen fabriziet." Unter dieser schritten nach Ansicht des Staatsanwalts weitaus die Grenzen Die neue Pariser Zentral- Arbeitsbörse( Bourse centrale Spigmarke erschien am 13. November v. J. in der„ Kreuz- Zeitung" der Schicklichkeit, und es wurde deshalb eine Strafe von 50 M. du Travail), welche auf Kosten der Pariser Munisipalität in der ein Artikel, in welchem behauptet wurde, daß der Verleger einer gegen den Angeklagten in Antrag gebracht. Rechtsanwalt Rue Chateau d'Eau erbaut worden ist, ist vollendet und wird Berliner Morgenzeitung das Verfahren beobachte, von Zeit zu eine führte dagegen aus, daß der Angeklagte nicht strafbar in fürzester Zeit dem Verkehr übergeben werden. 216 GewerkZeit in der Proving lebende Personen zu beauftragen, auf eine fei, da derselbe den Artikel nicht aus Vorliebe für Unfittlichkeiten schaften werden ihren Sitz darin nehmen; drei größere und kleinere größere Anzahl Exemplare feiner Beitung zu abonniren. Diese zum Abdruck gebracht habe, sondern, wie die vielen eingeschobenen Säle sind vorhanden, in welchen Versammlungen 2c. tagen können. Nummern würden einfach in dem betreffenden Orte verschleudert. Zwischenbemerkungen, Ausrufungszeichen 2c. beweisen, um feinen Die jetzige Arbeitsbörse in der Rue Jaque Jean Rouffeau bleibt Der Verleger erziele hierdurch eine höhere Auflage seiner Beitung, Unwillen über diese Art fürstlicher Vergnügungen zu bekunden. als Filiale bestehen und die Errichtung einer weiteren Filiale die aber der richtigen Abonnentenzahl nicht entspreche. Dieser Der Gerichtshof schloß sich dieser Ansicht an und erkannte auf im 15. Arrondissement ist geplant. Artikel ging am folgenden Tage unter Quellenangabe in die Freisprechung. Staatsbürger- Zeitung" und den„ Reichsboten" über. Der Verleger der Berliner Morgenzeitung", Herr Rudolf Mosse, sandte zunächst an die genannten Zeitungen eine Berichtigung ein, deren Aufnahme der Chefredakteur der Kreuz- 3tg.", Frhr. v. Hammerftein, verweigerte. Das Schöffengericht hielt indessen seinen Einwand, daß es viele Berliner Morgenzeitungen gebe und Herr Mosse den Artikel nicht auf sich zu beziehen brauche, nicht für zutreffend, Aufruf an die Getreideträger und Speicherarbeiter! In New- York ist eine große Bewegung der Hotel- und Herr von Hammerstein wurde zu einer geringen Geldstrafe und Kollegen! Ueberall regen fich die Arbeiter, welche noch Restaurantteliner für Herabsetzung der Arbeitszeit, zur Aufnahme der Berichtigung verurtheilt. Herr Mosse hatte teiner Organisation angehört haben, um sich einer solchen anzu welch lettere dort im Durchschnitt vierzehn Stunden beträgt, im aber gleichzeitig gegen die Nedakteure der genannten Zeitungen schließen. Sie haben erkannt, daß der Einzelne nichts ist, daß Gange. Strafantrag wegen Beleidigung gestellt. Gestern stand vor der nur eine gute Organisation im Stande ist, Forderungen, die an 135. Abtheilung des Schöffengerichts in dieser Sache gegen den bie Unternehmer gestellt werden, Geltung zu verschaffen und auf Redakteur Dr. D. Bachler von der Staatsbürger- Zeitung" längere Zeit zu erhalten. Ihr habt bei Eurem letzten Streit geTermin an. Der Beklagte stellte den Antrag, die Verhandlung au vertagen, bis die in derselben Sache gegen Herrn v. Hammer- sehen, wie ohnmächtig die Arbeiter dem Kapital gegenüberstehen, stein angeſtrengte Brivattlage erledigt fet. Der Letztere würde wenn sie nicht organisirt sind. Die Unternehmer haben den nämlich den Einwand wiederholen, daß der Privatkläger feines Werth der Organisation weit beffer erkannt, als die Arbeiter. wegs nöthig hatte, den Artikel auf sich zu beziehen, trete das Sie unterhalten fast überall und in allen Berufen Verbindungen, Berlins hielt am 8. April in Schneider's Gesellschaftshaus, Gericht dieser Anschauung bei, so müsse auch die gegen die übrigen um die Forderungen der Arbeiter abzuwehren. Und da sollen Broskauerstraße, eine gut besuchte Versammlung für Frauen und Redakteure angestrengte Privatklage fallen. Der Vertreter des wir noch länger in stumpfer Theilnahmlosigkeit verharren? änner ab, in welcher Genosse Stritstowsty unter vielem Klägers, Rechtsanwalt Mosse, beantragte dagegen in der Steht Ihr Euch bei Eurer Arbeit denn so gut, daß Ihr es nicht Beifall über die Ursachen der Arbeitslosigkeit und die Mittel, ihr Sache zu verhandeln, den Bellagten wegen Beleidigung zu ver Sind die heutigen Lohn- und Beitverhältnisse dazu angethan, um die Verbesserung Lage zu urtheilen und dem Kläger außerdem eine Geldbuße von 3000 m. urtheilen und dem Kläger außerdem eine Geldbuße von 3000 M. zufrieden zu sein? Nein! Ihr selbst wißt es am besten, wie schwer zuzusprechen, die für einen wohlthätigen Zweck bestimmt seien. Daß der in der„ Staatsbürger- Zeitung" veröffentlichte Artikel unser Beruf ist, welche Arbeitstraft dazu gehört, um auf längere Zeit widerstandsfähig zu bleiben. Sind unsere Löhne gestiegen, auf den Privatkläger gemüngt fei, gehe daraus hervor, daß die seitdem die Lebensmittel um ein bedeutendes theurer geworden Für Steglik, Friedenau und Umgegens fand am Worte Berliner Morgenzeitung" mit Anführungszeichen versehen find? Nein! Sabt Ihr eine Wohnung, in der Ihr Euch wohl 4. April im Kurhaus zu Friedenau eine Boltsversammlung statt, feien, welche in dem Originalartikel in der Kreuz- Beitung" fehlten. fühlt?" Könnt Ihr Euch von dem Verdienste, den Ihr erhaltet, in welcher Genosse Treuherz über den 1. Mai und dessen find, Der Beklagte erbot sich zum Nachweise, daß diese Zeichen ohne eine beffere anschaffen? Reinesfalls. Und trotzdem habt Ihr Bedeutung referirte. Dem Vortrag folgte eine rege Diskussion. en ben fein Buthun von einem anderen Redaktionsmitgliede hinzugefügt Euch noch nicht um eine Organisation gefümmert. Unser Fach Es wurde dann beschloffen, die Maifeier im Kurhaus au seien. Außerdem habe er die vom Kläger eingesandte Berichtigung hat noch keinen Verein, in welchem sich die Genoffen zufammen Friedenau zu veranstalten und hierzu ein aus 7 Bersonen be veröffentlicht und mit einer Einleitung versehen, worin er feine finden, um sich über ihre Lohnverhältnisse auszusprechen, Mittel stehendes Komitee gewählt. Berwunderung darüber aussprach, daß Herr Moffe die Notiz auf und Wege zur Verbesserung ihrer Lage zu suchen. Darum, wer auffinden, fich beziehe. Was die beantragte Geldbuße betreffe, so balte er es mit sich und seiner Familie ehrlich meint, tomme am den Bericht über die Thätigkeit der Streit Kontrollkommission. Zu einer Stellmacherversammlung erstattete Herr Brüß diesen Antrag nicht für begründet. Nach den Reklamen an den An- Sonntag, den 10. April, Bormittags 11 Uhr, nach Er nahm dabei hauptsächlich Bezug auf die von dieser Kommission fchlagfäulen müsse die Auflage der„ Bert. Morgenzeitung" feit dem Erscheinen des Artikels ja zugenommen haben und könne beshalb fammlung und helfe dazu beitragen, daß auch die Getreide- marke bezw. des Kontrollstempels und trat dafür ein, daß die Nagel's Salon, Schwebterstraße 24, aur Berfür einzelne Gewerbszweige empfohlene Einführung der Kontrollvon einer Schädigung teine Rede sein. Der Vertreter des Klägers unterbreitete dem Gerichtshof einen Brief, worin ein träger und Speicherarbeiter eine Organisation bekommen. Der Einberufer. Arbeiter, welche sich vermittelst der Kontrollimarte beffere Arbeitsaufgegebenes Juferat auf Grund des Artikels wieder zurückbedingungen zu erringen fuchen, auch von den Stellmachern gezogen wurde und beantragte außerdem die Vernehmung eines Der Streit in der Hamburger Wollkämmerei auf durch Kauf von nur solchen ihrer Produkte unterstüt Sachverständigen darüber, daß thatsächlich eine Beitung petuniären Wilhelmsburg ist beendigt. Die verlangte Arbeitszeit von werden, welche mit Marke oder Stempel versehen sind. Nachdem Nachtheil haben müsse, wenn derartige Mittheilungen, die voll- 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends, bei halbstündiger Frühstücks- einige Redner im Sinne des Berichterstatters gesprochen hatten, ständig unwahr seien, über deren Bertrieb verbreitet würden. und einstündiger Mittagspause, ist bewilligt. Gevespert muß wurde eine Resolution angenommen, in welcher sich die Ber Daß der Vorwurf, ein Berleger nehme zu solchen Mitteln, wie während der Arbeit werden. sammelten mit den Ausführungen des Herrn Brüß einverstanden sie geschildert seien, seine Zuflucht, um eine künstlich hoch getriebene Abonnentenzahl zu erreichen, für denselben schwer be nur mit Marke versehene Hüte, Tertilwaaren 2c. gekauft werden. erklären und sich verpflichten, für den Vertrieb der Bons der leidigend sei, bedürfe wohl keiner längeren Ausführung. Der Gerichtshof verurtheilte den Beklagten zu einer GeldDarauf wurde mitgetheilt, daß der für dies Jahr projektirte ftrafe von 50 Mart, nahm aber von der Buerkennung einer GeldIn Barmen haben, wie die Freie Presse" berichtet, faft Stellmachertongreß nicht stattfindet, weil sich nur eine Stadt buße an den Kläger Abstand. fämmtliche Arbeiter der 3inngießerei von Ralfenbach für Betheiligung daran ausgesprochen hat. Den Herren 2ange, und Rahm die Arbeit eingestellt. Cäsar und Brüß wurde von den Versammelten der Auftrag stundentag und 18 M. wöchentlichen Mindestlohn. Die Meister In Bremen streiken die Seiler. Sie fordern den Behnhaben die Forderung abgelehnt. fonntag statt. An die Versammlung schloß sich ein gemütliches abzuhelfen, sprach. Die nächste Versammlung findet am BalmBeiſammensein, bei welchem es auch an einem Tänzchen nicht fountag ftat. An die Versammlung schloß sich ein gemütliches fehlte. Der Rektor a. D. Ahlwardt stand heute als Privat Aus Kaiserslautern wird berichtet, daß in der Baumwoll- au Theil, Informationen über ben Vertrieb der Protokolle vom beklagter vor der 133. Abtheilung des hiesigen Schöffengerichts und zwar war es ein antisemitischer Parteigänger, Rechtsanwalt Spinnerei& ampert smühle die Carden- und Streckenarbeiter vor zwei Jahren stattgehabten Kongreß einzuholen, da der da= Dr. Stein, welcher als Privattläger gegen ihn auftrat. In die Arbeit wegen verweigerter Lohnerhöhung eingestellt haben. mals mit dem Berkauf derfelben beauftragte Vertrauensmann einer Bersammlung, welche am 12. Januar b. I. in den Germania- Wie die Pfälz. Presse" hört, soll dies mit der neuen Arbeits- Stellmacher Singer bis dato noch keine Abrechnung gegeben Sälen stattfand, soll Ahlwardt gesagt haben: Es sind nicht allein reduktion für weibliche Arbeiter zusammenhängen, infolge deren bat. Letzterer erklärte dagegen, nur dem Bureau jenes Stongresses die Juden, welche uns Deutsche ausbeuten und hintergehen, es auch für die männlichen Arbeiter der Spinnerei die Ueberstunden- und zwar in nächster Beit die Abrechnung, die schon fertiggestellt giebt auch unter unseren Brüdern Menschen, welche den Juden arbeit wegfallen sollte. Letztere wollten sich das ohne Entschädi- fei, vorzulegen. Die Wahl der Untersuchungstommission hätte in ihren Manipulationen gleichen. Der Angeklagte foll dann er- gung für entgehende Ueberstunden nicht gefallen laffen. Der unnügerweise stattgefunden. Nach Erledigung einiger kleinerer zählt haben, daß er im Jahre 1886 wegen eines höheren Lohn wird wohl nicht so hoch sein, daß die Arbeiter nach Weg- Angelegenheiten schloß die Bersammlung. Wechsels von einem Manne Namens Rüsfeld verklagt worden fall der Ueberstunden ihre Bedürfnisse decken können. Wenn sie Der Fachverein der Uhrmacher und verwandter Berufsfei und daß Rechtsanwalt Stein, als Bertreter feines bemgemäß Lohnerhöhung fordern, so ist das natürlich. Gegners, ihn bis zum Offenbarungseide getrieben habe. Später Ju Nordenham streiken, nach der„ Nordd. Volksstimme", sei ihm zum Vorwurfe gemacht worden, daß er bei dem Offen die Maurer um den Behnstundentag. barungseide eine von ihm damals verfekte filberne Uhr nicht angegeben habe und als er sich dann einmal in Westfalen befand, B genossen Berlins und Umgegend hielt am 2. April seine Generalbericht für das verfloffene Quartal. Danach beliefen sich die versammlung ab. Zunächst erstattete der Rassirer den KassenEinnahmen auf 79 M., die Ausgaben auf 105,90 M., der KaffenDas Hamburger Gewerbegericht hat als Grundfah an- bestand auf 61,24 M. Auf Antrag der Revisoren wurde dem fei bei seiner Frau ein schwarzbärtiger Mann erschienen, welcher genommen, daß bei Attorbarbeit ihrem Wesen nach jede Raffirer Decharge ertheilt. Kollege überiz berichtete sodann fagte, daß er vom Rechtsanwalt Dr. Stein komme und daß Kündigung ausgeschlossen, sowie daß ein festes Arbeitsverhältniß über den Stand der Bibliothek, welche jest 80 Bände zählt und einen Dr. Stein von Bleichröder 20 000 m. erhalten könnte, wenn er erst dann als vorhanden anzusehen ist, wenn zwischen dem Unter- Raffenbestand von 22,75 M. befigt. Die Rechtsschußkommission hatte denselben von dem falschen Offenbarungseide Mittheilung macht. nehmer und dem bei ihm Arbeitenden eine bestimmte Vereinbarung im Laufe des Vereinsjahres zwei Fälle zu erledigen. Ueber den Die Verhandlung mußte vertagt werden, weil Ahlwarbt zwar über die Höhe des Lohnes getroffen wurde. neu geschaffenen Arbeitsnachweis erstattete sodann Kollege zugab, behauptet zu haben, Dr. Stein habe die Rüsfeld'schen Atten Mäther einen längeren Bericht. Aus dem Jahresbericht des Ein genialer Ausweg. In Westfalen ist die Arbeits- Vorstandes ergab sich, daß im Laufe des ersten Vereinsjahres gemißbraucht, um ihn zu schädigen, aber bestritt, die Aeußerungen in der behaupteten Form gethan zu haben und sich in dieser Belosigkeit in so erschreckendem Zunehmen daß die Staats- 25 Bersammlungen mit 15 Vorträgen abgehalten wurden. Die ziehung auf Beugen berief. organe alle Mittel in Bewegung feßen, um Abhilfe zu schaffen? Neuwahl des Vorstandes hatte folgendes Resultat: 1. Borsigender Behüte! So weit sind wir in der Aera der Sozialreform noch Alfred Glauer, 2. Vorsitzender May Beer, Kassirer Gustav Wegen Nahrungsmittel Verfälschung hatte sich lehthin nicht, denn es ist eine Sozialreform von oben, eine solche aus 2ätsch, 1. Schriftführer Albert Bätge, Albert Bätge, 2. Schriftin Chemnitz ein Bäckermeister vor Gericht zu verantworten. Der Bogelperspektive, und dabei werden Kleinigkeiten, wie der führer Paul Müller, Beifizer: Gustav Lüderiz Derfelbe hatte längere Zeit hindurch nach eigenem Bugeständniffe Normal- Arbeitstag, die Berkürzung der Arbeitszeit zc. begreiflicher- und Bruno 2oges. In die Rechtsschutz- Kommission wurden zu 150 Pfund Roggenmehl je 3 Pfund Erbsenmehl und 3 Pfund weise übersehen. Man hilft sich in anderer Weise. Der Kreis- die Kollegen Lüderis, Mäther, Schnell, Schulze Reismehl hinzugesetzt und aus dieser Mischung Brot gebacken. tag des Kreises Coesfeld z. B. erklärte fich einfach außer und Schäfer gewählt. Unterm Verschiedenen" wurde Dieses Brot hatte er verkauft, ohne die Käufer davon in Kenntniß Stande, die Kosten der für mittellofe Wanderer eingerichteten bekannt gegeben, daß vom 1. April ab für die organisirten Gastzu setzen, daß dasselbe nicht reines Roggenmehl enthalte. Das brei Verpflegungsstationen noch länger zu tragen zu tragen und wirthsgehilfen das blaue Erkennungszeichen in Kraft getreten ist. Schöffengericht zu Burgstädt hatte ihn deshalb der Zuwider beschloß, den bisher entstandenen Fehlbetrag von 1000 M. Die Erledigung der Frage, wie der 1. Mai gefeiert werden solle, handlung gegen§ 10, Absatz 2 des Nahrungsmittel- Gesezes vom aus der Kreiskaffe zu decken, die Stationen Dülmen wurde bis zur nächsten Bersammlung vertagt. Da am 8. April 18. Mai 1879 für schuldig erachtet und mit 150 M., im Nicht- und Haltern eingehen und nur noch die Station die Generalversammlung der Ortsfrankenkasse der Uhrmacher zahlungsfalle mit 10 Zagen Gefängniß bestraft, auch auf Ein- Coesfeld fortbestehen zu lassen. Punktum! Für den Goes stattfindet, in welcher 2 Arbeitnehmer- Vorstandsmitglieder gewählt ziehung des bei ihm vorgefundenen Reis- und Erbsenmehles er- felder Kreis ist diese Seite der sozialen Frage erledigt, und werden müssen, wurden als Kandidaten die Kollegen Naether fannt. Der Angeklagte wollte sich durch die Mischung keiner für die fromme, chriftliche„ Germania", der wir die Nachricht und Schulze vorgeschlagen. Die nächste Versammlung findet Fälschung von Nahrungsmitteln schuldig gemacht haben und verdanken, wohl auch, denn sie sagt nichts dazu und wid daher am 16. April ftatt; vom 4. April ab gelangen im Arbeitsnachlegte Berufung ein. Dieselbe wurde als unbegründet verworfen. jedenfalls damit einverstanden sein. Rangirt sie in der betreffenden weiß die Billets zu dem am 14. Mai stattfindenden Stiftungsfest In der Klagesache der Vorstandsmitglieder des Vereins Motis die armen Teufel, welche infolge von Arbeitslosigkeit anprechen zur Ausgabe. Berliner Brelle" gegen den Schriftsteller Maximilian und wandern müffen, doch unter die Begriffe, Bettelprechen Vagabondage"! In der öffentlichen Versammlung am 3. April ehrten Harden und den Verlags Buchhändler Georg Stilte stand die in Holzbearbeitungsfabriken und auf Holz= heute Termin in der Berufungsinstanz an. Anläßlich des Schieds- Die Einsehung eines Gewerbegerichts forden die plägen beschäftigten Arbeiter das Andenken des verstorbenen spruches, welchen seiner Zeit der Vorstand des Vereins„ Berliner Urbeiter Gubens als eine Nothwendigkeit. Infolge der Reichstags- Abgeordneten Max Kayfer durch Erheben von den und Blägen. Dann hielt Genosse Th. Mehner einen sehr beifällig seit Jahren, und dies Jahr scheint sich ein ganz besonderer Drang wundeten Präsidenten Garfield auf seinem letzten Schmerzensaufgenommenen Vortrag über die Ethik der heutigen Gesellschaft. geltend zu machen, den Geburtstag des Fürsten feierlich zu be- lager behandelten. " Literarisches. In der lebhaften Diskussion sprachen sich sämmtliche Redner und gehen und zu begießen. Daneben macht es einen merkwürdigen Sudakra's altindisches fünfaktiges Drama Wafan Rednerinnen im Sinne des Referenten aus. In 2 Resolutionen, Eindruck, daß Bismarck, seit er gegangen ist, nicht mehr tasena" in Bohl's freier Bearbeitung erzielte bei seiner Aub welche einstimmig zur Annahme gelangten, erklärten sich die geht". Seit dem verhängnißvollen 18. März 1890 wird zwar führung im Münchener Hoftheater einen bedeutenden Erfolg. Anwesenden mit den Ausführungen des Genoffen Mehner an jedem 1. April immer noch festgejubelt, aber die Bücher, vollständig einverstanden und versprachen, nicht eher ruhen zu die über Bismard handeln, liegen wie Blei". wollen, als bis von den herrschenden Klassen unseren Kindern Dies hängt ja unzweifelhaft mit alten patriarchalischen Sitten freies und wirkliches Wissen" gewährt werde; ferner verpflichtete der Deutschen zu beiden Seiten des Rheins zusammen; sie man fich, bei den Wahlen nur solche Männer zu wählen, welche trinken nach altem Brauche wehmüthig und in Treuen immer auf dem sozialdemokratischen Standpunkte stehen. Weiter erklärte noch eins, aber zur Vertiefung in Gedrucktes haben sie beim die Versammlung, daß die heutige herrschende Gesellschaft voll- Kommerfiren natürlich nicht die Möglichkeit, am andern Tage ständig der wahren Sittlichkeit entbehre, was seine Ursache in aber haben sie dann keinen Rest der verbrauchten Begeisterung der kapitalistischen Produktionsweise habe. Man vermehr. Dem steht der Buchhandel machtlos gegenüber. Der sprach, mit allen geseglichen Mitteln dahin wirken zu Verleger dieses Blattes sieht es an dem Umstande, daß, als er wollen, daß dieselbe in eine sozialistische umgewandelt eben eine neue Substription auf das von ihm verlegte bekannte wird. Endlich wurde noch eine Resolution angenommen, und in seiner Art klassische Buch„ Graf Bismarck und seine Leute in welcher das Bedauern darüber ausgesprochen ist, daß durch während des Krieges mit Frankreich" von Moritz Busch zu erdas Schießen eines Militärpostens in den letzten Tagen wieder öffnen unternahm, von 1800 deutschen Buchhändlern, denen er ein Menschenleben verloren gegangen. Zum Schluß schilderte der sie anzeigte, nur 324 das erste Heft zur Verbreitung verlang Borsigende die Bedeutung des 18. März. Die Anwesenden ehrten ten; die übrigen 1476 fonnten es nicht wagen, denn sie kennen das Andenken der Märzgefallenen in üblicher Weise. Sodann ihre Pappenheimer. Aber zum Festkommers werden sie schon gewurde der erste Vers der Arbeiter- Marseillaise stehend gesungen. tommen sein, es sei ferne von uns, das zu bezweifeln!" So Mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie schloß die vergeht die Herrlichkeit der Welt. Ein Menetekel für die Versammlung. Anderen! Herr A. Dammann- Hamburg bezeichnet in einer Zuschrift an uns die im Bericht über die letzte Versammlung der Berliner Gewerkschaften( Nr. 82, 2. Beilage des Vorwärts") wieder gegebene Aeußerung des Herrn Gustav Keßler: Berlin: " Ihm, dem Redner, habe Legien vorgehalten, daß er vor einer Reihe von Jahren Vertrauensmann der freifinnigen Partei gewesen sei. Das sei richtig, er genire fich nicht, einzugestehen, daß er seitdem gelernt habe. Aber an der Seite Legien's site Einer( Dammann), der damals als Streitbrecher nach Hamburg ging." hinsichtlich des letzten Sages unter Anführung folgender Begründung für eine Berleumdung: " Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diek Verlag) ist soeben das 28. Heft des 10. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Ein Epilog. Das politische Erwachen der russischen Arbeiter und ihre Maifeier von 1891. Die sozialpolitische Bedeutung der Getreide- Elevatoren. Von Dr. Rudolf Meyer. Die Unfallversicherung in Desterreich. Von Sigmund Kaff.- Notizen.- Feuilleton: Mischa und Wanja. Eine Episode aus dem Zeben der ruffischen Leibeignen von Schtschedrin. Aus dem Russischen übersetzt von Paul Styczynski.( Schluß.) " Von der Gleichheit", Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen( Stuttgart, J. H. W. Diet' Verlag) ist uns soeben die Nr. 7 des 2. Jahrganges zugegangen. Aus dem Inhalt In Graudenz wurde der Schuhmachergeselle Gustav dieser Nummer heben wir hervor: Zum Gewerkschaftstongreß Kinderleit aus Tilsit, der im November v. J. die 71 Jahre von Halberstadt. Brief aus Frankreich.- Eleonore Prohaska. alte Ortsarme Leitfipp und deren 11jährige Enfelin Ottilie Bante Feuilleton: Weihnachten, Erzählung von Minna Kautsky( Fortvorfäßlich ermordete, vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt. Sehung). Arbeiterinnenbewegung. Kleine Nachrichten. Die Pocken nehmen in Königshütte( Schlesien), nach Nummer 10 Pfg., durch die Post bezogen( eingetragen in der Die„ Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der der dortigen Zeitung, in erschreckender Weise zu. Reichspoft- Zeitungsliste für 1892 unter Nr. 2564 a) beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich ohne Bestellgeld 55 Pfg.; unter Kreuzband 85 Pfg. Inseratenpreis die zweigespaltene Petitzeile 20 Pf. Unglück auf See. Der Bremische Hansadampfer„ Falkenburg", von Saplata unterwegs, follidirte nach einer Emdener Depesche in letzter Nacht mit dem Hamburger Dampfer„ Hansa"; die Hansa" ist gesunken. 14 Mann sind ertrunken, 12 gerettet; die" Falfenburg" lief mit beschädigtem Bug in Delfzijl ein. Aus Hamburg wird gemeldet: Die englische Bark„ Erato", welche am 12. v. M. aus Iquique hier angekommen ist, sollte Hierzu erkläre ich, daß ich seit 1877 in Hamburg bin. aus dem Hafen für Segelschiffe nach dem Dock geschleppt werden, Bon 1877 bis zum heutigen Tage haben die Hamburger fiel jedoch am Eingang des Hafens um und liegt nunmehr mit Maurer einen Streit zu verzeichnen und zwar im Jahre der Takelung nach dem amerikanischen Quai, ohne diesen zu be1890. Zu dieser Zeit war ich besoldeter Kassirer der rühren. 6 Personen wurden verlegt, gelandet 2 Mann. Der Zentral- strantentasse Grundstein zur Einigkeit", Filiale fogenannte Roßklopfer wird vermißt, vermuthlich ist derselbe er Hamburg, und Geschäftsführer der deutschen Maurer- trunken. Die Feuerwehr macht zu seiner Auffindung Versuche. Organisation. Hieraus erklärt sich wohl, daß ich mit dem Die Schiffahrt ist nicht behindert. besten Willen kein Streifbrecher werden konnte; außerdem war ich auch zu dieser Zeit frank und vollständig arbeitsunfähig." Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Heute Abend 8% Uhr Sigung im Bereinslokal Louisenstädtisches Klubhaus Annenftr. 16. Lese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marx, Abends 8 Uhr, bei Grube, Mariendorferstr. 10. Westen, bei F. Kizing, Bülowstr. 52. Alle Abänderungen, welche den Arbeiter Sängerbund oder den Bund zu richten. Der„ Norddeutsche Lloyd" hat die Passagepreise nach New- York" und Baltimore für die deutschen Aussteller auf der Chicagoer Weltausstellung um 25 pet. ermäßigt. Depeschen: ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) von Hamburg nach Tilbury bestimmt, ist nach einer Rollision Hamburg, 7. April. Der Hamburger Dampfer Hansa" mit dem Bremer Dampfer Falkenburg" in der vergangenen Nacht in der Nordsee gesunken. Von der 20 Personen betragenden Besatzung sind 7 ertrunken. Die Faltenburg" ist start beschädigt in Delfzyl eingelaufen. 9 Monate Gefängniß muß ein Arbeiter in Guben wegen tägiger Debatte eine Novelle zum] Voltsschulgesetz angenommen Karlsruhe, 7. April. Die zweite Kammer hat nach vierGotteslästerung verbüßen. Er hatte bei einer Rede des Pastors de la Roi über den Volksschul- Gesetzentwurf einen durch welche die ökonomische Lage der Volksschullehrer erheblich Zwischenruf ausgestoßen, in dem das Vergehen gefunden wurde. verbessert wird. Bernünftig! Die Mainzer Stadtverordneten- Versammlung der geselligen Arbeitervereine betreffen, sind nur an die Borstände derselben beschloß, für geistig zurückgebliebene, aber noch bildungsfähige ( Depeschen des Bureau Herold.) Paris, 7. April. Die Staatsanwaltschaft hat mehrere der Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. Uebungs- Rinder besondere Schulklassen zu errichten und mit geeigneten verhafteten Anarchisten wieder in Freiheit gefeßt. Diese Maßfiunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. Kaiser'scher Lehrkräften zu versehen. Ein Antrag des ultramontanen regel hat lebhafte" Unzufriedenheit" wachgerufen. Männerchor, Schönhauser Allee 28, bet Kuhlmen. Nord, Brunnen- Stadtverordneten Nicola Racké, auch für fittlich defekte Schulftraße 38, bet Gnadt. Vorwärts 1, S.D. Adalbertstraße 21, bet Roll. Kummer'scher Gesangverein, Landsbergerstraße 31, bet Musehold. tinder aparten Unterricht einzuführen, fand glücklicherweise keinen Buchbinder Männerchor Berlins, Alte Jakobftraße 75, bet Feuer Anklang, und somit bleiben diese Armen vor dem Kainzeichen bestein. Maiglöckchen, Hochstraße 32a, bei Wilte. Gemüthlich wahrt, welches ihnen aufgedrückt worden wäre, wenn man dem fett( Pußer), Seydelstraße 30. Jugendfreuden, Gartenstr. 162, bet Meißner. Iris, Röpnicerfir. 127a, bei Rüfter.- Collegia, Reichen Verlangen jenes Ultramontanen Folge gegeben hätte. bergerstraße 16, bei Payold. Johanni, Rüdersdorferfir. 45, Gesellschaftshaus Dftend.- Palme, in Welten, bei Schröder.- Blaue Schleife, in pantow, Mühlenstr. 24, bei Stöhr.- Borwärts6,(@em. Chor), Nieder Schönwebe, bet Siebenbaum. Sänger- Freiheit, Naunynstr. 43, bet Fröhli Freiheit Gruß, Kastanien Allee 35, bei Scholz. oth 4, Röpnick bei Wiedemann in Adlershof. Morgenro Wahrheit, An der Zwölf- Apofteltirche 7b, bei Framte.- Brüderschaft( Sausdiener), Fischerstr. 41. Karthau'scher Gesangverein, Lichtenbergerstr. 21, Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. = Einen guten Aprilwik machte unabsichtlich das bismarckfreundliche ferlohner Tageblatt". G3 schrieb über den faltgestellten Heros des Jahrhunderts":" Er ist der erste ehrliche Diplomat, der die Lüge, diese alte Hauptwaffe der Diplomatie, verschmähte. Der Löwe bedarf ja nicht die Schleichwege der Schlange, der kann offen und stolz seinen Weg gehen!" Einen grauenvollen Tod fand in einer Holzschleiferei zu Freitag: Berein Grüne anne, bei Kayser, Markusstr. 8. Ber: Arnsberg ein daselbst beschäftigter Arbeiter. Er wurde als gnügungsverein Alpenveilchen, bei Wenzel, Gr. Frantfurterstr. 99.-Leiche unter einer Transmissionswvelle eingezwängt aufgefunden. Die dicken eisernen Schußstangen und ein Riemen waren um den Quartettverein gebrochenen Körper des Todten gewickelt, die Pfosten des Schutz gitters herausgeriffen. bei Seife. Tambourverein Boruffia bei Feldhahn, Weidenweg 12( Uebungsstunde). Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Freitag. Männer- Gesangverein union, Abends 9 Uhr, Berliner Bockbraueret. Wedding, Abends 8 Uhr, bei König, Gerichtsstraße 35. Männerchor Waldesrauschen, Abend 9 Uhr, bei Wetgt, Markgrafenſtr. 87. Berliner Turngen offenschaft. Die erste Männerabtheilung turnt Freitag und Dienstag Abend von 8-10% Uhr in der Turnhalle des Leffing- Gymnasiums Pantstr. 9-10. Zurnverein Gesundbrunnen bte 1. Männer- Abtheilung turnt heute Abend von 8%-10% Uhr in der Zurn halle des Leffing- Gymnasiums, Pantstr. 9-10. Bergnügungsverein Esperance, Abends 9 Uhr, Rosenthalerstr. 11-12, im Restaurant. Bergnügungsverein Beilchen, Abend 9 Uhr, bet Brauns, Oranienstr. 183 p. Gefelliger Arbeiterverein Graphia, Abends 8% Uhr, bet Sitter, Mauerstr. 86, Vermischtes. Der Faden reißt nicht ab. Der persönlich haftende Gesellschafter und Direktor der Dirschauer Kriditgesellschaft, Wilhelm Preuß, ist seit einigen Tagen verschwunden, die Kasse ist polizeilich geschlossen. Bisher ist festgestellt, daß der Direktor oder ein ihm nahestehendes Individuum in Danzig Werthpapiere im Betrage von 32 000 m. versilberte. Der Aufenthalt Beider ist unbekannt. In der Stadt herrscht über die Angelegenheit große Aufregung. Drei russische Spione hat, wie aus Lemberg berichtet wird, die Gendarmerie in Rossowo verhaftet. Diefelben gehören augenscheinlich dem Offizierstande an; in ihrem Besitz wurden zahlreiche Aufzeichnungen und Pläne, sowie genaue Berichte über militärische Dislotationen an der Grenze vorgefunden. Briefkaffen der Redaktion. C. K., Osnabrück. Nach§ 76 des Gesetzes über die Ge werbegerichts- Wahlen können die Arbeiter der EisenbahnReparaturwerkstellen u. f. w. nicht von der Wahl ausgeschlossen werden. Der Paragraph lautet:" Die Bestimmungen des Gesetzes finden keine Anwendung auf Gehilfen und Lehrlinge in Apotheken, der Militär- oder Marine- Verwaltung stehenden Betriebsund Handelsgeschäften, sowie auf Arbeiter, welche in den unter anlagen beschäftigt sind." Die Beschwerde ist bei der höheren Verwaltungsbehörde zu erheben(§ 15 des erwähnten Gefeßes). Berliner Turugenossenschaft. Die Mittheilung betreffs des Lotals Blumenstraße ist unklar. Welche Abtheilung turnt? einander desavouiren, intereffiren sie uns nicht. Günther. Selbst wenn sich die Unabhängigen" unter ein1890 hatte die Provinz Ostpreußen 1 958 182, die Stadt Berlin Zwei Wettende. Bei der Volkszählung vom 1. Dezember 1579 244 Einwohner. " K. S. Wenn nicht Besonderes abgemacht ist, gilt die 14 tägige Kündigung auch auf Affordarbeit. " R. S. Hoffnung. Wenn Jemand Miethskontrakte fälscht," fommt er ins Gefängniß oder ins Zuchthaus. Wenn es Niemand zur Anzeige bringt, geschieht ihm gar nichts. Sie wollen das aber nicht und wünschen nur, der Mann möchte es unterlassen dann ermahnen Sie ihn. Bekannt. In Sachen Stephan. Person bekannt, Adresse nicht. Deshalb kein Brief. Das Mat. sehr schätzbar- muß aber genau durchgesprochen werden, da der Laie sich schwer zurechtfindet. Ich bitte um Ihren nochmaligen Besuch. Aufgeschoben, nicht aufgehoben. W. 2. Bismarck und der deutsche Buchhandel. Die„ Grenz- In Philadelphia ist nach furger Krankheit einer der boten" stoßen folgenden Seufzer aus: An dem Tage, wo dieses renommirtesten Aerzte und Operateurs des Landes, Dr. David Heft in die Welt geht, wird ganz Deutschland von der Be- Hayes Agnew, Professor der operativen Chirurgie an der geisterung der Festessen und Festkommerse widerhallen, mit denen Üniversität von Pennsylvania, Verfasser des dreibändigen, in fast Für die Arbeiter Bildungsschule von der Ethischen das deutsche Volk seinen Bismarck feiert, und die Telegraphen- alle Kultursprachen übersetzten Werkes„ Principles and Practice Gesellschaft 100 m., eine Wette im Feen- Palast 3 M., von Dr. beamten in Friedrichsruhe werden schwere Arbeit haben, allen of Surgery", in Alter von 74 Jahren gestorben. Dr. Agnew Sch. 8 M. dankend empfangen. Festjubel an den Fürsten zu übermitteln. So geht es ja schon war einer der Aerzte, welche den von Guiteau tödtlich verH. Gumpel, Barnimstr. 42. Elegante Rohtabak! Rohtabak! Cöpenick. 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