Nr. 291. C Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerandos Vierteljährl. 3,30 M., monatl. 1,10 M., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntags mimmer mit illustrierter Sonntags Beilage„ Die Neue Belt" 10 Bfg. PostMbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs Preisliste für 1902 unter Nr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat Erscheint täglich außer Montags. 50 cm 19. Jahrg. Vorwürts Berliner Volksblaff. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pig. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pig. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: " Bozialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Vom Verfall des Centrums. Wir haben gestern mitgeteilt, daß die von uns veröffentfichte centrumsrevolutionäre Rede nicht von irgend einem der heutigen Zollepigonen stammt, sondern von dem trefflichen August( nicht Peter) Reichensperger. Wir citierten aus seiner Rede vom 20. Dezember 1876. Aber noch weit bedeutsamer wie die citierten Worte ist die ganze Situation der damaligen Zeit, in der diese Worte gesprochen wurden. Es verlohnt sich aus vielerlei Gründen, diese damalige politische Situation ein wenig genauer darzustellen. Die Vergleiche mit der heutigen, nur im umgefehrten Verhältnis, verblüffen förmlich! Sonnabend, den 13. Dezember 1902. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Mr. 1984. Das ganze aus hat auf das entzielficheres Geschlecht, das in seinen proletarischen Klassenfchiedenste die den Eröffnungen der Regierungen interessen zugleich die Interessen der Kultur auf allen Gebieten entgegenstehenden Beschlüsse gefaßt, zum Teil in vertritt und sich seiner idealen Aufgaben und Pflichten stets, feierlicher,") namentlicher Abstimmung gefaßt.( Heiterkeit. nicht zulegt in den jetzigen Stämpfen, bewußt gewesen ist und -Rufe: In feierlicher?)... Fusangel. Und heute sehen wir, daß dieselben Herren mit ihren Freunden bewußt bleiben wird. folche wichtigen, nach den reiflichsten Erwägungen gefaßten Beschlüsse aufgeben!( Stimmen: Nein!) Der Sollege Laster fagt: Nicht richtig!- und der Kollege Miquel sagt dasselbe, ein Herr im Baßton ( Heiterkeit) beGenosse Bebel hatte in der Donnerstag- Sigung des Reichstags stätigt die Behauptungen beider; nichtsdestoweniger bleibt es wahr aus einem Artikel der Westdeutschen Volkszeitung" des ich werde das nachher darlegen. ich weiß nicht, wie er heißt**) " Ich frage, meine Herren, was wird das deutsche Volt, Centrumsabgeordneten Fus angel einige unangenehme Stellen nachdem fo untersucht, erwogen, nach reiflicher Ueberlegung be- gegen das Centrum citiert, die Herr Fusangel nachher in einer schlossen, nachdem foweit wie es in der zweiten Lesung ge- persönlichen Bemerkung glaubte abschwächen zu können. Wie die schehen, den Regierungen entgegengekommen war, sagen, wenn nachfolgenden, dem Artikel entnommenen Stellen zeigen, mit Unjest so weit wieder hinter diese Beschlüsse zurückgegangen wird, recht. wie das in den Kompromißanträgen geschehen ist!? Es handelte sich um den Abschluß der ReichsJustizgesetze, der Gesetze über die Gerichtsverfassung, die Strafprozeß und Civilprozeß- Ordnung und die Konkurs- Man wird zugeben müssen, daß hier ein berechtigter, ordnung nebst Einführungsgeseßen. Dieser Abschluß bildete charaktervoller Zorn zum Durchbruch kam, der an das Volt die Hauptaufgabe der Herbstsession des Jahres 1876. Die appellierte und die damaligen Majoritätsparteien mit scharf Entwürfe zu den hauptsächlichsten genannten Gefeßen gespitzten Worten brandmarkte, daß sie über die Köpfe des waren schon in der Session 1874-75 eingebracht und nach Reichstages, vor allem über die Minorität hinweg mit der der ersten Beratung einer Kommission von 28 Mit Regierung in geheimen Konventiteln ein Kompromiß schlossen, gliedern überwiesen worden, welche übrigens auch, woran das die paar freiheitlich- fortschrittlichen Bestimmungen in den schon bei der Tagung der Zolltarif- Kommission erinnert wurde, Justizgesetzen, die noch in der zweiten Plenarberatung auf. ermächtigt wurde, auch außerhalb der Tagung des Reichsrechterhalten worden waren, wieder preisgab. tages ihre Beratungen fortzusehen. Diese Kommission Was Windthorst sagen würde über eine Mehrheit, die hatte dann nach mehr als 150 Sigungen im Sommer 1876 Diskussionen mordet, Recht und Ordnung mit Füßen ihre Arbeiten abgeschlossen, und die zweite Lesung tritt wie jest feine Epigonen das läßt sich fonnte beginnen. Aber schon in der Kommission ungefähr entnehmen aus der Rede, die Windthorst am Tage hatten sich im besonderen über die Gerichtsverfassung darauf, am 19. Dezember 1876 hielt, die so schloß: und die Strafprozeß- Ordnung bedeutende, scheinbar unausgleichbare Differenzen zwischen der Regierung und der großen Mehrheit ergeben. Die Zahl der vom Bundesrat gegen die Beschlüsse der Reichs- Justizkommission im ganzen erhobenen Einwendungen belief sich, wie Herr Nichter in seinen Erinnerungen an den alten Reichstag zusammenstellt, auf 85. Die Justizgesetze wurden infolgedessen zunächst wiederum an die Kommission verwiesen, die aber bereits am 14. November ihre Beratungen wieder beendete, indem sie die sieben Hauptpunkte der Meinungsverschiedenheiten ohne nochmalige eigne jachliche Erörterung dem Plenum zur Entscheidung überwvies. Die zweite Beratung im Plenum erfolgte dann vom 17. November bis 2. Dezember. In den entscheidenden Fragen blieb der Reichstag hierbei fest trok der energischen ablehnenden Erklärungen der Regierungsvertreter. Die dritte Beratung also tonnte nur über Sein oder Nichtsein der Geseze entscheiden! Was aber geschah zwischen der zweiten und dritten Lesung? Die damals mit ihren 152 Mitgliedern ausschlaggebende nationalliberale Partei fiel um, schloß in Gemeinschaft mit den Konservativen ein Kompromiß mit der Regierung gegen das Centrum und die übrigen Parteien, so daß diese in der Minorität blieben. .... alles, was Sie erreicht hatten, haben Sie selbst wieder weggeworfen...( Oho! bei den Nationalliberalen. Sehr richtig! im Centrum.) 9 " Der Artikel hat die Tendenz, dem Centrum zu raten, auch in der Zollfrage die goldene Mittellinie einzuhalten und sich seiner alten Parole Ausgleich der wirtschaftlichen Interessen" zu erinnern. Das zu thun habe das Centrum im Kampf um den Zolltarif nur zu sehr vergeffen. Daran wird wenig ändern, daß es sich schließlich auf ein Kompromiß mit den Regierungen eingelassen hat. Man sieht, das Blatt des Herrn Fusangel ist vorsichtig, es sucht zwischen den katholischen Arbeitern, die über die Haltung des Centrums in der Tariffrage empört sind, und dem Centrum, dem Herr Fusangel angehört, zu vermitteln. Bei dieser Vermittelung entschlüpfen dem Artikelschreiber aber eine Reihe Bemerkungen, die deutlich zeigen, was für ein gefährliches Spiel das Centrum treibt und wie rebellisch die ihm bisher Heeresfolge leistenden Arbeiter geworden sind. Der in Frage stehende Artikel trägt die bezeichnende Ueberschrift Ein Schlag ins Gesicht". Der Eingang desselben lautet: ,, Es steht ganz außer Zweifel, daß das Centrum in den beiden legten Jahren in den großen Zolltämpfen nicht an Popularität gewonnen hat." Ich weiß wohl, daß es mir infolge des Kompromisses nicht gelingen wird, Sie zur Ablehnung des§ 69 zu bewegen. Dieses von vornherein gemachte Zugeständnis ist sehr wertvoll. Es ist die Sache ja so reguliert, daß jeglicher irgend Der Artikelschreiber seht dann auseinander, wie durch die Agitatoren erheblicher Antrag a limine zurückgewiesen wird. Es ist so start, des Bundes der Landwirte die bäuerliche Bevölkerung für die Agrardiefes Kompromiß, daß der Herr Justizminister für Preußen fein zölle aufgehegt worden sei, und dieser Einwirkung habe Bedenken hat, in dritter Beratung bei festen, klaren und großen sich das Centrum rückhaltlos hingegeben", Anträgen nur einfach zu sagen: das lehne ich ab, ohne sich auf Auch dieses zweite Zugeständnis ist wertvoll. Der Artikeleine Begründung einzulassen. Ich habe vorhin bei dem schreiber fährt weiter fort auseinanderzusetzen, wie die Thatsache, § 15 eine Deklaration über das Verständnis desselben gegeben. daß mit der beginnenden Agitation für höhere Lebensmittelzölle Ich freue mich, daß nicht widersprochen worden ist.( Widerspruch.) die Krise einsetze, infolgedessen der Verdienst der Arbeiter nachließ; Die Herren waren da, sie haben nicht widersprochen.... Wohin und die Arbeiter infolge diefer zusammentreffenden Umstände in haben Sie uns gebracht mit der dritten Beratung? Ist das eine Mißstimmung versetzt wurden. Der Verfasser hat hier die Kühnheit Beratung, wenn man bei den wichtigsten Sachen die Diskussion ab- zu behaupten: hätte es sich bei den Lebensmittelzöllen nur um die lehnt? Ist das eine Beratung, wenn die Herren Säge der Regierungsvorlage gehandelt, so hätten die industriellen Minister nicht einmal antworten wollen...? fatholischen Arbeiter, troß ihrer verschlechterten wirtschaftlichen Ich behaupte, durch diese Methode geschicht dem Reichstag Gewalt, Lage, gegen eine Hilfe für die notleidende Landwirtschaft, die sie mindestens geschieht der Minorität Gewalt( hört! hört!), und anerkannten(?), nichts einzuwenden gehabt. wir werden ernsthaft zu erwägen haben, ob und wie wir solcher Gewalt Gewalt gegenüberseßen.( Bewegung. Ruf: Revo lution!)." Wollten wir heute die Nationalliberalen brandmarken, so Jedes dieser Worte seines verstorbenen Führers ist brauchten wir nur die Geschichte dieses Kompromisses wieder ein Peitschenhieb ins Gesicht des heutigen zugeben, aber diesmal interessiert uns nur das Centrum, Centrums. Alle jene Methoden, die Windthorst hier und wie es damals als Minoritätspartei die dann folgende so flammend züchtigt, benutzt heute das Centrum, nur Bergewaltigung durch die konservativ- nationalliberale Majorität noch mit gesteigerter Schamlosigkeit, nur aufnahm! noch in weit brutalerer, rechts- und gesegwidrigerer August Reichenspergers Worte in der dritten Lesung Weise wie die damalige Majoritätspartei, die haben wir citiert. Roch weit energischer und schärfer aber nationalliberale Partei, den Minoritätsparteien, Sprach damals in der dritten Lesung und zwar am 18. Dezember in erster Linie auch dem Centrum gegenüber. Denn damals 1876 Windthorst. hat die Mehrheit das Recht des Hauses nur benutzt, heute Windthorst stellte in der Sigung die Geschichte der hat sie es verwüstet, um zum Ziele zu kommen. Es giebt Justizgesetze und des schmachvollen, fortschrittsfeindlichen faum ein stärkeres Beispiel aus der parlamentarischen GeStompromisses der Mehrheit also dar, und wir sehen einen schichte, wie eine Partei in ihrem Verfalle und in ihrer großen Teil dieser Rede wortwörtlich hierher ohne Kommentar, Auflösung der andern folgt, wie der Verfall des National weil sich die Vergleichspuntte für heute, wie gesagt, liberalismus und des Centrums. " Aber es fam anders. Nicht umsonst sigen. in den Reihen des Centrums eine Reihe von Großgrundbefizern und adeligen und nichtadeligen Beamten, die von den Verhältnissen des kleinen Mannes so gut wie gar feine Kemitnis haben und die infolge ihrer Beziehungen zu den ertremen Agrariern nur zu leicht geneigt waren, diesen nicht vor den Kopf zu stoßen. Diese Streife der Kommiffion. Jetzt, wo das Centrum zur Verständigung gebrachten das Centrum zu seiner geradezu unglückseligen Haltung in tommen die andren fagen:„ umgefallen" ist, darf man es gerade herausfagen: die Taltit" des Centrums in der Zolltariffrage war die unglücklichste, die die Partei bisher verzeichnet hat. Ganz ohne Zweifel haben die einsichtigeren Leute das von vornherein erkannt. Herr Spahn fagte ja felbft zu Beginn der Kommiffionsberatungen: Was wir beschließen, ist ja nicht definitiv". Aber die meisten der Einsichtigen konnten sich von dem Banne der in der Partei regierenden Agrarier nicht freimachen und die weniger gänzlich Unabhängigen brachten ihre Bedenken in ben Fraktionssigungen zur Sprache und gehorchten dann wohl oder übel dem Mehrheitsbeschluß der Fraktion. Erst bei der Abstimmung über die Weizenzölle brachten es die Stözzel, Fusangel 2c. über sich, die Mehrheit mit ihren überagrarischen Forderungen allein zu laffen. Sie hatten eben richtig erkannt, daß das weitere Eintreten für die Kommissionsbeschlüsse der Bartei einen noch größeren Schaden zufügen mußte. Die Arbeiter hatten schon seit Monaten die ganze Zollpolitik des Centrums mit sehr mißtrauischen Augen betrachtet. Ein Teil von ihnen war völlig ins zollgegnerische Lager abgeschwenkt, für die Kommissionsbeschlüsse war niemand mit Ausnahme einiger weniger ehrgeiziger abhängiger Streber, und die Unzufriedenheit mit der Partei hatte sehr weite Streise ergriffen. Einsichtige Leute waren sich darüber gar nicht im Zweifel, daß eine Wahl unter der Parole des Bolltarifs fehr böse hätte ausfallen können; besonders, nachdem die Słommission auch die Bollsäge faft sämt licher andren Berbrauchsartikel in die Höhe gesezt hatte, fab die Sache unangenehm aus; denn von dem Augenblicke an verschwand auch die Freundschaft des ganzen fleineren und zum großen Teil auch mittleren Bauernstandes für den Zolltarif. Hätte das Centrum das, was es heute bei der Verständigung erreicht hat, bereits vor einem halben Jahre genommen, dann hätte es die Erbitterung der Arbeiter und der kleinen Bauern vermieden und sich manchen lauen Anhänger erhalten, manchen treuen Freund in einen thätigen Mitarbeiter berwandelt, während es heute ohne8weifel schweren Tagen entgegensieht. Die nächsten Wahlen werden das zeigen. geradezu verblüffend aufdräugen-, Windhorst also sagte u. a.: Als die Nationalliberalen 1876 die Justizgesetze in ihrer Meine Herren, wie ist der Hergang gewesen? Die Gefege reaktionären Gestalt, um mit August Reichensperger zu reden, find uns vorgelegt und wir haben nach der ersten Beratung dem deutschen Volte octroniert hatten", waren sie in einer diefelben an eine Kommission gewiesen, welche zwei Jahre ge- Stärke von 152 Mann im Reichstage, auf dem Gipfel ihrer arbeitet hat. Die erfte Lesung dieser Kommiffion hat mich mit großen Macht; als sie 1877 nach den Neuwahlen wieder in den Hoffnungen erfüllt.( Sehr richtig! im Centrum.) Die zweite Refung hat diese Hoffnungen schon sehr herabgedrückt( Sehr wahr! Reichstag einzogen, betrug ihre Zahl nur noch 127 und so ist Sehr richtig! linis und im Centrum); inzwischen läßt sich nicht es, wie bekannt, abgesehen vom 87er Kartell Reichstag, immer leugnen, daß auch nach den Resultaten der zweiten Lesung im rasender mit ihnen bergab gegangen. Man braucht kein großen ganzen noch eine Möglichkeit der Annahme bestand... Prophet zu sein, um dem Centrum vorauszusagen, daß es Da kam die dritte, die Unglüdslefung, wie ich fie genannt habe. ihm, jezt gleichfalls auf seinem höchsten Gipfel äußerer Stärke, ( Seiterkeit.) Diefe fchon gab sehr wesentliche Principien auf. mit fast wunderbarer Gleichheit ebenso ergehen wird. Das Zurüdweichen in der zweiten Lesung geschah nach den Erlärungen der Regierungen. Das Burüdweichen in der dritten Die Geschichte aber steht wie im Verfall so auch im AufLesung geschah wieder nach den Eröffnungen des Bundesrats, und stieg der Parteien nicht still und aus dem stinkenden Verfall ich muß doch annehmen, daß die erleuchteten Mitglieder des Centrums wird nicht wie bei dem Verfall des National Der Kommiffion, welche so lange mit der Sache sich beschäftigt liberalismus wieder ein schwaches bürgerliches Geschlecht die hatten, bei dieſer dritten Lesung fich mindestens gefagt haben Erbschaft Lekommen, sondern ein starkes, selbstbewußtes und müffen: dies ist nun der Punkt, wo wir den Reft dessen, was wir noch haben oder geben können, hingeben, und über dies") Man beachte auch solche verhältnismäßigen Kleinigkeiten! hinaus giebt's feine Konzession mehr. Ich sehe voraus, daß die In der That: die öffentliche namentliche Stimm Herren die Beschliffe, welche fie in diesen drei Lesungen gegen abgabe mit ihrer charaktervollen, offensichtlichen Absichtlichkeit des über den Erklärungen und den Bedingungen der Regierungen Meinungsausdruces hatte etwas Feierliches an sich, während die faßten, gefaßt haben mit der vollen inneren Ueberzeugung, so ist von Windthorsts kraft- und charakterlosen Nachfolgern eingeführte es richtig, fo ist es allein richtig. Aichbichlerei die namentlichen Abstimmungen gerade in das Jezt kommt die zweite Plenarberatung. Kein Mann im Gegenteil verwandelt hat! Wer will bestreiten, daß dieser Artikel im Fusangelschen Blatt Haufe wird den verbündeten Regierungen das Zeugnis versagen, Auch eine beachtenswerte Kleinigkeit! Während damals die für uns eine wahre Fundgrube ist? Er bestätigt alles, was bisher daß fie in der bestimmtesten Weise die Punkte bezeichnet haben, Nationalliberalen alle ihre Frattionsmitglieder in den die Socialdemokratie über die Taktik des Centrums und die Stim wveldje fie flie untannehmbar erklären. Ich muß fogar meinesteils Reichstag peitschten und dadurch Gefichter im Saale erschienen, auf jagen, daß ich die Beharrlichkeit und die Geduld der. Vertreter der die fich bie ältesten und eifrigsten Barlamentarier wie Windt Bundesregierungen bewundert habe, mit der sie fort und fort diese Horst nicht befinnen komiten, find die Nachfolger Windt Bumkte bezeichneten, obwohl sie wußten, alle ihre Bezeichnungen horsts es heute, die also verfahren! *) Es ist doch gut, daß ein Centrumsblatt das eingesteht, so lange es focialdemokratische Abgeordnete behaupteten, wurde es vom Centrum beftritten und Herr Eugen Richter leistete Eideshelferdienste. mung feiner Arbeiter fagte. Die Arbeiter des Centrums find alfo sondern auch andren Herren in leitenden Stellungen des Tage vorgenommen worden. Aber was thut's, die Mehrheit wird schon seit Monaten gegen dessen ganze 36llpolitik Handelsvertrags- Vereins gegenüber versucht, und zwar nicht auch darüber hinwegkommen." fehr mißtrauisch, ein Teil von ihnen warfagen wir ist bloß in Berlin, sondern auch in der Provinz. ins zollgegnerische Lager abgeschwenkt und für die Kommissionsbeschlüsse war niemand, mit Ausnahme einiger weniger ehrgeiziger, abhängiger Streber, und die Unzufriedenheit hatte fagen wir wieder hatsehr weite Kreise ergriffen. Der Artikelschreiber vergißt aber, daß er wenige Zeilen vorher nur die Stözzel, Fusangel 2c. hervorhebt, die wagten in der Fraktion gegen die hohen Getreidezölle zu opponieren. was also besagt, daß mit Ausnahme von ihnen die ganze Fraktion zu den, ehrgeizigen abhängigen Strebern" zählt. Der Artikelschreiber ist ferner entrüstet, daß die Bauern im Rheinland zum Teil mit dem Kompromißwerf nicht zufrieden sind und der Ortsverband Linde bei Wipperfürht des Rhein. Bauern vereins unter dem Vorsitz des Grafen Wolff- Metternich auf Haus Alsbach eine Resolution beschloß, in der der Centrums- Abgeordnete de Witt aufgefordert wird, gegen das Kompromiß zu stimmen, das die Interessen der Bauern nicht genügend wahrnehme. Jm Unmut hierüber giebt der Artikelschreiber weiter Ansichten zum besten, die über die Zustände im Centrum ein helles Licht verbreiten. Es heißt in dem Artikel mit Bezug hierauf: sind Deutfches Reich. Die Antwort der Bestie. " 1 Zoll und Stat. Die Germania ärgert sich, daß wir ber Welt verraten haben, womit die fronunen Zöllner sich im Reichsing die Zeit vertreiben. Sie spricht von socialdemokratischen Spigeln im Reichstage" und meint, daß das bloß hämische und läppische Geschichten" feien, die gar keine politische Bedeutung haben. Wir find im Gegenteil der Meinung, daß das Bolt für diefe fchwarzen In Hamburg fanden am 10. Dezember 12 Protest- Veriammlungen Boll- Statdreicher ebenso viel Empfindung und Verständnis haben der„ Bestie" statt, an denen mindestens 12 000 Personen teilnahmen. wird, wie für die junferlichen Fajanenjäger. Ein Gefeßz, das die Die Versammlungen legten volwichtiges Zeugnis davon ab, wie not von Millionen deutscher Proletarier vermehren muß, wird wenig die Arbeiter daran denken, das Tischtuch zwischen sich und nach Zertrümmerung allen Rechts gewaltsam erbeutet und die ihren Ausbeutern" zu zerschneiden. Die Gegner glänzten natürlich Mitschuldigen und Spießgefellen sigendas ist die fachliche ernste mutigerweise, wie immer, durch Abwesenheit, so daß überall die Beratung und die Würde des Hauses!- derweileu im KlosterProtestresolution durchweg angenommen wurde. stübchen und spielen Stat. lung statt, in denen die Tausende versammelter Arbeiter flammenden In Harburg fanden zwei, in Wilhelmsburg eine Brotestversamm Einspruch gegen den Hungertarif und die gegen sie in der letzten Beit ergangenen Angriffe erhoben. Jahren immer mentine limb in ben testen für die Mehrheitsparteien und die Regierung, Warein, " # Die„ Germania" meint, wir hätten uns durch unsre Statenthüllung rächen wollen, " dafür, daß die Lärmscenen und heftigen Auseinandersetzungen in der socialdemokratischen Ein Volksgericht im wahren Sinne war auch die im raftionsfigung vom legten Sonnabend, die allerdings Colosseum in Bremerhaven stattgefundenen Versammlung, an der eine politische Bedeutung beanspruchen, von einem parlamentarischen über 2000 Personen teilnahmen, ein Besuch, wie er seit der BebelBerichterstatter an die Deffentlichkeit gebracht wurden, während Versammlung vor einigen Jahren in Bremerhaven noch nicht wieder der Vorwärts" gerade darüber mit Stillschweigen hintveg dagewesen ist. Ueberall gab man der Empörung über die Vorgänge geht. im Reichstage Ausdruck, in Worten, die gerade nicht schmeichelhaft Wir wüßten nicht, warum wir uns zu rächen brauchen, weil ein In Hildesheim fand eine von 600 Personen besuchte Protest- Schwindeleien- pro geile 5 Pfennige abgerungen hat. Wenn armseliger Barlamentareporter feiner verbrauchten Phantafie einige Großagrarier gelangt. Kleinbauern haben in versammlung statt. ihnen nichts mehr zu sagen. In den einzelnen OrtsZu einer großartigen Kundgebung gestalteten sich die in vier so ist das schon„ Rache" genug. Uebrigens lügt auch die„ Germania". die andren lügen müssen, um die Socialdemokratie zu bekämpfent, und Kreisverbänden find in der Regel, sofern folche in der Gegend großen Sälen abgehaltenen Protestversammlungen in Magdeburg wenn sie behauptet, wir seien über jene Erfindungen mit Stillschweigen wohnen, adlige Rittergutsbefizer 2c., Vorsitzende, mögen sie nun geistig auch noch so große Rullen fein; und in gegen den Umsturz im Reichstage. Sämtliche Versammlungen( eine hinweggegangen. Wir haben bekanntlich jene Schmiererei sehr sichtder Leitung des Gesamtvorstandes figen natür hatte con am Montag stattgefunden) waren überfüllt, nament- bar aufgespießt. lich wieder ablige oder sonstige Großgrundlich die in Buckau, woselbst die Arbeiter der Krupp- GrusonWerte wohnen. Der einstimmig angenommenen Berliner Protest- Der neue Polizeipräsident von Berlin. Die„ Nordd. Allg. Ztg." befizer. Daß Beamte, Rentmeister 2c. von Großgrundbefizern, die resolution war überall ein Zusak angehängt worden, wonach die bestätigt jetzt, daß der Polizeipräsident in Berlin v. Windheim ale als arge und rücksichtslose Güterschlächter und Bauernleger" be Bersammelten erklärten, der Aufforderung Wil- Regierungspräsident nach Frankfurt a. D. geschickt wird. As ſein fannt find, in Bauernvereinen trotz dieses bauernfeindlichen Thuns helms II., der Socialdemokratie den Rüden zu Nachfolger für das Polizeipräsidium in Berlin ist Landrat v. Borries ihrer Herrschaft" eine große Rolle spielen dürfen, ist eine ziemlich ehren, feine Folge zu leisten. Die Mitteilung, daß auf aus Herford in Aussicht genommen. bekannte Thatsache. Daß daher die Bauernvereine zur Vertretung dem Kruppwerk Arbeiter, die 22 Jahre dort gearbeitet, entlassen Der Name„ b. Borries" gehört zu den reaktionärsten Namen ihrer, d. h. ihrer adeligen Führer, Intereffen nur Leute anstellen, wurden( fie hatten die Kaiserdepesche nicht unterschrieben) der Geschichte. Die hannöverischen Verfassungslämpfe der damals die auf Grund ihrer Studien zu einer wahren Begeisterung für entfesselte wahre Entrüstungsstürme. Außerdem nahm man eine noch liberalen Bennigsen und Miquel richteten sich gegen eineit die Zoll- c. Politik gelangt find, liegt auf der Hand und Resolution an, worin man erklärte, daß die socialdemokratischen v. Borries. daß der Jdealismus( 1) dieser Vereinsangestellten gründlich auss Auch einige andre Veränderungen" giebt es. Der noch junge genutzt wird, braucht niemandem beteuert zu werden, der die Ge- gitatoren keine Terroristen und Ausbeuter feien. In allen Versammlungen herrschte begeisterte Kampfesstimmung. Regierungspräsident in Breslau, v. Heydebrand und der afa pflogenheiten unsrer Großagrarier fennt. Wenn daher ein Im Kreise Solingen fanden drei imposante Versammlungen läßt sich pensionieren; an feine Stelle tommt der Regierungspräfident Bauernvereinsbeamter einmal im Interesse seiner Richtung über über den neuesten Kurs und die Kaiserreden statt. Die Versammlung v. Holwede von Danzig und zum Regierungspräsidenten in die Stränge schlägt, dann wird jeder vernünftige Mensch das in Solingen selbst war eine der großartigsten, die dort jemals statt Danzig ist der vortragende Rat im Ministerium des Innern gerne ihrem Jdealismus() zu gute halten; aber wenn die direkt gefunden haben. Sehr bestimmt und deutlich formulierte Protest- Geh. Reg.- Rat v. Ja rozky bestimmt. materiell intereffierten Großagrarier selber in ihrem ureigenften refolutionen fanden jubelnde Annahme. Die Solinger wollen die Intereffe gegen jene Bartei solche Steine werfen, wie die des Antwort bei den Wahlen durch Rückeroberung des Kreises geben. Die Regelung des bedingten Strafaufschubs. Die Bestimmungen Ortsverbandes Linde bei Wipperfürth, die sich bei den über die bedingte Begnadigung" find insofern geändert worden, als Arbeitern gerade um dieser Agrarier willen über die Bewilligung des bedingten Strafaufschubs eine Aeuße sehrin Mißtredit gebracht hat, dann ist das aufs tiefste Kuhner und Andre. rung des erkennenden Gerichts herbeizuführen ist. Der zu bedauern." Aus Magdeburg wird uns noch geschrieben: preußische Justizminister hat hinsichtlich dieser Neuerung AusführungsDiese Ausführungen bestätigen nur, was jedem Wissenden längst Die Arbeiter des Grusonwerks haben von der Thatsache, daß bestimmungen erlassen, denen wir folgendes entnehmen: bekannt war welch gemischte Bettgenossenschaft im Centrum ver- ihre Namen unter der Kaiserdepesche in der Magd. Ztg." ber- Wird eine Person, die zur Zeit der Begehung der ihr zur Last veröffentlicht einigt ist. In dem Maße, wie die Interessen- und Klassengegenfäße öffentlicht werden sollten, nicht das geringste gewußt. Unter einander gelegten Strafthat das achtzehnte Lebensjahr noch nicht haben sie, als sie die Listen cirkulieren fahen, beschlossen, feste bollendet hatte und eine Freiheitsstrafe noch nicht verbüßt hat, im Centrum immer schärfer hervortreten, in dem Maße hält es drauf los zu lügen. Da sie sahen, wie streng darauf gehalten wurde, zu einer Freiheitsstrafe von nicht längerer als sechsmonatiger schwerer, die bunte Gesellschaft zusammenzuhalten. Die Gegenfäße daß sämtliche Arbeiter unterschrieben, Widerstand also Hunger Daner an erster Stelle oder für den Unvermögensfall verurteilt, müssen aber weit gediehen sein, daß ein Blatt wie die Westdeutsche und Kälte für sie bedeutete, gaben sie die Parole fie die Parole aus: so hat im Anschluß an den Erlaß des Urteils eine Aeußerung Zeitung ihrem Unmute so scharfen Ausdruck giebt. Aber die Es wird gelogen! Gelogen ist es, daß sie es ernst meinten, wenn des Gerichts darilber zu erfolgen, ob nach dem in der HauptMandate find in Gefahr, weil die Arbeiter des Centrums anfangen sie den Satz von den„ Berleumdern" unterschrieben, gelogen verhandlung vor dem Gerichte gewonnenen Eindrucke die Erwirkung topfscheu zu werden über das Treiben ihrer hochagrarischen Bartei- ist es, wenn fie unterschrieben, daß sie die revler ber eines Strafaufschubs in Aussicht zu nehmen ist oder nicht. genossen, die, alle schönen christlichen Grundsätze vergeffend, mur abfcheuen". Woilt 3hr, daß wir wider unfre Ueberzeugung Die Aeußerungen des Gerichts werden von dem Vorsitzenden ihr Klasseninteresse im Auge haben, und da muß Alarm geblasen unterschreiben gut, so heucheln wir eben. Das thut schließlich noch schriftlich auf einem besonderen Blatte abgegeben. Sie sind in genicht so weh wie der Frost und der Hunger!" Also sprachen alte, drängter Form zu begründen. ergraute Arbeiter. Ja, unter den veröffentlichten Namen befinden sich Hat das Gericht sich für die Erwirkung des Strafaufschubs ausfolche von alten und tüchtigen, ehrlichen Socialdemokraten, gesprochen, so darf die Strafvollstreckungsbehörde die Einstellung und eine ganze Anzahl derer, die soeben mit Wut und Groll im des Falles in das Verzeichnis A nicht ablehnen, auch wenn sie einen Innern die Adresse unterschrieben, faßen eine Stunde später mit Aufschub nicht befürwortet. Bielmehr hat diese Einstellung einst den Vertrauensleuten der socialdemokratischen Partei zusammen, um weilen zu erfolgen und ist die höhere Entscheidung abzuwarten. in ernster Beratung weitere Schritte gegen die Politik der Gewissens Die Bestimmungen treten am 1. Januar 1903 in Straft.nechtung zu unternehmen. Parteigenossen, die seit 20 und mehr Jahren in der Partei eifrig thätig sind, haben die Adresse untererfuhren, gar nicht einmal schwer gefallen, au heucheln! Ein sehr, fchrieben und es ist ihnen, als sie das Schicksal Kuzners und Andres sehr großer Teil der Leute, die mit unter der Adresse verzeichnet find, haben am Abend socialdemokratische Flugblätter ausgetragen, Gewaltelique, mit denen sie nach jeder ihrer Blutthaten die Welt Man schreibt uns: Wem dürften die Lügenzettel der zarischen als Diskussionsredner in Versammlungen ze. fungiert. Soviel Namen beglüdt, unbekannt sein? Während der Bewegung der letzten Jahre unter der Kaiseradresse stehen, soviel socialdemokratische Stimmen bei flatterten sie in Scharen auf und das Ende war jedesmal, daß die der nächsten Reichstagswahl mehr! Die Erregung unter den Regierung entlarvt dastand. Vielleicht aber gelingt es doch, diesen Arbeitern ist ungeheuer.oder jenen zu übertölpeln, dachte sie sich gewiß, als sie vor einigen Tagen den stümperhaften, aller Wahrheit und Scham entblößten Bericht über die blutigen Ereignisse in Rostow am Don werden. " Der Versuch der„ Westdeutschen Zeitung", den Arbeitern einzureden, das Kompromiß des Centrums mit der Regierung bedeute eine Ermäßigung der Schutzölle, wird diese bald eines Besseren belehren. Die hohen Säge der Tariffommission bilden nach den Beschlüssen des Reichstages die Grundlage für die HandelsvertragsVerhandlungen. Diese Säße sind aber bei allen wesentlichen Bositionen höher als diejenigen der Regierungsvorlage. Jest steht, die Arbeiterklasse zahlt in erster Linie die Kosten des Zolltarifs, und zwar ohne Unterschied der Religion und der politischen Barteistellung. Das wird auch bald den Arbeitern, die noch dem Centrum anhängen, zur Erkenntnis kommen, und der Artikel der " Westdeutschen Zeitung" belehrt uns, wie weit diese Erkenntnis bereits vorgeschritten ist. Politifche Ueberficht. Berlin, den 12. Dezember. Die Zollfarce. Die Annahme des Antrages Kardorff b. H. des Klerikalfonservativen- nationalliberalen Zolltarifs in einer einzigen Sigung hat die Mehrheitsparteien, den deutschen Reichstag, die Regierung zum verachtenden Gespött der ganzen Welt gemacht. So das ist die allgemeine Meinung ist ohne Beispiel in der ettvas Geschichte. Nur Eugen Richter triumphiert:„ Seht Ihr, hab' ich's nicht gleich gesagt? Das kommt von der Obstruktion." Gewiß, der Verräter, der dem Feinde die Thore öffnet, mag weise erklären, wie thöricht der Kampf gewesen! " " Eine foftbare Busennadel soll der Führer der„ Arbeiterdeputation" in Breslau, Federschmied lammt vom Kaiser geschenkt erhalten haben. Proteft gegen die Volkspartei. In der Hauptvorstands- Sizung des Gewerkvereins der Schuhmacher und Lederarbeiter wurde folgende Resolution gefaßt: " Der Hauptvorstand des Gewerkvereins der Schuhmacher und Lederarbeiter( H.-D.) bedauert aufs lebhafteste die Haltung der beiden Beamten des Verbandes der deutschen Gewerkvereine der Freifinnigen Volkspartei gegenüber." Diese beiden Beamten sind die Herren Dr. Mar Hirsch und der Redakteur des„ Gewerkvereins" Goldschmidt. brachte. Ausland. Das Blutbab in Rostow. Die Arbeiter der Maschinenbranche bilden, wie in den übrigen Ländern, den entwidelteren Zeil der Arbeiterschaft. In den letzten Jahren haben sie nicht wenig zu streifen gehabt, aber überall haben sie sich durch ihre Bedachtsamkeit und Ordnung hervorgethan. Der Regierung wollte es sogar eine Zeit scheinen, daß man diese Arbeiterfategorie wegen ihres Intereffes besonders für die berufliche Organisation gegen die revolutionäre Bewegung ausspielen könnte, und nunt find dieselben Arbeiter gleich wilden Tieren geworden, die mur mit der Kugel und Kosakenlange im Baum zu halten find! Wir Gunsten der Schlächter: der Ereignisse stammen, sie sprechen grausam wenig zu laffen hier in Uebersezung einige Briefe folgen, die aus der Nähe finnigen Mannen ein Vertrauensveto zu erteilen, hatten, wie schon Es kracht im Freifinn. Um Eugen Richter und seinen freiEs fracht im Freifinn. Um Eugen Richter und seinen freitelegraphisch furz erwähnt, die volfsparteilichen Vereine Gerade die legten Ereignisse aber haben gezeigt, wie sinnlos das Breslaus zu Montagabend eine kombinierte Sigung einberufen, Schon den achten Tag streifen die Arbeiter der Bladilatlafischen ,, Bei uns geschieht etwas ungewöhnliches, heißt es in dem einen. Geschwäß ist, die" Obstruktion" habe den„ Sieg" der Zöllner" ver- die von 250 Mitgliedern besucht war. Es entstand jedoch um das fchuldet. Ohne jede Opposition, wenn der Reichstag nur aus geplante Dantschreiben eine harte Schlacht. Obwohl die ersten fellen sich ihnen auch die Mehrzahl der örtlichen Fabritarbeiter an. Eisenbahn Werkstätten in einer Zahl von 4000; aus Mitgefühl geZöllnern bestanden hätte, würde eine einigermaßen gewissenhafte Führer der Freijinnigen Boltspartei am Orte, die Herren Heilberg. Es ist schon ber achte Tag, wo etwas ungewöhnliches, Beispielloſes Beratung Monate erfordert haben. Die Mehrheit hat die Sache in Feige, Dr. Cohn und Landgerichtsrat Neukirch mit allem ihren Gin in der Arbeiterbewegung Rußlands fich abspielt. Auf dem Zemernit wenigen Stunden„ gemacht". Das beweist, daß die Zöllner weder für das Vertrauensvotum eintraten, ließ es der Borfizende( eine Anhöhe) versammeln fich täglich 15-20 000 Berfonen( Arbeiter. wenigen Stunden gemacht". Das beweist, daß die Zöllner weder nicht zu einer Abstimmung tommen, sondern schloß die ihre Familien und Vertreter der gebildeten Streife) und unter freiem beraten wollten, noch beraten konnten. Das„ Gefez" war außerhalb Bersammlung mit dem Ausdrud des Bedauerns, daß es des Hauses fertiggestellt. Der Reichstag hatte es mur ชิน| สิบ feiner Einigkeit gekommen fei. Die Wortführer der Himmel werden Reden gehalten, die die Arbeiter über das Wesen Künftig kann jedes Gesetz in drei Tagen fertig hergestellt werden. Der Reichstag ist nur noch eine Coulisse. Die Mehrheit regiert nach Willkür und Begierde. Wie gearbeitet wurde! Anapportieren. Und da sich die Minderheit diese Verhöhnung des Opposition, Redakteur Cuno und Rechtsanwalt Armer, waren in Rußland aufklären. Ein sonderbares Schauspiel! Eine besonders der Arbeiterbewegung und ihrem Verhältnis zu der politischen Lage Parlaments nicht gefallen ließ, hieb man den Parlamentarismus über die nicht vorgenommene Abstimmung baß erstaunt. in Trümmer. scheinend befürchteten die Leiter start, daß aus dem Vertrauens- grandiose Versammlung fand am Sonntag statt, auf der nicht nur alle Arbeiter Rostows erschienen waren, sondern auch die gebildeten votum ein Mißtrauensvotum geworden wäre. Die feſteſten Stützen Streife. Stellen sie sich die Schlucht auf dem Temernik vor( der Ort beginnen zu wanken. ist sehr gut ausgewählt, denn die Polizei und das Militär lönnen Einen weiteren Rechtsbruch fündigt bereits ganz gemütlich eine hier nicht frei ihre Thätigkeit entfalten). Die ganze Schlucht unten für die Zollräuber handlangernde Barlaments Korrespondenz an. und die beiden Wände der Anhöhe waren von der Maffe überfüllt. Nachdem fie mitgeteilt, daß am Freitag alle Parteien Fraktions- Auf einer Erhöhung auf dem Berge steht der Redner und legt mit feiner lauten Stimme, die selbst an den entlegensten Bunkten au beratungen gepflogen haben, schreibt sie: Aus den Kreisen der Mehrheitsparteien verlautet, daß die hören ist, gründlich, lebendig und einfach das Wesen der Bewegung Hoffnung aufrechterhalten wird, am Sonnabend die dritte Lesung dar. Die Disciplin und Ordnung ist bewunderns des Zolltarif- Gesezes beendigen zu können. Es könnten höchstens tvert. Er braucht bloß eine Bewegung mit der Hanb aus dem Umstande Schwierigkeiten erwachsen, daß Widerspruch zu die zwanzigtausendköpfige Menge wird in von der Opposition dagegen erhoben werden tönnte, nachdem einem Augenblid still. einem Wort, es ift etwas gegen die zweite Lesung Abweichungen beschloffen worden ungewöhnliches. Regelrechte Meetings! Ich bin überzeugt, daß wären, fofort zur Gesamtabstimmung zu schreiten. Aber auch wenn in der illegalen Presse Beschreibungen erscheinen werden, man barüber wird die Mehrheit hinwegzukommen wissen. Ueber die wird fie für übertrieben halten und doch ist der gewaltige Eindrud, Daner der Beihnachtsferien schweben noch Unter den diese Versammlungen auf die ganze Bevölkerung, auf alle handlungen." Schichten der Gesellschaft ausüben, unbeschreibbar. Zu bemerken lit. Für den Umfall der bekannten sieben Herren des Handelsvertrags- Vereins auf die Regierungsvorlage bringt der demokratische ,, Badische Landesbote" in Karlsruhe ,, bon be stunterrichteter Seite" die folgende Begründung bei: " machen und Mit Ausschlaggebend für alle war wohl der Umstand, daß hohe Reichsbeamte in verantwortlicher Stellung ihren ganzen Einfluß aufboten, die Ausschußmitglieder des Handelsvertrags- Vereins den Wünschen der Regierung und damit den Zielen des Agrariertums geneigt zu machen, und daß man als Keine Sekunde länger wollen die Zollräuber warten. Sie daß alles offen vor den Augen der Polizei gefchieht. Die Verlegtes Mittel die beruhigende Erklärung abgab:„ Wenn wir mit wollen nach Hause, Hafen jagen, und außerdem möchte man sich die fammlungen spielen fich in der größten Ordnung ab, die Redent den Mindestzöllen teine Handelsverträge zu ftande bringen, dann Sache nicht allzusehr verteuern, und die Notdiäten, die gezahlt werden vollständig frei über alle politische Angelegenheiten gehalten; gehen wir einfach unter die Sähe der Mindestzölle herunter!" Und werden mußten, um überhaupt die Reichstagsscheuen ins Haus zu in der Ferne jagen auf ihren Pferden hin und her die Kofalen und das geschah zu einer Zeit, als die Regierung sich der agrarischen bringen, auf das mindeste beschränken. Zwar ist noch ein kleines die Polizei und Gendarmerie hört in respektvoller Entfernung allem Mehrheit des Reichstages gegenüber bereits auf die Mindestzölle Hindernis zu nehmen.§ 20 der Geschäftsordnung bestimmt nämlich: zu. Ueberhaupt sind die Behörden aus Rand und Band Sind" in der dritten Lesung Berbefferungsanträge an geraten und wissen, nicht, was zu unternehmen. festgelegt hatte!" genommen worden, so wird die Schlußabstimmung ausgefeßt, bis Der Ataman ist erschienen und es werden immer größere Diese direkte Beeinflussung fügt das Blatt hinzubas Bureau die Beschlüsse zusammengestellt hat." Unfres Wissens Militärmaffen herangezogen, doch die Arbeiter gebent wurde von der Regierung nicht nur den bekannten sieben, lift bisher niemals in einem solchen Fall die Abstimmung am gleichen ihnen durch Disciplin und Ruhe keinen Anlaß Dänemark. 9 au böllerung Benezuelas, die ein Blutvergießen wahrscheinlich macht." " " absolut zum Einschreiten. Die geftrige Versammlung fand jedoch stones einen traurigen Abschluß. Als die Menge im Begriff war, auseinanderzugehen, lam es zu einem Zusammenstoß mit den Kofalen, Reichstage der Kampf um den Zollwucher tobte, hat sich das dänische Die Arbeitslosigkeit vor dem Follething. Während im deutschen der von Knaben begonnen wurde. Die Kosaken gaben plöglich Folkething in drei Sizungen eingehend mit den beiden focialdemo- Borgehen für unthunlich, das Mittel der Bloda de aber für sehr Man sieht, Standard" hält ein weiteres friegerisches Schiffe ab und sechs Tote und zehn Verwundete blieben auf der fratischen Anträgen zur Linderung der Not der Arbeitslofen befaßt. untauglich, um den Widerstand Venezuelas zu brechen. Und Stelle. Heute ziehen durch die Straßen immer neue Militär- Die Anträge stimmen im wesentlichen mit den im vorigen Jahre auch Chronicle" befürchtet die unangenehmsten Schwierigverstärkungen; es sind die Kosaken von Jekaterinodar geholt worden, eingebrachten, die zu einer offiziellen Untersuchung über die Arbeits- feiten. so daß die Stadt munmehr von Kosaken überfüllt ist. Trotz alledem losigkeit führten, überein. In dem einen Antrage wird ein haben sich, wie soeben berichtet wird, zu der Versammlung Staatsbeitrag für die Arbeitslosen Kaſſen der Gewerkschaften häuslerischen journalistischen Hanswursten abgesehen noch mehr Menschen als an den vorhergehenden und andern Arbeitervereine verlangt, wofür jährlich bis Auch die deutsche Presse bermag sich von einigen tollBreſſe Zagen eingefunden. Den achten Tag schon", heißt es in einem andren Briefe, die außerordentliche Arbeitslosigkeit dieses Winters, Staatsbeiträge Kölnische Zeitung" dem Vorwärts" schon dankbar dafür, daß er 500 000 str. bewilligt werden sollten, in dem anderen als Hilfe gegen nicht in eine Kreuzzugsstimmung hineinzuanimieren. So ist die zerrt uns ein Nervenfieber. Der Streik wird fortgesetzt; jeden Tag für die freien Armenkassen der Kommunen, wofür bis zu 600 000 Str. fich diesmal zu einem„ ausdrücklichen Tadel"(!) des deutschen Vorfinden auf dem Temernik Versammlungen statt. Gestern wurden ausgegeben werden sollten. Vor vollbeseztem Hause leitete unfer gehens nicht aufzufchwingen" sechs Kavallerie- Angriffe auf die Menge unternommen. Man schlug Parteigenosse J. Jensen, der als Vorsitzender des Gesamtverbandes steht ferner vermocht habe. Sie ge= schonungslos mit der Knute, dem Säbel und der Lanze drein. Die der Gewerkschaften zuverlässige Angaben über den Umfang dings recht fleinlaut gut, daß es ja allerMenge blieb aber standhaft. Alle Angriffe wurden von einem Stein- der Arbeitslosigkeit unter den Industrie- Arbeitern zur Hand hatte, eine Großmacht feinen erhebenden Eindruck" macht, wenit 21 regen empfangen und zurückgeschlagen. Als die Menge schon im die Debatte ein und erklärte am Schluſſe ſeines Vortrages, und daß die Befürchtungen des Vorwärts" in Bezug auf Deutscheinem Kleinstaat Begriff war auseinanderzugehen, fam Infanterie an daß, wenn die Liberalen Millionen für Kanonen und Prinzessinnen Kleinstaat an den Kragen geht", und gab, ohne gewarnt zu haben, eine scharfe Salve ab. Sieben übrig hätten, sie die Arbeitslosen doch nicht wie im vorigen Jahre lands wirtschaftliche Schädigung in Venezuela durch den blieben tot liegen, zwölf find schwer verlegt und ins Hospital ver- mit 65 Seiten Statistit abspeisen tönnten. Der Wortführer der Ribe- Gewaltalt nicht unbegründet seien. Sie verteidigt das Vorgehen ledig bracht worden. Die Menge gestattete nicht, ihre Toten fortzutragen. ralen sprach sich dem ersten Antrage gegenüber ablehnend aus, über lich damit, daß es nicht anders gegangen sei und Deutschland auch Heute findet von neuem eine Versammlung statt. Die Polizei hat den andern aber bezüglich Staatsbeitrag zu den freien Armen- im andren Fall geschädigt worden sei. Nun, das finanzielle und fich in einer Sette an dem Fluffe Temernit aufgepflanzt für den faffen( deren Leiftungen nicht als Armemunterſtügung gelten) moralische Facit dieser wenig vorbedachten Aktion der gepanzerten Fall, daß sich die Menge zu der Stadt begeben wollte. Haus- äußerte er sich zustimmend, und diesem Urteil schloß sich der Faust, die auch bereits die schärffte Mißbilligung der amerikanischen uchungen haben noch nicht stattgefunden, wohl aber Verhaftungen. Minister des Innern an. In den Straßen schweifen Kosaken herum. Der Ataman ist an auch im Princip mit Staatsbeiträgen zu den Unterſtüßungskassen Die Kritik der Thatsachen wird vernichtend genug sein. Sie wird Ein andrer Liberaler erklärte fich Regierung gefunden hat, wird ja später gezogen werden können. gelomunen, auch jemand aus dem Ministerium der Verkehrsmittel der Gewerkschaften einverstanden. Die Debatte, an der sich von der Die Kritik der Thatsachen wird vernichtend genug sein. Sie wird Angesichts dieser Mitteilung von Augenzeugen flingt eine Borgbjerg und Chr. Rasmussen beteiligten, endete Mittwochnacht des China Kreuzzuges in Deutschland auswärtige Politik gesocialdemokratischen Fraktion außerdem die Genossen Lyngfie, wieder einmal beweisen, mit wie wenig Verstand trotz der Lehren Nachricht äußerst unglaubhaft, die dem„ B. T." aus Petersburg gegen 12 Uhr damit, daß die Anträge einem Ausschuß von 15 Mit- macht wird. zugeht:„ Der große Arbeiterstreit in Rostow am Don und auf der gliedern überwiesen wurden. Station Tichorezkaja ist beendet, nachdem den Arbeitern ihr Wir lassen nunmehr die vorliegenden Meldungen folgen: rüdständiger Lohn ausgezahlt worden ist und einige Schweden. Caftros Aufruf zu den Waffen. umbeliebte Meister entlassen wurden. Die Arbeiter ließen hierauf einen feierlichen Dankgottesdienst celebrieren und anläßlich des Bäckerstreits in Göteborg im März dieses Jahres gegen Barbarische Klassenjustiz. Bei den Straßendemonstrationen, die nahmen die Arbeit sofort wieder auf. In Tichorezkaja die aus Deutschland importierten Streitbrecher Tieferten die Arbeiter 22 Agitatoren der Re- stattfanden, sollen einige Ausschreitungen vorgekommen sein. Das gierung aus und nahmen gleichfalls die Arbeit wieder auf. Rathausgericht in Göteborg verurteilte dann einen Arbeiter, weil Der Ministergehilfe und Chef der Gendarmerie Generallieutenant er einen Stein einem Bäckermeister ins Fenster geworfen haben v. Mahl reiste von hier nach Rostow zur näheren Untersuchung der foll, zu 2 Jahren und 2 Monaten Strafarbeit, 5 andre Demonstranten Arbeiterunruhen und zur Prüfung der Schuldfrage der zu Geldstrafen oder 2 Monaten Gefängnis. Hiergegen legte der StadtBahnverwaltung ab. fistal Berufung ein, und nun hat am Montag das Göta Hofgericht diese fünf Arbeiter wegen Teilnahme an einem Auflauf noch zu Strafarbeit, und zwar von 2 Jahren 1 Monat bis zu 2 Jahren 3 Monaten demokraten", wird hierin ein brutales Klassenurteil und nichts verurteilt. Das allgemeine Rechtsbewußtsein," fchreibt„ Socialandres sehen; aber man darf wohl hoffen, daß das höchste Gericht diese unverhältnismäßig hohen Strafen herabsetzen wird." und andre." Frankreich. Belgien. Die Fleischteuerungsfrage . Der Gewaltakt gegen Venezuela armes J " Die frechen Füße von Ausländern haben den heiligen Boden Venezuelas profaniert. Es ist eine seltsame Thatsache ohne Präcedenzfall und mögliche Rechtfertigung in der Geschichte. Es ist eine barbarische Handlung, ein Attentat gegen die allerersten Principien der Nationen, es ist eine unedle Handlung, da sie die Frucht einer unfittlichen und feigen Koalition von Gewalt und Perfidie ist. So ist die Handlung, die vor wenigen Stunden im Hafen von La Guayra geschah, wo die Geschwader Deutschlands und Englands gleichzeitig und gemeinschaftlich drei wehrlose Kriegsschiffe überrumpelten, die im Dock repariert wurden. Für Venezuela ist der Kampf ein ungleicher, da diese Vergewaltigungen von zwei der mächtigsten Nationen gegen unser Land verbrochen wurden, das sich kaum von langen und schmerzlichen Kämpfen erholt hat. Und warum geschah dies in so hinterliftiger Weife? Wahrlich, Venezuela fann einen solchen frechen Angriff nicht hinnehmen, da diese Nationen nicht gemäß den für ähnliche Fälle aufgestellten Regeln vorgegangen sind. Doch das Recht ist auf unsrer Seite. Der Gott der Völker, der Bolivar und seine Helden zu ihren großen Thaten begeisterte, mit denen sie uns unter schweren Opfern Freiheit und Un abhängigkeit errangen, wird in den entscheidenden Augenblicken mit uns sein. Er wird uns begeistern und helfen in gewaltigen Opfern und in unsrem großen Werk der Sicherung unsrer nationalen Unabhängigkeit." Die Kampfbereitschaft Venezuelas. Dem„ Tag" wird ferner gemeldet: tein Gehör. Verbrecher in der Kutte. Die Manier der französischen Bourgeoisie, ihre Kinder den„ teuren Brüdern"( chères frères) in Obhut zu geben, hat sich in Villeneuve- sur- Lot bitter gerächt. Vor dem dortigen Schwurgericht wurden in der zu Ende gegangenen Session allein drei Priester verurteilt, welche sich in unsittlicher Weise an unmündigen Knaben und Mädchen vergangen hatten. Gegen den einen traten elf fleine Knaben, denen er Religions unterricht zu erteilen hatte, als Zeugen auf. Der Angeklagte erhielt vier Jahre Gefängnis. Der zweite, ein Priester Boissi, hatte fich gegen zehn fleine Mädchen von weniger als 18 Jahren, welche hat Deutschland und England in eine nichts weniger als feiner Erziehung anvertraut waren, vergangen. Seine Vergehen angenehme Situation gebracht. Man glaubte offenbar Castro waren derart schamlose, daß sie mit sechs Jahren Zwangsarbeit be- durch eine Flottendemonstration ebenso leicht ins Bodshorn jagen straft wurden. Unter den Opfern des dritten„ Dieners des Herrn" befanden sich Kinder von nicht älter denn acht Jahren; insgesamt zu können, wie den Präsidenten von Haiti oder den Sultan von traten 26 Stinder als Zeugen gegen ihn auf. Der„ Bruder Bec", so Sansibar, man ſcheint sich darin aber ganz gründlich getäuscht zu ist der Name dieses Monstrums, erhielt acht Jahre Zwangsarbeit. haben. Noch läßt sich ja ein Prognostikon mit absoluter BestimmtDie Klerikalen der Umgegend versuchten alles, diese verbrecherischen heit nicht stellen, doch deutet alles darauf hin, daß Castro zum Kirchenlichter zu Märthrern zu stempeln und verfolgten namentlich äußersten Widerstand entschlossen ist, und nicht London, 12. Dezember. Aus La Guayra wird telegraphiert: den Untersuchungsrichter mit Beleidigungen und Verleumdungen.nur er, sondern auch die Castro trifft enorme triegerische Vorbereitungen. venezolanische Be= völkerung. Bereits sind starke Truppenabteilungen in der einberufen, und das Bolt strömte scharenweise zu den Fahnen, da Alle waffenfähigen Männer zwischen 18 und 50 Jahren sind bedrohten Hafenstadt La Guahra zusammengezogen worden, der Kampf populär ist. In La Guayra sind schon 926 Freiwillige bereits sind zahlreiche Geschütze in beherrschenden und Bildete Gegenstand einer Interpellation des socialistischen Abgeord schanzten Stellungen aufgepflanzt worden. Und jedenfalls werden Mausern bewaffnete Männer. ver bewaffnet, und stündlich melden sich mehr. Ueberall trifft man mit neten Bertrand in der Kammer. Der Redner wies an der Hand die verbündeten Mächte sich zweimal befinnen, ob sie es zum ernsten Guerra ist mit 2500 Mann und 18 Geſchüßen in La Guahra Der Kriegsminister General Ramon eines reichhaltigen Materials nach, daß die Fleischpreise in Belgien in den letzten Jahren um 20 Centimes pro Kilo gestiegen Strieg kommen laffen sollen, einem Krieg, der finanzielle und Menschen- eingetroffen und hat die Geschütze auf den die Stadt befeien. Diefe Steigerung sei bei den notorisch niedrigen opfer fosten könnte, gegen die die Summe, die man durch die herrschenden Höhen postiert. General Celestino Castro, eit Löhnen, die in Belgien gezahlt würden, eine so enorme, Flottendemonstration erzwingen wollte, zu einer lächerlichen 2-3000 Mann nebst Geschüßen in La Guayra erwartet, so daß die Bruder des Präsidenten, wurde in der heutigen Nacht mit daß die Ernährung der Arbeiterschaft darunter in hohem Bagatelle zusammenschrumpfen würde. Und es wäre mehr als venezolaner heute 5000 Mann und gegen 50 Geschütze in La Maße leiden müsse. Nach den Ausführungen des Redners fraglich, ob man die Kriegskosten jemals von Venezuela zurück Guayra zu haben hoffen. Den ganzen Tag und die ganze Nacht wird die Preissteigerung verursacht durch die protektionistische erstattet bekäme. China, das übrigens seine Kriegsentschädigung wurde Munition nach Fort Lavigia geschafft, das den Hafen überBolitik, welche auch seitens des belgischen Ministeriums betrieben noch keineswegs bezahlt hat, ist ein an finanziellen Sträften reiches ragt. Das britische Striegsschiff Indefatigable", welches einige Zeit wird; auf lebendes Bich sowohl als auf frisches und konserviertes Land, Venezuela mit seinen zwei Millionen Einwohnern ist dagegen allein im Hafen lag, tam um 6 Uhr abends vor La Guayra an, Fleisch find Eingangszölle gelegt. Für mageres Vieh sind die Grenzen ein ganz gesperrt, eine Maßnahme, welche insbesondere die Kleinbauern Land mit ganzen 87 Millionen Staatsbudget, das britische Kriegsschiff„ Retribution" und das deutsche„ Vineta" sehr schädigt. Für französisches Schlachtvieh sind die Grenzen voll- wovon allein 21 Millionen aus Zöllen fließen. Zur wirklichen dampften um dieselbe Zeit aus La Guayra ab, wie man glaubt mit der tommen gesperrt. Ferner find auch in Belgien eine Reihe Verord- Niederwerfung Venezuelas würde zweifellos ein Expeditionscorps Antwort des Präsidenten Castro, die um 2 Uhr mit Ertrazug einmungen- angeblich in sanitärem Interesse- erlassen, welche die Einfuhr ausgerüstet werden müssen, das nach Zehntausenden zählen müßte, telegraphiert, daß die venezolanifchen Behörden in Porto getroffen war. Der„ Daily Mail" wird aus Willemstad von Schlachtvieh erschweren. Diese Maßnahmen, so schloß der socialistische die Kriegskosten würden sich also auf Duzende Redner, find im Interesse einer Kleinen Klasse Großgrundbesizer und Millionen belaufen. Diese Summe würde sich aber, wie gesagt, mit Beschlag belegten. Die Stadt wird befestigt. bon Cabello auch das Eigentum aller gefangenen Deutschen und Engländer Biehzüchter erlaffen, denen auf diese Weise 28 Millionen Fr. in die taum je von dem selbst besiegten Venezuela eintreiben laffen. Die Ein englischer Dampfer, welcher im Hafen feine aus Tasche fließen. Der Ackerbauminister suchte die Ausführungen des socialistischen Redners zu entkräften, indem er nachwies, daß der Verpfändung fämtlicher Zolleinkünfte müßte schon auf Jahre hinaus Stohlen bestehende Ladung löscht, wurde ebenfalls beschlag= Fleischkonsum in den letzten Jahren ständig gestiegen sei, und zwar erfolgen, und ob zu alledem die Vereinigten Staaten nahmt. Der amerikanische tonsut versuchte zu in höherem Prozentsaz als die Bevölkerung. Die vorhandene Preis- böllig passiv zusehen würden, ist ist noch fehr intervenieren, seine Vorstellungen fanden jedoch steigerung selbst mußte er zugeben. Bertrand brachte eine Reso- die Frage. Bereits das bisherige Vorgehen der Mächte lution ein, in welcher die Regierung aufgefordert wird, Maßnahmen hat in der Union die größte Entrüstung hervorgerufen. schildern die Lage dort als so ernst, daß ein Zusammen Donnerstagabend aus Venezuela eingetroffene Nachrichten zu treffen, um dieser Stalamität zu begegnen. Die Rechte brachte Schon liegt in flotten offiziösen Organen! die Nach- ft oß der deutsch englischen Streitkräfte mit den eine einfache Tagesordnung ein; die Socialisten beantragten nament richt aus New York vor, daß das Staatsdepartement liche Abstimmung. in venezolanischen Trubpen jeden Augenblick zu befürchten ist. Nach Die socialistische Resolution wurde von der agrarisch- ashington die Zerstörung der venezolanischen Schiffe als anderweitigen Meldungen soll es bereits zum Kampfe gekommen sein. fleritalen Mehrheit der Kammer mit 66 gegen Gewaltakt ansehe, eine Auffassung, die selbstverständlich Die Haltung Amerikas. 48 Stimmen verworfen und die einfache Tagesordnung die amerikanische Presse durchaus teilt; schon deuten Anangenommen. Dem„ Tag" wird über London aus Washington ge zeichen darauf hin, daß die Vereinigten Staaten bereits meldet: Italien. im jezigen Stadium des Konflikts zu intervenieren beabsichtigen Obwohl das Staatsdepartement die Ergreifung und Zerstörung, Die Reform des Militärftrafrechts. Der Kriegsminister und der und den Mächten den Vorschlag machen werden, den Konflikt vor der venezolanischen Kriegsschiffe als grundlose Gewaltatie ansehe, Minister der Justiz werden demnächst der Kammer zwei Gesetz ein Schiedsgericht zu verweisen. Sollte dieser Vorschlag ernstlich ändere fich die neutrale Haltung der Union durch die alute Zuentwürfe zugehen lassen, in welchen eine Reform des Militärstraf- gemacht werden, so würden ihn England und Deutschland spizung der Ereignisse in Venezuela in feiner Weise, und sie werde rechts vorgesehen ist. Nach diesen Projekten sollen Bergehen von Faum zurüdzuweisen in der Lage sein. Dann feinerlei Eingriff in den Gang derselben verMilitärpersonen gegen das gemeine Recht vor den bürgerlichen wären die beiden Mächte die blamierten Europäer, beiden Mächte die blamierten Europäer, dann suchen. Admiral Dewey befinde fich mit 53 Kriegsschiffen und Gerichten zur Aburteilung kommen; den Kriegsgerichten werden nur stellte sich die ganze Affäre als Granitbeißerei dar, dann 14 000 Mann nicht weit von Venezuela, es solle jedoch, wie die noch die Bergehen gegen die militärische Disciplin verbleiben. Die wäre der Austrag der Angelegenheit glücklich auf dem Punkt an- Regierung erklärt, feines seiner Schiffe dorthin geschickt werden. Prozeßordnung selbst wird einer gründlichen Reform unterworfen gelangt, auf den man sich bei einer vernünftigen Erwägung der folution ein, den Präsidenten zu dem Vorschlag zu Im Repräsentantenhause brachte Shafroth eine Rewerden; so wird der Minister die Abschaffung des militärischen werden; so wird der Minister die Abschaffung des militärischen Sache von allem Anfang an hätte stellen sollen. Die Erekution ermächtigen, daß Großbritannien und Deutschland ihre AnKaffationshofes vorschlagen. wäre dann miẞglückt, die Mächte würden sich dann damit be- sprüche an Venezuela der Entscheidung eines Schiedsgerichts überSpanien. Das Brogramm der neuen Regierung. In dem heute unter dem gnügen müssen, daß der Schuldner sich zur ratenweisen Ab- geben sollen und daß der Präsident die zugesagte EntschädigungsVorfiz des Königs abgehaltenen Ministerrat erklärte Minister- ahlung bequemt, wozu er sich ja auch vor den Gewaltmaßregeln fumme garantieren solle. präsident Silvela, er fei entschlossen, alle For der beiden Mächte bereit erklärt hatte! Infolge von telegraphischen Instruktionen sprachen derungen der tonservativen Partei zu erfüllen Alle diese Dinge toußte natürlich auch Präsident Caftro. Er Botschafter Herbert dem Staatsdepartement ihren der deutsche Botschafter b. Holleben und der englische ohne Rüdsicht auf die Konsequenzen. Silvela legte wußte, daß es seine Bedränger nicht zum Aeußersten kommen lassen Dank aus für die guten Dienste des amerikanischen einen Entwurf für geplante Reformen vor. Darunter befindet sich fönnten. Kein Wunder, daß seine Haltung eine so zuversichtliche Gesandten Bowen, durch welche die Befreiung der englischen auch die Wiedereinführung des obligatorischen Militärdienstes. Den ist, während man in England und Deutschland fich bereits etwas und deutschen Staatsangehörigen in Venezuela herbeigeführt worden Liberalen gegenüber machte Silvela den Vorwurf, sie hätten durch kazenjammerlich fühlt und das Geschehene am liebsten wieder ist. Beide Diplomaten erörterten die gegenwärtige Lage mit dem Staatsihre Finanzwirtschaft die Verteidigungskraft des Landes, die Flotte rüdgängig machen möchte. Die englische Presse sieht die Lage sekretär Hay, der sich erbot, die Botschafter über die Meldungen, welche und die für das Volkswohl erforderlichen öffentlichen Arbeiten ge- als feineswegs rofig an. So schreibt der, Standard": von der Gesandtschaft in Caracas und von den amerikanischen schädigt.England. „ Die durch Caftros haltung gefchaffene Lage ist Ronfuln eingehen, auf dem laufenden zu erhalten.- Die Bot entschieden nicht zufriedenstellend. schafter sind mit einer angewiesen, dem Staatsdepartement geordneten Verwaltung und einem wohlorganiin irgend einer Einzelheit abzugehen von dem Plan gemeinschaftlicher zu versichern, daß weder England noch Deutschland beabsichtigen, fierten, betriebsamen Bolt zu thun hätten, würde die Aftion, wie er in London und Berlin festgestellt und dem StaatsUnterbrechung des Handels, die Abschneidung departement vor einiger Zeit mitgeteilt worden ist. von der Außenwelt die Regierung zum Nachgeben zwingen; aber unglüdlicherweise stehen Danach ist die Situation einftiveilen die: Deutschland und Engwir einem ganz regellofen Gemeinwesen land werden sich sofern nicht inzwischen vorgekommene Zugegenüber, das von einer Clique bon Aben sammenstöße eine andre Situation ergeben sollten- mit der teurern beherrscht wird. Blodade begnügen. Sie haben die venezolanischen Schiffe annettiert und zerstört, dafür hat Castro das Eigentum der Ausländer beschlagnahmt. Ob sich der Schutz der Ausländer, den Amerika übernommen hat, nicht nur auf deren Perfon, sondern auch auf deren Eigentum bezieht, bleibt abzutvarten. Ein militärischer Standal. Einige Blätter, insbesondere„ Daily Mail“ und„ Morningleader" beschäftigen sich seit einigen Wochen mit der Affaire Leonard. Der Genannte ist Unteroffizier bei dem neugebildeten provisorischen Dragoner Regiment und wurde degradiert, weil er in einem Schreiben an den Kriegsminister diesen auf gewisse Uebelstände aufmerksam machte. Man glaubt, daß die Veröffentlichung fämtlicher Thatsachen standalöse Dinge zu Tage fördern wird. Wie verlautet, beträgt die Zahl der feit Bildung des Regiments Defertierten mehrere hundert. Zahlreiche Regimentsmitglieder wurden vor das Kriegsgericht gestellt; unlängst standen vor demselben an einem einzigen Tage nicht weniger als 24 Soldaten, welche verschiedener Vergehen beschuldigt waren. Im Durchschnitt ist jeder Soldat des Regiments bereits zweimal bestraft.Wenn wir es Daily Chronicle" fagt:„ Selbst Castro muß einsehen, daß er dem Untergang zusteuert, wenn ihm teine diplo matische Intervention au Hilfe tommt. Der ernsteste Umstand ist die Erregung der Be Parteinachrichten. Der einfache schlichte Mann aus der Werkstatt meldet sich zur Stelle. Der Correspondent für Deutschlands Buch Drucker" schreibt in einem Artikel in seiner Nr. 148 vom 11. Dezember: " Borläufig hat sich Caftro jedenfalls schablos gehalten. Wer es bei| absichtigten Zulassung von Frauen. In Greppin bei Bitterfeld| daß die Mechaniker sich die schlechten Löhne und die teilweise diefem famosen Krieg" am längsten aushält, muß die Zeit lehren. erhielten sowohl der Vorstand des Maschinisten und Heizerverbandes miserable Behandlung nicht länger gefallen lassen dürfen, und Tief bedauerlich ist es aber auf alle Fälle, daß Deutsch wie des Fabritarbeiter- Verbandes auf entsprechende Eingaben nach- daß sie die ins Ungemessene ausgedehnte Ueberstundenarbeit Iand, das Rußland gegenüber eine so beschämende Nachstehenden Bescheid: verweigern müssen. Um die Abstellung all der Mißstände zu ficht übt, fich so ohne jede Besinnung in die venezolanische Affaire Auf die Eingabe... erwidere ich Ihnen, daß die Genehmigung gegebener Zeit aber auch wirksam durchführen zu können, forderte der zur Abhaltung des Vergnügens für den 7. d. M. feitens des gestürzt hat. Referent die Anwesenden zur Stärkung der Organisation auf. -Verbandes nicht erteilt werden kann, da genannter Verein durch Die Diskussion war eine sehr lebhafte und ausgedehnte. Verschiedene seine Anmeldung einer öffentlichen Gewerkschaftsversammlung als Redner brachten interessante Ginzelheiten über Behandlung und Entein politischer anzusehen ist, Frauen nach§ 8 des Vereinsgesetzes lohnung der Mechaniker in verschiedenen Betrieben zur Sprache. bom 11. März 1850 aber weder an den Versammlungen noch an Alle waren jedoch einstimmig der Meinung, daß es so wie bisher in den Beluftigungen politischer Vereine teilnehmen dürfen. dieser Branche nicht weitergehen könne. Zum Schlusse wurde eine Der Amtsvorsteher. Resolution angenommen, welche ausdrückt, daß die Mechaniker alles Lezius. daranjezzen wollen, um eine Verbesserung ihrer Lage zu erreichen. Zu bemerken ist noch die Begründung für die Annahme, daß Die Gemeindepolitik hat mit der Parteipolitik nichts zu thun. die Bereine politische seien: wegen Anmeldung einer öffentlichen lung nahm folgende Resolution an:" Die Versammlung erblickt in Baumschulenweg. Eine am 9. d. M. abgehaltene Volksversamm Deshalb wünschen wir, wo es angängig, nur reine Arbeiter Gewerkschaftsversammlung. Diese Begründung ist ganz und gar der drohenden Abholzung der Königsheide eine gesundheitliche vertreter, die auch mit ihrer sonstigen Thätigkeit außerhalb der unbegründet. Schädigung der armen Bevölkerung von Baumschulenweg und städtischen Parlamente sich im Rahmen der organischen Entwicklung Sie Wegen Aufreizung zum Klaffenhaß" wurde der verantwort- Rigdorf, der die Königsheide als Erholungsort diente. bewegen und deren Theorien nicht im Widerspruche mit ihrer Bureau, den Protest der Versammlung praktischen Arbeit stehen. Das ist für uns der springende Punkt bei liche Redakteur der Gazeta Robotnicza"," Genoffe Wrieciechowsti zu beauftragt das der Vertretung des Grundfages, daß sich die Gewerkschaften mit der 9 Monaten Gefängnis verurteilt und wegen Fluchtverdachts sofort an zuständiger Stelle niederzulegen." Frau Miellei erstattete dann Wirtschafts, Social- und Gemeindepolitik beschäftigen sollen. Und in Haft genommen. Es handelte sich um einen Rückblick auf den noch als weibliche Vertrauensperson ihren Jahresbericht, nach welchem darüber hinaus, was unsern Lesern nichts Neues ist, mit selbst- Golde- Morawski- Prozeß im Juli d. J., in dem dieselbe Straffammer, einer Einnahme von 26,15 M. feine Ausgaben gegenüber stehen ständigen Arbeitervertretern zum Reichstage, weil erst mit Ge die heute über Wrieciechowski zu Gericht faß, die dritte, die bereits Sie wurde dann einstimmig wiedergewählt. werkschafts- Abgeordneten eine reine Arbeitervertretung mög als Arndt- Kammer bekannt ist, thätig war. lich sein wird. Können Bau-, Glass, Berg, Stein, einem Ausblid auf die nächste Reichstagswahl, in der auf die Letzte Nachrichten und Depefchen. Holz, Metall- und Tertilarbeiter nicht ebenso gut für ihre jegigen Niederlagen der große Sieg Morawskis im Wahlkreise Gewerkschaftskandidaten stimmen wie für socialdemokratische Lehrer, Babrze- tattowit folgen würde. Der Bericht der bürgerlichen Preise Bastoren, Unternehmer, Schriftsteller, Apotheter, Rechtsanwalte, Bier- läßt nicht erkennen, worin die Aufreizungen zum Klaffenhaß eigent wirte usw.? Rebenher geht ganz selbstverständlich die Unterstügung lich bestanden haben. unsrer Kandidaten durch dieselben mit den heutigen Zuständen un zufriedenen Wähler, welche heute, ohne Socialdemokraten zu sein, den socialdemokratischen Kandidaten wählen. Im übrigen steht einer vernünftigen Kompromißpolitik bei den Wahlen nichts entgegen. Dazu ist aber nicht der einseitige Parteimensch, sondern der ausschließ lich in der Gegenwart wirkende Arbeitervertreter befähigt. Es trifft recht gut zusammen, diese platte Nurgetvertschaftspolitit aufs neue empfohlen zu sehen, nachdem soeben in Breslau die Worte gesprochen worden: Socialdemokraten." SUNDAY " Der Artikel endete mit Aus Industrie und Handel. Die Reid, stags- Ersatzwahl in Liegnik. Auch heute liegt ein vollständiges Resultat über die Ersagwahl noch nicht vor. Die letzte Nachricht bringt folgendes Ergebnis: Liegnik, 12. Dezember. Dem Liegniger Anzeiger" zufolge wurden bei der Reichstags- Erfazwahl im Wahlbezirke Liegnitz- Goldberg- Haynau bis 4 Uhr nachmittags gezählt für Pohl( frf. Vp.) 7129, für Bruhns( Soc.) 6334 und für Röhricht( f.) 5217 Stinunen. 20 Bezirke stehen noch aus. 11 Der Konflikt mit Venezuela. Die 4 Die Lage des amerikanischen Eisenmarktes hat sich nach Meldung des Ironmonger" in lezter Woche noch träger gestaltet und zwar greift die Flaue, die bisher nur auf dem Markt für Fertigware herrschte, jetzt auch auf den Roheisenmarkt über. Der Preis für Protest gegen den Antrag Kardorff. Roheisen ist um einen halben Dollar pro Tonne gefallen und die Vorräte haben im letzten Monat um ungefähr 25 000 Tonnen zuAus Mannheim wird der Frantf. 3tg." vom 12. Dezember " Sendet uns Eure Freunde und Kameraden aus Eurer Mitte, genommen. gemeldet: Die Handelskammer hat mit Rücksicht auf die morgige den einfachen schlichten Mann aus der Werkstatt, der Euer Ver- Beachtenswert ist, daß unter diesen Verhältnissen drüben sich dritte Lesung des Zolltarifgefeges in letter Stunde an den Reichstag trauen befigt, in die Volksvertretung; der stehe ein für Eure ein Vorgang wiederholt, der beim Beginn der Krise auch in folgendes Telegramm gerichtet:„ Unterfertigte bitten dringens, Wünsche und Intereffen, und freudig werden wir ihn willkommen Deutschland beobachtet wurde. Um den Verlust an Einnahmen zu den§ 7a der Kommissionsbeschlüsse des Zolltarifs, betr. Ursprungsheißen als Arbeitervertreter des deutschen Arbeiterstandes, nicht als decken, der ihnen durch den Preisfall entsteht, suchen nämlich die nachweis, wegen enormer Erschwerung des gesamten Auslandsgroßen Werte ihre Produktion zu steigern und ihren weniger leistungsDie Beratung des Bolltarifs im Reichstage, die jetzt das ganze fähigen Konkurrenten den Markt abzuschneiden. Charakteristisch ist in handels abzulehnen und sich auf den Standpunkt der verbündeten Bolt so gewaltig aufregt, hätte eine klaffische Probe auf das Erempel dieser Hinsicht, daß, während die Nachfrage nach Noheisen zurückgeht, Regierungen zu stellen. Ferner bitten wir dringend unter Bezugder von dem Buchdruckerblatte als höchster Ausfluß seiner politischen die Erzeugung zunimmt. Die Produktion im Monat November nahme auf unsre zahlreichen Vorstellungen, im§ 9 A61. 2( TransitReutralität" empfohlenen kurzsichtigen nüchtern- geschäftsmäßigen hat wiederum um 6500 Tonnen zugenommen und zugleich meldet lager) die Worte sofern dafür ein dringendes Bedürfnis anNurarbeiter und Nurgewerkschaftspolitik werden können. Wenn die Laffans" Bureau aus New York: Der Stahltrust hat nach einer zuerkennen ist", und§ 10 Abs. 2, unter Aufrechterhaltung der zinsVertreter der Spinnerei- Arbeiter ebenso mit den Vertretern der Meldung des Journ. of Commerce" beschlossen, auf seinen Werfen freien Zollstundung zu streichen. Handelskammer." Weberei- Arbeiter getaupelt hätten um den Zollschutz oder die Zoll- in Pittsburg drei neue Hochöfen zu errichten und die Röhrenwerke freiheit ihrer Produkte wie es die Unternehmervertreter dieser Gruppen in Mac Keesport mit einem Kostenaufivande von 5 Millionen Dollar gethan haben; wenn die Haarfilz- Hutarbeiter mit den Wollfilz- Hut- auf ihre doppelte Leistungsfähigkeit zu erweitern. Auch die Stahl- Frankfurt a. M., 12. Dezember. Die Frankfurter Zeitung arbeitern zusammengeraten wären in dem Schacher um den Zoll, die blechwerke von Mac Keesport sollen mit einem Kostenaufwande von meldet aus New York: Deutschland und England erhielten die AntVertreter der Rohproduktenarbeiter mit denen der Fertigprodukte. Die mehreren Millionen Dollar umgebaut werden. wort Castros auf das Ultimatum durch den amerikanischen Konsul, Arbeiter in diesem Kampfe um Wahrnehmung der specifischen Berufsintereffen hin- und herpendelnd als Anhängsel bald dieser, bald jener Partei Monat November einen Umfag von 2270 000 m. erzielt gegen daß die deutsche Gesandtschaft zerstört ſei. Die Großeinkaufs- Gesellschaft deutscher Konsumvereine hat im der sich an Bord der Kriegsschiffe begab. Gerüchtweise verlautet, Gegenwärtig begruppe, unbeirrt von irgend einer principiellen Einsicht, unbekümmert 1872 000 M. im Vorjahre. Die Zunahme des Umfaßes beträgt finden fich teine fremden Truppen in La Guayra, δα um höhere allgemeine Klaffenintereffen, bloß an das Heute, das also rund 400 000 M. In den ersten 11 Monaten dieses Jahres die gestrige Landung nur bezweckte, gewisse deutsche und englische Nächstliegende denkend. wurden über 19 Millionen Mark umgefeßt, in der gleichen Beit des Staatsbürger auf die Kriegsschiffe zu holen. Times Die englischen Arbeiter, gewerkschaftlich fo start, wie sind sie Borjahres 131 Millionen Mark. Die Zunahme beträgt demnach fagen, daß Deutschland und England über das ursprüngliche politisch machtlos, weil sie über die hier angepriesene kleinliche Nur 534 Millionen Mark. Programm hinausgehen. Die„ Tribune" meint, daß getvertschaftstattit noch nicht hinausgekommen sind zur Erkenntnis 54 Millionen Mark. Deutschland' es liebe, die Rohzucker- Syndikat und Zuckerraffinerie- Syndikat. Nach dem herauszukehren. gepanzerte Faust der allgemeinen Principien des Klassenkampfes. Hat man es doch England suche für die Schlappe bei erlebt, daß englische Arbeitervertreter im Parlament gegen den Berl. Tagebl." hat im letzten Jahre das Rohzucker- Syndikat von dem Grenzstreit mit Venezuela vor vielen Jahren Achtstundentag stimmten, weil sie selbst eine fürzere Arbeits- dem Raffinerie- Syndikat 52 Millionen Mark Zuschuß erhalten. Da wett zu werden. Journal bemerkt, die Ameri zeit haben, daß fie nicht für den Schutz der jugendlichen Arbeiter zu troß diefer Summe die Rohzuder- Fabriken vorwiegend unbefriedigend faner würden jubeln, falls Venezuela jeden haben waren, weil sie selbst jugendliche Arbeiter ausbeuten. Langsam gearbeitet haben, während die Raffinerien in der Lage waren, teil- Schlag, den ihm die Europäer beriegen, träftig beginnt sich unter den englischen Arbeitern die Einsicht zu verbreiten, weise Dividenden von 20-30 Broz. zu zahlen, läßt sich leicht er- erwidern kann. Der hiesige venezolanische Handel ist gänzlich daß sie eine principielle Barteipolitit treiben müssen, wenn sie messen, wie groß der Betrag ist, den das Raffinerie- Syndikat als unterbrochen, die Warenbestellungen find telegraphisch widerrufen politisch die Macht erlangen wollen, die ihnen als Klaffe gebührt, Nuzen aus dem Startell gezogen hat. Von der kostspieligen Kampfes- worden, indessen werden die Dampfer nach wie vor abgehen, da und hier kommt das Organ einer deutschen Arbeiterorganisation, die weise des Kartells legen folgende Ziffern ein beredtes Zeugnis ab. Zur man glaubt, die Washingtoner Regierung werde zusehen, daß sie zu den ältesten und gefestigsten gehört und deren Leiter sich nicht unterdrüdung eines Fabrikproduktes in der Provinz Posen wurden troß der Blockade in den Hafen einfahren können. wenig zu gute thun auf ihre Einsicht und empfiehlt den 480 000 m. bezahlt und zur Bekämpfung einer außerhalb des Kardeutschen Arbeitern die Abkehr von einer Tattit, der sie tells stehenden Fabrik, und zwar auf dem Wege der Rübenverteuerung eine Macht verdanken, die zu erreichen den organisierten Arbeitern 800 000 M. Auf ein neues Kartell mit den Naffinerien wollen die aller Länder als Beispiel vorschwebt. Rohauderfabriken übrigens nur eingehen, wenn sich die Raffinerien An bloße Kurzsichtigkeit zu glauben, ist angesichts der Thatsachen zur Erfüllung bestimmter Bedingungen verstehen. nicht möglich. Der„ Correspondent" sagt, die Bau-, Glas, Berg, Die Mitteilung bestätigt nur die alte Thatsache, daß von der Stein, Holz, Metallarbeiter 2c. tönnten ebenso gut für ihre heutigen Prämiengewährung und dem bestehenden Vertrag zwischen Gewerkschaftskandidaten stimmen, wie für die socialdemokratischen Rohzuderproduzenten und Raffineuren weit mehr die letzteren als bie Lehrer und andre Scheusäler und weiß doch ganz gut, daß unter ersteren den Vorteil haben. den socialdemokratischen Vertretern im Reichstage, in den Landtagen Der oberschlesische Walzwerks- Verband hat sich, wie die Die China- Expedition in der italienischen Kammer. und Gemeindevertretungen ja diefe Arbeiter die übergroße Mehrheit Boffische Zeitung" berichtet, mit der„ Laurahütte" dahin verbilden; er zählt in seinem Artikel alle die Gegenwartsforderungen auf, ständigt, daß weitere Verkäufe von jetzt ab nur unter einem Haus berät die Vorlage betreffend die Kosten der militärischen Rom, 12. Dezember.( W. T. B.) Deputiertentammer. Das für die die Gewerkschaftsvertreter einzutreten hätten als Kommunalifirung Mindestaufschlage von 5 Mart pro Tonne gegenüber den letzten Expedition nach China. De Andreis beantragt im Namen der der Betriebe, Anerkennung der Tariflöhne bei öffentlichen Arbeiten, Verkäufen abgeschlossen werden. Diese Vereinbarung wird in der Republikaner die Ablehnung der Vorlage und die Zurückziehung der Arbeitsnachweise, Arbeitslosenbeschäftigung usw. usw. und weiß doch am 16. d. M. stattfindenden Versammlung vorgelegt werden und dort befindlichen Truppen. Ciccotti schließt sich namens der ganz gut, daß das alles von den Socialdemokraten vertreten wird. wahrscheinlich Bestätigung finden. Mit dieser Preiserhöhung würden Socialisten dem Antrage an. Minister des Aeußern Brinetti Ja er spricht sogar davon, daß in den Gemeinden das Fundament die vor der bekannten Kölner Versammlung herrschenden Preise führt aus, es sei zwedlos, von einer Ausdehnung der Handelsdes Socialismus aufgebaut wird. Wozu dann die Abkehr von den wieder hergestellt. Die Preisherauffegungen in Oberschlesien können beziehungen zu sprechen, wenn der Staat nichts thue, um seiner socialdemokratischen Bierwirten"? Wozu diese geschmadvolle An- allerdings nur durchgeführt werden, wenn fie fich auf bessere Preise Flagge Achtung zu verschaffen und überall, wo es nötig sei, die rempelung der Socialdemokratie gerade jetzt wieder, wo die Abkehr und Beschäftigungsgrad auch bei den westlichen Walzwerken stügen. Ehre und die Interessen des Landes zu verteidigen.( Lebhafter der armen berhezten Arbeiter" von ihren socialdemokratischen Ver- Mit Bezug darauf ist zu bemerken, daß die billigeren Notierungen, Beifall bei der Mehrheit des Hauses. Zwischenrufe von der äußerstent führern" wieder ein beliebtes Schlagwort geworden ist? Unfähig- bie noch vor etwa 14 Tagen seitens der westlichen Werte heraus- Linken.) Die Gebietsbesetzung in China sei eine Folge des zwischen feit zur Erkenntnis der Klaffenintereffen des Proletariats darf man famen, zurückgezogen worden sind, und auch bei den dortigen den Mächten und China geschlossenen Vertrages. Italien könne von doch wohl bei dem Organ der Buchdrucker- Organisation nicht an- führenden Werten sich eine festere Haltung zeigt. den Verpflichtungen, die es übernommen, nicht abgehen. Die Stammer lehnt hierauf den Antrag De Andreis ab und nimmt die Vorlage an. nehmen? Also ist es nur ein schlichter Mann aus der Werkstatt", der die Gelegenheit beim Schopfe fassen möchte? Verfammlungen. " La Guayra, 12. Dezember.( W. T. B.) Der deutsche Geschäftsträger Herr b. Pilgrim hat vor seiner Abreise aus Caracas dem dortigen Gesandten der Vereinigten Staaten den Schutz der deutschen Interessen übergeben. Der Gesandte war von seiner Regierung zur Uebernahme des Schutzes ermächtigt. Herr v. Pilgrim befindet sich zur Zeit vor La Guayra an Bord eines britischen Striegsschiffes. Die deutschen Kriegsschiffe suchen die Rüfte ab. Das Juternationale Socialistische Sekretariat macht bekannt, daß Die Mechaniker hielten am Dienstagabend in den Arminhallen Zum Marseiller Streit. die für den 27. Dezember in Brüssel anberaumte Sigung des eine gutbesuchte Agitationsversammlung ab. Karl Schmidt hob Marseille, 12. Dezember.( W. T. B.) 8000 eingeschriebene Internationalen Somitees auf Wunsch einer Anzahl Delegierter auf in feinem Referat hervor. Gerade in der Mechanik und Elektro- Geeleute und Quai- Arbeiter beſchloſſen in einer heute in der Arbeitsden 29. Dezember verlegt ist. Die Tagesordnung ist folgende: Be- technik sei die Vervollkommnung der Arbeitsmittel größer als in börse abgehaltenen Versammlung der Regierung ihre Mißbilligung richt des Sekretärs, der Kongreß von Amsterdam, die internationale der gesamten andren Metallindustrie. Infolgedessen macht sich das auszusprechen und den Kampf fortzufezen. Der Sekretär des Politit. Das Sekretariat ersucht die Parteipresse um Abdruck dieser Eindringen ungelernter Arbeiter und Arbeiterinnen in diesen Beruf Ausständigenfomitees richtete an den Ministerpräsidenten Combes ein Notiz. immer empfindlicher fühlbar. Im engsten Zusammenhang Telegramm, in welchem es heißt, daß die Ausständigen in Marseille Zur Agitation für das kommende Wahlfahr giebt die Partei- mit dieser Entwicklung stehen die tieftraurigen Lohn- und mit Unwillen gegen die Gewaltthätigkeiten der Polizei protestieren, buchhandlung eine reich illustrierte Festschrift Das rote Jahr Arbeitsverhältnisse in der Branche, die sich gegen früher erheblich die Regierung auffordern, die Truppen zurückzuziehen und ihrerseits heraus. Die Illustrationen bringen die siegesbewußte Stampfestuft verschlechtert haben. Wochenlöhne von 21, 18, ja fogar 15 m find jede Verantwortlichkeit ablehnein, unfrer Partei zum Ausdruck, die Textbeiträge reden in zündender gang und gäbe. Solchen Verdienst bieten die Unternehmer ganz Hochwasser. straße 69, richten. 17 wo polnische Arbeiter zahlreich vertreten find. mehr Sprache von den Aufgaben, die unsrer Partei im Wahlkampfe ungeniert Leuten, die eine vierjährige Lehrzeit durchgemacht haben, Cagliari, 12. Dezember.( W. T. B.) Infolge von Erdrutschungen, harren. Der Preis ist 10 Pf., in Partien bezogen 5 Bf. Die für welche die Eltern noch obendrein bis zu 500 M. Lehrgeld zahlen welche durch Wolkenbrüche veranlagt find, ist der Eisenbahn- Verkehr jenigen Orte, die noch nicht bestellt haben, wollen ihre Bestellungen mußten. Wie die Fabrikanten kalkulieren, davon liefert eine Offerte nach verschiedenen Orten unterbrochen. Bei der Tortoli wurde eine umgehend an die Buchhandlung Vorwärts, Berlin SW. 68, Linden- der Allgemeinen Elektricitäts- Gesellschaft ein schlagendes Beispiel. Bride fortgeriffen, die Ortschaft Uta ist von Wasserfluten umgeben, Lindens heißt dort:„ Die vorliegenden Bestellnummern sind noch von Mechanikern angefertigt und fonnten, da eine saubere Fabritation auch anderwärts sind die Felder überschwemmt. Truppen sind zur Sprache im Berlage der Gazeta Lubowa" in Bofen die Münchener folgenden Bestellungen werden, da einzelne Arbeiten nun Polnische Parteilitteratur. Vor zwei Wochen ist in polnischer unbedingt notwendig ist, noch nicht billiger werden; alle nach Silfeleistung abgegangen. Menschen sind bisher nicht umgekommen, die Regenfälle dauern fort. Rede Bebels über ,, Die bevorstehenden Reichstagswahlen" in BroschürenBarcelona, 12. Dezember.( W. T. B. Heftige Regengüsse veranbon Arbeiterinnen form, mit einer furzen Vorrede bes Herausgebers, erschienen. Einzel- um 3 to anzig Prozent billiger." Das vorliegende vom Eisenbahnverkehr ist unterbrochen. Die Fabriken stellten die Arbeit daran gemacht werden, laßten Ueberschwemmungen in den umliegenden Ortschaften. Der preis 15 Pf., bei größeren Bestellungen entsprechend billiger. Die Direktor Wald unterzeichnete Schriftstid ist geradezu ein Dokument Eisenbahnverkehr ist unterbrochen. Die Fabriken ſtellten die Arbeit Broschüre wird allen Genoffen empfohlen, die in Gegenden agitieren, für die Winderbewertung der weiblichen Arbeitskraft und den durch ein, weil in ihren Räumen Wasser steht. Der materielle Schaden ist beträchtlich. Desgleichen wird diefen Genoffen, namentlich zur Massen Gegen die Beschäftigung ungelernter Arbeitskräfte fönne natürlich bermehrte Einstellung ungelernter Arbeiter herbeigeführten Lohndruck. verbreitung, die in demselben Verlag in polnischer Sprache heraus tein aufgeklärter Arbeiter etwas einwenden, vielmehr muß er mit Urfache bei der Station Niederheimbach der Backwagen des 4 Uhr Köln a. Rh., 12. Dezember. Gestern entgleiste aus unbekannter gegebene, äußerst populäre fleine Agitationsbroschüre: Die diejen Hand in hand gehen, um eine gemeinsame Verbesserung der 20 Minuten nachmittags in Frankfurt eintreffenden Köln- Frankfurter Spinnen und die Fliegen" empfohlen. Preis für 1000 Stüd Arbeitsbedingungen zu erwirken. Doch in diesem Punkte hapert es Schnellzuges. Unmittelbar vor diesem Wagen lief ein Salonwagen, Zu beziehen durch die Expedition der„ Gazeta Ludowa", bei Drganisation erft ca. 1800 an. Im Jahre 1896 hatten fich die Mechaniker ber Reise nach Frankfurt befand. Die Maschine fuhr später mit dem bei den Mechanikern noch ganz bedenklich. Von diesen gehören der in dem die Schwester Kaiser Wilhelm, Brinzessin Victoria, sich auf Gogowski, Bofen, Breitestr. 21. zu einer Lohnbewegung aufgerafft, die anfangs zu guten Hoffnungen Salonwagen weiter. Die übrigen Wagen mußten zurückdirigiert berechtigte, jedoch später versandete. Sie forderten damals einen werden. Verlegt wurde niemand. Nach einer amtlichen MitMinimallohn bon 24 M. pro Woche und Festlegung der 9 stündigen teilung lief der entgleifte Badwagen etwa 100 Meter neben dem Arbeitszeit. Seit jener Zeit ist nun nichts mehr zur Berbefferung Geleise her, bis der Zug zum Stillstand kam. Auf der Unfallstelle Troz der entgegenstehenden Entscheidung des Kammergerichts ihrer Lage geschehen. Erst jetzt ist wieder etwas Rührigkeit unter wurde gerade gearbeitet; darauf dürfte der Unfall zurückzuführen toerden fortgesetzt Vereinsbergnügungen berboten wegen der be die Kollegen gekommen. Es beginnt die Einsicht Plaz zu greifen, sein. Verantwortl. Redakteur Gay Rats in t 50 Mark. Polizeiliches, Gerichtliches usw. Die Tanzvergnügungen politischer Vereine. 2 enteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co. Berlin SW. Sierzu 2 Beilagen, Nr. 291. 19. Jahrgang. Erklärung. 11 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 13. Dezember 1902. Zu dem in der Nummer 290 des Vorwärts" vom 12. Dezember gebrachten Anhang der Redaktion an den Versammlungsbericht der Gewerkschaftskommission sehen wir uns, als Bureau dieser Verfammlung, veranlaßt, folgendes zu erklären: tuss Bei dem zur Debatte stehenden Bunft hatte als Vertreter des Bortvärts" der Genosse Reinle 3 Stunde lang die Stellung der Redaktion flargelegt, noch dazu als zweiter Redner, so daß von einem Nichtzuportekommen" nicht die Rede sein kann. Eugen Brüdner. Leo Schmidt. Karl Panser. einem eigenen wirtschaftlichen Interesse, willkürlich in eine seiner Beschäftigung an diesem Tage fremde Gefahr begeben. W. rief das Reichs- Versicherungsamt an und dieses hob die Entscheidung des Schiedsgerichts auf. Es erkannte den Unfall als einen Betriebsunfall im Sinne des Gesezes an, indem es davon ausging, daß das Schiff den Betrieb darstelle. Die Berufs genossenschaft wurde verurteilt, dem W. eine noch näher festzusetzende Rente zu gewähren und außerdem 25 M. außergerichtliche Kosten zu erstatten. Kinderarbeit in Oestreich. den Bäckermeistern etwas anzuhängen. Zu untersuchen sind die angeführten Denunziationen nicht; dem wer kann z. B. einen Bädermeister S. im Norden auffinden, welcher u. a. Fußbodenmehl gesiebt und verbaden haben soll? Der größte Schuft im ganzen Land, das ist und bleibt der Demumgiant! Mögen Sie in ihrem eignen D- d erstiden, wir aber wollen unserm Schöpfer danken, daß uns diese Sorte nicht lobt denn, wenn es dahin täme, wären wir zu bedauern." Wir nehmen an, daß der Ton, in welchem das Fachblatt fich hier äußert, in feinen Streifen als der gewohnheitsmäßige gilt, und Als der Schluß der Debatte beantragt und angenommen wurde, wollen die Schimpfereien daher übergehen. Zur Sache selbst bemerken leber die Erwerbsthätigkeit der Schulfinder hat der Central wir nur, daß die Namen der Bädermeister, die wir in Nüdsicht auf waren noch 16 Redner in der Rednerliste eingezeichnet, darunter verein der Lehrer Wiens im Sommer 1900 eine Erhebung veranderen Eristenz bisher nicht genannt haben, der„ Berliner Bädernicht ein einziger Redakteur des Vorwärts". staltet, deren Resultate jezt in der Freien Lehrerstimme" veröffent- Beitung" auf dem Verbandsbureau der Gefellen zur Verfügung Wenn die anwesenden Redakteure ihre Position verteidigen licht werden. wollten, hätte doch nichts näher gelegen, als daß fie fich beistehen und überdies in Nr. 12 des„ Bäcker" abgedruckt sind. Dies An der Erhebung beteiligten sich in ganz Destreich 786 Schulen Organ des Bäderverbandes bemerkt zu feiner Veröffentlichung: Die zeiten zum Wort gemeldet hätten, dieses ist nicht geschehen. mit 127 624 Kindern. Davon waren 32 786 oder 25,7 Pro3. er- Meister- Zeitungen befolgen neuerdings die Tattit, alle von den Vorstehendes zu konstatieren halten wir für geboten, un nicht werbsthätig. den Gedanken einer Vergewaltigung der in der Versammlung an- Am stärksten beteiligten sich Niederöstreich, wo von einem bollen liegend zu bezeichnen. Angesichts dessen kam es uns darauf an, eine Organisierten angeführten Mißstände als zehn Jahre usiv. zurüdwesenden Redakteure aufkommen zu lassen. Drittel der Schüler die Nachweise erhoben wurden. Es wurden dabei Serie derartiger Fälle ganz neuen Datums anzuführen. Die gevon 80 859 Schulkindern 23 016 oder 28,5 Proz. als erwerbsthätig nannten Fälle sind jedoch nur ein Auszug. Wir behalten uns ermittelt. Dabon waren allein 15 679 in der Landwirtschaft be- vor, falls Die Thatsache, daß unser Kollege Wetzler, dem Antrage auf schäftigt. Von den arbeitenden Schulfindern Niederöstreichs waren sei eine Schande, für die paar Fälle den gesamten Bäderstand ver nun die Meister- Blätter kommen und sagen, es Schluß der Debatte widersprochen hat mit der Begründung, daß 992 bis zu 8 Jahren alt, 2609 von 8 bis zu 10 Jahren, 4219 von antwortlich zu machen, weiteres Material zu erbringen. An allen man den Vertretern der Redaktion Gelegenheit zur Erwiderung 10 bis zu 12 Jahren und 9450 über 12 Jahre, während von 5746 den Schweinereien im Bäckergetverbe trägt der Umstand, daß die geben müsse, läßt schon erkennen, daß er noch zur Sache zu sprechen das Mter nicht ermittelt wurde. wünschte. Wetzker war gerade im Begriff, eine Wortmeldung einGesellen noch im Hause des Meisters wohnen und essen müssen, ein zureichen, als der Schlußantrag vorgetragen wurde und deshalb Die Geburts, Heirats- und Sterbeziffer in den preußischen Großstädten. So lange den Gesellen Kost und Logis nicht in bar ausgezahlt wird, gut Teil Schuld, wie sich bei Durchficht vorstehender Fälle ergiebt. unterließ er die Meldung, um die Erledigung des Schlußantrages abzuwarten. Auf die Ausführungen Silberschmidts hätten wir uns Bureaus, für die 22 preußischen Städte mit mehr als 100 000 Gin- ihren Anhängseln nicht aufhören. Durch seinen Widerstand gegen Berechnet man auf Grund der Angaben des preußischen statistischen so lange wird auch die Banzen, Mäuse und Katzenwirtschaft mit mit den Darlegungen unsres Kollegen Reinke, der ja als Redakteur wohnern, wieviel Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle im diese Forderung der Gesellen begünstigt demnach der gesamte Meisterdes gewerkschaftlichen Teiles über die besonderen Differenzen mit Jahre 1901 auf 1000 am 1. Dezember 1900 Lebende entfielen, so stand diese Mißwirtschaft. dem Ausschusse der Gewerkschaftskommission zunächst zu sprechen ge- ergeben sich erhebliche Abweichungen der Verhältniszahlen. nötigt war, genügen laffen fönnen. Nachdem aber Massini der An- Geburtsziffer schwankte zwischen 25,6 und 48,9, die Heiratsziffer von neuem, welch ein Glück c3 für die öffentliche Wohlfahrt wäre, Die In diesen bitterkalten Tagen erkennt die Bevölkerung Berlins gelegenheit eine Wendung gegeben hatte, wie wir sie in unsrer zwischen 16,1 und 22,2 und die Sterbeziffer zwischen 14,7 und 27,6. wenn es gelänge, durch ein wohlausgebildetes Netz von städtischen eftrigen Erflärung gekennzeichnet haben und nachdem er seine Die Geburtsziffer war am niedrigsten in Charlottenburg, wo ein Bahnen die Große Berliner überflüssig zu machen. Immer mehr Resolution beantragt hatte, war eine nochmalige Erwiderung der schließlich der Totgebornen 25,6 Geburten auf 1000 Einwohner bildet sich diese Gesellschaft zum Marterinstrument für das Publikunt Redaktionsvertreter unumgänglich. famen; die höchste Geburtsziffer weist Effen mit 48,9 auf; aus. Auf der Stadt- und Ringbahn fährt man in behaglich geheizten Redaktion des Vorwärts". auch für Berlin ist die Geburtsziffer verhälmismäßig niedrig, Wagen, ebenso hat die Hochbahn elektrische Heizeinrichtung geschaffen; In der Versammlung der Berliner Getverkschaftskommission Aachen( 16,1), dann folgen Magdeburg( 16,2), Königsberg( 16,3), am fichere Antwartschaft auf Erkältungsfieber. Die Große nimmt dem fie beträgt 27,7. Die Heiratsziffer ist am niedrigsten in eine Fahrt auf der Straßenbahn hingegen bedeutet eine ziemlich vom 10. d. M., über welche ein Bericht in der Nr. 290 des„ Boriv." höchsten ist sie in Altona( 22,2); mit an erster Stelle steht Berlin Bublikum gegenüber die Stellung ein, mit der vor Zeiten, als es enthalten ist, hat nach diesem Bericht der Maurer Silberschmidt sich( 21,0). Die Sterbeziffer ist am geringsten in Charlottenburg( 14,7), noch feine Getvertschaftsorganisationen gab, die Unternehmer sich dahin geäußert: Redner führte damn einige Erfahrungen aus der Maurer den Geburts- und Heiratsziffern besteht in einzelnen Großstädten geber: Ich gebe dir den und den Lohn, schreibe dir vor, so und so am höchsten in Posen( 27,6), in Berlin beträgt sie 19,0. Zwischen vor den Arbeitern brüsten fonnten. Damals hieß es beim Arbeitbewegung der Umgebung Berlins an, um zu beweisen, wie unter ein deutlicher Zufanumenhang, während in andren der Maste der freien Selbstbestimmung die Sonderbündelei fogar wirkende Urfachen die natürlichen Beziehungen zwischen der Zahl fällt, brauchst du nicht zu mir zu kommen. Auch die Große kann entgegen lange bis zur Erschöpfung zu arbeiten, und wenn dir das nicht geden Streitbruch und dem Denunziantentum diene. An eine der Chefchließungen und der Häufigkeit der Geburten aufzuheben sich auf diesen Broßenstandpunkt stellen und ihn rücksichtslos ausEinigung mit den Lofalorganisierten des Maurergewerbes fei nicht scheinen. zu denken, so lange fie ihre jezigen Führer, die Keßler und Genoffen schließungen in erster Reihe die industriereichen Städte Essen, gnade überantwortet; fie läßt in Rücksicht auf den Profit' nicht mehr So stehen hinsichtlich der Geburten und Ehenügen. Das Publitum ist dieser Gesellschaft auf Gnade und Unan der Spize hätten: Mit den Gruppen würde man schon einig Dortmund, Köln und Düsseldorf; Stettin weist zivar eine verhältnis Wagen fahren als dringend notwendig, und wer von dem ersten und Wir erklären hierzu: Was die Behauptung Silberschmidts an- giffer( 18,2) auf, umgekehrt zeichnen sich Altona, Frankfurt a. M. warten oder zu Fuß gehen. Ebenso derjenige, der räfonniert, weil mäßig hohe Geburtsziffer( 39,8), aber nur eine niebrige Heirats zweiten boll besetzten Wagen zurückgewiesen ist, mag auf den dritten betrifft, daß die Sonderbündelei, womit er jedenfalls uns meint, und Berlin wohl durch eine hohe Heirats aber verhältnismäßig die Wagen gar nicht oder mit den gänglich unwirksamen Glühkörpern unter der Maste der freien Selbstbestimmung Streifbruch und niedrige Geburtsziffer aus. Auch zwischen der Geburts- und Sterbe- nur symbolisch geheizt sind und so für die Fahrgäste zum KrankheitsDenunziantentum treibe, eine leere beweisloje Behauptung ist, die giffer besteht ein deutlicher Zusammenhang. Auf die Sterblichkeit herd werden. Es ist ja richtig, wenn gesagt wird, daß die Große als Berleumdung bezeichnet werden muß. und die hygienischen Einrichtungen der betreffenden Stadt von Jülustration für die Schädlichkeit des Kapitalismus darstellt. Nur ist nicht nur die Lebenshaltung, die Wohngelegenheit, das Klima insoweit Gutes stiftet, als fie gewissermaßen eine lebendige Einfluß, sondern auch die Zahl der Geburten, da erfahrungs- fragt es sich, ob das von der Großen getriebene Spiel nicht zu weit gemäß die ersten Lebensjahre die größte Sterblichkeitsziffer auf geht, wo als Einfaß von ihr die Gesundheit unzähliger Fahrgäste weisen. So finden wir, daß die Stadt, die die geringste Geburts- berlangt wird. siffer hat, Charlottenburg, auch die fleinste Sterbeziffer hat. Andrerfeits giebt es eine Reihe von Städten mit einer zwar verhältnismäßig fleinen Geburts, aber trotzdem recht hohen Sterbeziffer. Hierher gehören Pofen, Stettin und Breslau. Es scheint, daß Ostelbien sich auch in Bezug auf die Städte- Hygiene feinen Murf, an Tegter Stelle zu marschieren, nicht streitig machen lassen will, werden. * es 47 Zu dem zweiten Teil der Behauptung, daß an eine Einigung mit den Lokalisten des Maurergewerbes nicht zu denken sei, so lange die jetzigen Führer Kepler und Genossen an der Spite wären, bemerken wir, daß es gerade Silberschmidt und Genossen sind, die eine Einiging verhindern, weil sie uns an die Wand drüden wollen, das wir quietschen. Auch aus seinen weiteren Ausführungen geht dies zur Genüge hervor, da et für schärffte Bekämpfung der Lokalorganisationen eintritt. Der Vorstand des Vereins zur Wahrung der Intereffen der Maurer Berlins und Umgegend. J. A.: Julius Gehl. Berichtigung. In dem Bericht über die Versammlung der Berliner Gewerkschaftskommission heißt es, Silberschmidt habe gefagt: Die Haltung des Barteivorstandes und andrer Parteiorgane stehe in schreiendſtem Widerspruch zu der Haltung der großen neutralorganisierten Arbeitermassen Deutschlands. Genosse Silber ichmidt ersucht uns, einige unrichtigkeiten, welche dieser Satz enthalt, zu berichtigen. Es muß heißen:" Die Auffassung des Barteivorstandes und andrer Parteiorgane stehe in schreiendſtem Siderspruch zu der Auffassung der großen central organifierten Arbeitermassen Deutschlands. Sociales. Lohnbücher für die Konfektionsarbeiter. Der Bundesrat hat beschlossen, daß nach§ 114a der GewerbeOrdnung für die Kleider- und Wäschekonfektion vom 1. April 1908 ab Lohnbücher einzuführen sind.. Lokales. Zum Polizeikampf gegen die Streifpoften. Anwohnern auch bei dem Großfeuer in der Anstalt in der ChauffeeStraße befürchtet wurde, ist, wie uns von sachverständiger Seite mitDie Explosionsgefahr bei den Gasanftalts- Bränden, die von den größer, als bei irgend einem beliebigen Brande, der in einem mit geteilt wird, weit geringer, als man allgemein annimmt, und nicht Gasleitungsröhren verschenen Privathause stattfindet. Da fast sämtliche Gasanstalten innerhalb der bevölkertsten Stadtgegenden liegen, so find natürlich die weitgehendsten Maßnahmen getroffen, um jede Gefährdung der umliegenden Häuser zu verhindern. Die einzelnen Abteilungen von der Gaserzeugungs- bis zur Gassammelstelle liegen räumlich nicht voll zu der Erkenntnis durchgerungen haben, daß die Ausübung fondere Sperrborrichtungen unterbrochen werden. Die sämtlichen Es ist schwer begreiflich, daß sich die Polizeibehörden noch immer getrennt und sind durch Leitungsröhren miteinander verbunden. Die Gaszuströmung durch die Röhren kann zu jeder Zeit durch bedes durch die Gewerbe- Ordnung gewährleisteten Koalitionsrechtes Gassammelstellen und Leitungen find hermetisch verschlossen und reichsgeseglich erlaubt ist, mithin niemals eine strafbare Handlung luftleer. Da die Explosionstraft des Gases aber erst durch die fein tann. Obwohl das Stammergericht und jüngst auch das Reichs- Verbindung desselben mit der Luft entstehen tamm, so ist schon gericht bei Gelegenheit des 2übeder Streitposten- Verbots aus hiermit jebe Gefährdung für die Umgegend ausgefchloffen. Falls gesprochen haben, daß mit der Gewährung des Koalitionsrechtes die Ein- die Flammen die Deffmmg eines unverschlossenen Hauptwirkung auf den Willen andrer dahin, daß diese an der Stoalition rohres erfaffen, so entsteht wohl eine Stichflamme, die von teilnehmen und ihr Folge leisten, vorbehaltlich der Beschränkungen das Feuer in das Rohr hineinschlagen; es würde, falls dies geschehe, zurückströmenden Gafen genährt wird, niemals aber wird in§ 153 der Gewerbe- Ordnung, durchaus erlaubt ist, erleben wir es fortwährend, daß der nackte Thatbestand der Ausübung des mehreren Jahren in der Schöneberger Gasanstalt stattgehabten sofort erstiden. Bewiesen wurde diese Behauptung bei einer vor Stoalitionsrechts durch polizeiliche Strafverfügungen als grober Grplosion in dem mit Luft gefüllten Retortenhause, durch welches Unfug gebrandmarkt wird. Es liegen uns mehrere Strafverfügungen das gesamte in der Anstalt erzeugte Gas hindurchströmt. Infolge der In die Lohnbücher sind auch die Bedingungen für die Ge- wahrlich oft genug ausgesprochene Sazz, daß die sich von jeder den Hauptröhren in den Straßen zurückströmende Gas entzündet. Die aus letzter Zeit vor, in denen der von den höchsten Gerichten doch Explosion wurden die Leitungsröhren zertrümmert, und das aus währung von Koſt und Wohnung einzutragen, falls dies einen Beleidigung, Drohung usw. fernhaltende Beeinflussung von gewerblichen mehrere Meter hohe Flamme brannte Stunden lang, ohne daß auch Teil des Lohnes bildet. Die Bekanntmachung ist datiert vom Arbeitern zum Beitritt zu einer Koalition gestattet ist, verkannt wird. nur die geringste Gefahr für die Umgebung vorlag. Bei dem Brande Ein solcher Fall beschäftigte dieser Tage auch das Schöffengericht meldet wurde, mehrere hunderttausend Kubikmeter Gas aus dem in der Chauffeestraße am Dienstag ließ die Anstaltsleitung, wie geBerlin. Das Berliner Bolizeipräsidium erließ gegen den Schlosser Reinigungshause entweichen. Es geschah dies nicht, wie vom LaienBloch einen Strafbefehl, weil er am 17. September bei Gelegenheit publikum angenommen wurde, um die Explosionsgefahr zu verdes Streits bei Borsig dadurch groben Unfug verübt habe, daß er mindern, sondern nur, um dem Brande Rahrstoff zu entziehen, da mehrere vorübergehende arbeitswillige Arbeiter mit Worten belästigt, sonst das Feuer viel schwieriger zu löschen war und länger gediefelben auf einen Streifausbruch aufmerksam gemacht und dadurch wütet hätte. von der Arbeit ferngehalten habe". Bloch erhob gegen diesen Straf befehl durch seinen Berteidiger, Rechtsanwalt Dr. Heinemann der Geschlechtstrankheiten hatte im Langenbed- Haufe eine Die Ortsgruppe Berlin der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung Widerspruch. Der Versuch einer Berufsgenossenschaft, den Begriff„ Außerhalb nommene Schutzmann nichts weiter zu bekumben, als daß der fahren der Prostitution sprach. Zur Heilung erkrankter Prostituierter In der mündlichen Verhandlung vermochte der ber- Sizung, in der Prof. Dr. Lesser über die gesundheitlichen Gedes Betriebes" in unzulässiger Weise auf einen Betriebsunfall an Gendarm sechs Arbeitswillige zur Arbeit geführt habe, der An- fchlug Herr Lesser die Errichtung von Heilanstalten nach Art der zuwenden, ist vom Reichs- Versicherungsamt zurüdgewiesen worden. Der Schauermann G. 28. aus A. erlitt am 2. Januar 1901 geklagte an diese herangetreten sei und ganz ruhig geäußert habe: Polikliniken vor, in denen diese Kranken unentgeltliche Behandlung einen Unfall, dem folgender Thatbestand zu Grunde lag. W. hatte" Ich mache Euch darauf aufmerksam, daß bei Borsig gestreift wird." finden. Diese Behandlung soll, wenn irgend möglich, ambulatorisch mit einem andern Arbeitsgenossen am fraglichen Tage im Zwischendeck Bei diesem Sachverhalt mußte, wie es sich von selbst versteht, der tung einzutreten, doch soll der Charakter einer Zwangsbehandlung fein, nur im Notfall hat eine ebenfalls unentgeltliche Hospitalbehandfein Mittagsmahl eingenommen und wollte darauf an Ded gehen. Auf Amtsanwalt Freisprechung beantragen, auf welche das Ge- oder gar Internierung völlig vermieden werden. Die Kranken, die dem Wege dahin mußte W. einen dunkeln Gang passieren. Von hier aus richt denn auch erkannte. gewahrte W., daß in einer Luke Licht brannte. Da es den SchauerAngehörigen derselben oder die Heimatsbehörden dürfen in keiner Teuten des öftern von den Schiffsoffizieren bezw. von ihren Arbeit- Um den Parteigenossen Gelegenheit zu Weihnachts- Einkäufen zu zeige an die Polizei findet nicht statt. Jede Kranke, die in einer Weise für die Kurkosten in Anspruch genommen werden. Eine Angebern zur Pflicht gemacht wird, darauf zu achten, daß wegen der geben, wird die Buchhandlung des Vorwärts" von solchen Anstalt behandelt wird, erhält einen Freibrief gegenüber der Samit verbundenen Feuersgefahr in den Luken, wo nicht gearbeitet heute jeden Abend bis 8 Uhr, Freitag und Sonnabend bis 9 Uhr Bolizei. Nur wenn die Kranke sich den Anweisungen der Anstalt wird, auch kein Licht brennen darf, begab sich W. nach der Luke, unt geöffnet sein. die Lampe auszulöschen. Bei dieser Gelegenheit stürzte er infolge nicht fügt, soll sie nnter Polizeiaufsicht gestellt werden können. Die Offenstehens einer Schottenthüre in die Tiefe und erlitt einen Polizei würde also eine Art Schredgespenst sein für die Widerspenstigen. Die Furcht vor der Polizei würde dann die Prostituierten tomplizierten Schädelbruch. willig behandeln zu lassen, als der Sittenpolizei in die Häude au in diese Anstalten führen und sie würden es vorziehen, fich freifallen. Mit diesen Vorschlägen sei aber notwendigerweise verbunden die Förderung einer Vermehrung der jegt ungenügenden Bettenzahl 9. Dezember 1902. Zur Bleiweißfrage macht der Gewerbe- Inspektor Dr. Hende in Wesel in Nr. 11 der" Socialen Praris" vom 11. Dezember auf das Lithopon oder Zintfulfidweiß aufmerksam. Das Zinksulfidweiß ist ungefährlich, hat auch vor dem Bleiweiß technisch viele Vorteile und ist billiger wie diefes. Nur ist es nicht so wetterbeständig und der Anstrich wird im Sonnenlicht mit der Zeit grau. Außerhalb des Betriebes. " Verschiedene Mißstände in Bäckereien sind von uns bekanntlich Die Berufsgenossenschaft lehnte eine Entschädigung ab, indem sie Zuschrift in Nr. 275 des Vorwärts" zur Sprache gebracht worden. auf Grund einer uns von der Drganisation der Bäder überreichten geltend machte, daß W. durch eigenmächtiges und verbotswidriges Wir waren dabei so rücksichtsvoll, die Namen und Adressen der in Borgehen die gewöhnliche Betriebsgefahr ganz wesentlich erhöht und Betracht kommenden Bäckermeister nicht zu nennen und nahmen an, sich dadurch außerhalb des ordnungsmäßigen Bedaß diese Herren sich durch den Artikel an sich und die inzwischen für Geschlechtskranke. triebes gestellt habe. angespornt würden. Dies unser Verhalten bengt das Drgan der von der Polizei vorgenommenen Recherchen zu größerer Reinlichkeit Dr. Blaschto betont, daß die regelmäßig fontrolliertent reattionären Bäderinnung„ Germania" nun zu folgendem Hoheitsausbruch: Das Schiedsgericht lehnte gleichfalls die Entschädigungspflicht unter folgender Motivierung ab: Es fonnte nicht zu der lieber zeugung gelangen, daß der Unfall, wenn auch vielleicht zeitlich und örtlich, so auch ursächlich mit dem Betriebe in Zusammenhang stand. Die Gefahr, in deren Folge W. sich das Trauma zuzog, war feineswegs eine folche, der er durch den bloßen Aufenthalt auf der Arbeitsstätte ausgesetzt war, vielmehr hat sich 3. unter zeitweiligem Verlassen des ihm angewiesenen Arbeitspostens Raum 2 des Zwischendecks lediglich zu dem Zwecke, jich den Genuß des Rauchens zu verschaffen, also jedenfalls in " Mädchen meist längst immum und dadurch viel ungefährlicher feien als die Anfängerinnen der Prostitution, und daß daher der Erfolg ber Kontrolle fehr zweifelhaft fei. Die Länder, welche die Sitten Beim Schluß unfres Blattes geht uns der Bortvärts" zu, polizei abgeschafft hätten, feien gefundheitlich nicht schlechter daran welcher ja immer mit großem Behagen in allem Schmutz herum als solche, die sie noch hätten. Die Reglementierung demoralisiere wühlt und neuerdings wieder durch die niederträchtigen Capri- Ver- die Mädchen, stoße sie aus der Gesellschaft aus und gewähre ihnen öffentlichungen, besonders auch durch seine Denunziationen gerade auf der andern Seite eine Art von Patent zur Ausübung im Bäckereibetriebe gezeigt hat, wieviel ihm die Ehre seiner Neben des Prostitutionsgewerbes. menschen wert ist; diesen Arbeitgebern gegenüber blüht bei ihm ob ein Mädchen wirklich Prostituierte fei; Mißgriffe feien Auch fei oft nicht festzustellen, die Angeberei, und wo jenc traurigen Gestalten können, suchen sie daher unvermeidlich. So würden zum Beispiel in Frankfurt a. M. wicht selten Arbeiterinnen der fittenpolizeilichen Kontrolle unter-| des Pförtners aus Gasgeruch verbreitete. Da die Thür verschlossen| belegen seien, um dem bisherigen Zustand, daß eine Seite der worfen; in Anhalt sei sogar vor einige Jahren ein Erlaß ergangen, war, so schlugen sie die Scheiben ein, verschafften so dem Gase Ab- Frankfurter Allee zu Lichtenberg, die andre zu Berlin gehöre, ein wonach Mädchen, auch wenn sie unentgeltlich mit mehreren Männern zug und sich selbst Zugang zu dem Raume. Leider tamen sie schon Ende zu machen, aber einem Einverleiben weiterer Gebietsteile verkehrt hätten, unter Kontrolle gestellt werden könnten. Blaschko zu spät. Der Pförtner lag tot in seinem Bett und keine Bemühungen könne nicht näher getreten werden. meint, daß die heutige Sittenpolizei durch ihre Strenge nur zur Ver- fonnten ihn mehr ins Leben zurückrufen. Der Gashahn war nicht Dem Plane der Stadtwerdung stehe der Minister noch genau fo heimlichung führe und dadurch geradezu gesundheitsschädlich wirke. ganz geschlossen. Entweder hatte ihn Lück nicht ganz zugedreht, als gegenüber, wie er gelegentlich im Abgeordnetenhause ausgeführt. Er hält das Princip der freiwilligen Behandlung für das wirksamste, er schlafen ging, oder durch eine zufällige unglüdliche Handbewegung Borortsgemeinden, bei denen die finanziellen und sonstigen Voraus wenn auf der andern Seite die schon bestehenden gesetzlichen Be- wieder etwas geöffnet. Da er etwas taub war, so hörte er nicht, fegungen gegeben, werde die Annahme der Städteverfassung nicht stimmungen, welche die Verlegung des öffentlichen Ausstandes, die daß Gas ausströmte. Ermüdet schlief er bald ein und fand seinen versagt werden. öffentliche Ruhefstörung und die Ülebertragung der Geschlechtskrant- Tod. Für die Annahme eines Selbstmordes liegt nicht die geringste Dem Stadtwerdungsprojekt förderlich würde nach Meinung des heiten unter Strafe stellen, boll ausgenutzt würden. Veranlassung vor. m Ministers eine Vereinigung der drei Vorortsgemeinden Lichtenberg, Die jüdische Gemeinde ist kein Geschäftsbetrieb. Die Errichtung Eine Privat- Beleidigungsklage gegen den Syndikus des Ver- Rummelsburg und Stralau zu einer Gemeinde sein, die dann wohl einer Betriebs- Krankenkasse für alle Angestellten der Berliner jüdischen bandes deutscher Milchhändler, Rechtsanwalt Dr. Ia tau, hat der als eine leiſtungsfähige Stadtgemeinde zu betrachten wäre und auf juristischen Gutachtens des Justizrats Dr. Lachmann, abgelehnt mit den Mitgliedern des Vorstandes und Aufsichtsrats der MilchGemeinde ist von der Repräsentantenversammlung, auf Grund eines Landtags- Abgeordnete Dekonomierat Ring- Düppel gemeinsam Begünstigung zu rechnen habe. worden. Das Gutachten führt aus, daß die jüdische Gemeinde- Ver- centrale foeben angestrengt. Die Klage gründet sich auf eine waltung unmöglich als Betrieb im Sinne des Krankenversicherungs- Aeußerung über das Geschäftsgebahren der Milchcentrale, die in der Gesezes angesehen werden könne. September- Sigung des Vereins Berliner Milchhändler gefallen fein foll. Herr Dr. Flatau hat seiner Zeit die beanstandete Aeußerung öffentlich bestritten und auf ein Mißverständnis zurüdgeführt. Von der gesicherten Existenz des Proletaricts. Eine Barteigenoffin fendet uns folgende Buſchrift: Die Kinder der von ihrem Ehemann verlassenen Waschfrau Zupke hatten, um die Mutter beim Broterwerb zu unterstüßen, mit Scheuerrohr gehandelt; dafür wurde die Mutter mit drei Tagen haft bestraft. Niemand nahm sich während dieser Tage der Kinder an und schüßte sie vor Sunger. Ein Elendsbild aus unsrem christlichen Staate bietet überhaupt diese Familie dar. Die Mutter wohnt mit ihren 5 Kindern Barnim: straße 8, Hof im Keller, dessen Dielen verfault sind; Pilze wachsen an den Wänden der dicht neben dem Klosett belegenen Wohnung. Niemand wird es wundern, daß bereits drei der schlecht genährten und ungenügend bekleideten Kinder tuberkulös find. Der Aelteste war bisher Laufbursche und verdiente 10 M. wöchentlich, doch erkrankte er vor mehreren Wochen und erhält nun ein Krankengeld von zwei Mark! Weiter sind ein 13jähriges Mädchen und ein Sjähriger Knabe bereits von der Schule suspendiert wegen beginnender Tuberkulose. Die Frau selbst leidet an einem offenen Fußschaden. Nun erhält die Unglückliche seit kurzem 10 M. Armenunterstüßung; weiteres könne man nicht für sie thun. So sagen der Bezirksvorstand sowohl wie der Pfarrer und der Schulvorstand; der Bezirk sei zu arm. Sollte es wirklich nicht möglich sein, das Elend diefer Unglüdlichen zu lindern? ant " und er Rechte in der Gemeinde Lichtenberg wieder auf dem alten Fleck an Damit scheinen die jahrelangen Kämpfe um Erlangung städtischer gekommen zu ſein. Trotz dem vor Jahren einstimmig gefaßten, von erwerben, hat der Minister" amtlich" sich mit der, für die der Gemeindevertretung wiederholten Beschluß, die Stadtrechte zu 45 000 Seelen zählende Landgemeinde Lichtenberg zur Lebensfrage" gewordenen Sache noch nicht befassen können! Unter Mitnahme von 100 Mark ist der in der Weingroßhandlung von Glaser in der Kaiserstraße 34 angestellt geweſene Hausdiener Sizung vom Donnerstag sämtliche im November erfolgten StadtDie Rigdorfer Stadtverordneten- Versammlung erklärte in ihrer Hugo Baewer verschwunden. Man nimmt an, daß der noch jugend- verordneten- Wahlen für gültig. Unter den Gewählten befinden sich liche Mann nach Hamburg gegangen ist, weil er abenteuerliche bie Parteigenossen Geride, E. Grüning, C. Heinrich, Pläne im Kopf hatte und oft davon sprach, daß er zur See ins Ausland gehen wolle. Faustner und Fr. Hoppe. Nach Erledigung der Wahlen in die Verwaltungsdeputationen entwickelte sich eine Socialistendebatte, Auf der Straßenbahn schwer verunglückt ist in der vergangenen mastiert durch Strähwinkelei, hervorgerufen durch einen vom Magistrat Nacht um 1 Uhr der 46 Jahre alte Maurerpolier Franz Schön aus aufgenommenen Antrag der Centralkommission für die der Friesenstr. 10. Der Mann wollte vor dem Hause Lothringer- Strantentassen Berlins und Umgegend, ihr zwischen straße 72 vom Mittelwege nach dem Bürgersteige gehen, übersah Neujahr und Ostern an acht Tagen von 8 bis 10 Uhr abends die einen Ringbahnwagen, der vom Rosenthaler Thor her tam und Aula des Realgymnasiums geheizt und beleuchtet unentgeltlich zur geriet unter die vordere Plattform. Die zu Hilfe gerufene Feuer Verfügung zu stellen, damit dort von Aerzten populärwissenschaftwehr fandte zwei Züge, um ihn aus seiner schrecklichen liche hygienische Vorträge gehalten werden können. Die Mehrheit Lage zu befreien. Der Verunglückte war am Kopf, Kopf, an ließ nämlich durch Herrn Noster den Antrag stellen, den Armen, der rechten Körperseite und innerlich diese jezt dringende Angelegenheit der Gesundheits schiver verletzt und mußte mit einem Koppschen Rettungs- Kommission zu überweisen, und der Antrag wurde später wagen nach dem Krankenhaus am Friedrichshain gebracht worden. dahin erweitert, daß sich die Gesundheitskommission erst mit den Hier kam er aus der Besinnungslosigkeit so weit wieder zu sich, daß Rigdorfer Aerzten in Verbindung setzen und sie befragen solle, ob er Namen und Wohnung angeben fonnte. sie nicht solche Vorträge halten wollten. Die Debatte ergab, daß Kindervorstellung. Neben den von pädagogischen Gesichtspunkten man die Centralfommiffion für eine socialistische Einrichtung hält Der Kartoffelmangel und die hiermit verbundene Teuerung dieses aus veranstalteten Schülervorstellungen im Schiller- Theater spielt Humanität und der medizinischen Aufklärung getragenen Bestreben nur deshalb ihrem menschenfreundlichen, vom Geiste der so wichtigen Nahrungsmittels, über welchen bereits berichtet wurde, our jebigen Weihnachtszeit die Aufführung dramatisierter Märchen in der städtischen Aula keinen Platz gewähren will. Herr R a hmig hält noch immer an. Nicht nur, daß durch eingetretenen Frost die in verschiedenen Berliner Theatern eine beträchtliche Rolle. Eine Zufuhr wesentlich erschwert wird, werden auch die hier lagernden höhere Bedeutung wohnt ja weder der Darstellung noch den dar- besonders, der sich durch eine gewisse Offenheit auszeichnet, ließ dies so empfindlichen Knollen durch die Kälte verdorben, und die Klagen gestellten Stüden bei, ja man kann im Grunde nicht einmal von deutlich durchblicken. Er sprach auch von dem scharfen Winde, der Andre Redner der Mehrheit, so der Hausfrauen über füße Kartoffeln mehren sich täglich. Die Ver- einem erzieherischen Wert solcher Aufführungen reden. Aber viel- von einer gewissen Stelle weht. lufte, die die Kartoffelhändler so erleiden, find ganz bedeutend und leicht gerade weil das zuletzt genannte Moment den dramatisierten Herr R.-A. Abraham, suchten ihre Absicht und ihre Gründe zu führen leider zu einer weiteren Erhöhung der Verkaufspreise. Märchen fehlt, sind sie in der Kinderwelt stark begehrt. Geht man bertuschen, indem sie vorgaben, sie wollten die Rigdorfer Aerzte nicht deren Wünschen auf den Grund, so ergiebt sich, daß nicht nur das zurückseßen und nicht dadurch schädigen, daß die Berliner Aerzte, Die Brände häufen sich in erschreckender Weise. Donnerstagabend ganz kleine Volt, sondern auch größere Kinder weit mehr Verlangen welche referierten, die Patienten nach sich zögen. Ver wurden in kurzer Zeit nicht weniger als acht Feuer gemeldet und in tragen, im Central- Theater Schneeweißchen und Rosenrot" zu sehen, geblich mühten sich unsre Genossen Conrad und Dr. SilberDer letzten Nacht fast ebenso biel, darunter wieder mehrere fehr als im Schiller- Theater Minna von Barnhelm". Daß dem so ist, ſtein, sowie die Herren Hesse, Mier, Bürgermeister Voigt gefährliche Kellerbrände. In der Potsdamerstr. 108 stand abends ist kein Schade, und die Schulleitungen vergäben sich nichts, wenn und Stadtrat Dr. Zimmer, den Standpunkt der Herren durch Vernunftsein Droguenkeller in Flammen. Diese und der Qualm von Stroh, fie der Jugend nicht allein klassische Meisterwerke, sondern auch die gründe aller Art zu erschüttern. Selbst das Argument, daß es doch Betroleum 2c. erschwerten das Vordringen der Mannschaften un nur auf Auge und Ohr berechneten Märchenvorstellungen zugänglich Geschlechtskrankheiten gäbe, 30g nicht. keine socialdemokratische Zahnheilkunde und feine politischen gemein. Die Sappenre konnten den Brandherd nur, mit Giersberg- machten. Man muß nicht immer hoch hinaus wollen und auch daran die Mehrheit, als Herr Stadtrat Dr. Zimmer be Großen Radau machte ichen Rettungsapparaten und Rauchtappen ausgerüftet, erreichen. denken, daß die kindliche Phantasie ebenfalls ihr bißchen Nahrung tonte, ein wie geringes Opfer hier im Interesse der öffentMehrere Feuerwehrmänner erkrankten unter der Einwirkung des haben will. Jahraus, jahrein sind die Berliner Kinder, von den tonte, ein wie geringes Opfer hier im Interesse der öffentRauches und mußten mit Sauerstoff behandelt werden. relativ wenigen Begüterten abgesehen, in die Steinwüste gebanntlichen Gesundheitspflege gebracht werden solle, und als Ferner wurden noch Kellerbrände aus ber Adolfstr. 12a, und von nichts als von trifter Nüchternheit umgeben. betonte, daß ja die Mehrheit der Versammlung Grenadierstr. 40, Triftstr. 5, Kaiser Wilhelmstr. 18a und andre stohlen kann sich das Großstadtkind hinseßen und aus einem zerlesenen allerdings nie gewillt sei, für die öffentliche gemeldet. Besonders in der Grenadierstraße hatte der 1. Löschzug Büchlein die Gestalten der lieben deutschen Märchenwelt in sich auf- Gesundheitspflege viel auszugeben. Auf Antrag Tange zu thun. Schaufensterbrände beschäftigten die Wehr in der nehmen. Nun ist Kindervorstellung, nun werden„ Aschenbrödel" der Socialdemokraten wurde namentlich abgestimmt. Die UeberBohenstraße 42 und Reinidendorferstr. 70. In der Sellerstr. 15a, oder„ Dornröschen" zu Wesen von Fleisch und Blut, reden in einer weisung an die Gesundheitsdeputation, wodurch natürlich die nicht weit von der Brandstelle der städt. Gasanstalt, mußte ein Belt von bunten Farben und flüstern eine menschliche Sprache: Vorträge für das nächste Vierteljahr unmöglich Wohnungsbrand gelöscht werden. Wegen eines Wafferrohrbruchs er- Wen sollte das nicht packen? So geht denn ein gar nicht zu gemacht sind, wurde mit 30 gegen 12 Stimmen angenommen folgte ein Alarm nach der Friedrichstr. 153a. In der Kaiserstr. 35 bändigendes Gewisper durch den weiten Zuschauerraum, überall regt Dagegen stimmten nur die Socialdemokraten und die Herren brannten im 3. Stock des Quergebäudes Spielsachen, Kisten u. a., und bewegt es sich in froher, gespannter Erwartung. Und wenn Mier( liberal) und Heſſe( wild). Die schon im„ Vorwärts" in der Weberstr. 26 Betten, Kleider u. a., Möbel und Gardinen dann der Vorhang endlich aufgeht und unter Bliz und Donner veröffentlichte Petition des Innungsausschusses, die Vornahme von gingen in der Lüneburgerstr. 8 in Flammen auf und Theerstride 2c. gepolter nicht allein der Prinz mit seinem glänzenden Gefolge, Gewerbegerichts Wahlen an Sonntagen durch das Ortsstatui in der Hirtenstr. 22. In der Linienstr. 161a mußte ein Feuer ge- fondern auch der verwunschene Bär bei Schneeweißchen und Rosen- auszuschließen, wurde von der Mehrheit dem Magistrat zur Belöscht werden, das in einer Küche ausgekommen war. Gestern früh rot erscheint, dann pocht nicht allein das Kinderherz, sondern auch rücksichtigung überwiesen, nachdem Conrad( Soc.), Preßler um 9 Uhr wurde die Raschigsche Goldleistenfabrik am Engelufer 1c, der Erwachsene wird seiner Sorgen ledig und ist froh im Anblick der( Soc.) und Wach( Soc.) energisch dagegen gesprochen hatten und Ecke der Köpnickerstraße, von einem Brand beschädigt. Abends brannte kleinen Welt die rings um ihn noch leise schwast. So liegt für den, für den Magistratsantrag, über die Petition zur Tagesordnung in der Brunnenstr. 180 am Rosenthaler Thor das Schaufenster eines der mit den Kindern weben und fühlen kann, in einer Märchen- Vor- überzugehen, eingetreten waren. An die öffentliche schloß sich eine Schuhwaren- Geschäfts. In der Oranienstr. 170 mußte ein Schornstellung des Central- Theaters viel, viel mehr als auf dem Theater- geheime Sigung, in der unter anderm die Eingemeindungssteinbrand beobachtet werden. Ferner wurde die Feuerwehr nach zettel zu lesen steht. angelegenheit erörtert wurde. der Wallstr. 15 und dem Engel- Ufer 1 B gerufen, wo Kartonagen, Bernau. Die Eröffnung der Untergrundbahustation Knie" und des BeBedenkliche Krankenhaus- 3ustände famen Regale u. a. brannten. triebes auf der Strede Knie- Boologischer Garten erfolgt nach fürzlich in der Generalversammlung der hiesigen Orts- Krankenkasse Wegen Arbeitslosigkeit tollte sich vor vierzehn Tagen ein neueren Beschlüssen der Betriebsverwaltung bereits am nächsten für Handwerker zur Sprache. Das Krankenhaus wird nicht selten Schlosser Hermann Thiemann das Leben nehmen, wurde aber ge- Sonntag. Wochentags verläßt der erste Bug früh 5 Uhr 20 Minuten von Durchreifenden in Anspruch genommen, welche fußkrant find rettet. Aus der Charité am Montag entlassen, sprach er die Absicht die Station Knie", während der lezte Zug 12 Uhr 43 Minuten und ihre Wanderung nicht fortseßen fönnen. Doch auch die Krankenaus, zunächst nach der Herberge in der Oranienstraße zu gehen, ist über Potsdamer Platz und in direktem Verkehr bis Warschauer Brücke kassen müssen die Heilanstalt natürlich benutzen, obgleich die Mitaber dort nicht gewesen. Vielleicht ist er gleich zu einem Gummi- nachts um 12 Uhr 40 Minuten abfährt. Am Sonntag ist die glieder auf dies Institut wegen des Mangels an erforderlicher waren- Fabrikanten gegangen, der sich einmal nach ihm erfundigt Abfahrtszeit des letzten Zuges über Botsdamer Plaz auf 12 Uhr Reinlich feit feineswegs gut zu sprechen find. Ein Staffentranter hatte, um ihn in Arbeit zu nehmen. Thiemann wird in seinem 53 Minuten angefeßt. Sämtliche Fahrkarten, die über die Möckern- hatte sich vor kurzen bei dem Koutrolleur der Ortskasse darüber eignen Jntereffe ersucht, schleunigst seine Wohnung den Berliner Brüde oder Bülowstraße hinaus gültig find, berechtigen zur Fahrt beschwert, daß er sich im Strantenhause Ungeziefer zugezogen Neuigkeiten", Berlin SW, Rochite. 31 I, mitzuteilen, mündlich oder von Osten nach Westen oder umgekehrt direkt oder über Botsdamer ich von der Richtigkeit seiner Angaben zu überzeugen, ergab sich, habe. Ms der Vorstand darauf den Kranken besuchte, um schriftlich. Play. Der Fahrpreis für die ganze Strede Knie- WarschauerEine Diebesjagd gab es in der Nacht zum Freitag im Scheunen- Brüde beträgt 20 bezp. 30 Pf., für die Strede Knie- Prinzenstraße daß der Unglüdliche so arg vom Ungeziefer zerfressen war, daß er viertel. Dem Wild- und Geflügelhändler Feller waren fürzlich von oder Potsdamerplatz 15 bezw. 20 Pf., für die Strecke Knie- Bülow- einem Bodenkranken glich. Ein aus dem Krankenhause entlaffener Bäcker wurde, als er wieder bei seinem Meister in Arbeit treten Einbrechern eine Menge Gänse gestohlen worden. In der Nacht straße 10 beziv. 15 Pf. wollte, von diesem mit dem Auftrage zurüdgefchickt, daß er sich erst zum Freitag sah nun ein Wächter vor dem Hause Prenzlauerstr. 6, Wegen des Weihnachtsverkehrs werden die Eilgüter- reinigen laffen solle. Fälle ähnlicher Art tamen mehrfach vor und ein in dem Feller seinen Vorratskeller hat, einen Handwagen mit zwei bfertigungsstellen der hiesigen königlichen Eisenbahn Stadtverordneter, der Mitglied der Krankenhausdeputation ist, mußte die vollen Säden stehen. Schon durch Fühlen überzeugte er sich, daß direktion am nächsten und dem darauf folgenden Sonntag( 14. und Berechtigung der Klagen zugeben. Der Magistrat fagt, daß er schon diese wieder Gänse enthielten. Bevor er noch weitere Maßnahmen 21. Dezember) für das Publikum länger geöffnet fein, als 175 Mart für Desinfektionszwede hergegeben habe, doch sei dieſe treffen konnte, tamen zwei Kerle aus dem Hause heraus und liefen sonst, nämlich von 7 bis 10 Uhr vormittags, bon 12 bis 2 Uhr und Ausgabe nußlos gewesen. Beschwerden der Krankenkassen- Vorstände eiligst davon. Der Wächter verfolgte fie, bis in der Weydingerstraße von 5 bis 7 Uhr nachmittags. Sonst sind die Stellen bekanntlich haben nichts gefruchtet; kürzlich erhielt ein Kassenbeamter vom einer von einem Schußmann und der andre von einem Kutscher fest- nur je zwei Stunden an den Sonntag- Vor- und Nachmittagen Magistrat die Antwort, man möge froh sein, daß man die Kranken genommen wurde. Es war ein guter Fang, den man gemacht hatte. geöffnet. noch in dies Krankenhaus schaffen tönne. Wenn es wahr ist, was ein Stadtverordneter sagte, uämlich, daß das Krankenhaus der Stadt Bernau im Kreise noch als Muster gelte, dann kann man sich einen Begriff von den andren Krankenanstalten machen. " Oft nur ver = Lung bei Fechner, Oppenstr. 56. Tagesordnung:„ Der Umsturz im Adlershof. Sonntagnachmittag 3% Uhr öffentliche Versamm Reichstage."( Fortsetzung des Referats der am Donnerstag aufgelösten Mitglieder Versammlung des Wahlvereins.) Diskussion. Der Vorstand. Die Gemeindevertretung von Ober Schöneweide hat in ihrer gestrigen Sitzung den Bau eines Rathauses beschlossen. Die Bautosten sollen, abgesehen von der inneren Einrichtung, 350 000. betragen. Das Gebäude wird auf dem etwa 1600 Quadratmeter umfassenden Schmuckplatz in dem neueingemeindeten Ortsteile er richtet werden. Zur Erlangung von Entwürfen für den Bau ist ein Preisausschreiben unter den deutschen Architekten erlassen worden. Die Entwürfe müssen bis zum 15. April 1903 im Gemeinde- Amt eingereicht werden. Als Preise für die besten Arbeiten sind 2500, 1500 und 1000 M. ausgesetzt. Die Ertappten, ein Schlächter Ehlert und ein Kellner Schulz, sind Treptow- Sternwarte. Am Sonntag, den 14. Dezember, finden beide schon wiederholt bestraft; einer hat schon Zuchthaus gehabt auf der Treptow- Sternwarte die legten Vorträge vor dem und steht unter Polizeiaufsicht. Sie hatten einen Handwagen von Weihnachtsfeste statt, und zwar spricht Direktor Archen hold nach der Straße gestohlen, das Haus und den Keller erbrochen und schon mittags um 5 Uhr über„ Die Bewohnbarkeit der Welten" und um ihre Auswahl getroffen, als das Auftauchen des Wächters fie ber- 7 Uhr über Bulfanausbrüche und ihre atmosphärischen Folgeanlaßte, die Beute im Stich zu laffen und das Weite zu suchen. Erscheinungen". Jezt ist der Orionnebel bereits um 8 Uhr Der am schwersten vorbestrafte Einbrecher bat den Kutscher, der ihn abends mit dem Riesenfernrohr zu sehen. packte, ihn doch laufen zu laffen, da er sonst mindestens fünf Jahre Zuchthaus bekomme. Der Kutschet hatte aber für diesen„ mildernden Bon den Tondichter- Abenden des Schiller Theaters follen Umstand" tein Verständnis. auch die Vertreter der heiteren und leichteren Tonkunst nicht ausgeschlossen sein. Nachdem bereits Johann Strauß und Wieder ein Kind verbrannt. Die Frau des Arbeiters Stieburg, acques Offenbach zu Worte gekommen find, foll der nächste welcher in der driften Etage des Hauses Ebersstr. 5 wohnt, Tondichter- Abend( Sonntag, den 14. Dezember) Franz b. Suppé, war gestern mittag fortgegangen, um ihrem Manne das Essen dem Komponisten der bekannten und beliebten Operetten„ Die schöne zu bringen. Sie hatte ihren zweijährigen Sohn allein Galathee"," Fatiniza" und" Boccaccio" gewidmet ſein. Den einin der Wohnung zurüdgelaffen. Um 12 Uhr wurde die Feuerwehr leitenden Vortrag hält Dr. Leopold Schmidt. Die Gesangsvorträge von Bewohnern des genannten Hauses zur Hilfe gerufen, weil in haben die Damen Helene Lieban und Betsy Schot sowie die Herren der Kieburgschen Wohnung Feuer ausgebrochen war. Das Kind hat Julius Lieban und Hjalmar Arlberg übernommen. wahrscheinlich mit Streichhölzern gespielt, wobei das Bett in Brand geraten war. Das Feuer fonnte schnell gelöscht werden, doch mußte das Kind, welches schwere Brandwunden erlitten hatte, von den Samaritern der Wehr mit einem Notverband versehen und nach Die Eingemeindung Lichtenbergs in Berlin durch den Minister der Unfallstation in der Bahnstraße gebracht werden. Hier erkannte in Frage gestellt! man sofort die kritische Lage, in der fich der Kleine befand, und schaffte ihn schleunigst nach dem Elisabeth- strankenhause. Dort erlag Gemeindevorsteher, Bürgermeister Ziethen beim Minister des Innern listen zur Gewerbegerichtswahl in der Zeit vom 11. bis Auf Beschluß der Lichtenberger Gemeindevertretung hatte der Steglit. Laut amtlicher Bekanntmachung liegen die Wählerer jedoch seinen schweren Verlegungen bald. Die häufigen Mahnungen, eine Audienz nachgefucht, die dieser am Donnerstag gewährte. Der 22. Dezember auf dem Rathaus während der gewöhnlichen DienstFeuerzeug nicht in den Bereich fleiner Kinder kommen zu lassen, Minister meinte, obwohl ein offizieller Antrag noch nicht vorläge stunden aus. Außerdem ist, einem von der Arbeiterschaft geäußerten verhallen noch immer ungehört. und demnach, das Gesamtministerium zur Frage der Einverleibung Einer Leuchtgasvergiftung zum Opfer gefallen ist in der ver- Lichtenbergs in Berlin noch nicht Beschluß faffen konnte, tönne er Wunsch entsprechend, die Einsicht der Wählerlisten auch abends von gangenen Nacht der 28 Jahre alte Pförtner Walter Lüd aus der einer Einverleibung der östlichen Vororte in die Reichshauptstadt 6-8 Uhr und Sonntags von 8-12 Uhr gestattet. Wer nicht in der Einspruch gegen die Belle- Alliancestr. 106. Der unverheiratete junge Mann hatte hier nicht das Wort reden. Berlin hätte vor zehn Jahren die Gelegen- Wählerliste steht, ist nicht wahlberechtigt. im Erdgeschoß eine Stube mit Gaslicht, in der er wohnte und schlief. heit wahrnehmen sollen, zur Zeit sei eine Vergrößerung Berlins Richtigkeit der Wählerliste muß spätestens drei Tage nach beendigter Gestern abend begab er sich um 11 Uhr zur Ruhe. Als heute nicht erwünscht. Möglich sei eine Zustimmung zu einer etwaigen Auslegung beim Gemeindevorsteher erhoben werden. 11% morgen um 6 Uhr Hausdiener der auf dem Grundstück gelegenen Bier- Arondierung des Gemeindebezirks Berlin durch Einverleibung der Lebhafte Klage führen in Charlottenburg die kleinen glode ins Geschäft tamen, uahmen sie wahr, daß sich von der Stube Ortsteile Lichtenbera und Rummelsburg, die innerhalb der Ningbahn Kohlenhändler. Der Coats ist dort nicht nur teurer, sondern auch Aus den Nachbarorten. Nieder- Schöneweide. Der Wahlberein hält heute abend 81 Uhr Bericht aus der Generalversammlung des Kreises steht auf der feine regelmäßige Versammlung bei J. Franz, Grünauerstr. 5 ab. Tagesordnung. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. fnapp geworden. Darunter leiden am meisten die Kleinen Händler, Die Straßenbahn- Angestellten in Mailand sind in den Aus- 13immerstr. 60. die oft drei bis vier Stunden warten müssen, während die Abnehmer stand getreten. Sie verlangen Erhöhung ihrer Gehälter. Etiva größerer Mengen schneller abgefertigt werden, und dann nicht selten 100 Wagen, die noch im Verkehr sind, werden polizeilich beschützt. doch nichts bekommen. = Groß Lichterfelde. Bei der Wahl zu dem neu errichteten Gewerbegericht wurden die Kandidaten der freien Gewerkschaften ohne Gegenkandidaten gewählt. Der Gemeinderat will sich bei der Ungültigkeitserklärung der legten Gemeinderats- Wahlen durch den Bezirksausschuß noch nicht beruhigen und hat beschlossen, das Ober- Verwaltungsgericht anzurufen. Das wird der Gemeinde nur unnüze Kosten verursachen. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Gerichts- Zeitung. Gemütlichkeit VI", Gleize, Charlottenburg, Strumme straße 69.„ Guter Zug", Eberswalderstr. 3. Pfälzer", Hoffmann, Swinemünderstr. 47.„ Einigkeit IV", Gärisch, Neu- Bittau.„ Weichsel duft I", Pappel- Allee 34." Fortuna", Rüdersdorf, Stolpbrüd. Berolina", Teltow, Hoher Steinweg 41( alle 14 Tage)., Grüne Rose", Friedenstr. 91. Dornröschen", Fennstr. 5. Henteltöppfen", Zimmer, Lorgingstr. 32. Wilde Rose", Neu- Weißensee, Lichtenbergerstraße 15. Nasenwärmer", Eyser, und die folgenden Tage die zweite Straffammer des Landgerichts I Sträftige Lunge", Mertens, Liebigftr. 47. Ein Prozeß um die Brandtsche Millionen- Erbschaft wird heute Freie Alliance", Bärsch, Drontheimerstr. 1 c. Dunderstr. 88. Grüne Eiche II", Rigdorf, Lange, Glasowstr. 33. beschäftigen und in weilen Kreisen Aufsehen erregen. Verstoppte Piepe", Chriftleidigung des Majoratsherrn, Ehrenmitglieds der medizinischen Wegen Be- burgerstr. 39. Alpenblüte", Freulich, Mendelssohnstraße. Central- Raucherbund. Zuschriften find an leist, Rigdorf, JuliusFakultät in Halle, Abg. Graf Sholto v. Douglas, hat sich der straße 26, zu richten. Lange Pfeife", Rigdorf, Knesebeckstraße 20. Maurermeister Friedrich Brandt in Berlin, wegen Beleidigung Glück auf", Rirdorf, Ringbahnstr. 24. Frohsinn", Knesebeckstraße, bei und versuchter Erpressung der Kaufmann Wilhelm Bethke in Sparenberg. Kurze Pfeife", Rirdorf, Mainzerstr. 4. Ohne Zwang", Neu- Rahnsdorf zu verantworten. Ueber die Brandtsche Millionen- Rirdorf, Knesebeckstr. 118. Erbschaft sind schon ganze Aftenberge zusammengeschrieben worden, 1. Männer- Abt. Friedenstr. 37. Arbeiter Turnerbund. Turnv." Fichte", Berlin, abds. 8-10 Uhr: 3. Männer- Abt. Boechstr. 17/20. eine Unzahl von Personen hat sich damit beschäftigt und im Aus- 7. Männer- Ath. Reichenbergerstr. 131-132. 8. Männer- Abt. Höchste Ein erfolgreicher Streit. In der Eisengießerei und Maschinen- wärtigen Amte ist diese Erbschaftsangelegenheit das Schmerzenskind straße 36/37. 2. Lehrlings- Abt. Stalizerſtr. 55-56.- 4. Lehrlings- Abt. fabrik von Jachmann, Moabit, ist im Sommer zwischen Meistern der Geheimen Räte gewesen, die sich viele Jahre damit abzuquälen Siemensstr. 20( Moabit). 5. Lehrlings- Abt. Ackerstr. 67." Freie Turner und Formern die beiderseits unterschriftlich anerkannte Verein hatten. Die Angelegenheit hat auch die maßgebenden Personen im schaft Johannisthal" abds. 9-10 Uhr Senftleben. Turnerschaft d. V. barung getroffen worden, daß sämtliche Arbeiten nur nach Gewicht Auswärtigen Amt mehr als einmal beschäftigt. Im Jahre 1791 " Rereus"( gegründet 1882), 1. Lehrlings- Abt. 8-10 Uhr abds. ManteuffelArbeiter- Turnb." in Adlershof, Padden- Villa, Rudower Chauffee, bezahlt werden sollten, Aenderungen durften nur im gegenseitiger starb zu Amsterdam der Großkaufmann Johann Konrad Brandt. Straße 7. Männer Abt., Mittwochs Lehrlings- Abteilung. Einverständnis erfolgen. Den Sommer und Herbst, als in dem Be- r hinterließ ein Vermögen von vielen Millionen Gulden in bar, Gesang, Turn- und gesellige Vereine. Sportverein„ Herkules", triebe reichlich zu thun war, ging alles gut. Vor einigen Tagen wertvolle Liegenschaften usw. Laut Testament vom Jahre 1786 fiel Battstr. 3. Berliner Arbeiter- Ruderverein" Freiheit" tagt jeden Sonnjedoch erklärte plößlich ein Meister, wahrscheinlich im Auftrage des die eine Hälfte des Vermögens an In an Frankfurterstr. 18. PrivatFabrikanten, zwei Formern, daß sie von jetzt ab die Arbeit nicht mehr verheiratet mit Adam Hahn in und Allart van Meurs in Theater- Gesellschaft Tell", Zorudorferstr. 57. nach Gewicht, sondern stückweise bezahlt bekämen; gleichzeitig fette weiter Che. Die zweite Hälfte bestimmte der Teftator für Evas Deutscher Arbeiterverein Brüssel. Verkehrs- und Vereinslokal er willkürlich den Preis so weit herunter, daß damit überhaupt nicht Tochter aus erster Ehe, für den Fall, daß diese das 25. Lebensjahr Maison du peuple. auszukommen war. Die Former protestierten, gegen das Verhalten erreiche und das evangelisch- lutherische Glaubensbekenntnis abgelegt Arbeiter- Radfahrerbund Solidarität". Gau 9( Prov. Brandendes Meisters. Dieser glaubte aber jetzt in der schlechten Jahreszeit habe. Da dieses Mädchen schon im Alter von 9 Jahren im burg). Alle Zuschriften und Anfragen, den Bund betreffend, sind zu richten an den Gauvorfißenden Karl Fischer, Berlin NW., Waldstr. 8. Waldesgrün", Oberwasser zu haben. Seine Unterschrift galt ihm nichts, er ließ sich Jahre 1792 starb, so war die gestellte Bedingung nicht erfüllt und jeden Sonnabend vor dem 1. u. 15., Brunnenstr. 107. auf teine gütliche Zurücknahme seiner Anordnung ein. Als trob die Hälfte der Erbschaft mußte nun, nach den Bestimmungen des aller Versuche eine Einigung nicht zu erzielen war, legten am Testaments, der deutschen Verwandtschaft zufallen. Die Dienstag sämtliche Former des Betriebs die Arbeit nieder. Die Familie van Meurs soll es dann versucht haben, sich auch in den in der Aula der 69. Gemeindeschule, Kleine Frankfurterstr. 6: Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 14. Dezember, vorm. 88, Uhr, fofort seitens der Organisation eingeleiteten Verhandlungen schienen Besitz der zweiten Hälfte der Nachlassenschaft zu sehen, was indessen Bersammlung. Freireligiöse Borlesung. Um 10 Uhr vorm. ebenanfangs ebenfalls an der Hartnäckigkeit des Fabrikanten scheitern nicht gelang. Die um die Erbschaft geführten Prozesse datieren bis daselbst: Vortrag des Herrn Dr. Bruno Wille:" Die sinnbildliche Be zu wollen. Erst als die Organisation schärfere Maßnahmen in Aus- zum Jahre 1813 zurück. Die van Weurs wurden 1824 endgültig deutung chriftlicher Wunder". Gäste, Damen und Herren, sehr willficht stellte, wurde die Angelegenheit zur vollen Zufriedenheit der mit ihren Ansprüchen abgewiesen und vom Obergericht im Haag kommen. Streifenden erledigt, so daß die Arbeit am Freitag wieder auf- wurde bestimmt, daß die Nachlassenschaft so lange in Asservation Wetter Prognose für Sonnabend, den 13. Dezember 1902. genommen werden konnte. Daß sich die Arbeiter auch in schlechten bleibe, bis sich die richtig legitimierten deutschen Erben melden. Zunächst ziemlich heiter und trocken, später woltig bei sehr lebhaften Zeiten nicht ohne weiteres einseitige Aenderungen der Arbeits- Seitdem find viele in Deutschland ansässigen Familien mit dem südöstlichen Winden und steigender Temperatur; Uebergang zu Thauweiter. bedingungen gefallen lassen, dürfte dem Unternehmer hierbei wohl Namen Brandt in Aufregung verfekt worden und es entstanden Berliner Wetterbureau. tlar geworden sein. allerorten Erbprätendenten, die alle möglichen Versuche machten, in den Besitz der Erbschaft zu gelangen, ohne daß sie dabei Erfolg hatten. In den 60er Jahren soll dann der Buchbindermeister Johann Konrad Andreas Brandt zu Aschersleben einen neuen VerAchtung, Former! Die Gießerei von Eilner, Sebastianstraße, ift gesperrt. Deutscher Metallarbeiter Verband. ( Ortsverwaltung Berlin.) Deutsches Reich. Socialdemokrat. Wahlverein f. d. 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis. ( Südosten.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genoffe, der Glafer Gustav Schmidt Oranienstraße 188, Stadtbez. 85, gestorben ist. 234/7 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute nachmittag um 3 Uhr von der Leichenhalle des Thomas- Kirchhofs in Rirdorf( Hermannstr.) aus statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Central- Verband der Maurer Deutschlands. Zweigverein Berlin. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß am 10. d. M. unser langjähriges und treues Mitglied such gemacht haben, durch Vermittelung des Grafen Douglas seine Erbansprüche zu belveisen. Alle diese Schritte sind ohne Ergebnis geblieben und das Auswärtige Amt scheint den Standpunkt zu vertreten, daß der zweite Teil der Erbschaft an die van Meursschen Gegen das Koalitionsrecht der Arbeiter richtet sich eine Ver: Erben ausgezahlt worden sei. Die Brandtschen Erbprätendenten fügung der Generaldirektion der sächsischen Staatsbahn. Tadurch find andrer Meinung und lassen nicht ab, ihre Ansprüche mit allem wird angeordnet, daß bei Gründung von Verbänden und Vereinen für Eifer zu verfolgen. Ihr Bevollmächtigter ist der Angeklagte Eisenbanbedienstete, und zwar foivohl solcher von Beamten als auch Friedrich Brandt. Für den Grafen Douglas haben sich aus seiner solcher von im Arbeitsverhältnis stehenden Personen, ebenso auch bei Thätigkeit in dieser Angelegenheit starke Unannehmlichkeiten ergeben. der Gründung von Ortsvereinen unverzüglich auf dienstlichem Wege Es wurde plößlich die Behauptung aufgestellt, daß er selbst aus der Meldung an die Generaldirektion zu erstatten ist. Diese Meldung Erbschaftsmasse im Jahre 1868 25 000 Gulden und 1869 hat von dem Vorsitzenden oder Leiter des betreffenden Vereins zu 5 Millionen Gulden erhalten habe. Es wurde behauptet, daß in geschehen. Welchen Zweck diese Verfügung hat, das dürfte ohne den 60er Jahren Unberechtigte als Agenten, mit Erbespapieren beweiteres flar fein. Die Generaldirektion wirft sich zum Vormund waffnet, Gelder aus der Erbschaftsmasse erhielten und sich darunter der Angestellten und Arbeiter auf und will durch die verlangten auch Graf v. Douglas befunden habe. Es wurde behauptet, daß der Meldungen in der Lage sein, dem Personal den Eintritt in solche oben genannte Buchbinder Brandt dem Grafen Douglas alle zur Vereine zu vereiteln, die der Vertretung von Arbeiterinteressen Legitimation dienenden Papiere übergeben habe und bezüglich der dienen. Wer von seinem Recht der Koalition Gebrauch machen will. Herausgabe der letzteren ist es auch zu einem Civilprozeß gekommen. der hat eben den Machtbereich der Generaldirektion der sächsischen Auch Strafprozesse haben sich im Laufe der Zeit aus dem Gegensaz Staatsbahn zu verlassen und sich anderswo eine gute und gesicherte zwischen den Erbprätendenten und dem Grafen Douglas herausEristenz" zu suchen. geschält; in einem solchen hat der letztere schon im Jahre 1897 be= Ausgesperrt sind die Gärtnergehilfen in Plauen i. V., weil sie schworen, nichts aus der Erbschaft erhalten zu haben. Ein seiner einer Organisation beigetreten find, und nicht etwa einer solchen, Beit auf Betreiben einiger Erbprätendenten gegen den Grafen die irgendwelche Beziehungen zu den„ ehrlosen Leuten" der Socials Douglas eingeleitetes Ermittelungsverfahren wegen Unterdrückung demokratie hat. Es handelt sich um den Allgemeinen Deutschen privater Urkunden endete mit der Zurückweisung der Strafanzeige Franz Richter, Gärtnerverein, der christlichen und patriotischen Tendenzen huldigt, seitens der Staatsanwaltschaft. Nun aber verfaßte im Jahre 1900 der aber auch für die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder der Angeklagte Friedrich Brandt eine Broschüre, welche sich betitelte: eintreten will, und das veranlaßt die Arbeitgeber, ihre Gehilfen auf Die Johann Konrad Brandtsche Millionen die Straße zu werfen, damit diese nicht etwa daran denken, ihre Nachlassenschaft in Amsterdam für die Erben in Wochenlöhne, die 12 bis 15 M. betragen, aufgebessert zu verlangen. Deutschland, Sensationsschrift für die Inter13 bis 15 20. essenten". Um diese Broschüre handelt es sich bei dem gegenGewerbegerichts- Wahlen fanden am Mittwoch in 3 widau wärtigen Prozeß. Sie enthält schwere Beleidigungen gegen den statt. Die Beteiligung war nur schwach. Die von unsrer Seite auf Grafen Douglas und beschuldigt ihn u. a., Geldbeträge aus der gestellten Arbeitnehmer wurden mit 171 Stimmen gewählt. Gegen Nachlassenschaft sich rechtswidrig zugeeignet, Urkunden widerrechtlich fandidaten waren nicht aufgestellt. unterdrückt zu haben usw. usi. Für den Inhalt der Broschüre sind beide Angeklagte verantwortlich, Bethke wird außerdem noch der verfuchten Erpressung beschuldigt, weil er kurz vor dem Erscheinen der Broschüre bem Grafen Douglas brieflich mitgeteilt hat, daß die Broschüre am 10. Dezember in Tausenden von Exemplaren versandt werden solle und Graf D. Nachricht geben solle, falls es ihm erwünscht sei, das Erscheinen zu verhindern. Das Vorverfahren hat sich fast 3tvei Jahre hingezogen, da unzählige kommissarische Vernehmungen nötig waren. Für die Verhandlung find 5 Tage angefeßt. Den Vorsitz führt Landgerichtsdirektor Opis. Die Verteidigung des Angeklagten Brandt führen die Rechtsanwälte Dr. Sch windt und Dr. Thiele, die des Angeklagten Bethge Rechtsanwalt Simons. Unter den vorgeladenen Zeugen befinden sich Wirkt. Geh. Rat Hellwig, Geh. Legationsrat z. D. Ernst v. Wilden. " Zu den Mitteilungen in den Nummern 288 und 289 des„ Vorwärts", welche sich auf einen Herrn Kelterborn in Göttingen beziehen, der nach Angabe unfres Hannoverschen Parteiblatts Agitator des deutschnationalen Handlungsgehilfen- Verbandes sein soll, ersucht uns die Verwaltung des genannten Verbandes um die Richtigstellung, daß jener Herr eine solche Stellung in diesem Verbande nicht befleidet und auch nicht bekleidet hat. Ausland. " Verfammlungen. Schleiermacherstr. 11, im Alter von 53 Jahren gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntagnachmittag 2 Uhr von derßeichenhalle des Kreuzkirchhoses in Mariendorf aus statt. 144/3 Um rege Beteiligung der Kollegen ersucht Die Verbandsleitung. Verein zur Wahrung der Intereffen der Maurer Berlins u. Umgegend. Am 9. d. M. starb nach langem Leiden unser Mitglied Hermann Döring. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonn tag, nachm. 3 Uhr, vom Trauer hause, Schwedterstr. 36a, aus nach Nieder- Schönhausen, Zions- Kirch130/12 hof, statt. Rege Beteiligung der Mitglieder Der Vorstand. Der Streif der Seeleute von Marseille hat, nachdem die Streifenden mit 5000 gegen 50 Stimmen ein durch die Regierung vorgeschlagenes Schiedsgericht abgelehnt haben, eine Wendung zum schlimmeren genommen. In Marseille selbst haben sich die Bleiarbeiter, Tischler und Fleischer ebenfalls für den allgemeinen Ausstand erklärt. Andre Gewerkschaften werden voraussichtlich den gleichen Beschluß faffen. Die Schiffer der Hafen- und Küstenfahrzeuge haben erklärt, daß sie erwartet Der Verband der Möbelpolierer hielt am 8. d. M. eine außer nur auf eine allgemeine Order warten, um sich dem Streit anzuschließen. In Cannes haben 200 Seeleute die Arbeit niedergelegt; ordentliche Generalversammlung ab. Der Vorsitzende Schulz gab fie stellen dieselben Forderungen, wie ihre Berufsgenoffen von einen lleberblick über die Entstehung und den Verlauf des Kampfes Marseille; in Benyuls weigern fich die Seeleute, ihre Arbeit zu ver- mit dem Inmungsnachweis. Es sei nunmehr Sache der Kollegen, richten, so lange der Streit in Marseille dauert; in Havre haben sich darüber zu äußern, ob die Unterstüßung weitergezahlt werden Manifestationen der Seeleute stattgefunden. foll. Die Diskussion war eine sehr lebhafte. Zu dieser Frage waren zu Vereinskalender. Sigung haben Sonnabend: Eine Wolfffche Depesche vom Freitag meldet: Alle Werften verschiedene Anträge eingelaufen, die besagen, daß die Unterstützung fonnten heute vormittag das erforderliche Personal einstellen. Un- in der bisherigen Form bis zur nächsten Generalversammlung weitergefähr 100 Ausständige, die sich auf den Quais aufhalten, ver- gezahlt wird und noch vor Weihnachten eine Urabstimmung voranlaßten einige Arbeiter zur Arbeitseinstellung. Alle Kohlen- zunehmen ist über die Frage, ob die Kollegen gewillt sind, die Arverlader sind ausständig. Die Quais, die polizeilich abgesperrt find, beitslosen- Unterstübung obligatorisch einzuführen, und wenn ja, Es wurde eine Kom dürfen von den Ausständigen nicht betreten werden. Bis jetzt sind diefes dem Delegiertentag zu überweisen. leine Gewaltthätigkeiten vorgekommen. mission von 5 Mitgliedern gewählt, die ein Regulativ dazu ausDie Fachkommission vom Osten erstattete hierauf Die Bäcker haben, einer Wolfffchen Meldung zufolge, beschlossen, arbeiten soll. Freitagabend( gestern) in den Ausstand zu treten. Infolgedessen Bericht über den Streit bei der Firma Equiß. Den dort beschäftigten find die Bäcker des Marseiller Armeecorps requiriert Kollegen war ein Lohnabzug von 3 M. pro Woche gemacht worden, und die Bäckereien militärisch beset worden. fie legten darauf einmütig die Arbeit nieder. Leider ist die WerkDa fühlt sich also die Militärverwaltung wieder einmal berufen, stelle von Indifferenten besetzt worden. den Arbeitern im wirtschaftlichen Kampfe in den Rücken zu fallen. Streifbrecher vielleicht gegen den Willen der Betreffenden tommandieren und diese auch noch unter militärischen Schuß zu stellen. Auch die Polizei hat Gelegenheit genommen, in den Streit einzugreifen, was Wolffs Bureau folgendermaßen darstellt: Arbeiter Sängerbund Berlins und der Umgegend. Erster BorErster Kassierer Seifrit, FidicinEine Schar ausständiger Hafenarbeiter hielt auf dem Joliette hender Julius Mener, Fichteftr. 27. Alle Henderungen im Vereinskalender find zu richten an ftraße 16. Blah einen Sohlenwagen an und versuchte, ihn umzuwerfen. Als Friedrich Kortum, Laufiberstr. 33. Abends 9-11 Uhr: Uebungsstunde und bie Bolizei eingriff, entstand ein Zusammenstoß, bei dem ein Polizei- Aufnahme neuer Mitglieber.„ Sanges- Echo", Krüger, Naunynstr. 6. fommiffar einen Schlag ins Gesicht erhielt. Die Gendarmen gingen Immergrün", Zegel, Rentner, Spandauerfte. 15. Weiße Rose II", nunmehr gegen die Ausständigen vor und räumten den Platz. Beißenfee, Sorrer, Straßburgstr. 56. ,, Eintracht I", Teltow, Derk, Sängerluft", Luckenwalde, Schulze, Beclizerstr. 34. Ciwa fünfzehn Ausständige, die sämtlich mit Meffern bewaffnet Behlendorferstr. 6. Gemischter Chor", waren, wurden verhaftet, ebenso der Sekretär des Hafenarbeiter Echo II", Markgrafpieste bei Fürstenwalde, Grasnid. hnditats Manot. Der Joliette- Play wird jetzt militärisch bewacht, Sänger", Dranienburg- Sandhausen, Müller( Waldhaus). Borwärts III", Zudenwalde, Gerhart, Haag 5.- ,, Glid zu", Lörig, Bantstr. 32d.reie besgleichen die Hauptstraßen, die nach dem Hafen führen. Die Rummelsburg, Beutling, Kant- und Goethestraße- Ede. Bolizei hat auch sehr strenge Maßregeln ergriffen, um die Freiheit(!) Arbeiter Raucherbund Berlins und der Umgegend. Nenderungen ver Arbeit zu schüßen. Mehrere Arbeitgeber sagen, sie hätten ge- im Bereinskalender sind zu richten an Albert Liebetrau, Berlin, Putbusernügend Leute, um hundert Schiffe ausrüsten zu können; ihr Personal straße 44, IV. Havanna II", Nowawes- Neuendorf, Bernhardt, Priestermüsse aber durch die Polizei gegen die Angriffe der Ausständigen ftraße 81. geschützt werden. Von Angriffen der Streifenden auf die Arbeitswilligen hat man zwar noch nichts gehört, und Ausschreitungen pflegen gewöhnlich erst dann vorzukommen, wenn die Polizei eingreift, die zum Schutz der Unternehmerintereffen angerufen wird. Verband der Möbelpolierer. Am 10. d. M. berstarb unser Kollege 147/17 Karl Kuffel im Alter von 34 Jahren. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14. Dezember, nachmittags 3 Uhr, auf dem Emmaustirchhofe in Brit statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unfre gute Tochter und Schwester Ella im Alter von 14 Jahren am 11. b. M. ums plötzlich durch den 9945 Tod entriffen ift. Um stilles Beileid bitter Die trauernden. Eltern u. Geschw.. Karl Kerber. Die Berdigung findet Sonntagnachmittag 1ühr, vom Trauerhause Lorkingfir. 14, nach dem FriedensKirchhof, Nieder- Schönhausen, statt. Für Maurer und Zimmerer! Maurermeister giebt Unterricht im bautechnischen Zeichnen zc. Specialität: Ausbildung zum Polier, Dauer ca. 2-3 Monate. Honorar monatlich 20 M. Unterricht allabendlich und Sonntagvormittags. „ Glüd auf", Rüdersdorf- Kaltberge, Greve, Heinigstr. 19. Stuba", Spichalle, Bredowstr. 2. Bappel", Dahmte, Buchholzerstr. 5. Havana I", Rirdorf, Pflug, Juliusstr. 59. Blauer Dampf", Dohc, Müllerstr. 32a. Stommune", Stoffeda, Reinickendorferstr. 37a. Ginig feit III", Henze, Herzfelde, Hauptstr. 46. Guter Tabak", Kupsch, Teltow, Goher Steinweg 41. Gemütlichkeit V", Mier, Henidendorf, Kirchplatz. Klub 1900", Schöneberg, Martin Lutherstr. 82. Angler I", Buleger, 19445 C. Karras, Maurermeister, Bevciftr. 71, II, Freie Vereinigung der Bauarbeiter Berlins und Umgegend. Todes- Anzeige. Am Donnerstag, den 4. d. M., verftarb plöglich unser Kollege Hermann Krüger Marstraße 9. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. d. M., nachmittags 1/2 Uhr, von der Leichenhalle des Moabiter Krankenhauses, Birkenstraße, aus nach dem Nazareth- Stirchhof, Dall dorfer Chaussee, statt. 31/7 Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Nach kurzem schwerem Leiden starb am 11. b. M. unsre liebe un9905 vergeßliche Tochter Frieda Schneider im 22. Lebensjahre. an Dieses zeigen mit tiefem Schmerz Emil Schneider, Dorothea Schneider nebst Kindern. Berlin, den 12. Dezember 1902. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14. 5. M., nachm 4%, Uhr, von der Leichenhalle des Lazaruse Kirchhofs in Wilhelmsberg aus statt. Am Donnerstag, den 12. Dezember 1902, entschlief nach langen, schweren Leiden mein lieber Mann und guter Bater, der Metallschleifer und frühere Restaurateur Carl Gendrich im Alter von 48 Jahren. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14. Dezember 1902, bom Trauerhause, Boyenstraße 2, aus ftatt. 9986 Die trauernden Hinterbliebenen. Berfallene Pfänder zum Weihnachtsfeft. Golds, Brillanten j. Art, gold. u. filberne Uhren, Stetten, Ringe, sauber u. schön, w. spottb. vert. Pfandl Prinzenstr. 28 I, Ede Ritterftr. * Alles ab Platz.* Wer Kohlen braucht, faufe bei Josef Fischer, SohlenGroßhandlung, Hauptgeschäft: Brombergerstr. 19. 8weiggeschäft: Witte Nomintener: itraße. 52612* 100 St. Senftenb. Briqu. nur 0,55 100 Riefent. 7" 0,65 1 Ctr.oberschles.Steinf.1,10u. 1,20 0,75 40 Handw., borgen pro Std. 0,10 1 " Bruchfohlen nur Unverfälscht. Deutscher Honig! Bienenhonig, beft. Qualit verf. die 10 Pfunddose zu 7,00 M., 5 Pfd. 4,30 M. franco. Garant. Rücknahme. E. Reil, Nordloh, Bahnhof Dr. Simmel, Str. 41. Augustjehn, Oldenbg. PrinzenSpecialarzt für [ 50/ 11* Haut- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Gonntags 10-12, 2-4. Achtung! Bosten Stoft- u. Lederhosen a 3 Mart 56002* nur Pallisadenstrasse, Hofenfabrik zur roten 7. Händler und Hausierer für Weihnachts- und Neujahrsfarten verlangt. Großer Verdienst. Kaiser Wilhelmstr. 18 P., zwischen Münz 32* und Hirtenstraße. Lemkes Heizapparat mit Chamotten, B. A. g. G. 104 318, in 5 Min. mit wenig Feuerung warme Zimmer. St. 4,50, bern.7,50 u.10 M., f. Stüche 1 u. 2,25. Berlin, Sebastianstr. 4.[ 9826 Carl Stier Fabrik für Herren- u. Knaben- Garderobe Berlin$ 6., Granienstr. 166. Filiale: Potsdam, Nauenerstr. 23. Aus meinem reichhaltigen Lager biete ich nachstehende vorteilhafte Offerte: Winter- Paletots. Gin- und zweireihige form, mit Rückennaht, Schlitz und Sammetkragen, geraden oder fchrägen Cafchen. . 15, Paletot von Diagonal- Mark Cheviot, dunkelgrau Paletot von marengo meliertem Cheviot. 18, Paletot von haltbarem Double, schwarz... 18, Paletot von gutem Fischgrät Cheviot, marengo meliert. Paletot von eleg. Ve20, lour, marengo meliert 20.Paletot von schwerem Eskimo, schwarz 20, Paletot von dunkelgrauem Cheviot. 22,50 Paletot von Eskimo, schwarz oder blau. 25, Paletot von marengo Melton- Cheviot Paletot von Marengohochmodernem Futter 25, Cheviot, meliert, mit Paletot von DiagonalCheviot, grau oder marengo, haltbarer 25, eleganter Stoff.. 30, Paletot von Eskimo, schwarz, blau oder marengo, elegant und dauerhaft Paletot von Melton30, Cheviot, marengo, mit seidenem Steppfutter 30, Paletot von DiagonalCheviot, sehr schwer und solide 9 Paletot von Eskimo, 35, mit seidenem Steppfutter, sehr elegant 35, Paletot von Eskimo, schwarz, blau oder marengo. Paletot von Eskimo, mit bestem Futter • 35, 40, 45, 50,- u. 55, Paletot von MeltonCheviot, sehr elegant 40,- 45,- u. 50, Paletot von Eskimo oder Cheviot, mit seidenem Steppfutter, hochfein etc. 40,- 45,- 50,- 55- u. 60, Kaiser- Mäntel( Reise- Mäntel). Zweireihige form, mit Caillengurt und Mufftaschen. Mantel von schwerem Loden und warmem Futter Mark dunkelgrau oder olive. 20, Mantel von reinwollenem, extra schweren Loden mit ° 30, prima Lamafutter, dunkelgrau oder marengo. Pelerinen- Mäntel. Zweireibige form, mit vorn abgefütterter Delerine und Caillenriegel von schwerem Loden, dunkelgrau, marengo oder olive 20, 25, 35,- und 40,- Mk. Joppen. Mark Joppe v. Diagonal- Loden m. warmem Futter, dunkelgrau 6,50 Joppe von dunkelgrauem Loden mit schwerem Futter 7,50 Joppe von schwerem Loden mit schwerem Futter, grau, dunkelgrau, braun oder olive 9, Joppe von olive od. dunkelgrauem Loden m. Lamafutter 10,50 Joppe von dunkelgrauem Loden mit imitiertem Lammfellfutter 12, Joppe von extra schwerem Trikot- Loden mit schwerem Futter, grau, braun oder olive Joppe von reinwollenem Loden mit reinwollenem Lamafutter, grau, marengo oder olive Joppe von reinwollenem grauen Loden mit imitiertem 12, 14, Lammfellfutter 16,50 Joppe von extra schwerem Loden, mittelgrau, dunkelgrau oder braunolive mit prima Lamafutter.. 16,50 Joppe von reinwollenem Loden, mit extra schwerem imitiertem Lammfellfutter, dunkelgrau.... 20, wb Falten- Joppen in verschiedenen Farben 9,-12,-16,50 und 20,- Mk. Knaben- u. Burschen- Joppen sowie- paletots in allen Grössen und Preislagen in grösster Auswahl. Schlafröcke. 5923L* Kant. Dunkelgrauer Double mit blauem Tuchbesatz Schiller. Gut, kräftig. Double, grau mit blauem Tuchbes. 10,50 Goethe. Vorzüglicher Double, grau mit blauem Tuch- oder Sammetbesatz und olivegrau mit olive Sammetbesatz 12,50 Schelling. Feiner glatter Double, braun m. dunkelbraunem Tuchbesatz oder grau mit blauem Sammetbesatz Hegel. Weicher Fantasiestoff, dunkelgrau m. marine Tuchod. Sammetbesatz u. olive meliert m. olivefarb. Tuchbes. 17,50 Kleist. Prima Satin- Double, grau meliert mit blauem oder braunem Tuchbesatz Mark 8,50 15, 17,50 Scott. Sehr guter, rehbraun melierter velourartig. Fantasiestoff mit braunem Sammetbesatz Dickens. Weich. flammiert. Velour, gr. m. marine Sammetbes. 22,50 Scheffel. Gediegener Velour, mit angewebtem karierten Futter, dunkelmode mit braunem oder grau mit blauem Tuchbesatz 20, 25, Freytag. Feinster weicher Velour, mit angewebt. kariert. Futter, grau mit blauem, dunkelrehfarb. mit braun. od. mode mit braunem Sammetbesatz. 30, Geibel. Dicker olivefarb. Biber m. olivefarb. Sammetbes. 30, Uhland. Prima Velour mit kar. Rückseite, grüngrau mit olivefarb. Tuchbesatz oder mode mit braunem Plüschund Schnurbesatz Feuerbach. Feinster, kleinkariert. velourartiger Fantasiestoff m. karriert. angew. Futter, blaugrau m. blaugrauem od. mode mit moosgrünem seid. Plüsch u. Schnurbesatz 45, 35, Der Verkauf findet nur gegen Barzahlung und zu streng festen Preisen statt. Feste Preise. Kleine Ursachen, große Wirkung: Wie oft hört man biejen Spruch, und doch wird meistens feine Bedeutung unterschät Die Wenigften centen über die Ursache nach sobald das Auge feinen Dienft beriagt. Fal immer aber tit es ein anbafiendes over fchlecht fisenbes Augenglas, welches die größten Störungen im Sebvermögen hervorruft. Eine Gewähr für Germeroung dieser ebelitände beim Rau eines Augenglafes, gleichotel ob Brille oder Pincenes, bietet das felt langen Jahren benebende. in Berlin N. bedeutendste Saititut für Präcisions- Optif von Carl Buttendorff i. Ernst Riek, Berlin N., Weinbergeweg 15b. 6. Vaden vom Rofenthaler Thor. Neugold Pincenez Nickel- Brillen und Pincenez von Mr. 1.50-4.00. Double- Brilien und Pincenez von Mr. 3.50-13.00. Gold- Brillen und Pincenez in gediegenfter Ausführung und hervorragen er Auswahl von Mt. 8.00 bis 9f. 40.00. Reise- Glas Merkur wie Abbildung mit 8 Gläsern, Compass, Leder- Etul und 2 Riemen 12.00. Operngläser. fchwarzer Rörper, aromatisch v. m. 4.50 an Operngläser. Berimutt Rörper D. Mr. 7.50 bis 40.00. Rapid" für eise und Theater Rr 1 M. 18.00, Mr 2 Mt. 22.00, Nr. 3 Mt. 28.00. Bitte genau auf Firma and Sonntags bis 8 Uhr geöffnet. Haus No. 15b achten. MIS Weihnachtsgeschenke f. Kinder empf hle ich: ocomotiven und ganze Bioe m Dampf- u brwert. Sämmt liche Ausstattungs fachen bazu vor rathig. Dampfmaschinenu. Modelle. Laterna magies nebst allen Arten Erfas Bildern. RE Reisszeuge fn nur feipften Qualitäten. Bitte genau aus Firma and Hans No. 15b achten. Schmidt macht's doch. Da nützt kein Schreien einer wütenden Konkurrenz, welche das Publikum täuscht, indem sie behauptet, sie giebt etwas umsonst. Niemand giebt etwas umsonst. Zu Weihnachten giebt es kein schöneres Geschenk als einen Phonographen. Damitin jeder Familie Weihnachten eitel Freude ist, verkaufe ich diesen Phonographen mit 12 Walzen mit den besten Aufnahmen bespielt zu 12 Mark. Auch liefern wir Phonographen und Grammophone bei mässiger Anzahlung an jedermann auf Teilzahlung. E. Schmidt, Fabrik Berlin SW., Ritterstr. 75, Quergebäude. Jeder Arbeiter, Jeder Handwerker follte zur Arbeit die Lederhose Herkules tragen. Allein- Berkauf. Sehr starke Ware in praktischen grauen u. braunen Streifen, auch einfarbig. Am Bund aus einem Stud gearbeitet. Sehr fefte Kapp nähte. Haltbarste Pilot- Taschen. Große Fliden umsonst. Die Hose bei Entnahme von 6 Stud 26.4 Mr. 50 Echtblaues Monteur- Jadett 1 M. 90 Echtblaue Monteur- Hose 10.50 Echtblaues Monteur- Jadett = Brima Köper- Gewebe.. 2 M. 50 Echtblaue Monteur Hofe Prima Koper- Gewebe. 2 M. 10 Manchester Hose 8,50,5,25,4,25,3 9.50 Gefüttert. Manchest. Jadett 14,- 9, Beiße Friseur- Sadetts 3,50, 2 M. 75 Konditor- Jaden, 2reihig, 4,25, 3 M. Maler- Mittel 3,-, 2,50, 2. Mechaniker- Kittel( braun) 3,-, 2 M. 40 Weiße Leder- Jadetts, 2reihig 7,50, 3. 75 Weiße Lederhosen 4,50, 2 M. 75 Zwirnhosen, fest u. fchön, 3,-, 1 M. 75 Die Preise gelten für normale Größen Baer Sohn En gros. Export. En detail.* Chauffeeftr.24a/ 25. Brückenstr.11. Gr. Frankfurterstr. 20. Die 20. Preisliste 1902 wird kostenlos und portofrei zugesandt. Bei Bestellung von Hosen ist die Bundweite und die Schrittlänge, bei Jacketts und Mänteln die Brustweite anzugeben. 52329* Versand von 20 M. an franco. Nachdruc verboten! 59021 Janes a ausser eaht KALBLEDER Goldmonogramm 4Mrk. 60% 2. Hof Filiale Friedrichstr. 54 a Krausenstr. Der Verkauf findet direkt in der Fahrik statt. Begründung des Geschäfts 1878. M. Schulmeister en gros Schneidermeister en détail Dresdenerstr. 4 Hauptstrasse 143 am Kottbuser Thor. | Herbst- u. Winter- Paletots Gebrock- Anzüge von Mart 27 an Rock- Anzüge Jackett- Anzüge Beinkleider Schlafröcke in Eskimo, Cheviot und Krimmer von 16,50-42 M. Jünglings- Anzüge von Mart 12 an Knaben- Anzüge. 23 . 15 . Winter- Joppen 5 8,50 . 3 B D 5 0 Knaben- Joppen, einzelne Dosen. Berufskleidung f. jed. Gewerbe. Bestellungen nach Maß von in- und ausländischen Stoffen werden in eigner Werkstatt unter meiner persönlichen Leitung gut und billig ausgeführt. Namen in Goldschrift per Stück 10 Pf. Streng reelle Bedienung. Feste Preise. Album- und Lederwaren- Fabrik Oskar Gundau, Oranienstr. 30 Ecke Adalbertstr. Gr. Lager aller Arten Lederwaren u. Schmucksachen zu bill. Preisen. Sonntage geöffnet! Bum Weihnachtsfeste empfiehlt 59772 Moritz Loewenberg, Münzstr. 23a Cauenzienstr. 20 fein großes Lager gefertigter und it selbst Herren Wäsche fowie Krawatten, Hüten, Handschuhen, Trikotagen uſtv. bei bekannt billigen aber festen Preisen. Gegründet 1886. Gebrüder Bell, Gräfrath bei Solingen. etter- Berjandiyuas am plage. Gegründet 1876. 14 Tage zur Ansicht versenden wir franco prima Nickeluhrkette Nr. 965 genau wie Zeichnung 27 cm lang nach Wunsch mit Quafte oder Kompaß- Anhänger, damit sich Jeder ohne Risito von der Qualität und Ausführung überzeugen tann. Besteller verpflichtet sich, in angegebener Beit die Kette zu retour nieren oder den Betrag von nur Mark 1,50 einzusenden. CLICCOO Sollte aufgeführte Nummer Ihrem Wunsche nicht entsprechen, so verlange man neuesten Hauptcatalog für's Jahr 1902( ohne Staufzwang) gratis u. franco. Derselbe enthält außer aufgeführter Nr. noch ca. 80 verschiedenartige Herrentetten, ferner große Aus wahl in Damenuhr- u. Halsketten, Broschen, Ringen, Taschenuhren, Regulateure, Becker, Portemonnaies, Pfeifen, Spazierstöde, Fernrohre, Feldftecher, Schuß- u. Stichwaffen, Waagen, Sensen, Reben- oder Gartenscheeren, Gärtnermesser, Brobs, Schlacht, Gemüse, Had- u. Wiegemesser, Taschenmesser, Rafters messer, Tafelmesser und Gabel, Damen-, Haar- und SchneiderScheeren, Haarmaschinen, Rafierutensilien, Musikinstrumente und sonstige Schmud- und Haushaltungsartikel Mehr wie eft Stüd nue gegen Nach nahme. Bitten genau auf unfere Birme zu achten. 2C. Catalog enthält Neuheiten in Handwerker Uhrtetten für Schufter, Zimmer Teute, Maurer, Metzger, Klempner, Böttcher, Schloffer, Bäcker, Schreiner, Dachdecker, Schmiede und Berglente. 006 Sonntags geöffttet! enötigen Sie Rasier-, Taschen-, Brot, Schlacht-, Tischmesser u. Gabeln, Scheeren, Haushaltungs- Artikel, Waffen, Waagen, Lederwaren, Albums, Bürsten, Pfeifen, Cigarren- und Cigarettenspitzen, so wenden Sie sich direkt an die Stahlwarenfabrik Gebr. Wolfertz. Wald bet Solingen No. 33. Katalog mit circa 2000 Abbildungen erhalten Sie gratis und franco, Gleichz. vers. obige Firma, um jeder-. mann Gelegenheit u geben, sich von ler Güte und Billigteit ihrer Waren zu überzeugen, ein Silberstahl- Rasiermesser No. 30, wie Zeichnung, mit 5jähr. Garantie, fein hohlgeschliffen, mit Etuis, fertig zum Gebrauch: 30 Tage zur Probe, zum Preise von 1,50 Mk. franco. Besteller verpflichtet sich, den Betrag binnen obiger Frist ein- oder das Messer retour zu senden. Also kein Risiko. Mehr wie ein Stück versenden wir nur unter Nachnahme! Berantwort. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud n. Berlag: Borwärts Buchdruderei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 291. 19. Jahrgang. Murik. 2/196 17 -210360 Sonnabend, 13. Dezember 1902. färbung und Betonung ist hier wohl noch nötiger und schwieriger als weniger, als man glaubt, und persönliche Ansprüche, Indispositionen im Hochdramatischen"; ja es scheint, als müsse der Vortragsstil für und so weiter wiegen schwerer, als Außenstehende annehmen. Bei folche Feinheiten auf dem modernen Opernboden mit seiner Ge- Fräulein Schäfsberg sah man sofort, daß man vor einem tüchtigen Opernhaus. Konzerte. Un die toeite Beliebtheit von Bigets wöhnung an extreme Stälte und an extreme Size erst gefunden Seönnen steht, wenn man auch über Dinge der Auffassung und der Oper" Carmen" knüpft sich, sehr nebenbei, die Erinnerung, daß der werden. Eine fo große Leistung ist von unfrem Opernhaus Programmanlage andrer Ansicht sein mag. Allein es scheint, der Komponist vorher auch noch einige andre Berke geschrieben hat, die am wenigsten zu erwarten. Vorgestern( Donnerstag) wurde dort zähe, wuchtige Busoni- Anschlag, den die Spielerin hat, taugt nicht vielleicht ungerecht vernachlässigt werden. Unter seinen Opern sind die Djamileh" neu herausgebracht. Herr Philipp und Fräulein für alle Verhältnisse, am wenigsten für eine bereits izgendivie die Perlenfischer"( aus dem Jahre 1863) hie und da wieder auf- Rothauser fangen ja meistens recht hübsch; aber eine Stil- irritierte Dame. Je nachdrücklicher die Konzertgeberin sich in die genommen worden. Seltener scheint mant des Einatters Offenbarung machten sie nicht. Herr Nebe gab einen Helfer und widerspenstigen Taften einbohrte, desto schwerer schien der Flügel " Djamileh" zu gedenken. Bizet hat hier zu den Vorzügen seiner Intriguanten mit beachtenswerten Feinheiten im Gesang, und Frl. anzugehen, und vielleicht hätte die leichtere Anschlagsweise älterer " Carmen" ein Seitenstück geschaffen, das schon( und vielleicht an Urbansta tanzte eine Sflavinrolle mit charakteristischem Wider Schule die Widerstände erfolgreicher überwunden. Man sieht. jedeneiften) beim Lesen mit einem eigentümlichen Zauber gefangen spiel der schilderungsreichen Musik. falls, wie viele technische Schwierigkeiten im Reinen fein müssen, nimmt. Dort Stimmung und Färbung der spanischen Zigeuners Bei solchen Werken sieht man ganz besonders augenscheinlich, che über eine Kunstleistung glatt geurteilt werden kann. svelt, hier die des aegyptisch- arabischen Genußlebens; pifante ivas ja an sich kaum erst noch zu erwähnen wäre: daß Kunst himmel- Stonzerte wie die Populären Philharmonischen Rhythmen Bizets Hauptschatz dort wie hier; lokale Tänze, weit mehr ist als Präcisionsmechanik. Allerdings muß sie auch das sind mit Derartigem nicht behelligt. Sie gehen ihren sicheren Gang fachte Chöre, Lieder von wirbelnder Lust und von vergiveifelndem fein; fleinste Ungenauigkeiten, unscheinbare Mängel oder Zusammen- weiter, falls man da von einem Weiterschreiten überhaupt sprechen Schmerz da wie dort. Kaum ein musikalisches Bühnenwert, das so stöße in den Grundlagen einer Kunstleistung tönnen diese gänzlich kann, und werden uns voraussichtlich nur selten zu mehr als zu wie„ Djamileh" auf eine tiefgehende Stimmungsfunft angelegt ist; vernichten. Ein Beispiel dafür gab vor wenigen Tagen eines der einem Konstatieren ihres bekannten Gehabens Gelegenheit geben. der einleitende Nilschifferchor gehört zu dem Reizvollsten, was es in ungezählten Konzerte junger, um Anerkennung ringender Künstle Dagegen erlebten wir wieder einen Widerstreit zwischen einem shm= dieser Art überhaupt giebt, und aus dem weiteren Verlauf wären rinnen. Die Klaviervirtuofin Irene Schafsberg hatte in pathischen Künstlertum und den Vorbedingungen dazu in einem noch zahlreiche musikalische Goldstücke aufzuzählen. Nur nimmt der einem ersten Konzert, wie ich höre, gut bestanden, mußte aber in Liederabend von Margarethe Heilbron1. Es ist uns lange Tert bald einen Gang, der durch die Einstreuung von Sprechdialogen ihrem zweiten Stonzert mit einer ersichtlichen Indisposition fowie feine so gentiütvoll ansprechende Altstimme und feine so interessante und durch sein Auslaufen in eine gewöhnliche Harems Liebes mit einem jedenfalls nicht gut klingenden und anscheinend schwer und fluge Programmzusammenstellung untergekommen( der gar geschichte immer mehr ernüchternd wirft und der feinen unbrama- fpielbaren Flügel fämpfen, bis sie melden ließ, daß fie wegen Ju- fiarte Antlang an Mendelssohns Auf Flügeln des Gesanges" in tischen, Thrisch- epischen Grundzug( nach einer Erzählung von A. de disposition das Konzert abbrechen müsse. Es fragt sich nun jeden einer Romanzetta des Italieners P. Tosti sei turz erwähnt). Frl. Musset) nicht verleugnet. Zu retten bleibt da freilich noch viel. Die falls, ob die Konzertleitung oder Saalverwaltung nicht die unabweis Heilbron wird aber manchmal gut thun, ihren Tonansa freier, d. h. Erstaufführung in Paris( 1872) foll mäßig gewesen sein. Das liche Pflicht hat, stets für ein dem Künstler persönlich völlig zu nicht in der Mundhöhle gehemmt sein zu lassen; alle sonstige technische Werkchen ist denn auch anspruchsvoller, als man anfangs ahnt; nur fagendes Instrument au forgen, schon damit sie selber ganz gedeckt sei, Vorzüglichkeit und alle Gefühlstvärme nüßen nichts, wenn auf jene eine sehr warme und distinkte Ausdrudsweise wird diesem eigentüm- wenn die Schuld etwa doch am Künstler liegt. Es war vor kurzem Weise die Tonfarben getrübt und die Konsonanten verwischt sind. lichen zarten Stil gerecht und mag über einige unleugbare Weichlich ein ähnlicher Fall vorgekommen. Mit einer Berufung auf Künstler- und wenn einem ist, als müßte man der Sängerin helfen, den Lon feiten und Gewöhnlichkeiten hinweghelfen. Temperamentvolle Klang- nervosität ist da kaum etwas gethan; eine solche existiert wohl erst ganz herauszuziehen. August Achilles Streng feste Preise! ( früher 7 Jahre bei Baer Sohn thätig.) S. Klein Jerusalemerstr. 44/ 45Bedeutende Preisermässigung in sämtlichen Abteilungen meines Confectionshauses u. a. mit Mouffion besetzte Abendmäntel 6-10, Tybet besetzte Abendpaletots 80 cm lange Seidenplüschpaletots mit und ohne Pelzbesatz Blousen Costumröcke Costumes. Gummimäntel 20, 19, 6, Staubmäntel.... 3, Regenmäntel..... 9, Staubcapes! 2, Jaquettes... 3, Tuchcapes . 5, Streng feste Preise! Winter Paletots in reizenden Mustern und Façons 36,- 30,- 25, SZ. Berufskleidung für alle Gewerke; Extra beachtenswertes Angebot!!! Varme Winter Joppen 12,- 9,7,50 6,-. vis- a- vis Carl Weiss- Theater, Elegante Herren- u. Knaben- Garderobe fertig und nach Mak. 16 Grosse Frankfurter Strasse 16, zwischen Frucht- und Koppen- Strasse. G. R. Zöffel en détail Schirmfabrik en gros BERLIN Gegründet 1878. Tel.: Amt VIIa, 8040. 1: NO., Gr. Frankfurterstr.106. 2: Schirme, Stöcke sowie HerrenArtikel, Hüte, Handschuhe. NO., Landsbergerstr. 88. nigo Schirme. Stöcke. 8.: 0., Grüner Weg 39, Schirme. Stöcke. 4: C., Gertraudtenstr. 10/12. Schirme. Stöcke. 5982L hie Hüte 5329L .> von 4,00. Chapeau claque von 7,50. Cylinderhüte Filzhüte 9 von 1,50. Pelz- Waaren nur eignes Fabrikat. Schirme grösstes Lager. Otto Gerholdt, Dresdener- Strasse 2. Ecke Skalitzer- Str. Unglaublich! Winterpaletot- Stoffe 3,50 M. per Meter. Anzug- Stoffe hochneu 3 M. per Meter. Tuchkammgarn, Ia Qualität, für elegante Gesellschafts- Anzüge und Fracks, 4,70 M. per Meter. Reste in Tuchstoffen spottbillig Cuchfabrik- Niederlage Koch& Seeland Berlin C. Ross- Strasse 2. etc. etc, Sonntag, den 14. und 21. Dozember bleiben meine Geschäftsräume bis abends 8 Uhr geöffnet. Jede Uhr ééééééddd zu reparieren und reinigen foftet bei mir unter Garantie des Gutgehens nur 1 M. 50 f., außer Butch, Heine Reparaturen billiger. Großes Lager in Uhren. Goldwaren. Ketten zu erstaunlich billigen Preisen. Dukaten Trauring, 900 geft., 1, Dufaten 15,50, 2 Dukaten 20,50, Für sämtliche Waren schriftliche Garantie. Echt Rathenower Brillen, Bincenez, Dperngläser. T. STOLZ, Chausseestr, 78, P. Stolz, Babftr. 57. VAN HOUTEN'S CACAO wird von allen Cacaotrinkern wegen seines Wohlgeschmackes und seiner Nährkraft bevorzugt. Kilo genügt für 100 Tassen. ERLINER Soeben erschienen: 52102 Berliner Arbeiter- Kalender 1903. ARBEITER 9. Sahrg. 112 Seiten. Reich illustriert. Preis 20 Pf. KALENDER Inhalt: Stalenbarium.- Ein Un 1903. schuldiger von Hans Dstwalb. Gottloser von K. H. Diefenbach. Heimailos, Gedicht. Ein Stäthe Kolmik, mit vier Bildern der Künstlerin. Das Siebente von St. H. Diefenbach. Das Feuer, Humoreste von Arthur Rochl Der Herr Blig Referent von M. Trapp. Die elek trische Hoch- und Untergrundbahn. Partei- ldressen- Berzeichnis 2c. Zu haben in allen Buch- und Papier bandlungen, Zeitungsspeditionen sowie beim Verleger Th. Mayhofer Nachf., Berlin N., Weinbergsweg 15B. Ibist8 Anker Anker- Brikets eidenstoffe 48/8 Mein diesjähriger Weihnachtsverkauf bietet ganz ungewöhnliche Vorteile. Viele hundert prachtvolle Refte von 10-15 Meter von schwarzen Damaften und glatten Seidenstoffen fast für die Hälfte. Ueber 300 hübsche, weiße Brautroben, glatte und Damast- Nefte, bis 20 Meter, bedeutend unter Preis. Farbige Seidenstoffe zu Roben und Blusen, um damit zu räumen, staunend billig. Der Weihnachtsverlauf erfolgt ausschließlich im Engros- Musterlager Jerufalemerftr. 14, de Seipzigerstraße. ( Rein Laben.) Seiden- Mayer. Iubestritten bie beste und billigste Bezugsquelle für Seidenstoffe. Fabritlager von schwarzen und granen wollenen Kleiderstoffen. Sonntag geöffnet. 21 Dieser schwarze steife Hut mit Futter kostet& Mark. Dieser weiche Herrenhut kostet mit Satinfutter 1,75 Mark, mit Atlasfutter 2 Mark. T869HT- 2219 Oscar Arnold Grösstes Specialgeschäft Engros. für Hüte, Mützen u. Pelzwaaren Export. nur Dresdenerstr. 116( Kein Laden). Einzelverkauf zu erstaunend billigen Preisen und aussergewöhnlich reichhaltige Auswahl in allen Preislagen. Damen- Konfektion direkt aus der Fabrik. 6 Kein Laben! Jeht nach be endeter EngrosSaison: Einzelverkauf ชน HerrenModen, elegante Ausführung, geringe Zeilzahlung. J. Kurzberg, Neue Königstr. 47 II, am Alexanderplat. Musikwerke mit auswechselbaren Notenscheiben, fotpie Zithern u. Leierkästen. Schönste Familienunterhaltung. Geringe Teilzahl. Neue Königstr. 47 II, Meganderpl. Engros- Bett-. Leibwäsche preisen: AbendMäntel, Daletots Jacketts, Capes, Mädchen- Jacketts. Robert Baumgarten Damen- und Kindermäntel- Fabrik. Hausvogteiplatz 11, 2. Et. ( Ede der Jerufalemerstraße.) Sonntag bis 8 Uhr abends geöffnet. Für 2-3 Mark elegante Serren Süte empfiehlt nur eine Tr. durch d. der direkt aus erfter Hand, Wäsche- Fabrik Z. Alexander nur eine Tr. durch d. Hausfl Tr. Gr. Frankfurierstr. 102 1 Tr. Kein Laden! Durch Ersparnis der Spelen[ 57602 enorm billige Preise für die besten Qualitäten. Dr. Schünemann, Specialarzt für Haut, Sarn und Frauenleiden, Seydelstr. 9. 12-13, 6-8, Sonnt. 9-11. Ein erfahrener 52 Härter C. Lorentz, Hutmacher, für Spiralbohrer gesucht. Reichenberaeritr. 140 harterre. Offerten unter B. 8 bef. Exp. b. 8tg. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonnabend, 13. Dezember. Anfang 7 Uhr: Opernhaus. Romeo und Julia. Schauspielhaus. Das dunkle Thor. Deutsches. Der arme Heinrich. Berliner. Alt- Heidelberg. Nachm. 3 Uhr: Der Struwelpeter. Leffing. Das Theaterdorf. Central. Madame Sherry. Neues. Ledige Leute. Residenz. Seine Kammerzofe.( Nelly Rozier). Westen. Zar und Zimmermann. Rachm. 3 Uhr: Rübezahl. Thalia. Charley's Tante. Vorher: Cassis Bascha. Anfang 8 Uhr: Schiller. O.( Wallner Theater.) Jugendfreunde. 0 D Schiller. N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater). Sappho. Belle Alliance Theater. Schröderischen. # Carl Weiß. Witwe Dalila. Die Nachm. 3 Uhr: Die gütige Weihnachtsfee. Luifen. Die Anne- Liese. Casino. Berlin N. Berlin W. Metropol. Die zwölf Frauen des Japhet. Apollo. Nakiris Hochzeit. Buntes Theater. Lore. Schiller- Theater. Schiller- Theater O.( Wallner- Theater).| Schiller- Theater N.( Friedr.- WilhelmSonnabendabend 8 Uhr: Jugendfreunde. Lustspiel in 4 Aufzügen v. Lubw. Fulda. Sonntagnachmittag 3Uhr: Kabale und Liebe. Sonntagabend 8 Uhr: Jugendfreunde. Montagabend 8 Uhr: Jugendfreunde. städtisches Theater). Sonnabendabend 8 Uhr: Sappho. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Franz Grillparzer. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Sonntagabend 8 Uhr: Doktor Klaus. Montagabend 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Urania, Kleines Theater Taubenstrasse 48/49. Im Theater um 8 Uhr: Letzte Woche: Tausend Jahre deutscher Kultur. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS Panoptikum Dte Er Friedrichstrasse 165. Das jüngste Wunder Afrikas Tanzfee.- Abergläubisch.- eine schneeweisse Negerin!! und Sie. Kleines. Erdgeist. Balaft. Der Dorfbarbier. Speciali täten. Trianon. Die Liebesschaukel. Passage Theater. Specialitäten. Paffage- Panoptikum.Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Steidl. Specialitäten. Wintergarten. Specialitäten. Urania. Taubenstr. 48/49. Tausend Jahre deutscher Kultur. Invalidenstraße 57/62. Täglich geöffnet von 7-11 Uhr. Central- Theater Sonnabendnachmittag 4 Uhr, halbe Breise( jeder Erwachsene 1 sind frei): Schneeweißchen und Rosenrot. Abends 7 Uhr: Madame Sherry. Operette in 3 Atten von Hugo Felig. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Geisha. Abends: Madame Sherry. Thalia- Theater. Dresdenerstrasse 72-73. Kasperle- Theater. Illusion. Lebende Bilder. Gr. Promenaden- Konzert. Passage- Theater. Das Elite- Weihnachts( Schall und Rauch) Unter den Linden 44. Anfang 8 Uhr. Erdgeist. Eine Tragödie in 4 Akten von Frank Wedekind. Morgen: Nachmittags 3 Uhr: Serenissimus Zwischenspiele u. a. Abends: Erdgeist. Buntes Theater ( Ueberbrett'l.) Köpniderstraße 68. Anfang 8 1hr. Lore. Die Tanzfee. Aber: gläubisch.. Er und Sie, Bunter Zeil: Leitung: Fritz Lehner. Senders. Hans Fredy. Tiny Carla Bokken Lasson. Emil Justitz. Lingen a. G. Cirkus Schumann Sonnabend, den 13. Dezember, abends 7, Uhr: High- life- Soirée m. besonders gewählt. Programm, 12 Nummern. Um 9% Uhr: Die grösste Sensation. Fest- Programm. Die Liane Leischner in ihrem Repertoire. Bajerri als Beethoven sensationelle musikalische Recitationen. Georg Kaiser prolongiert. Kinematograph: Krupps Leichenzug. 14 neue erstklassige Nummern. 9 Uhr 9 Uhr Charleys Tante. Trianon- Theater. Looping the Loop. Borher: Cassis Pascha. Anf. 7, br. Morgen und folgende Tage:" Die selbe Vorstellung. Heute nachmittag 3%, Uhr: Die zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Georgenstrasse, Die Liebesschaukel. Schneekönigin. Sonntag, 14. Dezbr., Lustspiel in 4 Akten v. M.Donnay. nachmittags 3 Uhr: Der Raub der Sabinerinnon. Anfang 8 Uhr. Am 23. Dezember, zum erstenmal: Residenz- Theater. Novität! Die bösen Mädchen. Gr. Heute und folgende Tage:" Ausstattungspoſſe mit Geſang u. Zanz. Seine Kammerzofe. Luisen- Theater. Die Anne- Liese. Anfang 8 Uhr. Borbert. 10-2 Kasse, ( Nelly Rozier.) Schwank in drei Aften von Bilhaud und Hennequin. Casino- Theater. Lothringer Straße 37. Morgen nachm. 3 Uhr zu fleinen Neu einstudiert! Auf vielf. Wunsch! Preisen: Wallensteins Tod. 10 1hr: Abends 8 Uhr: Emilia Galotti. Berlin N.- Berlin W. Montag: Deborah. Belle- Alliance- Theater. Gastspiel d.Münchener Ensembles Abends 8 Uhr: Die Schröderischen. Stille Nacht. In der Brunnenstraße ist ein Ding passiert. 8 Uhr: Specialitäten. Sonntagnachm. 4 Uhr: Ehrliche Arbeit, dazu sämtliche Specialitäten. Bürgerl. Bolfsstüd v. H. Schrottenbach. Carl Weiss- Theater. Morgen: Anno 48". Metropol- Theater. Die zwölf Frauen des Japhet. Vaudeville in 3 Akten von Mars u. Desvallières. Lieder und Text von Julius Freund. Musik von Victor Holländer. Zwei grosse Balletts. Emil Thomas a. G. Josef Josephi. Henry Bender. Hermann Haak. Rauchen gestattet. Anfang 8 Uhr. Apollo- Theater. Bon 8-9 Uhr: Specialitäten. 9: Nakiris Hochzeit. Große Frankfurter Straße 132. Nachm. 4 Uhr: Letzte Kindervorstellung vor Weihnachten. Novität! Die gütige Weihnachtsfee. Kindermärchen i. 5 Att. v. J. Sonntag Abends 8 Uhr: Witwe Dalila. Kriminalschauspiel in 6 Bildern von E. Ritterfeldt. Morgen nachmittag 3 Uhr: Maria Stuart. 3 lhr: Abends: Gefallene Mädchen. Palast- Theater Um 9%, Uhr: Die lustigen Weihnachts- Prämien für die Abonnenten des ,, Vorwärts". Zu unseren früher erschienenen Kunstblättern in Kupfer- Radirung, auf chinesischem Papier, 85X65 cm gross, Marx und Engels, haben wir jetzt als Mittelstück hinzugefügt Lassalle- Radirung, Knieftück, nach der einzigen in New York befindlichen Originalphotographie. Um diese Kunstblätter, die im Kunsthandel nicht unter 15-20 Mk. geliefert würden, auch den Arbeitern zugänglich zu machen, liefern wir diese 3 Radirungen Marx- Lassalle- Engels zum Vorzugspreise von 7,50 Mk.( statt k. 12,-) Denjenigen Abonnenten, welche bereits in den Vorjahren die beiden Radirungen Marx und Engels bezogen haben, liefern wir auf Wunsch Lassalle- Radirung zum Vorzugspreise von 2,50 Mk.( statt Mk.4) Ferner liefern wir unsern Abonnenten zum Vorzugspreise von Mk. 5,-( statt Mk. 6,-) die herrliche Kupfer- Gravüre Die Freiheit führt das Volk an anf Chinapapier( 95X72 cm), nach dem Gemälde im Pariser Couvre von Delacroix. Sämtl. Radirungen, auch die Porträts Bebel, Liebknecht, Singer in gleicher Ausführung zum Preise von à Mk. 1,50, sind durch die 18xpedition, Lindenstr. 69, sowie auf Bestellung auch durch die Partelspediteure zu beziehen. H. Heine's poetische und dramatische Werke Reich illustriert. Herausgegeben von G. Karpeles Preis 2 Mark. Porto 50 Pfg., für Berlin 20 Pfg. Buchhandlung und Expedition des„ Vorwärts" Cindenstrasse 69, Laden. Im Uebrigen halten wir bestens empfohlen unser reichhaltiges Lager in Weihnachtsbüchern und Festgeschenken. 8 CATE Heidelberger. Miner LAHER Süd- Eishahn Sonntag 2 grosse Vorstellungen. In beiden Vorstellungen: Looping the Loop. Kinder halbe Preise. Nachmittags 1 Kind frei, weitere SteidlDranien burg. Thor Theater an der Friedrichstr. Täglich 8 Uhr. Sonnt. 7 Uhr. SteidlVorverkauf 40 Pf. Sänger. ( Fritz Steidl, Scheuerl, Müller, Entree 50 Pf. Lipart, Reising, Wehling, Corvinus, Haas und Munkel.) Neu: Am Weihnachtsabend. Lebensbild von Friz Steidl. Entree 50 Pf.( Borvert. 40 ẞf.) bei Rühle, Friedrichstr. 115. Sanssouci Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Bum 1. Mal, ganz neu! Unterm Weihnachtsbaum. Charakterbild mit Gesang. Nach jeder Soiree: Tanzkränzchen. Burgstraße 22. Früher: Feen- Balait. Deutsche Konzerthallen Das Riesen- Dezember- Programm. 8 Uhr: 8 Thr: Der Dorfbarbier Oper.- Baudeville mit Gesang u. Zanz bon Gumbert. Spandauer Brücke 3 Theaterand SpecialitätenVorstellung. Wochentags: Folgende Nummern find Entree frei! gänzlich nen: Soeurs Blanche, mn. Melangealt. Charles Merino, 5 KünstlerKapellen Mr. Montani, Special- Ausschank der Berliner Bockbrauerei. Champion Equilibrift. Ylang You, Operette von Paul Lincke. Japanischer Gaufler. Stasseneröffnung 7 Uhr. Anf. 8 Uhr. Dreffuraft. Anieta Koncewicz, Soubr. Am 26. Dezember um 3 Uhr: Diba. Schwestern Montani, DoppelNachmittags- Vorstellung: Frau Drahtseil. Miss Nebula, mysteriöser Luna. Ermäßigte Preise. Lichtakt. Billet- Vorverkauf für die Feier Das Theater ist durchaus geheizt fage von 10-2 Uhr. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Zagestaffe 11-12 Uhr. ( Mehsel, Pietro, Britton, MarSteibl, Krone, Böhme, Böd mann, Blättner 2c.) und mollig warm. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pf. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Heute Sonnabend: Königstadt- Casino. Holzmarktst. 72, Ecke Alexanderst Täglich erstfl. Specialitäten- Vorstellung. Jed. Mittwoch, Sonnabd. und Sonntag Tanzkränzchen. Anf. Wochent. 8. Sonntags 6 Uhr Vollständig Neues Programm. Geschwister Andersen, FussEquilibristinnen. Mizi- Gizi, Vortrags- Soubrette. Die 3 Harveys, Drahtseilkünstler. Stanley und Wilson, Amerikanisch. Gesangs- u. Instrumental- Akt. Eine Bojaren- Hochzeit, Russische Gesangs- und Tanz- Scenen. Die Barowskys, HumoristischGymnastische Produktion. Perzina's dressierte Affen. Mason und Forbes, Udel- Quartett. Excentrics. Steig's Motor- und Bycicle- Rennen. Eugenie Fougère, franz. ExcentricCatherine Bartho. Pariser Luft, ,, Biograph". Tänzerin. BallettDivertissement. Gratweils Bierhallen Theater u. Variété Rommandantenstraße 77/79. Täglich: Gr. Vorstellung. Das grosse amüsante Dezember- Programm. Nur allererste Kunstkräfte. Anfang der Vorstellung 8 Uhr. Jed. Sonnabend, Sonntag u. Mittwoch nach der Borstellung: TANZ. Bernhard Rose- Theater, Babftr. 58. Sonntag, den 14. Dezember, nachmittags 3 Uhr: Kindervorstellung. Goldhärchen. Saubermärchen mit Gesang und Tanz in 4 Atten( 6 Bildern) v. R. Hertwig. Abends 7 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Boltsstud mit Gesang in 4 Atten bon Ludwig Anzengruber. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Stadt- Theater. Alt- Moabit 47-49. Die goldene Eva. in 3 Sitten von Schönthan Cirkus Busch.Luftſpiel Militär- KonzertSonnabend, den 13. Dezember, Königin Augusta- Gren. Reg. 4. ( Herr Przywarsky,) E Im Kaifer- Saal: Norddeutsche Sänger und Tanz. abends 7, Uhr: Dahomey. Die Elefanten- Herde im Urwald- See. und Koppel- Elfeld. Anfang des Konzerts 5 Uhr, der Bor. stellung 6 Uhr. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Köpenick, Schönerlinderstr. 5. A. Stippekohls Keftaurant d Arbeiter Verkehrslokal. Für gute Speijen u. Getränke ist bestens gesorgt. Größte Eisbahn Berlins. Urbanstr. 166/67 vis- a- vis der Franzer- Kaserne. Täglich: Grosses Militär- Konzert Elektrische Beleuchtung bis 11 Uhr abends. Wochentags nach 8 Uhr abends Entree 30 Pf. 59922 Sonntag: Gr. Feuerwerk. mödik, Restaurant Schmöckwik, ,, Seddin- See". Zu dem am Sonntag, den 14. d. M., bei mir stattfindenden grossen Eisfest, verbunden mit Wurstessen und Familien- Kränzchen, ladet freund lichst ein 9466 Aug. Noack. 8 W. Noacks Theater. Direktion: Robert Dill, Brunnenstrasse 16. Große Egtra Borstellung: Einmaliges Auftreten des Dir. Dill: Der Goldbaner. Fallentoni . ... Dir. Rob. Dill, Treptow. Köpnicker Landstr. 27, empfiehlt sein Lokal nebst fleinent Gnal, 250-300 Personen fassend, ueber Art von Feſtlichkeiten. Einige Sonnabende sind noch frei. Glas Bier 10 Liter 10 Pf. ff. Weißbier. 52312* R. Hohlwein. Achtung! Jeder, der noch keinen Festbraten hat, fomme nach dem Gewerkschaftshaus. Jeden Sonnabend Grosses Gänse- Ausschieben auf beiden Regelbahnen. Silvester und Neujahrstag noch Saal frei.- Achtungsvoll 9696 C. Pohlit. Eisbahn Karpfenteich Treptower Park. Heute: Grosses Konzert. Bis 10 Uhr abends beleuchtet. süsser Blutarmen Feurig und Kranken ärztlich empfohlen. Mr. Ft. 1:50 2:00 Kraftrotwein SANTA LUCIA Steht unter ständiger Kontrolle des Gerichts- Chemikers Dr. C. Bischoff. 59752 Deutscher Metallarbeiter- Verband. Freireligiöse Gemeinde Berlin. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 858. den 14. Dezember, vormittags 10 Uhr: Am Sonntag, 28. Dezember( 4. Weihnachtsfeiertag) 1902, nachmittags 5 Uhr: Allgemeine Versammlung Grosses Weihnachts- Fest der Rohrleger und Helfer von Berlin und Umgegend im großen Saal des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15. Tages- Ordnung: Engel 1. Kampf gegen den Schmerz. Referent geur Professor Dr. Schleich.( zum Besten des Baufonds) 2. Verbandsangelegenheiten. 168/6 Des lehrreichen, wichtigen Vortrags wegen erwarten wir den Beſuch aller Kollegen. Sonntag, den 14. Dezember, vormittags 10 Uhr: in Louis Kellers sämtlichen Sälen, Koppenstrasse 29, berbunden mit الأسلمت الوازع جزة Versammlung der Feilenhauer Gr. Künstler- Konzert bei Sachs, Lindowerstr. 16. Sonntag, den 14. Dezember, vormittags 10 Uhr: Morgensprache der Silberpolierer im Gewerkschaftshaufe, Engel- Ufer 15, Saal II. Sonntag, den 14. Dezember, vormittags 10 Uhr: Morgensprache der Schraubendreher bei Wetzel, Wrangelstr. 136. Bahlreichen Besuch in allen diesen Versammlungen erwartet Die Ortsverwaltung. Verband der Möbelpolierer. Montag, den 15. d. M., abends 81%, Uhr, Andreasstraße 26: Versammlung. Zages- Ordnung: des Berliner Sinfonie- Orchesters unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn M. Fischer. Huf allgemeines Verlangen: Ueber- Ueber- Dr. Brett'l! und Mit ganz neuen Nummern, unter persönlicher Leitung des Herrn C. von Ungezogen vor seinem Rücktritt von der Bühne. Sämtliche Nummern werden von Kindern der Gemeinde ausgeführt. 30 nene Nummern. Zur Aufführung gelangen unter andrem: Wie Hanne und Nante das Tanzen lernt. Bibelfest! 1. Bortrag des Genoffen M. Schütte über: Die Urgeschichte Hans u. Gretes Weihnachtstraum, Pantomime. des Christentums. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Delegierten zum Delegiertentag, welcher am 28. Dezember, nachmittags 2 Uhr, EngelUfer 15 beginnt. Sonntag, den 28. Dezember 1902, abends 8 Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15: Gemütliches Beisammensein toozu fämtliche Mitglieder nebst Familien hiermit eingeladen find. Die Ausgabe eines Flugblattes resp. Fragebogens betreffend die obligatorische Arbeitslosen Unterstützung erfolgt in unsren unentgeltlichen Arbeitsnachweisen: Brunnenstr. 96, Blumenstr. 38, Dranienstr. 197. P Zum Schluss: Pantomime Weihnachten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Drei lebende Bilder, Dichtung von Ernst Preczang, arrangiert von A. Hoffmann und B. Schröder. Bon 5 Uhr ab im oberen Saal und nach der Vorstellung im großen Saal: Grosser Ball. Während der Vorstellung ist das Rauchen im Saal untersagt. Die Saalthüren bleiben während der Vorträge geschlossen. Billetstellen der Gemeinde erhalten. Alles Nähere das Programm, welches die Mitglieder in den bekannten 62/5 Die Bertrauensmänner werden ersucht, die Fragebogen heute abend Achtung! Gewerkschaften und Vereine! von 7-8 Uhr in Empfang zu nehmen und bis zum 20. d. M. in den Zahlfſtellen abzugeben.ruck 147/16 Nickelketten in allen Façons. Der Vorstand. Knecht Rupprecht bringt für den Vater 5999L einen modernen Salonteppich 18 für die Mutter b hübsche Steppdecken und Gardinen für den Sohn R. eine schöne Reisedecke für die Tochter 5913L eine elegante Tischdecke und prachtvolles Fell Alle diese Weihnachts zu ganz enorm billigen Preisen gaben in grösster Auswahl Teppichhaus Adler& Co. nur 20-21 Königstrasse 20-21 heim Rathaus. Achten Sie gefl. genau auf unser Haus. Malz- Kaffee naturell rein im Geschmacke, feinst. Aroma, gesundes, billiges und nahrhaftes Genussmittel, offeriert an Private in 3 Sorten a 16, 18 u. 20 Pfg. per Pfund, sackfrei ab Bamberg, gegen Nachnahme des Betrages. Unter 25 Pfund- Packung wird Muster stehen zu Diensten.[ 5385L* Durch Hinzunahme weiterer Räme habe ich meine Säle bedeutend eine Gäle bebe vergrößert. Dieselben faffen jekt: Saal 1.( mit Bühne) ca. 700 Personen II. HII. " 300 100 Ich empfehle sie zu Versammlungen wie Festlichkeiten jeder Art, ebenso stehen Bereinszimmer verschiedener Größe für Borstands- und Kommissions- Sigungen jeder Zeit zur Verfügung. ff. Lager- und Versandbier a Glas 10 Pf. Weissbier, gr. 20, kl. 10 Pf. Speifen und sonstige Getränke in bekannter Güte zu foliden Preifen. Garderobe bei Festlichkeiten nur 10 Pf. Um geneigten Zuspruch bittet Robert Voigt, Ritterstr. 75. Restaurateur. feste Preise. Julius Lindenbaum Frankfurter Strasse 141 Eckhaus der Frucht- Strasse Gegründet 1879. 1879. Anerkannt grösstes Etablissement der Bezirke Ost, Nord- Ost, und Süd- Ost für bessere, tadellos gearbeitete Herren- und KnabenGarderoben. Grösste Leistungsfähigkeit durch Selbstfabrikation. Winter- Paletots 1919/1919 Winter- Joppen We Elegante Anzüge Schlafröcke. Specialität: Maass- Anfertigung. Herren- Anzüge und Paletots feinsten Stoffen nur nach Mass in schwarz und farbig aus 24-30 Mk. B. Lewkowitz, Sheister, Alexanderstr. 14a, 1 Tr. Bonbons, Konfitüren, Marzipan, Baumbehang. F. Reinsch, Elsasserstrasse 22 58812 empfiehlt 58322* 42* Ausnahme- Preise bis zum 23. d. Mts. und dennoch ca. 30 Proz. billiger als Laden- Geschäfte. Nenheiten Don Nutenhüten 250 ant. steife Herrenhüte von Elegante weiche oder 2 M. an aufwärts; Cylinder von 4,50 an: Chapeau- Claques bont 7,00 an; echten Velour Cylindern 15 1.00 Alvin Sussmann, gut- Engroß- Geschäft, Holzmarktstr. 38, parterre. Meine Geschäftsräume sind bis abends 10 Uhr geöffnet Für das Aufbügeln von Pf. Original Bayrische und Lichtenhainer Bier- Schwemme 131 Linien- Strasse 131( dicht an der Friedrich- Strasse) 181 Linien- Strasse 131. Sonnabend, den 13. Dezember 1902: Abend- Essen à la carte. Die ( Ede Gartenstraße). 59182* schönsten Herren Paletots, Anzüge, Joppen in nen, sowie speciell Monatsgarderobe Sachen, fast neu, für jede Figur von Kavalieren passend, find in größter Auswahl ftets zu staunend billigen Preisen zu haben. J. Wand, nur Prinzenstrasse 17, an der Wafferthorstraße. [ 72 Bitte auf Hausnummer zu achten! Vorzügliche Küche. Bayrische Original- Speisen zu kleinen Preisen. ff. Schwemm- Bräu und ff. Lichtenhainer Bier 1/2 Liter 13 pfennig. L. RUBSAM. Malzfabrik, Bamberg, Bayern. Christbaumschmuck BERLIN C., Grün- Str. 3-4, in unmittelbarer Nähe der Petrikirche. Silberwaren. 1/ Liter 25 Pfennig. Billigste Bezugsquelle nur für Wiederverkäufer und Händler. 5984L S. Gundermann, Berlin C., Linienstr. 217 I. Nickelwaren. Julius Busse, Reelle u. billige Bezugsquelle Regulateure mit Federzug Weckeruhren. Silberne Herren- Remontoir von 5,90 an. von 1,55 an. von 7,50 an. von 7,50 an von 12,75 an. von 3,30 an. • • von 1,90 an. Ecke Rückerstrasse. Wer- Stoff- hat. Fertige Anzug 20 M., feinste Buth., 2 Anproben, für guten Sit bekam goldne Medaille. Handnäharbeit. 80/1 Ludwig Engel, Prenzlauerstraße 23, 2 Tr., nahe Alexanderplat. Gegr. 1892. Komme auch Maknehmen. ins Haus. Bitte Postkarte. BERLIN C., Grün- Str. 3-4, in unmittelbarer Nähe der Petrikirche. in Taschenuhren, Wand- und Standuhren, Silber- und Alfenidewaren, Goldwaren aller Art, Opergläsern, Barometern und Thermometern, photographischen Apparaten und sämtlichen Utensilien, selbstspielenden Musikwerken, Christbaum- Ständern mit Musik, Luxcs- und Gebrauchs- Gegenständen in Nickel, imit. und echt Bronze, Silberzinn und Eisenguss. Nickel- Herren- Uhren Echt goldene lange Damenketten, mit Schieber, 130 cm lang. • von 4,90 an. • von 11,50 an. Opernglas, nicht achromat. m. Etui von 2,80 an. Tafelaufsätze, versilbert Kaffeeservice, vernickelt, 4teilig. von Fruchtschalen, versilbert Brotkörbe, vernickelt . von . D von 4,65 an. Butterkühler .. von von von 3,20 an 5,75 an. 2,25 an. 1,25 an. 2,50 an. [ 59062 Silberne Damen- Uhren • Goldene Damen- Uhren Liqueurservice, versilbert. · Photographische Apparate. 19 prima B Taschenuhren aller Art. Bronzewaren. Silberzinn. 0000000000000000600 000000000000000000220000aasta andern Musikinstrumente Hauptkatalog über alle gratis u. franko. Günstige Einkaufs- Gelegenheit! Wegen vorgerückter Saison bedeutend ermässigte Preise. Beim Einkauf von 20 Mark an eine elegante Weste gratis! Herren- Winter- Ueberzieher aus feinen gedieg. Stoffen in hocheleg. Ausführung mit pa. Zuthaten nur 43, 35, 331/2, 31, 281/2, 25, 231, 22, 21, 19% und 15, M. Hochfeine Rock- Anzüge in den chikesten Formen und soliden, tragbaren Qualitäten, nur 46, 37, 32, 28, 261, 23 und 20196 22% Direkter Vertrieb 1970 19tni eigener Fabrikate. asse M. Herren- Winter- Ueberzieher aus soliden, glatten und rauhen Stoffen, mit Plaidfutter. 211, 20, 19, 161/2, 132, 12, 102, 9, 8, und 8 2 M. Elegante Jackett- Anzüge in sehr grosser Auswahl, aus soliden, prakt. Stoffen, nur 43, 38, 36, 341/2, 281/2, 24, 211/27 18, 161, 131, 12, 10, 9% u. 10%/% M. Winter- Loden- Joppen aus prima Bayrischen Loden in hochfeiner Ausstattung, nur 2212, 161, 132, 121, 11 und 10%/% 2 M. Hochfeine Knaben- Anzüge in soliden, geschmackvollen Façons, in kolossaler Auswahl, nur 122, 11, 91, 8, 7/2, 6, 5% und 4% 2 M. Winter- Loden- Joppen, ausschliesslich haltbare solide Qualitäten in diversen Façons, nur 10/2, 9, 8, 71/ 61, 5 und 41 2 M. 10 Elegante Knaben- Anzüge se aus haltbaren soliden Stoffen in diversen Ausführungen, nur 4, 31, 3, 212, 2½ und 234 M. Hermann Vandsburger Friedrichstrasse 247 SW. Lederer& Kreinberg Streich- Instrumenten- Fabrik Markneukirchen No. 443 offerirt billigst direkt ab Fabrik Konzert- Zieh- Harmonikas garantiert grösste Tonfülle, solideste Arbeit. 10 Tast. 2chör., 2 Reg., 50 St., à Mk. 5.- 21 Tast., 108 St. Mk.11.-, 21.-, 70 à 7.50 27.- etc.. Schule u. Kiste 10 3 99 39 33 97 11 10 4 4. 90 27 27 10 6 150 97 " 17 97 23 27 à 9.50 gratis, andre Harmonikas 15.- schon v. Mk. 1.50 p. St. an Violinen mit Bogen u. Kasten u. Reservebezug etc. komplett No. 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 zu Mark 9.- 11.- 14.- 16.- 20.- 25.- 30.- 36.- 42.- 50.Mund- Harmonikas solidester Qualität BERLIN Sonntags geöffnet bis 8 Uhr abends. Eigene Fabrikation mit elektr. Betrieb. NW. Turmstrasse 30 a. Von Tag zu Tag vergrössert sich unser Kundenkreis. Von Tag zu Tag verschaffen sich unsre Schuhwaren in weitere Kreise Eingang. Wir verweisen auf unsre Schaufenster- Auslagen, welche von eminenter Leistungsfähigkeit sprechen. Den Höhepunkt, den nur ein Special- Geschäft in unsrem Massstabe 6 Hauptmarken Marke I. zu erreichen vermag, bilden unsre Hochelegante Damenstiefel. ,, Chik"... 6,90 M. Marke II. 6,90. ,, Tipp Topp" 8,75 M. Façon Chevreaux. Marke IV. Echt Box Calf. Marke III. " Oteroff Hochelegante Herrenstiefel. ,, Buren- Bombe"..6,90 M. No. 2705 2710 2712 2714 2715 2718 2717 2716 2719b 2725 p. Stück zu-, 30-, 50-, 85 1.- 1.- 1.20 1.30 2.- 2.50 3.50 M. bewährteste Nahrung für Kufehe Hinder meht Jedes Wort: 5 gesunde u. magendarmkranke Kinder. Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 16 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Schantgeschäft billig zu verkaufen Krankheit, Grünstraße 21( Charlottenburg). +142 Strapazier- Stiefel. Marke V. .. 9,75 M. Feinster Chevreaux. Marke VI. ,, Excelsior 8,75 M. ,, Comme il faut". 9,75 M. Feinstes Box Calf. Schneidigste Fussbekleidung. Fischels Schuhwaren- Haus Brunnenstrasse 196 am Rosenthaler Thor. Berlins billigste und beste Bezugsquelle für Schuhwaren jeder Art. Herren- und Damen Stiefel von 3,75 M. an. Filzschuhe konkurrenzios billig. Kleine Anzeigen. Gardinenhaus Große Frankfurter straße 9, parterre. + 37* Tricotagen, Maffenauswahl, fabel: haft billige Gelegenheitskäufe. Kleiderstoffrefte, bedeutend unter Breis. Gardinen, Teppiche, Läuferstoffe, außerordentlich preiswert. Gratis erhält jeder Käufer Leuchter mit Feuerzeug. Markus, Reiniden dorferstraße 7a. 14428* Schuhwaren lauft man billig und gut bei Louis Friese, Beusselstraße 14. Lieferant des Rabatt Sparvereins Norden. für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstr. 69. bis 4 Uhr angenommen. 9835 2000000000000000000000000000000000000000000908200 1000 neue Nähmaschinen gebe auf Ningfchiff, Bobbin, Schnellnäher, Bivijektion! Wer sich über diese Mamfells auf Sommer- Saccos, Abzahlung, ohne Anzahlung. Lang- schönstes Weihnachtsgeschenk, ohne ruchlofefte Graufamkeit unfrer Beit 2-2,50, verlangt Bruch, Brunnen fchiffchen, hocharmig, Wheeler Bilson, Anzahlung, Woche 1,00, bermietet unterrichten will, verlange die Flug- ftraße 139. tomplett, mit allen Apparaten, feine gewesene spottbillig Stopnider blätter des Weltbundes gegen Bivi Ausstattung, drei Jahre reelle Garantie. Straße60/ 61, Landsbergerstraße 82.+92 feftion, welche unentgeltlich versendet Für die Güte meiner Nähmaschinen Bettstelle, große, wie neu, mit werden vom Berliner Tierschukverein, Lieferant hoher Behörden. sprechen Laufende meiner Stunden guter gebermatraße, 30,00, perfauft Stöniggrägerstraße 108. Um gütigen Ernst Radomsky, Friedenau, Cranachstr. 49. abbrud wird gebeten. Bellmann, Gollnowstraße 26, nahe Betten, tadellos, vollständiges der Landsbergerstraße. Alte Maschinen Gebett, 15 und 30, Prenzlauer nchine in Zahlung. 13898* Alee 212. Biefede. 125/ 8* Gassparheizöfeu! 6,00, Gastoch heisöjen! 7,00, Petroleumofen billig Bohlauer, Wallnertheaterstraße 82. 1616* Vermietungen. Wohnungen. Im Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene Anzeigen toften 40 Bf. pro Zeile. Parteigenosse, Dame verkauft Garnitur, Paneelfofa, 2 Bettstellen, wie neu, fofort Buchdrucker, 33 Jahre alt; in Friedrichstraße 131 d, born IV. lints. allen Sagarten firm, an der Maschine Witfrau verlauft dringend Baneelbewandert, fertig in Salfulation und sofa, noch neu, Elsafferstraße 29 born Rummelsburg, Kantstraße 38, 1, Storrekturlesen, mit Expedition ver I. rechts. 79/20 2, 3 Simmer nebst Zubehör, zum traut, jowie im Buchhandel nicht ganz Boftfarten- Reisende und Wieder Bettenfabrik, Hadescher Marit 1, 1. Januar. Auch Pferdestall oder unerfahren, sucht in Druderei-, Eberläufer gehet nach Rosenthaler ftraße 20 ins Centrallager 51/13 bebition oder Redaktion der Parteierste Etage, allerbilligste Bezugsquelle Werfftait. 9605 oder Gewerkschaftspresse seinen Kennt für neue Betten, Bettfedern, Matragen, Stube und Stüche umständehalber nissen entsprechende Stellung. Steppdecken billigst Fabrit Große Bettstellen, Steppdeden zu Engros fofort zu vermieten, kinderlofe Leute. Suchender hat wiederholt vertretungsFrankfurterstraße 9, parterre. +37 preisen. Soliden Familien Teil zu erfragen bei Reich, Barnim weise dreimal wöchentlich erscheinendes Kanarienvögel, feine, verkauft zahlung gestattet. 1453 ftraße 42. billig Scheibe, Blan- ujer 8, III.[ 9565 +92 Parteiblatt selbständig redigiert und ist Diesjährige elegante Herren- Anzüge und Baletots aus den modernsten Stoffen in guter Berarbeitung und Zuthaten von 18 bis 45 Mark. Julius Lindenbaum, Große Frank furterstraße 141, Ede Fruchtstraße.* Vorjahrige zurüdgesezte Herren( 29). Gardinenhaus Bernhard Händler! Belhnachts- Bostlarten, anzüge, Winterpaletots aus aller Neujahrs- Poftfarten fpottbillig RofenSchmark: Nur Ballstraße! feinsten Stoffen, bedeutend unter 951b Breis, verkauft B. Lewkowik, Schneider- Teppiche!( fehlerhafte) in allenthalerstraße 20, Centralladen. meister, Meranderstraße 14a.[ 14475 Größen für die Hälfte des Wertes im Teppichlager Brünn, Hadescher Lehtjährige hochvornehme Herren- Markt 4, Bahnhof Börse. 119/5 anzüge, Winterpaletots, aus feinsten Maßftoffen gefertigt, 18-38 Mark. Teppiche, Betten, Steppdecken, Verlauf Sonnabend, Sonntag. Deut. Gardinen, Spiegel, Regulatoren, sches Bersandhaus, Jägerstraße 63, I. Softümröde, Stühle spottbillig LeihHaus Neanderstraße 6. Teilzahlungen Winterpaletots, Anzüge, Joppen, gestattet. 52/10 Sofen, fertig und nach Maß, Große Frankfurterstraße 16, August Achilles. Steppdecken spottbillig. Fabrit Weinstraße 20. Winterpaletots, Anzüge, Re +92 montoiruhren spottbillig Leihhaus, Steppdecken in Seide, GelegenheitsReanderstraße 6. 52/10 fauf, 3,75, verkauft Julius Reumann, Belle- Alliancestraße 105. 8736 Säulentrumeau, geschliffen, 40 M., Straußbergerstraße 6a, I. [ 46/10 Teppiche mit Farbenfehlern Fabrit niederlage Große Frankfurterstraße 9, 1307 parterre. +37 Borjährige elegante Herren Winterpaletots und Anzüge aus feinsten Stoffen 25 bis 40 Mart. Bertauf Sonnabend und Sonntag. Bersandhaus Germania, Unter den Linden 21. straße 30, parterre. Damen! Jadetts, Kostüme, Capes, Reisemuster zur Hälfte des Wertes Leipzigerstraße 112, II. Verschiedenes. 9395 Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Damenpaletot, breiviertellang, schwarz, Estimo und schwarzgrau, auch Jadetts, Mittelfigur, sehr preiswert, auch Anfertigung nach Maß; HerrenRechtsbureau Grüner Weg vierund Damenkleider. Als Zahlung nehme undneunzig( Andreasplak). Rechtsfeinen inter- Damenhut, lehrreiche Hilfe, Gerichtsbeistand, EingabenBücher, Goldfachen, Rebelbilderaparat, gefuche, Naterteilung. Phonograph, gutes Objektip, möglichst Juvalider Buchdruder, 41 Jahre, Aplanat 18X24 oder nüßliche Sachen. Rechtsbureau, Prozeßbeistand, welchev mur Invalidenrente bezieht, Maris, Schneidermeister, Fruchtstr. 70, Eingabengefuche, Raterteilung. Falt, bittet um Zuwendung schriftlicher Aram Schlesischen Bahnhof. Brunnenstraße pierzig. 9745 beiten. Scher, Adalbertstraße 40, bei 9895 Damenpaletote, Jadetis, SoftümPatentbureau Dammann, Oranien Schmidt. Straße 57, Morikplay. 9255* Kostenfreie zahnärztliche Behandlung, Bahnziehen. Zahnärztliche Bolifinit, Chausseestraße 1a. Kunststopferei von Frau Kokosih, Steinmesstraße 48, Quergebäude hochparterre. neun. Blinder Stuhlflechter bittet um Arbeit. Stühle werden zu den billig sten Preisen geflochten, werden abgeholt und unentgeltlich zurüdgeliefert. 1332 Adresse: Muladstraße 27, 21. Gläser. 募 Stellenangebote. befähigt, einer mittleren Druckerei borzustehen. Gefällige Offerten mit Angabe der zu befeßenden Stelle und des Gehaltes unter A. 8 an die Erped. bes Vorwärts" erbeten. 9775* Achtung, Holzarbeiter! Gesperrt find folgende Werkstätten für Tischler, Einseker, Maschinenarbeiter und Polierer: Emmeluth, Dieffenbachstr. 33. Lur u. Engelbrecht, Görlitzer Uec Bache, Fruchtstr. 8. Barner, Krautstr. 52( Gewerbehof). Schubert, Kastanien- Allee 10. Bautischler K. Walter, Holsteiner Ufer 15/16, Die Ortsverwaltung. Achtung Tischler! Große Auswahl in Hosen, Soppen, Bis abends Nähmaschinen ohne Anzahlung, rode, Blousen, elegante, Reisemuster, Saccos, Capes, Belaboas, Stoffreite zu wöchentlich 1,00. Ringschiff, Bobbin, verlauft a 4-8 Mart Julius NeuAnzügen billigit. Buschneiden gratis. Adler, Schnellnäher. Gebrauchte mann, Bellealliancestraße 105.[ 9886* Midenau, Refterhandlung, Sorauer pottbillig. Reparaturen billigst. Cigarrengeschäft dringend sofort 9536 Zurmstraße 39. 2. Geschäft Bernauerftraße 47 B. 1339st billig verkäuflich. Rigdorf, Hermann* 131* straße 65. Nähmaschinen kaufen Sie mur beim Fachmann am swedmagigften. 14508 Kinderwagen sehr elegant und Blusen. 500 Reifemuster in Bolle Bassende Geschenke von 25 Mart an. billig. Landsbergerstraße 22, GoldFahrräder, Nähmaschinen, Be und Seide, neueste Façons, spottbillig näher, bequemfte Teilzahlung wöchent Zadellos: Ringschiff, Bobbin- Schnellbaum. 9915 leihung Baulstraße 7, Lagerspeicher.* Galvanoplastiker, flott im Richten Leipzigerstraße 112 II. 1451&* lich und monatlich. Reparaturen billig, heitslauf, a 3,75, verkauft Julius hauser Allee 163 a. Steppdecken in Seide, Gelegen und Fertigmachen, fofort oder später Fahrrad fauft Rablaff, Schönbon älterer Clichéfabrik gesucht. Damenwäsche. Große Partien achgemäß. Diefe, Mechaniker, Näh- Neumann, Belleallianceftraße 105.[* 122/1 Folgende Werkstätten sind gesperrt: Dauernde Stellung. Meldungen er- Zache, Fruchtstr. 8. Hemben, Beinkleider, einfach und maschinen Specialgeschäft, BrunnenMetallbruch, Luch, Wollabfälle beten sub E. N. 2684 bei Rudolf Warner, Strautstr. 52( Gewerbeho elegant, felten preiswerter Verlauf. straße 119. 14499 Gaskocher, Gasöfen, neuestes fauft gutzahlend, helt ab Mikling. Moffe, Bringenstraße 41. 15/52 Schubert, Kaftanien- Allee 10. Leipzigerstraße 112 II. 14528* Nähmaschine. Zahle bis 10 Mart, Syſtem, billig. Auskunft: Portier; Oppelnerstraße 11. +19 Tüchtigen Dirigenten, erste Strast, Jurius, öchftestr. 17. Damenpaletots, Jadetts, Capes, wer auf Teilzahlung Nähmaschinen Kurfürstendamm 14/15. Platina, altes Gold, Bruchgold, fucht ftrebjamer Gesang Berein Hahn& Metzkow, Weissensee, elegante Reisemodelle, 4 bis 8 Mart, fauft oder nachweist. Sämtliche Tauben, 20 lange blaubunte, zu Silber, alle Zahngebisse, alte Uhren, Donnerstags. Offerten mit Gehalts- Stönig- Chauffee 71. verlauft Julius Neumann, Belle Systeme. Starte erbeten. Brauser, verkaufen. Tischer, Nigdorf, Balter Blattgold, Mehrgold fauft Brob, ansprüchen bis Montag unter C. 8 Fachberein Allianceftraße 105. 8746 Barschauerstraße 64. +48 straße 22. 9806 rangelstraße 4. 52/16 Expedition dieses Blattes. 9865 ber Zischler Berlins u. Umgegenb. Verantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Berlag: Vorwärts Buchdruderei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 9845 9