Nr. 262. Abonnements- Bedingungen: # Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 M., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs. Preisliste für 1902 unter Nr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montage. 切 Vorwärts Berliner Volksblatt. 19. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 fg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Abrene. Sozialdemokrat Berlin". Centralorgan der Socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Umsturz der Geschäftsordnung. Sonnabend, den 8. November 1902. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. allzu lässig und allzu pflichtvergessen sind, um die für eine fachgemäße nungen Wasserstiefler und Wadenstrümpfler zu vertauschen. Beratung des Zolltarifs erforderliche Zeit im Reichstag anwesend zu Herr Richter hat bei dem Kampf um den Zolltarif statt der sein. Wegen der von den Blättern der Bollparteien selbst oft beklagten Beinschienen sicherlich Escarpins angelegt. Die Mitteilung, daß die Zollparteien eine Aenderung der Säumigkeit der Konservativen und der Centrumsabgeordneten soll Man versucht sich in Auslegungskünften, die alles parlaGeschäftsordnung des Reichstags planen, findet munmehr ihre an der Geschäftsordnung geändert werden. mentarische Herkommen über den Haufen werfen. Es ist Bestätigung. Die Fraktionen der Konservativen und des Wenn es also die Absicht des Antrags Aichbichler ist, die namentlichen gebräuchlich und versteht sich eigentlich von selbst, daß AbCentrums haben am Freitag beraten, wie sie sich die Heim- Abstimmungen in fürzerer Zeit zu erledigen, so zeigt sich jedoch auch änderungsanträge nicht nur gestellt werden dürfen, sondern führung der Zollbeute, die ihnen von der Opposition ernstlich be- in dieser seit langem und drohend angekündigten Aktion dasselbe auch begründet werden müssen. Thut nichts! ein Schlußstritten wird, erleichtern und sichern können. Das Ergebnis ihrer betrübende ungeschick, das die Mehrheitsparteien in dem antrag der Mehrheit walzt auch diesen Gebrauch ein. Die verschwörerischen Beratungen ist ein Antrag ich bichler und gesamten Bollfeldzug bewährt haben. Nachdem man durch die Unfähigkeit, geschäftliche Behandlung eines Paragraphen ist eine reine Genossen zur Abänderung der SS 58 und 59 der Geschäfts- sich untereinander und mit der Regierung über die Zollvorlage zu einigen, weckmäßigkeitsfrage und kann in jedem Stadium der Beordnung des Reichstages. viele Monate vergeudet hat, soll nun die Aenderung der Geschäfts- ratung aus Zweckmäßigkeitsgründen geändert werden. Das ordnung die vergeudete Zeit wieder gewinnen. Aber der borist alte Braris. Thut nichts! wenn es den Herren in den gelegte Antrag ist dazu so ungeeignet als möglich. Stram paßt, feßen sie über alle Barrieren der Logit hinweg Selbst wenn es nicht die Aufgabe der Opposition wäre, jeden und es macht der Linken äußerste Mühe, die zu allen Antrag auf Aenderung der Geschäftsordnung, der im gegenwärtigen Brutalitäten entschlossenen Gegner zu veranlassen, sich wenigstens Stadium der Zollberatung und zum Zweck der Verwirrung dieser Zeit zur Selbstbesinnung zu verschaffen. Die§§ 58 und 59 lauten jetzt wie folgt: § 58. Der Präsident erklärt die Abstimmung für geschlossen, nachdem der namentliche Aufruf sämtlicher Mitglieder des Reichstags erfolgt und nach Beendigung desselben durch Rekapitulation Des Alphabets Gelegenheit zur nachträglichen Abgabe der Stimme gegeben ist. Die Umstürzler der Geschäftsordnung beantragen: 1. Den§ 58 dahin abzuändern: Die Namen der Abstimmenden und ihre Abstimmung werden in ben stenographischen Bericht der Sigung aufgenommen. 2. Im Falle der Annahme des Antrages zu 1, in§ 59 an Stelle der Worte durch Namensaufruf erfolgten Abstimmungen" zu sezen:„ namentlichen Abstimmungen". würde er § 59. Bei allen nicht durch Namensaufruf erfolgten Ab- Beratung gestellt wird, mit allen Mitteln zu bekämpfen, so müßte Die Freitag- Sitzung war ein Musterbeispiel für die parla. stimmungen hat jedes Mitglied des Reichstags das Recht, seine dem Antrag Aichbichler schon um deswillen Widerstand entgegen mentarischen Rämpfe, die uns bevorstehen. Am Donnerstag von dem Beschlusse der Mehrheit abweichende Abstimmung turz gesetzt werden, weil im höchsten Maße geeignet ist, hatte die Mehrheit den unsinnigen Beschluß gefaßt, biermotiviert schriftlich dem Bureau zu übergeben und deren Aufnahme die Arbeiten des Reichstages zu stören. Der Antrag, wie er zehn die verschiedensten Gebiete behandelnde Bestimmungen in die stenographischen Berichte, ohne vorgängige Berlesung in dem vorliegt, ist völlig unbrauchbar. Eine namentliche Abstimmung kann des§ 5 gemeinsam zur Debatte zu stellen. Was war Reichstage, zu verlangen. ihren Abschluß erst haben mit der Verkündigung ihres Er natürlicher, als daß Stadthagen, der heute an erster stattfinden sollen, über deren Ergebnis der Reichstag längere Beit selber fagte, feineswegs rosige Aufgabe gestellt war, das gebuisses. Es ist ein lächerlicher Widersinn, daß Abstimmungen und einziger Stelle zu Wort tam, vor die, wie er § 58. Die namentliche Abstimmung erfolgt in folgender Weise: welche nach einigen Tagen im Drud erscheinen, bekannt wird. Bon so sehr seine Körperkräfte auch die Bewältigung dieser im unklaren bleibt, das erst durch die stenographischen Berichte, ganze ungeheure Gebiet gewissenhaft abzuschreiten, 1. Der Präsident fordert die Mitglieder auf, ihre Blaze einzunehmen. Die Schriftführer haben als der Feststellung des Ergebnisses einer Abstimmung hängt der riesigen Arbeit gerade ihm erschweren mochten. Mit dann von den einzelnen Mitgliedern die Abstimmungskarten ent- Fortgang der weiteren Beratung ab. Ohne solche Feststellung würde außerordentlichem Pflichteifer lieferte er eine eingehende gegenzunehmen und in Urnen zu sammeln. Die Abstimmungskarten die weitere Debatte gänzlich ins Ungewisse gehen und oftmals Begründung der zahlreichen Abänderungsanträge, die unfre tragen den Namen der Abstimmenden und die völlig unmöglich werden. Durch nichts könnte schlimmere Verwirrung Fraktion zu den§ 5 gestellt hatte. Dabei hielt er sich so Bezeichnung Ja, Nein oder Enthalte mich. Nach in die Reichstags- Verhandlungen getragen werden als durch die streng an die Sache, daß der Präsident auch nicht einmal Beendigung der Sammlung erklärt der Präsident die Abstimmung Verwirklichung des konservativ- ultramontanen Antrages. für geschlossen. Die Zählung der Stimmen geschieht Um die Unmöglichkeit des Antrages aufzuzeigen, fei nur noch die Präsidenten, denn sie löften sich dreimal ab, während Anlaß zum Einschreiten hatte. Der Präsident oder richtiger durch die Schriftführer. auf den Fall einer namentlichen Abstimmung über einen Antrag unser Redner standhielt. Natürlich kostete die Bewältigung aufschluß der Debatte verwiesen. Das Ergebnis der nament des fachlichen Materials, das Stadthagen fich zurechtgelegt lichen Abstimmung über einen solchen Antrag müßte natürlich fofort hatte, auch gehörig Zeit. Die übliche Länge parlamentarischer durch die Schriftführer festgestellt und durch den Präsidenten bekannt Reben wurde von unsrem unermüdlichen Genossen weit übergegeben werden. Die Auszählung der Abstimmungskarten" aber schritten: er sprach 4 Stunden und 20 Minuten, während Unterschrieben haben diesen Antrag 146 Mitglieder erheblich längere Zeit beanspruchen als die Ab- die längste Rede, die der Reichstag bisher gehört hatte, die der konservativen Fraktion, der Deutschen Reichspartei und des immung durch Namensaufruf. Ebenso wie bezüglich der Schluß- unsres Genossen Antric„ nur“ 3% Stunden gedauert hatte. Centrums; u. a. von Konservativen Graf Kanig, v. Kröcher, anträge liegt es bei Anträgen auf Bertagung und auf Uebergang Bewundernswert war die Munterkeit, mit der Stadthagen Dr. Kropatscheck, Dr. v. Levezow, Graf Limburg- Stirum, b. Nor- bekannt, so müßte aus der Abfassung ihres Antrages geschlossen bie Nor- Tagesordning. Wäre die Absicht der Antragsteller nicht fprach. Dazu kamen eine Reihe köstlicher Zwischenfälle, mann, Dr. Dertel, Nettich, v. Staudy; von der Deutschen werden, daß eine künstliche Verlängerung der Beratungen Dr. Arendt, der einen Zwischenruf schwer büßen mußte. für Belebung forgten. Zuerst war es Herr Reichspartei Gamp, Graf Arnim, v. Kardorff; vom Centrum des Reichstages bezweckt sei. Dr. Bachem, Gröber, Dr. Spahn, Graf Hompesch, Dr. Frhr. v. HeereDann kam Herr Dr. Ba ch e m an die Reihe, den unser Es ist selbstverständlich, daß die Bollopposition den neuen An- Redner mehreremale apostrophierte, während er gar nicht im man, Brinz Arenberg. Wie verlautet, find in den Fraktionssigungen der reaktionären schlag der Mehrheit mit der größten Entschiedenheit zurückschlagen Saale war. wird. Bisher hat die Opposition sich streng im Rahmen sachlicher Umsturzparteien noch andre Pläne erwogen worden; doch der obige Grörterungen gehalten. Es dürfte die Bollparteien nicht wunder- servativen und das Centrum ausnahmslos den Saal geräumt. Schon in der zweiten Stunde der Rede hatten die KonAntrag ist der ganze Ertrag des heißen Bemühens. Zunächst ist die Thatsache bemerkenswert, daß die National- nehmen, wenn gegen das Verbrechen, die Geschäftsordnung zu ver- Sie standen in den Wandelhallen oder hatten sich in der Reliberalen die Anträge nicht unterzeichnet haben. Es wird abzuwarten allen Mitteln geführt werden wird. Die Geschäftsordnung ist Menschen" zu schimpfen. Unfren Genossen that es leid, daß gewaltigen, der Kampf in der schärfsten Form und mit ftauration häuslich niedergelassen, um auf den„ unerhörten sein, wie sie sich zu ihnen stellen wollen. Vielleicht haben sie bereits die Verfassung des Reichstags genannt worden. Die Opposition, die die schönen Vorderplätze in den Reihen des Centrums und erlannt, daß es flüger sei, sich fernzuhalten von einem Ber- das deutsche Volk gegen den Bollwucher schügt, fie wird zugleich den der Konservativen, von denen aus man dem Redner fo such, die Ordnung des Parlaments zu erschüttern, von einem Umsturz der Reichstags- Verfassung abwehren. Versuch, für dessen Verwirklichung die Aussichten die denkbar bequem folgen kann, die ganze Zeit leer stehen sollten. Ein übelsten sind und der mit einer Niederlage derer enden muß, die Sie sollen ihn haben! Die Zollparteien wollen den Kampf der Erbitterung. Häuflein wanderte von den Sißen auf der äußersten Linken ihn anzetteln. aus und nahm vorn, rechts und in der Mitte Play. Natürlich Bemerkenswert ist ferner, daß unter den 146 Unterschriften, die lange Frist haben, um sich zu diesen Auseinandersetzungen über die zu spenden, so daß der unparteiische stenographische Uebrigens find wir der Ueberzeugung, daß die Kämpfenden unterließen sie nicht, von dort aus unserm Redner Beifall der Antrag trägt, sich überaus zahlreiche befinden von Abgeordneten, Geschäftsordnung vorzubereiten. Bekanntlich kommen die von Mit Bericht„ Bravo! und Sehr richtig! aus die an den Fraktionsfigungen überhaupt nicht teilgenommen haben, gliedern des Neichstags gestellten Anträge nach§ 35 der Geschäfts- Mitte und rechts" berzeichnen muß. Stadthagen faßte zum Teil sogar von solchen, die verhindert sind, in Berlin anwesend zu sein. So ist Abg. v. Frege unter- ordnung in der Reihenfolge zur Verhandlung, in welcher fie die Situation sehr gut in dem Wort zusammen, daß das Haus und die der ersten zehn Tage einer Ansicht sei, daß es zeichnet, der den Verhandlungen des Reichstages seit langem nicht mehr Seffion eingegangenen Anträge gelten als gleichzeitig eingebracht. Da würdig wirken nuüsse, wenn nachher anders beschlossen werde. beiwohnt. Desgleichen der franke Abg. v. Lebeßow. Eine große mum sehr zahlreiche Anträge aller Parteien noch unerledigt sind, so Zahl der Unterzeichner werden möglicherweise demnächst sich dagegen wird nicht geringe Zeit vorübergehen, bis sie sämtlich durchberaten Mehrheitsparteien feine Grenzen mehr. Sie waren jetzt wieder In der fünften Stunde kannte die Ungeduld der verwahren, daß ihre Namen ohne ihr Wissen unter den Antrag sein werden und dann der gemeinsame Antrag der Konservativen in Haufen im Saal erschienen und lärmten und johlten Aichbichler geraten find. und des Centrums auf Umsturz der Geschäftsordnung zur Beratung nach Kräften. Von Zeit zu Zeit stellten sich beinah wie auf gelangen darf. Politische Uebersicht. Berlin, den 7. November. aus der Kommando Schlußrufe ein. Auch hier fand Stadthagen fofort die treffende Abfertigung: Sie rufen Schluß, aber Sie waren ja gar nicht im Saal, wie ich sprach, wie wollen Sie richtig abstimmen, wenn ich meine Rede nicht wiederholen soll! Noch während der Rede Stadthagens hatten die drei Häuptlinge Rettich, Spahn und v. Tiedemann einen Die Absicht des Umfturzantrages ist Tar. Die Bollparteien haben bisher schon durch allerlei Vergewaltigungen die eilige Durchdrückung des Wuchergeseges versucht. Sie haben nicht nur jede fachliche Diskussion verweigert, sie haben auch die Erörterung der wichtigsten Fragen durch brutale Schlußanträge abgeschnitten. Sie haben erst wieder am Freitag eine Debatte geschlossen, Die brutale Gewaltthat die sehr mannigfaltige und wesentliche Gesezesbestimmungen betraf, nachdem nur ein Redner der Oppositionsparteien gesprochen hatte, ist für die Wucherparteien das einzige Mittel, um sich die er- Antrag auf Debattenschluß eingereicht. Die Antwort der Linken war während andre Redner um die Darlegung ihrer Anschainingen be- sehnte Beute zu sichern. Zu einfältig und zu wiklos, um der der Geschäftsordnungs- Antrag Bro emels, den gestrigen trogen wurden. Die Bollmehrheit will überhaupt keine Diskussion. Opposition auf vornehme Weise beizukommen oder auch nur Beschluß umzustoßen und über alle 14 Punkte des§ 5 getrennt Sie fordert, daß die Minderheit sich widerstands- eine fachliche Auseinandersetzung mit ihr zu versuchen, brütet zu verhandeln. Los unter ihr Machtgebot beuge. die Mehrheit in stillen Konventikeln an einer Ausgestaltung Von dem Lärm. den dieser Vorschlag bei den MehrheitsDie bisherigen Versuche der Zöllner haben aber nur dazu ge- der Geschäftsordnung, daß sie wie ein Federkissen zur Er- parteien hervorrief, kann man schwer eine Vorstellung geben. führt, die Opposition zu erregen und sie, in der Notwehr, zum stickung des politischen Gegners benutzt werden könnte. Die Man sah eine ganze Gallerie zum Schreien geöffneter ausgiebigen Gebrauch der ihr durch die Geschäftsordnung gegebenen Jesuitenschüler des Centrums haben dabei die Führung. Sie Wäuler auf der Rechten, allen voran that es Herr v. StarMittel anzustacheln. Jetzt will man den offenen Bruch der Geschäfts- müssen ganz den alten Satz vergessen haben, daß die Sonne dorff; Graf v. Roon schlug in tragischer Gebärde fortwährend ordnung betreiben. Jetzt will man, um das Wuchergeschäft in nicht immer dieselbe Seite des Daches bescheint. Die ehe- die Hände über dem Kopf zusammen. Diese Scenen wiederHaft zu vollenden, Bestimmungen der Geschäfts- maligen Stulturfämpfer, die Nationalliberalen, haben sich, holten sich während der heftigen Geschäftsordnungsordnung ändern, die seit jeher Geltung hatten, die von den wie sie meinen, so sehr nach links entwickelt. daß Debatte, die die Weigerung des nationalliberalen ViceMehrheitsparteien im eignen Interesse oft angewendei wurden, die sie schon zögernd die Hände ausstrecken, um eine präsidenten Büsing hervorrief, Herrn Brömet seinen Antrag ihnen aber jetzt hinderlich sind und zwar nur deshalb Sette mit Centrum und Konservativen zu bilden. Herr auch nur begründen zu lassen. Von symptomatischer Behinderlich sind, weil diese Mehrheitsparteien unfähig sind, Eugen Richter fieht um ein Wort eines seiner Anhänger deutung war, daß der am weitesten links stehende Führer der flir zahlreiche namentliche Abstimmungen, wie sie bei der Beratung aus der Freitag Sigung zu gebrauchen, mit schöner Leiden- Nationalliberalen, Herr Bassermann, sich dieser Ansicht des des ungeheuerlichen Zolltarifs nötig find, ihre Mitglieder in der für schaftslosigkeit diesem Schauspiel zu. Die Verteidigung der Präsidenten, die eine Vergewaltigung der Geschäftsordnung und die Beschlußfähigkeit des Reichstags hinreichenden Anzahl versammelt bedrohten Volksrechte und des gefährdeten Volkswohlstandes der Minorität darstellt, anschloß. Allerdings machte er dabei zu halten. Nicht wegen der zahlreichen Abstimmungen, welche die liegt ausschließlich in den Händen der Socialdemokratie, die auch den Vorschlag, die principielle Frage der GeschäftsSocialdemokratie mit Recht fordert, will die Mehrheit die Geschäfts- nur bet dem kleinen Häuflein der Liberalen um Barth Unter- ordnungs- Kommission zur Entscheidung zu überlassen. Mit ordnung ändern, sondern weil die Mitglieder der Mehrheitsparteien stügung findet. Es wäre vielleicht an der Reit, die Bezeich außerordentlicher Klarheit machten Bebel und Singer von neun Monate Die Fleischnot. Die Leipziger Stadtverordneten- Versammlung Darauf aufmerksam, daß diese principielle Entscheidung nicht den Erwartungen widersprochen hat wie diese Landtagswahl, daß durch eine Abstimmung des Hauses über die Zulässigkeit des es durchaus und ganz anders gekommen ist, als auf allen Seiten beschloß am Freitagabend mit großer Majorität, an die Regierung Brömelschen Antrages vorweggenommen werden dürfe. Herr erwartet wurde. Denn nicht bloß die Gegner der Christlich- wegen der zunehmenden Fleischnot eine Eingabe auf Deffnung der Grenzen zu richten. Brömel zog darauf seinen Antrag zurück, den nunmehr die socialen hofften, auch die Sieger von heute waren Abgeblikt! Vom Beuthener Landgericht ArndtGeschäftsordnungs- Kommission an der Hand der zahlreichen, Angst gequält, und aus vielen Bemerkungen ihrer Führer für seine Zulässigkeit sprechenden Präcedenzfälle zu prüfen hat. war zu entnehmen, daß sie mit dem Verluste ihrer Mehrheit bereits Kammer! wurde heute der Gewerkschaftsbeamte Scholtyset Noch hatten sich die Wogen der Erregung nicht gelegt, gerechnet hatten. Aber die Majorität des Queger wird im fünftigen aus Königshütte von der anscheinend sehr schwachbegründeten Anklage Staatsanwaltschaft hatte 9 so brachte Herr Büsing den bis dahin noch nicht mit Landtage so groß sein, daß sie jede oppositionelle Regung ersticken wegen Anreizung zum Klaften has freigesprochen. Die geteilten Schluß antrag der Mehrheit blikschnell fann. Der niederöstreichische Landtag besteht aus 78 Mitgliedern Gefängnis beantragt. Der Angeklagte soll in einer von zur Unterstüßung und zur Abstimmung. Ein Antrag auf und zwar 21 Abgeordneten der Landgemeinden, 21 Abgeordneten der 25 Mitgliedern des Berarbeiter- Verbandes besuchten Versammlung namentliche Abstimmung über den Schlußantrag konnte so nicht Stadt Wien, 13 Abgeordneten der Provinzstädte, 16 Abgeordneten des die Kapitalisten mit Raubtieren verglichen, ja sie als schlimmer wie eingereicht werden. Als Ersatz gab es einen von Stadt Großgrundbesiges, 4 Abgeordneten der Handelskammer und drei diese hingestellt haben. Der Wortlaut der Rede konnte nicht mehr hagen eingereichten Antrag auf Vertagung und namentliche Virilisten( zwei Bischöfen und dem Universitätsrektor). Von den genau festgestellt werden, jedenfalls aber wurde festgestellt, daß die Abstimmung darüber. Natürlich wurde die Bertagung 55 Abgeordneten, die durch eine Wahl entstehen denn bei der Versammelten sich in keiner Weise zu Gewaltthätigkeiten angereizt abgelehnt, aber auch gleichzeitig konstatiert, daß die Be- Handelskammer und bei dem Großgrundbesitz ist ja von Wahlen gefühlt hatten. Die Verteidigung des Angeklagten führte Rechtsschlußfähigkeit des Hauses nur an einem teine Rede gehören den Christlichsocialen nicht weniger anwalt Dr. Neumann mit großem Geschick. Der Vorsitzende, Landund mit gerichtsdirektor Arndt, rief Frauen, die sich im Zuhörerraum aufHaare hing. Bei der namentlichen Abstimmung über als 43: alle Abgeordnete des flachen Landes, thielten, zu:„ Was wollen denn die Weiber hier?" unsren ersten fachlichen Antrag riß dieses Haar und es ergab einer einzigen Ausnahme sämtliche von Wien sich Beschlußunfähigkeit. Die zollwütige Mehrheit saß auf, eine politische Mehrheit, wie sie noch nie in einem Landtage Das unbesiegbare Centrum." und da Graf Ballestrem unschwer voraussehen konnte, daß es erschienen ist! Von den verbleibenden zwölf Mandaten find bier in Die Wahlmänner- Wahlen im Kreise Offenbach- Land am Sonnabend eher schlechter als besser damit aussehen Stichwahlen zu erledigen, dann ist ein Socialdemokrat gewählt und bieten Stoff zu einigen intereffanten Beobachtungen. Dieser Kreis würde, sette er die Fortsetzung der Beratung auf sieben verteilen sich auf bürgerlich- freifinnige Parteien aller Arten. besteht aus 16 Orten, in denen fast durchgängig die katholische BeMontag an. Da die oppositionelle Kraft der" liberalen" Handelskammer- völkerung vorherrscht. Nur ein Ort von den sechszehn( RumpenAbgeordneten gleich Null ist, der Großgrundbesitz in dem Lande, heim) weist eine überwiegend evangelische Bevölkerung auf, während ohnedies nichts bedeutet, er Die geradezu„ chnische" Auskunft der Universitätsverwaltung, die wir gestern gewürdigt haben, erregt mit Recht in anständigen akademischen Kreisen starken Unmut, wenn sich bisher auch der Protest nicht öffentlich hervorgewagt hat. ernennt. " das dessen Hauptstadt Wien ist der Großgrundbesich überdies alle andren Orte erdrückende katholische Mehrheiten aufweisen. Ausland. Polizei- Immatrikulationen. Die Bürgerliche Presse geht mit standalöser Gleichgültigkeit über anschickt, mit der Luegerei Frieden zu schließen, indem er ihr drei Wurden doch nach der letzten Volkszählung in den 16 Orten insdas nunmehr eingestandene Polizeiregiment auf den Berliner Hoch- Mandate im„ Kompromißwege" überläßt, die sieben freisinnigen gesamt 24 576 Katholiken und nur 5043 Evangelische gezählt. Und schulen zur Tagesordnung über. Man findet fein Wort der aber fast lauter Provinznullen sind, so besteht die Opposition des frog der eifrigsten Wühlarbeit des Centrums und der thätigsten wort Mithilfe der katholischen Geistlichen von den Kanzeln und in sonstiger Empörung darüber, daß ein Berliner Universitätsrichter sich in den Landtags vorläufig eigentlich nur aus dem Socialdemokraten ei. privater Weise brachten doch unsre Genossen in 11 Orten mit einer Dienst der russischen Polizei stellt, also deutsche Universitäten sich Wenn dazu Adler kommt, der Freitag um das Mandat in heißer Bevölkerung von 15 862 Statholiken und nur 1704 Evangelischen ihre berufen fühlen, die Gewaltherrschaft der Knute zu fördern. Stichwahl zu kämpfen hat, so ist das freilich ganz ausreichend. Wahlmänner durch. In den fünf Orten, in denen die Centrums wurden 8714 Katholiken und Die zwei Socialdemokraten würden Herrn Lueger mehr zu schaffen wahlmänner Sieger blieben, 3339 Evangelische gezählt. Dabei ist es zu beachten, daß geben, als ein paar Dugend bürgerlicher Waschlappen. unter diesen fünf Orten auch der überwiegend Auf einen nennenswerten Erfolg war für die Socialdemokratie gerade in diesem Wahlkampf eigentlich nicht zu rechnen, und zwei Mandate evangelische Ort Rumpenheim( 1016 Evangelische und 91 Katholiken) Um die ganze Ungeheuerlichkeit des Vorganges zu ermessen, sei wären angesichts des beschränkten Wahlrechts und gegenüber dem sich befand, der infolge lokaler Gründe unfren Genossen mit knapper noch auf einige Einzelheiten hingewiesen. Wir hatten irrtümlich be- brutalen Terrorismus der Gegner ein ganz respektabler Erfolg. Mehrheit entrissen wurde. Gerade in diesem Kreise ersieht man, wie durch unermüdliche Agitation und einen guten Ausbau der richtet, daß bisher die Papiere zurückgegeben wurden. Das war Daß die Leopoldstadt und Ottakring nicht zu nehmen sein würden, Organisation dem sich vielfach unüberwindlich dünkenden Centrum war vorweg flar trotz der wahrhaft ungeheuren Arbeit, die auf der Boden abgegraben werden kann, und daß es nur eine Einauch früher nicht der Fall. Die Papiere wurden vielmehr bis zur Eymatrikulation im Universitäts- Sekretariat aufbewahrt. Die Neuerung diese Bezirke gelegt worden ist. Schon deshalb, weil da die stärksten bildung ist, wenn das Centrum glaubt, die Katholiken in Bausch besteht eben jetzt darin, daß diese Papiere auf dem Umwege über Leute der Christlichsocialen zu bekämpfen waren: in der Leopold- und Bogen für sich reklamieren zu können. die Berliner Polizei der russischen Polizei zur Begutachtung vor- stadt Lueger selbst und in Ottakring Prinz Liechtenstein, dessen Neffe gelegt werden, so daß also die stolzen Berliner Hochschulen erst die sich nächster Tage mit der Nichte des Kaisers von Destreich verZwei Bilder aus der englischen Parteipolitit.d russische Polizei um Erlaubnis fragen, ob sie einen Russen zulassen loben wird. Mit größerer Hoffnung schaute man auf Favoriten, proletarischen Stadtteil bon Wien, wo Adler das dürfen oder nicht. Die russische Polizei hat somit den Vorsiz der den London, 3. November.( Eig. Ber.) wenn es auch In den letzten Tagen spielten sich im englischen Parlament Berliner Immatrikulations- Kommission übernommen. Vielleicht ent- Mandat bei einer Ersatzwahl erobert hatte, schließt man sich, dieses Verhältnis dadurch noch sinnfälliger zum niemand unklar war, daß sich der Kampf diesmal unter ganz folgende zwei Episoden ab. Etwa neunzig Abgeordnete aus beiden Ausdruck zu bringen, daß man einige der eifrigsten und erfolg- andren Bedingungen entwickeln werde als bei der Einzelwahl, wo Parteien veranstalteten zu Ehren des Premierministers Mr. Balfour reichsten russischen Spizzel zu Ehrendoktoren der Berliner Universität die Christlichsocialen von unsrer Organisation überrascht wurden. ein Bankett im Restaurant des Unterhauses. Balfour lam direkt An Arbeit hat es bei den Socialdemokraten in Favoriten nicht ge- von einer der scheinbar sehr ernsten und bitter geführten Debatten Ganz unbegreiflich ist der Hinweis jener Auskunft", die wohl fehlt, haben wir doch um 1500 Stimmen mehr auf über die Schulvorlage, die von ihm verteidigt und von den Liberalen betämpft wird. Anwesend war auch u. a. der Bergvon dem Universitätsrichter Daude stammt, daß die Handhabung gebracht als bei der Wahl, wo Adler gewählt wurde. arbeiter- Abgeordnete William Abraham. Alle feierten den Premiersondern ein tüdischer Zufall ist es, des Paßwesens in Rußland sehr lar sei. Die Institution des Nicht eigne Schuld, minister in längeren Reden; der Bergarbeiter- Vertreter aber mußte eint uns der Erfolg verloren ging; obwohl Adler russischen Reisepasses ist an sich eine schwere Einschränkung der auf daß um walisisches Lied fingen:„ Das Land unsrer Väter." Abraham ist radikal; dem Papier gewährten Freizügigkeit. Wenn die Berliner Universität 100 Stimmen mehr erhielt als der Christlichsociale, fehlten ihm er sprach auf dem Trades- Unions- Kongreß gegen die socialistische das noch„ lar" findet, so muß ihr Jdeal wohl die völlige Auf- infolge eines czechischen Zählkandidaten vierzig Stimmen Resolution; auf der bald danach abgehaltenen Bergarbeiter- Konferenz zur absoluten Mehrheit! Es ist leider sehr unwahrscheinlich, daß sprach er für die Vergesellschaftung der Bergwerke und Verkehrshebung der Freizügigkeit sein. Ganz russisch ist die Berliner Auffassung über die„ Umtriebe". die Stichwahl gewonnen werden wird. Unter den 3500 Wählern, mittel. Er ist für eine besondere Arbeitervertretung im Parlament Es genügt in Rußland, daß jemand privatim äußert, er halte die noch nicht gewählt haben, sind vielleicht noch 500 Arbeiter, aber und singt ein Lied zu Ehren des reaktionären Premierministers, manches für besserungsfähig in den Verhältnissen, sofort wird er alles übrige kann von den Christlichsocialen mitgerissen werden. wofür er von seinen konservativen und liberalen Kollegen und Freunden mit lebhaftem Beifall belohnt wird. Balfour, der schlaue unter Polizei- Aufsicht gestellt, vielleicht sechs und mehr Monate in Umſomehr, als sie den ganzen Heerbann von Agitatoren, Unsummen Fuchs, ergötzte sich an dieser Scene und stimmte in den Chorus ein. Untersuchungshaft gesperrt. Die Berliner Universität aber denkt von Geld, alle ihre Gewaltmittel entfalten werden, um den Mann Er dachte wohl an seinen Freund Chamberlain, der mit der ihm russischer als selbst die russische Polizei. Sie hält es für nötig, sich zu Falle zu bringen, dessen geistiges Uebergewicht sie im Landtage eignen Offenheit vor einiger Zeit öffentlich erklärt hatte:„ Wir fürchten die Arbeiterabgeordneten nicht; sie sind doch nur liberales nochmals mit der russischen Polizei in Verbindung zu setzen, so oft und so schmerzhaft verspürt haben. ob diese in ihrer bekannten Humanität und Naivetät Wie ist der Sieg der Wiener Christlichsocialen zu erklären? In Stimmbieh." Eine andre Scene. Die Jren beantragten die Bertagung des nicht doch einem Menschen einen Reisepaß ausgestellt hat, den Provinzstädten machen sich Zeichen von Besserung bemerkbar, der derlei„ Umtriebe" berdächtig ist. Herr Daude aber beruft überall in Destreich ist der Klerikalismus im Rückgang begriffen, Hauses, um Gelegenheit zu haben, ihre Beschwerde vorzubringen. Balfour weigerte sich, den Antrag zu acceptieren, außer wenn fich ernsthaft auf die Notwendigkeit, die russische Polizei gegen ihre am Dienstag noch verloren die Klerikalen auf ihrem Erbsize in Campbell- Bannerman, der Führer der Opposition, ihn unterstützt. Steiermark vier Mandate, und gerade in Wien, dieser Stätte aller Dieser machte allerlei Ausreden, bis man endlich hinter den Coulissen eigne Lagheit zu schützen. Für die in Berlin studierenden Russen und Ruffinnen bedeutet und großer Kultur, feiert der modern frisierte Kleritalismus Orgien, fich verständigte, den Jren einen Abend zu gewähren. Diese Scene die neue Methode eine Verschärfung der ohnehin nicht geringen Un- die das Staunen Europas hervorrufen. Zum nicht geringsten Teile scheint dem Beobachter ganz widersinnig zu sein. Sie hat aber eine annehmlichkeiten. Es ist bekannt, daß sie schon längst von russischen ist dieser Wahlsieg auf gemeinen Schwindel begründet. Was die tiefe Bedeutung. Ein Antrag, wie die Iren ihn stellten, bedeutet Spionen umlagert sind, denen die Berliner Polizei mit Rat und That Christlichsocialen in diesen Wahlen, vom Anfang bis zum Ende, von ein Mißtrauensvotum gegen die Regierung; er bedeutet eine Aftion zur Seite steht. Jetzt erleichtert die Universitätsverwaltung selbst der Anlegung der Wahllisten bis zur Abstimmung an der Urne, einer Partei gegen die andre. Würde nun Balfour den Vertagungsnoch diesen Spizeldienst. Die russischen Spione erfahren jezt durch geleistet haben, das übersteigt wahrlich alle Grenzen; bei Räubern antrag acceptiert und zur Debatte gestellt haben, so wäre dies eine Anerkennung der Fren als einer besonderen Partei. Da Balfour aber die Universität, wo die Studenten und Studentinnen wohnen. Die im Walde ist mehr Rechtssinn vorhanden, als bei der famosen sehr gut weiß, daß die Trades Unions jezt im Begriff find, eine in deren Hand in Wien die Wahlangelegen besondere Partei zu bilden, die früher oder später im Parlamente schon früher zahlreichen Besuche dunkler Persönlichkeiten bei den Ver- Behörde, Diese Behörde hat einfach als Central als solche auftreten wird, so hielt er es für geboten, die Fren an mietern haben sich seit dem neuen Verfahren erheblich vermehrt. heiten liegen. Besonders die studierenden Ruffinnen erleiden dadurch Widerwärtig- Wahllokal für die Christlichsocialen fungiert; ihre Thätig die Liberalen zu ketten, um auch der kommenden Arbeiterpartei keine teit war ganz ausschließlich von dem Parteiinteresse ihrer Brot- Gelegenheit zu geben, sich von den Liberalen loszulösen. Camybellgeber bestimmt. Allerdings: die Wahl erweist auch, daß die Bannerman verstand dies sofort und man einigte sich hinter den Luegerei heute der getreue Ausdruck des Coulissen. Wienertums ist, daß diese leichtlebige, leichtfertige, unfachliche, sobald es gilt, die Arbeiter als Klasse niederzuhalten. Angesichts Beide großen Parteien handeln stets als eine einzige Klasse, auf die„ Hez" gestellte Stadt in den Botenreißereien der Luegerleute des Klassenkampfes verschwinden alle Schattierungen, die die Liberalen ihr herrliches Ideal erblickt. Unter dem Schlagwort des Anti- von den Konservativen unterscheiden. femitismus hat es Herr Lueger verstanden, das gesamte christliche Aus Amerika. Es war gestern nur eine Wahl zum niederöstreichischen Landtag, Bolt" zu einen: vom Lumpenproletarier bis schon ganz oben hinauf, zu einer Körperschaft mit recht unbedeutenden Befugnissen, zu einem alle reaktionären Elemente des alten, unausrottbaren„ Destreichertums" New York, 27. Oftober.( Eig. Ber.) Barlamente", das einmal im Jahre auf vier Wochen zusammen zu einer einheitlichen Masse zu formieren, zu einer Partei seines Wie schon der Telegraph berichtete, wurde der fünfmonatliche kommt: und dennoch war es der erbittertste, leidenschaftlichste dämonischen Ehrgeizes. Der Sieg der Christlichsocialen zeigt also Kampf der Hartkohlengräber vorläufig beendet und nahmen diefelben Die Streit Wahlkampf, den diese an Wahlen so überreiche Stadt noch erlebt an, wie es um die geistige Beschaffenheit dieser großen Stadt be- am legten Donnerstag wieder die Arbeit auf. fragen wurden einem von Präsident Roosevelt ernannten hat. Selbst die ungleich bedeutungsvolleren Wahlen der fünften stellt ist. Schiedsgericht übertragen, dessen Zusammensetzung dafür bürgt, Kurie, der Wahl aus dem allgemeinen Stimmrecht zum Reichsrate, daß die Forderungen der Streifer durch einen faulen stehen, was Aufregung und Heftigkeit des Wahlkampfes betrifft, Kompromiß abgethan werden. Allem Anschein nach gegen die gestrigen Wahlen zur Landesvertretung zurüd. Der wird eine zehnprozentige Lohnerhöhung das Resultat sein. Dabei Grund, warum die Landtagswahlen, die sich bisher als eine Zwischenrufe. Ein besonderes Studium verdienen die Zwischen- wird die Kommission fich hübsch Zeit nehmen, um ihre Arbeiten resp. Unterpolitische Jdylle abgespielt hatten, einen solchen Umfang annahmen, suchung der beiderseitigen Interessen zu erledigen und dann erst nach liegt vor allem freilich in der Verbreiterung des Wahlrechts. rufe, die jetzt die Reichstagsfizungen beleben. Hervorragendes leistet der Wahl ihre Entscheidung fällen. Die brutale Behandlung welche jetzt darin die Rechte. Von wem vor einigen Tagen der Ruf:" Elender die zur Arbeit zurückkehrenden Miners in vielen Plätzen erfahren, Durch die Wiener Gemeinde Wahlreform, die bekanntlich Auf den Präsidenten der Miners einen vierten Wahlkörper schuf, in dem die Wahlberechtigung nur an Wicht" gegen einen Redner der Linken geschleudert wurde, wird sich läßt nichts Gutes erwarten. Auch das am Donnerstag fallende an die Union Mitchell scheint der lange erbitterte Kampf mit seinem eine dreijährige Seßhaftigkeit geknüpft wurde, ist die Zahl der Wahl- nicht feststellen lassen. berechtigten zum Landtage sehr erheblich vermehrt worden. Allgemein Adresse des Dr. Barth gerichtete Wort:" Der Kerl muß auch immer wuchtigen Thatsachenmaterial doch nicht den Eindruck gemacht zu ist das Wahlrecht zum Landtage allerdings nicht; die Zahl der Wähler quatschen" ist unbekannter Vaterschaft. Dagegen wird wohl Herr haben, daß er an die Unversöhnlichkeit der Interessen zwischen ist da um 20 Proz. geringer als in der fünften Kurie, wo das b. Massow den Ruf:" Singerleben", der am Freitag fiel, gern Kapitalisten und Arbeitern glaubt, da er in seinem neu est en einzige Wahlrechtserfordernis eine halbjährige Anwesenheit in der für fich reklamieren.leiten aller Art. Duldet die Berliner Professorenschaft wirklich diese Begünstigung der infamsten Polizeiwirtschaft? Die Wahlen in Wien. -st- Wien, 6. November. . Deutsches Reich. " " " des die Manifest von einer Harmonie zwischen beiden Teilen spricht. Die Verknöcherung der Jdeengänge im mittleren Alter Gemeinde ist. Aber auch in der Einengung des Wahlrechtes walten Der interviewte Bülow. Ein Wiener Blatt veröffentlicht eine scheint hierzulande schon bei Männern im gewaltige Unterschiede ob, die man berücksichtigen muß, wenn man umfangreiche Unterredung mit dem Grafen Bülow über die Zoll- sich geltend zu machen. Im sonnigen Süden macht sich der sich das gestrige, von der letzten Reichsratswahl so verschiedene Wahl- vorlage. Wir erfahren daraus mit freudiger Genugthuung, daß der Rassenkrieg in einigen Teilen so lebhaft geltend, daß er in Alabama ergebnis erklären will. Die Einschränkung des Wahlrechts trifft Herr noch immer die mittlere Linie sucht. Die Seichtheit der blutige Straßenschlachten lieferte. Auch wenn allwöchentlich ein Nigger" am Pfahle berbrannt wird, regt fich hierzulande kein Mensch mehr auf. eben Das ist so nämlich die Arbeiterbezirke in ganz andrem Aus- Plauderei beweist wenigstens die Echtheit des Berichts. wuchse als die Bezirke, wo die bürgerliche und Kleinbürgerliche Südens Brauch". Zu verwundern ist es nicht, wenn man Zum Erzbischof von Köln wurde am Donnerstag der bisherige Bevölkerung überwiegt. So ist die Zahl der Wähler in Favoriten Kölner Weihbischof Dr. Anton Fischer durch das Domtapitel Schulen im Süden betrachtet, welche nicht allein für den Nigger", bon 23 000, die von Ottofring von 29 000 auf 20 000 gefunten: gewählt. Auf der Kandidatenliste hatten sechs Namen gestanden, sondern auch für den ärmeren Weißen sehr fümmerlich find. So eine Differenz, die sich fast ausschließlich auf Kosten der Arbeiterschaft wovon die Regierung drei strich. Die Regierung hat bei Bischofs- müssen in dem Staate West Virginia, der doch noch lange wahlen das Recht, von der ihr einzureichenden Kandidatenliste die nicht die schlimmsten Schulzustände aufweist, in diesem Winter bollzieht. Aber nicht bloß aus der Erweiterung des Wahlaktes stammt die minder genehmen Personen zu streichen. Unter den Gestrichenen be- in vieleu Countys bis ein Drittel der Volts. Leidenschaftlichkeit dieser Wahl: sie hat auch eine politische Ursache. findet sich der Bonner Theologieprofessor Esser, der auf dem Mann schulen geschlossen bleiben, weil es an Lehrpro Monat eben feine zu haben, Während der sechs Jahre der antisemitischen Herrschaft in- Stadt heimer Katholikentag den politischen Katholicismus in einer großen träften mangelt. Für 30 bis 45 Dollar genügenden Lehrkräfte Rede verherrlichte. Der Gewählte ist in politischer Beziehung nicht sind und Land haben die Christlichsocialen so viel Erbärmlichkeiten auf- hervorgetreten, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem verstorbenen die sich schnell entwickelnde Industrie ihnen höhere Löhne in Aussicht gehäuft, folche Charakterlosigkeiten begangen, daß sich die Hoffnung Weihbischof Dr. Schmitz, der ein arger Socialistentöter war. stellt. Daher fehlt es allein in diesem Staate an 800 Lehrerinnen. regen mußte, die Wiener würden endlich dieser Untultur- Partei Herr Fischer war es übrigens, der gelegentlich der letzten und doch sind im allgemeinen die Volksschulen nicht in einer so überdrüffig geworden sein. Diese Hoffnung hat gründlich getrogen. Reliquien- Ausstellung in Aachen die Unechtheit des Gerümpels schlimmen Lage. So ergab die Statistik vom letzten Jahre, daß die öffentlichen Elementar, Mittel- und Hochschulen, welche in den Es dürfte selten vorgekommen sein, daß ein Wahlausgang so schroff zugab. da Bereinigten Staaten durch Gemeindes und Staatssteuern erhalten| Duisburg- Ruhrorter Bank für ihren Attienbefiß von 12 Millionen werden, von 15710394 Schülern besucht wurden. Für die Erhaltung der Mark von den neuen Aktien der Deutschen Bank für 6. Millionen Elementar- und Mittelschulen wurden 226 043 236 Dollar ver- Mark erhalten, während die nachbleibenden 3 Millionen an ein ausgabt, was auf den Kopf der Bevölkerung eine Ausgabe von Konsortium gegeben werden sollen. 2,93 Dollar ergiebt. Durchschnittlich besuchten die Kinder 99 Tage die Schulen, welcher niedrige Prozentsazz, auf Conto der geistig rückständigen Staaten zu fetzen ist. Jm Kongreß liegen Bills vor, welche die Abschaffung der Verschwörungsgesetze und die Verbesserung des Gesezes bezwecken, das den Achtstundentag an allen Regierungsarbeiten vorschreibt. Die Vorlage wurde auf Veranlassung der Lobbysten der American Federation of Labor eingebracht. Die nationale Association der Fabrikanten hielt dieser Tage ihre Sigung ab und beschloß aber einen großen Fonds zu sammeln, um die Annahme dieser Vorlagen zu hintertreiben. Der gefüllte Beutel wird wohl auch hier siegen. Frankreich. Vom Bergarbeiter- Streif. 116 Die Schiedsrichter für die Gruben im De partement du Nord haben ihren Spruch dahin abgegeben, daß kein Grund borliege, die jebigen Lohn prämien zu erhöhen. Die Grubengesellschaften des Departements du Nord haben sich verpflichtet, die Altersrenten für die französischen Grubenarbeiter zu erhöhen. Die Rente für 55jährige Bergleute, die 30 Jahre bei derselben Gesellschaft gearbeitet haben, wird auf 600 Fr. erhöht, die Rente für die, welche nicht bei ein und derselben Gesellschaft gearbeitet haben, auf 550 Fr. Kommunale Säuglingsernährung. Vorstadt Londons, ist die Zubereitung der Säuglingsnahrung von In Battersea, der bekannten fortschrittlich organisierten der Gemeinde übernommen worden. Die Milch wird von Bauern der An der heutigen Börse rief die Mitteilung, daß es sich nur um umgegend bezogen, nachdem der Vertrauens- Tierarzt der Gemeinde eine Aftientapitals- Vermehrung der Deutschen Bank im Betrage die betreffenden Kühe untersucht hat. Einige von der Kommune von 10 Millionen Mark handle, eine allgemeine Enttäuschung hervor; angestellte Frauen bereiten nun die Milch zu, und zwar für Kinder man hatte auf eine weit bedeutendere Erhöhung gerechnet, zum bis 3 Monate, für solche von 3-6 Monate und für die über mindesten um 25-30 Millionen Mark. Die Folge war, daß 6 Monate. Die Folge war, daß 6 Monate. Der Milch werden nach ärztlicher Vorschrift Teile von während die Aftien der Duisburg- Ruhrorter Bant um 4 Proz. im Wasser, Sahne, Milchzucker und Salz zugesetzt, und sodann wird Kurse stiegen, die der Deutschen Bant um 1% Proz. abfielen. sie sterilisiert. Der Preis ist auf 1,50 2. pro Woche festgesetzt; die einzelne Flasche sterilisierter Milch kostet 25 Pf. Bei der Entnahme der ersten Flasche Milch muß Name, Adresse und Alter des Säuglings angegeben werden. Der Arzt begiebt sich sofort dahin, um die Quantität Milch festzusetzen, die dem Kinde zu verabreichen ist. Ferner muß das Kind alle 14 Tage nach dem Depot gebracht werden, wo das Gewicht festgestellt wird. Während bei Beginn der Milchabgabe nur 4 Kinder beteiligt waren, beträgt jetzt die durch= schnittliche Zahl der diese Einrichtung benützenden Kinder über 100, Deutsches Gußröhren- Syndikat. Die Verhandlungen wegen Gründung eines allgemeinen deutschen Röhren- Syndikats sind laut standekommen des Syndikats schon im Laufe dieses Monats erBreslauer Generalanzeiger" soweit vorgeschritten, daß das Zuwartet wird. Alle Röhrengießereien sind nunmehr im Princip zum Beitritt bereit. Die noch zu erledigenden Formalitäten sind nicht von wesentlicher Bedeutung. tommen des Syndikats nach dem Gang der bisherigen VerVon andrer Seite wird mitgeteilt, daß zwar das Zustande handlungen als wahrscheinlich gelten kann, daß vorläufig doch noch manche Differenzen zu beseitigen sind. aber Auswanderung über Bremen. Wie stark infolge der Krise die Auswanderung zunimmt, zeigt die letzte Statistik der Auswanderung über Bremen. Danach sind in den ersten zehn Monaten( vom Januar bis Ende Oktober) über den dortigen Hafen ausgewandert: Deutsche Ausländer Zusammen 106 989 119 157 86 921 95 050 80 681 1902 1901 1900 und zwar davon nach Großbritannien Kanada 12 168 8 129 8 099 72 582 1902 1901 1 902 3 637 1900 5349 · 4713 . 112 589 276 88,999 239 73 953 Die Vertreter der Arbeiter haben, wie„ W. T. B." mitteilt, in einer Unterredung erklärt, daß sie nichts erreicht haben hinsichtlich der Aufbesserung der Löhne, daß aber die Vorteile, die sie hinsicht= lich der Altersrente erlangt haben, wertvoll seien.(?) Sie fehren nach Lens zurück, wo sie am Stongreß teilnehmen müssen. Der Ausstand ist immer noch ein vollständiger. St. Etienne, 6. November. Heute nachmittag fand eine Ver= sammlung des Komitees der Grubenbefiber den Ver. Staaten. und der Vertreter der Arbeiter statt. In derselben Englisches Kohlensyndikat. Wie Wolffs Telegraphen- Bureau wurde von den Gesellschaften die Diskussion über meldet, wird in Birmingham der Plan erwogen, die Kohlengruben die Minimallöhne abgelehnt. Dagegen nahmen sie Großbritanniens zu einem Syndikat zu vereinigen, ähnlich den ein Schiedsgericht an, betreffend die ohnerhöhung großen deutschen Ringen, und zivar zu dem Zwecke, die Preise und mit Hilfe von Prämien. Eine neue Zusammenkunft Löhne zu regulieren und den Uebergriffen der amerikanischen Trusts wird morgen über die Bedingungen für die allgemeine Wieder- Widerstand zu leisten. Man erwartet hierbei die Mitwirkung der aufnahme der Arbeit berichten. Bergleute. Paris, 7. November. In den Kohlengruben von Anzin Die Meldung Klingt nicht gerade wahrscheinlich, jedenfalls muß. sowie in zahlreichen Bergwerken des Departements Pas de Calais wenn auch die Mitwirkung der Arbeiter in Anspruch genommen befürchtet man infolge des Schiedsspruches werden soll, das Syndikat einen wesentlich andren Charakter haben, den Ausbruch bon Unruhen. Die Delegierten der als das rheinisch- westfälische Kohlensyndikat. Vielleicht handelt es Grubenarbeiter sind über die zu befolgende Taktik nicht einig; ein sich nur um eine einfache Preiskonvention. Teil derselben will den Ausstand noch für einige Beit fortsegen. Der Kaffationshof hat in einem Urteil die Auffaffung des Appellgerichts von Lyon bestätigt, daß auch die vor dem Vereinsgesetz mit Genehmigung bestehenden Kongregationen einer neuen Autorisation bedürfen. Belgien. Der Nationalkongreß der Vergleute ist für den 16. und 17. November nach Horum einberufen. Auf der Tagesordnung steht 11. a.: Bericht über die parlamentarische Thätigkeit in der Seffion 1901/02; die Lage der Kohlenindustrie in den einzelnen Revieren; Bericht über die Kohlenpreise im Verhältnis zu den Löhnen; Unfall- Versicherungs- Gesetzgebung; Organisation und Siz des Internationalen Sekretariats; Festsetzung eines internationalen Festtages; internationale Streits; gewerkschaftliche Organisation. Türkei. Türkische Flottendemonstration im Roten Meer. Aus Konstantinopel wird gemeldet: Da das im Roten Meer befindliche, aus zwei alten Storbetten und einem Kanonenboot bestehende türkische Geschwader sich zur Unterdrückung des Piratenunwesens als unfähig erwiesen hat, erhielt das Marineministerium Befehl, fofort 4 Striegsschiffe auszurüsten und nach dem Roten Meer zu entfenden. Hierzu sind die Kanonenboote Schewket- Numa“ und„ Nuast" sowie die Dampfer der„ Jdare i Mahfussé"," Ahsyr" und" Nimet bestimmt. Die Indienststellung und Ausrüstung dieser Schiffe wird seit zehn Lagen mit größtem Eifer betrieben, doch läßt sich nicht voraussehen, ob diese Verstärkung der Flottille an ihren Bestimmungsort gelangen wird, da derartige Versuche bereits früher wiederholt erfolg Los blieben. Hus der Frauenbewegung. Der Fall Augspurg. Fräulein Anita Augsburg, Dr. jur., hat an den Gemeindevorstand der Stadt Weimar eine Beschwerde" ge= richtet, worin sie sich beschwert über die Behandlung, die ihr zu Teil geworden, und über die amtliche: Darstellung, die der Vorgang in der Oeffentlichkeit gefunden hat. Sie stellt darin vor allem die Behauptungen über ihr Verhalten bei der Verhaftung und auf der Wache entschieden in Abrede, durch die der Vorgang zu einer Art Burleske umgedeutet worden ist. Fräulein Augspurg, Dr. jur., soll darin recht haben; wir glauben ihr aufs Wort und wir sind mit ihr durchaus einer Meinung, daß hier ein schmachvoller Zustand vorliegt, gegen den anzukämpfen, notwendig und verdienstlich ist. Trotzdem können auch wir nach der Lektüre ihrer Beschwerdeschrift uns des Eindrucks nicht erwehren, daß die streitgewaltige und rechtsgelehrte Vorkämpferin der bürgerlichen Frauenbewegung ihren Kampf gegen die Polizeiallmacht selber zu einer Burleske gestaltet, wenn sie in ihrer Beschwerdeschrift sagt: R.St.G.B. einem Ausnahmegesetz unterworfen, dessen Druck wir in ,, Wir Frauen sind unter der Herrschaft des Paragraph 361, 6. neuerdings besonders häufig bekannt gewordenen unmotivierten Verhaftungen empfinden. gemacht, als das bestehende Gesez, welches wir bekämpfen, wir haben Wir haben bisher niemand verantwortlich aber den Behörden, die zur Durchführung des Gesetzes verpflichtet sind, keine Feindseligkeit bewiesen. „ Bisher haben wir nur gewußt, daß wir unter einem schlechten Geseze stehen. Die Haltung der Polizeibehörden von Kiel, Wies desselben in unhaltbarer Weise erfolgt." baden und Weimar hat uns aber überzeugt, daß auch die Handhabung Der amerikanische Eisenmarkt lenkt in steigendem Maße die nischen Eiſenindustrie von höchster Bedeutung für die deutsche und Aufmerksamkeit auf sich, da der Ausbruch einer Strise in der amerikaenglische Marktlage ist. Nach dem Kabelbericht des" Iron: Es gehört für jemand, der seit Jahren im öffentlichen Leben monger" ist die Nachfrage nach Roheisen noch immer eine große. steht, durch rechtsgelehrte Bildung mit diesen Dingen besonders verCoatsmangel und Transportschwierigkeiten lassen vorerst auch taum traut sein sollte, und den Kampf gegen Polizeiallmacht als Specialieine Aenderung der Situation erwarten. Dagegen wird der Markt tät betreibt, eine starke Portion Naivetät zu der Mitteilung, bisher für alle Sorten von Fertigiare immer schwächer und stehen weitere die Polizei für den unschuldvollsten Engel gehalten zu haben, und erst Preisrückgänge bevor. Man hatte einen günstigen Einfluß des in den letzten Wochen eines besseren belehrt worden zu sein. Es ist ahlausfalls auf die Marktlage erhofft, doch ist diese Einwirkung Rechtlosigkeit der Frau so: einen Stich ins Komische hat er meistens. übrigens mit dem ganzen Kampfe der bürgerlichen Frauen gegen die völlig ausgeblieben. Sociales. Gegen Blei- und Phosphorvergiftungen. Die östreichische Gesellschaft für gewerblichen Arbeiterschutz hat an die internationale Vereinigung für gefeßlichen Arbeiterschutz über die notwendig erfcheinenden gefeßlichen Vorkehrungen gegen Blei- und Phosphorvergiftungen in Destreich berichtet. Die Gesellschaft hält es in Anbetracht der Häufigkeit und Gefährlichkeit der betreffenden Vergiftungsarten für geboten, folgende Maßnahmen im Wege der Gefebgebung zu erivirten: 1. Erhebungen über die Zahl der Betriebe, in denen Blei und Bleipräparate verwendet werden, ferner über die einzelnen Herstellungsarten und die nötigen Verhütungsvorschriften. 2. Anzeigepflicht für alle derartigen Erkrankungen an die Gewerbebehörde, damit diese in den Betrieben Untersuchungen über die Anwendung der Verhütungsmaßregeln veranlassen kann. Außerdem foller Blei- Erkrankungen als gewerbliche Unfälle angesehen und dem Erkrankten eine Unfallrente zuerkannt werden. Endlich soll jugendlichen und weiblichen Hilfsarbeitern die Beschäftigung in Die beabsichtigte Demonstration hat ihre Vorgeschichte. Die Bleifabriken untersagt werden und sollen die Verwendung von Blei Bekämpfung der Piraten ist schwerlich ihr eigentlicher Grund, bei den Edelsteinschleifereien, von Bleiweiß bei Bauten und die Beda inzwischen Italien bereits die Piraten gezüchtigt hat. Italien schwerung von Geweben und Gespinsten mit Bleipräparaten ver hat dabei auch eine auf türkischem Boden liegende Ortschaft bom- boten werden. Die gleichen Vorschriften wären auch bezüglich der bardiert. Die Türkei hat gegen diesen Aft der Selbsthilfe auch Phosphorbetriebe zu erlassen. bereits durch eine Note an die Mächte protestiert, natürlich erfolglos. Sie würde dies Vorgehen Jtaliens wahrscheinlich auch schweigend geduldet Im deutschen Reichsamte des Innern haben, haben, wenn sie nicht Verdacht hegte, daß Italien trotz der gegenteiligen Versicherungen den einen oder andren Puntt annettieren könnte. Deshalb sein anarinistischer Kraftaufwand. Amerika. Verfrühte Siegesfeier Castros. Nach einem Telegramm aus Willemstad hat Matos noch 9000 Mann unter seinem Kommando, Willemstad hat Matos noch 9000 Mann unter seinem Kommando, während Castro nur 5000 Mann zu feiner Verfügung hat. Partei- Nachrichten. * vie die Kölnische Zeitung" berichtet, am 30. und 31. Oktober Beratungen über gefeßliche Bestimmungen für Bleifarben- Betriebe stattgefunden, an denen sowohl Unternehmer wie Arbeiter der Bleifarben- Betriebe teigenommen haben. zu Standesgemäße Sittlichkeit. Die Direktrice eines Berliner Geschäfts beanspruchte nach $ 133c der Gewerbe- Ordnung von ihrem Prinzipal die Fortzahlung ihres Gehalts während einer von ihrem Arzt bescheinigten Krankheit. Ter Prinzipal verlangte, sie solle sich erst von seinem Arzt unters suchen lassen. Das lehnte die Direttrice ab und der Prinzipal weigerte sich deshalb, zu zahlen. Gewerbegericht und Landgericht wiesen die von der Direttrice angestrengte Klage ab, weil der Prinzipal zu seinem Verlangen berechtigt gewesen wäre und die Klägerin, da sie sich nicht fügte, wegen unberechtigter Insubordination entlassen durfte. In dein gewerbegerichtlichen Urteil findet sich folgender Sah: 21 Wenn Klägerin erklärt, daß man es ihr, als einem weiblichen Wesen, überhaupt nicht zumuten könne, sich von einem fremden Arzte untersuchen zu lassen, so liegt hierin eine hochgradige Prüderie, welche der Klägerin ihrer ganzen Stellung nach nicht zukommt." Welche Stellung muß ein Mädchen einnehmen, um das Recht auf Prüderie" zu haben? Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Die Bleiglaser, Glasmaler und Meffingglaser beflagen fich darüber, daß die Arbeitgeber die Vereinbarungen, die bei der Beendigung des Streits getroffen wurden, nicht innehalten. In einer am Donnerstag abgehaltenen öffentlichen Versammlung wurde zur Sprache gebracht, daß eine Anzahl Unternehmer den Passus: Maßregelungen dürfen nicht erfolgen", recht eigenartig auslegen. " In Wühlhausen im Elsaß kam es in der Frage der Minimal- So 3. B. haben einige Firmen die Wiedereinstellung mehrerer löhne der städtischen Arbeiter in der letzten Gemeinderats- Sizung am Streit beteiligter Arbeiter direkt verweigert. Andre wieder au einem Vermittelungsbeschlusse. Die Demokraten fämpften mit lehnen die Einstellung wegen angeblichem. Mangel an Arbeit Löwenmut gegen die Minimallöhne und sagten nicht nur den ab, dabei aber lassen sie ihre früheren Arbeitswilligen unablässig finanziellen Ruin der Stadt, sondern auch eine schwere Strisis in der Ueberstunden machen. Ja sie gehen sogar so weit, den wenigen Industrie Mühlhausens voraus. Die Arbeiter, sagte man, würden wiederbeschäftigten Streifenden auch noch Ueberstunden zuzumuten, zu Tausenden die Fabriken verlassen und sich als Notstandsarbeiter damit eine möglichst große Zahl der mißliebigen Streitbrüder" vorbei der Stadt melden( wegen 2,60 M. Tagelohn!). Das Straffonto der Partei ist der beste an die im Reiche be- Unfre Parteigenossen verteidigten die Interessen der Arbeiter, harren während des Streits noch besonders belohnt" zu werden. läufig noch arbeitslos bleibt, um auf diese Art für ihr zähes Ausstehende Rede- und Preßfreiheit anzulegende Maßstab. Im Monat fie mußten sich überzeugen, daß der von den Demokraten angefochtene s find denn auch thatsächlich bis jetzt mur 34 Personen wieder Oktober wurde gegen Genossen erkannt auf 1 Jahr, 8 Monate und Beschluß wegen der Art seines Zustandekommens doch möglicher eingestellt, während ca. 60 als arbeitslos umherlaufen. Hieraus 3 Wochen Gefängnis- und 2635 M. Geldstrafe. weise aus der Geschäftsordnung beanstandet werden könnte und da ergiebt sich, daß es die Unternehmer, entgegen ihren Versprechungen, Gemeindewahlen. Unfre Parteigenossen in Kiel beteiligten überdies die beiden Fraktionen gleich stark find( 18 zu 18), der auf Maßregelungen der am Streit beteiligt Gewesenen abgesehen sich nach längerer Abstinenz, zu der sie durch eine schwere Wahl Bürgermeister aber mit seiner ausschlaggebenden Stimme mit den haben. Außerdem werden auch neue Arbeitskräfte unter Umgehung entrechtung der Massen mitteis starker Erhöhung des Census ver- Demokraten stimmte, so gingen sie auf einen Vermittelungsvorschlag des Arbeitsnachweises eingestellt, obgleich dies laut der Vereinanlaßt worden waren, zum erstenmal wieder an den Stadt- ein, der dann gegen eine Stimme angenommen wurde. Danach barungen nicht zulässig ist. verordneten- Wahlen. Sie erhielten bei 1964 Abstimmenden auf bleibt der Minimallohn von 2,60 M. für die Notstandsarbeiter be- die am Streit beteiligt waren und jetzt wieder arbeiten, zu Gunsten Danach barungen nicht zulässig ist. Die Versammlung beschloß, daß alle, 3 Kandidaten 316, 319 und 475 Stimmen. Es ist ein Achtungs- stehen, im übrigen wurde der angefochtene Beschluß aufgehoben. ber noch Arbeitslosen die Ueberstundenarbeit verweigern follen. erfolg, wenn man die Thatsache bedenkt, daß bei fast 50 000 Steuer- Dafür wurde eine Specialkommission ernannt, welche die Lohn- Sodann wurden in die gemeinsame Schlichtungs- Kommission zahlern mur 8000 Wähler vorhanden sind. Alle übrigen erreichen berhältnisse der übrigen städtischen Arbeiter zum Zwecke ent- H. Schulz, H. Caspar und F. Schlader gewählt und diese den Census nicht. Stiel ist auch ein Denkmal freisinniger Kommunal- sprechender Erhöhung der Löhne der leistungsfähigen Arbeiter zu beauftragt, nach Kräften für die Abstellung der beregten Uebelstände politik. prüfen und dem Gemeinderate baldigst Vorschläge hierüber zu einzutreten. ten für die machen hat. Diese Kommission ist verpflichtet, Sachverständige aus Arbeiter und Unternehmerkreisen zuzuziehen. In Magdeburg kommen sechs Genossen in die Stichwahl. Bon 72 Mandaten befizen wir bereits 8. Die Münchener Parteigenossen haben beschlossen, für die bevorstehenden Gemeindewahlen in allen Bezirken der Stadt eigne Kandidaten aufzustellen. Von unsren bisherigen Vertretern im Rathause scheidet nur Genosse Birk aus, der natürlich wieder kandidiert. Deutsches Reich. Achtung, Drücker! Zuzug von Drückern nach Leipzig ist fernzuhalten. Keine beharrliche Arbeitsverweigerung. Achtung, Metallarbeiter! Der Streit der Drahtarbeiter bei der Der Kutscher B. war von seinem Arbeitgeber Edelstein ohne Firma Heinze, Lichtenberg, dauert unverändert fort. vorherige Kündigung entlassen worden, weil er zur Besorgung von der Juſtierer bei Nothmann dauert fort. Zuzug ist streng fernDer Streif Frachtabfuhren nach der Danzigerstraße, der Fransedistraße und zuhalten. Weißensee die Zeit von 9 Uhr morgens bis abends 7 Uhr gebraucht Deutscher Metallarbeiter- Verband. hatte. B. verklagte E. beim Gewerbegericht und beanspruchte wegen Aus Industrie und Handel. Ortsverwaltung Berlin. unberechtigter plöglicher Entlassung eine Lohnentschädigung für eine Woche. Der Kläger gab zu, daß er nicht während der ganzen Zeit Zur Kapitalvermehrung der Deutschen Bank. Der Aufsichtsrat thätig gewesen sei. Erstens habe er unterwegs essen müssen und Der Weberstreit in Meerane. Als ein weiteres Zeichen dafür, der Deutschen Bank hat in seiner heutigen Sigung beschlossen, auf dann sei er auch müde gewesen; er sei deshalb eingekehrt und habe daß die Streifenden die Sympathie der weitesten Kreise genießen, den 3. Dezember eine außerordentliche Generalversammlung zur ein paar Glas Bier getrunken. Dabei sei er eingeschlafen. Bei fann es gelten, daß fürzlich einige Landwirte eines in der Nähe von Beschlußfassung über Erhöhung des Grundkapitals um 10 Millionen größeren Touren sei seine Arbeitszeit öfter erheblich ausgedehnt Meerane liegenden Dorfes den Streifenden 40 Centner Kartoffeln Mark zu berufen. Die Erhöhung ist, wie die Direktion der Deutschen worden. und eine Wagenladung Kohl überwiesen. Ihre volle Solidarität Bant mitteilt, zur Ertverbung der Aktien der Duisburg- Ruhrorter Das Gewerbegericht verurteilte den Beklagten zur Zahlung von mit den Meeraner Streitenden haben die Glauchauer Weber türzlich Bant bestimmt und dient im übrigen zur Verstärkung der Mittel in 21 M. und führte aus: Jm vorliegenden Falle tönnte als gefeßlicher aufs neue bewiesen. Bekanntlich befinden sich in Glauchau etwa Rücksicht auf die durch die Gründung der Filialen in Dresden und Entlassungsgrund nur eine beharrliche Verweigerung der dem 300 Lohnweber im Ausstand, weil sie keine Streitarbeit für Meerane Leipzig stattgehabte Ausdehnung des Geschäftsbetriebes. Von der Arbeiter nach dem Arbeitsvertrage obliegenden Verpflichtungen in machen wollen. Die Glauchauer Fabrikanten hatten die Ausdurch Attien- Eintausch zu schaffenden Interessen- Vereinigung mit Frage kommen. Um eine solche handelt es sich hier aber nicht, denn ständigen zur Aufnahme der Arbeit zu bewegen versucht, indem sie der Duisburg- Ruhrorter Bank erwartet die Deutsche Bank eine felbst wenn eine Arbeitsverweigerung anzunehmen wäre, so würde ihnen freiwillig Lohnerhöhungen anboten. Die Ausständigen wiefen weitere Ausgestaltung ihres Geschäfts und die Förderung der Inter- es sich doch nur um eine einfache und nicht um eine beharrliche im aber dies Angebot zurück und beschlossen einstimmig, die Arbeit nicht essen der ihr näher befreundeten rheinisch- westfälischen Institute. Sinne des§ 123 der Gewerbe- Ordnung handeln. Ein gesetzlicher eher aufzunehmen, als bis die Forderungen der Meeraner Weber Der Umtausch soll derart geschehen, daß die Aftionäre der Grund zur fofortigen Entlassung liege also nicht vor.. bewilligt find. Neber die Lohn- und Arbeitsverhältnisse bei Krupp in Essen vinzialfonferenz angemeldet und geleitet, auf derfelben Bericht| stüßung mit der Vermittlung von Arbeit zusammen. Je de ore hat die dortige Bahlstelle des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes erstattet und die Kaffe revidiert. Dimmick habe die Staffe geführt. por ation, die eine Arbeitsvermittlung betreibe( Gewerkschaften, in Verbindung mit den Hirsch- Dunckerschen und den christlich organi- Das alles gehe aus den Berichten des„ Vorwärts", die er überreiche, Städte usw.), wäre besonders geeignet, Träger der Arbeitslosenfierten Metallarbeitern eine Statistik aufgenommen, deren Ergebnisse hervor. Daß die Agitationstommission ein Verein sei, gehe aus unterstüßung zu sein. Fest stehe, daß alle bisherigen Projekte einer in der Metallarbeiter Zeitung" veröffentlicht sind. Es wird den Urteilen des Ober- Verwaltungsgerichts und den früheren gericht- Arbeitslosenversicherung, wenn auch das eine oder andre gutes biete, " " A . Der Berein deutscher Schuhmacher hielt am 3. d. M. eine gut " zunächst ein Nachweis geführt über die Löhne in 64 ein- lichen Urteilen hervor, die freilich sämtlich mit Dimmicks Frei- doch noch vieler Diskussion bedürften. Albrecht erklärt sich zelnen Betriebsabteilungen. Daraus geht hervor, daß sprechung endeten. Die früheren Urteile wurden sodann verlesen. ausdrücklich für das Projekt des Referenten. Wenn der Staat die die Schichtlöhne für für gelernte Arbeiter bei Vor der Vernehmung des Zeugen Stadthagen beantragt der Staats- Gewerkschaften unterstüßte und sie als Träger der Arbeitslosenunter10 stündiger Arbeitszeit sich um 3 Mart herum anwalt Vertagung. Es könne ja sein, daß Stadthagen, der selbst stüßung gelten ließe, dann würde er wahrscheinlich die Aufnahme eines bewegen. Sie beginnen mit 2,40 M. und steigen bis 3 m., 3,20 m., Leiter zu sein scheine, fein Zeugnis verweigere, er, der Staatsanwalt, jeden verlangen und es gäbe bald gelbe" Gewerkschaften. felten bis 3,40 m. und noch seltener bis 3,50 oder 3,60 M. Löhne wolle den Parteivorstand und die Redaktion laden lassen. Der Moltenbuhr bemerkte in seinem Schlußwort, daß eine allbon 3-4 M. finden sich mur in zwei Werkstätten, nämlich in der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Heinemann, widerspricht gemeine Arbeitslosenversicherung schon geboten sei, weil man das Land Façongießerei und in der Eisengießerei. Mit einem Lohn von 5 bis diesem Antrag, da Anklage erhoben, nicht aber ein Ermittelungs- mit hineinziehen müsse. Auf Pötzschs Ausführungen entgegnete er, 5,50 M. steht das Bessemerwerf einzig da. Im Accord wird wohl verfahren nachträglich eingeleitet werden dürfe, das übrigens offenbar man wisse sehr wohl in der Regierung, daß man bei einer Arbeitsetwas mehr verdient wie der übliche Schichtlohn, jedoch ist das nur auch völlig zwecklos fein würde. Der Antrag des Staatsanwalts lofenversicherung auf die Mithilfe der Arbeiter in der Verwaltung dadurch möglich, daß Ueberschichten gemacht werden. wird abglehnt. Stadthagen wird hierauf vernommen. Er angewiesen sei. Die Furcht vor dem Bureaukratismus wäre deshalb Ueber die Verhältnisse, unter denen die Kruppschen Arbeiter ihre fagt ungefähr wie folgt aus: Die Angeklagten sind nicht Leiter des hier nicht am Blake. Löhne verdienen, sagt die„ Metallarbeiter- 8tg." folgendes: Vereins, als solcher bin ich gewählt. Die Wahl erfolgte Ende Eine öffentliche Versammlung, die leider nur mäßig besucht Die regelmäßige Arbeitszeit ist bei Strupp zehn Stunden, nur Oktober oder November 1901, war wohl auch schon früher einmal war und in der Genosse Waldeck Manasse über„ Die Feinde in einigen Abteilungen etwas länger. Allein ein großer Mißstand erfolgt. Ein Verein ist die Agitationsfommission nicht, wiewohl des Voltes" referierte, tagte am Montag im Königshof", Bülowist der Unfug des Ueberzeit- und Sonntagarbeiten 3. In frühere Urteile das Gegenteil annahmen. Die Agitationsfommission straße. Der Referent beleuchtete in eingehender Weise die Ausdiefer Beziehung herrscht 3wang. Ueber die Verlängerung der fann niemand aufnehmen oder ausschließen, die einzelnen Streise beutung und Unterdrückung der arbeitenden Bevölkerung durch das Arbeitszeit usw. bestimmt einfach der Betriebsführer. Es ist schon wählen ihre Mitglieder selbst oder nehmen ihnen wieder das Mandat. Unternehmertum. In der Diskussion wurden die überaus vorgekommen, daß Arbeiter, die anfagten, daß fie am Abend In der Regel erfolgt die Wahl alljährlich. Nur Zeuge sei von traurigen Lohn- und Arbeitsbedingungen der Gelegenheitsarbeitenicht über die regelmäßige Zeit dableiben könnten, sofort entlassen der Gesamtpartei Berlins 1892 gewählt und seitdem Mitglied rinnen, namentlich der Zeitungs- und Frühstücksausträgerinnen, wurden. Wer für einen Abend mal frei haben will, muß erst einen geblieben. Allerdings ist das Motiv das gewesen, einen der Toiletten- und Garderobenfrauen, der Wasch- und Reinemacheumfangreichen Instanzenweg durchmachen; ja man ist der juristischen Beirat zu haben. Aus diesem Motiv, das die frauen usw., sowie die Schädlichkeit der Kinderarbeit und die AusAnsicht, daß man für einen einen ganzen Tag leichter Urlaub Provinzialfonferenz 1892 ausgesprochen habe, seien nicht sechs, beutung durch die Reinigungsinstitute geschildert und so wie bom bekommt als für eine Stunde an einem Abend, wo übergearbeitet sondern sieben Mitglieder anfänglich gewählt, deren Zahl sich später Referenten zum festen Zusammenschluß in der Organisation aufgewird. Neben dem direkten Zwang nötigt zur Ueberarbeit ja auch etwas erhöht habe. Die Mitteilung, wer Mitglied ist, habe er der fordert, um mit Hilfe derselben bessere Verhältnisse herbeizuführen. der niedrige Arbeitslohn. Es giebt ja Arbeitsgegenstände, bei denen Polizei im November 1901 gemacht, auch Bestätigung erhalten. Wie mitgeteilt wurde, macht die Organisation der bezeichneten ein geschickter Arbeiter im Accord ohne Ueberstunden noch einen Aenderungen in der Mitgliedschaft habe er insbesondere deshalb Arbeiterinnenschicht gute Fortschritte und auch der vor einiger Zeit einziemlich auskömmlichen Lohn verdienen tönnte, allein der Accord- abfichtlich nicht gemacht, weil zwei Kriminalbeamte Faß gerichtete Arbeitsnachweis funktioniert sehr gut, so daß erwartet berdienst darf über einen bestimmten Satz des Schichtlohnes nicht hauer und Geidersch aus der Bandel und werden darf, daß in nicht allzu langer Zeit wenigstens die allerhinausgehen und werden auch deshalb schon Ueberstunden gemacht, Emdenerstraße wohl auf Veranlassung des schlimmsten Mißstände beseitigt werden können. um die Schichten zu vermehren. Für Ueberzeit an Werktagen wird eugen bon Arnim bersucht hatten, bom tein Aufschlag bezahlt, für Sonntagsarbeit wird verschieden höher Beugen wasewiß gegen Geld Mitteilungen bezahlt, im Durchschnitt 25 Proz. aus der Kommission zu erhalten. Die Namen besuchte Versammlung der in mechanischen Betrieben beschäftigten Das System der Anbiederei" ist bei Krupp großartig. Es dieser von Wasewitz festgenommenen und zur Kollegen ab. Herrmann berichtete über die in der Fabrik von Maleck kann einer der schlechteste Arbeiter sein, ist er aber ein guter Polizei gebrachten Kriminalbeamten babe bollzogenen Maßregelungen von Mitgliedern. Die Ortsverwaltung Sänger und Mitglied eines Kruppschen Gesangvereins, dann hat die Behörde abgelehnt, mitzuteilen. Sie feien auf hatte die Arbeiter der Fabrik von Maled zu einer Konferenz einer den Vorzug vor dem besten Arbeiter. In diesen Gesang- privatem Wege festgestellt. Das sei ein Motiv für ihn gewesen, aus geladen. Am darauf folgenden Tage entließ der Fabrikant einen vereinen sind durchweg die Meister und Obermeister Vorstands- dem heraus er der Polizei Anmeldungen bis letthin nicht erstattet bei ihm beschäftigten Arbeiter, welcher Mitglied der Ortsverwaltung mitglieder. habe. Die Polizei hätte sich an ihn wenden können, aber ist, mit der Begründung, daß er sich in seinen Betrieb In fast allen Werkstätten ist das Kolonnensystem ein- Anmeldungen, zu denen er nicht verpflichtet sei, weil kein mur eingeschlichen" habe, um seine Arbeiter zur Unzufriedenheit angeführt. Gewöhnlich ist ein Monteur der Oberste", unter diesem Verein borliege, er unter diesen Umständen unter- aureizen und die Geschäfte der Organisation zu besorgen. Ohne An stehen Hilfs- Nevisoren", die dafür sorgen, daß auch in Abwesenheit laffen. Er halte sich nicht für strafbar, da er der Ansicht gabe von weiteren Gründen wurde am Sonnabend ein zweites Mitdes Monteurs teiner der Arbeiter zu wenig arbeitet. Der Monteur sei: ein Verein ist die Agitationskommission nicht. Uebrigens hoffe glied entlassen, von dem man, allerdings irrtümlich, annahm, bestimmt auch den Accordlohn, der Arbeiter wird nie gewahr, was er, daß das Reichsgericht hierüber entscheiden werde, da er aus- baß es in der fraglichen Konferenz als Vertrauensmann gewählt dafür bezahlt wird, er hat sich mit dem zu begnügen, was ihm das drücklich und absichtlich zum Ungehorsam gegen§ 8 des Vereins- war, und wie es heißt, sollen noch weitere Entlassungen erfolgen. gütige Ermessen des Monteurs zukommen läßt. Die größten Be- gesezes, der Frauen ausschließen wolle, aufgefordert habe. Eine Herrmann und die übrigen Redner kritisierten in scharfer Form borzugungen und Benachteiligungen kommen dabei vor, z. B., daß etwaige Anklage wegen Nichtanmeldung werde ja dann hiermit ver- die Handlungsweise des Herrn Maleck, der durch dieses Vorgehen für ein und dasselbe Stück verschiedene Preise bezahlt werden. Jezt bunden werden. Hierauf wieberholt der Staats- erfreulicherweise es einmal offen zum Ausdruck gebracht habe, wie ist wieder ein neues System eingeführt, das Submissionswesen. anwalt den Antrag, Parteivorstand und Redaktion des„ Vorwärts" es in Wirklichkeit mit der stetigen Versicherung des FabrikantenEine Anzahl Betriebsführer bekommen ein Stück Arbeit zur Kalkulation. zu laden. Der Verteidiger widerspricht. Das Gericht lehnt den verbandes, daß in das Koalitionsrecht der Arbeiter nicht eingegriffen Wer von ihnen es am billigsten zu liefern sich anbietet, erhält den Antrag ab. Der Staatsanwalt beantragt Verurteilung der werden soll, aussehe und wurde noch besonders hervorgehoben, daß Auftrag. Der glückliche Betriebsführer beruft nun seine Meister Angeklagten zu 20-30 M. Da Stadthagen fich der Polizei nicht Maled in der Handzwviderei einen so niedrigen Lohn zahle, wie er zusammen und läßt diese wieder falfulieren; der billigste Meister ist gemeldet habe, scheide er als Leiter aus. Rechtsanwalt sonst in Berlin nicht üblich sei. Die Angelegenheit soll durch Flugder beste; vielleicht wiederholt sich das auch noch bei den Mon- Dr. Heinemann erwidert: Aus der Nichtmeldung folgt zweifellos blatt zur Kenntnis der Arbeiter gebracht werden. teuren! Und das alles geschieht auf Kosten der Arbeitskraft des nichts. Das legt er an der Hand richterlicher Entscheidungen dar. Der Schmargendorfer Wahlverein nahm in seiner GeneralArbeiters, von ihm wird es herausgeschunden. Ebenso sei die Kommission kein Verein. Auf keinen Fall seien die versammlung den Vorstands und Kaffenbericht entgegen. Der VorDiese Angaben zeigen doch ein wesentlich andres Bild als die Angeklagten Leiter, welch' juristisches Unding, einen sigende rügte die Lauheit der Mitglieder bei der Agi at on und beim Lobeserhebungen, welche in der kapitalistischen Presse gelegentlich Verein mit lauter Leitern zu tonstruieren. Es Besuch der Vereins- und öffentlichen Versammlungen. Während des der Firma Krupp wegen ihrer angeblichen Fürsorge für die Arbeiter empfehle sich, da die Angeklagten völlig schuldlos sind, sie nicht nur Geschäftsjahres haben 53 Genossen dem Verein angehört, von denen gespendet werden. freizusprechen, sondern auch die Verteidigungskosten der Staats- verblieben am Schluß 43. Eingenommen wurden im letzten Quartal tasse aufzubürden. Das Gericht erkennt dahin: Die 23,10 M., ausgegeben am Orte 4,00 M. An die Centralfasse wurden Achtung, Klavierarbeiter. Bei der Firma Franz Glafer, Angeklagten werden sämtlich freigesprochen, 15,40 M. gesandt, sowie 18,00 M. für Bons. Die Neuwahlen ergaben Pianoforte- Fabrit in Jena, find Differenzen ausgebrochen. Zuzug die Kosten werden der Staatskaffe auferlegt, als Vorsitzende Guttbier und K. Schmidt, Kassierer M. Schulze, ist fernzuhalten. Die Ortsverwaltung. nicht aber die Verteidigungskosten. Die Angeklagten Schriftführer Brilke, Beisiger Geide, Nevisoren Kaminski und Bradfeien zweifellos teine Leiter, das fei Stadthagen. Lohnherabsetzungen haben die Solinger Waffen- Fabri- nehme allerdings an, die Kommission sei ein Verein. Hätten die Das Gericht hage, Lofaltommission M. Schulze und Stein. fanten vorgenommen. Hauptsächlich sind die Scheidenarbeiter Angeklagten auf der Polizei ihre Aussage nicht verweigert und und Scheidenschleifer davon betroffen. Während bei ersteren der Stadthagen sofort als Leiter bezeichnet, so wäre wohl die Anklage Hundertpreis von 3,25 M. auf 2,50 M. herabgesetzt wurde, also die unterblieben. Betreffenden fast 25 Broz. billiger arbeiten sollten, mutete man den Scheidenschleifern zu, 7 Broz. billiger zu arbeiten. Die letzten Vorgänge innerhalb der einzelnen Berufe der Waffenarbeiter, namentlich Die zu Tage getretene Gleichgültigkeit der kleineren Branchen, wie der Schwertschmiede und Schwertschleifer gegenüber den Interessen der Organisationen nehmen die Fabrikanten wahr, um die Lage wurde am Donnerstag in einer Versammlung des Arbeitervertreter- mäßig gewährleistete Versammlungsfreiheit aufzuheben bezw. eindieser Arbeiter immer tiefer herabzudrücken. Wie fast immer waren Vereins diskutiert. Auch die Vorstände der Gewerkschaften und es auch diesmal die größten Firmen, welche den Moment ausgenützt Serankenkassen waren zu der Versammlung eingeladen. Das Referat haben. hielt Reichstagsabgeordneter Moltenbuhr. Nachdem er einen Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 9. November, vorm. 8%, Uhr, Ueberbilck über die Entstehung und Entwicklung unsrer Versicherungs- in der Aula der 69. Gemeindeschule Kleine Grantfurterstr. 6: Freireligiöse Vorlesung. Um 10 Uhr vorm. ebena gefeßgebung gegeben hatte, wies er nach, daß eine Vereinheitlichung baselbst: Vortrag des Frl. Ida Altmann:„ Ein Wandervolk." Gäste, der ganzen gesetzlichen Versicherung erhebliche Vorteile mit sich bringen Damen und Herren, sehr willkommen. würde, sowohl durch Ersparung von Verwaltungskosten, als haupt- Nixdorf. Den Mitgliedern des Central Krantentasse der fächlich auch mit Bezug auf die Fürsorge für die Versicherten. Dann Maurer, Gipser und Stuccateure Grundstein zur Einigkeit", erörterte er die Frage der Arbeitslosenversicherung, deren Nützlichkeit zur Mitteilung, daß der Bahlabend wegen des Stiftungsfestes des Wahler im einzelnen darlegte. Am praktischsten wäre sie durchzuführen bereins nicht Sonnabend, sondern Sonntagvormittag von 9 bis 10 Uhr Die Aussperrung der Zuckerfabrik- Arbeiter in Landsiconn, die im Rahmen einer großen Arbeiterversicherung, die die Invaliden- stattfindet. fich auf 800 Arbeiter erstreckt, ist jetzt nach einer Dauer von versicherung, die Krankenversicherung und die Arbeitslosenversicherung Kosten als Betriebsunkosten der Industrie dem Unternehmertum ganz zufielen. Notwendig wäre natürlich ein weitgehendes SelbstDer Seemanns- Kalender für 1903, herausgegeben vom Seemanns- Verband in Deutschland, ist soeben erschienen. Zu dem Wertbollsten, was der Kalender den Seefahrern bringt, gehört die erläuternde Darstellung der wichtigsten Bestimmungen der neuen Seemanns- Ordnung, welche am 1. April 1903 in Kraft tritt. Ausland. Verfammlungen. Die Arbeitslosenversicherung " lung statt. An Stelle der Genoffin Bettin, die leider durch Krankheit In Groß- Lichterfelde fand am 1. November eine Volksversamm verhindert war, referierte Genosse Zubeil über das Thema:" Die jebige Fleischnot" unter lebhaftem Beifall der sehr gut besuchten Verfammlung. Zu einer Diskussion kam es nicht, da die Versammlung um 10 Uhr wegen der sogen. Polizeistunde der Auflösung verfiel. Ein Antrag des Einberufers, die Polizeistunde an diesem Abend bis 12 Uhr zu verlängern, wurde vom Amtsvorsteher Schulz abge= Tehnt. Die Polizeistunde" dient also dem Zweck, die verfassungszuschränken. Bersammlung. " 7 Wochen beendet worden. Den Arbeitern wurde eine fleine Lohn- umfaßt. Die Unfallversicherung mühte hier ausscheiben, weil ihre Letzte Nachrichten und Depefchen. erhöhung zugestanden. V Ueber die gestrige Stichwahl in Wien Ein internationaler Steinarbeiter- Kongreß soll zu Pfingsten 1903 in Zürich abgehalten werden. Der Sekretär des Steinarbeiter verwaltungsrecht. Redner schloß nach Besprechung einer Reihe ver- erhalten wir folgende Privat- Depesche: Verbandes der Schweiz, Robert Kolb, Zürich V, ficherungstechnischer Einzelheiten mit dem Wunsch, daß man die ganze Trog größter Anstrengung ist es nicht gelungen, das Manda Pestalozzistr. 18, erläßt in der Arbeiterſtimme" eine Ein- im Reichstag bei geeigneter Gelegenheit mit bestimmten Vorschlägen von Favoriten zu retten. Abgegeben wurden 18 485 Stimmen, Arbeiterstimme" eine Ein Angelegenheit möglichst diskutieren möge, damit die Arbeitervertreter Ladung zum Kongreß, in der gesagt wird: Zu diesem Kongreß find rechnen fönnten. Im Anschluß an den Vortrag entspann sich eine mehr als 80 Broz. Genosse Adler erhielt 6223, Brachazka alle Steinarbeiter Verbände sowohl Europas als auch der überseeischen Länder eingeladen, ebenso alle Bildhauer- Verbände, denen lebhafte Debatte. Tischen dörfer betonte, daß im nächsten Jahr- 6262 Stimmen. Zur absoluten Majorität fehlten 20 Stimmen. Die seeischen Länder eingeladen, ebenso alle Bildhauer- Verbände, denen zehnt an eine Vereinheitlichung der Arbeiterversicherung, die auch sein Polizei führte während und nach der Wahl unerhörte Brutalitäten auf. Steinarbeiter angehören. Von den Organisationen Europas wird erwartet, daß fie fich, wenn möglich, durch Delegierte vertreten mit dem praktischen Eintreten für die Arbeitslosenversicherung nicht Korrespondenz geäußerten Zweifel der Eroberung dieses Mandats. deal wäre, nicht gedacht werden könnte. Solange dürfe man aber Das Resultat dieser Wahl bestätigt somit die in unsrer Wiener lassen, während man von den überseeischen Verbänden die Einwarten. Vielleicht ließe sich deren Anschluß an das Krankenfendung von Berichten erwartet. Anträge zum Kongreß find bis versicherungs- Gefeß ermöglichen, dessen Reform beborstände. Er zum 1. Januar 1903 an die oben bezeichnete Adresse zu senden, bente hierbei an eine Minimumsversicherung, die die ArbeitsbegehrParlamentarische Untersuchungskommiffion in Sachen des wonach sie damt bekannt gegeben werden. Der Kongreß soll in lichkeit erhalte und zugleich geeignet sei, bei den Arbeitern den Wunsch Bergarbeiter- Ausstandes. deutscher, franzöfifcher, italienischer, englischer und wenn nötig auch zum Anschluß an die Organisation aufrecht zu erhalten. Sildes Paris, 7. November.( W. T. B.) Die Deputiertenkammer in dänischer Sprache verhandeln. brandt meinte, daß man sich nicht zu sehr auf die Selbstverwal- nahm mit 367 gegen 148 Stinumen einen von Rouanet eingebrachten tung in den Krankenfassen versteifen sollte. In schon geringer Ents Antrag an auf Ernennung einer Kommission von 33 Mitgliedern fernung von den großen Städten hätten in den Ortstassen die Unter- zur Untersuchung der Ursachen des gegenwärtigen Ausstandes. Die nehmer und ihre Leute das Heft in Händen. Der Gedanke an eine nächste Sigung findet am Dienstag statt. gesetzliche Arbeitslosenversicherung erscheine ihm verfrüht. Hugo Allerlei Bozen, 7. November.( B. H.) Der seit 6 Wochen vermißte, viel gesuchte Tourist, der Berliner Kaufmann Theek wurde heute 3erschmettert und bereits verwest unter der 400 Meter hohen Schlermbank aufgefunden. Gerichts- Zeitung. Freisprechung der Leiter des vermeintlich nur aus Leitern" ich befürchtet, im Gegensatz zum Referenten, daß bei einer Bingen, 7. November.( B. H.) Infolge des niedrigen Wasserbestehenden Vereins" Agitationsfommission. Die Mitglieder der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung der Verwaltungsapparat zu standes sind gestern im Laufe des Tages in Bingen selbst und in der Agitationstommiffion für die Provinz Brandenburg, Manasse, bureaukratisch werden würde. Auch fönnten nach Lage unfrer nächsten Umgebung vier Schiffe auf Grund geraten und haben Led 8inte, Dimmick, Wajewis, Jöchel, kopte, Kiesel, politischen Verhältnisse den Vorschlägen bürgerlicher Socialpolitiker tage erlitten. Hierdurch ist der Schiffahrtsverkehr fast ganz und der Lautant, Taubmann, Schubert, waren gestern vor entsprechende Klauseln in das Gesetz hineinkommen, die es für die Floßverkehr vollständig gestört. dem Amtsgericht auf Grund folgender Annahme der Anklagebehörde Arbeiter unannehmbar machten, z. B. die von Dr. Freund vorges angeklagt: Die Agitationskommission sei ein Verein im Sinne des schlagene Bedingung, daß das Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung § 2 des Vereinsgefeges, Lautant sei zum Mitglied der Kommission verliere, wer ohne triftigen Grund" eine Arbeit ablehnt. erwählt, sämtliche Angeklagte seien Leiter der Kommission und hätten Chikanen und Brüstierungen der Arbeiter wäre damit Thor und als folche die Pflicht verletzt, die Mitgliedschaft Laufants polizeilich Thür geöffnet. Und wer solle die erforderliche Feststellung treffen! anzumelden. Auch Lautant jei hierfür verantwortlich. Die Angeklagten Die Arbeiter hätten jedenfalls meist eine ganz andre Auffassung vom bestreiten sämtlich, daß die Agitationskommission ein Verein sei, ebenso daß triftigen Grunde". Mit Rücksicht hierauf wären wohl die Gewerf sie selbst Leiter dieses Vereins seien oder sich strafbar gemacht hätten. fchaften dazu gekommen, auf ihrem Kongres zu sagen, es mangle ihnen Als Zeuge wird zunächst der Kriminalfommiffar v. Arnim ver- das Vertrauen zu einer staatlichen Arbeitslosenversicherung so lange, nommen. Derselbe weiß aus eigner Wissenschaft nichts und giebt als nicht das Staatssystem mehr demorratisch geworden sei, und die als seine Ansicht auf Grund einer Reihe von Aften folgendes an: Da der Arbeitslosenunterstüßung müsse Sache der Gewerkschaften sein, die Polizei nicht mitgeteilt ist, wer Leiter der Agitationstonumiffion, die der Staat subventionieren solle. Redner bezweifle indeffen, daß das wir als einen Verein erachten, ist, da ja auch Statuten nicht vor- Reich eine Subvention geben würde, ohne sich eine Kontrolle vorhanden sind, so blieb nichts andres übrig als alle zubehalten, die sich die Gewerkschaften nicht gefallen lassen könnten. Mitglieder der Kommission als Leiter unter Anklage zu Redner ist der Meinung, daß alle die Gewerkschaften, wo es nur stellen, mit Ausnahme Stadthagens, der nach Ansicht der Polizei nur irgend möglich sei, die Arbeitslosenunterstüßung einführen und fördern an ärztlicher Hilfe. juristischer Beirat der Kommission ist. Daß die Angeklagten Leiter feien, müßten, damit sie einmal bei einer dereinstigen gefeßlichen Organis Petersburg, 7. November.( W. T. B.) In der Umgegend von gehe aus folgenden Thatsachen hervor. Sie hätten zum Teil in fierung der Arbeitslosenversicherung ein entscheidendes Wort mitreden Elisabethgrad wurde die Post überfallen; der Postillion und ihren Kreisen öffentlich Bericht erstattet. Schubert habe die Bros könnten. Im übrigen gehöre naturgemäß die Arbeitslosenunter- der Kondukteur wurden verwundet und 12 000 Rubel geraubt. Hierzu 2 Beilagen. Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. " Liévin, 7. November. Ungefähr 6000 Ausständige hielten heute nachmittag eine Versammlung ab, in der beschlossen wurde, den nachmittag eine Versammlung ab, in der beschlossen wurde, den Schiedsspruch nicht anzunehmen und den Ausstand fortzusetzen. Petersburg, 7. November.( W. T. B.) Amtlich wird mitgeteilt, daß im Amur- und im Küstengebiet nur noch vereinzelte Cholerafälle vorgekommen find. Im Kwantunggebiete ist die Epidemie erloschen. In Odessa war fein pestverdächtiger Fall mehr zu vers zeichnen.-Nach Meldungen aus Biist( Altaigebiet) herrschen in bem dortigen Kreise die Pocken; im Dorfe Michailowskoje sind von 2942 Einwohnern 107 ertrautt, von diesen 41 gestorben. Es fehlt Nr. 262. 19. Jahrgang. 211. Sigung. Reichstag. mittags 12 Uhr. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 8. November 1902, Biffer 3 läßt zollfrei in der Fassung der Kommission: " Gebrauchte Kleidungsstücke und Wäsche, die nicht zum Verkauf oder zur gewerblichen Verwendung eingehen." Die Abgg. Albrecht( Soc.) u. Gen. wollen zur gewerblichen Verwendung" streichen. ( Soc.) u. Gen. zu streichen. bis Tiere". " festgesetzt wird, so müssen notwendigerweise auch die Se ühe dar sich doch nur um Sachen handelt, deren Eigenschaft als Erbschaftsgut unter fallen. Uebrigens liegt diese ganze Bestimmung wesentlich erwiesen ist. Von einem Mißbrauch dieser Bestimmung kann im Intereffe einiger Großgrundbesitzer und fiskalischer Güter. jedenfalls nicht die Rede sein; ich bitte Sie also, die besondere Er Freitag, den 7. November 1902, tieren, die von deutschen Fischern gefangen sind. Diese Verhältnisse In§ 2 handelt es sich um die Zollfreiheit von Fischen und See- laubnis" zu streichen. In der Nummer 6 handelt es sich um Verbrauchsgegen find 1887 vom Bundesrat geregelt worden. So viel Verständnis ich stände von Reisenden, in Ziffer 7 um VerzehrungsDie zweite Beratung des Bolltarif- Gefeges aber als Staatsbürger auch dem Bundesrat zutrauen muß( Seiterkeit), gegenstände der Reisenden, einschließlich des Bedarfs der muß Behifer Lund Schiffsmannschaften, für dieſe jedoch höchſtens in einer wird bei 5 fortgesezt. § 5 bestimmt, welche Gegenstände vom Zoll befreit sind. Ziffer 2 Helgoland größer werden würde.( Erneute Heiterkeit.) Dadurch auf zwei Tage berechneten Menge. Wir beantragen, statt„ zwei läßt zollfrei in der Kommissionsfassung:„ Von deutschen Fischern rechtfertigt sich unser Antrag auf besondere Erwähnung Tage" zu feßen eine Woche". Ich wünschte nur lebhaft, daß und Mannschaften deutscher Schiffe gefangene Fische, Robben, Wal- der Selgoländer Einwohner. Denselben Antrag haben einmal ein verehrtes Mitglied der Regierung oder der Kommissionsund andre Seetiere sowie die davon gewonnenen Erzeugnisfe" usw. wir schon in der Kommission gestellt. Wir glaubten aber aus den mehrheit mit einem Flußschiff hinausführe auf den Die Abgg. Albrecht( Soc.) und Genoffen beantragen, hinter Ausführungen der Regierungsvertreter entnehmen zu müssen, daß ich fang. Wenn dann durch Sturm und Unwetter das Die Abgg. Albrecht( Soc.) und Genossen beantragen, hinter die von uns geübte Ausdehnung auch thatsächlich verwirklicht werden Schiff abgetrieben wird, so daß die Fischer weit länger Schiffe" einzuschalten, oder von Helgoländer Einwohnern". solle. Wir haben es so verstanden, daß diese Zollfreiheit thatsächlich als zwei Tage unterwegs bleiben müssen, so müssen Not auch noch Hunger leiden, auch allen nicht berufsmäßigen Fischern zugestanden werden könne. fie bei aller Auf Seite 34 des Kommissionsberichtes heißt es aber außerdem: weil ihnen nur ein zweitägiger Proviant zollfrei gelassen Ich spreche hier aus Erfahrung! Ich selbst Worte oder jedoch nur deutschen Fischern." Diesen Zusak hatten vir nicht ge- worden ist. hört und deshalb in der Kommission unsren Anirag zurückgezogen. bin wiederholt mit Schiffern hinausgegangen und habe Wir bringen ihn jetzt wieder ein, um den Helgoländer derartige Unfälle erlebt. Jahraus, jahrein tommen solche Fälle vor, Biffer 4 Absatz 2 der Kommissionsfaffung läßt zollfrei: " Gebrauchte Gegenstände von Anziehenden zur eignen Benutzung, Einwohnern dasselbe Recht zu gewähren wie den deutschen Fischern. wo Schiffer sich länger als zwei Tage umhertreiben müssen. DesGebrauchte Gegenstände von Anziehenden zur eignen Benutzung, Sie müssen diesem Antrag zu stimmen, wenn Sie sich nicht dem halb muß ihnen allermindestens gestattet sein, für eine Woche gebrauchte Maschinen zur Benutzung im Gewerbe- und Landwirt chaftsbetrieb, jedoch nur ausnahmsweise auf besondere Erlaubnis." Verdacht aussehen wollen, den Helgoländern die ihnen bei der zollfreien Proviant mitzunehmen. Warum diese Kleinlichkeit? Kann Die Worte von„ jedoch" ab, beantragen die Abgg. Albrecht lebernahme- Proklamation feierlich gemachten ohne diese geringen Abgaben armer Schiffer das große Deutsche Reich Versprechungen vorenthalten zu wollen. Diese Versprechungen nicht bestehen?( Sehr gut! bei den Socialdemokraten.) sind formuliert im„ Deutschen Reichs- Anzeiger" vom 5. August 1890. Gegen die Ziffern 8 und 9 ist nichts einzuwenden. Punkt 10 Ziffer 4 Absatz 2 läßt zollfrei: Auf besondere Erlaubnis auch Lehnt man unfren Antrag ab, so nimmt man den Helgoländern statuiert die Zollfreiheit von Musterkarten und Mustern in Abschnitten als Ausstattungsgegenstände, Braut- oder Hochzeitsgegenstände ein Rechte, die sie früher unangetastet besaßen. Es heißt in der oder Proben, die nur zum Gebrauch als solche geeignet find, jedoch gehende neue Sachen, sofern sie für Ausländer oder länger als Rechte, die sie früher unangetastet besaßen. zwei Jahre im Ausland wohnhaft gewesene Inländer bestimmt sind, heimischen Rechte und Gewohnheiten erhalten bleiben." Und hier indessen einschließlich der mit der Post eingehenden Proben und Proklamation ausdrücklich:" Ich werde dafür sorgen, daß Eure mit Ausschluß der Proben von Nahrungs- und Genußmitteln, die aus Anlaß der Verheiratung mit einer im Inlande wohnhaften will man den Helgoländern es verwehren, die von ihnen gefangenen Muster von Kaffee, Katao, Zucker, Rohtabat und getrockneten Person ihren Wohnsitz nach dem Inlande verlegen. Von der Zoll- Seetiere und Fische zollfrei nach dem Lande, dem sie politisch angehören, Früchten im Gewicht bis zu 350 Gramm. Man muß diese freiheit ausgeschlossen sind Nahrungs- und Genußmittel, u 1111= berarbeitete Gespinste und Gespinstwaren, sowie sonstige zur weiteren Weswegen will das Deutsche Reich um geringer Mehreinnahmen flug wird. Es wird zunächst ein Grundsaß aufgestellt, dessen Fehlerberarbeitete Gespinste und Gespinstwaren, sowie sonstige zur weiteren einzuführen? Das wäre eine außerordentlich kleinliche Maßregel. fomplizierte Bestimmung mehrmals durchlesen, ehe man daraus Verarbeitung bestimmte Erzeugnisse, Rohstoffe aller Art und Tiere." Die Abgg. Albrecht und Genossen( Soc.) beantragen: 1. die willen den wenig zahlreichen Helgoländer Fischern eine schwere Be- haftigkeit sofort eine Ausnahme nötig macht, und gegenüber diesem Worte„ auf besondere Erlaubnis" auftreichen, 2. zu streichen den lastung auferlegen? Wir scheint überhaupt nach der Proklamation Ausnahmegrundsatz wird dann noch ein dritter Grundsatz aufgestellt! als( Heiterfeit.) Man sollte doch nicht Muster deswegen nicht zollfrei die zolltechnische Behandlung Helgolands Satz beginnend mit Von der Zollfreiheit Absatz 5 läßt zollfrei:„ Gebrauchte Sachen, die erweislich als 3ollausland nicht ganz gerechtfertigt zu sein. laffen, weil sie Nahrungs- und Genußmittel sind. Es liegt kein Jedenfalls sollte doch Helgoland nicht mehr Zölle bezahlen, als es Grund vor, weshalb gerade nur Proben von Kaffee, Katao, Erbschaftsgut eingehen, auf besondere Erlaubnis." Dasselbe Die Abgg. Albrecht( Soc.) u. Gen. beantragen die Worte„ auf zu zahlen hätte, wenn es englisch geblieben wäre. Es wäre Zucker, Tabat und Früchte zollfrei eingehen sollen. eine Maßregel, die den Stempel der Ungerechtigkeit an der Stirn Recht muß auch allen übrigen in kleinen Mengen eingehenden Proben besondere Erlaubnis" zu streichen. Die AusAbfaz 7 läßt zollfrei:„ Die von Reisenden einschließlich der trägt, wenn hier Deutschland den wirtschaftlich Schwachen in dieser von Nahrungs- und Genußmitteln zugestanden werden. nahmevergünstigung für Kaffee, Kakao usw. ist von der KommissionsFuhrleute zum eignen Verbrauch während der Reise mitgeführten Weise ausbeuten wollte. Berzehrungsgegenstände, ebenso der Bedarf der Schiffer und Schiffs- sondern um gebrauchte Kleidungsstüde und Wäsche.( Heiterfeit.) großen, Bei Punkt 3 handelt es sich nicht mehr um Fische und Helgoländer, mehrheit beschlossen worden, wesentlich auf das Drängen von einflußreichen Handelshäusern. mannschaften, für diese jedoch höchstens in einer auf zwei Tage be- Diese sollen zollfrei sein, sofern sie nicht zur gewerblichen Kolonialfreunden usw. Ich bitte Sie, unfren Antrag an rechneten Menge." Verwendung eingehen. Das ist aber ein außerordentzunehmen. Warum soll die Vergünstigung, die Großhändlern Die Abgg. Albrecht( Soc.) u. Gen. beantragen statt" zwei Tich dehnbarer Begriff. Wenn Dinge, die sonst zollfrei und Zuckerindustriellen gewährt ist, nicht auch der Tage" zu setzen: eine Woche". Hier werden Ausnahmen Abfaz 10 läßt zollfrei: Musterkarten und Muster in Abschnitten sind, in dem Augenblick verzollt werden sollen, wo sie zur gewerb- Allgemeinheit zu gute kommen? oder Proben, die nur zum Gebrauch als solche geeignet sind, jedoch lichen Verwendung eingehen, so ist das auch eine Bestimmung, die gemacht lediglich zu Gunsten der Besitzenden, nicht aber der Aermeren. mit Ausschluß der Proben von Nahrungs- und Genußmitteln, in- sich direkt gegen den Mittelstand, gegen die kleinen Gewerbe- Besonders die gestrige Ablehnung unsres Antrages, Betreibenden wendet. Die bisherige Auslegung der Bestimmung, träge bis zu 20 Pfennig Zoll nicht zu erheben, dessen einschließlich der mit der Post eingehenden Proben und Muster daß" gebrauchte" Kleidungsstücke zollfrei sein sollen, mahnt macht die Annahme dieses Antrages um so notbon Kaffee, Katao, Zuder, Rohtabat und getrockneten Früchten im uns zur größten Vorsicht. So wurde zum Beispiel bestimmt, iv en diger.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Gewicht bis zu 350 Gramm." Die Abgg. Albrecht( Soc.) und Gen. beantragen, die Worte daß wenn jemand sich im Freihafengebiet ein neues Sleid kauft, und Für die ärmere Bevölkerung kommen weit weniger Kaffee-, Kakao,, indeffen einschließlich 2c. zu ersetzen durch: soweit diese ein Ge- damit ins Zollinland reist, dies Kleid nicht als„ gebraucht" zu gelten proben usw. als andre billigere Nahrungs- und Genußmittel in Behabe.( Unruhe, da sich vor der Rednertribüne mehrere Abgeordnete tracht. Auch die heutige Klassifikation im amtlichen Warenverzeichnis wicht von 350 Gramm übersteigen". Abfat 11 läßt zollfrei: Sunstsachen, welche zu Kunst- laut unterhalten.) Ich bitte die Herren um Ruhe, sonst kann ich verstößt unbedingt gegen den Sinn des Gefrges, das alle Musterausstellungen oder für öffentliche Stunftanstalten oder öffentliche nicht reden.( Abg. Arendt: Das wäre auch nicht schade!) Für Sie tarten und Muster von der Verzollung freiläßt. Das Warenvielleicht nicht, Herr Dr. Arendt. Sie, Herr Arendt müssen ja berzeichnis aber nimmt Proben von NahrungsSammlungen, sowie andre Gegenstände, die für öffentliche Anstalten allerdings besser wissen, was gebrauchte Kleider sind, als ich.( Große und Genußmitteln hiervon aus! So beseitigt der oder öffentliche Sammlungen zu Lehr- oder Anschauungszwecken Heiterkeit.) Bundesrat mit einem einfachen Federstrich einen Teil der geringen eingehen." Zu Absah 4 haben wir eine Seihe von Anträgen gestellt, Rechte, die das Gesetz noch läßt. Um so notwendiger ist eine geDie Abgg. Albrecht( Soc.) und Gen. beantragen folgenden die eine Erweiterung der Zollfreiheit bezwecken. Es nauere Formulierung der zollfreien Gegenstände im jezigen ZollZusatz:" Den öffentlichen Anstalten und Sammlungen stehen solche ist nicht einzusehen, weshalb eine ausnahmsweise Erlaubnis tarif- Gesetz. Es wird mir sehr interessant sein, wie Abgeordneter gleich, die dem allgemeinen Besuch in derselben Weise wie die öffent- überhaupt gegeben werden soll. Das ist in einem Rechtsstaat an Dr. Bachem, falls er für die Kommissionsbeschlüsse stimmt, es be lichen zugänglich find." und für sich bedentlich. Man sagt, die Bestimmung kann mißbraucht gründen wird, daß Proben von Katno, von getrodneten Absatz 12 laßt zollfrei: Materialien, die zum Bau, zur werden. Es ist doch ganz ausgeschlossen, daß ein kleiner Handwerker Früchten usw., die doch in gewissem Sinne 2ugusAusbesserung oder zur Ausrüstung von See- oder Flußschiffen verwendet werden, mit Ausnahme des Kajüten- und Küchengutes. Von 2. B. aus reiner Niedertracht in seine Heimat zurüd- Verbrauchsmittel sind, zollfrei bleiben sollen, der Begünstigung sind die zu Luxuszwecken bestimmten Binnensee- tehrt. Und da soll er erst eine besondere Eingabe an die während er für Fleisch. Brot, Semmeln und Behörden machen müssen, um seine gebrauchten Gegen Kartoffeln feine 3ollfreiheit zugestehen will. und Flußschiffe ausgeschlossen. Die näheren Bestimmungen erläßt stände zur eignen Benugung zollfrei einführen zu Herr Bachem hat es wiederholt so dargestellt, als ob er das, was Die Abgg. Albrecht( Soc.) und Genossen beantragen die dürfen? Nach meiner Meinung liegt die Gefahr zehntausendmal näher, er gern it, möglichst hoch verzollt wissen wollte.( Seiterkeit.) Gr Worte„ Binnensee- und Flußschiffe" zu ersetzen durch das Wort daß diese Bestimmung von den Behörden gemißbraucht wird. wird vielleicht die Freundlichkeit haben, die Widersprüche in seinem Dem armen polnischen oder dänischen Handwerker, der der Verhalten aufzuklären. Dr. Bachem meinte neulich in einer personDie Abgg. Dr. Müller- Meiningen( frs. Vp.) und Dr. Müller- Regierung nicht genehm ist, wird die Erlaubnis nicht erteilt lichen Bemerkung, er würde für unfren Antrag bezüglich der Rechtswerden, sondern nur einem gut deutsch denkenden Handwerksmann. zuständigkeit der Landgerichte für Zollstreitigkeiten stimmen, wenn Sagen( fri. Vp.) beantragen den Satz 1 wie folgt zu fassen: Wir ehren die Arbeit und deshalb wünschen wir nicht, daß das Ge- wir unsrerseits für das Zustandekommen des ganzen Tarifs forgen Materialien, die zum Bau, zur Ausbesserung oder zur Ausrüstung rät des Kleinen Mannes durch das Belieben der Behörden ver- wollten. Ich erkläre Ihnen, auf einen solchen Handel würde ich nie von See- oder Flußschiffen, sowie zur Ausübung des Fischereigewerbesteuert werden kann.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) eingehen. Ich würde es für einen schmählichen Handel halten usw. der Bundesrat." Schiffe". verwendet werden " Als Absaz 12a beantragen die Abgg. Albrecht( Soc.) und Genossen folgende neue Bestimmung einzufügen: Zollfrei bleiben: Garne, welche zur Herstellung von Fischernetzen, zum eignen Gebrauch von Fischern oder deren Angehörigen verfertigt werden". Abg. Stadthagen( Soc.): bont Einem Großgrundbesizer, der vielleicht Beziehungen zu höheren und weise einen solchen Vorschlag mit aller Entrüstung zurüd. Wir Verwaltungsbeamten hat, wird die Erlaubnis zur zoufreien Einfuhr verlangen hier aus rein fachlichen Gründen eine Aenderung. Wenn feiner landwirtschaftlichen Maschinen viel leichter erteilt werden. Herr Bachem etwa auch hier einen Handel vorschlagen sollte, in dem So bedeutet diese Bestimmung eine Belastung des kleinen Sinne, daß er unsrem Verlangen zustimmt, falls wir durch diesen Handwerkers und Arbeiters und eine Begünstigung 3olltarif im ganzen die Reichen noch reicher und die Armen noch der Besitzenden.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) ärmer machen wollten, so würden meine politischen Freunde und ich Es ist auffallend, wie groß der Unterschied der Zahl der- Im folgenden Absatz der Ziffer 4 wird auch für die Zollfreiheit auch einen solchen Handelsvorschlag zurückweisen. Wir find jenigen ist, die bei den Beschlüssen und bei den Beratungen zugegen von Ausstattungs- Gegenständen, von Braut- und Hoch- hier keine Handelsleute( Große Heiterkeit), wir sind Leute, ist. Artikel 28 der Verfassung bestimmt zwar nur, daß zeitsgeschenken eine besondere Erlaubnis der Behörden die ehrlich die Rechte des arbeitenden Volkes wahrzunehmen bei der Beschlußfassung die erforderliche Mehrzahl der Ab verlangt. Man sollte sich doch wirklich hüten vor Bestimmungen, die haben. Solange wie überhaupt ein Parlament geordneten vorhanden sein muß, aber es ist doch zweifellos, so lebhaft erinnern an die früheren Heiratsbeschränkungen.( Sehr be steht, ist es noch nicht vorgekommen, daß ein daß zwischen Debatte und Beschlußfaffung ein untrennbarer Zusammen gut! bei den Socialdemokraten.) Früher mußte ja jeder Angehörige abgeordneter erklärt, er sei bereit, einen an sich von haug besteht. Es muß also verlangt werden, daß das Haus auch eines Gutsbezirkes die Genehmigung des Gutsbesizers zur Heirat ihm gebilligten Vorschlag anzunehmen, wenn der andre bei der Beratung in beschlußfähiger Anzahl vorhanden ist und wenn nachsuchen. Warum wollen Sie hier von den Behörden eine ähn Teil dafür seine Ueberzeugung aufgiebt und einem voltsfeindlichen das nicht der Fall ist, müßte die Sigung abgebrochen werden, fo- liche Erlaubnis verlangen?( Seiterkeit.) Die Hochzeitsleute sind Gesek zustimmt. bald ein Abgeordneter das verlangt. Ich halte Beschlüsse wirklich glücklich oder unglücklich genug, daß man ihre Geschenke Nach Ziffer 11 follen Kunstfachen oder Gegenstände, welche für für verfassungswidrig, die nach einer Debatte auch ohne besondere Erlaubnis zollfrei lassen kann.( Heiterkeit.) öffentliche Anstalten oder öffentliche Sammlungen zu Lehr- oder gefaßt sind, bei welcher fortdauernd oder im wesentlichen eine Denten wir doch an die Zeiten der Verehelichungsverbote! Damals Anschauungszwecken eingehen, zollfrei sein. Diese Fassung bedeutet nicht beschlußfähige Anzahl von Abgeordneten im Saale anwesend ist die Zahl der unehelichen Kinder erheblich gewachsen.( hört! eine Verschlechterung des bestehenden Zustandes. Unter waren. Der Parlamentarismus wird in sein Gegenteil verkehrt, hört! bei den Socialdemokraten.) Nach welchen Grundsä sen soll allen Umständen müssen auch alle die Anstalten und Sammlungen wenn die Mehrheit des Hauses Beschlüsse über Anträge faßt, benn überhaupt die Erlaubnis erteilt werden? Soll etwa die als„ öffentliche" gelten, welche der Allgemeinheit zugänglich sind. ohne deren Begründung gehört zu haben oder hören Schönheit der Braut maßgebend sein?( Große Heiterkeit.) Man sollte Bisher haben z. B. Privatschulen nicht als öffentliche Anstalten zu wollen.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) also auch hier die Notwendigkeit einer besonderen Erlaubnis streichen. gegolten. Ein Reſtript des Finanzministers vom April 1896 konstatiert Wir werden natürlich auf jeden Fall unsre Pflicht thun, aber die Ausgeschlossen von der Zollfreiheit sollen sein Nahrungs- und dies ausdrücklich. In der Kommission war man aber allgemein der Verantwortung für ein derartig verfassungswidriges Verhalten wird Genußmittel, unverarbeitete Gespinnste usw. Das ist doch ganz un Ansicht, daß als öffentliche Ausstellungen alle die Kunstausstellungen die Mehrheit dieser Herren zu tragen haben. Meine Aufgabe bei berechtigt. Warum sollen die Speisen zum Hochzeitsmahle nicht zoll- wie z. B. die Gemäldegalerie des Grafen Schad, gelten müssen, die diesem Baragraphen ist ja infolge Thres gestrigen Beschlusses gerade frei über die Grenze kommen und warum soll das Gespinnst, das allen unter denselben Bedingungen zugänglich find. Es handelt sich doch feine sehr angenehme, rofige und schöne( Heiterkeit), im Rahmen von die Schwester der Braut zum Hochzeitsgeschent macht, mit einem hier um die Förderung der Kunstbildung und Kunstfreude, 20 Minuten werde ich auch meine Pflicht über diesen umfangreichen besonderen Zoll belegt werden. Heißt das die Institution die sollten Sie doch nicht durch Zolle beschränken. Baragraphen mit allen Anträgen zu sprechen, nicht erledigen können. der Familie aufrecht erhalten, wie es doch die Herren, die Wenn schon aus öffentlichen Weitteln so wenig für Kunst gethan ( Heiterkeit.) Leider war es mir nicht möglich, mich so ausführlich, sonst hier auf der Rechten zu fizen pflegen( Heiterkeit) wird, so sollten wir um so mehr es begrüßen, wenn Privatpersonen wie es nötig getvesen wäre, vorzubereiten, da ich durch meine wollen. Besonders auffallend ist die Bestimmung, daß auch Stunstanstalten errichten und sollten diese Kunstanstalten genau so Pflicht, als Zeuge vor Gericht zu erscheinen, daran verhindert Tiere nicht zollfrei sein sollen, als ob man fürchtet, es könnte den behandeln wie vom Staat oder den Gemeinden errichtete Kunstwurde. Ich muß deshalb bortveg um Entschuldigung bitten, Hochzeitsleuten zu viel Vieh geschenkt werden. Was schadet es denn, anstalten. Zudem liegt ja die Gefahr vor, daß in den staatlichen Kunstwenn ich bei der Vorführung der einzelnen Punkte möglicher- wenn jemand einem jungen Ehepaar einen gehörnten Ochsen oder anstalten nur eine bestimmte Richtung, die keine Kunstrichtung ist, geduldet weise das eine oder das andre wiederhole.( Seiterkeit.) einen Efel schenkt.( Große Heiterfeit.) Warum soll denn darauf ein wird.( Sehr richtig! links.) In dem Staate des Militarismus, der aus Der Paragraph schreibt vor, welche Gegenstände vom Zoll befreit Boll gelegt werden? Wenn das Hochzeitsgut überhaupt zollfrei sein militärisch erzogenen Leitern zusammengesezt ist, liegt allerdings die sein sollen. Zunächst sollen zollfrei bleiben Erzeugnisse des foll, dann müssen Sie auch diese Ausnahmen beseitigen.( Sehr Gefahr vor, daß in den staatlichen Kunstanstalten nur eine beAderbaues und der Viehzucht von außerhalb der richtig! bei den Socialdemokraten.)( Auf den Bänken der Rechten stimmte Richtung protegiert wird und der Schaffensfreudigkeit Bollgrenze belegenen Grundstüden, die von inner- und des Centrums fist kein Abgeordneter. Darauf begeben sich wirklicher Künstler ein Hindernis in den Weg gelegt wird.( Sehr halb der Zollgrenze befindlichen Wohn- und Wirtschafts- eine Anzahl Socialdemokraten auf die verlassenen Pläße und be- richtig! bei den Socialdemokraten.) Daher müssen auch die gebäuden aus bewirtschaftet werden. Die Regierung gleiten von dort aus die Säge des Redners mit Zustimmung und Kunstwerke, die für sogenannte private Kunstanstalten hat sich die Begründung dieser Bestimmung sehr leicht gemacht mit Beifall.) gehen, zollfrei sein. Ich bin überzeugt, daß sich mindestens der einfachen Bemerkung, dieser Zustand entspreche dem geltenden Ich darf wohl hoffen, daß bei dieser Ziffer diejenigen Herren, für diesen Antrag eine Mehrheit im Reichstag finden wird. Recht. Es ist unbedingt erforderlich, daß die Regierung uns näher die meine Ausführungen gehört haben, für unsre Anträge stimmen Auf jeden Fall muß ich Sie bitten, die Gründe anzugeben, erklärt, wie sie diese Bestimmung im einzelnen glaubt rechtfertigen werden.( Heiterkeit.) Zweifellos würde, wenn jezt gleich eine warum Sie die Förderung von Kunst und Bilzu können. Besonders muß Klargestellt werden, ob unter den Er- namentliche Abstimmung vorgenommen wirde, die große dung nicht wünschen. Biffer 12 handelt von der Zollzeugnissen der Viehzucht auch das Vieh selbst, besonders Kühe, Mehrheit der Anwesenden für unsre Anträge freiheit der Materialien, die zum Bau, zur Ausbesserung oder Auszu verstehen sind, zumal eine frühere Entscheidung des Finanz- stimmen. rüstung von See- oder Flußschiffen verwendet werden. Von der nur Ziffer 5 handelt davon, daß Sachen, die erweislich als Begünstigung sollen die ministers die Zollfreiheit von Kühen, die auf teilweise im Ausland, bestimmten zu Luruszweden teilweise in Deutschland gelegenen Grundstücken gehalten werden, Erbichaftsgut eingehen, bei besonderer Erlaubnis Binnensee- und Flußschiffe ausgeschlossen sein. Wir wollen, als zweifelhaft hinstellte. Wenn aber einmal die Zollfreiheit hier zollfrei find. Wozu hier noch eine besondere Erlaubnis, wo es daß alle zu Luxuszwecken bestimmten Schiffe ausgenommen ein Es einer wie . Centrum. werden von immer Das würde bor • Ich bitte Herrn Bachem, mich nicht falsch zu verstehen. Die Rede des Abg. Stadthagen ist um 4,40 Uhr beendet. I gelten hat, wenn das nicht der Fall ist. Der Reichstag darf Ich verlange, daß für Luguszwecke bestimmte Yachten mit einem Zoll zweifellos nicht verhandeln, wenn nicht eine beschlußfähige Anzahl Abg. Brömel( frs. Vg.) belegt werden. von Mitgliedern anwesend ist. Die Herren, die vorhin hinausIch erkläre dies ausdrücklich, damit Herr Bachem nicht wieder( zur Geschäftsordnung): Es ist eine mißliche Sache, eine gegangen sind, haben es unmöglich gemacht, daß eine Verhandlung im behauptet, wir hätten Bollfreiheit für Luruszwede verlangt. Sollte fachliche Diskussion durch eine Bemerkung zur Geschäftsordnung zu Sinne der Verfassung stattfinden konnte.( Großer Lärm rechts.) Ich er es aber doch behaupten, so fonstatiere ich, daß er sich bei dieser unterbrechen. Dennoch halte ich dies im gegenwärtigen Augenblick schlage Ihnen daher vor, die Debatte nochmals zu ers Sie haben gestern beschlossen, alle öffnen. Verhandlung abfichtlich aus dem Saale entfernt hat.( Sehr richtig für meine Pflicht. ( Stürmisches Gelächter rechts und im bei den Socialdemokraten.) Nach dem Zolltarif find Lugusschiffe 14 Punkte dieses Pa.agraphen zusammenzufassen. Große Heiterfeit links.) Eine Verhandlung bor beschlußs zollpflichtig. ist aber seitens der Mehrheit in der Schon jetzt dürfte die Mehrheit über die praktische Durchführung dieses unfähigem Hause, ist nichts als eine Farce.( Die Kommission vorgeschlagen worden, daß die Beschlusses etwas andrer Meinung geworden sein. ( Großer folgenden Ausführungen des Redners teuren Lugusschiffe zur See zollfrei bleiben ärm rechts und im Centrum. Lebhafte Burufe: heftigerem Lärm der Rechten unterbrochen.) Die sollen.( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Die Nein, nein!) Dann hoffe ich Sie zu meiner Ansicht zu befehren. Herren, die einen Beschluß faffen, ohne der Beratung beigewohnt zu Freunde des Herrn Dr. Bachem haben damals für Zollfreiheit( Erneuter Lärm.) Wenn auch der Vorredner sich vielleicht in haben, handeln gegen die Verfassung. Die Reichsverfassung rechnet geftimmt.( Lebhaftes hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Herrn einzelnen Punkten etwas fürzer hätte fassen können( Höhnisches Ge- nur mit ernsthaften Leuten.( Oho! rechts. Sehr gut! links.) Bachem ist nun die Gelegenheit gegeben, zu erklären, warum lächter rechts), so hat doch seine Rede, die eine Fülle von Vicepräsident Büsing: Ich bedauere meinerseits, dem Wunsche er nur für die von Millionären zu haltenden Yachten Zoll- Material enthielt, dem Präsidenten niemals Anlaß gedes Vorredners nicht entsprechen zu können. Die Geschäftsordnung freiheit haben will. Diese Seeyachten sind, soweit sie lediglich geben, ihn zur Sache zurufen.( Sehr gut! bei den Social fennt im§ 57 nur eine Bezweiflung der Beschlußfähigkeit Luruszwecken dienen, dem nationalen Interesse durchaus demokraten.) Ich verweise auf einen Präzedenzfall aus unmittelbar vor der Abstimmung, aber nicht eine Bes nicht förderlich. Seehachten, von denen einige 10 Millionen dem Jahre 1879.( Erneute lärmende gurufe rechts zweiflung der Befchlußfähigkeit während der Diskussion. fosten, können nur von sehr wohlhabenden Leuten gehalten und im Centrum.) Es ist durchaus parlamentarischer Brauch, Abg. Baffermann( natl.): Wenn die Ausführungen des Abg. werden. Es ist doch unsinnig, diese Vachten zollfrei sich auf frühere Fälle zu berufen.( Lebhafte Zustimmung links.) Sie werden Stadthagen richtig wären, müßte der größte Teil unsrer Reichsgesehe zu lassen, während das einfachste Handwertszeug mit einem Boll mich nicht hindern, den Fall zur Sprache zu bringen.( Sehr gut! links.) Es ungültig sein.( Sehr richtig! bei den Nationalliberalen.) Artitel 28 belegt werden soll. handelte sich damals um den§ 4 des Zolltarif- Gesezes, der genau der Reichsverfaffing spricht flar aus, daß nur für die Beschluß Gegen die Nummern 13 und 14 haben wir nichts einzuwenden. dem heutigen§ 5 entspricht. Als Redner eine kurze Darstellung des faffung die anwesenheit der Mehrheit erforderlich ist. Die vom Wir bitten Sie aber, nach Nummer 12 eine neue Nummer 12a ein- damaligen geschäftsordnungsmäßigen Verfahrens giebt, wird er von Abgeordneten Brömel angeregte Frage, ob der gestern abgelehnte zuschieben, wonach Garne, die zur Herstellung von Fischer- der Rechten und dem Centrum durch sich immer wiederholende laute Antrag Heute wiederholt werden kann, halten meine Freunde negen zum eignen Gebrauch von Fischern oder deren An- Burufe:" Zur Geschäftsordnung! Zur Geschäftsordnung!" unter für eine sehr wichtige Frage. Es kann hier ein sehr wichtiges Bräjudiz geschaffen werden. Deshalb muß die gehörigen verfertigt werden, 30 II frei bleiben sollen. Diese Zoll- brochen. freiheit würde längst beschlossen sein, wenn ein Vertreter der Arbeiter, Vicepräsident Büsing: Herr Abg. Brömel ich muß Sie unter Frage in aller Ruhe und ohne Erregung geprüft werden. der armen Fischer, im Wirtschaftlichen Ausschuß gesessen hätte. Wir brechen. Ich kann nicht zugeben, daß Sie eine Ver-( Sehr richtig!) Ich für meine Person stimme der Ansicht des Herrn haben mit diesem Antrag in der Kommission wenigstens soviel er- handlung von gestern hier jest wiederholen. Nach Vicepräsidenten zu, daß zu Unrecht die nochmalige Abstimmung über reicht, daß der jetzt bestehende Zoll auf diese Garne nicht noch§ 27 kann der Reichstag in der Diskussion mehrere Artikel ver den Antrag Brömel verlangt worden ist. Es könnte sonst ja nach weiter erhöht worden ist. Da es sich hier geradezu um binden oder getrennt verhandeln. Ein Beschluß des Reichstags liegt jeder Rede ein solcher Antrag wiederholt werden. eine Lebensfrage für die armen Fischer handelt, so gestatten bereits vor( Sehr richtig! rechts), die Trennung nicht vorzunehmen. zu endlosen der Verschleppung Diskussion führen. Sie mir, daß ich auf diesen Umstand etwas ausführlicher( Bravo! rechts.) Ich gebe zu, daß 8 weifel bestehen, ob meine Auffassung und die eingehe.( Große Heiterkeit, da der Redner bereits faft 31%, Stunden Abg. Bröme!( frf. Vg.): Ich stelle den Antrag nunmehr nach des Herrn Präsidenten richtig ist. Ich beantrage daher den spricht.) Die Handarbeit der Netze ist eine überaus schwierige und der gemachten Erfahrung, die 14 Nummern des§ 5 getrennt zu principiellen Teil der Frage der Geschäfts. langwierige Arbeit, der sich nur die armen Fischer unterziehen. Es verhandeln.( Großer Lärm rechts.) ordnungskommission zu überweisen, im übrigen aber ist doch ein billiges Verlangen, daß man den Fischern das Garn für Vicepräsident Büsing: Ich kann nur wiederholen, daß diefer über den Antrag Brömel heute sofoat abzustimmen.( Widerspruch diese Nege zollfrei läßt. Zur Bemessung dieses 8ollsages Antrag gestern bereits vom Hause abgelehnt ist.( Große Un- links.) hat die Regierung im Wirtschaftlichen Ausschuß von ruhe links. Rufe: Er fann ja wiederholt werden.) Abg. Brömel( fr. Vg.): Daß der Brauch des Hauses auf meiner einem Vertreter der Netzfabrikation, dem Direktor einer gehoer Abg. Brömel( frs. Vg.): Es ist ein seltener Vorgang Seite ist, fann gar nicht bezweifelt werden. Eine ganze Reihe Aktiengesellschaft, die mit sehr hohen Dividenden arbeitet, im Reichstage, daß, wenn eine Diskussion über einen Gegen von Präzedenzfällen liegen hierfür vor. Ich bin mit Mitteilungen erhalten, die die thatsächlichen Verhältnisse völlig stand stattgefunden hat, das Haus einen einmal gefaßten dem Abg. Bassermann einverstanden, daß die principielle Frage der unberücksichtigt laffen. Dieser Herr hat behauptet, es müffe eine schwere Beschlußändert und entweder beschließt, noch andre Geschäftsordnungs- Kommission zu Entscheidung überwiesen wird. Schädigung der Regfabrikation eintreten, wenn man diese Garne Gegenstände mit dem ersten zu verbinden oder den Gegenstand zu Wenn das Haus aber heute über meinen Antrag einen Beschluß nicht mindestens in der Höhe des allgemeinen Garnzolles verzolle. teilen. Ein solches Verfahren ist bisher stets unbeanstandet geblieben. fassen soll, dann muß mir auch die Gelegenheit zur Begründung Die Fabrik, deren Direktor dieser Herr ist, hat im Jahre 1892( Sehr richtig! links.) meines Antrages gegeben werden. 20 Proz.( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.), 1896 162 Broz., Vicepräsident Büsing: Ich muß bei meiner Ansicht stehen bleiben. Abg. Bebel( Soc.): Auch ich bin der Ansicht, daß die Es 1899 24 Proz. bezahlt.( hört! hört!) Und dabei spricht dieser Herr( Unruhe links.) handelt fich bor die die formale Bes principielle Frage um Geschäftsordnungss von einer Notlage der Negfabrikation! Schlimmer als die That- handlung des§ 5 und darüber hat der Reichstag be- Kommission gehört. Ich halte es aber für unmöglich, daß fache, daß die Fischer im Wirtschaftlichen Ausschuß nicht gehört reits Beschluß gefaßt. Ich halte es nicht für zulässig, baß in wit trop der Ueberweisung dieser Frage nunmehr zur Abstimunung worden sind, ist es, daß die Regierung sich von diesem dieser oder einer der nächsten Sitzungen nochmals ein Antrag zur über den Antrag Brömet kommen sollen.( Sehr richtig! bei den Soc. unberechtigten 2amento eines Juduftriellen hat beein Abstimmung gebracht wird, der einen andern Beschluß in dieser und links.) Das wäre ja ein Präjudiz für die Geschäftsordnungs flussen lassen! Das ist wieder eine einseitige Berück- Sache wünscht. Kommission.( Erneute lebhafte Zustimmung.) Ich möchte das Haus auf fichtigung kapitalistischer Interessen und eine außerordentliche Kleinlich- Abg. Brömet: Ich verweise darauf, daß eine Reihe neuer das nachdrücklichste vor einem unüberlegten Beschluß teit gegen die arbeitende Bevölkerung. Man hat sogar von einer Anträge zu den einzelnen Nummern des§ 5 eingebracht worden warnen. Es war durchaus falsch, was Herr Müller- Sagan be Auswanderung der Netzfabrikation gesprochen, wenn dieser Zoll nicht find.( Gelächter rechts.) Schon deshalb haben wir Veranlassung, hauptete, es handle sich hier um ein Vorrecht der Minderheit.( Sehr erhöht würde.( Lachen bei den Socialdemokraten.) Man hat im auf den von uns gestern gefaßten Beschluß zurückzukommen. richtig! bei den Socialdemokraten.) Nein, es handelt sich hier um Wirtschaftlichen Ausschuß nur solche Industriebertreter gehört, die Vicepräsident Büfing: Ich kann nur wiederholen, was ich gesagt ein Recht, an dem alle Seiten des Hauses gleichmäßig Es handelt sich unt den Sinn für möglichst hohe Bölle eintraten. Dazu gehörte auch dieser Netz- habe und werde natürlich, da Widerspruch gegen meine Anschauung interessiert sind. fabrikant aus Behoe. Es muß uns geradezu empören, wenn erfolgt ist, das Haus entscheiden lassen. der Geschäftsordnnng. Unzweifelhaft ist alle Zeit entschieden man sieht, wie die Regierung und die Reichstags= worden, Abg. Singer( Soc.): Daß der Herr Präsident das Haus ent- so Brömel heute Herr mehrheit durch ihre Leichtgläubigteit gegenüber scheiden laffen will, halte ich allerdings für selbstverständlich.( Rufe geschlagen hat. ( Rufe geschlagen hat. Der Herr Vicepräsident verwechselt offenbar die solchen Leuten unsren Fischerstand schädigt. Lassen rechts: Nein, nein Ich konnte auch nicht erwarten, daß er Annahme eines fachlichen Antrages mit der eines Geschäftse Sie doch solche Leute wie diese Nepfabrikanten auswandern! Das etwa seine Ansicht dem Hause aufzwingen aufzwingen würde. ordnungs- Antrages.( Sehr gut! links,) Bei einem fach ist immer noch besser als die Schädigung unsrer Fischer.( Unruhe rechts.) In der Sache selbst bin ich durchaus entgegen- lichen Antrag wäre er durchaus im Recht, hier kann ein Beschluß Dagegen fann der Beschluß Dieselben Fabrikanten, die hier gegen die Fischer auftreten, find auch gefester Meinung, wie der Herr Präsident. Es giebt keine Bestim- nicht mehr umgestoßen werden. besonders hart, wenn es sich um die Feststellung der Arbeits- mung der Geschäftsordnung, die verbietet, einen einmal gefaßten Be über einen Geschäftsordnungs Antrag in jedem Stadium der bedingungen ihrer Arbeiter handelt. Es handelt sich im ganzen um schluß abzuändern.( Sehr richtig! links.) Die Fälle sind zu Duzenden Beratung umgestoßen werden.( Sehr gut! bei den Social acht abriten, die etwa 800 Arbeiter, darunter zum größten Teil vorgekommen, daß das Haus sich von der Unhaltbarkeit eines ge- demokraten.) Was für einen Sinn hat denn die Bestimmung unsrer weibliche, zu den elendesten Löhnen beschäftigen. Dagegen beträgt die faßten Beschlusses durch später vorgebrachte Gründe überzeugt hat. Geschäftsordnung, daß in jedem Augenblick der Beratung das Wort Zahl der Berufsfischer ca. 80 000 mit Angehörigen. Wollen Sie wirklich Genau in derselben Weise, wie der Antrag gestellt werden kann, den zur Geschäftsordnung genommen werden darf, wenn nicht den, dem mehr die Intereffen der 8 glänzend dastehenden Fabriken wahrnehmen als Gegenstand an eine Kommission zurüdzu verweisen, so ist es Hause die Möglichkeit zu geben, einen unzwedmäßigen Weg die Interessen von 80 000 armen Fischern, die in ihrer großen Mehr auch ein Gebot der Logit, daß das Haus in jedem im weiteren Stadium der Beratung aufzugeben und einen zahl ein fümmerliches Dasein fristen? Nirgends zeigt es sich so far Augenblick die Diskussion, die es vorher zufammengefaßt a med mäßigeren Weg einzuschlagen. Diese Vollmacht wie der Zoll den Mittelstand und die Arbeiter ruiniert und auf hat, wieder trennen kann. Es kommt nur darauf an, ob hat das Haus in jedem Augenblick. Meine Herren( nach rechts), reiche Aktiengesellschaften Rüdsicht nimmt. Die man fachliche Gründe dafür hat. Daß der Antrag Brömel durchaus Sie würden sich selber die Hände binden, wenn Sie Zahlen, welche ich angeführt habe, stammen aus der Berufs- zulässig ist, beweist schon das Präjudiz, das Herr Brömet uns mit heute vor schnell einen Beschluß fassen sollten, der sich schließlich zählung vom Jahre 1895. Das find amtliche 8ahlen, geteilt hat. Wenn Ihnen der mitgeteilte Borfall gestern bekannt gegen Sie selbst wenden tönnte.( Lebhafte Zustimmung das sind unumstößliche Thatsachen, die außerhalb des Hauses bon gewesen wäre, so hätte man wahrscheinlich, diesem Gebrauch des Hauses links.) niemand bestritten werden.( Rufe rechts: Schluß! Schluß!) folgend, die Trennung der Diskussion beschlossen.( Widerspruch rechts.) Abg. Brömel( frs. Vg.): Herr Bebel hat mich überzeugt, Wie tönnen Sie Schluß rufen, wo Sie doch den Es handelt sich hier auch um feine Parteifrage, sondern alle Parteien ich trete seinem Vorschlage bei und ziehe meinen Anfang nicht gehört haben!( Sehr gut! bei den Soc.) haben das gleichmäßige Jntereffe an ihrer Entscheidung. Faffen Antrag zurüd. Vicepräsident Büfing: Herr Brömel hat sich demnach dem Ans Ich bin bereit, wenn Sie wollen, Ihnen den Anfang Sie einen Beschluß, welchen sie wollen, aber nach sachlichen Gründen. meiner Nede noch einmal zu wiederholen, damit Sie Schieben Sie nicht die Geschäftsordnung vor, die Sie dazu geradezu trage Bassermann angeschlossen, die Frage der Geschäftsordnungs orientiert sind. Aber ich möchte Sie doch freundlichst bitten, vergewaltigen mußten.( Sehr richtig! links.) Kommission zu überweisen. mir die Schwierigkeiten meiner Aufgabe nicht durch Vicepräsident Büsing: Die Parallele mit der Zurüdverweisung Abg. Singer( Soc.): Ich will nicht Widerspruch gegen die Bes Dabei ist aber jedenfalls die folche Zwischenrufe zu vermehren.( Sehr gut! b. d. Soc.) an die Kommission ist nicht zutreffend.( Sehr richtig! rechts.) Diese handlung der Frage einlegen. Restaurieren Sie sich doch weiter, wenn Sie die Restauration nicht Möglichkeit ist im§ 21 der Geschäftsordnung ausdrücklich vor stillschweigende Vorausseßung, daß im Laufe der Verhandlung, so entbehren tönnen. Freilich ist es dann kein Wunder, wenn Sie geschrieben. Daraus aber zu folgern, daß in andern Fällen, wo die lange die Geschäftsordnungs- Kommiffion und das Haus die Frage nachher falsch abstimmen.( Große Seiterkeit und Sehr gut! links.) Geschäftsordnung nichts vorschreibt, es ebenso gemacht werden müßte, nicht entschieden haben, der bisherige Bustand aufrecht Sie haben fein Recht, die arme Fischerfrau, die ihre Nege des halte ich nicht für zulässig. erhalten bleiben soll. Da gerade bei Beratung dieser VorAbends strickt, zu belasten zu Gunsten der reichen Negfabrikanten. Abg. Dr. Barth( frs. Vg.): Es handelt sich um eine Frage von lage ein solcher Fall wiederholt an uns herantreten kami, so entsteht Redner verweist auf die Broschüre eines Schweriner Regierungsrates, großer, grundsätzlicher Bedeutung. Wir müssen darauf bestehen, daß die Frage, ob es nicht richtiger ist, die Beratung des Boll der eine Autorität auf diesem Gebiete sei. Dieser mecklenburgische die Geschäftsordnung nicht falsch ausgelegt wird. Sehr häufig tarifgefeges auszusehen, bis die Geschäfts. Regierungsrat auch in Mecklenburg giebt es ganz verständige ergiebt sich erst aus einer Diskussion selbst, ob eine Trennung ordnungs- Kommission entschieden hat.( Großer Lärm Rufe! Aha!) Meine Herren, ich habe ja einen Leute( Lärm rechts. Große Heiterkeit.) hat den Mut gehabt, oder in einem andren Fall eine Zusammenfassung notwendig rechts. Die 4 stündige Rede des Abg. Stadthagen hat uns folchen Antrag gar nicht gestellt. gegenüber den tapitalistischen Interessen sich der kleinen Leute anzu- ift. Jedenfalls glaube ich nehmen. Er sagt, daß in der Wirtschaft des Fischers jedes überzeugt( Anhaltendes Sohngelächter rechts und ohne Widerspruch feststellen zu können, daß, folange die Frage von gesparte Zehumarkstück von größter Bedeutung ist. Fischer mit im Centrum), daß sich diese Dinge nicht zusammen der Geschäftsordnungs- Kommiffion noch nicht entschieden ist, ein einem Einkommen von 600-800 m. müssen 120 M. für Neke aus behandeln lassen, wenn nicht den einzelnen Rednern eine uns folcher Antrag fünftig nicht durch die Berufung auf die Geschäftsgeben.( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Und das Handwerks geheure Anstrengung zugemutet werden soll. Das Centrum sollte ordmung bekämpft werden darf. Damit schließt die Geschäftsordnungs- Debatte. Der Antrag gerät dieser Leute wollen Sie noch versteuern? Der Netzverbrauch sich unsren Gründen um so weniger verschließen, als die Worte, die Ber Fischer an der Ostsee beträgt zwischen 60 m. bei Gelegenheits vorhin Abg. Brömel angeführt hat, die Worte des Referenten Bassermann: Ueberweisung der Frage an die Geschäftsfischern bis zu 300 M.( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Die Dr. Windkhorst waren.( Hört! hört! links.) Herr Windthorst ordnungs- Kommission, wird gegen die Stimmen der Konservativen ein angenommen. mühselige Herstellung der Netze darf ihnen nicht verteuert werden. war es, der getrennte Verhandlung verlangte, und Noch sind die Fischer zersplittert und entbehren der Organisation. Sie tonfervativer Redner stimmte ihm zu.( Hört! Vicepräsident Büsing: In der Sache ist mir ein Antrag auf rechts Große Unruhe haben sich nicht regen können, es hätte ihnen ja auch nicht viel genügt. hört! links, Centrum.) Schluß der Debatte von den Herren Rettich( f.), Spahn( C.) Ich weiß nicht, ob der Herr Abg. Bachem die Herstellung der Neze Damals war eben, im Centrum sowohl wie auf der Rechten, noch und v. Tiedemann( Rp.) überreicht.( Große Unruhe links.) Ich im eignen Haushalt für einen Lurus hält. Nach seinem sonstigen die Möglichkeit einer fachlichen Ueberlegung vorhanden. Heute ist stelle die Unterstügungsfrage.( Es erheben sich die Konservativen, Verhalten muß man es annehmen. Ich kann die übrigen Herren diese Möglichkeit längst verschwunden.( Sehr gut! das Centrum und einige Nationalliberale.) vom Centrum nur bitten: Lassen Sie sich vom links.) Vicepräsident Büsing( blizschnell fortfahrend): Wer Abg. Bachem nicht umgarnen( Große Heiterkeit), hier wo es Abg. Dr. Müffer- Sagan( fr. Vp.): Nachdem im Laufe der Debatte für den Schluß der Debatte ist, erhebe sich von den Plätzen.( Es fich um die selbstgefertigten Garne handelt. Es handelt sich ja hier neue Anträge eingebracht worden sind, muß auch die Möglichkeit erheben sich die konservativen Parteien, das Centrum und fast alle Der Antrag auf Schluß der Debatte ist an nicht etwa um die Zollfreiheit von Garn überhaupt, sondern nur gegeben sein, den gestern gefaßten Beschluß abzuändern. Die Ver- Nationalliberalen.) um Fischernetze. Redner geht auf die Verhandlungen geht auf die Verhandlungen der änderung der Sachlage ergiebt die Notwendigkeit einer eneuten Be- genommen.( Großer Lärm links.) Bolltarif Kommission diesen Gegenstand des des näheren schinßfassung.( Sehr richtig! links.) Abg. Singer( Soc., zur Geschäftsordnung): Ich habe mich vor ein und bedauert mur, nicht ausführlich die einzelnen Abg. Stadthagen( Soc.): Die Auffaffung, daß ein einmal ge- der Abstimmung zum Wort gemeldet, um zu konstatieren, daß nicht Ansichten besprechen zu können.( Heiterkeit.) Aus den Aussagen faßter Beschluß nicht wieder aufgehoben werden könnte, findet in nur den Rednern der verschiedenen Parteien, sondern auch den eines Direktors einer Netzfabrik geht hervor, daß die arme Fischer- der Geschäftsordnung feine Stütze. Der An Antragstellern, die hier Anträge gestellt haben, das Wort frau bei noch so großem Fleiße 17 Tage arbeiten muß, um 2 Mart trag Brömel ist aber auch etwas ganz andres abgeschnitten worden ist, ehe fie ihre Anträge der gestern abgelehnte Antrag. zu ersparen; und doch thut es die Frau, so elend ist die als Gestern begründen tonnten. Es sind nicht nur socialdemokratische 2age. Es handelt sich um 80 000 arme Leute, in deren haben mein Freund Singer und ich beantragt, fiber die Antragsteller davon betroffen, fondern auch freisinnige Interesse wir die Aenderung in§ 5 beantragt haben. Nummern, Ueber ungleiche Behandlung können wir haben. Nummern, zu denen gestern Abänderungsanträge vorlagen, und tonservative. Die weiteren Ausführungen des Redners find bei der lärmenden getrennt zu diskutieren; der Antrag Brömel aber verlangt, auch über uns also nicht beklagen.( Heiterkeit. Rufe rechts: Bedanken Sie Unruhe auf der Rechten und im Centrum sehr schwer verständlich. Die Nummern getrennt zu beraten, zu denen nunmehr neue An- sich bei Stadthagen 1) Ich stelle außerdem den Antrag, über die Redner schließt: Ich hoffe, daß Sie meinen Darlegungen zu träge eingegangen sind.( Sehr richtig! links. Große Unruhe rechts fünf Abänderungsanträge Albrecht und Genoffen namentlich stimmen und unsre Anträge annehmen. Selbst der schuß- und im Centrum.) Es unterliegt auch gar keinem Zweifel, daß die abzustimmen.( Rufe rechts: Singerleben! Das wollen wir' mal Zöllnerischte Reichstag darf wenigstens da, wo prin ganze bisherige Beratung dieses Paragraphen null und nichtig ist, abivarten! Lärm rechts und links.) cipiell 3ollfreiheit bestehen foll, teine Maß weil wir nicht in beschlußfähiger Anzahl zusammen waren. Die Abg. Gothein( fri. Vg.): Herr Singer war im Irrtum, als er nahmen treffen, die den Mittelstand geradezu dem Ruin Herren auf der Rechten und im Centrum waren ja während meiner fagte, daß auch konservativen Antragstellern das Wort ab entgegentreiben müssen. Unfre Anträge sind vornehmlich auch zu Rede fast alle hinausgegangen.( Große Unruhe rechts und im Centrum.) geschnitten worden sei. Es ist nur die inte betroffen, Gunsten des Mittelstandes gestellt. Nun fassen doch auch Sie einmal Artikel 28 der Verfassung bestimmt ausdrücklich: Zur Gültigkeit denn die Anträge Wangenheim find erst zum nächsten§ 6 gestellt. Beschlüsse zu Gunsten des Mittelstandes und damit zur Allgemeinheit. der Beschlußfassung ist die wesenheit der Mehrheit der gesetzlichen Wenn Sie uns fo bergewaltigen( Lärm rechts. Ruf: Ein Stimmen Sie mit uns für unsre Anträge, damit thun Sie ein Anzahl der Mite ieder forderlich." Daraus folgt, daß auch 41stündiger Stadthagen!), dann dürfen Sie sich über die Anträge gutes Wert.( Stürmischer Beifall bei den Socialdemokraten. Bischen während der er tur ein beswylahfähiges Haus vor auf namentliche Abstimmung nicht wundern.( Große Unruhe rechts und andauernder Lärm rechts und im Centrum.) handen sein muß, und daß die Beratung als null und nichtig zu und im Centrum.) über und im Abg. Dr. Müller- Meiningen( fr. Vp.) konstatiert, daß er durch ben Schlußantrag verhindert worden sei, Ausführungen zu Gunsten der Kleinen Fischer zu machen, die sachlich durchaus gerechtfertigt sind. Abg. Stadthagen( Soc.): Ich stelle den Antrag auf Vertagung der Sizung und beantrage gleichzeitig nament liche Abstimmung über diesen Bertagungsantrag.( Großer Lärm rechts und im Centrum.) = Abg. Dr. Müller Meiningen( frs. Vp.): Ich beantrage über meinen Abänderungsautrag namentliche Abstimmung.( Dhorufe rechts und im Centrum.) Der Antrag Stadthagen auf Vertagung der Sigung wird von den Socialdemokraten und den beiden freisinnigen Gruppen, also genügend unterstützt. Der Antrag Stadthagen auf namentliche Abstimmung über den Vertagungsantrag wird von den Socialdemokraten, der freisinnigen Vereinigung und dem größten Teil der freisinnigen Volkspartei ( Abg. Dr. Müller- Sagan bleibt fißen) aber ebenfalls genügend unterstützt. Der Bertagungsantrag wird gegen sechs Uhr mit 156 Stimmen und Küchengut zur Ausrüstung von See- oder Flußschiffen zolfret gegen 63 Stimmen bei einer Stimmenthaltung abgelehnt. Die Präsenzziffer beträgt somit 220. Präsident Graf Ballestrem teilt mit, daß Abg. Dr. MüllerMeiningen( frf. Vp.) namentliche Abstimmung über seinen oben mitgeteilten Antrag zu Biffer 12 des§ 5 beantragt hat. Dieser Antrag wird genügend unterſtüßt. zu lassen. Das Haus tritt in die Abstimmung ein. Es wird zunächst abgestimmt über alle Punkte des§ 5, zu denen Abänderungsanträge vorliegen. Die Abstimmung über den Antrag Albrecht und Genossen ( Soc.) au Biffer 2 Einbeziehung der Helgoländer Einwohner ist auf Antrag Singer eine namentliche. Außer den bereits erwähnten Abänderungsanträgen sind im Laufe der Debatte folgende neue Anträge des Abg. Gothein( frs g.) Präsident Graf Ballestrem: Das Ergebnis der Abstimmung ist eingegangen: 1. in Ziffer 2 auch die in fremdländischen Küsten- folgendes: Es haben an der Abstimmung teilgenommen 183 Mitgewäffern gefangenen Schal- und Krustentiere zofffrei zu laffen, glieder.( Gr. Unruhe rechts u. i. Centrum.) Davon haben ge= 2. in Biffer 7 den zollfreien Bedarf der Schiffer und Schiffsmannschaften stimmt mit Ja 22, mit Nein 161. Der Reichstag ist somit beschlußnicht auf 2 Tage zu beschränken, sondern zeitlich unbeschränkt zu lassen, unfähig, wir müssen unsre Beratungen abbrechen! Ich be 3. in Ziffer 11 auch folgende Gegenstände zollfrei zu laffen: alter- raume die nächste Sigung an auf Montag, den 10. November, tümliche Gegenstände( Antiken, Antiquitäten), wenn ihre Beschaffen- nachmittags 1 Uhr, mit der Tagesordnung: Fortsetzung der heutigen heit keinen Zweifel darüber läßt, daß ihr Wert hauptsächlich nur Beratung. in ihrem Alter liegt und sie sich zu feinem andern Bwvede und Gebrauche als zu Sammlungen eignen"; 4. in 8iffer 12 auch das KajütsVorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co. BERLIN SW. 68, Lindenstrasse 69 _ empfiehlt ihre mit den besten und modernsten Maschinen ausgestattete Buchdruckerei und Buchbinderei den politischen u. gewerkschaftlichen Organisationen, den Kranken- und Unterstützungs- Kassen, den Konsumvereinen, Genossenschaften, den Gesangvereinen, Turnvereinen, VergnügungsVereinen u. S. W. u. S. W. zur Anfertigung von Druckarbeiten aller Art: Aufrufe, Flugblätter, Handzettel, Jahresberichte, Mitgliederkarten, Eintrittskarten, Festprogramme, Statuten, Abrechnungen, Formulare jeder Art. 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Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 8. November 1902. Berliner Partei- Angelegenheiten. fand sich in Tonnen, deren Inhalt in den Frachtbriefen als Därme gespielten Polizeithrannen auf. Erster Wahlkreis. Sonntagabend 6 Uhr findet in Cohns Festsälen, Beuthstr. 20/21, eine Versammlung mit nachfolgendem Beisammensein und Tanz statt. Es spricht Genosse Albert Kohn über:" Die Wohnungsfrage und die Krankenkassen." Zahlreiche Beteiligung erwarten Die Vertrauensleute. Der Wahlverein zu Nieder- Schöneweide hält heute abend 81 Uhr bei Franz, Grünauerstr. 5, seine Generalversammlung ab. Lokales. Ueber die städtischen Heimstätten für Genesende ist vielfach die Meinung verbreitet, daß dort wegen permanenter Ueberfüllung schwer ein Unterkommen zu finden sei und es zwecklos erscheine, fich wegen Aufnahme zu bemühen. War mun gewiß auch zu Zeiten von einem überaus starten Andrang zu reden, so trifft gegenwärtig die Annahme, daß die Heimstätten überfüllt feien, nicht zu. In Blankenburg find für genesende Frauen 30 Stellen frei, in Heinersdort für genesende Männer 43, in Blankenfelde und Malchow für tuberkulöse Frauen 16 und 31 Stellen. Nur Gütergoz ist mit 98 Männern boll belegt. Krankenkassen- Borstände thun daher gut, ihre erholungsbedürftigen Mitglieder darauf aufmerksam zu machen, daß sie jetzt in den städtischen Heimstätten verhältnismäßig leicht ein Unterkommen finden können. Die Judenwiese. In der Magistratsfizung vom Freitag wurde bekannt gegeben, daß nunmehr mit dem Besizer des Geländes an der Spree in Moabit zwischen dem Hansa- Viertel und der Jagowſtraße, der sogenannten Judenwiese, ein Abkommen dahin getroffen worden ist, daß die Stadtgemeinde einen Teil davon mit 1700 Quadratmetern erhält und eine Uferstraße nördlich der Spree angelegt wird. Durchgangsverkehr auf der Hochbahn über den Potsdamer Plak. Zur Bewältigung des ungewöhnlichen Andrangs auf der Hochbahn bereitet die Betriebsverwaltung weitere Maßnahmen vor, die im Laufe des Monats November zur Durchführung gelangen sollen. In den frühen Morgenstunden und des Abends nach Schluß der Arbeitsstätten herrscht auf der Durchgangsstrecke zwischen dem Osten und dem Westen der stärkste Verkehr. Bu dessen Bewältigung werden auf dieser Strede schon jetzt außer den fahrplanmäßigen Zügen morgens und abends Bedarfs- Büge eingelegt. Um nun weitere Fahrgelegenheiten zwischen Osten und Westen zu bieten, soll zunächst versuchsweise die Möglichkeit geschaffen werden, nicht nur die eigentlichen Durchgangszüge für den Durchgangsverkehr von Dst nach West zu benußen, sondern auch die übrigen Züge. Die Fahrgäste, die von der Ostoder von der Weststrecke auf dem Potsdamer Platz ankommen, tönnen dann hier im Wagen sitzen bleiben und auf der andren Endstrecke weiterfahren. Im Vergleich zur Fahrzeit im unmittelbaren Durch gangsverkehr entsteht dadurch eine Verlängerung der Fahrzeit von nicht mehr als 4 Minuten. nach Hannover geschickt. Das zum Versand kommende Fleisch be- trat in der Person eines von dem fundigen Herrn Sondermann Nun ist es ja unter bezeichnet wurde. Thatsächlich sollen auch in diesen Tonnen obenauf polizeilicher Oberaufsicht gewiß schwer, für einen etwas Därme gelegen haben, so daß beim unerwarteten Deffnen der Kollis fchablonenhaft zusammengerührten Brei die Sauce zu bereiten, Unbefugte den Inhalt derselben nicht erkennen konnten. Zu er- die das Ganze erst pikant und schmackhaft machen soll. Aber so wähnen ist noch, daß zur Herstellung der feineren" Wurst das arm an Wig und guten Einfällen wie diesmal hätte die Handlung schlechteste Fleisch zur Verwendung gelangt. Für jenen Zweck werden doch nicht zu sein brauchen. Gewiß fällt die Hauptwirkung den fast mur alte abgemagerte und im höchsten Grade abgemußte Gäule Tanzgruppierungen und der Ausstattung zu, die, wie immer im geschlachtet, während das Fleisch von jungen, kräftigen Pferden, die Apollo- Theater, so auch jetzt wieder glänzend ist und in dem infolge eines Unfalles getötet werden, bei den Roßschlächtern für elektrischen Ballet etwas ganz Apartes bringt. Doch können die den Ladenverkauf zur Verwendung gelangt. din blendenden Lichteffekte unmöglich über solche Einöden in der Handlung mun Aus den Nachbarorten. Zu dem Thema der militärischen Agitation für die Kriegervereine hinweghelfen, wie sie gestern auftauchten. wird uns ferner mitgeteilt, daß bei einer am Donnerstag abAuch die Musik in dem neuen Stücke schien uns nicht so antgehaltenen Kontrollversammlung sogar eine Anzahl Vereine und sprechend wie sonst und konnte sich feineswegs mit den prickelnden deren Lokale mit Namen befanntgegeben worden sind. Melodien der Lysistrata" messen. Eine Ausnahme macht in der Ferner sei erwähnt, daß bei den jetzigen Kontrollversammlungen die überhaupt hübsch hergerüsteten Entkleidungsscene des zweiten Bildes fächsischen Staatsbürger in einen besonderen Raum gerufen ein reizendes Duett, das von Herrn Robert Steidl und Frl. Carola werden, in welchem man sie veranlaßt, dem neuen König den Treueid mit ungewohnt feinem Empfinden gesungen wurde. Die üblichen zu leisten. ein derartiger Mangel an Unteroffizieren herrscht, daß sogar die entbehrt, find auch über die neue Operette in reicher Fülle ausVerschiedene Regimenter wurden genannt, in denen Märsche und Walzertempi, die man als altgewohnte Tröster ungern Reservisten aufgefordert wurden, doch noch zu tapitulieren. geschüttet. Aber ettvas Müdes, Marodes steckt diesmal in ihnen. hat gestern nachmittag dem' 9 Jahre alten Sohn Walter des Metall- ftrage 56 gerufen. Hier war ein Gasrohr undicht geworden und Die Unfitte der Kinder, sich an fahrende Wagen zu hängen, Feuerbericht. Freitagabend gegen 7 Uhr wurde infolge mehrs hat gestern nachmittag dem 9 Jahre alten Sohn Walter des Metall- maliger Meldung ein größeres Löschaufgebot nach der Stallschreiberdrehers Seibt aus Alt- Moabit Nr. 79 das Leben gekostet. Der Senabe spielte in der Nähe der elterlichen Wohnung am Kleinen das ausströmende Gas hatte sich entzündet. Hausbewohner flüchteten Tiergarten und hängte sich bei der Heilandskirche an einen Mörtel- in ihrer Angst durch ein Fenster auf ein niedriges Dach, während wagen, der die Straße Alt- Moabit entlang fuhr, hinten an. der Portier schleunigst den Haupthahn abstellte. Es Die Feuerwehr dauerte nicht lange, da fiel er herunter, zum Entsetzen der Augen Unheil nicht angerichtet. Früh 6 Uhr war auf dem Anhalter Gittertonnte die Gefahr mit Leichtigkeit beseitigen und wurde größeres zeugen gerade vor einem Petroleumwagen, der dem Mörtelwagen futscher konnte seine Pferde nicht mehr zum Stehen bringen. Die der indes bald beseitigt werden konnte. Auf freiem Felde bei der folgte. Ein Aufschrei, und das Unglück war geschehen. Der Petroleum- bahnhofe durch Entzündung von Metallasche ein Brand entstanden, Räder gingen über den Knaben hinweg und zermalmten ihm den Kopf Walplaquetstraße wurde in der Nacht zum Freitag dadurch grober Unfug und den Hals. Nach 2 Minuten war der Unglückliche tot. Die berübt, daß ein Posten Stroh vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. Ein Leiche wurde nach Aufnahme des Thatbestandes und Feststellung des Eingreifen der Wehr war jedoch nicht erforderlich. Donnerstagabend 9 Uhr fchuldigen Kutschers nach dem Schauhause gebracht. mußte in der Derfflingerstr. 7 ein Schornsteinbrand beobachtet Einen Gaunerkniff von ungewöhnlicher Frechheit wandte der gelöscht werden mußte, das in einem Keller ausgekommen war und werden, während in der Oranienburgerstr. 9/10 ein Feuer abHausdiener Gustav Manzel an, der vorgestern von einem Kriminal- allerlei Gerümpel sowie Verpackungsmaterial ergriffen hatte. In beamten festgenommen wurde. Manzel hatte sich nach den Ver- der Dresdenerstr. 118 hatte die Wehr kurz vorher einen Brand abhältnissen der Angestellten eines großen Geschäfts im Norden der zulöschen, der den Fußboden und die Balfenlage erfaßt hatte. Gegen Stadt erkundigt und herausgefunden, wann sie regelmäßig nicht in 10 Uhr hatte in der Heiligengeiststr. 7 ein Bosten Stroh und andres ihrer Wohnung waren. Diese Zeit benutzte er dann, um bei ihnen Verpackungsmaterial in einem Keller Feuer gefangen, dessen Abeinzubrechen. Gestern traf er Beschäftigung hat, auf der Straße und nahm ihn für eine Mart zur in den letzten 24 Stunden noch in der Warschauerstr. 11 zu thun. einen Arbeiter, der keine löschung indes in kurzer Zeit erfolgte. Außerdem hatte die Wehr Aushilfe" an. Er wolle umziehen, fagte er ihm, und habe viel zu tragen. Hier war in einem Materialwaren- Geschäft ein Brand ausgekommen, Dann ging er mit ihm vor ein Haus und bedeutete ihm, draußen zu warten, der aber auch noch im Keime erstickt werden konnte. bis er wiederkomme. Nach kurzer Zeit fam Manzel mit einem Ueberzieher wieder zum Vorschein, übergab diesen seinem Helfer und ließ ihn weiter warten, bis er noch mehr Kleidungsstüde und andere Sachen herausgeholt hatte. Nun mußte der Arbeiter einige Häuser weiter gehen und dort wieder stehen bleiben, die Leute im Hause Der Rigdorfer Stadtverorbueten- Versammlung lagen in ber sollten nicht merken, daß Manzel ziehe. Dieser wußte aber seinem Sizung vom 6. November Magistratsanträge vor, welche unter Helfer begreiflich zu machen, daß es eine gewagte Sache sei, ihm anderm bezwecken, die Zahl der Mitglieder der Verwaltungs- Depu die Dinge so ohne weiteres anzuvertrauen. Er möge ihm daher tationen zu vermindern und die Bürger- Deputierten möglichst ganz wenigstens seine Ausweispapiere geben, damit er wisse, mit wem er zu davon fernzuhalten. In der Begründung wird gesagt, daß die thun habe. Dem Arbeiter leuchtete das ein, und bereitwillig gab Heranziehung von Bürgerdeputierten mur dann erforderlich und Steigerung der Fleischnot. Durch die gesamte deutsche Presse er ihm seine Papiere. Nun holte sich Manzel aus der Nachbarschaft wünschenswert sei, wenn es sich darum handle, den technischen Leiter ging vor einigen Tagen die Nachricht, der Höhepunkt der Fleischnot rasch noch zwei leberzieher, eilte mit ihnen nach der nächsten Pfand- einer städtischen Anstalt als Mitglied der Deputation zu gewinnen, oder sei überschritten, der Auftrieb vou Vieh am Berliner Central- Vieh- leihe und versetzte sie dort auf die Papiere des Arbeiters, die er wenn die Heranziehung von technisch vorgebildeten Personen für bestimmte hofe sei gestiegen und die Preise für Schweine seien gefallen. Wir dann ihrem Eigentümer zurückbrachte. Dieser hatte mit den ihm Zweige der Verwaltung ist Frage komme und solche Herren in den fönnen hierzu mitteilen, daß hiervon an maßgebenden Stellen nichts anvertrauten Sachen unterdeffen getreulich gewartet, trug fie dem städtischen Körperschaften feinen Sig hätten. Diese Anträge fanden bekannt ist. Die Schlachtungen des städtischen Schlachthofes find Auftraggeber bis an ein andres Haus, in dem die neue Wohnung Widerspruch, auch bei den bürgerlichen Vertretern. Für die Socialgegen die vorigen Jahres noch immer im Rüdgange begriffen und liegen sollte, nahm seine Mart in Empfang und ging langsam von demokraten sprach Dr. Silberstein, der sein Verwundern darüber der Auftrieb ist ebenfalls geringer als sonst. Im vergangenen dannen, froh, wenigstens etwas verdient zu haben. Lärm und ein aussprach, daß die Ansichten über die Zusammensetzung der Eine Frage: Monat wurden rund 16 000 Thiere weniger geschlachtet als im Auflauf aber riefen ihn gleich wieder zurück. Manzel war nämlich Deputationen sich von Jahr zu Jahr änderten. Oftober 1901. Es wurden nämlich geschlachtet 13 173 Rinder( gegen mit seiner Beute nicht weit gekommen. Ein Kriminalbeamter, der des Redners nach den inneren Gründen der vorgeschlagenen die sein Treiben beobachtet hatte, packte ihn mit festem Griff, Reform, 17 871 Stück im Oftober v. J.), 10 664 Stälber( 12 185), 30 979 Schafe bevor er sich nach einem Versteck umsehen konnte. Der Arbeiter kam Bürgermeister nicht zu beantworten. bie Vorlage nicht nenne, der bermochte ( 40 314), 69 122 Schweine( 69 522), zuſammen 123 938 Tiere, gegen gerade noch zur rechten Zeit zurück, um weitere Aufklärung geben zu dem Wahlausschuß überwiesen. Die Versammlung beschloß die Die Vorlage wurde 139 902 Stüd im Oftober 1901, mithin 4698 Rinder, 1521 Stalber, 9335 Schafe und 400 Schweine weniger als in dem gleichen können. Als er von den Ausweispapieren erzählte, ging der Beamte Errichtung von Wochenmärkten auf dem Kranold- Platz. Diese Monat des vorigen Jahres. Von den geschlachteten Tieren wurden mit ihm und seinem Gefangenen sofort zur nächsten Pfandleihe und sollen Mittwochs und Sonnabends im Sommer von 7 bis 12 Uhr, noch 218 Rinder, 72 Kälber. 18 Schafe und 382 Schweine bean- fand hier seine Vermutung bestätigt. Manzel wurde num in sicheren im Winter von 8 bis 1 Uhr abgehalten werden. Ein Nachtrags standet und beschlagnahmt. Gewahrsam gebracht. Wäre der Kriminalbeamte nicht zufällig da- vertrag zum Vertrage mit der großen Straßenbahn- Gesellgewesen, so hätte sein Kniff den unschuldigen Arbeiter, einen unha ft fand trop mancher Mängel die Zustimmung der StadtEin Vergnügen für Herz und Gemüt muß das gestrige Pferde- bescholtenen Mann, leicht ins Gefängnis bringen können. Als der berordneten. Als Hauptvorteil bringt der Vertrag der Stadt eine rennen gewesen sein, wie folgender Rennbericht zeigt: Einen Verpfänder der gestohlenen Ueberzieher wäre natürlich er angesehen neue Verbindung vom Stadtbahnhof Nixdorf über die Hobrechta schweren Sturz hat der Kommandeur der Königs- Ulanen, Oberst von worden und somit auch als der Dieb. Seine Verurteilung wäre um brücke nach Berlin, dem Schlesischen Bahnhof und der Müllerstraße. Heyden- Linden, bei dem Rennen zu Karlshorst erlitten. Auf seinem so wahrscheinlicher gewesen, als zahlreiche Leute ihn in der Nähe des Die Errichtung einer Betriebskrankenkasse für die in den Be Pferde Eiger" hatte er bei dem Fünfhundert Kronen- Rennen von Thatortes gesehen hatten; feine Erlebnisse mit Manzel, den er dem trieben der Stadtgemeinde beschäftigten Personen und der Erlaß Anfang an die Führung; dann aber wurde„ Eiger" von Sports- Namen nach ja auch nicht tante, hätte ihm schwerlich ein Richter eines dazu erforderlichen Ortsstatuts führte zu einer lebhaften man" abgelöst und tam am Steinwall zu Fall. Oberst von Heyden- geglaubt. Debatte. Die Stadtverordneten Ostermann( Soc.), Wuzky Linden erlitt einen Bruch des Nasenbeins und arge Gesichts- Mutter und Kind verunglückten gestern in der Kurfürstenstraße Berechnungen des Magistrats einen argen Stoß und versuchten das ( Soc.) und Dr. Silberstein( Soc.) versezten den optimiſtiſchen abschürfungen, auch flagte er über Schmerzen im Rüden und mußte beim Ueberschreiten des Fahrdamms. Die Witwe Steinert, Kur sociale Gewissen wenigstens des Magistrats zu weden. Pflicht der mit dem Wagen nach Hause gebracht werden. Im Buchen- Jagd- fürstenstraße 25 wohnhaft, wollte vor dem Hause 162 des Straßen Gemeinde wäre es, die Allgemeine Orts- Krankenkasse zu stärken. Rennen stürzte Leutnant b. Ziegler mit" Betschwester", wobei er auges mit ihrem 2 jährigen Töchterchen an der Hand den Fahrdamm Statt dessen wolle man sie nicht nur bei der beabsichtigten ortssich das rechte Handgelenk verletzte, aber nichtsdestoweniger die Stute freuzen. Sie nahm das Kind auf den Arm, um noch vor einen nochmals bestieg und über die letzten Hürden durchs Ziel steuerte. gerade herausaufenden Straßenbahnwagen der westlichen Vorortbahn in städtischen Betrieben beschäftigten Personen leer ausgehen lassen, statutarischen Ausdehnung der Versicherungspflicht auf die sämtlichen Jm Jagdrennen der Dreijährigen stürzte Aster" auf flacher Bahn, Linie Hundekehle- Linkstraße den gegenüberliegenden Bürgersteig zu der Favorit„ Cadeau" im Wäldchen und„ Rechner" an der letzten erreichen. Frau St. betrat kaum 2 Meter vor dem Wagen das sondern ihr auch noch durch Schaffung der Betriebs- Krankentasse dieHürde; auf dem Tepper- Lastischen Wallach war Bastian, der infolge Straßenbahitgeleis, wurde von der Vorderplattform erfaßt und zur jenigen städtischen Angestellten entziehen, welche bereits jetzt versicherungsfeines lehten Sturzes mehr als zwei Monate pausiert hatte, im Seite geschleudert, wobei das Kind ihrem Arm entglitt und auf das Pflichtig feien. Von den Rednern der Mehrheit sprach Herr Stadtv. Rahmig Sattel, und der erste Ritt gestern nach seiner Wiederherstellung trug Straßenpflaster stürzte. Die Witwe erlitt Verlegungen am Kopf und es ganz deutlich aus, daß nur die Thatsache allein maßgebend sei für ihm gleich wieder einen Schlüsselbeinbruch ein. Im Hortensia- Jagd- Ohrenbluten, während das Mädchen besinnungslos liegen blieb. das Verhalten seiner Freunde und für das Vorgehen des Magistrats, Rennen endlich tam Old Chap II" zu Fall, brach das Schlüsselbein Mutter und Kind wurden nach der Unfallstation gebracht. daß die Verwaltung der Ortstasse sich in den Händen socia und mußte erschossen werden. Im Schluß- Flachrennen tamen listischer Arbeiter befindet. Die Jnnungen, die großen BetriebsDer Selbstmord einer jungen Frau rief vorgestern nachmittag unternehmer und der Magistrat wollten ihre Arbeiter von den " Zwidel" und" Abbazia", ohne Schaden zu nehmen, zu Fall. Im um 4 Uhr am Gröbenufer in der Nähe der Pfuelstraße unter den Elementen fernhalten, die durch Wahlen in die Verwaltung Ermunterungs- Handicap ging San Remo" mit seinem Reiter über Schiffern und Arbeitern eine große Aufregung hervor. Die un- hinein fämen". Und die ganz wunderbare vornehme Höhe des die Barriere ins Publitum hinein, ohne jedoch Schaden anzurichten. bekannte Lebensmüde, die kurze Zeit auf- und abgegangen war, Standpunktes der Mehrheit und des Magistrats brachte erst gar Auf der Trabrennbahn Westend stürzte der Leutnant v. Arnim stürzte sich plöglich kopfüber von der Böschung in die Spree. Stadtv. Abraham zum Ausdruck, indem er mit Zustimmung und erlitt außer einem Schlüsselbeinbruch eine Rippenquetschung. Schiffer und Arbeiter machten sich mit den Beibooten der dort der Magistratsmitglieder betonte: Entweder ein die VerMittels Koppschen Krankenwagens wurde er nach der Privatklinik von auternden Kähne sofort an die Rettung, es gelang ihnen aber nicht ficherungspflicht ausdehnendes Ortsstatut und eine Betriebs tasse Professor Ruyter gebracht. Es scheint, daß wir keine Ursache haben, uns über die Roheit der mehr, an die Untergehende heranzukominen, bevor sie ganz in die oder keines von beiden. Un einer treffenden Kennzeichnung dieses spanischen Stiertämpfe besonders zu entrüsten. Bemerkt sei, daß die Tiefe versant und nicht mehr auftauchte. Die Leiche iſt noch nicht Standpunktes ließen es die Arbeitervertreter nicht fehlen. zum Vorschein gekommen, nur der Hut der Ertrunkenen wurde nach Magistratsantrag auf Ortsstatut und Betriebstasie wurde Pferderennen auch vom Staate gefördert werden. einiger Zeit aus der Spree herausgefischt und der Polizei des gegen ihre Stimmen angenommen. Am 1. April 1903 sollen fie in Es ist ein schwarzer Sammethut mit Kraft treten. einer Rosenranke und einem weißen Spizenschleier. Die Unbekannte trug außerdem ein schwarzes Kleid und ein schwarzes Jadett. " # " " " " Der Die Parteigenossen von Steglit hatten zu hente abend im Birken wäldchen ein Vergnügen arrangiert, das gestern mittag plötzlich aus irgendwelchen formalen Gründen von der Behörde verboten worden ist. Die Festlichkeit wird in nächster Zeit abgehalten werden, die ausgegebenen Karten behalten ihre Gültigkeit. Der alten Lehmtute" Tage find gezählt. Das Vergnügungs- 58. Reviers übergeben. Total dieses Namens in der Kazbachstraße ist dem Vernehmen nach mit den anstoßenden Baustellen an eine Baugesellschaft für den Preis von ca. 2 Millionen Mart verkauft worden. Dem Pächter Straßensperrung. Die Artilleriestraße von der Ebertsbrücke der Restaurations- und sonstigen Bergnügungsräume soll bereits einschl. bis zur Johannisstraße wird behufs Verlegung von Gaszum 1. Januar 1. J. gekündigt worden sein. Auf dem Terrain der röhren vom 6. d. M. ab bis auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter " Lehmtute", die neuerdings den stolzen Nanten, lein Meran" gesperrt. Die Ansplünderung eines Auswanderers wird wiederum vom führte, sollen im nächsten Jahre zahlreiche( man spricht von hundert) Mietstafernen erstehen. Ein großer Teil des Baustellen- Terrains Erst zu Anfang dieses Jahres ist seine Lysistrata aufgeführt worden der kurz vorher eingetroffen war, die Weiterfahrt nach der Hafenstadt Apollo- Theater. Herr Paul Linde ist ein fruchtbarer Komponist. Bahnhof Ruh leben gemeldet. Als ein russischer Auswanderer, zwischen Kolonnen- Weg und Monumentenstraße gehört dem Grafen und schon wieder wartet der Held aller Berliner Tanzfäle mit einer antreten wollte, machte er die Wahrnehmung, daß ihm seine Barbon Douglas. neuen Operette auf, die den Namen Natiris Hochzeit" schaft im Betrage von 400 Rubeln unterwegs gestohlen war. Er Vom Pferdefleisch Schwindel. Die Untersuchung gegen den trägt. Es hat sich im Apollo- Theater in der Herrichtung von Aus- wurde von der weiteren Beförderung ausgeschlossen und wurde nach Kaufmann Lindner wegen des Handels mit Wurst aus Pferdefleisch stattungs- Operetten eine ehrwürdige Ueberlieferung herausgebildet. der Grenze zurückgeschafft. Der That verdächtig ist ein etwa zwanzighat noch ein andres überraschendes Ergebnis zu Tage gefördert. Die Handlung spielt permanent in einem schwer fontrollierbaren jähriger Littauer, der nach der Ankunft in Ruhleben verschwunder ist. 2. befindet sich nämlich im Besige eines sogenannten Trichinen Dingsda, entweder im Mondlande oder auf dem Olymp oder auch Nachdem in kürzerem Zeitraum nun schon mehrere solcher Fälle vorScheins, den er sich nach seiner eignen Angabe nur unter großen und zwar zumeist in einem erotischen Lande, allivo immer der gekommen sind, ist anzunehmen, daß Taschendiebe unter der Maske Schwierigkeiten verschaffen konnte. Die Trichinen- Scheine verden forfche Berliner hineinplagt, der Mädchenherzen knickt der Mädchenherzen knickt und von Auswanderern die von der Grenze abgelassenen Auswanderervon Fleischbeschauern über untersuchte Schweine, die natürlich völlig die Welt auf den Kopf stellt. Gestern fiel eine derartig züge lediglich zu dem Zwed benutzen, um Spikbübereien auszuführen. gesund befunden werden müssen. ausgestellt. Zu welchem gwede revolutionierende Aufgabe zur Veränderung mehreren Bersonen zu. Von den beiden russischen Taschendieben, die vor einigen Wochen einer fich der Kaufmann den Schein verschafft hat, ist unklar. Es ist nicht Da war zunächst der von Herrn Kettner gespielte Berliner Schuß- Auswanderin 10 000 Dollars gestohlen haben, und deren Festnahme unmöglich, daß L. beabsichtigte, Abschriften des Scheines den an mann, der egotische Räuber und Mörder fangen soll, in seiner in Spandau beinahe gelungen wäre, fehlt seitdem jede Spur. Der Kunden gemachten Wurstsendungen beizufügen. Ber- Schneidigkeit aber von den humorvollen Verbrechern in die Wildnis Bahnhof Ruhleben selbst ist, um die etwaige Verbreitung ansteckender fahren gegen den Handelsmann Hinze, welcher Pferdefleisch geschleppt wird. Dann eine Berlinerin, die gemeinsam mit dem nach Krankheiten zu verhüten, streng abgesperrt und zu diesem Zweck auch als dänisches und holländisches Rinderausschnittsfleisch berber asiatischen Heimat zurückkehrenden Liebsten den Ruhm ihrer mit einer hohen Umzäunung umgeben. Fremde haben hier keinen tauft hat, ist noch nicht abgeschlossen. Wie Ermittelungen Vaterstadt verkündet und allerhand Fährnisse zu bestehen hat, bevor Butritt; hieraus folgt also, daß die Spikbuben, welche es auf Ausergaben, hat 5. auch viel Pferdefleisch nach außerhalb, besonders sie ihrem Schatz angetraut wird. Die komische Leidensgestalt aber wanderer abgesehen haben, sich mit diesen zugleich im Zuge befinden. Das Gerichts- Zeitung sebattente bes M " Briefkaften der Redaktion. Gefeßze" seien für die Schüler einer Volksschule überhaupt| es ist durchaus nicht unmöglich, daß die Duchoborzen einfach die nicht verständlich und müßten in deren Köpfen eine heillose Reise zum zweitenmal antreten, und die Regierung fann feinesfalls Die beiden Redakteure des Verwirrung anrichten. Pädagogischer Obsturantismus. Der Angeklagte Polstorff nahm ferner einfach tausend Leute, die sich keiner gesetzlich strafbaren Handlung „ Kladderadatsch" Joh. Trojan und Wilhelm Polstorff hatten den Schutz des§ 193 des Strafgesetzbuchs für sich in Anspruch, da schuldig gemacht haben, einsperren oder irgendwie gewaltsam an ihren sich gestern vor der 7. Straffammer des Landgerichts I wegen Be- er früher selbst dem Lehrerstande angehört habe und über die Drt fesseln lassen. leidigung des Kreis Schulinspektors Timm zu Eisen zu verant- Rümplersche Methode in gerechtfertigte Empörung geraten sei. Strafe muß sein. Der russische Großfürst Paul Alexandrowitsch worten. Der Lehrer Rümpler zu Essen hatte in diesem Frühjahre Der Gerichtshof fam zu einer Verurteilung. Der Vorsitzende, LandDafür ist ihm die Ungnade eine neue Methode aufgebracht, die er besonders beim Unterricht in gerichtsrat Busch, führte aus, daß der Gerichtshof sich wohl habe hat sich gegen den Willen des Zaren mit der geschiedenen Ingenieursder Weltgeschichte und der Naturgeschichte zur Anwendung brachte. denken können, daß die Angelegenheit für den„ Kladderadatsch", wie gattin Frau Pistolkow vermählt. Großfürsten benannte 79. Infanterie- Regiment zu Es war eine fonderbare Methode, wobei viele sonderbare„ Ge- man zu sagen pflege, ein gefundenes Fressen" gewesen sei. Gewiß Räterchens zu teil geworden, die fich in einem Befehl an das bisher seze" zur Anwendung tamen. Bald war es das Gesetz der„ All- fordere sie zu einer satirischen Kritik heraus, aber der Inhalt des erkennen gab, fortan den Namen Regiment Kura zu führen. mählichkeit", bald das der Verdichtung", bald das der„ geistigen beanstandeten Artikels überschreite dadurch die Grenzen der beund seelischen Mächte", bald ein andres Gesetz, welches von Herrn rechtigten Satire und begebe sich auf das Gebiet der Beleidigung, Rümpler in Verbindung mit geschichtlichen Ereignissen gebracht wurde. weil in dem Schlußsatz behauptet werde, Kreis- Schulinspektor Timm Die neue Methode hatte den Beifall des Kreis- Schul- fei als unheilbar ins Frrenhaus gebracht worden. Dieserhalb müsse inspektors Timm gefunden, der sich in einer Versammlung eine Bestrafung der Angeschuldigten erfolgen. Es sei gegen Polstorff der Effener Lehrerschak to bend darüber aussprach. In der auf 30, gegen Trojan auf 10 M. Geldstrafe erkannt und dem BePreußischen Lehrerzeitung" war die Rümplersche Methode mehrfach leidigten die Publikationsbefugnis im„ Kladderadatsch" zugesprochen verurteilt und verteidigt, schließlich aber von der vorgesetzten Behörde des Herrn Rümpler verboten worden. In der Nummer 20 des„ Kladderadatsch" vom 18. Mai d. J. erschien ein vom Angeklagten Bolstorff verfaßter Artikel, der sich in humoristisch- satirischer Form mit dieser Angelegenheit befaßte. Es wurde mitgeteilt, daß ein Teil der Essener Lehrerschaft an einem Gehirnleiden erkrankt sei, als dessen Ursache hervorragende Aerzte einen neu entdeckten Bacillus erkannt hätten, dem sie den Namen„ Bacillus pseudopädagogus" beigelegt hätten. Der Bacillus, der durch das Mikroskop betrachtet, die Form zwei auseinander stehender Eselsohren habe, nehme seinen Weg durch die Nase ins Gehirn, dort schwere Verheerungen an richtend. Der Kreis- Schulinspektor Timm zu Essen sei bereits als nheilbar in eine Frrenanstalt gebracht worden. Der Lettere stellte Strafantrag wegen Beleidigung. Er gab an, daß er die Rümplersche Methode keineswegs empfohlen habe, wohl aber habe er in einer Konferenz dem Lehrer Rümpler wegen der Fortschritte seiner Schüler ein Lob erteilt. erkannte worden. Vermischtes. im Ein ausdauernder Badegast. Die Jahreszeit, in der gewöhnliche Sterbliche in den Fluten unsrer Meere Erquickung zu suchen pflegen, ist längst vorüber. Aber aus Zoppot ist erst dieser Tage der letzte Badegast abgereift: Es war dies eine Dame, Fürstin Obolenski aus Petersburg, die bisher täglich in dem eiskalten Wasser der Ostsee gebadet hatte! Das Damenbad war für das Publikum schon feit Mitte September geschlossen, aber die Fürstin brachte ihrer Passion ein Opfer und unterhielt den ganzen vorgeschriebenen Dienstapparat im Bade auf ihre Kosten weiter. Bir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Baht) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll, und die legte Abonnements quittung beizulegen. Fragen ohne solche werden nicht beantwortet und schriftliche Antwort wird nicht ertheilt. R. R. 13. 1. bis 3. In diesen Handlungen fann strafbare Untreue und Unterschlagung erblickt werden. 4. So weit ersichtlich, läge Beihilfe nicht Germinal. Im Streitfall hat das Vormundschaftsgericht die Besuchszeiten festzusetzen. Bestimmte, im Gesetz normierte Fristen eriftieren nicht. Etwa 8 bis 14 Tage werden in der Regel für eine angemessene Frist 2. 20. 1. In solcher Handlung fann eine strafbare Mißerachtet. handlung erblickt, aber auch das Gegenteil angenommen werden. 2. Fragen 23. G. 1. Ja. 2. Ja, ratsamer ist aber tönnen die Parteien stellen. das erste. 3. Sie können bis zur Haftantrittszeit die Haft durch Zahlung bor. abwenden. S. 93. 1. und 2. Ja. Witterungsübersicht vom 7. November 1902, morgens 8 Uhr. Schreckensthat einer Mutter. In Bernstadt i. Schl. hat die Frau des Nachtwächters Scholz infolge von ehelichen Zwistigkeiten sich und Stationen ihre Kinder zu ersticken versucht. In Abwesenheit ihres Mannes heizte sie den Schlafstubenofen an und riß das Rohr desselben heraus. Am andern Morgen fand man die Frau und ihre vier Kinder bewußtlos vor. Der ärztlichen Hilfe gelang es, die Mutter und drei Kinder ins Leben zurückzurufen. Das vierte indes, ein fünfjähriger Sohn, konnte nicht mehr gerettet werden! Der Angeklagte Polstorff erkannte an, den Artikel verfaßt, der Angeklagte Trojan, denselben mit Kenntnis des Inhalts veröffentlicht haben. ชน Staatsanwalt Dehlschläger an, daß die Angelegenheit mit den Gesezzen der Verdichtung und Allmählichkeit zu einer scharfen Kritik herausfordere, aber das Gebiet der Satire sei durch den Inhalt des Mit den Duchoborzen hat die tanadische Regierung jetzt furzen beanstandeten Artikels überschritten und zur Beleidigung ausgeartet. Prozeß gemacht. Die ganze Schar der Schwärmer ist mit SonderEr beantrage gegen Polstorff 200, gegen Trojan 100 M. Geldstrafe. zug an den Ort zurückgebracht worden, von dem sie ausgegangen Die Angeschuldigten wandten ein, daß die Rümplersche Methode und war. Ein solcher gewaltsamer Eingriff in den Verlauf der Dinge deren Erörterung in der„ Lehrerzeitung" nicht nur in Lehrerkreisen, ist von den Behörden selbstverständlich erst beschlossen worden, nachsondern auch in weiterem Umfange Aufsehen erregt habe und viel dem es flar war, daß kein andrer Ausweg blieb. Freilich sind die belacht worden sei. Die abstrakten Begriffe der sogenannten Schwierigkeiten damit nur teilweise aus dem Wege geräumt, denn Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung. Urania. Taubenstrasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Theater. Frühlingstage an der Riviera. Sonnabend, 8. November. Anfang 72 Uhr: Opernhaus. Der Pfeifertag. Schauspielhaus. Agnes Bernauer. Dentsches. D'Mali. Berliner. Ueber unsre Kraft.( I. Teil.) Central. Madame Sherry. Leffing. Der Schleier des Glücks. 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Sonntag nachmittag: Die FlederAbends: Madame Sherry. maus. Thalia- Theater. Dresdenerstrasse 72-73. Zum 474. Male: Guido Thielscher als Charleys Tante. Anfang: Charleys Tante. 82 Uhr. Borher: Cassis Pascha. Anf. 72 Uhr. Morgen und folgende Tage: Dieselbe Vorstellung. Sonntag, 9. Nov., nachmittags 3 Uhr: Judas- Liebe. Das Schwert des Damokles. Charleys Tante. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Nachmittags 4 Uhr: Die 7 Raben. Märchen in 8 Bildern von Curt Junge. Novität! Abends 8 Uhr: Novität! Ilse Römer. Romantisches Schauspiel in 3 Atten ( 6 Bildern) von Ernst Ritterfeldt. Morgen nachmittag: Eine Paria. Abends: Ilse Römer. Deutsche Konzerthallen Spandauer Brücke 3 Theaterund SpecialitätenVorstellung. Wochentags: Entree frei! Künstler5 1/3 Kapellen Special- Ausschank der Berliner Bockbrauerei. CASTANS Panoptikum Friedrichstrasse 165. Hochaktuelle Neuheit!! 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Eine Diebskomödie von Gerhard Hauptmann. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Braut von Messina. Sonntagabend 8 Uhr: Zum erstenmal: Kabale und Liebe. Montagabend 8 Uhr: Die Braut von Messina. Barometerstand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. C. 5° C.= 4° R. Stationen Barometerstand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. C. || 5° C.= 4° R. bedeat-12 heiter-6 745 WSW 4Regen 9 0 Haparanda 764 Still 1 Petersburg 777 Still 4wolkenl 4wolfenl 0 Cort 1hlb. bed. 4 Aberdeen 25lb. bed.- 1 Paris 3bedeckt 6 Swinemde. 766 DSD 5 wolfenl Hamburg 760 DSD Berlin 763 DGD Frankf./M. 759 DND München 759 D 765 S Bien 753 SS 3bedeckt 13 Wetter- Prognose für Sonnabend, den 8. November 1902. Etwas wärmer, zunächst meist heiter und trocken bei lebhaften süd lichen Winden; später zunehmende Bewölkung. Berliner Wetterbureau. Cirkus Busch. Sonnabend, 8. Nov., abds. 7, Uhr: Grosse Vorstellung. Dahomey. Grosse Ausstattungs- Pantomime. Besonders hervorzuheben: Die Elefantenjagd im Urwald. Cirkus Schumann Jeder Arbeiter, Jeder Handwerker follte zur Arbeit die Lederhose Herkules tragen. Allein- Verkauf. Sehr starke Ware in Sonnabend, den 8. November 1902, prattijchen grauen u. braunen Streifen, abends 72 Uhr: auch einfarbig. Am Bund aus einem Stüc gearbeitet. Sehr feste Kapps High- Life- Soirée. nähte. Haltbarste Pilot- Taschen. frl. Große Fliden umsonst. Die Hose Apollo- Theater, Trianon- Theater. Fr. Dora Schumann, Um 9 Uhr: Zum 3. Male: Unter persönlicher Leitung des Komponisten: Nakiris Hochzeit. Operette in 2 Aften und 6 Bildern von Paul Lincke. Im letzten Bilde: H. Hardins elektrisches Ballett. Georgenstrasse, zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. bei Entnahme von 6 Stüd 26 Mt. Mt. 50 1 Dame, Echtblaues Monteur- Jadett 1 M. 90 jugendliche Schulreiterin auf dem arabischen Schimmelhengst Mohamed. Die besten Künstler der Welt: 2 1 M. 50 Die Liebesschaukel. Trio Rossi, Herren. Echtblaue Monteur- Hoſe Miss Daisey, Reitkünstlerin. 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Sonntagnachmittag 4 Uhr: Die Verkäuferin" und Specialitäten. Wilhelm- Theater. Friedrich- Strasse 236. Die Anna- Lise. Kaffeneröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. M Prima Köper- Gewebe.. 2 M. 10 Manchester Hose 8,50,5,25,4,25,3 M. 50 Gefüttert. Manchest.- Jadett 14,-9, Weiße Friseur- Jadetts 3,50, 2 M. 75 Konditor- Jacken, 2reihig, 4,25, 3 M. 3,-, 2,50, 2 M. Die lustigen Heidelberger. Maler- tittel Grosse Ausstattungs- Pantomime Mechaniker- Stittel( braun) 3,-, 2 M. 40 in 3 Akten von Aug. Siems und Beige Leder- Jacketts, 2reihig Dir. Alb. Schumann. Eine Luftfahrt mit Hindernissen. Morgen Sonntag, 2 Vorstellungen: 4 Uhr u. 7%, Uhr. Nachmittags 1 Kind frei. Winter Garten Neues Programm: 7,50, 3. 75 Weiße Lederhosen... 4,50, 2 m. 75 Die Preise gelten für normale Größen. Binhofen, feit u. schön, 3,-, 1 m. 75 Baer Sohn En gros. Export. En detail. Chauffeeftr.24a/ 25. Brückenstr.11. Gr. Frankfurterstr. 20. Die 20. Preisliste 1902 wird kostenlos und portofrei zugesandt. 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Offerten unter G. N. 11 807 an die Ann. Erped. Bonacker & Rantz, Düsseldorf. Berliner Felix Scheuer U lk- Trio. Stralsunderstr. 1. Orts- Krankenkaffe des Gewerkschafts- Kartell Zimmergewerbes Berlins und Umgegend. Montag, den 10. November 1902, abends 8 Uhr, bei Patt, Dragonerstraße 15: part, eine Versammlung der Ar Delegierten- Versammlung fämtlicher im Kartell vereinigten Gewerkschaften und deren Vorstände. Tages- Ordnung: 1. Kassen und Revisionsbericht vom 3. Quartal. 2. Die bevorstehende Gewerbegerichtswahl und die Kandidatenfrage zwischen Kartell und Gewerkschaftskommission. 3. Die Angelegenheit der Frau Gubela, betreffend den Beschluß der Berliner Vertrauensleute. 4. Situationsbericht der im Streit befindlichen Rohrleger. Die außerordentliche Wichtigkeit obiger Tagesordnung erfordert, daß sämtliche Gewerk: schaften vertreten sein müssen. 292/5 Der Ausschuss. J. A.: Jonny Hinrichsen. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ulfer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Sonnabend, den 8. November 1902, abends 812 Uhr: Siebente Abänderung des Statuts der Orts- Krankenkaffe der Graveure, Ciseleure und andrer künstlerischer Gewerbe: betriebe zu Berlin bom 26. Dezember.1892. Artikel I. § 54, letter Absatz, erhält folgende Sonntag, den 16. November, vormittags 10 Uhr, findet im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 3 beitgeber, welche Beiträge zur Kasse aus eignen Mitteln leisten, statt. Tagesordnung: Wahl von 21 Vertretern zur General- Versammlung 1903. In demselben Lokal und zu derselben Beit, doch getrennt, findet eine Versammlung der wahlberechtigten Kassenmitglieder( Arbeitnehmer) statt. Tagesordnung: zur Wahl bon 42 Vertretern General- Versammlung pro 1903. Das Quittungsbuch legitimiert und ist beim Eintritt in das Wahllokal den Controleuren vorzuzeigen. Dienstag, den 18. November, abends 8 Uhr, im genannten Lokal: Ordentliche General- Versammlung. Tagesordnung: Konferenz der Vertrauensleute des Nordens der Vorstand stellt mit Genehmigung 1. Wahl von 3 Vorstandsmitgliedern bei Dieke, Ackerstrasse 123. Für die Vertrauensleute des Nordens gelangen der Generalversammlung einen oder ( Arbeitgeber). ( Arbeitnehmer). 165/9 Staffenbeamte an; das Gehalt be- 2. Wahl von 2 Vorstandsmitgliedern stimmt die Generalversammlung. § 58, erster Absak, erhält folgende Fassung: die Wahllegitimationen für die Gewerbegerichtswahl zur Ausgabe. Die Ortsverwaltung. rein Berl. Dienstherrschaften u. Dienstangestellten veranstaltet sein Zweites Wintervergnügen Der Vorstand kann die Beiträge burd einen Stassenboten einfassieren 292/6 laffen. am Sonntag, den 9. November, bei Marrè- Mürich, Steglitzerstr. 35. Die Gesanglehrerin Frl. Bühring hat sich bereit erklärt, heitere Deklamationen darzubieten, die mit den Vorträgen eines Männer gesangvereins abwechseln werden. Anfang pünktlich 8 Uhr. 25 Pf. Tanzkränzchen. Gäste sind bestens willkommen. Achtung! Eintritt Erfolgt die Einziehung nicht innerhalb 4 Wochen nach Ausstellung der legten bezahlten Woche, so sind die Beiträge dem Kassenbureau zu übermitteln. 63 3. Wahl des Prüfungs- Ausschusses. 4. Verschiedenes. Die am 16. November cr. gewählten wählten Vertreter der Kassenmitglieder werden hierzu eingeladen. Aug. Brunzel, Vorsitzender. Arbeitgeber, ſowie die für 1902 ge2956 Ewald Petermann, Schriftführer. Orts- Krankenkaffe Sulle die staffe betreffenden Belammt der Klempner. Achtung! berBolts- Zeitung", der Zeitschrift Banarbeiter. Den Baudeputierten zur Nachricht, daß die Formulare für die Wahl: Legitimationen zur Gewerbegerichtswahl von heute ab im Bureau, Engel- Ufer 15, Zimmer 8, zur Ausgabe gelangen. Bir ersuchen alle Baudeputierten, festzustellen, wie viel Kollegen auf den betreffenden Bauten wahlberechtigt sind, und in einem Bezirk wohnen, wo gewählt wird. Die Wahllegitimationen können alsdann von uns ausgefüllt entnommen werden und brauchen dann nur dem Polier resp. dem Arbeitgeber zur Unterschrift vorgelegt werden. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß Flugblätter zur Förderung der Agitation zur Gewerbegerichtswahl am Sonnabend abend in allen Filialen Berlins ausliegen, woselbst sie von den Deputierten zur Weiterverbreitung an die wahlberechtigten Kollegen entnommen werden können. Die Verbandsleitung. 44/6 Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter ( E. H. 29, Hamburg) Filiale Berlin II. Die nächste Mitgliederversammlung findet des Winterbergnügens wegen, welches am 15. November bei M. Kliem, Hasenheide 13-15 statt findet, am Montag, den 10. November, abends 82 Uhr, bei Albrecht, Admiralstr. 18c, statt. Die Mitglieder werden ersucht, von dieser Bekanntmachung Notiz zu nehmen und und sich zahlreich daran zu beteiligen. 165/8 Die Ortsverwaltung. J. A.: E. Fahrenwald, Stottbuser Ufer 44a. Adtung! Männer und Frauen. Achtung! Montag, 10. Novbr., abds. 9 Uhr, im Jägerhäuschen, Schönhauser Allee 103: Oeffentliche Gewerkschafts- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Die Geschäftspraktiken der sogenannten Berliner Reinigungs- Institute und die Aufgaben des Arbeitsnachweises des gewerkschaftlichen Frauenbereins.( Referent wird in der Versammlung bekannt gegeben.) 2. Dis kussion. 3. Verschiedenes. Das Erscheinen aller interessierten Kreise, insbesondere der Frauen und Mädchen, erbittet Die Einberuferin. Einladung zur 292/4 Ordentlichen General- Versammlung der gewählten Vertreter der Orts- Krankenkasse für den Gemeinde- Bezirk Lichtenberg " zum Sonnabend, den 15. November d. J., abends 8 1hr, im Schwarzen Adler" hierselbst, Frankfurter Chauffee Nr. 120, im Zimmer rechts vom Haupteingang. Tages- Ordnung: 1. Berwaltungsbericht des Vorstandes für das Rechnungsjahr 1901. 2. Antrag des Borstandes auf Abnahme der Jahresrechnung pro 1901. (§ 64 des Statuts.) 3. Mitteilung der Entscheidung des Herrn Regierungspräsidenten betr. Abweisung der Beschwerden der Generalversammlung vom 9. bezw. 13. Juli 1902 über die Einsegung eines Kommissars. 4. Beschlußfassung über die von der Aufsichtsbehörde verfügte Aenderung des§ 31 des Statuts bezüglich Erhöhung der Beiträge von 3 Proz. auf 32 Broz. des durchschnittlichen Tagelohnes zwecks Bei: behaltung der Mehrleistungen von sieben Behnteln des genannten Tagelohnes auf 26 Wochen als Krankengeld( also beispielsweise bei der ersten Klasse von wöchentlich 54 Pf, auf 63 Pf. Beitrag). 5. Wahl des aus drei Mitgliedern der Generalversammlung bestehenden Ausschusses für die Prüfung der Rechnung des laufenden Jahres. Lichtenberg, den 7. November 1902. 276/12 Der zur Wahrnehmung der Geschäfte des Vorstandes der Orts- Krankenkasse für den Gemeindebezirk Lichtenberg bestellte Kommissar. Kauffmann. Verband der Möbelpolierer. Montag, den 10. November, abends 8%, Uhr, Huffitenstr. 40: Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Wollheim über: Erdbeben und Bulkane". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. 147/10 Heute abend werden in sämtlichen Zahlstellen Beiträge entgegenDer Vorstand. genommen. Maschinisten und Heizer. 63 12 116 Sonntag, den 9. November, mittags 12 Uhr: Oeffentliche Verfammlung im Lokale des Herrn Thiel, Nixdorf, Bergstraße 151/152. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Koll. Wilsdorf über: Welche Vorteile bietet uns die Berufsorganisation? 4. Verschiedenes. 2735 2. Diskussion. 3. Wahl eines Vertrauensmanes. Die Frauen find freundlichst eingeladen. Der Einberufer.a machungen 2c. werden im Vorwärts", für Graveure, Ciseleure", dem„ Correspondent für Deutschlands Buchdrucker" und im Fachgenossen" der Glasarbeiter bekannt gegeben. Artitet II. dem ersten Tage des auf die GeBorstehende Abänderung tritt mit nehmigung folgenden Monats in Kraft. Der Vorstand. 23. September 1902. Genehmigt durch Beschluß vom Der Bezirksausschuß, Abteilung II. Siber. 276/10 Arbeiter- Notiz Kalender 1903 Mit Juftrationen: Berliner Gewerkschaftshaus und in der Nachwahl gewählte fozialdemokratische Abgeordnete. Geb. 60 Pfg., Porto 10 Pfg. Inhalts- Auszug: Reichtagswahl- Ergebnisse mit Nachwahlen. Socialdemokrat. Hbgeordnete in den Landtagen.- Winke für die Reichtagswahlen. las mufs der Arbeiter von der Wehrpflicht wiffen? Etwas von der Elektrizität. Ortsübliche Tagelöhne. Gewerkfchaftliche Artikel: Deutsche Streikŕtatiftik 1890-1901. Adreffen der Gewerkschafts- Organifationen, Gewerbe- Inspeftoren, Arbeiterfekretariate. Die Leistungen der deutschen Gewerkschaften. Vom Schlachtfelde der Arbeit. Die Mitgliederzahlen der freien Gewerk schaften. Ein Kapitel aus dem Gewerbegerichtsgefetz. Wie der Inhalt zeigt ist der Kalender für Gewerkschaften und Partei ein praktifches und unentbehrliches Nachschlagebuch. Zu beziehen durch jede Buchhandlung. Buchhandlung Vorwärts Berlin SW.68, Lindenftr. 69. im Am Sonntag, den 16. No: vember cr., vormittags 10 Uhr, findet Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 7, die ordentliche Generalversammlung Arbeitgeber unsrer Stasse statt. der Vertreter der Kassenmitglieder und Tagesordnung: 1. Berlesung der Protokolle. 2. Wahl von drei Vorstandsmitgliedern( ein Arbeitgeber und zwei Arbeitnehmer). 3. Wahl des Rechnungsausschusses. 4. Ver301b schiedenes. Der Vorstand. Orts- Krankenkasse der Strumpfwirker. Montag, den 17. November, abends 8, Uhr, bei Feind, Weinstr. 11: Ordentliche [ 276/11 General- Versammlung. Tages Ordnung: H 1. Wahl zweier ausscheidender Vorstandsmitglieder. 2. Wahl des Rechnungsprüfungs- Ausschusses für 1902. 3. Beschlußfassung über den Kontrakt mit den Aerzten. 4. StatutenAenderung. 5. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen der Delegierten ersucht Der Vorstand. 50 Mark Belohnung erhält derjenige, welcher eine brauch bare, wirklich gute Vorschrift für EisengallusKopiertinte liefert. Dieselbe muß noch nach längerer Zeit kopieren[ 55982* ohne Klebstoffe. Den Genossen, Freunden und Befannten zur Nachricht, daß ich Graun straße 26 ein Weiß- u. BayrischDiskretion selbstverständlich. Bier- Lokal m. Vereinszimmer eröffnet Offerten erbeten unter D. 7 an habe und bitte um geneigten Zuspruch. die Expedition dieses Blattes unter Achtungsvoll Karl Rollfinke.| Beifügung eines Probefläschchens. Anker Anker- Brikets verbrennen völlig geruchlos und hinterlassen wenig Asche. 44/ 5* Verband der Bau-, Erdund gewerblichen Hilfsarbeiter Deutschlands ( Bahlstelle Berlin III). Am 5. November, vormittags 8 Uhr verstarb nach langen Leiden der Kollege 44/5 Gustav Wehnelt im Alter von 39 Jahren. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 9. November, nachmittags 3 Uhr von der Halle der HimmelfahrtsGemeinde in Nieder- Schönhausen aus statt. Die Ortsverwaltung. Regen Besuch erwartet Für die bei der Beerdigung meines lieben Mannes, des Gast wirts, früheren Drehers[ 2976 Oskar Adler mir erwiesene Teilnahme sowie für die herrlichen Kranzspenden spreche ich hierdurch allen Teilnehmern meinen aufrichtigen Dank Die trauernde Witwe Anna Adler, Rügenerstr. 3. aus. Allen Malerkollegen zur Nachricht, daß die Beerdigung meines lieben Mannes Fritz Rostin am 9. d. M., nachm. 2 Uhr, vom Trauerhause Muladstraße 9 nach dem Kirchhof, Freienwalderstraße, stattfindet. 3056 Socialdemokrat. Wahlverein f. d. 6. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Den Parteigenoffen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Feilenhauer Adolf Deyler, Adolfstr. 3, am 4. d. M. verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 9. d. M., nachmittags 1, Uhr, bom Trauerhause aus auf dem Nazareth Kirchhof, Dalldorfer Chauffee, statt. 249/16 Zahlreiche Beteiligung erwartet Der Vorstand. Frack10 Verleih Institut, Friedrichst.151 I a.Oran. Th. El. Frack, Gehrock 1,50, Hose1,00, Weste50Pf. Berliner Bock- Brauerei Abteilung I: Tempelhoferhery. Aktien- Gefellschaft. SCHUTZMARKE 88 5464L* Abteilung II: Chausseestr. 58. Wir empfehlen unsre anerkannt vorzüglichen Flaschenbiere als: rest Prima Lagerbier( goldfarbig) 30 Flaschen- 3 Mk. ( Münchener 30 Art) Prima Versandbier Feinstes Pilsener Bier.. 30 = - 3 Mk. " = 3 Mk. sowie kleine Gebinde zu Privatfestlichkeiten. Gefällige Bestellungen werden prompt ausgeführt. Telephon- Anschlüsse: 19 IX 9191 Abteilung 1: Tempelhoferberg Amt VI 3019 Abteilung II: Chausseestr. 58 Amt III 2623 Absatz im Jahre 1900/1901 206 765 Hektoliter. Volksaufklärung! Eine Volksaufklärung! brennende Tagesfrage, die jeden Gebildeten bewegt, find die päpstlich approbierten Moral- Lehren des katholischen Kirchenlehrers Alphons von Liguori. Biel wurde darüber schon geschrieben, hier behauptet, dort geleugnet, nirgends aber objektive Wahrheit geboten. Frei von jeder Gehässigkeit und nur der Wahrheit für Freund und Feind dienend, ist das Aufsehen erregende Buch: ,, Des hl. Alphons von Liguori Moraltheologie in wortgetreuer deutfcher Ueberfetzung." Bei seinem Erscheinen wurde das gänzlich objektive Wert von der Münchener Staatsanwaltschaft verboten und der Verleger vor das dortige Schwurgericht gestellt. Nach dem aber selbst der gerichtlich bestellte Sachverständige Prof. Dr. J. B. Wirthmüller, geistl. Rat und Dozent für Moral an der Münchener Universität, zugestehen mußte, das die vorliegende Uebersetzung wortgetren und einwandsfret ist, so mußte der angeklagte Verleger freigesprochen werden. Das überaus interessante und für jeden wissenswerte Buch enthält jene Teile Liguoris" Moraltheologie", welche das 5., 6., 7. und 9. Gebot, die Ehe und den Eid behandeln. Der Preis des Buches beträgt 50 Pf., postfrei zugesendet 55 Pf. Nachnahme 75 Pf.; in verschlossener Briefhülle 15 Pf. mehr. Bestellungen sind zu richten( am besten mittels Bostanweisung, was nur 10 Pf. kostet) an M. Landeck, Görlitz, Landeskronstr. 13. Hüte 5329L* Chapeau claque Cylinderhüte Filzhüte 9> · 3135 . von 7,50. von 4,00. von 1,50. Pelz- Waaren nur eignes Fabrikat. Schirme grösstes Lager. Otto Gerholdt, Dresdener- Strasse 2. Ecke Skalitzer- Str. 18 Blegnug&.stafe 207. Sgt. Breuk. Botterte. 153 204 85 301 447 616 76 730 94 813 26 969 116012 Blebung vom 7. November 1902, nachmittags, Mar de Gewinne über 232 utt. find den betreijenber Summern in slammern beigejäat. ( Ohne Gewähr.) Nachdruck verboten. 20 96 148 393[ 500] 529 57 59 925 1027 58 88 163 254 500 615 18 708 47 93 97 2042 51 113 59 379 431 70 540[ 500] 59 643 58 709 933 3075 253 459 732 63 71 4084 175 334 582 601 76 5004 133 79 230 356 434 780 997[ 500] 6016 224 335 86 880 966 7066 165 245 401 41 580 84 600 919 8007 51 329 480 609 36 86 990 9183 345 456 847 10006 74 82 13000] 283 96 770 838 54 58 11045 145 499 513 734 825[ 500] 12172 347 1500] 519 622 54 89 742 885 13088 109 306[ 500] 35 1500] 49 409 47 890 976 14033 47 110 20 228 321 89 591 15054 104 222[ 1000] 74 458 63 67 568 81 750 874 921 16074 206 40 333[ 500] 541 951 17192 286 466 68 546 689 777 912[ 5001 36 18150[ 500] 74 216 69 399 701 15 67 852 19036[ 1000] 176 225 444[ 10001 511 802 50 58 20139 272 406 512 708 820 933 21071 384 548 79 857 75[ 500] 948 61 74 22093 15000] 138 610 96 898 985 91 23004[ 500] 344[ 1000] 555 56 719 987 24014 86 119 87 286 399 638 703[ 1000] 78[ 500] 82 856 975 25024 37 89 93 129 285 328 430 45[ 3000] 56 553 75 98 26190 412 17 516 60 708 13000] 329 995 27293 488 813[ 10001 73 81 981 28291 379 456 656 758 810 29146 503 837 02039 30096 319 459 737 85 843 929 39 63 31188[ 500] 240 53 548 66 603 77 799 817 49 966 32032 51 80 97 295 325 62[ 3000] 461 584 630 771[ 500] 863 86 33099 218 399 777 34214 40 58 329 567 90 755 62 818 912 54 35057 185 91 435 541 36094 195 280 336 470 540 46 940 37018 19 318 415 636 736 97 944 1500] 38096 245 318 84 97 99 443 545 87 835[ 3000] 915 39223 331 445 568 789 909 19 40068[ 5000] 88 108 431 43 676 89 916 41159 96 228 99 300 7 61 424 63 81 501 2 36 638 809 58 85 944 88[ 500] 42018 307 442 1500] 71 98 500 17 675 99 053 70 43028 84 171 399 567 624 717 873 94 44010 17 211 90 360 409 21 15001 926 45031 167 88 424 [ 1000] 73 613 703 59 73 46321 417 701 8 12 853 47147[ 500] 299 314 54 87 446 537 796 998 48028 226 363 502[ 3000] 670 817 50 60 92 995 49229 68 375 77 425 1500] 61 756 848 50007 178 99 254 301 550 90 95 812 51 85 92 51338 471 603 715 15001 902 56 52150 338 450 92 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724 77183 294 350 87 87 855 968 15001 96 78104 312 76 462 554 606 794 843 983 79145 15001 75 239 88 305 461 570 90 980 80099 277 363 78 469 653 715 825 81020 46 159 87 401 586 668 778[ 10001 801 949 82008 157 212 67 336 49 509 601 30 45 821 68 83020 79 360[ 1000] 600 77 640 49 84028 243 332 476 558 631 739 985 85047 520 605 31 701 835 86018 22 95 149 92 298 T30001 331 419 527 613 831 87047 54 15001 86 252 352 67 516 63 649 921 88292 393 415 71 583 602 18 ( 1000] 38 785 918 38 89045 231 62 456 69 93 625 64 795 849 935[ 100001 99 22 62[ 3000] 133 338 437 55 57 666 773 869 117043 169 73[ 30001 279 381 427 69 627 130001 886 946 118141 76 212 57 313 53 472 664[ 1000] 81[ 1000] 731 882 967 119140[ 30001 204 389 427 526 41 97 609 67 797 816 120158 225 34 320 29 38 44 85 430 544 654 757 816 956 121009 173 238 88 613 893 979 122032 88[ 3000] 161 1500] 298 357 89 485 509 828 38 904 35 123168 94 219 336 473 550 674 735 917 124151 261 412 543 633 768 88 98 125078 284 96 308 412 33 509 714 126041 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Gewinn zu 180 000 m., I zu 30000 Mt. 2( u 1000, 3 8 100 10 5000, 100 a 3000., 126 au 1000 8, 249 zu 600 wit. 18. Ziehung 4. Klaffe 207. Kgl. Preuß. Botterie.[ 30001 821 43 117023 33 48 317 74 606 55[ 5000) Biehung vom 7. November 1902, vormittags. Nur die Gewinne über 232 wt. find den betreffenden Nummern in Slammern beigefügt ( Ohne Gewähr.) Nachbrud verboten. 48 59 91 125 202 76 478 913 1166 762 68 821 993 2033 39 58 93[ 500] 157 248[ 500] 372 96 483[ 500] 93 868[ 500] 908 95 3095 303 443 506 690 728 46 [ 3000] 951 4099 104 372 98 547 928 98 5186 92 363 503 790 836 37 6176 244 363 446 522 745 71[ 500] 7074 167 213 23 710 903 18 62 68 8128 211 29 33 493 540 601 41 55 73 794 839 920 52 83 9067 78 412 39 520 [ 500] 55[ 10001 82 85 656 993 10166 217 51 73[ 1000] 376 616 59 771 818 29 964 84 11050 120 64 217 381 413 25 40 609 92 763 86 12054 139 266 599 669 738 13015 140 66 82 87 560 70 73 618 14007 39 271 91 447 634 744 89 93 941 15148 518 705 49 16057 170 305[ 1000] 415 42 53 621[ 1000] 44 98 817 32 44 17352 650 98 700 803 89 18013[ 500] 49 111 442 47 67 646 742 809 14 49 928 53 19000 422 589 687 859 20094 141 46 232 79 83 360 82 89 471 591 613 831 38 934[ 1000] 72 21200 16 337 46 534 99 605 17 44 740 57 88 880 925 39 22013 144 64 349 456 78 98 617 711 862 23407 705 26 52 896 905 40 83 24347 458 505 779 942 25334 26445 84 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