ji sitt Nr. 271. gaswold og ni sebut pins to d asd mapangled od si Abonnements- Bedingungen: de H mide puitubing lacunes silita and Jol motoring zo 19. Jahrg. apiton hon bol undebiuto idemme red cup bir that contzoyo Die Insertions- Gebühr Vorwärts Abonnements Preis pränumerandos Bierteljährl. 3,30 M., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus.moling Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagsnummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Pfg. BostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post- BeitungsPreisliste für 1902 unter Nr. 7878.0 Unter Kreuzband für Deutschland und ni Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat. Erscheint täglich außer Montage. rollation atisur sid Berliner Volksblatt. sid Geträgt für die sechsgespaltene Rotoner geile adili und gen stamm 40 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. das erste Wort fett). ( nur date Nu Sie tiffenerate für Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochenfagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Besttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Die nächste Nummer des ,, Vorwärts erscheint des heutigen Feiertages wegen Freitag morgen. Ausdehnung der Gewerbegerichte. 5 min and indt 200 # Mittwoch, den 19. November 1902. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Das belgische Attentat.# gins93 Großjährigkeit eine unbedingte Notwendigkeit. Im Handelsgewerbe nimmt der ältere Gehilfe oft Vertrauensstellungen ein und es be Die bürgerliche Presse weiß haartlein zu erzählen, wie ca Gefahr, daß hier auch die Gehilfenvertreter, wenn die Altersgrenze erlauern. Sie erzählt ganz genau, irie Stubino erst in der Kirche fteht deshalb für die kaufmännischen Spruchlammern zumal die Rubino angestellt hat, um den günstigsten Moment zum Attentat qu nicht herabgesetzt wird, die Vertrauensleute der Arbeitgeber find, so selbst Aufstellung genommen hatte, wie oft er dort seinen Platz daß der klagende Gehilfe sich einem völligen Arbeitgeber- Gericht wechselte, wie er dann wieder die Straße betrat und sich dann gegenüber sieht. 150 Schritt von der Kirche entfernt auf die Lauer legte. Alle diese Mit Nachdruck aber muß, angesichts der großen Zahl gerade im interessanten Details, die den schwarzen Mörderplan des ruchlosen Thäters als besonders raffiniert erscheinen lassen Handelsgewerbe beschäftigter Frauen, bei dieser Reform das Frauen- sollen, stüßen sich im günstigsten Fall auf dessen eigne Wahlrecht verlangt werden. Bei der Revision des Gewerbegerichts- Aussagen, fofern sie nicht eine blanke Erfindung von Gefeßes von 1901 haben die Mehrheitsparteien des Reichstages wichtigthuerischen Brüffeler Polizei- Offizianten find. Ja, gewisse dieses Verlangen der Socialdemokratie noch mit Hohn und Spott scharfmacherische Blätter gehen noch weiter. In ihrem Bemühen, zurückgewiesen. Gewiß werden sich auch diesmal Regierung unb ben Attentäter ja den Anarchisten an die Rockschöße zu hängen, ziehen Parteien genau ebenso verhalten, aber je öfter fie ihren haltlosen und sie aus der Behauptung Rubinos, daß er Anarchist sei, den Schluß, aller Gerechtigkeit ins Gesicht schlagenden Standpunkt verteidigen daß seine That auch die Sanktion der englischen Anarchisten erhalten müssen, desto fadenscheiniger werden ihre Gründe sein. Man darf ge- England lebenden Anarchisten bereits seit langem als Spielerhabe. Als ob nicht die Thatsache vorliege, daß Rubino von den in spannt darauf sein, wie sie es diesmal verteidigen werden, daß sie tannt worden sei und als ob nicht auch gerade Rubino erklärt haben Tausende und Abertausende von Frauen von jeder Teilnahme an der solle, daß er durch seine That das Odium der Spigelei von sich abWahl zum Gewerbegericht ausschließen. wälzen wolle. ampl Wie das Reichsamt des Innern jüngst in einer Reichstags kommnission durch den Geheimrat Conrad erklären ließ, steht die Eine bringung eines Gefeßentwurfs betreffend die Errichtung kaufmännischer Schiedsgerichte unmittelbar bevor. Wie gleichzeitig die offiziöse Bresse verkündigt, sieht dieser Gesetzentwurf die Angliederung eines taufmännischen Schiedsgerichts an die bestehenden Gewerbe gerichte vor. Bei diesen sollen besondere Kammern zur Entscheidung Der Streitigkeiten zwischen den Handlungsgehilfen und ihren Arbeit gebern geschaffen werden. Ueber diese grundlegende Bestimmung empfinden wir lebhafte Befriedigung, weil damit einmal eine von der Socialdemokratie in dieser Frage von jeher erhobene Forderung Die kaufmännische Spruchkammer wird auch ebenso wie das Daß das ganze Attentat nichts als eine Komödie gewesen erfüllt wird, und zum andern, weil den Feinden der Gewerbegerichte Gewerbegericht selbst, als Einigungsamt auszubauen sein. Soll es fein dürfte, beweist auch eine Meldung, nach der sich inzwischen zum Trotz die Wirksamkeit der Gewerbegerichte eine weitere Aus- feine Aufgabe erfüllen, so muß der Erscheinungszwang in wirt herausgestellt hat, daß Rubino sehr wohl wußte, daß der dehnung erfährt. famerer Weise durchgeführt werden, wie es bei der Regelung König sich nicht in dem Wagen befand, auf welchen er schoß. Diese Ausdehnung der Wirkungssphäre der Gewerbegerichte von 1901 geschehen ist und wie es schon damals die Socialdemo- Aber da der König borüber war, bevor er schießen tonnte, und er bringt die Reichs- Socialpolitik sicherlich nicht aus Vorliebe zu der tratie verlangte. Bei den Streitigkeiten mit den Handlungsgehilfen nun einmal schießen wollte, so that er es trobem Rubino wußte also nicht nur, daß er den König gar nicht gewerblichen Rechtsprechung, bei der die Arbeiter mitwirken, als ist das Unternehmertum noch weit brutaler, wie bei denjenigen mit treffen fonnte, sondern er schoß auch vorsichtshalber so, daß er weder vielmehr weil sie bei der praktischen Regelung der Frage den Arbeitern. Und wie das Unternehmerhum denkt, beties eine einen Infassen des Wagens noch einen der Zuschauer traf! Das eben doch zu der Erkenntnis zu der Erkenntnis tommen mußte, daß tommen mußte, daß die Aeußerung des Dortmunder Handelskammerberichts, nach ganze Attentat steht also einer Spizelarbeit verzweifelt ähnlich! socialdemokratische Forderung: Anschluß an die Gewerbe- Annahme des Marimums der Strafandrohung von 100 m. für Die Brüsseler Polizei entfaltet begreiflicherweise die ungemeinſte gerichte das beste sei. An An Stimmen und Beratern, Richterscheinen vor dem Einigungsamt, durch den Reichstag. Jene Thätigkeit, um wenigstens den Schein eines Beweises zu erbringen, welche die Regierung vor einer neuerlichen Ausdehnung Scharfinacherkammer schrieb damals u. a: In solchen Fällen daß Nubino noch Complicen gehabt habe, daß also wirklich ein der Wirksamkeit der Gewerbegerichte warnten, hat es nicht gefehlt, handelt es sich meistens um Machtfragen aller ernstester Art, in anarchistisches Attentat vorliege. Sie ist dabei bisher weniger Und gerade weil die Reichs- Socialpolitit auf diese Stimmen hörte, erster Linie darum, wer Herr im Geschäft sein soll: der Befiher oder fie doch als verdächtig auch den Genoisen Keir Hardie, erfolgreich, als hervorragend ungeschidt gewefen. Hat hat sich die Einbringung des Gesezentwurfes jest, bis in die zwölfte die organisierten Arbeiter. Unter diesen Verhältnissen heißt der zufälligerweise in Brüssel weilte, verhaftet! Ein Telegramni Stunde, verzögert. Herr Baffermann, der nationalliberale Führer, es doch bei Streits der neutralen Arbeiterschaft das Heft in die meldet vom Montag: war für den Anschluß der neuen Schiedsgerichte an die Amtsgerichte. Hand geben, wenn ihren Parteigenossen die Möglichkeit geboten wird, Heute wurbe& eir harbie, Mitglied bes englifchen In Artikeln in der Deutschen Juristen- Zeitung" und in andren die Werksbefizer vor ihr Forum zu citieren, denselben dort Bedingungen Unterhauses, im Laufe der durch den König Leopold geBlättern wehrten fich die Berufsjuristen gegen eine neuerliche Er vorzulegen und sie zu Rede und Antwort zu nötigen. Was beim richteten Morbanschlag veranlaßten Untersuchung in seinem weiterung der Gewerbegerichte, wodurch der Amtsrichter seiner alten Beamten schwere Disziplinarstrafen und Dienstentlassung nach sich otel berhaftet. Heir Hardie wurbe troß seines Bedeutung entfleidet und das Laienelement in die Rechtspflege ein zieht, was beim Militär mit Erschließen bestraft wird- Gehorsams- Protestes, und ob gleich er fich legitimier en wollte, geführt werden. Und vollends das scharfmacherische Unternehmer verweigerung und Meuterei- das soll der Arbeiter ruhig thun stellung seiner Persönlichkeit sofort entlassen wurde. Der nach dem Polizeibureau geführt, von wo er nach Festtum beschuldigte mit großer Erregung die Gewerbegerichte der dürfen."" Eine dreiste Verhöhnung der Autoritär" sah die Kammer Abgeordnete, welcher sich auf der Durchreise von Frankreich nach Parteilichkeit, des Unverstandes, daß nicht durch neue Reformen die in diesem Reichstagsbeschluß. Deutschland hier aufhielt, hat sich nach der englischen Ge= Bege geebnet werden dürften. Von all diesen Hetzereien und Gegenüber einem solchen frech tobenden Unternehmertum können sandtschaft begeben, um gegen seine Verhaftung zu dem Schürereien war das Reichsamt des Innern bereits so gefangen ge- dann freilich die Rechtsgarantien für den Arbeiter nicht sicher protestieren. nommen, daß bei der Revision der Seemannsordnung der Staats- genug gestellt werden. Jebe Erweiterung der Zuständige sekretär Graf Bosadowsky bereits der Ueberweisung der Lohn- und feit der Gewerbegerichte, wie mum wiederum auf das HandelsArbeitsstreitigkeiten an das Amtsgericht und der Einschränkung der gewerbe, muß bazu bemigt werden, die Befugnisse der getverbGewerbegerichte das Wort redete, wobei ihm von Herrn Spahn und lichen Rechtsprechung zu festigen. dem Centrum wader setumbiert wurde. " Man kann es daher als einen Triumph der Gewerbegerichte bezeichnen, wenn sie sich jetzt bei der praktischen Regelung der Schiebe gerichtsfrage für die Handlungsgehilfen wiederum Geltung verschafft haben. Denn praktisch bedeutet die Errichtung der Spruchkammern für faufmännische Streitigkeiten bei den Gewerbegerichten, ein weiteres Vordringen der gewerblichen Rechtsprechung unter Ber seitigung der Arbeiter selbst. Die Gewerbegerichte haben sich als so Lebensfähig erwiesen, daß sie nicht mehr bei seite geschoben werden fönnen. Ihnen gehört die Zukunft. Bei der Revision des Gewerbegerichts- Gesetzes von 1901 find bekanntlich die grundlegenden Reformen, welche die Socialdemo= tratie durchzuseßen suchte, von der Reichstagsmajorität abgelehnt worden. Jetzt, da ein immer größerer Personenkreis in den Geltungsbereich der Gewerbegerichtsbarkeit einbezogen wird, zeigen sich die Unterlassungsfünden der kapitalistischen Reichstagsmajorität. Sie hat die Wirksamkeit der Gewerbegerichte mit einer Menge von Einschränkungen und Halbheiten gefnebelt und belastet, sie hat einen großen Teil der Arbeiterklasse jebes Einflusses auf die Zusammen setzung der Gerichte entkleidet, sie hat das Obligatorium der Gewerbegerichte viel zu eng begrenzt, so daß eine große Anzahl Gemeinden mit lebhaftem Industries und Geschäftsleben heute noch immer fein Gewerbegericht haben und dadurch die Arbeiter nicht gegen den Unter dem allen hatte Drud des Unternehmerhans geschützt sind. nun auch die Arbeiterkategorie zu leiben, die nun mit ihren gewerbe lichen Streitigkeiten den Gewerbegerichten unterstellt wird: die Handlungsgehilfen. Mit der parlamentarischen Erledigung der Frage der lauf männischen Schiedsgerichte, welche nun in der nächsten Zeit vorgenommen werden wird, wird darum auch wieder die ganze Frage der weiteren Sicherung und Ausdehnung der Gewerbegerichte an sich aufgeworfen. lite Für die Handlungsgehilfen ist es fast noch mehr als für die Arbeiter eine Notwendigkeit, daß das an Orte mit mehr als " Politische Ueberlicht. Berlin, den 18. November. Das Verständigungsspiel. Die Germania spricht sich jetzt endlich auch über die neueste Verständigungsaktion zwischen den Zollparteien und der Regierung aus. Sie fagt zwar taum etwas Neues, inumerhin ist bie Aeußerung des Centralblattes der führenden Zollpartei bezeichnenswert: es, Es ist anzunehmen, daß die englische Gesandtschaft wegen dieser thörichten Belästigung eines englischen Barlamentsmitgliedes bei der belgischen Regierung ernsthaft vorstellig wird. Der Brüssel, 18. November. Deputiertentammer. Präsident macht der Kammer in einer patriotischen Ansprache von dem Mordanschlage auf den König Mitteilung. Die Mitglieder des Hauses mit Ausnahme der Socialisten hören seine Ansprache stehend an. Der Ministerpräsident de Smet de Naeher schließt sich im Namen der Regierung, Woefte im Namen der Linken und Neujean im Namen der Liberalen den bom Präsidenten der Kammer ausgedrückten Gefühlen an. Im Namen der Socialisten erklärt Bandervelde, thre republikanischen Anschauungen seien bekannt: sie achteten jebes Menschenleben und ihloffen jim en worten Ses Präsidenten an. Redner protestiert gegen die wilttürlichen Verhaftungen von Arbeitern, die Anarchisten feien, ferner gegen die Verhaftung Seir Sardies, auf Grund deren er die Hoffnung ausspricht, daß die belgische Regierung der englischen Regierung ihr Bebauern darüber ausdrücken werbe. Darauf wird eine Glid wünschadresse an den stönig beschlossen. Bei der Abstimmung darüber enthalten sich die Socialisten der Stimmen. bied allag ng might lord, Deutsches Reich. Es liegt auf der Hand, daß auch auf dem Wahl beim Reichstags- Präsidenten Graf Ballestrem, zu dem außer dem Reichskanzler und einigen Staatssekretären von Barlamentariern mur Vertreter der Centrumsfraktion, der Konservativen, der Frei konservativen und der Nationalliberalen geladen waren, die zollpolitische Lage den hauptsächlichsten Gesprächsgegenstand bildete, so daß dieses Mahl sich als ein Swerteffen" gestaltete, um bie Berständigung unter den Mehrheitsparteien und mit der Regierung zu fördern. Aber ebenso selbstverständlich ist daß bei einer solchen Gelegenheit durch zwanglose Bourparlers Konservative Stele. In diesen Tagen, da die golfparteien teine entscheibenden und bindenden Abmachungen durch brutale Gewaltstreiche den Lebensmittelwucher fördern, wagt getroffen werden. Es giebt einerseits noch der Klippen für Sie Verständigung zu biele, und andrerseits tann von sich die reaktionäre Voltsfeindlichkeit auch mit ihren oft wohl vereiner wirklichen Verständigung und festen Abmachungen so lange borgenen legten Bielen" ans Licht. Das berüchtigte Organ der noch feine Rede fein, bis die einzelnen Frattionen darüber sächsischen Konservativen, das„ Vaterland" sagt: beraten und ihre Zustimmung gegeben haben, so daß eine Mehrheit für die vorbereitete materielle Verständigung sichergestellt wird. Sonst wäre ja alles verlorene Liebesmüh". Darum halten wir es auch für dringend geboten, daß die Mehrheitsparteien in der nächsten Zeit thunlichst vollzählig in Berlin anwesend sind und dazu ihre Mitglieder wiederum auf das dringendste auffordern. Inzwischen wird man sich mit der Aussicht auf eine Verstandigung begnügen müssen und das Weitere abto arten." . Ein Wandel zum Besseren läßt sich erst mit der Beseitigung eines Wahlrechtes herbeiführen, das ber urteitslosen großen Waffe das ebergewicht bei der Berufung unsrer Volksvertreter in die Hand giebt. Noch hat dieser alleinrettende Gedanke nicht bie allgemeine Zustimmung gefunden; außer den verschiedenen Demokraten will auch das Centrum zu einer Revision des Wahlgefeßes in der angebeuteten Richtung sich nicht verstehen, aber schließlich wird die fortschreitende Entwicklung unsrer politischen Verhältnisse auch die Widerwilligsten bekehren, und dann werden auch die verbündeten Regierungen die notwendige Verfassungsänderung vornehmen müssen." Der Kuhhandel ist also anscheinend seitens der Führer so weit Den Konservativen des Vaterland" ist die Reichsverfassung in 20 000 Einwohnern gebundene Obligatorium der Getverbegerichte, borbereitet, daß er nur noch der Bestätigung der Fraktionen bedarf. wie es die Socialdemokratie wollte, auf 15 000 herabgefegt werde. Diese wird kaum ausbleiben, da die Umfallssehnsucht der Parteien allen ihren Teilen verhaßt. Sie wollen ebenso das allgemeine und Kaufmännische Gehilfenbetriebe find in solchen Orten auch dann um so mehr gewachsen ist, je stärker die Regierung auf ihrer Position gleiche Wahlrecht beseitigen, sobald im Reichstag Widerstand gegen den konservativen Bollwucher erhoben wird, wie sie das Krachen der regelmäßig vorhanden, wenn keine Fabrikbetriebe da sind. Und bestand. Wenn die Zollpreffe meint, daß der Opposition diese Vorgänge Throne und die blutige Bauernrevolution heraufbeschwören, sobald gerade in diesen tleinen Orten und fleinen Betrieben herrscht, wie die jüngste Reichsenquete über die Arbeitszeit in den Comptoiren, besonders unangenehm sind, so ist diese Meinung schon deshalb un die Monarchie nicht alle ihre Forderungen erfüllt. Sie wollen muc bewiesen hat, die größte Ausbeutung und größte Schug finnig, weil wenigstens die Socialdemokratie stets der Ueberzeugung eine 8: bie ganze, uneingeschränkte Herrschaft der Feudaljunker und losigkeit des Gehilfen. Unter den jezigen Verhältnissen gewesen ist, daß die Wucherparteien eher die schimpflichste Aufgabe Feudalindustrie. Das ist der Wandel zum Besseren"! bestehen dort keine Gewerbegerichte und es würden somit große ihrer Forderungen und die schmählichste Unterwerfung unter die Bedingungsweifer Geschäftsordnungsbruch. Am Sonntag erklärte Streise von Handlungsgehilfen des gewerbegerichtlichen Schutzes auch Regierung auf sich nehmen würden, als der ersehnten Zollbente in einer öffentlichen Versammlung in Görlig ber Abgeordnete fernerhin entbehren. gänzlich zu entsagen. Prof. Paasche, daß sich die nationalliberale Portei auf weitere Ob die Zöllner mit der Regierung habern oder den Ver- Menderungen der Geschäftsordnung des Reichstags nicht einEbenso ist es mit der Festlegung des Wahl- und Wählbarkeitsalters. Namentlich im Hinblick auf das Handelsgewerbe ist die ständigungspakt schließen, der Kampf der Socialdemokratie gegen die lassen würde, bevor nicht über den Zolltarif eine Einigung zwischen der Regierung und den Mehrheitsparteien zu stande ge Herabsetzung, nach dem socialdemokratischen Verlangen, auf die Wuchervorlage bleibt derselbe! " tommen fei. Wem dies geschehen sei, dann müsse Wandel geschaffen| Socialdemokraten sind es die Freisinnigen, welche in den| gonnenen Obstruktion erspart würde, ist dennoch schon zu sehen. werden gegen die Obstruktionisten. Wahlkampf eintreten. Sie haben es auch besonders nötig. Denn Man spricht in den Wandelgängen des Parlaments auch sehr viel die Hälfte der 9092 Stimmen, welche die Volkspartei im ersten von der Möglichkeit", das Kabinett Koerber könnte durch ein Wahlgange 1898 erhielt, stammt aus den Dörfern des Kreises, wo oalitionsministerium aus Deutschen, Czechen und diesmal die heftigste Konkurrenz des Bundes der Landwirte zu Bolen gebildet- abgelöst oder in ein solches verwandelt werden, befürchten steht. Die Liberalen haben bisher schon 6 Versammlungen aber den Gedanken stehen so ziemlich alle realen Verhältnisse im auf dem Lande abgehalten. Der Geschäftsordnungsbruch soll sich nach nationalliberaler Auffassung wenigstens lohnen! Wenn doch nichts aus dem Tarif wird, will man sich nicht in die Unkosten der parlamentarischen Staate streiche stürzen. Von der nationalliberalen Schaukel. Unire Genossen haben im Kreise ein sehr eingeengtes Thätig Wege. Trotzdem ist es nicht ganz ausgeschlossen, daß sich die Krone Die Volts- Zeitung" bringt die folgende Gegenüberstellung: feitsfeld. In Liegnig, der größten Stadt des Wahitreises mit zu der Konzeffion" eines parlamentarischen Regimes entschließt Aus dem solsik Aus dem 54 000 Einwohnern, besitzen die Genossen seit mehr als zehn Jahren oder wenigstens einige Abgeordneten- Minister in Kauf nimmt-: Aufruf des Handelsvertragsvereins. Aufruf des Vereins zur Wahrung fein größeres Versammlungslokal und werden auch in diesem wenn ihr nämlich dafür die Bewilligung der neuen Wehr vorlage August 1901. der Interessen der chemischen Jahre anscheinend teine einzige Wählerversammlung garantiert wird. Diese durchzubringen, ist heute Koerbers wichtigste Der Entwurf des neuen Zoll- Industrie. November 1902. abhalten können. Jeder Wirt verweigert die Hergabe seines Lotals Sorge; Ausgleich, Budget, Preßgesetz und was sonst als dringende tarifes ist veröffentlicht. Die fefte" Die bisherigen Verhandlungen mit Hinweisen auf den Militärboykott und die zu erwartenden Arbeit angekündigt war, das alles muß zurüdtreten, wo der Hoffnung des deutschen Voltes auf des Reichstages haben ergeben, Drangfalierungen seitens der Polizei. Dem Wirt, der in vergangenen Militarismus seinen Schein präsentiert. Die neue Vorlage- es ist Fortführung der deutschen Handels- daß die Vorlage der Regierung Jahren seine beiden Gaststuben unfren Genoffen zur Verfügung stellte, vertragspolitik ist durch ihn ver- im allgemeinen die richtige Mitte wurde die Polizeistunde auf 10 Uhr herabgesetzt, auch sonst wurde sein Lokal die zweite, nadjdem die erste als gar zu verwegen zurückgezogen nichtet." hält, indem sie auch dem deutschen der schärfsten Bewachung unterstellt. Und das alles, obwohl der Chef werden mußte beansprucht im ganzen die Vermehrung des Ausfuhrhandel die Möglichkeit der Polizei der von den freisinnigen Stadtverordneten gewählte freistehenden Heeres um 81 000 Mann, von denen Destreich gemäß den offen hält, feine bisherige Stellung sinnige Oberbürgermeister Dertel ist. Auf unser Drängen frugen Ergebnissen der legten Volkszählung etwa sechzig Prozent zu stellen auf dem Weltmartte aufrecht zu Stadtverordnete nach den Ursachen dieses drückenden Verfahrens hätte. Würde die Vorlage heute zur Abstimmung kommen, fie würde erhalten und zu fräftigen." der Oberbürgermeister verweigerte die Auskunft und die unzweifelhaft einstimmig abgelehnt werden, was natürlich liberalen Voltsmänner beruhigten sich dabei. Auch in den beiden artet ist eben das östreichische Abgeordnetenhaus nicht ausschließt, liberalen Voltsmänner beruhigten sich dabei. Auch in den beiden- so ge„ Die Gewißheit besteht, daß die andern Städten Hahnau und Parchwiz sowie in den Landverbündeten Regierungen bemüht freisen Nur daß fie in einem Monat mit einer großen Mehrheit bewilligt werden besigt die Partei fein Das ist eben das Kunststück, das hat verhandlungen mit dem Auslande Fassungsraum. Dort fand am Sonntag die erste socialdemokratische foll: das Abgeordnetenhaus für Molochs Wünsche empfänglich zu den verschiedenen Erwerbsgruppen Wählerversammlung statt. Sonst ist unsre Partei auf schriftliche machen, die Parteien zu kaufen kaufen in des Wortes eigentlichster nach Möglichkeit gerecht zu werden." Agitation angewiesen. Der Schlesische Volkskalender für 1903" hat Bedeutung. " Die Hoffnung, daß die Ne gierung das Wert der Handelsder Beröffentlichung des neuen Tarifentwurfes geschwunden." mit etwa 200 " Hohe Interessen der Gesamt- eine gute Wirkung geübt, wie die gornausbrüche der Gegner be Am Freitag hat im Hause die Wenigen Großgrundbesikern zu in das Favoritener die Bahn eines verhängnisvollen So fordern wir denn alle die- ftimmtes Flugblatt in die Dörfer, und am Sonntag darauf werden Arbeiterheim begonnen. Herr Lueger wollte eine GalaBerrueger Bagnisjes gedrängt werden. So jenigen, welche diese Anschauungen die vier Städte belegt. droht uns eine Periode der Zoll- teilen und das Wohl des Landes Neuerdings üben die Konservativen den Freifinnigen gegenüber vorstellung geben, und so ließ er beide Galerien mit seinen Gefriege, zum mindeſten eine Beit über das jeweilige Programm der die gleichen Praktiken, wie beide sie gegen uns anwenden, man sinnungsgenossen bevölkern. Aber es erging den Christlichsocialen wachsender gegenseitiger Abfper- Parteien stellen, auf, auf jede sich treibt den letzteren die Lokale auf dem Lande ab. Darüber sind die sehr schlecht: ihre beiden Redner, der lügenhafte Geßmann und der rung. Eine beispiellofe Krise muß darbietende Weise, insbesondere freifimigen Blätter natürlich höchst ungehalten, den Socialdemokraten bornierte Armann, wurden von den Socialdemokraten aufs Unbarmherzigste gehöhnt und zum Gaudium des gauzen Haufes verdie Folge einer derartigen Politit aber durch Einwirkung auf die gegenüber aber ist das Berfahren erlaubt. fein." led To Ihnen nahestehenden parlamen Für die Socialdemokraten gäbe es in den Städten noch eine spottet. Und das Uebrige besorgte Bernerstorfer in seiner grudni tarischen Kreise dazu beizutragen, Möglichkeit der mündlichen Agitation: die freie Diskussion glänzenden Rede. Als er Lueger als das bezeichnete, was er ist: daß die Regierungsvorlage in diefer in gegnerischen Versammlungen. Was thut die Volkspartei? Sie als einen Mordbuben, einen Menschen von absoluter Ehrlosigkeit", Reichstags Session verabschiedet veranstaltet Wählerversammlungen, in denen nur Wähler mit vorher erworbener Einlaßkarte Zutritt haben! Das dürfte mit zu den ging es wie eine Erlösung durch das Haus. prächtigsten Volkstümlichkeiten gehören, die wir an dieser Partei erst Dienstag beendet. fchon erlebt haben. Den Siegeszug der Socialdemokratic cber wird?? atd man auch damit nicht aufhalten. liebe soll das Deutsche Reich auf heit stehen hier auf dem Spiele. zeugen. Am Bußtag geht ein neues, für die Landbevölkerung be anträge wegen des Einbruerhandlung der Dringlichkeitsgez.:ho 9 Dr. Brund Ludwigshafen. noid gez.: 2nd Dr. Böttinger- Elberfeld. gez.: Dr. Martius- Berlin. Bureaus vor: über das Verbrechen Ausdruck. V wird." 106 gez.: Konunerzienrat Dr. Brund. gez.: Landtags- Abgeordneter Dr. Böttinger. gez. Dr. C. A. Martius. " Der Fall Krupp. Aus Essen wird uns telegraphiert, daß am Dienstag auch in Dortmund die„ Arbeiter- Zeitung" wegen des dem Borivärts" entnommenen Krupp- Artikels beschlagnahmt worden ist. dode 81 und Ausland. Destreich- Ungarn. M • Die Debatte wird Frankreich. Wasserpatriotismus und andres. Innerhalb eines Jahres verstehen es also diese nationalliberalen od Unglaubliche Zustände.misaris, 16. November.( Eig. Ver.) Im Jahre 1900 hatte Führer der Nation, angesichts desselben GeschAus Altona wird berichtet: Eine Schöffengeriais das Parlament das bekannte Marineprogramm votiert, welches Neuentwurfes, zuerst zum leidenschaftlichen Kampf gegen, dann Verhandlung enthüllte einen zweiten Fall, wo von der Altonaer bauten im Betrage von 8 bis 900 Millionen Frank vorsicht. Nach zum leidenschaftlichen Gintreten für ihn aufzufordern. Das ist die Polizei eine Frau unberechtigterweise lange Zeit in dem Regierungsentwurf sollte das ganze Programm" Ende 1907 mittlere Linie, auf der alle Gegensäge, Widersprüche in einen Urnebel aft gehalten wurde. Die Schneiderin Trost war unter durchgeführt werden. Die beiden Kammern aber übertrumpften den aufgelöst werden! dem Verdacht gewerbsmäßiger Unzucht und wegen Diebstahls am Entwurf, indem sie die Bauzeit um ein Jahr verkürzten. Im 27. September verhaftet und am 28. September dem Kranten März 1902 that das Parlament ein übriges, um seinem WasserDer mysteriöse Raubmord im Piräns ist noch immer völlig un- hause zugeführt. Sie verblieb dort bis zum 11. November, ohne patriotismus Genüge zu leisten. Der Marineminister, damals de 2aaufgeklärt, namentlich ist man den Thätern noch keineswegs auf der vom Richter vernommen zu werden, und ohne daß die Inhaftnahme Spur, wenn sich auch Anhaltspunkte dafür ergeben zu haben durch richterlichen Beschluß bestätigt wurde. Die Angeflagte hat also neisan, wurde ermächtigt, die Bestellungen für die Neubauten„ vorfcheinen, daß die eine der beiden wachen, die man an- ohne richterlichen Haftbefehl 6 Wochen im Polizeigewahrsam zubereiten und zu lancieren", ohne daß zugleich irgend ein des Krankenhauses für Prostituierte zubringen müssen. Vom Kredit dafür votiert worden wäre. Eine ganz nene Formel, toofangs ebenfalls für ermordet hielt, an der That beteiligt ge Schöffengericht wurde die Trost von der Anklage der getverbs durch Ausgaben implicite und in unbestimmter Höhe bewilligt wesen ist. Aus Athen liegt nämlich folgende Meldung des Wolffschen mäßigen Unzucht freigesprochen, wegen Diebstahls aber verurteilt. wurden, und das ohne die Möglichkeit, sie auch wirklich zu decken, An der Stelle, wo die von Bord der„ Loreley" geraubte tiste ge- allem darin, daß der Nichter die sechs Wochen Haft nicht auf die finanziellen und budgetrechtlichen Bedenken sich hinwegſetzenden funden wurde, entdeckte man zwei blutige Pantoffel von Strafe anrechnen kann, weil nur richterlich anerkannte Untersuchungs- patriotischen Eifer sämtlicher bürgerlicher Parteien Frankreichs. der Art, die Arbeiter zu tragen pflegen. Der Justizminister haft angerechnet werden darf. Seither ist mit dem neuen Stabinett Combes Camille stattete heute an Bord der Loreley" einen Besuch ab, um fich über alle Einzelheiten zu unterrichten. Die Auffassung, daß der Das Schiedsgerichtsurteil im Samsa- Konflikt, das durch den Pelletan ins Marineministerium gekommen. Der Patriotismus Der Marinc= Matrose Kohler um das beabsichtigte Verbrechen ge- König von Schweden unlängst gefällt wurde, liegt nunmehr im dieses Linksradikalen ist ja hinlänglich bekannt. Wortlaut vor. Es erkennt die Ansprüche Deutschlands auf Ent- patriotismus ist sogar seine Specialität. Aber der Stand der wußt habe, läßt sich nicht mehr unbedingt abfchädigung, feiner bei dem Kriegerischen Einschreiten Englands und Finanzen läßt sich durch den rabiateſten Chauvinismus nicht nach weisen. Der deutsche Gesandte Graf v. Plefsen besuchte heute Amerifas im Jahre 1899 materiell geschädigten Unterthanen als Belieben ändern. Belletan war nun genötigt, die Einstellung der den Ministerpräsidenten Zaimis, der sein tiefes Bedauern über den berechtigt an, weil das Vorgehen der beiden Mächte damals im von seinem Vorgänger lancierten Bauten, worunter namentlich drei Vorfall aussprach. Die Vehörden haben bereits mehrere Ber- Widerspruch zu der auch von ihnen unterzeichneten Generalatte Banzerschiffe, zu verfügen. Es fehlte das nötige Kleingeld, etwa Haftungen vorgenommen. Die hiesigen Blätter geben ihrem Abscheu erfolgt sei, die für jedes Vorgehen die Einmittigkeit der 20 Millionen. Aus dem laufenden Budget waren sie nicht zu be Vertragsmächte vorausgesetzt habe. Diese Einmütigkeit sei infolge Durch die Annahme, daß der Wiatrose Kohler Komplice des Nichtteilnahme Deutschlands nicht vorhanden gewesen. Auch der zahlen. Zum üblichen Mittel der Ueberschreitung der votierten Raubmörders gewesen ist, wird die That nur um so mysteriöser. Einwand Englands und Amerikas, daß damals durch die Mataafe- rebite, die dann durch Nachtragskredite gebedt wird, wollte aber Denn da allem Anschein nach die That von dem Matrosen allein Leute die englischen und amerischen Unterthanen bedroht gewesen Belletan nicht greifen. Ebenso wenig wollte er in das Budgetrecht des seien, weshalb ein militärisches Eingreifen der beiden Mächte gerecht Barlaments einbrechen durch eine vorausnehmende Uebertragung der nicht berübt worden sein kam- der Transport der eisernen Kiste, fertigt gewesen wäre, habe als nicht stichhaltig angesehen werden Stofsten auf das noch nicht einmal zur Verhandlung gekommene Budget in der sich die Geheimakten befanden, erforderte jedenfalls die müssen. Deshalb seien die beiden Mächte schadensersaßpflichtig. Der von 1903. Kraftaufwendungen mehrerer Personen, so mußte, wenn ein Umfang der Entschädigungspflicht sei einer weiteren Entscheidung Die Patrioten schlugen nun Lärmt. Ministerielle und oppositionele gemeiner Raub mord vorläge, Kohler in der kurzen Zeit von vorzubehalten. Abgeordnete machten gemeinsame Sache: die ersteren aus mehr oder vierzehn Tagen, während deren das Schiff sich erst minder reinem Patriotismus und daneben aus Rüdsicht auf die in Athen befand, Mordgesellen gebungen haben. Und das unter gotalintereffen ihrer an den Schiffsbauten intereſſierten Wahlkreise, einer Bevölkerung, deren Sprache Kohler wahrscheinlich gar nicht bie letzteren natürlich vor allem aus allgemein- politischen Gründen, einmal beherrschte. So abenteuerlich die Vermutung auch erscheinen un das antiflerifale Ministerium der Sturzgefahr auszusetzen. Bit mag, daß ein von unbekannter Seite angezetteltes Komplott vorliegt, den beiden Kategorien temmnt noch eine dritte hinzu, die Gruppe das sich des Kohler sowohl wie der griechischen radikaler und nichtradikaler Abgeordneten, welche seit längerer Zeit Helfershelfer bediente, so hat es angesichts der ganz unter der Hand Ränke jamiedet, um einige Portefeuilles zu ereigenartigen Umstände, unter denen die aufsehenerregende That bed desist Aus dem Brügelparlament. Diese haben zuletzt gegen das gangen wurde, doch immer noch die größte Wahrscheinlichkeit für Klüngel der Panzerfabrikanten. st- Der hübsche Zwischenfall, der am Donnerstag im östreichischen haschen. Endlich last not least schürte die Hatz der mächtige fich. Einige Aufklärung über die mutmaßlichen Anstifter der That Abgeordnetenhause die Monotonie des ewigen Schimpfens so an Marineministerium das Zwangsverfahren wegen des Vertragsbruchs fönnte vielleicht eine Andeutung über den Inhalt der Geheim- mutig belebte, ist ohne jede Folge vorübergegangen. Genau be angespendet. aften geben, denen anscheinend der Raubmord galt. Darüber trachtet, hat der Vorsitzende die an der Rauferei beteiligt geweſenen Der Stand des Marineministers bei der Beratung der wasserwird aber höchstwahrscheinlich die Deffentlichkeit nicht das mindeste Abgeordneten nicht einmal zur Ordnung gerufen, und da der patriotischen Interpellation war also verzweifelt schwierig. Um so erfahren. Um so mehr, als möglicherweise die deutsche Regierung Abgeordnete wegen seiner parlamentarischen Thätigkeit nicht zur mehr, als er 1900 das Marineprogramm und 1902 die erwähnte Ursache zu haben glaubt, Rücksichten auf eine befreundete" Macht Verantwortung gezogen werden kann, so war es nicht einmal nötig, seltsame Bewilligungsformel bekämpft hatte. Pelletan ist nämlich zu nehmen. daß sich die Geprügelten um ein ärzliches Parere bemüht hätten. Gegner der Panzer schiffe. Er wurde also beschuldigt, ein Die Verluderung dieses Parlaments ist so weit gediehen, daß seine Barlamentsvotum verlegt und die von seinem Vorgänger geschlossenen lediglich aus seiner persönlichen Ercesse niemand mehr aufregen: weder die Bevölkerung, noch die Verträge gebrochen zu haben Abgeordneten, und am wenigsten den Präsidenten, der für die Gegnerschaft gegen die Panzerbauten. Ordnung und Würde des Hauses zu sorgen hat. Der Präsident ist Die Kammer bot nun das eigenartige Schauspiel, daß ein eine absolute Null: ihm fehlt Geschäftskenntnis ebenso wie Schlag Minister das Budgetrecht des Parlaments gegen die Mitglieder des Wer häufiger in der Lage ist, gewisse Tagesschnellzüge fertigkeit, und am wenigsten besigt er das, was er am meisten Barlaments verteidigen mußte! Und wenn schließlich eine rettende zwischen Hannover und Berlin zu benüßen, lernt wohl in den brauchen würde: Autorität. Von einer Leitung oder Führung der Kompromißresolution mit großer Mehrheit votiert wurde, so ni Ortsnamen Vinzelberg kennen, der ihm aus dem Munde des Verhandlungen ist keine Spur, die Bahnen der parlamentarischen aus dem Grunde, weil die Sterbestunde des Ministeriums noch nicht rufenden Schaffners ins Ohr flingt. Und er begreift nicht recht, Debatte einzuhalten, wird gar nicht mehr versucht: die Abgeordneten geschlagen hat. In der Sache selbst hat der Minister den fürzeren wie dieser Ort, an dem man äußerst selten einen Passagier ein- reden, schimpfen, raufen und wenn es Abend wird, wird die Sigung gezegen. Der Wasserpatriotismus und die Panzerfabrikanten, bereit oder aussteigen fieht, zut den Ehren einer Schnellzug geschlossen. Das geht nun schon einen Monat so, und es ist nicht ungeheure Dividenden Pelletan in der Debatte staatskunstwidrig gestation tommt, da er doch weder eine Stadt, noch abzusehen, wie es besser werden sollte. tadelt hat, sind die Sieger. Die Bauten werden doch sofort wieder auch selbst ein einfacher Markt" ja, wir glauben nicht zu Das östreichische Parlament ist mit zwei Krankheiten behaftet: aufgenommen werden ohne Rücksicht auf die schlimme Finanzlage irren, nicht einmal ein Dorf, sondern nur ein Gut ist. Das Gut mit einer umheilbaren, die die Folge seiner Zusammensetzung ist und und die budgetrechtlichen Bedenken. aber gehört, wie uns ein wissender Mitreisender einmal mitteilte, als deren gräßliche Wirkung wir feine allgemeine und durchgängige dem Präsidenten des preußischen Abgeordnetenhauses, Herrnv. Kröcher. Run hätten wir gewiß nichts dagegen, daß einem Manne, der seine Berlotterung wahrnehmen, und einer aktuellen, die es der Für die Arbeitslosen. Die socialdemokratische Fraktion des Zeit und feine Arbeitskraft in dem höchsten Ehrenamt dem Staate jungczechischen Obstruktion verdankt, die es also verschuldet, daß es zur Verfügung stellt, fo viel Rücksicht erwiesen wird, um einen Schnell- fich unausgesetzt mit den mehr oder minder unfruchtbaren Dring- Follethings brachte am Freitag die bereits im vorigen Jahre vorzug an feinem Wohnsiz halten zu lassen, sobald er ihn benugt; zu viel lichkeitsanträgen plagen muß. Um die chronische Krankheit fümmert gelegten Gefeßentwürfe über Staatsbeiträge zu beit drist des Guten aber scheint es uns zu sein, aus derselben Rücksicht sich weder die Regierung noch das Parlament: daß das Parlament rbeitslosen- Unterstützungskaffen der Gewerkeine Haltestelle, die sonst keine Spur eines entsprechenden Be- dahinfiecht, immermehr ein Gegenstand des Hasses und der Ver- chaften und über Maßnahmen gegen die außer lade In andren Fällen macht die Bahnverwaltung mit Rücksicht öffentlicher, konzessionierter Verpöbelungsanstalt- das bekümmert auf die Schnelligkeit der Züge erhebliche Schwierigkeiten, wenn den Herrn v. Stoerber nicht und intereffiert nicht die Parteien, die Ein gewaltiges Auwachsen der socialistischen Stimmen bei den selbst für große und berkehrsreiche Drte das Halten der Schnellzüge verlangt wird. So faufen z. B. selbst bei den bevölkertsten Berliner ganz unvermögend find, über den Kirchturm ihres Bartei- Intereffes letzten Kongreßwahlen stellt ein Telegram fest, das das„ Berlinier Vororten die Schnellzüge borüber. Die Thatsache, daß aber auf zu bliden. Die Stockung der parlamentarischen Maschinerie ist der Tageblatt" aus New York erhielt. Das Telegramm lautet: einem Gute ein Führer der preußischen Junkerschaft wohnt, genügt, Regierung freilich sehr unbequem und so hat Herr v. Koerber am Eine Zusammenstellung der Wahlziffern ergiebt eine ge= um es zum Range einer ständigen Schnellzugsstation zu erheben, Dienstag eine ellenlange Rede zu dem Zwed gehalten, um die durch waltige Zunahme des focialistischen Votums. selbst wenn der Mann gar nicht fährt. feine bekannten„ Grundzüge" zit verletzten Czechen be- 1896 wurden 36 000, 1900 schon 126 000 und jetzt schon 500 000 Aus dem Reichstags Wahlkreis Liegnitz- Goldberg- Hahnan. schwichtigen. Vorläufig hat der czechische Löwe den Schweif socialistische Stimmen gezählt. Namentlich im Osten und in ( Eig. Ber.) Auch die bürgerlichen Parteien beginnen sich jetzt auf die noch nicht eingezogen, aber day die Jungczechen froh mittleren Westen ist dieses Wahlrefultat doppelt auffallend, weil es am 11. Dezember stattfindende Nachwahl vorzubereiten. Nächst den wären, wenn ihnen die Fortführung der so plantos be- fich um teine präsidentschaftswahl handelt. Zarte Rücksichten der Eisenbahnverwaltung. Wir berichteten neulich, daß zu Ehren des Wohnfiges des Herrn Aichbichler die bayrischen Schnellzüge halten. Ueber ein preußisches Gegenstück berichtet der Hannoversche Courier": Dänemark.pa dürfnisses aufweist, zur ständigen Schnellzugstation zu befördern." achtung wird, daß es ein Gespött für ganz Europa ist, eine Art ordentliche Arbeitslosigkeit wieder ein. esdendid p Amerika. 11 Der | Socialismus dürfte 1904 bei der Präsidentschaftswahl mäßigste Form der Organisation halten. Solange es aber Partei- teils, weil, wie fürzlich schon gemeldet wurde, wieder bereits einen politischen Faktor von Bedeutung abgenoffen giebt, die bezüglich der Organisationsform andrer Meinung Aufträge aus Frankreich nach furzer vorübergehender Abflauung geben. find wie wir und die große Mehrheit der organisierten Arbeiter, in größerer Zahl eingegangen sind, teils weil auch der Export nach dürfen diese Vertreter der Minderheit in ihren Rechten nicht be- Belgien reger geworden ist, und zudem die Nachfrage nach Hauseinträchtigt werden. brandfohlen entschieden stärker hervortritt. Infolge der jetzigen Kälte ist sogar anzunehmen, daß der Absatz von Hausbrandkohlen sich in nächster Zeit noch steigern wird, da die Dedung des Winterbedarfs vielfach nur unzulänglich erfolgt zu sein scheint. Parteinachrichten. Die Stadtverordnetenwahlen in Leipzig brachten unsrer Partei, wie uns telegraphisch gemeldet wird, einen schönen Erfolg. In allen vier Kreiſen ſiegten unsre Genossen zwei Kreise hatten sie zu verteidigen und zwei Kreise haben fie neu gewonnen. Ein Denkmal für Leo Francel. * Gleichzeitig mit dem, was der Ausschuß der Gewerkschaftskommission in der gestrigen Nummer des„ Vorwärts" veröffentlicht hat, ging uns die nachstehende, gegen die Erklärung der socialdemokratischen Vertrauensleute zu, die wir gestern nicht mehr zum Abdruck bringen konnten. Redaktion des Vorwärts". " " Deutlich kommt diese Besserung der Marktlage in den Versandziffern zum Ausdruck. So tamen in der ersten Hälfte des November auf den Staatsbahnen pro Arbeitstag durchschnittlich 1750 Waggons zum Versand gegen 16 390 Waggons in der ersten Hälfte des Oktober Was in der Nummer 269 des Vorwärts" durch die Wer- und 15 890 Waggons in der ersten Hälfte des November 1901. Am legten Sonntag fand auf dem Père Lachaise zu Paris eine irauensleute von Berlin und Umgegend in ihrer sogenannten„ Slar- Gegen den Vormonat ergiebt sich also ein Mehrversand von 6,70 Proz., einfache, aber würdige Feier statt; die Socialisten weihten das Denk- stellung" festgestellt wird, entspricht nicht den historischen Thatsachen. gegen das Vorjahr von ca. 10 Proz. mal ein, das sie einem ihrer Vorkämpfer gestiftet. Die in rotem Die Behauptung, die Kandidaten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer Auch in Schlesien hat der Versand zugenommen. In NiederMarmor ausgeführte Säule ist schon längst fertig, aber die Polizei zu den Wahlen der Beisitzer im Berliner Gewerbegericht sind in schlesien wurden in der ersten Hälfte des November 15 839 14 298 Waggons im gleichen Zeitder französischen Republik machte wegen der Inschrift( Berliner März- früheren Jahren stets" gemeinsam von Vertrauensleuten und Ge- Wagen versandt gegen Ebenso besteht in Oberschlesien nach gefallene!) große Schwierigkeiten; endlich, nach langem Hin und Her werkschaften aufgestellt, trifft nicht zu, sondern es wurde von Anfang raum des Vorjahres. dem ließ man die folgende zu: Gewidmet Leo Franckel, Goldarbeiter, an so gehalten: Die Gewerkschaftskommission, das erste Mal war Bericht der„ Breslauer Zeitung" für Industriekohle geb. zu Budapest im Jahre 1844, gest. zu Paris 1896, Arbeiter- es die Streiffontrollfommiffion- erledigte die Vorabeiten für die Auf eine gleichbleibende, für Hausbrandtohle stark gesteigerte Nachfrage. delegierter im Jahre 1871. Das letztere soll wohl, allerdings in recht stellung der Kandidaten der Arbeitnehmer, und die Vertrauensleute Der Erport nach Destreich im Oktober war um 5000 Waggons größer rätselhafter Form, der Mitwelt kundgeben, daß der Verstorbene unter für die Arbeitgeber. Daß bei den Vorbereitungen zu den Gewerbe- als im Vorjahre. Die Förderung stürzt kein Bergwerk mehr auf der Kommune Mitglied der Regierung war. Anwesend waren der gerichtswahlen diese beiden Körperschaften größtenteils Hand in die Halde, vielmehr sind die vorhandenen Halden stark im Schwinden. Novemberhälfte betrug deutsche und der östreichische, sowie der polnisch- russische socialistische Hand arbeiteten ist richtig, hinsichtlich der Aufstellung der Kandidaten In der betrug die Bahnverladung Selub; vertreten waren ferner die englisch- socialdemokratische Föde- ging indessen die Gemeinsamkeit nicht weiter, als daß man sich gegen- 82 362 Waggons gegen 77 084 im Vorjahre, fördertäglich 6864 gegen ration, die socialistischen Gruppen der Antillen. Der Genosse feitig versicherte, die Kandidaten sollen politisch und gewerkschaftlich 6424 Waggons. Széméjé hielt im Namen der ausländischen Genossen, speciell in organisiert sein. Die Gewerkschaften haben denn auch immer ihre dem der Landsleute Franckels eine Ansprache in ungarisch und Kandidaten nach der Einteilung der Gewerkschaftskommission ohne deutsch, in welcher er die Verdienste Francels um das Proletariat 3uthun der Vertrauensleute aufgestellt, wohingegen die Vertrauens hervorhob; Gérauld- Richard sprach sodann im Namen der Kammer- leute dasselbe thaten bezüglich der Arbeitgeberkandidaten. Wir frattion. Mit einem Besuch der Mauer der Föderierten endete die glauben, es wird für Gewerkschaften und Partei aut sein, wenn es Feier. auch in Zukunft so gehalten wird. Der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission Der Saz in unsrem Flugblatt, der davon spricht, daß die von den in Betracht kommenden Gewerkschaften aufgestellten Kandidaten die Zustimmung der Vertrauensleute erhalten haben, wird von den Vertrauensleuten so ausgelegt. als wenn wir selbst bis in jüngster Zeit hält in seiner Veröffentlichung, die in der gestrigen Nummer des hinein der Auffassung gewesen wären, den Vertrauensleuten stehe ein Borwärts" abgedruckt ist, die Behauptung aufrecht, die Redaktion Mitbestimmungsrecht bei Aufstellung der Arbeitnehmer- Kandidaten zu. des Vorwärts" habe Publikationen der Gewerkschaftskommission, Nach Lage der Sache ist eine solche Auslegung unmöglich. Dieser welche sich auf die Gewerbegerichtswahlen bezogen, zurückgewiesen Satz bezieht sich nur auf die Abmachungen hinsichtlich der Zugehörig und dadurch die dem Gewerkschafts kartell angeschlossenen teit zur politischen Organisation. Doch angenommen nicht zugegeben, Organisationen begünstigt, die auf der Seite der Gewerkschafts- die Bertrauensleute hätten eine Mitbestimmung, so könnten sie do tommission stehenden Drganisationen aber benachteiligt. nicht ohne weiteres verlangen, daß fünf Kandidaten der zentralorganiDa die Thatsachen, welche dieser irrigen Annahme zu Grunde liegen, fierten Arbeiter von der Liste gestrichen und an dessen Stelle fünf der Gesamtheit des Ausschusses der Gewerkschaftskommission nicht Lokalisten gesetzt werden. Dann müßte immer erst noch untersucht aus eigener Kenntnis der in Frage stehenden Vorkommnisse be- werden, ob ein solches Verlangen berechtigt ist, man hat aber nicht fannt find, so nehmen wir an, daß der Ausschuß über diese Vor- einmal den Versuch dazu gemacht. Tommnisse nicht zutreffend unterrichtet worden ist. Wir halten es Weil nun die centralorganisierten Gewerkschaften dem unbe Deshalb für notwendig, die Vorgänge, welche den unmittelbaren rechtigten Verlangen die Vertrauensleute bezeichnen es sonderAnlaß zu den gegenwärtigen Erörterungen zwischen uns und dem barerweise als bescheiden des Kartells nicht nachgekommen sind, Ausschuß gegeben haben, darzulegen. werden sie von den Vertrauensleuten auf das schärfste verAm Sonnabend, den 8. November, erschienen in unsrem urteilt. Was aber verlangen die Vertrauensleute von den zentralArbeitslosigkeit in Krupps Reich. Schon wiederholt wurde über Arbeitseinschränkungen in den Kruppschen Werken berichtet. Nach neueren Mitteilungen hat dieser Arbeitsmangel in den letzten Tagen sich noch weiter ausgedehnt. So feierten nach einem Telegram des Börsen- Courier" am Sonnabend zum drittenmal hintereinander die Hammertverke der Herdschmiederei, die Huf-, Wagen- und Räderschmieden und die Sazachsendreherei. Seit einigen Wochen ist die tägliche Arbeitszeit um zwei Stunden verkürzt worden. Am Sonnabend ruhte auch das Puddelwerk II. Es steht zu befürchten, daß, wenn nicht bald größere Bestellungen eintreffen, weitere Betriebe gezwungen sein werden, die Arbeitszeit einzuschränken. Rheinisch- Westfälisches Coakssyndikat. Nach der„ Rheinisch- Westfälischen Zeitung" betrug der Coatsversand des Coatssyndikats im Ottober 688 487 Tonnen gegen 610 724 Tonnen im September dieses Ottober 688 487 Tonnen gegen 610 724 Tonnen im September dieses Jahres, und 543 964 Tonnen im Oktober 1901. Grobblechpreise. Wie die Köln. Volfsztg." zu berichten weiß, hat ein dem Grobblechverband angehörendes Werk, obgleich in der Generalversammlung des Verbandes am 7. November die Preise unverändert gelassen wurden, die Toune Kesselblech für 150 Mark frei Ostseeküste geliefert, während der Verbandspreis 160 Mark beträgt. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Redaktionsbureau die Genossen Körsten und Kube. Sie ersuchten organisierten Gewerkschaften? Nichts mehr und nichts weniger, als Die Lohnbewegung der Leistenvergolder ist im wesentlichen be" uns um den Abdruck des vom Ausschuß der Berliner Gewerkschafts- daß diese Leute wählen sollen, von denen sie fortgesetzt planmäßig Kommission herausgegebenen vierſeitigen Flugblattes mit der lleber- und zielbewußt beschimpft, beleidigt und mit Schmus beworfen wer- endet.. Eine Versammlung der Filiale des Vergolderverbandes nahm schrift: An die Arbeiterschaft Berlins! Achtung, Gewerbegerichts- den. Solche Leute sollen unsre Richter sein, zu ihnen sollen wir Ver- am Montag den Bericht über die Verhandlungen entgegen, die kurz wahl". Die genannten Genossen wünschten den Abdruck des Flug irauen haben. Auch von dem loyalsten Menschen ist das zu viel zuvor mit dem Vorstande der Fabrikanten- Bereinigung ftattgefunden blattes für einen der nächsten Tage, also für Dienstag, Mittwoch verlangt. Und wenn man es ablehnt, folche Leute zu wählen, so soll hatten. Die Fabrikanten waren zu irgendwelchen bestimmten Zu oder Donnerstag. Gegen den Abdruck an sich lagen das unrecht gehandelt sein? Das will uns nicht einleuchten. Nur geständnissen nicht zu bewegen, sie erklärten sich aber bereit, falls auf unsrer Seite teine Bedenken vor. Die Genossen die allergrößten Kälber wählen ihre Mezger selber!" Dieser Sab ihnen greifbares Material über trasse Mißstände vorgelegt würde wurden aber darauf hingewiesen, daß die Veröffentlichung, die trifft durchaus auch hier zu, wir erinnern nur an die Haltung der und ihnen aus Lohnbüchern die Beweise für den überaus niederen einen Raum von einem vollen halben Bogen erfordert, für lokalorganisierten Maurer vor dem Gewerbegericht bezüglich des Stand der Löhne erbracht würden, über einen Ausgleich zu verdie nächsten Tage sehr schwierig, vielleicht kaum möglich sein werde. Tarifvertrages. handeln. Nach einer langen und lebhaften Debatte wurde hierzu Nebenbei wurde allerdings auch die Frage gestreift, ob der Abdruck Wenn die Vertrauensleute glauben, daß sie alle Wahlen zu die folgende Resolution angenommen:" Die Versammlung erklärt des ganzen Flugblattes im Vorwärts" notwendig fei, ob einer leiten haben, so können und wollen wir ihnen diesen Glauben nicht sich mit dem Resultat der Berhandlung mit den Fabrikanten nicht Empfehlung der von der Gewerkschafts- Kommission aufgestellten nehmen. Gewiß, jede öffentliche Körperschaft, jede Vereinigung fann einverstanden, verzichtet jedoch angesichts der herrschenden Krise auf Kandidaten nicht eine Gegenäußerung des Gewerkschafts- Kartells Stellung zu den Wahlen nehmen, es kommt aber darauf an, wie es die Fortsetzung der Lohnbewegung und verschiebt sie auf eine gefolgen werde, wodurch der bedauerliche Zwist zwischen beiden Rich- am zweckmäßigsten geschehen kann. Man würde aber die Leitung der eignetere Zeit. Mit der lagen Haltung des Vorstandes ist die Vertungen in die Spalten des Vorwärts" getragen und die Agitation Wahlen zum Gewerbegericht, soweit die Arbeitnehmer in Frage fammlung ebenfalls nicht einverstanden. Jedoch beauftragt die Verfür die Gewerbegerichtswahlen geschädigt würde. Im Laufe kommen, sicher nicht den Gewerkschaften überlassen haben, wenn es fammlung den Vorstand, mit den Fabrikanten gemeinsam dahin zu dieser Unterredung sagte Genosse Körsten, er könne nicht das zweckmäßigste gewesen wäre. wirken, daß ein Schiedsgericht aus beiden Teilen gebildet iverde, auf den Abdrud des Flugblattes verzichten unter Eine öffentliche Einrichtung ist das Geiverbegericht allerdings, um die Auswüchse des Zwischenmeistersystems auf eine gesunde der Voraussetzung, daß die Redaktion auch keine derartigen Ver- aber die Thätigkeit desselben liegt doch hauptsächlich auf socials Basis zu leiten." öffentlichungen von seiten des Gewerkschaftskartells aufnehme. politischem Gebiet, auch sind die Arbeiten, welche sich aus der Thätig- Die Arbeiter des Röhrensystems der städtischen Gaswerke Die Ar Diesem Vorschlage Körstens stimmte die Redaktion ohne weiteres feit des Gewerbegerichts für die Arbeiter ergeben, mit den Wahlen nicht( Filiale 10 des Verbandes der Gemeinde- Arbeiter) nahmen am zu, denn er schien geeignet, die damals noch nicht offen zum Aus- erledigt, sondern es gehört noch sehr viel dazu. Alle diese Arbeiten Sonntag Stellung zu der ungenügenden Bezahlung brud gelangte Störung des einheitlichen Vorgehens der organisierten tönnen aber weit besser von den Gewerkschaften ausgeführt werden, ihrer Arbeitsleistungen. Nach längerer Diskussion wurde Arbeiter zu vermeiden. Waren doch die Verhandlungen, welche als von der politischen Partei! Thatsächlich sind sie bisher von den beschlossen, die nachfolgenden Forderungen der Direktion zu zum Zweck des einheitlichen Vorgehens zwischen den maß- Gewerkschaften auch zur Zufriedenheit aller beteiligten Streise aus unterbreiten: 1. Einführung von Wochenlöhnen statt der bisher ge= gebenden Instanzen gepflogen wurden, zu jener Zeit noch nicht geführt worden. zahlten Stundenlöhne bei täglich zehnstündiger Arbeitszeit. 2. Zu abgeschlossen. Die Hoffnung, einen Ausgleich in dem Streit über die Die Aeußerung Körstens: es wird wieder wie bei der vorigen fchlag für Ueberzeitarbeit sowie Feiertags- und Nachtarbeit und zwar Kandidaten herbeizuführen, bestand damals, und wir waren schon des- Wahl gemacht", bezog sich nur auf Vorarbeiten und Agitation zur während der Zeit von 9 Uhr abends bis 6 Uhr morgens halb verpflichtet, alles aus unsern Spalten fernzuhalten, was diesem Wahl. Von der Aufstellung der Kandidaten ist mit keinem Wort ge- 50 Proz. Zuschlag. 3. Anfangslohn für Hilfsarbeiter 25 M., nach Ausgleich hinderlich sein konnte. Von einer 3urüdweisung sprochen worden. jedem Jahr steigend um 1 M. bis zu 27 M. 4. Anfangsder Veröffentlichung kann also gar keine Rede sein. Es handelt Ob wir gut beraten waren, als wir zu dieser Angelegenheit lohn für Rohrleger 27 M., jährlich steigend un 11 M. bis zu fich lediglich um ein Uebereinkommen zwischen uns und den Ver- Stellung nahmen, und ob wir klug gehandelt haben, darüber brauchen 33 m. Recht abfällig kritisiert wurde die wohl einzig dastehende tretern des Ausschusses. punon quid being borbate wir uns den Kopf nicht zerbrechen, unfre Stellung war eine ge- Festsetzung von Strafbestimmungen beim Zuspätkommen zur ArbeitsMit dem zweiten Fall einer angeblichen Zurückweisung verhält gebene, wir konnten nicht anders handeln. Aber auch darüber zer- ftätte. Hier wird in der Arbeitsordnung bestimmt:„ Bei etwaigen es sich folgendermaßen: brechen wir uns nicht den Kopf, ob die Vertrauensleute flug gehandelt Verspätungen kann die Zurückweisung für den ganzen Tag verAm Donnerstag, den 13. November, abends 17 Uhr, erhielten haben, als sie die Erklärung gegen die centralorganisierten Gewerk- fügt werden." Mit Recht hob der Vorsitzende des Verbandes herwir vom Ausschuß der Gewerkschaftskommission zur Veröffentlichung schaften abgaben. Alles was wir in dieser Angelegenheit gethan vor, daß diefer Absatz gegen das Gesetz verstoße und es sei sehr bein der Freitagnummer die Kandidatenliste unsrer Arbeitgeber- Beisiger haben, ist nach vorherigen Beratungen mit den Gewerkschaften und dauerlich, daß eine städtische Behörde derartiges zulasse. Sollte sowie einen auf die Arbeitnehmerwahlen bezüglichen Aufruf. Es lediglich in deren Auftrag geschehen, deshalb ist es ein Irrtum der dieser Baffus nicht gestrichen werden, so soll in einer öffentlichen Verwar leider nicht möglich, daß wir beide Bekanntmachungen Vertrauensleute, wenn sie sich in ihren Handlungen eins glauben fammlung dagegen protestiert werden. des Ausschusses noch in der Freitagnummer bringen fonnten. Wir mit den centralorganisierten Gewerkschaften. mußten uns also auf den Abdruck des auf die Arbeitgeber- Wahlen bezüglichen Aufrufes beschränken. Den Aufruf, welcher sich auf die Arbeitnehmer- Wahlen bezog, wollten wir in der Sonnabendnummer bringen. Der Ausschuß der Berliner Gewerkschafts- Kommission. Aus Industrie und Handel. n Die organisierten Barbiergehilfen haben bei der am Montag stattgehabten Delegiertenwahl zur Orts Krankenkasse die von ihnen aufgestellten Standidaten mit 55 gegen 8 Stimmen zum Siege gebracht. Achtung, Holzarbeiter! Freitag, den 21. November, abends 81% Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Vertrauens männer Versammlung sämtlicher Bezirke. Die Ortsverwaltung. Deutsches Reich. Der Weberstreik in Meerane. Am Freitag, den 14. November, überbrachte uns Genosse Kube den eben bezeichneten Aufruf sowie die Erklärung des Ausschusses, Zur Lage im Ruhr- Revier schreibt die Industrie", Fachzeitung für welche die Antwort auf das in der Donnerstagsnummer veröffentlichte Kohlen-, Kali- und Erzbergbau: Inserat des Gewerkschaftskartells darstellt. Die Aufnahme dieser Die feit Anfang Oktober eingetretene gleichmäßigere Beschäfti Erklärung im redaktionellen Zeil lehnten wir ab, weil ja die gung der Zechen hat angehalten, so daß Feierschichten aus Anlaß von Beranlassung zu derselben nicht im redaktionellen, sondern Absatzmangel seit einiger Zeit nicht mehr zu verzeichnen getvesen sind. im Inseraten teil gegeben war. Dagegen waren wir bereit, den Der Absatz von Steinkohlen, Coats und Steinkohlenbriketts bleibt Die Arbeitgeber- Beitung" muß als Centralblatt der deutschen Wahlaufruf nebst der Liste der Kandidaten und der Kontrolllofale gut. Die Veranlassung zu der erfreulichen Befferung in dem Arbeitgeber- Verbände natürlich auch nach besten Kräften für die im redaktionellen Teil zu veröffentlichen, nur beanstandeten Beschäftigungsgrad wurde in der Hauptsache durch die bekannten Meeraner Fabrikanten eintreten. Sie hätte das, wie aus ihrer wir den einen Say, welchen der Ausschuß in seiner gestrigen Ver- Ausstände gegeben; inzwischen hat sich aber auch aus dem Inland neuesten Nummer hervorgeht, schon längst gethan, aber es fehlte ihr öffentlichung citiert hat und zwar aus dem Grunde, weil dieser Satz etwas regere Nachfrage geltend gemacht und zwar nicht nur für an Material. Troß eindringlicher Aufforderung an die Meeraner eine Empfehlung der von der Gewerkschaftskommission aufgestellten Hausbrandzwede, sondern auch, wenn vorläufig auch noch schwach, Fabrikanten, eine Darstellung der Streiflage einzusenden, erfolgte Kandidaten enthielt, und also gegen das mit Störsten getroffene Ab- für industriellen Bedarf. Durch die vorübergehend stürmisch nichts. Wie in den mechanischen Webereien, so ruhte anscheinend kommen verftieß, wonach wir Empfehlungen zu Gunsten der einen auftretende Nachfrage aus dem Ausland ist es den meisten auch der Betrieb in in der Gedankenwerkstatt der Meeraner oder der andren Richtung nicht bringen wollten. Wir haben also Bechen möglich geworden, Wir haben also Bechen möglich geworden, sich ihrer Lagerbestände zu ent Fabrikanten. Erst nachdem die Arbeitgeber- Zeitung jenen durch auch in diesem Fall die Aufnahme nicht verweigert, sondern nur ledigen, so daß die stellenweise recht großen Coatsbestände, nach die„ Leipziger Neuesten Nachrichten" bekannt gegebenen, auch von eine redaktionelle enderung vorgeschlagen, mit der sich der Vertreter einem Situationsbericht der S. 3.", jezt völlig geräumt sind und uns veröffentlichten Fabrikantenbrief abdruckte, worin dargelegt wird. des Ausschusses aber nicht einverstanden erklärte, weshalb er den auch vorhandene Borräte in Fett- und Flammlohlen untergebracht daß die Meeraner Fabrikanten sehr wohl die geforderten Lohnganzen Aufruf als Inserat veröffentlichte. werden konnten. Die Bestände in den für den süddeutschen Markt aufbesserungen bewilligen können, fam Bewegung in die Reihen der In der gestrigen Veröffentlichung des Ausschusses wird auch vornehmlich in Betracht kommenden Wascherzeugnissen find in den Textilfabrikanten. Einer aus unsren Streisen dachten sie gefagt, wir hatten frühere Einsendungen der Gewerkschaftskommiffion oberrheinischen Lagerplägen durchweg sehr gering, so daß ein weiterer der eine uns unangenehme Wahrheit öffentlich bekannt nicht so aufgenommen, wie sie es für notwendig hielt. Auf welche Aufschwung des Geschäfts zu erwarten ist, sobald durch eine giebt, das ist ja eine unerhörte Erscheinung. Geradezu Angelegenheit fich diese Behauptung beziehen soll, wiffen wir nicht Besserung der Wasserverhältnisse die Möglichkeit geboten ist, die fürchterlich aber ist es, wenn sogar fogar die Arbeitgeber und können deshalb jetzt nicht darauf antworten. Schiffsverladungen verstärken und namentlich die Verschiffungen nach Beitung" fo " etwas verbreitet. Nun " also schrieben die Der Nachdem wir im vorstehenden den Thatbestand, welcher der den oberhalb Mannheim gelegenen Stapelplägen Karlsruhe, Lauter Vertreter der Meeraner Fabrikanten an die Arbeitgeber- Zeitung". augenblidlichen Differenz zwischen dem Ausschuß der Gewerkschafts- burg. Stehl und Straßburg wieder aufnehmen zu können. Auch Dem Redakteur fiel ein Stein vom Herzen. Jetzt hatte er endlich, tommission und unsrer Redaktion zu Grunde liegt, dargelegt der Absatz in Magerkohlen hat sich etwas gehoben, namentlich sind die für wonach er sich 14 Tage vergeblich sehnte: Ein langes Schreiben zu haben, glauben wir unsern Refern und Parteigenossen das Dauerbrand- Defen besonders geeigneten Anthracit I und II wie Gunsten der armen, durch den Streit so sehr bedrängten Fabrikanten, Urteil darüber überlassen zu können, ob die Behauptung, wir hätten auch IIb sehr gesucht, wogegen in dem Abruf von Magernuß IV welches die Arbeitgeber- Zeitung" wörtlich abbrudt. Was darin steht, die Aufnahme notwendiger Publikationen der Getvertschafts- sowie Magerfeinkohlen noch wenig Besserung zu verzeichnen ist. In war ichon längst in andren unternehmerfreundlichen Blättern zu Eine weitere lesen, Es ist die alte Weise nach dem Leitmotiv: tommission verweigert, zutrifft oder nicht, oder ob auch nur die Steinkohlenbriketts nimmt der Bedarf stetig zu. Spur einer Begründung vorhanden ist für Annahme, als fönnte Befferung darin ist auch wohl für später zu erwarten, nachdem in Streit ist in der gewissenlosesten Weise vom Baun gebrochen, durch unser Verschulden der„ Vorwärts" für die Gewerk- den letzten Monaten große Bosten für nächstjährige Lieferung nach er ist politische Mache, hervorgerufen durch fremde Agitatoren, schaften gesperrt worden. dem Auslande verkauft sind." denen unsre zufriedenen Arbeiter mur aus Angst Folge leisteten usw. Was unsre Stellung in dem Streit zwischen den beiden gewerk Der Bericht mag in einzelnen Bunkten etwas optimistich gefärbt Mit Rücksicht auf die auswärtige Konkurrenz- heißt co weiter schaftlichen Richtungen anlangt, fo ist es ja bekannt, daß wir von sein, entspricht aber im ganzen der Sachlage. Thatsächlich hat die fei, eine Erhöhung der Löhne nicht möglich. Was sagt der„ Borjeher für eine einheitliche Gewerkschaftsorganisation eingetreten schon im Oktober dentlich zu merkende Zunahme des Kohlen- und ivärts" zu dieser Aufklärung? fragt die Arbeitgeber- Zeitnug". find, und daß wir die Centralverbände für die geeignetste und zwved Coatsabfazes in den letzten Wochen weitere Fortschritte gemacht, was hierzu zu sagen ist, haben wir und andre Arbeiter blätter längst gefagt. Wir müffen deshalb, so kurz unfre Ant- Der Magistrat, stellt allerdings zwei Bedingungen für seine Verfammlungen. " Sociales.thim Sidici dusdo Der Entwurf eines Gefetes betreffend Phosphorzündwaren" ist dem Reichstage soeben zugegangen und lautet: § 1. Gerichts- Zeitung. yanis aliud wort auch ist, bereits Gefagtes wiederholen: Die Meraner Weber teiligung. Einmal müsse die Zählung nach wissenschaftlichen Grund fordern nicht eigentlich eine Lohnerhöhung, sondern fie wollen nur fägen erfolgen. Aus den Fragebogen müsse hervorgehen, daß es Die städtischen Kanalisationsarbeiter waren am Sonnabend bei die seit Jahren erfolgten Lohnherabfezungen rückgängig gemacht sich um wirkliche Arbeitslose handle und nicht um Benbrüder und Patt, Dragonerstraße, recht zahlreich zusammen, um Stellung zu wissen. Wie die Fabrikanten feit langer Beit mit Rücksicht auf die fogenannte Gelegenheitsarbeiter. Auch Saisonarbeiter dürfen nicht dem ablehnenden Bescheid der Kanalisations- Deputation bezüglich Konkurrenz" die Löhne gedrückt habent, so behaupten sie jetzt auch, herangezogen werden, weil sie im Sommer höher bezahlt würden der eingereichten Forderungen zu nehmen. In eingehender daß aus derselben Rücksicht eine Aufbesserung nicht möglich sei. und sich für den Winter wirtschaftlich einzurichten in der Lage seien. Weise gab Schabel ein Bild von der traurigen Lage der Arbeiter Die Tertilarbeiter, die doch auch von diesen Dingen etwas ver- Dann müßten ferner die Fragebogen dem Statistischen Amte der und bedauerte lebhaft das ablehnende Verhalten der Behörden gegenstehen, behaupten das Gegenteil, und ein Fabrikant hat ihnen Stadt übergeben werden. Auf Grund dieser Bedingungen hoffe er über den berechtigten Forderungen. Nach lebhafter Diskussion wurde ja auch zum Entsetzen seiner Stlaffengenoffen recht ge- auf eine Verständigung mit dem Kartell. Ergebe sich, oaß außer auf Antrag von Schubert befchloffen, in der nächsten Zeit von geben. Beim beispielsweise eine Erhöhung der Materialpreise ordentliche Mittel zur Linderung der Arbeitslosigkeit notwendig den städtischen Behörden eine sogenannte Teuerungszulage eintritt, dann muß diese getragen werden, und wird auch getragen, feien, so werde der Magistrat sie bei den Stadtverordneten be- für alle städtischen Arbeiter zu verlangen. ohne daß die Fabrikanten auf die Unverschämtheit der Lieferanten antragen. schimpfen und ohne daß die Industrie darob zu Grunde geht. Ver- Ob man bei der Bählung unterscheiden kann, ob es sich um Die Wasserwerks- Arbeiter der Stadt Berlin hielten am Sonntag langen aber die Arbeiter einige Grofchen mehr Lohn, dann fann Gelegenheitsarbeiter und Saisonarbeiter handelt, ist eine Frage bei Merkowski, Andreasstraße, ihre Filialversammlung ab. das die Industrie angeblich nicht tragen, und die wegen solcher der statistischen Technik. Gegen die Vornahme diefer Unterscheidung Nach einem Vortrag des Ortssekretärs Schubert beschäftigten sich Forderungen in ihrem Herrendünkel verlegten Unternehmer fönnen an fich ist natürlich nichts einzuwenden; auf keinen Fall aber dürfte diefelben mit der eigentümlichen Stellung der Direktion zu dem fich das burchans selbstverständliche und berechtigte Verlangen der es dem einzelnen Zähler überlassen bleiben zu entscheiden, welche von den städtischen Kollegien gewährten Urlaub. Während in den Weber, etwas mehr wie 10, 12, 15 M. wöchentlich zu verdienen, Art von Arbeitslosen er vor sich hat. Es kann sich also nur darum übrigen Betrieben der Stadt ein solcher gewährt wird, find die nicht anders erklären, als daß Heßer und Agitatoren" aus- handeln, ob eine Fragestellung möglich ist, die solche Unterscheidung Arbeiter der Wasserwerke in der üblen Lage, auf diesen verIn der zichten z wärtige natürlich die ganze Sache gemacht haben. Eine Be- dann bei der Aufarbeitung des Materials zuläßt. zu müssen, bloß weil es der Direktion nicht hauptung, die so albern ist, daß sie eine ernste Widerlegung nicht würdigung der Zählungsergebnisse würden wir dann aber wahr beliebt. Daß eine solche Handlungsweise nicht dazu beiträgt, die verdient. 192 sidder menscheinlich mit dem Magifirat von Magdeburg nicht übereinstimmen Schaffensfreudigkeit der städtischen Arbeiter zu heben, ist ziemlich flar. sid dui domisia aloid fönnen als disso Im Gegenteil führt ein solches Verhalten dazu, daß die Arbeiter Klempner. In Emmerich am Rhein haben 39 Klempner der immer mehr die ungenügende Fürsorge der Stadt Berlin ihren Firma Breitenſtein die Kündigung eingereicht, weil die Accordlöhne Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unterbreitet der Magiftrat Arbeitern gegenüber durchschauen. Schritte zur Erringung des Urherabgesezt und acht Klempner wegen ihrer Mitgliedschaft im Metall- von Frankfurt a. M. ben Stadtverordneten eine Vorlage, wonach laubs sollen zur geeigneten Zeit unternommen werden. arbeiter- Verband gekündigt worden sind. Auch die übrigen Klempner. etwa 3,7 Millionen Mark für verschiedene Hoch- und Tiefbauten ge- einberufen, welche einen äußerst stürmischen Verlauf nahm, tagie am Eine öffentliche Kleberversammlung, vom Verband der Tapezierer welche darauf gekündigt haben, gehören dem Metallarbeiter- Verbande fordert werden. ant. Sie ersuchen, weil der Unternehmer auswärts, besonders in 12. d. Mrs. bei Feuerstein, um Stellung zu den Vorgängen bei der Sachsen, Ersagträfte sucht, auf die genannte Firma zu achten und Firma Hönemann zu nehmen. Der Referent Leo Schmidt kritisierte den Zuzug fernzuhalten. scharf das Verhalten der bei dieser Firma an der neu eingeführten hang it thus Maschine thätigen lokalorganisierten Kleber, von denen sich fünf Mann auf ein Jahr kontraktlich verpflichtet haben. Redner befämpft auch das von der Firma eingeführte und von den dort beschäftigten Brozes Mitlaff. In der zweiten Sigung, welche Landgerichts- Kollegen eifrig unterstüßte Stolonnensystem. Anstatt derartige ArDirektor Heidrich um 9%, Uhr eröffnet, wird die Beweisauf- beitsmethoden, von denen in letzter Linie immer nur die Unternehmer nahme über die Geschäftshandhabung des Angeklagten fortgefeßt. den Vorteil haben, von vornherein unmöglich zu machen, unterstützte Der Prokurist Bern war jahrelang in dem Geschäft des Ange- man es, weil es dadurch den Kolonnenführern möglich war, nur flagten thätig. Er will schon einige Zeit vor der Katastrophe bemerkt lofalorganisierte Kleber einzustellen. Als dennoch ein Verbandshaben, daß der Angeklagte mit Schwierigkeiten zu fämpfen hatte. mitglied von der Firma eingestellt wurde, machte man es demselben Wenn dieser Gelder für die Lotterie herbeizuschaffen hatte, habe der unter den nichtigsten Vorwänden fast unmöglich, die Arbeit aufzuAngeklagte die Stunden veranlaßt, Effekten zum Verkauf herzugeben; nehmen. Bei einer fürzlich zu übernehmenden größeren Arbeit entmit dem Ertrage wurden dann die notwendigen Zahlungen geleistet. standen mit der Firma Differenzen wegen des Tarifes für StoffeBeim Beginn einer neuen Ziehung gingen natürlich wieder größere spannen. Gleichzeitig erklärte die Firma, die bisherigen Preise für Summen ein, die dann wieder dazu verwandt wurden, um die Effek lebe- Arbeiten nicht mehr bezahlen zu können. Da die Kollegen zu ten für die Kunden wieder zu kaufen. Die Geschäfte mit den Kunden den reduzierten Preisen nicht arbeiten wollten, wurden von den zwölf waren zumeist Spekulationsgeschäfte. Da die ganze Situation des dort beschäftigten Stollegen sieben entlassen, während die fünf mit Angeklagten recht unflar war, hat ihm der Zeuge gekündigt und ist Jahreskontrakten angestellten Lokalisten weiter arbeiteten. bei Herrn Schmook eingetreten, der dem Angeklagten kein Geheim- den Entlassenen befinden sich zwei Verbandsmitglieder. Daß der nis daraus gemacht hatte, daß er sich selbständig machen wolle. Nach Lokalverein die Entlassenen selbst als sich im Streit Befindende beder Ansicht des Zeugen hat der Angeflagte selbst gewiß die Ueber trachtete, geht schon daraus hervor, daß er dieselben anwies, Streifzeugung gehabt, daß er zahlungsunfähig war, denn er bewertete sein posten zu stehen. Der Referent empfiehlt die Annahme einer ReHaus auf mindestens 600 000 m. und hatte die ganz hübsche Be- solution, in welcher das Verhalten der Lokalorganisation bei dieser fizung in Müggelheim. Staatsanwalt Reis hält dem Zeugen Differenz auf das schärffte verurteilt und das Weiterarbeiten der folgendes bor: Der Angeklagte habe beispielsweise an Kunden, die fünf Mitglieder dieses Vereins dem Streifbruch gleich erachtet wird. Numänier befaßen, Cirkulare gefchickt, in welchen er darauf hinwies, Gleichzeitig spricht die Resolution die Mißbilligung über den Abschluß daß zu der schlechten Finanzlage in Rumänien auch noch recht schlimme von jährlichen Arbeitskontrakten aus und verpflichtet die an der politische Streitigkeiten gekommen feien und es deshalb dringend zu lebemaschine beschäftigten Arbeiter, die Accordarbeit abzuschaffen, raten fei, die rumänischen Papiere gu verkaufen. Darauf seien dann um so das schädliche Solonnensystem zu beseitigen. Nach der sehr in großer Zahl rumänische Papiere zum Verkauf eingesandt worden leidenschaftlich geführten Diskussion wurde die Resolution mit Zweiund die betreffenden Kunden erhielten darüber Quittung zum drittel- Mehrheit angenommen. dut eventuellen Verkauf"; Mizlaff habe aber die Papiere sofort verkauft Köpenid. Am 12. November hielt der hiesige Wahlverein feine Die Vorschriften des§ 1 Absay 2 treten am 1. Januar 1908, und das Geld im Geschäft verwendet. Der Angeklagte habe dann regelmäßige Versammlung im Lokal„ Kaiserhof" ab. Auf der Tagesim übrigen tritt das Gesetz am 1. Januar 1907 in Kraft. nach einem halben Jahre den Kunden angezeigt, daß er ihnen die ordnung stand unter anderm: Bericht unfrer Vertreter aus der Die Begründung der Vorlage weist auf die von uns schon mit Coupons für die Papiere die er in Wahrheit schon ein halbes Stadtverordneten- Versammlung und Aufstellung der Kandidaten zu geteilten Thatsachen hin, daß troß der vorhandenen Schuhvorschriften Jahr vorher verkauft hatte- gutgeschrieben habe. Der Zeuge giebt ben am 27. November stattfindenden Stadtverordnetenwahlen. Troßin den Jahren 1893 bis 1899 bon 1888 beschäftigten Arbeitern 52 3u, daß folche Fälle vorgekommen feien, doch feien solche Zufchriften dem die Frauen als Gäste seit längerer Zeit an unfren an Phosphornetrose erkrankten, wobei noch hervorgehoben wird, an die Stunden nur erfolgt, wenn thatsächlich Gefahren für die betr. Versammlungen teilnahmen, forderte der überwachende Beamte Saß von diesen 1888 Arbeitern ein Teil fogar nur mit Papiere zu befürchten waren. Ferner machte Staatsanwalt Reis plöglich, die Frauen von der angrenzenden Saalterraffe zu Herstellung von Sicherheitszündhölzern beschäftigt wird und darauf aufmerksam, daß eine Reihe von Büchern, z. B. ein Effetten der Beamte diefelbe auf. Protest ist gegen dies fonderbare VerSer Erkrankungsgefahr nicht ausgesezt wird. Im übrigen weist die buch zwei Jahre hindurch nicht, und ein Nummernbuch überhaupt nicht entfernen; da dies die Versammlung einstimmig ablehnte, so röste sehr kurze Begründung noch auf die Thatsache hin, daß die geführt worden seien. Der Zeuge erklärt, daß nach seiner Ansicht halten der hiesigen Behörde fofort erhoben worden. Fabrikation von Phosphorzündwaren in Deutschland ständig zurück ein Effektenkonto geführt sein müsse, ein Nummernbuch aber nicht not gegangen ist und erwähnt dann die gleichfalls schon mitgeteilte wendig gewesen sei, da eigentliche Depots überhaupt nicht in Frage Thatsache, daß sich das Reich die Erwerbung eines Verfahrens zur standen. Mitzlaff fei sehr fleißig und thätig gewesen, habe für sich Herstellung einer Zündmasse gesichert hat, bie an jeder Reibfläche selbst sehr wenig verbraucht, dagegen habe sein Hausstand recht viel zündet und daß dieses Verfahren den deutschen Fabrikanten frei Geld gekostet. gegeben werden soll. Aus diesem Grunde wird auch von der Gee währung einer Entschädigung an die Bündholz Fabrikanten abgefehen. Weißer oder gelber Phosphor darf zur Herstellung von ZündHölzern und andern Zündwaren nicht verwendet werden. Zündwaren, die unter Verwendung von weißem oder gelbem Phosphor hergestellt sind, dürfen nicht gewerbsmäßig feilgehalten, verkauft oder sonst in Verkehr gebracht werden. ure Zündwaren der bezeichneten Art dürfen zum Zwecke gewerblicher Verwendung nicht in das Bollinland eingeführt werden. Die vorstehenden Bestimmungen finden auf Zündbänder, die zur Entzündung von Gruben- Sicherheitslampen dienen, keine An wendung. Wer den Vorschriften diefes Gesetzes vorfäglich zuwiderhandelt, Borschriften biefes eg wird mit Geldstrafe bis zu zweitausend Mark bestraft. Ist die Handlung aus Fahrlässigkeit begangen worden, so tritt Geldstrafe bis zu einhundertfünfzig Mark ein. Neben der Strafe ist auf Einziehung der verbotswidrig her gestellten, eingeführten oder in Verkehr gebrachten Gegenstände sowie bei berbotswidriger Herstellung auf die Einziehung der dazu dienenden Gerätschaften zu erkennen, ohne Unterschied, ob sie den Berurteilten gehören oder nicht. Ist die Verfolgung oder die Verurteilung einer bestimmten Person nicht ausführbar, so ist auf die Einziehung selbständig zu erkennen, dis smp $ 3. Zünftlerschmerzen. Der nächste Zeuge, Bankier Paul Schmook erklärt, daß er im November 1900 feine Thätigkeit bei Miglaff plöblich aufgegeben habe, weil es ihm flar geworden sei, daß das Geschäft unmittelbar vor dem Zusammenbruch stehe. Er habe vorher geglaubt, daß das Geschäft noch zu halten fet, wenn frisches Stapital hineinfäme und habe sich selbst erboten, als Mitbefizer einzutreten, wenn Herr Mike laff ihm genaue Aufklärung über den Status gäbe. Die Berhand fungen haben fich aber zerschlagen und fo habe er selbst dann im Nebenhause ein eigenes Geschäft aufgemacht. Schmook und andre der Der focialdemokratische Agitationsverein für den Wahlkreis Kalau Luda u tagte am Sonntag bei G. Tempel, Rummelsentsprechenden Agitation in diesem Kreise zu beschäftigen. In einburg, Alt Borhagen 56, um sich mit der Frage einer zwedgehender Weise wurden die Verhältnisse des Kreises diskutiert und hervorgehoben, daß man alles versuchen müsse, um die landlichen Ortschaften besser als bisher zu bearbeiten. Man erklärte sich bereit, aus den vorhandenen Mitteln des Vereins nach Möglichkeit dazu beizutragen, die Landagitation zu fördern, und wurden die Mitglieder aufgefordert, ihre Schuldigkeit zu thun, um auch diesen Kreis so rasch als möglich den Konservativen zu entreißen. bei Ausstellung der Invalidenkarten bie Bezeichnung„ Gefelle" ma Beugen äußern fich ähnlich ungünſtig über Mißlaffs Geſchäfte wie bet Letzte Nachrichten und Depefchen. Christlich- sociale Heuchelei. Brände. Der Verschiedene Innungen und Handwerkerfammern, bie mit ihren Nechten und ihrer freien Zeit offenbar nichts Bernünftiges anzufangen wissen, hatten die Verwaltungsbehörben mehrfach gedrängt, solchen Arbeitern zu gewähren, die sich über die Ablegung einer Prokurist Bern. Da sich über die Pflichten des Bantiers bei Ab Gesellenprüfung ausweisen fönnen. Bei verschiedenen Landräten wvidlung derartiger Geschäfte verschiedene Ansichten bei den Prozeß scheinen sie mit diesen Kindereien auch wirklich Entgegenkommen ge- beteiligten geltend machen, befchließt der Gerichtshof auf Anregung Wien, 18. November.( W. T. B.) Abgeordnetenhaus. Die funden zu haben. Das ist mun dem preußischen Handelsminister zu bon der Geschworenenbank, einen Börsen- Sachverständigen zur Ber Beratung der Dringlichkeitsanträge betreffend die Stich wahl im Bezirk Favoriten endete mit der Annahme des DringlichDumm geworden. Er hat an die Regierungen eine gepfefferte Verhandlung hinzuzuziehen. fügung erlassen, in der er die Berücksichtigung der Wünsche der Im weiteren Verlaufe der Verhandlung wendet sich die Beweis- teitsantrages Gemann, in welchem die Regierung aufgefordert Zunftschwärmer als ungeseglich und auch als überflüssig bezeichnet, aufnahnte den Specialfällen zu. Die Zahl derselben ist so groß, daß wird, bei künftigen Wahlen dem Wahlterrorismus sowie der Verweil die Bezeichnung Gefelle auf den Invalidenkarten nur zum nach einer Aeußerung des Vorsitzenden den Geschworenen schließlich hinderung der Stimmabgabe vorzubeugen. Der socialdemokratische Dringlichkeitsantrag sowie die Zufabanträge Bernerstorfers zu dem Nachweise der Identität des Inhabers, nicht aber zum Ausweise wohl ca. 150 Schuldfragen vorgelegt werden müssen. über seine Befähigung dient. Dann heißt es weiter in der Ver In dem ersten Specialfalle steht außer dem Vergehen gegen das christlich- socialen Dringlichkeitsantrage wurden abgelehnt. Nächste fügung: Depotgesetz auch Betrug hat in drage. Der Kaufmann Ernst Wagner Sigung morgen. Wieder ein Kabinett demissioniert. Wenn trotzdem die Quittungskarte für solche Zwede gebraucht in Gräfenhainchen hat als Mitglieb eines Striegervereins durch die zu werden pflegt, so liegt kein Anlaß vor, diesem Mißbrauche Annoncen des Angeklagten in der„ Parole" den letzteren, von dem Belgrad, 18. November.( W. T. B.) Die Regierung hat infolge durch behördliche Anordnungen Vorschub zu leisten. Das Entgegen er wußte, daß er im Deutschen Kriegerbund hervorragend thätig war, der heutigen Abstimmung der Stupschtina beim Könige ihre kommen, das die Mehrzahl der Landräte Ihres Verwaltungsbezirts geschäftlich kennen gelernt. Er befaß Pommersche Pfandbriefe und Demission eingereicht. Der König hat dieselbe aber bisher dem Ersuchen der Handwerkskammer bewiesen hat, veranlaßt mich, wandte sich persönlich an Miklaff, als auf dem Pfandbriefmarkte die nicht angenommen. Der Präsident und der Vicepräsident der mit allem Nachdruck barauf hinzuweisen, daß sich die Ausgabestellen Deroute begann. Er hat auf die Kameradschaft desselben und auf Stupichtina find in das königliche Schloß berufen worden. an die geitenden Anordnungen zu halten haben, und daß es lediglich seine Ehre als alter Soldat vertraut und geglaubt, daß er bei ihm Rüdtritt des Kabinetts Welimirowitsch gilt troßdem als wahrmir vorbehalten bleibt, ergänzende oder erläuternde Bestimmungen in den beften Sänden sei. Mizlaff hat ihm dann auch bestätigt, Miklaff hat ihm dann auch bestätigt, für die Ausstellung der Quittungskarten zu erlaffen. Außerdem aber hätte daß die Verhältnisse auf dem Pfandbrief- Gebiet zur Vorsicht mahneri scheinlich, da die Regierung überzeugt zu sein scheint, daß fie in der erwartet werden müssen, daß die Landräte dem Ersuchen schon aus dem und die Papiere des Beugen mit dem Austrage in Empfang ge- Stuptichtina trop der heutigen Mehrheit von 9 Stimmen die absolute Grunde keine Folge gegeben haben würden, weil die Handwerks- nommen, diese bestens zu verkaufen und andre Papiere bafür zu Mehrheit gegen sich hat. kammern nur innerhalb ihrer Zuständigkeit Ersuchen au Behörden kaufen. Mislaff hat dabei gesagt, er habe gute Berbindungen in richten können, die Durchführung des Invalidenversicherungs- Gefeßes höheren Streifen und erfahre stets rechtzeitig die für den Geldverkehr Frankfurt a. M., 18. November.( B. H.) Wie der„ Frif. 8tg." aber nicht zur Zuständigkeit der Handwerkskammern gehört. Sie wichtigen Ereignisse. Der Beuge hat dann noch einen fleineren aus unsbrud gemeldet wird, find in Matsch( Vintschgau) nachts wollen die Landräte und bie Handwerkstammern mit entsprechender Posten Serben eingeschickt, wofür Miglaff Teltower Streis- Obligationer 24 Häuser, darunter das Pfarrhaus und das Gemeindehaus Belehrung versehen und diefer auch eröffnen, daß sie etwaige An- faufen wollte. Der Beuge ist um sein Geld in Höhe von 14 000 M. gebrannt. Geld und Vieh find mitverbrannt. 48 Parteien find von regungen für die Durchführung der nicht zu ihrer Zuständigkeit ge- gekommen. Der Angeklagte hat die Papiere fofort nach Empfang dem Brandunglüd betroffen. Es ist nur wenig versichert. Glasgow, 18. November.( W. T. B.) Im hiesigen Hafen brach hörenden Gesetze nur an die zuständigen Stellen richten dürfe, im in dem Glauben gelassen, daß sich die Papiere noch in dessen Besiz hier vorliegenden Falle also bei mir hätte vorstellig werden müssen." gemacht, sondern sowohl diefen, als auch deffen Sohn längere Zeit heute nachmittag in einem der Anchor- Linie" gehörenden Schuppen Thatsächlich waren die Papiere schon in natura ausgegeben worden. Feuer aus, welches mit großer Schnelligkeit bie bort lagernden befanden. Bezüglich der Bommerschen Pfandbriefe hat er allerlet Borräte von Stroh und Heu ergriff. Das Dach des Schuppens Der neue badische Gentral- Fabrikinspektor, Herr Dr. Bittman, Ausflüchte genommen, bezüglich der Serben hat er dem Zeugen gestürzte auf eine Länge von 250 Yards ein. Bei dem Brande wurde hat die focialpolitischen Intentionen des Herrn Ministers Schenkel, fchrieben, daß er die Teltower Streisanleihe zwar getauft, aber noch ein Mann getötet, acht andre wurden verlegt. der keinen Wörishoffer mehr" will, allzu preußisch schneidig auf nicht geliefert erhalten habe. Angeblich feien die Obligationen felbft gefaßt. Das Verbot für die übrigen Inspektoren, direkt mit dem noch nicht ausgegeben worden, sondern nur Interimsscheine. Nach Bublifum zu verkehren, scheint Herrn Schenkel unangenehm; so hatte der Bekundung des Bücherrevisors Reuter war diese Angabe falsch. er's offenbar nicht gemeint. Er hat beshalb, wie die Straßburger Thatsächlich waren die Papiere fchon in natura ausgegeben worden. Citadelle von Kairo, in welchem ein eager von Brauntohle, bas er's offenbar nicht gemeint. Er hat deshalb, wie die Straßburger Außerdem hat der Angeklagte das ganze Geschäft zu einer Zeit über einer privaten Gesellschaft gehörte, untergebracht war, fand heute Vost" berichtet, das Verbot zurückgenommen. Von einer Zurücknahme des Verbots der öffentlichen Vorträge der Inspektoren in Arbeiter- nommen, als ihm seine Zahlungsunfähigkeit bereits bekannt sein eine Explosion statt, bei der mehrere Berfonen getötet oder vere umußte, denn er hatte vorher schon ein Moratorium bei seinen wundet wurden. Bei der Explosion wurden Trümmerteile durch Das Verbot des direkten Verkehrs mit dem Publikum machte Gläubigern nachgesucht. Es werden dann einige weitere Fälle bas Dach eines auf einem benachbarten Hügel befindlichen ägyptischen den Bruch mit den Trabitionen Wörishoffers zu auffällig; so sehr ähnlicher Art verhandelt. Der Angeklagte erklärt, über die Beweg Armee- Magazins geschleudert, ohne daß deffen Inhalt in Brand will man in Baden mit der socialpolitischen Verpreußung anscheinend gründe seines Handelns in den einzelnen Fällen jetzt feine Auskunft geraten wäre, mehr geben zu fönnen. Er sei zu fragligen Zeit so schwer trant geEine weitere Meldung befagt: Bei der Explosion des Magazins nicht auffallen. Herr Dr. Bittmann wird deshalb noch etwas wesen und es sei so viel auf ihn eingestürmt, daß er absolut seiner auf der Citadelle wurden 18 Perfonen getötet, alle find Egypter. Diplomatic lernen milffen. Sinne nicht mächtig gelesen sei und jetzt unmöglich die einzelnen Aus New York wird der Franks. 8tg." telegraphiert: Der in Zu Erhebungen über die Arbeitslosigkeit ist der Magistrat von Geschäftsvorgänge zutreffend erläutern tönne. Hierauf wurde die Magdeburg bereit, mit dem dortigen Gewerkschaftskartell zusammen- Verhandlung auf Donnerstag vertagt. Einzelne Zeugen wurden bis Schenectady gegen die Straßenbahn inscenierte Boytott ist mißglüdt, da 60 Proz. der Arbeiter denselben nicht beachteten. zuvirken, wie dies vom Gewerkschaftskartell gewünscht worden war. Montag entlassen. Verantwortl. Redakteur: Earl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. versammlungen verlautet nichts. 3001 " Explosion. Kairo, 18. November.( W. T. B.) In einem Magazin der Nr. 271. 19. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mittwoch, 19. Bovember 1902, Berliner Partei- Angelegenheiten, Parteigenossen! " " heit, altiv mit der Druderschwärze in Beziehung zu treten, denn es aus einer Blechtanne auf das Pflaster fließen. In dem Augenblick, rechnet af rege Mitarbeiterschaft aus unsrem geschätzten Leserkreise", als der Straßenbahnwagen 2313 der Ringbahnlinie die Arbeitsund gleich die erste Nummer enthält eine Blauderei", die zwar stätte passierte, trat S. gebeugt und rückwärts auf den Schienenstrang, einen höchst albernen Inhalt, aber einen richtigen lebendigen Frei- wurde umgeriffen und geriet unter die Borderplattform. Durch das herrn zum Verfasser hat. aufgerissene Straßenpflaster, dessen Steine sich über der üblichen Die nächste Lokal- Liste erscheint am Sonntag, den 30. November Ja, Herr Kracht versteht seine Zeit; welche Lust ist's, wohlthätig Höhenlage befanden, wurde S. gegen den Schutzrahmen gequetscht 1902. Wir ersuchen daher die Mitglieder der Lokalkommission zu sein, wenn man sich dabei nicht nur gut amüsiert, nicht mir und erlitt schwere innere Verlegungen. Er wurde nach dem Krankenvon Berlin und Umgegend, Kenderungen und Neuaufnahmen störper und Kleiderschönheit Leuchten laffen kann, nicht mur( auch hause Friedrichshain gebracht, wo der Unglückliche bald nach seiner bis spätestens Freitag, den 21. November 1902, einsenden zu davon ist im Blatte ausdrüdlich die Rede!) für sich oder seine Einlieferung verstarb. wollen: für Töchter eine gute Bartie ergattern kann, sondern wenn man noch Teltow Beeskow" an den Genossen Hermann Schliebitz in obendrein als Beispiel hilfreicher Tugend schwarz auf weiß ab- halb des Weichbildes liegt, mußten im Etatsjahr 1901/1902 Von dem Grundbesitz der Stadtgemeinde Berlin, soweit er außerBritz, Jahnstr. 2; gebrudt wird! Das ist wahrlich die höchste Gaumenbefriedigung in 216 041,28 M. Steuern gezahlt werden. „ Nieder- Barnim" an den Genossen Otto Riebe in Friedrichs- der Bußfertigkeit! Daran ist beteiligt die felde, Victoriaftr. 4; Wenn es unter den Veranstaltern dieser Feste wirklich noch ein 75 829,22 W. Der Rest verteilt sich auf einige andre Steuern die Grundwertsteuer mit Gemeindeftener mit 113 172,16 M., Potsdam- Oft- Havelland" an den Genossen Albert Nene in paar Lente giebt, die ein fociales Wert damit zu ber= Spandan, Jagowstr. 9; Von der gesamten Steuersumme ( Kreisstener, Umsatzsteuer usw.). richten glauben, die meinen, es wäre überhaupt etwas ernsthaft Wertvolles fällt ein beträchtlicher Teil auf die Gas- und Wasserwerke der Stadt. wenn wirklich ein paar Hundert Mart schließlich an ein paar Dugend Leute gelangen und ihnen Die höchsten Steuerbeträge wurden in Tegel und in Schmargendorf Berlin an den Genoffen Wilhelm Hinz. Prinzenstr. 66, S. 14. eine ganz momentane Hilfe gewähren- wenn es noch solche Leute entrichtet, in Tegel 31 753,50 M., in Schmargendorf 80 342,00 M. Die Genossen werden ersucht, hiervon Kenntnis zu nehmen und giebt, so zeigt das von einer geistigen Zurückgebliebenheit um Der diesjährige Weihnachtsmarkt beginnt am Donnerstag, den die Einsendungen umgehend zu besorgen, da spätere Einsendungen etliche hundert Jahre, und das Geistesniveau ihrer Streise erscheint um 11. Dezember und dauert bis zum Freitag, den 26. Dezember. Mit nicht mehr berücksichtigt werden können. so beflagenswerter, wenn wir ihnen ehrliches Empfinden zusprechen. dem Aufbau der Buden, für welche mit wenigen Ausnahmen dieNachträge lönnen in der Folge nicht mehr veröffentlicht werden. 28ie viel aus der großen Zahl diefer guten Gesellschaft" aber, die selben Standpläke bestimmt find wie im Vorjahre, darf in der Vielfach ist es in den letzten Wochen vorgekommen, daß zuschriften so aufopferungsvoll Seft trinken, Tombolas jammeln, würfeln, Nacht zum 11. Dezember begonnen werden, während die Entfernung in Lokal- Angelegenheiten" an die Nedaktion des Vorwärts" Kontertanzen, wären denn ernsthaft gewillt, ein Glas weniger derselben bis zum 27. abends erfolgt sein muß. Der Abbau der gesandt worden sind; wir teilen daher den Genossen mit, daß alle zu trinken, ein kleid weniger zu tragen un der Armen Verlaufsstände hat deswegen diesmal schon pünktlich stattzufinden, Anfragen und Zusendungen nur an den Genossen Wilhelm Hing, willen??! weil der 28. Dezember auf einen Sonntag fällt. Berlin S. 14, Prinzenstr. 66, zu richten sind und nicht an die Redaktion des Vorwärts Diverse Orte" an den Genossen Gustav Fellwoot, Eberswalde, Eisenbahnstr. 67. " Die Parteiblätter der genannten Kreise werden um Abdruck erfucht. Die Lokal- Kommission. 30 Das ist das schlimmste an dieser amüsanten Wohlthätigkeit, die Der Ueberschuß aus dem Markthallen- Betrieb ist im Etatsjahr für Hunderte ein Sport ist wie andres mehr: Sie tötet das sociale Pflichtgefühl durch Selbstbetrug; sie wiegt Menschen in den 1901/02 sehr bedeutend gestiegen, nachdem er einige Zeit hinfalschen Wahn ein, für das Wohl leidender Mitmenschen auf so be- durch im Rückgange gewesen war. Er beträgt diesmal 272636,90 M., queine leichte Art etwas gethan zu haben, sie bringt die Stimme das ist um 108 282,88 2. mehr als im vorhergehenden Jahre. Bei des Gewissens zum Schweigen und ertötet endlich ganz das Gefühl mehr an Einnahmen erzielt, besonders durch Mehrvermietung von den Ausgaben wurden Ersparnisse gemacht, andrerseits wurde ein dafür, daß der Arme von uns feine Gnade, leine Wohlthat, sondern Ständen, Kellern, Kühlräumen, Läden zc., daher diese Erhöhung des sein Recht, seinen Anspruch an Lebensgld zu erleberschusses. Von der Gesamteinnahme, die sich auf 2 841 017,19 m. Erster Wahlkreis. Treffpunkt für unsre Partie nach Waidmannsluft( in Gemeinschaft mit dem Gesangverein Freiheitstlänge"), morgens 9 Uhr, Charlottenstraßen- Ece Unter den Linden. Nach zügler treffen uns in Waidmannsluft, Lokal von Kuhn, Schweizer- heben hat. häuschen". Es wird eine rege Beteiligung erwartet. Adlershof. Der Wahlverein hält Donnerstag bei Fechner, Oppenftraße 56, feine Mitgliederversammlung ab. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Vortrag des Genossen Dr. Borchardt- Charlottenburg über„ Die Arbeitslosen- Versicherung". Frauen haben zu dieser Versammlung Zutritt. Der Vorstand. Lokales. Der Wohlthätigkeitssport. Das ist die große Gefahr des Wohlthätigkeits- Sports, der im Organ des Herrn Stracht einen unvergleichlich Karen Ausdrud gefunden hat. unt stellt und die des vorhergehenden Jahres um 70 552,99 M. überhat sich die Einnahme aus Standgeldern im ganzen trifft, tommen auf die Standgelder allein 2 118 847,36 9. Erhöht 56 193,55 M. Sie ist in sieben Hallen( I, Ia, II, III, VI, VIII, XIII) Um ungelegte Gier fümmerte man sich gestern im Bezirksverein um zusammen 63 816,44 M. gestiegen, aber in den übrigen 7 Hallen Die Central- Marktder südlichen Friedrichstadt. Ein Mitglied warf die Frage auf, ob um zuſammen 7622,89 D. heruntergegangen. auf der städtischen Untergrundbahn der Zehnpfennig- Tarif ballen I und IA haben fast die Hälfte der ganzen StandgelderAuch zu der Mehreinnahme eingeführt werde? Stadtverordneter Rosenow gab darauf die Einnahme gebracht, 1026 469,37 2. Antwort, daß auf den Behnpfennig- Tarif wohl nicht zu rechnen sei aus Standgeldern trugen diese beiden Hallen allein 42 894,88 m. bei. und man fich auf Streden zu 15 Pf. gefaßt machen müsse. Weiter Ju der Steinauerschen Mordaffaire entwidelt die Kriminalpolizei, teilte der Herr mit, daß eine Gesellschaft sich gefunden habe, welche nachdem nunmehr an der erfolgten Ermordung und Beraubung des J. B. Es giebt immer Menschen, die ihre Zeit verstehen. Ich die Bahn für 56 Millionen Mark erbauen wolle, doch sei die Verkehrs- vermißten Kaufmanns nicht mehr gezweifelt werden kann, eine Lebmeine jetzt aber nicht die Vorkämpfer der Menschheit, denen die deputation nicht geneigt, dies Gebot anzunehmen, da sie glaube, bei hafte Thätigkeit und in den lezten Tagen haben verschiedene Vertiefften Bedürfnisse der Zeit, ihre nach Entwicklung ringenden Sehn- Bergebung einzelner Streden den Bau billiger herstellen zu fönnen. nehmungen in diefer Sache stattgefunden. Es ist auch bereits ein füchte klar werden und die diesen Bedürfnissen der Zeit ihre ganze Uns will scheinen, als ob es mit der Erörterung des Fahrpreises Zeit Kaufmann. sistiert worden, mit dem Steinauer zwei Tage vor feinem Verschwinden noch gemeinsam ein Geschäft abgeschlossen hatte. Straft opfern, oft genug noch verhöhnt und beschimpft, ohite hat, bis die Bahn ihrer Vollendung nahe iſt. Dieser Kaufmann erschien aber nur dadurch verdächtig, daß er sich Dank und Lohn die meine ich hier nicht. Bon jenen Die Stadtverordneten- Bersammlung hat sich in ihrer Sigung seit einigen Jahren unangemeldet in Berlin aufhielt. Auffälliger Marodeuren der Stultur spreche ich, die alle kleinen Krankheiten am Donnerstagnachmittag 5 Uhr mit folgender Tagesordnung zu weise ist von den Schmucksachen, welche Steinauer bei sich getragen, ihrer Zeit, ihre Lafter und Eitelkeiten flug auszubeuten verstehen, die befassen: Vorlage, betreffend den Entwurf einer Polizeiverordnung immer noch nichts ermittelt worden. Die Damenuhr, die ebenfalls ihr Geschäft aus allen modischen Dummheiten zu machen wissen. zur Regelung des Straßenhandels in Berlin. Einen gewissen psychologischen Scharfsinn wird man ja auch diesen von Mitgliedern der Versammlung, betreffend die Vermehrung der Deckel des Rüdens ist vollständig mit flach eingelegten BrillantAntrag eine Beute der Mörder geworden ist, besteht aus Gold und der Leuten nicht absprechen tönnen, und ihr Thun ist deshalb nie un Bahl der Schulärzte. Vorlagen, betreffend die Verteilung splittern besetzt. intereffant für den der den Geist seiner Zeit auch in den negativen Fer Zinsen aus den Vermächtnisse des Hofrats Heber, die AbSeiten gern flar erkennen möchte. änderung der westlichen Fluchtlinie der Bellermannstraße am Bahn Großfener tam in der Nacht zu gestern in der Kurstr. 38, Ede Da scheint mir denn ein Blättchen überaus lehrreich, das ein hof Gesundbrunnen, die Festsetzung der Fluchtlinien für eine neue der Alten Leipzigerstraße, aus unermittelter Urfache zum Ausbruch. findiger Herr seit dem 1. November in Berlin erscheinen fäßt. Gs Giraje 23A in Abteilung XI des Bebauungsplanes, die Ab- Bei Ankunft der Feuerwehr um 10 Uhr stand dort ein großer präsentiert sich recht feudal auf vorzüglichem glattglänzenden Papier änderung des Bebauungsplanes Abteilung XI zwischen Behm, Lagerfeller in großer Ausdehnung in Flammen. Es brannten mit großem lateinischen Druck und benamst sich Das huelf- Schwedter-, Gleimstraße, Straße 16 und Ring- Eisenbahn, die Bosamenten. Um die Flammen, die auch das Erdgeschoß ergriffen reiche Berlin". Herausgegeben wird es von einem Herrn Erwerbung von Ländereien in Schönow, Schmetzdorf, Ladeburg, hatten, zu löschen, mußten sechs Schlauchleitungen vorgenommen Stracht unter Mitarbeit hervorragender Persönlichkeiten der Abels- Vernan und Hönoto zur Eriveiterung der nördlichen Rieselfelder, werden. Der Qualm war so enorm, daß die Mannschaften zeitweise Finanz- und Geistes aristocratic".( Man beachte die Reihenfolge und den Umbau der Feuerwache in der Oberbergerstraße, die in der Zeit nur mit Stauchkappen und Feuerschutzanzügen bis zum Brandherd vormache ein bescheidenes Fragezeichen zur dritten Klasse!) Dies vom 1. April bis 30. September 1902 der Stadtgemeinde gemachten dringen konnten. Mehrere Feuerivehrmänner erlitten beim VorOrgan hat die großartige Idee, der Mittelpunkt zu werden Bulvendungen, die Mietung von Diensträumen im Hause Dielsen- gehen Schnitt- und Brandivunden, und andre erkrankten unter der für alle, die da zum Besten der Armen und Glenden Straße 1/2 für die IIIa. und IV. Bau- Inspektion und die Fest- Einwirkung des Qualms. Es blieb schließlich nichts anderes übrig, todesmutig Seft trinfen und Cotillons arrangieren, die febung von Baufluchtlinien für die Verlängerung der Rungestraße als den Keller unter Wasser zu sehen, damit eine weitere Ausdehnung da in unbegrenzter Opferfreudigkeit Tombolas und Theater- bis zur projektierten Spree- Uferstraße. Pensionierungs- und vermieden wurde. Der Keller und das Erdgeschoß sind ausgebrannt vorstellungen veranstalten, sich wöchentlich auf 2-3 Wohl- Unterstübungsfachen. Vorlage, betreffend den Ablauf der Wahlzeit und der Schaden ist ganz bedeutend. thätigteitsfesten" trant tangen alles zum Besten der Armen und von zwei Mitgliedern des Kuratoriums der Stiftung der Berliner Wegen Erbschleicherei und Betruges schwebt ein Strafverfahren Elenden. Es war wirklich Zeit, daß für diesen Hauptfaftor im Gelverbe- Ausstellung im Jahre 1879. Leben von Berlin W. ein Organ geschaffen wurde und Herr Kracht versteht eben seine Zeit. Aus dem Programmauffah des Blättchens, der in seiner un bewußten Frivolität schlechthin ein Stulturbolument ist, feien folgende Passi hervorgehoben: 19 gegen einen Herrn. und seinen Schwiegersohn aus der QuizowDer frühe Winter. Bis auf 8 Grad unter Null sant gestern straße. Herr S. heiratete vor langer Zeit eine Witive, die aus ihrer morgen das Thermometer. Schon am Sonntag früh war der Gefrier- ersten Ehe zivei Söhne besaß und ihm noch vier Töchter gebar. Vei punft erreicht und am Montagmorgen hatten wir 4 Grad Stälte. ihrem Tode hinterließ die Frau ein Grundstück in Colberg, das mit 3600 m. belastet war, aber bedeutend mehr wert ist. Sie verfügte Gestern sind bereits die ersten Kunsteisbahnen eröffnet worden und Die gute Gesellschaft"( dies lieber Leser ist das Lieblings- nicht lange dürfte es bei der jetzigen Witterung dauern, daß auch die lettwillig, daß ohne Einwilligung aller sechs Kinder an dem Grundstück nichts geändert werden solle, weder die bestehende Hypolhet ge wort des Blattes!) sucht ihre Vergnügungen mit dem Gebot der Seen des Tiergartens sowie Havel und Müggelſee fest gefroren tindigt, noch eine neue eingetragen werden, noch ein Verkauf stattweitgehendsten Nächstenliebe in Einklang zu bringen, fie find. Das anmutige Bild des Eisbahnflirts wird sich also bald in amüsiert sich selbst zum wohlthätigen gwed voller Herrlichkeit entwickeln und herrliche Tage winken allen, die sich und bezahlte nach dem Tode seiner Frau auch pünktlich die Zinsen finden dürfe. Herr K. Hatte den Nießbrauch bis an fein Lebensende „ Wenn die Könige bauen, haben die Kärrner gute Tage" diefer dem Schlittschuhsport hingeben können. Saz heißt variiert, wenn die Großen sich amüsieren, haben die Mit weniger frohen Gefühlen sieht die Arbeiterschaft den frühen eine der vier Töchter geheiratet hat und bei ihm wohnt, die den Früthen der Hypothet. Vor furzer Zeit aber löfte sein Schwiegersohn, der Kleinen den Vorteil davon! Nicht allein der Reinertrag des Festes Winter kommen. Für sie bedeutet die Kälte in unzähligen Fällen Hypothek aber ohne Wissen der beiden Söhne aus erster Ehe, von denen der ist frohe Gabe, nein, die ganzen Kosten des Unternehmens tommen Arbeitslosigkeit. Auf den Bauten haben die Arbeiten vielfach einge eine in Stettin wohnt, während der andre hier in der Prinz Louis den Lieferanten, also(!) der Allgemeinheit(!!) zu gute. Insofern stellt werden müssen und auch mit den Straßenpflasterungen hapert ist jeder ngus Wohlthätigkeit. Das Geld kommt ins es. Allen diesen Arbeitern und ihren Familien erscheint das Ge- Ferdinandstraße als Geschäftsmann ansässig ist. Herr St. ſtellte Rollen und sickert durch viele Kanäle in die Hände von vielen spenst der Notstandes zur fröhlichen, feligen Weihnachtszeit. Die feinem Schwiegersohne für die Hergabe des Geldes, das nicht wieder hundert Bedürftigen. Darum also ein„ Hoch den Wohlthätigkeits- Särte des Winters dem Proletariat, seine Freuden den Herrschaften eingetragen wurde, einen Schuldschein aus, da er dann aber leine Zinsen mehr bezahlte, so kam das Grundstück unter den Hammer. festen 1"-" von Bildung und Besiz. Das nennt man ja wohl göttliche Welt- Bei der Versteigerung erstand es eine der vier Töchter St.s für Diefe unvergleichlichen nationalökonomischen Betrachtungen ordnung. 6000 W., da diese selbst aber kein Geld hatte, so trat wieder der werden nur noch durch ein Bild überboten, dessen sich der VerKlage gegen den Overpräsidenten. Der Oberpräsident hat die Schwiegersohn ein, der mum das Grundstüd erhielt und seine Schwä faffer gleich zu Anfang bedient. Er spricht da von der Pfiffigkeit, mit der mittelalterliche Mönchlein aur Fastenzeit etwa eine Ente vom Genoffen Schubert gegen den Befcheid des Polizeipräsidenten gerinnen mit je 500 M. Schweigegeld abfand. Dann aber verlaufte Froschtenlenragout auftreten ließen und fährt fort: eingelegte Beschwerde zurückgewiesen. Der angefochtene Bescheid der Schwiegerfohn das Grundstück weiter für 11 000 M2. an einen Gaumenbefriedigung und Bußfertigkeit wußten hatte die unberechtigte Auflösung der Provinzialfonferenz und die Maurermeister. Das Ergebnis aller dieser Schiebungen ist, daß die Söhne der Erblasferin leer ausgingen. Aber nicht allein das; der fich zu ein gen. Dieses pilante Exploiment ins geistige Entfernung der Frauen aus dem Saal als berechtigt erachtet. Gegen Schwiegersohn S. verklagte sie auch noch auf Anerkennung des Gebiet verlegt zeitigte die Wohlthätigkeitsfeste." den Bescheid des Oberpräsidenten ist nunmehr Klage beim Ober- Schuldscheins. Num machten sie Anzeige wegen Erbschleicherei und Die Unverfrorenheit solcher Säge würde empörend sein, wenn Berwaltungsgericht erhoben. Betruges. nicht die unglaubliche Naivetät, mit der sie sich selbst preisgiebt, allzu fomisch wirkte. Ja„ Gaumenbefriedigung und Bußfertigkeit" Ein Berliner Arbeiter, der Monteur Baul Gnaud aus der Mit einer ungewöhnlichen Dreistigkeit trat gestern ein Wechsel ben letzten Rest socialen Pflichtgefühls, den man etwa noch hat, Bingendorfer Straße 6 ist in Italien seinem Beruf zum Opfer ge- fallenfsteller in einem Café am Alexanderplatz auf. Es war ein ersticken in Amusements, deren ethische Benennung zwar über die fallen. Er war im Auftrage der Firma Siemens u. Halste in einer Mann in orientalischer Tracht mit dem roten Fez. Nachdem er vertotale Wertlosigkeit solcher socialen Hilfeleistung nicht hinweg- Fabrit zu Turin beschäftigt. Als Gnaud am Abend des 14. Nobem fucht hatte, allerhand buntes Seidenzeng los zu werden, fezte er sich täuschen kann, deren pastoraler Firnis aber der lieben Gitel- ber, so schreibt uns sein Arbeitsfamerad, bei der Arbeit thätig war, hin und trant eine Flasche Rotivein. Als ihm der Kellner beim Be keit der Afteure einen ganz besonders aparten Stachel bietet. tam er mit einem Stüd Supferdraht der unter Strom befindlichen zahlen einen Hundertmarkschein wechseln wollte, verlangte er nach Zu allen Leckereien der Tafel obendrein noch den Ruhm eines Asteten Leitung zu nahe und fiel vom elektrischen Schlage getroffen leblos einem nicht ganz neuen Kniff bestimmte Münzen und da ihm diese schlürfen ja das ist was! Wer daran zweifelt, daß diefe Spielart hin. Wiederbelebungsversuche waren ohne Erfolg. Das Unglüd soll nicht gegeben werden konnten, so nahm er feinen Schein zurüd, ließ großstädtischer Winterfeste ausschließlich der lieben Eitelkeit und allen- der Unvorsichtigkeit des Verunglückten zuzuschreiben sein, der sich troß aber, ohne daß der Stellner es merkte, eins der aufgezählten falls noch dem Zeitübermaß der Damen ber guten Gesellschaft" eindringlicher Warnung des mit der Aufsicht betrauten Angestellten gwanzigmarkstücke in feine Tasche verschwinden. Später ließ er den ihre Blüte verdankt, der lese den zweiten Artikel dieses hilfreichen schon furz vorher an der gefährlichen Stelle zu schaffen gemacht Schein denn doch wechseln, stibigte ein Behnmarlitüd weg, während Berlin", in dem sich der Geist dieser Stritik kondensiert hat. Dieser hatte. Gnaud hinterläßt eine 23itive mit zwei noch schulpflichtigen der Kellner fleine Minize suchte, behauptete. dann, daß der Stellner Artifel ist eine Wochenschau" über die legten großen Feste, Bazare ze. Kindern. fich um 10 M. geirrt habe und erhielt in der That diesen Betrag Der Kellner, der einen Irrtum für möglich hielt, Einige Zeilen zur Probe: als 17 2C. 2C." süd seit 20 Jahren und betrieb darauf ebenso lange seine Fabrit mit 36 bis 40 Gesellen und Arbeitern. Seit einigen Monaten war er infolge von Ueberanstrengung sehr nervös. In einem unbewachten Augenblick stieg der Kranke gestern mittag durch die Bodenluke auf das Dach des Seitenflügels, stürzte sich auf den Hof hinab und fand auf der Stelle den gesuchten Tod. Aus den Nachbarorten. gons Durch einen Sturz vom Dache seines Hauses hat sich gestern der noch einmal. " Im Lichthof wurde von Frau Dr. Ruffat Seft fredenzt. In einer Würfelbube waltete Frau Landgerichtsrat Schulze ihres Amtes, 56 Jahre alte Klavierfabrikant Louis Mörs aus der Reichen- sah erst beim Staffe machen, daß der Orientale ihn um 30 m. ge während and Schwedischen Buffet Frau H. Schanz, Frau Baronin bergerstrake 142 das Leben genommen. Mörs besaß dieses Grund- prellt hatte. v. Grünhoff, Frau Trulson und Frau General Weinberger die Honneurs machten. Sehr beliebt schien im letzten Saal das Wiener In Rigdorf legten gestern auch die Wahlen in der zweiten Café zu sein, wo Frau Generallieutenant Süper, Frau A. Graz mann, Frau Hauptmann v. Santen In diesem Tone geht es über 100 Beilen lang und vor dem Wählerklasse Zeugnis vom Fortschreiten unsrer Partei ab. Im Nordbezirt brachten es unsre Genoffen auf je 48 Stimmen, während die berauschten Blicke des Lesers entbreiten sich an die 200 Namen von Damen der guten, besten, ja der allerbesten Gesellschaft" wie Von einem Straßenbahnwagen ist gestern nachmittag 4 Uhr der Gegner zusammen ungefähr dreimal so viel Stimmen erhielten. der Nedakteur so sinnig fagt. Wer wollte zweifeln, daß all die Stredenarbeiter Robert Sieg aus der Streligerstr. 11 bei der Gewählt wurden die Herren Nofter und Rahmig mit 158 und 163 Stimmen; zwischen Deter, der 91 und Siltmann, der 80 Stimmen Damen, die sich hier gedruckt sehen, flugs Abonnenten dieses Blattes Arbeit getötet worden. Sieg war bei Neupflasterungsarbeiten werden, gegen dessen ausführliche Würdigung die schüchternen An- in der Andreasstraße beschäftigt und hatte die Aufgabe, die Fugen erhielt, hat Stichwahl stattzufinden. Im Südbezirk siegten die fänge des„ Kleinen Journal" etwa denn doch ganz und gar nicht der eingesetzten Kopfsteine des Pflasters mit Teer auszufüllen. Er Kandidaten der vier Kommunalvereine, Vögelle und Noye, mit je aufkommen. Ueberdies bietet die„ Hilfreiche Berlin" auch Gelegen- stand dicht an dem Straßenbahngeleise und ließ den flüffigen Teer 108 Stimmen, während auf unfre Parteigenossen je 23 Stimmen Brobenummern stehen jederzeit zur Verfügung. " fielen. Bei den Stadtverordnetenwahlen am 16. März 1899 erhielten| Klassen= 49,6 pro Klasse gegen 50,26 im Vorjahre, 52,09 in 1900| mur pro Quartal abonniert werden. Das einzelne Heft kostet 25 Pf. unfre für die zweite Abteilung aufgestellten Kandidaten nur 3 bis und 52,27 im Jahre 1899. Berlin und die meisten südlichen Vor7 Stimmen; der Fortschritt ist also unverkennbar, und es mag mur orte weisen aber eine geringere Durchschnittsaiffer auf. eine Frage der Zeit sein, daß unfre Parteigenoffen auch als Stadts berordnete der zweiten Wählerklasse im Rathaus festen Fuß fassen, Vielleicht leuchtet dann den Reaktionären die Ungerechtigkeit der Klassenwahl ein. Die Schöneberger Stadtverordneten- Bersammlung hatte am Montag u. a. die Erweiterung des Ausbaues der Gemeinde schule im Friedenauer Ortsteil( an der Rubensstraße) auf der Tagesordnung. Es sollen nach einem Beschluß vom Juni d. I. zu dem jetzt bestehenden Gebäude noch zwei Seitenflügel hinzukommen, der Magistrat hatte jedoch nur den Entwurf zur Erbauung eines Flügels vorgelegt mit einem Koſtenanschlage bon 169 000 Mark. Augenblicklich besitzt die Schule 26 Klaſſen, die nach der geplanten Erweiterung aus 38 Klaſſen bestehen wird. Außerdem soll eine Brausebadanlage, die damals tros des Drängens unfrer Genossen nach den Angaben des Stadtbaurats Egeling aus fogen. technischen Schwierigkeiten unterblieb, in dem neuen Flügel, und zwar für beide Geschlechter, errichtet werden. Sehr richtig bemerkten unsre Genossen M af u ch und hoffmann, daß man hier wieder halbe Arbeit mache, indem man sich erst das Bedürfnis" wieder über den Kopf werde wachsen lassen, um den zweiten Flügel anzubauen, daß eine Brausebadanlage der mit jedem Jahr sich steigernden Schülerzahl nicht genügen dürfte und daß vor allem durch den Angriff der Errichtung beider Flügel eine bedeutende Ersparnis eintreten müsse. Außerdem aber würde durch die doppelte Bauperiode der Unterricht in empfindlicher Weise gestört und es könnte der Fall eintreten, daß kaum nach Beendigung des einen Flügels sich die Erbauung des zweiten erforderlich macht. Natürlich fand diese Ansicht bei den andern Rednern, mit Ausnahme des Stadtverordneten Strauch, keine Gegenliebe. Um die thatsächliche Bedürfnisfrage noch mals zu prüfen, wurde die Vorlage aber doch an den Etatsausschuß berwiesen. Eine andere wichtige Frage betraf die schon oft behandelte Angelegenheit des Baumeisters Up betr. die Löschung der grundbuchamtlich eingetragenen Beschrän# fungen bei Errichtung von Wohnhäusern an der Stierstraße ( Friedenauer Ortsteil). Genannter Eigentümer besitzt daselbst gegen fieben Grundstücke, die nach einem Vertrage mit dem Magistrat nur mit Vorderhäusern von 3-7 Bimmerr und mit Hinterwohnungen nicht unter 3 Zimmern bebaut werden dürfen, um, wie die Absicht des Magistrats fundgiebt, in jener Gegend ein nur steuerträftiges Publikum heranzuziehen." Stadtverordneter Hoffmann( Soc.) führte vor Augen, daß selbst der Stadtfyndikus seiner Zeit zugegeben habe, daß große Wohnungen in Hülle und Fülle am Orte leer stehen, daß dagegen ein Wangel an fleinen Wohnungen schon längst festgestellt sei. Eine solche Bes schränkung sei unverständlich und geeignet, die Wohnungsnot der fleinen Mieter zu vergrößern. Die Vorlage wurde, trotzdem Herr Uz sich zur Zahlung einer Konventionalstrafe von 21 000 M. im Falle der Nichterfüllung des Vertrages verpflichtete, an den früheren Ausschuß verwiesen. Zugestimmt wurde sodann einer Vorlage, welche die Errichtung bon 2 Rektorstellen und 12 Lehrer- und Lehrerinnenstellen zu Ostern 1903 und von 3 Lehrer- und 5 Lehrerinnenstellen zu Michaelis 1903 verlangt. Unfre Volksschulen zählen zur Zeit 9627 Kinder in 194 Für den Inhalt der Injerate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Mittwoch, 19. November. Anfang 7%, Uhr: Opernhaus. Stonzert des fgl. Dpernchors. 1. Requiem v. Cherubini". 2." Barfijal". Urania. Taubenstrasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Tausend Jahre deutscher Kultur. Sternwarte Invalidonstrasse 57/62. Geh Rat Prof. Dr. P. Schwahn: In die Etatskommission tourde unsrerseits wieder Genosse Masuch delegiert. Strille. Von der Gleichheit", Zeitschrift für die Intereffen der Arbeiterinnen ( Stuttgart, Dieg' Verlag), ist uns soeben die Nr. 24 des 12. Jahrganges zugegangen. Aus dem Jnhalt dieser Nummer heben wir hervor: Cornelie Huygens. Mar Grunwald. Die fünfte Generalversammlung des Bundes Friedrichsfelde. Die Gemeindevertretung erklärte sich mit dem deutscher Frauenvereine. Vom Hebammenelend. III. Bon Marie Kunert. Aus der Bewegung. Bau zweier Turnhallen einverstanden, von denen die eine in Feuilleton: Herbst in Spital. Gedicht von Otto Mutter Jones.( Fortseyung.) Notizenteil: Bom WeberDie Kosten stellen sich für jede Halle auf 18 000 M. Nach langer Frauenstimmrecht. Karlshorst und die andre in Friedrichsfelde errichtet werden soll. ausstand in Meerane. Socialistische Frauenbewegung im Auslande. Sittlichkeitsfrage. Debatte bewilligte die Gemeindevertretung den Lehrern die ErFrauenbewegung. Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer höhung des Grundgehalts von 1200 auf 1300 m. und die Erhöhung 10 Bf., durch die Boft bezogen( eingetragen in der Reichspost- Zeitungsliste des Wohnungsgeldzuschusses von 400 auf 500 M. Die Mehrausgaben für 1902 Neuter Nr. 3051) beträgt der Abonnementspreis viertelfährlich ohne hierfür stellten sich auf 4560 M. vorsteher befürworteter Antrag der Gemeindebeamten zur Als dann ein vom Gemeinde- Bestellgeld 55 Pf., unter Kreuzband 85 Pf. Sprache tam, auch ihnen den Wohnungsgeld- Zuschuß zu erhöhen, erscheinen lassen. Aus dem Inhalt heben wir besonders die beiden farbigen that man sehr entrüstet, weil den Beamten erst am 1. April das Ge- Bilder hervor. Das eine derselben verspottet den Flug des deuschen Sm halt um burchiveg 100 M. erhöht worden ist. Der Antrag wurde perialismus“, indem es ihn als einen Adler darstellt, den der britische Lög einstimmig abgelehnt. Der Wahre Jacob hat soeben die Nr. 24 feines 19. Jahrganges an hält. schildert Die Centrums", dessen Wähler aus Anlaß des Bolltariss, foiveit sie Bauern find, zum Bund der Landwirte, someit sie Arbeiter sind, zur Socialdemokratie übergehen. Das Bild„ Stulturbünger" fennzeichnet die Stellung der Lehrer in Trakehnen. Weitere fleine Zunftrationen find andren politischen Borgängen gewidmet. Weiter enthält die Nummer einen Festartikel zu Wilhelm Hauffs hundertstem Geburtstage, dem ein Porträt Hauffs und eine Zeichnung der Burg Lichtenftein von Emil Erk beigegeben ist. Aus den Gedichten der Nummer er Moderne Politit",„ Berufskrankheiten"," Neue Griffe" von Ludwig Frant, wähnen wir„ Das Ende vom Liede"," Ein Lied der Ueberzeugungstreue", " Was ich habe und„ Ein Ausweg"( in sächsischem Dialekt). Außerdem enthält die Nummer noch eine Anzahl fleiner Beiträge in Poesie und Prosa. Der Preis der 12 Seiten starten Nummer ist 10 Pf. Centralverband der Handlungsgehilfen und Gehilfinnen Deutschlaubs.( Bezirk Berlin.) Heute, Bugtag, abends 9 Uhr, in den Arminballen, Kommandantenstraße 20: Dritter Vortragsabend des Nedakteurs Herrn H. Ströbel über das Thema:„ Aus der deutschen Litteratur". Gäfte find willkommen. findet im Boltshause, Rosinerstraße 3, eine öffentliche Bersammlung des Charlottenburg. Am Donnerstag, den 20. November, abends 81, Uhr, Wahlvereins statt, in der Genoise Ledebour über: Im Rampfe mit der Reattion sprechen wird. Centralverband der letscher und Verufsgenossen Dentfch lands. Bugtagnachmittag 5 Uhr große öffentliche Versammlung im Englischen Garten, Alexanderstraße 27c. Centralverband der Ronditorgehilfen und verwandter Bernfe. Heute, Mittwoch, abends 7 Uhr bei Sticht(„ Hamburger Haus"), Linientraße 96, Mitgliederversammlung. Bortrag über Alkoholismus und Arbeiter frage. Gäste willkomunen. Cingegangene Brushriften. Der Arbeitsmartt", Halbmonatsschrift der Centralstelle für Arbeits. markt- Berichte( Herausgeber Dr. J. Jastrow, Berlin, Verlag bon Georg Reimer). Die als Organ des Verbandes deutscher Arbeitsnachweise" ers scheinende Beitschrift enthält in Nr. 4 des 6. Jahrganges u. a.: Rundschau über die Lage des Arbeitsmarktes. Allgemeines; Pünktlichkeit in der Berichterstattung der Krankenkassen. Beschäftigung ausländischer Arbeiter bei Bayubauten in Sachsen. Situationsberichte aus einzelnen Gewerben: Bergbau( Beschäftigungsgrad im Ruhrgebiet, in Oberschlesien, Sachsen, im Eschweiler- und Wurmirevier. Krisis in der rheinischen BraunkohlenVon der Illustrierten Romanbibliothe? reien 1902. Berlängerung der Roheisen- Syndikate. Beschäftigungsgrad auf den Industrie); Eisengewerbe( Roheisen- Produktion in den ersten neun Monaten 10 Bf. herausgegeben, find bis jest heft 43 und 44 erschienen. Der mit in Chemnik, Crimmitschau, Essen, Mannheim und Magdeburg); Textils Stunden", von der Buchhandlung Vorwärts in Wochenbesten zu Hütten); Metalle und Maschinen( Geschäftslage der Maschinenbau- Industrie prächtigen, für den Inhalt charakteristischen Zeichnungen geschmückte Roman gewerbe( Befriedigender Geschäftsgang im schlesischen Bezick); Müllerei „ Zie drei Wusteriere" von Alegander Dumas hat bei dem( llebererzeugung. Konkurrenz der Exportmühlen. Lohnverhältnisse); Lejerkreis solch reichen Beifall gefunden, daß wir wiederholt unsre Leser Brauereigewerbe( Rüdgang des Absages. Geschäftslage in München, Nürn auf diese Romanbibliothek aufmerksam machen konnten. Auch das„ Kleine berg und Kulmbach. Statistisches Monatsmaterial: Wetterbericht. Feuilleton" bringt manch' wissenswerten, belehrenden oder unter Arbeitsnachweise.- Stranfenfassen. Martenerlös der Landes- Versicherungs. baltenden Aufsatz und für die Erbeiterung sorgen„ Wig und Schers" anstalten. Streitverzeichnis für Deutschland, Destreich- Ungarn, Schweiz. ober- Dies und Jenes". Jede Buchhandlung und jeder Solporteur nimmt Bestellungen entgegen. 7. Heft des 21. Jahrganges erschienen. Aus dem Inhalt des Heftes heben Von der Renen Belt( Stuttgart, Diet' Verlag) ift foeben das mir hervor: Der entscheidende Bunkt. Diepgens Philosophie. Von Cornelie Huygens. Philipp Langmann. Von Friedrich Stanipfer. Bur Geschichte der Berttheorie. Bon N. Hilferding. Der Kampf um die Preßreform in Destreich. Von Adolf Braun. Litterarische Rundschau: Bernard Lazare, L'oppression des Juifs dans Europe orientale. Les Feuilleton: Einen Stein im Brett. Aus den Gra innerungen eines pieußischen Bollsschullehrers. Von E. 2. Berseld. Die Neue Zeit" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und Kolporteure zum Preise von 3,25 M. pro Cuartal zu beziehen. In der Zeitungspreisliste der Bostanstalten ist die Neue Zeit unter Nr. 5389 eingetragen, jedoch kann dieselbe bei der Post Juifs en Roumanie 群 Berwaltung der Arbeitsnachweise: Heuerbureau der Hamburg- Amerika Linie. Arbeitsvermittelung in Destreich 1901. Beilage: Mitgliederliste über Oktober 1902. des Verbandes deutscher Arbeitsnachweise nebst zahlenmäßigen Angaben Mentor, Netizkalender für Schüler für 1903. Mtenburg, Berlags. handlung H. A. Pierer. Meyers Großes Ronverfations- Lexikon. Sechste Auflage. Band L Bibliographisches Sustitut, Leipzig. Wetter Prognose für Mittwoch, ben 19. November 1902. Trocken und vorwiegend heiter bei scharfen nordöstlichen Winden; nachts strenger, am Tage mäßiger Frost. Berliner Betterbureau. Thalia- Theater. Palast- Theater Wilhelm- Theater. Dresdenerstrasse 73-73. Mittwoch( Bußtag): Gr. Chor- n. Solisten- Aufführung. Bum Donnerstag: 485. Wate: Charleys Tanto. Guide Thielscher als Charleys Tante. 8, Burgftr. 22. Diveftion: R. Winkler. Sente Mittwoch( Buklag) bleibt das Theater geschlossen. Donnerstag und folgende Tage: Friedrich- Strasse 236. Geschlossen. Morgen Donnerstag: Preciofa. Bintang: Charleys& ante. 8. Goldene Jugend. Passage- Theater. Borber: Cassis Pascha. Anf. 71% Uhr. Im Vorder- Restaurant( Dresdener Bierhallen) täglich nachm. KünstlerKenzert. Schiller. O.( Wallner- heater.) Werden und Vergehen im Welton Carl Weiss- Theater. Judas Maccabäus. Cäcilien- Meffe. raum." Thalia. Große Chor u. Coliften. Berliner Aquarium Aufführung. Unter den Linden 63a Alle übrigen Theater gefchloffen. Eingang Schadow- Strasse No. 14. Donnerstag, 20. November. Anfang 72 Uhr: Opernhaus. Feuersnot. Sabotte. Schauspielhaus. Das große Licht. Nenes Opern Theater.( Kroll.) Geschlossen. Dentiches. D' Mali. Berliner. Alt- Heidelberg. Central. Madame Sherry. Lessing. Das Theaterdorf. Nenes. Herren der Schöpfung. Mesidenz. Seine Kammerzofe. Westen. Alessandro Stradella. Thalia. Charleys Tante. Vorher: Cassis Bascha. 0 Anfang 8 Uhr: Schiller. O.( Wallner Theater.) Der Pfarrer von Kirchfeld. Schiller. N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater). Der Biberbelz. Belle Alliance Theater. Anno 48. Wilhelm. Preciosa. Carl Weik. Ilse Römer. Heute, Busstag, Eintrittspreis 50 Pfg. Reichhaltigste Ausstellung der an lebenden Seetieren, Welt Reptilien etc. Trianon- Theater. Georgenstrasse, zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Heute: Geschlossen. Donnerstag und folgende Tage: Die Liebesschaukel. Lustspiel in 4 Akten v. M. Donnay. Anfang 8 Uhr. Gr. Frankfurterstr. 132. Hente Mittwoch: Gefchleifen. Donnerstag und folgende Tage: Ilse Römer. Romantisches Schauspiel in 3 Aften ( 6 Bildern) von Ernst Ritterfeldt. Anfang 8 Uhr. Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Die Heben Staben. Apollo- Theater. Heute Bußtag: Gefchloffen. Donnerstag u. folgende Tage: Von 8-9 Uhr: Specialitäten. Un 9 Uhr: Bum 14. Male: Hakiri's Hochzeit Ausstattungs- Operette in 2 Aften und 6 Bildern von Paul Lincke. Im zweiten Bilde: Belle- Alliance- Theater. Der sensationelle Spiegeltrick. Heute: Geschloffen. Donnerstag und folgende Zage: Münchener Ensemble Gastspiel Anno 48, Konrad Dreher # als Gaft. Luifen. Berlin, wie es weint und Altmünchener Boffe mit Gelang in lacht. Casino. Ein Sohn des Bolkes. Metropol. Berlin bleibt Berlin. Apollo. Nakiris Hochzeit. 3 Aften. Anfang 8 Uhr. Zotensonntag, 23.: Der Müller und sein Kind. Buntes Theater. Die Lore. Aber Residenz- Theater. gläubisch. Der Hund. Bunter Teil. Palast. Goldene Jugend. Speciali täten. Kleines. Adermann. Trianon. Die Liebesschaukel.( La Bascule.) Wintergarten. Specialitäten. Specialitäten. Passage Theater. Bassage Panoptikum.Specialitäten. Steidl. Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Urania. Taubenstr. 48/49. Tausend Jahre deutscher Kultur. Zm Hörsaal um 8 Uhr: Geh.- Rat Blumenstraße 9. Heute: Geschlossen. Donnerstag und folgende Zage: Seine Kammerzofe. ( Nelly Rozler.) Schwant in drei Aften von Bilhaud und Hennequin. Kleines Theater ( Schall und Ranch) Unter den Linden 44. Heute: Geschlossen. Prof. Dr. P. Schwahn:„ Werden Donnerstag, den 20. November: und Bergehen im Weltenraum". Invalidenstraße 57/62. Täglich: Sternwarte. CASTANS Panoptikum Friedrichstrasse 165. Neu! das jüngste Wunder Afrikas eine schneeweisse Negerin von der Goldküste, 20 Jahre alt, weisse Haut, weisss Haar, hellgraue Augen, ein anthrop. Phänomen!! Neben der weissen d.schwarze Schwester: Beide von schwarzen Eltern!! Abends 8 Uhr: Ackermann. Eine tragische Komödie in 3 Akten von F. Holländer u. L. Schmidt. Im lezten Bilde: H. Harndins elektrisches Ballett. Kaffeneröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Buntes Theater ( Ueberbrett'l.) Stopniderstraße 68. Anfang 8 Uhr. Mittwoch: Geschloffen. Morgen Donnerstag, den 20.: Die Lore. Abergläubisch. Der Hund. Bunter Tell: Tiny Senders. Marcell Salzer. Charlotte Marga. Hans Fredy. Emil Justitz. Luisen- Theater. Reichenbergerstraße 34. Heute Bußtag: Geschlossen. Donnerstag: Berlin, wie es weint und lacht. Freitag, 8. 1. Male: Wallensteins Tod. SteidlDranien Theater an der Central- Theater burg. Thor Friedrichstr. Donnerstag 8 Uhr. Sonnt. 7 Uhr. Geschlossen. Mittwoch, den 19. November: Donnerstag, Freitag u. Sonnabend: Abends 7%, Uhr: Madame Sherry. Operette in 3 Atten von Huge Felig. Sonntag, den 23. Rovember, 7: „ Die Glocken von Corneville." Operette in 3 Alten von Robert Blanquette in erster Befegung. Montagu. folg. Tage Madame Sherry. Die Freitag Abonnements find an allen Wochentagen gültig. Steidl= Sänger. Täglich wechselndes Programm. Dienstag, Donnerstag, Sonntag im Festsaal: Canzkränzchen. Operetten- Burleske in 2 Aften mit Gesang u. Tanz von W. Geride. Miufik von C. Wappaus. Hyronimus Fiebig Dir. R. Winkler. Sonntag, den 23. November: 8 Uhr: 8 Uhr: Preciosa. Schauspiel mit Gesang in 4 Mten von P. A. Wolff. Mufil von E. M. b. Weber. Anfang Sonntags 7 Uhr, Wodentags 8 Uhr, Entree 50 Pf. W. Noacks Theater. Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse 10. Heute: Geschlossen. Donnerstag, den 20. November: Kommal's ober: Ein alter Geiger. Anfang 8 Uhr. Entree 30 f. Casino- Theater. Lothringer- Straße 37. Heute( Bußtag): Geschlossen. Donnerstag u. folgende Tage: 8 Uhr: Chambre garnie. 8, Uhr: Die brill. Specialitäten. 9 Uhr: Bis fett täglich ausverkauft Passage- Theater. Ein Sohn des Volkes. Donnerstag, den 20. Nov.: Kurzes Gastspiel von Georg Kaiser vom Apollo- Theater in Berlin in seinem Repertoire 99 Einfach Puppe". Agoston der Witze"-König. n Der Todessprung des Hundes. 14 erstklassige Nummern. Winter Stadt- Theator. Heute wegen Busstags Alt- Moabit 47-49. Vernh. Rose Theater Ensemble. Donnerstag, den 20. November: Deborah. Bolts- Schauspiel in 4 Atten( 8 Bildern) von Dr. Mosenthal. Anf. 8 Uhr. geschlossen! Morgen Wochentags 8, Sonntags 7%, Uhr. Sanssouci Donnerstag, Sonntag, Montag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Donnerstag, 3. 1. Male: Das Jubiläum. Sonntag: Einmalige Mit wirkung des Berl. Schau spiel- Vereins 1889: Der Pfarrer von Kirchfeld. Schauspiel in 5 Aften v. Anzengruber. Deutsche Konzerthallen Spandauer Brücke 3 Theaterund Specialitäten. Vorstellung. Wochentags: Entree frei! KünstlerKapellen Special- Ausschank der Berliner Bockbrauerei. und die folgenden Tage: Grafweils Bierhallen Cirkus Schumann das interessante Donnerstag, den 20. November, abends 7%, Uhr: Gresse Elite- Vorstellung. Zum 28. Male: Eine Fortsetzung der beliebtesten und populärsten Pantomime Die lustigen Heidelberger. Vorher das glänzende Programm. Abulelle, Anglo- Arbaber in der hohen Schule, geritten von der jugendlichen Schulreiterin Frl. Dora Schumann. 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In Vorbereitung: Die zwölf Frauen des Japhet". Königstadt- Casino. Holzmarkist. 72, Ecke Alexanderst. Täglich erfth. Specialitäten- Vorstellung. Jed. Mittwoch, Somnabd. und Sonntag Tanzkränzchen. Anj. Wochent. 8, Sonntags 6 Uhr. Mr. Fredorf. Mr. Dante. Jed. Sonnabend, Sonntag u. Mittwoch nach der Boujellung: Familien- Tanzkränzchen. Sonntags von 12-2 Uhr Matinee bei freiem Entree. Anfang der Borstellung 7, Uhr. Reichshallen. Heute: Keine Soiree. Morgen: Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Tagestasse 11-1, Uhr. ( Meyfel, Pietro, mann, Plättner 2c.), Britton, MarSteidl, Krone, Böhme, Böd Schiller- Theater. Schiller- Theater O.( Wallner- Theater).| Schiller- Theater N.( Friedr.- WilhelmMittwoch( Bußtag), abbs. 7, Uhr: Konzert des Neffigschen Gesangbereins zu Charlottenburg. Judas Maccabäus. Oratorium von Händel für gemischten Chor, Orchester und Soli. Abonnementspreise des Schiller- Theaters. Donnerstagabend 8 Uhr: Neu einstudiert: Der Pfarrer von Kirchfeld. 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Stuhlmann, Vorf. Die nächste Verein zur Wahrung d. Interessen der Maurer Berlins u. Umg. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser treues Mitglied Richard Kempf gestorben ist. 130/9 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Mittwochnachmittag 2, Uhr von der Leichenhalle der Charité nach dem Charité- Stirchhof Müller- u. Seestraßen- Ecke statt. Zahlreiche Beteiligung der Mitglieder erwartet Der Vorstand. Verband der Bau-, Erd- and 5285 gewerbl. Hilfsarbeiter Deutschl. General- Versammlung der Orts Krankenkasse der Tabahfabrikarbeiter findet am 28. November d. J. im Lofal von Feind, Weinstr. 11, statt. Beginn 8 Uhr abends pünktlich. Tagesordnung: 1. Beschlußfassung über die zu ers laffenden Verhaltungsvorschriften für erfrankte, Mitglieder und über einen Mahngebühren- Tarif. 2. Ausübung der Krankenkontrolle. 3. Beschlußfassung über die Höhe der Entschädigung des anzustellenden Kassenführers. 4. Jahresrechnung pro 1901. 5. Wahl des Rechnungsaussajuffes. 6. Besprechung über die Vorstandswahl. 7. Berschiedenes. Berlin, 18. November 1902. Gebhardt, 5195 Kommiss. Verwalter. Zahlstelle Berlin I. Todes Anzeige. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß der Kollege August Passarge am Sonntag, den 16. ds. Mts., verstorben ist. Die Beerdigung findet am Mittwoch( Bußtag), nachmittags 3 Uhr, vom Krankenhause Friedrichshain aus nach dem St. Andreas- Kirchhof in Wilhelmberg statt Um rege Beteiligung ersucht 44/8 Die Ortsverwaltung. Danksagung. 5175 Für die bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unsres lieben Sohnes, Bruders und Schwagers bewiesene Teilnahme jagen wir hiermit allen Freunden und Bekannten, besonders dem Centralverband der Maurer, unsern besten Dank. Anna Köhler. Orts- Krankenkasse der verein Berlin) sagen für die liebevolle Strumpfwirker. Die zum Montag, den 17. November festgesette Generalversammlung wurde vertagt J. Rosenberg, auf Donnerstag, den 27. NoBerlin S., Kommandantenstr. 51 Porto u. Liste 30 Pf. extra. vember cr., abends 82 Uhr, bei Feind, Weinstr. 11. 977/10 Tages- Ordnung: 1. Wahl zweier ausscheidender Borstandsmitglieder. 36 Mark 2. Wahl des Rechnungs- Brüfungselegante Winter- Paletots, # 30 Mark hochfeine Herren- Anzüge, 12 Mark schwere Winter- Beinkleider. Guter Stoff, tadelloser Sig. 14. Krausenstr. 14. 1 Treppe. Tel.- Amt I Nr. 3708.1 Treppe Achtung! Schöneberg, Achtung: Mittwoch, den 19. November( Bußtag): Gr. Fr. Wurst- Essen, a Port. 30 Bf. Restaurant Hoffmann, Cherusterftr. 16. Erfindung des Geheimraths Prof. Dr. Gerold Wendt Patent Cigarren lodnu. น Cigaretten Cigarren der Zukunft Absolut nicotin- unschädlich. Vollkommenster Rauch genuss. Direkt zu haben von Wendt's Cigarrenfabriken Aktien- Ges. Bremen in allen Preislagen, Grössen, Qualitäten und Quantitäten( auch Proben). Preisliste und Broschüre gratis. Allgemeine Bewunderung haben unfre Fabritate infolge ihrer Gediegenheit und ihrer billigen Preise bei dem Publikum erregt. 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Orts- Krankenkaffe Allen Berwandten, Freunden und Bekannten, sowie den Herren Maurerpolieren und dem Centralverband der Maurer Deutschlands( 38weigTeilnahme und reichen Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unsres guten Vaters unsren herzlichsten Dant. 5326 Witwe Louise Worner nebst Kindern. lumen- und Kranzbinderei Richard Engelke, Reichenberger- Strasse 164, Ecke Mariannenstr. Specialität: Vereinskränze. Charlottenburg. Kranzbinderei Blumenhdlg. der Stadt Schöneberg. bon C. Maetzing, 85 BestalozziBekanntmachung. Bir Ergänzug der derzeitigen Ge straße 85, am Markt.[ 55652* Allgemeine neral- Bersammlung ist die Wahl von Orts- Krankenkasse 6 Arbeitnehmer- Vertretern und 3 Arbeitgever- Vertretern erforderlich. Die Beteiligten werden zu dem am Donnerstag, den 27. November 1902, in der Schloßbrauerei hier, Hauptstraße 112/114, stattfindenden Wahltermin ergebenst eingeladen und zwar: die Arbeitnehmer in der Zeit von 7 bis 8 Uhr abends, die Arbeitgeber von 8 bis 8 Uhr abends. Die Wahl ist geheim. Auf die gesetzlichen und statutarischen Bestimmungen wird verwiesen. Im Anschluß an die Wahlakte findet die ordentliche Generalversamm lung statt. Hierzu laden wir hierdurch befonders ein. Zages Didnung: 1. Wahl des Ausschusses zur Prüfung der Jahresrechnung. 2. Borstandswahlen. 3. Vortrag über die Arbeitslosenversicherung". Referent: Herr Dannefeldt. 4. Senntnisnahme von der Vermögensteilung mit der Orts- Krankenkasse Friedenau. 5. Berschiedenes. Der Vorstand. A. Wöller, Ch. Franke, 277/8 Borsitzender. Schriftführer. Meissener -Lotterie. Geld für die vereinigten Gewerbebetriebe Charlottenburgs. Wir berufen hiermit die Arbeit. geber: Delegierten zur Bornahme einer Neuwahl eines den Arbeitgebern angehörigen Vorstandsmitgliedes an Stelle des Herrn Wilhelm Sabor, dessen Mandat am 31. Dezember b. J. abläuft, zum Freitag, den 28. November 1902, abends 8 Uhr, nach dem Saale des Volkshauses in Charlottenburg, Rosinenstraße 3, ein. Gleichzeitig werden die Arbeit. nehmer- Delegierten zur Vornahme von zwei Neuwahlen an Stelle der ausscheidenden Vorstandsmitglieder Herrn Dombrowsky und Fräulein Bogel, deren Mandat ebenfalls am 31. Dezember d. J. sein Ende er reicht, zum Sonntag, den 30. November cr vormittags 10 Uhr, nach dem Saale des Bolkshauses, Rosinenstraße 3, eingeladen. Der Wahlakt wird eine Stunde nach Beginn der Wahlhandlung geschlossen. Das Mandat der neu zir wählenden Vorstandsmitglieder läuft bom 1. Januar 1903 bis zum 31. De zember 1904. Eine Wiederwahl der ausscheidenden Vorstandsmitglieder ist zulässig. Nach Beendigung des Wahlaktes durch die Kassenmitglieder findet im Boltshause am Sonntag, den 30. Nobember, um 11 Uhr vormittags eine Ziehung: Ordentliche Generalversammlung 29.Nov.- 5.Dzbr. tatt, zu der sämtliche Kassenbelegierte, Eur Erneuerung d Domes in Meissen. 13 161 Geldgewinne baar ehne jeden Abzug zahibar von Mark 375000 Hauptgewinne: ev. Mark 100000 spec. 60000 Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, hiermit eingeladen werden. Tages Drdnung: 1. Wahl eines Rechnungsausschusses zur Prüfung der Jahresrechnung pro 1902. 2. Erhöhung des Arzthonorars. 3. Unire Stellungnahme zum Apotheken- Boykott. Delegierte, welche ihre Wahlberechtigung laut Statut verloren haben, sind zur Teilnahme an diesen Versammlungen nicht mehr berechtigt. Charlottenburg, den 18. Novbr. 1902. Der Kassen- Borstand. Wilhelm Sabor. Orts- Krankenkasse der Maler. Montag, den 24. November 1902, 40000 General- Versammlung etc. etc. etc. Originalloose à 3 Mark. 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Die Besichtigung der Militär- Strafanstalt in Spandau fand im Jahre 1892, aber nur durch die Budgettommission statt, 2 Winter Joppen breitem Brustüberschlag, Schutz gegen Erkältg. Herren- Grösse. 18, 15, 10, 6 24.50 M an der auch Singer und Bebel als Mitglieder der Kommission teilnahmen. stunde vor. E. P. Sie könnten lediglich lagen und dann auf Grund Im Jahre 1897 oder 1898 nahm dieselbe Kommission auch eine Besichtigung des Urteils die Sachen pfänden lassen. R. 2. 70. Nein. 2. 200. der Konservenfabriken vor. Teilgenommen haben nur Mitglieder 1. Höchstens zunächst Klage. 2. Nein.-R. R. 10. 1. Auseinandersetzung der Kommission. muß vor einer zweiten Ehe stattfinden, wenn minderjährige Kinder vorlassung der Ruhestörung und auf Schadensersak gegen den Wirt Klagen gericht. 2. Wie. 3. Wenden Sie sich an die Expedition oder die SpeMoabit 147 986. Sie würden mit Aussicht auf Erfolg auf Unter- handen sind. Die Auseinandersetzung erfolgt auf Antrag durch das Amtskönnen. geltend machen, diese nimmt dann gegen den Arbeitgeber Regreß. D. S. Ihre Schwester soll ihren Anspruch gegen die Kaffe dition persönlich. Schönhauser Allee Nr. 00. 1. Ja. 2. Nein. 2. in S. E. 14. Nein: Darlehne berjähren erst in 30 Jahren. O. 3. 1. N. 1. Ja. 2. u. 3. Sie müßten näher darlegen, was geschüßt werden soll Sie müßten auf Herstellung der Wohnung und eventuelle Aufhebung des und auf wie lange Zeit. Meisel. Die Alimentations- Berpflichtung und Vertrages beim Amtsgericht flagen. Rigdorf 1864. 1. Ja. 2. Nein. Möglichkeit einer Arreftierung besteht. Einen Anwalt tönnen wir Ihnen H. W. Ohne Kenntnis des Wortlautes des Testaments und der Erbnicht namhaft machen. G. K. 400. Notarielle oder gerichtliche Form ist berhandlungen sind Ihre Fragen nicht zu beantworten. 2. 10. Die nicht erforderlich, wohl aber eigenhändiger Vollzug. Beispiele für solche Ehefrau erbt zu, die Kinder können ohne Grund nicht enterbt werden. Testamente finden Sie S. 238 des dem Arbeiterrecht" heigefügten Führers. Krusche. Wenn Sie den Vorwärts" lesen, dann sollten Sie das Das Buch liegt in den öffentlichen Lesehallen aus. 2. M. Leider nicht. wirklich gelesen und noch nicht wieder vergessen haben, da wir es in der Nr. 254 R. R. 16. Eine gefeßliche Frist ist hierfür nicht gegeben. Stramm. vom 30. Oktober ausführlich mitgeteilt haben. Das Amtsgericht des Wohnortes des zu Berllagenden, nicht des Klägers, Ausländer. Besuchen Sie die öffentliche Bibliothek und Lesehalle ist zuständig. S. 100. Tragen Sie den Fall in der juristischen Sprech- Merandrinenstr. 26. Winter- Hosen Billigste Sonder- Angebote Wine Hosen von fertigen Winter- Paletots u. Anzügen Moderner marengo Melton mit 21 M. Winter- Paletot elegantem Futter... Moderne M. Winter- Raglan Verarbeitung, m. schrägen Taschen 20 Winter- Paletot Reinw.Cheviot i. vornehmer Ausfg. Mit eleg. breitem Krimmerkragen. 27 M. 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Steinbach- Hamburg über: Praktischer Idealismus im modernen Genossenschaftswesen. 2. Diskussion. Zahlreichen Besuch, insbesondere der Frauen, erwartet Der Einberufer. Hausdiener-, Packer- u. Geschäftskutscher- Vereinigung. Donnerstag, den 20. November, abends 9 1hr: Mitglieder- Verfammlung bei Voigt, Ritterstraße 75. Zages Drdnung: 1. Mitteilung. 2. Vortrag des Kollegen Hinrichsen über Bwed und Nuzen der Centralisation in unserm Beruf". 3. Diskussion. 4 Vereinsangelegenheiten. 5. Anträge und Aufnahme neuer Mitglieder. Kollegen als Gäste willkommen. Heute( Bußtag), abends 7 Uhr, in Peters Gesellschaftshaus, Alt- Moabit 80/81: Großer öffentlicher Vortrag. Zages Ordnung: Die Beichte eines Arztes. Nach dem Vortrag: Diskussion. 5015 292/13 Die Natur Heilvereine haben sich die Aufgabe gestellt, Aufklärung über gesundheitliche Fragen zu verbreiten. Um diesen Zweck zu erreichen, ist es unbedingt erforderlich, daß über die ärztliche Kunst und medizinische Wissenschaft in der größten Deffentlichkeit diskutiert wird. Ohne Kritik tein Stehen auf der Höhe der Zeit. Der Deutsche interessiert sich für alles, selbst für den Gang der Sterne, für die Ströme im Meere, für die Flüsse und Bergspizen in den allerfernsten Gegenden, aber für das Nächstliegende, für die Gesundheit, interessiert er sich nicht; das scheint Aufgabe des Doktors zu sein. Sollte man nicht endlich einsehen lernen, daß das System ein falsches ist? Sieht man nicht ein, daß trotz aller Medizin die Menschheit nicht gesund wird, sondern im blühendsten Alter stirbt? Die Natur- Heilkunde wird die Medizin- heilweise ablösen und durch eine würdigere und vernünftigere ersetzen. Wir bitten alle, schließen Sie sich unsern Bestrebungen an, lernen Sie in unsern Vereinen, wie Strantheiten vermieden oder beseitigt werden. Besonders die Frauen, welche die berufenen Krankenpfleger in der Familie find, haben die Pflicht, fich über gesundheitliche Fragen Aufklärung zu verschaffen. Nirgends ist ein verfehlter Augenblick jo unerjeßlich, als am Strankenbett. Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein 21: Emil Bartsch. Der Gauvorstand. J. A.: Emil Bartsch. Große öffentliche Versammlung des focialdemokratifchen Wablvereins für Charlottenburg am Donnerstag, den 20. d. M., abends 8%, Uhr, im Volkshause, Rosinenstr. 3. Tages Ordnung: Im Kampfe gegen die Reaktion. Referent: Reichstagsabg. Ledebour. Diskussion. 250/20 Berichterstattung über die Generalversammlung des Central- Wahlvereins. Vereinsangelegenheiten. Für die Frauen ist die Gallerie reserviert. Den Mitgliedern steht gegen Borzeigung des Mitgliedsbuches das Münchener Protokoll zum Preise von 20 Pf. in der Versammlung zur Verfügung. Der Vorstand. Innungs- Krankenkasse der Tischler- Innung. General- Versammlung der Vertreter der Kaffenmitglieder und der Innungsmitglieder am Mittwoch, den 26. November 1902, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15. Zages Drdnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. In getrennter Wahl find zu wählen zwei Vorstandsmitglieder von den Vertretern der Kassenmitglieder und ein Borstandsmitglied von den Vertretern der Innungsmitglieder. 3. Wahl von drei Revisoren zur Prüfung der Jahresrechnung. 4. Verschiedenes.[ 5116 Um pünktliches Erscheinen wird ersucht. Der Vorstand. Verein socialdemokratischer Gast- und Schankwirte Berlins und Umgegend. Freitag, den 21. d. Mts., nachmittags 5%, Uhr: 70/4 Versammlung beim Kollegen Obst, Schöneberg, Meininger- und Lutherstraßen- Ece. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Vereinsangelegenheiten, 11. a.: Weihnachtsbescherung der Witwen und Waisen verstorbener Kollegen. Die Kollegen werden ersucht, ihr Wahlvereins- Buch vorzulegen. 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