Nr. 255. bald do allot struto old ela u thin Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando? Bierteljährl. 3,30 M., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage, Die Neue Welt" 10 Bfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1902 unter Nr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montage. grid find asuta af troll 19. Jahrg. taksid cad romande cordid mist Vorwärts Berliner Volksblatt. badmandian Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerffchaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 20 Bfg. sid ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Zelegramm Adreffe: Sozialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Abonnements- Einladung. " Freitag, den 31. Oftober 1902. " Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Diese Ausnutzung der Posadowskyschen Menetefelei für ihre zu machen. Der Präsident wollte die nächste Sizung am Rüdzugspläne lassen die konservativ- kleritale Presse abfichtlich ganz Freitag abhalten. abhalten. Graf Hompesch, einer der Senioren übersehen, daß die angebliche nationale Gefahr", die aus der Centrumspartei, bat wegen der katholischen Feiertage um seinem Zurückgreifen auf den jetzigen Tarif entspringen soll, eine die Bertagung bis Dienstag. Das war der gegebene Moment, Jetzt, da der ,, Vorwärts" im eignen parteigenössischen Betriebe ganz nagelneue Entdeckung ist, die mit allen früheren Erklärungen in dem die Opposition die Agrarliga vor das Tribunal der DeffentRegierungsvertreter im Reichstag wie in der hergestellt wird, erwächst den Parteigenossen und Genossinnen mehr ber Boll- lichkeit forderte und den mühselig ihre Schacherpläne verhüllenden denn je die Pflicht, für das Organ, das ihre Interessen vertritt, fommission in direktem Widerspruch steht. Bisher hieß es nie, Minimal- Diplomaten die Maske vom Gesiicht riß. Und die Rechte agitatoriich thätig zu sein. Wo immer es sei, in der Werkstatt, in mit dem Regierungstarif ließen sich leichter Handelsverträge ab- wie das Centrum waren sich darüber klar, daß hier um Sein oder schließen; im Gegenteil, immer wieder wurde versichert, die Vorlage Nichtfein ihres politischen Kredits die Frage ging. Mit gar feindder häuslichkeit, sorge ein jeder dafür, dass dem Vorwärts" die ber Regierung biete eben noch die allerlegte Möglichkeit für den feligen Blicken rückten sie gegen den Abg. Dr. Barth vor, der mit Verbreitung zu teil wird, die ihm seiner Bedeutung nach gebührt. Abschluß neuer Verträge; ein Hinausgehen über ihre Bollfäße, felbst Präcision und hurtiger Frische seinen Antrag auf Abbruch der In jedem Hause bietet sich unsren Anhängern und Anhängerinnen nur um wenige Prozente, zerstöre diese Möglichkeit vollständig. Noch Bolttarif Berhandlungen und Bertagung des Reichstags Gelegenheit, gegen die sich unparteiifch nennende, in Wahrheit aber erst vor 14 Tagen( am 16. ds.) erklärte erneut der Reichskanzler bis zur Etatsberatung begründete. Präsident Graf der Reaktion und der Volksverdummung dienende Presse den Kampf unter Berufung auf seine gründliche Kenntnis der fremden Ballestrem trug entschieden der parlamentarischen Situation wenn er den Versuch machte, aufzunehmen. Hier gilt es einzusetzen und der proletarischen Be- Regierungsabsichten, daß der Entwurf die äußerste Grenze" fei, bis nicht genügend Rechnung, völkerung klar zu machen, wie arg sie sich selbst schädigt, wenn zu der gegangen werden könne, wenn noch die Möglichkeit eines bie notwendige Abrechnung im Keime zu ersticken und den Abschlusses neuer Verträge bestehen bleiben solle. Und zugleich vorhandenen Zündstoff durch rasche Abstimmung aus der Welt sie statt der Arbeiterzeitung die Sensationsblätter unterstützt. meinte er: zu schaffen. Die Macht des Augenblicks stand Dr. Barth Parteigenossen und Genossinnen! Werbt für Euer Parteiorgan, agitiert rastlos für Euer Blatt, den ,, Vorwärts"! * Mit dem 1. november 1902 eröffnen wir ein neues Abonnement auf den Vorwärts" mit seinem wöchentlich fünfmal erfcheinenden Unterhaltungsblatt und der Sonntagsbeilage„ Die neue Welt". Für Berlin nehmen sämtliche Zeitungsspediteure sowie unsre Expedition, Lindenstrasse 69, Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von modsigtoimp 1 Mark 10 Pfennig frei ins Haus. Für das übrige Deutfchland nehmen sämtliche Postanstalten Bestellungen zum Preise von busleyH 1 Mark 10 Pfennig pro Monat ( ausfchliesslich 14 Pfennig pro Ilonat Bestellgeld) entgegen.( Eingetragen ist der„ Vorwärts" in der Post- Zeitungsliste unter Ir. 7878.) Die Einziehung des Zeitungsgeldes von den bisherigen Postabonnenten erfolgt gegen Quittung durch die Briefträger, die zur vollgültigen Quittungsleistung berechtigt sind. Ha FIQU Пeu hinzutretende Postabonnenten können die Zustellung der Zeitung und die Einzahlung des Zeitungsgeldes auch schriftlich bei der zuständigen Postanstalt beantragen. Für derartige Bestellfchreiben etc. wird eine Gebühr nicht erhoben. 11 Im Auslande kann der Vorwärts" gleichfalls bei der Post bestellt werden; der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich 5 Fr. 1 Cts. in Belgien, 3 Fl. in бolland, 3 Kr. 59 Oere in Dänemark, 5 Fr. 71 Cts. in Italien, 5 Fr. 15 Cts. in Luxemburg, 4 Kr. 66 heller in Oestreich- Ungarn, 6 Fr. 10 Cts. in Rumänien, 4 Kr. 17 Oere in Schweden, 5 Fr. in der Schweiz; 9 mark in Frankreich, England, Spanien und Portugal, den Vereinigten Staaten von Nordamerika und andren zum Weltpostverein gehörenden aussereuropäischen Ländern. dru Menetekelei. 69 and war Wenn der Tarif abgelehnt würde, so bliebe den verbündeten zur Seite, als er diesen Eingriff des Präsidenten sehr beRegierungen nur übrig, entweder die bestehenden stimmt zurücwies. Er redete weiter und hatte den Erfolg, Handelsverträge fortbestehen zu lassen oder den Fuchs alsbald aus seinem Bau zu loden. Dem Abg. Grafen auf Grund des alten Tarifs in neue Handels- Limburg- Stirum, der sich seit seiner Weimarer Zeit für vertrags Verhandlungen einzutrefen. Auch im einen großen Diplomaten hält und so etwas wie der Macchiavelli letzteren Fall würden die verbündeten Regierungen bemüht sein, der Konservativen sein möchte, es vorbehalten, die die Jnteressen der Landwirtschaft nach Möglichkeit wahrzunehmen. fchlau- täppische Mühlendamm- Politik der Zollhändler aufs peinlichste Daß es ihr aber beim besten Willen nicht so gelingen dürfte wie zu dekolletieren. In seiner Herzensangst um die so innig gewünschte bei Verhandlungen auf Grund des neuen Tarifs, leuchtet ohne Bollbente vergaß er die Bose vornehmer Nonchalance, mit der seine weiteres ein." that Freunde bisher von der Möglichkeit des Scheiterns gesprochen Dem Reichskanzler erschien also noch vor vierzehn Tagen auf Grund hatten. Von einem Scheitern, so plauderte er aus, könne gar seiner speciellen Kenntnisse der auswärtigen Regierungsverhältnisse nicht gesprochen werden: nachher, wenn wir bei der dritten Lesung die Verlängerung der jetzigen Handelsverträge oder die Abschließung finid, dann wird sich alles finden. Mit refignierter Miene wird das neuer Verträge mit dem heute, gültigen Tarif als etwas ganz Selbst- Agrariertum das um 50 Pf. verringerte Trinkgeld einstreichen. verständliches. Bon dadurch entstehenden Zollfonflitten wußte er noch Es charakteristisch. daß Graf Limburg alsdann absolut nichts. Diese Gefahr ist erst in den letzten Tagen mit einer niedlichen kleinen Staatsstreichdrohung aufwartete. Aber es von Posadowsty oder irgend einem verkannten Genie unter waren nicht die trachenden Throne, mit denen er drohte, sondern feinen Geheimräten entdeckt worden, der aus seiner Kindheit sich die Schnellbekehrten denken heute mir noch an den loyalen Staatserinnert hat, welchen Eindruck die Flammenschrift an der Wand macht. Aber diese Beschwörungsformel wirft nicht, weil jeder die verborgene Laterne ahnt, die die Schrift auf die Wand wirft. Auch bei der Kanalvorlage hat man die Flammenschrift an der Band aufgeboten. Dennoch haben die Junker sie furchtlos niedergestimmt und dann zu Tode verschleppt, bis Graf Bülow meinte Na denn nich! und erklärte, er lege auf die Weiterberatung der Borlage teinen Wert. 100 Politifche Ueberlicht. jos sid pustole golffiong pralistic duopio) on Berlin, den 30. Oktober. Die Entlarvung. : streich gegen die Linke. Dabei wurde offen gelassen, ob der Graf vorläufig mur die Geschäftsordnung des Reichstages oder gleich die ganze Institution des Parlaments abschaffen will. Für das erhabene Ziel der Wucherzölle wäre ihm wohl auch das letztere fein au großes Opfer. Singer erwarb sich das Verdienst, auf diese suffisanten Provofationen die gebührende Antwort zu geben. Mit aller wünschenswerten Offenheit sprach er die Wahrheit aus, daß gewisse politische Parteien im Deutschen Reiche ihre Macht ausnutzen, um in die eigne Tasche zu arbeiten. Die ohnmächtige Wut der Rechten, die sich in unerhörten Zwischenrufen Luft machte, bewies, daß dieser Hieb gefeffen hatte. In wuchtigen, fmappen Säßen fennzeichnere Singer die Bedeutung der konservativen Selbstentlarvung, ihre gierige Angst und ihre unehrlichen Ramschhändel. Dann entwarf er ein Bild von dem, was die Linke zu thun hat und thun wird. Wen in der Politik alles auf Schwarz oder Weiß hindrängt, so findet zur rechten Zeit stets ein Nationalliberaler sich ein, der es fertig bringt, ein divlomatisierendes Grau daraus zu machen. Diesmal übernahm Dr. Sattler die Rolle der vermittelnden Staatsmämtlichkeit, indem er den flugen Gedanken produzierte, daß eigentlich die Linke durch ihren Antrag der Mehrheit alle Verantwortung abnehme und damit die Lage der Zöllner verbessere. Als wenn es sich beim Kampf um den Bolltarif um irgendwelche parlamentarische Mäschen handelte und nicht um die bitterernite Aufgabe, den Zolltarif zu Fall zu bringen! Aber freilich, die Nationalliberalen wollen ja auch den Brotwucher. Der Reichstag erging sich am Donnerstag fechs Stumden Unter Kreuzband direkt von der Expedition bezogen kostet der lang in fehr friedlichen, sehr akademischen Debatten, die von wenigen Vorwärts" pro Monat 2 Mark innerhalb Deutſchlands und seiner Mitgliedern ohne jede Anfregung und mit sehr mäßiger Aufmerksam Kolonien und in Oestreich- Ungarn, im Ausland 3 Mark pränumerando. feit angehört wurden. Erst am Schluß veränderte sich das Bild: es gab einen außerordentlich heftigen Zusammenstoß. bei Redaktion und Expedition des„ Vorwärts". bem die höflichen Formen des parlamentarischen Verkehrs wie ein lästiges Stleidungstüd beiseite flogen, bei dem man fich ein mal hemdärmlich gegenüberstand, um sich Aug' im Auge die Wahr heit zu sagen. Die Sigung begann mit der üblichen naments lichen Abstimmung, die diesmal eine Gesamtabstimmung über den Das Meneteket, das vorgestern Graf Posadowsky scheinbar in zweiten Abfaz des§ 1 des Zolltarif- Gesetzes die Minimal der Rolle des flagenden Propheten, in Wirklichkeit mit der Hokus- zölle war. Die Kommissionsfassung wurde mit 158 gegen polus- Kunst eines Blumenmediums an die Wand malte, findet in gegen 128 Stimmen angenomunen. der fleritalen und konservativen Presse verständnisvolle Verwertimg. Dann wandte man sich dem dritten Absatz zu, der für unfre Nur mißvergnügt und verspätet tam jest auch Eugen Nichter Beide Gruppen haben aus der Posadowskyschen Rede nicht nur den Hansastädte von höchster Bedeutung ist. Es handelt sich hier um zum Vorschein mit feiner notgedrungenen Unterstützung des Barthfchen Appell Zollpatrioten aller Parteien einigt Euch!" vernommen, das Meistbegünstigungsrecht der Freihafengebiete. Aber dies Antrages. In zwei mageren Säßen gab er seine Zustimmung. Es thut sondern nicht minder herausgefunden, welche werivolle Motivierung Recht tann vom Bundesrat mit einem Federstrich beseitigt ihm sehr weh, wenn er dem Centrum ungefällig sein nuiß, das sich ihnen für ihren Rückzug auf die Regierungsvorlage durch die und Hamburg und Bremen schlechter gestellt werden, als Rotterdam durch Herrn Spahn in Reih und Glied mit der Rechten stellte. Bosadowskysche Erklärung geliefert wird, daß nach seiner intimen oder Antwerpen, wenn wir in einen Bollkrieg mit irgend einer Die Phalang der Brouwvucherer erhob sich und brachte den Barthschen Kenntnis der Verhältnisse sich auf Grund des Regierungs- Nation verwickelt werden. Daß der Reichstag die Maßnahmen des Bertagungsantrag zu Fall. Die aufklärende Wirkung dieser Zolltarifs weit leichter Handelsverträge abschließen lassen, als mit Bundesrats nachträglich wieder aufheben kann, hat nicht viel zu be- Debatte wird nicht ausbleiben. Eins steht nundfest: dem jezt bestehenden Tarif, und daß daher, wenn die Regierung denten. Der Handel unfrer Seestädte kann inzwischen unermeßlichen Die Mehrheitsparteien wollen den Bolltarif. All the Spreizen durch Ablehnung ihres Entwurfs gezwungen werde, auf der Basis Schaden gelitten haben. Wo ager waren die Hanseatischen und Sperren foll mur Zeit schaffen, um den unvermeidlichen Umfall des jezigen autonomen Tarifs in Vertragsverhandlungen ein- Bundesbevollmächtigten, die Herren Klugmann und Dr. Burchard, vorzubereiten und die Wähler mit dem Gedanken zu verföhnen, daß zutreten, die Gefahr schwerer Zolffonflikte viel größer sein werde. als der Verfuch gemacht wurde, diesen Schlag von ihren Republiken der Sperling in der Hand wirklich besser ist als die Taube auf dem Offiziell wird zwar zunächst noch an den Kommissionsbeschlüssen fest- abzuwehren? Sie stellten sich im Hause erst ein, als die Ab- Dache. Freilich, auch der Sperling ist noch nicht gefangen. gehalten ein allzu schneller Unifall hat seine Bedenken, um so stimmung entscheidende Frage längst gefallen 3191 cifriger aber wird mit erfünftelter Besorgnis um des dentfchen Volkes war natürlich gegen die Interessen der Hansestädte. Genossed Die Landtagswahlen in Niederöstreich. Wohlfahrt in grellen Farbentönen nach Posodowskys Vorgang die Molfenbuhr hatte, selundiert von den Herren Dr. Barth und Freje, -st- Wien, 29. Oktober. Sein altes Wahlglück ist Herrn schreckliche ,, nationale Gefahr ausgemalt, die das vergebens versucht, die schwere Schädigung des deutschen Seehandels Nichtzustandekommen eines neuen golftarifs nicht nur für die Land zu verhindern. Unser Antrag, der dem Bundesrat das Recht nehmen Lueger auch gestern treu geblieben, am ersten Wahltage in Niederwirtschaft, sondern noch in stärkerem Maße für die Industrie haben wollte, im Fieberparorismus des Zollfrieges die eignen Freihäfen östreich. Gestern wählten die Landgemeinden, die 21 Mandate zu würde und so der Boden vorbereitet für die spätere Erklärung, zu fperren, wurde abgelehnt, nachdem Schatzsekretär von Thielmann vergeben, und sie wählten 20 Christlichsociale; nur in einem daß zwar das flerital- konservativ- nationalliberale Zolltrifolium in die überraschende Erklärung abgegeben hatte, daß die Hansestädte einzigen Bezirk sind die Christlichsocialen nicht Sieger geblieben, aber auch da ist es nicht ausgeschlossen, daß sie das Mandat in der dem Regierungstarif eine Befriedigung der berechtigten An- im Bundesrat nicht den geringsten Widerspruch erhoben hätten. sprüche der Landwirtschaft nicht zu erkennen vermöge, aber trotzdem, Beim§ 1a, der in allen Steuerdirektionsbezirken Auskunfts- Stichwahl erobern. Die Luegerei hat also auf der ganzen Linie geum nicht die Gefahr einer Berlimmerung des deutschen Wirtschaftsbehörden über den Zolltarif schafft, fand Genoffe Heine Gelegenheit, fiegt in einer Weise, die alle Parteien, nicht zun mindesten die Lebens heraufzubefchwören, schweren Herzens dem Allgemeinwohl das ohne rednerische Ueberstürzung die Lächerlichkeiten der Bollturiosa Sieger felbst, berblüfft. Daß die christlichsociale Herrschaft in dieser Kurie nicht erschütterbar ist, das wußte man und mit besonderen Opfer bringe, fich mit den Zollfägen des Regierungstarifs zu bes zu beleuchten. Dann tam im§ 1b unser Startellantrag an die Reihe. Hoffnungen hat den Wahlen der Bauern niemand entgegengeseher. gnügen. Selbst die zarte Rücksicht auf das Wohlbefinden der Industries Genosse Bernstein begründete ihn in zweistündiger, trefflicher Rede. Aber man meinte doch, daß es der deutschen Volkspartei gelingen Arbeiter muß zur Stimmungsmache für den Umfall herhalten, indem Sie war die Einleitung zu einer noch nicht abgeschlossenen Kartell| werde, ihren in Nachwahlen zu stande gebrachten Besitz zu behaupten, zu verlieren. erklärt wird, die in einer Nichteinigung nach Posadowstye Anejage debatte, in der sich heute noch Graf Kanig und in vorgerüdler eher neue Mandate zu erobern, anstatt alle bevorstehenden Zollkonflikte würden ja nicht bloß die Industrie Stunde noch Herr Gothein von der freisinnigen Vereinigung be- und nun ist das Ergebnis da, wonach die Bollspartei und die mit ihr verschwisterten Alldeutschen alle sieben Mandate verlieren, die sie treffen; weit mehr noch wirden die in der Industrie beschäftigten teiligten. gibi" modiuiding so mu sorted Arbeiter die Verkehrtheiten der socialdemokratischen Bollpolitik zu es war 17 Uhr geworden, als es der Mehrheit beliebte, durch in den Pandgemeinden besessen haben! Das Resultat ist um so tosten bekommen. einen Vertagungsantrag diesen Erörterungen ein Ende drastischer, als bei den legten Reichsratswahlen den Christlichsocialen " über die Mandate abgewonnen worden find- von derselben Partei und| stimmten Schulferien nicht länger als vier Stunden täglich dauern. verfalle nicht darauf, die Börsen- Dekonomie als begründet an denselben Leuten, die gestern so schmerzhaft durchgefallen find. Denn Unfre Genoffen beantragen, für die Ferien teine zuerkennen. Ein solches Todesurteil über die Börse und die Vertreter es ist kein bloßes Nichtdurchkommen, das die Volksparteiler erlitten längere Arbeitszeit zuzugestehen( was auch Abg. 3 tid beantragt haben; noch fürchterlicher ist der Mißerfolg in den Zahlen: die hat), ferner die Beschäftigung zu verbieten zwischen dem Vor- und ihrer Interessen hätten wir von der Frankfurter Zeitung" nicht Christlichsocialen haben auf ihre Kandidaten über 46 000 Stimmen Rachmittagsunterricht( ebenfalls von 3 wid beantragt) und hinzu erwartet. Aber wir widersprechen nicht, auf diesem Gebiete muz bereinigt, wogegen es ihre bürgerlichen Gegner nur auf 14 000 zufügen:" 3wischen dem Ende des Schulunterrichts und Beginn der sie Bescheid wissen. Arbeit muß eine Pause von mindestens zwei Stunden Verschärfung der Strafbestimmungen für Duellanten Kündigt die Stimmen gebracht haben! An diesen Ziffern ist nichts zu deuteln: liegen." Ueber diese Vorschläge entspinut sich eine lange fie sprechen die traurige Thatsache aus, daß das flache Land in Debatte, in der die Konservativen jede Verbesserung jede Berbefferung der Rheinisch- Westfälische Zeitung" an. Niederöstreich Klerikal bis auf die Knochen ist. Wohl hat bei Regierungsvorlage ablehnen, die andren Parteien mehr oder den den berechnenden Bauern auch eine sehr praktische Erwägung minder von seiten unsrer Genossen gegebenen Genossen gegebenen Vormitgespielt: sie wollen es sich mit den Wiener Ratsherren nicht schlägen zustimmen, aber eine Formulierung wünschen, die auch für verderben, denn wien ist es, die das Land ernährt, den Dörfern diejenigen Landſchulen paßt, in denen Hein Vor- und Nachmittags Schulen, Brücken, Straßen baut, von wo das Geld kommit, mit dem 12 Uhr muß die Debatte abgebrochen werden. Nächste Beratung Schulen, Brücken, Straßen baut, von wo das Geld kommt, mit dem unterricht eine oft vier Stunden währende Pauſe liegt. Üm die Kosten des Landeshaushaltes bezahlt werden. Gott und die Freitagvormittag 9 Uhr. Wiener Geldtasche waren die Verführungen, denen die Bauern nachgingen; der Pfaffe und der Bürgermeister waren in jedem Dorfe die christlichsocialen Agitatoren. Staatsgefährliche Treue zum angestammten Fürstenhaus. Das klingt sehr unglaublich und würde auch nichts nützen: denn je schärfer die Strafe, desto sicherer die Begnadigung. Berlin und Karlsruhe. Aus Baden wird uns geschrieben: herzogs Friedrich aus seiner Stellung als tommandierender Ueber die Ursachen des so raschen Ausscheidens des Erbgroß= General des VIII. Armeekorps in Coblenz gehen durch die bürgerliche Presse unsres Landes augenblicklich allerhand Gerüchte. Es wird da angedeutet, man habe den Herrn seiner Zeit gegen seinen Der Althannoversche Turnerbund Sachsenroß" wollte in ausdrücklichen Willen aus seinem Heimatlande weg nach Preußen Unter den gestern Durchgefallenen ist nur ein Mann von Hannover am 14. April 1901 mit einer Feier des Geburtstages versetzt, obwohl man in Berlin wiſſen mußte, daß sein leidender 31Interesse: der derzeitige Landesausschuß Schöffel, der einst der ehemaligen hannoverschen Königin Marie die Einweihung stand das feuchte Klima der Rhein- und Moselstadt nicht ohne üble den Wienerwald vor der Devastation durch ein Bucherer feiner neuen leur Jahne verbinden, ular follie und zivar sollte die Folgen ertragen fönne. Thatsächlich sei auch ein Rückfall in ein tonsortium gerettet hat und dessen Verdienst kein Ge eigentliche Fahnenteihe in ein eigens zu diesem Zwecke gedichtetes früheres schmerzhaftes Leiden eingetreten, der die dauernde Rückkehr ringerer gepriefen als Ferdinand Nürnberger. Schöffel ist in Niederöstreich Ehrenbürger von etwa 500 Gemeinden, ein Mann von Festspiel verlegt werden. In dem lofe gefügten Festspiel treten des Erbgroßherzogs in feine badische Heimat habe wünschenswert Niederöftreich Ehrenbürger von etwa 500 Gemeinden, ein Mann von neben althannoverschen Veteranen junge Hannoveraner im erschelettet, deren Beteranen junge Hannoveraner im erscheinen lassen. Es wurden zu diesem Zwede Unterhandlungen Charakter und größtem Verdienst, wohl der beste Kenner der Ver- Turnerkoſtiim auf und sprechen gleich den Alten viel von der Trene eingeleitet, deren Ziel die Ernennung des badischen Thronfolgers waltung des Kronlandes. Er ist gegen einen ganz unbedeutenden Pfarrer schmählich unterlegen... Die Socialdemokratie war an dem zum angestammten Herrscherhaus, das Gott eingesetzt habe zum kommandierenden General des XIV. Armeekorps in Starlsruhe und dessen noch lebende Mitglieder fern von der Heimat war. Allein der Erfolg blieb aus, und es scheiterten auch die VerWahlkampf fast gar nicht beteiligt und nur indirekt intereſſiert. Wir weilen müßten. Es wird dem Schmerze darüber Ausdruck verliehen suche, in andrer Form die Rückkehr des Erbgroßherzogs in ſeine hatten in mehreren Bezirken Zählkandidaten genannt, von denen und die Hoffnung auf eine dereinstige Wiederkehr ausgesprochen. Heimat zu ermöglichen. Er sah sich deshalb gezwungen, vorerst die Pernerstorfer in einem Bezirke das Drittel der abgegebenen Der Polizeipräsident verbot die Aufführung des Fest- militärische Laufbahn zu verlassen, und die überStimmen erzielte. Welche Nachwirkung das Wahlergebnis auf die spiels als staatsgefährlich, indem er sich auf§ 10 II. 17 des raschende Schnelligkeit, mit der seine Abreise aus Coblenz erfolgie, Wahlen der Städte haben wird, die am 5. November sind, läßt sich allgemeinen Landrechts berief. In dem Stück, so wude ausgeführt, gehe auch schon daraus hervor, daß das für das erbgroßherzogliche im Augenblicke nicht vorhersagen. * Deutfches Reich. " Der Kaiser bei Bülow. Wilhelm II. hat am Donnerstag dem Grafen Bülow einen längeren Besuch abgestattet.d den Man wittert natürlich wichtige Entscheidungen". Vermutlich aber wird man vom Zolltarif überhaupt nicht geredet haben. Mit den hessischen Landtagswahlen fann die Socialdemokratie zufrieden sein. Besonders erfreulich ist es, daß der stark gefährdete Offenbacher Streis gegenüber dem An- ab Aft sturm aller vereinigten bürgerlichen Parteien behauptet wurde. Glänzend ist der Erfolg in Mainz. Die Genossen David und den Haas erhielten 2982 Stimmen gegen 1379 fleritale und 690 nationalliberale. 1896 wurden nur 1685 socialdemokratische Stimmen abgegeben. Die Freifinnigen und Demokraten erhielten damals zu famnen 652 Stimmen; sie traten diesmal für die Socialdemokratie ein, deren Zuwachs aber weitaus die Ziffer der verfügbaren Bundesgenossen übertrifft.1 " werde die Abtrennung der Provinz Hannover vom preußischen Staat Paar vor etiva 8 Jahren in Karlsruhe neu erbaute Palais nicht einund die Wiederanerkennung der früheren Herrscherfamilie er- mal mehr eingerichtet werden konnte zur Aufnahme der Herrschaften, hofft und diese Herrscherfamilie verherrlicht. Das erwede so daß dieselben vorläufig anderwärts ihre Residenz aufschlagen aber und erhalte in der Bevölkerung ein Gefühl der Unruhe und mußten. Das alles habe eine gewisse Abkühlung der Beziehungen Unsicherheit. Solchen Handlungen müsse die Polizei zur Erhaltung zwischen Berlin und Karlsruhe" zur Folge gehabt, vorläufig müsse Die jedoch darauf verzichtet werden, diejenigen Intriguen zu der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" entgegentreten. Polizei habe nicht mir dem Staat unmittelbar drohenden schildern, die in diese ziemlich einfachen Vorgänge hineingeflochten Gefahren, sondern auch allem vorzubeugen, was dem Staate Nach- worden seien. teile bringen fönne. Civilehe und katholische Kirche. Aus Baden schreibt man uns: Der Bezirksausschuß zu Hannover ties die Klage des Vorstands In der Residenz Karlsruhe werden seit Jahren auf dem Es handele sich nicht nur und führte aus: um einen Standesamt an die Brautleute auf Verlangen fogen. Familiender Theatercensur. Die ganze Veranstaltung habe Stamm bücher abgegeben, welche Blätter zur Aufzeichnung der Charakter einer welfischen Demonstration gehabt. Das Personalien der Familienmitglieder und am Schluß einen Auszug Stück hätte ganz besonders erregend wirken können. Auf aus dem Personenstandsgesetz enthalten. Run stellte das tatho= jeden Fall sei eine Störung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und fische Pfarramt an das Standesamt den Antrag, es solle an Sicherheit zu befürchten gewesen. Auch wäre es geeignet ge- werden, das u. a. auch die katholisch- kirchlichen Vorschriften über Ehekatholische Personen fünftighin ein andres Familienbuch verabreicht geschließungen, Taufen und Begräbnisse enthält. Bei näherer Bes wesen, folche inneren Anschauungen und Gefühle, die fährlich werden können, zu fördern. Die Verhegung gegen fichtigung stellte sich jedoch heraus, daß die Civile he und alles, das regierende Herrscherhaus könne den einen oder den andern ver- was mit ihr zusammenhängt, in dem Buch in der denkbar schlimmsten leiten, wenn ihm die Agitation der Welfenpartei nicht schnell genug Weise herabgewürdigt wird. Es heißt darin u. a., die sogenannte wirke, zu verbrecherischen Mitteln zu greifen und verbrecherische Hand- Givilehe sei nur eine bürgerliche Ceremonie", der sich die Gläubigen lungen zu begehen. zur Vermeidung bürgerlicher Nachteile unterziehen müßten, daß die Stadtrat lehnte daraufhin die Verteilung der katholischen FamilienKinder aus Civilehen firchlich als illegitim gelten. Der Karlsruher Stanumbücher durch das Standesamt ab. Husland. Die Gelben, die sich ebenfalls an den Ministerpräsidenten um Gewährung einer Audienz gewandt hatten, haben bis jest nach Verlauf von bereits vier Tagen noch keinerlei Antwort von diesem erhalten. Trotzdem dicse zufriedenen arbeitswilligen Elemente nichts von den Bergwerksgesellschaften beans ipruchen, haben sie doch jetzt das Verlangen aufgestellt, zu den Verhandlungen, welche Combes zwischen den Unternehmern und Arbeitern herbeizuführen sucht, hinzugezogen zu werden. Vom französischen Bergarbeiter- Streit. Eugen Richter auf der mittleren Linie". Die" Freif. 3tg." sucht heute die volksparteilichen Hilfsleistungen für die Heroldsche leberrumpelungstaltit zu verteidigen. Eugen Richter ist bereits so weit ins agrarische Fahrwasser geraten, daß er selbst die SocialDer Vorstand des Turnerbundes legte noch Berufung beim demokratie wegen ihrer fünstlichen Obstruktion denunziert: Die Socialdemokratie wollte lediglich durch Ablehnung der Ober- Verwaltungsgericht ein, vor dem ein Kommissar des Ministers einfachen Tagesordnung die Verhandlungen um 1 bis höchstens des Innern sich im Sinne der Ausführungen des Polizeipräsidenten 2 Stunden hinausziehen. Aber gerade diese gesuchte Art der Social- und des Bezirksausschusses ausließ. Der Herr betonte u. a., daß demokratie, alle fachlichen Gesichtspunkte der Verschleppungstaktit die Stellen im Festspiel, die vom geistigen Stampf handelten, unterzuordnen, bewirkt das Gegenteil von dem, was dabei be- nicht ernst gemeint seien; fie paßten zu dem übrigen wie die Fauft absichtigt wird. Denn naturgemäß werden dadurch die Gegen aufs Auge". parteien fortgesetzt provoziert, sich über Abwehrmaßnahmen zu Das Ober- Verivaltimgsgericht best å tigte die Vorentscheidung. einigen, die solche Bestrebungen von vornherein neutralisieren." Gründe wurden nicht verkündet. Graf Limburg- Stirum tönnte das ungefähr auch sagen. In Woraus man ersieht, daß die Treue zum angestammten FürstenWirklichkeit handelt die Socialdemokratie gerade im Juteresse einer loyalen Anwendung der Geschäftsordnung, haus leicht staatsgefährlich wird und es deshalb nicht gut ist, allzu gegen deren Sinn es zweifellos verstößt, daß wichtige principielle treu zu sein. Anträge durch einfachen Uebergang zur Tagesordnung ohne Dis- Sachlich ist die Entscheidung natürlich gänzlich grundlos. Innerfuffion erdrosselt werden. Der Landwirtsbündler hat unzweifelhaft halb der gefeßlichen Grenzen kann jeder über Vergangenheit und ein Recht darauf, daß über die Minimalzölle für Gärtnereiprodukte Zukunft denken und wünschen was er will. Diese Anwendung des Die Grubengesellschaft von Bomehors hat ein beraten werde. Aber Richters Spiel ist in seiner Unehrlichkeit sehr fonsequent lgemeinen Landrechts läuft darauf hinaus, die Ausübung des Plakat anbeften lassen, das geeignet ist, sehr provokatorisch und erund zielbewußt. Erst hat er die Abstimmungen über die principielle gesetzlich gewährleisteten Versammlungs- und Vereinsrechts in das bitternd zu wirken. Es heißt dort, die Gesellschaft könne nichts von den Forderungen der Vergleute bewilligen, im Gegenteil, sie mache Frage der Zollfreiheit verhindert. Dann hat er die Beratung freie Ermessen der Polizei zu stellen. die Weiterführung der Arbeiten in den Gruben abhängig von einer Ser Ueberzoll- Anträge ausschalten helfen. So bleiben nur die Diejenigen ihrer 15 prozentigen Lohnherabsehung. Beschlüsse der mittleren Linie übrig. Herr Nichter follte mindestens Wie die preußische Regierung die Wohnungsfrage löst. Die Arbeiter, welche die Arbeit plöglich niedergelegt, haben sich als zum Ehrenmitglied des Centrums und zum Kommissionsrat ernannt Arbeitgeber- Zeitung" bringt jubelnd folgende Mitteilung: entlassen zu betrachten, könnten sich aber bis Montag, den Stein Arbeiterwohnungs- Gesetz. In letzter Zeit war vielfach 3. November, wieder melden. Fänden sich nicht genügend Arbeiter die Rede davon, daß in den preußischen Ministerien Verhandlungen zu den oben bezeichneten Bedingungen, so würde der Betrieb der im Gange seien, die auf den Erlaß eines Wohnungsgesezes ab- Schächte definitiv aufgegeben. roxad nobibo zielten. Wir können auf Grund einer Information an maßgebender Stelle mitteilen, daß diese Gerüchte der Paris, 30. Oktober. Ministerpräsident Combes hat heute vormittag die Präfekten der Departements Nord und Pas- de- Calais thatsächlichen Unterlage entbehren. Der Handelsminister Möller empfangen, welche ihm Bericht über den Stand des Streits in ihren hat fich auf seiner letzten Inspektionsreise durch Departements erstatteten. Rheinland- Westfalen überzeugt, daß die Arbeitgeber Paris, 30. Oktober. Das Nationalkomitee der Grubenfich fast ausnahmslos ihrer socialen Pflichten sehr wohl arbeiter beriet heute früh die Fragen betreffend den Autsbewußt sind und daß daher von ihrer eignen Juitiative die stand, das Schiedsgericht und die Haltung der Arbeitgeber. beste Lösung des Wohnungsproblems zu erwarten ist. Das Ein- Aus den Antworten der Direktoren der verschiedenen Grubengreifen der Behörden wird sich auf den Erlaß einzelner Polizei- gesellschaften geht hervor, daß es verfrüht ist, sich mit der vorschriften und vielleicht auf die Einführung besonderer Wohnungs- Frage des Schiedsgerichts zu befassen. Die Direktoren sind der inspektionen beschränken." Ansicht, man müsse zuvor die zwischen den Arbeitern und ArbeitDie Arbeitgeber- Zeitung", das neue Blatt für einseitigste gebern bestehenden Streitpunkte ordnen, während das NationalUnternehmerpolitik, ist vollauf berechtigt, fich jubelnder Freude hinzu- fomitee der Grubenarbeiter vor allem die Frage des Schiedsgerichts geben. Minister Möller eröffnet ihr die Aussicht, bald schreiben zu Klargestellt wissen will. dürfen: Die Behörden haben erkannt, daß sie keinerlei Anlaß haben, irgendwo und irgendwie fich socialpolitisch zu bethätigen, da die Arbeitgeber durch eigne Juitinative die sociale Frage zu lösen bereit werden. old Die Kinderschuh- Kommission bertet am Donnerstag die zum Tert des§ 4 gestellten Anträge. Seitens unsrer Genossen wurde beantragt, den für Kinder verbotenen Beschäftigungsarten hinzuzufügen: das Schorn steinfegen, wird angenommen; Mischen und Mahlen von Farben", wird angenommen, ebenso:" Arbeiten in Kellereien"; dagegen wird abgelehnt die Hinzufügung des Segelauffezens und der Beschäftigung in Schießbuden, beimRüben- und Pflanzenziehen, Kartoffel graben gegen Entgelt und bei Treibjagden, sowie beim Läuten der Gloden. Der vom Abg. 3 wid gestellte Antrag, hinzuzufügen: in dem mit dem Speditionsgeschäft verbundenen Fuhrwerksbetriebe" wird angenommen, ferner der von Abg. Hasse beantragte Zusatz, daß der Bundesrat das Recht hat, weitere gesundheitsschädliche Befchäftigungen zu untersagen." ni vallom astors 84( berbotene Beschäftigungsarten) hat nun folgenden Wortlaut: 0 " " 黃 Lens, 30. Oftober. Der Ausstand in dem Kohlenbecken von Der Deputierte Basly hat Pas- de- Calais dauert noch immer an. dem Präfetten mitgeteilt, daß er der Zusammenkunft mit den Delegierten der Kohlengrubenbefizer, welche am morgigen Freitag in Arras stattfinden wird, zustimme. Die Gelben. Bei Bauten aller Art, im Betriebe derjenigen Ziegeleien und über Tage betriebenen Brüche und Gruben, auf welche die Bestimmungen der§§ 134 bis 139b der Gewerbe Ordnung teine Anwendung finden, und der in dem vorliegenden Verzeichnis auf- find! geführten Werkstätten sowie beim Steinellopfen, an Werkstattmaschinen, im Schornsteinfeger Gewerbe, in dem mit dem Speditionsgeschäft Die Krisenkritik der Frankfurter Zeitung". Die Frankfurter verbundenen Fuhrwerksbetriebe, beim Mischen und Mahlen von Farben, Zeitung" war so gütig, unfren Bemerkungen zu Franz Eulenburgs beim Arbeiten in Kellereien dürfen Kinder nicht beschäftigt werden. hervorragender Arbeit über die gegenwärtige Wirtschaftsfrise einige Eine der traurigften Erscheinungen in der französischen Arbeiter. Der Bundesrat ist ermächtigt, weitere gesundheits- Dummheiten zu widmen, die durch den Ton blasierter Ueberlegen bewegung sind die„ gelben Syndikate". Es handelt sich hier nicht schädliche Beschäftigungen zu unterfagen und das heit und der Öffenbarung erstaunlicher Unwissenheit nicht eben geist mehr um einzelne oder auch nur um eine große Masse einzelner Verzeichnis abzuändern. Die beschlossenen Abänderungen find durch reicher wurden. Wir hatten uns die Mühe gegeben, zur Ausbildung Streitbrecher, sondern um Organisationen von Arbeitswilligen, die das Reichs- Gesetzblatt zu veröffentlichen und dem Reichstage sofort der ökonomischen Klarheit des Frankfurter Zeitungs- Gelehrten aus im Namen der Freiheit der Arbeit" jeden Streit, fei er auch noch oder, wenn derselbe nicht versammelt ist, bei seinem nächsten zu führlich zu antworten. Das Frankfurter Blatt aber lehnte jede Zumutung, so gerechtfertigt, bekämpfen. Diese Streitbrecherkolommen stellen nicht fammentritte zur Kenntnisnahme vorzulegen." die Lücken ihres Wissens und die Blößen ihres Deukens zu verDie gesperrt gedruckten Worte sind durch die Kommission der mindern ab und erwiderte deshalb nichts, wie das Bekenntnis bloß den Erfolg eines jeden Streifs in Frage, sondern ihre Existenz Regierungsvorlage hinzugefügt. ihres Trozes. Wir stellten diese Entsagung des demokratischen giebt auch die Veranlassung für die bedauerlichen Konflikte zwischen § 5 der Vorlage bestimmt, daß fremde Kinder in Werk Organs fest und nun beteuert die Frankfurter Zeitung", sie habe Arbeitern und Arbeitern. stätten, im Handelsgewerbe und im Verkehrsgewerbe, soweit nicht deshalb nicht den Schab ihrer tiefen Weisheit bemüht, weil wir Auch bei dem gegenwärtigen Bergarbeiterstreik spielen die burch§ 4 die Arbeit verboten ist, erst vom 12. Lebensjahre ihre Ehre verlegt hätten. Der Vorwärts" dürfe„ einem nicht Gelben wiederum eine gleich traurige Rolle. Nach den Kaminer ab beschäftigt werden dürfen. Unfre Genossen beautragen, so mir nichts, dir nichts die Ehre abschneiden, ihn nicht als ein be- verhandlungen haben sie in der Pariser" Unabhängigen Arbeitsdas 13. Lebensjahr als Schußgrenze zuzulassen und begründen stochenes und verkauftes Individuum hinstellen, wenn man eine börje" unter ihrem Vorsitzenden Lanoir eine Konferenz gehabt und dies mit dem Hinweis auf den schädlichen Einfluß der gewerblichen andre Antwort will, als die: Gaffenjunge!" Thätigkeit auf die förperliche und geistige Entwicklung der Kinder. Wir gestehen, jetzt ist es der Frankfurter Zeitung" endlich ge- beschlossen, daß die Gelben überall da, wo sie überhaupt gefeiert, Nachdem der focialdemokratische Antrag zu§ 2 des Gesetzes, Lumgen, auch uns zu belehren. Wir hatten gelegentlich bemerkt, daß die Arbeit wieder aufzunehmen haben. Die Arbeiter einer jeden die Kinder bis zum vierzehnten Jahre von jeglicher Erwerbs- die Krisenphilosophie der mittleren Linie, wie sie die Grube sollen von einer Anzahl Gelber( die bekanntlich bewaffnet arbeit fernzuhalten, abgelehnt wurde, möge die Kommission, so Frankfurter Zeitung" betreibt, den kapitalistischen Börsen- porden find) dahin geleitet werden. Triumphierend telegraphiert entspräche. führte Wurm aus, wenigstens bis zum dreizehnten Jahre die bedürfnissen dabei Wir hatten wirklich denn auch das gelbe Syndikat von Valencienne, daß der Kinder vor Ausbeutung schützen. Der Antrag wird gegen die nichts Arges gedacht. Wir wollen lediglich darauf hin- Beschluß des Pariser Komitees ausgeführt sei; 2000 Gelbe arbeiten Stimmen der Socialdemokraten und des Abg. Rösicke abgelehnt. weisen, daß ein Blatt, das principiell das Recht und die Vernunft feit Montag in den Gruben von Anzin und Douchy, für den nächsten Für das zwölfte Jahr tritt unter andern auch der freifinnige der kapitaliſtiſchen Intereſſen verteidigt, natürlich auch durch diese Tag rechnen sie auf 5000. Es mag sein, daß diese Nachricht zum Abgeordnete und Schulinspektor 8 wid ein!! Der zweite Absatz Grundauffassung in seinen ökonomischen Theorien beeinflußt wird. Des§ 5 bestimmt, daß tinder über 12 Jahre nicht Jegt hören wir, daß eine so beeinflußte Doktrin unmöglich aus großen Teil Renommage enthält; an der bedauerlichen Thatsache, in der Zeit zwischen 8 Uhr abends und 8 1hr morgens innerer Ueberzeugung fließen könne, sondern daß nur ein daß auf diese Weise Arbeiter zu Gunsten der Unternehmer gegenund nicht vor dem Vormittagsunterricht beschäftigt werden bestochenes und verkauftes Individuum" fähig sei, eine den Börsen- einander gehezt werden, wird damit nichts geändert. dürfen. Die Beschäftigung darf nicht nicht länger als drei interessen fongruente Dekonomie zu vertreten; mit andern Worten: Ferner haben die Gelben einen Aufruf erlassen, um Gelder zu Stunden und während der von der zuständigen Behörde be- wer nicht mit so und so viel Mart irgendwie beteiligt" sei, der erhalten für die Opfer der Tyrannei der Roten". Zweifellos wird hinzu " ihr Appell bei der Bourgeoisie ein Echo finden, wie sich die Gelben| Provision bei dem Kanonenhandel nicht unter 2 Proz. betragen kann. Saz von 80 M. für die Realschulen wolle auch er nicht rütteln, ja begreiflicherweise überhaupt eines sehr guten Ansehens bei dem Herr Schnack heimst also außer seinem Firum noch eine Provision aber ebensowenig wolle er durch Ermäßigung des Schulgeldes für Internehmertum erfreuen. von 100 000 Stronen ein, die aus den Taschen der dänischen Steuer- die Gymnasien diese künstlich und vielleicht zum schweren Nachteil fügt unser Bruderorgan für die Betreffenden selbst überfüllen. Das Nationalkomitee der Grubenarbeiter hat zahler gezogen werden. Man versteht" ,, daß ein solcher Mann eine leidenschaftliche Vaterlands- Stadtv. Kreitling( S. 2.) führt aus, daß ein Abströmen der einen Brief an den Ministerpräsidenten Combes gerichtet, in dem es liebe hegt, und daß er keine andre Vaterlandsliebe anerkennt als Schüler von den Gymnasien auf die Realschulen infolge der gesich darüber beschwert, daß die Grubengesellschaften verbie, welche sich in vermehrten Militärbelvilligungen Ausdruck giebt! steigerten Schulgeld- Differenz überhaupt in Berlin nicht stattgefunden suchten, Ausständige zum Arbeiten zu bewegen, Stimmt. Nur wäre es interessant, zu wissen, wie hoch sich die hat. Seine Frattion werde einhellig für die Ausschußanträge und erklärt, daß sich das Komitee genötigt sehen werde, die ganze Provision der Subagenten beziffert. Und auch die stimmen. französische Lohnarbeiterschaft in die Bewegung Namen derselben, sowie deren amtliche Stellungen würden zu einer Stadiv. Hugo Sachs( A. L.): Wir werden doch nicht etwa hineinzuziehen die Grubengesellschaften Charakterisierung des Zeitalters des Militarismus von unschätzbarem wegen dieser im ganzen 220 000 9. Mehrausgaben Konkurs an nicht fofort diese Herausforderung" einstellten. Wert sein." Man sieht, bei solcher elenden Verkommenheit der sog. melden müssen?( Heiterkeit.) Patrioten fann man sich mit berechtigtem Stolz als vaterlands= loser Geselle" bezeichnen lassen. Afien. Frankreich. Das Gesetz Fallong. 2010 Neue Kämpfe in Venezuela. Ein Telegramm aus Willemstad meldet, daß die Aufständischen Sonntag und Montag Caru pano angegriffen und nach schiveren Kämpfen mit Verlusten von Toten und Verwundeten sich zurückgezogen haben; eines ihrer Geschütze wurde erbeutet. die Stadtv. Bernstein: Herr Cassel wird wegen seiner scharfsinnigen Logit in der Versammlung allgemein sehr hoch geschätzt; um so mehr bedaure ich sein so mangelhaftes sociales Verständnis in der SchulDer Unterrichtsminister Chaumié unterbreitete dem Ministerrat geldfrage.( Große Heiterteit.) Er fragt, weshalb wir den Kindern Die chinesische Kriegsentschädigung und das Hanger Schieds: nicht aud) freie Kleidung und Nahrung gewähren wollen. Diese in seiner letzten Sitzung den vom Ministerpräsidenten in der Kammer gericht. Wutingfang, der früher chinesischer Gesandter Frage wird von allen ventiliert, die auf dem Gebiete der bereits angekündigten Gesetzentwurf, welcher die vollständige Be- in Washington war und jetzt in Peking zum Bevoll Schulhygiene versiert find. Soll diese modern betrieben seitigung des Gesetzes Fallour vorsieht. Dieses Gesch, das vom 15. März 1850 herrührt, hat, nachdem die Geseze von 1873 und mächtigten für die Handelsvertragsverhand werden, dann sind wir auch dazu verpflichtet.( Sehr richtig! bei den Iungen ernannt worden ist, sucht das Staatsdepartement Socialdemokraten.) Den bemittelten Steuerzahlern sollen gewisse 1886 die Bestimmungen desselben für die Elementarschulen be in Washington zu bewegen, auf die Mächte dahin einzuwirken, daß Borzüge gewährt werden. Wodurch sind sie bemittelt? Richt durch feitigien, nur noch Gültigkeit für den höheren Unterricht, und zwar diese ihre Zustimmung dazu geben, die Frage, ob die chinesische Ent- die Straft ihrer Hände, sondern durch die Thätigkeit ihrer le ob Siege paper were, für den„ freien", d. h. von den Ordensbrüdern usw. ausgeübten. Schädigung in Gold oder Silber zu zahlen ist, dem Haager Schieds- Arbeiter. Alle ( Lärm und andauernde Unruhe.) Das Projekt Chaunié setzt die Bedingungen fest, unter welchen in gericht zu unterbreiten. Das Staatsdepartement willigte jenigen, die von mibemittelten Eltern abstammen, führen Zukunft" freie Schulen" höheren Grades eröffnet werden dürfen. ein, den Wünschen Wutingfangs zu entsprechen. Man glaubt sowohl auf den Gymnasien, wie auf den Universitäten ein HungerSie den Mitgliedern der nichtautorisierten Kongrégationen der dafein. Die moderne Gesellschaft läßt diese Talente verkümmern. Interricht in den Elementarschulen durch das Gesetz von 1901 unter- jedoch hier nicht an einen Erfolg in dieser Angelegenheit. Amerika. sagt ist, so soll dieses Verbot nun auch auf die Erteilung des Junge Leute, die von vornherein in der Ernährung beschränkt sind, Der höheren Unterrichts ausgedehnt werden. fönnen sich nicht zu Leuchten der Wissenschaft entwickeln.( Gelächter.) Die Stadt giebt pro Kopf des Gemeindeschülers 75 M., pro freie Unterricht steht jedem Franzosen zu, der für die unteren Klassen Kopf des höheren Schülers 150 M. aus, worauf im März schon das Diplom eines Bacularius( niedrigster akademischer Grad), für Sollege Borgmann aufmerksam gemacht hat. Daraus ergiebt sich, daßz die höheren Klassen das höhere Diplom befibt. Ferner ist in dem die Stadt ihren socialen Verpflichtungen den Armen gegenüber auf Entwurf eine weitgehende staatliche Stonirolle vorgesehen. Die Hebergangsbestimmungen geben den vom Gesch Betroffenen 4 Jahre dem Gebiete des Schulwesens noch nicht nachgekommen ist. Ober- Bürgermeister Kürschner: Nach meiner Auffassung hat der Zeit, sich demselben anzupassen. Ueber 40 Jahre alte Lehrer, die Magistrat gegen die weitergehenden Anträge des Ausschusses die feit wenigstens 5 Jahren Unterricht erteilen, werden von dem Gramen ernstesten Bedenken.( Louis Sachs: Bravo In eine Debatte, ob gweds Erlangung des Diploms entbunden. es im fünftigen socialdemokratischen Staat möglich sein wird, unendlich Besseres auf dem Schulgebiet zu leisten( Zuruf bei den Socialdemo traten: Sicherlich! Heiterkeit), will ich mich nicht einlaſſen. Was wäre unser Volt, wenn wir nicht die Gymnasien in demjenigen Zustande gehabt hätten, der hier als rückständiger bezeichnet wird? großer Teil der Entwickelung unsres Bolles überhaupt ist auf die Vorzüglichkeit unsrer Anstalten zurückzuführen.( Zwischenrufe und Unruhe bei den Socialdemokraten.) Was die Erhöhung des Schut geldes betrifft, so fann ich wirklich nicht anerkennen, daß eine Erhöhung um 10 M. die Eltern in sumfangreichem Maße von Diesen Anstalten zurückschreden wird. Ueberlegen Sie, was ein solcher Knabe kostet, und was es demgegenüber besagen will, wenn der Vater auf den Etat dieses Knaben noch 80 Pf. monatlich zuschlagen muß. Auch die Erhöhung, die Sie jetzt vorschlagen, ist eine Schraube ohne Ende. Polizeipräfekt in der Humbert- Affaire. In der Sizung des Gemeinderats interpellierte der Nationalist Caron den Polizei präfekten Répine über seine Beziehungen zu der Familie Humbert. Lépine erwiderte, er sei in fünfzehn Jahren dreimal in das Haus der Familie Humbert gekommen, und habe keinerlei Mißtrauen gegen die Familie gehabt. Er gestehe, daß er derselben Iviederholt Theaterbillets geschenkt habe und bekenne ferner, daß Frau Humbert seiner Tochter ein Hochzeitsgeschenk gemacht habe. Er habe hierin keine Falle erblicken können. Das Geschenk habe er natürlich nach der Flucht der Humberts sofort dem Konkursverwalter zur Verfügung gestellt. Er erkläre auf Ehrenwort, daß er seine Pflicht als Beamter in der Affaire Humbert niemals verlegt habe. Der Gemeinderat nahm sodann eine von den Nationalisten eingebrachte Resolution an, in welcher erklärt wird, daß die Polizei, welche gegenwärtig zu einem rein politischen Dienstzweig geworden sei, unter die Leitung des Gemeinderats gestellt werden möge. England. Die irische Debatte. Nach einem weiteren Telegramm aus Willemstad hat Präsident Caftro mit 5000 Mann La Victoria bejezt. Große Massen von Aufständischen sammeln sich in der Umgegend der Stadt an. Sie fagen, sie warteten nur Verstärkungen ab, um dann Castro anzu greifen. Letterer machte am Sonntag zweimal vergebens den Verfuch, die Aufständischen aus ihren Stellungen zu vertreiben. Castro hat den Eisenbahnbetrieb auf der deutschen Bahn wieder aufgenommen und erhält aus Caracas Vorräte gesandt. Kommunales. Stadtverordneten- Versammlung. 30. Sigung vom Donnerstag, den 30. Oktober, nachmittags 5 Uhr. Vorsteher Stellvertreter Michelet eröffnet die Sigung und gedenkt zunächst des Hinscheidens der um die Stadt Hochverdienten Bürger Geh. Kommerzienrat Carl Spindler und Geh. Baurat Böckmann. In die Kanalisationsdeputation wird Stadtv. Dr. Paul gewählt. den Die Magistratsvorlage, welche den Entwurf einer neuen Besoldungsordnung für Oberlehrer die Die Deckungsfrage werde Sache der nächsten Etatsberatung seint; man die Vorschläge des Magistrats abzuwarten haben. für die nachträglich ab 1. April 1902 zu leistenden Zahlungen werde geeinigt: Außerdem hat sich der Ausschuß über folgende Resolution Die Versammlung ersucht den Magistrat um eine Vorlage, tvelche die Grundfäße für die Anrechnung der Hilfslehrer- und Gemeindeschullehrerzeit der Lehrer an den höheren Lehranstalten berbessert. Gin principiell; es handelt sich nicht bloß um die 10 M., sondern in Stadt. v. Cassel: Die Schulgelderhöhung bekämpfe ich nach wie vor finderreichen Familien um das Michrfache. Dr. Bernstein hat mich hinsichtlich des Privilegiums der Reichen mißverstanden, in der Vorschulfrage bin ich ungefähr seiner Meinung. m übrigen bin ich dem Vorredner für seine freundliche Gesinnung, ganz besonders aber für die lange Lebensdauer, die er mir in Ausficht stellt, sehr dankbar.( Stürmische, andauernde Heiterkeit.) Damit schließt die Diskussion. Zunächst wird in eventueller Abstimmung auf Antrag Mommsen beschlossen, die Erhöhung des Schulgeldes erst vom 1. April 1908 ab in Seraft treten zu lassen. Sodann wird in namentlicher AbStimmung die Erhöhung des Schulgeldes an den höheren Lehranstalten( Gymnasien, Realgymnasien und Ober- Realschulen) mit 55 gegen 54 Stimmen abgelehnt.( Große Erregung.) Auch die weiteren Schulgelderhöhungen lehnt die Mehrheit ab. Die vom Ausschuß beantragte Erhöhung des Gehalts der Oberan den höheren Lehranstalten und gleichzeitig die Forderung Stadtv. Borgmann( Soc.): Die Ausführungen des Oberbürger London, 28. Oktober.( Eig. Ber.) Die gestrige Abendigung des einer Schulgelderhöhung an diesen Anstalten erhält, ist von einem meisters schienen zu bejagen, als ob wir gegen das höhere SchulAusschusse in 3 Sigungen beraten worden. Die Beschlüsse wesen wären. Damit irrt er vollkommen. Wir kämpfen nur das Barlaments war den irischen Angelegenheiten gewidmet. Für die dieses Ausschusses sind dahin gegangen, daß das Anfangs gegen, daß die höheren Bildungsanstalten allein der besigenden Fren sprach Mr. W. D'Brien, für die Regierung Mr. Wyndham, der und Endgehalt von 2700 auf 2900 bezw. von 5800 auf 5300 M. Sulaffe zu gute kommen; wir wollen die Bildungsanstalten allen Generalsekretär für Jrland. Die Auseinandersetzungen waren in- erhöht, der Wohnungsgeld- Zuschuß von 900 M. mit dem vollen Schichten zugänglich machen. Was den Zukunftsstaat betrifft, so fofern lehrreich, als fie die allgemeine Ueberzeugung bestätigten, daß Betrage( nicht mit nur 492 W.) pensionsfähig gemacht und die glaube ich ihm sagen zu können, daß, falls er das Glück hat, noch im eine Lösung der irischen Agrarfrage bald erfolgen wird. Wyndham Schulgelderhöhung abgelehnt werden soll. Die vom Magistrat be- Bukunftsstaat Oberbürgermeister zu sein er dann unabhängig von den erklärte:„ Ich kann es mit aller Aufrichtigkeit sagen, daß wir einer antragten Erhöhungen sollen vom 1. April 1902, aus Fesseln der heutigen bürgerlichen Gesellschaft Einrichtungen treffen Lösung näher sind als je zuvor." Das ist ein wichtiges Geständnis Bezüge vom 1. April 1903 ab gezahlt werden. Die Freischule für was heute als Bildungsstätten vorhanden ist, kann auch er nicht der Bersammlungsbeschlüssen resultierenden Erhöhungen wird, die weit über das heutige hinausgehen.( Lachen und Unruhe.) der Regierung. Wir stehen also vor einer weitragenden agrarischen Kinder von Leitern und Lehrern höherer Lehranstalten soll vom 1. Oktober als den Gipfel der Leistungsfähigkeit der Gesellschaft bezeichnen. Maßregel, die mur den Auskauf der Grundherren bedeuten kann. Die( statt 1. Juli) 1902 ab fortfallen. Wie der Referent Stadtverordneter irischen Bächter erklären sich bereit, zu einer Konferenz mit den Ver- Dr. Preuß mitteilt, haben im Ausschusse auch diejenigen, welche wähnten Vorwurf gar nicht gemacht. Das wäre auch ein augenOberbürgermeister Kirschner: Ich habe den Herren den ertretern der Grundherren zusammenzutreten und über den an sich der Erhöhung des Schulgeldes nicht abhold find, sich dagegen scheinliches Unrecht. Die Herren wollen ein ganz andres SchulPreis zu beraten. Die Mehrheit der Grundherren ver- erklärt, die Schulgeldfrage mit der Besoldungsordnung zu verquiden. System und dem gegenüber habe ich das bisherige verteidigt. langt das 27fache der Pachtsumme; die Pächter wollen das 19fache zahlen. Aus der Debatte ist ferner klar geworden, daß die Vereinigte irische Liga, die Central organisation der irischen Bächter, ungemein thätig ist und auch die zaubernden Elemente des irischen Volkes auf ihre Seite bringen will. In dieser Agitation bedient fie sich zuweilen des Boykotts und der Einschüchterung. Jedoch gehören diese Maßregeln zu den Ausnahmefällen. Die Zahl der Agrarvergehen ist in Irland eine minimale. Selbstredend wird die Verhängung der Ausnahmegefeße Stadtbaurat Gerstenberg: Der Ausschuß hat die Ausgaben vererfolglos bleiben, so viel Leiden sie auch über einzelne Vertreter doppelt, die Einnahmen gestrichen, anderweite Deckungsvorschläge des irischen Volkes bringen mag. nicht zu machen gewußt. Für das laufende Jahr würden allein Das sind die unvermeidlichen 104 000 m. mehr erforderlich sein; die soll der Magistrat decken. lehrer wird, ebenfalls in namentlicher Abstimmung mit 63 Opfer des Kampfes. Es soll ferner nicht unerwähnt gelassen Wittel sind nicht vorhanden; die Deckung würde also auf Stoften gegen 44 Stimmen angenommen; desgleichen die Pensionswerden, daß die englische Regierung gegen manche dieser Opfer des Etats für 1904 erfolgen müssen. Auf den Staatsanstalten hat fähigkeit des Wohnungsgeldzuschusses mit 51 gegen 37 Stimmen; fich nichts weniger als anständig benimmt. So wurde die Erhöhung des Schulgeldes keinen Frequenzrückgang gebracht. endlich der Fortfall der Freischule. Die Resolution wird abgelehnt. cin berurteilter irischer Abgeordneter im Gefängnis im Stadtv. Dr. Bernstein( Soc.): Unser Programm geht dahin, eine Bei der Abstimmung über die Frage, zu welchem Termin die ErWaschhause beschäftigt. Mr. W. D'Brien erzählte dies gestern gemeinsame Boltsschule zu fordern mit einem Oberbau zur Pflege höhungen zahlbar werden sollen, entsteht in der Versaminlung eine so im Parlamente, was auf einigen tonservativen Bänken gewisser wissenschaftlicher und technischer Richtungen; wir fordern große Verwirrung, daß der Vorsteher schließlich sowohl die Abmit Lachen begrüßt wurde. Einer der Lachenden war der ferner die unentgeltlichkeit des Unterrichts und der Lehrmittel; wir lehnung des Antrages Mommsen, die Erhöhungen erst zum 1. April Abgeordnete von Greenwich Lord Hugh Cecil, der jüngste Sohn Bedauern sehen wir die Kinder der Arbeiter und Hand- muß, so daß ein Beschluß über den Termin überhaupt nicht zu sind Feinde der Stipendien und Freistellen. Mit großem 1903 eintreten zu lassen, als auch des Ausschußantrages konstatieren Lord Salisburys. Angesichts dieser gemeinen Gesinnung werker sich durch die höheren Schulen hindurchquälen. Die ftande gekommen ist. muß es dem Führer der Liberalen Sir 9. Campbell- Bannerman Schule soll die Entfaltung freier Individualität ermöglichen. Das zur Ehre angerechnet werden, daß er sich gegen die Ausnahme- Bildungsmonopol für die Reichen muß beseitigt werden. So lange die Beratung in gemischter Deputation Von der Mitteilung des Magistrats, wonach derselbe über die durch geseze in Irland aussprach und seinen radikalen Grundsägen diese Majorität hier existiert, haben wir teine Hoffnung auf den neuerlichen Synodalbeschluß hervorgetretene treu sah er in der Ausnahmegefeßgebung nur den Beweis der die Durchführung unsrer Das Schulforderungen. Milieu, fahr einer zweistündigen Schließung der Gast= Infähigkeit der Regierung. Im übrigen vollzog sich die Debatte in welchem die heutige Mehrheit aufgewachsen ist, läßt jich tätten an den Vormittagen der Sonn- und Festtage in parlamentarischer Drömung. Irgend welche Störungen kamen nicht verwischen, diese wehrheit giebt ihre jahrzehntelange Tradition für nicht erforderlich hält, weil er mit der Versammlung in der nicht auf. Inzwischen haben wir die Absicht, das Privilegium der Sache einig ist, wird Kenntnis genommen. nicht vor. Der Magistrat beReichen wenigstens zu durchlöchern, und hier haben wir Gelegenheit, absichtigt, im Sinne des Antrags der Versammlung bei dem Oberein Exempel zu statuieren, indem wir diejenigen belasten, die an der präsidenten und dem Polizeipräsidenten vorstellig zu werden. höheren Bildung participieren. Demgemäß find ivir ent Die weiteren Beratungsgegenstände werden vertagt und die Der Kanonenkönig Fr. Strupp in Effen, so schreibt das schlossen, für die Erhöhung des Schulgeldes zu ſtimmen, mit Sigung um 39 Uhr geschlossen. " Hamb. Echo", ein raffinierter Geschäftsmann, das steht schon lange Ausnahme dessen für die Realschulen. Unser Streben ist, fest. Daß er gleichzeitig ein großer Patriot" Deutschlands ist, steht überhaupt das Schulgeld bei den Realschulen abzuschaffen; diese ebenfalls fest. Fest steht auch, daß ihm das Geld des Auslandes find lediglich eine Ergänzung, gewissermaßen ein integrierender Beebenso begehrlich erscheint wie die besten Reichstassenscheine des standteil der Volksschulbildung, die durch die Realschulbildung geDeutschen Reiches. Ein altes Sprichwort befagt nun: Der Apfel krönt wird. Wir befinden uns also diesmal in der angenehmen fällt nicht weit vom Stanum. Es bewahrheitet sich vollständig mit Lage, die Vorlage in diesem Umfange entgegen der Majorität zu Aufsichtsratsfibung der Allgemeinen Elektricitäisgesellschaft" wurde Allgemeine Elektricitätsgesellschaft Berlin. In der gestrigen Bezug auf Herrn Krupp und feine ausländischen Agenten, wie die unterstützen.( Beifall bei den Socialdemokraten.) Leser aus folgenden Enthüllungen unsres Kopenhagener Bruder- Stadtv. Cassel( A. 2.): Das Programm des Vorredners würde seitens des Vorstandes über das Ergebnis des Geschäftsjahres vom organs ersehen können. Im vergangenen Winter bewilligte die im auch die Frage der Kleidung und Ernährung der Schüler während Juli 1901 bis zum 30. Juni 1902 Bericht erstattet. Nach Abzug dänischen Reichstage ausschlaggebende Linte 5 000 000 Stronen zum der ganzen Schulzeit umfassen, worüber er sich nicht ausgelassen von Handlungsuntoften, Steuern, Obligationszinsen und Ave Ankauf von neuen Kanonen. Die eingefeßte Feldgeschüß- Kommis hat. Es soll ein Erempel an den Reichen statuiert werden. Davon schreibungen vom erzielten Reingewinn stehen 5 634 042,81 M.( im Der auf den fion, die darüber zu urteilen hatte, wo die Kanonen, 128 an der fann ja gar nicht die Rede sein, daß wir die Privilegien der Reichen Vorjahre 9 738 668,73 M.) zur Verfügung. Zahl, gekauft werden sollten, hatte anfangs des Monats einstimmig vermehren wollen. Zehn Prozent aller Stellen find bekanntlich Generalversammlung wird die Verteilung einer Dividende von 5. Dezember d. 3., vormittags 10 1hr, einzuberufenden ordentlichen und ohne Bedenken beantragt, die Bestellung dem Herrn Strupp zu Freistellen. Ich habe die Erhöhung von 100 auf 130 M. stets für 8 Proz.( im Vorjahre 12 Proz.) vorgeschlagen werden. Die Nbübertragen. Der Artilleriegeneral trat dem bei und der Kriegs- unheilvoll gehalten; man tomme uns minister Dänemarts, Herr Madsen, übergiebt also jetzt an den mit dem Einwand, daß schreibungen sind nach bisheriger Gepflogenheit bemessen und Neues itun auf die 10 M. deutschen Erbfeind" die dänische Kanonenlieferung. So weit wäre weitere Erhöhung, die der Magistrat fordert, nicht antomme. anschaffungen der Fabriken wie üblich aus dem Betriebe gedeckt. Auf ja„ alles in Ordnung". Aber die Sache hat ja auch eine zweite Der Erfolg der Resolution muß bei der Beurteilung des Finanz werden, weil infolge des bekannten Beschlusses des Ober- Vereine weitere Dotierung der Reserven fonnte dagegen verzichtet Seite. Der im vorigen Jahre abgegangene" dänische Kriegs- effekts der Ausschußbeschlüsse ausscheiden. Die wenig günstige minister Schanck wurde bei seinem Abgang Agent für die Finanzlage fann in diesem Falle nicht ausschlaggebend sein; möge waltungsgerichts bezüglich der Besteuerung des Agios aus den zurüdSanonenfirma Krupp. Er übernahm die man dann die Sparsamkeit an andrer Stelle, etwa bei den Bauten, zuzahlenden Beträgen sowie dem freiwerdenden SteuerrückstellungsAgentur, welche der jebige dänische Kriegs- walten laffen. Die Schuldgelderhöhung wäre bloß ein Zoll auf höhere Sonto annähernd 1,2 Millionen Mark dem ordentlichen Refervefonds zufließen werden. Die liquiden Mittel der Gesellschaft belaufen minister, Herr Madsen, bis dahin innegehabt Bildung. hatte. Die beiden Herren hatten also getauscht. Madsen Stadtb. Mommsen( Fr. Fr.) hält die Bedenken gegen das Ueber- sich auf ca. 27 Millionen Mark, von denen der größere Teil bei war Krupps Agent in Stopenhagen und wurde Kriegs- schreiten des staatlichen Normaletats um 200 M. für nicht unerheblich, Banten zur Verfügung steht, der Rest in jederzeit realisierbaren minister. Schnack war Kriegsminister und wurde will aber nicht entscheidend fein laffen. Die Schulgelderhöhung Krupps Agent. Es ist ein einträglicher Posten. Das Firum schlankiveg abzulehnen, sei aber viet bedenklicher. Die 10 M. feien Hibernia- Bergwerksgesellschaft. In der heute hier stattgehabten beträgt, wie unser Bruderorgan meldet, pro Jahr 10 000 kronen wirklich kein Bildungszoll. Da die Stadt noch immer die Er- Aufsichtsratssitzung der Bergwerksgesellschaft" Hibernia" in Herne gleich circa 11 250. Außerdem bezieht der Agent felbstverständ- richtung von Gymnasien in erster Linie als eine Verpflichtung wurde über das Geschäft des laufenden Jahres mitgeteilt, daß sich Tich auch eine angenehme Provision." Socialdemokraten" berechnet, des Staates ansehe, so sollte sie auch in Bezug auf die Besoldungen die Kohlenförderung in den ersten neun Monaten( Januar- SepGestützt auf die allgemein im Lande üblichen Provisionsfähe, daß die sich nach dem Vorgang des Staates richten. An dem gegenwärtigen Itember 1902). auf 2 292 065 Tonnen gegenüber einer solchen von " Dänemark. Minister und Kanonenagent. aber nicht Aus Industrie und Handel. Ge= Der mehrfach bei der Verzollung eingeführter deutscher Stahlknüppel nicht für darstellende Brauern gekündigt wird. Das Bestreben der Arbeitgeber ist un schauspieler Max Günther und bei" Hülsen- Stiftung" bericht gab Bitterhof Die Jahreseinnahme betrug 1470,72 Wlark, 2 509 380 Tonnen im gleichen Zeitraum des Vorjahres stellte. hatten am Abend des 7. Juni einen Kessel mit Suppe von der Straße entnommen werden und daß das Central- Theater Leute beGesamt- Bruttogewinn innerhalb dieser Zeit im Betrage von Kaserne in der Karlstraße nach der Wache am Brandenburger Thor schäftigt, die in der Reichsdruckerei in Arbeit stehen. Die Ver6 109 876 W. blieb hinter demjenigen der Monate Januar bis ein zu tragen. In der Dorotheenstraße überschritten sie, den Kessel sammlung sprach den Wunsch aus, daß die betreffenden Behörden schließlich September des Vorjahres um 1583 042 M. zurück. zwischen sich tragend, den Fahrdanum. Der Angeklagte fuhr mit eine solche Nebenbeschäftigung ihrer Angestellten nicht dulden mögen, Deutscher Stahleyport nach den Vereinigten Staaten von seiner Droschke hinter ihnen her und obgleich ihm Platz weil die berufsmäßigen Bühnenarbeiter unter dieser Konkurrenz der Ferner wurde mitgeteilt, daß sich in Amerika. Amerikanische Zollämter haben in letzter Zeit, wahrschein- Sie Deichsel seines Wagens den rechts vom Kessel gehenden Grenadier Köln a. Rh. eine Zahlstelle des Verbandes mit 77 Mitgliedern gegenug zum Ausweichen zu Gebote stand, fuhr er so ungeschickt, daß Beamten empfindlich leiden. lich auf Betreiben amerikanischer Stahlwerke, die über die ihnen Bura streifte und ihn zu Falle brachte. Die beiden linksjeitigen bildet hat. durch die Einfuhr deutschen Stahls bereitete Konkurrenz erbost find, Räder der Droschke gingen fiber seinen Körver und brachten ihm so Der Fachverein der Tischler hielt am 22. Oktober seine Generaldie in den Fakturenbelegen angegebenen Preise, zu welchen die schwere Verlegungen bei, daß er vier Wochen hat im Lazarett versammlung ab. Der Kassenbericht, den Kunisch erstattete, ergas Sinüppel den amerikanischen Importeuren geliefert werden, zu zubringen müssen. Als der Angeklagte sah, daß er Unheil anGrunde gelegt, sondern die weit höheren Preise, die in Deutschland gerichtet, suchte er durch schnelles Davonfahren zu entkommen. Der eine Einnahme( inkl. Bestand vom vorigen Quartal) von 3187,96 W., Ausgabe 2875,64 M., mithin Bestand 312,32 M., Bankguthaben notiert werden. Auf Beschwerde der amerikanischen Importeure hat Polizeilieutenant Schenk, der auf dem Vorderperron eines gerade am 300 M. Die Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender nunmehr, wie die" Frankfurter Zeitung" aus New York meldet, der Reichstagsgebäude vorüberfahrenden elektrischen Wagens stand, hatte Eberts, 2. Vorsitzender Hartung, 1. Schriftführer Zinke, 1. Kassiere: Abschätzer Jewell entschieden, daß deutsche Stahlknüppel bei der Ver- der Borfall aber be bachtet. Er sprang vom Wagen, holte die zollung nach dem Kartellpreis zu bewerten find, daß jedoch der Zoll Droschke ein und fiel dem Pferde in die Zügel. Im Termin ent- Alfred Kunisch, 2. Kaſſierer Becker, Ausschußmitglied Jahn, Revisor Matuscheck. Bibliothekar Paul Kunisch. Die Versammlung beschloß, 0.3 Cent per Pfund betrage. Within würde der Zollansaß nicht er- schuldigte der Angeklagte sich damit, daß dem Pferde der heiße Inhalt daß der Beitrag von der 44. Woche auf 35 Pf. festzusetzen ist und höht. Die Importeure wollen indessen an die nächste Zollinstanz des Suppentessels über die Hufe geflossen und es dadurch schen geappellieren, um die Bewertung nach dem Exportpreise zu erlangen. worden sei. Diese Angabe deckte sich nicht mit der Wahrheit. Der in einer Einheitsmarke geklebt wird. Gerichtshof ahndete die Fabrlässigkeit des Angeklagten mit einer Der Wahlverein für Rummelsburg nahm in seiner General Ueber die Beschäftigung der Münchener Brauereien schreibt die Gefängnisstrafe von zwei Wochen. versammlung am 19. Oktober den Bericht des Genossen Freiwald „ Arbeitsmarkt- Korrespondenz": In München, wo die Zahl fämtlicher in Brauereien beschäftigten Arbeiter fich auf Der fleine Theaterroman, welcher bereits im Juli ds. Js. das über die Verhandlungen des Parteitages entgegen, mit denen sich die circa 5000 stellt, werden gegenwärtig um 500 bis 600 Ar- Gericht beschäftigte, gelangte gestern vor der 3. Straffammer des Versammlung einverstanden erklärte. Hierauf gab Riek den Vorbeiter weniger beschäftigt als im Vorjahre. Neueinstellungen Landgerichts I zum Abschluß. Die frühere Verhandlung mußte be- standebericht. Die Verſanunlung stimmte dem zu, daß die örtlichen Parteigeschäfte, welche im vergangenen Jahre der Vereinsvorstang finden zur Zeit überhaupt nicht statt, noch weniger sind solche in huis weiterer Beweiserhebung abgebrochen werden. In den Jahren erledigt hat, wieder dem Vertrauensmann übertragen werden. 1899 und 1900 wurden bei der Unterstügungskasse der königlichen Dieser folltwie mit 53 gegen 45 Stinnnen beschlossen wurde Aussicht genommen. Es überwiegen vielmehr die Ent durch Tassungen; Künstler" den Hofder geringste Anlaß genügt schon, daß den Schauspiele der in öffentlicher Parteiversammlung gewählt werden. Den Kaffenden Jutendautur- Sekretär Schlobach verkennbar, die gelernten Brauer möglichst durch Hilfsarbeiter durch an eine sich als Schauspielerin Dewig" legitimierende Dame die Ausgabe 1334,85 Mark. Der Mitgliederbestand hat sich im zu erseyen, weil diese billiger sind. Die Brauer haben nämilia) Unterstigungen in Höhe von sechs und acht Mark ausgezahlt Laufe des Jahres um 36 vermehrt und beträgt 398. einen Wochenlohn, der zwiſchen 22 und 34 M. schwankt, dagegen als diese Dame ist die Schneiderin und Masseuse Auguste Gitftus nach gehören dem Verein an je 1 Kürscher, Korbmacher, Heizer, erhalten Hilfsarbeiter pro Tag nur 2,30 bis 2,80 m. Troz der Maschinenbauer, Brauer, Stuhlbauer, Schlächter, Gürtler, Graveur, ermittelt worden. Sie zog sich eine Anklage wegen Urkundenungünstigen Lage des Arbeitsmarktes ist aber der Zuzug von außer fälschung und Betruges zu, da sie die betreffende Quittung mit dem Glaier, Kassenbote, Feilenhauer, Schreiber, Rohrleger, Vergolder, halb, namentlich aus Tirol, der Schweiz und aus der Oberpfalz Ramen Dewitz, Schauspielerin" unterzeichnet hatte und angenommen Former, Goldarbeiter, Bürstenmacher, Bäcker, Maler, Musiker und aus Tirol, der Hutmacher, Lederarbeiter, Schleifer, Bofamentier, Sattler, Bandagist, Dortmunder Union. Der für die zum 21. November einberufene war der ehemalige Hofopernsänger vom Hoftheater von Weimar, zierer, je 3 Kaufleute, Stellmacher und Knopfmacher, je 4 Schrifts wurde, daß fie niemals einer Bühne angehört hatte. Mitangeklagt Giseleur, je 2 Perlmutterarbeiter, Stuccateure, Mechaniker und Taves Generalversammlung bestimmte Geschäftsbericht der Verwaltung für Julius Kneller, welcher mit der Sitthus ein Verhältnis unterdas Geschäftsjahr 1901/02 ist jetzt erschienen. Danach stellt sich die hielt und dadurch in den Verdacht geraten war, daß er dieselbe zu Cigarrenmacher, Schuhmacher jezer, Dreher und Drechsler, leb 6 Töpfer, Zimmerer, geschäftliche Lage der Union noch ungünstiger dar, als nach dem ersten den strafbaren Handlungen angestiftet habe. Im ersten Termine und Weber, 7 Metallarbeiter, in Nummer 241 des Vorwärts" mitgeteilten Bericht angenommen hatte die Angeklagte Sitthus behauptet, daß sie im Jahre 1896 von 11 Maurer, 13 Kistenmacher, je 16 Gastwirte und Schlosser, 8 Händler, je 9 Barbiere und Schmiede, 10 Klempner, werden konnte. Von den Abschreibungen im Betrage von 5 457 504 dem Theaterdirektor Eduard Reimann als Choristin und Statistin 30 Tischler, 54 Glasmacher und 126 Arbeiter ohne besonderen Beruf. Mark kommen nur 3 443 010 M. auf Abschreibungen für Immobilien für das Stadt- Theater in Würzburg engagiert worden jei. und Anlagen, die übrigen 2 Millionen entfallen auf Abschreibungen, hierüber war Beweisaufnahme beschloffen worden. In den Vorstand wurden gewählt: Otto Schulz, 1. Vorsigender, die eigentlich aus den Betriebseinnahmen bestritten werden müßten hat ergeben, daß Direktor 1897 Bitterhoff, 1 Kassierer, Otto Günther, 1. Schriftführer, ( für Utensilien Magazinbestände usw.). Es erreicht also die Ab- storben ist und daß weder seinem Sohne noch dem lang Яiel und Urban. Revisoren: Rosenkranz, Gebauer Beisitzer sind: John, Bedmann, Rob. Müller, Frank, schreibung auf die Anlage einschließlich der Maschinen( 65,9 Mill. jährigen Theaterpersonal Mark) und Dienfimaterial( 4.7 Mill. M.) noch nicht voll 5 Proa: ingeslagte blieb bei ihrer Behauptung und ließ, außerdem durch und Brii fer. Zum Biblothekar wurde Sorg, als Delegierte zur ein Prozentſas, der in Anbetracht der Gesamtlage und der geringen ihren Verteidiger unter Beweis stellen, daß sie schon Jahre vorher Kreistonferenz Berger, Riet, Dehlting. Rud. Müller Abschreibungen im Vorjahr als ungenügend gelten muß. als Schauspielerin Dewitz an verschiedenen Theatern aufgetreten fei. und Dito Schulz gewählt. Der Gerichtshof hielt die Angeklagte durch die Beweisaufnahme nicht für überführt, sondern zog es vor, sie freizusprechen, woraus auch die Freisprechung des Mitangeklagten Kneller erfolgen mußte. Der Staatsanivalt hatte 3 Monate bezw. 1 Mouat Gesehr stark. Sociales. Der„ Entwurf eines Gesezes, betreffend die Weißphosphor- fängnis beantragt. Zündwaren" wurde vom Bundesrat in seiner Sizung am 30. Oftober genehmigt. Ferner stimmte der Bundesrat einem Ausschußantrag zu, der sich mit der Resolution des Reichstags wegen einer Versicherung gegen Arbeitslosigkeit beschäftigt. Welchen Inhalt dieser Ausschußantrag hat, ist noch nicht bekannt, Folgen der Krisis? In Bremen wird vom Senat eine BerVersammlungen. Dieselbe ber= digimui Dem Berufe Eichwalde. Am 26. Oktober fand in May Wendts„ Wald. fchlößchen" hierselbst zum Zweck der Gründung eines Wahlvereins für Eichwalde und Umgegend eine Volksversammlung statt. Das Referat hatte Reichstags- Abgeordneter Frib 8ubeil übernommen. Derselbe führte der gutbesuchten Versammlung die Notwendigkeit einer politischen Organisation am Ort vor Augen und geißelte das Verhalten der übrigen Parteien aufs schärffte. Das Ergebnis war, daß fich etwa 50 Mitglieder für den neuen Verein einschreiben ließen. Vorsitzender ist Maurer Gustab Thieme, Schriftführer Gustav Sauer, Kassierer Apelt. Gauer, Raffierer Apelt. unat shippin Dienstag in den Arminiushallen, Bremerstraße, stattfand, hielt GeSechster Wahlkreis. In der Wahlvereins- Versammlung, die am nosse Bartels einen interessanten Vortrag über:" Streiflichter in das wirtschaftsleben der letzten Jahre". An der Hand eines reich Letzte Nachrichten und Depefchen. mehrung der Landrichterstellen gefordert. In der Begründung der haltigen statistischen Materials beleuchtete er die Ursachen und WirForderung wird darauf aufmerksam gemacht, daß während im ganzen fungen der Krisen im allgemeinen und der gegenwärtigen Krise mit letzten Jahrzehnt die Zahl der Straffachen ziemlich gleich geblieben, ihren Folge- Erscheinungen im besonderen. Dem Redner wurde reicher sie im Jahre 1901 erheblich gewachsen sei; daß aber weiter das Beifall zu teil. In der Diskussion wies Genosse Knoll auf die erste Halbjahr 1902 gegenüber dem ersten Halbjahr 1901 eine aber- lleber- Scharfmacherei der neugegründeten Deutschen Arbeitgeber malige starte Steigerung, nämlich von 277 auf 339 aufweise. Zeitung" hin und sprach den Wunsch aus, der Vorwärts" möge die Höchst wahrscheinlich haben wir es in dieser Erscheinung mit einer vielen unwahren Behauptungen dieses Unternehmerorgans hin und Folge der wirtschaftlichen Krisis zu thun. Erklärte doch auch kürz- wieder gebührend brandinarken. lich der Senator Stadtländer, wie wir der Bremer Bürgerzeitung" entnehmen, daß das Untersuchungsgefängnis infolge der schlechten Erwerbsverhältnisse überfüllt sei. Der Jahresverdienst der Putzer( Putzmaurer) im Sinne des Unfallversicherungs- Gesetzes. Das Neichs- Versicherungsamt hatte bisher der Rentenberechnung für unfallverlegte Puzer( Pußmaurer) eine jährliche Arbeitszeit von 255 Tagen zu Grunde gelegt und diese Zahl mit dem Saz multipliziert, der jeweilig als Tagesarbeitsverdienft galt.( In Berlin 7 Mark.) Der Parteigenosse Pußer Eugen Siemanowsky( Beifizer beim Schiedsgericht und ReichsVersicherungsamt) hat nun jetzt in einem eigenen Rentenstreit, den er vor das Rekursgericht brachte, eine andre Art der Berechnung verlangt. Die Sache beschäftigte dieser Tage den erweiterten Senat. Außer einigen andern Forderungen, die keine principielle Bedeutung haben, stellte S. die, daß den Puzern, und damit auch ihm, nicht bloß 255, sondern 300 Arbeitstage angerechnet werden sollten. Das heißt, er verlangte die Anwendung des§ 10 Abs. 3 des Unfall versicherungs- Gesebes, und zwar die Anwendung des letzten Sazzes desselben. Der Absatz 3 des§ 10 bestimmt: " War der Verletzte in dem Betriebe vor dem Unfall nicht ein volles Jahr, von dem Unfall zurückgerechnet, beschäftigt, so ist die Rente nach demjenigen Arbeitsverdienst zu berechnen, welchen während diesen Zeitraums versicherte Personen derselben Art in demselben Betrieb oder in benachbarten gleichartigen Betrieben bezogen haben. Ist dies nicht möglich, so ist der dreihundertfache Betrag des jenigen Arbeitslohns zu Grunde zu legen, welchen der Verlegte während des letzten Jahres vor dem Unfall an denjenigen Tagen, an welchen er beschäftigt war, im Durchschnitt bezogen hat. S. betonte, daß die Bußer in ihrer Allgemeinheit eine eigentliche S. betonte, daß die Puber in ihrer Allgemeinheit eine eigentliche Arbeitspause im Jahr nicht kennen, da auch im Winter gearbeitet werde. Natürlich schnitten manche schlechter ab mit der Arbeits gelegenheit, als andre; das täme aber rechtlich nicht in Betracht, auf jeden Fall könnten nicht bloß 255 Tage angerechnet werden. Andrerseits sei bei der Eigenart des Berufs überhaupt kein Buber ein Jahr lang in demselben Betriebe beschäftigt, so daß sich deshalb die Anwendung der letzten Bestimmung des Abfakes 3 des§ 10 rechtfertige. Kläger hat eine Lohnnachweisung für das Jahr vor dem Unfall bei gebracht und wünscht noch berücksichtigt zu sehen, daß die Abschlagszahlungen bei Buzzaccorden in Berlin von 7 auf 8 M. erhöht worden sind. Das Reichs- Versicherungsamt schloß sich ihm in der Hauptsache an und verurteilte die beklagte Berufsgenossenschaft, den letzten Satz des Abſabes 3 des§ 10 anzuwenden und der Rentenberechnung einen Jahresarbeitsverdienst von 300 mal 8 Mark zu Grunde zu legen. Die Pußer seien Personen im Sinne der fraglichen Bestimmung im § 10 Absatz 3. Das Reichs- Versicherungsamt verurteilte die beklagte nordöstliche Bau- Berufsgenossenschaft ferner, dem Kläger S. auch eine Rente für die ersten 9 Monate nach der dreizehnwöchigen Karenzzeit zu zahlen, für welche Zeit ihm die Berufsgenossenschaft eine solche nicht gezahlt hatte. Die Berufsgenossenschaft hatte seiner Zeit zur Erteilung eines Bescheides erst durch das Reichs- Versicherungsamt angehalten werden müssen. Weiter folgte der Senat dem Antrage des Klägers, für etwa drei Monate, wo er wöchentlich ein paarmal zum Arzt mußte, statt 33 Broz. der Vollrente ihm 50 Prozent zu gewähren. Die Berufsgenossenschaft wollte für diese Zeit die Rente nicht erhöhen, sondern dem Kläger außer der damaligen Rente von 33% Prog nur für Zeitversäumniffe, die durch die Gänge zum Arzt entständen, eine Entschädigung von 24 Mart zahlen. Gerichts- Zeitung. 13 Eine fürchterliche Banik bei einem Brande entstand gestern Abend 10 Uhr in der Stralauerstraße 26. In dem Droguenteller der Firma . J. Neumann war aus noch nicht aufgeklärter Ursache Feuer ausgebrochen und binnen wenigen Setunden schlugen die Flammen durch ein Fenster und erfaßten im Hausflur einen größeren Bligartig Posten Naphtalin. Die Wirkung war mum eine enorme. verbreitete sich das Feuer und setzte die Treppen bis zum Dachgeschoß in Flammen. Die in den einzelnen Stockwerken wohnenden Ter Intereffen- Verein der Kistenmacher hielt am 27. Oftober Familien schienen verloren. Sie schrien um Hilfe, einzelne Personen eine Generalversammlung ab. Die vom Stassierer vorgelesene Ab- letterten auf das Dach, fanden aber nirgend einen Ausweg rechnung vom 3. Quartal ergab eine Einnahme von 670,60 m., eine Der giftige Qualm erzeugte bei verschiedenen Kindern Ohnmachten. Ausgabe von 503,15 W., der Kassenbestand beziffert sich auf Alles atmete auf, als die Feuerwehr erschien. Angesichts der Gefahr 579,44 M. An Stelle der ausgeloften Vorstandsmitglieder wurden wurde sofort ein Sprungnich ausgebreitet und zugleich über gewählt: 1. Vorsitzender Judel, 2. Kassierer Sprung, mechanische Leitern zu den Bedrängten vorgedrungen. Es war ein 2. Schriftführer Bannach, als Revisoren Splinter und Stampf um Leben und Tod. Etwa ein Dußend Personen, darunter Wittmann. Die Lohntommission wurde durch Schwanherz. mehrere Kinder. wurden von der braven Feuerwehr herabgeholt und Dufte und Gramsch ergänzt. immer wieder mußte von neuem borgegangen werden, da man Zur Bergarbeiterbewegung in Frankreich. Der Unterstützungsverein der Kupferschmiede( Filiale Berlin) hielt nicht die Gewißteit hatte, ob die etwa im ersten Schlafe am 25. d. Mts. feine Generalversammlung ab. Der Staffierer gab liegenden Beijonen auch alle gerettet seien. Branddirektor Giersberg den Kaffenbericht vom dritten Quartal, nach welchem die Gentralkaffe war selbst am Brandorte und leitete die Rettungsarbeiten. Ueber inkl. eines Bestandes von 451,33 M. eine Einnahme von 3134,23 m. die Zahl der Geretteten und die Art der Verlegungen konnte gestern hatte, dem eine Ausgabe von 1665,45 M. gegenübersteht, so daß der abend fein sicherer Anhalt gefunden werden. Bestand 1468,78 m. betrug, von welchem 1000 M. an die Hauptkasse abgeliefert wurden. Mitglieder zählte die Filiale 884. Die Filialfaffe Judaser hatte inkl. eines Bestandes von 308,83 m. eine Einnahme von 1017,41 m., der eine Ausgabe von 735,73 M. gegenübersteht, so daß heute abend 7 Uhr eine zweite Sigung ab. Jm Verlauf derselben Paris, 30. Oftober.( W. T. B.) Die Devutiertenkammer hielt ein Bestand von 281,68 M. in der Filialkasse verblieb. Der fragt Jaurès, wie die Angelegenheit des Schiedsspruchs Dispositionsfonds hatte inkl. eines Bestandes von 2825,75 M. eine bezüglich des Ausstandes der Grubenarbeiter stehe, und Einnahme von 3183,13 M. Die Ausgabe betrug 21,20 M., der fügt hinzu, einige Grubengeiellichaften hätten auf die von den Kammern Bestand 3161,98 M. Nach dem Bericht des Vorfizenden find am genehmigte Politit der Versöhnung mit einer Politik der HerausStreif der Rohrleger 32 Stupferschmiede beteiligt. Vier forderung geantwortet. Mitglieder wurden infolge ihres unfollegialischen Verhaltens Ergebnis führen sollten, sei ein Schiedsspruch unbedingt nötig, und Wenn die Verhandlungen zu teinem im Rohrleger- Streit aus dem Verein ausgeschlossen. Ferner zwar müßten sowohl von den Gesellschaften wie von den Arbeitern wurde darauf hingewiesen, daß alle Kupferschmiede, die von Delegierte bestimmt werden, welche die Schiedsrichter ernennen. Der Kupferschmiedemeistern auf Stadtmontage gefchickt werden, eine Be- Schiedsspruch müsse für beide Teile bindend sein. Ministerpräsident rechtigungfarte haben müffen, welche im Arbeisnachweis der Kupfer- Combes erwidert, die Grubengesellschaften hätten ebenfalls ben Schmiede Engel- llfer 15, Zimmer 36, abends zwischen 7 und 8 Uhr Wunsch, zu einer Verständigung zu gelangen. Er habe von ausgestellt wird. Kollegen ohne diese Starte find als Streifbrecher feiner Gesellschaft einen ablehnenden Bescheid erhalten. Die Gesellzu betrachten. schaften wollten schnell vorgehen, um das Mißtrauen zu besänftigen Gravenre und Ciseleure. In der Generalversammlung am und die Verantwortlichkeit für die großen Gefahren eines Konflikts 21. Oftober wurde der Geschäfts- und Kaffenbericht erstattet. Die nicht übernehmen.( Lebhafter Beifall links.) Filiale hatte eine Einnahme von 376,54 M. und eine Ausgabe von Unterhaus. 341,92 M., der Bestand beträgt 34,62 M. Die Ortszuschußfaffe weift d einen Betrag von 357,00 M. auf. der Agitationsfonds beträgt 79,80 m. London, 30. Oftober.( W. T. B.) Norton( liberal) fragt an, ob Die Zahl der Mitglieder ist ungefähr 500. die Admiralität Kreuzer von dem„ Drake- Typ" baut, welche sich mit Der Verband deutscher Barbiere, Friseure und Perückenmacher den schnellsten und am stärksten gepanzerten" Handelszerstörern" ( Zweigverein Berlin) hielt am 22. d. M. seine ordentliche General- der auswärtigen Flotten zu messen im stande seien, wie es versammlung ab. Dem Kassenbericht war zu entnehmen, daß eine der russische Kreuzer„ Novit" fei, der 25 Knoten in der Stunde Einnahme von 394,32 M. und eine Ausgabe von 347,62 m. bor mache. Parlamentssekretär der Admiralität Arnold Forster erhanden war, so daß ein Kassenbestand von 46,70 m. verbleibt. Im widert, der russische Kreuzer" Novik" sei keiner der schnellsten und Streitfonds befinden sich außerdem 350,00 wt. Dem Kassierer wurde in der Panzerung stärksten" Handelszerstörer", sondern ein Decharge erteilt. Die Schiffe der„ DrakeDie Agitationsfommission wurde durch den Kreuzer 2. Klasse von 3000 Tonnen. Kollegen Pool ergänzt und die Bibliothek dem Kollegen Gerling Staffe" feien vollkommen im ftande mit einem solchen Fahrzeug übertragen. fich zu messen. Keiner von den sogenannten Handelszerstörern" der Flotten des Auslands besige eine Schnelligkeit von Berband der Portefeuiller. 22. Oftober eine Generalversammlung ab. Die Ortsverwaltung be- russische Kreuzer Novit" 25 Knoten nicht länger als eine Stunde Die Zahlstelle Berlin hielt am 25 Knoten. Allan( lib.) fragt an, ob es nicht Thatsache sei, daß der richtete, daß auf Streifliften 128,90. eingenommen wurden. Muszu leisten vermöge. Arnold Forster erklärt hierauf, er habe Grund dem Bericht des Kassierers ist zu entnehmen, daß die Lokalkaffe u leisten vermöge. Arnold Forster erklärt hierauf, er habe Grund zu der Annahme, daß diese Behauptung richtig sei. 102 M. befizt. Zum zweiten Bevollmächtigten wurde Hauptmann gewählt. Eine Anregung von Heindke, die Errichtung einer Betriebswerkstätte betreffend, wurde einer Kommission von 15 Mitgliedern überwiesen. Mufitinftrumenten- Arbeiter. In der legten Generalversammlung des Fachvereins gab der Kassierer Hensel die Abrechnung vom 3. Quartal: Einnahme 1420,80 W., Ausgabe 1867,70 W., Ueberschuß 53,10 M. Auf Antrag des Vorstandes wurde beschlossen. eine Einheitsmarte zu 30 Pf. einzuführen. " die Stärke der Miliz, ausschließlich der Offiziere und des permanenten Der Staatssekretär des Kriegsamts erklärt, am 1. Oftober habe Stabes, 104 300 Wann und die Stärke der Freiwilligen 272 957 Mant betragen. Aus Dortmund wird der Franff. 8tg." gemeldet, daß auf der Sörder Sveigbahn infolge starken Rebels zivei Straßenbahnwagen tollidierten. Zahlreiche Personen wurden verletzt. Wien, 30. Oftober.( Abgeordnetenhaus.) Bei der fortgesetzten Verband des technischen Bühnenpersonals. In der letzten Ver- Debatte über die Dringlichkeitsanträge betreffend den galizischen Unvorsichtiges Fahren hat dem Droschkenfutscher Theophil sammlung wurde lebhaft darüber geklagt, daß in einigen hiesigen Feld arbeiterstreit wurde der Antrag Romanczed einstimmig Kerth eine Anflage wegen fahrlässiger Körperverlegung zugezogen, Theatern Beamte aushilfsweise als Abendarbeiter beschäftigt werden. angenommen, wonach die Regierung aufgefordert wird, die Ursache welche gestern vor der vierten Straffammer des Landgerichts 1 gegen Es wurde angeführt, daß die Abendarbeiter des Metropol- Theaters des Feldarbeiterstreits in Ostgalizien eventuell durch eine Enquete ihn verhandelt nude. Zwei Grenadiere des 4. Garde- Regiments aus den Reihen der Unterbeamten des Boſtamtes in der Französischen festzustellen und das Ergebnis dem Abgeordnetenhause mitzuteilen, Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Berlag: Vorwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungeblatt. Nr. 255. 19. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Reichstag. Freitag, 31. Oktober 1902, Abg. Dr. Barth( frf. Vg.): haben die unglücklichen Importeure aut tragen. Der von der Es ist durchaus notivendig, den Antrag Albrecht anzunehmen. Kommission angenommene Beschluß bleibt noch weit hinter dem zurüd, Der Staatssekretär hat auch nicht einen einzigen fachlichen Grund worauf sich der Reichstag durch Annahme der Resolution Hammacher 207. Sigung. Donnerstag, den 30. Oftober 1902, für die Kommissionsfassung angeben können. Er sagte nur, Hamburg früher schon gewissermaßen verpflichtet hat. Diese Kommissionsmittags 12 11 hr. gesetzt. und Bremen hätten im Bundesrat teinen Widerspruch erhoben. Es faffung nicht anzunehmen, wäre geradezu ein schwächliches Zurückweichen Am Bundesratstisch sind zunächst mir Kommissare anwesend. wäre sehr wünschenswert, wenn die Geheimnisse des Bundesrats der dieses hohen Hauses gegenüber früheren weitergehenden Beschlüssen. Das Haus ehrt zunächst das Andenken des gestern verstorbenen Deffentlichkeit etwas mehr enthüllt würden. Man weiß ja übrigens Man hat nun dem Beschluß der Kommission entgegengehalten, er Abg. Brandenburg( C.) in der üblichen Weise durch Erheben von den auch, wie manchmal das Einverständnis fleinerer Bundesstaaten her- fei überflüssig, weil durch Verordnung des Bundesrats bereits einige Plägen. gestellt wird.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Es giebt in Bollausfunftsstellen geschafft worden seien. Diese Austunftsstellen Hierauf wird die zweite Beratung des Zolltarif- Gesetzes fort- Ser Jurisprudenz einen Ausdrud: coactus voluit", er hat es genügen aber dem Bedürfnis absolut nicht. Außerdem haben wir gewollt, aber nur gezwungen. So etwas soll auch gelegentlich im gar feine Gewähr, daß, falls der Bolltarif wirklich Gesetz werden sollte, Die Beratung beginnt mit der namentlichen Abstimmung über politischen Leben vorkommen.( Heiterfeit.) Vielleicht hat auch hier was ich nicht glaube, diese Auskunftsstellen nicht wieder eingezogen Abjat 2 des§ 1 des Tarifgesetzes, der die Mindestzölle ein solcher Fall vorgelegen. Es soll hier die Möglichkeit gegeben werden. Die Regierung sagt sich dann vielleicht, es war doch schöner, als enthält. werden, die eignen Städte schlechter zu behandeln als fremde Städte. wir noch zu feiner Auskunft verpflichtet waren.( Seiterkeit und Sehr Der Absatz wird in der Fassung der Kommission mit 158 gegen Eine solche Möglichkeit sollte wirklich in jeder politischen Situation richtig! bei den Socialdemokraten.) Daher ist es dringend not128 Stimmen bei 2 Stimmenthaltungen angenommen. An ausgeschlossen fein.( Sehr richtig: links.) Im übrigen fonstatiere wendig, daß wir diese neue Einrichtung gesetzlich festlegen. Allere der Abstimmung beteiligen sich somit 288 Mitglieder.( Präsident ich, daß, soweit ich es erkennen kann, von den Vertretern der Hanse- dings bedeutet, wie gesagt, der Kommissionsbeschluß noch durchaus Graf Ballestrem enthält sich der Stimme. Gegen den Absatz städte niemand hier anwesend ist.( hört! hört! lints.) Das ist um feine genügende Regelung der Frage. Es wird noch keine Centralstimmt vom Centrum u. a. Abg. Letocha.) so bedauerlicher, als die Herren uns sonst die Gründe hätten an- ftelle geschaffen, die allein eine Einheitlichkeit der Auskünfte über das Damit sind die Mindestzölle erledigt. Das Haus fährt fort in geben fömmen, warum sie für eine derartige ihre eignen Städte so ganze Reich ermöglicht. Zum mindesten müßten solche Centralder Beratung des Bolltarif- Geseyes.§ 1 Absay 3 des Bolltarif- schwer schädigende Maßregel eingetreten sind. stellen für die einzelnen Bundesstaaten eingerichtet werden. Graf Gesezes bestimmt in der Kommissionsfassung: Auf die Posadowsky hat schon im Jahre 1896 anerkannt, daß die VerAbg. Frese( frs. Vg.): schiedenheit der Auskünfte in den einzelnen Staaten große Erzeugnisse der deutschen Zollausschlüsse finden die vertragsmäßigent Wenn die Vertreter von Hamburg und Bremen hier anwesend Mißstände mit fich bringe. Aber, so meinte er, die Zollbefreiungen und Zollermäßigungen Anwendung, soweit nicht der Bundesrat Ausnahmen vorschreibt. Die ge- wären, so würden ihnen doch die Ausführungen des Frhrn. v. Thiel- Bundesstaaten würden nicht daran denken, ihre Souveränität aber ein Reichsgesetz besteht so troffenen Anordnungen find dem Reichstage sofort oder, wenn er mann die Augen öffnen. Die Rede des Staatssekretärs gab fehr aufzugeben. Wenn nicht versammelt ist, bei seinem nächsten Zusammentritt mitzuteilen. zu denken und verstärkt die Befürchtungen noch ganz bedeutend. In auch eine Einheitlichkeit der Auskünfte die Folge sein müssen. Sie find außer Kraft zu setzen, wenn der Reichstag die Zustimmung Holland wird über diese Rede des Schatzfekretärs geradezu ein Das wäre ja eine merkwürdige Souveränität, die darin bestände, Sie find außer Kraft zu sehen, wenn der Reichstag die Zustimmung Jubelruf laut werden, daß sich hier die verbündeten Regierungen so daß Reichsgefeze in den einzelnen Staaten nach Willkür ausgelegt nicht erteilt. Den Erzeugnissen der deutschen Kolonien und Schutzgebiete fönnen die vertragsmäßigen Zollbefreiungen und sehr des Auslandes annehmen gegen die Intereffen der bedeutendsten werden; das hat mit der Wahrung der Hoheitsrechte wahrlich nichts Bollermäßigungen durch Beschluß des Bundesrats eingeräumt deutschen Seestädte.( Lebhafte Rufe: Hört! hört! links.) Dieje zu thun.( Sehr richtig! links.) Trotz dieser Mängel des KommiffionsFeindschaft des Reichsschatzfekretärs gegen den deutschen Seeverkehr antrages bitte ich Sie, denselben nicht abzulehnen, denn er enthält immerhin das Minimum dessen, was zu verlangen ist.( Bravo! bei den Socialdemokraten.) werden.". " Abg. Dr. Spahn( C.): Hierzu beantragen die Abgg. Albrecht u. Gen.( Soc.) die Worte: ist etwas absolut unbegreifliches. soweit nicht der Bundesrat Ausnahmen vorschreibt" zu streichen und für den Fall der Annahme dieses Antrages auch die beiden folgenden Säße:„ Die getroffenen Anordnungen" bis" nicht erteilt" zu streichen. Abg. Moltenbuhr( Soc.): Wir verlangen, daß deutsches Gebiet unter allen Umständen gleichgestellt werde mit den Gebieten, denen wir die Meistbegünstigung gewähren. Unser Antrag wäre überflüssig, wenn die Freihafen gebiete wie Hamburg, Bremen usw. etwa französisches Gebiet wären. Redner geht ausführlich auf die historische Entwicklung der Freihafen- Gebiete ein. Diese Häfen bildeten das einzige Bindeglied zwischen Deutschland und den überseeischen Ländern und erhielten daher besondere Vergünstigungen. Ich bitte Sie, tros der gehörten Reden bei dem Kommissionsbeschluß zu bleiben. Die Annahme dieses Beschlusses wird an dem bestehenden Zustand nichts ändern.( Buruf bei den Socialdemokraten: Freiwilliger Regierungskommissar) In der Verfassung ist schon jetzt dem Bundesrat dieselbe Ermächtigung eingeräumt, die von der Kommission vorgesehen wird.( Sehr richtig! im Centrum.) Abg. Dr. Paasche( natl.): Auch ich bin für den Kommissionsantrag.( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Wir haben den Antrag schon in der Stommission unterstützt und modificiert. Sie brauchen mir deshalb nicht gleich den Vorwurf zu machen, als trete ich hier als Regierungsfommiffar auf. Das ist ganz ungehörig.( Lachen bei den Socialdemokraten.) Die Anträge haben eine Bedeutung nur für den Fall von Zollkriegen. In diesem Falle ist die Kontrolle im Auslande leichter als in den deutschen Seehäfen. Abg. Molkenbuhr( Soc.): Abg. Dr. Barth( frs. Vg.): Damit schließt die Diskussion. wird § 1a wird hierauf einstimmig angenommen. Die Abgg. Albrecht( Soc.) u. Gen. beantragen folgenden§ 1b einzuschalten: " Der Bundesrat ist verpflichtet, die Zölle für vom Ausland eins gehende Waren aufzuheben und deren zollfreie Einfuhr zuzulaffen, wenn die gleichartigen Waren von deutschen Berkaufsvereinigungen ( Synditate, Trusts, Kartelle, Ringe oder dergleichen) nach dem oder im Auslande billiger verkauft werden als im deut schen Zollgebiet. Die getroffenen Anordnungen sind dem Reichstag mitzuteilen. Sie sind außer Kraft zu setzen, wenn der Reichstag die Bustimmung nicht erteilt." Die Abgg. Dr. Barth und Brömel( frs. Vg.) beantragen für den Fall der Ablehnung dieses Antrags Albrecht, die Befugnis des Bundesrats zu den im Antrag Albrecht ausgesprochenen Zollbefreiungen zu statuieren. Abg. Bernstein( Soc.): Von dem Augenblid an, wo man für das Freihafengebiet nicht mehr die Meistbegünstigung gelten läßt, hat die Erhaltung dieses Gebietes für die Seestadte teinen Wert mehr. Nach der Kommissionsfaffung soll der Bundesrat berechtigt sein, Teilen von Deutschland die Rechte zu nehmen, die für die ausländischen Vertragsstaaten gelten. Zu der Kommission wurde diese Ermächtigung Der Vorredner stellte es so dar, als wollten wir die Kontrolle Unser Antrag entspricht einem Antrage, den wir bei den Eisendamit begründet, daß Mißbräuche der Bollvergünstigungen in den Freihafengebieten möglich seien. Welcher Art dieser Mißbrauch sein beschränken. Das ist keineswegs der Fall. Aber im Falle von Boll- zöllen schon in der Kommiffion gestellt haben. Unfre Beweggründe soll, wurde aber nicht gesagt. Außerdem besteht doch die Möglichkriegen ist die Kontrolle unstreitig in den deutschen Häfen viel sind in dem Vericht, der Ihnen vorliegt, bereits enthalten. feit eines Mißbrauches ebenso gut z. B. für Holland wie schärfer durchzuführen als in den ausländischen Häfen. Ganz ab- Befonders wurde betont, daß die Preispolitik der Syndikate für Hamburg und Bremen. Wenn man aber Rotterdam und gesehen aber von der Kontrolle, handelt es sich für uns darum, daß die heimischen Verarbeitungs- Industrien ganz bedeutend schädigt, Amsterdam besser behandelt als Hamburg und Bremen, so schädigt auf keinen Fall für unser deutsches Freihafen- Gebiet höhere Bollsäte daß sie zu Bollfriegen führt und die Hauptursache der internationalen Eifersucht und des Mißtrauens der Staaten auf handelsman dadurch den deutschen Seehandel auf das äußerste und treibt in Anwendung kommen als für das Ausland. politischem Gebiet ist. Professor von Philippovich, der Verfasser einen Teil des deutschen Seeverkehrs den holländischen Seehäfen zu. eines der besten Lehrbücher der Nationalökonomie, hat eingehend Wir verlangen für die deutschen Freihäfen teine Vorrechte, sondern Selbst wenn, wie Herr Spahn meinte, dem Bundesrat schon nachgewiesen, welch außerordentliche Schädigung das öftreichische nur dieselben Rechte wie für die Vertragsstaaten. Hätte man bei nach der Verfassung diese Ermächtigung zustände, so würden wir Gisenkartell durch die Verteuerung des Rohmaterials der Eisender gefeßlichen Festlegung der rechtlichen Verhältnisse der Freihafen doch durch die Annahme der Kommissionsfassung unsre Zustimmung verarbeitungs- Industrie zugefügt habe. Unser Antrag ist nicht diftiert von gebiete die eventuelle Vorlegung eines neuen Zolltarifgejeges schon zu dieser Ermächtigung erneut ausdrücken.( Sehr richtig! links.) einer grundsätzlichen Feindseligkeit gegen die Syndikate, soweit sie durch berücksichtigt, so hätte man damals gewiß das Recht der Weist- Nehmen wir aber den Antrag Albrecht an, so muß der Bundesrat, eine bessere Organisation der Produktion ein größeres Gleichgewicht begünstigung für alle Zeiten unsren Freihäfen gesichert.( Sehr falls er über das ganze Gejezz zu beschließen haben sollte, auch zwischen Bedarf und Produktion herbeizuführen suchen. In dieser richtig! bei den Socialdemokraten.) Da es damals nicht geschehen diesen Paragraphen mit der Streichung acceptieren. Dann könnte er Hinsicht sind die Syndikate, Trusts und Kartelle Wirtschaftsformen, ist, so müssen wir jetzt dies Necht geseglich festlegen Durch die doch kaum entgegen unfrer Abficht für die Freihäfen im die trotz ihrer großen Nachteile doch auf der Linie des gesellschaftStreichung der Worte, die den Bundesrat ermächtigen, Ausnahmen Falle eines golfrieges höhere Bölle festiegen als für das Ausland. lichen Fortschritts liegen. Wir betrachten es nicht für unfre Aufvon der Meistbegünstigung vorzuschreiben, werden Sie dem Handel Herr Paasche hat fogar den Wunsch ausgesprochen, die deutschen gabe, den wirtschaftlichen Fortschritt irgendwie aufzuhalten, und viel mehr nützen, als mit der Bewilligung von einigen Dugend Bollausschlüsse schlechter zu behandeln als das Ausland. Dieser glauben, daß das, was voltswirtschaftlich für die Produktion an Panzerschiffen.( Beifall bei den Socialdemokraten.) nationale" Herr vertritt hier in frassester Form die Interessen des besten ist, schließlich auch durch den Einfluß der Gesetzgebung und die Abg. Frese( frs. Wg.): Auslandes.( Sehr richtig! links.) In seinem schutzöllnerischen Organisation der Arbeiterklasse den Arbeitern zu gute fommen muß. Hamburg und Bremen haben niemals voraussehen kännen, daß Parorismus schreckt er nicht vor dieser eminenten Benachteiligung ihnen das Meistbegünstigungsrecht jemals genommen oder berfirat der nationalen Interessen zurück. Dieses konstatiert zu sehen, ist verkürzt werden könnte. Die Kommiffionsfaffung aber läßt die Möglichkeit schon allein die Diskussion hierüber wert. offen, daß die größten deutschen Handelsstädte ungünstiger behandelt Damit schließt die Diskussion. werden, als ihre holländischen und belgischen Konkurrenzhäfen. Die Abstimmung über den Brincipalantrag Albrecht( Soc.) Ich kann mich daher nur durchaus den Ausführungen des ist eine namentliche. Es beteiligen sich an ihr 278 Abgeordnete, das Abgeordneten Mollenbuhr anschließen. Als Bremen in den von stimmen für den Antrag 86, dagegen 192 Abgeordnete. Der Zollverein eintrat und genötigt war, ein Freihafengebiet ein Antrag ist also abgelehnt. zurichten, mußte es für den Bau neuer Speicherbauten innerhalb Absay 3 des§ 1 wird hierauf in der Kommissionsfassung an Ses Freihafengebiets sehr große Summen aufwenden. Kommissionsvorschläge aber werden durch den Zustand der Unsicher Als§ 1a hat die Kommission folgende Bestimmung neu heit, den sie herbeiführen, eine wesentliche Entwertung der Bremer eingefügt. Speicherbauten mit sich bringen. Das würde für die Stadt Bremen In jedem Steuerdirektionsbezirk ist eine Behörde zu errichten, einen großen Nachteil bedeuten. Die Fassung der Kommission lönnte die auf Berlangen über die Zolltariffäße Auskunft zu geben hat, zu leicht dazu führen, daß Holland und Belgien aufs äußerste begünstigt welchen bestimmte Waren oder Gegenstände im deutschen Zollgebiet und die deutsche Schiffahrt von den deutschen Häfen abgelenkt wird. zugelassen werden. Man hat von der Möglichkeit von Zollfriegen gesprochen; in Abg. Heine( Soc.): einem solchen Fall aber steht den verbündeten Regierungen doch Die genommen. morgen Wir haben feine besondere Vorliebe für die Bersplitterung der Industrie; wir find nach unfren ganzen wirtschaftlichen Anschauungen die Partei der größten Wirtschaftlichkeit, wie sie durch die vollendetste Organisation ermöglicht wird. Insofern sind wir teine grundsäglichen Gegner der Kartellierung der Industrie. Wenn auf allen Zweigen der Industrie die größte Wirtschaftlichkeit realisiert wird, so muß das schließlich auch der gesamten Bevölkerung zu gute tommen, jedoch mn in dem Falle, daß die unter der heutigen Gesellschaftsordnung mit der Startellierung verbundenen Rach teile beseitigt werden. Da wir aber wissen, wissen, daß daß die heutige Produktionsweise nicht bont Heute auf zu beseitigen ist, deswegen treten wir ein für die größt mögliche Kontrolle der Gesellschaft über die Produktion und ins besondere über diejenige Produktion, die einerseits durch eine großartige Konzentration die größte Möglichkeit einer wirksamen Kons trolle bietet und andrerseits in viel höherem Grade Mißbräuche zus läßt, als die kleineren zersplitterten Industrien. Wir verlangen zunächst einen ausgiebigen Arbeiterschutz durch das Gesetz und die die Möglichkeit zur Seite, Ursprungscertifilate zu verlangen. Der Gegenstand, den dieser Antrag der Kommission behandelt, Garantie des vollen Koalitionsrechtes der Arbeiterklasse. Wenn dies Gerade jetzt aber leben wir doch in einer Zeit, wo Zolltriege hat das Haus schon häufig beschäftigt. Die Forderung der Zoll- Recht nicht besteht, so sind die Kartelle und Trusts nichts weiter als massenhaft in Sicht kommen, und auch mit Richficht darauf bitte auskunftsstellen liegt sowohl im moralischen Interesse des Rechts- moderne Bünfte, die mit ganz andren Mitteln als die Bünfte des ich Sie dringend, den Antrag Albrecht anzunehmen.( Bravo! links.) gefühls als auch im materiellen Interesse der Zollinteressenten. Mittelalters auf die Arbeiterklaffe drücken und unbegründet hohe Preise ( Sehr richtig! links.) Wir müssen die Gelegenheit, wo von der Gesellschaft erpressen.( Sehr richtig! bei den Socialdemokr.) Schatzsekretär Frhr. v. Thielmann: die Regierung sich gewissermaßen in einer Zwangslage be- Alle diese Maßregeln, die wir fordern, Arbeiterschutz und Koalitions Der Absatz 3 des§ 1 ist unter voller Zustimmung der Vertreter findet, benutzen, um diese alte Forderung endlich gefeßlich festzulegen. freiheit, find den Trusts gegenüber leichter durchzuführen, weil sie ber Hansestädte entstanden.( Sört! hört! links.) Wenn die Aus- Es ist notwendig, daß endlich ein einheitliches, flares Recht an einheitliche Organisationsformen darstellen, aber eben deshalb den führungen der Herren Vorredner richtig wären, hätten sich die Herren Stelle der bureaukratischen Rollpraris trete. Im Reichstage find Trusts gegenüber besonders notwendig. Doch diese Mittel genügen Vertreter diefer Städte ins eigne Fleisch geschnitten. Der Herr schon wiederholt die unglaublichsten Bollfuriofa mitgeteilt worden. nicht. Es handelt sich hier nicht bloß um die Interessen der in Borredner meinte, es würden bald viele Bollfriege entstehen. Ich die sich aus der jeßigen Braris ergeben haben. So wurde z. B. aus Truftbetrieben beschäftigten Arbeiter, sondern um die Interessen der hoffe nicht, daß es geschehen wird. Sollten aber Bollkriege eintreten, Amerifa eingeführtes Büchsenfleisch nicht als Fleisch, sondern als Allgemeinheit. Die Socialdemokratie vertritt nicht die Interessen so müssen wir auch Waffen haben, um uns zu schüßen. Es ist aber Blechware verzollt.( hört! hört! links.) Stäse, der mit einer dünnen einer Schicht der Arbeiterklasse gegenüber der Gesellschaft, sondern Es wäre denkbar, flar, daß in einem so enormen Hafen wie Hamburg die Kontrolle Schicht Staniolpapier umgeben war, wurde unter der Rubrik die Interessen der Gesamtarbeiterschaft. im Fall eines Bollkriegs unmöglich wäre, während in Rotterdam Silber und Goldwaren" zur Verzollung gebracht.( Seiterfeit.) daß fartellierte Industrie fich fich das Schweigen und zum Beispiel unser Konsul die Kontrolle beforgen würde. Ich kann Strümpfe mußten als feine Puzwaren verzollt werden, Anchovis als die Zustimmung ihrer Arbeiter zu einer Preispolitik zu versichern Sie also nur bitten, den Antrag Albrecht abzulehnen. feine Blechwaren nsiv.( Heiterkeit.) Einem Importeur, der eine neue fuchte, die für die Gesellschaft schädigend sein würde. Bei uns ist Binkware einführen wollte und fich deswegen an eine Behörde diese Gefahr, dank dem starten Gefühl unsrer Arbeiterklasse für das Abg. Molkenbuhr( Soc.): mit der Bitte um Auskunft wandte, wurde eine Auskunft verweigert, Gesamtwohl, das ihnen eingeprägt ist durch die unermüdliche Wenn die Vertreter der Hansestädte im Bundesrat für diese weil das Princip" in dieser Angelegenheit noch nicht entschieden sei. Agitation der Socialdemokratie( Sehr richtig! bei den SocialdemoFassung der Vorlage gestimmt haben, so haben sie das jedenfalls So lange müßte er warten. Der arme Mann wird vielleicht in alle fraten), verhältnismäßig gering. Wenn es aber einer Arbeitergruppe nicht im Interesse des gesamten Wolfes gethan.( Sehr richtig! bei Ewigkeit warten müssen. Das erinnert mich an einen Richter, der schlecht geht und dann eine mächtige Unternehmerorganisation als Verscher den Socialdemokraten.) Hätten die Herren Senatoren aber heute die bei jedem Fall in der Registratur nachzufragen pflegte, ob ein an sie herantritt, dann ist die Möglichkeit vorhanden, daß diese ArbeiterBegründung des Herrn v. Thielmann gehört, so wären fie doch wohl Simile( ähnlicher Fall) da wäre. Als ihm einmal gesagt wurde: gruppe sich verleiten läßt mitzumachen. Daß solche Versuche unteretivas stußig geworden.( Sehr richtig! lints.) Die Hoffnung, daß Für diesen Fall ist noch fein Simile da," erklärte er:" Die Sache ist nommen worden sind, geht aus der Geschichte der englischen und wir nicht zu Zollfriegen kommen werden, teilt wohl außer einigen wegzulegen, bis ein Simile da ist".( Große Heiterfeit.) Als amerikanischen Arbeiterbewegung hervor. Die Zustimmung eines Agrariern, ganz Deutschland mit dem Herrn Schazsekretär. im Jahre 1898 die die Abgeordneten Trimborn und Ham Teiles der amerikanischen Arbeiterklasse zu der hohen SchutzzollAber die Möglichkeit ist doch nicht ausgefchloffen und macher im Reichstag auf die Angelegenheit zurückamen, er politit ist unzweifelhaft auf solche Ursachen zurückzuführen. Herr von Thielmann hat deutlich genug gefagt, daß für den Fall lärte Staatssekretär Graf Posadowsky, in der ganzen Welt Mehrfach ist auch schon die Rede gewesen von internationalen eines Zollfrieges eine Sperre über den Hamburger Hafen verlegt gelte der Grundsatz: Unkenntnis des Gefeßes schützt nicht." Wer Koalitionen der Bergarbeiter und Grubenbefizer, natürlich nur zu werden würde. Ich frage nur, wie soll in Hamburg die Kontrolle eine Ware einführe, habe sich vorher den Zolltarif anzuschen. Die dem Zwecke, um dann der Welt die Preise diftieren zu können. schwieriger sein als in Rotterdam. Herr v. Thielmann fagt, in Rotterdam importierenden Firmen dürften sich auch gar nicht wundern, wenn Solche Arbeiter find nicht im stande, ihre Lage zu überdenken, fie haben wir Konsuln. Ja, welches Mittel hat denn ein Konsul, um sie von irgend einem untergeordneten Bollbeamten eine falsche Aus- sind durch eine Art Mauer von der socialdemokratischen Aufklärung das ganze große Hafengebiet in Rotterdam zu überwachen?( Sehr funft erhielten und nachher einen höheren Zolljayz nachzahlen ausgeschlossen. richtig! fints.) In Hamburg aber haben wir einige fansend Boll- müßten. Das ist der Standpunkt des richtigen Juristen; er hält es Mit all diesen Möglichkeiten haben wir zu rechnen. Wir müssen beamte.( Sehr richtig! links.) Das Reich sollte auch schon aus dem für genügend, wenn der Staat ein Gefeß hinwirft, auch Maßregeln ergreifen, um der Preispolitik der Startelle entgegens Grunde gegen die deutschen Freihäfen möglichst conciliant sein, da das Bublifum mag zusehen, wie es sich mit den un zuwirken. Durch diese ihre Politik der Hochhaltung der Preise auf diese ja absolut keine Gegenmaßregeln ergreifen fönnen, wie die verdaulichen Knochen abfindet.( Sehr gut! links.) Die Beamten einem Niveau, das den Produktionsbedingungen nicht entspricht, übrigen meistbegünstigten Staaten.( Sehr richtig! bei den Social- hüllen sich in Schweigen und geben teine Auskunft, aus Furcht, eine wirken die Syndikate dem gerade entgegen, was viele von ihnen bemokraten.) falsche Auskunft zu erteilen. Den Schaden falscher Auskünfte aber erhofft haben, und was der Möglichkeit nach auch in ihnen steckt. " " eine Präfident Graf Ballestrem: intmer Durch diese ihre Preistreiberei heben die Kartelle alles| gabe der Fabrik die inländischen Rohstoffe der Beschaffenheit nach sich die Frage vorlegen muß, ob er die Zolltarif Debatten auf, was sie zur Abmilderung der Krisen thun tönnten und ben ausländischen gleichfämen. So schädigen die Behörden die Inter- weiterführen will, oder ob es angezeigt erscheint, den verstärken die Krisen noch.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) essen großer Massen deutscher Arbeiter.( hört! hört! links.) Präsidenten zu ermächtigen, die nächste Sizung anzusehen, sobald So war es in den Jahren 1825, 1835, 1845 bis 1847 und 1854. Der Ich erinnere mur an die Petitionen der 700 Klein- Eisenfabri- der Reichshaushalts- Etat dem Reichstag zugegangen ist, mit andren Krisis folgt dann der Preissturz, der ein Mittel bildet, um die Krisis kanten aus Remscheid- Solingen, ein wahrer Notschrei, in dem es Worten: wir haben uns die Frage vorzulegen, ob wir nicht dieſe wieder zu heben. Das ist ein Grund mehr, weshalb der Bolltarif hieß: wir wollen teinen Zollschutz, sorgt nur dafür, daß uns das Verhandlungen aus eigner Initiative abbrechen müssen, nachdem die von allen denen, denen der sociale Fortschritt und die Hebung der Rohmaterial nicht verteuert wird. England hat noch immer beffere verbündeten Regierungen den Zolltarif nicht zurückgezogen haben. breiten Masse am Herzen liegt, mit äußerster Energie bekämpft Löhne und bessere Arbeitsbedingungen als wir. Die Krisis ist in Die Diskussion und mehr noch die Abstimmungen über die Minimalwerden muß. Eine Krisis tritt ein, wenn der Reallohn der England nicht eingetreten, sondern mir nach und nach macht sie sich zölle haben immer mehr die Meinungsverschiedenheiten nicht bloß Arbeiter oder der im Gehalt stehenden Gesellschaftsmitglieder bemerkbar infolge der kontinentalen Krisis. Das muß Ihnen doch zwischen den verbündeten Regierungen und der Linken, sondern auch nicht gleichen Schritt hält mit der Produktivität der Arbeiter. zu denken geben, wenn Sie hören, daß England be zwischen den verbündeten Regierungen und der Rechten So werden die Kartelle statt zu Gegenkräften, zu Ursachen der Krise. deutend billigere Preise für Roh- und Halbfabrikate der Präsident Graf Ballestrem( unterbrechend): ( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Wenn man die wirklichen Eisenindustrie hat, als Rheinland- Westfalen. Nur der eng Gewinne, die Dividenden der Kartelle berechnen will, so darf man lischen Industrie wird durch die Verschleuderung der deutschen Bei einem Antrag zur Tagesordnung fönnen Sie nicht eine nicht das Aktienkapital, das in den meisten Fällen viel zu hoch ist, Rohfabrikate im Auslande genutzt. Der Weltmarkt wird des- große Rede über den ganzen Zolltarif halten.( Lebhafte Zustimmung zu Grunde legen, sondern das wirkliche Anlagefapital. Dadurch organisiert, eine ganze Reihe von ummüßen Kosten, die das Wirt- rechts und im Centrum.) Sie haben Ihren Antrag knapp und nach steigen die Gewinne der in den Kartellen vereinigten Industriellen schaftsleben verteuert, werden durch die Kartelle herbeigeführt und Ihrer Ansicht gewiß auch gut( Große Heiterkeit rechts und im auf eine viel größere Höhe als die Dividendenziffern erkennen lassen. der wirtschaftliche Aufschwung der Arbeiterklasse, ihr Kulturfortschritt Centrum) begründet. Wir können also zur Abstimmung schreiten. As ich bor einiger Zeit darauf hinwies, daß die wird künstlich zurückgehalten.( Sehr richtig! bei den SocialAbg. Dr. Barth( fortfahrend): Zahl der Kapitalisten zugenommen und ihre Kapitals demokraten.) Die Industrien, deren Export gewachsen ist, beschäftigen Herr Präsident, ich muß darauf bestehen, daß mir mein Recht, traft sich noch vermehrt habe, hat man dies als eine weniger Arbeiter als die Industrien, deren Export zurückgegangen das jedem Abgeordneten zusteht( Sehr richtig! links), nicht verkürzt Rechtfertigung der bestehenden Gesellschaftsordnung auslegen ist. Somit fommit die Politik der billigen Auslands- wird. Ein Antrag von der großen sachlichen Tragweite des meinen wollen. Durchaus mit Unrecht. Auf der einen Seite verkäufe der Kartelle nur einer verschwindend geringen Arbeiter- bedarf einer ausführlichen Begründung. Es würde gegen alle wächst der Lurus einer kleinen Minderheit, ein ganz sinnloser Lurus, zahl zu gute. Umgekehrt werden die andren Industrien Tradition verstoßen, wenn anders verfahren würde. der die Kultur durchaus nicht fördert; eine maßlose Verschwendung mit ihrer weit größeren Arbeiterzahl durch die Kartelle enorm gevon Arbeitskräften und Arbeitsmitteln greift um sich. Auf der schädigt. Die Kartelle schaffen also vielmehr Arbeitslosigkeit, als fie andren Seite wird die große Masse gerade durch diese Verschwendung Arbeiter im Lohn erhalten. Der beste Zustand ist billige Waren bei Mein Herr Abgeordneter! Ich werde Sie getviß nicht hindern, verhindert, an dem allgemeinen Fortschritt der Kultur teilzunehmen. hohen Löhnen. Wir wollen keine Billigkeit durch Ausbeutung wider- Ihre Gründe auseinanderzusetzen. Aber ich kann unmöglich dulden, Es handelt sich bei unfrem Antrage um die wichtige Frage des standsunfähiger Bevölkerungsklassen, wie es in der Konfektions- daß hier bei Gelegenheit der Tagesordnung wieder eine allgemeine Zusammenhanges zwischen Krisis und Preise. Wir wollen der Preis- industrie der Fall ist. Aber es lassen sich sehr gut billige Waren Debatte über den Zolltarif entsteht.( Lebhafte Zustimmung rechts politik der Kartelle einen Damm entgegensetzen. In einem fürzlich mit guten Löhnen vereinen, nur der Schlendrian und die schlechte und im Centrum.) erschienenen Buche„ Das Grundgesetz der Wirtschaftskrisen" gelangt Organisation der Industrie haben das bisher verhindert. Abg. Dr. Barth( fortfahrend): der Verfasser E. May auf Grund sehr eingehender wissen jämmerlich bezahlenden Sonfektionsfabriken des Londoner Eastend Es ist nicht meine Absicht, eine derartige Debatte hervorzurufen. schaftlicher Untersuchungen zu dem Resultat, daß jeder großen fönnen nicht fonfurrieren mit den nordenglischen Konfektionsfabriken, Wenn der Herr Präsident die Güte haben will, mir noch ein paar historischen Krise ein starkes Auftreiben der Preise vorhergegangen ist. die weit höhere Löhere bezahlen.( Hört! hört 1) Bessere Minuten( Große Heiterkeit) zuzuhören, so wird sich herausstellen, Diese Wirkung, die eintreten muß, wenn die Gesellschaft fortschreiten Löhne bedeuten eine Verbesserung der Produktionsthätigkeit daß ich nicht daran denke, in eine materielle Diskussion, etwa über foll, wollen Sie gerade durch Ihre Zollpolitik verhindern.( Sehr Sehr häufig gehen hohe Preise mit niedrigen Löhnen und niedrige die Minimalzölle, einzutreten, Es ist aber schlechterdings not richtig! bei den Socialdemokraten.) Der ganze Zolltarif ist weiter Preise mit hohen Löhnen Hand in Hand. Es besteht ein direkt wendig, aus der Situation heraus, wie sie sich der Geschäftsnichts als ein großes Stück Obstruktion gegen die Entwicklung der gegenfähliches Verhältnis zwischen Preisen und Löhnen. Dr. Arthur ordmung gemäß gestaltet hat, die Motive für einen Antrag Gesellschaft.( Sehr gut! bei den Socialdemokraten.) Ein Redner Schulz, der Bewirtschafter eines großen Bauerngutes in Ostpreußen, darzustellen, der doch seiner ganzen Art nach eingehend der Mehrheitsparteien hat ja selbst anerkannt, daß er die weist hin auf die ungesunde Steigerung der Grundpreise durch motiviert werden muß.( Lebhafte Zustimmung links.) Ich Die möglichst kurz fassen. Entwicklung der Produktion aufhalten wolle. Herr Gerstenberger Bollerhöhungen. Die Folge des Kornzolls werde eine verschärfte werde mich größer war es, der da meinte, im Interesse der kleinen Bauern Ausbeutung der Arbeiterklasse durch die Grundbesizer sein.( Hört! gewordenen Gegensätze zwischen den verbündeten Regierungen und der müßten die minder leistungsfähigen kleinen Brauer erhalten werden, hört! bei den Socialdemokraten.) So spricht ein Mann, der Ihrer Rechten, auf die sich doch die Regierungen stützen müssen, wenn sie weil diese den Bauern die schlechte Braugerste abkauften. Menschlich( nach rechts) Klasse angehört. Sie werden aber mit Ihren überhaupt dies Werk zu Ende führen wollen( Große Unruhe rechts; ist es ja zu verstehen, daß man sich gegenseitig die Erhaltung der reaktionären Maßregeln auf die Dauer doch nicht erreichen, Rufe: Zur Sache!), lassen es als ausgeschlossen erscheinen, daß dieses fleinen Eristenzen verbürgen will, mit dem Princip der höchst was Sie erstreben. Eine geistig unentwickelte Arbeiter gesetzgeberische Werk auch nur in der zweiten Lesung verabschiedet möglichen Wirtschaftlichkeit steht eine solche Politit aber im schroffften flasse früher der Ansicht sein, daß die Zölle wird. Deswegen entspricht es dem Ansehen des Reichstages" Widerspruch. Man mag andre Mittel ergreifen, um solchen Leuten ihnen nüßen, wenn sie ihren Arbeitgebern nützen. Heute kommen( Gelächter rechts), daß wir in der Beratung nicht fortfahren, sondern zu helfen, aber wir können unsre Hand nicht dazu bieten, derartig die Arbeiter immer mehr Man kann ja Erkenntnis, welches Elend sie abbrechen.( Lärm rechts und im Centrum.) zur überlebte und dem ganzen Fortschritt entgegenwirkende Existenzen ihnen aus den Preissteigerungen erwachsen muß. Die Arbeiterklasse verschiedener Meinung darüber sein, was dem Ansehen des Reichsfünftlich zu erhalten, wie es dieser Zolltarif will. ist heute an Intelligenz und sociaser Bedeutung gewachsen. Sie hat tages entspricht.( Sehr richtig! rechts.) Selbst ein so angesehenes Redner verliest zivei Stellen aus dem Mayschen Buch.( Ruf erkannt, daß man sich im Zeitalter der Weltwirtschaft nicht durch Mitglied der nationalliberalen Partei, wie Dr. Sattler, hat fürzlich rechts: Na, noch nicht fertig?) Eine ganze Anzahl Städte haben die eine chinesische Mauer von Zöllen vom Auslande abschließen kann. in sehr scharfer Form ausgesprochen, daß es eigentlich die Pflicht der dringend notwendigen Neu- Anlagen von Gas-, Wasser- und Elektricitäts- Der Socialismus ist ja von vornherein gestellt auf das Gefühl der Regierung sei, den Entwurf zurückzuziehen, sobald sich nach der werken unterlassen, weil die von den Syndikaten vertenerten Preise internationalen Solidarität der Arbeiter. Die Arbeiterklasse erachtet ersten Abstimmung eine dauernde Meinungsverschiedenheit mit der der Materialien eine angemessene Verzinsung der Anlagekosten aus- die Beseitigung der Schutzzollpolitik für die allgemeine wirtschafts- Reichstagsmehrheit ergeben hat.( Wiederholte Rufe rechts: Zur geschlossen hätten.( Hört! hört! bei den Socialdem.) Die Syndikate politische Notwendigkeit. Wenn Sie den Willen haben, den be- Sache!) haben weiter eine solche Verteuerung der Baumaterialien herbei stehenden Mißständen entgegenzutreten, so unterstützen Sie unsren Bräfident Graf Ballestrem( nach rechts): geführt, daß vielfach der Neubau von Wohnhäusern ins Stocken ge- Antrag, der dazu den Anfang bildet. Dieser Antrag steht auf der Ueberlassen Sie mir das! raten und eine Krisis auf dem Baumarkte eingetreten ist. Das hat Höhe der Bedingungen, die gegeben find durch die Entwicklung der Abg. Barth( fortfahrend): eine Wohnungsnot, eine Wohnungsverteuerung bedingt, die den modernen Wirtschaft und des modernen Verkehrs.( Beifall bei den Arbeitern den kleinen Vorteil geringer Lohnaufbesserungen wieder Socialdemokraten.) Herr Kollege Sattler sagte in der Sigung vom 20. Oftober wörtlich:„ Solche Verhandlungen hält das Haus auf die Dauer aus der Tasche gezogen hat.( Sehr richtig! bei den SocialdemoAbg. Graf Kanių( konf.): traten.) Die Rede meines geschäzten Herrn Vorredners war mehr ein nicht aus( Sehr richtig! bei den Nationalliberalen und links), er Nun ist die Frage, wie kann dem entgegengewirkt werden? akademischer Vortrag. Er hat versucht, die Tribüne dieses Hauses in Deshalb hat Herr Sattler seine Bitte an die verbündeten Rebietet damit einen ganz blamablen Anblick vor der ganzen Welt." May schlägt als Gegenmaßregeln gegen die schädlichen Wirkungen ein Universitätskatheder umzuwandeln.( Sehr richtig! rechts.) Das der Syndikate vor, ihnen solle verboten werden, über eine gewisse wäre ja an sich kein Schade, aber wohin gelangen wir, wenn solch gierungen gerichtet, die Konsequenz aus der bevorstehenden Abstimmung zu ziehen jezt liegen eine ganze Reihe solcher AbHöhe hinaus Profit zu machen. In England ist in den meisten umfangreiche Vorträge hier gehalten werden, wo es doch vor allem Städten der Gasbetrieb kommunalisiert. In London aber ist die darauf ankommt, den Zolltarif so schnell als möglich fertig zu stellen. Stimmungen bereits vor. Um so mehr liegt nun Veranlassung dazu Gasgesellschaft noch in privaten Händen, es ist der Stadt, obgleich( Lachen links.) Wenn Sie Freunde der Arbeiter sind wir sind vor, daß der Reichstag die Konsequenzen zieht und die Bolltarifwir find fie es längst gewollt hat, bisher nicht möglich gewesen, sie zu kommu- überzeugt, es in weit größerem Maße zu sein( Lachen b. b. Soc.), Debatte abbricht.( Lebhaftes Bravo! links.) d. nalisieren. In den Vertrag der Stadt mit der Gesellschaft ist aber dann möchte ich Sie dringend bitten, für die möglichst baldige eine Bestimmung aufgenommen worden, wonach der Profit nur nach Verabschiedung dieses Gesetzes zu sorgen, nachdem Graf Posadowsky Wir sind ja bereit, den religiösen Gefühlen der Herren vom Maßgabe der Herabsetzung der Preise erhöht werden darf. Für so überzeugend dargethan hat, daß der jetzige Bolltarif auf unfre Centrum entgegenzukommen, aber der Antrag geht uns zu weit. jeden Pfennig, um den die Gesellschaft das Gas billiger liefert, darf heutigen Berhältnisse absolut nicht mehr paßt. Wenn ich auch mit Die Herren können Ihren religiösen Pflichten doch auch in Berlin nachfie den Profit um 1 Proz. erhöhen.( hört! hört! links.) der Tendenz Ihres Antrages ganz einverstanden bin, so bin ich doch kommen. Der Antrag Barth scheint mir eine unerhörte Forderung zu Sie sehen also, daß eine solche Kontrolle der Gesellschaft über der Meinung, daß der Vorschlag eine große Härte für die Industrie sein. Selbst in den ersten Stadien der Beratung kann von einem Scheitern die Monopolbetriebe sehr wohl durchführbar ist. bedeutet. Tritt in dem von Ihnen gewünschten Falle Bollfreiheit noch keine Rede sein. Wir müssen bis zu dritten Lesung warten, Unser Antrag nun will gegen die kulturschädliche Politik der ein, so werden ja auch alle Werke geschädigt, die außerhalb des wie es stets geschehen ist. Die Bedeutung des Reichstags liegt Syndikate wirken. Wir wollen jeder Politik vorbeugen, die das Aus- Kartells stehen.( Sehr richtig! rechts.)- Die Regierung veranstaltet darin, daß sich die Regierung mit ihm zu verständigen sucht, hoffentland vor dem Inlande begünstigt. Für diese Politik werden ja jetzt eine Enquete über die Wirkungen der Kartelle, fie möge sich lich wird dies in der dritten Lesung gelingen.( Ah! links.)- Man allerlei patriotische Gründe angeführt; ich könnte sie aber, wenn ich aber über den limfang der Arbeit keinen Illusionen hingeben. Jeden hat uns vorgehalten, wir müßten unsre Selbstachtung aufgeben, wenn pathetisch sein wollte, eher als eine Politik des Vaterlandsverrats falls muß die Prüfung jedoch irgend einer gesetzlichen Maßnahme wir von unsren Forderungen jetzt noch zurückgingen. Die Sorge um bezeichnen.( Zustimmung bei den Socialdemokraten.) Es ist eine vorausgehen. Man darf nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, unsre Selbstachtung mögen uns die Herren selbst überlassen. Der Politit des Verrats, wenn wesentliche Interessen großer Bevölkerungs- nicht alle Verkaufsvereinigungen find unberechtigt. Reichstag wird sich jedenfalls damit nicht Achtung im Klassen des eignen Landes geschädigt werden zu Gunsten von Ich würde z. B. Vereinigungen für berechtigt halten, deren Lande verschaffen, wenn er jetzt die Beratung einer so wichtigen Industrien und Bevölkerungsklassen des Auslandes. Aller- Zwed die Ausschaltung des Zwischenhandels ist. Wenn aber Verkaufs- Vorlage abbricht. Es liegt hier eine politische Frage von der dings find gewiffe fartellierte Industriezweige durch ihren vereinigungen große Mengen ihrer Produktion nach dem Auslande größten Wichtigkeit vor. Wenn wir sehen, wie die Herren der ausländischen Absatz in der Lage, eine Anzahl von Arbeitern abführen, während das Inland an dem betreffenden Produkt Mangel Linken durch ihre Handhabung der Geschäftsordnung die Vernicht entlassen zu müssen. Troßdem ist dies kein Argument zu leidet, so müssen allerdings alle jene Salamitäten eintreten, die Abg. handlungen erschweren, so ist das zwar fein verfassungswidriges, Gunsten des billigeren ansländischen Absages. Die mächtigsten und Bernstein geschildert hat. Warten Sie zunächst das Resultat der aber ein verfassungsfeindliches Vorgehen.( Großer Lärm links.) Die ausschlaggebenden Syndikate finden sich in den Industrien der Roh- Enquete ab! Den vorliegenden Antrag Albrecht aber bitte ich Weltgeschichte hat gezeigt, daß wenn politische Rechte mißbraucht und Halbfabrikate. Diese Industrien stellen auch die einflußreichsten abzulehnen.( Beifall rechts.) werden, sie aufgehoben werden.( Lärm links, Sehr richtig! rechts, Befürworter des Schutzzolles. Die in den syndizierten Industrien Um 5 Uhr wird ein Bertagungsantrag der Linken abgelehnt. Rufe links: Kanalvorlage! Unruhe rechts.) Daß die Social beschäftigten Arbeiter bilden nur einen verhältnismäßig sehr kleinen Abg. Gothein( fri. Vg.)[ von großer Unruhe der Rechten und des demokraten so verfahren, entspricht ja nur ihren Interessen, das Teil der gesamten Arbeiterschaft. Nun aber werden die andern Centrums empfangen]: ganze Wirken der übrigen Herren beruht aber auf der Autorität des Industrien, die Ganzfabrikate herstellen, die nicht syndizierten Nachdem Sie durch Ablehnung unfres Vertagungsantrages den Reichstages. Im Interesse dieser Autorität bitte ich Sie, den Antrag mittleren und kleineren Betriebe gerade durch die Preiserhöhungs- Wunsch zu erkennen gegeben haben, noch eine längere Rede zu hören, Barth abzulehnen.( Bravo! rechts.) politik der Kartelle stark geschädigt. Wenn also die Politik ber muß ich notgedrungen Ihrem Wunsche Folge leisten.( Sehr gut! Abg. Dr. Sattler( natl.): Kartelle es vielleicht ermöglicht, 30 000 Arbeiter in der Arbeit zu links.) Graf Kanig verlangte, wir sollten zunächst das Ergebnis der Es ist doch ganz etwas andres, wenn man die Regierung auferhalten, so können wir dem leicht die zehn- und zwanzigfache Sartell- Enquete abwarten. Wenn er konsequent wäre, müßte er doch fordert, einen Entwurf zurückzuziehen, der keine Aussicht auf AnArbeiterzahl entgegenstellen, die durch die teueren Preise in ihrer beantragen, die Beratung des Bolltarifs so lange zu vertagen, bis nahme hat, wie ich es gethan habe, oder ob man, wie Dr. Barth, Arbeitsgelegenheit geschädigt werden. Graf Posadowsky, wies bor die Kartellfommission ihre Studien beendet und dem Reichstag einen den Reichstag veranlassen will, den Streit zu proffamieren.( Sehr einiger Zeit auf die schlechte Lage der Landwirtschaft infolge der Kartell- Gefeßentwurf vorgelegt hat.( Sehr richtig! links.) richtig! bei den Nationalliberalen.) Die Regierung hat Leutenot hin. Ganz ähnliche Verhältnisse können Sie auch in Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Politik der Kartelle die Fürst Bismard gesagt hat das Recht, eine Quittung vom ReichsIndustrie und Handel verfolgen. Nur haben diese Kreise nicht die Tendenz einer Verteuerung der Preise verfolgt. Der preußische tage zu erhalten. Ich wundere mich übrigens, daß dieser Macht, ihr Wünsche so zur Geltung zu bringen, wie die verzogenen Staat unterstützt diese Verteuerungsbestrebungen als Bergwerks- und Vertagungsantrag von der Linken und nicht von der Rechten kommnt. Großgrundbesitzer.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Kein Man würde es verstehen, wenn die Mehrheit der Mensch hilft ihnen, wenn sie infolge mangelnden Absatzes zu Grunde Salinenbefizer in jeder Weise.( Auf der Rechten und im Centrum( Seiterfeit.) das Werk vor die Füße wirft. Das fonnte gehen. Ich erinnere auch an das Glend der Kleinen Handwerker und herrscht während der Ausführungen des Redners andauernde große Regierung Stauffente. Bei allen diesen Debatten ist mir aufgefallen die Nichts- Unruhe, so daß Präsident Graf Ballestrem das Haus um mehr Ruhe man nach den Erklärungen des Herrn Herold erwarten.( Präsident bittet; der Redner müsse verständlich bleiben können.) Der Schuzzoll Graf Ballestrem ersucht den Redner, nicht von der Tagesordnung würdigkeit, mit der diese Kreise über das Geschick von Tausenden soll diese Anstrengung der Konsumenten unterstüßen. Von den hohen abzuweichen.) Aber die Taktik der Linken verstehe ich nicht. Was und Abertausenden aus der Bevölkerung hinweggehen, die nicht zu Breisen, die man mittels der Schutzölle erzielen kann, giebt man würden Sie denn erreichen, wenn Ihr Antrag die Mehrheit fände? ihrer Klasse gehören. Es kommt ihnen garnicht darauf an, viele dann die Kartell- Exportprämien ans Ausland.( Sehr richtig! links.) Sie würden die Verantwortlichkeit für das Scheitern der Vorlage, Eristenzen einfach zu ruinieren. Das ist eine Rücksichtslosigkeit, die Die Politik der Rohstoff- Kartelle hat die Notlage in der Eisen- das ich nach wie vor voraussetze, von der Rechten abwälzen auf die sauf mich den Eindruck der Gefühlsroheit macht.( Lebh. Zustimmung industie erheblich verschärft. Die Ausschreitungen der Kartelle können Linke.( Sehr gut! bei den Nationalliberalen.) Das ist ein Ausdruc bei den Socialdemokraten.) Sie( nach rechts) sollten doch wenigstens den einen Grundsatz beherzigen:„ Leben und leben lassen!" nur durch die Beseitigung der übertriebenen Schußzölle beseitigt werden. großer Gutmütigkeit( Heiterkeit), wenn Sie( nach links) auf der Rechten eine peinliche Lage überwinden Wenn die Landwirte sich so syndizieren könnten wie die Industriellen, Sorgen Sie dafür, daß kein Zolltarif Gefeß wird, der als künstlicher diese Weise ( Heiterkeit.) Ich will würden sie sich nicht bedenken es zu thun. Wo sie es tonnen, haben Rährboden einer ungefunden Kartellpolitik dienen muß.( Lebhafter helfen. So gutmütig bin ich nicht. Beifall links.) die Verantwortung für das bon mir erwartete Scheitern fie es auch gethan; ich erinnere an den Milchring und den FleischUm 7 1hr wird ein von den Abgg. Dr. Spahn( C.), Graf der Vorlage ruhig den Herren der Mehrheit überlassen. ring.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Ein weiterer schwerer Schaden der Kartelle liegt darin, daß imburg- Stirum( f.) und Dr. Hasse( natt.) eingebrachter Sie werden nun meine verschiedene Stellungnahme darauf zurüdBertagungsantrag einstimmig angenommen. führen, daß ich ja die Regierungsvorlage annehmen will, während fie der einheimischen Industrie die Rohstoffe verteuern. Eine große Präsident Graf Ballestrem schlägt vor, die nächste Sigung ab- Sie alles verwerfen. Aber principiell bin ich gegen Ihren Antrag. Fabrit im Saargebiet, die Eisenblech und Nägel verarbeitet, Ich bitte den Antrag Barth abzulehnen, den Antrag Hompesch aber eine sogenannte Veredelungsfabrik, wandte sich an die zuständige zuhalten am Freitag 12 Uhr. Abg. Graf Hompesch( C., zur Tagesordnung) beantragt wegen anzunehmen. Behörde um Ermäßigung des Bolles auf ihr Rohmaterial, der katholischen Feiertage Allerheiligen und Allerseelen die Abg. Singer( Soc.): das sie aus England beziehen müsse. Die Behörde fragte zurück, Wir sind viel zu höflich, um den Antrag Hompesch abzulehnen. ob mit Rücksicht auf die Beschaffenheit nicht auch inländische Roh- nächste Sigung erst auf Dienstag, den 4. November, anzusetzen. Präsident Graf Ballestrem: Ich stehe einem solchen Antrage wir wünschen ober auch die Annahme des Autrages Barth, weil erzeugnisse zu verwenden seien. In ihrer Antwort gab die Fabrit all, dies sei zwar der Fall, aber sie könne im Auslande die Noh persönlich sympathisch gegenüber, habe aber als Reichstags- Präsident wir Ihnen( rechts) die Möglichkeit geben wollen, mit den unnügen materialien um 25 Broz. billiger kaufen als von dem Verband vor allen Dingen die Pflicht, dahin zu wirken, daß unsre Arbeiten Reden hier aufzuhören. Sie scheinen nun freilich die Absicht deutscher Feinblech- Walzwerke. Der Verband mache mit seinen dem ftramm fortschreiten.( Beifall und Heiterkeit.) Das Haus wird über zu haben, sich auf die Regierungsvorlage zurückzuziehen, deshalb wünschen Sie die Weiterberatung. Sie scheinen beweisen zu Weltmarkt durchaus nicht entsprechenden Preisen in vielen Fällen den den Antrag Hompesch entscheiden. Abg. Dr. Barth( frs. Vg.): wollen, daß Sie, nachdem der Reichskanzler wiederholt sein Wettbewerb mit dem Ausland unmöglich, er erschwere der deutschen Ich möchte einen noch weitergehenden Antrag stellen.( Aha! Unannehmbar" verkündet hat, auch anders fönnen.( Sehr gut! Industrie die Geschäfte in unheilvollster Weise. Trotzdem wurde cine Rollermäßigung nicht zugestanden, weil nach der eignen Au- rechts.) Jetzt ist der Moment gekommen, wo der Reichstag fints, Unruhe rechts.) Es ist aber nicht so sehr Rücksicht auf Sie, Abg. Graf Limburg- Stirum( f.): wie schon Parlamentarisches. daß sie wie Menschen leben, tönnen, es wird dann Zufriedenheit herrschen und die Stadt wird blühen und gedeihen, was schon seit vielen Jahren nicht mehr wahrzunehmen ist, man braucht als Beweis nur die Einwohnerzahl zu verfolgen. die uns ben Antrag unterstüßen läßt, sondern Rücksicht auf uns, tveil wir es für eine Herabwürdigung halten, hier weiter zu beraten, da nichts zu stande kommen kann, wenn wir annehmen, daß wir es Der Abg. Bassermann hat schon seit einigen Tagen an den Verhier mit Männern zu thun haben, die gewöhnt sind, ihr einmal handlungen des Reichstags nicht mehr teilgenommen. Es ist dem gegebenes Wort zu halten.( Sehr gut! bei den Socialdemokraten, nationalliberalen Führer ärztlich geraten worden, den parlamentari In Vorstehendem bestätigt also ein Fabrikant, was die Arbeiter Unruhe rechts.) Graf von Limburg sprach von der Obstruktion der schen Kämpfen einige Zeit fernzubleiben, da sich bei ihm plöglich schon von Anfang der Bewegung an gesagt haben, nämlich daß die Linken. Das Wort nimmt sich tomisch aus im Munde eines die Anzeichen einer Herzaffettion bemerkbar gemacht haben. geringen Forderungen, welche die Weber stellen, und die nicht einmal Mannes, dessen Freunde sich als Meister der Obstruktion erwiesen eine Lohnerhöhung, sondern mur eine Zurücknahme der Lohnherabhaben bei der Kanalvorlage.( Sehr gut! links.) Der Centrums- Abgeordnete Brandenburg ist gestorben. Er ist fegungen bedeuten, ohne den geringsten Schaden für das reelle seit 1891 Mitglied des Reichstags, in den er als Nachfolger Windt- Geschäft bewilligt werden können, daß aber die Fabrikanten nich Bräsident Graf Ballestrem: horsts für den dritten Hannoverschen Wahlkreis Meppen- Ringen bewilligen wollen, um einen Zustand aufrecht zu erhalten, der Die Kanalvorlage tommt sicher nicht auf die Tagesordnung. Bentheim gewählt worden ist. Er ist im Jahre 1834 in Osnabrück ihnen die rücksichtsloseste Konkurrenz auf Kosten der ohnehin schon ( Stürmische Heiterkeit.) geboren und Amtsgerichtsrat in Bersenbrüd. Dem preußischen in den elendeſten Verhältnissen lebenden Arbeiter gestattet. So ift Landtag gehört er seit dem Jahre 1883 an. Er war Mitglied der es nicht nur in Meerane, sondern auch in andren Orten, und so Wahlprüfungskommission und als Redner trat er im Reichstag meist ziemlich bei allen Lohnbewegungen. Die Staatsgewalt aber fühlt mur in Wahlprüfungs- Angelegenheiten auf. sich berufen, solche unverschämten Ausbeuter zu schützen und ihre Machtmittel gegen die streikenden Arbeiter anzuwenden. Abg. Singer( fortfahrend): in dem Partei- Nachrichten. Nach dieser Ihrer Vergangenheit dürfen Sie sich hier wirklich nicht als Mentor für die Selbstachtung und Würde des Parlaments aufspielen. Sind es doch auch Ihre Freunde, Herr Graf, welche wegen eines Fünfzigpfennigstücks die Throne krachen lassen wollen. Es ist auch eine Thatsache, daß dieser Artikel in einer Zeitung, die Die Anssperrung der Metallarbeiter bei Steinfeldt und einem Mitgliede der konservativen Partei sehr nahe steht, mit großer Blasberg in Hannover ist beendet. Durch Vermittlung des Genosse Albert Schmidt ist gestern 21 Uhr aus dem Gefängnis, Borsigenden des Verbandes der Metallindustriellen kam zwischen Freude begrüßt worden ist. Sie, Herr Graf, sollten wirklich an das Sprichwort denken: Wer im Glashause sigt, soll nicht mit Steinen er drei Jahre zugebracht, entlassen worden. Wie der Firma und den Ausgesperrten eine Ginigung zu stande. Von werfen. Wenn es eine Partei giebt, die ihren Monarchismus, uns aus Halle telegraphisch mitgeteilt wird, hat Genosse Schmidt seiten des Metallarbeiter- Verbandes ist die Sperre über die Fabrik ihren Patriotismus nach Geldinteressen abwägt, so ist es die die Strafe verhältnismäßig gut überstanden. An den Thoren des aufgehoben. Ausland. Konservative Partei. Herr Graf, auf dies Gebiet hätten Sie die Gefängnisses wurde er von seiner Frau, bon Magdeburger, Hallenser Diskussion nicht hinüberspielen sollen. Dr. Sattler hat nun auf den und Genossen andrer Orte begrüßt und trat nach einem Spazier- Kongreß der französischen Postarbeiter. Paris, 27. Oftober. Fürsten Bismarck Bezug genommen und von ihm gesagt, daß er gang an der Saale gegen 6 Uhr die Heimreise nach Magde-( Eig. Ber.) Die französischen Postarbeiter, die ebenso gewerkschaftimmer eine Quittung über seine Vorschläge haben wollte. Fürst burg an. lich organisiert sind, wie die Angestellten des Post- und TeleBismarck aber hat sich oft schon mit der Quittung in der zweiten graphenamtes, hielten dieser Tage ihren Kongreß in Paris ab. Lesung begnügt. Ich erinnere an die Militärvorlage. Wenn Sie Zur Wahlagitation. Auf dem Parteitage für das westliche West- 83 Departements entsandten 53 Delegierte, darunter 25 aus Paris. aber wirklich Bismarcs Schüler sein wollen, dann sollten Sie sich falen wurde beschlossen: Von dem Zeitpunkt der Ausschreibung der Gleich am ersten Verhandlungstage ließ der Unterstaatsetwas von seiner Charakterstärke und seinem Selbstbewußtsein an- Wahl an bis zur Beendigung der Stichwahlen wird für die Wahl- Sefretär für das Post- und Telegraphenwesen, der linksradikale eignen. Fürst Bismarck würde sich den Schlag ins Gesicht nicht freise Arnsberg, Hamm, Recklinghausen, Dortmund und Bochum ein Abg Bérard, dem Kongreß auf dessen Buschrift antworten, daß haben gefallen lassen, den der jetzige Reichskanzler durch die Ab- wöchentlich einmal erscheinender Reichstagswähler" herausgegeben./ der zeitweilig angestellten Hilfsarbeiter auch fernerhin beschäftigt stimmungen über die Getreide- und Viehzölle erhalten hat. Als Reichstagskandidat für Lübeck wurde der Genoffe Theodor bleiben werden. Weiter gab er der Delegation, die ihm, wie auf In jedem tonstitutionellen Staat gäbe es nach dieser Abstimmung Schwarz von einer Parteiversammlung einstimmig wieder auf solchen Kongressen üblich, die Kongreßbeschlüsse überbrachte, das nur zwei Möglichkeiten: entweder das Scheiden des Reichskanzlers gestellt. formelle Versprechen, zehntägige Ferien im Jahre einaus dem Amt( Sehr richtig! links) oder die Auflösung des Reichstags. zuführen. Der Kongreß hatte allerdings 15 Tage Ferien berWir wollen hier nicht dem bloßen Kuhhandel zu Liebe anivesend langt. Der Unterstaatssekretär versprach fernerhin, die Ver sein und reden müssen. Wir haben mit dem Antrage unser Gebesserung der Alterspensionen in Erwägung zu ziehen. Es wissen salviert( Heiterkeit), wir wollen Ihnen( rechts) die letzte Möghandelt sich nach dem Wunsche des Kongresses um ein Pensionslichkeit nehmen, zu sagen, daß wir die Verhandlungen verschleppen. Mit Revolvern bewaffnet empfingen zwei Brüder, Inhaber eines bon 1200 Fr. für die Arbeiter, die während minimum von 600 Fr. für alle Arbeiter und um ein solches ( Sehr richtig! links.) Sie sehen, wir haben also nicht nur in letzter Zeit öfter genannten Glasergeschäfts einige Streitbrecher, Beiträge in die Pensionskasse geleistet haben. Von den sonstigen 25 Jahren Achtung vor unfrer Zeit, sondern auch vor Ihrer. Sie können später wirklich nicht mehr mit der Behauptung die ihnen von einem Verwandten aus Offenburg in Baden hierher Beschlüssen seien hervorgehoben: Ausdehnung des Achtstundenkommen, daß wir schuld find an der Verschleppung dieser gesandt worden sind. Einer der Streitbrecher wurde in der Wohnung tages auf alle Postarbeiter der Provinz, Lohnminimum von 5 Fr. Beratung. Bei jeder andren Verhandlung würden Sie die Beratung seinen streitenden Berufsgenossen des Meisters einquartiert, um ihn vor jeder Berührung mit täglich, Ernennung von Werkführern und Werkstätten- Chefs ausabbrechen. Nur beim Zolltarif nicht, weil es sich hier um Ihre ihm jedenfalls die zu bewahren, materiellen Vorteile handelt.( Bravo! links. Lärm rechts.) Wir Meister schließen- als eine Horde von Räubern geschildert tärischen Kapitulanten auf das Aufseheramt, Wiederanstellung der - darauf läßt schon die Bewaffnung der förderungswesens, Beseitigung des Vorrechts der ausgedienten milidarauf läßt schon die Bewaffnung der schließlich aus den Reihen der Arbeiter, Verbesserung des Behaben teinen Vorteil von diesem Zolltarif. Wenn Graf Limburg- hat. Wenn der Mann trotz aller Vorsichtsmaßregeln seiner Arbeit- Arbeiter nach Rückkehr aus dem Militärdienst in ihrem früheren Stirum von der Ausnutzung politischer Rechte spricht, so muzen wir fie aus, um das Volt vor Schaden zu bewahren. Etwas Andres geber die Streikenden kennen lernt, wird er sich überzeugen, daß die Posten u. a. m. ist es aber bei Ihnen, Sie nuken Ihre politische Macht für eine Revolverspielereien recht überflüssig sind. Der Karlsruher Volksfreund" teilt mit, daß Vitalli in Offen- Eine Aussperrung der Vergolder haben die Unternehmer dieser Gesetzgebung aus, die Ihnen selbst die Taschen füebhaftesburg mehrere Streifbrecher zu Witalli in Berlin geschickt habe, die Induſtrie in Brüssel vorgenommen. Die Vergolder hatten gestreift Bravo! links. Großer Lärm rechts. Rufe rechts: Zur Ordnung! jedoch ausdrücklich von dem Offenburger Meister darauf aufmerksam und waren der Aufforderung, die Arbeit bedingungslos wieder aufZur Ordnung! Ruf rechts: Elender Wicht! Ernentes Bravo! gemacht worden seien, daß die Bleiglaser in Berlin streiken. Es zunehmen, nicht gefolgt. handelt sich also um indifferente Leute, die in Berlin hoffentlich Der Streit der Textilarbeiter von Roanne geht zu Ende; die lernen, daß Solidarität eine hohe Tugend für jeden Arbeiter ist. meisten der Streifenden gehen in die Fabriken und unterhandeln mit den einzelnen Unternehmern. Die Freigabe des Sonnabendnachmittag ist seitens der Unternehmer zugestanden worden. links.) Präsident Graf Ballestrem( unterbrechend): Jch rufe Sie wegen des Ausdrucks, daß jemand seine politische Stellung ausnuße, um sich die Taschen zu füllen, zur Ordnung. ( Lebhafter Beifall rechts.) Abg. Singer( fortfahrend): Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. " man Bücherwechsel. Verband der Bäcker. Sonntag tagte in Berlin die Gaukonferenz für den Gau 1 des deutschen Bäckerverbandes. Der Gau umfaßt die Provinzen Brandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen. In der Humanistischen Gemeinde, Niederwallstr. 12, in der Aula Wenn Sie unsern Antrag ablehnen, werden wir selbstverständlich sation noch nicht Fuß gefaßt hat. Vertreten waren die Orte Berlin, 10%, Uhr, Herr Dr. Rudolf Benzig einen Vortrag über:" Ritterlichkeit und Lettere Provinzen kommen nicht in Betracht, da dort die Organi- der Friedrich- Werderschen Ober- Realschule hält am Sonntag, vormittags nach wie vor unsre Pflicht erfüllen. Der Antrag ist nicht deswegen Stettin und Forst. Den Thätigkeitsbericht gab der Gauvorsitzende Mutterlichkeit". Hierauf Vorstandssizung. Damen und Herren haben freien gestellt, weil wir daran dächten, in dieser Pflicht zu erlahmen. Sie Hetzschold, den Kassenbericht erstattete Barth. Leider ist es im Gau Buhritt, werden uns auf dem Plaze finden, und wir werden, ohne daß wir zu irgend sehr schwer, neue Zahlstellen zu gründen, es ist dies in Fürstenwalde, die vegetarischen Speisehäuser Berlins reformbedürftig?" Vegetarier Vereinigung. Heute Diskussionsabend. Referat:„ Sind einem Mittel greifen, die Ihnen auch mur im entferntesten das Recht geben, Köpenick, Rathenow und Luckenwalde versucht worden. Aus Berlin Herr Streiselmeier spricht. Gäste herzlich willkommen. von einem Mißbrauch der Geschäftsordnung zu sprechen, alles thun, um ist zu berichten, daß sich die Mitgliederzahl vervierfacht hat, während unser Ziel zu erreichen, d. h. das Zustandekommen dieses Gesetzes zu die übrigen Zahlstellen keine Fortschritte zu verzeichnen haben. Der verhindern.( Ruf rechts: Aha! Da haben wir's!) Ihr heutiger Stassenbericht weist eine Einnahme von 748,08 M., eine Ausgabe von Beschluß kann daran nichts ändern. Aber Sie werden durch den 730,30 W. auf. Der Kassenbestand ist 17,78 m. Hetzschold Beschluß, den Sie wahrscheinlich fassen werden beweisen, daß Sie referierte über die weitere Agitation und Barth über:" Unfre Stelschließlich verzichten werden auf das, was Sie in feierlichster Weise lung zu den Konsumgenossenschaften". Es gelangten schließlich drei versichert haben.( Sehr wahr links.) Sie haben sich die Thür Resolutionen zur Annahme; die erste bezieht sich auf die Agitation, selbst verschlossen; aber Sie wünschen sie wieder aufzumachen und die zweite wendet sich gegen die übergroße Lehrlingszüchterei im fich unter das faudinische Joch der Regierung zu beugen. Wir Bäckerberufe, während die dritte unsre Stellung zu den Konsumwerden unsre Pflicht nach wie vor thun, und wir werden ja ſehen, genossenschaften präcisiert. Die Zahl der organisierten Kollegen im wer von uns es am längsten aushält.( Bravo! bei den Social- Gau beträgt 600. Leider hapert es vielfach mit der Zahlung der Abg. Dr. Barth: demokraten.) Beiträge. Der Vertreter des Hauptvorstandes, Kretschmer, erklärte sich im großen und ganzen mit den erzielten Resultaten zufrieden und gab der Hoffnung Ausdruck, daß sich ein Anwachsen der Mitgliederzahl wohl erst nach der wirtschaftlichen Krise, eventuell bei Auszahlung der Arbeitslosen- Unterstützung zeigen wird. Als Vorort für den Gau wurde Berlin, als Gauvorsitzender Hezschold wiedergewählt. Graf Limburg- Stirum hat uns hier moralische Vorlesungen halten zu sollen geglaubt. Ein für allemal will ich dem Grafen Limburg erwidern, daß er am wenigsten bei uns auf der Linken ein solches Ansehen genießt, daß irgend welche Censur von ihm auf uns auch nur den allergeringsten Eindruck machen könnte.( Bravo! links.) Sachlich habe ich zu erklären: es kommit bei einem Antrag nicht darauf an, wer ihn stellt, sondern welche Bedeutung der Antrag hat. Die Firma G. A. Schulze, Schönebergerstraße 4, ersucht uns, Die Tendenz meines Antrages ist, das Ansehen des Parlaments nicht zu unsrer gestrigen Mitteilung von dem Ausstande der Uhrmacher bermindern zu laffen. Das ist teine spezifische Partei- Angelegenheit, und Mechaniker bei dieser Firma folgendes zu berichtigen: sondern eine Angelegenheit des ganzen Reichstages.( Sehr richtig! Es ist nicht wahr, daß die Löhne in meiner Werkstatt 16 bis links.) Dies Ansehen kann nicht tiefer untergraben werden, als 18 M. betragen. Ein Lohn von 16 M. ist meinerseits niemals geVon den 16 in Ausstand getretenen Mechanikern wenn wir mit sehenden Augen in die Weiterberatung einer weit- zahlt worden. schichtigen. Vorlage eintreten, die nie zu einem Resultate führen kann, erhielten vier, die erſt furze Zeit ausgelernt haben, einen Lohn von es sei denn, daß die feierlichen Beteuerungen der Mehrheit oder der 18 M. Die übrigen erhielten 21-27 m. pro Woche. In Accord Regierung ins Gegenteil verkehrt werden.( Bravo! links.) Nachdem verdienten dieselben jedoch weit über ihren Lohnsat, ca. 30-40 m. man fich so feierlich festgelegt hat, sollte man der Welt dieses pro Woche und noch darüber, was durch die Lohnlisten jederzeit nachSchauspiel nicht bieten. Bisher hat die Linke von den Mitteln, die ihr gewiesen werden kann. die Geschäftsordnung in die Hand giebt, nur in sehr bescheidenem Umfange Der Streit in der optischen Industrie in Rathenow scheint bald Gebrauch gemacht.( Oho! rechts.) Bei der Beratung der Viehzölle beendet zu sein. Die dem Metallarbeiter- Verband angehörenden war drei Tage lang fein beschlußfähiges Haus vorhanden. Die Streifenden haben Verhandlungen zum Zweck der Wiederaufnahme Linte hätte da ohne weiteres die Vertagung durchfeßen fönnen. Wir der Arbeit mit der Firma Nitsche u. Günther angebahnt. Sie find haben es nicht gethan, um nicht den Eindruck der Chikane zu er- hierzu veranlaßt worden durch das Vorgehen der Gewerkvereinler, weden.( Sehr richtig! links.) Aber in Kehraus- Stimmung laffen welches die Hoffnung auf eine den Ausständigen günstige Beendigung wir diese Vorlage auch nicht erledigen. Hegen Sie nicht die triges des Streits endgültig beseitigte. rische Hoffnung, daß Sie uns ermüden werden.( Sehr richtig! lints.) Viel wahrscheinlicher ist, daß Sie nicht einmal für ein beschlußfähiges Haus sorgen können. Und dies würde auch nicht zur Hebung der Würde des Reichstages beitragen.( Bravo! links.) Abg. Richter( frs. Vp.): Meine politischen Freunde haben selbstverständlich auch nur den einen Wunsch, daß diese Vorlage so bald wie möglich verschwände resp. zurückgezogen werde. Nachdem ein solcher Antrag gestellt ist. entspricht es daher nur unsrer gesamten Haltung, wenn wir dem felben zuftinumen.( Bravo! bei der freisinnigen Volkspartei.) Abg. Dr. Spahn( E.): Ich glaube, die Rechte des Reichstages werden unbeirrt der Aus führungen der Herren Barth und Singer gerade dadurch gewahrt, daß wir die Vorlage durchberaten. Die materiellen Interessen sind allerdings bei diesem Gefeßentwurf hervorragend beteiligt, aber es find die materiellen Interessen des ganzen deutschen Volles.( Lebhafter Beifall im Centrum, große Unruhe links.) Das deutsche Volk hat einen Anspruch darauf, daß diese seine Interessen von uns vertreten werden und zu erfahren, ob die verbündeten Regierungen mit dieser Vorlage zum Ziel tommen oder ob die Vorlage von der Mehrheit des Reichstags schließlich abgelehnt wird. Wenn es sich herausstellt, daß der Reichstag die Vorlage ablehnt, so muß ein andrer Boden der Verständigung gesucht werden. Darauf aber, daß wir diese Vorlage zu Ende beraten, hat das deutsche Volk einen Anspruch.( Bravo! im Centrum.) In persönlicher Bemerkung bestreitet Abg. Gamp( Rp.) gegenüber dem Abg. Sattler, daß er bei der Beratung der Viehzölle angedeutet habe, daß seine Freunde bereit wären, sich auf die Regierungsvorlage zurückzuziehen. Hierauf wird unter Ablehnung des Antrages Barth der Antrag Hompesch( C.) angenommen und die Weiterberatung vertagt auf Dienstag 12 Uhr. Schluß 7 Uhr. Deutsches Reich). Der Weberstreit in Meerane. Todes- Anzeige. Am Mittwoch, den 29. d. M., starb unser Freund Fritz Petsch der Rendant der Drts- Krankentasse der Dachdecker Berlins. Da derselbe seinem Amt als Rendant 23 Jahre treu und gewissenhaft vorgestanden hat, so werden wir ihm stets ein treues Andenken bewahren. Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. November, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Wienerstraße 16, aus statt. Um rege Teilnahme bittet 276/2 Der Vorstand. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, unser guter Bater, Bruder und Schwager Heinrich Diederichs am 28. Oftober plöglich verstorben ist. In tiefster Betrübnis Marie Diederichs nebst Tochter, Carl Diederichs und Frau. Die Beerdigung findet Sonntagnachmittag 2%, Uhr von der Leichenhalle der FriedensGemeinde, Nordend- Nieder- Schönhausen, aus statt. am 55122 Arbeiter- Radfahrerver. ,, Berlin". Sonntag 22 Uhr: Karow- Buch. Prenzlauer Thor. Donnerstag: Versammlung bei Merkowski, Andreasstr. 26. Herren- Kragen, reinleinen, garantiert 4fach, verschiedene Façons in allen Weiten, Stück 15 Pf., so lange der Vorrat reicht. Geschlossene Kragen per Dutzend 3 Mk. und 3 Mk. 50 Pig. Manschetten, Prima, garaut. 4fach 1/2 Dutzend 1.80 Mk., Oberhemden, Serviteurs, Kravatten, in größter Auswahl, Tricotagen, Strümpfe, Hosenträger, Handschuhe. Detailverkauf zu Engrospreisen. Ernst Marcuse, Münzstr. 23. Pfund verschiedene Wurst liefert für 35 3 M. Fritz Odebrecht, Neanderstr.27. Billigstes Wurst- Specialgeschäft. !!! Spottbillig!!! Julius Fischer, Boeckhstr. 7. Anzugstoff- Reste empfiehlt allen Freunden und Genossen sein Lokal. Vereinszimmer zu 25 Personen.„ Leipziger Volkszeitung" mit Lotterieliste liegt aus. 53092* Dr. Simmel, P. 41. Specialarzt für PrinzenHaut- und Harnleiden. Die Fabrikanten wollen, wie bekannt ist, von einer Einigung, ja nicht einmal von Verhandlungen mit den Streifenden etwas wissen. Die Löhne, welche die Fabrikanten diktieren, sollen gelten und das alte Berhältnis, bei dem die Weber, wenn sie ein Stück in Arbeit haben, noch nicht wissen, wie hoch oder richtiger wie niedrig ihr Verdienst sein wird, soll bestehen bleiben. Wie bei jedem Streit, so kann man auch bei diesem Lohnkampf das bekannte Slagelied der 10-2, 5-7. Sonntags 10-12, 2-4. Unternehmer hören: Wir können nicht mehr bewilligen, die Industrie müßte zu Grunde gehen, wenn wir die Löhne erhöhen. Ein auf diesen Ton gestimmter Slageruf aus Fabrikantenkreisen ist auch durch die Leipziger Neuesten Nachrichten" verbreitet worden. Als Ant wort darauf schreibt ein Fabrikant der Textilbranche dem genannten Blatte folgendes: Ihr Berichterstatter mag es sehr gut meinen, er scheint aber nicht selbst in der Branche beschäftigt zu sein, sonst würde sein Bericht anders lauten. Ich bin selbst Fabrikant und lache, wenn Hosen- u. Winterpaletot- Reste, Reste auch für 26876* Damen- Paletots u. Kostüme. Tuchfabrik- Niederlage Koch& Seeland, Berlin, Rossstr. 2. Arbeiter- Bildungsschule Berlin. Sonntag, den 2. November, im grossen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15: Schiller- Abend. Kammermusik.- Festrede.- Recitationen.- Gesang. Mitwirkende: Robert Erhen( Flügel), Max Heinecke( Violine), Friedrich Moest, Recitation. Entree 50 Pt. inkl. Programm und Garderobe. Pünktliches Erscheinen geboten. Beginn 7 Uhr. Jede Störung muss vermieden werden. Die Saalthüren bleiben geschlossen. Rauchen nicht gestattet. es heißt:„ die Fabrikanten feien bei Zahlung noch höherer Löhne in ihrer Existenz gefährdet, schlimmstenfalls würden sie ihre Betriebe lieber ganz schließen". Wer in unsrer Branche arbeitet, weiß auch ganz genau, daß es ganz gleichgültig ist, ob Albrecht Löffler( Cello), Sofie Luchesi( Gesang), Max Schütte( Festrede), eine Ware 105 oder 110 Pfennig per Meter kostet, dagegen ist es gewiffen Fabrikanten nicht gleichgültig, wenn sie an einen festen Lohntarif gebunden sind. Denn das Eröffnung 6 Uhr. durch find fie gebunden, festgelegte Löhne zahlen zu müssen, damit hört der Wucher auf, Geschäfte auf Rechnung der Löhne zu machen und andern Fabrikanten, die ordnungsgemäße Löhne zahlen, Orders aus den Zähnen zu reißen. Warum sind es denn nur gewisse Firmen, welche in furzer Zeit viele Hunderttausende zusammenschlagen? Weil es eben nicht jeder fertig bringt, über Leichen zu wandeln. Unfre Arbeiter hier find friedfertig und bescheiden; gebt ihnen so viel, -Nachher: Tanz. Billets sind zu haben in der Schule, bei Horsch, EngelUfer 15, Gottfr. Schulz, am Kottbuser Thor, Reul, Barnimstrasse 42, Vogel, Demminerstr. 32, Krause, Müllerstr. 7a, sowie an der Kasse. 5/9 Warenhaus Fr. Pfingst& Co. Ecke Neue Friedrichstrasse 33 Königstrasse 33 Ecke Neue Friedrichstrasse direct am Bahnhof Alexanderplatz direct am Bahnhof Alexanderplatz Wir kauften aus einem der grössten matchisi- Q Confections- Häuser Deutschlands über 2500 Stück Costüm- Röcke nur diesjährige Herbst- Neuheiten aus reinwollenen Tuchen, Zybelines, Homespunes, schwarz- weiss englischen Stoffen, Lastings, Cheviots, Alpaccas, Creps, eleganteste und chiceste Machart, welche einen regulären Verkaufspreis von ca. 35,000 Mark reprisentiren, und bringen solche, für den dritten Teil des Wortes in 7 Serien zum Verkauf. Serie I 95 II 45 III IV V 95 VI 15 25 375 45 55 8 36 Mark elegante Winter- Paletots, 30 Mark hochfeine Herren- Anzüge, 12 Mark Lehrstätte„ Königstadt". Volkshochschule Humboldt- Ata von Dr. H. Unger. Gegen 30 Pfennig auf 10 Pf. Anweisung frei. demie NO., Elisabethite. 57/58, Würzburger Hübneraugenmittel Realgymnasium. Eröffnung des IV. Quartals 75 Mk. VII 1050 Deutscher Oderbrucherouig! Bienenhonia, beft. Qualit 10 Pfunddose zu 7,00 M., 5 Pfd. Dhne Zweifel die bequemite u. wirkjamfte Hilfe. Der Schmerz ist in 5 in. Fett- Gänse Pil. 60-65 Pf. 430. franco. Garant. Studnahme. Nordloh, Bahnhof fort, das Hühnerauge selbst in 3 Tagen.( Enthält Salicylsäure u. indischen Geflügel stets frisch geschlachtet. E. Reil, quife, Diben! Dr. H. Unger in Würzburg. Sanfextraft.) schwere Winter- Beinkleider. morgen Sonnabend, abends 7 Uhr Guter Stoff, tabellofer Sik. präcise. Ansprache Dr. M. Runze, 14. Krausenstr. 14. Borträge 7-8. Philofopie und Greif- Apotheke, Barnimstraße 83. München: Schützen- Apotheke. Christentum, 8-9. Deutsche Dichter Stuttgart: Hirsch- Apotheke.- Brestau: Vioteria- Apotheke. Sauptdepot in Berlin( 20%): Salomon- Apotheke, Charlottenstraße. G. Paulat, Markthalle Vinetaplatz, 1 Treppe. Tel.- Amt I Nr. 3708.1 Treppe. HerrenModen elegante Ausführung, geringe Teilzahlung. als Religionsphilosophen, 9-10. Dr. L. Hirscherg: Rob. Schumanns Gesangswerke( m. gefangl. Erl.). 4 5 boltstümliche Vortrags. Zähne 2 M. 12 Sabre Gar. Sell went 1 reihen, 6stünd. zu 50 Bf., Musik 4692L* often schmerzloses Zahuziehen 1 M. Blomben 1,50 M. Umarbeit. schlecht sitzender Gebisse. Reparatur sofort. Brogramm gratis Zahn- Arzt Wolf, Leipzigerstr. 130( Haus Schaarwächter) Sprechst. 9-7 Uhr. 1 902. Borträge für Männer und J. Kurzberg, Neue Königstr. 47, Srauten frei. im Bureau, Th. Fröhlichs Bucham Alexanderplat.[ 54142 handlung, Landsbergerstr. 32. Jedes Wort: 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 16 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Sichere Eristenz. Verkaufe sofort gutgehende Tischlerei nebst Cigarrengeschäft. Einkommen 3000 Mart. Matho, Grunewald, Fontanestraße 4. Baustellen, Vorort, guter Boden, unveit Bahnhof, 6-8 Mark die Mute. 27945* Bankschloß, Zepernid. Stand 8-10.* Rote+ Lose. Biehung 13.- 18. Dezember 1902. Haupttr.: 100 000, 50 000 m. barze. Lose 3,50 M. Borto und Liste extra 30 f. 55062* J. Rachor, Ko Mainz. Kleine Anzeigen. Blufen. Täglich Eingang bon Reisemustern in Wolle und Seide, neueste Façons, spottbillig, Leipziger straße 112 II. 13758* 17755* Nähmaschinen ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00. StöpniderStraße 60/61, Landsbergerstraße 82.+ 92* Kanarienroller 4,00, Zuchts veibchen 75, Vorschläger 8,00 Neander45/14 straße 7. Größeres Vereinszimmer 10 Mart Kollekteur, Augustfehn, Oldenbg.* 8 Die weltbekannte Bettfedern- Fabrik GuftavLuftig, Berlins., Prinzenftrage 46, verjendet gegen Nachnahme garant.neue Bettfedern d. Bid. 56 Pf., hinesische Halbbaunen d. Pfd. M.1,25, beffere Halbbaunen d. Bib. M. 1,75, borzügliche Daunen d. fd. M. 2,85. Von diesen Daunen genügen 3 bis 4 Pfund zum großen Oberbett. Berpadung frei. Breist. u. Proben gratis. Biele Anerkennungsjahr. für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Haupterpedition Lindenstr. 69. bis Uhr angenommen. möbliertes Zimmer Schlafstellen. Schlafstelle für Herrn. Hohnwaldt, Naunynstraße 90, II. Witwe Komman Im Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Pf. pro Zeile. 1616* Bessere Schlafstelle. Stottenau Krankenkassen- Beamte mit Pianino, noch Tage zu vergeben, Ballifadenstraße 24. 55092* Herren und Damen 55082* Geschäfte verkauft, vermittelt Achtung, Klavierarbeiter! 1435 Lethhaus H. Graf, Beuthstraße 5. Riftenmacher verlangt Edert, Diskretion. Recülität. Dresdenerstraße 96, vorn IV, Schulze. Große Hamburgerstraße 20. 122/15 Coulanz. Einrichtung für Einzelbedienung.[* Bivisektion! Wer sich über diese Damenkonfektion. Sacketts, Paruchloseste Grausamkeit unfrer Zeit unterrichten will, verlange die Flugletots, Kostüme, Röde, Reisemuster, staunend billig, blätter des Weltbundes gegen Bipis neueste Façons, Ein neuer zweirädriger Wagen zu Leipzigerstraße 112 II. 1376st bertaufen, 25 Mart. Gerichtstraße 23, fettion, welche unentgeltlich versendet Schlafstelle( Herrn) +73 werden vom Berliner Tierschutzverein, Für eine wirklich solide Krankenkasse Refte spottbillig. Zuchlager Roß- Roglenplak. Königgrägerstraße 108. Um gütigen dantenstraße 35, Hof II, Schent.+80 werden unter günstigen Bedingungen straße 2, Koch u. Seeland. Paneelfofa 48,00, Garnitur, Bett- Abdrud wird gebeten. ( 29). Gardinenhaus Bernhard stellen, Ruhebett, alles wie neu, sofort +13 1837 verfänslich Friedrichstraße 131 D, Saal mit Bühne, 120 Personen Schönleinstraße 4. Gardinenhaus Große Frankfurter Schwart: Nur Wallstraße. jederzeit Bu 76/20 faffend, vergeben Freundliche Schlafstelle für zwei gesucht. Offerten unter M. R. Poft ftraße 9, parterre. + 37* Teppiche!( fehlerhafte) in allen born IV links. Schwedterstraße 23/24. 1361 Herren bei Linte, Reinidendorfer amt 26. Cuadrat- Meter 30 Pfennig an Garderobenhaus August Achilles, Größen für die Hälfte des Wertes Saal, Vereinsräume zu Versamm- straße 55, Hof parterre. Große Frankfurterstraße 16. 13738* im Teppichlager Brünn, Hackescher Vorortbaustellen, Wald, Wasser, Ane Möblierte Schlafstelle, separat, Markt 4, Bahnhof Börse. 119/ 5* zahlung Auskunft mündlich lungen und Sikungen noch frei InselDiesjährige elegante Herren- AnMühlenstraße 67 a, I rechts.+14 traße 10. Jannascht. 1259 Herrn. Höchstestraße 18, Bergemann. erhalten leichte gewinnbringende Nebenbeschäftigung züge und Baletots aus den modernsten Teppiche, Betten, Steppdecken, Nitterstraße 110, I, Schlafstelle, Zum Stiftungsfest. Gehrodanzüge gegen hohe Provision. Stoffen in guter Berarbeitung und Gardinen, Spiegel, Regulatoren spotte 1376 Offerten unter R. Poftamt 89. Buthaten bon 18 bis 45 Mart. billig Leibhaus Neanderstraße 6. Teil 27, 30, 36, 40, 45 Mart. Maßanzüge Herrn. Burdak. Möblierte Schlafstelle oder Zimmer, Julius Lindenbaum, Große Frantzahlungen gestattet. 45/ 9* bon 25 bis 120 Mart, empfiehlt die Centrale für Herren- und KnabenKaftanienallee 33, born II rechts. furterstraße 141, Ede Fruchtstraße.* Teppiche mit Farbenfehlern Fabrik- bekleidung, Turmstraße 85. Filiale Borjährige zurückgesetzte Herren- niederlage Große Frankfurterstraße 9, Winterfeldtstraße 7. Fracks und Bullow. Stalikerstraße 141. anzüge, Winterpaletots aus allerparterre. +37 Gesellschaftsanzüge werden verliehen. feinsten Stoffen, bedeutend unter Lieferant des Sparvereins Nordwest. Preis, verkauft B: Lewkowitz, Schneider meister, Alexanderstraße 14a.( 12748 Hochvornehme Herren Anzüge, straße. Winterpaletots, aus feinsten Maß- Nähmaschinen, stoffen herrührend, 18-33 Mart, Beintleider 7-10 Mart, Verkauf Connabend, Sonntag. Deutsches Versandhaus, Jägerstraße 63, 1Treppe. Borjährige elegante HerrenWinterpaletots und Anzüge aus feinsten Stoffen 25 bis 40 Mart. Beg vierundneunzig( Andreasplay). Bertauf Sonnabend und Sonntag. Nähmaschinen! Bahle bis 10 Mart, Rechtshilfe, Eingabengejuche, RatBersandhaus Germania, Unter den wer eine Nähmaschine auf Tell erteilung. Linden 21. 13078* zahlung fauft. Sämtliche Systeme. Nechtsbureau Prozeßbeistand, Winterpaletots, Anzüge, Re- Bostkarte erbeten. Brauser, War- Eingabengesuche, Raterteilung. Fall, 1306* Brunnenstraße vierzig. montoiruhren spottbillig Leihhaus schauerstraße 64. 45/ 9* Neanderstraße 6. Nähmaschinen ohne Anzahlung, Kostenfreie zahnärztliche Behand Teilnehmer möbliertem Zimmer, Papageiauswahl, junge fprech- wöchentlich 1,00. Ringschiff, Bobbin, lung, Zahnziehen. Bahnärztliche Polibegierige 25,00, Kanarienroller, HohlSchnellnäher. 1332 12,00 Wasserthorstraße 66, II lints. Gebrauchte flinit, Chausseestraße 1a. Adler, Drantenstraße 87, spottbillig. Reparaturen touren, 4,00 an. billigst. Kunststopferei von Frau Kotosky, Möbliertes Simmer, Herrn, 28416 Bogelhandlung. Turmstraße 39. 2. Geschäft Bernauer- Steinmeßstraße 48, Quergebäude Stoppenstraße 18, I rechts.+40 1339 hochparterre. Möbliertes Borderzimmer, zweiKanarienhähne in allen Preis- ftraße 47 B. Fahrrad kauft Razlaff, Schön fenstrig, für 1-2 Herren. Ebertylagen verkauft Strebs, Groß- Büchterei, Steppdecken billigst Fabrik Große hauser Allee 163a. 122/1 straße 45, vorn II, Thomas.+40 Stopniderstraße 154a, 4 Treppen.+113 Frankfurterstraße 9, parterre. Berantwortlicher Redakteur: Carl Zeid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag: Vorwärts = Wringmaschinen auf Abzahlung ohne Anzahlung, Bellmann, Gollnow straße 26, nahe der Landsberger12 Marf. Verschiedenes. 1352* Langschiffchen, Wheeler- Wilson 8 Mart, Bellmann, Gollnowstraße 26 nahe der Landsbergerstraße. Unfallsachen, Klagen, Eingaben, 1353* Reklamationen, Bugger, Stegliger Nähmaschinen, Fahrräder, ge- straße 65. 975* Seydelstraße zwanzig. 25876* brauchte, spottbillig. Pfandleihhaus Rechtsbureau Fabisch, Grüner +37 905* 756 42/ 5* Bereinszimmer, Saal mit Bühne vergiebt Franke, Sebastianstraße 39. Bereinszimmer Lenz, Alte Jakob straße 69. 1278 Vereinszimmer. Lier, Alte Jakobstraße 119. 1262* Bereinszimmer Bu vergeben 1135* Hasenheide 11. 75 Pfennige! Strafaufschub, Eingabengejuje, Bahlungsbefehle, Raterteilung. Allerbilligst Schantsachen, Militärsachen, Kaufverträge, Gerichts, lagen, Gnadengefuche. Rechtsbureau, Staligerstraße 141. Wullows Vermietungen. Zimmer. Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Invalider Buchdruder, 41 Jahre, welcher nur Invalidenrente bezieht, sucht leichte Beschäftigung jeder Art. Seher, Adalbertstraße 40, bei Schmidt. Blinder Stuhlflechter bittet um Arbeit. Stühle werden zu den billigsten Preisen geflochten, werden abgeholt und unentgeltlich zurückgeliefert. Adresse: Muladstraße 27, A. Gläser. Stellenangebote. Die Pianoja brit von Ernst Koch& Co., Greifswalder: ftraße 155/156, ist wegen Lohndifferenzen bis auf weiteres gesperrt. 88/5 Die Ortsverwaltung. Achtung, Holzarbeiter! Gesperrt find folgende Werkstätten für Tischler, Einfeger, Maschinenarbeiter und Polierer: A. Schulz, Krautstr. 18/19. Emmeluth, Dieffenbachstr. 33. Lur u. Engelbrecht, Görlizer Ufer. Behner, Stallschreiberstr. 58. Bache, Fruchtstr. 8. 23arner, Strautstr. 52( Gewerbehof). Schubert, Kastanien- Allee 10. Die Ortsverwaltung. Achtung Tischler! Allerorts Nebenverdienst für jedermann. Herm. Prospekte gratis. Folgende Wertstätten sind gesperrt: 885 Wolf, 8widau, Blücherstraße. Zache, Fruchtstr. 8. 188/6 Schwarzpolierer für Flächen so- Warner, Strautstr. 52( Gewerbehof). Fachverein fort gesucht, Musikinstrumenten- Fabrit Bernau bei Berlin, Weinbergstraße 9. der Tischler Berlins u. Umgegend. Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 255. 19. Jahrgang. A. Rotwild 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die Jagdbeute des deutschen Kaisers in 30 Jahren. F.Elch L.Fasan B.Damwild G. Renntier M.Reiher H.Wisent N. Rebhuhn D. Schwarzwald J. Bär C.Hase E.Gemse K. Fuchs 0.Auerhahn L. B. K. H. E. F G. VINCAR M. C. 10. D. 2281 Lampsons Martin Berlin Freitag, 31. Oktober 1902. scheiden, wie sie es ja bezüglich der Geschäfte der Lederbranche bereits gethan hat. Stadtv. Goldschmidt erklärt, grundsätzlich für den Achtuhr- Ladenschluß zu sein. Die allgemeine Einführung desselben hält er jedoch noch für verfrüht. Vielleicht könnte in der Konfektionsbranche der Anfang gemacht werden. Er beantrage, daß die städtischen Behörden mit denen der Nachbargemeinden sich in Verbindung setzen, um ein gemeinsames Vorgehen in dieser Angelegenheit nach Anhörung der Beteiligten zu ermöglichen. Bürger Deputierter Tuyauer hält die Gründe, welche gegen den Achtuhr- Ladenschluß vorgebracht wurden, für nich't stichhaltig. Als die Läden um 9 Uhr geschlossen werden mußten, hätte man auch gejammert und vielfach den sicheren Ruin der fleinen Geschäftsleute prophezeit. Man habe sich aber daran gewöhnt und vielfach sei ihn von Geschäftsleuten verfichert worden, daß sie die alten Zustände, wie sie bor dem Neunuhr- Ladenschluß und dem Schließen der Geschäfte an den Sonntagnachmittagen bestanden haben, nicht wieder herbeisehnten. Ebenso würde es fich mit dem Achtuhr- Ladenschluß verhalten. Die Ansicht des Referenten, daß es im Interesse der Arbeiter liege, tvenn die Geschäfte nicht um 8 Uhr geschlossen würden, sei eine irrige. Das ginge schon daraus hervor, daß die Berliner Arbeiter, welche sich zur Bildung von Konsumgenossen= schaften vereinigt haben, in ihren eignen Ge= schäften den Achtuhr Ladenschluß schon seit Jahren eingeführt haben und auch an den Sonntagen ihre Geschäfte gänzlich schließen. Die Forderung der Betenten sei eine durchaus berechtigte und deshalb beantrage er, schon jett die geeigneten Schritte zur baldigen Eins führung des Achtuhr Ladenschluffes zu thun, nicht aber auf Anträge der selbständigen Ge= werbetreibenden zu warten. Der Antrag Tuzauer wurde gegen zwei Stimmen( Tuyauer, Basner) abgelehnt; ebenso auch der Antrag Goldschmidt. = www Die Gewerbe- Deputation hat also die Petition, soweit sie den Achtuhr- Ladenschluß betrifft, in den Papierforb geworfen. Zum zweiten Teil der Petition, Einführung der SonnWir haben schon neulich darauf hingewiesen, wieviel Wild der repräsentanten, die Birkhähnte, Grouse, Schnepfen und Enten tagsruhe in denComptoiren und Engrosgeschäften Kaiser in seiner nunmehr 30 jährigen Jagdzeit zur Strecke gebracht in dem Auerhahnrepräsentanten inbegriffen. Rechnet man von jeder hatte ebenfalls Stadtrat Dr. Weigert das Referat überhat. Die beistehende Zeichnung giebt darüber Aufschluß; es ist auf Wildgattung das Durchschnittsgewicht eines Eremplars, so ergiebt nommen. Auch hier empfahl er, die Forderung der ihr die Anzahl der verschiedenen Wildarten durch entsprechend große dies für Hirsche von der kaiserlichen Jagdbeute ein Lebendgewicht Betenten abzulehnen. Die Sonntagsarbeit betrage vielfach Tiere dargestellt, deren Größe durch das im Hintergrund stehende von 205 200 Kilogramm, Damwild 169 200 Kilogramm, Stebe nur 2 Stunden. Es seien in den Comptoiren Sonntags oft drin Jagdschloß zu Rominten veranschaulicht wird. Im ganzen hat der 5985 Kilogramm, Gemsen 907,5 Kilagramm, Hafen 35 762 Kilo- en de Briefe und Depeschen zu erledigen, besonders Kaiser in den letzten 30 Jahren folgendes Wild erlegt: 1302 Rot gramm, Staninchen 24 405 Kilogramm, Wildschweine 494 025 Stilo- in Bank- und Versicherungsgeschäften, sowie im überseeischen hirsche, 66 Rottiere, 1596 Damhirfche, 96 Damtiere, 2507 grobe gramm, Bären 750 Kilogramm, Füchse 2c. 150 Silogramm, Elche Verkehr. Sauen, 316 geringe Sauen, 798 Rehböcke, 121 Gemsen, 17 881 Sajen, 2100 Kilogramm, Renntiere 500 kilogramm, Wisente 2000 Stilo- Die Stadtvv. Goldschmidt und Thieme sprechen für 1627 Kaninchen, 4 Wieſentſtiere, 7 Elche, 3 Renntiere, 3 Bären, gramm. Für Geflügelwild ergiebt die Berechnung für die unter die Petition. Da bereits in zwei Dritteln der Comptoir- und Engros3 Dachse, 26 Füchse, 1 Baummarder, 84 Auerhähne, 24 Birthähne, Auerhähne" aufgezählten Vögel ein Gesamtgewicht von 564 Kilo- geschäfte die Sonntagsruhe bestehe, müßte fich das leste 18 891 Fasanen, 703 Rebhühner, 95 Grouſe, 3 Schnepfen, 56 Enten, gramm, Rebhühner 105,75 Kilogramm, Fajanen 28 336,50 Kilo- Drittel auch fügen. Wichtige Briefe und Depeschen könnten 826 Reiher und Kormorane, 478 Verschiedenes, 1 Wal, 1 Hecht, gramm, Reiher 2065 Kilogramm. Für alles dieses Wild zusammen die Geschäftsinhaber, wenn sie Wert darauf legen, selbst in Summa 47 448 Stück. Auf unsrem Bild sind die Rehe mit erhalten wir ein Gesamtgewicht von 950 091,25 Kilogrammi, welches erledigen. in dem Hirschrepräsentanten, die Kaninchen in dem Hafen zur einmaligen Speisung von 1900 182 Personen, also ungefähr der repräsentanten, die Dachse und Baummarder in dem Fuchs- Einwohnerzahl der Reichshauptstadt, hinreichte. " feit auf die Listen zu richten und dafür zu sorgen, daß die einSocialdemokratischer Standidat ist Emil Boigt, NaumhnBerliner Partei- Angelegenheiten. eichneten Wähler auch ihr Wahlrecht ausüben. Zu den Stadtverordnetenwahlen findet heute abend für den 4. Wahlbezirk bei Gründer, Schwerinstraße 18, eine wählerversammlung statt, in der Genoffe 3ubeil referieren wird. Zum 4. Wahlbezirk gehören folgende Stadtbezirke und Straßen: 31. Bellevueftr. 1-10 und 11a- 22, Eichhornftr. 1-5 und 8-12, Königgräßerstr. 1-12, Königin Augustastr. 6-16, Lennés straße, Linfstr. 46, Margaretenstr. 9-11, Potsdamer Platz 1-2, Botsdamerstr. 1a, 1-23 a und 124-141, Schellingstraße, Bictoria Straße 21-23. Straße 3. Die Parteigenoffen im elften Wahlbezirk werden darauf auf merksam gemacht, daß die Wählerlisten in der Parteispedition, Laufiger Blag 14/15, eingesehen werden können. An die am ersten Oktober nach auswärts verzogenen sowie an die zur persönlichen Einsichtnahme verhinderten Bähler wird sofort auch schriftlicher Bescheid erteilt. Waidmannsluft- Borsigwalde. Sonntagnachmittag 4 Uhr findet bei. Suhn Waidmannsluft die Mitgliederversammlung des Wahlvereins statt, in welcher Genosse Scheffler- Berlin einen Vortrag halten wird. Außerdem steht der Bericht von der Kreisfonferenz zur Tagesordnung. Um pünktliches und zahlreiches Der Vorstand. 32. Bellevueftr. 11, Kemper Platz( südliche Seite), Königin Augustaftr. 17-29, Margaretenstr. 1-8 und 12-20, Matthäilirch- Erscheinen bittet straße, Regentenstraße ausschl. 11a, Sigismundstraße, Tiergartentraße 1-9, Victoriastraße ausschl. 21-23. 34. Corneliusstraße, Drakestraße, Friedrich Wilhelmstraße, Herkules- Ufer, von der Heydtstraße, Hizigstraße, Kaiserin Augustastraße 70-82, Lichtenstein- Allee, Rauchstraße, Stülerstraße, TiergartenUfer, der südwestliche Teil des Tiergartens, begrenzt im Norden von der Charlottenburger Chaussee, mit Einschluß derselben, und im Often von der Hofjäger- Allee, diese ausgeschlossen. 35. Burggrafenstraße, Garten- Ufer, Keithstraße, Surfürstendamın 1-9 und 246-264, Sturfürstenstr. 72-96, Landgrafenstraße, Lügow- Ufer 20-39, Nürnbergerstr. 70 u. 71, Wichmannstr. 1-20. Zu diesem Bezirk gehören Zoologischer Garten und der Hippodrom ( Wasserwerke) im Tiergarten. 36. Buchenstraße, Derfflingerstr. 2-29, Kurfürstenstr. 49-71, Lützow- Plaz ausschl. 1, Maaßenstr. 1-4 u. 31-37, Schillstraße, Ulmenstraße, Wichmannstr. 21. 37. Derfflingerstr. 1 und 30, Dörnbergstraße, Genthinerstraße ausschl. 31, Kurfürstenstr. 47 u. 48, Lützow- Platz 1, Lüßowstr. 33 bis 78, Lützow- ljer 1-19b. Kommunales. Stadtv. Basner vertritt ebenfalls die Forderung der Betenten. Der Ausbeutung des Comptoirpersonals müsse ein Riegel vorgeschoben werden. Man habe von Ausnahmefällen gesprochen, die Ausnahme bilde aber in vielen Geschäften die Regel. Er beantrage, die Wünsche der Petenten zu berücksichtigen. Zu einem Verbot der Sonntagsarbeit konnte sich die Mehrheit der Getverbe- Deputation aber leider noch nicht entschließen. Es wurde beschlossen, erst eine Enquete zu ber anstalten und dann, nachdem das Ergebnis derselben feststeht, Beschluß zu fassen. willigte die Deputation noch einem Tischlergesellen eine Freistelle in Nach Erledigung einiger weniger wichtigen Angelegenheiten be= der Tagesklaffe der Berliner Tischlerschule sowie einem andren Tischler- und einem Schlossergesellen je 100 m. als Beihilfe zum Besuch der Tischler- bezw. Handwerkerschule. Lokales. auf Die Stadtverordneten- Versammlung hatte in ihrer gestrigen Sigung eine große Schuldebatte. Den 33. Bendlerstraße, Hildebrandtsche Privatstraße, Hohenzollern Anlaß bildete die Magistratsvorlage über die den Oberlehrern der straße, Kaiserin Augustastr. 54-69, Semper- Play( nördl. Seite), Gymnasien, Realgymnasien, Ober- Realschulen Rönigin Auguftaftr. 30-53a, Regentenstr. 11a, Tiergartenstr. 10-37, Die Gewerbe Deputation des Magifirats Realschulen und Tochterschulen zugedachte Gehaltsder südöstliche Teil des Tiergartens, begrenzt im Norden von der erklärte sich in seiner Sigung am Mittwochabend mit der Aufhebung aufbesserung, mit der der Magistrat, um die daraus erwachsenden Charlottenburger Chaussee, im Westen von der Hofjäger- Allee, einschl. des Regulativs für den Betrieb des Schornstein Mehrkosten aufzubringen, eine Erhöhung des Schulgeldes dieser Allee und der Chauffee. Zu diesem Bezirk gehört das Gärtner- feger- Gewerbes im Stadtbezirk Berlin vom 16. November 1888 der betreffenden Anstalten verbinden wollte. In dem Ausschuß, der grundstück an der Großen Duter- nnd Bellevue- Allee. und dem Neu- Erlaß desselben durch den Bezirks- Ausschuß ein- fich mit der Vorlage beschäftigt hatte, war der Gehaltsaufbesserung verstanden. zugestimmt worden, während sich für die Schulgelderhöhung keine Der Gauberband Großberlin des„ Deutschnationalen Handlungs- Mehrheit gefunden hatte. Die gestrige Debatte drehte sich hauptgehilfen- Verbandes" petitioniert um Erlaß eines Drts statuts, sächlich wieder um die Schulgelderhöhung. Die Stellung, die die auf Grund dessen der Krankenversicherungszwang focialdemokratische Frattion zu dieser Frage einauf alle im Handelsgewerbe beschäftigten Ge- nimmt, wurde vom Stadtverordneten Genossen Dr. Bernstein hilfen und Lehrlinge ausgedehnt werden foll noch einmal dahin präcisiert, daß das Schulgeld für die vorDie Gewerbe- Deputation hat bekanntlich bereits am 21. Dezember wiegend von den Kindern der Wohlhabenden besuchten Gymmafien, 1896 den Erlaß eines solchen Ortsstatuts beschlossen, welches Realgymnasien usw. zu erhöhen, für die als Fortsetzung der Teider die Zustimmung des Magistrats nicht ge- Gemeindeschule anzusehende Realschule dagegen nicht zu funden hat. erhöhen sei. Die Redner des Freisims antworteten In der Debatte über die vorliegende Petition sprachen sich Bernsteins Ausführungen über die Schulpolitik der fämtliche daran beteiligten Redner für den Erlaß eines Drtsstatuts demokratie mit den bekannten, abgebrauchten Argumenten, aus. Einstimmig wurde beschlossen, dem Magistrat den von die nachher von unsrem Genossen Borgmann zurückgewiesen der Deputation im Jahre 1896 beschloffenen Entwurden. Die Abstimmung, die infolge des Ungeschickes des die wurf eines Ortsstatuts wieder vorzulegen und Verhandlungen leitenden Vorsitzenden- Stellvertreters in eine gründ um seine Zustimmung zu dem Statut zu ersuchen. liche Sonfusion ausartete, ergab die Betpilligung der GehaltsaufDer Kreisverein Berlin Bezirk Centrum des Verbandes befferung, aber die Ablehnung der Schulgelderhöhung 38. Genthinerstr. 31, Magdeburger Play, Magdeburgerstr. 9 deutscher Handlungsgehilfen zu Leipzig hat eine Resolution ein- nicht nur für die Stealschule, sondern auch für die übrigen Anstalten. bis 27, Potsdamerstr. 35-48 u. 104-115a, Stegligerstr. 25-63. gefandt über die Hauptforderungen für eine Social- Der die Schulgelderhöhung verwerfende Beschluß wurde nur mit 39. Blumeshof, Karlsbad 1, Lüßowstr. 24-32 und 79-91a, reform im Handelsgewerbe. Unter anderm wird der 45 gegen 44 Stimmen gefaßt. Magdeburgerstr. 1-8 und 28-36, Potsdamerstr. 24-34, 116-120 chtuhr Ladenschluß und das Verbot der Sonnund 122-123a, Schöneberger Ufer 26-48. tagsarbeit in den Comptoiren und EngrosEine Einrichtung, an der nicht gerüttelt werden darf. Geschäften gefordert. Die Diskussion über diese be= Der Gesinde Belohnungs- und Unterstützungsrechtigten Forderungen gestaltete fich recht lebhaft. Zuerst wurde Fonds, aus dem alte und arbeitsunfähige Dienstboten mit barem über den Achtuhr- Ladenschluß debattiert. Gelde unterstützt oder im Gesindehospital berpflegt werden können, Der Referent Stadtrat Dr. Weigert empfahl die Ablehnung der Wünsche der Petenten. Gs feien erit hat den Berliner Dienstboten im letzten Jahre als Beisteuer zur zwei Jahre feit der gesetzlichen Einführung des Neunuhr- Laden- Bestreitung seiner Ausgaben wieder 25 200 M2. abgenommen. Diese Socialdemokratischer Kandidat ist Dr. Leo Arons. schlusses verflossen, unter dem besonders die kleinen Geschäftsleute Summe feßt sich zusammen aus den bekannten 50 PfennigDer elfte Wahlbezirk umfaßt folgende Stadtbezirke: fehr zu leiden hätten. In der Beschäftigung der beiträgen, die auf Grund einer zwar erst im 19. Jahrhundert 80. Admiralstraße 1, Elisabeth Ufer 14-26, Reichenberger- Sandlungsgehilfen bis neun Uhr abends tönne getroffenen, aber start an die Anschauungen des Mittelstraße 1-14 und 175-185, Staligerstraße 1-18 und 137-147a. er eine eberanstrengung des Ladenpersonals alters erinnernden Bestimmung von jedem Dienstmädchen bei 81. Dresdenerstraße 6-20 und 119-136, Elisabeth- Ufer 27 nicht finden. Wenn auch die Feierabendstunde für die Handlungs: jedem neuen Dienstantritt an den Fonds gezahlt werden müssen. bis 36, Dranienplatz östlicher Teil, Oranienstr. 381-41 und 165a gehilfen später eintrete als für die gewerblichen Arbeiter, so sei Die Dienstmädchen bringen hiermit fast die bis 175, Reichenbergerstr. 174. 82. Bethanien- Ufer 1-9, Elifabeth doch die Beschäftigung der Handlungsgehilfen Ilfer 37-59, Naunynstr. 34-58, Waldemarstr. 24-46. 83. Adalberta teine so intensive wie die der in Fabriken beschäftigten älfte aller Einfünfte des Fonds auf. Im letzten straße 18-23 und 67-85, Bethanien- Ufer 10 bis Ende, Mariannen- Arbeiter. Es läge, so führte der Referent weiter aus, auch im Jahre nahm der Fonds außer den 25 200 M. noch ein: 6096 M. play 1-6, Mariannenstr. 1, Naunynstr. 32-33 und 59-60, Jnteresse der Arbeiter, wenn die Geschäfte nicht aus den Nachläffen der verstorbenen Hospitalinsafsen, 1674 M. Zinsen Waldemarstr. 23 und 47-61. 84. Mariannenstr. 2-7 und 47-50, um 8 Uhr geschlossen würden, da sie ja ihre Einkäufe meist aus den Spargroschen der noch nicht verstorbenen Hospitalinsafsen, Raunyustr. 16-31 und 61-90. 85. Heinrichsplay, Mariannen erst nach Feierabend machen könnten. Die Frage der Einführung 19 580 M. Zinsen aus dem Vermögen des Fonds, 300 m. als straße 7a- 11 und 43-46, Oranienſtr. 2-23a und 184-205, des Achtuhr- Ladenschlusses sei noch nicht spruchreif und deshalb Beitrag der Stadt, 4276 M. aus Verschiedenem( größtenteils aus Staligerstr. 121. 86. Adalbertstr. 1-17 und 86-100, Dresdener empfehle er, den Wünschen der Betenten nicht Folge zu geben. straße 1-5, Dranienstr. 24-30 und 176-188. Auch der Stadtv. Thieme hält die Zeit für ortsstatutarische Ein- bem Legat eines Wohlthäters). Und was leistet der Fonds? Er Parteigenoffen! Der plögliche Tod unfres Genossen Megner er- führung des Achtuhr- Ladenschlusses noch nicht für gekommen. Es gab 15 890 M. für Unterstützungen aus und 26 643 M. für Unter folgte nach der diesjährigen Aufstellung der Wählerlisten. Die große stände ja den einzelnen Branchen der Gewerbehaltung des Hospitals. Außerdem zahlte er denjenigen HospitalMehrzahl der Wähler weiß daher nicht, ob ihr Name in der Wähler- treibenden jest fchon frei, ihre Geschäfte um infassen, deren Spargroschen er mit Beschlag belegt hatte, 2081 27. liste verzeichnet ist. Da festgestellt ist, daß die Namen einer Anzahl 8 Uhr zu schließen; wenn sich zwei Drittel der Geschäftsleute Binsen.( Ende März 1902 belief sich die Zahl der Unterstüßten auf 162, am 1. April d. J. zugezogener sowie am 1. Dliober d. J. berzogener einer bestimmten Branche für den Achtuhr- Ladenschluß entscheiden, die der Hospitalinsassen auf 86.) Ein Anrecht auf unterWähler nicht verzeichnet ist, so gilt es, doppelte Aufmerksam so würde auch die Gewerbe- Deputation in diesem Sinne entstügung oder Hofpitalverpflegung hat kein Dienst45. An der Aposteltirche, Frobenstr. 1-11 und 32-41, urfürstenstr. 29-46 u. 139-152, Potsdamerstr. 49-56 1. 97-108a, Bietenstr. 25-28. 46. Bülowstr. 8-26 11. 85-100, Frobenstr. 12-18 it. 21-23, Potsdamerstr. 57-67 u. 89-96b, Schwerinstr. 1-19, Bietenstr. 18 bis 24. P " = 9 willigt. " m ädchen. Trotz der Verpflichtung, die Beiträge zu zahlen, wird die fand darin ganze Pferdebiertel, aus denen Antrag stellte der Herr aber nicht. Herr Kammrath forderte Hilfe des Fonds nur als Gnade, als„ Belohnung für treue Dienste" die Knochen ausgeschält waren. Beck fuchte sich darauf herauszureden, wohl eine Erklärung des Gemeindevorstehers, weshalb er den von gewährt. Die Unterstützten werden auch wie Almosen- daß das Fleisch seinen Kutschern gehöre, er wisse von seiner Herkunft der Etatskommission im Etat eingesetzten Posten ohne Befugnis empfänger behandelt und müssen dementsprechend auch nichts. Die Kutscher bestätigten auch diese Behauptung, ließen aber wieder entfernt habe, unterließ aber alles, um diese Forderung auch die Spargroschen, die sie etwa mitbringen, an den Fonds aus- Die Untersuchung zieht jetzt noch weitere Kreise. Es bedarf der Verstoß", aber keinen Dolus. Durch einer Schlußantrag wurde die durchblicken, daß fie diese Aussage wohl nicht beschwören würden. zur Geltung zu bringen. Er erblickte in der Handlung einen„ groben liefern. Der Gefinde- Belohnungs- und Unterstützungs Fonds und feine sich alle in gutem Glauben befanden, oder ob sie nicht zum Teil verlaufen lassen wie das Hornberger Schießen. Mehr hatten wir Feststellung, ob die Wiederverkäufer, die von Beck Waren bezogen, Debatte beendigt. Die Gemeindevertretung hat die wichtige Sache aller Gerechtigkeit hohnsprechenden Bestimmungen haben im vorigen wußten, welcher Art die feinen" Würste waren. Gegen den Roß von dieser Wolfsvertretung" nicht erwartet. Jahre die Stadtverordneten Versammlung beschäftigt. fchlächter Meier ist ein Ermittelungsverfahren wegen Begünstigung Herr Jung erhob des weiteren gegen den Gemeindevorsteher Bon socialdemokratischer Seite war gefordert worden, daß eingeleitet worden. Auch der Becksche Konkurs wird vielleicht noch den Vorwurf, nicht bewilligte Gemeindemittel in Höhe von 58 000 auf die 50 Pfennig- Steuer verzichtet würde. Ein ein Nachspiel haben. Gleichzeitig mit Beck machte ein Schmiede- Mark für das Rathaus verwendet zu haben, ohne daß er bisher Stadtverordneten- Ausschuß, dem die Angelegenheit zur Vorberatung meister" Pleite", der von ihm einen Wechsel über 8000 Mart an- Indemnität beantragt hätte. Auch seien am Rathause biele Arbeiten überwiesen wurde, hatte sich auch hiermit einverstanden erklärt, aber genommen hatte. ohne Genehmigung der Gemeindevertretung ausgeführt worden. Beim Plenum der Versammlung fand sich nachher keine Mehr- Im Volizeigefängnis gestorben ist der 39 Jahre alte Droschken- schlossen wurde, daß binnen drei Monaten der Gemeindevertretung heit dafür. In der ersten wie in der zweiten Beratung wurde futscher Rudolf Teschen, der von seiner Frau getrennt lebte, bis vor die vollständige Bau- Abrechnung mit Voranschlägen usw. zu unters von freisinniger Seite dem Gesinde- Belohnungs- und dem auf Heuböden zu übernachten pflegte. Gestern morgen trat er meisters soll über die Notwendigkeit der aufgewendeten acht Wochen in der Memelerstr. 43 in Schlafstelle wohnte und seit- breiten ist. Ein Gutachten eines unparteiischen Regierungs- BauUnterstüßungsfonds ein Loblied gesungen. In der ersten eine viertägige Haftstrafe wegen Verstoßes gegen die Fahrordnung Mittel eingeholt werden. Mit dem letzten Beschluß, der bedeutende Beratung war es Herr Ladewig, in der zweiten Herr Wallach, der an und erkrankte plößlich, nachdem er schon vor vierzehn Tagen ein- Kosten verursacht, ist am Ziel vorbeigeschoffen worden. Denn der den traurigen Mut zu solchem Thun fand. Besonders warm trat mal auf einem Fuhrhof in der Rüdersdorferstraße einen schweren Nachweis der eigenmächtigen Geldaufwendung für nicht erforderlich Herr Ladewig für die Konservierung des Unrechtes ein, das auf Krampfaufall gehabt hatte. Auf dem Wege zur Unfallstation in der zu haltende Prunkarbeiten ist ohne teures Gutachten zu erbringen. Grund der Bestimmungen des Fonds gegen die Dienstboten be- Alten Schüßenstraße starb er. Die Mittel für den Zweck sind noch nicht bewilligt, vielleicht besinnt gangen wird. Da, wie gesagt( so schloß er seine Ausführungen) Durch einen Sturz aus dem Fenster tötete fich Mittwochabend schlag des Gemeindevorstehers, ein bebautes Gemeindegrundstück, man sich noch eines Besseren. Die Verhandlungen" über den Vordie Ausgabe für die Mädchen eine ganz minimale ist und oft nicht die 38 Jahre alte Dienst magd Anna Pohl, die seit einem das„ keinen Segen" bringt, zu veräußern und den Erlös daraus für einmal geleistet wird- denn einen Zwang dazu haben wir nicht, Jahre bei der Zimmervermieterin Witwe Bauer in der Neuen den Bau einer Turnhalle in Verbindung mit einem Feuerwehrwenn die Polizei nicht aufpaßt, so bin ich der Ansicht, man soll Grünftr. 21 in Stellung war. Beschwerden, die ihr ein nicht Depot aufzuwenden, gingen in einem wirren Durcheinander unter. an dieser segensreichen Einrichtung nicht rütteln." währe id fich Mittwochabend die Dienstherrschaft im Vorderzimmer einer Turnhalle und eines Feuerwehr- Depots zu beschaffen. Für passendes künstliches Gebiß verursachte, hatten sie nervös gemacht. Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, ein Projekt zum Bau Herr Ladewig ist Mitglied der Neuen Fraktion der Linken", befand, ging fie in einem Anfalle von Schwermut nach der im Verbesserung des Feuerwehr- lebungsplates wurden 300 Mark bedie sich, wie behauptet wird, aus entschieden" freisinnigen Männern Seitenflügel gelegenen Küche und stürzte sich aus dem dritten Stock zuſammenſent. Wie weit bei manchen dieser Braven die„ Ent- auf den gepflasterten Hof hinab. Die Unglückliche zog sich einen schiedenheit" ihres Freisinns geht, das lehrt die Angelegenheit des mehrfachen Schädelbruch zu und verschied auf der Stelle. Die Leiche der Wilmersdorferstraße und Kurfürstendamm zu. Dort stand ein Ein eigenartiger Unfall trug fich Donnerstag früh an der Ecke Gefinde- Belohnungs- und Unterstützungsfonds, das lehren zahlreiche wurde nach dem Schaubause gebracht. andre Vorkommnisse. Vor den Stadtverordneten Wahlen Das Spielen mit Streichhölzern hat wieder einem Kinde das Monteure mit Reparaturarbeiten an der Straßenbahnleitung be= Turmwagen der Union- Elektricitäts- Gesellschaft, auf welchem mehrere pflegen ja die Kandidaten dieser entschieden" freisinnigen Fraktion Leben gekostet. Die Frau des Rollfutschers 3 immermann aus schäftigt waren. Der Wagen stand ziemlich dicht am Geleiſe, als ibre politisch und social angeblich fortgeschrittene Anschauung sehr der Rostockerstr. 39 mußte vorgestern, als sie einholte, ihre beiden ein Straßenbahnwagen herannahte. Der Führer des letteren, welcher auforinglich zur Schau zu stellen, aber nachher, wenn auf das Wort jüngsten Kinder, Mädchen von vier und zwei Jahren, allein zu Hause wohl glaubte, an dem Turmwagen noch vorbeizukommen, bremste die That folgen soll, wenn in der städtischen Verwaltung der ihrem Weggange rief ein gellendes Hilfegeſchrei die Hausgenossen Schlosser Rühl, der sich auf dem Turmwagen befand, stürzte bei lassen, während die beiden älteren in der Schule waren. Bald nach zu spät, so daß ein Zusammenstoß beider Wagen erfolgte. Der politische und sociale Fortschritt zur Geltung gebracht werden soll. ach, wie bald zeigt sich dann so mancher dieser Worthelden in seiner zwischen dem Tisch und dem Spind in der Küche, während das jüngste bahnwagens, wo er glüdlicherweise liegen blieb; er kam mit leichten nach der Wohnung. Das älteste Kind jaß mit brennendem Kleidchen dem Anprall über das Geländer hinweg auf das Verdeck des Straßenganzen Rückständigkeit! vor dem Qualm, der den Raum anfüllte, hinter die Gardinen ge- Verlegungen davon. frochen war. Das vierjährige Mädchen hatte mit Streichhölzern geMittelalterliches aus dem städtischen Arbeitshause. Die zu Arrest- spielt und sich selbst das Kleid in Brand gesteckt., Es war am Unterstrafen verurteilten Häuslinge im Arbeitshause wurden bisher in leib und an der Brust schon über und über verbrannt, als die NachZellen eingesperrt, in welchen sich keine Siggelegenheit fand. Unfre barinnen das Feuer löschten. Ein Arzt ließ es nach dem Moabiter Barteigenossen hatten im Kuratorium diefe Erschwerung der Strafe Krankenbause bringen, aber auch die sorgsamiste Pflege konnte es nicht als unstatthaft moniert. Herr Stadtrat Fisch bed pflichtete in der mehr retten. legten Deputationssizung dieser Anschauung bei, erklärte, daß die Strafverschärfung Gefundene Kindesleiche. Am 27. Ottober d. J., abends gegen bom Militär( 1) übernommen 814 Uhr, wurde in dem Flur des Hauses Linienstr. 57 die Zeiche fei und stellte fest, daß die Zellen jetzt mit. einem eines neugeborenen Kindes männlichen Geschlechtes gefunden. Das Schemel bersehen sind. Stadverordnetan Augustin( Soc.) Kind hat nach der Geburt gelebt. Eingewidelt war die Leiche in Alt- Weißensee. In der letzten Gemeindevertreter- Sizing unfres erhob Protest gegen die Einrichtung, daß den Hänslingen bei der eine hellrot-, dunkelrot und schwarzkarrierte Barchendbluse, welche ländlichen Nachbarortes ging es gar luftig zu. Auf der Tages Einlieferung die Bärte beseitigt werden; das fei ebenso un- in hellgelbes Backpapier gepadt und mit starkem Bindfaden verschnürt ordmung stand u. a. die festießung des Gehalts des Gemeindegehörig wie das Abscheren des Kopfhaares bei den Frauen. Die war. Die Bluse ist etwas abgetragen, mit fleinen Perlmutter- vorstehers. Der Herr hatte für sich 2500 M. und 500 M. WohnungsAnhänger dieses mittelalterlichen Brauches führten Reinlichteits- tnöpfen besetzt und hat im rechten Ellbogen ein Loch gehabt, welches entschädigung beantragt. In der Diskussion beantragte der Gemeindes gründe dafür ins Feld, worauf Genosse Hoffmann entgegnete, mit hellblauem Zwirn zusammengezogen ist. Personen, welche in vertreter Severin 2000 M. zu bewilligen, da dies Gehalt auskömmlich daß die Verwaltung des Arbeitshauses wohl keine Ursache hätte, der Lage sind, Angaben über die Eigentümerin der Bluse oder über sei, zumal der Gemeindevorsteher noch eine Pension als ehemaliger rücksichtsloser vorzugehen als die Gefängnisverwaltungen. Die Mutter zu machen, werden ersucht, sich in den Vormittags- Gendarm beziehe. Ein andrer betrachtete dieses Amt als EhrenDie weitere Erörterung über diese Dinge wurde vertagt, weil das Dienſtſtunden im Polizeipräsidium, Eingang V, II. Stockwert, Reglement des Arbeitshauses geändert werden soll und Auskunft Bimmer 247, woselbst die Bluse zur Rekognoscierung ausliegt, au darüber einzuholen ist, ob die geschilderte Behandlung der Infassen melden bezw. schriftliche Mitteilung zu J.-Nr. 7508 IV/ 27. 02 dorthin etwa auf ministerieller Anordnung beruht. gelangen zu lassen. Der Magistrat hat angeordnet, daß fortan Säuglinge aus dem städtischen Obdach im Fall der Erkrankung in den städtischen Krantenanstalten Aufnahme finden sollen. Städtisches Roßschlachthaus. Der Ober- Präsident v. BethmannHollweg hat in einem Erlaß den Magistrat der Stadt Berlin ersucht, er möge sich über einen Antrag der Roßschlächter, deren Gewerbe jetzt blüht, äußern. Der Antrag, der auch an den Magistrat direkt gerichtet worden ist, bezweckt die Errichtung eines städtischen Roßschlachthauses. Das Kuratorium des städtischen Vieh- und Schlachthofes ist zur Abgabe eines Gutachtens aufgefordert und wird dem Magistrat vorschlagen, der Errichtung zuzustimmen. Die jetzigen Zustände sollen unhaltbar sein. die am 〃 Eine aufregende Scene ereignete sich gestern vor dem dritten Rennen auf dem Rennplatz zu Karlshorst. Der später als Lokomotiv führer Grieger, Charlottenburg, Magazinstraße gebürtig, refognoscierte Rennbahnbesucher, stand im Begiff ein Gewinnticket zu erheben, als er vom Herzschlag betroffen plöglich zu Boden stürzte. Noch ehe dem rüftigen Mann ärztliche Hilfe zu teil wurde, war er unter den Händen der Zuschauer verstorben. Die Leiche wurde nach dem Leichenschauhauſe in Berlin übergeführt. amt, für welches nur die Auslagen zu bewilligen seien. Jedoch einigte man sich nach längerem Für und Wider auf 2500 M. Gehalt und 300 M. Wohnungsgeldzuschuß. Hierbei entgleiste einer der Herren, indem er einen andren mit Ausdrücken bediente, wie man sie allenfalls einem zurückgebliebenen Schulknaben gegenüber anwendet. Auf die Beschwerde eines Vertreters, daß doch solche parlamentswidrigen Ausdrücke nicht am Blaze seien, wurde ihm bedeutet, daß man sich nicht im Parlament, sondern in einer Gemeindevertreter- Sigung be= fände. schlossen, einen Steuererheber anzustellen, welchen Poſten früher der Das alleinige amtliche Organ für Weißensee schweigt sich über diesen Borfall aus. Hierauf wurde noch bes Gemeindevorsteher ebenfalls einnahm. Das Gebalt foll 1200 m. betragen; es ist eine Raution von 2000 M. zu stellen. Eine teilweise Sonnenfinsternis ereignet sich am 31. Oftober. In Berlin beginnt sie 6 Uhr 56,4 Minuten mittlerer Ortszeit, also turz nach Sonnenaufgang, und endet 8 Uhr 19,6 Minuten. Es werden 16 Hundertstel des Sonnendurchmessers verfinstert sein. aber mit um so größerem Eindruck verlief die Zolafeier, die Zolafeier in der Freien Volksbühne. In der schlichtesten Form, Volksbühne Freie Mittwoch in Sanssouci" ber historisches und unvergeßliches Verdienst es ist, als Erster und anstaltete. Der Münchener Schriftsteller M. G. Conrad, dessen Tapferster für Zolas Ruhm und Größe in Deutschland geftritten zu Jn Schöneberg werden im Laufe des Winters vom Aerzteverein haben, zu einer Zeit, da die deutsche Kritik den gewaltigen Dichter populär- medizinische Vorträge veranstaltet. Den ersten derartigen Herr Conrad war ersucht worden, Vortrag, lle ber Volks Badeanstalten" hält Professor die Gedächtnisrede zu halten und war bereitwillig dem Ruf gefolgt Dr. Lesser am 14. November in der Hohenzollernschule bei freiem In eine große Gefahr geriet, wie erst nachträglich bekannt und aus München hierher gekommen, um vor den Berliner Arbeitern Eintritt. wird, am vergangenen Montag eine ganze Klaffe der 76. Gevon Zolas fünstlerischem Weltberuf zu sprechen. Am Augufte Victoria- Krankenhaus zu Weißensee wird zum meindeschule in der Muskauerstr. 66. In der 6. Oberklasse Conrads Vortrag war eine feurige, eigenartige, weitausschauende, 1. November eine Politlinit eingerichtet, in der täglich vorfunstvoll vorgetragene Rhapsodie über die Mission der Kunst, die mittags von 10-11 Uhr für äußerlich Stranke, nachmittags von immer nur eine Angelegenheit der Volksmaſſe ſein kann, und über 2-3 Uhr für innerlich Krante Sprechstunde abgehalten wird. die fo lange die Erlöserin der Menschheit sein wird, als die mensch die Bedeutung Bolas für diesen tiessten Inbegriff der großen Kunst, liche Gesellschaft nicht selbst zum Kunstwert wird. auf noch als Schmierfinken tagierte Die zahlreich erschienenen Mitglieder der Freien Voltsbühne folgten mit gespannter Aufmerksamkeit und inniger Ergriffenheit dieser begeisterten Lebensfeier des Toten. befigt Charlottenburg. Laut Bekanntgabe im„ Reichs- Anzeiger" iſt Dem Verdienste seine Krone. Einen dekorierten Lehrling Medaille des persischen Löwen- und Sonnenordens verliehen und die dem Kaufmannslehrling Bruno Ulrich in Charlottenburg die goldene Genehmigung zur Anlegung derselben erteilt worden. Vermischtes. dieser Schule werden im zweiten Stod 56 Mädchen im Alter von sieben bis acht Jahren unterrichtet. Die Klassenzimmer haben jedes einen Gashahn. In der sechsten Oberklasse muß am Montag vormittag, als von 9 bis 10 Uhr der Lehrer Förster unterrichtete, der Hahn oder die Gasleitung nicht in Ordnung gewesen sein. Gegen 9 Uhr ging eine Lehrerin derselben Gemeindeschule in die Klasse des Lehrers Förster, um diesen etwas zu fragen. Sie war fast starr vor Schrecken, als in der Klasse sich nichts rührte. Das ganze Der Turnverein Fichte teilt uns mit, daß er, ermutigt durch den Zimmer war mit Gas angefüllt. Der Lehrer lag betäubt Erfolg der von ihm im letzten Sommer veranstalteten Kinderspiele, dem Katheder, die Kinder ebenso auf und am kommenden Montag, abends 61, Uhr, in der Turnhalle der Eine Verurteilung zum Scheiterhaufen im 20. Jahrhundert. Als unter den Bänken. Der größte Teil der Kinder, alle Gemeindeschule Stalizerstraße 55/56 seine erste Schüler- im Jahre 1866 in Dänemark das neue, jetzt allerdings sehr verdiejenigen, die in der Nähe des Gashahns saßen, waren Abteilung eröffnen wird. Der Vereinsvorstand verspricht, daß altete, Strafgesetz eingeführt wurde, hielt man es nicht für nötig, besinnungslos, die entfernter Sitzenden bis zur Hilflosigkeit er dem Schülerturnen seine besten Kräfte widmen wird und hofft diese Reform auch auf die westindischen Befizungen aus betäubt. Die Lehrerin riß die Fenster auf und schlug Lärm. Sofort auf zahlreiche Beteiligung der Arbeiterjugend. Zur Deckung der zudehnen, und noch heute werden die Neger jener drei Infeln nach eilten der Reftor, die Lehrer und Lehrerinnen und der Schuldiener Kosten für Miete und Reinigung werden wöchentlich 10 Pf. Beitrag Dieser Tage wurde nun vom höchsten Gericht ein Neger wegen ben barbarischen Strafregeln Christians V.( 1677-1699) abgeurteilt. herbei und trugen den Lehrer Förster und die Kinder in ein andres erhoben; besuchen mehrere Brüder die Schülerabteilung, so zahlt Verkehrs, der gegen die Natur ist" zum Feuerto de verurteilt. Klassenzimmer und auf den Hof hinaus, wo alle bald wieder zu sich nur einer, die übrigen haben freies Turnen. Da man aber dieses Urteil nicht vollstrecken konnte, wurde der Verfamen. Auch die älteren Schulkinder beteiligten sich an dem urteilte dem König zur Begnadigung empfohlen, und eine Milderung des Urteils auf 8 Jahre Zuchthausarbeit für passend erachtet. Nach dem Strafgesetz von 1866 hätte in diesem Fall nur auf Unterbringung in eine Befferungsanstalt erkannt werden können. " Paul Linde hat eine neue Ausstattungs- Operette Natiris Rettungswerke. Zwei Aerzte waren bald zur Stelle, um Hilfe zu Hochzeit vollendet, welche von der Direktion des Apollo Teisten, wo es notwendig war. Die Kinder und der Lehrer, die nur Theaters zur Aufführung angenommen wurde. Die Premiere durch einen Zufall vor dem Vergiftungstode bewahrt wurden, wird bereits in den ersten Tagen des Monats November im Apolloerholten sich so rasch, daß schon nachmittags alle wieder zum Unter- Theater stattfinden. richt erscheinen konnten. Durch einen Absturz verunglückte Donnerstagbormittag, um 9 Uhr ein 32 Jahre alter Arbeiter Mbert Köhler auf dem Erweiterungsbau des Poftamtes in der Dranienburgerstraße. Beim Abbruch des alten Hauses Nr. 73 trat er im zweiten Stock fehl und stürzte auf einen Balkon am ersten Stock hinab. Aufschlagen auf ein eisernes Geländer zog er sich einen Bruch des rechten Beines zu. Der Berunglüdte wurde nach der königlichen Klinik in der Ziegelstraße gebracht. Beim " Erdbeben. Nach Meldungen aus Tiflis hat am 17. d. M. im Streife Telow ein heftiges Erdbeben stattgefunden, wobei zahlreiche Häuser einstürzten. Ob und wie viel Menschen dabei umgekommen sind, ist noch unbekannt. Die Lehrstätte NO.( Königstadt) der Bolts Hochschule Humboldt Akademie eröffnet morgen, Sonnabend, den 1. November, abends pünktlich 7 Uhr, Elisabethstr. 57-58 im RealReligiöser Wahnsinn. Der„ Netv Yorker Tribune" wird aus gymnasium die Vortragsreihen des Herbstquartals. Die Ansprache hält Docent Dr. M. Runze, welcher dann sofort seine Vorträge Winnipeg( Kanada) gemeldet: 2000 Duchoborzen( aus Rußland beginnt, 7-8 Uhr; Philosophie und Christentum, und 84 bis eingewanderte Settierer), darunter zahlreiche Frauen und Kinder, Uhr: Die Religionsphilosophen unter den deutschen Dichtern. lagerten am 27. d. W., schutzlos den Unbilden der Witterung preisRob. Schumanns Gesangswerte( mit gefanglichen Erläuterungen). 14 Grad Fahrenheit unter Null. Einer der Duchoborzen erklärte, fie Ebenda beginnt dann 9-10 Uhr Docent Dr. 2. Hirschberg: gegeben, außerhalb der Stadt Yorkton. Die Temperatur beträgt bort gegeben, außerhalb der Stadt Yorkton. Die Temperatur beträgt bort Der erste Vortrag jeder Reihe ist für jedermann, Männer und Frauen, frei zugänglich. Programm unentgeltlich; Reihenfarten warteten auf Jesus Christus. Dem kanadischen Einwanderungs( 6. Vorträge) für 50 Bf., zu der Reihe über Musik wegen der Klavier- agenten gelang es, wenigstens die Frauen und Kinder in Schuppen miete für 1 M., im Bureau der Akademie, Th. Fröhlichs Buch- unterzubringen. Nur wenige der Leute sind genügend bekleidet und handlung, Landsbergerstr. 32. sie weigern sich, irgend etwas außer Beeren, Früchten und dergleichen zu essen. Aus den Nachbarorten. Witterungsübersicht vom 30. Oftober 1902, morgens 8 1hr. Barometer stand mm Winds richtung Windstärke Wetter Temp. n. 6. 5° G. 4° R. Stationen Barometerstand mm richtung Wind Windstärle Wetter Temp. n. T. 5° C. 4° N. Die Beschlagnahme von Pferdefleisch, die vor acht Tagen bei dem Wurstwarenfabrikanten Adolf Bed zu Charlottenburg, Kirchplatz 4, erfolgte, ruft in den Kreisen der Abnehmer Becks eine steigende Aufregung hervor und hat auch zu einer umfangreichen Untersuchung Veranlassung gegeben. Adolf Beck hatte früher auch ein Ladengeschäft als Schlächtermeister. Seit vier Monaten aber ist der Laden infolge Konturses geschlossen. Beck betrieb nim auschließlich eine abrit feiner Wurstwaren mit Dampf- Die Schmargendorfer Gemeindevertretung beschäftigte sich am betrieb". Reisende besuchten die alte Kundschaft und warben neue 27. b. M. mit der Angelegenheit des Gemeindevorstehers Herrn unter den Materialwaren- Händlern, Gastwirten, Grüntram und Hohmann, welcher den der Gemeinde gehörigen jährlichen Amts- Stationen Fleischhändlern usw. Zwei Wagen waren immer unterwegs. Das zuschuß von 500 M. als persönlichen Zuschuß betrachtete. Auf ganze Geschäft geht auf den Namen der Frau Beck. Hausgenossen Beschluß einer geheimen Sizung hatte die Gemeindevertretung den fiel es auf, daß diese und ihr Mann abends ohne Gesellen arbeiteten, Kreisausschuß zur Entscheidung in der Sache veranlaßt. Die Antund Verdacht erregte es auch, daß sie billiger verfaufte als andre mort des Landrats lag nunmehr der Sigung vor. Der Landrat hat Swinemde. 764 S Fabrikanten. Ein Kriminalschuhmann des 7. Reviers sah nun, daß entschieden, daß der Amtszuschuß der Gemeinde gehöre und Hamburg 764 SD Berlin Beck noch spät abends nach der Bismarckstraße fuhr und bald mit demgemäß vom Gemeindevorsteher zurückzuzahlen sei; ferner be= Frantf./M. 765 D Fleisch zurückkehrte. Seine Betrachtungen ergaben, daß der No stimmte er, daß der Betrag in Zukunft an die Gemeindekaffe und wünchen schlächter Meier aus der Schillerstr. 94 Wagen mit Fleisch- nicht mehr an den Gemeindevorsteher eingezahlt werde. Der Ge- Bien fässern nach dem Wagenplay, gegenüber der Weimarerstraße, meindeverordnete Jung charakterisierte die Handlungsweise des brachte und daß sie dort bon Beck abgeholt wurden. Vorstehers als eine Täuschung der Gemeindevertretung, die eine Ziemlich trübe und nebelig, zunächst etwas wärmer mit leichten Regen Die Kriminalpolizei untersuchte nun die Fabriträume und Genugthuung erfordere und ein Mißtrauensvotum verdiene. Einen fällen und mäßigen südwestlichen Winden. 0 7651S 3Nebel 2Nebel 764 Still 764 Still-bedect 1 Nebel 1wolfenl Nebel 5 SW 2 bedeckt 4 Regen 3 Haparanda 745 528 2hlb. bed. 1 Petersburg 760 3 Cork 767 N 1 Aberdeen 5 Paris 766 NN 2Nebel Wetter Prognose für Freitag, den 31. Oktober 1902. 80600 2 Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Freitag, 31. Ottober. Anfang 72 Uhr: Opernhaus. Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg. Schauspielhaus. Froufrou. Neues Opern Theater.( Kroll.) Wallensteins Tod. Deutsches. Monna Vanna. Berliner. Ruhmlose Helden. Lessing. Kaltwasser. Neues. Yvette. Residenz. Seine Kammerzofe. Westen. Die weiße Dame. Thalia. Charleys Tante. Vorher: Cassis Pascha Anfang 8 Uhr: Central. Der Zigeunerbaron. Schiller. 0.( Wallner Theater.) Esther. Hierauf: Zwei Eisen im Feuer. Urania. Schiller- Theater. Taubenstrasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Tausend Jahre deutscher Kultur. Im Hörsaal um 8 Uhr: Ingenieur G. Koch: Der heutige Stand der Flugfrage". Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. Täglich geöffnet von 7-11 Uhr. Passage- Theater. Anfang Sonntag's 3. Uhr, wochentags 8 Uhr. Letzte Woche! get Gifen im Mellinis dunkl. Geheimnis 5 Schiller. N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater). Der Biberpelz. Carl Weiß. Jlse Römer. Luisen. Die Grille. Casino. Chambregarnie. Ein Sohn des Volkes. Specialitäten. Kleines. Rausch. Wilhelm. Der Goldonkel. Buntes Theater. Tochter zu ver heiraten. Der Hund. Bunter Teil. Tiny Senders. Metropol. Berlin bleibt Berlin. Trianon. Die Liebesschaukel.( La Bascule.) Apollo. Lýfiftrata. SpecialitätenBorstellung. Wintergarten. Specialitäten. Passage Theater. Vorstellung. SpecialitätenPassage Panoptikum.SpecialitätenVorstellung. Palast. Berliner in Steglit. Steidl. Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Urania. Taubenstr. 48/49. Tausend Jahre deutscher Kultur. Im Hörsaal: Jugenieur W. Koch: " Der heutige Stand der Flugfrage". Invalidenstraße 57/62. Täglich: Sternwarte. Central- Theater Freitag, den 31. Oftober, wegen Vorbereitung zu ,, Madame Sherry" geschlossen. Die heutigen Freitag Abonnements haben an einem beliebigen Wochentage d. nächst. Woche Gültigfeit. Sonnabend zum erstenmal: Madame Sherry. Operette in 3 Atten von Maurice Drdonneau. Thalia- Theater. Dresdenerstrasse 72-73. Zum 466. ale: Charleys Tante. Guido Thielscher als Charleys Tante. Anfang: Charleys Tante. 8, Uhr. Borher: Cassis Pascha. Anf. 72 Uhr. Morgen und folgende Tage: Dies La Dalys englische Boxerinnen. ExcentricGeorgette Langée, Tänzerin. 14 erstklassige Nummern. CASTANS Panoptikum Friedrichstrasse 165. Hochaktuelle Neuheit!! Ein ,, Boeren- Museum" ( Waffen, Kriegsbeute, Briefe, Dokumente, Handarbeiten gefangener Boeren etc. etc.) Grösste Sehenswürdigkeit der Jetzizeit!! Buntes Theater ( Ueberbreitl.) Anfang 8 Uhr. Köpeniderstraße 68. Tochter zu verheiraten. Der Hund. Bunter Teil. Leitung: 0. Straus. Wiederauftreten TINY SENDERS. Bozena Bradsky. Marcell Salzer. bon Bokken- Lasson. Schiller- Theater O.( Wallner- Theater).| Schiller- Theater N.( Friedr.- WilhelmFreitagabend 8 Uhr: Esther. Hierauf: Zwei Eisen im Feuer. Sonnabend nachmittag 3 Uhr: Minna von Barnhelm. Sonnabendabend 8 Uhr: Der Biberpelz... Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Tartuff. Hierauf Der Arzt wider Willen. Sonntagabend 8 Uhr: Der Herr Senator. Cirkus Busch. Freitag, 31. Okt., abds. 72 Uhr: Grosse Vorstellung. Dahomey. Grosse Ausstattungs- Pantomime. Besonders hervorzuheben: Die Elefantenjagd im Urwald. Palast- Theater Direktion: Richard Winkler. Nur noch kurze Zeit! städtisches Theater). Freitagabend 8 Uhr: Der Biberpelz. Sonnabendnachmittag 3 Uhr: Die Braut von Messina. Sonnabendabend 8 Uhr: Der Herr Senator. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Doktor Klaus. Sonntagabend 8 Uhr: Der Biberpelz. Dichter- und Tondichter- Abende Dorotheenstraße 13/14. Nächsten Sonntag: 103/ 3* Heine Abend. Mitwirkende: Alwine W.ecke, Betsy Schot, Philipp Spandow it.a. Billets à 50 Pf. mit Garderobe und Programm i. d. Buchhandlungen Kantorowicz, Botsdamerstr. 135; Freund. Stleiststraße 21; Challiers Musikhandl., Beuthstr. 10; Winckelmann, Martgrafenstr.43/ 44; Herrmann u. Co., Neue Promenade 5. 91: Berliner in Steglitz. 00000000000 Gr. Ausst.- Burlesfe mit Ges. u. Tanz. Im bunten Teil: Willi ut. Rosita Sands, Sportaft. Sisters Laurence, Dressur Aft. Mr. Atlas, die schwans fende Weltfugel. Brothers Gaude, Kraft- ft. Benedetti, Universal- Artist. Huc und Mac, Transformationsaft. Fritz Brand, Humorist. Elise Gebhardt, Vortrags- Soubrette. Entree 30 Pf. Anfang 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Winter Garden Griffin und Dubois. 65 Excentrics. Duncan's dress. schott. Schäferhunde. In den Alpen", Tanzdivertissement. Elise de Vère, Soubrette. LosFloridos, Spanische Tänzerinnen. Die 2 Freydos, Professor u.Schüler". Die Tourbillon- Truppe, Radfahrer. Sisters Carey's dressierte Papageien. Carl Maxstadt, Humorist. Trianon- Theater. Liane de Vries, Soubrette. Georgenstrasse, Kara, zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Die Liebesschaukel. Lucie Krall, Meister- Jongleur. Sängerin. TanzLustspiel in 4 Akten v. M. Donnay ,, Der Schönheitspreis", aver Anfang 8 Uhr. Kleines Theater ( Schall und Ranch) Unter den Linden 44. Anfang 8 Uhr: Rausch. Tragikomödie in 4 Akten von August Strindberg. ,, Biograph". [ tissement. Deutsche Konzerthallen Spandauer Brücke 3 Theaterund SpecialitätenVorstellung. Wochentags: Entree frei! Jelbe Vorstellung. Sonntagnachmittag Stadt- Theater. 5 Kapellen 3 Uhr: Die zärtlichen Verwandten. Wilhelm- Theater, Friedrich- Strasse 236. Der Goldonkel. Posse in 7 Bildern von E. Pohl. Raiseneröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Conntag, 2. Rovember: Nachmittags Borstellung. Halbe Kassenpreise. Das Mädel ohne Geld. Luisen- Theater. Zum erstenmal: Die Grille. Anf. 8 Uhr. Vorvert. 10-2 Uhr, Staffe, Invaliden- und Künstlerdant. Morgen: Der Stabstrompeter. Sonntag 3 Uhr: Die Grille. Abends 8 Uhr: Der Stabstrompeter. Montag: Der Stabstrompeter. Alt- Moabit 47-49. Bernh. Nose Theater: Ensemble: Freitag, den 2. November 1902: Kyritz- Pyritz. Große Boffe mit Gesang und Tanz in 5 Bildern v. H. Willen u. D. Justinus. Anfang 8 Uhr. Casino- Theater Lothringer- Straße 37. Ein Sohn des Volkes. Anfang: Wochent. 8, Sonnt. 712 Uhr. W. Noacks Theater. Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse 16. Deborah. Schauspiel in 5 Aften v. Mosenthal. Entree 30 Pf. Anfang 8 Uhr. Sonnabend: Extra- Borstellung. Carl Weiss- Theater. Cirkus Schumann Große Frankfurterstraße 132. Ilse Römer. Romantisches Schauspiel in 3 Aften ( 6 Bildern) von Ernst Ritterfeldt. Anfang 8 Uhr. Morgen und folgende Tage: Ilse Römer. Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Die 7 Raben. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die arme Kreatur. Freitag, den 31. Oktober 1902, abends 72 Uhr: Zum 9. Male: Die lustigen Heidelberger. Apollo- Theater. Grosse Ausstattungs- Pantomime 11m 8 1hr: Die brillanten Specialitäten. Um 9 Uhr: Nur noch wenige Tage! Bum 214. Male: Lysistrata Operette von Paul Lincke. Rasseneröffnung 7Uhr. Anfang 8 Uhr. Metropol- Theater, Berlin bleibt Berlin. Grosse Ausstattungs- Posse mit Gesang und Tanz in 5 Bildern von Julius Freund. Musik von Erik MeyerHelmund. Emil Thomas a. G. Josef Josephi. Henry Bender. Flora Siding. Hansi Reichsberg. Wini Grabitz. Johanna Junker- Schatz. Rauchen gestattet. Anfang 8 Uhr. humoristische Bilder aus dem modernen Studentenleben in 3 Abteilungen von Aug. Siems, Hofballettmeister; insceniert vom Direktor A. Schumann. Ueberraschende Wassereffekte. Letztes Auftreten der. 25 Geretteten von Martinique. Die vorzüglichen Amerikaner Radford und Winchester. Direktor Alb. Schumann mit seinen hervorragenden Monstre- Dressuren. Sanssouci Kottbuserstr. 4a, Station der Hochbahn." Donnerstag, Sonntag und Montag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Nach jeder Vorstellung Tanzkränzchen. Entree: Sonntags 50 Pf., Sperrsit 75 Bf., ab 9 Uhr, 30 Bf., Wochentags 30 Pf., Sperrfit 50 Pf., ab 9 Uhr 20 Pf. Special- Ausschank der Berliner Bockbrauerei. Gratweils Bierhallen Theater u. Variété e Kommandantenstraße 77/79. Täglich: Theater- n. Specialitäten- Vorstellg. Anfang 72 Uhr. Sed. Sonntag, Mittwoch u. Sonnabend nach der Vorstellung: Grosses Familien- Tanzkränzchen. Jeden Sonntag Don 12-2 Uhr Matinee bei freiem Entree. Deutsche Konzerthallen. An der Spandauerbrüde 5. Größtes Bergnügungslokal Berlins. Internationale Konzerte von 5 Künstler Kapellen. Theater- und Specialitäten- Vorstellung. Täglich Matinee von 12-2 Uhr. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Tagestasse 11-12 Uhr. ( Meysel, Pietro, Britton, MarSteidl, Krone, Böhme, Böckmann, Plättner 2c.) Etablissement Buggenhagen am Noritzplatz. Heute Freitag: Militär- Konzert des Musikcorps des 5. GardeReg. 3. F., fgl. Musifdir. Neu. Im Kaiser- Saal: Bückeburger Sänger. Neueste wahre billige Preise per Nachnahme. Wirkl. Salzfetth. Faß M b. 500 St. 7 u. 8 f. 250 St. 3½ 11. 4 M. Faß große M( zu empfehl.) 400 St. 9. 10 Mt. 200 St. 4 it. 5. MK Specffett 320 St. 11 Mt. 160 St. 5, Mk. Faß Vollheringe Milch Rogen. Fett 200 St. 9 u. 10 Mt. 100 St. 4, u. 5 Mt., bessere Sorte 10% u. 5½ Mt. Post- Dose. 70 zarte Fetth. 1 60 St. 2, Vollh. 2, Mt. Brathering 4 Lit.- Dose 2, 8 Lit.Dose 3, M., 80 Delikatesh. 2 u. 2 Bismarch. 2 u. 2 Mr. Post- Kiste. Büdlinge 80 St. 2 Mt., Voll- u. Fett- Bückgeroj 2 Mt., Flundern 2, u. 3 Mt., gemischt Fl. u. Bürkling. 3 ME. 54462* W. Schwandt, Swinemünde, iicherei, seringsgesch. engros, Räucherei und Marinier- Anstalt. Prämiiert mit der goldenen Medaille. feurig Süsser Kraft- Rothwein FürBlutarme u.Kranke ärztlich empfohlen Fi.1,50 U.2M. überall haben Santa Lucia ali ZU in Apotheken, Droguenhandlungen, Delikatess- u. Kolonialwarengeschäften. Achtung! Schöneberg, Potsdamer Viertel und Umgegend. Das Herren- und Knaben- Garderobengeschäft von Adolf Israelsky, Winterfeldtstr. 7, ist in Konfurs geraten. Ich habe die Konkursmasse bom Konkursverwalter gekauft und das Geschäft als Filiale weiter Ich ergänze das Lager aus meinem Hauptgeschäft geführt. Zurmstr. 85, will dasselbe aber nicht dauernd behalten, sondern Ende Dezember 1902 mit Ablauf meines Vertrages schließen. Ich offeriere Herrenanzüge von 8 bis 30 Mr. Herren- Winterpaletots Herbst " Joppen Knaben- Anzüge Valetots Joppen 糖 9 36 D • 6 20 " " 4 14 " " 2 bis 15 Mr. 4 12 " 250 " 6 " Circa 400 Stück Hosen, Arbeitssachen, Hemden 2c. Ich bin den Lesern dieses Blattes als reell und billig bekannt. Wie in meinem Hauptgeschäft habe ich auch hier streng feste, aber naturgemäß fehr billige Preise. Ich verspreche keine Wunderdinge, die niemand halten fann, aber ich betone: Ich bin in meinem Hauptgeschäft anerkannt reell und billig und hier im Konkursmassen Ausverkauf noch billiger. Herrmann Schlesinger, Hauptgeschäft: Filiale und Kontursmaffen- Ausverkauf: Turmstraße 85. Winterfeldtstraße 7. Carl Stier Fabrik für Herren- u. Knaben- Garderobe Berlin SG., Granienstr. 166. Filiale: Potsdam, Nauenerstr. 23. Aus meinem reichhaltigen Lager biete ich nachstehende vorteilhafte Offerte: Winter- Paletots. Ein- und zweireibige form, mit Rückennaht, Schlitz und Sammetkragen, geraden oder fchrägen Calchen. Paletot von Diagonal- Mark Cheviot, dunkelgrau 15, Paletot von marengo • meliertem Cheviot. Paletot von haltbarem 4 18, Double, schwarz. 18, Paletot von gutem Fischgrät Cheviot, marengo meliert. 20, Paletot von eleg. Velour. marengo meliert 20.Paletot von schwerem Eskimo, schwarz Paletot von dunkel20, grauem Cheviot. 22,50 Paletot von Eskimo, schwarz oder blau. 25, Paletot von marengo Melton- Cheviot 25, Paletot von MarengoCheviot, meliert, mit hochmodernem Futter 25, Paletot von DiagonalCheviot, grau oder haltbarer eleganter Stoff marengo, 30, Paletot von Eskimo, schwarz, blau oder marengo, elegant und dauerhaft 30, Paletot von MeltonCheviot, marengo, mit seidenem Steppfutter 30, Paletot von DiagonalCheviot, sehr schwer und solide Paletot von Eskimo, 35, mit seidenem Steppfutter, sehr elegant 35, Paletot von Eskimo, schwarz, blau oder marengo. 35, Paletot von Eskimo, mit bestem Futter 40,- 45,- 50,- u. 55, Paletot von MeltonCheviot, sehr elegant 40, 45,- u. 50, Paletot von Eskimo oder Cheviot, mit seidenem Steppfutter, hochfein etc. 40,- 45,- 50,- 55- u. 60, Kaiser- Mäntel( Reise- Mäntel). Zweireihige form, mit Caillengurt und Mufftaschen. Mantel von schwerem Loden und warmem Futter Mark dunkelgrau oder olive. 20, • 80, Mantel von reinwollenem, extra schweren Loden mit prima Lamafutter, dunkelgrau oder marengo Pelerinen- Mäntel. Joppen. Zweireihige form, mit vorn abgefütterter Delerine und Taillenriegel von schwerem Loden, dunkelgrau, marengo oder olive 20, 25, 35,- und 40,- Mk. Mark Joppe v. Diagonal- Loden m. warmem Futter, dunkelgrau 6,50 Joppe von dunkelgrauem Loden mit schwerem Futter 7,50 Joppe von schwerem Loden mit schwerem Futter, grau, dunkelgrau, braun oder olive 9, Joppe von olive od. dunkelgrauem Loden m. Lamafutter 10,50 Joppe von dunkelgrauem Loden mit imitiertem Lammfellfutter. 12, Joppe von extra schwerem Trikot- Loden mit schwerem Futter, grau, braun oder olive Joppe von reinwollenem Loden mit reinwollenem Lamafutter, grau, marengo oder olive Joppe von reinwollenem grauen Loden mit imitiertem 12, 14, Lammfellfutter 16,50 16,50 Joppe von extra schwerem Loden, mittelgrau, dunkelgrau oder braunolive mit prima Lamafutter. Joppe von reinwollenem Loden, mit extra schwerem imitiertem Lammfellfutter, dunkelgrau.... 20, Falten- Joppen in verschiedenen Farben 9,- 12,- 16,50 und 20,- Mk. Knaben- u. Burschen- Joppen sowie-Paletots in allen Grössen und Preislagen in grösster Auswahl. Schlafröcke. Mark 8,50 Kant. Dunkelgrauer Double mit blauem Tuchbesatz Schiller. Gut, kräftig. Double, grau mit blauem Tuchbes. 10,50 Goethe. Vorzüglicher Double, grau mit blauem Tuch- oder Sammetbesatz und olivegrau mit olive Sammetbesatz 12,50 Schelling. Feiner glatter Double, braun m. dunkelbraunem 15, Tuchbesatz oder grau mit blauem Sammetbesatz. Hegel. Weicher Fantasiestoff, dunkelgrau m. marine Tuchod. Sammetbesatz u. olive meliert m. olivefarb. Tuchbes. 17,50 Kleist. Prima Satin- Double, grau meliert mit blauem oder braunem Tuchbesatz 17,50 Scott. Sehr guter, rehbraun melierter velourartig. Fantasiestoff mit braunem Sammetbesatz Dickens. Weich., flammiert. Velour, gr. m.marine Sammetbes. 22,50 Scheffel. Gediegener Velour, mit angewebtem karierten Futter, dunkelmode mit braunem oder grau mit blauem Tuchbesatz 20, 25, Freytag. Feinster weicher Velour, mit angewebt. kariert. Futter, grau mit blauem, dunkelrehfarb. mit braun. od. mode mit braunem Sammetbesatz. 30, Geibel. Dicker olivefarb. Biber m. olivefarb. Sammetbes. 30, Uhland. Prima Velour mit kar. Rückseite, grüngrau mit olivefarb. Tuchbesatz oder mode mit braunem Plüschund Schnurbesatz Feuerbach. Feinster, kleinkariert. velourartiger Fantasiestoff m. karriert. angew. Futter, blaugrau m. blaugrauem od. mode mit moosgrünem seid. Plüsch u. Schnurbesatz 45, 35, Der Verkauf findet nur gegen Barzahlung und zu streng festen Preisen statt. Verband der Ban-, Erd- n. gewerblichen 2. Kommunal- Wahlbezirk. Turnverein„ Fichte". Hilfsarbeiter Deutschlands. Zahlstelle Berlin I. Conntag, den 2. November 1902, nachmittags 5 Uhr, im Lokal von Graumann, Naunynstr. 27: Mitglieder- Versammlung mit Frauen. Zages Drdnung: 1.„ Berfassungskämpfe und Demagogen- Berfolgung in Deutschland." Referent: Genoffe Joh. Sassenbach. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. 44/3 Nach der Versammlung findet ein gemütliches Beisammensein statt. Zahlreichen Besuch auch seitens der Frauen erwartet Die Ortsverwaltung. Freitag, den 31. Oktober, abends 8½ Uhr: im Lokal von Gründer, Schwerinstr. 13 99 ( Mitglied des Arbeiter- Turnerbundes.) Montag, den 3. November 1902, abends 6%, Uhr: Wählerversammlung. Eröffnung der 1. Schüler- Abteilung 1. Bortrag des Stadtverordneten Genossen Fritz Zubeil. 2. Disfussion. 3. Verschiedenes. Um recht zahlreichen Besuch ersuchen 210/9 Central- Kranken- u. SterbeVerband der Bau-,& rd- u. gewerblichen kasse der Tischler Hilfsarbeiter Deutschlands. Zahlstelle Berlin III. Sonntag, 2. November, nachm. 1, Uhr, im Berliner Prater", Kastanien Allee Nr. 7: 44/2 Mitglieder- Versammlung mit Frauen. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten E. Rosenow über: Die inDirekten Steuern und die Arbeiterfamilien." 2. Diskussion. Regen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. NB. Die Beiträge werden diesmal von 12-2 Uhr entgegengenommen. Steinarbeiter. Souning, 2. November, mittags 1 Uhr, im„ Englischen Garten", Alexanderstraße Nr. 270: Oeffentliche Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Wird die Bundesrats- Berordnung in allen Geschäften innegehalten? 2. Urabstimmung über die Strankengeld- Buschußkasse. 3. Berschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Kollegen, diese Versammlung zu besuchen. 175/5 Der Vertrauensmann. und andrer gewerblicher Arbeiter ( E. H. Nr. 3, Hamburg.) ( Oertliche Verwaltung Berlin F.) Montag, 3. November, abends 8 Uhr: Versammlung bei Bernau, Schwedterstraße Nr. 23. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1902. 2. Verschiedene Stassen Angelegenheiten. Um pünktliches Erscheinen ersicht 183/10 Die Ortsverwaltung. Orts- Krankenkaffe des Töpfer- Gewerbes zu Berlin. Wir laden unsre Mitglieder zu der am Montag, den 3. Novbr. cr., 8 im ,, Klubhaus", Tischler- Verein zu Berlin.tönigsgraben 14a, fiattfindenden Sonnabend, den 1. November, abends 81 Uhr, Melchiorstr. 15: Versammlung. D Tagesordnung: Bortrag des Herrn Reichstags- Abgeordneten Emil Rosenow: Ferdinand Freiligrath". Vereinsangelegenheiten. Ausgabe der Billets zur Sondervorstellung in der ,, Urania", Zaubenstraße, am Sonntag, den 16. November, nachmittags 1 Uhr. Bur Aufführung gelangt: Tausend Jahre deutscher Kultur." Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. Kupferschmiede! Sonnabend, den 1. November, abends 8, Uhr, im Gewerkschafts: hause, Saal 7, Engel- llfer 15: Vereins- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Antrag des Kollegen F. Bull. 3. Der Rohrlegerstreif. 4. Gewerkschaftliches. Um vollzähliges Erscheinen ersucht 1446 Der Vorstand. J. A.: A. Korbowicz. 11. Bieung 4. Klasse 207. Ral. Prenk. Lotterie. Biehung vom 30. Oftober 1902, nachmittags, Nur die Geminne über 232. sind den betretenden Summern in stammtern beigerünt Ohne Gewähr.) Nachdrud verboten. 8 145 279 389 655 91 783 888 930 1193 277 327 469 930 2050 1500] 137[ 1000] 400 516 63 604 33 738 952 2031 165 772 862 930 4.072 166 382 402 731 99 819 5324 92 480 505 68[ 3000] 812 30 940 6012 334 62 83 512 32 35 741 95 853[ 1000] 7033 118 61 217 48 61 63 91 320 451 53 8055 610 846 912 36 9014 54 142 260 97 236 9014 54 142 387 483 658 785 876 925 52 10105[ 500] 203 426[ 500] 527 71 673 746 11269 575 606 743 89 904 22 25 12017 131 308 590 13093 352 417 32 624 795 96 960 14172 385[ 1000] 88 755 832 66 97 15024 203 73 505 660 701 33 83 16019 71 116 29 241 304[ 1000] 429 30 663 78 891 17058 106 42 406 97 769 839 71 938 97 18225 803 26 19009 24[ 500] 48 153 210 324[ 500] 433 684 925 20007 128 44 13000] 335 59[ 1000] 401 736 21153 [ 1000] 242 651 89 705 830 51 22030 213 34[ 500] 447 911 18 38 69 23103 83[ 5001 220 313 403 59 507 35 36 70 904 75 24121 71 82 293 504 801 74 912 92 25274 387 428 646 924 49 83 98 26180 230 42 315 17 427 532 69 820( 3000] 24 932[ 3000] 27145 313 22 45[ 500] 575 618 950 92[ 500] 28172[ 500] 311 512 676 716 943 29065 213 375 89 463 572 633 57 764 803 908 53 30199 309 473 547 72 628 98 903 1500] 48 31416 1626 756 809 940 32113 28 220 40 340 452 580 873 33229 356 84 443 511 649[ 500] 57 809 907 34020 63 93 102 14 274 346 82 405 19 83 579 829 52 967 13000] 35128 77 295 321 497 548 98 617 30 901 36139 207 9 516 79 664 702 51 90 956 37043 150 323 808 63 74 957 38116 92 96 222 59 481 581 663 778 89 877 902 39019 200[ 3000] 91 525 29. 89 635 62 792 833 948 40067 131 511 722 45 973 41035[ 500] 466 68 577 616 814 965 42008[ 1000] 19 76 117 60 63 89 93 209 71 353 461 130001 512 18 697 706 886 43000 193 243 82 307 77 414 46 74 817 64 98 910 88 44014 82 184 238 71 378[ 500] 471 83 642 51 45046 241[ 1000] 402 5 [ 3000] 704[ 1000] 890 921 85 46104 34 224 402 73 576 955 47041 93 139 484 733 808 99 902 48045 144 76 79 225 302 81 433 71 827 39 978 49055[ 3000) 146[ 500] 60 69 223 72 699[ 500] 723 57 50034 99 244 56[ 500] 391 477 79 87 805 977 84 51021 43 95 127 54 91 219[ 500] 85 394 594 806 959 52205 41 90 301 467 704[ 1000] 814 24[ 5001 72 53046 146 1500] 215 52 507 659 83 965 54111 44 72[ 1000] 84 322 454 93 527[ 500] 46 607 827 903 55185 1500] 258 526 630 99 729 871 56036[ 3000] 53 79 126 28 212 387 696 785 809 57071 196 395 436 45 699 780 58209 18 372 438 79 528 34 53 623 748 59335 93 425 907 23 60092 432 62 663 700 38 906 61045 204 364 763 81 854 925 62131 55 221 322 433 76[ 500] 540 622 63146 255 93 96 368 617 64022 23 25 97 111 211[ 500] 47 79 428 530 37 609 712 864 961 76[ 500] 96 65277 313 455 71 581 651 709 27 970 99[ 1000] 66701 56 805 29[ 1000] 36 50 962 67096 305 635 38 768 87 68039 092 217 349 89 583 623 37 13 1 794 69019 57 70 85 ( 500] 113 84 334 470 695 97 70601 52 706 24 829 920 71055 376 423 565 752 958 72178 288 351 85 91 453 63 80 896 990 73024 122 254 372 471 581 669 890 74083 149 92 241 333 623 89 15001 809 42 75090 96 105 221 414 569 724 76106 255 578 651 734 828 934 56 65 77028 101 233 435 522 695 988 78154 238 412 502 77 97 736 79114 66 237 883 410[ 500] 607 752 1500] 803 54 69 80029 60 107 83 406 777 987 81174 211 57 343 96 537 78 89 655 917 30 82115 451[ 500] 623 83002 220 82 432 73[ 5001 906 85 84146 209 26 389 441 594 788 855 929 91 85030 197 480 735 62 953 86016 299 343 54 413 525 907 27 87133[ 5001 205 302 500 688 773 881 917 27 88238 407 13 513[ 500] 38 604 718 939 89161 228 39 581 655 896 90171 243 62 323 94 580 806 74 979 91085 304 19 23 462 594 606 91 744 97 808 69 921 60 92061 132 224[ 500] 69 79 572 632 79 739 60 62 87 93013 38 142 206 426 722 813 69 95 997 94086 263 374 427[ 500] 580 791 871 87 932 95058 232 350 408 15 514 96278 347 457 94 96 626 1500] 763 80 894 955 64 97009 237 48 51 320 54 423 679 782 865 996 98252 69 438 515 22 605 6 925 99107 97 465[ 500] 741 49 834 100231 433 49 62 629 45 885 960 101076 268 376 eb 444 46 59 555 639 15001 91 96 97 726 847 102125[ 500] 65 453 99 584 717 103040 107 250 360 86 407 667[ 500] 819 910 11 96 104042 237 86 379 546 53 54 634 735 90 917 105028 88 91 209 16 87 374 653 61 822 29 106133 201 7 85 332 56 684 870 941 68 107176 228 60 346 416 764 96[ 3000] 956 64 72 108027 80 97 211 109127 28 0 60 383 673 980 92 110085 626 803 946 111079 163 248 354 75 412 521 36 611 708 24 28 62 822 962 112286 320 446 537 604 28 759 800 964 113013 199 425 702 21 36 76 114089 195 241 47 336 39 429 523 729 853 983 115006 106 92 645 19 8) 116003 8 41 79 97 246 331 85 424 General- Versammlung mit folgender Tagesordnung 1. Bericht über die Stassenverhältnisse. 2. Antrag auf Erhöhung der KassenLeistungen. 3. Neuwahlen. 4. Verschiedenes, mit der Bitte um recht zahlreiches Erscheinen hierdurch ergebenst ein. 267/3 Der Vorstand. Derren- Vortrag über: Sogen. unheilbare Männerleiden Freitag, den 31. Oftober, abends 29 Uhr, 1405 im Köpnicker Hof, Stöpniderstr. 174. Nur für Herren! Eintritt frei! [ 500] 28 558 653 61 929 54 117071 358 73 484 556 687 873 118022 40 48 64 91 102 303 39 501 662 762 63 119078 100 90 293 369 81 809 67 931 45 120071 173 415 604 43 60 756 845 69 78 94 934 73 121221 81 386 435 42 595 99 881 122091 108 77 628 843 73 123065 137[ 500] 93 411 741 50 93 804 [ 1000] 916 80 124109 99 568 718 33 49[ 500] 833 44 85 911 62 125072 158 715 83 94 966 126371 491 604 9 33 64 702 25 65 127042 117 377 521 608 34 730 873 954[ 5001 128093 123 275 434 755 864 80 129051 66 77 197 259 62 326 35 52 496 562 862 66 130006 132 64 289[ 500] 419 26 609[ 3000] 48 57 705 28 34 131263 524 97 624 42 60 73 710 820 132012 165 87 220 417 19( 500] 85 580 800 133553 664 95 708 134118 20 223 91( 1000] 447[ 1000] 634 862 135027 110 259 562 832 82 136103 337[ 1000] 84 463 82 522 627 70 71 137035 155 382 452 705 58 79 138162 457 520 89 612 57 749 87 806 139027 163 85 392 510 62 140384 476 650 838 89 939 141078 210 47 77 80 349 58 59 614 83 94 142256 471 86 525 607 852 85 917 143442 734 41 144411 37 96 622 80 986 145011 18 39 361 490 558 784 805 39 55 943 74 146130 437 773 87 952 147021[ 3000] 447 798 822 148027 38 108 [ 500] 61[ 10001 76 593 609 44 842 149123 80 397 477 503 59 667 778 990 150084 174 226 456 566 922 30 151016 288 304 446 521 631 766 975 152047 129 301 97[ 500] 440 779 153033 293 422 567 758 154184 371 412 24 64 500 65 667 831 34 910 45 155062 219 95 300 82 415 503 77 156004 23 94 242 89 459 505 748 68 904 7 157027 48 87 394 476 547 830 41 158015 118 21 60 483 98 529[ 3000] 628 40 97 746 94 873 927[ 1000] 62, 92 159008 103 11 98 324 94 599 640 717 996 160033 75[ 500] 217 49 447 536 666 90 729 361065 109 239 339 72 707 14 60 95 162032 88 235 411 505 707 22 828 163126 263 340 93 437 610 749 873 164109 72 211 315[ 3000] 464[ 1000] 77 87 635 717 44 46 94 828 901 165195 290 384 510 85 624 89 759 838 937 166121 214 352 87 477 79 596 742 936 52 167020 44 478 86 90[ 30001 632 752 907 70 80 94 168123 78 215 321 39 87 430 51 56 691 712 42 856 923 48 97 169023 242 307 95 809 926 170044 59( 1000] 337 63 99 420 65 76 694 878 943 59 93 171130 379 501 77 84 695 172011[ 1000] 42 96 148 466 534 51 97 732 829 932 173026 117 23[ 3000] 63 248 72 478 655 881 944 174011 24 104 213 315 577 687 826 52 175107 466 686 713 54 844 13000] 77 86 90 176217 40 63 324 508[ 1000] 621 52 788 177044 92 142 55 201 49 57 335 724 67 801 29 178041 52 115 31 603 10 908 79 179005 83 87 123 204 [ 3000] 29[ 3000] 423 535 654 753 64 85 180240 478 699 704 12 181149 236 315 23 574 [ 500] 625 740 852 54[ 10001 70 182030 152 205 322 446 602 715 48 814( 500] 183067 125 333 89 407 39 89 93[ 500] 607 39 760 75 801 919 184106 235 62 303 18 482 580[ 1000] 703 76 853 986 185179 89 210 45 329 418 555 925 82 186206 27 470 597[ 1000] 624 99[ 10 000] 736 852 187058 565 841 188022 158 273[ 1000] 332 486 682 817 39 189034 36 96 103 83 210 17 59[ 10001 92 489 505 58 651 795 837 88 190502 17 22 84 653 711 875 191106 1500) 227 336 67 542 88( 500] 680[ 30001 749 835 64 967 192229 85 432 57 80 603 766[ 500] 955 75 193302 522[ 1000] 872 957 194076 161[ 500] 206[ 3000] 66 385 460 73 875 986 195136 39 15001 57 80 200 454 534 706 956 62 196048 85 175 332 430 619 78 88 782 900 44 197033 52 295 330 541 643[ 500] 198212 61 363[ 3000] 99 456 515 51 632 867 89 199028 40 54 74[ 1000] 122 65 438 60 88 535 649 51 75 734 828 977 92 200077 97 98 198 531 682 713 819 59 988 96 201148 254 424 90 99 642 738 869 202187[ 3000] 333 94 732 36 99[ 1000] 804 41 911 16 203166[ 3000] 263 74[ 1000] 305 443 532 40 15001 700 90 825 204151 262 333 40 74 424 89 538 73 82 95 625[ 1000] 734 829 64 87 905 205041 93 173 289 333 437 69 750 935 61 206114 19 307 464 619 832 207020 93 285 353 505 616 44 15001 877 87 908 18 208087 264 13000] 79 311 443 592 808 209227 37 354 415 553 657[ 1000 210156 317 403 530 697[ 500] 845 211072 241 354( 3000) 407 535 72 689 765 859 907 31 212038 124 41[ 1000] 203[ 1000] 27 82 380 90 502 686 213001 165 491 631 780 801 21 68 214112 389 429 566 641 795 215008 37 362 608 764 822 95[ 1000] 216028 144 352 690 782 861 997 217159 73 96 379 429 725 39 53 815 56 61 218193[ 1000] 236 304 70 414 891 927 219155 396 594 002 220130 45 56 67 76 296 478 739 830 71 79 917 30 56 221218 91 340 414 609 48[ 500] 50 80 902 35 222050 70 81 110 50 342 59 498 564 707 48[ 3000] 844 914 223089[ 10001 155[ 1000] 97 311 463 684 796 859 77 [ 500] 982 224047 196 296 334 81 657 81[ 1000] 98 Am Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn zu 200 000 zu 150 600 W, 1 zu 10000 t, 1 3 50 000 W, 3 80 00 M2, 12 8 15 000 t. 18 g 10 ono sit, 45 zu 5000 548 M 8000 2, 716 au 1000 4, 1317 500 6 Die Vertrauensleute. Meissener GeldLotterie zur Erneuerung d.Domes in Meissen. 13 161 Geldgewinne baar ohne jeden Abzug zahlbar von Mark 375000 Hauptgewinne: ov. Mark 100000 spec. 60000 40000 etc. etc. etc. Originalloose à 3 Mark. Für Porto und Liste 30 Pf. extra. Berliner Loose der techn. Commission f. Trabrannan a 1 Mk 11 Loose 10 Mk. ( Porto und Liste 20 Pfg.): Oscar Bräuer& Co.Nachf. Bank- Geschäft Berlin W., Friedrichstr.181. Filialen:[ 5477L* NW., Wilsnackerstr. 63. 0., Andreasstr. 46a. SO., Oranienstr. 177. in der Gemeindeschul- Turnhalle Staligerstr. 55/56. Turnzeiten: Jeden Montag und Donnerstag, abends von 6-8, hr. 292/2 Im recht zahlreichen Zuspruch biftet Beitrag: Wöchentlich 10 Pf. Bei Brüdern zahlt nur der Ersteintretende. Der Vorstand. Partei- Speditionen: Berlin zweiter Wahlkreis: Hermann Werner, Mittenwalder straße 30, v. part.- Dritter Wahlkreis: St. Friz, Prinzenstr. 31, Gr. Hof rechts part. Vierter Wahlkreis 0.: Robert Wengels, Frankfurterstr. 133, Hof part.- SO.: Paul Böhm, Laufizerplatz 14/15 ( Laden). Sechster Wahlkreis( Moabit): Karl Anders, Salzwedelerstr. 8, im Laden.- Wedding und Oranienburger RosenVorstadt: Emil Stoltenburg, Wiesenstr. 41/42. thaler Vorstadt. Gesundbrunnen, Reinickendorf( Ost und West), Wilhelmsrah und Schönholz: Hermann Raichle, Brunnenstr. 93, Hof part. I. Schönhauser Vorstadt: Start Mars, Kastanien- Allee 95/96. Charlottenburg: Gustav Scharn. Deutschberg, Sesenheimerstr. 1, Ecke Goethestraße, vorn I. FriedrichsWilmersdorf: W. Nidel, Uhlandstr.108, part. berg- Friedrichsfelde- Wilhelmsb.- Hohenschönhausen: Dswald Grauer, Berlin O., Frankfurter Allee 197. Gustav Miers, Stöpenickerstr. 21. Rixdorf: Ostermann, Erl. ftraße 6. Schöneberg: Wilh. Bäumler, Martin Lutherstr. 51, Laden. Ober- Schöneweide: Ernst Staushold, Wilhelminenhofstr. 18. Nieder- Schöneweide: Bonatowsky, Berlinerstr. 8. Adlershof: Johannisthal: Paul Mann, Bismardstr. 7. Gustav Hite, Hackenbergstr. 8. Köpenick: Friedrich Boid, Grünftr. 29. Friedenau- Steglitz: H. Bernjee, Stirchstr. 15 in Friedenau. Bestellungen nehmen entgegen in Steglitz: H. Mohr, Dippelstr. 8, und Fr. Schell hase, Ahornstr. 15 a.- Baumschulenweg: Stod, Ernststr. 2, II. Neu- Weissensee: Joseph Nein, Friedrichstr. 38, Ede Streustraße. Rummelsburg: Forgbert, Brinz Albertstr. 5 a. -W Grünau: Außerdem ist fämtliche Partellitteratur fowie alle wiffenschaftlichen Werke dort zu haben. Auch werden Inserate für den ,, Vorwärts" entgegengenommen. Bitte ausschneiden. Central- Kranken- u. SterbeCentral- Kranken- u. Sterbe-| Stahlschreibfederfabrik kaffe der Tischler ( Zahlstelle Lichtenberg). Sonntag, den 2. November, vor mittags 10 Uhr, bei Schneider, Kronprinzenstraße 47: int Auslande sucht tüchtigen, nüchternen und fleißigen Arbeiter der das Ausschneiden, Lochen, Seitens schnitte und Schligen der Federn volltommen versteht und auf diesen Operationen seit vielen Jahren geMitglieder- Versammlung. arbeitet hat. Rur solche Dfferenten, Tagesordnung: 1. Kaffenbericht vom 3. Quartal. 2. Verschiedene Kassen angelegenheiten. Um zahlreichen Besuch ersucht 185/1 Die Ortsverwaltung. 11. Biehung 4. tlaffe 207.gl. Preuß. Votterie. Biehung oom 30. Oftober 1902, vormistags. Nur die Gea inne über 232 ott. find den betrenenden Summern in Klammern beigefügt ( Dane Gemähr.) Nachdrud verkoten 261 358 08 475 94 500 35 922 26 1002 176 464 593 820 2125 240 356 441 503 10 645 81 735 956 3415 41 622 49 57 86 801 5 22 974 4027 118 355 400 72 762 841 5154 227 15001 33 88 541 614 888 931 6168 78 414 582 604 94 706 24 31 37 65 826 74 7080 117 306 425 31 702 41 924 8092[ 1000] 228 457 61 547 65 694 933 9002 47 116 26 58 394 449 674 94 824 964 10170[ 50001 80 341 575 608 708 37 983 11022 367 452 579 721 886 12053 94 98 171 89 313 535 655 868 13026 300 500 21 84[ 3000] 656 729 806 83 98 940 14020 84 86[ 3000] 227 42 462 659 76 852 82 15528 59 69 636 825 36 87 36222 428 512 92 852 17063[ 3000] 187 291 93 552 652 723 861[ 3000] 911 18162 200 65 373 83[ 500] 84 557 806 20 38 63 19008 45 141 250 342 71 418 77[ 500] 693 820[ 3000] 29 45 976 90 95 20017 274 336 409 652 58[ 1000] 752 832 929 63 21047 96 105 206[ 500] 70 615 22057 336 86 412 746 85 960 62 23021 310 522 687 704 50 900 17[ 1000] 24091 125 34 91[ 500] 272 408 28[ 500] 88[ 500] 698 729[ 1000] 61 85 893 99 948 25162 345 76 504 21 686 744 500] 922 26011 15 92 170 206 340 416 659 816 90 939 80 27188 264 1500] 534 752 81 832 83 28246[ 500] 74 342 73 439 552 98 745 99 29001 29 95 127[ 1000] 87 267 73 88 310 45 405[ 1000] 593 610 708 97 843 934 15001 30098 181 95 308 14 36 411 33 560 670 812 70 31252[ 1000] 324 408 25 34 90 746 813 32016 163 87 305[ 5001 455 502 72 95 786 839 82 33017 191 260 347 462 780 897 949 34155 425 31 65 522 606 15 83 750 [ 500] 79 868 943 35055 134 293 302 18 30 716[ 500] 830 72 36004 47 278 346 538 792 994 37114 252 513 22 611 778 862 38048 127 338 71 824 39124 34 237 436 585 976 40061 178 212 531 33 632 63[ 500] 82 760 845 41000 98 143 236 626 759 891 42259 392 486 682 939 43153 324 572 91 876 91 922 80 44111 427 511 715 822 935 45013 80 258 454 520 46165 248 63 331[ 500] 34 48 82 862 927 47131 68 301 72 82 544 652 89 868 93 953 60 48038 80 15001 113 18 203 347 65 468 862 49118 18 203 317 ( 3000] 451 530 52 768 50078 194 239 83 359 489 611 19 60 770 879 51053 115 56 207 320 444 74 633 702[ 1000] 977 52114 219 86 494 821 950 53225 381 442 518 743 76 847 80 940 54026 119 295 434 87 705 9 70 948 55087 160 224 377 439 570 56044 118 42 94 209 22 41 77 410 17 43 508 13080] 47 90 769 74 906 45 65 57403 943 69 70 96 58076 139 266 369 680 742 44 800 68 989 59107 24 212 80 454 599 603 7 8 15001 784 811 950 60017 138 212 24 66 370 499 543 75 99 697 807 54 61115 85 203 56 384 819 50[ 3000] 988 62008 87 141 45 55 224 359 499 521 689 906 63345 459 509 61 601 854 73 79 93 958 64348 411 49 552 755 800 63 65609 98 229 344 415 38 540 42 770 820 85 94 936 66324 56[ 1000] 690 731[ 3000] 827 67090 109 56 486 501 634 39 970 68158 207 96 313 415 505 1500] 735 76 984 69114 282 304 9 21 440 519 84 639 724 804 15 998 11[ 3000] 53 70011 196 15001 361 826 35 37 47 89 91 71155 365 79 490 820 915[ 500] 51 96 99 72015 567 634 706 [ 3000] 12 807 73026 85 94 377 79 420 518 636 83 721 29 806 949 74248 321 83 447 554 90 816 909 75153 225 81 480 594 611 700 880 942 76032 295 398 641 65 751 868 963 77039 135 39 225 52 67 313 416 511 50 69 633 726 78 836 53 78033 448 516 648 762[ 500] 79056 118 67 302 11 72 81 403[ 3000] 79 653 975 80094 150 285 96 327 430 56 671 766 863 77 957 92 81186 200[ 1000] 405 17 64 637 728 33 82040 64 131 287 395 496 677 83 853 83351 765 94 880 95 84047 51 57 122 15001 333 457 501 15 30 60 974 85111 38 201 306 15001 60 427 29 642 15001 758 834 73 86064 217 462 698[ 5001 813 36 52 913 87094 170 270 315 730 900 88083 613 64 92 792 853 89030 68 139 399 446[ 500] 737 832 991 90086 142 278 458 70 531 88 700[ 1000] 96 948 91193 538 665[ 5001 73 850[ 500] 904 64 95 92016 19 38 70( 10001 203 410 17 730 817 25 85 93263 412 52 93 615 60 716 43 67 1500] 908 94015 162 95 231 55 360 97 925 95039[ 500] 313 34 53 63 92 796 974 96127 549 82 91 608 882 988 97451 540 631 706[ 500] 802 67 98476 93 598 601 718 38 877 904[ 10001 99017 39 134 42 247 15001 95 378 473[ 500] 600 42 100051 69 197 322 402 74 95 603 77 89 765 896 926 101037 142 243 74 301 415 601 744 981 102003 107 96 249 79 770 850 99 103254 385 433 628 47 704 65 858 930 104000 10001 12 100[ 500] 6 17 324 15001 63 694 708 13 105122 97 255 408 674 89 814 35 949 78 106030 120 27 80 280 95 471 606 852 1500] 923 107205 319 550 59 646 108241 369 74 478 99 536 64 688 901[ 500] 73 109110 29 245 346 86 477 [ 3000] 586 601[ 1000] 45 814 110126 716 993 111189 444 507 035 78 819 112047 67 410 525 15001 32 35 65 775 113119 286 414[ 1000] 29 511 643 729 812 29 42 952 114019 65 91 143 60 85 288 526 49 62 606 737 60 70 115060 140 251 312 19 27 527 51 775 116046 56 66 166 72 225 651 884[ 5001 87 982 117172 476 845 59 928 welche vom Fache und tüchtig sind, mögen ihre Offerten unter Angabe der Lohnansprüche und bisherigen Thätigkeit an die Erped. unter A. 7 senden. 55102* 118028 247 1000] 309 471 15001 532 613 792 815 069 119062 15001 429 536 673 1500] 840 926 120014 223 345 479 590 622 859 978 83 121086 96 243[ 500] 75 312 492 523 681 864 122111 98 442 512 36 613 715 820 69 970 123007 104 25 429 590 656 810 99 903 124040 124 204 41 75 76 505 56 657 125029 85 188[ 5001 294 515 53 67 661 81 944 126024 27 183 264 425 82 596 081 925 127087 252 477 15901 545 656 781[ 1000] 99 851 922 61[ 500] 128194 269 [ 5001 78 336 68 91 490 621 120049 330[ 500] 731 48 98[ 10001 846[ 10001 85 986 130227 91 318 19 63 574 626 38 47 706 78 938 41 74 99 131368 543 664[ 500] 873 132248 340 51 422 24 898 133081 90 105 201 64 419 600 54 789 890 ( 500] 940[ 30001 134115 204 86 312 463 915 135.04 6 550 95 641 766 845 97 918 136018 13600] 122 97 332 50 534 644 771 854 137061 321 436 37 699 776 98 812 911 57 138058 62 120 91 232 303 405[ 30001 61 501 666 844 1500] 958 139001 5 18 149 502 907 26 97 140017 359 83 776 83 842 56 86 909 14.1152 508 801 920[ 10001 29 142038 75[ 30001 89 171 279 668 750 978 90 143361 458 67 579 642 85 91 760 816 98 919 144012[ 30001 29 36 58 91 412 28 580 812 145107 130001 89 215 459[ 1000] 518 642 825 76 945 [ 1000] 146231 65 382 480[ 5001 534 35 69 810 45 147083 329 440 632 60 767 71 92 914 56 148042 170 371 423 43 522 98 707 76 149035 88 216 463[ 500] 558 77 673 758 64 65 150013 25 36 67 137 201 378 79 501 656 702 822 [ 1000] 921 62 11053 73 237 68 407 772 152169 390 544 82 630 793 153017 148[ 3000] 72 467 97 811 994 154106 35 527 860 81 990 155000 123 203 25 386 [ 500] 94 98 531 83[ 3000] 686 736 960 156119 269 [ 500] 422 989 157172 294 331 461 507 758 66 805 957158188 246 786 833 907 159604 53 115 295[ 3000] 449 570 98 631 701 92 817 75 983 160066 123 992 161033 99 309 2 46 481 545 89 749 162069 193 217 55 67 94 732 46 57 163048 122 43 60 478 623 65 836 938 54 79 164133 380 774 165054 99 126[ 500] 249 67 400 30 72 524 92 96 736 52 70 98 911[ 1000] 166019 415 520 69 86 774 167080 155 229 391 488 552 743 57 803 50 13000] 168229 405 507 44 652 60 169116[ 3000] 206 328 402 649 [ 500] 930 170525 859 912 171009 207 42 69 334 812 19 44. 907 172064 152 66 366 613 42 70 85 848 926 89 93 173287 797 174026[ 500] 31 37 111[ 500] 273 85 37% 451 529 76 709 34 86 962 175120 399 451 88 96 634 796 964[ 1000] 176163[ 1000] 237 321 75 98 560 679 890 947 65[ 1000] 177035 109 326 53 702 74 875 956 178079 141 80 85 467 79 544 73 609 179098 100 67 253 305 527 624 775 86 803 58 989 180157 394 446 620 741 66 832 181037 43 191 544 793 811 85 985 182006 219 330 414 562 84 88 620 25 88[ 1000] 709 21 863 916 183200[ 10000] 320 34 404 44 622 60 928 82 184145[ 1000] 274 471 544 610 796 887 185259 361 69 504 36 623 722 812 63 74 186070 119[ 3000] 288 396 404 55 678 96 751 886 91 925 57 187056 111 341 75[ 1000] 443[ 500] 82 617 810 54 55 188037 131 276 309 413 39[ 500] 548 608 714 17 21 25 928 189008 65 105 305 517 29 615 49 729( 1000] 805 953 190068 118 365 538 66[ 1000] 91 622 51 65 83 717 879 191072 88 249 83 401[ 30001 24[ 500] 547 63 601 744 91 192134 2901 321 40 442 533 613 26 824 945 56 193000 100 224 488 575[ 3000] 658 62 927 194091 269 354[ 500] 72 529 614 846 997 195004 128 88 230 45 332 501 882 913 94 196011 194 222[ 3000] 51 387 89[ 1000] 727 892 197027 162[ 500] 239 371 403 502 616 22 198276 383 434 81 612 773 880 199023 81 423 53 594 801 63 905 35 200019 61 141 88 463 618 201037 133 275 355 73 446 70 95 668 749 79 918 97 202041 103 91 567 71 604 792 815 973 92 203000 77 116 242 606 757 204067 117 91 318 50 530[ 500] 80 635 703 893 915 205067 97 167[ 500] 230 34 80 363 475 76 77[ 3000] 507 831 [ 1000] 97 206006 14 158 334 73 560 860 911 207018 92 224 535 697 796[ 500] 818 26 956 208089 115 80 292 342 486 568 725 943 209030 61 07 306 97 454 562 90 610 701 99 210167 232 344 480 619 78 81[ 500] 93 98 857 909 211053 150 300 574 631 722 26 914 16 75 212050 75 484 511 71 660 90 934[ 500] 52 76 213200 457 681 743 923 214325 406 74 506 898 951 53 215325 53 83 94 406[ 500] 13 48 88 92 535 934 216291 336 769 217037 152 68 498[ 1000] 686 836 218339 758 899 219064 375 467 507 18 50 719 220072 115 74 315 81 606 47 865 952 221008 280 305 452 534 873 975 222004 28 122 288 448, 675 90 808 53 223112 309 457 505 26 681 735 83 837 224025 30 205 689 715 72[ 500] 2 g Im Gewinnrabe verblieben: Gewhitu u 200000 150.00 Wif., 1 g 100 000 7, 1 au 50000 mt, 8 A 80 000 9., 12 zu 15 000 t, 19 au 10000 mt., 45 su 5000 S 577 au 3000 W, 757 at 1000 w, 1390 500 Vit. Verantwortlicher Redakteur: Carl Zeid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.