Nr. 246. so ins Abonnements- Bedingungen: in elbonnements Preis pränumerande: Vierteljährl. 3,30., monatl. 1,10 m., möchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Big. Sonntagsnummer mit illustrierter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poſts d Abonnement: 1,10 Mart pro Monat Eingetragen in der Post- Zeitungs Preisliste für 1902 unter Nr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. # Erscheint täglich aufer Montags. am raison 8 spillili zani danding stribet aid in co19. Jahrg. ali bilmatomedinol insda Vorwärts dit p 390 91091 F Berliner Volksblaff. #b Jodoi do te tibin Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 Pig., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr bormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin", Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Dienstag, den 21. Oftober 1902. " 11111 0 Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Das Centrum soll, wie die Köln. 8tg." behauptet, bereits geneigt sein, die Mindesthäge für Vieh und Fleisch zu opfern. Und die tonservativen Verständigungsneigungen zeigen sich in einem Artikel der parteioffiziöfen Kons. Korresp." mit aller Deutlichkeit. Da heißt es: „ Niemand wird erwartet haben, daß die Erklärung( des Reichsfanzlers) den bisher von den Mehrheitspersonen festgehaltenen Standpunkt ohne weiteres abändern könne. Die weiteren Verhandlungen sind dadurch wohl erschwert und die Oppositionsstellung der Linken ist dadurch gefestigt worden; aber wie die Kommission, so wird auch wissen und aus vollster Ueberzeugung auch weiterhin feine Bedas Plenum sich nicht beirren lassen, nach bestem Ges schlüsse zu fassen.... " Die Linke erwartet, daß die Regierung im Falle eines folchen Ergebnisses den Schluß der Verhandlungen herbeiführen werde. Das ist aber nicht anzunehmen; es wäre auch ein großer Fehler, so zu verfahren. Zunächst wird der Bundesrat das Gesamtergebnis der Reichstags- Beratungen in zweiter Lesung abGrund einer derartigen erneuten Stellung warten und dazu ernent Stellung nehmen müssen. Erst auf in ahme ist das erneute Eintreten in Ausgleichsverhandlungen zu erwarten." " indu nämlich Landesgerichtsrat in Czernowik, also ein Beamter, dessen nur den Umfall nicht so plötzlich machen will, dafür um so Parlamentssorgen in Oestreich. Unabhängigkeit durch das Staatsgrundgesetz verbürgt ist. Trotzdem eifriger hinter der Schaubühne die Mühlendammerei betreiben will. verhängte das Lemberger Oberlandesgericht, zu deffen Kompetenz Ob dabei schließlich etwas herauskommt, wer fann es wissen? -st- Wien, 19. Oktober. Das Abgeordnetenhaus hat erst zwei die Justiz im Kronlande Bukowina gehört, über ihn die Disciplinar- Jedenfalls hofft man es noch und strebt danach mit heißem Sigungen gehalten, aber sein trauriger Zustand ist dennoch schon untersuchung und suspendierte ihn vom Amte weil er mit jener Bemühen. deutlich sichtbar geworden. Seine Tagesordnung eriftiert wieder nur Rede zum Hasse gegen die Klasse der Großgrund theoretisch; verhandelt werden, wie an dem Beginn jeder Parlaments befizer" aufgereizt und dadurch seine Standesebre entwürdigt feffion Dringlichkeitsanträge. Diese Dringlichkeitsanträge" find haben foll! Das ist mum nicht bloß eine politische Niedereine der merkwürdigsten Einrichtungen des östreichischen Parlamen trächtigkeit, sondern, da der gemaßregelte Richter ein Mit tarismus. Bur Stellung eines Initiativantrages ist in Destreich die glied des Abgeordnetenhauses ist, auch ein Eingriff in Unterschrift von zwanzig Abgeordneten notwendig, aber dieselben die staatsgrundgefeßlich festgelegte Jumumität als Abgeordneten. zwanzig Abgeordneten können auch verlangen, daß die geschäfts- Das Abgeordnetenhaus hat die Angelegenheit nach einer erregten ordnungsmäßige Behandlung des Antrages abgekürzt", daß Debatte an den Verfassungsausschuß gewiesen, der darüber in acht er sofort verhandelt werde, wenn er auch nicht auf der Tages- Tagen berichten soll. Es ist nicht zu bezweifeln, daß die Regierung ordnung steht, und daß von der Vorberatung in einem Ausschusse das Vorgehen des galigischen Gerichtes mißbilligt, aber es ist schwer die im östreichischen Abgeordnetenhause nicht eigens beschlossen zu sagen, was fie dagegen thun könnte, da der Verwaltung doch ein werden muß, sondern die durch die Geschäftsordnung einen Zwang Eingreifen in die richterliche Sphäre versagt ist. Ju Destreich wird darstellt abgesehen werde. Um zu der meritorischen Verhandlung eben jede Wohlthat Plage; die Unabhängigkeit der Richter ist, zu gelangen, braucht es freilich eines Beschlusses, der nur mit Zwei- soweit Galizien in Frage kommt, die Unabhängigkeit vom Recht. Drittelmehrheit zu fassen ist, aber die Verhandlung, wobei die BeAuch sonst giebt es viele Sorgen. Der Voranschlag für stimmung der Geschäftsordnung, daß sich die Debatte auf die Frage 1903, den der Finanzminister in der ersten Sigung eingebracht der Abkürzung", auf die Dringlichkeit zu beschränken habe, natürlich hat, hat die Klippe des Deficits mühsam ganz unbeachtet bleibt, tönnen schon zwanzig Abgeordnete durch ihr ichifft. Dem Budget ist das Gleichgewicht zwischen Eineinfaches Verlangen herbeiführen. So sind die Dringlichkeitsanträge, nahme und Ausgabe nur so erhalten geblieben, daß unter die ursprünglich ein Mittel waren, ein aktuelles Vorkommnis über den Einnahnen drei Posten int Betrage bon beinahe die Tagesordnung hinaus zur Debatte zu stellen, ein Mittel der zwanzig Willionen Kronen figurieren, die keine normalen, sondern Obstruktion geworden, und zwar einer Obstruktion, die sich nicht ganz zufällige Erträgnisse sind. Dreizehn Millionen stammen aus Weiter spricht die„ Kons. Korresp." die Erwartung aus,„ daß die erkennen lassen will, die also in der Maske sachlicher Dringlichkeiten den„ Gewinn", den die Staatsverwaltung bei der Ausgabe von Teil- Regierung sich dazu entschließen wird, allen Obstruktionsverfuchen thatauftritt. Vielfach wirkt auch das Bedürfnis der Parteien mit, münzen der Kronenwährung macht indem sie die Münzen Eräftig und mit Entschiedenheit entgegenzutreten." Gemeint ist fich bemerkbar zu machen bei dem unlauteren Wettbewerb, als unterwichtig ausprägt, sechs Millionen sind der Heberschuß" aus die Obstruktion" der Zolloppofition, nicht die der Agrarier, die der sich die östreichische Politik immer mehr darstellt, ein Elemeni dem Jahre 1901, der auf die Weise zustandegekommen ist, daß eifrig daran arbeitet, durch Ueberzollanträge die Regierungsvorlag. der Unruhe und Störung, das sich am Beginne der Session stets sich der Staat den Kaufschilling, den ihm die Südbahn zu zahlen hat, zu erschweren! Wenn aber die Regierungsvorlage so überaus un fehr eindringlich bemerkbar macht. Trotzdem find unter den siebzehr für Jahre vorausbezahlen ließ, also eigentlich durch Veräußerung genügend ist die Deutsche Tageszeitung" fagt noch heut, das Dringlichkeitsanträgen, die in den zwei ersten Sizungstagen auf eines Befizes, und eine halbe Million ist die erste Nate der Kriegs- fie nichts, ia weniger als nichts" bringe gestapelt worden sind, unzweifelhaft die Mehrzahl kommune entschädigung, mit der China den östreichischen Finanzen aufhilft. fo follte man annehmen, daß die Agrarier der Linker Obstruktionsanträge zu keinem andren Zwed gestellt, als um die Die ökonomische Lage Desireichs wird um so kritischer, als die sehr dankbar sein müßten für die Verhinderung der Verhandlungen zu stören und zu hindern. Das östreichische Steuereingänge dieses Jahres einen auffälligen Rückgang zeigen; Vorlage. Fordern sie aber Unterdridung der Zolloppofition Abgeordnetenhaus hat nämlich die Obstruktion immer im Reibe. haben doch die direkten Stenern um 2,8 Millionen weniger so befunden sie damit wiederum nur, wieviel ihnen Es ist möglich, daß es Herrn v. Koerber, dem liſtenreichen Ertrag ergeben, als in der gleichen Periode des vorigen in Wirklichkeit ant der 8ollbeute gelegen Ministerpräsidenten, noch gelingen wird, die Dinge ins Geleise zu Jahres. Und immerivährend werden nene Schulden ge- ist. Was soll übrigens die Regierung gegen die„ Obstruktion" bringen, aber wahrscheinlich ist es gerade nicht. Die Situation macht; des follen im nächsten Jahre nicht weniger als thatfräftig unternehmen? Die Regierung, die gegen die konservative der Regierung ist eigentlich etwas komisch. Um die Bahn 176 Millionen nene Rente ausgegeben werden! Der größte Obstruktion in Preußen nichts ausgerichtet hat, obschon eine Auflösung für den ungarischen Ausgleich frei zu machen, wollte die Teil( 135 Millionen) fällt allerdings auf das Conto der großen des Abgeordnetenhauses sie schnell zu ihrem Ziel geführt haben würde, Regierung die inneren Wirren beseitigen: durch Befriedigung Investitionen, der Stanäle und Eisenbahnen, deren Bau voriges Jahr soll diese Regierung für das Reich einen Wahlkampf herbeiführen, der Jungczechen. Deshalb wurden die parlamentarischen beschlossen wurde, aber doch soll auch eine Anleihe von 15 Millionen den gerade die Parteien der Obstruktion" ersehnen? Oder was Konferenzen einberufen, in denen Herr v. Koerber feine Pläne zin gemacht werden, womit die in der letzten Delegationstagung be- sonst empfiehlt die Konf. Storrefp." der Regierung? Löfung der Sprachenfrage in Böhmen und Mähren entwickelte: willigten neuen Haubigen bezahlt werden sollen, und weitere Die Beratung des Zolltarifs wird also fortgesetzt werden. aber wie es schon in Destreich geht: das Mittel, wodurch die Be- 25 Millionen müssen ausgeborgt werden, um die fällige Rente ein Biberale Redner haben im Reichstage die Regierung beschworen, ruhigung herbeigeführt werden sollte, schlug zum Verderben aus. lösen zu können was man in besseren Jahren aus den laufenden dem grausamen Spiele ein Ende zu bereiten. Hätte die Regierung Die Czechen find über den Vorschlag, der eine in Destreich noch nie Einnahmen bestritten hat! Daß unter solchen Umständen die von noch einen Rest von Ansehen zu verlieren, so mitßte sie allerdings unternommene Festlegung der deutschen Vermittlungssprache ent der Regierung verlangte Erhöhung der Civilliste auf die Schacherpolitik der Mehrheitsparteien mit der Aufgabe der Vorhält, in größte Wut geraten, und Herr v. Koerber entgeht der geringe Begeisterung rechnen famn, ist selbstverständlich. Das Gehalt lage beantworten. Dennoch können wir in den liberalen Obstruktion gegen den östreichisch- ungarischen Ausgleich nur deshalb, des Kaisers von Destreich beträgt derzeit 18,6 Millionen Wunsch durchaus nicht einstimmen. Nicht allein, weil uns weil dieser unsterbliche Ausgleich eben nicht vorhanden ist. Die Stronen, zu denen beide Reichshälften in gleichen Teilen beitragen; die fortdauernde Selbstentwürdigung Selbstentwürdigung ergößen könnte, die Regierung ist also sehr gründlich aus dem Regen in die Traufe ge- es ist die einzige gemeinsame Ausgabe, bei der sich die Ungarn Regierung und Zollparteien in der Fortsetzung des schäbigen raten; statt einer Sorge hat sie nun zwei. Nun ist es nicht gerade nobel zeigen man versteht, warum weil und über ihren Spieles betreiben, sondern uns eine weitere forg wahrscheinlich, ob sich die Czechen zu der offenen Obstruktion, zu sonstigen, dreißigprozentigen Beitrag hinausgehen. Die Civilliste fältige Beratung des Boiltarifs im Plenum des Reichsdem unverhüllten Kriege wider das Parlament entschließen foll nun auf 22,6 Millionen erhöht werden; jeden Staat träfe eine tags äußerst wertvoll und notwendig erscheint. Mag schließlich aber auch der geheime Krieg, mit den Dringlichkeitsanträgen geführt. Mehrbelastung von zwei Millionen Kronen. Man kann wirklich neu aus der Vorlage werden was da wolle, in jedem Falle wird es reicht aus, das Parlament in einen Zustand des Marusmus gierig sein, wie die Regierung ihr befremdendes und unsympatisches überaus aufklärend für die weitesten Wolfskreise sein, wenn alle zu versetzen, aus dem es nicht mehr zu befreien sein wird. Offenbar Verlangen begründen wird. Abschnitte des Tarifs gründlich besprochen und an jeder Position die Ge gedenkt die Regierung einen Monat zuzuschauen und dann, ja was uplo memgefährlichkeit der agrarisch großkapitalistischen Zollpolitik gründlich dann? Man erzählt zwar, Herr v. Koerber plane für diesen Fall erwiesen wird. Je sorgfältiger beraten wird, je länger diese Beratungen sich forsegen, um so höher wird die Empörung des Voltes gegen die Bollwucherpolitik schlagen. Mag auch bereits die Ungerechtigkeit der Berlin, den 20. Oktober. Sornzollerhöhung, infolge der einigermaßen ausgiebigen Behandlung der Sachlage mit dem entschiedensten und schroffiten Rein beant- nos 001 Borbereitung zum Zollumfall. dieses gewiß wesentlichen Teiles der Vorlage, sich dem öffentlichen worten. Es ist wohl so, daß die nationale Frage bei der Ver- Die tonfervative Partei bereitet sich vor, das Unmögliche, gegen Bewußtsein eingeprägt haben, zahlreiche andre Abschnitte von fassung, in der sich die öftreichische Bourgeoisie befindet, bei dem das sie sich in hundertfachen Beteuerungen feierlich verwahrte, gleicher Ungerechtigkeit sind noch bei weitem nicht hinreichend lebergewichte, das die nationalen Fragen in ihrer Ideologie be- möglich zu machen. Sie hatte hoch und heilig geschworen, nimmer- beraten worden und bei weitem nicht genügend in der Bevölkerung fizen, eigentlich unlösbar ist: aber dennoch bleibt es wahr, daß die mehr von ihren Ueberzollforderungen herabzusteigen, nimmermehr gewürdigt worden. Diese wichtige Aufgabe harrt noch ihrer Lösung. Regierung fie lösen muß widrigenfalls sie sich sonst als un gar fich zu der gänzlich ungenügenden Regierungsvorlage zu Die Socialdemokratie wird sich ihr, so schwierig sie ist, im allgeeignet und unzureichend erweist. Es könnte unter Umständen auch bekehren. Ihre Führer haben es als politischen Selbstmord geAbend werden für die Regierung. dans tennzeichnet, wenn sie die Landwirtschaft durch ein weiteres Zurück Ueberhaupt türmen sich vor der Regierung Koerber Schwierigkeiten weichen in der Getreidezollfrage im Stiche laſſen würden. Wir haben auf, gegen die das schönrednerische Talent des Ministerpräsidenten nicht alle diese Beteuerungen und Beschwörungen, alles Droben und alles auffommit. Da ist erstens die Frage der Wiener Wählerlisten, vergiveifelte Klagen niemals anders eingeschäßt, als es fich mu bieses komplicierten und systematischen Schwindels, den die Luegerei unzweifelhaft herausstellt, als Mittel der Erpressung noch höheren auf der Grundlage eines lückenhaften, ungenügenden Gefeßes auf- Bollprofits von der Regierung. Da mun die Regierung sich weigert, Auch der vierte Tag der Bolldebatte hat die Dinge im gebaut hat. Darüber find im Abgeordnetenhause zwei Dringlichkeits- der Erpresserbande, der sie längst alle Vernunft preisgegeben und wesentlichen da gelassen, wo sie von Anfang an standen. Am anträge eingebracht worden, aber der Ministerpräsident hat es unter das Volkswohl geopfert, in noch vermehrtem Maße willig zu sein, unruhigsten geberdeten sich die Nationalliberalen. laffen, Farbe zu bekennen; er hat nicht die Courage, die nötig lenkt das Agrariertum ein. sigte Sie verzweifeln an der Möglichkeit einer Verständigung wäre, um mit dem mächtigen Wiener Bürgermeister anzubinden. Am Dienstag werden die ersten Abstimmungen im zwischen den Mehrheitsparteien mit der Regierung. Ihr Man hat hier, wie schon oft, den Eindruck, daß Herr Lueger, das Reichstage stattfinden. Wäre das Parlament nicht durch das Redner Dr. Sattler war es, der den Grafen Bülow zur Haupt der flerifalen Kamarilla, von Gewalten gehalten wird, die junkerliche Händlertum zur Schacherbude herabgewürdigt, so müßten Auflösung des Reichstags scharf zu machen suchte. Aber die mächtiger sind als die Regierung, daß der klerikale Klingel, der so diese Abstimmungen der Beratung des Zolltarifes ein Ende bereiten. Aufrichtigkeit dieses Rats begegnete erheblichen Zweifeln. starte Stigpunkte am Hofe hat, die christlichsociale Landtags- Die seitens der Regierung als unannehmbar erklärten Kompromiß- Glauben die Nationalliberalen wirklich, bei Neuwahlen als mehrheit unversehrt erhalten möchte. Eine andre Verlegenheit anträge der Bollkommissionsmehrheit werden unter Ablehnung einzige Kerntruppe der Regierung besonders gute Geschäfte zu ist für die Regierung der Fall des Abgeordneten Lupu. Dieser aller andren Anträge voraussichtlich eine Mehrheit finden, machen? Auch Graf Bülow schwieg sehr eindeutig zu dem Abgeordnete hat sich der Bojarenclique, die den Landtag der da die Konservativen bereit sind, nach Ablehnung des bündlerischen guten Rat. Wie kann man ihm überhaupt zumuten, einen Bukowina beherrscht eines Ablegers der polnischen Stangyfen 7,50 Wart- Bolles für den Kompromißantrag zu stimmen; die Entschluß zu fassen? Es wird ruhig fortgewurstelt werden, dadurch verhaßt gemacht, daß er im Abgeordnetenhause mit großer Deutsche Tageszeitung" teilt mit, daß auch die ihr der Reichstag muß es aushalten.gratisjaur ohre Wärme für die Geltung der deutschen Sprache eintrat. In einer zunächst stehenden Abgeordneten„ vorläufig für den Kompromiß Ernster ist es dem Liberalismus, wenn er die Auflösung Rede, die er in einer Lehrerversammlung hielt und worin er den antrag stimmen werden". Wäre diese Abstimmung das fordert. Herr Dr. Barth, der die munterste Nede des Landtag ob seiner Unthätigkeit in der Frage der Landtags- Wahl- ernsthafte und legte Wort der Wuchermehrheit, so würde Lages hielt, rechnete zuversichtlich mit der Zurückdrängung reform und der Erhöhung der Lehrergehälter scharf aufaßte, wurde jede Fortsetzung der Beratung ausgeschlossen sein. Da man aber der Agrarier bei Wahlen mit der Parole: Für oder gegen nun die Gelegenheit erspäht, ihm an den Leib zu rücken. Er ist dennoch die Beratung fortfest, so ist damit flar erwiesen, daß man den Brotwucher. Es war nicht uninteressant, daß die Hoff die Auflösung des Hauses, das Mittel, das ihm schon einmal ge- Politische Uebersicht. holfen hat. Aber der Appell an die Wähler wäre diesmal doch nurs ein Appell an die czechischen Wähler, und die müßten ihn nach bag stal inters | gemeinen Volksintereffe freudig unterziehen. Wir sind darum den Konservativen und dem Centrum erheblich verpflichtet, daß sie uns diese große Gelegenheit der Agitation und der Aufklärung bieten. logo 356 Reichstag. nungen dieses Politikers sich auf die Arbeiterklasse gründen, und vor allem des Brotes für eine der allerdunkelsten| ministeriell socialistischer Seite Pressensé und Gérault. die nicht liberal, sondern socialdemokratisch ist. Mit keinem und geheimnisvollsten Fragen der theoretischen Volkswirtschafts- Richard. Pressensé, der immerhin eine mehr oder minder selbstWorte sprach Dr. Barth vom Bürgertum und erkannte somit lehre", über die noch niemand zu einer schlüssigen Beweis- ständige Haltung gegenüber dem Ministerium beobachtet, verkündigte an, daß der deutsche Liberalismus nur noch im Nachtrabe der führung gekommen sei". Vielleicht nimmt nun Herr Buchen zur Erklärung seines Votums im Namen eines Teiles der miniſterSocialdemokratie marschieren kann. berger in einem freien Augenblick, den ihm seine Handlanger freundlichen Socialisten die baldige Einbringung eines Entwurfes Gérault Graf Schwerin- Löwiz sprach für den Teil der Konser- dienste noch lassen, zunächst sein eignes zweibändiges über die Trennung der Kirchen vom Staat. aber befürwortete namens der unentivegten vativen, der die Wangenheimsche Büudler Politik nicht mitmacht. Wert über Agrarwesen und Agrarpolitik"( Leipzig, 1892 Richard die vorbeugende Ablehming jedes Zusatzes, Sein Hauptgrund gegen den 7,50 Mark- Zoll ist die Angst bis 1893) hervor und liest dort den§ 198 über die Würdi Ministeriellen vor der Suspendierung eines zu hochgespannten Zolles in gung der landwirtschaftlichen Schutzzölle; Beleuchtung der um nicht den Manövern der Feinde der Republik Vorschub Er und seine Freunde seien sehr Notjahren. Köstlich war seine Versicherung, daß die Kom- Einwendungen" nach; dort wird er u. a. folgende für ihn zu leisten"!... missionsmehrheit gern bereit sei, der Regierung das Ddium jetzt sehr lehrreichen, aber verhältnismäßig wenig bunklen energische" Anhänger der Tremmung zwischen Kirche und Staat, aber einer Politik der Nahrungsmittel- Verteuerung abzunehmen. diese Frage sei wichtig genug, um ganz specielle und geheimnisvollen" Säße finden: Von den einzelstaatlichen Ministern, die nach Berlin bestellt sind, um ihre Sprüchlein anzusagen, kamen heute der württembergische Ministerpräsident v. Pischek und der bayrische Finanzminister v. Riedel an die Reihe. Weshalb Herr v. Pischek sprach, war nicht recht abzusehen. Er hatte bei der ersten Lesung eine ziemlich freihändlerisch gefärbte Rede gehalten, und Herr Dr. Barth mag wohl recht mit en der Vermutung gehabt haben, daß er nur gerufen war, den unangenehmen Eindruck seiner ersten weniger agrarischen Rede auf die Rechte abzuschwächen. Auch sonst suchte er sich durch ein bißchen Polemik gegen die Socialdemokratie zu reha bilitieren. Er warf uns die Absicht vor, Eisenbartkuren vorzunehmen und versicherte in dem einen Saße, daß den Tendenzen, die auf die Ueberführung der Produktionsmittel in den Besitz der Allgemeinheit hinleiteten, Widerstand entgegengesetzt werden müsse, während er fast unmittelbar darauf erklärte, daß die sociale Umgestaltung nicht fünstlich zurückgehalten werden dürfe. Herr v. Riedet hatte ausschließlich gegen den bockbeinigen, über den Parteizaun sezenden bayrischen Centrumsagrarier Dr. Heim polemisieren. Herr Dr. Heim, der sich mir durch knotenhafte Redetunst in allem Persönlichen zweifelhaft auszeichnet, aber fofort langweilig wird, wenn er sachlich zu sein versucht, hatte die Absicht, seine Fraktion, der er durch Einbringung seiner Sonderanträge Schwierigkeiten bereitet, durch scharfe Angriffe auf den Bund der Landwirte zu versöhnen und seine Anträge nachträglich zu rechtfertigen. Herr v. Riedel nun mühte sich damit ab, Herrn Dr. Heim die Unmöglichkeit einer Erhöhung des Gerstenzolls auf 6 M. es Gerſtenzolls auf 6 M. nachzuweisen. zu und die " „ Das von den Vertretern des Zollschutzes ins Feld geführte Studien und Anstrengungen zu verdienen.. Gegenargument, daß die behauptete Einwirkung der Ge- Kurz, in der Abstimmmg über den erwähnten Gegenzusatz stimmten treidezölle auf die Brotpreife in Wirklichkeit nicht die ministeriellen Socialisten mit zwei oder drei bestehe und das ein Parallelismus zwischen Getreides, Mehl- und Ausnahmen dafür, auf diese Weise die direkte Abstimmung Brotpreis nicht nachweisbar sei; daß auf dem langen Wege, den über den revolutionär socialistischen Zusatz berdas Getreide von dem Importeur und Großhändler durch die eiteln helfend zur besonderen Freude der Radikalen, denen Mühlenfabrikation, das Bäckereigewerbe und den Zwischen- Gérault- Richard die unerquidliche Arbeit der Motibis und Kleinhandel hindurch zum Komsumenten hin vierung ihres Seitenmanövers erfpart hat. durchlaufe, des Wirkung Warum aber soll die Aufforderung an die Regierung, die sich verflüchtige, Bolles mindestens gegenüber den auf diesem Wege erfolgenden Zu- Trennung zwischen Kirche und Staat in Angriff zu nehmen, für die schlägen des Rolle nicht spiele; Republik" gefährlich sein? Run, weil die Regierung jene Aufdaß überhaupt der Zoll gegenüber den sonstigen, forderung nicht annehmen könnte, weil sie an die Trennung den Preis beeinflussenden Produktions- nicht denkt. Daher ist auch der Hinweis auf den betreffenden fattoren mehr oder weniger zurüdtrete faun Gefeßentwurf, der aus parlamentarischer Initiative eingebracht vor der Deffentlichkeit des wirklichen Lebens augenscheinlich ebenso werden soll, eine bloße Ausrede. Gegen den Willen der Regierung wenig bestehen, wie die entgegengesepte Meinung, wird der Enttvurf nicht Gesetz. An endlosen„ ganz speciellen Studien" daß in allen Fällen und unter allen Umständen der Zoll in mag es allerdings nicht fehlen. Der Vorgang zeigt wieder einmal, voller Höhe seine preissteigernde Wirkung für den Konsum geltend wie sehr die ministeriell- socialistische Fraktion ihre ganze Taktik auf die, wie Gérault- Richard noch fagte, rid haltslose" Unters mache..."( S. 599 a. a. D.) ſtützung des Minifteriums angelegt hat. ding indige daß überzchenhandels eine nennenswerte Es kommt aber noch weit schlüssiger"; zwei Seiten weiter( S. 601 a. a. D.) lieft man: 11 Jedenfalls ist die Behauptung, daß ein Getreidezoll niemals eine preisverteuernde Einwirkung für den Konsum habe, ebenso in das Gebiet der schönfärbenden Uebertreibungen zu verweisen, wie die entgegengesezte Thefe von der Belastung des Konsums in den zollgeschüßten Ländern um den vollen Betrag des Zolles; und die Wahrschein lichkeit einer preissteigernden Wirkung um so mehr als vorhanden anzunehmen, je höher der Zoll gegriffen ist, wofür das Jahr 1891 mit seinen exorbitanten Getreidepreisen einen schlagenden Beweis liefert." Für die füddeutsche Volkspartei sprach Herr Hausmann Balingen. Seine wißigen Pointen, die er von Maurice Für die specielle Frage, die Herr Buchenberger Donnay, De Wet und Heinrich Heine bezog, wurden herzlich immer in dem ersten Teile dieser langen Sätze erledigt und belacht. Als Anhänger des Brotwuchers meldete sich noch der um die es sich hier für uns ihn gegenüber heute nur handelt, elfäffische Pfarrer Winterer zur Stelle. Der legte Redner ist dies alles gewiß nicht dunkel und geheimnisvoll", sondern des Tages war wieder ein Socialdemokrat, Genosse Baudert. recht deutlich. Am unzweifelhaft deutlichsten aber wird Herr Man hat fast den Eindruck, als helfe Graf Ballestrem ein Buchenberger 4 Jahre später, in seinen„ Grundzügen der deutschen wenig dem Zufall nach, wenn er zwischen 5 und 6 Uhr einem Agrarpolitik"( Berlin 1897) über die Frage, die ihm heute eine Redner unsrer Partei besonders gern das Wort erteilt. der dunkelsten und geheimnisvollsten" ist. Hier schreibt er Erleichtert wurde dieser Zufall übrigens dadurch, daß nämlich:.... soviel ist richtig, daß die Korn- und Mehlder Konservative Nißler und der Antisemit Bindewald, preise in den zollgeschütten Staaten um den die vorher als Redner aufgerufen wurden, sich flüg- Betrag des Zolls oder doch um Bruchteile des lich aus dem Saal entfernt hatten. Genosse Baudert 3olls höher sich stellen, als in den nicht zoll wurde seiner schweren Aufgabe durchaus gerecht. Er ver- geschütten."( S. 220 a. a. D.) stand es, in seiner einstündigen Rede den Junkern derbe Wahr- Mit diesen präcisen Sägen vergleiche man, was Herr heiten zu sagen. Buchenberger Sonnabend sagte und man wird das Wesen Mittwoch geht es um 12 Uhr weiter. Auf die Kommission der Politik der mittleren Linie" darin erkennen, daß sie die zur Vorberatung der Kinderschußvorlage wird die Rücksicht, Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Sinn und um die Singer bat, von der Mehrheit nicht genommen. Unsinn verwischt und alles in der Mitte schweben läßt. Man will Zeit für die namentlichen Abstimmungen haben. Russische Liebenswürdigkeit. Paris, 20. Oftober. Deputiertentammer. Dejeante ( Soc.) fordert die Dringlichkeit für ſeinen Antrag betr. die Streichung des Kultus budgets. Er hatte diesen Antrag schon im Juni vorigen Jahres eingebracht. Die Dringlichkeit wird mit 237 gegen 219 Stimmen abgelehnt. Ebenso wird die Dringlichkeit für den Antrag Ro che mit 285 gegen 179 Stimmen abgelehnt. dat de gedig p Deutfches Reich. Der Siegeszug der Socialdemokraten. " Aus Schwarzburg- Rudolstadt wird uns geschrieben Unser Sieg bei den Landtagswahlen am letzten Donnerstag hat eine eigenartige Wirkung gehabt: er hat nämlich fast allen thüringischen gegnerischen Blättern die Sprache geraubt. Selbst die sonst so ge schwäßige, ewig auf uns schimpfende Dorfzeitung", das führende agrarische Organ Thüringens, schwingt sich glücklich nach drei Tagen zur Meldung der nackten Thatsache auf, aber nichts mehr und nichts weniger. Selbst die amtliche Schwarzburg- Rudolstädtische Landeszeitung", die sich das ganze Jahr über das denkbar mögliche an Heßerei und Verleumdung unsrer führenden Genossen leistet, sie hat bis heute des Ausfalls auch noch mit feinem fritischen Worte Erwähnung gethan, sie hat einfach auch nur die Wahlergebnisse mitgeteilt. Aber, offengestanden, auch uns kam diefer umschlagende Erfolg überraschend. 21 Jahre hatten wir stets nur einen Abgeordneten im Landtage und jetzt deren 7! Von den Schwierigkeiten einer Wahl in unfrem Lande haben die meisten Genossen draußen im Reiche sicher keine Ahnung. Vielfach liegen die Dörfer oben auf den rauhen Höhen des Thüringer Waldes, weit auseinandergestredt, in wohl malerischer, aber allen Regeln der Städte und Straßenbau funft humst widersprechender Art da. Da muß der Stimmzettel- und Flugblattverteiler oft flettern können wie ein Geisbube. StundenDie Eröffnung der französischen Kammer. weit müssen die armen Waldbewohner oft laufen, ehe sie zu ihrem Paris, 19. Oftober.( Eig. Ber.) Die Herbstsession wurde Tagetverf kommen, und die Teilnahme an einer Wahl bedeutet für Aus Kiel, 20. Oftober, wird uns geschrieben: Diesmal schien es, als ob eine besondere Begeisterung in die Die Nachricht von der Aeußerung Wilhelms II. über den eröffnet im Zeichen des antiklerikalen Kampfes. Drei lange Sigungen die meisten dieser Leute die Einbuße eines Tagelohnes! Haeseler im Osten hat sich die„ Norddeutsche Allgemeine 3tg." wurden mit den Interpellationen über die Schließung der wider- Leute gefahren fei, deim fast alle Mann rüdten an zum Wahltage, beeilt zu dementieren, offenbar weil das Wort mit den herzlichen gefeßlich fungierenden Nonnenschulen ausgefüllt, obwohl die Inter- wo früher stets nur die pessimistischte Stimmung herrschte, dem Von man sagte: Es nützt uns ja doch nichts! Und welch ein Erfolg Begrüßungen in Reval so gar nicht in Einklang zu bringen war. pellanten ihrer Niederlage von vornherein gewiß waren. ministerfreundlicher Seite gab man sich gar keine Mühe, speciell im Landratsamtsbezirk Königfee, in dem uns konsequent fast Während aber in Reval nach den Meldungen der französischen Blätter der Zar dem deutschen Liebeswerben trotz des Auslaufens der die juristischen Spizfindigkeiten der Klerikal- Monarchisten und alle Versammlungen verboten werden! Sämtliche vier Wahlkreise Das wurde dieses Vezirks sind uns in die Hände gefallen und so haben denn ihrer meliniſtiſchen Bundesgenossen zu widerlegen. Aeguiletten" sehr fühl gegenüber gestanden haben soll, spielt sich ausschließlich dem Ministerpräsidenten überlassen. Kein Vertreter der die Wähler in nicht mißzuverstehender Weise für das Erduldete am andern Ende der Ostsee der entgegengesette Vorgang ab. Hier, vier Regierungskartell Gruppen griff in die eigentliche Debatte ein. quittiert. Und während diesmal in den Arbeiterkreisen eine un glaubliche und ungekannte Begeisterung herrschte, waren die bürgerVon einigem symptomatischem Interesse am dreitägigen Scheinlichen Parteien ohne jedes Feuer. So mußte es tommen, wie es Wie unirem Kieler Parteiblatt, der„ Schlesw.- Holst. Volksztg.", gefecht ist nur das Auftreten des Abg. Jonnart, eines ehemaligen gekommen ist. Es ist dies der erste Landtag, in dem kein Landaus Marinekreisen mitgeteilt wird, hat man im Kieler Hafen noch Miniſters im klerikalfreundlichen Kabinett Casimir Périer und eines rat fizt. Viel hätte nicht gefehlt, so hätten wir sofort die aus in keinem Jahre so viele russische Kriegsschiffe gesehen wie in diesem bisherigen halben oder Dreiviertel- Melinisten. Jonnart spiste fchlaggebende Anzahl, das heißt die Hälfte der sämt= Sommer und Herbst. Alle Augenblicke kommen und gehen russische seinen Frontwechsel sogar im Sinne einer Annäherung felbft lichen 16 Mandate gehabt, wenn nämlich Genosse Finke in Frankendes Regierungskartellszu, hausen- Land nicht mit-1 Stimme durchgefallen wäre. Panzer, ruffische Schulschiffe, ruffische Torpedozerstörer und russische an den äußersten linken Flüget des Regierungsfartells Die Freude unter den Genossen über das Erreichte ist selbstSocialisten mit Freude erfüllt. die ministeriellen Torpedoboote. Die Offiziere an Bord diefer Schiffe zeichnen sich durch eine auffällige Wißbegierde aus. Alles wird photographiert, jeder Jaurès schreibt: Herr Jonnart( und darin liegt das politische verständlich groß und es ist gewiß, daß der Kreis bei der nächsten Uferstrich, jede Befestigung, jedes deutsche Striegsschiff, jedes sichtbare Interesse seiner Rede) hat dadurch die republikanische Mehrheit be- Reichstagswahl in unsre Hände fällt; 1893 sowohl wie 1898 fehlten Stück der kaiserlichen Werft. Keine lebung der deutschen Marine festigt. Von nun an ist es sicher, daß die gemäßigtsten Elemente daran jedesmal nur wenige Stimmen. kann stattfinden, ohne daß sich ein Boot der Russen beobachtend in der alten Mehrheit des Herrn Waldeck- Rousseau sich vom allernächster Nähe hält. Wenn eine wichtige Minen- Uebung bevor- republikanischen Bloc( Sartell) nicht trennen werden..." Leider steht, tann man sicher sein, daß, kurz bevor die Sperre eintritt, Diese gemäßigisten Elemente" werden schon dafür sorgen, den Einfluß der minder gemäßigten Kartellgruppen eines oder mehrere russische Schiffe durch das Gebiet der Sperre lahmzuiegen. Im übrigen zeigt Jonnarts sonst start überfahren, um zu erspähen, was zu erspähen ist. Das alles geschah so planmäßig, daß es der deutschen Marine Schäßter Frontwechsel, daß die gewaltthätigen Kampfmethoden der behörde auffallen mußte. Um den russischen Kameraden einen Wink Klerikalen das Gegenteil des beabsichtigten Zweckes erreicht haben, daß der Wind stärker denn je die Segel der Antiklerikalen schwellt. mit dem Baumpfahl zu geben, schickte man Boote an die russischen Die anfängliche Regierungsmehrheit von nahezu 100 Stimmen Fahrzeuge heran und photographierte auch. Die Russen ließen sich hat denn auch vollzählig, ja, mit einer Tendenz zum Wachsen, das das ruhig gefallen, außer einer neuen Torpedo- Armierung gab es Bertrauensvotum abgegeben. Und die Dringlichkeit für den nach bei ihnen nichts zu sehen, und diese gaben sie für ihre gründliche Schluß der Jnterpellationsdebatte eingebrachten Regierungs Austundschaftung des Kieler Hafens und der deutschen Marine gern entwurf, der das Vereinsgesetz Waldeck- Rousseaus durch neue preis. In den leitenden Kreisen unsrer Marine weiß man thatsächstrafbestimmungen verschärft, wurde ohne Debatte mit lich nicht, wie man sich ohne schroff zu werden, der Liebenswürdig 102 Stimmen Mehrheit votiert. keiten der freundnachbarlichen Besucher erwehren soll. im Kieler Reichs Kriegshafen, weiß man sich vor den Zudringlichkeiten der Russen nicht zu schützen. Buchenbergers Doppelfeele. was Von größerem Interesse war das kurze Echlußgefecht um die Zusäße zum Vertrauensvotum. Die revolutionär socia listische Fraktion votierte zwar diesmal mit der RegierungsEin eigenartiges Zwischenspiel in der Zollpolitik stellte mehrheit, aber sie wahrte ihren eignen Standpunkt durch Beam Sonnabend die Rede des badischen Finanzministers antragung des folgenden Zusages zur Vertrauensformel:" Indem Buchenberger dar. Es war ein böser Streich, den ihm die Kammer in den Dekreten zweds Anwendung des Vereinsgesetzes Herr v. Bülow spielte, als er ihn zwang, sich so öffentlich für nichts weiter sieht als den Anfang von Maßnahmen, die zur volldie. Regierungsvorlage ins Zeug zu werfen. Wenn man nicht ständigen Veriveltlichung des Staates sofort notwendig sind, ladet längst gewohnt wäre, daß die Ministerherrlichkeit in den fie die Regierung ein, unverzüglich einen Gesegentwurf über die deutschen Landen jede selbständige und selbstbewußte Indivi- Aufhebung des Konkordats, die Trennung der Kirchen vom Staat, dualität heute töfet, Herr Buchenberger hätte es durch seine die Abschaffung des Kultusbudgets und die vollständige Verivaltung Rede am Sonnabend demonstrativ erwiesen. ad pinnathodes Unterrichts und der öffentlichen Verwaltung einzubringen." Herr Buchenberger hat nändlich so etwas wie eine Dieser antiklerikale Zusag paßte aber der antiklerikalen Rewirkliche, das bürgerliche gewohnte Mittelmaß weit über- gierungsmehrheit ebenso wenig, wie ein andrer zu Gunsten der steigende wissenschaftliche, ernste Vergangenheit. Am Nonnenschulen eingebrachter Zufag. Sie konnte ihn zwar direkt abSonnabend hat er sich um allen wissenschaftlichen Kredit ge- lehnen, aber das wäre gar brenzlich: alle jene Forderungen stehen redet, den er sich durch sein großes Werk über die Agrarfrage ja im radikalen Programm". Sie zog also das bewährte Mittel - ungeachtet seiner agrarischen Schutzöllnerei- erworben hat. eines prophylaktischen Gegenzusatzes vor, der die Radikalen und Diese unsre Meinung sei durch ein kleines Beispiel be ministeriellen Socialisten der direkten Ablehnung ihrer eignen gründet, das wir herausgreifen, weil es unsre Behauptung Programımforderungen überhob. Der von einem Radikalen beHerrn Buchen antragte rettende Gegenzujah tautete, wie immer:"... und jeden verhältnismäßig kurz und durch berger von ehedem beweist. Herr Buchenberger er Bufas ablehnend... klärte u. a. die Frage nach Einwirkung des Getreide Nachdem nun Constans und Vaillant den Antrag der 8olles auf die innere Preisbildung des Getreides revolutionären Socialiſten kurz begründet hatten, sprachen von " Er war nicht im Zingeltangel". Einen entseßlichen Verdacht nimmt die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" durch eine hochwichtige Erklärung von dem armen, unschuldig verdächtigten Der Reichsbote" verbreitet folgende gehäffige Bemerkung gegen den Reichskanzler Grafen v. Bülow: Bernhard Bülow. Man lese: " „ Man sagt sich: wenn der Reichskanzler Graf Bülow, wie der Berliner Lok.- Anz." berichtet, Zeit dazu hatte, einen ganzen Abend dem„ Bunten Theater", einer Art Tingeltangel, zu widmen, so hätte er auch ein Viertelstündchen übrig haben können, um, ganz abgesehen von seiner persönlichen Stellung an den Boeren, wenigstens den Empfindungen des deutschen Boltes so weit Rechnung zu tragen, daß er, wie die französischen ersten Minister, diesen Männern einen Empfang gewährte." Die Angabe, daß der Reichskanzler einen ganzen Abend im Bimten Theater" verbracht habe, ist falsch. Graf Bülow hat dieses Theater überhaupt nie besucht. Er würde sich vielleicht ebenso gern die gelegentliche Erholung eines Theaterbefuchs gönnen wie andre Lente, aber dazu fehlt ihm die Zeit. Die Boerengenerale haben, entsprechend dem von ihnen betonten unpolitischen Charakter ihrer Reise, teinen Empfang bei dem Reichstanzler nach gesucht. Daß sich Graf Bülow, der gewiß die allgemeine Hochachtung für die Tapferkeit und das menschliche Mitgefühl mit dem Schicksal der Generale teilt, feinerseits ihnen hätte nähern sollen, war schon nach dem durch die Generale veranlaßten Scheitern einer Audienz bei Seiner Majestät dem Kaiser ausgeschlossen. Uebriges haben auch die französis schen Staatsmänner zu den kurzen von ihnen den Generalen bewilligten Empfängen, so viel wir wissen, nicht die Initiative ergriffen." Nach dieser denkwürdigen Aufklärung kennen wir unsern Reichsfanzler wieder ein gutes Etüd beffer. Erstens ist er niemals in dem genialen Endell- Saal getvesen, in dem das Bunte Theater hauft. Das wäre schade, wenn nicht das fönigliche Polizeipräsidium durch die Censur dafür sorgte, daß die Veranstaltungen an diesen Schauftätten jedes politischen Hauches ent behrten und sich mit der Kultivierung des Harmlofen und Spielerischen begnügen müssen. Andernfalls könnte er an solchen Orten manches Nügliche für seine Ausbildung entnehmen. Zweitens erfahrens wir, daß Bülow feine Zeit hat. Das kommt zwar unerwartet, erhöht aber den Respekt. Vermutlich suchte r Tag und Nacht die geheimnisvolle Mittellinie. Das ist allerdings zeitraubend. red do m BARE Italien. Das Ehescheidungsgesetz wird seitens der Regierung unter dem Tenische Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern und dem ort üblichen Tagelohne. Drittens: Auch Bülow hat menfchliches Mitgefühl mit den Titel„ Gesetz zur Regelung der Familie"( Legge sull'ordinamente wertes Agitationsmaterial; so u. a. deutsche Streifſtatiſtik 1890 bis Auch für die gelverkschaftlich thätigen Arbeiter enthält er wissens Boeren. Das ist ein edler Zug. Und er hat die Generale nur della famiglia) der Kammer unterbreitet werden. Dieses Gesetz, deshalb nicht empfangen, weil, weil- hier wird es dunkel: weil welches auch das Recht des Suchens nach der Vaterschaft aufstellt. 1901; die Leistungen der deutschen Gewerkschaften; die Unfallſtatiſtik die Audienz gescheitert ist. Warum verrät die„ N. A. 3." nicht läßt die Ehefcheidung nur in sehr wenigen Fällen zu; unter andern bon 1886-1900; die Mitgliederzahlen der deutschen freien Gewerkden klaren zwingenden Grund: Weil S. M. der Kaiser durch bei schwerer Körperverletzung, Verurteilung wegen Verbrechen. Die Ichaften; Ein Kapitel aus dem Gewerbegerichts- Gesez. Dann die beabsichtigen nichtsdestoweniger, eine heftige Protestbewegung zu schaften. Außerdem enthält der Kalender eine Abbildung des Regierung hofft dadurch die Opposition zu entwaffnen. Die Klerikalen Adressen der centralisierten Gewerkschaften, des Parteivorstandes, der Gewerbe- Inspektoren, sowie der Centralen der ausländischen GewerkBerliner Gewerkschaftshauses und der in den Nachwahlen gewählten socialdemokratischen Reichstags- Abgeordneten. Der reiche Inhalt praktischen Nachschlagebuch für jeden Arbeiter. Der Preis ist 60 Pf macht auch den diesjährigen Notizkalender zu einem nüßlichen w Armeebefehl zu verbieten geruht hat, daß die Vertreter der Regierung und die Militärpersonen an den Voerenempfängen fich beteiligen.Wer redigiert die ,, Nordd. Allgem. Zeitung"? Vor einiger Zeit wurde mitgeteilt, daß Herr Hugo Jacoby, einst ein hißiger Feder held der Bismard- Fronde, durch das besondere Vertrauen des Grafen Bülow in die„ Nordd. Allgem. Zeitung" berufen sei. Jetzt wird mitgeteilt, daß die Verhandlungen sich zerschlagen haben. Was ist da sonst entzweigegangen? Und wer wird Bülows Geist litterarisch pflegen? lis diant Bernhard Blondin. Sein oder Nichtsein ist nicht mehr die Frage, Die Mittellinie ist das schwanke Seil, Darauf ich, wie mein Ahnherr besserer Tage, Vorsichtig tastend fuche Glück und Heil. Er schritt auf eines Drahtseils leichtem Bogen, Es rauschte unter ihm der Wasserfall Was aber find des Niagaras Wogen, Ich frage, gegen unfren Laustanal?! Giebt es zivei Pole, die sie nicht verbände, Die Mittellinie, deutsches Reichspatent! Und in den Hosentaschen beide Hände: So schreit ich, einer, der sein Handwerk kennt. Und mögen unten die Parteien toben, Jch läch'le schaukelnd voller Seelenruh' Und will mir meine Mittellinie loben: Sie führt mich sicher meinen Sternen zu. Ausland. dist entfalten. England. habe die Höhe des Betrages noch nicht festgesezt, der Unterhaus. Kolonialminister Chamberlain teilt mit, die Regierung von Transvaal und der Oranjekolonie zu den Kriegskosten zu leisten sei. Cranborne erklärt beAfrika. züglich der Operationen in Somaliland, daß ein Aus Industrie und Handel. indisches Bataillon und ein Teil eines afrikanischen EingeborenenBataillons als Verstärkungen für die Abteilung des Obersten Zur Verstaatlichung der Dortmund- Gronauer Eisenbahn und der Sivahne zur Verfügung stehen würden. Weitere Verstärkungen von einem Teil der Börsenpresse gegen den Minister Budde gerich würden, falls dies notwendig sei, entsandt werden. Austeten Angriffe bringt die„ Köln. Ztg." folgende offiziöse, wahrgedehntere friegerische Operationen und Verscheinlich aus dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten stammende wendung größerer Truppenkörper, als man Notiz: zuerst erwartete, würden erforderlich sein.ut Anläßlich der Bekanntgabe des Verstaatlichungs- Angebotes für die Dortmund- Gronauer Bahu ist es von verschiedenen Seiten bemängelt worden, daß Verkehrsminister Budde noch Ende voriger Der ,, tolle Mullah", der von den Engländern bereits wiederholt Woche in einer Besprechung mit der Dortmunder Abordnung über geschlagene, scheint diesmal den Engländern felbst eine empfindliche den Umbau des dortigen Bahnhofes erklärte, die Staatsregierung Schlappe beigebracht zu haben. Nach einer offiziellen Meldung aus habe sich bisher noch nicht mit dem Plane einer Verstaatlichung des Britisch- Ostafrita hat eine 2000 Mann starke, von 25 britischen Bahnunternehmens beschäftigt. Nach unsern Informationen lag es Offizieren befehligte Kolonne des Obersten Swayne zwar den ursprünglich nicht in der Absicht der Regierung, schon jetzt an den tollen Mullah" zurückgeschlagen, dabei aber selbst einen Berlust von Eriverb der Bahn heranzutreten und damit die Ver150 Mann, darunter 4 englische Offiziere, erlitten. Da die staatlichungs- Aktion zum Abschluß zu bringen, da ein finanzielles Eingeborenentruppen sehr erregt waren, 30g sich Swahne Intereſſe für den Staat hierbei absolut nicht in Frage nach Bohotle zurück, um Verstärkungnn zu erwarten. fommt. Nach dent Verlaufe der mit der erwähnten Der Mullah führt von allen Seiten Verstärkungen Abordnung gepflogenen Verhandlungen drängte sich indessen herzu." Erwägung auf, auf, daß die dringend erwünschte Um Also eine Siegesmeldung in dem famosen südafrikanischen gestaltung der Dortmunder Bahnhofsaulagen am besten durch Stil! Nach andern Meldungen wurde Swayne zurückgeworfen zuführen sei im Wege einer Verstaatlichung der Eisenbahngesellschaft. und befindet sich jetzt, von den 15-20 000 Mann des tollen Mullah Erst einige Tage nach jener Zusammenkunft gewann der Plan bedrängt, in sehr fritischer Situation. Die Londoner Blätter ver- greifbare Gestalt, und Minister Budde förderte die Angelegen slangen Bereinbarungen mit Abessinien und Italien, heit unter lleberwindung innerhalb der Staatsregierung geltend wonach das erstere im Osten, das letztere im Westen an dem Feld- gemachter Bedenken so energisch, daß bereits am Freitagabend das bas tere zuge gegen den" Mad Mullah" teilnehmen solle. Anerbieten durch den„ Reichsanzeiger" veröffentlicht werden konnte." Der Generalftreit der französischen Berglente. Nach den Veröffentlichungen des Generalsekretärs Cotte ist der Sireit ein allgemeiner im Norden, Pas- de- Calais, im Loiregebiet, Haute Loire, Bouche du Rhone und Carmaug, dagegen wird die Arbeit fortgesetzt in Saône und Loire( Montceau- les- Mines), two diesmal die Bergleute nicht streiten, und in einigen andren Plägen, insgesamt arbeiten noch etwa 14 000 Mann. Cotte hat sich öffentlich tadelnd ausgesprochen über das Vorgehen der Föderation von Pas- de- Calais und Nord- Departement, die fich gesondert an die Unternehmer ihres Bezirks gewandt haben. Die legteren eilen sich übrigens nicht sehr, in die gewünschten Ver handlungen mit den Arbeitern einzutreten; sie haben dem Präfekten, der von den Arbeitern als Vermittler angegangen war, geantwortet, daß sie zunächst mit ihren Aufsichtsräten Rücksprache nehmen müßten, denn darüber tann lange Zeit verstreichen. Calais, 19. Oftober. Die dem Syndikat der Auslader im hiesigen Hafen angehörenden Arbeiter verneinten = " Amerika. die Aus dem Ruhrkohleurevier. Zur Beschäftigung der Syndikats Niederlage der venezolanischen Aufständischen. Eine Depesche zechen hört die„ Rheinisch- Westfälische Zeitung", daß sich die Abſazzdes Reuterschen Bureaus" aus La Victoria( Venezuela) bringt die verhältnisse infolge des Bergarbeiter- Ausstandes in Frankreich jetzt Nachricht, daß 8000 Aufständische, die unter dem Befehl des so weit gebessert haben, daß die genannten Zechen ihre Förderung Generals Mendoza standen, nach siebentägigem Kampfe bisher im laufenden Monat stait um vorgesehene 24 Prozent nur in der Nähe von La Victoria vollständig geschlagen un durchschnittlich etwa 15 Prozent haben einzuschränken brauchen. wurden. Die Aufständischen gaben vorgestern ihre Stellungen Gegen den Vormonat, der noch eine thatsächliche Minderförderung auf und ließen 1400 Tote und Verwundete auf dem Schlachtfelde gegenüber der Beteiligung von über 20 Prozent auswies, bedeutet zurüid. bies eine erhebliche Besserung. Damit scheint freilich einstweilen nur Präsident Castro etwas Luft erhalten zu haben, nicht aber auch der Bürgerkrieg zu seinen Günften beendigt zu sein. Partei- Nachrichten. Ob dieser Absatz sich in ähnlicher Weise weiter steigern wird, erscheint fraglich; wie nämlich aus Köln gemeldet wird, forderte in der gestrigen Essener Versammlung des alten Bergarbeiter- Verbandes der Reichstags- Abgeordnete Sachse, die deutschen Bergarbeiter auf, feine Ueberschichten zu verfahren, um die französischen Berglente zu unterstützen. Die Beendigung des amerikanischen Kohlenarbeiter- Streiks hat den Kohlenexport von England nach den nordamerikanischen Häfen, der so schöne Profite abzuwerfen versprach, wieder auf seinen früheren Stand reduciert. Es erscheint sogar als sehr wahrscheinlich, daßz noch verschiedene Prozesse sich aus den bisherigen Lieferungsabschlüssen entwickeln werden, da die amerikanischen Importeure es ablehnen, die gekauften Mengen ganz abzunehmen und die Dampfer- Charters rückgängig zu machen suchen, während die englischen Groß- Kohlenhändler auf volle Abnahme der ihnen bestellten Quanten bestehen. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. mit 301 gegen 38 Stimmen die ihnen zur Abstimmung vorgelegte Zur Angelegenheit Wittich hatte auch Genosse Ernst Alaar in Frage, ob lie vom auslande kommende Siffe aus Dresden, der die Broschüre der Frau Wittich bearbeitet hatte, in der laben sollten. Ueber die Haltung der dem Syndikate nicht" Sächsischen Arbeiterzeitung" eine Erklärung abgegeben, worin er Saint Etienne, 19. Ottober. Das Syndikat der Metall die Angaben der Broschüre verteidigte. In der letzten Nummer der arbeiter hat sich dahin ausgesprochen, daß der Grubenarbeiter-" Sächsischen Arbeiterzeitung" stellt er mun folgendes richtig: In meiner Zuſchrift von 14. Oktober stellte ich das zwischen den Ausstand nur eine diese Korporation angehende Frage sei, und es Leipziger Genossen und Wittich getroffene Abkommen so dar, als ob abgelehnt, an dem Generalausstand teil zunehmen Wittich zwar ein Einkommen von 1200-1500 m. jährlich garantiert und sich mit den Grubenarbeitern für solidarisch zu erklären. Baris, 20. Oftober. Die Kohlenträger in Marseille Arbeiten durchbrochen werden könne. Zu dieser Auschauung mußte ich worden, diese Garantie aber jederzeit durch Zurückweisung seiner haben an den Ministerpräsidenten Combes ein Schreiben ge- gelangen auf Grund der mir vorgelegten Korrespondenz zwischen Wittich richtet, um ihn davon in Kenntnis zu setzen, daß die Vereinigung und den Leipziger Genossen. Heute teilt mir Frau Wittich mit, daß der Hafen- und Flußarbeiter Frankreichs entsprechend der Auf diese Darstellung nicht ganz zutreffend sei, denn es sei zwischen forderung des Nationalkomitees der Grubenarbeiter, sich mit ihrem Gatten und den Leipziger Vertrauensleuten ein mündliches Der Streit der Rohrleger und Helfer ihnen solidarisch zu erklären, beschlossen hat, Abkommen dahin getroffen, daß bis zu 100 M. in Monat hat einen unerwarteten Umfang angenommen; es find dabei sämtin dem Gebiet der Vereinigung die Arbeit ein- Manuskript angenommen und" nach der Zeile honoriert werden liche 186 Betriebe mit ca. 2700 Arbeitern mehr oder minder in sollte, auch wenn nicht alles davon aufgenommen würde, aber das Mitleidenschaft gezogen worden. Von diesen haben bis jetzt 63 mit Grubenarbeiter Frautreichs hielt heute vormittag in der Abkommen hatte ich allerdings keine Ahnung, denn davon stand noch etwa 100 Mann, doch dürfte sich auch die Mehrheit dieser den der darüber konnte zurückgewiesen werden". Von diesem mündlichen 540 Arbeitern bewilligt. Zu den alten Bedingungen arbeiten nur Arbeiterbörse eine Versammlung ab. Ueber die Beratungen beob- weder in der Korrespondenz, noch in den Briefen der Frau Wittich Streifenden noch anschließen. Von den auswärts auf Montage achten die Mitglieder Schweigen. Sieben Komiteemitglieder werden etwas, sonst würde ich mein Urteil wesentlich gemildert haben. Die heute nachmittag an der Kammerſigung teilnehmen. Sache stellt sich also jetzt so dar, daß Wittich zwar für 100 Mart thätigen Rohrlegern ist bereits der größte Teil zurüdgekehrt, um mit Manuskript monatlich liefern mußte, daß ihm aber fein Schaden ihren übrigen Kollegen gemeinsame Sache zu machen. Auch die daraus erwuchs, wenn etwas davon abgelehnt wurde. Innerhalb Stupferschmiede der Heizingsfirmen haben sich mit den Rohrlegern der 100 m. war er also von der Gunst oder Ungunst einzelner solidarisch erklärt, sie legten am gestrigen Montag ebenfalls die Arbeit Personen unabhängig. Dies zur Steuer der Wahrheit." nieder. Besonders wirkungsvoll ist die moralische Unterstützung, welche Leipziger Volkszeitung" noch eine längere Erklärung ab. Darin Maurer, Zimmerer, Bauklempner, Bantischler usw. erwächst, indem Das Leipziger Agitationskomitee giebt in der Nr. 241 der den Streifenden durch die Solidarität der Bauhandwerker, wie zustellen. Das Nationalfomitee In Belgien, namentlich in Charleroi, greift der Streit immer weiter um sich. Die Unternehmer behaupten, die Lohnerhöhungen nicht bezahlen zu können, da die bis zum März abgeschlossenen Lieferungsverträge solche zu ganz niedrigen Preisen seien. Die Richtigkeit dieses Einwandes dahingestellt, ist es aber sicher, daß die nach dem Ausland( Frankreich) abgesezte tohle zu erhöhten Preisen abgeht, so daß den Unternehmern große Ertraprofite in den Schoß heißt es: fallen, von denen die Arbeiter einen Teil für sich beanspruchen. Im Monat März bewarb sich Wittich um irgend eine litterarische diese jeden auf Bauten thätigen Rohrleger nach der von der Verwendung bei der Leipziger Volkszeitung". Die Parteileitung Verbandsleitung ausgestellten Legitimationskarte fragen. Wer ohne Der Generalrat der focialistischen Partei hat die Forderung war der Ansicht, daß bei der früher oft bethätigten und auch von solche Karte arbeitet, wird als Arbeitswilliger betrachtet. Infolge einer 15prozentigen Lohnerhöhung für berechtigt erklärt und die ihm selbst genügsam ausgesprochenen Abneigung Wittichs gegen dieser scharfen Kontrolle haben sich selbst Meister an die Verbands= Bergleute dazu aufgefordert, an derselben festzuhalten. Bureauarbeit es sich im Interesse der Zeitung nicht empfehle, mit leitung um Ueberlassung einer Legitimationstarte gewandt, Destreich- Ungarn. ihm in ein festes Redaktionsverhältnis zu treten; wohl aber sollte in der naiven Meinung, daß ihnen solche gegen gute BeDestreichisch- rumänische Militärkonvention. Die Neue Freie Wittich für Feuilleton beschäftigt werden, was ihm eine auszahlung ausgestellt würde; natürlich wurden sie mit ihrem was ihm e Presse" meldet: Bor 10 Jahren, unter dem rumänischen Ministerium fömmliche Thätigkeit in Aussicht stellte." ur Katargin, wurde zwischen Oestreich und Rumänien eine Militär- Dann wird mitgeteilt, daß vom 1. April ab alle Artikel Wittiche Anfinnen abgewiesen. Offenbar sind die Arbeitgeber auf die jetzt bekonvention abgeschlossen, die heute noch besteht und deren aufgenommen worden seien und daß dann, da Wittich auf Fixierung fonnten es kaum begreifen, daß selbst Lente, die 20 bis 30 Jahre in thätigte Einmütigkeit der Rohrleger nicht gefaßt gewesen; fie legte Fassung lautet, daß Rumänien im Falle eines feines Einkommens drängte, einige beauftragte Parteigenossen mit öftreichisch russischen Krieges mit 2½ armee corps ihn verhandelt hätten. Es sei zuerst die Frage der interſtüßung ein und demselben Betriebe gearbeitet haben, sich an dem Streit beam Pruth das Vordringen Rußlands und mit 1 Corps angeregt worden, Wittich habe aber jede Unterstützung abgelehnt teiligten. Noch vor zwei Jahren hatten die Unternehmer ein leichtes Bulgarien im Schach zu halten hätte. und nur Arbeit verlangt. Spiel mit den Rohrlegern. Freilich, bei der damaligen Lohn" Wittich war auch", heißt es wetter, für die Bedenken bewegung waren auch noch nicht einmal 200 der letzteren organisiert, empfänglich, die die Geschäftsleitung gegen eine Fizierung seines Ein- während jetzt ca. 2000 der Organisation angehören. In der tommens in seinem eignen Intereſſe erhob, indem sie darauf hinwies, Streitversammlung am Sonntag tam n. a. zur Sprache, der Indaß bis jetzt bei der Volkszeitung alle Mitarbeiterverhältnisse mit Eine von 300 Delegierten aus 187 Verbänden, die festem Einkommen nach furzer Frist zur Kündigung geführt hätten, haber einer bedeutenden Firma habe geäußert, der Streik sei das 180 000 Bürger vertreten, besuchte Versammlung beschloß ein- indem die Mitarbeiterschaft nach der Firierung stets langsam ein- beste Mittel, um alte, schon minder leistungsfähige Arbeiter los zu stimmig die Bildung einer Liga gegen den Zolltarif und geschlafen sei. Wittich erklärte sich daher mit dem Vermittelungs- werden, denn wenn diese zu andren Zeiten entlassen würden, so dessen Verwerfung. Das Referendum wurde sofort vorschlage ausdrücklich einverstanden, daß ihm alle seine eingesandten mache das nach außen hin inumer einen etwas unangenehmen Eindruck. eingeleitet. Arbeiten, auch wenn sie nicht zur Aufnahme gelangen sollten, auf Um nun Unternehmern ähnlicher Gesimmung in dieser Beziehung Frankreich.id us maquil hisGrundlage der in der Leipziger Volkszeitung" üblichen Honorar- einen kleinen Dämpfer aufzusetzen, gab die Lohnkommission die ErDer Antrag auf Auflösung des Konkordats, den der socialistische Einkommen von 1200 bis 1500 W. jährlich garantiert werden sollte". letzte der alten Arbeiter wieder eingestellt ist. bezüge vergütet werden sollten und daß ihm in dieser Weise ein flärung ab: Der Streit werde nicht cher beendet, als bis auch der Abg. Roche gestern in der Kammer einbrachte, hat folgenden Inhalt: Eine Resolution 1. Sämtliche Kirchen, welche heute vom Staate anerkannt und aber von Wittich nicht mehr benutzt werden, da sich bald danach friedenheit der Streifenden ausgedrückt wird und letztere sich verDieses Uebereinkommen ist thatsächlich in Kraft getreten, fonnte wurde angenommen, in welcher der Lohnkommission die volle Zusubventioniert sind, werden vom Staate getrennt; 2. nach der Ein herausstellte, daß er nicht mehr in dem Maße arbeitsfähig war, führung dieses Gesetzes wird die Regierung das Konkordat sowie als er selbst geglaubt hätte. Wittich habe jedoch von den Leipziger pflichten, bis zur befriedigenden Erledigung der Differenzen im jeden andren Vertrag mit den verschiedenen Religionsgesellschaften Genossen feine Unterstützung gefordert; erst auf dem Umwege über Kampfe auszuharren. auflösen; 3. das Kultusbudget wird abgeschafft; 4. die Botschaft beim den Parteivorstand hätten die Leipziger vom Stande der Sache Vatikan wird aufgehoben; 5. da die Ausübung der Stulte frei Kenntnis erlangt und darauf feien ihm von Leipzig ebenso wie vom bleibt, ist es den Mitgliedern der verschiedenen Religions Barteivorstande je 250 M. zu seiner Wiederherstellung( die Wittich gesellschaften geftattet, fich auf Grund des Gefeßes belanntlich nicht mehr erlangte) bewilligt worden. vom 1. Juli 1901 frei in Vereinen zu gruppieren, Eigentum zu Schweiz. ante Kampf gegen den Zolltarij. Aus Olten wird vom Sonntag gemeldet: 600 Arbeiter beschäftigen, die Forderungen bewilligt. Bis Montagabend hatten bereits 75 Firmen, die etiva Mit dem Streit der Rohrleger und Helfer beschäftigte sich gestern abend in Cohns Saal eine mäßig besuchte Versammlung der Gas- und Wasserleitungs Industriellen von Berlin und Umgegend. Der Geist der Versammlung charakterisierte sich besitzen und mit den Gemeinden und dem Staate wegen Mietung Bartcilitteratur. Soeben ist in der Buchhandlung Vorwärts von Kirchen und Schulen in Unterhandlungen zu treten; 6. ein be- der Arbeiter- Notizkalender für 1903 erschienen. Der Inhalt ist reich sonderes Gesetz wird den Modus für die Kündigung des Konkordats haltig und zweckentsprechend. Vor allem werden angesichts der schon dadurch, daß sowohl dem Obmann des Gehilfenausschusses, feststellen sowie das Verhältnis der bisher vom Staate fub- nächstjährigen Reichstagswahlen die Reichstags- Wahlergebnisse mit Altgesellen Tschöfe, wie auch den Vertretern der Presse der Zuventionierten Geistlichen regeln; 7. die durch Jukrafttreten dieses allen Nachwahlen bis zum September 1902 und die Winke für die tritt schroff verweigert wurde. Die Herren waren der Meinung, Gesezes flüssig werdenden Geldmittel werden als Grundkapital zur Reichstagswahlen mit Wahlgesetz und Wahlreglement interessieren. dem Metallarbeiter Verbande werde der Streit von reichlich 2000 RohrErrichtung einer Altersfasse für Arbeiter verwendet. Ferner enthält er: Was muß der Arbeiter von der Wehrpflicht legern in einigen Wochen zu hohe Geldkosten verursachen, auch würden Nach Ablehnung der Dringlichkeit für den Antrag Roche fand ein wissen; Socialdemokratische Abgeordnete in den Landtagen( In diesem die wenig disciplinierten Nohrleger sich schon nach 14 Tagen nicht mehr Antrag Reveilland auf Ernennung einer Kommission von 33 Mit- Punkte ist der Kalender erfreulicherweise durch die Wirklichkeit schon mit der mur fargen Streitunterſtügung begnügen, sondern die gliedern, der alle auf die Trennung von Staat und Kirche, auf wieder überholt; durch die Wahlen der letzten Tage haben wir Reihen der Streifenden verlassen. Mit den Abtrünnigen und den von Kündigung des Konkordats usw. bezüglichen Anträge überwiesen nämlich in Oldenburg jetzt statt einem sechs Abgeordnete und in auswärts herangezogenen Arbeitswilligen hoffen sie dann die dringendsten werden sollen, die Zustimmung des Hauses. Schwarzburg- Rudolstadt statt einem sieben Abgeordnete erlangt); Arbeiten bewältigen zu können. Bis dahin lasse sich ein Aufschub Eventuelle Verhandlungen führt dieses Komitee nur mit der bahnverivaltungen bleibt aber hierauf die Antwort nicht schuldig und Parteien herbeizuführen du treffen, um eine Einigung der streitenden Letzterer Bassus wurde damit motiviert, daß man mur mit FachLeuten unterhandeln rolle, nicht aber mit Schustern und Schneidern, die als Verbandsschreiber angestellt seien und von fachtechnischen Dingen nichts verständen. Im übrigen erklärten die Herren: Mit den Verhandlungen eilt es nicht so sehr, wir haben Zeit. der Arbeiten, wenn auch unter gewiffen Schivierigkeiten, wohl be-| auf den Bahnhöfen gefordert, da ein solcher die erste Vorbedingung| bald als möglich. Für Beschaffung eines geeigneten Domizils ift werkstelligen. Mehr Besorgnis wie vor den Rohrlegern schienen die für eine Verkürzung der Arbeitszeit der besagten Arbeiter ist. So- unverzüglich. Sorge zu tragen. Herren Unternehmer vor der Solidarität der übrigen organisierten lange Herr von Thielen am Ruder war, konnte trotz Bauhandwerker zu haben, wenigstens erzählte einer von ihnen schon nur ganz vereinzelt, versuchsweise in dieser Frage etwas erreicht nicht erhoben, Bestimmungen über die Verteilung der Kosten unter § 4. Irgend welche Gebühren werden von den Vermittelten bieler Eingaben einen ganzen Schauerroman von Chikanierungen arbeitswilliger werden. Nach Buddes Eintritt ins Ministerium war bald ein leb- den beteiligten Organisationen bleiben besonderen Berembarungen Rohrleger und von allerlei Schädigungen, denen die Unternehmer hafteres Tempo in der Sache zu verzeichnen. Daraufhin erfolgten vorbehalten. auf den verschiedenen Bauten ausgesetzt seien. Beschlossen wurde: ob der auf einzelnen Bahnhöfen eingeführten früheren Schlußzeit der§ 5. Entstehen in einem Betriebe Streitigkeiten zwischen ArbeitDie Vorstände der gesamten in Betracht kommenden Unter- Güterannahme heftige Angriffe, nicht nur der interessierten Spedi- gebern und Arbeitnehmern, welche zu einer Arbeitsniederlegung Vers nehmergruppen, wie der Berliner und Charlottenburger Junung, teure, sondern auch der Handelskammer von alle, Breslau, anlaffung geben fönnten, so soll der Arbeitsnachweis univerzüglich der Freien Vereinigung", der Centralheizungs- Industriellen 2c. Thorn und Schweidnih, sowie des Verbandes mittel hiervon benachrichtigt werden. Derselbe hat innerhalb zweier Tage bilden in corpore das Streiffomitee, welches sich selbständig deutscher Handelskammern, auf die Eisenbahnverwaltungen und durch ein für alle mal hierzu beauftragte Beamte alle geeignet er tooptieren fann. das Eisenbahnministerium. Das offizielle Organ deutscher Eisen- scheinenden Maßnahmen Lohnkomunission der Rohrleger unter ausdrücklichem Ausbringt in seiner letzten Nummer über die neue Maßregel folgende Regel im Geschäftslokale des Arbeitsnachweises stattfinden. Bevor Die Einigungsverhandlungen sollen in der fchluß von irgendwelchen Beamten des Deutschen interessante Ausführungen:„ Wir können auf Grund sorgfältiger, an der Versuch einer Einigung von den Beauftragten des ArbeitsnachMetallarbeiter Verbandes. zuständiger Stelle eingezogener Erkundigungen bestätigen, daß die weises nicht entgültig als gescheitert bezeichnet ist, darf weder eine gemachten Erfahrungen( mit dem früheren Bahnschluß) durchaus Arbeitsniederlegung noch eine Neueinstellung stattfinden. gute sind. Der frühere Schluß der Güterannahme sezt die Dienst-§ 6. Die Arbeitsvermittelung findet ohne jede Einschränkung stellen in den Stand, die eigentlichen Abfertigungsarbeiten so zeitig auch für diejenigen Betriebe statt, in denen Differenzen zwischen zu beginnen und zu vollenden, daß die Bereitstellung der Güter zu Arbeitgebern und Arbeitnehmern bestehen. den für ihre Beförderung bestimmten Abend und Nachtzügen sicher und pünktlich erfolgen kann, und der gesamte Abfertigungsdienst hat dadurch an der gerade für den Handelsstand in so hohem Grade ud de selbst ließ die Breslauer Handelskammer mit ihrer Res wünschenswerten Regelmäßigkeit wesentlich gewonnen." Minister cuverde gegen den 6 Uhr Bahnschluß abbligen und erklärte fürzlich einem Vertreter der Preise, daß die Ausdehnung der Lade fristen die Spediteure zu späten Auflieferungen veranlasse, die Güter sich dann in den Güterhallen bäuften und eine langsamere Beförderung herbeigeführt werde." Ganz dieselben Gründe haben die organisierten Handels- und Transportarbeiter bei ihren Eingaben um Einführung des 6 Uhr Bahnschlusses schon vor Jahren angeführt und sie haben wie wir sehen als Männer der Praris gegenüber Thielens Bureaukraten recht behalten. Nachdem nun einmal die Erkenntnis daß der 6 Uhr Bahnschluß nicht nur den Arbeitern sondern auch dem Handel und Verkehr selbst Vorteile bringt im Eisenbahnministerium Platz gegriffen hat, dürfte dessen allgemeine Einführung wohl in nicht mehr weiter Ferne liegen. Die Organisation der Transportarbeiter, die durch Zähigkeit und Ausdauer diesen Erfolg erzielt hat, wird dort, wo es noch notwendig fein sollte, cin bißchen nachhelfen. Achtung, Schuhmacher! Die Lohndifferenzen in der Schuhfabrik von Klaus, Sebastianstraße 76, sind erledigt. Die Zwicker haben wieder den alten Lohn bewilligt erhalten bis auf zwei Artikel, Herrenspiegelbesatz und Bockskalf. Bei diesen beiden Artikeln erfolgte eine Einigung auf die Hälfte der Differenz. Ortsverwaltung des Vereins deutscher Schuhmacher. Die Isolierer und Nohrumhüller haben jetzt folgendes mit den Unternehmern vereinbart: Der Minimalstundenlohn beträgt 45 Pf., der Marimallohn 50 Pf. bei zehnstündiger täglicher Arbeitszeit von 7 Uhr morgens bis 6 Uhr abends, mit der Maßgabe, daß 91 Stunden wirklich gearbeitet, jedoch 11 Stunden und unter gewissen Umständen anch 12 Stunden bezahlt werden. Ist Accordarbeit nicht zu vermeiden, so ist dabei dem Arbeiter der Tagelohn zu garantieren, Ueberstunden werden in der Zeit von 6 bis 8 Uhr abends zu den gewöhnlichen Stundenlöhnen vergütet, bei Nachtshimden von 8 Uhr abends bis 7 Uhr morgens ein Buschlag von 15 Pf. die Stunde. Bei Sonntagsarbeit wird die Zeit von 7 1hr morgens bis 2 Uhr nachmittags als 10 Stunden bezahlt; für weitere Sonntagsstunden gelten die gewöhnlichen Stundenlöhne. Betreffs der Landzulage schweben noch die Verhandlungen, jedoch wird eine Generalversamm lung in den nächsten Tagen dazu Stellung nehmen. Aus der Gemeindearbeiter- Bewegung. Die Wasserwerks- Arbeiter in Friedrichshagen haben in einer Versammlung am Sonntag beschlossen, die von einer Kommission durchberatenen Wünsche und Forderungen bezüglich ihrer Lohn- und Arbeitsverhältnisse der Betriebsleitung sofort zu unterbreiten. § 7. Alle aus Anlaß der Thätigkeit des Arbeitsnachweises der Tischlermeister und Holzindustriellen zu Berlin entstandenen Eiffe renzen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sind von heute ab als erledigt zu betrachten. Die verhängten Sperren sind sofort aufzuheben. § 8. Neben dem paritätischen Arbeitsnachweis dürfen andere Arbeitsnachweisstellen für Branchen der Holzindustrie weder einge= richtet noch unterhalten oder unterstützt werden. § 9. Dieser Vertrag dauert ein Jahr und ist nach Ablauf dieser Frist stets ohne weiteres als um ein Jahr verlängert zu betrachten, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. In die Haus bezw. Geschäftsordnung follen bezügl. der Streif posten und der Kontrattbrüchigen folgende Bestimmungen aufgenommen werden: „ Das Streifpostenstehen sowie der unnüße Aufenthalt in und vor dem Arbeitsnachweis ist beiderseitig verboten." „ Wenn Accordarbeiter ohne gesetzlichen Grund die ihnen übertragene Arbeit unvollendet verlassen haben und im Arbeitsnachweise um Vermittelung einer neuen Arbeitsstelle nachsuchen, so soll die imm § 5 bezeichnete Kommission den Versuch machen, eine Einigung herbeis zuführen. Ueber die Weitervermittelung entscheidet der Vorstand, dem das Recht zusteht, den betr. Arbeiter bis zu 14 Tagen von der Vermittelung auszuschließen." Die Die Bekämpfung des Alkoholismus durch die städtischen Gemein: wesen, lautete das Thema einer vom Verein abstinenter In der sehr lebhaften Diskussion erklärte man sich allgemein Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins einberufenen mit der Errichtung eines paritätischen Arbeitsnachweises ebenso wie Versammlung, welche am 8. Oftober im„ Englischen Hof" stattfand bereits in früheren Versammlungen durchaus einverstanden. und zu der Stadtverordneter Genosse Dr. We y I das Referat über- Mehrzahl der Redner wandte sich jedoch gegen die verschiedenen Benommen hatte. Anknüpfend an die Behandlung der alkohol- ftimmungen des Vertrages, namentlich aber gegen den§ 6 und gegnerischen Anträge auf dem Parteitag, geht der Referent auf die gegen die beiden oben angeführten Bestimmungen für die Hauscinzelnen Gebiete, auf denen die Stadt die Altoholgegner unterstüßen beziv. Geschäftsordnung. Bon andren Rednern, die für eine Einifönnte, ein. Zunächst könnte durch eine genaue Statistit, der in den gung plaidierten, wurde darauf hingewiesen, daß zu erwarten sei, städtischen Krankenhäusern aufgenommenen Kranten( Bustand, Be- nachdem der Kampf neun Monate gedauert und die Organisation der lastung usw.) ein einwandfreies Material gewonnen werden. Den Arbeiter ihre Stärke bewiesen habe, daß die Vertragsbestimmungen Hauptwert legt Redner darauf, daß in den Schulen und Fortbildungs- in loyaler Weise auch von den Unternehmer- Bereinigungen interschulen ein oligatorischer Unterricht über Gesund- pretiert werden und daß der Vertrag, wenn hierbei die Interessen heitspflege eingeführt wird, um den Glauben an die hohe Heil- der Arbeiter nicht gewahrt bleiben, schon nach einem Jahre wieder Nach mehrstündiger Debatte wurden kraft der arznei- und alkoholhaltigen Medikamente zu erschüttern; aufgehoben werden kann. denn in den meisten Fällen sei nicht der Arzt an der Verschreibung der verschiedene Busazanträge beschlossen. Die zum§ 6 lauten:„ Jedoch stärkenden" Weine usw. schuld, sondern die Kranken selbst. Sodann muß den Arbeitsuchenden bei Bermittelung solcher Stellen, wo gealkoholfreier Getränke in den städtischen streift wird, dieses mitgeteilt werden."-Derjenige, der die AnKantinen die Stadt Weg zeigen. Zum Schluß kommt Redner noch auf die Unterstützung in die Liste wieder an erster Stelle eingetragen werden," der gemeinnüßigen Gesellschaften durch die Stadt zu sprechen und empfiehlt der Genossenschaft Abstinentenheim, sich auch durch städtische finanzielle Unterstützung im Stampfe gegen den Alkoholismus stärken zu lassen. Die Gasanstalts- Arbeiter Schmargendorfs führen lebhaft Klage über die Art, wie der Betriebsleiter und der Plazmeister mit den Arbeitern umzugehen belieben. Sowohl die persönliche Behandlung einzelner Leute als auch die Art und Weise, wie die Mitglieder des Arbeiterausschusses gehört werden, wird abfällig kritisiert. Die Organisation der betreffenden Arbeiter hat beschlossen, die Angelegenheit später weiter zu verfolgen. Zu nächst sollen alle Wünsche bezüglich des Arbeitsverhältnisses dem Arbeiterausschuß gemeldet werden, damit derselbe die Einberufung einer Sigung in die Wege leiten kann. Sollte dem dann nicht müßte durch Einführung bern Unternehmern auch hier den richtigen nahme der Arbeit verweigert, muß eine andre Adresse erhalten und Folge gegeben werden, so würde man an die Gasdeputation mit einem Protest herantreten. Deutsches Reich. Der Weberstreit in Meerane. " Armenunterstützung und Invalidenrente. Bei der hierauf vorgenommenen Abstimmung über die gefamten Vertragsbestimmungen wurde den§§ 1 bis 5, 7, 8 und 9 gegen eine erhebliche Minorität augestimmt, hingegen der§ 6 in Die Situation ist unverändert. Die Ausständigen sind in der feiner jezigen Fassung sowie die beiden Bestimmungen der Hauszuversichtlichsten Stimmung. Die Sympathie, welche den Streifenden beztv. Geschäftsordnung mit großer Majorität abgelehnt. In der aus den weitesten Kreisen des Bürgertums entgegengebracht wird, nächsten Woche soll eine Centrums- Vertrauensmänner Verſanıms beweist sich auch durch Geldunterstützungen, die aus diesen Kreisen in die Streitkasse fließen. Ein Einwohner von Meerane, der un- Merseburg) bezieht der Schloffer D. in Magdeburg eine Invaliden- anträgen nicht zustimmen, die weiteren Maßnahmen beſchloſſen dieser Woche eine Versammlung abhalten, den AbänderungsVon der Landesversicherungs- Anstalt Sachsen- Anhalt( Sing stattfinden, in der, falle die Meistervereinigungen, welche in genannt bleiben will, hat 3000 M. gespendet. Einige Geschäfts- rente. Als seine Angehörigen ertranften, unterstüßte anläßlich der werden sollen. Bis dahin soll auch in allen Werkstellen eine noch Leute haben Summen von einer hat sich bereit erklärt, jede Woche 50 Mark für den Streitfonds besonderen Notlage die Magdeburgische Armenverwaltung die Familie malige Aussprache über die in Betracht kommenden Gesichtspunkte 000. gezahlt, und Der Armenverband Magdeburg verzu leisten. Die Streikposten halten auf den Straßen sorgsam langte semnächst von der Landes- Versicherungsanstalt Üleberweisung durch die Werkstätten- Vertrauensmänner veranlagt werden. mehrte Thätigkeit.zei entfaltet, wie immer bei Greifs, eine ver- lehnte jede lleberweisung ab und meinte. Baragraph 49 könne nicht ist aufgehoben. Die Firma hat sich verpflichtet, sämtliche Streitende bis spät die Straßen validen- Versicherungsgefeßes. Darin heißt es: Wenn von einer wieder einzustellen und von dem Unternehmer- Arbeitsnachweis, so ab, in denen Streilposten stehen, ohne daß sie irgendwelche Gelegenheit Gemeinde oder einem Armenverband an hilfsbedürftige lange die Differenzen danern, keine Arbeitskräfte zu beziehen. hätte, einzuschreiten. Die Fabrikschornsteine rauchen zwar, die Personen Unterſtügungen für einen Zeitraum geleistet werden, für Dampfmaschinen werden auch in Gang gefeyt, sie treiben jedoch nur welchen diesen Personen ein Anspruch auf Invaliden- oder Alterseinzelne Stühle, während die meiſten, viele Hunderte, fſtillſtehen. rente zuſteht oder zuiſtand, ſo iſt ihnen hierfür durch leberweisung Letzte Nachrichten und Depeschen. Wacht. Auch " Die Wachsamkeit der Streikenden wird durch folgenden Zwischen von Rentenbeträgen Ersatz zu gewähren." Und im Asaz 3 wird fall bewiesen: Ein Meerauer Fabrikant wollte in Mylan Streit bestimmt, daß bei nur vorübergehenden Unterstützungen als Erſatz arbeit unterbringen. Die Streifleitung depeschierte nach Mylau, höchstens 3 Monatsrenten, und zwar mit nicht mehr als der Hälfte, und die dortigen Vertrauensmänner der Weber erivarteten in Anspruch genommen werden können. Die Versicherungsanstalt die Fabrikanten ant Bahnhof und beobachteten fie auf Tehnte jede lleberweisung ab und meinte, Paragraph 45 fönne nii ihren Wegen in der Stadt, und der Erfolg dieser Wach in Betracht kommen, wenn es sich, wie hier, um Unterstützung von ſamkeit war der, daß die Fabrikanten ihren Zwed nicht angehörigen des Rentenempfängers handele. Der Bezirksaus erreichten. Sie bestätigen das übrigens selbst durch eine Anzeige, schuß erkannte jedoch auch für solche Fälle die Anwendbarkeit des die sie gegen ihre Beobachter bei der Polizei einreichten mit der Be- Paragraph 49 Abfat 2 und 3 an und verurteilte die Versicherungsgründung, sie seien durch die Beobachtung verhindert worden, ihre Anstalt Sachsen- Anhalt gemäß Absatz 3 zur Ueberweisung von RentenGeschäfte zu erledigen. Hoffentlich gelingt es den Streifenden in beträgen in Höhe von 24,15 M. Das Ober- Verwaltungsgericht stellte jedem Falle, derartige Geschäfte, die die Vereitelung des Streiks sich jedoch auf den Standpunkt der Versicherungs- Anstait, hob dus bezwecken, zu verhindern. Urteil auf und wies Magdeburg ab. Die Einigung des Buchdrucker Verbandes mit der Buchdrucker- pop Gewerkschaft dürfte nunmehr zur Thatsache werden. Das Verbandsorgan, der„ Correspondent", schreibt:„ Die bereits seit längerer Zeit schwebenden Verhandlungen zwecks Aufnahme der Gewerkschaftsmitglieder in den Verband sind am 14. Oktober in Leipzig zum Abschliffe gebracht worden. Die getroffenen Vereinbarungen werden den Gauvorständen zur endgültigen Abstimmung unterbreitet und dürfte wohl ein zustimmendes Resultat zu erwarten sein." Die Gewerkschaften von Offenbach a. M. haben im dortigen Gewerkschaftshause, Austr. 9, eine Centralherberge eingerichtet, die am vergangenen Sonntag eröffnet wurde. Ausland. and thus and caSociales. for Verfammlungen. Hals Der Arbeitsnachweis für die Berliner Holzindustrie bildete den Gegenstand für die Verhandlungen einer außerordentlichen Generalversammlung des Leutschen Holzarbeiterverbandes die Es galt, am Sonntag in der Brauerei Friedrichshain stattfand. Stellung zu nehmen zu dem neuen Vertragsentwurf für den dieser Versammlung war ungemein start. Nachdem etwa 4000 Perparitätischen Arbeitsnachweis. jonen den großen Saal und die Galerien dicht bejezt hatten, erfolgte polizeiliche Absperrung und mehrere Hundert fonnten leinen Einlaß mehr finden. Der Andrang zu -Die Sperre über die Firma Kimbel u. Friedrichsen Deputiertenkammer. Paris, 20. Oktober.( W. T. B.) Devèze richtet an den Marineminister eine Anfrage über die von mehreren Zeitungen aufgestellte Behauptung, daß die Pläne der französischen Unterseeboote Raoul Pictet, der ein Haus in London und Berlin habe, zugänglich gemacht worden seien. Marineminister Pelletan erwidert. Pictet habe ihm die Pläne eines neuen Unterseebootes vorgelegt und daraufhin habe er der Minister Pictet Gelegenheit gegeben, feine Bläne im einzelnen auszuarbeiten. Pictet seien aber weder die Pläne der französischen Unterseeboote noch sonstige Geheimnisse der französischen Marine bekannt gegeben worden, denn das wäre ja Verrat gewesen. Berthouĭat beantragt Umwandlung der Anfrage in eine Interpellation. Der Marineminister erklärt sich mit der sofortigen Beratung dieser Interpellation einverstanden und die sofortige Beratung wird mit 343 gegen 234 Stimmen bes schlossen. Berthoulet wirft Belletan vor, eine große Unflugheit begangen zu baben, als er Pictet, der nichts Neues gebracht habe und der im Solde der englischen Admiralität ſtehe, fein Vertrauen schenkte. Der Marineminister verlangt hierauf Annahme der einfachen Tagesordnung und das Haus nimmt mit 336 gegen 211 Stimmen die ein fache Tagesordnung an. Die Sibung wird hierauf geschlossen. Grubenarbeiter- Ausstände. Brüssel, 20. Oft.( W. T. B.) Die gestern abend von dem nationalen Romitee der Bergarbeiter in Charleroi gefaßten Beschlüsse lauten: Die geforderte Erhöhung der Löhne um 15 Pro z. ist aufDie Weber in Roanne( Frankreich) haben, wie fürzlich mit geteilt wurde, den Streit in Aussicht gestellt, falls eine von den Ueber die Verhandlungen mit den Vertretern der Meister- Vereini- recht zu halten. An die Arbeitgeber soll ein weiteres und zwar leztes Fabrikanten beschlossene Maßregelung von 2 Proz. der Arbeiter nicht gungen bezüglich des paritätischen Arbeitsnachiveises berichtete der Schreiben gerichtet werden, in welchem diese bejutoren werden, dem gerückgängig gemacht werde. Die Abstimmung der Weberorganisation Vorsitzende Th. Glode. Er verivics unter anderm darauf, daß rechten Verlangen der Bergarbeiter stattzugeben. Zum Zweck der Herbeihat jegt wie W. T. V." berichtet 463 Stimmen für und der neue Bertragsentwurf es ist dies der fünfte verschiedene, führung einer allgemeinen internationalen Bergarbeiter4035 gegen den Ausstand ergeben. two that stor nicht anwesentliche Abänderungen enthält. Im Gegensas zu dem bewegung ist binnen kurzem eine Vereinigung der Vertreter früheren Entivurf soll die Leitung des Nachweises einer Kommission der Bergarbeiter Frankreichs, Englands, Belgiens, Deutschlands, mit einem unparteiischen Vorsitzenden übertragen Beidan werden. Außerdem haben die Unternehmer ihre Forderung auf dei Deftreich- Ungarno zn berufen. Um die Abhaltung dieser Vereinigung behaltung der Entlassungsscheine fallen gelaffen und der Arbeits- zu beschleunigen, foll noch in dieser Woche eine Abordnung der Betreffend Erweiterung der Leistungen der Landes Versicherungsnachweis soll auch nicht in den bisherigen Geschäftsräumen in der belgischen Bergarbeiter nach Deutschland und England gehen. Bei dem anstalt für das Königreich Sachfen gemäß Paragraph 45 des Jn Alleranderstraße verbleiben. Ferner in festgesetzt, daß bei aus Ministerium für Industrie und öffentliche Arbeiten sollen durch validen- Versicherungsgesetzes" hat die sächsische Stegierung beim gebrochenen Differengen and feine Neneinstellung von Arbeits- Abgeordnete der Bergarbeiter Schritte gethan werden zu dem Zweck, Bundesrat einen Antrag gestellt. Der Bundesrat hat den Antrag dem fräften erfolgen darf, bevor nicht der Versuch einer Einigung, der den Minister zu bitten, bei den Kohlengrubenbefizern Schritte zu zuständigen Ausschusse überwiesen. Ueber den Inhalt es Antrages innerhalb zweier Tage stattzufinden hat, als endgültig gescheitert thun, damit die von den Arbeitern aufgestellten Lohnforderungen bes verlautet nichts. bezeichnet wird. Auch bezüglich der Kontraktbrüchigen" sind etwas friedigt werden. Zu den Gouverneuren der Provinzen Hennegau Der Paragraph 45 des Jnvaliden- Versicherungsgefebes bestimmt, mildere Bestimmungen festgesetzt worden. die Presse und die öffentliche daß die Ueberschüsse des Sondervermögens einer Versicherungsauftalt, Der neue Vertragsentwurf lautet munmehr folgendermaßen: und Lüttich follten fich zu demselben Zweck besondere Abdie über den zur Deckung der Verpflichtungen erforderlichen Bedarf§ 1. Der bestehende Arbeitsnachweis der Tischlermeister und ordmungen begeben. Un hinausgehen, zu andern als den im Gesez vorgesehenen Leistungen Holzindustriellen zu Berlin foll auf eine paritätische Grundlage ge- Meinung wird ein Aufruf erlassen werden, um ihre Hilfe zu Gunsten im wirtschaftlichen Interesse der Versicherten und ihrer Angehörigen ftellt werden, so daß fortab Arbeitgeber und Arbeitnehmer in gleichent der Forderungen der Bergarbeiter anzurufend und um zu erklären, verwandt werden dürfen, wenn Vorstand und Ausschuß überein Maße au der Leitung und Verwaltung desselben beteiligt werden. daß im Falle des Eintretens von schlimmen Folgen jede Ver stimmende Beschlüsse fassen. Diese Beschlüsse bedürfen jedoch der§ 2. Die Leitung des Arbeitsnachweises wird einer Kommiffion antwortung feitens der Bergarbeiter abgelehnt wird. Genehmigung des Bundesrats und diese Genehmigung ist der übertragen, welche gebildet wird durch je 4 bis 6 Vertreter der sächsischen Versicherungsanstalt, die über ein Vermögen von 95 Mir. Arbeitgeber und Arbeitnehmer und einen unparteiischen Vorsitzenden, Stark verfügt, fürzlich für einen solchen Beschluß versagt worden. über dessen Personen sich die Parteien verständigen. Für die Anzahl Darauf dürfte sich der Antrag der sächsischen Regierung beziehen. einer gleichen Anzahl von Beamten ist von beiden Parteien Sorge zu Güterabfertigung und Arbeitszeit der Transportarbeiter. int§ 3. Das Geschäftslokal des Arbeitsnachweises soll in andere, Auf verschiedenen Berufskongressen haben die Handels- und weder im Hause Aleranderstraße 31 noch im Gewerkschaftshause oder Vorschlages ein, der den Arbeitern größere Gerechtigkeit sichere Transportarbeiter einen früheren Güterannahme- und Abgabe- Schluß in der Gormannstraße belegene Räume verlegt werden und zwar so als durch Fortsetzung des Ausstandes erreicht werden könne. Berantwortl. Nedatteur: Cart Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 2 Beilagen u.Unterhaltungsblatt. tragen. Ans Amerita liegt folgende Meldung vor: Wilkesbarri, 20. Oftober.( B..) Die Konvention der Grubenarbeiter zur Beratung des Rooseveltschen Vorschlages, betreffend Beilegung des Ausstandes, ist heute eröffnet worden; 650 Delegierte find anwesend. Mitchell trat entschieden für Annahme des Nr. 246. 19. Jahrgang. Reichstag. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dienstag, 21. Oktober 1902 198. Sigung. Montag, den 20. Oftober 1902, mittags 1 Uhr. Am Bundesrastisch: Graf Posadowsky. und Haaren zu schlucken. Die Regierung hält aber nach wie vor antworten fönnen. Im Gegenteil, die Socialdemokratie hat völlig an den Mindestsätzen des Entwurfs mit Entschiedenheit fest. Die klar sich dahin ausgesprochen, daß auch die Negierungsvorlage ihr Verteidigung jeder Mittellinie ist eine undankbare Aufgabe. Extreme genügt, um diese Tatiit zu befolgen.( Sehr richtig! bei den SocialStandpunkte nehmen sich ja nach außen viel charakterfester, demokraten.) und ganze Es principientreuer aus. Aber es ist immer noch besser, daß die Ne- Die Rede des Herrn Sattler hat mich erinnert an die Vers gierung diese Mittellinie zu verteidigen hat, als daß man ihr die sammlung bayrischer Bauernbündler, in der man einen Zoll von Die zweite Beratung des Zolltarif- Gesches wird bei den könnte. Wahrung einseitiger extremer Interessen mit Recht vorwerfen 8 Mart verlangte.( Buruf links: Es hätten auch 10 sein können! Minimals und Marimalsätzen für Roggen und Weizen forts bergische Regierung mit den Aeußerungen des Reichstanzlers rück- Heiterleit.) In dieser Versammlung erfiärte der nationalliberale Aus diesen Erwägungen heraus ist auch die württem- Heiterkeit.) Ganz recht, es hätten auch 10 sein können.( Erneute gefetzt. halilos einverstanden.( Schwacher Beifall bei den Nationalliberalen.) Bürgermeister von Straubing, daß auch die Liberalen völlig auf Abg. Graf Schwerin- Löwitz( f.): Zunächst muß ich die Behauptung des Abg. Stadthagen zurückAbg. Dr. Sattler( natl.): dem Boden dieser Forderung ständen.( hört! hört! rechts.) Es ist in dieser Hinsicht eine eigentümliche Sache mit dem Liberalismus: weisen, Graf Kanik hätte zugegeben, daß durch die Zollerhöhung die Die Zeit des Nedens ist vorbei. Es steht mit der Abstimmung in der Masse sind sie ungemein tapfer und böse, aber der Einzelne Bevölkerung pro Kopf mit 4 wt. belastet werde. Das ist unrichtig. über die wichtigsten Getreidezölle bereits die Entscheidung über den ist ganz zahm.( Große Heiterfeit.) Ob die Scharfmacherpolitik Im übrigen halte ich es für absolut fruchtlos, auf die ganzen Zolltarif bevor. Aus den Ausführungen des Grafen des Dr. Sattler Erfolg haben wird, möchte ich bezweifeln. Ausführungen der Socialdemokraten einzugehen. Wenn die Schwerin- Löwizz habe ich mit Interesse ersehen, daß doch nicht die Man merkt die Absicht und wird verstimmt. Die eine Geite die Grundpfeiler des Staates, die Land- ganze konservative Partei sich dem Einfluß der Wangenheimschen Rede des Herrn Sattler war ein Blumenstrauß, den wirtschaft fürzen möchte, geht die andre darauf aus, die ganze Richtung ergeben hat, die alle Augenblicke Kraftproben innerhalb er der äußersten Linken flocht( Oho! bei den Nationalliberalen. Gesellschaftsordnung über den Haufen zu werfen. Da ist eine Ber- der Partei veranstaltet. Graf Schwerin- Löwiß, der ein hervor Seiterkeit.); es war eine Bitte um Wohlwollen für die etwa bevor ständigung schlechterdings unmöglich.( Sehr richtig! recht3.) Jchragender Vertrauensmann landwirtschaftlicher Krcise ist, hat die stehenden Reichstagswahlen, es war das Kartell der Linken, an das gebe ohne weiteres zu, daß, wenn ich heute Socialdemokrat wäre, Differenz zwischen der Regierungsvorlage und den Kommissions- Herr Sattler dachte.( Große Heiterfeit und wiederspruch links.) ich ebenfalls gegen jede Berbesserung des Zolltarifs sein würde. beschlüssen als ziemlich geringfügig bezeichnet. Er hat aber aus dieser Sch befürchte mun, daß Herr Sattler damit teine Gegenliebe findet. Benu Graf Kanitz auf den auffallenden Unterschied zwischen der Ansicht nicht die nötige Konsequenz gezogen. Wenn die Differenz Er befolgt die Politik, zu sagen: die Regierung will nicht anders, deutschen und französischen Socialdemokratie hingewiefen hat, so so gering, die Gefahr des Scheiterns aber so groß ist, so müßte man also folgen wir ihr. Das ist ein gefährlicher Präcedenzfall. scheint mir die einfache Erklärung hierfür darin zu liegen, daß in tonsequenterweise auf diese Differenz verzichten und sich mit dem könnte dieser Standpunkt den Nationalliberalen einmal vorgehalten Frankreich die Demokratie heute herrscht. Wenn, was Gott verhüten Erreichbaren begnügen. Abg. Herold polemisierte sehr beredt gegen werden bei einem andren Gesetz, bei dem es sich nicht um materielle wolle, in Deutschland die Socialdemokratie jemals zur Herrschaft die agitatorischen Forderungen der Bündler, die unerreichbar feien. Dinge handelt. Graf Schwerin- Löwig redete der Regierung wieder Kommen fönnte, fo würde fie genau so schutzöllnerisch Aber die vom Centrum befürworteten Kommissionsbeschlüsse sind gut zu. Er redete ihr zu, wie man bei uns zu Hause fagt, sein wie jetzt die französische.( Sehr richtig! rechts.) auch agitatorischer Natur auch sie sind nicht erreichbar.( Lebhafte wie einer franken Ruh.( Heiterkeit.) Wenn es der Regierung Ich habe mich zum Wort gemeldet, um darzulegen, aus welchen Dhol- Rufe im Centrum.) wirklich ernst ist mit ihrer Ablehnung aller Abänderungsanträge und Gründen ein Teil meiner politischen Freunde nicht in der Lage ist, Die parlamentarische Lage ist die folgende. Es war von vorn- benn auch die Mehrheit des Reichstags auf ihrem Standpunkt bes den Anträgen des Herrn v. Wangenheim zuzustimmen. Ein 7,50 Mart herein klar, daß die Socialdemokratie und der Bund der Landwirte harrt, dann muß doch die Regierung fich sagen, daß es unnötige Arbeit Zoll birgt die Gefahr in sich, daß in Zeiten einer schlechten Ernte den vorgelegten Tarif mit allen Mitteln bekämpfen würden. Die ist. Der Reichskanzler hat nach meiner Auffassung ziemlich beſtimmt eine Suspendierung des Zolls würde eintreten müssen. Das wollen Bundesgenossenschaft die hier zwischen diefen beiden extremen erklärt, unter feiner Bedingung könne von weiteren Mindestzöllen die wir vermeiden. Ich würde es als eine gewisse loyalität Parteien besteht, zeigt sich ja auch darin, daß nach den Anträgen Rede sein. Gerade das hat mich veranlaßt, meinen Antrag auf Berzollung gegenüber andren Parteien betrachten, wenn wir uns nicht auf. Wangenheim 116 namentliche Abstimmungen im Reichstage möglich ber vier Getreide- Arten mit 6 M. zu stellen. Die Absage des Reichskanzlers, den Boden der Kommissionsbeschlüsse stellen wollten. Im gegen sein werden.( hört! hört!) Gegenüber dieser extremen Gegnerschaft weitere Mindestzölle in das Gesetz aufzunehmen, ist speciell für uns wärtigen Stadium der Verhandlungen müssen die theoretischen Er- hätte sich eine fest geschlossene Mehrheit für die Vorschläge der Ne- in Süddeutschland, die wir nicht nur den Interessen der Großwägungen hinter den praktischen zurücktreten. Die Landwirte sind gierung bilden müssen. Das ist nicht geschehen. Es ist aber geradezu grundbesizer, sondern auch der kleinen landwirtschaftlichen Betriebe praktische Leute und wollen sich mit dem begnügen, was praktisch eine Beleidigung der Regierung, anzunehmen, daß fie trotz ihrer wieder- Bienen wollen, sehr bedauerlich. Wenn die Regierung für die vier erreichbar ist. Auch der Regierung könnte es doch nur angenehm holten bestimmten Erklärungen noch über die Säße der Regierungs Getreide- Arten den Standpunkt der Bindung einnimmt, so verstehe fein, wenn durch die Ablehnung ihrer Bollfäße und die Annahme der vorlage hinausgehen werde.( Sehr richtig! bei den Nationalliberalen.) ich nicht, warum derselbe Standpunkt nicht auch für den weit wichtigeren Kommissionsbeschlüsse von ihr das Obium einer Politik der Die Parteien, die für den Kommissionsbeschluß eintreten, wollen Zweig der landwirtschaftlichen Produktion, die Viehzölle, gelten soll. Nahrungsmittel- Bertenerung weggenommen würde.( Lachen links.) entiveder nicht hören, oder sie sehen sich dem Verdacht aus, daß sie Die Bindung der Viehzölle ist für die kleinen Befizer von äußerster Aber in diesem entscheidenden Moment, wo die Regierung in der ihrerseits die Worte gebrauchen nicht zum Ausdruck deffen, was sie wichtigkeit. Die kleinste Besigtlasse hat prozentual den dreifachen Lage ist, für den Schuß der nationalen Arbeit eine Majorität im fagen wollen, sondern vielmehr zur Berhüllung ihrer Gedanken. Besisstand an Rindern und den zehnfachen Befizstand an Schweinen Reichstag zu gewinnen, ist die Regierung felbft daran, diese Einigung Oho! im Centrum.) Aber nach den Ausführungen des Abg. Herold im Vergleich mit der höchsten Befisklasse. Der Widerstand gegen wieder zu verhindern und das so mithsam vorbereitete Bert nicht zu halte ich es doch für ausgeschlossen, daß die Mehrheitsparteien die Erhöhung des Gerstenzolls soll besonders von unserin bayrischen stande kommen zu lassen. Wir lehnen die Verantwortung ab, wenn fchließlich noch unter die Kommissionsbeschlüsse hinuntergehen werden. Finanzminister ausgehen. Darüber werden wir uns noch unters die Tarifreform scheitern sollte. Die Regierung dürfte ja auch bei Sie, die Sie den Reichskanzler durch Minimaltarife zwingen wollen, halten. Zwei Drittel der deutschen Gerstenproduktion liegen einer Ablehnung der jezigen Vorlage von dem Werte der goltarif bei den Verhandlungen mit dem Auslande von vornherein zu in den Händen der kleinen und mittleren Bauern des reform nicht abstehen. Was wäre denn aus dem Deutschen Reich ge- fagen:" Das ist mein letztes Wort!", können ihm doch Südens und des Westens. Auf fie wird bedauerlicher worden, wenn Bismard in den 60er Jahren sich durch die ablehnende unmöglich vorwerfen, wenn er durch Festhalten an der weise nicht die notwendige Rücksicht genommen. Mein Kollege Haltung des Barlaments hätte abhalten lassen, die Heeres- Regierungsvorlage gegenüber den Volksgenossen von vornherein Herold hat seiner Zeit berechnet, daß ein Zoll von 7,99 M. fir Reorganisation durchzuführen? Der Reichstanzler übergab feiner Beit mit offenen Starten spielt.( Sehr gut! bei den Nationalliberalen.) Weizen und von 6,50 M. für Roggen notwendig wäre, um den den Torif dem Reichstage mit den Worten:" Ich habe das meinige Unter diesen Umständen scheint es mir das Richtigste, abzustimmen, früheren Preisstand zu erreichen. Nun mag ja gegen eine solche gethan, Herr Kardinal, thun Sie das Ihrige!" Wir haben uns an und wenn sich herausstellt, daß die Mehrheit des Reichstages über Berechnung, weil sie zu mechanisch ist, manches eingewandt werden die Arbeit gemacht und geben num den verbesserten Tarif dem Reichs- die Forderung der Regierung hinausgeht, dann ist der ganze Solltarif fönnen. Die gleichmäßige Verzollung der vier Getreide- Arten tanzler mit einer fleinen Variante zurüd:„ Wir haben das unsrige gefallen und wir können uns die weitere Beratung ersparen.( Sehr ermöglicht uns, bas Brotgetreide nicht zu hoch zu begethan, Herr Reichskanzler, thun Sie das Ihrige! Wir sehen der richtig! Tints.) Jch begreife nicht, wie Herr Herold noch jetzt eine Tasten den Konsumenten zu schonen, andrerseits Dinge mit Nuhe entgegen.( Beifall rechts.) Verständigung bis zur britten Lesung für möglich hält. Die Social tann nur so das berechtigte Interesse der Produzenten gewahrt Württembergischer Ministerpräsident Dr. von Pischet: demokratie hat die Möglichkeit, ettva 1000 Anträge auf nament werden. Ich weiß nicht, ob der Herr Reichskanzler schon sein letztes Herr Gothein hat neulich behauptet, ich hätte in der ersten liche Abstimmung zu stellen, Herr Wangenheim hat ihr die Möglillfeit zu Wort gesagt hat. In seiner Nede steht vielleicht etwas darin, was Lesung gesagt, die fleinen und kleinsten Bauern haben keinen Vorteil noch weiteren 160 solcher Abstimmungen gegeben. Wie die Db- wir nicht entdecken können, weil wir nicht richtig zu lesen verstehen. von der Erhöhung der Getreidezölle. Ich habe im Gegenteil darauf struktion in der Praxis ausgeübt wird, haben wir ja gesehen. An- Wenn aber wirklich das Wort des Reichskanzlers wahr ist, daß die hingewiesen, daß die Kleinen süddeutschen Bauern, wenn sie auch wenig gefangen wurde mit Antric, heute tommt B- Baudert, da- Viehzölle nicht Gegenstand der Baudert, da- Viehzölle nicht Gegenstand der Bindung sein dürfen, dann Getreide verkaufen, doch an einer Erhöhung der Zölle deswegen inter- zwischen Herr Stadthagen, so wird es im Alphabet weiter gehen, finde ich das sehr bedauerlich, denn dann werden sie das Diet Galwer, übermorgen D effiert sind, weil dadurch die fortschreitende Entwertung ihres Grund- morgen kommt C und da kompensationsobjekt sein, und die Handelsverträge werden anf besizes verhindert wird und sie davor bewahrt werden, in die Steihen der zwischen immer eine dreiständige Rede von Herrn Stadthagen.( Große Kosten der kleinen Bauern geschlossen werden.( Sehr richtig! rechts.) Tagelöhner oder Jndustrie- Arbeiter gedrängt zu werden. In dieser Ansicht Heiterkeit.) Daß es bei einer so umfangreichen Vorlage und bei Redner polemijiert gegen den bayrischen Finanzminister und sucht bestärkt mich die Thatsache, daß bei uns in Süddeutschland die Ge- folchen an quantitativer Leistungsfähigkeit der Rede unibertroffenen nachzuweisen, daß die bayrischen Gerstenpreise, wesentlich zurüd famtheit der kleinen und kleinsten Landwirte mit ganz ver- Mitgliedern der Linken unmöglich sein wird, eine solche Opposition zu gegangen find. Die Großbrauereien erzählen in ihren Prospetten, schwindenden Ausnahmen ohne Rücksicht auf die politische Partei- besiegen, ist klar. Es wäre ja möglich( Widerspruch bei bag ihre Chancen gut feien, weil das Material billig sei. Weshalb aber бази stellung und trotz aller Versuche, fie eines andern zu belehren mit den Socialdemokraten), eine gehört große bleiben denn die Bierpreise hoch? Da könnten die Socials aller Entschiedenheit an dem Verlangen einer Erhöhung der Getreide- und geschlossene Mehrheit, die erfüllt ist von dem Werte des Rieles demokraten doch doch einmal einsetzen und für billiges Bier zölle als der Grundbedingung zur Abwendung ihres wirtschaftlichen das sie verfolgt und überzeugt ist, daß das auch schließlich Gefez agitieren. Das paßt ihnen aber nicht in den Kram. Meinen Antrag Berfalls festhält. Daß dies lediglich eine Illusion sein soll, wird, was sie erkämpft. Unter den gegenwärtigen Umständen ist es fonnte ich meiner Fraktion nicht unterbreiten, weil mir damals die glaube ich nicht, denn im allgemeinen wird man man doch aber unmöglich, eine solche Opposition zu besiegen. Es ist ganz flar, Rede des Herrn Reichstanzlers nicht bekannt war. Herr v. Wangen annehmen müssen, daß jeder ernst verständige Mensch der daß es zu einer dritten Lesung überhaupt nicht tommt. Daher möchte heim braucht mich gegen meinen Fraktionstovegen Herold nicht in beste Interpret seiner wirtschaftlichen Interessen ist. Wenn ich meinerseits an den Reichskanzler die Bitte richten, aus dieser Schutz zu nehmen. Den Antrag des Bundes der Landwirte, den Zvül für man auch vielleicht sagen tönute, der Arzt vertrete die Inter- Thatsache Konsequenzen zu ziehen. Die Konsequenzen bestehen alle vier Getreide- Arten auf 7,50 M. zu bemessen, mache ich nicht mit. essen seiner Patienten besser als diese selbst, so scheint mir doch die naturgemäß darin, daß die verbündeten Regierungen, nach erfolgter Die Annahme dieses Antrages fann Herr v. Wangenheim in seinem Socialdemokratie nicht als Arzt für die notleidende Landwirtschaft erster Abstimmung ihrerseits auf die Beratung einer solchen Vorlage ganzen Menschenleben nie geglaubt haben. Es liegen vielmehr Anberufen zu sein, falls man nicht etiva die Kur a la Dr. Eisenbarth verzichten und zu einer Auflösung des Reichstags schreiten( Lebhafte zeichen vor, daß der Bund der Landwirte sich bemüht, die Wahlen so als das Ziel der Weisen betrachten will. Zustimmung links) event. auch, wenn eine Auflösung jegt zu gestalten, daß die Zollsäge der Regierung angenommen werden. Nicht eine Erhöhung der ländlichen Grundstückswerte wird die furz vor Weihnachten nicht thunlich ist, den Reichstag 3 Das zeigt seine Tattit bei der Nachwahl in Forchheim. Hier drängen Konsequenz der Zölle sein, sondern es wird lediglich eine weitere schließen Borlage Sie zurüdzuziehen. dürfen sie die armen Abgeordneten, für 7,50 02. zu stimmen, und draußen Entwertung der Grundstücke verhindert. Wie die Verhältnisse den Reichstag nicht in die Verlegenheit bringen, noch fünf Monate geben Sie einem Mann die Stimme, der auf dem in 20, 30 Jahren liegen werden, läßt sich ja heute nicht so fortzuwursteln. Eine solche Verhandlung hält der Reichstag für Standpunkt der Regierungsvorlage steht. Die Freundschaft übersehen, man braucht die Dauer nicht aus.( Sehr richtig! links.) Er bietet dabei einen des Bundes der Landwirte ist sehr gefährlich. In Bahern werden auch dafür nicht Vorsorge zu treffen. Mir scheint es leicht möglich, daß in Laufe der Jahre die ganz blamablen Anblick nach außen. Wir ſtützen uns bei unsrer Sie kein Geschäft machen, obwohl dort Ihre größten Herolde wohnen. Ueberschwemmung mit nordamerikanischem und argentinischem Ge- Forderung einmal auf die Aufrechterhaltung der Autorität des Ihr einziges Verdienst ist, daß Sie in dieser Zeit der Arbeitslosigkeit treide ebenso verschwinden wird, wie die ungarische Weizeneinfuhr. deutschen Reichstags und weiter auf die Autorität des Herrn Reichs- dafür sorgen, daß sich einige kleine Leute the Brot erreden. In Wir hoffen daher, daß durch die Erhöhung der Getreidezölle der kanzlers und der verbündeten Regierungen selbst. Weitere Berhand- Ihren Versammlungen treten Sie gegen die Weltpolitik ein; hier in gesamten Landwirtschaft fühlbare Hilfe gewärt wird. lungen könnten nur stattfinden unter der nach meiner Meinung Reichstag stimmen Sie für die Flottenvorlage. Wie man Ja, wenn nur die Dosis nicht jo homöopathisch wäre, sagt man geradezu beleidigenden Annahme, daß die verbündeten Regierungen bei so mit seiner Ueberzeugung spielen kann, ist mir uns Ist denn das, was der Entwurf bietet, wirklich so wenig? Die der dritten Lesung dech wieder von dem abgehen, was sie hier verständlich. Ich stehe nicht auf dem Standpunkte, daß Steigerung beträgt beim Roggen 43 Proz.( Hört! hört! bei den flipp und flar erklärt haben.( Sehr richtig! links.) Meine irgend etwas angenommen werden muß, sondern halte es für Socialdemokraten), beim Weizen 57 Broz.( hört! hört! bei den Freunde und ich würden ja ein Scheitern der so sorgfältig außerordentlich gefährlich, daß ein Zolltarif mit ungenügenden Säßen Socialdemokraten), beim Hafer 71 Broz.( hört! hört! bei den vorbereiteten Vorlage auf das tiefste bedauern. Daß es so weit zu stande kommt. Die Entwicklung der späteren Zukunft hat Herr Socialdemokraten). Das ist doch eine ganz beträchtliche Erhöhung. tommen konnte, liegt vor allem darin, daß man den bündigen Er- v. Bischet viel zu optimistisch dargestellt. Hat er noch nichts von ( Sehr richtig! links.) flärungen des Herrn Reichstanzlers nicht mehr den nötigen Glauben der asiatischen Gefahr gehört, von der anatolischen Bahn? Weiß Frhr. v. Wangenheim meinte, die Regierung hätte vor der lauten entgegenbringt.( Sehr richtig! links. Der Reichskanzler betritt den er nicht, daß in Amerila noch große Flächen der Bebauung Agitation der Socialdemokratie kapituliert. Das ist eineswegs der Saal.) Die verbündeten Regierungen haben aber ein erhebliches harren? Wenn der Tarif nicht zu stande kommt, wird die Fall. Wir halten nichts von der schönen Formel der Ueberleitung der Interesse daran, diesen Glauben an ihre Erklärungen wieder her- Regierung nicht auf ihre Rechnung kommen bei Neuregelung der Produktionsmittel in den Allgemeinbefits.( Unruhe bei den Soc.) zustellen und das beste Mittel dazu liegt darin, daß sie im gegen Verhältnisse auf Grund des jetzigen Tarifs. Sie wird es schwer berenen, Gewiß, wir werden diesen Tendenzen den entsprechenden Widerstand wärtigen Moment die Konsequenzen in dem von mir erwähnten Sume der Landwirtschaft nicht mehr entgegengekommen zu sein. Auch entgenfeßen. Wir können aber andrerseits im Zeitalter des Ver- ziehen. Die Schuld, daß es so gekommen ist, liegt an der falschen für die Industrie werden sich unhaltbare Zustände ergeben. Der Agitation kehrs und der Maschinen auch keine einseitige konservative Politik in Tattit der Mehrheitsparteien, die nicht den richtigen Moment der Zinten möge die Reichsregierung nicht zu viel Beachtung schenken, dem Sinne treiben, daß wir die ganze Veränderung der Zusammen erfaßt haben, um zu erreichen, was zu erreichen war, und vor allem sondern sie möge fich flar sein, daß ein genügender Schutz der sezung unsres Volksförpers und die ganze wirtschaftliche und an der Taktik der falschen Freunde der Landwirtschaft, die glauben, Landwirtschaft das wichtigste für die Entwicklung Deutschlands ist. fociale Umgestaltung ignorieren und künstlich zurückschrauben daß ihr mehr mit übertriebenen Resolutionen gedient ist, als damit, Bisher hat die Regierung bei ihrem Vorgehen leider weit mehr fönnten. Ebenso wie die Interessen der Landwirtschaft, müssen daß man nimmt, was zu bekommen ist. Wir sind uns der Be Beifall bei den Herren der Linten gefunden.( Schr wahr im wir auch diejenigen der konsumierenden Bevölkerung wahren. denting der bevorstehenden Abstimmung voll bewußt.( Burufe rechts Centrum.) Die lettere tommt besonders bei der Feststellung der Brotgetreide- und im Centrum: Wir alle!) Nun, dann erwarte ich auch, daß Sie zölle in Betracht. Auch mit Rücksicht auf das Zustandekommen von die Konsequenzen daraus ziehen.( Bravo! links und bei den Handelsverträgen haben die Regierungen von einer weiteren Nationalliberalen.) Steigerung diefer Säße Abstand nehmen müssen. Eine weitere Eroder bie Abg. Dr. Heim( C.): Abg. Winterer( Elf.): Wir sind für langfristige Handelsverträge, für eine wesentliche Erhöhung bestimmter industrieller Zölle und für eine entsprechende Erhöhung der landwirtschaftlichen Zölle. Wir tragen damit den Verhältnissen unfres Landes Rechnung, das zur Hälfte industriell, zur Hälfte agrarisch ist. Wir leben an der französischen Grenze; in höhung der Minimalzölle müßte unfre ganze wirtschaftliche Lebens- Ich will nicht wie der Herr Borreduer gute Lehren erteilen nach haltung tief herabdrücken. In diesem Punkte sollte doch die Autorität rechts und links, er ist ja hier als Apostel der Wahrheit aufgetreten. des Reichskanzlers und des Auswärtigen Amtes größer sein als die Herr Dr. Sattler hat von der Regierung verlangt, fie möge dafür Frankreich, wo der Getreidezoll 7 Fr. oder 5,60 m. beträgt, ist des Grafen Kanis. Die gezogene Mittellinie ist das Ergebnis einer forgen, daß der Reichstag aufgelöst wird. Herr Sattler rebet aber aber das Brot nicht teurer als bei uns in Elfaß- Lothringen. Die Kombination zwischen den Interessen der Landwirtschaft und denen nur so tapfer, weil er hofft, daß es nicht dazu kommt.( Sehr richtig! Zölle kommen also nicht ohne weiteres im Brotpreise zum Ausdrud. der konsumierenden Bevölkerung, sowie der Rücksicht auf die im Centrum, Unruhe und Zurufe bei den Nationalliberalen.) Mir Bertragsstaaten. Auch der bisherige Gang der Verhandlungen persönlich für die Gegend, in der ich zu Hause bin, wäre Abg. Haufmann- Balingen( deutsche Volkspartei): hat mich nicht davon überzeugt, daß die Regierungen nichts lieber als eine Auflösung, in Forchheim wird kein Die Rede des Abg. Dr. Heim hätte ich ungern vermißt. entweder zu weit oder nicht weit genug gegangen sind. Liberaler gewählt( Bravo! im Centrum, Qurufe links). Sie Herr Abg. Dr. Heim, einer der hervorragendsten süddeutschen Agrarier Die verbündeten Regierungen und speciell die württembergische Beckh werden gewiß nicht gewählt.( Große Heiterfeit.)- Herr Sattler führer, hat heute dem Dr. Hahn zugerufen, wenn er nach Bayern Regierung haben in vielen Punkten den Abänderungsbeschlüssen sprach von der Taftit der Socialdemokratie. Meinen Sie etwa, daß käme, würde man ihn schleunigst an die Luft befördern. ber Kommission Rechnung getragen unter Preisgabe ihrer eignen wenn die Mehrheit sich auf den Boden der Regierungsvorlage stellte, Das ist die Einigkeit innerhalb der Agrarier! So weit sind die Ueberzeugung. Es kann also nicht davon die Rede sein, daß die Socialdemokratie diese Taktik der namentlichen Abstimmungen Herren gekommen, daß sie drohen, sich gegenseitig an die Luft zu wir dem Reichstage zumuteten, den vorgelegten Entwurf mit Haut nicht befolgen werde? Diese Frage werden Sie nicht mit Ja be- segen!( Sehr gut! links.) Ebensowenig wie die Politik des " Dr. Hahn fann man die des Dr. Heim noch ernst nehmen. Auf die sobald sie sich davon überzeugt, daß es im Interesse des Landes not- des Volkes zu Ende geführt werde? Die Centrumspartei habe interessanten Bemerkungen des Dr. Heim über die Agitation des wendig ist, unter die Mindestsäke heruntergehen wird.( Hört! Hört! bisher ruhig die Hände in die Tasche gesteckt, ja, diefe Politik Bundes der Landwirte gegen das Flottengesetz außerhalb dieses rechts.) Hat sich die französische Regierung etwa geniert größtenteils begünstigt. Das sei früher nicht so gewesen; früher Hauses wird man später zurückkommen müssen. Dr. Heim hat auch nach dem Zolltriege mit Italien und der Schweiz unter die habe das Centrum die Zölle und Steuern auf die notwendigsten dem württembergischen Ministerpräsidenten wenig freundliche Worte Minimalsäge herabzugehen. Meinen Sie etwa die deutschen Unter- Lebensmittel bekämpft. Man müsse im Centrum wieder den obersten gefagt. Die Agrarier hätten ihm doch lieber ihren Dank händler würden, wenn es sich darum handelte, Handelsverträge ab- Grundsatz des Christentums, den Schutz der wirtschaftlich Schwachen, Safür aussprechen sollen, daß er fich beeilt hat, den zuschließen oder nicht, den Mut nicht besigen, auch mit geringeren zur Geltung bringeit. Solche Worte tennzeichnen, daß auch die unangenehmen Eindruck, den seine etwas weniger agrarische Böllen als fie der Reichstag beschlossen hat, die Verträge abzuschließen! Arbeiter, die Handwerker, der Mittelstand unter den CentrumsRede aus der ersten Lesung auf fie gemacht hat, Es ist die höchste Zeit, daß der Reichstag mit dieser Majorität ver- wählern allmählich zur Erkenntnis über die Taktik des Centrums Heute wieder berwischen.( Sehr richtig! links.) Es schwindet und die Wählerschaft in die Lage fommt, ihrerseits ein Urteil tommt. ist ein Zeichen des Schwächebewußtseins eines einzelstaatlichen über diese Dinge abzugeben.( Sehr richtig! links.) Die Regierung ist ge= Schon jetzt ist die Belastung des Volles durch Zölle außer Ministers, wenn er hier mühsam agrarische Ansichten entwickelt, bunden, der Reichskanzler kann nicht mehr zurück, er würde sonst jede Spur ordentlich hoch. Im schönen Thüringen stehen auf den Höhen noch während er doch weit cher von Zweifeln an der Richtigkeit dieser des politischen Kredits verlieren. Wir begrüßen diese Lage ja mit die Wahrzeichen der Raubritterzeit, der Zeit, wo nicht nur die Politik speciell für Württemberg angetränkelt ist. Das letzte Mal einer gewissen Befriedigung, weil wir daraus die Hoffnung, ja die Krämer, sondern auch die Bauern ausgeplündert wurden. Aber das führte Herr v. Bischek aus, daß Württemberg ein wesentliches Opfer Zuversicht entnehmen, daß die Vorlage scheitert. Wenn die Abwaren Kleinigkeiten gegenüber der Gegenwart. Redner weist aus bringe dem Reichskanzler zuliebe. Vielleicht wäre es besser, wenn ſtimmung morgen ein negatives Resultat ergiebt, so ist es für ein dem Weltmarktpreise für Noggen und Weizen nach, wie hoch sich hier und da ein einzelstaatlicher Minister, auch abweichend von der selbstbewußtes Parlament eine Unmöglichkeit, die Verhandlungen noch die Belastung augenblicklich stellt und wie sie sich stellen Reichsregierung, liberale Grundsäge zum Ausdruck brächte. weiter fortzusetzen( Abg. Dr. Arendt: So stimmen Sie würde, Ivenn der Posadowsky- Tarif( Seiterkeit) oder die ( Lebhafter Beifall links.) Die Politik des Herrn v. Pischek schaut doch ab!) Nein, abgekürzt wird nicht, einlullen werden Stommiffionsfäße oder die Bündler- Forderungen Gesetz würden. nur auf die Zukunft des landwirtschaftlichen Großgrundbesizes in wir uns durch solche Versprechungen, cs würde ja doch Ein Hauptunterschied gegen früher ist, daß jetzt die Raubden nächsten 20 Jahren. Wir aber denken an den Krach, der über nichts aus dem Tarif, nicht lassen. Wir werden Punkt für züge durch Gesetz patentiert werden( Sehr gut! bei den Socialdie Landwirtschaft hereinbrechen müßte infolge der enormen Bunft die ganze Verlage durchberaten, mit allem Ernst, demokraten), daß man still halten muß, während früher die vor Steigerung der Bodenpreise durch die Erhöhung der Getreidezölle. allem Nachdruck und aller Gründlichkeit, die eine solch wichtige Vor- nehmen Strauchdiebe nicht gerade mit Glacéhandschuhen angegriffen ( Sehr gut links.) Die Herren Minister sitzen alle in einer Art lage verdient.( Bravo! links.) So fest ist unser Vertrauen auf die wurden.( Heiterkeit bei den Socialdemokraten.) Ich erinnere an Liebesschaukel zwischen Industriellen und Agrariern.( Große Einsichtslosigkeit der streitenden Parteien denn doch nicht, daß wir den Protest des Städtetages. Die Nede des Stuttgarter Obers Heiterkeit und Sehr gut! links.) Charakteristisch ist aber, daß nur auf eine folche Beratung unsrerseits verzichten könnten.( Sehr bürgermeisters Gauß dort flang anders als die heutige Nede des Siejenigen Minister der Einzelstaaten telegraphisch herbeiberufen find, richtig! links.) Stuttgarter Ministers und stach sehr vorteilhaft von ihr ab. Herr die mehr auf die agrarische Seite neigen.( Sehr richtig! links.) Das Todesurteil über den Tarif hätte schon längst unterschrieben Gauß sagte:„ Wird diese Vorlage Gesetz, so stehen wir vor einem Wir vermissen z. B. die Vertreter der Hansestädte und den Vertreter werden müssen. Auch jetzt ist es noch das beste, die Handelsverträge nationalen Unglid. Wie war ein solcher Entwurf übervon Oldenburg, der vielleicht eine etwas andre Rede halten würde. einfach zu verlängern, nicht von Jahr zu Jahr, das ist ungenügend, haupt nur möglich? Es ist der Haß gegen die Städte, Die Regierung wollte sich auf den agrarischen Stuhl setzen, nun die Industrie hat das größte Interesse daran, daß endlich dieser die Träger der Kultur, der darin zum Ausdruck kommt. aber sind die Herren von der Rechten und dem Centrum bestrebt, Bustand des Hangens und Bangens aufhört. Aber eine Berlänge Deshalb ist es ein selbstmörderisches Vorgehen, die Städte zu diesen Stuhl wegzuziehen und der Negierung die nicht eben be- rung der bestehenden Verträge auf eine Reihe von Jahren würde von schädigen..." Von Kultur ist dort, wo der Junker herrscht, allerneidenswerte Stellung zwischen zwei Stühlen anzuweisen.( Heiterkeit.) der großen Mehrheit der Bevölkerung mit Beifall aufgenommen dings nichts zu finden. Die Verhandlungen über die Lehrerschinderei Die ganze Vorlage ist doch ein Kind der agrarischen Strömung. werden. Wer zweifelt daran, daß wenn es möglich wäre, diese in Trakehnen sind in dieser Beziehung besonders lehrreich. Und es Aber der Vater erdrückt sein Kind aus Liebe selbst. Graf Kanis Fragen wie in der Schweiz, einem Referendum zu überweisen, handelt sich da wirklich nicht um einen Ausnahmefall. Eigentümlich erinnerte an den Pferdemarkt, ich möchte eher an ein Zwangs- speciell die Erhöhung der Getreidezölle mit erdrückender Mehrheit mußte es anmuten, als Graf Kanit uns mit ernstestem Gesicht verfahren zur Feststellung des Mindestgebots denken; es ist vom Volle abgelehni werden würde.( Lebhafte Zustimmmmg links.) von der Welt erzählte, daß in Ostpreußen ein ziemlich beträcht eine Art Bollauktion und die Berliner werden bald singen: Wichtiger aber als alle Handelsverträge ist die Frage der Be- licher Stamm ständiger Arbeiter auf den großen Gütern vors im Parlament ist Zollauktion( Heiterkeit). Die Regierung lastung der unteren Klassen durch die Getreidezölle. Ueber den handen fei. Vor mir liegt eine Broschüre: Die Zukunft der würde sich des legten Restes von Autorität berauben, wenn jetzigen Zoll von 3,50 Mark würde ich auch nicht um den zehnten deutschen Landwirtschaft", die von agrarischer Seite ausgeht. Darin sie bei der dritten Lesung noch umfiele.( Sehr richtig! links.) Teil eines Pfennigs hinausgehen. Diese 3,50 Mart schon bilden werden Zollerhöhungen gefordert, damit die Landwirtschaft höhere Die württembergischen Bauern haben erklärt, sie würden ins social eine ganz außerordentliche Belastung. Niemand würde es Accordlöhne zahlen, für bessere Wohnungen für die Landarbeiter demokratische Lager übergehen, wenn der Zolltarif auf Grund der wagen, solche Last, in direkte Steuern umgewandelt, forgen und allmählich dazu gelangen könne, die ständigen einRegierungsvorlage zu stande käme.( hört! Hört! links). Also ein den Arbeitern zuzumuten.( Sehr richtig! links.) Wenn Sie heimischen Arbeiter auch im Winter zu beschäftigen. Die Herren, untauglicheres Mittel zur Bekämpfung der Socialdemokratie als das glauben, so hohe Zölle verantworten zu können, so haben die die Verhältnisse in Ost- und Westpreußen aus dem ff kennen, beSystem der agrarischen Mindestzölle konnte von der Regierung beim Sie eben feinen rechten Begriff von dem Empfinden der Arbeiter- ftätigen also indirekt alle unsre Angaben über die Lage der größten Fleiß und Eifer nicht gefunden werden. Die Agrarier aber ver- flasse, die begriffen hat, was für eine Belastung der Zolltarif be- Landarbeiter.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) harren auf ihren Forderungen, sie wissen, die Regierung wird sich nach deutet. In andren Ländern, wo die Massen der Bevölkerung in Hat je die Landwirtschaft ihren Arbeitern bei erhöhten Getreidezöllen wie vor der Kanalvorlage auf ihre Richtung stigen, sie erwarten, politischer Dumpfheit dahinleben, mögen Sie eine solche indirekte Zulagen gemacht? Besteht nicht für die Landarbeiter noch die daß sie nach dem Scheitern des Tarifs mit wohlflingendem Tenor Belastung riskieren, in Deutschland sind wir darüber hinaus( Sehr Gesinde- Drdning? Jetzt will man sogar Gejeze gegen den Kontraktin die Worte ausbricht: Ich grolie nicht, wenn der Tarif auch bricht! richtig! links), bei uns giebt es feinen halbwegs geschulten Arbeiter, bruch ländlicher Arbeiter machen, um diese vollkommen fesseln zu ( Große Heiterfeit und Sehr gut! links.) Durch das Princip der der nicht begriffen hätte, welch große Belastung für ihn die Erhöhung können. Unter diesen Umständen haben Sie keine Veranlassung, dem Mindestzölle hat die Regierung die Brücke mit der Linken ab- der Lebensmittel Bölle bedeutet.( Sehr wahr fints.) Sie( nach Bolte Sand in die Augen zu ftreuen, indem Sie ihm sagen, erst müssen gebrochen. Das können wir nicht mitmachen. Ueber die Fragen des rechts) werden nun einwenden, warum trete ich dann nicht für völlige wir mehr verdiener dann werden wir unsre Arbeiter auch besser Tarifs hätten wir uns möglicherweise verständigen fönnen, aber wir Beseitigung der jetzt bestehenden Lebensmittelzölle ein. Die Social- bezahlen.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Den fleinen können nicht dulden, daß der Tarif auf einem falschen Princip auf- demokratie hat das ja in der Kommission gethan. Die Tendenz Bauern rechnen Sie zwar vor, was sie durch die Getreidezölle mehr gebaut wird.( Sehr wahr! links.) Vor neun Jahren hat die Re- dieser Anträge halte ich auch für vollkommen richtig, aber ich kann bekommen, aber Sie vergessen ganz, ihnen zu sagen, was ihnen auf gierung in ihrer Gesamtheit die Handelspolitik der rettenden That dafür nicht stimmen, wesentlich aus dem Grunde, weil man nicht der andren Seite entzogen wird.( Sehr richtig! bei den Socialgetrieben, wir wollen nicht gleich ihr unsren handelspolitischen Rod mit einem Strich alles Bestehende hinwegfegen kann. Aber gerade demokraten.) Die Futtermittel werden ihnen verteuert, ferner alle neun Jahre wechseln. Unter fonstitutionellen Zuständen wäre deshalb verweigere ich auch, auch nur einen Pfennig über die wird die Konsumkraft der Bevölkerung für die Produkte der es nicht möglich, daß eine Regierung Gefeßesvorlagen macht, die jetzt bestehende Grenze hinauszugehen. Der Landwirtschaft wird Viehzüchter, tvie Fleisch und Butter, ditrch die Brot feine einzige Partei hinter sich haben, und erst in der zweiten Lesung mit höheren Zöllen gar nicht gedient. Es handelt sich hier um feinen verteuerung erheblich herabgemindert. Das hat die Handelskammer die Unterstützung einer einzigen Partei finden.( Sehr richtig! links.) Interessenstreit zwischen Stadt und Land, sondern es handelt sich für Oldenburg statistisch nachgewiesen und ähnlich liegen die Vere So lange diese Zustände beſtehen bleiben, so lange es den Kon- hier bei dem Zolischutz um Stärkung des in Grund und Boden hältnisse in andern Staaten. Dieselben Agrarier, die ihren Arbeitern fervativen möglich ist, weiter ihr Franktireurtum zu treiben, wird einerseits und in den Industrien andrerseits investierten Kapitals. die Freizügigkeit beschränken, ihnen ihre Stoalitionsfreiheit rauben, die Regierung fortgesezt Nackenschläge erhalten und es wird ihr( Sehr richtig! links) und die Zölle bedeuten deshalb eine Schädigung geben vor, mit diesem Zolltarif auch den landwirtschaftlichen Arnicht möglich sein, eine kräftige Politik zu treiben.( Bravo! links.) der nationalen Arbeit zu Gunsten kapitalistischer Interessen. Selbst beitern helfen zu wollen. Die Arbeiter wissen, was sie von solchen wenn unfre Arbeiter Bayrischer Finanzminister v. Riebel: einen so hohen Lohn hätten, daß Versicherungen zu halten haben. Charakteristisch für die GeIch möchte den Abg. Heim nochmals darauf aufmerksam machen, so würden sie vor einer solchen Politik zu warnen fein. Es darf konservativen Landesvereins im Königreich Sachsen, des ihnen die Verteuerung der Lebensmittel nichts ausmachen brauchte, fimmungen der Agrarier ist ja jener bekannte Artikel des Organs des „ Vaters was ich ihm ja schon im bayrischen Landtage gesagt habe, daß die nicht sein, daß unfre Arbeiter einen Teil ihres Arbeitsertrages rein land", worin im Fall, daß die agrarischen Forderungen nicht beBorlage der berbündeten Regierungen nicht von einem einzelnen fapitalistischen Interessen opfern. Das ist keine staatserhaltende willigt würden, mit dem Krachen der Throne gedroht Mitgliede ausgearbeitet ist. Wenn ich Herrn Heim eine Freude Politik( Sehr richtig! links), und wenn das Centrum glaubt, den Brot und gesagt wird, dann würden die Landwirte zu den damit mache, will ich aber gern eingestehen, daß ich für meine wucher mit der Waisenpflege in eine harmonische Verrechnung( Heiterkeit) Socialdemokraten übergehen. Nun, das industrielle Proletariat Person eine Erhöhung des Getreidezolles für sehr bedenklich halte. bringen zu fönnen, so unterschätzt es, wie tveit der Erziehungsprozeß unsrer bedankt sich dafür, mit den konservativ- bauernbündlerischen Mord( Heiterfeit.) Es ist so viel geschehen für die Landwirtschaft, daß es deutschen Arbeiterschaft bereits gediehen ist.( Sehr richtig! bei den brennern viele Leute giebt, die behaupten, daß schon zu viel gethan sei.( Sehr Socialdemokraten.) Der deutsche Arbeiter weiß, daß er ein schlechtes fieren als welche sie sich in diesem Artikel selbst charakteris in einen Topf geworfen zu werden. Wir wollen nicht zerrichtig! links.) Die Regierungen haben sich eben alle ernste Mühe Geschäft macht, wenn ihm 10 M. Boll abgenommen werden und ihm stören, sondern bessere, idealere Zustände herbeiführen. Bessere Bu gegeben, eine Lösung zu finden, welche den verschiedenartigen Inter- dafür versprochen wird, daß seine Familie dereinst, wenn der Er- ftände aber können sich nur entwickeln, wenn dieser Tarif abgelehnt essen gerecht wird. Die Lösung besteht darin, daß die Agrarzölle nährer gestorben ist, einmal eine Mark wiederbekommen foll. wird. Durch die Verteuerung der Lebensmittel wird die Widernicht in einer Höhe gegriffen wurden, die geeignet ist, einen fühl- Die verbündeten Regierungen dürften am wenigsten eine Politif standsfähigkeit des Volkes gegen Krankheiten geschwächt. Die baren Druck auf die Lebenshaltung der Bevölkerung auszuüben, betreiben, die den primitivsten Forderungen der Gerechtigkeit direkt ins Proletarierkrankheit, die Schwindfucht, nimmt in Deutschland immer unire Industrie zu erschweren oder gar zu unterbinden. Es ist den Gesicht schlägt.( Sehr gut! links.) Deshalb freuen wir uns, daß mehr zu. In andren Ländern, wo die Ernährung eine beffere iſt, berbündeten Regierungen deshalb unmöglich, den Antrag Heim zu dieses Wert in diesem Reichstag feine Aussicht auf Verwirklichung ist der Prozentsatz der Schwindsüchtigen weit geringer als in befürworten.( Der Redner spricht mit so leiser Stimme, daß seine hat.( Unruhe rechts.) Und wenn Sie nicht noch den Spott und Deutschland. Ausführungen im Zusammenhang nur schwer verständlich find.) Daß Hohn der Mit- und Nachwelt auf sich laden wollen, so entschließen Wenn Sie vernünftigen Gründen zugänglich wären, müßten Sie mit der fünstlichen Verteuerung der Gerste auf Kosten der Brauerei- Sie sich, den Berhandlungen hier ein Ende zu machen und lassen Sie die Wahlen in Oldenburg und Rudolstadt als ein Menetekel beIndustrie ein bayrischer Minister nicht einverstanden sein kann, das Volf entscheiden, wie es auf diesem Gebiet regiert werden will. trachten. Die Socialdemokraten haben bei beiden Wahlen große werden Sie begreifen.( Lachen bei den Agrariern aller Schat( Lebhafter Beifall links, Zischen rechts.) Erfolge erzielt. Auf Ihre( nach rechts) Politik paßt der Spruch aus tierungen. Die Erhöhung des Gerstenzolles und ihr Nußen für dem 35. Kapitel von Jesus Sirach:" Der Arme hat nichts, denn die Landwirtschaft würde durch eine Erhöhung des Bierpreises Präsident Graf Ballestrem ruft als nächsten Redner den Abg, ein wenig Brot, wer ihn darum bringt, der ist ein Mörder!" um drei Pfennig wieder wett gemacht werden.( Lachen.) Nißler( f.) auf. Da dieser nicht anwesend ist, erteilt der Präsident Diese Mordpolitik bekämpfen wir bis aufs Messer. Wir sagen: Das tommt für die Arbeiterbevölkerung, für die das Vier ein dem Abg. Bindewald( Antis.) das Wort. Auch dieser Abgeordnete Nieder mit diesem Rolltarif, das Volk mag bei den kommenden wichtiges Lebensmittel bedeutet, sehr erheblich in Betracht. Eine be- ist im Saale nicht anwesend, und es erhält unter großer Unruhe der Wahlen darüber entscheiden.( Lebhafter Beifall bei den Socialdeutende Erhöhung des Gerstenzolles müßte geradezu zum Ruin der Rechten und des Centrums das Wort demokraten.) Kleinbräuer, dieser sichersten Abnehmer für die kleinen Landwirte, führen. Ich habe übrigens auch die Großbräuer, soweit es in meinen Kräften stand, bei den Verhandlungen ganz gehörig gezwidt. Abg. Bandert( Soc.): Hierauf wird ein Vertagungsantrag angenommen. Dem Vorschlage des Vicepräsidenten Büsing, die morgige Sigung in 12 hr beginnen zu lassen, widerspricht Abg. Singer mit dem Hinweise, daß dann die morgen tagende Konmission für die Vorlage betreffend den Schutz der gewerblichen Kinderarbeit nur zwei Shinden lang beraten könnte. die Stimmen der Socialdemokraten und Freisimmigen abgelehnt. Es Der Antrag Singer, erst um 1 Uhr zu beginnen, wird gegen bleibt bei 12 Uhr. Nächste Sigung Dienstag.( Fortsetzung der heutigen Bes Schluß 6 Uhr. Hus der frauenbewegung. Genofsinnen! Die Socialdemokratie ist die einzige Partei, die sich der Inter( Große Heiterkeit.) Ein höherer Gerstenzoll, als ihn die Regierung effen derjenigen, die hauptsächlich gerupft werden sollen, der Arbeiter, will, müßte den Abschluß von Handelsverträgen ganz erheblich annimmt. Darin ändert auch nichts die Stellung derjenigen Parteien, die erschweren.( Oho! rechts.) Wer feine Handelsverträge will, auf wie mein Vorredner, eine gewisse Freude darüber empfinden, wenn den wirkt freilich dies Argument nicht. Wir aber wollen Handels- dieser Zolltarif nicht zu stande kommt. Abg. Dr. Heim hat uns berträge. heute wieder einmal eine Revision seiner Ueberzeugung vorgelegt. Dian spricht so viel davon, daß die Regierung kein Entgegen- Ich hatte den Eindruck, daß auch seine heutigen Ausführungen eben tommen zeige. Es handelt sich hier aber nicht um persönliche sowenig zuverlässig waren wie die Reden mancher andrer Herren, Neigungen oder Abneigungen, nicht um Gefälligkeiten oder Ver- die erklären, von ihren Forderungen um kein Jota abgehen zu weigerung von Gefälligkeiten, sondern um Entschlüsse, die auf Grund wollen. Dr. Heim sprach seine Verwunderung aus darüber, daß der ernstesten Erwägungen und der thatsächlichen Verhältnisse gefaßt wir Socialdemokraten wegen der Bierpreise nicht ebenso viel Lärm ratung. sind. Auch abgesehen davon sind doch die Agrarzölle sehr erheblich machten wie z. B. über die Fleischnot. Er scheint nicht hinaufgefest.( Sehr richtig! links.) Allerdings wird neuerdings zu wissen, daß die Bierpreise feineswegs Direkt bom jedes Entgegenkommen der Regierung damit beantwortet, daß man Steigen und Fallen des Gerstenpreises abhängig find. Die Bierdas Doppelte verlangt.( Heiterfeit links und Unruhe rechts.) preife find, ob auch die Gerste teurer oder billiger geworden ist, Aber die verbündeten Regierungen können sich nicht ent- immer auf einer gewissen Höhe verblieben. schließen, auf solche Handelsgepflogenheit einzugehen. Ich glaube, Dr. Sattler leistete sich den Scherz, daß wir uns nach dem daß es dazu kommen wird, daß man auf beiden Seiten der streitenden Mphabet meldeten. Aehnliches könnten wir auch von den AnParteien ein gut Teil nachgiebt.( Bravo!) gehörigen andrer Parteien sagen, bloß mit dem Unterschied, daß Es liegt im Interesse der Aufgaben, welche Euch die Konferenz die Zwischenpausen in dekorativer Ausstattung von einem der füd- in München zugewiesen hat, und die Euch aus der Situation in Abg. Dr. Barth( frs. Vg., mit lebhafter Unruhe rechts empfangen): deutschen Bundesrats- Bevollmächtigten ausgefüllt werden.( Heiter- nächster Zeit erwachsen, daß Eure planmäßige Bethätigung keine Der bayrische Finanzminister hat zugestanden, daß der Tarif feit.) Der Vorwurf, wir hielten unsre Neden zum Fenster hinaus, Unterbrechung erfährt. Die Unterzeichnete fordert Ench deshalb auf, der Regierung schon etwas zu viel agrarisch" gefärbt sei. Im ist nicht neu. Ein großer Teil meiner Parteigenossen wird durch die recht bald die Wahl Curer Vertrauenspersonen vorzunehmen. In Privatleben ist er mit uns vielleicht der Meinung, daß Beschränkungen des Vereins- und Versammlungsrechtes in vielen Orten und Bezirken, wo das System der weiblichen Vertrauenss den agrarischen Sonderbestrebungen außerordentlich weit ent fleinen Staaten geradezu dazu gedrängt. Auch in Preußen hat man personen nicht besteht, wo sich aber das Bedürfnis nach einer gegengekommen ist. Das gesamte Ergebnis dieser viertägigen De- ja auf diesem Gebiet in den letzten Jahren Außerordentliches geleistet. regeren und einheitlicheren Vetreibung der agitatorischen und batten ist eine Bankrott- Erklärung der agrarisch- protektionistischen Wir haben allen Anlaß, Neden zum Fenster hinaus zu halten, um organisatorischen Arbeit unter dem weiblichen Proletariat fühlbar Interessen- Politit, wie sie vorher noch nicht dagewesen ist. den Hunderttausenden, die noch im Gefolge der agrarischen Partei macht, sollten die Genossinnen sich mit den Führern der politischen ( Lebhafte Zustimmung links. Lärm rechts.) Die Agrarier behaupten marschieren, die Augen über die drohende Gefahr zu öffnen. Es und gewerkschaftlichen Arbeiterbewegung in Verbindung setzen, immer, sie hätten die Mehrheit im Reichstage. Die Mehrheit haben beginnt bereits zu tagen. Davon legt folgender Aufruf an die um sich gemeinsam mit ihnen über die eventuelle Aufstellung aber nur die proteftionistischen Begierden, erreichen kann diese an- Centrumswähler eines der schwärzesten Wahlkreise, des Wahlkreises einer eignen Vertrauensperson oder eine andre Form der organis gebliche Mehrheit nichts. Es ist doch geradezu kläglich, daß die Mehrheits- München- Gladbach, Zeugnis ab, in dem zu einer Versammlung der sierten Wirksamkeit schlüssig zu machen. Die Adressen der Vertrauenss parteien sich um ein 50 Pfennig- Stück nicht einigen können, auf Wähler eingeladen wird. Es wird darin ausgeführt, daß beab- personen sind möglichst bald der Unterzeichneten bekannt zu geben. einen Tarif, dessen Nichtzustandekommen sie selbst als nationales sichtigt werde, Brot und Fleisch durch Zölle zu verieuern; eine Unglück bezeichnen. Ein nationales Unglück um 50 Pf.!( Große einflußreiche Schicht von Großgrundbesitzern sei bemüht, dem die Heiterfeit, sehr gut! links.) Sie sprechen immer von Obstruktion Bolfe unentbehrlichsten Lebensmittel durch Hungerpreise auf der Linken. In Wahrheit ist in die Verdauungsorgane zu verteuern, während selber einen reichen Gewinn der Mehrheitsparteien ein 50 Pfennigstück hineingerutscht und hat hier in die Tasche stecken. Bei diesem Ramsche der Großgrunddie Obstruktion bewirkt.( Graße Heiterfeit.) Sie beißen sich fest auf die befizer wolle auch die Großindustrie nicht zu furz kommen. Mindestzölle, während Sie doch ganz genau wissen, daß die Regierung man ruhig zusehen, daß im Reichstag dieser Raubzug auf die Taschen = fie Wolle Mit Parteigruß Ottilie Baader, Bertranensperson der Genofsinnen Deutschlands, Berlin SW, Bellealliancestr. 95, of III. Für den Juhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 21. Oftober. Anfang 7%, Uhr. Urania. Schiller- Theater. Taubenstrasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Tausend Jahre deutscher Kultur. Im Hörsaal um 8 Uhr: Opernhaus. Die Entführung aus Dr. Nass: Die Gashülle des dent Serail. Schiras. Die Rose von Schauspielhaus. Im bunten Roď. Deutsches. Lebendige Stunden. Berliner. Alt- Heidelberg. Westen. Der Freischüß. Lessing. Das Theaterdorf. Neues. Yvette. Residenz. Seine Kammerzofe. Thalia. Charleys Tante. Vorher: Cassis Pascha. Anjang 8 Uhr: Schiller. 0.( Wallner Theater.) Der Biberpelz. Schiller. N.( Friedrich Wilhelm9 städtisches Theater). Esther. Hierauf zwei Eisen im Feuer. Central. Das süße Mädel. Carl Weik. Eine Paria. Luisen. Fauft. Casino. Ihre Familie. Kleines. Rausch. Wilhelm. Der Walzerkönig. Buntes Theater. Tochter zu ver Heiraten. Der Hund. Bunter Teil. Tiny Senders. Metropol. Berlin bleibt Berlin. Trianon. Die Liebesschaukel.( La Bascule.) Apollo. Lysistrata. SpecialitätenVorstellung. Wintergarten. Specialitäten. Passage Theater. SpecialitätenVorstellung. Passage Panoptikum.Specialitäten Borstellung. Palaft. Berliner in Steglik. Steidl. Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Urania. Taubenstr. 48/49.( Sm Theatersaal.) Tausend Jahre deutscher Kultur. Im Hörsaal um 8 Uhr: Dr. Maß: Die Gashülle des Erdballs. Thalia- Theater. Dresdenerstrasse 72-73. Anfang 7, Uhr. Bum 456. ale: Charleys Tante. Erdballs. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. Passage- Theater. Anfang Sonntags 3 Uhr, wochentags 8 Uhr, Mellinis dunkles Geheimnis. Lu Dalys Englische Neu! Boxerinnen und Ringerinnen zum erstenmal auf dem Kontinent. Georgette Langée, ExcentricTänzerin. 14 erstklassige Nummern. CASTANS Panoptikum Friedrichstrasse 165. Hochaktuelle Neuheit!! ein ,, Boeren- Museum" ( Waffen, Kriegsbeute, Briefe, Dokumente, Handarbeiten gefangener Boeren etc. etc.) Grösste Sehenswürdigkeit der Jetztzeit!! Trianon- Theater. Georgenstrasse, zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Zum 25. Male: Die Liebesschaukel. Lustspiel in 4 Akten v. M. Donnay. Anfang 8 Uhr. Schwank in 3 Aften von Br. Thomas. Kleines Theater Guido Thielscher als Charleys Tante. Borher: Cassis Pascha. Ausstattungs- Burleske mit Gesang und Tanz in 1 ft. Morgen: Dieselbe Vorstellung. ( Schall und Ranch) Unter den Linden 44. Anfang 8 Uhr. Rausch. Central- Theater Tragikomödie in 4 Akten von Dientag, 21. Oktober, abends 72 Uhr: Das süsse Mädel. Operette in 3 Atten von Reinhardt. Mittwoch: Der Zigeunerbaron. Donnerstag: Die Geisha. Freitag: Boccaccio. Sonnabend: Die Fleder August Strindberg. Palast- Theater Direttion: Richard Winkler. maus. Sonntagnachmittag: Der Sensations- Erfolg! Bettelstudent. Abends: Der Zigeunerbaron. In Vorbereitung: Madame 9ur: Berliner in Steglitz. Gr. Ausst.- Burleste mit Gef. u. Zanz. Sherry. Luisen- Theater. Reichenbergerstr. 34. Bum 1. Male: Faust. Tragödie von W. v. Goethe. Auf. 8 Uhr. Vorvert. 10-2 Uhr, Kasse, Invaliden- und Künstlerdant. Morgen: Vor Sonnenaufgang. Donnerstag: Faust. Freitag: Vor Sonnenaufgang. Sonnabend: Berlin, wie es weint und lacht. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Eine Paria. Lebensbild in 5 Aften v. E. Ritterfeldt. Anfang 8 Uhr. Morgen folgende Tage: Eine Paria. und Sonnabend, zum 1. Male: Ilse Römer. Sonnabendnachm.: Robinson Crusoe. Sonntagnachmittag: Gräfin Baffalis. Schiller Theater O.( Wallner- Theater).| Schiller- Theater N.( Friedr.- WilhelmDienstagabend 8 Uhr: Bum erstemnal: Der Biberpelz. Eine Diebeskomödie bon Gerhart Hauptmann. Mittwoch abend 8 Uhr: Der Biberpelz. städtisches Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Esther. Von Franz Grillparzer. Hierauf: Zwei Eisen im Feuer. Lustspiel in 3 Atten frei nach Calderon von Friedrich Adler. Mittwoch abend 8 Uhr: Die Braut von Messina. K onsumgenossenschaft Berlin und Umgegend Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. II. 39, Willdenow- Strasse 30. Fernsprecher: Amt II, Ir. 2639. M. Donnerstagabend 8 Uhr: Donnerstagabend 8 Uhr: An Handlungsunfoft.- Conto 3 431,57 Per Waren- Conto Doktor Klaus. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7Uhr. Tageskaffe 11-12 Uhr. ( Meysel, Pietro, Britton, MaySteidl, Krone, Böhme, Böckmann, Plättner 2c.). Sanssouci Kottbuserstr. 4a, Station der Hochbahn. Donnerstag, Sonntag und Montag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Nach jeder Vorstellung Tanzkränzchen. Entree: Sonntags 50 f., Sperrfig 75 Pf., ab 9 Uhr, 30 Bf., Wochentags 30 Bf.. Sperrsit 50 Pf., ab 9 11hr 20 Pf. Deutsche Konzerthallen. An der Spandauerbrücke 5. Größtes Vergnügungslokal Berlins. Internationale Konzerte von 5 Künstler Kapellen. Theater- und Specialitäten- Vorstellung. Täglich Matinee von 12-2 Uhr. Morituri. Restaurant Carl Grosser. An der Stadtbahn 39, 1, ( jetzt Dirksenstraße).[ 52402* Dicht am Alexanderplatz. Zwei Vereinszimmer für 30 und 80 Personen mit Pianino zu vergeben, passend für Gesangvereine 2c. Telephon: Amt III Nr. 1813. 51/ Gewinn: und Verlust- Conto am 30. Juni 1902. Debet. Credit. M 47 101,68 " Inventar- Conto: " " Drucksachen- Conto. Lieferanten- Gewinn- Cto. 291, Abschreibung It. Snventar 1 082,66 Stammanteil- Conto. 1 097,05 Kohlen- Conto " " 453,15 470,45 " " Emballagen- Conto .. 1718,88 " Fastagen- Conto . 1 353,93 n Zinsen- Conto 417,41 Diskont- Conto. 1 336,93 10 Miete- Conto 7 338,96 # " " Gehälter- Conto. 21 258 74 Lohn- Conto 2 927,50 " 667,80 Steuern- Conto " 435,40 " Fuhrlohn- Conto 810,95 Debitoren- Conto 97, " " Reingewinn 9 898,17 Arbeiterversicher.- Conto. 1/2 Pfund Brot 50 Pf. Backware Aktiva. 6 Stück für 10 Pf. Albrechts Bäckereien: Wrangelstraße 9, Krautstraße 19, Falckensteinstr. 28, Laufigerstr. 2. Markthalle Püdlerstr., Stand 222/23. Markthalle Andreasstr., Stand 16/18. !!! Spottbillig!!! Anzugstoff- Reste Hosen- u. Winterpaletot- Reste, Reste auch für 26876* Damen- Paletots u. Kostüme. Tuchfabrik- Niederlage Koch& Seeland, Berlin, Rossstr. 2. Steppdecken strasse hilligst der in Fabrik Oranien- 158. KatalogEmil Lefèvre, s franco. Berlin S. Gesundheits- Pfeifen u. Cirkus Busch.je-, Marich-, Sulub, Shaq-, Dienstag, den 21. Oktober 1902, abends 72 Uhr: Grosse Vorstellung Die Hadji Mohamed- Truppe. 7 lange und halblange Weichselpfeifen. Bfeifenteile. Tabaksbeutel. Schnupftabatdosen. Schmalzler- Flaschen. Cigarren- u. Cigarettenspiß. Hamburger 11. Duisburger Rauchtabale.[ 50712 Carl Schubert, Küstriner Platz 6. phänomenale arab. Springer. Meine Specialität Cirkus Schumann Karlstrasse. Cirkus Renz- Gebäude. Im bunten Teil: Willi u. Rosita Sands, Sportal. Sisters Laurence, Dienstag, 21. Okt., abends 7%, Uhr: Dreffur- Uft. Mr. Atlas, die fchwan tende Weltkugel. Brother Gaude, Straft- tt. Benedetti, Universal- Artist. Huc und Mac, Transformationsaft. Fritz Brand, Humorist. Elise Gebhardt, Vortrags- Soubrette. Entree 30 Pf. Anfang 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Metropol- Theater, Berlin bleibt Berlin. Grosse Ausstattungs- Posse mit Gesang und Tanz in 5 Bildern von Julius Freund. Musik von Erik MeyerHelmund. Emil Thomas a. G. Josef Josephi. Henry Bender. Flora Siding. Hansi Reichsberg. Wini Grabitz. Johanna Junker- Schatz. Rauchen gestattet. Anfang 8 Uhr. Wilhelm- Theater. Apollo- Theater. friedrichstrasse 236. Der Walzerkönig. Boffe in 3 Atten von Mannstädt. Rasseneröffnung 6, 1hr. Morgen: Der Walzerkönig. Buntes Theater ( Ueberbrettl.) Anfang 8 Uhr. Köpenickerstraße 68. Tochter zu verheiraten. Bunter Teil. Leitung: 0. Straus. Der Hund. bon Wiederauftreten TINY SENDERS. Bozena Bradsky. Marcell Salzer. Bokken- Lasson. 1m 8 1hr: Die glänzenden Specialitäten. Bum 204. Male: Lysistrata Operette von Paul Lincke. Kaffeneröffnung 7 Uhr. Anf. 8 Uhr. Gr. Extra- Vorstellung. Einzig in ihrer Art sind die Amerikaner Radford Winchester. Nur noch einige Tage: Gerettete von 25 Martinique. Die Monstre- Dressuren des Direktors Alb. Schumann. ナビ ( Sumatra mit Brasil) schönes großes Format, 10 Stück 50 Pfg. unübertroffen an Geschmad u. Aroma! 10 Pro. Rabatt. Bei 50 Stück 5 Proz., bei 100 Stück Homanns Cigarren- Versand- Geschäft, Berlin S., Dieffenbachstr. 19. An Waren- Conto n " " n Kassa- Conto. Summa 51 182,09 Frauen- Genossenschaftsblatt- Conto.. Bilanz- Conto am 30. Juni 1902. Inventar- Conto Debitoren- Conto Stammanteil- Conto: Bei der GroßeinkaufsM. 174,95 Sunima 51 182,09 Passiva. M. .30 342,17 Ber Geschäftsanteil- Conto: 6-689,95 15 600, Guthaben der Mitglieder 23 120,58 Reservefonds- Conto 2 587,71 Lieferanten- Conto • · 12 245,01 • . 9 374,36 2014,95 188,91 102, 43,78 9 898,17 Dispositionsfonds- Cto. " " 4 657,04 " " Darlehen- Conto Kautions- Conto " Gesellschaft 1 097,50 " " Fastagen- Conto " Emballagen- Conto " Gasanstalts- Conto 569,46 369,35 250, " Spar- Conto Dividenden- Conto " Summa 59 575,47 Mitglieder- Bestand am 1. Juli 1901 Neu eingetreten bis 30. Juni 1902 „ Reingewinn Mitglieder- Bewegung. Summa 59 575,47 Ausgeschieden, freiwillig durch Uebertragung durch Tod Mitglieder- Beftand am 30. Juni 1902 Die Geschäfts- Anteile und Guthaben der Mitglieder betrugen am 30. Juni 1901 Einzahlungen vom 1. Juli 1901 bis 30. Juni 1902 Gesamtbetrag der Geschäftsanteile und Guthaben der Mits glieder am 30. Juni 1902. 1218 1080 2298 82 13 4 99 2199 10 633,42. 12 487,16 23 120,58 M. 36 540, 32 400, " Die Haftfumme der Mitglieder betrug am 30. Juni 1901 Dieselbe erhöhte sich im Jahre 1901/02 um Gesamtbetrag der Haftsumme der Mitglieder am 30. Juni 1902 68 940,- Dr. Berlin, den 30. Juni 1902. Der Vorstand. Grashold. Tutzauer. H. Rietz. W. Blumenthal. Neitzke. Die Nichtigkeit der vorstehenden Bilanz und deren Uebereinstimmung mit den geführten Büchern bescheinigen Berlin, den 19. September 1902. Für den Aufsichtsrat: F. Walther. F. Lietzke. Unfre Verkaufsstellen befinden sich: 1. Swinemünderstr. 44 2. Chorinerstr. 46 3. Buttmannstr. 19 4. Willdenowstr. 30 5. Gartenstr. 3 6. Wiclefftr. 31 7. Ebelingstr. 14 8. Arndtstr. 5 9. Graefeftr. 40 10. Krenzbergftr. 36 Tempelhof: 11. Berlinerstr. 76 Schöneberg: L. Meyer. 12. Apostel Paulusstr. 27 13. Gothenftr. 1 Weissensee: 14. Friedrichstr. 12 15. Langhansstr. 60 In allen Verkaufsstellen werden Mitglieder aufgenommen. Eintrittsgeld 50 P1. Zur gefl. Beachtung! Laut Beschlüsse der General- Versammlungen befinden sich jetzt die Verkaufsstellen der Konsum- Vereine Süd, Schöne. berg und Weissensee in dem Befiß der Konsum- Genossenschaft Berlin und Umgegend. Wir ersuchen daher diejenigen Mitglieder der genannten Vereine, welche eine Beitritts- Erklärung der Konsum: Genossenschaft Berlin Bestellungen von auswärts werden und Umgegend bis jetzt noch nicht unterschrieben, dies anverzüglich gegen Borhereinsendung des Betrages prompt ausgeführt. in einer der oben bezeichneten Verkaufsstellen zu thun, da sonst angenommen 29115 werden muß, daß sie nicht Mitglieder der Konsum- Genossenschaft Berlin und Allen Freunden und Bekannten zur stattet, ihre Einfäufe in den Berkaufsstellen deden zu können. Für die Umgegend werden wollen; es ist diesen daher gesehlich nicht mehr ge Nachricht, daß ich Fruchtstr. 43 ein Umschreibung wird ein Eintrittsgeld nicht erhoben. 127/12 Alle Ansprüche und Rechte der nicht übergetretenen Mitglieder finden mit der Beendigung der Liquidation der Vereine, die nach einem Jahre erfolgt, ihre gesetzliche Erledigung. Holz- u.Kohlengeschäft übernommen habe. Es wird mein Bestreben sein, reelle Ware pünktlich Die dreifache Fahrschule, der 16er zu liefern. Es ersucht um geneigten Zug, die Bierbrauerpferde. Zuspruch Die Verwaltungen der Konsum-Vereine Süd, Schöneberg und Weissensee. Die Verwaltung der Konsum- Genossenschaft Berlin und Umgegend. Mobamed!! Gustav Jungbluth, vorm, Pilz, Bett- u. Leibwäsche Arabischer Schimmelhengst, ger. v. d. jugendlichen Schulreiterin Fri. Dora Schumann. La Tarantella, get. v. 100Damen. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Heute Dienstag: Militär- Konzert Elisabeth G.- Gr.- Reg. No. 3 ( Herr Brinkmann). Im Kaiser- Saal: Bückeburger Sänger. Fruchtstr. 43. 29236 Dr. med. Schaper homöop. Arzt u. Spez.- Arzt f Haut- u. Harnleiden, Frauenkrankheiten. Königgrätzerstr. 27. Spr. 9-1.4-7. Dr. Simmel, 41 PrinzenSpecialarzt für Hant- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12, 2-4. Dr. Schünemann, Specialarzt für Hant, Harns und Frauenleiden, Seydelstr. 9. 212-3, 6-28, Gonnt. 9-11 Stadt- Theater. Buss' Salon. Blusen Alt- Moabit 47-49. Dienstag, den 21. Oftober 1902: Bernb. Nose- Theater Ensemble: Gr. Frankfurterstr. 85. Einige gute Sonnabende im No( 22. u. 29.) und Dezember Der Hypochonder.find noch frei, auch zu Weihnachts: 53862* Fr. Ww. Theel. Lustspiel in 4 Aften von G. v. Moser. bescherungen. Anfang 8 Uhr. Winter Are Casino- Theater Griffin und Dubois. Excentrics. Duncan's dress. schott. Schäferhunde. Robinson- Baker- Trio, Hochspringer. Elise de Vére, LosFloridos, Spanische Tänzerinnen. Soubrette. Lothringer- Straße 37. Ganz neue Specialitäten: Die Costa- Nesemann zc. Dazu des großen Stassen- Erfolges wegen noch einige Tage: Ihre Familie. Die 2 Freydos, Professor u.Schüler". Anfang: Wochent. 8, Sonnt. 7%, Uhr. Die Tourbillon- Truppe, Radfahrer. Sonntagnachmittag 4 Uhr: ,, Die Sisters Carey's dressierte Papageien. Verkäuferin." Sämtliche Specialitäten. Carl Maxstadt, Humorist. Pariser Liane de Vries, soubrette. W. Noacks Theater. Nara, Meister- Jongleur. Sängerin v.kgl. Angèle VanL00, Theat, Brüssel. Cléo de Mérode Tänzerin von der Gr. Oper i. Paris. Biograph". Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse 16. Der Mann im Monde. Gr. Boffe mit Gesang v. E. Jacobson. Anfang 8 Uhr. Enfree 30 Pf. Mittwoch: Deborah. Ost- Kasino, Frankfurter- Allee 106. Säle für Vereine, Maskenbälle 2c., bis 200 Personen faffend. Neu eingerichtete Nebenräume am Saal anschließend. Durch Zufall Sonnabend, den 25. d. M., frei geworden sowie einige Sonnabende und Sonntage. Bruch- Pollmann empfiehlt sein Lager in Bruchbandagen, Leibbinden, Geradehaltern, Spritzen, Suspensors, fowie sämtliche Artikel zur Krankenpflege. Das Eigne Werkstatt. Lieferantf. Drts- u.Hilfs- Krankentassen. Berlin C., 52362* 30. Linien- Straße 30. Massanfertigung. in nur eine Tr. burch b. Hausfl. direkt aus erster Hand, in Wäsche- Fabrik der Z. Alexander nur eine Tr. durch d. Hausfl. 1 Tr. Gr. Frankfurterstr. 102 1 Tr. Kein Laden! Durch Ersparnis der Spesen[ 53712* enorm billige Preise für die besten Qualitäten. Gänsefedern 60 Bf. pr Pfund( gröbere zum Reißen). Schlachtfedern, wie sie v. d. Gans fallen, mit allen Daunen m. 1,50, fallfertiger Ganserupf m. 2.00, beffere Gänsehalbdaunen m. 2.50, 3.00. beste fchneeweiße M. 3.50, ruffische Daunen m. 3.50, weiße böhm. Daunen m. 5.00, ge riffene Federn m. 1.50, 2.00, 2.50. Prima geriffene. 3.00, 3.50. Versand gegen Nachnahme. Berlin S.. Gustav Lustig, pringenstraße 40a. Erste Bettfedernfabrik m. electr. Betriebe. Diele Anerkennungsfchreib. Velour, a Wolle Seide Möbel und in grosser Auswahl zu schr billig. Preisen. Kostümröcke tadelloser Sitz neuester Schnitt. ersttlasfiger Dualitäten. Cassa und coulante RatenZahlung. Vereinigte Berliner Möbeltischler AlexanMosevius& Zimmermann, derstr. Hof, Fabrikgebäude, kein Laden. 42 Fordern Sie in den Tabakhandlungen Gine Stunde Zeit brauchen Sie vielleicht mehr, wenn Sie entfernt wohnen und Ihren Anzug oder Ihren Paletot in der Centrale für Herren: und Knaben Bekleidung faufen. Sie haben dafür die Sicherheit, beste Qualitäten, guten Siz und solide Verarbei tung zu erhalten. Sie haben streng feste Preise. Ohne Vorschlagen, Handeln und Ablaffen. Sie haben billige Preise. Moabit, Tiergarten und Charlottenburg faust: Turmstraße 85. Schöneberg und Potsdamer Viertel fauft: Winterfeldstraße 7. Die Leser der andren Stadtteile werden ersucht, nach: Zurmstraße 85 zu kommen. Das Fahrgeld wird vergütet und für beste Bedienung ga rantiert der Inhaber: Herrmann Schlesinger Lieferant für Konsum-, Beamten und Spar- Vereine. Dänischen 52292* Max Arnsdorf Anker- Kautabak Oranienstr. 176, balbertfir. Ede Feinste Marke 5 und 10 Pf.- Schleifen. Nur echt, wenn fich im Tabak der Firenzettel mit Anker befindet. Generalvertreter: C. Röcker, Berlin, Grüner Weg 8, Anit 7, 8861. II. Wahlkreis.10 Dienstag, den 21. Oktober, abends 8%, Uhr, in Voigts Salou, Ritterstraße 75: General- Versammlung des Wahlvereins. Tages Ordnung: Bericht und Abrechnung vom dritten Duartal. Vortrag des ReichstagsAbgeordneten Rosenow: Seimatspolitik, Brotwucher und Arbeiterklasse." Diskussion. Bereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Mitglieder werden in folgenden Zahlstellen aufgenommen: Gottfried Schulz, Admiralstr. 40a( Cigarrenhandlung); Wilh. Börner, Ritterstr. 15 ( Cigarrenhandlung); Martin Mescha, Adalbertstr. 24, Eingang Engel- Ufer ( Cigarrenhandlung); Emil Götte, Brandenburgerstr.18; Adolf Flid, Simeonstraße 23; Ernst Lier, Alte Jakobstr. 119; Franz Krüger, Naunynstr. 54 ( Restaurateure). 240/18 Socialdemokratischer Wahlverein Deutscher Metallarbeiter Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher Amt VII, 353. Mittwoch, den 22. Oktober 1902, abends 8% Uhr, Allgem. Versammlung der Rohrleger u. Helfer Berlins und Umgegend im Lokal von Keller, Koppen- Strasse 29. Tages- Ordnung: Die Antwort der Berliner Rohrleger und Helfer auf den Beschluß der Meister- Versammlung. Referent: Karl Wiesenthal. f. d. 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( S6.) Sämtliche Unternehmer unfres Berufes sind hiermit zu dieser Versammlung eingeladen. Wir garantieren volle Redefreiheit. Dienstag, den 21. d. M., abends 84, Uhr: General- Versammlung. im Saale des Herrn Walter, Wrangelstr. 10( Urania). Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes und Neuwahl desselben. 2. Vortrag des Ge noffen Dr. Friedeberg über:" Die deutsche Krankenversicherung und das Proletariat". 3. Diskussion. 4. Vereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimlert! Bahlreichen Besuch erwartet 244/18 Der Vorstand. Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berl. Reichstaus- Wahlkreis. Dienstag, den 21. Oftober, abends 8, Uhr, in Schmidts Gesellschaftshaus, Gartenstraße Nr. 13: Versammlung. Tagesordnung: 1. Bortrag des Reichstags Abgeordneten Th. Schwartz Lübeck über:„ Die Lage der Seeleute unter der alten im Gegensatz zu der neuen Seemanns- Ordnung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Für die Damen werden die Galerien reserviert. Bahlreichen Besuch erwartet 249/10 Der Vorstand. Reinickendorf. Socialdemokratischer Wahlverein. Mittwoch, den 22. Oktober cr., abends 8 Uhr: General- Versammlung im Lokale von Gerbsch( am Bahnhof Schönholz). Tages Drdnung: 1. Bortrag des Genossen Körsten über:„ Gewerbegerichte". 2. Bericht und Neuwahl des Vertrauensmannes und der Lokalkommission. 3. Antrag auf Erhöhung des Beitrages. 4. Abrechnung vom Sommerfest. 5. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Mittwoch, den 22. Oktober 1902, abends 8%, Uhr: Außerordentliche Versammlung in den Andreas- Festsälen, Andreasstr. 21. Tagesordnung: 1. Der Streit bei der Firma Zache, Fruchtstr. 8, und das Ber halten des Chriftlichen Holzarbeiter- Verbandes". 糖 2. Diskussion. NB. Der Vorstand des Christlichen Holzarbeiter- Verbandes ist brieflich zu dieser Versammlung eingeladen. 90/7 Die Ortsverwaltung. Bahlreiches Erscheinen der Kollegen erwartet Centralverband der Maurer etc. Zweigverein Berlin. Dienstag, den 21. Ottober, abends 9 Uhr, im Gewerkschaftshanse, Engel- Ufer 15: Generalversammlung Die Ortsverwaltung. Fehlt Deinen alten Freunden auch Die sonst'ge Kneiperei, Sind wir an Deinem Namenstag Mit Freuden doch dabei. Das Glück es schenke nach wir vor Dir seine vollste Gunst. Laut rufen wir beim Gerstensaft: aller zum Lohngebiet Berlin gehörigen Verbands- Zahlstellen der Maurer sowie Hoh unser Robert Kunst. der Sektionen der Puzzer, Rabikputer und Cementierer. Tages- Drdung: 1.„ Die kulturelle Bedeutung der Gewerkschaften." Referent: Neichstags- Abgeordneter Hoch. 2. Abrechnung des Zweigvereins- Kassierers vom III. Quartal 1902. Bahlreiche Beteiligung erwartet Die bekannte Temperenz- Blase C. G. 143/ 9* Der Zweigvereins- Vorstand. Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co. BERLIN SW. 68, Lindenstrasse 69 empfiehlt ihre mit den besten und modernsten Maschinen ausgestattete Buchdruckerei und Buchbinderei den politischen u. gewerkschaftlichen Organisationen, den Kranken- und Unterstützungs- Kassen, den Konsumvereinen, Genossenschaften, !! den Gesangvereinen, Turnvereinen, VergnügungsVereinen u. S. W. u. S. W. zur Anfertigung von Druckarbeiten aller Art: Aufrufe, Flugblätter, Handzettel, Jahresberichte, Mitgliederkarten, Eintrittskarten, Festprogramme, Statuten, Abrechnungen, Formulare jeder Art pünktliche Lieferung Geschmackvolle Ausführung angemessene Preise. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Kaufmännische und gewerbliche Druckaufträge: Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Mittwoch, den 22. Oktober, abends 8%, Uhr: Konferenz der Vertrauensleute des Süden im Gewerkschaftsbaufe( Saal 1). Bahlreichen Befuch erwartet[ 164/5[ Die Ortsverwaltung. Achtung! Achtung! Portefeuiller. Verband der Portefeuiller und Ledergalanterie- Arheiter u. Arbeiterinnen. Zahlstelle Berlin. Mittwoch, den 22. Oktober, abbs. 8 Uhr, in Graumanne Festfälen, Naunynstraße 27: F General- Versammlung. Iages Drdnung: 1. Bericht der Ortsverwaltung und des Kassierers. 2. Ersatzwahl des 2. Bevollmächtigten. 3. Einführung einer Erhebungssteuer von 2 Bi. pro Mart für das Einfaffieren bei den Heimarbeitern. 4. Wie stellen sich die Kollegen zur Errichtung von Heimarbeiter- Betriebswerkstätten? Referent: Zirkulare, Geschäftskarten, Kataloge, Memoranda, Preiskourants, Rechnungen u. s. w. werden gleichfalls in sauberster Ausführung zu koulantesten Preisen in jeder Ausstattung geliefert. Besonders empfehlen wir uns zur Herstellung von Massen- Auflagen! -W. M.-C. M.-M. J. L. L. --E. W. Orts- Krankenkasse für das Barbiergewerbe. Dienstag, den 28. Oktober, abends 9 Uhr, im Lokale des Herrn Bauer, Rofenthalerstr. 57: Hufserordentliche General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Abänderung der§§ 13, 17, 19, 28. 2. Berschiedenes. Der Vorstand. 275/16 J. A.: Kitschmann, Borsigender. Orts- Krankenkasse d. Stadt Schöneberg. Bekanntmachung. Infolge Ablaufs der Wahlperiode hat für die Jahre 1903/1904 die Neus wahl der Vertreter der General versammlung zu erfolgen. Zweds Feststellung der Anzahl der Bertreter ist der am 16. Oftober 1902 bor. handene Mitgliederstand zu Grunde zu legen; derfelbe beträgt 12 353, worunter fich 287 freiwillige Mit glieder befinden. Hiernach sind gemäß § 48 des Statuts vom 22. August 1901 26. 3u ipählen. Seitens der Arbeitnehmer: 62 Vertreter, 31 Stellvertreter, seitens der Arbeitgeber: 31 Bertreter, 16 Stellvertreter. Die Wahlen finden statt: im Kaffenlokal, Hauptstraße 8. und zwar für die Arbeitnehmer am Mittwoch, den 29. Oktober 1902, von 5-7 Uhr abends, für die Arbeitgeber am Donnerstag, den 30. Oktober 1902, von 4-6 Uhr abends. Die Wahlen sind geheim und werden durch Stimmzettel vorgenommen. Die Mitglieder werden er. fucht, ihre Mitgliedskarten zweds Legitimation mitzubringen. Auf dem Stiminzettel find die Ber treter bezto. Stellvertreter als solche deutlich zu bezeichnen. 275/17 Im übrigen wird auf die Bes stimmungen der§§ 48, 49 des er wähnten Kaffenstatuts hingewiesen. Schöneberg, den 16. Oftober 1902. Der Vorstand. A. Weller, Chr Franke, Bofitender. Schriftführer. Fachverein der Tischler Berlins TYPOGRAPHIA und Umgegend. Mittwoch, den 22. Oktober, abends 8 Uhr, bei Zöld, Röpnickerstraße Nr. 137/38, General- Versammlung. Zages Drbnung: 1. Borstandsbericht. 2. Bericht des Nassierers. Mitgliedsbuch legitimiert. Zahlreichen Besuch erwartet Stollege eindtre. 5. Bericht der Agitations- und Arbeitsnachweis- 3. Festsetzung der Beiträge. tommission. 6. Verbandsangelegenheiten und Berschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. 109/11 Der außerordentlichen Wichtigkeit der Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes, insbesondere der Heimarbeiter, pünktlich und be- Achtung! ftimmt zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. Centralverband der Glaser u. verw. Berufsy. Deutschlands. Zahlstelle Berlin. Mittwoch, den 22. Oftober, abends 8 1hr: Mitglieder- Verfammlung in ben Arminhallen, Rommandantenstr. 20. Zages Drdnung: 188/5 Der Vorstand. Gesangverein Berliner Buchdrucker u. Schriftgiesser.( M. d. A.-S.-B.) Chormeister: Alexander Weinbaum. Sonntag, den 26. Oktober, abends 6/2 Uhr Konzert** Achtung! unter gütiger Mitwirkung der Altistin Jenny Alexander und des ViolinBallschmieders Kastanienwäldchen, Badstraße 16. Sonnabend, den 25. Oktober 1902: Virtuosen Alfred Wittenberg [ 66/4 in Louis Kellers Festsälen, Koppenstrasse 29. Eintritt 50 PP. Nach dem Konzert: Tanz. Billets a 40 Pf. sind vorher zu haben im Setzersaal des " Vorwärts", Lindenstr. 69, im Bureau des Vereins Berl. Buchdrucker und Schriftg., Ritterstr. 88, in der Papierhandl. von Bruno Wolters, bei den aktiven Mitgliedern und Freitags in den Arminhallen. Zehntes Stiftungsfest Neue Königstr. 72, bei Herrn Nettermann, Moabit, Turmstr. 14 part, bes Gesangvereins ,, Nordwacht" ( M. d. A.-S.-B.). Dirigent: R. Blobel. 1. Das Resultat unfrer Lohnbewegung. 2. Kaffenbericht. 3. Bericht der bestehend in Konzert, Gesang mit Begleitung des Harmoniums Revisoren. 4. Verschiedenes. Bahlreiches Erscheinen erwartet NB. Burüdgabe der Listen zur Statistit. Der Vorstand. 73/10 Central- Krankenkasse der Tabakarbeiter Berlin II. Mittwoch, den 22. Ottober, abends 8, Uhr, bei Nümann, Brunnenstraße 188: Ausserordentliche Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: Anträge zu der am 6. November zu Mannheim stattfindenden außer ordentlichen Generalversammlung. Stichwahl zwischen Dechand: Berlin und Kerber- Frankfurt a. M. Berschiebenes. Mitglieder, seid alle am Play! 187/6 Die Ortsverwaltung. und humoristischen Aufführungen. Nach dem Konzert: Tanz- Kränzchen. Anfang 8 Uhr. Billet 30 Pf. Brogramme und Liederterte an der Stasse. Zu diesem unfrem zehnten Stiftungsfeste sind unfre früheren Sange brüder auf das freundlichste eingeladen. Das Komitee. Berlin SO. 16, H.& P. Uder, Engel- Ufer 5. Tabakfabrik. Vorteilhaftestě Bezugsquelle für Wiederverkäufer in Cigarren, Cigaretten, Rauch-, Kau- und Schnupftabaken. 4898-1 Neue Zeit Achtung! Arbeiter! Genossen! Diese Bither ist die beste der Neuzeit. Dieselbe darf in feiner Familie fehlen. Die Bither ist in zehn Minuten zu erlernen und fann von Groß und Klein gespielt werden. Preislisten grafis zu haben und auf Verlangen zu gesandt. Auch auf Abzahlung Woche 1 Mart, bei August Kessler, Bithermacher, Berlin $ 0., Laufigerstr. 52. 28996 Jahrg 1890 bis Unverfälscht. Deutscher JaBande, Honig! Bien, betier sehr gut erh., verf. die 10 Bfunddoje zu 6,50 M., 5 Pid. verkaufen. 4. franto. Garant. Rüdnahme. Augustfehn, Oldenbg. zu Offerten unter K. Ban die Ge- E. Reil, Nordloh, Bahnhof schäftsstelle dieses Blattes. Berantwortlicher Redakteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW, Nr. 246. 19. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten " v. Oettingen erklärt dies für ein grobes Mißverständnis, während Rechtsanwalt Sonnenfeld darauf hinweist, daß dieses grobe Mißverständnis übereinstimmend auch noch zwei andrén Zeugen passiert sein müsse. Ueber die Schulverhältnisse in Mattisch tehnen wird Lehrer Zipplies vom Verteidiger eingehend behielt am Sonntag im Bürgersaale des Rathauses ihre konstituierende fragt und läßt sich ungefähr dahin aus: In seiner Klasse mußten Versammlung. Der weite Raum war dicht gefüllt von einem 69 Schüler unterrichtet werden und die Plätze waren so unzu Publikum, das neben vielen Aerzten und einer Reihe von Kranken- reichend, daß eine Anzahl von Kindern mit ihren Tafeln und fassen- Vertretern Angehörige aller Berufsstände, insbesondere auch sonstigem Schreibzeug, an den Fensterbrettern stehen mußten. Der zahlreiche Vertreterinnen der Frauenwelt umfaßte. Das Kultusministerium, das Reichsamt des Innern und das Reichs- Marineamt Schularzt fei entfest gewefen über das in der Klasse herrschende hatten Delegierte entsandt. Nachdem Professor Neisser- Breslau schlechte Licht und habe verwundert ausgerufen: die Versammlung eröffnet und die Leitung zunächst an den Geheimen ,, Wie ist so etwas möglich! Ober- Medizinalrat Kirchner( Kultusministerium) übergeben hatte, und da baut man in Trakehnen einen Stall für 120 000 m.!" Die erhielt als erster das Wort Dr. Blasto zu seinem Vortrage Schulräume waren im Winter im Innern mit Schnee und Eis über die Verbreitung der Geschlechtskrankheiten. bedeckt gewesen, im Winter waren die Wände naß. Seine Er erwähnte u. a., daß nach einer vom Kultusministerium Wohnung sei noch feuchter gewesen; durch das mangelhafte Dach habe borgenonunenen Rundfrage am 30. April 1900 in Preußen 41 000 es hineingeregnet und seine Kleider im Kleiderschrank seien durch Geschlechtskranke in ärztlicher Behandlung standen, darunter 11 000 näßt worden und er habe den Kleiderschrank durch Auflegen von Syphilitische, in Berlin allein 11 600 Geschlechtstrante, 3600 Syphi- Säden schüßen müssen. Als er einmal geographische Starten als litische. Dabei hatten die Anfrage nur zwei Drittel der Aerzte be- Lehrmittel aufchaffen wollte, habe der Landstallmeister gesagt: antwortet, und kein Kurpfuscher war befragt worden. Das Bild dieser Dafür giebt's fein Geld! Die Kinder lernen schon viel zu viel. " Momentaufnahme" bleibt also noch weit hinter der Wirklichkeit Wenn sie Lesen, Rechnen, Schreiben und Religion lernen, dann ist zurück. Thatsächlich ist man berechtigt anzunehmen, daß in einer es genung!" Er habe um Reparaturen für seine Wohnung zwei Großstadt wie Berlin, von 1000 jungen Männern in jedem Jahre Jahre lang bitten müssen, ehe sie zur Ausführung kamen. Das 200 an Tripper erfranken, 24 an Syphilis. Von den jungen Reinigen der Schulräume habe er, da er kein Dienstmädchen hatte, Männern, die mit 30 Jahren in die Ehe treten, hat durch einige Zeit lang durch die Schulkinder vornehmen lassen müssen, was schnittlich jeder zweimal Tripper gehabt und jeder vierte oder der Schularzt aber schließlich verboten habe. Die Arbeiterwohnungen fünfte ist syphilitisch. An der Degeneration der städtischen Ve- in Trakehnen bestehen aus einer Stube und einer Kammer und in völkerung haben sehr wesentlichen Anteil die Geschlechtskrankheiten. Testerer müssen die Scharwerfer verschiedenen Geschlechts, welche Auch in der Arbeiterschaft steigt die Zahl der Geschlechtstranken. gehalten werden müssen, zusammen schlafen. Prof. Lesser( Berlin) schilderte dann die Gefahren der Wohnungen, die in erster Reihe den Gestütswärtern gegeben wurden, Geschlechtskrankheiten. Die Bedeutung des Trippers sei seien größer und besser gewesen, obgleich die Gestütswärter zum früher verkannt worden. Erst neuerdings sei man auf die in seinem Teil unverheiratet waren und keine Schariverker zu halten brauchen. Gefolge bisweilen auftretenden Gelenkerkrankungen, auf die Augen- Auf Befragen erklärt Zeuge Lehrer Lamprecht: entzündung der Neugeborenen usw. aufmerksam geworden. Auch das ist erst neuerdings gebührend gewürdigt worden, daß bei der Frau der Tripper die inneren Geschlechtsorgane ergreift, dort häufig Eine schlechtere Küche, wie er habe, gebe es wohl auf der ganzen die Ursache langdauernden Siechtums wird, deficit Heilung schwere, Welt nicht. Vor einigen Jahren sei seine Schule in Jonasthal unter Lebensgefährliche Operationen notwendig macht; Unfruchtbarkeit ist Anwesenheit des Regierungspräsidenten inspiziert worden, es sei aber die häufige Begleiterin dieser Erkrankungen bei der Frau. Die Syphilis damals feine Abhilfe geschehen. Jetzt sei eine neue Schule im ist länger schon als unheilvoll erkannt. Bei ihr tritt in jedem Falle Bau. Die Schule haben denselben Korridor mit einer Arbeiterder Krankheitsstoff in das Blut über. Auch ist die Krankheit familie und es sei vorgekommen, daß, wenn in der letzteren die ftets chronisch, während der ersten Jahre ist stets auf Rüdfälle zu Masernherrschten, die Schule geschlossen werden rechnen, und bleibt während dieser Zeit die lebertragbarkeit bestehen. mute. Wegen einer Schulbant habe er. Beuge, ein ganz es Jedoch ist bei forgfältiger Behandlung in den ersten Jahren die Jahr petitionieren müssen. Sein Vichstall, der vor drei Krankheit heilbar, ohne daß im späteren Leben Folgeerkrankungen Jahren neu gebaut werden mußte, weil er schließlich von selbst ein eintreten. Freilich tritt nicht immer diefer günstige Ausgang ein, fiel, sei mit so leichten Brettern verschlagen gewefen, daß eine Sälte namentlich wenit während der ersten Zeit die Behandlung vernachs von 16 Grad darin herrschte und ihm ein alb erfroren läffigt wird. Dann treten später die tertiären" Erscheinungen auf, fei. Der neue Viehstall sei in der Weise hergerichtet worden, daß die ftets das Organ, welches sie befallen, mehr oder weniger zer- der Holzstall zum Viehstall umgebaut wurde. Er habe infolge dessen ſtören. Alle Organe tönnen erkranten: Hant, Knochen, Gelenke, nicht gewußt, wohin er mit dem Holze solle und als er sich dieserhalb Leber, Nieren, Nervensystem usw. Am bedenklichsten sind die Gehirn an den Landstallmeister gewandt, habe dieser gesagt:" A ch, was ertranfimgen, welche oft das Glück ganzer Familien zerstören können. Auch die Fortpflanzung, beziv. die Nachkommenſchaft leidet unter der Erkrankung: Aborte, Frühgeburten, Totgeburten, erblich syphilitische Kinder sind die Folgen. " Seine Schule sei noch schlechter. Die neuen geht mich Ihr Holzstall an!" Erst nach 2-3 Monaten sei ihm ein neuer Holzstall errichtet worden. In seiner Staffe herrschte eine solche Stälte, daß sie kaum zu erwärmen war. An falten Tagen fei nur eine Wärme von 6 Grad erzielt Die sociale Bedeutung der Geschlechtstrants heiten" behandelte Geh. Nat Kirchner. Ginge es nur nach worden; das Licht sei völlig unzureichend gewesen. Er habe einmal den Sterblichkeitsziffern der Statistit, so wäre die Bedeutung der den Landstallmeister darauf aufmerksam gemacht, daß in Jonasthal Geschlechtskrankheiten nur eine geringe. Denn 1899 find in Preußen inregelmäßigkeiten der Gestütsbeamten vor nur 335 Todesfälle an Syphilis gemeldet worden. Anders, wenn tämen, die eigentlich vor den Staatsanwalt gehörten. Der Landman die Eriverbsverluste durch die Krankheit und die Behandlungsfosten berücksichtigt. Da hat man berechnet, daß durch den Typhus stallmeister habe aber geantwortet:„ Ach was, ich habe keine Zeit, alljährlich in Preußen acht Millionen Mart Kosten entstehen, durch solche Sachen zu untersuchen." Die Lehrer hätten sich ihr Holz selbst die Geschlechtsfrankheiten dagegen 120 Millionen Mart. Social ist zerfleinern müssen, den Beamten sei es zerfleinert geliefert worden auch das von Bedeutung, daß der Geburtenrückgang, der jetzt auch und beispielsweise habe der Oberamtmann Conradi mehr Holz erbei uns zu verzeichnen ist, zweifellos zum Teil auf Rechnung der halten, als er verbrauchen konnte. " M Dienstag, 21. Oktober 1902. Privatbedürfnisse Hafer vom Gestütsspeicher habe kommen lassen; daß fast alle Beamte, die Privatgärten besiken, diese durch Gestütsarbeiter haben bestellen lassen, welche von der Gestütskasse ihre Löhnung erhielten. Außerdem wird die Gestellung eines gerichtlichen Bücherrevisors verlangt, der aus dem einen Abrechnungsbuche, das Herr v. Dettingen vorgelegt, erweisen werde, daß die Zahlung von Kleie, Rübkuchen und Heu für die Privat bedürfnisse des Herrn v. Dettingen zum allererstenmale im Jahre 1900 stattgefunden habe. Wenn so Tag für Tag die erheblichten Beruntreuungen vorgekommen, so könne, wie der Verteidiger meint, Herrn v. Dettingen mit Recht der Vorivurf der Verschwendung ge= macht werden, weil er auf der einen Seite die Verschwendung von Hunderttausenden, auf die er wiederholt hingewiesen wurde, nicht inhibierte, während er andrerseits für die notwendigsten Bedürfnisse der Schule kein Geld zu besitzen behauptete. Staatsanwalt Beeck: Als Vertreter der Auflagebehörde habe er das allergrößte Interesse daran, daß Unterschleife und Diebstähle, wie sie hier behauptet werden, untersucht werden und ihre Sühne finden. Mit der Schlußfolgerung, daß daraus der Vorwurf der Ver= schwendung gegen Herrn v. Dettingen konstruiert werden müsse, könne ec sich aber doch nicht einverstanden erklären. Von sämtlichen Betveisanträgen halte er nur den für erheblich, der erweisen solle, daß Herr b. Dettingen sich selbst am Staatseigentum bereichert habe, indem er rechtswidrig Hafer für seinen privaten Bedarf aus dem GestütsG3 bedürfe ja teiner Erörterung, daß, speicher entnommen habe. venn Herr v. Dettingen Kenntnis von den behaupteten Unterschleifen und Diebstählen gehabt hätte, es seine Pflicht gewesen wäre, sie zu verfolgen, denn als Verwalter eines großen staatlichen Instituts durfte er nicht zusehen, wenn Staatsgelder in dieser Weise verbracht wurden. Diese Frage berühre aber doch diesen Prozeß nicht; hier die in der Anklage hervorgehobenen bier stehen doch nur Beleidigung in Frage. Die Immerhin sei neue Behauptung, daß Herr v. Dettingen Hafer von dem Gestütsspeicher für Privatzwvede entnommen, sehr erheblich und er beantrage deshalb, die Berhandlung zu vertagen. Punkte der Gegen eine bloße Aussehung der Verhandlung auf einige Tage würde er sich erklären müssen. Was hier vorgebracht worden, sei ein so folossales Material, was erst gesichtet werden müßte. Würden die sämtlichen neuen Zeugen furzer Hand hierher berufen, so würde man doch nur ein schiefes Bild von der Sachlage erhalten. Nach längerer Beratung verkündet der Vorsißende als Beschluß des Gerichts: Wie sich die Sache zugespigt hat, hält es der Gerichtshof sowohl im Interesse der Angeklagten, als auch im Interesse des Herrn b. Dettingen für geboten, allen diefen Dingen nachzugehen und den angebotenen Beweis im vollen Umfange zu erheben. Es sollen des= halb die neuerdings genannten Zeugen sofort geladen und die Verhandlung am Donnerstag 9 1hr fortgefekt werden. 3 Krankenkaffen- Mitglieder Berlins und der Vororte! Wir weisen nochmals darauf hin, daß den Kassen nunmehr vier Apotheken zur Verfügung stehen, die Kaffenrezepte ohne Barahlung anfertigen und 20 Proz. Rezepturrabatt ge währen. Es sind dies die Brinzen- Apotheke, N., Prinzen- Allee 69( Bösenhagen), Luisen- Apotheke, N., Rügenerstr. 21( Brandes). Apotheke zum goldenen Adler, S., Alexandrinenftr. 41( Bloch). Belifan- Apotheke, W., Leipzigerstr. 93( Liede), Weiter veröffentlichen wir im Folgenden die erweiterte Recept- Sammelstellen. Liste der gekommen): E. Fischer, LothringerTh. Knabe, Wörther R. Sayffarth, SchönE. Tribolet, Went, Chaussee ( Die durch Sperrdruck hervorgehobenen Stellen find neu hinzu Berlin C. A. Bollin, Spittelmarkt. Berlin N. R. Aßmus, Gerichtstr. 10. Aus einigen an den Lehrer Geschwandtner gerichteten straße 26. W. Kapell, Brunnenstr. 118. Geschlechtskrankheiten zu sehen ist. Rachdem Professor Neisser in turzen Zügen die Fülle von Fragen des Vertheidigers ist folgendes hervorzuheben: Die Schul- traße 19. St. Richter, Reinidendorferstr. 61. S. Schulz, Müllerstr. 166a. Aufgaben geschildert, welche der Deutschen Gesellschaft zur Be- räume in Trakehnen seien so unzulänglich gewesen, daß die Hälfte hauser Allee 44a. 2. P. Wannske, Wörtherftr. 12. kämpfung der Geschlechtsfrankheiten" erwachsen würden, schritt man der Schüler feinen Blab hatten, sondern stehen mußten. Franſedistr. 10. zur Stonstituirung. Die Statuten wurden in der vom vorbereitenden In Nidels Wohnung und Klasse sei es wiederholt eingeregnet. ftraße 7. A. Wohlgemuth, Aderftr. 69. Nidels Schulhof sei nicht umgäunt gewefen, so daß ihm ola ge= Berlin NO. E. Hennig, Marienburgerstr. 27. Komitee vorgeschlagenen Fassung genehmigt. Der Jahresbeitrag stohlen wurde. Erst als der Bautechniker Subart die Räume überBerlin W. M. Eckert, Culmstr. 1.. Ambos, Potsdamter. beträgt mindestens 3 M. Auch Korporationen( strantenwiesen erhielt, sei der Hof umzäunt worden. Der Stall Nickels fei straße 96b. tassen!) tönnen Mitglieder werden.") Vorsitzender Berlin NW. H. Bardorf, Gozlowskystr. 30. H. Bischoff, tourde Professor Neisser, zweiter Vorsitzender Profeffor& effer, so fchlecht gewesen, daß sein Heu verdarb. Die Verwaltung habe ihm dafür neues Heu liefern müffen. Beußelstr. 31. F. Kühne, Alt- Moabit 45. Generalsekretär Dr. A. Blaschko. Zu Beisigern wurden u. a. Berlin S. Die Fragen des Vertheidigers find so zahlreich und beziehen sich R. Jahnz, Oranienstr. 191. Ad. Neumann getvählt Professor Karl Fräntel Halle, Professor Doutrele pont- Bonn, Lujo Brentano München, unser Genosse Dr. auf so viele fleine Einzelfälle, daß Staatsanwalt Beed wiederholt( Progasty), Dranienftr. 45. G. Saije( Tolle), Pringen Heinrich Braun, Sommerziencat Schwabe, Vorsitzender der eingreift. Bei einer andern Gelegenheit erklärt Staatsanwalt Beed, straße 92. 23. 3ippel, Brandenburgfir. 16. Berlin SO. 6. M. Mittag, Adalbertstr. 87. Allgemeinen Drts- Krankenkasse- Leipzig, Redakteur Vollrath, daß er eventuell in die Lage kommen würde, zu beantragen, dem Verteidiger das Wort wegen Mißbrauchs des Klagerechts Berlin SW. G. Rettig, D. Alberts, Friesenstr. 24. Magistratsassessor Dr. Freund, Fräulein Pappris. Weißbach u. Fischer, Belle Alliance. Der Vorstand hat Stooptationsrecht und wird, wie mitgeteilt au entziehen. Hier solle ja gewiß nichts bemäntelt werden, die Frage- Belle Alliancefir. 94. wurde, demnächst kooptieren: Prof. v. Bergmann, und einige Verstellung müsse sich aber doch innerhalb des Rahmens der Anklage straße 23. C. Schröder, Fürbringerstr. 7. halten. Rechtsanwalt Sonnenfeld: Seine Aufgabe und fein Pankow. Buchmann, Mühlenstraße 17. Rosemann, Brehmie freterinnen der Frauenbewegung. Recht sei es, nachzuweisen, daß der Artikel, der hier zur Anklage firaße 65. Es folgte noch ein Vortrag des Direktor Uhlmann( gem. stehe, einen berechtigten Schrei der Entrüstung wiedergebe. Dazu Charlottenburg. Kassenlokal der Drts- Krankenkasse Charlottens Orts- Krantentaffe Leipzig) über Geschlechtsfrankheiten und Krankenkassen". Anfangs haben fajt alle Krantentassen gehöre, daß die Mißstände im einzelnen klar gelegt und gezeigt werde, von der Befugnis des.§ Ga des.-.- G. Gebrauch gemacht und daß zahlreiche Mißstände mit den Mitteln des Reparaturfonds ab Geschlechtskranken das Krankengeld verweigert. Neuerdings wird dies gestellt werden konnten. Zu allen Darstellungen, die auf Grund der Anfragen des Veranders. Bon 45 angefragten Stassen zahlen heute nur noch 14 den Geschlechtskranken kein Krankengeld. Bei der Leipziger Orts- Kranken- teidigers gegeben werden, nehmen Landstallmeister v. Oettingen und Oberamtmann Konradi sowie Bautechniker übert fasse waren 1896 6,6 Broz. der Mitglieder geschlechtskrank; diefelben wiederholt das Wort, um die vorgebrachten Beschwerden von ihrem kosteten der Kasse 140 000 m. bei einem Gesamtumsatz der Kasse von 3 Millionen. Beim Handlungsgehilfen- Verband waren nach einer Standpunkt zu beleuchten und zum Teil als unberechtigt zu erklären. Beuge v. Dettingen weist wiederholt darauf hin, daß er schon Statistit im Durchschnitt 9,2 Proz. der Mitglieder geschlechtskrant. in einer Eingabe vom 5. August 1896 anerkannt habe, daß SchulDieselben kosteten an Arzthonorar 16 Broz, an Medikamenten 17 Broz: häuser und Arbeiterwohnungen in einem jämmerlichen, teilweise der Gesamtsummen. Redner fordert schließlich die unentgeltlichkeit menschenunwürdigen Zustande sich befanden und hervorgehoben, daß der Behandlung von Geschlechtskranten Krantenhäusern usw. und zur Erleichterung diese Maßregel die unzureichenden Wohnräume der Leute eine künstliche Ausdehnung der Krankenversicherung auf alle minderbemittelten Volksschichten, Beseitigung der Bestimmungen zu lugunsten seien. Er habe auch nie den Zustand der Danzkehmer und Mittisch der Geschlechtstranten, Sulajjigkeit von Raisen aufwendungen für hygienische Belehrung. Verbesserung der Stassenstatistik. Bis dies in der Novelle zum K.-B.-G. bestimmt wird, sollen die Kaffen vou sich aus auf die Aufhebung der Ausnahmebestimmungen hinwirten, und an der hygienischen Aufflärung der Bevölkerung mitarbeiten. " 1 in Dann teilte noch Neisser mit, daß die Gesellschaft eine Beitschrift zur Bekämpfung der Geschlechtsfrankheiten"( Leipzig, Ambrosius Barth) herausgeben werde. Mit einigen Dankesworten, die v. Bergmann dem vorbereitenden Komitee widmete, schloß die interessante Sigung. Lehrerdressur in Trakehnen. C. F. Zuchtstätte moralischen und physischen Elends Gr tehmer Schule geleugnet und mit allen Kräften dafür gesorgt, daß die sämtlichen Schulhäuser neu gebaut werden. Das sei geschehen. Ebenso seien die Beamten- Wohnhäuser neu gebaut worden. habe sich bezüglich der Bauten natürlich nach dem Etat, der vom Abgeordnetenhause genehmigt werde, zu richten. Nach Erledigung sämtlicher bis dahin vorhandener Betveismittel stellt Rechtsanwalt Sonnenfeld noch eine lange Nethe von Beweisanträgen. Danach soll eine Reihe von Zeugen darüber gehört werden, daß auf jedem einzelnen Vorwerke Beruntreuungen an Futtermitteln, Stohlen c. im allergrößten Umfange borgekommen sind, erkennbar und sichtbar für jeden, der sehen und er kennen wollte. Die Zeugen sollen weiter bekunden, daß diese Veruntreuungen, die über 100 000 M. im Jahre hinausgehen, wieder holt Gegenstand der Anzeige bei Herrn v. Dettingen gewesen seien, In dem Prozeß betreffend die Trakehner Schulverhältnisse ohne daß darauf etwas erfolgt wäre. Ferner: Daß nicht bloß in wurde gestern die Verhandlung wieder aufgenommen. Der Ber- den einzelnen Vorwerken, sondern in Trakehnen selbst aus dem teidiger Rechtsanwalt Sonnenfeld fährt mit der Fragestellung Saferspeicher fort und fort Vorräte weggebracht worden seien; daß an die anwesenden Zeugen und Herrn v. Cettingen fort. Er ver- in vielen Fällen die Arbeiter beim Verlassen des Speichers/ Scheffel weist zunächst auf eine von letterem erlassene Suh- Verbots- Wer mit sich trugen, ohne daß fie angehalten worden wären, daß die ordnung", wonach ohne seine Erlaubnis teine Suh verkauft werden Beamten aus den Getreidespeichern Getreide ohne Bezahlung ent darf und jeder, der eine Kuh von außerhalb antauft, 3 M. zur Kuh- nahmen, un es in ihren Privatställen zu verwenden; daß die Vors Versicherung anzumelden habe. Herr v. D. Habe anfänglich be- wertsvorsteher, die sich Deputatsvieh hielten, sich noch je 200 Stild firitten, eine folche Verfügung erlassen zu haben. Auf Befragen Febervieh hielten, während ihnen nur 50 Stüd erlaubt waren, dag des Verteidigers bekundet der Lehrer Lamprecht: In einem fie sich für dieses Federvieh niemals die geringste Kleinigkeit van Beschtverdefalle habe der Landstallmeister zu ihm gesagt:„ Wenn Futtermitteln gekauft, sie vielmehr aus den Vorräten der Gestüt sich die Lehrer mit den Vorwerksvorstehern streiten, dann bespeicher entnommen haben; daß sich bestimmt bezeichnete Personen tommen die letzteren immer echt!" Beuge 6 und 8 Pferde gehalten haben, ohne sich das geringste Quantum an Heu oder Futtermittelu zu kaufen; daß Herr v. Dettingen sich für feine *) Die Zahl der Mitglieder beträgt bereits jetzt 700. burg, Rosinenstr. 3. P. Habermann, Pestalozzistr. 28. H. Munter, Dandelmannftr. 2. Neumann Söhne, Berlinerstr. 103. A. Höritsch, Berlinerstr. 56. Schöneberg. Kaffenlokal der Drts- Krankenkasse Schöneberg, Hauptstr. 8. H. Hoßze, Sedanstr. 82. D. Nichter, Gleditschstr. 52. Friedenau. Lorenz, Uhrmacher, Rheinstr. 55. Alle nicht eiligen Rezepte sollten diesen Sammelstellen überDie Kaffenmitglieder erhalten dann ohne Berwiesen werden. austagung des Betrages die Arznei frei ins Haus ges liefert; es bleiben ihnen also so die Abholung der Arznei und die vorläufige Berauslagung des Betrages erspart. Zugleich aber erwächst der Staffe und damit doch auch den Kassenmitgliedern ein Vorteil, da auch auf die dort abgegebenen Rezepte ein Rabatt von 20 roz. gewährt wird. Auch für die Dedung des Familienbedarfs können die Rezept- Sammelstellen benutzt werden. Centralkommiffion der Krankenkassen Berlins und der Vororte. Berliner Partei- Angelegenbeiten. Erster Wahlkreis. Infolge verspäteter Versammlungsanzeige durfte die zum 16. Oftober anberaumte Versammlung nicht stattfinden. Es findet nunmehr am Donnerstag, den 23. Oktober, abends 8 Uhr, die Versammlung im Lotal des Herrn Miegel, Stralauerffr. 57, mit der Tagesordnung statt: Wahl des Vorstandes und Vortrag des Genossen Lantow Ueber die Entwicklung Frankreichs vom 16. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts". Dritter Wahlkreis. Dienstag, abends 81%, Uhr, in Voigts Salon, Nitterstr. 75, Generalversammlung des Wahlvereins. Tagesordmmg: Bericht und Abrechnung vom dritten Quartal. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Rosenow: Heimatspolitik, Brotwucher und Arbeiterklasse." Diskussion. Vereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Borstand. Treptow- Baumschulenweg. Morgen Mittwoch, findet bei Mischler, Ede der Ernst- und Marienthalerstraße, die ordentliche General= versammlung des Wahlvereins statt. Tagesordnung: Bericht des Gen. Böste über den Münchener Barteitag. Borstands bericht und Wahlen sowie Stellungnahme zur Erhöhung der Beiträge. Adlershof. Den Wählern der dritten Klasse bringen wir hiermit nochmals in Erinnerung, daß die Erfahwahl für die Gemeinde bertretung am Mittwoch, den 22. Oftober, nachmittags von 4 bis| 7 Uhr, in der alten Schule stattfindet. Außerdem machen wir noch mals darauf aufmerkſam, daß jedes Mitglied des Wahlvercins laut Beschluß verpflichtet ist, zur Wahl zu gehen. Der Vorstand. Schöneberg. Heute Dienstag, abends 8 Uhr, bei Obst, Meiningerstraße 8: Generalversammlung des Wahl vereins. Auf der Tagesordnung stehen Berichte und Neuwahlen der Vereinsfunktionäre. Der außerordentlich wichtigen Tagesordnung wegen ist das Erscheinen sämtlicher Mitglieder erforderlich. Lokales. Das Berliner Volksschulwesen es, zu haben. Aus den Nachbarorten. Einen eigentümlichen Weg zur Fleifajnot- Bekämpfung" hat der Magistrat in Spandau eingeschlagen. Uns wird dazu geschrieben: Bekanntlich haben die Spandauer Stadtverordneten vor einigen Wochen mit fuapper Majorität einen socialdemokratischen Antrag angenommen, welcher den Magistrat aufforderte, sofort bei dem Reichstag und Bundesrat geeignete Schritte zur Linderung der herrschenden Fleischteuerung durch Deffnung der Grenzen 2c. zu thun. Zwei glänzend besuchte Volfsversammlungen, die bald darauf stattfanden, forderten zudem den Magistrat Ein Kind erschossen. Ein entsetzlicher Vorfall hat sich Montag- und hatte sich entzündet und Papier, Tapeten, die Holzverfchalung. abend in der siebenten Stunde im Hause Reinickendorferstraße 18c in Brand gesetzt. Es gelang jedoch der Wehr, die Flammen bald zugetragen. Dort befindet sich das Grünframgeschäft von Seifert. zu ersticken, so daß größerer Schaden nicht entstanden ist. Abends Ein kleines Mädchen betrat den Laden und entwandte, als es sich 6 Uhr mußte in der Zionskirchstr. 49 ein Feuer abgelöscht werden, unbeobachtet glaubte, eine Pflaume. Der Inhaber des Geschäfts dinen und Wäschestücke in einer Wohnung Feuer gefangen hatten. das auf dem Boden entstanden war, während Alt- Moabit 19 Garhatte diesen Vorgang jedoch gesehen und das Mädchen bei der That Nachmittags 3 Uhr war in der Liesenstr. 4 ein Brand ausgekommen, ergriffen. Vor den Augen einiger Leute, die sich inzwischen an der den Fußboden und die Balfenlage hauptsächlich beschädigte. Einen gesammelt hatten, verabreichte er dem Kinde eine derbe Züchtigung Balkenbrand hatte die Wehr furz darauf in der Fehrbellinerstr. 100 und warf es dann zur Thür hinaus. Stimmen des Unwillens zu beseitigen. Außerdem liefen im Laufe des Sonntags noch FeuerIn Wilmersdorf werden heut und morgen die bürgerlichen Parteien wurden vor dem Laden laut, während dies geschah, und meldungen von der Invalidenstr. 46 und von der Weberstr. 13 ein, um das noch unbesetzte Mandat eines Hausbesizers der dritten Ab- nicht lange dauerte so nahm die Menge, die sich die indes mur unbedeutende Brände betrafen. teilung ringen. Die Socialdemokratie wird diesen Wahlkampf, da von Minute zu Minute vermehrte, gegen den Geschäfts- Ein volkstümlicher Heinrich Heine- Abend findet am Donnerstag, zur Beit fein geeigneter Kandidat zur Verfügung steht, nicht mitbedrohliche Haltung an. machen und empfiehlt der Arbeiterschaft, strenge 23 a h- inhaber eine Dieser zog sich für den 23. d. M., abends 8 Uhr, im Königshof, Bülowstraße 37, statt. enthaltung zu üben. einen Augenblick in seine Privatwohnung zurück und kam dann mit Mitwirkende sind: die Damen Margarete Pig vom Deutschen einem Revolver heraus, den er zur Abwehr auf das nun natürlich Theater, Adele Otto- Marano, welche im letzten Sommer Vertreterin erst recht empörte Publikum richtete. Sei es, daß Seifert sich in erster Partien bei den Festspielen in Bayreuth war, Gertrud NeuNotwehr glaubte, sei es, daß irgend ein unglücklicher Zufall mit- mann- Hahndorff vom Stadttheater in Hamburg, der Barytoniſt Billets a 40 f. spielte, genug, nachdem der Geschäftsinhaber die Waffe mehrfach Gerhard Fischer und Kapellmeister Fritz Otto. wird von der städtischen Schuldeputation in ihrem soeben erschienenen drohend emporgerichtet hatte, schoß er sie blindlings ab und traf ein einschließlich Programm sind im Königshof und an der Abendkasse Bericht für 1901/02 mit ungewöhnlicher Ausführlichkeit be- unbeteiligtes Kind, die zehnjährige Lucie Morf, die in der Nachbar- Vom Berliner Verkehrslegikon ist im Verlage von May Schildhandelt. Die früheren Berichte beschränkten sich im wesentlichen auf schaft wohnte, so unglücklich ins Herz, so daß das Kind berger die Winterausgabe zum Preise von 30 Pf. erschienen. Zur eine trockene Aneinanderreihung statistischen Materials und ver- nach wenigen Augenblicken seinen Geist aufgab. Nunmehr Orientierung im Berliner Straßenverkehr leistet das Büchlein einzelte Zusäße; der Bericht für das Jahr 1901/02 dagegen, der kannte die Wut des Publikums keine Grenzen mehr. Alles vortreffliche Dienste, ebenso enthält es eine gute Uebersicht des erste unter dem neuen Leiter unfres Volksschulwesens, bringt eine was im Geschäft nicht niet- und nagelfest war, wurde in Stücke ge- Eisenbahnverkehrs. Fülle von Erläuterungen und Begründungen. Bei der Lektüre mancher schlagen, den Geschäftsinhaber jedoch richtete die Menge furchtbar zu dieser Begründungen glaubt man allerdings so etwas wie eine und brachte ihn dann auf die Nevierwache in der Müllerstraße, wo Berteidigungsschrift vor sich zu haben. Offenbar hat Herr man ihn in haft behielt. Erst lange nach dem entsetzlichen VorStadtschulrat Gerstenberg gegenüber den zahlreichen Angriffen auf gang legte sich die Wut des Publikums. Die Leiche des erschossenen das Volksschulwesen Berlins einmal zeigen wollen, daß die Kindes soll beschlagnahmi und nach dem Schauhause gebracht sein. Berliner Volksschule so gut sei, wie sie nach Lage der Sache sein Mit einem erdichteten Lotteriegewinn beschwindelt ein Mann, der tönne. taubstumin ist oder sich wenigstens so stellt, viele Geschäftsleute in Zu den Frequenzverhältnissen bemerkt der Bericht, allen Stadtvierteln. Er zeigt ihnen ein Schriftstück auf den Namen im letzten Jahre sei trotz der nur geringen Zunahme der Kinderzahl Frizz Flieder oder Fritz Geschke mit der Anzeige, daß er 10 000 m. doch auf eine erhebliche Vermehrung der Klassen hingewirkt worden. in einer namhaft gemachten Lotterie gewonnen habe. Dann schreibt Dadurch sei die durchschnittliche Besetzung der Klaffen weiter ver- er auf einen Zettel, das Geld ſei auf einer Bank hinterlegt, und in einer Resolution dringend zur Ausführung des Stadtringert und die Zahl der„ fliegenden" Klassen vermindert worden. fügt die Bitte um ein Darlehn hinzu, da er es augenblicklich nicht verordneten- Beschlusses auf. Doch der Spandauer Bürger Die Durchschnittsbesetzung sei im letzten Jahre zwar wieder mulig machen könne. Dabei begnügt er sich mit jeder Summe, die denkt und der Magistrat lenft. Diesem erschien nämlich der Beschluß um etwa ein Kind pro Klaſſe( von rund 50 auf rund 49 Kinder) er sich nicht wieder sehen läßt, so erfahren sie zu spät, daß das" Politisch" angehaucht; der§ 35 der Städte- Ordnung bietet ja heruntergegangen, aber bei der hohen Gesamtzahl von 4342 Klaffen Schriftstück gefälscht und die ganze Erzählung Schwindel ist. eine willkommene Handhabe, und so stimmte der Magistrat dem Beschluß der Stadtverordneten nicht zu. Um aber nicht den Vorwurf sei schon das ein Erfolg. Die fliegenden Klassen betrachte die Schulverwaltung als einen Notbehelf, zu dem sie ungern greife, der Unglüdsfälle auf der Straßenbahn. Zweimal verunglückt ist einer argen Pflichtvernachlässigung gegenüber den ausgepowerten Fleischfich aber kaum ganz werde vermeiden lassen. Die Frequenz der gestern nachmittag in der Brunnenstraße der 16jährige Lehrbursche konsumenten auf sich zu laden, beschloß der Magistrat gleichzeitig, selbst Mar Paul, der einen Omnibus der Linie Marheinideplay- einen überaus verschämten Versuch zur Bekämpfung der Fleischnot" Gemeindeschulen hänge von den nicht vorauszusehenden Schwan- Brunnenstraße benützte. In der Nähe der Demminerstraße sprang in der Weise zu unternehmen, daß er das Zahlenmaterial über die fungen der Bevölkerungszahl der einzelnen Stadtteile ab. Das sind. von der Plattform des etwa einen Meter vom Straßenbahn im Spandauer Schlachthofe vorgenommenen Schlachtungen dem Ausführungen, die schon Herrn Gerstenbergs Vorgänger, Stadt Geleise entfernt fahrenden Omnibus ab, glitt aus und stürzte so Herrn Regierungspräsidenten in Potsdam( dessen Huld schulrat Bertram, zu machen pflegte. Hätte man nur nicht so lange unglücklich zu Boden, daß er mit dem Obertörper auf das Straßen- ja dem Spandauer Magistrat schon so oft gelacht hat)„ mitteilte" an dem Grundsatz festgehalten, die Schulhäuser Bis auf den legten Fahn- Geleise zu liegen kam. Auf diesem sauste in einer Entfernung und bei diesem in der Sache vorstellig" wurde. Gleich Magistrat noch ein Raum und die Klassenzimmer bis auf den letzten Blatz zu befezen. von kaum einem halben Meter ein Motorivagen der Straßenbahn- zeitig aber beschloß der übriges. Alm 1. November feiert die städtische Sparkasse int Dadurch hat man sich selber auf Jahre und Jahrzehnte hinaus der Linie Kreuzberg teinickendorf heran und P. geriet mit der linfen Möglichkeit beraubt, auch einen unerwartet hohen Zuwachs immer Schulter unter das Trittbrett desselben. Der Verunglückte wurde Spandau nämlich ihr fünfzigjähriges Jubiläum! Ein Jubiläum Gar nicht auszumalen! Ergo beschließt noch ohne Mühe unterbringen zu können. Soll hier in absehbarer Sturz eine Verfianchung der linken Schulter, Verlegungen am rechten Magistratus, es sollen 2000 M. für ein solennes Prunkvon dem Trittbrett gestreift und erlitt teils hierdurch, teils durch den ohne estessen? Zeit gründliche Besserung geschaffen werden, dann wird die durch- Oberarm und am Sinie. Er wurde nach der Unfallstation nach der mahl flüssig gemacht werden. Mit den vorher vom Sparkassenschnittliche Klassenfrequenz eben doch um mehr als ein Kind pro Kastanien- Allee gebracht, woselbst ihm die erste Hilfe zu teil wurde. vorstande geforderten tausend Mark glaubte der Magistrat nicht Jahr verringert werden müssen. Schwere Verlegungen erlitt in der Nacht zum Sonntag der in auskommen zu können. In geheimer Sitzung bewilligten die Stadtder Jahnstraße wohnende Arbeiter Gebhardt. Er passierte gegen verordneten am Freitag aber nur 1000 W. Wir fragen: Ist das 1 Uhr die Wißmannstraße in Rigdorf und wollte vor dem Hause nicht eine recht sinnige Art der Fleischnotbekämpfung? Nr. 16 schnell über den Fahrdamm rennen. G. beachtete nicht die Die Schmargendorfer Gemeindevertretung lehnte in ihrer letzten Annäherung eines Straßenbahn- Wagens der Linie Seestraße Briz Sizung die unentgeltliche Hergabe von Näunen zur Errichtung des mit solcher Gewalt, daß der Mann zurückprallte und zu Boden fiel. Unternehmen finanziell nicht gesichert erscheint und die von der und lief blindlings gegen die Seitenwand des Wagens und zwar von auspflege- Verein geplanten Kinderheims ab, weil das G. erfitt einen Bruch des linken Unterschenfels sowie klaffende Wunden über dem linfen Auge und am Hinterkopf. Der Ver- Gemeinde in Privatpflege gegebenen Waisen gut untergebracht unglückte wurde nach dem Krankenhause am Urban gebracht. Daß die Unterrichtserfolge der Gemeinde fchulen teine günstigen sind( nur 51 Proz. der Kinder gingen von der ersten oder der Oberklasse ab), das erklärt der Bericht nicht aus der hohen Frequenz und andren Mängeln der Berliner Gemeindeschule, sondern aus dem häufigen Schulwechsel infolge Verzuges und aus dem Zuzug von außerhalb, namentlich aus polnisch sprechenden Gegenden. Die zwangsweise Umschulung. die zu Beginn jedes neuen Halbjahres wegen Playmangels über zahlreiche Kinder verhängt wird, übergeht der Bericht mit vorsichtigem Stillschweigen. Genannt werden dafür noch ein paar andre Ursachen, die„ mehr oder weniger den Kindern die Erreichung des Lehrzieles erschweren" verschiedene Begabung der Kinder, Heranziehung zu gewerblicher Beschäftigung, ungünstige ſanitäre Verhältnisse und vielleicht eine nicht ganz den Verhältnissen entsprechende Verteilung des Unterrichtsstoffes". Dieses vielleicht" ist föstlich! Hinsichtlich der beiden legtgenannten Ursachen sei Wandel geschaffen worden durch Anstellung von Schulärzten und Einführung eines neuen Lehrplans. Verschwiegen wird, daß mit den Schulärzten immer noch erst probiert wird. Diese Proben mögen für hente genügen, um zu zeigen, wie sehr der Gemeindeschulverwaltung daran liegt, daß ihre Bemühungen um den Fortschritt der Berliner Gemeindeschule in möglichst borteilhaftem Lichte erscheinen. er bekommen famn. Wenn die Geprellten sich später erkundigen, da Gestern nachmittag gegen 4 Uhr versuchte der Kaufmann rib Kirschmann, Brunnenstr. 149 wohnhaft, die Hinterplattform des ersten Anhängewagens eines Straßenbahnzuges der Linie Charlottenstraße- Tegel vor dem Hause Chausseefstraße 8 zu dem zweiten Anhänger erfaßt und zur Seite geschleudert. Sierbei besteigen. St. glitt hierbei aus, stürzte zu Boden und wurde von erfitt der aufmann einen Snöchelbruch, bes rechten tubes und umugte mittels Droschte nach der Charité gebracht werden. Ein Zusammenstoß eines Motorwagens der Linie Winterfeldt. Platz- Müllerstraße mit der Droschte Nr. 5046 fand Sonntagabend gegen 10 Uhr vor dem Hause Aderstr. 77 statt. Der Kutscher der Droschte versuchte furz vor dem in voller Fahrgeschwindigkeit heranſauſenden Straßenbahnzug das Geleise zu kreuzen. Dem Führer des Motorivagens gelang es nicht, auf so turze Entfernung den Wagen zum Stehen zu bringen und der letztere fuhr mit solcher Gewalt auf die Droschke auf, daß von der letzteren das rechte Hinterrad zertrümmert turde. Der Kutscher wurde auf den Straßendamm geschleudert, kam jedoch ohne Schaden davon. gegen wurde der Fahrgast, Kaufmann Scholz, Liebmannstr. 26, innerlich schwer verletzt, so daß er nach dem Lazarus- Krankenhause überführt werden mußte. Ta= sein sollen. Das humane Unternehmen durch regelmäßige Subbentionierung zu sichern und dadurch was beabsichtigt war auch andre arme Kinder der privaten Ausbeutung und schlechten Erziehung zu entziehen, fiel der rein bürgerlichen Gemeindevertretung nicht ein. Die freiwillige Feuerwehr findet leider nicht die zur Sicherheit des Drtes notwendige Unterstützung durch die erforderliche Anzahl aktiver und paſſiver Mitglieder. Die vermögenden Herren Hausagrarier insbesondere bekimden nur ein unzulängliches Interesse. Die Gemeindevertretung setzte deshalb eine Kommission ein, mit der Aufgabe, die gemachten Vorschläge zur Bildung einer Pflicht feuerwehr vorzuberaten. Beleuchtungsanlage bewilligt. Für das Schulbrause bad aber, Für die Gemeindeschul- Aula wurden die Kosten einer das schon seit 1½ Jahren fertig ist und troß des Beſchluſſes bonn Mai dieses Jahres noch nicht in Betrieb gesetzt worden ist, intereffiert sich immer noch kein Gemeindevertreter und der Gemeindevorstand setzt sich nichtachtend über den Beschluß der Gemeindevertretung hinweg. Wann wird endlich dem Volfe gegeben, was des Bolles ist? Verfammlungen. Der Oberbürgermeister beim Verkehrsminister. Die vom Oberbürgermeister erbetene Audienz hat der Minister der öffentlichen Arbeiten mit anerkennenswerter Bereitwilligkeit und Promptheit gewährt. Schon am Sonnabendnachmittag ging im Einen Zusammenstoß zivischen zwei Straßenbahnwagen gab es Rathause die Nachricht ein, daß Minister Budde bereit fei, den Montagmorgen um 8 Uhr an der Ecke der Koch- und MarkgrafenArbeiter- Bildungsschule. Am 10. Oktober fand die ordentliche Oberbürgermeister am Montagvormittag zu empfangen. Dieser Straße. Ein Motorwagen der Linie Behrenstraße Hasenheide faßte Generalversammlung statt. Den Vorstandsbericht erstattete Lammé: begab sich daraufhin gestern in Begleitung des stellvertretenden Vor- an der Kreuzung der beiden Strecken den Anhängewagen eines Er konnte bekannt geben, daß für National- Defonomie Herr Bernfizenden der städtischen Verkehrsdeputation, Stadtrat Bohm, nach Zuges Behrenstraße Treptow der städtischen Straßenbahn. Beide hard, für Rede- Uebung und Natur- Erkenntnis Herr Dr. Rudolf dem Minifterium der öffentlichen Arbeiten. Dem Vernehmen nach Wagen flogen aus dem Geleiſe. Menschen kamen nicht zu Schaden. Steiner und für Geschichte Herr M. Schütte als Lehrer gewonnen empfing Minister Bud de die Herren sehr freundlich und ließ sich der Anhängewagen wurde an der vorderen Plattform stark beschädigt seien. Der Schule gehören zur Zeit 312 Mitglieder( 41 Damen und von denselben die Wünsche der Stadtgemeinde bezüglich des und außer Betrieb gesetzt. Die Kuppelung brach. ( 271 Herren) an. Davon waren gewerkschaftlich 105, politisch 12, bon ihr auszubauenden Straßenbahnmeßes vortragen. Nach den Von einem Eisenbahnzuge angefahren wurde gestern abend um getvertschaftlich und politisch 80 Personen organisiert. Es wurden Mitteilungen einer Korrespondenz soll der Minister sich zu 8 Uhr der 26 Jahre alte Postbote Wilhelm Seglitz aus der zwei Ausflüge und eine Dampferpartie unternommen. Bei dem Ausden städtischen Plänen diesmal wohlwollend geäußert und über viele Einzelheiten mit dem Stadtoberhaupt gesprochen haben. Daß der Minister Chausseestraße 28, der bei dem Bostamt auf dem Stettiner Bahnhof fluge nach Nowaives- Neuendorf fand zugleich eine Besichtigung der angestellt ist. Im fich den Weg abzufürzen, wollte er von feiner Webschule statt. Dem Kassenbericht des Genossen Königs zufolge benicht schlecht auf die Stadt zu sprechen sei, schließt die Korrespondenz Wohnung durch die Schwarzkopffstraße über das Bahugeleise nach trugen die Einnahmen für Juli- September 175,85 M., die Ausgaben aus dem Umstande, daß der Minister auf die Anregung feiner Dienststelle gehen. Dabei faßte ihn die Maschine eines ein- 327,85 M. sodaß ein Bestand( inkl. Betrag vom 1. Juli 2872,28 M.) einer Untertunnelung der Linden" am Opern- fahrenden Zuges und warf ihn zurück, so daß er mit dem Kopfe von 2720,28 m. verbleibt. Auf Antrag der Revisoren wurde der plaze zur Verbindung der städtischen Pantow= und Treptow- Linie näher getreten ist und sie nicht a limine heftig aufschlug und bewußtlos liegen blieb. Der Verunglückte wurde Raffierer entlastet. Billiam giebt bekannt, daß die Bibliothek 1534 nach der Unfallstation in der Eichendorffstraße gebracht und von Bände enthält; daß der neue Katalog fertig gestellt und zum Preise von der hand gewiesen hat. Hierauf unterbreitet der Vorsitzende dort mit einem Koppschen Rettungswagen der Charité zugeführt, da von 20 Pf. zu haben ist. er eine schwere Schädelverlegung erlitten hat. der Versammlung den Antrag, daß vom 19. Oftober ein Extrafurfus für Redeübung stattfinden soll. An demselben sollen zehn bis 12 Personen teilnehmen. Dem stimmt die Generalversammlung zu. Als Revisoren wurden Geitner, Müller und Lehmann, als erster Bibliothekar Villiam und als Hilfsbibliothekar Riedlinger gewählt. " Man wird ohne fonderlichen Optimismus abzuwarten haben, was bie Bukunft bringt. Daß die schwierige und viele Millionen kostende Untertunneling als Zeichen besonderen Wohlwollens anzusehen ist, will uns nicht einleuchten. Aber selbst wenn der Verkehrsminister der Stadt entgegenkäme- was hülfe es? In Preußen spielt der Minister in derartigen Fragen, wie aus der Geschichte der Linden überquerung sattsam bekannt ist, doch nur eine sehr nebensächliche und einflußlose Rolle. Fenerbericht. Eine ungewöhnlich hohe Anzahl Alarmierungen hatte die Wehr am Sonntag zu verzeichnen. Früh gegen 4 1hr wurde sie nach der Müllerstr. 171 gerufen, wo im zweiten Stock des Quergebändes Baumwolle, Tische, der Fußboden 2c. Feuer gefangen hatte, dessen Ablöschung längere Zeit in Anspruch nahm. In der Wahlverein Bezirk Bankow. In der General- Versammlung am Neuen Schönhauserstr. 2, wo am Freitagabend ein größerer Fabrit- 14. Oftober berichtete der Borsitzende Eichler, daß das verflossene Jahc brand beseitigt werden mußte, hatte sich der auf den Hof geworfene für den Verein recht günstig war. Die Mitgliederzahl ist in Pankow, Die städtische Parkdeputation hatte sich in ihrer letzten Sigung Brandschutt wieder entzündet, so daß die Wehr noch einmal dort sowie in Niederschönhausen und Mühlenbeck erheblich gestiegen und mit einer Angelegenheit des Central Theaters zu beschäftigen. eingreifen mußte. Kleidungsstücke und Möbel gingen eine Stunde beträgt gegenwärtig circa 330. Der Bezirk Nordend ist an den WahlDas Polizeipräsidium hatte sich damit einverstanden erklärt, daß später in der Blumenstr. 31 in einer Schlafstube in Flammen auf, verein Reinickendorf übergegangen. Summert berichtet über die dies Theater nach dem Waldeckpark hin einen Notausgang erhält, während sich in der Alexanderstr. 74 Kohlen auf dem Hofe von Kaffe. Das System der Bezirkskajsierer hat sich gut be= der von der Stunde der Kaffenöffnung an bis zum Schluß der selbst entzündet hatten. Nach dem Karlplay wurde die Wehr währt. Die Einnahmen betragen einschließlich 323 M. Beſtand 940,37 Borstellung jedermann zugänglich ist. Die Parkdeputation will jedoch, daß dieser Ausgang nur in Augenblicken der Gefahr benutzt gerufen, weil hier ein Automobil in Brand geraten war, der indes Marf, die Ausgaben 467,64 M., sodaß ein Bestand von 472,73 wt. vom 15. Zuge bald abgelöscht wurde. In der Wallner- Theater- vorhanden ist. Er schlägt vor, den Sah von 20 Proz. der an den werde. Die Frage, ob ein Arbeiter ausschuß für die städtischen straße 18 hatte die Wehr in einem Keller ein Feuer zu befertigen, Streis abzuführenden Beitragsgelder auf 50 Proz. zu erhöhen. Nach Barfarbeiter einzurichten ist, soll die Parkdeputation in ihrer nächsten bas allerlei Gerümpel und Verpackungsmaterial ergriffen hatte lebhafter Debatte wird beschlossen, die Delegierten zur Kreisfonferenz Sigung beschäftigen. Viel Arbeit machte der Wehr ein Brand, der Sonntagabend 10 Uhr zu beauftragen, in der Konferenz darauf hinzuwirken, daß der Es wird Zum Fall Stegmann. Gegen den in der städtischen Epileptiker- in der Stralauerstr. 48 ausgekommen war. Kisten und Verpackungs statutenmäßige Beitrag auf 33% Proz. festgesezt werde. Anstalt uhlgarten beschäftigten Wärter Tryszinsky, material standen im zweiten Stock in Flammen, die bei Anfunf ferner beschlossen, sofort 100 m. besonders an den Streis abzuführen. der von Pfleglingen der Anstalt beschuldigt wird, den Tod des ver des ersten Löschzuges auch schon die Treppenverschalung, sowie die Auf Antrag der Revisoren wird der Kassierer entlastet. Gewählt storbenen. Pfleglings Maler Frig Stegmann durch Mißhand- Decke zum dritten Stock erfaßt hatten. Zugleich war auch eine starke werden: An Stelle des Genossen Eichler, der wegen seiner Posten im Lung herbeigeführt zu haben, ist jetzt von der Staatsanwalt An- Berqualmuung der Treppe eingetreten. Die Wehr ging dahes über Kreise und als Gemeindevertreter von seiner Wiederwahl abzusehen lage wegen Körperverlegung mit tödlichem Aus eine mechanische Leiter hinweg mit zwei Schlauchleitungen vor und bittet, Hilfe- Pankoto zum 1., Bekold- Niederschönhausen zum 2. Vorgange erhoben worden. Tryszinsky befindet sich nach wie vor beseitigte dann die Gefahr in verhältnismäßig furzer Zeit. fizenden, Summert zum Staffierer, Gustav Sonntag und Stabrie zu auf freiem Fuß und trägt ein recht zuversichtliches Wesen zur Schau. Zur selben Zeit wurde die fünfte Compagnie nach Spittelmarkt 15 Schriftführern, Otto Sonntag und Stechert zu Beisigern, Eichler, Der Vertrauensmann Kubig be= Er scheint darauf zu bauen, daß ihm sein Vorgesetzter auch jetzt gerufen. Hier war in der Konditorei von Dobrin nach Gelchäfts- Freiwald, Nieble zu Revisoren. noch das Zeugnis ausstellen wird, T. sei sein bester Wärter". schluß durch einen defekt gewordenen Gummischlauch Gas ausgeströmt richtet, daß seine Einnahme 771,03 W., feine Ausgaben 356,94 m. Von Marie Stunert. Ueber die letzten vulkanischen Ausbrüche am 15. und 16. d. M. Bom wird jetzt aus Kingstown( St. Vincent) gefabelt, daß die Aus Aus der Bewegung. brüche die Stadt mehr denn je vorher heimgesucht hätten; weite Feuilleton: Ein Kind. Stizze von Baul Bröder.( Schluß.) Josephine Sociale Gesetzgebung. Döring Notizenteil: Gewerkschaftliche Arbeiterinnenorganisation. Strecken Landes, die bisher als außerhalb der Gefahr angesehen Vereinsrecht der Frauen. Genossenschaftswurden, sind zerstört; die auf der Seite der Inseln über dem Winde bewegung. Frauenbewegung. Sittlichkeitsfrage. gelegenen Straßen nach Georgetown find unwegsam; hier ist die Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer Lage Hoffnungslos; auf der entgegengesetzten Seite ist verhältnis. 10 Pi., durch die Bost bezogen( eingetragen in der Reichspost- Beitungsliste mäßig weniger Schaden angerichtet. für 1902 unter Mr. 3051) beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich oyne Bestellgeld 55 Pf., unter Kreuzband 85 1. betragen haben, so daß 414 M. abgeführt werden konnten. Die der Vertrauensperson der Genossinnen Deutschlands. Die Fleischnot. Organisationsversuche in Franz. Buchholz und Schönwalde sind vor- Die Frauenbewegung in Italien. Von Dr. Robert Michels. Täufig fehlgeschlagen. Nach erfolgter Entlastung wird Kubig als Ver- Hebammenelend. II. trauensmann wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt werden nach einem Bericht des Gen. Werner die Mitglieder der Lokalkommission: Fengler und Werner für Pankom. Zur Kreistonferenz werden Hilfe, Behold, Stabrie, Stechert delegiert. Auf Antrag des Gen. K. Hoffmann wird beschlossen, daß die Vereinsversammlungen ferner im Lokale von Mierke, Berliner Straße 52, Ede Mühlenstraße stattfinden. Zu einer Erörterung einer Angelegenheit der Töpfer erklärt sich die Versammlung nicht für zuständig. Zum Schluß teilt der Vorsitzende mit, daß das Stiftungsfest des Vereins am 8. November in den Kurfürstensälen von Ebersbach in der Berliner Straße veranstaltet wird. An die Mitglieder der Central- Krankenkasse der Tabakarbeiter Deutschlands.( Berlin 11.) Die am 8. Oktober stattgehabte außerordentliche Mitgliederversammlung hat nach eingehender Debatte mit Majorität beschlossen, für die Aufrechterhaltung der Kasse in bisheriger Form einzutreten. Soll jedoch der Wille der Berliner Mitglieder, denn die Mitglieder von Berlin I find einstimmig für die Beibehaltung in der jezigen Form eingetreten, zur vollen Geltung kommen, so ist es absolut notwendig, bas sämtliche Mitglieder, welche für Weiterführung der Kasse in der bisherigen Weise sind, auch zur nächsten Mitgliederversammlung am 22. Ottober, abends 8, Uhr. bei Nümann, Brunnen str. 188, erscheinen und dem Koliegen Dechand ihre Stimme geben als Abgeordneten zur General Ver sammlung nach Mannheim am 6. November cr. Kollege Dechand, welcher für die jetzt bestehende Form eintritt, steht zur Stichwahl mit dem Kollegen Kerber- Frankfurt a. D., welcher für Um wandlung in eine Zuschußfasse eintritt. Mitglieder! Erscheint alle am Mittwoch bei Nümann und gebt dem Kollegen Dech and Eure Stimme.( Siche Inserat.) Die Ortsverwaltung. Centralverband der Konditorgehilfen und verwandter Berufe. Morgen, Mittwoch, den 22. Oktober 1902, abends 9 Uhr bei Stier( Hamburger Haus"), Linienstr. 96( am Koppenplay), Mitgliederversammlung. Gäste willkommen. Eingelaufene Druckschriften. " Der Wahre Jacob har joeben die Nr. 22 seines 19. Jahrganges erscheinen lassen. Dieselbe enthält einen Aufsatz von Kurt Eisner über Emile Zola, nebft einem gut gelungenen Porträt Bolas, das nach einer Photographie hergestellt ist, sowie ein dem Andenten Zolas gewidmetes Gedicht. Aus dem Inhalt der Nummer heben wir sodann die beiden farbigen Bilder„ Die Fleischtöpfe Germaniens" und" Centrumsdemagogen" hervor, sowie die Illustrationen Für Thron und Altar"," Heuchler einst und jetzt" und Die russische Freundschaft". Der tertliche Teil der Nummer bringt die Gedichte Die legte Garde",„ Sieg!" von Erich Mühsam, Kirchen schwänzer"," Fürstenspiegel" von Ludwig Frank," Butunfts- Reiterlied"," Wiesbadener Erlebnis"," Das neue Dogma"," Der Roland"," Der Zeitungsschreiber" Streuznach" sowie außer einer Anzahl fleinerer satirischer Betträge noch die Feuilletons„ Eine wahre Geschichte" und" Rede des nationalliberalen Abgeordneten Willibald Pflaumenweich". Der Preis der 10 Seiten starten Nummer in 10 f. Die Frauenbewegung in der Schweiz. Sechs Vorträge. Zürich 1902. Th. Schröter. Vermischtes. Fünffacher Mord. In Damerkow, Kreis Stolp i. P., schlug der Arbeiter Bantin mit einer Art die Witive Dona tot. Als er ihr Geld rauben wollte, fam Frau Grunft mit drei Kindern hinzu. Alle vier erschlug Bantin und entfloh alsdann. Bis jetzt konnte er noch nicht verhaftet werden. = Briefkasten der Redaktion. R. K. Das Haus gehört einem privaten Besitzer; die Räume find in Miete genommen. P. S. Für den Inhalt der Inserate können wir dem Publikum gegen. über feine Verantwortung übernehmen. E. B. Sowohl im Cirkus Schumann als im Cirkus Busch hat die Manege 13 Meter im Durchmesser. H. 26. Die Lektüre von Fachschriften hat für die praktische Weiter. bildung in einem Handwerk fast gar keinen Wert. Wenn Sie aber funfts gewerbliche Anregung für Ihr Fach wünschen, dann ist Ihnen die jedermann zugängliche Bibliothek des Kunstgewerbe- Museums zu empfehlen. Unter den dort ausliegenden Schriften werden Sie das für Ihre Zwecke geeignete finden. 21. G. Mitglied der Deputation für die städtische Jrrenpflege ist Genosse Bruns, SO., Raliborstr. 2. Art giebt es nicht. 2. Elbing. Sie Neue Hochstraße. 5. S. Einen Grundbesiger- Verein der erwähnten Gewerbegericht und. M. 1. Nein. 2. Ja. müffen sich an den Regierungspräsidenten wenden. Die Regierung ist zuständig. M. Werner. Der vereinbarte Lohn ist zu zahlen; die Herrschaft ist keineswegs berechtigt, ohne Zustimmung des Gefindes des Lohn herabzusetzen. Konzession. Das ist fein Grund für D. 2. 22. Verjährung liegt nicht vor. eine Konzessionsverweigerung. M. T., Alter Abonnent. Ja. N. Riecke. Der Saal muß selbstverständlich den dortigen baupolizeilichen Vorschriften entsprechen. .. 3000 m... 6 bis 20 M.. 1006. 1. Wenden Sie fich an Ihren Anwalt. Entscheidend ist der uns unbekannte Termin der Rechtskraft. 2. Nur auf Dispens. 18. Oktober, B. S. Nein. .. 1. Nein. 2. Aber das ist absolut gleichgültig. M. N. 93. Ja. Witterungsübersicht vom 20. Oftober 1902, morgens 8 Uhr. Stationen Ein Eisenbahn- Unfall, bei dem zwei Beamte vertvundet wurden, hat sich im Rheinlande zugetragen. Die amtliche Meldung lautet: Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, Diet' Berlag) ift foeben das Der Personenzug 309 ist auf freier Strecke zwischen Wiesbaden und 3. Heft des 21. Jahrganges erschienen. Aus dem Inbalt des Heftes heben Biebrich Mosbach bei Kilometer 3,7 mit Maschine und sechs Wagen wir hervor: Boerenbesuch und Zolltarif. Nachflänge zum Prozeß entgleist. Der Lokomotivführer wurde leicht, der Heizer Palizzolo. Bon Dda Olberg( Genua). Die Socialdemokratie und die Von den Reisenden wurde niemand verDie schwer verwundet. katholische Kirche. Von K. Kautsky. 3. Proletariat und Kirche. Expansionspolitik der Vereinigten Staaten in Südamerika. Von G. Avé- legt. Die eingeleifige Strecke war fünf Stunden gesperrt. Die Lallemant( San Luis).- Die genossenschaftlichen Molkereien in Holland und Züge wurden über Kurve geleitet. Die Untersuchung ist eingeleitet. ihre Arbeiter. Von M. Kalsbeek( Warga in Friesiand). Socialpolitische Nach einer Drahtmeldung des„ Berl. Tagebl." ist die Ursache der Umschau. Von Emanuel Wurm. Entgleisung ein Schienenbruch an einer scharfen Kurve gewesen. Hamburg Die„ Neue Zeit" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buch- Die Maschine stürzte, nachdem sie noch 50 Meter außerhalb des Berlin Handlungen, Bostanstalten und Kolporteure zum Preise von M. 3,25 pro Geleises gelaufen war, den sieben Meter hohen Damm hinab in Frantf./M. Duartal zu beziehen. In der Zeitungspreisliste der Bostanstalten, ist die einen Bach. Fünf Wagen liegen gleichfalls mehr oder weniger auf München " Neue Zeit" unter Nr. 5389 eingetragen, jedoch kann dieselbe bei der Poſt der Böschung zwischen Geleise und Thal. Der Masch... enführer Wien erlitt eine leichtere äußere Verlegung im Gesicht, der Heizer, welcher nur pro Quartal abonniert werden. Das einzelne geft foftet 25 Pf. Probenummern stehen jederzeit zur Verfügung. stand mm Barometer Windrichtung Windstärke Wetter 2heiter 1 bedeckt 764 SW 1 wolfig Swinemde. 763 WSW 762 N 764 SSW Temp. n. C. 5° C. 4° R. Stationen BarometerWindrichtung Windstärle 4 Haparanda 770 Still 6 Betersburg 757 MO 6 Corf 5 Aberdeen 6 Paris 766 S Wetter Temp. n. E. wolfig 1Dunst 2 wolfent 8 -5 1 763 SS 3 wolfig 10 2 Nebel 766 2 4 bedeckt 767 Stiu hlb. bed. Wetter Prognose für Dienstag, den 21. Oktober 1902. Von der Gleichheit", Beitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen absprang, einen bösen Unterschenkelbruch. Von den übrigen Infassen Zunächst wärmer, jedoch ziemlich trübe mit leichten Regenfällen und ( Stuttgart, Dieg' Berlag), ist uns soeben die Nr. 22 des 12. Jahrganges des Zuges wurde wunderbarerweise, obwohl die ersten Wagen schräg mäßigen südwestlichen Winden; später wieder aufstlarend und etwas fühler zugegangen. Aus dem Inhalt dieser Nummer heben wir hervor: Aufruf liefen, niemand verletzt. II. Wahlkreis. Am 18. Oktober verstarb nach langer Krankheit unser treuer Parteigenosse Ferdinand Kleinert, am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Mittwoch, den 22. b. M., nachmittags 3 Uhr, vom fatholischen Kirchhofe in Südende statt. Um recht zahlreiche Beteiligung ersuchen Die Vertrauensleute. Wahlverein des II. Berl.Reichstags- Wahlkreises. Am 18. d. verstarb nach langem Leiden unser treues Mitglied, der Beitungs- Spediteur Ferdinand Kleinert. Ehre seinem Andenken! Es ist Pflicht, sich an der Beerdigung zahlreich zu beteiligen. Der Vorstand. Um 19. Oftober, morgens, verstarb nach langem, schwerem Leiden mein geliebter Mann und Vater, der Fabrikant 29196 Karl Lemke im 57. Jahre. Frau Antonie Lemke verw. Kitzing nebst Kindern. Die Beerdigung findet Mittwoch, 22. Dft., nadm. 14 Uhr, auf dem Friedhof der Emmaus- Gemeinde, Hermannstraße, von der Leichenhalle daselbst aus statt. Kranz- und Blumenbinderei von Robert Meyer, uur Mariannen- Straße 2. Vereins- Kränze, Palmen- u. BlumenArrangements, Bouquets, Guirlanden usw. werden fein u. preiswert geliefert. Englisch. Unterricht ( Stonvers.) für Anfänger und Vorgeschrittene erteilt 53462* Gertrude Swienty geb. Liebknecht, 57 Sedaustraße, Schöneberg. Emile Zola* Deutsche Verlags- Anstalt Stuttgart Von den Werfen des durch ein tragisches Geschick so rasch aus dem Leben geschies denen berühmten französischen Schriftstellers sind in unserm Verlage erschienen in einzig autorisierter deutscher Uebersetzung Roman. 10. Auflage. Das Geld. 2 Bände. Geheftet M. 5.-, in einen Band gebunden M. 6.Der Zusammenbruch. ( Der Krieg von 1870/71.) Roman. 18. Auflage. 3 Bände. Geheftet M. 5.-, gebunden W. 8.Juntrierte Ausgabe Mit 219 Abbildungen von Adolf Wald. Frit Bergen u. Chr. Speyer. In Original- Einband M. 12.lage. 2 Bände. Doktor Pascal. Roman. 2. Anf Geheftet W. 5.-, in einen Band gebunden M. 6.Lourdes. Roman. 4. Auflage. 8 Bbe. Geheftet M. 6.-, in 2 Vande gebunden M. 8.Wände Rom. Roman. 9. Auflage. 8 Bände. Geheftet M. 6.-, in 2 Bände geb. M. 8.Paris. Roman. 10. Auflage. 3 Bände. Fruchtbarkeit. Erster Teil ber Bier Evangelien". Roman. 10. inflage. 2 Bände. Geheftet M. 6.-, gebunden M. 8.Arbeit. Roman. 7. Auflage. 2 Bände. weiter Teil der„ Bier Evangelien". Geheftet M. 6.-, gebunden W. 8.Wahrheit. Dritter Teil der„ Bier Evangelien". Der neueste, vom Verfasser vollendet zurückgelaffene Roman erscheint gegenwärtig in der Halbmonatsschrift.. Aus fremden Zungen". Monatlich 2 Hefte à 50 Pfennig. Der Siegeszug der Wahrheit Die Affäre Dreyfus. Gebeftet Mt. 2.-. geb. M. 3.Madame Sourdis- nantas. " Novellen.( Romansammlung Deva" 16. Band.) Geheftet 50 Pfennig. Der naturalistische Roman in Frankreich. Geheftet. 4.Geheftet M. 6.-, in 2 Bände ges bunden M. 8.gebunden M. 5.Durch alle Buchhandinngen zu beziehen, auch direkt von der Deutschen Verlags- Anstalt in Stuttgart Berliner Wetterbureau. Ein Dedbett mit Stopffissen und Bezüge und Waschkessel billig ver. käuflich Görlizerstraße 45, I rechts. Berfallene Pfänder. Golds. wie Brillanten j. Art, gold. u. filb. Uhren, Ketten, Hinge, sauber u. schön, m. spottb. bert. Altes Gold, Silber w. getauscht u. in Zahlung gen. in der Pfandl. Prinzenstr. 28 I, Ede Nitterstr. Winterkartoffeln, fer gute, find zu haben b. R. Püschel, Kartoffelfahn im Engelbecken. Patentanwalt Dammann, Moritzplatz 57. Auskunft bis abends neun.[ 52201* Berliner Felix Scheuer R.HECHT BERL U lk- Trio. 611 Stralsunderstr. 1. Stempel Fabrik, bon[ 52372* Robert Hecht, Berlin se Oranienstr. 142, liefert schnell und billig alle Arten Stempel in bester Ausführung. Kautschut Typen Perfett zum Zusammensetzen einzelner Wörter fowie ganzer Säge von 1,50 M. an. T Waarenhaus Hermann Tietz Saison 1902/3. Dienstag, 21. bis Sonnabend, 25. October Der nene Preiscourant für Lebensmittel ist erschienen Erster Sonderverkauf in Conserven etc. Gemüse. Conserven. Suppenspargel . • 1 zu Vorzugspreisen. Fruchtconserven in dünnen Zucker. Kaiserkirschen ohne Stein Weichselkirschen ohne Stein Reineclauden Mirabellen " Fischconserven. 1/1 1/3 10055 Elbinger Neunaugen 10 60 Anchovis in Dosen 85 48 85 60 40 Hummer Pa Krone . 85 48 140 78 140 75 75 70.38 Obiges Sortiment Früchte Mark 9.25 == 101 Dosen Birnen, franz, weiss und rot. 19 · 1/1 1/ 63 37 80 45 90 50 Kirschen mit Stein 80 45 35 . 165 88 45 85 48 48 30 50 30 . 80 45 115 68 45 Pf. Rheinisches Aepfel- Gelée ( Rheinisches Krant) 1 Pfd.- Dose 55 Pf., 2 Pfd.- Dose 1,00 450 10 Pfd.- Dose Bruchspargel mit Köpfen. Pa. Bruchspargel mit Köpfen. Pa. Stangenspargel.... Stangenspargel 32/36 Stück Diner- Spargel 20/24 Stück Pfefferlinge Steinpilze Karotten Feine Junge Gemüseschoten. Feine junge Dinerschoten Feine junge Kaiserschoten. Pa. Wachsbohnen Pa. Perlbrechbohnen Dose Pfirsiche, Frucht. Apricosen ,, Frucht Preiselbeeren · Pflaumen in Essig und Zucker pr. Dose 90 Pt. 6 Stück 40 PL. / Dose 33 PL. Dose 60, 1, Dose Gabelbissen in Dosen,( Matjes), Dose 65 Pf. Nordsee- Krabben/ Dose 60 Sardellen in Gläsern Dose 1,75 Dose 95 Pt. ca.%, Pfd. Inhalt 70 Pt. Sardinen Philippi& Canaud Dose 1,05, Sardinen Saupine, Nantes/ Dose 85 Pf. 1 Dose 1,60 Dose 1,45 Für Restaurateure Dose Sardinen( Cigongue) Bismarck- Hering Brat- Hering in ovalen Dosen 4.5 Pl. . 1,05 per Dose u. Herren- Moden Berliner Resource Möbel- Fabrik Lager Kompletter Achtung, Vereine! elegante Ausführung, geringe Teilzahlung. 1. Kurzberg, Neue Königstr. 47, am Alexanderplatz.[ 54142* Kommandantenstr. 57. Kleine und große Säle für 100, 500 und 1000 Personen empfiehlt. 50432* Adolf Stein, Ein Sonnabend im Oktober und November frei. 2. Ziehung 4. Slaffe 207. Kgl. renk Botterie. Siehung vom 20. Oftober 1902, vormittags. Nur die Gewinne über 232. find den resenden Nummern in flammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Nachdruck verboten. 70 80 259 476 80 634 768 1357 82 597[ 500] 605 854 921 2160 237 364 422 699 708 74 824 67 3051 96 140 88 96 250 430 42 539 606 16 716 918 4026 48 233[ 3000] 65 421 36 505 618 860 67 5169 429 529 602 6000 102 82 295 703 10 855 992 7013 130 99 249 341 49 414 75 593 714 900 94 8196 406 37 50 98 607 74 762 87 809 81 974 9083 117 73[ 500] 94 207 31 476 751 72 883 10053 357 519 695 739 96 911 11004 20 86 161 309 13 44 549 817 85 920 12011 29 58 59 145 52 76[ 500] 201 440 90 554 93 670 771 13144 270 332 67 534 62 95 650 708 99 14067 180[ 3000] 281 420 91 551 614 734 842 965 15048 139 243 628 805 81 16043 270 310 55 68 556 655[ 500] 704 892 943 17015 70 342 415 629 94 760 852 915 18018 159 315 S9 494 721 85 827 961 19063 107 47[ 500] 267 366 874 87 89 20022 152 84 261 350 80 473 543[ 5001 607 821 902 22 21001 44 276 493 676 80 741 70 73 820 967 85 22150 313 430 887 23071 390 763 892[ 500] 24219 24 341 509[ 1000] 71 921 99 25011 156 91 251 325 408 522[ 1000] 65 783 26026 176 77 336 401 48 620 33 41 833 70 999 27004 13 180 214 46 384 425 553 69[ 3000] 662 89 818 22 26 985 28014 118 97 305 65 711 37 800 11 24 962 83[ 500] 29016 158 248 443 652 727 870 964 30062 561 603[ 1000] 23 66 99 783 873[ 500] 951 4500] 31083 491 509 736 806[ 1000] 937 75 32086 134 239 43 67 81[ 500] 93 421[ 1000] 32 69[ 500] 657 972 33180 653 69 91 781[ 500] 34121 39 204 303 90 466 503 648 700 944 35131 247 504 735 974 36076 144 70 260 377 581 753[ 500] 63 37063 464 532 616 59 702 38160 372 480 509 98 738 834[ 1000] 903[ 500] 78 92 39180 222 69 877 86 40065 96 204 308 21 32 48 420 52 72 592 640 42 762 840 907 41152 570 695 866 955 80 42034 73 133 54 270 411 81 670 760 43511[ 500] 38 69. 92 740 948 44056 91 99 156 95 304 59 480 528 68 75 676 793 13000] 94 804 46 968 45004 190 239 619 745 825 938 79 46001 76 312 518 91 628 32 836 95 972 85 47250 52 66 90 339 91 413 627 96 99 738[ 500] 93 807 912 4.8042 51 85 294 361 66 507[ 1000] 44 619 716 900 38 49128 39 465 98 510 50006 186 544 78 739 919[ 1000] 51002 35 321 70 74 418 838 52010 64 113 51 452 632 85 788 53029 85 116 98 214 84 402 27 36 95 629 46 54171 482 86 581 608 51 55052 83 388 521 775 827 28 56032 259 489 904 19 79 57004 79 137 205 86 369 569 606 10 22 705& 48 74 911 83 58295 411 47 61 527 624 733[ 3000] 55 59146 476 619 98 702 55 60009 361 782[ 1000] 828 71 963 95 61160 77 225 472 745 93 826 947 48 93 62038 159 218 32 35 472 751 63116 84 212 330 488 544 744 867 982 64053[ 500] 69 374 519 94 65196 294 393 734 929 66066 165 314 482 569 645 882 67044 204 85 310 418 54 584 618 802 21 63 919 68005 22 487 613 65 729 801 900[ 500] 2:10 69059 144 78 213 57 379 673 829 70304 75 446 914 71029 213 366 80 567 880 90 971 72064 82 185 93 203 48 94 364 95 469 653 73007 287 320 426 508 618 86 783 827 912 33 74007 295 453 553 803 48 81[ 5001 974 75237 53 511 27 93 698 776 99 957 76111 43 96 482 993 77094 158 290 315 439 52 518 62 784[ 500] 94 882 911[ 500] 78028 176 307 19 726 822 30 71 96 989 79194 234 46 434 500 24 78 808 927 31 80002 376 577 639 42 63 86 81077 93 95 125 371 85 410[ 500] 19 546 68 73 714 19 34 82075 98 122 66 423 25[ 500] 584 632 894 912 83127 222 79 314 428 84052 280 95 363 523 48 54 89 690 738 909 71 85090 283 373 682 846 95 961 86053 80 297 456 699 924 37 87020 182 526 675 82 83 995 S8071 97 266 542 79 92 699 992 89003 163 243 341 497 603 750 925 29 42 90033 123 955 88 91071[ 500] 100 51 97 206 586 624 25 722 28 92005 252 96 363 80 418 502 33 82 606 720 918 93017 36 237 306 434 36 512 94358 65 92 456 75 529 748 825[ 3000] 95068 150 260 96033 81 255 393 444 67 945 82 97192 93 417 42 59 803 56 78 958[ 500] 87 89 98117[ 500] 49 51 226 462 542 52 754 72 805 76 961 99188 206 457 67 74 673 706 12 76 858 906 77 100206 33[ 10001 636 760 101081 166 238 40 75 413 620 788 979 102241 441 536 63 704 60 816 942 54 103091 97 109 66 248 338 89 97 572 640 707 847 907 42 90 104131 219 400[ 30001 602 93 764 915[ 1000] 105032 78[ 10001 260 385 421 624 42 76 753 802 27 46 912 65 106328 54 429 88 511 81 750 856[ 10001107256 538 653 755 820 914 108152 98 579 664 829 30 89 109001 44 55 104 243 361 15001 719 20 11900] 31 62 99 838 110307 110001 438 559 706 111004 41 169 205 11 99 307 24 60 477[ 10001 850 112003 26 38 79 129 94 378 882 953 73 113020 57 177 489 637 42 65 71 893 956 114009 54 103 243 96 306 33[ 1000] 56 411 48 586 632 755 934 115014 64[ 10001 305 458 74 510 11 66 97 689 748 978 88 116101 8 342 443 655 82 737 60 95 823 33 91 955 117116 44 344 635 98 118042 221 513 702 898 119066 382 624 775 951 Jedes Wort: Pfennig. 5 Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben sählen doppelt. Verkäufe. 120057 148 461 534 121007 41 43[ 500] 265 68 363 552 735[ 3000] 51 835 122055 62 65 139 537 732 891 123010 171 247 364 470 92 558 78 826 124022 119 67 223 44 468 559 92 941 63 125037 66 131 235 483 539 671 755 56 59 914 57 126211 422 628 781[ 500] 845 949 71 127082 165 75 244 401 590 717 59 80 128028 338 686 784 911 129142 69[ 1000] 294 302[ 5001 51 509 70 609 802 926 130018[ 30001 415 71 714 937 69 131072 85 [ 500] 134 501 31[ 1000] 46 47[ 5001 609 132307 408 72 544[ 500] 86 700[ 3000] 900 61 133102 263 345 77 679 805 48 55 134107 89 246 96 357 68 434 515 622 99 742[ 10001 58 83 135068 327[ 500] 34 42 84[ 10001 687 793 841 136046 128 40 248 87 326 36 56 840 137004 117 257[ 10001 306 11 658 74 803 138040 185 275[ 5001 372 421 651 781 836 981 139071 117 54 84 255 58 413 595 9411781 83 140056 270 415 98[ 30001 559 861 963 141059 133 36 65 297 335 48 419 74 863 914 34 142037 77 79 118 41 228[ 500] 46[ 5001 73 320[ 5001 547 64 94 613 914 143124 92 497 589 144031 220[ 3000] 56 473 566 631[ 500] 734 836[ 10 0001 935 145013 229 463 684 711 146043 99 142 326[ 5001 456 577 622 818 147002 269 425 505 695 730 42 47 847 966 148094 97 100 229 412 96 564 653 794 863 76[ 30001 149032 80 10001 94 375 527 718 835[ 10001 65 920 55001 150040 266 73 310 425 709 905 6 10 80 15118 [ 1000] 328 432 37 63 576 626 787 94 152066 74 193 279 732 45 944 153021 118 259 319 61 70 550 618 27 [ 30001 29 58 881 979[ 500] 154029 183 629[ 1000] 72 830 921 155220 346 479 562 658 15001 900 38 156154[ 1000] 66 216 318 451 555 633 774[ 1000] 83 96 913 47 157038 90 125 40 259 352 741 54[ 3000] 834 74 945 158038 73 78 142 66 205 19 741 75 1500] 159-263 474 614( 300) 807 192 65 20 160061[ 500] 97 170 79 237 361 456 503 621[ 3000] 838 62 92 161052 81 248 356 597 729 42 808[ 5000] 13 66 967 162116 202 302 408 52 657 744 819 163132 266 408 914 16 53 74 164571 671 95 1500] 825 64 949 165041 129 82 207 307 63 96 574[ 1000] 654 76 166014[ 1000] 428 675 932 46 107055 75 83 231 89 573 600 872 168026 40 72 185 411 41 508 23 49 637 707 56 81 800 26 169092 114 36 378 455 545 90 614 76 815 975 97 170156 69 80 272 86[ 500] 318 497 604 14 834 37 171427 59 565 669 81 768 81 891 981 172105 281 430 536 89 651 924 54 92 173076 141 229 45 310 83 429 675 712 95 914 67[ 1000] 96 174043[ 3000] 46 127 44 74 306 59 426 593 175032 260[ 500] 453 650 873 176170 233 82 93 462 521 644[ 1000] 861[ 50 000] 942 177184 97 231[ 3000] 524 876 903[ 3000] 85 178111 241 361 439 47 570 99 677 700 53 852 179108 235 50 68 83( 500) 500( 500) 913 20 37 603 70 180126 70 264 413 20 37 605 70 719 834 909 181002 66 126 34 73 74 295 311 79 667 900 182070 77 298 483[ 1000] 527 640 60 817 49 83 935 49 183047 88 311 22 438 768 901 99 184023 372 83 484 70 96 630 43 742 972 185009 13 378 414 611 57[ 1000] 86 806 25 44 186101 24 313 739 873 965 187019 185 90 203 11 31 79 314 633 97 725 940[ 3000] 188083 116 20 595 649 73 811 992[ 1000] 189201 319 470 88 91 640 45[ 1000] 98 736 867 190310 838 191042 286 318 75 94 545 73 629 [ 30 000] 770 908 192014 33 52 431 546 70 83 608 63 727 869 985 193075 150 460 595 743 937 194138 40 58 369 90 436 40[ 3000] 548 91 677 883 195129 263 354 578 605 61 859 196040[ 1000] 97 234[ 500] 316[ 1000] 43 414 519 86 680 724 899 902[ 500] 7 72 197016 254 391 429 626 50 750 910 198038 102 54 381 596 838 94[ 1000] 924 79 199163 229 30 94 586 709 807 35 946 55 200152 220 37 303[ 500] 417 525 716 201137 375 922 70 79 202014 218[ 1000] 348[ 500] 533 668 80 876 97[ 3000] 203028 89 120 200 6 334 81 571 654 769 827 204186 260 465 697[ 3000] 755 98 948 205100 16 284 310 35 413 50 772 811 206094 256 362 822 62 918 91[ 30001 207096 103 9 94 286 302 17 420 78 86 657 64 73 77 719 83 208107 248 837[ 500] 209009 32 96 216 315[ 500] 91 94 446 87 612 767 928 94 210190 207 12 38 65 309 531 608 36 760 63 82 211078 196 287 93 325 41 464 510 677 81 728 60 212032 143 201 54[ 5001 91 595 662 743 831 970 213025 78 79 89 104 301 75 493 586 97 695 726 825 41 924 214090 201 65 71 435 71 662 841 215013 91 212 520 650 97 702 216221 366 848 217017 117 293 418 589 615 050 63 218146 227[ 500] 319 80 425 43 525 74 632 812 929 219197 234 60[ 500] 532 834 220534 617 87 725 806 41 221027 66[ 3000] 105 227 60 674 784 222002 22 94 148 66[ 500] 371 [ 1000] 551 600 940 223130 61 201 48 392 224026 188 316 18 478 591 647 735 838[ 500] 2, Im Gewinnrabe verblieben: Gevinn gu 500 000 2 zu 200 000 t, 2 g 150 000 2 at 10:00 t, 2 g 75 000 t., 150 000 B 88 20 000 2, 18 su 18 000 38 zu 10 000., 78 s 5000 8, 1000 2, 2761 zu 500 8000, 1499 z zu Fabrikpreisen gänzlich neut Wohnungs- Einrichtungen renovierten Säle zu Bersammlungen 50372* Eigne Werkstätten empfiehlt und Festlichkeiten. Einige Sonnabende am Kottbuser und Sonntage noch frei. Thor. Julius Apelt, Skalitzerstr. 6, 2. Bichung 4 lane 207. stat. Preng. Votteri. Siehung vom 20. Oft ber 1902, nachmittags. Nur die Gewinne uber 232 t find den betregendes Summern in sklammern beigeft ( Ohne Gewähr. Nachdrud. verboten.. 104 362 681 800 S 908 58 1015 126 34 77 225 32 93 345 49 74 404[ 500] 10 40[ 3000] 548 777 863 2091 107 18 349 92 433 79 521 37 88 665 3084 113 43 200 32[ 1000] 92 423 62 551 57 606 744 54 826 52 72 4006 58 321 96 409 30 565 623 92 94 882 929 46 73 5081 129 240 57 1500] 358 409 884 85 920 99[ 500] 6217 64 73 432 69 559 783( 3000] 892 7026 141 272 543 622 53 95 813 8021 215 300 471 91 518 828 992 9050 296 305 510 11 663 872 938 65 53 463 93 627 10014 462 998 11053 463 98 621 788 985 12324 62 413 63 525 47 693 773 835 46 13023 60 208 77 310 73 780[ 500] 14031 215 306 416 71 74 514 38 606[ 3000] 41 768 15021 194 366 566 697 743 56 63 823 47 16047 84 149 245 86 392 484 533 73 97 862 17090 132 39 56 493 95 892 18023 387 465 535 93 99 647 60 87 90 917 31 [ 1000] 19037 78[ 500] 514 39 94 655 743 809 967 20033 79 92 126 305 17 21 594 686 945 21023 [ 1000] 72 146 342 547[ 1000] 625 30 64 75 781 942 22730 75[ 500] 871 923 54 23051 297 364 411 75 84 552 74 91 24027 378 427 532 641 73 99 713 871[ 1000] 25373 97 709 962 70 26068 139 232 324$ 1[ 1000] 589 674 733 41 49 957 63 27044 112 227 612 41 895 927 ( 500) 42 28183 237 84 488 699 759 840 45 55 89 941 42 29106 211 370[ 500] 433 535 690[ 500] 777 808 95% 73 93[ 1000] 5191L* Neues Klubhaus, 72, Kommandantenstr. 79. 867 980 114237 391 578[ 1000] 653 791 879[ 1000] 920 115407 658 725 50 67 815 79 983 116044 93 139 888 909 117041 629 852 948 60 70 82 118582 94 614 773 800 71 83 91 119294 339 648 75 120020 78 79 115 30 43 84 210 32 47[ 500] 328 78 484[ 1000] 779 847 910 121250[ 1000] 526[ 3000] 51 [ 1000] 693 810 935 122048 480 91 688 707 17 62 84 903 42 123251 68 456 749 963[ 5001 90 124144 427 31 534 634 742 855 967 93[ 3000] 125005 192 430 62 540 51 725 96 956 91 126000 224 508 73 76 701 50 62 974 127015 127 242[ 3000] 312 469 128144 95 215 17 58 95 337 52 426 550 833 129115 91 274 95 472 572 633 710 839 88 994 130127 216 18 59 392 508 27 846[ 500] 65 915 75 76 131177 240 485 93[ 1000] 719 847 65 966 97 132843 936 133094 177 456 511 44 76[ 1000] 629 134088 97 168 220 99[ 500] 422 637 891 961 135031 249[ 5001 73 702 916 136085 101 603 707 887 913 137106 62 218 46 50 364 446 572 797 138514 616 76 716[ 1000 39 83 830 81[ 3000] 84 139065 103 337 407[ 3000] 79 574 86 679 791 140045 53 180 328 82 408 568 670 805 94 141074 180 223 360 453 526 49 724 37 845 66 985 142016 59 400 29 615[ 500] 729 855 143076 187 221 24[ 500] 32 338 43[ 5001 50 89 709 59 144010 158 242 334 38 780 811 901[ 5001 39 145064 69[ 1000] 134 297 483 723 [ 5001 874 88 904 146116 221 447 72 547 56 645 79 90 702 88 90 991 147243 308 18 56 462 592 607 96 713 [ 3000] 28 79[ 500] 922 148113 40 91 230 85 320 455 [ 500] 71 505[ 1000] 50 721 25 67 72 835 38 57 149288 342 83 512 86 610 795[ 1000] 97 806 934 30011 52 81 247 348 81 538 743 94 844 976 31025 61 73 233 437 517 78 790 837 85 971 32287 336 60 93 420 15001 68 543 697[ 1000] 740 61 801 17 23 962 33084 87 250 442 602 52 701 832 43[ 1000] 77 34117 45 85 412 36 85 563 93 35018 188 356 66 415 579 026 41 64 738 810 52 61 938 36010 39 217 37 507 66 709 37265 478 626 805[ 500] 38076 180 85 256 473 534 432 130001 167 553 655 65 66( 500] 712( 1000] 53 881 952 [ 500] 85 91[ 500] 734[ 3000] 858 919 61 39039 216 652 777 817[ 500] 52 64 85 957 40500 651 808 46 962 41242 529 64 605 75 840 87 931 59 42657 130001 922 43046 257 367 479 537 48 66 649 69 44089 132 220 31 434 55 506 49[ 500] 80 [ 1000] 673 844 88. 94 928[ 500] 64 45000 202 358 68 497 521 53 664 46171 242 656 777 96[ 5001 825 47001 642 772 77 829 48067 116 27 290 92 390 494 597 678 940 86 49021 105 36 290 402 69 512 88 615 765 78 816 39 50454 541 604 51058 69[ 5001 210 75 493 588 630 71 804 28 37 54 60 52157 95 527 865 53004[ 500] 49[ 3000] 64 178 247 346 484 500 54 815 54044 381 500 75 613 728 95 829 87 97 902 55372 401 37 535 48 725 31 810 39 50108 11 202 65 531 90 500 75 694 730 57001 15001 151 94 226 317 428 620 794 58144 70[ 10001 77 270 448 620[ 5001 701 72 805 61 59006 188 583 85 641 703 55 821 965 60118[ 500] 306 24[ 1000] 434[ 5001 55 765 896 61023 118 637[ 1000] 41 757 62009 539 66 623 53 63097 170 337 523 86 C03 745 64177 608 43 809 17 82 928 85 65012 174 88 280 402 554 63 832 898 918 41 98 66037 182 215 448 700 828 34 78 950 67054 306 42 400 507 798 940[ 500] 61 68080 129 233 43 85 406 7 50 514 664 87 889 038 69082 190 283 428 51 594 686 883 927 72 70388 498 533 636 709 11 880 71013 244 415 66 631[ 500] 770 902 72060 63 230 62 322 450[ 500] 583 608 38 753 923 74 73027 34 407 93 98 552 652 82 705 967 98 888[ 500] 947 74023 651 93 713 818 36 75259 407 79 555 954 75 78 76048 164 259 417 631 98 863 67 77137 477 553 670( 30001 94 944 57 78162 235 300 15001 38 504 79 658 84 751 79252 75 389 568 614 25 1500] 98 816 44 62 943 SO184 233 488 576 776 923 81085 172 493 651 52 94 727 82045 154 89 314 70 99 697 899 83035 190 287 88 573 691 723 816 909 84056 73 93 330 508 12 834 987 15001 85024 61 122 26 238 47 53 76 94 317 74 440 580 617 799 86032 66 274 571 647 66 725[ 500] 43[ 5001 50 87135 203 308 65 472 529 60 856 936 88159 310 19 465 503 96 676 89 764 96 98 993 89153 280 529[ 500] 692 705 34 890 90065 129[ 500] 292 377 495 549 78 916 67 91214 [ 500] 21 540 609 754 92198 392 815 33 987 93034 40 366 200 52 359 76[ 3000] 631 95 872 916 94044 59 193 232 325 721 95 936 94 95093 218 335 57 65 477 548 688 [ 3000] 775 96016 329 438 46 630 766 803 97079 87 90 231 34 47 473 509 60 849 961 77 98029[ 500] 258 335 99 439 511 697 776 99058 126 381 499[ 1000] 678 743 866 934 50 100089 189 284[ 5000] 393 421 564 639 96 813 51 900 44 101092 137 345 407 545 606 21 68 751 69 844 93 933 102102 224 560 666 89 741 78 846 927 89 103008 119 64 303 589 673 78 706 104198 218 53 70 96 698 836 105058 354 573 673 709 909[ 500] 96 98 100091 152 63 418 028 701 942 48 107011 123 84 348 433 41 500 80[ 1000] 643 701 15 810 907( 500) 29 108001 398 422 509 770 943 55 109012 93 296 332 476 99 569 655 759 97[ 1000] 110057 305 423 508 26 82 721 49 111106 213 372 538 89 112124 36[ 3000] 268 72 391[ 1000] 428 613 81 88 780 817 67 952 113066 140 95 205 308 464 787 Kleine Anzeigen. Verschiedenes. 29056 Reflamationen, Bugger, Stegligers Gelegenheitstäufe: Paletots, Herstraße 65. ren und Knabenanzüge, Hosen, straße 131. 29066 25876* Rechtsbureau, Zeltowerstraße 45, Eingaben, Gesuche, Naterteilung. Unbemittelten unentgeltlich. 132658* Koftenfreie zahnärztliche Behandlung, Babnziehen. Zahnärztliche BoliMinit, Chauffeestraße 1a. Buchbinder- Arbeiten fertigt Bigotte, Faldensteinstraße 37, of IV.+11 13329* Nußbaummöbel beim Auktionator Nähmaschinen ohne Anzahlung, Otto Liedeke, Mödernstraße 25( Bahn- Boche 1,00, gebrauchte 12,00. Löpniderspeicher am Anhalter Bahnhof), straße 60/61, Landsbergerstraße 82.+ 92* stehen zum spottbilligen Berkauf: Gebrauchte Möbel, Bücher, ReGardinenhaus Große Frankfurter große Ballen fleinere und größere gale verlauft Porath, Wilhelm- Infallfachen, Slagen, Eingaben, straße 9, parterre. + 37* Brachtteppiche, gediegene neue, auch straße 13. Diesjährige elegante Herren- An- ganz wenig gebrauchte Einrichtungen, Baneelsofas, Salongarnituren, Säulen züge und Baletots aus den modernsten frumeaus, Salonbilder, NußbaumStoffen in guter Verarbeitung und Büffett, Schreibtische, Salonfronen, Betten, Stoffer, Operngläser, Teppiche, Buthaten von 18 bis 45 Mark. Bücherschränke, Rubebetten, Tüll teisel, Revolver, Teschings, Mufit Sulius Lindenbaum, Große Frank gardinen, Spachtelſtores, Steppdeden, werfe fpoltbillig. Luce, Oranien furterstraße 141, Ede Fruchtstraße.* Portieren, Plüschtischdecken, bers Borjährige elegante Herrenhofen schiedene Gelegenheitskäufe, ument- Goldsachen, Brillanten, Uhren, aus feinsten Stoffen 9 bis 12 Mart. geltliche Lagerung. 1287 Ketten, Ringe, Regulatoren, ReißVerkauf Sonnabend und Sonntag. Teppiche mit Farbenfehlern Fabrit- zeuge, Harmonika, Geigen, Bithern Versandhaus Germania, Unter den niederlage Große Frankfurterstraße 9, poffbillig. Luce, Oranienstraße 131. Linden 21. 12058* + 37* Wringmaschinen auf Abzahlung Winterpaletots, Anzüge, ReNähmaschinen, ohne Anzahlung, Bellmann, GollnowLangschiffchen, montoiruhren spottbillig Leihhaus 12 Mart. Wheeler- Wilson 8 Mart, traße 26, nahe der LandsbergerReanderstraße 6. 43/ 1* 1352* Bellmann, Gollnowstraße 26 nahe der Straße. Neste spottbillig. Zuchlager Roß- Landsbergerstraße. 13535 400 Borortbaustellen, 50 Quadrat straße 2, Stoch u. Sceland. 17755* Nähmaschinen ohne Anzahlung, ruten, von 350 M. an, Waffer, Wald, Weiche Herrenhüte, gute Qualität, wöchentlich 1,00. Ringschist, Bobbin, Anzahlung, nur mündlich, MühlenStüd 95 Pfennige. Beffere Sachen Adler, Schnellnäher. Gebrauchte ftraße 67a, I rechts. enorm billig. Hutfabrit, Comptoir spottbillig. Reparaturen billigit. Nähmaschinen, Fahrräder, geStaiserstraße 25A, früher Barnim Zurmstraße 39. 2. Geschäft Bernauer- brauchte, Riesenauswahl, spottbillig straße 4 und 5. Sonntags geöffnet." straße 47 B. 13398 Bfandleibhaus Seydelstraße 20,[ 29156 Gardinenrefte, spottbillig, Gar Gasheizöfen! Sparsysteme! 6,00 Grünfram, Mehl-, Borkost-, Holz-, dinen- Fabrillager, Grüner Beg 80, Reflektorgasöjen! 7,00. Wohlauer, Kohlengeschäft mit Molle fofort zu parterre. Kein Laden. 1301 Wallnertheaterstraße 32. 27966 pertaufen Nigdorf, Neuterstraße 56. Steppdecken billigst Fabrik Große Breis 650 Mart. Frankfurterstraße 9, parterre.+ 37* ( 29). Gardinenhaus Bernhard Schwark: Nur Wallstraße. 13375 Teppiche!( fehlerhafte) in allen Größen für die Hälfte des Wertes im Teppichlager Brünn, Hadescher Markt 4, Bahnhof Börse. 119/ 5* Teppiche, Betten, Steppdeden, Gardinen, Spiegel, Regulatoren spottbillig Leihhaus Neanderstraße 6. Teilzahlungen gestattet. 43/ 1* parterre. 12 募 Brockhauslegiton und alle andren Bücher fauft, beleiht Antiquariat Stochstraße 56, I. Amt VI, 3397. Fahrrad- Unkauf, SchönhauserAllée 163a. 122/ 1* Vivisektion! Wer sich über diese ruchloseste Grausamkeit unser Zeit unterrichten will, verlange die Flug blätter des Wellbundes gegen Bivifeftion, welche unentgeltlich verjendet werden vom Berliner Tierschutzverein, Söniggrägerstraße 10S. Um gütigen Abdruck wird gebeten. 1616* Saal mit Bühne, 120 Bersonen faffend, jederzeit zu bergeben Schwedterstraße 23/24. 1361 Saal, Vereinsräume zu Berfamm 28176lungen und Sikungen noch fret Insel straße 10. Jannascht. 29226* Seifengeschäft wegen Ausweisung sofort billig verkäuflich Pofenerstraße 12. Billige Miete. 1362* Friseurgeschäft verkauft billig Empfehle meinen Saal für VerRosenberg, der billige. Golfcapes, Damenjaccos, Mädchenjadetts, spottbillige Preise. Rosenberg, der billige. Stnabenjoppen 2,80; Suabenpaletots 3,50; Stnabenhofen 75 Pfennig. Stottbuser damm 93. 28185 29106 Bable bis 10 Rofenberg, der billige. Reste zur Stonfettion, Plüsche, Krimmer, Besäße, moderne Stoffe. Spottpreise... Bschnitt gratis. Stottbuferdanim 93. 12598 150211 561 98 674 996 151089 155 75[ 500] 239 354 435 907 31 52 152165 228[ 3000] 410 62 72 820 58 93 908 32 68 153420 529 45 612 799 992 154007 42 79 164[ 500] 71 242[ 500] 348 512[ 5000] 44 612 16 27702 155013 126 351 439 50 75 527 829 95 937 156197 202 423[ 1000] 25 502 28 95 798 846[ 3000] 908 157015 266 350 509 32 725 39 53 804 7[ 500] 158005 159069 123( 5001 55 61 210[ 500] 341 73 413[ 1000] 27 52 64 67 536 602 843 955 160288 300 82 473 541 833 36 161018 68 102 28 48 280 429 32 591 950 162391 439 549 619 869 163057 145 85 323 98[ 1000] 418[ 500] 93 530 761 99[ 1000] 832 83 923 33 56 164102 339 409 99 579 749 840 42 165202 68 486 518 603 59[ 500] 75 85 905 166247 73 366 773 107193 248 886 91 974 168158 94 433 038 54 924 25 23 109070 349 1500] 512 658 84 170000 34 73 84 313 496 580 620 72( 500] 99 171102 521 55 69 90 625 799 894[ 500] 913 55 68 172741 173089 150 240 50 301 53 84 491 560 637 174093 198 214 08 312 678[ 2000] 799 925 175076 421 516 176032[ 500] 62 106 28 272 358 62 412 76 509 25 77 633 757 78 819 934 58[ 1000] 177980 105 1500 20 50 87 273 406 82 547 645 731 45 936 41[ 500] 178100 93 97 253 92 332 691 750 801 931 179036 91 129 64 605 896 929 49[ 10001 53 86 180075 290 392 412 539 63 656[ 500] 733 181138 51 500 5[ 5001 86 98 806 182080 176 274 336 546 87 623 70 923 183137 509 20 44 816[ 1000] 27 29 184004 57 375 86 572 816 19 24 185046 83 88 71t 17 37 84 186050 275 95 395 473 554 61 964 97 187034 229 30 323[ 1000] 67 447 69 531 860 924 87 188015 310 495 502 771 931 40 75 189077 173 [ 1000] 215 46 307 52 65 441 97 623[ 10001 85( 500) 190138 48 619 60 812 18 934 191181 254 71 90 652 811 88 919 44 192166 231 66 593[ 5001 815 75 963 193021 41 103 342 498 597 625 67 82 974 97 194020 51 1500] 231 62 317 433 540[ 3000] 648 824 195131 41 60 204 18 331 89 504 868 947[ 500] 196085 227 71 94 422 634 1500] 801 197063 176 421 25 52 512 833 88 944 198018 67 159 354 539 702 83 91 923 57( 500] 67 199216 18 314 514 25 604 733 54 99 959 200005 122 50 204 334 519 64 651 727 806 68 74 959 201123 97 342 43[ 500] 660 79 702 202172 255 982 203082 373 437 96 535 618 819 59 72 952 204181 458 568 205005 271 334 431 38 567 644 745 919 70 206030 204 28 33 460 500 698 750 207104 67 71 253 477 547 785 868 208029 58[ 3000] 85 220 597 628 44 856 209020 71 78 179 410 75 95 699 758 79 962 4 210053 233 438 504 23 32 46 66 620 701 834 74 211018 400 91[ 500] 777 79 81 967 212004 210 26 340 515 42 628[ 5001 723 57 873 979 213227 614[ 500] 770 816 214286 601 723 96[ 500] 905 23[ 500] 215126 364 434 549 15001 647 15001 782 841 216125 300 87 521 53 663 881 947 92 217123 [ 3000] 287 307 494 537 47 817[ 3000] 54 218411 583 85 635 895 219002 19 154[ 1000] 77 227 488 744 63 220135 342 438 663 767 835 57 978 221085 98 544 222016 75 160 323 37 649 57 768 883 957 223033[ 5001 108 67.210 375 468 80 94 596 13000 683 899 224038 192 263 86 515 41 48( 3000) 819 961 97 Ju Gewinnrad: verblieben: 1 Geh gu 500 000 2, 2 3 200 000 W, 2 g 150 00b tf., 2 g 1000, 2 75 000., 1 zu 50 000 wit, 6 g 3000 32, 18 zu 15 000 9, 38 zu 10 000 t., 75 zu 5000 t, 1081 u 8000 1459 1000 Wit, 2679 at 500 Anzeigen die nächste Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstr. 69. his 4 Uhr angenommen. 12788 Größeres Vereinszimmer mit Pianino, noch Lage zu vergeben, Palli sadenstraße 24. 42/ 5* Bereinszimmer Lenz, Alte Jakobftraße 69. Vereinszimmer. Lier, Alte Jakobftraße 119. 12629 Vereinszimmer Hafenhaide 11. 75 Pfennige! Eingabengesuche, Bablungsbefehle, Raterteilung. Allerbilligst Stenssachen, Chefcheidungs-, Interventions, Beleidigungs-, Alimentenllagen, Unfallfachen, Gnaden gesuche. Wulkow, Skalikerstraße 141. BIL vergeben 22485 Vermietungen. Schlafstellen. 29206 20005 Invalider Buchdruder, 41 Jahre, welcher mir Invalidenrente bezieht, fucht leichte Beschäftigung jeder Art. Seber, Adalbertstraße 40, bei Schmidt. Blinder Stuhlflechter bittet um Arbeit. Stühle werden zu den billigften Preisen geflochten, werden abgeholt und unentgeltlich zurückgeliefert. Adresse: Mulackstraße 27, A. Gläser. Stellenangebote. Marmorschleifer wird gesucht. Schober, Rene Königstraße 2.[ 28506 Einpacker verlangen Biber u. Bermann, Neanderstraße 4. 29215 Blätterinnen auf Manschetten im Hause verlangen Leinberger& Graven horst, Wäschefabrit, Greifswalder straße 13. 76/ 4* Paletot Hebeiterinnen im und außerm Hause, 1,75-3,00. Sinbe, Löwestraße 12. 28825 Möblierte Schlafffelle, 2 Herren, oder möbliertes Zimmer für 1 Herrn. Machnid, Dresdenerstraße 21, b. III, Oranienplak. Jm Arbeitsmarkt durch Möblierte gute Schlafstelle, Nähe besonderen Druck hervorgehobene Spittelmarkt, Wallstraße, 19 ,, Soi I, Anzeigen kosten 40 Br. pro Zelle. lints. Damm 4, Hof parterre. Bater.[ 2914b 1 oder 2 Mädchen möblierte Schlafkoel& Co., Greifswalder: Die Pianoja brit von Ernst ſtelle bei Schramm, Magstraße 13b. straße 155/156, ist wegen 2ohnJunger Mann findet gute Schlaf- differenzen bis auf weiteres gesperrt. stelle bei Benningh, Stottbuser Damm 8. 88/5 Die Ortsverwaltung. Möblierte Schlafstelle, zwei Herren. Frau Jdler, Prinzenstraße 63, vorn IV. Schlafftelle, 2 Herren, Stottbier Achtung, Klavierarbeiter! Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Achtung, Holzarbeiter! Gesperrt find folgende Werkstätten für Tischler, Einfeger, Maschinen arbeiter und Polierer: W. Bostamit 33.. eine und Gesellschaften sowie StegelMehlwürmer, Schod 10 Pfennige, bahn. August Wendt, Kopenhagener fowie alles Vogelfutter. Wilhelm, straße 74. 28096 Stleine Andreasstraße 18 III. 29085 Vereinszimmer, Saal mit Bühne Seifengeschäft verkauft billig vergiebt Franke, Sebastianstraße 39. Nähmaschinen. Rigdorf, Weserstraße 202. Rechtsbureau Fabisch, Grüner Mart, wer auf Teilzahlung eine NähKnopflochapparat mit daran be- Beg vierundneunzig( Andreasplay). maschine kauft. Sämtliche Systeme. findlichem drehbaren Messer, zum Aus- Rechtshilfe, Eingabengefuche, RatBoftfarte genügt. Brauser, Barschauerftraße 64. Mädchenkleider für jedes Alter wechseln, automatische Berriegelung, fast erteilung. 28896* bis zu 16 Jahren. Spottpreise. jede Nähmaschine passend, zu Blusen, Rechtsbureau, Prozeßbeistand, Arbeiter, jung und träftig, fucht Strickmaschinen auf Teilzahlungen Der billige Rosenberg, Rottbuser Wäsche, Barchend, Knabenanzügen usw. Gingabengefuche, Raterteilung. Halt, jofort Arbeit. Scholz, Dranien Bredered, Engel- Ufer 20. Draeger, Mechaniker, Anflamerstraße 4. Brummenstraße vierzig. 29166 straße 3. Berantwortlicher Redacteur: Carl Zeid in Berlin. Für den Injeratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 42/7 damm 93. 29245* 29126 21. Schulz, Strautstr. 18/19. Emmeluth, Dieffenbachstr. 33. Lur u. Engelbrecht, Görliger Ufer. Wehner, Stallschreiberstr. 58. Bache, Fruchtft: 8. Die Ortsverwaltung.