Nr. 263. 19. Jahrg. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 9, monatl. 1,10 twöchentlich 28 Pfg. frei ins Hauk Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: nummer mit illuftrierter Sonntags Beilage„ Die Neue Belt" 10 Bfg. PostAbonnement: 1,10 Matt pro Monat. Eingetragen in der Post Beitungss Breislifte für 1902 unter Nr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland umb Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat Erscheint täglich außer Montage. Vorwärts Berliner Volksblatt. Die Insertions- Gebühr Betrügt für die sechsgespaltene Kolonelzeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 fg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pig. ( nur das erste Wort fett). Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen. tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr bormittags geöffnet. Zelegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Der parlamentarische Staatsstreich. Durch den Antrag der Konserbatiben und des Centrums auf Aenderung der Geschäftsordnung des Reichstages ist der 8o11 ampf in eine neue Epoche eingetreten. Die Boll mehrheit unternimmt es, zur Sicherung der wirtschaftlichen Ausplünderung des Volkes durch schamlose Bolerhöhungen zugleich die Geschäftsordumg anzutasten. Das ist die Kriegserklärung der Zollparteien und die Opposition wird den aufgenötigten Krieg zu führen wissen. Die National- Beitung", die fich zwar für den Antrag der Zöllner nicht begeistert, ist erstaunt über die Erregung des ,, Borwärts". Das sei Eifer an falscher Stelle und zu viel des Eifers. Es handle sich um die ,, in aller Ruhe zu erörternde Frage", ob ohne Beeinträchtigung der Rechte der Minderheit Beitersparuis möglich sei. Diese Auffaffung des nationalliberalen Blattes ist völlig verfehlt. Sonntag, den 9. November 1902. Die einzig richtige Folgerung, die hieraus gezogen werden müßte, würde sein, daß die Mehrheit beschlösse, diejenigen Mitglieder des Hauses, welche die Institution des Reichstages und die Geschäftsordnung in folch' unerhörter Weise mißbrauchen( nämlich, indem sie sachliche Reben zur Bekämpfung des Wuchertarifs halten! Borwärts"), feien für eine bestimmte Zeit von der Teilnahme an den Verhandlungen auszuschließen. Statt dessen haben sich die Mehrheitsparteien dahin geeinigt, den Modus der namentlichen Abstimmung zu ändern, um ein paar Minuten Zeit zu gewinnen. Ob er nicht dadurch komplizierter gestaltet wird, ist fraglich. Wir bescheiden uns gern, wenn es anders kommnt. Darin aber werden uns alle einfichtigen Vaterlandsfreunde zustimmen, daß man in gespannten Situationen, wie der jezigen, mit solchen Balliativmittelchen nicht den Kern der Obstruktion trifft und nicht die Sache, um die es sich handelt, fördert. Seid Männer!" Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. über den Widerstand von links, auch nicht durch den Verdruß über die Saumfeligkeit der eignen Parteigänger. Es ist so viel vor der Würde des Hauses die Rede in diesen Tagen. Etwas mehr Würde, meine Herren!" Die Untanglichkeit des Antrages Aichbichler. Im Jahre 1874 wurde bereits im Reichstage eine Anregung besprochen, die dem Antrage Aichbichler entspricht. Der Vicepräsident b. Unruh führte damals aus: In Frankfurt a. M. 1848 und 1840 hatten die Abgeordneten Bettel mit ihren Namen; fie schrieben darauf ja oder nein und die Die AbBettel wurden durch die Sekretäre eingesanunelt. ftimmung hat sich nicht bewährt. Ich fann dafür eine ganz durchschlagende Autorität anführen: den Abg. Simson, der längere Es war oft Zeit Präsident der Frankfurter Versammlung war. zweifelhaft, ob nur Anwesende gestimmt hätten, oder ob für Abwesende mitgestimmt war. Sobald die Abgeordneten die lähe berlaffen, bevor die Abstimmung beendigt ist, ist es eints Kleinig teit, mehrere Bettel abzugeben." Die offische Zeitung" bemerkt hierzu: " " Was in Frankfurt a. M. gefchah, tann wieder geschehen. Bei allem Vertrauen zu den gegenwärtigen Abgeordneten wäre es daher nötig, für die Zukunft, um Väißbräuche zu verhüten, zunächst ein Strafgeset zu schaffen, das die Abgabe von mehreren Stinumzetteln oder von Stimmzetteln für Dritte etwa mit Zuchthaus nicht unter drei Jahren bedroht. Das erscheint ungeheuerlich. Aber es ist die unabweisbare Konsequenz des Antrages Aidbichler, der den Namensaufruf durch Zetteleinfanunlung erfeßen will. aus. Die Nationalliberalen. Herr Engen Richter fetzt auch anfäßlich der Geschäftsordnungs- Attentate der Bollmehrheit bas alte Spiel fort. In holder Uebereinstimmung mit Schweinburg erklärt er, baß die Anträge hervorgerufen seien durch Aeußerungen Bebels über die Unmöglichkeit, die Vorlage sachgemäß zur Verabschiedung zu bringen. Er entschuldigt also die Mehrheit! An einer andern Stelle der Freifinnigen 8tg." stellte er wieder dunkle Betrachtungen über die falsche Taftit der Socialdemokratie an, ohne mit einem Worte zu verraten, wie denn die Sache richtig an, ohne mit einem Worte zu verraten, wie denn die Sache richtig angefaßt werden müsse. Bis jetzt ist aber nur so viel offent Gewiß, die Frage, ob die namentlichen Abstimmungen im Das alles find Ankündigungen, für die zwar die Möglichkeit Reichstage so vorgenommen werden follen wie bisher, oder ob ein der Verwirklichung nicht besteht, die aber unzweideutig zeigen, woandres, zeitsparendes Berfahren gefunden werden lann, diese Frage hin die Wünsche des fonservativ- lleritalen Bundes zielen. Da ift in aller Ruhe zu erörtern. Aber gerade die Aufwerfung gilt es, dem ersten Beginn mit allem Nachdruck dieser Frage inmitten des leidenschaftlich entfesselten und mit Aufgebot aller Mittel zu widerstehen! 3011tampfes schließt eine ruhige, fachgemäße Erörterung aus. Der Antrag Aichbichler ist die Ausgeburt toütender Erregtheit, und in unüberlegter gigigkeit will man ihn zur Durchführung bringen. Das Wie nicht anders zu erwarten war, versucht nun die Umsturzist ein Unterfangen, das zurückgewiefen werden muß bei jeder Art realtion ihren Plan zu beschönigen, indem sie in das gefeggeberischer Arbeit, welche es auch sei, das aber doppelt ver- Fell des unschuldsvollen Lämmleins schlüpfte, das der böse focialwerflich ist, weil es eine Aexderung des Grundgesezes der demokratische Obstruktions"-Wolf schwer bedrängt. Die, Germania" Nach einem Telegranım der Kölnischen Volkszeitung" sollen die gesamten gefeggeberischen Beratung des Reichs- heult über die Vergewaltigung der großen Mehrheit durch die kleine Rationalliberalen die Erklärung abgegeben haben, fie felen tags bezweckt. Die Geschäftsordnung der Parlamente soll Sicherung Minderheit", über die" Tyrannei einer kleinen frivolen Minderheit". bereit, für den Antrag ich bichler au stimmen. D bieten gegen Vergewaltigungs- und Ueberrumpelungsversuche der Die Kölnische Volkszeitung". das Blatt des Abgeordneten parteioffiziöse Nationalliberale Korrespondenz" spricht sich etwas Minderheiten durch die Mehrheiten, Hier soll diese Sicherung selbst hätte, fachlich au diskutieren, aber eine fachliche Debatte ist ganz der Nationalliberalen geneigt, an der Verkürzung der nament. Bachem, gesteht zwar zu, daß ihre Partei eigentlich die Aufgabe abweichend Nach ihrer Darstellung ist die Fraktion überrumpelt und bergewaltigt werden! aber noch nicht zu Die Renderung der Geschäftsordnung ist jetzt eine grund- ausgeschlossen, wenn von der einen Seite grundsäglich nur Daner- lichen Abstimmungen mitzuwirken, ist aber noch Legende Brincipienfrage. Die Absicht, eine Zeitersparnis reden gehalten werden"; auch find die focialdemokratischen Anträge der sicheren Ueberzeugung gelangt, daß gerade das im Antrag bei namentlichen Abstimmungen herbeizuführen, wäre in normalen sämtlich so mangelhaft durchgearbeitet und so nachlässig gefaßt, daß ichbüchler vorgeschlagene Verfahren den gewollten Zwed erreiche. Berhältnissen gewiß diskutabel. Man hat aber diese Frage nicht fie fchon wegen der Form, in welcher fie eingebracht werden, regelerörtert, als die Erörterung in Sachlichkeit und Ordnung geschehen mäßig ganz unannehmbar sind". Lonnte, obfchon die Zeit, die für eine namentliche Abstimmung nötig Durch solch wahrheitswidriges Gerebe soll der Umsturz der ift, wirklich niemals um eine Sekunde fürzer war als jetzt. Die Geschäftsordnung entschuldigt werden. In Wirklichkeit ist die Zoflinehr jezige Aufwerfung der Frage geschieht nicht aus Gründen, die heit von Anbeginn an entſchloſſen gewesen, eine sachliche und der Be in der Sache selbst liegen, sondern in der besonderen Abficht, für die deutung des Zollgefeges entsprechende Beratung auszuschließen. Es ist Durchbrüidung des Zolltarifs jede Schwierigkeit und Unbequemlichkeit die schamloseste Bunnutung, zu verlangen, daß bei der Beratung von Korn- und Viehzöllen, durch deren Erhöhung die Lebenshaltung der zu beseitigen. Erst die Vorgänge der letzten Freitagssigung des Reichstages arbeitenden Massen aufs ungeheuerlichste erschwert wird, diejenigen, haben erwiesen, wie gefährlich es ist, Geschäftsordnungs- Fragen in welche die Belastung fernhalten wollen, nicht das Recht haben sollen, ber Erregung zu überhaften. Die Mehrheitsparteien waren daran, so umfassende Materien einigermaßen gründlich zu behandeln. Und bar geworden, daß die Herren Richter und Müller- Sagan einen widerfumigen Beschluß zu faffen, deffen Unbrauchbarkeit sich schon die Dauerrede" Stadthagens in der Freitags Sigung, fiber cine Tattit treiben, bie an Unzurechnungsfähigkeit grenzt. in der nächsten Stunde zeigen mußte, und sie wurden nur eben noch durch welche die" Germania" flagt,- war sie nicht die notwendige die Mahrungen der Oppofition vor einer vernichtenden Blamage bewahrt. Folge der rücksichtslosen Zusammenfassung von 14 Abschnitten, die Die Bereitelung der Abstinumung über das Princip der Zollfreiheit, die Unterstützung des geschäftsordnungswidrigen Uebergangs zur Indem schließlich die lleberweisung an die Geschäftsordnungskommiffion die verfchiedensten Angelegenheiten behandeln? Und wie lächerlid) Befürwortet und damit die Möglichkeit einer fachlichen Besprechung ist es, die angeblich unzulängliche Form der socialdemokratischen Tagesordnung diese beiden Altionen Eugen Richters dürften wohl in der Parlamentsgeschichte einer Oppositionspartei einzig gegeben wurbe, blieben die Mehrheitsparteien vor einem Beschluffe Anträge anzuschuldigen, während das Centrum sich nirgends bemüht, dastehen. Es ist denn auch begreiflich, daß innerhalb der Fraktion der bewahrt, den sie selbst alsbald wieder hätten aufheben müssen. Und diese unzulänglichkeit zu beweisen oder zu verbessern. Auch in dastehen. Es ist denn auch begreiflich, daß innerhalb der Fraktion der hierbei handelte es fich nicht um eine Kenderung der Geschäfts- der Centrumspresse ist dies nirgends geschehen, obfchon unfre Anträge behauptet worden ist gegen diese unglaubliche Taftic" ihres freisinnigen Boltspartei selbst die Mehrheit wie unwidersprochen ordnung, sondern nur um die Auslegung einer ihrer Be- vielfach bereits in der Kommission gestellt waren. ftimmungen, die, wenn fie als fehlerhaft erkannt wurde, Es ist unwiderleglich nachgewiesen, daß das Verhalten der Führers ist. Teicht geändert werden kann. Der Antrag Aichbichler aber inderheit, über das die Zollmehrheit flagt, Zug um Zug heraus will die wesentliche Umgestaltung einer der wichtigsten gefordert worden ist durch die Vergewaltigungen eben der Mehrheit. Bestimmungen der Geschäftsordnung, und dieser Antrag soll enn diese Mehrheit über Tyrannei der Minderheit zetert, so ift schleunigst auf die Tagesordnung gefetzt werden, er soll das nichts als ein unfinnig erheuchelter Vorwand für die Thatsache, 3u nach dem Willen der Mehrheitsparteien schon am Diensteg beraten daß die Mehrheit den chnischen Anspruch stellt, die Minderbei der des Beratung werden und in einer einzigen Beratung zur endgültigen Erledigung heit müsse Bollgefeies bornherein auf jede erforderliche Erörterung Berzicht leisten. gebracht werden! Mehrheit will nichts hören bont den Gründen Dazu kommt, daß der Antrag Aichbichler, nach den Erklärungen Die der Zoll- und Ueberzoll- Blätter, nur der erste Schritt auf dem Wege der Minderheit. Sie erklärt: Wir sind die Mehrheit, die Minderheit der Brutalisierung der Minderheitsrechte sein soll. Die Streuz- foll sich unserm Willen widerspruchslos fügen. Die Abgeordneten der Beitung". die„ Poft", der„ Reichsbote", die„ Berl. Neuest. Nachr.", Mehrheit fennen nicht einmal Inhalt und Sinn der von der Opposition die„ Germania" erklären in Uebereinstimmung, daß, wenn dieses Mittel nicht genügt", weitere Maßnahmen getroffen werden sollen. Die Kreuz 8eitung" fagt: n Sollte aber diese Abänderung der Geschäftsordmung nicht genügen, so wird man noch einen Schritt weiter gehen und das Stellen von Anträgen auf nameutliche Abstimmung überhaupt erschweren müssen." von gestellten Anträge, aber sie toben, daß überhaupt Anträge eingebracht und begründet und in der Art zur Abstimmung gestellt werden, durch welche die Stellungnahme jedes Abgeordneten vor den Wählern festgelegt wird. Nur wo die Mehrheitsparteien unter einander streiten, da ist die Diskussion berechtigt. Wo fie einig sind und wo die Opposition ihre Meinung vorbringt und ihre Rechte vertritt, da wird die unschuldevolle Mehrheit tyrannifiert". Wenn jezt unter folchen Ausflüchten ber parlamentarische StaatsAehnlich die, Berliner Neuesten Nachrichten": streich eines Geschäftsordnungs- Umsturzes unternommen wird, wenn Die Besorgnis, daß gegen eine zum schlimmsten entschloffene fo der Zollkampf fich zu einem Kampf um die parlamentarischen Obstruktion die jest vorgeschlagene Bereinfachung ber namentlichen Grundrechte gestaltet, so werden die Folgen dieses Kampfes auf dieAbstimmung nicht ausreichen wird, hegen wir auch. Dann jenigen fallen, die ihn herausfordern. Die Socialdemokratie, muß eben auf dem eingeschlagenen Wege der Abänderung der Ge- hinter der die Mafien des arbeitenden Boltes fiehen, hat diesen schäftsordnung rüdsichtslos weitergegangen, dann müssen schärfere Stampf wahrlich nicht zu fürchten! Mittel gefunden werden." Die Germania", der besondere Aufmerksamkeit zu zollen ift, da sie die Anschauungen der Leitung der den Geschäftsordnungsumsturz führenden Partei wiedergiebt, erklärt: " Daß mit dieser Aenderung der Geschäftsordmmg die Obstruktion noch nicht überwunden ist, sagen fich die Antragsteller wohl selbst. Die halben Shmben, die bei den Abstimmungen gefpart werden, tönnen durch Danerreben bei jeber Bofition wieder wettgemacht werben. Man ist daher voraussichtlich genötigt, noch burchgreifenbere Maßregeln in Erwägung zu ziehen, wenn man fich von den Singer- Leuten nicht länger will auf der Nase herumtanzen laffen." Endlich, der christlich fromme ei aboie" hebt, als sei die Beit nahe, wo die tühusten Reattionspläne gegen die Social demokratie zur Erfüllung gelangen könnten: " Wer obftruiert? Die Kölnische Zeitung" schreibt über die letzte Freitags fitzung des Reichstags: Wollen Centrum und Konservative sich an einem bon ihnen für alved los erachteten Redekampf mit der Linken über die Geschäftsbehandlung nicht beteiligen, so ist das ihre Sache. Besteht denn aber auf der rechten Seite des Hauses gar fein Gefühl dafür, daß das lärmende Gebahren, in dem man fich in einem wenig schmeichelhaften Gegenfaze zum Centrum heute gefallen hat, der äußersten Linken bollen Ersatz bietet für den rednerischen Streit? Diese tumultuarischen Unterbrechungen der radikalen Biedner, bas lärmende Eingreifen in Befugniffe bes Präsidenten, nicht minder lärmende Zwischenrufe und Kundgebungen werden nicht ausreichend entschuldigt durch den erger | Der Kampf nach atvei Fronten, den Eugen Richter in Ham burg proklamiert hat, hat sich bisher darin bethätigt, daß er die 3olloppofition mit allen Witteln zu schwächen, die Wuchermehrheit fördern bemüht ist. Aus der liberalen Preffe. Die„ Boff 8tg." schreibt: Aber selbst wenn diefes Gelegenheitsgefetz Rechtsfraft er Yangte, glaubt die Mehrheit in Ernst, damit wäre die„ Obstruktion" fiberwunden? Sie würde bald genug wahrnehmen, daß fie einen Slag ins affer gethan hat. Schon die Berfaffungsbestimmung, wonach zur Gültigkeit der Beschlußfassung des Reichstages die Mehrheit der Abgeordneten anwesend fein muß, gäbe der Minderheit eine scharfe Waffe in die Hand. Und diese Waffe tann ihr durch keine Alenderung der Geschäftsordnung entwunden werden. Ueberdies könnte die Zeit, die allenfalls durch Beschränkung der namentlichen Abstimunungen erspart würde, durch um so längere Steden, um so zahlreichere Anträge, um so häufigere Interpellationen, Geschäftsordnungsdebatten und berlei mehr aufgewendet werden. Eine starte Minderheit, die entschlossen ist, sich nicht mundtot machen zu Iaffen, wird aller leinlichen GelegenheitsGefeßesmacherei fpotten und auf die Unterder stützung der rechnen öffentlichen Meinung dürfen, wenn fie nach dem alten Sage handelt: Was bringt zu Ehren? Sich wehren!" Die Berliner Zeitung" fagt: " Für uns entscheidend ist die Tendenz, die mit dem Antrage verfolgt wird. 23ir halten es für geboten, daß sich die Opposition mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln gegen die Bergewaltigung wehrt. Gelingt der erste Streich und führt nicht zu bem gewünschten Ziele, dann wird die Majorität keinen Augenblick zögern, den Umsturz der Geschäftsordmmg, der Verfassung des Reichstags, weiter fortzufegen. Man widerstehe dem Anfange!" Die Bolts Beitung" führt u. a. aus: llgemein naib nimmt es sich aus, wenn ein göffne risches Organ ber„ Obstruktion" Den gegen Bolltarif die fittliche Berechtigung abspricht. Mit Berlaub! 28er handelt sittlicher: eine Minderheit, bie alle. erlaubten Mittel anwendet, um das Zustandekommen eines Gefeßes zu verhindern, traft deffen das gesamte von seiner Hände Arbeit lebende Deutschland in seiner Lebenshaltung empfindlich gefchädigt werden würde; eines Gefeges, das nur zum weiteren Förderung der materiellen Intereffen des Großgrundbefizes bestimmt ist; oder eine Mehrheit, die während der ganzen fünf Jahre der laufenden Reichslagsperiode nur zweimal in die Erscheinung getreten ist. einmal, mn mittels der lex Heinze das geistige Leben dcS deutschen Volles abzuwürgen, und jetzt, nm durch die egoistische Jnteressenpolitik dem Volke die schwersten Wunden zu schlagen?" poUtifcbc Qebcrficbt. Berlin, den 8. Noveinber. Wie die Konservative» Obstruktion treiben! ES gehört schon einige Frechheit dazu, wenn die konservatid- llerikale Wuchermehrheit die Zollopposition wegen der Pflichtgemästen gründlichen Beratung der Tarifvorlage beschuldigt, dast sie eine O bstrultion treibe, die mit allen Mitteln niedergeworfen werden müsse. Denn die Konservativen dürfen sich mit Recht brüsten, erst vor kurzem— unter thätiger Mit>v,rlung des Centruins— einen Obstruktions-Feldzug dreistester Art mit echtem Junkertrotz erfolg- reich durchgeDhrt zushaben. einen Obstrnktions-Feldzug, der sich nicht sowohl gegen die Regierpg wie gegen die Krone direkt richtete. Wie war es doch bei der K a n a l V o r l a g e in Prcutzen? Der erste Mittellandkanal-Entwurf wurde ain 14. März IKSS im preustischen Abgeordnetenhause eingebracht. Einen Monat später, am IS. April, begann die erste Beratung, die bis zum 18. April dauerte— schon eine sehr gründliche Beratung angesichts der Einfachheit der Materie. Dann kam die Vorlage an eine Komnitssion, die unter der Führung des VerschleppungsratcS, des Herrn v. Zedlitz, die famosen �Kondensationen" in die Diskussion warf. Am IS. Mai war die Beratung glücklich so weit gediehen, dast die Kommission den Mittellandkanal ablehnte. Am 15. Juni versteht man sich endlich zur zweiten Beratung. Und nun wird die Vorlage an die Koimnission zurückverwiesen. Am 16. August begann die zweite Beratung, am 17. August erfolgte die Ablehmrng, am 19. August die Schlust- abstimnumg. Diese erste Kanalvorlage hatte also von der Einbritigung bis zur Verschcrrrung volle fünf Monate gebraucht, obwohl die Materie lange nicht so kompliziert ist. wie nur eine einzige wichtige Zollpofition. Immerhin kann man diese Beratung allenfalls noch blost unter die„gründlichen" Diskussionen rechnen. Austerdem wurde die Sache damals dadurch abgekürzt, dast die Junker schliehlich die Verschleppungstaktik aufgaben und zum jähen Schlust drängten, um, als Antwort auf die inständig dringenden Kaiserreden, der Regierung den Entwurf zerrissen vor die Füste zu werfen. Bon vollendeter fröhlicher Frechheit aber war erst die Obstniktions- Hätz, welche die junkerlich-klerikale Mehrheit gegen die zweite Kanal- Vorlage vom Jahre 1901 inscenierten. Der Entwurf ging am 12. Ja- mrnr 1901 den, Hause zu. Am 4. Februar begann die erste Beratung, die vier Tage in Anspruch nahm, obwohl alle Argumente schon 1899 erschöpft waren. Wieder kam die Vorlage in die Kommission. Am 13. Februar trat sie zusammen, bis zum 1. Mai hielt sie 20 Sitzungen ab. ES gab unzählige Anträge. Die Vorlage wurde unter einem Wust von Abänderungen förmlich erstickt, in ihr Gegenteil um- gewandelt, zerfasert und zerrieben. Man gab sich auch gar keine Mühe, den obstruktionellen Hohn zu verhüllen, hatte doch schon gleich nach der Einbringung des neuen Entwurfs die Korrespondenz deS Bundes der Landwirte offen die Losung ausgegeben: Erst wollen wir höhere Zölle sehen, dann werden wir wegen der Kanal- Vorlage mit unS verhandeln lasten. Schließlich wurde der Regierung das Spiel denn doch zu toll und sie schoß aus einer gewaltigen Kanone eine furchtbare— Seifenblase gegen die Obstruktion der Konservativen und des Centrums ab. Graf Bülow schickte plötzlich den Landtag nach Hause, indem er am 3. Mai 1901 erklärte:„Nach dem Gange, den die Beratungen jn der Konunission des Hauses der Abgeordneten genommen haben, hat die königliche Staatsregicrung zu ihrem Bc- dauern die Ueberzeugung gewinnen müssen, daß die erwartete Ver- ständigung über die Kanalvorlage zur Zeit ausgeschlossen ist. Bon der Fortsetzung einer zwecklosen Beratung dieser Vorlage kann sich die königliche Staatsregirrung keinen Erfolg versprechen und daher zu einer solchen die Hand nicht bieten." Das war die amtliche Beglaubigung der Thatsache der junkerlichen und klerikalen Obstruktion!— England und Teutschland. London, 6. November.(Eig. Bcr.) London. 8. November.(W. T. B.) Kaiser Wilhelm ist an Bord der„Hohenzollen," gegen 8 Uhr früh w Port Victoria an- gekommen. Kaiser Wilhelm ll. trifft übermorgen in England ein. um seinen Onkel Eduard VII. zu besuchen. Die englische Preste wird daö staatsmännische Dekorum wahren, aber einen Empfang, wie die Londoner Bevölkerung dem Kaiser im Jahre 1900 bereitete, wird es nicht mehr geben. Denn seit jener Zeit hat sich hier das Miß- trauen gegen Deutschland unausrottbar festgesetzt. Der Engländer theoretisiert nicht. Die Zeitungen behandeln nur AugeiBlickspolitik; nach historischen Rück- und Ausblicken würde man da vergeblich suchen, ausgenommen in einigen asiatischen Specialkorrespondenzen der„Times" und in den Berichten ihres ständigen Pariser Korrespondenten, die zuweilen den englischen Leser durch tiefere Abhandlungen skandalisieren. Jedoch sind in den letzten Jahren mehrere größere Schriften in London und New Dort erschienen, sowie eine Anzahl von englischen Revue-Artikeln, die die anglo-deutschen Beziehungen in ernster Weise behandeln. Diesen l«egt etwa folgender Gedankengang zu Grunde: Bis zum Jahre 1870 arbeitete Deutschland an der Herstellung des nationalen Staates. DaS Bürgertum machte einen solchen Versuch im Jahre 1843; wie erbärmlich dieser Versuch ausfiel, ist genügend bekannt. Tann übernahm das preußische Königtum diese Aufgabe. Unter der Leitung Bismarcks warf es Oestreich aus dem Deutschen Bunde; im Jahre 1866 kämpfte Preußen um die Oberherrschaft in Deutsch- land. Im Jahre 1870 kämpfte schon Deutschland um die Ober- Herrschast im kontinentalen Europa. Die zwanzig Jahre von 1870 bis 1890 verwandte Deutschland auf die Konsolidierung seiner europäischen Stellung. Von 1890 an begann eine vollständig neue Periode. Teutschland trifft seitdem systematische und methodische Vorbereitungen, die Oberherrschaft in der Weltpolitik zu gelvinnen. Aus dem nationalen Staate soll ein alldeutsches Imperium werden. Seit 1390 trat Deutschland in die imperialistische Periode ein. Der nationale Staat war militärisch, das Imperium muß s e e- mächtig werden. Sei Bismarck der Erbauer des nationalen Staates gewesen, so unternehme eS Kaiser Wilhelm II., der Erbauer des alldeutschen Imperiums zu werden. Bismarcks Politik war den englischen Jnteresten nicht direkt feindlich, denn diese Politit war eine europäisch-kontinentale. Ganz anders steht es mit der imperialistischen Politik des Kaisers; diese kann nur auf Kosten Englands entfaltet werden. Man argumentiert in angelsächsischen Kreisen etwa folgendermaßen: Deutschlands Aspirationen richten sich auf die Herstellung eines großen politischen und kommerziellen Imperiums, das sich auf Seemacht gründen mutz. So sind auch die - Aspirationen der Briten, oder genauer: England besitzt bereits ein solches Empire und muß es ausrecht erhalten. Deutschland will Lrisnien, England besitzt sie, Deutschland will eine starke Flotte, England verfügt bereits über eine solche. Deutschland will einen weltumfaffenden Handel, der in Englands Händen liegt. Diese politischen und kommerziellen Gegensätze verschärfen sich mit der un- unterbrocheneu Entfaltung der Produktivkräfte Teutschlands. Hier heißt es, wie die Amerikaner sagen:„Expansion or Explosion." Allerdings ist es nicht England allein, das weite Besitzungen hat. Deutschland könnte seine Aufmerksamkeit auf die französischen oder russischen Besitzungen richten. Allein diese Angriffslinie wäre bei weitem schwieriger. Die geographischen und militärischen Ver- hälwiste dieser beiden Mächte verbieten den Deutschen eine solche Politik. Der Kaiser wendet sich deshalb den leichter zugänglichen Ländern zu: den türkischen und britischen. Er benutzt jede schwierige Lage, in der sich England zulveilen befindet, um seinen Zielen auf britische Kosten näher zu kommen. So argumentieren die Briten. Sie glauben, die deutsche Politik sei darauf gerichtet, die britische Bulldogge zahm zu machen: durch Zucker und die Peitsche. Den Zucker halt fttzt der Kaiser; die Peitsche schloingt Herr v. Bülow. Die„National Review" erzählte borigen Monat, der Kaiser hätte Lord Salisbury im Jahre 1695 eine Alliance angeboten, die der britische Premierminister ablehnte. Die Revanche des Kaisers war das historische Telegramm an Prä- sident Krüger und die Erklärung Marschalls v. Biberstein im Reichs- tage,„die Unabhängigkeit der Boeren-Republiken sei eine Not- wendigkeit für Deutschland". Der Boerenkrieg gab sodann dem Kaiser die Gelegenheit, den Zucker hervorzuholen, während Bülow die anti-englische Politik weiter betreiben muß, um die imperialisti- scheu Ideale in der Nation ausrecht zu erhalten, bis die Flotte fertig ist. die den Deutschen die Gelegenheit geben wird, aus der„Zukunft auf dem Waffer" eine Gegenwart zu inache». In diesen, Sinne ist mich der Artikel Sir H. Rumbolds, deS früheren englischen Gesandten in Wien, geschrieben, der diesen Monat in der„National Review" veröffentlicht ist. Dieser Diplomat spricht sich gegen jedes Zusammengehen mit Deutschland aus und ist für eine friedliche Auseinandersetzung mit Rußland und Frank- reich. Denn nur die unerledigten Schwierigkeiten zwischen diesen Mächten und England geben den Deutschen die Handhabe zum Ein- greifen in die britische Politik. Ueberhauvt sind es nicht professionelle Zeitungsschreiber, die über deutsche Polstik in England schreibe:,, sondern Männer in diplomatischen Diensten oder in engster Verbindung niit den leitenden Kreisen des britischen Reiches. Denn die Berliner Korrespondenten der Londoner Blätter schreiben sehr wenig über auswärtige Fragen. Jedoch scheint die Schuld nicht m, ihnen zu liegen. Es ist hier wohl- bekannt, daß der Berliner Korrespondent der„Times" vor etwa acht Monaten anläßlich eines Empfanges beim Grafen Posodowsky von einem UnterstaaiSsekretär nicht besonders höflich behandelt wurde; man machte ihm zum Vorwurf, er schüre die Feindschaft gegen England; er vergifte die Beziehungen zwischen den beiden Mächten. Als ob es der Berliner Korrespondenzen bedürfte, um sich in der deutschen Politik zurechtzufinden. Die Reden und Thatcn der leitenden Politiker Deutschlands geben den nötigen Text und das Mdeutschtnm macht den Kommentar dazu. Unter diesen Verhältnissen kommt der Kaiser nach England. Cr wird auch den Premierminister Mr. Balfour empfangen, der im Rufe steht, deutschfreundlich zu sein. Jedoch bilden hier die Person- lichen Neigungen keinen politischen Faktor. Man darf es mit großer Sicherheit aussprechen, daß sich kein englisches Ministerium halten könnte, das irgend welche wesentliche Konzessionen an Teutschland machen würde. Die Konzessionen, die der deutsche Kaiser im Jahre 1900 von England erhalten hak. sind wohl die letzten. Allerdings müssen sie sehr bcdentend gewesen sein. Genaue Informationen liegen nicht vor, denn auch in England ist die aus- wärtige Politik in tiefes Dunkel gehüllt. Aber aus den vielen parlamentarischen Anfragen, die im laufenden Jahre von den Ab- geordneten T. Bowles. H. Norman usw. an den UnterstaatSsekrctär Lord Craiüiorne gestellt wurden, darf man schließen, daß die Kon- Zessionen und Abmachungen sich auf den Persischen Meerbusen und auf Porwgiesisch-Südafrika beziehen. Schließlich liegt die auswärtige Politik nicht in den Händen Balfours, sondern in denen Lord Lansdowncs, der ein sehr nüchterner Herr ist. Politisch bildet diese Reise nur den Beweis, daß Deutschland obne wirkungsvolle Alliancen ist. Es ist isoliert zu einer Zeit, wo es weitsichtige Pläne entwirft, ohne die Mittel zu haben, diese Pläne zu rcalffiercn.— • �• Der„Standard" erhält von seinem Berliner Korrespondenten ein Telegramm über eine Unter- r e d u n g. die dieser mit einem deutschen Staatsmann e in hoher Stellung über den Besuch Kaffer Wilhelms in England hatte. Der deutsche Staatsmann sagte, es sei zwar wahr, daß der Besuch des Kaisers hauptsächlich erfolge, um König Eduard zu seiner Genesung und zu seinem Geburtstage zu beglückwünschen, aber zweifellos würden auch politische Fragen erörtert werden. Die meisten Fragen indes, die in der Preffe erwähnt wurden, wie z. B. die Räumung Shanghais, bezüglich welcher Deutschland auf dem kürzlich in der„Nordd. Mgem. Zeitung" dargelegten Standpunkt stehe, würden nicht berührt werden. Auch die neuerdings wieder aufgefrischten Auseinandersetzungen zwischen der deutschen und der englischen Preffe würden von beiden Seiten nicht zur Sprache ge- bracht werden. Wenn man in dieser Beziehung die Bilanz ziehe, so muffe sie sicher zu Gunsten Teutschlands ausfallen, besonders, da man nie davon gehört habe, daß von deutscher Seite ähnliche Angriffe auf England, tvie der des ehemaligen britischen Botschafters in Wien. Sir Horace Rumbold, auf Deutschland unternommen worden seien. Der deutsche Staatsmann erklärte schließlich, trotz solcher Artikel würde es niemals zum Kriege zwischen Teutschland und England kommen.— Auch diese beschwichtigenden Erklärungen werden England nicht davon überzeugen, daß die deutschen weltpolitischen Bestrebungen Englands Interessen nicht berührten. Deutschlands Haltung in Shanghai, der ehedem auch von Deutsch- land auerkannten Interessensphäre, beweist trotz aller diplomati- scben Phrasen, daß die deutsch-englische Rivalität thatsächlich vor- banden ist. Und gerade dieser schmerzliche Eingriff in wirkliche oder vermeintliche englisch« Rechte ist, wie die englische Presse be- zeugt, in England besonders hart empfunden worden. Die wunder- bare deutsche Zick-Zack-Politik, heute England zu brüskieren, um ihm morgen wieder aufdringlich zu hofieren, vermag natürlich englische Realpolitiker nicht von der Harmlosigkeit der deutschen Absichten zu überzeugen.— Dentfcbes Reich. Büliw über die Obstrnktiou. Wir haben gestern kurz die Unterredung mit dem deutschen Reichskanzler erwähnt, die in der Wiener„Neuen Freien Presse" veröffentlicht worden ist. AuS dem vorliegenden Blatt selbst seien die Bülowschen Betrachtungen über die Obstruktion wiedergegeben, die folgendermaßen lauten: „Ich kann Sie versichern, daß das. was ich in meiner Reichstagsrede über die Obstruttion gesagt habe, optima ücks ge- sprachen war. Ich bin fest überzeugt, daß die Obstruktion nicht nur das Ansehen des Parlamentes untergräbt, sondern daß sie schließlich auch die Wirkung haben muß, daS Funktionieren des parlamentarischen Mechanismus überhaupt zu stören und zu lähmen. Wenn man mit der Obstruktion erst einmal anfängt, so kommt man aus der Obstruktion überhaupt nicht mehr heraus. Eine Obstruktion gebiert die andre. Heute wird von links nach rechts obstruiert, morgen von rechts nach links. Wenn die Linke heute ein Gesetz, das die Rechte wiiüstbr. durch Obstruktion verhindert, so kann sie sich darauf gefaßt machen, daß die Rechte morgen ein Gesetz verhindern wird, das die Linke wünscht. Heute macht die Linke Obstruktion gegen den Zolltarif, morgen lvird vielleicht die Rechte Obstruktion gegen die Handelsverträge machen. Heute hält ein Socialdemokrat eine Rede von drei Stunden, morgen wird ein Agrarier eine Rede von fünf Stunden halten. Zm Dauerrednern hat leine Parte, Mangel. ES ist der Fluch eines Parlaments, daß es. wenn es mit der Obstruktion sich erst eimnel eingelasicu hat, sie nicht wieder los werden kann. Und_ schließlich kann das Parka», ent überhaupt kaum mehr ellvas schaffen, wein, immer eine Partei in Obstruktion ist gegen die andre. So gcrä: man allmählich in den Zustand des„FoNwurstelns" hinein. To• Fortwursteln" können wir in Deutschland aber nicht brauchen. Am Tage, nachdem ich meine Rede gegen die Obstruktion gehalten hatte, las ich im„Vorwärts", in Italien hätten die Socialdeoio kratcn mit ihrer Obstruktio» Erfolge erzielt. Die Herren ver- gessen, daß Italien nicht Deutschland ist.„Vdrite au dela des Alpes, erreur en de?a';(was eine Wahrheit jenseits der Alpen. ist ein Irrtum diesseits), kann mm, mit einer Variation dcs bekannten Ausspruches von Paöcal sagen. In Deutschland hat die Macht des Parlaments eine Grenze an der größeren Macht der Monarchie. Wem, die Obstruktion sich in, Reichstage einbürgern würde, so würden die Folgen schließlich den Reichstag selbst treffen. Ich kann nur wiederholen: Die Parte, en, welche Obstruktion treiben, legen die Axt an die Wurzel des Baun, es, in dessen Aesten sie sitzen. Gerade die Socialdemokratie sollte Bc- denken tragen, den normalen Gang des parlamentarische» Lebens in Deutschland zn stören. Schade, daß diese schöne Rede von dem Grafen Bülow nicht den Junkern und Klerikalen im Soinmer 1901 gehalten wurde, da», als, als das reaktionäre Kartell das große Kulturwerk der Kanalvorlage durch eine ganz nichtsnutzige Obstruktion zur Strecke gebracht wurde. Diese Obstruktion war deshalb nichtsnutzig, weil die Mehr- heit ganz genau wußte, daß sie nur von der Gnade eines infamen Wahlsystems die Macht besaßen, während die große Mehrheit des Volkes für die Kanalvorlage war. Damals hätte auch der Satz einen Sinn gehabt:„In Deutschland hat die Macht des Parlaments eine Grenze an der größeren Macht der Monarchie." Denn die Obstruktion der Parlamentsmehrheit richtete sich direkt gegen die Krone, die sich freilich vor dem Junkerwillen beugen nmßtc. Für die Zollangelcgenheit sind die Betrachtungen des Grafen Bülcw gänzlich siimloS. Dem, mau müßte hier umgekehrt sagen, daß gerade die Zolloppofition in diesem Fall das Ansehen und die Autorität der Monarchie gegenüber der Mehrheit, deren feierlich eingeleitete und als ein geschichtlicher Markstein vom Kaiser selbst gerühmte Handelsvertragspolitik gerade von dieser Zollopposition fortgesetzt wird, während die Mehrheit diese Politik des Monarchen mit derselben Energie zu zertrümmern sucht, wie die Kanalvorlage. Die„große Macht der Monarchie" hätte Herr Bülow also klüglich ans dem Spiele lassen sollen. Im übrigen haben parlamentarische Minderheiten, hinter denen aber Mehrheiten in, Volk stehen, in der That das Recht und die Pflicht, in nationalen Lebensfragen die Befragung der Wähler selb st zu erzwingen. DaS ist keine Schwächung, sondern in Wirklichkeit eine Stärkung des Parlamentarismus, der ohnehin bei uns ein Scheindasein führt, dessen ganze Kraft aber lediglich im Willen deS Volkes wurzelt. Graf Bülow selbst treibt ja Obstruktion, und zwar die aller- entschiedenste Obstrukiio» gegen den ganzen Reichstag, da mit Ausnahme einer kleinen Gruppe„iemcnid von seiner goll- vorlage etwas wissen will. Graf Bülow beansprucht, den Reichstag unter seinen Willen zu zwingen, daS ist in der That eine Verhöhnung des Parlaments. Wir dagegen wollen, daß er durch die Berührung mit der mütterlichen Erde des Volkswillens stark, gesund, fruchtbar und wahrhastig wird.-- Als moörrne Anzströhren-Politik bezeichnet die„Korrespondenz des Bundes der Landwirte"— die Nachgiebigkeit der Zollwuchermehrheit. „Von Position zu Position sind die Agrarfreunde unter der Führung des Grafen Schwerin und des Centrums-Abgeordnetei, Herold von dem zurückgewichen, was sie selber ursprünglich als Mindestmaß des für die deutsche Landwirtschaft notwendigen Schutzes angesehen und begründet hatten. Nachdem diese Herren und ihr Gefolge bei den Kornzöllen bereits*1-, bei den Schutzzöllen für die deutschen Garten- und Gemüsebauern eigentlich alles aufgegeben habe,» was ihre ursprünglichen Mindestforderungen von dem An- gebot der Reichsregienmg trennte, ist es nur zu erklärlich, daß selbst diese sonst so ängstliche Regierung unerschütterlich auf ihren, Standpunkt verharrt und auf den Augenblick wartet, wo ihr die un, Graf Schwerin und Herold mit dem Schreckensrufe:— Es muß doch etwas zu stände kommen!— demütig zu Füßen sinken werden." Und nachdem die Bündler diesen Heldensang gedichtet, nahmen sie selbst die Angströhre und deckten sie über die Geschäftsordnung. um sie— eins, zwei, drei— verschwinden zu lassen, damit„doch etwas zn stände komme"! Der Zweck des wilden Kriegsgeschreis wird fieilich mit schöner Offenheit gleich mit angegeben: Die Slegierung soll durch den Läri» eingeschüchtert werden, damit sie noch ein Markstück drauflegt. Falstaff als Erpresser!— Die Divlomatie des Handrlsvertrags.BereinS. Graf Bülow, so erzählt die Korrespondenz deS Handelsvertragö-Vereii, s. ist mit dieser Organisation in Verbindung getreten, u», sich„desicn Unterstützung zu wahren", nänilich für die unverzügliche Eröffnung von Handelsvertrags-Verhandlungen. Die Regierung werde, so schreibt das genannte Organ, „seitens des Handelsvertrags-VereinS nicht Opposition, wohl aber die weitestgehende Unterstützung vorfinden, liegt eben in dem Programm des Vereins. Der Zolltarif der Regierung i st beseitigt. Wir stehen vor einer neuen Aufgabe. und diese Aufgabe heißt: alle Kräfte sammeln und einsetzen, un, so schnell wie möglich zum Abschluß von neuen Handels- vertrügen zu gelangen in, Interesse nicht nur von Industrie und Handel und der Arbeiterschaft, sondern des ganzen Volkes und der Finanzen von Reich und Eiuzelstaaten, die durch das Daniederliegen der ErwerbSthätigkeit seit langem schwer leiden." Das ist eine mehr wie wunderliche Diplomatie. Erstlich ist es eine Illusion, daß der Zolltarif tot sei. Sodann aber will der Verein wirklich Handelsverträge um jeden Preis, auch mit den erhöhten Getreidezöllen. DaS wäre dann ein erneuter Bewei: dafür, daß im Kanipf gegen die Wucherpolitik auf die liberalen Elemente kein Verlaß ist.— Karl Peters. Die„Leipziger Neuesten Nachr." melden: „Am Freitagnachmittag erschien Dr. PeterS im Reichstage, um den Abgeordneten Bebel persönlich aufzufordern, ihm seinen währörnaim in Dachen des Tucker- Briefes zu nennen. Beide hatten in der Wandelhalle eine längere Unterredung. Bebet weigerte sich, seinen Gewährsmann namhaft zu machen. Auf die Vorhaltung, daß Bebel unter dem Schutze der Immunität Verleum» dmigen ausspreche, ohne sie an einen. Orte zu wiederholen, wo er zur Rechenschaft gezogen werden könne, blieb Bebel bei seincr Weigerung. Er gebe ja zu, sagte er, daß er düpiert worden sei. aber er habe sein Wort gegeben. Im übrigen habe ja Dr. Peters einen bestimmten Verdacht geäußert, und vor Gericht würde er( Bebel) ja unter Eid aussagen müssen. Darauf entfernte fich Dr. Peters, indem er erklärte, er habe sich also in seinem Vertrauen auf Bebels Ehrlichkeit geirrt." Dieser Borgang, über den die Leipziger Neuesten Nachrichten" hier offenbar auf Informationen des Dr. Peters berichten, hat sich doch etwas anders abgespielt. Vor allem hat sich Dr. Peters gegenüber Bebel viel höflicher benommen als es in der Notiz der Leipziger Neuesten Nachrichten" geschildert wird, andernfalls hätte es Bebel an einer passenden Antwort nicht fehlen lassen. nenne er ihm nicht. stud jedoch etivas Unerhörtes. Zweitens ist geltend gemacht| Da es sich bei dieser Stichwahl um den erbitteristen Wahlkampf worden, daß die Paßausstellung in Rußland lag betrieben handelte. bei dem beide Parteien alle Kräfte aufboten, den Gegner werde. Ja braucht denn die deutsche Universitätsbehörde zu schlagen, war die Erregung der Wählermassen begreiflicherweise noch polizeilicher zu sein als die ruffifche Polizei? Man bedenke: eine äußerst hochgradige. Die Lueger- Garde begnügte sich zudem ruffifche Studenten, deren Aufenthalt in Deutschland auf Grund ihrer Bässe tein polizeiliches Bedenken entgegensteht, können auf nicht mit dem üblichen Wahlschwindelmanöver, sondern sie machte Grund einer schlechten polizeilichen Geheimnote vom Besuch der ihrer Wut über die Energie ihrer socialistischen Gegner, auch durch Berliner Hochschulen ausgeschlossen werden! Dazu lassen sich die freche Attacken auf socialdemokratische Wähler und Wahlagitatoren Hochschulbehörden bereit finden, ohne ein Verständnis dafür Luft. Da unsre Genossen sich nicht ohne Gegenwehr niederknütteln zu haben, daß es fich hier um die Einführung einer Geheim- ließen, schritt das Militär ein. Ein Berliner Blatt meldet über diese Der Vorgang trug sich folgendermaßen zu. Ein Diener über- inquisition handelt, welche der Polizei ein förmliches Aufsichtsrecht Zusammenstöße folgende Einzelheiten: brachte Bebel die Karte des Dr. Peters mit der Bitte ihn sprechen über die akademischen Lehranstalten schafft. Es ist wahrlich weit Am Abend wurde bekannt, daß bei der Stichwohl in Favoriten zu wollen. Bebel begab sich nach der Wandelhalle, wo der Dr. Peters gekommen, daß die Univerfitätsbehörde selbst die band bietet zu zwischen Dr. Adler und dem Antisemiten Prochazka dieser mit einer in Gesellschaft einiger Herren ihn erwartete. Nach erfolgter Vor- dieser allerschwersten Beeinträchtigung der akademischen Freiheit." stellung ersuchte Dr. Peters Bebel, ihm den Namen seines GewährsMehrheit von 39 Stimmen, mit 6262 gegen 6228 Stimmen, getvählt Sonst regt sich im Blätterwalde kein Lüftchen, und die Promannes in Sachen des Tucker- Briefes zu nennen. wurde. Bebel antwortete, fessoren machen sich zu Mitschuldigen, indem sie schweigen! Hierüber ist die Aufregung unter den Socialdemokraten er bedauere, dieses nicht thun zu können, da er dem Betreffenden groß, da sie annehmen, daß die geringe Majorität mir durch Wahlfein Wort gegeben habe, ihn nicht zu nennen, und er werde sein vor dem Kriegsgericht des 1. Geschwaders in Kiel. Unter der An- mittagsstunden tam es zu prügeleien, bei welchen ein Ein trübes Bild aus dem Marineleben bot eine Verhandlung fälschung erreicht worden sei. Schon in den ersten NachWort halten. Auf den Vorhalt des Dr. Peters, daß er( B.) aber doch getäuscht worden sei, antwortete dieser, das fei richtig und das flage der Mihhandlung und thätlichen Beleidigung Christlichsocialer einen Revolver 80g And stand der Bootsmannsmaat Knüppel vom großen Kreuger Prinz habe er auch, fobald er fich davon überzeugte, im Reichstag offen Heinrich". Der Angeklagte ist oft vorbestraft und bereits auf seinen bon berittenen Bachleuten entwaffnet wurde. zugestanden. Damit habe er ihm( Dr. P.) die Genugthuung gegeben, Geisteszustand untersucht. Doch hat sich ergeben, daß er zwar es gab verschiedene Verwundungen, darunter eine fchivere, auf die er Anspruch habe, aber den Namen seines Gewährsmannes to holiker, sonst aber durchaus normal ist. Seine Strafthaten in dem ein Eisenbahner bon den Christlich überfallen und mit Stochieben zu Darauf stellte Dr. Peters an Bebel das Anfinnen, er solle feine beruhen auf einer perversen Reigung. Er hat in sechs Fällen focialen erste Behauptung über den Tucker- Brief außerhalb des Reichstags unfittliche Zumutungen gestellt und schließlich, als dieser blutend liegen blieb. Die Polizei verhaftete 40 Personen einem seiner Untergebenen, dem 18jährigen Obermatrosen Rühlmann, Boden geschlagen wurde, wo er bewußtlos Heftig noch einmal wiederholen, damit er( P.) ihn gerichtlich belangen fich folche Liebesannäherungen verbat, ihm a tvei Schläge ins wegen versuchten Schwindels bei der Wahl und wegen der Straßenkönne. Bebel antwortete: Das sei ein unmöglich zu erfüllendes Gesicht bersetzt, daß ihm das Blut aus der Nafe ercesse. Eine Truppe Christlichsocialer überfiel ein Knüppel ist u. a. auch einmal deshalb vorbestraft, widerrufen, wie könne man ihm jetzt zumuten, wieder das Gegen weil er fich an der Hängematte eines Schiffsjungen zu schaffen socialdemokratisches Agitations- Lokal, wurde Gegenweil teil zu behaupten, das habe dann selbstverständlich seine VerAbgeordneter Seit und eine nrteilung wegen Verleumdung zur Folge. Soweit er unterrichtet gemacht hat. Der als Sachverständiger vernommene Arzt aber zurückgeschlagen. jei, wolle er( Dr. P.) einen Herrn, den er im Verdacht habe, fein Ge- giebt sein Gutachten dahin ab, daß der Angeklagte feine Spur von Anzahl wähler mußten von berittenen Wachleuten währsmann zu sein, verklagen; das möge er thun, dann sei er( B.) beantragte hiernach eine Gesamtstrafe von drei Monaten Gefängnis griff selbst in die Agitation ein und wurde von den SocialGeisteskrankheit oder Schwäche zeige. Der Vertreter der Anklage gegen Christlichsociale geschügt werden. Prochazka genötigt, unter Eid eine Aussage zu machen. Dr. Peters meinte nunmehr: er( Bebel) habe ihn( P.) durch und Degradation. Das Gericht erkannte wegen fortgesetter Bedemokraten durchgeprügelt. Schließlich mußte die beDr. Peters meinte nunmehr: er( Bebel) habe ihn( P.) durch feine erste Angabe im Reichstag gezwungen, Deutschland zu verleidigung und einmaliger Mißhandlung eines Untergebenen gegen rittene Sicherheitswache mit zweimaligem Angriff vorgehen, wobei laffen, er sei ihm jetzt auch schuldig, durch Nennung des Namens Snippel auf zwei Monate Gefängnis und Degradation. jeines Gewährsmannes feine Rehabilitierung zu ermöglichen. Die Antwort Bebels lautete: Diese Auffassung sei total falsch. Richtig sei nur, daß er durch seinen Angriff im Reichstage herbei führte, daß der verstorbene Solonialdirektor Stayfer eine neue Unterfuchung wider ihn( Dr. P.) einleitete. Er( Bebel) sei auch auf dem Auswärtigen Amt in Sachen des Tuckerbriefes vernommen worden, in dem Prozeß vor dem Ober- Disciplinarhof habe aber der Zuckerbrief teine Rolle gespielt und sei er( Dr. P.) auf ganz andre Anklagepunkte hin verurteilt worden, was ihn dann veranlaßte, Deutschland zu verlassen. Hierauf antwortete Dr. Peters nur mit der Frade: er könne also nicht erwarten, daß er den Namen des Gewährsmannes erfahre? Worauf Bebel erwiderte: auf feinen Fall. Damit war die Unterhaltung zu Ende. CO Wahlobstruktion des Centrums. Das Centrum regt sich gegen wärtig über die angebliche Bollobstruktion gewaltig auf. Zu gleicher Zeit aber hat es selbst einen att trasfester Obstruktion vollführt. Wir erhalten folgendes Privattelegramm: Bei den hessischen Landtagswahlen wurde in Offenbach- Stadt Genoffe Ulrich einstimmig gewählt. In Offenbach- Land wurde die Wahl vereitelt, dadurch, daß die Wahlmänner des Centrums abwesend blieben und so die erforderliche Zahl von Wahlmännern nicht vorhanden war. Hiberale, 2 Centrumsleute. heit. Gewählt wurden im ganzen 3 Socialdemokraten, 7 Antisemiten und Landwirtsbündler, 5 Freifinnige, 3 NationalDas ist allerdings eine sehr findische und nuklose Obstruktion; denn im wiederholten Wahlgang entscheidet dann die einfache MehrAmtliche Anerkennung der Fleischnot. Die Gumbinner Regierung hat nach der Hart. 8tg." in Anbetracht der gegenwärtig hohen Fleischpreise" durch den königl. Ober- Fischmeister in Lözen die Domänen und fistalischen Fischereipächter auffordern lassen, auf den Märkten Fische zum Berkauf zu stellen, damit der Bevölkerung reichlich Gelegenheit zum Kaufe von Fischen geboten werde. Run muß Podbielski schleunigst entdecken, daß gegen den Genuß von Fischen schwere sanitäre Bedenken vorliegen. Das nationale Schwein darf doch nicht durch Konkurrenz belästigt werden. Das Centrum und der 5 Mark- Boll. Die jeßige agrarische Ent artung des Centrums ist wiederholt mit der früheren Haltung in Bollfragen fonfrontiert worden. Die„ Korrespondenz des Handelsvertrags Vereins" erinnert auch an die Nede Liebers vom 16. März 1894 bei der Beratung des ruffifchen Handelsvertrages. Damals führte der Centrumsführer aus: D 0 40 www München, 5. November.( Eig. Ber.) Das bayrische Centrum erlebt mit seinen beiden großen Bedienstetenverbänden, die einft mit so großen Hoffnungen ins Leben gerufen wurden, ein Fiasko nach dem andren. Der Post verband, dessen Leiter der Centrumsabgeordnete Schirmer ist, nimmt in der lebten Zeit beständig an Mitgliedern ab, deren er nach Ausweis der letzten Abrechnung im dritten Quartal dieses Jahres allein über 300 verloren hat. Herr Schirmer, dem auch die fatale Nebelhorn Bartie folossal geschadet hat, reichte infolgedessen sein Abschieds: gesuch ein, über das in der nächsten Generalversammlung Beschluß gefaßt werden soll. 40 bis 50 Arbeiter durch Säbelhiebe verwundet wurden, darunter mehrere schwer." Ueber weitere Wahlergebnisse wird gemeldet: In Wiener Neustadt wurde Schwarz( deutschboltlich) gegen Rau( deutschfortschrittlich) gewählt. In most e Iba ch( Niederöftreich) Frohner ( christlichsocial) gegen Schwayer( deutschvoltlich). Bei den 2andtagswahlen in Graz wurden brei Mitglieder der deutschen Volkspartei und ein Angehöriger der Gewerbepartei gewählt, welcher der deutschen Volkspartei als Hospitant beitreten will. In den übrigen Noch schlechter ergeht es dem Eisenbahner- Verband. Der Städtebezirken wurden 18 Mitglieder der Volkspartei, Sekretär des Verbandes teilte fürglich in einem vertraulichen Rund- ein deutschfortschrittlicher Abgeordneter und ein schreiben den Obmännern mit, daß der Bankrottunvermeid- Bauernbündler gewählt. lich sei, wenn die Mitglieder nicht tiefer in die Tasche greifen. Die Mitglieder flüchten in Massen aus dem Verbande; es fehlt an Bargeld, dafür sind aber umfomehr Schulden vorhanden. Die bestehenden Unterstügungstassen, denen der gesetzliche Reservefonds fehlt, sollen bedenklich wadelu. " Schweiz. Berzicht auf Stichwahl.-Die Reaktion in Genf. Zürich, 7. November.( Gig. Ber.) Unfre Genossen in werter, als es sich um eine Organisation handelt, auf welche die an den Stichwahlen nicht zu beteiligen und sich überhaupt der Das Fiasko des Eisenbahner- Verbandes ist um so bemerkens- uzern und Genf haben beschlossen, sich mit ihren Kandidaten ultramontanen bisher nicht wenig stolz waren. An dem Zusammen- Stimmabgabe zu enthalten. In beiden Wahlkreisen hätten unite bruch trägt vor allem die Politik des Centrums die Schuld, das bei Genoffen nur dann ſiegen können, wenn ihnen in Luzern die Ultraden Leuten große Hoffnungen erivedte, die es dann nicht erfüllen die Radikalen gegen die Konservativen zur Seite gestanden hätten. montanen gegen den liberalen Gegenkandidaten und in Genf etwa wollte, angeblich aus Sparsamkeitsgründen. Als vor Jahr und Tag Diese Unterstützung ist aber von unsren Genossen in teinem der die genarrten Eisenbahner, den Lockrufen der ultramontanen Drahts beiden Wahlkreise nachgesucht worden. Freiwillig warde fie ihnen and) zieher folgend, in Scharen dem Berbande zuſtrömten, da konnte man nicht angeboten, und so faßten sie den Beschluß auf Stimmenthaltung, jeden Monat in den Centrumsblättern lesen, um wieviel Mann der die die glatte Wahl des Liberalen in Luzern sichert und die Mitgliederſtand gestiegen war. Diese Bulletins find nun schon seit beiden Parteien in Genf den Sesselkampf unter sich ausfechten geraumer Zeit eingestellt worden und der bombastische Wortschwall ist versiegt. Das Centrum muß eben nach und nach doch einsehen, läßt. Die jüngste Streitbetvegung hat gelehrt, daß für die Arbeiterdaß sich die Arbeiter nicht so lange am Narrenseil führen lassen, wie schaft die Radikalen genau so viel wert find, wie die Konservativen. Im zweiten Züricher Wahlkreise ist der demokratische Standidat die Bauern. zurüdgetreten, so daß sich nur unser Genosse Regierungsrat Ernst Angebliche Goldfunde in Deutsch- Ostafrika. Dem B. T." wird und der liberale Fabrikant Wanner gegenüberstehen. Die demo aus Nom gemeldet: Graf Goegen, der Gouverneur von fratische Bresse fordert ihre Parteigenossen zur Unterstügung der Deutsch Dstafrika, erklärte einem Redakteur ber socialdemokratischen Kandidatur auf, mit welchem Erfolg, wird der Italie": In Deutsch- Dstafcita feien soeben Goldminen 9. November zeigen. von unerhörtem Reichtum gefunden worden. Die Minen Die Genfer Studenten haben sich beeilt, zu beweisen, feien noch weit reicher als jene von Johannisburg, und die lekten daß auf sie das bekannte Sprichwort zutrifft: Wie die Alten fungen, Depeschen flängen darüber wahrhaft phantastisch. Selbst der größte zwitschern die Jungen" und daß sie bereits einen sehr respektablen Optimismus sei gerechtfertigt. praktischen Geschäftsfim befigen. Die grünen Ausbeutersprößlinge, haben unsren, an der Genfer Universität lehrenden Genossen Neilhaud, ben aus Frankreich neu berufenen Profeffor der Nationalökonomie, bei seiner Antrittsvorlesung mit Rüdfritte"-Gebrüll empfangen, ans feinem audren Grunde, als dem, weil er Socialdemokrat ist. Unfer Genosse mußte seine Vorlesung unterlassen, die Herren Studenten durften die Freiheit der Wissenschaft ungestraft mit Füßen treten; die Freiheit der Arbeit" der Streitbrecher beim Straßenbayner- Streit ist dagegen von Polizei und Militär mit Flinten und Bajomnetten und sogar Kanonen befdhützt worden. Vielleicht wird an Stelle unfres Genossen der Straßenbahndirektor Bradford aus Merito berufen der begeisterten Aufnahme seitens der Genfer Bourgeoisjugend würde er sicher sein. " Die Nachricht flingt einftiveilen äußerst unwahr fcheinlich. Hätte man wirklich Goldlager entdeckt, so würde man diefe Freudenpost schwerlich zuerst in die italienische Presse lanciert haben. URUSD Die Leipziger Boltszeitung" es ist uns sehr widerwärtig, wieder zu einer Bemerkung gegen dies feltsame Parteiblatt genötigt zu fein hat sich nun glüdlich die Lebensanschauung der niedrigsten bürgerlichen Preffe angeeignet, die die publizistische Thätigkeit ledigs lich vom Standpunkt der geschäftlichen Konkurrenz, der Reklame und der Sensation betrachtet. nommen. " G " " Ich stehe als lebendiges Zeugnis hier, um mmmehr offen auszusprechen, daß ich bei der letzten Bollerhöhung 1887 für die 5 Mart Getreidezölle nur darum gestimmt habe, weil mir der da malige Borsitzende der Fraktion, welcher ich anzugehören die Ehre habe, versichert und durchaus glaubhaft gemacht hat, dies sei der Anfang des Einlenkens aus der autonomen in die Vertragspolitik. Wir haben vorgestern den Geheimerlaß des russischen KriegsAm 11. November findet der Prozeß gegen die beim Fürst Bismard felber hat im Jahre 1887 den Grund minifters über die revolutionäre Propaganda in der Armee vergelegt zu der Vertragspolitik, indem er landwirtschaftliche Zölle öffentlicht, der uns interessant genug schien, um die Wiedergabe zu Generalstreit verhafteten Anarchisten Bertoni, hier durchfeste, die als Ausgleichsobjekt für Handelsverträge zu berlohnen. Die Ueberfegung war uns von einem ständigen Mit Steinegger und Crossier statt und zwar flagt sie ber Bienen geeignet und bestimmt waren. So liegt die Sache. Und arbeiter zugegangen, aus deffen Begleitschreiben wir entnahmen, daß das Staatsanwalt Hiwazza folgender Bergehen an: 1. Der versuchten da kann die Landwirtschaft, die heute fogar noch 50 Pfennige ruffifche Original gleichzeitig veröffentlicht werde. Wir brachten Verlegung der Staatssicherheit; 2. der Unterdrückung der Arbeitsmehr behält, als fie vor 1887 hatte, nicht sagen: auf unfre das bemerkenswerte Dokument mit der schlichten Einführung:„ Wir freiheit; 3. der Aufforderung zum Widerstand gegen die Vertreter Koften!" erhalten folgendes Aftenstück". Auch die Leipziger Volkszeitung" der öffentlichen Staatsgetvalt; 4. der Uebertretung des die ArbeiterHeute ist den Schwarzen der 5 Mart- Zoll nicht mehr aus- hatte das äktenstück unter Berufung auf den Vorwärts" über- umzüge verbietenden Bolizeireglements. Solcher läppischer„ Vergehen" wegen, die wohl leicht noch um ein halbes Dußend hätten reichend! Jezt wird in der Leipziger Volfsztg." mun die entfeßliche Ent- bermehrt werden können, und die eine Schande für die Republik Proteft gegen die Fleischnot. In seiner legten Sigung berhüllung gebracht, daß das Dokument in ruffischer Sprache bereits find, ist also die große Staatsaktion in Scene gefeßt worden. Handelte unter Anerkennung der Dringlichkeit der Gemeinderat in in dem in London erscheinenden Organ des jüdischen Arbeiter- Von den Straßenbahnern liegen munmehr 182, meistens FamilienApolda über einen von der socialdemokratischen Partei in einer bundes in Littauen, Polen und Rußland" vom 30. Oftober 1902 väter, mit 310 Stindern arbeitslos auf der Straße. Für Polizei öffentlichen Versammlung gestellten Antrag: Der Gemeinderat abgedruckt fei, und es wird hinzugefügt: und Soldaten sammelte die Genfer Bourgeoisie zum Danke für die möge ein Gesuch, wie dies schon in andren Städten des Groß- Der Vorwärts" hat feine Quelle verschwiegen, Rettung ihres Geldsacks. 4000 Fr.; die bemitleidenswerten Opfer herzogtums geschehen, an die großherzogliche Staatsregierung richten, obwohl jedermann, der der russischen Sprache kundig ist, noch vor ihres elenden Ausbeutungssystems tönnen mit ihren Familien zu in welchem dieselbe ihren Bundesratsbevollmächtigten beauftragt, im einigen Tagen das lesen konnte; die Redaktion der Bolts- Grunde gehen. Bundesrat den dringlichen Antrag einzubringen, die Grenzsperre für zeitung hat aber irrtümlicherweise und ungewollt für den Der Bundesrat hat die Genfer Straßenbahnen, da fie eine Vieh aufzuheben. Borwärts" Reflame gemacht... Jedenfalls ist es unangenehm, Länge von mehr als 100 Kilometer haben, unter das bezügliche daß der„ Vorwärts" ohne jeden Grund für sich steklame macht Bundesgefes gestellt, das dem Bund und den Kantonen das Recht und seine Zauberkunft in Erwerbung von Geheimerlassen be- der Bertretung bis zu 4 Mitgliedern im Verwaltungsrat der Attiengesellschaft gewährt und das ferner verbietet, wichtige Dienstfunktionen Die Leipziger Boltszeitung" will mit diesen edlen Bemerkungen Ausländern anzubertrauen. Das Gesez hätte also schon vor und Zu dem Berliner Hochschul- Staudal äußert die Frank- zeigen, daß der Vorwärts" wissentlich Uebersetzungen aus bereits während des Straßenbahnerstreits den Behörden Handhaben zum furter Zeitung": boriegenden Korrespondenzen als Originale veröffentlicht. Wir kennen Einschreiten geboten, allein man schritt nur gegen die Arbeiter ein. Nach dem eignen Sugeständnis der Universitätsbehörde werden den Inhalt jenes Londoner Organs nicht und wußten daher auch Nach dem Gesetz durfte der Merikaner Bradford nicht länger als die Papiere der sich zur Inmatrikulation meldenden russischen und nicht, daß der Erlaß dort bereits am 30. Oftober veröffentlicht Direktor auf seinem Bosten bleiben, ob aber gegen ihn etwas unterpolnischen Studenten der Polizei übergeben, damit diese unter- worden fei. Das ist aber auch ganz gleichgültig. Uns fam es nommen werden wird? fuche, ob der betreffende etwa nicht irgendwelcher Umtriebe ver- nicht auf Sensation, Reklame und Bauberkunst an, sondern auf die dächtig ist. Das ist doch ein einfach ungeheuerlicher Zustand, der berlei Urkunden auch in den Organen der russischen revolutionären dadurch, daß für alle Berliner Hochschulen die gleiche Anordnung Bewegung erscheinen, ist selbstverständlich und allbekannt. Arbeiterbörse abgehaltenen Bersammlung haben die Es ist St. Etienne, 8. November. In einer gestern abend in der getroffen ist, nicht beffer, sondern nur noch schlimmer wird. Das der Leipziger Volkszeitung" der Ruhm zuzugestehen, daß sie als heißt doch nichts andres, als daß die ruffischen und polnischen erftes focialdemokratisches Blatt Deutschlands den Fortschritt gewagt durch Vermittelung Studenten ber Hochschul behörden unter polizeiliche Aufsicht gestellt, etwa fo wie hat, ein Partei- Organ unter dem Gesichtspunft des umlauteren das sonst bei schweren Verbrechern der Fall ist, und daß, wenn Wettbewerbs" zu bekämpfen. die Polizei aus irgend einem nicht zu kontrollierenden Grunde einen Studenten für verdächtig erklärt, dieser von der Hochschule ausgeschlossen wird. Kann man sich etwas ungeheuerlicheres, eine schlimmere und willkürlichere Einwirkung der Polizei auf UniversitätsDiefer Antrag wurde vom Gemeinderat einstimmig an genommen, da die hohen Fleischpreise von der ärmeren Bevölkerung schwer empfunden und die heimischen Exportschlächtereien dadurch tonfurrenzunfähig gemacht würden. " wundert." Beröffentlichung des bemerkenswerten Aftenstüdes an. Daß " Ausland. Oestreich- Ungarn. Frankreich. Vom Bergarbeiter- Streif. ru benarbeiter, nachdem sie von den Entscheidungen der Schiedsgerichte in den Kohlenbeden der Departements Nord und Pas- de- Calais Kenntnis erhalten hatten, eine Tagesordnung angenommen, in der sie sich gegen schiedsrichterliche Entscheidungen erklären. Valenciennes, 8. November. Die Lage ist gespannt. Ueberall haben die Grubenarbeiter ihren Vertretern auf dem Kongreffe in Lens den Auftrag gegeben, für die Fortsegung des Ausstandes zu stimmen. Norwegen. Infammenstöße bei der Stichwahl in Favoriten. Bei der Stich angelegenheiten benken? Die Entschuldigungsgründe der Universitäts- wahl in Favoriten, bei der, wie unser gefiriges Telegramm mitteilt, behörde find überaus fadenscheinig. Die Demonstrationen Vorlesung von Prof. Schiemann follen den Anlaß gegeben haben. der Genoffe Adler mit nur ganz minimaler Stimmenzahl dem Gegen unzulässige Demonstrationen aber giebt es das christlichsocialen Gegenkandidaten unterlag, ist es zu bedauerlichen Liberale Wahlkreis- Politik. Das Storthing hat am Dienstag mit Mittel der nachträglichen Relegation; polizeiliche Präventiv- Busammenstößen zwischen den Parteien gekommen, bei denen auch 99 gegen 18 Stimmen eine Berfaffungsänderung beschlossen, wonaco maßnahmen in Bezug auf die Zulassung von Studenten das Militär einfchritt, wobei zahlreiche Personen verwundet wurden. die Stadt Haugesund, die bisher mit Stavanger zufammen wählte, Türkei. Aften. 12 " 12 17 wo doch ihren eignen Stortings- Abgeordneten wählen foll und die Stohlschienen Befellung. Wie die prentfishe Eisenbahn- Ver- 1 Dbermeisters Grin erinnern, worin der scharfmacherische Herr sich da beiden Hemter Söndre Trondhjem mnd Tromsö je einen waltung bat auch die Genecefirefien ber bayrischen Staatsbahnen, gegen berivabrte, daß er auf dem Gewerbegericht mit der Lohnfommiffion Abgeordneten mehr als bisher zu wählen haben. Die brei nenen um zur Linderung der Krise in der Eisenindustrie beizutragen, schon ber Rohrleger gesprochen haben sollte, wie in einer Versammlung der Sige fallen ohne gweifel der Linfenpartei aut. Haugesund jetzt einen Teil ihres Bedarfs an Eisenbahimmaterial für die streifenden Rofrleger anscheinend irrtümlich berichtet worden war. har 8000 Einwohner, in Cöndra Trondhjem fomnit auf 24 000, in nächsten Jahre in Auftrag gegeben. Es sind nach Mitteilung der Mit der Grünscyen Berichtigung hätte die Sache erledigt fein Tromsö- Amt auf 33 000 Einwohner ein Abgeordneter. In Kristiania 3tg. des Vereins deutscher Eisenbahn- Verwaltungen" Hirzlich bei fönnen, wenn nicht die Soldschreiber des Unternehmertume Stoff dagegen komunt erst auf 55 000 Einwohner ein Abgeordneter. Die der Eisenwert- Gesellschaft Maximilianshütte, der Eiferwert- Mitien- brauchten, um in ihrer Arbeitgeber- Zeitung" die Arbeiter und deren Hauptstadt sollte nach dem Verhältnis im Lande nicht wie jetzt 4, Gesellschaft Krämer in St. Ingbert, der Aktiengesellschaft der Organisation herunterzureißen. So tonnnen diese Leute alio jondern 11 Abgeordnete haben. Die liberale Storthingsmehrheit Dillinger Hütleniverke, der sächsischen Gußstahl- Fabrit in Döhlen, her und werfen den Arbeitern Schwindel bor, verzichtete aber, angeblich wegen der damit verbundenen Schwierig ferner bei Strupp in Essen und bei dem Bochumer Verein für Gng jedermann fieht, daß es sich mir um einen leicht begreiffeiten, vorläufig auf eine Alenderung der hauptstädtischen Repräsen ftahl- Fabrikation insgesamt 96 000 Tounen Stahljajienen ver- lichen Irrtum handelt. Ju solcher Weise treiben also jene tation. Selbstverständlich würde eine solche Kenderung nicht un- schiedener Profile bestellt worden. Die Ablieferung des fämtlichen Leute, die immer über die Verhebung der Arbeiter schreien, bedingt den Liberalen zu gute kommen und darum eilt es nicht Materials hat in Monatsraten bis zum 30. September 1904 zu er- die wüfte Hege und Schimpferei gegen die Arbeiter, einzig und allein Samit. folgen. Der Wert der Aufträge beläuft sich auf ungefähr 11 Millionen deshalb, um ihre Gefolgschaft in arbeiterfeindlicher Gesinnung zu Mark. erhalten und besonders bei dem gegenwärtigen Streif die Einigung Bum türkish- italienischen Konflift. An8 Konstantinopel wird Ueber die Krise in der rheinischen Braunkohlen- Industrie schreibt zu Sintecireiben. Wer den Frieden zwischen Arbeitern und Arbeitgeme.det: Die Behauptung italienischer Blätter, der die Arbeitsmarkt- torrespondenz": Ist die Braunfoslen- Industrie im gebern nicht will, das sind die Generalsekretäre der Unternehmers Kommandant des italienischen Striegsschiffes Piemonte" habe mit allgemeinen schon fchiver von der Krise heimgesucht, so gilt dies ins. verbände, die in der Arbeitgeber Zeitung" ihr Invesen treiben. Einwilligung der türkischen Regierung türkische fondere von der jungen rheinischen Braunkohlen- Industrie. Erst seit Auch diesen Hezern wird noch das Handwerk gelegt werden. Besibungen im Roten Meere bombardiert, wird wenigen Jahren erscheint sie in beachtenswertem Wettbewerb auf Deutsches Reich. auf der Pforte als vollständig unbegründet be- dem Markte. 1895 wurden 1 Millionen Tonnen gefördert. Die Der Weberstreit in Meerane. zeich.: et und darauf verwiesen, daß der türkische Botschafter Förderung stieg aber unaufhaltsam und betrug 1901 beinahe in Rom sofort nach dem Einlaufen der ersten bedroh- 6 Millionen. Im Jahre 1902 ift dagegen ein furchtbarer Rückschlag die Handweber fürzlich gestellt haben, zu bewilligen, oder ihnen Es fällt den Fabrikanten gar nicht ein, die Forderungen, weldje lichen Nachrichten aus Yemen die Order erhalten habe, eingetreten. Während im Mittel 1901 die Monatsförderung der auch nur entgegenzukommen. Als Begründung ihrer ablehnenden gegen das gewaltsame Vorgehen von ita Braunfohlengruben im Ober- Bergamtsbezirk Bonn sich auf über lienischer Seite zu protestieren und der italienischen 500 000 Tonnen belief, fanf fie in den Sommermonaten 1902 auf Saltung bringen die Fabrikanten dieselbe Ausrede vor, die sie gegen Regierung die Versicherung zu geben, daß die Pforte ernstlich gewillt rund 370 000 und erreichte erst im September wieder 434 000. über der Forderungen der Fabrikweber hatten, nämlich die, daß die Stonfurrenz teine Lohnaufbesserung geftatte. Die Lohnbewegung der fei, alle Differenzen auf friedlichem Wege zu ordnen. Nachdem die Der Ausfall im ganzen Jahre dürfte über 20 Broz. ausmachen Versicherungen in Rom ignoriert wurden, befestigte für den verhältnismäßig jungen und geringen Betrieb eine schwere habe keinen Einfluß auf den Streit der Fabrilweber, da es in Handweber so lautet eine Auslassung aus Fabrikantenkreisen sich bei der türkischen Regierung die Ansicht, daß die italienische Einbuße. Die Lage der Arbeiter hat sich dadurch außerordentlich Meerane nur noch wenige Handweber gebe. Die meiste Handware Aftion nur den Zweck verfolge, längst geplante verschlechtert. Anfangs 1901 waren 7416 Arbeiter beschäftigt, angenAspirationen an der arabischen Küste zu reali- blicklich sind es noch nicht 5000! Die Verminderung macht also gehe nach auswärts, mo so niedrige Löhne gezahlt werden, daß die fieren. über 80 Proz. aus.... Meeraner Fabrikanten bei jeder Lohnerhöhung der Konfurrenz unterDie Lohnverhältnisse der Braunkohlen- liegen müßten. Wenn in jenen Orten die Löhne aufgebessert werden arbeiter waren schon in der guten Zeit für die Arbeiter untefrie- tönnten, so würde das ein Segen für die ganze Industrie sein, den Soll Shanghai endlich geräumt werden? Das„ Reutersche digend. So verdienten die Grubenarbeiter nur 1,86-3,55 W. pro tie billigen auswärtigen Arbeitsfräfte feien es hauptsächlich, welche Bureau" erfährt, daß unter den beteiligten Mächten eine Ver Schicht, die Brilettfabrikarbeiter 1,77-3,11 2. die Preise verdorben haben. So die Auslassung der Fabrikanten. cinbarung getroffen sei, tvonach Shanghai in furzem Es ist die alte bekannte Weise, die bei jeder Lohnbewegung von den Truppen der fremden Mächte geräumt von den Unternehmern hergeleiert wird. Ich möchte ja gern mehr werden solle. Bezüglich der Bedingungen für die Räumung berzahlen, sagt Fabrikant A., wenn mein Konkurrent B. auch die Löhne lautet, daß die Angelegenheit avischen den Mächten geregelt werde, crhöhen würde, und B. sagt dasselbe wieder mit Bezug auf A. usw. unabhängig von der endgültigen Ordnung der Einzelheiten, über welche sich zu einigen man auf dem besten Wege sei und die der Die Maurer, die bei dem Kanalbau in der Kaiser Wilhelmsm Grunde aber sind sie alle in dem Gedanken einig, die Löhne so tief wie möglich zu drücken im Interesse des eignen Profits. Zurückziehung der Truppen nicht entgegenstehen soll. Straße beschäftigt find, haben am Sonnabend früh einmütig die Arbeit Ein Unsinn ist es auch, wenn die Fabrikanten behaupten, die billigen Die Botschaft hör ich wohl... eingestellt. auswärtigen Arbeitskräfte haben die Preise verdorben. Nein, um Englische Flottendemonstration in Nordchina. Die„ Daily Sie verlangen den in Berlin für Maurer üblichen Stundenlohn| gefehrt ist es. Die Fabrikanten suchen die bedürfnislosesten Arbeiter Mail" meldet aus Shanghai, die Anwesenheit zahlreicher von 65 Pf., der bisher den Kanalisationsmaurern nicht gezahlt auf, drücken deren Löhne so weit wie möglich, um durch billige Preise britischer Kriegsschiffe auf der dortigen Neede wurde. Wian behandelte diese Kollegen bezüglich des Lohnes als ihre Stonkurrenten aus dem Felde zu schlagen. Das trifft besonders stehe beſtem Vernehmen nach in Zusammenhang mit der innerhalb Maurer zweiter Klasse, indem man 60 Pf. pro Stunde für sie als auch für die Meeraner Textilfabrikanten zu, denn sie sind es ja, die 14 Tagen zu erwartenden Ankunft eines mächtigen russischen angemessen erachtete. Am Sonnabend, den 1. November, und die Arbeit in jenen Orten anfertigen lassen, wo die Löhne so niedrig Geschwaders. Wan sei der Ansicht, daß der Stand der auf folgende Tage fanden zwischen der Firma, die die Arbeiten für die fehen. Was die Fabrikanten zu ihrer Rechtfertigung auführen, das China bezüglichen politischen Fragen die Entfaltung einer britischen Stadt Berlin auszuführen hat, und den Vertretern der Gesellen VerFlottenmacht in den nordchinesischen Gewässern gebieterisch erheische, handlungen statt, um auch für diese Maurer eine Lohnerhöhung den vereinigten Webereibejizern- jede Fabrik für sich ftatt Dieser Tage hat eine Besprechung der Arbeiterausschüsse mit um den Mächten klar zu machen, daß fein Eingriff in den auf gütlichem Wege zu vereinbaren. status quo geduldet werden würde. Leider scheiterten diese Ver- gefunden. Ueber das Ergebnis ist etwas Zuverlässiges nicht bekannt handlungen, weil die Firma absolut teine Zugeständnisse machen geworden, doch verlautet, daß sich einige Fabrikanten zu weiteren wollte. Ja die Firma ging fogar noch weiter: sie entließ am Bugeständnissen bereit erklärt haben. Der maroffanische Präteudent Scherif Serlali, der mit seinen Freitagabend die Vertreter der Gefellen( Baudeputierte), nur dann zur Arbeit zurückkehren, wenn alle Fabrikanten be Anhängern auf Fez marschierte, um den Sultans thron zu jebenfalls zu dem Zwed, um die Bewegung illuforisch zu machen. Fräfte noch nicht eingetroffen. friedigende Zugeständnisse machen. Bis jetzt find fremde Arbeitserobern, ist nach einer Weldung des Daily Expreß" aus Mit diesem Trick hat sich die Firma Raft u. Eichholz aber stark berZanger bei Tazza von den Truppen des Sultans voll rechnet. Die Erregung der Maurer stieg so, daß sich alle, selbst Statistische Erhebungen wird das Leipziger Gewert ständig umringt. Eine Schlacht wird als nahe bevorstehend Leute von 70 Jahren und darüber, weigerten, unter diesen Umständen fchaftstartell in der nächsten Zeit veranstalten. Zunächſt ſoll Berzögerung bes Somalifeldzug& Das„ Reutersche Bureau" Die Maurer, die auf andren Strecken bei derselben Firma beschäftigt wirtschaftliche Niedergang auf die Lohn- und Arbeitsverhältnisse in die Arbeit aufzunehmen, und so ruht auf der ganzen Linie die Arbeit. mittels einer Anzahl Fragen, die an die Vertreter der Getvert schaften gerichtet werden, festgestellt werden, welchen Ginfluß der meldet aus Berbera vom 5. d. M.: Oberst Swanne ist erfind, erklärten, auch nicht mehr für 60 Pf. pro Stunde zu arbeiten, den einzelnen Berufen ausgeübt hat. Außer dieser einmaligen Ertranft und nach England abgereist. Die Schwierig und legten ebenfalls die Arbeit nieder. Man fucht natürlich andre hebung ist in der letzten Startelversammlung beschlossen worden, feiten bei Bufammenstellung der Transport mittel für den Proviant verzögern den Vormarsch der Maurer zu bewegen, die Arbeit unter den alten Bedingungen auf die bereits im Vorjahre eingeführte monatliche Arbeitslosenstatistik Expedition gegen den Mullah. Es wurde eine fliegende zunehmen und glaubt dadurch, daß man droht, den Kanal nicht mehr wieder aufzunehmen. Während noch vor zwei Jahren die letztere stolorne unter Oberst Cobbe geschaffen, die, während der alls in Mauerwert, sondern in Stampfbeton herzustellen, die Maurer Statistit einmütig abgelehnt wurde und im Vorjahre nur 33 Gewerkgemeine Vormarsch noch in Vorbereitung begriffen ist, von Gerrero wankelmütig zu machen und so einen Keil in die Bewegung zu schaften für die Aufnahme stimmten, ist diesmal der Borschlag ohne aus operieren foll. Wenn die Verstärkungen eintreffen, wird treiben, was natürlich nicht gelingen wird. Wir ersuchen die Kollegen, weitere Diskussion und nur gegen die Stimmen von drei Delegierten General Manning einen Teil des aus den Somaliſtämmen aus den Zuzug streng fern zu halten. gehobenen Truppenförpers auflösen. Die Vorposten des erwartet. Afrika. " Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Polizei gegen Streifpoften. find nichts als Ausflüchte. angenommen worden. Die Streifenden wollen aber Das Gewertschaftstartell in Offenbach a. M. nehmen. 10 ullah teben wenige Meilen von Bobotle. Der Der Vorstand des Vereins zur Babrung der Interessen der Maurer wird im Dezember und im Februar Arbeitslosenzählungen vor Dhullah verfügt über 2000 Gewehre meist französischen Berlins und Umgegend. Ursprungs, die von Djibuti stammen und über große Menger bon Munition. Außerdem hat er noch 15 000 Speerträger. Somalispione berichten von einer großen Kara wane unter europäischer Führung, die mit Ge wehren durch das Webbeland zum Mullah ziehe. Es ist schwer, das Landen von Gefchüßen und die Waffeneinfuhr von franzöfifchem Gebiet zu berhindern. Ausland. Lohnbewegung der norwegischen Buchdrucker. Die Prinzipale Diefes fchier unerschöpfliche Stapitel erfährt wiederum eine weigern sich entschieden, auf eine Erhöhung der Löhne der Seße drastische Bereicherung an einem Vorkommnis aus Rirdorf. Am rinnen einzugehen, und außerdem bestehen sie darauf, daß die im Freitag genügte der Streifpoften St., der schon mindestens fechsmal jegt geltenden Tarif vorhandene Bestimmung, nach der nur gelernte fiftiert worden ist, seiner Pflicht in der Nähe der Rothmannschen Fabrit. Typographen als Maschinenseger verwandt werden dürfen, gestrichen Sierbei bemerkte er, daß ihm die Schuplente eine ganz besondere werde. Es muß sich in den nächsten Tagen entscheiden, ob die Ge Aufmerksamkeit widmeten. Sie folgten ihm auf Schritt und Tritt, hilfen in diesen Bunften nachgeben oder die Arbeit niederlegen veriteckten sich in die Häuser, um ihn besser beobachten event. abfangen wollen. verschiedene interesante Bemerkungen, die um so mehr Beachtung weiteres in die Privatgemächer des Wirts, hierbei die Einfprud Letzte Nachrichten und Depefchen. zu können und veranstalteten schließlich eine regelrechte Jagd auf den- Eine Vereinigung der Pförtner hat sich in Paris gebildet. DieHus Induftrie und Handel. elben. Da St. feine Luft hatte, sich an jenem Tage wieder zur Wache selbe wird am Sonntag ihre erste Sigung in der Arbeitsbörse abfat ppen zu lassen, ging er durch das Lotal des Restaurateurs Bagels, halten. Baris zählt 88 000 Björtner, von denen ein großer zur Lage der Elettricitätsindustrie enthält der foeben vervejerstraße, und von da nach seiner in der Liegnizerstraße belegenen Teil dem Berbande beigetreten ist. Wohnung. Zwei Schuylente sahen ihn in die Restauration eintreten, öffentlichte Geschäftsbericht der Allgem. Elektricitäts- Gesellschaft fie folgten ihm, und da sie ihn nicht fanden, drangen sie ohne verdienen, als fie ohne Vertuschung die gemachten Fehler zugeben: erhebende Wirtin unsanft beiseite schiebend. Der eine Schußmann Wie der wirtschaftliche Aufschwung des letzten Jahrzehnts sich broute sogar die Thüre einzufchlagen, als ihm der Eintritt um die aufblühende elettrotechnische Industrie konzentrierte, so steht in das Schlafgemach, woselbst er den Streitposten versteckt glaubte, Aufprache des Kaisers an englische Truppen. Diese in der gegenwärtigen Periode im Mittelpunkte des allgemeinen verwehrt wurde. Unterdessen war St. in feiner Wohnung angelangt. London, 8. November. Der Kaifer begab sich auf das lebimgs Niederganges; ja es darf heute kaum mehr geleugnet werden, daß Doch schon nach kurzer Zeit erschien daselbst auch ein Schußmann, dem feld der Royal Dragoons und hielt an das verfammelte ganze Ne die elektrische Strifis eher eine der Ursachen als eine Folge der wirt ein Achtgrofchenjunge den Weg gewiesen hatte, und fragte nach einem giment eine Ansprache, in der er u. a. folgendes fagte: schaftlichen Gesamterkrankung darstellt. Die Ursachen der Krisis fremden Flüchtling. Auf die abweisende Erklärung von St.'s Fran Es gereicht mir zur großen Freude, daß ich zum erstenmal waren: übermäßige Investitionen bei Betriebsunternehmungen, die weder mit der Kapitalskraft des Landes noch mit den landesüblichen brang er ohne weiteres in die Wohnung ein, um den Flüchtling" feit dem Tode Eurer verewigten Königin, meiner geliebten GroßAnsprüchen an Berzinsung im Einklange standen, mangelhafte zu suchen. Jetzt stellte sich St. dem Beamten persönlich vor und mutter, die Ehre habe, Euch zu inspizieren. Ich gratuliere fragte nach dessen Begehr. Der Beanite erklärte St. hierauf für dem Regiment au Brüfung und lebertapitalisation dieser Unternehmungen; ungerecht verhaftet. Als er nach einem Haftbefehl gefragt wurde, meinte er, bem Verhalten, welches es in Südafrika an den seinem Aussehen und zu fertigte Erweiterung der Fabrikationsstätten auf Grund der Auf ein solcher sei überflüssig, ba St. im Verdacht stände, ein träge, die aus Lieferung für eigene Unternehmungen ſtammten und Sittlichkeitsverbrechen an fleinen Kindern begangen zu haben! Tag gelegt hat. Ich beglückwünsche Euch zu der Rückkehr in daher nur einmalige waren; Ausbreitung der Geschäfts- und Vers Natürlich wurde St. ob dieser grundlosen Beschuldigung die Heimat und dazn, wie Ihr die schweren Pflichten Eurem Baterfanfsorganisationen über dasjenige Plaß hinaus, das durch die Basis aufs höchste empört und sagte dem Schuhmann, daß er von ihm lande zur Ehre und Eurem Könige zu Dante erfüllt habt." Der Fabrikation gegeben war. Die Bedeutung und Zukunft der lediglich wegen Streifpoftenstehens verfolgt und ohne jeden gefeßElektrotechnik als Faktor des modernen Lebens wird durch die fichen Grund verhaftet werden solle. Hierauf verlich der Schuß den ehemaligen Generaldirektor der Fabril feuerfefter und fäurefester Neuwied, 8. November.( Frff. 8tg. In dem Brozeß gegen Kalamität der Industrie nicht verringert; im Gegenteil ist zu era maum die Wohnung, ohne die Verhaftung vorzunehmen. Bemerkt warten, daß die durch Besorgnis gesteigerte Emfigkeit neue Gebiete fei noch, daß diefer Auftritt das ganze Haus in Aufruhr brachte und Brodukte zu Vallendar Otto Böing unis, 19 800 W. Gefche g und Anwendungen erschließen und die Kenntnis und Beherrschung sich auf der Straße eine nach Hunderten zählende Menschennenge Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren wurde ersterer zu 4 Jahren Gefängnis, M. Geldstrafe und der vorhandenen erweitern wird. Wenn auch diese Rückwirkung der angefammelt hatte. elettrotechnischen Industrie zu gute fommen wird, eine Gesundung wird schwerlich sofort erfolgen. Fürs erste handelt es sich darum. wurden 5 Streifposten ohne jeben Anlaß verhaftet. Am Sonnabend fpielte fich dann folgender Berfall ab: Es berurteilt. Von der Auflage der Urkundenfälschung wurde der AnDer Beflagte freigesprochen. Arthur Böing wurde überhaupt frei dem vorhandenen Zustand ins Auge zu sehen und das Mißverhältnis Bolizei genügte es eben, daß die Leute Posten standen, denn bei gesprochen. alvischen Produktionsfähigkeit und Konfum rückhaltlos zu fon früheren Siflierungen war ihnen bereits der Aufenthalt in fämturteilte den Schachtmeister Leo Ved wegen Berrats miliLeipzig, 8. November.( W. T. V.) Das Reichsgericht verstatieren." Als Mittel, der heutigen Unterbietung zu wehren und wieder lichen, die Nothmannsche Fabrit angrenzenden Straßen verurteilte den Schachtmeister Leo Ved wegen Berrats milizu 5 Jahren 6 bessere Zustände in der Elettricitätsindustrie herbeiguführen, wird Auf der Wache am Hermanusplay mußten die tärischer wie schon vor einiger Zeit in dem Geschäftsbericht der von der Sistierten wie aufgegriffene Strolche ihre Sachen abgeben und Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust, den Kontrolleur Anton wie schon vor einiger Zeit in dem Geschäftsbericht der von der wurden dann in zwei buntle arrestzelteneingesperrt. Chrberluft, den Erdarbeiter Josef Proferpion zu 8 Jahren Buchthaus Bai zu 3 Jahren 6 Monaten Zuchthaus und 10 Jahren Allgem. Elektricitäts- Gesellschaft abhängigen Züricher Bank für als elektrische Unternehmungen betont tourde der Zusammenschluß der sie hier eine Zeitlang gefeffen hatten, lieferten die Polizisten und 10 Jahren Ehrverluft und Maria Bai wegen Beihilfe zum Da für diese fein Plaz großen Elektricitäts- Gesellschaften nach amerikanischem Muster, also noch zwei weitere Streifpoften ein. eine Art Elektricitäts- Eruft, empfehlen. Es heißt in dem Bericht mehr auf der Wache war, ließ der Polizeilieutenant alle fieben an Berrat militärischer Geheimuiffe zu 9 Monaten Gefängnis. Baris, 8. November.( W. T. B.) Heute vormittag wurden hier treten" und ไกร ihnen irgend welche Strafbeftimmungen hierüber: Welche Mittel zu ergreifen sein werden, um unsre Induſtrie gab ihnen die weisung, fich die, er 18" genau anzusehen und räte dieser Banken, Thiebaut und Mirabelle, wegen großer Betrügereien vor. und Hierauf rief er die anwesenden Schuyleute zusammen und der Direktor mehrerer fleiner Banken, Bloch, sowie die Verwaltungsau lonfolidieren, haben wir wiederholt ausgesprochen. Ein engeres fich deren Gefichtszüge einzuprägen, daß sie diefelben auch sofort verhaftet. Busammenschließen der großen Firmen wird sich faum vermeiden Christiania, 8. November.( 23. T. B.) Profeffor Fritjof Nansen wiedererkennen könnten. Alsdann wurden die Arrestanten unter laisen, wenn die Verkaufspreise der Erzeugnisse wieder auf ein die teilt mit, daß im nächsten Jahre eine Expedition unter Leitung des Fabritation lohnendes Niveau gebracht werden sollen. Daß aber nochmaliger ernster Verwarnung entlassen. Natürlich beherzigten eine Beschleunigung des Zusammenschluffes leicht zu lebereilungen diese die wohlgemeinten polizeilichen Mahnworte so gewissenhaft, daß Kapitäns Anumbjen nach Grönland und König Williams- Land führen tönnte, scheint uns durch die Thatsache erwiesen, daß noch im fie nach 10 Minuten sämtlich wieder auf Boften standen, was abgehen wird, um von dort den magnetischen Nordpol aufzusuchen; dann will die Expedition sich weiter westlich begeben und durch die Verlauf des lepten Jahres erhebliche Verschiebungen in der relativen ja auch ihr gutes Recht ist und nicht verboten werden lann. Behringstraße zurückkehren. Bewertung der einzelnen Unternehmungen stattgefunden haben und Den Klopffechtern des Unternehmertums, die in der Arbeitgeber- Reval, 8. November.( M. T. B.) Gestern nacht ist das Stadtanscheinend dauernd sich vollziehen. Schon aus diesem Grunde Zeitung" ihr Wesen treiben, müssen auch die unbedeutendsten Bor- Theater vollständig niedergebrannt; auch die Requisiten und fcheint uns ein flares Erfassen der Situation die nächstliegende Vorgänge zum Anlaß dienen, um mit unfauberen Waffen gegen die Instrumente sind ein Raub der Flammen geworden. Ein Verlust bedingung für spätere Sanierung." Arbeiter vorzugehen. Unfre Leser werden sich der Berichtigung des an Menschenleben ist nicht zu beklagen. boten worden. Geheimnisfe Monaten Berantwortt. Redakteur: Cart Leid in Berlin. Inferatentell verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Diud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt Nr. 263. 19. Jahrgang. 4 bis 5 Kinder. Lokales. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 9. November 1902, Weber die Ernährung der Säuglinge " fahren, das die städtischen Frrenanstalten bei der Benachrichtigung Heiligengeiststraße bereits die Gesamtarbeiten fertiggestellt sind und der Angehörigen von Berstorbenen befolgen, einmal gründlich der Kanal schon wieder zugeschüttet werden fann. Man hofft jedoch, reformiert wird. im Laufe der nächsten Woche an der Ecke der Burgstraße mit den im Kinderasy! der Stadt Berlin bringt der Oberarzt diefer legt folgender Vorfall ein beredtes Zeugnis ab. Der Kaufmann Wie erfrankte Strafgefangene zuweilen behandelt werden, dabon Mauerarbeiten für den Kanal beginnen zu fönnen. Anstalt, Herr Dr. H. Finkelstein in der Medizinischen Woche" Emil Nichter hatte bis zum 28. Ditober 8. J. eine 35 tägige Polizeiverordnung zur Regelung des Straßenhandels in Berlin, Der Polizeikampf gegen den Straßenhandel. Die geplante einige Beiträge, die auch für Mütter im allgemeinen beachtenswert Gefängnisstrafe in dem Strafgefängnis zu Tegel verbüßt. Am ge- die auch die nächste Stadtverordneten- Bersammlung beschäftigen find. Herr Dr. Finkelstein weist darauf hin, daß durch das Princip nannten Tage wurde er nun mit andern Gefangenen zusammen im wird, enthält scharf einschneidende Bestimmungen. In nicht weniger der strupulösen Reinlichkeit im Berliner Kinderajyl die Sterblichkeit Bellen- Transportwagen von Tegel nach der Stadtvogtei transportiert, als 94 Straßenzügen darf danach Straßenhandel in Zukunft überim ersten Jahr auf etwa 10 Prozent, nach Abrechnung der sterbendum an das Polizeipräsidium Abteilung IV abgegeben zu werden. haupt nicht mehr betrieben werden. Davon betroffen werden unter eingelieferten auf 8 Prozent, beschränft geblieben ist, während früher Dies wäre an sich welier nicht bemerkenswert, wenn der Mann anderm folgende Straßen: die Friedrich, die Leipziger, die König-, in Findelhäusern usw. 50 bis 80 Prozent der eingelieferten Stinder gefund gewesen wäre. Leider war Richter aber ich wer frank die Linden, die Neue Friedrichstraße, Alexanderplaz, Spittelmarkt, dahingerafft worden sind. Das Berliner Aſyl beherbergt täglich etiva 90 Säuglinge. Am besten hat sich auch hier selbstverständlich und böllig hilfloser litt an hysterischen Strämpfen. Bei der Leipziger Play, Ader, Chauffeestraße, Dranienplay, Andreas, die natürliche Ernährung bewährt. Von 20 armen lebergabe des Gefangenentransports an die Schuyleute des Brumen, Rosenthaler, Turma, Fenn, Dorotheen, Elfaffers, Große Mädchen und Frauen, die im Asyl Aufnahme fanden, hat sich nur nichter berweigert, weil er getragen Polizeipräsidiums( Reservewache) wurde die Uebernahme des Frankfurters, Landsberger-, Kaiser, Müller, Dalldorfer, Frieseneine zum Stillen untauglich eriviesen; die meisten ernähren 3, einige Dies war morgens gegen 9 1hr. werden mußte. straße usw. Der§ 2 der Verordnung hat folgenden WortInfolge der verweigerten laut: Auf den in der Anlage B. näher bezeichneten Solveit die künstliche Ernährung in Betracht kommt, Uebernahme blieb N. nun einfach in der Stadtvogtei liegen, jedoch( ft ber 200) Straßenzügen und Plägen ist es untersagt, den Straßen Soweit die künstliche Ernährung in Betracht kommt, nicht etwa in einem ordentlichen Krankenraum( einen solchen scheint handel unter Buhilfenahme von Fuhrwerk aller Art auszuüben. hat sich das in der Familie vielfach angewandte Sorhlet- Verfahren es dort überhaupt nicht zu geben) oder unter einer feinem Zustand Behältnisse, die daselbst zur Ausübung des Straßenhandels benutzt als ungeeignet erwiesen. Statt dessen wird die Milch in großen Keffeln im Dampf- hand in ein faltes zugiges Gelaß, warf eine Decke über ihn und gehandhabt werden. Der besonders wichtige 84 besagt:„ Hinsichtlich angemessenen Pflegenein, man legte den Schwertranten turzer werden, dürfen nur so groß sein, daß sie von einer Berfon bequem flerilisator erhitzt, hierauf ein Zapfdeckel( System Helm, Bergedorfer damit fertig. Doch halt, noch nicht fertig, denn jetzt begann der der unter§ 1 fallenden Straßenzüge bleibt es der Polizei vorEifenivecte) aufgesetzt und nunmehr der Inhalt über einen der im bureaukratische Apparat zu arbeiten und zwar in einer Weise, daß behalten, für den Handel mit Blumen sowie mit Zeitungen und Moltereibetrieb üblichen Rahmtühler geschickt, der fie im Sammelgefäß mit etwa 18 Grad ankommen läßt. Nun erst erfolgt die man sich in die Zopfzeit verfetzt glaubt. Es waren nämlich in der andren periodischen Druckschriften, auch Ertrablättern dem beMischung mit den nötigen, ebenfalls gefühlten Zufäßen, die Ver- Gefängnisexpedition in Tegel hatte„ vergessen", bei dem Transport eigneten Straßenftreden in beschränttem Umfange Angelegenhelt des Kranten nicht alle Formalitäten" erfüllt; die stehenden Bedürfnis entsprechend und auf ge= teilung in Flaschen und die Aufbewahrung auf Eis. Die Erfahrung des Kranken das vorgeschriebene ärztliche Attest mit zu übersenden. die Genehmigung zu erteilen." Zuwiderhandlungen sollen mit hat gezeigt, daß diefes Vorgehen wesentlich bekömmlichere Nahrung weiter scheint man in Tegel nicht gewußt zu haben. daß Strafen bis zu 60 Mart oder Haft bis zu 14 Tagen geahndet lieferte, als die zu Beginn übliche strenge Soghlet- Sterilisation. Richter trauf war, sonst wäre es doch unmöglich gewesen, werden. Deren Wert im Kleinbetrieb und für die Familie, wo die wenigen Flaschen schnell gekühlt werden können, wird dadurch selbst- hätte nicht nur schon längst in der Krankenabteilung behandelt werden ihn im Zellenvagen nach der Stadtbegtei zu transportieren. Er Eine Operettenverschwörung. Ein Lokalblatt wußte eine gar verständlich nicht tangiert. Was nun die Ernährungsmethoden selbst betrifft, so müssen, sondern die Tegeler Gefängnisdirektion mußte an jenem graufige Geschichte von einem Revolver attentat zu melden, Tage so schleunig wie mur möglich veranlassen, daß er im Kranken- das gegen Herrn Stapellmeister Strauß im Bunten Theater Erfahrungen, daß für die schwächlichen Stinder die gewöhnlichen durfte dem Kranten teine Gefängnistost mehr vorgesezt feine Rolle; imunerhin ist die Angelegenheit in einer für den Stapellergab sich in Bestätigung früherer, an der Charité gesammelten Transportwagen nach einem Strantenhause gebracht wurde. Auch angerichtet worden sei. Der Revolver spielt in diefer Herrn Strauß Milchverdünnungen mit Wasser und Milchzuckerzusatz, die für kräftige werden, wie es thatsächlich geschehen ist, sondern er mußte Kranken- meister recht schmerzhaften, für das Publikum aber durchaus un aufs neue berühmt machenden Geschichte nun zwar ganz und gar Säuglinge durchaus empfehlenswert sind, nur in relativ wenig Fällen werden, wie es thatsächlich geschehen ist, sondern er mußte Kranken- feine Rolle; immerhin ist die Angelegenheit in einer für den StapellZufriedenstellendes leisteten. Auch einfache Schleimbeimischung fost erhalten. besserte nicht hinreichend. Ein etwas größerer Prozentsaz wurde Doch nun zu der Erfüllung der Formalitäten". Als der Strante erklärlichen Weise vor sich gegangen! Ein Berichterstatter meldet mit Betmengung von feinem Zwiebac oder Kindermehl erreicht. Gefängnis- Expedition in Tegel telephonisch beauftragt, die Abholung zweiten Teil des Programms verließ, mußte er durch die Versenkung in der Stadtvogtei fanft gebettet" war, wurde von dort aus die Ms Herr Strauß das Drchester am Freitagabend nach dem ( Opelscher Zwiebac, Theinhardt, Rademann, Stufede, Nestlé.) Wesentlich übertroffen aber in Hinsicht auf die Häufigkeit des Er- des R. durch das Polizeipräsidium selbst zu veranlassen, weil das weiten Teil des Programms verließ, mußte er durch die Versenkung folges wurden diese Ernährungsarten durch diejenigen Mischungen, ärztliche Atteft fehlte und infolgedeffen der Transport im Kranten hindurch, um den Ausgang zu erreichen. Von der Versenkung führt ein schmaler Gang, der durch zwei elektrische Glühbirnen erleuchtet in denen amaltosereiche Zufäße zur Verwendung famen. Man be- agen der Stadtvogtei Verwaltung nicht beantragt wird. bont mußte diefesder ursprünglichen Liebigsuppe angelehnten Präparate töjne. Gegen 11% Uhr ging von Tegel die wird. In dem Augenblic, als Herr Strauß diesen Gang betrat, von Tegel die erfolgte Kurzschluß an der elektrischen Lichtleitung und die Glithfowohl in Gestalt der Malzsuppe" nach den Angaben Kellers( Milch Nachricht ein, daß Richter von der Abteilung IV abgeholt birnen explodierten mit lautem finall. Die in diesem Augenblick einmit Löfflund-, Malz- resp. Malzfuppenertract), wie der nach Sorblet werde. Gegen 12 Uhr erschien auch ein Schußmann zu diesem verbesserten Liebigsuppe, die als trockenes Pulver von der Nähr Zwed. Dem mußte natürlich wieder gesagt werden, daß er allein getretene Dunkelheit benutzten vermutlich givei Arbeiter, um Kapellmeister mittelfabrik Bajing bei München hergestellt wird. Beide Methoden den Transport nicht ausführen tönne, sondern ein Krantenwagen Strauß mehrere Schläge und Stöße zu versetzen. Der Kuall bei der die erstere mehr bei älteren, die zweite sowohl bei älteren wie bei nötig fei. Nam ließ sich das Polizeipräsidium um 121, Uhr die Explosion der Glühbirnen verfeste Herrn Strauß in den Glauben, jüngeren leisteten treffliche Dienste. Personalien Richters aus der Stadtvogtei holen und teilte ferner daß auf ihn geschossen worden sei. Bisher konnte noch nicht ermittelt Weiter fährt Herr Dr. Finkelstein fort: Dasjenige Nahrungs- mit, daß der Straute sogleich abgeholt werden solle. Als die Ab- werden, wer die beiden Arbeiter waren, die sich an Herrn Strauß mittel, welches außer den Maltosemischungen die ausgedehnteste und holung um 3 Uhr nachmittags aber noch nicht erfolgt war, wurde bergriffen haben, und ebensowenig ist das Motiv zu diesem Radhealt- denn Herr Strauß ist ganz empfindlich geschlagen erfolgreichste Anwendung findet, ist die Buttermilch. Von wieder telephonisch angefragt, wann, denn der Transport von statten worden bekannt. Holland tam vor einigen Jahren die Empfehlung dieses so billigen ginge. Die Antwort vom Präsidium war, das Polizeirevier 20 fei Milchproduktes, und was von ihr Gutes gejagt und bereits von einer mit dem Transport beauftragt. Gegen 5 Uhr kam nun von diesent Reihe deutscher Kinderärzte bestätigt wurde, wird durch unsre Er- Revier ein Schuhmann und teilte mit, er folle erst einen fahrungen aufs neue gestükt. Man verwendet sie unter Zusak von Armenarzt holen, der den Krankheitszustand Richters fest ca. 60 Gramm Rohrzuder und 20 Gramm Weizenmehl. Sie leistet stellen und die Notwendigkeit, Richter im Krantenwagen zu Wegen Körperverlegung mit töblichem Ausgang hat sich morgen, bei der Behandlung schwerer akuter Brechdurchfälle ebeufo Bors transportieren, bescheinigen müsse. Nach etwa einer Stunde Montag, der Tischlermeister und Hausbefizer Stelmaszyd aus der zügliches, wie bei einer großen Zahl chronischer Ernährungs- tam der Schußmann wieder zurück mit der Meldung, daß die Warschauerstr. 12 vor dem Schwurgericht am Landgericht I zu verstörungen. Ganz besonders aber findet sie bei uns Anwendung bei Armenärzte die Untersuchung des Kranten in der Stadtvogtei antworten. Es handelt sich um fenen Vorfall in der Nacht vom verdauungsschwachen Neugeborenen und namentlich Frühgeborenen. berweigerten. Numehr ordnete der Stadtvogtei Direttor 19. zum 20. August, dem der 38 Jahre alte Briefträger Franz Es ist sehr merkwürdig, daß gerade diese Kinder, für die nach der die sofortige ärztliche Untersuchung des Kranten durch den stell- Braasch aus der Mainzerstr. 6 zum Opfer fiel. Stelmaszyd und Theorie sowohl eiweißreiche Nahrung, wie auch Mehlzusatz schädlich vertretenden Auftaltsarzt Dr. Keuller an,( Warum nicht gleich?) und Braasch waren bis 1 Uhr nachts mit drei Bekannten in einer Wirt sein soll, bei dieser vor dem Forum der Tradition polizeiwidrigen diefer stellte folgendes Attest aus: schaft in der Frankfurter Allee gewesen. Stelmaszyd, der Somposition vorzüglich gedeihen. Mit keiner andren Ernährung wegen Körperverletzung schon borbestraft ist, betam Streit außer der Muttermilch haben wir ähnliches erzielt. Die Erfahrung mit dem Milchpächter Gädicke aus der Warschauerstr. 63. Auf dem hat uns jedoch gelehrt, daß diese günstige Wirkung sehr oft nach Heimwege fam es in der Warschauerstraße zu Thätlichkeiten. Als 6-8 Wochen ihr Ende erreicht und daß dann zu andren Methoden Braasch schlichten wollte, erhielt er von Steliaszyd einen Stich in übergegangen werden muß. den Unterleib, der Gädicke zugedacht war, und wurde schwer verletzt nach dem Krankenhaus am Friedrichshain gebracht, wo er nach zehn Tagen starb. Braasch war verheiratet und Vater eines 11 Monate alten Töchterchens. Stelmaszych wurde am andern Tage festgenommen und in Untersuchungshaft gefeßt. Sein Geschäft wurde vier Wochen später gefchloffen, nachdem ein Gerichtsvollzieher 54 Hobelbänke zwangsweise verkauft hatte. Diese Ernährungsweise hat nach den im Kinderasul gemachten Beobachtungen ihre Bedenken nur darin, daß es schwierig ist, eine zeine, batterienfreie Buttermilch zu bekommen. Jm allgemeinen läuft die Erfahrung der Anstalt darauf hinaus, daß bei der fünstlichen Ernährung schwächlicher Kinder gerade die Stompofitionen, die in ihrer chemischen Zusammensetzung der Mutter milch am nächsten kommen wollen, weniger zuverlässig find, als relativ fettarme und Lohlehydratreiche Mischungen; unter den Kohlehydraten wiederum find die Maltosepräparate zumeist den übrigen überlegen gewefen. frau ift werden Der Kaufmann Emil Richter, geb. am 15. Mai 1877, bedarf wegen hochgradiger Schwäche( angeblich ist heute vormittag starter Bluthusten dagewesen) der sofortigen Aufnahme in ein Krankenhaus. Die Ueberführunig muß mittels Stranten Transportwagens erfolgen. Berlin, den 28. Oftober 1902. gez.: Dr. A. Keuller, Arzt. Jetzt erst waren endlich die Formalitäten" erledigt, umd auf Grund dieses Attestes wurde dann die„ umgehende" Beförderung des Kranten nach einem Krankenhanse bewerkstelligt, die auch glücklich um 8 Uhr abends erfolgte. Dieser Fall spricht ganze Bände; irgend eine kritische Bemerkung ist daher unmötig. darüber: die Herrn Strauß verprügelt haben. Sollte das Attentat sich nicht Es ist gar seltsam, daß ausgerechnet Arbeiter es sein mußten, anders erklären lassen? Die von den Keltesten der Kaufmannschaft errichtete öffentliche Centesimal wage am Stronprinzen- Ufer( Molttebrüde) ist jetzt der öffentlichen Benugung übergeben. Die Berwendung weiblicher Lehrkräfte im Volksschuldienst, die in Berlin, wie gemeldet wird. vom nächsten Jahre ab etwas eingeschränkt werden soll, hat hier Jahrzehnte hindurch so start zu- Aus den Geheimnissen der feinen" Wurstfabrikation liegen uns Wie die städtischen Jrrenanstalten ihre Toten begraben, das ist genommen, daß die Lehrerinnen feit mehreren Jahren bereits noch folgende Mitteilungen vor. Die großen Wurstfabriken befinden in den letzten Monaten durch verschiedene Beispiele beleuchtet worden. über ein Drittel aller feft angestellten wissenschaftlichen Lehrkräfte der fich zumeist in den Vororten, in Weißenfee beispielsweise zwei, in Hier ein neues. Berliner Gemeindeschulen, ausmachen. Am Schluß des Schuljahres denen das Pferdefleisch öffentlich verarbeitet wird. Die Umwandlung Sonnabend, den 1. November, nachmittags um 14 Uhr starb 1901/02 waren an den Gemeindeschulen neben 249 Reftoren und in feine" Wurstwaren erfolgt erft, nachdem das Fabrikat die in der Anstalt Dalldorf ein Herr D. Noch an demselben Tage 2608 Lehrern 1400 wissenschaftliche Lehrerinnen thätig. Hiernach Herstellungsräume verlassen hat. Selbstverständlich werden in den wurde die Todesnachricht an die Frau des Verstorbenen und, da waren im letzten Schuljahre reichlich 34 Proz. aller Stellen für Wurstfabriken die besonderen Wünsche der Abnehmer berücksichtigt, Herr D. Jude war, zugleich an die Beerdigungsanstalt der jüdischen wissenschaftliche Lehrkräfte mit Lehrerinnen besetzt. In den letzten die fich hauptsächlich darauf beziehen, bestimmte Wurstarten. in Gemeinde abgefandt. In der Zuſchrift an die Beerdigungs- 30 Jahren hat der Anteil der Lehrerinnen an der Gesamtzahl der hellerer Farbe herzustellen. Diese hellere Farbe wird dadurch anstalt war dem gebrudten und vorschriftsmäßig aus- wiffenfchaftlichen Lehrkräfte fich berdoppelt. Es waren be erreicht, daß man dem Pferdefleisch eine größere Menge Rindertalg gefüllten Formular der handschriftliche Zusaz:„ die Chefchäftigt: im Jahre 1870 neben 51 Hauptlehrern" und 435 Lehrern beimengt, und je nach dem Quantum des beigefeßten Talgs die hellere benachrichtigt worden", angehängt. Die Wohnung erst 102 Lehrerinnen( 17 Broz.), im Jahre 1880 neben 111 Steltoren oder dunklere Farbe erzielt, während der Nährwert des Fleisches Der Chefrau war nicht hinzugefügt. Der Brief der Irrenanstalts- und 1081 Lehrern schon 488 Lehrerinnen( 29 Broz.), im Jahre 1890 aber dementsprechend vermindert wird. Wie gewinnbringend diese Direktion an die Chefrau wurde am Sonntag früh in Berlin aus- neben 184 Reftoren und 1955 Lehrern 980 Lehrerinnen( 81% Proz.), Fabrikation ist, beweist die Thatsache, daß ein Wurstfabrikant vor getragen, fonnte aber nicht bestellt werden, da Frau D. nach Lichten- am Schluß des Schuljahres 1899/00 neben 231 Rettoren und zehn Jahren als armer Mann sein Geschäft begründete, heute aber berg verzogen war. Am Montag ging der Brief als unbestellbar 2457 Lehrern 1418 Lehrerinnen( 34% Proz.). Eine fleine Ver- Eigentümer eines Grundstücks ift, für seine Wurstfabrikation die nach Talldorf zurück. Zufällig an demselben Montag wurde Frau D. minderung des Anteils der Lehrerinnen ist übrigens bereits in den Räume eines ganzen Hauses gebraucht und einer der steuerkräftigsten von der Besorgnis ergriffen, ihr Mann fönne gestorben sein. Sie letzten Jahren eingetreten. Der höchste Stand war im Schul- Bürger des betreffenden Vorortes ift. Vielfach beschäftigen fich die veranlagte ihren Sohn, die Anstaltsdirektion durch Postkarte darum jahr 1898/99 erreicht worden, das mit 225 Rettoren, 2355 Lehrern Fabriken auch mit der Herstellung von Specialwirften. Ein hiesiger zu bitten, daß bei eintretendem oder etwa schon eingetretenem amb 1369 Lehrerinnen abgeschlossen hatte. Die Lehrerinnen waren oßschlächter und Wurstfabrikant versendet Knobländer und Jauersche Tode rascheste Benachrichtigung erfolge. Die Karte wurde noch damals 34,7 Broz. aller wissenschaftlichen Lehrkräfte. In den in großen Bahnsendungen nach Halle, Hannover und andren Ortam Montag abgeschickt. Am Dienstagnachmittag ging der nächsten drei Jahren ermäßigte sich dann der Anteil( am Schluß des schaften. Diese Würste gelangen zumeist auf Jahrmärkten, SchüßenSohn nach Dalldorf hinaus, um seinen Vater zu befuchen. Das Schuljahres) auf 34,5, 84,4, 34,8 Proz plägen usw. zum Verkauf. Das Publikum bezahlt das Stück mit dem Bett war leer. Auf seine Frage erfuhr der bestürzte Sohn, daß flir Schweinewurst üblichen Preis von 10 Pf., während der Fabrikationspreis im allerhöchsten Falle 21%, Bf. beträgt, häufig aber viel niedriger ist. Aehnlich liegen die Verhältnisse auch bei allen übrigen Wurstarten. Herr D. bereits am Sonnabend gestorben war. Inzwischen hatte Bernsteinfunde in Berfin. Erhebliche Bernsteinfunde find bei mun die Beerdigungsanstalt die Leiche in Dalldorf abgeholt und den Ausschachtungsarbeiten für den Nottanal in der Kaiser Wilhelmnach dem Friedhof in Weißensee gebracht. Sie hatte auch die straße gemacht worden. Es befand sich darunter ein Stück von der Beerdigung festgefeßt, und zwar zu genau demselben Zeitpunft, an Größe einer Kinderfauft. Der Berustein lagerte in einer Tiefe von welchem dem Sohn in Dalldorf die Todesnachricht mündlich mit etwa vier Meter. Auch ein ganzer Fichtenstamm wurde in vers des Bauarbeiters W. aus dem Fenster. Die Leute lebten in Bor den Augen ihres Mannes sprang die 81 Jahre alte Frau geteilt wurde. Die Beerdigung sollte auch bereits stattfinden; da aber steinertem Zustande in der Nähe der Stelle, wo der Bernstein ständigem Zwift. Vorgestern morgen flagte Frau. über ihren fein einziger Leidtragender auf dem Friedhofe erschienen war und lagerte, aufgefunden. Bei den Ausschachtungsarbeiten an der Ede Mann, der fie am Abend vorher geprügelt habe. Vormittags faß; Teiner der Angehörigen irgend etwas von sich hatte hören lassen, so der Burgstraße wurden dieser Tage die Reste der ehemaligen„ Savalier- Wann, der sie am Abend vorher geprügelt habe. Vormittags fas wurde der Friedhofsinspektor stugig. Er nahm an, daß hier wieder brücke", im Volksmumde als" Sechterbrilde" bekannt, freigelegt. Die Wohnung. Als ihr Mann mittage nach Hause lam und den Hof fie dann Stunden lang am Fenster der im vierten Stock gelegenen einmal etwas nicht in Ordnung fei, fezte sich telephonisch mit der Brücke bestand aus einem zwei Meter breiten Holzsteg, der sich an betrat, fah er seine Frau auf dem Brett des geöffneten Fensters Beerdigungsanstalt in Verbindung und erwirkte Verschiebung der der Stelle der jezigen Kaiser Wilhelm- Brücke, im Zuge der ſtehen. Weib, bist Du von Sinnen?" rief er entfezt. In dem Beerdigung bis Mittwoch. Nur diesem Umstande ist es zu daufen, früheren fleinen Burgstraße, über die Spree erstreckte. daß es den Angehörigen des Herrn D. ermöglicht wurde, an der war dies eine Privatbrücke, die nur von Fußgängern benutzt felben Augenblick ließ die Frau, die anscheinend mir auf ihn geBeerdigung( die bann auf ihren Wunsch noch auf Tonnerstag verlegt werden fonnte und für jedesmaliges Ueberschreiten der Bride mußte wartet hatte, das Fensterkreuz los, stürzte fich fopfüber in die Tiefe Brücke wurde) teilzunehmen. pro Berfon eine Gebühr von einem Sechser bezahlt werden, und lag mit zerschmettertem Schädel tot vor seinen Füßen. T Man wird fragen, welche Echuld denn hier die Direktion der Diefe Bollerhebung wurde im Jahre 1875 beseitigt und 1884 die Von einer Hochbahntreppe abgeftirst ift Freitagabend der Jrrenanstalt trifft. Wer kann dafür, wenn die Frau des Verstorbenen Brüden abgetragen, um den Neubau der Kaiser Wilhelm- Brüde Blas 60jährige Nentier Weinmann aus Rigdorf. Er wollte die ziemberzogen ist und die Bost sie nicht auffindet? Gewiß, insoweit ist die zu machen. An der Einmündungsstelle der Kaiser Wilhelm in die lich steile Aufgangstreppe auf der Hochbahnstation Hallesches Thor Anstaltsdirektion frei von Schuld. Aber ist denn, als am Montag der Brief Burgstraße ist man wiederum auf Pfahlroste gestoßen. Auf diesen emporsteigen, als ihn mitten auf derselben ein heftiger Schwindet als unbestellbar an die Auftalt zurückfam und am Dienstag die forgen Pfahlroften lagern gewaltige Felsfteine im Gewicht bis zu zehn fiberfiel. Er stürzte, den Salt verlierend, rücklings herunter und erfüllte Starte des Sohnes eintraf, keinem der Bureaubeamten ein- Centnern, welche mittels Krahnen gehoben werden müssen. Diese so unglücklich gegen eine ältere Dame, daß diefelbe ebenfalls zugefallen, daß nun auch die Beerdigungsanstalt von der Nichtauffindung gelofteine scheinen die Fundamente früherer Baulichkeiten gewesen sammenbrach. Auf Veranlassung eines Herrn, der sich in Begleitung Der Ehefrau benachrichtigt und um Verschiebung der Beerdigung zu fein. Welche Schwierigkeiten die Vejettigung der alten Banrejte der alten Dame befand, wurden beide Verlegte mittels einer schnell ersucht werden mußte?! Den Beamten war doch bekannt, daß die berursacht, tann man am besten baraus entnehmen, daß an der ge herbeigeholten Droschte zu der nächstgelegenen Sanitätswache ge= Beerdigung innerhalb 3 Tagen zu erfolgen hatte, daß also leine nannten Stelle, an welcher mit den Ausschachtungsarbeiten zuerst fahren. Wie Augenzeugen behunden, foll der Sentier W., der start Zeit verloren werden durfte. Es thut wirklich not, daß das Ver- begonnen worden ist, diese noch nicht beendet find, während an der an Rheumatismus lift und daher schlecht auf den Füßen war, von eine er ist in einem an ihm vorbeigehenden Herrn so start gestoßent worden sein, den Antrag auf Stadtwerdung erledigt ist. Der Grundbefizer- sind ausreichende und doch knappe flare Erläuterungen gegeben, wobei daß er das Gleichgewicht verlor. Verein hat in der Angelegenheit eine fechs Drudfeiten nach Bedarf die Motive des Gesetzes, die Rechtspraris und die Ans Aus dem Fenster gestürzt. In der Müllerstr. 25 wohnt der starke Dentschrift ausgearbeitet, in welcher die Eingemeindung fichten der Wissenschaft berücksichtigt find. Die außerordentlich zahlRunmehr kam der von socialdemokratischer Seite reichen Hinweise auf die Litteratur dienen zugleich als bequemes Barbier Hoffmann mit seiner Frau und sechs Kindern im Alter empfohlen wird. von 1-12 Jahren im zweiten Stod. Gestern nachmittag wolte der gestellte Antrag, die Aufhebung der Grenzsperre für Silfsmittel zu weiterer Unterrichtung sowohl über die Rechtsprechung Schlachtvieh betreffend, zur Verhandlung. 12jährige Baul mit einem jüngsten Bruder Fritz auf den of empfahl auch diesmal, den Antrag abzulehnen, da die Fleischnot nur des Gesetzes. Der Vorsitzende und die wissenschaftliche Durcharbeitung als auch über die Geschichte gehen. Unterwegs ließ er den Bruder durch das Flurfenster im Wache" sei und eine solche in Wirklichkeit gar nicht egiftiere. Die Besonders nüßlich finde ich die zahlreichen Citate aus der Geersten Stock hinabsehen; dabei verlor der Kleine das Gleichgewicht Genossen Taubmann und Schumann begründeten den Antrag so werbeordnung, der Civilprozeßordnung, dem Gerichtsverfassungsund fiel auf den Hof hinunter. Der größere Knabe, der ihn noch wirkjan, daß er schließlich mit 12 Stimmen angenommen geseze usiv., die überall dort abgedruckt sind, wo das Gewerbegerichtsfestzuhalten versuchte, verlor ebenfalls den Halt und fiel auch wurde. Jezt erklärte der Gemeindevorsteher, daß er feine Zeit gesez auf diese Gefehesbestimmungen hinweiſt. hinunter. Der Jüngste erlitt einen doppelten Beinbruch, der ältere habe, cine solche Petition anzufertigen, und ersuchte, jemand aus der Laneben giebt das Buch noch das Gesez zur Abänderung des mußte wegen einer Gehirnerschütterung nach dem Moabiter Kranken Gemeindevertretung hiermit zu beauftragen. Da teine Vorschläge Gewerbegerichtsgefeßes und mehrere ministerielle Erlasse, darunter hause gebracht werden. Orgelkonzert. Jeden Montag, abends 7%, Uhr, hält Herr mußt erfolgten, so wurde von unfrer Seite der Genosse Taubmann auch den Erlaß des Handelsministers vom 8. März 1902, durch ven vorgeschlagen. Dieser Vorschlag erschien aber nicht ge der bedenkliche Erlag vom 23. Dezember 1901 über die Errichtung direktor Otto Dienel in der Martenkirche einen Orgelvortrag bei freiem und der erilärte, Gemeindevorsteher Fantritt. Am 10. November wird ber von Prof. Succo gegründete unternehm bean von Gewerbegerichten und ihre örtliche Zuständigkeit wieder gut geLeitung von Baul Scherf stehende a capella- Geiangverein zur Erinnerung stande der angenommenen Antrag, denn man könne von ihm macht werden sollte. an Grells Geburtstag( 6. November 1800) bas Te Deum und andre nicht verlangen, .socialistische Petition" Außerdem wird die Gebührenordnung für Zeugen und SachKompofitionen von Grell vortragen. 2018 Solisten wirfen mit: Frau zu unterschreiben. Demnach hat die nächste Sizung sich wiederum verständige gegeben und schließlich der ganze Titel VII der Ge Hedwig Scherf- Schiefer, Frl Katharina Böhr, Herr Paul Erler, Herr grans mit diesem Antrage zu beschäftigen; wir sind begierig, wie dann die werbeordnung, der ja den größten Teil des materiellen Rechts entRoad u. a. Herr Dienel spielt die F- dur- Toccata con Grell und Präludien Abstimmung ausfällt. Ein Antrag eines Mitgliedes der Vorhält, das den Gegenstand der gewerbegerichtlichen Rechtsprechung bildet. über: Ein feste Burg. einschäzungs- Kommission, ihn von diesen Amte zu ent- Auch dazu sind zum Teil Erläuterungen gegeben. Bei dieser GeDem Berliner Aquarium gingen von so vielen Seiten Tier- heben, wurde abgelehnt und beschlossen, dem Herrn auf drei Jahre legenheit möchte ich dem aus den Kreisen der Gewerbegerichtsbeifizer sendungen zu, daß hier nur einiges erwähnt werden kann. Aus dem die Berechtigung, Ehrenamter in der Kommune zu befleiden, zu laut gewordenen Wunsche Ausdruck geben, daß der Verfasser bei der nordöstlichen Pommern traf ein Wasserbewohner ein, der wegen feiner entziehen. Bugleidh wurde derselbe für diese Beit mit einem Zuschlag hoffentlich bald nötig werdenden zweiten Auflage noch die BeScheu, seiner Tauchfertigkeit und feines ausschließlichen Wafferlebens von einem Biertel zu seinen bis jetzt gezahlten Steuern belastet. Stimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches über den Dienstvertrag und nur zufällig in die Hand des Fängers gerät und im Aquarium Die nächste Sigung findet bereits am Mittwoch statt; es sicht u. a. die Vorschriften des Gesetzes über die Beschlagnahme des Arbeitsnur früher einmal gezeigt werden konnte. Es ist ein Tauchervogel, die Wahl eines Borsigenden und der Stellvertreter zum Gewerbe- lohnes mit aufnimmt. ein schöner Vogel von der Größe einer Ente, aber mit längerem gericht, sowie Verteilung der Anzahl der zu wählenden Beisitzer In Rücksicht auf die einigungsamtliche Thätigkeit des Gewerbes Hals und Schnabel, ausgezeichnet besonders durch eine Federhaube. auf die Wahlbezirke auf der Tagesordnung. gerichts sind auch die Paragraphen 152, 153 der Gewerbeordnung, die Der braune und weiße Bogel bewohnt im Aquarium den Biberteich. Unter den vom Adriatischen Meere, durch die Station Rovigno, ge Charlottenburg. Eine Vermehrung der Beamtenstellen für die Koalitionsparagraphen, aufgenommen und mit einigen Erläuterungen spendeten Tieren nimmt das meiste Intereffe ein Gallerischwamm in femenverwaltung beantragt der Magistrat bei der Stadtverordneten- versehen. In den Erläuterungen zu Paragraph 153 finde ich es bedenklich, daß nicht klar genug ausgesprochen worden ist, daß dieser Anspruch, von etwa Handgröße, von hell- und bunkelblauer Färbung, Versammlung mit Rücksicht darauf, daß die Geschäfte der Armen- Paragraph seinem Sinne und seinem Wortlaute nach nur anvendbar mit einer Oberfläche von jamnetartigem Aussehen und einer etiva verwaltung außerordentlich gestiegen find. Die Zahl der Unter- ist auf Handlungen, wie sie in der Regel nur von Arbeitern gegen derjenigen der Brotfrume zu vergleichenden Konsistenz; er erscheint stüßungsgesuche betrug im Jahre 1899: 3276. im Jahre 1900: 4143, Arbeiter und von Unternehmern gegen Unternehmer begangen werden. aus der Ferne wie Trauben getrockneter Beeren und findet sich im im Jahre 1901: 6930 und dürfte bis Ablauf dieses Jahres auf über Er richtet sich nicht gegen Drohungen, die von Unternehmern angeMeere als Ueberzug der Unterseite hohlliegender Steine. Das mert 10 000 anwachsen. Die Arbeitslaft der Armenverwaltung ist außer wendet werden, um Arbeiter vom Beitritt zu Koalitionen abzuhalten würdige Lebewesen gehört aur Schwammgattung Halisarca ober dem geftiegen durch die Fürsorge für Zungenkranke, die im Jahre oder sie zum Rücktritt von solchen zu bestimmen und er richtet sich Oscarella. Die Biologische Station auf Helgoland lieferte eine um- 1901 in 70 Fällen eintrat, in diesem Jahre dagegen etwa das natürlich umgekehrt auch nicht gegen Drohungen, die von Arbeitern fangreiche Sendung Nordseetiere aus den Gruppen der Mollusken, Doppelte erreichen wird. Auch die Neberweisung von Zungen im gleichen Sinne gegen Unternehmer angewandt werden. Er richter Struster und Blumenpolypen, von lekteren eine 200 Stüd umfassende franken in die Erholungsstätten des Roten Kreuzes Gesellschaft der herrlichsten Aktinien, die nun dem sogenannten Nord- vermehrem Maße erfolgt. Durch verschiedene Neueinrichtungen, wie sich insbesondere, wie ich im Gegensatz zum Verfasser des Kommentars besonders betonen möchte, nicht gegen die Verrufserklärung durch z. B. die Gewährung von Krautcntoft, die Bildung des freiwilligen schwarze Listen, die von Unternehmern gegen Arbeiter geübt wird, seebecken zum prächtigsten Schmud gereichen werden. Im Affenhause des Berliner Zoologischen Gartens Erziehungsbeirats für die schulentlassenen Waisen, die Ueberweisung sind einige interessante Affen aus Stamerun eingetroffen, welche von armen Personen in Bäder, Sommerfrischen und auswärtige mag das auch von einzelnen angenommen und mag auch die Ander Sergeant der Kaiserlichen Schuhtruppe Herr A. Kaltenbach Strantenanstalten, die Invalidenversicherung und nicht zum mindesten wendung des Paragraph 153 gegen die schwarzen Listen von Arbeitern als Geschenk geschickt hat. Da ist zunächst ein Pärchen des weit die Handhabung des Fürsorge- Erziehungsgefeges ist der Armen- bielfach gefordert worden sein. Das Citat von Lotmar, das der Ververwaltung neben den gewöhnlichen Unterstügungsfachen eine und Straflosigkeit: die Stoalition ist frei, nämlich bogelfrei, und afrikanischen DriII, eines sehr furzschwänzigen, mit dem Mandrill Menge von Arbeiten erwachsen, die früher gar nicht oder ein Stoalitions recht ist erst noch zu schaffen", kennzeichnet den Stand den gewöhnlichen Unterstügungssachen eine fasser giebt:„ die gefeßliche Koalitionsfreiheit ist nun Unverbotenheit nahe verwandten Affen. Außerdem enthielt die Sendung eine doch mir in geringem Umfange in Betracht kamen. Die Mona Meerkaze, Teicht fenntlich an dem weißen Fleck jederfeits neben der Schwangwurzel und eine zu den sogenannten grünen Forderung des Magistrats erscheint ja durchaus berechtigt, und kann die Kritik auf einen falschen Angriffspunkt richten, wenn Meerkazen gehörige Art, welche nach ihrem Entdecker, dem berühmten wir bezweifeln aber, daß mit der Vermehrung der Beamtenstellen die schwarzen Listen" als unter Paragraph 153 fallend bezeichnet Reisenden Dr. Paifarge, von Matschie als Cerco allein etwas Nennenswertes erreicht wird. Das Anwachsen der Gepithecus passargei neu beschrieben worden ist. Auch aus schäfte der Aranenverwaltung ist in noch viel höherem Maße als werden. Das wäre in der That schon ein Stüd Stoalitionsschutz, den Südwest- Afrika hat der Berliner Garten ein bemerkensivertes durch die oben angeführten Gründe durch die Vernachlässigung ihrer vir zwar verlangen, aber noch nicht haben. Gegen die RechtGeschenk erhalten, eine junge Suritate, die Herr Feldwebel socialen Pflichten seitens der Stadtverordnetenmehrheit bedingt. So fprechung in Sachen des Koalitionsrechts ist sehr viel einzuwenden, Ma mitgebracht hat. Die Surikaten oder Scharrtiere sind lange sich diese Mehrheit ihrer Pflicht nicht bewußt wird, wird die 3. B. hinsichtlich der Anwendung des Erpressungsparagraphen, hier aber liegt der Mangel im Gesek. fleine, sehr langtrallige Raubtiere mit abstechendem hellen Barte, Armenverwaltung in noch weit höherem Maße in Anspruch ge= Diese paar Andeutungen eines abweichenden Standpunktes in nommen werden, und sie wird trotz der Vermehrung der der Beurteilung des Paragraph 153 follen selbstverständlich der start gewölbtem Oberkopfe und spißer Schnauze; ihr Rumpf ist mit Dunklen und hellen Querbinden geziert. Sie leben hauptsächlich von Beamtenstellen ihre Aufgabe nur mit äußerster Straftanstrengung er- Empfehlung des brauchbaren Buches feinen Eintrag thun. Serbtieren, scharren aber auch im asnde nach schmackhaften Burgeln. füllen können. Feuerbericht. Sonnabendabend 5 Uhr wurde infolge mehrmaliger Meldung die ganze fünfte Compagnie nach der Wallstr. 17/18 9. N. 895. 1. Nein. 2. Ja. 3. Nein. 4. Eine solche erfolgt bei der gerufen. Hier war im vierten Stod des Duergebäudes eine BenzinR. 5. 1480. Wenden Sie sich an einen Rechts Gewerbegerichtsgefet. Erläutert von M. v. Schulz. Berlin. Auseinandersehung. Explosion erfolgt, doch brauchte die Wehr nicht sonderlich in Thätig 2. Zimmermann, E. 2. 40. Nein. 21. 5. 1000. Etwa feit zu treten, weil bei ihrer Ankunft die Hauptgefahr schon beseitigt Verlag von O. Häring. Der vorliegende Kommentar zum Gewerbe- anwalt. A. B. 61. Ob diese Gegenstände pfändbar find, hängt davon war. Unglücksfälle find glücklicherweise nicht vorgekommen. Auch gerichtsgesetz ist sehr inhaltreich und erscheint mir sehr praktisch. ab, ob sie als unentbehrlich zu erachten sind. Darüber hat zunächst unter nach der Friedrichstr. 22 wurde Sonnabendnachmittag gegen 2 Uhr Er ist darauf berechnet, beim Gebrauche das Nachschlagen andrer Berücksichtigung aller Umstände der Gerichtsvollzieher, auf Beschwerde das ein größeres Löschaufgebot gerufen. Es handelte sich indes hier Bücher möglichst überflüssig zu machen und diese Absicht ist auch in Amtsgericht zu befinden. In Ihrem Fall dürfte nur der Spiegel als pfändbar lediglich um eine starke Berqualmung, die durch schadhaft ge- ziemlich weitem Maße erreicht. Zu jedem Paragraphen des Gesetzes erachtet werden. wordene Rauchleitung entstanden war, weshalb die Wehr nur für Abzug des Qualmes forgte und dann wieder abrückte. In der Nacht zum Sonnabend war auf nicht ermittelte Weise in dem Comptoir von Rudolf Lepkes Kunstauktionshaus in der Kochstr. 28/29, Ede der Markgrafenstraße, Feuer ausgekommen, das allerlei Papiere Opernhaus und Bücher, die auf einem am Fenster stehenden Schreibtisch standen, ergriffen hatte. Infolge der Gige sprangen die Fensterscheiben und die Flammen schlugen hinaus. Angestellte der Firma, die sich zufällig noch in der Nachbarschaft befanden, drangen ins Comptoir und löschten die Flammen, so daß die herbeigerufene Wehr nicht in Thätigkeit zu treten brauchte. Der verursachte Schaden ist unbedeutend. Außerdem hatte die Wehr in der Zwischenzeit noch Mlarmierungen von der Derfflingerstr. 7 und vom Anhalter Güterbahnhof zu verzeichnen, die jedoch beide auf geringfügige Anlässe zurüd zuführen waren. = Aus den Nachbarorten. Wochen Spielplan. Schauspiel haus Nenes tgl. Overn Theater Schiller: Theater 0. Litterarisches. Sonntag 9. Feuersnot Javotte Montag 10. Robert der Teufel 10 M. Briefkaften der Redaktion. Efther h. w. Dienstag 11. Mittwoch Donnerstag 12. Freitag 18. 14. Sonnabend 15. Sonntag 16. Der Wildschütz Das Rheingold Die Baltüre Feuersnot Mignon Im bunten Rod Wilhelm Tell König Laurin Im bunten Rod König Laurin Wallensteins Tod Dottor Klaus Kabale und Liebe Kabale und Liebe Esther Zwei Eisen im Feuer Stabale und Liebe Schiller: Theater N. Stabale u. Liebe Die Braut von Messina Sappho Der Biberpels Doktor Klaus Der Herr Senator zum Tentsches Theater Der Schleier des Glüds Das Nätsel Das Theaterdorf Alt- Heidelberg Alt- Heidelberg Yvette Ledige Leute Theater bes Nanon Westens Kleines Theater Zar und Bimmermann Rausch Ledige Leute Der Zigeuner baron Herren der Schöpfung Das Heimchen am Herd Ledige Leute Nanon Herren der Schöpfung Das Heimchen am Herb Yvette Der Bettelstudent Adermann Rausch Adermann Rausch Deborah Dthello Frühlingstage Adermann Berlin, wie es weint und lacht Rm.: Hamlet Tausend Jahre deutscher Stultur In den Spandauer Staatsbetrieben soll am 13. d. M. zweitenmal in diesem Jahre eine neue Lohnordnung" in Straft treten. Der fürzlich durch Anschlag in den Betrieben bekannt gegebene Entwurf hat aber so sehr die Unzufriedenheit der Arbeiter hervorgerufen, daß sich die Arbeiteransschüsse genötigt gesehen haben, bei dem Kriegsminister um Gewährung einer Audienz in dieser Sache vorstellig zu werden. Vorläufig ist das noch nicht ficher feststehend, ob der neue Tarif wirklich am 13. November in Kraft treten wird. In Rigdorf finden, wie schon furz von uns mitgeteilt worden ift, am 17. und 18. November Erfazwahlen zur Stadtverordneten Am 17. wählt die dritte, am 18. die zweite versammlung ftatt. Abteilung. In der dritten Abteilung sind zu wählen 4 Hausbefizer und ein Nichteingesessener. Mit der Aufstellung der Kandidaten wird sich am Mittwoch dieser Woche eine in Wernickes Festfälen, Hermannstr. 49, stattfindende Wählerversammlung befassen, auf die wir hiermit hinweisen. Leffing Theater Berliner Theater Neues Theater Schall u. Rauch Luisen Theater Urania Theater Monna Banna Monna Banna Monna Banna Monna Banna Der Schleier des Gluds Das Rätsel Wienerinnen Mt- Heidelberg D' Mali Der Schleier des Glüds Das Rätsel Der Kreuzweg Stürmer Javotte Geigenmacher von Cremona G'wissenswurm Siegfried Jm bunten Rod Der Biberpels Zwei Eisen im Monna Banna Das Theaterborf Alt- Heidelberg Feuer Der Biberpela D' Malt Der Schleier des Glüds Das Rätsel Der Kreuzweg Stürmer König Laurin Die Fledermaus Der Herr Senator Nchm.: Morituri Der Biberpelz Nachm.: Doktor Klaus Monna Banna Nm.: Lebendige Stunden Der Schleier des Glüds 2c. Nm.: Dame Stob. Der Kreuzweg flürmer Lebige Leute Nachm.: Großstadtluft Das Heimchen Nm.: am Herd Bar u. Zimmerm. Adermann Nm.: Serenissim.. Zwischenspiele Robert und Bertram Nm.: Maria Stuart Adermann Der grüne Karl Berlin, wie es Der grüne Karl weint und lacht Die Zwillings fawefter Der grüne Karl Neu- Weißensee. Die Gemeindevertretung beschäftigte sich am Freitag u. a. mit der Wahl von drei Mitgliedern zur GemeindeSchullommission, wobei der Vorsitzende schon gleich drei Tausend Jahre Frühlingstage Tausend Jahre Frühlingstage Tausend Jahre feiner Getreuen in Vorschlag brachte, welche auch gewählt wurden, Zaubenst. 48/49 deutscher Kultur an der Riviera deutscher Kultur an der Riviera deutscher Kultur an der Riviera während der von uns vorgeschlagene Genosse Seifert gar nicht in Residenz Theater. Allabendlich: Seine Kammerzofe. Sonntag, den 16. November, nachmittags: Cyprienne. Betracht gezogen wurde.- Von einem Antrag des Grundbefizer- allabendlich: Die Liebesschaufel. Sonntag, den 9. und 16. November, nachmittags: Coralie u. Co. Belle- Alliance: Theater. Allabendlich: Vereins betreffend die Eingemeindung von Neu- Weißenfee in Anno 48.( Conrad Dreher a. G.) Intimes Theater Allabendlich: Ledige Ehemanner. Thalia Theater. Allabendlich: Charleys Tante, den Stadtkreis Berlin wurde Kenntnis genommen. Vorläufig ver- Caffis Pascha. Sonntag, den 16. November, nachmittags: Die gezähmte widerspenstige. tagte man die Erörterung hierüber so lange, bis der Entscheid über Sonntag, den 16. November, nachmittags: Die Geisha. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, 9. November. Freie Volksbühne. Metropol. Theater. 7. und 8. Abteilung. Was ihr wollt. Anfang 2 Uhr. Anfang 7%, Uhr: Overnhans. Feuersnot Montag: Robert der Teufel. Schauspielhaus. Jm bunten Rod. Montag: Wilhelm Tell. Deutsches. Monna Banna. Rachmittags 2, Uhr: Der Biberpels. Montag: Monna Vama. Berliner. Alt- Heidelberg. Nachmittags 2%, Uhr: Das Käthchen von Heilbronn. Montag: Alt- Heidelberg. Central. Madame Sherry. Montag: Dieselbe Borstellung. Leffing. Der Schleier des Gluds. Hierauf: Das Nätsel. Nachmittags 3 Uhr: Die Alein. bürger. Montag: Das Theaterdorf. Nenes. Dvette. Nachmittags 8 Uhr: Fedora. Montag: Ledige Leute. Residenz. Seine Kammerzofe. Nachmittags 3 Uhr: Nora. Montag: Seine Kammerzofe. Westen. Nanon. Rachmittags 8 Uhr: Der Waffen fchmied. Montag: 8ar und Zimmermann. Belle- Alliance Theater. Anno 48. Montag: Dieselbe Borstellung. $ Thalia. Charleys Lante. Vorher:| Schiller. N.( Friedrich Wilhelm-| Kleines. Adermann. Cassis Bascha. Rachmittags 3 Uhr: Judas- Liebe. Das Schwert des Damofles. Montag: Charleys Tante. Caffis Pafcha Metropol. Berlin bleibt Berlin. Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo. Nafiris Hochzeit. Montag: Diefelbe Borstellung. Anjang 8 Uhr: Neues Opern Theater..( Kroll.) Wallensteins Tod. Nachm. 2 Uhr: Lager. Die Piccolomini. Schiller. Wallensteins O.( Wallner Theater.) Dottor Klaus. Nachmittag 3 Uhr: Morituri( Tefa. Frißchen. Das Ewig- Männliche). Montag: Kabale und Liebe. Wilhelm. Auf goldenem Boden. Nachmittags 3 Uhr: Der Jongleur. städtisches Theater). Rabale und Liebe. Nachmittags 3 Uhr: Die Braut von Messina. Montag: Die Braut von Meffina. Carl Weiß. Ilse Römer. Rachmittags 3 Uhr: Eine Paria. Montag: le Römer. Luifen. Der grüne Karl. Nachmittags 3 Uhr: Faust. Montag: Berlin, wie es went und lacht. Cafino. Ein Sohn des Bolles. Nachmittags 4 Uhr: Die BerTäuferin. Montag: Ein Sohn des Bolles. Buntes Theater. Tochter zu verheiraten. Der Hund. Bunter Teil. Montag: Diefelbe Borstellung. Palajt. Goldene Jugend. Specialt täten. Montag: Diefelbe Borstellung. Trianon Theater. Central Theater. Allabendlich: Madame Sherry. Rachmittags 3 Uhr: Sereniffimus. Buntes Theater Zwischenspiele. Montag: Rausch. Trianon. Die Liebesschaukel.( La Bascule.) Nachmittags 3 Uhr: Coralie u. Ete. ( Ueberbrettl.) Anfang 8 Uhr. Stopniderstraße 68. Tochter zu verheiraten. Bunter Tell. Der Hund. Leitung: 0. Straus. Montag: Die Liebeschaufel.( La Wiederauftreten TINY SENDERS. Bascule.) von Bozena Bradsky. Charlotte Marga. Hans Fredy. Marcell Salzer. Wintergarten. Specialitäten. Specialitäten. Baffage Theater. Vajsage Vanoptikum. Specialitäten. Steidl. Specialitäten. Reichshallen. Urania. Taubenstr. 48/49. Frühlingstage an der Riviera, Montag: Dieselbe Vorstellung. Juvalidenstraße 57/62. Zäglich: Stettiner Sanger. Delle- Alliance- Theater. Sternwarte. Geb. Rat Prof. Dr. Förster:" Die Entwicklung der astronomischen Beobachtungskunft." Sonntag und folgende Tage: Münchener Ensemble: Gaitspiel Konrad Dreher a. 6. Anno 48. Altmünchener Boffe mit Gesang in 8 Aften. Anfang 8 Uhr. Schiller- Theater. Urania. Grafweils Bierhallen Schiller- Theater O.( Wauner- Theater). Schiller- Theater N.( Friedr. Wilhelm Sonntagnachmittag 3Uhr: Morituri. ( Teja, Fritzchen, Das Ewig- Männliche) von Hermann Sudermann. Sonntagabend 8 Uhr: Doktor Klaus, Luftspiel in 5 Aften von Ad. L'Arronge. Montagabend 8 Uhr: zu Schillers Geburtstag: Kabale und Liebe. Dienstagabend 8 Uhr: Kabale und Liebe. städtisches Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Taubenstrasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Die Brant von Messina. Frühlingstage an der Riviera. Ein Trauerspiel mit Chören von Friedrich Schiller. Sonntagabend 8 Uhr: Zum erstenmal: Kabale und Liebe. Ein bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller. Montagabend 8 Uhr: Bu Schillers Geburtstag: Die Braut von Messina. Dienstagabend 8 Uhr: Sappho. Wo amüsiert man sich grossartig? In Schnegelsbergs Festsälen Inhaber: Max Schindler Hasenheide 21 und Jahnstrasse 8. Heute: S Grofser Ball berbunden mit Cigarren, Bonbon- Negen und diversen Ueberraschungen. Entree: Mittwochs frei, Sonntags 15 Pf. Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. 52022* Max Schindler. Central- Theater Sonntag, 9. Novbr.: 2 Vorstellungen. Wilhelm- Theater. Nachmittags 3 Uhr, vollstümliche Friedrich- Strasse 236. Borstellung zu halben Preisen: Die Fledermaus. Operette in 3 Atten von Joh. Strauß Abends 7, Uhr: Madame Sherry. Operette in 3 Atten von Hugo Felir. Montag u. folgende Tage: Madame Sherry, Sonntag, 16. Novbr., nachmittags: Die Geisha. Bibends: Madame Sherry Thalia- Theater. Dresdenerstrasse 72-73. 7: Charleys Tante. 475. Male: Guido Thielsche, als Charleys Tante. Anfang: Charleys Tante. 8, Uhr. Borher: Cassis Pascha. Inf. 7% Uhr. Morgen und folgende Lage: Dies felbe Vorstellung. Sonntag, 16. Nov., nachmittags 3 Uhr: Judas- Liebe. Das Schwert des Damokles. Luisen- Theater. Reichenbergerstraße 34. Nachmittags 3 Uhr( halbe Breife): abends 8 uur. Rasseneröffnung 6 Uhr. Der Jongleur. Huf goldenem Boden. Boltsstück mit Gesang in 5 Bildern von W. Fredking. Nach der Vorstellung: FamilienTanzkränzchen. Trianon- Theater. zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Georgenstrasse, Die Liebesschaukel. Lustspiel in 4 Akten v. M. Donnay. Anfang 8 Uhr. Sonntagnachm.: Coralie& Cle. Apollo- Theater. Um 8 1hr: 8um 4. Male: Unter persönlicher Leitung des Komponisten: Nagm. 3 16r au fleinen Breifen: Nakiris Hochzeit. Uhr 190 faust. Abends 8 Uhr zum zweitenmal: Der grüne Karl. Die Staffe ist von 10 Uhr vorm. ununterbrochen geöffnet, außerdem Invaliden- und Künstlerdant und Warenhäuser A. Wertheim. Morgen: Berlin, wie es weint und lacht. Dienstag: Der grüne Karl. Casino- Theater. Lothringer Straße 37. Wochentags 8, Sonntags 7%, Uhr. 8 Uhr: Chambre garnie. 81, Uhr: Die brill. Specialitäten. U. a.: Nesemann als Sarah Bernhardt. 92 Uhr: Ein Sohn des Volkes. Sonntagnachmittag 4 Uhr:„ Die Verkäuferin" und Specialitäten. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Nachmittags 3 Uhr. Parquett 60 Pf. Eine Paria. Rebensbild in 5 Aften( 8 Bildern) bon Ernst Nitterfeldt. Abends 8 Uhr: Ilse Römer. Romantisches Schauspiel in 3 Aften ( 6 Bildern) von Ernst Ritterfeldt. Morgen und folgende Tage: lise Römer. Residenz- Theater. Blumenstraße 9. Nachmittags Nora. 8 Uhr: Schauspiel in drei Aufzügen von Hemit 3bfen. Deutsch von Wilhelm Lange. Abends 7 Uhr: Operette in 2 Aften und 6 Bildern von Paul Lincke. Im zweiten Bilde: Der sensationelle Spiegeltrick. Im sechsten Bilde: H. Hardins elektrisches Ballett. Borher( um 7 Uhr): Die brillanten Specialitäten. Kaffeneröffnung 6 Uhr. Anf. 7, Uhr. Metropol- Theater. Berlin bleibt Berlin. Grosse Ausstattungs- Posse mit Gesang und Tanz in 5 Bildern von Julius Freund. Musik von Erik MeyerHelmund. Emil Thomas a. G. Josef Josephi. Henry Bender. Flora Siding. Hansi Reichsberg. Wini Grabitz. Johanna Junker- Schatz. Rauchen gestattet." Anfang 8 Uhr. SteidlOranien burg. Thor Theater an der Friedrichstr. Täglich 8 Uhr. Sonntag 7 Uhr. Steidl= Sänger. Täglich wechselndes Programm. Dienstag, Donnerstag, Sonntag im Festsaal: Seine Kammerzofe. Canzkränzchen. ( Nelly Rozier.) Schwant in drci Aften von Bilhaud und Hennequin. Morgen und folgende Tage: Seine Stammerzofe. Palast- Theater Direktion: R. Winkler. Kleines Theater Burgir. 22. ( Schall und Rauch) Unter den Linden 44. Große Ausstattungs- Novität. Wiederauftret. d. Direttors R. Winkler. 812 Uhr: 8% Uhr: Nachm. 8 Uhr bei über die Hälfte Goldene Jugend. ermässigten Preisen: Serenissimus Zwischenspielo u. A. Abends 8 Uhr: Ackermann. Eine tragische Komödie in 3 Akten von F. Holländer u. L. Schmidt. Montag: Rausch. Ackermann. Dienstag: Operetten- Burleske in 2 Aften mit Gesang u. Tanz von B. Geride. Musik von C. Wappaus. Dir. R. Winkler. bronimus Fiebig Zanz- Divertiffement arrang. v. d. Ballettmelsterin Gel. Anna Bernhard, tgl. Tänzerin a. D. Bernhard Rose- Theater, Die neuen Stoftime aus dem Atelier Babstr. 38. Comitag, den 9. November 1902: R. Schaub. 12 neue Schaunummern. Der Leiermann u. sein Pflegekind. Attraktionen I. Ranges. Boltsstud in 5 Arten von Charlotte Birch- Bfeiffer. Anfang des Stonzerts 5 Uhr, ber Borstellung 6 Uhr. 67 W. Noacks Theater. Anfang 8 Uhr, Somtags 7 Uhr. Entree 50 f. Montag: Frühlingstage an der Riviera, Sternwarte Invalidenstrasse 57/82. Geh. Rat Prof. Dr. Förstor: Die Entwicklung der astronomischen Beobachtungskurst." 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Seb. Comitag, Mittwoch u. Sonnabend Anfang 7 Uhr. nach der Vorstellung: Grosses Familien- Tanzkränzchen. Jeden Sonntag von 12-2 1hr Matinee bei freiem Entree. Sanssouci Kottbuserstr. 4a, Station der Hochbahn. Donnerstag, Sonntag und Montag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Nach jeder Vorstellung Tanzkränzchen. Entree: Sonntags 50 1, Sperrsiz 75 Bf., ab 9 Uhr 30 B., Wochentags 30 Bf., Sperrfit 50 Pf., ab 9 Uhr 20 P1. Neue Welt. Hasenheide 108-114. Arnold Scholz. Heute sowie jeden Sonntag: Gr. Bothe- Konzert una Gala- Specialitäten- Vorstellung Vor, während und nach der Vorstellung: Grosser Ball. Anfang 6 Uhr. Entree 30 PI Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 11hr, Sonntags 7 Uhr Tagestaffe 11-1%, Uhr. ( Meyfel, Pietro, Britton, MarSteidl, Krone, Böhme, Böd mann, Plättner 2c.) Königstadt- Casino, Holzmarktst. 72, Ecke Alexanderst. Täglich erstl. Specialitäten- Vorstellung. Jeb. Mittwoch, Sonnabd. und Sonntag Tanzkränzchen. Anf. Wochent. 8, Sonntags 6 Uhr. 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" Heft Paar schwarzes 19 Kopfbürsten 40 u. 95 PL Stiefelbürsten 30 bis 65 PE Borste PL. PL Haarbesen grue 75 PE bis 1.25 Handfeger Vernickelte: 42 bis 65Pt. Helt Faar 40 u. 75P. Kaffeekannen 2.75 bis 4 Mk. Bürstenblech 90 Pf. 1.75 Theekannen 2.75 Mk. Kleiderbürsten 25 Pf. bis 1 Mk. Kaffeeservices 5.50, 7, 8 M. bürsten Emaillierte Waren weiss Pf. dekoriert bis 70 1.40 1.40 bis 2.75 " zellan- Form weiss dekoriert Pf. bis 3616811- ONORA weiss u. Tijde dekoriert Kaffeekannen 28 bis 80 Pf. 50 P 1.50 Waschschüssel 35 bis 65P 65 1.20 Schüsseln klein, tief 12 bis 30 P 25 bis 60 P grosse Por- 1.10 bis 1.50 1.90 bis 2.50 Teller def a. flach 8 bis bis 20 Pf. 15 bis 40 Pt. Wasserkrüge dazu 90 1.20 1.75 2.25 Tassen mit Unter- 15 u. 20P. 30. 40 PL Fusswannen 2 Mk. u. 2.50 3.50 a. 4.50 Trinkbecher Pf. Wasserkrüge 60 1.60 nisch Pf. gebauchte 50 1.10 1Mk. bis 2Mk. Form Töpfe gerade Form 8 bis 35 Pf. 15 bis 65 Pf. weiss Pf. U. U. 1. tassen 15PL Dekorierte Wassereimer, Toilettecimer, Theekannen, Milchtöpfe u. s. w. Porzellan Speiseteller tief u. flach 10.15 Pf. Kaffeekannen 38P. Dessertteller 8.12 PL Kompottteller 6PL. Terrinen Theekannen 14 PE Milchtöpfe 6.10P. 95 PL. 1.15 Tassen Kartoffelschüssel 55.75P. 9 Pf. Leuchter, Streichholzständer à 8Pf. Bratenschüsseln 15.75P Salz- u. Mehlmesten 12. Saucièren 42PL. Salatièren 10 bis 40 Pt. Ein grosser Posten Gewürztonnen 5PL Zuckerdosen 8.9 Pt. blaues Blumenmuster 30Pf. Speiseteller tief und flach 22P. Salatièren 42, 55, 65 Pf. Dessertteller 17P Kompottteller 13PL. Saucièren 65 PL. Tassen 14. 16 PL., mit Gold 24 PL. Terrinen Kartoffelschüssel 95P.b.1.25 Satztöpfe 6 stuck 1.15 M Bratenschüsseln 25.1.20 Kaffeeservices Pra 1.45 1.80 Obertassen 6 PL. für 2 Personen 1.20 MB. 23 T. für 6 Pers. 30 Teile für 6 Pers. 60 T. für 12 Pers. Tafelservices 8.75 13.50 14.75 32 MK. Glas Krystall- Becher,| Portweingläser Krystall 13Pt. Bierbecher mit Goldrand 7Pt. Pokale, Vasen etc. reich geschliffen, vergoldet und bemalt zur Hälfte des regulären Werts Tassen farbig 11 P. Butterdosen 25.30Pf. Nadelschalen farbig 10 Pt. Salatièrensack 36-42 Speiseteller dekoriert 9 PL. Dessertteller 6.10 Pt. Krystall 7Pt. 13PE Sturzflaschen m. Glas 15 PL 24P. Sektschalen Bierbecher geschliffen Biertulpen 13 Likörgläser geschliffen 10 P. Salatschalen 5Gröss.5 bis 34 Pf. Kompottteller 5, 6, 8Pf. Salatschüsseln az 5 stk 55 P. grün Trink- Garnitur geschliff. Stiel u. Goldrand Rotweingl. 40P Biertulpe 45P Weisswein 40PT Bierbecher 35PE Portweing137P Wasserbch 35PL Likörglas 30P Selterbech. 32PL Bowlengl. 44P. Sektkelch 44pt Steingut Waschgarnituren 2.50 4.50 5.75 5 Telle Kochtöpfe aus feuerfest. Thopi 6 Grössen 12 bis 48 Pf. Englische Theekannen 48 1.05 Pf. bis U. Ein grosser Posten geschliffene Gebrauchs- Artikel zu ausserordentlich billigen Preisen Weinflaschen 33 Pf. bis 1 Mk. Käseglocken 40 Pf. bis 1 Mk. 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Er tvar Leipziger Thomaskantor Gustab Schreck; die einfachen großen immer höher angegeben als sie waren, auf der andern Seite hat Züge dieser Gefänge, die doch von einem reichen Stimmengewoge er hier in Berlin die ihm aus Mainz bar zufließenden Vorschüsse umkleidet sind, wirten eigentümlich ergreifend gegenüber der auch zum Teil gar nicht in die Hauptbcher eingetragen und die Revisoren schon mehr tatt und fast tanzmäßigen Art späterer Volkslieder, wie wir sie hier ebenfalls in einigen Eremplaren hörten. Eine andre außerdem ließ die deontrolle viel zu wünschen übrig, und so ist es arg gesäuricht. Die Buchführung war eine ganz unordentliche Die unterzeichnete Kommission erhielt von der im Jahre 1900 Specialität unfrer Zebzerfänger sind ganz moderne Männerchöre, denn gekommen, daß er feine Beriatreuungen Jahre hindurch ungestört abgehaltenen Sonferenz der socialdemokratischen Gemeindevertreter also aus einer Musifstufe, die nun wiederum über die Tyrannei des fortiegen fonnte. Es ist festgestellt, daß ar schon drei Monate nach der Provinz Brandenburg den Auftrag, für das Jahr 1902 eine Ston- Tattes und auch über den lange genug vorherrschenden Singfang Antritt feiner Stellung die erste Unterschlagang begangen hat, indent ferenz der Gemeindevertreter für das Königreich Preußen einzu- Leierhafter Melodien, tura also über die Liederiafelei" hinaus er 1500 92. GenoKenichaftsgelder in die cigale Tasche wandern ließ. berufen. Bei diesem Beschluß war nicht vorauszusehen, daß sich der strebt. Robert Bud ist in diesem Busammenhang bereits be- Dann ist ihm der Appetit mit dem Eſſen gekommen. deutsche Parteitag mit der Konumunalpolitik befassen würde und tannt; ein paar teils wiederholte, teils neue Chöre von ihm steigerten übrigens ein in feiner Gegend geachteter Main, der sich darin ge daß die Einberufung eines preußischen Parteitages zur Stellungnahme den Respekt, den man vor diesem interessanten Können, diesem im fallen hat, als Wohlthäter vieler Menschen zu erscheinen. Auch die zu den Landtagswahlen erfolgen würde. Die Kommission hat des- günstigen wie im ungünstigen subtilen musikalischen Darstellen Kinder- Spartasse in der St. Georgen- Gemeina hat er verwaltet, halb beschlossen, die zu Weihnachten in Aussicht genommene Konferenz haben fann. Bis zum Karitaturhaften interessant und jedenfalls die Untersuchung hat sich auch darauf erstreckt, ob er auch hier focialdemokratischer Gemeindevertreter nicht abzuhalten, sondern etch an hübschen Einzelheiten war ein op. 44 von rang Curti, Unterschlagungen begangen, den Parteivorstand zu ersuchen, die Kommunalpolitit mit einem früh verstorbenen modernen Operns und Chortomponisten, gestellt worden. das Verfahren ist aber eins auf die Tagesordnung des preußischen Parteitages zu sehen. Borgmann Berlin, Bruns Berlin, " Die Elfe". Wir erwähnen dieses Werk wegen einer für einen ge- genossenschaften famen ans Tageslicht, als auf Veranlassung des Wie großen Veruniremmgen bei den BerufsGlode Berlin, Sonnenburg Friedrichshagen. bringt nämlich die episch einfachsten Bestandteile seines Textes mit ordentliche Revision vorgenommen wurde. Auch in a ieſem Straffalle wiffen Kunstgeschmad von heute charakteristischen Eigenart: es teiches Bersicherungsamts im März dieses Jahn es eine außer dad donduta Parteipresse. In die Redaktion der„ Voltsstimme" in Magde weit weg flüchten zu müssen; und dies um so mehr, als derartiges fie wurden aber durch den Gerichtsarzt Dr. Puppe as unzutreffend einer solchen Künstlichkeit und Wucht hervor, daß man glaubt, fich waren Zweifel über den Gelteszustand des Angeklagten aufgetaucht, burg ist der Genosse Neugebauer, bisher in Falkenberg in auch noch in aufdringlichster Weise wiederholt zu werden pflegt. wiberlegt. Wohin das viele Geld geilajien, fonnte à zr Angetlagte Oberschlesien, eingetreten. Wir haben hier ein Seitenstück zu jenem Operkomponieren, bei dem nicht aufklären; er versicherte nar, daß er keinen noben Paffionen Totenliste der Partei. Ein alter tapferer Streiter, der Partei die einfachsten Worte oder Vorgänge auf der Bühne den grellsten gehuldigt und höchst einfach gelebt habe, und wold en glauben genosse Hermann upp, ist in Dortmund im Alter von Refler in Orchester finden. Zwischen all diesen ältesten und machen, daß er mit Arbeiten überlastet gewesen fa und die 60 Jahren gestorben. Der Verstorbene gehörte in Dortmund zu den neuesten Specialitäten bringen solche Konzerte natürlich auch ge- Uebersicht über die Kaffenführung verloren gehabt habe. Ilus diesent thätigsten und populärsten Parteigenossen und war deshalb auch bei wöhnlichere Beispiele konservativer" Musit. Und daß Frau Grunde beantragten die Rechtsanwälte Caro und Leo Sempner allen Parteifonferenzen anwesend. Ein schweres Leiden hinderte ihn h. Gradl mit einigen Sololiedern wieder allseits gefiel, ist mNdernde Umstände für den Angeklagten. Der Gerichtsh of nahm in der letzten Zeit so für die Partei zu arbeiten, wie er sonst ge- waren eben Sächelchen von Humperdinck, mit einem überflüffigen er alle diejenigen Fälle als verjährt aus cited, die vor den Jahre natürlich; drei Sächelchen von Humperdind, die sie fang, teine fortgesetzte Handlung, sondern eingelie Straffälle ax, wobei than. Die Parteigenossen werden sein Andenken in Ehren halten. W999. Sociales. Die Arbeitszeit der franzöfifchen Bergleute. , Dacapo. 4 Ganz auf die eine Specialität des Vorführens von unbekannten den Angeklagten eine Gescuntstrafe von drei Jahren Ges oder ungeläufigen Werken der Gegenwart und jüngsten Ver- fängnis, unter Anrechnung von vier Monaten Untersuchung haft, gangenheit eingerichtet sind die Modernen Konzerte" auferlegte. Der Gerichtshof berücksichtigte dabei, daß der Angel agte unter Richard Strauß( Berliner Tonkünstler durch die sehr mangelhafte Kontrolle in seinem verbrecherischen ju Die Kammer hat bekanntlich ein Gesetz angenommen, wonach Orchester"). In der Musif ist dies etwas Neues; die Aus- ermutigt worden war. in den Kohlenbergwerken die Arbeitszeit stufenweise reduziert werden stellungen der bildenden Künste würden uns höchlichst verblüffen, soll, dergestalt, daß nach Ablauf von 4 Jahren nach Inkrafttreten wenn sie nur fortwährend Rafaell und hie und da einen bekannten Der frühere Oberlieutenant Freiherr Friedrich v. Carnap stud des Gesetzes an gerechnet die 8 stündige Arbeitszeit durchgeführt oder von vorn herein erfolgsicheren Böalin brächten. Was gestern wegen Betruges in zwei Fällen vor der zweitem Straffammar sein würde. Nach fürzlich veröffentlichten Erhebungen dauert in den bei ihnen selbstverständlich ist: die Ausbreitung der jüngsten, des Landgerichte L. Nachdem der Angeklagte aus dem Militärdiens französischen Kohlenbergwerken die Arbeitszeit: für 515 Bergleute auch der des Erfolges noch unsicheren Produktion, das muß ausgeschieden, ist es ihm nicht gelungen, sich eine geeignete bürger weniger dem 8 Sts., 4894: 8 Std., 53 460: 8-8 Std., in unfrem Musifleben erst mühsam aufgebracht werden. liche Stellung zu erringen, obgleich er insoweit eine Rückhalt: 24 958: 8-9 Std., 17 374: 9-10 Std., 8038: 10-12 St. Lisst ging hier voran, Richard Strauß folgt jest nach, und er hat hatte, als ihm aus dem Familien Fideikommiß eine JahresBereits nach Ablauf eines halben Jahres würden aljp 25 000 Berg- mit seinen Leuten gewiß viel Entsagung üben müssen, bis der Saal cimahme von 1800 M. zustand. Der Angeklagte geriet in Schulden Leute anstatt 10, 11 und gar 12 Std. nur noch 9 td. zu arbeiten bei Stroll auch nur so weit gefüllt war, wie neulich. Entjagung muß und dann auf Abwege. In einem Weinrestaurant hatte er haben, Jahr später würde für weitere 25 000 Mitglieder eine da freilich auch das Publifum üben. Erstens, weil so gut wie nur Ende vorigen Jahres den Ingenieur O. oberflächlich kennen gelernt. Reducierung eintreten, so daß dann bereits gegen 50 000 Bergleute die eigentlich moderne" Richtung zu Gehör kommt. Zweitens, weil Eines Abends machte der Angeklagte seinem neuen Bekannten die von dem Gesetz profitieren, bis nach Ablauf von 4 Jahren endlich das Orchester troß alles Guten, das Anerkennung verdient, doch noch Mitteilung, daß er sich in einer schlimmien Lage befinde. Ein Ber sämtliche 100 000 Arbeiter den Achtstundentag erreicht haben. nicht ganz ideal flingt. Und drittens, weil manche der vorgeführten wandier von ihm, ein Garde- Offizier, habe 1000 Spielschuiven Stompofitionen auf viel, viel Geduld Anspruch macht. Wenn ein gemacht und fei ruiniert, wenn er die Schild nicht innerhalb Mensch wenig zu sagen weiß, so verbirgt er dies gern unter einem 24 Stunden bezahlen könne. Er selbst habe seine ganze Barschant üppigen Redeverk, und zwar wählt er dann irgend eine Art des in Höhe von 700 M. geopfert, um seinen Verwandten zur In der Musiksprache ist eine solche Art des Redens die Klavier ein gutes Wert thum und die 300 M. Leihweise hergeben Erster Wahlkreis. Heute, Sonntagabend 6 Uhr, in Cohns Fest- tompofition; und Emil Sauers 2. Klaviertongert mit Orchester wolle? Herr D. ließ sich dazu bereit finden und gab dem Anfälen, Beuthstr. 20-21, Versammlung mit nachfolgendem Beisammen-( C- moll) bom neulichen Strauß- Abend( Montag) ist ein solcher geflagten die 300 M. Kurze Zeit darauf war Herr v. Carnap fein und Tanz. Genosse Albert Kohn spricht über: Die Fall. Er redet in seiner Klaviersprache die pruntendsten Redex, wieder in Berlegenheit, diesmal in eigner Sache. Er erzählte dent Wohnungsfrage und die Krankenkassen.( Näheres heutiges Inferat.) und wenn man genauer darauf achtet, so ist's meistens„ nischt". Die Herrn O., daß er eine außerordentlich reiche Partie machen förne, er Der Schmargendorfer Wahlverein hält Dienstagabend 8 hr persönliche Klaviervirtuosität des Komponisten, auch bei einem etwas gebrauche aber dazu etwas Geld, um alle Verpflichtungen abzu lösen. im Restaurant Sanssouci eine Versammlung ab, zu der barten oder trockenen Anschlag, hilft dann mit, etwas, das nach err D. erklärte, daß er augenblicklich bares Geld nicht besize, auch Gäste Zutritt haben. Tagesordnung: 1. Vortrag über: Kirche 50 Jahren nur mehr eins von hundert typischen Beispielen fein er wolle ihn aber ein Accept über 1000 M. geben, darauf föme er und Proletariat. 2. Berichte der Delegierten von der Kreis- General- wird, zu einem Ergebnis zu machen. Dem mancherlei Unechten sich Geld verschaffen. Tan folgenden Tage erfuhr Herr D. fo viel versammlung. Zahlreicher Besuch wird erwartet. darin stand in des Dirigenten eigner sinfonischer Phantasie Ausliginitiges über den Angeklagten, daß er von seiner Vertrauen Stalien", einem Jugendivert op. 16, etwas durchaus Schtes feligkeit geheilt wurde und energisch auf Herausgabe des Wechsela gegenüber. Welcher Eindruck eines Freilicht". Bildes in dem Satz befand. Der Augellagte tam biefer Aufforderung auch nach, fo " Am Strande von Sorrent"! daß her Zenge in diejeni Falle einen Schaden erlitt. Die früher: gegebenen 300 W. waren aber verloren, denn Herr v. Carnap war außer ftande, sie zurückzuzahlen. Die Geschichte von dem verunglückten Offizier war ebenso erfunden, wie die von der in Aussicht stehenden reichen Heirat. Staatsanwalt Dr. Nur ging eine Gefcantstrafe von Monaten Gefängnis. Der Gerichtshof hielt scharf mit dem Angellagten ins Gericht, er beantragte gegen ihn im zweiten Falle nur einen Verfuch für vorliegend und verurteilte ben Angeklagten wegen eines vollendeten und eines versuchten Be truges zu 3 Monaten Gefängnis. Berliner Partei- Angelegenbeiten. Redens, die sich gerade recht sehr zum Bauschen und Rauſchen eignet. retten, es fehlten aber nod) 300 9. 06 Herr D. nicht: Pankow. Die Wahlvereins- Versammlung am Dienstag fällt aus zu Gunsten einer am 18. d. M. stattfindenden öffentlichen Verfammlung, in der Frau Steinbach- Hamburg über Jdealismus imd Klassenlampf einen Vortrag hält. Bankow- Franz. Buchholz. Heute nachmittag 3 11hr tagt eine öffentliche Bersammlung in Kähnes Festsälen, Berlinerſtraße 39. Referent: Genosse Freiwald: Der Parteitag und die politische Lage. Schönwalde. Heute nachmittag 3 Uhr findet im Lokal Lieben hagen eine Versammlung statt, in der Reichstags- Abgeordneter Stadthagen über die Frage Wer verteuert uns unser täglich Brot?" einen Vortrag hält. Mufik. Gerichts- Zeitung. SZ. baVermifchtes. Jm Witterungsübersicht vom 8. November 1902. morgens 8 Uhr. mit ihrem langjährigen Berehrer, dent Klavierfabrikanten& dwin Der Konflikt, in welchen die chemalige Sängerin Ennne Dahl Bechstein geraten ist, beschäftigte gestern zum zweiten Male die 2. Straffammer des Landgerichts I. Emma Dahl hatte Jahre hin durch ein intimes Verhältnis mit Herrn B., der fie in den Stand feste, mit ihm ein luguriöses Leben zu führen. Wie die meisien derartigen Verhältnisse tam es auch hier schließlich zu einem Konflikt, der darin seinen Grund hatte, daß die D. anfing zu tränkeln und schließlich von Herrn Bechstein abgeschüttelt Las Ende der kalifornischen Benus". Aus der Schönheitse iverden sollte. Das wollte sich Fräulein D. aber nicht ohne Stonturenz, welche die Midwinber- Fair vor einigen Jahren zu weiteres gefallen lassen. Sie ist an sich schon hysterisch, war infolge San Francisco veranstaltete, ging Marian Nolau als Konzerte. Ob wir heute wirkliche Boffskleder noch derart als ihrer strautheit leicht erregbar und geriet durch die plöglich herbei Siegerin mit dem ersten Preise hervor. Seitdem kannte sie ganz cinen lebensvollen Besitz zu eigen haben, wie ihn frühere Zeiten be- geführte Wendung in ihrem Geschic in eine namenlose Aufregung Stalifornien unter dem Namen der„ kalifornischen Benus". jagen? Das ländliche Leben, das seshafte wie das wanderhafte. Sie glaubte, noch allerlei berechtigte Ansprüche gegen Herrn Bech- 26. Lebensja e stehend, galt sie noch heute für das schönste Mädchen iit jetzt nicht mehr der geistig produttivste Teil unsrer Welt. Die ein zu haben und es tam zu einer Civiltiage, die durch Bergleich in San Francisco. Sie hatte eine stattliche Figur, hellblondes Städte sind es und werden es wohl immer noch mehr werden. beendet wurde. Sie erkannte dabei schriftlich an, daß sie feinerlei fllein eine wirklich volkstümliche Musik im Sinne jener Lieder- nsprüche mehr an B. habe. Sie will dies aber misverstanden wohnenden Elter mißbilligten aber ihr Verhältnis zu dem Sekretär aar und dirkelblaue Augen. Ihre in der O'Farrell- Straße dichtung befizen sie doch nicht: unsre musikalisch Großen schreiben haben und pochte weiterhin darauf, daß ihr Herr B. eine Rente und Stenographen Edward Marichuy aus Guatemala. Conicht populär, und die populär schreiben, sind keine musikalisch versprochen habe, falls fie fich einmal trennen follten. Bei einer lange ihr Liebhaber feiner Venus cin glänzendes Leben bieten Großzen. Statt dessen haben wir aber den Konzertsaal, daß in ihm gelegentlichen Unterredung mit einem Angestellten des Herrn Bech konnte, blieb sie ihm gethan, als indes das Geld zu Ende gegangen, Volkslieder vorgeführt, und nebeneinander gestellt werden wie ſtein foll sie in höchster Erregung die Drohung ausgestoßen haben, waren Zänkereien zwischen den Liebenden an der Tagesordnung. Bauerntrachten in einem Museum; die musikwissenschaftliche daß sie Herrn B. bei passender Gelegenheit Dleum ins Gesicht gießen Als Marian jüngst ihren Edward gar auf offener Straße mit dem Forschung schafft Materialien dazu her, behandelt sie wie andre würde. Daraufhin erfolgte Anklage wegen versuchter Erpressung Negenschirm bearbeitete, getf dieser nach dem Revolver und schoß historische Quellen, und Musiker von entsprechender Fähigkeit und und der Gerichtshof verurteilte die Angeklagte zu zwei Monaten fie nieder. Darauf richtete er die Waffe gegen sich und tötete sich Singebung machen fie für mis praktisch brauchbar. Als vor einem Gefängnis. Sie lag längere Zeit tottrant danieder und hat sich durch einen Schuß in den Stop. Die schöne Marian, die u. a. auc Jahrhundert, in der Romantiterzeit, die deutsche Vergangenheit einer felten schweren Operation unterwerfen müſſen. Die von ihr für die Statue auf der Kappel des neuen Rathauses Litterarisch wiedererwedt wurde, ging auch das Musikalische nicht leer eingelegte Revision wurde vom Reichsgericht verworfen, in San Francisco Modell gestanden hatte, hauchte im Aufnahmeaus: von der Hagens„ Sammlung deutscher Volkslieder" aus dem gegen hatte sie Erfolg mit einem Antrage auf Wiederaufnahme Hospital ihr junges Leben aus. Jahre 1807 brachte zugleich Melodien. Später kamen noch zahl= des Verfahrens. Sie hatte nämlich behauptet, daß, wenn reiche folche Sammlungen und Neuausgaben, wie z. B. Die des le jeune Drohung ausgestoßen habe, sie abfolut nichts davon wiffe und Locheimer Liederbuchs"( Mitte des 15. Jahrhunderts) durch sich in einem Zustande völliger geiftiger Depression befanden habe. Bluf F. W. Arnold; und daß auch die verwandten Schäße fremder Bölter Antrag des Gerichtsarztes Dr. Störmer wurde sie auf 6 Wochen der zugezogen wurden, liegt in deutscher Art der schottische Pfeifer Anstalt zu Herzberge zur Beobachtung überwiesen und auf Grund des fehr umfangreichen Gutachtens des Anstaltsarztes Dr. Otto wurde das Stationen von Dundee" verirrte sich sogar neulich in eine Operette. Während nun so das Hervorziehen und Sammeln von Volts. Wiederaufnahme- Verfahren angeordnet. In der gestrigen Verliedern lange nichts mehr Neues ist und anscheinend nicht eben mit fammlung trat Dr. Stürmer in einem eingehend begründeten außerordentlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, ging es wefentGutachten der Ansicht des Dr. Otto dahin bei, daß in Svinemde. 760 GD 3 molteni 2 Haparanda 759 lich anders mit den Kunstliedern des deutschen Mittelalters. Das der hier fraglichen Zeit die Angeklagte infolge ihrer Hamburg 759 GG endliche richtige Ablesen der für sie erhaltenen Notierungen und bei welchem sie vielfach Zuflucht zum Morphium genommen, grant./.764521eedt schteren Lebensweise, ihres förperlichen Leidens, Berlin 760 SSS 2Regen etliche entsprechende Ausgaben gehören zu den wertvollsten neuen infolge der seelischen Erregung, in welche sie durch den Wechsel ihres Errungenschaften der musikgeschichtlichen Wissenschaft. Für uns tommt namentlich folgendes in Betracht. Früher verstand man die Geschides geraten, und endlich infolge ihrer Hysterie nicht mehr Noten, mit denen die Melodien von Minnesängern und desgleichen Serrin ihres freien Willens gewesen sei und deshalb§ 51 des von provençalischen Troubadours aufgezeidet find, so, daß sie Strafgesetzbuches Anwendung zu finden habe. einer späteren Stufe der Musit angehörten, auf der die Töne tafts Sur hielt noch weitere Beweisaufnahme für notwendig, der einer späteren Stufe der Musik angehörten, auf der die Töne taktarlig gemessen wurden( Mensuralnotenschrift"). Jetzt weiß man, Gerichtshof lehnte diese aber ab und erkannte unter Aufhebung des daß sie einer älteren Mujitstufe angehören, auf der es diese Messung ersten Urteils auf Freisprechung der Angeklagten. noch nicht gab(„ Choralnotenschrift"). 2. h. furz: der Rhythmus Umfangreiche Beruntreuungen im Gesamtbetrage von 66 700 92. war durchaus vom Text abhängig und insofern die Musik eine ge- fielen dem Geschäftsführer Georg Meyer zur Laft, der sich gestern treue Deuterin der Dichtung und insofern auch das taftmäßige wegen fortgesetter Unterschlagung vor der 9. Strafiammer des Getrabe der meisten uns geläufigen Musik ein Rückschritt gegen Landgerichts I zu verantworten hatte. Der Angeklagte war früher 2. K. 9. Zu dem Berbot ist, falls der Bertrag nicht das Gegenteil Es wäre dringend zu wünschen, daß Proben aus diesen im Landratsamt beschäftigt, war dann längere Zeit Gemeindefekretär lagt, die wirtin xicht berechtigt Rüden Sie, jo machen Sie sich firajbar Sunden auch in unser Konzertleben übergingen. Kaum hätte es in Weißensee und feit etwa 15 Jahren Gefchäftsführer zweier strake 12. 1. Sie müßten durch gemeinsame Bekannte zu erforschen ſuchen, und haften demam für die volle Dauer des Mietsvertrages. Lanfizer dazu eine bessere Gelegenheit gegeben, als das neuliche Stonzert( vom Berufsgenossenschaften: der Sektion I der Lederindustrie- und wo Ihr Schuldner fich aufbält, eventuell öffentliche stagezustellung verDonnerstag) des Berliner Lehrer Gefangvereins. Der Geftion X der Papiermacher Berufsgenossenschaft. Die anlaffen. 2. Die Schuld eines Minderjährigen wird gültig, wenn er nach Wie Mengeweins„ Madrigal"-Gesellschaft uns den mehrstimmigen beiden Berufsgenossenschaften hatten ein gemeinsames Bureau erreichter Grozjährigkeit diefelbe anerkennt.- Gesundbrunnen. 1 u. 2. Nein. Sunstgefang des 16. Jahrhunderts und ähnliches aus späteren gemietet, deffen Vorsteher der Angeklagte tvar. Er besaß Reichenbergeritraße 133. 1. Ca. 2. Nein.- 28. 28. 26. 1. 2. Nein. Zeiten vorzuführen pflegt, so find die eine Specialität unsrer Lehrer- Boftvollmacht und hatte auch die C. R. Sie müßten Ihren Schuldner bei dem Amtsgericht verllagen, in zu führen; fänger verschiedentliche Volkslieder in mehrstimmiger Bearbeitung. Abrechnung geschah mit dem Centralburean in Mainz, von welchem dari in trafachen vor jedem deutschen Gericht verteidigen. Bestimmte deffen Bezirk er wohnt. R. Sch. Ja. Glba. 1. Jeder Rechtsanwalt die freilich für eine künstlerische Pflege der Mufit besser pakt als er auch die zur Geschäftsführung notwendigen baren Borichüsse Empfehlungen lehnen wir steis no. 2. Eine Weiterjuultion ist möglich. für eine natürliche. Diesmal standen voran zwei deutsche Bolts- erhielt. Er hat nun zugestandenermaßen bei den Abrechnungen feit 3. Die Differenz bis zu einem Drittel ist zu zahlen. 4. Adressen und lieder aus dem Locheimer Liederbuch, bearbeitet von dem derzeitigen langen Jahren die Ausgaben, die er hatte, dem Centralbureau Sprechstunden von Aerzten oder Anwälten fluder Sie im Adreßtalender. damals. " ganzen die Stasse Staat: a.tvalt Wien Barometers stand mm Binb richtung Binbitarte Better 3Nebel 5° C= 4. Temp. n. Stationen 9 Betersburg 5 Corf 7 Aberdeen 8 Paris Barometer Hend mm Binb. richtung Windstärke Wetter SW 2voltig Temp. n. 6. 5° C.1° 9. 0 740 28 4 wollig münchen 760515 3, bebedt 761 SSW 4bebedt 9 766 Still- bebedt 4 Wetter- Prognose für Sonnabend, den 9. November 1902. Bunächst aufklarend, am Tage siemlich warm bei lebhaften südlichen inden; später neue Tribung und etwas Regen. Berliner Betterbureau. Briefkaften der Redaktion. Sonnabends von 7% bis 9% Uhr abends stast. Die juripijche Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des 1. Wahlkreis. Sonntag, den 9. Novemt er, abends 6 Uhr in Cohns Festsälen, Beathstrasse 20/21: Versammlung mit nachfolgendem Beiss ammensein und Tanz. Achtung! Achtung! Orts- Krankenkasse Am Montag, den 10. November, abends 8% Uhr: Volks- Versammlungen Vortrag des Genoffen Albert Kahn über:„ Die Wohnungsfrage Ballschmieder, Badstraße 16. und die Krankenkassen." Zahlreichen Besuch erwarten 208/6 Die Vertrauensleute. Herren, welche am Zanz teile hmen, zahlen 30 Pf. nach. Deutscher Molzarbeiter- Verband. Zahlstel Le Berlin. Montag, den 10. Nove aber 1902, abends S Uhr: Bezirks- Versammlung der Bezirke Süden und Süd- Osten im Märkischen Hof", Admiralstr. 18 c. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Schubert über: Die Schule im Dienste gegen die Freijeit". 2. Dist sfson. 3. Verbandsangelegenheiten sowie Bericht und Besprechung des Arbeitsnachweises. Frauen haben als Gäste freien Zutritt.- Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Der wichtig en Tagesordnu sg wegen ist es Pflicht eines jeden Kollegen, zu erscheinen. Flezirk Friedrichsberg. Mittwoch, den 12. November 1902, abends 8 Uhr: in den Lokalen: Wedding- Park, Müllerstraße 178. Berliner Prater, Staftanien- Allee 7. Borussia- Säle, Ackerstraße 6/7. Peters, Alt- Moabit 80/81. Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg. Tempelhof, Kreideweiß. Schöneberg, Obfts Festsäle, ( Martin Lutherstraße). für das Barbiergewerbe. Montag, den 17. November 1902, abends 9, Uhr, bei Jünger, Rosenthalerstraße 57: 1. Wahlversammlung fämtlicher großjährigen Kassenmitglieder behufs Wahl der Vertreter Generalversammlung auf 2 Tagesordnung: 1. Bahl von 32 Bertretern. 2. Wahl von 8 Vorstands- Mitgliedern und 4 Stellvertretern. 2. Wahlversammlung der Arbettgeber am Donnerstag, den 20. November, ebendort: Elysium, Landsberger Allee 40/41. Weissensee, Prälaten, Lehderstraße Tagesordnung: 1. Bahl von 14 DeTages- Ordnung: 1. Die Lebensmittel- Vertenerung und der Nutzen der Konsum- Genossenschaften. 2. Diskussion. Referenten: Breslauer, Bernhardt, v. Elm, P. Göhre, Fran E. Ihrer, Frl. F. Imle, Frau A. Mesch, E. Rosenow, Schumann u. Frau Steinbach- Hamburg. Um zahlreiches Erscheinen, namentlich der Frauen, ersuchen 127/20 Die Einberufer. J. A.: H. Wurzel. vertretern. legierten auf 2 Jahre. 2. Wahl von 4 Borstandsmitgliedern und 2 Stell 276/16 Das Kassenbuch ist bei der Wahl als Legitimation vorzulegen. 8. Ordentliche General- Versammlung Achtung! Genossinnen u. Genossen. Achtung! Se Vertrauensraänner Versammlung Zwei P bei Lutter! rse, Friedrich Karlstraße jages- Ordnung: 1. Bericht der Kommision. 2. Werkstatt- Angelegenheiten. 3. Berbands. Hierzu finde Berfstellen von Meier, Scheller und Posewerk Angelegenheiten und Verse Fiedenes. besonders eingeladen. Achtung! Stoc'- u. Celluloid- Arbeiter! Achtung Sonntag, der 9. November cr., nachmittags 5 Uhr: Sonntags- Versammlung bet Fenes stein, Alte Jakobstr. 75( oberer Saal). Zages Ordnung: 1. Bortrag der Arbeiter und der 8 Stollegen! Erf Nach der Versai Genossin Frau Mesch über: Die Lebenshaltung der tarif". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. eint recht zahlreich und bringt Eure Frauen mit! mlung: S Gemütliche Unterhaltung. Garderobe 10 Pf. Atung, Parkettleger! Dienstag, den 11. November cr., abends 5, 1hr, im Restaurant von Schulz, Regensburgerfir. 9: Werkst ellen- Situng der Firma Kuhnert& Kühne. Die Rolle en werden ersucht, sämtlich zu erscheinen. Der Vertreter der Firma, Hex Scholz, wird in der Versammlung zugegen sein. Montag, en 10. November 1902, abends 8%, Uhr, bei Mann, Straußbergerstraße 3: Bezirk versammlung f. d. Osten u. Nordosten. Tages- Ordnung: 1. Brag des Genossen Dr. Weyl über: Krankenkassen und Aerzte. 2. Dislu. 3. Verbandsangelegenheilen. 4. Berschiedenes. Zur Beachtung! Da Mitgliedern zur Mittellung, daß auf dem Bureau des Verbesses, Engel- fer 15, sowie auf den Zahlstellen Legitimationen für die Gewerbegerichtswahl zu haben sind. I et es wahlberechtigte Mitglied muß sich vor der Wahl eine folche Legitimation beschaffen, dieselbe ausfüllen und dem Arbeit geber oder Polizeirevier, in dem er wohut, zur Beglaubigung nut breiten. Im übrigen verweisen wir auf das von der Berliner Gegen fichaftskommission herausgegebene Flugblatt und ersuchen jet es wahlberechtigte Mitglied am Tage der Wahl seine Stimme at zugeben. 91 3. Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353, Montag, den 10. November, abends 8%, Uhr: Volksversammlungen der gesamten Delegierten der Arbeitgeber und Kassenmitglieder am Donnerstag, den 27. November, um 9 Uhr, ebendort. Tagesordnung: 1. Protofoll. 2. Wahl des Ausschusses für die Prüfung der Jahresrechnungen. 8. Verschiedenes. Der Vorstand. J. A. v. Kitschmann, Borfigender. der Montag, den 10. November cr., abends 8%, Uhr, bei Keller, Koppenstraße 29 und Orts- Krankenkasse Dienstag, den 11. Nov., abends 8½ Uhr, in den Germania- Festsälen, Chauffeefte 103. Weber u.verw. Gewerbe. Tages- Ordnung: In Kellers Festfälen referiert Genoffin Adelheid Popp( Wien) über: Frauenpflicht fun In den Germanta- Festfälen dieselbe Referentin über:„ Die Beteiligung der proletarischen Frauen Stampie gegen die Bertenerung der Lebenshaltung." an den bevorstehenden Wahlkämpfen." In beiden Versammlungen: Diskussion. Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersuchen Die Vertrauenspersonen. 1/18 Berliner Konsumverein. Abteilung Rummelsburg. Dienstag, den 11. November, abends Punkt 8% Uhr, im Restaurant des Herrn Weigel, Türrschmidtstr. 45: Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Reichstags- Abgeordneten A. v. Elm: Gewinnbeteiligung der Arbeiter in privatkapitalistischen und in Genossenschaftsbetrieben." 2. Bericht des Kassierers. Abteilungsangelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen der Mitglieder, besonders der Frauen, ist erwünscht. Gäfte haben Zutritt. Die Abtellungsleitung. 127/19 Central Verwaltung: Krautstr. 7. Abtellung I, Luisenstadt. Michaelfirchplat 4. Abteilung II, Often. Krautstraße 7. Borndorferstraße 59. Liebigstraße 7. Eintrittsgeld 20 Pf. Verkaufsstellen: Abteilung III, Moabit. Rostockerstraße 21. Havelbergerstraße 6. Embenerstraße 45. Abteilung IV, Nummelsburg. Zürrschmidtstraße 6. Abteilung V, Lichtenberg. Frankfurter Chaussee 48/49. Mainzerstraße 4. Abteilung VI, Stralau. Stralauer Allee 17f. Geschäftsanteil 10 Mark. Schöneberg. Die Herren Delegierten, Arbeitgeber und Mitglieder, werden hierdurch gu einer ord. Generalversammlung am Sonntag, d. 16. Nov. 1902, vormittags 10 Uhr, in Wolffs Sälen, Fruchtstr. 36a, eingeladen. Tages Drdnung: a. In getrennter Versammlung: Ergänzungswahl des Borstandes von den Arbeitgebern nach§§ 37 u. 88 des Statuts für 1903-1904. b. In getrennter Versammlung: 1. Ergänzungswahl des Borstandes von den Mitgliedern nach§§ 37 u. 38 des Statuts für 1903-1904. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes von den Mitgliedern nach§ 39 des Statuts für 1903. In gemeinschaftlicher Versammlung: 1. Wahl von drei Revisoren zur Vor prüfung der Jahresrechnung pr. 1902. 2. Berschiedenes. Berlin, 9. November 1902. Der Vorstand. C. Spann, G. Berndt, Borsitzender. Schriftführer. Sonntag, b. 23. November 1902, bormittags 11 Uhr, in demselben Lokal, gr. Saal: Aufstellung von 164 Kandidaten der Mitglieder zur Delegierten. wahl für das Jahr 1903. Nur Mitglieder über 21 Jahre find eingeladen. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. 2926 Orts- Krankenkasse der Bildhauer, Stuccateure a. verw. Gewerbe z. Berlin Bekanntmachung. Montag, den 17. November, abends 8%, Uhr, Annenstraße 16: Ordentliche Vereinf. Frauen u. Mädchen f.Schönebergu.Umgegend. General- Versammlung. Versammlung am Mittwoch, den 12. November d. I., abends 8 Uhr, im großen Saale von E. Obst, Meiningerstraße 8. Tages- Ordnung: ( Gemäß§ 49 des Statuts.) Zagesordnung: 1. Neu- bezw. Ersazwahl von vier Borftandsmitgliedern( 1 Arbeitgeber und 3 Arbeitnehmer). 2. Wahl der Kommission zur Prüfung der Jahres1903. 4. Bericht unfres Delegierten in Hamburg. bom Drts- Krankenkassen- Verbandstag 5. Geschäftliche Mitteilungen. 276/17 Der Vorstand. 3. A.: C. Storch, Vorsik. Orts Krankenkaffe 1. Vortrag des Herrn Dr. Roeder über: Die Aufgaben der Städte in der Frage der rechnung pro 1902. 3. Aerztevertrag pro Säuglingsernährung. 2. Diskussion. 3. Verschiedene Vereinsangelegenheiten. Gäste, Serren fowie Damen, haben Zutritt. Gleichzeitig sei nochmals auf das vom Verein am 23. November d. 3.( Totensonntag) in Obst's Festsälen arrangierte Herbst- Fest hingewiesen, bestehend in Konzert und Theater. Aufgeführt wird: Bezirksversammlung für Rummelsburg Der Märchenbrunnen oder Lügenmäulchen und Wahrheitsmündchen. bei Müller, Türrschmidtstraße 37: Zages Ordnung: Märchenspiel in 2 Atten( 3 Bildern). Ausgeführt von 50 Kindern unter Direktion von Berthold Schröder. Freunde und Gönner obigen Vereins werden hierzu freundlich eingeladen. Borstehendes Programm Anfang 6 Uhr.- Billets a 30 Bf. find beim Vorstand und sämtlichen Mitgliedern vorher 1. Bortrag des Genoffen Link über: Arbeitsversicherungs- Gesek: gebung und ihre Bedeutung für die Arbeiter. 2. Diskussion. verspricht einen genußreichen Abend. 3. Berbandsangelegenheiten. Montag, den 10. November, abends S Uhr: Versammlung 165/10 der Metallschleifer und Galvaniseure im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15( gr. Saal). Zages- Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Zadek über: Die Fortschritte der modernen Heilkunde. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Su diefer Verlammlung sind besonders die Kollegen der Firmen Mehlich, Union, Metallurgie und Krüger, Stopenid, eingeladen. Auch die Kolleginnen aller Betriebe ersuchen wir, zu erscheinen. Dienstag, den 11. November, abds. 8 Uhr: Branchen- Versammlung aller in zu haben. 292/7 Der Vorstand. der Schloffer und verwandten Gewerbe. General- Versammlung Delegierten, Arbeitgeber und Charlottenburger Gewerkschaftskommission..tarergewerbest ben is ten 3. 3. Montag, den 10. November 1902, abends 8 Uhr, im großen Saale des Volkshauses, Rosinenftr. 8: Volksversammlung. Tages Drdnung: 1. Vortrag über das Krankenkassenwesen. 2. Diskussion. 3. Nominierung von 72 Arbeitnehmer- Delegierten für die gemeine Drts- Krantenfaffe. Die Mitglieder obiger Kaffe werden hiermit besonders auf diefe Bersammlung aufmerksam gemacht. 3235 Der Ausschuss. Schraubenfabriken beschäftigten Arbeiter u. Arheiterinnen Central- Verband der Zimmerer Deutschlands bet Graumann, Naunynstraße 27. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Kiesel über: Kapitalismus und Armut. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Die Kollegen folgender Firmen sind ganz besonders eingeladen: Rühle, Staerke, Lüben u. Buhse, Siemens u. Halske, Nevier u. Weise, Runge und v. Siemann und Mix u. Genest. Die Ortsverwaltung. Marmor- u.Granitarbeiter Zahlstelle Berlin und Umgegend. Hierdurch geben wir den Mitgliedern bekannt, daß vom Sonntag, den 9. November ab in allen Bezirkslokalen Legitimationen zur Gewerbegerichtswahl zu haben sind. Jedes wahlberechtigte Mitglied muß sich vor der Wahl eine folche Legitimation beschaffen, dieselbe ausfüllen und dem Arbeitgeber oder dem Polizeirevier des Wohnbezirks zur Beglaubigung unterbreiten. Im übrigen verweisen wir auf das von der Berliner Gewerkschaftsglied, am Tage der Wahl seine Stimme abzugeben. Dienstag, ben 18. November, abends 8%, Uhr, in den Armin- Hallen, Kommandantenftr. 20: General- Versammlung der Vertreter d. Kaffenmitglieder und Arbeitgeber. Zagesordnung: Vorstandes. 1. Bericht über die Thätigkeit des 18. Nov. d. J., in den Arminhallen, Stommandantenstraße 20. I. Jn getrennter Versammlung: Zages Ordnung: Ersakwahl der statutenmäßig ausscheibenden Vorstandsmitglieder; a) Arbeitgeber. Es scheiden aus auf Grund des Kassenstatuts die Herren Heinrich und Polzin. Es find daher zu wählen zwei Arbeitgeber als Borstandsmitglieder auf zwei Jahre. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes b) Arbeitnehmer. Es scheiden für die Jahre 1903 und 1904 für die aus auf Grund des Kaffenstatuts die ausscheidenden Vorstandsmitglieder: und Tschachtschal. Es sind daher zu Herren Lubatsch, Neumain, Rosenberg a) aus der Gruppe der Arbeitgeber: wählen vier Arbeitnehmer als Vordie Herren Schmidt und Steldinger; ftandsmitglieder auf die Dauer von b) aus der Gruppe der Kaffenmitglieder: die Herren Daehne, Lehmpfuhl, Trill und Paul. Bipei Jahren. II. Nach beendigter Wahl in 3. Bahl des Rechnungsausschusses. gemeinschaftlicher Versammlung: 4. Mitteilungen des Vorstandes. Berlin, 6. November 1902. Der Vorstand. A. Daehne, Borsigender. 2936 A. Kelpin, Schriftführer. tommiffion herausgegebene Flugblatt und ersuchen jedes wahlberechtigte Mit- Orts- Krankenkasse Dienstag, den 11. d. Wis., abends 8 hr um Lokal von Herrn 285/8 Hoffmann, Aleganderstr. 27e( Englischer Garten): Oeffentliche Verfammlung. Lages- Ordnung: Der Vorstand. Naturärztliche Vorträge+ wichtig für Kranke und Frauenleiden jeder Art 1. Unser Arbeitsnachweis. 2. Die Urabstimmung über die Kranken- find in Br. chüren a 20 Pf. erschienen v. prakt. Naturheilt. Bufguglaffe. 3. Verschiedenes. 175/6 1. Wahl des Ausschusses für die Prüfung der Rechnungen des laufenden Jahres, und zwar ein Arbeitgeber und gipci Arbeitnehmer(§§ 46 und 49 Nr. 4 des Kaffenftatuts). 2836 der Kupferschmiede. heiten, welche Einsicht in die Bücher Mittwoch, den 19. November, vormittags 9 Uhr: im General- Versammlung Rosenthaler Hof, 11/12. Bright eines jeden Kollegen ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. Grundmann, Kur- u. Heilanstalt, Köpnickerstr. 72, enthalerit. 11/ rote Cine Der Vertrauensmann. Naturärztl. Sprechst. 11--2, 6-8. Sonntage 10-12. labuno des Vorstandes. 276/13 2. Statuten- Veränderungen:§ 17 26. 2 sowie des Zusages zu§ 17, erfte bänderung des Kaffenftatuts bom 7. Februar 1891. 3. Verschiedenes. Auskünfte über Staffenangelegen erfordern, fönnen nur im Kaffenlofate gegeben werden, ebenso find Anfragen, welche beantwortet werden sollen, schriftlich bis zum Sonnabend, den 15. Rovember cr., an den Vorfißenden, Meue Wilhelmstraße 12, zu richten. Der Vorstand. P. Heinrich, Borjiyender. Achtung! 6. Wahlkreis. Achtung! ungs- Krankenkaffe der Verband der an Holzbearbeitungsmaschinen Sonntag, den 9. November, abends 6 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße Nr. 23: Volks- Versammlung. Zagesordnung: 1. Vortrag des Stadtverordneten Dr. Alfred Bernstein über: Kommunale Aufgaben". 2. Disfuffion. Nach der Bersammlung: Geselliges Beisammensein und Tanz. Bahlreichen Besuch erwartet 220/4 Der Vertrauensmann. Schneider( Zwangs-) Junung zu Berlin Neu- Kölln a.. 18, I. beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Die Herren Bertreter obengenannter Montag, den 10. November, abends 8% Uhr, tentaffe merden zu ber am Montag, den 17. November 1902, abends 8%, Uhr, im Ev. Vereinshause, Oranienstr. 106, Saal 2, stattfindenden 276/14 General- Versammlung Vereinigung der Maler. Central- Kranken- u. Sterbe- ganz ergebent eingeladen und gebeten, Dienstag, den 11. November, abends 8 Uhr, Engel- Ufer Nr. 15: Mitglieder- Verfammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Link über Krankenversicherung. 2. Distuffion. 3. Vereinsangelegenheiten. Um pünktliches Erscheinen ersucht 124/19 Die Ortsverwaltung. Sonnabend, den 22. November, Engel- Ufer 15: Herbst- Fest. Anfang abends 8 Uhr. Achtung! Glaser. Einlaklarte 40 Bi. Achtung! Montag, den 10. November 1902, abends 8½ 1hr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: 73/11 Grosse öffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht über unfre Lohnbewegung. 2. Bericht des Kollegen Jahn über die Liſtensammlung. 3. Wahl der UeberwachungsKommiffion. 4. Verschiedenes. Die Kollegen werden ersucht, für guten Besuch der Versammlung zu agitieren. Die Lohnkommission. Achtung! kaffe der Tischler zu Tages- Ordnung: Um 8, Uhr: 1. Wahl von 2 Borstandsmitgliedern aus den Vertretern der Kassenmitglieder ( Arbeitnehmer),§ 37 des Statuts. Um 9 Uhr: 2. Wahl von einem der Innungsmitglieder( Arbeitgeber), Borstandsmitglied aus den Vertretern und andrer gewerblicher Arbeiter ( E. H. Nr. 3, Hamburg.) Berlin G. Dienstag, den 11. November cr., abends 8 Uhr, Wollfs Festsäle, Fruchtstr. 36a, Mitglieder Versammlung.§ 37 des Statuts. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1902. 2. Stellungnahme zur Zahlstelle Frank furter Allee 90 und Errichtung einer 7. Bahlstelle ev. Wahl eines Beitragsfammlers 3. Verfchiedene Kaffenangelegenheiten. 185/3 vollmächtigteu und Raffierers fallen an diesem Abend aus. Beiträge Die Sprechstunden bes Be merben in der Versammlung bom Staffierer entgegengenommen. Erscheinen der Mitglieder ersucht Um recht zahlreiches und pünktliches Die Ortsverwaltung Achtung! Korbmacher. Bauarbeiter. Den Baudeputierten zur Nachricht, daß die Formulare für die Wahl. Montag, den 17. Nov., abends 8%, 1hr, im Gewerkschaftshaus, Engel- llfer 15: In gemeinsamer Bersammlung 9 Uhr: 3. Wahl eines Ausschusses von 3 Mitgliedern zur Prüfung der Rechnung des laufenden Jahres. 4. Ver schiedene Mitteilungen und Sonstiges. Die Vertreterkarte legitimiert. Der Vorstand: C. Adler, Bors. Allg. Orts Krankenkaffe für Rixdorf. Am Donnerstag, den 13. No. bember cr., abends 29 Uhr, findet im Restaurant des Herrn Thiel, hier, Bergstraße 151/2, die zweite diesjährige ordentliche General- Versammlung statt, zu welcher die Herren Delegierten ergebenst eingeladen werden. Tages- Ordnung: tommiffion. im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Mitglieder Versammlung. Zages Ordnung: Vortrag des Genossen Lankow über: Junkertum und Bolfsschule. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Verband der Tapezierer. Filiale Berlin. Montag, den 10. November, abends 81, Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75: Mitglieder- Versammlung. 1. Bortrag des Genoffen W. Manasse über:„ Die vereinigten Staaten von Europa". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet 177/13 Orts- Krankenkaffe der Gastwirte und Die Verbandsleitung. Orts- Krankenkasse für das TapeziererGewerbe zu Berlin. verwandt. Gewerbe Donnerstag, ben 18. November 1902, zu Berlin. Beschluß der außerordentlichen General- Versammlung bom 19. September 1902. VII. Abänderung z. Kassenstatut. Artikel I. $ 28 wird folgendermaßen abgeändert: B. Ordentliche Kaffenbeiträge. § 28. Die Kaffenbeiträge betragen 3 Broz. des im§ 10 festgesetzten durchschnittpro Woche pro Tag ( 7 Tage) abgerundet zur Dreifeilung auf für Mitglieder der 1. Staffe 72 Pf. 10%, f. Ordentliche General- Versammlung 1. Bahl ber Rechnungs- Prüfungs. lichen Lagelohns und away: Legitimationen zur Gewerbegerichtswahl von heute ab im Bureau, der Orts- Krankenkasse des Korb- 2. Ergänzungswahl zum Borstande. Engel- Ufer 15, Zimmer 8, zur Ausgabe gelangen. Wir ersuchen alle Baudeputierten, festzustellen, wie viel Kollegen auf ben betreffenden Bauten wahlberechtigt find, und in einem Bezirk wohnen oder arbeiten, wo gewählt wird. Die Wahllegitimationen fönnen alsdann von uns ausgefüllt entnommen werden und brauchen dann nur dem Polier resp. dem Arbeitgeber zur Unterschrift vorgelegt werden. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß Flugblätter zur Förderung der Agitation zur Gewerbegerichtswahl am Sonnabend: abend in allen Filialen Berlins ausliegen, woselbst fie von den Deputierten zur Weiterverbreitung an die wahlberechtigten Kollegen entnommen werden können. 41/6 Die Verbandsleitung. Amt IV. 1278. Treptow. Bade's Volksgarten Haltestelle d. elektrischen Parkiraße. Strassenbahn( Siemens). Jeben Sonntag: Ball.- Vereinen bestens empfohlen. macher- Gewerbes. Tagesordnung: 1. Bericht des Borstandes. 2. Wahl dreier Borstandsmitglieder 3. Wahl einer Kommission zur Prüfung ( 1 Arbeitgeber, 2 Arbeitnehmer). Wie stellen sich die Mitglieder zur der Jahresabrechnung. Einführung einer 5.( höheren) Klaffe? 4. 5. Verschiedenes. Pflicht der Mitglieder ist es, recht zahlreich zu erscheinen. 3225* ( 1 Arbeitgeber, 2 Arbeitnehmer, auf je 3 Jahre.) 3. Eriazwahl zum Borstande.( 1Arbeit nehmer auf 2 Jahre.) 4. Abänderung der Berhaltungsmaß regeln für erkrankte Mitglieder. 6. Verschiedenes. 5. Aerztefrage. Ordnung ist vollzähliges Erscheinen Bei der Wichtigkeit der Tagesdringend notwendig. Rigdorf, den 8. November 1902. Der Vorstand. G. Ostermann, Borsigender. 276/15 Gesellschaft Strzelewicz. 737 B 2. 51 3. 4. 27 " 5 n 32" 5. 21 3 Erften des auf die statutenmäßige BeArtikel II. Diese Abänderung tritt mit dem fanntmachung folgenden Monats, also am 1. Dezember 1902, in Straft. Berlin, den 19. September 1902. Der Vorstand. Poppe Borsigender. Kraushaar, Schriftführer. Genehmigt Preßkohlen tensonntag, Weihnachtsfeiertage durch Beschluß vom 14. Oktober 1902. Der Vorstand. Carl Schwedler, Borsigender. [ 3206 Bruch per Centner 70 Bfg. Pfuelstr. 5. 19 Ziehung 4. Klaffe 207. Kgl. Preuß. Lotterie. 548 678 85 940 116110 255 15001 97 591 828 900 Siehung vom 8. November 1902, vormittags. Nur die Gewinne aber 232 wit. And den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Nadruk verboten. 55 257 832 724 840 992 1032 462 78 965 2020 150 53 79 254 58 98 310 58 457 609 920 90 3030 32 64 278 403 675 907 4131 444 69 631 5109 71 76 317 482 512 57 608 95 987 6026( 1000) 126 99 242 48 63 99 305 31 79 491 554 903 7041 250 316 79 527 78 8085 90 394 409 55 77 97 534 824( 1000] 51 972 77 88 9230 46 331 32 56 415 45 796 918 10072 81 100 31 47 207 628 845 52 963 11028 165 234 83 354 83 482 583 670 82 12285 543 72 83 701 11 58 62 872 99 13129 286 363 601 91 972 14035 89 127 43 45 300 1500] 429 77 505 55 726 837 958 15057 387 431 540 92 649 16042 230 67[ 506] 683 746[ 1000] 90 814 908 78 17008 149 73 277 367 71 702 97 890 952 8094 197 218 368 72 436 637 824 19200 5 08 345 420 76 98 811_ 20181 222 87 366 415( 1000) 39 656 99 703 99 21008 65 110 56 491 701 22048 71 1500] 480 620 [ 1000] 23084 207 429 627 71 76 796 814 45 913 82 84 24256 316 33 436 82 542 47 733 834[ 3000] 35 25158 84 242 360 96 623 866 79 978 26129 55 84 208 44 86 342 80 98 600 27033 87 116 31 69 86 471 674 954 28102 38 214 321 70 585 630 712 837 69 29093 264 432 836[ 1000] 64 86 30048 205 53 71 331 61[ 1000] 474 78 619 786 90 813 21 31180[ 1000] 287 795 830 38 92[ 500) 909 48 97 32029 39 81 487 694 98 809 43 966 33010 131 90 324[ 500] 415 582 702 78 816 993 34022 228 52 376 440 532 655 70 85 724 76 35363( 500] 97 402 76 508 64 698 780 885 911 36137 46 252 315 96 408 635 837 958 37081 138 39 89 240 49 457 74 559 789 831 38109 208 39051[ 5001 58 148 72 330 428 609 ( 500] 13 65 91 764[ 500] 86 821 30 980 95 40123 48 75 371 87 455 618 35 723 44 883 908 27 66 41192 400 99 636 738 65 957 97 42000 146 244 430 92 546 681 738 150001 43012 65 238 478 83[ 5001 884 92 992 44012 32 90 139 273 515 20 45 866 929[ 1000] 45099 314 61 621 769 80 95 865 906 130001 88 46021 97 161 240 354 62 501 639 765 810 72 944 47034 36 50 125 98 256 88 405 37 52 74 549 57 616 784 954 48011 204 19 515 70 663 84 745 904 13 47( 1000) 49101 29 506 83 651 803 50392 503 682 920[ 500] 51042 89 92 169 565 714 23 47 810 46 69 73 52006 397 735 60 901 62 53060 411 521 644 889 972 54123 47 237 361 444 1000 565 72 630 55360 64 424 786 822 56103 12 1500] 289 469 755 99 824 57 57164 89 632 58034 26 218( 500) 509 1500] 729 84 1500] 877 59152 409 612 19 37 693 919 53 60162 359 67 83 418 530 64 614 917 61015 109 218 50 93 557 844 920 30 69 62070 92 135 240 329 465 804 56 63301 18 497 837 64027 322( 500) 448 641 820 94( 500) 952 72 65041( 500) 69 172 75 223 39 305 934 72 66366 79 83 409 22 780( 1000) 818 905[ 500] 67136 77 218 362 65 413 24 25 58 94 621 775 944 61 81 68009 175 272 501 10 70[ 3000] 600 3 83 711 895 16001 69128 221 392 675 70127 79 290 405 809 975 84 71054 177 315 48 476 693 975 72116 1500] 29 258 69 648 910 47 73015 ( 3000] 21 48 86 349 580 612 38 63 781 820 74080 88 287 469 93 579 609 754[ 10001 830 75054 62 80 276 461 684 769 70 76016 315 58 483 611 42 744 95 15001 820 26 35 38 903 77022 175 216 600 42 817 78116 21 208 22 324 722 946 79054[ 1600] 489 526 667 80055 127[ 30001 472 699 951 81234 88 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1000) 105230 89 317 406 68 574 985 1500] 106005 643 670 758 914 107003 4 55 112 271 329 70 434 938 50 10001 54 108021 54 128 69 81 552 15001 684 720 63 69 109005 130001 58 91 96 244 309( 1000] 35 473 557 625 15001 710 37 803 994 110070 249 59 15001 351 99 463 631 41 720 84 91 819 73 111072 15001 155 275 305 452 83 703 19 21 34 835 112023 80 147 91 346 648 71 7/8 876 113093 269 324 87 691 783 939 114171 245 361 461 512 67 61 883 918 315v05 142 88 259 339 13000] 96 405 117070 147 15001 342 90 701 59 817 903 16 26 118136 294 329 97 410 23 92 536 51 640 819 119021 33 149 254 56 629 751 76[ 1000] 120138 377 834 67 976 121075 185 368 98 465 75 83 84 504 716[ 5001 71 943 122016 64 193 223 420 95 571 637 896 123032 75 126 55 261 73 370 89 [ 500] 561 79 89 776 983 124194 216 498 630 92 869 1300001 979 125122 46 85 91 216 31 69 99 492 746 807 15 986 126087 194( 5001 263[ 500] 357 68 469[ 500] 557 654 704 97 939 127000 152 99 619 68[ 10001 69 128058 90 500] 188 97 201 11 18 508 918 129112 87 360 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zweiten Feiertagabend frei! B. Strzelewicz. Pankow, Wollaukstr. 111, II. Berlin, den 24. Oftober 1902. Der Bezirksausschus, Abt. II. Stempel. Unterschrift. 276/9 abends 8%, Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal V ( Saalgebäude): General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Rechnungsbericht. 2. Bekannt machung der Beschlüsse des Vorstandes. 3. Wahl von Vorstandsmitgliedern ( 4 Kassenmitglieder, 2 Arbeitgeber). 4. Wahl des Ausschusses zur Prüfung der Jahresabrechnung. 5. Verschiedenes. Carl Nickisch, 1. Borsigender, Berlin N. 54, Beinbergsweg Nr. 11. Landparzellen Dut.- Rute 12 M. an, bester Gartenboljen, 1/4 Anzahlg. Neu erschlossen, unmittelbar v. d. Toren Berlins, direkt am Bahnhof Biesdorf, erste Station hint. Lichter berg, elektr.Bahn Alexanderplat- Frief richs77/10 felde 10 Pf. Verkäufer im Bahnhofsreft. Nieschalke, Rieger& Co., Gontardstraße 5. Johannisthal. Raus Park- Restaurant. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Kaffeküche. Kegelbab n. AusSanl fr Vereine spannung. und Versammlur igen. 19 Blegung 4. Alaffe 207. Kgl. Preuß. Potterie. 903 111167 232 329 61 486 513 650 5.2 749 903 54 Blehung vom 8. November 1902, nachmittag, Rur is Gesinne über 232 wit. sind den betreffenden Nummers in tammtern belgejuat ( Ohne Gewähr.) Bladbrud verboten. 222 73 496 538 759[ 3000] 892 1053 117 258 699 743[ 1000] 853 989 2362 63 416 63 577 631 739 68 817 94[ 500] 3350 507 630 31 68 76 714 67 68 82 991 4138 43 306 540 817 15001 988 5060 120 580 766 ( 500] 900 19 6021[ 3000] 63 109 214 411 553 857 70 7194 319€ 6 512 612 742 65 880 94[ 30001 947 76 8022 201 380 441 625 707 9 856 984 9148 81 286 383 666 88 616( 3000] 88[ 5001 770 10024 51 299 372 400 565 702 880 989 11013 90 285 451 617 728 845 12173 294 311 26 86 88 460 93 509 39 640[ 500] 746 861 916 13007 36 135 216 326 483 110001 517 607 93 847 51 14168 202[ 500] 29 402 11 43[ 500] 58[ 3000] 61 643.741 42 95 187 266 96 313 464 795 871 16002 66 248 365 407 515 22 691 884 947 17322 613 41 18017 37 271 423 71 510 752 11000] 811 75[ 1000] 93 19090 142 343 61 73 454 708 22 77 899 15058 20115 35 344 62 449 54 66 622 911 21117 35 416 63[ 5001 877 917 23 22020 117 23 41 375 93 406 628 737 800 53 971 23039 319 530 755 878 949 70 74 24043 251 422 1500] 81 630 836 70 25002 25 30 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Stühle werden zu den billiggeholt und unentgeltlich zurückgeliefert. sten Breifen geflochten, werden abAdresse: Muladstraße 27, 2. Gläser Stellenangebote. J Die Ortsverwaltung. Achtung! Holzarbeiter! Wegen fländiger Ueberstundenarbeit haben die organisierten Kollegen der Möbeltischlerei von T Hahn& Metzkow, Die Arbeit eingestellt. Der Betrieb ist Weißensee, König Chaussee 71. für die Mitglieder des Holzarbeiter Berbandes gesperrt. Zuzug ist also 90/16 fernzuhalten. Die Ortsverwaltung. und Nr. 263. 19. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 9. November 1902. bis 1850. bis 1850. Hus dem Nachlass unsrer Meister. 1841 Dritter Band. Bon Mai 1848 bis Oktober 1850. Berlag J. H. W. Diez. 1902. I. Mit dem dritten Bande liegt nunmehr die ganze Mehringsche Ausgabe des litterarischen Nachlaffes von Marg und Engels vor und zugleich ein abgeschlossenes, rundes Bild der ersten Hälfte ihres geistigen und politischen Lebens. Die drei Bücher find thatsächlich mehr als einzelne aufeinander folgende Bände, es find drei große Abschnitte aus der geistigen Geschichte unsrer Meister. II. Gesammelte Schriften von Karl Marg und Friedrich Engels. 1841| für die Bedürfnisse des historischen Moments äußert sich andrerseits| Problemen von der Margschen Auffassung in einem bestimmten in der Schärfe, mit der sie in den vierziger Jahren, als es galt, Augenblid möglich, ein persönliches Interesse haben, uns scheint 8 weiter Band. Bon Juli 1844 bis November 1847. der neuen wissenschaftlichen Theorie erst Platz in der socialistischen jedenfalls die Thatsache wichtig, daß Marg sowohl in der HandelsVerlag J. H. W. Diez. 1902. Ideenwelt zu erobern, diese Theorie von aller an- und um- politik, wie in der Beurteilung der socialen Reformen von Anfang Gesammelte Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels. grenzenden Konfusion abzuscheiden wußten! an denselben flaren principiellen Standpunkt eingenommen hat, der Hegelschen Triade eine Auferstehung der socialistischen Konfufion, Heute feiern wir gewissermaßen ad majorem gloriam der für uns bis auf den heutigen Tag maßgebend ist. Wie in den oben gestreiften Fragen, verfährt Mehring auch in als„ höherer Synthese" des wissenschaftlichen Socialismus. den zahlreichen andren, denen er in dem Marrschen und Engelsschen Der theoretische Urnebel, aus dem sich in den 40er Jahren der feste Nachlaß begegnet: vor allem kritisch. Er thut dies in einem Kern des wissenschaftlichen Socialismus herausgebildet hat, erhebt viel höheren Maße als z. B. in den entsprechenden Kapiteln feiner sich wieder, um diesen festen Stern in sich aufzulösen und aufzufaugen. Parteigeschichte, die mehr epischen Charakter haben. In seinen Die seligen Gebeine der Heß und Grün, des Weitling, des Proudhon, Erläuterungen zum Nachlaß fühlt man, trotz der ebenso wunderbaren ja sogar des guten Heinzen spazieren in bizarrer Gliederverstauchung plastischen Schilderung, von Anfang bis zu Ende eine ehrliche, ernste luftig umher und heucheln blutwarmes Leben. Da sind denn die Gedankenarbeit, Prüfung, Analyse. Daher der besondere blizenden Schwertstreiche, womit sie von Marg und Engels vor einem Reiz, das Anregende und Erfrischende der Lektüre. Der erste Band das war die innere Entwickelung Margens halben Jahrhundert in das Reich der Schatten gejagt worden sind, eine bom Hegelianer zum Socialisten, die Entstehung der wissenschaft- sehr angebrachte Erinnerung für die heutige Socialdemokratie, um lichen Conception des Socialismus aus der philosophisch- politischen ihr Selbstvertrauen zu stählen und ihren ermatteten Gedanken zu Hat uns der I. Band Mehrings die geistige Werkstatt des wissenGärung Deutschlands Ende der 30er und Anfangs der 40er Jahre. beflügeln. schaftlichen Socialismus, der II. feinen Kampf um die geistige Die Deutsch- französischen Jahrbücher zeigten uns das Ergebnis Und dazu sind alle die Arbeiten des zweiten Bandes, von der Suprematie unter allen Richtungen des socialistischen Gedankens gedieser ersten Periode, die glänzende Ableitung des wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Ruge im Pariser Vorwärts" bis zur Ab- zeigt, fo zeigt uns der III. Band Mary und Engels bereits im Socialismus in der Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechts- fertigung an Karl Heinzen in der„ Deutschen Brüsseler Beitimg", großen prattischen Kampfe mitten in der Revolution philosophie schloß die Ueberwindung des Hegelianismus durch sehr geeignet, sie tragen alle den besonderen Stempel der Geistes- 1848-49. Die Arbeiten unsrer Meister aus der„ Neuen Rheinischen Marg ab. produkte Margens den der bewältigenden Tiefe des Gedankens. Beitung" und der„ Neuen Rheinischen Revue" legen darüber Zeugnis 28ie man 3. B. aus angeborener Denkfaulheit und intellektueller ab. Es find Inapp zweieinhalb Jahre, die der dritte Band ums Konzessionssucht bereit ist, die nüchternen, treffenden Ansichten Ruges faßt, allein während einer Revolution zählt die politische über die politische und sociale Nevolution halb und halb überzeugt zu Entwicklung, wie während der Sebastopolischen Belagerung, nach acceptieren und erst in der Antwort Margens mit innerer Beschämung Monaten, nicht nach Jahren. Und thatsächlich sehen wir hier Mary die tiefen und großen Gesichtspunkte wiederfindet, so wird man bei und seine Schar plöglich aus den Fraktionsscharmügeln und auch dem jeder Frage, in jedem Artikel durch Margens Gedankenflug von dem häufig unerquidlichen persönlichen Kleinkrieg des Flüchtlingsdafeins platten Boden emporgerissen. Es ergeht uns dabei genau wie bei gerissen und mitten auf den exponiertesten Bosten der Revolution ge der Leftüre des Margschen„ Kapital", wo man häufig durch die stellt, als entschloffensten, reifsten Führer des großen revolutionären Nichtigkeit der in den Fußnoten angeführten Ansichten bürgerlicher Kampfes, als Strategen auf der Warte nicht nur der deutschen, Theoretifer überrascht wird, um gleich in der darauffolgenden sondern der europäischen Revolution. Analyfe Margens die ganze armselige Bedingtheit und Plattheit dieser treffenden Ansichten" zu empfinden. " Der zweite Band führt uns sozusagen aus der geistigen Werkstatt des wissenschaftlichen Socialismus in Deutschland hinaus in die Welt der praktischen Arbeiterbewegung nach Frankreich. Ein neues Element tritt in der geistigen Entwicklung unsrer Meister hinzu: die Berührung mit den franzöfifchen Utopisten, wie mit fleinbürgerlichen Theoretikern des Socialismus, mit Cabet, Proudhon, Louis Blanc. Und fast gleichzeitig beginnt der Socialismus auch in Deutschland zur praktischen Bewegung und für Marg seit seinem Brüsseler Eril zur praktischen Aufgabe zu werden. An der Grenze der beiden Perioden steht wie ein großes Geistesdenkmal„ Die heilige Familie"- die letzte auf öffentlicher Bühne ausgekämpfte Ihre Rolle in der Revolutionsperiode im Unterschied namentlich Schlacht mit dem spekulativen Jdealismus, zugleich von den bürgerlichen Revolutionsmachern à la Heder charakterisiert ein Rechnungsabschluß des wissenschaftlichen Socialismus mit Und diese überwältigende Wirkung der Marrschen Gedankenarbeit am schlagendsten die„ Neue Rheinische Zeitung" selbst mit den Worten: feiner eignen philosophischen Vergangenheit. Hier sehen wir liegt nicht nur an seiner persönlichen Genialität, sondern daran, daß Friedrich Hecker verhält sich pathetisch, die„ Neue Rheinische Mary gleichzeitig den in seinem„ kritischen" Flügel der Gebrüder er alle Fragen, die er behandelt, stets in ihren größten dialektischen Zeitung" kritisch zur Bewegung. Friedrich Hecker erwartet alles Bauer zur focialen und politischen Realtion zurüdgelehrten Hegelischen Zusammenhängen, von den umfassendsten historischen Gesichtspunkten von dem magischen Wirken einzelner Persönlichkeiten. Wir Jdealismus als eine philosophische Totgeburt aufzeigen und den beleuchtet. Dieser Zug ist es, der, abgesehen von allem Sachlichen, die hohe erwarten alles von den Kollisionen, die aus den ökonomischen Ver humanistischen Feuerbachschen Zweig der Hegelschen Schule Bedeutung der Veröffentlichung des Nachlasses für unfre Zeit aus- hältnissen hervorgehen. Friedrich Hecker reist nach den Vereinigten weiter zum hiftorischen Materialismus entwideln. Die Kapitel macht, gerade gegenüber dem heutigen Hang zur Loslösung des Staaten, um die„ Republik" zu studieren. Die„ Nene Rheinische über den französischen Materialismus, die große französische Socialismus von allen großen Gesichtspunkten, zur Reducierung der Seitung" findet in den großartigen Klassenkämpfen, die innerhalb Revolution und Proudhon, sowie einzelne fast in jedem Stapitel socialistischen Theorie auf ein paar hausbadene nüchtern- platte Wahr der französischen Republit vorgehen, interessantere Gegenstände des der Heiligen Familie" eingeftreute Bemerkungen sind ebensoviel heiten, die sogar ein deutscher Professor der Nationalökonomie zu Studiums als in einer Republik, wo die Klassenkämpfe im Westen Klassische Proben der materialistischen Geschichtsauffaffung aus der erfassen im stande ist, gegenüber der zum Princip erhobenen noch nicht eriftieren und im Osten nur noch in der alten lautfrühesten Zeit ihrer Entstehung. Gedankenkleinheit und der als Methode erklärten Baghaftigkeit des lofen englischen Form sich bewegen. Für Friedrich Hecker sind empirischen Tastens. die socialen Fragen Konsequenzen der politischen Kämpfe, für N 0 " # " Nach der Abfertigung der spekulativen ,, Kritit" wenden sich Mary und Engels nun ganz der„ Masse" zu. In den deutschen socialistischen Auch zwei Fragen der praktischen Politit des Socialismus hebt die Neue Rheinische Zeitung" find die politischen Kämpfe nur die Zeitschriften aus dem Ende der 40er Jahre, in die uns Mehring Mehring in diefem, wie im III. Bande seiner Ausgabe hervor, die Erscheinungsformen der socialen Kollisionen. Friedrich Hecker könnte gleich nach der heiligen Familie" einführt, stehen wir bereits auf dem von Marg und Engels in den 40er Jahren ganz anders beurteilt ein guter trifolorer Republikaner sein. Die eigentliche Oppofition Boden der Wirklichkeit. Der große Fortschritt, der im geistigen wurden, als es heute in der Socialdemokratie geschieht, und die von der Neuen Rheinischen Zeitung" beginnt erst in der trikoloren Leben Deutschlands seit Mitte der 30er bis Mitte der 40er Jahre den Verfassern des Komnumistischen Manifests selbst später revidiert Republik." durchgemacht wurde, spiegelt sich in dem völlig veränderten Charakter worden sind. Es find dies: die Frage des Schutzolls und der Die Kritik und zwar in aller Schärfe und Tiefe, die sich aus der Zeitschriften und der Streitfragen. Konzentrierte sich in der ersten Behnstunden Bill. Eigentlich scheint es uns richtiger der materialistischen Auffassung der Klassenfämpfe und aus dem Periode das geistige Interesse in den philofophifch politischen zu sein, von Engels allein und nicht auch von Marg tiefen Verständnis für die Vorgänge in Frankreich ergaben, das Zeitschriften: den„ Hallischen“ und„ Deutschen Jahrbüchern", in den dabei zu reden, denn die einschlägigen Artikel rühren lediglich war der Beruf von Marg und Engels in der Revolutionsperiode. " Anekdotis", in den Fragen der Theologie, so tritt nunmehr eine von Engels her, und in einer der beiden Fragen hat sich Mary in Aber die Kritik selbst wurde hier von Marg und Engels Reihe rein socialistischer Zeitschriften: der„ Gesellschaftsspiegel", die seiner Brüsseler Rede über den Freihandel mit solcher Klarheit und und dies ist unsres Erachtens die wichtigste Erkenntnis, ,, Rheinischen Jahrbücher", das„ Deutsche Bürgerbuch", das" West- Schärfe des Gedankens ausgesprochen, daß eine gleichzeitige die aus diesem letzten Bande ihres Nachlasses authentisch fälische Dampfboot", die Deutsche Brüffeler Zeitung" auf. Schwankung im schutzöllnerischen Sinne feinerseits fast aus hervorgeht vom bürgerlichen radikal demokratischen StandNachdem wir von den Genossen der philosophischen Jugend geschlossen erscheint. Der Hinweis Mehrings darauf, daß Engels' punkt geübt. Wenn die Neue Rheinische Zeitung" auf Schritt Margens: von Ruge, Bauer u. a., Abschied genommen haben, sehen Stellung zu Gunsten des Schuzzolles nur eine logische Ergänzung und Tritt die Indolenz, Inkonsequenz und Feigheit der Nationalwir uns mitten im fröhlichen Treiben einer neuen Generation: zur Margschen Brüsseler Freihandelsrede wäre, da Marg von versammlung geißelt, wenn sie die Auflösung des Bundestages, die Heß, Grün, Weitling, Seiler, Wilhelm Wolff, Weydemeyer, Bürgers, England, Engels dagegen von Deutschland sprach, welche Länder Abfezung aller Beamten der vormärzlichen Zeit, die Erklärung Jung, Kriege, Weerth, Dronke sind die Umgebung unsrer Meister in dazumal zwei verschiedene Stadien der kapitalistischen Entwicklung Deutschlands zum Einheitsstaat, endlich die Steuerverweigerung in dieser Periode. darstellten, dieser Hinweis trifft unsres Erachtens aus dem der November- Krise fordert, so thut sie nur, was jede entDie Sprache, in der die Streitfragen hier erörtert werden, ist einfachen Grunde nicht zu, weil ja Mary gleichzeitig auf dem Brüsseler schiedene bürgerlich- demokratische Partei in der Revolution bereits frei von Hegelianischer Manier; nicht mehr von Geist und Dekonomistenkongreß von 1847 auch den durch Rittinghausen ver- von 1848-49 hätte thun müssen, müssen, wenn es. ihr mit Maffe", von„ absoluter Kritik und Selbstbewußtsein" handelt es sich tretenen schutzölnerischen Standpunkt für Deutschland mit der Revolution und der Demokratie ernst war. So hier, sondern von Schutzzoll und Freihandel, Socialreform und aller Schärfe verworfen hatte, was in der Nede Weerths, sowie in revolutionär entschlossen die Sprache von Mary ist, er fordert Staatsfocialismus und dergleichen prosaische Fragen. Hegel ist seinen eignen Notizen in der Deutschen Brüsseler Zeitung" deutlich nichts, was gegen die bürgerliche Wirtschafts- oder politische bereits vom Kopfe auf die Füße gestellt. zum Ausdruck kam. Ordnung gerichtet wäre, was specifisch socialistischen Charakter Gleichzeitig beginnt ein neuer geistiger Kampf. Sahen wir Einem Versuch, auch mir diese Engelsschen abweichenden An- tragen würde. Die Politit der„ Neuen Rheinischen Zeitung" in der Marg in der ersten Periode den wiffenschaftlichen Socialismus aus fichten aus den 40er Jahren heute etwa im Sinne der Revolutionsperiode war, ausgenommen die Beleuchtung der französischen der deutschen Philofophie herausentivideln, so sehen wir ihn jetzt Schippelschen Auffassung zu Gunsten schutzöllnerischer Sympathien und englischen Klaffenkämpfe, die des tonfequenten bürgerlichen im unaufhörlichen Kampf um die scharfe Abgrenzung seiner Lehre zu fruttifizieren, hat jedenfalls Mehring selbst mehrfach- bor Radikalismus. Zu der eigentlichen( also wohl socialistischen) von allen angrenzenden verschwommenen Richtungen des Socialismus einigen Monaten in der Neuen Zeit" und ferner in feinen Erläute Opposition der Neuen Rheinischen Zeitung", die erst in der und Pseudosocialismus. rungen zum zweiten wie zum dritten Bande seiner Ausgabe- trifoloren Republik beginnen sollte, war es während der Revolutions Das Ergebnis der zweiten Hälfte der 40er Jahre das ist die ver- genügend vorgebaut. Im Gegenteil, mit voller Klarheit weist periode nicht gekommen. Bezeichnenderweise schickte sich die nichtende Kritik Margens an dem Proudhonismus, dem deutschen er nach, daß gerade die thatsächlichen Vorausfegungen, die Neue Rheinische Zeitung" Inapp vor ihrem Untergang, an eine neue oder wahren Socialismus, dem Kriegeschen Gefühlsfocialismus, dem Engels vor einem halben Jahrhundert zu seinen schutzöllnerischen Taftit, mehr reine Arbeiter und Klaffenpolitit, zu führen, erlag Staatsfocialismus, dem kleinbürgerlichen Radikalismus. Die Irrtümern geleitet haben, heute, in einer direkt umgekehrten jedoch gerade in diefem Moment den Streichen der Konterrevolution. Margsche Theorie kommt hier Schritt für Schritt als Siegerin aus Lage den Freihandel als die einzige mögliche Konsequenz ergeben. Der radikal- demokratische Standpunkt der N. R. 3." springt dem socialistischen Chaos Frankreichs und Deutschlands hervor, als wir glauben jedoch, daß man hier den Versuch, die damaligen An- namentlich in ihrer auswärtigen Politik in die Augen. einzige wissenschaftliche Lehre des Socialismus, und das Werk dieser fichten von Marg und Engels zu einem logischen Ganzen zu ver- Ihre Losungen: agreffiver Strieg gegen Nußland, Herstellung eines Periode wird zusammengefaßt und gekrönt durch das monu- einigen, auf sich beruhen lassen muß. unabhängigen Bolens als eines Bufferstaates zwischen Rußmentale Kommunistische Manifest, das wie eine hohe Triumphpforte Auch in der Frage der Zehnstunden Bill scheint uns das land und Deutschland, Krieg mit Dänemark um Schleswigden historischen Weg der deutschen Arbeiterklaffe eröffnet. Kommunistische Manifest" vom Jahre 1847, wenn auch in Inapper Holstein, der Optimismus in Bezug auf die ungarische ReWas Mehring aus dieser Periode in seiner Sammlung ber Form wesentlich denselben Standpunkt zu vertreten wie die von volution, der unbarmherzige Haß gegenüber den Czechen öffentlicht, ist sicher weniger intereffant und lehrreich, als was er Marg verfaßte Inauguraladreffe vom Jahre 1864, nämlich den Stand- und andren flavischen Böllerschaften Destreichs- all dies uns in feinen eignen Erläuterungen mitteilt. Namentlich dank den punkt, daß die gesetzliche Beschränkung der Arbeitszeit eine fort- fann nicht eigentlich socialistische Arbeiterpolitik genannt werden, von Mehring vielfach. eingeschalteten Fragmenten aus dem Brief- schrittliche Reform im Sinne der tapitalistischen Entwicklung operierte vielmehr mit bürgerlichen Methoden der internationalen wechsel zwischen Marg und Engels sowie den Vertretern des da sei, eine Anerkennung einzelner Intereffen der Arbeiter in Bolitit. maligen franzöfifchen und deutschen Socialismus, wird hier sein Gefeßesform", das Manifest sagt, also genau das, Wenn es Thatsache ist, daß es bis auf den heutigen Tag Kommentar zu einem wichtigen Blatt der geistigen Geschichte des was die Inaugurala bresse nachher den Sieg eines neuen eine flare, fonfequente und bewußte auswärtige Politik des Socialismus. Der Zusammenstoß der zahlreichen Schattierungen Princips" geheißen hat. Die Aeußerungen Engels dagegen in Socialismus nicht giebt, vielmehr auf diesem Gebiete mehr als auf des Socialismus der vierziger Jahre kommt in den wenigen ab der Heiligen Familie" und später im Jahre 1830 in der jedem andren teils reine Shupathiewillfir, teils alte Ueberlieferungen gedruckten Beiträgen von Marg und Engels aus der Deutschen Neuen Rheinischen Revue", wonach die englische Zehnstunden- der bürgerlichen Demokratie herrschen, so ist es doppelt wichtig, was Brüffeler Zeitung", bem„ Westfälischen Dampfboot" usw. Bill ein reaktionäres Attentat auf die kapitalistische Entwicklung. Mehring in seinem Schlußbande für die Erklärung und Beleuchtung nur bruchstüidweise, dagegen in der Mehringfchen Einleitung voll und eine Fessel der Industrie wäre, eine Maßregel, die nur nach der der frühesten socialistischen Kundgebungen auf dem Gebiete der plastisch zum Ausdruck. proletarischen Revolution durchgeführt werden könnte, laffen sich u. E. äußeren Politik geleistet hat. Er bietet hier in gewissem Sinne die " wie Das Bild dieser scharfen Jdeentämpfe der Schöpfer des mit jenen beiden Kundgebungen des Margschen Gedankens nicht erste tritische Analyse der Neuen Rheinischen Zeitung". Kommunistischen Manifests ist namentlich lehrreich als ein Seitenstück zu harmonisch verbinden. Die Erklärung für das Engelssche be- Mancher ihrer Standpunkte ist seitdem von der internationalen ihrem späteren Wirken- in der Internationalen Arbeiteraffociation. Wie fremdende Urteil scheint uns in dem Umstand nahezuliegen, daß Socialdemokratie unter dem Drucke der veränderten Verhältnisse, geduldig wußten nicht Marr und Engels sich da nach 20 Jahren mit dem Engels hier die besonderen politischen Verhältnisse, unter denen das teils offen und formell, teils stillschweigend, einer Revision unterfelben Broudhonismus und der ganzen Mofait der socialistischen Theorien Behnstunden- Gesetz in England zu stande gekommen war, die zogen worden, wo aber immer dies geschehen, hebt Mehring abzufinden, sobald es sich für fie um ein Stüd praktische Bezweifellos damit verbundenen reaktionären Absichten der sorgfältig den Umschwung hervor und führt ihn auf thatsächliche wegung" handelte, wie vermieden sie hier jede doktrinäre Exklusivität Tories- Partei mit der objektiven geschichtlichen Bedeutung Verschiebungen zurück. So in Bezug auf die slavischen Nationen, oder dogmatische Rechthaberei, wo die Anfänge einer wirklichen diefer Reform verwechselte. Immerhin, mag auch die Frage, desgleichen in Bezug auf die ungarische Revolution und Brbeiterorganisation in Frage famen! Und welch' sicheres Empfinden wie war eine so frappante Abweichung Engels' in zwei wichtigen namentlich in Bezug auf die Polenfrage. Mehring greift in Diefem letzten Falle thatsächlich zur eingehenden Würdigung| Möglichkeit zu glauben, fie durch die entschlossene Haltung eines T In dieser direkt umgekehrten historischen Situation stellt sich die eine Frage der internationalen Politik heraus, die rein methodo linken socialistischen Flügels voranzutreiben, war das Recht und die Erneuerung der Taktik der„ Neuen Rheinischen" als eine Karikatur logisch wohl die interessanteste, zugleich aus naheliegenden Pflicht jedes echten Revolutionärs und praktischen Politikers. Ferner auf dieselbe Marysche Hypothese von der„ Revolution in Permanenz" Gründen am wenigsten nach ihren thatsächlichen Zusammenhängen war es obendrein ein Moment der Revolution und nicht der dar, die gerade von den Anhängern der Zusammenarbeit mit der bekannte, und endlich jetzt wieder bis zu einem gewissen Grade eine normalen Verhältnisse. Daß die Marysche Taktik thatsächlich auch bürgerlichen Demokratie mit der größten Süffisance bei jeder Geaktuelle ist. Der Schlußabsaz, in dem Mehring in knappen Worten in der damaligen Situation nur auf den Moment der legenheit angelächelt wird. Die Marrsche Zusammenwirkung des die Ergebnisse der Verschiebungen in der Polenfrage seit den Zeiten revolutionären That berechnet war, beweist der Umstand, Proletariats mit der Bourgeoisie unter dem Kanonenfeuer auf der der„ Neuen Rheinischen Zeitung" zusammenfast, kann sicher auch als daß Mary und Engels sowohl vor wie nach der Märzrevolution Barrikade wird verzerrt zum parlamentarischen Kuhhandel der Socialein Kommentar zu gewissen Erscheinungen aus der jüngsten Praxis in ihren Schriften und Reden seit Mitte der 40er Jahre eine ganz demokratie mit dem Liberalismus und zur Teilhaberschaft in Ministerder Parteibewegung dienen: andre, eine ausgesprochene Klassenpolitik des Socialismus und nicht portefeuilles. Die Marrsche Hoffnung, am andren Tage nach dem Siege So haben sich die herrschenden Klassen des ehemaligen Polens die der bürgerlichen Demokratie führten. der Bourgeoisie die Arbeiterklasse gegen die Bourgeoisie zu führen in allen drei Teilungsstaaten mit den herrschenden Klassen dieser Aber es kommt noch ein Drittes hinzu: nämlich die damalige und sie von dem Staatssteuer zu verjagen, um einer proletarischen Staaten affimiliert. Sie haben die nationale Agitation gänzlich eigentümliche Auffassung, die Marg und Engels von der März- Diktatur Platz zu machen, verzerrt sich zur„ allmählichen Verwirkaufgegeben, die nur noch in einem Teile der polnischen Intelligenz revolution hatten, die Hoffnungen auf die sogenannte„ Revolution in lichung des Socialismus" durch parlamentarische Reformen eines und des polnischen Kleinbürgertums ein dürftiges Leben fristet. Permanenz", die Erwartungen, daß die bürgerliche Revolution nur socialistisch- demokratichen Kartells. Coor Damit hat die polnische Frage für das moderne Proletariat ein ot Damit hat die polnische Frage für das moderne Proletariat ein ein erster Aft wäre, dem sich die kleinbürgerliche und schließlich die Eine Karikatur auf die„ Neue Rheinische Zeitung" ist aber die ganz andres Gesicht bekommen, wie sie im Jahre 1848 hatte. Polen ist längst nicht mehr die einzige Angriffsfläche, die der proletarische unmittelbar anschließen würden. Noch die Marrsche heutige Taktik der Jaurès u. a. auch noch aus einem andren Grunde. zarische Despotismus der Revolution bietet; wie die andren Ansprache der Centralbehörde" vom Jahre 1850 legt da- Die Mitwirkung Margens an der bürgerlichen Demokratie in der Teilungsmächte, hat Rußland die Revolution längst im eignen von Zeugnis ab. In diesem Sinne erscheint die Haltung Märzrevolution äußerte sich nicht in dem folgsamen Mitmachen Leibe. Wollte das polnische Proletariat die Wiederherstellung der N. R. 8." nur als eine wohlüberlegte, fluge Tattit, aller Erbärmlichkeiten und Verrätereien der Bourgeoisie, sondern eines polnischen Klassenstaates auf seine Fahne schreiben, eines die darauf hinausging, die bürgerliche revolutionäre Erhebung als darin, daß er diese Erbärmlichkeiten und Verrätereien mit herrischer Klassenstaates, von dem die herrschenden Klassen felbst nichts eine Vorstufe für die schließliche proletarische zu benutzen, sie an die Hand erbarmungslos peitschte. Wollte Mary auch die Bourgeoisie wissen wollen, so würde es ein historisches Fastnachtsspiel auf Grenze voranzutreiben, an der sie versagen und einem zweiten vorantreiben, so that er es mit Fußtritten, mit Sporenstacheln, die führen, was wohl besitzenden Klassen passieren mag, wie dem polnischen Adel im Jahre 1791, aber der arbeitenden Klasse nie radikaleren Kreislauf der Revolution Play machen müßte. Von blutig verwundeten. Und haben die Jaurès u. Co. vergessen, was passieren darf. Taucht diese reaktionäre Utopie nun gar auf, um diesem Gesichtspunkt gesehen war die Taktik der„ Neuen Rheinischen eine socialistische Klassenpolitik heißt, so mögen sie wenigstens jetzt diejenigen Schichten der Intelligenz und des Kleinbürgertums, in Zeitung" nicht eine Abdankung des Socialismus, um der Herrschaft in der„ Neuen Rheinischen Zeitung" lernen, wie eine echte radikaldenen die nationale Agitation noch einen gewissen Widerhall findet. der Bourgeoisie Vorspanndienste zu leisten, sondern umgekehrt eine demokratische Politik aussieht. der proletarischen Agitation geneigt zu machen, so ist sie doppelt bewußte Benutzung der Herrschaft der Bourgeoisie als einer kurzen, Und da werden sie auch die oberste Lehre aus diesem hinfällig als Ausgeburt jenes verwerflichen Opportunismus, der höchstens auf einige Jahre berechneten Vorstufe des proletarischen Klassischen Experiment ziehen können. Was war in leztem Schluß um nichtiger und wohlfeiler Angenblickserfolge willen die dauernden Sieges. das Ergebnis dieser im günstigsten historischen Moment, mit größtem Interessen der Arbeiterklasse preisgiebt. Diese Interessen gebieten durchaus, daß die polnischen Ar- und endlich noch eins: eine ſelbſtändige socialistische Arbeiter- Geschick, mit glänzendsten Mitteln des Genies geführten Taktik? Der deutsche Socialismus Ist es der„ Neuen Rheinischen Zeitung" etwa gelungen, wirklich die beiter in allen drei Teilungsstaaten mit ihren Klassengenossen partei eriſtierte dazumal gar nicht. ohne jeden Rückhalt Schulter an Schulter kämpfen. Die Zeiten reducierte sich in den vierziger Jahren auf einige Flüchtlingstolonien Bourgeoisie auch nur um Haaresbreite nach links zu drängen, einen sind vorüber, wo eine bürgerliche Revolution ein freies Bolen in Brüssel, London und Paris, einige furzlebige socialistische Zeit- namhaften Flügel radikalerer Elemente um sich zu gruppieren, auf schaffen konnte; heute ist die Wiedergeburt Bolens nur möglich schriften in Deutschland und einige lose Arbeitercirkel in den Rhein- den Gang der Revolution irgend einen Einfluß zu üben, die zweite durch die sociale Revolution, in der das moderne Proletariat seine landen. Die„ Neue Rheinische Zeitung" konnte also nicht in der große revolutionäre Welle herauf zu beschwören, wie einst der in Ketten bricht. Märzrevolution vertreten, was thatsächlich nicht da war: eine ge- Pariser Kellern geschriebene„ Ami du Peuple" Marats die Vor allem scheint uns jedoch der allgemeine Standsonderte Klassenpolitik des Proletariats. Herrschaft des französischen Proletariats im Konvent vorbereitet hatte? punkt der„ Neuen Rheinischen Zeitung" einer kritischen Analyse Alle diese Voraussetzungen find offenbar heute direkt auf den Nichts von alledem! Die Neue Rheinische Zeitung" ist eine Ehrenwert zu sein. Kopf gestellt. Statt des Anfangs haben wir vor uns das Ende der rettung für die Annalen der deutschen Revolution, aber zugleich in Daß diese Stellung der„ N. N. 8." in den thatsächlichen Ver- politischen Laufbahn der Bourgeoisie, oder vielmehr hat sich dieser Revolution ein ganz isolierter Posten, eine Stimme in der hältnissen, in der geschichtlichen Situation der Märzrevolution ihre das, Mary und Engels im Jahre 1848 für den Wüste geblieben. Damit ist auch die bewußte Rolle des linken ausreichende Erklärung findet, hat bereits Engels selbst klar und offen Beginn der bürgerlichen Erhebung gegen die feudale Reaktion Flügels der bürgerlichen Demokratie für den Socialismus ein für gezeigt. Was aber aus der Politik Marrens in jenem historischen hielten, zugleich als ihr Abschluß erwiesen, seit dem wir nur einen alle Mal ausgespielt worden. Moment als Lehre für die heutige Socialdemokratie hervorgeht, sollten stetigen fünfzigjährigen Niedergang des bürgerlichen Demo- Es geht von den Mehringschen Büchern ein großer Hauch. fich namentlich diejenigen in Frankreich und allerorten merken, die tratismus erlebt haben. Das revolutionäre Moment, die Im ersten Bande war es der Refler einer großen Epoche heute für den Beruf der Socialdemokratie genau das erklären, revolutionäre That ist für die bürgerlichen Klassen ein für allemal geistiger Kämpfe, die für Deutschland tempi passati sind. Es ist was die N. R. 3." 1848-49 that: die Rolle des linken zum längst vergessenen Traum, zu einer Jugendthorheit geworden. Dies in diesem letzten Bande das Wehen einer großen RevolutionsFlügels der bürgerlichen Demokratie zu spielen. Die Grundlage der heutigen Experimente mit der Erneuerung zeit, die gleichfalls vergangen. Und diese großen Zeiten, aus denen Wenn etwas diese Großmutsgedanken auf Kosten des proletarischen der Taktik der„ Neuen Rheinischen Zeitung" bildet nicht die sich die mächtigen Gestalten unsrer Meister abheben, so groß erfaßt Klaffenkampfes in ihrer ganzen Nichtigkeit erweisen kann, so ist es momentane revolutionäre Aufwallung einer jungen und wiedergegeben zu haben, daß man, vor dies Bild der Vergangendas Studium der Marrschen Taktik in der Märzrevolution, ihrer Bourgeoisie, sondern der friedliche, alltägliche," normale" Sumpf heit geführt, für einen Augenblick die ganze Misere des Alltags geschichtlichen Grundlage und ihrer politischen Ergebnisse. eines greisenhaften bürgerlichen Parlamentarismus, d. h. des vergißt und sich nach einer ähnlichen Zukunft sehnt, das ist ein zur Norm erhobenen Kompromisses der Bourgeoisie mit dem bleibendes Verdienst Mehrings vor der deutschen Arbeiterklasse. Feudalismus. Und schließlich steht gegenüber der heruntergekommenen Bourgeoisie heute die Arbeiterklasse als eine felbständige politische Macht ersten Ranges.d Die Taktik der„ Neuen Rheinischen Zeitung" war auf einen Moment zugeschnitten, in dem die moderne Bourgeoisie auf der politischen Bühne ihren ersten Debüt machte. In diesem Augenblick an den Ernst ihres Kampfes gegen den Feudalismus und an die Wirtschaftlicher Wochenbericht. Börsenleid. Berlin, den 8. November 1902. Eisenmarkt und Eisenerporte. größern- natürlich aufs nene mit dem Erfolg, daß sein Absatz auf dem einheimischen Markt abnimmt. " " " Rosa Luxemburg. Preisgestaltung der Auslandsmärkte jeweilig gerade noch wirklich notwendig" ist und was an der ganzen Sachlage dann geändert wird, wenn sich nun nach Prüfung der Weltmarktverhältnisse die Notwendigkeit" herausstellt, die Exportpreise, soll auf die Ausfuhr nicht mehr oder weniger verzichtet werden, weit unter dem Preisniveau des Inlandsmarktes zu halten. E Eine Schraube ohne Ende. Vereinzelt wird dieser Zusammenhang zwischen der„ Notlage" der verschiedenen Branchen der Eisenindustrie denn auch von der bürgerlichen Presse selbst anerkannt, Die„ tölnische Zeitung" allerdings ohne daß sie es für nötig fände, daraus die wirtschaftund die Syndikatspolitik. Zur Kapitalerhöhung der Deutschen Bank.lichen Konsequenzen zu ziehen. So heißt es z. B. in einer vor- Eines der interessantesten Kapitel der modernen kapitalistischen Englische Furcht vor amerikanischen Kohlenerporten. geftrigen Uebersicht der Köln. 3tg." über den rheinisch- west- Wirtschaftsentwidelung bildet der Konzentrationsprozeß des BankWer irgend etwas Senfationelles von der Börse erwartet, muß fälischen Eisenmarkt: gewerbes, der unter der Herrschaft der seit zwei Jahren andauernsich in letzter Zeit recht enttäuscht gefühlt haben. Träge" Diese Verstärkung( der Roheisen- Produktion im September) ist den Krise fast noch schneller vor sich gegangen ist, als vorher in der und schleppend verläuft der Verkehr, und nur vereinzelt wird die eben nur durch die außerordentlich erhöhte Ausfuhr ermöglicht fröhlichen Zeit der Prosperität, als fast jeder Tag neue Gründungen und sogen.„ lustlose Haltung" von etwas lebhafterem Geschäftstreiben worden. Letztere erfolgt aber durchweg zu sehr ungenügenden Aktienkapitalsvermehrungen brachte. Nachdem die Großbanken den unterbrochen. An mancherlei stimulierenden Momenten fehlte es in Preisen, und namentlich in letzter Zeit hat die Befürchtung, daß nach mittleren und kleinen Bantfirmen zunächst das Kommissionsgeschäft letzter Woche keineswegs; die Wagenbestellungen für die preußischen Amerika für die Folge weniger abgestoßen werden könnte, wieder zu abgegraben hatten, trieben sie diese, soweit die Kleinen und Kleineren es Staatsbahnen, die unter den Befürchtungen beträchtlich zurück- sehr billigen Preisstellungen auf den benachbarten festländischen nicht vorzogen, sich in den Dienst der Großen zu stellen, durch die Verbleibenden, nur sehr mäßigen Preisherabsetzungen des Coats- Märkten und dem englischen Markt geführt. Damit wird engerung ihres Geschäftsgebietes geradezu zur Beteiligung an allerlei syndikats, die Meldung, daß die Verlängerung des oberschlesischen in dessen der dortige Wettbewerb für eine ganze Gründungs- und Finanzierungsgeschäften, und zwar meist an Walzwerkverbandes als gesichert gelten könne, hätten unter andren Reihe von Artikeln, die deutscherseits auch in riskanteren Geschäften dieser Art, denn die größeren Finanzierungen, Verhältnissen sicherlich Anlaß zu einem kleinen fröhlichem Kurs- fertiger Ware ausgeführt werden, außerordent- die Aussicht auf gute Profite boten, ließen sich die Großbanken nur treiben geboten; doch die immer trüber lautenden Nachrichten vom lich gestärkt, und es haben sich Zustände entwickelt, die so nicht selten entgehen. Als dann, nach Ausbruch der Kriſe, vielfach die rheinisch- westfälischen Eisenmarkt, deren lähmende Wirkung überdies weiter gehen können. Vornehmlich die Drahtindustrie leidet unter diesen Kleineren fich arg bedrängt fahen und auf der Kippe standen, überin den letzten Tagen noch durch telegraphische Meldungen von erneuten Verhältnissen ganz außerordentlich; die Wirkung des Walzdraht nahmen die Großbanten bereitwilligst die Rekonstruktionen, Sanies Kursschwankungen in New York verstärkt wurde, lassen keine Hauffe- Syndikats für die Ausfuhr wird geradezu in die Luft gehängt da- rungen und Liquidationen, d. h. brachten die kleineren und mittleren stimmung aufkommen. Trotz wiederholter Rück- und Deckungskäufe, durch, daß englische Drahtwalzwerte mit den Banken von sich in Abhängigkeit oder übernahmen deren geschäftdie in vergangener Woche stattfanden, haben die wichtigeren Montan- billigen deutschen Knüppeln viel wettbewerbsliche Beziehungen und deren bisherige Geschäftsgebiete. werte, besonders Eisenaktien, durchweg Abschläge erlitten, während fähiger geworden sind als vordem. Ebenso geht es Besonders hat die Deutsche Bank verstanden, in den letzten Bankaftien infolge verschiedener Gerüchte über bevorstehende Trans- aber auch mit noch weiterverarbeiteter Ware; so find manche Sorten beiden Jahren ihre Domäne auszudehnen. Sie hat nicht nur nach aktionen mehrfach leicht anzogen. gezogener Drähte auf dem englischen Markt nicht mehr unter dem Zusammenbruch der Leipziger Bank deren Gebiet in Beschlag Die Preisherabsetzungen, die in legter Zeit für verschiedene zubringen, weil man durch das billige deutsche Halbzeug jetzt selbst genommen, sondern sich auch teils direkt, teils vermittelst der von Halbzeug- und Fertigartikel erfolgt sind, haben den Inlands- mitkommen kann. ihr ressortierenden Banken fast an allen borgekommenen, größeren Eisenmarkt bisher zu größerer Nachfrage nicht anzuregen vermocht, Insonderheit die reinen weiterverarbeitenden deutschen Werke, Liquidationen und Rekonstruktionen beteiligt: an der Liquidation der da sie einerseits zu gering sind, und andrerseits die stimulierende die kein eignes Halbzeug besigen und mit den Preisen des In- Dresdener Kreditanstalt, des Aachener Bankhauses Robert Suermondi Wirkung, die sie vielleicht unter andren Verhältnissen auf den Erport landes rechnen müssen, sind in geradezu verzweifelter Lage und u. Cie., der Krefelder Firma Beckrath- Heitmann, an der Rekonvon Fertigware gehabt hätten, durch die fortgesetzte Verschleuderung sagen, daß sie angesichts der jeßigen Preisverhältnisse auch mit struktion der zusammengebrochenen Hypothekenbanken, der Sanierung von deutschem Soheisen und Halbzeug auf den Auslandsmärkten den Ausfuhrvergütungen der neuen Abrechnungsstelle, die zudem erst der Breslauer Diskontobant usw. Und zu dieser Ausdehnung ihres verhindert wird. Es nimmt sich recht sonderbar aus, wenn immer so spät bekannt würden, daß man sie nicht sicher in die Berechnung inneren Gebietes kommen verschiedene größere Finanzierungen wieder in den Berichten der Fachpresse zuerst erklärt wird, das einführen könne, nicht mehr durchkommen. Es müßten also höhere und Beteiligungen ant ausländischen Unternehmungen. Inlandsgeschäft in Roheisen und Halbzeug nehme mehr und Ausfuhrbergütungen gewährt werden, wenn sie halbwegs existenz- ist deshalb keine leberraschung, wenn jetzt die Deutsche mehr ab, deshalb könne man den Roheisen Syndikaten und fähig bleiben sollten. Aber auch diese können ja schließlich nichts Bant an eine Erhöhung ihres Grundkapitals denkt. dem Halbzeugverband nicht verdenken, daß sie in Rücksicht auf die helfen, wenn auf der andren Seite das billig ausgeführte deutsche Es ist ein außerordentlich flotter Siegeszug, der die Deutsche ihnen angehörenden Betriebe in jeder Weise die Ausfuhr zu Halbzeug dann infolge des Preisdruds in fertiger Ware auf dem Bank im Verlauf von ungefähr dreißig Jahren an die Spize aller forcieren" fuchten, und dann hinterher allerlei Lamentationen Auslandsmarkt wieder nm ebensoviel billiger herausgegeben wird. deutschen Kreditbanken gebracht hat. Im März 1870 gegründet mit darüber folgen, daß auf dem Walzeisenmarkt der Absatz weiter Es ist das ein verderblicher Cirkel, der sowohl einem Grundkapital von 5 Millionen Thaler, von denen vorerst mir zurückgeht, die Nachfrage nach Blechen stockt usw. Fast scheint es, die Ausfuhrbergütungen, wie die billige Halb- 2 Millionen Thaler eingezahlt und der Rest im nächsten Jahre in als wäre vielen Leuten, die sonst keineswegs zu den Einfaltspinseln zeug- Ausfuhr gegeneinander aufhebt und schließ drei Raten eingefordert wurde, sah sich schon 1872 das Juftitut gegehören, die heutige geschäftliche Anschauungsweise, die alles vom lich die inländische Erzeugung nur doppelt benötigt, sein Rapital zu verdoppeln und auf 10 Millionen Thaler zu privaten Nugenstandpunkt aus betrachtet, derart zur Ge- I aftet." bringen: ein Betrag, der dann, nachdem infolge des hereinwohnheit geworden, daß daß sie selbst selbst die einfachsten volks- Es mag tein mustergültiges Deutsch sein, dessen sich der strömenden Milliardensegens die sogen. Gründerperiode einEnde um desselben Jahres nochmals fünf wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen der Lage der ver- Artikelschreiber befleißigt, aber seine Charakteristik der Marktlage ist gesezt hatte, Die dem Gründungstaumel schiedenen Produktionszweige nicht mehr zu begreifen vermögen; im ganzen richtig. Seltsam ist nur, daß trotz der Erkenntnis dieses Millionen Thaler erhöht wurde. das Ausdehnungsbestreben der denn sonst müßte ihnen flar sein, daß die von ihnen verteidigte verderblichen Cirkels" die Köln. 8tg." sich eifrig die folgende Krise lähmte auch taum aber begannen die Nachwirkungen Forcierung" des Exports von Rohstoffen und Halbzeug not- Verteidigung der Kartelle und ihrer Politik angelegen sein läßt; Deutschen Bank; wirtschaftlichen Depression sich zu verflüchtigen, als wendig die geringe Nachfrage der diese Produkte weiterverarbeitenden denn wenn auch die Kartelle nicht den oben gezeichneten Zusammen- der Industriezweige auf dem inländischen Markt zur Folge hat. hang zwischen den billigen Erporten und der Abnahme der Nach auch( im Jahre 1881) schon eine erneute Kapitalserhöhung um Bereits 1888 trat die Leitung mit Das eine bedingt das andre. Zunächst sieht der Halbzeug- frage auf den Inlandsmärkten geschaffen haben, wenn ähnliche Rüd 15 Millionen Mark erfolgte. berband, daß er für seine leberproduktion nicht den genügenden Ab- wirkungen auch in früheren Perioden der Ueberproduktion hervor einem neuen Antrage auf Vermehrung des Aktienkapitals hervor, faz im Inlande findet; er sucht also einen Teil nach dem Auslande getreten sind, so wird doch durch die künstliche Hochhaltung der der dieses auf 75 Millionen Mark brachte. Mit dem Beginn der abzuschieben, und da er da er dort Geschäfte machen kann, Breise auf dem Julandsmarkt und durch die planmäßigen Aufschwungsperiode in 1895 regte fich auch bei der Deutschen Bank die den Markt die beherrschenden Firmen unter- Abstoßungen, welche Kartelle betreiben, die schade das Bedürfnis nach Vergrößerung ihrer Mittel. Jm November bietet, geht er mit seinen Preisen mehr und mehr herunter. liche Wirkung auf die Inlands Marktlage fonzentriert und stellte die Verwaltung wieder einen Antrag auf Erhöhung des Jm nächsten Dadurch sehen sich die diese Halbstoffe weiterverarbeitenden aus verschärft. Aber bis zu wirklicher Bekämpfung der Kartellpolitik Aktienkapitals, diesmal um 25 Millionen Mark. ländischen Fabrikanten in den Stand gesezt, billiger zu produzieren versteigt sich das großkapitalistische Blatt nicht und noch weniger ist Jahre( 1896) wurde die neue Erweiterung durchgeführt; und darauf und der bisher auf ihren Märkten am Wettbewerb teilnehmenden es geneigt, aus dem verderblichen Zirkel" irgendwelche Konsequenzen in 1897 zur Erwerbung der Aktien des Schlesischen Bankvereins und das Aktienkapital um fremden Industrie eiserner und stählerner Fertigwaren wirksamer für die Zollpolitik zu ziehen. Hierbei kommen die Privatintereffen der Bergisch- Märkischen Bant nochnials entgegentreten zu können, als früher möglich war. Die Folge ist, der kartellierten Unternehmer in Frage; und wo diese anfangen, 50 Millionen Mark erhöht, so daß sich von da ab das letztere auf daß die deutschen Walz, Blech, Draht, Röhrenwerke 2c., die bis- hören meist bei der kapitalistischen Presse die allgemein volkswirt 150 Millionen Mark stellte. Nun ist auch dieses Kapital zu flein her nach jenen Märkten lieferten, nun ihren Absah dorthin noch mehr schaftlichen Bedenken auf. So weiß die„ Köln. 8tg." denn auch geworden. Die frohen Hoffnungen, die man in andres Rezept, als den Stahlwerken zu empfehlen, geschmälert sehen und dementsprechend auch ihren Bedarf an deutschem fein andres Rezept, England noch Arbeit nach draußen nicht billiger Wochen aufzuvor wenigen auf den Kohlenerport nach Halbzeug einschränken müssen. Es tritt also eine weitere Verminde- Arbeit rung der Nachfrage nach Halbzeug auf dem Inlandsmarkt ein, nehmen, als es nach Lage der Märkte wirk Vereinigten Staaten von Amerifa setzte, sind, nachdem der Ein recht billiger Rat! Wenn pennsylvanische Kohlenarbeiter- Ausstand beendet ist, schnell die wiederum den Halbzeng Verband veranlaßt, zur Ausfüllung lich notwendig ist". des Fehlbetrages jezt noch mehr als bisher seine Ausfuhr zu ver- das Blatt nur angeben wollte, was nach der wechselnden verstunumt. An ihrer Stelle finden wir in der englischen Handels" tvenn er M " F den Tat. dustriestaaten unternommenen Versuche und bestehenden Vorschriften. preffe allerlei Befürchtungen, daß das Nachlaffen der amerikanischen Dabei fomme in Betracht, daß der Preis von 5 Sh. 634 Pence| v. Bwiedined- Südenhorst, Dr. Otto, Lohnpolint und Lohntheorie mit de - Der Arbeiterschutz bei Ver Hochkonjunktur im nächsten Jahre einen starten Export amerikanischer pro Tonne in Amerika als anormal anzusehen ist. In 1898 ftellte fonderer Berücksichtigung des Minimallohnes. Kohle nach Europa zur Folge haben könne. Ihre Verdichtung fich der Durchschnittspreis pro Tonne nur auf 4 Sh. 5 Pence, in gebung öffentlicher Arbeiten und Lieferungen. Bericht des k.. arbeitsstatistischen finden, diese Befürchtungen in einem interessanten Artikel des 1899 auf 4 Sh. 8½ Pence. Demnach sei, wenn in den Vereinigten Amtes über die auf diesem Gebiete in den europäischen und überseeiſchen In Londoner„ Economist", der eingehend die Verhältnisse hüben und Staaten eine industrielle Krisis zum Ausbruch komme, mit ziemlicher Klien, Dr. Ernst, Minimallohn und Arbeiterbeamtentum. Besprochen von drüben gegen einander abwägt. In 1901, so heißt es in Sicherheit auf einen beträchtlichen Kohlenerport von den Vereinigten Dr. Clemens Heiß. dem Artikel, Betrug die amerikanische Kohlenproduktion Staaten nach Europa zu rechnen, nicht direkt nach England und " Das Gewerbegericht", Monatsschrift des Verbandes Deutscher Ge 261 Mil. Großtonnen( Longtons), wovon 256 Mill. Tonnen Deutschland, den beiden europäischen Hauptproduktionsländern, wohl werbegerichte.( Verlag von Georg Reimer in Berlin.) Die Zeitschrift ent im Lande selbst verbraucht wurden. Von 1890 bis 1900 aber nach den Ländern, in denen beide jetzt einen Hauptteil ihrer hält in Nr. 2 des 8. Jahrganges außer der Rechtsprechung in deutschen Gesteigerte sich der Verbrauch um 116 Mill. Tommen, im Jahre 1901 Ausfuhr absegten. werbegerichten und Berufungsgerichten( Frankfurt a. M., Chemnitz, Ludwigsallein um 20 Millionen; während für England die Verbrauchshafen a. Rh., Landshut i. B., Offenbach, Bromberg), andren deutschen Gezunahme von 1890-1900 fich nur auf 182 Mill. Tonnen stellt. richten( Landgericht Eisenach) u. a.: Die guten Sitten" im Klassenkampf. Bon Rechtsanwalt Dr. Baum. Verfassung und Verjahren. Genehmigung Dieses schnelle Fortschreiten des amerikanischen Kohlenbedarfs war Eingelaufene Druckschriften. furzgefaßter Gewerbegerichts- Statuten. aber nur möglich durch die enorme Industrie- Entfaltung: tritt, wie wahrscheinlich ist, im nächsten Jahre der Ablauf der Hochflut ein, so wird die amerikanische Kohlenindustrie sich infolge des VerbrauchsRückganges zur Abstoßzung eines jährlichen Produktionsüberschusses bon 30-40 Mill. Tonnen nach dem Auslande genötigt sehen und von diesem Quantum wird sicherlich auch ein Teil seinen Weg nach Europa finden. Zvar fämen, meint der„ Economist" weiter, die Frachten von den amerikanischen Kohlenrevieren nach der Küste und von dort nach den europäischen Häfen mit in Aurechnung, doch bildeten diese bei der nahen Verbindung zwischen Gruben, Eisenbahn- und Schiffs eigentümern kein Hindernis des Exports, da der Kohlenpreis sich ab Zeche in Amerika weit niedriger stelle als in England, wie nach stehende vom englischen Handelsanit für 1901 berechneten Zahlen bewiesen: Land Durchschnittspreis Jahresleistung pro Bergarbeiter 278 Tonnen an der Zeche Sh. Pence Großbritannien. 9 42 pro Tonne Vereinigte Staaten.. 5 63/4 " Deutschland. 9 41/ 548 264 W 2 Belgien 13 111 177 " Frankreich 12 0 206 Destreich- Ungarn 7 5 163 Musfhrabf Annalen des Deutschen Reiches. Heft 11. Verlag J. Schweizer ( Arthur Sellier). München. Inhalt: Die Reform der sächsischen Steuern. Von Dr. Peter Stubmann in Dresden. Der Konkurs des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Von Dr. Joseph Thaler in Würzburg. Aus den Gesetzblättern.- Miscellen. Konjumverein Vorwärts. Dresden. Bericht über das vierzehnte Geschäftsjahr 1901-1902. " Archiv für sociale Gesetzgebung und Statistik". Das neueste Doppelheft dieser nunmehr im fünfzehnten Jahrgang erscheinenden von Dr. Heinrich Braun herausgegebenen Zeitschrift( Berlin, Carl Heymanns Berlag) hat folgenden Inhalt: Abhandlungen: Der Stablarbeiterstreit vom Sommer 1901 und seine Lehren. Ein Beitrag zum Verständnis des amerikanischen Kapitalismus. Bon Prof. Dr. Heinrich Waentig in Münster. Koalitionsrecht und Erpressung. Von Rechtsanwalt Wolfgang Heine, M. d. R., in Berlin. Gesetzgebung: Deutsches Reich. Die neue Seemannsordnung und ihre Enrico Ferri: Die pofitive friminalistische Schule in Italien. AutoWortlaut des Gefeßes, rifierte Uebersetzung aus dem Italienischen von E. Müller- Röder. FrankNebengesetze. Bon H. Moltenbuhr, M. d. R. Wortlaut des Ge- furt a. M. Neuer Frankfurter Berlag. betr. eine Seemannsordnung. Bom 2. Juni 1902. fetes, betr. die Verpflichtung der Kauffahrteischiffe zur Mitnahme heimzu- Prostitution des Geistes. Satirischer Roman von E. G. schaffender Seeleute. Vom 2. Juni 1902. Wortlaut des Gesetzes, betr. Christaller. Ottenhausen in Württemberg, Berlag Renaissance 1902. die Stellenvermittelung für Schiffsleute. Vom 2. Juni 1902. Wortlaut 376 Seiten, gebunden 4 M. des Gesezes, betr. Abänderung seerechtlicher Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Vom 2. Juni 1902. Großbritannien: Die englische Fabrikgesetzgebung in den Jahren 1878-1901. Von Henry W. Macrosty, B. A., in London. Schweiz: Der Gefeßentwurf, betr. Arbeiterinnenschuß im Kanton Bern. Bon Dr. Emil Hofmann, Nationalrat in Frauenfeld. Wortlaut des Gesezentwurfs, betr. Arbeiterinnenschuk im Kanton Bern. Miscellen: Die Lage der studentischen Hauslehrer au den Wiener Hochschulen. Von Dr. Frizz Winter in Wien. Die Aussichten der elektrischen Landwirtschaft. Von Dr. Otto Bringsheim in Breslau. Litteratur: Lotmar, Philipp, Der Arbeitsvertrag. Besprochen von Prof. Dr. Max Weber in Heidelberg. Flesch, Dr. jur. Karl, Zur Kritik des Arbeitsvertrages. Besprochen von Dr. Clemens Heiß in Berlin. Prostitution des Geistes. Komödie von E. G. Christaller. ( Auszug aus dem 2. Teil des Romans.) Ebenda, 120 Seiten, broschiert 1,20 m. el in 4 Atten v. Christaller. Zwischen Altem und Neuem. Schauspiel in 4 Aften v. Ebenda, broschiert 80 Pf. Die praktische Lösung der socialen Frage von Hugo Schüßler. Frankfurt a. M. Berlag von Düffel. Preis 1 M. Bekanntmachung! Hierdurch ersuche ich höflichst die geehrten Damen und Hausfrauen, fich von meinem Angebot persönlich zu überzeugen. 53872* Eigne Fabrik. Engroshaus für Damenund Kindermäntel, Blusen, Röcke, Kostüme, Jupons etc. Oskar Wollburg, Brunneuftr. 61 ( nahe der Stralsunderstr.). Eingang: Flur links und rechts. Verkaufe nach beendeter EngrosSaison. zur Hälfte des Ladenpreises: Golfpaletots und Mäntel von 6,50 bis 14.Golf Capes mit larr. 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Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckeret und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 263. 19. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sontag, 9. Burmber 1902. Hus der Frauenbewegung. Mikhandlung einer Frau. 群 Diefelbe Vertrag geschlossen ist, sobald der Arbeitgeber die Ein- Staffierer der freiwilligen Stranfen- Zuschußlasse Frih Müde gewählt. stellung des Arbeiters zugesagt hat; es ist nicht nötig, daß dem Die Geschäfte des Streiffonds führt Manaffe tveiter. Als Revisoren Arbeiter Krankenkassenbuch und Invalidenkarte abgenommen wurde, wurden Friedrich Engel, Start Hartfeil und Paul Urban gewählt. diefe hat er erst beim Antritt der Arbeit abzugeben. Fällt es dem Es wurde beschlossen, daß vom 1. Januar ab der Beitrag zum Streit Vor dem Schöffengericht in Hamburg erschien eine Frau, ge- Arbeitgeber ein, später ohne Zustimmung des Arbeiters vom Ver- fonds von 25 Pf. auf 10 Pf. pro Woche ermäßigt wird. Da sich die trage zurüdzutreten, so hat derfelbe, wenn Kündigung ausgeschloffen, freiwillige Kranten- Zuschußtaffe bisher bei einem Beitrag von 15 Pf. schiedene St. unter der Anklage des Widerstandes gegen die Staats- einen Tag, sonst während der verabredeten Kündigungsfrist den pro Woche gut bewährt hat, so wurde laut Beschluß der Versammlung gewalt. Frau N., die vermögend ist, hatte eine Abonnementstarte Arbeitslohn zu zahlen. Diese wichtige Bestimmung ist leider in den die Kranken- Unterſtügung von 6 auf 7 M. pro Woche erhöht und fürs Theater entnommen, ohne sie sofort zu bezahlen. Die Be- Arbeiterfreisen sehr wenig bekannt, und find wohl die Fälle sehr tritt dieser Beschluß ebenfalls provisorisch am 1. Januar 1903 zahlung unterblieb später aus irgend einen unbekannten Grunde vereinzelt, in welchen die Arbeiter auf ihr Recht bestehen. Alsdann in Kraft. Den streifenden Kollegen in Meerane und Glauchau noch längere Zeit, was zu der Annahme eines Betruges führte. behandelte der Referent noch die Frage des Arbeitsnachweises. Im wurden 100 M. überiviesen. Darauf wurde die Verhaftung der Frau angeordnet. Bei der Ver nächsten Vortrag wird Genoffe Stadthagen über: Die Rabitpuher. Sfm 5. November hielt die Sektion der NabisHaftung mun soll sie dadurch Widerstand geleistet haben, daß sie den Gründe, welche zur Lösung des Arbeitsvertrages vußer eine außerordentliche Mitgliederversammlung ab. Beamten die Thür vor der Nase zugehalten habe. berechtigen" sprechen. Derselbe findet am Mittwoch, den 12. cr., nahm folgende Resolution an: Die Versammlung spricht der bisFrau R. bestreitet das, behauptet vielmehr, sie sei von den abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20, statt. herigen Verbandsleitung der Maurer des Zweigvereins Berlin ihr vollständiges Vertrauen aus und schlägt dieselbe zur Neutvahl Polizeibeamten in der rücksichtslosesten Weise behandelt worden. Die Butritt hat jedermann. Wäsche- und Krawattenbranche. Heute Sonntag, abends 6 1hr, wieder als Kandidaten vor." Im zweiten Punkt der TagesDarstellung ihrer weiteren Erlebnisse, die durch Angaben ihres Ver- im Englichen Garten, Alexanderstr. 27c: Versammlung der Wäsche- ordnung wurden zu dem nenen Vertrage einige neue Paragraphen teidigers aus den Atten unterstützt wurden, bilden wieder ein Kapitel und Strawattennäherinnen, Stemplerinnen, Einstemmerinnen, vorgeschlagen und auf Grund derselben die Sedffer- Kommiſſion beaus dem Gebiete der Polizei- Allmacht, das erneut dringend zum Kleberinnen, Zuschneiderinnen. Startonniererinnen Allt und auftragt, mit den Unternehmern in Verhandlung darüber zu treten. eruftlichen Kampf gegen dieses Erbstück auts alter Zeit Renplätterinnen zc. Genosse Balded- Manasse spricht über: Unfre Wilmersdorf. In einer gut besuchten Versammlung des socialmahnt. Die Frau Die Frau erzählte: Nach der Festnahme fei fie Feinde. Nach dem Vortrage gemütliches Zusammensein mit Tanz. demokratischen Wahlvereins, welche am 5. b. M. in Wittes Voltsaufs Polizei- Amt gebracht und wieder schlecht behandelt worden. Die Kollegen und Kolleginnen werden gebeten, recht zahlreich auch garten tagie, hielt Echtbert einen Wortrag über: Die Schule in Dann ging's zur ärztlichen Untersuchung und der Arzt erklärte sie, mit ihren Angehörigen in dieser Versammlung erscheinen zu wollen. Dienste gegen die Freiheit." Is Delegierte zu der General- Verfammlung des Kreises wurden Giebler, Hörnig und Geisenhainer geobwohl fie vollständig gesund gewesen und mit einem Manne feit Gäste willkommen. Die Sektionsleitungen. ihrer Che nichts zu thun gehabt habe, für geschlechtskrank. Zin Des Versammlungsrecht auf Kündigung in Neng a. 2. ist schon wählt. Als Lokalkommissions Mitglied wurde Jakobsen wiederollzeigefängnis sei sie in der gemeinsten Beise behandelt worden. wieder einigemale erlassen worden. In Greiz und in Beulenroda gewählt. erlaubte der Landrat, daß Frauen und Mädchen ausnahms- Steglit. In der Generalversammlung des Wahlvereins eris sie sich entfleidet und ihre Kleidung auf einen Stuhl gelegt tveise" απ den dort stattfindenden Versammlungen teil- stattete der Vorstand nach einem Vortrage des Herrn Dr. Refer babe, habe die Frau des Inspektors gefagt, fie folle ihre nehmen dürfen. Diese Erlaubnis wird alfo jcht recht st ein über Die Schädlichkeit des Alkohols" feinen Jahresbericht, Ech plünnen vom Stuhl herunternehmen. Ohne richterlich oft erteilt, womit die Landesregierung eingesteht, daß wirklich dent ivic folgendes entnehmen: Die Mitgliederzahl stieg von 150 verhört zu sein, sei sie nach dem Strankenhause gebracht und sei ein Bedürfnis dafür vorhanden ist. Wie es heißt, sollen auf 175. Folgende Berufe find in Verein vertreten: Maurer 45, mit 25ber gemeinsten Frauensleute zusammen int einen Maßnahmen im Gange sein, das humer noch bestehende Ver Arbeiter 41, Zimmerer 17, Tischler 16, Buchbinder 7) Schloffer 6, Eaal eingesperrt worden. Obwohl gleich am ersten Tage sammlungsverbot für Frauen baldigft aufzuheben und Staufleute 4, Selempner, Maler, Tapezierer. Cigarrenhändler, Gasidaß sie festgestellt worden sei, daß night trank war, 3. habe weitere politische Rechte dafür einzuführen. Man scheint mm virie, Steinfeger, Stuccateure fe 8, Buchdruder, Töpfer, Schriftman fie doch nicht entlassen. Ileber acht Tage hätte sie im jedenfalls damit sich die Neußen erst langsam daran gewöhnen fteller, Dachdecer je 2, und außerdem je 1 Drechsler, Mechaniter, seraufenhause und in der schlechten Gesellschaft verbleiben müssen. tönnen in den vermehrten Durchbrechungen der Landesgefege Glafer, Schneidermeister, Former, Steinmez, Anschläger, Stellmacher, Bildhauer, Gärtner, Schuhmacher und Zeitungsspediteur.Was sie da physisch und seelisch erduldet habe, sei unbeschreiblich eine Art„ llebergangszeit schaffen zu wollen. Einnahme und Ausgabe balancierte mit 614,24 W.; an den CentralAm Abend seien die Fenster verschlossen worden, und dann habe in dem Saale eine pestartige Quft geherrscht. Ungeziefer habe sie erWahlverein wurden 331,00 27. abgeführt. Wieder refp. neugewählt wurden folgende Genossen: Wieloch, 1. Vorsitzender; Höhn, halten und jetzt noch sei sie frank von dem, was sie in dem Saale 2. Borfihenber und Bibliothefar; Bernfee, Kassierer; Gerber, Schrifts erduldet habe. Dann sei sie in das Mtonaer Gerichtsgefängnis ge= Die Töpfer hielten am Freitag eine von ca. 2000 Personen führer; Mäther, Beisiger. Lokalkommiffion: Fritsch und Haberland. bracht worden, woselbst sie auch noch mehrere Tage habe ber- besuchte öffentliche Versammlung bei Steller, Stoppenftr., ab, um zu Revisoren: Grengien, Strause, Schellhafe. Zu der Generalversamm bringen müffen. Ihr Verteidiger habe endlich ihre Frei- dem Vorgehen der Innung gegenüber dem paritätischen Arbeits- lung des Central- Wahlvereins wurden Wieloch und Gerber delegiert. Taffing erwirft. Da fie absolut nie Unrechtes gethan nachtveis Stellung zu nehmen. Nach dem Bericht, den H. John habe, babe selbst der Staatsanwalt die Einstellung des Berfahrens veranlaßt. Während der ganzen Zeit, daß sie im Krankenhause als Gefangene festgehalten wurde, ist sie nicht verhört Ed. worden. 3911 Verfammlungen. 310 erstattete, at in der letzten Quartals- Versammlung der Berliner Töpfer- Inning, in der allerdings zumeist solche Unternehmer das große Wort geführt haben, die am wenigsten dazu berechtigt waren, auch die Abficht hervorgetreten, den Nachweis wieder aufzulösen, weil derselbe angeblich einen großen Teil der Meister nicht befriedigt. Ihr Verteidiger hat sich gleich für sie bemüht und ist zum Gs haben nun wiederholt Verhandlungen mit dem Innungsvorstande Polizei- Inspektor Engel gegangen, um wenigstens zu veranlassen, stattgefunden und ist schließlich in einer gemeinsamen Gizung am daß seine Klientin dem Nichter vorgeführt würde, hat aber nichts Donnerstag vereinbart worden, nachstehende Bestimmungen ben bis ausgewirkt. Es sei Vorschrift, hätte Polizei- Inspektor Engel erklärt, herigen Sakungen für den paritätischen Arbeitsnachiveis hinzuzufügen: frante Personen erst ins Krankenhaus zu beingen. Sein Einwand, daß Verhaftete innerhalb 24 Stunden vom Richter gehört werden Entnahme von einem Gesellen diesen außer der Reihe zu wählen. 1. Für Privatarbeiten ist es den Arbeitgebern gestatiet, bei tüßten, hätte nichts genügt. Eine am 2. August an das Polizeiamt 2. Jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, die in Angriff gegerichtete Beschwerde sei erst am 13. August beantwortet worden. nommene Arbeit bis zur Vollendung fertig zu stellen. Falls ein Es sei in der Antwort gefagt worden, daß der Verdacht gegen die Gefelle die Arbeitsstätte ohne triftige Gründe, oder ohne eine BerFrau sich nicht bestätigt habe, aber fein Wort der Entschuldigung ftändigung mit dem Arbeitgeber geführt zu haben, verläßt, darf hätte man gehabt. Er werde für die Frau einen Antrag stellen, derfelbe auf dem Nachweis durch) andre Arbeitgeber nicht ausgesucht gegen die Polizei wegen Freiheitsberaubung, Beleidigung und werden. Die Arbeitgeber sind dahingegen verpflichtet, die in Arbeit stehenden Gesellen, bis das letzte Stüd vergeben, zu behalten. Körperverlegung vorzugehen. 3. Beschwerden über Arbeitnehmer missen dem Sturatorium gemeldet werden und find die einzelnen Fälle durch je cinen Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer an Ort und Stelle zu untersuchen. Nachiveislich unbrauchbare Gesellen ist der Arbeitgeber berechtigt, ohne jede Vergütigung fofort zurückzuweisen. Dem betr. Arbeitnehmer gehen durch diese Bestimmung flagbare Rechte nicht verloren. Nachdem die Beweisaufnahme geschlossen war, erklärte der Amtsanwalt, Referendar Jungnickel, er wisse gar nicht, worin der Widerstand der Frau zu finden sein solle, und beantragte die Freisprechung. Der Verteidiger schloß sich dem an und beantragte auch, die Stoften für die Verteidigung der Staatskasse aufzuerlegen. Das Gericht erfannte im Sinne des Verteidigers. Die Kosten für die Verteidigung auf die Staatskasse zu übernehmen begründete der Borfikende, Amtsrichter v. Stöller, damit, daß nach den schlimmen Erfahrungen, die sie gemacht habe, die Angeklagte wohl einen Verteidiger für nötig halten mußte, obwohl er an sich zur Aufflärung in dieser Sache nicht nötig gewesen sei. bor 4. Arbeitgeber, welche der Zwangsinnung angehören und ihren Verpflichtungen derselben gegenüber nicht nachtonmen, erhalten vom Arbeitsnachweis Gefellen nicht angeſchidi. Rigdorf. Das Getverffchaftskartell beschäftigte sich in feiner lehten Sibung mit dem Verhalten der lokalorganisierten Töpfer leitenden Referat des Obmannes entspann fich eine lebhafte Debatie, den Beschlüssen des Centralverbandes gegenüber. Nach dem einin welcher sämtliche Redner das Gebahren der Lokalisten auf das schärfte verurteilten und dieselben als Streifbrecher erklärten. Eine entsprechende Resolution tourde einstimmig angenommen. Bum 2. Punft der Tagesordnung wurde nach ausgedehnter Debatte ein Antrag, welcher eine laufende Unterstüßung zu einer eventuellen Erweiterung der Parteispedition verlangte. abgelehnt, und ein Antrag angnommen, welcher Schaffung von Unterkunftsräumen für die Zeitungs- Austrägerinnen forderte. Unter Verschiedenem machte der Obmann von einer Aufforderung des Statistischen Amtes um Zufchidung von Material usiv. aufmerksam, und foll dem in weiteftgehendem Maße entsprochen werden. Ferner foll an die Berliner Geverffchaftskommission das Erfuchen gerichtet werden, zu ihren Sigungen den Obmann des Rigdorfer Startells hinzuzuziehen.In der vorhergegangenen Eihung hatte der Obmann Bericht über vergangene Geschäftsjahr erstattet. Die Einnahme betrug 586,45 Mart; Ausgabe 601,60 M.; Bestand 99,68 M. Neu aufgenommen wurden: Barbiere, Schneider, Töpfer, so daß jetzt 20 Gewerkschaften mit 3500 Mitgliedern vertreten sind. Charlottenburg. Eine von der Gewerkschaftskommiffion ein berufene öffentliche Gewerkschaftsversammlung tagte aut 6. b. M. unter schtvacher Beteiligung im Voltshause. Joft berichtete über die Delegiertenwahlen zur hiesigen allgemeinen Ortstrantenfasse, die am 16. 5. M. stattfinden. Da 72 Delegierte zu wählen sind, so ersuchte er die Gewerkschaften, auf schnellstem Wege die Kandidaten herauszusuchen und dieselben bis zum 13. d. M. atveds Drudlegung an 5. Dieser Vertrag gilt bis zum 1. Juli 1903 und muß die seine Adresse zu senden. Anschließend hieran kritisierten Sablokti, Kündigung 3 Monate vorher erfolgen. Geschicht dies von feiner Sofolowosti und Förster das eigentümliche Verhalten des Vorsitzenden Seite, so ist der Vertrag als auf ein Jahr verlängert zu betrachten. Sabor, der erst in letter Stunde die Wahlen der ArbeitnehmerDiefer standalöse Vorfall zeigt, was die Polizei allen Gefeßen Diese Vorschläge sollen in Versammlungen der Meister und der Delegierten ausgeschrieben hat und traten für eine energische Prozum Trozz thun kann. Das Gesetz bestimmt ohne jede Einschränkung Arbeiter zur Beschlußfaffung unterbreitet werden. Nach Annahme paganda au diefen Wahlen ein. Weiter teilte Jost mit, daß die und Verklausulierung, daß Verhaftete iimerhalb 24 Stunden nach seitens beider Parteien werden die Bestimmungen als bindender Arbeiter der Stautabaffabrik Bruns u. Söhne in Wülfel im Ausstand der Verhaftung dem Richter vorzuführen find. Statt dessen hat man Ausschuß unterzeichnet. Beide Körperschaften find dann verpflichtet, Gewerkschaftsfartell Hannover- Linden sei an leeren Ausflüchten der der Verhaftung dem Richter vorzuführen sind. Statt dessen hat man Bertrag formuliert und vom Jnnungs- Borstand und dem Gefellen- stehen. Eine Einigung von seiten des Verbandes wie auch vom die Frau, obwohl sie sich einen Rechtsbeistand annehmen konnte, für die Zunehaltung des Vertrages in allen feinen Punkten Sorge Herren Fabrikanten gescheitert. Es wurde dem Wunsche Ausdruck wochenlang wider Gesetz und Recht festgehalten und sie in der un zu tragen. gegeben, diese Firma der Beachtung der Charlottenburger Arbeiter gehörigsten Weise behandelt. Dem Bericht folgte eine längere General und Spezial zu empfehlen. Die bürgerlichen Frauen, die ja jetzt auch einen Kampf gegen diskussion über die einzelnen Pofitionen, mit denen sich die Versamm Weißensee. Die außerordentliche Generalversammlung des die Sittenpolizei führen, sollten aus diesem Vorgange lernen, wie lung schließlich einverstanden erklärte. Außerdem wurde eins socialdemokratischen Wahlvereins fand am 5. d. Mis. im Präs wenig erreicht wäre, wenn wirklich der§ 361, 6 des Strafgesetzbuchs stimmig folgender Antrag beschlossen: Die Arbeitsvermittelung Taten" statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrten die Ver abgeschafft würde, gegen den sie jetzt ihre ganze Straft richten. Was wird unfrerseits bis zu einem weiteren Beschluß in der bisherigen sammelten das Andenken des verstorbenen Genossen Jacob durch Er fich hier zugetragen hat, das hat mit diesem Paragraphen nichts stehen die Beschlüsse der öffentlichen Versammlungen vom S. Juli Gloe und Genossen, welcher die Beseitigung oder eventuelle Um Weise weiter geführt. Jedes Umschauen ist streng verboten und beheben von den Plägen. Zur Beratung stand zunächst ein Antrag zu thun und doch liegt eine Bergewaltigung der Frau vor, gegen die und 14. August nach wie vor zu recht." änderung des§ G des Vereinsstatuts fordert, wonach VorstandsLauter Protest erhoben werden muß. Schlechte Geseze muß man Es kommt num darauf an, ob auch die Unternehmer die Einigung mitglieder gewerkschaftlich organisiert sein müssen. gewiß verbessern; das allein genügt aber noch nicht. Unser ganzes wollen und in derselben Weise beschließen. Falls diese die Verein- einige andre Medner verteidigten den Antrag, doch wurde in der sehr öffentliches Leben muß mit anderm Geiste erfüllt werden, barungen ablehnen und den paritätischen Arbeitsnachweis auflösen ausgedehnten Diskussion von den uteisten Rednern der Meinung es muß die Achtung der Person, die Aching vor wollen, so werden sich die Arbeiter einen eignen Nachweis einrichten. Ausdruck gegeben, daß jeder überzeugte Parteigenoffe auch gelvertdem Rechte des Bürgers einen viel höheren Grad erreichen wie Eine Steinfegerversammlung, einberufen vom Gefellenausschuß, fchaftlich organisiert sein müßte. Mit allen gegen drei Stimmen heut. Aus der Klaffenherrschaft resultiert die Klassenbrutalität, tagte am 6. November bet Nümann. Betreffs des lokalen Streifs wurde betreffs des gestellten Antrages Nebergang zur Tagesordnung und aus ihr die Polizeibrutalität, die allen Schwachen und Unters fonds berichtet der Kassierer desselben, daß sich an demselben fast beschlossen. In längeren Ausführungen empfahl Taubmann seinen tridten den Kommißftiefel auf den Raden seyt. Wer das nicht er- nur noch die Mitglieder des Verbandes.beteiligen. Da diese aber den Antrag auf Erhöhung des Beitrags. Nachdem sich die Mehrzahl teint und diesen Stampf ums Ganze nicht führt, der wird mit lokalen Streiffonds gar nicht so nötig gebrauchen und nur unter der Genossen in zustimmendem Sinne ausgesprochen, lourde beSem Stampfe um eine Ziffer eines Paragraphen eines Gesetzes auch der ausgesprochenen Voransjebung zu demselben bisher gezahlt haben, fchloffen, vom 1. Januar 1908 ab 25 f. pro Monat als Beitrag zu daß auch die übrigen Steinfeger( Gewerkvercinler usiv.) basselbe erheben. Nachdem Nöste den Bericht von der Kreiskonferenz er nigt viel erreichen. thun, so sollen auf Beschluß der Versammlung die Vorstände der be- ftattet hatte, brachte der Vorsitzende die feitens der hiesigen teiligten Organisationen zusammentreten, um über die Weitergestal- Gemeindevertretung erfolgte Ingültigkeitserklärung des Mandats Barteigenoffiunen! Montag, den 10. November, finden bei Keller, tung des lokalen Fonds der nächsten Bersammlung Vorschläge zu des Genossen Garz nochmals zur Sprache. Es wurde einstimmig Koppenstr. 20, und Dienstag, den 11. November, in den Germania- machen. Zum Lohniarif für 1903 berichtet der Gesellenausschuß. beschlossen, die Sache weiter au verfolgen, um endlich unfer Recht zu Sälen, Chauffeestraße 103, Bollsversammlungen statt, in welchen daß die Junung bis jebt feine Antwort auf denselben gegeben habe, erlangen. Ein Antrag, Protokolle vom Münchener Parteitag in Gienossin delheid Popp aus Wien sprechen wird. Die trogdem derselbe doch schon im Juni eingereicht worden sei. Es ge- größerer Zahl anzuschaffen und an die Mitglieder sum SelbstkostenSteferentin wird die Rechtlosigkeit der Frauen, die Fleischnot und die vinne sogar den Anschein, als wolle die Jnnung den Ausschuß jehi preise abzugeben, wurde einstimmig angenommen. Stellung der Socialdemokratie zu diesen Fragen erörtern. Wir find gänglich ignorieren, denn zu der im Oktober stattgefundenen Ber der Ansicht, es wird die Genoffinnen und Genoffen ganz besonders sammlung, zu welcher der Ausschuß faßungsgemäß hätte zugezogen interessieren, über diese Dinge eine Deftreicherin sprechen zu hören, verden müssen, hat man denselben einfach übergangen. Es wurde und hoffen, daß dieser Hinweis genügt, die Beteiligten zu regem der Vermutung Ausdruck gegeben, daß das wohl darauf zurückBesuch der Versammlungen anzufpornen. Die Vertrauenspersonen. zuführen sei, daß die Leitung der Innung sich seit einiger Zeit in Den Arbeitsvertrag erörterte Genosse Stadthagen in dem Vor- jüngeren Händen befände, die mehr den Scharfmacherstandpunkt trage, welchen er Mittwoch, den 5. cr., auf Beranlassung der heraustehrt. Dem Gesellenausschuß wurde der Nat mit auf den Genoffinnen hielt. Der Referent wies darauf hin, daß ein Lehrling Weg gegeben, sich bei der Jung den ihm zustehenden Respekt durch) überhaupt feinen Vertrag eigenmächtig schließen kann, und daß es energisches Pochen auf seine gefeblichen Rechte zu verschaffen, nötigen sich im besonderen empfiehlt, tvenn Eltern oder Vormünder von falls dadurch, daß er sich an die Aufsichtsbehörde wendet. Die Defateure( Filiale III Berlin) hielten am 5. November Dienstmädchen sich das Recht wahren, den Vertrag mit zu unterNach dem Bericht des Filialgeidhmen, da ja, wie befannt, gerade in Bezug auf die Verträge des cine General- Versammlung ab. Gefindes die ärgsten Mißbräuche vorkommen. Ferner ging er des taffierers hat die Filialfasse einen Bestand von 31,37., bie der Näheren auf die Praktiken der Baulöwen und Konfektionsfirmen ein, Arbeitslosen- Unterstüßunglasse einen solchen von 408,56 m., bie ber welche häufig genug einen zahlungsunfähigen Strohmann vorschieben, Kranken- Buschußtajje 1035,29. und die der Streiffonds- Kaffe eun durch diesen die Arbeiter in ihrem Verdienst schädigen zu können. 755,05 2. Die Wahl des Gesamtvorstandes hatte folgendes ErSit diesem Fall steht den Arbeitern immer das Recht zu, gegen den gebnis: Franz Lekin erster, Heinrich Hallmann zweiter Borsigenber; duternehmer felbst zu flagen. Dann erläuterte der Referent die Baul Billmann erster, Moris Stohl zweiter Staffierer; Bernhard Ms Frage, wann ein Arbeitsvertrag geschlossen ist. Er stellte fest, Manasse erfter, Hermann Neumann zweiter Schriftführer. entgegen der irrigen Annahme vieler Arbeiter, daß der Arbeitslofenunterstügungs- Koffierer wurde Reinhold Naasch und als LID 190. N Verband deutscher Mühlenarbeiter, Zahlstelle Berlin. Heute, Sonntag, nachmittags präcije 3 Uhr, im Gewertschaftshause, Engel- lifer 15, Saal I: Versammlung. Vortrag des Genossen Dr. Wollheim. Nachdem: Gefelliges Beisammensein. Zehn Volksversammlungen finden am Montag, den 10. Rovember, statt mit der Tagesordnung: Die Lebensmittel- Verteuerung und der Nußen der Konsumgenossenschaften. Disfuffion. Sahlreiches Erscheinen, namentlich der Frauen, wünſcht 3 Der Einberufer. Agitations- Verein für den Reichstags: Wahlkreis Züllichan Die Mitgliederversammlung amt Schwiebus Stroffen. Sommerfeld. 11. b. Mts. bei Lerche, Nüdersdorferstr. 3, fällt aus; statt beffen findet eine Mitgliederversammlung am 12. b. mts., abends 8 Uhr, bei Gold, Große Srankfurterstr. 133, statt. Vortrag über Lanbagitation. e Parteigenossen aus dem Wahlkreise werden ersucht, zu erscheinen. Arbeiter Samariterkolonne( gegründet 1888). Montag, ben 10. November, abends 9 Uhr, in ber Filiale Brunnenstr. 41, bei Liekte: Vortrag über Berlegungen, Wundbehandlung, Blutstillung. Nach dem Vortrage praktische Uebungen. Neue Zeilnehmer werden noch aufgenommen. Allgemeine Familien- Sterbekaffe. Heute Zahltag Aterfie. 123 bei Diefe von 3-6 Uhr. Arbeiter Bildungsschule Berlin. Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15. Der Unterricht in Rationalbtonomie fällt diesen Montag aus. Die Nachholung wird noch bekannt gegeben. Central- Kranken- und Sterbekasse der deutschen Filiale Wagenbauer, Schöneberg, Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser früherer Kaffierer, das Mitglied Karl Stege am 5. d. Mts. verstorben ist. Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags Bunft 2 Uhr, von der Leichenhalle des Zwölf- postelKirchhofes in der Kolonnenstraße nach dem Schöneberger Kirchhof in der Marstraße statt. Um rege Beteiligung ersucht 3345 Der Vorstand. Orts- Krankenkaffe Verein socialdemokratischer Gast- und Schankwirte Berlins und Umgegend. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß von den Agenten der HaftpflichtVersicherungs- Gesellschaft in Stuttgart in letter Beit der Versuch gemacht wird, unsre Mitglieder unter dem Vorgeben, unfer Verein habe mit dieser Gesellschaft ein Abkommen getroffen, zu Versicherungen zu bewegen. Da diese Behauptung auf unwahrheit beruht, ersuchen wir die Mitglieder vorsichtig zu fein. Die Gesellschaft, mit welcher unser Berein ein kontraktliches Abkommen getroffen hat, ist die Allgemeine Unfall- und Haftpflicht- Bersicherungs- Gesellschaft in Zürich. Der Vorstand. I. A.: Ferdinand Ewald. Die freie Sängervereinigung„ Fackel" tritt am Montag, den 10. November, abends 9-11 Uhr, von neuem bei R. Dietfch, Lübbener- Strasse 1, Meissener DombanGeld- Lotterie Ziehang 29. Novbr., 1., 2., 3., 4. and 5. Dezember 1902. 13 161 Geldgewinne bar ohne jeden Abzug zahlbar von Mark 375000 Hauptgewinne: ev. Mark Den Genoffelt, Freunden und Bes fannten zur Nachricht, daß ich Grauns ftraße 26 ein Weiß- u. BayrischBier- Lokal m. Vereinszimmer eröffnet habe und bitte un geneigten Zuspruch. Achtungsvoll Karl Rollfinke. 50 Mark S 100000 Belohnung in Kraft; es werben hierdurch alle gegenwärtigen und ehemaligen Sanges. spec. geladen, pünktlich zu erscheinen. der Cigarrenmacher ett. brüder sowie alle Genoffen, welche fich unfrer Sache anschließen wollen, einUm 7. b. Mts. verschieb nach furzen, aber schweren Leiden der Kassenbeamte Herr Adolph Braun. 11 Derselbe hat sich während seiner breißigjährigen Thätigkeit als Staffierer der Drts Krankenkasse stets treu und fleißig bewiesen und werden wir ihm stets cin gutes Andenken bewahren. Der Vorstand. Die Beerdigung findet am 10. November, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des städtischen Friedhofes in Friedrichsfelde statt. Central- Kranken- u.Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied Erhard Schlüter am 8. d. Mts. verstorben ist. Die Beerdigung findet an Sonntag, den 9. D. Mts., nach mittags 8 Uhr, von der LeichenEinschreibegeld und Beiträge werden nicht erhoben. Herren- Vortrag. Donnerstag, den 13. November, abends 3, Uhr in der Anhalter Ressource, Möckernstr. 114. Carl Bruckhoff, Friedrichstr. 10 über: Sogenannte unheilbare Männerleiden. Eintritt frel! Nur für Herren! Jacob Katz halle des alten St. Thomas- Stird BERLIN, Alexanderstr.1, hofes aus statt. 3275 Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung Berlin 4. Danksagung. 3245 Allen Freunden, Berwandten und Bekannten fagen herzlichst Dank für die zahlreichen Kranzspenden und die große Beteiligung am Trauerzuge unfres lieben Gatten und Baters, gegenüber dem Bahnhof. Nur 8,50 M. tosief dieser ganz vorzüglich laut spielende Phonograph, ber frog feines ftaunend billigen Preises von solider Arbeit ist. 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