Nr. 86. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Prets für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mt., monatlich 1,10 Mr, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit tlluftr. Sonntags- Beilage Neue Belt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn a Mr., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 fg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. fern sprech- Ansching: Amt I, Nr. 4186.. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Sonntag, den 10. April 1892. Expedition: Beuth- Straße 3. spenstes, und suchte ihn, wie alle Nachäffer, noch zu über- Personen, in denen der Unglückliche die Urheber oder Das Rothe Gelpennt. pfen. Von dem Moment an, wo er durch die Schaum- Haupturheber seines Elends erblickt, und an denen er fich find, um ihre Herrschaft zu erhalten, erhalten, ihrerseits Seit die Bourgeoisie im tollen Jahr" 1848 sich an wogen der Ereignisse in seine Hausmeierstelle geworfen ward, für die erlittenen Unbilden rächen will. ihren Jugendidealen die Finger verbrannt und in der bis zum Moment seiner Berschmetterung", manipulirte er mit Was aber jetzt in Paris, England, Spanien, Belgien Junischlacht die furchtbare, siegfchwangere Kraft des jungen dem Rothen Gespenst. Seine Versuche, die Sozialisten gegen und anderen Ländern Dynamit- Borstellungen giebt zum Riesen Proletariat, ihres aus der Art geschlagenen Sohnes das fortschrittliche Bürgerthum auszuspielen und dieses größeren Ruhme" des neuen Rothen Gespenstes, das hat und Erben, fennen gelernt hat, ist sie von Angst und durch jene ins Bockshorn und der Regierung ins Garn zu mit diesem ehrlichen und echten, wenn auch unsinnigen Schrecken erfüllt und kann selbst in den freilich immer jagen Versuche, die ihm allerdings nur gute sozialistische und falsch benamseten Anarchismus nichts gemein. Ein ver seltener werdenden Augenblicken der Prosperität" den Fußtritte eintrugen, seine Komödie mit der schlesischen nünftiger Mensch- und wir nehmen das Wort„ verGedanken an die drohende Gefahr und das nahende Ver- Weberdeputation- furz seine mannigfachen sozial- nünftig" in der Bedeutung des einfachsten Folge- Bewußthängniß nicht los werden. Und in der Menschennatur und demagogischen Kniffe und Pfiffe nach Klein- Napoleonischem| seins ein Mensch, der seiner fünf Sinne mächtig, von der den Verhältnissen liegt es, daß herrschende Personen, Muster- das Alles kennen wir in- und auswendig. Und Bedeutung und Wirkung seines Handelns einen Begriff hat, kann Parteien und Klassen, die selber vom Schrecken erfaßt in frischem Gedächtniß ist, wie er 1878, bankrott mit seiner unmöglich der Meinung sein, durch Sprengstoff- Explosionen, Blut- und Eisenpolitik und völlig am Ende seines Lateins, welche Gebäude zerstören und ins Blaue hinein zufällig am den Beherrschten Schrecken einzuflößen suchen. So sich durch das Rothe Gespenst rettete durch den Attentats. Det befindliche Personen verstümmeln oder tödten, die Verhat die bürgerliche Welt seit 1848 eine Mera schrecken, den er so vortrefflich" fruftifizirte", daß er noch besserung seiner Lage und die Befreiung der Arbeiterklasse des Schreckens und des Schreckenssystems. Lieber die bru 12 Jahre länger fortwirthschaften konnte allerdings unter erwirten zu können. Im Gegentheil, jeder vernünftige talste Diktatur des Säbels, der haut, und der Flinte, die Zuhilfenahme des Kriegsschreckens, der den Sozia Mensch muß sich sagen, daß die Wirkung blos eine der schießt, als die Fiktion des freiheitlichen Rechtsstaats, in listenschreden zu ergänzen hatte, und, wie dieser die Sache des Proletariats schädliche sein kann. Wer solche welchem das Gesetz regiert. C'est la legalité qui nous tue 1878er, so neun Jahre später die 1887 er Wahl zu Gunsten des gemeingefährliche Handlungen verübt, gehört entweder in - der durch ihre Kopfdie Gesetzlichkeit tödtet uns dieser Schmerzensruf des Hausmeiers und Bourgeoishäuptlings entschied. Immer die Kategorie der bösartigen dioten franzöfifchen Bourgeois wurde zum Programm der Bour- Schrecken und Schreckenssystem. bildung zum Verbrechen vorher bestimmten Halbthiere Lomgeoifte. Der Sozialistenschreck brachte den verkommenen, Der Sozialistenschrecken ist aber durch die Sozialisten, brosos. Oder, wenn er im Besitz seiner geistigen Fähigkeiten verlotterten, meineidigen Schurken Bonaparte wählerisch und zwar durch die deutsche Sozialdemokratie überwunden ist, so beabsichtigt er das, was durch derartige Handift die moderne Bourgeoisie nicht in der Auswahl ihrer worden; das Rothe Gespenst, so weit es den Sozialismus Lungen erreicht wird, das heißt mit anderen Worten, er Kommiserst auf den Präsidentenstuhl und dann auf darstellt, hat sich in blauen Dunft aufgelöst. Der Sozia- arbeitet nicht im Dienste der Unterdrückten, sondern der den Kaiserthron. Es war nach jeder Richtung hin das lismus ist kein Schreckgespenst mehr er erscheint den Be Unterdrücker, nicht für, sondern gegen die Emanzipation Schreckensregiment- Schrecken der herrschenden Klassen, die drängten und Bedrückten in allen Ländern als der Stetter, des Proletariats. So weit die Prediger der sogenannten vor dem Sozialismus zitterten- Schrecken als Regierungs- als der Heiland. " Propaganda der That" vermittelst vermittelst Dynamits nicht mittel, um die Beherrschten zittern zu machen und zur So mußte denn etwas Neues erfunden, eine neue großmäulige Renommisten waren und sind, haben sie sich Unterwürfigkeit zu zivingen. Und dieses Schreckens grauenhafte Bogelscheuche zurechtgeftugt und ausstaffirt ausnahmslos als zu einer oder der anderen dieser beiden system nach unten nicht bloß in dem Sinn des einfachen werden: und die bekannte Wachtstuben- und Hintertreppen- Kategorien zugehörig erwiesen: als bösartige Narren ser terreur Schrecks- der durch rücksichtslose Anwendung Phantasie brachte das Wunder schnell fertig. Das Rothe als Lockspitel. der roheften, unmenschlichsten Gewalt terrorisiren, d. h. ein Gespenst heißt nicht mehr Sozialismus, es heißt Au- Und die internationale Dynamit- Komödie, welche fich schüchtern, unter das Joch beugen will- sondern Schreckens ar ch is m u 3. Und alle Retlametrommeln der ganzen seit einigen Wochen in Europa abspielt, bestätigt in all mus. system auch durch Erzeugung des Glaubens an erschreckliche gesellschaftsretterischen Sippe von unserem preußischen Butt- ihren Einzelheiten und in der Person aller ibzer Akteure, Gespenster, durch Erfindung und systematische Verbreitung famer bis herunter zu dem fächsischen Meßsch und noch daß es an jedem Zusammenhang mit ehrlicher, wenn auch von Schreckbildern. Das rothe Gespenst entstand und fleineren Göttern werden für den neuen Gott, Verzeihung: hirulosen Revolutionsbestrebungen fehlt. und wir finden wurde wichtigstes Regierungsmittel. Der partageur- der die neue Vogelschenche gerührt. Klägliche Mache.--- deshalb gar keinen Anlaß zu sentimentaln Ergüssen, über theilende" Sozialist oder Kommunist, der dem kleinen Nicht daß wir nicht an die Echtheit jenes sogenannten den düsteren sozialen Hintergrund, von dem die Parver Mann, namentlich dem Bauer seinen Bettel verschuldeten Anarchismus glaubten, der sich verzweifelt gegen die heutigen und sonstigen Dynamitstreiche sich abheben". Der düstere Eigenthums( nach dem der Kapitalist schon die Hand aus- Verhältnisse wendet und durch Verzweiflungsstreiche eine soziale Hintergrund ist sicherlich vorhanden, und in einer streckt) wegnehmen, die Familie zerstören, die Kinder Aenderung der Dinge herbeiführen will! Wir müßten die gesunden, normalen Gesellschaftsordnung könnten derartije der Mutter entreißen will, wurde erfunden, und Zustände und die menschliche Natur nicht kennen, wir müßten Streiche nicht verübt werden. Allein die Urheber der jetzigar als gräßliche, gruselig machende Vogelscheuche durch nicht Menschen sein, könnten wir uns nicht in die Lage eines Dynamitattentate haben unter der sozialen Noth nicht a das Land geführt und er that seine Dienste. Unglücklichen versehen, der sieht, wie er troß angestrengtester, leiden und sie haben wahrhaftig nicht die Absicht, den Für die Massen des Volkes war und blieb blieb auf aufreibendster Arbeit nicht den Hunger und die Sorge von sozialen Elend zu steuern. Und die ausführenden Werk lange Zeit der Sozialismus ein Schreckbild, dem man nicht seiner Schivelle abweisen kann. Wohl können wir begreifen, zeuge, die Rava chol und Genossen, sind Banditen de ins Auge zu sehen wagte, vor dem man sich befreuzigte, daß solchem Jammer gegenüber die Vertröstung auf eine niedersten Sorte; die paar auswendig gelernten Revolutions und auf das man gelegentlich in blinder Angstwuth Saat, die in unbestimmter Zukunft erst reifen kann, als Hohn phrasen sind nur Schminke der Verbrecherphysiognomie loshieb. empfunden wird, und der Verzweiflungsspruch die Ober- auch unter den Verbrechern giebt's eitle Geden, die eine als ein Rolle spielen und durch studirte Redewendungen und Bosen So drüben in Frankreich, und ähnlich hüben in hand gewinnt: Lieber ein elendes Ende Deutschland. Bismard, der ins preußische Deutsch über Glend ohne Ende. Allein solche Thaten der Ver- Bewunderung erregen wollen. Gerade in Frankreich war fegte Napoleon der Kleine, entlehnte seinem französischen zweiflung werden sich stets gegen irgend einen Dränger die Rolle des„ Rebellen gegen die Gesellschaft" von jeher, Freunde und Lehrer das Inventurstück des rothen Gerichten, gegen irgend eine Person oder eine Gruppe von d. h. seit der Julirevolution, wo der Sozialismus in die Feuilleton. Nachbrud verboten.] ( 86 Am Webstuhl der Zeit. Beitgenössischer Roman in 3 Büchern von A. Otto Walster. Selbstverständlich ist Helene, wie in allen guten Dingen, so auch hierin meine treue Gefährtin; aber diese Ideen gehören uns gemeinschaftlich mit Fräulein Barth." Wie? Fräulein Barth? Auch sie ist mit Euch im " Bunde?" " Sie wird bald mit Helenen und Fräulein Musselich erscheinen, um mit mir und Fräulein Habicht das Programm des Frauenbundes festzusetzen." " Und werden denn auch Herren zu diesem Bunde zuge laffen, oder scheidet Ihr diese Elemente streng aus?" " Es ist selbstverständlich, daß wir Niemanden zurückweisen, der sich zu unserem Programme bekennt und werkthätig für dasselbe eintritt." " Mutter lebt." Ach, Hermine, ich bin ein armes, zerrissenes Wesen, werde wohl schwerlich wieder gesunden." " Hoffe und hdrre, stärke Dich an einem menschenwürdigen Streben, und Du wirst gesunden." Es freut mich innig, Georg, solche Worte von Dir herabsänken. Sie ergriff auch jetzt ohne Weiteres das Wort zu hören; ich sehe daraus, daß Deine Seele nur zeit- und meinte: weilig verwildert war, daß auch in Dir der Geist unserer Wir sind in unseren Bestrebungen nunmehr soweit gekommen, daß wir unsere Biele ziemlich klar und hoffent lich auch ohne Irrthum erkennen; wir wollen keine Emanzipation der Frauen im verschrieenen Sinne des Wortes, fondern nur eine Beseitigung von einer Anzahl Schcanten, welche bis jetzt der Erwerbsfähigkeit der Frauen durch unsere sozialen Zustände gezogen sind. Es handelt sich nun darum, eine Anzahl gleichgesinnter Frauen oder auch Männer zur Theilnahme an unseren Bestrebungen heranzuziehen, indem wir die nächsten Ziele und Wege, die wir verfolgen, bekannt geben und zum Eintritt in unseren Frauenbund" auffordern." Das Gespräch der Geschwister wurde hier durch die Anmeldung der Damen unterbrochen. Tarf ich Euren Verhandlungen beiwohnen?" fragte Findeisen. " Ich wüßte kein Hinderniß," erwiderte Hermine und eilte zur Begrüßung ihres Besuches nach der Thür. * müthlicher, wenn wir unter uns find." " „ Sollen wir da vielleicht eine große Frauenversammlung zusammenberufen? es würde gewiß etwas ganz Merkwürdiges werden," warf Fräulein Musselich ein. " Bugleich mit Helenen, Elisen und Fräulein Musselich erschien auch Fräulein Habicht wieder im Zimmer; die Anmeldung Findeisen's im Bunde wurde von den Damen mit Ueber diese Frage wünschte ich zunächst mit Ihnen zu einer stummen Berneigung aufgenommen, nur Fräulein Musse- sprechen," bemerkte Helene. " Ich bin nicht für eine öffentliche Versammlung," lich flüsterte mit einem leichten Schmollen Elisen ins Ohr: Ueberall muß ein Herr dabei sein; es ist doch viel ge- äußerte Hermine. Auch ich würde mich nicht dafür erklären," fügte Elise Würdest Du das auch sagen, wenn Herr Frank dabei hinzu. Alle solche vorbereitenden Versammlungen haben gech muß Dir gestehen, Schwester, daß meine Seele nach einer erfrischenden, heilsamen Thätigteit verlangt. wäre?" fragte Elise mit einem kleinen malitiöjen Lächeln, wöhnlich des Reizes der Neuheit wegen einen stattlichen Anfang, einen großen Kopf, der dann in einem sehr dünnen Leibe Mit dem Systeme unseres Baters bin ich längst nicht mehr welches die Unzufriedene stumm werden ließ. einverstanden; ich kann nicht leben wie er, immerfort nur Die Stühle waren um einen großen, runden Tisch ausläuft. Gewöhnlich werden die Veranstalter solcher VerMammon häufend, ohne zu fragen, wem es entzogen wird. gruppirt, an welchem die Mitglieder der Konferenz Blaz fammlungen und einige andere Leute, welche sich durch Reden Wenn ich auf den Straßen die Arbeiter meines Baters nahmen. Findeisen erbot sich, das Protokoll zu führen, was bemerkbar machen, in den Ausschuß gewählt, und damit herumgehen sehe, hungernd und verzweifelnd, weil sie von dankbar angenommen wurde; von anderen parlamentarischen glauben die Meisten einstweilen genug gethan zu haben. uns nicht erlangen tönnen, für ihre schwere Arbeit, was sie Formalitäten hatte man auf den Wunsch Helenen's abge- Wir können dieser Komödie getrost entbehren, wir bilden brauchen, dann schäme ich mich unseres Reichthums, er kommt fehen, welche nicht wollte, daß ihre gutgemeinten Bestre aus eigener Machtvollkommenheit den Ausschuß, und wer bungen zu einer Nachäffung des Verfahrens der Männer uns Vertrauen schenkt, mag sich uns anschließen. Wird der mir wie ein Verbrechen vor." Mode zu kommen begann, die Lieblingsrolle der Spitz-| Arbeiterfache, durch Ausnahmegeseze und drakonische Polizei- Jund das Gefasel der Freifinnigen Zeitung" ändert hieran buben, Räuber und Mörder. maßregeln das im natürlichen Verlauf der Dinge unver- nicht das Geringfte. Da es aber in einem Artikel der Ein Blick auf die Geschichte und Entwickelung des meidliche Verderben abzuwenden oder doch auf längere Zeit Freifinnigen Zeitung" ohne Fälschung von Zahlen nicht politischen Lockspielthums giebt den Schlüssel zu dem hinauszuschieben wähnt. Sie irrt sich in ihrem Wunder- abgeht, so schwindelt das Blatt seinen Lesern vor, daß Dynamit Spettafelstück, das jetzt auf der europäischen glauben an das Rothe Gespenst. Auch Ravachol, mit seiner jedes Schulkind in den Gemeindeschulen der Stadt jährlich Reaktionsbühne aufgeführt wird. anarchistischen Heilsmedizin, wird die sterbende Babylonierin einen Zuschuß von 60 M. koftet. Gelogen wie gedruckt! Die revolutionären Parteien in Fallen zu locken, sie zu nicht retten. Für den Tod ist kein Kraut gewachsen- auch Die Kosten belaufen sich pro Kopf des Gemeindeschülers Handlungen zu verleiten oder in ihrem Namen Handlungen fein Jskraut und kein Unkraut. zu begehen, die sie zum Gegenstand des öffentlichen Abschens machten, das war von jeher das Ziel des Lockspitzelthums, das in Frankreich zuerst ausgebildet ward. Um die Helden der Junischlacht zu gemeinen Mördern zu degra auf 47% M. Dagegen verschweigt die wahrheitsliebende Freifinnige Beitung", daß pro Kopf für die höheren Schulen von der Stadt 88 M. Zuschuß gezahlt werden. Dies ist auch eine drastische Illustration zu der Behauptung der Freifinnigen Zeitung", daß in dem Gemeindehaushalt Rede ist. Diren, mußten im Dienſte Bonaparte's und der russischen Politische Leberlidit. Berling von einer kapitaliſtiſchen Ausbeutung nicht die -O V Berlin, den 9. April. " " Zur Berathung über bie Berggesetz- Novelle traten die Vertreter der bergbaulichen Vereinigungen in Preußen c. zu sammen. Allerdings geschah dies insofern post testum, als gemäß der bei uns herrschenden merkivürdigen Gepflogenheit, die für das industrielle Leben wichtigsten und einschneidendsten Gesetzesentwürfe mit rasender Schnelligkeit zu erledigen, die Reichstagskommission sich beeilt hatte, ihre Berathungen furz vor der bereits in Aussicht stehenden Konferenz der fachverständigen Kreise zu beendigen." Gesandtschaft stehende Spizel den, auch von den Pariser Arbeitern verehrten Erzbischof Sibour meuchlings erschießen, Wir überlassen nach diesen Darlegungen der Frei als er auf einer Mission des Friedens begriffen war. Itufallstatistik der landwirthschaftlichen Berufs- finnigen Zeitung" die Wahl, ob ihrem Artikelschreiber In Deutschland kannte man das Lockspielthum schon früh; genossenschaften. Im Reichs- Versicherungsamt find die„ krasse Unwissenheit" oder" frecher Betrug gegenüber dem der Student Lessing, der in den 30er Jahren bei Zürich von Vorarbeiten für die Aufstellung einer landwirthschaftlichen Lesepublikum" die Feder geführt hat. Diese geschmackvolle den verrathenen Flüchtlingen getödtet wurde, war ein Lock- Unfallstatistik auf das Jahr 1891 in Angriff genommen Bezeichnung unseres Artifels beweist nur, daß die Frei Spigel wie er im Buch steht; und die Schmalz- worden. Diese statistischen Arbeiten werden, wie halbamt- finnige Beitung" mangels fachlicher Gründe wieder einmal gesellen" der Demagogenzeit, die Gödsche, Ohm, lich mitgetheilt wird, nicht so bald zum Abschluß gelangen zu hohlen Schimpfereien ihre Buflucht genommen hit, ein Piersig und so weiter weiter der Kamarilla Gerlach können, schon deshalb nicht, weil die letzten auf das Jahr Gebiet, auf welchem die Meisterschaft der Freisin i en Niebuhr- Wagener leisteten in ihrer Art ganz Grkeckliches. 1891 bezüglichen Zählkarten erst nach Verlauf desjenigen Beitung" so unbestritten ist, daß wir neidlos hierin jeden Indeß es waren doch nur sporadische Anfänge, und Beitraumes eingeliefert werden können, in welchem sich die Versuch einer Konkurrenz mit ihr aufgeben. Schwung und Methode kam in das Geschäft erst mit dem Folgen der am Schlusse des Jahres vorgekommenen entRegierungsantritt des nationalen" Junkers Bismarck, der schädigungspflichtigen Unfälle völlig übersehen lassen." Die Mit wie geringem Verstande! Das Mundstück der zur besseren Inkarnirung der deutschen Volksseele" u. A. Veranstaltung der ähnlichen, für die gewerblichen Berufs- Unternehmerinteressen, die" Deutsche Volkswirthschaftliche neben der Millionär- und Millionendieb Züchtung die genossenschaften auf das Jahr 1887 vorgenommenen Statistit 8. April) einen zechen- offiziösen Bericht über die von uns Korrespondenz", bringt in ihrer legten Ausgabe( Nr. 28 vom Spigelzüchtung in größtem Maßstabe und so eifrig und er hat nahezu drei Jahre gedauert. Wenn man nun auch jetzt bereits gekennzeichnete Berliner Konferenz ber folgreich betrieb, daß Deutschland bald zum Spigel- Export die damals zuerst gemachten Erfahrungen benutzen könne, Roblenritter( siehe Borwärts", Nr. 85 vom 9. April) schreiten und die übrige Welt mit dieser Waare versehen so werde doch kaum vor dem Ende des nächsten Jahres an in Sachen der Berggesetz- Novelle. Es regnet Vorwürfe gegen tonnte. In den Spigel Armeen aller Länder: in der eine Veröffentlichung des durch diese Zählkarten im Reichs- die Regierung, welche die Interessenten über so eins Geheimpolizei Englands, der Vereinigten Staaten, Frank Versicherungsamte gewonnenen und noch zu gewinnenden schneidende Gesegesvorschläge nicht einmal gehört habe. reichs, Italiens ist das deutsche Element sehr stark vertreten. Stoffes gedacht werden können. Es ist die höchste Zeit, daß Natürlich sind blos die Grubenbesizer, nicht die GrubenUnd zwar besonders, seitdem durch den Sturz des Nähr die Zustände in den landwirthschaftlichen Betrieben der arbeiter interessirt; diese links liegen zu lassen ist vielmehr vaters das Groß der Bande für den Augenblick in Deutsch schärfften Aufsicht unterstellt werden. Fast keine Berufs- ein Gebot der Staatsraison, das streng innezuhalten ist. land überflüssig geworden ist. genossenschaft weist solche zahlreiche und schwere Unfälle Bon der oberflächlichen Schreibseligkeit der literarischen In Paris wie in der Walsall Verschwörung u. s. w. auf, wie die Gruppe Landwirthschaft, und die Berichte der Kommis des Grubenkapitals zeugt es jedoch, wenn sie in haben wir deutsche Spuren entdeckt wohlgemerkt, wir Fabrikinspektoren sind voll von Klagen und Beschwerden dem angezogenen Artikel über einen von der preußischen fagen nicht: Spuren von deutschen Regierungs- Agenten. über den Mangel an Schuhmaßregeln und über die sträf Regierung dem preußischen Abgeordnetenhause vorgelegten Und quis fecit? Cui bono? er hat's gethan? liche Leichtfertigkeit, mit der das gewinnsüchtige Junkerthum Gesegentwurf zu sagen wissen: Wem ist's zum Vortheil? Leib und Leben der Landarbeiter aufs Spiel segt. Wer um die Antwort verlegen ist, braucht blos um fich zu schauen. An der Klaue erkennt Der freifinnige Steuererlaß und die Freiman den Löwen an der Dynamit- Arbeit den Spizel. Dort finnige Zeitung". Nahezu eine volle Woche hat die das Rezept der Schmidt, Jhring Mahlow, Beufert," Freijinnige Beitung" gebraucht, um sich von dem Schlage O'Donnovan Rossa hier das Werk. Stimmt aufs zu erholen, den unser Artikel Freifinniger Steuererlaß" Haar. Die Kreuz Beitung", die in derlei Dingen der freisinuigen Mehrheit der Berliner Stadtverordneteneine ganz gute Nase besitzt, hat die Sachlage sofort Versammlung dadurch versetzt hat, daß er die kapitalistische richtig aufgefaßt. Sie kennt ihre Pappenheimer und roch Tendenz des auf Beibehaltung der Miethssteuer und Herabden Braten: es ist politische Polizeiarbeit- segung der Einkommensteuer auf 70 pCt. gerichteten Beschlusses Die Pariser Dynamitarben im Dienste der städtischen Verwaltung zahlenmäßig und unwiderleglich Ser russisch französischen Politik"-schrieb nachvies. Heute endlich findet die Freifinnige Zeitung" fie am 26. März. Und zweimal hat sie die Anflage wieder die Sprache wieder und in einem, alles Andere nur nicht holt.( Kreuz- tg." vom 1. und vom 5. April.) die von uns angeregte Frage behandelnden Artikel schüttet Die Kreuz Beitung" hat das Richtige getroffen; die sie einige Kübel wohlriechender freijinniger Liebenswürdig russische Regierung und Conftans, der Mörder von Four- teiten über uns aus. Der Artikelschreiber thut so, als ob mies, der französische Ex- Polizeiminister, der absolut wieder wir uns gegen das neue Einkommensteuer- Gesez und dessen an die Spitze der Regierung fommen will, haben unzweifel- Steuerfäße gewendet und behauptet hätten, die Besitzlosen haft die Dynamit- Teufelei in Szene gefeßt. Das zarische würden durch dieses Geseh nicht erleichtert. Das ist uns Rußland, der einzige europäische Staat, der vor Ver gar nicht eingefallen; wir haben im Gegentheil nachschwörungen" sich fürchtet, hat jedenfalls den Anstoß gegeben; gewiesen, daß durch die Beibehaltung der Wiethssteuer für Noch ist es Zeit. Diesen Mahnruf richtet die ultraes will den wie wilde Thiere gehezten russischen Flücht die Armen der Vortheil des Einkommensteuer- Gesetzes montane Kölnische Bolts Beitung" an die Rechte des lingen die letzte Zuflucht abschneiden und die seit Jahr- illusorisch wird, daß eine wirkliche Steuerentlastung dieser preußischen Abgeordnetenhauses. Sie schreibt:" Bu unserm zehnten erstrebte Bernichtung des Asylrechts erzielen Bevölkerungsklasse in Berlin erst bei einer gänzlichen Auf- lebhaften Bedauern hat die tonservative Presse bisher fich und Constans hofft mit russischer Hilfe wieder an die Ge- hebung der Miethssteuer eintreten kann, und daß innerhalb noch nicht entschließen können, die Haltung, welche die Verwali zu kommen. Doch es sind auch andere Mächte im des jezigen städtischen Steuersystems die Ermäßigung der treter der konservativen Partei der Novelle zum Spiel deutsche, englische, italienische und andere Einkommensteuer nur den Reichen Vortheil bringt. Berggesetz gegenüber in der Rommission eingenommen Geheimpelizisten und Spizel arbeiten in der inter- Diese von uns zahleumäßig nachgewiesenen Thatsachen haben, zu berichtigen und sich auf den Standpunkt eines nationalen Spigel- Verschwörung nach Kräften mit. fann die Freifinnige Zeitung" natürlich nicht ableugnen; ehrlichen Arbeiterschutzes zu stellen, den die Partei im Die Bernihtung des Asylrechts( namentlich des aber unbequem ist ihr der Nachweis, daß die Bourgeoisie Reichstage stets für sich beansprucht hat. Wir halten immer englischen darum Walsall), die Störung des Mai- wieder einmal nur für den eigenen Beutel gesorgt hat; noch daran fest, daß diese bedauerliche Unterlassung wesentfestes, die Anbahnung internationaler Bolizeimaßregeln doppelt unbequem, daß dieser Nachweis in seiner ganzen lich auf mangelhafte Information, auf nicht genügende gegen„ Anarchisten" ein dehnbarer Begriff, unter den Schwere auf der freisinnigen Majorität der Berliner Kom Vertrautheit mit den Dingen, die hier in Betracht kommen, lles Ünliebsame sich bringen läßt, kurz die Wieder- munalverwaltung lastet; also umgeht die Freifinnige zurückzuführen ist, und daß die Haltung der Konservativen Jelebung des Rothen Schreckens und des Rothen Gespenstes Beitung" fröhlich den Kern der Sache und versucht in der im Plenum eine andere als in der Kommission sein wird. - das ist das Ideal der gesammten internationalen bekannten Manier, in welcher der Spizbube Haltet den Wenn die Herren nur wüßten, wie böses Blut die einseitige Reaktion, und das ist die Lebenshoffnung der Dieb" ruft, die freisinnige Berliner Steuerpolitit in den Erledigung der Vorlage in der Kommission bei den Bergtapitalistischen bantrotten Gesellschaft, Mantel der Tugendhaftigkeit und Nächstenliebe zu hüllen.arbeitern zu machen anfängt! Noch hat die öffentliche die, bei ruhiger Fortentwickelung der Dinge, in ihrem Fett Bergebene Mühe; der Pferdefuß des Kapitalismus blickt Meinung nicht Zeit und Gelegenheit gehabt, sich geltend zu verfaulen und ersticken muß und durch Diskreditirung der gar zu deutlich aus dem freisinnigen Steuererlaß" hervor machen, und wir beklagen es lebhaft, daß es nicht gelungen 0 Und einige Dugend Zeilen weiter: " Die Versammlung war der zweifellos vollberechtigten Anficht, daß sie, obwohl bedauerlicher Weise die Reichstagstommission bereits die 2. Lesung beendigt habe, als die Ver treterin wirthschaftlicher Interessen dennoch in die Berathung der einzelnen Punkte einzugehen habe..." Deutschen Bolkswirthschaftlichen Korrespondenz" ihr Wesen Die holde Ropflosigkeit der Ignoranten, die in der treiben, verdient, wenn nicht den Lorbeer, so doch zum treiben, verdient, wenn nicht den Lorbeer, so doch zum Mindesten- den Nieswurz. Doch in nicht zu kleiner Gabe! spart, zumal wenn wir nach wenigen Jahren die besten Schülerinnen wieder als Lehrerinnen in dem Institute verwenden können." „ Auch dieser Vorschlag erscheint mir durchaus an nehmbar, nur müßte die pädagogische Wissenschaft eine Bu rechtlegung und Anpassung in Rücksicht auf den weiblichen Charakter erfahren, denn hierin traut man uns nicht viel zu," bemerkte lächelnd Helene. Bund so groß, daß besondere Rechenschaftsablegung und werden. Hat der Vater in seiner Tochter eine Stüße, so Besprechung über die beste Art seines Borgehens nöthig läßt er vielleicht, eher als sonst, seinen Sohn etwas Anderes wird, so können wir die Frage wegen der öffentlichen Ber- lernen. Es findet sich sehr häufig, daß die Tochter einen fammlungen zu irgend einer gegebenen Zeit in Betracht Gewerbegehilfen ihres Baters ehelicht; sind Beide arm, ziehen." so wird die Verbindung bedenklich und der Vater giebt ch stimme mit piesen Ansichten völlig überein," er- fie vielleicht nicht zu. Hat aber das Mädchen die flärte Helene, und denselben entsprechend, wird sich ein sehr Profession ihres Zukünftigen erlernt, kann sie ihn unter einfaches Vereinsgefeß empfehlen, welches besagt, welchen Bestützen, in Krankheitsfällen vertreten, ja im Falle seines Abstrebungen wir zunächst unsere Aufmerksamkeit zuwenden wollen lebens das Geschäft sachverständig fortführen, so schwinden" Man traut uns hierin wenig zu, allerdings," meinte und welche Verpflichtungen Diejenigen übernehmen, die in viele Bedenken, und in allen solchen Fällen haben wir dem Hermine, aber wenn auch nicht mit Unrecht, so jedenfalls ben Frauenbund" eintreten. Und was nun die nächsten Mädchen eine größere Freiheit errungen. Gehen wir auf ohne unsere Schuld. Unsere Ausbildung rührt zum Schritte betrifft, so habe ich mir nicht verhehlen können, diesen Wegen fort, so beschaffen wir auf die natürlichste größten Theile von den Männern her, das sagt Alles. Wir daß wir Gefahr laufen, in einen resultatlosen Kreisgang zu und leichteste Weise die Lehrerinnen, deren wir bedürfen. Frauen kennen, das wird wohl Niemand leugnen, das weib gerathen. Wollen wir damit beginnen, den Frauen eine Haben wir die Lehrerinnen, so können mit kleiner Beihilfe liche Herz und den weiblichen Charakter besser, deshalb Anzahl neuer Berufszweige zu erschließen, so würden wir von unserer Seite auch Werkstätten in's Leben gerufen werden wir die Mädchen auch am Besten zu behandeln verzunächst finden, daß hierzu keine passenden Werkstätten vor- werden; und so denke ich, sind wir über diese Verlegenheit stehen, wenn wir nur erst mehr nach wissenschaftlichev handen sind, denen wir unsere Schüßlinge anvertrauen hinaus. Grundfäßen und Gesichtspunkten zu erziehen vermögen." möchten, denn Frauen und Männer in eine Werkstätte zu Wir find es mit Ihren praktischen Rathschlägen in Wenn ich mir erlauben darf, hier ein Wort ein sammenzubringen, ist an vielen Orten aus vielen Rücksichten der That," bemerkte Selene, und es ist mir damit neuer zuflechten," bemerkte Findeisen, so möchte ich darauf hin nicht räthlich. Wollten wir aber neue Werkstätten für Mädchen Muth in die Seele gekommen." weisen, daß es gewiß ein höchst verdienstliches Wert sein errichten, so würde es an passenden Leitern und Lehrern" Ich meinerseits," sprach jetzt Hermine, habe den würde, wenn die Damen sich entschließen könnten, ein ge fehlen, abgesehen davon, daß solche Einrichtungen für uns sehr Plan eines Schullehrerinnen Seminars ins Auge gediegenes pädagogisches Werk gründlich durchzugehen und mit kostspielig werden dürften. Es fehlt uns also augenschein faßt, denn die Stellung eines Mädchens als Lehrerin in Rücksicht auf das Wesen und die Bedürfnisse der Frauer lich an drei Dingen, die uns aus einer Verlegenheit in die Mädchenklassen scheint mir besonders empfehlenswerth. In zu prüfen, ihre Bemerkungen und Ausstellungen in Gemeinandere bringen: Mangel an Werkstätten, Mangel an dem ich mich hierbei ins Bernehmen mit der Vorsteherin schaft mit einigen erfahrenen Pädagogen zu erörtern und Lehrern und Mangel an ausgebildeten Arbeiterinnen. Ohne eines höheren Mädcheninstituts setzte, kam ich zur Ueber dann vielleicht eine Pädagogik für Frauen herauszugeben Arbeiterinnen können wir keine Werkstätten begründen, ohne zeugung, daß es leicht sein würde, ein solches zugleich für oder bearbeiten zu lassen." Werkstätten keine Arbeiterinnen bilden, und ohne Lehrer sind eine Ausbildungsschule fünftiger Lehrerinnen einzurichten; Bearbeiten lassen, damit bin ich einverstanden," vers uns beide überflüssig." ia, es ließe sich eine solche Anstalt auch benutzen, um fetzte" Helene, denn Blauftrümpfe wollen wir bei alledem " Ich habe mir," begann Elise, die Sache reiflich über Mädchen für eine kaufmännische Thätigkeit auszubilden. nicht werden, nicht wahr, meine Damen?" legt und glaube einen Ausweg gefunden zu haben. Wir Bis zu einem gewissen Alter sind die Unterrichtsstunden für Alle Nein, um Gottes Willen nicht, denn Herr... mein haben doch eine ganze Anzahl unbemittelter Handwerker, mit gemeinschaftlich, vielleicht bis zum 14. oder 15. Lebensjahre; von Water wollte ich sagen, meint immer, die Blauftrümpfe feien denen sich ein Wort wird reden lassen. Viele von ihnen bes da an werden die allgemeinen Wissenschaften in der bisherigen bie schrecklichsten Geschöpfe auf Erden," rief Fräulein Muffefigen Töchter im bildungsfähigen Alter, um deren Bukunft Weise für alle fortgelehrt, die besonderen Fachwissen( Fortsetzung folgt.) sie besorgt sind. Sollte sich nicht so ein armer Uhrmacher schaften aber nebenbei in den für jeden Berufstreis beson- lich und wurde etwas roth. bewegen laffen, seine Tochter und zugleich mit ihr eine ihrer ders berechneten Lehrkursen erlernt. Dann haben wir in Freundinnen in seiner Kunst zu unterrichten? Es wird dies den Fachschulen Schülerinnen, die auf einer gleichen Stufe zwar den Uhrmachergehilfen nicht lieb sein zu hören, aber allgemeiner Bildung stehen und nicht erst, wie es bei den ich meine, das wird sich dadurch ausgleichen, daß infolge bisher versuchten Fachschulen der Fall war, auf eine solche dessen weniger Knaben für die Uhrmacherfunft ausgebildet gebracht werden müssen. Zeit und Geld wird dabei ge ift. " und ift, zwischen der ersten und zweiten Lesung in der Kom-| Deutschen, sondern der einschläglichen philosophischen Fragen sich in absehbarer Zeit gleichfalls zu dem Verlangen nach miffion eine längere Pause zu machen. Die Erledigung der zweiten Lesung an einem einzigen Tage in zivei oder stellt den deutschen Text aus Wundt( die kundigen Thebaner edel als in Frankreich, in Holland, in England. auch noch falsch übersetzt sind. Der anonyme Autor Kolonialtruppen, und die Beweggründe find nicht minder drei Stunden sieht doch stark nach einer Ueberrumpelung des Berliner Tageblattes" ernennen den Leipziger Professor mindestens der öffentlichen Meinung aus." Was verschlägt Wundt zum Stuttgarter Profeffor), Dettingen, und Jodl Prozeß Ravachol. Der Prozeß gegen Ravachol ist dies den Junkern, die sich mit den Grubenbaronen solidarisch neben die Stellen aus Bauer's Originalwerfen", und das auf den 25. April festgesezt. Der Generalprofurator Quesnay fühlen, die selber zum Theil Gewerken oder Aktionäre oder Resultat ist ein vernichtendes" für das wissenschaftliche de Beaurepaire wird die Anklage vertreten. Bechenbefizer find! Ihr Apostel ist der Ritter von der Renommee jenes Ordinarius der Philosophie, der zudem als fraurigen Gestalt, Herr Ritter, der Agent und Direktor Mitglied der Akademie über die wissenschaftlichen Leistungen wahlen noch nicht ausgeschrieben sind und der Wahltermin Wahlvorbereitungen in England. Obgleich die Neu des Fürsten Pleß, des großen schlesischen Kohlen- Magnaten, Anderer urtheilen darf. Es ist aber ebenso vernichtend für noch Niemand, außer den Leitern der Regierung Und mit fieberhaftem Eifer hat die bürgerliche die Klique, die an der Universität und Akademie ihr Wesen auch diesen wahrscheinlich nicht bekannt ist, so hat der Breffe, Zentrum, Konservative, Liberale in trautem Vereine treibt, denn der Autor der Broschüre gräbt in seiner Schrift englische Wahl- Feldzug doch bereits thatsächlich seinen die tlägliche Entgegnung abgedruckt, welche der Reichs auch ein Urtheil aus, das bereits vor zwanzig Jahren Anfang genommen. Und zwar innerhalb des Barlaments Anzeiger" gegen die Kritik des Vorwärts" verübt hat. Herrn Bauer als Plagiator gebrandmarkt hat, und weist sowohl als außerhalb desselben. Im Unterhause werden nur Und der„ Borwärts" hat einzig und allein vom Stand- darauf hin, wie nun dieselben Herren, die damals jenes noch Wahlreden gehalten; und im Lande sind alle Parteien Punkte des ehrlichen Arbeiterschuhes Kritik geübt.- harte Urtheil gefällt, Arm in Arm mit dem Delinquenten in vollster Thätigkeit. Für die Liberalen scheinen die Aktien wandeln und Schulter an Schulter mit ihm den Andrang vorläufig nicht gut zu stehen. Die Frländer verhalten sich Gegen die Bildung. Der Sozialdemokratie wird bei jüngerer, fähiger und also unbequemer Konkurrenten nach theils sehr fühl, theils positiv ablehnend gegen die jeber Gelegenheit von ihren Feinden der Vorwurf entgegen- Universität und Akademie abwehren." Ein Universitätslehrer, Gladstone'schen Homerule- Pläne, die freilich auch nicht gegeschleudert, sie wende sich nur an die gemeinen Instinkte der vom geistigen Diebstahl lebt, und den die Eingeweihten hauen und nicht gestochen sind und unter den Arbeitern und Leidenschaften der Massen, und wolle die Arbeiter zur bulden, weil er zu ihrem Klüngel gehört, welch schlagender finden sich nicht mehr viele Gimpel, die auf den liberalRohheit erziehen. In Wirklichkeit ist die Sozialdemokratie Beweis für die Höhe der Gesittung, die wissenschaftliche und radikalen Leim gehen, auf dem die englische Arbeiterallezeit darauf bedacht gewesen, die Maffen zu bilden, fie bürgerliche Ehrlichkeit jener Kreise, die sich als die bewegung seit Jahrzehnten hängen geblieben ist. Auch im aufzuklären und Wissen unter ihnen zu verbreiten. Da- Intelligenz" bezeichnen! Und querköpfige Möchtegern- Parlament selbst haben die Liberalen bis jetzt recht ungegen tönnen wir unseren Feinden mit Fug und Recht den Baditale, welche die Eierschalen ihrer bürgerlichen Ab- glücklich und ungeschickt operirt. In der gestern von uns Vorwurf machen, daß sie es sind, die an die niedersten stammung niemals loswerden, beklagen mit rührsamem erwähnten Frage des Schutzes der vor die ParlamentsInstinkte fich wenden und die Bildung der Massen auf Augenaufschlag den„ Bildungshaß" der Arbeiterklasse. Diese Kommissionen geladenen Zeugen benahm sich der alte jede Weise zu verhindern suchen. Wir wollen hier nicht Bildung" nicht zu haffen und zu verachten wäre ein Gladstone so schwach, daß die Hälfte seiner eigenen Leute ins Einzelne gehen, sondern uns auf die eine Thatsache schweres Stück, gerade weil das Proletariat von heiligem gegen ihn stimmte. Mit Gladstone geht es rasch bergab beschränken, daß unseren Feinden sogar das weitaus un Wissensdurft erfüllt nach der Quelle der Erkenntniß, nach und wenn in der großen liberalen Partei" nicht ein flägzulängliche Maß von Bildung und Wissen zu viel ist, das der Wahrheit drängt. der heutige Klaffenstaat in der Volksschule und in den licher Mangel an Talent herrschte, wäre diese politische Fortbildungsschulen dem arbeitenden Volke verabreicht. Zum Nothstand in Oesterreich. Ueber eine Reform Mumie, die von der sozialen Frage auch nicht das ABC Wir hatten schon wiederholt des böotischen Kampfes zu er- der Armenpflege verhandelt zur Zeit der niederösterreichische versteht, längst über Bord geworfen. wähnen, den die Konservativen, namentlich die Grundbesitzer Landtag. In der Generaldebatte am 5. April hielt der feit Jahren gegen die Fortbildungsschule führen. Jetzt er- Abgeordnete Landesausschußmitglied Schöffel eine bemerkensfahren wir, daß die hessischen Bauernvereine werthe Rede, die auch für die Erkenntniß der ländlichen auf ihrer jüngsten Generalversammlung in Gauelges Bustände von großem Interesse ist. Er sagte u. A.: heim den einstimmigen Beschluß gefaßt haben, um Abänderung des hessischen Schulgesetzes zu petitioniren, und zwar in dem Sinne, daß die obligatorische Fortbildungsschule abgeschafft, und der Schulbesuch und folglich die Summe des von den Kindern des Voltes. zu erlernenden Wiffens vermindert werden soll. Diese Herren wollen nur arbeitende Maschinen erziehen, vermittelst deren sie sich be reichern können; und je weniger die arbeitende Maschine denkt und weiß, desto brauchbarer ist sie für den kapitalistifchen Ausbeutungszwed. Die bayerischen Konservativen. In der Osterwoche tagt in Nürnberg der Wahlverein der bayerischen Konservativen. Nach einer Ankündigung in der Südd. Landpost" soll bei dieser Gelegenheit Abrechnung mit den Nationalliberalen" gehalten und eine zielbewußte Agitation gegen den Liberalismus" begonnen, auch der Kampf gegen die jüdische Weltmacht und Fremdherrschaft" organisirt werden. Diese Konservativen sind das fünfte Rad am bajuvarischen Barteiwagen, treten nur sporadisch auf, verfügen über ein Reichstags und wenn wir nicht irren zwei Landtagsmandate. Ihr Herrgöttle" ist der Renommirbauer der fonfervativen Reichstagsfraktion, der Luß von Heidenheim am Hahnenkamm, Im Uebrigen haben sie in Bayern so viel zu sagen, wie ein preußischer Schußmann im Feuerland. Wenn sie sich zur Osterzeit in Nürnberg versammeln, so langt bei einem Massenaufgebot der runde Tisch im Brat murftglöckla" am Dürerplay für sie und noch ein halbes Dußend fremder Gäste gerade aus. " Eins nach dem anderen. In Rheinland- Westfalen, dem Stammsiz des Nationalliberalismus, sind seit 1890 vier nationalliberale Blätter eingegangen. Dieser Tage ist die Bergische Zeitung" selig entschlafen. Und das trop des angeblichen Aufschwungs der Partei, die„ Bildung und Besiz" repräsentirt! -am 9. April mit 188 gegen 142 Stimmen den Antrag Englifche Parlamentsreform. Das Unterhaus hat Foster's zu Gunsten einer kürzeren Dauer des Parlaments abgelehnt. Hunger und Elend in Wien haben sich nicht damit begnügt, um Brot zu winseln, sondern diese Armen haben drohend Selbst ,, Bäterchen" mag ihn nicht? Das gekrönte auf ihr Recht zu leben gepocht, und ich hoffe, daß auch die Lumpchen a. D. Milan schreibt einem Freunde", es sei Armen auf dem Lande bald von ihrem Rechte Gebrauch machen unwahr, daß er sich in Rußland naturalisiren laffe. Der und nicht stumm und schweigend die Hunde der Gemeinde um Bar habe bisher nichts für ihn und Serbien gethan; er sei ihr Loos beneiden werden. Das Beispiel jener, die sich ge- ein treuer Verehrer Franz Josefs und Desterreichs. Wenn zwungen gesehen haben, hier halbverhungerte Kinder mit Rattun fchürzen zu befleiden und mit Backwerk zu betheilen, hat auch er eine neue Nationalität annehme, so werde dies blos die auf dem flachen Lande gewirkt. Das Massenelend, das drohend französische sein." Alexander III. scheint feine Reigung zu dem Ueberfluß und Luxus einzelner Weniger Begünstigter haben, den serbischen Gottesgnaden- Mann auszuhalten; der gegenübersteht, die Gährung unter den Arbeitern, die sich mit Brave will sich also an den österreichischen Kaiser oder an Stolz Proletarier nennen, und unter den Bauern, die die französische Republik anvettern. So prostituirt Milan nach und nach alle zu Proletariern werden, die ver- fich und den herrlichen Grundsatz der Legitimität und zeigt, bissene Wuth des in seinem Besitz und Erwerb ge- daß er das ist, was der Pariser einen„ Alphons", der troffenen Mittelstandes, die zahllose Menge tatilinarischer Berliner eine " Ballonmüge" nennt. Existenzen, die alljährlich von Hoch- und Mittelschulen hinausgespien werden und vergeblich Stellung und Brot suchen und nur in dem Urnsturz der bestehenden Ordnung das Heil Rußlands Satrapie. Väterchen" weiß seine Hinter erblicken, der Unmuth und die Unzufriedenheit in allen faffen in Bucht zu halten. Die serbische Stupt. Schichten des ungeheuren Beamtenheeres sollten jeden lehren, ich in a hat für Heereszwecke 26 Millionen Franks( rund daß es höchste Zeit ist, ohne Liebedienerei nach Oben und nach 21 Millionen Mart) bewilligt. So viel Geld ist natürlich Unte mit Ernst und Energie den Weg zu bahnen, der die nicht in Bänken, es wird demnach der nicht mehr ungewöhn menschliche Gesellschaft ohne Gefahr einer gewaltsamen Erliche Weg des Pumps einzuschlagen sein. Wer diese Summe schütterung hinaufzuführen vermag zu dem neuen Begriff einer darleiht, wissen die Götter des serbischen Finanz- Olymps. menschlichen sozialen Ordnung. Dieses Gesetz ist ein weiterer Wie das Volk geschröpft wird, das mit seiner Leistungs Schritt auf dem Wege der sozialen Reform. Die Regierung Cul de Paris. Parteinachrichten. Bur Maifeier. Borigen Sonntag fand in Berbau eine hat uns die Luxussteuer empfohlen. Dieselbe ist jedoch bei uns fähigkeit am Rande ist, zeigt sich daraus, daß die Steuern auf dem flachen Lande nicht gut anwendbar, denn bei uns mit rund 142 Millionen veranschlagt waren, während die draußen ist es nicht weit her mit dem Lurus. Wir haben sehr Steuerleistungen sich nur auf ungefähr 94 Millionen bewenig Equipagen, das heißt, was man so nennen tann, laufen. Es ergiebt fich also wieder ein Defizit von rund feine galonnirten Diener und Kutscher, teine Opernlogen, teine 54 Millionen. Dazu gefellen sich noch Mindereingänge bei tostspieligen Maitressen und auch keine Rennpferde. Unsere den 52 pCt. betragenden Steuerzuschlägen bei den direkten Frauen und Töchter tragen teine gold- und filbergestickten Steuern gegenüber dem Voranschlage, welche gleichfalls einen Devants, teine pelzverbrämten Schleppen, teine Brillantringe, Ausfall von rund 14 Millionen ausmachen, so daß der feine Rolibris und feine Smaragde und Rubine auf dem Gesammtausfall sich auf nahezu 7 Millionen beläuft. Der Unser Lurus ist sehr pauvre und eine Luxussteuer würde gar nicht die Kosten der Einhebung herein deutsche Philister, der den Serben schon etwelche Millionen bringen." Staatsschuldscheine abgenommen hat, wird gegen hohe Binsen Schöffel ist kein Sozialist, sondern radikal angehauchter schon wieder zu haben sein. Ift Serbien auch nur der Kul Kleinbürger. Um so packender wirkt diese Kritik, die treff- bes Baren, so find runde Prozentchen ein vollwichtiges equivalent für patriotische Gewissensbiffe. Offenherzig. Sie wandelt auf dem Kriegspfade gegen lich ergänzt das Berbot des Linzer Parteitages. bie Kreuz- Beitungs"-Leute, die Kölnische Zeitung" und Desterreichisches. Aus Agram, der Hauptstadt schilt über die Achterklärung des regierungsfrommen Herrn Kroatiens wird der„ Bossischen Zeitung" gemeldet: Der von Helldorff, der nach der Ansicht seiner Freunde Feldwebel Jaklyn vom 53. Infanterie- Regiment wurde verdas Ohr des Kaisers befigt, es aber nicht gesucht hat" haftet. Man fand bei ihm zahlreiche anarchistische und und ein so waschechter Reaktionär ist, wie ein Herr sozialistische Zeitschriften und Flugschriften. Ein Agramer. von Hammerstein oder Graf Klinkomström oder der Hofprediger aller Deutschen. Nur daß Helldorff die Wandlun Schreiben in einem Pester Arbeiterblatt über Soldatenmiß- Parteiversammlung für den 18. sächsischen Reichstags. Wahlkreis gen der leitenden Kreise getreulich mitmacht und für den bandlungen lenkte auf Jaklyn den Verdacht, daß er der statt, welche u. A. beschloß, die Maifeier in entsprechend würdiger Fortbestand jenes Kartells mit Zähnen und Nägeln Berfasser sei. Der Berhaftete hieß früher Jackel, wurde Beise zu feiern, namentlich dafür Sorge zu tragen, daß das arbeitet, das der Melinitschwindel von 1887 zusammen 1888 wegen sozialistischer Umtriebe" aus Wien ausgewiesen, feitens der Parteileitung herausgegebene Maifestblatt und Maifestzeichen die weiteste Verbreitung findet. Da infolge lokaler Vergehumbugt, der Rachetag von 1890 auseindergesprengt hat. änderte seinen Namen und nahm Militärdienste. hältnisse es nicht gut thunlich ist, die Feier gemeinsam für den Die Kölnische" schreibt in ihrem Artikel, der über den Berrath am Kartell" und die Prostription des Edlen die Kolonialpolitik Frankreich bereits geloftet, viele Tausende verpflichteten sich die Genoffen aus Zwickau und Umgegend, Schritt für Schritt. Tausende von Millionen hat ganzen Wahlkreis zu begeben, es aber anderentheils geboten erscheint, die Demonftrationen möglichst groß zu gestalten, so von Helltorff flagt, u. a.:„ Wir sehen, daß gegen die be seiner Söhne sind in Afrika, in Amerifa, in Asien verblutet Krimmitschau und Umgegend, Berbau und Umgegend, die Demonftehende Gesellschaftsordnung zwei sehr verschiedenartige und verkommen, und heuer wird bereits Stimmung für die ftration in ihren Bezirfen in geeigneter Weise gemeinsam zu beHeerlager im Felde stehen: die Sozialdemokratie und die Bildung eines eigenen Kolonialbeeres gemacht. Fin geben. Die Maifeier der Arbeiter Nürnberg 3 wird in der vereinigten Klerifallonservativen. Beiden Heeren liefert die National", das zu dem Unterstaatssekretär der Kolonien, Weise vor sich gehen, daß am Abend des 30. April mehrere beften Waffen das allgemeine und gleiche Wahlrecht, welches Herrn Jamais, innige Beziehungen hat, hieß es dieser Volksversammlungen, zu denen auch Frauen Zutritt haben, ftatteinen idealen sozialen Bustand vorwegnimmt und den Un Lage: Man war auf einigen Bänken der Rechten sehr finden, in welchen Versammlungen die Bedeutung der Maifeier verstand zum maßgebenden Faktor erhebt." Ist es nicht erstaunt, als Herr Jamais in der Kammer von der bringen- Gonntag ein großes Boltsjest auf dem Schuster'schen Keller an und der Achtstunden Bewegung erörtert wird, während am der Unverstand" der Maffen, der am 20. Februar vor den Nothwendigkeit eines Kolonialheeres sprach. Und doch der Bayreuther Straße abgehalten wird. Die ausgedehnten zwei Jahren das Angstprodukt der Hurrahmehrheit mit hatte er hundertmal Recht! Das Heer der allgemeinen Lotalitäten des Schuster'schen Anwesens werden derart her In ahnungsvoller Stimmung mag die„ Kölnische", den Wahltag von 1895 Stunde der Rekrutenaushebung schlägt, dann giebt der Mehrere Mufit- Korps sind zu dem Feste bereits engagirt.- Ju ehrpflicht ist nicht für ferne Expeditionen da. Wenn die gerichtet, daß 12- bis 15 000 Personen Blaz finden können. voraussehen, der das Häuflein nationalliberaler Gentlemen Bauer, der Arbeiter den Sohn seufzend her; denn er wird Breslau ist der geplante Umzug aus den bekannten„ sicherheitshoffentlich so weit reduziren wird, daß sie auf dem Kutsch- den jungen Arm auf dem Felde oder in der Werkstatt polizeilichen" Gründen verboten worden. Wahrscheinlich wird bock einer Droschte bequem Play finden können. diefe Brattik in ganz Preußen geübt werden. schmerzlich missen; aber er giebt ihn her Ich will wohl zu Frl. Wabuit aus Berlin ist auf Requisition der Ein Zugeständniß.„ Das gesammte Geistesleben der Bertheidigung des Baterlandes. fich für ihn nicht auf Berliner Staatsanwaltschaft wegen Berfäumung eines Termins Arbeiterbevölkerung ist von der Sozialdemokratie in Be- geben, daß das Vaterland schlag genommen" schreibt die„ Kölnische Beitung" in die europäischen Grenzen beschränkt; aber hier ist es un in Frankfurt a. M. verhaftet worden. ihrem Leitartikel vom 6. April. Die„ Kölnische Beitung" mittelbar bedroht, hier hat es ein Anrecht auf das Blut aller Mag Baginsti. Vor einigen Wochen brachte die, Volkss fagtes wird ihr nicht leicht geworden sein- die feiner Kinder. Die Gefahren, die 4000 Meilen von den Wahrheit. An ihr und ihren Hintermännern liegt es aller französischen Küsten entfernt drohen, sieht er weniger und Beitung" eine Mittheilung, wonach der in Gleiwit inhaftirte dings nicht, daß die Arbeiterbevölkerung ein„ Geistesleben" vielleicht freut er sich weniger über die Erfolge, welche Genoffe Max Baginsti feinen Austritt aus der sozialdemokra unsere Fahnen dort ernten, als er sich über die Opfer, mit tischen Partei erklärt und sich für die sogenannten„ Unabhängigen" hat. Wie gern möchten sie es vernichten! denen sie erkauft werden, grämt. Ein aus Freiwilligen ge- Richtigkeit diefer Mittheilung. Wie recht wir damit thaten, zeigt ausgesprochen haben sollte. Wir bezweifelten seiner Zeit die Zur Charakteristik der intelligenten Klaffen. bildetes Kolonialheer ändert die Lage gänzlich. Gewiß wird nachstehende Erklärung, welche wir in der letzten Nummer des Der" Frankfurter Zeitung" wird aus Budapest ge- man diejenigen beweinen, welche fallen; aber ihr Too wird Proletarier aus dem Gulengebirge" finden. Dieselbe lautet: Gin unerhörter Universitätsstandal versetzt den der Sache, die sie gegen bestimmte Vortheile unterstützten, Langenbielau. Genoffe May Baginsti, der sich den fleinen Theil der Bevölkerung, der sich um Wissenschaft, nicht schaden. Die Regierung ihrerseits wird sich weniger Umständen entsprechend wohl befindet, hat mir, als ich ihn ain Universität und Akademie befümmert, in peinliche Auf- befinnen, wenn es gilt, eine außerordentliche Anstrengung 2. April gulegt besuchte, erklärt: Daß es nicht wahr sei, daß er regung. Es ist unter dem Titel:" Eine Koryphäe der zu machen." Die Sache", das ist das in Franks und fich von der sozialdemokratischen Partei losgefagt und seinen Wissenschaft" eine kleine Broschüre erschienen, die unwider Centimes ausdrückbare Interesse einer Handvoll großer Anschluß an die sogenannten„ Unabhängigen" erklärt habe; er leglich den Nachweis liefert, daß die brei Hauptwerke des Bheder, Händler, Zuckersteder, Kaffee- und Tabakpflanzer, bat mich gleichzeitig ersucht, diese Erklärung für ihn abzugeben. hiesigen Philosophie- Professors Pa u er zum Theil wört das ist die sichere Versorgung zahlreicher Bourgeoisspröß- Es darf wohl erwartet werden, daß diejenigen Zeitungen, lich aus deutschen Büchern entnommen und was das linge in der Betternwirthschaft der Kolonialregierung. Doch welche die gegentheilige Mittheilung brachten, diese dement Befte ist, infolge mangelhaften Verständnisses nicht des man täusche sich nicht! Der deutsche Kolonialfigel steigert sprechend berichtigen werben. schrieben: M zur " Aug. Kühn. Theater. Sonntag, den 10. April. Sozialdemokratischer Wahlverein Opernhaus. Tannhäuser und der für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Sängerkrieg auf der Wartburg. Montag: Der fliegende Holländer. Schauspielhaus. Don Carlos. Montag: Der neue Herr. Deutsches Theater. Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Kollege Crampton. Leffing- Theater. Das Recht der Frau und Paragraph 330.6 Montag: Die Cameliendame. Berliner Theater. Othello. Montag: Ein Tropfen Gift. Wallner- Theater. Der Löwe des Tages. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz- Theater. Der KleineSchwere nother( Ferdinand le noceur). Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmkädt. Theater. Das Sonntagskind. Montag: Diefelbe Vorstellung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thomas Theater. Reif- Reiflingen. Montag: Dieselbe Borstellung. Bellealliance- heater. Bechschulze. Montag: Dieselbe Vorstellung. Oftend- Theater. Der Glöckner von Notre Dame. Montag: Der Trompeter Säffingen. Don Adolph Ernst- Theater. Der Tanzteufel. Mitglieder- Versammlung am Dienstag, den 12. April d. J., Abends 8 Uhr, im Lokale Königsbank", Grosse Frankfurterstrasse 117. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Bruno Schönlank über: Politische Wochenschau". 2. Diskussion. 8. Bereinsangelegenheiten und Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 387/14 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Freitag, den 15. April( Charfreitag): Fußpartie nach Tegel und Umgeg. Treffpunkt: Hochstraße 32a bei Milte, Morgens 72 Uhr, Am 8. April verstarb nach kurzem, aber schwerem Leiden unser werther Kollege und Genosse, der Schriftseger Wladislaus Kurowski aus Posen im nicht ganz vollendeten 30. Lebensjahre. [ 2387b Er war ein wackerer Kämpfer für die Sache des Volkes, ein Opfer der heutigen Gesellschafts- Zustände, der in der Blüthe seiner Mannesjahre durch schwere, theils noch nicht verbüßte Kerkerstrafen sowohl in Deutschland wie Rußland, in das Grab hinabgebeugt wurde. Wir werden ihm ein treues Andenken bewahren. Berlin, den 9. April 1892. Die Mitglieder der Max Bading'schen Buchdruckerei. Verein Berliner Hausdiener. Mittwoch, den 13. d. M., Abends 9 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Treffpunkt für Nachzügler in Tegel, Reitaurant Schul 3, Schlosstraße. Ordentl.[ Generalversammlung. Die Gefangvereine im 6. Wahlkreis ersuchen wir, sich an der Partie zahlreich betheiligen zu wollen. Der Vorstand. 428/20 Berliner Streif- Kontrollfommission. Deffentliche Versammlung sämmtlicher Delegirten am Montag, den 11. April 1892, Abends 8½2 hr präz., bei Bachmann ,,, Dresdener Garten", Dresdenerstrasse 45. Tages- Ordnung: Montag: Dieselbe Vorstellung. Fernpalaft. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spe- 1. Die Beschlüsse des Halberstädter Gewerkschafts- Kongresses und die fernere Gestaltung der Berliner Streit- Kontrollkommission. Referent Gen. Faber. 2. Der Streit in der chirurgischen Branche. zialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Bonkordin- Palast- Theater. Spe zialitäten Vorstellung. Wegen der wichtigen Tages- Ordnung ist pünktliches Erscheinen Pflicht fämmtlicher Delegirten. Der geschäftsführende Ausschuß der Berl. Streik- Kontrollkommission. J. A.: Hermann Faber, N., Antonstr. 34, vorn part. 284/16 American- Theater. Spezialitäten Sozialdemokrat. Agitationsklub für den Osten Berlins. Vorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Theater der Reichshallen. Spe zialitäten- Borstellung. Mittwoch, den 13. ds. Mts., letzte Vorstellung in dieser Saison. Circus Renz. Karlstraße. Sonntag, den 10. April 1892: Zwei Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr( 1 Kind frei). Mazeppa's Verbannung oder: Graf Rottof's Rache, historische Pantomime, Grosser Polnischer Nationaltanz von Bersammlung für Männer und Frauen am Sonntag, den 10. April, Abends 62 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus( Neustädter Volksgarten), Proskauerstr. 37-38. Vortrag der Frau von Hoffstetten. Nach der Versammlung: Geselliges Beisammensein mit Tanz und Vorträgen. Damen und Herren als Gäste willkommen. Entree 10 Pf. Freie Vereinigung sämmtl. in der PapierIndustrie beschäft. Arbeiter u. Arbeiterinnen. " Montag, den 11. April, Abends 8 Uhr: General- Versammlung im Lokale des Herrn Scheffer, Inselstraße 10. Tagesordnung: ausgef. von 150 Kindern.( Ballet 1. Geschäfts- und Raffenbericht. 2. Vortrag des Herrn Dr. Pinn über: Alte und neue Beit." 8. Ergänzungswahlen. 4. Errichtung des Arbeitsnachweiſes und Verschiedenes. WE Gäste sehr willkommen. fämmtl. Damen des Corps de Ballet. Abends 71/2 Uhr: 8um legten Male: ,, Auf Helgoland" ober: Ebbe und Fluth. Große hyorologische Ausstattungs- Pantomime in 2 Abtheilungen mit National- Tänzen 267/1 Der Vorstand. Deffentliche Versammlung der von 60 Damen in Bracht. Roftimen, Musik- Instrumenten- Arbeiter Dampfschiff- und Bootfahrten, Wasserfällen, Riefenfontänen mit allerlei Lichteffetten 2c. In beiden Vorstellungen Auftreten am Montag, den 11. April cr., Abends 8 Uhr, in Deigmüller's Lokal, Alte Jakob- Straße Nr. 48a. Tages- Ordnung: 435/20 1. Bericht vom Halberstädter Kongreß. Referent: R. Schmidt. der vorzüglichsten Reittünstlerinnen und 2. Distuffion. 3. Wahl eines Delegirten zur Konferenz nach Gera. Reittünstler, fowie Reiten u. Vorführen Pflicht eines jeden Kollegen bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ist zu Die Agitations- Kommission. der bestdressirten Schul- und Freiheitsrscheinen. pferde. Komische Entrees und Intermezzos von sämmtlichen Klowns. Morgen: Extra- Vorstellung. Franz Renz, Direktor. Castan's Panopticum Friedrichstr. 165a, Ecke Behrenstr. Meu: Salomon Feury Lackirer- Versammlung ( Filiale IV) am Montag, ben 11. April, Abends 82 Uhr, Blumenstraße Nr. 78, Nähe der Alexanderstraße. Tagesordnung: 1. Vortrag über den Werth der Verkürzung der Arbeitszeit. Referent: Rollege Hohlwegler. 2. Quartalsabrechnung. 3. Berschiedenes und Bekanntmachung vom Vergnügen. Bahlreiches Erscheinen erwünscht. Der Vorstand. 214/11 Tagesordnung: 1. Mittheilungen. 2. Abrechnung vom 1. Maskenball und Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Vierteljahresbericht. 4. Ergänzungswahl des Ehrenraths und Ernennung eines Kontrolleurs 5. Vereinsangelegenheit. u. Fragetasten. 2361b Quittungsbuch legitimirt. Central- Kranken- und Sterbekasse der Zimmerer ( E. H. Nr. 2 Hamburg). Oertliche Verwaltung Berlin. General- Versammlung am Dienstag, den 12. April 1892, Abends 8/2 Uhr, in Feuerstein's Lokal( Tunnel), Alte Jakobstr. 75. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung pro 1. Quartal 1892. 2. Wahl eines Kassirers für den 3. Bezirk. 3. Verschiedenes. Der Wichtigkeit der Tages- Ordnung wegen ist das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder nothwendig. 350/7 Der Vorstand. Verband deutsch. Korbmacher Montag, den 11. April, Abends 8 Uhr, ( Filiale 8). bei Roll, Adalbertstr. 21. Versammlung Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 1. Quartal. 2. Berichterstattung vom Halberstädter Kongreß.( Ref.: E. Krüger aus Hamburg.) 3. Distusfion. 4. Die Lohnverhältnisse in der Grünbranche. 5. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. 193/20 Maler Filiale I.( Süd). General Versammlung bei am Dienstag, den 12. April, Abends 82 Uhr, Gründel, Dresdenerstraße 116. Tagesordnung: 1. Bierteljahresbericht. 2. Vortrag und Diskussion. 3. Filial- Angelegenheiten. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. 212/2 Bauarbeiter- Verein der Rosenthaler Vorstadt. Sonntag, den 24. April, Vormittags 11 Uhr: Versammlung bei Wilke, Hochstraße 32a. der weiße Neger Fachverein der Tapezirer ke, Ordsalt Berlins und Umgegend. Am 8. d. Mts. starb mein ge liebter Mann und unser guter Vater, der Schriftfeher Wladislaus Kurowski im Alter von 30 Jahren. Die Beerdigung findet statt am Dienstag Nachmittag 3 Uhr auf dem Anstaltsfriedhofe in Dalldorf. Die trauernde Wittwe nebst Kindern. Todes Anzeige. Allen Freunden und Bekannten hiermit zur Nachricht, daß mein guter Mann Otto Buchholz heute Morgen 3/2 Uhr nach schwerem Krantenlager verschieden ist. 2365b Die trauernde Wittwe Lina Buchholz, Alexandrinenftr. 83. Allen Freunden und Genossen zur Nachricht, daß mein Gatte und unser guter Bater, der Tischler W. Süring nach 2/2 jährigem Leiden am Donners tag um 1/28 Uhr an der Proletarier Krankheit gestorben ist. Die Beerdigung findet Sonntag, den 10. April, Nachm. 4 Uhr, vom Trauerhause, Friedrichsberg, Frankfurter Allee 168, 3 r., [ 22356 Die trauernden Hinterbliebenen. Augufte Süring nebst Kindern. aus statt. der Tischler. Fachverein Den Mitgliedern des Vereins zut Nachricht, daß das Mitglied, Rollege Otto Buchholz an der Proletarierkrankheit verstorben ist. den 12. April, Nachmitt. 32 Uhr, Die Beerdigung findet Dienstag, on der Leichenhalle des Freireligiösen Friedhofes, PappelAllee, aus statt. 412/10 Der Vorstand. Verb. d. in Holzbearbeitungsfabriken und auf Holzplätzen besch. Arbeiter Deutschlands. Ortsverwaltung Berlin II, N. Mitglieder- Berjammlung am Montag, 11. b. M., Ab. 8½ Uhr, Bergstr. 12. Tagesordnung: 166/20 1. Rassenbericht und Bericht der Arbeitsnachweistommission. 2. Bericht vom Halberstädter Kongreß. 3. Anträge 8ur Generalversammlung und Wahl eines Delegirten. 4. Borstandswahl, Wahl der Arbeitsnachweis und Rechtsschuß- Rommission. 5. Verschiedenes und Fragekasten. Der wichtigen Tagesordnung wegen werden die Mitglieder ersucht, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. Tagesordnung: Vereinsangelegenheiten Kranzbinderei und BlumenHandlung 17902 aus Sierra Leone- Westafrika. Dienstag, den 12. d. M., Abends 8½ Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75: winter- Bergnügen und vom Monat Jan. von J. Meyer, Wienerjir. 1( nur dort). Geöffnet von 9 Uhr früh bis 10 Uhr Ab. Außerordentliche Versammlung. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. PassageTages Ordnung: M 1. Bortrag über:" Gewerbe- Echiedsgerichte". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fregen. Die Rollegen werden ersucht, zahlreich zu er 384/1 Panopticum.cheinen. Gafte willkommen. Riese, 9 Fuß. Zwerg, 25 Zoll. Mann m. Steinkopf. Pigmy v. StanleyZwergvolk. 10-1 4-9 Uhr Gratweil'sche Bierhallen Kommandantenstr. 77-79. Täglich: Konzert mit humoristisch. Vorträgen. Achtung! Der Vorstand. Achtung! Grohe öffentliche Steinmeh- Versammlung am Dienstag, den 12. April, bei Müller, Johannisstr. 20. Tages Ordnung: 1. Wie ftellen wir uns zu unserem Fremdenverkehr? 2. Verschiedenes. Es ist dringend nothwendig, daß fämmtliche Kollegen, die in den letzten zwei Jahren zu der Fremden- Unterstüßung beigesteuert haben, erscheinen. 291/14 Der Einberufer: G. Allecke, Lübeckerstraße 7. ( Jahres Abrechnung von 1891, vom 1892). Verschiedenes und Fragetasten. Gäste können durch Mitglieder eingeführt werden. Neue Mitglieder werden aufgenommen. 128/5 J. A.: W. Genz, Schriftführer, Bernauerstr. 114c. Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker. Dienstag, den 12. April, Rachmittags 2 Uhr, präzise, außerordentliche Versammlung bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: 1. Wie regeln wir unfern Arbeitsnachweis? 2. Abrech nung von 1. u. 2. Matinee. 3. Unser Stiftungsfest, resp. Wahl eines Vergnügungs- Komitees. 4. Verschiedenes und Fragelasten. Der Vorstand. 457/1 1 Köpenick. Telephon Amt 9, 9482. Künstliche Zähne 2 Mark. Plomben von 1,50 M. an. Schmerzloses Zahnziehen 1 M. Sprechstunden 8-7 Uhr. Zahnarzt Robert Wolf, Chausseestr. 123, am Oranienb. Thor. KRONEN 1000 GARN YARDS Bestes Nähgarn! Arbeitsmarkt. Buchbinder Männerchor Berlin Arbeiterverein für Köpenick am fofortigen Antrit geſucht; diefelben Buchbinder- Männerchor ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes). 22702 2 Arbeiterinnen auf Filzen werden und Umgegend. fönnen event. angelernt werden. Am 1. Osterfeiertag Landpartie nach Deutsche Hutfabrif, Königs- Wusterhausen. Genossen, welche Borgmann u. Schierjott, Pappel Allee 3/4. sich pünktlich um 6 Uhr auf dem freien Parteigenoffe sucht, gestützt auf Play Glienicker und Grünauerstraßen- gute Beugnisse, Stellung als Haus104/08 Diener. Derselbe ist auch mit schrift Um rege Betheiligung bittet lichen Arbeiten vertraut. Großer Frühstücks- u. Mittagstisch Sonntag, den 17. April( 1. Oßerfeiertag), in Feuerstein's Salon daran Theil nehmen wollen, möchten sowie 6 Billards, 3 Regel bahnen und 2 Sale. F. Sodtke. Vereinszimmer für Freunde u. Genoffen für einige Tage zu vergeben. Arthur Ziemer, Nachf. A. Stümke, 2323b Cuvrystr. 17 u. 25. ( oberer Saal), Alte Jakobstraße Nr. 75: 3. Stiftungsfest Gde einfinden. Konzert, Vorträge und Ball. Eintritt 30 Pf. Anfang präzise 6 Uhr. Kolleginnen, Rollegen und Freunde find freundlichst eingeladen. Das Komitee. 439/19 Der Vorstand. Zahnziehen, Plombiren G. Ladewig, Ritterstr. 70. E. tücht. Bau- Tischler verl. Lenz, Schmerzloses im Falckensteinstr.22. Gitſchinerstr. 78( wo mögl. e. Bekannt.). Berantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 86. Sonntag, den 10. April 1892. 9. Jahrg. Monate rechnete man hiervon für die Untersuchungshaft ab. werden zur besonderen Propaganda an diesem Tage politische Parteinachrichten. Die danach noch verbliebenen 3 Monate verbüßte Kurowski in Festreden die Bedeutung des Tages llarlegen. Der Tag der Preußische Landgemeinde- Wahlen. In Sacro bei Plößenfee. Dann ging er wieder nach Posen und nach anderen Ausgabe der Festbillets wird später näher durch den„ Vorwärts" und die Volts- Tribüne" bekannt gegeben. Die bezüglichen ProForst sind in der dritten Abtheilung zwei Sozialdemokraten ge- Orten, wurde auf Grund seiner Bestrafungen aus mehreren gramme" für jedes Lokal sind am Tage der Feier bei dem Bewählt worden. schlesischen Städten ausgewiesen und nahm endlich in Dresden treten des Lokals unentgeltlich zu haben. Da sich alle ParteiIn Segeberg fand vorigen Sonntag eine Konferenz Aufenthalt. Als die„ Gazeta Robotnicza" gegründet wurde, und Gewerkschafts- Versammlungen mit der Einheitlichkeit der der Sozialdemokratie des 9. schleswig- Holsteinschen Wahlkreises siedelte er nach Berlin über und übernahm die Herstellung der Feier durch die politische Partei einverstanden erklärt haben, und des Fürstenthums Lübed statt, welche aus 9 Orten durch selben. Während seiner Thätigkeit an diesem Parteiblatt wurde dürfte diefes Arrangement allseitige Unterstüßung finden. Das Komitee. 14 Delegirte besucht war. Dieselbe wählte Schwartau als Vorbrt. Die dortigen Genoffen haben die Verwaltungsgeschäfte für er wegen Breßvergebens zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt; 130 000 Mart, in Buchstaben hundertdreißigtausend Mart, beide Kreise zu besorgen. Im Herbst soll eine Konferenz statt eine Reihe weiterer Prozesse wurde gegen ihn eingeleitet. Noch soll eine Anzahl erster Firmen, wie ein hiesiges Blatt wissen finden, auf welcher darüber zu berichten ist, wie sich jene Gin- am Tage, als die Nachricht von seinem Tode eintraf, ging feiner will, denjenigen Polizeibeamten als Geschent dargeboten haben, richtung bewährt hat. Bezüglich des 1. Mai beschloß man, den- Gattin eine neue Anklage gegen ihn zu. Ein katholischer Geist die sich bei den Straßentumulten und den Anarchistenverhaftungen felben in allen Orten zu feiern, wo es möglich ist. licher hatte es für nöthig befunden, wegen angeblicher Be- besonders ausgezeichnet haben. Schlecht erfunden. Das Blatt hätte schreiben sollen: Denjenigen Bolizeibeamten, die sich in In Stuttgart sollte sich, wie das„ Herold'sche Bureau" in leidigung Bestrafung zu fordern. Kurowski hinterläßt eine Frau dem jüngsten Mordfall um die Feststellung der Person der Ertelegraphischem Rauderwälsch fabelte, ein großer Theil der und zwei Kinder, von denen das jüngste erst 6 Wochen, das mordeten und die Ergreifung des Mörders besondere Verdienste Parteigenoffen von dem Programm der Parteileitung" losgefagt andere 2 Jahr alt ist, in dürftigen Verhältnissen. erworben haben. Uebrigens wird durch einen Paragraphen des haben und zu den" Unabhängigen" übergetreten fein. Die Schwäbische Tagwacht" ist in der Lage, hierüber mit Zahlen Rurowsti war ein liebenswürdiger, braver Parteigenosse, Strafgesetzbuchs Beamten die Annahme von Geschenken für bienen zu können. In der betr. Bersammlung, wo die lächerliche welcher dem Sozialismus sein ganzes Leben gewidmet hatte und Handlungen im Amt untersagt und ev. Strafe angedroht. Gründung ins Werk gesetzt wurde, waren außer den üblichen kein Opfer und keine Gefahr scheute, um die Sache des interzwei Fabndern" ganze 26 Personen anwesend, von denen über nationalen Proletariats vorwärts zu bringen. Er wird am die Hälfte aus bekannten Parteigen offen bestand, welche die Neugier zum Besuche der Bersammlung veranlaßt hatte. Die An- Dienstag Nachmittag 8 Uhr beerdigt.( Siehe Inserat). hängerschaft jener fonfusen Richtung ist danach auf zehn bis zwölf Mann zu schäßen. Noch einiges Oesterreichische. Die letzte Nummer der Biener„ Arbeiterzeitung" präsentirt dem Leser folgendes Bouquet Biener Arbeiterzeitung" präsentirt dem Leser folgendes Bouquet lieblicher Benfurblüthen: Daß auch ein Polizeikommissär Konfiszirt! gehört schon lange ins Jrrenhaus. Wir wundern uns, Ronfiszirt! Es ist doch -hat. Sie stehen beim Rapitel: Lande." -Konfiszirt! Konfiszirt! Aerztemangel auf dem Ronfiszirt! Ronfiszirt! daß sie auf einem Vulkan figen. Ueber die juristische Ginkleidung- Konfiszirt! Konfiszirt! - und die heißt: Borwärts! Lokales. Sein Name wird unter den deutschen und polnischen Sozialdemokraten in bleibender Erinnerung behalten werden und wenn dereinst die slawischen Bölker in Reih und Glied stehen mit den Sozialdemokraten germanischen und romanischen Stammes, dann wird man unter den Braven, welche diesen Bund der Freiheit mit zu Stande gebracht haben, in erster Linie mit nennen unsern Genossen Wladislaus Kurowski. Achtung! Parteigenossen, welche an der Fort entwickelung des sozialdemokratischen Wahlvereins im vierten Berliner Reichstags- Wahlkreis Interesse haben, tönnen sich Sonntag, den 10. d. M., Morgens 8 Uhr, im Lokal von A. Böhl, Rüdersdorferstr. 8, zur Austragung von Flugblättern einfinden. Um zahlreiches Erscheinen, insbesondere der Mitglieder des Wahlvereins, ersucht. Der Vorstand. Aus den eigenen Redaktionsfingern saugt sich das Mosse'sche Blatt eine Poſener Depesche, welche betreffs des von uns berichteten Mordversuchs auf den Dekan v. Poninski ihren Lefern vorflunkert. Von den Attentätern sollen drei auf der Flucht erschossen sein und einer sich selbst erschossen haben. Der ganze Vorgang erscheint noch sehr geheimnißvoll. Das Dunkel des Borgangs bietet nun dem Mosse'schen Blatt die Gelegenheit, seinem Zügengeist die Poſener Depesche diktiren zu lassen, nach gekommen sein, Süte einer Berliner Firma getragen und Arwelcher zwei der Erschossenen wahrscheinlich aus Berlin beiter Schuhmarken mit der Aufschrift„ Berlin" bei sich geführt hätten. Diese Berliner Arbeiter- Schuhmarken sind gewiß die Legitimationszeichen für die polnischen Anarchisten! Wie verdummend doch das Berliner Tageblatt" auf seine Leser eingewirkt haben muß, daß es ihnen solchen blödsinnigen Kohl vorsehen kann. " = Im gestrigen Abendblatt bringt dasselbe Blatt einen langen Spezialbericht" aus Inowraglaw, der, da wir gleichzeitig einen Bericht der Germania" aus Pofener Blättern lesen, es uns fast zur Gewißheit macht, daß auch dieser Spezialbericht in Berlin hergestellt ist. Augenscheinlich liegt nur ein gewöhnlicher Raubmord vor, und entstammt die mit dem Todtenkopf versehene Androhung des Todtenliste der Partei. In Nürnberg starb am 7. April Arbeiter! Parteigenossen! „ Exekutivkomitees der polnischen Anarchisten" nur der durch die im 42. Lebensjahre der in den Arbeiterkreiseu Nürnbergs und Wiederum rüßen sich die Arbeiter aller Kulturländer gemäß Schauerberichte der Zeitungen erhitzten Phantasie des Reporters Fürths wohlbekannte Parteigenosse Anton Trost, Bevoll- den Beschlüssen der internationalen Arbeiterkongreffe durch die ihre Entstehung. Das Tageblatt" in feiner Sensationsmacherei mächtigter der Metallarbeiter- Berbandssektion der Metalldrücker. Feier des 1. Mai für ihre Ziele zu demonstriren. An diesem verschmäht es nicht, mit den gemeinsten Spigeln zu wetteifern. Troft, der viele Jahre hindurch in aufopfernder Weise für die Tage wird das Proletariat befunden, daß es Eins ist in dem Partei sowohl, wie für die Gewerkschaftssache thätig gewesen und Gedanken, Elend und Noth aus der Welt zu schaffen, und bezeugen, Veröffentlichung des Berliner statistischen Amtes über die VoltsDie kinderlosen Ehen sind nach einer kürzlich erschienenen u. A. zu Anfang der siebziger Jahre den Fachverein der Metall- daß die Befreiung des Proletariats aus den Fesseln des Kapita zählung von 1885 in den ärmeren Stadttheilen Berlins bedeutend drücker ins Leben gerufen hat, war schon seit geraumer Zeit, lismus nur das Werk der Arbeiterklasse selbst sein kann. Deshalb feltener, als in den reicheren und reichsten. Louisenstadt jenseits wahrscheinlich infolge der im Feldzuge 1870/71 erlittenen Strapazen, schlagen an diesem Tage die Herzen von Millionen Ausgebeuteten des Kanals, östlicher Theil( Gegend am Görlitzer Bahnhof), und leidend. Ehre seinem Andenken! und Unterdrückten für die hohe Idee, thatkräftig an diesem Werke mitzuarbeiten. Gilt es doch der Propaganda für den Sozialismus, Wedding haben etwa 162 pet. tinderlose Ehen, dagegen die insbesondere für den Achtstundentag. Um dieser Demonstration Thiergartenvorstadt, die Friedrichstadt, die Dorotheenstadt( Gegend würdigen Nachdruck zu verleihen, ist es Pflicht der Berliner Unter den Linden"), die Friedrich- Wilhelmstadt und Neu- Köln Arbeiter und Arbeiterinnen, möglichst einheitlich diese Feier zu fein. Sie liegen jedoch zweifellos mit in dem Unterschied zwischen von 221/ 2-25 pet. Die Ursachen hiervon mögen verschiedene gestalten. Durch gegenseitige Verständigung von Vertretern unferer politischen Partei, Gewerkschaften u. s. w. ist Nachfolgendes be lichen Kreisen heirathet der Bourgeois und der Proletarier- Ehe. In bürger man spät, weil der Wunsch, Einen herben Verlust hat die sozialdemokratische Partei stimmt: durch den Tod des Genossen Wladislaus Kurowsti, gofalen statt: Die Feier für die verschiedenen Wahlkreise findet in folgenden eine möglichst reiche Frau beziehungsweise einen gesellschaftlich möglichst hochstehenden Mann zu bekommen, das Warten des Verlegers und früheren Redakteurs der„ Gazeta 1. Wahlkreis: Brauerei Tivoli, Kreuzberg. gebietet. Zu langes Warten führt bei der Frau oft zur UnRobotnicza" erlitten. Derselbe ist am Freitag in einer fruchtbarkeit, bei dem Manne, der inzwischen anderswo fein Bockbrauerei, Tempelhoferberg. Heilanstalt bei Berlin nach mehrwöchentlicher Krankheit ge= Neue Welt, Hafenhaide. Leben genießt", zur Zeugungsunfähigkeit. In der Ehe selbst wird die Kinderzahl durch gewollte Unfruchtbarkeit absichtlich beschränkt, ftorben. Langjährige Kerkerhaft in russischen und deutschen Gefei es, daß die Frau Gemahlin die Last des Kindergebärens und fängnissen hatten ihn körperlich ruinirt, und die fortwährenden -Aufziehens scheut, sei es, daß der Herr Gemahl eine Theilung dadurch befördertes Herabsinken derselben aus der Klasse der Be des zu hinterlassenden Vermögens unter zu piele Kinder und ein Berfolgungen jene melancholische Stimmung in ihm hervor gerufen, welche nach seiner legten Verurtheilung zu einer zweifizenden in die Klaffe der Besitzlofen verhindern will. Aus monatlichen Gefängnißstrafe feine Uebersiedelung in die Heilersterem Grunde, d. h. wegen der Abneigung unserer Salondamen anstalt nothwendig machte. Kurowski war 1862 in Posen geKnebel, Badstraße( Gesundbrunnen), gegen das Kinderbekommen, mag in den Kreisen der Bourgeoisie so manches Ehepaar von vornherein vollständig auf Nachwitchs boren und von Beruf Schriftseger. Durch die Schuld zweier Jägerhaus, Schönhauser Allee, Peters, Alt- Moabit 80-81, verzichten. Gerade umgekehrt verhält es sich mit der Proletarier ruffischer Spizel wurde er seinerzeit 2 Jahre in der Warschauer zu welcher Billets ausgegeben werden, welche zum Eintritt in Che. Hier wird, da weder auf Geld noch auf Titel gesehen Zitadelle in Untersuchungshaft gehalten und dann seines schwer- eins der genannten Lofale berechtigen. Der Preis für das wird, bald und nach aufrichtiger Neigung geheirathet. Gine franken Zustandes wegen und weil er preußischer Staats- Billet beträgt 20 Pf. und wird dem Inhaber deſſelben die vor findet hier nicht statt, weil es eine Erbschaft überhaupt nicht zu Beschränkung der Kinderzahl in der Ehe aus den obigen Gründen angehöriger war, über die Grenze gebracht. Kurowski wandte sich züglich ausgestattete Mai-& estzeitung und ein Festzeichen, theilen giebt, und weil die Arbeiterfrau das Kinderbekommen hierauf nach Posen. Dort wurde er im Jahre 1887 anläßlich welches ermöglichen soll, alle Demonstrirenden erkenntlich au nicht scheut, und da die Heirathenden jung und kräftig in die machen, unentgeltlich verabreicht. Es wird überhaupt von des Prozesses gegen den Studenten der Naturwissenschaften den Komitees aller Kreise alles aufgeboten werden, die Feier The treten, so behauptet die Natur ungehindert ihr Necht. Slawinsti verhaftet und 11 Monate in Untersuchungshaft ge- unserer Sache würdig zu gestalten. Dieselbe findet statt unter Freie literarische Gesellschaft zu Berlin. Vorgestern halten. Das Urtheil lautete auf 6 Monate Gefängniß, drei Mitwirkung aller Mitglieder des Arbeiter Sängerbundes, ferner Abend trug im Saale des Kaiserhofes Hermann Sudermann seine Sonntagsplauderet. 11. 111. V. ( O.) Brauerei Friedrichshain( früher Lips), Elysium, Landsberger Allee 40, Biftoria- Park, Frankfurter Allee 72-73, ( S.O.) Adlershof bei Wiedemann und Manofsti. VI. Wahlkreis: Schloß Weißensee, Sternecker. Wedding- Park, Müllerstr. 178, Knappe, Müllerstr. 148, wir an, die Attie habe nach der obigen Erklärung einen Werth Was sollte auch in den prunkenden Sälen der Reichen und von 100 M.; finden sich nun Dumme, die sich von der Hoffnung Mächtigen die ernste Tugend! Sie paßt da nicht hinein, fie M. würde fich สิน wenig stilvoll ausnehmen. Wenn die 8. K. Unfer alter Sonntagsplauderer weilt jest hinter den auf zukünftigen Gewing blenden lassen und 150 Wt. Dafür wichtigen bi zahlen, so repräfentiren diese Dummen den inneren Seftgläser flingen, fröhliche Tanzweisen aufgespielt werden, " Mauern von Plößensee und hat dort an Ort und Stelle Gelegen- erth. Und da die Dummheit teine Grenzen fennt, wenn helles Lachen und Richern die übermüthige Lust heit, über den Zweck der Strafe nachzudenken. Die Rechts so ist es sehr leicht möglich, daß der Werth der Attien noch nicht zeigt, die blafirten Herren faunenhaft auf die entblößten Busen gelehrten haben verschiedene Theorien über denselben aufgestellt, ben des Papiers, auf welchem es gedruckt ist, erreicht, während und Schultern blicken, dann wird selbst der Stöcker nicht der nur will teine recht auf unseren Kollegen passen. Da ist der der innere Werth immer höher steigt, zumal wenn der auf den Unmensch sein, anders als mit zärtlichem Blick hineinzuschauen. Besserungszwed- wir fürchten nur, daß diefer bei ihm so wenig inneren Werth" Spekulirende durch ein eigenes Börsenjournal Wehe aber, wenn arme Arbeitslose in der Wärmehalle aufthauen erreicht werden wird als bei unsereinem, dem seine besten Freunde bie Dummheit der Dummen noch zu fördern versteht. Kommen und sich im Gespräche etwas erhigen, dann steht die„ ehrfame" schon vor Jahrzehnten zugestanden, daß er unverbesserlich sei. dann Augenblicke, wo dem Dummen die Augen aufgehen, was Moral gleich hinterher, und ereifert sich über den„ Mißbrauch" Die Abschreckungstheorie wird wohl auch nicht ziehen; der Ge- gewöhnlich dann geschieht, wenn er sein Geld los ist und feine der Wohlthätigkeitsanftalt. fangene ist der Mann der bleichen Furcht nicht; im Uebrigen Dividende erhält, so ist mit der Dummheit auch der innere fann er in seiner Zelle ruhig hin und her gehen, ohne Werth" verschwunden und der Krach, zu deutsch die Pleite, ftraße aufgedeckt? Das Leben einer ganzen Bevölkerungsklasse Welches Elend hat nicht die Blutthat in der Kaiser WilhelmGefahr zu laufen, daß die Flugbahn einer von einem ist da. Militärpoften abgeschossenen Rugel feinen Weg kreuzt in Lumpen und im Kehricht wurde in der Presse geschildert. das ist auch ein Gewinn. Auch die Theorie der Sühne, der Wir leben in einer Zeit, wo die äußere Maske den Man glaubte Anfangs in der Getödteten eine Zumpen Gerechtigkeit dürfte schwer bei unserem Genossen Wurzel faffen,, inneren" Werth verleiht. Nehmt dem„ Herkules des Jahr- fammlerin Sałowski zu entdecken, und dies gab Verso lange noch so viele Bankiers und Kommerzienräthe bei Dressel hunderts" den Kanzlerstab aus der Hand, entzieht ihm den Reptilien- anlaffung, der Lebensgeschichte dieser Wermsten nachzuspüren. und Hiller sich ihres millionenreichen Daseins erfreuen und das fonds, und der Löwe des Tages erscheint als tläffender Röter, Aus sogenannter guter Familie stammend, mit guter Buchthaus nur streifen, statt innerhalb desselben ein wohlverdientes er wohl noch den Leuten in die Waden kneift, aber vor einem Erziehung ausgestattet, felbft als Erzieherin' thätig, hatten Bläßchen angewiesen zu erhalten. Da bliebe denn nur der Zweck träftigen Fußtritt heulend mit eingezogenem Schwanz Reißaus verschiedene Umstände dahin geführt, daß sie den Erwerb einer der Unschädlichmachung - weh! Glaubt ihr, der Löwe schliefe, nimmt. Was ist nicht alles an Schriften in Bers und Prosa zur Lumpensammlerin aufsuchte und diesem ehrlich nachging, froh weil er nicht brüllt, oder daß das Feld keine Früchte mehr tragen Berherrlichung Bismarcks verbrochen das alles ist jetzt Matu- des Nachts im Asyl für Obdachslose eine Stätte zu finden, wird, weil ihm eine Brachzeit gegönnt ist? Elf Wochen sind eine latur. Wer ist Bismarck? fragen die Buchhändler, welchen der wo sie für wenige Stunden ihr Haupt zur Ruhe hinfurze Frist, und die Leser werden ben réveil du lion, das Er- Berleger eine neue Auflage von Busch'chens„ Bismarck und seine legen konnte. Für wenige Stunden, denn der frühe wachen des Löwen, bejubeln können und dem Felde seines Geistes eute" anbietet, und nur wenige finden sich bereit, das erste Heft Morgen trieb sie schon hinaus, damit sie ihrem trübfeligen der Satire zur Freude unserer Freunde und zum Herzeleid unserer ditione, d. h. unter der Bedingung, es zurückzusenden, wenn sie doch keine Zumpenproletarierin, für diese giebt es schließlich immer Gegner entsprießen. " es nicht loswerden. Neue Bismarckschriften finden überhaupt keinen noch reichlichere, wenn auch nicht reinlichere Quellen des LebensDer innere Werth" macht den Mann, und dieser innere Verleger mehr, es sei denn, daß der Verfasser die Drudtoften trägt genusses und wenn sie auch aus dem Reptilienfonds fließen. Werth ist es, den Scheffel seinem Siddigeigei auertheilt, wenn woher fie aber nehmen, da kein Reptilienfonds mehr dafür Doch es ist Sonntag. Wir wollen uns von unseren Lesern das er den erhabenen Ausspruch thut: Im Bewußtsein seines Werthes vorhanden und Bismarck nicht der Mann ist, die Spendirhofen her mit einem freundlicheren Bilde verabschieden. Während wir ſitzt der Kater auf dem Dach. Dieser„ innere Werth" hat zwar anzuziehen und in die eigene Tasche zu greifen? Daher seine dieses schreiben, sehen wir ein schönes, rosiges Mädchenantlis feinen Kurspreis, und er ist es nicht, über welchen so viele Sympathie für die braven Bochumer Steuerhinterzieher und fein mit glückstrahlendem Gesichte. Und woher diese Seligkeit? Sie Börsensachverständige und Apvokaten im Prozeß Polfe die sub- Abscheu vor dem bösen Fusangel, der dem Baare seine gefälschten kommt eben vom Bahnarzt, der sie von einem bösen Zahn Attie? Ein gewöhnlicher Mensch würde denken, sie hat den und daher auch von dem Schmerz befreit hat. Man sieht, es iften Grörterungen anstellen, was in berre er einer Schienen ans Beug flidt. Freilich in den Höhen der Gesellschaft, zumal im„ chrift giebt auch Freuden, welche dem Aermsten sich darbieten, freilich lichen" Staat, herrschen andere Grundsäge der Moral, als die auch, sie haben eine Voraussetzung; man muß nämlich noch Zähne nehmen vertritt. An der Börse ist das aber anders. Nehmen man dem Wolfe einprägen will. v, unter Entsagung. haben, um sie sich ziehen zu lassen. B neueste Dichtung„ Jo lanthe" vor. Dieselbe ift in novellistischer unbekannt seien; ihm komme es auf den prinzipiellen Kampf geblieben und das einzige, was ihm zur Laft gelegt werden Form gehalten und wird berechtigtes Auffehen erregen. Sie ist gegen Auswüchse der Presse an. Der Vorsitzende stellte ihm aber könne, sei, daß er der Aufforderung des Schuhmanns, fortzugehen, geistreich, originell und effektvoll, und der Dichter zeigte fich zu- vor, bei einem so weiten Entgegenkommen der Kläger könne er nicht Folge geleistet habe. Durch die Beweisaufnahme wurde gleich als ein Meister in der Kunst der Rezitation. Sein Vor- um so eher auf den Vergleich eingehen, als er( der Borsigende) thatsächlich auch nichts anderes erwiesen, wie der Angeklagte trag hatte das Gepräge vollendeter Charakterinik und drama- bei aller Anerkennung des bon sens in dem beklagten Artikel felbst zugab. Er soll sich dadurch aber immerhin des Auf tischer Verve. Das zahlreich versammelte Bublifum folgte mit doch einige formal beleidigende und übertreibende Ausdrücke ruhrs" schuldig gemacht haben und in Anbetracht der Gefährlich größter Spannung und lebhaftem Interesse dem Gange der eben darin finde, die unter allen Umständen bestraft werden müßten. teit, welche dergleichen Zusammenrottungen in sich bergen, wurde fo interessanten als pikanten Handlung und brach nach beiden Gin anderes Mitglied des Gerichtshofes fügte hinzu, daß der Angeklagte zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Theilen des Vortrags in einen lang anhaltenden Beifall aus. Harden durch sein Eingehen auf den Bergleich seiner Es folgte dem Vortrage noch ein gemüthliches Beisammensein, prinzipiellen Stellung teineswegs präjudizire; den Kampf Wieder Einer. Der Handelsmann Gustav Balte, ein dem beizuwohnen wir leider verhindert waren. gegen die von ihm angefochtenen Mißstände der Presse gefährlicher Zuhälter, wurde gestern durch Urtheil der zweiten tönne er trotzdem fortsetzen. Nach diesen richterlichen Erläuterungen Strafkammer des Landgerichts 1 wegen Kuppelei, Bedrohung Der am Donnerstag früh verhaftete Schuhmacher willigten die Beklagten in den Vergleich. und Körperverlegung zu vier Jahren Gefängniß und fünfAdamczak wurde am Freitag, Nachmittags 5 Uhr, wieder ent Diefe Richtigstellung übersende ich nicht sowohl um der Besjährigem Ehrverluft verurtheilt. laffen. Von den in Beschlag genommenen Schriften wurden zwei flagten, als um des Vorwärts" felbft willen, von dem ich weiß, Exemplare der Autonomie" Nr. 52 und 57, zwei Broschüren daß er jedes Unrecht, das unwissentlich in seinen Spalten be betroffen, welcher gestern vor der dritten Strajtammer des Lands Ein herbes Geschick hat den Kaufmann Hermann Nudzio tommunistischer Bibliothek, fünf Flugblätter, Arbeiter im Soldaten gangen ist, zu fühnen sich beeifert. Wer die Schuld an dem rock" und neun Aufrufe einbehalten, dagegen wurden ihm ein wahrheitswidrigen Berichte trägt, vermag ich nicht festzustellen. gerichts I stand. Im März 1890 verkaufte Rudzio sein in der Buch„ Sibirien" von Kennan, eine Sammlung von ca. 300 aus Von den mir aus meiner gerichtlichen Braris persönlich bekannten mann Rannert. Er soll dabei dem Käufer verschwiegen haben, ländischen Postkarten und Couverts, zwei Privat Notizbücher, Berichterstattern wohnte keiner der Verhandlung bei. Hieraus, daß die Miethe vom 1. April ab nicht wie bisher 1000 M., ein Gremplar„ Das neue Sozialistengeset" und ein sozialistisches sowie aus dem ferneren Umstande, daß die Berichterstatter der Flugblatt, die auch beschlagnahmt waren, wieder zurückerstattet. verschiedensten Blätter den Bericht übereinstimmend bringen, diesen Umständen das Geschäft nicht gekauft haben würde, er sondern 1200 M. betrug. Rennert behauptete, daß er unter Zum Morde in der Kaiser Wilhelmstraße. Der Restau- möchte ich schließen, daß er von Klägerischer Seite präpariri hielt sich für geschädigt, und zeigte Rudzio wegen Betruges an. rateur Hörschleim ist Freitag Abend nach nahezu zwölfstündigem im guten Glauben verbreitet haben. und den Berichterstattern zugestellt worden ist, die ihn Der Leytere versicherte im Termine, daß er wohl dem Zeugen Verhör aus dem Polizeipräsidium entlassen worden; feine ein liebliches Sittenbild Es ist übrigens Rennert von der Miethssteigerung Mittheilung gemacht habe und berief sich außerdem auf das Beugniß Des Sauss der sehen, daß H. am Mordtage gegen 7 Uhr früh über die Straße dem Käufer den neuen Miethskontrakt Berleumder durch gerichtliche Verhandlung zerfchmettern. verwalters, gegangen fei! Diefe Behauptung hat sich aber als eine Züge Dann hindert er nach Sträften den Wahrheitsbeweis für die ihm vorgelegt, in welchem die Miethe bereits auf 1200 M. herausgestellt, da durch nicht weniger als acht Zeugen bestätigt nachgesagten Verschuldungen. Sobald aber dieser Wahrheits- den Kontrakt unterschrieben habe, ohne ihn genau verzeichnet Der Zeuge Rennert erklärte, daß ist, daß H. zu der Zeit bis zur Auffindung der Leiche auf dem beweis doch in bedrohliche Nähe rückt, wird tapfer zum Rückzug lesen. Rudzio wurde auf die bestimmte Aussage des Beugen Sopha gelegen und geschlafen hat. geblasen. Endlich aber erscheint ein schmetterndes Siegesbulletin, es Monaten Gefängniß verurtheilt. Am Tage vor dem Ein blutiges Liebesbrama, das sich gestern Mittag ab. welches nur an dem kleinen Fehler leidet, daß es die Sache Rennert hin für überführt erachtet und wegen Betruges zu vier spielte, wird von der„ Bost" in folgender Weise berichtet: In gerade auf den Kopf stellt. Als" Richter und Dichter" wird Herr Strafantritt unterbreitete der Berurtheilte seinem Bertheidiger, dem Hause Reinickendorferstr. 46 wohnt eine Familie Schröder. Wichert, der Führer der Kläger, in seinen Freundeskreisen ge dem Rechtsanwalt Plaschkauer, eine Anzahl neuer EntlastungsDie Schwester der Frau ist verlobt und wollte, nachdem das feiert, und wahrhaftig! mit einer anmuthigeren Mischung von ftandesamtliche Aufgebot bereits stattgefunden hat, sich am zweiten Jurisprudenz und Poesie hat die fittliche Entrüstung des Kapita- momente, auf Grund deren der Vertheidiger den Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens ftellte. Der Antrag hatte Er Osterfeiertage verheirathen. Das Verhältniß wurde jedoch vor lismus noch niemals ihre beliige Sache versochten. folg, Rudzio hatte aber bereits 14 Tage im Gefängnisse gesessen, Kurzem durch einen jungen Mann gestört, zu dem die jetzige freundlichem Gruß Ihr F. Mehring. als seine Freilaffung erfolgte. Bei Beschaffung des Entlastungs materials für die zweite Verhandlung hatten die Rudzio'schen Gheleute das Unglück, daß einer der Entlastungszeugen sie der Anstiftung zum Meineide bezichtete, sie wurden dieferhalb in Untersuchungshaft genommen und erst nach vier Wochen entlassen, nachdem die neue Anklage fallen gelaffen worden war, weil sich das Haltlose der Bezichtigung herausgestellt hatte. Dann wurde Rudzio in der Betrugsfache noch einmal in Haft genommen und nach nochmaliger Verbüßung von 14 Tagen auf die Beschwerde feines Vertheidigers wieder entlassen. aus Giftirung war erfolgt, weil ein Ronkurrent angab, er habe ge- Süngst ertlärt der Verein„ Berliner Breffe", er werbe feine be der kapitalistischen Welt. der Stelle. Mit war. er zu In der erneuten Verhandlung wurde Rudzio dann auch vom Vergehen des Betruges freigesprochen. wurden in Braut früher in Beziehungen gestanden hat. Die Braut nahm Im Prozeß Polfe drehte sich die gestrige Verhandlung um schließlich diese Beziehungen wieder auf, wandte dem früheren die Beweisaufnahme betreffs der Rourstreibereien des Angeklagten. Bräutigam ihre Neigung wieder zu und erklärte dem jezigen Eine große Anzahl Notizen, welche die Vertheidigung anführt, Verlobten, das Verhältniß zu ihm lösen und den andern heirathen foll beweisen, wie unparteiisch das Polke'sche Börsen- Journal zu wollen. Der verschmähte Liebhaber wurde durch diese Erklärung feine Rathschläge ertheilt hat. so aufgebracht, daß er beschloß, mit seiner Braut lieber zu sterben, als sie einem Anderen zu überlassen. Als die Braut heute Mittag Wegen Vergeheus gegen die Konkurs- Ordnung standen gegen 112 Uhr mit ihrer Mutter zu der Schwester in der gestern die Kaufleute Sally und Adolf Löwenthal vor der Reinickendorferstraße zu Besuch tam, lauerte der Zurückgesetzte vierten Straftammer des Landgerichts I. Die Angeschuldigten dem Mädchen auf und tödtete es im Hausflur durch einen eröffneten am 1. Ottober 1889 am Kölnischen Fischmarkt ein Revolverschuß. Dann richtete er die Waffe gegen sich selbst und Manufakturwaaren Geschäft. Schon nach anderthalb Jahren gab einen Schuß auf sich ab. Die entsegte Mutter suchte ihn wurde der Konkurs eröffnet. Es zeigte sich, daß die Buchführung von dem Vorhaben abzubringen. Der Selbstmörder brachte ihr eine höchst mangelhafte gewesen. Anfangs geriethen die An Um amerikanisches Rinderpökelfleisch, ein in den letzten jedoch ebenfalls einen Schuß bei, der sie schwer verletzte und dem geklagten in den Verdacht, daß sie große Posten Waare zum Jahren sehr beliebter Einfuhrartikel, handelte es sich in einer Anfie jetzt auch bereits erlegen sein soll. Schließlich richtete der Nachtheile ihrer Gläubiger bei Seite gefchafft und sich somit lage wegen Bergebens gegen das Nahrungsmittelgesen, die am junge Mann den Revolver nochmals gegen fich und feuerte zwei des betrügerischen Bankrotts schuldig gemacht hatten. Dieser Mittwoch vor der dritten Strafkammer des Landgerichts L. gegen Schiffe ab, der dritte, in den Mund gerichtet, tödtete ihn auf Verdacht wurde beseitigt, als die Angeklagten nachwiesen, die Kaufleute Hermann Mattner und Wilh. övermann daß ein Kaufmann Hentschel in Frankfurt a. D. einen verhandelt wurde. Die Angeklagten betrieben bis zum 1. Juni großen Theil des Waarenlagers gekauft hatte, wie der Bücher vorigen Jahres in der Lindenstraße ein Fleischwaarengeschäft ge Der Kellner Herr Louis Ebert, Oranienstr. 188, früher revisor Bierstedt meinte, zum halben Preis des Fakturenwerths. meinschaftlich in der Weise, daß Mattner den Einkauf besorgte, Redakteur des Kellnerfachblattes„ Der Gastwirthsgehilfe", ersucht Sonst sei es faum möglich, daß die Angeklagten in der furgen während Hövermann den Detailverkauf leitete. Am 1. Juni trat uns mitzutheilen, daß er mit dem Arbeiter" Ebert, welcher im Reit des Bestehens ihres Geschäfts eine Unterbilang von etwa Mattner aus und Hövermann blieb alleiniger Inhaber. Berliner Straßentrawall- Prozeß zu drei Jahren Gefängniß ver- 90 000 m. haben konnten. Ein Theil der Waaren war lomm 2. Juni wurde aus dem Geschäfte ein halbes urtheilt wurde( siehe„ Borwärts" Nr. 68 vom 20. März 1892), bardirt worden, wie viel und für welchen Preis ließ sich aber Pfund Rinderpökelfleisch verabsolgt, welches der Polizei nicht identisch ist. E2 Einschreiten Veranlassung gab. aus den Büchern nicht ersehen. Die Angeklagten müssen ein zum Polizeibericht. Am 6. d. M. Nachmittags wurde ein ziemlich luxuriöses Leben geführt haben. Sally Löwenthal hatte dem Hövermann'schen Geschäft ca. 100 Pfd. Fleisch beschlag7 jähriges Mädchen vor dem Haufe Raiserstr. 39/40 von einem Antheil an einem Renupferd und das Konto des Angeklagten nahmt, dessen Zustand jeder Beschreibung spottet. Es war durch übermäßig schnell fahrenden Schlächterfuhrwert überfahren und Adolf Löwenthal war mit 6900 M. für Haushaltungskosten für weg in Fäulniß übergegangen und enthielt im Innern Höhlen, fehr schwer verlegt. Das Kind wurde nach dem Krankenhause ein Jahr belastet. Bei Gründung des Geschäfts hatten die mit Maden angefüllt waren. Aus dem Umstande, daß die am Friedrichshain gebracht. Am 8. d. M. Nachmittags wurde die Angeklagten nach der Eröffnungsbilanz zufammen 5000 M. Maben todt waren, wurde, geschlossen, daß das Fleisch dieselben der Arbeiter Bauer auf dem Hofe des Grundstücks Weidenweg 20, eingefchoffen, ihre Privatschulden betrugen aber eine höhere fchon enthalten hatte, bevor es eingepötelt worden war. Der als er in eine dort aufgeworfene, etwa zwei Meter tiefe Grube Summe und nach Eröffnung des Geschäftes wurden diefe Privat- Genuß derartigen Fleisches mußte nach dem Gutachten des Kreissprang und hierbei eine der Steifen herabriß, durch das schulden der beiden Juhaber von der Handelsgesellschaft über- Physikus, Sanitätsrath Dr. Mittenzweig, Magen- und Darmnachstürzende Erdreich verschüttet und an den Beinen so be- nommen. Danach hatten die Angeklagten das Geschäft schon mit fatarrh hervorrufen. Der Angeflagte Mattner behauptete, daß deutend verlegt, daß seine Ueberführung nach dem Lazarus einer Unterbilang angefangen. Die Gläubiger werden nach dem er das Fleisch, eine Zonne, bie etwas über 2 Bentner enthielt, Krankenhause erfolgen mußte. An der Ecke des Grünen Gutachten des Konkursverwalters nur einen geringen Prozentsaz im Februar von einer Bremer Firma gekauft und das Pfund Weges und der Andreasstraße gerieth zu derselben Zeit ein etwa aus der Masse erhalten. Der Staatsanwalt beantragte gegen mit 53 Pf. bezahlt habe. So lange er Inhaber des Ge 3 jähriges Mädchen unter die Räder eines Arbeitswagens und den Angeklagten Sally Löwenthal zwei Monate, gegen schäfts sei, sei die Waare gut gewesen, man müsse in Amerita Der Gerichts die untere Hälfte der Tonne mit der verdorbenen Waare anerlitt außer einem Bruch des Oberschenkels bedeutende Verletzungen Adolf Löwenthal sechs Wochen Gefängniß. am Ropfe, so daß es nach dem Krankenhause am Friedrichshain hof ging weit über den Antrag des Staatsanwalts hin- gefüllt haben und dies lag außer seiner Berechnung. Der gebracht werden mußte. Vor dem Hause Langestr. 36 fand aus, da die Handlungsweise der Angeklagten hart an betrüge Staatsanwalt hielt den Angeklagten Mattner auch für hinreichend Nachmittags zwischen den obdachlosen Arbeitern Krohn und John rischen Banfrott grenzte. Sally Löwenthal wurde zu se ch 3, entlastet und beantragte gegen denselben die Freisprechung, gegen Hövermann dagegen zwei Monate Gefängniß. Der Gerichtshof eine Schlägerei statt, wobei Letterer durch einen Messerstich im Adolf Löwenthal zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt. war dagegen der Ansicht, daß auch der Angeklagte Mattner Geficht schwer verlegt wurde. Er wurde nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht und der Thäter verhaftet. Abends övermann dagegen zu drei Monaten Gefängniß verfahrlässig gehandelt, derselbe wurde zu einem Monat, sprang ein Monteur, gegenüber dem Generalstabsgebäude, in die urtheilt. Spree, wurde jedoch noch lebend aus dem Wasser gezogen und nach der Charitee gebracht. Um 8. d. M. und am darauf folgenden Morgen fanden sieben Brände statt. Gerichts- Beitung. Soziale Leberlicht. der Kaufmann Georg Köhler vor der vierten Stra tammer Unter der Auflage des schweren Diebstahls stand gestern des Landgerichts I. Der Fabrikant Galli hatte den Angeklagten am 1. Januar 1890 als Sozius angenommen: Röbler batte feine baare Einlage zu machen, sondern nur seine Arbeitskraft dem Geschäfte zu widmen, wofür er ein Gehalt von 200 Mark pro Monat erhalten follte. Gewinn und Verlust sollte zwischen den beiden Inhabern getheilt werden. Die Erwartungen, welche Galli an feinen Sozius geknüpft hatte, gingen feineswegs in Erfüllung, am Jahresschluß stellte sich nicht nur fein Gewinn, 8 Schuittarbeiter der Firma Goliafch u. Ko., Berlin, sondern ein Berluft von ca. 14 000 Mark heraus. Das folgende Sebastianstr. 61( Metallwaaren- Fabrik und galvanoplastisches Zu unserm vorgestrigen Berichte über die Prozeßver. Jahr hatte ein ebenso ungünstiges Ergebniß, Galli fab ein, daß es Justitut), haben gestern die Arbeit eingestellt, weil ihnen eine so nicht weiter gehen könne und ließ feinen Sozius merken, daß er Bohnreduktion von 15-20 pCt. zugemuthet wurde, nachdem sie handlung: Verein Berliner Presse" gegen Harden- Stilke geht uns folgende Bufchrift zu: Abgesehen von der tendenziösen daran denke, das Gesellschaftsverhältniß zu lösen. Am 4. No erst vor Kurzem eine solche von 10-20 pet. über sich hatten ervember v. J. war der Angeklagte plöglich verschwunden. Galli gehen lassen. und mehrfach unrichtigen Darstellung des Ganges der Verhand stellte fest, daß ein Behältniß des Geldschranks mittelst Nachlung, enthält namentlich der letzte Satz des Berichts eine grobe schlüssel geöffnet worden war. Der darin aufbewahrt gewefene Der Streit in der Baumwoll Spinnerei Unwahrheit, indem er als fachlichen Kern des abgeschlossenen Baarbetrag von 8800 M. war entwendet. Köhler, der sich nach Lampertsmühle soll nach einem Kaiserslauterer Telegramm Bergleichs angiebt, daß die Beklagten ihr Unrecht bedauert" hätten. Davon steht nicht nur nichts in bem protokollirten Ber- talien begeben hatte, wurde steckbrieflich verfolgt und nach drei des Herold'schen Bureaus beendigt sein. Monaten ergriffen. Im gestrigen Termine bestritt der Angeklagte gleiche, sondern die Beklagten haben nicht einmal mündlich irgend zwar nicht, das Geld genommen zu haben, wohl aber die Rechts Für Böttcher! In Harburg find Maßregelungen vor wie ein Bedauern ihres Unrechts" ausgedrückt; der Gerichtshof widrigkeit. Er will allen Grund zu der Befürchtung gehabt gekommen, weshalb um strenge Fernhaltung des Zuzuges er hat ihnen auch mit feiner Silbe eine derartige Zumuthung ge- haben, stellt; ja selbst der Anwalt der Kläger hat sich feineswegs zu vortheilen würde, außerdem müsse er die Richtigkeit der daß Galli ihn bei der Auseinandersegung über- fucht wird. einer derartigen Forderung aufgeschwungen, die nach Lage der von Galli aufgestellten Bilang in Zweifel ziehen. Er wollte des Firma G. Bilhain u. Ro. in Limbach- Nußdorf Der Streif ber Färber und Appretur Arbeiter der Dinge von seinem Standpunkte aus geradezu komisch gewesen Glaubens gewesen sein, daß ihm noch ein Guthaben von etwa Firma C. Wilhain u. Ko. in Limbach- Nußdorf sein würde. Ich habe der Verhandlung von Anfang bis zum 5000 M. zustehe. Aus dem Gutachten des Bücher- Revisors( S. Altenburg) dauert fort. Buzug ist daher strengstens Ende im Zuhörerraum beigewohnt und schicke ihrer nachfolgenden Bierstedt und der Vernehmung des Beugen Galli gewann der fernzuhalten. Alle Briefe und Sendungen sind zu richten an Stizzirung zum Berständnisse voraus, daß in der Verhandlung Staatsanwalt die Ueberzeugung von der Schuld des Angeklagten Louis Meinig, Limbach, Feldjtr. 1. Louis Meinig, Limbach, Feldstr. 1. bem des Schöffengerichte die Erhebung Wahr und beantragte gegen denselben ein Jahr Gefängniß. Das Urtheil heitsbeweises an dem Einspruche ber In Altwaffer stellten, wie die Boff. 8tg." mittheilt, die Kläger lautete auf neun Monate Gefängniß, wovon zwei Arbeiterinnen der Zielscher Porzellanfabrit ( Rammergerichts- Rath Wichert und Genoffen) bezw. ihres Monate durch die erlittene Untersuchungshaft für verbüßt er wegen der neuen Arbeitsordnung die Arbeit ein. Bertreters, des Rechts Anwalts Friz Friedmann gescheitert war und daß die Beklagten ihre Berufungsschrift haupt- achtet wurden. fächlich darauf begründet hatten, daß ihnen doch der WahrheitsAus Bradford meldet ein Telegramm des„ S. T.-B.": Harte Strafe. Wegen Aufruhrs, Widerstands gegen die Die Färbereibefizer Bradfords fündigten den 6000 beweis( in einer reß verfolgung, die wegen Breß beleidigung Staatsgewalt und Nichtbefolgung einer Aufforderung eines Be- ftreifenden Arbeitern die Schließung sämmtlicher Färbereien an, von einem Preẞ verein eingeleitet war!) nicht abgeschnitten amten hatte sich der Arbeiter Hermann Träger vor der zweiten falls der Ausstand nicht sofort aufhöre. Die Arbeiter hielten werden dürfe. In der gestrigen Berhandlung erklärte nun der Straftammer des Landgerichts 1. zu verantworten. Am Abende Borsigende der Berufungskammer von vornherein, daß der des 26. Februar hatte die Schußmannschaft an der Ecke der darauf eine Massenversammlung ab, in der beschlossen wurde, Wahrheitsbeweis allerdings den Beklagten zugebilligt werden Rosenthaler- und Weinmeisterstraße einen schweren Stand. sofort in den allgemeinen Ausstand einzutreten. müsse. Insbesondere müffe unter Beweis gestellt werden, 11. A. Gine nach Tausenden zählende Menschenmenge hatte fich In Sachen der Gewerbegerichts- Wahl wird uns aus durch Bernehmung des Chefredakteurs der Magdeburgischen dort angesammelt, welche Drohungen ausstieß, die Schaufenster 31n berichtet, daß zufolge einer Verfügung des Ober- Bürger Zeitung", ob das Borstandsmitglied des Vereins Berliner zertrümmern und die Läden plündern zu wollen. Bergebens meisteramts alle zur Beit Arbeitslofen von der Wahl Presse" Herr Julius Schweiger, an verwerflichen forderte die Schuhmannschaft die Menge auf, auseinanderzugehen. ausgeschloffen wären. Da wir den Wortlaut der Ver Gründungen betheiligt gewesen sei. Der Vorsitzende fragte des Einer der Schi hleute stand neben dem Angeklagten, von dem er fügung nicht in Händen haben und auch die Einrichtung des halb den Bertreter der Kläger, ob er nicht auf die Klage, soweit den Ruf zu hören glaubte:" Haut die Blauen nieder!" Der Kölner Gewerbegerichts nicht fennen, wiffen wir nicht, ob sich der p. Schweißer sie angenrengt habe, verzichten wollte. Der Schuhmann ergriff den Angeklagten, welcher sich losriß und die gegen jene Maßregelung der Arbeitslosen mit Erfolg Beschwerde Rechtsanwalt Friedmann erweiterte diese Anregung dahin, Flucht ergriff. Der Schußmann verfolgte ihn, zog den Säbel erheben läßt. Jedenfalls aber wäre die Verfügung eine neue daß er im Sinne feiner Mandanten zu handeln glaubte, wenn und hieb den Flüchtenden nieder. Erheblich verwundet wurde fatirische Jülustration zur Sozialreform von oben. er sich zu einer völligen Begleichung der Sache bereit erklärte; der Angeklagte vor nach der Sanitätswache gebracht. Im = als Vergleichsmodus schlug er vor, daß Harden und sein Mit gestrigen Termine erklärte derselbe, daß daß er das Opfer An die organifirte Arbeiterschaft Deutschlands! beklagter eine fleine Summe, beide zusammen etwa 100 m., an eine einer Personenverwechselung geworden sei. Nicht er habe Werthe Genossen! Zwei Jahre find verflossen, feit wir mit wohlthätige Anstalt zahlen sollten. Auf die entsprechende Frage des den aufreizenden Ruf gethan, sondern ein neben ihm Eurer Silfe die Arbeiter- Rontrollmarte als Rampfmittel für Borsigenden weigerte sich Harden, auf einen Vergleich einzugehen, ſtehender unbekannter Mann. Er sei aus Neugierde mit seinem unsere Branche eingeführt haben; in dieser Zeit haben wir ca. da ihm die Personen der Kläger gleichgiltig und fast durchweg Schwager und seiner Schwägerin bei dem Menschenhaufen stehen 800 000 Stüd Marten an verschiedene Fabritanten ausgegeben. 8% Uhr bei Gründel, Dresdenerstr. 116, zu erscheinen. Abänderungen, welche den Arbeiter- Sängerbund Verein deutscher Schuhmacher. Die Mitglieder, welche für das erste| Posen und in Schleswig- Holstein. Außer den drei historischen Quartal thre Beiträge noch regeln wollen, werden ersucht, morgen Abend Bildern„ Tod des Generals von Gagern"," Angriff der Bundesbau bei der Rheinbrücke in Mannheim" find in diesem Heft noch truppen auf das Predigerthor in Freiburg" und Barrikadendie Porträts von Ludwig Mieroslawsti, General von Wrangel und Georg Jung enthalten. Das Wert wird in ca. 22 Lieferungen à zwei Bogen Großoktan tomplet vorliegen. Alle 14 Tage erscheint ein Heft zum Preise von 20 Pfennig. zu richten. Norddeutsche berg. Moabiter Siebertafel, Wilhelmshavenerstr. 25 bei Brosch. Landsbergerstr. 31 bei Musehold. Tonblüthe, Görligerftr. 68 bei Tolksdorf. Blüthe, Brenzlauer- Allee 26 bei Riebel. Baumann. Depeschen: ( Depeschen des Bureau Herold.) Pest, 9. April. Dem Vernehmen nach wird die staatliche Polizei eine öffentliche Feier des 1. Mai hierselbst nicht gestatten und Arbeiterversammlungen sowie torporative Aufzüge ver hindern. Infolge dessen soll die sozialdemokratische Arbeiterpartei beschloffen haben, den Tag in demonstrativer Weise außerhalb der Stadt zu feiern. Budapest, 9. April. Die Polizei wird die für den 1. Mai geplanten Arbeiterumzüge, Versammlungen und Demonstrationen auch in diesem Jahre nicht gestatten. Wir waren uns bewußt, daß es zur Einführung und Durchführung dieses Systems einer Jahre langen und unausgesetzten Agitation bedarf und hierzu nicht geringe finanzielle Opfer ges hören. Zur Durchführung der Agitation haben wir allein der geselligen Arbeiterverein betrefter säng ble Borstände derselben 800 000 Flugblätter drucken laffen und hierfür, sowie für Inferate, Porti, Versammlungen u. f. w. rund 12 000 m. aus 2-4 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonntag von gegeben. Zur Zeit erhalten zwölf Fabriken von uns die Marken der Glasarbeiter zu Stralau Borwärts 7" Rummelsburg, bet BorgGesangverein und können wir mit diesem Erfolg zur Zeit vollkommen zu- mann.-- Vorwärts 3, Friedrichsberg, Berlinerstr. 10, bei Momber. frieden sein. Die Zahl der Fabriken würde noch größer sein, 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends wenn wir nicht gezwungen gewesen wären, verschiedenen wort: Schleife, Naunynstr. 86 bei Rubeil. Bieberlust, Fichtestr. 29 bei brüchigen Herren, welche die übernommenen Verpflichtungen nicht strösche. Senefelder, Jüdenfir. 55 bei Trieschmann. Lieder eingehalten haben, die Marken wieder entziehen zu müssen, tafel der Maler und verwandten Berufsgenossen Annenstr. 14 bei Gyrenwährend einer ganzen Reihe Anderer, infolge der in ihren Be- sarmonie 2 trieben herrschenden Verhältnisse, die Marke ohne Weiteres vorenthalten wurde. Den größten Anstoß erregt die Forderung der Sängerchor der Chirurgischen Branche, Alte Schönhauserftraße Nr. 43 bet Reimann. Morgenroth 2, Charlottenburg, neunstündigen Arbeitszeit, welche an die Abgabe der Marke ge- Bismardhöhe, Wilmersdorferftr. 80.- Sängergruß, Friedrichshagen tnüpft ist, die übrigens bei einigem guten Willen leicht bei Slant. Froh Soffnung der Bimmerer Berlin West. einzuführen ist. Denn so gut es die von Arbeitern geleitete burg, Charlottenburger- Ufer sb bet Benzin. Gleichheit. Pappel- Allee 3-4 bet rufe. Byra 2, Charlotten deutsche Hutfabrik Berlin, welche zur Zeit 170 Arbeiter bergerstr. 21 bei Baghold. Sängerbain, Reichen 2otosblume, Kleine Rurstraße 10 bei beschäftigt, fann, werden es wohl die Herren Großkapitalisten anzow. ie de sfreiheit II, Straußberg, im Restaurant Krüger. auch tönnen. Und sie werden müssen, sobald das Gros der auf- robe Hoffnung( der Simmerer Berlin West), Kulmstraße 86 bei getlärten Arbeiterschaft nur Hüte mit Arbeiter- Kontrollmarke Bund der geselligen Arbeitervereine Serlins und Umgegend, fauft. Wie sehr den Unternehmern die Kontrollmarke im Magen Sonntag: Privat- theatergesellschaft und Artistentlub umor, bei Gabect, liegt, beweist ein Schachzug, welcher in neuerer Zeit gegen die- ürbringerftr. 7. Privat- Theatergesellschaft Lustspiel bei Giegemund, felbe in Anwendung gebracht wurde. Jedenfalls im Auftrage Ritter, Mauerfir. Theater und Artistentlub Jugendtraft 2 bei 86. Theaterverein Boruffia bei Odert, Seugmehrerer Grossisten hat ein zweifelhafter Industrieritter den boffir. 8.- Gefelliger Verein Neue Welt bei Strohschänt. Ryteftr. 48. Paris, 9. April. Die Kammer diskutirte heute die für Namen der Kommission mißbraucht und die Marke fälschen, be: Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Montag: Theaterverein Proletariat bei Röhn, Naunynitr. 83. ziehungsweise nachdrucken lassen. Wir haben die Sache fofort laue Quaste bei Dudec, Pflugftraße 16. Dahomey von der Regierung geforderten Kredite. Clemenceau Rauchtiub Deutscher und Pelletan bekämpfen die Kolonialpolitik der Regierung, Lockunferem Rechtsanwalt zur Verfolgung übergeben; das Weitere Michel, Stoppenftr. 48c. wird sich finden. Um aber allen Weiterungen aus dem Wege zu gefellschaft al balla, jeben Sonntag Nachmittag,& uhr Restaurant zu geben, Die Regierung beantwortete diese Aufforderung mit Gefang-, Turn- und gefellige Vereine. Sonntag. Privat- Theater- roy fordert die letztere auf, eine Erklärung für ihr Verhalten gehen, haben wir eine neue Marte anfertigen lassen; dieselbe ist Sautenbach, Cuvryftraße 77. Brivat- Theatergesellschaft Preciosa jeben der Ueberreichung sämmtlicher auf die Angelegenheit bezüglichen beim töniglichen Amtsgericht in Berlin unter Nr. 1590 gefeßlich Sonntag 4 Uhr bei Foge, Röpenterfir. 191. geschützt, eine Fälschung daher unmöglich gemacht. Bur Ju- schlößchen( Hungriger Wolf), in Lichtenberg. Turnverein Fichte, jeben Gonntag von 4-6 Uhr in Schölzel's Gee- Schriftstücke an die Kommission. Wahrscheinlich wird die Regierung die Vertrauensfrage stellen. stration dessen, wie die Herren glaubten, sich die Sache zu Nutze Vergnügungsverein Norb, Nachmittags 6 Uhr Fennstr. 5 bei Krüger. machen zu können, diene folgender Briefwechsel. Der Schreiber Bergnügungsverein Germanta, alle 14 Tage Berfammlung Sintender Postkarte ist einer der bedeutendsten Grossisten der Hut- ftraße 150. branche, dessen Bruder eine große Hutfabrik in Berlin besitzt: Tambour und Bergnügungsverein Gut Sett, alle 14 Zage bet Wendt, Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Montag. Gefelliger Berein 3wiebelfifche, Birdorf, Abends 9 Uhr in Barta's total, Berliner: Bergnügungsverein Freundestreue, jeden Montag bei möring, Admiralfir. 18c.- Geselliger Klub Namen Ios, jeben Montag bei Abraham, Straßburgerstr. 6. Bithertlub Freiheitettänge, feben Montag Abend bet E. Frante, Aposteltirche 7 b. Pfeifentlub Felsen fest, Abends 9 Uhr, Posenerstraße 15, Restaurant Schutipelz. rangelstr. 141. Rauchflub Brüderlichte it, bends 9-11 Uhr bei Willt Schmidt, Rauchtlub Weiße Bolte, Abends von 9-11 Uhr, " Herrn Peter Leonhardt, Offenbach a. M. Berlin, den 5. März 1892. Auf Veranlassung unseres Vertreters, dem Sie gelegentlich mittheilten, die sozialdemokratische Arbeiter- Schußmarte führen zu wollen, erlauben wir uns, Ihnen solche 100 Stück für 1 M. anzubieten; wir können davon gerade etwas bekommen und sind Ihnen damit gern gefällig. Achtungsvoll gez.: Silbermann& Komp."| Herr Leonhardt sandte uns darauf die Karte und folgenden Brief: Beiliegend sende ich Ihnen diese Karte, welche ich erhalten habe. Da ich darin nur eine Schädigung der guten Sache erblicke und ich selbst einen Betrug begehen würde, im Fall ich von diesem Anerbieten Gebrauch machte, fo halte ich es für meine Pflicht, Sie davon in Kenntniß zu feßen. Achtungsvoll gez.: Peter Leonhardt. Offenbach, den 8. März 1892." In welchem Licht erscheint hier der große Fabrikant und Millionär gegenüber dem fleinen Geschäftsmann? Durch diesen neuesten Stoup der Gegner ist indessen erwiesen, wie sehr fie die Marte fürchten. Wir bitten daher die Genoffen, uns in unferem Bestreben auch ferner zu unterstützen, und zwar dadurch, daß sie nur Hüte fauren, welche mit der von uns ausgegebenen unter Nr. 1590 in das Markenregister eingetragenen Arbeiter Kontrollmarke deutscher Hutmacher versehen sind. Die Marke ist grün und muß im Hute kleben, das Einkleben beim Kaufen ist Betrug. Auch ist es nothwendig, auch in denjenigen Geschäften, welche veröffentlicht werden oder selbst veröffentlichen, daß der Sut mit Marte verlangt wird, und bitten wir die Genossen, sich jedesmal zu überzeugen, ob die Marte im Hute flebt. Berlin, im März 1892. Die Arbeiter Rontrolltommission deutscher Hutmacher. Rarl Rempe, NO., Weinstraße 12. Versammlungen. Bur geft. Notis! Aus Rücksicht auf den überaus beschränften Raum des Bouwärts" tönnen wir in den Bereins- und Bersammlungstalender Hinweise auf Bergnügungen nicht mehr aufnehmen. Red. d.„ B." Generalprobe der Gesangvereine Gruderherz, Morgenrothy 2 und Weiße Rose zur Oster- Matinee heute vorm. 10 Uhr im Restaurant Schneider, Belforterjir. 15. Darwinismus: Die Bererbung und ihre Gefeße." Müllerstr. 179 a. Heute Abend pünktlich 8 Uhr: Sweiter Bortrag über Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der Tischler n. a. g. Arbeiter. Deril. Berwaltungsstelle Weißensee. Heute Nachm. 8 Uhr bei Schulz, KönigsChauffee 56: Mitglieder Bersammlung. Vortrag des Herrn 6. Sperling Berlin: Wie tommt eine Beilung zu Stande, durch Heilfäfte oder Heilträfte." Ereier Diskutirverein. Heut Abend ex Uhr, im Ginflum, Sandsberger Allee: Vortrag des Gen. Folger. Oeffentliche Verfamminng für Männer und Frauen heut Nachm. Uhr, in Knebel's Salon, Babstr. 58, Gesundbrunnen: Bortrag des Herrn R. Hübsch über Religion und Nächstenliebe." " Arbeiter- gildungsschule( Bordbezirk). Heute Abend 6 Uhr im Lotale des Hrn. Ne.chert, Diüllerstr. 7: Große Versammlung. Bortrag des Herrn Santorowicz über Sypnotismus". Eachverein der Buchbinder ete. Morgen Abend 9 Uhr in Feuerstein's Salon, Alte Jafobftr. 75: Wersammlung. Bortrag des Herrn kantorowicz über Urbetter- Hygiene". Maler und verw. Serufegen., Fil. 6( Moabit). Morgen: Monatliche Mitglieder- Bersammlung Berlebergerstr. 28( Hermerschmied). Kranken- und Sterbekaffe der Berliner Jansdiener( E. 61). Morgen Abend& Uhr in Feuerstein's Salon, Alte Jatobitr. 75: General Bersammlung. Arbeiter- Bildungsverein in Friedrichsberg. Morgen Abend 8 Uhr Butritt. Eisenbahnstr. 20. Schleiermacherstr. 2. firaße 120. Bernauerstr. 14. Dermischtes. Gloffe zum Heimstättengeset. 47 Bauernhöfe in Westfalen sind vom Militärfistus angekauft worden, um den Gyerzierplay und die Schießstände zu vergrößern. So schreibt dem Reichsblatt" ein Leser, welcher von diesen Bauern beauftragt worden ist, ihnen wieder Bauernhöfe zu verschaffen. Hinrichtungen und kein Ende. Jn 2yck( Ostpreußen) wurde der Landwirth Gottlieb Wischniewski aus Olschewen wegen Ermordung seiner Frau, in Mannheim der Raubmörder Reitter, in Paris der Unterlieutenant Anastay hingerichtet, welcher Madame Dellard ermordet hatte. Zum Tode verurtheilt wurde in Neisse der Guts be fiber Ludwig aus Brockendorf wegen Ermordung seiner Mag d. Nur 5 Pfennige baar haben sich im Geldschrank der Dirschauer Kreditgesellschaft" nebst verschiedenen Wechseln vor gefunden. Die finanzielle Lage des Unternehmens ist im Einzelnen zur Zeit noch nicht übersehbar. " Stockholm, 9. April. Durch den Beschluß der zweiten Rammer, betreffend die Ablehnung der 90tägigen Uebungszeit für die Wehrpflichtigen, sind sämmtliche Militärvorlagen für diese Tagung definitiv verfallen, wenn auch die erste Kammer noch pro forma in der Berathung fortfährt. Drontheim, 9. April. Infolge andauernder Regengüsse fand heftiger Eisgang auf dem Stördalsflusse statt; eine mächtige Gisverstopfung bei Overkil hat die Ueberschwemmung eines großen Theiles des Stordalen verursacht. Bei der Station Söberg ist der Eisenbahndamm der Röcosbahn in 60 Füß Länge und 14 Fuß Tiefe fortgespült und die Telegraphenleitung zerstört. Der Schaden ist sehr bedeutend. London, 9. April. Die ausständigen Bergleute in Durham erhielten vom Bergarbeiter- Verbande 3700 Pfd. Sterl. als erste Unterstügungsrate. Weitere Raten sollen wöchentlich ausgezahlt werden. Man befürchtet, daß der Streit sich infolge dessen in die Länge ziehen werde. D Briefkaffen der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht ertheilt. Ein Alter. Sehr warm empfunden, leider der Form halber nicht aufnahmefähig. Schwoch. Das gehört nicht in den Sprechsaal. Pfeiffer. Gehört als Privatangelegenheit in den Inseraten theil. Gewerkschaft, Agitationskommission 2c. fönnen solche Wittheilungen C. Anton, Amalienstr. 17. Ohne Beglaubigung durch eine nicht aufgenommen werden. Privat Theaterverein Crescendo. Die Bezeichnung des Sigungstages fehlte. W. T. 85. Mit der Erledigung Ihrer Eingabe betreffs der Waldbrand. Wie die Münchener Neuesten Nachr." aus Staatseinkommensteuer erledigt sich von selbst auch die AngelegenFüssen melden, brannte die Staatswaldung zwischen Hohenheit der Gemeinde- Einkommensteuer. schwangau und Füßen in einem Umfange von 30 Tagwerk nieder. A. B. Sie fund willens, nach Santiago auszuwandern. Das Feuer ist noch nicht gelöscht. Gegen 1000 Feuerwehrleute Db es rathfam wäre? Wir können Ihnen nicht rathen. W. B. Gerichtlich angeordneten Sektionen tönnen sich die find an der Löscharbeit. Das Ulmer Schwurgericht sprach die gegen Miß- Angehörigen nicht widersetzen; fie tönnen nur nach geschehener handlung, von Refruten angeklagten 5 Dragoner langen. Da wir leider noch eine besondere Militärgerichtsbarkeit Sektion die Auslieferung der Leiche behufs der Bestattung verreservisten frei. Durch Einsturz des Rellergewölbes eines Neubaues haben, so ist bei Untersuchungen gegen Militärpersonen( und wurden in München zwei Maurer erschlagen und einer schwer hier handelt es sich um ein eventuelles Verfahren gegen einen verlegt. Man hatte die Verbolzung des Gewölbes zu früh Militärposten wegen Niederschießung eines Menschen) die Militärgerichtsbarkeit die zuständige Behörde. entfernt. Auf Grund des Spionagegefehes wurde in Toulon der italienische Staatsangehörige Aurillo zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilt. C. F. Während der Zeit, wo den Gehilfen eine Sonntagsruhe gewährt ist, darf in offenen Verkaufsstellen überhaupt kein Gewerbebetrieb, auch nicht ohne Gehilfen, stattfinden. Weißenfee. Die Adresse von Paul Singer ist LindenDer Maschinist Bock, welcher durch niederträchtige Mißstraße 44 part., die der Frau E. Ihrer Velten i. d. Mart. handlung aller Wahrscheinlichkeit nach den Kohlenzieher G. F. Giebt es im Deutschen Reich gesetzlich sanktionirte Archembeau zum Selbstmord getrieben hatte, ist vom See- Amt zu Allerdings, der ganze Titel VI der Reichsder verhältnißmäßig milden Strafe von drei Monaten Gefängniß Innungen? verurtheilt worden. Der Staatsanwalt hatte neun Monate Gewerbe- Ordnung handelt von ihnen. beantragt. Bock war Maschinist des dem„ Norddeutschen Lloyd" gehörigen Dampfers Dresden". Literarisches. A. Sch., Rigdorf. Das Kind muß bis zum Schluß des Schuljahres am Unterricht theilnehmen. Abonnent Holzmarktstraße 4. Die Frage ist uns uns verständlich. Sie müssen sich deutlicher ausdrücken. R. W., Oranienstraße. Da tönnen Sie jetzt noch einmal den Gang machen. Hätten Sie sich gleich mit dem Mann ver ständigt, dann hätten Sie feine Laufereien. Wenn Sie jetzt Inhaltsverzeichniß der Nr. 15 der Berliner Volks mehr erzielen, als Ihnen freiwillig angeboten war, aber hätten tlagen, haben Sie feinen befferen Erfolg; Sie würden taum Ueber den Werth und die Be- noch Kosten zu tragen. Tribüne". Aus der Woche. " 5 deutung politischer Demonstrationen. II. Die Männer der W. G. Warten Sie noch ein paar Tage, und friegen Sie im Saale des Hrn. Spizig: General Bersammlung. Nur Mitglieder haben Kommune: Ferré. Wie man in Rußland Revolutionär wird. dann keine Antwort, so wenden Sie sich mit einer Klage an das Von der Bewegung. Vom Schlachtfelde. Verschiedenes. betreffende Unfallversicherungs Schiedsgericht. Hat die UnfallDrechsler und Jerufsgenossen Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin). Gedicht. Novelle. Heimstätten III. Der Fortschritt, Berufsgenossenschaft hier ihren Sib, so tönnten Sie sich auch Morgen bend 8% uhr bei steßner, Annenstr. 16: Bersammlung. Die fozialdemokratische noch vorher von derselben persönlich auf ihrem Bureau Bescheid Die badische Fabrikinspektion. Gehrkursus der Berliner Arbeiter und Arbeiterinnen zur ersten seine Bedeutung und feine Biele I. Hilfe bei Unglücksfällen. Gemeinschaftliche Lehrjunde morgen Abend Partei in Holland. Deutscher holen. Wir erhalten foeben Heft 7 des Lieferungswertes: ,, Die 1848 und 1849" von Wilhelm Blos.( Stuttgart, J. H. W. Dietz' Deutsche Revolution, Geschichte der deutschen Bewegung von Verlag.) 8 Uhr bei Feuerstein, Alte Jafobir. 75. Vortrag und Uebungsstunde unter Steichstag. Gewerkschaftliches 2c. Leitung der praktischen Aerzte Herrn Dr. Guttmann und Dr. Christeller. Sozialdemokratische Lese- und Diohutirklubs. Sonntage. Mar Rayfer, Nachmittags 8 Uhr, Schneetoppe, Nostisstr. 20. tigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen Abend 8 Uhr in Scheffer's Freie Vereinigung fämmtlicher in der Papierindustrie befchär. Salon, Jafelitr. 10: General Bersammlung. 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April, Abends 8 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Zahnarztes Herrn Robert Wolf über:" Die Hygiene des Mundes." 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. Abrechnung vom Winter- Vergnügen. 4. Verschiedenes. Herren und Damen als Gäste willkommen. Pflicht eines jeden Mitgliedes ist es, pünktlich zu erscheinen. Um zahlreichen Besuch bittet [ 176/14] Der Vorstand. Orts- Krankenkasse der Tabaksfabrik- Arbeiter. Generalversammlung am Sonntag, den 24. April, im Kaffenlokale Landsbergerstraße 31, Abends 7 Uhr, nach der Kassenauflage. Tagesordnung: Rechnungsbericht pro 1891 und Antrag auf Decharge- Erklärung. 547 Ethische Der Vorstand. Gesellschaft. Sonntag, den 10. April, Abends 7 Uhr, in den Gratweil'schen Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79: Vortrag des Herrn J. Türk: Ursachen und Wirkungen der französischen Revolution. Nach dem Vortrag: Gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäste, Damen und Herren, sehr wilkommen. Achtung! 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Die Diskussion tagt, liegen folgende weitere Nachrichten vor. sich mit den Kartellverträgen einverstanden und verspricht, im hierüber gestaltete sich zu einer sehr regen. Unter Anderem tadelte Sigung vom 5, April, Vormittag 3. Auf Antrag Auslande thatkräftig für dieselben zu agitiren. Im gleichen Kollege Nolting den Beschluß des Kongresses bezüglich des Breslau werden die Beiträge auf 25 Pf. festgefeßt. Der Antrag Sinne spricht der Kopenhagener Delegirte. Die Resolution Ausschlusses von = Lotal Organisationen. Hamburg, die Zunftgebräuche abzuschaffen, wird nach langer der Siebener- Kommiffion, die Rartellverträge betreffend, wird bewußte Jede tlaffenArbeiter Organisation als Debatte unter Bravorufen angenommen. Der Antrag der Filialen einstimmig angenommen. Die Kartellverträge mit den sächsischen stimmberechtigt anerkannt müffe voll und Berlin, Hamburg, Magdeburg, die Gewährung von Rechtsschutz Lokalvereinen werden, nachdem die Vertreter Sachsens die Erklärung man sich mit den Beschlüssen des Kongresses einverstanden. Im Uebrigen erklärte betreffend, wird nach kurzer Diskussion einer fünfgliedrigen Kom- gegeben, eine vierteljährliche Abrechnung zu liefern und event. als Hierauf erläuterte Rollege Ischner die neue Gewerbemisston überwiesen. Dieselbe hat ein Rechtsschutz- Reglement aus- Ginzelmitglieder in den Berein deutscher Kupferschmiede einzutreten, Ordnung. Charakterinisch für dieselbe sei die vom 1. Mai ab zuarbeiten. Nürnberg beantragt die Einführung obligatorischer angenommen. Der Dresdener Delegirte empfiehlt die Annahme in allen Geschäften und Fabriken, welche mehr als 20 Personen Arbeitslosen- Unterstüßung für Süddeutschland. Wird abgelehnt. Der Kommissionsbeschlüsse. Dieselben werden sämmtlich an- beschäftigen, auszuhängende Arbeitsordnung. Stettin beantragt, das Fachorgan den Mitgliedern gratis zu genommen. Ferner wird beschlossen, die Ausführung und Vor- Bosamentenarbeiter maßgebende werde wohl die im„ Confektionär" liefern. Auf Befragen erklärt der Redakteur des Blattes, daß bereitung der einzelnen Verträge dem Vereinsvorstande zu überweisen. Interessenblatt der Arbeitgeber) empfohlene werden. Nach dieser daffelbe bei jedem Quartal mit Defizit arbeiten muß und auch Sierauf wird in die Berathung der Anträge, die Statuten- betrüge die Arbeitszeit 10 Stunden. Die Lohnabrechnung ge die Abonnementsgelder jetzt schwierig eingeholt werden können. änderung betreffend, eingetreten. Nach langer Debatte wird§ 1 schähe jedoch nur nach geleisteten Stunden, und eine ViertelRedner wünscht die obligatorische Einführung des Blattes. Nach in folgender Fassung angenommen: dem noch mehrere Redner in demselben Sinne gesprochen, wird stunde Zuspätkommen werde mit 25 Pf. Strafe bestraft. Rauchen der Antrag der Filiale Stettin angenommen. In der Nachmittags Sigung wird einstimmig befchloffen, das Material über die Münchener Angelegenheit dem Feuer zu überliefern und die damaligen Differenzen für ewige Beiten zu begraben. Die Filiale Wolfenbüttel stellt den Antrag, einen Vertrauensmann für Deutschland zu wählen; derselbe soll Die Agitation betreiben, und zwar auf Kosten des Vereins. Es wird von mehreren Rednern eingewendet, daß es nicht nöthig sei, einen Vertrauensmann nur für die Kupferschmiede zu wählen. Derselbe werde, da der Verein ihn erhalten müsse, die Mitglieder hinsichtlich der Beiträge wiederum naturgemäß belasten. Die Kommission zur Regelung der Kartellverträge werde auch betreffs der Agitation einen Ausweg zu finden wissen. : Die für die Der Unterstüßungsverein der Kupferschmiede Deutschlands sei verboten. Wer die Arbeit nicht nach Muster macht, hat den Zweck, die geistigen und materiellen Interessen seiner ferhalte keinen Lohn dafür. Kündigung gäbe es nicht mehr. Mitglieder nach allen Seiten zu fördern und zu vertreten, welche Einzelne Uebertretungen würden mit 50 Pf. Strafe bestraft. mit allen gefeßlich erlaubten Mitteln zu erreichen sind. As§ 15 laute: Jeder Arbeiter ist verpflichtet, nach Maßgabe des 3wed zum Wohle der Mitglieder sind zu erreichen: § 105 der Gewerbe- Ordnung an Sonntagen zu arbeiten. Dies a) Die Verkürzung der Arbeitszeit; seien die neuesten Errungenschaften auf dem Gebiete der GewerbeAr- Ordnung, der neue Kurs"! Die einzige Waffe gegen jene Willkür der Unternehmer seien noch die zu wählenden Arbeiterein Jeder dafür sorgen, daß nur solche Kollegen gewählt werden, die auf unserem Boden stehen, die auch in Wahrheit unsere Interessen vertreten. b) Erzielung eines solchen Arbeitslohnes, welcher jedem beiter eine menschenwürdige Existenz sichert; c) Unterstüßung arbeitsloser Mitglieder auf der Reise und ausschüsse. Wenn die Wahlen derselben zu vollziehen ist, solle am Orte; d) durch Gewährung von unentgeltlichem Rechtsschutz in gewerblichen und solchen Streitigkeiten, in welche die Mitglieder infolge ihrer Thätigkeit für den Unterstüßungsverein gerathen, fowie bei Anklagen wegen Vergehen gegen den§ 153 der Gewerbe- Ordnung; e) Einführung von Arbeitsnachweisen, Erhaltung des Fachorgans und Pflege einer Berufsstatistik. Ein lagbares Recht auf solche Unterstüßungen steht den Mitgliedern jedoch nicht zu. Die Zurichter Berlins hielten am vorigen Sonntag eine Sigung vom 6. April, Vormittag 3. Die NeunerVersammlung ab. Betreffs des einzigen Punktes der Tagestommission erstattet Bericht über ihre Arbeiten, den Arbeitsordnung: Wie stellen sich die Berliner Zurichter zu einem einnachweis und die Sterbefaffe betreffend. Ein Antrag, die Berichte heitlichen deutschen Lohntarif? gab Rollege Dittmann den der Kommission in Druck zu geben und dieselben dann weiter zu Anwesenden Kenntniß davon, daß die Kollegen von Markranstädt, berathen, wird einstimmig angenommen. Saupe- Magdeburg Lindenau, Skeudig und Rötha( Sachsen) beschlossen haben, durch referirt hierauf im Auftrage der Siebenerkommission über die Zu dem§ 2 des Statuts, betreffend die Mitgliedschaft, wird ihre Delegirten bei der Generalversammlung in Weißenfels jenes in Aussicht genommenen Kartellverträge. Redner führt etwa beschlossen, daß jeder in Deutschland beschäftigte Kupferschmied als Antrag stellen zu lassen. Redner bezeichnete es als nothFolgendes aus: Die Siebenerkommission ist zu der Ueber- in den Verein aufgenommen werden kann. Jedoch müssen Aus- wendig, die Meinung der Kollegen über diesen Punkt zu hören, zeugung gefommen, daß die Kartelle mit dem Auslande auf gelernte, oder diejenigen, welche ihr Arbeitsverhältniß wechseln, und beklagte es tief, daß die Versammlung so schwach besucht Gegenseitigkeit beruhen müssen. Die Mitglieder im In- und binnen 4 Wochen ihre Anmeldung bewirken, widrigenfalls eine war, indem gerade die besten Kräfte und Redner nicht erschienen Auslande müffen gleichberechtigt sein, infolge dessen sind auch Karenzzeit eintritt, oder bei denen, die das Arbeitsverhältniß seien. Im weiteren sprach sich Redner dahin aus, daß es für die Pflichten gleichmäßig zu verheilen. Die Regelung dieser Wer- wechselten und die 4 Wochen verstreichen ließen, der Neueintritt Berlin wohl nicht gut möglich fei, mit den Kollegen in Sachsen hältnisse läßt sich jedoch nicht sofort herbeiführen, man müffe verbunden mit Eintrittsgeld sich nöthig macht. Ein Antrag der zu konkurriren, weil diefelben in viel größeren Räumen arbeiten hauptsächlich den Ausländern Gelegenheit geben, ihre Orga- Filiale Magdeburg, die Veröffentlichung Neueintretender im Fach- jedoch müßten die Berliner Kollegen darauf sehen, einen höheren nisationen umzugestalten. Die Kommission hat hierzu eine Reso- blatt betreffend, wird angenommen. In der Nachmittags- Halbstückpreis und einen befferen Stundenlohn zu erzielen. Bon Intion, in welcher die Richtschunr gegeben ist, ausgearbeitet. Die und der Abendsigung wird die Statutenberathung fortgesetzt. einigen Rednern wurden die Mißstände ihrer Werkstellen Kartellverträge mit den sächsischen Lokalvereinen sollen dahin ge- Das Eintrittsgeld, welches bisher 15 M. betrug, wird auf 10 M. zur Sprache gebracht. Kollege Fechner erwähnte, daß auch in regelt werden, daß die Abrechnung dieser Vereine alle Vierteljahre reduzirt und unter anderen Anträgen ein solcher der Filiale diesem Gewerbe schwarze Listen existiren, denn wenn ein Kollege mit dem Verein deutscher Kupferschmiede stattfindet. Sollten die Bremerhafen angenommen, wonach Mitglieder, welche sich im in seiner Werkstelle aufhöre, werde der andere Meister mittelst Behörden dagegen eingreifen, so würde das Vertrauensmänner- Gefängniß befinden, unter Gewährung aller Rechte wieder auf- Telephons davon in Kenntniß gefeßt, damit der Gehilfe nicht System eingeführt werden und die Mitglieder der Lokalvereine genommen werden, sofern ihnen die Ehrenrechte nicht aberkannt eingestellt würde. Die Kollegen Rihm und Regge( Nichtdem Verein deutscher Kupferschmiede beitreten. Bezüglich der waren. Zurichter) setzten hierauf den Anwesenden auseinander, daß die Kartellverträge mit den verwandten Zentralvereinen wird In den Sizungen am 7. April wurde die Statuten- Rapitalisten und Fabrikanten in wirthschaftlicher Beziehung aller empfohlen, die Agitation gemeinschaftlich zu betreiben; desgleichen berathung beendet und beschlossen, daß die neue Organisation orts den Arbeitern feindlich und geschlossen gegenüberstehen, wes bei Streits sich gegenseitig zu unterstüßen. Von der Aufstellung am 1. Juli in Kraft treten soll. Der Delegirte Kersten- Kopen- halb fich auch die Arbeiter vereinigen müßten. Kollege Hübner gemeinschaftlicher Statistiken soll Abstand genommen werden, hagen nahm Abschied und erklärte, nach Kräften für eine forderte die Zurichter auf, dem Verband beizutreten. Nachdem Desgleichen auch bei Einrichtung zentralisirter Herbergen Menderung feiner heimathlichen Organisation im Sinne der noch Kollege Pietschmann die Verhältnisse der Pariser Zuund Arbeitsnachweise. Es soll vielmehr den Filialen deutschen Beschlüsse sorgen zu wollen. überlassen bleiben, am Orte sich mit den Berufsorganisationen, betreffs Einführung wandten meinschaftlicher Herbergen und Arbeitsnachweise zu Burgstraße. ver= ge= ver FEEN- PALAST. Eingang Wolfgangstraße. richter geschildert hatte, wurde ein Antrag angenommen, nächsten Sonntag noch eine Zurichterversammlung abzuhalten und so viel wie möglich zu agitiren, daß dieselbe auch von den indifferenten Kollegen besucht wird. Feen- Palast. Montag, den 18. April 1892( weiter Osterfeiertag): Burg- und St. Wolfgangstrassen- Ecke. Sonntag, den 17. April 1892, Abends 7 Uhr: Großes Grosse Matinée der Schneider und Schneiderinnen Berl., Vokal-& Instrumental- Konzert bestehend in Vokal- und Instrumental- Konzert, ausgeführt von Zivil- Berufsmuftkern unter Leitung des Herrn Dirigenten zum Besten der Arbeiter- Bildungs- Schule veranstaltet vom G: Jahnke und den Gefangvereinen Norddeutſche Schleife u. Vorwärte Gesangverein der Steinmetzen 1. Unverzagt ( Nord), Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes, unter Leitung des Dirigenten = Herrn Gutau. 179/17 Die Dorfkommunisten, Baudeville Scherz, aufgeführt vom Theater- Verein ,, Fideler Geißt". Deklamationen heiteren und ernsten Inhalts. Arrangirt von der Agitations- Kommission. DEF OF Anfang pünktlich 11 Uhr. D Billets à 30 Pfg. sind im Zentral- Arbeitsnachweis, Markgrafenftr. 88 ( Reftaurant Leopold); Stramm, Ritterstr. 128; Gnadt, Brunnenstraße 88; Wernau, Restaurant, Rosenstr. 30; Wengels, Koppenstr. 41; Rogge, Bigarren geschäft, Beteranenftr. 14; bei den Mitgliedern der Kommission, allen mit Plakaten belegten Handlungen, und an der Kasse des Lokals zu haben. Achtung! Feen- Palast. Achtung! Burg- und St. Wolfgangstraßen- Ecke. Am Oster- Sonntag, den 17. April 1892: Grosse Matinée, veranstaltet von den Schulkommissionen der Arbeiter- Bildungsschule, unter gefl. Mitwirkung der Männer- Gefangvereine Myrthenblätter, Alpengleche, Karthaus'scher Gesangverein, Liedesfreiheit, Johanni, Alte Linde, Unverdrossen u. Freundestrene ( gemischter Chor), zirka 200 Sänger. Die Musik wird ausgeführt von 35 Mitgliedern der Freien Bereinigung der Berufsmusiker unter Leitung des Herrn G. Jahnke. Anfang 11 Uhr Vormittags. Billet inkl. Progr. 25 Pf. Geschäften zu haben. Billets sind in den Zahlstellen, sowie in den mit Plakaten versehenen Um zahlreichen Besuch bittet 432/11 Das Komifée. J. Semmel, praft. Zahn- Arzt, ( Moabit) ( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes) unter Leitung ihres Dirigenten Herrn C. Himml. Nach 12 Uhr: BALL. Festrede, gehalten vom Stadtverordneten E. Vogtherr. Billets à 25 Pf. sind in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. 164/5 Das Komitee. Achtung! Achtung! Grosse Matinée am Sonntag, den 17. April( 1. Osterfeiertag), im ,, Böhmischen Brauhause", Landsberger- Allee Nr. 11-13, Gauverein Berliner Bildhauer. Dienstag, den 12. April, Annenstraße 16, General- Versammlung. = Tages Ordnung: 1. Rechenschaftsbericht vom 1. Quartal. 2. Wahl eines Mitgliedes des Vorstandes des U.-V. d. B. D. an Stelle des Kollegen Wolf. 374/14 Der Vorstand. Mitglieder- Versammlung der Maler und verwandt. Berufsgenossen, Filialė V. SW., am Montag, den 11. D. Mts., Abends 8½ Uhr, Notizstraße 50, Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Wahl der Krankenbesucher. 3. Anträge zur Generalversammlung. 4. Wahl eines Abgeordneten. 5. Verschiedenes. 221/2 Die Verwaltung. Freie Kranken- u. Begräbnißkasse der Schuhmacher und zum Besten arbeitsloser u. gemaßregelter Kollegen, Berufsg. Berlins( E. H. Nr.27.) ausgeführt von den Gesangvereinen Deutsche Eiche, Kornblume, Freund- General- Versammlung schaft, Wahrheit und Vorwärts III( Friedrichsfelde), sämmtlich Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes, unter Zeitung ihres Dirigenten F. Vatschan, am Montag, 25. April, Ab. 82 Uhr, und unter gütiger Mitwirkung des Instrumentaltünstlers E. Bademak und eines Cornet- Quartetts, gestellt von der Freien Vereinig. der Berufsmusiker. Anfang präzise 12 Uhr Vormittags. I . Billets à 25 Pfg. find in sämmtlichen mit Plakaten belegten Handlungen 2. und bei den Vertrauensmännern des 4. Wahlkreises zu haben. In Anbetracht der guten Sache werden die Genossen ersucht, sich recht zahlreich zu betheiligen. Das Komitee. 2222L Buch- und Steindruckerei nebst Buchbinderei 64/4 Sillier, Janiszewski& Co., Oranienstraße 54, am Moritplah, empfehlen sich zur Anfertigung von Flugblättern, Statuten, Formularen 2c., Quittungs- u. Kontrollmarken nur eigener Fabrik. Fischerstr. 25. Tagesordnung: 1. Vierteljährlicher Kassenbericht. Innere Kaffenangelegenheiten. Quittungsbuch legitimirt. 2874b Der Vorstand. J. A.: F. Lutz. Versammlung der Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Maler 1. verw. Berufsgenossen Deutsch lands, Filiale Berlin SW., im Kaffenlokal Montag, d. 11. d. M., Abends 8 Uhr. Tages- Ordnung: 1. Kassenbericht. 2. Anträge zur Generalversammlung. 3. Wahl der für Unienstr. 55, Moritzplatz. Spr. 9-1, 3-5. 3n der Poliklinik Plakate für die Anschlagfäulen zum Preise wie bei Delegirten. Unbemittelte 8-9 Bm, 1-3, 5--6 Nachm.( künstl. Zähne 2 Mark). & Hartmann. Der Vorstand. Wir offeriren für die Frühjahrs- und Sommer- Saison die größte Auswahl neuester englischer Damen- Kleiderstoffe zu sehr billigen Preisen. Englischer Cheviot mit bunten Noppen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Cheviot mit Fantasiestreifen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Diagonal mit bunten Effecten, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 80 Pf. Englischer Cheviot Neige, doppelt breit, reine Wolle Eine grosse Auswahl feiner Neuheiten Mtr. I Mark. Mtr. 1, 1,25, 1,50 u. 2 Mark. Schwarze Kleiderstoffe in glatt, foulirt, gemustert, Jacquard, gestreift Mtr. 1, 1,25, 1,50 M.. Damen- Mäntel und Jaquets in großer Auswahl enorm billig. Jaquets in den neuesten Façons 6, 8, 10, 12, 15 Mark. 10, 15, 20 Mark. 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