Nr. 272. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerandes Bierteljährl. 3,30 ML, monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntagsnummer mit illustrierter Sonntags Beilage„ Die Neue Belt" 10 Bfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- BeitungsBreislifte für 1902 unter Nr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich aufer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 19. Jahrg. Die Insertions- Gebühr Geträgt für die fechsgespaltene Rolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Bfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Bfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Bochen tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr bormittags geöffnet. Zelegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Centralorgan der Socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Ferusprecher: Amt IV, Nr. 1983. Gemeindeſtenern. Freitag, den 21. November 1902. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Aehnlich wie in Preußen liegen die Verhältnisse in süd- Nachdem noch Genoffe Südefum die politische Einsichtslosigkeit deutschen Gemeinden. In der Kommission führte der Ver- des von den Antisemiten beherrschten Dresdener Stadtrats dargelegt treter der bayrischen Regierung aus, die Annahme des§ 10a hatte, wurde in der Abstimmung das Amendement Kardorff mit den würde eine empfindliche Störung des Haushalts in vielen Stimmen fast der gesamten Rechten, des Centrums und der NationalMit großer Mehrheit hat der Reichstag am Donnerstag Gemeinden verursachen; es sei mit Sicherheit eine beträcht- liberalen angenommen. Unfre Verbesserungsanträge wurden abBeschlossen, daß die Gemeinden, leider erst vom 1. April 1910 liche Erhöhung der direkten Gemeindefteuern zu erwarten. gelehnt und schließlich in namentlicher Abstimmung mit 145 gegen ab, feine kommunalen Abgaben auf Getreide, Hülsenfrüchte, Dies falle um so mehr ins Gewicht, als beinahe der vierte Zeil 90 Stimmen der von Kardorff amendierte§ 10a genehmigt. Mehl und andre Mühlenfabrikate, Backwaren, Vieh, Fleisch, aller bayrischen Gemeinden örtliche Verbrauchssteuern erheben Am Freitag werden die Beratungen fortgesetzt. Fleischwaren und Fett mehr erheben dürfen. Wie berechtigt und als diese Abgaben für manche Gemeinden die einzige oder doch dieser von den verbündeten Regierungen eifrig bekämpfte wenigstens der Haupteinnahmequelle seien. Trifft dieser Grund Beschluß ist, lehrt ein Blick in die im neuesten Statistischen Jahr zu, so sollte die Regierung uni so eher Veranlassung zu einer buch deutscher Städte veröffentlichte Abhandlung des Direktors gründlichen Reform der Kommunalabgaben Gesetze in den Wie ungelegen den Herren Bolen" im Reichstage die bon des Statistischen Amtes der Stadt Dresden, Dr. Würzburger, Einzelstaaten nehmen. Ist es etwa ein gesunder Zustand, unfren Genossen in Bosen geführte Campagne gegen den Zolltarif über Gemeindeſteuern. Zwar erstrecken sich die Unter- wenn z. B. in Naumburg von 4,2 Millionen Steuern nicht und die Stellung des Polenklubs dazu ist, zeigt ein neulicher Artikel suchungen nur auf die Städte mit mehr als 50 000 Gin- weniger als 1,2 Millionen oder in Würzburg von 1,2 Millionen in dem einflußreichsten Adelsblatt„ Kurjer Poznanski", das auch als ivohnern; aber das Material genügt vollkommen, um zu be- mehr als der dritte Teil, fast eine halbe Million, durch Ver- Organ der Bolenfraktion gilt. weisen, wie wenig ftichhaltige Gründe die Regierung, allen brauchssteuern, also von den Aermsten der Armen, aufgebracht voran der preußische Minister, Frhr. v. Hammerstein, für ihre doppelte Volfsausbeutung ins Feld führen können. # wurden, oder wenn, wie es in Elsaß- Lothringen der Fall ist, überhaupt keine direkte Gemeinde- Einkommensteuer erhoben wird? Sowohl im Plenum, als auch in der Kommission, stellte es die Regierung so dar, als ob die Aufhebung des Angesichts der durch die neueste Statistit zu Tage geOctrois unbedingt eine Erhöhung der Zuschläge auf die förderten Zahlen sollte die Regierung nicht länger zögern, Staatssteuern, insbesondere die Einkommensteuer herbeiführen endlich durch Reichsgeseh die kommunalen Lebensmittelzölle und infolge dessen die ärmere Bevölkerung schtver belasten zu beseitigen, wie es bereits früher für den größten Teil der würde. Namentlich wird, soweit die preußischen Städte in Gemeinden in den altpreußischen Provinzen geschehen ist. Ein Betracht kommen, auf das Kommunalabgaben- Gesez hin- Kommunalabgaben- Gesetz, dessen leitender Gedanke die Eingewiesen, wonach die Gemeinden berechtigt sind, auch die von führung einer progressiven Einkommensteuer ist, gehört keinesder Staats Einkommensteuer freigelassenen Einkommen unterwegs zu den unlösbaren Aufgaben. 900 M. zu den Umlagen heranzuziehen. 4 Politifche Ueberficht. Berlin, den 20. November. Der Reidjstag Der Polenklub und die Socialdemokratic. Aus der„ Ostmark" wird uns geschrieben: Der Kurjer Poznansti" schreibt am 18. d. M.: „ Der polnische Socialismus in Polen hat den Kampf nach allen Regeln begonnen. Sein Drgan, die, Gazeta Ludowa", tritt schon offen mit dem Anspruch hervor, unsre Reichstagsabgeordneten und unfre Reichstagswahlen zu leiten. Mancher möchte vielleicht heute noch diesen Anspruch lächerlich finden, unfres Erachtens aber steht die Socialdemokratie, was die Organisation ihrer Altion betrifft, über allen andren Parteien. Diese Organisation ist so vortrefflich, daß die Socialisten aus taktischen Rücksichten fogar sich fonst feindliche Lofungen anzueignen verstehen, so auch gegenüber den Bolen, indem sie die Berteidigung des polnischen Religionsunterrichts und der Rationalität predigen. Mit einem so gefchidien Gegner ist der Kampf wirklich schtver, desto mehr aber notwendig. Sehen wir uns ettvas näher eine Phase dieses Kampfes gegen uns in den letzten Wochen aut. Wie wir bercits meldeten, hat in Bofen eine große polnische socialdemokratische Volksversammlung stattgefunden( gemeint ist die Versammlung vom 7. d. M., in der Genoffin Luremburg über den Zolltarif und die Germanisierung fprach). Ueber diese Bersammlung noch einige Worte." Folgt eine ausführliche Wiedergabe des Referats und der Dis fuffion fowie des Briefes des Pofener Reichstags- Abgeordneten Chrzanowski, der zu jener Bersammlung eingeladen war. Nachdem der„ Kurjer" sodann eine Reihe von Citaten aus verschiedenen Nummern der Gazeta Budowa" giebt, die eine scharfe Stritit des Polenflubs enthalten, schließt er: Diefer große Lärm würde seitens einer weniger vortrefflich organisierten Partei lächerlich sein, feitens der Socialdemokratic ist er eine Gefahr. Denn gleichzeitig mit Anrempelungen und Beleidigungen auf die gegnerischen Parteien lassen sie beständig den Appell zur Verteidigung des Polen tums hören." Zur Erwürgung" dieses gefährlichen Feindes empfiehlt der. turjer" das eigens zur Bekämpfung des Socialismus in Posen vor zwei Monaten geschaffene Blatt Christlichsociale Bewegung", das von Pfaffen in denkbar naiver Weise redigiert und gefchrieben wird. " Was ist an dieser Behauptung Wahres? Es giebt in Preußen im ganzen sechs Städte, die die früher als Staatssteuer erhobene Schlachtsteuer als Gemeindesteuer weiter erheben: Aachen, Breslau, Posen, Potsdam, Gnesen und Coblenz- Ehrenbreitstein. Von diesen Städten werden die vier erstgenannten in der Arbeit von Würzburger behandelt. Unter erledigte am Donnerstag in einer sehr friedlichen Sigung den§ 10a, ihnen brachte Aachen im Jahre 1899/00 bei einem Gesamt der die Beseitigung der städtischen Detrois auf Gesteuerbetrag von 3,8 Millionen nicht weniger als 871 000 M. in treibe, Meht, Fleisch, Wurst und Fett ausspricht. Während 30 bis Form der Gebrauchssteuern und mur 1,5 Millionen an Einkommen- 40 000 Gemeinden in Deutschland ohne diefe indirekte Doppelfteuer steuer auf. In Breslau betrug der Gesamtbetrag an Steuern auf die notwendigen Lebensmittel auskommen, sind noch 1392 Ge11,2 Millionen Mark; hiervon entfielen 2,2 Millionen auf meinden vorhanden, die auf die mittelalterliche Einrichtung des Verbrauchssteuern und 4,8 Millionen auf die Einkommensteuer. Dctrois nicht verzichtet haben. Außer dem preußischen Minister des Bosen brachte von 1,8 Millionen in Form der Verbrauchs- Innern Herrn v. Hammerstein giebt es im Reichstag wohl kaum steuern 383 000 Mart und in Form der Einkommensteuer einen Menschen, der ein Anhänger diefer kommunalen Abgaben wäre. 724 000 Mart auf, Potsdam von 1,4 Millionen nur Auch die agrarischen Parteien haben kein Interesse daran, 607 000 durch die Einkommensteuer und 385 000 durch Ver- den Detroi aufrecht zu erhalten, denn er schädigt die brauchssteuern. Auf den Kopf der Bevölkerung ländlichen Produzenten durch Erschterung und Verteuerung entfielen an Verbrauchssteuern in Aachen 6,55 Mart, des Absages. Es hatte sich deshalb schon in der Kommission in Breslau 5,52 M., in Bosen 5,14 M. und in Potsdam cine Mehrheit zusammengefunden, die tros des Widerspruchs der Re6,47 M. Das sind verhältnismäßig hohe Beträge, zumal gierung den§ 10a in das Gesetz eingeschoben hatte; fraglich konnte wenn man bedenkt, daß der auf den Kopf der minder wohl nur sein, ob dieser Fortschritt nicht wieder aus taktischen Gründen Was besonders die Wut der bürgerlich polnischen Parteien in habenden Bevölkerungsklasse entfallende Betrag erfahrungs- vom Centrum aufgegeben werden würde, um die Verständigungsgemäß höher ist als der Durchschnitt. Daß die Beseitigung altion nicht zu erschweren. Man scheint sich aber auf einer andren Bofen erregt, ist, daß die„ Gazeta Luboiva" den Polenklub als einen Waffenbruder des hakatistischen preußischen Junkertums in der ZollDer kommunalen Steuern auf Lebensmittel einen Einnahme- Basis geeinigt zu haben, die in der schließlichen Beschlußfaſſung des frage und einen Handlanger der Regierung bei der Beschaffung von Ausfall zur Folge hat, der auf andre Weise wieder wett Reichstages auch hervortrat. gemacht werden muß, ist klar. Nun behaupten die Vertreter Graf Posadowsky hielt sich in der ganzen Frage denn auch Mitteln für den deutschen Militarismus festgenagelt hat. Desgleichen ist die polnische bürgerliche Preffe, speciell der der Regierung, die Gemeinden würden gezwungen werden, auch sehr zurück. Er machte nur mit ein paar turzen Worten anf die von den Einkommen unter 900 m. in Zukunft Steuern zu Verfassungsänderung aufmerksam, die durch die Annahme des§ 10a turjer", höchst unzufrieden, weil sie von der G. Ludowa" wegen ihrer Ruffenliebe gebrandmarkt werden. Der ,, Nationalismus" der Posener erheben. Dieser Einwand ist durchaus hinfällig, denn von den in angeblich herbeigeführt wird. Die Darlegung der materiellen Be- Polenpresse nimmt thatsächlich immer mehr panslavistische Formen Frage kommenden Städten erheben Breslau, Posen und Potsdam denten der Regierung überließ er seinem Kollegen Herrn b. Hammer- Bolenpreffe bereits heute von den Einkommen von 420 M. an dieselben stein, der sich denn auch bei diesem seinem ersten Auftreten im an und äußert sich in einem unverschämten Liebängeln mit dem Säße wie von den Einkommen über 900 M.; nur Aachen läßt Reichstage die vollen Ehren einer ganzen Blamage holte. Seine mächtigsten slavischen Reiche" Seit einigen Wochen machen auch die polnischen ,, Volksparteiler" die Einkommen von 420-660 m. steuerfrei und erhebt von Schwärmerei für die indirekten Verbrauchssteuern mochte noch hingehen, in Bosen verzweifelte Versuche, der Socialdemokratie durch Arbeiterden Einkommen zwischen 660 und 900 m. niedrigere Sätze denn sie gehört zum System; geradezu komisch aber wirkte der organisationen" das Wasser abzugraben. Zur Bekämpfung der als von denen über 900 Mt. Ernster zu nehmen ist der zweite Minister, als er gegen den§ 10a als einen Eingriff in die Selbst Gewerkschaften( die in der Stadt Bofen allein 4 tausend Mitglieder Einwand, daß die Gemeinden, um den Einnahme- Ausfall zu verwaltung der Gemeinden polemisierte. Dabet lief ihm auch noch decken, zu einer Erhöhung der kommunalen Zuschläge zur die Behauptung mit unter, daß in Berlin noch eine Schlachtsteuer zählen) haben sie einen allgemeinen Polnischen Fachverein" Staatssteuer schreiten müßten. Der Zuschlag zur Einkommen- erhoben würde trog der freifinnigen Mehrheit im Parlament. Ein gegründet, in dem alle Berufe wie Kraut und Rüben zusammen stener beträgt zur Zeit in Aachen 115 Broz., in Breslau preußischer Minister des Immern sollte über solche Fragen doch besser hausen sollen. Und kaum haben sich in Pofen die Genoffinnen ihre 130 Broz, in Bosen 144 Proz. und in Potsdam 100 Proz. orientiert sein. Als ein Geheimrai ihn auf den Irrtum aufmerksam Bertrauenspersonen gewählt und eine systematische Agitation unter den Frauen begonnen, als schon das schöne Geschlecht Eine Erhöhung dieses Zuschlages würde natürlich alle gemacht hatte, suchte er sich in einer Berichtigung herauszureben. von der„ Volkspartei", das Fräulein Omankowska und andre, eine Steuerzahler treffen, aber in ungleicher Weise; die tleineren Aber er verfuhr sehr ungeschickt dabei: er behauptete nämlich,„ Versammlung aller Fabritfrauen" einberufen, um„ den FamilienEinkommen würden dadurch weniger belastet als die mittleren Straßburg mit Berlin verwechselt zu haben; in Straßburg aber ist herb vor dem Eindringen des roten Gespenstes zu bewahren. Alle und hohen. Nehmen wir an, Potsdam wäre in Zukunft ge- von einer freisinnigen Mehrheit in der Kommunalverwaltung nicht diese Verfuche der bürgerlichen Gegner werden mit der größten Unzwungen, statt 100 Proz. 125 Proz. Zuschlag zur Staats- die Rede. Einkommensteuer zu erheben, so würde die Mehrbelastung für Singer ging den Behauptungen des preußischen Segment- beholfenheit und den untauglichsten Mitteln vorgenommen, aber fie ein Familienoberhaupt, das mit 1200 Mark zur Steuer ver- ministers Satz um Saz nach und widerlegte sie gründlich. Er wies tragen wenigstens das Ihre dazu bei, um Leben in alle Kreise der anlagt ist, pro Jahr nur 2,25 ausmachen, während heute darauf hin, daß die Aufhebung der städtischen Detrois nur bei dieser Bevölkerung zu bringen und der Socialdemokratie die Arbeit auf den Kopf der Bevölkerung 6,47 Mart, also Gelegenheit erfolgen tönnte und nagelte das Zugeständnis der u erleichtern. Die Resultate werden dann die Reichstagswahlen zeigen. auf eine Familie von 5 Köpfen 32,35 M. entfallen. Das Mehrheitsparteien fest, daß die Lebensmittelzölle eine Belastung der Mehr an direkten Steuern reicht also auch nicht entfernt an armen Bevölferung darstellten. 11 " Das Brüsseler Spikelattentat. " die Summe heran, mit der heute das Budget der minder Während die freifinnige Vollspartei durch den Abg. Fischbed Es steht nunmehr fest, daß der angebliche Anarchist, der das wohlhabenden Klassen durch die kommunalen Lebensmittelzölle fich gegen die städtischen Octrois erklärte den Nürnberger Frei- findische Attentat" in Brüssel begangen, ein ganz gemeiner Spigel belastet wird. Andrerseits würde bei einem Einkommen von finnigen mögen die Ohren gellungen haben, offenbarte Serr der italienischen Polizei war, ein verbrecherisches und wahrscheinlich auch 12 500 M. Die Mehrbelastung 90 M., bei einem Einkommen Dr. Paasche wieder einmal die Theorie der doppelten Buch- geistig nicht ganz normales Subjekt, das seine lächerliche Schießerci von 60 000 m. die Mehrbelastung 520 M. ausmachen. Aehnliche führung feiner Partei. Theoretisch hält er es nämlich für unbestreit entweder aus purer Senfationslüsternheit beging oder aber- was Berhältnisse ergeben sich auch für die übrigen preußischen Städte. bar, daß die Detrois preissteigernd auf die Brot und Fleischpreise das wahrscheinlichereim Auftrage der Polizei, um dem Kein Wunder also, daß sich die besitzenden Klassen, denen die einwirken, praktisch aber wollte er gegen die Beseitigung der in seinem Lande nicht allzu verehrten König Leopold einen Herrschaft in den Gemeinden ausgeliefert ist, mit Händen und städtischen Octrois stimmen, um der Regierung das Leben nicht fauer neuen Nimbus zu verleihen und die internationale AnarchistenFüßen gegen die Beseitigung des Octrois sträuben! zu machen. Nach einem has wieder etwas lebendiger zu gestalten. Das Centrum hielt in der zweiten Lesung an den Kommissions- Herold- Telegramm Es darf ferner nicht vergessen werden, daß der Grundergab die Untersuchung, daß Rubino besitz in den meisten Gemeinden im Verhältnis zu den Vor- beschlüssen fest, ließ aber durch Herrn Herold sofort erflären, daß es als Spitel ber italienischen Regierung in London viel Geld verteilen, die derselbe gewährt, viel zu niedrig besteuert ist. Eine gegen eine Hinausschiebung des Termins der Aufhebung der diente. Er war beauftragt worden, die italienischen Anvernünftige Bodenpolitik, eine socialpolitisch gestaltete Grund- Detrois nichts einzuwenden hätte. Diesen Gedanken nahm Herr archisten in London zu überwachen und den italienischen und Gebäudesteuer könnte den Einnahmeausfall infolge der v. Kardorff dann durch den Antrag auf, die Aufhebung des Behörden Nachrichten über Abfahrt und Ankunft von Anarchisten, Beseitigung der Lebensmittelzölle wett machen, auch ohne daß Octrois nicht, wie die Kommission beschlossen hatte, ein Jahr nach fowie sonstige wichtige Mitteilungen zu übermitteln. die Kommumen die Einkommensteuer- Buschläge zu erhöhen dem Inkrafttreten des nenen Bolltarifs, sondern erst vom 1. April 1910 Der italienische Polizeichef Prina bestätigte, Rubino in 6 Monaten brauchten. ab eintreten zu lassen. 4500 Fr. ausgezahlt zu haben. # tate " Auf eine seltsame Enthüllung weist die Konf. Korrespondenz" hin. die Parteileitung der Verleugnung der Intereffen der geringen Leute. Es wurde eine Resolution gegen die Wiederwahl zoll Befer- Zeitung" fchrieb neulich: Wir haben die imheilvolle Politik der materiellen Interessen freundlicher Abgeordneter angenommen. stets beklagt, haben stets die Unintereffiertheit dem Staate gegen über verkündet, auch als bem Seehandel und der Seeschiffahrt sehr bedeutsame Geschenke für ihren Umfall angeboten wurden." Da man weiß, daß folche Spigel nicht nur bezahlt werden, um J Denunziantendienste zu leisten, sondern daß man fich ihrer auch zur Die Lockspiselei, zur Anstiftung anarchistischer" Thaten bedient, getvinnt die Auffassung immer mehr Wahrscheinlichkeit, daß Rubino sein ,, Attentat" nicht auf eigne Faust, sondern im Auftrag der Polizei begangen hat. Der französische Polizeipräfelt Andrieur hat ja selbst in seinen Erinnerungen erzählt, daß er nicht nur Geld zu Blättern hergab, die Rezepte zur Anfertigung von Sprengstoffen beröffentlichten, sondern auch felbst Atten ins Wert segen ließ. Warum sollte hinter dem bübischen Narrenstreich des Rubino nicht auch ein Andrieur stehen? Dem König Leopold, dessen ohnehin ramponierier Nuf durch die Ereignisse bei dem Tode seiner Gemahlin im belgischen Volte nicht gerade gebeffert worden war, konnte ja nichts tillkommener sein als ein solches Attentat, das ihn als den von blutgierigen Mordgesellen umlquerten bedauernswerten Greis erscheinen ließ, dem ja so leicht Der Berständigungsschacher der Zolltoncherer hat bisher swar niemand fein Mitleid versagt. Leopold selbst hat diese Situation nicht zum Ziele geführt, macht aber zweifellos Fortschritte. Die denn auch überaus geschickt auszunuzen verstanden. Auf die An- Kreuz- Zeitung stellt bereits vergnügt fest, daß die Regierung die sprache des Präsidenten der Repräsentantentammer antwortete er Berständigung wolle. Es gehört zunn Gange der elelhaften Boffe, daß die Deutsche Tagesztg." unentwegt thut und feierlich erklärt, Welch mitleidheischende Resignation eines nur noch um das Wohl des Staates bedachten königlichen Greises spricht aus diefen Worten! Und welche eble Gefinnung! Die Zügellosigkeit führt zwar zum ,, Anarchismus", dem der König trog des Fehlschlagens des Attentats des Rubino noch einmal zum Opfer zu fallen fürchtet, und die Folge des Anarchismus muß der Despotismus sein, allein trotzdem verspricht der König in überströmender Milde, für seine Berson während der kurzen Spanne des ihm noch beschiedenen Lebens alle berfaffungsmäßigen Freiheiten mit allen Kräften schützen zu wollen. Als ob sich in Belgien so leicht ein russisches Regierungssystem einführen ließe! Und wer da weiß, mit welcher Energie der refignierte Greis feine ausgedehnten finanziellen Geschäfte noch zu betreiben versteht, der wird die melancholischen Todesahnungen des belgischen Königs nicht allzu ernst nehmen. " Chamberlains südafrikanische Reife. Das amtliche Organ der Konservativen Fraktion ist lebhaft beunruhigt über diesen geheimnisvollen Handel mit den„ Hanseaten", und es bemerkt, damit sei bewiesen, daß jener tienen Gruppe ein größerer Einfluß auf unsre Wirtschaftspolitik innewohnt, als man ahnen sollte". Es ist in der That nicht unintereffant, zu erfahren, welche Leute die sehr bedeutsamen Geschenke angeboten, worin diefe Geschenkpolitik bestanden habe und wohin man umfallen" sollte. Etwa zum Bolltarif? Kein Zweifel, daß eine solche Politik ber sehr bedentfamen Ge fhente fich schon einer Politik der Bestechung nähert. 11 r fet Farbe bekennen und verleugnen! Zu Beginn der Donnerstag Sigung des Reichstages wurden neue farbige Stimmzettel verteilt und zwar blaue für: enthalte mich, rote für: nein, und weiße für: ja. wird. der worden. 17 1 " bid alp Ausnahmegefese gegen Laudarbeiter. Die Einzelstaaten machen jetzt ganz planmäßig Kontrattbruch- Gesetze gegen die Landproletarier. ett bereitet auch Medlenburg einen solchen Entwurf vor.Gemäftete" Baneruagitatoren. Die„ Deutsche Bergarbeiter- 3tg." weist auf den Geschäftsbericht des katholischen Rheinischen Bauernvereins hin, der bei einer Ausgabe von 160 011 im Der Verein bes Jahre 1901 einen Ueberschuß 18 843 M. erzielte. foldete folgende Beamte: Generalsekretär 4500-7500 9., jährlich um 150 M. steigend, außerdem 500 M. Mietsentschädigung; Vorsteher der VersuchsVors station 4000-6000 02., 500 D. Mietsentschädigung; steher der Konsumstation und Redakteur des Rheinischen Bauern" 3600-5000 27. und 300 M. Mietsentschädigung; die Chemiler in leitender Stelle 2500-3700 M.; Borsteher der Saatstelle 2000-3700 M.; Sekretäre 1700-2700 W.; Chemische Affistenten 1500-2500 M.; Schreiber 1000-1600 2. Diener werben angestellt je nach Fähigkeit mit einem Anfangsgehalt vou 40 400-800 102, steigend bis 1200 M. Gleichzeitig ist eine Pensionsordmung aufgestellt, nach welcher nach 10 Jahren bei Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt gezahlt werden soll, welches sich in dem Rahmen der für die Staatsbeamten gültigen Beftinumungen hält. Das ist ein ganz neiter Beamtenstab, und für die größeren Kirchenlichter auf eine anständige Mästung" aus Bauerngrofchen" um in Jargon der Kaplanspresse zu reden. Die armen Wanders redner vom Bund der Landwirte haben's freilich nicht so gut! Ausland. Szell über die Zollpolitif. Der Rest des Bergarbeiter- Streite. Paris, 18. November.( Eig. Ber.) Die gesonderte Wiederaufnahme der Arbeit im Pas- de- Calais und im Norddepartement scheint die befürchtete böse Rüdwirkung auf die übrigen Reviere im allgemeinen nicht ausüben zu sollen. Wohl deshalb nicht, weil der Generalfireit in seinem ganzen Verlauf eigentlich eine Reihe gleichzeitiger Sonder ( treils darstellt, die nicht nur räumlich, sondern auch innerlich, so weit die Leitung der Attion in Betracht kommt, von einander getreit sind. Die Zeiten sind sehr unruhig; es giebt Lente des Umbie Agrarier" wären zu den Verständigungs- Anstern gar nicht einsturzes, die Anhänger suchen, um die bestehende geladen worden. Ordnung, welche doch die Freiheit in jeder Sin- Für die Zollopposition ist es gleichgültig, was die Kuhhändler ficht gewährleistet, au stören. 3ft bie ordnung unter sich abfarten. Wir ſegen den Stampf fort, gestört, so berfällt man in Zügellosigkeit, unb die Bügellosigkeit führt mit Notwendigkeit zum Despotismus. Auf ihrem Wege treffen die Umsturzmänner zuerst die Staatsoberhäupter. Können sie diese nicht erreichen, fo find es deren Gemahlinnen, die sie Troß der Farbigkeit ist das cin Berleugnen der Farbe, die treffen wie bei dem entfezlichen Verbrechen in Genf. Wenn ihnen dies mißglüdt, fo zielen ihre Angriffe auf die Minister wie auf man bisher in der namentlichen Abstimmung bekennen alem ungarischen Abgeordnetenhause hielt Ministerpräsident v. Szell Canovas del Castillo, den die Kugel traf, weil er zu viel Talent mußte! besaß. In Ermangelumg von Ministern sprengen sie die Häuser Keine Reform der Personentarise! Die„ Nordd. Allgem. 3tg." aus Anlaß der Beratung der Indemnitätsvorlage eine nahezu dreis von Privatleuten in die Luft. Sie wollen uns hält es für notwendig, der Welt zu versichern, daß der preußische stündige Rebe, in deren Verlauf er das gegenwärtig zu Reajt beeinschüchtern; aber es wird ihnen nicht gelingen. Und selbst Eisenbahnminister keine Reform der Personentarife in Aussicht ge- stehende zoll- und handelspolitische Verhältnis zu Destreich erörterte. Redner weist die Auslegung dieses Uebereinkommens feitens der wem fie cut Staatsoberhaupt zu Fall brächten, was thuts? nommen habe. Opposition zurück, daß der gemeinsame 8olltarif Gin andres wird sogleich an seine Stelle treten. Wer daran geglaubt hat! Ihre Anbis Ende 1902 unbedingt erledigt sein müsse, griffe find nicht immer Schüsse. Nicht nur tödliche Baffen Revision des Straf- Gesetzbuches. An der in der Bildung, be- widrigenfalls dies als Bruch der Reziprozität angesehen und und Sprengstoffe haben sie, sie haben auch Papier; und das griffenen Bereinigung zur Vorbereitung der Revision des zur Errichtung eines felbständigen Zollgebietes gefchritten werden Papier ist geduldig. Ich persönlich stehe an der Neige des Lebens. Deutschen Straf- Gefehbuches werden, nach der„ Nat.- 8tg.", müsse. Die Behauptung der Opposition sei uneiner kennt seine Stunde. Ich weiß nicht, wie lange die Vertreter der„ Klassischen" und der modernen" friminalpolitischen richtig, daß er die Berpflichtung übernommen habe, Ende ich noch leben werde, oder vielmehr, wie lange fie Schule in gleicher Weije beteiligt sein. 1902 von dem Recht Ungarns, die Handelsverträge mich leben lassen werden. Aber ich fann Ihnen versichern, Womit nicht gefagt ist, daß etwas Modernes herauskommen au fündigen, unbedingt Gebrauch zu machen. Die meine Herren, daß die Spanne Lebens, die mir noch bleibt, im Verpflichtung, einen gemeinsamten Zolltarif mit Desterreich zu ver Streife meines verfaffungsmäßigen Machtbereichs dem Wohle des 2andes und dem Schutze aller verfassungsmäßigen Zum Fall Krupp. Die Firma Fried. Krupp hat in ihren einbaren, fei nicht an die falendarischen Termine gebunden. Die internationale Konstellation have fich feit 1899 verändert, ba Freiheiten gewidmet fein wird". Effener Werken folgenden sehr charakteristischen Anschlag verfügt: der deutsche 3olltarif. auf deffen Grundlage die Kündigung „ Ein Berliner focialdemokratisches Blatt hat vor einigen der Handelsverträge Ende 1902 hätte erfolgen sollen, Tagen Beschimpfungen und Berdächtigungen gegen Herrn F. A. Krupp nicht erledigt worden sei. Heute stehe die Sache so, daß gerichtet. Ich bringe hiermit zur Kenntnis der Werksangehörigen, Deutschland wahrscheinlich, ja nahezu gewiß von dem daß auf Antrag des Herrn F. A. Krupp gegen den verantwort Kündigungsrecht nicht Gebrauch machen werde. lichen Redakteur der Zeitung von der königlichen Staatsanwalt- Wer fündigen wird und in welcher Weise, fährt der Ministers schaft in Berlin das öffentliche Strafverfahren eingeleitet ist. Außer- präsident fort, vermag heute noch niemand zu sagen, da die handelsdem ist die sofortige Beschlagnahme des Berliner Blattes und andrer politische Lage in Europa teiltveise von der deutscher Zollpolitik abhängt. Der gemeinsame Zolltarif wird jedenfalis erledigt werden, Blätter, die den Artikel verbreitet haben, gerichtlich angeordnet fo bay wir, in welchem Zeitpunkt des Jahres 1903 auch eine Den 18. November 1902. Fried. Krupp. Das Direktorium." Sündigung erfolgen mag, auf der Grundlage des neuen Zolltarifs in Verhandlungen eintreten können. Es wird die Arbeiter sicher intereffieren, durch Anschläge aud über den Fortgang der Affaire gründlich unterrichtet zu werden. Wegen Nachdrucks des Artikels Krupp auf Capri" wurde auch Volkswille" in Hannover beschlagnahmt. Eine Laffan Meldung meldet: Ein diplomatischer Allerhaub blödes Geschwät über Anarchismus und Anarchisten Rotenwechsel zwischen den festländischen Regierungen soll laut bekämpfung berzapfen anläglich des Brüsseler Spigelattentats vereiner Brüsseler Meldung des Daily Telegraph" bezüglich schiedene Blätter, z. B. die„ Post", die Kölnische Bolts- Beitimg" schärferer Ueberwachung der Anarchisten stattgefunden und die Deutsche Beitung". Die Bost" weiß bereits, daß Rubino haben. Die Frage der Errichtung einer internatio- ein geradezu glänzend bezahlter italienischer Spigel war, fie weiß nalen Anarchistenpolizei fei wieder aufgenommen worden. auch, daß die Londoner Anarchisten dies Individuum nachdrücklichst Großbritannien fei jeboch dem Vernehmen nach nicht geneigt, einem von sich abgeschüttelt haben. Aber sie wirft trotzdem die spizindige Jm Loire Revier steht man einer Verständigung über die Frage auf, ob Rubino nicht gleichwohl wirklicher Anarchist gewesen folchen Plane näher zu treten. sei, der sich zu Spizeldiensten mur deshalb hergegeben habe, um die Schiedsgerichts- Frage nahe, nachdem die erneuerten vorbereitenden Die Schaffung einer internationalen Anarchistenpolizei würde ihn aushaltende Bolizei hinters Licht zu führen. Hätte Rubino that Unterhandlungen den Arbeitern bereits einige ganze oder halbe zweifellos noch ein üppigeres 2odspiseltum zeitigen. sächlich ein solches Doppelspiel gespielt, so wäre es von ihm geradezu Zugeständnisse gebracht haben: 1. Der Vorstand des Loire- Verbandes hirnverbrannt gewesen, feine für den Anarchismus so wertvolle wird von den Compagnien in verklausuliert- bedingter Weise anThätigkeit durch den Brüffeler Narrenstreich so jäh zu beenden! erkannt. Sie erklären sich bereit, eventuell" durch ihr gemeinsames Loudon, 17. November.( Eig. Ber.) Mr. Joseph Chamberlain| Die„ Post" wünscht, daß dem Anarchismus endlich Krieg bis Stomitee mit dem Vorstande zu verhandeln, ohne sich aber dazu ,, im begiebt sich morgen auf dem Kriegsschiffe„ Good Hope" nach Süd- aufs Messer" erklärt werde. Wie dieser Krieg aber erfolgreicher als voraus zu verpflichten", wobei noch auf das Gewerkschaftsgesetz verafrila, um den Schaupläg feiner Verwüstungen zu befichtigen. Seine bisher geführt werden könne, verschweigt sie leider. Attentate von boraus zu verpflichten", wobei noch auf das Gewerkschaftsgesetz verDesperados wird man niemals verhindern können, so lange man wiesen wird, das ja regelmäßig konstituierte Gewerkschaften anMitbürger und Wähler in Birmingham veranstalten heute abend zu solche Desperados durch das kapitalistische System züchtet. Solche erkenne. 2. Die Arbeiter können nach wie vor von 3 Uhr nachseinen Ehren ein Bankett und einen Fackelzug, an dem fich Attentäter schreiten zur That, ohne sich vorher aushorchen zu lassen, mittags ab ausfahren, falls sie bis dahin das festgesetzte Tagelvert 4000 Personen beteiligen werden. Ganz anders feiert die Johannes- sie spotten aller polizeilichen Schufiffelei. Ein noch ausgebreiteteves vollendet haben, unbeschadet der bisherigen früheren Ausfahrtszeit burger Börse dieses Greignis: die Kurse stürzen, Bankrotte stehen Spigelsystem würde also gar nichts nügen, wohl aber weiteres Un- in gewissen Gruben. 3. Zur Sicherung der Lohnkontrolle solle die Bevor. Es kann gar keinem Zweifel unterliegen, daß der inter- heil anstiften. Denn ein Spigel muß sich doch durch besonders Einführung von Zahlungsblättchen" geprüft und nötigenfalls nationale Verbrecherflüngel Johannesburgs diefe Panik von langer rabiates Auftreten empfehlen und künstliche Brutstätten anarchistischen in einigen Gruben versucht werden. 4. Zuführung der Buzzwo nicht gar unzurechnungsfähige Hand vorbereitet hat. Die Geldleute des Witwaterrands wollen der Maulheldentums schaffen, Das Geschrei nach inten- gelder an die gegenseitige Hilfskaffe. 5. Wiederanstellung der Regierung flar machen, daß die beabsichtigte Besteuerung der Minen Menschen zu Verbrechen verleiten. wäre also ganz Streitenden mit Ausnahme der wegen Gewaltanivendung gegen fiverer Anarchistenhay unverständlich, wenn überalMißtrauen und Unsicherheit verbreitet und das Geschäftparalyfirt. mant nicht Ausnahmegesetze gegen die Anarchisten schaffen Streitbrecher oder wegen Attentate gegen das Eigentum Verurteilten, Dann wollen sie mehr Macht gegen die Kaffern und die weißen Arbeiter, wollte um Socialisten damit zu treffen! Es handelt sich also und das unter dem Vorbehalt, daß die Arbeiter ihrerseits keine Verschließlich verlangen sie von der Regierung, die Einwanderung von zweifellos um eine gewiffenlose Scharfmacherei gegen den Umftura" geltung an den Streitbrechern üben. Dem Schiedsgericht bleibt Chinesen und Stulis zu begünstigen. Eine Bestätigung dieser Auf- Bei einem berufsmäßigen Scharfmacherorgan, wie die" Post", demnach nur die Lohnfrage vorbehalten. Es handelt sich dort um faffung liefert heute Sir J. P. Fizpatrick in den Times", indem er nimmt das ja nicht weiter Wunder; daß aber auch die stöln. eine Lohnreduktion von 6 Proz. Der Streit über den„ unparteiischen" die Regierung gegen ihre Steuerpläne warnt, ebenso gegen eine be- Boltszeitung" die durch gar nichts gestützte Sypotheſe Schiedsrichter wurde nach dem Vorschlag der Compagnien erledigt: fondere Belastung Transvaals mit einem Teile der Striegsschuld. aufzustellen wagt, daß möglicherweise Rubino Beziehungen zu der mit deffen Ami ober dessen Wahl wird der erste Präsident des Er meint, das Empire führte den Krieg und das Empire als abgesplitterten Gruppe der belgischen Socialisten mir dessen Amt oder dessen Wahl wird der erste Präsident des ganzes soll zahlen". Dieser Fitzpatrick schrieb vor zwei Jahren ein unterhalten habe, ist eine ebenso befremdende wie frivole Stajlationshofes betraut. Insinuation, die sich freilich aus der Geistesverwandtschaft Soweit das Ergebnis der vorbereitenden linterhandlungen. Dass Buch gegen die Boeren und wurde vor einer Woche, am 9. November, unfrer Ultramontanen zu dem erzreaktionären belgischen selbe muß aber vorerst von den Streifenden genehmigt werden. In anläßlich des Geburtstages des Königs in den Adelsstand erhoben. Klerikalismus erklärt. der gestrigen Bersammlung konnte es jedoch zu feiner Beratung Sein Artikel in der heutigen Nummer der Times" ist ein Daß das Organ des famosen Dr. Friedrich Lange, die all- kommen. Nach den Zeitungsberichten sollen zahlreiche Anarchisten die Konumentar zu der Börsennachricht aus Johannesburg. Nur deutsche Deutsche Zeitung", die unverschämte Berleumdung aus- Arbeiterbelegierten am Reden verhindert und so die Versammlung auf diese Weise läßt sich die„ Panik" der Geldleute begreifen; spricht, daß überall die focialistische Sese der gesprengt haben. Es findet daher eine Urabstimmung in der irgend einen andern Grund kann sie nicht haben, denn die schwere Mutterboden des plöglich in gewaltsamer Goldausbeute des Witwaterrands steigt, britische und ausländische hat sich entladenden Anarchismus" fei, ist freilich kein Arbeiterbörse statt. In Cagnac( Tarn)[ ist der Streif erfolgreich beendet. Der neuer Beitrag zur Charakteristik der übergefchnappten Schwärmer Kapitalien fließen nach Transvaal ab und der in Angriff genommene für Freiheit in- Südafrika, sondern mur eine normale Lebens- Bertreter der Arbeiter, der frühere jaurèsistische Abgeordnete iederaufbau Sildafrikas verspricht wenigstens auf eine gewiffe Beit äußerung teutschen Mannesmuts. Bibiani, hat u. a. die Verlängerung der Geltungsdauer der hinaus eine wirtschaftliche Blüte. Daß aber Chamberlain nicht der Mann ist, dem Kapital wirksam entgegenzutreten, haben die legten des offiziösen Depeschenbureaus mummehr als gemeiner Staublich verabredeten Termins vom 31. März 1903. Dabei verpflichtete Der Mord an Bord der Loreley" hat sich nach Mitteilungen 5proz. 2ohnprämie bis zum 1. Juli 1903 erzielt, anstatt des ursprüngJahre zur Genüge gezeigt. Von ihm und Lord Milner haben die morb herausgestellt, der von dem einen der beiden Wachtdienst ver- sich die Compagnie, die Paämie mir im Notfalle abzuschaffen, und Johannesburger nichts zu befürchten. Das britische Volt hat ge- fehenden Personen, dem Matrosen Kohler, verübt worden ist. Stohler zwar erst nach vorherigen Unterhandlungen in der Form eines blutet und wird auch noch zahlen müssen. Die Börsenpanit, mit der ist von einem griechischen Polizisten eingeliefert worden. Er Schiedsgerichts. In Cagnac wird die Arbeit wieder aufgenommen Johannesburg die Reife Chamberlains begrüßt, ist ein Argument, hat ein vollständiges Geständnis abgelegt und ausgefagt, er habe werden im Einverständnis mit dem Landeskomitee der Bergarbeiter, das bem britischen Kapitale und der britischen Regierung wohl die That ganz allein begangen, und zwar um das Geld, das die dortigen Arbeiter dazu ermächtigt hat, nachdem ja die Haupttvie er glaubte, in der geraubten Stifte enthalten masse der Streitenden( in den nordischen Revieren sowie im Bouchesimponieren wird. s tvar, u stehlen. Er habe den Unteroffizier Viderizki niedergeschlagen, dieser habe sich aber wieber erheben können du- Rhône und anderwärts) zur Arbeit eigenmächtig bezw. auf Beund fei schluß ihrer Lokalorganisation zurückgekehrt waren. Schiffstreppe niederfiel. Ms Kohler sah, daß er die Geldfiste nicht öffnen konnte, In Carmaug haben die Arbeiter auf vorbereitende Unterhabe er fie liegen gelaffen. Er habe dann zwei Tage in handlungen verzichtet und damit den von den politisierenden Kohleneiner Göhle gelebt. Ms er diese von Hunger erschöpft ber- baronen erhobenen Einwand gegen die Beteiligung Calvignacs und lich, wurde er verhaftet. Jaurès beiseite geschoben. Sie schlagen mm direkt ein SchiedsWenn die von Kohler geraubte ciferne iste so leicht war, daß sie von gericht vor. einer einzelnen Person fortgeschafft werben fonnte, so hätte die Enblich in der Haute- Loire stemmen sich die Grubenherren Schiffsleitung nach Nichtauffindung der Leiche Kohlers sofort auf den Berdacht tommen fönnen, daß Stohler felbft der Thäter gewefen fein noch immer gegen Unterhandlungen. Der Vorsitzende des dortigen tönne. Statt dessen ließ man allerhand seltsam flingende Meibungen Streiffomitees ist gar verhafiet worden. bhd verbreiten, die den Eindruck erwecken mußten, als habe man es mit Frankreich. einer ganz abenteuerlichen Affaire zu thun. Auf der Spur der Humberts? Echo de Paris" meldet, Murrende Centrumsleute. Aus Rheydt wird telegraphiert: die Polizei habe die Nachricht erhalten, daß die Familie Humbert Eine öffentliche Centrumswähler- Versammlung ertiärte fich entschieden Europa niemals verlassen habe. Zivei Mitglieder derfelben befänden gegen die Stellung der Partei bei der Zollvorlage und beschuldigte sich in einer spanischen Ortschaft an der portugiesischen Grenze. Der Deutfches Reich. Juterpellation über die polizeilichen Uebergriffe. Unire Parteigenossen haben im Reichstag die folgende Interpellation eingebracht: 1. Welche Maßregeln beabsichtigt der Herr Reichskanzler zu ergreifen, um den in letzter Zeit sich häufenden Uebergriffen von Polizeis und richterlichen Behörden entgegen zu wirken, die teichs angehörige ohne genügenden gefeßlichen Grund in Haft nehmen, in der sie dann öfter in ungehöriger und ungefeglicher Weise behandelt werden? 2. Beabsichtigt der Herr Reichskangler in Bälde dem Reichstag den Entwurf eines Gesetzes über den Strafvollzug vorzulegen? das, bis " gir gegangen, er tot " Chef der Sicherheitspolizei habe givei seiner besten Agenten dorthin| Aktiengesellschaft Finnentroper Hütte befißen, im letzten Augenblick Stadiv. Borgmann( Soc.): Der Gegenstand beschäftigt die Verentsandt, und man hofft, daß diesen die Verhaftung gelingen wird. Andre Mitglieder der Familie Humbert sollen sich in Brasilien befinden. Die„ Libre Parole" veröffentlichen ein Telegramm aus Rio de Janeiro, wonach dort zwei Beamte der Pariser Polizei eintrafen, um die daselbst weilenden Angehörigen der Familie Humbert zu verhaften. England. Das Ergebnis der Municipalwahlen. mit der Forderung kamen, die von der Finnentroper Hütte früher jammlung nicht zum erstenmale. Schon seit einer Reihe von Jahren besessene, aber inzwischen verloren gegangene Anteilziffer von rund ist ein Petitionssturm an den Magistrat und uns losgegangen und 14 000 Tonnen, nicht 10 000 Tonnen, auf die Marienhütte zu über ich kann zu meiner Freude konstatieren, daß bisher diese Versuche, tragen. Dieser Forderung konnte feine Folge gegeben werden, da nach den Straßenhandel völlig zu beseitigen, gänzlich gescheitert sind. den sagungsmäßigen Bestimmungen des Syndikats jedes Werk, das So 1888 und 1895, tvo auf Veranlassung des Polizeipräsidenten der aus irgend einem Grunde einen Ofen ausbläst oder stillliegen läßt, Centralverband der Gewerbetreibenden un Einschränkung des Straßenfeine Anteilziffer nur so lange behält, als es die Aufträge selbst aus- handels petitionierte. Auch heute tann jedenfalls noch keine Rede von einer führen kann. Bei den früheren Verhandlungen war den Westfälischen solchen Einschränkung sein. Eine Reihe von Repräsentanten des Handels Stahlwerten bereits zugestanden worden, daß vom 1. Januar 1903 glaubt, durch den Straßenhandel geschädigt zu werden. So hat London, 17. November.( Eig. Ber.) Die socialistische Wochen ab die beiden Hütten Finnentrop und Marienhütte in der Weise als irgend ein anonymer Ladeninhaber aus der Leipzigerstraße in einer fchrift„ Clarion" giebt folgenden zusammenfassenden Bericht über ein Werk angesehen werden sollten daß die Gesamt- Anteilziffern, Weise petitioniert, die es rechtfertigt, daß er seinen Namen nicht Die am 1. November abgehaltenen Municipalwahlen:" Die Getvert soweit solche noch beständen, der Marienhütte zugeteilt werden sollten. Darunter segt. Er sagt: Belästigen viele Straßenhändler schon die schaften hatten 79 Kandidaten; davon wurden drei ohne einen eigent- Finnentrop, das feine Anteilziffer mehr besaß, hätte sie durch In- Paisanten, so ist es für die Ladenbefizer noch weniger erfreulich, zu lichen Wahlkampf gewählt, da Gegenkandidaten nicht vorhanden betriebsetzung des Ofens zunächst wieder nachweisen müssen. Ende sehen, wie die Händler ihren Verdienst in Schnaps anlegen. waren; von den übrigen 76 waren 27 erfolgreich. Die auf die September d. J. erklärten sich die Westfälischen Stahlwerte auch hierKandidaten entfallenen Stimmen belaufen sich auf zusammen 46 592; mit einverstanden, änderten dann aber später ihre Ansicht. Wer die Händler in so grober Weise beleidigt, wird das nur ivagen, er feinen Namen nicht in die Deffentlichkeit das Reinergebnis ist eine Eroberung von 18 neuen Mandaten. Die In der großindustriellen Presse, vornehmlich in der Stöln. Zig.". bringt. Unabhängige Arbeiterpartei hatte 66 Kandidaten; davon wird diese Haltung der Westfälischen Stahlwerke natürlich verurteilt Straßenhandel, ( Sehr richtig!) Tausende ernähren sich durch den 03 Millionen ohne Wahlkampf erfolgreich; von den übrigen und die Leitung der Werke gewissermaßen dafür verantwortlich ge- im Jahre durch ist nachgewiesen, daß 6% Der 64 Kandidaten wurden 25 gewählt. diesen Handel umgesetzt werden, Die auf fie ent macht, daß in die Lage des Eisenmarktes ein neues Moment der Magistrat hat die Einleitung in einer Form abgefaßt, die recht fallenen Stimmen belaufen sich auf 43 248; das Rein Unsicherheit hineingetragen" wird. Vom Interessenstandpunkt der unschuldig aussicht. ergebnis ist ein Gewinn von 15 neuen Mandaten. Merkwürdig, daß er etwas nicht erwähnt, Die Social Eisenindustriellen ist diese Auffassung nur allzu begreiflich. Ob aber worauf ich den größten Wert lege: das mögliche Verbot des Handels demokratische Föderation hatte 31 Kandidaten, davon vom volkswirtschaftlichen Standpunkt in der Nichtverlängerung des mit Zeitungen. Sonst ist der Magistrat den richtigen Weg gegangen, wurde einer einstimmig gewählt; von den übrigen waren acht er Syndikats ein Nachteil zu erblicken ist, das ist eine andre Frage; indem er die Deputationen gefragt hat. Die Straßenreinigungsfolgreich. Die auf fie entfallenen Stimmen belaufen sich auf 12 608. Denn kaum ein andrer Startell- resp. Syndikats- Verband hat durch Deputation hat sich dafür erklärt; das ist eigentlich um so Die Gesamtzahl der gewerkschaftlichen und socialistischen Stimmen seine Absatz- und Preispolitik so schädigend auf die Gesamtlage der wunderbarer, als diese Deputation doch die Aufgabe hat, beträgt 102 448." Nach dem„ Labour Leader" beträgt diese Zahl Eisen- und Stahlindustrie eingewirkt, wie das Rheinisch- westfälische den Dreck andrer Leute nachzuräumen; aber die Gewerbenur 93 000. Roheisen- Syndikat und speciell seine Siegerländer Hälfte. Wie mir der Londoner Korrespondent der konservativen Presse deputation hat einstimmig ihre Zustimmung versagt, sie ist Schottlands mitteilt, wurde Mr. Ure Primrose( tonservativ) vom Stadtrat von Glasgow zum Lord Provost( Oberbürgermeister) gewählt. Parteinachrichten. Um die Reichstags Fraktion im Zollkampfe nicht zu schwächen, find unfre Abgeordneten gegenwärtig außer stande, Bersammlungsreferate nach auswärts zu übernehmen. Die Parteigenossen werden deshalb gebeten, für die nächste Zeit darauf Nüdjicht zu nehmen. Die Barteipresse ersuchen wir freundlichst, die Genossen hiervon in Kenntnis zu setzen. Zu den Differenzen mit den polnischen Genossen werden aber mals Meldungen verbreitet über eine angebliche Vereinbarung. Wir können dazu nur wiederholt erklären, daß eine offizielle Mitteilung erfolgen wird, sobald die schwebenden Verhandlungen abgeschlossen fein werden. Vorläufig ist das noch nicht der Fall. Gemeindewahlen. die AufWer Zur Kartell- Enquete. Am 11. November überreichte der Präsident die größte Verwaltungs- Deputation Berlins. des deutschen Handelstages, Geh. Kommerzienrat Frenzel, dem stellung der Straßen ansieht, wo der Straßenhandel ganz oder mur Staatssekretär des Reichsamts des Innern Grafen v. Posadowsky teiltveise verboten werden soll, wird erkennen, daß der Straßendie als Ergebnis der an die Mitglieder des deutschen Handelstages ami handel erdrosselt werden soll. Das ist auch Absicht 6. Dltober gerichteten Umfrage ein Verzeichnis von Personen, deren denn dieser Verordnung würde bald das gänzliche Ver Hinzuziehung als Vertreter der Abnehmer des Walzdraht- Syndikats bot folgen. Das Beispiel dafür haben wir ja in Rigdorf, und des Drahtstift- Syndikats zu den vom Staatssekretär in Aussicht trotzdem diese Polizeiverordnung zu meiner Frende für genommenen Verhandlungen zu empfehlen sei. In dem Begleit- ungesetzlich erklärt worden ist durch den ordentlichen Richter; schreiben wurde aus den auf die Umfrage eingegangenen Schreiben venn das nicht anerkannt ist, so liegt das daran, daß von Mitgliedern des deutschen Handelstages noch folgendes der Oberpräsident den Polizeipräsidenten deckt. Durch die angeführt: Eine Handelskammer teilt mit, daß sie wohl Einschränkung des Straßenhandels würde eine Preissteigerung aller im Stande gewesen sein würde, sehr geeignete Vertreter des Artikel eintreten, die der Straßenhandel vertreibt.( Lachen.) Der Drahtstift- Syndikats zu nennen, doch hätten diese Personen eine Berliner Markt ist von geradezu unbegrenzter Aufnahmefähigkeit; Teilnahme an den Verhandlungen abgelehnt, da sie, wohl mit Recht, Leute aus der Provinz versichern, daß man Artikel in der Provinz fürchteten, bei freier Aussprache in einem dem Syndicat un- teurer tauft als in Berlin. Das kommt daher, daß alle Waren nach günftigen Sinne von diesem boykottiert und dadurch in ihrer Berlin strömen und der Straßenhandel ist der Regulator, das Existenz gefährdet zu werden. Derselbe Grund wird noch von einer Bentil. Niemand kann riskieren, große Vorräte einzukaufen, andren Handelskammer angeführt, die darauf aufmerksam macht, wenn der Straßenhandel den Ueberschuß nicht mehr aufdaß das Syndikat noch drei Jahre fortbestehe und seine Kunden in nehmen fann. Das Ventil ist dann verstopft und so werden vollständiger Abhängigkeit habe. Aus diesem Grunde müßte neben die Produkte teurer werden.( Sehr richtig!) Handel und Verkehr den kontradiktorischen Verhandlungen Gelegenheit geboten find zwar äußerst schmiegsamt, aber solchen Angriffen könnten sic werden, daß die Sachverständigen den Regierungsvertretern auch noch fich nicht anpassen. Warum hat der Magistrat in der Vorlage nicht unter vier Augen Mitteilung machen könnten. Ferner wird der auf den außerordentlich wichtigen Punkt des Verbots des Zeitungswunsch geäußert, daß den zu vernehmenden Personen rechtzeitig handels hingewiesen? Was das heißen will, dafür in entvorher ein Fragebogen zugestellt werde, damit sie sich, zum fprechendem Umfange die Genehmigung zu erVorteil der Verhandlungen, in ausreichender Weise vorbereiten teilen", begreift jeder, der die Maßnahmen des Polizeipräsidenten fennt. Daß die Wizblätter, die es wagen, den Schußmann, den Polizeipräsidenten und noch höhere Personen anzugreifen, verboten werden, ist selbstverständlich. Wenn diese Verordnung, wonach für die Königstraße 2c. der Straßenhandel in Zeitungen verboten wird, Gesek wird, so ist der Zeitungs- Straßenhandel so gut wie gänzlich vernichtet. Mag die Stadt der Polizei die Verantwortung für das Bustandekommen der Verordnung überlassen, ich bitte Sie, den Antrag Auguſtin anzunehmen. Aus den letzten Tagen sind eine ganze Reihe recht erfreulicher Gemeindewahl- Ergebnisse zu berichten, die wohl nicht mit Unrecht zum Teil auf die gewaltige Erbitterung der arbeitenden Bevölkerung über den geplanten Raubzug auf feinen Brotforb zurückzuführen find. Den Gewinn in Leipzig konnten wir schon in der letzten Nummer können. furz berichten. Es sind also in allen vier zur Wahl stehenden Kreisen der dritten Klasse Zum Konkurse der Aktiengesellschaft für chemische Industrie in die Kandidaten der Partei ge- Rheinau- Mannheim meldet die Neue Badische Landeszeitung", daß wählt worden, und zwar mit starken Mehrheiten. Jns der Gläubigerausschuß in gestriger Sizung beschloffen hat, gegen gesamt wurden 14 901 Stinnnen abgegeben, wovon auf die focialdemokratischen Kandidaten 8546 entfielen. Gewählt wurden neun Parteigenossen als ordentliche Vertreter und zwei als Erfag inänner. Die vier Kreise sind demnach vollständig socialdemokratisch vertreten und die Partei gewann dadurch zwei Streise mit vier Mandaten. desselben ersprießlicher erscheint, als Stonkurs. Stadtrat Bohm: Ms Magistratsvertreter muß ich erklären, daß der Magistrat in keiner Weise einen Beschluß gefaßt hat, sondern daß die Vorlage möglichst harmlos aussehen solle, so gilt auch dafür, erst die Versammlung befragen will. Wenn Herr Borgmanu meinte, daß der Magistrat teine Veranlassung genommen hat, irgend eine Meinung zu äußern. von den Vorstand und den Aufsichtsrat der Gesellschaft Regresansprüche geltend zu machen. leber das Vermögen des Direktors Böhm soll Stonturs nicht beantragt werden. Vielmehr stellte Böhm selbst sein Dasselbe besteht hauptsächlich aus Vermögen zur Verfügung. Rheinau- Anteilen, Grundstücken usw., sodaß eine langsame Liquidation Nach demselben Blatte erklärte bei der gestrigen Konferenz In Crimmitschau wurde zum erstenmal nach einem neuen zivischen der Generaldirektion der badischen Staatsbahnen und den Regulativ gewählt, durch das man der Socialdemokratie das Wasser Vertretern der Rheinau- Gesellschaften die erstere die prinzipielle Geabgraben zu können hoffte. Dabei fielen in der ersten Abteilung neigtheit( vorbehaltlich der Genehmigung der vorgesetzten Behörde) Stadtv. Dove( N. 2.): Wir beantragen, die Vorlage einem Ausder Partei alle sechs Mandate mit überwältigender Majorität zur Uebernahme des Betriebes des Rheinau- Hafens, der Auslade- schuß von 15 Mitgliedern zu überweisen. Zwischen Herrn Borgmann zu. Während die Gegner 65 bis 69 Stimmen erhielten, vorrichtung und der Bahn. und mir besteht zunächst ein Unterschied in der Taktik. Der wurden auf unsre Kandidaten 736 bis 788 Stimmen abgegeben. Deutscher Walzwerks- Verband. Nach Mitteilungen der Rhein. Magistrat hat sich zu derartigen Berordnungen zu erklären, seine Da nur 1507 Wähler in den Listen standen, so stimmte fast die Westfäl. 3ig." findet am 22. d. M. eine Versammlung der Deutschen Zustimmung tann event. vom Bezirksausschuß ergänzt werden. Wenn absolute Mehrheit aller Wähler für uns. Diese Abteilung können Balzwerks- Vereinigung statt. Es sollen, nachdem jezt die Verlänge der Magistrat eine gutachtliche Aeußerung die Gegner für immer verloren geben. rung des Oberschlesischen Walzwerks Verbandes entschieden ist, erivartet, so wollen wir uns dieses Recht nicht durch einen Heiße Kämpfe um die Herrschaft in der Gemeinde spielen sich nähere Abmachungen zwischen den oberschlesischen und den westlichen Beschluß im Sinne des Herrn Borgmann nehmen lassen. Es handelt Salzwerken betreffs der Preisstellungen und der Begrenzungen der sich hier um keinen Eingriff in die Gewerbefreiheit, denn diese ent seit einigen Jahren in verschiedenen Vororten der reußischen Haupt- Absakgebiete geschaffen werden. Un demselben Tage werden auch die hält nicht die Befugnis, überall und zu jeder Zeit seinen Beruf ausund Fabrikstadt Gera ab. So in Untermhaus, einer ehe- fchlesischen Werke eine Versammlung abhalten, um sich mit der Preis zuüben. Die Straßen sind zunächst für den Verkehr da. Auch ich maligen fürstlich reußischen Hausdomäne. Dort stimmten jetzt von frage zu beschäftigen. Die letzten Submissionen sollen gezeigt haben, halte es für bedenklich, den Zeitungs- Straßenhandel durch die 671 eingetragenen Wählern 610 ab. Der Kampf ging um adht daß das jezige Vertragsverhältnis mit den westlichen Werken un- Polizei guzulassen oder nicht zuzulassen, dann würde manche Mandate, von denen drei bisher socialdemokratisch vertreten halibar sei. hochpolitische Nummer des des„ Vorwärts", die man sich gern ivaren. Das Ergebnis war die Wahl von vier Social- Oberschlesischer Eisenmarkt. Dieser Tage wurden, dem B. G. A." in der Friedrichstraße faufen möchte, nicht zu erlangen sein. Die demokraten und vier Gegnern. In Zwögen bei Gera zufolge, wieder 30 000 Tonnen russische Erze nach Oberschlesien ver- Frage ist so zu stellen, ob der Straßenhandel an einzelnen Stellen stimmten sogar von 321 eingetragenen Wählern 307 ab. 3war fauft. Schwedische Erze werden infolge dessen 2 M. billiger offeriert. einen limfang angenommen hat, der dem Verkehrsinteresse im Wege wurde kein Parteigenosse gewählt, doch brachten es unsre Kandidaten Die Noheisen- Bestände im oberschlesischen Industriebezirk betragen, steht. Bir haben alle daran mitzuwirken, diese Frage zu regeln; auf 141 bis 150 Stimmen, so daß sie bei der nächsten Wahl bestimmt wie dasselbe Blatt berichtet, noch rund 45 000 Tonnen und find ich kann nicht einsehen, wie man diese Regelung nicht mit verant auf den Sieg rechnen können. Hatten sie doch bei der vorigen Wahr gegen das Vorjahr um ca. 56 Proz. zurückgegangen. In den worten will.( Beifall.) nächsten Monaten werde die Unterbringung der laufenden Produktion Stadtv. Gemeinhardt( N. 2.): Die Vorlage ist doch sehr ernst schwer sein. Eine weitere Bestandabnahme sei ausgeschlossen. zu nehmen. Herr Borgmann sprach von 61 Millionen, andre voit Auch in Gera selbst haben unfre Genoffen wieder einen er 10 Millionen Mark, die durch den Straßenhandel umgesetzt werden freulichen Fortschritt gemacht. Es waren am Donnerstag 14 Man beutiche Spritfabrit, die bisher gegen den Spiritusring tonfurrierie, bie Ostdeutsche Spritfabrik. Nach einem Börsengerücht soll die Ost- und ohne ihn nicht verbraucht würden.( Heiterkeit.) So sagen Gegner, date neu zu besetzen, von denen uns bisher 2 gehörten. Es gelang mit der Centrale für Spiritusverwertung einen Vertrag abgeschlossen Straßenhändler und ich jedoch nicht. Sehen wir uns die den Straßenhandel alt. Seiner unfren Genossen, wie uns ein Privattelegramm meldet, statt der haben, welcher der Ostdeutschen Spritfabrik garantiert, daß der Ring wurde es als der Stadt univirdig bezeichnet, Lebensmittel auf Zeit bisherigen 2 Size 5 zu erobern, während die Gegner 9 behaupteten. ihr jene Spiritusmengen liefert, deren sie über die Produktion ihrer offenen Märkten zu verkaufen, und man baute die Markthallen. In Gräfrath bei Solingen wurden alle 3 Standidaten unsrer eigenen Brennereien hinaus bedarf. Anzunehmen ist, daß zugleich Diese sind angelegtes städtisches Kapital, das nicht tot liegen bleiben Partei so gut wie einstimmig gewählt. Sie erhielten 252, 258 und mit diesem Lieferungsvertrag auch Abmachungen über das Konkurrenz- darf. Wer betreibt denn heute den Straßenhandel? Ein einziger 255 Stimmen, die 3 gegnerischen Kandidaten erhielten je 2 Stimmen. verhältnis und die Preise getroffen sind. nur 83 5is 109 Stimmen. In Triberg in Baden fielen von den 10 Mandaten, um die gekämpft wurde, 9 unsrer Partei zu. Polizeiliches, Gerichtliches usw. Danziger Borgänge. Kommunales. Stadtverordneten- Bersammlung. Großkapitalist in Rirdorf soll hundert Wagen in Berlin herumfahren lassen.( Widerspruch.) Herr Rosenow hat es selbst gefagt. ( Stadtverordneter Rosenow: Unrichtig! Heiterkeit.) Ich mag mich verhört haben. Aber im Dienste dieser Unternehmer stehen zahlreiche junge, fräftige Leute, die die Waren ausbrüllen und der ordentlichen Arbeit entzogen werden. Der heutige Straßenhandel Wegen Verurfachung ruheftörenden Lärms und Widerstandes 33. Sigung vom Donnerstag, den 20. November, nachmittags 5 Uhr. ist eine Landplage geworden. Und soll man denn nicht auch der Vorsteher Dr. Langerhans eröffnet die Sigung um 5%, Uhr. Ladenbefizer, der Stellergeschäfte gedenken, die ihre schweren gegen die Staatsgewalt stand Montag Genosse Grundmann in Zur Beschlußfassung steht an erster Stelle der Entwurf eine r Mieten und Steuern zahlen müssen, sollen die zu Grunde Danzig vor der dortigen Berufungs- Straffammer. Es handelte Polizeiverordnung zur Regelung des Straßenhandels in Berlin. gehen? Und ist der Rückschlag der Rückschlag auf die Hausbesißer denn sich um eine Festlichkeit des Metallarbeiter- Verbandes, die auf" In Wahrnehmung verkehrspolizeilicher Interessen" bezwedt der gar nicht berücksichtigenswert?( Buruf bei den Socialdemokraten: gegeben wurde, weil auf Verlangen der Polizei Frauen von der felben ausgeschlossen werden sollten. Als die zu der Festlichkeit Entwurf neben einschneidenden Beschränkungen des bisher gestatteten Da liegt der Hafe im Pfeffer!) Die seßhaften Händler werden die erschienenen sieben Männer und zwei Frauen auf der Straße waren, Straßenhandels auch eine Einschränkung des Verteilens von Reklame- Waren aufnehmen, wenn es die fliegenden nicht mehr giebt. Es entstand durch das laute Gespräch der Polizeibeamten mit den zetteln, Geschäftsempfehlungen aller Art, Bekanntmachungen und sind ja vielfach meistens verdorbene Waren.( Lärm.) Ich sprecie Personen eine Unruhe, welche Passanten herbeilodte. Der An Aufrufen aller Art in den verkehrsreichsten Straßen der Stadt. hier nur für meine Person und bitte um Annahme der Magistratsgeklagte, der sich auch an dem Gespräch beteiligte, wollte dann in Jeder Straßenhandel soll verboten sein in der Umgebung der vorlage. Markthallen, in der Friedrichstraße, Rosenthaler und Münzstraße Stadtv. Wallach( A.L.): Die Vorlage geht ja jedenfalls an einen Die Privatwohnung des Genossen Berger, von welchem er eingeladen war, gehen, also nicht in das öffentliche Lokal. Das ließ jedoch ein fowie im Straßenzuge Potsdamer Play- Leipzigerstraße- Spittel- Ausschuß; aber unfre Meinung sollten wir doch schon jetzt unverblümt Schußmann nicht zu; er verwehrte ihm einfach den Eintritt. In der markt- Gertraudtenbrüde(§ 1); in 200 weiteren Straßen(§ 2) foll fagen. Der Straßenhandel namentlich mit Lebensmitteln hat Formen der Straßenhandel nicht mit Fuhriverk, sondern nur mit bequem angenommen, die mit den hygienischen Ansprüchen schlechthin unverdarauf folgenden Auseinandersetzung mit dem Schutzmann soll Genosse von einer Person zu handhabenden Behältnissen betrieben werden einbar find. Der eigne Moniteur des Herrn Borgmann, der„ Vorwärts", G. durch lebhaftes Umherſchlenkern mit dem Arm beim Reden den Schub- dürfen. Auch die einmündenden Straßen und Plätze werden hat in diesem Punkte am 2. September den Händlern gründlich die Wahrheit mann gestoßen haben. Das Schöffengericht hatte einen ruheſtörenden bis zu 30 Meter von dem Verbot bezw. der Einschränkung betroffen gesagt. Und wenn die Straßenhändler wirklich noch herumziehen Lärm nicht für vorliegend angenommen und den Schutzmann nicht in der rechtmäßigen Ausübung feines Amtes begriffen erachtet, da(§ 3). Für den Handel mit Blumen, Zeitungen und Ertrablättern würden! Aber sie ziehen nicht herum, sie haben feste Stellen mit der Zutritt zu Privatwohnungen nicht verwehrt werden durfte, und auf den vom Straßenhandel gänzlich ausgeschlossenen Straßenzügen ihren Wagen inne. Und das soll den Verkehr nicht stören? hatte den Genoffen G. freigesprochen. Die Berufungs- Strafkammer behält sich die Polizei in§ 4 die Erteilung einer beschränkten Ge- Mir gehe die Vorlage lange nicht weit genug. Ich werde im Ausjedoch sah einen„ ruheftörenden Lärm" und in dem versuchten Be- nehmigung vor. Zuwiderhandlungen sollen mit Geldstrafe bis zu schuß entsprechende Anträge stellen. 60 Mart oder mit haft bis zu 14 Tagen bestraft werden. dem Ersuchen um seine Zustimmung zugegangen. Der Entwurf ist dem Magistrat schon am 24. Juni 1901 mit Nachdem die Gewerbe- Deputation fich ablehnend, die Straßen reinigungs- Deputation fast völlig zustimmend sich geäußert hat und von der Berkehrs- Deputation überwiegend Bedenken geltend gemacht worden sind, legt der Magistrat den Entwurf der Versammlung zur gutachtlichen Aeußerung vor. treten der Privatwohnung nur eine Umgehung des polizeilichen Berbots. Das Urteil lautete auf drei Tage Haft und eine Woche Gefängnis. Aus Induftrie und Handel. Siegerländer Roheisen- Syndikat. Zu den Verhandlungen über die Berlängerung des Siegerländer Roheisen- Syndikats, die infolge des Verhaltens der Westfälischen Stahlwerte vorläufig gescheitert sind, weiß die Köln. 8tg." nodh, bitter flagend, zu berichten, daß die Westfälischen Stahlwerke, die bekanntlich die gesamten Attien der Stadtv. Dove u. Gen. beantragen, den Entwurf einem Aus schuß von 15 Mitgliedern zu überweisen. Stadtvv. Augustin u. Gen. beantragen, dem Entwurf die ZuStimmung zu versagen. Stadtv. Runge( A. 2.) stimmt bezüglich des Zeitungshandels dem Stadtv. Borgmann zu, ist aber andrerseits mit dem Stadtv. Wallach der Meinung, daß bezüglich der Aufbewahrung der Waren des Straßenhandels genau zugesehen werden muß. Den nicht in Berlin wohnenden Händlern den Handel in Berlin zu gestatten, liege tein Grund vor. Stadtv. Berger( A. 2.) ist ebenfalls für Ausschußberatung. Die Sorge um das Schicksal der Händler habe zurückzutreten, foiveit diese nicht Berliner Steuerzahler sind. Die kleinen Gewerbetreibenden müßten vor der Schädigung durch diesen Handel geschützt werden. Stadtv. Ullstein( N. L.): Die Mehrzahl meiner Freunde vers hält sich im Gegensatz zum Kollegen Gemeinhardt gegen die Verordnung ablehnend. Wir halten den Straßenhandel für Deutsches Reim. # Damit ist also für Schlesien vorläufig als Recht erklärt, daß die berechtigt; die Waren, die er feilhält, find solche, welche der Metallarbeiter. Der Arbeitsnachweis des Vereins der Gastwirtsgehilfen freiwillig" auf die Schutzvorschriften verzichten feßhafte Verkehr nicht aufnehmen wird. Wir haben hier nur die Metallindustriellen von Hannover und Umgegend" dürfen. Der Bundesrat ist durch das Urteil als ein sehr unfähiger Interessen des stehenden Gewerbes und des Hausbesizes, nicht das fucht durch Zeitungsinserate in den verschiedensten Städten Deutsch- Gesetzgeber hingestellt worden. Dem daß er eine solche Auslegung Berkehrsinteresse betonen hören.( Sehr richtig!) Auch der Konsum lands Mechaniker 2c. für„ die Telephon- und Gramophon- Werte seiner Verordnungen nicht gewollt hat, steht fest. Es muß daher an ist sehr erheblich an dem Straßenhandel intereffiert, namentlich. Berliner" in Hannover. Die Werkstätte ist eine der am schlechtesten feiner unzulänglichen Ausdrucksweise liegen, daß seine Absichten so in Gemüse, Obst u. dergl. Wir fämen sonst in dieselbe Lage mit zahlenden dieser Branche. Uebrigens sind Arbeitsfräfte im Ueber- in ihr Gegenteil verkehrt werden. Die Gastwirtsgehilfen werden hoffentlich nicht ruhen, bis der diesen Waren wie durch das Fleischeinfuhr- Verbot; nur die Gewerbe- fluß am Drte selbst vorhanden. Ebenso sucht obengenannter Arbeitstreibenden, nicht das Publikum werden Vorteil davon haben. nachweis Installateure, Rohrleger 2c. nach Berlin, geringe Schutz der Verordnung für bindendes Recht erklärt wird. Stadtv. Zubeil( Soc.): Mit erfreulicher Deutlichkeit haben die lockt die Leute hierher, um ihnen dann zu sagen, daß die Arbeit Kollegen Gemeinhardt, Wallach und Runge die eigentlichen Ziele in Berlin sei, wo sie ruhig hinfahren könnten, für Nichtbelästigung der Verordnung nach ihrem Sinne largelegt. Schon seit 12 Jahren sei gesorgt. sind die Berliner Hausbefizer Vereine und die Vereinigung Wir ersuchen nun die Metallarbeiter allerorts, sich von der feßhaften Händler unausgefeßt an den Magistrat und geboten nach Hannover nicht verloden zu lassen, und bitten die Polizei herangetreten, um den Straßenhandel zu beseitigen. Arbeiterpresse, von vorstehendem Kenntnis zu nehmen. Ob die seßhaften Händler einen Vorteil von dem Verbot haben werden, ist sehr die Frage. In Rigdorf haben die Hausbesitzer sofort die Laden- und Kellermieten ganz erbeblich ge= steigert, und und würde man in Berlin nicht sofort zu dem selben Mittel greifen? Das ist des Pudels Kern( Großer Lärm); Er= alle 0 " die Die Hilflosenrente. い er= Die Bau- Berufsgenossenschaft hatte dem Arbeiter W., dem 1899 ein Ziegelstein auf den Hinterkopf gefallen war, eine Unfallrente von 20 Broz. gewährt, war dann aber rechtsfräftig zur Zahlung der Vollrente verurteilt worden, nachdem durch ärztliches Gutachten festDie Drtsverwaltung Hannover gestellt worden war, daß W. an einer mit starten Kopfschmerzen des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes. berbundenen Geisteskrankheit leide. Jm Januar 1901, also nach dem Gewerbegerichts- Wahlen in Mannheim. Die am Montag zum Inkrafttreten der neuen Unfall Versicherungsgesetze, wurde W. bor- wegen Gemeingefährlichkeit der Jrrenanstalt Dalldorf übereiner andren Anstalt untergebracht. erstenmal nach dem Syſtem der Proportionalvertretung vor- wegen Gemeingefährlichkeit genommenen Neuwahlen hatten das folgende Ergebnis. Es wurden wiesen und später in wenn Sie ehrlich sein wollen, müssen Sie das abgegeben in der Klasse der Arbeitnehmer 3916 Stimmen; Von der Vollrente, die 66 Mart pro Monat beträgt, zugeben. Der angebliche Rigdorfer Großkapitalist stellt den Händlern davon erhielten die freien Gewerkschaften 3012, die verhielt Frau W. nichts; sie wurde durch die Verpflegungskosten Wagen gegen Tagesentgelt zur Verfügung, er selbst betreibt keinen einigten Hirsch Dunderschen und Christlichen aufgebraucht. Seine Ehefrau beanspruchte nnnmehr gemäß§ 9 des Straßenhandel. Unruhe.) Die Leute sind ja meist zu arm, fic 884 Stimmen. Die Wahl der Arbeitgeber- Beisiger ergab für Gewerbe- llnfall- Versicherungsgesetzes die Hilflosen- Rente, das heißt einen Wagen zu laufen, tönnen ihn auch nicht unterbringen. Selbst die Liste des Fabrikantenvereins 449, für die der freien Gewerkschaften statt der einfachen Vollrente von Zweidrittel des Jahres- Arbeitsin den verkehrsreichsten Straßen kann von einer Plage" abfolut 108 Stimmen. Das Ergebnis der Arbeitnehmer bedeutet verdienstes den vollen Jahres- Arbeitsverdienst. Eventuell beanspruchte teine Rede sein( Widerspruch)... natürlich, Sie als Haus einen glänzenden Erfolg der freien Gewerkschaften, fie die Uebernahme der Verpflegungskosten durch die Berufsgenossenbefizer fehen die Sache anders ait. Wäre die Ware so gegen die die vereinigten Gegner diesmal alle ihre Truppen mobil fchaft und die Gewährung einer Familienrente. Die Berufsschlecht, wie Herr Gemeinhardt sie macht, so würde doch ein gemacht hatten, um den socialistischen Terrorismus" zu brechen. genossenschaft wandte u. a. ein, daß das neue Gesetz nicht in Frage großer Teil der bürgerlichen Gesellschaft sie nicht kaufen. Bon den 33 zu vergebenden Sigen entfallen auf Grund des obigen kommen könne, weil der Unfall schon vor dem Inkrafttreten des Der größte Teil unsrer Händler sind Berliner Bürger und Steuer- Zahlenverhältnisses in der Klasse der Arbeitnehmer auf die freien neuen Gefeßes passiert sei und damals auch schon eine Rentenzahler.( Widerspruch.) Der Magistrat läßt doch nicht einen großen Gewerkschaften 26, die vereinigten Hirsch- Dunderschen und Christ- festseßung stattgefunden habe. Die im alten Gesetz nicht enthalten Teil steuerfrei. Haben Sie andrerseits nicht dazu beigetragen, einen lichen 7. Da es den Gewerkschaften jedoch gelang, von den Arbeit gewesene Bestimmung von der Hilflosenrente wäre deshalb nicht Teil der Händler aus Berlin herauszudrängen?( Ruf: Aha!) geber- Beisitzern auf Grund der Verhältnisvertretung fieben für sich anivendbar. Unfre Markthallen amortisieren sich glatt, auch die Ver zu gewinnen, so fehren sie in der vollen früheren Stärke ins Das Schiedsgericht war jedoch andrer Meinung und ver zinsung hat keine Schwierigkeiten gemacht; der nelle Gewährung der Hilfdie Berufsgenossenschaft zur Gewährung Gewerbegericht zurück. Der Austurm ihrer Gegner ist also glänzend urteilte werbungs- Fonds beträgt Es führte aus, vier Millionen die. Mark, abgeschlagen. losenrente, d. H. des vollen Jahresverdienstes. aus den Markthallen gekommen sind. Um diese Dinge hat Ausland. daß es sich bei dem Anspruch auf Hilflofenrente, der erst toährend sich Herr Gemeinhardt nur sehr mangelhaft gekümmert. Hätte eine Bergarbeiter- Streit in Böhmen. Lohnherabsehungen wurden im der Wirksamkeit des neuen Gesetzes durch die Entwicklung der Verbeſſere Wirtschaft in den Markthallen Plaz gegriffen, wären altenau- Graftether Revier sowie auf der Johannes- Zeche bei hältnisse im Falle W. entstanden und bestellt worden sei, um einen die Stände nach noch ihrem Werte verständig vermietet Die Direktion der Caroli- Johanni- ganz neuen Anspruch handele, und daß deshalb die neue Gesetzesworden, dann würde es um sie besser stehen, daran sind Wintersgrün vorgenommen. aber Magistrat und Kuratorium selber schuld. Sie führen jetzt Beche in Meierhöfen bei Karlsbad setzte nicht nur die Löhne herab, bestimmung anzuwenden wäre, obwohl der Unfall selber schon 1899 sondern bedürfe auch wegen feiner Gemein Stampf gegen den Straßenhandel. Gegen die großen Warenhäuser sondern verlangte auch erhöhte Leistungen der Arbeiter, gleichzeitig paffiert sei.. tönne jest infolge Geistesfrankheit nicht nur nichts womit Pflege, fremden Wartung und den Kampf zu führen, waren Sie ohunächtig, die noch weit verlängerte sie die früher eingeführte Zehnstundenschicht um eine verdienen, intensiver den Kleinhandel herunterbringen; gegen die, die halbe Stunde. Von der 110 Mann starken Belegschaft dieser Grube gefährlichkeit der die Voraussetzungen für Zubilligung Den Eventualantrag sich nicht wehren können, da fühlen Sie die Kraft in sich. traten deshalb 100 Mann am 10. d. M. in den Ausstand. Die auch 2c. betreffend, erachtete Wenn wirklich im nächsten Jahre statt 20 000 Straßenhändler deren Streifenden verlangen die Einführung der Neunstundenschicht wie der Hilfslofenrente gegeben 30 000 find, so trägt dazu der Straßenhandel nicht bei, da spielen auf den übrigen Werten, die Regelung der Lohnverhältnisse auf den der Frau W., die Familienrente ganz andre Faktoren mit. Es handelt sich um Invaliden, die es schlechten Arbeitsorten und die Anerkennung des Lokal- Arbeiter das Schiedsgericht für hinfällig, weil der Mann in der Frrenanstalt nicht zu Heilzwecken, sondern wegen Gemeingefährlichkeit geworden sind auf dem Schlachtfelde des Krieges oder ausschusses durch die Werksleitung. untergebracht fei. dem Schlachtfelde der Arbeit.( Zuruf vom Stadtv. H. Sachs.) Der erweiterte Senat des Reichs- Versicherungsamts hat jetzt Was diese als Unterstüßung aus der Staatspensionskasse erhalten, dem gegen das Schiedsgerichtsurteil eingelegten Returs der Berufsist Ihnen doch wohl bekannt, Herr Sachs? Was bleibt diesem genossenschaft stattgegeben und die Zubilligung der Hilflosenrente Staatspensionär übrig, als noch einen Erwerb zu ergreifen? Und wieder rückgängig gemacht, so daß die Berufsgenossenschaft nur die da ist es der Handel, zu dem er greift. Der Oberbürgermeister hat Vor der Straffammer I des Landgerichts Altona spielte sich einfache Vollrente für Unfall- Verletzte in Höhe von zwei Drittel des wiederholt Deputationen von Händlern empfangen, auch der Polizei- jetzt eine Scene ab, die einen tiefen Einblid gestattete in das Seelen Jahresverdienstes zu zahlen hat. Zur Begründung bemerkte Bräfident präsident. Letzterer hat erklärt, es werde lein Jota von der Verleben eines Gewohnheitsverbrechers und die Hilflosigkeit unirer Gäbel, die Bestimmung des neuen Gesetzes über die Hilflosenrente ordnung zurückgenommen; sollte der Magistrat das ablehnen, so werde Etrafjustiz gegenüber dem Verbrechen grell beleuchtet. Ein che- tönne beshalb nicht zur Anwendung kommen, weil der Unfall er andre Mittel ergreifen, um seinen Willen durchzusetzen.( Hört! hört!) maliger Schiffbauer Karl Sturm, der bereits eine zehnjährige vor dem 1. Oktober 1900, vor dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes Also nackt und dürr: Gewalt geht vor Recht. Da müßten Sie doch Zuchthausstrafe verbüßt hat, ist wieder wegen zahlreicher Einbruchs passtert sei. Den Standpunkt des Schiedsgerichts teile der Senat alle unserm Antrage zustimmen, dann hätte wenigstens die Stadt diebstähle angeklagt, verübt mit fieben gleichfalls schwer bestrafter nicht. ihre Hand davon gehalten, zur Erdrosselung des Straßenhandels Genossen, die mit ihm angeklagt sind. Die Verhandlung war ein beizutragen.( Beifall bei den Socialdemokraten.) einziges Spettatelstüd, aufgeführt von dem Hauptangeklagten Sturm, der an Händen und Füßen gefesselt war und von zwei besonders starken Schuhleuten bewacht wurde. Sturm verlangte die Abnahme Die Krankenkassen- Vorstände und Der Fesseln, das Gericht lehnte dies jedoch wegen der Gemeingefähr lichkeit des Mannes ab. Darauf beschimpfte Sturm den Vorfißenden Verwaltungsbeamten hielten gestern im Gewerkschaftshause eine ſtart den Staatsanwalt und die Beisiger in der unerhörtesten Weise, besuchte Bersammlung ab, in der folgende Resolution beschlossen nannte sie Lumpen, Spitzbuben, Schweinerichter und schlimmeres. Dem Staatsanwalt rief er zu: Verliere Deine Nase nicht; falle nicht über Deine Beine usw. Auf jede Frage antwortete er mit einer läppischen Redensart wie: Was giebt es hier für Ochsen; wie ist es hier gemütlich und dergleichen. Nur aus Stadtv. Caffel( A. 2.) stellt sich für seine Person dem Standpunkt von Gemeinhard und Konsorten entgegen.( Beifall.) Verkehrsrücksichten sei die Frage zu beurteilen. Auch sei ihm die Brotlosmachung zahlreicher Eriſtenzen keineswegs sympathisch. Was solle eine einzelne Beobachtung befagen, daß ein Händler nicht aus Berlin, sondern aus Nixdorf ist, oder daß einmal ein Straßenhändler auf einem Wagen mit Stachelbeeren geschlafen hat? Der Straßenhandel sei auch nicht frei, sondern stehe unter scharfer Bolizeikontrolle und unterliege der Konzession. So gewiß die Mehrheit nicht nach Hausbejizer- Interessen entscheide, so streng müsse jeder Schein vermieden werden, als ob nach Konkurrenzrücksichten geurteilt würde. Die Waren der Straßenhändler kauften auch sehr gut Situierte ihrer Güte wegen. Die Straßen sauber und rein erhalten könnte der Bolizeipräsident auch auf Grund der bestehenden Polizeiverordnung. ( Lebhafter Beifall.) Hierauf wird die Vorlage einem Ausschuß überwiesen. Es folgt der Antrag August in betreffend die Austellung von je einen Schufarzt für jede Berliner Gemeindeschule. In einer längeren Geschäftsordnungs- Debatte über den Antrag Schulze( A. L.), die Beratung dieses Gegenstandes auf 2 Monate zu vertagen, erklärt. erstattet an " Sociales. Zuchthausfrüchte. " materiell die Verfammlungen. Zum Apotheken- Boykott. wurde: die zum „ Die Versammlung ist principiell nicht gegen einen Schiedsspruch, da aber die Apotheler ihre sämtlichen Zugeständnisse zurüdgezogen und die von der Centralkommission vorgeschlagenen Grundlagen für einen, den Stand des Kampfes entsprechenden Die als Zeugen auftretenden Frauen nannte er Saumensch, Schiedsspruch bereits abgelehnt haben, so hält die Versammlung die andre Zeugen Strolch, Straßenräuber, Salunke, Giftmischer, Blunder; Beit für einen Schiedsspruch nicht für gekommen und geht über die zwischendrein sang er Gassenhauer, machte Zeuginnen Liebesanträge, heutige Forderung der Apotheker zur Tagesordnung über." rief wieder religiöse Redensarten dazwischen, stieß Majestäts- Lichtenberg. Die Orts- Krankenkasse für den Gemeindebezirk beleidigungen aus, sprach von Aufhängen, verlangte was zu freifen", Lichtenberg, die bekanntlich durch den zum Stommiffar ernannten ließ die Republik hochleben, rief dem Vorsitzenden zu: Du hast Dein bisherigen Rendanten Kauffmann gegen 5000 M. Jahreshatte zur Abnahme Vaterland verraten, fragte den Staatsanwalt, wo die roten Nasen gehalt ohne Vorstand verwaltet wird, herkommen usw. usw. Die Schleswig- Holsteinische Boltszeitung". der Jahresrechnung pro 1901 pro 1901 und zur Entgegennahme des der wir diesen Bericht entnehmen, füllt mehr als eine Spalte mit Auf Berwaltungsberichtes eine ordentliche General Versammlung zählung dieser Einzelheiten. zum 16. d. M. cinberufen, die aber über die Eröffnung Der Vorfizende gab sich keine Mühe. den Menschen zur Ruhe nicht hinauskam. Der Herr Kommissar hatte es vorgezogen, nicht Stadtrat Gerstenberg: Der von der Versammlung seiner Zeit zu verweisen; offenbar hielt er es für vollkommen aussichtslos und zu erscheinen. Der Gemeinde- Bureauvorsteher Meyer, der statt gewünschte Bericht über die Bewährung des Instituts der Schulärzte auch für vollkommen belanglos, was dieser Verrückte fagte und that. feiner die Versammlung leiten wollte, konnte eine Legitimation zu ist von der Schuldeputation im Juni erstattet worden. Das Ministerium Das Ende war ein Urteil auf abermals 15 Jahre Zuchthaus. diesem Auftrage nicht vorlegen, und so vertagte sich die Verfamm hat den Bericht von uns eingefordert und ihn für würdig Das Gericht ist also der Meinung, daß Sturm leineswegs un lung nach einer stürmisch verlaufenen dreistündigen Geschäftsordnungs gehalten, im Centralblatt für das gesamte Unterrichtswesen zurechnungsfähig ist. Aber wenn man auch sagen könnte, er habe Debatte. veröffentlicht zu werden. Die Schuldeputation hat eine Sub- den wilden Maur" gespielt in der Erwartung, als geistestrant be- Der Geschäftsbericht zeigt ein trostloses Bild dieser„ Musterfommission mit der Prüfung der Frage beauftragt, in handelt zu werden, so erklärt das noch nichts und rechtfertigt noch Kasie". Die Einnahmen bleiben um circa 9000 M. gegen die Auss welcher Nichtung und in welchem Umfange das Institut nichts. Ein Mensch, der solche Scenen aufführt, ist kein normaler gaben zurüd und das trozdem nicht ein Pfennig Ausgabe in der der Schulärzte ausgestaltet werden soll; diese hat Bericht Mensch, selbst wenn man überzeugt ist, daß er Komödie spielt. Position Fürsorge für Rekonvalescenten" verzeichnet ist. Hierzu Referbefonds. die Deputation hat sich über einen Antrag fehlende Rüdlage noch Das Gericht hat gethan, was das Gesetz ihm gebietet oder ge- tommmt Mart Ver den Magistrat geeinigt und die Sache kann noch im Etat für 1903 stattet; es hat den Mann auf 15 Jahre unschäblich gemacht. Im Dafür find unter Ausgaben etiva 17000 einer Durchschnittsziffer bon erscheinen. Auch wenn der Magistrat diesen Antrag ablehnt, wird Zuchthause, wenn er auch dort solche Spettafelstücken aufführt, wird waltungs Unkosten bei selbstverständlich doch der Bericht hinübergegeben werden. man ihn weiter brutalisieren und die Bestie in ihm, wenn eine 4600 Mitgliedern. Die Aufsichtsbehörde verlangt nun folgewerden ihn in vier Wochen zu erwarten haben; ohne Instruktion durch Steigerung überhaupt noch möglich ist, wird noch toller werden und richtig die Erhöhung der Beiträge, aber von der Wiederherstellung diesen Bericht würden wir nicht beraten können. Beschloffen wird auf Antrag Singer, bis zum Eingang der nach 15 Jahren wird dieses Prachtstück kapitalistisch- bürgerlicher der Selbstverwaltung ist keine Rede. Der„ Kommiſſar" lehnt es ab, Beschloffen wird auf Antrag Singer, bis zum Eingang der Menschenbildungskunst, falls dann seine Körperkräfte noch nicht ge- mit der Generalversammlung zu verhandeln, aber er bleibt Kommissar Magistratsvorlage den Antrag zurückzustellen und dann beide brochen sind, abermals auf die Gesellschaft losgelassen, damit ihre mit 5000 m. Gehalt. Für den an feiner Stelle erschienenen Ver genieinsam zu beraten. Nach Beratung einiger univefentlicher Bor Justiz abermals Gelegenheit findet, ihr heilmittel Zuchthaus zur fammlungsleiter waren sofort 10 M. Gebühren auf Stoften der Staffe anlagen erfolgt Schluß. Anwendung zu bringen. gewiesen. Der Verwaltungsbericht" wimmelt von den gröbsten Infulten Aber wenn auch das Gericht Unzurechnungsfähigkeit ange- gegen die Revisionskommission und Verhöhnungen der Mitglieder sowohl Verfasser dieses Machwerks ist der nommen und auf Unterbringung in einer Jrrenabteilung erkannt wie der Aufsichtsbehörde. Rendant Stauffmann, zur Zeit hätte, was vielleicht nicht ganz unmöglich gewesen wäre, so wäre auf Lebenszeit angestellte Aus dem Bureau der Berliner Gewerkschaftskommission erhalten var eine Entlassung zu vorherbestimmter Zeit ausgefchloffen, ob Stommiffar der Kasse. Derselbe Herr ist auch auf Lebenszeit wir folgendes Schreiben: jedoch der Mensch geheilt" worden wäre, ist schon deshalb zweifel- Generalbevollmächtigter und Geschäftsführer der Kassel Leider Eine verehrliche Redaktion bitten wir um Aufnahme nach haft, weil es unsren Jrrenanstalten völlig an Einrichtungen zur finden sich auch Arbeitnehmer, die diese beispiellosen Zustände, went stehenden Berichts: Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte fachgemäßen Verwahrung und Behandlung derartiger Menschen auch nur passiv, unterstüßen. Von 50 Delegierten der Arbeitdafür, daß wir über das Verhalten der Redaktion des„ Bortvärts" fehlt. Von alledem abgesehen, ist doch die Thatsache, daß die Genehmer waren nur 30 in der Generalversammlung erschienen. haben dadurch, daß sie den gegenüber der Berliner Gewerkschaftskommission von unfren Be- fellschaft eine solche Frucht zeitigen konnte, geradezu grauenhaft. Sechs Arbeitnehmer- Beifizer fernbleiben, diese beschlußumfähig auftragten richtig unterrichtet worden sind, so wäre dieser durch die Man muß sich erinnern, daß Sturm schon 10 Jahre im Zuchthause Vorstandssigungen dauernd Redaktion selbst in der letzten Nummer des Vorwärts" erbracht. Dort zugebracht hat, daß also schon alle Kunst der bürgerlichen Straf gemacht und so das Stommiffariat herbeigeführt. Arbeitnehmer find werden im wesentlichen die Angaben unsrer Beauftragten bestätigt. justiz an ihm erprobt wurde und daß er danach gerade mit um so es gewesen, die im Schlepptau des Herrn Kauffmann die schier uns und auch das, was wir in unsrer Erklärung gesagt haben. Die größerer Rücksichtslosigkeit ein Verbrechen nach dem andren ver möglichen Verträge möglich machten. Behauptung: Körsten sei damit einverstanden gewesen, daß die Kan- übte, um schließlich als wildes Tier vor den Richtern zu erscheinen, didaten nicht im Vorwärts" veröffentlicht werden, wird durch ihre um aufs neue zur Rechenschaft gezogen zu werden. Wiederholung nicht richtiger. Gewerkschaftliches. Sie Daß ein Einverständnis nicht erzielt wurde, geht schon daraus tunft geben fönnie, würden wir wahrscheinlich erfahren, daß er Letzte Nachrichten und Depeschen. hervor, daß der Redakteur Reinke beim Fortgehen die Versicherung abgab, er werde es der Redaktion vorlegen, und am Abend desselben Tages der Gewerkschaftskommission telephonisch mitteilte, daß die Redaktion die Veröffentlichung der Kandidaten sowie die im Flug blatt enthaltenen Bezirksangaben abgelehnt habe. Berliner Gewerkschaftstommission. Wenn jemand über die Lebensgeschichte dieses Menschen Ausschon als sind die dunkeliten Seiten des Lebens kennen gelernt hat, vielleicht als Kind schon dem Strafrichter überantwortet worden ist. Rechenschaft fordert die bürgerliche Gesellschaft von diesen ihren Opfern; vor der Geschichte aber ist sie selber Rechenschaft schuldig für solche Blüten ihrer gepriesenen Stultur. Gegen die Erhöhung der Matrikularbeiträge. Wiesbaden, 20. November.( B. S.) Wie dem„ Rheinischen Courier" aus München gemeldet wird, erhob Bayern im Bundesrat energische Vorstellungen gegen die fortwährenden Erhöhungen der Matrikularbeiträge, welche bald über die Leistungsfähigkeit der Einzelstaaten hinausgingen. Württemberg, Sachsen, Baden und die Hansestädte haben sich angeblich diesem Protest angeſchloſſen. labas bmGroffener breuk Die telephonische Mitteilung an Rörsten ging nicht dahin, daß Die Ruhezeit im Caftoirtsgewerbe ist jetzt für die Provinz die Redaktion die Veröffentlichung abgelehnt habe, sondern sie Schlesien thatsächlich beseitigt. In unfrer Nr. 250 konnten wir lautete: Die Gesamt- Redaktion habe Körstens Vorschlag, unter berichten, daß ein Hotelbefizer in der Gegend von Hirschberg in gewissen Voraussetzungen von der Veröffentlichung abzusehen, ohne Schlesien die Bundesrats- Verordmung dadurch umgangen hat, daß weiteres angenommen. Im übrigen haben wir unsren Dar- er den Kellnern zwar die Ruhezeit gestattete, diese aber freiwillig legungen in der Mittwochnummer nichts hinzuzufügen, auch nichts darauf verzichteten. Gegen eine Polizeiftrafe von 10 M., die ihm Lübeck, 20. November.( Privat- Depesche des Vortvärts".) davon zurückzunehmen. Wir sind mit dem Verfasser des vorstehenden deswegen auferlegt wurde, rief er die Gerichte an und erzielte Schreibens darin vollkommen einig, daß Behauptungen durch ihre sowohl beim Schöffengericht als auch beim Landgericht seine Frei- Sämtliche Speicher des großen Produktengeschäfts von Meier stehen Wiederholung nicht richtiger werden. sprechung. Die Staatsanwaltschaft legte Revision ein und jetzt hat auch in Flammen. Die Feuerwehr ist machtlos. Zum Glüd liegt das Redaktion des Vorwärts". bas Oberlandesgericht Breslau die Freisprechung bestätigt! Geschäft in isolierter Lage. Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruderei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu Beilagen n. Unterhaltungsblatt. " Nr. 272. 19. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Reichstag. 218. Sigung. Donnerstag, den 20. November 1902, mittags 1 Uhr. Am Bundesratstisch: Graf v. Posadowsky, Freiherr b. Hammerstein, von Riedel. Freitag, 21. November 1902, das eine Wenn ist. die teurer als in Berlin. Die Steuer in Potsdam beträgt aber nur Die Ausführungen des preußischen Ministers des Innern waren 9 refp. 7 Pf. pro Kilo. Die teuren Preise werden natürlich in erster absolut ungeeignet, jemandem, der von der Notwendigkeit der AufLinie durch die Abhängigkeit vom Berliner Markt bewirkt. In hebung der Octrois überzeugt ist, eine andre Ansicht beizubringen. Spandau und Teltow sind die Preise noch höher als in Potsdam, Herr v. Hammerstein hat mur wo eine Steuer erhoben wird. Die Aufhebung der Steuern wird er bewiesen, daß ein begeisterter Anhänger der indirekten Steuern also keine Verbilligung mit sich bringen. In Mannheim ohne Das wußten wir ja auch schon früher fo Octrois sind die Preise teurer als in Worms mit Octrois. In Dresden, Er hat aber weiter teine Motive für diese Art der Besteuerung ungefähr. Die zweite Beratung des Zolltarif- Gesetzes wird bei dem wo eine Schlachtsteuer besteht, sind die Preise billiger als in angeführt, als daß sie bequem ist und den Bürgern nicht so zum von der Kommission neu eingefügten§ 10a fortgefekt.§ 10a bestimmt: Chemnitz und Blauen, wo feine solche Steuer besteht. Die Bewußtsein kommt wie die direkten Steuern. Graf Posadowsky hat Für Rechnung von Kommunen oder Korporationen dürfen Steuern haben also keinen ausschlaggebenden Einfluß auf die Preise. neben den materiellen Gründen auch die Verfassungsfrage aufgerollt. von dem auf das Inkrafttreten des Gesetzes folgenden 1. April ab Cine Maßregel, durch die eine Entlastung der Armen gegenüber den Diese Alenderung der Verfassung kann aber gegenüber der Thatsache, Abgeben auf Getreide, Hülsenfrüchte, Mehl und andre Mühlen- Wohlhabenden möglich wäre, würde ich mit Freuden begrüßen. daß in diesem Bolltarif schon mehrere Verfassungsänderungen vor fabrikate, desgleichen auf Badwaren, Vich, Fleisch, Fleischwaren und Diese Maßregel aber führt dazu nicht. Jeder Mensch bedarf eben genommen sind, gar nicht in Betracht kommen. Die Regierung Fett nicht erhoben werden. eines bestimmten Ausgabeminimums für eine ausfömmliche Er- operiert mit diesem Motiv auch immer nur dann, wenn sie sich Auf die Erhebung von Abgaben von dem zur Bierbereitung nährung. Dieses Minimum ist nicht relativ, sondern ein absoluter gegen einen Antrag erklärt. bestimmten Malze seitens der Kommunen findet diese Bestimmung Betrag. Eine Arbeiterfamilie muß bekanntlich 50 Proz. und mehr Landesrecht. Wenn im Reiche Geseze gemacht werden, müssen Jedenfalls geht Reichsrecht vor leine Anwendung." für ihre Nahrung ausgeben, ein Krösus nur 1 bis 2 Prozent. entgegenstehende Landesgefege geändert werden. Die Abgg. Albrecht und Gen.( Soc.) beantragen, nach dem( Lebhafte Zustimmung bei den Socialdemokraten.) Das ist bayrischen Städte die Octrios angeblich nicht entbehren können, Worte Hülsenfrüchte" einzuschalten: sonstige landwirt- nicht eine Folge der Steuern, sondern eine Folge dessen, so liegt das an der schlechten Einkommensteuer- Gesetzgebung in schaftliche Erzeugnisse" und den zweiten Abfak zu daß wir alle Menschen sind, daß wir alle eines bestimmten Quantums Bayern. Dort find die direkten Steuern in einer Weise vernachläffigt, und den zweiten Abfa 34 von Sträftezufuhr bedürfen. Diese Kräftezufuhr wird dem Reichen day unbedingt Wandel geschaffen werden muß. Diese Doppelstreichen. Abg. Fischbeck( frs. Vp.): ebenso tener wie dem Armen.( Schr richtig! bei den Social- besteuerung der Lebensmittel ist etwas imerhörtes. Herr In der Kommnission ist seitens der Regierungsvertreter gegen gerade die Reichen begünstigt, die Armen benachteiligt. Falls unter der Bruchteil der deutschen Gemeinden ist, in denen Detrois er demokraten.) Nach meiner Meinung werden durch diesen Antrag von Hammerstein hätte wenigstens angeben müssen, wie groß die Einfügung dieses§ 10a in das Zollgesetz Widerspruch erhoben dem Begriff Fleisch in diesem Antrag alles Fleisch, auch Wild und hoben werden. Den 1392 Gemeinden, die eine Mahl- und Schlachtworden mit dem Hinweis, daß die Aufhebung der städtischen Geflügel verstanden werden soll, würde ich für besonders ftener haben, stehen 30 bis 40 000 Gemeinden ohne eine solche Octrois den Bestimmungen des Zollvereinigungs- Vertrages von 1867 umbillig halten, zuwiderlaufe. Die Situation in Bezug auf die kommunalen Steuern diefe Nahrungsmittel gerade der Wohl- Steuer gegenüber. Da kann die Bequemlichkeit dieser Gemeinden auf Vieh, Fleisch, Getreide usw. ist aber seit jener Zeit und seit der mache ich darauf aufmerksam, daß in fast allen Orten, die Besteuerung aufzuheben. habenden von der städtischen Steuer frei zu halten. Weiter mit Octrois doch nicht maßgebend sein, wenn es gilt, eine unwürdige Novelle von 1885 eine völlig veränderte geworden. Man will jest Detrois auf Lebensmittel erheben, die städtische Einkommensteuer bis von der Berteuerung der Lebensmittel durch die agrarischen Zölle, Wenn 15 600 000 Mart, ganz abgesehen daran gehen, auf Getreide, Vieh, Fleisch usw. ganz außerordentlich 900 m. Einkommen nicht erhoben wird. Das würde in dem Augen von den Kommunen in einer Weise aufgebracht werden, die erhöhte Zölle zu legen. Da ist die Aufrechterhaltung der hohen blick fortfallen, wo dieser Paragraph Annahme fände. Eine solche weite Massen des Boltes erheblich bedrücken, so muß das indirekten Steuern, die viele städtische Kommunen auf die not- Maßregel würde also in der Hauptsache die bedürftigen Stlaffen treffen. Anlaß genug sein, diese ungerechten Abgaben zu beseitigen. wendigsten Lebensmittel legen, um so ungerechtfertigter. In Breslau lebrigens hat bisher noch keine Gemeinde jemals den Wunsch ge- Der Minister sagte, der Haushalt vieler Städte fei begründet auf beträgt z. B. die Belastung aus diesen Detrois 4 M. pro Stopf, in äußert, daß diese Detrois beseitigt würden. In der letzten Zeit ist so viel die indiretten Steuern; ihre Aufhebung würde die Finanzen dieser Frankfurt 3,50 M., in Posen 2,50 M., in Potsdam 4,70 M., in Wies: von großer Fleischnot die Rede gewesen. Hätten die Antragsteller Städte geradezu zerstören. Damit hat der Minister fich zu einer baden 3,20 M. usw. zu welch unhaltbaren Zuständen führt vielfach recht, dann wäre es doch zunächst die Pflicht der Stadtverwaltungen, Steuertheorie bekannt, die ich heute im deutschen Reichstag kaum diese Erhebung städtischer Detrois! Der Soldat, der von seinem die angeblich so hohen Gebühren für die Schlachtsteuer zu beseitigen. mehr für möglich gehalten hätte. Diese Theorie führt uns in das Urlaub zurückkehrt und ein Kiftchen mit Burst von über 2 Pfund Davon ist aber in teiner Gemeindevertretung, auch nicht der frei- vergangene Jahrhundert zurück, und von dem, der solche Theorien bei sich führt, muß diese Burst versteuern! Nun wird behauptet, sinnigen von Berlin jemals die Rede gewesen.( Zurufe links.) Die entwickelt, kann man nicht behaupten, daß er auch nur einigerdaß der Preis der Nahrungsmittel durch diese indirekten Steuern Städte haben stets nur die Regierungen um Erleichterungen in der maßen der Entwicklung der Volkswirtschaft gefolgt wäre.( Sehr nicht verteuert würde. Diese Behauptung wird aber durch eine Fleischeinfuhr durchaus unparteiische wissenschaftliche Autorität, eines Gießener hebung der Octrois gedacht, weil sie diefelben für ersucht, aber felbst nicht ant die Auf richtig! bei den Socialdemokraten.) Diese Theorie bevorzugt die Universitätsprofessors, widerlegt. Er konstatiert, daß überall, wo wendig für ihre Finanzwirtschaft halten, und sie find es auch. merkt. Eine vernünftige Volkswirtschaft aber will gerade deswegen not- indirette Besteuerung, weil sie die bequemste ist, weil man sie nicht fiädtische Detrois aufgehoben worden sind, sofort eine Verbilligung der Alle die Einrichrungen, welche die Städte für das Gesamtwohl und mit dieser Besteuerung ufräumen, deren Höhe vom Bolle nicht betreffenden Waren erfolgt ist. Es wird weiter gegen den§10a angeführt, insbesondere für die arbeitenden Klaffen getroffen haben, waren nur direkt empfunden wird. Sie direkte Bestenerung dagegen bringt dem daß die Aufhebung der Detrois eine unerträgliche Steigerung der direkten möglich auf Grund der gefunden Finanzwirtschaft der Städte. Wenn Steuerzahler klar zum Bewußtsein, was er für die Allgemeinheit zu Steuern mit sich bringen würde. Das hat sich aber in der Praxis, Sie in diese störend eingreifen, so hindern Sie diese gedeihliche Ent- leisten hat. Ich habe nicht geglaubt, daß ich mit einem Vertreter wo tommunale Abgaben aufgehoben worden sind, bisher nirgends wickelung, die gerade im Intereffe der arbeitenden lassen liegt. des größten deutschen Bundesstaates noch über diese Anschauingen Bestätigt. Solche Behauptungen kommen gerade aus Dresden, wo Schließlich verweise ich auch darauf, daß diefer Paragraph einen diskutieren müßte. die Herren um Hartwich am Nuder sind. Diese Herren befürchten indes schweren Eingriff in die süddeutsche Landesgesetzgebung bedeutet. lediglich, daß wenn jene ungerechten Steuern beseitigt würden, man ch bitte Sie dringend, den Kommissionsbeschluß abzulehnen. in Dresden zu einem gerechteren Steuersystemt kommen würde, wie es die Herren früher so heftig bekämpft haben.( Sehr richtig! links.) Staatssekretär Graf v. Posabowsky: Abg. Rettich( fons.): die Auch die Behauptung des Ministers, daß die Octrois keinen Einfluß auf die Preise der Lebensmittel haben, ist nicht richtig. Die Preise würden eben niedriger sein, wenn nicht die städtischen AbDie überwiegende Mehrzahl meiner Freunde stimmen dem Ziele gaben zu den übrigen Verhältnissen hinzutreten würden. Die Zölle Wenn Süddeutschland, besonders Bayern, durch diesen dieses Baragraphen zu, aber fie find der Ansicht, daß der Paragraph bertenern die Produkte, bas mag sich der Minister von seinen Baragraphen gezwungen wird, seine Kommunalgesetzgebung zu verfassungswidrig ist und einen Eingriff in die Rechte der Einzel- agrarischen Freunden sagen lassen, deshalb so modernisieren, so wäre das nur zu begrüßen.( Sehr wahr! links.) staaten bedeutet. Wir werden daher gegen den Paragraphen stimmen. cifrig die Erhöhung der Getreidezölle betreiben.( Schr Meine Parteigenossen in Bayern haben seit jeher in dieser Richtung gewirkt. Preußischer Minister Frhr. v. Hammerstein: richtig! linfs.) Die Fleischerinmungen haben sich auch bereit erklärt, die Preise bei Wegfall des Octrois herabzusetzen. Den zweiten Absatz, die Abgaben auf Malz betreffend, haben versprochen habe, indem ich von einer Schlachtsteuer in Berlin sprach. gaben für Lebensmittel machten im Budget der Arbeiterfamilie Ich werde soeben darauf aufmerksam gemacht, daß ich mich So in Offenbach. Der Minister hat dann weiter gesagt, die Auswir in der Kommission gestellt, um der Annahme des Antrages( Ladien bei den Socialdemokraten.) Ich weiß so gut wie Sie( nach 50 Broz. aus. Das ist richtig. Das hätte sich aber die Regierung leine umiibertvindlichen Schwierigkeiten zu bereiten. Den Antrag Albrecht, der diesen Absas streichen will, bitten wir abzulehnen. Es links), daß es sich in Berlin nicht um eine Schlachtsteuer, sondern bei Einbringung des standalosen Zolltarifs überlegen sollen. Bei darf nicht der Zustand Play greifen, daß eine Gemeinde das Recht um eine hohe Schlachthof- Gebühr handelt. Aber auch das meinte ich der direkten Besteuerung soll man auch Ansprüche nicht an den behält, an der Grenze Biersteuer zu erheben, das in der Gemeinde nicht, sondern ich hatte im Ange einen Beschluß der Stadt Straßburg. Arbeiter, sondern an den stellen, der zum Zahlen direkter Abgaben gebraute Bier aber, das man doch nur in der Malzsteuer faffen( achen bei den Socialdemokraten.) Dort hat der Gemeinderat vor durch Bejiz und Reichtum befähigt ist. Wenn Herr v. Hammerstein tann, steuerfrei lassen muß.( Bravo! links.) furzem ausdrücklich einen Antrag auf Aufhebung der Schlachtsteuer meinte, die Einkommen von 6-900 m., die jetzt steuerfrei sind, abgelehnt, würden bei Aufhebung des Octrois bersteuert werden müssen, Abg. Herold( C): 5. so ist das eine Folgerung, die nicht sehr für die Arbeiterfreundlichkeit Die Frage der Octrois ist in der Kommission auf das einWir stummen für die Getreidezölle nicht um der Regierung Eins der Herren da oben spricht. Nein, 900 Mark ftellen ein Existenzgehendste erörtert warden. Die verbündeten Regierungen sind nahmen zu verschaffen, sondern nur mit Rüdsiat auf die schwere minimum dar, von dem eben schlechterdings teine Steuer zu erheben nach wie vor der Ansicht, daß es fich bei diesem Lage der Landwirtschaft. Wenn nun aber die Städte noch ihrerseits ist. Herr von Hammerstein bekämpfte die Aufhebung des Octrois Baragraphen um eine Verfassungsänderung handelt. Ich habe diese Abgaben auf die notwendigsten Lebensmittel erheben können, so entsteht auch im Interesse der Selbstverwaltung. Die preußische Regierung Auffassung innerhalb der Kommission in einer Erklärung nieder- dadurch eine doppelte Belastung, eine Verteuerung der Lebensmittel nach als Hüterin der Selbstverwaltung, das ist wirklich urtomisch, gelegt, welche dem Kommissionsbericht beigelegt ist. Die verbündeten zwei Seiten hin. Weil wir dies nicht wünschen, haben wir für das ist wirklich neu( Sehr gut! bei den Socialdemokraten.) und Regierungen haben auch ernste Bedenken dagegen, eine folche Ver- diefen Baragraphen gestimmt. Der Schutz der den Bauern durch schlägt so allen Thatsachen ins Gesicht, daß man sich wirklich wundern fassungsänderung bei Gelegenheit dieses Gesetzes vorzunehmen. Sie die Getreidezölle gewährt werden soll, würde ihnen durch die muß, daß ein preußischer Minister hier so etwas fagt. Die ganze haben aber auch schwere materielle Bedenken. Sie fürchten städtischen Detrois wieder genommen.( Sehr richtig! im Centrum.) Frage hat mit der Selbstverwaltung gar nichts zu thun. für den geordneten Haushalt einer ganzen Reihe von Städten Daß die Städte auch ohne Octrois auskommen können, Der Minister befindet sich auch ini und diese materiellen Bedenken sind es hauptsächlich, die beweist die Thatsache, daß in vielen Gegenden teine Detrois beer glaubt, daß in den Städten mit Octroi die niedrigste argen Irrtum, wenn den Widerspruch der verbündeten Regierungen begründen. Ich stehen. Die Gewohnheit spielt also hier eine sehr große Rolle. Steuerstufe frei ist. Breslau, Posen und Potsdam erheben zum Beispiel nehme an, daß ein Vertreter der verbündeten Regierungen die Um den Uebergang zu erleichtern und auch der Regierung die Zu- Steuern von Einkommen von 6-900 M., Aachen sogar von Einmateriellen Bedenken noch näher darlegen wird. stimmung zu diesem Baragraphen zu ermöglichen, würden wir gegen femmen von 4-600 m.( hört! hört! lints.) Daß eine ArbeiterPreußischer Minister des Innern, Frhr. v. Hammerstein: eine Hinausschiebung des Termins des Infrafttretens diefes Paragraphen familie mehr an Octroi zu bezahlen hat als bei Erhebung der über den Kommissionsbeschluß hinaus nichts einzuwenden haben. untersten Steuerstufen an direkten Steuern, das könnte sich der Im Namen der preußischen Regierung und der Regierungen Besonders gefreut hat mich, daß der Minister des Innern mit Minister an seinen fünf Fingern abzählen, ohne daß er die Statistik von Bayern, Sachsen, Bürttemberg, Baden, Hessen, der so großer Entschiedenheit die Autonomie der Gemeinden hervor- einzusehen braucht, welche ergiebt, daß der Octroi in Botsdam etiva thüringischen Staaten und von Elsaß Lothringen muß ich gehoben hat. Seit haben wir leider viel 6 M., in Bosen 5% M., in Breslau beinahe 6. M. und in Aachen auf In neuerer Abg. Singer( Soc.): die schweren Bedenken aufmertjam machen, welche fad Erfahrungen gemacht, die von einer entgegengesetten über 6. pro Stopf beträgt. Bro Stopf das macht die Annahme des Kommiffionsantrages für eine große An Auffaffung zeugten.( Sehr richtig! links.) 3ch hoffe, daß die bei einer Arbeiterfamilie von 5 Stopfen in Botsdam 32 M., in Posen zahl von Gemeinden mit sich bringen würde. Um zunächst heutigen Worte des Ministers überall den gehörigen Eindruck machen 27 W., in Breslau 29 M. und in Aachen 33 M., Summen, die nicht flarzustellen, wie weit der Eingriff geht, erlaube ich mir Ihnen aus werden.( Beifall im Centrum.) Den Einwand, daß unser Antrag annähernd von der Familie in den untersten Steuerstufen gezahlt dem Material, was ihnen vorliegt, zu wiederholen, daß in 1392 einen Eingriff in die Autonomie der Einzelstaaten darstelle, halte ich werden.( Sehr richtig! links.) Man sollte also sparsamer mit der Gemeinden noch Schlacht- und Mahlfieuern erhoben werden. Die Ges nicht für stichhaltig. Ob eine Verfassungsänderung vorliegt, ist in Aufstellung von Behauptungen sein, deren unrichtigkeit auf der Hand bühren, welche für die Einfuhr von Schlacht- und Mahlerzeugnissen nicht entschieden. Jedenfalls aber fann eine Verfassungsänderung liegt. Die Steuertheorie, daß wir Menschen lieber mehr in kleinen in diesen Städten erhoben werden, haben im letzten Jahre vorgenommen werden, wenn nicht 14 Mitglieder des Bundesrates Summen zahlen, als weniger auf einmal, ist doch im Ernst nicht aufzu 15 607 000 Mart, also eine sehr erhebliche Summe betragen. widersprechen. Ich hoffe danach, daß, wenn der Reichstag diesem stellen. Freilich, der Minister hat es nicht scherzhaft, sondern ernst gemeint. Die Vertreter der beteiligten Regierung sind der Ansicht, daß dieser Antrag mit großer Majorität zustimmt, die verbündeten Regierungen In dem Maße als die Arbeiterklasse sich besser ernähren, als fie für Antrag geeignet ist, die Finanzlage der betreffenden Gemeinden nicht ihren siderspruch aufgeben werden. In nur zu gefährden, sondern ihre Finanzen geradezu zu zerstören. Der find ja zu meiner Freude auch die Socialdemokraten für fociale Lage. Das sollte auch Herr v. Hammerstein einsehen, dessen der Stommission dasselbe Geld mehr Lebensmittel verzehren kann, bessert sich ihre Haushaltungsetat dieser Gemeinden ist wesentlich begründet auf diesen Antrag eingetreten. Diese indirekten Verbrauchssteuern. Jch fürchte allerdings, daß heute Mede für feine Auffassung sicherlich feinen Anhänger gewonnen hat. Durch den Wegfall der im Plenum das Gewicht der socialdemokratischen Partei verhältnis( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) felben würden die größten Unzuträglichkeiten entstehen; gerade mäßig wenig in die Wagschale fallen wird, weil ich sehe, daß die Seite verteidigt er die städtischen Octrois, auf der andren Auf der einen der gegenwärtige Moment der allgemeinen wirtschaftlichen Bänke der Socialdemokraten trotz der großen Wichtigkeit dieser Seite erklärt er es für wünschenswert, ein Mittel zu finden, Depression ist der allerungeeignetste, diese Abgaben aufzuheben. focialen Frage sehr leer find.( Vielfache Zurufe: Sehr gut! Bravo! m Es werden an die direkte Steuerkraft der Bevölkerung schon jetzt im Centrum. den arment Mann beffer alt stellen, afs den die höchsten Anforderungen gestellt. Der Antrag bedeutet auch beschluß zuzuftinten.( Beifall in Centrum.) Unruhe bei den Soc.) Ich bitte, dem Kommissions reichen. Das sagt ein Minister, der den Zolitarif miteingebracht einen Eingriff in die sonst von diesem Hause so hochgeschätzte Selbsthat, dessen Absicht im wesentlichen darauf hinausläuft, den armen merwaltung der Gemeinden. Durch einen Federstrich soll hier den Mann zu belasten( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten), also das Kommunen vorgeschrieben werden, in welcher Weise sie ihre FinanzGegenteil von dem bewirken wird, was der Herr Minister als Meine Freunde werden wie in der Kommission so auch hier im wünschenswert bezeichnet hat.( Zustimmung bei den Socialdemokraten.) gebarung einhalten sollen. Die schon von vielen Gelehrten be- Plenum dem Kommissionsbeschluß zustimmen. Herr Herold Das Mittel, wonach der Herr Minister fucht, ist längst entdedt. Sie handelte Frage, ob die direkte oder inqirekte Besteuerung das richtige hätte feine Befürchtungen in Bezug auf die Socialdemokratie brauchen ja nur eine Einkommen, Vermögens- und Erbschaftssteuer sei, wird durch diesen Beschluß nicht erledigt werden. Der gerade lieber bis zur zur dritten Lesung aufsparen von der linksliberalen Partei vertretene Standpunkt, daß man die follen, welche Partei dann bei der endgültigen Abstimmung stärker Sie ja das Mittel, den armen Mann zu entlasten.( Sehr richtig! und vergleichen mit fräftiger Progression nach oben einzuführen, dann haben direkte Bestenerung bevorzugen würde, wird mur theoretisch, besetzt sein wird, die Socialdemokratie oder das Centrum.( Sehr bei den Socialdemokraten.) Aber Sie wollen es nicht, und wenn nicht in der Praxis richtig sein können. Herr Fischbed meinte, gut! bei den Socialdemokraten.) Für die Socialdemokratie handelt Sie es wollten, würde die Mehrheit im Reichstag und in den Landdaß infolge der Aufhebung der Octrois der eigentliche es fich hier um die Innehaltung eines von Anfang an konfequent tagen es nicht bewilligen. Mit schönen Reden, die mit den Thatsachen Steuerpflichtige am Ende des Jahres 8 M. bekomme, aber nur 2 M. vertretenen Standpunktes. Inwieweit die Herren vom Centrum auf in Widerspruch stehen, kann uns der Herr Minister nichts weiß oder 1,60 M. zu zahlen hätte. Das Klingt auf dem Papier sehr ihrem Standpunkt stehen bleiben werden, müssen ja die Werhand machen.( Lebhafte Zustimmung bei den Soc.) Die Lebensmittelzölle schön( Seiterkeit.), er bekommt aber die 8 M. nicht, sondern hat nur lungen, von denen man spricht und lieft, ergeben. Die Zukunft wird find an sich schon eine außerordentliche Belastung des armen Mannes. die 2 M. zu bezahlen. Wir Menschen find nun einmal fo unvoll- ja auch zeigen, inwieweit die Herren vom Gentem sich etwa scheuen Städtische Octrois würden in diefer Sinficht eine Doppelbesteuerung kommene Wesen, daß wir nicht den ersparten Bruchteil einer Steuer werden, bei der dritten Lesung sehr stark vertreten zu sein. Herr darstellen, zu deren Erhaltung wir niemals unsre Sand bieten auf die hohe Stante in einen besonderen Staften legen( Seiterkeit), Herold diente uns mit einer sogenannten Retourfutsche, aber seine werden. Die Aufrechterhaltung des Kommissionsbeschluffes hat eine sondern das Haushaltungsgeld der Frau wird ganz ausgegeben, Worte waren wenig zutreffend. In der leyten Sigung, als wir die große sociale Bedeutung, denn es ist zweifellos, daß der städtische und dann muß der Mann noch einmal in den Säckel greifen, um die schlechte Belegung des Centrums tabelten, war diese Partei prozentual Detroi bie Lebensmittel berteuert. direkten Steuern zu bezahlen. Zufriedenheit wird das gewiß nicht viel schwächer vertreten, als heute die unfrige.( Sehr richtig! bei den toir toollten etwas beseitigen, ohne für Ersatz zu forgen. Nun wird eingeworfen, hervorrufen. Man geht von der Voraussetzung aus, daß die Steuer die Socialdemokraten.) Das ist nicht die Aufgabe des Reichstags, für Differenz bildet zwischen den teueren Fleischpreisen in den steuerpflichtigen Im übrigen fann ich Herrn Herold nur fagen, daß es bei der ungerechte städtische Steuer Erfaz aut fchaffen. Die Städte Städten und den billigeren Breifen in den nicht steuerpflichtigen Abstimmung an der Socialdemokratie nicht fehlen wird, und ich müffen dann eben thun, was bas Reich auch thun sollte, und den Städten. Diese Boraussetzung ist falsch. Es kommen bei der Preis- freue mich, daß das Centrum wenigftens in dieser Lesung denselben Weg der direkten Besteuerung befchreiten. Wir haben auch gar nichts normierung noch viele andre Momente, besonders die Transport Standpuntt cinniunt wie wir. ns später fein wird, werden wir dagegen einzuwenden, wenn der Staat leiftungsunfähigen Gemeinden loften, in Betracht. In Potsdam ist das Fleisch 19 bis 30 f. ja fehen, Zuschüsse gewähren wollte. Aber den Befizlofen, der einer leistungseine unfähigen Gemeinde angehört, noch extra dafür durch den städtischen minimum für die Arbeiter wünscht, so müßte er für die Aufhebung| Person des letzteren hinsichtlich seiner liebenswürdigen Neigungen Detroi zu bestrafen, ist mit Gerechtigkeit und Humanität nicht der Dctrois sein. beschäftigt hatte. Pischel hat daraufhin einem der heutigen Zeugen vereinbar.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) In der Herr Herold fagte, wenn wir verhältnismäßig hohe Bölle er- gegenüber erklärt:". mitsamt der M. Kommen raus!" Thatsächs Kommission wurde besonders von dem bayrischen Vertreter heben, so dürfen wir nicht noch städtische Steuern zulassen. Wenn lich sind beide dann auch entlassen worden. Alsdann hat Pischel so= darauf hingewiesen, daß eine Reihe von Petitionen für Beibehaltung aber Herr Herold selbst zugiebt, daß die Zölle jest schon hoch find, wohl gegen F. als auch dessen Braut die Privatklage wegen verder städtischen Octrois an den Reichstag gekommen feien. Diese so verstehe ich nicht, wie er selbst noch höhere Zölle beantragen kann. leumderischer Beleidigung angestrengt. Da das Verfahren gegen F. stammen indessen lediglich von Gemeindevorständen, während andrer-( Sehr gut! links.) vor dem Militärgericht erledigt werden muß, so wurde vor dem feits eine große Reihe von Petitionen von den eigentlichen Man spricht von einem Eingriff in die Autonomie der Städte. Schöffengericht nur gegen dessen Braut verhandelt, deren Ver= Interessenten aus dem Mittelstande uns um Annahme der Es ist bezeichnend, daß gerade Herr v. Hammerstein und Herr Rettich teidigung Rechtsanwalt Dr. Heinemann übernommen hatte. Kommissionsbeschlüsse ersuchen. Verschiedene Fleischerimmungen, so für diese Autonomie eintreten. Vielleicht giebt Herr v. Hammerstein Interessant war die Vernehmung des Direktors Bußmann z. B. die Potsdamer, motivieren ihre Petition damit, daß sie bei nun endlich den großen Städten die langersehnte Polizei- Autonomie. von der Allgemeinen Elektricitäts- Gesellschaft. Auf eine diesbezügAufhebung des Octrois in der Lage wären, dem Publikum billigere( Sehr gut! links.) Bisher haben die Städte sehr wenig von der liche Frage des Richters antwortete er: Der Meister habe zwar kein Lebensmittel zu geben.( hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Sympathie des Minsters des Innern und der Konservativen ausdrückliches Recht, sich um das zu kümmern, was die Arbeiter oder Die 15 Millionen, die jetzt die Detrois einbringen, müssen, wenn sie gemerkt. Gewiß würde die Aufhebung dieses mittelalterlichen Arbeiterinnen außerhalb der Arbeitszeit treiben, doch könne er dem notwendig sind, auf einem vernünftigeren Wege aufgebracht werden. Busts der Detrois einen starken Eingriff in die Finanzverwaltung Meister keinen Vorwurf daraus machen, im Gegenteil, er müsse es ( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Ich freue mich, daß der betreffenden Städte bedeuten. Die Mittel könnten aber auf anerkennen, wenn dieser darüber wache, daß die Mädchen anständig die Herren von der nationalliberalen Partei es unterlassen andre Weise ganz gut aufgebracht werden. In Breslau ist von blieben. Es stehe dem Meister wohl zu, einem bei ihm arbeitenden haben, ihre Resolution aus der Kommission wieder einzubringen. einem großen Teil der Gemeindeverordneten die Aufhebung der Mädchen, das er spät nachts auf der Straße treffe, Vorhaltungen zu Den Herren ist jedenfalls in der Kommission klar geworden, daß sie Octrois feit lange verlangt worden. Aber gerade die Konservativen machen, weil es am andern Morgen wieder leistungsfähig an der auf ein Entgegenkommen der Regierung nicht zu rechnen haben. und das Centrum haben sich in Breslau stets gegen diese Forderung Arbeit sein müsse.( Diese Aeußerung des Direktors charakterisiert Wenn dem Unfug der städtischen Octrois ein Ende gemacht werden erklärt.( Hört! hört! links.) Vielleicht wird die Zustimmung des zur Genüge das ganze Arbeitsverhältnis bei der Allgemeinen soll, dann kann das mur bei Gelegenheit dieses Gesezes geschehen. Centrums zu diesem Paragraphen die Centrumsvertreter Elektrizitäts- Gesellschaft. Der gute Mann scheint noch gar nicht zu Von Vertretern der Regierung ich glaube von der preußischen in der Stadt Breslau nunmehr umstimmen. Herr Herold meinte, wissen, daß es weder ihm noch einem seiner Meister auch nur das wurde int der Kommission darauf hingewiesen, daß die Aufhebung der Octrois sei das vorzüglichste Mittel, die Partei- geringste angeht, was eine Arbeiterin in ihrer freien Zeit macht.) die Aufgaben, welche die Kommunen auf dem Gebiete leidenschaften in den Städten zu beseitigen. Num möge Herr Herold Wie wenig fich aber gerade der Meister Pischel eignet, darüber zu der Erziehung zu leisten haben, leiden würden, wenn die auch die weitere Konsequenz ziehen und auf die Beseitigung aller wachen, daß die Mädchen anständig bleiben", davon lieferte die VerOctrois beseitigt wären. Wenn es schon an und für sich einen Bölle auf Lebensmittel hinwirken, die dem Bolte das Brot berteuern nehmung der Zeugin F. den schlagendsten Belveis. Rechtsanwalt eigentümlichen Eindruck macht, daß ein Vertreter der preußischen und zu einer Erbitterung der Leidenschaften führen, wie wir sie sehen Dr. Heinemann hatte nämlich diese Zeugin laden lassen, um auf Regierung angesichts des Volksschulwesens, namentlich in den oft- und bei den nächsten Wahlen noch in viel schlimmerem Maße erleben Grund ihrer Aussage Rückschlüsse auf das fittliche Verhalten des elbischen Provinzen, solchen Wert auf die Hebung der Bolksbildung werden.( Unruhe rechts, Bravo links.) Klägers den Arbeiterinnen gegenüber in allge... einen zu ziehen. Dies zu legen vorgiebt, dann muß dieser Eindruck sich noch ins Komische tar um so nottvendiger, als sich der Vorfall zwischen dem Kläger verstärken, wenn man erklärt, daß bei dein Fortfallen und der Beklagten ohne Zeugen abgespielt hatte und ersterer sich der Einnahmen aus Ich werde zwar gegen den Paragraphen stimmen, bin aber doch jetzt dermaßen als die beleidigte Unschuld aufspielte, daß er sogar den den städtischen Detrois die Aufgaben mit der Tendenz desselben durchaus einverstanden. Ich hoffe, daß vom Richter gemachten Vergleichsvorschlag ablehnte. Die Zeugin&. der Kommunen in Bezug auf Erziehung und Bildung leiden würden. die Einmütigkeit, welche sich in dieser Frage bei der großen Mehrheit bekundete mum, auch fie sei schon einmal in der Fabrik von dem Davon kann keine Rede sein. Was nüßen Schulen und Forts des Reichstags gezeigt hat, auf die völlige Beseitigung dieser ver- Kläger in ungehöriger Art berührt worden. bildungsschulen, wenn es sich um Schüler handelt, die mit hungrigem alteten Steuer hinwirken wird. Für den§ 10a fann ich aber nicht Verhalten als Scherz erschienen, doch habe sie es für notwendig ges Zwar sei ihr dessen Magen zum Unterricht kommen, weil ihre Eltern sie nicht genügend stimmen, weil diese ganze Materie nicht zur Reichsgefeßgebung gehört, halten, ihm unter Hinweis darauf, daß er verheiratet sei, von sich crnähren können. Aber gerade die städtischen Octrois tragen zur fondern der Landesgesetzgebung überlassen bleiben muß. Vertenerung der Lebensmittel und der Verschlechterung der Ernährung des Volkes bei. J Abg. Graf Kaniz( f.): Abg. Dr. Südekum( Soc.): abzuwehren. Abg. Preiß( Elf.) erklärt sich gegen den Paragraphen. Selbst Nach erfolgter Beweisaufnahme beantragte der Anwalt des Die Aufhebung der Octrois fann höchstens kapitalistische der in seiner Mehrheit aus Socialdemokraten bestehende Gemeinderat Klägers, Fräulein M. als intellektuelle Urheberin des Briefes an die Jutereffen schädigen, insofern als die befizenden Klassen mehr durch von Mülhausen hüte sich wohl, die Octrois auf Vieh, Fleisch und Direktion zu einer empfindlichen Strafe zu verurteilen, deren Höhe Rechtsanwalt direkte Steuern belastet werden müssen. Was wäre das aber für Fleischwaren abzuschaffen. er dem Ermessen des Gerichtshofes überlasse. ein Unglück! Wenn einzelne Gemeinden darauf hinweisen, daß dann Dr. Heinemann beantragte Freisprechung sowohl aus fachlichen wie die Reichen wegziehen würden, so fällt dieser Vorwand bei aus juristischen Gründen. Die Betveisaufnahme habe ergeben, daß einem Reichsgesetz, das alle Gemeinde gleichmäßig behandelt, Stadt Dresden ist wohl das stärkste Stück, das dem Reichstag in stellten Arbeiterinnen benehme, was um so weniger angebracht sei, Die schon von Herrn Fischbeck erwähnte Petition des Rates der sich der Kläger in durchaus ungehöriger Art gegen die ihm unterhinweg.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Wir haben aber keine Ursache, noch eine Prämie für einzelne Städte letzter Zeit auf diesem Gebiete geboten ist. Sie zerfällt in zwei als diese in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu ihm ständen. auszusetzen dadurch, daß wir ihnen das Recht laffen, Detrois der Stadt nicht belastet werden durch die Aufschläge auf Getreide, klagte habe sich durch das Benehmen des Klägers mit Recht belästigt Teile. Der erste will beweisen, daß die Konsumenten innerhalb Nach kurzer Beratung des Gerichts erklärte der Vorsitzende, die Beerheben, und dadurch andre Städte, die eine vernünftige Politik Fleisch und Brot, der zweite wiederum, daß die Produzenten fühlen müssen. Für den formell beleidigenden Inhalt des Briefes treiben, gewissermaßen strafen.( Sehr richtig! bei den Social- draußen auf dem Lande die Aufschläge nicht tragen. demokraten.) Wenn es nach der Auffassung des preußischen Herrn derartige Theorie der Erzeugung der städtischen Einnahmen lebrigens habe sie in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt, Gine fei nicht fie, sondern ihr Verlobter F. verantwortlich zu machen. Ministers ginge, dann müßten eigentlich die Städte, die aus heute die Octrois abgeschafft haben, schleunigst zu dem alten System der Reichstag auf das entschiedenste zurückweisen, sich mit daher freizusprechen, die Kosten des Verfahrens Sem Nichts, derartige unlogische Behauptungen müßte als fie ihrem Bräutigam jenen Vorfall mitteilte. Fräulein M. fei zurückzukehren. Ich weiß nicht, ob sein Streben dahin geht. Jeden solchen Dingen zu befassen, dazu ist seine Zeit zu fostbar. Der habe der Privattläger Pischel zu tragen. falls aber muß die Politik der Regierung nach dieser Richtung Beweis, daß in der That die Lebensmittel durch die Detrois verwirken.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Wir in Berlin teuert werden, ist für Dresden ganz unmittelbar zu führen. Der Im Prozeß Miklaff ist gestern die Beweisaufnahme fortgesetzt beziehen keine Schlachtsteuer, sondern eine Schlachthof- Gebühr. Konjumverein Vorwärts hat Berkaufsstellen in Dresden und auch worden. Sie nahm ihren langsamen und eintönigen Verlauf und Ich würde mich freuen, wenn die preußische Regierung das 3. B. im Vororte Plauen, wo die Octrois nicht mehr gelten und hielt sich völlig in dem Rahmen der vorhergegangenen Tage. Es ist Aufsichtsrecht über die Kommunen nach der Richtung hin es ist festgestellt, daß in Plauen die Lebensmittel erheblich billiger ver- wieder eine Reihe von Zeugen vernommen worden, die zumeist durch wahrte, daß sie bestimmt, daß solche Einrichtungen tauft werden können als in der Stadt selbst.( Hört! hört! b. d. Soc.) Annoncen in der Parole" mit dem Angeklagten in Verbindung genach dem Princip der Kostendeckung betrieben würden. Ich Die Petition des Rates der Stadt Dresden ist dittiert von der treten sind, ihm Gelder zum Ankauf von Spekulationspapieren überhabe hier natürlich nicht kommunale Interessen zu vertreten. zärtlichsten Fürsorge für die reichen Leute in einem Augenblick, wo fandt haben und schließlich um ihr Geld gekommen sind. Besonders Nach dem ganzen bisherigen Berhalten der preußischen Regierung in Dresden eine geradezu entsetzliche Not und Arbeitsmangel bemerkenswerte Momente sind aus der geftrigen Beweisaufnahme hat sie aber am allerwenigsten Ursache, davon zu sprechen, herrscht. Gerade in Sachsen hat der Detroi etwas außerordentlich nicht mitzuteilen. Die Verhandlung wird Freitag fortgesetzt. fie beabsichtige die Selbstverwaltung der Gemeinden Gehäffiges, weil die fächsischen Stadtgemeinden eine sehr weitgehende schitzen.( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Die Steuerautonomie befizen. Gerade in Dresden herrscht infolge der Behauptung, daß die Berliner Schlachthofgebühren die Be- Arise, der vielen Bankbrüche und so weiter eine unbeschreibliche völkerung in derselben Weise belasteten wie städtische Detrois, ist Not unter ben arbeitenden Klassen. Um fo schlimmer nicht zutreffend, weil die leberschüsse hier nicht von so großer Bedie absolute socialpolitische Verständnislosigkeit deutung find, namentlich wenn man die Organisation der Anlage von Antisemiten beherrschten Dresdener Stadtpartaments wirken. dabei berücksichtigt; aber was haben außerdem diese Schlachthaus Man will die notwendigsten Lebensmittel der Armen übermäßig gebühren mit der Beseitigung der Octrois zu thun? Für uns belasten, nur um den paar Rentiers und Fremden keine höheren haudelt es sich nicht darum, ob jemand, der ein hohes Ein- diretten Steuern auferlegen zu müffen. Leider haben auch die Swinemde. 778D fommen hat, 5 oder 10 Prozent Einkommensteuer mehr zu Freifinnigen dort, wo sie die Mehrheit haben, vielfach nicht daran Hamburg 771 D zahlen hat, sondern wir fragen: was dient gitr Ent gedacht, die Detrois aufzuheben.( Unruhe und Widerspruch bei den Berlin faftung des Bolles, was muß für die Ernährung und Gesundheit Freifinnigen. Rufe: Mülhausen Die Herrschaft der Social-Frantj./M. 767 D des Volkes geschehen? Für eine solche Politik im Interesse des demokraten in Mülhausen dauert jest rund 6 Wochen, in Nürnberg München 764 S Bolles bilden die städtischen Detrois ein außerordentliches Hindernis dauert die freisimmige Herrschaft feit 6 Generationen!( Sehr richtig! Bien Wenn wir bei Gelegenheit des Zolltarifes, deffen Scheitern wir auf 5. d. Soc.) In Nürnberg hat man bisher nicht das allermindeste gethan, das lebhafteste wünschen, wenigstens durch Zwang auf die Regierung um die Detrois auf Fleisch und Brotgetreide aufzuheben. Wir hoffen die Detrois aufheben können, jo bedeutet das einen Vorteil für das durch diesen Antrag den Freisimmigen einen gehörigen Stimulus zu Boll, den herbeizuführen wir gern die Hand bieten werden.( Leb- geben!( Bravo! bei den Socialdemokraten.) hafter Beifall bei den Socialdemokraten.) 4 Damit schließt die Diskussion. des Bayrischer Ministerialdirektor v. Geiger: Das Amendement Kardorff, wonach die Bestimmungen des Abg. Singer hat erwähnt, ich hätte in der Kommission mur die§ 10a erst vom 1. April 1910 ab gelten follen, wird mit den Petitionen gegen, nicht für Aufhebung der Detrois hervorgehoben. Stimmen fast der gesamten Rechten, des Centrums und der NationalIch habe das gethan, weil bei einer früheren Angelegenheit gesagt liberalen angenommen. Die Amendements Albrecht werden abworden war, daß Petitionen gegen die Aufhebung der städtischen gelehnt. Ueber den Kommissionsantrag wird namentlich abVerbrauchssteuern überhaupt nicht vorlägen. Bei seiner Kritik der gestimmt. bayrischen Steuergesetzgebung hat Abg. Singer die Steuerreform, Die Abstimmung, die zum erstenmal mit farbigen Stimm: die die bayrische Regierung dem Landtag borgelegt hat, zetteln erfolgt, ergiebt die Annahme des§ 10a mit dem Amendement ganz außer Acht gelassen. Redner giebt Mitteilungen aus b. Kardorff bei einer Präsenzziffer von 235 Abgeordneten mit 145 Ben Etats verschiedener bayrischer Städte, in denen kommunale gegen 90 Stimmen. Mahl- und Schlachtsteuern erhoben werden. Bei einer Aufhebung Sierauf wird ein Bertagungsantrag angenommen. dieser Detrois müßten die direkten Steuern erhöht werden in Nächste Sigung: Freitag 12 Uhr Forthegung der München um 11 Proz., in Nürnberg um 20, in Würzburg um 40 heutigen Beratung). in Straubing um 60 Prog. Ich bitte daher sowohl den ganzen Schluß 5 Uhr. § 10a wie die Amendements Albrecht abzulehnen. Vicepräsident Büsing teilt mit, daß gemäß einem genügend interftigten Antrag Singer die Abstimmung über§ 10a eine namentliche sein wird. Abg. Paasche( natl.): Gerichts- Zeitung. Witterungsübersicht vom 20. November 1902, morgens 8 Uhr. Stationen Barometer stand mm richtung Wind 771 SD Windstärte Wetter Temp. n. C. 5°.4° R. Stationen BarometerIſtanb mm Winds richtung Windstärke 1volfen!-7 Haparanda 763 G 36 emitt.- 6 Betersburg 768 NNW 2wolfent- 8 Cork 2hlb. bed.- 5 Aberdeen Better emp. n. 6. 5° E.= 4° N. 2Schnee- 1 1wolkenl- 4 3bededt 6 2bededt 1 heiter 4 Paris 767 S 770 SD 3wollig-6 Wetter- Prognose für Freitag, den 21. November 1902. mäßigen östlichen Winden. Etwas gelinder bei zunehmender Bewölkung, leichten Schneefällen und Berliner Wetterbureau. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends von 7 bis 9%, thr abends statt. Münster. Das betreffende Schreiben( Koesfelder Streit) haben wir nicht erhalten. H. G. Sie haben als perfetter Lateiner recht darin, daß Passus nach der vierten Deklination geht und wir den Fehler übersehen haben. R. G. Wie wir überhaupt keine Geschäftsempfehlungen im redaktionellen Teil bringen, so können wir Ihnen auch keine Feuerversicherungs- Gesellschaft empfehlen. Die bekannteren Gesellschaften find durchaus solide und unter diesen werden Sie auch ohne unsre Vermittelung eine Auswahl treffen können. bor. 9. 100. Rein. 2. 2. 20. Es läßt sich allen Anfragern über Anlage von Geld die alte Antwort nur wiederholen: wer gut effen will, mag Industriepapiere faufen, wer gut schlafen will, kauft sichere Papiere( Stadtanleihen, Staatsanleihen, Reichsanleihen.) Einen Rat, welche hoch verzinsliche Papiere faufen kann, durch deren Besiz man gut essen und bei deren Besitz man auch gut schlafen kann, ist nicht zu erteilen. 2. W. 100. Die Kündigung entspricht dem Gesch. M. M. 100. 1. Rein. 2. Ja. 6. S. 16. Der am Gericht bestellte Vormund: die Einsetzung des Ehemannes an deffen Stelle kann beantragt werden. 23. V. 40. Die Gin liebenswürdiger" Werkmeister der Allgemeinen Rechte und Pflichten eines Vereinsmitgliedes find nur an der Hand der Elektricitäts- Gesellschaft stand am Donnerstag in Statuten zu beurteilen. Sprechen Sie mit denselben in der Sprechstunde Es ist theoretisch unbestreitbar, daß die Octrois preissteigernd der Person des Herrn Pischel als Privatkläger gegen die Arbeiterin Ja. 7. Nein: Sie können aber das Gesuch auf dem Revier zu Protokoll P. H. 1. und 2. Nein. 3. Etwa ein halbes Jahr. 4., 5. und 6. auf die Brot- und Fleischpreise einwirken. Andrerseits find aber M. vor dem Schöffengericht in Moabit. Freilich, als Privatkläger geben. 8. Nein. 9. Ja, 10. Nein. Ein Recht auf Naturalisation steht doch die von der Regierung vorgebrachten Gründe gegen die Auf- betrat er den Gerichtssaal, als Verurteilter aber ging er wieder einem Nichtdeutschen nicht zu. Hungernder Kriegsinvalide. Wenden hebung der Octrois nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. hinaus. Seiner Klage lag folgender Thatbestand zu Grunde: Sie sich an das Striegsministerium. Z. B. 1. Nicht zum ordentlichen Aus faktischen Gründen stimmen wir jetzt gegen den Kommissions- In der dem Meister Pischel unterstellten Werkstatt arbeiteten Gtat gehöriger Bau. 2. Wenden Sie sich an die Synode. 3. Legen Sie 6. S. Ja. beschluß. vor einigen Monaten die 21jährige Beklagte M. mit ihrem Ver- eventuell beim Stultusminister Beschwerde ein. Abg. v. Kardorff( Np.): lobten E.., der sich gegenwärtig beim Militär befindet. Eines. S. 100. 1. Ja. 2. Nein. 3. Ja. 4. Durch gerichtlich genehmigten Vertrag. 23. Sch. 999. 1. und 2. Nein. 2. 7. 000. Nein. Ich habe aus denselben praktischen Gründen wie Abgeordneter Tages erzählte nun die Beklagte ihrem Verlobten, daß sie von Herrn Amerika. 1. und 2. Nein. 3. Ja. 4. und 5. Nein. 6. Ja. Die Bes Dr. Paasche mich entschlossen, gegen den Kommissionsantrag zu Pischel wiederholt angesprochen und in unjittlicher Weise treffende müßte ettva 300 M. auf Erfordern vorweisen können. 5. 3. 38. stimmen. Wir wollen das Zustandekommen des Bolltarifs nicht mit belästigt worden sei. So an einem Nachmittage und ein ander- 1. Ja. 2. Die Unfall- und Invaliditätsrente zusammen kann bei einem einer solchen Frage belasten.( Zuruf des Abg. Singer.) Soweit mal des Nachts auf der Straße. Im legteren Falle hörte die Zu- Bersicherten der I. Lohnklaffe 450, II. Lohntlasse 525, III. Lohntlaffe 600, find wir noch nicht, Herr Singer, daß der Reichstag die Geseze allein dringlichkeit erst auf, als der Wächter die Hausthür ihrer Wohnung IV. Lohntlasse 675, V. Lohntlaffe 750 M. nicht übersteigen. 3. Ja.- Breuk, macht. Das wird vielleicht so sein, wenn Sie erst einmal am Re- verschloß. Entrüftet über das Vorgehen des Meisters hat darauf. Pinneberg. Das von Ihnen geschilderte Verfahren stellt einen mit hoher giment sind.( Heiterkeit rechts.) Für den Fall der Annahme des einen Brief an die Direktion der Allgemeinen Elektricitäts- Gesell- Geldstrafe belegten Verstoß gegen das Prezgejez dar.. bergerstr. 1. Ja. 2. Nein. 3.- 5. Sprechen Sie eventuell mit den § 10a aber beantragen wir, die städtischen Octrois statt von dem auf schaft gerichtet, worin er dieser den Sachverhalt mitteilte. Die Diret- Bapieren in der Sprechstunde vor. Otto Ehl. 1. Die Fürsorgedas Inkrafttreten des Zollgefeges folgenden 1. April ab erst vom tion stellte den Meister deswegen zur Rede; lekterer aber bestritt ent- Erziehung endet mit der Bolljährigkeit des Mündels, die Aufhebung kann 1. April 1910 ab aufzuheben. schieden, sich dem Mädchen in unsittlicher Weise genähert zu haben. schon früher( ohne und auf Antrag der Eltern) erfolgen. 2. Ja. 3. Nein. Er will nur seiner Verivunderung darüber Ausdrud gegeben haben, 4. Nein. Meichszuschus. Das Wort Reichszuschuß in der Vordaß das Mädchen noch so spät auf der Straße sei, da sie doch am stands Quittung vom 10. November über 8342 M. 98 Pf. Gerade die jetzige Gelegenheit muß benutzt werden, um die andern Morgen wieder rechtzeitig in der Fabrik sein müsse. Eine bedeutet, wie Sie richtig annehmen, daß die vom Reich an die socialdemo Aufhebung der Octrois herbeizuführen. Sonst wird dieser Zustand Abschrift jenes Briefes ist danr einem Beamten des hiesigen Metall- fratischen Mitglieder der Zolltarif- Kommission ausgezahlten Diäten von diesen der Parteikasse überwiesen sind. K. A. Gerichtskosten verjähren ein für allemal verewigt. Ich bin überzeugt, daß die Regierung diesen arbeiter Verbandes, Scheffler, übermittelt worden, und dieser in Breußen in vier Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Schluffe des § 10a auch schlucken wird. Eine ernsthafte Widerstandsfähigkeit traue hat bie Angelegenheit in einer späteren Versammlung der Jahres, in welchem die Kostenforderung fällig wird. Die Frist wird durch ich dieser Regierung nicht zu.( Sehr richtig! links.) Wir werden daher Elektricitätsarbeiter und Arbeiterinnen zur Sprache gebracht. Kurze eine Zahlungsaufforderung, Stundung, Pfändung u. dgl. unterbrochen. für den Kommissionsantrag, aber gegen das Amendement Albrecht Beit darauf wurde in der Werkstatt das Gerücht verbreitet, F. folle Lohn ist wegen Gerichtskosten nicht pfändbar. 2. M., Straßmann auf Einbeziehung der Malze in die Abgabenfreiheit stimmen. von seiner Braut angesied worden sein. Den Urheber dieses Ge- strake. 1. Die Frage, wann Hausreiniger invalidenversicherungspflichtig Der preußische Minister des Innern hat den hochintereffanten rüchts erblickten viele Arbeiter der Werkstatt in dem Meister Pischel. find, ist ausführlich im Borwärts" vom 1. d. M. dargelegt. Stranten Saz ausgesprochen, daß das Eristenzminimum fein relativer, Festgestellt konnte diese Urheberschaft jedoch nicht werden. Dahingegen versicherungspflichtig find sie nicht. 2. Der Hauswirt hat zu fleben, Ihnen Soweit ersichtlich, find für sondern ein absoluter Gat fet. Durch wissenschaftliche fonnte&. der Direktion laut ärztlichent Attest beweisen, daß er über- fann die Hälfte angerechnet werden. Sie Bwanzig- Pfennig Marken zu fleben. 2. 20. Nein. Feststellungen ist erwiesen, daß das Mininuum thatsächlich von haupt nicht trant war, so daß sich jenes üble Gerücht als eine ganz Werschollen 81. 1. u. 3. Benden Sie sich an das Stiftsfuratorium, breiten Schichten unsrer arbeitenden Bevölkerung nicht erreicht wird. gemeine Berleumdung seiner Braut qualifizierte. Inzwischen wurde eventuell an das Amtsgericht. 2. Ja. 4. Ein Erbschein; dieser ist von Unirer Bevölkerung wird viel zu wenig Eiweiß zugeführt und zu fowohl der Direktion als auch dem Meister Pischel bekannt, daß sich Gericht zu erteilen. G. F. 10. 1. Ja. 2. Mein. Alfred Jakob. viel Kohlehydrate. Wenn der Herr Minister also ein Gristenz- die erwähnte Versammlung in wenig schmeichelhafter Art mit der Mit dem Anspruch würden Sie nicht durchdringen.- T. 3. 20. Rein. Abg. Gothein( frs. Vg.): V D " www C, T., Netchen Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Freitag, 21. November. Anfang 7%, Uhr: Urania. Taubenstrasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr! Tausend Jahre deutscher Kultur. Im Hörsaal um 8 Uhr: Prof. Dr. C. Müller:" Das Auge Opernhaus. 4. Sinfonie- Abend der und das Sehen". föniglichen Stapelle. Mittags 12 Uhr: Sinfonie- Matince. Schauspielhaus. König Laurin. Nenes Opern Theater.( Kroll.) Geschlossen. Deutsches. Monna Banna, Berliner. Alt- Heidelberg. Central. Madame Sherry. Lessing. Der Heerohme. Neues. Ledige Leute. Residenz. Seine Kammerzofe. Westen. Rigoletto. Thalia. Charleys Tante. Borher: Cassis Pascha. 0 Anjang 8 Uhr: Schiller. O.( Wallner Theater.) Der Pfarrer von Kirchfeld. Schiller. N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater). Jugend. Belle Alliance: Theater. Anno 48. Wilhelm. Preciosa. Carl Weiß. Jise Römer. Luisen. Wallensteins Tod. Gajino. Ein Sohn des Volfes. Metropol. Berlin bleibt Berlin. Apollo. Nakiris Hochzeit. Buntes Theater. Die Lore. Abergläubisch. Der Hund. Bunter Teil. Palajt. Goldene Jugend. Specialitäten. Kleines. Adermann. Latur Trianon. Die Liebesschautel.( La Bascule.) Wintergarten. Specialitäten. Baffage Theater. Specialitäten. Foffage- Panoptikum.Specialitäten. Steidl. Specialitäten. Meichshallen. Stettiner Sänger. Hrania. Taubenstr. 48/49. Tausend Jahre deutscher Kultur. Sm Hörsaal um 8 Uhr: Professor Dr. C. Müller: Das Auge und das Sehen. Juvalidenstraße 57/62. Täglich: Sternwarte. Central- Theater Freitag, d. 21. Nov., abends 7, Uhr: Madame Sherry. Operette in 3 Aften von Hugo Felir. Die Freitag Abonnements find an allen Wochentagen gültig. Sonnabend: Madame Sherry. Sonntag, den 23. November, 72: " Die Glocken von Corneville." Operette in 3 Atten von Robert Planquette in erster Besetzung. Montagu. folg. Sage Madame Sherry. Thalia- Theater. Dresdenerstrasse 72-73. Bum 486. Mal: Charleys Tante. Guido Thielscher als Charleys Tante. Unfang: Charleys Lante. 9 Uhr. Borher: Cassis Pascha. Ant. 7% br. Uhr. Sonnabend: Diefelbe Vorstellung. Sonntag( Gastspiel des LeffingTheaters): Die Ehre. Luisen- Theater. Reichenbergerstraße 34. Bum 1. Male: Wallensteins Tod. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS Panoptikum Friedrichstrasse 165. Neu! das jüngste Wunder Afrikas eine schneeweisse Negerin von der Goldküste, 20 Jahre alt, weisse Haut, weisss Haar, hellgraue Augen, ein anthrop. Phänomen!! Neben der weissen d.schwarze Schwester: Beide von schwarzen Eltern!! Passage- Theater. Freitag, den 21. November: Kurzes Gastspiel von Georg Kaiser vom Apollo- Theater in Berlin in seinem Repertoire Einfach Puppe". 99 Agoston der, Witze"-König. Der Todessprung des Hundes. 14 erstklassige Nummern. Metropol- Theater. Vorletzte Woche! Berlin bleibt Berlin. Grosse Ausstattungs- Posse mit Gesang und Tanz in 5 Bildern von Julius Freund. Emil Thomas a. G. Josef Josephi. Henry Bender. Flora Siding. Hansi Reichsberg. Wini Grabitz. Anfang 8 Uhr. DE Rauchen gestattet. E Toten- Sonntag, 23. November: Einmalige Aufführung: Mein Leopold. In Vorbereitung: Die zwölf Frauen des Japhet". Carl Weiss- Theater. Schiller- Theater. Schiller- Theater O.( Ballner- Theater).| Schiller- Theater N.( Friedr.- WilhelmFreitagabend 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Bolfsstück mit Gefang in 5 Atten von Ludwig Anzengruber. Sonnabendabend 8 Uhr: Kabale und Liebe. Sonntagabend 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Belle- Alliance- Theater. Münchener Ensemble: Gastspiel als Gaft. Altmünchener Posse mit Gesang in 3 Alten. Anfang 8 Uhr. Totenfonntag, 23.: Der Müller und fein Kind. Anno 48. Konrad Dreher städtisches Theater). Freitagabend 8 Uhr: Jugend. Ein Liebesdrama in 3 Auszügen von May Halbe. Sonnabendabend 8 Uhr: Der Herr Senator. Sonntagabend 8 Uhr: Kabale und Liebe. Sanssouci Donnerstag, Sonntag, Montag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Freitag, zum 2. Male: Das Jubiläum. Casino- Theater. Sonntag: Gimalige MitLothringer- Straße 37. 8 Uhr: Chambre garnie. 8 Uhr: Die brill. Specialitäten. 91 Uhr: Bis jekt täglich ausverkauft wirkung des Berl. Schau fpiel- Bereins 1889: Der Pfarrer von Kirchfeld. Schauspiel in 5 Aften v. Anzengruber. Ein Sohn des Volkes. Deutsche Konzerthallen Wochentags 8, Sonntags 7%, Uhr. Buntes Theater ( Ueberbrett'l.) Köpnickerstraße 68. Anfang 8 Uhr. Freitag, den 21. November: Die Lore. Abergläubisch. Der Hund. Bunter Zeil: -O Tiny Senders. Marcell Salzer. Charlotte Marga. Hans Fredy. Emil Justitz. Palast- Theater Burgstr. 22. Direktion: R. Winkler. Freitag und folgende Tage: 8 Uhr: 8 Uhr: Goldene Jugend. Operetten- Burleske in 2 Aften mit Gesang u. Tanz von B. Geride. Musik von C. Wappaus. Hyronimus Fiebig Dir. R. Winkler. Sonntag, den 23. November: 8 Uhr: Preciosa. 8 Uhr: Schauspiel mit Gefang in 4 Aften von P. A. Wolff. Musik von C. M. v. Weber. Anfang Sonntags 7 Uhr, Wochentags 8 Uhr, Entree 50 Bi. Spandauer Brücke 3 Theaterund Specialitäten. Vorstellung. Wochentags: Entree frei! 5 KünstlerKapellen Special- Ausschank der Berliner Bockbrauerei. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Zageskaffe 11-1, Uhr. ( Mehsel, Pietro, Britton, MarSteibl, Krone, Böhme, Böck mann, Blättner 2c.). Gratweils Bierhallen Theater u. Variété Kommandantenstraße 77/79. W. Noacks Theater, Taglich: Gr. Vorstellung. Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse 16. Zwischen zwei Herzen. Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pf. Sonnabend, Extra- Borstellung: Der Dornenweg. WHER LAHEN A Neues Programm: Große Frankfurter Straße 132. Ilse Römer. Romantisches Schauspiel in 3 Atten ( 6 Bildern) von Ernst Ritterfeldt. Die Sarnthaler Singvögel, Tyroler Anfang 8 Uhr. Gesangs- Sextett. Morgen und folgende Tage: Ilse Willi Walden, Schauspielsängerin. Römer. Sonnabendnachmittag Therese Rombello, Rauch- und 4 1hr( Kinder- Borstellung): Die Sandmalerin. fieben Raben. Der Schönheitspreis, Ballett- Divertissement in 1 Akt. Anjang 8 Uhr. Borvert. 10-2 Staffe, Kleines Theater Mason u. Forbes, amerik. Excentriks. Invaliden, Künstlerdant u. Warenhäuser A. Wertheim. Morgen: Deborah. Sonntag 8 Uhr: Die Räuber. Wilhelm- Theater. Friedrich- Strasse 236. Zum 1. Male: Preciosa. Kaffeneröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Us. Sonntag 8 Uhr: Deborah. Trianon- Theater. Georgenstrasse, zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Die Liebesschaukel. Lustspiel in 4 Akten v. M. Donnay. Anfang 8 Uhr. Sonntag: Denise, Schauspiel von A. Dumas. Apollo- Theater. Bon 8-9 Uhr: Specialitäten. Ilm 9 ( Schall und Rauch) Kara, Meister- Jongleur. Emile Gautier, der Ritt auf der Unter den Linden 44. Abends 8 Uhr: Ackermann. Theodor Franke, der Ritt auf der Das grosse amüsante November- Programm. Nur allererste Kunstkräfte. Anfang der Vorstellung 7 Uhr. Jed. Sonnabend, Sonntag u. Mittivoch nach der Vorstellung: TANZ. Königstadt- Casino. Holzmarktst. 72, Ecke Alexanderst. Täglich erftfl. Specialitäten- Vorstellung. Jed. Mittwoch, Sonnabd. und Sonntag Tanzkränzchen. Anf. Wochent.8, Sonntags 6 Uhr. VorwärtsBuchhandlung Tischplatte. Humorist. Lindenstrasse No. 69. Billige 233/8 von F. Holländer u. L. Schmidt. Germaine Gailois Eine tragische Komödie in 3 Akten Morgen: Ackermann. Pariser Diva. Residenz- Theater. Valentine Petit, PhantasieFreitag und folgende Tage: tänzerin. Klaffikerausgaben: Seine Kammerzofe. Rosario Guerrero, Panische Bürger, in Leinen, ( Nelly Rozier.) Tänzerin. Minstrels Parisions, PariserStrassenSchwank in drei Aften von Bilhaud ,, Biograph". und Hennequin. Charivari- Theater. SteidlAlte Jakobstr. 37. Täglich: Gr. Vorstellung. Anfang 8 Uhr. Voranzeige! Sonntag, d. 23. Nov.: Große Ertra- Vorstellung. auftreten berühmter Künstler. Die letzte Fahrt. Boltsstück von Julius Stettenheim. Alles Nähere die Zettel. Vorverkauf im Theaterbureau. Hakiri's Hochzeit Cirkus Schumann Ausstattungs- Operette in 2 Aften und 6 Bildern von Paul Lincke. Sm zweiten Bilde: Der sensationelle Spiegeltrick. Im letzten Bilde: H. Harudins elektrisches Ballett. Staffeneröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Gonntag, den 23. November: Freitag, den 21. November, abends 7, Uhr: [ sanger. Theater Dranien an der burg. Thor Friedrichstr. Täglich 8 Uhr. Sonnt. 7 Uhr. Steidl= Sänger. Täglich wechselndes Programm. Dienstag, Donnerstag, Sonntag im Festsaal: Canzkränzchen. Elite- Gala- Vorstellung. Cirkus Busch. Zum 29. Male: Eine Fortsetzung der beliebtesten und populärsten Pantomime Die lustigen Heidelberger. Vorher das glänzende Programm. Konzert d. Tonkünstler- Orchesters. Abulelie, Anglo- Arbaber in Bernhard Rose- Theater, der jugendlichen Schulreiterin Badstr. 58. Freitag, den 21. November, der hohen Schule, geritten von Dora Schumann. Neuestes Reiter- Sport- Spiel, geritten von 8 Herren ohne Sattel Große Egtra- Vorstellung: mit dem 7 Fuss hohen Ball. Gebrüder Forster oder: Pas Glück mit seinen Launen. Charaktergemälde in 5 Aften von C. Töpfer. Anfang 8 Uhr. Sonntag, den 23. November: Der Sounwendhof, Bollsschauspiel von Wosenthal. Das musikalische Pferd, vorgeführt v. Komponisten Sig. Luigi. Die besten Künstler der Welt sind Trio Rossi. Direktor Alb. Schumann mit seinen Meisterdressuren. Sonntag 2 Vorstellungen, nachmittags 1 Kind frei. Freitag, 21. November 1902, abends 7, Uhr: Grosse Vorstellung Dahomey. Parade Exerzieren des Amazonen- Corps. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Hente Freitag: Militär- Konzert des Musikcorps des 5. GardeReg. 8. 8, tgl. Mufifdir. Neu. Im Kaiser- Saal: Bückeburger Sänger. in Halbleder, 1 Band 1,75 Bände 6, 9,50 Jeden Freitag von mittags an: Frische Blut- und Leberwurst in bekannter tadelloser Qualität. 56572 Richard Augustin, indenstraße 69, Sof part. Vorwärts- Haus. Frühstücks: und Mittagstisch. Grokes Sitzungszimmer. Die strenge Kälte hat jedermann daran erinnert, die Anschaffung der Wintergarderobe zu beschleunigen und alle Geschäfte hatten in diesen Zagen voll zu thun. Ganz besonderen Zuspruch aber hatte das Kerren- und Knabengarderoben- Haus Herrmann Schlesinger and die Filiale: Turmstr. 85 Winterfeldtstr. 7. Gekauft wurden Anzüge, wollene Hemden, Hofen, Jaden und Strümpfe. Ganz besonders aber Joppen und Paletots. Solch ein Andrang ist noch nicht dagewesen. So wurden denn Joppen und Paletots fast geräumt. Mittwochnachmittag war kein Paletot mehr zu haben. qqqot Sofortiger Neueinkauf hat das Lager wieder gefüllt, Die einzig dastehende Recllität, streng feste, aber billige Preise 1 haben dem laufenden Publikum, das miserable Schachern um den Preis, das abscheuliche Vorschlagen und Abhandeln entbehrlich gemacht und die Firma hat einen neuen 08 Triumph errungen. Unsinn Viel Geld ist nerasi tutte auszugeben, man erhält auch zu billigen Breisen gute Sachen, wenn man die richtige Bezugs quelle fennt. [ 49822* Knabenfilzhüte 0,75-3 M. Herrenfilzhüte weich 1,75-5,25 M. fteif 2,00-5,25 Cylinderhüte 4,00-12,00 Chapeau claques 7,00-12,00 im Einzelverkauf bet Arnold& Eggert, Hut- Engros- Geschäft, Waldemarstr. 44, pt. Kein Laden. Letzte Meissner Geld- Lotterie. Ziehung bestimmt vom 29. November bis 5. Dezember d. J. 13 160 Geld Gewinne und 1 Prämie, zusammen 375000 Mark bar. ev. Die Hauptgewinne sind im glücklichsten Fall 100 000, 60 000, 40 000, 20 000, 10 000 M. etc. Original- Lose a 3 M.( Porto und Liste 30 Pf. extra) empfehlen und versenden auch gegen Nachnahme und Briefmarken 5688L* Berlin W., BankFriedrichstrasse 198/199 ( Ecke Krausenstrasse). Werner& Co., Geschaft, 2,70 Achtung! Börne, in Leinen, in Halbleder, Chamiño, in Leinen, 1 Band 1,75 in Halbleber, 2,70 Telegr.- Adr.: Millionenecke. Adlershof. Achtung! Tabakarbeiter- Genossenschaft Hamburg. en gros Cigarren- Geschäft. Eichendorff, in Leinen, 2 Bände 3,50 am Sonnabend, den 22. November, eröffne ich Bismadstraße 10 ehr Gaudy, in Leinen, 1 Band 1,50 Goethe, in Leinen, 4 Bände 6, 6 e " 10, in Halbleder, 6 Sanff, in Leinen, Hebbel, in Leinen, Heine, in Leinen, " 15, 3,50 4 6, 4 6, 24 1 602 1,60 2,40 in Halbleber, 4 Soffmann, in Leinen, 4 Kleist, in Leinen, Körner, in Leinen, in Halbleber, 1 Senau, in Leinen, 1,75 in Halbleber, 1 2,70 Leffing, in Leinen, 3 Bände 5, in Halbleber, 3 Ludwig, Reuter, neuerschienene billige Bollsausgabe, in Leinen, 2 en detail Reichhaltiges Lager von Cigaretten-, Rauch-, Kau- und Schnupftabaken, Cigarrenspitzen, Tabakpfeifen 2c. Ernst Tost. Neu! Neu! Wer seinen Kindern ein schönes Weihnachtsfest bereiten will, der kaufe 9,50 ein Stiftchen von unfren Genoffen aus 8, Lauscha felbst angefertigten Glas 1 Band 1,75 Christbaumschmud. 56592* Ein überaus großes und schönes Sorti ment, bestehend aus 7-8 cm großen Eiern und Kugeln, glatt u. eingeftochen, bemalt, mit Chenille und feinem Silbers draht übersponnen. Phantasie- Artitel in allen Formen und Farben, 10 Strang berfilberte und bes malte Strangtugeln, 9,50 Gis und Zannenzapfen, Schiff, 6, Vogelbauer, flingende Gloden, Ballon, 1,75 brillante Reflere, cine Baumspite. 2,70 Alepfel, Birnen, Aprikosen und Früchte aller Art. Lametta usi. 1736 7,50 6, 4 Bände 10, 8 " 12, 6, " a 6, 6, " " Rückert, in Leinen, 3 Schiller, in Leinen, 4 Shakespeare, i.Leinen, 4 4 Stifter, in Leinen, 4 Uhland, in Leinen, 1 Band in Halbleder, 1 PrinzenHierzu eine Gratisbeilage. Cine überraschende Neubett ber Glasbläserei, cine fajön bemalte, 22 cm hohe Salonlampe. Das Dr. Simmel, zitchen gegen Nachnahine oder vorStr. 41. Specialarzt für[ 45/17 berige Einsendung von nur 5 R. franco. Auch versenden wir in größeren Quanten und garantieren für volle Zufriedenheit der Käujer. Haut- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Comutags 10-12, 2-4. Für 20 Mark fertige, wer felbft Stoff hat, Anzug nach Maß mit Buthaten. Weyer, Rosenthalerstr. 6/7. Amt III 8524. Guido Müller jun. Lauscha, Thür. [ 57142] Neueste wahre billige Preise per Nachnahme. Wirtl. Salzfetth. Faß M b. 500 St. 7 u. 8 wt. 250 St. 3 u. 4 M. Faz große M( zu empfehl.) 400 St. 9 u. 10 mt. 200 St. 4 u. 5 Mt. MK Speckfett 320 St. 11 Mt. 160 St. 5, Mt. Faß Vollheringe Milch Nogen. Fett 200 St. 9 u. 10 ME. 100 St. 4%, u. 5 Mt.. bessere Corte 10%, u. 5½ Mt. Post- Dose. 70 zarte Fetth. 1 60 St. 2, Vollh. 2, Mt. Brathering 4 Lit.- Dose 2, 8 Lit. Dofe 3% M., 80 Delitatekh. 2 11. 2 Bismarckh. 2, 11. 2. Mt. Post- Kiste. Bücklinge 80 St. 2, Mt., Voll- u. Fett- Bücklinge groß 2 Wt., 4 Pfd.: Kiste Sprotten 1%, Mt., Kiften 3, Mk. 54462* W. Sehwandt, Swinemünde, Fischerei, Heringsgesch. engros, Näucherei und Marinier- Anstalt. Wurstbruch in schöner Ware von 50 Pf.pr. Pund an, fowie Knochen Knochenfleisch, Gisbeine ze. täglich Papageiauswahl, Kanarienroller frisch in unfrem Detallverkauf- Laden 5,00 an, Stieglige, Beisige, Buchfinfen, Berliner Wurst- u. Fleischwaren- Fabrik hochrote Dompfaffen billig. Richter, Petersburger Play S. Oranienstraße 87, Vogelhandling.* 51931 Warenhaus A.Wertheim Extra- Preise Leipzigerstr. 132-135( Versand- Abteilung). Rosenthalerstr. 27-29. Oranienstr. 52-55. Freitag und Sonnabend प Handarbeiten ..tablerstalW vorgezeichnet, Satin mit Applikation Pf Besenvorhang 1.60 Mk. Wasserleitungsschoner 65 P, Klammerbeutel 80 P| Wäscheleinenbeutel 80P. Küchenhandtuch 1.10 Waschkorbdecke 85 P. Wäschebeutel Küchentischdecke 1.10 Klammerschürze 85 PP Brotbeutel 80 P. Lampenputztasche 55 Pf. 65 Pf. Frühstücksbeutel 35 pt. Pf. Eimerspinddecke 60 P. Plättbrettbezug 1.20 M Ruhekissen volant 75 P. Küchenspinddecke 45 PT. Topflappentasche 33 P. Plätteisenbezug 30 P. Ausgussbehang 60 PeopA Reinleinene | Handtücher 90P vorgezeichnet Rückenkissen fertig gestickt 3.35 4.85 Mk. U. Pf. Ein grosser Posten reguläre Preise 1.20 bis 2 Mk. Bürstentaschen Filz, 75 Pf. vorgezeichnet Bürstentaschen sammetauflage mit 1.25 Mk. 80 Pf. 1.40 MK Journalhalter vorgezeichnet Journalhalter Empfehle allen Freunden u. Betannien mein Weiss-, Bayrischbier. und gr. Speisegeschäft. Reichhaltiges Frühstüd von 30 Bf., Mittag mit Bier 50 Bf. fowie Abendtisch à la carte von 30$ 3f. an. 2 Vereinszimmer mit Slavier für 20-50 Personen. H. Stramm, Rest., Ritterstr. 123. Jedes Wort: 5 200 mit Sammetauflage Große Betten 12 M. ( Dberbett, Unterbett, zwei Riffen) mit gereinigten nen a Federn bet Suftos Lustig. Berlin B., Bringen ftraße 46. Preisliste foftenfrei. Biele Anerkennungsfchreiben. Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 18 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Neanderstraße 6. Restauration, gut gehend, verfäuflich, Zwinglistraße 26.+ 83* Gardinenhaus Große Frankfurter straße 9, parterre. +37 Garderobenhaus August Achilles, Große Frankfurterstraße 16. 1373 Reinleinener Artikel vorgezeichnet, mit Durchbrucharbeit Stubenhandtücher 1.65 Mk. Serviertischdecken 1.90 MK Tischläufer Tischdecken 1.85 Mk. Servietten 1.65 Mk. Eisdecken 68 Pf. 18 Pf. Tablettedecken 38, 55, 75 PL + Naturärztliche Vorträge Dr. med. Schaper wichtig für Kranke und Frauenleiden jeder Art, sind in Broschüren a 20 Pf. erschienen v. prakt. Naturheilk. Grundmann, Kur- u. Heilanstalt, Köpnickerstr. 72. Naturärztl. Sprechst. 11-2. 6-8. Sonntags 10-12. LichtbilderMänner- Vortrag morg. ab. 8, Stommandantenstr. 20, üb. chronische Gonorrhoe. Dr. med. Schaper homöop. Arzt u. Spez.- Arzt f Haut- u. Harnleiden, Frauenkrankheiten. Königgrätzerstr. 27. Spr. 9-1.4-7. Kleine Anzeigen. Winterpaletots, Anzüge, Ne montoiruhren spottbillig Reihhaus 47/14 Krawattenstoffe, große Auswahl, Wallnertheaterstraße 30. 2065 Weiche Herrenhüte, gute Dualität, Stüd 95 Pfennige. Beffere Sachen enorm billig. Hutfabrik, Comptoir Stalferstraße 25A, früher Barnimftraße 4 und 5. Sonntags geöffnet. ( 29). Gardinenhaus Bernhard Schwart: Nur Wallstraße! Nähmaschinen ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00. Stopniderftraße 60/61, Landsbergerstraße 82.+92 Kleiderschrank 24,00, Bettftelle mit Matrage 26,00, Sofa 25,00, an5446 teuffelstraße 77 im Steller. Kanarienhähne, Beibchen verfauft Balter, Weidentveg 59 voru III. Ein Lofalojen mit Rohre zu verlaufen bei Franke, Grüner Beg 22, Keller. 5426 Hochfeine Edelhohlroller 5 bis 10 Mart, Weibchen 1 Mart versendet Ernst Dietrich, Neusalz a. Dder.[ 535b Diesjährige elegante Herren- An züge und Baletots aus den modernsten Stoffen in guter Berarbeitung und Teppiche!( fehlerhafte) in allen Buthaten von 18 bis 45 Mart. Größen für die Hälfte des Wertes Julius Lindenbaum, Große Frant- im Teppichlager Brünn, Hackescher furterstraße 141, Ede Fruchtstraße. Markt 4, Bahnhof Börse. 119/5 Hochvornehme Herren- Anzüge, Teppiche, Betten, Steppbeden, Winterpaletots, aus feinsten Maß- Gardinen, Spiegel, Regulatoren spott 18-38 Mari, billig Leihhaus Neanderstraße 6. Teilstoffen herrührend, Beinlleiber 7-10 Mart. Deutsches zahlungen geftattet. Kanarienroller, 36 Stüd, Harzer Bersandhaus, Jägerstraße 63, erste Steppdecken spottbillig. Fabrit, fehr billig Neanderstraße 7. 49/7 Etage 5036 Weinstraße 20. +92 Borjährige zurüdgefekte Herren anzüge, Binterpaletots aus allerfeinsten Stoffen, bedeutend unter Breis, verkauft B. Lewkowiz, Schneidermeister, Meranderstraße 14a.[ 1274 Borjährige elegante Herrenhosen aus feinsten Stoffen 9 bis 12 Mart. Berkauf Sonnabend und Sonntag. Bersandhaus Germania, Unter den 1205st Liuben 21. Pianino, gut erhaltenes, fofort berkäuflich, Nollendorfstraße 24, Ilints.* 4 Säulentrumeau, geschliffen, 402., Straußbergerstraße 6a, L[ 46/10 Chefcheidungshalber verkauft Dame dringend Bancelsofa, zwei Bettstellen und Berschiedenes, alles toie neu. Friedrichstraße 131 d, born IV lints. Teppiche mit Farbenfehlern Fabrit Verschiedenes. niederlage Große Frankfurterstraße 9, parterre. Nähmaschinen, + 37* Bivisektion! Wer sich über diese ruchloseste Grausamkeit unfrer Beit unterrichten will, verlange die Flug blätter des Weltbundes gegen Civi feltion, welche unentgeltlich verjendet werden vom Berliner Tierschutzverein, Abdrud wird gebeten. Königgräperstraße 108. Um gütigen 1616* Allen Freunden und Genossen empfehle mein Bier- und Kaffeelotal. Heilbronner Rotwein a Glas 10 Bf. Heinrich Wörner, Annenstraße 26, vis- a- vis Thalia- Theater. +86 Vereinszimmer Lenz, Alte Jakobstraße 69. 127882 Vereinszimmer. Lier, Alte Jakobftraße 119. 13908 Vereinszimmer Julius Fischer, Boeckhstr. 7, empfiehlt allen Freunden und Genoffen fein Lokal. Bereinszimmer zu 25 Bersonen. Leipziger Boltszeitung" mit Lotterieliste liegt aus. für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstr. 69. bis Uhr angenommen. Anständiger Herr findet gute Schlafstelle bei Frau Hinz, Camphausenstraße 8, Quergebäude I. Schlafstelle bei Witive Bartlobiad, Gräfestraße 76, Hof I. 5466 Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Juvaliber Buchdruder, 41 Jahre, welcher nur Invalidenrente bezieht, bittet um Zuwendung schriftlicher Arbeiten. Scher, Adalbertstraße 40, bei zu vergeben. Schmidt. Franke, 78/7 Botsdamer Stangenbier. Zorndorferstraße 8. 140 Vereinszimmer mit Pianino zu vergeben. Franz Staesler, Friedrichs bergerstraße 11. +41 Rechtsbureau Grüner Weg vierBrebered, Engel- Ufer 20. Stridmaschinen auch Teilzahlungen undneunzig( Andreasplak). Rechts47/16 hilje, Gerichtsbeistand, Eingaben 5085* Wringmaschinen auf Abzahlung, gefuche, Raterteilung. Nechtsbureau, ohne Anzahlung, Bellmann, GollnowProzeßbeistand, straße 26, nahe der Landsberger- Eingabengefuche, Raterteilung. Falt, straße. 1388 Brummenstraße vierzig. 500b* Langschiffchen, 28heeler- Wilson 8 Mart, Bellmann, Gollnowftraße 26 nahe der Landsbergerstraße. Nähmaschinen. Zahle bis aehn Mart, wer auf Teilzahlung Nähoder nachweist. maschinen lauft Sämtliche Systeme. Starte erbeten. Brauser, Barschauerstraße 64. 48/ 19* Abzahlungs Schwindel, ohne 12 Mark. Jolchen berlanje ebenfalls auf Teilzahlung Schlagregulator, vierzehn Tage gehend, achtzehn Mart. Silberne Remontoiruhr fünfzehn Mart. Gewichtszug Schlagregulator, fünf viertel Meter lang, breißig bis fünfundvierzig Mart. Uhrmacher, Charlottenstraße fünfzehn. Gegründet 1848. 9 Kanarienvögel verkauft Geisler, Aderstraße 87, born II. +97 13869 Rechtsbureau, Teltowerstraße 45, Eingaben, Gesuche, Raterteilung. Unbemittelten unentgeltlich. 1326 13329* Waschanstalt Paul Mating, Stopenid, Berlinerstraße 4, Lalen, Leibwäsche, vier Handtücher Zehnpfennig, 5345 Abholung Montags. Vermietungen. Geld, sehr viel, verdient jedermann durch Plakmieten der schönsten Weihnachtsmesse Berlins, Quadratmeter fünf Mart. Alustunst Schönhauser 5145 Allee 101/102 Restaurant. Schausteller, Aussteller sind noch billige Bläge und Stände zur Weihnachtsmeffe, verkehrsreichste Gegend, zu haben. Auskunft Schönhauser ce 101/102, Sleftaurant. 5186 Kostenfreie zahnärztliche Behand lung, Zahnziehen. Zahnärztliche Boli Elinit, Chauffeestraße 1a. Zahnatelier C. Gedide, Stargarberstraße 3. +137 Kunststopferei von Frau Kolosly, Nähmaschinen ohne Anzahlung, Steinmeistraße 48, Quergebäude Zimmer. wöchentlich 1,00. Ningschiff, Bobbin, hochparterre. Abler Schnellnäher. Gebrauchte Kanarienhähne, Stamm Seifert,( pottbillig, Reparaturen Leihhaus H. Graf, Beuthstraße 5. billigst. Möbliertes Zimmer, Herrn, GneiseDiskretion. Göbbe, Reinickendorferstraße 54. 78 Turmstraße 39. 2. Geschäft Bernauer Coulang. 4986 Kanarienhähne, große Auswahl. ftraße 47 B. 1839 Einrichtung für Einzelbedienung. naustraße 104, Seidel. Kleines Zimmer Muskauerstraße 20, Rühl, Schöneberg, Bahnstraße 41. Brockhauslegikon und alle andren parterre rechts. 5470 Kanarienroller eigner Züchterei Bücher fauft, beleiht Antiquariat Berlich, Teltowerstraße 45. 3985* Stochstraße 56, I. Ami VI, 8397. Kanarienroller, gutfingende, 4 und 5 Mart Zorndorferstraße 17, Niebel. Gebrauchte Stühle billig. Stubl lager, Rottbuferstraße 4. Fettgänfe! 1200 Stud find zu verkaufen. Central- Biehhof, Eldenaer Straße gegenüber Feldreftaurant Cibulsh. Bettjebern von 60 Pfennig bis 2,50. Paul Hoft. 49/1 Steppdecken. billigst Fabrit Große Reellität. 12 Schlafstellen. Blinder Stuhlflechter bittet um Arbeit. Stühle werden zu den billigsten Breifen geflochten, werden abgeholt und unentgeltlich zurüdgeliefert. Adresse: Muladstraße 27, A. Gläser Stellenangebote. Schriftmaler auf Glasschilder berlangt Heckert, Brinzenstraße 32. 49/ 8* Klempner auf Buchstaben verlangt 49/ 4* Hedert, Brinzenstraße 82. Züchtigen Polierer auf bessere Bilder rahmen verlangen Hans Gost u. Co., Surfürstenstraße 146. Geübte Schilderamnacher verlangt Hedert, Brinzenstraße 32.+86 Gürtler auf Drahtwaren verlangt Goßler, Saarbrüderstraße 30. 123/19 5436 Werkführer für die Plüsch- und Strimmerfabrikation verlangt. Derselbe muß in feinem Fache füchtig sein. Offerten mit Zeugnisabschriften und Gehaltsangabe unter„ K. 7" an die Expedition dieses Blattes. Rahmenmacher sofort gesucht. Schaefer u. Dehmel, Charlottenburg, Schillerstraße 97. 5506* +142 Geübte Nollemvidlerin verlangen 2. Krause u. Co., Friedrichstraße 110. Sandnäherin, seidene Blusen, verlangt Mond, Stralsunderstraße 53. Belegerin verlangt Baer, Gollnowstraße. Journalist, 53092* feit 1884 in der politischen und gewerkschaftlichen Bewegung thälig, selbständiger tüchtiger Arbeiter, langjähriger Leiter politischer Tagesgeitungen, geschätzter volkstümlicher Redner, fucht anderweit Beschäftigung in der Redaktion eines Blattes. Offerten unter H. 7 an die Er pedition d. Br. 57232* Feldbahn- fabrik sucht einige tüchtige Schmiede und Schloffer, welche im Kipp wagen: und Weichenbau gut eingearbeitet sind. Offerten sub J. 7, Erped. d.„ Bortvärts" Achtung, Holzarbeiter! für Tischler, Ginseker, MaschinenGesperrt find folgende Werkstätten arbeiter und Bolierer: Emmeluth, Dieffenbachstr. 33. Lug u. Engelbrecht, Görlizer Ufer. Bache, Fruchtstr. 8. Warner, Krautstr. 52( Gewerbehof). Schubert, Kastanien- Allee 10. Die Ortsverwaltung. Achtung! Holzarbeiter! Wegen ständiger Ueberstundenarbeit haben die organisierten Tischler der Möbeltischlerei von Hahn& Metzkow, Weißenfee, König Chauffee 71, Ebenfalls die Arbeit eingestellt. wurden die Möbelpolierer wegen ihrer Zugehörigkeit zum Möbelpolierer. Verbande entlaffen. Der Betrieb ist somit für Tischler und Bolierer gesperrt. Zuzug ist fernzuhalten. Die Ortsverwaltungen. Achtung Tischler! Folgende Wertstätten sind gesperrt: Zache, Fruchtstr. 8. Warner, Straulftr. 52( Gewerbehof). Schubert, Staftanien- Allee 10. Jurius, Höchfteftr. 17. Hahn& Metzkow, Weissensee, 5456 König- Chauffee 71. Fachberein Fahrräder, Nähmaschinen, Beleihung Baulstraße 7, Lagerspeicher. Fahrrad fauft Razlaff, Schön- Auständige Schlafstelle vernietet +80 Frankfurterstraße 9, parferre. 187* Hauser Allee 163a. 122/11 Liere, Fruchtstraße 31 IV.+42 Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Einfaijeriu auf Kinderschuhe, G. Graber, Lychenerstraße 8 vorn III. der Tischler Berlins u. Umgegend. Nr. 272. 19. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. reiting, 21. November 1902. und Arbeitsverhältnisse anscheinend nicht gefümmert. In den Tagen man doch auf Kälte immerhin schon gefaßt sein mußte. Um irgendBerliner Partei- Angelegenheiten. der Revolution stellten sie einen Tarif auf, in welchem 2%. Sgr. für wo gegen die Unbilden der Witterung Schuß zu suchen, gehen die Lokales. tausend n oder 4% Thaler gewisses Geld die Woche bei elf- bis Obdachlosen jetzt in die Museen, die Wartesäle der Bahnhöfe und Kirchhofsruhe im Beruf. " von einem Die Metallarbeiter- Kraufentasse, Filiale Berlin 10, teilt uns mit, daß einer ihrer unbemittelten Angestellten 18 m. 55 Pf., in Papier gewickelt, verloren hat und bittet den Finder dringend, das Geld bei Th. Hahn, Birkenstr. 13c oder bei E. Lieder, Lübeckerstr. 47, Seitenflügel IV abzuliefern. Das Geld ist auf dem Wege von der Perlebergerstraße bis zur Rathenowerstraße verloren gegangen. Zur Lokal- Lifte. Der Gesangverein, Ma i engrün" veranstaltet dreizehnstündiger Arbeitszeit gefordert wurde. Das Ende der Be- in die Hallen der Gerichtsgebände. In den Gerichtshallen ist alleram Sonntag, 23. November 1902( Totensonntag), im Steuer- wegung zeigte, daß damals schon der Staat der Socialreform dings ihres Bleibens in der Regel nicht lange, denn sie sind nicht hause, Landsberger Allee, eine Festlichkeit, zu welcher man ver- moderne Bahnen wandelte und sich seiner arbeiterfreundlichen Aufgeladen", und Nichtgeladene" werden nach unliebsamen Vorfucht, Billets in Arbeiterkreisen abzusehen. Wir machen darauf aufgaben bewußt war, denn die fünf Mitglieder des Buchdruckerkomitees kommnissen dort nicht mehr geduldet. merksam, daß obiges Lokal der Arbeiterschaft zu Versammlungen 2c. wurden als Rädelsführer in Anklagezustand versetzt und ernicht zur Verfügung steht; mithin ist das Vergnügen streng zu hielten je 14 Tage Gefängnis. In den fünfziger Jahren herrscht stampfe begriffen. Wie der Bevölkerung wohl bekannt ist, befand Die Christbaumhändler Berlins sind in einem eigentümlichen meiden und weise man die angebotenen Billets zurüd. Die Lokal- Kommission. Erst das Jahr 1862 brachte neues Leben unter die Berliner sich der Engrosmarkt für Weihnachtsbäume seit vielen Jahren zu Schöneberg. Am nächsten Sonntag, den 23., von früh 8 Uhr Buchdrucker. War es auch nur eine Heine Ursache, welche sie zunächst an der Dresdener Vahn und dann als dieser Play andre ab, findet für unsern Ort eine Flugblattverbreitung statt. zusammenführte, so war sie doch entscheidend für die Zukunft des Verwendung fand, auf dem militärfiskalischen Terrain an der Großgörschenstraße, der von einem Herrn Weise gepachtet war. Herr Es ist Pflicht eines jeden Genoffen, sich an derselben zu beteiligen. Vercinslebens. Die Ursache war folgende: Treffpunkt in folgenden Lokalen: Ständer, Hohenstaufenftr. 80; In der Mitte des Jahres 1862 erschien in der„ Volks- Zeitung" Weise, der 500 M. Pacht zahlte und daher auch mit den Händlern Schilling, Kyffhäuserstr. 16; Krüger, Grunewaldstr. 110; ein Lehrlingsgesuch, welches lautete:" Bei dem gänzlichen Mangel coulante Bedingungen eingehen konnte, ist nun selitsch, Merseburgerstr. 7; Obst, Wieiningerstr. 8; Gorleau nur einigermaßen brauchbaren Schriftsetern sehe ich mich ge- Stonturrenten vertrieben worden, der das Wageftüd beging, die Pacht mann, Kaiser Friedrichstr. 8; Reimer, Hohenfriedbergstr. 26; nötigt, eine Anzahl Lehrlinge einzustellen, und bitte deshalb Eltern früher gewaltige Summe, die er mit entsprechendem Gewinn natürlich bis auf 4150 M. in die Höhe zu treiben, eine im Verhältnis zu Soffmann, Cheruskerstr. 16; Hauser, Hauptstr. 97; MoII, und Vormünder usiv. G. S." Sponholzstr. 34. Man kann sich wohl denken, welche Erregung dieses Meine wieder aus den Händlern herausholen muß. Diese wollen jedoch Köpenid. Heute, Freitagabend 6%, Uhr, ist Flugblatt- Inserat unter der Berliner Buchdruckergehilfenschaft hervorrufen Herrn Weise treu bleiben, der jetzt in der Quizowstraße 14-17, berbreitung, zu welcher die Parteigenoffen fich zahlreich bei mußte, jeder fühlte sich beleidigt und dies mit Recht. Am nächsten nahe der Fennbrücke, ein großes Grundstüd gepachtet hat, auf welchem Rochlitz, Müggelheimerstraße, und bei Stippekohl, Schönerlinder- Tage folgte in der derselben Zeitung eine scharfe Entgegnung, welche der diesjährige Christbaum- Markt abgehalten werden soll. Die straße, einfinden wollen. von vielen Gehilfen der einzelnen Druckereien unterzeichnet war. Händler agitieren jetzt lebhaft, damit mir dieser Platz besucht und Bei der täglichen Besprechung dieser Angelegenheit wurden die Be- der neue Pächter an der Großgörschenstraße fomit falt gestellt iverde. strebungen von 1848 wieder wach, man fühlte sich vereinsamt und Sie hoffen, auch das Publikum für diesen Stampf zu intereffieren, fuchte nun nach Wegen, um ein neues Band der Einigkeit zu schließen. das natürlich höhere Preise zahlen muß, wenn die Bacht herausEs fanden sich fünfzig Buchdrucker in dem nunmehr gegründeten geschlagen werden soll. Die Stadtverordneten- Versammlung über den Straßenhandel. Um von dem Umfang des Berliner Christbaum- Marktes ein Verein beisammen, von denen heute noch drei, nämlich die Herren Der Kampf um den Straßenhandel, der in Berlin Julius Altmann, Wilhelm Bickel und Gustav Marquardt, im Berufe Bild zu geben, teilen wir noch mit, daß zum Feste etwa seit mehr als einem Jahrzehnt geführt wird, ist jetzt in fein Testes thätig sind. Der Beitrag wurde auf 1 Sgr. die Woche feſtgeſetzt; ankommen; jeder Wagen faßt durchschnittlich 600 Bäume, so daß 450-500 Eisenbahnwagen mit Tannen auf den hiesigen Bahnhöfen Stadium eingetreten. Die den Straßenhandel betreffende das Vereinsleben gestaltete sich recht mannigfaltig. Eine LohnPolizeiverordnung, die im vorigen Jahre vom Bolizei- betvegung, die im Jahre 1863 einfeßte, verlief vorab refultatios, gegen 300 000 Bäume zu Weihnachten verbraucht werden. präsidium entworfen worden und kürzlich dem Magistrat mit dem führte jedoch dahin, daß im Jahre 1865 die Prinzipale den 3 Sgr.Ersuchen um Zustimmung überreicht worden ist, bezwedt angeblich Tarif anerkannten. Im Jahre 1864 erregte es Aufsehen, daß nur eine„ Regelung" des Straßenhandels. In ihrer Wirkung würde Minister Gulenburg einer Deputation von Buchdruckern, die gefie aber auf eine ziemlich vollständige Erdrosselung des Straßen- tommen war, um ihn das Elend des Berufs zu schildern und ihn handels hinauslaufen. Die Stadtverordneten- Versammlung hatte fich für die Stoalitionsfreiheit zu interessieren, der wärmsten Sympathien in ihrer gestrigen Sitzung über diesen Erdrosselungsplan„ gutachtlich" zu der Regierung versicherte. Pfingsten 1866 wurde der erste Buchäußern; zu entscheiden hat sie ja in dieser Fage ebenso wenig wie der druckertag in Leipzig abgehalten, der von 34 Delegierten aus Magistrat. Auf freisinniger Seite war man über Notwendigkeit 85 Städten mit 3187 Mitgliedern beschickt war; 1868 fand der ziveite Ueber eine abermalige Beschädigung der Siegesallec- Denkmäler und Wirkung der Polizeiverordnung geteilter Meinung Buchdruckertag in Berlin statt. Hier wurde die Central- Invaliden- berichtete in sensationeller Weise ein hiesiges Lokalblatt. nur auf socialdemokratischer Seite erklärte man sich geschlossen tasse gegründet, die Abschaffung der Sonntagsarbeit beschlossen und Denkmälern sollten unbekannte Thäter" die Krenze der Kronen abdagegen. Genosse Borgmann beleuchtete vom wirtschaft ein Lehrlingsregulativ aufgestellt. Zu Anfang der siebziger Jahre geschlagen haben, mit denen die Marmorbänke geschmückt find. Wie lichen Standpunkt aus das Wesen des Straßenhandels und hatten die Buchdrucker mit einer Lohnbewegung Erfolg, deren uns dazu berichtet wird, handelt es sich keineswegs um eine„ vandie Folgen seiner Unterdrückung. Als Vertreter des Magistrats Früchte ihnen jedoch 1876 zum Teil wieder verloren gingen. dalische That". Die Beschädigungen sind nicht durch Bubenhand berficherte Stadtrat Bohm, der Magistrat habe noch nichts be- Nach Erlaß des Schandgesetzes im Jahre 1878 wurden auch hervorgerufen worden, sondern auf den Einfluß der Witterung zurückschlossen, er wolle vorerst nur die Meinung der Stadtverordneten einige Mitglieder des Buchdruckerverbandes, wie Fritz Milke, August zuführen. Die kleinen Marmorkreuze, die sich auf den Kronen an dem Hören. Für die Alte Linke" sprach Stadtv. Dove gegen den Baumann und Greifenberg, von der Ausweisung betroffen. borderen Teile der die Denkmäler umgebenden Bänke erheben, find auf Straßenhandel, aber in maßvoller Weise. Desto heftiger donnerte Im Oftober 1879 wurde der Gesangverein Typographia" ge- Metallstifte gesteckt und dann noch mit Gips auf dem oberen Teile ein Mitglied der„ Neuen Linken" dagegen, der Stadtb. Gemein- gründet, welcher wieder neues Leben unter die Mitglieder brachte. der Krone befestigt worden. Die Gipsmasse hat fich infolge des hardt. Herr Gemeinhardt schilderte den Schaden, den der feß- Ende 1878 wurde der Unterstüßungsverein Deutscher Buch- Regens und des Sonnenscheins gelöst, so daß die Kreuze von selbst hafte Geschäftsmann durch den Straßenhandel erleide, und vergaß druder in Leipzig konstituiert, der Verband anı 5. März 1879 auf- herabgefallen find. Dies ist schon vor längerer Zeit geschehen und nicht hinzuzufügen, daß auch der Grundbesitz dadurch ge- gelöst und der Unterstützungsverein von Leipzig nach Stuttgart ver- den Behörden wohl bekannt. Eine Beschädigung durch Menschenhand schädigt werde. Er dachte an all' die schönen Läden, die die Haus- legt. 1889 tam( unter den bekannten Umständen, die in der sollte sich auch sehr schwer ausführen lassen, da die Denkmäler befizer vermieten tönnten, wenn die Straßenhändler von den Straßen Arbeiterschaft vielfach verschnupften) der Sitz des Unterstüßungs- beständig von 8 Schuylenten bewacht iverden. Außerdem patrouillieren verdrängt würden. Hinter diesem Herzenserguß eines Freifinnigen" vereins nach Berlin und E. Döblin wurde als Borsigender gewählt. zur Nachtzeit auf beiden Seiten der Siegesallee je zwei Schuyleute blieb selbst Herr Wallach, der die schärfere Tonart einer Gruppe Eine Tarifrevision im Jahre 1885 brachte eine Lohnaufbesses hinter dem hohen Drahtgitter, das die gesamte Denkmalsanlage auf aus der„ Alten Linken" zum Ausdruck brachte, mit seinen gegen den rung von 6% Proz. Im Oftober 1890 begann der große Ausstand der Rückseite umgiebt. Straßenhandel gerichteten Ausfällen weit zurück. Von der Alten der Buchdrucker, der der Organisation 2 Millionen Mark kostete, Linken" sprachen in ähnlichem Sinne wie Wallach noch die Herren aber feinen Erfolg brachte. Runge und Berger. Für eine Gruppe der„ Neuen Linken" erklärte sich Stadtv. Ist ein gegen die Ausführungen seines Fraktionskollegen Gemeinhardt. Ein lebhafterer Ton tam in die Debatte durch unfern Genossen Zubeil, der mit fräftigen Worten die Motive beleuchtete, aus denen die Polizeiverordnung hervorgegangen ist. Seine Bemerkungen über den Profit, den der Grundbesitz von der Erdrosselung des Straßenhandels erwartet, veranlaßten den Chor der Hauswirte mehrfach zu lärmenden Unterbrechungen. Den Reigen der Redner schloß Herr Caffel( Alte Linte"), der für seine Person mit demonstrativer Deutlichkeit von seinen dem Straßenhandel feindlich gesinnten Freunden abrückte. Der Antrag, die Polizeiverordnung in einem Ausschuß noch näher zu erörtern, wurde schließlich angenommen. " Vierzig Jahre organisiert. " Die siebente und legte Generalversammlung des Unterstützungsvereins, welche vom 28. Juni bis 2. Juli 1899 in Stuttgart tagte, löste den Unterstützungsverein Deutscher Buchdruder" auf und er richtete wieder den Verband der Deutschen Buchdrucker". Stälte " An fünf Eu frecher Einbruchsdiebstahl wurde vorgestern abend bei einem Fleisch und Geflügelhändler in der Gollnowstraße verübt. Schon vor 10 Uhr abends begannen die Einbrecher die hinter der Treppe belegene, zum Laden führende Seitenthür auszuschneiden, und ließen sich auch durch ein- und ausgehende Hausbewohner in ihrer Thätigteit nicht stören. Als ein nach Hause kommender Mann verdächtiges Erst dem Jahre 1896 war es vorbehalten, endlich grundlegende Geräusch hörte und die Frage stellte:" Ist dort jemand?" ant Tarifabmachungen zwischen Prinzipalen und Gehilfen zu stande zu wortete einer der Verbrecher: Ja!", ohne jedoch seine Arbeit zu bringen. Die Arbeitszeit wurde um eine halbe Stunde verkürzt und unterbrechen. Thatsächlich erregten die Burschen bei solcher Frech eine zweieinhalbprozentige Lohnerhöhung der Grundpositionen und heit nicht den geringsten Verdacht. Nachdem sie sich durch Ausdes Minimums den Gehilfen zugestanden. Die Dauer wurde auf schneiden der Füllung den Zugang zum Laden verschafft, steckten die drei resp. fünf Jahre festgesetzt. Als Einführungstermin bestimmte Diebe in vier zu diesem Zweck mitgebrachte Säcke den gesamten man den 1. November 1896. 1901 wurde dieser Tarif revidiert und vorhandenen Vorrat an geschlachteten Gänsen, und traten dann, mit wesentlichen Verbesserungen auf weitere fünf Jahre verlängert. gegen elf Uhr abends, den Rüdweg an. Um diese Zeit schloß Ohne bemerkenswerte Zivischenfälle ging die Einführung von statten. wieder ein Bewohner des Hauses die Thür auf und der Vorsicht So steht der Berliner Verein, der heute. 7000 Mitglieder zählt, halber entfernte sich deswegen mir ein Spitzbube, nachdem er den stark und gefestigt da. Möge er Hand in Hand mit der gesamten von ihm geschleppten Sad hinter der Treppe niedergefegt hatte. Er Am Mittwoch feierte der Verein Berliner Buchdrucker und Arbeiterbewegung weiter kräftig wirken. Sönnen auch andre ge- fehrte, so bald die„ Luft rein" war, wieder zurück und verließ mit Schriftgießer das Fest seines vierzigjährigen Bestehens. Als Fest- werkschaftliche Organisationen die Einrichtungen des Buchdrucker- seinen Komplicen unter Mitnahme der Beute dann das Haus. Vei raum hatte der Vorstand das größte Lofal, das in Berlin auf- verbandes nicht in allen Dingen schematisch nachahmen, so dient diese der Fortschaffung der Gänse find die Verbrecher vermutlich durch zutreiben ist, erkoren, den 6000 Personen fassenden Cirkus Schumann. Organisation dem gesamten Proletariat doch unter allen Umständen eine Schußmannspatrouille gestört werden und zwei derselben stellten And doch erwies sich dieser weite Raum als viel zu flein für die mit der einen Lehre als Vorbild, daß eine Gewerkschaft nur dann die Säde deswegen in einen Hausflur in der Landwehrstraße ein. Feier; obwohl bis zur obersten Galerie jeder Platz besetzt war, etwas zu bedeuten hat, wenn sie ihre Mitglieder zu höheren Leistungen Die Diebe fanden auch jedenfalls nachher nicht mehr Gelegenheit, mußten viele Mitglieder sich in den Gängen, draußen in der Wandel- heranzieht. Die vierzigjährige Geschichte des Buchdruckerverbandes die Beute abzuholen, denn sie wurde morgens gegen 7 Uhr aufhalle oder, was einem Buchdrucker ja besonders schwer ankommt, in zeigt, daß für den Arbeiter eine tüchtige Gewerkschaft die beste gefunden und konnte dem Eigentümer zugestellt werden, der somit der Nähe einer provisorisch hergerichteten Schantstätte mit einem Sparkasse ist. wieder in den Besitz von 25 Gänsen gelangte. Stehplatz begnügen. Wie ein ordentlicher Buchdrucker sich bei AusDer frühe Winter. Im Eise ist ein Schlepperzug, aus Dampfer Gegen das Anreißertum, welches in letzter Zeit wieder recht übung seiner Berufspflichten bis zur äußersten Grenze der Leistungsfähigkeit anspannen muß, so waren auch in diesem Falle des Ber- und zwei Zillen bestehend, auf dem Spreetanal stecken geblieben. überhand genommen hat, wollen die befferen Geschäfte der Herrengnügens hohe Anforderungen an die Anwesenden gestellt worden, Die Schiffer wollten den Versuch machen, noch den Winterhafen zu und Damenkonfektion Front machen. Eine Vorberatung zur Gründenn nicht weniger als acht Stunden, von Ihr vier des Nachmittags erreichen und gelangten bis zur oben genannten Stelle. Hier hatten bung eines Schutzverbandes gegen dieses Unwesen findet für alle bis nach Mitternacht dauerte die Abwickelung des Festprogrammes., sich jedoch so viel Eisschollen gegen die Schiffe gedrängt, daß der Interessenten am Dienstag, den 25. November, abends 9½½ Uhr, im Mit Musik und einem schwungvollen, vom Schriftfeber Hermann Bug nicht weiter kommen konnte, und als der Dampfer, jurid Altstädter Hof statt. Selbstmord eines Künstlers. In seiner Kunstwerkstatt crschoß Schmidt verfaßten Prolog setzte die Feier ein, ihren Mittelpunkt fahrend, den Versuch machte, die Schollen zu durchbrechen, geriet er in dem Padeis" feft. bildete eine vom Vorsitzenden Massini gesprochene Festrede voll auch Bei der grimmigen sich am Dienstag der 55 Jahre alte Bildhauer Theodor Litke, ein ant heutigen Morgen gegen 6 1hr wurden Stern und Feuer, der Schluß aber bestand in einer Vorführung in Junggeselle, der feit 8 Jahren bei einer Witte in der Schönebergerden Vororten 12 Grad, in Berlin bis 10 Grad unter Straße 23 wohnte. Litte war namentlich in militärischen Kreisen dramatischer Meisterwerke des Schwall- und Schmauch- Theaters, Null festgestellt ist nicht nur der Spreekanal, sondern bekannt. Prinz Georg von Preußen wollte ihm wohl und besuchte deren sittliche Tendenz löblich war, die aber in künstlerischer Hinsicht auch der daran litten, daß fie allzu sehr den Intentionen Serenissimi Rechnung weise auch der Landwehr- Kanal, ja felbft die Spree stellenweise mit 15 Jahren allein arbeitete. Der Staifer gab ihm durch Vermittelung Spandauer Schiffahrts-, Luisenstädtische, strecken- ihn öfter in seiner Werkstatt in der Schönebergerstr. 9, wo er feit Der Berliner Buchdruderverein hat heute vollauf Ursache, feinen einer Eisdede überzogen, und an der Mühlendamm- Schleufe haben feines Schatullenverwalters, Geheimrats Michner, viele Aufträge. vierzigsten Geburtstag in Frohsinn zu begehen. Dank der Festigung fich eine große Menge abgetriebener Eisschollen gesammelt. Jin Die Büsten, die der Kaiser Offiziertafinos, Kasernen 2c. widmete, der über ganz Deutschland organisierten Gehilfenschaft ist nach einer Humboldt, Nordhafen usw. sind die dort zur Entladung liegenden wurden in der Regel von Litte ausgeführt, der hierdurch mit vielen Zeit schwerer Kämpfe eine Einigung mit den Prinzipalen zu stande Schiffe eingefroren, fo daß diese wie viele andre auf der Fahrt be- Truppenteilen in Berührung kam. Gin zunehmendes Augenleiden, gekommen, die den Angehörigen des Berufes annehmbare Arbeits- findlichen Fahrzeuge, die von dem Froſt überrascht wurden, nicht das ihn zwang, ein Glas zu tragen, machte ihn seit 2 Jahren Bei Plößenfee imuner nervöser und weniger arbeitsfähig, so daß er wiederholt bedingungen sichert. Die Kaffen der Organisation befinden sich in mehr ihr Winterquartier aufzusuchen vermögen. Gin Aufträge ablehnen mußte. Am Dienstagmorgen vermißte ihn seine folidem Zustande und neuerdings find auch die Organisations- liegen in dieser Weise etwa hundert Zillen fest. Mehr Wirtin. Als bie Revierpolizei auf ihre Veranlassung durch einen zwiftigteiten zur Zufriedenheit aller Einsichtigen beseitigt worden. Gentetag für die Eisbahnpächter bildete der Bußtag. La kann man den ernsten und den heiteren Geistern schon ein Dank- als 40 Stunft- Eisbahnen wurden gestern früh für die Oeffentlichkeit Schloffer die Werkstatt öffnen ließ, fand man den seünstler tot ba opfer bringen und mit gerechtem Stola darf der Berliner Buchdrucker freigegeben, und der Besuch der Eisflächen war ein ganz gewaltiger. liegen. Er hatte sich durch einen Revolverschuß in die linke Schläfe Auf der West- Eisbahn, im Ausstellungspark, auf der Nordpark, getötet, wahrscheinlich in einem Anfalle von Schivermut. Die Leiche auf das in Kampf und Wachsamkeit Erreichte zurückblicken. Die Geschichte der Buchdrucerorganisation ist für alle organi- Centralbahn usw., tunmelten sich viele Tausende dem Eissport wurde von der Revierpolizei beschlagnahmt und nach dem Schanfierten Arbeiter schon deshalb beachtenswert, weil sie besonders flar buldigende bis zum späten Abend. Der Besuch der Friedhöfe, hause gebracht. die allmähliche Befreiung aus mittelalterlichen Bunfibanden ber der am Bußtage stets sehr start ist, hatte unter der Einwirkung der Umfangreiche Geschäftspraxis. Das Polizeipräsidium teilt mit: anschaulicht. Der erſte in seiner bis die den hineinreichende Zusammenschluß der Berufsangehörigen wurde, wie den Begräbnisstätten führenden Eisenbahn- und Straßenbahnlinien Friedrichstadt beschäftigt gewesene Kellnerin ist ein angebliches wir der Festschrift zur Stiftungsfeier entnehmen, bereits im Jahre verkehr vorgesehenen Egtrazüge fonnte schon am frühen Nachmittag Namen Bekanntschaften in den Kreifen der Berliner Lebewelt gesucht verhältnismäßig schwach. Ein Teil der für den erwarteten Majjen Fräulein Fränzi auch Franziska v. Berg, welche unter diesem 1781 erreicht. Damals gründeten die Berliner Buchdrucker eine aus dem Betriebe herausgezogen werden. Stranten und Sterbelasse, aus der sich die jetzige Orts- Krankenkasse und gefunden hatte, von der Kriminalpolizei entlarvt und wegen gebildet hat. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts mochten in Berlin Die Wärmehallen verjagen! In einer schlimmen Lage befinden Begehung verschiedener Diebstähle zur Haft gebracht worden. eita 150 Gehilfei. beschäftigt sein. Eine im Jahre 1802 erschienene fich in diesen Tagen der plöglich hereingebrochenen sirengen Kälte Es handelt sich um die am 2. Januar 1884 in Berlin Broschüre beschäftigte sich mit dem Zunftmißbrauch des Bostulats". die Arbeits- und Obdachlosen, die sonst in den Wärmehallen am geborene, unverehelichte Sellnerin Emma Franziska Gärtner. Sobald ein Lehrling der Buchdruckerfunst von seinem Lehrherrn Mexanderplatz einen Unterschlupf finden. In ganzen Trupps fommen unter ihren zahlreichen Korrespondenzen find auch folche freigesprochen war, nannten ihn diejenigen, welche das Postulat be- fie oft heran, um zu erspähen, ob denn die Hallen noch immer nicht gefunden worden, welche dieselbe mit Herren außerhalb Berlins, standen hatten, Cornut, d. H. Halbgeselle, und er war verbunden, den geöffnet seien. Stets mußten sie enttäuscht, frierend und zähne 3. B. in Schwerin, Ludwigsburg. Samburg, Jüterbog, Tübingen Bostulierten von seinem Verdienst wöchentlich vier Groschen Cornuten- flappernd weiter gehen oder wieder untehren. Die gaftlichen Räume u. a. m. wohnhaft, stets unter dem Namen Franziska von Berg oder Zwangsgeld zu zahlen, bis eine Summe von 38 Thalern zu blieben ihnen noch verschlossen. An der Eingangsthür liebte ein Bettel geführt hat; danach ist anzunehmen, daß die Berg alias Gärtner. fammen war. Hatte der junge Mann nach jahrelangem Sparen die mit der Aufschrift: Frisch gestrichen!" Und nicht bloß die Thür, fondern auch andren Städten Besuche abgestattet hat. In Anbetracht des Simmen beisammen, so mußte er acht Tage vor dem Poftulatstage die ganze Salle, alle Stadtbahnbogen, die sie umfaßt, find frisch gestrichen, luxuriösen Lebensaufwandes, den die Gärtner in Berlin führte, ereinige Male die Poftulierten mit Branntwein und Bier anfeuchten, ausgebeffert, neu renoviert", wie der Berliner sagt, weil doppelt scheint es nicht ausgeschlossen, daß fie Hochstapeleien getrieben und iorenf eine mit vielen Unfinn ausgestattete Ceremonie stattfand, beffer hält. Eine gründliche Erneuerung war gewiß wünschenswert auch die Geschäftswelt geprelt hat. Etwaige von der v. Berg bei der Postulierte feine 38 Thaler los lourde. Bis zur 1848er Ne- und gut. Sonderbar ist es nur, daß man sie nicht im Sommer alias Gärtner Geschädigte werden ersucht, der Kriminalpolizei zu volution haben die Buchdrucker sich um die Aufbesserung ihrer Lohn vornahm, als die Halle leer stand, sondern erst Mitte November, wo J.-Nr. 77 11. IV. 27. 02 Anzeige zu erstatten. trugen Ein Diebstahl von 25 000 Frank ist auf der belgischen Bank von der Spandauerbrüde 4-5 gemeldet; Betten, Gardinen, Thüren| in Tester Zeit ungewöhnlich zahlreiche Terrainverkäufe durch Spekuberübt worden, ganz in derselben Weise, wie kürzlich hier auf der u. a. hatten dort Feuer gefangen. In der Kurfürstenstr. 90, 2 Tr. lanten bewirkt worden. Die Einnahme der Stadthauptkasse aus der Dresdener Bant 17 000 m. gestohlen wurden. Der Dieb, der gingen abends Möbel, Kleider, Teppiche, Gardinen 2c. in Flammen umfassteuer allein in dem halben Jahr vom 1. April bis vielleicht in beiden Fällen dieselbe Person ist, wird deshalb auch in auf. Ein ähnlicher Brand beschäftigte gleichzeitig die Feuerwehr in 1. Oktober d. J. soll denn auch bereits die Einnahme des ganzen Berlin gesucht. Es ist ein Mann, der weißes Haar und Schnurrbart der Koppenstr. 99. Nachts wurde die Wehr dann noch nach der vergangenen Etatsjahres überſteigen. hat, trotzdem aber faum älter als 45-50 Jahre zu sein scheint. Er Oberbaumbrüde 1 und andern Orten gerufen. Heute früh um 7 Uhr hat eine rötliche Nase, zittert start, spricht schlecht französisch und trägt einen schwarzen Ueberzieher und einen kleinen runden Hut. brannte das Comptoir einer Darmhandlung in der Gr. Frankfurterstraße 32. Außerdem erfolgten noch Alarme nach der Dresdener ftraße 3, Swinemündernr. 27 usw. aus fleineren Anlässen. Zu der Festnahme der Einbrecher Schuster und Schulze teilt uns der Wirt des Lokals Königsbergerstraße 30 mit, daß die Verhaftung zwar in seinem Lokal erfolgt sei, doch sei seine Restauration keineswegs als Kaschemme zu bezeichnen. Er besige das Lokal fünf Jahre lang und habe noch nichts mit der Polizei zu thun gehabt. Aus den Nachbarorten. Allgemeine Kranken: und Sterbekasse der Metallarbeiter. ( E. H. Nr. 29, Hamburg.) Filiale Rummelsburg. Sonnabend, den 22. Rovember, abends 8, Uhr, im Lokale von Gust. Tempel, Borhagen, Ecke der Bahnhofstraße, Mitglieder- Versammlung. Vermischtes. Ein Hauswirt als Einbrecher. Fortgesetter Einbrüche, besonders in große Belzwarengeschäfte, werden ein hiesiger Hausbesizer, dessen Braut und ein Arbeiter beschuldigt, die alle drei verhaftet wurden. Der Hausbefizer, ein früherer Geschäftsmann, hatte es durch Fleiß, Sparsamkeit und eine Erbschaft zu einem ansehnlichen Vermögen gebracht. Trotzdem verband er sich mit seiner Braut, der früheren Geliebten eines Offiziers, und einem Arbeiter, um durch Einbrüche feine Lage noch zu verbessern. Ganz besonders hatten es die drei auf Belzjachen abgesehen, die jetzt für den Winter in den großen Handlungen in Massen aufgestapelt liegen. Sie verschafften sich Schöneberg. Jm 3. Bezirk der 2. Abteilung hat eine ErgänzungsEingang, indem sie Thürfüllungen ausfägten oder Schlösser wahl zur Stadtverordneten- Versammlung stattzufinden, da Stadtsprengten, machten aus der Beute Pakete und brachten diese verordneter Seelmeyer sein Mandat niedergelegt hat. Dieser Herr mehrere bayrische, nach Berlin fahrende Reichstags- Abgeordnete bezur Aufbewahrung nach einem Bahnhofe, um sie bei guter Gelegen- ließ sich sehr selten in der Versammlung fehen. heit abzuholen und nach Süddeutschland zu versenden. In einem Eisenbahn- Unglück. Aus München wird vom 20. November telegraphiert: Der gestern Abend 6 1hr 20 Minuten von hier ab= gegangene D- Bug stieß in Station Schwarzenfeld auf einen Güterzug. Bei dem Zusammenstoß wurden ein Bremser und ein Wagenwärter getötet. Von den Reisenden, unter welchen sich auch fanden, wurde niemand verletzt. Wie wir von andrer Seite erfahren, einzigen großen Korbe, der beschlagnahmt wurde, fand die Kriminal- Unparteiische Gewerbegerichts- Beisitzer. Aus Pankow schreibt find beim Zusammenstoß zehn bayrische Reichstagspolizei für 6000 Mark Ware. Einem Pelzwarenhändler wurden man uns: Herr Georg Juhi, Mitinhaber der bekannten Cigarren- Abgeordnete mit knapper Not dem Tode entgangen. Im allein für 10 000 Mark Belze gestohlen. Auch Teppiche stahl die fabrik in Pankow, hat aus Anlaß der bevorstehenden Gewerbe- D- 3uge befanden sich auf dem Wege nach Berlin, um den ReichstagsGesellschaft. In einem Geschäft erschien sie zweimal in einer Nacht, gerichts- Wahlen am Drte es unternommen, die Arbeitgeber verhandlungen beizuwohnen, unter andern folgende Abgeordnete: da sie die ganze Beute nicht auf einmal wegschaffen konnte. Bei aufzufordern, gegen die socialdemokratischen Arbeitgeber Front zu Bed( Aichach), Bachmeier, Freiherr v. Thünefeld, Lehemeir, der Braut des Hausbesizers, der auch Tuchballen nicht verschmähte, machen. Es foll berhütet werden, daß die Mandate der Arbeitgeber Dr. Heim, Wizzelsperger, Speck, Dr. Pichler. Der verunglückte Zug fand man in einem Reiseforbe außerdem allerhand Silberzeug, dessen der Socialdemokratie zufallen. Zu diesem Zwecke hat Herr Juhl ist derselbe, durch den der Abgeordnete Friedel vor einiger Zeit Herkunft noch nicht feststeht. Sie behauptet, es von ihrem ehe- einen umfangreichen Bericht den beteiligten Arbeitgebern zugesandt, feinen Tod fand. maligen Geliebten bekommen zu haben, der ihr auch eine Abfindung worin er den Berliner Gewerbegerichts- Beisigern, welche der von 30 000 Mark gegeben haben soll. Der Winter. Frankfurt a. M., 19. November. Heute abend Socialdemokratie angehören, Parteilichkeit zu Gunsten der Eine gewaltige Feuersbrunft wird aus Odessa vom 19. November flagenden Arbeitnehmer vorwirft. In dem Bericht wimmelt gemeldet: Seit gestern abend bremt die Ladestation der Firma Feuerbericht. Infolge der plöglich eingetretenen Kälte hat die es von Vorwürfen über„ frivole Klagen", und über das Mantaschet, in welcher die Cisternenwaggons gefüllt werden. Es Feuerwehr sehr viel Arbeit bekommen. Am Bußtage wurden allein Interesse, das den Arbeitern stets entgegengebracht werde. In brennen sechs große, je 50 000 Buds fassende Petroleumbassins und einige 20 Brände gemeldet. Unter andmer abermals ein großer demselben Atemzuge wird aber erklärt, daß, nachdem die social- fünf kleinere. Das Bureau, das Maschinenhaus, die Arbeiterkaserne Kellerbrand aus der Neuen Promenade 7. Die vierte Compagnie demokratischen Arbeitgeber nicht mehr dem Gewerbegerichte an- fotvie sechs Cisternenwaggons sind bereits niedergebrannt. Das hatte mit mehreren Schlauchleitungen tüchtig Wasser zu geben, um gehören, der größte Teil aller Arbeitgeberklagen zu Gunsten der Feuer hat sich über eine Fläche von 3600 Quadratfaden ausHauses Bernauerstr. 11 in großer Ausdehnung in Flammen. Wegen entschieden ist; die Arbeitgeber sollten bedenken, daß fast immer der fezt auf etwa eine Million Rubel geschäßt. die Gefahr zu beseitigen. Gestern abend stand der Dachstuhl des Arbeitgeber und nur ein kleiner Teil zu Gunsten des Arbeiters gebreitet. Die Station war nicht versichert. Der Schaden wird bis Der großen Berqualmung der Treppen mußte auch über eine große Kläger ihr politischer Gegner sei, und daß es den Arbeitgebern an mechanische Leiter vorgegangen werden. Die Kälte war infofern den Geldbeutel gehe, wenn beide Beisigerkategorien der Gegenpartei hinderlich, als das Wasser in den Schläuchen fror und Schläuche angehörten. dadurch platten. Kellerbrände wurden noch aus der Kaiser Wilhelm- Die Arbeitgeber- Beisiger des Gewerbegerichts mögen sich wegen straße 25, Elsholzstr. 4 usw. gemeldet. In der Müllerstr. 161 tam dieses bedenklichen Lobes mit Herrn Juhl auseinandersetzen. Seine um Mitternacht in einer Werkstatt für Fahrräder Feuer aus. Ms Kenntnis vom Wesen der gewerblichen Rechtsprechung mag dieser dieser Brand gelöscht war, wurden zwei neue Brände aus der Herr daraus geschöpft haben, daß die bei ihm beschäftigten Arbeiter Chamberlain nach London gerichtetes Telegramm des Gouverneurs Bergstraße 14 und Neuen Promenade 7 gemeldet. Um 7 Uhr schon mehrfach das Gewerbegericht als Einigungsamt anrufen der Inseln über dem Winde, welches jetzt vom Kolonialrat veröffentdie Feuerwehr zum zweitenmal nach der Müller- mußten, weil die Lohn- und Arbeitsverhältnisse in seinem Betriebe licht wird, berichtet: Da durch die Vulkanausbrüche vom 15. und straße 161 und gleichzeitig nach der Dirksenstraße 38 ge nicht die besten waren. 16. Oktober die Verheerungen ein noch größeres Landgebiet in Mitrufen. Hier brannte es in einer Wohnung. Mittags war in leidenschaft gezogen haben, ist eine gänzliche Räumung der Stadt der Stralauerstr. 42 ein Balkenlagerbrand zu löschen. Einige Spandau. Beter und Mordio schreien die Herren Grundeigen- Georgetown, die gegenwärtig von den Einwohnern verlassen ist, ernst Stunden darauf brannte es dort abermals. Nachmittags hatte die tümer bekanntlich bei Einführung der Grundwertsteuer. Sie sprachen lich in Betracht zu ziehen. Es ist zweifelhaft, ob überhaupt ein Teil Schöneberger Wehr in der Mogstr. 66 einen Dachstuhlbrand zu von Unterbindung der Kauflust, Erschwerung der Grundstücs der Jusel St. Vincent außerhalb des Bereichs der durch den Vulkan löschen. Um 4 Uhr wurden zwei Brände aus der Hübnerstr. 9 und geschäfte usw. Nichts von alledem ist eingetroffen, im Gegenteil sind drohenden Gefahr liegt. wurde Todes- Anzeige. Allen Freunden und Genossen die traurige Nachricht, daß mir meine liebe Frau und gute Mutter ist leichter Schneefall eingetreten. Petersburg, 19. November. Die Schiffahrt auf der Wolga ist eingestellt. Aus Odessa werden 10 Grad Kälte gemeldet. Bulfanausbrüche. Ein vom 23. Oftober datiertes und an Deutscher Holzarbeiter- Verband.... Verband des techn. Bühnen- Personals, Heute, Freitag, abends 8%, Uhr: Elise Sommer Vertrauensmänner- Versammlung sämtlicher Bezirke geb. Teichert im Alter von 30 Jahren am Mitttwoch, den 19. d. S., nach fungen, schweren Leiden durch den Zob entrissen wurde. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 23. d. M., nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Kirchhofes aus statt. 57312 Der tiefhetrübte Gatte nebst Tochter. Allen Kollegen, Freunden und Parteigenoffen die traurige Mitteilung, daß mein Mann, der Hutmacher 533b August Krause am Bußtag, den 19. b. M., nach langjährigen schweren Leiden ver fchieden ist. Die Beerdigung findet am Sonntag 13 Uhr von der Leichenhalle des FriedensKirchhofes zu Niederschönhausen aus statt. Um stilles Beileid bittet Witwe Marie Krause. Am 18. Novbr., morgens 9 Uhr, verschied plöglich am Herzschlage meine liebe Frau Auguste Gnegler im Alter von 50 Jahren. Um stilles Beilcib bittet Der trauernde Gatte Heinrich Gnegler. Die Berdigung findet am Sonnabend, den 22. Nobbr., nachmittags 4, Uhr, von der Halle des neuen Luisen Kirchhofs, Fürstenbrunner Weg( Westend) aus statt. 57322 Danksagung.[ 5406 GARO Sonnabend, den 22. November, abends 11 Uhr, im Gewerkschaftshause, 1 Engel- Ufer 15, Saal VII: Versammlung. Zages- Ordnung: 1. Bericht des Centralvorstands über auswärtige Agitation. 2. Berbandsangelegenheiten Abrechnung vom Stiftungsfest. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. Werkstatt- Streifs 190/9 im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15. Tages Ordnung: Weitere Stellungnahme zum Innungs- Nachweis. und Differenzen. Jede Werkstatt muß vertreten sein. Buch nebst Vertrauensmänner- Karte legitimiert. Die Ortsverwaltung. Achtung! Einsetzer! Sonntag, den 23. d. M., vormittags 10 Uhr: Versammlung im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15. Zages- Ordnung: 91/10 Achturg! 1. Der paritätische Arbeitsnachweis. 2. Bau- u. Branchenangelegenheiten. NB. Die Bertrauensleute werden ersucht, heute in der Versammlung zu erscheinen. Montag, den 24. November, abends 8%, Uhr: Kommissions Sitzung der Drechsler bei Schünemann, Steinstraße 17. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Sonnabend, den 22. November 1902, abends 8%, Uhr: Konferenz d. Vertrauenslente f. Moabit bei Fischer, Waldstr. 8. Bahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Sonntag, den 23. November und Sonntag, den 7. Dezember: Sondervorstellung in der Urania. Zur Darstellung gelangt: Tausend Jahre deutscher Kultur". Billets a 70 Pf. inkl. Garderobe sind noch im Bureau, Engel- Ufer 15, zu haben. 167/3 Des weiteren die Mitteilung, daß Metallarbeiter- Notizkalender für 1903 eingetroffen find. Die Ortsverwaltung. Für die herzliche Teilnahme und Arbeiter- Baugenossenschaft Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes August Dessin fage ich allen Freunden und Bekannten, den Kollegen und Mitarbeitern der Firma Rudolf und Paradies". ( Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.) Kühne, dem Gesangverein Rofen Sonntag, den 23. November, vormittags 9 Uhr, in Kellers Festsälen, Koppenstr. 29( großer Saat: rot" meinen herzlichsten Dank. Bitwe Albertine Dessin. Danksagung. Für die vielen und reichen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem Be gräbnis meines lieben Mannes, des Alempners Carl Reuss, fage ich allen Freunden und Bekannten, insbesondere den Herren Chefs, dem Herrn Meister, den Kollegen und Stolleginnen der Firma Industria", den kollegen der englischen Gasmesser Fabrik Mariendorf" sowie für die Herrlichen Kranzspenden meinen tiefgefühltesten Dant. 5635 Frau Johanna Reuss, geb. Lange. Arbeiter- Radfahrerver. ,, Berlin". Sonntag, 2 Uhr: Koppenplatz. Nach Tegel bei Krause. 10/1 Außerordentliche Generalversammlung. Zages Drdnung: 128/8 1. Der Stand unsrer Bewegung. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes. 3. Anträge der Verwaltung. 4. Verschiedenes. Zutritt nur Mitglieder mit Frauen. Mitgliedskarte legitimiert. NB. Beiträge werden in dieser Versammlung entgegengenommen. Der Vorstand. Borsitzender: Gustav Boigt, Görligerstr. 56. Van Houten's Cacao Leicht löslich D Leichl verdaulich Vereinigung der Maler Filiale Berlin 1. Sonnabend, den 22. November: Grosses Herbft- felt im ,, Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer 15. Mitwirkende: Herr E. Severin, Konzertsänger, Q. Kahnt'sches Berliner Instrumental- Orchester. Anfang 8 Uhr. 124/20 Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Kaffee billig. Direkt vom Importhafen. Roh: 59, 64, 68, 78, 84, 88, 92, 100, 110, 120 Pf. Gebrannt: 74, 78, 84, 88, 92, 98, 110, 120, 140 f. Orts- Krankenkasse der Cigarrenmacher, Sortierer und deren gewerblichen Hilfsarbeiter. General- Versammlung der Arbeitgeber am Donnerstag, den 27. November, abends 6 Uhr, im Restaurant Hempel, Rosenthalerstr. 11/12. Zages Ordnung: Wahl von sechs Vorstandsmitgliedern. 5385 Der Vorstand. An demselben Tage und in dem felben Lokal findet abends 8 1hr General- Versammlung d. Arbeitnehmer statt. Zages- Drdnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Bericht des Rendanten. 3. Neuwahl von sechs ausscheidenden Vorstandsmit gliedern. 4. Wahl von drei Revisoren zur Vorprüfung der Jahresrechnung. 5. Abänderung des§ 61 des Statuts. 6. Wahl eines Bureaubeamten oder Kaffenboten. Der Vorstand. Orts- Krankenkasse der Kürschner und verwandten Gewerbe zu Berlin. Dienstag, den 25. November, abends 8, Uhr, in der Branerei Bökow, Prenzlauer Allee 247: Ordentliche 56192 General- Versammlung Specialität: Hamburger Melange, per Pfund 90 Pf. Für sämtliche Kaffee übernehme ich volle Garantie, daß dieselben hochjein im Geschmack find. Nichtschmeckenbe Staffees garantiert Zurüdnahme. der Delegierten. Tages Ordnung: 1. Berlesung der Präsenzlifte und des Protokolls. 2. Wahl von drei Borstandsmitgliedern( ein ArbeitDie Arbeitnehmer). Probe- Kolli 5 Kilogramm. Preisliste gratis.ablen finden getrennt statt. 3. abl Wiederverkäufer Rabatt. Vertreter gefucht. von drei Revisoren zur Prüfung des Kaffee- Versand- Haus Jahresabschlusses. 4. Aenderung der §§ 9 und 31. 5. Kajsenangelegen heiten. 277/10 Erscheinen sämtlicher Vertreter ist notwendig. Vorstand. M. Lübbers, Hamburg 6. 3. 2.: G. Seidenfranz, Borſitzender. Rettung vom Rheumatismus 48/10 bringt Dethloffs Rheumatismus Unterkleidung, aus reiner zwedentsprechend präparierter Schafwolle unter Anwendung einer eigenartigen, sicheren Erfolg versprechenden Technik hergestellt. Biele Dankschreiben! Neueste Erfindung! Keine Duadfalbereien! D. R. P. a. Prospekte gratis. W. Dethloff, Berlin O., Schillingstr. 12. Reste für Anzüge, Baletots, Joppen, Hosen, Kinderanzüge usw. fauft man nur in der 4035 spottbillig Tuchfabril- Niederlage Musikwerke, Derren- Vortrag Koch& Seeland, mit auswechselbaren Notenscheiben. Schönste Familienunterhaltung. Geringe Teilzahlung. Neue Königstr. 47, II Treppen, Meganderplatz.[ 56692 Herren- Kragen, reinleinen, garantiert 4fach, verschiedene Façons in allen Weiten, Stück 15 Pf., fo lange der Borrat reicht. - Geschloffene Kragen per Dutzend 8 Mk. und 3 Mk. 50 Pig. Manschetten, Prima, garant. 4fach 1/2 Dutzend 1.80 Mk., Oberhemden, Serviteurs, Kravatten, in größter Auswahl, Tricotagen, Strümpfe, Hosenträger, Handschuhe. Detailverkauf zu Engrospreisen. Ernst Marcuse, Münzftr. 23. Carl Bruckhoff, Friedrichstr. 10 über: Sogenannte unheilbare Männerleiden. Freitag, den 21. November, abends 9 Uhr, im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. Nur für Herren! Eintritt frei! 5581L 5376 Gelegenheitskauf! Bunte ocquettplüsche und abgepasste Satteltaschen, einfarbige Plüsche. Möbelstoffe selten billig! Muster bei näher. Angabe franco. Berlin S., 158. Emil Lefèvre, Oranienstr. Berlin, Roßstraße 2. Reu aufgenommen für Damen: Zibeline für Saccos und Capes, ferner Damentuche. Damen- Capes Jaketts- Saccos billiger als in jeder Fabrik Reste 57220* au Kostümen, DamenMäntein, zu Mädchen- u. KnabenSachen. Oranienstr. 202, part. Verantwortlicher Redacteur: Carl Zeid in Berlin. Für den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Verlin SW