Mr. 91. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Prets für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mt., monatlich 1,10 Mr, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage, Neue Belt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mr.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Pretstifte für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder beren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfa Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Sern sprech- Anschluß: Amt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Bu Offern. Sonntag, den 17. April 1892. Expedition: Beuth- Straße 3. der Befreiungskampf des Proletariats getreten, dessen Schlacht Biele, ohne die nothwendige Voraussetzung eines Erfolges, feld die ganze Erde ist, und dem die Wissenschaft als nicht ohne den Bestand einer klassenbewußten Gesellschaftsschicht, Trägerin der Bewegung war. Nicht auf Aus dem heidnischen Fest der Göttin Ostara hat das irrende Führerin dient die Gesellschaftswissenschaft, der die diesem Wege, nicht mit diesen gewaltsamen Mitteln Staats- Christenthum, den germanischen Naturkultus in die Sozialismus. semitisch- jüdische Chriftus- Legende einhüllend, das christliche Das Fest der Auferstehung des Menschenso hns, das die vollzieht sich der Befreiungskampf der Arbeiterklasse. Osterfest gemacht das Fest der Auferstehung, nicht der christgläubige Menschheit heute begeht, mahnt uns Streiter So gut die Trade- Outrages, die Gewaltthaten Natur, die aus dem Eisgrabe des Winters sich erhebt, in dem neuen großen Befreiungskampf, all unsere Kraft englischen Gewerkschaften in den ersten Jahrzehnten sondern des Menschensohne. Des Menschensohns, der nach daran zu sehen, daß die Auferstehung der Menschheit bald dieses Jahrhunderts, und die Kampfesweise der Ludditen, der Sage die leidende Menschheit erlösen wollte, und deshalb Wahrheit sein möge- unter dem stolzwehenden rothen der Maschinenstürmer, der Taktik des modernen Proletariats widersprechen, das die Kinderschuhe ausgetreten und jene von den Machthabern des Tages gefreuzigt ward, aber aus Banner der internationalen Sozialdemokratie. feinem Felsengrabe wieder auferstand. Rothe Ostern! Das ist unser Festwunsch. rohe Form des Rampfes längst überwunden hat, so gut ist Ein tiefer Sinn liegt in dieser wie in anderen Mythen, Schon einmal haben wir rothe Ostern" gehabt in der Bauernkrieg nur ein erster tastender Schritt, eine halb die ihren Ursprung in dem Herzen, der Einbildungskraft Deutschland. Es war vor dreihundert und sieben und sechzig träumende Regung, die der erwachten Arbeiterklasse und dem Gemüth des Voltes haben. Wer die Mühseligen Jahren. Am Ostertag 1525 entfesselte sich in Südwest fremd ist. Aber auch heute kann nur von Unten das Heil kommen. und Beladenen vom Elend erretten, ihnen ihr Menschenrecht Deutschland, nachdem schon manches Gewitter und langes und ein menschenwürdiges Dasein erobern will, ward zu Wetterleuchten vorausgegangen war, der gewaltige Orkan des Nicht von Oben. Nur von unten aus den Tiefen der Volksallen Zeiten von den Machthabern des Tages verfolgt, in Bauerntrieges. Die Unterdrückten die Mühseligen kraft und der Volksfeele. Die Freiheit kann nicht geschenkt, Sas ist ein sprichwörtlicher den Kerfer geworfen, gekreuzigt, verbrannt, aufs Schaffoi und Beladenen wollten sich selbst helfen: sie wollten tausend- fie muß erkämpft werden geschleppt. jähriger Knechtschaft und Ungerechtigkeit ein Ende machen, Erfahrungssatz. Heute denken wir wieder an rothe Ostern. An das Seit dem Tode und der Auferstehung des Menschen- und das Deutsche Reich, das von den Fürsten und dem - an den schönen Tag, sohnes, dessen Gedächtniß heute die gläubige Christenheit Adel zerrissen, ausgesogen und versklavt war, zu einem Auferstehungsfest der Menschheit Das neuchristliche wo der Tempel des goldenen Kalbes in Staub sinkt, feiert, find fast neunzehn Jahrhunderte verflossen, und großen freien Gemeinwesen einigen. die Farbe der Liebe die Tausende und Behntausende haben ihr Leben gelassen für Evangelium der Luther und Zwingli war in die Ohren des und wo das heilige Roth" die Befreiung der Menschheit. Und Hunderttausende und Volks gedrungen, und dem Volk war es ernst mit der neuen Fahne der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auf die Millionen, die dem gleichen Ziel zustrebten und dem Tod Lehre und mit der Neugeburt der Menschen und der Gesell- glückliche Menschheit herabschaut, ihr voranleuchtet auf der frei gewordenen Bahn des Fortschritts. am Galgen, auf dem Blutgerüft und am Sandhausen ent- fchaft. Die Unterdrückten erhoben sich voran die Bauern, In unserer Hand ist es, die Frist abzukürzen. Je mehr zu Ort wie wilde Thiere, verspottet, gehöhnt, mißhandelt, die Geknechtetsten der Geknechteten, und Alles, was mühber Freiheit beraubt, aus der Gemeinschaft der Menschen selig und beladen war in Stadt und Land, und Alles, verstoßen am eigenen Leib bitter erfahren müssen, daß was ein Herz hatte für die Noth der getretenen Mensch es in den Augen der Machthaber zu allen Zeiten, wie vor beit und des zerrissenen Vaterlandes, schloß sich ihnen an. 1900 Jahren, ein todwerthes Verbrechen war, das DoppelNoch war's nicht Zeit. Luther verrieth die Sache des joch der Knechtschaft und der Armuth entzweibrechen zu Volts die Fürsten und der Adel- mit verschwindenden wollen. Ausnahmen vergaßen ihren persönlichen und dynastischen und ließen unter Umsonst aber ist all dieses Blut nicht vergossen, um Bader, einheitlicher Führung sonst nicht diese unsägliche Masse von Schmerz und Bein ihre mordgeübten Lanzknechte auf die schlechtbewaffneten Das deutsche Bürgerthum feig über die Befreiungskämpfer der Menschheit verhängt worden. Bauernhaufen los. Märtyrerblut ift Märtyrersamen." Die Zunahme des wie immer sah entweder gleichgiltig zu oder schlug sich Glends und Unrechts auf Erden hat auch die Zahl Derer auf Seiten der Machthaber, obgleich die Bauern nur zur vermehrt, die gegen Elend und Unrecht ankämpfen- und That machten, was es selber gepredigt und gefordert hatte. Politische Uebersicht. mehr und mehr nehmen Elend und Unrecht zu, mehr und mehr, schneller und schneller wächst die Zahl der Befreiungs- Machthaber siegten tämpfer. Und nicht blos, daß sie stärker sind durch die Strömen. Das Befreiungswert war mißlungen, Deutsch- Arbeitsstatistik. Als der Vorwärts" das Regulativ Bahl, sie sind auch reicher an Wissen. Sie haben gelernt. land der alten Schande und Schmach auf Jahrhunderte der Kommission für Arbeiterstatistit sofort nach dessen VerSie haben gelernt, daß Armuth und Knechtschaft nicht zurückgegeben. All unser politisches Elend, all der nationale öffentlichung( Die Schattenkommission, Nr. 74 vom 27. März) die sachlich und scharf kritisirte, entrüstete sich das bürgerliche himmlisches Verhängniß, nicht ehernes Schicksalsgebot find, Jammer" der letzten vierthalb Jahrhunderte tannen, haben in langer Märtyrerschaft, gehegt von Ort die Den rothen Ostern folgten röthere Pfingsten das Blut der Besiegten floß in Arbeit für die gute Sache, defto rascher und reicher der Lohn. Arbeiten wir drum, wir alle, in Süd und Nord, in Ost und West an dem Werke der Befreiung! Arbeiten wir mit Einsatz all unseres Könnens, unserer ganzen Persönlichkeit arbeiten wir ohne Raft und Ruhe, damit unser Wunsch sich erfülle, und wir, ehe noch viel Jahre ins Land gegangen sind, rothe Ostern feiern können, die rothen stern der internationalen Sozialdemo tratie. Berlin, den 16. April. fondern die Folge mangelhafter menschlicher Einrichtungen, Reformationskriege, der dreißigjährige Krieg, die Biel- Beitungsgeschwister darüber, daß wir mit dieser Einrichtung Alles, so wenig Federlesens machten. Allmälig wagt der Liberaund sonach durch eine vernünftige Umgestaltung der Gesell staaterei, die Schreiber- und Polizeiwirthschaft schaft aus der Welt geschaffen werden können. Und fie was uns gegenüber den anderen Kulturvölkern in eine so lismus schüchterne Einwände gegen das Regulativ, und haben weiter gelernt, daß zum Sieg, außer der Klarheit unvortheilhafte Stellung gebracht hat, ist auf das Scheitern selbst die National- Beitung" ist nicht befriedigt. Wenn die über das Ziel, auch die planmäßige Zusammenfaffung und jener größten deutschen Volksbewegung, die sehr ungenügend in Halle erscheinende, Saale- Beitung"( Nr. 177 vom 14. April) Ordnung der Kräfte gehört. An die Stelle der plan- Bauernkrieg genannt wird, mittelbar oder unmittelbar zurück- ihre Einwände geltend macht, so hat dies freilich nicht viel zu besagen. Aber ohne den Versuch, der Sozialdemokratie und ziellosen, oder durch Vereinzelung von vornherein zuführen. Der Bauernkrieg war der erste elementare Ausbruch etwas anzuhängen, geht es auch bei dem sozialstatistischen gangenheit ist der methodische, international organisirte der sozialen Unzufriedenheit, urwüchsig, kräftig, ohne flare Eiertanz nicht ab, den das Blatt mit bemerkenswerthem zum Mißerfolg verurtheilten Befreiungskämpfe der VerFeuilleton. Nadbrud verboten.] ( 91 Am Webstuhl der Zeit. Beitgenössischer Roman in 3 Büchern von A. Otto Walster. Prächtig, herrlich; Sie sind wirklich ein Genie, Herr Frank; man staunt eben so sehr über die Reichhaltigkeit Ihrer Fähigkeiten wie über die großartige Energie in Ihrem Vorgehen und die Bedeutsamkeit Ihrer Biele." Spotten Sie nur; was ist hoch und niedrig, bedeutend oder unbedeutend auf dieser Welt? Fragen Sie die Herzen, und Sie werden originelle Antworten betommen." langen könnte. Aber wo wollten Sie in dieser kalten Nacht hin? Sie sind morgen früh todt." ,, Reineswegs; ich vertrage etwas; es ist nur ziemlich langweilig, die Nacht herumzuschwärmen oder in einem ein samen Hotel, wenn ich ein solches zu erreichen vermag, vor Unruhe nicht schlafen zu können." Nun, dann bleiben Sie da, ich werde Sie vertheidigen." Sehr freundlich; aber wie komme ich auf den Markt, wenn ich hier belagert bin?" " Sie nehmen bei Tagesanbruch den angezeigten Weg." Das macht, Sie kennen die Herren Riemer und Schneider nicht; wenn die einmal wissen, daß ich hier bin, untersuchen fie die ganze Lage des Hauses und treffen darnach ihre Maßregeln." Es schellte von Neuem an der Vorfaalthüre, als Frank kaum die letzten Worte gesprochen. Gehen Sie in mein Schlafzimmer und riegeln Sie zu," rieth Lange sogleich, und Frank fügte sich der Weisung. Lange öffnete sodann die Ausgangsthür und fragte, Was Sie ihm wohl nicht verdenken?" " Was ich ihm nicht verdenken mag; aber Sie werden es uns auch nicht verdenken, wenn wir ihn wegholen, wo wir ihn finden." " Bugestanden; aber ich meine, ich bin in meiner Woh nung Herr, und brauche Sie, wenn Sie feinen Auftrag an mich haben, überhaupt nicht hereinzulassen?" " Das brauchen Sie allerdings nicht; in Fällen wie dieser jetzige aber, wo wir ganz genau wissen, daß die ge suchte Person sich in diesem Lokale befindet, haben wir die Befugniß, polizeiliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, und dieser müßten Sie Ihre Räumlichkeiten öffnen." Nun gut, Herr Riemer, ich will Ihnen zugestehen, daß sich der Gesuchte bei mir befindet. Derselbe will aber nicht das Weite suchen, das hätte er ja schon längst thun Fönnen, sondern will nur morgen früh etwas besorgen und dann sich wieder freiwillig stellen. Ich bürge Ihnen mit meinem Ehrenworte, daß er sich bis Mittag wieder stellt. Könnten Sie es nicht einrichten, daß es damit sein Bewenden hat, zumal wenn Sie von mir erfahren, daß ich jetzt noch den Flüchtling sicher fortbringen könnte? Aber er müßte dann „ Es war ja auch von mir gar nicht so gemeint. Vorläufig, lieber Herr Frank, bleibt mir nur übrig, Ihnen ein Glas Bunsch und ein bescheidenes Abendessen anzubieten. wer da sei. Ich habe mir zufälliger Weise heute von meinem Speise" Der Gerichtsdiener Riemer, Herr Doktor; Sie haben die Nacht wo anders zubringen, und es wäre mir bei wirth ein großes Stück gekochten Schinken für meine zu- mich schon einige Male gesehen," erwiderte der Draußen- weitem lieber, wenn er hier bleiben könnte." fünftigen Morgen- und Abendbrote senden lassen, so daß stehende. „ Offen gestanden, Herr Doktor, ich habe das beste Zu Sie zu mir wie in eine Speisekammer kommen." Ah, Herr Riemer, bitte, treten Sie nur herein. Ist trauen zu Ihnen und würde Ihnen gern einen Ges Ich nehme Alles an; aber sagen Sie mir nur, da etwa wieder ein Wechsel gegen mich im Umlauf?" fallen erweisen. Aber ich bin nicht allein; mein Kollege ich die klaren Situationen liebe, ob ich bei Ihnen ge= Diesmal gilt es nicht Ihrer Person, Herr Doktor, Schneider wartet unten; und der weiß ganz genau, fangen sige, wie eine Ratte in der Falle, oder ob der und hoffentlich auch niemals wieder. Wir suchen Herrn daß Herr Frant sich hier befindet. Vor dem darf ich mir Bimmermann hier noch eine Deffnung gelassen hat?" Frank." feine Blöße geben; er ist ehrgeizig, er ärgert sich, daß ich Die Möglichkeit eines Rückzuges wäre nur insofern Herrn Frank? Aber dieser Herr wohut nicht hier." mehr bin, als er, wenn er sich mir auch aus Nüglichkeitsvorhanden, als man von jenem Rückfenster auf das Dach" Das wissen wir wohl, aber er ist zu Ihnen gekommen, gründen anschließt." des Holzstalles und von da in eine Reihe von Gärten ge- nachdem er sich eigenmächtig der Haft entzogen hatte." " " Könnten Sie die Sache nicht trotzdem einrichten? Ungeschick aufführt. Sie greift aus bester Luft die Be Häuptling, daß von den Sozialdemokraten über die Bebel'sche Bäcker- Enquete„nicht mehr geredet wird". Nun ist diese privatstatistische Untersuchung nicht blas von der Arbeiterpresse, sondern von den ernst haften Sozialpolitikern aller Parteien als ein dankens wcrther Beitrag zur Aufhellung betrübender Miß stände so offen anerkannt worden, daß nur das durch Sach- kenntniß nicht getrübte Urtheil des Halle'schen Leitartiklers zu anderen Schlüssen koininen kann. In der Agitation so gut wie in den Arbeiterblättern wird die Fülle von That- fachen, die über das Bäckerelend beigebracht sind, zur Genüge verwerthet. Das Schriftchen sollte und konnte nicht mehr sein als der erste Schritt, die kräftige Anregung zur Er- forschung dieses Gebiets. Und wo der Privatstatistiker sich bescheidet, da soll die amtliche Statistik mit ihrem Apparat, mit ihren reichen Mitteln und ihren Vollmachten eintreten. „Mangel an Uebung auf diesem Gebiete* ist in der That bei der Bourgeoisie vorhanden, die sich peinlich gegen jede Enthüllung gesellschaftlicher Schäden verschließt und mit Wider- willen auch die Arbeiten bürgerlicher Wirthschaftshistoriker aufgenommen hat, die rücksichtslos die Sonde in soziale Wunden senkten. Wir nennen nur Thun, Schnapper- Arndt, Herkner und Sax. Welcher Platzregen von Schmähungen, Pamphleten, Zcitungsangriffen ging aus den Geschichtsschreiber der thüringischen Hausindustrie, den Wiener Profeffor Emmanuel Hans Sax, einen Schüler des Halleschen Nationalökonomen Johannes Conrad, hernieder? Und gerade die der Saale-Zeitung nächststehende Partei, an ihrer Spitze Bambino Baumbach und der nie bei solchen Anlässen fehlende Eugen Galeotto Richter, leistete Unübertreffliches im Entstellen und Ver- drehen. Natürlich umsonst, aber man merkte doch die edle Absicht, jeden Forscher zu boykotten, der dem Kapitalismus ins Gesicht leuchtet. Ter„Saale-Zeitung* ist natürlich nichts davon bekannt, daß eine Reih« werthvoller arbeits- statistischer Ermittelungen durch Arbeiterverbände oder mit ihrer Hilfe zu Stande gekommen sind(Maler, Drechsler, Käppler's ausgezeichnetes Schriftchen über die Müller- zustände). Von dem„trefflichen Mi mal der Berichte der Fabrikinspektoren*, einzelne Gewc> ithe, so namentlich den trefflichen Wörishoffer ausgeno...uien, zu reden, dazu gehört eine Farbenblindheit, um die wir den Gelehrten der „Saale-Zeitung* zu beneiden keinen Gru». haben. — Wie der„ReichS-Anzeiger*(Nr. 92 vom 16. April) meldet, ist der kaiserliche Unter-Staatssekretär im Reichsamt des Innern, Dr. von R o t t e n b u r g, zum Vorsitzenden, der Direktor des kaiserlichen statistischen Amts, Geheimer Regierungsrath Dr. von Scheel, zum Mitglied der Kommission für Arbeiter st ati st ik ernannt worden. Während Scheel als sachkundiger Techniker der Statistik und als guter Kenner sozialer Vorgänge, allerdings zugleich auch als ein sehr vorsichtig-reservirter Herr wohl- bekannt ist, hat Herr von Rottenburg seinen„Befähigungs- Nachweis* für Sozialpolitik erst zu erbringen. Seine Wirk- samkeit unter dem Fürsten Bismarck spricht keineswegs dafür, daß er berufen sei, mehr zu sein, als der pro korma- Präsident der Kommission.— Die subveutionirten Reichssiost« Damsiferlinien. Aus der Abrechnung des Norddeutschen Lloyd in Bremen über das Jahr 1891 erfährt man Näheres über das Er- gebniß der vom Deutschen Reiche unterstützten Linien nach Ostasien und Australien. Aus den Taschen der deutschen Steuerzahler werden für fünfzehn Jahre jährlich 4,4 Mill. Mark an den Norddeutschen Lloyd gezahlt. Der Gesammt- Verlust des Lloyd an oieser Unternehmung hat die Höhe von 9 317 435 Mark erreicht. Es betrugen Betriebsgewinn Betriebsverlust AbscbreibungSo/o 1386(Halbjahr) 63 965 M.— 254 034 M. 1387'— 744 361 M. 1009 006, 1888— 59 736, 1056 000, 1889— 265 959. 1 128 000. 1890 1891 1 496 085 859115 1266 000 1247 000 68 965 M. 8 425 256 M. 5960034 M. Zu diesem Geschäftsverlust der Aktiengesellschaft, der das gemeine Wesen nicht berührt, den die Aktionäre mit sich und ihren Direktoren auszumachen haben, tritt aber die Reichssubvention für fünf und ein halbes Jahr im Betrage von 24 200 000 Mark. Am End« der anderthalb Jahr- Wenn Sie ihn veranlaßten, die Nacht hier oben bei uns zuzubringen, wenn wir ihm den Vorsaalschlüffel oder nöthigenfalls auch den Stubenschlüssel aushändigten, daß er dann ganz sicher sein kann?* „TaS würde nöthigenfalls gehen, aber wie soll dann Herr Frank entfliehe»?' „Wenn Sie keinen Gebrauch machen wolle» von der Kenntniß, die ich Ihnen gebe...?' „Vertrauen gegen Vertrauen', bemerkte Riemer. „So ist es; und nun sehen Sie hier das Rückfe von dem auS man auf das Holzstalldach gelangt und von da zur ebenen Erde?" „Die Sache geht; und ich bin nun überzeugt, daß unser Flüchtling auch jetzt noch entweichen könnte. Ich will hinuntergehen und Schneidern bearbeiten. Richten Sie es nur so ein, daß er diesem entspringt und nicht mir. Und dann besprechen Sie mit Herrn Frank, wo ich ihn morgen gegen Mittag bestimmt treffe.* „DaS soll geschehe«; verlassen Sie sich auf mein Wort. Und nun gute Verrichtung.* „Ich gehe. Schneidern zu holen, das Andere be- sorgen Sie." Riemer ging, und Lange beeilte sich, seinen Schutz- befohlenen aus dem Schlafzimmer zu holen und ihm das Nöthige mitzntheilen. Alsbald erschienen die beiden Gerichtsdiener wieder. Schneider sah sich mit mißtrauische« Blicken um, ging auch bis ins Schlafzimmer, um sich zu vergewissern, daß kein anderer Ausgang vorhanden sei. schloß die Vorsaalthür selbst ab und steckte den Schlüssel in sein« Tasche. Dann erst vermochte er es über sich zu bringen, mit dem Rücken nach der Ausgangsthür an einem Tisch« Platz zu nehmen, auf welchem Lange aus seiner Vorrathskammer Brot, Butter und Schinken austrug. Frank braute unterdessen mit sach- verständiger Hand aus dem kochenden Wasser einen dustenden Punsch, mit dem er dann die Gläser füllle. „Im Guten geht Alles," rief er dann, das dampfende PunschglaS erhebend.„Wir Drei hätten die ganze Nacht in Schnee und Kälte verbringen müssen, wenn wir uns nicht verständigt Hütten, und als Lohn für unsere Ver- zehnte wird eine Summe von sechsnndsechzig Millionen Mark Reichsunterstützung für diese Linien verpulvert sein, ohne daß dem Reich ein nennenswerther Vortheil daraus erwächst. Mit den Geldern der Bürger wird eine verfehlte Unter- nebmung gehalten, die aussichtslos ist und bleiben wird. Hände weg! sei das Paßwort bei allen Kolonialabenteuern und überseeischen Projekten. Es ist daheim übergenug zu thun.— Fideikomutiststeuisiel-Erlast. Der„Reichs-Auzeiger* (Nr. 92 vom 16. April) veröffentlicht einen vom 7. März 1892 datirten, von dem Justizmmister von Schelling und dem Finanzminister Miquel gegengezeichneten Erlaß, laut welchem für den Rittergutsbesitzer Philipp von Bujak auf Ramberg in Ostpreußen der bisherige Stempel von 52 844 M. auf 39 344 M. ermäßigt werden soll. „Der im Jahre 1333 verstorbene Rittergutsbesitzer von zu Beynuhnen im Kreise Darkehmen*, gesagt der laß,„hat mit erheblichen Opfern in dem Schloß Beynuhnen eine Kunstsammlung von hervorragender Bedeutung ge- schaffen, welche nach seinem Willen dem großen Publikum dazu dienen soll:„im Schauen zu lernen und sich zu einer immer höheren Gcistesstufe heranzubilden". Um diesen Zweck dauernd zu erreichen und die gesammelten Kunstschätze der Provinz Ost« prenßen ungeschmälert zu erhalten, hat der Rittergutsbesitzer von Farenheid testamentarisch angeordnet, daß aus den zu seinem Nachlaß gehörigen Gütern Beynuhnen und Angeraap ein Familien-Fideikommiß gebildet werden, daß mit diesem Fideikommiß jene Kunstsammlung bleibend verbunden sein und daß das Schloß Beynuhnen sowie der dazu gehörige Garten von Anfang Juni bis Ende September jeden Jahres an zwei Wochentagen ohne Erhebung eines Eintrittspreises Jedennann offen stehen solle. Auch hat er dem jeweiligen Nutznießer des Fideikommisses behufs Konservirung und Er- gänzung des Museums die Aufwendung bedeutender Jahres- betrüge zur Pflicht gemacht.* Der Kreis Darkehmen gehört zum Regierungsbezirk Gunibinnen, dem östlichsten Bezirk der Provinz Ostpreußen. Der Kreis Darkehmen selbst liegt etliche Meilen von der russischen Grenze und ist sehr dünn bevölkert; auf 1 Kilometer kommen etwa 50 Menschen. Was bedeutet eine Kunstsammlung für das im elenden Frohndienst sich abplackende Landvolk, was der Besuch der Gartenanlagen, die an zwei Wochen tagen in der Haupt-Arbeitszeit der Landwirthschaft, geöffnet sind, wenn die Proletarier im Schweiße ihres Angesichts hinter'm Pfluge gehen oder die Sense führen! Eine Kunstsammlung, die dem„großen Publikum*, das in diesem öden, die Romiater Haide umfassen- den Grenzbezirk, wo die Füchse sich gute Nacht sagen, gar nicht vorhanden ist, wirklich dienen soll, gehört in eine größere Stadt, in einen leicht zugänglichen Mittelpunkt, wo Kunst- galerien, große Sammlungen bereits vorhanden sind oder sich leicht schaffen lasten. Ob die Kraut- junker, die dort im Kreise Darkehmen aus ihrer Scholle hausen, Lust haben,„im Schauen zu lernen*, bezweifeln wir in unserer plebejischen Kenntniß der Junker- natur; selbige Junker können sich„zu einer immer höheren Geistesstufe heranbilden', wenn sie in Königsberg ihr Woll- ffer trinken oder ihr Getreide verkaufen. Deshalb bedarf keiner Fi wch. es feiner Fideikommiß- Gründung. Jedenfalls aber sind die Erben reich genug, auch ohne das Geschenk von 13 500 M. ihre Hinterlassenschast zu übernehmen. Domänen- Pächter wie Herr von Oppen werden durch Pachtnachlaß beglückt, der Erzmillionär und weiland Landivirthschasts- minister Lucius läßt sich die große Stempelgebühr schenken, und jetzt kommt ein neuer Stempelnachlaß, der unseres Er- achtens nicht begründet ist. Die letzte Gabe unterscheidet sich nur dadurch von den früheren Spenden, daß man sie offen bekanntmacht und zu motiviren sucht.— Der Antisemitismus und die„Norddeutsches Allgemeine Zeitung". An die Adresse der Konservativen werden tagtäglich von Oben Winke gerichtet, die voraus- fichtlich ihre Wirkung nicht verfehlen werden. Bekanntlich soll bei der Revision des konservativen Parteiprogramms die Judensrage eine bedeutende Rolle spielen. Die„Nord- deutsche Allgemeine Zeitung* bemüht sich nun in höherem Auftrag, die Rechte vor zu straffem Spannen deS BogenS zu warnen, wie sie früher, als ihr nun abgedankter Brotherr mit der Stöckerei liebäugelte und sie für seine Zwecke aus- nützte, dem Antisemitismus Komplimente gemacht hat. Alles auf Befehl. Heuer erscheint eine scharfe Tonart un- angemessen, und die liebevolle Rücksicht auf die Bleichröder, ständigkeit trinken wir einen wohlthuenden Punsch in einer warmen Stube. Es lebe der Verstand, oder die Vernunft, wenn Sie wollen!* „Ja wohl, im Guten geht Alles,' stimmte Riemer ein, und Alle thaten Bescheid. Was die improvisirte Gesellschaft nun Alles besprochen, möchte unsere Leser wenig interesstren zu erfahren. Der Theekessel wurde wiederhott erhitzt, um das eine der vier innig gesellten Elemente des Punsches zum Kochen zu bringen, und erst als die sechste Morgenstunde gekommen, verließ Frank das letzte Thema, das er eingeschlagen, um die Gäste zu unterhalten, allerhand finnige Aufgaben an ihren Scharf- sinn zu richten, vom Streichhölzchenquartett bis zu den: für Schneider trotz aller Versuche unergründlich bleibende Problem, wechselweise so viel Streichhölzchen von einem Hausen zu nehmen, daß dem Gegner immer daS Letzte übrig blieb. Das Gespräch fiel zu guter Letzt auf die Thaten des alten Napoleon. Lange verfehlte nicht zu wünschen, daß der Himmel uns ewig gnädiglich vor solchen General- schlächtern bewahren möchte. Frank dagegen vertrat den Hegel'schen, freilich recht bedenklichen Grundsatz, daß Alles, was- ist, vernünftig sein muß, und erläuterte, daß es eben eines so Alles zer- schmetternden Heerführers, wie Napoleon, bedurft hätte, um den verjüngenden Hauch der französischen Revolution in die faule Luft des deutschen Staatslebcns zu übertragen. Schneider konnte nicht umhin, diesem Redner eifrigst beizustimmen und eine ganze Reih« von Ansvrachen des französischen Kaisers an feine Truppen im mehr oder weniger korrekten Wortlaut vorzuführen. Während dieses Gespräches erhob sich Riemer, warf seinem Wirthe einen bedeutungsvollen Wink zu und flüsterte seinem Kollegen ins Ohr: „Sei aus der Hut, Schneider, ich muß einmal hinaus." Auch Lange verließ das Zimmer, und Frank richtete jetzt, an das vorangegangene Gespräch anknüpfend, die Frage an Schneider: .Kennen Sie denn auch die Wort«, die der groß« Feldherr Rothschild, Meildelssohn, Warschauer, kurz auf da? kapitalmächtige Geldjudenthum, nöthigt zu einer Ver» söhnungspolitik, die genau bei den jüdischen Proletariern abschneidet. Die um Hammerstein werden infolge dessen wegen ihrer angeblichen„Kapitalsfeindschast", die das mobile Kapital bekämpft, den Großgrundbesitz aber natürlich nicht antastet, lebhaft gerüffelt. Und am Vorabend des Oster- festes(Nr. 180 vom 16. April) versteigen sich die Hinter« männer der„Norddeutschen" zu einem Leitartikel, der dem Antisemitismus der Konservativen den Text liest. Früher sei eine dem Antisemitismus freundliche Hallung als„sitt- liche Reaktion" gegen„das Treiben der Börse", gegen die „Gründungs- Manipulationen" u. f. w.„woyl begründet" gewesen. Diese„sittliche Reaktion gegen vereinzell hervor- tretende Untugenden" habe sich in„eine Hetze gegen die Staatsbürger mosaischen Glaubens oder israelitischer Her« kunft", in„eine Demagogie" umgewandell,„welche auch den pöbelhaftesten Mitteln gegenüb« sich nicht allzu wählerisch '•***-• �---—***» tnif demokratische nicht ausgenommen, die beiden fundamental Grundsätze einer konservativen Politik." Erstens stelle Konservatismus„die Ursachen der Erscheinungen fest", der heutige Antisemitismus aber begnüge sich zu schreien:.Luden heraus!" Aber der Beschränkteste müsse einsehen, daß wenn z. B. von der Börse heute alle Eohn und Levy aus- oelcklofsen würden, morgen ebenso viele Müller und Schulze die Wahrheit. „In unmittelbar» praktisch» Wendung lautet die Maxim«: Keine das öffentliche Recht berührende Agitation kann als konservativ, ja nicht einmal als legitim gelten, welche ihre letzte Absicht nicht in die Form eines Gesetzentwurfs zu bringen vermag. Mögen doch die Antisemiten, welche die revolutionäre und demagogische Eigenschaft ihr» Agitatioa ableugnen wollen, sich beeilen, und einmal kurz und bündig de« Antrag stellen: „Jed» Jude wird durch die Polizeibehörde seines Wohnsitzes aufgegriffen und spätestens binnen vierzehn Tagen über Mt Grenze gebracht.* Wenn den Agitatoren bis jetzt wirtlich nicht klar geworden sein sollte, daß in einem Staatswesen von der Kulturhöhe unseres deutschen Bat»la»des d« einzig greifbar« «ernsatz ihr» aufreizenden Reden von allen Seiten letzt und immerdar zurückgewiesen w»den muß, so ktnntt ihnen die Antwort, die st« sich auf einen derartigen Antrag holen würden, c�ft» lisel Ns'.c«•rfftfTuna�5 jebenfalls feinen Zweifel darüber lassen. Auf veri beuu�alftaltet* hni- be§ Antisemitismus, wie er l'cy desselben~"n n. Ju erreichen. Die Verwirklichung areifender als Umstur, bedingen, womöglich noch tief- greisenoer als derlenige, welchen der Sozialismus plant.' In der Hitze der Polemik ist dem offiziösen Organ ein kleiner Schreibfehler unterlaufen. Die Ursachen der sozialen Erscheinungen ergründet der— SoziallSmuS, die Wahrheit erforscht im Gegensatz zu der verlogenen Sozialdemagogie der Reaktion die Sozialdemokratie, der Antisemitismus ist in seines Wesen? Wesenheit als Erzeugniß der herrschenden Zustände, alS DurchgangSpunkt zur proletarischen Bewegung �»geben, stehen und fallen mit dieser Wtrthschaftsweise. Und im wohlverstandenen Intel- esse der herrschenden Produktionsform erheben die Souffle"" antisemitische Bewegung. Sie haben«inen weiteren Btttx, als die Förderer und Gönner des Antisemitismus, die über ihre junkerliche Nasenspitze nicht hinaussehen. Sie erkennen, daß die Schicht der Kleinbauern, Kleinbürger, Handwerker, Subalternbeamten, die heute den Heerbann der Stöcker, Böckel, Liebermann bildet, von den Mahlsteinen des Groß« kapitals, des mobilen und des feudalen, sicher zerrieben, deklassirt, proletarisirt wird, daß die Erkenntnis, das Gddjudenthum sei nur eine grell sich abhebend« Spielart des Kapitalismus, die Köpfe und Gemüther erobert, und daß die Stunde des Antisemitismus geschlagen bat. AuS Antisemiten werden Sozialdemokraten. Hier ist die Gefahr, die stündlich wächst, und die Nachtwächter deS KlaffenstaatS machen Feunlärm Wird das Proletariat das Heft in Händen haben, danr wird die Judensrage gelöst sein. Wir emanzipiren unk vom die Judensrage gelöst sein. Wir emanzipiren un» Geldzudentyum, wenn wir unS von der bürgerlichen sprach, als er am Morgen jenes verhängnißvollen Schlachten« tages von Austerlitz zum ersten Male an's Feuer trat?' „Nein, diese Worte kenne ich nicht,* rief Schneid», begierig, sein« besonderen Kenntnisse in diesem Fache»» vermehren. und schaute in die Morgendämmerung hinaus. Er beugte sich weit hinaus, um die Stellungen der beiderseitigen Armeen mit seinen Blicken zu überfliegen. Dann ltetz er die verhängnißvollen Worte fallen: Heute werde W entweder siegen oder— nicht siegen: Adieu, Schneider!* Niedergeschmettert von der Größe dieser Worte, oder versteinert durch das plötzliche Verschwinden seines Gefan- gelten, saß Schneider regungslos da.. „Wo ist denn Herr Frank?' fragte unmittelbar daraus eintretend, mit höchst verwunderter Stimme Riemer und riß damit den Kollegen aus seiner halb bewußlosen Lage. Ja, Ivo ist et, wo ist er, er ist dem Kaiser Napoleon nach," schrie Schneider, halb umnebelt wohl auch von den Dünsten des Punsches, denn anders ließ es sich kaum er- klären, daß er mit einem Mal denselben Weg durch« Fenster nahm und von unten«in Klagegeschrei ertönen Ueß, weil er sich den Fuß verstaucht und die Kniee ver« mundet hatte. „Es thut mir leid,* bemerkte Lange,„daS Letztere war nicht nöthig.' „Napoleon bat sein Rußland gefunden," erwiderte Riemer gleichgiltig.„Also heute um Zwölf im„Bayrisch� Hof?' „Da werden Sie Herrn Frank bestimmt finden." „Das genügt," bemerkte Riemer und eilte, seinem v» unglückten Kameraden, der als Opfer seines DiensteiserS fallen, zu Hilfe zu kommen. (Fortsetzung folgt.) Produktionsweise emanzipiren. Und deshalb tönt das warnende Horn der klugen Nachtwächter. Polizei- Anarchisten und Strafrechts ,, Reform" in| Anklagen in Wohlgefallen auf, so daß unser Genosse mit den drek der Schweiz. Das eidgenössische Justizdepartement be- Monaten davonkommt. antragt die Aufnahme des folgenden Zusazartikels über die Internationale Gefälligkeit? Der Frankfurter Anarchisten in das Bundesstrafrecht: Wer zum Zweck des es unsere Schwarzen erleben, daß bei den GewerbegerichtsFulda. Hier, in der Stadt des heiligen Bonifazius, mußten Beitung"( Nr. 107 vom 16. April) wird aus Metz unterm Umsturzes der sozialen Ordnung und Begehung eines Ver- Wahlen zur Klasse der Arbeitervertreter zwei Sozialdemokraten 14. April geschrieben:" Aufsehen erregte heute ein von brechens provozirt oder dazu anreizt oder die Anleitung dazu und nur ein Mitglied des christlichen Arbeitervereins als Sieger zwei Polizisten geführter, anständig gekleideter Mann. Ich giebt, ebenso wer auf eine den öffentlichen Frieden ge hervorgingen. erfahre zuverlässig, daß derselbe Rosen heißt, aus W arsch aufährdende Weise ganze Bevölkerungsklassen zur Gewalt N gebürtig ist, sich zum Anarchismus bekennt, per Schub aus provozirt oder anreizt, wird mit Gefängniß, in schweren Die Basler Vertrauensmänner der sozialdemokratischen Lörchingen i. 2. gestern Abend hier eingebracht worden ist Fällen mit Zuchthaus bestraft." Das Schweizervolt wird Partei beschlossen selbständige Theilnahme an den Erfahwahlen und weiter nach Preußen( Saarbrücken) befördert wurde." bafür zu sorgen haben, daß keine reaktionäre Klausel, die aum Großrath, der Kantonsvertretung. Wird hier wieder ein politisch Kompromittirter von der gegen die Arbeiterbewegung gelegentlich ausgebeutet werden preußisch- deutschen Regierung den zarischen Schergen aus kann, in das Strafrecht eingeschmuggelt wird. Wenn Lock Genosse Anton Raub im Alter von 58 Jahren am Herzfchlage Todtenliste der Partei. In Ralt ist am 5. März der geliefert? Welche Höhe der Gefittung befundet ein Aus spikel und hirnverbrannte Thoren, die jedem Eindruck nach verstorben; ferner am 7. März einer unferer treuesten und besten geliefert? Welche Höhe der Gefittung bekundet ein Auslieferungsvertrag, der jeden Gegner der Schreckensherrschaft geben und einer geistigen Epidemie so sicher unterliegen, wie dortigen Genossen, Josef Frohn, im Alter von 83 Jahren an des mit Knute, Galgen, sibirischem Bergwerk und Meuchel- Andere dem Cholerabazillus, in holder Genossenschaft ihr einem Kehlkopfleiden. mord wirkenden Despotismus Väterchen" in die Hände Unwesen treiben, so befizt jedes gesittete Gemeinwesen Mittel, spielt! sie unschädlich zu machen. Mit den Lockspizeln fertig zu Bolizeiliches, Gerichtliches ze. 28egen Gotteslästerung ist eine Untersuchung Deutsche Gefängniß Pragis. In unserer Mitt- werden ist nicht schwer, und für Geistesschwache, die unter wochs- Nummer theilten wir unter den Parteinachrichten mit, bem Banne einer Suggestion stehen, giebt es die Heil- geleitet. Das Bergehen soll sich derfelbe in einer Boltsversammgegen den Parteigenoffen J. Jahn, Buchbinder in Berlin, eindaß unser Genosse Grimpe, der jegt eine Strafe wegen anstalt. Bereits im Juni 1888 hat der schweizerische lung in Sommerfeld zu Schulden haben tommen laffen. Jahn Breßvergehens verbüßt, alle Härten des Gefängnißlebens Demokrat, Nationalrath Curti, den Antrag gestellt, damals bestreitet die ihm zur Laft gelegte Aeußerung, welche irgend ein zu fosten habe", und den Besuch seiner Frau nur alle als die Schröder und Haupt entlarvt wurden:" Der Denunziant zur Kenntniß der Staatsanwaltschaft gebracht haben 4 Wochen" am Sonntag empfangen dürfe. Wie wir nach- Bundesrath wird eingeladen, der Bundesversammlung in muß, denn eine polizeiliche Ueberwachung hat in der betreffenden träglich erfahren, haben wir uns einer Schönfärberei schuldig der nächsten ordentlichen Sigung eine Vorlage zu unter- Versammlung nicht stattgefunden. Oberberg in der Mart. Genosse W. Künete, gegen gemacht. Frau Grimpe, die ihren Mann nach Ablauf von breiten, durch welche dem Bundesgesetz über das Bundes4 Wochen besuchen wollte, erhielt unterm 7. 6. M. nach- ftrafrecht vom 4. Februar 1853 eine Bestimmung, betreffend welchen betreffs einer Versammlung des Arbeiter- Bildungsvereins d. das Berfahren wegen Gottesläfterung eingeleitet war, erhielt stehendes Schreiben: die rechtswidrigen Handlungen der agents provocateurs vom Staatsanwalt zu Brenzlau unterm 10. b. Mts, die Nach ( Lockspigel), beigefügt wird." Der Artikel, betreffend die richt, daß das Verfahren gegen ihn eingeftelit ift. Lockspizzel, der sich in der vom Justizdepartement ausgearbeiteten Rovelle zum Bundesstrafrecht findet, hat folgenden Wortlaut: Wer, im Dienste oder Solde einer fremben Bolizei stehend, zu Handlungen aufreizt, welche die öffentliche Ordnung oder den öffentlichen Frieden gefährden, oder durch falsche Berichte die öffentliche Meinung aufregt, wird mit Gefängniß, in schweren Fällen mit Zuchthaus bestraft." Hier ist die Rose, hier tanze! Elberfeld, den 7. April 1892. An Frau H. Grimpe, Elberfeld. Auf Ihr Gesuch vom 6. d. Mts., Ihren Mann am 10. d. Mts. besuchen zu dürfen, wird Ihnen erwidert, daß demselben nicht entsprochen werden kann. Der Arresthaus- Vorsteher Dolle, Ober- Inspektor. Frau Grimpe darf also ihren Mann überhaupt nicht mehr besuchen. Zum Glück dauert dessen Haft nur noch bis zum 3. Mai. Mit Recht bemerkt die Elberfelder Freie Presse" hierzu: Kommentar überflüssig. # Soziale Uebersicht: Gallen flehen in einer Lohnbewegung. Die Schneider in Zürich, Winterthur und St. Während der Ostertage halten in Aarau die schweizeris Die franzöfifchen Staatsretter an der Arbeit. fchen Holzarbeiter, Metallarbeiter, Schneider, Schuhmacher, Ravachol hat versagt, aber das Maifest ist der Bourgeoisie Bigarren- und Tabatarbeiter sowie die Urbeiterinnen Dele ein Gräuel und sie thut deshalb Alles was fie vermag, um girtenversammlungen ab. es zu stören. Der französische Ministerpräsident Loubet hat die Einſegung einer Kommission angeordnet, die über die aus Anlaß des 1. Mai au ergreifenden Maßregeln be rathen soll. Der englische Rohlenstreik und Verwandtes. Am vor 28 Versammlungen. Die Getreideträger und Speicherarbeiter hatten fich Graf Ballestrem. In einer am 12. April statt gehabten Bersammlung des Breslauer 8entrum 3 vereins hielt der Chef der ultramontanen Junter, Graf Ballestrem, dem Bedlißischen Schulgesetz- Entwurf die Grabs rede und schlug dabei schein- oppofitionelle Töne an. Unter Anderem sagte er( wir zitiren nach der„ Germania", Nr. 87 vom 15. April):„ Wo ist die Freiheit ber Kirche, wenn die Donnerstag haben die Durhamer Grubenarbeiter eine aber- am 10. April zahlreich versammelt, um einen Berufsverein zu Orden noch gefeffelt sind, wenn einzelne Drden noch gänzlich malige Ürabstimmung sämmtlicher Zweigvereine gründen. Nach einem Referat des Genoffen Runtel über ausgeschlossen sind, wenn die Jesuiten noch nicht das genommen und mit großer Mehrheit die Fortsetzung des Zweck und Nugen einer Organisation tamen zwei Resolutionen Deutsche Reich betreten dürfen, während es den Anarchisten Streits beschlossen. Die Unterstützungen laufen so reichlich zur einstimmigen Annahme, in deren einer die Bersammlung sich erlaubt ist( Lebhafte Zustimmung, Beifallsrufe!), es zu be- ein und die Wirkung auf die Grubenbefizer ist eine diesen mit den Ausführungen bes Referenten voll und ganz eintreten. Wo ist die Gleichberechtigung der Katholiken? o ungünstige, daß die Hoffnung der Arbeiter auf Sieg nicht verstanden erklärte und anerkannte, daß fie ale unorganisirte Maffe Selbst auf dem Papier ist sie nicht da, denn wie könnte als unbegründet anzusehen ist. Auch unter den englischen dem ausbentenden Unternehmerthum nicht genug Widerstand leisten sonst ein Jesuitengesetz bestehen." Der eble Feudalherr hat Schiffs- und Hafenarbeitern gärt es wieder gewaltig; nach tann, ferner beschloß, einen Berein der Getreibeträger und offenbar vergessen, daß seine Partei im Reichstage den An- den neuesten Nachrichten ist ein Mattosen und Speicherarbeiter zu gründen, während in der zweiten Resolution erklärt ist, daß in Anbetracht der heutigen Arbeitslosigkeit die trag auf Beseitigung des auch von uns entschieden und Heizerstreit in Sicht. Sonntagsarbeit abgefchafft, besw. energisch dagegen Front ge glieder einschreiben. Der Diskutirklub der Hausdiener hielt am 14. April Die nächste Bers von uns allein grundsätzlich bekämpften Jesuitengesetzes Wie die Reaktionsblätter einen sozialistischen macht werden soll. Babeenb der Baufe ließen sich 105 Mit ausdrücklich zurückgezogen hat, weil die Bedlißische Erfolg melden. In Dänemark, wo die Scheidung aus den Kollegen B. Dito, C. Münch, H. Schmitz, A. glieder einschreiben. Darauf wurde eine Kommission, bestehend Novelle damals im preußischen Landtag auf den Markt ge- der Klassen noch nicht so weit gediehen ist, wie in den Lamprecht, F. Simte, zur Ausarbeitung der Statuten 2c. gewählt. bracht und als geeignetes Handelsobjekt für den Jesuiten wirthschaftlich entwickelteren Ländern, und wo infolge dessen unterm Berschiedenen brachten mehrere Rebner die Mißstände im antrag vom Zentrum eingetauscht wurde. Nun die das Kleinbürger- und Kleinbauernthum der Lohnarbeiter Berufe, insbesondere die unschickliche Behandlung der Arbeiter Bebliziade fehlgeschlagen, wird der alte Ladenhüter neu klasse weniger fern steht, hat die sozialdemokratische Partei feitens mancher Unternehmer vor. Mit einem Hoch auf das aufftaffirt. Solche Klopffechter- Kniffe täuschen nachgerade den Verhältnissen gemäß von jeher in hervorragender Weise Gedeihen des neuen Bereins schloß der Vorsitzende die Ber Niemand mehr, und die katholischen Arbeiter zeigen schon, ihr Augenmerk auf die„ Eroberung" der kleinen Leute fammlung. Am ersten Osterfeiertage findet eine Mitgliederdaß sie auf eigenen Füßen stehen. Oder wie erklärt sich gerichtet. Und in Stadt und Land ist ihre Taktik auch mit versammlung in Nager's Salon, Schwedterstr. 24, statt, in welcher die Berathung der Statuten erfolgen soll. das Zentrum die großen Erfolge, welche die Sozial- bem besten Erfolg gekrönt worden. Namentlich unter der demokratie gerade in Hochburgen des Klerikalismus bei den Landbevölkerung hat wie auch in Deutschland, trotz allen Der sozialdemokratische Agitationsklub für den Osten Gewerbegerichts- Wahlen davongetragen hat. In Mülheim Gezeters und aller Flunkerei unserer Gegner die sozial- Berlius bielt am 10. April eine Bersammlung für Frauen und a. Rh. z. B. und anderswo. Will das Gräflein ein bemokratische Propaganda große Fortschritte gemacht. Die Männer ab, in welcher Frau v.$ offstetten über die WichtigTänzchen wagen, so thue er es. 1895 wird den Ultra- Nationalliberale Korrespondenz" theilt ihren Lesern diese feit der Arbeiterbewegung unterm Beifall der Versammlung montanen in mehr als einem industriellen Wahlbezirk der fatale Thatsache in folgenden unbezahlbaren Redewendungen Sprach. Am ersten Ofter- Feiertag findet in Schneider's GartenLokal ein gemüthlicher Frühschoppen statt. Rehraus getanzt.und Rebewindungen mit: Der Sozialismus bahnt sich in Dreibündlerische Schmerzen. Der Moloch des Dänemark langsam aber sicher seinen Weg auf dem Lande. Militarismus, der bas Oberregiment in dem Dreibund" Täglich hört man über Aufsässigkeit und Brutalität flagen, eine Berfammlung ab, in welcher juuächst der Raffirer den führt und ihn mit eisernem Reifen" zusammenhält, ist be die eine früher undenkbare Ausdehnung genommen haben; Bierteljahresbericht gab, worauf die Neuwahl des Borftandes tanntlich ein Nimmersatt. Er hat immer Hunger und je Prozesse und Strafen folgen in der Regel. Unter den vorgenommen und noch einige andere Angelegenheiten erledigt wurden. Dann schilderte Kollege Rein in einem Vortrage über mehr er verschlingt, desto mehr Hunger hat er. Und die neuesten Bethätigungen nennt die Zeitung Streiks und rohe Robert Blum das Leben und freiheitliche Wirken dieses Martyrers unglücklichen Bölker, benen er sich wie der Meergreis in Streiche von Hausknechten, wovon mehrere Beispiele erzählt der Boltssache sowie fein tragisches Ende. An den Boctrag „ Tausend und Eine Nacht" auf die Schultern gefrallt hat, werben." Aus dem nationalliberalen Rauberwälsch in ehrliches schloß fich eine Diskussion, an welcher sich die Stollegen offFönnen nicht genug Futter schaffen für den Moloch. Volksdeutsch übersetzt heißt dies, das Landvolk wird ver- mann, Biersch und Wolt betheiligten. Millionen sind. nichts für ihn- Hundert Millionen füllen nünftig und die Proletarier der Dörfer lassen sich von den sammlung findet Donnerstag, den 28. April, bei Sommer, Neue ihm nicht einen hohlen Zahn-er geht mit Milliarden um, Gutsbesitzern nicht mehr in der alten patriarchalischen Weise Grünftr. 22, statt. als wären es Rechenpfennige. Der deutsche Michel, in seiner mißbrauchen und mißhandeln. Der sozialdemokratische Verein Vorwärts" zu Nig Bu ihrem Trost wissen die Reaktionsblätter zu be- borf, welcher trop feines turzen Bestehens fchon die stattliche Sprichwörtlichen Geduld und an das Bepacktwerden gewohnt, feucht unter der Laft und hat soeben als Ostergabe richten, daß aber in den Städten ein Rückgang" der sozial Bahl von 212 Mitgliedern erreicht hat, ertheilte in seiner legten die Ankündigung empfangen, daß daß Seine Majestät demokratischen Bewegung zu verzeichnen sei. Nun wir Generalversammlung dem Raffirer für die Abrechnung Decharge kennen diesen Rückgang". Wir Sozialdemokraten retiriren und wählte dann an Stelle des austretenden Borsitzenden der Militarismus, Kaiser der Kaiser und König der Könige, in seiner Allweisheit und Allmacht beschlossen hat, zu der vorwärts, wie die Ungarn in den österreichischen Generalstabs-. Krügers und des Schriftführers G. Arngen den Genossen alten, schier unerträglichen Last, noch eine gewaltige Maffe Berichten des Jahres 1848, und unsere Feinde avanciren Richnow zum Borfizenden und den Genossen Nimmrich zum von neuer Laft hinzuzufügen. Unser Verbündeter, der rückwärts. Bei diesem Vorwärts-, Rückgang" befinden wir Schriftführer. Als Kassirer wurde Genoffe B. Einede einstimmig Bruder Desterreicher, hat schon verzweifelte An- uns ausgezeichnet wohl. ftrengungen gemacht, den Unersättlichen auf Kleinere Rationen zu sehen, allein der Vielfraß giebt sich nicht zufrieden- er schreit und heult nach mehr. Und unser zweiter Leidens genosse- Verzeihung, wir wollten sagen: Bundesgenosse Der fratello Italiano, bas italienische Brüderchen, das den kleinsten Geldbeutel hat, ist in noch betrüben- Berlin. Den Genossen zur Nachricht, daß meine Wohnung derem Zustand als der Bruder Desterreicher und der Bruder fich jest Lützowstr. 113 befindet. Ferd. Kleinert, Deutsche. Es war vor einigen Monaten so weit, daß mit trauensmann für den 2. Neichstags- Wahlkreis. Hängen und Würgen den Kammern ein Budget im Gleichgewicht" vorgelegt werden konnte. Bur Maifeier. Beim Zentralfomitee für die schweige Das Ministerium rische Maifeier sind bis jetzt über 40 Drtschaften, außer vielen Rudini verpfändete fein Wort, daß keine Mehrausgaben fleineren, die sich mit jenen vereinigten, verzeichnet, beren Ar- Rigdorf. In einer am 14. April stattgefundenen Voltss bevorständen. Und nun kommt der Herr Kriegsminister, b. i. der beiter ben 1. Mai nach einheitlichem Blane feiern werden. In versammlung sprach der Genosse Th. Meiner über die Leibminister Sr. Majestät des Militarismus, macht einen dicken, haurdefonds ist von den zirka zwanzig Arbeitervereinen bevorstehende Erfazwahl zur Gemeindevertretung. Nachdem er dicken Strich durch die Rechnung, und verlangt zu den Hunderten eine große Demonstration für den 1. Mai projektirt, wofür als die bekannten Gründe dargelegt hatte, welche die Sozialdemokratie von Millionen, die für dieses Jahr bereits dem Moloch französischer Redner der sozialdemokratische Deputirte 2 afargue auch zur Theilnahme an den Kommunalwahlen bewegen, forderte er die Anwesenden zu energischer Agitation für die am dritten in den nimmersatten Nachen gestopft worden sind, noch aus Paris gewonnen wurde. Ofterfeiertage im 1. und 2. Bezirk stattfindende Nachwahl auf. Parteinachrichten. B wiedergewählt. man Zu Beisigern wählte die Genossen Schlutius F. Krüger, Schüttle, Gy und Fischeber ( erstere beide wiedergewählt), zu Revisoren die Genossen Wurbs, Schnik und Schlutius( Ersterer wiedergewählt). Zum Schluß erfuchte ber Raffirer biejenigen Mits glieder, welche frant werden, oder eine Zeit lang arbeitslos sind, fich dadurch nicht vom Beitritt zum Verein abhalten zu laffen, da fie während dieser Zeit laut Statut von der Beitragszahlung befreit sind. Ferner wurden die Mitglieder exsucht, sich recht Berzahlreich am Flugblattaustragen zu betheiligen und sich dieser halb den zweiten Feiertag früh 7 Uhr bei Rummer einzufinden. Mit einem fräftigen Hoch auf das Gedeihen des Vereins wurde die Bersammlung gefchloffen. Vorläufig" 15 bis 20" neue Millionen, denen weitere Breslau. Die Frage, ob die gegen den Abgeordneten In diesen Bezirken wurden bei der Hauptwahl Sozialdemokraten unbestimmte neue Millionen gelegentlich folgen sollen. Kunert anhängigen Preßprozesse während der abgelaufenen gewählt, deren Wahl für ungiltig erklärt wurde, weil sie nicht GrundDarob großer Verwunderungs- und Entrüftungsspektakel. Reichstags- Session verjährt sind, ist zwar von dem Gerichtsseuat befizer find. Die Ausführungen des Referenten fanden Beifall. An der Der biedere Minister Rudini schwört, er wolle sein Wort verneint worden, welcher die gegen Raution beantragte Freilaffung Diskussion betheiligten sich mehrere Genoffen, von denen einige halten. Seine Majeftät der Militarismus bleibt Runert's ablehnte, da aber leytere schließlich doch erfolgte, und an Beispielen aus der Gemeindevertretung Nixdorfs nachwiesen, unerbittlich Herr Rubini will auch sein Wort zwar ohne Raution, so kann man wohl annehmen, daß auch die wie nothwendig es ist, daß in diefen bürgerlichen Karpfenteich halten er legt ein Bortefeuille nieder am Abend Breslauer Richter, nachdem sie sich die bezügliche Entscheidung etliche Sozialdemokratische Hechte hineinkommen. Alle Redner und nimmt es am anderen Morgen wieder auf. Das des Reichsgerichts näher angesehen haben, eines Besseren belehrt waren für die Betheiligung an der Wahl. Me Kandidaten italienische Brüderchen aber muß fort bluten, wie Bruder worden find. Wenn aber unser Genosse Kunert auch teine Breß- ftellte die Bersammlung die Herren Bußer Hahn, Ziethenstr. 58, Desterreicher und Bruder Michel- bis das letzte Bluts- fünden mehr zu fühnen haben sollte, so ist er damit doch den und Restaurateur R. Schulze, Bring Handjernstraße 84, auf. Armen der Gerechtigkeit noch nicht entronnen. Abgesehen davon, Nach dem Schlußwort Mehner's gab das Wahlfomitee bekannt, tröpfchen, ausgepumpt und die Saignée& blanc, die Weiß- daß Kunert bereits zu drei Monaten verurtheilt ist, welche dieser daß am zweiten Dfterfeiertag eine Flugblättervertheilung im 1. blutung, wenigstens finanziell vollendet ist in Abwartung Tage rechtskräftig werden dürften, so find außerdem auch noch und 2. Bezirk vorgenommen werden soll. Die Genoffen möchten der vom Blut- und Eisenpolitikus a. D. in Aussicht gebrei Anklagen gegen ihn anhängig wegen angeblicher Gefeßes fich recht zahlreich Morgens 8 Uhr bei Kummer, Jäger- und stellten Aderlasse der Walstatt. verlegungen, begangen durch Reben. Hoffentlich lösen sich diese Beclinerstraßen- Ede, einfinden. Theater. Sonntag, den 17. April. Opernhaus. Freund Friz. Montag: Lohengrin. Dienstag: Die Zauberflöte. Schauspielhaus. Faust. Montag: Das Buch Hiob. Die Philosophin. Meister Andrea. Dienstag: Fauft. Deutsches Theater. Julia. Romeo und Montag: Der Weg zum Herzen.. Dienstag: Don Carlos. Leffing- Theater. Benoiton. N- BRAVERE! FRIEDRICHSHAIN Aktien- Brauerei Friedrichshain ( Königsthor) 2304L Sonntag, den 17. April 1892( 1. Ostertag), Nachmittags 41/2 Uhr: Konzert W. Böhme. Montag, den 18. April 1892( 2. Ostertag), Nachmittags 42 Uhr: Konzert W. Böhme. Dienstag, den 19. April 1892, Abends 6 Uhr: Konzert, Vorträge, Tanzkränzchen. Aufruf. An die Parteigenossen Berlins und der Provinz Brandenburg. Auf Anregung verschiedener Genossen Berlins und der Provinz findet am 15. Mai 1892, Morgens 8 Nhr, im Lotal Arminhallen", Kommandantenstraße 20, zu Berlin, eine Partei- Konferenz Die Familie Eintritt an den Feiertagen 30 Pf., am Dienstag 40 Pf., Vorverkauf 30 Pf. mit der vorläufigen Tagesordnung: Montag: Dieselbe Vorstellung. Dienstag: Dieselbe Vorstellung. Berliner Theater. Kean. Montag: Die Königsbrüder. Dienstag: Unter Palmen. Tages. Programm unentgeltlich. Neue Welt. Bergschloss- Brauerei Hasenhaide. Am 1., 2. u. 3. Osterfeiertage Wallner- Theater. Der Löwe des Spezialitäten- Vorstellung. Künstler I. Ranges. Doppel- Concert, te H. Holtz Montag: Dieselbe Vorstellung. Dienstag: Dieselbe Vorstellung. Residenz- Theater. Das Glas Wasser. Montag: Dieselbe Vorstellung. Dienstag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Das Sonntagskind. Montag: Dieselbe Vorstellung. Dienstag: Dieselbe Vorstellung. Thomas- Theater. Drei Paar Schuhe. Montag: Dieselbe Vorstellung. Dienstag: Unser Zigeuner. Ein delikater Auftrag. Adolph Ernst- Theater. Feldwebel. Fräulein Montag: Dieselbe Borstellung. Dienstag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance Theater. Deutschland zur See. Montag: Dieselbe Vorstellung. Dienstag: Dieselbe Vorstellung. Okend- Theater. Egmont. Jung Montag: Der Lumpensammler von Paris. Dienstag: Dieselbe Vorstellung. Feenpalast. Spezialitäten- Borstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spe zialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spe zialitäten- Vorstellung. American- Theater. SpezialitätenBorstellung. Giskeller. Theater und SpezialitätenBorstellung. Theater der Reichshallen. Spe zialitäten- Borstellung. PassagePanopticum. Nachm. ab: ausgeführt von der und dem Zigeuner- Korps Pasay Bertalan. Festtage Am 2 und 3. Im Bal champêtre: Ball. Eintrittsgeld 25 Pfg. Im Voretablissement: Schaustellungen aller Art. Entree frei. Hasenhaide, Bergmann- StraßenEcke. Th. Keller's Hofjäger, Eröffnung der Sommerlokalitäten! Am 1., 2. n. 3. Osterfeiertage: Am 2. u. 3. Feiertage: Grosses Militär- Konzert. Ball. Anfang d. Konzerts 4 Uhr. Entree 15 Pf., im Vorverkauf 10 Pt. Die Kaffeeküche ist von jeßt ab täglich geöffnet. A. Frölich. Berliner Bockbrauerei 53. Bock- Saison. 2307 L Während der drei Osterfeiertage in den festlich dekorirten Sälen sowie in den Garten- Anlagen täglich von Nachm. 4 Uhr ab grosses Militär- Doppel- Concert, ausgeführt von den Kapellen des 1. u. 2. Garde- Dragoner- Regts. unter persönl. Leitung d. tgl. Musikdirektoren Voigt u. Rosin. Entrée à Perf. 25 Pf. Zum Sternecker. Schloss Am 1. und 2. Diterfeiertage: Weissensee. 2308L Absturz des Luftigiffers bra. Lattemann mit seinem neu erbauten Taschen- Touristen- Fallschirm. Ulanen- Regiments. 1. Berichterstattung über die Presse, 2. Agitation, 3. Verschiedenes, statt. Die endgiltige Feststellung der Tagesordnung bleibt der Konferens Parteigenossen! Unterzeichnetes Romitee richtet nun an alle Genoffen überlassen. der gesammten Wahlkreiſe Berling und der Proving Brandenburg das Ersuchen, sich an dieser so nothwendigen Konferenz durch Entsendung von bis zu brei Delegirten für jeden Kreis zu betheiligen, Gleichzeitig erlauben wir uns zu bemerken, daß nur Genossen zu Delegirten gewählt werden können, die voll und ganz auf dem Boden des Programms vom Erfurter Parteitag stehen. Die Konferenz wird einen Tag in Anspruch nehmen. Diejenigen Parteigenoffen, welche auf einen oder mehrere Tage Logis zu erhalten wünschen, werden gebeten, sich an den Genossen Fr. Zubeil, Naunynstraße 86, zu wenden. An denselben sind auch alle Anfragen und Buschriften zu richten. Mit dem Wunsche, daß sich alle Kreise an der Konferenz betheiligen, zeichnet mit sozialdemokratischem Gruß Das Komitee: F. Kleinert, Lützowstr. 113. Fr. Zubeil, Naunynstr. 86. J. Pfarr, Wilsnackerstr. 49. Sämmtliche Arbeiterblätter werden gebeten, den Aufruf in ihre Spalten aufzunehmen. Achtung, Schuhmacher! 451/1 277/19 Große öffentliche Versammlung aller in der Schuh- und Schäftebranche beschäftigen Arbeiter u. Arbeiterinnen am Dienstag, den 19. April, Vorm. 9½ Uhr, in den Bürgerfälen, Dresdenerstraße 96. Auf der Tagesordnung steht: 1. Die wirthschaftliche Lage der Arbeiter. 2. Distussion. 8. Abrechnung und Ergänzungswahl der Agitationskommission. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. Verein zur Wahrung der Interessen der Schuhmacher und verwandten Berufsgenossen. Sonntag, den 17. April, in Norbert's Feßfälen, Benthßte. 18-20: Oster- Vergnügen, besiegend in Vokal- und Juftrumental- Konzert, sowie kom. Vorträgen. Anfang 7 Uhr. Billets sind zu haben bei Pluschte, Wilsnackerstr. 42, Hof 1 Tr.; Konzert. angit. 8. Kappelle des 2. Garde Ball. Volksbeluftigungen. Riese, 9 Fuß. Anf. 4 Uhr. Entr. 30 Pf., ref. Play 50 Pf. Auffahrt 6 Uhr. Rud. Sternecker Zwerg, 25 Zoll. Mann m. Steinkopf. Treptow. Kümpel's Restaurant zum Felsner, Petriftr. 16, vorn 2 Tr.; Fuchs, Stallschreiberstr. 55, of 3 r.; Sündermann, Frangſtr. 3, Bof 4 Tr.; Ziehrte, Seydelftr. 24, of 4 Tr.; Ossowsky, Zehdenickerstr. 29, Hof part. Herren, die am Zanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Genossen und Park- Schloss fenoffinnen sind hiermit freundlichst eingeladen. 1 Pigmy v. Stanley- Grösster Garten. 10 Regelbahng: Tanz. 10-1 Zwergvolk. 4-9 Uhr Jeden 2801 L Sonntag: Frei- Konzert. Jeden Sonntag: Tany. strasse. Kaffeeküche. Kegelbahnen. ParkBier. 277/18 Das Komitee. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den ersten Osterfeiertag, Abends 7 Uhr, in den Armin 2302L Dr. A. Kantorowicz über: Natürlicher und künstlicher Schlaf". Montag, den zweiten Osterfeiertag, Abends 7 Uhr: Sallen"( großer Saal), Kommandantenstraße Nr. 20. Vortrag des Herrn Castan's Panopticum Treptow. Friedrichstr. 165a, Ece Behrensfir. Bade's Volksgarten. glides Weiß- u. Sairisch An der Verbindungsbahn. Treptow. Köpnicker Landstrasse. Ausschank der Berliner Bock- Brauerei. Kiefina. Puppenfee Aama, größte Riesin, 16 Jahre alt, 9 Fuß groß. Prinzeß Pauline, 16 Jahre alt, 40 Zentimeter groß. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 10 Uhr Ab. Gratweil'sche Bierhallen Kommandantenstr. 77-79. Täglich Konzert mit humoristisch. Vorträgen. Großer Frühstücks- u. Mittagstisch fowie 6 Billards, 3 Regel bahnen und 2 Säle. F. Sodtke. Parteigenoffen und Genoffinnen empfehle zu den Osterfeiertagen meinen aufs Beste renovirten Garten Garten 22942 mit zwei Kegelbahnen. Ausschant von Bockbier. Auch ist die Kaffeeküche geöffnet. 0. Thierbach, hwedterstr. 44. Märkischer Hof, Admiralstr. 18 c. Ball- Lokal I. Hanges. ff. Lagerbier 0,4 Liter 15 Bf. Bock 0,4 Liter 25 Pf. 6 Kegelbahnen. W. Jacob. Treptow Restaurant Karpfenteich. Jeden Sonntag: Tanz. Kaffeeküche täglich geöffnet. An den Wochentagen für Vereine, Hochzeitgesellschaften 2c. jederzeit zur Verfügung. Zu recht zahlreichem Besuch ein Knebel's Salon, 7568 Otto. Bwei Versammlungen. " 1. Rommandantenstraße 77-79 in Gratweil's Bierhallen". Festvortrag des Herrn Ludwig Henning. 2. Grenadierstraße 88 bei Seefeldt. Bortrag des Herrn E. Roland über: Weltpoesie". Nach den Vorträgen findet in allen drei Bersammlungen gesellige Unterhaltung und Tanz statt. Gäste, Damen und Herren, sind sehr will 438/2 tommen. Große öffentliche Versammlung Gesundbrunnen, Badiraje Nr. 58. der Stockarbeiter Berlins Am Montag, den zweiten Osterfeiertag: Großes Vokal- und Instrumental- Konzert, " ausgeführt. vom Gefangverein Glück zu"( Mitglied des Arbeiter- SängerBundes) unter Leitung seines Dirigenten Herrn C. Bieber. Nach dem Konzert: Tanz- Kränzchen. Raffeneröffnung 5 Uhr.- Entree 25 Pfg. Anfang 6 Uhr. Herren welche am Tanz theilnehmen zahlen 50 Pfg. nach. Billets sind in den mit Plakaten belegten Lokalen sowie bei den Mitgliedern zu haben. Genossen und Gönner sind hierzu höflichst eingeladen. Gesangverein ,, Männerchor St. Urban". Hente, Sonntag( 1. Osterfeiertag), im Neuen Gesellschaftshause, Hafenhaide 57: Großer Lieder- Abend am Dienstag, den 19. April( 3. Osterfeiertag), Vorm. 11/2 Uhr, im Lokale des Herrn Feuerstein, Alte Jakobstraße 75( oberer Saal). Tages- Ordnung: 1. Einführung der zehnstündigen Arbeitszeit und was thun wir dem gegenüber? 2. Verschiedenes. Alle im Drechslergewerbe beschäftigten Ar [ 2475b] Der Einberufer. beiter sind eingeladen. Allgem. deutscher Tapezirer- Verein ( Filiale Berlin). General- Versammlung am Donnerstag, den 21. April d. J., Abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Tagesordnung: 1. Rechnungslegung des Kassirers. 2. Bureau- Angelegenheiten. 3. Wahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Beitrittserklärungen vor Beginn der Ver sammlung. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 463/1 verbunden mit Musikaufführungen und Vorträgen. Zur Aufführung gelangen gute Soli und Chorlieder. Dirigent des Vereins: Den Genoffen zur KenntniĘ! Otto Gutau. Nach dem Konzert: Tanz. Anfang 5 Uhr. Wir machen die Genoffen aufmerksam, daß wir auch heuer ab 23. April Programme mit Tertinhalt( Textbücher) sämmtlicher zum Vortrage unfere laufende Nummer 64 als kommender Lieder sind zum Preise von 30 Pfg. zu haben und berechtigen zugleich als Eintrittsbillets. Genossen und Freunde des Vereins find willtommen. 164/10 Maifestnummer 1892 der ,, Glühlighter" Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner herausgeben. Dieſelbe erscheint 10 Seiten ſtart, mit vortrefflichen in 5 Farben zu Berlin. Tanz- Kränzchen prachtvoll unseres = Jeden Mittwoch und Sonntag: mit ausgewählten Beiträgen unserer besten Mitarbeiter versehen. Einzelpreis 10 kr. 15 Pf. Großer Ball. Herren, die am Tanz 20 Cts., bei Bezug von mehr theilnehmen, zahlen 75 Bf., von 10 Uhr Am Montag, den 18. april( 2. Osterfeiertag), Abends 7/2 Uhr als 10 Exemplaren an eine Adresse 8 fr. pro Exemplar. Die Genoffen werden ersucht, Bestellungen sofort zu machen. Für Deutschland fönnen dieselben an unfere bekannte Rolporteure oder an unsere Zentral- Bezugsstelle: Albin Langer, Buchhandlung, Chemnis, gerichtet werden. An Unbekannte nur gegen Vorausbezahlung. ab 50 Pf., im Abonnement. Mittwoch Entree frei. Jeden Montag: Gr. Konzert der Tyroler Sänger( Auer). in den ,, Armin- Hallen", Kommandantenstraße Nr. 20. Entree 15 Pf., Anfang 8 Uhr. Mein Billets für Herrn 30, Damen 15 Pf. bei W. Hinz, Dresdenerstr. 48, 111; Lokal steht Vereinen zu Sommernachts- C. Manouvrier( Handschuhgeschäft), Brandenburgstr. 88, sowie Abends an der Bällen, Hochzeiten u. Versammlungen Garderobe. Landsleute, Herren und Damen, als Gäste willkommen. zur Verfügung. Der Vorstand. Berantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW.. Both 2. 2146L 2477b 99 Mit sozialdemokratischem Gruß Die Administration der Glühlichter" Wien, I. Am Bergel Nr. 1. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 91. Tokales: Sonntag, den 17. April 1892. 9. Jahrg. paar Stunden müssen noch geopfert werden, denn es ist eines somit die Agitation und Kampfesweise der Genossen der Um jeden zielbewußten Genossen Pflicht, daß der Sieg unser werde. gegend erschweren und den Behörden, sowie unseren Gegnern die Barteigenossen! Ihr seid es in erster Linie, die in schwerer besten Dienste leisten. Arbeiter! Parteigenossen! förperlicher und geistiger Arbeit für die Gesellschaft Nübliches In Anbetracht des oben Besagten macht das Komitee be Wiederum rüsten sich die Arbeiter aller Kulturländer gemäß schafft, daher habt Ihr auch die Gleichberechtigung mit tannt, daß in Wilmersdorf in folgenden Lokalen die Maifeier als den Beschlüssen der internationalen Arbeiterkongresse durch die den besitzenden Klassen der Gesellschaft zu beanspruchen. Arbeiterdemonstration begangen wird: 1. Vittoria- Garten, Ber Feier des 1. Mai für ihre Ziele zu demonstriren. An diesem Diese könnt Ihr aber nur erreichen, wenn Ihr, nachdem Ihr linerstraße 40, 2. Wolter's Wolfsgarten, 3. Schulze, Restaurant, Tage wird das Proletariat befunden, daß es Eins ist in dem Eure Klassenlage erkannt, entschlossen seid, Eure Stimme nur Augustastr. 1. Diese Lokale umfassen 10 000 Personen und werden Gedanken, Glend und Noth aus der Welt zu schaffen, und bezeugen, einem Vertreter der Sozialdemokratie zu geben. Vereine und Gewerkschaften, die gewillt sind, sich in Wilmers daß die Befreiung des Proletariats aus den Fesseln des Kapita- Arbeiter, Handwerker, Parteigenossen! dorf an der Maidemonstration zu betheiligen, gebeten, solches lismus nur das Werk der Arbeiterklasse selbst sein kann. Deshalb fchlagen an diesem Zage die Herzen von Millionen Ausgebeuteten dorf ist: Das kommunale Programm der Sozialdemokratie für Rir- dem Vertrauensmann Friz Heinemann, Berlinerstr. 37, zu melden. Gesangvereine( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes), die noch und Unterdrückten für die hohe Idee, thatkräftig an diesem Werke 1. Sämmtlich dem Gemeinwohl dienende Unternehmungen nicht anderweitig zugesagt haben und gewillt sind, sich hier an mitzuarbeiten. Gilt es doch der Propaganda für den Sozialismus, müssen von der Gemeinde selbst in die Hand genommen werden der Demonstration zu betheiligen, werden gebeten, sich ebenfalls insbesondere für den Achtstundentag. Um dieser Demonstration resp. in Gemeindebesitz übergehen. 2. Im Schulwesen Verbesserung, au den Vertrauensmann zu wenden. Ferner macht das FestArbeiter und Arbeiterinnen, möglichst einheitlich diese Feier zu durch die Gemeinde, nicht Ueberbürdung des Lehrerstandes durch findet. Die zu haltende Festrede hat Genosse Liebknecht über. gestalten. Durch gegenseitige Verständigung von Vertretern unserer mehr als 50 Schüler. 3. Auf dem Gebiete der Armen- und nommen. Das Festkomitee. politischen Partei, Gewerkschaften u. f. w. ist Nachfolgendes be- Waisenpflege sofortige Hilfe ohne herabwürdigende Folge der stimmt: Jufolge des von der Berliner Stadtverordneten- VerNachsuchenden. Hinzuziehung von Prüfungspersonen aus dem sammlung in Betreff des Waffengebrauchs der WachtDie Feier für die verschiedenen Wahlkreise findet in folgenden Arbeiterstande. 4. Auf dem Gebiete der öffentlichen Verkehrs- post en gefaßten Beschlusses, hat der Magistrat von Berlin Lokalen statt: wege eine regelrechte, der Hygiene angemessene Regulirung, beschlossen, anknüpfend an seine bei ähnlicher Gelegenheit am Reinigung und Beleuchtung. 5. Beseitigung des Submissions: 31. Januar 1892 an den Reichskanzler Grafen von Caprivi ge wesens. 6. Einführung eines höchstens neunstündigen Arbeits- richtete Petition wegen Abänderung des§ 7 des Gesetzes vom tages und eines Minimallohnes von 3,50 M. für alle von der 20. März 1837 über den Waffengebrauch des Militärs, nochmals Gemeinde und deren Unternehmern angestellten Arbeitern. an den Reichskanzler sich zu wenden. Kommunalwähler Rigdorfs! Wer also will, daß diese For derungen, die doch sicher vom Geiste wahrer Freiheit und Gerechtigkeit getragen sind, auch in der Gemeindevertretung zum Ausdruck gebracht werden, der gebe seine Stimme dem Kandidaten der Sozialdemokratie. 1. Wahlkreis: Brauerei Tivoli, Kreuzberg. Bockbrauerei, Tempelhoferberg. 11. V. " " 20 Neue Welt, Hasenhaide. ( O.) Brauerei Friedrichshain( früher Lips), Elysium, Landsberger Allee 40, Vittoria- Part, Frankfurter Allee 72-73, ( S.O.) Adlershof bei Wiedemann und Manofsti. Schloß Weißenfee, Sternecker. Wedding- Park, Müllerstr. 178, Knappe, Müllerstr. 148, VI. Wahlkreis: Knebel, Badstraße( Gesundbrunnen), Jägerhaus, Schönhauser Allee, Peters, Alt- Moabit 80-81, Ruhlmey, Schönhauser Allee 28, Gnadt, Brunnenstr. 38, Brocken, Tegeler Chaussee, Arbeiter, Parteigenossen! Schwer genug wird es uns durch ein reaktionäres Gesetz gemacht, das alle diejenigen Personen, die erstens die 1. Steuerstufe zahlen, zweitens diejenigen Steuer zahlenden Personen, welche noch kein volles Jahr im Ort anfässig sind und drittens alle diejenigen Personen, welche in den legten 6 Monaten Armenunterstützung erhalten haben, vom Wahlrecht vollständig ausschließt. Daher rufen wir alle Parteigenossen zu, recht energisch in den Wahlkampf einzutreten, damit der Sieg unser werde trotz allen Anfeindungen. M Die Bäckerei- Genossenschaft für Berlin und Um. gegend wird Anfangs Mai das erste Brot in die Hände der Konsumenten gelangen laffen. Alle diejenigen, welche das Brot ins Haus geschickt haben wollen, mögen sich an die im Inseraten theil der heutigen Nummer genannten Personen wenden. Die Einwirkung von Behörden auf Fabrikanten behufs Entlassung von Arbeitern steht leider nicht vereinzelt da. Einige Arbeiter der Tegeler Geschüß- Maschinenfabrik„ Germania" feierten am Sonnabend Abend beim Gastwirth Schulz den Einstand eines Lehrlings, der seine Lehrlingszeit vollendet hatte. Gegen Mitternacht entfernten sie sich, und schlug einer von ihnen im Garten ein Fenster ein. Mehrere Verhaftungen erfolgten und sollen Wahlberechtigt ist ein jeder Gemeinde Angehöriger, welcher hierbei noch Beamtenbeleidigungen vorgekommen sein. Am Mondas 24. Lebensjahr erreicht, eine eigene Wohnung hat, An- tag früh traten die Betreffenden wieder in Arbeit, am Mittwoch gehöriger des Deutschen Reichs ist, mit seinen Gemeinde- Abgaben Abend aber wurden sie entlassen. Es wurde ihnen erklärt, daß nicht im Rückstande ist, und ein jährliches Einkommen von min- fie, um weiter beschäftigt zu werden, die Erlaubniß des Herrn destens 660 M. hat. Aintsvorstehers zu beschaffen hätten. Zwei Möglichkeiten liegen Also nochmals, thue ein Jeder seine Pflicht! Auf zur Wahl, nur vor, einmal, daß die Betreffenden wirklich Strafbares be daß der Sieg unser werde. gangen haben, was sie denn auch seiner Zeit zu büßen haben Wahl Tableau: werden. Aber was berechtigt dazu, die besondere Strafe zu vers hängen, daß man die Uebelthäter noch arbeitslos macht. Das heißt ja gradezu, Leute mit Gewalt ins Berbrecherthum treiben. Dann aber ist doch noch keine Schuld erwiesen, fein Richter hat sein Urtheil gesprochen und schon vorher werden die Leute arbeitslos gemacht und zwar unter direktem oder indirektem Einfluß der Behörde. zu welcher Billets ausgegeben werden, welche zum Eintritt in eins der genannten Lokale berechtigen. Der Preis für das Billet beträgt 20 Pf. und wird dem Inhaber desselben die vorzüglich ausgestattete Mai- Festzeitung und ein Festzeichen, welches ermöglichen soll, alle Demonstrirenden erkenntlich zu machen, unentgeltlich verabreicht. Es wird überhaupt von den Komitees aller Kreise alles aufgeboten werden, die Feier unferer Sache würdig zu gestalten. Dieselbe findet statt unter Mitwirkung aller Mitglieder des Arbeiter Sängerbundes, ferner werden zur besonderen Propaganda an diesem Tage politische Feftreden die Bedeutung des Tages flarlegen. Der Tag der Der I. Bezirt umfaßt folgende Straßen resp. StraßenAusgabe der Festbillets wird später näher durch den Vorwärts" theile: Sobrechtstraße, Kottbuser Damm, Schinkestraße, Maybach und die Volts- Tribüne" bekannt gegeben. Die bezüglichen Pro- ufer, Lohmühlen- Weg, Hasenhaide, Wißmannstraße, Hermanngramme für jedes Lokal sind am Tage der Feier bei dem Be- straße von Nr. 1-38 und von Vir. 163–172, Wanzlickstraße, treten des Lotals unentgeltlich zu haben. Da sich alle Partei- Hermannplatz und Berlinerstraße von Nr. 70-107. und Gewerkschafts- Versammlungen mit der Einheitlichkeit der Dienstag, den 19. April, Vormittags 10 bis 8 Uhr Nachm. Feier durch die politische Partei einverstanden erklärt haben, Wahllokal: Neue Welt". dürfte dieses Arrangement allseitige Unterstügung finden. Der Billetverkauf findet von heute ab bei allen Vertrauens männern, sowie in allen mit Plakaten belegten Geschäften statt. Das Komitee. " Parteigenoffen im VI. Berliner Reichstags- Wahlkreise! Leider war es am 10. d. M. nicht möglich, die ganze Auflage unseres Flugblattes zu vertheilen, es bleibt daher für die Genossen, welche den Wahlverein stärken wollen, noch etwas zu thun. Wer helfen will möge sich am dritten Feiertag früh 8 Uhr melden bei: Bahr, Gerichtstraße 19, Wigel, Elisabethkirchstraße 18. Kandidat: Hugo Hahn, Buber, Biethenstr. 53. Herr Karl Frenkel, der geistreiche" Feuilleton- Redakteur Der II. Bezirk umfaßt folgende Straßen resp. Straßen- der National- Beitung" hat bei den Frommen großes Aergerniß theile: Berlinerstraße von Nr. 40-69 und von Nr. 108-136, erregt. In einem Auffah über die altchriftliche Literatur zeigt Ertstraße, Bergstraße von Nr. 1-20 und von Nr. 123-144, er, wie die ersten christlichen Schriften, Evangelien, Apostelbriefe, Jägerstraße von Nr. 1-12a und von Nr. 41-55, Biethenstraße von Nr. 1-18 und von Nr. 62-76, Prinz Handjernstraße von Nr. 1-15 und von Nr. 61-75. Bur selben Zeit. Wahllokal: Niesigt's Restaurant, Bergstraße 129. Kandidat: Restaurateur Karl Schulze, Prinz HandjeryStraße 34. Das Wahlkomitee. Die Wahlflugblatt Vertheilung findet am zweiten Feiertag früh 71/2 Uhr in Kummer's Lokal, Berlinerstr. 136, Ecke Jäger- des Der Vorstand. straße, statt. Die Genossen werden aufgefordert, sich rege daran zu betheiligen. Legenden u. f. w. heimlich in den Gemeinden der Gläubigen ver breitet wurden, wie sie eine heimliche unterirdische war, wir", nämlich Karl Frenzel, würden fagen, eine fozialdemokratische Flur- und Hintertreppen- Literatur". Diese lettere Bezeichnung zeugt nur von dem hochmüthigen und in diesem Hochmuth zugleich der Wahrheit ins Gesicht schlagenden Progen- Geistreichthums. Die sozialdemokratische Literatur ist eine für den offenen Markt und die weiteste Verbreitung bestimmte, auch die Kreise der Beachtung hervorragendsten geradezu offiziellen Gelehrtenthums herausfordernde Literatur. Nun, wir verargen die Hochnäßigkeit einem Karl Frenkel nicht. Unfer Mary, Lassalle, Engels und so viele Andere brauchen den Vergleich mit den Vertretern der offiziellen Wissenschaft nicht zu Jeder, der zur 2. Steuerstufe zahlt, ist wahlberechtigt! Aufruf des Maifest Komitees von D. Wilmersdorf scheuen. Freilich Lassalle, der es noch der Mühe werth hielt, an In Anbetracht, daß am Dienstag, den 19. April, Vormittags Arbeiter, Parteigenossen von Berlin und Umgegend, die Ihr einem Julian Schmidt das Beispiel des Apollo am Marsyas zu Doch dieses nur 10 bis Nachmittags 8 Uhr, die Nachwahl zur Gemeindevertretung am 1. Mai durch einmüthiges Demonstriren zu Gunsten wiederholen, hätte Karl Frenzel geschont. für den 1. und 2. Bezirk stattfindet, fordern wir nochmals Alle, des achtstündigen Arbeitstages der Regierung, sowie der kapita- nebenbei. Die Frommen, den„ Evangelischen Kirchen- Anzeiger" welche Interesse an unserer Sache und am Gemeinwohl haben, liftischen Gesellschaft zeigen wollt, daß wir gewillt sind, uns eine obenan, dem Kreuz- Zeitung"," Reichsbote"," Staatsbürger- Zeitung" auf, Mann für Mann am Wahltage zu erscheinen und ihre fürzere Arbeitszeit zu erringen, und die Ihr unter unserem folgen, verschnupft gewaltig der Vergleich der altchriftlichen mit Ja, was waren denn Stimme für unsere Kandidaten, den Puzzer Hugo Hahn und Banner die Gleichberechtigung erstrebt, an Euch richtet das hiesige der sozialdemokratischen Literatur. Restaurateur Karl Schulz, abzugeben. Parteigenossen, lasse Festkomitee das Ersuchen, nicht wie schon so oft die gefaßten die ersten christlichen Gemeinden? Sie hatten noch teine Kon fich Reiner dadurch abhalten, daß er bereits zwei Tage am Beschlüsse illusorisch zu machen, indem Ihr gerade die unterstützt, fistorialräthe und Generalsuperintendenten, teine Präsidenten und Arbeitsverdienst verloren, von der Wahl fernzubleiben; auch die welche nicht ihre Lokalitäten uns zur Verfügung stellen und Geheimräthe, teine pruntenden Paläste und Dome, sie bestanden Arbeiter, Handwerker, Parteigenossen Rigdorfs! Wähler der 3. Abtheilung! Sonntagsplauderet. B Großartige doch nur knappen Verdienst gehabt; und von Denjenigen, welche grats ist erforderlich; wir sehen wohl im Zirkus Kautschuckzu Ostern bereits wieder Arbeit gefunden haben, wird bei den und Schlangenmenschen in allen möglichen Bewegungen und S. K. Es ist Ostern, und da werden die liberalen Bourgeois- Meisten geraume Zeit verstreichen, bis sie ihre Schulden beim Berrenkungen, aber sie werden deshalb noch keine Oberbürger Und doch feiern meister und Geheimräthe, geschweige denn Minister. Die mo= blätter mit denen der Junker und Mucker in wahrer Liebesselig- Höker und Händler abgearbeitet haben. feit wetteifern und die Ausbeuter und Unterdrücker des Voltes fie allein wahrhaft ein Auferstehungsfest; der Winter istralische Gummielastikum- Natur fehlt ihnen, und deren bedarf werden sich trunken machen von Brüderlichkeit, Nächstenliebe und gewichen, und sind auch die Noth und die Sorge geblieben, es im christlichen" Staat, um auch nur Ober- Bürgermeister in Mitleid mit den Armen. Auch an heuchlerischen Selbstanklagen der erste Frühlings- Festtag läßt die Hoffnung in die Herzen der Berlin zu werden. Die Blätter berichten von einem Verwaltungsund Gelöbnissen für die Zukunft wird es nicht fehlen, auch Bedrängten einziehen und richtet sie auf zu neuem Leben und, Gerichtsrath, der bereits der Hauptmacher bei der ersten Schloßfalbungsvolle Festgedichte werden vielfach die Stelle des Leit hoffen wir, auch zur neuen Freudigkeit im Kampfe für die Eman lotterie gewesen ist, und jest mächtig für eine zweite Schloßlotterie wirkt, in der Hoffnung, dadurch Nachfolger des schmieg artitels vertreten und das Feuilleton wird eine rührsame Dfter- sipation und Erlösung des arbeitenden Volkes. geschichte bringen Seid fröhlich und guter Dinge an den spärlichen Feierstunden samen Gründers des Fortenbecken's zu werden. dem Feste ist dann sein Recht geschehen, und dann laun im übrigen Theile des Blattes die Verhebung und spottet derer, die da ihrer Millionen und sonstigen Herrlich- Pläne gründen sich bereits auf diese neue Schloßlotterie. Es foll und dann kann im übrigen Theile des Blattes die Verhebung und Verfolgungssucht, die Lüge und Entstellung, die Feigheit, die teiten nicht froh werden können aus lauter Fürsorge für die durch dieselbe und die darauf folgenden Lotterien eine großsich unter Strastphrafen verbirgt, die Profitgier und Ausbeutung, armen Arbeiter, denen die bösen Sozialdemokraten das ganze artige Umwandlung der Umgebung des Schlosses werden. Eine große große Wasserfläche sol bie fich als Wahrnehmung des Gemeininteresses aufspielen, die Himmelreich im Jenseits rauben, indem sie ihnen den Appetit anlaßt so daß das Schloß aus demselben wie Gemeinheit und Niedertracht, die sich den Anstrich sittlicher Ent- auf die Freuden der Erde wecken! Wie sigen da die wohlgenährten felbe umgeben, rüftung geben, weiter ihr Wesen treiben. Nun, die ideale Herren bei Sekt und Burgunder und sinnen darüber nach, wie man eine Jusel hervorragt. Die im Wege stehenden Häuser werden Schminke, die an jedem Festtage aufgelegt wird, täuscht nur noch dem„ Volke" die Religion erhalte oder beibringe! Die Entfagungs- abgebrochen. Dann sollen Lustgärten eine direkte Verbindung Wenige, und die Meisten nehmen die Festsalbadereien als die lehre, die man dem Volke beibringen möchte, sind die Herren mit„ Unter den Linden" und dem„ Gendarmenmarkt" auf der Wozu hat der Rom einen Seite und dem Alexanderplatz nach der anderen herstellen. zum Fest ebenso wie der Festkuchen unvermeidliche Buthat hin. selbst am wenigstens geneigt zu üben. ver Das Ein paar Man muß die Feste feiern wie sie fallen, denkt das arme, merzienrath seine Millionen, wenn er sie nicht genießen soll? So erhält das Schloß eine würdige Umgebung. gedrückte arbeitende Bolt. Es kann sich die Zeit der Feste nicht Soll der schneidige Kavalier, der Majoratserbe etwa auf seine Milliarden wird es zwar fosten, aber was kann es darauf antomwählen, wie der Reiche die Zeit, in welcher er seine Badereise, noblen Passionen verzichten? Welche Zumuthung! Und wozu ist men? Die Lotterie muß es bringen. Wenn die Lotterie auch wohl feine Pariser Tour oder seinen Ausflug nach Monte Carlo macht. Den Kirchenfürsten das hohe Gehalt etwa verliehen, wenn sie nicht die allgemeine menschliche Sittlichkeit fördert, die ja doch Als ein schreckliches Verbrechen wurde es von der ganzen Bour- nicht standesgemäß" leben sollten? Wohl wird am Ostertage sogar nur nach dem entschwundenen Zedlig eine allgemein menschliche geoisie betrachtet, als die Arbeiter einen Tag im Jahre, den von katholischen Kaisern und Königen und vom Papste selbst die Unfittlichkeit ist, so fördert sie doch die Noth, und da nach dem 1. Mai, zu ihrem eigenen Festtage machen wollten. In diesem Demuth geübt. Das Beispiel Jesu soll nachgeahmt werden, Sprichwort Noth beten lehrt, so fördert sie auch die Religion. Jahre fällt er auf den Sonntag, und es wird nicht lange währen, indem diese höchsten Herren die Zeremonien des Fußwaschens Lotterie und Religion, das sind zwei Hauptsäulen des„ christs da wird die Bourgeoisie sich gezwungen sehen, diesen Arbeiter an uralten Greifen vornehmen. Aber selbst dieser Demuthsatt; lichen" Staates. Leider wollen die Arbeiter die Segnungen dieses christlichen Festtag so anzuerkennen, wie die im Kalender verzeichneten. Für mit wie großem Gepränge ist er umgeben, vor welchem die den Arbeiter sind die Dftertage auch Festtage. Nicht im Sinne Demuth selbst vollständig verschwindet und die Hoffahrt um so Staates immer noch nicht anerkennen, und so verlieren denn der Kirche feiert er sie. Der Winter ist entflohen und heller emporleuchtet. mehr und mehr auch die höheren Kreise" die Lust, zu dem„ Wir mit ihm feine Schrecken; eine der schrecklichsten Plagen Ja, es tönnen nicht alle Menschen Millionäre, nicht Alle find auch Arbeiter", mit dem sie früher prahlten, sich auch ferner neben dem Hunger, der Frost ist wenigstens geflohen; und der Majoratsherren sein, es muß arm und reich geben; das ist ein zu bekennen. Die Arbeiterklasse darf sich denn auch nicht beFrühling weckt in dem Arbeiter die Hoffnung, daß er im Sommer landläufiges Wort aus jenen Kreisen, die sich eine Gesellschaft ohne lagen, wieder eine große Anzahl" Auch- Arbeiter" verloren zu sich theilweise von dem erholen wird, was er im Winter gelitten. Millionäre und Majoratsherren nicht denten fönnen. Und freis haben. Im vorigen Monat erst hat der Minister der öffentlichen An den Festen zeigt sich die unverweltliche Lebenskraft unseres lich, wo diefe existiren, muß auch ihr Gegensah vorhanden fein. Arbeiten verfügt, daß die ständigen Hilfsarbeiter der BetriebsBoltes. Wenn das Wetter ein wenig günstig, wird man die Es kann auch nicht Jeder Ober- Bürgermeister in Berlin sein. Nicht ämter, unter denen sich Regierungs- Assessoren, Regierungs- und Arbeiter mit ihren Familien zu vielen Tausenden aus den etwa, weil er nicht die Beine zu Wadelstrümpfen hat; jeder Landräthe u. f. w. befinden, nicht mehr ständige Hilfsarbeiter, Mauern der Städte ins Freie ziehen sehen, und der Freude, des träftige Bauernbursche hat träftigere Waden aufzuweisen, als sie sondern Mitglieder der Betriebsämter genannt werden sollen. Frohsinns und des Jubels wird feine Grenze sein. Und doch, bei Hofe zu finden sind. Aber da hilft schon die Kunst aus; Der Schmerz, daß diese Herren nicht mehr den Titel Arbeiter wote wenig Ursache zur Freude haben die Meisten! Hundertwas die Natur versagt, gewährt die Watte. Aber die Wadel- führen, wird hoffentlich den Proletariern die Osterfreude nicht tausende Arbeiter haben den Winter über frieren müssen oder ftrümpfe allein thun es nicht; Geschmeidigkeit des Rück- trüben. Und nun Glückauf! Fröhliche Ostern! R. Fries, Carlsheaton. Vermischtes: aus verachtetem Bolke und suchten ihren Etolz darin. Kein| Unfälle auf die schiefe Ebene gekommen sei. Bei der Bremer auf erhaltenen Vorschuß, sowie geliehenes Geld verzichtet und Staatsanwalt erhob noch Antlage wegen Beschimpfung der Lotterie sei er mit 30 000 Loosen fitzen geblieben, an den Kölner außerdem ihre Logisrechnung berichtigt. Christengemeinden, sie standen nicht nur unter Ausnahmegeseßen, Dombau- Loosen habe er 21 000 m. verloren und so sei es Schlag sondern überhaupt außer dem Gesetz. Dieses Ursprungs aller auf Schlag über ihn hereingebrochen. Den einfachen Bankrott dings schämen sich die frommen Mucker des christlichen" Staats. giebt der Angeklagte unumwunden zu. Die ad 1 erwähnten Bes trügereien sollen in Folgendem bestehen: Der Angeklagte hatte Explosion. Freitag Nachmittag gegen 41/2 Uhr ereignete mittelst Projektes öffentlich zu Gesellschaftsspielen in der Antifich da, wo sich der Weg nach Saatwinkel und dem Tegeler ftlaverei- Lotterie aufgefordert und 100 Loosenummern darin ver Schießplaß von der Chauffee an der schwarzen Brücke ab- öffentlicht, welche er angeblich zum Zwecke dieser GesellschaftsEisenbahn- Unglück. Ter von Thorn über Kreuz kommende veigen, eine furchtbare Explosion durch Aufschlagen einer spiele erworben habe. Thatsächlich hatte er aber noch gar Personenzug stieß Sonntag Nachmittag gegen 1 Uhr mit dem von 15 Zentimeter- Granate auf einen Stein. Die Explosion war eine teine Nummern erworben, sondern hoffte nur, solche erwerben zu Stettin tommenden Personenzuge zwischen Marienwalde und derartige, daß der Körper eines Mannes 10 Schritt von der können. Diese Hoffnung hat sich aber als trügerisch erwiesen Arnswalde so heftig zusammen, daß ein Wagen des letzteren Explosionsstelle fortgeschleudert wurde. Die abgeriffenen Körper und die Anklage behauptet, daß die 64 Personen, welche das Zuges von der Böschung in die Tiefe stürzte, wobei zwei Bremſer theile waren nach allen Richtungen geflogen; die Kleider waren Geld für ihre Betheiligung an dem Gesellschaftsspiel an den Unge- ihren Tod fanden; von den Baffagieren des erstgenannten Zuges in Brand gerathen, das Gesicht von den Flammen verkohlt. Der flagten eingesandt und verloren haben, durch diese unwahren follen 6 Personen getödtet und mehrere verwundet sein. Tod war auf der Stelle eingetreten. Papiere und andere An- Angaben des Prospekts getäuscht worden sind. Der Angeklagte, Feuersbrunst. In Soppau sind zehn Wohnhäuser und haltspunkte zur Feststellung seiner Perfon, außer zwei Haus welcher bis dahin auch in diesem Punkte geständig war, tritt jegt neun Scheunen abgebrannt. schlüffeln, sowie zwei Beuteln mit Leimruthen, wurde bei der plöglich mit der Behauptung auf, daß er in dem Augenblick, als Selbstmord. Der norwegische Abgeordnete Moursund, Leiche nicht gefunden. Baffanten, sowie der Tegeler Land- er einfah, daß er die in dem Prospekte nur der Reklame wegen einer der Führer der Linken, hat sich in Chriftiania er Straßen- Gendarm, Herr Thomas, waren sofort zur Stelle, löschten veröffentlichten Nummern nicht erhalten könne, den Prospekt fchoffen. die Flammen, luden sodann den Leichnam auf einen Wagen und sofort zurückgezogen und durch Annoncen, welche Unrich- Verschollenes Schiff. Der seit 4 Wochen fällige überfeeische brachten ihn nach dem Tegeler Amt. Einen Begriff von der tiges nicht enthielten, ersetzt habe. Die ihm eingeschickten Dampfer" Alarich" aus Riel ist mit seiner 21 Mann starten Heftigkeit der Explosion kann man sich machen, wenn man sieht, Beträge seien in seine Rasse übergeführt worden und er hätte, so- Besatzung aller Vermuthung nach untergegangen. daß die Bäume in weitem Umfang von den Granatsplittern be- bald er 100 Bestellungen zusammen gehabt hätte, die Loose auch In Agram verurtheilte das Schwurgericht den Studenten schädigt sind. Ein anderer Mann, Namens Arnold Weber, abgeschickt, feine Werhaftung sei aber störend dazwischen getreten. Beyer, welcher seinen Kollegen Knezevic infolge eines wurde an Arm und Beinen nicht unbedeutend verletzt. Die Hosen Der Angeklagte bleibt babet, daß die Leute ihre Loose bekommen nationalen Streites erfchoffen hatte, zu zwei Jahren schweren waren ihm ganz zerfetzt. Der Gendarm ist der Ansicht, daß haben würden, wenn er auf freiem Fuße belassen worden wäre, Kerkers. Weber ebenso wie der Getödtete beim Rugelfuchen beschäftigt ge denn er habe bereits 500 Loose bestelt gehabt und würde die Eine ,, Edelste". Die Wittwe Matart's, heutige Gräfin wesen waren. Die Persönlichkeit der Leiche ist noch nicht fest- felben auch erhalten haben. Der Angeflagte giebt zu, daß Anna Strachwiz, die ehemalige Tänzerin Linda, wurde gestellt. er auch in der Annonce, auf welche er sich beruft, vom Bezirksgericht Wieden( Wien) wegen Uebertretung des häusDie Bossische Zeitung" theilt in dieser Angelegenheit noch gefluntert habe, denu er hatte dieselbe mit der Ueberlichen Büchtigungsrechtes gegen die Dienstboten zu 20 Gulden Folgendes mit: Die explodirte Granate rührt noch aus dem schrift versehen: Bierte Serie der Antiftlaverei- Loose", Geldstrafe verurtheilt. Zwei Stubenmädchen gaben an, daß sie Jahre 1886 her." Damals wurde ein Erdwall durch mit Pikrin während er thatsächlich noch keine einzige Serie an Gesellschafts- in ganz unqualifizirbarer Weise mit ihnen umgegangen fei und gefüllte Granaten beschossen. Fünf dieser Granaten waren spieler verausgabt hatte.- Der Staatsanwalt hält bei der neuen sie bei dem geringfügigsten Anlasse mit einem eisernen Schürhaken damals unauffindbar und sind erst vor einigen Tagen beim Ab- Behauptung, mit welcher der Angeklagte ganz plöglich auftritt, durchgeprügelt habe. tragen des Erdwalles wieder zum Vorschein gekommen und wie es für geboten, festzustellen, ob die betr. Personen auf Grund des Auch ein Fabrikant". Nach den„ Bittauer Nachrichten" die Behörde glaube, so versteckt worden, daß sie nicht von Un- Prospetts oder auf Grund der Annoncen zu der Einsendung der erregte die Verhaftung des wegen bedeutender Falschmünzerei befugten gefunden werden könnten. Der Getödtete muß jedoch Geldbeträge verleitet worden sind. Der Angeklagte hat sich verdächtigen Galanteriewaaren- Fabrikanten Riedel aus Grünentweder allein oder in Gemeinschaft mit Weber den Versteck ent durch das Festhalten an seiner Behauptung eine Verlängerung wald( Böhmen) auf dem Zittauer Bahnhofe großes Aufsehen. deckt haben. Man vermuthet, daß ihm die Last zu groß war und der Untersuchungshaft um mehrere Monate zugezogen, denn der Grubennnglück. Im Krugschacht bei Beuthen stürzte daß er versuchte, durch Zertrümmern der Granate den Transport Gerichtshof beschloß, bei allen Belastungszeugen Nachfrage in der durch Reißen des Förderseils eine mit Bergleuten besette zu erleichtern. Die Untersuchung ist in vollem Gange; Weber vom Staatsanwalt angedeuteten Richtung zu halten. Förderschale herab. Die Zahl der Berunglückten ist noch wurde in Haft behalten. Die Behörde erneuert ihre schon oft unbekannt. ausgesprochene Warnung gegen das unbefugte Betreten des Oldenburg. Der Pastor Müller aus Goldenstedt, dem Tegeler Schießplages." Wir glauben nicht, daß hiermit die Be- 46 Vergehen gegen§§ 267 und 268 des Strafgesetzbuches( Urhörde ihrer Verantwortung ledig ist. Auf einem freien, Jedem fundenfälschung), 30 Fälle von Unterschlagung und 6 Fälle verzugänglichen Blaze, versteckt" man feine Pifrinbomben; man fuchten Betruges zur Laft gelegt wurden, ist gestern von der hätte sie, so wie man sie fand, in ein Laboratorium bringen und Strafkammer des hiesigen Landgerichts zu 14 Jahren Zuchthaus dort unschädlich machen müssen. Ob ein Privatmann, der so ge- und 10 Jahren Ehrverlust verurtheilt worden. Der Verbrecher fährliche Dinge auf freiem Felde aufbewahrt, fich damit vor der nahm das Urtheil mit völliger Gleichgiltigkeit entgegen. Berantwortlichkeit schützen kann, daß er am Rande des Feldes eine Tafel anbringt, auf welcher er das Betreten des Feldes verbietet? " Die Frau des Schriftstellers Edmund von Hagen hierselbst, Frau Anna von Hagen, geb. Rizig aus Waldenburg in Schlesien, welche mit ihrem Ehemanne in bestem Einvernehmen lebt, foll sich am Montag, den 11. April d. J., Nachmittags, infolge eines heftigen Wortwechsels mit ihrer Echwiegermutter, gegen den Willen ihres Ehemannes heimlich entfernt haben und wird seit jenem Tage vermißt. -O Polizeibericht. Als am 14. d. M. Nachmittags der Arbeiter Walther auf dem Grundstück Ghausseestr. 2e mit dem Abladen von Getreide von einem Lastwagen beschäftigt war, wurde er plötzlich vom Herzschlage getroffen und verstarb auf der Stelle. Abends fiel ein Droschkentutscher vor dem Hause Schumannstraße 11 vom Bocke seiner Droschke auf den Bürgersteig herab und erlitt dabei so bedeutende Verlegungen, daß er nach der Charitee gebracht werden mußte. Am Kreuzungspunkt der Friedrich- und Kronenstraße wurde ein Schneider von einem, von einem Kaufmann geführten zweirädrigen Wagen, sogenannten Selbstfahrer, überfahren und am rechten Fuß anscheinend bedeutend verlegt. In der Oranienstraße wurde eine Frauensperson von einem nach der Brandstelle eilenden Wasserwagen der Feuerwehr überfahren und dabei im Gesicht, an der Brust und am Knie verlegt. Dieselbe wurde von Mannschaften der Feuerwehr verbunden und nach dem Krankenhause Bethanien gebracht. Am 15. d. M. Morgens stürzte sich ein Schlosser aus einem Fenster seiner im dritten Stock des Hauses Friedrichsfelderstraße 19 belegenen Wohnung auf den Bürgersteig hinab und verstarb auf der Stelle. Vor dem Hause Lübbenerstraße 28 wurde Vormittags eine Schloffersrau von einem Wagen der Packetfahrt- Gesellschaft überfahren und am Fuße bedeutend verlegt. An der Ecke der Linden- und Hollmannstraße fiel ein obdachloser Arbeiter infolge eines Krampfanfalls zur Erde und erlitt hierbei eine so schwere Verlegung am Kopfe, daß seine Ueberführung nach der Charitee erforderlich wurde. In der Nacht zum 16. b.. fand vor dem Hause Große Frankfurterstraße 145 eine Schlägerei statt, bei der mehrere Personen bedeutend verlegt wurden. Die beiden Anstifter Gebrüder Gustav und Franz Lerff, die selbst Verlegungen davongetragen hatten, wurden verhaftet. Am 14. und 15. d. M. fanden 18 tleine Brände statt. Gerichts- Beitung. Versammlungen. # " Der Freie Diskutir Verein"( gegründet von Schülern der Arbeiter- Bildungsschule) hatte am 10. April eine öffentliche Versammlung, in welcher das Vereinsmitglied Genosse Folger einen mit vielem Beifall aufgenommenen Vortrag über Christenthum und Sozialismus" hielt. An der lebhaften Diskussion be theiligten sich hauptsächlich die Herren Haupt und Stubbe, sowie Frau Kolbe im Sinne des Referenten. Das Vereins: total befindet sich Markgrafenstr. 88 bei Leopold. in Knebel's Salon, Badstr 58: Versammlung. Bortrag: Wesen und BilLese- und Diskutirklub Gesundbrunnen. Heute Nachmittag 5 Uhr, bung des Kapitals". Ref.: Dr. Borchert. Verband aller in der Metallindustris beschäftigten Arbeiter Berlin und Umgegend. Dienstag( 3. Feiertag), den 19. b. M., Abends 8% Uhr: Sigung der Rechtsschuß- Kommiffion. Achtung, Schuhmacher! Große öffentliche Bersammlung am Dienstag, den 19. April, Vormittags 9% Uhr, in den Bürgerfälen, Dresdenerstraße 96. ( Näheres fiehe Inferat.) Riedorf! Orffentliche Verfammlung für Männer und Frauen am Sonntag, den 17. April( 1. Feiertag), Abend 7 Uhr, in summer's Saal, Berlinerstr. 186. Vortrag des Herrn Waldeck Manaffe über Religion und Schule. Verein zur Pflege freireligiösen Lebens. Gonntag, den 17. er., Bormittags 10% Uhr, Beuthsir. 22: Bortrag des Herrn Waldeck Manasse über übend s uhr, Beuthstr. 21. Referat des Herrn Biensfeld über:„ Erziehung Freie Ostern". Nächste Mitglieder- Bersammlung am Freitag, den 29. cr., zur Freiheit". Desgleichen. Freireligiöse Gemeinde zu Berlin. Böhmisches Brauhaus, Landsberger Allee 11-13, 10% Uhr, Sonntag, 17. April: Festvortrag. Montag, 18. April: Porzellanmaler und verw. Berufsgenossen Deutschlands. General Bersammlung des Berbandes am 1., 2., 3. und 4. Dsterfeiertag bet Roll, Adalbertstr. 21. Kranken- und Begräbnißkaffe des Vereins fämmtlicher Berufshlafen. Berlin 5 Wioabit, Bersammlung Sonntag, Bormittags 10% Uhr, bet Blocksdorf, Rathenowerstr. 76. Sumanistische Gemeinde, Kommandantenstr. 79. Vormittags 10% Uhr: Bortrag des Herrn Schäfer über das Thema: Stirb und werde! Sprecisaal. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Bublikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifigirt zu werden. Berichtigung. Auf die Bekanntmachung vom 25. März 1892 des Hauptvorstandes der Vergolder u. f. 1. Deutschlands( Nr. 72 des Vorwärts") erwidere ich Folgendes: Erstens ist von meiner Seite fein einziger Rollege in irgend eine Falle gelockt worden und werden hier keine empörenden Preise gezahlt, sondern bessere denn in jeder Werkstatt Berlins. 3weitens ist es unwahr, daß hier Jemand mit dem Verdienst nicht existiren kann. Zum Beweise dessen lasse ich die Nummern und Preise der von den deutschen Bergoldern gemachten Leisten nachfolgen, vielleicht erhält der verehrliche Vorstand eine andere Meinung: 6/4 Franzosen- Bronze und farbig, nur Platte polirt, pro 100 Fuß 1,50 m. 5/4 Franzosen- Bronze und farbig, nur Platte polirt, pro 100 Fuß 1,40 M. 4/4 Franzosen- Bronze und farbig, nur Platte polirt, pro 100 Fuß 1,30 M. Develchen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Raiserslautern, 16. April. Das hiesige Bezirksamt verbot den von sozialdemokratischer Seite geplanten Umzug am 1. Mai. Köln, 16. April. Nach der K. B.- 3." tündigt die Aktien gesellschaft für Eisenindustrie in Styrum sämmtlichen Arbeitern des Blechwalzwerts wegen Einstellung des Blechbetriebes. Madrid, 16. April. Gine bewaffnete Bande brang in Tarrega( Bezirk Berida) in die Kirchen ein. Mehrere Perfonen wurden verwundet. Die Schuldigen find entflohen. Der Gouverneur von Murcia untersagte den Verkauf von Dynamit. ( Wolff's, Telegraphen- Bureau.) Washington, 16. April. Der Austausch der Ratifitations Urkunden zu dem am 15. Januar d. J. zwischen Deutschland und Nordamerika abgeschlossenen Literarabkommen hat heute hier stattgefunden; gleichzeitig hat der Präsident eine Brotlamation erlassen, durch welche der Schuß der Copyright- Ati auf Reichsangehörige ausgedehnt wird. Briefhaffen der Redaktion. M. Munt. Nicht verwendbar. Derlei unaufgefordert eins gesandte Manuskripte werden nicht zurückgesandt. H. Wendt. Was enthielt die Zuschrift? F. Beimer. Martin Erdbeer in Rostock, Grüner Weg 3. H. Steinkrüger. Ueber die Gewerbegerichts- Wahl ist schon berichtet worden; die zweite Mittheilung übergeben Sie besser einem dortigen Parteiblatt, da wir hier nicht kontrolliren können, ob das Gefagte zutrifft. W. A. Nr. 164. Ihr Prinzipal hat kein Recht, Ihnen die Summe abzuziehen und können Sie allerdings mit Erfolg tlagen. G. G., Köpenick. Wir sind allerdings der Ansicht, daß Sie eines Gewerbescheins für die unbehelligte Ausführung Ihrer Arbeiten bedürfen. M. a. Blume. Das politische Glaubensbekenntniß des be treffenden Fabrikanten ist uns unbekannt und hat mit der Sache auch garnichts zu thun, besonders da alle weiteren Angaben der Unbändigen" von A. bis 8. erlogen sind. August 11. Der Begriff der Mißgeburt" ist sehr un bestimmt. Uebrigens, wenn Sie nach dem Zode Ihres Kindes die Beschaffenheit des Kindes war, wie lange es gelebt oder ob sterben, so ist es für das Erbrecht Ihrer Frau ganz gleich, wie es überhaupt gelebt hat. Das wäre nur von Bedeutung, wenn das Kind nach Ihrem Tode stürbe. W. E., Friedrichsberg. In dem geschilderten Falle ist, wenn er erweislich, der Fuhrmann verantwortlich. A. K. 500. Der Gerichtsvollzieher darf nicht die Sachen des Mitbewohners des Zimmers des Schuldners pfänden. Geschieht dieses irrthümlich, so kann der Besitzer der irrthümlich ge pfändeten Sachen interveniren. Der Schuldner braucht die An wesenheit des Gläubigers in seiner Wohnung während der Zwangs vollstreckung nicht zu dulden. C. S., Birkenstraße. Das sind innere Bereinsfragen, in denen die Generalversammlung entscheidend ist. $. S. 111. Sebt Ihr Vater mit Ihrer Stiefmutter in Gütergemeinschaft, so gehört ihr nach seinem Tode die Hälfte des Bermögens. Sonst theilt sie mit den hinterlassenen Kindern. Charlottenburg. Dazu ist unsere Beit doch au fostbar, um folche Fragen zu beantworten, wie bie: welches bie längste Straße von Berlin ist. P. R. 23. Welches die größten Billardfabriken Deutsch lands sind, wissen wir nicht. Der Bankier und Loosehändler August Juhse, welcher seit dem Oktober v. J. sich in Untersuchungshaft befindet, ftand gestern vor der II. Straffammer des hiesigen Landgerichts I. Er wird beschuldigt: 1. In den Jahren 1886-1891 als Schuldner, über dessen Bermögen der Konkurs eröffnet worden ist, durch Differenzhandel mit Börsenpapieren übermäßige Summen verbraucht zu haben und schuldig geworden zu fein; 2. es unter laffen zu haben, rechtzeitig Bilanzen zu ziehen; 3. durch 45 betrügerische Handlungen sich einen unberechtigten Vermögensvortheil im Gesammtbetrage von 2428 m. verschafft zu haben; 4. in den Jahren 1890 und 1891 durch mehrere hundert weitere betrügerische Handlungen Werthpapiere zum Nominalwerthe von 9100. sich rechtswidrig zugeeignet zu haben; 5. im Jahre 1891 sich in 5 Fällen der Untreue schuldig gemacht zu haben. Den Vorsiz im Gerichtshofe führt Landgerichts Direktor Brausewetter, die Anklage vertritt Staatsanwalt Dr. Benedix, die Vertheidigung führen die Rechtsanwälte Die Kollegen können sich nun davon überzeugen, wer Dr. Sello und Dr. Iver 3.- Der Angeklagte, welcher früher empörende Preise zahlt. Drittens bemerke ich und zwar zu der in Mühlheim a. Rh. ein Manufaktur- und Loosegefchäft betrieb, Behauptung: Einige Kollegen find daher schon wieder absiedelte im Jahre 1886 nach Berlin über und begründete hier ein gereift, die Anderen tönnen wegen Mangels an Reisegeld noch Waldenburg i. Schl. Ob wir die Notizen sämmtlich ab Bank- und Loosegeschäft mit einer Filiale in Köln. Am 28. Dt nicht fort," bis jetzt ist freiwillig nur ein Vergolder und zwar drucken laffen können, wissen wir nicht. Jedenfalls sind wir gern tober 1891 ist über sein Vermögen der Konkurs angemeldet unter Hinterlassung der unbezahlten Logis- und Kostrechnung, bereit, zur Abstellung des Uebelstands behilflich zu sein. worden und es hat sich eine Unterbilang von zirka 122 000 m. sowie eines beträchtlichen Vorschusses heimlich abgereift. Als ich Burgdamm B. Wird ein Mitglied einer Krankenkasse von ergeben. Der Angeklagte hat Differenzgeschäfte in großem von einem der deutschen Kollegen die Beitung, welche berfelbe der Gemeinde nach einer Frrenanstalt überführt, so hat die Maßstabe betrieben und aus denselben in den Jahren bereits 14 Tage in Befih hatte, erhielt, haben wir die noch hier Krankenkasse das ftatutenmäßige Krankengeld der Gemeinde, welche 1890 und 1891 einen Berluft von 176 328. Daraus weilenden zwei Kollegen fofort entlassen, felbstverständlich fie aber die Kosten für die Ueberführung und Berpflegung in der Anstalt erlitten. Der Angeklagte erklärt, daß er durch mehre rr finanzielle I auch mit dem nöthigen Reisegeld nach Berlin versehen, ebenso trägt, zu zahlen. 3/4 Franzosen- Bronze und farbig, nur Platte polirt, pro 100 Fuß 1,30 M. Wilhelm Heinrich. Genügt nicht. Gönnen Sie sich einige Zeit Ruhe. anständigeren Ton anschlagen, wenn der Vorwärts" ihm die Alfred Rudolph. Der„ Uberschlesische Anzeiger" muß einen Ehre einer Diskussion angedeihen lassen soll. Central- Leihhaus- Ausverkauf, 72 Jägerstrasse 72 ft für Gelegenheits Kaufe, einzig Juftitut in seiner Art in Berlin. 2136 L ( Pracht20000 moderne Frühjahrs- Paletots u. Frühjahrs- Anzüge, ages in besten Stoffen u. neuesten Mustern von Mr. 9, 12, 15, 20, 30-35 pre getragen, Exemplare). Knaben- und Einsegnungs- Anzüge, Monats- Anzüge( diese sind nach Maaß gearbeitet und zirka 1 Monat getragene bestellte Sachen, auch für forpulente Personen passend), goldene u. silberne Herren- u. Damenuhren, Ringe, Ketten. Alles für die Hälfte des Werthes. 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Die Beerdigung findet am zweiten Feiertag, Nachmittage 3 Uhr, von der Leichenhalle des neuen Jakobi- Kirchhofs 404/7 aus ftatt. E3 bittet um rege Theilnahme 393/17 für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. General- Versammlung am Mittwoch, den 20. April 1892, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Seefeldt, Grenadierstraße Nr. 33. Tages Ordnung: 0 1. Bericht des Vorstandes. 2. Kassenbericht. 3. Wahl des gesammten Borstandes. 4. Verschiedenes. Da es sich um die Wahl des Vorstandes handelt, ist es Pflicht aller Mitglieder, in dieser Versammlung zu erscheinen. 385/16 Der Vorstand. Gr. Volksversammlung am Dienstag, den 19. d. M.( 3. Ostertag), Vormittags 10 Uhr, im ,, Feen- Palast," Burg- und Wolfgangstraßen- Ecke. Tagesordnung: Die Lokalfrage zur Maifeier resp. Stellungnahme zu den Wirthen, welche an diesem Tage ihre Lokalitäten verweigern. Bei der wichtigen Angelegenheit, welche zur Verhandlung steht, erwarten wir zahlreiches Erscheinen der Parteigenoffen. Die Lokalkommission. J. A.: J. Wernau, Rosenstr. 30. Graveure, Ciseleure! 204/6 Der Vorstand. Stuckateure. Der Rollege Otto Kattein ist am Freitag früh nach furzem aber schwerem Krankenlager verstorben. Unferm Propfenbruder Emil Bohl.| Etablissement ,, Oftbahn- Park" mann zu feinem heutigen Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch! Pfropfenverein Wedding. Eröffnung der Sommer- Saison 1892: 1. und 2. Oster- Feiertag: Na Emil, wenn das so ist.[ 25156 Gr. Militär- Konzert. Entree frei. 2305 L Dem Lithographen Julius Brandt, Schönebergerstr. 16a 3. feinem a. 18. April Avis: Bom 1. Mai täglich Spezialitäten stattfind. 50jährig. Arbeitsjubiläum Vorstellung. die herzlichsten Glückwünsche. 24726. Die Kollegen a. d. Lithographeneneipe. Moabiter Gesellschaftshaus, Danksagung. Alt- Moabit 80/81. Für die mir bei dem Begräbniß meiner Täglich: Gr. Konzert, Theater lieben Frau bewiesene große Theilnahme sage ich Allen, insbesondere Herrn J. Miesler und dessen Personal, sowie dem Gefangverein, Senefelder", meinen besten Dant.[ 24696] Oskar Krone. Danksagung. Theilnahme und Kranzspenden bei der Für die vielen Beweise herzlicher Beerdigung meines lieben Mannes Die Beerdigung findet am 2. Ofter: Otto Buchholz sage ich allen Freunden feiertag statt und ersuchen wir die und Bekannten meinen innigsten Dank. Kollegen, fich recht zahlreich Nach- 2478b Lina Buchholz. mittags spätestens 2 Uhr in der Vereinsbrauerei Rixdorf, Hermannstraße, einDanksagung. zufinden. J. A.: Arthur Marker. Nachricht. Die Beerdigung der Frau Jette Violet Allen Freunden, sowie d. Mitgliedern der Meisterkaffe d. Böttcher, der Ortsund Zentral- Krankenkasse d. B. für die herzl. Theilnahme bei d. Beerdigung m. Mannes Bild meinen tiefgefühltesten Dank.[ 2465] Wittwe Bild. Der sozialdemokratische und Spezialitäten. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pfg Montag, den 18. April, 2. Osterfeiertag, Mittags von 12 bis 2 Uhr: Grosse Matinée unter Mitwirkung des Gesangvereins Sangestreu, gegr. 1866. Hellmuth Peters. 2289L Allen Genossen sei mein Weiß und Baririsch- Bierlokal bestens empfohlen. Cuvryftr. 48, nahe der Schlesischestraße. A. Seidler. Großes Vereinszimmer zu vergeben. 24976 Achtung! Allen Freunden und Genossen zur Nachricht, daß ich Alte Schüßenstr. 6 ein Weiß u. Bairisch- Bier- Lokal eröffnet habe und bitte um gütigen Lese- und Diskutirklub Bufpruch. August Wagner. ,, Emanzipation" findet am ersten Osterfeiertag, Vorhält seine Sigungen von jetzt ab im mittags 114 Uhr, von der Leichenhalle Zotal des Restaurateurs August Berliner Gemeinde- Friedhofes Wagner, Alte Schüßenstr. 6, jeden des Am Dienstag, den 19. April( 3. Osterfeiertag), Abends 6 Uhr: Friedrichsfelde, nahe Bahnhof Mittwoch Abend 81/2 Uhr. Große öffentliche Versammlung mit Frauen im Lokale des Herrn Bachmann, Dresdenerstraße Nr. 45. Tages- Ordnung: " 1. Vortrag des Herrn Hoffmann über: Die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft." 2. Verschiedenes. Nachdem gemüthliches Beiſammensein mit Tanz.-Dienstag früh Besichtigung der Köpenicker Glashütte. Treffpunkt bis 7 Uhr Schlesischer Bahnhof. 414/7 Achtung, Möbelpolirer! Wegen der Osterfeiertage fällt die Verbandsversammlung am 18. 6. M. aus, dieselbe findet am 25. April statt. 233/1 Lichtenberg- Friedrichsfelde, Stadtbahn ( Nordring), jenseits der Frankfurter Allee, aus statt. 23112 Die Beerdigung unseres Genossen Franz Leuschner findet am ersten Feiertag, Bormittags 11 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Kirchhofes aus, statt. 2494b Sozialdemokratischer Agitations Verein ,, Lassalle". Verband der Geschäftsdiener, Packer und Berufsgenossen. Am Donnerstag, den 13. d. M., ver starb unser Kollege Gustav Fischer 24965 Allen Freunden u. Genossen empfehle mein Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal. Herm. Wuttke, Graudenzerstr. 2, 24956 nahe d. Gubenerstraße. Parteigenossen empfehle mein schön eingerichtetes Lokal zum gefälligen Besuch. Vereinszimmer als Bahlstelle für 21812 40 Personen. Edmund Renter, Schwinemünderstr. 45. Nach Gäste willkommen. Ortskrankenkasse d. Steindrucker und Lithographen zu Berlin. Montag, d. 25 d. M., Abends 8 U. Generalversammlung 24746 Wo gehen wir hin? der Delegirten, im Handwerker- Berein, Luhm, Brandenburgstr. 11, 1. Rassenbericht pro 1891. 2. Wahl einer Kompot und Bier immer noch nur Sophienstr. 15. Tages- Ordnung: wo Mittagstisch, Suppe, Braten, Kommission zur Borberathung einer Sta- 40 f. fostet. Frühstücks- u. Abend Sta- Rompot und Bier immer noch nur tuten- Menderung. 3. Verschiedenes. Nachtisch von 25 bis 50 Bf. Pf. dem: Generalversammlung der Invaliden- Kaffe. Tages- Ordnung die Wasser mit Weissbier- Zusatz!! felbe. Anträge zc. sind bis zum 22. b. M. Große Weiße 20 Pf. an den Unterzeichneten einzusenden. Kleine 10 Pf. M. Stuhlmann, Vorsitzender. Sämmtliche Arbeiterblätter, sowie 10 Jahrgänge der Neuen Welt" stehen Dem ehrlichen Finder meiner mir meinen Gästen zur Verfügung. H. Luhm am Freitag, den 15. d. Mts., verloren gegangenenbraunen Leder- Brieftasche, 2072b Am 1. Osterfeiertag, Abends 61/2 Uhr, im Lokale Andreasstr. 26: Was Oeffentliche Versammlung der Möbelpolirer mit Damen. E Tagesordnung: Vortrag des Herrn Türk über: Die Hervorbringung und Vertheilung der Güter in der sozialistischen Gesellschaft". Nachdem: Gemüthliches Beisammenfein mit Zanz u. f. w. Mufit nach Ertner, Neu- Bittau, Wernsdorf, Schmöctwiz. Trefpunkt: Am Mitgliede werden wir sein Andenken in u. 3- Pf.- Briefmarken, Quittungsmarten, Schlesischen Bahnhof, rechte Abfahrtseite. Abfahrt: 7 Uhr 7 Minuten. Alle Ehren halten. Die Beerdigung findet 100 à 50 Bf. und 100 à 25 Pf., ein musikalischen Kollegen werden ersucht, ihre Instrumente mitzubringen. Zahl- heute, Sonntag, Nachmittags 3/2 Uhr, Pfandschein Nr. 128 044 auf ww. Leh- mit Piano, noch einige Abende an Ver reiche Betheiligung auch von Nichtmitgliedern erwünscht. Der Vorstand. von der Halle des Schöneberger Kirchmann und ein Pfandschein für Kleider eine, auch zur Zahlstelle, zu vergeben hofes( Marstraße) statt und bittet um und Bettzeug auf Ww. Glasemann zahlreiche Betheiligung lautend, nebst einigen Notizen, sichere bei Zurückgabe der Brieftasche eine gute Belohnung zu. 2501b Um 8. Ofterfeiertag, Morgens 47 Uhr: Große Herrenpartie mit Lungenschwindsucht. Als einem treuen enthaltend ca. 15. Los Restaurant ,, Zukunftsstaat", Freie Volksbühne. General- Versammlung am Freitag, den 22. April d. J., Abends 82 Uhr, im Konzerthause Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. 2452b Zages Ordnung: 1. Bericht des Borsitzenden. 2. Kassenbericht. 8. Beschlußfassung über ein resp. zwei Sommerfeste. 4. Berschiedenes. Die Mitgliedstarte ist beim Eintritt in das Lokal vorzuzeigen. Der Vorstand. Arbeiter- Sänger- Bund Berlins und Umgegend. 442/6 Der Vorstand. Kranken- und Sterbekaffe der Hausdiener, E.§. 61. Mittwoch, den 13. d. M., verstarb unser Mitglied Gustav Fischer an Lungenkatarrh. 2498b Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. d. M., Nachmittags 31/2 Uhr, von der Leichenhalle des Schöneberger Kirchhofes, Mack. straße, statt. Todes- Anzeige. Den Genossen des 4. Berliner Reiche tags- Wahlkreises zur Nachricht, daß Vater, der Tischler Albert Fiedt Am Sonntag, den 24. April, Vormittags präzise 10 Uhr, in den mein lieber Mann und unser guter Arminhallen, Kommandantenstraße Nr. 20: Ausschuss- Sitzung. Zages Ordnung: Der Vorstand. am Donnerstag, den 14. April, nach 1. Aufnahme von Vereinen. 2. Interne Bundesangelegenheiten. 3. Verschiedenes. dreijähriger Krankheit an der SchwindNB. Jeder Berein muß pünktlich vertreten sein. Die fucht gestorben ist. Alle, welche ihn Präsenzliste wird verlesen. 106/12 unter dem Sozialistengesetz fennen gelernt haben, werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. April, Nach mittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Emmauskirchhofs aus statt. Die tiefbetrübte Wittive Bertha Fiedt Köhler's Etabliement, Achtung! Teltowerstrasse 38. Am Ostersonntag, den 17. April: Großes Wohlthätigkeits- Konzert, veranstaltet von dem Geselligen Verein ,, GrüneEiche" Filzschuharbeiter Große öffentliche Versammlung sämmtlicher in der FilzschuhBranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Zagesordnung: 184/11 unter Mitwirkung der Theatervereine am Dienstag, den 19. April, Abds. Waldesgrün" und Jugendkraft II" 8 1hr, bei Seefeldt, Grenadier Bundesmitglieder der geselligen Arbeiter strake 33. vereine, sowie des Gesangvereins Treue Brüder", Mitglied des Ar 1. Die elenden Verhältnisse in der beiter- Sängerbundes. 25086 Filzschuh- Branche. 2. Distussion. 3. Maifeier. 4. Diskussion. Zur Deckung der Unkosten findet Tellerfammlung statt. Eröffnung 4 Uhr. Billets find an der Kasse zu haben, Berein deutscher Schuhmacher. Am 2. Osterfeiertag: Herrenpartie nach Spandau. Sammelplay 1/2 10 Uhr, Alexanplay. Kollegen und Mitglieder werden er fucht, sich zahlreich zu betheiligen. 293/20 J. A.: Der Vorstand. Künstliche Zähne 2 Mark. Plomben von 1,50 M. an. Schmerz Die Agitationskommission. Achtung, Metallarbeiter! Die Morgensprache der Verbands. mitglieder des Südens findet bis auf Weiteres jeden Sonntag Vormittag von 10 Uhr ab bei Boll, Wiener straße 1-6 statt. 390/11 Der Vorstand des Verbandes aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. nebst Kindern. Kranken- und Sterbekasse der Berliner Hausdiener( E. H. 61). Am Donnerstag verstarb unser Mitglied Carl Gehlhaar am Lungenkatarrh. 2468b Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. d. M., Nachmittags 4 Uhr, von der Schlegelstr. 5 nach dem neuen Elisabeth- Kirchhof, PrinzenAllee, aus statt. Beige hiermit an, daß mein lieber 3. Wilke, Berlin, Urbanstr. 124 Spezial- Mappen Der wahre Jakob find in folgenden Niederlagen zu haben: Gredition d.„ Vorwärts", Beuthstr. 3. Fritz Zubeil, Naunynstr. 86. Kirsch, Zeitungs- Spediteur, Ritterstr. Pohl, Junterstraße, Posamentierladen. Wernau, Roſenſtr. 30. " Kastanien- Allee 35. 2169L Vereinszimmer, 30-40 Perf. fassend, Eröffnet! Eröffnet! Wirthshaus zum eichenen Stab Stallschreiberstrasse 29 Weiß- und Bairisch- Bierlokal. Freunde und Genossen sind freundlich eingeladen von Kollegen C. Schöning. Bahlstelle d. deutschen Tischlerverbandes. Empfehle mein Restaurant mit großem, schattigen Garten und BallSalon für sämmtliche Kirchhofsgäste, sowie Bereine bei Fußpartien und Sonstigen Vergnügungen, 2 prachtvolle verdemte Regelbahnen stehen zur Getränke ist bestens gesorgt. Die Verfügung. Für gute Speisen und Kaffeeküche steht den geehrten Damen u jeder Tageszeit zur Verfügung. Jeden Sonntag: Großer Ball. Maierhofer, Weinbergsweg 5 b. Scholz, Rastanien- Allee. Gumpel, Bigarrengeschäft, Barnimftr. Henke, Restaurateur, Blumenstraße. Oskar Rosenhain, Prinzessinnenftr. 7. 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